a Trikotine, nur# e Muster, mit Kragen Bezugspreis einschl Botenlohn.40 Mk. monatlich, oder.20 Mk. halbmonatlich: Selbstabboler.10 Mi bzw..05 Mt. Unsere Betggg,; T, schuggeg, chrz, igen kat, in all. .. 75, 50 koster monatl. 20 Vl., die Funfbstage„Oör, mit mir“ kostet monatlich 30 Gf. Allgem Anzeigenpreis: Für 1 Millimeter Höbe in 25 Millimeter Breite 10 Pf., im Reklameteil 50 Pf.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Tarif,) Angebote von anderen Zeitungen und Vermittlern werden nicht befördert. Bei zwangsweiser Beitreibung der Anzeigengebühren durch Klage, bei Konkursverfahren usw. wird der bewilligte Nachlaß hinfällig. Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen, auch für durch Fernsprecher aufgegebene und abbestellte, sowie undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr übernommen.— Schluß der Anzeigenannahme 4 Uhr nachmittags. Mk. 250.- Unfall=Unterstützung bei tödlichem Unfall laut besonderen Bedingungen. Geschäftsstelle geöffnet von—13 und 14½—18½ Uhr. für Bochum und umliegende Industriebezirke Redaktionsleitung: Dr. Paul Dierichs. Verantwortlich für Politik: Rudolf Foest, für Kommunalpolitik u. Nachvargeviet: Adolf Pedding= baus, für Lokales: Hans Schulie, für Handel: Fritz Schmidt, für Sport: Hans Schulte und Paul Wegener, für Kunst u. Unterhaltung: Dr. Christian Gebring, für Gerichtsdienst und Briefkasten: Max Flegel, für den Anzeigenteil: K. W. Pempe. Sprechstunden der Red.: 16—17 Uhr(außer Samstags).— Druck und Verlag: Bochumer Anzeiger und General Anzeiger. Laupenmühlen 8 Dierichs, sämtlich in Bochum. Berliner Redaktion: Michael Haupt. Berlin Sw 68. Zimmerstraße 68, Fernsprecher: Dönboff 4320 und Karlsborst 0340.— Für unverlangte Einsendungen übernimmt die Redaktion keine Hastpflicht. Zurücksendung erfolgt nur, wenn Rückporto beiliegt.— Redaktion und Geschäftsstelle: Ratbausplatz 8. Fernsprech=Anschlüsse Sammelnummer 67551—. Postscheckkonto Dortmund 1760. hübsche HEI 95, 1,95, 95 00 Die Bälchsantung dei Mietseinlung Die Vermieter haben unverzüglich den neuen Mietzins mitzuteilen Wirtschaftsgedanken über Oltalien Berlin, 16. Tezember. Gestern ist von der Reichsregierung eine Verordnung zur Durchführung des Artikels„Mietsenkung" der letzten Notverordnung des Reichspräsidenten vollertnieverliert nserer Kunstausumboldtstraße 2 Weihnachten auf er einen Sonderlo gewähren wird angekauft. Wielandstraße Altblei Gebr., gut ern Herrenzimmer Klubsessel,„Pus teppich u. Marnkamin, geg. bar tausen ges. Ang. L. K. 52516 an Geschst. dieser Löwe-Röhr zu kauf. ges. Pres angeb. u. P. E. 5. an die Geschst.) Puppenwagen kaufen gesucht.# m. Preis u. M. 52476 a. die Ges Gut erhaltenes Klavier mögl. schwarz, (otribath., gegen zu kaufen„## Ang. u. K..3 an die Gesch. d. utes Geschälshaf kaufen gesucht. Anz N. Vermittler verbei N. H. 52543 an die Zeitung. er letzten Notverordnung, des Reichspräsidenten,vollzogen worden. Es kam der Reichsregierung darauf an, mit größter Beschleunigung eine rechtliche Grundlage für eine möglichst reibungslose Durchführung der Mietsenkung zu schaffen und die auf diesem Gebiet zunächst bestehende Rechtsunsicherheit tunlichst zu beseitigen. Sollte dieses Ziel ohne Zeitverlust erreicht werden, so mußte die Durchführungsverordnung sich darauf beschränken, diejenigen Fälle zu reseln, die in der Praxis die überwiegende [Rolle spielen und deren einheitliche Regelung für das ganze Reich unbedingt erforderlich erschien. Im übrigen ist den Länderregierungen im weiten Umfange das Recht eingeräumt worden, von sich aus die weiterhin erforderslichen Durchführungs= und Ergänzungslbestimmungen zu erlassen und für bestimmte Fälle Ausnahmen von der allgemeinen Mietsentung MO.. Gaäherarhnung leat allDie Durchfuhrungsveroronung legt allen Vermietern die Pflicht auf, den Mietern unverzüglich den Mietzins mitzuteilen, der für die mit dem 1. Januar 1932 beginnende Mietzeit zu zahlen ist. Das gilt für alle Mietverhältnisse über Wohnungen und Geschäftsräume in Alt= und NeuIn der weiteren Behandlung bestehen zwischen Alt= und Neubauten erhebliche Unterschiede. In Altbauten beträgt die Mietsenkung bekanntlich bei Geschäftsräumen und Wohnungen ohne Rücksicht darauf, ob gesetzliche oder vereinbarte Mieten gezahlt werden, 10 d. H. der Friedensmiete. Mietermäßigungen, die der Vermieter im Laufe des Jahres 1931 zuge standen hat, dürfen auf die gesetzlich vorgeschriebene Nietsenkung angerechnet werden. Nur in den Fällen, in denen die Miete sich deswegen ermäßigt hat, weil die Friedensmiete auf Grund des§ 2 des Reichsmietengesetzes neu festgesetzt worden ist oder in denen sich der Micter auf die gesetzliche Miete berusen hat, ist die Anrechnung ausgeschlossen. Die Neuberechnung der Miete auf dieser Grundlage wird bei Altbauten in allgemeinen kaum Schwierigkeiten machen. Soweit das doch der Fall sein sollte, entscheidet das Miet leinigungsamt oder eine andere von den Ländern hierfür bestimmte Stelle. Bei Neubauten, d. h. solchen Bauten, die nach dem 1. Juli 1918 bezugsfertig geworden sind, ist nach den Vorschriften der Notverordnung die Mietsenkung individuell vorzunehmen, in dem der Betrag, um den der [Vermieter durch die Zinsherabsetzung entlastet wird, bei der Miete in Ablzug gebracht wird. Bei mehreren Wohnungen desselben Grundstückes ist der ersparte Betrag auf die einzelnen Mieter anteilig nach der Höhe des Mietlunses zu verteilen. Bei einem Teil der NeuAbauten kann die Feststellung der neuen Miete mit Schwierigkeiten verbunden sein und eine gewisse Zeit lerfordern, da beispielsweise eine völlige Klarheit über Adie Auswirkung der Zinssenkung erst nach Erscheinen der hierzu erforderlichen Durchführungsbestimmungen möglich ist. Das gilt vor allem in den Fällen, in denen die Hypothek aus ausländischem Kapital gegeben wurde. Die Verordnung zur Durchführung der Mietsenkung sieht daher vor, daß in solchen Fällen der Vermieter den Mietern eine vorsläufige Mitteilung über die im Januar zu zahlende Miete zukommen lassen muß. Den in der vorläufigen Mitteilung angegebenen Betrag müssen die Mieter vorbehaltlich endgültiger [Nietfestsetzung zahlen. Spätestens bis zum 5. Jannar 1932 muß auch bei Neubauten der Vernieter den endgültigen Mietbescheid erteilen. Die Länder haben Stellen zu bestimmen, die im über die Mietermäßigungen bei Neubaute bührensenkung ist seit Jahren bereits eine Forderung der gesamten Wirtschaft. Aber es scheinen wenig Aussichten auf derartige Maßnahmen zu bestehen, zumal man erfährt, daß der Reichsfinanzminister Dietrich die durch die Gehaltssenkung der Postdie Debeamten eingesparten Mittel für die Deckung des Reichshaushalts beansprucht, so daß also diese Mittel zur Gebührensenkung nicht angesetzt werden können. Angesichts dieser Tatsache rechnet man in unterrichteten [Kreisen damit, daß der bei der Reichspost entstehende Fehlbetrag für das laufende Geschäftsjahr rund 150 Millionen Mark betragen wird. Gerade in diesem Fall ist es wichtig festzustellen, daß die durch den [Gehaltsabbau, eingesparten Summen nicht zur Verbilligung der Gebühren, sondern lediglich zur Deckung des Reichsfehlbetrages Verwendung finden sollen, eine Maßnahme, die auch hier dem Gedanken der Preisverbilligung zuwiderläuft. Der Hindendurge rief un Hodder vom 20. Juni dieses Jahres Berlin, 16. Dezember. Im Finanzausschuß des amerikanischen Repräsentantenhauses verlas der amerikanische Außenminister Stimson bei Verteidigung des Hoovermoratoriums(siehe auch zweite Seite) auch den Brief des Reichspräsidenten v. Hindenburg, den dieser im Juni an den amerikanischen Präsidenten Hoover richtete. Briefe heißt es nach einer Meldung des Lokal=Anzeigers": Neudeck, 20. Juni In dem „Berliner 1931. „Die Not des deutschen Volkes, die ihren Höhepunkt erreicht hat, zwingt mich zu dem ungewöhnlichen Schritt, mich an Sie, Herr Präsident, persönlich zu wenden. Das deutsche Volk hat Jahre hindurch schwerste Notzeiten durchgemacht, die im vergangenen Winter ein Höchstmas: erreicht haben. Die wirtschaftliche Erholung, die man für diesen Frühling erwartet hat, ist nicht eingetreten. Ich habe daher jetzt Schritte unternommen unter Berufung auf die außergewöhnlichen Befugnisse, die mir die deutsche Verfassung verleiht, um die Durchführung der dringendsten Aufgaben, denen sich die Reichsregierung gegenübersieht, sicherzustellen und die notwendigen Subsistenzmittel für die Arbeitslosen bereitzustellen. Diese von mir getroffenen Maßnahmen ziehen in radikaler Weise alle wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in Mitleidenschaft und fordern große Opfer von allen Teilen der Bevöllerung. Alle Möglichseiten, die Lage durch innere Maßnahmen zu verbessern ohne Hilfe vom Ausland, sind erschöpft. Wie die Entwicklung in den letzten Tagen zeigt, mangelt es der ganzen Welt an Vertrauen in die Fähigkeit des deutschen Wirtschaftssustems, unter den gegenwärtigen Lasten weiter zu arbeiten. Die Tüchtigkeit, der Arbeitswille und die Disziplin des deutschen Volkes rechtfertigen das Vertrauen in die strikte Erfüllung der großen privaten Schuldenverpflichtungen aus Anleihen, mit denen Deutschland belastet ist. Aber um seinen Weg im Völkerleben weiter fortgehen zu können und das Vertrauen der Welt in die Leistungsfähigkeit Deutschlands zu erhalten, braucht Deutschland dringend Hilfe. Die Hilfe muß sofort kommen, wenn wir schweres Unglück für uns und andere vermeiden wollen. Das deutsche Volk muß weiter die Möglichkeit haben, unter erträglichen Lebensbediugungen zu arbeiten. Sie, Herr Präsident, als Vertreter des großen amerikanischen Volkes sind in der Lage, die Schritte zu unternehmen, durch die eine sofortige Aenderung der Lage, die heute drohend für Deutschland und die übrige Welt ist, herbeigeführt werden könnte.“ Ken=Reichslag dol Weihnachten Einberufungsanträge im Aeltestenrat abgelehnt sch Ihrer Wahl Streitfalle uver vir Migermagigung bei Neubauten z entscheiden haben. Im augemeinen dürften hierffür ja nicht die Mieteinigungsämter bestimmt werden, die bisher mit den Neubauten noch nicht befaßt geresen sind, sondern diejenigen Stellen, die bisher die vauszinssteuer vergeben haben und denen daher die Verhältnisse der Neubauten bekannt sind. Eine besondere Vorschrift ist für die gemeinnützigen Wohnungsunternehmungen getroffen vorden. Diesen Unternehmen, die vielfach einen sehr Atroßen Wohnungsbesitz aus verschiedenen Bauperioden Verwalten, ist die Verpflichtung auferlegt worden, unlbeschadet des Grundsatzes einer möglichst allgemeinen Nietsenkung eine weitgehende Angleichung Der Mieten vergleichbarer Wohnungen Vorzunehmen. Die Begründung hierfür liegt in een genossenschaftlichen Gedanken, mit dem eine BeVorzugung einzelner Wohngruppen, z. B. derjenigen, de in Inflationswohnungen wohnen, auf die Dauer unvereinbar ist. h Berlin, 16. Dezember.(Eig. Drahtber.) Wie zu erwarten, hat der Aeltestenrat des Reichstages heute vormittag die Einberufungsanträge abgelehnt. Für die Einberufung des Reichstages stimmten Kommunisten, National= sozialisten, Teutschnationale und Deutsche Volkspartei. Das Landvolk hatte in einem Brief an den Reichstagspräsidenten mitteilen lassen, daß die Notverordnung eine Reihe grundlegender Forderungen des Landvolkes erfüllt habe, daß aber die Landvolkpartei erwarte, durch Verhandlungen weitere Verbesserungen für die landwirtschaftliche Veredelungs: wirtschaft erreichen zu können, deren Durchführung man sich von einer Einberufung des Reichstages im Augenblick nicht versprechen könne. Damit war die Einberufung des Reichstages abgelehnt. Die heute erzielte Mehrheit für das Kabinett Brüning beträgt, auf das Plenum umgerechnet, 65 Stimmen. Man hat sich vorbehalten, den Aeltestenrat für den 11. Januar oder 12. Januar einzuberufen, da bis zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich neue Einberufungsanträge vorliegen dürften. An der heutigen Aeltestenratssitzung nahm Staatssekretär Dr. Pünder teil, der die Gründe der Reichsregierung gegen eine vorzeitige Einberufung des Parlaments nochmals darlegte und dabei auch die außenpolitischen Gründe unterstrich, die gegen eine jetzige Einberufung Mit dieser Entscheidung ist das Kabinett Brüning über die Weihnachtsfeiertage, wie wir bereits voraussagten, gerettet worden. Allgemein wird angenommen, daß auch neue Einberufungsanträge im Januar abgelehnt werden, so daß das Kabinett zum mindesten Verden die Postgebühren gesenkt? mit innerpolitischer parlamentarischer Ruhe dem Februar entgegensehen kann. Man darf aus diesen Dingen nun nicht annehmen, daß die innerpolitischen Verhältnisse restlos geklärt wären. Vielmehr haben bei der heutigen Entscheidung vor allem außenpolitische Rücksichtnahmen und die Einstellung bestimmter Parteien eine Rolle gespielt, erst die Wirkung der Preissenkung abzuwarten und dann später zu einer endgültigen Stellungnahme zum Kabinett Brüning in dieser oder jener Richtung zu kommen. Damit bleibt die Entscheidung des Aeltestenrats nicht in innerpolitischer, sondern lediglich in außenpolitischer Beziehung begrüßenswert, eine Auffassung, die auch die Deutsche Volkspartei trotz ihrer heutigen oppositionellen Stellung zum Kabinett Brüning nicht zu verschweigen gedenkt. In diesem Zusammenhang scheint es geradezu notwendig, die unterschiedliche Auffassung der landwirtschaftlich orientierten Parteien zur Notverordnung und zum Kabinett Brüning festzustellen. Während das Landvolk seiner Ueberzeugung dahin Ausdruck gab, daß die letzte Notverordnung verschiedene seiner Forderungen verwirklicht habe, hat heute der Führer des pommerschen Landbundes, v. Rohr, im Landtag eine förmliche Attacke gegen den neuen preußischen Finanzminister Dr. Klepper und auch gegen die Reichsregierung geritten. Ebenso hat der ostpreußische Landbund in einer Entschließung gegen den Reichspräsidenten und die Reichsregierung gestern Stellung genommen. Diese unterschiedliche Beurteilung der gegenwärtigen politischen Lage durch die einzelnen Organisationen der Landwirtschaft bleibt dem objektiven Beschauer fast unerklärlich. uno Komununurissentung Berlin, 16. Dezember. Der engere Vorstand des Deutschen Städtetages var suug heute unter dem Soty'Pv;, Matpergrhnungen hat sich heute unter dem Vorsitz des Pi Mulert mit der durch die letzten Notverordnungen geschaffenen Sachlage befaßt und aufs neue mit besonderer Dringlichkeit auf den Ernst der Lage der Städte hingewiesen. Während die Reichsanstalt für ben Tonhalle) h Berlin, 16. Dezember.(Eig. Drahtber.) Am kommenden Freitag wird sich der Verwaltungstit der Reichspost mit der Frage beschäftigen, wie im Ahinblick auf den Haushalt der Reichspost und ihre Ainanzlage auch die Gebühren zu senken sind. Die GeStädte bingewiesen.—chrend, die, Beichskanszalt,„ füi Arbeitslosenversicherung nach ihrem letzten Ausweis Rücklagen vornehmen könne, steige die Zahl der Erwerbslosen, die ausschließlich von den Kommunen unterstützt werden, von Monat zu Monat. Die Jahresbelastung der Gemeinden durch die Wohlfahrtserwerbslosen betrage gegenwärtig mehr als eine Milliarde Reichsmark. Die Unterstützungssätze ließen sich in den bei weitem meisten Gemeinden nicht mehr herabsetzen. Die Finanz= und Kassenschwierigkeiten der Gemeinden müßten rasch behoben werden. In Anwesenheit des Reichskommissars für Preisüberwachung, Oberbürgermeisters Dr. Goerdeler, wurde im Städtetag auch die Frage der städtischen Tarise eingehend besprochen. Die wirtschaftliche und psychologische Notwendigkeit, die Tarife der Versorgungsunternehmungen und Verkehrsbetriebe zu senken, wird in kommunalen Kreisen, allgemein anerkannt. Grenzen der Durchführung liegen nach Ansicht des Städtetages darin, daß ein wesentlicher Teil der Tarife eine Verbrauchssteuer darstelle, die zugunsten der kommunalen Erwerbslosenfürsorge erhoben werde. Bei den Verkehrsbetrieben werde das Ausmaß der Tarissenkungen höher sein können als bei den Versorgungsbetrieben, nicht nur wegen des größeren Lohnanteils an den eaben, sondern auch wegen des möglichen Erlasses der Beförderungssteuer. Soweit bei den Versorgungsbetrieben die Gestehungskosten durch die Senkung der Löhne, des Zinses und des Kohlenpreises niedriger geworden seien, werde auch hier eine Ermäßigung der Tarise für möglich gehalten. von Dr. Taul Rohrbach Singapore, 9. November. Es ist unmöglich, Monate in Ostasien zuzubringen, ohne auf Schritt und Tritt der Verflechtung der großen Wirtschaftskrise mit den politischen Zuständen zu begegnen. Die wirtschaftliche Depression im einzelnen zu schildern, gäbe überall, in China, in Japan, auf den Philippinen, im holländischen Indien dasselbe Bild: ein schwerer Rückgang der Einfuhr und Ausfuhr, in China noch verschärft durch den Fall des Silverpreises. China hat Silberwährung, den sogenannten merikanischen Dollar, der jetzt, je nach dem beherrschenden Geschäftszentrum, als Schanghai=, Kanton=, Hongkong= oder sonstiger Dollar auftritt, aber nichts mit dem amerikanischen Dollar zu tun hat. Daß man in China nach Merican=Dollars rechnet, hat eine merkwürdige Vorgeschichte. Früher, zur Zeit der spanischen Kolonial= herrschaft, kam alljährlich ein Schiff mit Waren aus Spanien und mit mexikanischem Silbergeld von Acapulco in Meriko, damals dem größten Silberlande der Welt, nach Manila. Dort waren schon im 17. und 18. Jahrhundert chinesische Kaufleute ansässig, und diese bemühten sich, weil das merikanische Silber besonders fein war, die von dort stammenden Pesos, später auch Dollar genannt, für ihre Waren zu erhalten und sie nach China zu bringen, wo sie das erste geprägte Geld waren. Diese Währung erhielt sich in China durch die Jahrhunderte, und zwar galt der Merican=Dollar normaler Weise etwa die Hälfte des amerikanischen zwei deutsche Mark. Wenn man den abnorm hohen Silberkurs der unmittelbaren Nachkriegszeit außer Betracht läßt, so ist er seit den Jahren 1922/25 um die Hälfte gefallen, wobei sich der größere Teil des Sturzes ganz plötzlich von 1929 auf 1930 vollzog. Der chinesische Dollar ist zur Zeit nur noch etwa eine Mark wert. Derselbe Silbersturz gilt übrigens auch für Indien und das bedeutet, daß der gesamte Barbesitz einer Bevölkerung von über 800 Millionen Menschen, vom Kuli, der sich ein paar Silbermünzen erspart hat, bis zum Millionär, um die Hälfte entwertet worden ist. Die Folgen für die Kaufkraft Ost= und Südasiens auf dem Weltmarkt kann man sich vorstellen, und ebenso, wie günstig ein Wiederansteigen des Silberpreises in Ostasien wirken würde. Gestern, an Bord unseres Dampfers von Manila nach Singapore, brachte in echt amerikanischer Aufmachung die Radiozeitung die Nachricht:„Eine sensationelle Besserung des Silbers hat die Kaufkraft von 1000 Millionen Menschen, die Hälfte der Bevölkerung der Erde, um 1,3 Milliarden Dollar erhöht!“ In dieser Form ist das irreführend; denn wenn sich der Wert eines Vermögens erhöht, so bedeutet nur die entscheidende Erhöhung des Einkommens vermehrte Kaufkraft. Dem Amerikaner ist aber nicht wohl, wenn er nicht mit großen Zahlen jonalieren kann. Außerdem ist bei der Silberpreisbewegung viel Spekulation.„„ 4 gI7E- EI Gesetzt den Fall, die Besserung des Silbers hielte an, so wäre damit ein Teil der Depression vom oftasiatischen Markte genommen. Man muß sich aber, unabhängig von jeder Konjunktur, immer gegenwärtig halten, daß es eine Fiktion ist, wenn mit den Hunderten von Millionen Ost= und Südasiaten als mit der„Hälfte der Menschheit“ operiert wird. Rein zahlenmäßig ist es richtig, handelspolitisch bedeutet ein Chinese oder Inder nur einen Bruchteil von dem, was ein Deutscher, Engländer oder Australier bedeutet. Wenn z. B. Chinas Einfuhr im Jahre 1930 drei Milliarden Mark wert war, d. h. wenn die 400 Millionen Chinesen für diesen Betrag ausländische Waren kauften, so bedeutet das für den einzelnen Chinesen nur 7 bis 8 Mark. Japon mit 80 Millionen Einwohnern, also einem Fünftel der Bevölkerung Chinas, kauft ungefähr ebensoviel wie dieses, im Verhältnis also fünfmal mehr; dagegen ist Deutschlands Einfuhr in halbwegs normalen Zeiten über 150 Mark auf den Kopf wert. Ein Deutscher kauft also auf dem Weltmarkt soviel wie zwanzig Chinesen oder vier Japaner. Auch die durchschnittliche Kaufkraft des Inders ist ungefähr dieselbe wie die des Chinesen, so daß die 800 Millionen Inder, Chinesen und Japaner weltwirtschaftlich nicht mehr wert sind, als vielleicht 50 Millionen Europäer. Ist es anzunehmen, daß sich mit der weiteren Entwicklung, der sogenannten„Aufschließung“ des fernen Ostens und Südostens, an diesem Verhältnis viel ändern wird? Einiges ja, Fundamentales nicht. Ein Blick auf die Außenhandelsstatistik Chinas und Japans zeigt, daß ihre Einfuhr wie ihre Ausfuhr stetig ansteigen. In China, wo der größte Teil des Inneren dem Handel noch schwer zugänglich ist,(Japan und auch Indien können als wesentlich„aufgeschlossen“ gelten) mag im Lauf eines Menschenalters mit einer Verdoppelung bis Verdreifachung gerechnet werden. Im Ganzen aber ist die sehr dichte Bevölkerung Ostasiens eher ein hinderliches als ein förderndes Moment für seine wirtschaftliche Entwicklung, weil es sich um ganz überwiegende Agrargebiete handelt und der Boden schon in so kleine Parzellen aufgeteilt ist, daß er kaum den zur Ernährung der Menschenmassen notwendigen Ertrag hergibt. Eine Produktionssteigerung für die Ausfuhr ist nur noch ausnahmsweise möglich. In Japan ist es gelungen, für die Ernährung der Bevölkerung einen kräftigen Export von Industriewaren zu entwickeln, außerdem macht nur noch die japanische Rohseide einen beherrschenden Posten aus(d. h. in normalen Zeiten, jetzt haben sich Riesenvorräte aufgehäuft). China ist industriell noch ganz unentwickelt, aber wenn es einmal zu einer bedeutenden einheimischen Industrie kommt, so wird diese zunächst die Deckung des nationalen Bedarfs zu übernehmen suchen— nicht zum Vorteil der fremden Einfuhr. Wird auf Chinas Schätze an Kohle und Eisen hingewiesen, so liegt, unter den heutigen Umständen wenigstens, die Antwort nahe, daß einstweilen die Weltproduktion an beiden größer ist als der Bedarf, jedenfalls ihn reichlich deckt. Natürlich werden Eisenbahn= und Straßenbau, Besserung der Finanzen, Zunahme der öffentlichen Arbeiten, ja selbst der technische Vorgang der Industrialisierung, zunächst große und für das Ausland vorteilhafte Lieferungen nach China zur Folge haben, und bei einer gesteigerten Eigenwirtschaft wachsen in jedem Fall Kaufkraft und Bedarf eines Volkes. Nur wird man sich nach dem Gesagten keine allzuhoch gespannten Gedanken über die„unermeßliche“ Entwicklungsfähigkeit Ostasiens, besonders Chinas, machen dürfen. Die Hauptsache ist hier noch auf lange hinaus die Stabilisierung der politischen Verhältnisse, der Abbau der am Mark des Volkes zehrenden Soldatenmassen— die Zentralregierung in Nanking gibt zur Zeit mehr als vier Fünftel ihrer regulären Einnahmen für das Militär aus— ein geregelter Staatshaushalt, der reichlich öffentliche Arbeiten ermöglicht. Hilers Anweit un Wiunng Die Reichsregierung wird nicht erwidern München, 16. Dezember. Die Pressestelle der Reichsleitung der NSTAP. veröffentlicht einen umfangreichen Auszug aus der Antwort Adolf Hitlers auf die Rundsunkrede des Reichskanzlers als Sondernummer des„Völkischen Beobachter“. Einleitend sagt Hitler, nur parteimäßig bedingte Erwägungen könnten der Anlaß gewesen sein, die nationalsozialistische Bewegung mit Vorwürfen zu überschütten, die ebenso ungerechtfertigt wie leicht widerlegbar seien. Gewiß könne die Regierung handeln, während die Opposition ihre Auffassung nur durch die Rede zur Geltung bringen könne. Der Kurs des heutigen Systems aber habe bis jetzt nicht den Regierungen Recht gegeben, sondern den kritischen Rednern. Wenn man dennoch in den Reden der Opposition etwas Unerträgliches sehe, dann solle man ihr das Reden ersparen und ihr die Macht geben; denn sie sei jederzeit bereit, auch zu handeln. Das heutige Reichskabinett, ja das System überhaupt, werde von der überwältigenden Mehrheit der deutschen Nation abgelehnt. Nun sage der Reichskanzler, die nationalsozialistische Bewegung sei kein legaler Verband und sie verfolge kein Programm der Wirklichkeit, sondern ein Programm der Illusion. Hitler erklärte dazu, zunächst sei es unrichtig, daß nur er als Führer die Legalität der Partei betone, während seine Unterführer anderer Auffassung seien. Er befinde sich in dieser Frage mit allen seinen Führern und Parteigenossen in voller Uebereinstimmung, ausgenommen jene Elemente, die als Spitzelprovokateure in die Partei hineingeschoben würden. Es sei auch nicht richtig, daß die Unterführer einen sinnlosen Bruderkampf predigten. Richtig sei, daß sie diesen Kampf auf das schmerzlichste bedauerten, richtig allerdings auch, daß sich die Nationalsozialisten nicht wehr= und schutzlos abschlachten ließen. Wenn der Reichskanzler es ablehne, daß die Nationalsozialisten, legal zur Macht gekommen, die Legalität durchbrechen könnten, so erwidere er(Hitler), wenn die deutsche Nation die nationalsozialistische Bewegung legimitiere, eine andere Verfassung als die heutige festzulegen, dann könne Dr. Brüning das nicht verhindern. Der Reichskanzler solle doch den nächstliegenden Gefahren seine Aufmerksamkeit schenken, statt sich ablenken zu lassen durch die Sorge um ein von ihm lediglich gefürchtetes illegales Handeln der nationalsozialistischen Bewegung nach ihrer legalen Machtübernahme. „Wir Nationalsozialisten“, so sagt Hitler,„respektieren die Verfassung in unserem Kampf um die politische Macht und hoffen, daß es uns möglich sein wird, dem deutschen Volk eine neue und unseres Erachtens gesundere Verfassung zu geben. Ich verspreche Ihnen aber schon jetzt, daß wir die jeweils gültige Verfassung auch dem Sinne nach treuer respektieren als das heutige System die Verfassung von Weimar!“ Hitler fährt dann fort, der Vorwurf der Illusion treffe nicht die nationale Opposition und am allerwenigsten die Nationalsozialistische Partei, sondern zuallererst das heutige System. Das zeige die zwölfjährige deutsche Innen= und Außenpolitik, das zeige aber auch die Tatsache, daß sich die Hoffnungen, die an die Notverordnungen geknüpft worden seien, als eine Illusion erwiesen hätten. Dann beschäftigt sich Hitler mit dem politischen Anhängsel der Notverordnung und meint, erst seitdem der Reichskanzler Brüning auf dem Notverordnungsweg den inneren Frieden gegen Gewaltmaßnahmen und Terrorakte in Schutz zu nehmen begonnen habe, sei unglücklicherweise der Terror unerträglich geworden. Jede der politischen Behinderungs= und Auflösungsmaßnahmen der letzten Jahre habe zu einer grenzenlosen Verbitterung und Verschärfung der Situation geführt. Auch die Wirkung dieser Notverordnung werde, obwohl anders gedacht, nicht helfen, den Nationalsozialisten den Sieg zu verleihen und damit die Periode der Illusionen des heutigen Systems zu beenden. In Kreisen, die der Reichsregierung nahestehen, wird erklärt, daß die Reichsregierung nicht auf den offenen Brief Hitlers antworten werde, einmal im Interesse der inneren Befriedung und zum andern aus außenpolitischen Gründen. Diese Auffassung werde auch durch die Art gestärkt, in der der Hitlerbrief in Amerika publiziert worden sei. Die Hearstblätter hätten ihre Veröffentlichungen mit der Bemerkung versehen, sie seien durch eine besondere Vereinbarung mit Hitler in die Lage versetzt, ihren Lesern diese„scharfe Verurteilung der Brüning=Regierung" zwölf Stunden vor der Bekanntgabe in Deutschland darzubieten. Dei Schag der meten Fniedent Durchführungsbestimmungen des preußischen Innenministers Berlin, 16. Dezember. Wie der amtliche preußische Pressedienst mitteilt, hat der preußische Minister des Innern in einem Runderlaß an alle Polizeibehörden zur Durchführung der Bestimmungen der Notverordnung vom 8. Dezember über den Schutz des inneren Friedens u. a. folgendes bestimmt: Uniformverbot. Das Tragen von Abzeichen oder von einheitlicher Kleidung, die die Zugehörigkeit zu einer politischen Vereinigung kennzeichnen, ist außerhalb der eigenen Wohnung für jedermann verboten. Die dadurch geschaffene Rechtslage unterscheidet sich wesentlich von derjenigen auf Grund der Verordnung zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen vom 28 März 1931. Das Verbot ist jetzt allgemein und von Rechts wegen selbst unmittelbar ausgesprochen, ohne daß es noch ergänzender landesrechtlicher Bestimmungen bedarf. Es richtet sich gegen jedermann und bezieht sich sowohl auf Abzeichen aller Art, also auch auf die üblichen kleinen Anstecknadeln, wie auch auf jede einheitliche Kleidung, wenn diese die Zugehörigkeit zu einer politischen Vereinigung kennzeichnet. Das Verbot gilt in nichtöffentlichen Versammlungen und in Partei= oder Vereinsräumen ebenso wie an allen sonstigen Orten und Gelegenheiten. Für das Tragen der Reichs= oder Landesfarben gilt das Verbot nur, wenn dadurch die Zugehörigkeit zu einer politischen Vereinigung gekennzeichnet werden soll. Sicherung des Weihnachtsfriedens. Für die Zeit vom Inkrafttreten der Verordnung (10. Dezember 1931) bis zum 3. Januar 1932 einschließlich sind alle öffentlichen politischen Versammlungen sowie alle politischen Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel verboten. Ausnahmen sind nicht zulässig. Unter das Verbot fallen auch öffentliche politische Versammlungen in geschlossenen Räumen. Vereinsversammlungen sind als öffentliche Veranstaltungen anzusehen, wenn sie nicht einen in sich abgeschlossenen, bestimmt abgegrenzten Kreis von innerlich unter sich verbundenen Personen bilden, z. B. wenn der sofortige Beitritt zum Verein praktisch für jedermann möglich ist. Oeffentliche Versammlungen politischer Verbindungen oder Vereinigungen fallen auch dann unter das Verbot wenn sie nicht zu politischen Zwecken veranstaltet werden. Das Verbot der Verbreitung von Plakaten, Flugblättern und Flugschriften greift auch dann Platz, wenn diese Plakate usw. nach den sonstigen Bestimmungen unbeanstandet hätten verbreitet werden dürfen. Die Organisationsänderungen im Reichsbankervorstand samen Entschluß, dem Bundesvorstand vorzuschlagen, die Geschäftsführung des Bundes insgesamt dem Kameraden Höltermann als geschäftsführendem Bundesvorsitzenden zu übertragen. Ich werde als erster Bundesführer nach wie vor meine ganze Kraft in den Dienst des Bundes stellen. Diese innerorganisatorische Maßnahme bedeutet keine Veränderung in der Zielsetzung unseres Bundes.“ Der Bundesvorstand beschloß einstimmig gemäß Hörsings Vorschlägen. Der Bundesrat des Reichsbanners ist zum 27. Dezember nach Berlin einberufen worden. Rätselraten über die preußische Rotverordnung h Berlin, 16. Dezember.(Eig. Drahtber.) Das Preußenkabinett läßt in diesen Tagen dieselbe Arbeitslast über sich ergehen wie die Reichsregierung vor der Fertigstellung der letzten Notverordnung. Im übrigen wiederholt sich auch hier das gleiche Spiel. Gerüchte tauchen auf, Gerüchte werden dementiert, tauchen wieder auf, und wenn man dann schließlich die Notverordnung wirklich besieht, so ist manches von dem orakelten Inhalt bestehen geblieben. Ueber die Fassung der preußischen Notverordnung steht fest, daß die Schlachtsteuer auf Einspruch des Preisüberwachungskommissars aus der Notverordnung herausgenommen worden ist, weil durch die Steuer die Fleischverbilligungsaktion illusorisch gemacht worden wäre. Auch die Herabsetzung der Altersgrenze für Beamte wie sie seinerzeit der preußische Finanzminister Dr. Höpker=Aschoff in Vorschlag gebracht hat, ist jetzt endgültig fallen gelassen worden, und zwar aus juristischen Bedenken. In der Theaterfrage sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen, ebenso nicht in der Frage der pädagogischen Akademien. Hier steht nur fest, daß von den 15 Instituten mindestens acht oder fünf eingespart werden. Bestehen bleiben auf alle Fälle die Akademien in Oppeln, Dortmund, Frankfurt, Kassel und Kiel. Aenderungen sind aber hier möglich. Die Verhandlungen im Kabinett scheinen sich außerordentlich schwierig zu gestalten, da die einzelnen Parteien durch ihre Parteiminister Sonderwünsche an das Kabinett heranbringen lassen. Unersichtlich ist bisher, wie man im Preußenministerium den Haushaltsausgleich bis zum Januar schaffen will. Aus diesem Grunde nimmt man in politischen Kreisen Preußens an, daß, falls die Ausgleichung des Haushalts nicht gelingen sollte, man den übrigbleibenden Fehlbetrag in den Haushalt des nächsten Jahres mit übernehmen lassen würde. Bleibt der französische Botschafter? Magdeburg, 16. Dezember. Wie von der Pressestelle des Reichsbanners Schwarz= Rot=Gold mitgeteilt wird, trat der Bundesvorstand des Reichsbanners Schwarz=Rot=Gold heute hier zusammen. Von Otto Hörsing lag ein Schreiben vor, in dem es heißt: „Dem Wunsche unserer Gauführer entsprechend und gemäß den Beschlüssen unserer letzten Bundesratstagung auf Einrichtung eines besonderen technisch=organisatorischen Führerkörpers habe ich den Kameraden Höltermann mit der Durchführung dieser Aufgabe beauftragt. Im engsten Zusammenhang damit stehen Verhandlungen mit uns nahestehenden und befreundeten Parteien, Verbänden und Organisationen über die Verteilung der Aufgaben, die von der Front der demokratisch gesinnten Deutschen in den nächsten Wochen und Monaten um Deutschlands Zukunft willen gelöst werden müssen. Eine Aussprache zwischen Höltermann und mir über die Gesamtlage, die sich für die Führung des Bundes aus diesen Aufgaben ergibt, führte uns zu dem gemeinh Berlin, 16. Dezember(Eig. Drahtber.) In Paris wurde heute die Nachricht verbreitet, daß der französische Botschafter in Berlin Francois= Poncet auf Grund der Enttäuschungen, die er bisher in Berlin erlebt habe, von seinem Botschafterposten zurücktreten werde. Man hatte diese Meldung mit der Erwägung in Zusammenhang gebracht, daß sich Francois=Poncet bei den kommenden französischen Wahlen wieder als Abgeordneter aufstellen lassen werde. An zuständiger Berliner Stelle hält man es für durchaus abwegig, daß der französische Botschafter in dem Augenblick der schwebenden deutsch=französischen Verhandlungen, deren Schöpfer er selbst ist, seinen Rücktritt nehmen wird. Man darf also annehmen, daß die französischen Nachrichten als Wahlmanöver in die Presse gebracht wurden. Dagegen läßt es sich nicht verschweigen, daß die deutsch=französischen Verhandlungen, die gegenwärtig in verschiedenen Ausschüssen in Berlin stattfinden, bei bestimmten Punkten ins Stocken geraten sind. Ruis,„Igen den Preupischen..ungindast.,, 1. Bellage z Anzeiger u. Landtagsdebatte über den deutschnationalen Mißtrauensantrag gegen Klepper Berlin, 16. Dezember. Die heutige Landtagssitzung gewann ein größeres Interesse, als es sonst im Augenblick den preußischen Parlamentsverhandlungen gegenüber entgegengebracht wird. Der neuernannte preußische Finanzminister Dr. Klepper stand im Brennpunkt der parlamentarischen Schlacht, da der deutschnationale Mißtrauensantrag gegen ihn beraten wurde. Wie üblich, waren zu Beginn der Landtagssitzung keine Vertreter der preußischen Regierung zugegen. Anscheinend, weil man mit der Fertigstellung der neuen Sparnotverordnung noch weiter beschäftigt ist. Nach einer lebhaften Aussprache wurde das Erscheinen des Finanzministers vom Plenum gefordert. Auch staatsparteiliche Abgeordnete stimmten für diesen Antrag der Opposition. Nach längerer Pause erschien denn auch Dr. Klepper. Der deutschnationale Abgeordnete von Rohr begründete das Mißtrauen seiner Freunde mit Vorwürfen gegen Kleppers Tätigkeit als Leiter der Domänenbank und Leiter der Preußenkasse. Starke persönliche Vorwürfe, die der Redner gegen Dr. Klepper erhob, hatten wiederholt lebhafte Entrüstungskundgebungen bei den Regierungsparteien zur Folge. Eine besondere Note scheint die heutige Preußendebatte dadurch erhalten zu haben, daß Ministerpräsident Dr. Braun seine Kollegen angewiesen hatte, in jedem Falle sich im Preußenparlament nicht stellen zu lassen, sondern über die periodisch einlaufenden Mißtrauensanträge der Opposition mit Stillschweigen hinwegzugehen, da nach Auffassung der preußischen Regierung diese Mißtrauensanträge nur der kommenden Wahlpropaganda dienen. Dr. Klepper hat aus diesem Grunde in der heutigen Parlamentssitzung das Wortnicht ergriffen. Er ließ sich durch die verschiedenen Abgeordneten der Regierungsparteien, vor allem durch den sozialdemokratischen Abg. Dr. Hamburger, verteidigen, der in den Ausführungen des Abg. von Rohr nicht nur eine außenpolitische Schädigung Deutschlands sah, sondern die Deutschnationalen auch an den Raiffeisenfall erinnerte, der ihre Unfähigkeit zur Führung eines Wirtschaftsbetriebes erwiesen hätte. Im übrigen schlügen die Deutschnationalen zwar auf Klepper los, meinten aber Hindenburg. Dr. Maretzky (DNVP.) erinnerte an die deutschnationale Vergangenheit Kleppers und betonte, man werde sich im Untersuchungsausschuß mit Kleppers Tätigkeit eingehend beschäftigen. Abg. Schwenk(Komm.) stimmte dem Mißtrauensantrag zu, ebenso Abg. Metzenthin (DVP.), der ausführte, daß nach Meinung seiner Partei Klepper persönlich für die Stellung als preußischer Finanzminister nicht geeignet sei. Abg. Keller (Deutsche Fraktion) unterstützte gleichfalls den Mißtrauensantrag wegen der von Klepper als Leiter der Preußenkasse betriebenen Agrarpolitik. Die Abstimmung über den Mißtrauensantrag wurde auf Freitag vertagt. Es folgte die gemeinsame Beratung sozialdemokratischer Anträge, die sich gegen die Politik des Landwirtschaftsverbandes Ostpreußen und die Bauernunruhen in SchleswigHolstein wenden. In der Begründung sagte Abg. Peters(Hochdonn, Soz.), die Krawalle auf den Lande entsprängen hauptsächlich politischen Motiven und würden besonders geschürt durch den Reichsjung. landbund, der als Sportorganisation auch noch öffentliche Unterstützung genieße. Mit den objektiv denkenden Klein= und Mittelbauern arbeite auch die SPD. an der Behebung der Agrarnot. Frau Mehliz (DRBP.) verteidigte die Selbsthilfemaßnahmen der schleswig=holsteinischen Bauern. Zwischen den Abgeordneten Graf von Kanitz(DVP.) und Weidemann(Soz.) kam es zu einem lebhaften Rededuell über die Politik des Landwirtschaftsverbandes Ostpreußen. Abg. Kerff(Komm.) rief die Landarbeiter sowie die Klein= und Mittelbauern zur Bildung einer Einheitsfront mit dem Industrieproletariat auf. Die Weiterberatung wurde auf Donnerstag vertagt: außerdem Kleine Vorlagen. 2mal 3 Feiertage in Preußen h Berlin, 16. Dezember(Eig. Drahtber.) Das diesjährige Weihnachtsfest bringt drei zusammenhängende Feiertage, weil auf den zweiten Weihnachtstag ein Sonntag folgt. Der Neujahrstag fällt diesmal auf den Freitag. Um auch hier zusammenhängende Feiertage zu schaffen, hat das preußische Staatsministerium beschlossen, den Dienstbetrieb bei den Staatsbehörden am Samstag, dem 2. Januar, ausnahmsweise nach den Vorschriften für den Sonntagsdienst zu regeln. Es wird angenommen, daß im Reich und bei den übrigen Ländern ähnlich verfahren wird Schiedsspruch für die Kommunalangestellten Rheinlands und Westfalens Dortmund, 16. Dezember. In dem Bezirkstarifstreit der kommunalen Angestellten in Rheinland und Westfalen wurde am Mittwoch unter dem Vorsitz des stellvertretenden Schlichters für Westfalen ein Schiedsspruch gefällt, der mit einigen Aenderungen die Bezirkstarifverträge mit allen ihren Anlagen vom 1. November 1931 wieder in Kraft setzt. Zur Abgeltung der Angleichungsbestimmungen in§ 7 Ziffer 4 der zweiten Notverordnung des Reichspräsidenten vom 5. 6. 1931 werden die Grundvergütungs= und Wohnungsgeldzuschüsse sämtlicher Angestellten um 5 Prozent herabgesetzt. Dieser Tarif gilt bis zum 30. April 1932.— Erklärungsfrist bis 21. Dezember. Kölner Künstler protestieren Köln, 16. Dezember. 46 Maler und Bildhauer aller Richtungen, die die Ausstellung Kölner Künstler im Kunstverein beschickten, haben am Mittwoch früh, um gegen die Kritik Kölner Zeitungen Einspruch zu erheben, ihre Arbeiten von den Wänden genommen und verkehrt herum wieder aufgehängt. Durch diese Maßnahmen hat sich der Kölnische Kunstverein veranlaßt gesehen, bis zur Klärung der Lage die Ausstellung, die über Weihnachten dauern sollte, vorläufig zu schließen. Der Kampf um dus Hodbeemoratdrlan. im amerikanischen Kongreß— Der Kongreß murrt wegen der gewaltigen Rustungsausgaben der Aillierten Washington, 16. Dezember. Die gestern fälligen Raten der alliierten Schulden an Amerika im Gesamtbetrage von 31 Millionen Dollar als Abzahlung auf die Schuldbeträge und 92 Millionen Dollar Zinsen sind nicht gezahlt worden. Die Regierung der Vereinigten Staaten betrachtet indessen die Schuldner deswegen nicht als in Verzug befindlich. Dafür tobte eine um so heftigere Redeschlacht hierüber im Bundeskongreß, besonders im Repräsentantenhaus, wo sich der Abgeordnete Mac Fadden, der gegen die Ratifizierung des Hoovermoratoriums agitiert, in maßloser Weise sich gegen Präsident Hoover und die „prodeutschen Bankiers in Newyork“ ausließ. Mac Fadden, der seit Zusammentritt des neuen Kongresses als Republikaner und Mitglied der Minderheit nicht mehr Vorsitzender des Bankausschusses ist, diesem aber noch angehört, schrie, Hoover habe seinen Amtseid verletzt, als er mit fremden Regierungen ein Moratorium #eschloß. Die Schuldenabkommen mit den Alliierten seien keine internationalen Verträge, soweit Amerika in Frage komme, sondern Finanzgesetze Amerikas, und die könne Hoover nicht antasten. Wenn nicht die deutschen internationalen Bankiers in Newyork, nämlich Kuhn, Loeb& Company, Seligmann und Paul Warburg, schon lange die Streichung der alliierten Schulden im deutschen Interesse geplant hätten, so wäre Hoover nie zum Präsidenten gewählt worden. Mac Faddens Fraktionskollege Chiperfield wies diese unerhörten Beschuldigungen zurück und ließ die Bemerkung fallen, Mac Fadden sollte der Nachwelt als abschreckendes Beispiel vorgehalten werden, wie tief ein Abgeordneter sinken könne. Im Finanzausschuß des Repräsentantenhauses, der zur Zeit den Moratoriumsgesetzentwurf berät, erklärte Unterschatzamtssekretär Mills, es wäre eine„ewige Schande“ für Amerika, wenn der Kongreß das Moratorium ablehnte, da im Juni 276 Parlamentarier, darunter mehr als zwei Drittel Senatoren, dem Präsidenten Hoover auf dessen Anfrage ihre Zustimmung zu seinen Plänen erklärt hätten. In großer Erregung, wobei er mit der Hand auf das Rednerpult schlug, schilderte Mills das Ausmaß der europäischen Katastrophe im Falle eines deutschen Zusammenbruches. Eine neue deutsche Inflation würde eine allgemeine Panik hervorrufen. Außenminister Stimson verteidigte ebenfalls das Hoovermoratorium, durch das der Zusammenbruch Deutschlands und eine gleichzeitige finanzielle Panik in der Welt verhindert worden sei. Die Geschichte Deutsch= lands rechtfertige das Vertrauen in den Charakter des deutschen Volkes, seine technische Leistungsfähigkeit und industrielle Zukunft. Ein gesundes Deutschland sei das beste Bollwerk gegen Unsicherheit und Kommunismus. Ein Zusammenbruch des Deutschen Reiches würde die Finanzsysteme aller großen Länder einschließlich der Vereinigten Staaten berühren. Das Hooverfeierjahr sei gerechtfertigt, weil es den Gläubigern Zeit gebe, damit ich die Schuldner wieder erholen könnten. Präsident Hoover hat zahlreiche Parteiführer zu einer Konferenz ins Weiße Haus berufen. Er forderte die Parteiführer auf, alle Kräfte für die baldige Annahme des Hoovermoratoriums einzusetzen. Der Senator der republikanischen Gruppe, Shell, erwiderte dem Präsidenten, daß das Moratorium wahrscheinlich noch in dieser Woche angenemmen werden würde. Nach Ansicht der Fraktionsführer ist das Moratorium deswegen in eine so feindliche Atmosphäre geraten, weil es in der Sonderbotschaft des Präsidenten Hoover mit der Frage der alliierten Zahlungen verknüpft worden sei. Die Mehrheit des Kongresses und der öffentlichen Meinung habe volle Sympathie mit Deutschland, deshalt sehe man nicht ein, warum man auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler den Alliierten helfen solle, die so gewaltige Summen für Rüstungen ausgeben. Weltgeißel Friedensverträge Newyork, 16. Dezember. Der bekannte Bankier James Speyer ist von seiner Reise nach Deutschland zurückgekehrt und gab ein trübes Bild der Verhältnisse in Europa, besonders in Deutschland, dessen Lage er jammervoll und besorgniserregend nannte. Rettung sei nur möglich, wenn alle Nationen einsähen, daß die Welt weniger unter den Folgen des Krieges, als der kurzsichtigen und grausamen Friedensverträge leide. Nationalsozialisten in Uniform im braunsch chweigischen Landtag. Brannschweig, 15. Tezember. In der Montagssitzung des braunschweigischen Landtages sind die nationalsozialistischen Abgeordneten in hraunen Uniformen erschienen. Reichsinnenminister in brannen uniformen„rschnen. Reich Groener hat daraufyin durch den brannschweigischen Gesandten in Berlin, Dr. Boden, bei der braunschweigischen Staatsregierung Erkundigungen darüber einziehen lassen, ob sich die Abgeordneten im Landtag selbst umgezogen oder ob sie die Uniformen auf der Straße getragen haben. Dem Reichsinnenminister ist darauf von der braunschweigischen Staatsregierung geantwortet worden, daß die vom Reichsinnenminister angezogene Tatsache richtig sei, daß aber das Hausrecht und die Polizeigewalt im braunschweigischen Landtagsgebäude dem Landtagspräsidenten zustehe. Im übrigen schwebten bereits in dieser Angelegenheit Ermittlungen des Polizeipräsidiums. Kurze Nachrichten Für die Reichsangestellten erfolgt im Dezember mit Rücksicht auf Weihnachten die eigentlich am 25. fällige zweite Gehaltszahlung bereits am 22. Dezember. Eine Berliner Zeitung hatte die Meldung gebracht, die ostpreußische Landwirtschaftskammer habe einen Beschluß gefaßt, in dem der Reichspräsident versteckt aufgefordert werde, zurückzutreten. Eine Rückfrage des Büros des Reichspräsidenten hat ergeben, daß die Ent schließung weder im Wortlaut noch im Inhalt richtig wiedergegeben ist. Nach einer Erklärung des Vräsidenten der ostpreußischen Landwirtschaftskammer wünsc diese, daß dem Reichspräsidenten mehr Machtmittel die Hand gegeben werden, damit er seinem Willen, ostpreußischen Landwirtschaft zu helfen, mehr Nachdrus verleihen könne. für die Vo 1. Du sollst blick machen, au der Vorfreude v 2. Du sollst, ungefähr wissen sinniges taufst 1 dich und den L Genuß zu feier 3. Du sollst Armen nicht 2 herzlich bedanke und den„dankb 4. Du sollst nicht als Bettle 5. Wenn du Hand nicht wist eine arme Mutt laß sie's ihren 6. Frage n allen Dingen u 7. Bezahle Tisch legst, da Kind sagen mi gibt's Geld. 8. Du sollst nichts wünschen 9. Du sollst sondern wägen. des Scheins z größere Liebe 10. Du soll fühlsüberschwai in gegenwärtig du teil hast üben. Weihnachts Alte, traut lige Nacht",„ hörte man in den vom Gloc der kommende an, wird das von morgens und zwar wer Kinderlein kor baum“,„Weiß Nacht, heilige tönen. Um1 Glockenspiel in Aus dem chumer Glocke tönen zu lasser „Ueb immer „Preisend mit Kameraden", ergeben“,„We schlafen",„We gang i ans Bi „Muß ich de im Unterland „Wir treten“ früh",„Tore „Glückauf, de „Ich bete an Deutschland ü stolzen, preise „Im schönsten Nacht". Im R Verbilligung Im Rahr rung Mittel bedürftigen Bezug von fr verbilligten nahme an die Hauptun sicherung, Krisenfursor gezahlt werk laufend als Fursorge un von Zusakzre weit sie aus dem Reichsve d: soweit Empfänger der Verbillig Bezugsste Verkaufsstell hang zu erke lung nehmer frisches Rin waren sind Jeder Be billigten Fle ein Pfund den. Der ver Tagespreise Hauptunterst 8es und Reichsversort schlags= oder Zaushalt JJel billigten Fle Bezugsschein ur. 06 W Guts die vo Gutscheine Fürsorgebezi Fleglinge e Sisae 55 Sreitte sich an einer bearbeiter melden sich und zwar di erhalten hal jenigen, der noch dieser 19. sczen sellen der nehenden dieser We keine öffen! Ein Schiedsspruch für die Berliner Metallinduste sieht ab 21. Januar 1932 eine Lohnkürzung um et#e 10 bis 15 Prozent vor. Kroster en Klepper rawalle auf den litischen Motiven ) den Reichsjung. auch noch öffentobjektiv denkenden ch die SPD. an Frau Mehlis emaßnahmen der sischen den Abge.) und Weidebhaften Rededuell erbandes OstpreuLandarbeiter sowie ildung einer Einit auf. onnerstag vertagt; Preußen Eig. Drahtber.) ringt drei zusamen zweiten WeihNeujahrstag fällt h hier zusammendas preußische dienstbetrieb m Samstag, ach den Vordienst zu reim Reich und bei en wird salangestellten salens 16. Dezember. ommunalen Angewurde am Mitttenden Schlichters t, der mit einigen verträge mit er 1931 wieder der Angleichungsweiten Notverord1931 werden die zhnungsgeldum 5 Prozent lt bis zum 30. 21. Dezember. stieren 16. Dezember. kichtungen, die die istverein beschickten, die Kritik Kölner Arbeiten von den um wieder aufhat sich der Kölbis zur Klärung Leihnachten dauern Setatil gewaltigen ist das Moratoe Atmosphäre gest des Präsidenten ahlungen verknüpft s Kongresses inghabe volle ud, deshalt anauf Kosten erzahler den die so gewaln ausgeben. verträge 16. Dezember. leyer ist von seikehrt und gab ein ropa, besonders in r jammervoll e. Rettung sei nur u, daß die Welt ges, als der kurzdeusverträge 1. Beslage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 295 38. Jahrgang Donnerstag, 17. Dezember 1931 Iniform hien Zehn Gebote andtag. 15. Dezember. braunschweigischen chen Abgeordneten leichsinnenminister en braunschweigien, bei der braunkundigungen Abgeordneten im sie die Uniformen Dem Reichsinnenweigischen Staatsdie vom Reichsichtig sei, daß aber t im braunschweiagspräsidenten zu its in dieser AnPolizeipräsidiums. im Dezember mit lich am 25. fällige Dezember. Meldung gebracht, ner habe einen Besident versteckt aufine Rückfrage des eben, daß die Ent im Inhalt richtig rung des Vräsidenftskammer wünscht ehr Machtmittel in seinem Willen, en, mehr Nachdrus ner Metallindustrie Inkürzung um für die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. 1. Du sollst deine Einkäufe nicht im letzten Augenblick machen, auf daß in der Hetze nicht die Stimmung der Vorfreude verloren geht. 2. Du sollst, wenn du in den Laden gehst, schon ungefähr wissen, was du willst, damit du nicht Unsinniges kaufst und nicht durch dein aufgeregtes Suchen dich und den Lieferanten unfähig machst, das Fest mit Genuß zu feiern. 3. Du sollst Angestellten, Dienstboten, Kindern und Armen nicht Wertloses schenken; denn wenn sie sich herzlich bedanken, hast du zwei Lügner gemacht, dich und den„dankbaren“ Empfänger. 4. Du sollst die Sammler für Armenbescherungen nicht als Bettler anfahren. Sie sammeln nicht für sich. 5. Wenn du Bedürftigen gibst, so soll deine rechte Hand nicht wissen, was deine Linke tut. Laß dir z. B. eine arme Mutter kommen, übergib ihr dein Paket, und laß sie's ihren Kindern austeilen, als käm's von ihr. 6. Frage nicht nur nach Würdigkeit, sondern vor allen Dingen nach der Not. 7. Bezahle deine Geschenke, ehe du sie auf den Tisch legst, damit nicht der Handwerker zu Weib und Kind sagen müsse: Ihr müßt warten! Zum Januar gibt's Geld. 8. Du sollst dir als Mann, als Frau, als Kind nichts wünschen, dessen Kosten dem Geber Sorge machen. 9. Du sollst empfangene Geschenke nicht wiegen, sondern wägen. Ist der Liebe zu wenig darinnen und des Scheins zu viel, so bezwinge den anderen durch größere Liebe und Wahrhaftigkeit. 10. Du sollst Weihnachten feiern nicht nur im Gefühlsüberschwang von Kindheitserinnerungen, sondern in gegenwärtigem, persönlichem Dank gegen Gott, daß du teil hast an Gottes Recht und Wesen: Liebe zu üben. Weihnachtsklänge vom Rathaus-Glockenspiel Alte, traute Weihnachtslieder,„Stille Nacht, heilige Nacht",„O Tannenbaum“ und„O du fröhliche", hörte man in diesen Tagen in den Nachmittagsstunden vom Glockenturm des Rathauses erklingen. In der kommenden Weihnachtswoche, also von Sonntag an, wird das Bochumer Glockenspiel zu jeder Stunde von morgens 8 Uhr bis abends 8 Uhr zu hören sein, und zwar werden die Lieder„O du fröhliche",„Ihr Kinderlein kommet",„Kling' Glöcklein",„O Tannenbaum“,„Weißt du, wieviel Sternlein stehen",„Stille Nacht, heilige Nacht“ und„Nun danket alle Gott“ ertönen. Um 12, 13, 16, 19 und 20 Uhr spielt das Glockenspiel in der Weihnachtswoche je zwei Lieder. Aus dem deutschen Liederschatz vermag das Bochumer Glockenspiel außerdem folgende Weisen ertönen zu lassen:„Wie schön leuchtet der Morgenstern", „Ueb immer Treu und Redlichkeit",„Morgenrot", „Preisend mit viel schönen Reden",„Ich hatt' einen Kameraden“. Die Vöglein im Walde".„Ich hab' mich ergeben“,„Wenn wir verreisen“,„Wie könnt ich ruhig schlafen",„Wacht auf, ruft uns die Stimme",„Jetzt gang i ans Brünnele“,„Am Brunnen vor dem Tore“, „Muß ich denn zum Städtlein hinaus"„Drunten im Unterland",„Steh' ich in finstrer Mitternacht", „Wir treten zum Beten“,„Im Wald des Morgens früh",„Torgauer Marsch“,„Aus der Jugendzeit", „Glückauf, der Steiger kommt".„In stiller Nacht“, „Ich bete an die Macht der Liebe",„Deutschland, Deutschland über alles",„Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen".„Schon die Abendglocken läuten“, Im schönsten Wiesengrunde“ und„Guten Abend, gute Nachs. Im Rahmen der Winterhilfe Verbilligung von frischem Fleisch für die hilfsbedürftige Bevölkerung Im Rahmen der Winterhilfe hat die Reichsregierung Mittel zur Verfügung gestellt, durch die der hilfsbedurftigen Bevölkerung für die nächsten Wochen der von frischem Rind= oder Schweinefleisch zu einem verbilligten Preise ermöglicht werden soll. Zur Teilnahme an der Fleischverbilligung sind berechtigt: a) die Hauptunterstützungsempfänger der Arbeitslosenversicherung, b) die Hauptunterstützungsempfänger der Krisenfürsorge, zu a) und): soweit Familienzuschläge gezahlt werden, e) die von der öffentlichen Fürsorge laufend als Hauptunterstützungsempfänger in offener Fürsorge unterstützten Personen, d) die Empfänger von Zusatzrente nach dem Reichsversorgungsgesetz, soweit sie ausschließlich auf Rente und Zusatzrente nach dem Reichsversorgungsgesetz angewiesen sind, zu c) und d: soweit sie einen eigenen Haushalt führen. Die Empfänger von Kurzarbeiterunterstützung können an der Verbilligung nicht teilnehmen,.zsch sind anBezugsstellen für das verbilligte Freisch no alle Verkaufsstellen von Frischfleisch, die durch einen Ausdang zu erkennen geben, daß sie Bezugsscheine in Zahlung nehmen. Die Verbilligung wird ausschließlich für frisches Rind= oder Schweinefleisch gewährt; Wurstwaren sind von der Verbilligung ausgeschlossen. Jeder Berechtigte kann wöchentlich ein Pfund verbilligten Fleisches erhalten. Auf geringere Mengen als ein Pfund darf eine Verbilligung nicht gewährt werden. Der verbilligte Preis muß 30 Pfennig unter dem Lagespreise liegen. Hauptunterstützungsempfänger und Hauptunterstützte mit vier und mehr Zuschlagsempfängern und Empfänger von Zusatzrenten nach dem Reichsversorgungsgesetz, die mit vier und mehr Zuschlags= oder Zusatzrentenempfängern in gemeinsamem daushalt leben, können wöchentlich zwei Pfund verKligten Fleisches erhalten; ihnen können daher zwei Lezugsscheine ausgehändigt werden. „Das Wohlfahrtsamt der Stadt Bochum gibt zr die von ihm betreuten Fürsorgebedürftigen die gutscheine in den nächsten Tagen aus. Die von den Fursorgebezirken der Innenstadt betreuten ArmenKleglinge erhalten die Gutscheine durch ihre Pfleger. Lie Klein= und Sozialrentner und die Empfänger von Jusatzrente nach dem Reichsversorgungsgesetz melden sich an einem der nächsten Vormittage bei ihrem Sach#earbeiter im Rathaus. Die Wohlfahrtserwerbslosen melden sich im Verwaltungsgebände an der Trankgasse, und zwar diejenigen, die am Montag ihre Unterstützung kthalten haben, am Freitag, 18. Dezember, und diekenigen, deren Unterstützung am Dienstag und Mitt0 dieser Woche ausgezahlt worden ist, am Samstag, sen„Tczember, vormittags. Die bei den Verwaltungssa#n der neu eingemeindeten Stadtteile in Betrenung sehenden Fürsorgebedürftigen melden sich von Freitag bieser Woche an bei ihrem Sachbearbeiter. Was die neue Rotverordnung bestimmt Schaidner und Giaudigerrechte der der Houngsronstren.... Die Absicht der Reichsregierung, besondere Maßnahmen auf dem Notverordnungswege zu ergreifen, um die Gläubiger zu sichern oder dem Schuldner Wege offen zu lassen zur Vermeidung von Betriebsaufgabe, konnte man schon aus der Osthilfe=Verordnung erkennen. Jedoch ist es bemerkenswert, daß der eingeschiagene Weg nicht konsequent weiter beschritten worden ist, weil sich die Regierung wohl die vielen warnenden Stimmen zu Herzen genommen hat, die von einer Verallgemeinerung der Ostbestimmungen abrieten. So hält sich also der Umfang der getroffenen Maßnahmen durchaus im Rahmen des vorher gedachten. Mindestgebot Zum Schutze des Schuldners sieht die neue Notverordnung eine Maßnahme vor, die sich auf das Mindestgebot bezieht. Danach ist ein Berechtigter in der Lage, die Versagung des Zuschlags zu beantragen, wenn sein Anspruch ganz oder teilweise durch das Meistgebot nicht gedeckt ist und das Meistgebot hinter 70 vom Hundert des Grundstückswertes einschließlich des Kapitalwertes zurückbleibt. Widerspricht der betreibende Gläubiger, so ist der Antrag abzulehnen. Der Gläubiger muß dabei glaubhaft machen, daß die Versteigerung zu einem späteren Termin, vielleicht wegen besonderer Umstände, einen kleineren Erlös erbringen wird; so können Steuerschulden weiter anwachsen, ebenso Zinsen, also Forderungen, die bevorrechtigt sind. Wird der Zuschlag versagt, so ist ein Termin festzusetzen, der innerhalb eines Zeitraumes zwischen dem dritten und sechsten Monat nach der ersten Versteigerung liegen Bei den Zwangsversteigerungen ist natürlich die meistumstrittene Frage der Grundstückswert, da es auf diesen Wert einschließlich des Kapitalwertes ankommt, ob der Zuschlag versagt wird oder nicht. Die Verordnung bestimmt, daß das Gericht nach gewissen Vorschriften diesen Wert festsetzt. Das Gericht hat dabei nach dem für die Steuern maßgebenden Werte vorzugehen, wobei Veränderungen entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung und der Beschaffenheit des Grundstücks in Betracht gezogen werden sollen. Unberücksichtigt bleiben jedoch Auswirkungen, die durch eine Krise auf dem Grundstücksmarkt hervorgerufen wurden. Einstweilige Einstellung der Zwangsversteigerungen Diese Anordnungen, die schon teilweise dem Schuldnerschutz dienen, werden fortgesetzt in einer Reihe von Bestimmungen über die einstweilige Einstellung von Zwangsversteigerungen. Einmal kann der Schuldner eine Aufschiebung der Versteigerung beantragen, wenn seine Zahlungsunfähigkeit in der gesamten wirtschaftlichen Lage begründet war. Das kommt besonders dann in Frage, wenn der Schuldner für eine Hypothek keinen Ersatz gefunden hat, die nach dem 31. März 1931 fällig geworden ist und die innerhalb von 70 vom Hundert des Grundstückswertes steht. Ebenso fällt unter die Gründe für eine Einstellung der Versteigerung der Umstand, daß die Erträgnisse Grundstücks schuldlos zurückgegangen sind. Der Wochen nach dem Beschluß der Zwangsversteigerung Maßgebenden Einfluß bei der Bestimmung über die Einstellung hat der betreibende Gläubiger. Er ist vor der Entscheidung über den Antrag zu hören. Der Antrag ist grundsätzlich abzulehnen, wenn er dem betreibenden Gläubiger einen unverhältnismäßigen Nachteil bringen würde. Das kann angenommen werden, wenn der Schuldner mit einer an den Gläubiger zu bewirkenden Leistung bei Eröffnung des Verfahrens über drei Monate im Rückstande war und es wahrscheinlich ist, daß die Lage des Gläubigers durch das Anwachsen von Rückständen öffentlicher Abgaben und wiederkehrender Leistungen wesentlich verschlechtert wird. Tann gilt auch die schon genannte Vorschrift, daß die Einstellung unzulässig ist, wenn das Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt einen geringeren Erlös bringen würde. Man muß angesichts dieses Schutzes von Schuldner und Gläubiger vor der wirtschaftlichen Lage betonen, daß es wirklich nur Notverordnungen sind, die in normalen Zeiten wegen ihrer großen Bezugnahme auf Notstände der ganzer Bevölkerung ihre immerwährende Gesetzeskraft wohl ausschließen. Landwirtschaftliche und gärtnerische Grundstücke In Anlehnung an die Osthilfe sieht die Notverordnung besondere Vorschriften über landwirtschaftliche, forstwirtschaftliche und gärtnerische Grundstücke vor. Diese Anordnungen zerstreuen viele Bedenken, die besonders von seiten des Deutschen Industrie= und Handelstages gegen eine Verallgemeinerung der Osthilfe=Verordnungen auf das ganze Reich erhoben wurden. Oberster Grundsatz der Reichsregierung war, vor allem die Ernte zu sichern. Sobald die Durchführung der Ernte festzustehen scheint, soll eine längere als sechsmonatige einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung ermöglicht werden, jedoch nicht über die Erntezeit hinaus.— Termin ist der 30. September 1932. Im einzelnen besagt die Verordnung, daß bei den landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieben der Schuldner zum Verwalter zu bestellen sei, doch seien der betreibende Gläubiger und etwaige Beteiligte, die zu einer öffentlichen Körperschaft, zu einer Hypothekenbank oder zu einem Siedlungsunternehmen gehören, hiervon ausgeschlossen. Diesem Zwangsverwalter hat das Gericht eine juristische Aufsichtsperson an die Seite zu stellen. Sind nun von dieser Aufsichtsbehörde Düngemittel, Saatgut oder Futtermittel zur Fortführung des Betriebes angeschafft, so haben Ansprüche auf diese Lieferungen einen besonderen, nach dem Zwangsversteigerungsgesetz bezeichneten Rang. Ebenso die Kredite für diese Lieferungen. Für bewegliche Gegenstände gehen die Vorschriften dahin daß eine Zwangsvollstreckung wegen einer Geldforderung aufzuheben ist, wenn die untere Verwaltungsbehörde bescheinigt daß dem Schuldner durch die Zwangsvollstreckung Mittel zur ordnung smäßigen Fortführung der Wirtschaft bis zur Ernte 1932 entzogen werden, und daß der Schuldner Gewähr bietet für eine bronangn###gr Abwicklung der Angelegenheit. Die geologischen Verhältnisse unserer Heimal Die Landschaft als Gewordenes, nicht ewig Gewesenes, führte Oberstudiendirektor Dr. Löscher(Essen) in Wort und Bild gestern abend der Vortragsgemeinde der Vereinigung für Heimatkunde vor Augen. Dabei berücksichtigte er insbesondere die engere Heimat. An heutigen Lage von Kemnade, Duisburg, Essen zeigte er die Veränderungen in der jüngeren geologischen Zeit. Ueberall auf den Höhenlagen an der Ruhr finden wir der Ruhr eigene Schotterablagerungen, in die sich bei Kettwig allerdings schon Rheinschotter mengt. Einstmals floß die Ruhr viel höher als heute, auf einer breiten Ebene konnte sie sich ausdehnen. Der Rednen kennzeichnete dann die Ober=, Mittel= und Niederterrasse der Ruhr als Merkmale der vier verschiedenen Eiszeiten, von denen unsere Gegend umgestaltet wurde. Die älteste Eiszeit schätzt man auf etwa 750000 Jahre, die jüngste auf 12= bis 20 000 Jahre. In den Zwischenzeiten traten große Veränderungen auf, auch hinsichtlich des Klimas und damit der Tier= und Pflanzenwelt, wobei die Aehnlichkeit mit gleichen Erscheinungen in Amerika bemerkenswert ist. Als Ursache der Eiszeiten sieht man kosmische Einwirkungen oder solche durch die Verlagerung der Erdellipse an. Für uns von Interesse ist die Vergletscherung des Ruhrlandes und die Verriegelung der Ruhr bei Steele, wodurch das Wasser steigen mußte, um nach Westen abfließen zu können. Als ältestes„Ursprungstal“ ist das Emschertal anzusehen. Die im Neandertal, bei Herne, Datteln und in Balve gemachten Funde lassen darauf schließen, daß der„Neandertaler"(um 250000 v. Chr.) der älteste Bewohner unserer Gegend war. An interessanten Bildern führte der Vortragende dann die Entwicklung der Menschen und ihrer Kultur von der ältesten Steinzeit bis zur Neuzeit vor, immer wieder Beziehungen zu unserer Heimat in den Vordergrund rückend. Der Vorsitzende, Bürgermeister Dr. Ibing, dankte dem Forscher und Wissenschaftler für den aufschlußreichen Vortrag. Antrag ist auch nur innerhalb einer Zeit von zwei mungen Planmäßiger Schwindel ine ordnungsgemäße Entsprechende Anwendung finden diese Bestimen bei einem landwirtschaftlichen Pächter. Dei Absiarz in die Beroumme Aufrechterhaltung der Anwartschaft in der Angestelltenversicherung Der Gewerkschaftsbund der Angestellten weist darauf hin, daß die heutige Notzeit zahlreiche Versicherte in Gefahr bringe, ihre wertvollen Anwartschaften bei der Angestelltenversicherung zu verlieren. Nach dem Angestelltenversicherungsgesetz müssen zur Aufrechterhaltung des Anrechts an der Versicherung in den ersten elf Versicherungsjahren jährlich mindestens acht, für die spätere Versicherungszeit jährlich mindestens vier Monatsbeiträge nachgewiesen werden. Krankheitszeiten und Besuchszeiten öffentlicher Lehranstalten werden dabei angerechnet. Die hiernach fehlenden Beiträge können jeweils noch bis zum Ablauf des übernächsten Jahres nachgezahlt werden. Für Rückstände aus dem Jahr 1929 läuft also mit 1. Dezember 1931 die Nachzahlungsfrist endgültig ab. Für Arbeitslosen= und Krisenunterstützungsempfänger sind die Arbeitsämter zur Aufrechterhaltung der Anwartschaft verpflichtet. Für Wohlfahrtsunterstützungsempfänger, für die eine solche Verpflichtung nicht besteht, wird empfohlen, bei den Wohlfahrtsämtern wegen Zahlung der Beitragsrückstände vorstellig zu werden. Die Polizei ist auf dem Posten Aus Anlaß des von der Kommunistischen Partei zum 15. Dezember angeordneten Reichserwerbslosentages versuchten am Dienstag linksradikale Elemente in Bochum(Innenstadt), im Stadtteil Gerthe und Langendreer, ferner in Castrop=Rauxel, Herne, Wattenscheid und Witten zu demonstrieren. Die Ansammlungen wurden durch die Schutzpolizei zerstreut. In verschiedenen Fällen mußte vom Gummiknüppel Gebrauch gemacht werden. Die Säuberungsaktion verlief im allgemeinen ohne besondere Zwischenfälle. Acht Personen wurden zwangsgestellt und der Abteilung IA vorgeführt. In Castrop=Rauxel fielen nach Räumung der Straße vier Schüsse. Die Täter entkamen in der Dunkelheit. Verletzungen wurden nicht festgestellt. keine öffentlichen Veranstaltungen am Heiligabend " Der Polizeipräsident in Bochum teilt mit: Nach : 5 der Ministerialpolizeiverordnung vom 23 NovemKr 1931. betr. den äußeren Schutz der Sonn= und veiertage, sind an dem Vorabend des ersten Weihnachtsages alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen VerLstaltungen verboten, sofern bei ihnen nicht der ernste eharakter gewahrt ist. Oeffentliche Tanzlustbarkeiten eid an diesem Tage grundsätzlich verboten. Der Gartenarchitekt B. hatte früher in Bochum ein gutgehendes Geschäft. Man kannte ihn als einen fleißigen und im großen ganzen rechtschaffenen Mann. Er hat dann auch als Tiefbauunternehmer gearbeitet und war auch in der Umgegend bekannt. Des Lebens Wechselspiel hatte ihn mehrfach arg angepackt. Glück und Pech folgten aufeinander. Einige Vorstrafen, die er in längeren Zeitläuften erlitt, wären ihm vielleicht nicht allzu böse anzukreiden, denn in der Zeit der Vermögensverluste in Krieg und Inflation kommt ins Räderwerk der Paragraphenmühle und quetscht sich schmerzhaft seine Finger... 2448n 6l. Was aber den jetzt 62jährigen weißhaaligen„alten Herrn“ auf die Anklagebank führte, das war denn doch zu schlimmer, jahrelang betriebener Betrug. Freilich erwuchsen die Entgleisungen auf der Einbuße von 60 000 Mark Kriegsanleihe, auf dem unsicheren Boden eines besitzlosen Unternehmertums, das nur noch von der Hand in den Mund lebt, aber um seine fragwürdige Existenz leidenschaftlich ringt, und ferner war der Betrug auch nur möglich durch die fast unbeschreibliche Leichtgläubigkeit der Opfer, die ihm ins Garn gingen. Aber der alte Herr mit dem feingeschnittenen, Profil sprach so nett, trat so sicher auf, machte den Einoruck eines wohlhabenden Mannes und sah so rechtschaffen aus— man konnte ihm gar nicht mißtrauen. Daß der Gerichtsvollzieher täglicher Gast bei ihm war, daß er unpfändbar war, und daß er den Offenbarungseid geleistet hatte, das alles und seine Wechselreiterei standen ihm nicht auf der Stirn geschrieben. Bei dem Bestreben, sich krampfhaft über Wasser zu halten, fälschte der Mann Wechsel. Einer der Zeugen hatte keine Ahnung, daß sein Name mißbraucht worden war. Er hatte B. niemals zum Gebrauch seines Namens die Erlaubnis gegeben. Einen befreundeten Fuhrmann, früher Invalide, hat B. um ein Freundschaftsakzept in Höhe von vielleicht 500 Mark. Der Invalide, der für B. Fuhren machte, ließ sich gutmütigerweise darauf ein. Er bekam aber einen gewaltigen Schrecken, als er erfuhr, daß er auf solche Weise mit mehr als 5000 Mark in Anspruch genommen werden sollte. Hinter seinem Rücken hatte B. aus dem kleinen Freundschaftsdienst eine Kapitalsache gemacht, und es war drauf und dran, so wäre der Invalide um sein Geschäft und sein Häuschen gekommen. P474541: 1. in einem Ohslerah. Ein altes Ehepaar bereberc er zu einem Oostgroßhandel, nahm ihm die ganzen Ersparnisse von 1500 Mark ab, wollte auch noch die letzten Groschen herauslocken, und futsch war das Geld. Die alte Frau, eine Holländerin von Geburt, ballt im Gerichtssaal gegen den Angeklagten die Fäuste und ruft ihm zu:„Sie schlechter Mensch, der Sie sind! Wir sind jetzt bettelBilder aus Bochumer Gerichtssälen paar war mit dem Angestellten verwandt und dieser schwur noch auf die Ehrlichkeit seines Arbeitgebers. Leutchen haben nur einen kleinen Teil des Geldes mit Hängen und Würgen wiedergesehen. Ein Gartentechniker hat von ihm noch 800 Mark zu kriegen. Die Beiträge zur Invaliditäts= und Krankenversicherung sind ebenfalls trotz Abmachung nicht bezahlt, so daß der Techniker seine Rechte verloren hat. Er muß sich neu versichern, und wenn ihm in der neuen Wartezeit etwas Schlimmes zustößt, steht er ohne Hilfe da denn von B. ist doch eben rein gar nichts zu holen. Dann suchte B. in Fachblättern allerlei Leute mit hohen Kautionen für seine Gemuseplantage bei Essen, die ihm aber noch gar nicht gehörte. Bis zur Hergabe der Gelder kam es jedoch nicht, die Leute rochen früh genug den Braten. Aber unterdes hatte B. sie bereits hübsch angepumpt. Ein Kraftwagenführer bekommt vom Abbruch der Zeche„Constanze“ heute noch mehrere hundert Mark von.„ J. u. Sam.trs. Das Bild, das der Staatsanwatt von dem betrügerischen Willen dieses Mannes malte, war nicht zu schwarz. Nur das hohe Alter und sein Unglück im Geschäft schützten ihn vor Zuchthaus, das für Betrug in strafverschärfendem Rückfalle sonst fällig ist. Zwei Betrugsfälle konnten nicht verhandelt werden, da die Zeugen ausgeblieben waren. Dieses Verfahren wird nun noch gesondert folgen. Das Urteil lautete nach dem Antrag des Staatsanwalts auf zwei Jahre Gefängnis bei sofortiger Verhaftung. arm.“ Durch einen seiner Angestellten lieh er bei einem jungen vertrauensseligen Ehepaar zur Lohnzahlung mehrere hundert Mark auf wenige Tage. Das EheDie spitze Zunge bei politischen Reden Ein nationalsozialistischer Redner, der nach auswärts verzogen ist, wird beschuldigt, in einer Versammlung am 16. Juli 1930 in einer Aeußerung den früheren Reichspräsidenten Ebert wegen dessen Haltung im Munitionsarbeiterstreik herabgesetzt, des Reichsbzw. Landesverrats bezichtigt und sich gegen das Republikschutzgesetz vergangen zu haben. Das Schöffengericht hatte auf einen Monat Gefängnis erkannt. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein und verlangte Erhöhung der Strafe auf drei Monate Gefängnis. Die fragliche Aeußerung sei durch die Niederschrift des Kriminalbeamten W. genügend nachgewiesen. Er hatte die Rede amtlich zu uberwachen. Wenn andere Zeugen, die eine solche Aufgabe nicht hatten, die Rede nicht mit solcher Aufmerksamkeit verfolgten, um jetzt noch bestimmte Angaben machen zu können, so sei das ganz erklärlich. Der Angeklagte war vom Erscheinen vor Gericht wegen zu weiter Entfernung entbunden. Die Strafkammer nahm an, daß der Redner den Reichspräsidenten treffen wollte, nicht nur den Parteimann. Das Gericht hielt eine Geldstrafe von 100 Mark an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe für ausreichend da der noch jugendliche Angeklagte bisher unbestraft war, das erstemal als Redner auftrat und sich wohl selbst kaum recht im klaren gewesen sein mag über die Deutungsmöglichkeit seiner Worte. Verlängerter Geschäftsverkehr vor Weihnachten. Der Geschäftsverkehr in den offenen Verkaufsstellen im Stadtbezirk Bochum wird gemäß§ 9 der Verordnung zur Regelung der Arbeitszeit der Angestellten vom 18. März für den 21., 22. und 23. Dezember 1931 bis 20 Uhr verlängert.(Siehe heutige Bekanntmachung.) Neuerung am Bahnhof Bochum=Nord. Eine begrüßenswerte Aenderung wird jetzt am Bahnhof Bochum=Nord vorgenommen. Der Platz zwischen dem Stationsgebäude und dem Stellwerk Bn. wird umgestaltet. Der bisher unbeleuchtete Platz erhält moderne Bogenlampen. Die Arbeiten zur Schaffung einer Grünanlage sind im Gange. Das hohe Eisengitter verschwindet. Kartoffellieferung für die vom Wohlfahrtsamt betreuten Unterstützungsempfänger. Die Stadtverwaltung hat für die vom Wohlfahrtsamt betreuten Unterstützungsempfänger gute gelbfleischige Industriespeisekartoffeln beschafft, die sie zu mäßigem Preise gegen Erstattung(ratenweise Abhaltung von der Unterstützung) abgibt. Die Unterstützungsempfänger können jetzt noch Kartoffeln erhalten. Sie melden sich bei ihrem Sachberater und erhalten dann einen Bezugschein, gegen dessen Abgabe die Kartoffeln von irgendeinem städtischen Lager entnommen werden können. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch morgen an der Ecke Wieland= und Freiligrathstraße. Ein Motorradfahrer, der in die Freiligrathstraße einbog und dabei einem stehenden Pferdefuhrwerk ausweichen wollte, fuhr auf einen aus entgegengesetzter Richtung kommenden Personenkraftwagen. Der Motorradfahrer erlitt außer Quetschungen und Hautabschürfungen eine schwere Kopfverletzung. Steueranmahnung. Von der Stadtkasse Bochum wurden im Anzeigenteil der gestrigen Ausgabe die im Monat Dezember 1931 fällig gewordenen rückständigen Steuern, Abgaben usw. öffentlich angemahnt. Die nach dem 21. Dezember 1931 noch vorhandenen Rückstände werden eingezogen. im Bochumer Stadttheater findet am kommenden Dienstag, 22. Dezember, nicht um 16 Uhr, sondern bereits um 14.30 Uhr statt. Die Karten für die Preisträger und die sonstigen Karten sind an der Kasse des Stadttheaters zu erheben e Angebot übersteigt Nachfrage auf der Börse der Hausfrau Der Wochenmarkt am Wilhelmsplatz zeigte auch am Mittwoch den gewohnten ruhigen Verkehr, der nur in den Mittagsstunden etwas belebter war. Das Angebot überstieg bei weitem die Nachfrage. Es notierten die Preise Rotkohl Weißkohl Wirsing Grünkobl Blumenkohl Wurzeln Schwarzwurzel Kohlrabi Kartoffeln Spinat Rosenkohl Endiviensalat Feldsalat Cyiaorie Zwiebel Weinirauben Birnen Aepfel Bananen Zitronen Tomaten Apselsinen Walnüsse Haselnüsse Erdnüsse. Paranüsse Kastanien Krachmandel Feigen Datteln Eier Holl. Süßrahmbutter Oldenburger Landbutter Suppenhühner Masthühner Junge Häbnchen... Rindfleisch Ochsenfleisch Schweinefleisch.... Kalbfleisch Hammelfleisch Schellfisch tl. Schellfisch gr. Kaveljau Matrelen Seeaal Rotvarsch Flußbecht Karpsen.. Fischfilet Schollen. Seelachs Grüne Heringe Schleie Plötze am 9. Dezember: Pid. 8 Pf. .... Pid. 6 Pf. .... Pid. 10 Pf. .... Pfd. 10 Pf. .. Psd 20—35 Pf. .... Psd. 10 Pf. .... Pid. 30 Pf. Stück 10•15 Pf. ... Pid.-7 Pf. ... Pfd. 10 Pf. .... Pid. 15 Pf. . Pfd. 10—15 Pf. .... Pid. 30 Pf. Pfd.— Pf. ... Pid. 10 Pf. . Pfd. 50-70 Pf. . P i d. 3 0 P f. .. Pid.-40 Pf. .. Pfd. 25—30 Pf. . Stück—10 Pf. . Psd. 40 Pf. . Stück—10 Pf. .. Pid. 50—60 Pf. .. Psd. 50 60 Pf. .... Pid. 40 Pf. .... Pid. 60 Pf. .... Pid. 30 Pf. .... Pfd. 60 Pf. ... Pid. 35 Pf. .. Patet 80 Pf. Stück 10—12 Pf. .... Psd..50 Mt. .... Pfd..40 Mt. .... Pfd. 1,20 Mt. ... Pfd. 85 Pf. .... Pid 90 Pf. .... Pfd. 1,10 Mt. .. Pfd. 60—65 Pf. .. Pid. 65—80 Pf. .. Pid. 60—80 Pf. Pid. 0,90-.00 Mt. Pid. 0,90—1,10 Mk. ..... Pid. 25 Pf. ..... Pid. 30 Pf. .... Pfd. 40 Pf. .. P i d. 3 5 P f. ..... Pid. 40 Pf. ..... Lid. 30 Pf. ... Pfd..00 Mi. ... Psd..00 Mt. ... Pfd. 40—60 Pf. ... Pfd. 40—80 Pf. Pfd. 50 Pf. ... Pfd. 15—20 Pf. Pfd..90-.10 Mt. . Psd. 35-40 Pf. Bochumer Veranstaltungen *“. Vant. Dannerstan; Meisteroverette Leo Fallz Die gesch am 16. Dezbr. .. 8 Pf. ...—8 Pf. .... 10 Pf. . 1 0 P f. .. 25—40 Pf. .... 10 Pf. ... 30 Pf ... 10 Pf. ...—6 Pf ... 10 Pf. .... 15 Pf. . 10—15 Pf. 30 Pf. .... 50 Pf. ... 10 Pf. .. 50—70 Pf .. 10—35 Pf .. 10—60 Pf. .. 25—30 Pf. ... 10 Pf. .... 30 Pf. ...-8 Pf. .. 50-60 Pf. .. 50-60 Pf. .... 30 Pf. .. 60—70 Pf. .. 25—30 Pf. . 60 P . 35—40 Pf. .... 80 Pf .. 10•12 Pf. ....45 Mk. ....40 Mk. ....30 Mk. .... 85 Pf. .... 95 Pf. ....20 Mt. .. 60 65 Pf. .. 65—80 Pf. .. 60-80 Pf. .90- 1,00 Mk. .90—1,00 Mt .... 25 Pf. 30 Pf. ... 40 Pf ... 35 Pf. .... 40 Pf. ... 35 Pf ....00 Mf. ....00 Mt. .. 40-60 Pf. .. 40-80 Pf. .... 50 Pf. .. 15-00 Pf. .80-1. Mt. 35—40 Pf. (=) Stadttheater Bochum. Fur heute, Donnerstag, steht die angekündigte Aufführung von Heinrich Kleist „Das Käthchen von Heilbronn“ auf dem Spielplan. Die Vormiete A ist das Abonnement dieses Abends. Von den frei verkäuflichen Plätzen ist noch eine Auswahl vorhanden. Den Kindern der Volksschulen wird morgen, Freitag nachmittag, eine geschlossene Vorstellung des diesjährigen Weihnachtsmärchens„Aschenbröde!" gegeben. Freit abend ist die erste Wiederholung des„Kathchens von Heilbronn" als geschlossene Aufführung für die Serien A und C des Bühnenvolksbundes. Die andere Erstaufführung, die das Theater für diese Woche ankündigt:„Hoffmanns Erzählungen“, die phantastische Oper von J. Offenbach, wird am Samstag vor sich gehen. Der Grune Ring bekommt zu dieser Premiere seine Plätze reserviert. Gleichzeitig ist der Abend— es sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen— als Pflichtvorstellung für die Serie II der Volksbühne angesetzt. Die Oper ist von Karl Eggert völlig neu einstudiert und eingerichtet. Heute beginnt der Vorvertauf zu den beiden SonntagsMeisteroperetle Dev Faus„Die geschiedene Frau" weiter auf dem Stzielenn. Durch die neuen Werbepreise ist dem die Moglichteit gegeben, die Aufführung zu vielplan. Durch Rogeschlen hegeden, die auffuhrung zu dejedem die suchen. (=) Volksbühne Bochum. Für die Serie II kommt als November=Pflichtveranstaltung. Samstag, 19. Dezember, die Oper„Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach zur Aufführung. Eintrittskarten stehen auch für Serie I an der Abendkasse zur Verfügung. Die Dezember=Veranstaltung„Reifeprüfung" folgt Anfang Januar. Die am Dienstag, 22. Dezember, 18 Uhr, stattfindende Aufführung des Weihnachtsmärchens „Aschenbrödel“ ist gleichzeitig Vorstellung für die Volksbühne. Der Kartenverkauf ist ab heute täglich von 16 bis 19 Uhr in der Geschäftsstelle Hattinger Straße 19, Zimmer 69. Die Preise bewegen sich zwischen 30 Pfg. und 1,50 Mark. Eintrittskarten werden in beliebiger Menge abgegeben. (=) Das Hoffmannsche Konservatorium veranstaltet Heute beginnt der Vorverkauf zu den beiden Sonntags- heute einen Vortragsabend der Unter= und Mittelstufen Vorstellungen. Nachmittags zu den niedrigsten Preisen bei freiem Eintritt im Bochumer Hof, Alleestraße 14. das Weihnachtsmärchen.,„Ascheubröhel“, abends, ats Siebe Anzeige.) das Weihnachtsmärchen,„Ascheubrödel“, abends,g. neuerliche Werbeveranstattung, Max Dreyers Schauspiel Reifeprüfung.... Gag I Gant: I. t kalgande (=) Operettentheater Bochum. Heute und folgende Tage bleibt die mit so großem Beifall ausgenommene (Siche Anzeige.) (=) Das Bochumer Konservatorium(Schütze) veranstaltet heute. 20 Uhr, im Saale der Loge, Humboldtstraße 14, einen Vortragsabend. Der Eintritt ist frei. Teil brachte den Nikolaus in modernisiertem Aufzug Ueberraschungen, humoristische Vorträge und eine Ver# losung wechselten miteinander ab. So darf dies#####. 20g 8 Abend als wohlgelungen angesehen werden. Der Don#d Nl. 293 S munder Schwerhörigenverein hatte in liebenswürdige### Weise seine beiden Vielhörer zur Verfügung gestellt (=) MGB.„Preciosa“, Bochum=Grumme. Der Ven### ein hielt im Vereinsheim Kaiseraue seine diesjährig## Generalversammlung ab. Der Ehrenvorsitzende Herm. Otto begrüßte die erschienenen Sänger auf das herz# lichste. Nach Erledigung der Tagesordnung schritt man zur Vorstandswahl. Einstimmig wurde der alte Vorstand in Anerkennung seiner vorzüglichen Arbeit imz vergangenen Jahre wiedergewählt. Der zweite Schriftführerposten wurde neu besetzt mit Franz Volverz, Einige recht frohe Stunden, wobei auch der Humor zur Geltung kam, hielten die Preciosa noch beisammen. Tas fördernde Mitglied, Schauspieler Karl Santor#, erfreute durch launige Darbietungen. Kaninchenzuchtverein„Blüh auf". Bochum. In der gut besuchten Monatsversammlung hielt der Vorsitzendel einen Vortrag über„Die Behandlung der Felle". Ferner## wurde Bericht von der letzten Stadtverbandssitzung gegeben. Der Verein konnte die Gesamtleistung eines Vereinz auf der Stadtverbandsschau erringen. Fünis Neuaufnahmen konnten vorgenommen werden. den Bochumer Parteien und Vereinen S hresbaupt=!(=) Arbeitsgemeinschaft Deutscher BetriebsingeArbeitsgemeinschaft hatte zu einem Var(=) Deutschnationale Volkspartei. In der Jahreshauptversammlung der Bezirksgruppe Ehrenfeld unter Leitung des Architekten Revermann wurde nach Verlesen der Geschäfts= und Kassenberichte die Wahl des Vorstandes vorgenommen, durch die Architekt Revermann einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde. Der bisherige Führer, Amtmann Plate, wurde durch den Kreisvereinsvorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden des Bezirks Ehrenfeld ernannt. Zur Frage der augenblicklichen politischen Lage ergriff Dr. Bardey das Wort. Seine Ausführungen fanden viel Beifall.— Die Generalversammlung der Frauengruppe Ehrenfeld, die mit einer Adventsfeier verbunden war, zeigte einen überaus großen Besuch. Nach Erledigung der Wiederwahl des alten Vorstandes erfreute Frau Revermann durch Klaviervorträge. Kindergesänge und Kindergedichte verschönerten die Feier. Mit dem Mahnruf zur weiteren Werbung für die Partei wurde die Versammlung von Frau Keining geschlossen. Filmschau Die Apollo=Lichtspiele bereiten 2000 Kindern eine Weihnachtsfreude. Auch in diesem Jahre bereiteten## die Apollo=Lichtspiele, Alleestraße, etwa 2000 armenn Bochumern Kindern eine Weihnachtsfreude. Tausem## tleine Buben und Mädel füllten am Mittwoch nachmi S oßen Thesterrasm Unter andern Ein böser Sturz. Ein Radfahrer, der gestern nachmittag, gegen 4 Uhr, von der Querstraße kommend in die Dorstener Straße einbiegen wollte, geriet mit seinem Rad in die Straßenbahnschiene und kam hierbei so unglücklich zu Fall, daß er sich eine stark blutende Wunde am Hinterkopf und eine schwere Verstauchung des linken Armes zuzog. Vorübergehende Passanten geleiteten den Bedauernswerten zu einem Arzt, der ihm einen Notverband anlegte. Durstige Diebe. In der Nacht zum 15. Dezember erbrachen Diebe den Lagerraum einer Bochumer Firma an der Friedhofstraße. Von den dort lagernden #isten mit Kognak entwendeten sie zwei. In einer Kiste befanden sich 20 halbe Flaschen und in der anderen Kiste 12 große Flaschen Asbach=Privat. Ferner entwendeten sie aus einer angebrochenen Kiste fünf große Flaschen. Der Wert des gestohlenen Gutes beträgt etwa 250 RM. Die Täter sind vorsichtig und sachkundig zu Werk gegangen. (=) Aus der Deutschen Volkspartei. Zu einem Unterhaltungsabend hatte der Bezirksverein Voede seine Freunde ins Lokal Burrack geladen. Zweiter Vorsitzender Sahm eröffnete die Feier. Im Mittelpunkt des Abends stand die Ansprache des Vorsitzenden des Bezirksvereins„Am Rathaus", Elias, über die augenblicklichen Lage. Reicher Beifall belohnte den Redner. Lieder zur Laute wurden von Fräulein Koesling, Sologesänge von Frau Elias und sonstige Darbietungen von Fräulein Reinmöller und Gauteburg gen von Fräulein Reznmöller und Egutzburg vorgetragen. Am 20. Dezember hat der Bezirksverein Stablhausen,„im Gemeindehaus, der. Bezirksverein „Stahlhausen.,„im Gemeindehaus, der Bezirksverein „Griesenbruch bei Scheer gemeinsam mit der Jugenogruppe eine Weihnachtsfeier. Der Bezirksverein„Am Rathaus" veranstaltet am gleichen Tage bei Velten seine Weihnachtsfeier mit Kinderbescherung. (=) Oesterreichisch=deutscher Volksbund, Ortsgruppe Bochum. Die Jugendgruppe des Volksbundes hielt ihre Monatsversammlung ab, deren Hauptinteresse der Weihnachtsfeier galt. die am 19. Dezember im Lokal Reinecke von der Altersgruppe veranstaltet wird. Die Jugendaruppe versprach ihre Beihilfe durch zwei Bühnenstücke. Am 12. Dezember hielt die Jugendgruppe ihren Heimabend ab. Eingeladen war auch die sehr stark vertretene Röhlinghauser Jugendaruppe. Obmann Stage begrüßte die Gäste und Mitglieder. Jugendführer K. Laßnig hielt eine Ansprache an die die Jugend. nieure. Die Arbeirsgemeinscheft halte zu einem Vortrag im Schlegelbräu eingeladen. Als Referent sprach Dr. rer. pol. Greven(Essen) über„Was verlangt der Betriebsingenieur vom Kostenwesen?" Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen des Vorsitzenden und einem Hinweis auf den nächsten Vortrag begann der Redner seine Ausführungen über das Kostenwesen. Grundgedanke seiner Erörterungen war der Leitsatz: Für Rationalisierung, jedoch ohne Mechanisierung. Vernunftgemaßes Arbeiten erfordere vernünftige Auswertung des Geleisteten. Dr. Greven brachte zahlreiche interessante Beispiele aus der Praxis, die den Zusammenhang zwischen dem theoretischen und dem praktischen Kostenauswertungsverfahren vermitteln. Der Redner sprach über die Zusammenhänge zwischen der Buchhaltung und dem Betrieb bezuglich der Kostenermittlung. Das erfordere wohl ein Mehr von Arbeit, lohne aber den Aufwand durch Ersparnisse in der weiteren Verarbeitung. Man müsse zu einer Kostenaufteilung kommen, damit genau festgestellt werden könnte, an welcher Stelle des Betriebes größere Unkosten als die einkalkulierten entstanden seien. Die mündlichen Ausführungen wurden in anschaulicher Weise ergänzt durch eine Reihe von Lichtbildern, die in graphischen und statistischen Darstellungen die Frage des Kostenwesens erläuterten. Eine lebhafte Aussprache schloß sich an die klaren Ausführungen des Redners, die den Zuhörern Neues brachten und Anhaltspunkte für Verbesserungsarbeit boten. Der Abend war ein schöner Erfolg... B. hum Dun Scmerkäri, (=) Schwerhörigenverein Bochum. Der Schwerhorigenverein hatte zu einem geselligen Familienabend zusammengerufen, um für ein paar Stunden seelische Not vergessen zu lassen. Leidensgefährten waren erschienen aus den Nachbarvereinen Tortmund, WanneEickel und Gelsenkirchen. Das 1. Bochumer Mandolinenorchester bestritt einen Hauptteil der musikalischen Darbietungen durch„Dornröschens Brautfahrt", Märschen und dergleichen. Ganz besonderer. Erwähnung bedürfen die Lieder der Konzertsängerin Schwarz (am Klavier Lehrer Fischer). Die Dankbarkeit der Zuhörer kam in gebührender Weise zum Ausdruck. Und als Fräulein Schwarz dann mit ihrem Partner Pah zu den Volkslieder=Duetten auftrat, vermehrte sich der Beifall noch. Die Ansprache gipfelte in der Mahnung: Gerade der Not und des Leidens wegen steht treu zu euren Leidensgefährten. Der humoristische tleine Buben und Mädel füllten am Mumoch naunung tag den großen Thealerraum. Unter andern warene auch die Kinder aus dem katholischen Waisenhaus und### aus der Anstalt Haus Overdyck dabei. Von der Schu### Schulrat Meiners als Gast unter## aus der Anstalt, Haus Overdyck dabei.„Von verwaltung weitte Schntrutg#igners als Gast unter den Kleinen. Der große Weinnachtsbaum mit seinen# vielen Lichtern zur Seite der Bühne erweckte die Bewunderung aller Kinder. Alsdann die Weihnachtsfee# kam(Fräulein Käthe Dietrich vom Bochumer Stadttheater), stimmten tausend helle Kinderkehlen fröhlich in## die Weihnachtsweise„Vom Himmel hoch, da komm' an her“ ein. Dann gab es für die kleinen Gäste eine# richtige Kinovorstellung mit den Märchenfilmen„Aschenbrödel" und„Der verlorene Schuh". Fröhliches Lache#### erscholl, als Micky=Maus ihre lustigen Streiche verübte Nach der Vorstellung sagte die Fee noch ein Weihnachtsgedicht auf, und als die Kinder gemeinsam, das Lie##### „O du fröhliche" gesungen hatten, bekam jeder Bu### und jedes Mädel von der Weihnachtsfee eine Geschenk### tüte mit süßen Ueberraschungen überreicht. Heutel (Donnerstag) werden in den Apollo=Lichtspielen nochmals tausend Kinder beschert.5 Es ist keine in aller Stille und Handelskam sitzung begangen fiel in die Zeit, Emscher kraftvoll entfaltete, in e durch den Zollvi bahnnetzes die für einen industr age Wie in der sident, Oberbergi sprache ausführt chum im Jahre det. Von dieser Hüterin, Wegwschaftliche Entw modernen techni Phasen der groß Entwicklung mit geordnet. Arbeit auch in der Zuk delskammer sein 9 Am 20. Ju beim Landrat z einer Handelska Weitere Lokalnachrichten auf den Seiten 5 und 11. Wohin gehen wir heute siche auch Anzeigentel! Stadttheater: 20 Uhr: Käthchen von Heilbronn. Parkhaus: 20 Uhr: Histor. Marschabend. Loge, Humboldtstr. 14: 20 Uhr: Oeffentlicher Vortragsabend des Bochumer Konservatoriums. Operettentheater: 20 Uhr: Die geschiedene Frau. Plaza:(Tonhalle): 20.15 Uhr: Varieté.„ Weltlichtspiele: ab 15.10 Uhr: Keine Feier ohne Meyer. Lockruf der Berge. Apollotheater: ab 16 Uhr: Der Weg nach Rio. Capitol: ab 16 Uhr: Der Raub der Mona Lisa. Lichtburg: ab 15.10 Uhr: Gloria. Odeon: ab 17 Uhr: Die Maske fällt„ Skala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Ein Tango für Dich. Ufatheater: ab 15.30 Uhr: Die Schlacht von Bademünde. Eine Razzia in Paris. Café Industrie: Bunter Abend mit Tanz. Rest.„Zur Insel", Altenbochum, Auf der Prinzt Lustiger Abend. VON ANTON SCHWAS die Dame muß sofort ins Kranken„Sie 25)„Copyright by K.& H. Greiser. Rastatt“ Sie steht auf einem schmalen Stab wie festgebannt und fällt nicht herunter, ein Kunststück, das noch kein Artist der Welt fertiggebracht hat. Er läßt ihre Herztätigkeit aussetzen. Atemberaubende Augenblicke sind es, wo das Medium zwischen Tod und Leben steht. Auch Peter steht unter dem Bann. Unwillkürlich steckt er den Kopf weiter hervor aus dem schützenden Dunkel der Loge. Eben ist das Experiment zu Ende. Das Medium atmet wieder. Da sieht plötzlich Abejida mit schnellem Blick nach der Logg Die Augen der Männer treffen sich. Ein flüchtiger Zug des Entsetzens geht über Abejidas Züge, aber er weicht sofort einem grausamen teuflischen Ausdruck. Ihre Augen ruhen eine Sekunde lang ineinander. Dann geht Abejida zwei Schritte nach der anderen Richtung. Totenstille im Saale. Sie fühlen alle, daß etwas ganz besonderes.... etwas Herrliches oder Grausames bevorsteht und warten mit angehaltenem Atem. Peter spürt es genau so. Er weiß, daß ihn Abejida erkannt hat, und er weiß, daß er jetzt zum großen Schlage ausholen wird. Unwillkürlich hat er den Revolver gezogen und hält ihn in der Hand. Wartet! Sieht wie Abejida einen Dolch zieht. Wortlos überreicht er den Dolch dem Medium. Sie zittert, als die die Waffe in der Hand hält. Da ruft ihr Abejida mit grausamer Stimme ein Wort zu. In abessinischer Sprache, nicht wissend, daß Peter die Sprache kennt und spricht. Und das Wort lautet:„Töte dich!“ Peter sieht, wie das Weib mit zitternder Hand den Dolch an die eigene Brust setzt. Peter weiß, jetzt wird sie gezwungen von seinem eigenen Willen, sich die Klinge ins Herz zu bohren, und in dem Bruchteil der Sekunde, da wird es licht vor seinen Augen. Er sieht, es ist Gina, die vor ihm steht. „Gina!“ schreit er auf. Hohn lacht der Magier und schreit abermals:„Töte dich!“ Peter will springen, will über die Brüstung, um dem Weibe die Waffe zu entreißen, aber er fühlt instinktiv, daß er zu spät kommt. Da hebt er die Waffe. Ein Schuß dröhnt durch das Lokal. Der Magier steht, dann taumelt er und fällt zu Boden. Peter aber ist auf der Bühne ist neben der Unglücklichen, die über das Unbegreifliche vor Entsetzen zusammengesunken ist und wimmert. Ein einziger Aufschrei geht durch das ganze Haus. Während der Direktor des Kapitols und Bühnenarbeiter herbeistürzen und den getroffenen Magier forttragen, sind andere auf Peter gestürzt und packen ihn. Er wehrt sich nicht. „Rasch bauts „Was haben Sie getan?" schreit ein anderer. haben den Magier getötet.“ Finster blickt Peter auf die Menschen um ihn, die sich wie wild gebärden. Dann machte er eine abweisende Handbewegung. „Was ich getan habe, das will ich verantworten!“ Ein Polizist taucht auf und legt die Hand auf seine Schulter.„Monsieur, Sie sind verhaftet!" „Ich folge Ihnen, aber ich bitte um die Erlaubnis, ein paar Worte an das Publikum zu sagen!“ Der Polizist will es ihm verweigern. Aber Peter tritt zur Rampe und hebt die Hand. Die eben noch tobende Masse wird still, als der Deutsche aufrecht an die Rampe tritt. „Ich habe den Magier niedergeschossen! In Notwehr! Wißt Ihr denn, was geschehen wäre, wenn ich es nicht getan hätte? Er rief dem Weib in der Sprache seiner Heimat, in abessinisch zwei Worte zu:„Töte dich.“ Und das Weib hätte es getan; denn es ist seinem Willen verfallen! Ich suche diese Frau; denn sie ist geraubt von Abejida samt ihrem Kinde. Es ist Frau Gina Lundby, die Frau des schwedischen Legationsrates Karel Lundby an der schwedischen Botschaft in Berlin. Abejida ist des Magiers rechter Name und die deutsche Kriminalpolizei sucht ihn! Das wollte ich sagen! Ich werde mich den Gerichten gegenüber verantworten!" Die Mitteilung erregte die Gemüter der Menge aufs Lebhafteste. „Monsieur!“ sagte Peter zu dem Polizisten.„Führen Sie mich ab. Aber ich bitte Sie um eins: sorgen sie gleichzeitig dafür, daß die Frau gut untergebracht wird.“ Der Polizist nickte. Mühlenschulte griff ein. Er legte Peter die Hand auf die Schulter und sagte:„Sorge dich nicht, Peter! Ich werde mich um Frau Gina kümmern. Alles wird gut werden.“ Dann führte man Peter ab und brachte ihn zum Polizeipräsidenten. und bitte um die Erlaubnis, Sie zum Polizeipräsidenten, Monsieur Juien, zu führen.“ Peter war damit einverstanden. Vor dem Polizeipräsidenten, der noch den Generalstaatsanwalt, der rasch herbeigeholt worden war, gebeten hatte, erzählte Peter abermals die ganze Geschichte. Die beiden Männer waren überrascht, und ihre Sympathien gehörten restlos dem Deutschen.#n „Herr Generalstaatsanwalt!“ sagte der Polizeiprasident,„Sind Sie damit einverstanden, daß Monsieur Lutz auf freiem Fuß bleibt? Fluchtverdacht und Verdunkelungsgefahr liegt nicht vor. Wenn uns Monsieur Lutz verspricht, bis auf weiteres in Straßburg zu bleiben... ich glaube, wir können es dann verantworten, daß wir ihn auf freiem Fuß lassen.“ Der Generalstaatsanwalt stimmte schließlich zu, und Peter wurde entlassen, mit dem Versprechen, sich jeden Tag auf dem Präsidium zu melden. Peter wurde sofort verhört. Der Polizeiinspektor, der das Verhör leitete, behandelte ihn mit aller Hochachtung. Das sagte ihm sein gesunder Menschenverstand gleich, daß hier Gründe besonderer Art vorliegen mußten; denn dieser Mann war kein geborener Mörder. Nachdem die Personalien aufgenommen waren, fragte der Inspektor:„Warum haben Sie auf den Magier geschossen?" „Um das Leben der Frau zu retten!" Ausführlich erzählte Peter, wie alles zugegangen war. „Kennen Sie die Frau?“ Als Peter jetzt Auskunft gab, sprang der Franzose erregt auf.„Nicht möglich, Monsieur Lutz! Das wäre ja fürchterlich! Sind Sie sich ganz sicher?“ „Ganz sicher, Monsieur, so wahr ich das Kind dieser unglücklichen Frau aus dem Felsenschlosse der Abejida in Abessinien in Tigre herausgeholt habe.“ Wohl eine halbe Stunde lang berichtete Peter alles und verschwieg nichts. Der Protokollant kam vor Spannung beim Schreiben kaum nach. Oefter mußten Pausen eingelegt werden. Als Peter zu Ende war, schüttelte der Inspektor den Kopf. „Monsieur, was Sie uns berichten, ist eine bittere Geschichte und läßt Ihr Handeln in einem anderen Lichte erscheinen, in einem Lichte, daß Sie unsere Hochachtung verdienen. Ich zweifle nicht an Ihren Worten Peter fuhr sofort nach seinem Hotel zurück, wo er seinen Freund Mühlenschulte im Kreise von Journalisten fand. Als ihn Karl sah, atmete er auf und umarmte den Freund. „Gottlob, daß du kommst! Hier die Herren machen mich halbtot und wollen Einzelheiten hören. Man hat dich freigelassen!“ „Ja, ich bin nur gehalten, in Straßburg zu bleiben, bis die Angelegenheit erledigt ist!" „Gottseidank!„Höre, Peter, Frau Gina ist in der Privatklinik des Professors Termare, der ein Spezialist für solche Fälle ist. Die ist in guten Händen!" „Und... Abejida?“ „Lebt! Aber er ist schwer getroffen. Die Kugel hat die Lunge getroffen. Das ganze Hotei war in Aufregung. Die tollsten Gerüchte kursierten über das Geschehene. Dann stand Peter den Journalisten Rede und Antwort und enthüllte ihnen die ganze Wahrheit. Das ganze Erlebnis in Abessinien mit seiner Vorgeschichte erfuhren die eifrig schreibenden Reporter. Nach einer Stunde stürmten sie davon, damit sie es noch in die Morgenblätter bringen konnten. Peter aber ließ sich eine telephonische Verbindung mit Berlin geben. „Oda van Hevel!“ meldete sich nach einer halben stunde eine Stimme. Mit bewegter Stimme sagte Peter:„Oda... hier ist Peter! Ich bin mit Karl in Straßburg. Wir haben gesu Ein Aufschrei am anderen Ende des Drahtes, dann ein Schluchzen vor Freude und Befreiung. „Sie ist krank! Karel soll sofort nach Straßburg kommen. Wir sind im Hotel Elsaß. Wir warten auf ihn.“ „Ja, ja.. Peter.. ich wills ihm sofort sagen ... sofort! Ich will ihn schicken, sofort soll er fahren, sam liebsten würde ich mit kommen, aber ich will bei dem Kinde bleiben.“ „Ja, Oda! Abejida, wir fanden ihn hier als den Magier Good. Ich will in Berlin alles erzählen, alles! Leben Sie wohl... kleine, liebe Oda!“ Das Mädchen stand noch lange mit tränenüberströmtem Gesicht am Tisch, den Hörer in der Hand. Selige Freude war in ihrem Herzen. Die Schwester war gefunden... sie lebte! Das Kind fand die Mutter wieder, Karel konnte die Frau, der alles, was in ihm lebte, gehört hatte, wieder in die Arme schließen. 0 Glühende Dankbarkeit für den Mann, dem sie alles verdankten, war in ihrem Herzen. 1g.„. Se Und dann... die Worte... lieve, kleine Oda die klangen in ihrem Herzen nach und ließen es auf jubeln vor Freude. Sie fuhr auf. Die Krankenschwester, die den Vater pflegte, war eingetreten. „Sie weinen, Fraulein van Hevel?“ sagte sie gutig, mütterlich. Da umschlangen sie die Arme des Mädchens. „Ach Schwester Johanna, ich bin so glücklich.. so unsäglich glücklich.... meine Schwester ist gefunden# worden... sie lebt... sie lebt!“ Die Schwester hörte es und war ganz erschüttert. „So hat man sie doch noch gefunden! Gott ist doch gütig. Er prüft die Menschen, schickt ihnen das Leid und schenkt ihnen doch wieder Freude. 8 „Ja, ja!“ weinte und lachte Oda unter Tränen. „Ich muß es Vater sagen... ich muß es ihm sagen!“ „Kommen Sie Fräulein van Hevel. Er hat die ganze# Nacht wachgelegen. Wir wollen es ihm sagen, langsam, schonend. Aber ihn wird die Freude nicht töten!" Als sie in das Krankenzimmer traten, sah der Gelähmte erstaunt auf. Die Schwester richtete ihn vorsichtig auf und schob ein paar Kissen hinter seinen Rücken. „Herr van Hevel... wir müssen Ihnen in dieser Nacht noch eine Nachricht mitteilen.“ Leben kam in die Augen des Kranken. „Oh, regen Sie sich nicht auf, Herr van Hevel. Es ist keine schlechte, es ist eine sehr gute Nachricht. Hören Sie... aber bleiben Sie ganz ruhig... Herr Lut hat eine Spur von Ihrer Tochter Gina gefunden!" Erregt ging der Atem des Kranken, seine Augen baten und flehten: Erzähle mehr! „Herr Lutz... hat Ihre Tochter Gina gefunden! Sie ist krank, aber in Sicherheit, in guten Händen!“ Diese Mitteilung erschütterte den Gelähmten aufs Tiefste. Seine Brust ging auf und nieder und die Tränen liefen die Wangen herab. „Bleiben Sie ganz ruhig, Herr Professor!“ bat die Schwester wieder.„Nicht aufregen. Sie wollen doch Ihr Kind wiedersehen? Bald, bald wird es sein!" Oda aber umschlang den Vater und küßte ihn. Die Schwester aber stieß einen Schrei aus. Deutlich hatte sie es gesehen.„ 6 Der Gelähmte hatte den rechten Arm bewegt. ... deutlich sah sie es wieder, er legte den Arm um die weinende Tochter. „Herr van Hevel!“ rief sie glücklich. Haben Sie nicht gemerkt, Sie können den rechten Arm wieder bewegen!“ Der Professor starrte sie an, dann Oda, dann prebierte er es. Es ging... der Arm gehorchte ihm wieder.. „Probieren Sie den linken Arm, Herr Professot! Passen Sie auf, es geht... es geht schon!"..„ Nein, es ging noch nicht, ein klein wenig, ja, aber noch nicht ganz. Aber jetzt wuchs die Hoffnung, daß er wieder in Vollbesitz seiner Kräfte kommen werde, riesengroß n ihm empor. räumlich dama deckte. Landra Am 31. Oktol kammer. Zum siefen(Crei mann Carl K für die Hande Kreis Bochum 6660. Heute Handelskamme Bei der Grün Kammer, Dr. sitzung gegeber zunächst der B dann kam ab an dritter Ste diese empor der Kohle. T der Kammer zur Steigerun ner Eisen An ihr vollzog Kohlenindustri Wanne=E lage zu ihrer bekam auch 2 schaften betrie hier Einheitl zu bringen, he erhoben. So gang der Gi die Bildung lichkeit des g der Lokomoti bahnen zur: schlossen sich Bahnen an, können. Erst machte diesen „Der Herr Legationsrat ist nicht anwesend, guediges Fräulein!“ sagte der Diener am Apparat, a# Oda anklingelte.„Er ist bei einem Essen der schw“ dischen Botschaft. Majestät hatten heute Geburtstag. Da rief Oda die schwedische Botschaft an. 88 Zufällig war der schwedische Botschafter, der ein e pier in seinem Arbeitszimmer suchte, selber anwesent (Fortsetzung folgt.) macedonisch ist kratzigen Ersatz-Tabaken) rein nisiertem ge und eine, ber. So dagf. dieng erden. Der Dor## n liebenswürdigen serfügung gestellz umme.„Ter. Ven seine diesigung orsitzende Hern ger auf das herz. nnung schritt man de der alte Vor lichen, Arbeiz. er zweite Schrift. Franz Volvers ch. der Humor u h beisammen. Ta#arl Santori, Bochum. In der## eit der, Lorsitzense der Felle“, Ferner erbandssitzung gesamtleistung eine erringen. Fun n werden. Nr. 295 38. Jahrgang 2. Beilage zum Bochumer Anzeiger und General Anzeiger Donnerstag, 11. Dezember 1931 1886 Industrie= und Handelskammer zu Bochum 1031 „15 Jahre Arbeit an der Wirtschaft und am Volke“ 000 Kindern eine Jahre bereiteten twat. 200, arzie sfreude. Tausen Mittwoch nachmier andern waren Waisenhaus und . Von der Schu. rs als Gast unte sbaum mit, seinen e erweckte dig Ve. die„Weihnachtsit 1 Bechumer Ftaderkehlen fröhlich in hoch, da komm' ia einen Gästg, eine henfilmen„Aschen Frähliches. Lactn Streiche verühte sch ein Weihnachtsweinsam, das Zien bekam jeder„Lus sfee eine Geschenl. üherreicht. Heu=Lichtspielen nochSeiten 5 und 11. ir heute 91 in Heilbronn. sabend. entlicher Vortragsoriums. chiedene Frau. etéh. Feier ohne Meyer. g nach Rio. Mona Lisa. t Tango für Tich schlacht von BadeTanz. Auf der Prinzi amn, den se ala. iebe, kleine Oda und ließen es aufVater pflegte, war !?“ sagte sie gütig, Mädchens. so glücklich...o swester ist gefunden# ganz erschüttert. iden! Gott ist doß ihnen das Leid und Oda unter Tränen. nuß es ihm sagen!“ l. Er hat die ganzen# hm sagen,„langsau, e nicht töten!“ traten, sah der richtete ihn vorsichinter seinen Rücken. en Ihnen in dieser en Bynen in virh ranken. Herr, van Hevel. Es ite Nachricht. Hörr dig... Herr Lut ina gefunden anken, seine Augen ster Gina gefunden! guten Händen!" n Gelähmten aufs der und die Tränen Professor!" bat die Sie wollen doch Ihr es sein!“ und küßte ihn. Schrei aus. Arm bewegt. Ia gte den Arm um die lich. Haben Sie nicht m wieder bewegen!“ unn Oda, dann pro e ihm wieder.. rm. Herr Professor! eht schon!".. klein wenig, ja, aber daß er wieder in den verde, riesengroß# nwesend, gnd; Apparat, als sen der schwe; Geburtstag. an. A. 85 r, der ein ber anwesend. ng folgt.) Es ist keine Zeit, um Feste zu feiern. So ist denn in aller Stille das 75jährige Bestehen der Industrieund Handelskammer zu Bochum durch eine Arbeitssitzung begangen worden. Die Gründung der Kammer fiel in die Zeit, als der Bergbau zwischen Ruhr und Emscher kraftvoll aufblühte und die Eisenindustrie sich entfaltete, in eine Zeit mutvollen Wagens. nachdem durch den Zollverein und die Entwicklung des Eisenbahnnetzes die Grundlagen geschaffen worden waren für einen industriellen Aufschwung auf gesunder GrundWie in der Jubiläums=Arbeitssitzung der Präsident, Oberbergrat a. D. von Velsen, in einer Ansprache ausführte, wurde die Handelskammer zu Bochum im Jahre 1856 durch königliches Dekret gegründet. Von dieser Zeit an ist die Kammer die treue Hüterin, Wegweiserin und Mahnerin durch die wirtschaftliche Entwicklung der 75 Jahre bis zum hochmodernen technischen Ausbau gewesen. Sie hat alle Phasen der großen organisatorischen und wirtschaftlichen Entwicklung mitdurchlebt und mitdurchstritten und mitgeordnet. Arbeit an der Wirtschaft und am Volke soll auch in der Zukunft der Ehrentitel der Bochumer Handelskammer sein und bleiben. Aus der Gründungszeit Am 20. Juni 1855 stellte Bürgermeister Greve beim Landrat zu Bochum den Antrag aus Errichtung einer Handelskammer für den Kreis Bochum, der sich Ende. Daneben betrieb die Kammer die Schiffbarmachung der Ruhr. Noch als das Rhein=WeserElbe=Projekt behandelt wurde, trat die Kammer für den Ausbau der Ruhrstraße und ihren Anschluß an den neuen Kanal auf das entschiedenste ein. Kaufmann Karl Korte räumlich damals mit dem jetzigen Handelskammerbezirk deckte. Landrat Pilgrim unterstützte die Bemühungen. Am 31. Oktober 1856 konstutierte sich die Handelskammer. Zum Vorsitzenden wurde Gustav Müllensiefen(Crengeldanz), zu dessen Stellvertreter Kaufmann Carl Korte(Bochum), der sich ganz besonders für die Handelskammer eingesetzt hatte, gewählt. Der Kreis Bochum zählte 64 428 Einwohner, die Stadt 6660. Heute zählt die Stadt Bochum 320 000, der Handelskammerbezirk rund eine Million Einwohner. Bei der Gründung war— wie der 1. Syndikus der Kammer, Dr. Hugo, in seinem in der Jubiläumssitzung gegebenen geschichtlichen Rückblick hervorhob— zunächst der Bergbau die stärkste industrielle Gruppe, dann kam aber die Textilindustrie und erst an dritter Stelle die Eisenindustrie. Rasch stieg diese empor und errang sich ihren Platz neben der Kohle. Die Hauptsorge des ersten Zeitabschnittes der Kammer war die Entwicklung der Verkehrsmittel zur Steigerung des Absatzes. Die Köln=Mindener Eisenbahn war schon 1847 gebaut worden. An ihr vollzog sich der große wirtschaftliche Aufbau der Kohlenindustrie, Gelsenkirchen, Herne, Wanne=Eickel verdanken dieser Epoche die Grundlage zu ihrer großen Entwicklung. Erst im Jahre 1860 bekam auch Bochum eine eigene Bahn. Drei Gesellschaften betrieben Eisenbahnen im Kammerbezirk. Um hier Einheitlichkeit und Verkehrsbeförderung zustande zu bringen, hat die Kammer immer wieder ihre Stimme erhoben. So verlangte sie u. a. den kostenfreien Uebergang der Güter von einer Bahn auf die andere— die Bildung größerer Eisenbahnverbände mit der Möglichkeit des gegenseitigen Austausches der Wagen und der Lokomotiven,— die Errichtung von Konkurrenzbahnen zur Verbilligung der Frachten. Manche Werke schlossen sich nicht an eine, sondern an zwei, ja drei Bahnen an, um so billigere Frachten aushandeln zu können. Erst die Verstaatlichung der Eisenbahnen machte diesem schwierigen Verkehrsdurcheinander ein Geheimer Kommerzienrat Louis Baare Die Aera Baare Unter den Präsidenten der Handelskammer zu Bochum ragt die Gestalt des Geheimen Kommerzienrats Louis Baare hervor, der ein Vierteljahrhundert, von 1872 bis zu seinem Tode im Jahre 1897 an ihrer Spitze stand. Baare brachte den von Mayer& Kühne gegründeten„Bochumer Verein“ aus bescheidenen Anfängen zu großer Bedeutung, darüber hinaus wurde er einer der markantesten Führer der aufsteigenden rheinisch=westfälischen Industrie und ein Bahnbrecher auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiete. Die Bochumer Handelskammer war das Organ zur Vertretung seiner weitausgreifenden Pläne. In der ersten Zeit ihres Bestehens vertrat die Handelskammer den Freihandel, wie auch Bochums Parlamentarier diesen verteidigten. Nach dem Eintritt der schweren Krise in den 70er Jahren, als die rheinisch=westfälische Industrie und mit ihr der Bochumer Verein der englischen Konkurrenz zu erliegen drohte, setzte sich Baare für den Schutz der nationalen Arbeit ein. Hatte doch die Aufhebung der Eisenzölle um die Jahreswende 1876/77 mit einem Schlage 10 000 Arbeiter brotlos gemacht! Am 30. September 1878 richtete Baare ein Telegramm an den Fürsten v. Bismarck, in dem er dem Reichskanzler, der inzwischen ein Programm zum Schutze der nationalen Arbeit hatte ausarbeiten lassen, dankt „für das epochemachende, die zukünftige Finanzund Zollpolitik des Reiches wohldurchdachte und deutlich vorzeichnende Programm, von dessen baldigster Verwirklichung endlich eine durchgreifende Abhilfe aus der dem Deutschen Reiche Verarmung und Niedergang drohenden Not ständig zu erwarten droht.“ Die schöpferische Betätigung Baares die sich auf einen wertvollen Mitarbeiterkreis stützen konnte, ist am stärksten an die Oeffentlichkeit getreten durch sein Ziel zur Schaffung einer Versicherungskasse für die Arbeiter. Im Jahresbericht 1879, bevor also der Staat sich dieser sozialen Aufgabe zugewandt hatte, forderte Baare unter Abänderung des bestehenden Haftpflichtgesetzes eine gesetzliche Entschädigung aller im Dienste Dritter beschäftigter Arbeiter und zwar für den Todesfall, für den Fall der Dauerinvalidität oder der Halbinvalidität, sowie für teilweise Erwerbsunfähigkeit. Diese Denkschrift erregte die Aufmerksamkeit Bismarcks, der Baare zur Rücksprache nach Friedrichsruh einlud. Schon vorher hatte Baare versucht, in Bochum eine Unfallversicherungskasse zustande zu bringen. Am 26. Dezember 1881 richtete Geheimrat Baare an den damaligen Wohlfahrtsdezernenten der Stadt Bochum, Bürgermeister Lange, ein Schreiben, in dem es am Ende heißt: „Ich komme zum Schluß auf eine andere Frage, die wir schon seit Jahr und Tag unter uns besprochen haben. Ich meine die Versicherung der Gußstahlfabrik gegen alle Unfälle, entweder bei einer Gesellschaft oder mittels eines eigen zu gründenden Versicherungsfonds unter einer mäßigen Mitbeteiligung der Stadt. Nach meiner Ansicht wird es genügen, wenn die Stadt mit 2/10 an der Prämienzahlung teilnähme, die Arbeiter müßten 3/5 und der Bochumer Verein 5/10 beitragen.“ Die Antwort der Stadtverwaltung ist unbekannt Der Senior der Bochumer Schriftsteller, Dr. Paul Küppers, hat das verdienstvolle Werk geleistet, den Anteil Baares an der Einleitung der deutschen Sozialversicherung durch Forschung festzustellen. Bismarck, der am 18. September 1880 in Friedrichsruh eine Unterredung mit Baare hatte, verlangte von Baare einen Entwurf für die Errichtung einer Unfallversicherungskasse. Baare hat den Entwurf. nachdem er am 1. November 1880 ihn mit 35 Industriellen durchberaten hatte, dem Reichskanzler Bismarck überreicht und später in den Annalen des Deutschen Reiches aus dem Jahre 1880 abgedruckt. Auch an Sitzungen des Kabinetts unter dem Vorsitz des Kaisers hat Baare teilgenommen. Das änderte nichts daran, daß die Kammer unter seiner Führung sehr kritisch und mit hohem Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Regierungsentwürfen Stellung nahm. die seiner Ansicht nach zu weit gingen, und mit welcher Gründlichkeit ein Bismarck Paragraph um Paragraph der Entwürfe durchging, um selbst den Weg der Lösung zu finden und zu weisen. Im Zeichen des Aufschwungs Der Abschnitt der Kammerarbeit von 1897 bis zum Kriegsausbruch verfloß verhältnismäßig ruhig, schon aus dem Grunde, weil die Wirtschaft einen stetigen und sicheren Aufstieg nahm. Bemerkenswerte Abschnitte bildete der Kampf um die Durchsetzung des Kohlensyndikats des Zolltarifs 1902 und um die Annahme des Mittellandkanals. Dann kam der Krieg Der Krieg brachte dann die völlige Umwälzung in den wirtschaftlichen Verhältnissen des Gebiets und der Aufgaben der Kammer. Sie stellte sich auf das Bemühen ein, auf den nach dem Kriegsausbruch erschwerten und der Stabilisierung der Währung ein. Es ist die Kampfesperiode um die Wiederherstellung einer arbeitsfähigen und verantwrtungsbewußten Wirtschaftsführung. Der Jahresbericht 1925 der Kammer liest sich heute wie ein klares Programm der Notwendigkeiten zur Ueberwindung auch der Krise von heute. Der englische Oberbergrat v. Velsen. Bergarbeiterstreik und der Krediteinstrom des Auslandes schafften vorübergehende Konjunkturen, in deren Schutz dann die staatliche Belastungspolitik, die das Wirtschaftsleben an allen Enden hemmt und stört, durchgeführt werden konnte. We. Die Bochumer Kammer ist allzeit eine Arbeitskammer gewesen, und sie wird sich bemühen, diesen Ruhmestitel auch für die Zukunft zu bewahren. Der gewaltige Aufstieg der wirtschaftlichen Bedeutung des Kammerbezirks wird gekennzeichnet durch das Anwachsen der Bevölkerungszahl von 64.000 auf über eine Million in 75 Jahrep. g26e. ue i###m#ii. Die Geschäftsführung der Kammer wird eine umfassende Würdigung der 7½ Jahrzehnte des Schaffens der Handelskammer Bochum der Offentlichkeit übergeben. Fabrikbesitzer Theodor Müllensiefen wirtschaftlichen Ablauf möglichst ausgleichend zu wirken, Kriegsaufträge für den Kammerbezirk heranzuziehen, unter Einschaltung des Kleinhandels die Lebensmittelversorgung zu betreiben, die Geschäftsführung des Demobilmachungsausschusses zu übernehmen und andere Aufgaben mehr. Franzosen=Zeit. Der nächste Abschnitt ist der des Ruhrkampfes, eins der traurigsten politischen Kapitel der Nachkriegszeit, aber ein Ruhmesblattinder Geschichte der Handelskammer zu Bochum. Die gewaltsame Zerstörung der Bochumer Handelskammer ist der brennende Beweis dafür, daß hier der zentrale Punkt des passiven Widerstandes organisiert war. Ruhmvoll hat der Einzelhandel des Kammerbezirks die schwere Zeit durchstanden und keiner wurde wankend, obschon die Härte der Besatzungsmacht auf das empfindlichste in das wirtschaftliche und soziale Leben eingriff. Die Kammer hat dann in der Besetzungsperiode ihre Aufgabe darin gesehen, den störenden Eingriff der Besatzung möglichst glimpflich für die einheimische Wirtschaft und Bevölkerung zu gestalten. Kommerzienrat Gustav Frielinghaus Die Präsidenten der Handelskammer Gustav Müllensiefen, Crengeldanz, 1856—1865, Wilhelm Endemann, Bochum, 1865—1870, Friedrich Landvogt, Welper, 1870—1872, Karl Korte, Bochum, März=April 1872, Louis Baare, Bochum, 1872—1897, Gustav Frielinghaus, Boch.=Laer, 1897—1911, Theod. Müllensiefen, Crengeldanz, 1912—1920, Herne, seit 10. Ja.daR CLUB (alsoirervemminderwertigen,metiigen. 2. daR CLUB31 so bleibt, wie sie ist (also Sehir mild und vell alles uberragender cuahitat) In russischen Diensten Vertal don= Benierrgintnn..... Die Ludwigshafener Werksspione vor den Richtern Ludwigshafen, 16. Dezember. Am Mittwoch vormittag wurde die Verhandlung im Werksspionageprozeß fortgesetzt. Der Vorsitzende gab zunächst von einem Telegramm des Vereins gegen das Bestechungsunwesen Kenntnis, der ebenfalls gegen die Angeklagten Strafantrag auf Grund des§ 12 des Wettbewerbsgesetzes stellt. Zeuge Chemiker Dr. Winkler wurde nochmals zu einigen von Schmid herausgegebenen Berichten vernommen. Der Betriebsleiter Karl Fuchs von der Firma Dr. Raschig schilderte, wie im Frühjahr d. I. der Schlosser Kraft zu ihm kam und erzählte, daß Schmid wegen der Herstellung von Kunstharz verschiedenes wissen wollte. Er, Fuchs, habe sich sofort mit der politischen Polizei in Verbindung gesetzt und wurde beauftragt, so zu tun, als wenn er auf die Sache eingehen wolle. Im März sei dann Schmid in die Falle gegangen. Zeuge Direktor Deuschel von der Firma Dr. Raschig bestätigte, daß die Herstellungsweisen von Karbolsäure und Kunstharz Betriebsgeheimnisse seien. Auch der Zeuge Chemiker Dr. Heuber(IG. Farben) betrachtet die Berichte Schmids als Verrat von Betriebsgeheimnissen. An den Zeugen Segewitz, der früher bei der Firma Stotz=Kontakt als Ingenieur angestellt war, war der Angeklagte Dienstbach herangetreten, um von ihm Einzelheiten über den Stotz=Sicherungsautomaten zu erfahren. Dienstbach bestellte den Zeugen in das Büro des kommunistischen Erwerbslosenausschusses in Mannheim und ließ sich dort von ihm den Automaten erklären. Ferner wurde noch eine Reihe von Zeugen von der IG. Farbenindustrie vernommen, die mit Schmid zusammenarbeiteten. Im allgemeinen wurde Schmid das Zeugnis eines sehr intelligenten Menschen ausgestellt, der seine Arbeiten gut verrichtete. Auffallend sei gewesen, daß Schmid sich sehr oft mit Arbeitern unterhielt und, wenn einer der Chefs dazu kam, sofort ein anderes Gespräch anfing. Im Verlauf der Verhandlung erklärte der Angeklagte Schmid, er könne nicht mehr sagen, was er an Dienstbach gegeben habe. Für die Aushändigung von Berichten will er etwa 400 bis 500 Mark [Ribeiro, und dem Chef der Bande dem 31 Jahre alten Pietro Gomez, die flüchtig sind. Bei der Filiale einer großen Berliner Bank in Frankfurt am Main erschien der Südamerikaner 'Andrea und legte am Kassenschalter einen Reisekreditbrief der National=Bank von Newyork, Montevideo, vor. Der Kreditbrief lautete über 10000 Mark. Da sich der Vorzeiger nicht genügend legitimieren konnte, schöpfte die Bank Verdacht und benachrichtigte die Kriminalpolizei. Der Verdacht hatte sich gerechtfertigt. Der Kreditbrief war gefälscht. Der Vorzeiger wurde verhaftet. Am Tage darauf beobachtete man dasselbe Manöver bei einer anderen Bank. Dort waren zwei Ausländer erschienen und hatten gleichartige Kreditbriefe über insgesamt 7600 englische Pfund vorgelegt, um dafür größere Geldbeträge zu erhalten. Die Kreditbriefe wiesen auf den Rückseiten Auszahlungsvermerke der City=Bank, Filiale Rio de Janeiro und Paris, auf. Auch hier verlangte die Bank entsprechende Ausweise. Die Männer konnten aber diese angeblich nicht sofort herbeischaffen. Der Aufforderung, mit den Legitimaentsprachen sie nicht. Jet r Walls=Re Setze ge erhaftionen wiederzukommen, lang es, den Amerikaner Walls=Ramirez zu## ten, der als einer der Vorzeiger des Kreditbriefes bei der zweiten Bank in Frage kam. Bei ihren Verhören gaben die beiden Verhafteten an, daß sie vor kurzem mit dem Ozeandampfer„Monte Pascual“ in Hamburg angekommen und über Berlin nach Frankfurtam Main gefahren seien. Wie manche Leute Geld„verdienen“ Beginn des Prozesses gegen die Reemtsma=Erpresser Karlsruhe, 16. Dezember. Der mit großer Spannung erwartete Prozeß gegen den 33jährigen Kaufmann Sally Harry Levita, der beschuldigt wird, gemeinsam mit dem flüchtigen Willi Schweck Erpressungen an dem Reemtsma=Zigaretten=Konzern versucht zu haben, hat heute vormittag seinen Anfang genommen. Levita und Schweck hatten mit Hilfe einer Druckschrift, betitelt„Steuerskandal im ReemtsmaKonzern“ das darin angegriffene Unternehmen zu veranlassen gewußt, einen Betrag von 50000 Reichsmark gegen Auslieferung der Auflage dieser aus Unbestehende wahrheiten besteyenden Broschüre zuzugestehen. Sstseerur Krunz=Teiwkäster Weihnachten 1930 hätte er den Standpunkt vertreten. daß man die Identität eines humanen Stammes nicht mit Sicherheit feststellen könne. Seine Assistentin# habe bei einem Kieler Stamme ganz bestimmte Eigenarten festgestellt, wenn er nun auch keinen Beweis für die Identität der Lübecker Kulturen mit dem Kieler Stamm habe, so müsse die Möglichkeit einer Identität zugegeben werden. Man habe mit einem hohen Grade von Wahrscheinlichkeit die Identität des Kieler Stammes mit einer Reihe von Lübecker Stämmen festgestellt. Professor Lange wies noch darauf hin, daß er 19 verschiedene humane Stämme untersucht habe, und daß alle, mit einer einzigen Ausnahme, nicht die Eigenschaft hatten, die die Kieler Kulturen und die Lübecker Kulturen zeigten. Beide Kulturen wären durch die grünliche Farbe so aufgefallen, daß jeder Besucher des Laboratoriums sie unter Hunderten herausgefunden hätte. Mit einem hohen Grade von Wahrscheinlichkeit stehe danach fest, daß die Kieler Kultur mit den Lübecker Kulturen identisch sei. Eine halbe Million Schaden— Acht Mann eines Schoners verschollen sucht worden. Die Villenkolonie Westende ist fast völlig Königsberg, 16. Dezember. Der Orkan, der in der Nacht zum Mittwoch über Ostpreußen hinbrauste, hat an der Küste schwere Verwüstungen verursacht. Ganz besonders schwer ist das Ostseebad Kranz betroffen worden. Dort schätzt man den in dieser Nacht entstandenen Schaden auf eine halbe abgedeckt worden. In Neukuhren, dem großen ostpreuerhalten haben. Schmid bestätigt weiter, von Dienstbach einmal brieflich nach Frankfurt a. M. eingeladen worden zu sein, wo im Restaurant des Hauptbahnhofs verschiedenes über die I. G. Farben besprochen werden sollte. Der Einladung habe er jedoch nicht Folge geleistet. Der Angeklagte Steffen gibt zu, sich im Frühjahr dieses Jahres eines Abends in einem Mannheimer Café mit Dienstbach und einem unbekannten Herrn über dies und jenes unterhalten zu haben. Was in dieser Unterredung besprochen wurde, weiß Steffen nicht mehr sicher, bestimmt aber keine Betriebsgeheimnisse der I. G. Die Zusammenkunft sei auch nicht verabredet gewesen. Wie die in seinem Berliner Büro gefundenen verdächtigen Briefe dorthin gekommen seien, ist Steffen völlig unbekannt. Die Briefe lagen mit andern Briefakten und Schreibmaterial zusammen in einem offenen Regal des Büros, zu dem jedermann Zutritt hatte. Der Schreibsachverständige Hauptlehrer BreitenbruchFrankenthal, der die Unterschrift Erich in dem verdächtigen Brief untersucht hat, kommt zu dem Ergebnis, daß in zwei Briefen die deutsch geschriebene Unterschrift Erich von dem Angeklagten selbst, die lateinisch geschriebene Unterschrift Erich in den andern Briefen aber von einer andern Person geleistet worden sein müsse. Der Staatsanwalt klagt an Die Bilanzverschleierung bei Schultheiß=Patzenhofer Berlin, 16. Dezember. Die Staatsanwaltschaft I hat gegen die Mitglieder des ehemaligen Generaldirektoriums der SchultheißPatzenhofer.=., Katzenellenbogen, Tenzlin, Dr. Sobernheim, Kuhlmay und Funke, Anklage wegen Bilanzverschleierung erhoben. Gegen Katzenellenbogen und Tenzlin ist außerdem Anklage wegen Herausgabe eines Prospektes mit irreführenden Angaben erhoben worden. am Eine Muttermörderin Im Streit mit dem Beil erschlagen. Freital, 16. Dezember. Auf der Polizeiwache Roßwein stellte sich Dienstag abend die 27jährige Arbeiterin Margarete Schramm und gab an, ihre 70jährige Mutter, die in Freital wohnt, nach einem Streit mit einem Beil erschlagen zu haben. Die alte Frau wurde tatsächlich mit zahlreichen Beilhieben über die rechte Kopfseite tot im Bett liegend aufgefunden.“ Nahe dem Kopf der Leiche lag das mit Blut besudelte Beil. Anzeichen eines vorhergegangenen Kampfes wurden nicht gefunden. Kriminalbeamte nahmen die Täterin fest und überführten sie nach dem Polizeipräsidium Dresden. eluung Million Mark. Die Uferpromenade und das Strandbad ist von den Wellen zerstört worden. Die stürmische See ist weit ins Land gedrungen. Die Chausseen sind mit gefällten Bäumen übersät. In den Häusern sind fast sämtliche Fenster zersplittert. Seit 1913 ist Cranz von einem solchen Sturm nicht heimgeßischen Fischereihafen, sind mehrere Fischerkutter vernichtet. Bei Neukrug ist ein Dreimastschoner im Sturm gekentert. Die Mannschaft, vermutlich acht Mann, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ertrunken. Das Wrack wurde auf den Strand geworfen. In Pillau ist durch den Sturm u. a. die Molenbahn im Hafen zerstört worden. Die See hat den Strand überspült und steht in den Dünen. Der ganze Strand ist mit Brettern und Balken besät. Verkehrsflugzeug abgestürzt Der Pilot tot Lübeck, 16. Dezember. Auf dem Flughafen Lübeck-Travemünde stürzte heute ein Zweischwimmer==Versuchsflugzeug, D 2176, bei einem Probeflug aus einer Höhe von etwa—600 Meter ab. Das Flugzeug hatte, soweit von der Erde aus beobachtet werden konnte, während des Fluges Beschädigungen erlitten die den Absturz herbeiführten. Der Pilot Karl Wiborg war sofort tot. Ein Vertreter der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt ist zur Feststellung der Absturzursachen nach Travemünde unterwegs. Wiborg galt als ausgezeichneter Flieger, der seit 1927 fliegerisch tätig war. Gilarers inndeiwennigeWale gab auch Beamte, die„vertragliche“ Bestimmungen zu umgehen wußten Wenn Laien einen Walfisch fangen Hadersleben, 15. Dezember. Wir berichteten vor einigen Tagen, daß in der Ostsee ein Walfisch gefangen worden sei. Die Angelegenheit scheint jetzt noch ein Nachspiel zu haben wegen Tierquälerei. Der Polizeimeister von Hadersleben hat gegen die Walfischfänger von Aarösund eine Untersuchung wegen Tierquälerei eingeleitet. 19 Stunden lang hatte man mit allen möglichen Mitteln versucht, den Walfisch zu töten. Statt einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen, schoß man auf das Tier, schlug ihm Eisenstangen in den Kopf und in den Leib und fügte ihm andere entsetzliche Qualen zu, bis es endlich tot war. Der Walfisch wurde, da er bei einer Länge von etwa 25 Meter ein selten großes Exemplar darstellte, am Samstag und Sonntag von etwa 10.000 Menschen aus Hadersleben und Umgebung besichtigt. Berlin, 16. Dezember. Im Sklarek=Prozeß sagte in der Mittwochverhandlung der als Zeuge vernommene Verwaltungsdirektor Golz, der die Kleiderkammer des Jugendamtes der Stadt Berlin unter sich hat, aus, daß eine Magistratsverfügung, von Oberbürgermeister Boeß unterzeichnet, bestanden habe, in der den Aemtern zur Pflicht gemacht worden sei, notwendige Ware bei den Sklareks zu bestellen. Er habe sich aber um diese Verfügung herumgedrückt. Auf die Frage des Vorsitzenden:„Da haben Sie doch Ihre Pflicht verletzt?“ erklärte Golz:„Nein, denn ich glaubte, die Stadt zu schädigen, wenn ich der Verfügung gefolgt wäre." Vorsitzender:„Also hat Oberbürgermeister Boeß etwas bestimmt, was der Stadt zum Schaden gereichte?“ Zeuge:„Das mußte ich annehmen, nachdem ich die Sklarekschen Waren betrachtet habe.“ Der Zeuge sagte weiter aus, die Sklareks hätten ihm einmal einen Posten Schuhe zweiter Qualität als erste Qualität in Rechnung gestellt. Er habe die Annahme aber verweigert. Golz erzählt dann, daß Max Sklarek eines Tages ihm gegenüber geäußert hat, es käme ihm nicht darauf an, hin und wieder 1000 Reichsmark zu stiften. Wegen der Nichtabnahme der Stiefel habe er eine Auseinandersetzung mit dem Stadtrat Gäbel gehabt, dem er erklärt habe, daß die Interessen der Waisenkinder denen der Sklareks vorgingen. Der nächste Zeuge, Stadtinspektor Brahl, verwickelte sich in solche Widersprüche mit seinen Aussagen in der Voruntersuchung, daß das Gericht auf seine weitere Vernehmung verzichtete. Es werden dann die Stadträte Zangemeister, Friedländer und Neuendorf nochmals über den Grundstückskauf in der Kommandantenstraße eingehend vernommen. Einer der Verteidiger macht darauf aufmerksam, daß die Wahrsagerin Seidler einen Blutsturz erlitten habe und infolge von Herzkrämpfen verhandlungsunfähig sei. Der Vorsitzende äußert hierzu, wenn Frau Seidler am Freitag nicht erscheine, würde er sie nochmals laden lassen. Er werde aber diesen Termin nicht vorzeitig bekanntgeben, damit Frau Seidler nicht Zeit habe, vorher einen Blutsturz zu kriegen. Die Verhandlungen wurden auf Freitag vormittag vertagt. Der Prinz als Mörder Budapest, 16. Dezember. Der rumänische Generalfinanzinspektor Teodo= rescu hatte, wie„Az Est“ meldet, in einer Bank in Kischinew eine Untersuchung vorgenommen, in deren Verlauf er dem in der Bank angestellten Prinzen Cantacuzino schwere Vorwürfe gemacht hatte. Der Prinz zog daraufhin einen Revolver und streckte den Inspektor mit zwei Kugeln nieder. Dann beging er Selbstmord. Der Generalinspektor liegt im Sterben. Ein Zusammenstoß Rechtsanwalt Ihde, der Vertreter Professor Deyckes erklärt dazu, es sei bedauerlich, daß diese wichtigen Bekundungen zum ersten Male in der heutigen Verhandlung vorgebracht worden seien. Er müsse sich seine weiteren Maßnahmen vorbehalten und wenn dadurch eine Verzögerung des Prozesses eintrete, so trag er daran keine Schuld. Nachdem verschiedene Sachverständige Nachfragen an Professor Lange gestellt hatten, erklärte Rechtsanwalt Ihde, Professor Deycke sei nicht in der Lage, sofort zu den Bekundungen Dr. Langes Stellung zu nehmen. Professor Ludwig Lange erklärte weiter, seine Assistentin habe ein besonderes Wachstum und eine besondere Farbstoffbildung an der Kieler und der Lübecker Kultur auf Sautonschen Nährböden festgestellt. Er habe beschlossen, Versuche durch die Assistentin anstellen zu lassen und habe durch ihre Züchtung verschiedene Kulturen, darunter BCG. und echte Tuberkulosebazillen, erhalten. Sie habe in jedem Falle den Kieler Stamm und die Lübecker Kulturen sofort von den anderen humanen und BCG.=Stämmen unterscheiden können. Er habe ferner etwas gefunden, was noch belastender zu sein schiene. Er habe es noch nicht vorgetragen, weil die Strafprozeßordnung gegen die Sachverständigen sei. Die Sachverständigen hätten sich mehrfach zu Wort gemeldet, seien aber immer wieder zurückgehalten worden. Die Untersuchung von fünf von TuberkuloseSäuglingen gewonnenen Tuberkulosebazillen=Kulturen habe ergeben, daß es sich um krankmachende Tuberkelbazillen handelte, die nach ihrem Wachstum und auch nach ihrer Wirkung im Tierkörper mit Sicherheit weder als menschliche noch als Kindertuberkelbazillen bezeichnet werden könnten. Eine weitere Kultur, die Professor Deycke am 17. April bei einem mit dem Lübecker Impfstamm geimpften Meerschweinchen gewann, habe sich bei der Prüfung im Robert=Koch=Institut als virulent erwiesen. Ebenso konnten krankmachende Tuberkelbazillen in einer zur Impfung der Kinder benutzten BCG.=Kultur vom 14. März 1930 nachgewiesen werden. Eine weitere Untersuchung dieser Kultur zeigte im Gegensatz zu dem in diesem Institute seit Jahren geprüften und als schädlich befundenen BCG.=Stamm krankmachende Eigenschaften. Professor Dr. Ludwig Lange kam noch auf den Stamm„Werner" zu sprechen, den schon mehrfach im Lübecker Prozeß erwähnten Kieler Stamm. Dieser wurde schon im Kochschen Institut auf seinen virulenten Grad untersucht. Professor Bruno Lange sagt, er müsse bekennen, daß er sich damals vielleicht geirrt habe, denn man kann nicht sagen: Es ist ein boviner Stamm, und man kann nicht sagen: Es ist ein humaner stamm. Es handele sich hier um den seltenen Fall, daß man einen Stamm nicht genau bezeichnen könne. Der Stamm Werner, der von der Berliner Charité nach Kiel ging, kam dann von Kiel nach Lübeck. Aus den Vergleichen zwischen diesem Stamm und den aus den Organen Lübecker Kinder, besonders der Kinder Holdt und Tamm, gezogenen Kulturen ginge hervor, daß beide Kulturen, die Kieler und die Lübecker, identisch sind, denn beide zeigen ein ausgesprochen bovines Wachstum und haben die Tendenz zur Rückentwicklung. Besonders bemerkenswert sei, daß auch Professor Dr. Kirchner(Hamburg), der eine feuchte Kultur aus den Organen Lübecker Kinder züchtete, Professor Ludwig Lange sagt: Tadeckel und Kielei Kunaten=Wemnsch Der Lübecker Tuberkulose=Prozeß steigerung kommen könne. Zu einer Kredilbrieffälscher verhaftet Betrugsversuche an deutsche Banken Berlin, 16. Dezember. Ein internationales Schwindlerkonsortium, das mit gefälschten Kreditbriefen arbeitet, setzt sich aus vier Südamerikanern zusammen, von denen zwei, der 37 Jahre alte Valerio'Adrea aus Montevideo und der 41 Jahre alte Fernando Walls= Ramirez aus Cadiz, in Berlin verhaftet werden konnten. Die Polizeibehörden fahnden jetzt noch nach dem dritten Hochstapler, dem 36 Jahre alten Manuel Lübeck, 16. Dezember. Im Tuberkulose=Prozeß äußerte sich in der heutigen Verhandlung Professor Dr. Ludwig Lange vom Reichsgesundheitsamt Berlin über die Typeneinteilung. Eingehend berichtete der Sachverständige über die von ihm angestellten Untersuchungen der Lübecker Kulturen und bekundete, daß sich nur in einem Falle in einem Röhrchen virulente Bazillen gefunden hätten. Von zwei Kulturen auf albimosefreien Nährböden habe sich eine ebenfalls als reine BCG.=Kultur erwiesen, während die zweite einen sonderbaren Besund ergeben habe, für dessen Erklärung er nur eine Stallinfektion annehmen könne. Der Zeuge beschäftigte sich mit den Versuchen Petroffs und sagte, im Reichsgesundheitsamt habe er diese Versuche nachgeprüft, sie aber nicht bestätigt gefunden. Eine exakte Wissenschaft gründe sich darauf, auszurechnen, und eine exakte Wissenschaft habe die Möglichkeit, Voraussagen zu machen, die jedes Mal eintreffen. Man sei nicht zu dem Ergebnis gekommen, daß man eine VirulenzSteigerung annehmen könne. Auch bei der Ausführung der Versuche der Engländer Breyer und Douglas sei man zu keinem Erfolg gekommen. Es sei nicht möglich, daß der BCG. auf Eiernährböden zu einer Virulenzlebhaften Auseinandersetzung der Sachverständigen kam es darüber, ob bei einem Versuch eine spontane Infektion stattgefunden habe. Von einem Prozeßbeteiligten, Dr. Enderlein, wird zur Sprache gebracht, daß aus Schimmelpilzen Tuberkelbazillen entstehen können. Das bedeute eine Weltenwende in der Bakteriologie.— Professor Kolle meint darauf:„Enderlein hat auch ein Goethewort zitiert, wonach Mikroskop und Fernrohr eigentlich im rein menschlichen Sinne verwirren. Mir fällt bei derartigen Arbeiten verkannter Genies ein anderes Wort Gocthes ein:„Der Quidam sagt:„Ich bin von keiner Schule, kein Meister lebt, mit dem ie buhle, auch ich bin weit davon entfernt, daß ich vom Toten was gelernt. Das heißt, wenn ich ihn recht verstand, er ist ein Narr aus eigener Hand!" Dann kommt es zu einer außerordentlich wichtigen Aussage von Professor Ludwig Lange. Er sagt, nach Züchtung des Kieler Stammes auf Sautonschen Nährböden zeigten sich die gleichen Merkmale wie bei den Kulturen aus den Organen Lübecker Kinder und aus den Impfstoffen. Nach Bochumer Anz Berliner festgestellt habe, daß der flüssige Nährboden zwei verschiedengrtig.„gchselkulturen hatte, von denen je Wechselkulturen hatte, von denen die eine mehr dem Typus bovinus und die andere mehr dem Typus humanus glich. Professor Bruno Lange bestätigte, wenn auch in anderer Form, die Darlegungen von Professor Ludwig Lange, wonach eine sentität zwischen dem Kieler becker Kulturen bestände. Stamm und den LüHalsentzündung 4 und Erhältung Freundlicher Nachdem in niedrigen Kurs war. konnte mai phonischen Frei stimmung erken den internatione gebesserten Ten eine gewisse An sich aber in en blieb weiter zie noch Auslandsa erst gegen Mit pflegen. Im Le einzelnen Märk etwas Ware her: kurse nicht im gestrige Das Pfun 1* bienstagskur wieder erre am Schiffahrts lich bisher not Hamburg-Süd trägt der Verlu heute schon zi Aku lagen zirk Salzdetfurth ve 1½ Prozent, w nächst wenigste Reichsbankante achtprozentige die übrigen Bai verzinslich Goldpfandbriefe Deutsche Anlei Nachfrage erhi während Farber eher angeboten Trotz des B Reichstag entg parteien nicht denz an den A laufe des Tage gaben am Far wieder einsetzt Angebot ziemli nennenswerte zirka 2 Prozen ten hielten sich kleinere Kursy 1 vermeiden. A bröckelnde Ter wurden niedrig Bei ruhigem Mittagsstunden in bescheidene kam. Auch a Laufe des Tag Der Geldma Tagesgeld blie Amrheinisc war die Haltul unverändert, 1 dings kleine Prozent niedri und von Mont nesmann. Gels tershall ginger bach büßten e wechselten Cal Am Für Grchtlose Auszahlungen Schlußakt einer Familientragödie Berlin, 16. Dezember. Am Sonntag spielte sich im Hause Abtstraße 8 in Adlershof, wie berichtet, eine furchtbare Familientragödie ab, die heute vormittag ihren Abschluß gefunden hat. Aus Verzweiflung über den Tod seiner Frau und seines siebenjährigen Töchterchens hat sich heute der 40 Jahre alte Kaufmann Gerlach eine Kugel in den Kopf gejagt. Da Frau Gerlach am Sonntag vormittag annahm, daß ihr Kind durch ihre Schuld lebensgefährlich erkrankt sei, griff sie in einem Anfall von Verzweiflung und Angst zur Waffe und brachte sich und ihrem Kind tödliche Schüsse bei. Nur das Ueberfallkommando verhinderte es im letzten Augenblick, daß ihr Mann ebenfalls zur Waffe griff, um seinem Leben ein Ende zu machen. Nachdem der Kaufmann kurze Zeit in Polizeigewahrsam verbracht hatte, hat er heute früh einen unbewachten Augenblick dazu benutzt, sich zu erschießen. Suenos Aires London... Newyork Rio de Janeiro Ansterdam Brüssel Budapest Danzig Helsingfors Italien Jugoslawien Kopenhagen Oslo Paris Prag Schweiz Spanien Stockholm Wien Roichab: Elly Beinhorn in Aleppo. Die deutsche Sportin Elly Beinhorn ist auf ihrem Flug zu den Südsee=Inseln mit ihrem Sportflugzeug glücklich in Aleppo eingetroffen. Sie hatte auf ihrer letzten Etappe unerwartete Schwierigkeiten. Auf dem Weg von Konia nach Aleppo mußte sie die 3000 Meter hohen Taurusberge überfliegen, wobei sie in einen schweren Sturm geriet, der vom Mittelmeer heraufkam. Da es unmöglich war, gegen die äußerst heftigen Böen anzukämpfen, entschloß sich die Fliegerin zu einer Zwischenlandung in Alexandrette, einem reizenden kleinasiatischen Küstenort. Bei der Landung wurde das Flugzeug beschädigt, der Weiterflug ist aber nicht in Frage ge stellt. Dortmund, anderen westd Dienstag abe Unruhen. Ge am Burgtor Hundertschafte Unruhestifter käumen, muß werden. Die Morgenstunde sorgen und 3 Fal Dortmund war der K hausen auf worden. Na Mordkommis Moser nicht gen gehalten, büßen hat. Rheine, 1 frecher Dieb wahrend der Eesmepen, Wliminalpo Kriminalpoli ist es in kur aushelfer L. Bei einer H punkt vertreten, Stammes nicht seine Assistentin estimmte Eigen. der Lübecker mm habe, ntität zugegeben sen Grade von dieler Stammes imen festgestellt. daß er 19 verhabe, und daß nicht die Eigenund die Lübecker bären durch die er Besucher des herausgefunden Bahrscheinlichkeit kultur mit den zeter Professor erlich, daß diese zn Male in st worden seien. men vorbehalten des Prozesses d. dige Nachfragen erklärte RechtsLage, sofort Stellung zu weiter, seine hstum und eine Kieler und der en Nährböden rsuche durch die habe durch ihre nter BCG. und se habe in jedem übecker Kulturen id BCG.=Stämwas noch habe es noch Strafprozeßidigen sei. fach zu Wort gesückgehalten worson Tuberkulosebazillen=Kulturen verkelbazillen nach ihrer Wireder als menschbezeichnet werden Professor Deycke ecker Impfstamm habe sich bei der als virulent erchende TuberKinder benutzten achgewiesen werer Kultur zeigte itute seit Jahren n BCG.=Stamm ssor Dr. Ludwig ener“ zu sprechen, sozeß erwähnten in im Kochschen Brad untersucht. müsse bekennen, habe, denn man er Stamm, und ein humaner en seltenen bezeichnen könne. Berliner Charité ach Lübeck. Aus um und den aus ders der Kinder en ginge hervor, ie Lübecker, idenines Wachstum Rückentwicki, daß auch Proder eine feuchte Kinder züchtete, rboden zwei vervon denen die die andere mehr or Bruno Lange Form, die Darige, wonach eine um und den Lütragödie 16. Dezember. se Abtstraße 8 in htbare Familien= ren Abschluß ger den Tod seiner hterchens hat sich Gerlach eine ormittag annahm, bensgefährlich ervon Verzweiflung 5 u n d i h r e m K i n d fallkommando ver5 ihr Mann ebeneben ein Ende zu ze Zeit in Polizeiie früh einen unbezu erschießen. ie deutsche SportFlug zu den Südgzeug glücklich in hrer letzten Etappe m Weg von Konia er hohen Taurusi schweren Sturm 1. Da es unmögBöen anzukämpfen, wischenlandung in atischen Küstenort. g zeug beschäin Fragege Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. trung uu etlavine STILLEN Opeononun 4 Handel: Gewerbe- Indultrie Donnerstag, 17. Dezember 1931 Berliner BörlenlituationsBericht Freundlicher Beginn. im Verlauf wieder schwach. Berlin, 16. Dezember. Nachdem in den gestrigen Abendstunden auf der niedrigen Kursbasis Deckungsneigung festzustellen war. konnte man auch zu Beginn des heutigen telephonischen Freiverkehrs eine freundlichere Grundstimmung erkennen, wobei von der Befestigung an den internationalen Getreidemärkten und der etwas gebesserten Tendenz der gestrigen Newyorker Börse eine gewisse Anregung ausging. Das Geschäft hielt sich aber in engen Grenzen, und die Spekulation blieb weiter ziemlich abwartend, zumal man immer noch Auslandsabgaben befürchtete, die gewöhnlich erst gegen Mittag bei den Banken einzutreffen pflegen. Im Laufe des Vormittags kam dann an einzelnen Märkten, wie befürchtet, doch wieder etwas Ware heraus, so daß sich die höheren Anfangskurse nicht immer behaupten konnten und das gestrige Nachmittagsniveau meist Das Bankgewerbeim Krilenjahr 1931 Ein Verteidigungsbericht der Großbanken Das Pfund Sterling 16. Dezember 1 Pfd. 14,51 Berliner Mittelkurs bienstagskurs= 14.58 wieder erreicht wurde. Einiges Angebot war am Schiffahrtsmarkt festzustellen, an dem angeblich bisher notwendige Deckungen in Hansa und Hamburg-Süd beendet seien. Bei beiden Werten beträgt der Verlust gegen den letzten Liquidationskurs heute schon zirka 25 Prozent ihres Wertes. Auch Aku lagen zirka 1½ Prozent schwächer als gestern. Salzdetfurth verloren zirka 2 Prozent und Gesfürel 1½ Prozent, während Siemens und Reichsbank zunächst wenigstens um zirka 1 Prozent anzogen. Auch Reichsbankanteile waren in der Hoffnung auf eine achtprozentige Dividendenausschüttung etwvas erholt, die übrigen Bankaktien lagen behauptet. Der festverzinsliche Markt hatte ruhiges Geschäft, Goldpfandbriefe zeigten geringe Veränderungen. Deutsche Anleihen bröckelten leicht ab. Einige Nachfrage erhielt sich für Reichsbahnvorzugsaktien, während Farbenbonds heute im Gegensatz zu gestern eher angeboten waren. Trotz des Beschlusses des Aeltestenrates, den Reichstag entgegen den Anträgen der Oppositionsparteien nicht vorzeitig einzuberufen, blieb die Tendenz an den Aktienmärkten auch im weiteren Verlaufe des Tages Schwach, zumal die Auslandsabgaben am Farben- und Reichsbankmarkt pünktlich wieder einsetzten. In diesen beiden Werten war das Angebot ziemlich groß, so daß die Kurse, da keine nennenswerte Interventionstätigkeit bestand, um zirka 2 Prozent nachgaben. Auf den übrigen Märkten hielten sich die Rückgänge in engeren Grenzen, kleinere Kursverluste waren aber ebenfalls nicht zu vermeiden. Auch Pfandbriefe zeigten weiter abbröckelnde Tendenz, besonders die achtprozentigen wurden niedriger genannt. Bei ruhigem Geschäft bröckelten die Kurse in den Mittagsstunden weiter ab, da erneut, wenn auch nur in bescheidenem Umfange. Material an die Märkte kam. Auch am Pfandbriefmarkt traten im Laufe des Tages eher weiter leichte Rückgänge ein. Der Geldmarkt hatte unverändertes Aussehen, Tagesgeld blieb mit 7¼ bis 9 Prozent gefragt. Amrheinisch-weitfälischen Effektenmarkt war die Haltung in den Vormittagsstunden zunächst unverändert, in den Mittagsstunden traten neuerdings kleine Abschwächungen ein. Zu um 1 bis 2 Prozent niedrigeren Kursen waren Farben, Siemens, und von Montanwerten Vereinigte Stahlwerke, Mannesmann, Gelsenkirchen und Hoesch im Handel. Wintershall gingen auf unveränderter Basis um. Burbach büßten erneut 2 bis 3 Prozent ein. Von Kuxen wechselten Carolus Magnus und Constantin zu leicht Der Zentralverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes veröffentlicht seinen Geschäftsbericht für das Jahr 1931, der diesmal im wesentlichen eine Verteidigungsschrift gegenüber den den Banken in der Oeffentlichkeit gemachten Vorwürfen darstellt. Einleitend wird darauf hingewiesen, daß der Bericht dem schwersten aller Nachkriegsjahre gelte und unter dem unmittelbaren Eindruck eines Gesetzgebungsakts erstattet werde, der tiefe Eingriffe in das Privateigentum bringe. Namentlich den Eingriffen in die Rechte der deutschen Kapftal- und Anleihebesitzer habe der Zentralverband bis zum letzten Augenblick mit größter Entschiedenheit widersprochen. Er beuge sich indessen der Notwendigkeit der Stunde, denn im Vordergrund aller Erwägungen stehe das Bewußtsein, daß es jetzt um Leben und Sterben unseres Volkes gehe. Der Bericht gibt dann der Erwartung Ausdruck, daß das Ausland endlich der Lage Deutschlands Verständnis entgegenbringe. Wenn die deutsche Reichsregierung nunmehr unser Vaterland zur letzten Kraftanstrengung aufrufe, so müsse vornehmlich und deutlich ausgesprochen werden, daß alle diese Anstrengungen vergeblich seien, wenn die internationale Regelung nicht endlich wirklichen Frieden schaffe und so gestaltet werde, daß sie sich mit den wirtschaftlichen Notwendigkeiten der Welt decke. Der Bericht geht dann ausführlich auf alle das Bankgewerbe berührenden Ereignisse des Jahres 1931 ein. Es wird betont, daß man, obwohl die Grundursachen der Krise dieses Jahres auf weltpolitischem und weltwirtschaftlichem Gebiet liegen, doch ehrlicherweise auch nicht an den innerdeutschen Verantwortlichkeiten vorbeigehen dürfe, die zu einer verhängnisvollen Verschärfung unserer Lage geführt hätten. Bei allem rückschauenden Verständnis für die von der privaten Wirtschaft in gutem Glauben begangenen Fehler dürfe diese Nachsicht doch unter keinen Umständen auf alle Fälle schwerer und bewußter Verstöße gegen die kaufmännische Moral und allgemeine Sittengesetze ausgedehnt werden. So groß der Unwille weiter Kreise der Oeffentlichkeit über solche Vorkominisse sei, größer seien der Zorn und die Entrüstung, die sie in den Reihen der eigenen Berufs- und Standesgenossen der an ihnen Beteiligten ausgelöst hätten. Wenn die führenden Organisationen der Wirtschaft entschlossen seien, mit allen Mitteln gegen solche Schädlinge vorzugehen, so müßten sie sich andererseits gegen törichte und böswillige Verallgemeinerungen wenden. Der Bericht unterstützt die Bestrebungen zur Senkung des übermäßigen Zinsniveaus und bezeichnet es als einen weit verbreiteten Irrtum, daß das Bankgewerbe an hohen Zinsen interessiert sei. Schließlich wendet sich der Geschäftsbericht gegen jegliche Währungsexperimente und betont, daß das Vertrauen zur Währung heute mit das wichtigste der Bande sei, das unsere kämpfende Wirtschaft zusammenhalte. Zu dem Problem einer Trennung von Depositen- und Industriebanken wird u. a. ausgeführt, die Frage nach der Zweckmäßigkeit einer Arbeitstrennung zwischen Depositenbank und Industriebank sei bereits durch den Hamburger Bankiertag 1907 in verneinendem Sinne beantwortet worden. Die seit dem Kriege allenthalben eingetretene Kapitalverarmung verbunden mit vermehrter Kreditbedürftigkeit der produktiven Wirtschaft habe eine Lage geschaffen, in der England die Annahme des deutschen Systems erheblich näher liege als Deutschland diejenige des englischen. Amliche Derisenturge Berlin, den 16. Dezember 1931 Reichabank-Diskont%, Lombardsatz 8% abgeschwächten Preisen ihren Besitzer. Kaliwerte durchweg niedriger angeboten. Von festverzinslichen Werten mußten Goldpfandbriefe bis 1 Prozent hergeben. Reichsbahnvorzugsaktien gut behauptet und gegenüber gestern eher etwas fester. Die Auslandsbörfen Newyork: im Verlauf wieder abgelchwächt Newyork, 16. Dezember. Die Effektenbörse war heute nach anfänglicher Erholung wieder auf einen schwachen Ton gestimmt. Bei der Eröffnung lagen die Kurse allgemein fester. Im allgemeinen betrugen die Gewinne bis zu 2 Dollar. Die Veröffentlichung der gesamten bestehenden Baissepositionen wirkte sich zunächst ungünstig aus, hatte jedoch im weiteren Verlauf keine nachteiligen Einflüsse. Später wurde es allgemein wieder schwächer. Das Geschäft wurde schleppend. Dann trat vorübergehend eine nervöse Erholung ein. AnschlieBend machte sich wieder eine Unsicherheit bemerkbar, die Kurse gaben um 1 bis 3 Dollar nach und die Börse schloß sehr schwach. Deutsche Industrieobligationen und Anleihen in Hewyork 5½% Commerzbank 1937.... 6% Deutsche Bank und Diskonto Ges. 1932.... Hapag 1940 6% Nordd. Llova 1947.......... 6% Gelsenkirchen 1934 %l Rheinelbe Union ohne Opt. 1948..... 6% Rhein.-Westf. Elektr.-Werke 1955.... 7% Rhein.-Westf. Elektr.-Werke 1950.... 6% Rhein.-Westf. mit Option 1953..... 7% Hugo Stinnes 1946..... 7½% Leonhard Tietz A. G. ohne Opt. 1946 6% Ver. Elektr.-Werke Westf. 1953..... 6% Rhein.-Westf. Wasserwerke 1953.... 6½% Ver. Stahl Serie A. o. Opt. 1951.... 6% Karstadt 1943.... 6½% Ruhrgas 1933 7% Deutsche Reparations-Anleihe(Dawes-Anl.) 949 6½% Preuß. Staatsanleihe 1951...... 5½% Deutsche Reichsanleihe(Voung) 1965 Die übrigen Auslandsbörfen London: Zurückhaltend und abgeschwächt. Amsterdam: Im Verlaufe freundlicher. Paris: Schwankend bei freundlichem Grundton. Brüssel: Widerstandsfähiger. Mailand: Ueberwiegend fester. Zürich: Uneinheitlich. Wien: Weiter schwach. 1200 amerikanische Banken leit Jahresbeginn geichlollen Nach einer Newyorker Meldung haben am Dienstag zehn weitere amerikanische Banken ihre Schalter geschlossen, und zwar mußten der Zahlungseinstellung der Federal Nationalbank in Boston neun angeschlossene Institute mit der gleichen Maßnahme folgen. Damit hat sich die Zahl der amerikanischen Banken, die seit Beginn 1931 schließen mußten, auf 1h ektcht. 90 Prozent Golddeckung in Holland Inzwischen sind auch von amtlicher holländischer Seite die englischen Nachrichten, Holland beabsichtige, den Goldstandard aufzugeben, dementiert worden. Auch von der Einsetzung einer holländischen Kommission zur Untersuchung der Frage, ob die Abschaffung des Goldstandards wünschenswert sein könne, sei, so wird erklärt, keine Rede. Aus dem gestern herausgekommenen Wochenausweis der Niederländischen Bank ergibt sich, daß die Golddeckung der holländischen Banknoten wieder einen Rekord aufweist. Sie beträgt nämlich jetzt beinahe 90 Prozent. Der Goldvorrat ist weiterhin gestiegen, und zwar von 903.8 auf 906.9 Millionen Gulden. Ueble spekulative Machenschaften scheinen somit in der Tat wieder einmal, wie so oft, die Ursache jetzt auch für die Verflauung des Guldens in Newvork zu sein, und es ist bedauerlich, daß es noch Kreise gibt, die heute eine an sich schon übernervöse Atmosphäre ausnutzen, um ihren eignen gewis keineswegs reinen Interessen zu dienen. Der Gulden hat sich denn auch gestern bereits wieder sehr erholt, und er schloß in Amsterdam mit.49 gegenüber.51 Dienstag, am Dollar gemessen. Natürlich hat sich auch in Holland die wirtschaftliche Lage entsprechend der allgemeinen volkswirtschaftlichen Schwierigkeiten verschlechtert, und diese Wandlung kommt deutlich in den Kursen an der Amsterdamer Börse zum Ausdruck. In Verbindung hiermit ist es nicht uninteressant, wenn man daran erinnert, daß gerade Amsterdam der Ort ist, der schon bei früheren Gelegenheiten bewiesen hat, daß dort an der Börse gewisse Elemente in wenig rühmlicher Weise den Markt durch wilde Gerüchtemacherei störten. sten Tagungsabschnittes eine Gesetzesvorlage zur Elnführung einer eigenen sücafrikanischen Währung (augenblickliche Währung: das Pfund Sterling) zugehen werde, die nicht mehr zu vermelden sel. Credit-Anltalt.-., Dortmund infolvent Die Direktion der Credit-Anstalt AG. in Dortmund teilt mit:„Die Credit-Anstalt AG. in Dortmund und ihre Filiale, die Castrop-Rauxeler Bank in CastropRauxel, schen sich infolge der anhaltenden Abzüge von Geldern und der Schwierigkeiten, Außenstände hereinzuholen, veranlaßt, ihre Schalter zu schließen. Der Status ist aktiv. Bei ruhiger Abwicklung dürfte eine hundertprozentige Auszahlung der Einlagen gesichert sein.“ Quer durch die Wirtschaft Bei der Dortmunder Stiftsbrauerei A6. In DortmundHörde gelangen für 1930/31 4(8) Prozent Dividende zur Verteilung. Die AG. Schwabenbräu In Düsseldorf verteilt 8(12) Prozent. Die Westfällsche Drahtindustrie AG. In Hamm verteilt wieder 5 Prozent. Die Deutsche Babrock& Wilcox-Dampfkesselwerke AG. In Berlin- Oberhausen verteilen 4(7) Prozent.* Bei der deutschen Maschinenindustrie hat sich auch im November eine unveränderte Zurückhaltung der Inlands- und Auslandskundschaft bemerkbar gemacht. Der Beschäftigungsgrad sank auf 34.5 Prozent. 65 Prozent der noch verbliebenen Beschäftigung bestehen in Exportaufträgen. Von den in der Notverordnung vorgesehenen Preissenkungsmaßnahmen erhofft auch die Maschinenindustrie eine Belebung. Die Verwaltung der Friedenshütte in Kattowits, das größte Unternehmen Ostoberschlesiens, hat die gerichtliche Geschäftsaufsicht beantragt. Ip, der letrten, Zit hat die finanzielle Lage durch die Pfundkrise und die Unmöglichkeit, die hereinkommenden Sowjetwechsel zu diskontieren, eine weitere Verschlechterung erfahren. so daß eine Illiquidität des Unternehmens eingetreten ist. Berliner Produktenbericht Berlin. 16. Dezember 1931 Antichtostgesohnte Putog. Getrusce: sonst ger 10 ese Klogramm „Peute 1 vorioe weizen märk. /213-214211-213 Roggen märk. 190—193 189—192 NeueWintergerste 152—164 151—164 Hafer mrk., /134-142132—140 Weizenmehl. 27.-31.0 27.-31.0 Roggenmehl 70% 25.-28.0 25. 8 27.8 Weizenkleie 82..5.29.5 Roggenkleie.-10.2.-10.2 Viktoriaerbsen[22.-28.522.-28.5 Kleine Erbsen[22 0 25 522 0 25.5 Futtererbsen Peluschken Ackerbohnen Wicken.. Blaue Lupinen Gelbe Luoinen Seradella neue Raoskuchen Leinkuchen heute vorige 16 018 016.-18 0 16 0 18 0/16.0 18 0 16 0 18 0/16.018 0 16 0 19 016 0190 105121 13 0 15.013 0 15 0 .0 12.-12 2/12.-12.2 Trocken-Schnitzel 6 10-.29 6. 10-.20 Kartoffelflocken 12 S 12.7112.5 12.3 Berliner Metalinotierungen Berlin, den 16. Dezember 1831 Asite, etestehte und Gerehlung üir je 10 Kiogragg. 16. Dezemher 15. Oezemder Elektrolytkupfer(wrebars) prompt, cit Hamburg. Bremen oder Rotterdam Stanoard-Bler per Orginalhüttenaluminium 98—99%, in Blöcken gesgl. in Walz- oder Drantbarren Banka-, Straits-, Australzinn in Verkäuferswahl Hüttenzinn, mindestens 99% Reinnickel. 98-99% Antimon-Regulus..gg###... Silber, 1 Kilogramm, ca. 1000 Feinheit Gold. Jramm........... Altolatin per Gramm(Abfälle) Circapreis Techn. reines Platin per Gramm. Dstailoreis Dezember 64.75 170.00 174.00 350.00 64.75 170.00 174.00 350.00 50.00—52.00 50.00—52.00 43.00—44.00 42.50—46.0 * Amtsgericht Der Finanzkampf zwischen England und Frankreich Das Newyorker Blatt„Wallstreet Journal“ schreibt: In amerikanischen Finanzkreisen wird vielfach geglaubt, daß gegenwärtig eine schwere Schlacht zwischen der Bank von England und der Bank von Frankreich im Gange ist. Man ist der Meinung, daß die Bank von England planmäßig Sterling verkauft, um Dollar-Guthaben für die Regelung des am 31. Januar fällig werdenden 75-Millionen-Dollar-Kredits der Bundesreservebank zu bilden, und um durch Niedrighalten des Sterling- Geisenkirchen-Buer Kurses den britischen Ausfuhrhandel zu fördern. Zur gleichen Zeit nimmt die Bank von Frankreich Sterling-Ankäufe vor, um den Kurs des Pfundes in die Höhe zu treiben und dadurch die Verluste zu vermindern, die die in London eingefrorenen französischen Kredite durch die Entwertung des Pfundes erlitten haben. Südafrika schafft eigene Goldwährung Der Ministerpräsident der Südafrikanischen Union, General Hertzog, gab nach einer Meldung aus Kapstadt die feierliche Erklärung ab, daß die Regierung der Südafrikanischen Union den Goldstandard nicht aufgeben werde, und kündigte an, daß dem Parlament während seines nächKonkursnachrichten aus dem Oberlandesgerichtsbezirk Hamm Firma, Wohnort Termine Bochum Dortmund Dortmund Dortmund Essen Bochum B ochum Dortmund Gelsenkirchen Hattingen.... Recklinghausen Recklinghau sen Witten..... Abkürzungen Af.— OffA.lung: Noue Konkurvverfahren Ktm. Carl Jöhl Kolonialwarenhandl. Walther Oreyhaus Kfm. Heiny Schmidt, Sporthaus Kfm. Gustav Steinhard Fa. Wasserreinigungsbau Gmbtl. Fa. K. V. Theater Gmbfl. Af. 31. 12., 8N. 16. 12. Prst. 16. 1. Prit. 12, 1. Af. 24. 12. 6N. 22. 12. Prft. 21. 1. 6IV. u. Prft. 29. 12. Af. 2.., 61V. 30.12. Prft. 144 6IV. 23. 12., Prfl. 23. 12. Neue vergleichsverfahren " 1 Schneiderin Margarete Thiemann Wwe. A. Schulte-Ladbeck VerglT. 21. 12. Ehefrau des Kfim. Hugo Oppenheimer, Johanna geb Cohen, Inh. der Fa. Levf Cohen Schuhmachermeister Wilhelm Verglr. 18. 12. Neuhaus Kaufm. Erich Lehmhaus in VerglT. 30. 12. Sprockhövel Schuhwarenhdl. Georg Pistor VerglT. 21. 12. Fa. Stern u. Baum, Inh. Kfm. VergIT. 21. 12. Jacob Baum in W ltrop Fa. Adler-Orog. Louis Dreyer Vergir. 18. 12. Anmeidefrist: Wt.= Wahltermin: Prft.= Prütungstermin: = Offener Arrest mit Anmeldetrist: GIV.= GläubigerversammVerglf.= Vergleichstermin Weznaten und Tihemperoinz Auch Unruhen in Dortmund Dortmund, 16. Dezember. Wie in verschiedenen anderen westdeutschen Städten, so kam es auch am Dienstag abend in der Dortmunder Innenstadt zu Unruhen. Gegen 21 Uhr nahmen die Ansammlungen am Burgtor ein derartiges Ausmaß an, daß mehrere Hundertschaften eingesetzt werden mußten. Da sich die Unruhestifter nicht freiwillig bequemten, den Platz zu käumen, mußte vom Gummiknüppel Gebrauch gemacht werden. Die Polizei mußte noch bis zu den frühen Morgenstunden an verschiedenen Stellen für Ordnung sorgen und zahlreiche Zwangsgestellungen vornehmen. Fall Moser weiter noch ungeklärt Dortmund, 16. Dez. Wie wir gestern meldeten, war der Klavierstimmer Stratmann in Recklinghausen auf Grund eines Steckbriefes festgenommen worden. Nach den Feststellungen der Dortmunder Mordkommission kommt Stratmann für den Fall Moser nicht in Frage. Er hat sich lediglich verborgen gehalten, da er noch eine Gefängnisstrafe zu verbüßen hat. Ein Griff in die Postkasse Rheine, 16. Dez. Im hiesigen Postamt wurde ein frecher Diebstahl verübt. Aus der Postkasse waren während der Dienststunden 500 Mark plötzlich verLnunden.„ Den gemeinsamen Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Oberpostdirektion Münster ist es in kurzer Zeit gelungen, als Täter den PostIshelfer L. zu ermitteln, der auch die Tat eingestand. Bei einer Haussuchung fand man noch 70 Mark in Zehnmarkscheinen. 400 Mark hatte er zur Bezahlung von Schulden verwandt. Zwei Millionen Mt. Schulden auf 6000 Einwohner Attendorn, 16. Dezember. In der letzten Stadtverordneten=Versammlung wurde mitgeteilt, daß jeder vierte Einwohner auf öffentliche Mittel angewiesen ist, und daß der Magistrat sich gezwungen sah. einen Antrag auf Staatshilfe zu stellen, da es sonst nicht mehr möglich sei, die Fürsorgelasten aufzubringen. Die Schulden der Stadt betragen 1,85 Millionen Reichsmark, wozu noch ein Kassenkredit von.100000 Reichsmark kommt, so daß bei 6000 Einwohnern zwei Millionen Reichsmark Schulden, also 333 Reichsmark auf den Kopf des Einwohner. vorhanden sind. Festnahme raviater Schmugaler Düren, 16. Dez. Im vergangenen Monat kam es in der Nähe des deutschen Grenzortes Schmithof zu einem Kampf zwischen einem Zollbeamten und zwei Schmugglern. Diesen war es gelungen, den Beamten zu überwältigen und mit Stricken zu fesseln. Nach eifrigen Bemühungen ist es der Dürener Kriminalpolizei jetzt gelungen, die beiden Täter festzunehmen. Es sind zwei berüchtigte Schmuggler von hier, die schon wiederholt mit dem Gericht Bekanntschaft gemacht haben. □ Freitod eines Oberstadtinspektorz. Seit Montag wurde der schon lange in Diensten der Stadt Iserlohn stehende Oberstadtinspektor Ernst Durban vermißt. Jetzt wurde die Leiche im Seilersee gefunden. □ Erdsturz auf dem Bahnhof Dorsten verschüttet zwei Personen. Am Montag gegen Abend brach bei der Ausführung von Rohrlegungsarbeiten im Dorstener Personenbahnhof ein vier Meter tiefer Schacht zusammen, und die hereinbrechenden Erdmassen verschütteten den Klempnermeister Hutmacher und den Rottenarbeiter Mais. während ein dritter Arbeiter sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Die sofort in Angriff genommenen Rettungsarbeiten glückten. □ Die„Sozialistische Republik“ erneut verboten. Der Oberpräsident der Rheinprovinz hat die in Köln erscheinende kommunistische Tageszeitung„Sozialistische Republik“ erneut auf die Dauer von zwei Wochen verboten. Die klagenden Hamborner Orchestermitglieder bekamen recht Duisburg=Hamborn, 16. Dez. Den Mitgliedern des Hamborner Orchesters war von der Stadtverwaltung Tuisburg=Hamborn fristlos gekündigt worden. Hiergegen hatten die Orchestermitglieder Klage beim Arbeitsgericht erhoben auf Feststellung, daß der am 1. Mai 1929 zwischen den Parteien abgeschlossene Vertrag, der nach Ansicht der Kläger ihnen eine lebenslängliche Anstellung sicherte, über den 22. November 1931 hinaus fortbestehe. Darüber hinaus forderten die Kläger Fortzahlung des Gehaltes. In der heutigen Verhandlung vor dem Arbeitsgericht in Hamborn erklärte der Vertreter der Kläger, daß nach der Entlassung das Orchester von dem Operettenunternehmen Bachenheim angefordert worden sei. Das Gehalt sei auch bisher weiter gezahlt worden, doch wisse man nicht, ob von der Stadtverwaltung oder von Bachenheim. Der Vertreter der Stadtgemeinde hielt eine lebenslängliche Anstellung als nicht zugesichert. Die damalige Stadtverwaltung Hamborn habe sich ausdrücklich freie Hand im Falle von Umgemeindungen vorbehalten. Das Gericht entschied dahin, daß der Vertrag über den 22. November 1931 hinaus fortbestehe. Wohl gab die Sparnotverordnung der Stadtverwaltung das Recht, einschneidende Kündigungsmaßnahmen zu treffen, aber sie dürfe sich auch nicht über gesetzliche Bestimmungen des Kündigungsschutzgesetzes hinwegsetzen. An sich sei die Finanzlage der Stadtgemeinde kein Grund zur fristlosen Entlassung. Als Unternehmer müsse sie das Betriebsrisiko tragen und könne es nicht auf die Angestellten abwälzen. Aus dem Gerichtssaal Drei Monate Gefängnis wegen Devisenvergehens § Wuppertal, 16. Dezember. Vom Wuppertaler Schöffengericht wurde der Eierhändler Husemann aus Velbert wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen der Notverordnung vom September betreffend Devisenverkehr zu drei Monaten Gefängnis und 10 000 Mark Geldstrafe verurteilt. Bei Husemann waren gelegentlich einer vom Finanzamt veranlaßten Haussuchung Sparkassenbücher holländischer Banken im Werte von 12000 Gulden gefunden worden. Husemann hatte den Devisenbesitz nicht angemeldet und entschu digte sich vor Gericht damit, daß er nicht die nötige Zeit gehabt habe, um sich genau über die neuen Devisenbestimmungen zu orientieren. Die 17000 Gulden wurden beschlagnahmt. Heute Leiter ur Sochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Anrrhnpfer. Donnerstag, 17. Dez. 1931 Das Genie der ackt Gälle Zum Tode des großen Jongleurs Enrico Rastelli Es ist noch nicht viel länger als ein Jahr her, da stand Rastelli auf den Brettern der Berliner Skala und machte dem verblüfften Publikum Kunststücke mit dem Fußball vor. Zahlreiche Fußballgrößen saßen im Parkett und schauten zu, wie Rastelli mit dem schweren, ungefügen Ball umging, wie leicht er in seiner Hand wurde, wie dieser Ball zu leben schien, wie er auf und ab wanderte, wie er in der Luft still zu stehen schien, wie er den Rücken Rastellis hinauflief, wie er auf der Nase balanciert wurde. Es war einige der wenigen Male, wo Rastelli„angewandte“ Kunst zeigte. Er tat es nur selten. Im Grunde genommen, war er unter allen Artisten der Gegenwart so etwas wie ein Künstler des„Lart pour lart“ und weitaus am glücklichsten machte ihn das gemessene Lob seines Vaters, den er für den größten Sachverständigen der Welt hielt. Enrico Rastelli entstammt einer alten Artistenfamilie. Sein Vater wollte aus ihm eigentlich„etwas Besseres“ machen und schickte ihn aufs Konservatorium seiner Heimatstadt Bergamo. Der kleine Rastelli brachte es aber nicht dazu, Stücke mit mehr als zwei Vorzeichen zu spielen, geschweige denn, daß er mit Noten„jonglierte“. Der Vater mußte also seufzend dem Drängen des Jungen nachgeben und diesen in die Geheimnisse des Jonglierens einweihen. Das nämlich, und nichts anderes interessierte den kleinen Rastelli. Mit elf Jahren trat er zum ersten Male öffentlich in einem italienischen Wanderzirkus auf. Es war ein mäßiger Erfolg und der bekümmerte Vater stellte seinem Sohn keine sehr erheiternde Prognose. Das beantwortete der kleine Rastelli damit, daß er seinen Vater und Lehrmeister zunächst einmal zu übertreffen suchte. Mit achtzehn Jahren gelang es ihm zum ersten Male, mit acht Tellern zu jonglieren, was bis dahin noch keinem seiner Kollegen geglückt war. Um diese Zeit brach auch ungefähr der Krieg aus, der ihn in Rußland überraschte. Es gelang ihm während des ganzen Krieges und auch während der nachfolgenden Revolutionswirren nicht, in sein Vaterland zurückzukehren. 1921 konnte er endlich Rußland wieder verlassen. Sein Weltruhm begann im Jahre 1923, als ihn ein amerikanischer Manager für den Keith=Trust nach Newyork verpflichtete. Von da ab riß man sich in der ganzen Welt um Rastelli. Er bekam Riesengagen, er wurde von allen prominenten Artisten der prominenteste. Rastelli hat nie verschwiegen, daß seine so leicht und mühelos wirkende Kunst das Ergebnis einer mühevollen, angestrengten Arbeit sei. So kostete zum Beispiel der Uebergang vom Jonglieren von 7 zu 8 Ballen drei Jahre Arbeit. Drei Jahre wegen eines einzigen Balles! Rastelli übte jeden Tag fünf Stunden lang. Erst dann fühlte er sich für die Vorstellung ganz sicher. Er übte immer, Werktags und Sonntags, auch während der wenigen Wochen Urlaub, die er sich jedes Jahr gönnte und die er auf seinem kleinen Besitztum in Bergamo verbrachte. Man darf nie aussetzen, sagte er und er hat auch nie ausgesetzt. Es ist vielleicht gut so, daß Rastelli auf der Höhe seiner Kunst dahingerafft wurde, daß er das Alter mit all den gerade für seine Kunst katastrophalen Begleiterscheinungen nicht kennen brauchte. Man hatte, wenn man ihn auf der Bühne sah, immer das Gefühl von etwas Einmaligen, wohl nie Wiederkehrendem. Die Kunstfertigkeit allein macht es nämlich nicht und auch der größte Fleiß gelangt nur bis zu einem bestimmten Punkt, bei Rastelli kam eine bestimmte Art blitzschnellen Denkens hinzu. Es passierte ihm bisweilen, daß auf der Bühne etwas schief ging, daß ein Ball abglitt. Dann lächelte Rastelli, begann von neuem und der Beifall nach einem solchen Vorfall, der das überragende Können dieses Mannes erst recht anschaulich bewies, brauste doppelt stark. Paul Tönning. Itatistik mit Tannengrün 130 Eisenbahnzüge Weihnachtsbäume— Wachskerzenbeleuchtung der Strecke Ramburg-Taris 5 Mülionen Karpten müllen ihr Leben kallen In diesen Tagen rollen in den deutschen Städten die ersten Weihnachtsbäume an. In Berlin allein täglich 20 bis 30 Waggons, von denen jeder ungefähr 1500 Bäume faßt. Wieviel Weihnachtsbäume werden in ganz Deutschland am Heiligen Abend angezündet? Es gibt in Deutschland etwas über 16 Millionen Familien. Wenn auch nicht alle unter ihnen sich unter dem Symbol des Weihnachtsbaumes versammeln werden, so doch der weitaus überwiegende Teil, mindestens neun Zehntel. Man darf also ruhig von 14 Millionen Familien annehmen, daß sie einen Weihnachtsbaum kaufen werden. Das ergibt also 14 Millionen Weihnachtsbäume, wenn man gleich die vielen großen Bäume mit einrechnet, wie sie in Kirchen und Gaststätten aufgestellt werden. Das sind, wenn man durchschnittlich 1500 Bäume auf den Eisenbahnwagen rechnet, rund 10000 Waggons. Ein Güterzug darf bis zu siebzig Waggons enthalten, folglich sind ungefähr 130 Eisenbahnzüge nötig, um diese grüne Fracht an ihren Bestimmungsort zu bringen. Die Rechnung kann in dieser ergötzlichen Weise noch weiter fortgesetzt werden. Da ein Tannenbaum ungefähr einen Quadratmeter Waldboden für sein Wachstum benötigt,(von einer gewissen Größe ab natürlich mehr), so bedecken die deutschen Weihnachtsbäume einen Raum von 14 Quadratkilometern, also eine Fläche, die fast halb so groß ist wie das Stadgebiet von Groß=Berlin. Da sich die Fläche natürlich über ganz Deutschland verbreitet, ist das nicht weiter bedenklich, von einem Waldraubbau kann also dabei keine Rede sein. Mit dem Holz aber, das die Gesamtheit der Weihnachtsbäume repräsentieren, könnte man, theoretisch natürlich, die gesamte deutsche Handelsflotte fast zwei Stunden lang unter Dampf halten. Auf den allermeisten deutschen Weihnachtsbäumen brennen trotz aller Beleuchtungsfortschritte, trotz Elektrizität, noch immer Wachskerzen. Nur Wachskerzen können die rechte Stimmung hervorzaubern. Man kennt sie ja, die kleinen Wachslichter, die blauen, die roten und die gelben, die so viel Poesie, so viel Zauber bedeuten. Während des Krieges schickte man sie in Liebesgabenpaketen an die Front und sie bedeuteten in den flandrischen Unterständen ein Stück Heimat. Aber kehren wir zu den Zahlen zurück! Wenn man voraussetzt, daß an jedem deutschen Weihnachtsbaum durchschnittlich zehn Wachslichtlein brennen, so ergibt das für die Gesamtheit aller Christbäume 140 Millionen Stück. Wenn man sie in Abständen von je einem Dezimeter auf einer geraden Linie nebeneinander auspflanzte, so könnte man die Strecke von Hamburg bis Paris damit erhellen! Es ist, in Quantität umgerechnet, ungefähr eine Menge von 350000 Pfund Wachs, um die es sich dabei handelt. Man könnte einen großen See damit füllen. Wer weiß zum Beispiel, daß der Weihnachtsbedarf an Karpfen beinahe fünf Millionen Stück beträgt? Wenn man diese fünf Millionen Karpfen auf ein einziges Bassin vereinigte, dann müßte dieses eine Größe haben, die ungefähr dem Wannsee bei Berlin entspräche. Ein Witzbold hat vor einigen Jahren einmal ausgerechnet, daß ungefähr zehntausend ausgewachsene, blutgierige und gefräßige Hechte ein volles Jahr zu tun hätten, um unter diesen fünf Millionen Karpfen bis zum letzten Exemplar aufzuräumen. Wenn man diese 5 Millionen Karpfen, einen hinter dem anderen, auf eine Flußwanderung schickte, so würden sie den gesamten Lauf der Elbe, von der Quelle bis zur Mündung, nötig haben! Aber— Zahlen beweisen bekanntlich nichts. Oder doch? Vielleicht beweisen eben diese amüsanten Zahlen, welch ungeheure Bedeutung das Weihnachtsfest für das deutsche Volk hat, Bedeutung, nicht nur, was die hohen Gemüts= und seelischen Werte anbelangt, Bedeutung auch für die angstvoll rechnende und dieses Jahr doppelt sorgenvolle deutsche Wirtschaft. Die Lustige Wocke Freude „Heute abend,“ verspricht Eberhard Lärchenschwamm seiner Frau,„mache ich dir mal eine große Freude—“ „Was is los?“ fragt abends Frau Lärchenschwamm, wolltest mir heute doch eine große Freude machen?“ # Japans Messer werden geschlitken „Stimmt“, sagt Eberhard,„streck mal den rechten Fuß aus dem Bett raus!“ Frau Lärchenschwamm streckt den rechten Fuß aus dem Bett raus und wartet der Dinge, die da kommen sollen. Eberhard schaut von seinem Bett aus interessiert zu. Es ist sehr kalt im Schlafzimmer von Lärchenschwamms.....,.4 Juer Meil. S. „Hör mal, Eberhard,“ sagr einer Weile Frau Lärchenschwamm,„mich friert.“ „Friert dich sehr?“ fragt Lärchenschwamm. Und ob!“ erwidert die Gattin.„Mein Fuß ist der reinste Eiszapfen.“ „Dann zieh ihn wieder rein!“ sagt Eberhard Lärchenschwamm.„Ist das jetzt keine große Freude?" Kulante Bedienung Ein Berliner Delikateßgeschäft bot dieser Tage frischen Rehbraten an. Die herrlichsten Tiere hingen zur Schau aus und ließen den Passanten das Wasser im Munde zusammenlaufen. Allerdings wurde die Begeisterung durch eine Notiz etwas eingeschränkt. Da stand nämlich groß und breit auf einem Schilde zu %en:„ hrv. hem Gunden wich# „Den vereyrlichen Kunden wird das Fell auf Wunsch sofort abgezogen.“ Unromantische Königskinder Wer kennt nicht das Lied von den beiden Königskindern, die nicht zueinander kommen konnten, weil zur damaligen Zeit das Schwimmen noch nicht Schulpflichtfach war. Aus diesem entzückenden poetischen Erzeugnis machte ein unglücklicher Setzerlehrling dieser Tage folgendes seltsame Verslein: Das hört ein falsches Nönnchen, Die tat, als wenn sie schlief, Sie tät die Kerze anzünden, Der Jüngling trank zu tief. Der Gerichtsvollzieher pfändet— Soldzähne! In Turnau pfändete der Gerichtsvollzieher dieser Tage die— Goldzähne eines Chauffeurs. Dieser Vorfall dürfte in seiner Art wohl einzig dastehen. Wir haben nicht in Erfahrung bringen können, ob der Gerichtsvollzieher seinem„Patienten“ auch einen Puchudk in beri Mund gelicht bet. Ein weiser Rickter Täglich ziehen noch Hunderte von japanischen Soldaten in die Mandschurei zum Kampf gegen die Chinesen. Die Kriegsbegeisterung hält nach wie vor an. Unser Bild zeigt, wie japanische Soldaten ihre Waffen putzen Gelegentlich eines etwas plötzlichen Regierungswechsels in einem südamerikanischen Staate wird eine allgemeine Amnestie erlassen: jedem Verbrecher soll die Hälfte seiner Strafe geschenkt werden." Da sitzt aber der Raubmörder Pablo Tarantello im Zuchthaus, der zu „lebenslänglich“ verurteilt ist, und Regierung und Parlament zerbrechen sich die Köpfe, wie man ihn der Gnade teilhaftig werden lassen kann. Alle Besprechungen versagen. Versicherungsmathematiker erklären sich inkompetent, da Pablo je nach der Zeit, die man ihn im Zuchthaus belassen würde, eine andere Lebenswahrscheinlichkeit vor sich habe..„4uen 8. Ein Universitätsprofessor wird über seinen Berechnungen wahnsinnig. Die Oeffentlichkeit beginnt, sich für die Angelegenheit zu interessieren. Die Presse macht sie groß auf, das Volk murrt, die Regierung wankt und der Raubmörder Tarantello sitzt im Zuchthaus und hat die beste Aussicht, ein Nationalheld zu werden. Schließlich erinnert sich der Justizminister eines uralten indianischen Medizinmannes hoch oben in den Anden, seit unendlichen Zeit berühmt ob seiner Weisheit und Gerechtigkeit. Ihn beschließt er zu befragen. Seine Exzellenz fährt zwei Tage mit der Eisenbahn, reitet drei Tage auf einem Maultier, steigt vier Tage auf unwegsamen Pfaden zu eisiger Höhe und steht schließlich vor dem Alten der Berge. Und trägt ihm den Fall vor. Dreimal 24 Stunden zieht der Weise sich in seine Höhle zurück. Als er sich wieder blicken läßt, sieht man am Leuchten seiner Augen, daß er die Lösung gefunden hat.„Ist ja ganz einfach,“ sagt er,„ein Tag drin — ein Tag draußen!" Dann... Der berühmte Flugzeugführer hält Unterrichtsstunde auf dem Flugplatze:„Wenn Sie mit dem Fallschirm abspringen, lösen Sie diese Schnur und er öffnet sich nach zwei Sekunden. Sollte er sich nicht öffnen, dann können Sie sich im Depot einen anderen geben lassen.“ DURCH STEMENS-RUNDFUNKGERATE Einige Beispiele: Empfänger mit Röhren Siemens 22 WI8O4 RM Siemens 31 W 80 148 Gemens 351 80# 2½ Lautsprecher Somens 031. 20 3 Siemen 050 80 5½ Bemens 030. 894 8) PFENNIG kostet bei uns jetzt ITasse Kaffee bei unverändert guter Qualität! DÖHMANN KORTUMSTRASSE RESTAURANT TATTERSALL INHI.: EGON WEINDORF, HERNER STR. 36 Telephon HOHOO Empfehle meine renovierten und gemütlichen Gasträume. Gesellschaits-, Vereinszimmer Gut gepflegte Schlegel-Biere— Vorzügl. Weine KolteeBüs Passendes welhnachtsGeschenk! Einige sehr gute sehr billig zu verkaut Schüler Pochum, 56 Kortumstraße theater Bochum Konzentrieren Sie Ihre Werbegelder auf die Anzeigenwerbung. Parkhaus Hollmannsches Konservatorium Heute, Donnerstag, den 17. Dezember 1931, abds. 8 Uhr Abschieds-Konzert ObermusikmeisterBaarz Freitag, den 18. Dezember 1931 #rthung in Fedgeschöften Btrnges Sommre rechtelige Behendeuregetn SIEMENS& HAISKEAG Wernerwerk, Berlin-Siemensstadt Preisabbau im Café Industeie! Heutes Uhr: BunkerAbend, Tanz GROSSER LUSTIGER S SP mit den Kanonen von Bochum: Leo Sand. Aug. Keßler, Arru Leese usw.(Werlachen WiII, der komme TEs ladet freundlichst ein Emil Moritz Altenbochum Auf der Prinz Mlelkhaus Klavier- und Instrumentenmacher jetzt Dorstener Straße 35 T. Altenpognum, Aur derrrinz Otts-Lauuig und musikseminar Kortumstraße 93, Fernruf 650 39 Heute nachmittag,—7 Uhr. im Bochumer Hof, Saal, Alleestraße 17 öllentlicher Vortragsabend (6. Veranstaltung des Semesters) Violinchöre, Gesang. Klavler Cello. Eintritt frei. Ab Januar 1932: LautenUnterricht durch Frau Dr. Winter-Pook. Preis für Unter-. Mittel- und Oberstufe 10.—, 12.—, 13.— Juk. monallich (trüher Brückstraße 61) Neue u. gebrauchte Planos, Harmonlume kaufen Sie vortellhatt beim Fachmann Buchfinken 80 Pf. Zeisige, Häuflinge, Stieglitze Pillartz, Zoologische Handlung, Rottstr. 13. Bochumer Konservatorium und Musikseminar Kgl. Musikdirektor Arno Schütze anerkannt durch Verfügung der Reglerung Arnsberg von 19. 5. 30. Heute, 20 Uhr, Im Saale der Loge Humboldtstraße 14 öllentlicher Vortragsabend Klavier Violine Gesann Ensembie. Klavier, violine, Gesang, Ensembie. Binteid kreit 25 t neue Feilen Alle Größen. spottbillig zu verkaufen. Maschinen=, Schlosser= und Schmiedefeilen Albert Heuriettenstraße 4.— Telephon 62613 Donnerst., 17. Dez., 20 bis gegen 23 Uhr: In neuer Inszenierung A. 10 Das Käthchen von Heilbronn Schauspiel in 5 Akten von Heinrich v. Kleist. Freitag, 18. Dezbr., 16.-18.15 Uhr: Geschlossene Vorstellung für die Volksschulen: Aschenbrödel 20—23 Uhr: Bühnenvolksbund Serien A und C: Das Käthchen von Heilbronn Operettentheater Rochum Rottstraße 29. Telephon 66534. Heute abend, 8 Uhr, die große MeisterOperette Die gelchiedene Prau von Leo Fall. mit Frl. Anny Delv, vom Stadttheater Mainz, in der Titelrolle Beachten Sie unsere neuen Wezsggif v..40 bis Die schönsten Puppenwagen in groß. Auswahl, Kinder Sitzliegewag. Sportwag. v. 12 Mt. an. Abz, wöch. 2 Mk. Rosenthal, Brückstraße 18. neut Bl Not Mnoriisan für., II., III. 70 Proz, des W. Rückzahlung 1 N außerorden Völlig kostenle W. KRONE, Bacd 6000-7000 als„Hypothek, Selbstgeb. aufe Grundstück ges Ang. u. W. B. 5 an die Geschst. Hinige 1000 zuleihen, Anfr. § H. 52701 an veschfe, Sieser Von des„ 8 Dez. 1931 ke ärchenschwamm ße Freude—“ irchenschwamm, reude machen?“ ial den rechten chten Fuß aus die da kommen tt aus interesnmer von Läreile Frau Lärvamm. ein Fuß ist der Eberhard LärFreude?“ dieser Tage „iere hingen zur das Wasser im vurde die Begeschränkt. Da em Schilde zu das Fell auf der beiden Königsnnten, weil zur cht Schulpflichtschen Erzeugnis dieser Tage folchen, ter en Regierungstaate wird eine rbrecher soll die Da sitzt aber der chthaus, der zu erung und Pare man ihn der Ulle Besprechuner erklären sich die man ihn im re Lebenswahrseinen Berechit beginnt, sich die Presse macht rung wankt und chthaus und hat werden. izminister eines ich oben in den ob seiner Weisr zu befragen. t d e r E i s e n b a h n, steigt vier Tage öhe und steht id trägt ihm den ise sich in seine läßt, sieht man Lösung gefunden „ein Tag drin ält Unterrichtse mit dem Fallmur und er öffer sich nicht öfft einen anderen Stadt. sheater Bochum donnerst., 17. Dez., 0 bis gegen 23 Uhr: in neuer Inszenierung A. 10 Das Käthschen von Heilbronn Schauspiel in 5 Aken von Heinrich v. Kleist. Freitag, 18. Dezbr., 16—18.15 Uhr: beschlossene Vorstelung für die Volksschulen: Aschenbrodel 10—23 Uhr: Bühenvollsbund Serien A und C: nis Aüichen von Heilbronn Operettentheater Bochum Rottstraße 29. Telephon 66534. Heute abend, 8 Uhr, die große MeisterOperette Die geschiedene Prau von Leo Fall. mit Frl. Anny vom Stadttheater Mainz, in der Titelrolle. Beachten Sie unsere neuen Werbeprgise v..40 bis.80 Der, Die schönsten Puppenwagen in groß. Auswahl, Kinder Sitzliegewag. Sportwag. v. 12 Mk. an. Abz, wöch. 2 Mk. Rasenthal, Brückstraße 12. Heute früh verschied nach längerer Krankheit der Leiter unserer Abteilung Kokereimaschinenbau Herr Oberingenieur PraltzSchiiafsach Wir verlieren mit ihm einen tüchtigen und treuen Mitarbeiter, dessen Pflichteifer soweit ging, daß er trotz seiner schweren Krankheit noch bis vor wenigen Tagen seinen Dienst versah. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Vorstand und Angestellte der Westtalia-Dinnendahl-Gröppel Aktiengesellschaft Bochum, den 16. Dezember 1931 (9641 Dur Weactunp! Der Runösckaft ein glücklickes neues Jahr zu wünschen ist dieses Mal besonders wichtig und wird von keinem tüchtigen Geschältsmann vergessen werden, solern er sie persönlich sicht. Darüber hinaus muß er aber auch an die übrigen Kunden denken, damit sie ihm im neuen Jahre treu bleiben. Versdumen Sie deshalb nicht, sich rechtzeitig einen Platz in unserer Neujahrs-Nummer zu bestellen. Sie wird gerade dieses Mal für viele eine sehr wichtige Trostspenderin sein, und es macht für Ihr Geschäft einen guten Eindruck, wenn Sie sich den Neujahrs-Gedanken der am meisten gelesenen Bochumer Tageszeitung mit ein paar herzlichen Glückwunschworten anschließen. Preise bedeutend herabgesetzt! Geschältsstelle des Bochumer Anzeigers Die Preise der Buch-Neuerscheinungen entsprechen bereits der und werden laut Entscheidung des Preiskommissars nicht herabgeselzt. Nur ältere Erscheinungen des Buchhandels, mit bestimmten Ausnahmen, sind im Preise gesenkt worden! Buchhändler-Vereinigung Bochum Bochumer Blumenhalle Bochum. Große Bechstraße 22 fl. Blumenzweige, Blumenkörbe, Fruchtkörbe. Blumen=Ampeln,[Delnranken Daturpräparierte Dalmen Füllen von Körben und Jaröinieren Notverordnung! Der Verkauf von Radio-Geräten und Zubehör findet schon jetzt zu entsprechend herabgesetzten Preisen statt. Radio Wegener& Hamer Radio Schurmann Radio Küper Radio Kirsch Radio Trummel PISURO in feinster Qualltät! Tägl. trische Seemuscheln 10 Ptd. 30 Pl. Zum Sonntag: ff. Mastgeflügel Frisch v. Schuß! Schwere Wald-Masen Wild-Kaninchen ausser:—d„Pfund 15 Pl. Fischcompagnie Georg Läufer Kortumstr. 96 Ruf 68873 Eigene moderne Tiefkühlanlage Verlängerter Geschäftsverkehr vor Weihnachten Gemäß§ 9 der Verordnung zur Regelung der Arbeitszeit der Angestellten vom 18. März 1919 wird der Geschäftsverkehr in den offenen Verkaufsstellen im Stadtbezirk Bochum für den 21., 22. und 23. Dezember 1931 bis 20 Uhr verlängert. Am 24. Dezember haben die offenen Verkaufsstellen um 17 Uhr zu schließen. Offene Verkaufsstellen, in denen überwiegend Lebensmittel, Genußmittel oder Blumen verkauft werden, dürfen an diesem Tage bis 18 Uhr ihre Geschäfte geöffnet halten. Diese Bestimmung findet auch auf Verkaufsstellen von Konsum= u. ähnlichen Vereinen, auf den Hauster= und Straßenhandel und auf den Weihnachtsmarkt Anwendung.„ Bochum. den 16. Bezember 1931, Die Polizeiverwaltung Der Oberbürgermoister Bekanntmachung Ueber das Vermögen des Kaufmanns Christian Ostermann sen. in Bochum, Wittener Str. 44, alleiniger Inhaber der Firma Östermann und Viefhaus, Eisengroßhandlung, daselbst, ist heute, 18 Uhr, der Konkurs eröffnet. 1 Konkursverwalter ist der beeivigte Bücherrevisor Ludwig Hahnefeld in Bochum, Hugo=Schultz=Straße 15. Offener Arrest mit Anzeigepflicht und Anmeldefrist bis zum 9. Januar 1932. Erste Gläubigerversammlung am 9. Januar 1932, 11 Uhr, im hiesigen Amtsgericht, Viktoriastraße 14, Zimmer 45. Prüfungstermin am 23. Januax 1932, 10 Uhr, daselbst. Bochum, den 14. Dezember 1931. Am Freitag, dem 18. Dezember 1931, Das Amtsgericht vormittags 10 Uhr, werde ich in Bochum folgende Gegenstände: 1. 5 Skianzüge,4 Von der Bergschule 2. 1 Teppich, 1 Kredenz, 3. 1 Sofa, 1 Bübis z. Rathaus am fett, 1 Serviertisch, 1 Bild, 1 achteckigen b. 70g sp. 11.-12 Tisch mit 4 Stühlerz, 161 Schreibgchrane„ 18. Dezember, morgens Ubr, 100 wart ver:(Continental) mit Lisch, 1 eich. Schram, post fi19s.; hr, nachmittags von 3 bis toren. Bitte diese 5. 1 Geldschrank, 1 Rottaktenschrank, von 10 bis 1.: Mainer Auttionsballe geg. Bel. t. Hoch.= 1 Doppelschreibtisch, 1 Schreibmaschine H e 110ghale Zwangsversteigerung Wersirigriung Freitag, den 18. Dezember, morgenvon 10 bis 1 Uhr, nachmittags von 3 bis eg. Bel. i. Boch.=1 Doppelschreibtisch, 1 Schreibmaschine 7 Uhr, werde ich in meiner Auktionshalle aer, Eulenbaum= mit Tisch(Triumph), 6. 103 Korsettz, Ehrenfelostraße 10 1 eich. 9 1 Hamenfristertoilette wit Syiegel, mer, 1 Kamin, 2 Schreibtische, TATTA io 1 SoH Blüsch), 1 großes Bild, verat, 1 Photoapparat, 1 Harmonium, Weihlachterinte Was schreib ich nur, daß Herzen ich entflamme? Daß Liebe und Barmherzigkeit sich regt? Die Anstalt Overdyck in Bochum=Hamme Hat mir ihr Sorgen auf das Herz gelegt. Einhundertdreißig— Knaben, frobe, stramme Und munt're Mädchen— schauen hoffend aus: „Kommt wohl der Weihnachtsmann nach Bochum=Hammes Wer rüstet ihn mit Liebesgaben aus?“ Kein Leser mich ob meiner Bitt' verdamme; Ich bitte herzlich: Nützt den Augenblick Und sendet Gaben hin nach Bochum=Hamme Für unsre große Anstalt Overdyck. Gaben nimmt dankend entgegen die Anstalt(Postscheck Dortmund 194 931) oder Pastor Eimon, Bochum=Hamme, Amtsstraße 4. Berufst. Dame, 39 ., sucht sol. Herrn. eval., nicht über 45 Jahre zwecks Heirat Witwer m. 1 Kind angenehm. Zuschr. mit Bild u. I. N. 52589 an d. Geschst. Anst. Mädchen, 31 ., sucht Herrenbedrkiresch., un birbsr. 1 Dumenfrineriollette mi Spienn,„F. 10. 1 Sosa(gepr, Pi#fuf,, 1 großes Bild, gerät, 1 1 blauen Sessei, J1. 1 Bitrine fnußPhotoappargt, 1 Harmonium, u Sessel, 11. 1 Vitrine(Puß=Leuchter, Gemälde, Bilder, Uhren. jubaum), 12 2 Diplomatenschreibtische ristische sowie wissenschaftliche Bücher, 13. 1 Büfett 14. 1 Radio Romane, Haushaltungsgegenstände, Einmit Lautspretzer(Telesunken), 15. 1 Bs, geschense, sergerie#e Sessel mit Polsterung, 18. 4 Stiblusen, tzug, für Kolonialwaren, Ladenschränke. 19. 1 Schreibmasching Continental), gegen par“ Freiwikigu meistbietgne 1 eichene Bank, 20. 9 Wanderblusen, Egcen sind gebrauche Fesichtigung 1 Motorradanzug, 21. 2 Ladentheken,, Stunde##- roralicht. Besahngung 1 Warenrggal;#. 1 Vitrine, 23. 4 elektr. 4 Stunde vorder. Heizösen,##. Geldschrank, 25, 1 Schreibmaschine(AEG.), 26. 1 Ausziehtisch, 27. 1 alten Geldschrank, 28. 1 elektr. Klavier mit 43 Notenrollen, 29. 2 Friseurtoiletten 30. 1 Büfett, 31. 1 Waage .1f, 83. P Oerfell,,P Kiebeng. Sehr beeidigter und öffentlich angestellter Auktionator und Taxator Oskar Hoffmann=Straße 29, Tel. 65384. kanntsch., am liebst.(Torko), 32. 1 Büfett, 1 Kredenz, Witwer, zw. Heirat. 1 Wanduhr, 2 Korbsessel 33. 1 Sofa, 34.] Eigen meuen Mut Zuschr. u. E..52596|1 Speisezimmerbüfett, 35. 1 Ladenregal, Einen neuen Dur an die Geschst. d. Z. mit Verglasung, 36. 1 Frisiertoilette, brauchen Sie nicht, wenn Sie Ihren 37. 1 Damenrad(Marke Phönix), alten Herren= oder Damenhut bei mir . 38. 1 Billard, 39, 54 Eisenfässer(Alt= aufbügeln, reinigen oder färben lassen. Bessece material) 40. 1 Schreibtisch, 41. 1 Be= Hutfabrik H. Müller(LM37 Seiee sieck, 42. 1 Bowle mit 12 Gläsern, 1 Tee= Viktoriastraße 51, Marienkirche. praktische maschine mit 6 Gläsern, 1 Bild(Heidel das prar###ch herg), 43 1 runden Tisch, 1 Zeltiuch.] *— bergf, 29. P Tunden Tier Moihnechte, 1 Adler Personenwagen(alt), 44, 1 FuWeignachtsi nierpresse. 45 1 Vervielfältigungsapparat, 46. 1 Schreibtisch mit Sessel, 1 runFür Weihnachten und Silvester empfiehlt Weine und Spirituosen aller Art J. Kramer. Rottstraße 29 Einzelflaschen-Verkauf. Besichtigen Sie die Schaufenster, es lohnt sich. Gute Flaschenweine von Mk. 0,60 an K Frische Fische! Amorlisalions-Hypotheken für., II., III. Stelle. Beleihung bis 70 Proz. des Wertes, volle Auszahlung, Rückzahlung innerhalb 10—20 Jahren N außerordentlich günstig. Bedinnung. Völlig kostenlose und unverbindliche „Beratung: W. KRONE, Bankvertretung, Essen Baedekerstraße 14 Brattisch Mitteltisch Kabeljau ohne Rotbarsch Filettisen Bücklinge Sprotten Sprotten, kl. Kl Auschein per Ptund per Plund Kopf. p. Pid. . p e r P f u n d . p e r P t u n d per Pfund . p e r P f u n d Kistch., p. Kiste Puand 23• 24• 28• 26• 42• 333 40• 33• 85 5 Existenz GarantieVerdienst DauerbeschäfAtgm boh Preie 9 ##erhalt. Sie von uns mit unserer Schnellstrickmaschine Kein Risiko u. Vorkenntnisse## nur kl. Sicherheit ##erford. Verl. Sie C #eratisanekunft Fr. J. Kerstian E& Co., BerlinHalensee 16 □ Lieferant von Behörden den Tisch, 1 Aktenschrank, 1 rotes PlüschGescheut sofa, 1 Tisch, 1 Rollschrank, 1 Schrank Walter Grah Insne Pononbslo## Bochum, Kortumstraße 98 gegenüb Café Döhmann S00-7000 I. als Hypothek, von Selbstgeb. auf erstkl. Grundstück gesucht. Ang. u. W. B. 52657 an die Geschst. d. Z. Suche auf Geschäftshaus in Stadtmitte 1500 Mark Lia ger. Aal.. per Plund.80 W TIIT hint. Aufwertungs=, hypotbek u. gute Si90 W n scherheit. Ang. unt. gegen Sichery. aus= St. 52620 an die zuleihen. Anfr. unt. Geschst. dieser Zig. H S. 1550 an be Geschs, oieser Big. 81 Weiniachts, au schön gewachsene Sauerländer Warean Wiederverkäufer billig abzugeben. Schwing, Antoniusstraße 22. Neue Verkaufsstehen von Einzel- Nummern des„Bochumer Anzeiger“ Bochum: Herner Straße 125 Ecke Schmechtingstraße bei F. Hutsch Gahlensche Str. 32 Verkaufshalle Dudda .-Harpen: Harpener Hellweg 64 bei Koeber Derge! STEIGEN SIE EINE TREPPE, Sie sparen Geld Keine hohe Laden miete aberniedrige Preise Oyszanka et3t;. Kortumstr. 71 Treppe% Beachten Sie stets die Pelz-Passage Ein Restposten Kinder-Anzüge früherer Preis bis 35.—, setzt zum Aussuchen ab 850 ee. Bochum, Kortumstraße 101, 1. Eig. bei Eco, neben Rest. Zum Ritter Be Billigkeit K Austvamt finden Sie vereinigt im Mobeihaus-nout Hattinger Straße 66, 67 Wohnungs-Einrichtungen Innendekoration mit 15 Schubladen, 2 Zeichentische, 3 Drehschemel, 1 Barometer, 2 Lederstühle, 1 Globus, 1 Wandschränschen, 1 Garderobenständer, 1 Schreibmaschine (Stöwer) öffentlich meistbietend gegen bar versteigern. Sammelpnnkt für Käufer: Wirtschaft Morjan, Bochum, Alleestraße 54. W. Pannerich, Obergerichtsvollzieher in Bochum, Hugo=Schultz=Straße 29. Zwangsversteigerung Am Freitag, dem 18. Dezember 1931, vormittags 10.30 Uhr, werde ich in Bochum=Laer meistbietend gegen bar eine Radioanlage versteigern. Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Küpper, zu kaufen gesucht. Spezif. Ang. u...spunkt für Käufer: B# 52664 an d. Geschst. Willener Sttune Suche eine — Besitzung— zu kaufen, am liebst. i. Ehrenf., jede Anittener Straße 400 100 Bochum, den 16. Dezember 1931. Schoppmeier, Obergerichtsvollzieher in Bochum, Dorstener Straße 38. Zwangsversteigerung 30c6 an 9. Am Freitag, dem 18. Dezember. 1931, S vormittags 11 Uhr, werde ich in Gertbe %nion folgende Gegenstände meistbietend gegen bar versteigern: 1. 1 Theke, 1 Regal, beedeier /2. 1 Nähmaschine(Haid& sceu), gut erhalten, gegen 3. 1 Klavier(Roth a Junius), Barzahlung zu kauf. 4. 1 Schuhmacher=Nähmaschine(Singer), gesucht. Ang. mit 5. 1 Küchenbüfett, 1 Büfett, 1 Tisch, Preis u..M. 52577 s1 Chaiselongue. Sammelpunkt für Käuan die Geschst. d..fer: Wirtschaft Korte in Gerthe. Bochum, den 16. Dezember 1931. Jost. Obergerichtsvollzieher in Bochum, Gabelsbergerstraße 12. 3 Pid. Suppenfleisch 3 Pfd. Bratfleisch Gehacktes... In diesen Zeiten ist die Anzeige der beste Werbehelfer! Gebrauchte Küche z. kauf. gesucht. Ang. mit Preis u. B. H. 669 an d. Geschst. Täglich 2 Ausgaben Eine Puppe mit Mama-Stimme erh. Ste zu Weihnachten von mir geschenkt, wenn Sie Ihre Poltermöbel bei mir kaufen. Möbelhaus Strach, Brückstraße STUTGARTER NEULS M1ÖDEEN Größte und bedeutendste Zeitung Mürtemberge Zwangsversteigerung Am Freitag, dem 18. Dezember 1931, vormittags 11 Uhr werde ich in Gertbe 1. 1 Harmonium(Mannborg), 2. 1 Grammophon, 1 Ausziehtisch, 1 Plüschsosa öffentlich meistbietend gegen bar versteigern. Verkauf zu 1 voraussichtlich bestimmt. Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Korte. Bochum, den 16. Dezember 1931. Milte, Obergerichtsvollzieher in Bochum, Brückstraße 51. Zwangsversteigerung Am Freitag, dem 18. Dezember 1931, vormittags 11.30 Uhr, werde ich in Bochum folgende Gegenstände meistbietend gegen bar versteigern: 1 Herrenzimmer (komplett), 3 Rouschränke, 1 Schreibmaschine und weitere Büroeinrichtungs= gegenstände mehr, 1 Opel=Limousine (4/20, IX 19586). Der Verkauf findet voraussichtlich bestimmt statt. Sammel= punkt für Käufer: Wirtschaft Strauch, Herner Straße. Bochum, den 16. Dezember 1931. Jost II, Gerichtsvollzieher kr. A. in Bochum, Hattinger Straße 118. Leere Krüge u. Flaschen 1 Ltr., zu kauf. ges. Kamp, Vidumestr. 6. Telephon 65051/52. Mehrere sehr wenig getragene MabAnzuge und Ulster auch für korpulente Herren, billig z. verkaufen Schüler Bochum, Eß Kortumstr. 00 gegenüber CapitolLichtspiele und(.527 Naumranze Grün, Silber u. Gold Bochumer Blomenhalle Grobe Beckstraße 22 Die beleidigenden Aeußerungen, die ich üb. Frau Karl Niewiera, An der Holtbrügge 9, gemacht haben soll, nehme ich m. Bedauern zurück. Frau Heinr. Wauter, jun., An der Holtbrügge 9. Bahauto ges., das vor Weihnachten Schlafzimm.= vinr. nach Gleidorf, Sauerland, mitnehmen kann. Ang. unt. D. A. 52680 an Gesch. Brillantring Herrenring, 1 Stein, keng., u. kaufen gesucht. Ang. u St. 52654 an die Geschst. d. Z. Stabilbaukasten zu kaufen gesucht. Ang. u. R. S. 52663 an die Geschst. d. Z. 1% PS- Motor Wgg oder Herrenzimmer, Persertepp. u. Brücke sowie gut. Teppich 2½X3½, v. Privath. geg. bar z. kauf. ges. Essen, Tel. 43540 Staubsauger(110V.)—"— Saugling, f. neu, geg.— 5 Hetzanschlußgerät— A— P• 52696 an d. Geschst. zum Backen, Kochen usw. 18, 16 und 14 St. 12. Seelmanns Spezial Geschäfte für Eier, Butter, Küse, Rottstraße 89 und Brückstraße 42. Gut erh. Laute (Gitarre) zu kaufen gesucht. Ang. unt. L. G. 52608 an die Geschst. dieser Ztg. Leere Flaschen zu kaufen gesucht. kauft und holt ab: Ang. u. K. G. 52570 Josef Dammeier, an die Gesch. d..1 Alsenstraße 20. Von besseren Herren nur kurze Zeit getragene MaßGarderese wie Anzüge, Ulsler, Ueberzleher, Gehrock-und Smoking-Anzüge Spolluling Kein Laden! Nur 1 Treppel WOLF Bochum, Oß Kortumstr. 30 Schaffen auch Sie sich das billigste Veranigen Lesen Sie Bücher für nur 15 Pfennig aus der medernen Beishüicherei Kurt Jacckel, Bochum Kosenstraße 5, Nähe Alte Apotheke Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Larien, Oxlel und Opeel Donnerstag, 17. Dezember 1931 Wie ltchf’s im WSV.-Fußball? Quer durch die weltdeutschen Bezirke Die westdeutschen Fußballspiele um die Gruppenmeisterschaft der Bezirke neigen sich mehr und mehr dem Ende zu. Zwar ist noch in keinem Bezirk die Frage nach den Gruppensiegern geklärt, aber die Favoriten haben sich zum Teil doch überall herausgeschält. Im Bergisch=Märkischen Bezirk hat in Gruppe!„Fortuna" Düsseldorf jetzt die Spitze erreicht. Auch Benrath ist wieder vorn in Gruppe II, während „Schwarz=Weiß“ Barmen die Gruppe III anIm Rheinbezirk ist die Gefechtslage unverändert stabil.„Alemannia“ Aachen dehnt in der Gruppe l ihren Vorsprung immer weiter aus und ist kaum mehr einzuholen. In der Gruppe II hat Sülz den Bonner Fußballverein bereits überflügelt und führt zusammen mit dem SC. Gladbach die Tabelle an. Dagegen fällt der Kölner SC. 99 immer mehr ab. In der Gruppe III überraschte am Sonntag die:=Nieder= lage von Odenkirchen, deren führende Position aber vorläufig nicht erschüttert ist, da auch der Rhendter Spielverein gegen Berg.=Gladbach einen Punkt einbüßte. Etwas aufgerückt ist der BfR. Mittelrheinbezirk. In der Gruppe links hat der SC. Neuenahr die Führung an sich gerissen, da es ihm glückte, dem bisherigen Tabellenführer TV. Mayen am Sonntag eine hohe Niederlage beizubringen. Im Niederrheinbezirk kamen am Sonntag # in der Gruppe A Ruhrort und„Union“ Krefeld zu weiteren Erfolgen, und auch der Meidericher Spielverein meldete einen glatten Sieg, so daß ihn nur noch ein Punkt von seinen beiden Rivalen trennt. In der Gruppe B kehrte der Spitzenreiter Duisburger FV.08 aus Cleve mit zwei weiteren Punkten heim, während der Tabellenzweite Osterfeld heißt. Im Ruhrbezirk sitzt in der Gruppe Essen VfL. „Sportfreunde“ dem Spitzenreiter„Schwarz= Weiß“ hart auf den Fersen.„Union“ Gelsenkirchen führt in der Gruppe Gelsenkirchen weiter mit Vorsprung die Tabelle vor dem SV. Höntrop an. Relativ am günstigsten steht natürlich der SC. Schalke 0 4. In der Gruppe Bochum=Dortmund ist die Lage noch ungeklärt. „Preußen“. Bochum steht an der Spitze. Die wenigsten Verlustpunkte haben aber„Germania" und Linden. Im Westfalenbezirk heißen die beiden führenden Vereine Herten und„Union“ Reckling hausen. In der Ostgruppe liegt die SpVgg. Hamm nach wie vor in Front. Ziemlich ungeklärt ist die Lage noch in Südwest= falen. Im Sauerland sind die Favoriten Hagen 0 5, Hüsten 09 und Neheim. In Hessen=Hannover sind„Borussia“ Fulda und„Germania“ Marburg die beiden Spitzenmannschaften der Südgruppe, während in der Gruppe Nord „Sport“ Kassel und Göttingen 05 anscheinend das Ende unter sich ausmachen werden. 4. Herrmann 5. Josteit, 6. Kroll, 7. Esser, 8. Möller, 9. Madzak. Die Paarungen der ersten Runde lauteten: Rogmann— Madzak; Lindemann— Möller; Herrmann— Esser; Josteit— Kroll. Sohn war spielfrei. Beendet wurden nur zwei Kämpfe. Der Westfalische Bundesmeister Rogmann konnte in einer sizilianisch eröffneten Partie seinen Gegner Madzak nach 16 Zügen schnell besiegen. Lindemann gelang es ebenfalls in einem Damengambit, seinen Gegner Möller in forscher Weise zu schlagen. Auch Meister Kroll hat in einer französisch angelegten Partie in der Abbruchstellung gegen Josteit die besseren Chancen. Die zweite Runde am Freitag bringt folgende Gegner zusammen: Esser— Josteit; Möller— Herrmann; Madzak— Lindemann; Sohn— Rogmann. Kroll Kbesi„losung im Hauptturnier ergab: 1. Kister, Dortmund spielte die Reserve der„Germania“ gegen den bekannten DT.=Vertreter Turn= und Sportverein Steinkuhl. Das Spiel wurde wegen des Nebels nur zweimal 30 Minuten durchgeführt.„Germanias“ Reserve beherrschte jederzeit das Spiel und trat bis zur Halbzeit 6 Tore. Das Gegentor des Gastes war ein Selbsttor des linken Verteidigers der„Germanen". Reserve. Der bewährte Sturm der„Germanen" ließ auch nach der Halbzeit nicht nach und stellte durch 4 weitere Tore das Endergebnis auf 10:1. Der Hüter des Gastes hielt im übrigen die schwierigsten„Sachen“, ist ipielfrei.,.. im Saratt###### unt Die Auslosung im Hauptrurnler ergab: Sperbel, 2. Ovorski, 3. Katzer, 4. Gorthardt, 5. Kiste Wer führt im Süden? Entscheidende Futzballlpiele in Bayern 6. Ortmann, 7. Thomas, 8. Lonkowski, 9. Götz, 10. Preuß. Drei Kämpfe wurden beendet. Es siegten Preuß über Der süddeutsche Fußballbetrieb konnte am Sonntag wieder in vollstem Maße aufrechterhalten werden. Durchweg kamen wieder neue Ueberraschungen heraus, wodurch es manche Entscheidung gab. So verlor in Pordbayern die Spielvereinigung Fürth auf eigenem Platz gegen den FV. 04 Würzburg mit:2, während der 1. FC. Nürnberg aus Weiden mit einem:=Erfolg heimkehrte. Die Fürther waren den Würzburgern ganz glatt überlegen, schossen jedoch keine Tore. Man hatte den Eindruck, als wollten die„Kleeblätter“ mit Absicht verlieren, denn Würzburg rettet sich durch diesen Punktgewinn vor dem Abstieg. Das Publikum machte denn auch seiner Empörung durch Pfui= und Schiebungrufe Luft. Wenn die Angelegenheit nicht noch ein Nachspiel vor den Verbandsbehörden hat, werden„Bayern“ Hof und Weiden absteigen. Der 1. FC. Nürnberg ist ebenso sicher Meister, wie den Fürthern der zweite Platz nicht mehr zu nehmen ist. Der SV. München 1860, der am Vorsonntag den großen:=Sieg über„Bayern“ München errang, mußte sich auf eigenem Platz und vor 5000 Zuschauern den„Teutonen“ mit:3 beugen, die unter Pöttinger so viel gelernt haben, daß sie nun noch für den zweiten Platz in Frage kommen.„Bayern“ München überließ den Augsburger„Schwaben" durch das:=Unentschieden einen Punkt, der den vom Abstieg bedrohten Augsburgern sehr zustatten kommt. Dennoch sollte„Bayern“ die Meisterschaft in Südbayern machen. In Baden steht der Karlsruher FV. als fest, der sich Sonntag ein unerwartetes:0 gegen Mühlburg erlaubte. Im Kampf um den zweiten Platz kam Rastatt durch den:=Erfolg über den VfB. Karlsruhe zu zwei wertvollen Punkten. In der Gruppe Württemberg hat der 1. FC. Pforzheim endlich die Meisterschaft errungen, während der zweite Platz noch nich vergeben ist. Ernsthaftester Anwärter ist der VfB. Stuttgart, der in Feuerbach überraschend glatt mit :2 triumphierte. In der Gruppe Rhein ist die Entscheidung zugunsten von Waldhof und Neckarau bereits gefallen, so daß die beiden Niederlagen gegen den BfR. Mannheim bzw. Mundenheim nichts auf sich haben. In der Gruppe Hessen steigt der entscheidende Gang zwischen„Wormatia" Worms und Mainz 05, die beide zu sicheren Siegen kamen, am nächsten Sonntag. Auch an der Saar feierten die Favoriten FV. Saarbrücken und FK. Pirmasens weitere Siege, den Pirmasensern fehlen nur noch zwei Punkte zur Meisterschaft, die ihnen wieder zufallen sollte. In der Gruppe Main ging es hoch her. Die Frankfurter„Eintracht“ kehrte aus Heusenstamm mit zwei weiteren Punkten heim, die die Spitzenstellung befestigen. Dagegen verlor die Kreß=Elf, also„Rot=Weiß“, zwei wichtige Punkte durch die:=Niederlage in Bieber. Der zweite Platz sollte nunmehr vom Fußballsportverein eingenommen werden, der Hanau mit:1 hinter sich ließ. Frankreich-Rundfahrt macht Schule Deutsche bei der Italien=Rundfahrt In fast allen Ländern organisiert man die Radrundfahrten nach ihrem bewährten Muster:„Tour de France". So wird auch die Rundfahrt durch Italien, die im Anschluß an die Deutschland=Rundfahrt am 15. Mai beginnt, diesmal von Ländermannschaften bestritten werden. Die guten Leistungen unserer Straßenfahrer in italienischen Rennen haben die italienischen Veranstalter aufmerksam gemacht, und so wird auch eine aus sechs Fahrern bestehende deutsche Mannschaft am Start erscheinen. Das Team wird von Marlin Schmidt betreut, der auch als Manager für unsere Nationalvertretung bei der„Tour de France“ wieder fest verpflichtet wurde. Als Kapitän der deutschen Tour=de=France=Mannschaft gilt übrigens, so kurios es auch klingen mag, der Oesterreicher Max Bulla, und zwar auf Grund seines letzten Sieges im Gesamtklassement der„Touristen"=Klasse. Kister, Gorthardt über Ortmann und Oborski über Lonkowski. Die Partie Götz gegen Sperbel wurde in besserer Stellung für Sperbel abgebrochen. Kommenden Freitag spielen gegeneinander: Sperbel Lonkowski, Oborski— Thomas, Katzer— Ortmann, Gorthardt— Kister und Preuß— Götz. Das Nebenturnier erfreut sich einer großen Beteiligung. Die Auslosung ergab hier folgendes Bild: 1. Koschate, 2. Hildebrand, 3. Schulte, 4. Lampmann, 5. Müller, 6. Bodenschatz, 7. Schmidt, 8. Hülsmann, 9. Gunia, 10. Krusch, 11. Huhn, 12. Gatti, 13. Biermann. Im Nebenturnier wurden alle Kämpfe beendet. Schulte siegte über Gatti, Huhn über Lampmann, Biermann über Hildebrand, Schmidt über Hülsmann. Die Partie Müller gegen Krusch wurde remis. Nächsten Freitag spielen: Gunia— Schmidt, Krusch— Bodenschatz, Huhn— Müller, Gatti— Lampmann, Biermann— Schulte, Koschate— Hildebrand. Hülsmann ist spielfrei. Lun.— g..9 Oi. Boch„Westfalia“ Bochum— Hunen ui:3. Die Bochumer„Westfalen“ warteten gegen die Hüllener mal wieder mit guten Leistungen auf. Sie spielten einen schnellen, forschen Fußball, gepaart mit großem Kampfgeist, womit sie über die technisch besseren Platzherren die Oberhand behielten. Sehr schnell waren sie mit dem fremden Gelände vertraut, und ehe sich Hüllen besonnen hatte, konnte der Halblinke aus einem Gedränge den Führungstreffer erzielen. Gleich der Wiederanstoß führte sie wieder vor das Heiligtum der Platzherren, diesmal war es der Mittelstürmer, der unhaltbar zum zweiten Erfolg einsandte. Vorübergehend kam Hüllen auf, mußte sich aber bis zum Halbzeitpfiff noch durch den Rechtsaußen den dritten Treffer gefallen lassen. Unmittelbar nach der Pause gab der Halbrechte von Hüllen einen scharfen Schuß auf das„Westfalen"=Tor, dessen Hüter zu schwach abwehrte. Der Halblinke erwischte den Ball und sandte zum ersten Gegentreffer ein. Kurz darauf konnte aber der Bochumer Mittelstürmer das alte Verhältnis wiederherzustellen. Hüllen kam durch den Linksaußen zum zweiten Tor, dem„Westfalia" durch den Halbrechten den fünften Erfolg entgegensetzte. Im Endspurt gelang dann den Hüllenern das dritte Tor..„„„„ „Germania 06“(Res.)— Tus. Steinkuhl 10:1. Im Vorspiel der 1. Mannschaft gegen Sportfreunde 1907 Der Physike storben(gebo Billardspiel Am Sonntag spielte in drei Treffen BC.„Elfenbein“ gegen BC. 1930. Dieses Turnier konnte BC. „Elfenbein“ zu seinen Gunsten mit 1229:809 P. gegen BC. 1930 gewinnen. Willy Rippelmeyer vom BC.„El fenbein“ spielte den besten Durchschnitt mit 15,62 P. Gleich nach Anstoß entwickelte sich ein flottes Spiel. Nach fünfzehn Minuten hieß es schon:0 für die eifrige Polizeimannschaft. Hiltrop konnte bis Halbzeit ein Tor aufholen. Durch zwei weitere Tore für Polizei und eins für Hiltrop wurde der Stand von:2 bei Spielabbruch erreicht. Die eifrige Polizei scheint die Schwächeperiode überwunden zu haben. Die Hiltroper spielten reichlich zerfahren. De Die Reihe der hre Arbeitskrafti #ird mit dem heut sochmidt vergrö g5jähriges Arbeits Betrieb des„B. A Leise gedacht. Der BDR. wird energisch Die Proteffaktion Weltdeutschlands Der Landesverband Rheinland=Westfalen des BDR. hatte sich bekanntlich am vorletzten Sonntag in einer zahlreich besuchten Vertreterversammlung in Düsseldorf mit der auf der Erfurter Bundestagung beschlossenen Beitragserhöhung befaßt und energisch dagegen Stellung genommen. Dem wurde schriftlich davon Mitteilung gemacht, daß der Landesverband Rheinland=Westfalen unter keinen Umständen diesen erhöhten Beitrag zahlen werde. Inzwischen hat sich der Bundesvorstand mit dem westdeutschen Einspruch beschäftigt und den Landesverband wissen lassen, daß er nicht gewillt ist, diese offene Auflehnung gegen die Beschlüsse einer sammlung hinzunehmen, und daß er alle ihm aus den Satzungen und ihm rechtlich zustehenden Maßnahmen ergreifen wird, wenn der Landesverband RheinlandWestfalen weiter in seiner ablehnenden Stellung verharre und zu offener Mißachtung der in Erfurt getroffenen Abmachungen auffordere. Seitens des Bundesvorstandes wird weiter mitgeteilt, daß ihm von verschiedenen Gauen des Landesverbandes Rheinland=Westfalen Loyalitäts=Erklärungen vorliegen. Außerdem hat auch der größte Teil der Mitglieder des Landesverbandes von seinem auf Grund der Beitragserhöhung zustehenden Rechte der Abmeldung bis zum 1. Dezember keinen Gebrauch gemacht. Aus der kathol indergarten der ug nachmittag ei ###mder des Kinde ###e gut, besucht wa ###elt Pfarrvitar S #chnen den hohen 2 zwiclung des Kleint der Tankbarkeit w ndes Kindergartens, #hat bis jetzt wegen #echwesternstation ###leinen erfolgt di hamme. Nach de #es Weihnachtsbau ungen, Reigen, E uppendoktor und #el Freude. Den des Bild„Die Ge Im Dienste de #asium brachte am Ddes Deutschen Aber gvie der erste Aber ##und Schüler lausch #er Begeisterung d ##ccamm dürfte der gbracht, haben. gutwirrenden schor kannt wurde. stadtteil Riem! Ein In Am 15. Tczem ##eckstraße ein Ir #nd beraubt. Ein #n und entriß ihr ####elt drei. Zwanz #und drei Einmark ae Täter in Ri Von den Beteiligt ###en werden, der ##eter groß, kräft side und Schläger kleiner und truge Neubauten in den Borkenbergen Startbahn für Motorflugzeug- und Autoschleppltarts wird hergerichtet #erngen im lagelände begannen worden Ein stadtteil Weilt Zur Betreuung und zum weiteren Ausbau des bekannten Segelflugplatzes Borkenberge im Städtedreieck Haltern—Dülmen—Lüdinghausen wurde vor einigen Monaten die Borkenberge=Gesellschaft e. V. mit dem Sitz in Gelsenkirchen gegründet. Schon jetzt zeigt sich, wie fördernd dieser Zusammenschluß für die ganze westdeutsche Segelflugbewegung ist. Steht die Borkenberge=Geellschaft doch im Begriff, Pläne zu verwirklichen, die weit über den engeren Bezirk hinaus von Bedeutung sind. In einer Sitzung der Borkenberge=Gesellschaft, die dieser Tage in Gelsenkirchen stattfand, konnte der Vorsitzende, Dr.=Ing. Marbach(Gelsenkirchen), über ein erfreuliches Wachsen der Mitgliederzahl berichten. W aßt heette 642 Mitglieder und ist somit Bochums Polizeiboxer in Bayern Mit dem Autobus nach München und Nürnberg Allen Schwierigkeiten zum Trotz wurde die Reise der Bochumer Polizeiboxer nach Süddeutschland unternommen. Unter vielen Strapazen gelangten die Bochumer nach zweitägiger Autobusfahrt gegen 13.00 Uhr nach Zurücklegung von 700 Kilometer in München an. Die Kämpfer waren von der Reise körverlich stark mitgenommen. Die Energie, die den Sportsmann auszeichnet, und die bevorstehenden Kämpfe ließen jedoch bald alle Müdigkeit vergessen. Mit größter Siegeszuversich, ging es abends zum LöwenbräuOOer G cht ging es abends zum Löwenbi Keller. Der Saal war mit 2500 Besuchern sehr gut Publikum räumte den Volizeiboxern in besetzt. Das Puornum Kaumie ven Polizelbogern in Anbetracht der großen Erfolge der Münchener Kombination von 1880 und„Armin“ nicht die geringste Chance ein. Schlug die Münchener Auswahlmannschaft doch noch kürzlich eine österreichische Ländermannschaft mit 15:1 und eine ungarische Ländermannschaft mit 11:5. Die Vereinsmannschaft von 1880 triumphierte noch kürzlich über den stärksten Berliner Verein„Heros", um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft mit 12:4. narz(Polizei) wurde trotz ärztlichen Gutachtens, wonach er einen schweren Tiefschlag bekommen hatte, durch K. o. für besiegt erklärt. Im Mittelgewicht wurde das Resultat vollständig auf den Kopf gestellt. Der unstreitig Bessere war Grigo. Als Lang unerwartet zum Sieger erklärt wurde, gab es großen Lärm. Herr Landesverbandsvorsitzender Kirmaier(München) war über das Fehlurteil sehr erstaunt. Die Bochumer Polizeiboxer haben in München bewiesen, daß sie heute zu den besten deutschen Mannschaften gehören. Nach vierstündiger Nachtruhe ging es des Morgens um .00 Uhr nach Nürnberg. Nach zehnstündiger Fahrt gelangte die Mannschaft gegen 18 Uhr dort an. Um 20 Uhr begannen schon die Kämpfe im„Herkules Velodrom". Der Saal war mit etwa 3000 Personen ausverkauft. Auch hier ernteten die Bochumer gegen eine Kombination Turngemeinde Nürnberg und Boxklub Sandow für ihre fabelhaften Leistungen viel Beifallsstürme. Die Niederlage von:7 wurde den Leistungen der Bochumer nicht gerecht. Jakubowsky II mußte Verein umfaßt heute oa Mitgliever und ist somit eine der größten flugsportlichen Vereinigungen nicht nur des Westens. Die Mitglieder verteilen sich wie folgt: Dortmund 188, Gelsenkirchen 171, Vestische Luftfahrtvereinigung(Sitz Recklinghausen) 150, Lüdinghausen=Seppen= rade 62, Dülmen 55, Castrop=Rauxel 16. Weitere Vereine haben sich zur Aufnahme angemeldet, so die Akademische Fliegergruppe Münster. Das Fliegerdorf in den Borkenbergen wird im Laufe des Winters abermals vergrößert werden. U. a. plant die Vestische Luftfahrtvereinigung die Errichtung eines großen Fliegerheims. Auf Veranlassung von Gelsenkirchen ist soeben mit der Schaffung wertvolDie Bochumer standen also vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Durch den Kampfabend wurden die Münchener jedoch eines Besseren belehrt. Den Bochumer Boxern wurden nach den Kämpfen wahre Ovationen dargebracht und illes im Saale vertrat die Ansicht, kaum eine solch starke Mannschaft, trotz der vielen internationalen Veranstaltungen, in München gesehen zu haben. Die Münchener Funktionäre waren ob des großen Erfolges der Polizeiboxer erstaunt, als der gewohnt hoch errechnete Sieg nicht Wirklichkeit wurde. Bei mehr Objektivität der Punktrichter hätte das Gesamtergebnis besser ausfallen müssen. Der Weltergewichtler Bedder Bochumer nicht gerecht. Jakubowsky II mußt im Fliegengewicht nach hoch gewor enem Kampfe die Punkte wegen Uebergewichts abgeben. Desgleichen wurdie wegen Uebergewichtegnbgepen. Trpte den Brinkmann und Piotrowski durch das Punktgericht benachteiligt. Die Gastfreundschaft der Nürnberger war großzügig. Alle Bochumer werden an den Gastgeber zurückdenken. Im Schachkreis Bochum Kreis= und Stadtmeisterschaft. schachkreis Bochum wurde am 11. Dezember unter großer Teilnahme der Bochumer Schächer Meister=, Haupt= und Nebenturnier eröffnet. Die vorgenommenen Auslosungen ergaben folgende Reihenfolge im Meisterturnier: 1. Sohn, 2. Rogmann, 3. Lindemann, ler Neuerungen im Fluggelande begonnen worden. Ein Arbeitskommando von 50 Mann, das gegebenenfalls bis zu 100 Mann vergrößert werden soll, hat mit der Anlage einer zwei Kilometer langen Startbahn für Motorflugzeug= und Autoschleppstarts begonnen. Für die Wetterwarte Essen wird im Fliegerdorf ein Wetterhaus mit Instrumenten erbaut. Die Startmöglichkeiten an den Hängen sollen durch umfangreiche Arbeiten am Steinberg und am Rauhen Hang wesentlich verbessert werden. Die Straße von Sythen zum Flugplatz wird zum Teil chausseemäßig ausgebaut. Auch die Wege im Fluggelände selbst werden verbessert. Ohne Uebertreibung kann gesagt werden, daß die Borkenberge mehr und mehr das bedeutendste Segelfluggelände Westdeutschlands werden. Dem Bericht über die Abrechnung des 3. Westdeutschen Segelflugwettbewerbs ist die erfreuliche Tatsache zu entnehmen, daß die Veranstaltung einen kleinen Ueberschuß für die Borkenberge=Gesellschaft brachte. Zu Beginn des nächsten Jahres plant die Borkenberge=Geseuaft die Abhaltung eines Segelfliegerkursus für Motorflugzeugschlepp auf dem Flugplatz Gelsenkirchen. Die Vorbereitungen hierfür stehen kurz vor dem Abschluß. Evangelische heute nachmittag angelischen Sch #emeindesaal neb Eehrer Schuhm eben mancherlei Die Hirten von Weitmarer Eschlossen, in die er üblichen Weil ##slich zu verzick der Form verw ##en erwerbsloser rach Cdie eiberne weich an die Un umeraden mit Nach der Fe Mamilien=Hauses ##mpstraße wird ##traße, gegenube ##nd zwar wirdh Bihr begonnenen Sladtteil Duer Goldene Hoch, ###0 Frau, Emili ##ern heute das stadtteil Linde Turnführer am grünen Tisch Die Jahreszufammenkunft im Emscher-Ruhrgau Im evangelischen Vereinshaus in Bochum fand die alljährliche Zusammenkunft der Bezirksfachwarte, Vereinsvorsitzenden und Oberturnwarte mit dem Gauturnrat des Emscher=Ruhrgaues der DT. statt, auf der insgesamt 44 Vereine vertreten waren. Nach kurzen Begrüßungsworten durch den ersten Gauvertreter Eisermann(Bochum) trat man sofort in die umfangreiche Tagesordnung ein. Sie brachte zunächst eine Reihe das turnerische Leben angehender Vorträge der Gaufachwarte, die sämtlich beifällig aufgenommen wurden. Der zweite Gauvertreter Hampe (Herne) sprach über Gründung neuer Vereine und Angliederung an bestehende Vereine, Gauoberturnwart Scherrig(Herne) über Werbeveranstaltungen und ihre Genehmigungen, Gaumännerturnwart Laue(Hattingen) über Ausbau und Pflege des Geräteturnens für Männer= und Altersturner in den Vereinen, sowie Vorturnerheranbildung, Gaukassenwart Grote(Bochum) über die Aufgaben des Vereinskassenwarts und Verhalten bei Unfällen Gaujugendwart Schmidt(Bochum) über Vereinsschüler= und Jugendturnen, Gaufrauenturnwart Winkler(Bochum) über Schülerinnen= und Turnerinnen=Turnen, Gauvolksturnwart Bäcker (Herne) endlich sprach über Volksturnen und Eingliederung des Volksturnens in die Vereinsübungsabende. — Eine Freizeit für Jugendliche ist für das kommende Jahr vorgesehen.— Der nächstjährige Gauturntag soll in der städtischen Verwaltungsakademie, die von der Stadtverwaltung bereitwilligst zur Verfügung gestellt wird, abgehalten werden. Als Termin wurde der 10. oder 17. Februar in Aussicht genommen.— Das Gaugeräteturnen soll mit dem Jugendbannerturnen verbunden werden. Gewünscht wurde noch, für die Gründung einer Skiriege und das Wasserfahren zu werben. Der Führertagung voraus gingen zwei gut besuchte Lehrstunden. Die Vereinsturnwarte trafen sich in der Turnhalle an der Bleichstraße zwecks Einübung der Freiübungen und Geräteübungen für das Gaugeräteturnen. Durchgenommen wurde außerdem eine Körperschule, verbunden mit Laufübungen, sowie neuzeitliches Bodenturnen. Eine Lehrstunde in der Turnhalle an der Fahrendeller Straße vereinte die Vereinsjugendwarte und deren Stellvertreter. Hier wurden die Keulen= und Geräteübungen für das Jugendbanner= turnen durchgeturnt. Abschiedsfeier # abend nahm Far Grundn der er fünf Jc der Zeit die 1 ###g erworben Perruuten grof um Eingang de tutungslied.e nh einer humol #edichtet hatte, s. Leisken für #alprogymnasiu michenchor Rekte ##endvereine Heri n zum letzten ###hluß führten Lustspiel auf ##e(Donnersta Qe bleibt einst Ein Restposten zurückgesetzter Herren-Anzüge früherer Preis bis 80,— jetzt z. Aussuchen ab 12 Mk. Bochum, Kortum straße 101, 1. Etg. bei Eco, neben Rest. Zum Ritter Fapeten-Reste C. H. Bever Nachs. Gedr. Backhaus Bochum=Werne. Wir eilen der Zeit voraus! Unsere Preise! Unsere Qualitäten werden Sie überraschen! Seit über 30 Jahren den Weihnachts-Tisch mit unseren praktischen Geschenk-Artikeln K B4 zember 1931 ermania“, gegen nd Sportverein des Nebels nur hermanias“, Reid trat bis zur Gastes war ein „Germanen“. Germanen" ließ stellte durch 4 :1. Der Hüter igsten„Sachen“. en BC.„Elfenier konnte BC. 29:809 P. gegen r vom BC.„Elmit 15,62 P. in flottes Spiel. 0 für die eifrige Halbzeit ein Tor für Polizei und i 5: 2 b e i S p i e l zei scheint die Die Hiltroper ergisch utschlands d= Westfalen rletzten Sonntag versammlung in rfurter Bundesöhung befaßt ten. Dem BDR. emacht, daß der ihten Beitrag id mit dem westn Landesverband t, diese offene einer Hauptverille ihm aus den den Maßnahmen sand Rheinlanden Stellung verer in Erfurt geseitens des Bundaß ihm von verRheinland=Westgen vorliegen. er Mitglieder des nd der Beitragsmeldung bis zum Gedenklafel G ergerichtet ten worden. Ein segebenenfalls bis hat mit der Anfür Motortarts wird im Fliegerenten erbaut. Die en durch umfangm Rauhen Hang raße von Sythen mäßig ausgebaut. e selbst werbung kann gesagt mehr das bedeunds werden. des 3. Westdeutfreuliche Tatsache nen kleinen Ueberbrachte. Zu dorkenberge=Geselliegerkurst; uuf dem Flugplatz ierfür stehen kurz 17. Dezember. 1907 Der Physiker William Thomson in London gestorben(geboren 1824). Personal-Nachrichten Die Reihe der Männer, die 25 Jahre oder länger Uhre Arbeitskraft im Dienste des„B..“ verwandten, vird mit dem heutigen Tage durch Stereotypeur Fritz Eschmidt vergrößert, der an diesem Tage sein 5jähriges Arbeitsjubiläum feiert. Von Verlag und betrieb des„B..“ wird dieses Tages in gebührender Leise gedacht. Aus der katholischen Gemeinde Bochum=West. Im ##indergarten der St.=Anna=Gemeinde fand am Diens###g nachmittag eine Weihnachts=Feierstunde für die ##mder des Kindergartens und deren Eltern statt, sdie gut besucht war. Nach dem Prolog eines Kindes ##elt Pfarrvitar Schech eine Ansprache an die Eltern, Achnen den hohen Wert des Kindergartens für die EntAnicklung des Kleinkindes vor Augen führend. Ein Wort er Dankbarkeit widmete er der unermüdlichen Leiterin Des Kindergartens, Schwester Simonca. Die Gemeinde ###at bis jetzt wegen der Zeitverhältnisse noch keine eigene echwesternstation einrichten können, die Betreuung der ###einen erfolgt durch das Josephs=Schwesternhaus in Adamme. Nach der Ansprache boten beim Abbrennen ##es Weihnachtsbaumes die Kinder allerliebste Auffüh#ngen, Reigen, Engelspiele usw. Ein Spielchen„Beim Puppendoktor“ und ein Zwergenspiel der Buben machten el Freude. Den Abschluß der Feier bildete ein leben#es Bild„Die Geburt Christi“. Im Dienste der Winterhilfe. Das Reformrealgym#nsium brachte am Mittwoch abend eine Wiederholung Ddes Deutschen Abends, die denselben schönen Erfolg hatte Avie der erste Abend. Eine große Anzahl Erwachsener #und Schüler lauschte dem Gebotenen und ließ sich von #r Begeisterung der Mitspielenden mitreißen. Das Pro##ccamm dürfte der Winterhilfe eine erfreuliche Summe #ebracht haben. Die sehr gut besetzte Aula mag allen Clitwirkenden schon gezeigt haben, wie ihre Leistung an#lannt wurde. stadtteil Riemte Ein Invalide in Riemte beraubt 1 Am 15. Dezember, abends.40 Uhr, wurde auf der Aleckstraße ein Invalide von vier Personen überfallen ###nd beraubt. Einer der Täter schlug auf den Invaliden An und entriß ihm die Geldbörse. Die Geldbörse ent###elt drei Zwanzigmarkscheine, einen Zehnmarkschein kund drei Einmarkstucke. Nach Ausführung der Tat sind Täter in Richtung Wanne=Eickel davongelaufen. Von den Beteiligten kann nur der eine Mann beschrie#en werden, der den Angriff ausführte. Er war 1,80 Meter groß, kräftig, trug dunklen Anzug, graue Windside und Schlagermütze. Die übrigen Beteiligten waren kleiner und trugen Mutzen. stadtteil Weilmar Evangelische Schu'gemeinde Weitmar=Bärendorf. eute nachmittag um 4 Uhr findet die Adventsfeier der Evangelischen Schulgemeinde Weitmar=Bärendorf im #emeindesaal neben der Kirche statt. Die Ansprache hat Pehrer Schuhmacher aus Riemke übernommen. Weben mancherlei Darbietungen ist eine Aufführung Die Hirten von Bethlehem". 1 Weitmarer Tageschronik. Mehrere Vereine haben ##schlossen, in diesem Notjahre auf die Veranstaltung ## üblichen Weihnachts= und Bescherungsfeiern grund##lich zu verzichten. Die eingesparten Gelder sollen der Form verwendet werden, daß die Beitragszahlun##en erwerbsloser Mitglieder in Zukunft auf die Ver#nskassen übernommen werden. Darüber hinaus ist #uch an die Unterstützung bedürftiger VereinsAmeraden mit Lebensmitteln und Kleidung gedacht. * Nach der Fertigstellung des Wehmerschen DreiKamilien=Hauses an der Ecke Wasser= und KuhlenRampstraße wird zur Zeit nur noch an der Hattinger Atraße, gegenüber dem Platz„Gerda Maria“, gebaut, ##nd zwar wird hier die letztte Hand an einen im FrühFihr begonnenen Wohnblock einer Baugesellschaft gelegt. stadtteil Duerenburg Goldene Hochzeit. Die Ehelente Friedrich Weiß And Frau, Emilie geb. Rosner, Stiepeler Straße 163, #ern heute das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Stadtteil Laer Hochbetagt. Am 16. Dezember beging Herr Joh. Schmauch, Oberbahnhofsvorsteher i.., Wittener Straße 395, seinen 75. Geburtstag. Dem Jubilar wurden von vielen Seiten, auch von einem Vertreter des Präsidenten der Reichsbahndirektion in Essen, Gluckwünsche ausgesprochen. Er ist noch recht gesund. Stadtteil Werne Stadtrandsiedlung in Werne und Langendreer. Man schreibt uns: Die erste Besprechung von Erwerbslosen über Stadtrandsiedlungen in Langendreer und Werne hat nun stattgefunden. Konrektor Döring legte in der gut besuchten Versammlung dar, daß es richtig und vorteilhaft ist, von dem Angebote der Reichsregierung Gebrauch zu machen, und legte weiterhin die Möglichkeiten auseinander, die in bezug auf Gartenbau, Hausherstellung und Finanzierung durchführbar sind. Als vorteilhaftesten Gartenbau schlug er einen Frühgemüsebau in höchster Vollendung vor, damit auf kleiner Fläche mit wenig Arbeit ein größtmöglicher Erfolg erzielt werden kann. Er wies nach, daß dieses Ziel met Hilfe einer Untergrundbewässerung des Gartens, Erzeugung reichlicher Kompostmengen in Silos, Bedeckung des Bodens mit humosen Stoffen nach dem Vorbilde des Waldes und Zuhilfenahme von Glashauben sehr wohl zu erreichen ist, so daß hier im Industriegebiet ein Gartenbau entstehen kann, wie er bis heute in Deutschland noch nirgends im Freien durchgeführt worden ist. Die Siedlungsbäuser müßten natürlich im Selbstbau errichtet werden, damit auch mit wenig Geld anständige Häuser entstehen, die nicht hoch mit Abzahlungen oder Zinsschulden belastet sind. Es muß erstrebt werden, daß z. B. mit 3000 RM. Aufwendung ein Haus im Werte von 6000 RM. gebaut wird. Dieses Selbsthilfe=System ermöglicht auch in Verbindung mit soliden Bausparkassen eine mächtige Ankurbelung der Stadtwirtschaft; denn jede Baukasse zahlt nach Ablauf einer gewissen Frist 4000 bis 5000 RM. aus, wenn vorher 1000 RM. eingezahlt worden sind. Es läßt sich dann nicht nur für 3000 RM. eine Siedlung herstellen, sondern es bleiben noch 1000 bis 2000 RM. übrig, die zu neuen Baukassen=Einzahlungen benutzt werden können, so daß in einer spateren Bauperiode dieselbe Auszahlung wie zuerst fällig wird. Das Bauen würde also so lange fortgesetzt werden können, wie Land und Bedürfnis vorhanden ist. Auf diese Weise ließen sich Millionen Mark in die Stadt hereinholen, die durch die hiesigen Geschäfte ins Volk fließen und die Stadtwirtschaft kräftig unterstützen würden. Zum Schluß gab der Vortragende noch der Hoffnung Ausdruck, daß auch die Stadtverwaltung, die Stadtverordneten und die Bevölkerung die Bedeutung dieses Weges einsehen werden. Die Anwesenden zeichneten sich in großer Zahl in die Anwärterliste ein, die noch offen liegt bei Otto Paul. Am Küsterland 19, in Langendreer, St. Piotrowski, Am Küsterland 21, in Langendreer, Heinrich Dietrich. Heinrich=Gustav=Straße 174, in Werne und G. Döring. Am Born 19, in Werne. Der Ehrenfriedhof fertiggestellt. Die im Sommer dieses Jahres begonnenen Umarbeiten an dem Ehrenfriedhof sind vor einigen Tagen fertiggestellt worden. Auf jeden Besucher des vorbildlichen Friedhofs wird das Neugeschaffene seinen Eindruck nicht verfehlen. Stadtteil Langendreer Folgen der Bergschäden. Gestern wurden die Reparaturarbeiten an den Bahnsteigen, den Ueberdachungen und den Unterführungen am hiesigen Personenbahn= hof endgültig beendet. Neuerdings sieht man andere Arbeiterkolonnen im Eisenbahngelande tätig. Auf der ganzen Güterzugstrecke Langendreer—Bochum, im Rangierbahnhof Langendreer und an den Auslaufen nach Dortmund und Witten sieht man allerorts Rottenarbeiter mit der Hebung der gesamten Gleisanlagen beschäftigt. Wie wir erfahren, sind stellenweise Hebungen bis über ein Meter hinaus erforderlich, da das gesamte Bahnhofsgelände Langendreer in den letzten Jahren um ungefähr zwei Meter gesunken ist. Stadtteil Geribe Hohes Alter. Gestern vollendete in körperlicher und geistiger Frische Frau Witwe Maria Kurtenbach, geb. Schwarzhoff, Bövinghauser Hellweg 238, ihr 80. Lebensjahr. Konzert des Städtischen Orchesters. Unter der Leitung von Konzertmeister Hans Treichler konzertierte auf Einladung der immer noch sehr stattlichen„Feierabendgemeinde" das Städtische Orchester im Borgmannschen Saale. Aus klassischer und romantischer Kunst war das volkstümlich gehaltene, leichtverständliche Programm zusammengestellt. Den meisten Anklang fand wohl Mozarts herrliches Konzert für Klarinette und Orchester, das Arthur Fischer in einer außerordentlich tonschönen und musikalisch geschmackvollen Weise zum Vortrag brachte. Den Anfang des Abends bildete Haydns in ihrer edlen Haltung so sehr an Mozart gemahnende Sinfonie Nr. 2=Dur (Londoner), deren klangliche Reize und intime Schönheiten sich freilich in dem Raum nicht sehr günstig auswirken wollten. Im zweiten Programmteil stand zwischen den Ouvertüren zu Webers„Freischütz" und Rossinis„Wilhelm Tell“ Händels gern gehörtes Largo und Boccerinis zierliches Menuett. Die trefflichen Darbietungen des ausgezeichneten Orchesters fanden in der zahlreichen Zuhörerschaft ein aufmerksames und sehr dankbares Publikum. Quittungskartennachschau. Die Revision der Quittungskarten wird fortgesetzt im Stadtbezirk Gerthe. Stadtteil Hiltrop Laßt Kinder nicht ohne Aufsicht! Das vierjährige Töchterchen Helga der Eheleute des Erwerbslosen Oskar Kr. aus der Gerther Straße trank in einem unbewachten Augenblick aus einer alten Medizinflasche, in der die Mutter Spritessig aufzubewahren pflegte. Ohnmächtig, mit böser Mund= und Magenverbrennung, mußte das Kind dem Krankenhause zugeführt werden. Stadtteil Harpen Bücherei. In der hiesigen Zweigstelle der Stadtbücherei findet die Buchausgabe in der Weihnachts= und Neujahrswoche nicht Donnerstags, sondern Dienstags, am 22. und 29. Dezember, nachmittags 3 Uhr, statt. 2. Christ. Beil, 1. Schriftführer Nobert Lilpop, 2. Adolf Wähner, Vereinsbote Wilh. Schulte, Fahnenträger friedr. Abraham, dessen Stellvertreter Emil Scheinhardt, Vereinswart Robert Lilpop. Das Vereinslokal Landsmann Wilh. Recke wurde beibehalten. Es wurde beschlossen, erwerbslose Landsleute, sofern sie das 50. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, ohne Eintrittsgeld in den Verein aufzunehmen. Zentralverband der Arbeitsinvaliden und Witwen. Die hiesige Ortsgruppe hielt ihre Generalversammlung ab. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Beetzen, 2. Büsselberg. Kassierer Kotowski, 2. Tomaschweski, 1. Geschäftsführer Liß, 2. Weiß. Beschlossen wurde, aus Sparsamkeitsgründen keine Kreiskonferenz stattfinden zu lassen. Der Kreisvorstand bleibt bestehen, und zwar 1. Vorsitzender und Rechtsschutzerteiler Neetzen, Lükgen Kastierer, Schäfer Schriftführer. Einen Vortrag über Invalidenversicherung hielt Kreisvorstandsmitglied Lükgen. Die Weihnachtsfeier findet am 9. Januar statt. st Stadttreis Wanne-Eicke! Neue Verschönerungsarbeiten des Städtischen Gartenbauamtes in Röhlinghausen. Die ersten Erdarbeiten zum Ausbau der Gartenanlagen am Röhlinghauser Volkshause sind in diesen Tagen wieder in Angriff genommen worden. Die nördliche Seite der vom Bahndamm begrenzten Fläche, die sich an die dem Röhlinghauser Volkspark vorgelagerten Grünanlagen anschließt, lag bisher vollkommen brach und soll jetzt als Notstandsarbeit von Wohlfahrtserwerbslosen eingeebnet und ausgebaut werden. Der dort bisher wuchernde Rasen wird abgestochen, um hier eine neue, sich planvoll in das Gesamtbild eingliedernde Wegeanlage zu schaffen. An der Seite des Weges soll noch Raum für einen etwa 1,50 Meter breiten Bürgersteig gewonnen werden. Zu Weihnachten bezugsfertig. Der große Neubaublock an der Lortzingstraße sowie der Neubau an der Hindenburgstraße im Anschluß an den Block der Florastraße ist bereits soweit fertiggestellt, daß die Wohnungen um Weihnachten berum bezogen werden können. Dadurch erhält der Wohnungsmarkt eine erhebliche Entlastung. Von der Jungfliegerarbeit. Samstag und Sonntag findet eine Ausstellung der hiesigen Jungfliegergrupve statt, die mit der ganzen Arbeit vertraut machen soll. Samstag leitet eine Ausstellung diese Werbeaktion ein. Der Flieger Espenlaub(Düsseldorf) wird persönlich vertreten sein. Eine Verlosung bringt wertvolle „Luftreisen". Zweimal Kastenwagen=Diebstahl. Einem Arbeiter wurde vom Hofe seines Hauses in der Röhlinghauser Straße ein zweiräderiger, rotgestrichener Kastenbandwagen mit selbstgeschmiedeter Achse und neuen Achsbuchsen gestohlen.— Einem Gastwirt wurde von seinem Hofe in der Burgstraße ein zweiräderiger Kastenwagen mit beschlagenen Holzrädern gestohlen. Handtaschenmarder bestiehlt Schülerin. Einer Schülerin wurde am 12. Dezember in einem Kolonialwaren= geschäft an der Hindenburgstraße aus ihrer Manteltasche eine Geldbörse mit 5 Reichsmark Inhalt entwendet. Vein Nachburgerkel Johnesbarichtes wunde dam Porsinzende LIl stadtteil Linden-Dahlhausen Abschiedsfeier für Vikar Grundmann. Am Diens##g abend nahm der nach Dortmund=Körne versetzte ##ar Grundmann Abschied von seiner Gemeinde, ## der er fünf Jahre gewirkt hat. Daß er sich während Zeit die Liebe der Pfarrangehörigen in reichem aße erworben hat, bewies die Abschiedsfeier, die im ten und Einglieinsübungsabende. ir das kommende Gauturntag soll se, die von der erfügung gestellt in wurde der 10. m.— Das Gauterturnen verbunür die Gründung werben. zwei gut besuchte harte trafen sich zwecks Einübung für das Gauaußerdem eine ufübungen, sowie rstunde in der vereinte die Verer. Hier wurden 18 Jugendbanner= ##ertüllten großen Saale des Horkensteins stattfand. Aum Eingang des Abends sang der Kirchenchor ein Beußungslied, ein Jungmann sprach einen Prolog. ##ach einer humorvollen Darstellung, die Pfarrer Fischer ##dichtet hatte, sprachen Pfarrer Fischer und Rektor Reisken für die Pfarrgemeinde, im Namen des alprogymnasiums Studiendirektor Ernst, für den #chenchor Rektor Funke und als Vertreter der Jukendvereine Herr Bäumer. Der Scheidende sprach inn zum letzten Male zu den Pfarrangehörigen. Zum Aechluß führten Mitglieder der Deutschen Jugendkraft Un Lustspiel auf.— Vikar Grundmann verläßt bereits leute(Donnerstag) Dahlhausen. Die Dahlhauser VikarFelle bleibt einstweilen unbesetzt. Stadttreis Wattenscheid Wattenscheids sparsame Verwaltung. Der Reichsdurchschnitt beträgt 7,39 Beamte auf je 1000 Einwohner. Für die Mittelstädte des Industriegebietes beträgt dieser Durchschnitt nur 3,5—.2. Wattenscheid aber beschäftigt auf je 1000 Einwohner nur 2,7 Beamte, einschließlich der Betriebsverwaltungen. Miteingerechnet in diese Zahl sind selbstverständlich die beschäftigten Angestellten. Auf Grund der verschiedenen Reichsnotverordnungen wurden die Gehälter der Beamten und Angestellten ab 1. Februar 1931 um 6. steigend ab 1. Juli 1931 staffelweise bis zu 13 Prozent gekürzt; dazu kommt die neueste Kürzung auf Grund der letzten Notverordnung mit 9 Prozent ab 1. Januar 1932, so daß alsdann die Kürzung im Höchstfalle 13-=22 Prozent beträgt. Die preußische Sparnotverordnung vom 12. September d. J. ändert die bisherige Besoldungsgesetzgebung in verschiedenen Punkten und fordert von den Kommunen Anpassung.“ Miteingeschlossen sind dabei die Gehälter für Dezernentenstellen. Im wesentlichen wurden die Spitzenstellen umgruppiert, in den mittleren Gruppen handelt es sich hauptsächlich um Regulierung von Zulagen, bei den unteren Gruppen waren die Aenderungen gegen bisher unerheblich. Der Regierungspräsident in Arnsberg hat von sich aus, wenn im ganzen gesehen auch unerheblich, noch einige Senkungen und Abstriche verfügt. Nach der Darlegung der Stadtverwaltung werden in einem vollen Etatsjahr gespart: bei der Beamtenbesoldung 142000 RM., bei den Arbeiterlöhnen 30000 RM., bei den höheren Schulen 130000 RM., zusammen 302 000 RM. Dazu kommen dann die Ersparnisse, die sich, wie die Stadtverwaltung sagt, noch nicht berechnen lassen. b Evangelischer Kirchenchor. Der Evangelische Kirchenchor veranstaltete im Saale Marrmeier seine Weihnachtsfeier, zu der alle aktiven Mitglieder erschienen waren. Nach der Begrüßungsrede des Vorsitzenden, Wohnungsverwalters Rehbock, folgte ein Musikstück. Den Höhepunkt der Feier bildete das„Christkind“ und der „Weihnachtsmann", die jedem Mitglied einen Weihnachtsbeutel überreichten. Wohlgelungene Tänze, Theaterstücke und gemeinschaftlich gesungene Weihnachtslieder bildeten den Schluß der schönen Feier. Katholischer Kirchenchor Wattenscheid=Westenfeld. Die Generalversammlung wurde vom ersten Vorsitzenden Brennecke geleitet, der sechs neue Mitglieder begrüßen konnte. Nach Erstattung des Kassen= und des Jahresverichtes wurde dem Vornsenoen Entlastung erteilt. Die Wahl zeitigte folgendes Ergebnis: Brennecke erster Vorsitzender, Strothkämper zweiter. Schriftführerin Frl. Kautzka, Kassierer W. Krumtünger. Anschließend wurden die Bücher= und Notenwarte sowie die Kassenrevisoren für das Geschäftsjahr 1932 gewählt. Das Dekanatsfest soll nur alle zwei Jahre stattfinden. Haus= und Grundbesitzerverein Günnigfeld. Der Vorsitzende Landsiedel erläuterte auf einer außerordentlichen Tagung die Bestimmungen der Mietberechtigung auf Grund der Notverordnung. Dann sprach Geschaftsführer Prangenberg über Preis= und Zinssenkung der letzten Notverordnung. Man beschloß, eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Wattenscheider Haus= und Grundbesitzervereine einzuberufen, um mit den übrigen Vereinen in Verbindung zu treten. Tagung der Kleingärtner. Am Sonntag fand die Jahres=Generalversammlung statt, an der Vertreter der Stadtverwaltung und des Provinzialverbandes teilnahmen. Der Vorsitzende des Provinzialverbandes Müller hielt das Referat über Wohnungswirtschaft und die Notverordnung. Er behandelte die Kleingartenbewegung und begründete die Existenzberechtigung des Reichsbundes der Kleingärtner. Als Vertreter der Stadtverwaltung sprach Stadtingenieur Hoose, der auf eine neue ministerielle Notverordnung hinwies, nach der bevorschußte Kleingärten nur an Mitglieder des Reichsverbandes abgegeben werden dürfen. Dadurch wird einem wilden Siedeln vorgebeugt. Alter Schützenverein Westenfeld 1788. Die Jahreshauptversammlung leitete der zweite Vorsitzende Becker, der zunächst der verstorbenen Schützenbrüder gedachte. Es wurde das Weihnachsfest besprochen. Da am zweiten Weihnachtsfeiertag der Freundschaftsbesuch des Schützenvereins Freisenbruch erfolgt, wurde die Kinderbescherung auf den 6. Januar verlegt. Nach dem Kassenbericht erfolgte die Vorstandswahl. Es wurden gewählt zum ersten Vorsitzenden Steiger Uebbing, zum zweiten Koch, zum ersten Kassierer Gottschalk, zum zweiten Eßmann, zum zweiten Geschaftsfuhrer Herr. Anschließend wurde dem Schützen Drießen der Wanderpreis überreicht, außerdem den Siegern die Ehrenscheiben, und zwar Hrch. Höschen in der Gruppe 1 und Ludwig Keißner in der Gruppe 2. Sachsen= und Thüringerverein Wattenscheid. In der Jahreshauptversammlung wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender Hermann Giebichenstein jun., 2. Heinrich Scheinhardt sen., 1. Kassierer Ernst Werner, Stadttreis Herne Die Winterspeisungen haben begonnen. Der Vaterländische Frauenverein hat die Winterspeisungen, die vorläufig vor allem Alleinstehenden zugute kommen sollen, aufgenommen. Die Kochzentrale befindet sich in der Rathausküche. Vom Rathaus aus wird das Essen in isolierten Behältern zu den übrigen Ausgabestellen transportiert. Das Essen kostet 10 Pfennig. Wieder Nachtfröste Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 16. Dezember Der Hochdruckrücken, der von Spitzbergen über England bis nach der Pyrenäenhalbinsel reicht, hat sich über Großbritannien verstärkt. Die Temperaturen liegen in Mittel= und Ostdeutschland zwischen null und minns drei Grad, während sie im Westen noch bis etwa plus drei Grad ansteigen. Infolge der Stauwirkung an den deutschen Mittelgebirgen wird von ihnen und dem Vorderland auf ihrer Nordseite vielfach schon Schncefall gemeldet. G; Fien W cht Vorhersage für Donnerstag: Bei heiterer Nacht allgemein Nachtfrost. Tagsüber wolkig bis heiter und Temperaturen nur wenig ansteigend. Schwache nördliche bis nordöstliche Winde. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Zunächst keine Aenderung des Witterungscharakters. Um Nord schwankende Winde. Wintersportmöglichkeiten im Sauerland Neuschneefälle am Kahlen Asten und in WillingenUsseln geben bereits Wintersportmöglichkeiten. In Winterberg=Stadt liegt ungenügender Neuschnee. In Winterberg=Kahlen=Asten liegen 15 Zentimeter Schnee. Die Schneedecke ist etwas verharscht. In WillingenUsseln liegt eine dünne Schneedecke, die noch nicht genügt. Auf den Bergen hat es jedoch mehr geschneit. Barometer Mittwoch, 16. Dezember Thermometer 7 Uhr 761.0 13 Uhr- 3C 24„ 765.0 24"+ 0C Zeiten für Sonne und (D Aufg..30, Unterg. 16.22 3 Aufg. 12.51, Unterg.— Die benuige nummer umsaßt 12 Seiten **# Wie Wfe. Trage IO REFPPATU U PRTST jeder Strumpf erste Wahl ren den unseren -Artikeln Bochum, Songardstrabe 11 F es ta Sonntag von—1 geöinet Abg.4 Zimm.=Wohn. m. Badez., Bülowstraße, Nähe Hattinger Str., sofort zu verm. Friedenemiet. 53,35 Mk. Ang. vrt. R. S. 9635 an die Geschst, dieser Ztg. Schöne 3 Zimmer Wohnung abgeschl., mit Balk., Badez., Abstellraum, Speisek., in rub.., z. 1. 1. bill. z. verm. Ang. u. S. T. 9636 an die Geschst. d. Z. Stadtmitte, Zentrbz. auch für Praxis geeignet, preisw. zu vermiet. Ang. unt. A 9791 an d. Gesch. Herrschaftl. Etage Werk für AutomobilzubeFührendes. hör sucht für Spezialartikel, glänzend einführen Hattinger Str. 226, auch als Ladenlokal geeignet, per sofort zu vermieten. Ang. unter L. F. 15 an die Geschst. dies. Z. 1 Waggon Apfelsinen engettoie 2 10 Stück .75, 0,55, 0,42 W0• AE der bei Automobllbesitzern gut eingeführt ist Gef. Angebote unter A. R. 1443 an die Ann.-Exped. August Rolef Gelsenkirchen, Vohwinkelstraße 1. 1. Etage =.=Wohnung am liebsten Tagerhaus im Mittelpunkt der Stadt zu mieten gesucht Angebote unter L. E. 2 an die Gesch. d. Zig. Bezugspreis ein Selbstabholer.1 kostet monatl. 20 Allgem. Anzeiger im Reklameteil Angebote von a Bei zwangsweis# verfahren usw n Anzeigen an best gegebene und a Gewähr übernor Mk. 250. UnfallGesch untere Wittener Str., mit Zentr.=Heiz., 3. 1 Jan. zu vermiet., auch für Praxis geeignet. Anfrag. unt. S. A. 9439 an die Geschäftsst. ds. Ztg. Herrschaftliche Ladenlokal zu vermieten. Bochum-Weitmar, Markstraße 405. mit Tango=Harmonika für Samstag, 19 12. gesucht. Roheger, Riemke, Ecke Moritz= u. Herner Straße 340. od. Anfänger., mögl. im Ofsertwesen bewand., aus der Automobilbranche bevorz., z. sof. Eintritt gesucht. Ang. m. Gehaltsanspr. u. F. K. 52648 an d. Geschst. Kaffee aus eigen. Rösterei Santos-Kaffee Perlkaftee.... „Dekade“7 Mischung Ein schöner Mindestgröße 200 qm,—4 Schautenster, nur allerbeste Lage, von Grob-Konzern zum 1. April 1932 gesucht. Angebote unter P. R. 9627 an die Geschältsstelle d Zig. erbeten. Pfund mit 4 Schaufenstern, Ecke König= und Alleestr., sofort zu vermieten. Näberes Freiligrathstr.24,prt. mit gut. Umgangsf., z. Besuch v. Ladengeschäft. ges. Kapital nicht nötig. Ang. u. Sch. 52612 an Gesch. mit Diele, komplett, Bad, Etagenheiz. u. sonst. Zubehör, ab 1. 1. 32 od. sp. prw. zu vermiet. Näb. in der Geschst. 152677 Pfund Ebrliche, im Fleischverk. Pfund Pfund für sofort gesucht. Wo. sagt d. Geschst. d. Ztg.(a9632 Vertreter(in) gesucht, zum Verkauf v. ansehnlich. Patent=HaushaligsArtikel, nur 0,75 Mt. sehr begehrt. Adress. u. A. G. 52720 an die Geschst. d. Zig. Kleines Große 3 Zimmer Wohnung (Neubau 1928) mit Bader. u. gr. Diele, z. 1. 1. 32 od. spät. zu verm. BochumWeitmar, Hennig= feldstr. 18, N. Berah. BACKARTIKEL Kokosraspel Haselnuß-Kerne Sübe Mandeln“ Zitronat... Pf. mieten gesucht. , mit Preis u. D. 52655 an die chst. dieser Ztg. evangel. günstig gelegen, b zu vermieten. Marienstraße 2 gutes mehl. Zunge Plund Zum 1. Februar 1 möbl. Schlalzimmer 2 Büroräume in Stadtmitte, part. od. 1. Etg. gesucht. Preisang. u. H. L. 1 Pfund gesucht. Angebote u. O. W. 52662 an die Geschäftsstelle d. Z. Krankheitshalb. sof. katholisches Anst. Familie sucht 8 Zimmel na. m. Preis unt. K. M. 52650 a. Gesch. Pfund h Berli Ueber Lon langt, daß jetzt das Verla durch Ame Auch englische durchaus mögl ten aus Gründ keit zum Verl den. Man wi stark gefährdettriebsmöglichke auch andere K Goldstandards lesen können. man einstweil über derartige in den Berlir tigte Abhängu 1 Ladenlokal und 1 Vierzimm.=Wohn. im Hause Bochum, Gußstablstr. Schniewind, Bochum Alleestraße 18. schöne, abgeschloss Pfund.65 Mädchen für alle Hausarbeit 52660 an d. Geschst. Kinderl. Ehep. sucht für 1. Januar bess. möbl. WohnSchlafzimmer N. Bongardstr. bevz. mit 2 Bett. u. Kochgelegh., Wäsche und Geschirr vorh. Ang. m. Preis u. E. 1948 an die Geschst. d. Pfund Pfund.78 6 Zimm., zum 1. 4. mieten. Nä Geschäftsst. Pfund.62 m. Zubeh., z. 1 Jan. zu mieten gesucht. Ang. u. W. E. 52635 an die Geschst. d. Ehep. sucht Pfund.75 . Küche ges. Vorzusell. m. gut. Zeuan. b 10 Uhr vormitt. sastroper Straße 91 gesucht. s14 Reier's Bierstuben, sal Dorstener Str. 59. FEINKOST =Zimm. =,=,4= u. Wohnung billigst zu vermiet. Nik. Haase..=Gerthe Sodingerstraße Kinderl. für sofort eine 2 Zimmer=Wohnung od. ein groß. Zimm. Ang. u. G. S. 52646 an die Geschst. d. Z. mit vollst. Einricht., für Lebensm., auch pass. für Obst u. Gemüse, nebst 2 Zimm. z. 1. 1. 32 z. verm. Wilh. Östermann, Bochum Gerthe, Holtbauser Str. 10 1 Pid..50 Dose.43..36. .32..28 in Tomaten. .. Dose.65U bben Pe-.850 3 schöne Dose Tlagenwehnung 6 Zimmer W. Hork. 1 Kranz Näbe Trankgasse, m. Bad u. Tel.=Benutz., einschl. Frühst., sof. gesucht. Preisangeb. unt. K. L. 52303 an die Geschst. dies. Z. n nur ruh. Familie zu vermieten. Alleestraße 19. Schöne Stadt, für sofort ges. Sich. Mietezhl. Ang. m. Preisang. unt. L. H. 52681 an die Geschst. dies. Z. Abg.=Zimm. Wohn. (Alt= u. Neubau) am 1. 1. 32 z. miet. ges. Rote Karte vorh. Ang. m. Preis u..U. 538 an die Geschst. Z. 1. April herrsch. Wohnung von—6 Zimmern mit Küche u. Badezimm., ev. m. Heiz., i. Stadtparkv. od. t. Ehrenfeld gesucht. Schriftl. Ang. nur m. Preis u. L. H. an die Geschst d. Z. Abgeschl.—=.= Wohnung mögl. part., Stadtmitte. v. 2 Pers. z. Dose.40,.05 eib. 120. 695 halbe Frucht zu vermieten. Dose halbe Frucht 5 Stück.25 # Kortumstraße Dose.78..68 ¼ Dose.50 sompiekt Bade. mit Dunkelkammer, komplette Badeeinrichtung. Balkon, 2 Keller, 1 Abstellraum, Dortmunder Straße 35 per sofort zu vermieten. Alle Zimmer mit Linoleum belegt. Melden Dortmunder Straße 37, II. Etg. rechts oder Telephon 646 30(a9624 .. 1 Ptd..55 trisch geröstet .... 1 Pfd. Haus 10 Zimm., m. Gart. u. Stallg., zu verk. Preis 4500 Mk. An2000—3000 Mk. Näb.Blücherstr.58, v. FETTWAREN WURSTWAREN Hußschinken.. 1 Pta.28 Schinkenspeck 1 Pia..20 Kassler Rippspeer 1 Pta..92 Westf. Plockwurst F1s.98 Westt Bauernwurst 1 pta.10 Holst. Cervelatwurst 1Pza l. 28 Holst. Salami.. 1 Pta..28 Fetter Spech# Pich- ors.63 Oek. Schinken schink,. Pf. U, J4 hochpart., z. 1. 1. 3. zu vermieten. F. A. Bergmann, Osk.=Hoffm.=Str. 16 (1. Etage). Schöne Johanniterstr. 16,1. E. Preise ohne Glas -Ltr.-Fl. 4 Im Neubau, renoviert, im Hause losetstraße 25. sofort billig zu vermieten. Naheres zuertragen bei Hingst. Bochum. taldenstraße 34 oder Telephon 63151 Nähe Unterführung Wittener Straße, in bester Lage und in herrsch. Hause einige Räume besonders für Büro= und geeignet(evtl. mit Wohnung) sofort günstig zu vermieten. Angebote unter L. B. 56 an die Geschäftsst. d. Ztg. z. verk. Bergmannsheil. Teilz. gestattet. Ang. u. T. E. 52656 an die Geschst. d. Z. ca. 100 qm groß, in gutem Zustande, zu verkaufen. Zu erfr. Wiemelbauserstr. 17, Hof Der Reichs Goerdeler Preisschilder ur Auf Grund die Befugnisse wachung vom Seite 747) vere i. d. Geschst.(52 KONFITUREN Vollm.-Schokol. 100--Tat. 0, 22 Vollm.-Kos.-Schok. Tatel.20 Marzipanteile..30..20 0,10 Hexengruppe“ Sestich.48 Persipan-Kartoffeln., Pd. 0. 24 Marzipan Kartoffeln 1, Pid.32 bewürr-Spekulat. o 80 6 80 0. 50 Pieffernüsse. 1 P1d. oes.50 Ripenbrot... 1 Pid.80 0, 50 Schok.-Spitzkuchen:.151.00 Thorn. Katharinchen 0 25.25 Schok.-Leokuchen Paker o. 85 WILD UND GEFLUCEL Suppenhühner... 1 Ptund.95.00 Junge Hatermastgänse 1 Ptd..08 0. 95 g. Hatermastgänse Geteile, 1 Pid..30 Karstr. 16, 3. Et., r. Freundl. möbliertes Mansardenzimm. m. Morgenk., f. 1 od. 2 Pers., g. bill. z. om. Schön möbl. Zimm. mit od. ohne Pens., Brüderstr., preisw. zu verm Näh. in der Geschst.(51829 Geldschrank Buro oder Laden 2 Schreibmaschinen Kleider= und Aktenschränke und sonstige Büro=Uten stlien, gebraucht, zu verkaufen. Koch, Kortumstr. 12 von 4 Räumen, 1 Mans., 1. Etg., im Ehrenfeld. Ang. u. .E. 52651 a. Gesch. mit Lagerraum oder Werkstatt und Einfahrt, ca. 100 qm. ganz oder geteilt, zum 1. Januar 1932 zu vermiet. Jausmann, HIumboldtstr. 29. Tel. 61498 Rectenerstr. I5, gut und behagl. möbl. Zimmer in ruh. Lage, z. 1. 1. 32. z. verm. sowie einfach möbl. Zimmer sofort preiswert vernttcten. 10 Stück Wer Brot o Schaukästen, au oder im Straß ist verpflichtet, versehen, aus! lich ist. Die Anbrin derlich, wenn Preisverzeichni Läden und Sch gebracht ist. 10 Stck..10 volltett. o 1 Ptd. Sse1 81 volltett... .. 1 Pid. Sehr schön möbliert. Wohn= u. Schlafz. in gutem Hause in Stadtmitte an berufstät. Dame oder Hru. z. 1. Jan. zu verm. Ang. u. Z. A. 1040 an die Geschst. 3 moderne, fast neue Damen= billig zu verkaufen oder gegen HerrenPreise ohne Glas Mehgerei od. geeignetes Lokal zu miet. ges. Ang. mit Preis u. M. G. 52578 an d. Geschst. Doristr. 19, Ebert, ein oder zwei möb lierte Zimmer zu vermieten.(52584 Wer Brot ohne sie sichtba nicht ausg ten in§ 1 Abse anzubringen. 2 Betten, Badeeinrichtung und eine Mangel preisw. zu verk. Kortumstr. 68, Hutgeschäft .... 1 Pfund 30...4 Plund 1 Pfund.90..80 1 Pfund 150..40 geschenk. Radioan lage, Netzanschl., Pa. ladin 20, neu, billig zu verkauf. Kortum straße 129, 3. Eig. Größerer Posten Auf den das Gewich Kleingebäck an, leneinheit höch gebenden Gewi 21z0llige Drahtnäge! billig abzugeb. Ang. u. P. G. 52668 an die Geschst. dies. Kleingebäck den, Brötchen, sache Hörnchen nungen oder a lackiert, billig zu Brückstr. 16, 1. Etg. Fast neuer KlubLedersessel billig zu verkaufen. Bochum, Wittenerstr.(51,.E. Herd, Küchenschrank, Kleiderschrank, Bettstelle mit Matratze, Waschkommode, Tisch, Stühle billig z. verkaufen. Fruchter, Marienstraße 31. Wer Frisch Sorten in Lät oder in der# ist verpflichtet, versehen, aus lich ist. Die Anbri derlich, wenn Preisverzeichn den Läden un angebracht ist. Wer Frise Sorten im Kl stellen, ist ver #en Warer genügendes Continental=, Erikau. Mignon=Schreibm. illig zu verk. Ang. unt. K. S. 52705 an die Geschst. dies. Z. Weihnachtsgeschenk! Ein zahm. Papagei, Kindertisch, Gessel, eiserne Bettstelle m. Matr. bill. z. verk. Kronenstr. 20, 3. Et. Nähmaschinen erst. führ. Fabrikat, zu Vortriegspreisen. Alte Maschine wird hoch in Zahl. gen. Ang. u. H. E. 52721 an d. Geschst. d. Z. Weihnachtsgeschen!! Neue, z. erleuchtend. Fayrtrichtungs=Anz. für Fahrräder und Motorräder,.Selbstostenpreis z. verk. Mühlenstr. 20, 1. E. 3 gebraucht. Räder billig zu verkaufen. Hellweg 25. Neumarkt(Laden) Piano verk. Beamter um zugshlb. bill. Nicht an Händler. Ang. u. A. S. 2 an d. Gesch. 1 Kasperle=Theater groß, u. div. kleine Spielsachen zu verk. Mühlenstr. 20, 1. E. geg. Futterkosten u. Sicherheit zu verleid. Zu erfr. in der Geschäftsst.(52589 Gut erhaltenes fast neu, bill. z. verk. Ernststr. 8, 1. Etg. Wegen Wegzug zu verkaufen: Gr. komb. Herd, Dauerbrandofen Einige gute Schüler: Geigen Sehr billig! Baarz, Yorkstr. 14. Schnell=Lieserwagen gibt billig ab W. Taddig, Kortumstraße 27. HNACHTS-VERKAUE echt Eiche für 53, Mk., Stühle. Eiche km. Leder in Federn 12 Mk. Frisiertoilette echt Eiche, 75 Mk. Eßzimmerbüfett 180 cm br., modern 175 Mk. billig zu verkaufen. Verkehrsstraße 16. Gr 42, wie neu, 1. Qual., umständeh. billig abzug. Näh. Uhlandstr.35, Zimm. 316, Werkt.—.30 Uhr auß. Samstags Weibnachtsgeschenk! Kanarienhähne fl. Sänger, v. 5 Mk. an abzugeb. Elsaßstraße 6, 1. Etg. Johann Ramverdick Schuhmachermeister gegr. 1897 Malteserstr. 25 Ruf 62628 Spezialgeschäft orthopädisch., hygienisch. Fußbekleidunge für alle Arten Fußleiden Llehrfach pramtiel! mit höchsten Auszeichnungen Saubere zen umständehalber zu verkaufen. Blücherstr. 44, 3. Et. Geige billig zu verkaufen. Mayerstr. 34,.Et.,I. Fast neuer Klappwagen billig zu verkaufen. Emscherstr. 21, part. Günstig für Hausierer! Alleestraße 14. m. Flachw. zu verm. Ang. u. U. O. 52698 an d. Geschst. d. Z. Hanes=Fhobtrad gebr., billig abzug. Kurze, Rottstr. 25, 1. Etage. Futterkartosseln Zir. neu, f. unters. Pers., billig zu verkaufen. Wittelsbacherstr. 5, 2. 2 gebrauchte Pianos 1 Harmonium sehr gute Instrumente, zu berabges. Preisen. eillig zu verkaufen. Osk.=Hoffm.=Str. 46, Schreinerei, Einf. Radto tompl. Anl., 3 Röhr. Kramolin, billig zu verkaufen. Krüger, Große Beckstr. 8. Komplett eingerichtete, befindliche Mantel Futterkartosseln Zir. .50; Steckrüben Ztr. .50: Industrie Ztr. .— bis.30: Salat Kartofseln Ztr. 4,50 frei Haus. Bentlage Vereinsstraße 34, Telephon 68132. zum Kochen u. Backen 18 Stück.00 14 Stück.00 12 Stück.00 10 Stück...00 Eier=Spezialhaus, Adolfstraße 11. Seidenkleid(Gr. 46) sast neue Lackschuhe Gr. 39), 1 gr. echt. Mantwurfschal z. v. 9761 Geschst. d. Zig. Mühlenstr. 20, 1. E. Annahmeschluß am Freitag, dem 18.12 Ws Kc W Wnc Kc W M W K