Nr. 211 38. Jahrgang den 9. September 1931. Täglich außer Samstag Samstags mit illustr. Beilage 10 Pf. 20 Pf. istert lichen llern: 2 BollPicha. Friehlen. tritt TTnenergg. Dr. Paul Dierichs. Verantwortlich für Politik. einschl. Botenlohn.40 Mk. monatlich, oder.20 Mk. halbmonatlich: Selbstabboler.10 Mk. bzw..05 Mk. Unsere Beilage„Die Bochumer Illustrierte: kostet monatl. 20 Pf., die Funkbeilage„Hör mit mir“ kostet monatlich 30 Pf. Algem) Anzeigenpreis: Für 1 Millimeter Höbe in 25 Millimeter Breite 10 Bf. im Reklameteil 50 Pf.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Tarif.) Angebote von anderen Zeitungen und Vermittlern werden nicht befördert. Bei zwangsweiser Beitreibung der Anzeigengebühren durch Klage, bei Konkursverfahren usw. wird der bewilligte Nachlaß hinfällig. 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Die Vollversammlung des Völkerbundes wählte am Dienstag vormittag zunächst das Präsidium, das aus dem Präsidenten Titulescu(Rumänien), den Vizepräsidenten Dr. Curtius(Deutschland), Briand (Frankreich), Lord Robert Cecil(England), Graf Apponyi(Ungarn), Yoshisawa(Japan), Restrepo(Kolumbien) und den Präsidenten der sechs Ausschüsse der Völkerbundsversammlung besteht. Dann erfolgte eine Kundgebung für den Beitrit Rezegg, zam Völkerbund. Als erster Redner sprach sich minister Dr. Curtius warm für den Beitritt Mexikos aus. Nachdem sich ihm noch eine Reihe Redner angeschlossen hatten, wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, die Mexiko zum Eintritt in den Völkersund einicht.,.Luna ui. Ehina apris. Nach einer Sympathiekundgebung für ehing anläßlich der Ueberschwemmungskatastrophe und der Annahme einer Entschließung, in der alle Länder zur Hilfe für die Opfer der Ueberschwemmung aufgefordert werden, begann die allgemeine Aussprache mit bedeutsamen Erklärungen des iallenischen Außenitnisters Grandt in deren Mittelpunkt die Abrüstungsfrage stend.„im die Abrüstungsfrage, so sagte er, drehten sich ren Probleme. Die wahre Sicherheit habe eine effektive Abrüstung zur Voraussetzung.„Die Bölkerbundssatzung verpflichte die Mächte abzurhtr., Aber diese Verpflichtung ergebe sich noch aus Pr., Gründen. Seit zwanzig Jahren befinde sich Europa in einem Zustand der Unruhe. Die nationalen Wirtschaften der Staaten seien in ihren Grundlagen erschüttert und die Arbeitermassen beschäftigungslos. Durch das Vorgehen des Präsidenten Hoover sei das Bewußt= sein der Solidarität der Länder stärker geworden. Es müsse weiter gestärkt werden. Wörtlich fuhr dann Grandi fort: „Die italienische Regierung schlägt deshalb vor, daß man bereits jetzt und unverzüglich einen wirksamen und wahrhaften Stillstand der Rüstu gen— wenigstens während der Dauer der Abrüstungskonferenz, die unbedingt am 2. Februar nächsten Jahres zusammentreten muß— beschließt. Die Mächte müssen gegenwärtig die Frage prüfen, ob nicht während des Zeitraumes der Vorbereitung der Abrüstungskonferenz diejenigen Staaten, die sich endgültig verpflichtet haben, an der Konferenz teilzunehmen, bereits vorbereitende Maßnahmen ergreifen können. Ein entscheidendes allgemeines Abkommen zwischen den Staaten in dem Sinne, daß die Staaten darin einwilligen, die Durchführung ihre: neuen Rüstungsprogramme zeitweilig während der Dauer der Abrüstungskonferenz einzutellen, würde den Völkern ein erstes Beispiel des guten Willens der Regierungen zeigen und würde andererseits für die Abrüstungskonferenz eine ehrliche und vertrauensvolle politische sowie psychologzsche, Ate. mosphäre schaffen, die mehr als jede grundsatzliche Erklärung zu dem Erfolg der Abrüstungskonferenz beitragen wird.“ wie verlautet, in erster Linie dem bevorstehenden Berliner Besuch der französischen Minister Der österreichische Vizekanzler Dr. Schober ist heute abend wieder nach Wien abgereist. Auch der russische Außenkommissar Litwigeff ist mit den übrigen Mitgliedern der russischen Abordnung Dienstag abend aus Genf abgereist. Berlin, 8. September. Eine gemeinsame Sitzung der Reichstagsfraktion und der Preußenfraktion der Deutschen Landvolkpartei ergab die einmütige Ansicht, daß der gegenwärtige Außenminister Dr. Curtius nicht länger Mit glied des Reichskabinetts bleiben dürfe. Seutschiand legt seins Kastangen ossen Stalins neue Solitik Moskau, Anfang September 1931. Seit der Veröffentlichung der bekannten Rede Stalins auf der Moskauer Konferenz der Sowjetwirtschaftler sind die zentralen Sowjetbehörden eifrig damit beschäftigt, die von Stalin proklamierten„neuen Methoden der Wirtschaftsführung", durch welche die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Durchführung des Fünfjahresplanes überwunden werden sollen, in die Praxis umzusetzen. Mit besonderer Beschleunigung ist man dabei an eine erneute Reorganisation der rus Industrieverwaltung gegangen, die bekanntlich erst in den Jahren 1929—1930 einer grundlegenden Neuregelung unterzogen worden ist. Obgleich seit der Stalin=Rede erst zwei Monate vergangen sind, Die Reparationsfrage Berlin, 8. September. (Von unserer Berliner Schriftleitung.) Die deutsche Reichsregierung hat am 28. August dem Völkerbund ein Schreiben zugestellt, dem die genauen Angaben über die deutschen Rüstungen beigegeben sind. Das Schreiben wird heute veröffentlicht., Nach einer Rundfrage vom Januar dieses Jahres####re der Völkerbund die Offenlegung des Rüstungsstandes beschlossen, um hierdurch Material für die am 2. Februar 1932 beginnende allgemeine Abrüstungskonferenz zu erhalten. Hierbei hatte die englische Regierung ein Tabellensystem vorgeschlagen, in das der Stand der Rüstungen eingetragen werden sollte. Die Reichsregierung hatte diese Tabellenform als nicht ausreichend angesehen und ebenso den vom Völkerbund vorgelegten Konventionsentwurf zur Abrüstungskonferenz abgelehnt. Bei der Abstimmung hatte sich Deutschland der Stimme enthalten. Die deutsche Note vom 28. August präzisiert nochmals den deutschen Standpunkt und betont, daß Deutschland nach wie vor den Konventionsentwurf als unzureichend erachtet. Die deutsche Note unterstreicht, daß die angegebeneu deutschen Rüstungsziffern erkennen lassen, wie gering die Rüstungen Deutschlands im Vergleich zu denen anderer Staaten sind. Die deutschen Rüstungen bleiben teilwei hinter den Bestimmungen des Versailler Vertrages zurück, so vor allem in der Stärke der Flottenkräfte. Es wird darauf hingewiesen, daß Deutschland gegenwärtig nur vier Linienschiffe im Dienst hat, wogegen ihm der Versailler Vertrag sechs Linienschiffe im Dienst und zwei in Reserve zugesteht. Die deutsche Tabelle enthält jedoch noch keine Angaben über die Wehrausgaben, da die Arbeiten für die Feststellung dieses Materials noch nicht abgeschlossen sind. Von den übrigen an der Abrüstungskonferenz teilnehmenden Staaten haben bisher Amerika, Belgien, England, Holland, Frankreich und in den letzten Tagen auch Italien auf die Rundfrage des Völkerbundes geantwortet. Während alle Staaten ausführliche Angaben machen, hat es jedoch Frankreich vorgezogen, einstweilen kein Zahlenmaterial zu unterbreiten, sondern sich mit einer Denkschrift begnügt, die an dem alten französischen Standpunkt festhält. Die Denkschrift ist nicht geeignet, die Abrüstungsfrage ins Rollen zu bringen, sondern nimmt im Grunde genommen gegen die Abrüstung Stellung und macht sich die bekannten Gedankengänge des französischen Politikers Paul Boncour zu eigen, indem sie ausführt, daß die Sicherheit Frankreichs die Vorbedingung für die Abder Grandi ging auch auf die Reparationsfrage ein und führte hierbei aus:„Zur Zeit ist noch nicht zu übersehen, wann die weiteren Verhandlungen in dieser Frage zwischen den interessierten Regierungen beginnen werden, jedoch ist ersichtlich, daß die neuen Prüfung der Reparationsfrage im wesentlichen von den Erfahrungen der nächsten Monate über die Durchführung des Hoover=Planes abhängt. Die italienische Regierung hat bereits ihren ehrlichen, aufrichtigen Wunsch ausgesprochen, daß eine gerechte Regelung der internationalen Schulden und Reparationen in einer für alle Staaten vorteilhaften Weise vorgenommen würde. Der Völkerbund kann die bevorstehende große Aufgabe wesentlich Tätigkeit auf dem Gebiet des moralischen Ausgleichs in Europa und in der ganzen Welt erleichtern.“ Der holländische Außenminister Beelaerts van Blokland wies auf den Ernst der heutigen Lage in wirtschaftlicher und politischer Beziehung hin. Die menschliche Gemeinschaft habe nur noch die Wahl zwiden intensiver internotigrngr„Zuserpe gathritrg, 1os dem Ruin. Die Lage sei ernst, aber nicht hoffnungslos. Wenn die bisherigen Versuche zu gemeinsamer Zusammenarbeit, besonders auf wirtschaftlichem Gebiete, nichts Leschaffen hätten, so sei das nicht die Schuld des Völkerbundes, sondern der Regierungen. Besonders notwendig sei es, daß der Völkerbund das im Völkerbundspakt enthaltene Versprechen auf Abrüstung einlöse. Die Herabsetzung der Rüstunggausgaben bürde zweifellos zu einer Weiterentlastung der Wirtschaft beitragen. Die Abrüstungskonferenz müsse zu einem Erfolg führen. Nachdem der estländische Vertreter Pusta eine Entschließung begründet hatte, daß der Europa=Ausschuß die Frage der europäischen Union temäß dem Briandschen Plan studieren möge, wurde die Eitzung, da keine Wortmeldungen vorlagen, auf morgen vormittag 11 Uhr vertagt. Der französische Außenminister Briand stattete am Dienstag abend dem deutschen Reichsaußenminister Dr. Gurtius einen Besuch ab. Die Unterredung hat, rüstung sei, daß der deutsche, im Versailler Vertrag festgelegte Rüstungsstand bestehen bleiben müsse und daß den übrigen vertragsschließenden Mächten die Abrüstung in freies Ermessen gestellt sei. Frankreich beruft sich hierbei auf Artikel 53 der Abrüstungskonvention, der diesen Standpunkt in ähnlicher Form zum Ausdruck bringt. 1 6. f. HAmeigrune.5 v. Demgegenüber betont die Reichsregierung, daß sie nach wie vor an ihrem ablehnenden Standpunkte festhalte und die Bestimmungen des Versailler Vertrages über die deutsche Abrüstung nur als den Anfang zu einer rechtsverbindlichen Abrüstung der anderen vertragsschließenden Mächte ansehe. Ueber diesen Punkt dürfte sich auf der Abrüstungskonferenz die Hauptdebatte entspinnen. Auch Rußland hat vor einiger Zeit seine Rüstungsziffern dem Völkerbund bekanntgegeben, aber ausdrücklich ihre Geheimhaltung verlangt. Polen hat hierauf dem Völkerbund mitgeteilt, daß es seinerseits den Rüstungsstand nicht eher veröffentlichen werde, ehe nicht die russischen Angaben der Oeffentlichkeit übergeben sind. Auch hierdurch scheint schon die Fragwürdigkeit des gesamten Abrüstungsunternehmens hinreichend gekennVor allem aber muß deutscherseits festgestellt werden, daß die vom Völkerbund vorgelegte Tabelle in keiner Weise den wirklichen Rüstungsstand erfaßt, zumal bei ihm weder das Kriegsmaterial der Landstreitkräfte, noch die Reserven, die ausgebildeten Mannschaften und die Reserve=Offiziere erfaßt sind. Um diese Hauptfaktoren des effektiven Rüstungsstandes sind bereits in dem Abrüstungsausschuß lebhafte Debatten geführt worden. Auch hierin ist der deutsche Standpunkt unterlegen. Ob sich an der Grundeinstel: lung der Völkerbundsmächte durch die heute eingetretene Schwenkung Italiens in der Abrüstungsfrage oder durch die Vereinigten Staaten etwas ändern wird, bleibt abzuwarten. Die deutsche Außenpolitik kämpft in der Abrüstungsfrage einen schweren Kampf; denn selbst die offensichtlichen, geradezu grotesken Rüstungsunterschiede zwischen Frankreich und Deutschland haben die Abrüstungsgegner nicht zu einer besseren Erkenntnis bringen können. Die deutschen Rüstungsziffern sind bekannt und betragen mit 100000 Mann einen Bruchteil der französischen Armee. Zieht man in Erwägung, daß die deutschen Kolonialtruppen des Kaiserreiches bei Kolonialgebiet von zwei Millionen Quadratkilometer im ganzen 7000 Mann betrugen, dagegen die französischen Kolonialstreitkräfte 370 000 Mann bei einem Kolonialgebiet von elf Millionen Quadratkilometer, also mehr als das Fünfzigfache, so geht allein hieraus das groteske Mißverhältnis klar hervor. sind auf dem Gebiete der Industrieverwaltung bereits weitgehende orgagisgt##en###e wesentt derungen eingetreten. Sie bestehen darin, daß die Mammutkonzerne in mehrere Industrievereinigungen aufgeteilt oder aber in Weise verkleinert wurden, daß ein Teil der ihnen unterstellten Industriebetriebe in die Verwaltung der Bundesrepubliken oder der lokalen Organe übergeben worden ist. Hand in Hand mit dieser Reorganisation der Konzerne, die sich bereits auf die meisten Industriezweige erstreckt hat,„vollzieht, lsich, Uebergang von der rollegialen Ve waltung zur Einzelverwaltung. Beides hat eine Fülle von Umbesetzungen und Neuernennungen in den leitenden Stellen der Sowietindustrie zur Folge. Die Reorganisation der Indultzießerwaizigg beschränkt sich übrigens nicht auf dem Obersen wirtschaftsrat der Sowjetunion unterstellte Industriekonzerne, sondern erstreckt sich auch auf jene Inm##iee zweige, die vom Versorgungskommissariat verwaltet werden. In ähnlicher Weise wird ferner auch die Verwaltung der landwirtschaftlichen Großbetriebe— der neuen staatlichen Getreidegüter— durchgeführt, wobei gleichzeitig der Umfang der größten Güter vermindert wird. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die zahlreichen organisatorischen und personellen Veränderungen, die in der Verwaltung der Sowjetindustrie und der staatlichen Getreidegüter vorgenommen werden, zunächst jedenfalls eine erhebliche Erschperung für die Arbeit der gesamten Sowjetwirtschaft bedeuten, da es erfahrungsgemäß lange Zeit dauert, bis sich der neue Apparat eingespielt hat. Wechsel im Flottenkommando Besonderes Aufsehen erregt haben seinerzeit Stalins Ausführungen über die neue Arheite politik. Die Durchführung der„neuen Methoden“ auf dem Gebiete der Arbeiterpolitik hat man zunächst im Kohlenbergbau in Angriff genommen, der ders stark hinter den Voranschlägen der Sowjetregierung zurückbleibt, was ein starkes Hemmnis für die Entwicklung der gesamten Sowjetindustrie darstellt. Es wurden in der letzten Zeit zwei Dekrete erlassen, die die schwere Kohlenkrise in der Sowjetunion deutlich erkennen lassen. Das eine von den beiden Dekreten beschäftigt sich speziell mit dem DonezKohlenrevier und ordnet— entsprechend dem neuen Stalin=Programm— die Bindung der Arbeiter an bestimmte Maschinen usw., weitgehendste Anwendung des Akkordlohnsystems, Prämien für Ingenieure und Techniker, weitgehende Mechanisierung der Kohlenförderung usw. an, während das zweite Dekret den gesamten Kohlenbergbau der Sowjetunion betrifft und eine beschleunigte Anlage neuer Kohlenschächte sowie deren verstärkte Belieferung mit verfügt, wobei besonderer Nachdruck auf den Ausbau des neuen großen Kohlenreviers Karaganda gelegt wird. In Durchführung der neuen lohnpolitischen Grundsätze Stalins ist vor kurzem ein Dekret des Obersten Volkswirtschaftsrats veröffentlicht worden, das die Einführung eines progressigen Akkordlohnsystems bei allen industriellen Bauarbeiten vorsieht. Durch dieses Lohzchfger gost mani in RPR den ters des Ein der Vizeadmiral Oldekop, bisherige Flottenchef, scheidet nach Abschluß Flottenübungen aus der Marine aus. Kenterchntest Blehte der wird als Nachfolger des scheidenden Flottenchefs genannt. escsce esce ece ce Ein zweites Dekret der Sowietregierung sieht die Bildung von Fonds für die Prämiierung von Industriearbeitern, Technikern usw. für die Durchführung bzw. Ueberschreitung der Produktionspläne sowie für Erfindungen, technische Vervollkommnungen und Rationalisierungsvorschläge vor. Auch die von Stalin angekündigte Kursänderung gegenüber den parteilosen Fachleuten hat bereits in mehreren Dekreten der Sowjetregierung ihren Ausdruck gefunden., Hin, Frechpiker auz August bestimmt, daß die Ingenieuxe und Techniker auf einer ganzen Reihe von Gebieten(Versorgung mit Lebenemitteln und Bedozieg. Gri ß IFiege g 5. de der pripislegierten Klasse im Sopseltagt gleichgestellt werden. Soeben sind Ausführungsbestimmungen des Arbeitskommissariats zu diesem Dekret veröffentlicht worden, die ausdrütklich heitinigen, daß sich die Vergünstigungen jenes Dekrets tegorien der Ingenieure und Techniker erstrecken, die in verschiedenen Zweigen der Sowjetwirtschaft beschäfsind. Die Vergünstigungen erstrecken sich mithin auch Agronomen, Forstfachleute, Fachleute für Viehzucht Die Abkehr von dem bisherigen Kurs gegenüber alten Fachleuten tritt auch bei der Behandlung der „Schädlingsprozesse“ durch die Sowjetgerichte hervor. Im Gegensatz zu den früheren Schädlingsprozessen, die zumeist mit strenger Bestrafung der parzeilosen Fachleute endeten, ist vor kurzem das Oberste wericht den tigt auf usw. den der RSFSR. in einem großen Prozeß . Aingestellten des Trusts„Phopp, Proden Fersehhorge.u5 einem), gxtschlechr„ng schgek berangebildeten eigenen tech= Das englische Unterhaus hat maligen Angefteuten des Trusts„Phosphben zu einem Freispruch aller Angeklagten gekommen. Wie alle in der Stalin=Rede aufgestellten Forderungen, so bedeutet auch der Kurswechsel gegenüber den alten Fachleuten eine Maßnahme im Kampf um die Durchführung des Fünfjahresplanes, zu der man auf die schlecht und schnell herangebildeten„eigenen technischen Kadres“ gesetzt hatte, bisher nicht in Erfüllung gegangen sind. Es besteht indessen kein das Endziel der Sowjetregierung nach wie bog viegfglp; mögliche Schaffung einer eigenen technischen Inecigenz bleibt. Ferrrruny.P Spe. Ventraden zul nantenaten Aegierung Bellage zum 2 Inzeiger u. Gen. Rededuell Macdonald—Henderson r S pemnpvvr.,„ baß der Sterling unangreifbar sei und Löhne und EinDas Unterhaus bot heute den Anblick einezgerzugt, Ma Berlin, 8. September. Die Sitzung der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion, die am Dienstag vormittag begann, dauerte bis in die späten Abendstunden. In dem über die Beratungen ausgegebenen Bericht heißt es, die Fraktion hal mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, daß die Reichsregierung zugesagt habe, einige Härten der Notverordnung vom 5. Juni, die von der Bevölkerung als besonders drückend empfunden worden seien, zu mildern. Nach längerer Aussprache nahm die Fraktion eine umfangreiche Entschließung an, in der es u. a. heißt: „Die außerordentliche Vertiefung der Krise der Weltwirtschaft, durch die Erschütterung der Kreditoregnisationen und die dadurch heraufbeschworenen Eefahren machen die Aufrechterhaltung und Sicherung der Lebenshaltung des deutschen Volkes zur wichtigsten Aufgabe der Politik. Das erfordere eine Führung der Außenpolitik, die das durch den nationalistischen Lärm erzeugte Mißtrauen beseitigt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Völker schafft., Im dieser Politik muß die deutsch=französische Verständigung stehen, die auf wirtschaftlichem Gebiet angestrebt und zu einer dauernden Zusammenarbeit ausgestaltet werden muß. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion fordert die Errichtung eines Amtes für Bankpolitik, das mit auen möglichen Vollmachten zur Information über dis, Privatbanken und zum Eingreisen in voltsraizichegichg, Interesse ausgestattet ist. Die sozigldemokratiso tagsfraktion erneuert ferner die Forderung nach Errichtung eines Kartellamtes und verlangt die Reform des Aktienrechtes. Ein Druck auf die Kartellpreise, eine Verminderung der Handelsspanne und der schädlichen Preisbildungen der zweiten Hand muß zu einer schnelleren Anpassung des deutschen Preisstandes an die veränderte ökonomische Lage führen. Die Mittel der staatlichen Wirtschaftspolitik müssen eingesetzt werden, um eine neue Verringerung der Kaufkraft und damit eine neue Schrumpfung des Wirtschaftsprozesses hintanzusetzen.„Deshalb loser und des steigenden Elends breiter Volksmassen ist eine Winterhilfe unerläßlich. Neben der bisherigen Geldunterstützung muß eine zusätzliche Naturalleistung von Kartoffeln und Kohlen verlangt werden. Unerträglicher als je wird in diesem Winter steigender Not der Gegensatz von Massenarmut und überhohen Einkünften. Deshalb fordert die sozialdemokratische Fraktion die längst fällige Herabetzung der hohen Pensionen und Gehälter in öffentlichen und privaten Verwaltungen und Betrieben. Eine Umschuldungsaktion für die Siädte h Berlin, 8. September.(Eig. Drahtber.) Aus einem Rundschreiben des Reichsfinanzministers an die Länder ist zu entnehmen, daß der Reichsfinanzminister mit Rücksicht auf die kurzfristige Auslanosverschuldung der Gemeinden entschlossen ist, durch Umschuldungsaktion, deren Ausmaß und Verfahren noch vorbehalten bleiben, helfend einzugreifen. Der Reichsfinanzminister schlägt vor, daß sie forvert Die Frakion erwartet von der sie endlich die notwendigen Gesetzesmaßnahmen Durchführung der 40= Stunden woche trifft. Der Reichpfinungminister schlägt vor, daß sich Länder, wie Gemeinden rechtzeitig mit ihren Gläubigern über die Verlängerung der Kredite einigen möchten. Die Einigung müsse dadurch erleichtert werden, daß von Ländern und Gemeinden, wenn auch in bescheidenem Umfange, Abschlagszahlungen geleistet werden. Der Finanzminister weist weiter darauf hin, daß das Reich die für die Umschuldungsaktion notwendigen Mittel durch eine langfristige Kreditoperation beschaffen muß und daß deshalb für die Umschuldung nur Schulden in Betracht kommen, die unter Anlegung eines strengen Maßstabes als werbende Schulden betrachtet werden können. Die Umschuldungsaktion soll nur dort eintreten, wo das Reichsfinanzministerium zu der Ueberzeugung gelangt ist, daß in dem Haushalte alle Maßnahmen zum Ausgleich der Einnahmen= und Ausgabenseite erfolgt sind. Der Finanzminister verlangt weiter von Städten und Ländern die Aufstellung eines gungsplanes, der die Abdeckung aus laufenden Mitteln während der nächsten Jahre ermöglicht. Tages. Starke Menschenmengen draußen, Tribünen drinnen. Die nationale Regierung Macdonald stellte sich heute dem zu einer Sonderlugung sammenberufenen Paxlament, vor, um von ihm die stimmung zu der erforderlichen großen Sparaktion zu erhalten. Zunächst wurde eine Botschaft des Königs verlesen, in der es heißt: „Nach Auffassung der Minister Sr. Majestät macht es die gegenwärtige Lage der Finanzen des Landes ne wendig, zusätzliche Steuern zu erheben Abstriche an den Ausgaben vorzunehmen. Seine Majestät unterbreitet die Frage seinem treuen Unterhause zur Prüfung und hofft, daß dieses die entsprechenden Maßnahmen beschließen werde.“ Die Rede Macdonalds Premierminister Macdonald führte dann u. a. aus: „Es gibt zuweilen Ereignisse, denen man nur die Stirn bieten kann, wenn man Mut besitzt. Es ist dann nicht leicht, einen leichten und volkstümlichen Entschluß zu fassen. In der dritten Augustwoche waren die Kredite tatsächlich erschöpft und eine neue Anleihe war notwendig, um zu verhindern, daß die Die Reaierung hatte prompt und mit Kraft zu handeln, Konservatpe Partei anderer Fragen sorgfältig und gründlich untersucht weranderen Fragen, foihang und gramiich unegucht wperden, u. a. solche Probleme wie Kriegsschulden. Die Banken haben sich nicht in die Politik eingemischt, sondern nur ihren kaufmännischen. Rar erteirt. Weder irgendeiner finanzieuen noch irgendeiner anderen Organisation(mit einem Blick auf die Arbeiteroppositign) sollte das Recht zugestanden werden, die nationale Poir zu Birieren.„.# ge Easzumfust, Dann setzte sich Macdonard für Sparmaßnahmen alen Vollschichten, eigit, bis die Krisis vun der Sterling unangreifbar sei und Löhne und Einkommen des Volkes von den zerstörenden Einflussen befreit seien, die sie kürzlich bedroht hätten. der Bochumer am E Der Führer der Opposition, Henderson, antwortete lofort.„(ns Kardes. Bei der gegenwärtigen Regierung handele es sich nicht um eine nationale Regierung. Solange dgelg, Ver gierung im Amte sei, würden er und seine Kouegen die Opposition bilden, und nichts würde sie vavon abbringen. Zum Ausgleich des Haushalts solle man sich an die wenden, die am meisten hätten und nicht an die, die am allerwenigsten besitzen. Die finanziellen Schwierigseiten hätten nicht in England ihren Ursprung. Zwei Sparmaßnahmen könne die Opposition nicht billigen: eine Einmischung in die Wirksamkeit der sozialen Dienste und eine Herabsetzung des Lebensstandards durch Beschneidung der Arbeitslosenbezüge. Der Konservative Churchill trat für baldige Neuwahlen ein. Das Land sei reif für Schutzzoll. Er drang in die Regierung, die Zwischenzeit dazu zu benutzen, um eine nationale Politik zu formulieren und die Männer guten Willens aller Parteien um sich zu scharen.„. uunKarte den Mist Der Konservative Baldwin bewunderte den Mut Macdonalds, der, verlassen von seiner Partei, eine Regierung zur Rettung des Landes gebildet habe. Die Konservative Partei werde den Ministerpräsidenten von ganzem Herzen unterstützen, um den Zweck zu erreichen für der die Pegierung Nur noch ein Feri Reihe zum Teil sehr glugsorten und Somn #nd die Züge bringer er Bochumer Reisev #leibt im Ertrag um hiber dem Umsatz in Bahres zurück. Tro Wirtschaftslag Verkehrs daß Sie lehnt alle Bestrebungen zur Beseitigung der Arbeitslosenversicherung und zur weiteren Verringerung ihrer Leistungen entschieden ab und befürwortet einbeitlichung der Krisenfürsorge und dez, gegeiziftlschen Wohlfahrtsfürsorge zu einer Reichsarben####osenurforge unter ausreichender finanzieller Beteiligung des Reiches. Angesichts der wachsenden Zahl langfristiger ErwerbsDie preußischen Einsparungen h Berlin, 8. September.(Eig. Drahtber.) Das finanzielle Ergebnis der von der preußischen Staatsregierung für Preußen und seine Gemeinden in Aussicht genommenen Sparmaßnahigen wird, dem „Vorwärts zufolge, auf 150 bis 200 Millionen Reichsmark beziffert. Davon entfallen auf die Volksschulen, bzw. ihre Lehrer durch Kürzung der Stellenzulage rund 40 Millionen Reichsmark. Regerionio wuem vde Schwoachsehetei gang um rund 49000 Unterstützungsempfänger zu zeichnen hatten. Berlin, 8. September. zu einem Vertreter„Hgr,„Vossi Ziffern die gelegentlich in der Oeffentlichkeit für die mutmaßliche Zahl der Arbeitslosen genannt worden meist nur auf einer gefühlsmäßigen Schwagzleherei. Soweit die Entwicklung in diesem Sommer Anyartspunkte biete, müsse man zu der Auffassung kommen, daß sich die deutsche Wirtschaft als überraschend widerstandsfähig erwiesen habe. Aber selbst wenn die Zahl der Arbeitslosen im kommenden Winter erheblich größe werden würde als im vorigen Winter, nicht zu verzweifeln. Es gebe noch eine Fülle von Möglichkeiten, um selbst erheblichen Beanspruchungen gewachsen zu sein, wobei es nur darauf ankäme, diese Möglichkeiten mit Energie auszunutzen. Dem Gedanken der teilweisen Naturalverpflegung für die Arbeitslosen steht der Minister positiv gegenüber:„Ich rechne vamit“, so führte er weiter aus,„daß wir in den nächsten sieben Monaten durch Arbeitslosenversicherung, Reich und Gemeinden etwa zwei Milligrden für die Arbeitslosen werden aufbringen müssen. Es konnte von großem Wert sein, wenn in einzelnen Fällen und unter besonderen Verhältnissen zwischen ommunen auf der einen Seite, Konsumgenossenschaftsvereinen und Einzelhandel auf der anderen Seite Abmachungen getroffen werden, nach denen für die Arbeitslosen die Gegenstände des täglichen Bedarrs zu wes lich verbilligten Preisen erhältlich sind. Wir müssen versuchen, mit einem elastischen System über den Winter zu kommen. Dazu gehören auch alle Möglichkeiten, durch Randsiedlung vor den„Großstädten einen Teil der Arbeitslosen zunachn zu beschäftigengge Die Prüfung der Zusammenlegung per Krisenfürsorge und der kommunalen Wohlfahrtspflege steht vor dem Abschluß. Die großen Ersparnisse, mit denen man noch im vorigen Jahr gerechnet hat, sind dabei indeß heute nicht mehr zu erzielen; heute sind die Sätze der beiden Zweige der Fürsorge derartig stark angenähert, daß eine Zusammenlegung in der Hauptsache lediglich eine organisatorische Vereinfachung bedeutet.“ Fulez um runo 49 000 Unterstgsungeugte, zu ver“ hatten. Am 31. August wurden nuch den vorchen, für den die Regierung gebildet worden sei. Vertrauensvotum mit 309 gegen 250 Stimmen Am Schlusse der Debatte sprach das Unterhaus dem Kabinett mit 309 gegen 250 Stimmen das Vertrauen aus. Im Oberhaus verlas der Lordkanzler die Botschaft werde solange im Amte bleiven, des Königs. Nach kurzer Aussprache wurde ein Antrag angenommen, wonach das Haus den„König für seine Botschaft dankt und versichert, daß die Mahnuymen zur Sicherung der Finanzlage an genommen werden würden. neinen die anderen Verkehrs ommerlichen Reisever nsehen. Im Umsatz Reisezielen ist in die stand wie in keinem keit zu verzeichnen. ##mstrittenen 100-Ma Eteigerung im Fahr Festzustellen. Bei de keisegebühr verlangter im Geschäfts= als u keisen. Die von der #ufgesuchten Erholun lande haben wirtsch schnitten. Eine stat Ferienzeit im Bocht berzeichnen. Verhält ochs die Mittwochs kartenpreisen verlangt bäder an der Ruhr inter der nassen und bäder der Ruhr=Sta In den einzelnen, le nen Ferientagen he in äußerst reger Wa berhältnismäßig starl Bugendherberge an Reinlichte Der Kampf Uin=Gidons auehungrin. Im Hochsommer hustriegebiet das ga m ehesten auf. We setzt haben, begünsti Inseren Zonen vorko einen Krankheitserre truse= Bazil Frankfurt a.., 8. September. schaf, des Aufsehenerregende Mitteilungen eines Stahlhelmführers 8 S ptenber„private Wirtschaft mit Ausnahme der Gas=, Wassr, Eikankung nimmt v und Elektrizitätswerke, progressive Staffelung der Um=#o sich nach und nac satzsteuer, Einschaltung von Handel und Gewerbe bei sich immer weiter einer eventuellen Durchführung von Naturalleistungen und diese schließlich in der Erwerbslosenfürsorge. Berstörungsprozeß s. Piftstoffe ab, die au Professor aus Münster. erganen gelangen in Franireich verhastel fe seschbürgen Auf der diesjährigen Tagung der Gesamtführeraft des Stahlhelm, Landesverband Brandenburg, die am Sonntag in Frankfurt a. O. stattfand, berichtete der munistischen Aufmarschplan, selt worden set. Nch desen Wlan wolen die komme= nisten ihre Terrorarbeit nach geänderten Methoden durchläufigen Zählungen der Arbeitsämter in der Arbeitslosenversicherung rund 1281.000(am 15. August rund 1 225 000), in der Krisenfürsorge 1095000(um August rund 1055 000) Hauptunterstützungsempfänger gezählt. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit seit dem sommerlichen Tiefpunkt nicht stärker zugenommen als während der gleichen Entwicklungsperiode des Vorjahres; doch ist dabei zu beachten, daß der Ausgangspunkt in diesem Jahre erheblich höher liegt. Die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen belief sich Ende Juli am Stichtag der letzten Zählung auf rund 1 063000. In der Erkenntnis, daß ein Putsch in den Städten von vornherein zum Scheitern verurteilt sein würde, will man die Hauptaktion jeyr auf das flache Land legen, um von dort aus die Städte bereits nach wenigen Tagen auszuhungern. Tausende von kleinen Terrorgruppen sollen demnächst auf das flache Land geschickt werden, um dort durch Mord und Brand zuerst das flache Land zu erobern. Der Stahlhelmführer erklärte, daß in Anbetracht enistischen Pläne in Brandenburg ein Paris, 8. September.#eist sehr in die Schmidlin, von der sichen Blutgefäße Ein Wirtschaftsprogramm der Beamten Berlin, 8. September. Der Vorstand des Deutschen Beamtenbundes veröffentlicht heute ein Wirtschaftsprogramm, das eine Politik der langfristigen Auslandskredite, die rung der Bankenaufsicht und die Aktienreform sowie die Bekämpfung der privaten Monopolwirtschaft, deren Preisbindungen durchbrochen werden müßten, befürwortet. Die Herabsetzung der Kosten in der privaten Wirtschaft wird als die Voraussetzung der Senkung der öffentlichen Ausgaben bezeichnet, die Subventionspolitik wird entschieden abgelehnt.„Das Programm fordert weiter eine von den öffentlichen Haushaltungen losgelöste Erwerbslosenunterstützung. Reichsreform und Verwaltungsreform werden als notwendige Ergänzung der Krisenmaßnahmen bezeichnet. Inkrafttreten des Stillhalte-Abkommens der kommu,zntsu. schen den S. AbteiUeberein.ommen zwisuen, den.= Abteilungen der Nationalsozialistischen Deutchen Arbeiterpartei und dem getroffen sei, die Abwehr gegen diesen kommunistischen Terror gemeinsam zu führen: Damit sei ein bedeutender Schritt zu großen einheitlichen Kampffront getan. Es müsse auch weiterhin mit allem Nachdruck immer wieder darauf hingearbeitet werden, daß ein geschlossenes Auftreten aller nationalen Parteien mehr denn je das Gebot der Stunde sei. estise eicsie eiale Sechilch tes ele e Schweiz gekommen, um seinen Bruder, der in Nieder= Hagenthal Priester ist, zu besuchen. Er wurde heute nachmittag über Mülhausen nach Colmar transportiert. Zu seinem Verteidiger hat er Rechtsanwalt Kraehling in Mülhausen bestellt. Schmidlin, der 1876 in Landau im Elsaß geboren ist und seit längerer Zeit in Westfalen wohnt, war in den Autonomistenprozeß verwickelt und wurde am 12. Juni 1928 in Abwesenheit zu zehn Jahren Gefängnis und 20 Jahren Aufenthaltsverbot verurteilt. Weizenlieferungsabschluß mit Amerita So richtig es ist, nicht nur alles durch die schwarze Brille zu sehen, so notwendig ist es aber auch, die Lage nicht schöner zu färben als sie tatsächlich ist. Uns scheint es, als hätte Herr Stegerwald das in vorstehender, terredung getan. Wir sehen jedenfalls nicht„eine Fülle von Möglichkeiten, um selbst erbeßz Hem Rezegrghug. gen gewachsen zu sein“. Und auch dem birichsl###### minister dürfte es nicht leicht sein, eine solche Fülle praktisch durchführbarer Möglichkeiten auch nur aufzuh Berlin, 8. September.(Eig. Drahtber.) Wie aus gut unterrichteter Quelle verlautet, sind die letzten Schwierigkeiten zwischen den deutschen Banken und den ausländischen Gläubigern über das Baseler Stillhalte=Abkommen in den Verhandlungen der letzten Tage beseitigt worden. Man rechnet damit, daß das Abkommen ab 1. September rückwirkend in Kraft tritt. Demnach scheinen auch die Spannungen zwischen der Reichsbank und der Golddiskontbank erledigt zu sein. Das Kabinett wird umgehend nach Inkrafttreten des Abkommens die von uns gestern bereits angekündigte Rotverordnung zum Stillhalte=Abkommen verabschieden.— Das Kabinett hat heute nicht getagt. Verbotswidrige kommunistische Uebungen Waltershausen, 8. September. Wie die Polizeidirektion Gotha mitteilt, war bekannt geworden, daß eine kommunistische Abteilung in Waltershausen Geländeübungen in den Fluren von Waltershausen abhielt. 65 Personen wurden in der Nähe der Schießstandanlage des Arbeiterschützenvereins Waltershausen zwangsgestellt. Offenbar waren diese Leute zu einer Schulung dort zusammengekommen. Es handelt sich um Mitglieder politischer Organisationen. Die Angelegenheit wurde der Staatsanwaltschaft sveeteite. neberlingen, 8 September. Den Erhebungen der Gendarmerie ist es gelungen, einen Uebungsplatz der Kommunisten in einem Walde bei Stockach(Baden) zu entdecken. In einem dort befindlichen Bierkeller fand man Drehbänke und andere zur Herstellung von Waffen benutzte Werkzeuge und Material dazu. Alles wurde beschlagnahmt. Die Aufdeckung des Uebungsplatzes erfolgte im Zusammenhang mit der Einlieferung des Kommunistenfuhrers Schimanski mit einer durch eine Eierhandgranate vollständig zerfetzten Hand ins Krankenhaus. zeigen. 4195000 Arbeitslose Der Streit um die Osthilfe h Berlin, 8. September.(Eig. Drahtber.) Berlin, 8. September. Nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitsloseneingesetzt hatte, seit Mitte August etwas langsamer fortgesetzt, als in der ersten Hälfte des Monats. Am 31. August waren bei den Arbeitsämtern rund 4 195 000 Arbeitslose gemeldet; die Zunahme gegenüber dem vorhergehenden Stichtag belief sich auf rund 91000 und blieb damit hinter der Zunahme in der ersten Hälfte des Monats(rund 114000) zurück. Die Zahl der Unterstützungsempfänger in der Arbeitelosenpänisch zusammen um rind 96000 Die Zwistigkeiten über die Durchführung der Osthilfe, die sei Beginn zwischen den ansführenden Organen herrschen, haben jetzt in Ostpreugen zum Rücktritt des Leiters der Landstelle Königsberg, Ministerial= rat Mussehl, geführt. Mussehl hatte bereits im Januar dieses Jahres seinen Rücktritt erklärt. Der Grund lag in Differenzen, die Mussehl mit der Ostpreußischen Landschaft, dem Realkredit=Institut der ostpreußischen Landwirtschaft, hatte. Die Landschaft war nicht bereit, bei Güterversteigerungen ihre, an gerster Stelle eingetragenen stehen zu lassen. Ministerialrat Mussehl erblickte darin eine Erschwerung oder rhinderun sogar. Veryaaerung der Umschuldung. st seinerzeit nicht ausgetragen, sonoern nur überbrückt rium Einigung in der Wirtschaftspartei der neuer MitLieferungen nach h Berlin, 8. September.(Eig. Drahtber.) Nachdem gestern bereits die Reichstagsfraktion der Wirtschaftspartei getagt hatte, trat heute der ausschuß zusammen, um zu der Frage eines neuen Vorsitzenden Stellung zu nehmen. In langwierigen Verhandlungen gelang es, eine Einigung mit den in Opposition getretenen zine Kundgebung erlasen, in der Parteiausschub wir) eziel begrüßt wich Nachdem der zudie Einigung in der Parter vegrugt woird. Nachvem bisherige Führer der Partei, Abgeordneter Drewitz rückgetreten war, gegen den die bekannten Vorwürfe erhoben wurden, wurde heute eine Parteileitung gewählt, der Professor Dr. Bred malige sächsische Staatsminister Dr. Weber(Dresden) Reichstagsabgeordneter Mollath(Beclin) und Stadtrat Koppel(Magdeburg) angehören. Der Reichsausschuß beschloß weiter, an die Reichzrgeignung folgende Forderungen zu stellen: unbevl#gte Sicherung des privaten Eigentums an Grund und Boden Beseitigung der Hauszinssteuer, Beseitigung der h Berlin, 8. September.(Eig. Drahtber.) Die deutsch=amerikanischen Verhandlungen über die Lieferung beträchtlicher Mengen Weizen unter Gewährung eines langfristigen, über einige Jahre laufenden Kredits stehen kurz vor dem Abschluß. Eine entsprechende Regierungsveröffentlichung ist baldigst zu erwarten. Der Reichsernährungsminister hat zu dem Plan geäußert, daß die Menge amerikanischen Weizens vom Standpunkt der deutschen Landwirtschaft aus nicht zu beanstanden sei. Während frühere Meldungen von einem amerikanischen Weizenkontingent von 500 000 Tonnen sprachen, wird nunmehr festgestellt, daß lediglich die Lieferung von 200000 Tonnen in Frage kommt. 150 Millionen Rediskontkredit der Reichsbank für das Rußlandgeschäft Berlin, 8. September. Die seit längerer Zeit gepflogenen Verhandlungen, um die Bereitstellung neuer tel für die Finanzierung der Lieferunge Rußland haben jetzt dazu gefuhrt, daß sich die Reichsbank bereit erklärt hat, einen Rediskontk dit in Höhe von 150 Millionen R M. zu geben. Die Reichsbank stellt diesen Rediskontkredit einem neu gebildeten Bankenkonsortium zur Verfügung, dem im ganzen 17 Banken angehören. Der Zinszuschlag beträgt 1½ Prozent über dem jeweiligen Reicht: bankdiskont. Der Rediskontkredit gilt für Sowjetwechsel mit einem Endfälligkeitstermin bis zum 31. Juli 1933. Die Kreditbedürfnisse der kleinen und mittleren Industrie sollen dabei besondere Berücksichtigung finden, da für diese die Finanzierung besonders schwierig ist. „Rautilus“ stark beschädigt u Spsitbergen Kopenhagen, 8. September. Wie aus Adventbay(Spitzbergen) gemeldet wir ist„Nautilus“ am Dienstag mittag um 13 Uhr angekommen. An Bord ist alles wohl bis auf den Meschinisten, der erkrankt ist. Das=Boot selber ggg, einen kläglichen Eindruck. Es kam mit schwerer Sc.=, seite an und ist an verschiedenen Stellen leck. Ob de =Boot imstande sein wird, die Rückfahrt nach Am anzutreten, dürfte bei dieser Jahreszeit zweifelhaft emengt ist. Die Ruhr wird seit bezeichnet. Im schnellsten dort der Hygiene unbea höglichkeiten sind v bst(besonders de beiter die verschiede Allstoffe, in die A hmutz und vernach deplätze in der N bgenannte Konsum llebertragung verm bestellt haben. Natürlich ist die der Erkrankten gege viderstandsfähig ur blgter Genesung d esonders in den I n werden. Auch die auf ihren Entd n Schmutz wühler heit werden. Wie knnen wir auch bei stäger, die, ohn sich beherbergen Wie schützen w 1. Wir können us der peinli Zu einer solchen inie eine gründli #nd der Nägel. D bi den Kindern perden. 2. Obst soll nur #r. geschält genos in gründlich gerein #iche Gemüsearten verschiedenen Sala Prechend vorbehan ven, vesetigung ur: Hauszinssteuer,„Megtgung ger Wohnungszwangswirtschaft, teilweise Umgestattung der 3. Die Berühr bst zu vermeiden 4. In Häuser Emnmen sind, ist a #rtrauchs der 8 gooten. Desinfiz #en. 5. Störungen Echeiner a #neinen, machen ## rechtzeitiger e #handlung gnon #iie Dauerschädig Durch vernün Efahr kann jeder enter gewissen Un Af einen geringst Polizeiliche: Erwerbslosen= und Krisenunterstützung in produktive Fürsorge, Abdrosselung jeglicher Schwarzarbeit, Reform des politischen Lohn= und Schlichtungswesens, Ueberführung der Betriebe der öffentlichen Hand in die Im preußischen Landtag hat jetzt auch die deutg nationale Fraktion eine kleine Anfrage eingevracht,. in der Versetzung der Landräte von Schweidnitz, Lies.„ nitz, Bremerförde und Naugard in den einstweilige# Ruthstand dnen Vertostonosbuuch Velt.u In einer einstimmig angenommenen Entschließt fordert der englische Gewerkschaftskongreß die Reri; des Versailler Vertrages.„Deutschland sei nicht arz am Kriege schuld. Eine Abrüstung sei unmöglich, lange Deutschland mit Gewalt geknebelt werde. Der Polizeipr Echerung des Pu Sunbusiinten dr ig ungesunder # Bezirk der sta Eeptember eine Elassen worden. Ader Unternehmer Gütern Kra egen Entgelt au .Eit halten will, nicht schonn # Reichsgeset #t besteht. 40 3 Bellage zum Bochumer lnzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 211 38. Jahrgang Mittwoch, 9. September 1931 berzeugt sei, ne und Eininflüssen beiderson. ndele es sich nge diese Reeine Kollegen sie davon absolle man sich und nicht an finanziellen d ihren Urie Opposition irksamkeit der des Lebenslosenbezüge. ldige Neuür SchutzZwischenzeit itik zu formualler Parteien derte den Mut irtei, eine Reet habe. Die räsidenten von weck zu erreiden sei. 50 Stimmen as Unterhaus men das Verdie Botschaft ourde ein Anem König für ie Maßnahnzlage anGas=, Wasserelung der Umd Gewerbe bei ituralleistungen verhaftet September. dlin, von der ieder=Hagenthal war aus der der in Nieder= Er wurde heute r transportiert. walt Kraehling 876 in Landau eit in Westfalen verwickelt und zu zehn Jahren erbot verurteilt. Amerika . Drahtber.) ungen über die unter Gewähfahre laufenden Eine entspreldigst zu erwarzu dem Plan n Weizens vom st aus nicht zu ingen von einem 00 000 Tonnen iß lediglich die age kommt. kredit der nogeschaft September. nen Verhandneuer Mitieferungen nach sich die Reichsiskontkrenen R M. zu Rediskontkredit zur Verfügung, Der weiligen Reichsfür Sowjetbis zum 31. er kleinen und ere Berücksichtierung besonders Der Bochumer Reiseverkehr am Ende der Sommerferien 1 Nur noch ein Ferientag bleibt den Kindern von einer Reihe zum Teil sehr nasser Ferienwochen. In den Auszlugsorten und Sommerfrischen wird Kehraus gehalten, und die Züge bringen die letzten Ferienreisenden heim. er Bochumer Reiseverkehr in den Sommerferien 1931 #leibt im Ertrag um etwa 25 bis 30 Prozent gegenAiber dem Umsatz in den Sommerferien des vorigen Bahres zurück. Trotzdem können angesichts der allgekneinen Wirtschaftslage sowohl die Reichsbahn als auch die anderen Verkehrsinstitute das Ergebnis des diesKommerlichen Reiseverkehrs als verhältnismäßig günstig Insehen. Im Umsatz an Fahrkarten nach ausländischen Reisezielen ist in diesem Sommer allerdings ein Tiefsand wie in keinem anderen Jahre in der Nachkriegskeit zu verzeichnen. Auch nach der Aufhebung der viel mnstrittenen 100=Mark=Gebühr war keine wesentliche Eteigerung im Fahrkartenverkauf nach dem Auslande bestzustellen. Bei den nach der Aufhebung der Auskeisegebühr verlangten Fahrkarten handelte es sich mehr im Geschäfts= als um Erholungs= und Vergnügungskeisen. Die von der Bevölkerung des Industriegebietes ufgesuchten Erholungsorte in Westfalen und im Rheinlande haben wirtschaftlich verhältnismäßig gut abgeschnitten. Eine starke Steigerung war während der Ferienzeit im Bochumer Sonntags=Ausflugverkehr zu verzeichnen. Verhältnismäßig viel wurden auch Mittochs die Mittwochs=Ausflugskarten zu Sonntagsfahr##rtenpreisen verlangt. Der Besuch der Bochumer Freihider an der Ruhr und in Werne litt ganz erheblich unter der nassen und kalten Witterung, ebenso die Freihäder der Ruhr=Stauseen und des Haltener Stausees. An den einzelnen, leider zu wenig sonnigen und warnen Ferientagen herrschte in den nahen Ruhrbergen ein äußerst reger Wander= und Ausflugsverkehr. Einen berhältnismäßig starken Besuch hatte auch die Bochumer Pugendherberge an der Wasserstraße aufzuweisen. Reinlichkeit, der beste Schutz Der Kampf gegen Ruhrerkrankungen Im Hochsommer tritt die Ruhr, die zwar im Inhustriegebiet das ganze Jahr über nicht ganz erlischt, m ehesten auf. Warmes, feuchtes Wetter, wie wir es setzt haben, begünstigt die Ansteckungsgefahr. Die in Inseren Zonen vorkommende Erkrankungsart wird durch iinen Krankheitserreger den sogenannten ShigaKruse= Bazillus, hervorgerufen. Die Ruhrrkrankung nimmt vornehmlich im Dickdarm ihren Sitz, po sich nach und nach geschwürige Eiterherde bilden, die sch immer weiter in die Darmschleimhäute einsenken ind diese schließlich völlig zerstören. Außer diesem kerstörungsprozeß spalten die eingedrungenen Bazillen Piftstoffe ab, die auf dem Wege der Blutbahn zu allen Prganen gelangen und hier Vergiftungserscheinungen, die sogenannten Intoxikationen, hervorrufen. Da die geschwürigen Zerstörungen der Darmwandungen keist sehr in die Tiefe greifen, werden die dort befindlichen Blutgefäße„angefressen“, so daß den #leerungen außer Schleim und Eiter auch Blut beiemengt ist. Die Ruhr wird als eine typische Schmutzkrankseit bezeichnet. Tatsächlich pflegt sich die Krankheit im schnellsten dort auszubreiten, wo die Grundregeln er Hygiene unbeachtet bleiben. Der Uebertragungssöglichkeiten sind viele: In erster Linie muß hier das Obst(besonders das Fallobst) erwähnt werden, dann peiter die verschiedensten Gemüsearten, ferner Abhllstoffe, in die Wohnung hereingetragener Straßenchmutz und vernachlässigte Müllabfuhr, oder Müllabdeplätze in der Nähe menschlicher Behausungen. Eine bgenannte Konsumentenruhr will man auch durch slebertragung vermittels Milch und Butter festestellt haben. Natürlich ist die größte Gefahr in den Behausungen der Erkrankten gegeben. Die Ruhrbazillen sind äußerst viderstandsfähig und können noch lange Zeit nach erblgter Genesung des Erkrankten in den Wohnungen, besonders in den Fugen des Bodenbelages, nachgewien werden. Auch Haustiere, wie Katzen und Hunde, die auf ihren Entdeckungsreisen sehr oft in dem größIn Schmutz wühlen, können zu Ueberträger der Krankkeit werden. Wie bei so manchen anderen Krankheiten knnen wir auch bei der Ruhr sogenannte Bazillenktäger, die, ohne selbst zu erkranken, die Erreger sich beherbergen und auf andere übertragen. Wie schützen wir uns vor dieser Krankheit? 1. Wir können ihr am ehesten begegnen, wenn wir uns der peinlichsten Sauberkeit befleißigen. Zu einer solchen persönlichen Hygiene gehört in erster inie eine gründliche Pflege der Hände, der Finger und der Nägel. Die Nägel sollen kurz geschnitten sein, bei den Kindern muß das Nägelkauen unterbunden perden. 2. Obst soll nur in einem gut gewaschenen Zustande er geschält genossen werden. Frische Gemüse müsen gründlich gereinigt werden. Das gilt besonders für ##iche Gemüsearten, die roh genossen werden, wie die vrschiedenen Salatarten. Bei der Milch sollten entPrechend vorbehandelte Milchsorten bevorzugt werden. 3. Die Berührung mit Hunden und Katzen ist tunschst zu vermeiden. 4. In Häusern, in denen Ruhrkrankheiten vorgeenmen sind, ist ganz besondere Vorsicht bezüglich des -ar 7∆ C 1 1 Di T% 5 Lachande Jonna beim Ich Verkehrte Welt ist heute Mode! Nichts mehr, so dünkt uns, ist im Lote! Von allen jenen Lebensgaben, die wir so gerne für uns haben, fehlt uns das Meiste. Immer toller wird, wie es scheint, der Weltenkoller! Es stürzen Staate, Kabinette und alles, was man gerne hätte, erweist sich meist als unerreichbar. Kurz, unsre Lage ist vergleichbar mit der des Esels, der dem Heue, das er am Stocke trug, aufs Neue stets folgte fruchtlos voll Begierde. Vernunft ist zwar des Menschen Zierde, doch kann kein Mensch von ihm erwarten, daß er in diesem Irregarten sich als vernünftig nur bewährt und nicht aus seiner Haut rausfährt! Verkehrt, wie alles heutzutage, erwies sich auch die Wetterlage in diesen mißvergnügten Ferien. Von Regentagen gab es Serien. Verödet standen Flur und Wälder. Es wurde kalt und immer kälter. Die Sonne mußte sich verstecken zumeist in dicken Wolkendecken und statt sich draußen zu ergötzen, mußt man zu Hause hin sich setzen. So bleibt als Fazit das uns heute, daß diese Ferien eine Pleite gewesen. Sagen wir es offen: Der ganze Sommer ist ersoffen! Doch jetzt, wo rum die Urlaubsfristen, kann man bestimmt sich darauf rüsten, daß Sönnenflut vom Himmel fällt. Sonst wär's ja nicht... verkehrte Welt! Die schlechte Tage von uns Baumuntt. beeinflußt den westfälisch=lippischen Arbeitsmarkt weiter ungünstig pitzbergen September. gemeldet wird, m 13 Uhr dort bis auf den sot selber macht schwerer Schlag mleck. Ob de irt nach Ameritt zweifelhaft seil. such die deutsch eingebracht, schweidnitz, Lieg den einstweiligen ht. iu EntsPleog reß die ei nicht unmöglich, lt werde. ###men sind, ist ganz besondere, Vorsicht bezüglich ##brauchs der Bett= und sonstigen Gebrauchswasche boten. Desinfizierende Mittel müssen hier bereitchen. 5. Störungen der Verdauungsorgane, besonders Ruhlentleerungen, denen Schleim oder Blut beigemengt kscheinen, machen die sofortige ärztliche Hilfe nötig. d rechtzeitiger eine Ruhrerkrankung erkannt und in behandlung gnommen wird, desto schneller heilt sie ne Dauerschädigungen aus. Durch vernünftiges Verhalten in den Zeiten der Effahr kann jeder seinen Teil dazu beitragen, daß die ener gewissen Umständen vermeidbare Ruhrerkrankung einen geringstmöglichen Umfang beschränkt bleibt. Polizeiliche Regelung des Omnibusverkehrs L Ler Polizeipräsident in Bochum teilt mit:„Zur Scherung des Publikums gegen die beim Betriebe von Eunibuslinien drohenden Gefahren und zur Fernhal4 ungesunder Unternehmungen dieser Art ist für Bezirk der staatlichen Polizeiverwaltung Bochum am A. sevtember eine Polizeiverordnung(Omnibusordnung) Klassen worden. Nach der Polizeiverordnung bedarf eder Unternehmer, der zur Beförderung von Personen der Gütern Kraftomnibusse zu jedermanns Gebrauch eten Entgelt auf öffentlichen Straßen oder Plätzen halten will, der Erlaubnis des Polizeipräsidenten, nicht schon nach dem Kraftfahrliniengesetz vom 26. 8. (Reichsgesetzblatt I S. 819) eine GenehmigungsBicht besteht. Das Landesarbeitsamt Westfalen berichtet über die Lage auf dem westfälisch=lippischen Arbeitsmarkt in der Zeit vom 16. bis 31. August: In der zweiten Hälfte des Monats August stieg die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger im arbeitsamtsbezirk Westfalen um 5274 auf 219949. Davon entfallen 113743 auf die Arbeitslosenversicherung(Zugang 5083) und 106 206 auf die Krisenfürsorge(Zugang 191). Die Kurve der aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung unterstützten Arbeitslosen ist in den letzten beiden Wochen steil angestiegen. Die Zugänge betragen hier 4,7 Prozent gegenüber einem Anwachsen von 0,3 Prozent in der ersten Augusthälfte. Die Zahl der Arbeitsuchenden erhöhte sich weiter um 10 829 oder 2,9 Prozent auf 388272. Der Zuwachs ist um rund 2300 geringer als in den ersten beiden Augustwochen. Daraus kann jedoch nicht auf eine Abschwächung der in den letzten Wochen zu beobachtenden Abbaumaßnahmen geschlossen werden. Die Arbeitsmarktlage hat sich in der zweiten Augusthälfte weiter zugespitzt, was in erster Linie aus der weiteren erheblichen Zunahme der Stillegungsanzeigen hervorgeht. Gegenüber 83 Anzeigen in der zweiten Julihälfte und 115 in der ersten Augusthälfte zeigten in der Zeit vom 16. bis 31. August 150 Betriebe teilweise oder vollständige Betriebsstillegung und die Entlassung von etwa 8000 Arbeitskräften an. Die Anzeigen werden durchweg noch im Laufe des September wirksam. Am schwersten betroffen ist wieder die metallverarbeitende Industrie, auf die allein 69 Anzeigen entfallen, die entsprechend dem Ergebnis bereits stattgefundener Verhandlungen größtenteils zur Durchführung gelangen dürften. Auch die Roheisen=, Rohstahl= und Walzwerksindustrie beabsichtigt einschneidende Betriebseinschränkungen und erstattete 14 Stillegungsanzeigen zur Entlassung von etwa 2000 Leuten. Der Bergbau plant weitere große Abbaumaßnahmen und sprach für den Monat September bereits rund 4000 Kündigungen aus. Neben den Produktionsgüterindustrien waren auch alle übrigen Wirtschaftszweige Westfalens zu Belegschaftsentlassungen gezwungen. In sämtlichen Berufsgruppen übersteigen die Zugänge die Abgänge. Selbst die Außenberufe, wie Landwirtschaft, Bau= und Baustoffgewerbe, die sich normalerweise im Höhepunkt saisonmäßiger Beschäftigung befinden müßten, weisen bereits zunehmende Arbeitslosigkeit auf. Der landwirtschaftliche Arbeitsmarkt hat trotz Arbeitsstauung durch die vergangene Regenperiode in der zweiten Augusthälfte statt der erwarteten Entlastung eine Zunahme der Arbeitslosigkeit erfahren. In Anbetracht dieser Tatsache sind auch die Hoffnungen auf eine nochmalige Belebung mit Beginn der Hackfruchternte geringer geworden. Die diesjährige Entlastung des Bauarbeitsmarktes muß endgültig als beendet angesehen werden. Bereits seit dem 15. Juli steigt die Arbeitslosigkeit ständig. Die Zahl der arbeitsuchenden Baufach= und =hilfsarbeiter ist seit dieser Zeit bereits um rund 4000 auf 53 200 angewachsen. In der Konsumgüterindustrie hat sich das Absinken des Beschäftigungsgrades zwar zunächst noch fortgesetzt, wenn auch in geringerem Umfang. Eine weitere Verschlechterung, namentlich im Tabakgewerbe, dürfte jedoch durch das allmählich beginnende Weihnachtsgeschäft aufgefangen werden. Der augenblickliche Stand der Arbeitslosigkeit gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres ist aus folgender Tabelle ersichtlich: Ueber 2 Milliarden Mark Wohlfahrtslasten der Gemeinden im Jahre 1930/31 Das Statistische Reichsamt veröffentlicht jetzt eine Uebersicht über die Ausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände für das Rechnungsjahr 1929/30 mit Schätzungsergebnissen für 1930/31. Danach ist der Gesamtzuschußbedarf der Gemeinden und Gemeindeververbände aus Mitteln des Reiches für das Rechnungsjahr 1929/30 gegenüber dem Vorjahr um 172,3 Millionen RM. auf 5130 Millionen RM. gestiegen. Davon nehmen die Ausgaben für das Wohlfahrtswesen ausschließlich Wohnungswesen mehr als ein Drittel ein. Das Wohlfahrtswesen ist das einzige Aufgabengebiet, das in sämtlichen Gemeindegrößenklassen einen Mehrbedarf nachweist, dem im Vergleich mit dem Vorjahr stark eingeschränkte Mehraufwendungen oder Einsparungen in sämtlichen übrigen Verwaltungszweigen gegenüberstehen. Die Gemeinden sind gezwungen, alle Bedürfnisse mit Rücksicht auf die wachsenden Ausgaben des Wohlfahrtswesens einzuschränken. Vor allem infolge des Anwachsens der Zahl der Krisenunterstützten und der Wohlfahrtserwerbslosen dürfte der Zuschußbedarf der Gemeinden und Gemeindeverbände für das Wohlfahrtswesen auf 1920 Millionen RM. gestiegen sein. Es wurden am 31. März 1930 gezählt rund 294.000 und am 31. März 1931 rund 924 000 Hauptunterstützungsempfänger in der Krisenfürsorge. Von den Gemeinden und Gemeindeverbänden unterstützte Wohlfahrtserwerbslose wurden am 31. März 1930 rund 388000 und am 31. März 1931 über 1,06 Millionen gezählt. Rechnet man den Zuschußbedarf für das Wohnungswesen der Gemeinden in Höhe von 560 Millionen RM. zu den Ausgaben für das Wohlfahrtswesen hinzu, so erreicht der Zuschußbedarf für das gesamte Wohlfahrtswesen der Gemeinden und Gemeindeverbände die Höhe von 2,48 Milliarden RM. Er nähert sich damit der Hälfte des gesamten Zuschußbedarfs. Sollte nicht auch die Reichsbahn den Pfennig ehren? Die Fahrpreise sind bis zum Betrage von 10 Mark auf 10 Pfennig, von 10 bis 20 Mark auf 20 Pfennig und über 40 Mark auf volle Mark aufzurunden. So sagt und tut die Reichsbahn. endjenst“.7. Sollte nicht, so fragt der Nachrichtenolenst der Vera (Vereinigung der leitenden Angestellten e..), die Reichsbahn den Bürgern des Staates, dem sie dient ein Vorbild sein, indem sie diese ganz unberechtigte Aufrundung auf 10, 20 und auf volle 100 Pfennig(!) aufgibt und ihre Fahrpreise so berechnet, wie jedes andere wirtschaftliche Unternehmen das heute auch muß: nämlich haarscharf auf den Pfennig, oder, wenn das bei dem hastigen Betriebe an den Schaltern nicht tunlich erscheint, mit einer Abrundung auf 5 Pfennig? Es kommt hierbei nicht nur auf die„paar Pfennige“ an, die der Fahrgast sparen könnte und die, fährt er gemeinsam mit seiner Familie immerhin auch ein Sümmchen ausmachen. Es kommt auch darauf an, daß das Volk sich wieder der Pfennigrechnung zuneigt, daß es sie für selbstverständlich hält, und daß es sich an dieses Pfennigsparen gewöhnt; wieder gewöhnt! Es ist hohe Zeit, und es ist gerade die rechte Zeit, daß die Reichsbahn ihr„Aufrundungs“= System revidiert! Ein teurer„Seitensprung“. Ein seltsamer Vorfall soll sich im November 1930 in einem Hause der Volmestraße zugetragen haben. Zwei Freundinnen treffen in einem Bochumer Bierlokal einen abenteuerlustigen Ehemann. Sie sprechen alle drei dem Alkobol reichlich zu und die beiden Frauen nehmen den angetrunkenen Liebhaber mit in ihre Wohnung. Hier plündern sie ihn vollkommen aus und setzen ihn mit Tagesanbruch wieder auf die Straße. Dem Ehemann sollen bei dieser Gelegenheit 90 RM. gestohlen worden sein. Der Geschädigte, der bisher noch nicht ermittelt werden konnte, wird zurzeit von der Polizei gesucht.(Ob er viel Interesse daran hat, sich zu melden?) Einbrüche und Diebstähle. Am 5. September wurden die Keller des Hauses Lessingstraße 9 von noch unbekannten Tätern erbrochen. Entwendet wurden Lebensmittel. Aus dem an der Wasserstraße liegenden Sägewerk wurde in der Nacht zum 7. September ein Treibriemen entwendet.— In der gleichen Nacht statteten Diebe auch einem an der Mühlenstraße wohnenden Wirt einen Besuch ab. Hier entwendeten sie aus der verschlossenen Wohnung Kleidungsstucke und Schmuck. Eine tolle Sache Die hisnige Zunge eines Bilder aus Bochumer Gerichtssälen Vor dem Schöffengericht spielte sich am Dienstag morgen eine aufregende Verhandlung ab. Auf der Sünderbank saß eine Frau unter der Anklage der wissentlich falschen Anschuldigung. Sie hatte vor der Polizei gegen ihre Stiefschwiegermutter, mit der sie jetzt schwer verfeindet ist, schwere Beschuldigungen erhoben, die sich aber als haltlos erwiesen. Man merkte gleich, daß die Sache nicht stimmen konnte und ging ihr nicht weiter nach. Die Angeklagte steht auch im Verdacht, anonyme Briefe an die Polizei geschrieben zu haben; doch hielt man auch diese Sache nicht für so wichtig, um den Schreiber oder die Schreiberin gerichtlich feststellen zu lassen. Diese gleiche Frau erhob weiter vor der Polizei die Anklage gegen eine hiesige als höchst ehrenwert bekannte Hebamme, diese habe vor zwölf Jahren das von ihr(der Angeklagten) geborene Kind bei der Entbindung getötet. Die Frau will nach so langer Zeit noch alle Einzelheiten genau wissen und ist vor Gericht vom Rachegeist gegen ihre Stiefschwiegermutter wie gegen die Hebamme besessen. Ob solcher ungeheuerlichen Beschuldigung gerät die ehrenwerte Hebamme ganz außer sich und bittet mehrfach das Gericht, sie doch gegen die fortgesetzten schweren Angriffe (einer offenbar geistig nicht mehr ganz intakten Person) zu schützen. Mehrfach greift der Vorsitzende ermahnend und beschwichtigend ein. Aber die Behauptungen der Angeklagten zeigen so deutlich die Spuren phantastischer Erfindung, daß gar nicht ernsthaft weiter über die Dinge mit der völlig unbelehrbaren Angeklagten zu reden ist. Sie will auch ihr Unrecht gegenüber den beiden ruhigen und sympathischen Frauen noch immer nicht einsehen und bleibt bei ihren bösartigen Aussagen. Als das Gericht wegen der Schwere der falschen Beschuldigungen weit über die sonstige Strafgrenze hinausgeht und fünf Monate Gefängnis verhängt (beantragt war gar ein Jahr Gefängnis und drei Jahre Ehrverlust), packt die Frau eine große Wut. Sie ergeht sich in Schmähungen gegen die Zeugen und gegen Gericht, erklärt sofort die Anfechtung des Urteils und verübt noch auf Flur und Treppen des Gerichts einen tollen Lärm, so daß die schwer betroffene Hebamme mit der Heimkehr eine Weile warten muß, bis sich der Schwarm verläuft; denn die Neugier begleitet die tobende Angeklagte bis auf den Wilhelmsplatz. „Mutter Idas“ schöner Plau Manchmal geht es auch ganz lustig her im Gerichtssaal, da muß selbst der gestrenge Herr Staatsanwalt schmunzeln. So war es gestern vor der kleinen Strafkammer, als eine geschiedene Frau Ida X. von der Anklagebehörde wegen Störung ihres Geschäftes eine Entschädigung von 100000 Mark forderte nebst 7 Prozent Zinsen. Statt dessen wurde die Gute zum zweiten Male zu einer Geldstrafe von 25 Mark verurteilt und somit das erste Urteil bestätigt, gegen das die Frau Berufung eingelegt hatte. Mutter Ida ist nämlich Wohltäterin. Sie plante nichts weniger als die Gründung und Errichtung eines Mütterheims in schönster Lage der Stadt Bochum. Dafür wollte sie eine große Werbung bei allen Söhnen und Töchtern betreiben als Muttertagsstiftung. Sie hatte bei einer Bank auch schon eine Einzeichnungsliste offengelegt und die zee„engricgt und vn. Sammlung konnte beginnen. Da schritt die Polizei ein und meinte, Mutter Ida habe bei der Sache nur an sich selbst und an ihre eigene Tasche gedacht. Der erste Richter war derselben Meinung. Aber die Frau wehrte sich mit Händen„und Füßen gegen diese„beleidigende Unterstellung und erhob allen Ernstes Ersatzforderungen für das vereitelte Unternehmen. Es blieb aber bei der Verurteilung wegen versuchten Betruges. Also ist Bochum durch die Polizei um die Verwirklichung von Mutter Idas schönem Plan gebracht worden. Ist das nicht jammerschade?. M. F Aus den Stadtteilen Stadtteil Weitmar Baugenossenschaften des deutsch=evangelischen Volks= Gtadtteil Werne bundes ppe Bochum=Weitmar. Anläßlich, der Stuonien Weine konnte. Soweit bis jetzt festgestellt werden konnte, sind drei Personen geschädigt worden. bunves, Oxtsgruppe„Avchg..#er Seu. durch den Zusammenbruch der Devaheim und der#####, zag entstandenen Krise bei der Baugenossenschaft des deutsch-evangelischen Volksbundes hatte die Ortsgruppe Bochum=Weitmar am Montag abend zu einer VerDochum=Wenmag, um Monfag abend öugen sammlung im Gemeindesaal an der Melanchthonstraße aufgerufen. Der 1. Vorsitzende, der gleichzeitig Mitglied des neuen Aufsichtsrates der Volksbund=Baugenossenschaften ist, gab den Erschienenen zunächst Bericht über den augenblicklichen Stand der Dinge bei den in Konkurs geratenen Gesellschaften. Endgültige Klärung der Angelegenheit würde erst die kommende, Ge: richtsverhandlung bringen können. Es musse ges werden, daß die Kirche in keiner Weise fur die Krise der deutsch=evangelischen Volkshundsbaugenzossenschaft verantwortlich gemacht werden konnte, denn Devaheim und Deuzag seien wohl aus evangelisch=kirchlichen hervorgegangen, keineswegs aber seien Bürgerschützenverein. Auf dem Schießstand an der Vollmond veranstaltete die dritte Kompagnie Sonntag nachmittag das„Abschlußschießen für, ven Kampf um den Wanderpreis. lieberraschend stark war die Beteiligung. Schützenkönig Holtmann nebst seinem Adjutanten Mußweiler, Oberst Dr. Starke mit seinem Adjutanten von der Beck und der erste Varsitzende des Bataillons, Baumeister, waren„zugegen., Die l# das Preisschießen auserwählten Schutzen schossen im Durch schnitt 35,4 Ringe, also ein gutes Resultat. Der Haupt: mann der vierten Kompagnie, Steinhardt, üverbrachte die besten Grüße seiner Kompagnigzg## re Ferienwanderung der Kreyenfe#oschule. quemlichkeiten, dafür war auch der Mietzins entsprechend festgesetzt. Durch den andauernden Abbau im Bergwerk sind viele Einwohner dieser Häuser nicht mehr in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen, weshalb es an den erforderlichen Kündigungen, besonders bei den sie Gründungen der Kirche alsgsolche, Kreisen Pfarrer Sassenberg einen vograg über disezgechtlsche Seite der Angelegenheit und beieuchtete hauptsächlich die Pflichten des Vorstandes, des Aufsichtsrates und der Genossen, sowie deren Haftpflicht im ganzen und im einzelnen. Dann wurde Herr Windel,(Barmen), mit der Vertretung der Genossen bei den demnächst stattfindenden Gläubigerversammlungen beauftragt. Katholischer Kirchbauverein„Vierzehnheiligen", Bohum=Weitngr(Pärendep,tg eine Versammlung ab, stand der zehnheiligen„hiett am montag eine in der Mitteilung gemacht wurde über den Vorbereitungsarbeiten zum Herbstfest mit Hauptversammlung, das am 4. Oktober stattfinden soll. Gleichzeitig erfolgte die Aufstellung der im Rahmen der Veranstaltung zur Durchfuhrung gelangenden Vortragsfolge. Des weiteren wurde auf die„Genovefa"=Aufführungen an den kommenden drei Sonntagen hingewiesen. In den Ferienwanderung der Kreyenfeidschule. Sonntagabendstunden kehrte die sehr narke Wandergruppe der hiesigen Volksschule an der Argzgrseheitrgße dererseits Wohnungen leerstehen zu haben und um anberersens den Ansprüchen nach billigen Wohnungen zu genügen, werden durch Entfernung der Badezimmer aus Dreizimmer=Wohnungen aus diesen je zwei Zweizimmer=Wohnungen gemacht. Vom Standpunkt der Wohnungskultur ist das zu bedauern und man kann nur wünschen, daß nach dieser Notzeit, die zu solchen Maßnahmen zwingt, wieder bessere Tage kommen werden. er Jeden Tag Fahrraddiebstähle. Ein vor einem Hause der Hauptstraße stehendes Herrenfahrrad, Marke „Ovel, Nummer 1871 384, wurde entwendet. Stadttell Querenburg Trangott Wenkes letzte Fahrt. Trotz des ungünstigen Wetters gab ganz Querenburg dem allbekannten und beliebten Mitbürger Trangott Wenke am Sonntag das letzte Geleit. Ein Herzschlag rief den nimmermüden Mann mitten aus seiner Arbeit im unterirdischen Betriebe ab. Ein guter Mann ist mitzihrg, dahingegangez. Alle Vereine, denen er angehörte, beklagen seinen fraven 7T 9h. n E Elternversammlung. Am letzten Samstag nachmittag fand in der Schule an der Buscheystraße eine evangelische Elternversammlung statt, die von Vätern und Müttern verhältnismäßig gut besucht war. berufer, Rektor Kleinschnittger, teilte mit, daß außerplanmäßig eine Elternbeiratswahl stattfinden müsse. Der Grund dazu liegt darin, daß bekanntlich die dreiklassige Schule in Steinkuhl nach 163jährigem Bestehen aufgelöst ist und diese Schulkinder inzwischen der Querenburger Schule an der Markstraße bzw. Buscheystraße, welche Schulen schon früher zu einem System zusammengelegt wurden, zugeteilt worden sind. Eine zweite Elternversammmlung findet voraussichtlich am Sonntag, 20. September, vormittags 11 Uhr, in der Schule an der Buscheystraße, statt. Wahltermin ist auf Sonntag, 4. Oktober, fengesetzt. Wird nur ein Wahlvorschlag eingereicht, erübrigt sich die Wahl. m von schöner Ferienfahrstz, glacitin wargn die Schiler Lehrex Kruse und Fräutenn Fleckstein waren die Schüler und Schülerinnen der Oberklasse in das wunderbare Lahntal und in den Westerwald hinausgeeilt. Die vergangenen Stunden werden allen unvergeßlich bleiben. Gestörtes Idyll. Versteckt liegt in unserem Stadtteil eine kleine Laube an der Bramheide am neuen Park an der Hollunderstraße. Zur vorgerückten Abendstunde ist dieses Plätzchen begehrtes Ziel manches Liebespärchens. So war es wiederum an einem der letzten Abende besetz. Aber zum Unglück traf es sich, daß ein zweites Bewerberpaar sich einfand. Schnell war ein Streitent; standen, so daß bald eine große Schlägerei inszeniert wurde. Einer der Kampfhähne trug derbe Gesichts= und andere Verletzungen davon. Am meisten klagte der Besitzer des Gartengrundstückes, dessen anliegendes Land arg bei dem„Kampf um die Vorherrschaft" mitgenomNächtlicher Besuch. Einem Arbeiter aus BochumWerne. Auf dem Hollen wohnhaft, wurden in der Nacht zum 5. September aus dem verschlossenen Stalle zwei Minorkahühner und zwei Kaninchen gestohlen. „Ovel“ Stadlteil Gerthe Totenglocke. In Wuppertal verschied plötzlich Mittelschullehrer Lange, der mehrere Jahre als Lehrer an der hiesigen Oberrealschule tätig war. Geflügelzüchter=Verein e.., Gerthe und Umgegend, gegründet 1914. Durch Beschaffung einer Brutmaschine ist dem Verein die Möglichkeit gegeben, die Bruteier am Orte für billiges Geld ausbrüten zu lassen. Auch können die Züchter aus seinen mustergültigen Zuchtanlagen lernen. Am Jahresschluß 1930 waren 39 Mitglieder vorhanden, neu aufgenommen wurden im Lau Geschäftsjahres 10, ausgetreten sind 9, so daß noch ein augenblicklicher Bestand von 40 Mitgliedern zu verZ Verein der Pioniere und Verkehrstruppen. Wen trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage die Versamn lungen in den Militärvereinen noch verhältnismaß# demlich gut befucht werden, so lent des Pper n esse, welches die ehemaligen Soldat gattung entgegenbringen. So konnte der Vorsitzendes# Sträter eine Anzahl Mitglieder begrüßen und wichtige Vorbesprechungen für die im nächsten Monat stat findende Generalversammlung bekanntgegeben,„Nach 2. Beflage zum Anzeiger u. Gen Erledigung der Tagesordnung hielt Kamerao Eischne### einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag üb## Generalfeldmarschall Graf v. Gneisenau, der Schöpfer Om (Ga#eralfeldmarsche der Pioniertruppe. Filmschau „Saltarello“ Tonfilm im Capitol. „Ein Roman zweier Menschen" nennt sich diesen Film, der in der prächtigen italienischen Landscha# spielt. Damit ist der Begriff wohl zu eng gefaßt, die Geschichte dreier Menschen, die um ihren Lebensinhalt und ihr Schicksal kämpfen. Der Sprosse eine# §eligen Geschlechts, Bauern Stadtteill Langendreer Miete und Notzeit. Von der Ruhr=WohnungsbauAG., Essen, wurden im vergangenen Jahre in Somborn und auf Kreta über hundert Zwei= und Dreizimmerzeichnen ist. Brieftauben=Wettflug. Die Brieftaubenzucht= und =Reisevereinigung Bochum=Gerthe, Harpen, Hiltrop, Bergen schickte zu dem Wettflug ab Oeynhausen, 130 Kilometer, 1971 Tauben um 395 Preise. Die erste Preistaube erreichte den heimatlichen. Schlag, um 11..51 Uhr in Harpen, Dettmer, Verein„Heimkehr“ Harpen. Die letzte Preistaube erreichte den heimatlichen Schlag um 12..9 Uhr in Harzen, Zimmermann, Verein „Frohwiedersehen", Harpen. ka Stadtteil Harpen Haus= und Grundbesitzerverein Harpen. Am Sonntag fand die Monatsversammlung statt. Ein Mitglied wurde neu aufgenommen. Her* noch Pwrrn#en der Gefühle, der Erbe kehrt a. seinen Platz zurück. Die spannende Handlung wirkt um so anziehender, als sie in der wundervollen, malerischen Landschaft einen ausgezeichneten Hintergrund finden und die Regie hat sich kein Mittel entgehen lassen, di# Echtheit des Milieus auch sonst glücklich zu treffen. Un verfälschte italienische Volksmusik gibt den stimmung vollen, tönenden Rahmen. Die tragenden Rollen werden Der von dem Zentralverbandsvorsitzenden Humar vorgeschlagene Plan, die Hauszinssteuer durch eine Rentenschuld abzulösen, rief eine lebhafte Aussprache hervor. Der Vorsitzende erstattete wohnungen für die auf den umliegenden Schächten ar= Bericht über den Verbandst Richtlinien erbauten Häuser boten den Mietern alle Be Der„B..“ hat das Wesentliche seinerzeit mitgeteilt. ka Bericht über den Verbandstag des Zentralverbandes id Grundbesitzervereine in Wurzourg. Bochumer Veranstattungen Vereine? Stadtteil Laer Kautionsschwindler festgenommen. Wegen Kautionsschwindels wurde ein im Stadtteil Laer wohnender Kaufmann festgenommen. Er stellte weiblichg, Zegsagen zur Bedienung des in seiner Wirtschaft besnm#n Büfetts ein und ließ sich jeweils eine Kaution von 1000 Mark geben. Das Geld verbrauchte er für sich, obwohl er wußte, daß er es nicht wieder herbeischaffen Hinweise (=) Operettentheater. Am Samstag, 12. September, beginnt die neue Spielzeit mit der für Bochum neuen Operette„Der Zarewitsch". Die Proben sind in vollem Gange. Vorverkauf ab Freitag, vormittags 11 .) Heute(Mittwoch) Nachmittagskonzert im Stadtpark. Unter Leitung von Konzertmeister Curt Hofmann veranstaltet das Städtische Orchester heute, Mittwoch, 9. September— bei günstiger Witterung— auf der Terrasse im Stadtpark nachmittags ein Konzert. (=) Modenschau im Café Industrie. Am Mittwoch und Donnerstag, nachmittags und abends findet im Café Industrie eine„Große internationale Modenschau" unter dem Motto:„Die Dame von morgens bis morgens", statt.(Siehe Anzeige). (=) Der letzte Ferientag auf der Waldbühne Höntrop. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, Märchen in Wochen so häßlich war, von alt und jung ausgenutzt werden. Berichte Der evangelische Männerdienst der Gemeinde Wiemelhausen(Petri=Bezirk) hielt eine gut besuchte Versammlung im Paul=Gerhard=Hause ab, in der Steiger alten abeligen Geschiigtg, Janern seit Hunderten### Jahren, hat in der Welt der Eleganz und des Ve### gnügens, hat vor allem durch die Neigungen seine# jungen, mondänen Frau, die Verbindung zu se heimatlichen Scholle verloren. Ein Besuch jedoch auf seinem ererbten Besitz läßt die Liebe zum freien Ber##### des Bauern wieder mit ganzer Macht in ihm aufleber## und nun beginnt der Kampf zwischen der Neigung zu seinem Weib, das nur in der Stadt leben will und de## stolzen Väterbesitz, dessen herrlichen Wert dem Kämpfeng den ein junges, unverdorbenes Landkind, in seiner gand zen Schönheit offenbart. Der gute, edle Kern siegt den reibt sie sich die Hi ch im Widerstreit der Gefuhle, der Erbe kehrt au vier! Freivier!“ in eigentlich eine Dun Waldgoldfliege, die löcher einer armen setzte, ist nach diese kung verpicht. Gie in den süßherben Im Krug zum kr worden. Vor drei Langholz zu Tal ge tig werden wollte, so schon tiefe Dämmer Fuhrknecht hatte nie ren Wagen zu sehr Ast des gefällten W peleiche, die ihre v zur Erde duckte, un Rinde gerissen. D Tröpfchen, rieselte und zog bald eine Borke. Die Sonn Pilesporen hinzu, 2 Flüssigkeit und setz Die Brauerei i säuerliche Geruch: organe einer goldg einer Glockenblume von Hans Adalbert von Schlettow, der verführer# schen Mary Kid und der frisch=herzigen Maria Sol# veg trefflich verkörpert. Hervorragend auch Eduard von Winterstein als Verwalter.— Im Beiprogranz läuft unter anderm ein Marine=Film„Drei## auf Leben und Tod“, eine gewaltig spannen## Episode aus dem=Boot=Krieg, nach dem Logbuch## U. C. 1, als prachtvolles Filmwerk frei gestaltet. Ei# heldenhaftes Stück Kriegsgeschichte mit Carl de Vo# und Fritz Kampers. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 11.) Wohin gehen wir slehe auch Anzeigentell Kammradt einen einstündigen Vortrag über die völkische Bewegung und das Christentum hielt. In den nächsten Monaten werden Vorträge ähnlichen Inhalts angeschlossen. Der Vorsitzende Fahrsteiger Karle stellte die Besprechung über einen Ausflug bis zur nächsten (.) Guttempler=Tagung. In Hagen fand die Distriksversammlung des Guttemplerordens statt, die von nahezu rund 200 Vertretern aus allen Bezirken, auch aus Bochum, besucht war. Aus dem Bericht ging hervor, daß der deutsche Guttemplerorden 44500 Mitglieder, darunter 7000 Jugendliche und 328 Großlogen zählt. Die Zahl der Distriksmitglieder stellt sich auf 2017. Es soll angeheran. In dichter Sie haben sich ihr macht, prahlen mi gelben Hosen und ten Hinterleib. 9 Mitten in das leck und stoßen, als w setzt auch schon der Geschäftig in nervi ameisen herangekra egoistische Fliegen stundenlang in der Sie haben Pflic „Schnell, schnell. vise. Hastig füllen eilig mit den ih Gruß und Gegen Nestbau, entledigen rück. Schnell, sch Ferientag muß das schöne Wetter, das in den ganzen gedehnt wird. Stadtpark: 16—18 Uhr: Städt. Orchester. Skala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Hotelgeheimnisse. Ufa=Theater: ab 15.30 Uhr: Im Geheimdienst. Apollotheater: ab 16.50 Uhr: Schrecken der Garnisotz Sommer kurz, der Capitol: ab 16 Uhr: Saltarello. 9 schaft zahlreich. Lichtburg: ab 15.20 Uhr: Bettelstudent. gesammelt werden. Lichtspielhaus: ab 16 Uhr: Grock. Feiern. Odeon: ab 17 Uhr: Der Sträfling aus Stambul. Ein großer S# Waldbühne Höntrop: 16.30 Uhr: letzte Ferienvorste schaft, daß sie er lung:„Schneewittchen und die sieben Zwerge". lassen die Zecher Recklinghauser Rennbahn: 15 Uhr: Trabrennen. Hotel Fürstenhof: Kapelle Welsch. Café Industrie: Intern. Modeschau. Rest. Löwenhof: Bunter Abend. Rest.„Zum Sportsheim": Ehrenabend. K ritterliche Gast, der ist der ungefährlic er sich, entrollt lan behaglich in die g #tellen sich ein. A der der Trauermantel SER IOI KIESLIIN CAT = R 0 M AN VON HANS VON HULSEN 14) „Ich bin der Verfasser.". „Was ist denn los?“ rief eine Stimme— es war die Stimme Generaldirektor Lehmbrucks, und schon kam er selbst herbeigelaufen, in seinem amerikanischen Ulster, die Reisemütze auf dem Kopf— und andere drängt nach, die Operateure kamen von den Apparaten.. Der Herr behauptet..... schrie der„Regisseur, kirschrot vor Zorn.„Er stört die Aufnayme!“ „Ich bin der Verfasser“, sagte Lobedanz ruhig inmitten der Menschen, die ihm umdrängten; vor seinen Augen flimmerte es, er sah die vielen Gesichter nicht, nicht das neugierige des Redakteurs, nicht die plötzlich ganz heitere Miene seines Ebenbildes, nicht das von Schminke starrende Gesicht der Barany, die ihn mit bösen Augen anfunkelte. „Ich erhebe Einspruch“, sagte er mit gewaltsam fester Stimme.„Diese Schauspielerin taugt nicht für die Rolle... Das muß ganz anders...“ Werner Lehmbruck hatte ihn am Arm gepackt, jetzt onn Verrücktel“ schrie er und dann ausbrechend: Polizell Volizell“.... dam acie 65. „Lassen Sie mich los“, sagte Lovedanz ruhig, seine dunkle Stimme zitterte unter dem Joch, das er ihr aufzwang; aber da der andere nicht daran dachte, sondern immer nur nach der Polizei schrie, hatte er plötzlich einen Stoß vor der Brust, daß er zurücktaumelte. „Polizei!“ rief er noch einmal. Plötzlich stand zwischen den beiden eine Frau im Staubmantel und sah Lobedanz in die Augen. Er „Was stellen Sie ank“ sagte Gunhilde sanft.„Sie bringen sich ja ins Unglück. Gehen Sie nach Hause.“ Er erwiderte nichts er stand vor ihr wie ein geprügelter Hund, den Kopf auf der Brust. Sie faßte ihn beim Arm und zog ihn aus dem Kreis der Menschen. Redakteur Klein nahm ihn in Empfang und führte ihn fort. Gesenkten Kopfes ging Lobedanz neben ihm; es schien, als schluchzte er. Der Redakteur sah noch, wie die fremde Frau beruhigend auf den Mann im Ulster einsprach, und als sie den weiten Hof verließen, hörte er durch den Trichter die mächtige Stimme des Regisseurs:„Aufblenden! Wir wiederholen die Szene!“ In der Klause. Lobedanz lag in der Dunkelheit auf seinem Bett im Halbschlafe, erschöpft und entnervt von dem Erlebnis des Nachmittags, als seine Wirtsfrau hereinkam und ihm Besuch meldete. Wie aus fernem Traumland schlug an sein Ohr der Name— er riß die bleischweren Glieder zusammen und sprang auf, stotterte etwas und suchte mit fliegenden Fingern nach den Streichhölzern, um Licht zu machen. Als die Petroleumlampe trübe und häßlich schien, sah er sie sich gegenüber: Gunhilde Lehmbruck. So verlegen war er, daß er nur stammeln konnte-— kaum wußte er, was er sagte, indem er ihr seinen einzigen Stuhl anbot, und er wagte nicht, sie anzusehen. Da sie die Lederkappe vom Kopf nahm und sich niederließ, hockte er selber auf der Kante des zerwühlten Bettes, die kalten Hände zwischen den Knien verkrampft. „Hier also wohnen Sie?“ sagte Gunhilde unbefangen — aber er spürte mit feinsten Fühlern das Künstliche ihrer Unbefangenheit.„Es war keine Kleinigkeit, Sie aufzufinden, Lerr Lobedanz, ich bin immer wieder falsch gefahren...“ —“, brachte er hervor,„es ist weit draußen... wegen der Schule... die Schule ist hier in der Nähe...“ Und er schwieg.— Warum kommt sie? dachte er mit unvernünftig klopfendem Herzen. Es war, als ob sie seine Gedanken erriete. „Wundern Sie sich nicht, daß ich Sie besuche", begann sie. Ich hätte es auch getan ohne die Szene vorhin auf dem Hüttenwerk... wir wollen davon nicht mehr reden, niemand wird mehr davon reden, ich habe das von meinem Bruder aufs dringendste verlangt, und es ist auch schon an die Redaktionen telephoniert worden, damit der Vorfall verschwiegen wird. Sie könnten sonst leicht Unannehmlichkeiten mit Ihrer Behörde haben.— Ja, ich wäre auch gekommen, wenn nicht gerade heute diese Filmaufnahme stattgefunden hätte. Ich hatte in Breslau zu tun, und da das Wetter ja so unwahrscheinlich herrlich ist, nahm ich mir vor, meinen kleinen Benz noch ein bißchen weiter zu lenken...“ Sie hatte absichtlich viel gesprochen, um ihm Zeit zu lassen, damit er sich sammeln könne, denn sie las ihm Verwirrung und Verstörtsein von der Stirn, in die unordentlich das schwarze Haar hineinhing. „Sehen Sie“, fuhr sie fort und ließ dabei ein Lächeln um ihre Mundwinkel spielen.„Besuche muß man doch erwidern, und gar so sonderbare Besuche wi den, den Sie mir im Grunewald gemacht haben. Ich habe Ihnen damals das Haus gezeigt— und nun... nun wollte ich mich ein wenig bei Ihnen umsehen— bildlich gesprochen. Er stieß ein kleines Lachen hervor und hob den Kopf— es war das Zeichen, daß von seiner Seele der Alp wich, weggescheucht durch ihre freundlichen, in eine gütevolle Heiterkeit einmündenden Worte.„Das ist gut, daß Sie es bildlich meinen, Fräulein Doktor“, brachte er hervor,„denn sonst ist hier wenig zu sehen. So hause ich, so haust ein armer Schulmeister. Vier Wände, ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl. Es genügt mir. ich will es nicht anders. Und wenn ich all das Geld hätte, das Sie und Ihre Brüder haben, würde ich nicht anders leben.“ „Sie meinen das Geld... die Tantiemen von dem Roman?“ sagte sie rasch und hob dabei die Brauen. „Auch das“, erwiderte er kurz— trotzig, wie es ihr Sie schwiegen eine Weile. Gunhilde sah sich um in dem engen zweifenstrigen Zimmer. Es war so, wie er gesagt hatte: ein Tisch, ein Bett, der Stuhl, auf dem sie saß, ein Schrank— mehr fand sich nicht darin. Auf dem Schrank und auf dem einen Fensterbrett Reihen von Büchern. An der Wand eine kleine Photographie im Rahmen, hinter der ein Tannenreis steckte— und dann das Bild des Vater. Sie deutete darauf.„Da haben Sie Papas Bild. Es ist aber nicht gut, es gibt ihn nicht wieder in seinem Wesen. Sie sollten ein besseres haben. Ich schicke es Ihnen aus Berlin, wenn Sie mögen. Sie haben es sich, denke ich, verdient durch all Ihre Liebe und Anhänglichkeit an ihn.“ Er antwortete nichts darauf; er erhob sich von seinem Platz, trat ihr gegenüber, so daß der Tisch zwischen ihnen stand, und blickte sie ernst an. Das Licht der Lampe, von unten auf sein Gesicht fallend, überfüllte es mit Schatten, daß nur Kinn und Wangenknochen und die vorgewölbte Stirn leuchteten. „Fräulein Doktor“, stieß er hervor, und sie sah, wie an seinen auf dem Tisch geballten Fäusten die Adern dick und geschwollen waren,„warum wollen Sie das tun? Warum sprechen Sie so zu mir... so freundlich? Damals, bei Ihnen, und heute. Warum hassen Sie mich nicht: Ich bin doch Ihr Gegner, wir kämpfen doch miteinander, wir führen einen Prozeß, der für mich um Kopf und Kragen geht. Und als ehrlicher Mann will ich Ihnen gleich sagen... gleich, bevor Sie weitere Freundlichkeiten an mich verschwenden: der Prozeß ist noch nicht zu Ende. Ich habe Revision eingelegt. Es wird noch einmal verhandelt. Ich kann, was ich damals nicht konnte: mein Recht beweisen.“ Er hatte ernst und fast rauh auf sie eingesprochen und im Grunde bei jedem Worte erwartet, daß sie nun empört aufstehen und gehen würde, zitternd freilich im Herzen, daß es geschähe— aber in ihrem schmalen, klar gezeichneten Jünglingsgesicht war als Antwort nur ein kleines mildes Lächeln, das ihn entwaffnete. Sie sagte nur:„Wir haben in Berlin fast ausschließlich von Papa gesprochen. Jetzt sollen Sie mir von sich selber sprechen.— Lieber Freund“, fuhr sie lebhaft fort,„reden Sie nicht von dem Prozeß. Er sieht sich für mich heute ganz anders an als vor acht Wochen, weil ich inzwischen Sie ganz anders sehen gelernt habe. Ich weiß ja schon alles, was Sie mir von Revision und dergleichen erzählen, der Schriftsatz Ihres Rechtsanwaltes ist mir bereits bekannt. Und nun weiß ich erst, daß es Ihre eigene Geschichte ist, die in dem Buche steht...“ „Ja? Wissen Sie das nun?“ Ernst Lobedanz ging gesenkten Kopfes durchs Zimmer, löste das kleine Bild mit dem Tannenzweig, dessen dürre Nadeln knisternd zur Erde fielen von der Wand und trug es zu Gunhilde:„Sehen Sie, das ist die geschrieben habe; sie Sie wandte sich jäh nach ihm um, etwas Blank# brämten Samtgew ch ihr ins Auge, das Licht der Lampe fiel auf# Abzeichen auf sam uraltes Modell dem sie seine Klapprigkeit#a# spielen. Wie kleine Stasia, deren Geschichte ich geschrieben habe; sie hieß wirklich so, Stasia Terek, und sie liegt oa draußen auf dem Kirchhof begraben, seit wir ihren kleinen Körper aus der Oder zogen. Ich habe zwei Monate von Brot und Tee gelebt, um ihr einen Stein aufs Grab setzen zu können, auf dem steht:„Die Liebe höret nimmer auf.“ Sehen Sie, das hat sie verdient, trotz allem, denn sie ist durch viele Jahre hindurch meine einzige Freude gewesen. Zuerst war sie ein Kind, ein kleines, schmuddeliges Kind, so kam sie zu mir in die unterste Klasse, und ich habe sie acht Jahre unterrichtet und habe meinen Beruf nur geliebt, weil sie vor mir saß. Wir paßten so gut zusammen, sie hatte keine Mutter mehr, und ich bin eine Waise von Kindheit an. Als dann ihr Vater im Schacht mit dem Förderkorb abstürzte, da habe ich ganz für sie gesorgt. Und sie hing so an mir, daß sie lieber in die Oder ging, als es mir gestehen... als dann das mit dem Direktor kam... was soll ich Ihnen viel erzählen?, es steht ja alles in dem Buche, das... das also Ihr Vater geschrieben hat.“ Er lachte bitter auf und wollte ihr das Bild aus den Händen nehmen; aber sie hielt es fest und ließ es ihm nicht. Es war eine kleine, schon vergilbende Photographie, eine Liebhaberaufnahme, das Bild eines vierzehn= oder fünfzehnjährigen Mädchens mit wirrem schwarzem Lockenhaar und sehr schwermütigen Augen, in Bluse und Röcklein, eher unkindlich wirkend... Sie sah es lange an, bis sie es hergab. „Und das alles kann ich durch Zeugen beweisen", hörte sie ihn aus der Dunkelheit des Zimmers her sagen. stand, ein urattes Aoben, dem sie seine Rlappeigkeit den ersten Blick ansah.„„ 6 6 „Und warum—“ fragte sie,„warum haben St alles das nicht schon bei der ersten Verhandlung von Er kam nicht wieder in den Lichtkreis, sie sah ih die Hände auf dem Rücken gekreuzt, vor dem kalte Kachelosen siehen...# u 1 „Weil ich davon nicht reven woute.— Weil es heilig war!“ Er atmete keuchend.„Und weil ich nich glaubte, daß irgendwer davon wüßte und es bezeugen könnte... das habe ich erst später erfahren." Sie stand vom Stuhle auf und ging ein paarmal## dem engen Raum auf und nieder. Sie blieb vor den Schranke stehen, langte, mit dem Finger hochgreifen aus den Büchern dort oben den Roman heraus, den am Einband erkannte, trug ihn zur Lampe und blätter darin. Als sie gefunden hatte, was sie suchte, blickte eine Sekunde lang zur Decke empor:„Sonderbar, Hei Lobedanz, Sie haben nicht davon gesprochen— un doch, als Sie damals von mir gingen, da war in mein Brust ein Keim des Zweifels gepflanzt. Ich sage Ihn offen, ich habe mich geschämt, daß ich vor Gericht gege# Sie auftrat, und ich werde es nicht wieder tun, da# bin ich fest entschlossen. Mögen sich meine Brüder eine andern Anwalt suchen, der unbedenklicher ist. Ich hal an jenem Abend in einem Zuge noch einmal fast dis ganze Buch gelesen, und ich habe dabei Ihre Stimm gehört und nicht Papas Stimme— so start war# Zweifel in mir emporgewachsen. Und dann... komme Sie her“, sagte sie und wies ihm, da er nun neben## trat, mit dem Finger eine Zeile,„dann habe ich dies hier entdeckt und habe mir gesagt: es ist einfach unmön lich, daß Papa vor fünfundzwanzig Jahren oder längen das geschrieben hat. Ist es nicht so?“ Er schwieg, blickte betroffen auf die bedruckte Seit nieder, er begeiff nicht sogleich.#. 5 „Das kann nicht sein, nicht wahr?“ horte er sie brn Da faßte er urplötlich, was sie meinte, und hob de Kopf und erschrak, als er plötzlich ihrem Gesicht un ihren Augen so nahe war wie noch nie. — gab es noch nicht“, sagte er erregt un starrte sie mühsam atmend an. Sie senkte den Blick, wich aus seiner Nähe und tru das Buch auf den Schrank zurück. Dort blieb sie stehe fern von ihm, wie er vorhin von ihr gestanden hatten lten Si wir wissen Herr Lahedanz“, sag PPeeten.,“ tne gel falter herbei, und Das sollten eie wur wgrn, gg####enng sie, und ihre Stimme schwankte dabei in einer Erregu### die gleich wie mit Jäusten gegen sein „daß ich nicht mehr Ihr Gegner sein will. Daß ich. Die glaube. Daß ich mich von der Sache mernere#### trenne und alles tun will, um Ihnen zu Ihrem Rea#### zu verhelsen. Denn das Recht— sehen Sie, das ist## so heilig wie Ihnen Ihre Liebe. Dafür muß man Er antwortete nichts, in seiner Brust war ein gekannter Sturm der Gefühle losgebrochen— er# wie sie sich vom Schranke löste, vom Tisch die kappe nahm und sie über das kastanienbraune### zog, er fühlte plötzlich ihre weiche, schmale Hand seinen, empfing einen Blick ihrer Augen, hörte Stimme:„So leben Sie wohl!“ Und dann war sie gegangen. Wie gelähmt stand am Tische. Seine Pulse jagten. Mit einem wilden Lau# des Schmerzes und der Erlösung brach er den Stuhl und schlug den Kopf auf die harte T platte.:(Fortsetzung folgt.) Das durch die i ManaccinccoliDo X“. Das kleines S truppen. Wendie, Versanerbolenpnchs an deng„Inern ihrer Waffen er Vorsitzende# üßen und wcn I. Nonat statt zegeben.„Nach merad Elschne## Vortrag sb## I, der Schopfe# 2. Beflage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Unterhaltung, Wissen, Leben Nr. 211 38. Jahrgang Mitwoch, s. Sesienber1s: Om Krug zum krummen Eickkaum Dei Grand des Darnas SKigze von Ernst Löns Im Krug zum krummen Eichbaum ist frisch angesteckt worden. Vor drei Tagen hatte man das geschlagene Langholz zu Tal gefahren, und da man unbedingt fertig werden wollte, so rollte die letzte Fuhre abwärts, als schon tiefe Dämmerung den Hohlweg schattete. Der Fuhrknecht hatte nicht richtig aufgepaßt und den schwesich dieset ren Wagen zu sehr an die Seite gelenkt. Ein sparriger chen Landschafs Ast des gefällten Waldriesen rammte die krumme Krüpaßt. es in peleiche die ihre verschnörkelten Dweige am Wegrand ennt 1g gefaßt, e5. ihren„Leben„Sprosse, eineg Hunderten Ho# und des„Vereigungen seine dung zu seinen such jedoch an m. freien Bern## n ihm aufleben der Neigung en will, und de## t dem Kämpfen d, in seiner gans Kern siegt den Erbe kehrt aus dlung wirkt un Ven, masersche? tergrund finden gehen lassen, b zu treffen. UIn den stimmunge n Rollen werden der verführer en Maria Sol auch Eduard von m Beiprogram „Drei Tag daltig, spannen dem Loghuch ei gestaltet. t Carl de Vo# Seite 11.) peleiche, die ihre verschnörkelten Zweige am Wegrand zur Erde duckte, und eine klaffende Wunde ward in die Rinde gerissen. Daraus sickerte der Saft in kleinen Tröpfchen, rieselte herab, sammelte sich in Höhlungen und zog bald eine breite, feuchte Bahn über die rauhe Borke. Die Sonne brannte darauf, der Wind trug Pilzsporen hinzu, Bläschen bildeten sich in der trüben Flüssigkeit und setzten Schaum ab. Die Brauerei ist im vollen Gange. Der süßlichsäuerliche Geruch verbreitet sich und trifft die Riechorgane einer goldgrünen Cäsarfliege, die gerade auf einer Glockenblume ein Sonnenbad nimmt. Vor Freude reibt sie sich die Hinterfüße und stürmt davon.„Freibier! Freibier!" jubelt sie in hohen Tönen. Das ist eigentlich eine Dummheit von ihr, denn ihre Base, die Waldgoldfliege, die vor einigen Stunden in die Nasenlöcher einer armen Erdkröte ihre Nachkommenschaft absetzte, ist nach dieser erheblichen Anstrengung auf Stärkung verpicht. Gierig stecken die beiden ihre Saugrüssel in den süßherben Trank. Von allen Seiten fliegt es heran. In dichten Scharen kommen die Essigfliegen. Sie haben sich ihrer Meinung nach besonders fein gemacht, prahlen mit ihren rötlichen Brusttüchern, den gelben Hosen und kokettieren mit ihrem goldgebänderten Hinterleib. Recht unmanierliches Volk sind sie. Mitten in das leckere Getränk setzen sie sich, drängen und stoßen, als wären sie allein im Ausschank. Jetzt setzt auch schon der Bierverkauf außer dem Hause ein. Geschäftig in nervöser Hast kommen schwarzrote Waldameisen herangekrabbelt. Verächtlich schieben sie das egoistische Fliegengesindel beiseite. Sie können nicht stundenlang in der Kneipe sitzen und den Tag stehlen. Sie haben Pflichten gegenüber der Gesamtheit. Schnell, schnell. Keine Zeit, keine Zeit!“ ist ihre Devise. Hastig füllen sie die Kröpfe, kehren um, tauschen eilig mit den ihnen begegnenden Stammesgenossen Gruß und Gegenrede und eilen zum hochgetürmten Nestbau, entledigen sich ihres Vorrats und laufen zurück. Schnell, schnell, der Tag ist bald vorbei, der Sommer kurz, der Winter lang und die Nachkommenschaft zahlreich. Für die Zukunft muß gesorgt, Vorrat gesammelt werden. Da hat man keine Zeit für müßige Feiern. Ein großer Schatten fällt auf die zechende Gesellschaft, daß sie erschreckt auseinanderstiebt. Beruhigt lassen die Zecher sich jedoch wieder nieder, denn der ritterliche Gast, der da in vornehmer Ruhe heranschwebt, ist der ungefährliche Schwalbenschwanz. Zierlich setzt er sich, entrollt langsam seinen Saugrüssel und tunkt ihn behaglich in die gärige Flüssigkeit. Immer neue Gäste #tellen sich ein. Wie ein ehrwürdiger Senator erscheint der Trauermantel im schwarzen, mit hellem Pelz vern, etwas Blank brämten Samtgewande. Der Admiral protzt mit roten ampe fiel auf Abzeichen auf samtbraunem Grunde. Das Tagpfauenitt auf der En guge klappt mit den Flügeln und läßt seine, Farben aket an spielen. Wie gelbe, Blumenblüten taumeln Zitronenfalter herbei, und im blauen Perlmutterglanz schimwir ester. geheimnisse. eimdienst. en der Garnisoz nt. us Stambul. zie Ferienvorste ieben Zwerge“. Trabrennen. end. auf e Klapprigkeit mern die kleinen Bläulinge. Das ist ein Schweben und Fliegen, Summen und Wehen, ein Tanzen und Wiegen, ein Zechen und Schlürfen in froher Lust. Wespen und Hummel summen mit Getöse heran. Die Stimmung wird immer fideler. Eine dicke Hornisse beginnt ein keckes Lied zu gröhlen, kommt aber über den ersten Vers nicht hinaus. Der leichte, elegante Flug der Schmetterlinge wird unbeholfen und taumelnd. Einige Schwalbenschwänze und ein großer Fuchs dösen mit benommenem Kopf auf benachbarten Blättern und dem spärlichen Heidekraut. Erheben sich schwerfällig und sinken nach wenigen Flügelschlägen wieder zu Boden. Eine dicke Hummel hat das heulende Elend und klagt einem schwarzen Lederlaufkäfer ihr Leid, wobei sie fortwährend mit den Hinterbeinen sich den Pelz rauft. Ja, der frische Eichenmost steigt zu Kopf, und nicht jeder kann ihn vertragen. Ein tiefes Brummen erfüllt die Luft. Klatschend fällt es bei der Krüppeleiche ein. Edler von Lucanus, der ritterliche Hirschkäfer, ist zum Abendtrunk eingetroffen. Eiligst steckt er seine Pinselzunge in den gärenden Saft und schlürft mit tiefem Behagen. Ein neues Gebrumm, ein zweiter Vertreter seines Geschlechts ist angekommen. Wütend dreht er sich um und läuft dem Ankömmling entgegen. Doch der neue ist auch nicht bange. Er nimmt die Herausforderung an. Die Zangen knirschen, die Füße kratzen an der rauhen Rinde des Baumes. Fest in einander verbeißen sich die Kämpfer. Da gelingt es dem ersten Hirschkäfer, seinen etwas schwächeren Gegner vom Stamm empor zu reißen; einen Augenblick hält er ihn schwebend in der Luft, öffnet dann das Kiefergeweih und läßt ihn in den grund fallen. Der Besiegte bleibt eine Weile liegen, besinnt sich und kraxelt wieder zur Kneipe empor. Inzwischen sind mehr Hirschkäfer angekommen, sogar mit ihren Frauen. Es wird gezecht und geschimpft, bis eine regelrechte Massenkeilerei im Gange ist. Aber nicht kum der Liebe Sold wird gekämpft, sondern wenig edel und brutal um den besten Platz an der Kneiptafel. Die Sonne versinkt, der Tag steigt ins Bett. Dunkle Schatten lagern sich zwischen den Sträuchern. Aber noch ist nicht Feierabend in der Kneipe. Allerlei leichtes Volk, Motten. Schwärmer und Eulen kommen aus ihren Schlupfwinkeln herzu. Rote Ordensbänder setzen sich auf die noch immer ergiebige Bierbank. Mit pfeifendem, blitzschnellem Flügelschlag rasselt ein südlicher Gast heran, der unheimliche Totenkopf, und auch das Nachtpfauenauge läßt sich nicht lange nötigen. Durch die warme Sommernacht verlockt, findet sich der Oleanderschwärmer als Fremdling aus dem Süden ein. So geht das Schlemmen und Zechen die ganze Nacht hindurch. Und als die Sonne neu gestärkt erwacht, sieht sie einige dieser Nachtschwärmer da hocken, wie sie mit blödem Blick vor sich hinstieren. Auf einer kleinen Sandblöße am Fuße des Eichenbaumes sitzt der alte Hirschkäferherr in trüber Katerstimmung. Einige schwarze Laufkäfer, echte Gassenjungen, treiben ihren Schabernack mit ihm, laufen ihm den Rücken herauf und schlüpfen zwischen seinen Kiefernzangen hindurch, die er stumpfsinnig öffnet und schließt. So geht Tag für Tag und Nacht für Nacht das tolle Leben im Krug zum krummen Eichbaum, bis Sonne und Luft dem Leichtsinn ein Ende machen, die Wundränder der Eichenrinde verharschen lassen und so den Betrieb zwangsweise schließen. Die Stadt Athen wird überragt durch den Parnas, dessen Pinienwälder in Brand geraten sind. Schaden ist groß. Unser Bild zeigt die griechische Hauptstadt mit dem Berge. Wie schon gemeldet, ist Scaben# Militär zur Löscharbeit aufgeboten. Hanz Kkeine Ckronik Mit Anwendung eines langen Schwingpendels kann man feststellen, daß die Erde sich dreht.— Nach Anwendung eines Korkziehers auch. Ein reicher Franzose hinterließ sein ganzes Vermögen testamentarisch dem Staat.— Sehr löblich. Uns nimmt es der Staat schon zu Lebzeiten. * Wenn man heute heiratet, so bedeutet das den Entschluß, sein Einkommen zwischen einem unangenehmen Gerichtsvollzieher und einer angenehmen jungen Dame zu verteilen. * Ein Idealist vertrat den Gedanken, daß alles, was man gibt, doppelt zurückkommt.— Ein geplagter Familienvater, kein Idealist, gab ihm recht: Vor zwei Jahren. sagte er wehmütig, gab ich meine Tochter fort. Jetzt ist sie mit ihrem Mann zu mir zurückgekommen. * Es galt ein wichtiges Alibi. Was tat der Angeklagte um nenn Uhr? wurde der Er erzähte mir eine witzige Geschichte, oaß Sie Sie unter Eid stehen, ererzähl Vergessen Sie nicht, daß mahnte der Richter. Na schön, sagte der Zeuge. Er erzählte mir eine darum haben Verhandlung von tkreis, sie sah ihn vor dem kalteg e.— Weil es Ind weil ich nich und es bezeugg rfahren.“ ug ein paarmal Sie blieb vor de## inger hochgreisen an heraus, den ampe und blätter ie huchte, blickte „Sonderbar, gesprochen— u 1, da war in men zt. Ich sage Iu## vor Gericht genn# wieder tun,#### neine Brüder ein licher ist. Ich hu# ch einmal fast. di abei Ihre Sting# - so stark war d dann... komme aer nun neben### dann habe ich dien ist einfach uizuäg Jahren oder läng## * die bedruckte Seig !“ hörte er sie drn neinte, und hob### ihrem Gesicht nie. agte er erregt un iner Nähe und tru## dort blieb sie steht ihr gestanden haut# r Lobedanz“, so# in einer Erregu## ein Herz trommelig n. oil. Daß, c. Sache meiner Brüh## en zu Ihrem Rech## den, Sie, das Dafür muß Brust war ein sebrechen., er im Tisch die Lein istanienbraune schmale Hand,. Augen, hörte## die gelähmt sterg einem wilden: brach er nieder auf die harte Tich fortsetzung folgt.) Geschichte. 16 H. G. Der italieniscke„De K R Rese Perr44 30 HANNS ROSLER Der junge Mann lehnte an der Brücke. „Wenn ich Geld hätte,“ er seufzte und spuckte bei diesem Satz in hohem Bogen in das Wasser,„wenn ich Geld hätte, würde ich damit Geld verdienen. Ohne Geld bleibt man immer ein armer Pinscher. Mit Geld kann man Geld verdienen, ohne zu arbeiten. Wer Geld hat und mit eigenem Gelde arbeitet, büßt sein Geld dabei ein. Eine alte Erfahrung. Aber ohne zu arbeiten——“ Der Wohltäter sagte: „Ich gebe Ihnen tausend Mark. Verdienen Sie damit tausend Mark, dann geben Sie mir meine tausend Mark zurück.“ Der junge Mann steckte das Geld in die Tasche. „Danke“, sagte er. Der junge Mann lief mit dem Geld zur Bank. „Ich möchte tausend Mark wechseln.“ „Der Schein ist falsch.“ Der junge Mann stotterte: „Ich bekam ihn von einem Wohltäter“. Der Beamte bedauerte: „Trotzdem". Der junge Mann eilte zu seinem Wohltäter zurück. „Der Schein war falsch.“ „Ich weiß.“. „Und Sie?“ „Ich habe nur solches Geld. Ich lebe davon. Ich drucke es mir selbst. Von mir nimmt man die Scheine.“ Der junge Mann sah ihn verwundert an: „Auch an der Bank?“ „Natürlich. Wollen Sie sehen? Kommen Sie mit!“ Der Wohltäter trat an den Bankschalter. Es war derselbe Schalter, der den jungen Mann abgewiesen hatte. Der Wohltäter zog seine Brieftasche. „Ihrer Bank fehlen zwei Millionen. Wenn Sie diese zwei Millionen morgen nicht haben, müssen Sie konkurs erklären. Ich zahle die zwei Millionen ein. Fröffnen Sie mir ein Konto.“ Der Beamte zählte das Geld, brachte die Quittung. „Wir sind Ihnen für Ihr Vertrauen sehr dankbar.“ Der junge Mann rief aufgeregt: „Das Geld ist falsch. Der Herr hat es selbst gedruckt. Es steht nichts dahinter. Es ist nichts wert. Sehen Sie es nicht?“ Der Beamte nickter „Ich weiß, es.“ „Trotzdem! „Wenn dieser Herr es uns gibt— von ihm nehmen wir altes Packpapier als Geld— von ihm nehmen wir auch Kieselsteine—“ Der junge Mann verstand die Welt nicht mehr. Mit großen Augen starrte er seinen Wohltäter an: „Ja, wer sind Sie denn?“ Der Wohltäter lächelte: „Ich bin—— der Staat 9Oeet Las durch die italienische Regierung bei den Manaccinccoli=See in der Nähe von Pisa 2Do X“. Das Schiff wird jetzt in Spezia zu kleines Schiffsgeschütz werden eingebaut. Das Flugzeug wird auf den Namen des verunglückten italienischen Militärfliegers Maddalena getauft. Ich lausche hinaus in die weite Welt— Wies dort verworren klingt! Von Glück und Leid, von Schuld und Qual In tausend Stimmen singt. Das klingt so fein, so friedensvoll, Das klingt so herb. so schrill, Das kreischt und heult voll Angst, voll Groll, Das schluchzt und weint so still— Ich mische hinein mein kleines Lied.— Wie es der Sturm verschlingt!— Mein Glück, mein Leid— in all der Lust— In all dem Weh verklingt!— Braun. Altbewährt bei Störungen der Verdauungs- und Harnergans und bei Stoftwechselkrankheiten (Sicht, Diabetes) Brunnenechriften durch das Fechinger Zentrelbüre, Derlin g; We, Wilhehmsstr. 26. Erhältlich in Plinaralwasserbendlungen, Apothchen, Drogerten ung. Drunter und drüber bei der Hagener Straßenbahn Siundut un Genernte weite!„. **„ Straßenbahr in hiesem# Hagen, 8. September. Die Lage der Hagener Straßenbahn und die Finanzgebahrung ihres früheren Leiters, des Generaldirektors Pforte, ist fortgesetzt Gegenstand von Erörterungen in den verschiedensten Zeitungen. In einer Pressekonferenz nahm Oberbürgermeister Dr. Raabe zum wiederholten Male zu der Straßenbahnangelegenheit Stellung. Auf Grund der fortgesetzten Untersuchung war es ihm möglich, umfangreiche und bis ins einzelne gehende Darlegungen über den Stand der Dinge zu machen. Oberbürgermeister Dr. Raabe leitete seine Ausführungen mit den Worten ein, Generaldirektor Pforte habe sein uneingeschränktes Vertrauen besessen und in diesem Vertrauen sei er schmählich enttäuscht worden.— Im einzelnen ist aus den Ausführungen des Oberbürgermeisters folgendes zu berichten: Generaldirektor Pforte hat in der Inflation die Leitung der Hagener Straßenbahn übernommen. Das Unternehmen war damals stark heruntergekommen, so daß eine vollständige Erneuerung des Betriebes vorgenommen wurde. Im Jahre 1922 beschloß der Aufsichtsrat mit absoluter Stimmenmehrheit, daß Generaldirektor Pforte über bestimmte Beträge persönlich verfügen könne und zwar bis zum Betrage von 20 000 Papiermark, ohne darüber dem Aufsichtsrat besondere Rechenschaft ablegen zu müssen. Dieser Beschluß ist auch nach der Inflationszeit beibehalten worden. Dem Oberbürgermeister Dr. Raabe war von diesem Fonds nichts bekannt. Die eingehende Revision förderte in der Hauptsache zunächst zwei Umstände zutage, die für Generaldirektor Pforte sehr erschwerend wirkten und das bis dahin in ihn gesetzte Vertrauen stark erschütterten und dazu führten, daß der Oberbürgermeister Dr. Raabe beim Regierungspräsidenten in Arnsberg den Antrag auf ein förmliches Disziplinarverfahren gegen den Straßenbahndirektor stellte. Diese zwei Umstände sind: 1. daß Generaldirektor Pforte aus dem persönlichen Dispositionsfonds von 1924 bis Oktober 1930 rund 380000 Mark entnommen hatte. Für rund 100000 Mark Tantiemen und Gehälter sind ordnungsgemäße Belege vorhanden, ebenso für die Generaldirektor Pforte zugestandene jährliche Aufwandsentschädigung von 10000 Mark und für weitere 30 000 Mark Einzelausgaben. Rund 250000 Mark hat jedoch Generaldirektor Pforte aus dem Fonds entnommen, für die keine Belege vorhanden sind. 2. Der Aufsichtsrat hatte beschlossen, für den Wohnhausbau des Generaldirektors Pforte ein Grundstück für 23.000 Mark zu kaufen. Die Baukosten wurden auf 48 300 Mark veranschlagt. Die Abrechnung des Wohnhausbaues stellte sich aber auf rund 138 000 Mark! Für die Verzögerung des Disziplinarverfahrens ist die Erklärung des Generaldirektors Pforte ausschlaggebend, daß er aus dem Dispositionsfonds auch bestimmte Beträge für Zuwendungen an Beamte in Arnsberg und Berlin verwandt habe. Eingehende Vernehmungen sind in dieser Hinsicht notwendig und verschieben somit den Abschluß des Disziplinarverfahrens. Nach der Auffassung des Oberbürgermeisters grenzt das Verhalten Pfortes stark an den Paragraphen der Untreue. Die Bestellungen bei der AEG. Generaldirektor Pforte hat bei der AEG. vierachsige Motorenausrüstungen bestellt, ohne sich vorher über deren Verwendbarkeit im klaren zu sein, die bei der Eigenart der Hagener Straßenverhältnisse und des Hagener Straßenbahnnetzes besonderer Prüfung bedarf. Dazu hat Pforte der AEG. noch das Zugeständnis gemacht, daß sie sämtliche Aufträge dieser Art von der Hagener Straßenbahn bekomme. Tatsächlich wurde auch kein einziges Konkurrenzangebot eingefordert und die Bestellung erfolgte zu Preisen, die damals schon höher waren und heute wesentlich über den normalen Preisen liegen. Es wurden im ganzen 15 Ausrüstungen zum Gesamtbetrage von 705000 Mark bestellt. Unter dem Druck einer Fehlbestellung(Pforte hatte dreiachsige Ausrüstungen bestellt) verpflichtete er sich, um diese Bestellung rückgängig zu machen, den Kaufbetrag in vier Raten zu 3 mal 30 Prozent und einmal 10 Prozent zu begleichen. Es wurden dementsprechende Wechsel ausgestellt, von denen der erste im Betrage von 211000 Mark eingelöst wurde. Dem neuen Straßenbahndirektor Jung ist es in Verhandlungen mit der AEG. gelungen, den Auftrag insofern wieder zu annullieren, daß die AEG. die Gegenstände wieder zurücknimmt zu anderweitiger Verwertung. Der Kaufpreis läuft nicht mehr weiter, sondern wird gestundet bis zur endgültigen Bereinigung des Geschäfts. Die Wagenhalle in Eckesey Ein besonderes Kapitel ist die Wagenhalle in Eckesey, wo durch die mangelnde Einsicht, Sorgfalt und Exaktheit des Generaldirektors Pforte die Baukosten um rund 500000 Reichsmark überschritten worden sind. In diesem Zusammenhang ist aber unbedingt auf den katastrophalen Verkehrsrückgang hinzuweisen, der die erste Hauptursache der Straßenbahnkrise ist. Die zweite Ursache sind die Fehlinvestierungen in den wirtschaftlichen Scheinblütejahren. Unter dem heute wirtschaftlich Notwendigen und Verantwortlichen betrachtet, sind bei der Straßenbahn in den Scheinblütesahren.. gist em.afiassel. für rund 4 Minionen Fehlinvestierungen beschlossen worden. Die Gesamtschulden der Straßenbahn betragen 9,25 Millionen Reichsmark einschließlich des Aktienkapitals. Hierin enthalten sind die Hollandanleihe in Höhe von 4,2 Millionen Reichsmark, eine=Millionen=Anleihe der Stadt Hagen, die diese von der Landesbank bekommen hat, ein kurzfristiges Darlehen von 400000 Reichsmark, das von Pforte, allerdings auf der Grundlage des Reichsmarklombardsatzes, abgeschlossen wurde. Ohne die Investierungen für die Vorortbahn wäre die Straßenbahnschuld um 2½ Millionen Reichsmark geringer. Die Mindereinnahmen, die die Stadt indirekt auch durch die Nichtbezahlung der Stromrechnungen erleidet, eingerechnet, betragen die Opfer der Stadt Hagen für die Erhaltung der Hagener Straßenbahn 600000 Reichsmark. in diesem Jahre rund 1o0s neuer Aeinsstag Moskau, 8. September. Professor Moltschanow erklärte, daß auf der Sitzung des internationalen Ausschusses für Nordpolforschung beschlossen wurde, im 1932 einen neuen Arktisflug mit dem„Graf Zeppelin" durchzuführen. Dei Basseierist.„un Hantang, Düsseldorf, 8. September. Wie schon in der Montagnummer des„B..“ gemeldet wurde, gelang es der Berliner Kriminalpolizei, den Drogeriebesitzer Hanrath von hier, der die Frau Braunsdorf umgebracht hat, festzunehmen. H. versuchte Selbstmord zu begehen. Wie er sagt, war er früher ein vermögender Mann. Seit dem Jahre 1912 betrieb er in der Graf=AdolfStraße in Düsseldorf eine große Drogerie, die sehr gut ging. Es war ihm möglich, sich ein ansehnliches Vermögen zu ersparen. Durch Betrügereien anderer aber verlor er fast alles wieder und mußte auch das Geschäft aufgeben. Er verkaufte es im Juni 1930 an Frau Braunsdorf. Als Kaufpreis erhielt er von der neuen Besitzerin Wechsel. Es gelang Hanrath, Vertreterposten zu finden und sich wieder in die Höhe zu arbeiten. Da traf ihn der zweite Schlag. Frau Braunsdorf machte mit der Drogerie Konkurs, wie Hanrath behauptet, absichtlich und betrügerisch, um den Kaufpreis nicht zahlen zu müssen. Die Wechsel, die er in Händen hatte, gingen zu Protest, er hatte sein Geld verloren. Trotz der Fehlschläge gab Hanrath die Hoffnung nicht auf. Er schloß mit der Frau einen Vertrag, daß er wieder das Geschäft übernehmen und aus den Schwierigkeiten herausbringen werde. Hanrath schildert die Tat. Am 5. August fand Hanrath sich in den Abendstunden in der Graf=Adolf=Straße zu einer Aussprache ein. Da er schon in das Geschäft übergesiedelt war und sich beköstigen mußte, hatte er ein ziemlich großes Brotmesser angeschafft. Während der Aussprache geriet die Frau in eine hysterische Wut. Sie ergriff das Messer und drang damit auf Hanrath ein. Ein Stich zerschnitt ihm die Schläfenader, andere trafen die Stirn, die zur Abwehr erhobenen Hände und ein tiefer Stich ging in den Oberschenkel. In dem Bemühen, der Rasenden das Messer zu entreißen, geriet der Mann mit der Frau in einen Ringkampf, und beide stürzten zu Boden. Jetzt überwältigte den Getäuschten und Betrogenen die blinde Wut. Er drückte den Kopf der Frau nieder und schnitt ihr die Kehle bis zum Halswirbel durch. Die Leiche verbarg er unter dem Schaufensterkasten. Die Polizei glaubt ihm nicht. Wie uns von unserem Düsseldorfer=Mitarbeiter noch gemeldet wird, wurde Hanrath, der am Sonntag von Berlin nach Düsseldorf übergeführt wurde, während des Montags einem eingehenden Verhör unterworfen, das bis zum Abend nicht zum Abschluß gelangte. Hanrath, der einen niedergeschlagenen Eindruck macht, aber eine gewisse zynische Kaltblütigkeit nicht verliert, geht um den Kernpunkt der Tat sehr geschickt herum und versteht es, auf die Einwände der vernehmenden Beamten sehr geschickt ausweichende Antworten zu geben. Er wird von Kriminalrat Momberg verhört, der auch seiner Zeit die Vernehmung des Peter Kürten leitete. Momberg ist der Ansicht, daß das in Berlin gemachte Geständnis Hanraths nicht zutrifft. Hanrath, der in einer Berliner Pension unter dem Namen Spaltenstein wohnte, hatte bei seiner Festnahme 800 holländische Gulden bei sich. Er war gerade im Begriff, nach Brasilien abzureisen. 600000 Mark gewonnen Gleiwitz, 8. September. In der Sonnabend=Ziehung der PreußischSüddeutschen Klassenlotterie siel ein Hauptgewinn von 300 000 Reichsmark auf das Los Nummer 285 245. Wie die„Oberschlesische Volksstimme“, dazu erfährt, befindet sich das Glückslosinbeiden Abteilungenim Besitze eines Gleiwitzer Kaufmannes, der das ganze Doppellos allein spielt. Demnach würde er Anspruch auf zusammen 600 000 Reichsmark haben. Es dürfte bisher nur selten vorgekommen sein, daß ein so hoher Gewinn einem einzigen Losinhaber ungeteilt zufällt. Die Explosion im Verkehrsflugzeug Der Schleifer Karl hutte gestorben Schweinfurt, 8. September. Der 41jährige Schleifer Karl Hutte, der, wie gemeldet, in einem Verkehrsflugzeug der Strecke Nürnberg—Berlin einen Selbstmordversuch unternommen und dabei schwere Brandwunden erlitten hatte, ist in der vergangenen Nacht im hiesigen Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Gegen Hutte schwebte bekanntlich ein Verfahren wegen Transportgefährdung, da sein Selbstmordversuch im Flugzeug für dieses und die Mitpassagiere Huttes leicht hätte verhängnisvoll werden können. „Rauiilus“ auf der Rückfahrt Oslo, 8. September. Sir Hubert Wilkins scheint sich nun doch entschlossen zu haben, seine Polfahrt endgültig aufzugeben, nachdem sich herausgestellt hat, daß sein Boot„Nautilus“ für den geplanten Zweck vollkommen ungeeignet ist. Der„Nautilus" traf nämlich Dienstag mittag, durch den Eisfjord kommend, in Longyear City auf Spitzbergen ein. Feuer auf einem Hamburger Dampfer Hamburg. Hamourg, 9. September. Der Hamburger Dampfer„Ulanga“ der Deutschen Ostafrika=Linie geriet am Samstag auf der Reise von Ostafrika kurz vor Vlissingen in Brand. Im Vorschiff hatte die Kopra=Ladung Feuer gefangen. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wurde gegen den Brand angekämpft, während das Schiff die Reise nach Antwerpen mit äußerster Kraft fortsetzte. Dann griff die Antwerpener Feuerwehr mit aller Energie ein. Es gelang ihr jedoch erst am Dienstag, das Feuer im Vorschiff ziemlich zu ersticken. Das Schiff wurde in das sibirische Dock gelegt, und man hat begonnen, die Ladung zu löschen. Die Mannschaft, die zeitweilig das Schiff verlassen mußte, ist jetzt wieder an Bord genommen worden. Die Entstehungsursache des Brandes ist noch unbekannt, auch läßt sich der Schaden noch nicht genau übersehen. 5. Klasse 37. Preußisch-Südd. Staats-Lokterie 25. Ziehungstag. Vormittagsziehung. 7. September. Bilde in die Wenl * Amy Johnson in Berlin. Die englische Fliegerin Amy Johnson landete Dienstag nachmittag auf ihrem Rückflug von Tokio von Königsberg kommend, auf dem Flugplatz Tempelhof. * Eröffnung der Voruntersuchung gegen Strecker. Gegen den Schriftsteller Karl Strecker wurde in Potsdam die Voruntersuchung wegen vorsätzlicher Brandstiftung in Tateinheit mit Versicherungsbetrug eröffnet. Die erste Vernehmung Streckers durch den Potsdamer Untersuchungsrichter ist für Mittwoch angesetzt. tt Von Sandmassen getötet. In Berlin=Mahlsdorf wurde der 30 Jahre alte Willi Wysoki in einer Kiesgrube verschüttet und war bereits tot, als ihn die Feuerwehr wieder ausgegraben hatte. Wysoki hatte auf dem Grundstück seines Onkels, auf dem sich eine große Kiesgrube befindet, Sand ausgegraben. Die Sandmassen stürzten plötzlich herab und begruben ihn. tt Ein Schulhaus für 85 Mark. Bei einer Versteigerung der alten Dorfschule in Plietnitz(Kreis Neustettin) betrug das Höchstgebot— 85 Mark! Der Zuschlag wurde einem Gastwirt erteilt. * Vier Personen durch Gas vergiftet. In Pasing bei München wurden vier Personen, und zwar Frau Dr. Dehn mit ihren beiden Söhnen im Alter von fünf und zwölf Jahren und das Dienstmädchen in ihrer Wohnung durch Gas vergiftet tot aufgefunden. Nach den Feststellungen handelt es sich um eine Verzweiflungstat der in Scheidung lebenden Frau Dehn. tt Aufgabe einer Kanaldurchschwimmung. Der deutsche Schwimmer Fischer, der von der französischen Küste zur Durchquerung des Kanals abgeschwommen war, hat seinen Versuch wegen der Kälte des Wassers aufgegeben und ist an Bord des ihn begleitenden Bootes nach Calais zurückgekehrt. t Unwetterkatastrophe im Wilnagebiet. Im Wilnagebiet ging ein ungewöhnlich schwerer Hagelschlag nieder. In einer Ortschaft erreichte der Hagel einen Durchmesser von 15 Zentimetern. Die Wirkung dieses Hagelschlages war verheerend. Nicht nur die Felder und Wiesen wurden zerstört, sondern auch weidende Schafe sind getötet und Menschen verletzt worden. 6 Gewinne zu 10000 M. 21196 95780 281601 8 Gewinne zu 5000 M. 9105 169917 239518 92630 3000 dr. 37743 62822 109195 156679 218752 233853 234471 335607 355472 361991 378551 32 Gewinne zu 112237 160888 266951 317810 383121 38 Gewinne zu * Mit dem Auto in den Abgrund. In der Nähe von Ajaccio auf Korsika ereignete sich am Montag ein schweres Automobilunglück, bei dem der Besitzer des Wagens, ein Rechtsanwalt aus Bastia und sein Chauffeur den Tod fanden, während ein Freund des Anwalts lebensgefährlich verletzt wurde. Das Auto wollte in einer Kurve einen anderen Wagen überholen und stürzte einen fünf Meter tiefen Abhang hinunter, wobei es vollkommen in Trümmer ging. tt Sechs Tote bei einem Zusammenstoß zwischen zug und Omnibus. Ein Zug überfuhr bei Moncton (Kanada) auf einem Bahnübergang einen Omnibus. Sechs Personen wurden getötet und zwei schwer verletzt. *t Rekordflug quer durch die Vereinigten Staaten. Major Doolittle hat einen neuen transkontinentalen Flugrekord aufgestellt. Er startete auf einem Eindecker von Burbank(Kalifornien) morgens und traf nachmittags in Newark ein. In Cleveland hatte er eine kurze Zwischenlandung vorgenommen. 50000 Mark aus Einschreibbriefen gerauet Berlin, 8. September. Großen Veruntreuungen eines Postbeamten ist die Kriminalpolizei in den letzten Tagen auf die Spur gekommen. Der 38 Jahre alte Beamte Richard Hennig war im Innendienst eines Postamtes beschäftigt. Er hatte dort hauptsächlich die Einschreibebriefe zu bearbeiten. Gerade in seiner Abteilung häuften sich die Klagen über abhanden gekommene Briefe und gaben Veranlassung zu einer genaueren Kontrolle. Weder Hennig noch seine Frau fielen durch besonderen Aufwand auf. Am Sonntag wurde sowohl in dem Amt wie in der Wohnung eine Durchsuchung vorgenommen, die den Schuldigen restlos entlarvte. In der Wohnung wurde in allen möglichen Verstecken Bargeld in größeren Summen gefunden, das aus Einschreibebriefen entwendet worden ist. Die Veruntreuungen, die Hennig sich zuschulden kommen ließ, belaufen sich auf mindestens 50000 Mark. Er wurde festgenommen. Seine Frau, die von den Unterschlagungen gewußt hat, ist ebenfalls eingeliefert worden. Ein Geschäftsmann hatte in einem gewöhnlichen Einschreibebrief, für den die Post nicht ersatzpflichtig ist, nicht weniger als acht Tausendmarkscheine gelegt. 2000 an. 29067 36943 44954 65810 68927 72435 98590 104106 160803 163399 185097 186255 236270 245270 303819 335281 344778 879407 899026 112 Gewinne zu 1000 M. 13439 15836 16253 20096 25832 32246 32878 43561 47077 50762 57214 59525 69123 72138 78530 87746 88709 100731 112947 118468 133486 140111 148582 195310 212417 260876 307226 331976 891609 201903 225323 262093 311006 336207 394264 206798 233266 283198 313577 341933 208777 235180 296880 324480 377814 210320 236776 297263 32595 381716 156285 210711 242964 299872 32625 381805 186 Gewinne zu 500 C. 8606 13866 22264 24419 24804 30434 31243 34127 35645 47590 52278 65103 66543 66995 70739 87193 92711 55965 95806 125090 143799 167217 177608 210155 250486 271093 281020 304122 314954 339735 375243 109827 128636 14856 169713 178856 213367 255245 272167 281452 306999 316824 342617 880176 112814 34095 54619 169980 194472 217882 267415 272822 282764 307098 318878 344320 884611 116652 138758 155528 73813 197824 228318 259807 273252 286754 309607 320624 848612 118119 139674 56984 74754 201536 232596 266466 278046 291822 310616 320633 363579 118681 141852 166260 175751 208390 244490 267668 280086 295171 312913 324737 373115 Nachmittagsziehung. 8 Gewinne mu 10000 S. 85484 235053 335104 836968 2 Lepinne mu 5000 N. 220272„u,#lg. 8 Gewiane iu 3000 d. 16866 275143 328643 5d Lewinne.,2000 Nr. 8692 18480 30708 43152 62702 68786 73736 94666 104908 107203 161140 162349 174261 189600 214112 272442 277846 280268 289652 291732 293350 817087 818657 356479 364249 392968 399037 100 Gewinne zu 1000 M. 17628 50863 51177 52371 58303 60673 62631 67164 69680 80508 89761 93206 93381 107304 117677 126519 143014 145959 148323 149178 156260 167683 167236 168790 172811 173194 174734 183196 195245 201647 202455 203364 206327 212693 223504 292987 296671 316165 326800 836748 837067 36 Lepiane ur 500 Dl. 8453 1438s 17269 19714 20788 23738 23796 29919 39888 40989 41230 42040 64423 73659 76542 92291 95220 96148 101945 113634 116553 117981 120151 123512 131861 138032 138331 148235 148597 155817 164689 165274 169084 188766 194915 202233 209735 224579 234295 241003 244787 249538 267608 260894 263481 270947 276120 288424 293192 297376 298186 301401 301971 304111 307089 315266 319000 823971 339928 340062 845909 351629 359126 863583 865972 366644 369929 383719 391793 Cofo zpr 1 Klasse Ziehung am 21. und 22. Oktoder Tose zur 1. Klüsse. hat vorrätig Micku-Maus als Gozer] Ein Koman in Gied lern (29. Fortsetzung und Schluß.) Michy-Maus het geslegt! Aber nun glbl’s eine neue Schwierigkeit— Catnera liegt noch immer bewegungslos da und kann trotz aller Bemühungen nicht von den Planken los. gorisson werden Der Schieds: Frichter ahnt nicht. daß unter dem Ring Mickys Preund vor sieckt Ist und sich an Catneras Schwanz klammer t. Ve S MichyMaue het doch geslegt! Sochumer Anzei Terr und Börl Weit Staatl. Lotterie=Einnahme Bochum, Kortumstraße 14.— Telephon 66004 Durch eine Bek: vorstandes vom 8. Termingeschäfte u verlängert. Der Septembe wickelung schwe September vereinb dasselbe. Es wird oder Abnahme ge am 31. August wi wandt. Die nicht zunächst bis zum Am 15. September diese Engagement kurse, vom 28. Auf schieds zwischen schreiten.. Die Di fällig. Die Pflicl wird nicht vom von der Liquidat Am 23. Sept 31. August ab 1 geschäfte zu zahl setzung der Zin ber. Die Fälligl wird auf den 10. am 31. August en zu 100000 Mark s über 100000 Mark Darlehensgläubig Zeit selbst fest. jährlich nicht üb Was die Nac die Sondervorsch 100000 Mark auf Einschuß bis zun Darlehensbetrage zent des Darlehe auf dieser Höhe Die Bekanntm keit einer Verlä ∆ von Kassageschä. Wiederaufn de Der Berliner schlossen, die g form in Kraft tr. dem 10. Septemt die bisher zum B mit Ausnahmec Auslosungsschein lich ½ Ablösun sungsschuld des schein(Neubesit laufende Notier sätze aufgenon Nähmal Betriebsabkom Die Dürko Adlernähma haben die Verein auf die hohe Al Bedarf an Haus an einer Stelle maschinenwerke durch diese an treiben zu lasse 1 Jahren in einen die gängigste 1 vorigen Jahre für die Kundse. Beziehung nich Fabrikation an Herstellung des Gewerbe-. Indi sowie Fließban Trikotagen-, W. verwandte Betr .-G. in den ei hergestellt und Kochs Adlernäl werker- und I der bisherigen vertreibt. 14 Mi Die erste Gla werke Die Gesellsch sammenhang n Pleß-Konze müssen. Nach toriums ist da worden. In der bigerversa legt. der Passi Reichsmark auf theken und r deckte Gläubig die Anlagen, d eingesetzt sind Berline Reichsbankdisk Industriewe Oiviihe ##kumulatoren 12/10 M Aku 04 Heranderwerk# .5. 6. 7/6 Nun Porland.3 Ammend. Papier Anhalter Kohlen Aschaftb. Zeilst. Augsb.-N. Masch. ünr Raslührung Bankhaus 9a0 inen tember. PreutzischSaupt. if das Los erschlesische sich das ngenim ufmanin spielt. zusammen bisyer nur hoher Gegeteilt zuugzeug ben otember. „ der, wie der Strecke h unternomlitten hatte, Krankenhaus Hegen Hutte TransportFlugzeug für st hätte verdampfer ptember. er Deutschen r Reise von Im Voreuer gehenden Mitwährend das zerster Kraft uerwehr mit h erst am zu ersticken. gelegt, und Die Mann= mußte, ist Die Entbekannt, auch bersehen. -Lotterie September, 160 239518 109195 3 234471 1 3 7 8 5 5 1 954.65810 99 185097 1 344778 263 20096 62 67214 9 10073 2 156285 O 210711 6 242964 3 299872 1 3 2 6 2 5 6 381805 264 24419 90 52278 93 92711 9 118681 4 141852 4 166260 4 175751 6 208390 6 244490 6 267668 6 280086 2 295171 6 312913 3 324737 9 373115 3 335104 S 328649 708.43152 03 161140 2 277846 7 818657 177 52371 508 89761 9 143014 33 167236 96 195245 93 223504 92 284891 18 837057 269 19714 989 41230 220 96148 51 123512 97 165817 15 202233 87 249538 20 288424 71 304111 28 340062 72 366644 und 22. Oktober Prätig e Telephon 66004 d Schluß.) R h Sochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Handel- Gewerbe- Indultrie Mittwoch, 9. September 1931 Termingeschäfte und Börlengelddarlehen Weitere Verlängerung Durch eine Bekanntmachung des Berliner Börsenvorstandes vom 8. September wird die Fälligkeit der Termingeschäfte und der Börsengelddarlehen weiter verlängert. Der Medio September wird auf den 23. September verlegt. Für die zwecks Abwickelung schwebender Engagements per Médio September vereinbarten Ueberweisungsgeschäfte gilt dasselbe. Es wird auch am 23. niemand zur Lieferung oder Abnahme gezwungen; dasselbe Verfahren wie am 31. August wird auch am 23. September angewandt. Die nicht abgewickelten Geschäfte zunächst bis zum 10. Oktober in der Schwebe. Am 15. September werden Prolongationskurse für diese Engagements festgesetzt, die die Prolongationskurse vom 28. August nur um ein Drittel des Unterschieds zwischen diesen und den Tageskursen unterschreiten. Die Differenz ist am 23. September sofort fällig. Die Pflicht zur Leistung von Nachschüssen wird nicht vom Börsenvorstand, geregelt, sondern von der Liquidationskasse bzw. den Bankiers. Am 23. September sind die Zinsen, die vom 31. August ab für die Prolongation der Termingeschäfte zu zahlen sind, ebenfalls fällig, die Festsetzung der Zinssätze erfolgt am 17. September. Die Fälligkeit der Lombarddarlehen wird auf den 10. Oktober hinausgeschoben. Die am 31. August entstandenen Zinsen für Darlehen bis zu 100000 Mark sind am 30. September, für Darlehen über 100000 Mark am 15. September zu zahlen. Die Darlehensgläubiger setzen die Zinsen für die folgende Zeit selbst fest, wobei ein Zinssatz von 12 Prozent jährlich nicht überschritten werden darf. Was die Nachschüsse anlangt, so werden die Sondervorschriften für die Darlehen bis zu 100000 Mark aufgehoben, für alle Darlehen ist der Einschuß bis zum 20. September auf 100 Prozent des Darlehensbetrages, bis zum 3. Oktober auf 105 Prozent des Darlehensbetrages auszufüllen und dann aut dieser Höhe zu behalten.„. 21, Wäglich. Die Bekanntmachung schafft ferner die Möglichkeit einer Verlängerung der wegen Nichterfüllung von Kassageschäften festgestellten Rücktrittsfristen. Wiederaufnahme des Schwankungsverkehrs Der Berliner Börsenvorstand hat sich detzt entschlossen, die geplante Lockerung der Notierungsform in Kraft treten zu lassen. Von Donnerstag, dem 10. September, ab wird für diejenigen Werte, die bisher zum Börsenterminhandel zugelassen waren, mit Ausnahme der Bankaktien, sowie für AnleiheAuslosungsscheine des Deutschen Reiches einschließlich ½ Ablösungsschuld(Altbesitz), Anleihe-Ablösungsschuld des Deutschen Reiches ohne Auslosungsschein(Neubesitz) und Reichsbankanteile, die fortlaufende Notierung der tatsächlichen Umsätze aufgenommen. Nähmaschinenkonzentration Betriebsabkommen zwischen Dürkopp und Kochs Adlernähmaschinen Die Dürkoppwerke.-G. und Bedarf an Haushaltsnähmaschinen einer Stelle und zwar bei der Kochs AdlernähFänei-Arridermmen ehtl’che Ablösure Ner Schwiden A. Der mit 30 Millionen Reichsmark Aktienkapital arbeitende bedeutende westdeutsche Zementkonzern, die Wiekingschen Werke in Münster 1.., ist infolge von in ihrem Effekt fehlgeschlagenen Expansionen stark in finanziellen Druck hineingeraten. so daß eine einschneidende Sanierung sich als notwendig erweist, die man, da die Wicking-Gruppe nicht genügend Interessenten um sich hat, um sie klein durchzuführen, wie gemeldet, mit Hilfe des süddeutschen Dyckerhoffschen Zementwerkes in Amöneburg bei Wiesbaden vornehmen will. Dieses Werk soll in Wicking aufgehen und dann in dem neuaufgebauten Konzern führend sein. Nach Sanierung soll das Aktienkapital auf wieder 30 Millionen Reichsmark gebracht werden, wovon die Firma Dyckerhoff für das Einbringen ihrer. Anlagen etwa 17 Millionen Reichsmark neue Aktien erhalten würde. Wicking ist indessen mit Schulden behaftet, die die Höhe des Jetzigen eingezahlten Aktienkapitals von 22.5 Millionen Reichsmark noch um einige Millionen Reichsmark überschreiten. Drekerhoft, der an sich die Awrgabe,eer#### ständigkeit keineswegs nötig hat, wünscht„er de Verschmelzung eine radikale Bilauzverei Deutsche Bank und Schröder in Bremen) in eine beträchtliche Ablösung der Schulden durch Uebernahme von neuen Aktien einwilligen, für weitere nennenswerte Beträge ein Moratorium gewähren und schließlich auch neue Betriebsmittel nergeben. So. wie die Verhältnisse beim Wicking-Konzern augenblicklich liegen, werden die Ueberschüsse fast ganz von den Bankzinsen aufgezehrt. Die Banken, auch die ausländischen Kreditgeber, zeigen sich dazu bereit, wollen aber erheblich geringere Summen bewilligen als die von Dyckerhoff geforderten. Dadurch verzögert sich der Abschluß der Verhandlungen außerordentlich, und die finanzielle Lage des Wicking-Konzerns wird von Tag zu Tag ungünstiger. Mitte der Woche sollten die Verträge der grundsätzlich beschlossenen Fusion endgültig net werden: man ist abermals zu einer Vertagung gekommen, obgleich bereits seit Anfang März verhandelt wird. Es wird neuerdings auch versucht, einen Teil der in den letzten Jahren eingegangenen Beteiligungen, wie in der Schweiz und in Frankreich, welche die Schwierigkeiten mit verursacht haben, abzustoßen, um dadurch Mittel freizubekommen. Aber ohne die radikale Sanierung im Anschluß an Dyckerhoff wird der Wicking-Konzern nicht gesund werden können, so daß man schließlich gezwungen sein wird, den Dyckerhoffschen Forderungen nachzukommen. von runc Pie der Konkursvergalter ausführt, 4ch iae Schalshaele aus esrtelshenite ere VBseähe Das Werk, das mit einem Kostenaufwand von rund 24 Millionen Reichsmark erbaut worden ist, hat also noch nicht einmal ein Jahr produziert. Wie lange dauert es noch? Die Wirtschaftsdämmerung kommt? 25 Monate 25 12 8„ 14 maschinenwerke.-G. in Bielefeld herstellen und durch diese an die beiderseitige Kundschaft verJahren in einem Typenaustausch, stchen, jabrizieren aufgestellten„.eigguen,# für die Kundschaft Schwierigkeiten in technisch br efien des verringerten gemeinsamen Bedarts. Industrie- und vovie Fließband-Anlagen für Vchrthtgpriken sowie Trikotagen- Wirkwaren- und Scder-Bürkoppwerke vervandte Betriebe werden von„verzgstätten weiter .-G. in den eigenen Produktionswernstätten weiter hergestellt und von ihr direkt geliefert, wanrene.. Kochs Adlernähmaschinenwerke.-G. ihre Handwerker- und Industrie-Nähmaschinen ebenfalls in der bisherigen Weise weiter selbst herstellt und vertreibt. 14 Millionen Unterbilanz Die erste Gläubigerversammlung der Stickstoffwerke.-G. Waldenburg in Schlesien Die Gesellschaft hat Ende vorigen Jahres im Zusammenhang mit den Schwierigk Pleß-Konzerns ihre Zahlungen einstellen müssen. Nach Ablauf eines mehrmonatigen Moratoriums ist dann das Konkursverfahren eröffnet worden. In der jetzt abgehaltenen ersten Gläubigerversammlung wurde ein Status vorgelegt. der Passiven in Höhe von rund 25 Millionen Reichsmark ausweist, hierunter 11,3 Millionen Hypotheken und rund 10 Millionen Reichsmark ungedeckte Gläubiger. An Aktiven sind nur vorhanden die Anlagen, die mit rund 11 Millionen Reiensmark duresetot elnd. Na ist alen eine Unterbilann Eine Londoner Zeitung veröffentlicht die nachfolgende Uebersicht über frühere Wirt schaftskrisen und zieht daraus eine Schlußfolgerung, die man auch bei uns beherzigen mag. Die Wirtschaftskrise dauerte im Jahre 1857".. 12 Monate 1893 1869... 8„ 1303 1873... 30„ 1907 1884... 22„ 1914 1877... 10„ 1921 „Die Männer, die aus diesen Krisen erfolgreich und reich hervorgingen, das waren diejenigen, die die Erkenntnis zu verwerten gewußt hatten, daß die Zeit des Handelns gekommen ist, wenn Feute ist die Lage dieselbe. Die Männer, die Landes Industriekapitäne sein ggcdegg mmenigg Pnter.ge ljegende Hunkelheit. nicht auf die ninter uns legende Dunkeinelt. Zulammenarbeit zwischen Großhandel und Banken Sönlichkeiten des deutschen Pragen der Kreditbezielsprgehen, um die Zusammenund Bankgewerbe auszusprernen, um die Zusammenarbeit beider Berufe in der gegenwärtigen Zeit möglichst eng und für die Gesamtwirtschaft fruchtbringend zu gestalten. Internationale Silberkonferenz Die starken Preisschwankungen des Silbers sollen vermieden werden Nachdem alle Versuche zur Einberufung einer Silberkonferenz durch die verschiedenen interessierten Regierungen bisher gescheitert sind, soll nunrung der internationalen Handelskammer eine Konferenz internationaler Finanzsachverständiger zur Untersuchung des Silberproblems abgehalten werden. sondern in der Lösung der Pragezetais, u germiegen den werden sollte, wiri. gr.########r inter. Paris stattfindenden lagung des Rates der internationalen Handelskammern unterbreitet werden. Einberufung der Konferenz, an der je ein Sachschen Handelskammer erfolgt Quer durch die Wirtschaft Bei der Deutschen Ultraphon AG. In Berlin sind alle Maßnahmen getroffen worden, die eine ruhige und sachgemäße Abwicklung des Vergleichsverfahrens gewährleisten. Bisher sind 272 Kleingläubiger in bar abgefunden worden In Utrecht begann die 25. Niederländische Messe mit 1004 Teilnehmern gegen 1012 auf der letzten Herbstmesse. Bei den ausländischen Teilnehmern steht wieder, wie bei den letzten niederländischen Messen, Deutschland an der Spitze, und zwar mit 139 Firmen. Die Bosak-Staatsbank in Seranton(Pennsylvanien). deren Depositen sich auf 5 500000 Dollar belaufen, hat ihre Schalter geschlossen. Hoinrich Beienrode Hansa Silberberg alles übrige gestrichen. Aktien: Bergbau Lothringen Dahlbusch Burbach Kaliwerke Duisburger Bank Hallesche Salz Kabelwerk Rheydt Schwabenbräu Ver. Rumpus Waggon Uerdingen Barmer Bankverein Danatbank Dedibank Feldmühle Gelsenberg 40 Goldschmidt.........:„ Harpener Hösch Eisen Kali Aschersleben Klöckner Mannesmann Phönix Rheinische Braunkohlen Rheinstahl R. W. E. Salzdetfurt Ver. Stahl Westeregeln Wintershall Köln: anzichend An der heutigen Börse machte die Beruhigung weitere Fortschritte und die Kurse konnten zumeist erneut anziehen. Die schwächeren Auslandsbörsen hatten auch heute keinen Einfluß auf die Tendenz. Das Angebot hat sich weiter verringert, während dagegen für verschiedene Werte gute Nachtgeagg# Veriter bes har-:3 Prgaechet treg h gehger,„,„eäufe handelt. Varsiche. der Hauptsache um Anlagekäufe handelt. Versicherungen geschäftslos. Börfen vom 8. Sept. Newyork: Anfang schwach. Amsterdam: Weitere Rückgänge. Brüssel: Schwach. Paris: Schwankend und meist weiter gedrückt. Wien: Ueberwiegend schwächer. London: Uneinheitlich, aber etwas freundlicher. Zürich: Teils erholt. Malland: Schwächer. Berlin: weiter befeitigt Schon vor Festsetzung der ersten Kurse stellte sich eine kräftige Befestigung heraus. Die Anlage suchenden. flüssigen Gelder scheinen auch weiterhin nicht unerheblich zu sein und besonders seitens der Depositenkassenkundschaft machte sich anhaltende Nachfrage nach hochverzinslichen Goldpfandbriefen und Industrieaktien, die man für gut und billig hält, An Anregungen fehlte es für heute eigentlich so gut wie ganz. Das Geschäft bewegte sich im allgemeinen in ruhigen Bahnen, war auch am Pfandbriefmarkt nicht so groß wie gestern, zumal das Ausland verhältnismäßig wenig beteiligt zu sein schien. Die Festigkeit der Mehrzahl der Industrieaktien, von denen Papiere wie A. E.., Farben, Chade. Westeregeln, Waldhof, Rheinische Braunkohlen. R. W.., Ilse und Siemens 4 bis 7 Prozent gewinnen konnten, drückte zwar der heutigen Börse ihren Stempel auf, konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß Bankaktien, mit Ausnahme natürlich der Reichsbankanteile, wieder 2 bis 3 Prozent schwächer lagen. Bei der Berliner Handelsgesellschaft und der Adca mußte sogar wieder eine 50prozentige Repartierung der Abnahme vorgenommen werden. Am Pfandbriefmarkt wurden im allgemeinen nicht so große Kurssteigerungen wie gestern erwartet, die Anlagekäufe setzten sich aber fort. Der Geldmarkt war leichter. Tagesgeld nannte man mit zirka 8 Prozent, die übrigen Sätze blieben unverändert. Auch in Privatdiskonten überwog weiter das Angebot, eine Aenderung der Notiz wurde aber nicht vorgenommen. Dulleidorf: ebenfalls beteitigr Im Einklang mit der Berliner Börse wies der Düsseldorfer Markt allgemein befestigte Kurse auf. Die Umsatztätigkeit nahm etwas zu, und eine gebesserte Stimmung war unverkennbar. Sowohl auf dem Kohlen- wie auf dem Kalikuxenmarkt wurden mehrere Umsätze getätigt. Auch für den Aktienmarkt zeigte sich mehrfach Interesse. Kure: 300 bis Alte Haase......... 2200 big 2400 Carolus Magnus 220u bis 2400 Deutschland 45 bis. Asch.-Mönch. F. Aachen Rück. Agripp. See Fl. L Allianz Leben Alllanz u. Stuttgart. Vers. Col. Rückversich. *) ohne Angebot und Nachfrage Gladb. Feuer Kölner Hage Kölner Lloyd Kölner Rückv. große Kölner Rückv. kleine“)—.— Rh.-W. Lioyd..!“) Union Hacel.“)—.——.Viktoris Allgemeine I—.- 1940.3. 9. 500.— 60.— 250.— 340.— 220.— Frankfurter Abendbörfe Das Geschäft an der Abendbörse war etwas lebhafter als an den Vortagen. Zu den erhöhten Kursen des Mittagsverkehrs bestand weiterhin gute Nachfrage und man hörte die Mehrzahl der Papiere mit dem Zusatz Geld. Einige Umsätze fanden in I. G. Farben. Siemens und Reichsbank statt. Auch am Anleihenmarkt waren die meisten Rentenwerte auf der Basis von heute mittag gesucht, die Umsätze blieben jedoch auch hier beschränkt. Berliner Produktenbericht Berlin, 8. September 1931 Andichtestggsanie tuer, Hotruhe und utennton vur uuh togtung. sonst per 100 Klogramm heute Bocge Weizen märk. Roggen märk. Neue Wintergerst Hater mark., Weizenmehl Weizenkleie /11. Roggentleie.-10.),.-10.0 Lennuenen. 13.6- 438 13 S. 18. Viktoriaerosen /22.-28.0s22.-28.0 1 Trocken-Schnitzel.o.9.-.9 Kleine Erbsen—.—.—.—. 1 Kartoffelflocken-.—.—.—. * Altenessener Schweinemarkt vom 8. September. Auftrieb 929 Stück. Es kosteten im Großhandel: Ferkel(Durchschnittspreise) 6 bis 8 Wochen alte 5 bis 9 Reichsmark. 8 bis 12 Wochen alte 9 bis 15 Reichsmark: Läuferschweine: 3 bis 4 Monate alte 15 bis 23 Reichsmark, 4 bis 6 Monate alte 23 bis 40 Reichsmark(größere entsprechend höher). Marktverlauf: sehr langsam. Berliner Metallnotierungen Verle. den A. Sentenber 611 ie fner emichen ached un ncheschechans ier enente büinge und Bezahung fürle 100 Kliogramm) Elektrolytkupfer(wirebars) prompt, cif Hamourg. Bremen oder Rotterdam Standard-Slel per Originalhüttenaluminium 98—99%, in Blöcken desgl. in Walz oder Drahtbarren....... Banka-, Straits, Australzinn in Verkäuferswahl Hüttenzinn, mindestens 99% Reinnickel, 98-99% Antimon-Regulus... 1005 T45.... Silber, 1 Kilogramm, ca. 1000 Feinheit. Gold. 10 Gramm Altplatin per Gramm(Abfälle) Circapreis Techn. reines Platin per Gramm, detallpreis Berliner Börsenkurse Reichsbankdiskont 8%— Lombardzinzfuß 10% Berlin, den 8. September 1931 Industriewerte Div. sheuteworige Bikumulatoren 12/100.0103.0 grasu-- 0 48.0 47.0 M ARU Alexanderwerk K. E. 6. Aisen Portland Ammend. Papier Anhalter Kohlen Aschaftb. Zeilst. Augsb.-N. Masch. stn Sladem. Baer& Stein Baicke Maschin Bamberger Malz Baroper Walzw. Basalt Bast& Co. Bavr. Motoren s. P. Bemberg #ul. Berger Bergmann El. Berl. Gub. Hutt. " Carisr. ind. " Maschinen Bston u. Monier Bösperd. Walzw. Braunk. u. Brik. Braunschw. Kohl. Juts Breitenb. Zement Bromen-Besigh. Volk. Fown-Bovent Buderus Byk Gulden 910 10 59.5 56.0 5 37.0 35.0 6 34.6 35.7 chag. Wasser, 78 89.0 86.0 U Chem. Heyden 0 30.0 30.0 " Gelsenk. " Albert Concord. Spinn. Conti Gummi Cröllwitz Papler 15 Raimler Motor U Otsch. Atlant. Otsch. Conti Gas Asphalt Babcor Erdöl Jute Kabel Linoleum Schachtb. Steinzeug Tel. u. K. Ton u. Stein " Eisenh. Oittm. Neuhaus O. Cörtfler Otmd. Akt.-Brau. Ritt.-Brau. " Union-Brau. Dresd. Gardinen " Schnellgr. Dürener Metall Dürkoppwerke Düsseld. Diet. Br. Höf. Br. " Kammg Oynamit Nobel 32.0 32.0 0 65.2 64.0 20130.0133.0 0 49.0 50.0 12140.0s135.0 0 25.0 20.0 20.0 33.0 36.0 0—. 10 96.0 95.0 10173.0173.0 36.0 41.0 10 79.0 78.0 5 31.0 35 0 4 25.5 23.0fEisend. Verkm. 4—.1—. felektra Dresden S 38.0 37.5 22.5 22.0 8 71.5 70.5 9—.— 0 15.0 16.0 8 31.0 55.0 9 81.7 79.5 7— 5 40.5 39.5 0 33.5 32.0 0 20.|19.0 5 39.5 38.2 9 84.0— 6 0 13.5—. 0—.—. 0—— 17106 5104.5 20118.0115.0 18116.0/114.0 6 30.0 33.0 0 20.0 8 65.0—. 0—. 11—. ggestorft Salzw. E Eisenb. Verkm. 335 0 35.0 10 86.0 12109.0 45 35.0 84.5 Aun Gusihung nier Arsemiüigen dauchihe empfichlt sich Bankhaus Mahnert& Düppe Bochum, Alleestraße 18 Elektr. Lieferg " Licht u. Kr. Engelh. Brauerei Enzinger Erdmannsd. Sp. Erlang. Baumw. Eschw. Bergw. Excelstor Fahrr. gahlb. List& Co. I Farbenind. I. G. Feldm. Papier Felten& Gulll. Frankf. Masch Friedrichshütte Frister A. 6. Froebein Zucker Gebhard& König u Gelsenk. Berg. Germania Portl. Gerresh. Glas Ges. f. el. Untern. Gildemeist.& Co. Girmes& Co. Gladb. Wollind. Glasm. Schalke Glauz. Zucker Glückauf Gelsk. Gebr. Goedh. Düs. Th. Goldschmidt Gritzner Masch. Grün& Biltinger Gruschw. Textil Guano-Werke E. Gundlach aberm.& Guck Hacketnal Ora. Hagede Hallesche Masch. Hamb. El. Werke Hammersen Hann. M. Egest. Harb. Eisen " Gumm HarpenerBergbau Hein, Lehm.& Co. Hemmoor Portl. Mi.pert Masch. Hindrichs-Auft. 10—. 10 73.5 13 88.0 7 45.0 0 0 14 175.0 0 13.0 121102.5 10 65.9 64 47.0 0 6 72.0 83.5 45.0 171.0 Hirsch-Kupfer Hoch-Tiefbau Hoesch K. Neuess. Hoffmann Stärke Hohenlohe-Werk Ph. Holzmann Hotelbetr.-Ges. Hubertus Braunk. Hute Breslau 30.0 40.0 99.0 35.2 96.7 65.0 48.5 37.0 63.0 85.0 89.0 33.0 25.0 22.0 1400 36.5 30.0 37.0 32.0 64.0 9950 25.0 22.0 140.0 36.5 30.0 40.0 31.7 25.0 22.5 41.0 34.0 10 8 7 23.0 1000 7 50.5 6 32.0 44.5 60.0 Ise Bergbau Ise Genuß Isenbeck Brau zeserich Asphalt J. A. John Akt. Max Jüdel& Co. Junghans Gebr. e ge ren Kaiser-Keller Kallwerke Asch. Karstadt Kirchner& Co. Klauser Spinn. Klöcknerwerke C. H. Knorr Koch, Adlernäh. Köln-Gas u. E. Kölsch Walzeng. Königs-Brauerei König Wilhelm Kontinental Asph. Körting, Gebr. Kötitzer Leder V. Kreift Kromschröder Kronprinz Metall Gebr. Krüger Köppersd.& Co. 100.0 51.51 32.0 39.0 41.0 61.2 131.0 70.0 745 124.0 68.5 72.0 80.0 16.2 19.5 12 5 40.0 35.0 Tahmeyer& Co. I Laurahdtte Leonhard Braun Leopeldgrube Lindes Eismasch. Carl Lindstrom C. Lorenz Lödenscheid Met. Löneburg. Wache 12 80.0 16.0 20.0 32.0 46.0 30.0 53.0 -gss- Alb. 6. Magdeb. Berg Magdeb. Mühlen Mannesm. Werke Mansteld. Bergb. Marie, kons. Bir. Martini&ap Hönecke Masch.-B. Untern. Maximil. Hötte Mech. Web. Lind. Wed. Sarau " Web. Zittau Merkur Wollwaren Miag Mimose.-8. Minimar Mix& Genest Mülheim Bergw. Müser Bräu I AecherractNeckarwerke Niederl. Kohlen Nordd. Kabel " Steingut " Wolle Nornd. Herk.-W. Vggch- Er-b. Oberschi. Koke Oronst. ap; Koppel 25.0 25.0 39.0 40.0 37.0 45.0 460 1100 10 105 44.0 31.0 60.0 75.0 28.0 96.0 39.0 60.0 73.0 110.0 17.50 posair Bernben Phönix Braunk. Julius Pintsch Plauen. Gardin. Polyphonwerke Poppe ap; Wirth pasgvin F. Fard. 4 I Rauchw. Walter## Rheinfeld Kraft Rhein. Braunk. " Elektr.Vorz. " Spiegelgl. " Stahlwerke Rb.-Wostt.-El.-W. "" Kalk " Sprengst..8 Richter Oaris 1# 0„. 5 41.0 23.0 38.5 74.50 90.0 1010 .7 74. 10100 10124.0119.0 85.0 84.0 43.0 91.5 76.0 75.0 Riebeck Roddergr. Dr.-K. 90 39.0 65.5 Rosenthal Porz. Rütgerswerke Dachsenwerk 0 Sächs. Webst. Saizdetfurth Sarotti Schering chem. Schlegel Brauerei Schles. 8g. u. Z. B. Beuth. Celdioss E. u. 6as A. " Portland Schneider, Hugo Schött, Hermann Schub.& Salzer Schuckert& Co. Schultheis-Patz. Schwaben-Bräu Schwelm, Eisen Fr. Seiffert& Co. Siegen Soliggen Siegersdorf Wk. Siem ans Glasind. Siemens&ap Halske Sinner Aktien Sonderm.& Stier Sonderm.& St. B. Stadtberg. Hütte Stett. Chamotte Stöhr Kammg. Stolberg, Zink Gebr. Stollwerk Straisund. Spielk. Svenska regt& Co. I Tafeigias Thörts V. Oelfb. Thür. Gas Leipz. Tietz Leonhard Transradio Tniptis Akt.-Ges. (uchfabr. Aach. vesto Popiert. Ver. BöhlStahlw. " Chem. Charl. " Otsch. Nick. " Glanzst. Elb. " Gothaniaw. 5 30.0 24.2 34.0 23.0 99.0 64.0 18.5 18.0 47.0/146.0 57.5 55.5 20.5 20.5 11.0 40.0 13.0 43.0 .0 33.0 85.0 17.7 75.0 99.0 86.0 64.0 1030 58.0 26.0 163.0 23.7 165 Ver.Märk. Tuch Met. Haller Portland Smyrna Tepp. " Stahlwerke St. Zygen u. W. Thür. Metall " Ultramarin Viktoriawerke Vogel Telegr. Vogt& Wolf Vogtl. Maschinen Volgt& Haeffner Vorwohl. Portl. uganderergerte U Warst. Gruben Wasserw. Gelsk. A. Wegelin Rus Negelin& Höbner Westf. Draht Westt. Kupfer Nicking Portl. 2. Wickdler Brau H. Wiöner Met. Wittener Gubst. Nittkopp Tiefbau vellstoff-Vereig Waidhof 950 1 27.5 80.0 27.0 125.0 19.0 48.0 990 50.5 53.5 21.0 20.0 21.0 10.0 130.0132.0 51.01 46.1 Rh.-W. Bodenkr. 121—.—. Westd..-Kr.-B.[12 92.0 94. Kolonlalwerte Otsch. Ostafriks 1 4 30.0 31. Neu Guines 6/133.0145.0 Otavi 0 12.5 12. Pestverzinal. Werte % Anleihan —Ablösung-3 —" Neubesitz s 0 Wertbest. 22 10-1000 6„1 bis 5 6 Reichsanl. 27 Is Reichssch. K 10 Berl. Pfandbr. R. 3 und 6 Farbenbonds 5Boch. Stadtanl..1929 Anleihen der Westfdlischen Landesbank Fg. K. Sch. 25 R. 26 R. B8/3 „„„ 30.4 I8 Goldpfdbr..1 7 Pfandbr. A. R. 1 A..1 44.5 44.0 —.— 86.0 86.0 105.0 71.5 71.5 85.5 83.5 76 0. 82.0 76.0 80.0 75.0 80.0 83.0 80.0 77.0 84.0 84.0 % Handbriele 6 Berl. Hyp. B. 10 75.0 10 Pr. Ctr. B. 6old s„ 27 10 Rh. W. Bod. 2—. PrLdptor 819 89.5 "„-0.20 78.5 Rh. W. 800.1 5—. Goldrogg.-3 83.5 80.0 78.0 92.5 Pr. Z. 6. Pf. R. 22 Pr. 2. G. Pf. K. 23 Pr. Z. 6. Pf. R. 24 Pr. dto. 25/27 Pr. Z. 6. Pf. R. 28 Concord. Bgb. Cont. Coutch. Daimler Benz Hann. Masch. HopschE. u. St. Köckner„ Fr. Krupp A. B. *" R. M. II Mont Cenis 6½ Siem. Halske 7 V. Stahl m. O. 7½ Rhein. Stahlw. 5 A. E. 6. 1990 Bergmann B1. 85.5 83.5 92.0 83.0 85.5 83.0 85.5 63.5 82.0 32.0 57.0 57.0 93.5 81.0 „ 48.0 77.0 75.0 70.0 68.0 83.0 80.0 54.0—. 73.0 72.0 55.5 52.5 80 0 80.2 91.3 90.7 91.5 90.2 Verkehrswerte A. 6. f. Verkehr Saltimore Ohio Boch. Gelsenk. Otsch. Reichsbahn Hambg. Amerk. P. " Südam Hanss Nordd. Lloye Bankaktieon Barm. Bankverein 8 68.2 Berl. Handelsges. " Hypothekb. Commerz- u. Pr. Darmst. u..-S. Oe-Di-Bank Presdener Bank P. Zentrbodkr.-Bk. Vgeichebenk 71.0 8 70.0 72.0 13197.0 200.0 610 70 76.1 69.0 41.0 12 12/113.0 Berliner Terminnotierungen Berliner Handels-Ges. Commerz& Privatbank Darmstädter National De-Oi-Bank Dresdner Bank Deutsche Reichsbahn Hbg. Amerika-Paket Norddeutscher Lioyd Aku Allgemeine Elektrizität Bavrische Motoren J. P. Semberg Bergmann Elektrizität Berliner Maschinen Conti-Caoutschuk Daimier Deutsche Contl-Ges. " Er06 " Linoleum Elektr. Licht u. Kraft Farbenindustrie Feldmühle Papier Feiten& Guillesume Th. Goldschmidt Harpeneg Hoesch Stah Ph. Holzmann Ise Bergbau Kali Aschersieben Klöckner Köln-Neuessen Mannesmann Mansfelder Bergbau Masch.-Bau-Untern. Phönix Bergbau Polyphon-Werke Rhein. Braunkohlen Rheinstahl Rn.-Westf.-Elektr.-W. Rütgerswerke Salzdetfurth Schubert& Salzer Schuckert Siemens-Haleke Vereinigte Stanlwerte Westeregeln Zellst.-Waidh. 34.8 55.0 46.2 68.0 145.0 111.0 48.7 39.5 26.2 29.0 38.8 114.0 149.5 66.1 103.8 37.5 164.0 117.0 116.0 143.3 36.1 116.0 62.5 Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Lceiten, Sxler und Epere Mittwoch, 9. September 1931 Vom Turf Le Tremblay, 8. September Bochüher-Pechlerilnenveran 1. Rennen: 1. Pylade(Delaurie). 2. Sanguinolette, 3. Thomyris. Toto: S. 356 Pl. 80, 87, 40. 2. Rennen: 1. Winning Card(Whittinghan), 2. Don't Marry, 3. Mlle de Boisgrimon. Toto: S. 54, Pl. 26, 231, 174. 2„ 6 3. Rennen; 1. Crisis(Vaixelfish), 2. Hautesen Frl. Möbes(Bochum) wieder weltfälische Florettmeisterin uille, 3. Indienne. Toto: S. 99, Pl. 41. 173. 36. 4. Rennen: 1. Rose Ryuge(Hatton), 2. Harmoniste, 3. Titus.“ Toto: S. 54, Pl. 20, 26, 27. 5. Rennen: 1. Madame du Barry(Vatard), 2. Guerande, 8. Lands End. Toto: S. 40, Pl. 15, Nachdem die westfälischen DT.=Fechter durch zähe Jahresarbeit die Oberstufe errungen hatten, durften sie nunmehr in Hagen im Kampf mit der vorjährigen Kreissonderklasse ihr Können unter Beweis stellen. Die Sonderklasse 1930 hat sich fast durchweg behauptet. Nur Pitel.:##pftt(Tv. B. bilde Karpowsri(TV. Bochum 48), die Unter=, Nittel= und Oberstufe in diesem Jahre jedesmal als erste chum, Dortmund, Herfor.)., Zlppstadt Hagen und Langerfeld kämpften in Vor= und Endrunde um die Meisterschaft. Hierbei gab es harte, jedoch schöne Gefechte. Der vorjährige Kreismeister Hauptmann(Dortmund) mußte, berufliche Interessen wahrend, vorzeitig abreisen. Er erledigte seine sieben Gefechte in der Endrunde hintereinander mit vier Siegen 6. Rennen: 1. Duch. of Markborougb(Sibbritt), 2. Qui Madame, 3. Thunderer. Toto: S. 36, Pl. 15, 15, Trabrennen in Recklinghaufen Heute Schlußtag des Sommermeetings. Nachdem trotz des ungünstigen Wetters auch dem dritten Tag Erfolg beschieden war, wird am heutigen Mittwoch das Recklinghäuser Sommermeeting mit einem zugkräftigen und sportlich wertvollen Programm zu Ende geführt. Es ist das erstemal, daß der Verein an einem Wochentag Rennen abhält. Der große Erfolg der drei ersten Tage jedoch sowie die prächtige Ausgestaltung des Schlußtages bieten die sichere Gewähr, daß auch der heutige Mitwoch einen erfolgreichen Abschluß findet, was umso mehr zu wünschen ist, als mit diesem Tage die diesjährige Trabrennsaison auf der Hillerheider Bahn ihr Ende erreicht. Im Mittelpunkt des letzten Tages steht der„Hagenbeck=jun.= Preis,. Ein Ausgleich für die internationale Klasse auf der Grundlage von:32, für den zahlreiche und gute Pferde gemeldet sind. Die übrigen sechs Rennen stellen ebenfalls auf Grund der guten Besetzung und Dotierung interessanten und abwechslungsreichen Sport in Aussicht, so daß der Abschluß in Recklinghausen dem Traberfreund ein freundliches Andenken für das nächste Jahr mit auf den Heimweg geben dürfte. Ihre Verm Apothe Ch Bochum-Laer, der Seigeursrege.! tili Leitung: Alu Wiederbeg Donnerst Anmeldung jederreit. Intolge Vergrößerung d unterricht zu vergeben. Eltern, denen noch kein haben sich eine Anmeldung: Preitag. Nächster öffentlic den 24. September de Bruyn Zweiter in Newyork Bei den nationalen Leichtathletik=Meisterschaften des Distriktes Newyork der Amerikanischen AthletikUnion siegte über 15 Meilen(24,130 Kilometer) Albert Michelson(Newyork) in 1,26,16 Stunden. Der deutsche Marathonmeister Paul de Bruyn der nach seiner Deutschland=Urlaubreise zum ersten Male wieder an den Start ging, sicherte sich, 28 Sekunden im Rückstand liegend, einen guten zweiten Platz, nachdem er bis zur letzten Meile das ganze Rennen hindurch hatte. Franz Dülberg liegreich Ein weiterer Lauf zur amerikanischen Stehermeisterschaft, der in Coney=Island über 50 Meilen ausgetragen wurde, sah den Dortmunder Franz Dülberg in 1,12,20 Stunden(80,450 Km.) vor Jäger, Letourneur, Giorgetti, Debaets und H. Walthour siegreich. Im Gesamtergebnis führt noch immer der Franzose Letourneur, und zwar mit 78 Punkten, vor Giorgetti(Italien) 76 Dülberg 70, Jäger(Amerika) 67 und Debaets(Belgien) 48 Punkte. Musik- und B o c h um, Grdl. Unter: Laute usw. Außerdem verbilligte Ku Siegerin und Beliegte Links: Stichkampf um die Meisterschaft zwischen Cläre Möbes und E. Glowienka. Frl. Möbes trifft nach:4 ihre Gegnerin durch Zwischenstoß in die Flanke. Rechts: Die Meisterin Frl. Möbes. errang, gelang der Einbruch in die Sonderklasse 1931. Zwölf Fechterinnen aus Bochum, Hagen, Lanrfeld Die Handballelf des Weltens Der Handball=Ausschuß des WSV. hat für das DSB.=Pokalvorrundenspiel gegen Brandenburg, das am 20. September in Münster stattfindet, nachstehende Mannschaft aufgestellt: Körfer; Coenen, Görres (alle VfB. Aachen); Heinz(„Sportfreunde“ Siegen), Klein(„Viktoria" Düsseldorf), Korte(VfB. Aachen); Geilenberg(„Tura“ Barmen), Ortmanns, Vossenkaul, Autermanns(alle VfB. Aachen), Kniep(„Tura“ Barmen). sterinnen aus Bochum, Hagen, Lat gerfeld und Lippstadt stritten in spannengen Kämpfen jede mit jeder um die Ehre. Anfangs schien es, als wenn sich H. Sconin(Hagen) an die Spitze stellen würde, sie führte bei vier Kämpfen mit:1, während die vorjährige Kreismeisterin Cl. Möbes(Bochum) bereits drei Niederlagen erlitten hatte. Aber bereits um die Mitte des Kampfes änderte sich das Bild. A. Cramer(Bochum) und J. Jesinghaus(Langerfeld), die Kreismeisterin 1929, gingen in Führung, während Cl. Möbes noch wenig Beachtung fand. Dann rückten Cl. Möbes, E. Glowienka und M. Keidel auf und gewannen Gefecht auf Gefecht. Frau Keidel mußte jedoch nach einem sie für die Folge behindernden Deutsche Jugendkraft Bochumer Schwimmer in Lüdinghausen bezwungen. Mit einem knappen Siege der Lüdinghauser endete Mit einem knappen Siege der Lüdinghauser der Schwimm=Klubkampf, der Bochumer SchwimmTieftreffer zwei Niederlagen einstecken, so daß am Schluß Cl. Möbes und E. Glowienka mit je acht Siegen die Spitze hatten. Die Entscheidung fiel im Stichkampf, der äußerst spannend verlief und nur ganz knapp(:0,:1,:1,:2, :3; Wechsel:4,:4,:4,:5) von C. Möbes gegen E. Glowienka gewonnen wurde. Nachmittags fiel die Entscheidung im Säbel. 14 Fechter der Oberstufe und Sonderklasse aus BoDer Bochumer Rennfahrer Müller, der sich in Spanien an der Catalonien=Rundfahrt beteiligt, konnte auf der ersten Etappe von Barcelona nach Rous(193 Kilometer), die der Spanier Cardona gewann, den achten Platz belegen. KlavierWiederbeginn: GertaN und drei Niederlagen, eine gute Leistung. Wechselvoll focht A. Klein(Bochum 48). Er siegte gegen Nettingsmeier(Herford):5 und gegen Hauptmann:5, gegen Reichel:5 und verlor vier Gefechte. W. Höhle(Bochum 48) ging aus der Vorrunde als bester hervor und stand in der Endrunde mit dem Kreisfechtwart Nettingsmeier mit fünf Siegen gleich. Das Trefferverhältnis war jedoch 17:26 zu seinen Gunsten. Bestimmungsgemäß mußte auch hier Stichkampf erfolgen. Wider Erwarten gelang es Nettingsmeier, den Sieg unter Hochspannung der Zuschauer mit dem letzten Treffer bei :5 an sich zu reißen und damit den Titel Kreismeister Rangfolge im Damenflorett: 1. Cl. Möbes 8 Siege, 34 erhaltene Treffer; 2. E. Glowienka 8/35; 3. A. Cramer 7/39; 4. H. Karpowski 7/42(alle vom TV. Bochum 48); 5. H. Teegen(Hagen) 6/38; 6. M. Keidel(TV. Bochum 48) 6/42. Herren=Säbel: 1. Nettingsmeier(Herford) 5/26 nach Stichkampf:5; 2. Höhle(TV. Bochum) 5/17; 3. Hauptmann(Dortmund) 4/24; 4. Karbach(BarmenBeckacker) 4/25; 5. Czapik(Herford) 4/28; 6. Klein (TV. 48 Bochum) 3/25. gruppe Schwimm=Klubkampf der Bochumer„Schwim pe gegen Ludinghausen am Sonntag in Lüding= hausen. Die Wettbewerbe hatten trotz Anbetracht der augenblicklich schwierigen wirtschaftlichen Zeit eine gute Besetzung erfahren. Fast in allen Einzel= und Mannschaftskämpfen kamen die Bochumer zu sicheren Erfolgen und nur die beiden Wasserballspiele endeten mit klaren Siegen der Lüdinghauser. Das Endergebnis lautete 51:48 für Lüdinghausen. Die Die wichtigsten Ergebnisse: Eröffnungslagenstaffel: 4X50=Meter: 1. Ludinghausen, 300=Meter-Brust: 1. Ernst(Bochum). 100-Meter=Brust(Junioren): 1. Lüdinghausen, Tauchen: 1. Hoffmann(Bochum), Bruststaffel: 4X50-Meter: 1. Bochum, Rückenschwimmen, 50 Meter(Junioren): 1. Luoinghausen. Wasserballspiel(Junioren): Lüdinghausen— Bochum:0, Wasserballspiel(Senioren): Lüdinghausen— Bochum:0. Gerther Fußball Kühlinageriehler und=ienferni 1 Lie Bochumer Erfolge beim Bundesfest der Freien Turnerschaft. Das diesjährige Bundesfest der Freien Turnerschaft in Günnigfeld zog sich bei der Vielseitigkeit der Wettbewerbe und der großen Konkurrenz bis spät in die Nacht des Sonntags hin. Erstmalig nahm der Rheinkreis daran teil, dessen Wettkämpfer in dem Musterriegenturnen und die Damen in den Gerätewettkämpfen überragten. Im Damenreigen verteidigten Eppendorf und im Pyramidenbau Klasse A Turnvereinigung Günnigfeld=Hordel ihre Bundesmeistertitel mit Erfolg gegen äußerst scharfe Konkurrenz. Das Fest nahm jeglichen Zwischenfälle einen harmonischen VerDas nächstjährige Bundesfest wird sehr wahrscheinlich im Kreis 3 Rheinland stattfinden. Die westlichen Ergebnisse waren: Geräte=Vierkampf: Bundesmeister Pianowski(Bismarck), 1. Zengerling(Lemberg), 2. Gahmen (Westfalia), 3. Kalenka(Werne). Geräte=Einzelkampf(Senioren): Barren: Bundesmeister Mühlhaus(Dortmund), Kusel(„Gut Heil" Bochum), Baum [Kronenburg=Wattenscheid). Reck: Bundesmeister Mühlhaus(Dortmund), 1. Grosch(„Gut Heil" Bochum), 2. Telgenkämper(Lünen=Nord). Pferd: Bundesmeister Zierhofer chum), 1. Rocke(„Gut Heil“ Bochum), 2. Mühlhaus (Dortmund), 3. Schulters(Bismarck). Geräte=Einzellgm# g. P Bundesmeister Markus und Leschner(beide„Gut Hell Bochum), Kadenbach(Eickel). Barren: Bundesmeister Kordmann(Herne), Markus(,Gut Heil" Bochum). Reck: Bundesmeister Klocke(Werne) 1. Hube (Herne), 2. Rauter(Weitmar=Mark). Altersklasse Gerätedreikampf: Bundesmeister Lodwig(„Gut Heil" Bochum), 1. Gahmann, 2. Küpper,(beide Düsseldorf=Reisholz), Golzberg (Eppendorf). Musterriegenturnen: Bundesmeister West38731 Tanzsc Hel „Fortuna“ Dortmund—„Spiel und Sport“ Gerthe :4. Zu einem sicheren Punktegewinn kamen die Gerther in Dortmund, wo sie den Turnern eine klare Niederlage beibrachten. Allerdings verdanken sie den hohen Sieg dem Dortmunder Torhüter, der eine große Unsicherheit an den Tag legte. Entgegen dem Vorsonntage zeigte sich diesmal der Sturm von seiner besten Seite. Aber auch die übrigen Mannschaftsteile taten vollauf ihre Pflicht. Schon nach 20 Minuten Spieldauer hatten die Gerther einen Vorsprung von:0 herausgearbeitet. Spü. Harpen— BCl. Hordel:0. Einen verheißungsvollen Start für die diesjährige Spielsaison hatten die Harpener im ersten Punktespiel gegen Hordel zu verzeichnen, vermochten sie diese doch mit nicht weniger als:0 Toren zu besiegen. Die Mannschaft war in diesem Spiel in großer Form, im besonderen läßt sich dieses von dem Sturm sagen, der der Hordeler Hinterschaffen — AOR 39125 Bei den deutschen Kunstflugmeisterschaften in Berlin am vergangenen Sonntag wurden Liesel Bach, Köln (links), und Gerd Achgelis(Bremen) die neuen Titelträger. mannschaft arg zu schaffen machte. BV. Gerthe=Hiltrop— Polizei Bochum:0. Von ihrer besten Seite zeigten sich die Hiltroper in dem Spiel gegen die Ordnungsleute aus Bochum, die während der ganzen Spielzeit nichts zu bestellen hatten. Der Sieger hatte eine Umstellung im Sturm vorgenommen, die sich bestens bewährte. In dieser Aufstellung sollte die Mannschaft noch manchen Erfolg erringen. Der Gastgeber war dauernd tonangebend und buchte in jeder Spielhälfte vier Erfolge. Witten 92— BV.„Westfalia“:3. Zu einem Freundschaftsspiel am Samstag trafen sich obige Gegner in Witten. Die„Westfalen"=Mannschaft trat ersatzgeschwächt an und konnte gegen die starken Wittener einen knappen Sieg erzielen. Schon nach Anstoß entwickelte sich ein flottes Spiel, das die„Westfalen" im Vorteil sah. Technisch waren sie dem Gegner weit überlegen. Nach kurzer Spieldauer kam„Westfalia" zum ersten und wenig später zum zweiten Erfolg, während die Wittener in der ersten Hälfte leer ausgingen. Nach Wiederanstoß drängte der Gastgeber auf das Tempo, um das Ergebnis günstiger zu gestalten. Der Erfolg blieb nicht aus. In kurzen Abständen erzielte er den Ausgleich. Ein nochmaliges Aufraffen der„Westfalen", und schon war das Führungstor erzielt. Mutige Abwehr Beginn der nei a) für Schdler b) Spezialkurs hiesigen G c) für erwacht d) für geschlo e) Privatstund N Rumba Anmeldung C Tanzs Das führende Eie DDei Begt 1. Sch ansta 2. Cer 20 3. Einz 4. Gun Ann falia, 1. Lünen=Nord, 2.„Gut Heil" Bochum. Vierkampf(Schüler): Bundesmeister Kasporowski(Weitmar=Mark), 1. Kreimann(Weitmar □——„„ Mark), 2. Hartmann(„Gut Heil“ Bochum). Drei=#L 4 111 f(Schüler): Bundesmeister Niemann(Klub 1 D, SU d) 1 Biermann(Herne) 2(SIm Fußballspiel kommt es viel auf den Torhüter an. Geschicklichkeit, mutiges Eingreifen und Schnelligkeit sind die Eigenschaften eines guten Tormannes. Unser Bild zeigt eine mutige Abwehr des Schlußmannes von TuBV. Mengede im Spiel gegen TuS. Bochum, das von den Stadionleuten mit:4 gewonnen wurde. Der Torwärter nimmt dem heranlaufenden TuS.=Stürmer den Ball vor den Füßen weg. kampf gechüler):. Bundesmeister„Niemayn,(Klg Wattenscheib), 4. Biermann(Herng, 2. Sobeck(Einigkeit Bismarck). Dreikampf(Volkstümlich): Jugend: Bundesmeister Rosendahl(Lünen=Nord), 1. Mehlich(Neustetter), 2. Bioschwic(Klub Werne), 3. Schönemann(Wattenscheid).„.655 Altersklasse: Bundesmeister Paßhaus(Hilden), 1. Jansen(Hilden), 2. Odebdahl(„Gut Heil“ Bochum). Stabhochspringen: Bundesmeister Luhmann (Husen=Kurl), 1. Charnetzki(Köln), 2. Fritzinski Heil“ Bochum). 8, 3meist, Trambolinspringen: Bundesmeister Böger(Scharnhorst), 1. Kuckshoff(Höntrop), 2. Fritzinsti („Gut Heil“ Bochum).„„.. Gurl. Herrenreigen: Bundesmeister Husenezng 126 Punkte, 1.„Gut Heil“ Bochum, 2. Kirchlinde, 3. Jahn Kaltehardt. Damenreigen: Bundesmeister Eppendorf, Vereinte Freunde Pyramidenbau(Klasse): Bundesmeister Günnigfeld=Hordel, 1. Selm=Beifang. Klasse B: „Einigkeit" Bismarck 932 Punkte, 1. Nette Dortmund, 2 Bodelschvingp).4 Einzellam. Damen=Gerare.—, Magef# Maustecht solle Bundesmeisterin Clemens, 1. Nager, 2. Neufreor(al Düsseldorf). DT.-Handball Tv. Dorstfeld— Tv. Weitmar 1882:2. Zu einem Freundschaftsspiel weilten die 82er in Dorstfeld Lf konnten hier gegen die spielstarke Meisterelf des He weg=Märkischen Gaues ein achtbares Unentschieden zwingen. Die Platzleute stellten eine äußerst Mannschaft, die ihre Vorzüge besonders in der beherrschung und in dem Stellungsspiel hatte. Gäste schlugen sich recht wacker und wären vielleicht einem Siege gekommen, wenn nicht immer wieder zelne Könner in den alten Fehler verfielen und erei Kombinationsstückchen vorführten. Das Spiel,% wurde flott und fair durchgeführt; es hinterließ oei Zuschauern den besten Eindruck. Ruf 69471— K Beginn: Mitt Anmeldung zuglich“. Seit: nber 1931 Ihre Vermählung geben bekannt Apotheker Paul Schulte Christel Schulte geb. Ochen Bochum-Laer, den 9. September 1931 Unterricht Hoffmannsches Konservatorium u. Musikseminar C dolf Hottmann Hlliunmmit emn die ich gegen Herrn Kreutzmann, Rottstraße 75, gemacht haben soll, nehme i. zurück. Frau Bydlowsti, Rottstr. Welche verh. Damen, 30—40., bürgerl. Stand., wünschen mit am Kaffeekrünzchen teilzunehmen? Zuschrift. u. A. B. 999 an die Geschst. erb. Heirats Gesuche Ig. Mann, 29., mn. Ersp., wünscht Wiederbeginn des Unterrichtes Einheirat 10 September 130 m: Nädch m. Donnerstag, den 1C. Sepiemaer Ai Anmeldung jederzeit. 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Der Naturforsch geboren(gestorbe Der russische Se Jasnaja Poljane Der Industrielle (geboren 1855). Person Zum Regierungsdi lusberg wurde Oberr Plizeipräsidium in Di Aus der katholischen In der Propsteikirche ##urt= Wallfahrt der sich auch Pilge ##iten. Unter feier ##nds die Rückkehr in ### einer Segensandach #n des Schulunterrich Innerstag finden au #den Pfarrkirchen stat ##nste wird mit einer be grbunden.— Am Son #ariä Geburt, de ##tlich begangen. Am6 K Mädchen-Schulkleid aus reinwollenem Popeline mit moderner Kurbeisticherei. Größe 60 Jede welt. Größe 50mehr Mädchen Lodenmantel in tadelloser Qualität. gut verarbeitet Größe 60 Jede welt. Gr. 75c mehr tachen. achi. aus englisch gemusterten Stoffen, mit imit. Pelzkragen....(iröße 65 Jede weit Or. 75-9 meh. nantel „JjUD Mädchen-Spangen Elefantenmarke, schwarz Rindbox mit Garantiesohle 31/35 4,40 27/30 enschuhe .30 Knab.-Schnür-Halbschuhe 9. 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Nach einem! # gebrachten Prolog #gramm zur Abwick bei Anbruch der nangen der Musik zu Ferientage einen Von der Augusta=Ki n Ausdruck gebracht zig tragend, ist dem itshilfliche Abteilung bus C angegliedert! mnutzung genommen itung ist der Fachar ##shilfe, Dr. Isbru Bochum, Viktoriast: K Die Revision der der Fürsten=, Mei aße. Schlefertafeln Hartholz 50 poliert, nach Vorschrift Tafelschoner in Or. 4 25 und 5. gute Qualität Schwammdosen aus Pappmaché 25· ab aus Aluminium Schüler-Etuls in 51 grob. Auswahl, Leder, ab e“ Griffel ez#rs start. 12 Sich. 10 extra stark, bronziert 10 Stchk Schulhefte nach Vorschrift gySütterlin u. andere Liniatur.% 4 Stch. ZUS Kladden steit broschiert,# liniert und kariert, mit vorzügl. Schreibpapier 30, 40, Butterbrotpepler fetteicht 25 100 Blatt, grob. Format, Rolle 4 10 Bleistiftspitzer 11 gute Qualität.. 25 und 10 Gilfelkästen 9. 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Bekanntm lleber das Vermö Fma Mummenhof Ges. m. b.., ## heute, den 7. 6 mittags 10 Uhr, Konkurses, das ##ien eröffnet. ###ls Vertrauenspe ##isanwalt Matten ##ermin zur Verha Leichsvorschlag #ttober 1931, v dem unterzeic 45, anberau Antrag auf Ebleichsverfahrens # das Ergebnis d auf der Geschä * 46, zur Einsich schum, den 7. S das Amt! Gebenaser 9. September. n. Chr.(.—11.) Schlacht im Teutoburger Walde. Der Naturforscher Luigi Galvani in Bologna geboren(gestorben 1798).„. Der russische Schriftsteller Graf Leo Toistoi in Jasnaja Poljana geboren(gestorben 1910). Der Industrielle Kurt Sorge in Berlin gestorben (geboren 1855). Personal-Nachrichten meister schloß darauf die Versammlung mit dem Wunsche, daß Meister und Lehrlinge weiter gemeinsam zum Wohle und zur Förderung des Handwerks und seines Nachwuchses tätig sein mochten. An der Ecke Wittener Krankenhause zugeführt. Lebensgefahr besteht nicht. Am Montag abend gegen 7 Uhr ereignete sih un der Ecke Schützenbahn und Harmoniestraße ein Zusammenund einem Radn vor sich auf 1. Der Zusammenstoß ereignete sich an der Kommunalbank. Der Radfahrer schlug sich die Stirn auf, verletzte sich das Nasenbein schwer und blieb bewußtlos liegen, während das Mädchen nur Schrammwunden davontrug.— Ein Motorradunfall ereignete sich am Montag abend gegen 9 Uhr unter der Eisenbahnbrücke am Hauptbahnhof. Hier kam ein Motorradfahrer, als er einer Frau ausweichen wollte, zu Fall, wobei er schwere Verletzungen erlitt. Das Motorrad wurde stark beschädigt. -Anzüge .75 mäntel WEEE ulstrumpf schmarr 5 Paar 8 mehr UT ErO — rumt. juardPaar i0s U0s 40 rindleder O. 95 ndieder,.90 3,90 indieder 5,90 * Fahe 5,90 .....90 u Blech- O. 75 Se Zum Regierungsdirektor bei der Regierung in #usberg wurde Oberregierungsrat von Hecker vom #lizeipräsidium in Düsseldorf ernannt. Aus der katholischen Gemeinde. Am Montag, fans #n der Propsteikirche aus die althergebrachte Maria###urt=Wallfahrt nach Hardenberg=Neviges statt, der sich auch Pilger aus anderen Pfarreien be##gten. Unter feierlichem. Glockengelaute erfolgte #nds die Rückkehr in die Propsteikirche, wo der Tag # einer Segensandacht beschlossen wurde.— Mit Be#n des Schulunterrichts nach den großen Ferien am Innerstag finden auch wieder die Schulmessen den Pfarrkirchen statt. Der erste dieser #nste wird mit einer besonderen Andacht zum hl. Geiste #bunden.— Am Sonntag wird die außere Feier von ##riä Geburt, deren Fest in dieser Woche., #chlich begangen. Am Somstag ist das Maria=NamensKinder=Ferien=Hilfswerk. Das von den katholist farrgemeinden unter Mitwirkung der kirchlichen Verbe und sonstiger Privatpersonen organisierte Kinderswerk für die großen Ferien ist in diesen Tagen zu de gegangen. Es hat sich außerordentlich gut befihrt. An verschiedenen Tagen in den Ferienwochen ##rden mit den Kindern größere und kleinere Wandeugen unternommen und Spiele und sonstige Uebunk im Freien veranstaltet, wobei die Kinder von der ##stlichkeit und sonstigen Vertrauenspersonen betreut irden. Wenn die Witterung vielfach zu wünschen ##ig ließ, so herrschte bei diesen Wanderungen doch Lust und Freude. Das Kinder=Hilfswerk soll auch er die Ferien hinaus zu einer dauernden Einrichpa ausgebaut werden. 6 Der Franziskaner=Klosterbau. Die Arbeiten für den in des Franziskaner=Klosters konnten bereits ausschrieben werden. Die Pläne stammen von dem Düsvorfer Architekten Schneider, BDA. Die Bauleitung Ende September den ersten Spatenstich zu machen ## wenn die Witterung günstig bleibt, die Grundfnlegung in Verbindung mit dem goldenen Priesterbiläum des Propst=Dechanten Dr. Fröhling feiern zu inen. Da bei dem Bau in erster Linie Erwerbsse aus dem Bezirk der neuen Pfarrei beschäftigt #rden sollen, mögen sich diese im Büro Ecke Quereniger Straße und An der Schalwiese bei Herrn ##iefenhövel melden. Kinderfest in der Marienpfarrei. Das mit Rücksicht den plötzlichen Tod des Lehrers Winkelmann in der stwoche abgesagte Kinderfest der Marienpfarrei wurde Dienstag im Jugendsaale der Bürgergeseuschaft er großer Anteilnahme gefeiert. Ungefähr 200 Kin#waren der Einladung gefolgt und wurden bei Kaffee Kuchen bewirtet. Vikar Voß begrüßte die Anweden und besonders Rektor Schausten und Lehrer ppa. Nach einem von Frl. Zerfaß schön zum Vorg gebrachten Prolog gelangte ein abwechslungsreiches segramm zur Abwicklung. Ein farbenprächtiger Fackeln bei Anbruch der Dunkelheit, der sich unter den nangen der Musik zur Marienschule bewegte, gab dieFerientage einen schönen Abschluß. Von der Augusta=Kranken=Anstalt. Einem des öfteren n Ausdruck gebrachten Wunsche der Bevölkerung Rechzia tragend, ist dem Krankenhaus jetzt auch eine ge##tshilfliche Abteilung in dem im Jahre 1927 erbauten mus C angegliedert worden, die am 10. September in nutzung genommen werden soll. Für die ärztliche situng ist der Facharzt für Frauenkrankheiten und Gesitshilfe, Dr. Isbruch, bisher in Gelsenkirchen, jetzt Bochum, Viktoriastraße 21, zugelassen. Die Revision der Quittungskarten wird fortgesetzt der Fürsten=, Meinolphus=, Hubertus= und PieperAus=Veln Stadtkreis Wattenscheid Hochbetagt. Frau Witwe Wilhelmine Potrowski.=Gunnigfeld, Friedrichstraße 17, feierte gestern n Gesundheit und Frische iyren 81. Geburtstag. Sechs Kinder, 33 Enkel und 8 Urenkel brachten ihre Glückwünsche dar. Propstei=Arbeiterverein. Am Sonntag nachmittag fand eine außerordentliche Generalversammlung statt. Einstimmig wahlte man Anton Katschube zum ersten Schriftführer. Für das im nächsten Jahre stattfindende 50jährige Jubelfest wurde der Festausschuß gewählt. Reichsbund der Kriegsbeschädigten. Der Vorsitzende Stiller gedachte zu Beginn der Versammlung der verstorbenen Mitglieder Sellbach. Lelittko. In den nächsten Tagen findet der Zusammenschluß der beiden Ortsgruppen Wattenscheid und Leithe statt. Für den am 30. September in Gladbeck stattfindenden Kreistag wurden als Delegierte Frau Zeiner und Braukämper gewählt. Zum Geschäftsführer wurde anstelle des ausgeschiedenen Hummel der bisherige 1. Vorsitzende Stiller ernannt, dessen Posten nimmt nun Bromkamp ein. Am 8. Oktober findet eine Werbeveranstaltung statt. Wasserrohrbruch verursacht Verkehrsftsgarg#### 7. September, gegen 16 Uhr, entstand auf de.##rrradorfer Straße in Wattenscheid ein größerer Wasserrohrbruch. Die Straße mußte etwa drei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Mit den Instandsetzungsarbeiten wurde sofort begonnen. Stadttreis Wanne-Eickel Ausbau von Wanne=Eickels Zoo. Aus ganz kleinen Anfängen heraus hat man in der Flora einen Tiergarten angelegt, der heute schon solchen Umfang hat, daß sogar aus der Nachbarschaft täglich Besuch###st. birsche, Rebe, Affen, Waschbären, Echgagespogeg. schweine Füchse. Storch, Fischreiher, große Eichhörnchen usw. sind in schönen, gesunden Käfigen untergebracht. Wenn Wanne=Eickel auch nicht, wie die Nachbarstadt Recklinghausen neuerdings, zwei Löwen besitzt, so ist doch bei Einsatz besserer Zeiten der Ausbau zum regelrechten zoologischen Garten nicht mehr weit. Goldwaren=Elstern. Eine Wanne=Eickeler Schwindlerbande suchte in etwa 15—20 Fällen geschäfte im Veste Recklinghausen dadurch heim, daß die Diebe sich Goldwaren von bohem Werte vorlegen und beim Aussuchen einige besonders wertvolle Stücke verschwinden ließen. Der Wanne=Eickeler Kriminalpolizei gelang es, die Täter ausfindig zu machen, die der Recklinghauser Kriminalpolizei übergeben wurden. Einen Teil der Beute haben die Diebe wieder an einen Friseur in Gelsenkirchen verkauft. Die Verhaftungen von drei Wanne=Eickeler Burschen in dieser Angelegenheit dürfte noch weitere Kreise ziehen. df Stadttreis Gelsenkirchen Keine Zuschüsse für Theater und Konzerte in Gelsenkirchen. Der durch die ungünstige Finanzlage aufgetretene Zwang zur äußeren Sparsamkeit hat der Stadtverwaltung in Gelsenkirchen Veranlassung gegeben, die für Theater und Konzerte vorgesehenen Zuschüsse restlos einzusparen. Nach eingehenden hat sich nunmehr das Theater der Stadt Münster für Schauspiel= und Opernaufführung im Stadtteil Gelsenkirchen zur Verfügung gestellt und entrichtet eine den tatsächlichen Unkosten für Beleuchtung, Personal usw. entsprechende Vergütung an die Stadt. Im Stadtteil Buer wird das Neußer Städtebundtheater acht Schauspiele bringen. Das Bochumer Orchester wird im kommenden Winter in Gelsenkirchen gastieren, des weiteren wird das neugebildete, unter Leitung von Paul Belker stehende Kammerorchester mehrere Konzerte veranstalten. Auch bei den Konzertveranstaltungen werden die der Stadtverwaltung entstehenden Unkosten vergütet. Auch bei der Stadt hat das Sparen seine Grenzen. Die Wirtschaftsverbände der Stadt Gelsenkirchen hatten in der vergangenen Woche, wie mitgeteilt, den Etat der Stadt auf Einsparungsmöglichkeiten durchgesehen und im Anschluß daran eine Reihe von Forderungen gestellt, deren Verwirklichung einschneidende Maßnahmen erfordert haben würde, soweit die Forderungen nicht durch entsprechende Anordnungen der Verwaltung bzw. Beschlüsse der Körverschaften bereits überholt waren. Es ist bemerkenswert, daß die Stadtverwaltung, die ihren rücksichtslosen Willen zum Sparen des öfteren bewiesen hat, hier ein entschiedenes Halt gebietet. Was das Wohnungsamt anaeht, so verweist die Verwaltung auf die gesetzlichen Bestimmungen, die eine Auflösung vor dem Jahre 1934 nicht zulassen. Eingehend wird dann zum geforderten Abbau des Presseamtes der Stadt Stellung genommen. Es ist sehr bedeutsam, daß die Verwaltung sagt, eine Auflösung des Vresseamts in der heutigen Zeit müsse zu völlig unhaltbaren Zuständen führen. Eine durchaus ähnliche Stellungnahme gibt die Verwaltung zu den Fragen bezüglich des Verkehrsamtes, des Statistischen Amtes, des Rechtsamtes, des Stadtausschusses und des Mieteinigungsamtes. Ennepe=Ruhrkreis Das Todesopfer des Motorbootsunglücks auf der Ruhr noch nicht gefunden. Wie der„B..“ berichtete, ereignete sich Ende des vorigen Monats bei einer Veranstaltung des Hattinger Marinevereins auf der Ruhr in Winz ein tragisches Motorbootsunglück, bei dem die Ehefrau Wilhelm Stolle ertrank. Bereits volle neun Tage ist man eifrigst damit beschäftigt, bei Tag und Nacht nach der Leiche der Ertrunkenen zu forschen, doch war bis jetzt alles umsonst. trotzdem die Ruhr an der Unglücksstelle nachts mittels Scheinwerfer beleuchtet wird. des Kohlenreviers stattfinde und nicht in Köln, der dem Bergbau völlig fernstehenden Handelsstadt am Rhein. Der Bericht bestätigt dies. Es stellten 124 Firmen aus; führende Firmen des Ruhrgebiets fehlten darunter. Nach dem Bericht war der Besuch gut; er vermeidet aber die Angabe von Zahlen. Als besonders bemerkenswert erwähnt er den Besuch von 600 Bochumer Bergschülern, obschon es selbstverständlich war, daß diese Fachausstellung von den Bergschulen besucht werden mußte. Zweifellos wäre der Besuch viel reger gewesen, wenn die Ausstellung in Bochum mit seiner großen Bergschule, seinem Bergbaumuseum und seiner geologischen Landessammlung oder auch in stattgefunden hätte. Sicher würden Tausende von technischen Grubenbeamten und Zehntausende von Bergknappen die Ausstellung besucht haben, wenn die Fahrt nach Köln für sie nicht zu umständlich und zu teuer gewesen wäre. Sollte man an eine Wiederholung solcher Fachausstellungen denken, dann möge man sie im Ruhrgebiet abhalten; auch der wirtschaftliche Erfolg würde dann gewiß noch besser sein. Wie es heißt, ist beabsichtigt, die in der Lehrschau gezeigten Gegenstände und Tabellen zu einer„Wanderschau umzubauen und zu ergänzen. Die Führung in dieser Angelegenheit liegt beim Grubensicherheitsamt in Berlin. □ 16mal im Kriege verwundet, jetzt einem kleinen Unfall erlegen. Der Vertreter Otto Knoll aus der Schillingstraße in Dortmund, ein früherer Offizier, der im Kriege 16mal verwundet wurde und trotzdem in die Heimat zurückgekehrt war, stieß sich vor einigen Tagen aus Unvorsichtigkeit den Kopf, was eine Gehirnhautentzündung nach sich zog. Dieser Krankheit ist Knoll jetzt erlegen. □ Tod in flüssigem Zink. Der Arbeiter Schmidt aus Elspe zog sich bei einem Sturz in einen Bottich mit flüssigem Zink auf dem Wolf Wetter 2 Jacobi=Werke in Finnentrop so schwere Verbrennungen zu, daß er nicht am Leben erhalten werden konnte. Sch. hat seine Frau mit drei unmündigen Kindern hinterlassen. □ 14jähriger Selbstmörder. Auf der Bahnstrecke Bielefeld—Gütersloh wurde die Leiche eines 14jährigen Jungens gefunden, dem der Kopf glatt vom Rumpfe aetrennt war. Nach den bisherigen Feststellungen liegt Selbstmord vor. Das Motiv ist unbekannt. Aus dem Gerichtssaal Gefängnis für Amtsunterschlagung § Wuppertal, 8. September. Das Erweiterte Schöffengericht verurteilte den Stadtinspektor Höhn wegen Amtsunterschlagung zu acht Monaten Gefängnis und sprach ihm die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter auf die Dauer von drei Jahren ab. Höhn hatte in seiner Eigenschaft als Kassierer des Roten Kreuzes in Barmen in den Jahren 1924 bis 1930 etwa 4000 Mark unterschlagen. Davon hat er die Hälfte wieder ersetzt. 25 und 10 JU Lehrlingszwischenprüfung aus Holz in Grong 138 *7 2 Bogen 15J4 Bogen 25. iois 10 kut 25 und 20 u versch 2 S. 50 und 203 ppen 20 agz JU Zzeuge, Zirkel, uschen, sowle billigl Heindung n..00 Frwellen gratis. Ottstr. 31 üder Schmiede= und Fahrzeugbauer=Innung Bochum. Am Montag fand die diesjährige Zwischenprüfung Schmiede=Innung Bochum statt. Der Prüfung unogen sich in diesem Jahre 46 Lehrlinge, die ihre #fungsstücke dem Prüfungsausschuß eingereicht hat*. Nach Bewertung der eingereichten Stücke durch den #schuß fand am Abend eine Innungsversammlung u, zu der die Meister mit sämtlichen Lerlingen ersenen waren. Obermeister Timmer ging in seiner ##brache auf den Zweck und die Bedeutung der Zwikuprüfung ein. Sie soll den Lehrling zu handwerken Können erziehen und ihm während seiner, Ausdungszeit Gelegenheit geben, sich von dem Fortschritt ne. Kenntnisse und Fähigkeiten zu überzeugen. Nach sem Bericht des Prüfungsausschusses, der mittenlen gute, daß die Prüfungsstücke uberwiegend gut ausseien, wurden den Leyrlingen die Zeugnisse #reicht. Namens des Innungs=Ausschusses sprach kGeschäftsführer und erläuterte den Lehrlingen ihre sichten und Aufgaben gegenüber Meistern und Be#sgd: Er wies besezehrsing,(e fesie allbewährten lung im Handwerk„Lehrung, Geselle und Meister“ und forderte die Lehrlinge auf, weiter zu streben, nauch dereinst Meister werden zu können. Der OberFma Mummenhoff& Stegemann Ges. m. b.., in Bochum, ## heute, den 7. September 1931, #mittags 10 Uhr, zur Abwendung Konkurses das Vergleichsver#ien eröffnet. Als Vertrauensperson wird der schtsanwalt Mattenklodt in Bochum lt. Lermin zur Verhandlung über den Kgleichsvorschlag wird auf den Ottober 1931, vorm. 10½ Uhr, * dem unterzeichneten Gericht, aner 45, anberaumt. der Antrag auf Eröffnung des Egleichsverfahrens nebst Anlagen das Ergebnis der Ermittelungen c auf der Geschäftsteltg, Stuutet 46, zur Einsicht der Beteiligten (LA9 bochum, den 7. September 1931. Das Amtsgericht Gräfin von Westerholt* * Münster, 8. September. Eine der bekanntesten Persönlichkeiten des vestischen Adels, die Reichsgrafin von Westerholt=Gysenberg ist auf ihrem Witwensitz in Münster im Alter von fast 80 Jahren gestorben. Die Gräfin war auf dem Gebiete der Karitas außerordentlich tätig in der Gemeinde Westerholt, deren Armen sie mit Hingabe betreute. Die Dame hat ein äußerst leidgepruftes Leben tragen müssen. Alle drei Söhne des gräflichen Paares starben eines unnatürlichen Todes. Der eine stürzte als aktiver Reiteroffigier vor dem Kriege vom Pferde, der zweite fiel als Reiteroffizier auf dem Felde der Ehre, und der dritte, der zukünftige Majoratsherr, wurde auf Schloß Sythen von einem wildernden Reichswehrsoldaten erschossen. Kurz darauf starb auch der Gatte der Gräfin, Reichsgraf Egon von Westerholt. Darauf verließ die Witwe die Westerholter Besitzungen in Westerholt und zog nach Münster auf den Alterssitz. Räuber überfallen eine Gastwirtschaft Ein Förster angeschossen und schwer verletzt. = Appelhülsen, 8. September. Ein regelrechtes Wildweststückchen leisteten sich am Montag mittag drei Räuber, die in der Nähe von Senden in eine kleine Gastwirtschaft eindrangen. Während einer der Räuber die Wirtsleute mit einer Pistole in Schach hielt, versuchten die anderen zu plündern. Zufälligerweise erschien der Förster Brockkötter in der Wirtschaft, der sofort von einem der Räuber mit einem Schuß empfangen wurde. Der Förster erhielt einen Bauchschuß und liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Nach dieser Tat flüchteten die Banditen. Die in der ganzen Umgebung sofort alarmierten Landjäger nahmen sofort die Verfolgung der Flüchtigen auf und es gelang schließlich auch, einen der Räuber in einem Maisfeld zu stellen und festzunehmen. Pfarrer von Einbrechern niedergeschlagen * Asseln bei Lichtenau, 8. September. In der Nacht zum Montag wurde das hiesige katholische Pfarrhaus von Dieben heimgesucht, die durch Zertrümmern einer Fensterscheibe Einlaß in das Haus erhielten. Nach Durchsuchung verschiedener Räume statteten sie auch dem Arbeitszimmer des Pfarrers einen Besuch ab. Der Pfarrer, der über seinem Arbeitszimmer schlief, wurde durch das Geräusch wach. Als er die Tür des Arbeitszimmers öffnete, erhielt er von den Räubern einen starken Schlag über den Kopf. Die Einbrecher ergriffen jetzt durch das Fenster die Flucht, ohne die schon eingepackte Beutte, bestehend cus Zigarren, einem goldenen Meßkelch, Sparkassenbüchern u. a.., mitzunehmen. Als Täter kommen zwei Handwerksburschen in Frage. Der Pfarrer Ottensmeyer hat eine stark blutende Kopfverletzung davongetragen und mußte die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen. Prokurist veruntreut 97.000 um. Kr Köln, 8. Sept. Durch die Wettleidenschaft ihres Prokuristen ist eine ansehnliche Kölner Firma um 97.000 Mark geschädigt worden. Der Prokurist Josef B. ist seit 25 Jahren bei der Firma tätig und brachte es bis zum Prokuristen mit einem Monatseinkommen von etwa 700 Mark. Von 1927 ab hat er aus der von ihm verwalteten Kasse fast täglich Gelder entnommen, um sie auf deutschen und französischen Rennplätzen in Pferdewetten anzulegen. Er verlor aber immer wieder und hoffte durch neue und ständig höhere Wetten das verlorene Geld wieder hereinzubringen. So wuchsen in vier Jahren die unterschlagenen Gelder auf 97000 Mark an. Die entwendeten Gelder führte er auf ein totes Konto ab. Bei einer zufällig vorgenommenen Kassenrevision entdeckte man das tote Konto und damit die gesamten Unterschlagungen. Der Prokurist gestand seinem Chef restlos alles ein. Der Prokurist ist nicht in Untersuchungshaft genommen worden, da er ein schweres Herzleiden hat. Fachausstellung„Grubensicherheit“. Köln, 8. September. Die Fachveranstaltung „Grubensicherheit", die hier vom 25. Juni bis 5. Juli stattfand, gibt einen Bericht über Vorarbeiten und Verlauf heraus, der im Ruhrkohlenbezirk besondere Beachtung beansprucht. Der„B..“ hat gleich bei Auftauchen des Planes, eine solche Ausstellung zu veranstalten, darauf hingewiesen, daß sie ihren Zweck nur dann voll erfüllen werde, wenn sie im Herzen Tagsüber wärmer Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 8. September. Der Zufluß kalter Luftmassen über England nach dem Kontinent hält noch immer an. Die Kaltluft sinkt jedoch über Westeuropa bereits zusammen, weshalb hier in der vergangenen Nacht vielfach heiterer bis wolkenloser Himmel beobachtet wurde. Dabei sanken infolge der kraftigen Ausstrahlung die Temperaturen noch weiter als vor 24 Stunden, und erreichten in Westdeutschland meist Tiefstwerte zwischen vier und fünf Grad. Die Tagestemperaturen steigen jedoch wieder rasch an. Der bestebende Witterungscharakter bleibt somit für unseren Dienstbezirk zunächst erhalten. Das=Rheinland=Tief füllt sich an Ort und Stelle, umspült von Kaltluft, schnell auf. Sein Einfluß reicht noch bis nach dem mittleren Deutschland, woher ebenso wie aus Ostdeutschland bei starker Bewölkerung und frischen westlichen bis nordwestlichen Winden vielfach Regenschauern gemeldet werden. Vorhersage für Mittwoch: Schwache umlaufende Winde, wolkig bis heiter und trocken. Noch starke Temperaturgegensätze zwischen Tag und Nacht. Tagsüber warmer gegen heute. In den Morgenstunden strichweise Nebel. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Etwas stärkere Bewölkung, sonst keine Aenderung. Barometer Dienstag. 8 Septbr. Thermometer 7 Uhr 757,5— 13 Uhr+-10C 24„ 7570 Verang 24 u 1100 Wetterhäuschen im Stadtpark 117 a über dem Meeresspiegel Wetternotizen gemessen um 8 Uhr vormittags Ort Essen..... Aachen.... Frankiurt Kabler Asten“ Brocken Borkum Hamburg... Rügenwalde Berlin Königsberg München Zugspitze Zürich Genf Lugano Tusibruck in mmn 765.1 765.6 765.6 677.2 675.0 762.9 761.0 756.1 761,1 7638 762.4 766,9 Windricht u. Stärke SSO 2 still still W 4 WRW 6 RW 4 W 4 WNW 5 W 4 WSW 1 NNO 1 SSO 1 N 1 Tehberstur C 7 Wetter bedest zieml. heiter Nebel Nebel Nebel Regen bedeckt bewölkt bedeckt klar Nebel bedeckt zieml. heiter „„„ 1 1 0 Zeiten für Sonne und Mond am 9. September: (2 Aufg..54, Unterg. 19.00; C. Aufg..26, Unterg. 18.17 Die heutige Aummer umfaßt 12 Seiten 1931, vormittags 11 Uhr werde ich in Bochum eine Bohrmaschine öffentlich meistbietend gegen bar versteigern.— Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Morjan. Alleestraße 54. Bochum, den 8. September 1931. Hoffmann, Obergerichtspollzieher in Bochum, Freigrafendamm 27. Es hat keinen„Zweck, überzähligen Hausrat, entbehriiche Kleidungsstücke oder andere persönliche Gegenstände in den Winkel zu stellen, wenn eine kleine Anzeige im Bochumer Anzeiger sie verkaufen kann. Versuchen Sie es einmal. SCHUHE FÜR JEDEN FUSS be10 GPETTALMALS f0r Fußbekleidung und- Pflege am neuen Straßenbahndepot Moden-Salon Modenschau Heute, am., u. morgen, am 10., nachm. 4 Uhr u. abends 8 Uhr, im Café Industrie Aate Belmam Setat: Giemenestr. 10, pfr., Südausgang Hbf. Be Umarbeitungen, Ausbeaserungen in eigener Kürschnerei, gut und billig Ladung e1. für beste, luftbereifte Lastzüge nach Bremen evil. auch Hamburg werden noch lausend angenommen. 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