Nr. 178 38. Jahrgang Samstag, den 1. August 1931. Täglich außer Samstag 10pf. Samstags mit illustr. Beilage 20Pf. und Stotten äsche S 1 L dentuch ster 15. er tern Serie 4 TS abteilung estposten dell- und zuenhüte nur 5,00,3.00 .00 Abtellung uhe schtschuhe sere guten 90 Abteilung fe estposten ht angeslaubte ragen ch Mako, in eineinen Weiten tück 955 möbi zimmer Generatg... für Bochum und umliegende Industriebezirke belttir: Rudol! ingbaus; für sport: Hans J. Christian Nax Flegel: aon: 16-17 Uhr “ und General Anzeiger, Berliner Redaktion: #ge 28, Fernsprecher: Dönhoff 553 dte Einiendwegn güchporio beiliegt. Vernprech=eknschläse Sactnelmamaet.5 51.“ Vosischecklonte Vorimund 120 Redaktionsleitung: Dr. Par Foest; für Kommunal Lokales: Hanz#a Soilie ind Ggni Gebring: für für den Anzeigenteil: laußer Samstags)— Laupenmühlen Nichael Haupk, Be. und Karlshorst 0340. Alleinstehend., ält. Herr(pens.) sucht baldigst -.-Lrohnung in ruhig. Hause bei pünktlich. Mietezahl. (Dauermieter). Ang. unter S. 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Kabinettsberatungen hetzen sich. Sie gelten den b Sonntag zu treffenden Maßnahmen über die Wiederingangsetzung des normalen Zahlungsverkehrs. Noch in später Abendstunde am Freitag beriet das Kabinett. Am Schluß der Sitzung wurde über den Zahlungsverkehr folgender amtliche Bericht „Entsprechend der Anländigung der Reichsregier rung wird in der kommenden Woche die Aufnahme des normalen Zahlungsverkehrs erfolgen. Es wird am Montag der unbeschränkte Ueberweisungsverkehr innerhalb der zum Ueberweisungsverband gehörigen In stitute, am Dienstag der unbeschränkte Ueberweisungsverkehr unter Ausschluß der Ueberweisungen auf Postscheck und Reichsbankgirokonten, im übrigen ganz allgemein aufgenommen werden. Von Mittwoch ab werden auch die Ueberweisungen auf Postscheck und Reichsbankgirokonten und Barauszahlungen aus Kontokorrent= und Giroguthaben unbeschränkt zulässig sein, während die Abhebungen von Sparkonten bei Banken, Sparkassen und Genossenschaften zunächst noch Beschränkungen unterworfen bleiben. Die Verordnung, die diese regelt, wird im Laufe des Samstags erlassen werden. Die Beratung des Selbsthilfeprogramms scheint einstweilen etwas in den Hintergrund errückt zu sein, wenngleich sich das Kabinett auch he mit diesem Problem grpgcketope, der-Päuste vergz. vor nächster Woche erwartet werden ronnen. Die heutigen Beratungen galten in erster Linie der Hilfsaktion für die Banken Zu der Frage der Danatbank, deren in den allgemeinen Zahlungsverkehr durch die heu erlassene Rotverorbnung geriger, Pr, ,. Hout erige Pre gekommen. Vereits seit geraumer, Be i,regzn. ,asig. weihten Ziese Bani bekannt, nur war man sich nicht Dresdner Bank übernehmen wird. Betrag von 200 bis 300 Millionen Mark. Das Stammaktienkapital der Dresdner Bank, das 100 Millionen Mark bei 34 Millionen Mark offenen Rücklagen Biche ale Olstondo=cheselschast roch berseigize Se.Hislunige 285 Milionen Mark beträgt, Veggorzuggakien die Gedaß durch die Neuschaffung von B,t1nz, beträchtpinnmöglichkeiten der Stammakrionäre beträchtlich beschnitten werden könnten, wird versichert, daß Vorzgsdivigende so tragbar, Gechoberng geden, poz,e danßf die Stammaktionare nicht ernstlich bengeprettigt, vi. Wie wir weiter hören, sollen die Vorzuge,n einem noch zu bestimmenden Zeitraum amortistert werden. Diese Meldungen haben natürlich berechtigtes Aufschan erreote denn ei st llar doh gewisse Schpterigleter auch die Dresdner Bank gezwungen haben, die Reichshilfe in Anspruch zu nehmen. Durch diesen Reichseinfluß auf das deutsche Bankwesen wird die Frage in den Vordergrund gerückt, ob in dieser Zeit vom Reiche eine generelle Aufsicht über das Bankwesen nach amerikanischem Vorbild geschaffen werden soll. Der Zusammenbruch der Schröder=Bank in Bremen und die Hilfsaktion für die Landesbank der Rheinprovinz zeigen deutlich, daß die Banken der Krisenzeit aus eigenen Mitteln nicht gewachsen sind. Jedoch wird man sich keiner Nervosität hinzugeben brauchen, da es die oberste Pflicht aller Reichsmaßnahmen sein muß, weiteken Störungen vorzubeugen und in jedem Falle das Publikum sicherzustellen. Daß aber, hervorgerufen durch die ganz außergewöhnliche Lage auf dem Geldmarkte, sich das Reich seinerseits mit dem Gedanken einer starken Kontrolle trägt, ist nicht verwunderlich und wird auch in weiten Kreisen des Publikums Jedenfalls ist es fürs erste gelungen, die Danatbank als vollwertiges Bankinstitut in den Zahlungsverkehr einzuschieben, wenn die noch zu erwartenden Notverordnungen des Reiches den normalen Verkehr wieder hergestellt haben. Sie der.; Feichsreoierung eingesetzten Treuhägder die von der Reichsregierung eingesetzten Treuhänder daß die votbezse, 9gue 1n ilte Reseve, Beit gessat i verlängert. Für Handlungen aus dem Wechselrecht laufen die Fristen bis zum 10. August. laufen die Fristen vir zum.o.——: Weiter ist eine spätere Verbreiterung der Kapischaft klar beurteilt werden können. Ausdrücklich wird von der Reichsregierung versichert, daß durch die Besprechungen zwischen Reichsregierung und Reichsbank die Gewißheit geschaffen sei, daß die Bank allen Anforderungen, die durch die volle Aufnahme des Zahlungsverkehrs an sie herantreten könnten, entsprechen wird. Bei den neuen Aktionären der Danatbank handelt rat Bücher von der AcG. Dr. Krupp v. Bohlen und Halbach, Dr. Silverberg(Rheinische Braunkohle und Hanrener Verobou), riehzrich Flick Vereinigte StahlGeneraldirektor Dr. Friedrich,######gte Stahlwerke) und Generaldirektor Meinhardt von der Osram G. m. b.., der als Aufsichtzratspgrsitzenher der Danatbank maßgebend an den wirkt hat und als Exponent der Elektro=Industrie ge ten kann. Darüber hinaus wird noch von einer Heteiligung der I. G. Farben=Industrie, des Konzerns und der Hapag=lehpungign Hier re Mit der heutigen Notperordnung uu# die Arbeiten des Reichskabinetts am Provlem der Danatbank also einen guten Schritt weiter gekommen. Die heute erlassene Verordnung wird eine Beruhigung des Publikums nicht verfehlen. Weiter wird sich das Kabinett mit einer schnellen Hilfe für die Landwirtschaft befassen. Hierbei wird sich das Kabinett aller Wahrscheinlichkeit nach zu der von uns Hilfsaktion entschließen, und zwar dahin, daß ein sonders hohen Zinssätzen für das erweiterte Osthilfewerden Führer aus allen Wirtschaftsgebieten zugezogen werden. Ueber den Plan selbst ist bisher noch nichts zu erfahren. Man betont an zuständiger Stelle, daß alle Meldungen über abermalige Senkung der Gehälter und Löhne sowie der Beamtengehälter nur zu bedauern seien. Narkose Berlin, 31. Juli 1931. Die Operationen, die an Europas lebendem Leichnam in Versailles, Cannes und wie sonst noch die internationalen Konferenzorte heißen mögen, wurden, haben Mütterlein Europa die Heilung nicht bringen können. Es waren Eisenbartkuren der der Wirtschaft und Finanz. Der europäische Kriseneiterherd greift weiter, steckt sogar überseeische Länder an. So hat die Kunst der politischen Operateure ebenso kläglich wie die der Finanziers versagt. So versucht man es heute im Gegensatz zu früher mit der Narkose. Ziel und Zweck dieser Narkose sind gut, wenn sich der Patient damit für. die Operation beruhigt. So besänftigt man denn Europa und spricht ihm Frieden und Trost zu. Aber auch diese Narkose, zu der die Staatsmänner der Welt alle ihr Tröpflein Chloroform geben, wird nur die Schmerzen vorübergehend lindern und über die bestehenden Krankheitsherde nur hinwegtäuschen können. Neichsbunke 10 prozent Der Generatrat der Reichsbani spricht Luther das Vertrauen aus 1. Berlin, 31. Juli. eden Distontset au setung als in nächte Rähe gerüicht bezeichneten. Wor Himpt Peggige, Biesersergellung schaftsgeschichte einzig dastehende, Maßnahme zur guch die vr:sege W Pee ve wee# Richtanl glagt. Es wurde felgender amlicher Beüur Bochuiteg boute de Generong e, zuitg eine gemeisene Sitzung des Generalrates der dr unse oeden, be der bescheng nn„Berstg des, Reichsbantprästenten Dr. Luiher hat. ührung der Bank= und WähDie Reichsbank begründet die Erhöhung des Disv Das Reichsbankdirektorium hat beschlossen, mit Wirkung vom 1. August ab den Diskontsatz von 10 Prozent auf 15 Prozent und den Lombardsatz von 15 Prozent auf 20 Prozent zu erhöhen. Die Rücksicht auf die nachteiligen Auswirkungen auf die ohnehin schwierige Lage der deutschen Wirtschaft, im besonderen auf die Landwirtschaft, hat die Reichsbank veranlaßt, solange wie möglich an den zu Zeit geltenden Sätzen festzuhalten. Wenn sich die Reichsbank gleichwohl heute im Hinblick auf die aus Anlaß der zu erwartenden Ansprüche zur Vornahme der Erhöhung, und zwar gleich in dem erwähnten starken Ausmaße, entschlossen hat, so tut sie dies in, Vertrauen darauf, daß der Uebergang zum Zahlungs= und Ueberweisungsverkehr dadurch erleichtert und sie um so band veseht uczutehren. Mit Rückscht auf die Eilbedürftigkeit der Beschlußfassung kongten nur die in Berlin anwesenden und erreichbaren maitglieder des Zentralausschusses zur Beratung hinzugezogen werden.“ " Wie der Deusche Handelsdienst noch Köst, Haet Hch onchure, Beicheack Jaisagericke Kerigeiälk. rund 80 Millionen Reschsmark Devisen rund 80 Millionen Reschsmark Devise hereingekommen. Die Einigung adet die Einihanung Auslandsmoratorium wahrscheinlich stobt Wm Ernst der er hergestellt haben. Die Sanierung der Danatbank erfolgt dadurch, daß die Industrie die von der Bank und ihr nahe stehenden Kreisen übernommenen Aktien im Nennwerte von 35 Millionen Mark zum Kurse von 125 Prozent übernimmt, Pezngczaher Lanatbank 43 Millionen neue Mittel„##r. verden. Da die Danatbank ein Artien kapital von 60 Millionen Mark hat, verfügt die Industrie über die Hälfte dieses Kapitals. Weiter ist durch eine Notverordnung des Reiches die Bürgschaft des Reiches auf die alten und neuen Gläubigerforderungen, wie Wechsel verbindlichkeiten und Bürg: h Berlin, 31. Juli.(Eig. Drahtber.) Ueber die Stillhalteverhandlungen, über die wir bereits gestern ausführlich, berichten konnten, erfahren wir heute ergänzend, daß sich die zwischen den deutschen sowie englischen und amerikanischen Sachverständigen getroffenen Stillhaltevereinbarungen auf echüimlagerung eines Teiles der Aus. genügens an zumal für alle die kleineren Franzssischen, holländischen und schweizer Banken ein Axrangement noch erzielt werden müßte und sogar keinere englische und amerikanische Bankiers von den Vereinbarungen noch nicht erfaßt sind, Es ist klar, daß auch nach Ablauf von sechs Monaten die Rückzahlung dieser Kredite nicht erfolgen kann. ae she Kolau-che, K.lis Alich aldk. 96 Erklärung eines Auslandsmoratoriums zur Verfügung steht. Dem Ernst der aus einem Auslandsmoratorium entstehenden Rückwirkungen verschließen wir uns durchaus nicht. Aber letzten Endes wird der Reichsregierung nach sechs Monaten nichts ander übrig bleiben. Auch in Fesztreig, Pirs#e i5 Feh. nahme erwogen. So scheivi der„Deursche wirt“: „Es ist für Deutschland heute ein unentschuldbarer sadben, behi It,. Hesiges Tegeisiscter. ase ie ebchcen Sesheiun. ieslie de ein Auslandsmoratorium, man nenne es, verum. Dos hate Mierdg dog hie groben aussan. bischen Rotenhanten nicht breit Hrzeske, se.Prher; erforderlichen„Rüickhalt zu gewähren. Wird sches eschlsie aen elie ehe häche Narkosen sind notwendige Hilfsmittel chirurgischer Kunst. Sie zwingen den Patienten zum Srillhalten, schaffen jenen körperlichen Zustand, der dem Arzt den operativen Eingriff erst ermöglicht. Der Eingriff muß kommen, wenn Europa nicht auf den Zustand des ehemals sprichwörtlichen„kranken Mannes“, der Türkei, herabsinken soll. Das wissen neben den deutschen Politikern nun auch England und Amerika. Auch Ramsay Macdonald hat, wenn auch nur andeutungsweise, diesen operativen Eingriff in den Bereich der Möglichkeiten gestellt. Wie er ihn sich denkt, hat er aus verständlichen Gründen verschwiegen. Aber einig ist man mit der deutschen Auffassung, daß eine solche Operation, als die wir lediglich die Revision der bestehenden Verträge ansehen möchten, kommenmuß. Der Zeitpunkt hierfür aber wäre nach britischer Auffassung erst der, wenn es den vereinten Anstrengungen der internationalen Diplomatie gelungen ist, vom europäischen Leibe die nationalistischen Fieberschauer fernzuhalten und eine intereuropäische Zusammenarbeit zu ermöglichen, so daß diese europäische Stützungspolitik nur in Gemeinschaft aller und nicht gegen irgendeine europäische Macht geführt werden kann. Nur so ist der Besuch der englischen Staatsmänner in Berlin zu werten. Wer sich von diesem Besuch blaue Berge und ebenso blaue Wunder versprach, ist enttäuscht. Macdonalds Fühlungnahme mit den deutschen Ministern galt der nachdrücklichen Unterstreichung der deutsch=englischen Gemeinschaftsarbeit in Europa. Sie war aber bereits in Chequers und London betont worden; der englische Besuch galt darum einer bestimmten Vermittelung zwischen Deutschland und Frankreich, sowohl in der Finanz= wie in der Abrüstungsfrage. Auch Großbritanniens öffentliche Meinung hatte klar erkannt, daß die Londoner Konferenz nur ein spärliches Ergebnis erbracht hat. Ein finanzielles Positivum wurde nicht erreicht. Es konnte nicht erreicht werden, da Englands Kapitalmarkt augenscheinlich für die Hergabe großer Kredite an Deutschland nicht kräftig genug ist, Frankreich dagegen seine finanzielle Machtposition zum politischen Druck auf Deutschland ausnutzt. Bereits in London hatte Macdonald die Bereinigung des deutsch=französischen Verhältnisses als eine unbedingte Voraussetzung für die europäische Krisenlösung bezeichnet. In Berlin hat er diese Auffassung wiederholt. Denn auch über dem Londoner Markt schwebt nach wie vor das Danoklesschwert der Goldabzüge nach Paris. Diese finanzielle Bindung Englands an den Pariser Markt. die ja deutlich aus den jüngst gepflogenen englisch=französischen Anleihe= und handlungen hervorgeht, gab dem Berliner Besuch der englischen Minister eine gewisse Note des Tastens. Das gleiche gilt vom Besuch des amerikanischen Außenministers Stimson. Beide Staatsmänner beobachteten mehr als daß sie positive Vorschläge machten. Sie kamen als Aerzte, die am kranken Körper eine Diagnose feststellen wollten. Das ist ihnen gelungen. Sie haben gefunden, daß dieser deutsche Wirtschaftskörper im Grunde genommen gesund ist, haben Vertrauen, daß er sich aus eigener Kraft helfen wird Alles das wurde offen ausgesprochen. Wir hingegen müssen feststellen, daß eine solche Kur aus eigener Kraft, die wir bereits begonnen haben, in einem kurzen Zeitabschnitt zu nicht gemacht werden und zu neuen Fieberschauern zurückführen müßte, wenn es den vernünftigen Aerzten nicht gelingt, erstens das Krebsgeschwür der Tributverträge auszuschneiden und weiter der deutschen Wirtschaft das Blut wieder zuzuführen, das man in den letzten sechs Monaten ihr abschröpfte. Auslandskredite sind ein zweischneidiges Schwert und auch heute nicht zu bekommen. Die Jahre seit Annahme des Dawesplanes haben darüber Rechnung gelegt. Fürs erste kann darum das Ziel der deutschen Kreditpolitik nur darin liegen, die noch in Deutschland befindlichen kurzfristigen Auslandskredite im Lands. 2u halten und darüber hinaus der Reichsbank Revin#ontmöglichkeiten zu schaffen, die zur Sicherung der Markwährung notwendig sind. Alleanderen Kredit: fragen müssen aus eigener Kraft inner: deutsch gelöst werden. Dieser Weg ist schwer, vielleicht schwerer als die Jahre 1923/24. Er wird beschritten werden müssen, wenn nicht eine durch neue Auslandsanleihen hervorgerufene Scheinblüte durch eine abermalige Konjunkturdürre abgelöst werden soll, an derem Schluß ein katastrophaler Zusammenbruch stehen Maßnahmen ergreifen müssen. Eile ist geboten. genug hat man den Blick aufs Ausland gerichtet und Dr. Luther hat geraume Zeit mit der Wünschelrute ausländische Kreditquellen ausfindig zu Der Flug durch Europa sollte auch ihm die Augen geöffnet haben. Eine Geldpolitik auf Stottern, Hiz, be in den Notverordnungen von Tag zu Tag fer.g# wird, ist auch keine acht Tage mehr ohne weitere Zusammenbrüche tragbar. Wenn die Völker auch der Friedensnarkose bedürfen: Die Reichsbank sollte nicht Patient, sondern Arzt sein. Der Besuch Macdonalds und Stimsons sowie die Vorgänge in London müßten auch der Reichsbankleitung gezeigt haben, daß nur in Frankreich die Goldberge liegen können, von denen ihr Hilfe kommen könnte. Sie aber muß solange zu leerer Hoffnung verurteilt sein, ehe nicht Frankreich von den immer wieder vorgebrachten Forderungen nach substantieller Garantie abgeht. Frankreich aber hält starr an dieser Politik des finanziellen Trumpfes und politischen Triumphes fest. Die englisch=französischen Kreditverhandlungen der letzten Tage geben auch hier Aufschluß. Denn, als die Vermutung auftauchte, daß Großbritannien solche in Paris geliehenen Kredite nach Deutschland zu höherem Zinsfuß weiterleiten könnte, zeigte man in Paris den englischen Wünschen die kalte Schulter. Englands Regierung fühlt sich gewiß in dieser Rolle des Kreditbittstellers nicht wohl. Gegenströmungen gegen die anmaßende Geldpolitik Frankreichs machen sich bereits in London Luft. Das aber ändert schließlich nichts an der Sachlage, daß Großbritannien weniger als jemals seit Friedensschluß eine eigene Politik zu treiben imstande ist. Schon im Unterton der englischen Ministerreden in Berlin fühlte man diese Unfreiheit. Die einen nennen den Ton diplomatisches Geschick, andere Reserve oder Aengstlichkeit. Das stolze England wenigstens hat das Steuer der europäischen Politik an Frankreich abgeben müssen, das trotz seiner Isolierung während der Hooverplanverhandlungen und der Londoner Konferenz alles durchsetzte, was der politischen und finanziellen Vormachtstellung förderlich sein konnte. Die Position Frankreichs ähnelt darum heute fast der Ausnahmestellung des dritten Kaiserreiches unter Führung Napoleons des dritten. Nur diese nüchterne Erkenntnis kann der deutschen Außen= und Finanzpolitik den Weg weisen. Entweder kommt es in den nächsten Monaten zu einer gedeihlichen und fruchtbaren abermaligen Aussprache zwischen Berlin und Paris. Und das wäre nur unter französischem Verzichte auf unerfüllbare Garantieforderungen möglich, oder die angesponnenen Fäden reißen vollends ab, und Frankreich nimmt zu der Verantwortung an der jetzigen Krise noch die Verantwortung für den Zusammenbruch Mitteleuropas auf sich. Dann aber wäre unseres Erachtens gerade für Großbritannien die Rückkehr zu jener Politik des„balance of Power“ gegeben, deren Tendenz der englische Ministerpräsident gelegentlich seiner Rede vor der deutschen Presse weit von sich wies. Dann würde Europa auch schließlich einmal aus der Narkose erwachen, die es sich heute mit allen Friedens= und Solidaritätsversicherungen in der Hoffnung auf Heilung gefallen ließ. Auch eine Dauernarkose kann tödlich wirken. Michael Haupt. Beschleunigte Ablieferung der Raaissteuern durch die Gemeinden se Der Parteivorstand der Deutschen Volkspartei.“ Die unsinnigen Fnerenerkinage Die französischen Sozialisten für Revision Wien, 31. Juli. In der Freitagssitzung des Internationalen Sozialistenkongresses sprach Léon Blum(Frankreich) zur deutschen Krise. Er sagte u.., wie anläßlich der Ruhrbesetzung, so stehe auch heute die französische Sozialdemokratie auf der Seite der Deutschen. Unermüdlich wurde die französische Sozialdemokratie den Gedanken vertreten, daß wirtschaftliche Hilfe für Deutschland notwendig sei ohne jegliche politische Bedingungen. Er wiederholte den Protest, den die französische Sozialdemokratie gegen die Bedingungen politischer Natur erhoben hat. Blum kam dann auf die Revision der Friedensverträge zu sprechen und knüpfte an die Rede Otto Bauers an, der gesagt hatte, die Verträge von Versailles hätten ein chichtliches Unrecht durch 3 9 ht abgeschic###s Unrecht durch neues Unrecht avgelöst. „Wir sagen," betonte Léon Blum,„sie bedeuten nicht nur ein Unrecht, sie sind auch ein Unsinn. Sie enthalten Dinge, die gegen die Vernunft, die Notwendigkeit und Natürlichkeit der Entwicklung gerichtet sind. In der Entschließung ist der Gedanke der Revision der Friedensverträge eingefügt. Im Namen der französischen Sozialdemokraten habe ich dieser Revision zugestimmt. Die französische sozialistische Partei hat in diesem Punkte niemals geschwankt.“ Als nächster Redner ergriff, Dr. Breitscheld (Deutschland) das Wort, der sich„auptsächlich gegen die Angriffe der Unabhängigen englischen Arbeiterpartei jegen die Regierung Brüning wandte, die in der Ausschußsitzung erfolgt waren. Die Lage sei heute in Deutschland so, daß, wenn Brüning heute falle, nicht etwa Wels oder ein anderer Sozialist ihm folgen werde, sondern die Alternative sei Brüning, Hitler oder Hugenberg.„Wir identifizieren uns nicht", so erklärte Breitscheid,„mit der gesamten Politik Brunings, sondern wollen es nur verhindern, daß die Macht in die Hände des Faschismus kommt. Aus diesem Grunde sind wir genötigt, Opfer zu bringen. Aber wir müssen auch an die Zukunft der Arbeiterklasse denken. Wir haben niemals einen Zweifel darüber gelassen, daß wir bei aller Erfüllungspolitik, die wir verfolgt haben, die Verträge von Versailles als nicht für die Ewigkeit geschlossen betrachten. Aber eine Revision kann nicht auf dem Wege kriegerischer Gewalt, sondern auf dem friedlichen Wege der Verständigung der Völker erfolgen. Die deutschen Sozialdemokraten erklären, daß man Deutschland keine politischen Bedingungen für auswärtige Hilfe stellen darf. Derartige Maßnahmen dienen nur der Stärkung des Naartige Maßnahmen vienen nür der Stattung des Nutionalsozialismus. Aus diesem Grunde erheben wir unsere Stimme zum Appell an das Ausland.“ Der FinanzsachverständigenAusschuß gebildeg Basel, 31. Juli. Die BJ3. hat heute die Finanzsachverständigen sun den Ausschuß berufen, der die weiteren Kreditbedun# nisse Deutschlands zu prüfen und die Möglichkeit ein## Konvertierung eines Teiles der kurzfristigen Kredite#### langfristige zu versuchen hat. Der Ausschuß beste### aus folgenden zehn Mitgliedern: Alberto Beneduc### Präsident der Kreditbank in Rom, Dr. R. Bind.# schedler, Präsident des Verwaltungsrates## Schweizerischen Kreditanstalt, Zürich, P. Hofsted## de Grove, Generaldirektor der Amsterdamer Emile Francqui, Vizegouverneur der Bank von### Belgien, Sir Walter T. Layton, Redakteur des„Eco# nomist“, Dr. Karl Melchior, Teilhaber der Firma Warburg& Co. in Hamburg, Emile Moreau, den frühere Leiter der Bank von Frankreich, Oscar Ry#### beck, Direktor der Skandinavischen Kredit=Aktienbau# T. Tanaka, Vertreter in London der Bank von Japan und Wiggins, Präsident der Chas Nationa Bank von Newyork. Tagung und Ort der erster Sitzung des Ausschusses wird im Laufe der Sitzung der Gouverneure der Zentralbanken besprochen werden, die am Sonntag, 2. August, in Basel stattfindet. amerikanische Mitglied des Ausschusses wird Newyo### am 1. August verlassen. Kriegsdrohung im Friedenspalast Dei Piefseche, keinmandleit Berlin, 31. Juli. Der preußische Finanzminister Dr. HöpkerAschoff hat einen Runderlaß an die Regierungspräsidenten, Landräte und Magistratsdirigenten herausgegeben, in dem er beschleunigte Ablieferung der pünktlich einzuziehenden Staatssteuern durch die Gemeinden fordert. In den Durchführungsbestimmungen heißt es u..: „Die Gemeindevorstände haben die Steuern am Freitag jeder Woche an die Kreiskasse abzuliefern. Soweit jedoch die Eingänge seit der letzten Ablieferung den Betrag von 2000 Mark übersteigen, hat die Ablieferung sofort nach dem Tage zu erfolgen, an dem der Betrag von 2000 Mark erreicht ist. Am Freiliefern. Die Regierungspräsidenten sind ermachtigt, liefern. Die Regierungsprsidenten sind ermächtigt, für einzelne Gemeinden statt des Betrages von 2000 Mark einen niedrigeren Betrag festzusetzen. Zur Sicherung der pünktlichen Ablieferung der Steuern werden die Regierungspräsidenten ermächtigt, für die Gemeinden, die sich bei der Ablieferung säumig erweisen, staatliche Beamte zu bestimmen, die die Ablieferung der eingegangenen Staatssteuerbeträge an Ort und Stelle überwachen. Der Beamte hat das Recht zur Einsichtnahme in alle die Erhebung und Ablieferung der Steuern betreffenden Unterlagen. Einer Gemeinde, die mit der Ablieferung der eingehobenen Staatssteuern rückständig ist, sind die Steuerüberweisungen bis zur Höhe des rückständigen Staatssteuerbetrages einzubehalten und gegen den rückständigen Staatssteuerbetrag aufzurechnen. Ferner wird auf den Runderlaß vom 3. Oktober 1925 aufmerksam gemacht, nach dem von den Gemeinden Ersatz des Verzugsschadens gefordert werden kann. Als Verzugsschaden ist mit Rücksicht auf die gegenwärtige Geldlage der Lombardsatz der Reichsbank von den mit der Ablieferung säumigen Gemeinden zu fordern. Berlin, 31. Juli. Von unserer Berliner Schriftleitung. Bereits bei Bekanntwerden der Pressenotverordnung haben die Berufsverbände, besonders die Reichsarbeitsgemeinschaft der deutschen Presse, bestehend aus den Zeitungsverlegern und Redakteuren, auf die Gefahren hingewiesen, die der Pressefreiheit bei rigoroser oder willkürlicher Anwendung der Notverordnung drohen. Vom Reich und von Preußen ist dann versichert worden, daß die Handhabung dieser Notverordnung in keinem Falle kleinlich erfolgen werde. Das Vertrauen, das die deutsche Presse in dieses Versprechen von höchster Stelle setzte, ist leider enttäuscht worden. Heute morgen, nachdem bereits der„Berliner BörsenCourier", der„Völkische Beobachter“, die„Tägliche Rundschau" und andere Zeitungen die Notverordnung zu spüren bekommen hatten, ist die„B. Z. am Mittag“ auf Grund der Notverordnung von der Reichsregierung gezwungen worden, eine Entgegnung zu bringen. Das Blatt hatte in einem Artikel zum Ausdruck gebracht, es wäre vielleicht besser gewesen, wenn das Reichskabinett und vor allen Dingen die Reichsbank von vornherein ihre Maßnahmen unabhängig von den Kreditverhandlungen, die im Auslande unternommen wurden, getroffen hätte. Gemeint waren hiermit die Maßnahmen der nationalen Selbsthilfe. Das Blatt war der Ansicht, daß auch jetzt die Politik des Reichskabinetts und der Reichsbank so eingestellt sein müßte, daß die deutsche Wirtschaft über die nächsten Wochen hinwegkommen könne. Das Blatt warnte vor Illusionen und schrieb dann wörtlich: „Man frage einmal das Millionenheer der Arbeitslosen, bei denen der prozentuale Anteil der Angestellten im erschreckenden Maße steigt, ob sie zugunsten eines mißverstandenen Prestiges auf jede Hoffnung, aus der Trostlosigkeit ihres Arbeitslosendaseins herauszukommen, für unabsehbare Zeit verzichten wollen. So notwendig offiziöse Verlautbarungen über die Besinnung auf die eigene Kraft gewesen sind, so notwendig ist es auch, das Vertrauen zur Regierung und zu ihrem in Paris bekundeten Verständigungswillen Frankreich gegenüber wachzuhalten.“ Man braucht mit der politischen Meinung der „B..“ nicht einverstanden zu sein, aber man wird als unvoreingenommener Beurteiler dieser Zeilen mit Recht danach fragen, wo hier der Grund dafür liegt, daß sich der Reichspressechef Dr. Zechlin gewaltig ins Zeug legen und die Notverordnung in Anwendung bringen muß. Dr. Zechlin, der es übrigens seit einiger Zeit vortrefflich versteht, einen Zustand der Gereiztheit zwischen Pressevertretern und Reichspresseabteilung herzustellen, hat darauf dem genannten Blatt eine Entgegnung gesandt, in der es u. a. heißt: „Die„B. Z. am Mittag“ versucht den Eindruck zu erwecken, als ob gegenüber Frankreich durch„Aufgabe einer mißverstandenen Prestigepolitik“ Kredite für Deutschland flüssig gemacht werden könnten. Dieser Versuch der Irreführung der öffentlichen Meinung ist aufs schärfste zurückgewiesen. Die Reichsregierung treibt keine„Prestigepolitik“, auch nicht Frankreich gegenüber. Die Politik der Reichsregierung dient lediglich dem Frieden, den deutschen Interessen und der Verständigung unter den Völkern. Sie gründet sich auf die Tatsache, daß eine Auslandsanleihe als Hilfe aus den durch den Kapitalentzug entstandenen Schwierigkeiten nicht möglich ist. Die für eine deutsche Anleihe geforderte Staatsgarantie Frankreichs, Englands und Amerikas ist in keiner Weise zu erhalten. Die Ausführungen der„B. Z. am Mittag“ gefährden daher den Willen des deutschen Volkes zur Selbsthilfe und schwächen das Vertrauen auf seine eigene Kraft, durch das in dieser Zeit allein die Uebereinstimmung der wirtschaftlichen Not möglich ist. Der überreizte Ton dieser Verlautbarung allein dürfte schon genügen, um die Nervosität zu kennzeichnen, die anscheinend heute die Reichspressestelle befallen hat. Es müßte wahrlich um den Selbsthilfewillen des deutschen Volks schlecht bestellt sein, wenn politische Ausführungen, wie sie die„B..“ machte, schon das deutsche Vertrauen in die eigene Kraft gefährden könnten. Aber auch schon rein juristisch ist die Anwendung der Notverordnung in dem vorliegenden Falle stark angreifbar, da nach Auffassung der Juristen nur eine falsche Tatsachen meldung, nicht aber eine sachliche Kritik den Bestimmungen der Notverordnung unterliegt. Oder beabsichtigt Herr Zechlin, nächstens die Politik der Reichsregieung als unverletzlich gegen jede andere Kritik zu erklären? Wir glauben, gerade die Reichspressestelle hätte in dieser Zeit alle Veranlassung, den Verkehr mit der deutschen Presse in andere Bahnen zu lenken, als dies durch den verantwortlichen Leiter der Reichspressestelle geschehen ist. Alltäglich versammeln sich die Vertreter der deutschen Zeitungen zu einer mehr oder minder ausgiebigen Konferenz in der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes. Allein hier schon wäre die Möglichkeit gewesen, falls die Reichsregierung an einer Richtigstellung Interesse hat, den jeweiligen Vertretern der Presse die notwendigen Aufklärungen zu geben oder sie zu dementieren. Denn das Dementi scheint in letzter Zeit eine hervorragende Eigenschaft der Reichspressestelle geworden zu sein. Wiederholt hat man feststellen mussen, daß die Presse über die wichtigsten Vorgänge im Dunkeln gelassen wurde. Wir sind der Annahme, daß die Reichsregierung das Vertrauen im Volke am besten stärkt, wenn man die Dementiermaschine abstoppt und mit rückhaltloser Offenheit die Dinge beim richtigen Namen nennt. Aufruf der 9Up. zum Volksentscheid Berlin, 31. Juli. Der Parteivorstand der Deutschen Volkspartei hielt am Freitag im Reichstag eine Sitzung ab, an der auch Außenminister Dr. Curtius teilnahm. Nach einem Bericht des Parteiführers Dingeldey über die politische Lage wurde beschlossen, folgenden Aufruf zu erlassen: „An unsere Freunde! Am 9. August 1931 findet in Preußen der Volksentscheid über die Frage der Auflösung des Landtages statt. Die Deutsche Volkspartei die fast sieben Jahre gegen die Politik der herrschenden Parteigruppierung im preußischen Landtag gekämpft und deshalb von Anfang an dem Volksbegehren zugestimmt hat, erwartet von ihren Anhängern, daß sie ihrer Ablehnung gegen die bisherige preußische Koalitionspolitik vurch ihre Stimmabgabe für die Auflösung des Landtages Ausdruck geben. Wir treten ein Neues in Kufze Der Reichspräsident hat den Reichsminister a. D. Dr. Geßler zum Kommissar der freiwilligen Krankenpflege ernannt, nachdem der langjährige Inhaber dieses Ehrenamtes, Fürst von Hatfeld, wegen hohen Alters um Entbindung von seinen Diensten gebeten hatte. Die DVP. bestätigt, daß ihr Vorsitzender Dr. Dingeldey eine Besprechung mit Hitle rgehabt hat, die lediglich den Zweck gehabt habe, sich über die gegenseitige Auffassung zu den politischen Angelegenheiten zu unterrichten. für ein sachlich und kraftvoll regiertes Preußen, das eine feste Stütze nationaler Politik im Reiche sein muß. Der„Völkische Beobachter“ erklärt die Meldung für frei erfunden, daß sich Hitler von seinem bisherigen Stabschef Röhm trennen wolle. Ebenso falsch seien auch die Meldungen, daß Hitler nach Italien zu fliehen beabsichtige. Ausgabe von Privatgeld verboten h Berlin, 31. Juli.(Eig. Drahtber.) Ein äußerst merkwürdiger Vorfall in Gera hat die Aufmerksamkeit der amtlichen Stellen auf private Versuche gelenkt, den Stockungen im Zahlungsverkehr durch Für die Zeit vom 1. bis 15. August mahlungssatz für Inlandweizen von 60 ilt ein Verrozent. Ausgabe von Notgeld zu begegnen. Dieser Fall war der Reichsregierung nicht bekannt, sondern ist erst durch die Presse den amtlichen Stellen zur Kenntnis gekommen. Ein sogenannter„Allgemeiner deutscher TauIn einer Eingabe des Reichsverbands des deutschen Handwerks an den Reichskanzler wird gebeten, an allen Maßnahmen zur Ueberwindung der Wirtschaftskrise einen sachverständigen Vertrauensmann der mittelständischen Wirtschaft zu beteiligen. scherverband“ in Gera hat Notgeldscheine zu einer Reichsmark in den Handel gebracht. Eine Anzahl Kaufleute hat sich auch verpflichtet dieses Geld „erale hal sich auch verpflichtet, dieses Geld in Zahlung zu nehmen und bis zur Aufhebung der Bankbeschränkungen genau so wie früher die Rentenbankscheine zu behandeln. Nachdem sich bereits in Gera selbst eine heftige Pressepolemik gegen die Ausgabe dieses Notgeldes erhoben hatte, wird jetzt auch von Seiten des Reichsfinanzministeriums die Geraer PoliZei gegen diesen Notgeldunfug in Bewegung gesetzt. Von den amtlichen Stellen wird mitgeteilt, daß selbstverständlich die Ausgabe jedes Notgeldes verboten ist und streng bestraft wird. Die Reichsrichtziffer für die Lebenshaltungskosten beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats Juli auf 137,4 gegen 137,8 im Vormonat. Der Rückgang beträgt somit 0,3 v. H. Mehren hundert Braunschweiger Kommunisten wurde ein Strafbefehl über je drei Tage Haft zugestellt, weil sie trotz Verbotes in der Zeit vom 1. bis 6. April 1931 einen Umzug durch die Straßen Braunschweigs veranstaltet hatten. Der französische Außenminister Briand leidet an einer Erkältung und an Ermüdungserscheinungen. Er hat sich zur Erholung für einige Zeit auf sein Landgut begeben. Die verfassunggebende spanische Nationalversammlung hat der Regierung Zamora die Vollmachten bestätigt. „Entweder Erneuerung oder Vernichtung“. Mussolini über das Schicksalsjahr 1932 Zum französischen Botschafter in Moskau wurde der bisherige Gesandte Frankreichs in Rio de Janeiro, Dejean, ernannt. Abschluß des Ringzyklus in Baureuth Bellage zum: Pnzeiger u. Gen. Die Antwort an Scialosa Haag, 31. Juli. In der heutigen Nachmittagssitzung des Ständiger## Internationalen Gerichtshofes beendete der Vertreter Deutschlands, Professor Dr. Bruns, seine Replik auf die Ausführungen der Gegenseite mit der Schluß. folgerung, daß er gezeigt zu haben glaube, wie seine Gegner genötigt gewesen seien, mehrere wesentliche Thesen ihrer Argumentation preiszugeben, und wie sie schließlich auf eine rein politische These hätten zurückgehen müssen. Die Gegenseite sei dabei zu Schlüssen gelangt, die keinen juristischen Charakter mehr hätten, da ihr Antrag eine wesentliche Aenderung der Bestimmungen des Artikels 88 des Vertrages von St. Germain und des Genfer Protokolls voraussetze. Es sei notwendig, die darauf hinzuweisen, daß ein solcher Antrag nicht zu denen gehöre, die an den Internationalen Gerichtshof gerichtet werden könnten. Unter großer Spannung im ganzen Saal sprach der deutsche Vertreter, der sich während seiner Darlegungen mehrfach direkt an die Vertreter der Gegenseite wandte, mit erhobener Stimme unter genauer Betonung jedes einzelnen Wortes dann folgenden Schlußsatz aus:„Nichts kann besser der Zustand nichtjuristischer Geisteshaltung der Gegner dartun, nichts besser ihre rein politischen Tendenzen charakterisieren, als die Haltung des Advokaten der italienischen Regierung, der so weit gegangen ist, eine Kriegsdrohung in der Hallen des Friedenspalastes auszusprechen.“ Nach der Beendigung des äußerst wirkungsvoll vorgetragenen deutschen Plädoyers, das auf alle Zuhörer einen starken Eindruck hinterließ, wurden die Verhandlungen auf morgen vormittag vertagt. Disziplinarverfahren gegen Professor Everling Berlin, 31. Juli. Das„Tempo“ meldet: Auf Anordnung des Reichsverkehrsministers Dr. v. Guérard ist gegen den auf Privatdienstvertrag im Reichsverkehrsministerium angestellten Professor an der Technischen Hochschule BerlinCharlottenburg, Everling, einen Bruder des deutschnationalen Reichstagsabgeordneten, eine Disziplinaruntersuchung mit dem Ziele der Dienstentlassung eingeleitet worden. Gegen Professor Everling wird die Beschuldigung erhoben, sich gegen die nationalen Interessen Deutschlands und der deutschen Luftfahrt vergangen zu haben. Seit einiger Zeit schwebt der bekannte Patentprozeß der Junkers=Flugzeugwerke gegen die Ford=Flugzeugwerke in Detroit, die von Junkers beschuldigt werden, deutsche Patentrechte verletzt zu haben. Die Position der Junkerswerke war bis vor ganz kurzer Zeit außerordentlich günstig und es hatte den Anschein, als ob sie mit ihren berechtigten Forderungen durchdringen würden. Jetzt ist festgestellt worden, daß Professor Everling, der selbst in früheren Jahren für die deutschen Junkerswerke gegen Entgelt gearbeitet hat, als Gutachter für die Fordwerke gegen die vom Reich subventierten Junkerswerke aufgetreten ist. Reichsminister v. Guérard, dem wir das Material vorgelegt haben, ermächtigt uns zur Abgabe folgender Erklärung: „Ich habe erst vor drei Tagen von den schweren Beschuldigungen gegen Professor Everling gehört und ihn telegraphisch sofort aus dem Urlaub zurückrufen lassen. Ich habe seine verantwortliche Vernehmung auf Montag vormittag festgesetzt. Die Oeffentlichkeit darf überzeugt sein, daß das Reichsverkehrsministerium auf das schärfste durch greifen wird. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, daß Professor Everling weder die erforderliche Genehmigung zu seiner Gutachtertätigkeit eingeholt hat, noch daß ihm eine solche Genehmigung erteilt worden wäre.“ Professor Everling gehört dem Deutschen Luftrat an, der von den Vorkommnissen sofort in Kenntnis gesetzt worden ist. Auch der Senat der Technischen Hochschule wird sich mit dem Fall zu beschäftigen haben. Paris, 31. Juli. „Das Jahr 1932 wird über unser Schicksal entscheiden, im guten oder im bösen“, schreibt heute Mussolini u. a. in der Wochenschrift„Anales“:„Wir stehen vor einem furchtbaren Dilemma: entweder Erneuerung oder Vernichtung unserer Zivilisation. Die bisherigen Bemühungen zur Herstellung der internationalen Solidarität sind vergeblich geblieben. Alle Projekte und Gegenprojekte haben sich gegenseitig aufgehoben und es blieb nur noch das leere Nichts übrig. Das zeigt, wie eitel die internationalen Konferenzen sind; denn wir haben vor uns die höchst greifbare Tatsache, daß Europa im Begriff ist, zusammenzubrechen. Doch das Heil kann nicht ohne eine neue Konferenz kommen. Der Hooverplan hat den Weg gezeigt. Die zweite Maßnahme, die jetzt notwendig ist, ist politischer Natur: Man muß der Welt eine Zeit des Friedens von mindestens zehn Jahren sichern. Deshalb ist die für den 2. Februar 1932 einberufene Abrüstungskonfereuz des Völkerbundes von höchster Bedentung. Nicht nur die Existenz des Genfer Bundes steht auf dem Spiel, sondern das Schicksal der ganzen Menschenrasse. Diese Konferenz darf kein Mißerfolg sein; denn wäre sie es, könnte man sie nur als den Prolog für die endgültige Katastrophe ansehen.“ Von Ferienre Theate Hurra, wir Besonders je Die sich mit Bevor die B Die können Ins Wasser, Und weiter Indessen die Sich schon Auf ihrer§ Durch Wald Weil stets n Des Geldes Nichts hilft Dieweil die Wenn auch So doch mi So spart m Fährt nicht Gleichviel, Man reist Und dies h Zum mind Daß wir d Nicht fern Denn das Und vollge Und da de Bei diesen So bleiben Und sind Wenn über Zu Fuße In Ferien Leider ist das #ich erweist sich, Vvir über unsere( #b verfügen könne nir persönlich mo ###o bin auch dur #dabei nicht allein #viele Leute, die a Awirklich so benutze #uus der gewohnte Neues, zur Auff Jahres in Mitle ##und zu einmal a # neidisch veranlag in diesen Tagen # mit ihren Kinde #ist gerade für u Kinder gibt es freie Luft auf de daß wir nicht i n g e s e h e n. M a ##und die nötigen #und Kinder in diesem Zusamm Böswilligen un Mund zu stopfe Strohwitwerzeit häßliche Erfind sensationslüstern wenig nett, we weil seine gute die lieben KindTintenfaß auf ihn auch nicht wenn er abends kommt. Deswe freudigen Absch Strohwitwer n dem Rückweg „Mensch“, sagt „Vom Bahnho kind, wo hast „Lokomotive ge schied. Abschiedneh die zu jeder Glied nebst V und aufsteigen auf dem Bah Theodor als Familiensinns kam, als Tai reiste. Wer n Mit der„Götterdämmerung“ am Donnerstag wurd das Ringdrama in eindrucksvoller Weise zu Ende ge“ führt. Den musikalischen Anf.... führt. Den musiralischen unspruchen in der„Götter“ dammerung“ wurde Karl Elmendorff mit dem glanzend disziplinierten Orchester in vollem Umfang gerecht. Seine musikalische Ringleitung war nicht ohne persönliche Note. Er bevorzugte eine raschere Temponahme und war demnach in der Partiturauslegung nicht immer„traditionstreu". Nicht zu unterschatzen ist die Sicherheit und Ueberlegenheit seiner Stabfuhrung.„An dem im ganzen gesehenen sehr großen Ersbig des ersten Ringzyklus kommt Elmendorff ein gewichtiger Teil zu. Durch ihre überragend geistige Erfassung und Durchführung der Brunhilde=Partn machte Nanny Larsen=Todsen starken Eindruck. Gott“ helf Pistor hielt als Siegfried vortrefflich Wilhelm Patsche war ein vorzüglicher Hagen. Dit übrige Besetzung war durchaus zufriedenstellend Einen brausenden Gewittersturm glich der Männer“ chor. Das Publikum wurde zu sturmischen Beifallskundgebungen hingerissen. Mögen an manchen Einzelheiten der nunmehr verflossenen sieben Aufführunet erflossenen sieben, Aufführun tage Beanstandungen nicht zu unterdrucken sein, so! th mit heilige doch eines gewiß, daß man in Bayreuth miit heiliget, Eiser am Werk ist. In der Folge des Wagner=Gesamkunstwerkes ging Bayreuth auch in diesem Sommer den richtigen Weg, und damit ist auch seine gesicher!. genhüß gebung sel, 31. Juli. achverständigen su feren Kreditbedüc) e Möglichkeit ein fristigen Kredite Ausschuß besten berto Beneducc Dr. R. Bin zaltungsrates#### ., P. lmsterdamer Ban# zur der Bank von iedakteur des„Eco ilhaber der Firma# e Moreau, der eich, Oscar Ryd Kredit=Aktienbank in der Bank von der Chas National Ort der erster Laufe der Sitzung besprochen werden, el stattfindet. Das ses wird Newyot edenspalast llosa aag, 31. Juli. ung des Ständiger dete der Vertreter 8, seine Pepll e mit der Schluß. glaube, wie seine kehrere wesentliche zugeben, und wie itische These egenseite sei dabei juristischen ag eine wesentliche Artikels 88 des es Genfer Protodie darauf hinzu„zu denen gehört, shof gerichtet weranzen Saal sprach ährend seiner Dardie Vertreter der r Stimme unter in Wortes dan kann besser der lltung der Gegner u politischen die Haltung des rung, der so weit ohung in der usprechen.“ wirkungsvoll vorauf alle Zuhörer irden die Verhand1gt. sor Everling rlin, 31. 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Nichts hilft's, wenn man die Bank beordert, Diewell die deutsche Mark=Pgergz Wenn auch noch lange nicht peroutta, So doch mit Vorsicht ist zu strecken. So spart man denn an allen Ecken, Fährt nicht nach Brindisi, Venedig, Gleichviel, ob man beweibt, ob ledig. Man reist viel lieber nach der Eifel, Und dies hat sicher ohne Zweifel Zum mindesten den großen Nutzen, Daß wir das teure Geld verputzen Nicht fern von unseres Landes Auen, Denn das kost' einen ganzen Blauen Und vollgezählten Hundertmärker. Und da das Portemonaie nicht stärker Bei diesen Zeiten pflegt zu werden, So bleiben wir auf deutscher Erden Und sind schon froh und sehr zufrieden, Wenn überhaupt uns ist beschieden Zu Fuße oder auf den Gleisen In Ferienfreuden reinzureisen! Leider ist das natürlich nicht allen mögtich, Sinhag #ch bin auch durchaus davon überzogen, daß ich mich beiem Zusammenhange sei etescglegtzichwätzern, den Staohwitwerzeiten freuen. Es ist das nichts, als eine sasationslüisterner Schrifiseler. Und es wäre sa auch inr auch nicht burch frohzunh abgespannt von der Arbeit freudigen Abschiednehmen nicht. Wie der von dem Strohwitwer mit den kohlschwarzen Händen, der auf dem Rückweg vom Bahnhof einen Freund traf. „Mensch“, sagt der Freund,„wo kommst du denn her?“ „Vom Bahnhof. Olle weggebracht!“„Ja, Menschenskind, wo hast du denn die schwarzen Hände her?“ „Lokomotive gestreichelt!“ So ist es nicht mit dem Abschied. Uorne Uärtbdan); C Trank und gebt dann schleuntgst, burch den. 3ug, um) vehapt.“ Beisihm sind in den Einteitspreis zwei Würste. einbegriffen. Warme Würsichen. Zu verzehren im mit sechs Personen im Ferienzug nach der Ostsee sitzen, obwohl Meier erst vor zwei Monaten mit seinen Gläubigern auf 50 Prozent akkordiert hat? Und Müllers hätten auch lieber zu Hause bleihen und sich für das Geld einen neuen Teppich taufen souen. Wo alte so schäbig ist und schon Löcher hat! Für Jungzwei Kavalliere dabei. So hat jeder seine licherweise haben wir damit aber noch etwas Zeit. Das kommt erst nach den Ferien! Im übrigen werden wir hier in Bochum auch so Spaß bebommen, Asorgt die Natur. Wer das nicht will, besucht unsere schönen Strand= und Flußbäder. Und wem auch bogistichzgaßt, für den ist besoezhrfschen böinen Dixhung hier in Bochun noch nicht ganz Theater ist. Wir haben zwar für unsere Eintrittskarte Wette Geräusch machten. Man wende nicht ein, daß Schscictt bet bett. der.#. S Theater. Ich stelle mir das Bild einer Gesellschaft in in Bochum Schule. Satte Leute sind viel wegiegzririz Gehälter dem Kunden die Innehaltung einer Ratenzahlung nachweisbar, unmöglich wird: dafür der derzeitigen Zahlungsbeschränkungen der Banken#r schanden. Diskontpolitik. Gegen eine weitere Heraufsetzung des Diskonts und des Lombardsinzsußes, hat die Vereinieze, Kazitmann, schaft schwerste bedenzen vorgebracht., was die Gut haben bei den Sparkassen betrifft, so liegt kein Anlaß vor, Mißtrauen gegen die, Spaptape,#, gegen. Vereinigte Kaufmannschaft mit den maßgebenden Stellen Verhandlungen, über deren Ergebnis die beteiligte. Firmen unterrichtet werden. Vor allem verlangen wir die Umschreibung von Sparguthaben innerhalb der selben Sparkasse. Die der Vereinigten Kaufmannschaft angehörender, Faxzentu# dem wohlerwogenen„Rate gefolgt, Sparta###### dann nicht zuruckzuweisen, wenn##geggalchenicht weil angsboten werden, und zwar beshalb nicht, woeil das Mißtrauen der Sparer nur verstärkt worden wäre, wenn die Firmen sich geweigert hätten, Sparkassenbücher in Zahlung zu nehmen. Die mit Sparkassenbüchern bezahlten Verkäufe sind gering. Firmen, die etwa durch eine Reklame die Sparer zur Herausgabe von Sparkassenbüchern selbst veranlaßt haben: mussen nun auch selbst sehen, wie sie damit fertig werden. Geinleineen und Spaltasser. Keine neuen Sparkassenkredite an die Gemeinden rstandes des sie ihren Einfluß geltend machen Abschiednehmen ist eine Kunst. Es gibt Familien, die zu jeder Abreise eines der Ihren bi Glied nebst Verschwägerung in linker und rechsteggh, und aufsteigender Linie schon rein ehrenhalber vongählig auf dem Bahnhof antreten. Die den guten Onkel Theodor als einen verworfenen Hagestolz bar jeden Familiensinns verachten, weil er nicht zum Bahnhof kam, als Tante Eulalia neulich nach Hattingen reiste. Wer weiß, ob man in diesem Leben die gute Och Lante wieder lebend erblickt? Und was müßte man sich binterher für Vorwürfe machen, wenn sie inzwischen kürbe? Besonders, wenn man im Testament dann nicht bedacht wäre. Wird man trotzdem von ihr nicht bedacht, s0 hat man sich eben in ihren Charakteranlagen geirrt und kann wenigstens mit Fug und Recht schimpfen. Oenau betrachtet ist der Abschied natürlich für den Abreisenden nur eine unliebsame Verzögerung, Insofern sämlich, als er dann nicht schon vor Abfahrt des Zuges Esinnen kann, seine Butterbrote auszupacken und zu een. Wer in die Ferien fährt, läßt weistens vergnügt hinter sich und legt geringen Wert auf einen feierichen Abschied. Wenn der Zug die Biegung an der Lermannshöhe genommen hat, ist Bochum schon dreivertel vergessen. Man stärkt sich erst mit Speis' und Peredithinhihy, Zoumunen gelungen sei, für 1931 durch rigorose Ausgabesenkungen bepzg guer Hie epgbfahhglt Städtetages, pot, Lapgg, hier Feichsregierung eine Reihe von Maßnaymen empforten, die die Zahlungsfähigkeit sichern Gläge im einzelv, Fann, obrez, durchführbare Projekte AllB, ger Geäel bingroisten en Gehrnie ven direkt erhobenen Steig gis 70 Brozent des Sols so entstehende Loch in den Kommunalfinanzen gestopt werden Knnte, Gzadtetagegz, Her Wsederherstel. und der Notverordnungen Geld zur Verfügung zi Neue Kredite an die Kommunen könnten die Sparkassen jetzt nicht geben, eschcheshes beshscene an se cice die ohnehin sehr schwierig sind, noch weiter komplizieren und ihre Aussichten, zu einem im Sinne der Sparkassen tragbaren Ergebnis zu kommen, außerordentlich erschweren. Bisher haben die Besprechungen zu keinem abschließenden Ergebnis geführt. Der Liguitditätskeise den Sparkassen seit dem Ausbruch, zreczterhaltung des 100 Millionen Reichsmark zur Aufreg#######e bekanntlich sehr stan eingeschränktenz, eg Getzageg der gegeben hat, hat nach Erschöpfung dieses Sparkassen eine weitere Summe, und zwar in Höhe von 75 Millionen Reichsmark, für den gleichen Zweck zur Verfügung gestellt. Natürlich ist den Sparkassen mit einer derartigen trovsenweise erfeezhegg,Perg gung mit Zahlungsmitteln durch die Reichsbane nicht geholfen. Man fordert eine Gleichbehandlung mit den Banken, welchem Verlangen sich übrigens der Städtetag angeschlossen hat, scheint sich aber bei den Sparkassen jetzt nur noch wenig Hoffnung zu machen, mit be. Gleichbehandlungs=Forderung durchzudringen. Weiterhin: Vertrauen Unter dieser Ueberschrift schreibt das Nachrichtenblatt der Vereinigten Kaufmannschaft Bochum in seiner heuden busoche.. und in unsere Wirtschaft daß auch das Ausland der deutschen Wirtschgftegag, sahlosen Wünsche und Fershzzgheg frer Mitgjieder zu sammeln, sie auf ihre Verechiunn hin zu prüfen und das Wertvolle und vermeintlich Ausführbare sofort an die zuständigen Stellen weiterzuleiten. Es ist zum el nicht damit geschehen, wenn darüber geklagt wird, daß zahlreiche Firmen ihre Geschäftsbedingungen verscharft haben oder zur Goldmark=Währung oder Vauta=Rechnung überzrgang= Zaitmaunschaft guch zleichforderlich, der Vereinigten Kaufrig0 meich zeitig die Belege dafür zu uverlassen, damit sie ihren Emftuß genend machen kann, auf daß diese Auswüchse auch beseitigt werden. Die Zahlung mit Verrechnungsschecks namentlich durch bestätigte Schecks, ist unbeding forderlich. Wo ein Wechselprotest auf die BeNeuerdings etwa auf Goldmark(1 Gramm Feingold= 2,79 RM.) oder in fremder Währung ausgestellte Rechnungen sind schahrfzaßgngsmiztzeneiig##er einigte Kaufmannschaft bittet ihre Mitglieder, ihr von Besege, in denen Lieferanten neugchings versuchen, nach Goldmarkrechnungen oder mit LarutaFakturierung zu verkaufen. Aber auch jede andere Verschärfung der Geschäftsbedingungen ist verwerflich und der Reichsverband der deutschen Industrie hat von sich aus erneut davor gewarnt. Wiederholt sprechen wir die Mahnung aus, daß unsere Mitglieder jeoe Art Notgeld ablehnen, und dabei unter Umständen unsere Hilfe oder die der Handelskammer in Anspruch nehmen; darunter fällt auch das von gewissen Kreisen geförderte Wära=System. Barverkauf fördern und Kreditgabe einschränken! Namentlich der Lebensmittel=Einzelhandel wird. da die von ihm vertriebenen Waren von den Kaufern alsbald verbraucht zu werden pflegen, darauf sehen müssen, in diesen Tagen ausschließlich Barzahlung zu erhalten. Leider ist die Zahlungsmoral in den Käuferkreisen erschreckend gesunken. Es Volksentscheid Von der Stadtverwaltung wird uns noch geschrieben: Von den für die Durchführung des Volksentscheides„Landtagsauflösung" amtlicherseits bestellten Abstimmungsvorstehern wird darüber Klage geführt, daß vielfach von den als Beisitzer für den Abstim: mungsvorstand berufenen Stimmberechtigren Uebernahme des Amtes abgelehnt würde mit der Begründung, daß man den Volksentscheid nicht gutheiße. Es wird daher darauf hingewiesen, daß durch die Mitwirkung im Abstimmungsvorstand die persönliche Einstellung zum Volksentscheid nicht berührt wird. Die amtlichen Vorschriften sehen aber vor, daß in den Abstimmungsvorstand nach Möglichkeit Angehörige aller Parteien(also auch der Parteien, die den Volksenstcheid ablehnen) zu berufen sind. Die Abstimmungsvorsteher haben entsprechende Anweisung erhalten. Zur Uebernahme eines Amtes im Abstimmungsvorstand ist jeder Abstimmungsberechtigte verpflichtet, soweit es sich nicht um Mitglieder der Reichsregierung und Mitglieder der Volksvertretungen des Reiches und der Länder und um Personen über 60 Jahre handelt. Stimmberechtigte, welche die Uebernahme eines Amtes im Abstimmungsvorstand ohne gesetzlichen Grund ablehnen, können in eine Ordnungsstrafe genommen werden. Es ergeht daher das Ersuchen an alle Stimmberechtigten, sich auf Ersuchen der Abstimmungsvorsteher für die Mitwirkung in den Abstimmungsvorstand zur Verfügung zu stellen. Die Stimmkartei liegt im Rathause und in den örtlichen Verwaltungsstellen der 1929 eingemeindeten Außenbezirke nur noch heute, Sonntag und Montag auf. Stimmscheine werden dortselbst evenfalls bis einschließlich Montag ausgestellt; von da an bis zum zweitletzten Tage vor der Abstimmung nur noch im Rathause, Zimmer 445/47. Der Zweckverband der katholischen Kirchengemeinden pachtet den Hautkapps Busch für die Ferienhilfe. Der oberhalb des Lottentals liegende Hautkapps Busch ist von jeher ein beliebter Familienausflugspunkt der Bochumer gewesen. In dem etwa 50 Morgen großen Waldgelände liegt ein großer, freier Platz, auf dem sich die Kinder gern tummeln. Dieser Platz war auch im vergangenen Jahr das Ziel der katholischen Ferienhilfe. Um nun den Kindern eine dauernde Erholungsstätte zu sichern, hat der Zweckverband den größten Teil des Hautkapps Busch auf zehn Jahre gepachtet. Eifrig ist man jetzt damit beschäftigt, eine Wasserleitung vom Hautkapps Hof in den Busch zu legen, ferner eine größere Halle zum Schutz bei ungünstiger Witterung und Aborte. Der gepachtete Waldstreifen soll eingezäunt werden.— Dem katholischen Caritas=Verband der Diözese Münster ist es gelungen, 2500 Ferienstellen für Kinder unbemittelter Eltern, insbesondere bei Landwirten, innerhalb der Diözese Münster, und zwar für die Dauer von fünf Wochen, zu beschaffen. Berücksichtigt werden sollen für diesen Ferienaufenthalt Der Vereinsvorstand im Jubeljahre. : Sas Lange Heinr. Lange, Alois Bracke Eduard Piegelbrock, Rob. Walter; sitzend: Hub. Eckardt, Ssepsene: Oo, i Heinr. Heiserholt, Wilh. v. Kölln, Leo Suchert, Arnold Blanke. Am 15. Juli war ein halbes Johrhu=hargerver= lsichent.“ Die alteren Mitglieder aus den slosen, seit der Gründung des Kathegyschen Bosite am.9, päteren Jahren gaben der Jugend ein leucheins Langendrer im Loale der Eitwe votr ums und den I.. an Hpsermut und reue. In aler Stile eins Langendreer im Loiale der Witwe Volle Kaisersteg. Trotz des Ernstes der Zeit glaubte man, das Ereignis doch würdig feiern zu müssen. Die der 50jährigen Bestehensfeier voraufgegangenen religiösen Abende bewiesen die große Anteilnahme, die die Langendreerer dem Bürgerverein entgegenbringen; denn alle diese Stunden der Erbauung waren durchweg sehr gut und den spalcten Jahren gaben der Jugend ein tendes Beispiel an Opfermu. und Treue. In aller Stille hat der Bürgerverein die erforderlichen getroffen, um der goldenen Festfeier ein würdiges Ge präge zu geben. Der morgige Tag erfordert nun auch einen gewissen Teil äußerer Kundgebung. Der Kirchplatz der Marienkirche, in der die kirchliche Jubelfeier stattfinden wird, soll im Festglanz erstrahlen, die Bewohner der Schul=, Augusta= und Kaiserstraße, va##h die der Festzug mit den Fahnenabordnungen nach dem Levitenhochamt ziehen wird, wollen die Häuser mit laggen und Ehrenbogen schmücken. Dr. Johannes Rotter: Das beachte„Eruf Heppenn aus der Aens iun! angreift. Er behauptet, Kroeller habe durch sein Handlungen und verfehlten„Spekulationen#### Reiche wissenschaftliche Ausbeute— Die neue Arklis=Karte von oben— Neue Kontinente in kurzen Abständen „Ohne den eingehenden „Ohne den eingehenden Bericht über die einzelnen wissenschaftlichen Ergebnisse der so glücklich vollendeten Arktisfahrt des„Graf Zeppelin“ abwarten zu müssen, darf man schon jetzt sagen, daß diese Fahrt epochemachend und zukunftweisend für die Luftfahrt künftiger Zeiten sein und bleiben wird. Die einzigartigen QualiDr. Eckener käten des„Graf Zeppelin“ sind in der ruhigen, besonnenen und überlegenen Hand seines Führers Eckener Sieger geworden über die Gefahren der Arktis und es war vielleicht ein wahrhaft tragischer Augenblick in der Geschichte der Luftfahrt, als vom schwankenden Boot des Eisbrechers„Malygin“ aus General Nobile seine Grüße zur Gondel des„Graf Zeppelin" hinüberwinkte. Es mag kein gering anzuschlagender Sieg gewesen sein, den Eckener über sich selbst errang, als er sich entschloß, die Arktisfahrt knapp halbwegs und zwischen Nordland und den sibirischen Inseln früher abzubrechen, als man eigentlich geplant hatte. Man wird noch erfahren, welche Momente Eckener zu diesem Entschlusse bewogen haben und man wird dann Vorsorge treffen können, daß sie bei einem späteren Arktisflug das Programm nicht wieder stören. Man wird vielleicht auch die Technik der„Wasserung“ so weit vervollkommnen, daß sie gefahrlos wird und nicht auf ein paar Minuten verkürzt werden muß, wie es in diesem Falle bei der Fühlungnahme mit dem„Malygin" noch geschehen mußte. Wird man auch die atmosphärischen Widrigkeiten bezwingen, die auf diesem Flug die Funkverbindung des„Graf Zeppelin“ mit der übrigen Welt störten? Die rasende Entwicklung der Funktechnik läßt auch das erhoffen. Das sind eigentlich die einzigen Fragen, die einer Wiederholung eines solchen Arktisfluges, ja der Aufstellung eines großzügigen Arktisforschungsprogramms für die Luftfahrt im Augenblick noch entgegenstehen. Es sind verhältnismäßig untergeordnete Fragen, die bald gelöst sein werden. Denn— das ist das Hauptaktivum der Bilanz dieser Arktisfahrt: man hat die Arktis bezwungen und wenn man auch nicht über den Pol flog, so hat man doch festgestellt, daß man bis zum 80. oder 85. Breitengrade herauf mindestens im Sommer die Arktis dem Weltluftverkehr der Zukunft zugänglich ist. Wäre über den 80. Breitengrad hinweg der„Graf Zeppelin“ in gerader Richtung weitergeflogen, so könnte er jetzt in San Franzisko oder in Tokio sein. So eng also schrumpft durch diese Leistung die Welt abermals zusammen, so wurde überdies in wenig mehr als drei Tagen ein Kapitel der Erdforschung bewältigt, an das Hunderte mutiger und zäher Polarforscher ihr Leben gesetzt haben. Wie die Eroberung der Arktis für die Luftfahrt, so ist auch ihre Bezwingung für die Wissenschaft ein noch kaum richtig einzuschätzender Erfolg dieser Fahrt des„Graf Zeppelin.“ Man sollte sich bei dieser Gelegenheit der Tatsache entsinnen, daß wir seit Jahrzehnten in einer Epoche der Eroberung des Nordens stehen, d. h. in einer Epoche, in der die Zähigkeit des Menschengeschlechtes sich immer neue Wohn= und Wirtschaftsgebiete in Gegenden erschließt, die früheren Generationen wegen ihres arktischen Klimas als unzugänglich galten. Es scheint, daß„Graf Zeppelin" das Glück gehabt hat, diese seine Fahrt in einen Sommer zu verlegen, der einem außergewöhnlich milden Winter und einem abnorm heißen Frühsommer in der Arktis folgte. Nur so ist es zu erklären, daß beinahe alle paar Minuten während des Fluges die Landkarte der Arktis bereichert wurde. Auch hier wird die endgültige Auswertung der vorläufigen Entdeckungen noch folgen müssen; sie wird wahrscheinlich in dem großen Arktisjahre 1932 durchgeführt werden können. Sie wird durchgeführt werden müssen auf Grund der Erfahrungen der deutschen Arktisflieger und unter Zuhilfenahme des konstruktiven Genies der Ingenieure und Techniker von Friedrichshafen, denn es ist kein Zufall, daß„Graf Zeppelin" nun auch diese seine Feuerprobe bestanden hat. Das Luftschiff„Italia“ und der englische„R 101“ waren ernste Lehren. Zur Bilanz dieser Arktisfahrt gehört auch die stolze Genugtuung darüber, daß das stille und unbeirrte Wirken der Geisteserben des Grafen Zeppelin seine Früchte getragen hat, die am Stamme des in Friedrichshafen bodenständigen Gedankens organisch gereift sind. Nur weil dieses Werk so organisch wurde und wuchs, war eine Leistung, wie diese Arktisfahrt, möglich und werden künftige Leistungen möglich sein, die sich auf dem bisher Errungenen aufbauen. In früheren Jahrzehnten mußten die kühnen Forscher im ständigen Kampf mit dem Tode den eisigen Zonen und den aufgetürmten Hindernissen der Natur Schritt für Schritt ihre Erkenntnisse abringen. Sie konnten Beobachtungen nur machen, soweit das Auge oder das Fernrohr vom Boden reichte. Die arktischen Luftschiffer konnten aus der doch schon stark erprobten Sicherheit ihrer Kabinen aus großen Höhen und in schnell durchfahrenden weiten Gebieten exakte Aufnahmen aus der Vogelperspektive machen. Arktis=Karte und Ergänzungen des geographischen Bildes in einem Ausmaß nach Hause, wie es vielleicht noch keiner Forschungsreise in diesen Gegenden nach Monaten und Jahren beschieden war. Da stand bisher auf den Karten, auf Grund von Mitteilungen der Jackson=Harmsworth=Expedition vom Jahre 1894, das Harmsworth=Land und das Albert=Edward=Land verzeichnet. Der„Graf Zeppelin“ ist über dieses Gebiet geflogen. Der Erfolg: das Harmsworth=Land und das Albert=Edward=Land sind überhaupt nicht vorhanden. Ihre Entdecker müssen Täuschungen zum Opfer gefallen sein. Die nordöstlichen Inselgruppen des Franz=Joseph=Landes, zu deren Durchforschung Nansen um die Jahrhundertwende viele Monate gebrauchte, konnten im Verlauf einer Stunde exakt topographiert werden. Das Alexander=Land, das dem Franz=Joseph=Land westlich vorgelagert ist und dessen Begrenzung auf den Karten bisher im wesentlichen auf Mutmaßungen beruhte, wurde ebenfalls überflogen, wobei die bisherige Kartenzeichnung sich wurden, zerschnitte. Auf der Heimfahrt konnte der „Graf Zeppelin" feststellen, daß sogar unsere Kenntnisse des asiatischen Festlandes im hohen Norden mehr als lückenhaft und zum Teil falsch sind. Ausgehend von dem asiatischen Nordkap, dem Kap Tschejuskin, das etwa auf dem 78. Breitengrade liegt, wurde die große nordasiatische Halbinsel, die TaimyrHalbinsel, etwa auf der Linie des 75. Breitenkreises in ihrer ganzen Ausdehnung überflogen. Die Karten verzeichnen auf dieser gewaltigen Halbinsel, die sich von den Mündungen des Jenissei und des Chatanga nach Nordosten erstreckt und beinahe den Raum des Deutschen Reiches ausfüllt, inmitten eines unermeßlichen Gebietes herrenloser Tundren, die Bergkette des Byrranga=Gebirges und eine weite Seefläche. Wie dürftig die geographische Wissenschaft aus diesen nördlichsten Gegenden des asiatischen Kontinents, wo nur eine arme Fauna von Renntieren, Schneehasen und Eisfüchsen ein dürftiges Dasein fristet, berichtet war, das ergibt sich aus der Tatsache, daß die Zeppelinexpedition Handhungen. M, versehlten„Spekulationen Ruonate und Obligationsinhaber durch Verluste peuller=Konzern um etwa 100 Millionen Gulden# schädigt.„Het Volk“ überschreibt seinen die ganze er## Seite des Blattes füllenden Artikel mit den Wan „Der größte Finanzskandal Europas“. Der Bücher# revisor bemerkt zu dem auch in Broschürenform an gegebenen Artikel, daß er die darin aufgestellten### hauptungen in weiteren Artikeln noch im einzel## bepeisen werde.— uu einzehn Zochumer Anze Große Ueberschwemmungen in Indien „Dach erzngen gus Kaltzuta ist der Prahmapuns Sahm, Berlins Riese, fensterlt dem Riesen vom Bodensee: Willkommen! K B Tn. erSm —* UNe zu einem sehr großen Teile als falsch herausgestellt hat. Land, das man bisher als Insel ansah, wie die Eremitage, stellte sich dem Luftschiffbeobachter als Halbinsel dar. In dem Kanal, der das Franz=Joseph=Land in nordöstlicher Richtung durchzieht, wurden mehrere Inseln festgestellt, die bisher auf keiner Karte verzeichnet waren. Diese Tatsachen hätten allein schon genügt, um das Ergebnis der Zeppelinfahrt zu einer geographischen Großtat zu stempeln. Im Verlauf von Stunden konnten die Beobachter im Luftschiff ein klares Bild jener Gegenden gewinnen, von denen ein Payer vor sechzig Jahren nach zweijährigen fürchterlichen Strapazen nur andeutende Umrisse heimbringen konnte. Das Luftschiff brauchte sich mit diesen Feststellungen nicht zu beschränken. Sein Aktionsradius war noch längst nicht erschöpft, und da die Expeditionsleitung bewußt auf Rekorde— in der Richtung des Poles— verzichtete, sondern lediglich auf die Entdeckung von wissenschaftlichem Neuland ausging, so wurde der Kurs nicht nach Norden, sondern nach Osten, in der Richtung auf das sagenhafte Nordland, gelenkt. Von diesem arktischen Gebiet das auf der Linie des 80. Breitenkreises dem sibirischen Festland im Eismeer vorgelagert ist, haben wir bisher nur recht dürftige Kenntnisse. Die Entdeckung liegt wenig mehr als ein Jahrzehnt zurück, und erst eine russische Expedition, die in diesem Jahr zurückkehrte, hat das Wissen um dieses sagenhafte Land etwas erweitert, ohne natürlich seine Ausmaße bestimmt zu haben. Diese russische Expedition konnte nur vermuten, auf einer hohen Felskuppe den nördlichsten Punkt des Nordlandes und damit wahrscheinlich die nördlichste Spitze Asiens erreicht zu haben. Als der„Graf Zeppelin" am Dienstag, dem 28. Juli, im morgendlichen Mondschein eine zauberhafte Gletscherlandschaft passierte, aus der gewaltige Basaltfelsen in ein wild wogendes Nebel= und Wolkenmeer hineinreichten, da konnte der wissenschaftliche Expeditionsleiter, Samoilowitsch, den Fahrtteilnehmern auf Grund, der vorausgegangenen umfassenden Beobachtungen mit Sicherheit erklären, daß sie dieses überwältigende Naturschauspiel tatsächlich an der nördlichsten Spitze des Nordlandes erlebten. Die Voraussetzung zur Sicherheit dieser Feststellung war gegeben, weil die Expedition aus der Vogelperspektive die gesamte Umgrenzung des Nordlandes auf der Karte hatte niederlegen können. Dabei hat sich nach den bisherigen kurzen Mitteilungen durch Funkspruch ergeben, daß die Ausdehnung dieses Nordlandes die bisherigen Vermutungen weit übertrifft und die von Nowaja Semlja um ein erhebliches übertreffen dürfte. Man kann die erste genaue Aufnahme des Taimyrsees machen konnte und daß sie in die Karte dieses Gebiets ein großes Gebirge von 30 Kilometer Breite und mit Höhen bis zu 1500 Meter einzeichnen mußte, das bisher noch nirgendwo erwähnt war. Eine Reihe von Einzelfeststellungen über Eis= und Gletschergrenzen, über die Möglichkeiten der Kompaßnavigation und viele andere Dinge mehr ründen das reiche Ergebnis dieser ersten Arktisfahrt des„Graf Zeppelin" ab, der voraussichtlich nun weitere folgen werden. Mit Spannung wartet die wissenschaftlich interessierte Welt auf die ausführliche Berichterstattung. Der Fahrtverlauf „Graf Zeppelin“, hat nach vorläufiger Schätzung 10 600 Kilometer hinter sich gebracht, davon 8600 Kilometer ohne Nachfüllung von Betriebsmitteln. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit des Luftschiffs, das wiederholt die Motoren drosselte oder ganz abstoppte, betrug dabei 88 Stundenkilometer. Es benötigte für die Strecke Friedrichshafen—Berlin(600 Kilometer) 8 Stunden= 75 Stunden=Kilometer, Berlin—Leningrad(1400 Kilometer) 16 Stunden = 87 Stunden=Kilometer, Leningrad—Halbinsel Kanin(1300 Kilometer 12 Stunden= 108 Stunden=Kilometer, Kanin—Franz=Josef=Land(1200 Kilometer) 18 Stunden= 67 Stunden=Kilometer, Franz=Josef= Land—Nordland—Taimir—Nawaja Semlja(2400 Kilometer) 32 Stunden= 75 Stunden=Kilometer, Nowaja Semlja—Leningrad(2300 Kilometer) 25 Stunden= 92 Stunden=Kilometer, Leningrad—Berlin(1400 Kilometer) 13 Stunden= 108 Stunden=Kilometer, Berlin—Friedrichshafen(600 Kilometer) 8 Stunden = 75 Stunden=Kilometer. hat jetzt in 202 Fahrten insgesamt 280 000 Kilometer zurückgelegt. Meldungen aus Kalkutta ist der Brohmapute# Ds wird nicht infolge anhaltender Regengüsse über die Ufer getreie##### nach Wieder! sangsverkehrs au doch wieder ein Gerlich gesell acsce Ghece e Geschche e. i. gemeldet worden; der Sachschaden soll in die Millionen gehen. Behörden und wohltätige Organisationen sind damit beschäftigt, tausenden von Obdachlosen Unterkunft zu verschaffen.en uinter Schweres Autounglück bei Augsburg Ein aus Dilingen kommendes 31. Juli. „.„Ein aus Bingienaammender mit sechs Personen besetzter Schnell=Lieferwagen, der einer Münchener Firma gehört, stürzte beim Ueberholen eines anderen Lieferwagens mit voller Wucht in den Straßengraben und wurde vollständig zertrümmert. Von den Insassen wurde ein neunjähriges Mädchen aus Dillingen sofort getötet, ein fünf Jahre altes Mädchen g# Dillingen und ein 20 Jahre alter Maler aus Halle .,., wurden lebensgefährlich verletzt. Die übrigen Insassen kamen mit leichteren Verletzungen davon. Seusationelles Ergebnis einer Zwangsversteigerung Am Freitag fand 5 Lenzen(Elbe), 31. Juli um Freitag fand die Versteigerung der tausendhrigen Burg Lenzen statt, die sich zuletzt im Besitz des Rittmeisters a. D. von Isermann befand. Der Verlauf war insofern sensationell. als nur ein Gebot und zwar von der Genossenschaftsbank Lenzen abgegeben wurde, von der die Zwangsversteigerung ausging und die auf die Buxg eine Hypothekenforderung von 120000 Mark hat. Das Gebot lautete auf 2000 Mark. Der Besitzer hat Beschwerde eingelegt, da nach Angaben eines vereidigten Taxators der Wert der Burg mit 350000 bis 400000 Mark beziffert wird. Ueber den Zuschlag wird am 5. August entschieden Amerikanische Millionenstiftung für Berlin Julius Rosenweld aus gy, Verlin, 31. Juli. #ttie#oenwald aus Chikago, der bereits ver schiebentlich größere Stiftungen für Deutschland geshrt hat, hat durch Vermittlung des amerikanischen Botschafters dem Berliner Overvürgermeister mitgeteilt, daß er Berlin eine Million Dollar stiften wolle für die Errichtung einer Zahnklinik für Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren. Nachdem der Magistrat sich mit der Annahme der Stiftung einverstanden erklärt hatte, unterrichtete der Oberbürgermeister jetzt die Fraktionen des Stadtparlaments. Zugleich wird bekannt, daß der Oberbürgermeister von Newyork, Walker, der Reichshauptstadt wiederum einen Besuch abstatten wolle. Mit seiner Ankunft wird für den 12. August gerechnet. Nach seinem Berliner Aufenthalt will Walker Kuraufenthalt in Bad Nauheim und in Karlsbad nehmen. Tödlicher Ausgang einer leichtsinnigen Weite die Begeisterung von Samoilowitsch Die wissenschaftliche Ausbeute dieser glänzend gelungenen Fahrt, zumal sie unter ziemlich glücklichen meteorologischen Verhältnissen vor sich gehen konnte, mußte darum ganz außerordentlich und über Erwarten reich werden. Die Expedition bringt ganz bedeutende Korrekturen der bisher festgelegten verstehen, von dem nach einem Presse=Funkspruch Eckener gesagt haben soll, daß er bereits in die dritte Ohnmacht gefallen sei, weil er alle zehn Minuten einen neuen Kontinent entdeckte. Bei der Ueberfliegung der Kamenew=Inseln scheint die Expedition nach den bisher vorliegenden Berichten keine wesentlichen Feststellungen haben machen zu können, weil die meteorologischen Verhältnisse hier scheinbar die Beobachtung erschwert haben. Dagegen ist die Feststellung wichtig, daß das Nordland durch einen Kanal in zwei Hälften zertrennt wird, während man bisher annahm, daß nur eine tief eindringende Bucht dieses Gebiet in zwei Lappen, die aber doch wieder als zusammenhängend angenommen Die Arklisfahrt des„Malygin“. „„ Moskau, 31. Juli. Der Korrespondent der Telegraphen=Agentur der Sowjetunion an Bord des Eisbrechers„Malygin“ meldet: Der Aufenthalt des Eisbrechers in der Tichaja=Bucht wurde zum Besuch des„Tal des Schweigens“ benutzt. Die auf dem Franz=Josef=Land Ueberwinternden berichteten den ausländischen Journalisten und Touristen über die wissenschaftlichen Beobachtungen auf der Insel Hooker. Am 31. Juli um 4 Uhr früh verläßt Eisbrecher„Malygin“ die nördlichste Radiostation der Sowjetunion und die Ueberwinternden auf Sevanaja Semlja und fährt durch die Mellenius=Straße zur Insel Nordbrock. Der„Größte Finanzskandal Europas“. Teilhaber des holländischen Müller=Konzerns um 100 Millionen Gulden geschädigt. Das Oraer der f..s Fmsterdam, 31. Juli. " gas Organ der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Hollands,„Het Volk“, veröffentlicht in seiner heutigen Abendausgabe in sensationeller Aufmachung einen offenen Brief des früheren Bücherrevisors Heyne der .=G. Wm. Müller& Co., Rotterdam, an den Vor31. Juli. Einen tragischen Ausgang nahm eine Wette, die ein 20jähriger Mann in Metz mit seinen Arbeitskollegen abgeschlossen hatte. Er wettete mit ihnen um 1000 Frank, daß er den höchsten elektrischen Leitungsmast eines Fabrikgebäudes erklettern würde. Es gelang ihm tatsächlich, den Mast emporzuklettern, beim Abstieg kam er jedoch mit dem Kopf gegen die Hochspannungsleitung. Sein Körper stand sofort in Flammen, und er stürzte tot zu Boden. hirtenrache in der Takra a„„ Prag, 31. Juli. Der 28jährige Ingenieur Nikodem Griszinski aus Warschau, der mit seiner Schwester und seiner Braut in der Hohen Tatra einen Ausflug unternahm, wurde auf einer Alm von einem Schäferhund angefallen. Als er daraufhin einen Schreckschuß abgab. raste der Oberhirte Juraj Zarodsky aus der Sennhütte und streckte den Touristen mit einem Beilhieb zu Boden. In der Notwehr feuerte der Ingenieur einen Schuß ab, der den Hirten mitten ins Herz traf. Nun stürzten sich die sechs Gehilfen des Erschossenen auf den wehrlos am Boden liegenden Fremden und brachten ihm durch Axthiebe, Fußtritte und Faustschläge furchtbare Verletzungen bei. Die durch die beiden Damen zu Hilfe gerufene Gendarmerie wurde durch die Hirten derart bedroht, daß diese ständig mit vorgehaltenem Revolver gezwungen werden mußten, die Hände hoch zu halten. Sowohl die Leiche des Hirten als der Ingenieur waren verschwunden. Nach langem Suchen fand man den Toten in einem Gebüsch versteckt und Griszinski bewußtlos, an Händen und Füßen gefesselt, auf dem Heuboden. Der Ingenieur wurde in hoffnungslosem Zustand ins Kaschauer Krankenhaus gebracht, wo er kurz nach der Einlieferung gestorben ist. Die Hirten wurden verhaftet. Herndon und Pangborn in Moskau gelandet. Die Flieger Herndon und Pangborn sind in Moskau gelandet. * Amy Johnson in Omsk eingetroffen. Die Fliegerin Amy Johnson ist in Omsk eingetroffen. * Die Fehlspekulationen bei der Bäckereinkaufsgenossenschaft. Vor einigen Tagen stellte die Bäcker einkaufsgenossenschaft e. G. m. b. H. Bremen ihre Zahlungen ein. Wie jetzt bekannt wird, sind die Zahlungsschwierigkeiten herbeigeführt worden durch Fehlspekulationen des inzwischen entlassenen Geschäftsführers der Genossenschaft, der ohne Wissen von Vorstand und Aufsichtsrat Spekulationen vornahm, die zu Verlusten in Höhe von 400—450000 Mark führten. Das Eigenkapital der Genossenschaft beträgt 415000 Mark. Zurzeit wird der Status der Genossenschaft aufgestellt. 17 sitzenden des Aufsichtsrates dieser Gesellschaft, Dr. A. G. Kroeller, in dem der Bücherrevisor Kroeller scharf verdienen die aufsehenerregenden Modelle im führenden Spezialhaus „KUCHENSCHAU: Kortum- und Rottstraßen-Ecke Sie verdauen besser, hauen nicht mehr unter don lästigen Beschwerden. BIs geg, Aufgeßen„Soiltzrennen an leiden, venn Nie nach jeder Mahlzeit etwa- Rullrich Salz nehmen. Bullrich r aehern.siue, zsen gagsrnehne Veriaung, iunt uit unübertraffen„und. selbst bei dauerndem Genuch vollkommen unsch ldlich K NS M E TI Wst M -SOT M S H deußerlich geschl dafür das unzur Konferenz, die #nangreiche K land damit zwin denen Kapitaldec ser Zwang ist, Interesse der Erl man nicht antast schweren Opfern autrechterhalten verhandlungen d. Hauptgläubiger abziehungen vor abziehungen diese Verhandluf ledigung finden, eines ordnungs verkehrs vorer lichen Maßnal ist schon notw gegenwärtigen 2 den über den F augenblicklich schen den Begri lichkeit einer Zahlungsverkehr als ausgeschloss der Banken, Ge findliche Kapita zurückzuverwan durchweg ungen Geldern ist Kap auf jeden Fall Geld werden ka konnte. Die La facher, wenn d nung bewahren abheben würde. Akzeptbank eir Großbanken,w ringert worder fangreiches S; geschaffen, in — und wahrsch kehr in der H auftauchende Anders stehte kleineren Bank den Vorgängen Sie sind nicht letzten Jahren der ihnen zuge schaftsaktion Augenblick ka reichende Hilfe also über die hinweghelfen gesorgt werden sichtiger beha Rede davon se Spargelder des tote Werte bl verhindert wil werden. Nur 1 das Geld bleit daher künftig Spielraum wa Nachfrage na und nicht Get seine Kapitall weil im Auge Diesen Gesich Am Für drahtlose Auszahlungen Suenos Alres london... lenyork Rio de Janeiro Amsterdam Srüssel sagapest.. banzig Hlelsingfors talien Jugoslawien kopenhagen ös Paris. Prag Schwelz Spanien.. Stockholm Wen (=) Sonn sche Orchester 6 Uhr ein bestimmt sta Parkhausscl. Stadtparkter Frei=Konzer Leitung von zeige.) (:) Skale bringt die die beliebte Kollo. Die mertz. 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Anz Handel- Gewerbe-Indultrie Samstag, 1. August 1931 WVarheikun Zahlungsverkehr— Diskonterhohung— Scibilhine schmerzlich eindringlich hat erkennen lassen, = zu verschaffen, wird eine der vornehmsten der künftigen deutschen FinanzgesetzBochum, 31. Juli. wird nicht leicht begriffen werden, warum totz aller in der letzten Zeit ergangenen Forderunnach Wiederherstellung des unbehinderten Zahlungsverkehrs auch über den Ultimo kurz hinaus ioch wieder eine Zwischenlösung eintreten soll. Aeußerlich gesehen, bleibt nach wie vor der Grund das unzureichende Ergebnis der Londoner die keine Aussichten auf rasche und sfangreiche Kredite eröffnet hat und Deutschdamit sich nach der zu kurz gewor#n Kapitaldecke zu strecken. So schmerzlich dieZwang ist so unumgänglich ist er doch im 180 89 Uhumagaten 8.-— J A. Aug der Wührungsstabilität, ule Interesse der br hu,„Il, nachdem man sie unter so seüveren Obiern huxch die Prhahen“ zug, Stillhalte. Eraich Graingegr en Arigertentgesehe— Patesie. Prürtigen Zustandes vollkommen blax.. 4“ Zeit so Geltung Aufgaben der gebung sein. im gegenwärtigen Zahlungsverkehrs sagt anderes, gegenFesen gürtigen#rigeg und über die Verständnis klar zu werden über den Begriff des Geldes lichkeit einer sofortigen gänzighen, Pgegrege### in bewahren und nur dringend benötigtes Geld Ehehen würde Zwar sind durch die Schaffung Teil der Schwierigkeiten bei den nicht beseitigt, so doch verist damit ein umabneben wurde. Akzeptbank ein Großbanken, wenn Finsert vorden, denzneinanderlaufender Röhren fangreiches nach Möglichkeit System ud Pechenbenleuie Berzeige, ertolist u— Leie entstehenden Verlegenheiten In Zukunft wird aber dafür Es liegt auf der Hand, daß Zeitpunkt jede Lockerung des von einer weiteren Diskonterhöhung begleitet sein muß. Und da diese Lockerung bereits für heute zu erwarten ist, hat sich die Reichsbank gestern schon entschlossen, den Reichsbankdiskont abermals heraufzusetzen. Die Wirtschaft hat sich, besonders in den letzten Tagen, mit Nachdruck gegen jede weitere Diskonterhöhung gewandt, denn jede weitere Diskonterhöhung legt ihr neue Lasten auf, verlangt von ihr neue Opfer. Viele Unschuldige, und wer rechnet sich nicht dazu, werden wieder von der neuen Erhöhung betroffen werden. Die Begründung der Stellungnahme der westdeutschen Industriever, bände gegen eine weitere Diskonterhöhung deutlich, welche Gefahren drohen. als die Unmöglichmachung der Konkurrenz über dem Ausland wird zu Recht befürchtet. Es darf aber, da die heute notwendig gewordenen Diskontsätze wohl nur von vorübergehender Dauer werden, damit gerechnet werden, daß die Opfer nicht allzu große Verheerungen anrichten. Jedem einsichtigen Wirtschaftler wird überdies klar sein, daß die Reichsbank jetzt garnicht anders handeln kann. Nur wird man verlangen müssen, daß der neuen Erhöhung auch baldigst die augenblicklich mögliche Erleichterung des Zahlungsverkehrs folgt. So wie die Verhältnisse zur Zeit liegen, kann es nicht lange mehr weitergehen, soll nicht die Wirtschaft vollkommen von allen Geldern entblößt werden. Der hohe Reichsbank-Diskont gibt der Reichsbank ohnehin die Möglichkeit, sich vor unnötigen Abziehungen zu schützen. Jedenfalls ergibt sich für die Wirtschaft die dringende Aufgabe, sich mit größter Beschleunigung gegen die ganz großen Gefahren zu wappnen, die ihr von der Zinsseite her drohen. An Preiserhöhungen, die einen Ausgleich schaffen könnten, ist in diesem Augenblick garnicht zu denken. Es bleibt also nichts anderes übrig, als die sonstigen Unkostenelemente zu vermindern. In solchen Produktionszweigen, in denen noch große Lagervorräte vorhanden sind, wird in einem bisher unge annten Maße liquidiert werden müssen. Je schneller diese Liquidation vor sich geht, desto eher ist auch wieder an eine konjunkturelle Belebung zu denken. Der Prozeß, dem jetzt unsere Wirtschaft plötzlich muß man sich klar sein— die stürmisch erzwungene Nachholung dessen, was man beim langsamen Abstieg der Konjunktur immer wieder vermeiden zu können glaubte. Es ist die Zeit der ganz großen Verluste, aber es ist für denjenigen, der die alten, immer wiederkehrenden Regeln der kapitalistischen Wirtschaftskrise vor Augen hat, auch eine notwendige Operation, die einmal kommen mußte. Steinig ist der Weg, den die deutsche Wirtschaft vor sich hat. Selbsthilfe ist das Motto, unter dem er gegangen werden muß. Hoffentlich wird dieses Wort nicht mißverstanden und etwa dahin gedeutet, daß sich Deutschland mit einer Mauer abschließen und nun ein selbstzufriedenes Dasein führen kann. Dazu sind heute die Fäden, die es mit dem Auslande verbinden, zu zahlreich und die Abtragung der Auslandsverpflichtungen ist nur dann denkbar, wenn die deutsche Wirtschaft Zinsen und Amortisationen durch einen möglichst großen Ausfuhrüberschuß verdient.„ ren Zeit von neuem eines großzügigen braucht nicht bei der Propagierung Daß in dieser für die Wirtschaft besonders schwe#r nauem der Gedanke der Schaffung Wirtschaftsplanes auftaucht, überraschen. Natürlich ergeben sich eines solchen Planes gleich wieder die stets bei solchen Gelegenheiten auftauchenden Schwierigkeiten, nicht nur nach der personellen, sondern auch nach der wirtschaftlichen Seite. Nichtsdestoweniger, über Inhalt, Wert und zu erwartenden Nutzen eines Wirtschaftsplanes wird geOpfer sprochen, werden müssen, so bald der Plan geboren sein wird. Vieljährige Erfahrung warnt davor, sich von Programmen, seien sie groß oder klein, viel zu versprechen. Programme ohne Männer nützen nichts. Männer bedürfen aber der vorher festgelegten Pläne. Recht bedenklich ist die Ankündigung, daß neue Behörden geschaffen werden sollen. Bei dem Kommissar oder den Kommissaren wird es natürlich nicht bleiben. Der Kommissar muß einen Stab und eine Behörde haben. hen wir vor der Wiederholung eines schon oft begangen worden ist, daß nämlich,„ eine Organisation versagt, sie nicht etwa in Ordnung gebracht, sondern statt dessen eine neue errichtet wird, die das tun soll, was Aufgabe der schor bestehenden hätte sein sollen. Man nennt das Deutschland organisieren. Wir haben einen netts-Wirtschaftsausschuß, wir haben ein schaftsministerium, ein Arbeitsministerium, ein Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft und sogar ein Reichsfinanzministerium. Schon aus diesem Grunde erscheint es uns unangebracht, wieder eine neue Stelle zu schaffen. Man entschließe sich lieber. an den bisherigen Stellen zu positiven Tate anstatt wie bisher im Stadium von Verhandlungen und Empfehlungen zu verharren. Unseres Erachtens jedenfalls, erscheint ein besonderer Kommissar fstellung eines Wirtschaftsplanes keinesfalls F. S. den Monat August geschlossen werde. Immerhin werden durch die Maßnahme 75000 Arbeiter zum Feiern gezwungen. Die Montage aus den bisher fertigen Autoteilen soll nicht eingestellt werden. Als Ursache kann die Absatzstockung infolge der europäischen Finanzkrise angegeben werden. Diese Absatzschwierigkeiten machen sich auch bei der euro päischen Automobilindustrie, vor allem bei der deutschen, bemerkbar. So wird bekannt, daß die Opelwerke in Rüsselsheim ihren Betrieb vorübergehend vom 29. Juli bis 4. August stillegen. Diese Möglichkeit wird gleichzeitig dazu benutzt, um die Arbeiterschaft in Urlaub zu schicken. Die Adam Opel AG. glaubt, mit der Stillegung von wenigen Tagen auszukommen. Interessant ist, daß lediglich der Inlandsabsatz nachgelassen hat, während der Export keine wesentliche Verminderung aufweist. Weiter wird bekannt, daß die Adler-Werke in Frankfurt a.., die bereits vor einiger Zeit rung der 40-Stundenwoche geschritten die 32-Stundenwoche einführen. Absatz beträgt hier nur 50 der gleichen Vorjahreszeit. waren, jetzt Der gegenwärtige Prozent gegenüber dem Quer durch die Wirtschaft ein, weiter sehr„ungünstiges Absatzverhältnis. Es wird deshalb nach wie vor Absatzverhältnis. kurz gearbeitet. auch Vielleicht ste- Wüngsche Fehlers, der wenn Ueberwiegend waren die Berichte über die Wirtsatz zu frühezeg, Parr-einen Pindlus ausgeü diesem Jahr rast gar keinen Einrlus ausgeubt. * Nachdem nunmehr die deutsche Gruppe des Internationalen Waggonkartells den Vertrag des Kartells zum 31. Dezember gekündigt hat, sind von der ser Organisation alle Parteien aufgefordert, worden. Leitung dieihre hinsichtlich einer etwaigen Verlängerung zu äußern und zwar soll diese Aeußerung bis zum 1. September erfolgen. in KabiWirtmit zur Aufst Die französisch-englischen Kreditverhandlungen sind wieder aufgenommen worden. Man rechnet jetzt mit einem erfolgreichen Abschlus der Verhandlungen. Generalverlammlungsbeschlüffe De Kaeste e egece Sescenesgehhe e Prozent Dividende beschloß größter Brutalität unterworfen wird, ist— darüber notwendig. Berliner Effekten-Lombardkaffe gegründet Provinz wieder ausgelchalfet die Generalversammlung. keine Dividende zu ver Augnahme von 7878 Reichsmark dem Kanitel-Reservefonds überwiesen. Im Vorjahre blich das Diergarat-Agrissen). Reichsmark 1930 mir.39 Milignen in Höhe vor weiter zurück. gegangen.— Maschinenfabrik Flottmann AG. In Herne. Der bekannte Abschluß Kapital-Reser Veigolj, Gieigengen, Im Gewerschst er rätMerisgen IfV in Rbelnbegargz, veberhissasen: 30 mit.8 Millionen Keignsmark genehmigt. Förderung und Absatz sind weiter zur Kegangen.— b. gug wurde genehmist. ste Werte biktben soll, denn des wären sie, wenn dehber Finftig jedes Tnatitat einen ausreichenden veil im Augenblick kein Geld in den Kassen ist. Die Gründung einer Lombardkasse für den Berliner Platz ist am Freitag formell durchgeführt worden. Das Gründungskapital in Höhe von 1 Million Reichsmark ist von den Mitgliedern beider Gruppen der Berliner Bedingungsgemeinschaft für den Wertpapierverkehr sowie einigen öffentlichrechtlichen Instituten aufgebracht worden. Den Vorbilden zwei Mitglieder aus der Verwaltung stand bilden zwei Mitglieder aus des Berliner Kassenvereins und einem ** Der beider Amtliche Deröseniaunge Berlin, den 31. Juli 1931 Für drahtlose Auszahlungen Suenos Aires London Newyork Rio de Janeiro Amsterdam Brüssel Budapest Danzig Helsingfors Italien Jugoslawien Kopenhagen 1oso Paris Prag Schweiz Spanien Stockholm Wien... 1Pap, Pes. 1 Pfund 1 Dollar Milreis 100 Gulden 100 Belga 100 Pengö 100 Gulden 100 f. M. 100 Lire 100 Dinar 100 Kronen 100 Kronen 100 Franken 100 Kronen 100 Franken 100 Pes. 100 Kronen 100 Schilling! Oisk. a. 1 Geld Brief .249.249 20.455 20.495 .209 .299 169.68 58.76 73.43 81.07 10.585 22.07 .458 .217 .301 170.02 58.86 73.57 81.23 10.605 22.11 .472 112.53 112.75 112.55 12.77 16.50 16.54 12.48 12.50 82.02 82.18 38.06 38.14 ae Geld 1 Brief .264.268 20.40520.445 .299.217 .289.291 169.73170.07 58.69 58.81 73.45 73.59 80.92 81.08 10.59510.615 22.04 22.08 .453.467 112.37/112 49 112.37/112.49 16.53 16.57 12.475 12.495 81.90 82.06 38.41 38.49 MünzParität .78 20.43 .198 .368 168.74 58.37 73.42 81.72 10.57 22.00 81.00 112.50 112.50 16.40 85.00 81.00 81.00 12.08 112.59.112.69 12.0 59.14 59.26 59.19 59.31 1153.88 der Bank des vertune,.; tionekasse 44. Vorstandsmitglied der Liquidationskasse AG. Aufsichtsrat ist paritätisch mit Vertretern Gruppen der Berliner Bedingungsgemeinschaft besetzt. Die Geschäftsführung liegt in den Händen der Bank des Berliner Kassenvereins. Die Tätigkeit der Lombardkasse ist so gedacht, daß die Kreditnehmer ein Depot in Effekten zu stellen haben, das zu einer vom Ueberwachungsausschuß(Aufsichtsrat) festzusetzenden Beleihungsgrenze beliehen werden kann. Außerdem müssen die Kreditnehmer bei Gewährung der Darlehen Solawechsel in Höhe von 10 Prozent des in Anspruch genommenen Lombardbetrages einreichen, durch welche ein Garantiefonds und damit eine erhöhte Sicherheit geschaffen wird. Es ist vorläufig festgesetzt, daß der Höchstbetrag der Einzelbeleihungen 100000 Reichsmark nicht übersteigen soll. Ueber die bewilligte Kreditsumme stellt der Darlehnsnehmer einen Wechsel aus, den die Lombardkasse AG. akzeptiert. Der Zinssatz für die Darlehen soll 3 Prozent über dem Satz liegen, zu dem die Akzept- und Garantiebank AG., die der Berliner Lombardkasse einen Rediskontkredit gewährt hat, ihrerseits bei der Reichsbank diskontiert. Die Kasse wird ihre Tätigkeit bereits am Montag aufnehmen. Man glaubt, mit Hilfe dieses Instituts bis zu 10 Millionen Reichsmark Lombardkredite geben zu können, die ausschließlich den zur Berliner Börse zugelassenen Privatbankiers zugute kommen sollen. Mit der Regulierung bestehender Börsenengagements hat die Gründung nichts zu tun. Sie soll vor allem die Zeit bis zur Wiedereröffnung der Börse überbrücken. Wieder tägliche Abrechnung beim Berliner Kaffenverein Die Bank des Berliner Kassenvereins teilt durch Rundschreiben an ihre Konteninhaber mit, daß ab Montag, dem 3. August, wieder täglich eine Scheckabrechnung vorgenommen werden wird. Die Schecks sind jeweils am Tage vor der Abrechnung, bis 1 Uhr. einzuliefern, erstmals am Samstag, dem 1. August. Adca-Dresdner Staatsbank-Fufion vollzogen Auf Grund einer Notverordnung der sächsischen Regierung wurde die gemeldete Fusion zwischen der Allgemeinen Creditanstalt in Leipzig und der Dresdner Staatsbank in Kraft gesetzt. Ausländische Börfen Newyork, Anfang: Unregelmäßig und zurück. haltend. Brüssel: Im Verlaute wieder nachgebend. Paris: Nach freundlichem Beginn schwächer. Zürich: Nicht einheitlich. Mailand: Behauptet. Wien: Lustlos und eher schwächer. Berliner Produktenbericht Pe Gerig, 31. Jul 1931 Anlicht Rasdsensche eier Schaltk unt schenin enr chhenen sonst per 10 Klogranm 100prozentiges Ruhrkohlenfyndikat In der gestrigen Zechenbesitzerversammlung kam endlich eine Einigung mit dem bisherigen Außenseiter des Syndikats, nämlich der Niederrheinischen Bergwerks AG. in Neukirchen bei Mörs, zustande. Die Zeche erhielt eine Beteiligungserhöhung um 250000 Tonnen und wird damit Mitglied des um zehn Jahre verlängerten Syndikats. Die Ablatzkrife in der Automobilindultrie In Ergänzung der ersten, etwas unklar gehaltenen Meldung über die Schließung der Ford-Fabriken in Amerika wird jetzt bekannt, daß es sich vorläufig nur um die Einstellung der eigentlichen Produktion in den Ford-Betrieben in Detroit handelt. Die Verwaltung erklärt, daß lediglich für heute vorige Weizen märk. 198—200|200—202 Roggen märk. 146—147|148—149 NeueWintergerste 137—147/137—147 Hafer märk., 147-153|147—153 Weizenmehl 28.-36.0s28.-36.2 ppe eune, Gpng as.25 2 5- 262 Weizenkleie. s11.-12.012.-12.2 Roggenkleie.. 10.-11.0 11.-11.2 Virionaerbsen: 380-.0 280-81.0 Kleine Erbsen Berliner Metallnotierungen Bertg. den fll. bot 1551 (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung uud Bazahlung für ie und Bezahlung für je 100 Klogramm) Elektroistkupfer(wrebars) prompt, cif Hamburg. Bremen oder Rotterdam Standaro-Bie) por„iun gg.-ggof# Sat. Originalhüttenalumigigr. 56.— 89% in Blöcken desgl. in Walz oder Drahtbarren Banka-, Straits, Australzinn in Verkäuferswahl Hüttenzinn, mindestens 99% Reinnickel, 98-99% Antimon-Regulus Silber, 1 Kilogramm, ca. 1000 Feinheit..... Gold, 10 Gramm Altplatin per Gramm(Abfälle) Circapreis Techn. reines Platin per Gramm, detailpreis.. 31. Juli 76.50 170.00 174.00 350.00-352.00 51.00—53.00 38.75—40.75 30. Juli 76.75 170.00 174.00 350.00-382.00 51.00—53.00 38.25—40.25 * Vereine? Hinweise Parihangssen. it bei unginiger Witzerdetr aut den Frei=Konzert statt. Beide Veranstaltungen stehen ar Leitung von Konzertmeister Hans Treichler. zeige.) (=) Sonntag Konzerte im Stadtpark. Das Städtische Orchester veranstaltet Sonntag nachmittag von 4 bis finder auf der — ein unter (Siehe An(=) Skala=Operettentheater. Auf nochmaligen Wunsch bringt die Leitung des Theaters Samstag und Sonntag die beliebte Operettenposse„Der Juxharon“ von Walter Kollo. Die musikalische Leitung har Napeumeister Kleimertz. Um jedermann Gelegenheit zu stellungen zu besuchen, zahlt der Vorzeiger des Inserats im„B..“ halbe Preise.. Thuntagahens (=) Militär=Erinnerungskonzert. Sonntagabend findet im Stadtpark ein Militär=Erinnerungskonzert an Leutschlands Heldenkampf 1914/18 statt. Das Programn. ist dementsprechend zusammengestellt und enthält u. a. ein großes Kriegspotpourri sowie zwei von Musikdirektor Graf komponierte Märsche, welche den Bochumer Artillerie= und Kavallerie=Vereinen gewidmet sind und zur Erstaufführung kommen. Die Musik stellt das 40 Mann starke Bochumer Konzert=Orchester unter Leitung des Musikdirektors Graf.(Siehe Anzeige). ):( Zoo Wuppertal=Elberfeld. Der erste billige Feriensonntag findet am 2. August statt. Das Konzert beginnt um 4 Uhr und wird je nach Witterung bis 10.30 Uhr durchgeführt. Außer Schwebe= und Talbahn sorgt die Reichsbahn für eine gute Verbindung aus allen Nichtungen mit Sonntagskarten bis Station Zoologischer Garten.(Siehe Anzeige). (=) Kreistreffen. Der Kreisverband Bochum der Evangelischen Jungmännerbünde rüstet, wie schon mitgeteilt, für diesen Sonntag zu einem Kreistreffen an der Ruhr. Ein Teil der Jungmännervereine wird morgens um 8 Uhr am Frühgottesdienst in der Melanchthonkirche teilnehmen, während die südlichen Gruppen in Stiepel Kirchgang halten. Im Verlauf des Treffens wird sich in den Ruhrwiesen ein buntes: Lagerleben entfalten, das am durch ernste Gruppenaxheit seinen Avschluß findet. (=) Freilichtbühne„Wienkopp“. Wie ein Lauffeuer haben sich die guten Nachrichten über das neue Naturtheater„Wienkopp“ verbreitet. In den wenigen Aufführungen hat das herrliche„Parsifal"=Spiel bereits annähernd 20000 Besucher aufzuweisen. Es ist dieses der beste Beweis, wie notwendig für die, Industriebevöl: kerung dieses Unternehmen war. Seionr aus den weit entfernten Gebieten kommen immer mehr Anmeldungen zum Besuch der Bühne. Jeder, der sich noch die Parsifalaufführung ansehen will, wird gut tun, wenn er schon 60. an einem der nächsten Sonntage zum Wientopp kommt, da der Andrang immer stärker wird. Die Vorstellungen heginnen nachmittags um 4 Uhr. Um einem Bedurfnis der kinderreichen Familien Rechnung zu tragen, werden in den Ferien an den Mittwochnachmittagen große Kinderfeste veranstaltet. Am kommenden Mittwoch, 5. August, wird das erste Kinderfest auf Wienkopp sein. Da dieses der Ersatz für das vor einigen Wochen verregnete Fest sein soll, ist der Eintritt frei, (-Aus den katholischen Vereinen, Fre, Se.„Jeser; Nännerverein der Dr gihgg, t... sammlung ab. hält am Sonntag bei Dahlhoff eine Versammiung ab, in der das Mitglied Becker über seine Erlebnisse und Der Bund Reudentschland(Verband katholischer (=) Verkehrsverein Werne. Montag, 3. August, abends 8 Uhr, findet im Lokale Julius Jungermann, Wittekindtsaße, eine außerordentliche Versampilung des Ver#rsvereins, des ortsansasugen Hanvwoerks des Verdes brisunsgigen., Aanowerrs und der zaufmannschaft statt. Zur Dehatte stehen Erwerbslosenunterst'tzunge zhlung, Werbewoche,##to —— saufmannschaft statt. Zux Levane stegen Erggrhilg anterstutzungauszahlung, Welbewoche, Postverhäisse etc. werktätigen Jugend, hält seine Bundestagung Anfang August in Allenstein ab. Die Tagung steht unter dem Leitgedanken:„Politik und Völkerfrieoe.“ b Berichte Kreuzbund der Propsteipfarrei. In der letzten natsversammlung des Kreuzhundes der Propsteipfgrrei, der auch Vertreter der Ortsgruppen von St. Jose 105 uag un Mr g W und Liebfrauen(Altenbochum) erschienen waren, fand die feierliche Einführung des geistlichen Beirats, Vikar Rölle, statt. Nach einem herzlichen Grußwort des Vorsitzenden Tewes, mit dem er zugleich einen geschichtlichen Rückblick auf die Entwicklung der Ortsgruppe Altstadt verband, sprach Vikar Rölle über das Aufgabenziel der Kreuzbundbewegung. Die Gründung einer Jungkreuzbundgruppe und eines Aufrechtenbundes, wurde zum Beschluß erhoben. Ebenso soll eine Laurenspietabteilung ins Leben gerufen werden. Bezirkssekretär Menke gab wertvolle Anregungen, für die kommende organisatorische Jeugestaltung der Ortsgruppe. m# (=) Evangelischer Beamtenverein Bochum e. V. Der erste Vorsitzende des Evangelischen Beamten=Vereins Weber, vollendet heute, sein 60. Aebegsahr. Aus diesem Anlaß, und wegen zeiner die Pelange ges die e. ich(Peamtenvereins erworund seines Bildnises übermittelt. Weitere zahlreiche Glückwünsche gingen dem Jubilar noch aus allen Kreisen der Beamtenschaft zu. tritt eines Trommlerkorps der Rückmarsch, die Kinder mit Fackeln versehen, zum Vereinslokal Velten angetreten, um hier noch einige Zeit recht gemütlich zusammen zu bleiben. Traditionsecke ∆. Bund ehemaliger 55er, Ortsgruppe letzte Monatsversammlung war wieder gut besucht. Zur Aufnahme meldete sich ein neues Mitglied. Für die September=Versammlung wurde ein Lichthilderportrag g deutsche Junge im Reiche Christi.“ Auch von den Bochumer Neudeutschen werden Vertreter teilnehmen.— Der Jungborn, Bund der katholischen abstinenten wurde ein Lichthilderpoxtrg beim Kameraden Vorhol) statteinen sehr schönen Verlauf. Bei Eintritt der Dunkelheit wurde der Garten mit zahlreichen bunten Fackeln beleuchtet, was den Kleinen viel Freude machte. Gegen 21½ Uhr wurde unter VoranBraune Spang.- u. Halbschuhte 27/38 Braune Damen-Spangensch Rindb. Braune u. schwarze" OE Herren-Halbschuche.... B. 00 Saison-Ausverkauf K im Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Brottodt, Epter amld Samstag, 1. Augusi 1931 Welt-Nord Die weltddeutsche Elt für Hamburg Der Verbands=Fußball=Ausschuß des WSV. hat für das am 23. August in Hamburg stattfindende Freundschaftsspiel gegen Norddeutschland seine Elf bereits wie folgt aufgestellt: Buchlob (Vfsr. Speldorf) Schröder Weber (BfR. Köln)(Kurh. Kassel) Janes„„Münzenberg„ Spiering (Fort. Düsseldorf)(Alem. Aachen)(Spy. Meiderich) Albrecht Czepan Kuzorra Köhler Kobierski (Fort. Düsseldorf)(beide Schalle 04)(beide Fort. Düsseldorf) Beginn der Alpenfahrt Die erste Etappe: München nach Innsbruck.— Bereits ein Ausfall und Strafpunkte. Innsbruck, 31. Juli. Die von den fünf Automobilklubs von Deutschland, der Schweiz, Italien, Oesterreich und Frankreich gemeinsam veranstaltete internationale Alpenfahrt nahm am Freitag ihren Beginn. In München waren von 71 gemeldeten Bewerbern 62 Teilnehmer am Start erschienen; entgegen allen Erwartungen waren also nur wenige Ausfälle zu verzeichnen. Die erste Etappe führte von München über Kochel, Mittenwald, Garmisch, über Flexen= und Arlbergpaß und St. Anton nach dem 362,5 Kilometer entfernten Innsbruck. Obwohl die Strecke keine besonderen Schwierigkeiten bot, gab es schon am ersten Tage einen Ausfall und erhebliche Strafpunkte für drei weitere Fahrer. Der Engländer Sullivan hielt mit seinem Midget nicht die verlangte Durchschnittsgeschwindigkeit ein und schied damit aus. Je 18 Strafpunkte erhielten wegen unvorschriftsmäßiger Ankunft der Franzose Faure=Durib auf Hotchkiß und der Engländer R. C. Porter auf Riley. Die Schweizerin Frau K. Martin auf Hillmann=Wizard mußte sogar 26 Strafpunkte in Kauf nehmen. Die zweite Tagesstrecke führt von Innsbruck nach St. Moritz über 335,2 Kilometer und schließt auf dem 2756 Meter hoch gelegenen Stilfser Joch die erste Bergprüfung der Fahrt ein. Grohhampflag aurder kaurennbann Fünf Steher im„Preis der Großindustrie“— Beite Amatcurklaffe Startet Die Bochumer Radrennbahn hat am Sonntag einen großen Tag. Fünf Steher am Start, darunter Wißbröcker(Hannover), der schon über Weltmeister Möller siegreich blieb, Carpus(Stettin), der Sawall und Tholek lembeek hinter sich ließ, und de Grauf(Holland), der Klassefahrer, wie die Franzosen Blanc=Garin und Sausin und seinen großen Landsmann Leddy schlagen konnte. Das bedeutet ein Programm, das keinen Wunsch offen läßt. Besonders Wißbröcker und Carpus, die in der kommenden Woche an den Kämpfen um die deutsche Stehermeisterschaft in Elberfeld teilnehmen, haben in Bochum 4. Dauerfahrer im Kampf. Ein großes Programm für die Bochumer Schwimmwettkämpfe am Sonntag Wenn am kommenden Sonntag der Wettergott den ites Wet Bochumer Blau=Weißen gutes Wetter beschert, ist in der Kaiseraue bestimmt wieder Hochbetrieb. Bochums zahlreiche Schwimmsportanhänger werden sich dann wie stets wieder einfinden, um ihr großes Interesse für den gesunden Schwimmsport zu bekunden. Es wird dem Bochumer Verein diesmal besonders schwer fallen, gegen einen anerkannt guten Gegner ehrenvoll abzuschneiden. Man muß den Hagenern gute Aussichten auf Gewinn der 3X100=Meter=Kraul=Staffel, der 4X50=Meter=Jugendkraul=Staffel und des Wasserballspiels geben. In der Jugendbruststaffel 4X50 Meter und der Bruststaffel 4X100 Meter wird der Sieger dagegen wahrscheinlich„Blau=Weiß" heißen. Die 3X100=Meter=Lagenstaffel, wohl das offenste Rennen des Tages, kann, wenn der sehr gute Bochumer Brustschwimmer Moritz Herde, sich von seiner Krankheit erholt hat, zugunsten Bochums entschieden werden. Im Rahmenprogramm interessiert besonders die Begegning Damenschwimmverein Hagen— Damenschwimmverein Bochum. Es kommen einige interessante Staffel= und Einzelkämpfe zum Austrag an denen die Bochumer Schwimmerinnen Koch, Föll, Echternach, Hackert, Jäger, Möcklinghoff u. a. teilnehmen. Ein Kunstspringen, ausgeführt von der DT.=Gaumeisterin Lu Koch, dem akademischen Weltmeister Kohlitz, Kreß, Dieser u. a. und ein von den Mitgliedern des Schwimmvereins und der freiwilligen Sanitätskolonne groß aufgezogenes Rettungsschwimmen vervollständigen neben humoristischen Einlagen das abwechslungsreiche Programm. noch ein letztes Mal Gelegenheit, zu zeigen, daß sie würdig sind, die Hand nach der Meisterkrone auszustrecken. Gerade zwischen diesen beiden Fahrern dürfte es zu erbitterten Kämpfen kommen, an denen der draufgängerische Holländer sich beteiligen wird. Auch Bremer und Hodey werden den Kämpfen der drei Stärkeren nicht tatenlos zusehen. Beide haben sich durch hartes Training sorgfältig auf die bevorstehenden Kämpfe vorbereitet, und es ist durchaus möglich, daß einer von ihnen die Ueberraschung des Tages sein wird. In einem über 80 Kilometer gehenden Dauerrennen können Zufälligkeiten alle Vorhersagen über den Haufen werfen. Dennoch erwartet man Wißbröcker und Carpus im Endkampf um den Sieg, auf den der erfahrenere Hannoveraner die besten Aussichten haben sollte. Auch die Amateurwettbewerbe versprechen interessanten Sport. Die einzelnen Läufe sind stark besetzt, so daß die Favoriten schon ihr ganzes Können zeigen müssen, um erfolgreich zu seig. Im Fliegerhauptfahren sollten Hasselberg, Kolli h zu seiz. Im Fliegerhauptfahren sollten HasselKolling, Vongartz und urndt den Endlauf erreichen. tthischen Boch do° VerMan kann zu dem sympatyischen Bochumer das Vertrauen haben, daß er sich gegen seine Gegner erfolgreich durchsetzen wird. Schmidt, Molenda, Göring und Kinold dürften im Punktefahren in Front enden, da sie neben der notwendigen Schnelligkeit auch die erforderliche Ausdauer besitzen. Bleibt nur noch zu wünschen, daß der ausgezeichneten Veranstaltung günstiges Wetter beschert ist und daß Bochums Sportfreunde das Bestreben der Veranstalter nach Kräften unterstützen. 12000 beim„Felt der Heimat“ Krewer Gewinner des Europakampfes der Steher. Köln, 31. Juli. Das„Fest der Heimat“ des Bundes Deutscher Radfahrer nahm am Freitag abend vor 12000 Zuschauern auf der Köln=Riehler Bahn mit dem Europakampf der Steher seinen Anfang. Während den ersten Lauf über 20 Kilometer Meister Sawall von der Spitze weg gewinnen konnte, gab es im zweiten Lauf über 30 Kilometer einen scharfen Kampf mit wechselnder Führung, aus dem schließlich der Kölner Krewer als Sieger hervorging. Den dritten Lauf über 50 Kilometer gewann dann Lacquehaye, ohne aber Krewers Sieg im Gesamtklassement noch verhindern zu können. Die Amateurwettbewerbe waren von nur lokaler Bedeutung. Die Ergebnisse des Steherkampfes: 20 Kilometer: 1. Sawall, 17,10,6 Minuten, 2. Krewer, 150 Meter zurück, 3. Möller, 200 Meter zurück, 4. Lacquehaye, 320 Meter zurück, 5. Dederichs, 360 Meter zurück. 30 Kilometer: 1. Krewer, 26,27,8 Minuten, 2. Lacquehaye, 5 Meter zurück, 3. Möller, 390 Meter zurück, 4. Dederichs, 460 Meter zurück, 5. Sawall, 490 Meter zurück. 50 Kilometer: 1. Lacquehaye, 44,40,8 Minuten, 2. Möller, 120 Meter zurück, 3. Krewer, 170 Meter zurück, 4. Sawall, 380 Meter zurück, 5. Dederichs, 640 Meter zurück. Gesamtergebnis: 1. Krewer, 12 Punkte, 2. Lacquehaye, 11 Punkte, 3. Möller, 10 Punkte, 4. Sawäll, 8 Punkte, 5. Dederichs, 4 Punkte. Neufel ungeschlagen! Der Bochumer hoher Punktlieger über Daniels beim Hamburger Boxabend Hamburg, 31. Juli. Vor 30000 Zuschauern kam am Freitag abend i der neuen Boxarena in Hamburg=Altona ein Kampf. abend mit Paarungen der schwersten Klassen zur Durchführung, bei dem sich Weltmeister Schmeling zum erster Male nach seiner Rückkehr von Amerika wieder in einen deutschen Ring den Zuschauern zeigte. Der Weltmeister empfing stürmischen Beifall, ebenso wie der im Ring vorgestellte Europameister Pistulla(Berlin) mit Beifal bedacht wurde. Von den deutschen Boxern, die an diesen Abend gegen Ausländer anzutreten hatten, erledigte der Bochumer Schwergewichtler Walter Neusel seine Aufgabe weitaus am besten. Der englische Zigeuner Gipst Daniels, der allerdings über seine besten boxerischen Zeiten lnägst hinweg ist, hatte in allen zehn Runden des Kampfes nichts zu bestellen. Nur seine außerordentlich Ringerfahrung rettete ihn vor dem.o. Neusel kam zu einem hohen Punktsieg und ist weiter zurzeit der einzige deutsche Schwergewichtler, der als Berufsboxer noch keine Niederlage erlitten hat. Weniger leicht wurde schon der Bonner Halbschwer gewichtler Adolf Heußer mit dem Engländer Slack fertig der doch besser war, als man angenommen hatte. Slad verteidigte sich sehr zäh, verlor aber trotzdem nach Punkten. Gegen den deutschen Exmeister im Schwergewicht, Hans Schönrath, kämpfte der argentinische Neger Epifanio Islas, der seine riesige Reichweite gut ausnutzte und stets den Nahkampf vermied. Das Treffen war anfangs für den Deutschen, der aber in der siebenten Runde eine blutende Wunde am linken Auge erlitt und schließ. lich in der zehnten Runde auf Rückzug boxen mußte. Trotzdem langte es für Schönrath noch zu einem Unentschieden. Der Berliner Halbschwergewichtler Hartkopp blieb über den Bremer Hulsebus in der dritten Runde bereits Sieger durch technischen.o. BschumWaliclicheld Ein Turner-Futballftädtelpiel in Bochum— Die DT.-Veranitaltungen DIK.-Gerätewettkampf in Bochum Die Turner von„Wanderglück",„Markania“ und „Teutonia“ treten an Am 2. August veranstaltet die DJK., Abteilung K G. V.„Wanderglück“ Bochum im katholischen Gesellenhaus einen Gerätewettkampf gegen die Abteilungen„Markania" und„Teutonia". Sechs Turner haben am Reck, Barren, Pferd und Freiübungen ihr Können zu zeigen und um den schlichten Eichenkranz zu kämpfen. Dieser Riegenkampf ist für die DIK. das erste Ereignis dieser Art im Bezirk Bochum und dürfte daher großen Zuspruch finden. Anschließend findet ein Familienabend statt, bei dem der Veranstalter mit verschiedenen Darbietungen auf den Plan treten wird. Am Sontag findet auf dem„Gustav=Knepper=Platz" an der Wohlfahrtstraße das Fußballstädtespiel der Turner von Bochum und Wattenscheid statt, zu dem folgende Mannschaften antreten werden: Bochum: Torwart: Brück(Stiepel); Verteidiger: Papenhoff(Borussia), Blom(Fortuna); Läufer: Naurath(Stiepel), Hohns(Borussia), Dropik(Fortuna); Stürmer: Becker(Stiepel), Kloster(Steinkuhl), Kricoalski(Fortuna), Kerze(Fortuna), Fink I(Borussia). Wattenscheid: Torwart: Sattler: Verteidiger: Garstka, Rygus: Laufer: Rabotschek, II, Mlodock, Kannenberg: Stürmer: Stockhausen, Nürnberg, Jurgawka, Robatzek I, Olschewski. Die Wattenscheider Stadtvertretung wurde dem Westfalenmeister 1929„Wattenscheid=Ost übertragen, dessen spielstarke Elf noch letzhin gelegentlich des elften Gaufestes in Horst=Ruhr nach Siegen über fast alle Mannschaften des Emscher=Ruhrgaues Turniersieger 1931 wurde. Demgegenüber ist die Bochumer Stadtvertretung nicht so einheitlich zusammengestellt. Die Uebungsspiele zeigten aber, daß alle Spieler als Einzelkönner flüssig zusammenspielen können. Das Schlußdreieck ist vorzüglich besetzt; Brück ist ein fangsicherer Hüter, dessen beide Vorderleute schlagsichere Zerstörer sind. In der Läuferreihe ist der Mittelläufer Hohns im Angriffsaufbau vorzüglich. Beide Außenläufer spielen in ihren Vereinen gleichfalls Mittelläufer. Der Sturm ist ebenfalls gut besetzt, so daß man der Elf ein ehrenvolles Abschneiden für die Bochumer Farben zutrauen kann. Kreis-Sportfelt der)K. in Glad beck Zum Kreis=Sportfest ruft für Sonntag der RheinGladWeser=Kreis der DIK. seine Leichtathleten nach beck auf. Es sind fast alle Leichtathleten am Start, die einige Aussicht auf die Titel haben, und man kann deshalb spannende Kämpfe erwarten. Wenn man die Ergebnisse der letzten Leichtathletik=Veranstaltungen als Maßstab nimmt, sollten die Teilnehmer aus Dortmund, Essen und Recklinghausen den Hauptanteil an den Siegen heimholen. In der langen Strecke(5000 Meter) müßte der vorjährige Rhein=Weser=Meister Degener (kath. Gesellenverein Bochum) wieder erfolgreich abschneiden. Kurze Sportschau Westfalens beste Geräteturner in Bochum. Um für den Kunstturnwettkampf Rheinland=Westfalen, der am 6. Dezember in Köln vor sich gehen soll gut gerüstet zu sein, veranstaltet der Turnkreis WestfalenLippe auch in diesem Jahr drei Probeturnen, und zwar findet das erste am 11. Oktober in Dortmund, das zweite am 25. Oktober in Lüdenscheid und das dritte, die Generalprobe, am 15. November in Bochum statt. Die örtliche Veranstaltung ist der Turngemeinde Bochum zur Durchführung übertragen worden. Nurmi auf neuer Weltrekordjagd. Der unermüdliche finnische Weltrekordläufer Paavo Nurmi wird am Freitag und Samstag in Glasgow wieder versuchen, den seit einem Vierteljahrhundert bestehenden AchtmeilenWeltrekord des Engländers Shrubb von 40:16 Min. zu verbessern. Frankreich nicht in Los Angeles. In Paris wurde eine Vollsitzung des französischen Olympischen Komitees und des nationalen Sportkomitees abgehalten, die den wichtigen Beschluß faßte, daß Frankreich nicht an den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles teilnehmen wird. Die Gründe sind darin zu suchen, daß der Staat eine Expedition nur mangelhaft unterstützen würde. Frankie Genaro behauptet sich. Der amerikanische Weltmeister im Fliegengewicht, Frankie Genaro, hatte sich in Waterbury(Connecticut) eines weiteren Herausforderers um seinen Titel zu erwehren. Sein Gegner, Jacki Harson, konnte ihm aber nicht viel anhaben, denn schon in der sechsten des auf 15 Runden angesetzten Treffens schlug ihn Genaro endgültig aus. DT.-Fußball Ein Freundschaftsspiel„Borussia" Bochum— Tus Kornharpen 26, findet am Samstag statt. Da beide Mannschaften beim letzten Horster Blitzturnier gegen eine so starke Mannschaft wie Wattenscheid=Ost sehr gut abschnitten, wird diese erste Begegnung nach der Spielsperre sehr interessant werden. Bei ihrem letzten Zusammentreffen trennten sich die Mannschaften :3 unentschieden. Das Freundschaftsspiel„Foxtuna“ Weitmar—„Robert Müser" Langendreer am Samstag soll ersten Aufschluß geben über das Können des Neulings aus Langendreer. Bochumer DT.-Handballauffakt Der Westfalenmeister Tus Hagen=Eilpe in Bochum. Nach vierwöchiger Pause setzt jetzt auch in Bochum wieder der Handballspielbetrieb ein. Dieser erste Sonntag wird als besonderes Ereignis ein schaftsspiel des Westfalenmeisters Tus Hagen=Eilpe gegen den Turn= und Sportverein Bochum=Riemke bringen. Riemke verlor im vorigen Jahre in Hagen mit:3 Toren und will diesmal Revanche nehmen. Ferner findet ein Gesellschaftsspiel des MeisterklassenVertreters Ehrenfeld=Rechen gegen den=Klassenvertreter Turnklub Bochum 87 statt, dessen Ausgang offen ist. Ein Damenhandballspiel„Borussia“, Bochum— „Blau=Weiß" Duisburg findet als Auftakt zu dem D. T. Fußballstädtespiel Bochum— Wattenscheid am Samstag statt. Die DT.-Säbelfechter in Kaffel Am Samstag und Sonntag finden in Kassel die Kämpfe um die Säbelmannschaftsmeisterschaft der DT. statt. Die besten Vertreter der DT. stehen im Kampf. An den Endkämpfen sind noch folgende Turnkreise als Sieger der Kreisgruppenkämpfe beteiligt: Brandenburg, Sachsen, Bayern, Mittelrhein und Hannover. Wer den Sieg erringen wird, ist schwer zu sagen. Die sächsische Mannschaft(Berthold, Postel, Riedel, Schubert, Kirsten) ist außerordentlich tüchtig und hat bewährte Fechter in ihren Reihen. Ebenso weist die bayrische Mannschaft ausgezeichnete Fechter auf, vor allen Dingen Kolbinger und Ulseß. Die stärkste Wettkampfvertretung scheint der Mittelrhein=Kreis zu haben, in dessen Mannschaft Dr. Schöndube, Heim(Offenbach) und Thomson(Offenbach) fechten. Diesen Drei gegenüber erscheinen die brandenburgische und hannoversche Mannschaft schwächer. Enttfäuschende Amcrikaner bei den Berliner Berufsboxkämpfen. Der Ständige Ring in der Berliner Bochbrauere eröffnete am Freitag abend seine Pforten zur neuen Boxsaison mit einem internationalen Kampfabend. Die beiden frischimportierten Amerikaner de James und Wallace erfüllten nicht die auf sie gesetzten Erwartungen Der Neger Billy de James konnte gegen Koska(Gleiwitz) nur unentschieden boxen und der amerikanische Schwergewichtler Wallace wurde von dem Berliner Hinzmann nach Punkten geschlagen. Mäßige Leistungen zeigte auch der deutsche Bantamgewichtsmeister Pfitzner (Berlin), für den es gegen den zweitklassigen Belgier Meensel nur zu einem Unentschieden langte. Volkmat (Berlin) schlug seinen Landsmann Riegel nach Punkten Gühring Blitz-..-Sieger Newyork, 31. Juli. Der deutsche Schwergewichtler Ernst Gühring setzt die Reihe seiner erfolgreichen Amerikakämpfe mit einen Treffen gegen den amerikanischen Schwergewichtler Tommy Collins in der kalifornischen Stadt Valejo fort. Der Deutsche gewann den Kampf bereits in der ersten Rund= desrch“*= Ründe durch Niederschlag. Boxerhochburg Bochum KsV.„Germania“ Bochum— VIL.„Union“ Dortmund Heute abend findet in Bochum der erste Landesmeisterschaftskampf im Mannschaftsboxen des 3. Kreises (Westfalen=Niederrhein) im DAsV. statt, und zwar tritt der Westfalen=Gaumeister VfL.„Union" Dortmund gegen den Ruhrgaumeister KSV.„Germania“ 1910 Bochum an. Es treffen sich zwei fast gleichwertige Mannschaften, von denen„Germania“ den Vorteil hat, in eigenen Ring zu kämpfen. Die spannendsten Kämpft sind im Weltergewicht und im Schwergewicht zu erwarten: Jeromin(.) gegen Balzer(.) und Matthäi(.] gegen Kolberg(.). Beide Dortmunder sind durch ihre Kämpfe in Bochum keine Unbekannten, wie Kolberg durch seine Kämpfe gegen Neusel, Swart, Wieser und Vinhofen. Als Einlagekampf gibt es eine Stadtmeisterschaftsrevanche Korte(Boxring 29 Bochum)— Fischer (Gerthe). Die übrigen Paarungen des Abends lauten: Erloigreiche Bschühfer Sporker 4r4 K 4 1 * F Die Musterriege der Freien Sportvereinigung Bochum, Abteilung Kraftsport, die auf der 2. Arbeiter=Olympiade in Wien Olympiasieger wurde. Von links nach rechts: Riegenführer Wilde, Bußmann, Döring, H. Figgemeier, Th. Figgemeier, Schneider, Lisan, Höner, Nürnberger. Die Aufnahme wurde nach dem Siege der Bochumer Musterriege im Wiener Stadion gemacht. Fliegengewicht: Stanneck(.)— Ditscheid(.); Bantamgewicht: Liwow(.)— Pastewski(.); Federgewicht: Manczyk(.)— Grote(.); Leichtgewicht: Jorewitz (.)— Riechner(.); Weltergewicht: Jeromin(.)— Balzer(.); Mittelgewicht: Weiland(.)— Brinkmann (.); Halbschwergewicht: Reichardt(.)— Auler(.); Schwergewicht: Matthäi(.)— Kolberg(.). Am Sonntag abend kämpft eine kombinierte Mannschaft„Germanias“ gegen den Sauerland=Gaumeister KsV. Lüdenscheid in Ludenscheid. Der Polizei-SV. in Schalke Die Boxer des PSV. Bochum bestreiten am Samstag einen Klubkampf in Gelsenkirchen gegen die Boxstaffel von Schalke 04. Der Gastgeber hat seine Staffel erheblich verstärkt und sollte für die Bochumer einen Geernsthafetn Gegner abgeben. BSV. Werne 30—„Boxsport“ Mülheim 30 Die Werner haben morgen abend im Ständigen Ring der„Tropfsteingrotte“ wieder einen guten Gegner zu Gast. In Mülheim vermochten die Werner einen Sieg herauszuholen, aber inzwischen ist die Kampfkraft der Gäste gestiegen. Schlicht(Werne) bestreitet an diesem Abend einen Revanchekampf gegen Freudenberg(Essen 91) im Schwergewicht. Im einzelnen hat man folgende Paarungen getroffen: Papiergewicht: Kajewski(.)— Ducke II(.); Fliegengewicht: Ladniak(.)— Welting(.); Bantamgewicht: Wilke(.), Deutscher Meister 31— Schmidt 83 1 ,„ Federgewicht: Basty(.)— Rygalsti 11(.); Leichigewicht: Schütz(.)— Schellmann(.); Weltergewicht: Kreuger(.)— Stahlschmidt(.); Mittelgewicht: Preuß(.)— Kloß(.); Halbschwergewicht: 7385F- Frenz. Elosgafeg)i, Schwergewicht: Schlicht (.)— Freudeuberg(Essen 91). KSV. Werne 22— Herne-Sodingen In Langendreer treffen sich bei einer Werbeveranstaltung zwei alte Bekannte. Es wird wieder erbitterte Kämpfe geben, da beide Mannschaften in stärkster Besetzung den Kampf aufnehmen. Die einzelnen Paarungen lauten: Fliegengewicht: Keidel(.)— Burgardt(.); Bantamgewicht: Grantscher(.)— Kalmowski(.); Federgewicht: Opalach II(.)— Lauterbach(.); Leichtgewicht: Jäger(.)— Stralleck(.); Weltergewicht: Opalach 1(.)— Pfannkuch(.); Mittelgewicht: Helliger(.)— Becker(.); Halbschwergewicht: Schneiderath (.)— Werbosek(.); Hauptkampf: Langohr(.)— Schmilewski(.). Wichtige Sportveranitaltung Großkampftag im Boxen am Sonntag, 2. August, 19.30 Uhr, im Ständigen Ring der„Tropfsteingrotte“ Bochum=Werne gegen Boxsport Mülheim 30. Wilke(Werne), Deutscher Meister 1931, wieder am Start. Außerdem Schlicht(Werne) im Revanchekampf im Schwergewicht gegen Freudenber## (Essen) 91).(34214 Deutschland—2 im Voxen., Die Be Amateurboxverban schaft sind ins St# in Ordiung war, gelung Differenzer lassen, daß das Dortmunder West Deutschland—Ame dat sich aber bere zwar soll dort, fo scheitern, der Lai Oktober zum Aus Werk Am Samstag, der Werks= und Gespielt wird die gust bis 15. Noven nuar bis 15. Febi sperre gedacht. „Rot=Weiß“ Dieses Spiel gege legenheit für„C bsien: Berg Dieses Treffen i hat in der letzten so daß eventuell nen. Am Sonnt „Gal Nach der Papiert. klar für sich ents mannschaft in de Die Geburt zeigen hoch Bochum, de z. Z. Elisabeth H Bochum, Ease Heute und gott wohlvorb hl. Sterb Mann, u Großvate im Alter Um trauernd Bochr Die 1 dem 3. beth-Hof Das S kirche. Allen dere N solche Heu mit g meine liebte mutter gerin im Al Im bliebe Bo Die 3. Auf hause. aus st Tre Für aufrich reiche scheid wir brink sowie vom 1 unser Bo Augusi 1931 agen! tlieger über Boxabend rg, 31. Juli. Freitag abend i iona ein Kampf. lassen zur Durchneling zum erster wieder in einem Der Weltmeister sie der im Ring rlin) mit Beifall ern, die an diesem ten, erledigte der #u sel seine AufZigeuner Gipst besten boxerischen zehn Runden des außerordentlich Neusel kam zu zurzeit ler, der als erlitten hat. iner Halbschwer nder Slack fertig nen hatte. Slad tzdem nach PunkSchwergewicht, ische Neger Epite gut ausnutzte Treffen war ansiebenten Rundrlitt und schließ. ig boxen mußte. einem Unentsichtler Hartkopp r dritten Runde ikaner mpfen. ier Bochbrauere orten zur neuen kampfabend. Die de James und en Erwartungen en Koska(Gleir amerikanische dem Berliner äßige Leistungen smeister Pfitzner klassigen Belgier angte. Volkmat el nach Punkten eger ri, 31. Juli. st Gühring setzte impfe mit einen Schwergewichtler tadt Valejo fort. its in der ersten ochum Dortmund r erste Landes. n des 3. Kreisel und zwar tritt ion" Dortmund jania“ 1910 Bohwertige MannVorteil hat, in endsten Kämpft wicht zu erwarnd Matthäi(.] sind durch ihre sie Kolberg durch Zieser und Vine Stadtmeistersum)— Fischer Abends lauten: cheid(.); Ban); F e d e r g e w i c h t: ewicht: Jorewitz Feromin(.)— )— B r i n k m a n n — Auler(.); rg(.). binierte Mannand-Gaumeister lalke iten am Samsgegen die Borat seine Staffel Bochumer einen Mülheim 30 Ständigen Ring iten Gegner zu ner einen Sieg Kampfkraft der eitet an diesem udenberg(Essen tt man folgende Ducke II(.); (.); Bantam31— Schmidt ggalsti 11(.) (Me.); Welter(.); Mittellbschwergewicht: zewicht: Schlicht Sodingen er Werbeveranvieder erbitterte in stärkster Bezelnen Paarunirdt(.); Banski(.); Federh.(.); LeichtWeltergewicht: elgewicht: Helli1t: Schneiderath angohr(.)— allung n Ring oxsport r 1931, se im enberg (34214 Deutschland—Dänemark statt Deutschland—Amerika im Boxen. Die Verhandlungen mit dem amerikanischen Amateurboxverband zwecks Entsendung einer Mann1schaft sind ins Stocken geraten. Nachdem soweit alles in Ordnung war, entstanden wegen der finanziellen ReDifferenzen, die es als wahrscheinlich erscheinen sassen, daß das ganze Projekt ins Wasser fällt. Die Hortmunder Westfalenhalle, die den Länderkampf Heutschland—Amerika im Oktober durchführen wollte, sich aber bereits einen guten Ersatz gesichert, und war soll dort, falls die Verhandlungen mit Amerita scheitern, der Landerkampf gegen Danemark am 11. Oktober zum Austrag gelangen. Werks- und Firmenlport Am Samstag, 1. August, beginnen die Pokalspiele der Werks= und Firmensportler für die Serie 1931/32. Gespielt wird die erste Serie in der Zeit vom 1. Aubis 15. November und die zweite Serie vom 15. Januar bis 15. Februar. Die Zwischenzeit ist als Spielsperre gedacht. Die erste Begegnung am Samstag lau„Rot=Weiß“ Querenburg—„Constantin“. Dieses Spiel gegen den Neuling ist eine sichere Angelegenheit für„Constantin". Ebenfalls am Samstag Bergmannsheil— Sektion II. Dieses Treffen ist vollkommen offen. Bergmannsheil hat in der letzten Zeit starke, Formverbesserung gezeigt, so daß eventuell die Punkte bei der Elt vervieioen konnen. Am Sonntag folgt das Treffen „Gabo“—„Shamrock“ Herne. Nach der Papierform mußten die Bochumer dieses Spiel klar für sich entscheiden, vorausgesetzt, daß die Hintermannschaft in der alten Aufstellung antritt. rage der Pheikampte Ein ereignisreiches Sport-Wochenende Die Bedeutung des diesmaligen Wochenendes für den deutschen Sport haben wir bereits durch eine Reihe von Spezial=Vorschauen gewürdigt. Es sind Tage der Titelkämpfe, die diesmal der deutsche Sport mit folgenden Meisterschaften erlebt: Deutsche Leichtathletik=Meisterschaften, Deutsche Schwimm=Meisterschaften, Deutsche Kann=Meisterschaften, Deutsche Tennis=Meisterschaften, DT.=Säbel=Mannschaftsmeisterschaft. Aber neben den großen Ereignissen der Meister sieht das Sportprogramm noch eine Fülle wesentlicher Veranstaltungen nicht nur in unserer engeren Heimat vor. Im Fußball erfolgt im Reiche der Auftakt zur neuen Saison mit einigen internationalen und deutschen Freundschaftsspielen, während im Westen die neue Spielzeit erst am kommenden Samstag beginnt. Die Pgicht: athletik bringt außer den Titelkämpfen der und Frauen noch die Länderkämpfe Westfalen—Ostholland, Frankreich—England und Ungarn—Italien. Während im Rudersport nur wenig los ist, gibt es im Radsport wieder eine Fülle von Bahn= und Straßer veranstaltungen, weil es gerade für die Anhänger dieses Sportzweiges heißt, die günstige Sommerzeit gründlich Vossenten. Höhepunkte erlebt der Motorsport mit dem internationalen Avus=Rennen in Berlin und dem internationalen Bäderrennen in Misdroy. In Berlin stellt sich die Elite der deutschen Wagenfahrer mit Caracciola, v. Stuck, Burggaller, v. Morgen erstklassigen Ausländern entgegen. In Misdroy kämpfen die besten deutschen Motorradrennfahrer ebenfalls gegen ausgezeichnete Ausländer. Im Pferdesport stehen ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm, von denen die Rennen in Neuß und Hannover hier am meisten interessieren. Bezirkstreffen der Reichsbahnsportler in Wanne-Eickel Am Sonntag findet in Wanne=Eickel auf dem EickelPlatz, Stadion, das III. Bezirks=Turn= und Sportfest der Reichsbahn=Turn= und Sport=Vereine Bezirk Essen statt. An dieser Veranstaltung nimmt auch die Reichsbahn=Turn= und Sport=Abteilung des Eisenbahnvereins Bochum=Riemke mit etwa 80 Leichtathleten(Sportler und Sportlerinnen) teil. Die Veranstaltung verspricht guten Sport zu bieten. Interessant werden auch die Rhönradvorführungen sein. Nach Abschluß der leicht: athletischen Wertkämpfe findet ein Werbehandballspiel der Damen statt, und anschließend ist Siegerverkündung mit Feier. Rennen zu Le Touget Freitag, 31. Juli. 1. Rennen: 1. Jcare(Durand), 2. Mist Like, 3 Brise Lame. Toto: S. 12, Pl. 12, 14. 2. Rennen: 1. Javeleur(C. H. Semblat), 2 Sea Rover, 3. Yule Log. Toto: S. 15. Pl. 11, 25. 3. Rennen: 1. Escurial(Sibbritt), 2. Epitaphe, 8. Pari. Toto: S. 18. Drei Pferde liefen. 4. Rennen: 1. Cuckoo(Flora), 2. Walencia, 3. Radoterie. Toto: S. 267, Pl. 83, 106, 36. 5.„Rennen: 1. Esculape II(Sentier), 2. Mignapour, 3. Queyras. Toto: S. 62, Pl. 15, 13, 12. Aus den Radsportvereinen Der Radfahrer=Verein„Westfalia 1895“ Bochum nimmt an dem vom 1. bis 3. August in Köln Hattfinden„Fest der Heimat" des BDR. teil. Die zanerfahrer treffen sich zur Abfahrt heute mittag um 2 Uhr am Bülowplatz. Der Verein„Bochumer Wanderfahrer 27“ unternimmt am Samstag, 1. August, eine Fahrt nach Köln zum„Fest der Heimat" des BDR. Die übrigen Mitglieder treffen sich am Sonntag, 2. August, am Vereinsheim zur Wanderfahrt nach Kappenberg. Abfahrt 7 Uhr. Billardsport Freundschaftskampf„Billardsportfreunde"— BC. Ehrenfeld. Die„Billardfreunde erwarten morgen in ihrem Vereinsheim den BC. Ehrenfeld zum rückständigen Freundschaftsspiel. (— Die Geburt eines krältigen Stammhalters zeigen hochertreut an Willy Jacobs u. Frau Emilie geb. von Oepen Bochum, den 30. Juli 1931 z. Z. Elisabeth-Hospital, Abt. Dr. Wiemer Statt Karten Die Verlobung unserer Tochter Gertrud mit Herrn Dipl.-Ing. Hans Klostermann beehren wir uns anzuzeigen Johannes Pyra u. Frau Paula geb. Mache Meine Verlobung mit Fräulein Gertrud Pyra zeige ich ergebenst an Hans Klostermann Rottstraße 15 Bochum, den 2. August 1931 Beethovenstraße 13 Alleinst. südd. Beamtenwitwe, 40er J. sucht passenden Damenkreis für Ausflüge u. dergl.— Zuschrift. u. D. E. 34145 an die Gesch. (Guus ianst.) Eheanbahnung Fortuna Verloren Vertoren Montag nachm. Brillantring mit drei Stein. von Königstr. b. Stadtm. Geg. gute Belohng. abzugeben.(34001 Zu erfragen in der Geschäftest. d Ztg. Statt Karten Hermann Wagner Alice Wagner geb. Mruck Vermählte Bochum, Essener Straße 11 Heute mittag 12½ Uhr entschlief sanft und gottergeben, nach achttägigem Leiden, wohlvorbereitet durch den Empfang der hl. Sterbesakramente, mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater. Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel im Alter von 72 Jahren. Um stille Teilnahme bittet im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Maria Gärtner Bochum(Kortumstr. 111), 30. Juli 1931 Die Beerdigung findet statt am Montag, dem 3. August, morgens 8 Uhr. vom Elisabeth-Hospital aus.„# v.„„ 1 Premstel. Das Seelenamt ist ¼ onr in der Propstelkirche.„ Allen, denen aus versenen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche(33997 Heute mittag um 2½ Uhr endete ein sanfter Tod die schweren Leiden meines lieben Mannes, unseres guten, treusorgenden Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels, des Kaufmanns Ceerg Ladler im 55. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Mila Läufer geb. Riedel Wilhelm Läufer Hans Läufer Gretchen Läufer Georg Läufer stud. phil. Bochum, den 31. Juli 1931. Die Beerdigung findet am Montag, dem 3. Aug., nachm. um 3 Uhr. vom Trauerhause, Kortumstr. 96. aus statt. Trauerfeier ½ Stunde vorher. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen. Heute entschlief sanft nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine geliebte Frau, unsere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Tante und Schwägerin Prau Hibert Ragabe Mathilde geb. Mintert im Alter von 55 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Albert Raguse Bochum 7, den 30. Juli 1931 Die Beerdigung findet Montag, den 3. August, nachmittags 4 Uhr. vom Sterbehause, Bochum 7, Wiemelhauser Str. 297 III. aus statt. Trauerfeler ½ Stunde vorher(34030 Sei getreu bis in den Tod. so will ich dir die Krone des ewigen Lebens geben. Offb. Joh. 2, 10. Heute mittag 12.15 Uhr entschlief sanft, im festen Glauben an seinen Erlöser, mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser guter, treusorgender Vater, Sohn, Brauer, Schwager und Onkei, der Steiger i. R. Pienmkarbreunig im 57. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten: Frau Emma Breuing Wilhelm Breuing Fritz Breuing Heinrich Breuing Bochum-Weitmar, Hamborn, Essen, Selbeck, den 30. Juli 1931 Die Beerdigung findet statt am Sonntag, dem 2. August, nachmittags 4 Uhr. vom Trauerhause, Bochum-Weitmar, Allen, denen aus Verschen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche FamilienNachrichten Geboren ein Knabe: Richard Dick(Else Schroer), Elberfeld. Verlobte: Paula Darenberg mit Heinrich Wille, Bergtamen u. Altenbögge. Vermählte: Ferdinand Henke mit Anna Siomski, Hagen. Emil Frani mit Eva Neumark, Duisburg. Werner vom Hofe mit Hedwig Steinke, Witten. Heinr. Pauls mit Elsa Sondermann, Annen. Josef Tölke mit Sophie Schäfermeier, Gelsenkirchen. Gestorben: Hildegard Medler, 16., Hagen. Frau Klara Löwenstein, Steele. Wilhelm Hagedorn, 53 Jahre, Essen. Heinrich Dirks, 53 Jahre, Rüttenscheid. Tbeodor Pascha, 55 Jahre, Oberhausen. ger, Menden. 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Stell.(Staatsdienst) w. Bktsch. m. Dame bis 34., zwecks Heirat. Ig. Witwe angen. Einbeirat erw.— Zuschrift mit Bild unter S. O 34098 an die Geschäftsst. Habe mich Hortumstraße 100 (gegenüber dem Bankhaus Droste& Tewea) als prakt. Zahnarzt niedergelassen. Dr. Karl scunenbach Zahnarzt Ruf 62217— Diathermie-Behandlung Für die vielen Beweise herzlicher und aufrichtiger Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden anläßlich des Hinscheidens unserer lieben Mutter sprechen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Lehbrink für die trostreichen Worte am Grabe. sowie dem Frauenchor der evgl. Frauenhilfe vom 10. Pfarrbezirk für die Liederspenden unseren„„ tiefgefünlten Dank aus. Im Namen der trauernden Angehörigen: Eduard Herda Bochum, den 31. Juli 1931(33951 Bess. Handw., 46 Jahre alt, Witwer mit 1 Tochter, in guter Stellung, spät. Pensionsber., sucht die Bekanntsch. einer häusl. erzogenen Dame im Alter von 35—42 Jahren zwecks Heirat. 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Der erst siebenjährige Hansi Feher, ein schauspielerisches Wundexkind, gibt diesem Film vom Leidensweg einer vom besonders anziehende seine umfangreiche Pa Mimik und Ton, daß man mehr als einmal an den einst berühmten Jackie Coogan erinnert wird. Es ist das Lied grenzenloser Mutterliebe, die alle Opfer, auch die schwersten und entehrenden, auf sich nimmt, um ihrem über alles geliebten Jungen Dasein und Fortkommen zu ermöglichen. Magda Sonja spielt die Mutter, der das Leben nichts an Enttäuschungen und Schicksalsschlägen erspart, spielt sie wahrhaft groß und menschlich gewaltig ergreifend in ihrer schweren seelischen Not. Ein Film voll rührender Momente und erschütternder Szenen.— Im Beiprogramm läuft ein zweiter Großfilm„Raub im Westerpreß“, ein amerikanisches Erzeugnis, gefüllt von atemraubenden Situationen und tollen Unternehmungen. Die Jagden zu Pferde wetteifern an unerhörtem Tempo mit dem rasenden Expreß. Von einer wagemutigen Szene geht es in die andere. wie es eben in diesen Wildwest Filmen Brauch und Charakteristikum solcher Abenteuerfilme ist. „Der Schuß im Tonfilmatelier“ im Odeon=Lichtspieltheater. Diesen Kriminalfilm muß man sehen. Er spannt aufs äußerste. Nach diesem packenden Tonfilm ein heiteres Lustspiel„Das Fräulein von Kasse 12“, das die aufgepeitschten Nerven wieder beruhigt. Das Beiprogramm ist gut gewählt. Tod des Mannes zur Folge. Die Frau stellte sia freiwillig der Polizei und wurde vorläufig festgehalten „Die Bräutigamswilwe“ im Apollotheater. Der neueste Richard=Eichberg=Tonfilm ist das lustigste, was Meister Eichberg bis jetzt geschaffen hat. Diese Bräutigamswitwe sehen und in sie verliebt sein ist eins. Sie ist interessanter, als alle schönen oder häßlichen Frauen, die Sie bisher im Tonfilm gesehen haben; denn diese schönen oder häßlichen Frauen waren entweder ledig oder verheiratet, unsere Bräutigamswitwe dagegen ist weder ledig noch verheiratet und ist doch zu gleicher Zeit ledig und verheiratet, also ein eheliches Phänomen. Glücklich ist die Besetzung: Fritz Kampers, Georg Alexander, Martha Eggerth, Senta Söneland. Ein Film, der Sie wirklich nach jeder Richtung hin befriedigt.— Die mysteriösen Sitten und Gebräuche der Eingeborenen Afrikas, der grausame Ritus, der Frau und Tochter zwingt, dem verstorbenen Gatten oder Vater auf den Scheiterhaufen zu folgen, bilden den Hintergrund für den LonChaney=Film„Die Schänke im Urwald“. Lon Chaney, der Meister der Maske, spielt einen Zauberkünstler, der sich bei der Verfolgung seines Feindes beide Beine gebrochen hat und sein Leben lang gelähmt bleibt. Imogen Robertson, deren ungewöhnliche Schönheit noch aus ihren deutschen Filmen allgemein in Erinnerung ist, spielt die weibliche Hauptrolle.— UfaTon=Woche und ein gutes Beiprogramm runden die beiden schönen Filme ab. 750 Jahre Kaiserswerth () Kaiserswerth, 31. Juli. Kaiserswerth, einer de freundlichsten alten Plätze am Niederrhein, kann in die sen Tagen auf 750 Jahre seines Bestehens zurückblicken In besseren Zeiten hätte man diesen Geburstag mi einer großen Feier begangen, aber heute verzichtet man auf prunkvolle Feste. Es geht einfacher zu. Morgen finden auf dem Bollwerk am Suitbertus=Dom eine Serenade eine Beleuchtung der Kaiserpfalz und Höhenfeuerwen statt. Die Köln=Düsseldorfer Rbeindampfschiffahrt wir außer den fahrplanmäßigen Schiffen auch Sonder dampfer von und nach Kaiserswerth und zwar sowoh von Düsseldorf wie von Duisburg=Ruhrort verkehren lassen. Kleine Provinz-Kundschau „Der unsterbliche Lump“. in den Skala=Lichtspielen. Dieser Ufa=Großtonfilm packt, erschüttert. In den Hauptrollen Liane Haid, Gustav Fröhlich. Herrliche Naturaufnahmen aus der grünen Steiermark geben der spannenden Handlung einen passenden Rahmen.— Atemlos verfolgt man den Abenteurerfilm„Die Erbin von Arizona“. Das Beiprogramm ist recht unterhaltsam. □ Bauernhaus niedergebrannt. Das große Bauernhaus des Pächters Bieker in Listernohl wurde rest. los durch Feuer vernichtet. Es ist nicht ausgeschlossen, daß ein schadhafter Kamin der Brandstifter ist. □1 Freitod aus Liebeskummer. Am Freitag morgen wurden auf der Eisenbahnstrecke Düsseldorf—Köln untei der Eisenbahnbrücke in Düsseldorf=Garath eine männliche und eine weibliche Person zerstümmelt aufgefun. den. Die Erhebungen haben ergeben, daß die beiden Personen(es handelt sich um auswärtige Wandervöge im Alter von etwa 20 Jahren) aus Liebeskummer Selbst. mord begangen haben. □ Unterschlagungen beim Arbeitsamt. Beim Arbeitsamt Bielefeld hat ein Angestellter etwa 1300 Mar unterschlagen. Der Beschuldigte ist geständig. Briefe an den Bochumer Anzeiger Unto Die„Chemische Fabrik Bork G. m. b..“. Essen, erwidert auf die Veröffentlichungen dei „Bör Mady Christians als Renate Langen mit ihrem Söhnchen in dem Film in der Lichtburg. Es sind Prüfungswege einer leidenden Frau, Familienschicksale, die das Mitgefühl erwecken. Da überwiegt im Publikum der weibliche Besucher, für die Frauenwelt vorzugsweise werden diese Filme hergestellt. Frauenwelt vorzugsweise morden diese Filme hergestellt. Dem zur Zeit in der Lichtburg laufenden SchauspielTonfilm„Das„Schicksal, der Renate Langen“ kommt kommt noch zugute, daß er nach dem aleichnamigen, viel geesenen Roman gedreht wurde. Das gibt ihm besondere Anziehungskraft, wie der außerordentlich starke Besuch schon in den ersten Vorstellungen bewies. Daß man einer beliebten Filmschauspielerin wie Mady Chritians die tragende Rolle zuwies, macht das Werk noch wirksamer. Diese Künstlerin hat die glaubwürdigen Qualitäten, die geprüfte Frau und unglückselige Mutter in ergreifender Darstellung zu verkörpern. Das Erfreuliche, wie sie auch die rührenden Szenen nicht ins unangenehm Sentimentale überspielt und doch mit außerordentlich echtem Herzenston zu erschüttern weiß. Der kleine Rolf Drucker ist ungemein anziehend und Einschneidende Sparmaßnahmen in Dortmund * Dortmund, 31. Juli. In Anbetracht der anhaltenden Schwierigkeiten im Geldverkehr hat auch die Stadtverwaltung Dortmund sich zu weiteren einschneidenden Sparmaßnahmen genötigt gesehen. Durch Verfügung des Magistrats dürfen bis auf weiteres nur Ausgaben geleistet werden, zu denen die Stadt rechtlich verpflichtet ist. Bei den Anstalten und Betrieben dürfen nur Ausgaben geleistet werden die zur Aufrechterhaltung der Betriebe erforderlich sind. herzig in der ungemachten Kindlichkeit Franz Lederer und Alfred Abel sind mit Hilde Hildebrandt die bewährten Gegenspieler. Ein Film, wie! ihn das Publikum vielfach wünscht, und der viel Zulauf haben wird. „Tänzerinnen für Südamerika gesucht“ Ein Tonfilm über den Mädchenhandel Südamerikas im Ufa=Theater„Tonhalle“. Viel ist schon über dieses Thema geschrieben und gelesen worden. Auch der Film hat sich schon mit diesem unerquicklichen Problem befaßt. Aber wohl selten traten Gewissenlosigkeit, Brutalität menschliche Gemeinheit und Herzlosigkeit so wahrhaftig und überzeugend vor den Zuschauer wie in diesem Werk, das unter Mitarbeit des deutschen National=Komitees zur Bekämpfung des Mädchenhandels gefilmt wurde. Man erinnert sich noch an die sensationellen Verhaftungen, die sich vor einem Jahre um eine gewisse Frau Schmehling und ihren Anhang abspielten. Dieser Vorfall hat damals das Problem des Mädchenhandels in besonders aktuelle Nähe gebracht und die Augen der ganzen Welt auf die Hölle für verschleppte Mädchen in Südamerika gelenkt. Auf dieser Grundlage spielt der Film und zeigt, wie unwissende Mädchen von gewissenlosen Menschenhändlern unter Vorspiegelung falscher Tatsachen als Tänzerinnen nach Südamerika engagiert und dort in der schlimmsten Weise ausgenutzt werden. Abgründe menschlicher Verworfenheit tun sich auf, und nur das Dazwischentreten eines ehrlich bemühten Journalisten(Harry Frank) bringt einen gesunden Luftzug in diese verabscheuungswürdige Gesellschaft, in der die unglücklichen Mädchen sittlich und körperlich zugrunde gerichtet werden. Dita Parlo, die auch eine der Verschleppten darstellt, fällt durch ihr knappes und gebändigtes Spiel auf. Der Film hat unvergeßliche spanRiesensparkassenskandal in Kaunitz Ueber 200 000 Reichsmark Verluste wp Wiedenbrück, 31. Juli. In das hiesige Untersuchungsgefängnis wurde der frühere Rendant Schwarze der Spar= und Darlehenskasse in Kaunitz (Kreis Wiedenbrück) eingeliefert. Schwarze soll, wie die „Neuesten Nachrichten“ melden, die Kaunitzer Kasse durch Urkundenfälschungen und Unterschlagungen um mehr als 200 000 Reichsmark geschädigt haben. Die ländliche Zentralkasse in Münster will nur einen Teil des Fehlbetrages übernehmen. Von den etwa 400 Genossen soll jeder 250 Reichsmark zur Deckung des Fehlbetrages aufbringen. Die Genossen wollen den Vorstand und den Aufsichtsrat für den entstandenen Schaden haftbar machen. Es ist ganz unverständlich, wie die Kaunitzer Kasse trotz der Revisionen der Zentralkasse um einen derartigen Betrag geschädigt werden konnte. Wo die vielen Tausende geblieben sind, weiß man nicht. Es ist wohl ausgeschlossen, daß der Rendant diese ungeheure Summe für sich selbst verbraucht hat.— Wie wir hierzu von den leitenden Persönlichkeiten der in Frage kommenden ländlichen Zentralinstitute in Münster erfahren, kommt die ländliche Zentralkasse bei dieser ganzen Angelegenheit nicht in Frage. Es handelt sich hier vielmehr um Sachen des Verbandes ländlicher Genossenschaften. Wie uns erklärt wird, mag es sich wohl um einen Bruttofehlbetrag von 200 000 Reichsmark handeln. Der ungedeckte Fehlbetrag beträgt jedoch insgesamt 100 000 Reichsmark. Der Verband ländlicher Genossenschaften denkt gar nicht daran, von den Verbindlichkeiten dieser einen Kasse auch nur einen Pfennig zu übernehmen. Die Untersuchungs=Kommission hat festgestellt, daß die Kaunitzer Kassenführung unverantwortlich gewirtschaftet hat. Der Essener Lustmörder auch Räuber dem Lustmord im Essener Julz. Zu die Pressestelle des Polizeipräsidiums * Essen, 31. Juli. Stadtwald teilt die Essen noch nachstehende Einzelheiten mit: Es kann nunmehr als festgestellt gelten, daß der Mörder der Prostituierten Ida Poschkamp nach der Tat sich ihre Handtasche angeeignet hat. Es handelt sich um eine abgenutzte schwarz glänzende Wachstuchhandtasche in der Größe von 10 mal 20 Zentimeter. Die weiteren Ermittlungen haben ergeben, daß die Ida Poschkamp am Dienstag morgen entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit nicht bei einem Bekannten gewesen ist, den sie sonst regelmäßig jeden Morgen aufzusuchen pflegte. Es ist also anzunehmen, daß irgendein Ereignis in der Nacht sie von dieser Gewohnheit abgehalten hat. Unter Mordverdacht verhaftet. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums weiter mitteilt, wurde ein Mann festgenommen, der mit der Ermordeten bis Mai dieses Jahres ein festes Verhältnis hatte. Die Festnahme erfolgte, da die Nachprüfung seines Alibis dringend erforderlich ist. Bei dem Festgenommenen handelt es sich auch um den Mann, mit dem die Ermordete nachweisbar am Montag abend gegen 22 Uhr gesehen wurde. Zwischen beiden ist es in der letzten Zeit wiederholt zu Auseinandersetzungen gekommen. Zeugen gegenüber äußerte sich die Poschkamp, sie hätte Angst vor dem Mann, da er sie wiederholt mit dem Messer bedroht und geschlagen habe; auch sei er eifersüchtig auf sie gewesen. Die Klärung all dieser Punkte nimmt natürgemäß viel Zeit in Anspruch, so daß, um eine Verdunkelung zu verhüten, die vorläufige Festnahme geboten war. Der Festgenommene bestreitet, die Tat ausgeführt zu haben. Hinsichtlich der Gewohnheiten der Poschkamp ist noch nachzutragen, daß sie von abends ab bis in die frühen Morgenstunden hinein in den Straßen um den Viehoferplatz Männerbekanntschaften gesucht und anschließend bei einem alten Manne in der Viehoferstraße Unterschlupf gefunden hat. Da sie am Dienstag morgen bei diesem Manne nicht mehr erschienen ist und auch das Obduktionsergebnis die Möglichkeit zuläßt, muß damit gerechnet werden, daß die Tat schon in der Nacht zum Dienstag ausgeführt wurde. hauswirt von seiner Mieterin erschlagen + Oberhausen, 30 Juli. Einen blutigen Ausgana nahm ein Streit, der Dienstag abend zwischen dem 77 Jahre alten Hauswirt Hermann Dorgathen und den Ehefrauen seiner Mieter entstand, mit denen er ständig in Unfrieden lebte. Die Frauen waren erbittert darüber, daß er den Kindern das Spielen auf dem Hofe verbot. Es entstand zwischen dem alten Mann und einer 27 Jahre alten Frau ein Wortwechsel, der damit endete, daß sie ihn mit Wasser beschüttete. Darauf folgte ihr der Hauswirt in ihre Wohnung und schlug mehrere Male mit einem Gegenstand auf sie ein. Sie wehrte sich mit einem Wäscheknüppel und traf den D. auf den Kopf. Dieser Schlag hatte den alsbaldigen Bürgervereins Wiemelhausen“ folgendes: „Auf dem Werk in Bochum=Weitmar werden nur Lokerei: bzw. Gasanstaltsteer und Harze destilliert, wie dieses auch nach den Konzessionsurkunden erlaubt ist Die umlaufenden Gerüchte, daß auch andere Abfallprodukte destilliert werden, müssen als unwahr zurückgewiesen werden. Irgendeine Verarbeitung von Schwefel hat nie stattgefunden. Seit dem Lautwerden der ersten Beschwerden hat die Firma keine Kosten gescheut, die bei der Destillation von Teer und Harz auftretenden Gase zu vernichten. Es ist aus diesem Grunde ein Gasreinigungsanlage geschaffen worden, durch die alle Abgase, bevor sie verbrannt werden, durchgeleitet werden. Im Laufe der Zeit sind eine Reihe Umänderungen vorgenommen worden und es standen diese Vorkehrungen immer unter der Kontrolle des Gewerbeaufsichtsamtes Eine Belästigung der Stadtteile Wiemel hausen, Wiesental usw. durch Schwefelwasserstoff ist direkt ausgeschlossen. Fachleute, die auf Veranlassung des Gewerbeaufsichtsamtes das Werk besichtig haben, mußten zugeben, daß nach Einführung dieser Vorsichtsmaßnahmen es ausgeschlossen erscheint, daß noch irgendwelche stinkigen Gase durch die Esse ins Freie gelangen können, zumal die Abgase über Katalysatoren verbrannt werden. Was ferner über die Krankheitserscheinungen gesagt wird, das wird maßlos übertrieben sein, denn wenn die Gase von der Teerdestillation herrühren und giftig, bzw gesundheitsschädlich sind, dann müßten sich wenigstenbei einigen Arbeitern des Werkes gesundheitliche Nachteile gezeigt haben, was aber bis heute noch nicht der Fall ist. Auffallend ist es auch, daß die Beschwerden meis auf eine Belästigung während der Nachtzeit hindeuten. Der Betrieb der Chemischen Fabrik Bork in Weitmor ist aber so eingestellt, daß er kontinuierlich läuft, so daf es ausgeschlossen ist, während der Nacht irgendwelche besonderen Arbeiten auszuführen. Es ist ferner noch zu bemerken, daß Beschwerden über stinkige Gase währen. Zeiten eingelaufen sind, da der Betrieb für längere Zeit still lag.“ Schöne weiße Zähne Auch ich möchte nicht verfehlen, Ihnen meine größte Anerkennung und vollste Zufriedenheit über die„Chlorodont=Jahnpaste“ zu übermitteln. Ich gebrauche„Chlorodont“ schon seit Jahren und werde ob meiner schönen weißen Zähne oft beneidet, die ich letzten Endes nur durch den täglichen Gebrauch Ihrer Chlorodont=Zahnpaste erreicht habe, C. Reichelt, Sch... Man verlange nur die echie Chlorodont=Zahnpaste, Tube 54 Pf. und 90 Pf., und weise jeden Ersatz dafür zurück. 6 14 Der englische? zösische, Flotte Mobilmachung Kriegserklärun Perst Am 1. August tri gann vom hiesigen ##z. Lebensjahre in n am 1. Juli 191 ##chem er bis zu se As erhreut sich der. Wsstagens Leiner K usizobersekretar L * Wie guns mitgete viorensgollegium re ###r einigen Wochen Allstenbo Die nicht säen, 1 #er. das„Ueberha stadtteil Altenboch Vonders die Bauern derer zu sein, die So wurden von ur Nittwoch auf Don rohnenden Bauern artoffeln entwend Abandwerk zu legen shutzmaßnahmen g Bei einer Schld wurde au ∆ 11 Uhr, 1 seinem Schwager hersetzt. Er mußt berletzt. Er mußte ###fert werden. E leiten. Der Täter Warum hat die Stadtverwaltung nicht durch die Zeitungen bekanntgegeben, daß die Auszahlungen der Gehälter an der Sparkasse nicht wie sonst vormittags, sondern nachmittags erfolgte? Meint sie, es sei so angenehm, aus Außenbezirken zweimal Fahrten oder Wege zu machen? Man sollte nicht unnötige Verbitterung schaffen. Pr. sadtteil Langer Das Ende der schiedenen Artikeln ##r diesjährigen, B# utert, die wir. sche #echneten. Unsere sch, immer mehr, Lährend, im Mai ###on 1 Million Reic ##ersammlung für: Merhaltnismäßig.„ Angrtes an erustel #edingungen noch #anden waren, hat Wen Ereianisse alle 8 Ee Langendreer Soenheimiz 9as #de Vereinigte Bar Verordnung des p #nogramme nicht enannte. Genosse Baugeloer in der arbeiten ausgeschr ein Abwarten übr stimungen zu den anderen Genossen ich. Der Wohn noch sehr groß 1 haushaltungszut Jahr 1931 auf 16 bei ist noch garn Bohnungen, notn #elige. Ausfall. 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Anzeiger k G. m. b..“ entlichungen der !“ folgendes: ar werden nur e destilliert, wie den erlaubt ist idere Abfallproiwahr zurückge. g von Schwefel erden der ersten en gescheut, die rz auftretenden n Grunde eine n worden, durch en, durchgeleitet he Umänderunden diese Vores Gewerbeaufdtteile Wiemel felwasser e, die auf VerWerk besichtig iführung dieser scheint, daß noch e ins Freie get Katalysatoren einungen gesagl denn wenn die und giftig, bzw sich wenigsten: dheitliche Nachnoch nicht der schwerden meist tzeit hindeuten. irk in Weitmat ich läuft, so daf ht irgendwelche ferner noch zu Gase währen! für längere Zei st durch die Zeilungen der Gevormittags, sones sei so anhrten oder Wege je Verbitterung Pr. ähne ößte Anerkennung nt=Zahnpaste" zu seit Jahren und eidet, die ich letzten orodont=Zahnpaste ange nur die echte und weise jeden 198 014 Gedenktafel 1. August. Der englische Admiral Nelson vernichtet die franWeshanchung Theiseheads an Koslaise.— Kriegserklärung Deulschrans= un Rugens. Personal-Nachrichten Am 1. August tritt Justizinspektor Hugo Bernsin vom hiesigen Landgerichte mit dem vollendeten z. Lebensjahre in den wohlverdienten Ruhestand. Er am 1. Juli 1912 zum Bochumer Landgericht, bei er bis zu seinem jetzigen Ausscheiden vervlieb. D# erfreut sich der Wertschätzung der Richter und des ###ertrauens seiner Kollegenschaft. An seine Stelle tritt ustizobersekretär Löher aus Siegen. Wie uns mitgeteilt wird, haben Rektor und ProUsoren=Kollegium der Bergakademie Clausthal bereits ###or einigen Wochen einstimmig beschlossen, dem Ehrensenator Generaldirektor Dr.=Ing. e. h. C. Hold in Essen, Ehrenbürger der Technischen Hochschule zu Berin=Charlotenburg, in Würdiersälung d,, Hochschule Eintretens für die weitere Entwicllung der Hochschalt in Clausthal und in Würdigung seiner Verdienste um Technik und Wirtschaft die akademische Würde eines Ehrenbürgers der Akademie zu verleihen. Durch diese Ernennung ist dem Leiter der Stinneszechen und de Mülheimer Bergwerkvereins Dr. Hold zum vierten Male eine akademische Ehrung zuteil geworden. Der Bürobeamte Hense feiert heute bei der Deutschen Ammoniak=Verkaufs=Vereinigung, Bochum, sein 25jähriges Dienstjubiläum. Ihre silberne Hochzeit feiern heute die Eheleute Peter Martin, Dorstener Straße 109. Die Eheleute Druckereileiter Adolf Bonse und Frau Emma geb. Grützmacher, Stolzestraße 4, feiern am 2. August ihr silbernes Ehejubiläum. Der Polizeihauptwachtmeister Reppel, Polizeiamt, begeht heute sein 25jähriges Dienstjubiläum. Ven Siabienen „ P a r t r a g P a t ü b e r D o u t s c h l. sadtteil Altenbochum nicht säen, und doch ernten wollen. Die Klagen ##er das Ueberhandnehmen der Felddiebstähle im ###adtteil Altenbochum wollen nicht verstummen. Benders die Bauernschaft Havkenscheid scheint das Ziel ###erer zu sein, die nicht säen, und doch ernten wollen ###o wurden von unbekannter Hand in der Nacht von ##ittwoch auf Donnerstag die Felder eines dort an#nohnenden Bauern heimgesucht und erhebliche Mengen ###artoffeln entwendet. Um den nächtlichen Dieben das #handwerk zu legen, ist man verschiedentlich zu SelbstAchutzmaßnahmen geschritten. * Bei einer Schlägerei verletzt. Am 30. Juli, gegen * 11 Uhr, wurde auf der Velsstraße, ein Arbe####c vor seinem Schwager durch mehrere Messerstiche erheblich ###erletzt. Er mußte in das Augustakrankenhaus einge#lefert werden. Es handelt sich um Familienstreitig##leiten. Der Täter ist vorläufig festgenommen. WVotick Gonoesure. egenund unr uet. Das Ende der gemeinnützigen Bankarigten: In r. Artikeln haben wir uns über die Aussichten die ßjährigen Bautatigkeit in unserem SStadtteil geseinem Vorttag„Nol üder Deutschland! Mit oder gegen Brüning? Die Stellung zum Volksentscheid". Zum Schluß forderte er dringend auf, fur die Auflösung des Landtags mit dem Ja einzutreten. Eine längere Aussprache schloß sich an beide Teile des Vortrags an. er Stadtteil Harpen Jungmädchenverein Harpen. Der Jungmädchenverein unternahm seinen diesjährigen Ausflug nach Wengern in die Ruhrberge.— Am Montag hielt Schwester Anneliese Drechsler die die Vertretung der erkrankten Schwester Anna Werbeck übernommen hatte, im Jungmädchenverein Harpen ihren letzten Unterhaltungsabend ab. Zum Abschied wurde Schwester Drechsler von Fräulein Laura Paschhoff eine kostbare Kristallvase mit herrlichen Blumen als Zeichen des Dankes für ihre im Verein geleistete Arbeit überreicht. ae Stadtteil Gerthe Katholischer Frauen= und Mütterverein. Am Mitthielt der Verein nach voraufgegangener .30 Uhr im hiesigen und geleitet wurde. Nach einem wirtschaftlichen Vortrage mittag zu veranstalten. Sadtel Auto„perin. Tas aun bergan. tene Eichenkreus Pextsandten 25 Turnern und Spielern mann I mit 9,40 Meter die Bestleistungen erzielen. gr Stadtteil Weitmar werden gebeten, mitzuwandern. Rucksackvexpflegung für den Tag. Für Betreuung der Kinder ist Sorge getragen. eltern des Pfarrbezirks Weitmar: Gemeindemitglieder dazu eingeladen. Trinkhalleneinbruch. In eine in gelegene Trinkhalle wurde in der Nacht zum Freitag ein Einbruch verübt. Es wurden Rauchwaren und andere Dinge gestohlen. Die polizeilichen Ermittelungen nach den Tätern sind im Gange. brach am Doinersiggeg haszgeise wdersener gie, Stelle und konnte nach angestrengter Arbeit den Brand auf seinen Herd beschränken. fahrten innerhalb des Stadtgebietes im Interesse des Dienstes wirklich unbedingt nötig gewesen sind. Die Dezernenten haben persönlich die sachliche Richtigkeit zu bescheinigen.(Zur Nachahmung empfohlenn Stadtkreis Wilten Schleichdiebe. Festgenommen wurde am 30. Juli ein Friseur aus Bochum=Langendreer, der sich in das Wohnzimmer eines Wirtes in der Johannisstraße eingeschlichen und aus einem dort befindlichen Büfett eine Handtasche mit 16 RM. Inhalt entwendet hattte. Die gestohlene Handtasche wurde später in der Toreinfahrt eines gegenüberliegenden Hauses aufgefunden. Den gestohlenen Geldbetrag hatte der. Täter noch bei sich. Dr Festgenommene wurde in das Polizeiegnis eingeliefert. Wieder da. Der seit dem 27. Juli als vermißt gemeldete Wilhelm Hauptmann ist inzwischen in seine elterliche Wohnung zurückgekehrt. Ennepe=Ruhrtreis Beanstandung des Besoldungsplanes des EnnepeRuhrkreises. Regierungspräsident König hat de soldungsplan des Enneve=Ruyrrreises beanstandet. Die wird die Mehrzahl der Kreisbeamten betroffen. 4# Eine Wassersport=Jugendherberge in Niederwenigern. Hinter Voßnacken liegen nahe an der Ruhr drei größere Tümpel, die in diesem Jahre besonders zahlreich von Badenden aufgesucht werden. Zwei dieser langgestreckten Tümpel liegen auf dem Gelände der Jugendherberge, das an den Leinpfad heranreicht. Bisher war von der Herbergsleitung dort das Baden auf eigene Gefahr gestattet. Nun kommt von der Geschäftsstelle Iserlohn die erfreuliche Nachricht, daß der Gau Sauerland g dieser Stelle die Einrichtung einer Badeunstalt wochnachmillag hzent der Betm zich Andacht in der Pfarrkirche, um.## Uhr, im hiesigen eine gut besuchte irrkirche um Vereinshause, enng, gur Gefüchte Monatsversammlung ab, die von dem Prases, Pfarrer Dr. Mantel eröffnet Stadttell Ouerenburg. sete 6 Unglücksfall bei der Erntearbeit. Der Landwirt Heingen bewußtlos liegen blieb. Der Arzt mußte Hilfe leisten. jedenen Artikeln haben wir uns über die Aussichten der diesjähligen, Tauläliggit in unserem Stadtteil geäußert, die wir schon vor Monaten als direkt trostlos bezeichneten. Unsere Befürchtungen find leider durch die sich immer mehr zuspitzende Finanzkrise übertroffen. Während im Mai dieses Jahres durch die Bereitstellung von 1 Million Reichsmark seitens der Stadtvexordneten: versammlung für die Belebung des Baumarkter und die verhältnismaßig starken Angebote des freien Geldmarktes an erststelligen Bauhypotheken zu annehmbaren banden waren, haben die in letzter Zeit sich übersturzenden Ereignisse alle Hoffnungen zuschanden werben lassen. Die Langendreerer Baugenossenschaft, dasoz un Eigenheim, das Kartell der freien Gewerkschaften und die Vereinigte Baugenossenschaft können nach der neuen Verordnung des preußischen Finanzministers ihre Bauprogramme nicht zur Durchführung bringen. Die erstgenannte Genossenschaft hatte bereits die Zusage der Baugelder in der Tasche und infolgedessen die Bauarbeiten ausgeschrieben und vergeben. Jetzt bleibt nur ein Abwarten übrig, was die weiteren Ausführungsbestinungen zu den Notverordnungen bringen. Bei den anderen Genossenschaften liegen die Verhältnisse ähnlich. Der Wohnungsbedarf an Kleinwohnungen ist noch sehr groß und wird auf Grund des natürlichen haushaltungszuwachses, der in Preußen allein für das Jahr 1931 auf 165000 geschätzt wird, immer größer, dabei ist noch garnicht berücksichtigt der durch abgängige Wohnungen notwendig werdende Ersatz und der fast völlige Ausfall an Neubauten in diesem Jahre. Die Stellung der Bauindustrie als Schlüsselindustrie uns hoffen, daß die Regierung bald Mittel und Wege findet, um die Bautätigkeit wieder in Fruß zu bringen. Verringerung der Haldenbestände. Auf den hiesigen Zechen scheint sich in den letzten Wochen der Absatz in Bergbauprodukten zu heben. Wie festgestellt wurde, gehen täglich bis zu 100 Tonnen Brechkoks von den Haldenbeständen der Schachtanlagen ab. Seit ungefähr acht Wochen verladet zum Beispiel die Zeche„Bruchstraße“ von den Haldenbeständen am Wallbaumweg und der Straße am Heerbusch. er Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen. Anläßlich des 2. August, als Tag des Kriegsausbruchs, veranstaltet der Reichsbund der Kriegsbeschadigten am Sonntag eine große Kundgebung gegen den Krieg unter dem Motto:„Nie wieder Krieg. Diese beginnt Nachmittags um 3 Uhr auf dem Gewerkschaftsblatz. Ein Schwerkriegsbeschädigter wird hier sprechen. Politischer Ueberfall. Am 30. Juli, gegen 23 Uhr, wurde in Witten unter der Eisenbahnunterführung Ecke Gas= und Auestraße ein Angehöriger der NSDAP. uus Bochum=Langendreer in bewußtlosem Zustande aufgefunden. Er wurde in das Diakonissenkrankenhaus in Witten überführt, wo eine Gehirnerschültekung bei ihm festgestellt wurde. Nach seinen Angaben ist er von mehreren unbekannten Personen überfallen worden. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange. Fahrraddiebstähle. Am Donnerstag wurden ein vor dem Amtsgericht stehendes Herrenfahrrad, Marke „Opel“, und aus dem zum Hausé Honnengraben 55 gehörenden Stalle ein Herrenfahrrad, Marke„Dürkopp“, eiwerdet. Stadtteil Werne Deutsche Volkspartei. Zu einer besonderen Versammlung hatte die Deutsche Volkspartei am Donnerstag abend ihre Mitglieder in das Lokal Kersten„Zur Glocke“ eingeladen. Der Vorsitzende Zimmermann ernach einem Grußwort dem Referenten des Sech Abhilfe sorgen. Dem Herrn Polizeipräside Stadttreis Waltenscheid Bestandenes Examen. Vor der medizinischen Fakultät der Universität Münster bestand Aloys Baumann, Sohn der Witwe Baumann, Westenfelder Straße 5, das medizinische Staatsexamen mit dem Prädikat„sehr Im Schmuck der goldenen Myrthe. Die Eheleute Bergmann Th. Jören und Frau, Elisabeth geborene Wagner, Günnigfelder Straße 7, begehen heute ihre goldene Hochzeit.„„. Im Silberkranz. Die Eheleute August Frei und Anna geb. Buschmann, Sevinghausen, Hellweg 223, können am Sonntag, 2. August, das Fest ihrer silbernen Hochzeit feiern. Sie sind 25 Jahre Bezieher des„B..“ — Gestern feierten die Eheleute Bergmann Th. Blankenhaus in Wattenscheid=Günnigfeld, Hordeler straße 13, ihre Silberhochzeit. Aus Schwermut. Am 30. Juli wurde ein Arbeiter in seiner Wohnung Am Beisenkamp erhängt aufgefunden. Selbstmord konnte einwandfrei festgestellt werden. Als Grund dürfte Schwermut in Frage kommen. Swidbertschule und Postneubau. In der Stadt sind Gerüchte im Umlauf, daß der Postneubau, der bekanntlich auf dem Grundstück der alten Swidbertknabenschule errichtet werden soll, aufgegeben sei, weil namlich in dem Schulgebäude wieder Wohnungen belegt wurden. Wie wir hören, werden tatsächlich zur Zeit Obdachlose in der alten Schule untergebracht. Von einem Aufgeben des Postneubaues kann jedoch keine Rede sein. Die Stadt kann, wenn die Post es verlangt, die Schule jeden Tag räumen. Richtig und verständlich ist jedoch auch, daß die Reichspost im Augenblick mit dem Bau zurückhält, der immerhin die Flüssinmuchung von mehreren hunderttausend Mark voraussetzen wurde. Stadttreis Wanne-Eicke! Evangelische Gemeinde Wanne=Eickel. Die Einführung des neugewählten Pfarrers Liz. Reuter findet am Sonntag, 9. August, durch den Superintendenten Hauptgottesdienst statt. Die Begrüßung durch die Leilte abends Dr. Mehring(Gelsenkirchen) das Wort zu mug vie Polizei unbedingt auf irgendeine Weise kirchlichen Körperschaften ist am Samstag, nachmittags 3 Uhr. Die Gemeindefeier am Sonntag, nachmittags.30 Uhr, beidemal im Gemeindehaus 1 Vortragsabend. Der Volksmissionar Rekelkamm hielt im Röhlinghauser Gemeindehause Zahl Frauen einen Vortrag über die Volksmission der Wichernvereinigung. Er erzählte von seinen Reisen in Stadt und Land und von seinen Fahrten im Evangeliumwagen. ur Ins Kinderheim. Am Montag rommen wiederum 50 Kinder ins Wanne=Eickeler Kinderheim nach Cappenberg. Bisher war die Belegungsziffer 40.; enAbbruch. Die Kokerei der Zeche„Unser Fritz" wird abgebrochen. Die Firma Stern ist schon seit Wochen mit Spitzhacke und Schweißapparatur beschäftig,, vie Anlage abzubrechen. Es geht langsam voran, da schweren Eisen= und Fundamentteile einzeln nievergevracht werden müssen. Die Seilbahn, einige Gebäude, die Schornsteine, ein Kühlturm usw. stehen noch. Mit der „Unser=Fritz“=Kokerei sind im Laufe von kurzer Zeit drei Kokereien im Stadtteil Wanne verschwungen, ohne daß eine der alten durch eine neue ersetzt worden wäre. Wann kommt Abhilfe? Trotz wiederholter Hinweise in der Presse und Vorstellungen bei der Polizei nehmen die abendlichen Belästigungen auf der Bochumer Straße, Ecke Fichtestraße in Röhlinghausen ihren Fortgang. Hier iß die Polizei unbedingt auf irgendeine Weise Kohlfe sorgen. Dem cherrn Vostzeinthihenten in chum soll jetzt eine Beschwerde dieserhalb zugehen. Auf der zum evangelischen Friedhof führenden Straße auf der Wilbe in Röhlinghausen wurde kürzlich der Bürgersteig mit einem Aschebelag versehen. Dabei ha man vergessen, die schweren Aschebrocken zu zerkleinern. so daß der Fußsteig jetzt von allen Passanten gemieden wird und sich der gesamte Verkehr auf der Fahrbahn Wohnungseinbrüche. Am 30. Juli, zwischen 7 bis 8 Uhr, wurde einem Arbeiter aus seinem Zimmer in der Kolpingstraße zwei Anzüge, ein grauer„Mantel, ein. Hut, ein Koffer und eine Uhrkette und einen im gleichen Hause wohnhaften Schreiner zwei Anzüge geLadendiebinnen festgenommen. Am 30. Juli konnten drei in Wanne=Eickel wohnende Frauen festgenommen werden, die in verschiedenen hiesigen Geschäften Waren entwendet hatten. Verzweiflungstat. Ein junges Mädchen aus Gelsenkirchen, das als Verkäuferin in Wanne=Eickel tätig war, war gekündigt worden. Das ging ihm so zu Herzen, daß es im Resser Wald sich an einem Baum aufhängte. Passanten retteten die Lebensmüde und konnten sie wieder ins Leben zurückrufen.=nStadttreis herne Beamtengehälter in drei Raten! Das stadtische Presseamt teilt mit: Mit Rücksicht auf die augenblickliche Kassenlage„wird die Stadt Herne wie auch Städte im Industriegebiet das Augustgehalt der Beamten und Angestellten in 3 Raten, und zwar am., 10. und 20. August, auszahlen. Den Tod gesucht. Am Freitag morgen gegen 8 Uhr sprang ein 47jähriger Bergmann aus Herne in der Nähe der Brücke an der Recklinghauser Straße in den RheinHerne=Kanal. Am Ufer fand man einen braunen Karton, in dem sich Kinderspielzeug(Spirale, mitz Figger) und ein Stück Vackpapier mit der Aufschrift ziu gtan, Block, Köln a. Rhein, Lindenstraße 32“ und eine uttentasche, in der sich ein alter, grauer Hut befand. Diese Sachen hatte der Mann an der Kanalböschung niedergelegt. Der Ertrunkene, dessen Leiche um 12 Uhr geborgen werden konnte, pflegte mit den Spielsachen zu hausieren. Er litt schon längere Zeit an Schwermut und hat in diesem Zustande Selbstmord verübt. Kupferdiebstahl. In der Zeit vom 25. bis 30. Juli wurden von unbekannten Personen aus dem Hochspannungsraum des Ventilatorenhauses des Ostschachtes der Zeche Mont Cenis“ Schacht 2, zwölf Kilogramm 27 Kilogramm Schlagrupfer gestohlen. Stadttreis Gelsenkirchen Nur ein Drittel Gehalt bei der Stadtverwaltung. Infolge der schlechten Finanzlage sieht sich die Stadtverwaltung gezwungenen, den Beamten, Angestellten und städtischen Lehrpersonen am 81. Juli nur ein Drittel ihres Gehaltes auszuzahlen.(Wuppertal, Duisburg, Oberhausen und andere Städte sind in derselben Lage.) Wann weitere Auszahlungen erfolgen, wird noch durch Rundverfügung des Oberbürgermeisters mitgeteilt werden.— Zu den Sparmaßnahmen der Stadtverwaltung ist jetzt noch eine weitere hinzugekommen, aus der hervorgeht, daß man auch bei den kleinsten Ausgabeposten pruft, ob die Ausgabe tatsächlich verantwortet werden kann. So ist vom Oberbürgermeister angeordnet worden, daß sich die sachliche Prufung der von den Beamten und Angestellten einzureichenden Tagebuchzettel auch darauf erstreckt, ob die einzelnen Dienst= plant, um die Jugendherberge Niederwenigern in jeder Weise zu einer Wassersport=Jugendherberge auszugestalten. Mit der Ausführung dieses Projektes will man bis zum nächsten Frühjahr warten.— Kurzlich wurde bereits ein Unterbringungsraum für die Faltboote angebaut. Nach Einrichtung der Badeanstalt dürfte unsere heimische J. H. als wirkliche Wassersport=.=H. anzusprechen sein und als die erste ihrer Art im ganzen Gau Sauerland gelten. □ Großer Goldwarendiebstahl bei Rheine. In der vergangenen Nacht wurde in Hörstel das Schaufenster des Goldwarenhändlers Dahl von Einbrechern zertrümmert. Die Diebe, die mit einem Motorrad fluchteten, erbeuteten 160 Ringe, 60 goldene uhren und andere Gegenstände. Vorübergehende Besserung Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 31. Juli. Das vor Skandinavien liegende Tiefdruckgebiet zieht langsam nach Nordosten weiter. Die kühleren maritimen Luftmassen haben ein kleines Hoch über den Alpen und Südfrankreich aufgebaut. Das Thermometer steigt über Westeuropa im allgemeinen leicht an, so daß eine vorübergehende Beruhigung des Witterungscharakters eintritt. Vom Ozean her dringen weitere Störungen nach Osten vor, so daß die Besserung der Wetterlage nur Vorhersage für Sgmstag: Abnehmende Fepöl, kung, zeitweise heiter. Lempergtuxen ansteigend und aufkommende Gewitterneigung. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Wieder Bewölkungszunahme vom Westen her und Niederschlagsneigung. Wärmer. Die allgemeine Wetterlage für die kommende Woche sieht nicht sehr günstig aus. Auf der Linie von nach Westen über den Ozean hinweg zieht sich eine Tiefdruckrinne, in der wellenartig mehrere Tiefdruckzentren erkennbar sind, die am Nordrande des Azorenböchs nach Europa wandern. Zwischen den einzelnen Störungszentren mit Gebieten relativ hohen Drucks wechselt wärmere Luftaufuhr aus Süd mit kühlerer aus West bis Nordwest ab. Die südlichen Ausläufer der Tiefdrua= rinne werden wieder auf den Kontinent übergreifen und uns zeitweise starke Bewölkung mit Regen scheinlich auch leichten Gewittern bringen. Daswischen heitert es jeweils unter stärkerer Erwärmung auf. Das Wetter wird demnach keine Beständigkeit weder im schlechten noch guten Sinn haben, also die Einbringung der Ernte leider erschweren. Dr. A. Kopfmüller. Barometer 7 Uhr 754,0 24„ Freitag, 31. Juli Thermometer 13 Uhr+-20C 24„+180 Wetterhäuschen im Stadtpark 117 n über dem Meeresspiegel ( Aufg..52, Unterg. 20.19; C Aufg. 21.40, Unterg..48 Ort Kühibruck in mm Windricht. u. Stärke Temperakur C Essen..... Aachen.. Frankiurt Kabler Asten. Brocken Borkum Hamburg... 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Mittel, welches ich jed. gern kostenlos mitteile. Frau Karla Mast, Dremen 45B. e TI Samstag, 1. August 1931 Bochumer Anzeiger und General Anzeiger 5. Beilage zum der weichen Altstimme. Jedes sam auf ihre Brust. mir, Fräulem ,wolgar.„Jg nit Mutter gerommen sind. immer bei uns.“ wohl in Ihrem Hause, Frau rachtete Agnes lange. aulein Holgar, dann muß man Leben kennen gelernt. müssen alle durch viel icht, ob wir dann das sie auf die junge Frau 38. Frau Rosel lauschte der Wort legte sich wie Balsam au „Siesind so, gut, zu mir, freue mich, gleige, Sae mit Diu Hoffentlich bleiben Sie 1mm: „Ich fuhle mich sehr wohl ir sose.. Frau betrachtet Die junge Frau##leie man Sie so anschaut,## denken, Sie haben viel Leid im Agnes nickte.„Wir Frauen Leid gehen, und wir wissen n Glück treifen... s. Mit einem innigen Blic say und küßte sie auf die Stirn. Hast dich wohl um mich gesorgt, R hätte ich dir nicht zugetraut, jetzt, wo du Mutter hast. Sie zuckte zusammen „Ich habe nicht verdient, behandelst!" stieß sie erregt hervor. Daß ich mich zu einer Frau, hält als zum Manne, nicht das ist doch wohl verstandlich.“ „Höre, Georg, was, du kannst vielleicht sogar v das Leben noch nicht gegeben „Wie rasch du das herausbekommen hast!“ „Drei Elendsjahre sind eine lange Zeit!“ sagte Das Wort traf ihn doch.„Elendssahres War ich chlect zu dir“ 68 noch, Betrogen hast du mich die Jahre ganz nach Veleben! Eepahst den der Herr, haupt nicht, nur du, der Her, du zst nie die Schuld und alls andere war nichts. Du. jo zunrüähmlichen Abbet dir oehuch Firniak sigze eut noch auf dem hohen Roß und willst alles auf uns abwälzen. Und dabei bist „Ich habe Tummheiten gemacht.. möglich, aber muß man mir darum gleich den Stuhl vor die Tür „Drei Jahre habe ich's mit angesehen. Erst meine Mutter mußte kommen, damitzg watgeine Klärung geschaffen wurde. Georg, was sen werven? unter seinen Spottworten. daß du mich so schmählich die mehr zur Mutter sicht gerade hingezogen fühle, ich will dir eins sagen: Du kannst viel, aber etwas hat dir n: Charakter. Der fehlt Sommerroman von TI Der Baron hatte richtig taxiert. Georg Weindiele„ oder bei s0.., Sie tranken Wein. schlecht, so oaß i war, b Der heitere Uwe Schlettow hörte sehr aufmerksam zu. Er ließ # merken, wie sehr ihn das interessierte und nickte zu Hier stimmte etwas nicht, das spurte er. Ab hütete sich, Widerspruch zu erregen, sondern fragte # so nebenbei:„Was haben denn die jungen Leute Die Männer der Rugde, sahen sich an. Ach. ein hübscher Eler: sagte der Gastwirt.„Ein Von der„Schwiegermutter“ fiel kein Wort. Der braye Rektor woult ven Mund auftun, per seiner Stammtischbrüdert #uf, daß er erschr brläufig verkniff. Eine Stunde später, iter allein am Tisch #Statrunden au pe:„Hatten Sie #au Caroline?“ Kann wehi, sein, penn ich mir recht übe #zumachen. Ueberrascht blickte Wieso?“ „Sehen Sie, Bürgermeister, ##mals ein junger machte mir Spaß, sicht so gemeint, ich weiß sicht, wie damals meine Empfindungen waren. ##lls hatte meine Unverfrorenheit die Wirkung, err Laibacher, der doch eigentlich### #ensch war, seine Frau von der se eine Gefangene behandelte. Daran war ich schull ich sie dann wiedersalzgkeisch, gisch, awetige, ##r es, da sah sie mich an, daß ich in ###be. Alte Erinnerungen: Fetzt werden rr Bürgermeister, daß ich ###rn, daß das ###dert haben, Siebzehn *„Es ist möglich! JedenfanSehmen lassen, ihr einen Bes We mal, die Meinhold saß mit seinen „Trocadero“ in lchen, die von wollten, daß sie schön waren. Eie krünten Wenn. “ sie zum aber in üorigen Georg saß dumpf brütend. st, da er nicht in Stimmung Balduin Schute stieg in die Kantin Die Arbeiter und Meister in der Ko als der lange Balduin mit der Horn Engelsköpfchen eintrat. Etwas hilflos sah sich Balduin im 9 liebsten hätte er sich eine Woirre war teuer, dafür aberi# Sekt übergingen, der sehr kalt keine besonderen Qualitäten Er ärgerte sich über sichd kommen konnte. Allesh Versuche der Freunde und der Frauen waren an diesemin Bereits um Mitternacht sagte Georg:„Ich fahre die anderen blieben noch. Gorg sob geschäitelt, im Wage mutter und schämte sich fast, daß er sich von ihrer Sicherheit hatte glatt an die Wand drücken lassen. Er haßte sie, wenn er an sein schwaches Nachgeben Aun dier Geaice er Ghuen HiC ehe Mann Brot finden. Und warum solle die Schlosserei nicht wieder die Goldgrube werden wie In dieser Nacht kam Georg nicht nach Hause. Er schlief im elterlichen Hause in der kleinen Wohnung In der Frühe nahm er sich Meister Sparrke vor und arbeitete mit ihm alles durch. Er ging ordentlich ans Werk, beaugenscheinigte alles, gur Anordnung und entwickelte Sparrke seine Blärg,(rkannte daß Der alte Meister„freute sich. Er ertännte, u Georg wirklich sein Fach verstand und daß er auch Geschäftsmann war. Jetzt kam also wieder Betrieb in die Bude! Georg übernahm den Außendienst mit dem Auto selber, Sparrke sorgte für die Ausführung der Aufträge. Um die Mittagsstunde, als Georg über den Geschäftsbüchern saß, kam plötzlich Frau Rosel. „Ach, ein hübscher Eir Von der„Scheriggepagter, siel kein Wort. Der brave Rektor woule ven Mund auftun, aber seiner Stammtischbrüder trat ihm so derb auf ren s, daß er erschreckt still saß und sich die Aufklarung als der Baron mit dem Bürgersaß, denn die anderen hatten sich fgeteilt sagte der Bürgermeister zu —“ n i c h t e i n m a l e i n F a i b l e f ü r saure G wäre getürmt. Aber Stolze, vor de Respekt hatte, hatte ihm gesagt:„M Getute!" Also sah sich Balduin gehorsam chen um. Hermann, „Kinder, ri „Der neue der Chauffeur, erspähte ihn. ückt mal zusammen!“ sagte er energisch. Volontär will sich auch hinsetzen!“ Dann winkte er Schute nd rief:„Herr Volontär, komm' Sie her! Hier ist Platz!“ Schute folgte der Aufforderung. Er nahm Platz und sagte:„Ich wünsche eine gesegnete Die Arbeiter brummten einen Gegengruß. „Wollen Sie wat spachteln, Herr Schute? „Also, Herr Schute, nicht versessen! Heute Stolze kommt auch mit!“ Baldium strahlte über das ganze Gesicht. Wie jefällt Sie's denn, Herr Schute?“ „Sehr schön! Herr Stolze ist ein so gescheiter Mensch und sehr leutselig!“ Gase; so treubere Die Arbeiter grinsten, als sie Balduin so 1ru#.. tlzig sprechen hörten. Am liebsten hätten sie sich uber ihn lustig gemacht. Aber Hermann, vor dem alle seltsamer Weise großen Respekt hatten, saß unter ihnen Balduin hatte seine Mahlzeit. bgendet, und er war 8 froh, nun aus dieser Volksversammtung fortzukommen. vodn retolze nur eins bestelt. Aber der Bratgentlich hatte ,Stolze ugz ein vr der der Brat bering bate vodum Burst. verZanie, Herr Schutel fit Geben sie mal der! Ist. Argägt den Kopf flart“ luss des rkaufs! ifrage nach on-Ausverroß wie in auch noch igebote im billig wie n. Herr Bürgermeister! Eigentlich, rech: überlege... ich habe an der Frau ihn das Stadtoberhaupt an. das war so: Ich war Mensch, etwa in Ihrem Alter, und “ mit ihr zu flirten, es war gar überhaupt nicht mehr so Jeden= daß ein ganz netter Welt abschloß und schuld. dem zweiten Kind daß ih mich balr geschämt Sie verstehen, einfach nicht begreifen Wesen, was Sie mir so ausführlich geFrau Laibacher sein soll.“ Jahre verändern viel!“ alls werde ich es mir nicht nemnen Trsuch abzustatten.„Sagen die Geschichte mit dem Georg, die ist doch etwas anders?" scheinbar nicht! Es Schwiegermutter erMädel. Aber das ten Tages en sein wie „Ja, ich weiß nicht recht! Se sird ja erzählt, daß er von seiner sischt worden ist... mit einem inn Gerede sein!" „Na, ein lockerer Junge ist der Meinhold! „Bestimmt, aber er hat sich eigentlich immer sehr n acht genommen. „Wenn einer eine so nette Frau wie Frau Rosel sollte er eigentlich wissen, wo er hingehört. rentken ragende ten, moDessins .95 osten over se Muster .7 3 zum Heutzutage ersetzt Henko, Henkel’'s Bleichsoda, das Regenwasser. Einige Handvoll Henko vor Bereitung der geben das schönste und zum Waschen vorzüglich geeignete weiche Wasser. jahren bewährt hat, muß gut sein: Regenwiatter Natur-Füchse, Sefkaut Für Abbeververkäuser!— Markenzigaretten sowie Zigarren und Zig. IIlos in allen Preislagen. Otto Neuhaus Telephon 62998. Skunks-Kragen, Besatz-Garn. Auswahl, jetzt besond. billig Käte Belmann Tetzt: Cilemensstr. 10, Part., Fernruf Werbetage in Gebäcken u. walleln am Samstag. d. 1. Aug., bei Firma Carl F. Müller Nacht. derner Str. 2. 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August 1931, nachmittags.30 Uhr SOCHUM, HATTINGER STRASSE Wiemelhauser Rathausplat: 8: In diesem Augenblick öffnete sich die Tür. Lisa Laibacher trat ein.„Prosit, Herr Stolze!“ lachte sie ihn an. „Herzlichen Dank, gnädiges Fräulein, für den frommen Wunsch, Darf ich mir erlauben, Sie zu einem Gläschen Bötzinger Bier einzuladen?“ „Ooch! Botzinger trinken Sie, Herr Stolze? Wir haben drüben echtes Würzburger!“ Helmut ließ das Glas sinken.„Echtes Würzburger, oh, gnädiges Fräulein, was haben Sie angerichtet... jetzt schmeckt mir das Einfache nicht mehr! Das durften Sie nicht tun!“ „Oh, ich bitte tausendmal um Verzeihung! Herr Stolze, wollen Sie so freundlich sein, mir mal einen Brief aus dem Englischen übersetzen?“ „Aber mit Vergnügen! Aus welchem Erdteil hat der Schatz geschrieben?“ Balduin Schutes Augen traten fast aus den Höhlen. Er erschrak immer stärker. Nein, wie dieser Herr Stolze mit der Chefstochter sprach, wie mit ihm, wie mit allen, und sie, sie ließ sich's gefallen! Er ahnte nicht, daß die liebenswürdig=frische Art Stolzes gerade reizvoll für ein Mädchenherz war. Lisa war offen gestanden von des jungen Korr respondenten Art entzuckt. Er gefiel ihr, hübsch war er, Sportsmann schien er auch zu sein, und seine Art zu plaudern war einfach süß. Daß er außerdem noch vier Sprachen beherrschte, das machte ihn zu einer Persönlichkeit. „Hat sich was mit Schatz, Herr Stolze! Das ist von Herrn Oldenburg, das war ein Tanzstundenherr von mir. Der ist als Volontär zu seinem Onkel nach Amerika gegangen. Jetzt ist der alte Herr gestorben, und er ist Erbe geworden. Er kommt in Kürze zu Besuch nach hier. Wir hatten uns besprochen, daß wir uns englisch schreiben wollten, und ich bin mit seinen Briefen die erste Zeit auch ganz gut fertig geworden, aber der da ist mir zu lang!“ „Hm! Also soll ich übersetzen? Herr Schute, gehen Sie mal einen Augenblick auf den Hof spazieren!" „Jawohl, Herr Stolze,“ entgegnete Schute gottergeben und verließ das Zimmer. Stolze nahm den Brief und las. Seine Miene wurde ernst.„Mein gnädiges Fräulein, seien Sie überzeugt, ich bin diskret... der Brief enthält einen Heiratsantrag, übrigens in ganz jämmerlichem Englisch.“ Lisa wurde über und über rot.„Einen Heiratsantrag, ach nein... heiraten, ich soll Herrn Oldenburg heiraten?“ „Gute Partie! Er schreibt, daß er 150000 Dollar schwer ist! Das ist ja bald dreiviertel Million Mark.“ Lisa sah in Gedanken vor sich hin.„Heiraten? Nööö, das möcht' ich nicht! Das muß ich mir noch einmal sehr überlegen!" Helmut sah das Mädchen aufmerksam an. Sie gefiel ihm. Es ging etwas Gesundes, Herzhaftes von ihr aus. Alles war natürlich, nicht gekünstelt. Da schien der Tanzstundenherr, nach seinem Briefe zu urteilen, ein ganz anderer Kerl zu sein: Dünkelhaft, aufgeblasen, wichtigtuend, und dabei bestand sein ganzes Verdienst in dem Glücksfall, reich zu erben. *** Draußen auf dem Hofe war Hermann damit beschäftigt, sein Auto zu waschen. Das Auto war sein ganzer Stolz. Wenn er früh in die Garage kam, dann war ihm, als begrüße er einen alten Bekannten. Balduin sah Hermann zu. Alles konnte der vertragen, aber wenn einer zusah und nichts tat, das konnte er einfach nicht mit ansehen. Also rief er den Volontär:„Herr Schute, halten Sie mal den Schlauch! Hier ran spritzen!" Schute gehörte zu den Menschen die nicht nein sagen können, wenigstens nicht sogleich. Gehorsam nahm er den Schlauch und ließ das Wasser gegen die Seitenwände des Wagens prasseln. Das Fenster von Helmuts Arbeitszimmer war offen. Schute hörte Lisa hell lachen und sah sich um. Bei dieser Drehung machte der Schlauch auch mit die Runde. Der Wachtmeister Beißel, der bei Frau Caroline gerade einen Besuch abstatten wollte, um sie wegen des nächtlichen Ständchens zu befragen, den erwischte der Strahl und mit einer solchen Wucht, daß der dicke, etwas asthmatische Herr gegen den Gartenzaun taumelte. Das zweite Opfer war Olga Duppel, die in ihrem kostbarsten seidenen Fähnchen anrückte, um ihren Lohn zu kassieren, den sie glaubte beanspruchen zu können. Arme Olga Duppel, die Wassersäule erwischte sie und weichte sie in zwei Sekunden so gründlich ein, daß sie ein wahres Bild des Jammers bot. Balduin Schute hörte die schimpfenden Stimmen und fuhr zusammen. Hermann blickte auf und erkannte die Duppel. Er lachte aus Leibeskräften. „Das haben Sie fein gemacht, Schute!“ rief er. Dann ergriff er selber den Schlauch. „Raus, Kanaille!“ rief er dem Mädel zu.„Frauenzimmer wie du haben hier nichts zu suchen!" Olga wollte wie eine Furie näherkommen, aber der Strahl des Wassers traf sie erneut, und laut aufschreiend flüchtete sie. Inzwischen war Wachtmeister Beißel durch die Verbindungstür zwischen Villa und Fabrikhof gekommen und steuerte auf Hermann und Schute zu. „Schute, türmen Sie, türmen Sie! Ich werde mit dem Beißkorb schon fertig.“ Schute folgte Hermanns Aufforderung und war sehr plötzlich im Haus verschwunden. Der Wachtmeister in seinem Zorn kam näher. Hermann flimmerte an seine mWagen, daß er nur so blitzte. „Chauffeur!“ rief ihn der Wachtmeister grimmig an.„Was fällt Ihnen ein?“ „Wie bitte, Herr Wachtmeister?“ sagte Hermann mit verschmitztem Grinsen. „Herr... Herr.. Pommer, ich werde Sie zur Anzeige bringen. Sie haben mich vollgespritzt. Das lasse ich mir nicht bieten! Sie stehen bei uns schon auf der schwarzen Liste. Sie haben vorgestern nacht sich der Körperverletzung schuldig gemacht!" „Ei gugge da!“ brach Hermann ins schönste Sächsische aus. „Jawoll, der Sohn vom Malermeister Ziegelroth, der liegt noch krank nieder! Eine Gehirnerschütterung!" „Aha, das ist der Stromer, der am lautesten grölte und so besoffen war, daß er gegen das eiserne Gitter flog, als ich mich überzeugte, ob er noch stehen kann! Na, hoffentlich hat es ihm das Gehirn in Ordnung gebracht!“ „Das kann Ihnen teuer zu stehen kommen!“ „Mag's kommen wie es will... ich halte still!“ stimmte Hermann in seinem tiefen Baß an. „Herr Pommer... ich warne Sie! Ich warne Sie! Mit der Obrigkeit können Sie nicht Schindluder treiben. „Sie sehn sie wohl huppen, Herr Wachtmeister?" sagte Hermann entrüstet.„Im übrigen, sagen Sie mal, Herr Wachtmeister: Wann ist denn in Bötzingen Polizeistunde?" „Na, was.... was wollen Sie damit sagen?“ „Ich habe heute abend die Absicht, in der„Krone“ ein Gläschen zu trinken, und ich möchte beileibe nicht mit der Obrigkeit in Konflikt kommen.“ Der Wachtmeister soh ihn streng an, aber Hermann zeigte sein harmlosestes Gesicht. „Ich werde Sie nachher rufen lassen!“ Damit wandte sich der Wachtmeister von ihm ab und ging mit schweren Schrtein in die Villa. *** Die Vernehmung kam nicht zustande. Frau Caroline nahm den Wachtmeister sehr, sehr liebenswürdig auf, so liebenswürdig, daß er mehr als verlegen wurde. Und die Frau hatte recht, das sah er bald ein. Das Ständchen war eine große Unverschämtheit gewesen. Als er den Text hörte, den man dem schönen Liede unterlegt hatte, blieb ihm nichts übrig, als sich zu entschuldigen. Er verabschiedete sich sehr rasch. Kurz nach ihm kam Lisa.„Denk dir, Mama, der Herr Stolze hat mir den Brief von Herrn Osldenburg übersetzt! Denke dir, sein Onkel ist gestorben, und Herr Oldenburg hat bald dreiviertel Million Mark geerbt und macht mir einen Heiratsantrag!“ Frau Caroline lächelte.„Das ist ja allerhand fürs Geld! Und du? Willst du nun glückliche Frau Oldenburg werden?" „Ich weiß nicht recht, Mama!“ „Was ist denn das für ein Mann?“ „Hm, ein Tanzstundenherr von mir, aber... wenn ich's mir recht überlege... reichlich doof!“ „Das wäre für dich kaum das Rechte!“ „Ich denk's auch nicht, Mama! Aber ich werde ihn mir ansehen!" „Das ist immer richtig! Um dich, Lisa, habe ich keine Sorge, du hast helle Augen und wirst dir schon den Rechten wählen.“ Lisa sah sie dankbar an.„Ich denk's auch Mama! Der Richtige... ich will hoffen, daß er's ist!“ „Aha, du hast wohl schon einen in engere Wahl genommen?" Lisa wurde über und über rot.„Aber Mama, wie kannst du das denken! Ach, ich habe ja noch so viel Zeit, ich bin ja noch so jung!“ „Ich hole jetzt die Bilder, Frau Laibacher!“ sagte Hermann zu Frau Caroline. „Ist gut, Hermann, aber kommen Sie bald wieder.“ „Aber klar, Frau Laibacher. Ich nehme nur Herrn Stolze und den neuen Volontär, den komischen Schute mit in die„Krone". Der Volontär will da seinen Einstand geben.“ „Gut, gut! Sie brauche ich ja nicht zu ermahnen!" „Erlauben Sie, Frau Laibacher, daß ich die beiden mit dem Wagen wieder abhole? Sie sind fremd hier." „Das können Sie, aber nicht so spät!“ „Nein, nein!“ sagte Hermann mit dem treuherzigsten Gesicht.„Ich bringe sie früh nach Hause! Und wegen dem Wagen, Frau Laibacher, der ist mir wie mein Kind, da paßt Hermann auf!“ „Ist schon gut, Hermann. Meine Töchter haben mir gesagt, daß sie die Hand für Sie als Fahrer ins Feuer legen. Das genügt mir!“ Hermann strahlte über das ganze Posaunengesicht. n** Die Fabrik lag etwa fünf Autominuten von der inneren Stadt entfernt. Schnurgerade lief die Chaussee. Hermann wollte zeigen, was er konnte. 60— 80— 100 zeigte die Geschwindigkeitsuhr. „Nicht so schnell!“ stöhnte Schute, der ganz blaß geworden war. „Sie ham wohl Angst, Schute? Mit Hermann fahren Sie sicher!“ Und er gab weiter Gas. 120 Kilometer! Schute klammerte sich hilfesuchend an Helmut an, der ganz ruhig saß. „Aber was denn?“ sagte Helmut ruhig.„Die ße ist glatt und in Ordnung, da kann man schon laufen lassen.“ „Wenn... wenn man aber nun jemanden##### fährt?“ „Wen denn? Der müßte doch gexadezu aus Erdboden wachsen. Nur Ruhe, Herr Schute!“ Hermann lachte gutmütig, dann ließ er langig# laufen. Das Tempo ging auf 60 zurück. Die#### war zu sehen. „Das is weiter nischt, Herr Schute! Was,### Stolze, Sie sind doch in Südamerika Rennen gefahr Was hatten Sie denn da drauf?“ „180 Kilometer!“ Schute sah die beiden Männer voll Bewunde### an und kam sich jämmerlich klein vor.„ Der Wagen hielt vor der„Krone“. Es war gen### 7 Uhr. *** Die S In der„Krone" war reges Leben. Die Tische waren gut besetzt, und die Stammm# runde der Honoratioren war vollzählig versammen Als das Kleeblatt eintrat, wurde es von allen### ten erstaunt beäugt. An Hermann, den Dicken, hängten sich viele Blich des Aergers, der Wut. Das war also der Kerl, der### unterstanden hatte, Bürgersöhne Bötzingens durch### prügeln wie junge Hunde! Drei von den Opfern saßen auch mit in#### „Krone“, und sie steckten sofort die Köpfe zusamm## Die drei nahmen Platz. Wilhelm der Oberkellner, kam höchstpersönlich## erkundigte sich nach den Wünschen. Hier im Lokal fühlte sich Balduin Schute wie#### sicherer. „Die Speise= und die Weinkarte bitte.“ „Keinen Wein jetzt!“ protestierte Hermann.„E# ein ordentliches Würzburger!“ Schute antwortete höflich:„Wie Sie denken.. ganz wie Sie denken, meine Herren!" Also trank man ein Glas Bier. Essen wurde#### stellt. Hermann stand gleich wieder auf. „Ich will erst mal zum Photographen, das kno#### Bild holen, die Nachttaufe von der bedudelten Geselschaft, die wir dann so rausgewamst haben!“ Er verließ die„Krone“ und fuhr zu dem Phor### graphen. Der Photograph, ein älterer, sehr distinguiert wir kender Herr, empfing ihn sehr freundlich. „Es ist sehr bedauerlich, aber mit der Platte mu## was geschehen sein. Wir haben sie entwickelt, und nichtt nichts ist drauf!“ „Was?“ „Ja! Scheinbar ist eine fehlerhafte in die Packunz gekommen, oder sie hat vorher Licht bekommen. Jeden falls überzeugen Sie sich, Herr Pommer... nicht de Geringste ist zu sehen. Hermann hatte das Gefühl: Der Mann lügt,e## hat die richtige Platte unterschlagen. Aber er ließ sich nichts merken und zog ab. Im„sagenumn Rauendahl in der schenden silberglän, der Sage von den schaft der Götze„8 Ruhr stand ein un Turm, der der an nanen aus dem 6 leda als Behausun ehrfurchtgebietender Offenbarungen ih als Orakersprüche, den, den Rat= un Römer haßten die und großen Einfl wangen durch h Leben Veleda end assen. In einer ind der Regen r olgte mutig ihre * B l ü c k l i c h, w e n n a r pollenloch bei Ve Verehrung bei de Sachen zum Opfe Rauendahl ist lär Vielleicht haben ik heim der Seherin des Turmes der Herren von Hard haben, das aber märkischen Grafe dieses stolzen Sch den Ruhrstrom er serstande lange bis drei Treppen den ist die alte neues Leben ist gelände am schön erblüht. Alles ist Im Wirtshaus erzählte er den Freunden dav## und verhehlte nicht, daß er dem Photographen traue. Sie aßen gerade ein frugales Menü, als auch Herr Photograph in der„Krone" erschien. Er grußn## herüber und nahm dann am Stammtisch der Hono# ratioren Platz. Hermann ließ ihn nicht aus den Augen. Plötzlich bemerkte er, wie der Photograph in sei nen Taschen kramte. Aber scheinbar hatte er das nic# mit, was er suchte. (Fortsetzung folgt.) In früheren hinein, ging aus lonne Arbeiter it Holland. Haupt ken, aber auch seine Hollandgän „tüsten Saihen to reiten gaff“, zu verdienen. C Bauernhöfe, die dienst wandten. wohl dem Zuge der vernagelten kennen zu lernen. in Wort und Sc spielte den Verr holländischen Be Enschede los, de Aneschede= ar verteilten sich di verdingten, auf stand ein hohes dergehen machte Gottesdienst-Ordnung der evang. Gemeinden den 2. August 1931. Sammlung für die Gesamtverbände der Ev. Frauenbilfe und den Ev.=kirchlichen Hilfsverein in Potsdam. Christuskirche..45: Bockamp: KGT. 11.15• Edelhoff: 3: Taufseier, Edelhoff. Friedenskirche..30: Lehbrink, mit Vorbereitung und Feier des bl. Abendmahls: 11: Tauffeier, Lehbrink. Lutherkirche..40: Schmidt II: KGD. 11: Schmidt II: 12: Taufe, Schmidt II. Pauluskirche. 8: Schmidt II:.30: Klose:.15: Bockamp. Krankenhauskapelle..30: Edelhoff. Gerichtsgefängnis. 8: Klose. Ev. Jugend Bochum Altstadt, Jugendheim Mühlenstr. 25 und Moltkemarkt 12. 7. August: 8: Jugendheim, Bibelstunde. Christl. Verein jung. Mädchen, Heim Fahrendeller Str. 14. Freitag 8: Bibelstunde. Jugendbund für entsch. Christentum, Friedenskirche. Mittwoch 8: Bibelstunde für jung und alt. Gemeinschaft für entsch. Christentum, Friedenskirche. Dienstag 8: Gebetsstd. Kirchlich=evangel. Gemeinschaftsverein Bochum, Adolfstr. 20. Donnerstag 8: Bibelstunde. Blaufrenzverein Bochum, Mühlenstraße Nr. 25. Donnerstag 8: Gebets= und Bivzelstunde. 8. Ev. ostpr. Gebetsverein Bochum, Weilenbrink 12. Sonntag 2: Versammlung im Konfirmanden zimmer. Bochum Altenhochum. Sonntag.45: Gottesdienst. Hevendebl: 11: KGT.; 12: Taufen. Dienstag 5: Bibelstunde Auf der Prinz. Mittwoch 8: Bibelstunde im Lutberbaus. Donnerstag 8: Helfervorbereitung für den KG? Bochum Stievel. Sonntag.30: Jugendagttesdienst in der Kirche. P. Husemener:.30: Gottesdienst auf der Haar, P. Lohmener. Jungmädchenverein=Dorf: Dienstag 8 Uhr:=Haar: Sonntag.30, Dienstag 8 Uhr Jungmännerverein: Sonntag mittag: Teilnahme am Jugendtreifen an der Ruhr:=Dorf: Mittwoch 8 Uhr:=Haar: Freitag 8 Uhr, Donnerstaa.30 Uhr: Turnen. Frauenchor=Dorf: Dienstaa 6 Uhr. Weitmar. Sonntag 8: Frübgettesdienst. P Philipps, anschl. Beichte und Feier des hl. Abendmabls:.45: Hauptaottesdienst. P. Kraemer: 11: KGD.: 12: Kirchentaufen. Mittwoch 8: Bibelstunde im Kindergarten, Schützenstraße. Ev Jungmädchenverein Weitmar: Sonntag 3; Bibelbesprechung und Unterhaltung. Jungmänner=Abteil. WeitmarMark: Mittwoch 8: Teilnahme an der Bibelstunde. Ev. Männer= u. Jünalingsverein Bärendorf=Süd: Dienstag 8: Bibelbesprechung, Jugendabt— Weitmar= Mark: Mittwoch 8: Bibelstunde— Epvendorf: Sonntag.30: Bibelstunde im Kindergorten. Bochum=Engelsburg. Sonntag.30: Kluge: 10.45: Taufen: 11: KGD.: 8: Stadtmission, Evangelisation. Dienstag 8: Stadimission. Gebetsstunde. Donnerstag.15: Vorbereitung für den KGD. Bochum=Gerthe. Sonntag.30: Gottesdienst: 10.30: Taufen. Bochum=Hamme. Frühgottesdienst in der Kirche 8: Falkenroth: Hauptgottesdienst in der Kirche.45: Kraemer: Wegescheid.45: Falkenroth: KGD. in der Kirche 11.15: Kraemer: Gemeindehaus 11.15: Falkenroth: Taufstunde in der ae 2: Kraemer: Wegescheld 12.30: falkenrotd. Bibelstunden: Dienstag 8: Rannerbibelkreis. Mittwoch 8: in der Maarbrücke. Tonnerstag 8: im Gemeindebaus. Jungmännerverein: Sonntag 3: Bibelstunde. Bochum Hofstede=Riemke. Sonntag 8: as: 10; mit Beichte und Abendmadl, ubg 11: KG., Mühge: 12: Tause. Unnerptag 8: Bibelstunde im Kindergarten, Riemker Straße, Pitsch, Freitag 8: Vorbereitung für den K62. Jungfrauenverein 1: Donnerstag 8: Bibelstunde. Bochum=Hordel. Sonntag.30: Gottesdienst, Höfker: 10.45: KGT.: 11.45: Tanfen. Donnerstag abends 8: Bibelstunde im Kindergarten, Höfker. Hiltrop..30: Gottesdienst. P. Fortmann: 10.30: Kindergottesdienst: 12: Taufen. Bochum=Uemmingen. Sonntag 9: Abendmahlsfeier:.30: Hauptgottesdienst; 10.45: Kirchentaufen: 11: KGD. Bochum=Wiemelhausen= Melanchthon. Sonntag 8: Niedermeier:.45: Engelbert (Feier des heil. Abendmahls): 11.30: KGD. und Kirchentaufen. Jugendbund für entsch. Christentum, Melanchthonkirche. Mittwoch 8: Bibelbesprechung für Männer und Frauen. Bochum=Wiemelhausen= Petrikirche. Sonntag 10: Gottesdienst, anschl. Beichte und Abendmahl. Reckert. Bergmannsheil. Dienstag.30: Gottesdienst, Reckert. 434 M. Landeskirchliche Gemeinschaft„Melanchthon“, Königsallee 163. Sonntag.30: Gebetsstunde: 2: Kinderstunde:.30: Evangelisation, Pastor Edelhoff. Bochum. Donnerstag 8: Bibelstunde, anschl. Mitgliederstunde. Jugendbund für entsch. Christentum, Zweigstelle Weilenbrink. Mittwoch 8: Bibelstunde für jung und alt. Stadtmission Bochum, Joachimstr. 8. Sonntag 2: Sonntagsschule. Donnerstag .15: Bibelbesprechstunde.— Bochum Engelsburg: Sonntag 8: Stadtmission, Evangelisation. Dienst. 8; Stadtmission, Bibelbesprechstunde.— Bochum=Hamme, Glückaufstraße 33: Freitag 4: Bibelstunde für jedermann. Christl. Verein jung. Männer, e.., Jugendheim, Oskar=Hoffmann=Straße 14. Sonntag: Treffen im Heim aller Abteilungen zum Kreistag,.15 morgens: geschlossener Abmarsch zum Jugendaottesdienst(mit Trommeln und Pfeisen) in Melauchthon. Donnerstag.15: Gemeinsame Bibelbesprechung. Bochum=Linden. Sonnt. 8: P. Weber: .30: Superintendent Neuhaus: Taufen nach d. Gottesdienst. Mittwoch 5: Taufen. V. Bäumer. Fanmias# Bochum=Dahlhausen. Sonntag.30: P. Bäumer: Taufen nach dem Gottesdienst. Wattenscheid. Friedenskirche: 8: Frühgottesdienst. P. Sixtus: 10: Hauptaottes dienst. P. Bonne(Feier des hl. Abendmables): 3: Taufen. P. Bonne.— Alte Kirche: 9: Masur. Gottesdienst, Gem. Podzelnv.— Kapelle zu Höntrop: 10: Hauptgottesdienst. P. Müller: 11: KGD. — Ev. Krankenhaus: 10: Hausgottesdienst. Gem. Niemann.— Gemeindebaus Leithe; 10: Hauptaottesdienst, P. Sixtus: 2: KGD— Die Amtswoche vom 2. bis 8. August hat P. Bonne. Bochum=Werne: Sonntag 8: Frühgottesdienst:.45: Hauptgottesdienst; 11.15: Kindergottesdienst: 12.15: Kirchentaufen: nachm. 5: Bibel= und Gemeinschaftsstunde:.30: Blaukrenzverein Kreta: Sonntag 10: Gottesdienst: 11.15: Kindergottesdienst— BochumLangendreer: Sonntag 7: Morgenandacht:.30: Gottesdienst: 11: Kindergottesdienst: 11: Kirchentaufen. Gottesdienstordnung der katholisch. Gemeinden Sonntag, den 2. August 1931. Propsteikirche. 6,.45: Messe, 8: Sinamesse,.30: liturgisches Hochamt. 11.15; Messe mit Predigt,.30; Andacht. Marienkirche:.40: Messe;.15,.30: Messe mit Predigt;.30: Hochamt: 11: Messe mit Predigt: 8: Andacht. Klosterkirche: 5 6: Messe: 7: Sing= messe: 8: Singmesse mit Predigt:.15: Schulerinnenmesse: 10.30: Hochamt: 5: Predigt, Andacht. Josephskirche:.30: Messe;.30,.45: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Predigt: 11.15: Messe mit Predigt: .30: Andacht Antoniuskirche:.30: Messe; 8: Messe mit Predigt;.30: Hochamt mit Predigt: 11: Messe mit Predigt:.30: Andacht. Meinolphuskirche:.30: Messe:.30: Messe mit Predigt:.30: Schulmesse; .30: Hochamt mit Predigt: 10.45: Kindermesse: 11.30: Messe mit Predigt; .30: Andacht. Livorinskirche: Ab.30: Beichtgelegenheit; 7: Messe:.30: Messe mit Predigt; 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. HI Kreuzkirche: Ab.30: Beichtgelegenheit: 7 und.30: Messe mit Predigt: 10.30: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. Herz=Jesu=Kirche, Hamme. 7: Messe, .15: Messe m. Predigt: 10: Hochamt m. Prediat: 11.15: Messe mit Prediat:.30: Andacht. Dreifaltigkeitskirche: 7: Messe: 8; Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. Bochum=Laer: Ab.30 Beichtgelegenheit;.30: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. St. Johanneskirche Bochum=Wiemelhausen..30,.30,.45: Messen: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. Liebfrauen=Kirche, Boch.=Altenbochum: .30,.45: Messe; 9: Kindermesse: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. St.=Anna=Kirche, Bochum=West: Ab .45; Beichtgelegenheit: 7: Messe mit Predigt:.30: Schulmesse: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. Franziskus=Kirche Bochum Riemke: .15: Messe:.15,.30: Messe mit Predigt..30: Hochamt mit Predigt: 11: Messe mit Predigt:.30: Andacht. Bochum=Linden: Ab.15: Beichtgelegenheit: 7..10, 9: Messe mit Prediat: 10.30: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. Herz=Jesu=Kirche, Boch.=Hordel:.30: Messe: 8: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat:.30; Andacht. Bochum=Gerthe St. Elisabeth: 7, .30: Messe: 10: Hochamt mit Predigt; .30: Andacht. Bochum=Harpen. Zum hl. Geist:.30: Messe: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. Bochum,Werne:.45: Messe:.15: Messe mit Predigt: 10.45: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Hiltrop=Bergen, 8. h. Joseph..30: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Wattenscheid. Propsteigemeinde. Sonntag 6: Messe: 7: Messe mit Predigt und hl. Kommunion des Kirchenchors Cäcilia, der Männer und des Männerapostolats: 8: Messe mit Predigt und hl. Kommunion der Gertrudisschule:.30: Hochamt mit Predigt: 11: Messe mit Predigt:.30: Rosenkranz=Bruderschaft mit Prozession, anschl. Rosenkranz der voln. Abteilung: .15: Taufe. Sonftüge Gemeinden Sonntag, den 2. August 1931. Evang.=luther. Kreuzgemeinde BochumHamme, Kreuzkirche..30: Frübgottesdienst, Pfarrer Kerle:.30: Beichtgottesdienst, Pfarrer Schmeckenbecher: 10: Hauptgottesdienst und Abendmablsfeier, Pfarrer Schmeckenbecher: 4: Unterbaltungsabend des Kirchenchors. Dienstag 8: Jungmännerverein. Mittwoch 8: Christenlehre, Pfarrer Kerle. Donnerstag 8: Jungfrauenverein. Ev.=luth.(altluth.) Kirchengemeinden: 1. Gemeinde: Bochum. Dibergstr. 52.30; Beichte: 10: Predigtgottesdienst m. Feier des hl. Abendmahls, Sup. Ziemer.— 2. Gemeinde: Hamme, Kirche am Hinden. burgplatz..30: Predigtgottesdienst, Pastor Greve: 11: Kindergottesdienst: 11.15: Monatsversammlung des Männervereins im Lokal Heiermann: 6: Gebetsstunde im Saal. Dienstag 8: Jungmännerverein im Turmzimmer. Mittwoch.30: Bibelstunde. Mittwoch.15: Kirchenchorübung. Freitag 8: Vorbereitung zum Kindergottesdienst. Evangel. Gemeinschaft, Auferstehungskirche, Bochum Alleestraße 48. Sonntag vorm..30: Gottesdienst, Prediger Treppmann: 11: Sonntagsschule: nachm. 6: Predigt: nachm..30: Jugendverein. Mittwoch 8: Bibelstunde. Freitag 8: Gebetsstunde. 1. Baptisten=Gemeinde, Immanuelskirche, Hermannshöhe 21: Sonntag.30: Bibelstunde, Prediger Janssen; 11: Sonntagsschule: 4: Taufe. Prediger Janssen; .30: Abendmahlsfeier. Mittwoch 8: Gebetsstunde.—. Gemeindesaal Hamme, Hofsteder Straße 131: Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule. Donnerstag 8: Bibelstunde.— Gemeindesaal Bärendorf, Goldhammer Str. 17: Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule. Donnerstag 8: Bibelstunde.— Gemeindesaal Werne. Am Born 4: Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: 4: Predigt. Dienstag.15: Bibelstunde. Freic evangel. Gemeinde, Rottstr. 34a. .30; Bibelbesprechstunde: 11: Sonntagsschule; abends 8: Predigt. Mittwoch 8: Bibelstunde.— Gerthe, Gerther Str. 10. .30: Predigt. Dienstag.45: Bibelstunde. Neuapostolische Gemeinde. Gottesdienst: Bochum, Rheinische Straße 7: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 8 Uhr. Langendreer, Wallbaumweg 58: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 7 Uhr. Laer, Werner Hellweg 13: Sonntag vorm. 9, nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 8 Uhr. Weitmar, Kellermannsweg 51: Sonntag vormittag 9. nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 8 Uhr. Weitmar, Hattinger Str. 312. Saal: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 8 Uhr. Linden, Kestenkamp 49a: Sonntag vorm. 9 nachmitt. 4 Uhr. Mittwoch abends.30 Uhr. Riemke. Auf dem Dahlacker 42: Sonntag vormittag 9 Uhr. nachmittags 4 Uhr, Mittwoch abends 7 Uhr. Eickel. Königstraße 21. Sonntag vorm. 9 Uhr. nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 6 Uhr. Röhlinghausen, Füsilier= und Kurfürstenstraßen=Ecke. Saal. Sonntag vorm. 9 Uhr. nachm. 4 Uhr. Donnerstag abends 6 Uhr. Kirche Jesu=Christi der Heiligen der letzten Tage. Jeden Sonntag morgen 10: Sonntagsschule: abends 7: Prediatversammlung. Jeden Mittwoch.30; Fortbildungsverein. Keine Kollekte. Blücherstraße 10. Oekumenisch=(kath.=)apostolische Kirche, Bochum. An der Landwehr 11. Nachm. 5: Liturgischer Gottesdienst mit Prediat. Mittwoch abend 8: Gottesdienst mit Predigt. Unterricht Kalkuhlsche Oberrealschule Oberkassel— Bonn. Aufnahme in alle Klassen. Sorgfältige Beaussichtigung u. Förderung im Intertigung u. nat. Beste Verpflegung. Prüsung an der Anstalt, Zeugn. mit Berechtigung. Sport, Musik, Prospekt 19. Direktor Dr. Heel. instiut Höfinghoff 1535 Garenfeld Westhofen Westfalen Landerziehungsheim, eig. 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Mgag, hnngeg a Ichten richtete# voll Bewunder or. Es war### Pie Scue# e e ae gae e ee e e aen e in der Genelade Back, wördlich der sau. Heinicher Resi eizen Saustk bie dis nanen aus dem Stamme der Drüttgrer,##### hoher Bauer um die Pacht nicht Zu###hieg, jährliche Wandie Stammt zählig versamme es von allen besn, n de oechonen, Zastanr auang Vr. saue eücde Gozezae, sitagk lich ent äiete in sich viele B der Kerl, der# ötzingens durch# auch mit in Köpfe zusamme# en. In einer dunien Nactzt, dls der Starz ele manche Litzen vo##utree..: H echen unter Entbehrungen und Anstrengungen auer Art, oaß eine zuser Kranubeit nußzie ein Trank, desen. mir unbekannt ist, aus einem Totenschädel getrunken werden. Das Aufbrechen alter Gräber wird in manchen Fällen auf diese abergläubische Sitte zurückzuführen sein. Außer Geld brachten die Arbeiter aus Holland auch Olcierm bog pansheiten galt und darum viel begehrt Selige Sal e sihe ab b. Baset, Ss slc ke schweren Steuerlast seufzten. B. Marell, Osterwick. öchstpersönlich in Schute wi### bitte.“ Hermann.### Sie denken.. S Essen wurde#### se e Hchn ach lodnuise ereichie die Ceberin. 84 Schen zum Opfer erhielt. Der Turm der Veleda im was Bür und Bar in Bannumohun du dann nit äinmol din schändliket Sünnenliänen giewen! Denkst du in dinem ständigen Laster nit dann un wann mol an ussen Härrguott im haugen Hiemmel?“ „Doch, Här Pastauer, dat dau eck wuol un dann fällt mi ümmer wir dobi in datt Jesus sick met dä Sünners op äine Bank sat und saggt hiet:„Lasset die Sünder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn ihrer ist das Sinmeireich!. gasermant eur Gm Sa. „Wat kömmt do füörn Lästerwort ut dinem Schnapshalse rut, du verluogene Supsack,“ schannte dä Pastauer. „Dat hielt hä wuol van dä kleinen unschüllige Kinner saggt, ower nit van sau graute un olle Sünnenknüppels as du äiner büst! Dat miärk di mä, du Schnapsbuk! Näi, Hinnerk, dän Himmel kannst du di mä ut däm Sinne schlohen; dä es füör di nit do! Du süpest di ümmer widder in dä Hölle rin!“ „Ower Herr Pastauer, hiet dann Jesus nit saggt: „Wer auf Erden aus haaret, dem ist das Himmelreich sicher?“ freig Hinnerk un käik dobi wir sau ganz listig unner sine Augennüeckels hiär dän Pastaur an.„Un do eck doch all seit Johren kein Hoorspirken mä op minem Platekopp hewwe, kann eck doch düet Wuort auk wuol op mi betrecken!“ hez, das kn# edudelten Gesel# haben!“ zu dem Phor### (Nich nohdrücken.) Jup-Hinnerk un dä Penes due Sehenh begzigge eas hat as oale aie Dge Jau— buig ansgasie Beaize sei äise duer aien Dus si. Von It gese dag, hl“ sollen sich bis in gen voll geladen“ un dä Schaulblagen tröcken im grauden Rührstrom erstreckt haben und bei niedrigem Was= ien Tropp ächter säm hiär un süngen: ersande lange nach der Schloßzersözung ,noch, zngi Sup=Hinnerk es besuoppen, distinguiert wir der Platte### sickelt, und nicht### sergänglich, ewig bleibt der Wechsel. erblüht. Alles ist vergänglich, ewig bleibt der Wechsel in die adk# lommen. Poir ner.. nicht## Hollandgänger„age buigz usanr u cd. imnat aser Ganatin nbnd bun a edeg, ee, be e ae eächeruich daunr baser ans eont und ie hate Sup=Hinnerk es besuoppen Van lutter Fueseldruoppen: Glik liet hä in’ne Guotte Met sine vulle Struotte Un dreit sick in'ne Uotte! Mann lügt, zog ab. Freunden da## tographen na ü, als auch hien. Er aru tisch der HonGardinenpriäken üöwer min nir äine üöwer minen Duost: Ower, eck meine doch. wann mä dat Aeine siett, dann draf mä doch auk dat Annere nit verschwigen; un wänn mä dat Unkrut ver tilgen well, dann maut mä et doch bi dä Wuotteln anpacken, un nit, as It et maket, bim Kopp; dann süß wäst et jo doch ümmer vam Frischen wir! Un nu wör et doch van Ink as Pastauer wuol vüel richtiger un auk menschlicher gehandelt, wann It mi mol äist wir hir ut däm Graben un op dä Pinne hölpen; dann leit sick villichte mol vernünftig as unner anständige Lü widder üöwer dä Sake küren. Dorüm raiket mi mol as dä barmherzige Samariter in dä Bibel Inke Hand un helpet mi wir ut däm verdammten Luok hier!“ „Näi Hinnerk, sagg der Pastauer,„dä di nit! Du sühst jo gerade as’ne Suege ut, dä sick in wellich di helben! Hier dini(wäis dreisun richtig: Sup=Hinn, pil pat hä op sine Sielten doch nit stohn konn, am Grabenrand op sine väier Baukstaben dale „Auk hier" reip dä Pastauer nu vull Aerger,„lügest du wir lästerlich und verdreihst dat Wort van ussem Heiland! Hä hiet saggt:„Wer ret“ und nit sau as du siest„aushaaret“. Dat hiet met usse Hoore gar nix to daun un hett vüelmä, wä hier op Eren utharrt oder dütliker gesaggt, uthällt in all sine Leiden, dä sall in dän Hiemmel kommen.“ Na, dau eck dat dann villichte nit, Häe Pastauer! Holl eck dann nit trülik van äinem Dagg tom annern in minem Leiden ut?“ „Hinnerk! Hinnerk! Eck seih doch in, datt für di keine Rettung mä do es! Kannst du dann däm bäusen Alkohol, dän doch blauß dä Dübel in dä Welt bracht hiet, gar un gar nit mä ut däm Wiäge gohn?“ gar un gar nit mä ut däm Wiäge gohn?“ „Jo, Här Pastauer! eck kann iäm wuol ut däm Wiäge gohn, wann hä blauß, mi ut däm Wiäge göng. Ower dat deit dä Sotan nit!" ep oaren. iet aunz mit Preikern prschalen Grente, Un au. r. hö hern. Gr.de, Srziet Fales Llest der vernagelten und mnt: Drettern, verschzische Sprache, Jo Hinnerkl dat es wohrl du hiest enren zu lernen u Köter, der die belähubisge Herrucß wie richig bul geladen! Es dann uu ga. „Sau Här Pastauer,“ sagg hä un käik düesen dann wir mit sau nem verleiwten Augenblinken an, as wann bä“ p nge Däien frogen wou, of sa täm auk leiw ugen. tograph in e# tte er das nic tzung folgt.) rtursgn au die einzeigen Getste. Aun der Greize ,Peicharz, gälkl Zak im osiehe doch Kngst iun Batge alenstal Ruf 65730 TENI ite beginnt dem Auseinan= Schnapsnase hur, ball kan kriest doch Angst in Bange esch buchte üir de: 1###. wir mit sau nem verleiwten Augenblinken an, as wa hä saufne junge Daien frogen wou, ofsa tam auk leiw harr,„nu wör eck alsau met Inke Hölpe mol wir an' Sunnenlecht kommen! Un do It jo as studäierte Mann wiettet, datt jedet guede Wiärk sinen Laun in sick selwer drieget, bruk eck Ink jo auk hierfüör wuol nit to danken. Wann It nu füör mi noch wat op dä Liäwer het, dann könntt It mä losleggen. Eck wäit wuol, datt mä bim Priäken jo äigentlik stohn maut, ower„Umstände ändern die Sache“ dachte dä Voß, do bäit hä sick sinen äignen Stiätt af, met däm hä in dä Falle sat. un dorüm lot It mi auk wuol in düesem Falle sitten bliwen. Hinnerk! Hinnerk!“ reip dä Pastaugr und stodde (oodi n voar uch daulie met hnen Ston on un Ere, guolt! ver dat deit dä „Hinnerk,“ sagg dä Pastauer nu met äinem Mol in ganz sachtem Taune: denk doch blauß äinmal drüöwer no, wat füörn Elend un Unglück dä Alkohol all in dä Welt bracht hiet! Denk doch blauß mol an di selwer: du könnst'n ehrliken un anständigen Käl sin; könnst’ne leiwe Frau un guede Kinner hewen, wann di blauß dä Alkohol nit all sau deipe to Grunne rietten härr! Eck seiht all kommen bi di, Hinnerk: du liest noch äaines Dages daut im Graben oder ächter’ne Hiege as sau'n krepiertet Stück Väih! Hinnerk! Hinnerk! lot doch äinmol af van däm Sünnenwater Alkohol; hä es bestimmt din Unnergang! Wann eck et to seggen härre dann gäfft et van muorgen an op dä ganze Welt auk nit äinen Druoppen Alkohol mä! do kannst du di op verloten!“ „Jo, Här Pastauer," sagg Hinnerk, un dat kam sau lichte ut sinem Hiätten rut, as wann hä’ne schwore Last van sick schmietten härr,„eck hew auk kein Spirken dotieggen, wann dä ganze Alkohol ut dä Welt verschwindet, wann sä us blauß dän leiwen Schnaps lotet.“ Dä Pastauer sohg in, datt auk vandage un op Platt dütsch met Sup=Hinnerk nix antefangen was; dorüm mok hä sick langsam, in deipe Gedanken versunken, wir op sinen Wiäg un leit Hinnerk am Graben sietten, dä bolle wir vam Frischen anfonk to singen:„Hab mein' Wagen voll geladen!“ Dec RRICHI sschrittene, Allerlei Fragen und Antworten Gibt es mechanische Rätsel? Kindes Natur epr. Lehrerin t gründlichen achhilie siteirich u. U. B. 1 sie Gesch. d. 8 Gibt es mechanische Rätse Vor wenigen Jahrhunderten waren Automaten, welche allerlei Verrichtungen besorgten, sehr beliebt. De Preßburger Baron Kempelen hat im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia die Figur eines Türken gebaut, welcher mit den geübtesten Spielern Schach spiel konnte. K. zog mit dem Automaten umher und die geschicktesten Mechaniker seiner Zeit zerbrachen sich die Köpfe über die Lösung dieses mechanischen Rätsels. Es kann keinem Zweifel unterliegen: es war ein Mensch dem von allerhand Räderwerk drapierten Kasten ver••E„ Harra! Wie janren in ale Gerten! steckt. achunterricht nglisch. Franzz und Italienisch gepr. vin mit meit Auslandauf I. Anfrag. un 23456 beförd. Beschst. ds. 814. ost, dicke, frischt Wer hat die Musiknoten erfunden? Die Musiknoten erfand der Benediktinermönch Guido von Arezzo 1022. Ob er auch, wie behauptet wird, die Harmonie und den Kontrapunkt erfunden hat, urgewib. e TA Kushsauen Wo entstanden die ersten Hochschulen: Die ersten mit geregelten Studiengängen und Pribilegien ausgestatteten Hochschulen entstanden in der Mitte des 12. Jahrhunderts. Bologna und Paris waren um diese Zeit Mittelpunkte der Gelehrsamkeit. Wo lebt man am längsten? Die ältesten Leute leben— so weit Deutschland in Frage kommt— in Ostfriesland. Menschen, die über 80 Jahre alt sind, sind dort sehr häufig. Die Ostfriesen ihrem 5 saten dip f. nur 65 tägl. frische 80 Jahre alt sind, sind dort sehr häufig. Die schreiben ihrem freißigen Teetrinken die lange Lebensdauer zu. schlag=Eiet anns Spezieh, Bruckstr. Rotstraße 85. Zwerglein Huckebuck Liebes Zwerglein Huckehuck, Hat'nen großen Fingerhut. Sitzt da auf der grünen Wiese, Und da kommt ein böser Riese, Nimmt den lieben, guten Zwerg Mit sich fort, weit übern Berg. Hier kommt es in große Pein Und gar oft denkt's an daheim. Mitspieler zum ABC=König machen könnt und ihm zum Zeichen der Würde eine papierne Mütze oder Krone aufsetzen dürft. Diese Mütze muß er von einem Spiel zum andern verteidigen. Wenn ein anderer ihn besiegt, indem er längere und bessere Sätze auf noch mehr Buchstaben machen kann, so kriegt jener die Mütze. Also, wir setzen uns in einen Kreis und bilden lauter Sätze mit A wie hier: g8.ut..r gi, Auf alle Aufsätze Alfreds ahnte der Alte Abschreiberei. Ah, wie argwöhnisch! Aber alle ABCspieler arbeiten absolut allein und aufmerksam. Ja, man kann sogar ganze Erzählungen auf solche Weise zustande bringen. Hört nur mal folgende Ge„Baby braucht Bonbons!“ bettelte Beate. Brav besoigte Brund Bonvons. besorgte Bruno Bonbons. 66 „Baby braucht bunten Ball!“ behauptet Beate. Bereitwillig besorgte Bruno bunte Bälle. aby braucht Bilderhuch!“ begehrte Beate BlitzRereitwillig besorgte Brune hunte Bälle. „Baoy braucht Bildervuch!“ begehrte Beate. Blitzgeschwind besorgte Bruno Bilderbücher. „Blechbaukasten!“ brüllte Beate. Bruno besorgte brummend Baukasten. Beate baute besonders baufällige Bruchbuden..., G. huhasl:#.. „Bitte, bitte, Bübchen, bau Bahnhof!“ Brüderchen baute Bahnhof.,„ kr, aue, GuttarkBald brachte Base Barbara Berg Butterbemmen. Beharrlich bellend, bestürmte Bello Beate. Bello bekam Bissen. Beate bombardierte böllernd beißenden Bello. Bruno und Beate bauten begeistert bis Bettge Bett— Bethlehem— beten— basta. Mit C geht das natürlich nicht. Aber versucht es mal mit anderen Buchstaben. Wenn was nettes zustandekommt, schickt Ihr mir die lustigen Sachen ein, damit ich sie zum Zeichen Eurer Belesenheit hier in der Jugendecke mitteilen kann. Wollt Ihr? Anibberehen und Unabberchen nzierungen, ungen E und Ordnen Juchhaltungen. 0 Temme ichverständte ochum igelstraße 35 vhon 65600. Doch bald hat es was entdeckt. Dieses war ganz fein versteckt. Ein großer Siebenmeilenschuh, Der trug den Riesen ohne Ruh. Da schlüpft's Zwerglein schnell hinein Und wollt gleich zu Hause sein. Und in eins, zwei, drei und vier War das Zwerglein wieder hier. Irmgard., Hubertusstraße. 11 Jahre. (Diese Zeichnung kann whentet hie- Farbe an, die gebraucht werden muß. Hier ist die gelbhaarige Trude mit dem schwarzhaarigen Fritz und dem braunhaarigen Hans, die lausend und springend die Schule, verlassen, zso, fro5 sind sie, daß es nun Fersen, giht. Sie laufen über die roten Steine des Spielplaßes.#### bschun trägt einen hraunen St krankheiten, le inneren Leider, 2 mit besten Erfolg Bunse. Hubertusst Onkel Max an seine kleinen Freunde Aber selbstverständlich erwartet der Onkel, daß ihr Erlebnisse in den Ferien schildert. Schickt Trude trägt einen brauneg Ergghnt, Prng g, mit rosa=farbigen Blumen. Die Blätter und Kleib s braun mit Aber selbstverständlich erwartet der Onkel, hn eure Erleonige in den Ferien ,schildert.„Schickt nir die Geschichten ein, aber nur selbstgemachte, die eesten werden hier zur gemeinsamen Freude abgedruckt. Also schildert, was Ihr Neues gesehen und gehört habt und erzählt etwas von eurem schönsten Verientage. Da wollen wir mal sehen, was sich emit machen läßt. Ihr könnt auch Zeichnungen dazu Einsenden. Aber nur mit Bleistift oder Tusche gezeichEek. Farbige Blätter kann ich nicht verwenden. Bänder, auf dem Hute, rnz, gr ün, eßersg,#### i unter Trudes Kinn. Truves##eid in braun mit grünen Kreuzstichen auf den Aexmeln, Ihre kurzen Strümpfe sind grün und ihre Schuye sind gelb. Fritz winkt mit seiner grauen(gebrauche hellschwarz) Mütze. Diese hat rote Karos und ist schwarz eingefaßt. Seine Krawatte ist rot und sein Anzug braun. Seine Augen sind blau. Hans trägt einen gelben Anzug: er hat eine rote Krawatte und der Stern auf seinem Kragen ist auch rot; auch hat er eine rote Mütze auf. Die Luft ist hellblau, das Gras natürlich grün und die Blumen sind Gänseblümchen mit gelben Die Kinder haben alle rote Wangen und rote Lippen. Sie sind so glücklich, daß die Schulzeit vorbei ist und daß die Sommerferien angefangen haben, daß sie winkend und singend die Straße entlang nach Hause eilen. Pie T 2 Wer will ABe-Ferienkönig verden! Ein seines Spiel. Wißt Ihr was. Ihr Kinder. weny Ihr so unter Euch Spaß macht, so wollt Ihr sicher alle gerne lachen und immer was neues erfinden. Jetzt will ich Euch einmal eine Unterhaltung zeigen, bei der Ihr den besten 7 7. Ihr seht auf diesem Bilde Knibberchen und Knabberchen, zwei Brüder und Söhne von Frau Kaninchen, die sich wundervoll vergnügen. Aber ihr Vetter, Mucki Haas. ist auch dabei. Ach, ihr habt ihn noch nicht gesehen? Seht nur mal genau hin; ich weiß, daß er auch #f dem Bilde ist. Unser Zeichner hat ihn ganz gemin sehen? Seht nur mal genau hin; ich weiß, daß er auch auf dem Bilde ist. Unser Zeichner hat ihn ganz gewiß nicht vergessen! Aus der Werkftatt der Spatmacher Ziegel und Rose Auf einer Wanderung durch Irland kommt ein Schriftsteller, den der Durst plagt, in ein Bauernhaus und bittet um ein Glas Milch. Der Bauer will es ihm gern geben und entfernt sich. Während seiner Abwesenheit fällt es dem Schriftsteller auf, daß auf einem Sims des Wohnraums unter Glas ein Ziegel nebst einer verblichenen Rose aufbewahrt wird. Seltsame Nachbarschaft. Als der Bauer wieder ins Zimmer tritt, fragt ihn der Schriftsteller, welche Bewandtnis es damit hat. Der Bauer zeigt eine Narbe an seiner Stirn, schon mehr eine Vertiefung und sagt in andächtigem Ton: „Dieser Ziegel hat mir die Narbe hier einst verursacht.“ „Ja, aber die Rose?“ „Die wuchs bald auf dem Grabe des Herrn, der den Ziegel nach mir geschmissen hat.“ Im Theater Tochter:„Der nächste Akt spielt um ein Jahr später.“ Vater:„Ja, ja— aber bleiben die Billets bis nächstes Jahr gültig?“ Vom Katheder „Diese Hypothese ist eine Seifenblase, der man auf den Zahn fühlen muß, um ihr den Boden unter den Füßen wegzuziehen.“ Optimist „Is ja sehr ehrend..“ aber nehmen Sie getrost die Hand aus meiner leeren Tasche...“ Die feindlichen Brüder Die Minute „Ich hätte Sie gern mal geschäftlich gesprochen. Sind Sie heute abend allein?“ „Sicher. Denn meine Frau sagte mir, sie ginge um 8 Uhr auf eine Minute zu ihrer Nachbarin.“ Fremdenverkehr Schild an einem Laden in Italien: „Man spricht deutsch. Sächsisch wird verstanden.“ Sport Donner:„Und Sie sind jetzt verlobt mit der kleinen Vera Zimmermann?“ Wetter:„Nein, beinahe. Ich bin in der Vorschlußrunde ausgeschieden.“ Der Badeanzug „Wird dieser Badeanzug im Wasser einlaufen?“ „Bestimmt nicht, mein Fräulein!“ „Schade! Dann geben Sie mir einen andern, der noch einläuft!“ Der wahre Grund „Du— warum klaschst du immer, das Stück ist doch totlangweilig!“ „Gewiß, aber ich würde sonst einschlafen.“ Traest Babay:„Er war doch mein ganzes Leben! Was soll ich bloß tun?“ Winnie:„Ich rate dir, lerne ein bißchen mehr vom Leben kennen!“ Das Das Ideal einer Frau für mich ist:„Schön und dumm“, sagte der junge Zennhofer,„Schön genug um mir zu gefallen, dumm genug, um mich zu heiraten.“ Und dann heiratete er eine, die war nicht schön und dumm, sondern nur schön dumm(aber sie hatte Geld) Nur Dame(zu einem Schauspieler):„Haben Sie in dem neuen Stück viel zu tun?“ „Nein. Ich spiele nur den Ehemann.“ Abgelehnt „Na, Kurtchen, möchtest du mal auf meinen Knien reiten?“ „Nein, Onkel, lieber auf'nem richtigen Esel.“ Beinahe Peter:„Sieh mal, da drüben geht ein Mann, der mich um bare 50.000 gebracht hat!“ Paul:„Unsinn, so viel hast du ja nie gehabt!“ Peter:„Doch beinahe. Aber er hat seiner Tochter nicht erlaubt, mich zu heiraten.“ Der Vegetarier „Gewiß, Herr Zinnober. ich habe an sich absolut nichts gegen Vegetarier und Rohköstler. Nur bin ich der Ansicht, daß der Geschmack von Zwiebeln zum Beispiel durch Zugabe eines Stücks Rumsteak entschieden gewinnt.“ Was denn sonst? „Wenn ich rede“, sagte er stolz,„dann hören die Leute zu mit offenem Munde.“ „Dann sind Sie gewiß Zahnarzt“, bemerkte sie gleichmütig. Kunst=Frage Richter zum Angeklagten:„Wie kamen Sie eigentlich darauf, bei dem Einbruch in die Kunsthandlung ausgerechnet den Boecklin zu stehlen?" „Was hätten Sie denn genommen, Herr Richter?“ Mißverständnis „Gestern beim Rennen 300 Mark verloren.“ „Warum rennst du so?“ Junggesellen im Sturm der Zeit „Mir fehlt ein Knopf an der Weste." „Und mir ein Anzug am Knopf.“ Theaterbesuch Nicht nur die Macht der Gewohnheit, sondern die Macht der Gattin brachte Mr. Jones zu folgendem Mißverständis: Mr. Jones ging ins Theater, kam jedoch etwas zu spät. Was tat er? Plötzlich sah man einen Herrn das Parkett betreten, der beide Stiefel in der Hand hielt. 6 6 „Spielen Sie auch Tennis, gnädiges Fräulein?“ „Nein, jetzt nicht mehr— ich bin schon verlobt...“ Die Göttin Also hat der gute Stoppock doch richtig seinen Prozeß verloren! Kopfschüttelnd schiebt er sich über der Korridor des Justizpalastes, trudelt die Wand lang, landet vor einer Nische und sieht sich vor einer über lebensgroßen weiblichen Plastik.„Was soll das Bildwerk?“ brummelt er vor sich hin.“ „Diese Plastik“, belehrt ihn sein Begleiter,„ist Frau Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit.“„ „Na schön“, nickt Stoppock.„Aber was nützt si mir auf dem Korridor?“ Die Rechnung „Fangen Sie denn viel, lieber. Freund?" „Wenn ich noch fünf. gefangen habe, außer dem welchen ich jetzt angeln will, habe ich gerade ein halbes Dutzend!“ Frage und Antwort „Männchen, kannst du mir noch ein wenig Geld geben?“ „Wie wenig?“ Das Gedächtnis Zwei Jugendfreundinnen, am Rande der oberen Zehntausend lebend, treffen sich und breiten voreinander ihr Leben aus. My ist geschieden, nur einmal und dann nicht wieder, Lu dagegen immer wieder. My klagt:„Ich leide darunter, daß ich meinen Mann nicht vergessen kann.“ Lu klagt:„Ich leide noch viel mehr, denn ich kanr mich an meinen ersten Mann kaum noch erinnern.“ Memoiren Roda trifft Rößler im Kaffeehaus. Er fragt ihn: „Was schreibst du jetzt Väterchen?" Rößler:„Ich schreibe meine Memoiren, es ist eine schwere Arbeit.“ Darauf blickt ihn Roda mit strafendem Blick an: „Hast du denn soviel zu verheimlichen?“ Worauf Rößler erwidert:„Nein, mir fällt blos das Schwindeln am Anfang noch ein bißchen schwer.“ Neuer Beruf „Sag mal, was macht dein Vater eigentlich?“ „Der ist Wurm=Imitator.“ „Was ist er?“ „Ja, er macht die Wurmlöcher in„antiken“ Möbeln.“ SekdenProblem Nr. 33 von 2. Irhr. v. Holzhausen(Münchener Ztg. 1930) Schwarz: Kac, Bbt, bö. 47(4) 22. c2—c3 23. K91—12 24. K12—63 25. Ke3—et 26. T11—91 27. T/1X94 28. Ke—13 29. T64—82 30. T82—02 31. h4—h5 32. Td2X04 33. T44-05 34. T45-07-35. T41—45 Weiß: Kdb, Tb7, 16. Lg2(4) Matt in 3 Zügen. Die Vereinigten Staaten siegen in Prag. (Deutschland an 5. Stelle.) Die Schachländerkämpfe in Prag endeten mit dem Siege der II. S.., die damit den Weltmeistertitel errangen. Das Ergebnis des Turniers: 1. U. S. A. 48 Punkte, 2. Polen(47), 3. Schweden (46½), 4. Jugoslawien(46),.— 7. Deutschland, Lettland, eshenr 8 l. i M0d, ik Pruse Zigenzl oöhgz. 18. Spanien und Norwegen(je 15½). Aljechins Nr. Weiß: Mattison(Lettland) 1. e2—e4 2. Sb1-c3 3. S41—13 4. 42—44 S. L11—e4 6. S13X04 7.—0 8. S44—15 9. e1X5 10 82—94 e7- e5 Sb8—c6 47—46 Les—47 e5Xd4 S98—16 118—•7 LaTXIs —0 Niederlage. 40. Schw.: Dr. Alsechin(Frankr.) Auf 12. d6—45 würde 13 84—65 mit Da! h5 folgen. 13. 42—23 14. h2—h4 15. Lc1—e3 16. Le3X04 17. Sc3—2 Schwarz Der Vorstoß wird durch die Bauernmajorität am Königsflügel begründet 10. 816—47 11. 12—14 847—66 12. Lc4-43 17—16 46—d5 Sc6—44 c7—65 cöXdt Sb6—c4 gibt einen Bauern auf, da nach dem folgenden Figurentausch der weiße Königsangriff zum Stillstand gebracht wird. 18 Ld3Xcs dsXct 19. DaiXd4 DaSXd4-20. Se2XG4 Le7—es 21. Tal-41 Ta8-08 T48-ds 118—08 h7—h5 h5X84 T45—47 T47-e7+ 57—b5 T48—05 K98—17 LesX44 Td5X1 Te7—e5 Te5—e7 TI5Xd5 36. Td7XdS a7—a6 37. 145—45 Te7—ec Zieht Schwarz Te7—a7. so ist das Spiel nach 14—15. K13—64—d5 usw. für Weiß leicht gewonnen. 38. TdcXeb Kf7Xeß 39. K13—e4 Ke6—d6 39.... a6—a5 verliert auch: 40.14—15- Ke6-d6. 41. Ket—d4 nehst a3—441 40. Ke4—15 Kd6—e7 41. K15—65 Ke7-18 42. 14—15.... BprUe Boere Ein alter deutscher SpruchI Buchstaben=Quadrat a— a— ar— bee— brom— chri— coln—Iaaaaabbe Die Buchstaben des Qua 1. Schwarz am Zuge gibt auf! Nach 42. K18—68 folgt 43. h5—hb, 87Xhb, 44. Kg6Xtb mit Gewinnstellung für Weiß. * Nr. 41. Weiß: Richter(Deutschland). Schw.: Pirc(Jugoslawien) 22. Sb5- 44 Nicht Lesxbé wegen Tc8—581 22. Le7—cs 23. b2—54 LesXd 24. Lesxd4 Le6—34# Auf at wird der Läufer nun abgesperrt, und da der Springer wie auch der Turm 18 schlecht steht, ist das Spiel für Schwarz nicht mehr zu halten. 25. TelXes DarXes 26. T41—el Des-b7 27 b4- b51 Ob7—e7 Um Da2 be zu verhindern. 28. Ld4Xb6 Nun droht 156—c5. Schwarz gab auf. del— del— en— er— er— fl— gen— gon— lau— lin— ma— mie— na— na— ne— ni— no— ral— re— re— 38— sach— scha— 86l— s0n— 20s— set— s1— stus— ter— u Aus den vorstehenden 38 Silben sind 17 Wörter zu bilden, deren erste und dritte Buchstaben, beides von oben nach unten gelesen, einen alten deutschen Spruch wiedergeben,(ch ist ein Buchstabe). Bedeutung der einzelnen Wörter: 1. Wasserfahrzeug 2. ehem. Präsident der USA. 3. Weltteil 4. ehem. deutsches Königreich 5. Hunderasse 6. die überragende Gestalt der Bibel 7. Oper von Verdi 8. Niederschlag 9. Frucht 10. Weinbauerort in Ungarn 11. Nähgerät 12. Geheimbund auf Sizilien 13. europ.=asiatisch. Grenzgebirge 14. Rufname 15. Sitzgelegenheit 16. Gesichtsausdruck 17. italienischer Fluß e2—e4 S81—13 42—44 S13X4 Sb1—c3 L11—-2 —0 Lei-3 D4l—42 Ta1—01 S44—53 ceXbs T41—c1 53—b4 12—13 T11-41 64—65 82—43 13—14 54—55 Sc3Xbs 07—95 Sb8—c6 c5X04 S88—16 47—06 e7—6 47—46 Das-c7 118—0 Sc6—as SaöXb3 Lc8- 47 L47—c6 De7-47 —0 d6— ds S16—e8 77—15 Ta8-c8 bXbs 57—56 auch noch Bearbeitet von Fritz Oborsky, Bochum. Buchstabenrätsel •••••“ Die Punkte sind so mit *## den Buchstaben 5 a, 1 b, *•••• 5 e, 3 i, 5 1, 2 m, 4 n, * 9 9 1 8, 1 u, 1 z zu besetzen, 9 e e daß die waagerechten * Reihen folgendes bezeichnen: 1. einen asiatischen Volksstamm, 2. einen männlichen Namen, 3. einen Dichter, 4. einen kleinen Weißfisch, 5. einen Nebenfluß der Donau, 6 ein tierisches Produkt, 7. einen Konsonanten.— Die Anfangsbuchstaben der Wörter sind gleichlautend mit der obersten Reihe. Unsern Opernfreunden 1. Oper von Wagner 2. Oper von Weber 3. Oper von Weingartner 4. Oper von Gluck 5. Oper von Thomas 6. Oper von Lortzing 7. Oper von Bellini 8. Oper von Meyerbeer 9. Oper von Strauß Die Anfangsbuchstaben der von uns gedag Operntitel ergeben, von oben nach unten gelesen, Oper von Schubert. lande, Stadt in Mecklenburg. s 9 s 8 8 8 S k Beamter, Bezeichnung für Pa*tuz Bilderrätsel gedachten eine ##. Beilage zum 2 Anzeiger u. Gen. e e e e..*" drates ordne man derartig, daß ".. F.:“ in den waagerechten Reihen achl e e 8 h h 1 1! Wörter von folgender Bedeutung, 1 1 1 k 1Inn aber in anderer Reihenfolge, entnnnnnnno stehen: Land in Asien, Knabenname, Maler, Stadt im Rheinpiergeld und ein chirurgisches Instrument. Die Diagonale von links oben nach rechts unten nennt ein Ostseebad. Versrätsel Nachdem ich nahm dem Vogel fort Ein Ei, braucht' ich den Rest zum Sport. Rheinaufwärts v der westlichen Seite Strom exgießt, stre zig bis Niederbreisi hin. Ein fruchtbar südlich krönt mit der ick. Weithin beher Von ihr aus schwe bis zur Erpeler L weit ins Neuwieder Gegenüher, in sa nien, die Besitzunge bold und Giesenber lebenden Schloß A steine der Hönning nicht zu stören. Licht des Arienhel Wäldern weithin i, Hier in dieser schen Punkt der Rh der Römische Grer Weißweingrenze un Grenze zwischen E brot. Und in dem Weinbezirk von R und Leutersdorf fil Spuren der Franke hier siedelten. S scharten, Wehrgän Unter aber vor der Felsen auf mit gra so bedeutende Ham rer Felsenfeste, um Lothringer und Bi Jahr 1000 hat sie Felsen, der weithir einer der markante trauliches, weingese zieht sich zu seiner Neben den in die fischerbooten damp Autokette der Sor unter dem immer rheinab und die I dernes Tempolied Tenkmalfront groß Und aus der ruhe des alten un Bethmann=Hollweg Nachen erbaut, ei Raubritter war, hier, so geht die C Burggraf Johann Köln auf die God icker auf den ihm Sinzig und erstach Was Wunder, Rheinecker, in Eise Tore der Godesbu Jetzt aber sch schichte und Schö Auflösungen aus voriger Nummer Kreuzworträtsel: Waagerecht: 1 Bar, 2 Fee, 5 Akte, 9 Inn, 10 Eid 11 Anna, 13 Brokat, 15 Anis, 18 na, 19 Brot, 20 Rock, 23 Leim, 26 Werner, 29 Arzt, 30 Ob, 31 Ast, 32 Oder, 33 Inge, 34 Nil, 35 Tor. Senkrecht: 1 Bank, 3 Emil, 4 Zink, 6 Kanone, 7 Tonkin, 8 Adel, 11 Ara, 12 Aas. 14 Porto. 16 Lachs, 17 Rot, 18 Not, 21 Herrin. 22 Winzig, 23 Lea, 24 Met, 25 Blau, 27 Abel, 28 Alsen, 30 Oder. Kapselrätsel: Nimmersatt, Beratung, Devonport, Quartalschluß, Helene, Gelage, Oberhausen, Spargelbeet, Waldeinsamkeit, Flurhüter, Uebervorteilung. Nimm Rat von allen, aber spar dein Urteil. Versrätsel: Arno, Nora. Verwandlung: Bremen, Bienen, Binsen, Linden London, Landen, Lallen, Bellen, Berlin. Zahlenrätsel: 1. E, 2. Bel, 3. Lebus, 4. Eugenie, Elbe, Else. Bilderrätsel: Wie die Frucht, so die Zucht. Lösung des Silbenrätsels: Roggen. Otto, Herte, Kaffee, Orion, Spinne, Turnier.— Rohkost. Auer, Pelasen in auter Land; un Padervorzz,„Eigen schaft.„Osserten a Beter in Allen 193 , Herrliche zum Preise von R hosten, imt schönen Beser. Es woird ge Verpsleg., 4 Mahl wunderbäre BergGart in. Laube u. u. Dampferverv. 2 Gasthzof und P Fernsprecham Beste Bodenfelde a Erholung sind, me bergland bei gar gung, Pensions Direkt am Walde legenbeit zu, freie ausflügen. Bad i u. Radelwald, kei Ruhe und Angenehmer Som waldreicher Gegei Gute, reichl. Ver Liegew. Zur Unte Frau H. SöftSone üinden freundliche waldreicher, ruh. pfleg. Preis./, Witelmnener,8 Somm hin in waldr. an der Weser leg. Privath, aus Br..., Backhaus, Lufthu, Teutto Lommerfrischler Kuve u. Erholt Legend, im 100 Garten m. Liege Verpfl.,.=., Pensionspreis 4 Pension 2 Folbod 245 sprende Basd. Soi= u. Wass., Parkanl., leuto Heaurte! P43 ine Sirodet richtig seinen sich über den Wand lang, ir einer über### oll das BildBegleiter,„ist keit.“ was nütt siett 4. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 178 38. Jahrgang Samstag, 1. Augusi 1931 Valer Rhein Taft Each! Blick vom Rheineck auf Hammerskein! Haspe=Talsperre gibt es reichlich Badegelegenheit. Auskünfte erteilen alle Reisebüros oder direkt der Westfälische Verkehrsverband, Sitz Dortmund, Stadthaus, und der Sauerländische Gebirgsverein in Iserlohn. nd?“ außer, dem ide ein halbes wenig Geld e der oberen reiten voreinI, nur einmal ter wieder. z ich meinen denn ich kanr sch erinnern.“ Er fragt ihn: Rößleg:„Ich were Arbeit.“ em Blick an: fällt blos das en schwer.“ gentlich?“ in„antiken" □ n. des Qua derartig, daf Reihen acht der Bedeutung. eihenfolge, entlsien, Knabenidt im RheinMecklenburg. sung für Pachirurgisches en nach rechts Sport. dader Inn, 10 Eid 19 Brot, 20 Ob, 31 Ast 6 Kanone, 7 to, 16 Lachs, 23 Lea, 24 Luartalschluß, t, WaldeinIrteil. isen, Linden 4. Eugenie, zucht. Otto, Herta, Rheinaufwärts von Linz, wo sich auf der westlichen Seite die Ahr in den alten Strom ergießt, streckt sich von Sin uis bis Riederbreitg Vendstrichre, P Ein fruchtbarer Landstrich, der sich krönt mit der stolzen Burg Rheinick. Weithin beherrscht sie das Land. Von ihr aus schweift der Blick rheinab bis zur Erpeler Ley und rheinauf bis weit ins Neuwieder Becken hinein. Gegenüber, in schön geschwungenen Linien, die Besitzungen des Grafen Wester: hold und Giesenberg, mit dem am Berge llebenden Schloß Arenfels. Die Schornsteine der Hönninger Fabriken vermögen nicht zu stören. Abends leuchtet das Licht des Arienheller Sprudels aus den Wäldern weithin ins Rheintal.„ Hier in dieser Ecke, d. h. am strategsschen Punkt der Rheinbrohler Ley, begann der Römische Grenzwall, heute noch die Weißweingrenze und auch so ziemlich die Grenze zwischen Schwarzbrot und Weißbrot. Und in dem gesegneten riesengroßen Weinbezirk von Rheinbrohl, Hammerstein und Leutersdorf finden sich noch heute die Spuren der Franken und Römer, die einst hier siedelten. Stadtmauerreste, Schießscharten, Wehrgänge und Turmstümpfe. Unter aber vor der großen Insel wuchtet ein mächtiger Felsen auf mit grauer klobiger Ruine. Der einstmals so bedeutende Hammerstein mit seiner fast uneinnehmbarer Felsenfeste, um die sich Schweden und Spanier, Lothringer und Brandenburger schlugen! Schon ums Jahr 1000 hat sie gestanden und heute ist der trutzige Felsen, der weithin sichtbar in den Strom vorspringt, einer der markantesten Meilensteine des Rheines. Ein trauliches, weingesegnetes Dörschen. eleicheg„Rangens zieht sich zu seinen Füßen am User des Flußes hin. Neben den in dieser Landschaft verankerten Schokkerfischerbooten dampfen heute Motorschiffe zu Berg, die Autokette der Sonntagsausflügler windet sich abends unter dem immer noch trutzig grauen Felsen schlängelnd rheinab und die=Züge rollen tagaus, tagein ihr modernes Tempolied der Gegenwart an dieser erstarrten Denkmalfront großer Geschichte vorbei. Und aus der schweigenden Wald= und Bergkuppenruhe des alten und stolzen Schlosses Rheineck derer von Bethmann=Hollweg, das einst von den Pfalzgrafen von Nachen erbaut, eines der gefürchteten„Restex, wiäster Raubritter war, rannt heute gar manche Mar. Von hier, so geht die Geschichte, ritt einstmals der jähzornige Burggraf Johann zu einem Feste des Kurfürsten von Köln auf die Godesburg. Dort traf der wilde Rheinicker auf den ihm verfeindeten Ritter Bullmann von Sinzig und erstach ihn.,# Ef von Gäln den tollWas Wunder, daß der Kurjurnt von Roln den tonlen Rheinecker in Eisen legen und am Tage drauf vor dem Tore der Godesburg enthaupten ließ? Jetzt aber scheint Sommersonne über dies an Geschichte und Schönheit so reiche Land. Neue HeilquelBad Königsborn len springen auf zu Füßen der alten Raubritterburg Rheineck und im Kurhaus zu Niederbreisig klingt Rheinmusik in die kühle Sommernacht. Billige Ferien in Westfalen Warum in die Ferne schweifen? Wer je seine Ferien in der köstlichen, würzigen Bergluft des Sauerlandes verbracht hat, wer je einmal in einem biederen Gasthof des Münsterlandes gewohnt und Wanderungen durch die weite Ebene, an stillen, verträumten Wasserburgen vorbei, gemacht hat, wird diese Ferien nie vergessen und Land und Leute lieben gelernt haben. Nicht anders wird es dem ergangen sein, der einmal die Schönheiten einer Kamm wanderung durch den Teutoburgerwald genossen oder seine Ferien an den Ufern der schönen eser verträumt hat. Außerdem, wer kann sich heute eine weite Reise leisten? Der gegenwärtigen schweren Wirtschaftslage weitester Bevölkerungskreise tragen westfälische Erholungsgebiele Rechnung. Zahlreiche Sommer= frischen im Sauerland, im Teutoburgerwald, an der Weser und im Münsterland bieten vierzehntägigen Ferienaufenthalt für 63 bis 68 Mark. Prospekte sind in allen Reisebüros zu haben. Wer mehr wünscht oder sich genauer informieren will, verlange ausführliche Sonderprospekte, die ebenfalls— mit Preisangabe natürlich über die Wohnungsverhältnisse— überall zu haben sind. An der Weser gibt es überall Flußbadeanstalten,„Im Sauerland sind viele Talsperren, die das Landschaftsbild unendlich verschönert haben, am Möhnesee und an der Von Bochum ist der Kurort Königsborn bei Unna in etwa ½ bis 1 Stunde Bahnfahrt zu erreichen. Das Bad besitzt die ausgedehntesten Gradierwerke Deutschlands (3 Kilometer lang), von denen täglich große Meugen Salzwasser zur Verdunstung gelangen. Auch die## dunstung aus den Siedepfannen trägt mit zu dem hohen Feuchtigkeits= und Ozongehalt der Atmosphäre in Königsvorn bei. Zudem liegt das Bad vor rauhen Wir den geschützt und hat ein sehr mildes Klima. Im Badehause, das 80 Zellen enthält, stehen die heilkräftigen Sol- Thermal= und Mutterlaugenbäder zur Verfügung. Eine neuzeitlich eingerichtete Inhalation ist vorhanden, die mit den entsprechenden Einrichtungen in Bad Ems, Reichenhall, Soden usw. völlig konkurrieren kann. Massage wird von schwedischen Heilkünstlern ausCehvt.„#.# hestene he Die Königsborner Bäder bewahren sich bestens bei Gicht, Rheumatismus, Ischias, Skrofeln, Drüsen, Rachitis. Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz=, Nervenund Frauenkrankheiten. Mehrere Aerzte stehen den Kurgästen zur Beratung und Behandlung zur Verfügung. Das trockene Bad Bad Meinberg in Lippe hat den Vorzug, seinen Kurgästen außer Schwefelschlammbädern und kohlensauren Sprudelbädern ein trockenes kohle saures Bad bieten zu können. Die hier täglich in etwa 1000 Kubikmeter trocken ausströmenden kohlensauren Gasmengen werden zu trockenen, kühlen, kohler sauren Vollbädern verwandt, bei denen der Kurgast sich nicht auszuziehen braucht. Das trockene Meinberg kann auch bis zu einer Wärme von 60 Grad erhitzt werden. Außerdem kann es als trockene Gasdusche und Gasdampfdusche auf den Körper wirken. In seiner Heilwirkung wird es durch seine reiche Radiumausstrahlung verstärkt. Die trockenen radioaktiven kohlensauren Gasbäder von Bad Meinberg stehen in Deutschland einzigartig da. Mengeringhausen in Waldeck die bunte Stadt. Mit seiner 700jährigen Vergangenheit zählt das Landstädtchen Mengeringhausen wohl zu den ältesten Städten Waldecks. Jahr um Jahr wächst die Zahl seiner Besucher, angezogen von dem Reiz seines romantischen Stadtbildes mit den jahrhundertealten, geschnitzten Fachwerkbauten, angezogen aber in gleichem Maße von der Schönheit und unverfälschten Natürlichkeit seiner Landschaft. Als Ausflugsziele kommen in Betracht: der Edersee mit Schloß Waldeck, die Diemeltalsperre, Weltbad Wildungen, die hessischen Berge mit ihren Burgen und Ruinen und das benachbarte Arolsen. Den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechend ist der Pensionspreis bedeutend herabgesetzt. Bad Soden am Taunus das bewährte Heilbad für Asthma, Katarrhe und Herz, hat auch in diesem Jahr, trotz aller Nöte der Zeit, seine bisherige Anziehungskraft ausgeübt. Es besitzt in seinem Schonungsklima, seinem Quellenreichtum, seinen Kureinrichtungen und vor allem in seinem Inhalatorium überragende Heilfaktoren, welche die unerschütterliche Basis für die erzielten Kurerfolge abgeben. Die Pauschalkuren erfreuen sich in Bad Soden am Taunus schon seit Jahren erfreulichen Zuspruchs. Bad Orb im Spessart weiht einen Gedächtnisbrunnen In dankbarer Würdigung der Verdienste, die sich der vor zwei Jahren verstorbene Sanitätsrat Dr. Scherf während seiner 25jährigen Tätigkeit als Kurdirektor erworben hat, ließ die Kurverwaltung am Kurparkeingang einen stilvollen Gedächtnisbrunnen errichten, vor dem am 13. Juni eine schlichte Gedächtnisstunde abgehalten wurde. Die Festrede hatte Professor Dr. Müller, ein enger Freund Dr. Scherfs übernommen. 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Dabei aber sei immer wieder darauf verwiesen, daß es keinen Sinn hat, sich mit jenen veralteten Arbeiten zu befassen, die in den modernen Rahmen der Wohnung unter keinen Umständen passen, mit jenen Dingen. die im Heim unserer Mütter und Großmütter zu Hauf zu finden und die doch nicht anderes waren, als schlimme„Staubfänger". Als solche sind, zum Beispiel die verschiedenen „Kastenstreifchen“ zu bezeichnen, die in ihren mannigfaltigen Varianten in ihrer übelkitschigen„Wohnlichkeits=Atmosphäre“ uns heute schon fast parodistisch anmuten und unglückseligerweise doch viel öfter gearbeitet werden als man vermuten würde... Im modernen Haushalt muß eine kräftige Dosis von„Sachlichkeit“ zu merken sein, und es wäre der größte Fehler, auf Dinge, die unnötig und überdies auch unschön sind, kostbarste Arbeitskraft zu verschwenden. Um diesen unseren Standpunkt besonders deutlich vor Augen zu führen, haben wir in unserer Gruppe einen geöffneten Wäscheschrank skizziert, der im linken Bilde die verlogene„Kastenstreifenromantik“ geißeln soll, während rechts der viel weniger mühevoll in Ordnung zu haltende und absolut übersichtliche moderne Wäschekasten zu sehen ist, wie ihn die zeitgerecht empfindende Hausfrau wünscht und braucht. Es genügen eben— wie man sieht— einfache Bänder, die die gleichen Wäschestücke derselben Kategorie zusammenzuhalten bestimmt sind. die systematische Ordnung also sofort überblicken lassen. Wenn man aber von solchen Handarbeiten, die nicht nur erläßlich, sondern geradezu„unsinnig“ sind, absieht, gewinnt man natürlich eine Unmenge von Zeit für Dinge, die gewiß teils rascher, teils langsamer fertigzustellen sind, unter allen Umständen aber eine wertvolle Bereicherung des Haushaltes darstellen oder gewöhnlich auch dem persönlichen Bedarfe der Hausfrau dienen sollen. Zu diesen letzteren Stücken zählt etwa eine der aparten Gobelin=Taschen, die neuerlich dem lebhaften Interesse begegnen. Eine solche Gobelin= Tasche ist zwar sicherlich eine sehr mühevolle Arbeit, andererseits aber auch ein Stück, das jahrelang Freude bereiten wird und die Mühe reichlich lohnt. Eine Arbeit, die jede Dame gerne in Angriff nimmt, ist das Ueberziehen eines großen Schirmes für die Stehlampe, der in seiner oft etwas überdimensionierten Form dem ganzen Raume seine eigenartige Note aufprägt. Ein solcher Schirm erfordert übrigens nichts anderes als größte Exaktheit der Ausführung. In der Regel pflegt man ihn doppelt zu arbeiten, und zwar innen heller, außen dunkler zu bespannen, um sogenannte„gebrochene“ Schattierungen zu schaffen, die ein mildes(niemals unangenehm=blendendes) Licht spenden.(Mitte.) Zu den Arbeiten, für die man immer wieder Verwendung hat, zählt ein schönes Kaffeegedeck, für das in letzter Zeit besonders die feine ToledoArbeit gerne herangezogen zu werden pflegt, indem man in den meisten Fällen den Außenrand der Decke und außerdem noch ein zweites Motiv in der Mitte einstickt.(Skizze links.) Für größere Abendgesellschaften aber setzt sich immer mehr die Mode durch, auf der blanken Tischplatte zu servieren und für jeden Gast ein spezielles, besonders schön gesticktes Deckchen vorzusehen, das natürlich ganz hervorragend gut gearbeitet sein muß, um seinen dekorativen Zweck zu erfüllen.(Skizze rechts.) Filet und Klöppelspitzen, aber auch Richelieu, Madeira und Venise sind hier erster Linie zu nennen. Ein wichtiges Kapitel der neuen Wohnkultur ist natürlich der Sofapolster, für den es im modernen Haushalt ungezählte(oft künstlerisch sehr vernach, läßigte) Möglichkeiten gibt. Zu den letztmodernen Schaffungen zählen die mit bunten Applikationen versehenen Stücke, die sich durch Aufnähen farbiger Restchen auf einfarbigem Grund leicht herstellen lassen und durch ihre Lebhaftigkeit und Farbenfreude viele Anhänger erwerben konnten(letztes Bild). Dies alles mögen aber nur fürs Erste ein pagr Anregungen sein, um den lange Zeit lahmgelegten Handarbeitseifer endlich wieder einmal anzuspornen .... alles Weitere ist ja nur eine Frage des Geschmackes und der persönlichen Einstellung zu diesen Thema Im keichen des Einweckens Alte und neue Konservierungsverfahren. Der staatliche Obstbauinspektor Thiem in Augestenberg spricht über alte und neue Konservierungsverfahren, wie letztere jetzt vielfach sogar schon von reisenden Vertretern den Hausfrauen verlockend an der Tür angepriesen werden. Die Frauen seien jedoch zur großen Vorsicht gemahnt, die alten bewährter Einkochverfahren aufzugeben und mit neuen Dingen verführerische Proben zu machen, bei denen nur sie allein das Lehrgeld bezahlen. In den Kriegs= und Nachkriegsjahren sind verschie. dene Geräte zur Haltbarmachung, zum Einwecken der leichtverderblichen Lebensmittel in den Handel gebracht worden. Das seit Jahrzehnten übliche Verfahren ist in den meisten Haushaltungen bekannt und bewährt. Nun kommen Apparate in den Handel, die dieses Verfahren völlig auf den Kopf stellen. Ohne Feuerung auf schnellstem Wege die Konservengläser schließen zu können, ist für die sparsame Hausfrau doch recht verlockend. Vor einigen Jahren sah man die ersten Apparate auf der Leipziger Messe, und bei dieser Gelegenheit erhielten wir drei Geräte dieser Art, verschieden in der Bauweise und Bedienung, doch alle gleich in der Arbeitsleistung. Das gefüllte Glas, mit Deckel und Klammer versehen, wird in den Apparat gestellt, die Glasglocke mit Gummiring aufgesetzt und das Gefäß mittelst Vakuumpumpe luftleer gepumpt. Die konservierende Kraft des neuen Verfahrens geht sogar angeblich noch soweit, daß ungekochte Früchte und Gemüse in sehr schwachem Salizylwasser oder auch durch un schädliche Konservierungszusätze sich ohne jedes Kocher frisch erhielten. Meine Versuche mit drei verschiedenen Apparaten wurden in zwei Sommern ausgeführt. Die Gläser mit Obst hielten 2 bis 3 Wochen, die mit Gemüse gefüllten Gläser zeigten nur eine acht= bis zehntägige Haltbarkeit. Trotz wiederholtem Nachziehen(nochmalige Behandlung nach zwei Tagen) gingen die Gläser restlos auf, und der Inhalt war verloren, da die Gärung des Inhalts bereits eingesetzt hatte. Hausfrauen, die seit Jahren in der häuslichen Obst= und Gemüseverwertung mit viel Erfolg arbeiteten, haben Mißerfolge verzeichnen müssen. Nach bitteren Enttäuschungen greift die Hausfrau darum immer wieder zu dem altbewährten Sterilisationsverfahren, und die neuerworbenen Geräte verfallen nur allzuleicht dem Hausmuseum. Städtisches Orchester Bochum Morgen, Sonntag, 2. August 1931, vorm. 11.30 Uhr Freikonzert im Stadtpark nachmittags 4 Uhr: LSt2 PARKHAUS-KONZERT Leitung: Konzertmeister Hans Treichler STADTPARK-PARKHAUS WIENERWALZER-ABEND ausgeführt von der Sängervereinigung Dirigent Dr. Stute Philharmonisches Orchester Leitung: Musikdirekter Merkert Sänger-Vereinigung Bochum e. V. Achtung! Achtung! Konzerthaus Strauch Herner Straße 53 Samstag, den 1. August 1931, um 8 Uhr, im Stadtpark. Mitwirkende: Phll. Orchester, Bochum. U. a. 3 Strauß'sche Walzer für Chor und Orchester.(a6510 Bei ungünstig. Wetter im Saal. Eintritt 50 Pf. Ab heute spielt die bekannte HIEK Großes Militär-Erinnerungs-Konzert an Deutschlands Heldenkampf 1914/18 Sonnieg den 2. Augus, abends 8 Uhr im Sachpark. Elntritt 30 Pf. 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