Nr. 288 7 38. Jahrgang Mittwoch, den 9. Dezember 1931. Täglich außer Samstag 10 Pf Samstags mit illustr. Beilage 20 Pf. — G und— Bezugspreis einschl Botenlohn.40 Mk monatlich, oder 1 20·Mk. haldmonatlich: Seibstabboler.10 Mk bzw..05 Mk. Uniere Beilage„Die Bochumer Illustrierte“ kostet monatl. 20 Pf., die Funkbeilage„Hör mit mir“ kostet monatlich 30 Pf. Rügem Anzeigenpreis: Für 1 Millimeter Höbe in 25 Millimeter Breite 10 Bl., im Reklameteil 50 Pf.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Taris.) Angeboie von anderen Zeitungen und Vermittlern werden nicht befördert Bei zwangsweiser Beltreibung der Anzeigengebübren durch Klage, bei Konkursverfahren uiw, wird der bewilligte Nachlaß binfällig. Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen, auch für durch Fernsprecher aufgegebene und abbestellte, sowie undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr übernommen— Schluß der Anzeigenannahme 4 Uhr nachmittags. Mk. 250. 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Fernsprech=Anschlüsse Sammelnummer 67551— Postscheckkonto Tortmund 1760. De Rcde Roteerlel... Senkung der gebundenen Preise um 10 v. H.— Ernennung eines Preissenkungskommissars.— Zinssenkung der festverzinslichen Papiere und Hypotheken um 25 prozent.— Allgemeine Zinsverbilligung.— Abbau der Hauszinssteuer, zunächst 20 v. H.— Mietsenkung um 10 bis 15 v. H.— Lohn= und Gehaltssenkung auf den Stand vom 10. Januar 1927.— Beamtengehaltssenkung um 9 v. H.— Erhöhung der Umsatzsteuer auf 2 v. H.— Einführung einer Rapitalfluchtsteuer.— Senkung der Frachten.— Allgemeines Uniformverbot.— Verstärkung des Ehrenschutzes.— Sofortiger Weinnachtsburgfrieden. Dei Schiapsiric, Berlin, 8. Dezember. Die Notverordnung ist erschienen. Lange Wochen hat die Oeffentlichkeit auf dieses Dokument gewartet, das für die Wirtschaft neue Möglichkeiten erschließen soll. Der Lauf der Dinge hat in uns wie in Millionen Deutschen den Optimismus stark gedrückt. So können wir einstweilen nur annehmen, daß auch die heute ergangene Verordnung nur ein weiteres Ausufern der Virtschaftskrise und damit der sozialen Notstände vermindern kann. Auch das aber wird erst der Erfolg zu beweisen haben. Dagegen wissen wir, die Volksmehrheit und die Reichsregierung selbst, daß diese Notverordnung die letzte ihrer Art war, und daß zu der großen Bürde, die heute schon auf allen Volksschichten lastet, nicht neue Opfer mehr gehäuft werden können. Auch heute, nachdem der„große Wurf“ getan ist, darf man nochmals feststellen, daß diese Notverordnung der gleichzeitigen Preis= und Lohnsenkung ein Vierteljahr früher hätte kommen müssen, um Härten zu vermeiden, die der bereits angefangene Krisenwinter allen Volksteilen gebracht hat. Auch heute wird man den nationalen Ernst und die Energie Kanzlers nicht in Zweifel stellen können, aber gute Leit wurde vertan, als man den Wirtschaftsbeirat als Sachverständigengremium in die Vorverhandlungen einbezog. Mit schärfster Kritik sieht die Oeffentlichkeit, ohne Unterschied von Klassen, Berufen, Schichten und Parteien, auf das Verordnungswerk. Tief greift es in den Geldsäckel aller Werktätigen. Diese Kritik wird sich seigern, falls die Preissenkung nicht in absehbarer Zeit ihre Früchte zeitigen sollte. Es ist das letzte öffentliche Versprechen, das diese Reichsregierung dem Volke hier abt. Der große außenpolitische Augenblick, vor dem Leutschland mit dem Beginn der Tributverhandlungen seht, kann vielleicht diese Kritik und das offene Aufbeechren gegen die Notverordnung herabmindern, wobei ingegeben werden muß, daß jede Reichsregierung, wie ##aich immer sie geartet wäre, ganz ebenso, wenn nicht mit noch drakonischeren Mitteln, in die Rechte jedes Leichsbürgers eingreifen müßte, um auf der einen Seite die Wirtschaft noch einigermaßen in Gang zu talten, auf der anderen Seite das höchste Gebot eines votleidenden Volkes und einer notleidenden Wirtschaft zu erfüllen: die sozialen Forderungen. So wird man gerade diese letzte Notverordnung ###er dem Gesichtswinkel einer nationalen und sozialen Lerbundenheit betrachten müssen, ohne damit der Reichs###gierung in ihren einzelnen Verordnungen beizupflich# Was hier verordnet wurde, drückt schwer auf alle ###ise. Es ist fast eine Operation ohne Narkose. Aber ##ließlich muß auch ein klarsehender Arzt solche Ein###ife bei vollem Bewußtsein seines Kranken vornehmen, 1 ihn zu retten. Noch gibt man sich der Hoffnung hin, sich am deutschen Volke jenes böse Sprichwort nicht #ülle:„Operation gut verlaufen, Patient tot“. Daß ###st diese letzte Notverordnung der deutschen Wirtschaft Bicht gleich neuen Auftrieb vom Krankenlager geben ##rde, dessen war sich jeder bewußt. Man wird auch # Zanzler aus einer weiteren Zuspitzung der deutschen Frhältnisse nicht allein einen Vorwurf machen können. t Jug und Recht hat Dr. Brüning erst heute abend, # er erstmalig seit Beginn seiner Kanzlerschaft zur ###tschen Presse sprach, das Wort geprägt, von„einer #eflationspolitik, die uns von außen #raufgezwungen wurde“ .„Bei Erkenntnis aller jener Fehler, die seit der In## ion sowohl von deutschen Reichsregierungen wie von V i r t s c h a f t b e g a n g e n w o r d e n s i n d, i s t d i e I n f e k t i o n unsere an sich gesunde Wirtschaft von außen her Iingetragen worden. So muß man auch diesem Kanzgigs, aller Kritik sein Recht zukommen lassen, daß er wichrsraugsfreudig der Dinge Herr zu werden ver## und daß es menschlicher Objektivität widersprechen i5, wollie man nun in Dr. Brüning allein die Ur% unserer wirtschaftlichen und innerpolitischen Zuess, lchen, wie dies heute bereits in breiter Oeffent#sch, Iaucht. Kaum ernstere Stunden durchlebte das II. B.###, vielleicht noch in jenen Jahren, als durch „Issetzung Rheinlands und Westsalens fast ebenso #. Leutsche zum Feiern gezwungen waren. Heute jegerstärkt sich diese seelische Bürde durch eine Schul###von annähernd 30 Milliarden Reichsmark und 0 d e n i n j e d e r B e z i e h u n g f e h l e n d e n G l a u b e n, a l s ##n seiten Frankreichs oder eines seiner ehemaligen Uerten irgend eine Aenderung jenes Vertragssystems zu erwarten, das mit Deutschland auch die gesamte Weltwirtschaft in den Hexensabbat hineinriß. Wenn die in der neuen Notverordnung behandelten Fragen dieses Bewußtsein des Auf=sich=selbst=Angewiesenseins wachzurufen vermögen, wenn die tiefen Eingriffe in die privaten Rechte die Lauen im Lande, die unentwegten Optimisten, wachzurütteln vermögen, dann wird auch dieser neuen Notverordnung ein positiver Gedanke inne wohnen, der in diesem Zeitpunkt höchster Gefahr wenigstens für einige Wochen und Monate den innenpolitischen Kampf vergessen läßt. Die Losung kann nicht heißen für oder gegen Brüning. Dieser Kanzler ist im Augenblick neben dem Reichspräsidenten nur ein Exponent der höchsten Reichsgewalt. Die Losung heißt:„Deutschland!“ Wird so auch unter einem anderen Regimeheißen müssen. Anders aber als mit den schärfsten Eingriffen in Rechte und Eigentum wird keine Staatsmacht diese Krise meistern können. Die Lasten, die dem deutschen Volke dann aufgebürdet werden, könnten vielleicht anders verteilt und anders geartet sein, aber es werden ebenso Lasten bleiben. Man wird auch diese Notverordnung kritisieren. und das mit Recht. Man wird vielleicht sogar noch später Aenderungen an ihr vornehmen, falls die Reichstagsparteien auf eine Einberufung des Parlaments und damit auf die volle Aufhebung verzichten würden Aus außenpolitischen Gründen aber wäre eine Kabinettskrise zurzeit nicht am Platze, zumal sich kaum eine Regierungskoalition finden würde, die heute die Verhandlungen über Stillhaltung und Tributlasten übernehmen würde. Solche Betrachtungen haben mit Parteipolitik nichts zu tun. Sie erwachsen aus einer kühlen und nüchternen Ueberlegung der Dinge, wie sie sich heute darstellen. Das Kabinett Brüning in dieser Form ist kein Ewigkeitsformat. Da es aber sozusagen ohne Parteibindungen besteht, wie übrigens auch diese„Notverordnung beweist, die allen Klassen und Schichten Opfer auferlegt, so scheint es immer noch während der wirtschaftlichen Notkrise der zuverlässigste Hüter von Sachlichkeit und einigermaßen sozialer Gerechtigkeit zu sein. Man weiß nicht, was die nächsten Wochen oder Monate bringen werden. Eins aber steht fest: diese Notverordnung war der Schlußstrich nach innen und außen. Die Leistungsfähigkeit des deutschen Volkes ist bereits jetzt überschritten. Diese Mahnung hat der Kanzler in seiner heutigen Rundfunkrede klar auch an das Ausland gerichtei. Die europäischen Mächte haben es in der Hand, aus Deutschland wieder ein aktives, sicheres und beständiges Glied in der Weltwirtschaft zu machen oder durch Zerreißung jeglicher politischer und wirtschaftlicher Bindung mit Deutschland sich selbst dem Schicksal zu überantworten, das dann Europa droht: das Chaos. Brüning hat das letzte Mittel zur Abwendung nicht außer acht gelassen. Jetzt hat das Ausland das Wort. Michael Haupt. Rolverordnung unierzeichnet Berlin, 8. Dezember. Reichskanzler Dr. Brüning begab sich heute abend gegen 6 Uhr zum Reichspräsidenten, um diesem die Notverordnung zur Unterzeichnung vorzulegen. Von der erfolgten Unterzeichnung des Gesetzeswerkes durch den Reichspräsidenten machte Dr. Brüning kurze Zeit später den zahlreich im großen Kongreßsaal der Reichskanzlei versammelten Journalisten Mitteilung. Anschließend erläuterte dann Reichsfinanzminister Dr. Dietrich die Einzelheiten der Notverordnung. Die Reichsregierung sei bei der Aufstellung der Notverordnung, so sagte Dr. Dietrich, u. a. von dem Gedanken getragen gewesen, in jedem Falle die Sicherheit der Währung zu erhalten und die verschiedenen Haushalte zu balancieren, was in weitestem Maße geschehen sei. Außerdem habe man auch Rücksicht auf die deutsche Rußenhandelsbilanz nehmen müssen, die sich auch im November aktiv erhalten habe. Die Klippe für die deutschen Maßnahmen sei die deutsche Zahlungsbilanz. Um sie aufrecht zu erhalten, habe man ebenfalls zu den schwer einschneidenden Verordnungen greifen müssen. Die Veröffentlichung des Wortlautes der Notverordnung mit der Erklärung der Regierung ist auf Mittwoch verschoben worden. Der Zithan der Veroronuug Sreise und Zinsen Berlin, 8. Tezember. Wie von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, besaßt sich der erste Teil der Notverordnung mit dem Problem der Preis= und Zinssenkung. Die gebundenen Preise werden sämtlich um 10 Prozent gekürzt. Wenn diese Senkung nicht durchgeführt wird, so gelten alle Vereinbarungen als null und nichtig. Das Kabinett hat sich aber nicht entschlossen, die Kartelle aufzulösen. Der Wirtschaftsminister kann über diese Grenze aber noch hinausgehen und den Zeitpunkt für die Herabsetzung vorschreiben. Der Preis für Kohlen und Kali wird ab 1. Januar ebenfalls um 10 Prozent gesenkt. Auch der Preis für Stickstoff soll ab 1. Januar gesenkt werden. Es ist auch Vorsorge getroffen, daß sich die Herabsetzung des Kohlenpreises im Kleinhandel auswirkt. Der Leipziger Oberbürgermeister Dr. Goerdeler ist zum Preissenkungskommissar ernannt worden. Er hat die Aufgabe, die Durchführung ständig zu überwachen und bei weitestgehenden Vollmachten unter Umständen Maßnahmen zu treffen, die bis zur Schließung von Geschäften gehen. Sein Aufgabenkreis erstreckt sich auf den Abban der nicht gebundenen Preise. Das schwierigste Problem ist die Zinssenkung. Die Reichsregierung hat sich entschlossen, die Zinsen für die festverzinslichen Papiere zu senken, und zwar sowohl die Schuldverschreibungen des Reiches, der Länder und der Kommunen als auch private Papiere dieser Art. Die Zinssenkung soll durchgeführt werden bei 8 Prozent oder weniger auf 6 Prozent, bei Zinssätzen von mehr als 8 Prozent im Verhältnis von 8 zu 6. Diese Regelung gilt auch für Hypotheken und Pfandbriefe. Es wird ausdrücklich unterstrichen, daß die Art der Durchführung von vornherein eine Schwächung solcher Papiere ausschließt. Der Reichskommissar für das Bankgewerbe wird durch Vereinbarung mit den Spitzenverbänden eine Senkung der Debetzinsen herbeiführen. In den Fällen, in denen eine Vereinbarung nicht möglich ist, hat der Kommissar das Recht, von sich aus Festsetzungen zu treffen. Durch Verhandlungen mit der Reichsbank ist eine Annäherung des Lombardzinssatzes an den Wechselzinssatz herbeigeführt worden. Die Senkung beträgt zunächst 1 Prozent. Von besonderem Interesse ist, daß die Steuerverzugszuschläge ab 1. Januar aufgehoben werden. Sie sollen künftig bei reinen Verzugszinsen (also wenn einfach ohne jede weitere Ankündigung nicht gezahlt wird), 1 v. H im Monat, sonst aber 5 bis 8 v. H. betragen. Kauszinsstener und Mieten Die Hauszinssteuer soll allmählich abgebaut werden. Sie wird zunächst zum 1. April um 20 Prozent gesenkt, dann später für die Jahre 1935 und 1936 auf 75 Prozent, für die folgenden Jahre auf 50 Prozent, bis sie am 1. April 1940 ganz verschwindet. Dieser Abbau wird zunächst dadurch sichergestellt, daß die Hauszinssteuer nach bestimmten Sätzen sofort abgelöst werden kann. Die Mietssenkung ergibt sich aus der Herabsetzung der Hypothekenzinsen, und zwar für Alt= und Neuwohnungen. Es soll eine Senkung der Mieten der Altwohnungen um 10 vom Hundert ermöglicht werden mit sofortiger Wirkung. Bei den Neubaumieten soll eine Senkung der Mieten um den Betrag eintreten, der durch die Senkung der Zinsen für Hypotheken eingespart wird. Dort wird eine höhere Senkung bis zu 15 vom Hundert erfolgen können. Eine allgemeine Regelung ist jedoch nicht möglich mit Rücksicht auf die verschiedenartige Belastung der Grundstücke und den verschiedenartigen Zeitpunkt der Erbauung. Wo die Zwangswirtschaft nicht mehr besteht, ist die Möglichkeit der einmaligen Kündigung vorgesehen und zwar zum 1. April. Das gilt auch für gewerbliche Räume. Vollstreckungsschutz Durch Schutzvorschriften zugunsten der Landwirtschaft und des Hausbesitzes kann bei der Zwangsversteigerung von Grundstücken im Falle einer Verschleuderung der Zuschlag verweigert werden. Dies wird als vorliegend angesehen, wenn das Gebot unter 70 v. H. des Wertes des Grundstücks bleibt. Für landwirtschaftliche Grundstücke wird vorgesehen, daß sich der Grundstücksbesitzer unter Zwangsverwaltung stellen darf, um eine Zwangsversteigerung abzuwenden. Unter den sonstigen wirtschaftlichen Maßnahmen sind steuerliche Erleichterungen für die Aufteilung von großen Gesellschaften vorgesehen, die Aufhebung der Mineralwassersteuer, die Ausprägung von Vierpfennigstücken sowie eine Reihe von Verwaltungsmaßnahmen, die in der Hauptsache technischer Natur sind. Jozialversicherung und-Fürsorge Hier handelt es sich bei der Krankenkasse um eine Aenderung des Verhältnisses zwischen Aerzten und Krankenkassen. In der Unfallversicherung ist eine Beseitigung der kleinsten Renten vorgesehen. In der Invalidenversicherung werden kleinere sachliche Aenderungen vorgenommen. Löhne und Gehülter Der zweite Teil der Notverordnung behandelt in erster Linie die Frage der Löhne und Gehälter der Arbeiter, Angestellten und Beamten. Es ist vorgesehen, daß alle Tarifverträge am Tage des Inkrafttretens der Notverordnung gekündigt werden mit der Maßgabe, daß die Lohn= und Gehaltssätze auf den Stand vom 10. Jannar 1927 heruntergesetzt werden. Jedoch soll die Kürzung nicht mehr als 10 vom Hundert betragen, wenn nach dem 1. Juli 1931 bereits eine Kürzung erfolgt ist. War seit dem 1. Juli 1931 keine Kürzung erfolgt, so tritt eine Senkung um 15 vom Hundert ein, keinesfalls aber unter dem Satz vom 10. Januar 1927. Diese Bestimmungen gelten aber nur für alle Löhne und Gehälter, die im Rahmen von tariflichen Vereinbarungen geschlossen wurden. Eine Ausnahme wird im Kohlenbergbau ge macht, wo eine sofortige Herabsetzung der Löhne um 10 vom Hundert erfolgt. Ueber Streitpunkte, die sich ergeben, kann der Schlichter angerufen werden. Die Löhne und Gehälter in Reich, Ländern und Gemeinden sollen bei den Beamten um 9 Prozent und bei den Arbeitern um 10 Prozent gekürzt werden. Die neunprozentige Kürzung der Beamtengehälter wirkt sich praktisch ebenso aus wie die zehnprozentige Kürzung der Arbeiterlöhne, da als Grundlage für die Kürzung bei den Beamten das ursprüngliche Grundgehalt angenommen wird, während bei den Arbeitern vom gegenwärtigen Lohnstand ausgegangen wird. Die Senkung der Beamtengehälter tritt am 1. Januar 1932 in Kraft. Erhöhung der Mmsatssteuer Ein weiteres Kapitel der Notverordnung enthält Maßnahmen zur Sicherung des Haushalts. In diesem is in der Hauptsache eine Erhöhung der Umsatzsteuer auf 2 Prozent und die Erhedung einer Ausgleichssteuer für die Einfuhrwaren vorgesehen. Hiervon werden jedoch Rohstoffe bis zu einem gewissen Grade ausgenommen. Im Zusammenhang hiermit ist die Einführung der Phasenpauschalierung vorgesehen. Die Zahlung der Einkommen= und Körperschaftssteuer wird um einen Monat vorverlegt. esAbeug, eschegr be de pode der ,säh,öigen Sielen die Sieueramuesievererdnungen, speise, esoioreshesietzen, daß immer noch eine Anzaht besonders leisungesähziger Steuerzahler inz, Auet gen ist. Um gegen derarige böswilige Kapitalflucht mit den—=Bhon ,ieert Stenetz wperde, alle diesenigen erer Aung eine logenoue. z, Mz 1831 655 31. Mirz 1333 über 200000 Mar, en de in der Zeit von or.—5t, 1991 einen Bette hres in Dentschland bekannten o erhoben. Für den Fal, daß die bersenden Koptgllächtlige Letessten Steuernnahbrchrgen. igzngen fabeur. u, Fruse ber Bärfenumf asheuet. ester, Aoschuy, der, Aopve Zirmen, Baxsenunsagzstener die ire Vörsengeschäfte inersalte. der steuern zu gestalten. eschiet sche Klein, ie hsech Kelsech escen e eich chcschine en. kung gebundenen Preise bedeuten eine starte Erleichterung für „e4 Dde alteheeigen Bele Veeschartun#### et hzpe#ag Lugen gun .“ und Abzeichen stischer Verbände hat sich udernen un.Päitzsiand erwiesen. Reichsprästzent nahmstos 9: Zeschzpräsdent hat sich ferner 989en Sf.e znden Petschen bieten.“ Der Reichslaudter shlob:„Alaunge schweige: 24 Arbeitens scheint mie trg Plicht des gewisenhasten„Reden. Ich werde nient alem größer zu ein al., abe, uier unsere Leiden Hir Verborchugen und Vun,ue vie gange Erkenntnis der weozuthuschen versuchen. g g1, Versuche, danach sich schrecklichen Wirklichteit und v.„heit alein die Völer einzustellen, baben in der Versgie zugle neberlegung s um Wiederauftieg oebrgen Mitempfinden mit den Lei. nicht ein Manoek an ist hielnehe die schwere Verantwor ung, die au Gefühl anders als in der sorgjältigen un. terordnung unter die Pflichten ihres Amtes zu äußern.“ 1. Beilage zu Anzeiger u. Wenlerr Pteis., 2610 Schphzölle in Gicht in der Durchführungsveroronung— Neue Schatzzone in Nichl er tin, 8. Oegzemuder. z, um 250 Wilianen, aus einer Eruturn ue Der Frei In X 2 erwartet man eine Verbilligung Senkung der Eisen. lung der gevundenen Pi Ichuis des inneren Sriedene gauge us iueren Fichens Rieten Aich. der leitte Teit der Aowverordun gi, Zie= Länzervetmächzligen, zur Waffenablieserung aufzufordern und Trasan un bund uicen Asdenueh ud oprig ge sghäsche Vestisgeg. i, Shie nis nicht unter drei Monaten bestraft. Außerden sind bis zum 3. Jauuar zur Sicherung des Weihnachts: friede, alle Versammlungen sowie alle Aufzüge unter freiem Himmer erstechen Chuldn . ur., Se A e. l il le n n ne e eege. ne Peue un due, Aeue ue. Aeceee aeen ue eenb der Gesegae, Halgrichtgn, chend dem an Samtag gesaoten Beschlut der gag Bug weren eu Grud ber..magnggmen um digen Taristomwmiston in Zeichsbahn um 300 Millio= Schutz der dentschen Wirschaft sur die nächte Zeit iu. riedens alle Bersammlungen sowie alle Aufzüge unter freiem Hi Abtragung der privaten alAischten Song#en guigen Im Zusammenhang mit diesem Rotverordnungswer ,eisweise zr Zieperschätzung ihrer Entwiclungs= und ErSchulden, die zum Wieveraufbou de zud, vont enischeidender Bedeutung. Die Möglichteit, dieser Aufgabe ge. Salen be Aoslonues, Kisgelsage Peritfsche Khlese Vertsbeik herulselrlezes Der weis v. ,eichtsmmt und nicht ewa eine mangelnde Zahlungssereischaeft Deusclands ber deutet. sannahmegl Die Randsuntler? des Kanzlert Berlin, 8. Dezember. der deutschen Güterwirtschaft zu lösen, soweit dies Jahr vermindert wird. Aus einer Die Aiise des Ronineng. Rede Stegerwalds in Münster eien 1ds Jete de auen. Aeuenedug, de eun Iase Kh äsies heaese felsecher tuicd de hlseansche. Maßnahmen der Reichsregierung sind außer= des Kommissariats eine Selbstverständlichkeit.“ e e hugen, v. uz i i Pelhar) Diskonsenlung? Wie das La mitteilt, sind in amtes Westfaler Arbeitsdienstes s 139a AVAT zum 30. Nove Anfang Dezem Maßnahmen ar tigungsmöglichk bereitgestellt we vom Landesarb kannt worden; rund 3200 Arb dings bleibt die dienst beschäftig der zugelassene ständlicherweise nach und nach wird auf Grun nahmen, zum 2 Kultiviern 3 Immerhin wu Arbeitslose bei dienstes in We In Bochun wird aufgrund nahmen an elf ——„ heute abend Derkin, C. Reichskanzler Dr. Brüning hielt heute aben Die u hesenden Motziobur.i- Resiasteies die Velt. Sie sind bedingt durch die unerträglichen Lasten, die dem deutschen Volk im vergangenen Jahrzehnt auferlegt wurden. Aber sie gehen anderseits auch zurück auf Fehler, die wir selbst in den vergangenen Jahren gemacht haben. Tag für Tag schreitet die Zerrüttung der Weltwirtschaft fort. Wirtschaftskrieg von ungeheurem Ausmaße ist entbrannt, der bigitergträgert.##ter Welt zu unlergruben broht. Sollen diese Gefahren gebannt werden, dann dürfen die Entschließungen der Regierungen der hinter der Erkenntnis zurückbleiben. Durch Festhalten formalen Rechtsauffassungen kann die Lage der an formalen Rechtsauffassungen kann die LaWelt noch nicht gemeistert werden. Großs ggr#c. sungen müssen gehundeg. gonstruktionen Wir.g Ge. nicht mehr durch überholle Konsteuttionen und Ge dankengänge der Vergangenheit belastet ist. Wi abermals bei Teillösungen stehen bleiben, die an der zwangsläufigen Gesamtlage vorbeigehen, so würde sich schnell erweisen, daß sie nicht nur für die einzennen Beteiligten unzureichend, sondern auch für die We unheilvoll sind. Mit den auf deutschen Antrag eingeleiVerhandlungen in Basel über die Reparationsfragen haben gestern die internationalen Verhandlungen berichte noch einmal den dringendsten Appell an alle beteiligten Regierungen, dafür zu sorgen, daß die oft und von allen. Seiteg verkündeten Grundsätze verständnisvollen und so lidarischen Zusammenwirkens sich jetzt endlich in letzter Stunde in die Tat umsetzen. Die nächsten chen werden von entscheidender Bedeutung sein. Heute ist die Wirtschaft enger ineinander verknüpft denn ie. Jede Erschütterung in einem Lande hat tiefe wirkungen auf die übrigen Länder. Jede Regierung ist bemüht, mit von Woche zu Woche sich ändernden Maßnahmen die Wirtschaft zunächst des eigenen Landes zu retten. Deutschland ist zum Zentrum des wirtschaftlichen Sturmes, der durch die Welt weht, geworden. Eines steht fest: Von der Gesundung Deutschlands, von den Maßnahmen, die die deutsche Regierung hierfür ergreift, und von der verständnisvollen Mitarbeit der übrigen Völker hängt es ab, ob diese Krise ohnegleichen beschworen und die Welt noch rechtzeitig vor der Zerrüttung ihres Wohlstandes gerettet werden kann. Wenn jedes Land die Tendenz hat, sich abzugrenzen, währungspolitisch und zollpolitisch für sich zu sorgen, so wächst unweigerlich das Gesamtmaß der Wirtschaftszerstörung aller Länder. Alles dies weist auf die internationale Verständigung hin. Aber bis zu einer solidarischen Lösung der Krise der Welt muß jede verantwortliche Regierung den Weg gehen, der aus den Lebensbedingungen des eigenen Volkes und der eigenen Wirtschaft sich ergibt. Für Deutschland, das eine schwere Inflation erlebt hat, steht im Vordergrund die Sicherung der Währung War es möglich, bis zur Auswirkung der englischen Pfundkrise wohlüberlegt miteinander in Zusammenhang stehende Maßnahmen schrittweise zu treffen, so ist der Augenblick gekommen, entscheidende Maßnahmen auf zusammenhängenden Gebieten der Wirtschaft und Finanzen gleichzeitig zu möglich ist es, die eigene Wirtschaft, Lohnhöhe und Preishöhe auf die Währungsschwankungen anderer Länder dauernd einzustellen; das hieße, das eigene Schicksal der Ungewißheit fremder Entschlüsse auszuliefern. Art, Umfang und Tragweite des vorliegenden Gesetzes mußten so viel größer sein als fry sggn. und Gehalts. ten Preissenkung, Zinssenkung, Loyn= und Seyrr, senkung sowie Sentung der Tarife auf der ganzen Linie gleichzeitig erfolgen. Nur so kann es gelingen, zu verhindern, daß die reale Kaufkraft sinkt, die Produktion weiter zusammenschrumpft und die Arbeitslosigkeit ins Ungemessene steigt.“ Der Reichskanzler ging dann weiter auf die Einzelheiten der Notverordnung ein. So soll überall, was auf der einen Seite allen Schichten der Bevölkerung genommen werden muß, auf der anderen Seite durch Steigerung der Kaustraft ihr wiedergegeben werden. Alles soll zusammenwirken, um die Verkrampfung am deutschen Geldmarkt und der deutschen Güterwirschaft zu lösen, soxeiz dies Zurch taatliche Nachtmittel überbauptj, He., ganz, rotzie „Schmerzlich sind die Opfer, so sagte der Kunzter,„die von Beamten, Arbeitern und Angestellten, ja darübe hinaus in erschreckendem Umfange auch von den durch die Sozialversicherung Betreuten nun abermals verlangt werden. Wir haben alles versucht und alles darangesetzt, dies zu verhindern. Aber die Wirtschaftsnot zwingt wegen der hohen gesetzmäßigen Zi sammenhänge dringend, auch hier nicht zurückzuschrecken. Schmerzlich ist für viele die Zinssenkung der festverzins lichen Wertpapiere. Wenn dies manchen Sparer trifft, so mag er bedenken, daß die Ermäßigung des Zinsendienstes ihm selbst in seiner Lebenshaltung wieder zugute kommt, und daß die erschreckende Höhe des deutschen Zinsstandes eine Gefahr für die Sicherheit der Kapitalien selbst bedeutet. Dieser Gefahr wird durch die Zinssenkung begegnet. Durch Erhöhung der Umsatzsteuer bei Schonung des Mehles und Getreides als Volksnahrungsmittel und Senkung der Ausgaben sind die Voraussetzungen, die an die Etatsgleiggegischtziage stellt sind, gesichert, die für jeden einzelnen das Wichtigst. sind, daß nämlich die Zahlungen des Staates in den kammenden Monaten punktlich geleistet werden können. Daß sich jeder Einzelne von uns innerlich aufbäumt gegen das harte Schicksal unserer Zeit, versteyt niemand mehr als ich. Eine Rettung Deutschlands ist aber jetzt wie in den vergangenen Jahren nur möglich, wenn sich die Leitung der deutschen, Politik.######.,#ech orbenti.eg ur erge senae werden in einem Ausmus die Leitung der deutschen Politz, nicht in vas Be, der Illusionen begibt, sondern sich bei heißer Diebe zu Volk und Vaterland von nuchterner Ueberlegung, von klarer Einsicht in die uns nach dem Krieg verbliebenen Meit. u.—... gu g1;...95, nachgeben Wenn d' deutsche Politik der Versuch ttel und Möglichkeiten bestimmen Wenn die beutsche Polii der Versuchung nachgeren würde, die Leiden der Gegenwart durch Steigerung unklarer Gefühle und durch Herausstellung unklarer Ziele zu mildern, so würde es mit Deutschland zu Ende gehen. Für jeden, der an der Verwirklichung solcher Ziele arbeitet, muß ein schreckliches Erwachen kommen. Eine Regierung, die sich ihrer Verantwortung für Volk und Vaterland bewußt ist, darf Strömungen dieser Art, soweit sie auch im Volk um sich greifen, nicht nachgeben. Sie darf und wird nicht davor zurückschrecken, einem drohenden Verfall der Volkskräfte mit eiserner Energie entgegenzutreten. Sie duldet keine andere Macht als die versassungsmäßige. Reichspräsident und Reichsregierung verfügen allein über die Machtmittel des Staates. Sie werden mit unerbittlicher Strenge, notfallsauch unter Verhängung des Ausnahmezusta des, gegen alle eingesetzt werden, die sich unterfangen würden, in den Stunden stärkster Nervenprobe dem verfassungsmäßigen Staate in den Arm zu fallen. Der Kanzler und die Nationalsozialisten der Parteiführer der Nationalsozialisten die hat, so stehen in grellem Pontergzeranzwogrtlich= fühlender tischen Torheiten auffordern. Wenn man erklärt, daß auf legalem Wege zur 9 gp iv garf, di, Mieten um 10 Prozent oder etwa eun geicheg, on Bigten un die Reichehahnfrachten um 300 Neilionen Peichsmarf, De Bei, enprene um um 300 Millionen Reichomarr, Die Eize sum rund 150 250 Millionen Reichsmark, die Eisenyr ,per den zämriche Milionen Beichsmork u,Poverordnung um 10 Prozent zwar soll der Lohn in, der Privozpärtschaft vom 10. Janor 1927 den un vunzieste der Minister seine Haltung In Anschluß boron vetzitir und den Lohn= und Gebeistskürzungen dar. Dabei kam er im besonderen auf hart sind die Sohntührgeizgenr Hauptiäche dou. Die Vergaerbeiter iud iu Psg, Hausclans und lichten Kohlenländern Curovos, egzeit und zu anderen Erelaud), im Vergifgsichilsch der Lohnhöhe immer weiter Arbeitergrnven bizichtiHenn aber die Preissenlung zurückgedrängt worven. Wegs. u. bi, gei dem ersten einen Einn haben sol, dann läßt sie bchin nicht gerinindustriellen Urrohtoff, bei der Kohl.zeren Gewerben. gerem Ausmaß durchführen als in un aber im Gegender Kohlenbergbau besindet, Zahr zu Jahr vorwärts aung, sest ungekicher schon seit Jgbrgz. schwereneuropäischen# it am höchten ist daß der Lohnanteil ophuftens- zlaez dag wirkt dahin von allen Ouduhtryerzenwpärig so schwer ist, den Bergsommwen, halbwegs erträgliche Eristenz zu verschaffen. 10 Milionen Beichezzlosenverscherung aus ReichsmitVerobaues ur Arbeitz ,, worden. Die Reichsbahn hat teln zur Verfügung gesten.—„. Millionen Reichsmark allein die Kohlenfracht um 19 porigen Jahres nach London geichen und bob jach Peimn gebseten, um mit 18 De Boge Be, Sefgen#e#. ehhche Lohnkürzung im Kohlenbergbau ließ sich daß das Reich mit neuen Subwozu es bei der gegenwärtigen Finanzlage beim besten Willen nicht in der Lage ist.“ Berlin, 8. Dezember, Der Zentralausschuß der Reichsbank ist für morgen nachmittag einberusen worden. orgen nachmittag einberusen Meichtors Erilärungen in Basel ist es noch weniger, wenn zum Ueberfluß niederbrechen werde, so ist das keine Legalität, und sie 1n#es noch weniger, Wenn zum Arverstaß im engeren Kreise Rachepläne verfatzt und ggregteggei werden. Hiergegen wende ich mich, ais verantwortlicher Staatsmann auf das schärfste, ersüuvon dem Ernst der Verantwortung, erfüllt von der leidenschaftlichen Sehnsucht, Fehler der Vergangenheit ausPlänen unser Volk durch die Krise, die de Vel. gr. Herrn Reichspräsidenten angenommen. Ich habe bi Reichskommissar Goerdeler tritt aus der Bubp. aus Dabei war ich gezwungen, Parteiwünsche abzulehnen. Es is ein abträgliches Unterfangen, wenn man, hiner ist ein abträgliches Unterfangen, wenn man, hinweisend auf innerpoltische zerschtebunger ie. Weinung gesmeinungen, der Wähler, im Austepiegicgtezt getzeilte erweckt, als oo es in Deutschland in Wicklichkeit geteilte Fronten, ja eine Regierung von morgen gäbe, die auf anderen Grundsätzen aufbaue. Berlin, 8. Dezember. Der der Deutschnationalen Volkspartei angehörende Oberbürgermeister Goerdeler(Leipzig), der am Dienslag nommen hat, veröffentlicht Ernennung vum poltischen Haltung der DeutschnatioSchutz dem inneren Frieden Um den inneren Frieden gegen Gewaltmaßnahmen und Terrorakte von jeder Seite zu schützen, ist eine schärfung der Bestimmungen für den Wafsengebrauch notwendig geworden. Die zunehmende Vergiftung des öffentlichen Lebens, die Verunglimpfung politischer meines Austriktts aus der Partei.=Volgerung Zu dieser Erklärung Goerdelers teilt die deutsch„Die Teuischnationale Vollspartez helipoetz de Negierung Brüning und das in ihr und ihrer Aohängigkeit von Preußen verkörperte System der schwarz=roten Koalition, weil sie der Ueberzeugung ist, daß ohne eine ohne Rückrit der“.3=hrenden Persönlichkeiten eine des Einflusses der Sozialdemokratie heute führenden Basel, 8. Dezember. Der Sonderausschuß der ie Hzrischafliche, nunhrs. ior Erklärungen über den Unterschied vor vier Milliarden. Die kurzfristigen den Undtynt don*=.., 15 Milligrden anKredite beriefen sich auf ungefähr 12 Meiuiarden Der Aktivsaldo der deutschen Handelsbilgpz, im letten halben Jahr burchszesez“ghige Cag ove Die Beckung der Reichsbank sei von ur Reichsbank gewährte..„ristig Schl Rechesbauk gepähete, Voldkredit vor 60 2 lonen Reichsmart heute als„Dse. Reichshank schißt ministerium, Graf Schwerin von Krosigk, erzgu. Der Sonderausschuß hat einen technischen Untersut schuß eingesetzt, der das von deutscher Seite gztger statistische Material prüfen und mit 5gngepergleiche von anderer Seite beigebracht wzhont Heute, gben Sonderausschuß sobal Die nächte Sitzung findet am Mitwoch vormint statt.(Siehe auch Seite). Die Heimkehr des Kreuzers„Emden“ Wilhelmshaven, 8. Dezember. Der Kreuzer„Emden“ ist Dienstag abend g einjähriger Auslandsreise in seinen Seimethgftgugn bepnebe up-heinenge tros ungünstigen Weiters“.) köpfige Menschenmenge trotz ungunsi##n Wette gefunden, um den Kreuzer willkommen zu heißen.. der dritten Einfahrt Gin Haeme Staziongcheg Bizeadnseh Tillessen, Ddem Konteradmitrel u Gosterahmiral- ScAul g, der 44 Preuser borau Hiev/Sghleause, gesinetpe und usser 54 Klängen der Vordkapelle wurden die Angehörigen der Menschenmenge stürmisch begsßhrt, hatte ein 25 Reichspräsidgnt von Hinden.- zen Worlautz gramm an den Kreuzer gerichtet folgenben Wort## „Dem Kreuzer„Emden“ übersende ich bei der kehr in die Heimat beste Willkommsgrüße. m Gleichfalls habe der Chef der Marineleitung, Raeder und der Flottenchef telegraphisch Dank für die erfolgreiche Auslandsreise abgestattet. Politische Schlägerei in Dortmund Doertmung, 8. Dezenff, Schwanenvot, du Pationasozialsen. Ein Ve4 beamter, Die Känzsenden auseinegiene wollte, wurde bedroht. Erst als er seine##### zerstreute sich die Menge. in Bochum=L lose Mädchen losen= und: Nähschule in Bochum=Li standsetzung chengemeindin Bochum=L eines Juger in Bochum Verbesserung nahme von dem Geländ in Bochum=H Vorflutstörn Bachgebiet in Bochum=O nung des 6 terung der des projekti in Witten tragen von und Umwan und zur Pl Sportplatze in Watten Herrichtung gelegenen 1 Kleingärten in Watten Herrichtung Geländes a in Watter zur Anlage in Watten Siedlungst winnung insgesamt in Weitere bed werden in all lich großen( Größe der b zur Kultivier Die nächstari lungshäusern Aufschließung von 30 Siel Rodung von land und Ar Altenkirchen u. a. auch de (20 Mann), in Alt=Lüner Herrichtung in Bottrop( hauses, eine der Nähe vo Insgesan die Anfang Zahl der zu an. Eine Za man an die 450000 Me doch den An Straße der Die Inn zu der Frag „Seitden #sserdnung sich die essiert. Da des Arbeits Schranke fü zorläufig n Reichsmitte soweit gefö Arbeitslosen bisher geme mutung, da Jugendliche weise zum unterstutzun rung des A sigung steh uich beschrät prattisch nie so lange die Best mir den Vor chweige.“ Die seint mir trotz werde nie mit re Leiden hinErkenntnis der se, danach sich llein die Völker Ueberlegung ist in mit den Leiere Verantworihnen verbietet, orgfältigen Untes zu äußern.“ sen Sicht ine Verbilligung g der Eisen: 0 Millionen. ingen für die 15. Dezember in gig von der Notarife für Gerste chland eingeführt dgerste. rungen im Ausden ValutadumZollermächtigung znahmen zum e nächste Zeit in 1. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger A*****.* 1 P VTTT. Der Freiwillige Arbeitsdienst in Westfalen— 99 Arbeitsstellen mit Platz für 3200 Menschen In Bochum und näherer Amgebung durch die neuesten Maßnahmen 390 Arbeitsplätze Die ersten Erfolge lkspartei bekämpft Systems und lehnt ustritt des Obergen bei dieser Ged der Partei seine h der Uebernahme### dlichkeit.“ 8. Dezember. ichsbank ist für orden. n in Basel 8. Dezember. hat heute nachmittschaftliche und sigesetzt. Von seiten erlauf der Vormittgeteilt, daß der Erklärungen über erbreitete Material Melchior die allgeLage Deutschlands dargelegt, wobei er ilt betreffen, späteIn seinen Tarlmuptsächlich mit der hlands befaßt. E. Betrag der kurz i, als im Wiggindele sich hierbei um en. T1c. kurzfristigeng 12 Milliarden anHandelsbilanz, haft ttlich 350 Mitigueng günftigen.S weiterhin verschlechsbank sei von un ntzurück gegans ken Frankreichs, einigen Monaten den it von 60 Mil rzfristige Schul ie Reichsbank schä hs Monaten ungesän ige Kredite zug ab Dr. Melchior di## kegierung gemäß den tor im ReichsfinanKrosigk, erg. otwendigen technisge## shaushaltes zu geber technischen Unterau## cher Seite unterbreitt mit den Zifsern. orden sind, vergleichet schon heute abend in Sonderausschuß sobal rbreiten. m Mittwoch vormite uzers„Emden haven, 8. Dezember. Dienstag abend na# inen Heimathafen tte sich eine vieltausen igünstigen Wetters ei ommen zu heißen. Kommandant von tationschef, Vizeadmig aber der Linienschiff die dem Inspekteur Schultz, der# illkommen geheißen.5 eöffnet, und unter en die Angehörigen egrüßt.„t 4. nburg harte ein Te et folgenden,##rtleg sende ich bei der# kommsgrüße.“ Hom Marineleitung, schef telegraphitte andsreise abgestattet. in Dortmund eimund, 8. Dezemir istag kam es auf zen Schlägerei sozialisten. Ein## iden auseinanlgehe als er seine Pistole## richten auf Seite# Wie das Landesarbeitsamt Westfalen in Dortmund mitteilt, sind inzwischen im Bezirk des Landesarbeitsamtes Westfalen weitere Maßnahmen des freiwilligen Arbeitsdienstes anerkannt und zur Förderung gemäß § 139a AVAVG. zugelassen worden. Außer den bis zum 30. November zugelassenen 46 Maßnahmen ist Anfang Dezember die Anerkennung von weiteren 53 Maßnahmen ausgesprochen worden, durch die Beschäftigungsmöglichkeiten für rund 1700 Arbeitsdienstwillige bereitgestellt werden. Insgesamt sind demnach bisher vom Landesarbeitsamt Westfalen 99 Maßnahmen anerkannt worden; bei diesen Arbeiten können insgesamt rund 3200 Arbeitsdienstwillige beschäftigt werden. Allerdings bleibt die Gesamtzahl der im freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigten, Arbeitsdienstwilligen noch yinter der der zugelassenen Arbeitsdienstwilligen zurück, da verständlicherweise die Träger der Arbeit die Arbeiten erst nach und nach beginnen und die Zahl der Beschäftigten wird auf Grund der Anfang Dezember anerkannten Maßnahmen, zum Beispiel für die Kultivierung der Senne, bei der zurzeit rund 300 Arbeitslose tätig sind. Immerhin wurden schon Ende November rund 1000 Arbeitslose bei Maßnahmen des freiwilligen Arbeitsdienstes in Westfalen tatsächlich beschäftigt. In Bochum und seiner näheren Umgebung wird aufgrund der Anfang Dezember anerkannten Maßnahmen an elf Stellen gearbeitet und zwar:„viogg Beschäftigten in Bochum=Langendreer erwerbslose Mädchen in der Küche für ErwerbsRähschase Peinderspeisung und in der 10 Mädchen in Bochum=Langendreer an der Instandsetzung des Sportplatzes der Kirchengemeinde St. Marien..... 10 Männer in Bochum=Langendreer am Bau eines Jugendheimes 10„ in Bochum V an der Erweiterung und Verbesserung der Erdbecken zur Aufnahme von ausgefaultem Schlamm auf dem Gelände der Kläranlage.. 30„ A in Bochum=Harpen zur Behebung der Vorflutstörungen im Kornharpener„ Bachgebiet...., Gami. 70 in Bochum=Querenburg zur Gewinnung des Steinmaterials zur Erweiterung der Oelbachteiche im Gebiete des projektierten Stausees.... 60„— insgesamt 190 in Witten=Bommern zum Abtragen von ehemaligen Zechenhalden und Umwandlung in Zuschauertribünen und zur Planierung eines vorhandenen Sportplatzes 15 Männer in Wattenscheid=Höntrop zur Herrichtung eines an der Mühlenstraße gelegenen 1½ ha großen Geländes zu Kleingärten, 50„ In Wattenscheid=Eppendorf zur Herrichtung eines 6 Morgen großen Geländes am Lönsberg zu Kleingärten 50„ in Wattenscheid=Günnigfeld zur Anlage eines Sportplatzes... 25„ in Wattenscheid zur Befestigung von Siedlungswegen und zur Materialgewinnung.......... 60„ insgesamt in Bochum u. näherer Umgeb. 390 Beitere bedeutende Aufgaben des Arbeitsdienstes werden in allen Teilen Westfalens mit teilweise beträchtlich großen Gruppen durchgeführt, wenngleich auch die Größe der bereits erwähnten Gruppe von 300 Mann zur Kultivierung der Senne nirgendwo erreicht wird. Die nächstgrößten Arbeiten sind Herstellung von Siedlungshäusern für Erwerbslose in Münster(190 Mann), Aufschließung von Siedlungsgelände und Errichtung von 30 Siedlungshäusern in Hagen(90 Mann) und Rodung von Haubergsflächen zur Anlage von Grünland und Ausbau von Wirtschaftswegen im Landkreis Altenkirchen(80 Mann). Nennenswerte Arbeiten sind u. a. auch der Bau eines Obdachlosenheimes in Münster (20 Mann), die Errichtung von Volkserholungsstätten in Alt=Lünen(25 Mann) und in Bottrop(60 Mann), Herrichtung von Sportplätzen und Kleingärten ebenfalls in Bottrop(50 Mann). Ferner Bau eines Unterkunftshauses, eines Zugangsweges und einer Rodelbahn in der Nähe von Lemgo(60 Mann). Insgesamt gibt das Landesarbeitsamt Westfalen für die Anfang Dezember anerkannten 53 Maßnahmen die Zahl der zugelassenen Arbeitsdienstfreiwilligen mit 1585 an. Eine Zahl, die zwar wenig zu bedeuten scheint, wenn man an die nach dem neuesten Bericht arbeitsuchenden 450000 Menschen in Westfalen denkt, die aber vielleicht doch den Anfang eines neuen Meges auf der traltugen Straße der Arbeitslosigkeit aufzeigt. Trotz dieser Einschränkung kommt eine Reihe von Arbeitsunternehmungen der Inneren Mission in der Provinz Westfalen gut voran. Neben dem Umschulungsbetrieb Sigmarshof, einer Gründung der Anstalt Belhel, der schon längere Zeit vor dem Inkrafttreten der Verordnung besteht und in dem die grundliegenden Erfahrungen für alle Maßnahmen des freiwilligen Arbeitsdienstes gesammelt wurden, ist vor allem das große Lager Staumühle in der Senne zu nennen, wo in diesem Winter größere Kultivierungsarbeiten vorgenommen werden sollen und wo noch eine größere Zahl Arbeitsdienstwilliger aufgenommen werden können, soweit sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Daneben müssen von Arbeiten der evangelischen Kirche auf diesem Gebiet noch genannt werden: Bochum, wo im Zusammenhang mit der Erweiterung der Stauseeanlage eine größere Zahl von Arbeitsdienstwilligen beschäftigt wird; Lünen, wo Arbeitslose für ihre Gemeindevereine ein Ausflugs= und Erholungsheim errichten und Tecklenburg, wo im Zusammenhang mit dem dortigen evangelischen Volkshochschulheim eine Kultivierungsarbeit ausgeführt wird. An Projekten, die noch in Bearbeitung sind und in den nächsten Wochen ins Leben treten werden, sind noch zwei Arbeitsdienstlager im Kreise Herrford und bei Kamen zu erwähnen, wo die Innere Mission in Zusammenarbeit mit der westfälischen Heimstätte durch Arbeitsdienstwillige für Siedlungszwecke bestimmtes Gelände urbar machen wird.“ Neue Wege und Versuche im Landkreis Mettmann bei Düsseldorf. Der Landkreis Mettmann bei Düsseldorf. der eine sehr starke Industrie aufzuweisen hat, leidet sehr schwer unter der immer mehr zunehmenden Arbeitslosigkeit. Man rechnet damit, daß die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen, die in diesem Bezirk am 1. Dezember gegen 5600 betrug, in wenigen Monaten auf 10 000 steigen wird. Der stellvertretende Landrat, Oberregierungsrat Tapolski, der früher als Sparkommissar für die Kommunen tätig war, hat einen Plan ausgearbeitet, um die Wohlfahrtserwerbslosen wieder in den Produktionsprozeß einzuschalten. Er hat mit einer Reihe von Industriellen des Kreises einen Vertrag abgeschlossen, wonach sie über die Zahl ihrer Belegschaft hinaus Wohlfahrtserwerbslose als Kurzarbeiter anstellen. Als Gegenleistung verpflichtet sich der Kreis, den betreffenden Unternehmern die Unterstützung, die die Wohlfahrtserwerbslosen erhalten, zur Verfügung zu stellen. Die Summe, die ein wohlfahrtserwerbloser Familienvater mit zwei Kindern erhält, umfaßt etwa 70 Prozent der Löhnung eines Kurzarbeiters. Das sind etwa 80 Reichsmark. Der Monatslohn eines Kurzarbeiters beträgt für einen Familienvater etwa 115 Reichsmark, so daß der Arbeitgeber 35 Reichsmark zuzuzahlen hätte. Der Unternehmer muß sich außerdem verpflichten, den betreffenden Wohlfahrtserwerbslosen mindestens 32 Stunden in der Woche zu beschäftigen. Die Unternehmer hoffen, durch diese billigen Arbeitskräfte dem Dumping des Auslandes wirksamer entgegentreten zu können und die Ausfuhr zu Die freien Gewerkschaften sollen die Absicht haben, den Plan Tapolskis zu tolerieren, während die Vertreter der christlichen Gewerkschaften ihn zum Teil ablehnend, zum Teil zustimmend gegenüberstehen sollen. Für den Kreis erwächst der Vorteil, daß nach 20wöchiger Beschäftigung die Arbeitslosen wieder in die Reihe der vom Reich unterstützten Erwerbslosen eingereiht und der Reichsanstalt für Erwerbslose überwiesen werden können. Dadurch entsteht dem Kreis eine bedeutende finanzielle Entlastung....2 J,.res. In diesem Zusammenhang verdient auch die Selbsthilfeaktion Beachtung, die die Angestellten und Arbeiter einer Maschinenspinnerei in Ratingen eingeleitet haben. Dieses Werk sollte infolge Absatzschwierigkeiten stillgelegt werden. Die Werksleitung hat jetzt einen Plan ausgearbeitet, der die Gründung einer Genossenschaft vorsieht, die die Angestellten und Arbeiter umfaßt, die als Einlage 500 Reichsmark einzahlen. Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann, soll sich bereit erklären, die Summe durch entsprechende Arbeitsleistung abeutragen. Man hofft, das Unternehmen auf diese Weise wieder flott zu machen. Nr. 288 38. Jahrgang Mittwoch, 9. Dezember 1931 steinsstück getroffen und in der angegebenen Weise beschädigt worden sein....:.KärElichen eles. Es ist an sich bekannt, daß die gebrauchlichen elektrischen Mannschaftslampen solange unbedingt schlagwettersicher sind, als sie verschlossen und unbeschädigt sind. Dagegen können sie nach den bereits früher auf der Versuchsstrecke ausgeführten Versuchen ausnahmsweise Schlagwetter zünden, wenn die Schutzglocke und das Glas der Glühbirne bei Anwesenheit von Schlagwettern zertrümmert werden und der Metallfaden unverletzt bleibt. Der Metallfaden wird zwar in einem solchen Fall nach kurzer Zeit durchschmelzen, kann jedoch vorher Schlagwetter entflammen. Dieser Fall ist aber eine ganz seltene Ausnahme. Trotzdem sämtliche schlagwettergefährlichen Gruben seit mehreren Jahren mit elektrischen Lampen ausgerüstet sind, war bisher eine Explosion durch die elektrische Lampe noch niemals entstanden. Man muß daran erinnern, daß früher zur Zeit der allgemeinen Anwendung der Benzinsicherheitslampe über 70 vom Hundert aller Schlagwetterexplosionen durch diese Lampe entstanden. Es wäre also falsch, aus dem bedauerlichen Zusammentreffen unglückseliger Umstände bei der Explosion auf„Mont Cenis" nunmehr den sicherheitlichen Wert der elektrischen Mannschaftslampe etwa gleich dem der Benzinsicherheitslampe setzen zu wollen. Vielmehr kommt es darauf an, nach neuen Wegen zu suchen, um auch die einzige bei der elektrischen Lampe noch bestehende Gefahr auszuschalten. Im übrigen prüft die Bergbehörde im Einvernehmen mit der Grubensicherheitskommission und der Versuchsstrecke zur Zeit, welche Folgerungen für die Grubensicherheit aus dem Explosionsunglück zu ziehen sind.“ Sensationelle Aufklärung „Kom Cens in unttlicher Barstenung Der Bericht des Grubensicherheitsamtes über das Grubenunglück in Herne Explosionsursache: zum ersten Male eine elektrische Grubenlampe Die vom Grubensicherheitsamt im Preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe herausgegebene Zeitschrift„Grubensicherheit“ schreibt in ihrer Ausgabe über das Ergebnis der Untersuchung des großen Unglückes auf Zeche„Mont Cenis“ in Herne am 19. Oktober. das 17 Bergleuten das Leben kostete und bei dem es außerdem 19 Schwerverletzte gab, unter anderem folgendes: „Das Rettungswerk ist mit bewundernswerter Schnelligkeit durchgeführt worden. Zum größten Teil sind die Toten und Verletzten sofort von Beamten und Arbeitern, die unter Nichtachtung ihres Lebens vorgingen, geborgen worden. Es ist anzunehmen, daß zur Explosionszeit an Ort 2 erhebliche Grubengasmengen plötzlich frei wurden und den Ortsquerschnitt mindestens im oberen Teil erfüllten. Bei der amtlichen Untersuchung wurden die beiden Leute von Ort 2 im Streb sitzend aufgefunden. Sie hatten sich dorthin vor der Explosion zurückgezogen, wahrscheinlich weil das Gebirge in Bewegung kam. Eine elektrische Lampe hatten sie vor Ort hängen lassen. Diese Lampe hat die erste Entzündung der Schlagwetter verursacht. Geschossen ist zu der fraglichen Zeit in dem Bereich der Explosion nicht worden. Benzinsicherheitslampen kommen als Ursache nicht in Betracht. Im Explosionsherd hatte nur der mitverunglückte Steiger eine Wetterlampe. Die Leiche des Steigers, die schwere mechanische Verletzungen aufwies, lag in der Nähe der unteren Staubsperre. Seine Lampe war vollständig zertrümmert. Da die Explosion an dieser Stelle schon sehr heftig gewesen ist, kann diese Lampe nicht die Zündungsursache gewesen sein. Elektrische Anlagen waren, mit Ausnahme von zwei Preßluftturbolampen, nicht vorhanden. Die beiden Preßluftlampen waren unversehrt.„„, 4am Kaukmers aufe skunde Die vor Ort 2 auf dem Haufwerk aufgefundene Lampe ist von der Versuchsstrecke in Derne eingehend untersucht worden. Schutzglas und Glasbirne der Lampe waren zertrümmert; im übrigen war die Lampe in Ordnung. Der Metallfaden war in der Mitte unterbrochen. Wie die mikroskopischen Photographien zeigen, hat das eine Stück des Metallfadens am äußersten Ende eine kleine Kugel, das andere Stück eine Spitze. Diese Erscheinungen sind kennzeichnend dafür, daß der Metallfaden in freier Luft durchgeschmolzen ist. Die Lampe hat also noch gebrannt, nachdem bereits Schutzglas und Glas der Birne zertrümmert waren. Auf den beiden Bildern sind ferner kleine tropfenförmige Ansätze an den Metallfäden erkenntlich. Sie bestehen aus geschmolzenem Glas und sind dadurch entstanden, daß bei der Zerstörung des Schutzglases und der Birne sich feinste Glassplitter bildeten, von denen ein Teil gegen den weißglühenden Metallfaden flog und durch dessen große Hitze sofort zum Schmelzen gebracht wurde. Diese Erscheinungen geben einen weiteren Beweis dafür, daß der Glühdraht erst nachträglich durchgebrannt ist. Die vor Ort 2 hängende Lampe muß von einem fallenden GeDie Riesenspiefzeag ... und Schwierigkeiten Die Innere Mission der Evangelischen Kirche schreibt zu der Frage des freiwilligen Arbeitsdienstes: „Seitdem der freiwillige Arbeitsdienst durch die Notberordnung vom 5. Juni 1931 geltend geworden ist, dat sich die Oeffentlichkeit stark für diese Frage interessiert. Dabei sind im allgemeinen die Möglichkeiten des Arbeitsdienstes stark überschätzt worden. Eine starke Schranke für die Ausbreitung des Arbeitsdienstes liegt ###läufig noch in der Tatsache beschlossen, daß aus Reichsmitteln in wesentlichen der Arbeitsdienst nur soweit gefördert wird, als die Teilnehmer ohnedies Arbeitslosen= oder Krisenunterstützung beziehen. Die bisher gemachten Erfahrungen bestätigen aber die VerZutung, daß für den Arbeitsdienst sich in erster Linie Jugendliche bis zu 21 Jahre melden, die bedauerlicherweise zum überwiegenden Teil von der Arbeitslosenunterstützung ausgeschlossen sind. Die für die Fördedes Arbeitsdienstes solcher Jugendlicher zur VerEzuns stehenden Geldmittel sind aber so außerordentach beschränkt, daß ihre Aufnahme in den Arbeitsdienst praktisch nicht in Frage kommt, ss lange das Reich sich nicht entschließt, entweder die Bestimmungen zu ändern oder größere Geldmittel für die Sonderförderung Jugendlicher zur Verfügung zu stellen. ##-E rr * S 27 sehen die großen Gasometer des Bochumer Vereins aus, die an der Goldhammer= und Wattenscheider Straße liegen. Unsere Luftaufnahme gewährt einen interessanten Blick auf die Gasometer, die Gasrohrleitungen(auf dem Bild von der unteren linken zur oberen rechten Ecke) und die industriellen Bahnanlagen. hier ist der Hebel anzusetzen Schnellere Arbeit des Oberverwaltungsgerichtes in Disziplinarsachen gefordert In den„Kommunalpolitischen Blättern" beschäftigt sich deren Herausgeber Dr. Heinen in kritischen Ausführungen mit dem Oberverwaltungsgericht. Er macht dabei Mitteilungen über das Arbeitstempo der Tisziplinarsenate, die großes Befremden erregen werden: Das gesunde Rechtsempfinden des Volkes empfindet die jahrelange Verschleppung von Disziplinarverfahren mit den sich daraus ergebenden schweren finanziellen Belastungen der Gemeinden als einen Skandal. Darüber darf man sich keiner Täuschung hingeben, auch wenn die kommunalen Spitzenverbände offenbar nicht den Mut aufbringen, dazu in der Oeffentlichkeit etwas zu sagen, was eigentlich ihre Aufgabe als Interessenvertreter der durch diese Dinge schwer geschädigten Gemeinden wäre. Uns liegen verbürgte Aeußerungen des Präsidenten eines der beiden Disziplinarsenate des OVG. vor, wonach in der Regel in neu an das OVG. kommenden Disziplinarprozessen der erste Terminerst ein volles Jahr nach dem Eingang der Berufung stattfinden kann, weil die Disziplinarsenate so überlastet sind. Kein Wunder, daß die„Fälle" Jahr um Jahr am OVG. hängen. Während deren die Gemeinden die Gehaltshälfte an die angeklagten Beamten weiterzahlen müssen. Ob man beim OVG. und beim Ministerium immer noch nicht eingesehen hat, daß diese Verschwendung von Steuergeldern nicht mehr zu verantworten ist? Ob man sich dort noch nicht zu der Erkenntnis durchgerungen hat, daß die schleunige Schaffung eines oder mehrerer neuer Disziplinarsenate immer noch billiger ist als der heutige Zustand, der strafwürdige Beamte von der Langsamkeit des OVG. profitieren läßt? Zumal, da bei der heutigen Judikatur des OVG. fast alle Disziplinarsachen von einiger Bedeutung durch die Angeklagten an das OVG. gebracht werden. Und besonders angesichts der Tatsache, daß die Zahl der Disziplinarverfahren wegen Betrugs und Unterschlagung ständig wächst. Wir wollen Herrn Ministerpräsident Braun nicht animieren, noch mehr mit Notverordnungen zu arbeiten. Wir haben noch genug von der ersten. Aber manchmal kann man den Wunsch nicht ganz unterdrücken, er möge auch einmal beim Oberverwaltungsgericht„notverordnen". Die Sparkassenaufwertung Gemeinsames Vorgehen der Westfälischen Ueberschußsparkassen zur Wahrung ihrer Interessen Die Regelung der Sparkassenaufwertung hat im Laufe der Zeit eine Entwicklung dahin genommen, daß die Ueberschußsparkassen, d. h. diejenigen Sparkassen, deren Aufwertungsmasse eine über den gesetzlichen Aufwertungssatz hinausgehende Aufwertung zuläßt, schlechter gestellt sind als die Bedarfssparkassen, d. h. diejenigen Sparkassen, die Zuschüsse von den übrigen Sparkassen verlangen können. Diese Entwicklung hat die Ueberschußsparkassen der Provinz Hannover, der Provinz Schlesien und der Provinz Westfalen veranlaßt, sich zusammenzuschließen, um durch gemeinsames Voraehen ihre Interessen zu wahren. Auf Einladung des Oberbürgermeisters Kiwit(Wanne=Eickel) kamen die Ueberschußsparkassen der Provinz Westfalen in Dortmund zusammen, um zu der Frage Stellung zu nehmen. Die Aufwertungsbilanzen vom 30. September 1929 entsprechen den heutigen Verhältnissen nicht mehr, da die zur Aufwertungsmasse gehörigen Reichsanleihen in der Bilanz zu einem Kurs von 80 Prozent eingesetzt werden, während der heutige Kurs bedeutend niedriger liegt, schätzungsweise vielleicht mit höchstens 30 Prozent eingesetzt werden kann. Die in Dortmund zusammengekommenen Ueberschußsparkassen haben einstimmig beschlossen, mit Rücksicht auf diese geschilderten Nachteile das vom Rheinisch=Westfälischen Sparkassenverband geforderte Anerkenntnis nicht abzugeben und erst die Entwicklung der Dinge abzuwarten. Weiter wurde folgende Entschließung gefaßt:„Die in Dortmund versammelten Ueberschußsparkassen der Provinz Westfalen bitten dringend den Vorstand des Rheinisch=Westfälischen Sparkassenverbandes, unverzüglich zusammenzutreten und bei der Staatsregierung zu beantragen, daß die Durchführung der 6 Preußischen Verordnung über die Aufwertung der Sparkassenguthaben zunächst auf ein Jahr ausgesetzt wird.“. Wie wir erfahren, beabsichtigen auch die Ueberschußsparkassen der Rheinprovinz in ähnlicher Weise vorzugehen. Ostwald=Prozeß. Der Ende November vertagte Ostwald=Prozeß wird am 19. Dezember vor der Großen Strafkammer des Landgerichtes in der Berufungsinstanz wieder aufgenommen. Bestechungsangelegenheit. In der Bauverwaltung der Ruhrknappschaft wurden auf längere Zeit hin sich erstreckende Verfehlungen, die auf dem Gebiete des Schmiergelderunwesens liegen, festgestellt. Der betrefsende Beamte wurde fristlos entlassen und von der Kriminalpolizei in Haft genommen. Wie wir hören, haudelt es sich um eine Summe von 30.000 Mark.„ Die Neuregelung der Krisenfürsorge zemberheft der Zeitschrift„Der Städtevordneter Dr. Memelsdorff vom Neuregelung In dem Deze tag“ schreiht Beige#.: memeisdorff vom #utschen Städtetaa uver die wichti Man höre daß Großbetriebe, die sich zu einer Spanne Ergun### Reichsanstalt und Arbeitslosenversicherung 13 Pfennig verpflichten, dafür die Erlaubnis eren sollen, nachts backen zu dürfen. Hier verfalle Deutschen Stablelag über die wichtige der Krisenfursorge. Der Verfasser, der dem Vorstand der für Arbeitsvermittlung und Arbeitslo## angehört, weist einleitend darauf hin, daß die Ar beitsämter von der Möglichkeit, die Gemeinden mehr als bisher bei der Bedürftigkeitsprüfung heranzuziehen, nur in ganz geringem Umfang Gebrauch gemacht hätten. Es dürfe jedoch nicht bestritten werden, daß allein die Wohlfahrtsämter, zumindest in den Großstädten, mit ihrem umfassenden Ermittlungsapparat in der Lage sind, die Bedürftigkeit zu prüfen. Die Reichsregierung habe die Mitwirkung der Gemeinden für so wesentlich erachtet, daß sie die bisherige Kann=Vorschrift in eine Nuß=Vorschrift umgeändert hat. Nach der Notverordnung vom Oktober 1931 müsse in allen Fällen, in denen Anträge auf Krisenunterstützung gestellt werden, die Fenzinde werden. Die Entscheidung über die Gewanrung liege nach wie vor bei dem Vorsitzenden des Arbeitsamtes. Verneine die Gemeinde die Bedürftigkeit, so dürfe der Vorsitzende des Arbeitsamtes eine Unterstützung nur bewilligen, wenn er nach eingehender Prüfung der Verhältnisse unter Würdigung der Stellung, dsr, on mune die Ueberzeugung gewinnt, daß Beou####gkeit besteht. Im übrigen solle die Art des Zusammenwirkens der Arbeitsämter mit den Gemeinden zwischen dem Präsidenten der Reichsanstalt und den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart werden. von halten an wieder in den=gesizalen, im Reich, bestehe eine Spanne von 19 Pfennig in den Man hat sogar Orte in Wessalen, wo Bäckereibetriebe, Brotfabriken und Konsumvereine unter der Spanne von 13 Pfennig lägen. Ein billiger Brotpreis sei nur dann wöglich, wenn die Wentliche Hasten senken würde. Eine preise und sonstige öffentliche notwendig. Das ende sich scharf gegen, einz, Veliche Hatzer iut geng. i. es Sie stehe Dazu wer Verschuldung im Bäckerhanowerk Jahren erschreckende Vorigandwfetischaft zurich. wohl kaum binter der der Lgrhazung der Unsa komme jetzt auch noch die Erhohung der umsutzsteuer. Es sei aber zu beachten, daß nur Steuersenkung den Wiederaufstieg und damit eine Wiederbelebung der Ge werbe herbeiführen könne. Das Problem der Zinssenkung dürfe man hung lösen. nicht durch eine UmsatzsteuererhöAus den Osilch n. Trari.een Stadtteil Altenbochum einem Unterhaltzungsabend, verbunden ventsfeier, ins Lurverhaus getaden. Frl. öffnete den Unterhaltungsabend hungsgedicht. Jrn Witz Beades Der Stand der Arbeitslosenziffern schröder ermit einem Begrüpunkt, des Abends stand die Festansprache des ersten Vorsitzenden Wertwein. Mitglieder, die zehn Jahre Weise ung ägerreichte bören gedachte eir, Pifsl=Vaseweitere Programm des war ausgefüllt durch Musikstücke, Chor= und Sologesänge und Vortragsstücke. Katholischer Jungmännerverein Altenbochum. S tag beging der Katholische Junamängterpggeigieder#eh frauenpfarrei Altenhachum seine Stefrungezzrcher uute# Auftakt bildete ein Triduum in 9gEfzchmer an er ettung es nachmittags, die durch gesangliche DarKlasse 1a: Alte Siegervögel über 500 Kilomefer:., Ag, demacher(„Wandervogel Bochum): Klasse.18 Scurer weibchen über 500 Kilometer: 1. Ehrenprz..#ig, („Sturmvogel“ Lütgendortmund), Klasse—., eger über 500 Kilometer: 4. Grever(„Zezgifehr Laer). Klasse 2b: Esisegerweibechen Abgzezmatliebe. Werne). Ehrenpreis: Meinsbausen(„Pggpazggz.; Möller Klasse 38: Alte Preissiegervögel von 1951: 1. (Delwig=Holte). Klasse 3b: Alte Preissiegerweibchen 1931: 1. Krause„(„Edeltaube Harpen). Klasse 4a: Junge Preissiegervogel 1931: 1. Hohmeyer(„Vereinte Sonnim Bereiche des Arbeitsamtes Bochum am 30. November 1931— Arbeitslosen= Versichrg. Sonderfürsorge Hauptunterstützungsempfänger zusammen Zuschlagsempfänger zusammen 1333 1210 8038 7711] 8555 8171 539 503 583 522 111 108) 11188 11345 17838 18266 Krisen. 11987 fürsorge(11237 ugeklammerten Zahlen beziehen sich, auf den (Die ein letzten Stichtag am 15. Novemvec.) Fliegerweibchen: 1. Brinkvögel: mund). 1. Klasse 6b: Junge Uemmingen). Seelig verschönt wurde, fand die feierliche Aufzu einer schlichten drewermann eingefunBrotpreis und Nachtbackverbot S öcher innungsverbandes mit der Frage der Aufhebung bzw. Brotpreissenkung wicha Richterts 8s. der Festandach girchenchores bietu Vikar Wiemann statt. Arz„Albend hatten Eich, Pfarrangehörigen in großer Zaul Festfeuer im Sagezersfgngen mann Or=hielfe Pikar Wiemann. Turnübungen der Waterasbtelhiog Besanr- Gae säine Pielgzise mit nachfolgender Bescherung war der schöne dieses Festabends. Stadtteil Werne Große Brieftaubenausstellung. Einen selten schönen bracht, sio daß vgie zahfreichen Besucher dieser Veranmann=Eckart(„Gut Flug“ Ausstellung des Kanarienzuchtvereins„Edelroller". Im Lokal Reul veranstaltete der Kanarienzuchtverein „Edelroller“ eine gut gelungene Wirteschaft und Konzessionssperre Erfolgreiche Vorstellungen westfälischer Wirte im Innenministerium. Die Konzessionssperre für neu zu errichtende Schankwirtschaften in Preußen ist bekanntlich auf benicht befriedigt worden sind, weil er einmal UnklarBegleitung zweier Kollegen aus dem Vorstand fälischen Wirte persönlich vorgetragen. Dieser klärte, daß es nicht im Sinne des Sperrerlasses liege, durch Umoschaff, üiber die Gastwirtspef Zimmer als wurde, daß über solche Falle das Innenministerium die Sperre für neu zu errichtende Schankwirtbanblungen ausgebehnt worden sei. InnenSehnung vorläurfig leine Veranlasung, geiegz, Der Vinisteriolvertre pg Ve lgleinhandlungen mit G. 2. Beilage zu Anzeiger u. C Ausstellung, die sich Die Selbstzuchtgoldene Mehaile des angi Hz, 9, Hftzichltiäche einzelnen Gebieten, wo die Kleinhaurtungll mi Branntwein überhand nehmen, besondere Sperrmaßnahmen ins Auge zu fassen. Schnellverkehr Bochum— Dorsten. Sszgf:, 12. Tezember, gegen 16 Uhr, wird mit Dorsten de 4. Gutberlett. außerdem vier 1. Hanse, 818 Punkte: 3. Kaplinowski, 267 Punkte: 4. außerdem drei weitere Preise, einem Mitgliede gestifteres lung. Klasse: weitere Preise. Allgemeine .: 2. Gutberlett. 282 Punkte; Arnold. 253 Punkte, und Fernerhin kam ein von 8 Kaffeeservice zur Verteier Stadttell Langendreer Langendreerer Baugenossenschaft. Die fällige Jahbieten konnte. Eserüber gab der Vorsitzende der Vereinigung, Kaufer die Veranstaltung mit berzlichen Begrüßungsworten statt. In der vom Vorsiszenden des Aufsichtsrats Bödland eröffneten und geleiteten (Ein seltsames Gefähet in Bochum. Zpez, Foge. egpte Räder gesesf, zu Lande von eine p. gigefge)„Seigel. kern, die eine Reise durch fast alle enzogezlahre, Firgten ben auf diese Weise etwa 75000 Kilometer zurückgelegt. Augenblicklich sind sie auf einer Propagandareise durch Deutschland. 10 11. (Weitere Lokalnachrichten siehe Seite 10 und 1. Auschung u Verschgs“-Rihieder aneibren. im„Werne),„während von schönste Weibchen von dem Zichter grecbtef Harven) gestellt wurde. Die. Prämiierung in den zwölf, Klassen, von denen Sieger aufzahlen könne n denen wir nur die ersten brachte folgendes Ergebnis: tete der Geschaftsführer Kaftsack den glgezzeinen Bericht, aus dem„hervorgeht, daß die Lage ver Genosenschaft fest sei. Ueber den Lau= und ugggungemastet Die Kassenlage ist trotz der zeitlichen Krise als sehr günstig anzusehen. Nach der Erstattung des Revisionsberichtes wurde dem Gesamtvorstand Entlastung erteilt. Die von der Reichsregierung vorgeschriebenen einheitlichen Satzungen für das Genossenschaftswesen wurden nach Verlelungghr, Die garichie Wohin gehen wir heute siehe auch Anzeigentell genehmigt und menen Wahlen ergaben folgendes Bild: Geschäftsführer Kaffsack nahm seine Wahl durch Zuruf an. Das Aufsichtsratsmitglied Graf wurde wiedergewählt. In geheimer Abstimmung wurden die Mitglieder Stephani und Leese neu in den Aufsichtsrat gewählt. Stadttheater: 20 Uhr: Die Boheme. Operettentheater: 20 Uhr: Die geschiedene Frau. Usatheater: ab 15.30 Uhr: Meine Cousine aus WarWeltlichtspiele: ab 15.10 Uhr: Manuela. Apollotheater: Ein Burschenlied aus Heidelberg. Capitol: ab 16 Uhr: Schön ist die Magöverzeit. Lichtburg: ab 15.10 Uhr: Hurra, ein Junge. Strafsache Storch und Genossen. Skala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Achtung! Autobanditen. finster blickender Mann, 8) B5 Nor AKTOr SOei4 „Copyright by K.& H. Greiser. Rastatt“ Eine Menge Eingeborener kauerte um das Flugzeug herum. Bewundernd und erschreckt verfolgten sie wie Mühlenschulte den Propeller anlaufen ließ. Wichen dann zurück, als das Brummen stärker Plötzlich kam eine Schar von etwa 40 Kriegern, geführt von dem Italiener, herangestürmt. Mühlenschulte sah sie kommen. Er winkte ihnen lachend zu, war mit einem Satze am Führersitz und Aber der Kämmerer, ein f im Lande und er es Gerstange ich Borich De Hos warten. Bas 4 „Dann werden wir hier im Gase##rten, bis es dem allergnädigsten Ras gefällt, seine Augen zu öffven!.. k. schgfn Also wars beschlossen: Man wartete eben. Aber man brauchte nicht lange„u warten, denn Eingang des Schlo###r auf den Der Ras aber ergriff wieder das Wort und sagte Ponseur, Die Bume des Osens, Rb, Pr, 5 Wahrheit schon gesagt haben, daß ich nich. der Ras, sondern nur sein getreuer Likamokas vin, der gezwungen wurde, zu tun, was der Alte vom B Sitsen der Rost, Gr sah bech Werise 8. suchen Sie sind mir imnmer willogmnen, pesche Stunde es auch sei! Ich befehle dir, Kammerer, schlage den Gong, daß die Diener erwachen und meine Gaste beHerr!“ rief der Italiener überlaut.„Ich komme dir mit einer Klage und bitte dich, daß du mir dein der um vom Berge wollte, der sich den Letzten aus dem Geschlecht des Konigs Salomo nennt! Ras Dijam ist seinen Und ich werde alle Fremden, die Unglück über die heilige Erde bringen wollten, hinausjagen!“ Der große Vogel ist nach Addis Abeba geflogen! h diese Nacht wird Ras Taffari alles wissen und Der Ober=Kämmerer empfing dort Mühlenschulte Er sprach nicht französisch und der Polizeichef mußte daher den Dolmetsch spielen. „Seine Herrlichkeit geruhen noch zu schlafen!“ sagte er dann achselzuckend.„Du mußt dich gedulden, Herr!“ Arsgeregt eroihderte Mienschauter:„Pesnie man ihn wecken! Der Wolf schleicht übegagen#### Erde. Der Herr des Landes muß ihn pauen, es zu spat ist, zu der große Vogel rollte über das Gras. Hob sich nach wenigen Augenblicken und war bald aller Augen entschwunden. Der Italiener raste vor Wut. Er rief den Kriegern Kommandos zu. Sie drängten heran und wollten Mr. Carter und Oda packen, aber da sprangen die Galla, dirg Eben den Taler erhalten hatten, dazwischen. Sie einen mörderlichen Spektakel und schwangen drohen! Die Krieger mit dem Lövenfellschnuck blieben stehen und wußten nicht recht, was sie tun sollten. Wie es gekommen wäre, läßt sich nicht gut sagen, denn plötzlich griff ein anderer Europäer ein. Monsieur Kalchas Fenophorges, der Wirt, kam mit Rasien gelaufen. geht hier vor, Signore!“ rief er dem Ita„Eine Verhaftung, Monsieur Hammerstein! Sie haben Spionage in Massaua getrieben." „Sie haben kein Recht dazu!“ rief der Konsui erregt.„Die Dame ist eine Deutsche und steht unter meinem Recht und Schutz. Mr. Carters Konsul wird sofort erscheinen. Mit welchem Rechte requirieren für Ihre Zwecke Krieger, die nur dem Ras unterstehen! Ich werde mich beim Ras beschweren!“ Oda rief dem Konsul dankbar zu. Konsul, ein Schurkenstreich ist geplant! erlauchtes Ohr öffnest!“ in dieser Stunde! Meine Freunde sind meine Gäste! Hast du gewagt, nach ihnen zu tasten, dann werde ich dich aus meinem Lande weisen lassen!" Das Antlitz des Italieners verzerrte sich zu einer satze. Jetzt erst wußte er, was auf dem Spiele stand, Frahr. und daß die Partie in Gefahr war. 4,. Die Eingeborenen hatten den Ras noch nic regt und zornig gesehen und da er mit dem Manne, den sie alle nicht leiden konnten, so heftig sprach, oa gefiel es ihnen und sie brachen in ein tautes Beifallrufen aus. Der Italiener zog sich zurück. Der Ras aber rief laut:„Wer hat. hin geben, daß meine Krieger mit dem Jl#liono ziehen? Der Kämmerer wurde blaß. Der Ras packte ihn vorn an der Brust, sein Gesicht flammte vor Wut:„Elender Hundesohn, wer ist der Herr in Tigre! Ich oder die Fremoen? Dann rief er seiner Leibgarde zu: „Gebt ihm die Carbatsche!" Noa, er wird handeln!“ Der Ras war aufgelöst vor Freude. Plötzlich stand er auf. Seine Augen funkelten. „Abejida ist in dem Gefängnis des Ras: Ich muß zu ihm! Ich muß abrechnen für die namenlose Qual!“ Oda wehrte erschrocken ab.„ 9. „Nicht heute nacht, Herr! Morgen ist noch Zeit „Rein, er ist ein großer Gaukler und die Schatten könnten ihm helfen, ihn wieder frei machen! Ich muß zu ihm! Will mich der Fremde begleiten? Die Frage war an Mr. Carter gerichtet. Der Amerikaner verbeugte sich. *** Nach einer Stunde kamen die beiden zurück. Befriedigung war in den Zügen des Likamokas. Carters „Der Akte vom Berge ist totl“ sagte der Likamokas Oda sah Mr. Carter an:„Was ist geschehen““ Carter entgegnete leise, widerstrebend:„Es entsetzlich... er hat ihn aus seinem„Gefängnis sogen und dann den Töwen, ge geausame;, Land, weich „Herr. Man will uns unschädlich machen. Ich bitre Sie, Herr Konsul, geleiten Sie uns beide zum Ras Zijam. !“ Der Ras war voll Spannung, als er seinen Gästen gegenüber saß. Da der Amerikaner das Französische Der Konsur trat heran und bot Oda ven urm. Die Eingeborenen hatten eine drohende Haltung gegen den Italiener und seine Hilfstruppe angenommen und darum gab der Italiener nach. Gut, der Ras soll entscheiden!g Der Konsul half Oda auf ihr Reittier und dann ging es zu dem Ras. Alles schloß sich dem Zuge an. Die Krieger im Schloßhofe staunten, als plötzlich der mächtige Zug in den Hof einritt. Der Oberste der Leibwachen trat zu dem Konsul Hammerstein heran und sagte:„Herr, du kommst zu später Stunde, unser Herr, der Ras, geruht zu schla„Gute Gesundheit deinem Herrn, braver und lieber Freund!“ antwortete Hammerstein im Dialekt der Tigraner.„Aber wichtig ist, was mich zu ihm führt, und er wird seinem ergebenen Freunde und Diener nicht grollen, wenn du ihn weckst!" Der Oberste der Leibwachen überlegte. „Ich will mit dem Kämmerer sprechen, Herr!“ Der Ober=Kämmerer erschrak, als ihm die Worte durch die Leibdiener Prunkbett des das wildes schönes mondbenur jämmerlich radebrechte, sprach Oda. „Herr... gute Nachrichten kann ich Iynen künden! Dein Herr, Ras Dijam, ist in Freund hat ihn befreit und in seinem Gefängnis schmachtet jetzt... der alte Abejida!"... Da stieß der Likamokas einen wilden Schrei der Freude, des Triumphes, der Befreiung aus. Der deutsche Konsul aber sah Oda erstaunt an und fragte:„Was hat das zu bedeuten?“ „Wir kamen nicht ins Land Herr Konsul“, sagte Oda,„... um uns um die politischen Verhältnisse zu kümmern! Wider Willen wurden wir hineingezogen und sind glücklich... eine Verschwörung aufzudecken, die von Abejida ausging!“ Vom Alten der Berg:“:„., G. ue „Ja, von ihm! Nicht dieser mann ist der Ras, nein, es ist nur sein treuer Likamokas, der an seiner Stelle gezwungen wurde, zu regieren. Mit den Italienern steht Abejida im Bunde! Gegen Ras Taffari richtet sich die Verschwörung, man will Abejida auf seinen Thron setzen und Italien soll das Land wirtschaftlich und geau, Mühlenschulte flog über das schlafende Aber er hatte heute kein Auge für die Schönheit des Landes. Er lauschte auf den Motor, der gleichHeute mußte die Maschine hergeben, was sie nur hergeben konnte und mit 200 Kilometern Geschwindigkeit raste er über das Land hinweg. Endlich... der Morgen tagte schon Das Erscheinen des Flugzenges erregte das größte Schreiende, heftig gestikulierende Menschen füllten die Straßen und als Mühlenschulte mit gewohnter Meisterschaft landete, da kamen sie von allen Seiten Aber die Polizei von Addis Abeba war auch da, übersetzt wurden.. Er lief, um seinen Herrn wecken zu lassen. Der Leibdiener trat an Er fand seinen Herrn schon wach. „Herr, verzeiße deinem Knecht, wenn er beinen Schlummer stort! Aber ein Fremder ist gekommen mit dem großen Vogel und er begehrt, dich zu sprechen. Er hat gesagt: Der Wolf schleicht über Abessinien, Erde und der Herr muß ihn packen, ehe es zu spät ist.“ Ras Taffari richtete sich auf. Der Leibdiener wiederholte. Ras Taffari schüttelte den Kopf. „Aus Aksum im Tigre, Herr, wo Ras Tijam resi diert, den du liebst!“ „Kleide mich an Jufa!“ Diener stürzten ins Gemach, laut und fröhlich Segens=#sich, öffnete ein der Ras aller Rasen winkte ab. Urzer Bewegur „Später!“ sagte er. 4.„Einen T4 Das Ankleiden war in wenigen Augenblicken er####ppe Verdi. ledigt. Ras Taffari schritt in sein Audienzzimmer###cala kündigte und nahm auf dem goldenen Sessel Platz. Als Millerschate bos Gir-Gertanch, ier geis. us Seber 3. verzeihen, aber es geht um den Frieden des Landes!'##ch habe gelern „Was ist geschehen?" fragte Ras Tafferi sehr Mit jenem schen, das die E ren noch besaße Fiorenzuolo=Ard und Piacenza i schen Flachlande „Signore 2 Kutscher gekleide um sich blickend und führte den teuerungen zum volle Pferde gest Das leichte tagssonne die L felder lagen auf tauchten auf, do Kral edler Pfer Endlich lief de erreichte den He Tuskulum, desse ben und dichtem ßenwelt entzoger Der Greis dem breiten, du auf das Ohr hei gütig der ruhig Munowinkeln n Alte reichte den lichkeit die Hank men zur rechten Sie dabei sein?“ das Geschäft hal ten, bis alles vir Giuseppina, von Sant' Aga wartete dann al zimmer grenzte. glich es mit seir baren Zueignun schem„Stil w „Aida“; das§ manten hatte d reicht; dort hing lichen Preise v „Othello"=Prem dour“, von„Ma und dem unverg ßen Ruhm gebi Boito war heute saß er zun eines voll ausg übe diese erstar der auch er als gefühls aus, da nahm.„Einmal Als es berei Freunde im Arl sättlich der präc schwer, den Mi Ein wenig von auch von Wagn jedesmal ernstd schen Werk lebt Mit tausend „Und wenn nur vorzulegen?“ „Boito! Re Jahre alt und I tage. Und wenn Der Alte w jedes Wenn!" Boito zwink und legte ein dem Deckblatt speare bearbeite Der Librett schrieb über des Heftes:„Komis „Wahnsinn! ich habe aufgeh Aber der a keine einzige ko stro, wird Ihne boten, die Welt gewesenen Novi Verdi erhob langen, knöchern nicht dagewesen echote er. Seine auf den Rücken Zimmer auf un zu unterbrechen er zurückweisen Verdi blieb sie trieh die Vollomezgt, heriergheg, der Polizel den Der Konsul sah das Mädchen voll staunender Be„War ist geschehe! 5e „Sire kennen Sie den Namey,ägeihas; wunderung an. Ehrfurchtsvoll begrugt der„ Ich komme in wichtiger Mission, Monsieurl Ich muß sofort zu dem Ras!“ Der„Cyef nickte. „Ich werde Sie führen, monsteur: „Lassen Sie bitte meinen Apparat bewachen, buß ihm nichts geschieht, denn in zwei Stunden muß ich wieder zurückfahren. „Woher kommen Sie, Monsieur? Der Polizeigewaltige barst bald vor Neugierde, aber er fragte nicht und geleitete den Flieger zu einem Sie bestiegen beide ihre Pferde und zogen zum Pa= vergessen, was zwei seiner Söhne last des Ras Taffari, gefolgt von einer unübersehbaren haben!“ Menschenmenge. „Ioch kenne ihn nur zu gut!..## mit ihm!“ Er lebt im Tigre und win sich setzen auf der Thron des Königs der Könige!“ Der Negus wurde bleich. „Im Tigre lebt er! Und... oras Dijam was hat er getan?. i, daß ich Ehnen alles brck Sire erlauben Sie mit, dug ih Jynen aues beg Der Reihe nach erzählte Mühlenschulte dem Hers# scher alles was geschehen war. Ras Taffari kam an## dem Staunen nicht heraus..„ Als er zu Ende war, reichte er dem weutsche# bewegt die Hand. Tapfer und edel sind die Germanos, große Krieger, sie sind treue Freunde, das have uy wieder an Ihnen erfahren. Und ich Pei. Rriggr gu eine (Fortsetzung folgt.) mal Miid ssperre r Wirte errichtendt itlich auf berbände. Westschen Innenseiter ist beh den Erlaß imal Unklarhe Lücke aufWirteverbanist deshalb in Vorstand des n und hat im indigen Oberzen der westDieser erverlasses liege, neue SchankZimmer als e alkoholfreie r leichter eine n Gastwirtshtungs= und rn. Gewünscht kenministerium der Verhandnder Nephuth, e Schankwirt3 Klein= Im Innenu solcher Ausvorliege. Der issicht, in einu mit Brannterrmaßnahmen * Am Samstag, it Dorsten der Gespräche mit sind von diesem — Ziffer.— wei Tage konnte das auf zwei otorrad gezogen Kieler Mechanipäischen Staaten Jahre sind die gezogen und haeter zurückgelegt. gandareise durch 10 und 11.) 2. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Ochonykeenl. Nr. 288 38. Jahrgang Mittwoch, 9 Dezember 1931 Der Cléte von Jant’ Ccata Zkizze von Stephan Heorgi heute dene Frau. zusine aus Warela. Heidelberg. anöverzeit. Junge. und Genossen. ig! Autobanditen. irt Mühlenschulte Polizeichef mußte zu schlafen!“ sagte gedulden, Herr!“ lte:„Dann soll über Abessiniens ihn packen, ehe es Is ihm die Worte rch die Leibdiener Prunkbett des wenn er deinen ider ist gekommen rt, dich zu. sprechen über Abessinien; ehe es zu spät ist.“ 8 Taffari schüttelte o Ras Dijam residie Hände. Sechs ind fröhlich Segensrechend. kte ab. en Augenblicken ersein Audienzzimmer Platz, mir!“ betrat, da fah ihn sermano!„Er gefiel das des Adlers. ind ohne Förmlichsen, Monsieur, in !“ ie frühe Störung s. frieden des Landes!“ kas Tafferi sehr ge „Abejida?“ Was ist mit ihm!“ sich setzen auf der :. Ras Dijam ich Ihnen alles be blenschulte dem Ras Taffari kam au te er dem Deutsche# Germanos, sie### unde, das habe ich### ich will Ihnen 1/# öhne für mich geto (Fortsetzung folgt.) Mit jenem Uebermaß an wichtigtuerischen Geräuschen, das die Eisenbahnen der früheren neunziger Jahren noch besaßen, fuhr der Zug in den Bahnhof von Fiorenzuolo=Arda ein, einer Station zwischen Parma und Piacenza inmitten des recht eintönigen lombardischen Flachlensgze,, Ssanore Post=1“ lief ein alg „Signore Voito! Signore Boitol“ lief ein als Kutscher gekleideter lebhafter Bursche auf einen nervös um sich blickenden Fahrgast zu, riß den Koffer an sich und führte den Angekommenen unter tausend Freudebeteuerungen zum wartenden Wagen, vor den zwei prachtvolle Pferde gespannt waren.. g,.16, Bachuit, Das leichte Gefährt rollte durch die heiße Nachmittagssonne die Landstraße entlang. Wiesen und Maisfelder lagen auf beiden Seiten. Ein paar Bauernhäuser tauchten auf, dort eine Faktorei, eine Meierei, der große Kral edler Pferde, kräftige Rinder auf der Weide... Endlich lief der Wagen durch eine Pappelaltee und erreichte den Herrensitz dieser blühenden Umgebung, ein Tuskulum, dessen Gebäude und Park, von tiefem Graben und dichtem Gebüsch umsäumt, den Blicken der Außenwelt entzogen war: Sant' Agata. Der Greis selbst kam dem Wagen entgegen. Unter dem breiten, dunklen Hut quoll eine weiche graue Locke auf das Ohr hernieder. Grau war auch der Bart, kerniggütig der ruhige Blick der blauen Augen, und in den Mundwinkeln noch immer der unversiegbare Spott. Der Alte reichte dem Aussteigenden in ungekünstelter Herzlichkeit die Hand.„Arrigo Boito, der Dichter! Sie kommen zur rechten Zeit. Im Stall gibt's Fohlen. Wollen Sie dabei sein?" Boito zog ein saures Gesicht.„Maestro, das Geschäft habe ich nicht erlernt. Lassen Sie mich warten, bis alles vorüber ist!“ Giuseppina, die rührige, umsichtige Frau des Alten von Sant' Agata, geleitete den Gast ins Haus. Boito wartete dann allein in dem Raum, an den das Arbeitszimmer grenzte. Einem Museum stolzester Erinnerung glich es mit seinen Reihen von Lorbeerkränzen und kostbaren Zueignungen. Die gelben Atlasmöbel in orientalischem Stil waren Geschenke Ismael Paschas für Aida“; das Künstlerzepter aus Elfenbein und Diamanten hatte dem Maestro die Stadt Mailand überreicht; dort hing neben einer Theaterkarte zum unglaublichen Preise von 2000 Lire der silberne Kranz der „Othello"=Premiere; hier die Trophäen von„Troubadour“, von„Maskenball= und„Rigoletto“, von„Ernani“ und dem unvergeßlichen„Nabucco“, der den ersten groben Ruhm gebracht hatte..", Waatg 66. Boito war häufiger Gast von Sani Agara, aber heute saß er zum erstenmal allein in diesem Sanktuarium eines voll ausgeschöpften Lebens, und da war es, als übe diese erstarrte Begeisterung einer ganzen Welt. an der auch er als Librettist teilhatte, den Druck eines Hochgefühls aus, das ihm seine sonstige hastige Beweglichkeit nahm„Einmal noch, Maestro; nur noch einmal!“ Als es bereits zu dunkeln begann, saßen die beiden Freunde im Arbeitszimmer, in dem ruhmvoll und unersättlich der prächtige Erard=Flügel stand. Es fiel Boito schwer, den Maestro auf ein Musikthema zu bringen. Ein wenig von Rossini und Donizetti wurde gesprochen, auch von Wagner, bei dessen Namensnennung der Alte jedesmal ernst die Brauen zusammenzog.„Dieses Deutschen Werk lebt und wird leben; mein Werk hat gelebt.“ Mit tausend sprühenden Worten widersprach Boito. „Und wenn nur einer käme, Ihnen ein neues Textbuch voräulegen“ gat g.# F. 472.5 Fin aei „Boito! Reitet Sie der Teufel? IH bin achtzig Jahre alt und lebe von den Zinsen vergangener Ruhmestage. Kund wenn..“.. 6 Ga62 ga Der Alte winkte entschieden ab.„Hundert Aber auf jedes Wenn!“ Boito zwinkerte mit den Augen, griff in die Tasche und legte ein umfangreiches Heft auf den Tisch. Auf dem Deckblatt war zu lesen:„Falstaff. Nach Shakespeare bearbeitet von Arrigo Boito.“ Der Librettist stand auf, trat zu dem Maestro und schrieb über dessen Schulter hinweg unter den Titel des Heftes:„Komische Oper von Guiseppe Verdi.“ „Wahnsinn! brauste, der auf.„Nein, nein, Boito, ich habe aufgehört, Musik zu machen.“ Aber der andere ließ nicht nach.„Es gibt bisher keine einzige komische Oper von Verdi, Und nun Maestro, wird Ihnen die unwiederbringliche Möglichkeit geboten, die Welt mit einer unvermuteten, noch nicht dagewesenen Novität zu überraschen. Es ist...“ Verdi erhob sich. Ganz langsam. Strich mit seinen langen, knöchernen Fingern die graue Locke zurück.„Noch nicht dagewesen. Noch keine komische Oper von Verdi“, echote er. Seine Mundwinkel zuckten. Er legte die Hände auf den Rücken und begann nach alter Gewohnheit im Zimmer auf und ab zu wandern. Boito hütete sich, ihn zu unterbrechen; er kannte den Alten und wußte, daß er zurückweisend bis zur Grobheit werden konnte. Verdi blieb vor einem Bücherschrank stehen, besann sich, öffnete eine Truhe, kramte in alten, vergilbten Pavieren und brachte ein blaues Heft hervor, das er mit Uirzer Bewegung auf den Tisch warf. „Einen Tag lang König. Komische Oper von Guileppe Verdi.“ Ein darinliegender Programmzettel der Scala kündigte die Premiere für den 4. September 1840 an. Boito vergaß den Mund zu schließen. Verdi wanderte weiter.„Ich habe auch Ihnen gezenüber davon geschwiegen. Heute weiß niemand mehr twas davon. Das ist über fünfzig Jahre her. Ad notam: Es gibt bereits eine komische Over von Verdi: eine bittere, höchst unlustige komische Oper. Boito, ich habe so nanches im Leben überwunden; eine lumpige Jugend erscheint mir jetzt abgeklärt; Jahre hindurch habe ich ggmals die ungerecht=brutale Ohrfeige des Pfarrers von Roncole gefühlt, auch der Groll ist längst überwunden: ich habe gelernt zu lachen, wenn ich daran denke, daß der neunzehnjährige Verdi wegen musikalischer Unfähigkeit von der Leitung des Konservatoriums abgewiesen wurde, ich bin auch ohne konservatoristische Doktrinen der geworden, der ich bin; ich habe so vieles verwunden — nur diese komische Oper nicht.“ Boito verfolgte maßlos verwundert die Wanderungen des Alten. Bei allem Mitgefühl, das sich in ihm aufdrängte, konnte er eine geheime Freude nicht unterdrükken: Verdi, der stets so Zurückhaltende, Verschlossene, sprach, sprach sich seinem Freunde Boito gegenüber aus. Verdi fuhr fort:„Merelli schickte mir damals— in den Jahren seiner ersten Ehe— das Textbuch mit der dringenden Aufforderung, die Oper, die bereits im Spielplan angekündigt war, unbedingt in kürzester Zeit zu vollenden. Das Buch von Romani taugte nichts. Dennoch; ich arbeitete. Da erkrankte mein Knabe Starb. Ich arbeitete. Ein paar Tage später erkrankte meine Tochter. Starb. Ich orbeitete. Wochen später trug man meine Frau hinaus. Ich arbeitete.„Einen Tag lang König!“ Der Alte trat dicht vor den Besucher hin und sah ihn mit glimmenden Augen wie einen Fremden an. „Herr! Haben Sie schon einmal an drei frischen Gräbern eine komische Oper schreiben müssen?“ Kurz wandte er sich ab. Mit rauher Stimme:„Sie fiel durch. Fiel in Mailand durch, in Neapel und auch in Venedig. Heute kennt keiner mehr— meine erste komische Oper.“ Nach langen Minuten erst unterbrach Verdi seinen schweigenden Gang und setzte sich wieder an den Tisch. Vor ihm lag noch immer das Textbuch des„Falstaff“. Seine Hände zitterten, als er es zu sich heranzog; Scheu und Gier lagen in seinen Augen.„Eine komische Oper! Noch eine! Es wäre etwas, die Niederlage von damals wett zu machen.“ Dann schlug er die erste Seite auf Boito stahl sich nach einer Weile leise davon. Er vermochte sich nicht ins Bett zu legen, lief in seinem Zimmer umher, sah zum offenen Fenster hinaus in den Abend, den Grillen und Zikarden durchzirpten. Wird ) der Achtzigjährige noch einmal aufraffen? Wird er sich vom Stonf des„Falstaff“ fesseln lassen, ob der Alte von Sant' Agata sein graues Haupt noch einmal ins Rampenlicht stellt? Ruhelose Stunden vergingen. Mitternacht war längst vorüber, als er jäh aufsprang und zum Fenster stürzte. Klangen da nicht Akkorde in die Nacht hinaus? Aus den offenen, noch immer beleuchteten Parterrefenstern tönte ein leises, gleichmäßiges Tacken. Das Metronom! Boito wußte, daß der Maestro die Gewohnheit besaß, sich von den antreibenden Rhythmus des Taktmessers inspirieren zu lassen. Verdi arbeitete!—— Mit einer unbeschreiblichen, in wahre Tumulte ausartenden Begeisterung empfingen die Italiener am 9. Februar 1893 im Teatro della Scala in Mailand den „Falstaff“, Verdis Schwanengesang. Die Landsckaft der Meete Von Kapitän Ernst Kömer(stamburg) Wenn der Landbewohner den Begriff„Weltmeer"! denkt, so wird er damit die Vorstellung einer endlos ausgedehnten, sich ewig gleichen Wasserfläche verbinden. Und eine Seereise durch verschiedene Meeresgegenden würde an dieser Vorstellung zunächst nichts ändern. Für den Seekundigen gibt es indessen untrügliche Merkmale für die Eigenart dieses oder jenen Meeres, und wenn wir ihn etwa von England aus mit verbundenen Augen in ein Seeflugzeug verfrachteten und ihm sagten, der Flug ginge über die Nordsee, in Wirklichkeit jedoch landeten wir auf dem Nordatlantik— würde unser Mann die Irreführung gewahr? Bestimmt; und zwar zunächst durch die Farbe des Meerwassers: Sie ist über den Tiefen des Ozeans dunkelblau, in der Nordsee dagegen grün. Weiterhin würde ihn die Art des Seeganges stutzig machen. Ozeanische Wellen haben andere Formen als solche der von Ländermassen eingeschlossenen Randmeere: Jenen gestatten die mächtigen Tiefen und weiten Flächen des Ozeans eine Ausbildung nach Länge und Höhe, wie sie für die Wogen der Nordsee nicht möglich sind, die Nordsee hat infolgedessen kurze und steile Wellen. Als weiteres, wesentlich unterscheidendes Merkmal kommt die Dünung hinzu, jene geheimnisvollen, ihrer innersten Natur nach nicht erklärbaren, immer anzutreffenden „Atemzüge des Weltmeeres“, die für die Ozeane so eigentümlich sind. Eine Wellenbewegung nämlich, ein Durchschwingen der Meeresoberfläche, das auch bei völliger Windstille da ist. Meist die Folge eines irgendwo und fern aufgetretenen Sturmes. Die lange. sanft geböschte Form der Dünung— man achte auf den malenden Wortklang dieses Zweisilbers!— ist überaus kennzeichnend und kann sich eben in engbegrenzten Meeresteilen nicht entwickeln. Neben solchen Unterscheidungen, die wohl zumeist nur vom erfahrenen Auge des Seekundigen gemacht werden, gibt es andere, die sinnfälliger sind. Das rauchende Wasser unter der neufundländischen Küste zum Beispiel, dort, wo das eisige Wasser des Labradorstromes den tropisch erwärmten Gewässern des Golfstromes in die linke Flanke fällt. Oder weiter südlich die Sargassosee, jene seltsame Golfkrautwiese in Eiform, die nahezu stromfrei inmitten des Kreislaufes eines Systems von Meeresströmungen liegt. Solche und andere Erscheinungen also, hervorgerufen durch meerische und witterungsmäßige Vorgänge, sind nur einem bestimmten Meeresteil eigen und verleihen dessen„Meereslandschaft" das Gepräge. Noch deutlicher, und den Verhältnissen auf dem Festlande entsprechend, werden die Unterschiede, wenn man die Meeresstriche nach ihren Zonen vergleicht. Eine aus Wüstenstaub bestehende Dunstschicht über dem Roten Meer, dem Seemann jede Sicht nehmend, wird nie in der Ostsee zu finden sein, losgerissene, treibende Inselchen mit Palmenbestand sind dem nördlichen Indischen Ozean vorbehalten, und ein riesiger Eisberg— etwa von der Größe Helgolands—, gegen dessen bläulich schimmernde Steilwände die sturmgetriebenen, Wogen branden, gehört als Landschaftsbild von undarstellbarer Wucht und Größe in die einsamen Weiten des südlichen Atlantischen Ozeans., Endlich ist die Tierwelt mitbestimmend für das Gesicht einer Landschaft und deren Grenzen. Auf der Fahrt vom Norden nach Westindien oder Südamerika zeigt das erste Auftreten von fliegenden Fischen, Ein tiamiger Gedenktag gestern der Tag des furchtbaren Brandes, der im Jahre 1881 das Wiener RingOpfer, die damals die ganze Zum 50. Male jährte sich ggestern der Tag gzeater einäscherte., 447 uenschen, niezen der entsetzlichen Fatgstrophe zum Oofer, die demals die ganze Welt aufhorchen ließ. Der Brand kam kurz vor Beginn der Vorstellung von„Hoffmanns Erzählungen“ auf der Bühne auf. Die Panik ergriff mit einem Schlag das ganze Haus. Alles versuchte ins Freie zu kommen. Dabei wurden aber zahlreiche Besucher erdrückt, andere erstickten und die größte Anzahl fand einen entsetzlichen Tod in den Flammen. Unser Bild zeigt das Denkmal, das die Stadt Wien zur Erinnerung und zum ehrenden Gedenken der 447 Opfer errichten ließ. daß man sich nun der ewig heiteren Landschaft des Passates nähert, dieser Symphonie aus stetigem Wind und rhythmischem Wogengang, aus Sonnenglast und Himmelsbläue. Der Hai tritt auf, Scharen von Delphinen und Pottwalen bevölkern das Wasser. Im Stillen Ozean, besonders in der Nähe der mittel= und nordamerikanischen Küsten, wird häufig die Riesenschildkröte gesichtet, und in den Gewässern der malaiischen Inseln hat die Seeschlange ihre Heimat. Eine Gegend von ausgeprägten Landschaftszügen findet sich dort, wo der La Plata in den Südatlantischen Ozean mündet. Noch auf hoher See verraten die Wassermassen dieses mächtigen Stromes ihr Dasein durch die grünblaue Wasserfläche, die häufig von Stromwirbeln durchzogen wird. Hier trifft man, vom Norden kommend, zum ersten Male den Pinguin, diesen Harlekin unter den Wassertieren. Schließlich sind es zwei Vögel, die ausschließlich die Meere südlich des Aequators bewohnen und im Landschaftsbild des Südatlantik nicht fortzudenken sind: Kaptaube und Albatroß. Noch nie ist es gelungen, diese Tiere auf die nördliche Halbkugel zu bringen. In den schweren Weststürmen, mit denen der Segelschiffsmann bei Kap Horn kämpfen muß, hat er den Albatroß als einzigen Weggenossen. Unermüdlich, oft tagelang. umkreist dieser königliche Vogel mit seinen mächtigen Schwingen das einsame Schiff. Und diese Einsamkeit, in der man dort unten, an der Grenze des südlichen Eismeeres, durch die graue Wasserwüste segelt, ist die seelische Landschaft des Meeres. Die drei glänzenden Tränen Von Tulio Febres Cordero. (Deutsche Bearbeitung von Carolus Asper.) Auf die Kelchblätter einer kaum erschlossenen Blüte fiel ein heller Tropfen.„Dem Auge eines Kindes bin ich entfallen... Vergönne mir, ich bitte dich, Obdach in der Geborgenheit deines Kelches! Ich bin die Träne der Unschuld!" Selig trillernd stieg ein Vogel zum Sternenhimmel empor, nachdem er sein schimmerndes Gefieder in den kristallklaren Wassern des Quells gebadet hatte. Von seinem Fittich rollte ein Tropfen auf die Blume nieder, glänzend gleich dem ersten.„Ich bin die Träne der Freude und bitte dich, gewähre mir Wohnung.“ Als die Blume voller Güte und Dankbarkeit für das erwiesene Vertrauen zu antworten sich anschickte, sank aus dem ewigen Blau noch eine herrliche Träne herab und bat mit engelhafter Stimme:„Ich komme hoch von Himmelshöhen und möchte in deinem Schoße mich bergen. Weise mich nicht von dir, liebe Blume, ich bin die Träne der frommen Hoffnung.“ Heiß erklomm im Osten die Sonne das Firmament, und die drei Tränen erzitterten vor ihrer sengenden Gegenwart. Schon hatte die Glut ihrer Strahlen sie aufzusaugen begonnen, da öffnete die gastfreundliche Blume. während sie sich zierlich auf ihrer: Stengel wiegte, mit unaussprechlicher Anmut ihre Blütenblätter, und die drei Tränen nahmen, selig vertrauend, Wohnung in dem duftenden Kelch ihrer schönen Beschützerin.... Möge dein Herz, geliebte Tochter, gleich dem unberührten Schoß jener Blume die drei glänzenden Tränen bewahren, von denen ich erflehe, daß sie die einzigen seien, die du je vergießest: Tränen der Unschuld, Tränen der Freude und Tränen der frommen Hoffnung von Stern zu Stern! Der Klassiscke Werbekeiter „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen...“ Drum sollte jede Dame, kampfbereit, sich Hubers Faltencreme stets bedienen! „Mit dem Gürtel, mit dem Schleier riß der schöne Wahn entzwei...“ Aber Schleier von E. Meier halten garantiert für drei! „Ich denke einen langen Schlaf zu tun. denn dieser letzten Tage Qual war groß...“ Für welches Bett entscheidet nun der alte Wallenstein sich bloß? Patent=Matratze„National“, ist fabelhaft alestisch, stark. Auf ihr verschläft man Not und Qual. Der Preis: Komplett nur 60 Mark! * „Was rennt das Volk, was wälzt sich dort die langen Gassen brausend forts...“ Das ist doch klar: Man kommt zu Hauf zu Friedrich Müllers Ausverkauf! „Verbiete du, dem Seidenwurm zu spinnen, wenn er sich schon dem Tode näher spinnt...“ Was Tasso sagte mit verklärten Sinnen nur durch den„Edith=Strumpf“ an Wert gewinnt. Hochelegant, solide, unzerreißbar, mit fester Ferse, prima allerseits. Der„Edith=Strumpf“ verleiht, das ist erweisbar, den Trägerinnen unerhörten Reiz! * „Er stand auf seines Daches Zinnen und schaute mit vergnügten Sinnen...“ Er hatte Grund, vergnügt zu sein. Sein Schornsteinaufsatz war von Meier. Jetzt brannten erst des Hauses Feuer. Vergessen waren Ruß und Pein! * „Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben...“ Drum trinkt nur Müllers Lebertran. dann bleibt ihr hundert Jahre leben! „Wer nie sein Brot mit Tränen aß...“ Um den ist es fürwahr nicht schade, weil nie zum Frühstück er vergaß Karl Hubers Erdbeer=Marmelade! Puck. Pauutailar 4 eine einzeine Zigarette treisicher zu beurteilen. Aber rauchen Sie ein-# mal den ganzen Tag nur CLUB,dann werden Sie erst merken, wie mild und wunderbar diese fabelhafte 3½ Pfennig-Zigarette ist. Kank?...,,„Mgen Eiir kent..... Französische Note zur Baseler Konferenz Basel, 8. Dezember. Die heutige Vormittagssitzung des Sonderausschusses der BJ8. war um 13.30 Uhr beendet. Ueber den Verlauf der Sitzung wurden von Seiten des Ausschusses keine Mitteilungen gemacht. Wie verlautet, trat der Sonderausschuß in die Erörterung der deutschen Denkschrift ein. Der deutsche Vertreter br. De Wtschaftg, und einen Bericht über die allgemeine Wirtscha## und Finanzlage Deutschlands unter Berucksichtigung der neuesten Zahlungsbilanz. An diese Ausführungen schlossen sich Fragen einzelner Mitglieder des Ausschusses an. Die Verhandlungen wurden am Nachmittag forigeJetzt erst wird auf dem Umweg über London und Italien die Tatsache bekannt, daß Frankreich unmittelbar vor dem Zusammentritt des Sonderausschusses an die anderen Gläubigermächte eine Note gerichtet hat, in der„ die französische Auffassung über die Reparationsfrage mitgeteilt wird. In der Note heißt es: Die französische Regierung ist einverstanden mit dem Verlangen Deutschlands, daß durch den im Youngschen Plane vorgesehenen Beratenden Sondergusschuß eine Untersuchung angestellt werde. Sie erotiar barin einen einwandfreien Schritt eines Schuldners, der wünscht, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Im Haag hat die deutsche Regierung sich freiwillig einverstanden erklärt und die feierliche Verpflichtung übernommen, die Bedingungen des durch ein internationales Abkommen festgelegten Youngschen Plans auszuführen. uung Amsuchm Was die jetzt in Gang gekommene Unlersuchung betrifft, so wahrt die französische Regierung ihre volle Handlungsfreiheit, weil die Fassung des deutschen Antrages, obwohl er in Paris bekannt war, nicht der endgültigen Billigung durch die hiesige Regierung unterbreitet wurde. Die Weltkrise ist zweifellos größtenteils schuld an dem Zustand der deutschen Finanzen, aber die Ursache der deutschen Zahlungsunfähigkeit muß gleicherweise in den übermäßigen Ausgaben und in den systematisch übertriebenen Anleihen, die von Deutschland ausgenommen wurden, gesucht werden. Die französische Regierung erkennt an, daß es notwendig ist, Maßnahmen zur Hilfeleistung für Deutschland bei seinen derzeitigen Schwierigleiten zu ergreisen.., geg, gersit 36. Aber obwohl die franzosische Regierung bereit ist, große Zugeständnisse für die Erleichterung der Lage in Deutschland zu machen, so beharrt sie darauf, daß der Grundsatz der Reparationen selbst aufrechterhalten bleibt, und zwar aus zwei Gründen: Erstens liegt keinerlei Beweis vor, daß Deutschlandim Bankrott bleiben wird; zweitens ist es gebieterische Pflicht, den geheiligten Charakter der internationalen Verträge aufrechtzuerhalten. Die gegenwärtige Finanzkrise in Deutschland ist für den Abschluß eines Abkommens endgültiger Art über die deutsche Zahlungsfähigkeit nicht geeignet. Die Untersuchung muß sich notwendigerweise auf einen vorübergehenden Zustand beschränken, zu dessen Regelung nur vorübergehende Maßnahmen empfohlen werden können. Wenn später eine internationale Reparationskonferenz zusammentreten wird, so wird man das ganze Programm der deutschen Zahlungsfähigkeit von neuem in Angriff nehmen können. Auf alle Fälle muß das Betätigungsgebiet des Beratenden Sonderausschusses die von allen vielleicht wichtigste Frage umfassen, nämlich das im Ausland untergebrachte deutsche Kapital und die Maßnahmen, die notwendig sein werden, um seine Rückkehr nach Deutschland sicherzustellen. Was die Frage der kurzfristigen Kredite betrifft, so lehnt es die französische Regierung ab, die Bedeutung des Ersuchens um Bevorzugung anzuerkennen. Tatsächlich kann diese Frage nicht aufgeworfen werden, weil die beiden Probleme der Reparationen und der Privatschulden nur Bestandteile des Grundproblems bilden, nämlich der Zahlungsfähigkeit und der Achtung vor den vertraglichen Verpflichtungen. Infolgedessen ist die französische Regierung der Ansicht, daß eine Aenderung des durch den Youngschen Plan aufgestellten Grundsatzes für die Reparationszahlungen nur möglich ist, wenn eine Verminderung der übrigen Schuldverpflichtungen zwischen den Regierungen in Betracht gezogen wird. Der Gewinn, der sich aus einer solchen Verminderung ergibt, soll Deutschland zugutekommen.“ Wo steht der Favag=Prozeß? Eine Verhandlungs=Zwischenbilanz Diese Haltung der französischen Regierung kann nach der Rede des französischen Ministerpräsidenten Laval in der Kammer niemand mehr überraschen. Die Pariser Mitteilung ist ein Beeinflussungsversuch der Regierungen, die ja nach dem Baseler Gutachten das letzte W haben. Gleichzeitig soll aber auch auf die Sachverständigen ein Druck ausgeübt werden, die Tributfrage die deutsche Zahlungsfähigkeit nicht im ganzen umfange zu behandeln und keine Endlösung vorzuschlagen. Es ist nicht anzunehmen, daß sich die Sachverständigen den hartnäckigen Standpunkt des französischen Kabinetts, das bewußt alle Zusammenhänge zwischen der Weltwirtschaftskrise und den Tributzahlungen ausschaltet, zu eigen machen, sondern vielmehr die Frage vom finanziellen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus behandeln werden. Die Pariser Presse entrüstet sich ja heute schon über die Isolierung Frankreichs in Basel, wo sich der französische Vertreter ja schon am ersten Tage nicht durchzusetzen vermochte. Sie greift nicht nur die Haltung der übrigen Staaten an, sondern macht sogar dem eigenen Vertreter den Vorwurf, wenig geeignet zu sein, scharfe Angriffe ausäuhalten.„. H. Kanhliunngen BucF immer uek. Welchen Weg die Veryanblungen auch immer neymen mögen, Deutschland muß sich auf jeden Fall darüber klar sein, daß Frankreich in brutaler Verleugnung wirtschaftlicher Vernunftgründe nur ein Ziel kennt: mit allen Mitteln eine wirtschaftliche Erholung Deutschlands zu verhindern. Frankfurt a. M, 8. Dezember. Im Vordergrund des Favag=Prozesses stand bis jetzt der Komplex der Sondervergutungen an die Angeklagten. Dieser Komplex setzt sich aus so vielen, zum Teil verworrenen Einzelheiten zusammen, daß sogar die Hauptbeteiligten zuweilen nicht mehr wissen, worum es sich eigentlich bei all diesen Transaktionen handelte. Gewiß ist die Gesamtsumme derjenigen Beträge, die in den Jahren 1926 bis 1929, also bis zum Zusammen: bruch, in die Taschen der Direktoren und Unterdirektoren der Favag flossen, im Verhältnis zu den Generalunkosten der Favag=Verwaltung nicht sehr hoch. Einer der Sachverständigen bezifferte den Schaden, der der Favag aus diesen Sondervergutungen erwachsen sein kann, auf höchstens 3 Prozent der Gesamtverwaltungskosten. Absolut betrachtet stellt indessen ein Betrag von 2½ Millionen, der im Laufe weniger Jahre in die Taschen der Direktoren floß, eine Summe dar, welche die Frage nach der Zulässigkeit und der„Ueblichkeit" solcher Sondergewinne durchaus rechtfertigt. Es ist aber unter anderem bezeichnend, daß man den Berliner Direktor Mädje nach dem Zusammenbruch zwar entließ, daß man ihm aber— obwohl seine Sondergewinne in die Hunderttausende gingen— die vertraglich ausbedungene, recht ansehnliche Pension zubilligte und die Frage der Regreßpflicht gegen einen der Haupt=Nutznießer unstatthafter Sondergeschäfte nicht ernsthaft aufrollte. Dabei ist die vom Zeugen Generaldirektor Kiskalt(Münchner Rückversicherungs=AG.) bekundete Tatsache bemerkenswert, daß damals auch die Betriebsratsmitglieder im Favag=Aufsichtsrat, also einfache Leute aus dem Volke, die sich doch über die Höhe der Sondervergütungen ihre eigenen Gedanken gemacht haben müssen, dem Pensionsvertrag zustimmten. Desungeachtet kann man es dahingestellt sein lassen, ob solche Sondervergütungen auch bei anderen Versicherungs=Konzernen und Unternehmungen„üblich“ waren oder nicht. Denn keiner der Sachverständigen, auch nicht der von der Verteidigung zur Entlastung der Angeklagten geladene, hat jemals behauptet, daß dieses„Trinkgelder=System“, wie es bei der Favag eingerissen ist, sich aus den Gepflogenheiten der Inflation und Nachinflation zu einer Art„allgemeiner deutscher Usance“ entwickelt habe. Die Anklagevertreter werden es nicht schwer haben, das Anormale, von den Gepflogenheiten einer gesunden Geschäftsführung Abweichende dieser Favag=Sondervergütungen als erwiesen hinzustellen. Denn selbst wenn es üblich wäre, daß 2 bis 8 Prozent der jährlichen Generalunkosten einer Großgesellschaft insgeheim in die Taschen der Vorstandsmitglieder flössen, so wäre damit allenfalls ein unhaltbarer Zustand im deutschen Geschäftsleben aufgedeckt. Aber einen Freibrief, der alle vergangenen und künftigen Vergütungen dieser Art für zulässig erklären würde, kann und darf kein deutsches Gericht den Angeklagten ausstellen. Weniger klar liegt der Fragenkomplex, der jetzt im veiten Abschnitt des Prozesses angeschnitten wird Oetsah. Vorschläge zur Wiederbelebung der amerikanischen Wirtschaft Am Washington, 8. Dezember. Dienstag mittag wurde in der gemeinsamen sitzung der beiden Häuser des Kongresses die Jahresbotschaft des Präsidenten Hoover verlesen, die den Rechenschaftsbericht des Präsidenten, die Bestandsaufnahme der die gegenwärtige Wirtschaftskrise bestimmenden Faktoren und das Notstandsprogramm zur Behebung der Depression umfaßt. Die Außenpolitik ist nur in wenigen Sätzen behandelt worden, da sie Gegenstand der am Donnerstag erwarteten Sonderbotschaft sein soll, in der Hoover die Ratifizierung der Moratoriumsvorlage verlangen wird. Auf Deutschland und die deutsche Frage übergehend erklärte Hoover: Die Wirtschaftskrise in Deutschland und in Mitteleuropa nahm im letzten Juni Ausmaße allgemeiner Panik an, die erkennen ließen, daß diese Völker ohne fremde Hilfe zusammenbrechen mußten. Die Furcht vor solchem Zusammenbruch hatte unsere Produkten= und Wertpapiermärkte in Verwirrung gebracht und auch andere Völker bedroht, was wiederum neue Gefahren für uns heraufbeschwor. Von größter Bedeutung war daher die Notwendigkeit unserer Mitarbeit, um das deutsche Volk vor der unmittelbar bevorstehenden Katastrophe zu schützen und seinen wichtigen Anteil am Fortschritt und an der Stabilität der Welt zu bewahren. Aus diesem Grunde sind von Amerika das Schuldenfeierjahr und das Stillhalteabkommen in die Wege geleitet worden." Ausführlich behandelte Hoover oann die innere Wirtschaftskrise, deren Gründe er in Spekulation, Inflation auf den Wertpapier= und Grundstücksmärkten, in schlechter Geschäftsführung zahlreicher Finanzinstiständigen Erschütterungen und der Grenzen der Vereinigten tute und vor allem in Störungen außerhalb Staaten erblickt.„.„„ 9 Zur Frage der Arbeitslosigreit erklärte Hoover, daß die Regierung bestrebt gewesen sei, durch Schaffung neuer Arbeitsmöglichkeiten, durch Einrichtung von Arbeitsnachweisen und durch die Abdrosselung der Einwanderung dem heimischen Arbeitsmarkt eine Erleichterung zu verschaffen Hoover betont aber, daß er sich jeder unmittelbaren oder mittelbaren Erwerbslosenfürsorge widersetze, denn der Zusammenbruch und die vermehrte Arbeitslosigkeit in Europa sei teilweise durch solche Maßnahmen verschuldet worden. Eine allgemeine Abänderung des Zolltarifes durch den Kongreß lehnt Hoover ab. An praktischen Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft schlägt Hoover vor:„(„4amme“ m ssrungs. 1. eine drastische Verminderung der Regierungsausgaben und eine vorübergehende höchstens auf zwei Jahre berechnete Steuererhöhung; 2. weitere Kapitalbeteiligung der Regierung an den Bundeslandbanken zur Beschaffung billiger Kredite für die Landwirtschaft; 3. Gründung von Baukreditbanken zur Förderung der Heimbautätigkeit; 4. Schaffung einer„Wiederaufbaugesellchaft“ die den notleidenden aber innerlich gesunden Industrien, Eisenbahnen, Finanzinstituten und landwirtschaftlichen Kreditanstalten gegen taugliche Sicherheiten vorübergehend Vorschüsse leisten soll(Hoover wies jedoch nicht an, auf eine wie hohe Kapitalgrunddie Wiederaufbaugesellschaft gestellt werden soll, zweiten Abschnitt d und der sich mit den Bilanzvergehen und Buchungsverschleierungen im Favag=Konzern, insbesondere bei der Südwestdeutschen Bank in Frankfurt beschäftigt. Schon jetzt haben die Verhandlungen das Vorhandensein von Bilanzfrisuren(Kompensationen, Ueberbewertungen, unzulässige Gewinnberechnungen) ergeben, die der Oeffentlichkeit eine nicht vorhandene Liquidität vortäuschen sollen. So hat man insbesondere in der Bilanz der Südwestbank Grundstücke und hypothekarische Sicherungen unbegründet hoch in die Jahresbilanz eingesetzt und damit dem Aufsichtsrat und den Kunden eine Deckung für Debitoren vorgezaubert, die in Wirklichkeit nicht bestand.„. K 564r:15 Auch über die Frage ver uoschreivungen N heimlichung tatsächlicher Verluste wurde und gete aufschlußreich sein, über alle diese Fragen nicht nur Buchungssachverständige, sondern auch Fachleute aus Bank und Industrie zu hören. Denn man gewinnt aus den letzten Sitzungen der Strafkammer durchaus den Eindruck, als ob derartige „Bilanzverschönerungen“ auch bei anderen Unternehmungen an der Tagesordnung gewesen seien. Diese Sitzungen trugen kaum mehr den Charakter einer Gerichtsverhandlung, sondern glichen zeitweise einer sachlichen Diskussion über die Grundelemente der Bilanz=Lehre und das Erfordernis der Bilanz=Wahrheit. Dabei spielte speziell der Angeklagte Sauerbrey die sehr geschickte Rolle eines anerkannt„sachverständigen“, Angeklagten, der das Gericht einschließlich der Staatsanwaltschaft über Vorgange aufzuklären suchte, die man bei der Favag als durchaus zulässig empfand. Errfstlung des gefsischen Tandtagr Ein Nationalsozialist Landtagspräsident— Große Tumulte ner Darmstadt, 8. Dezember. Der neugewählte hessische Landtag trat heute zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Von den 70 gewählten Abgeordneten waren 69 erschienen. Der Abgeordnete Schäfer(Offenbach), bekannt durch die Veröffentlichung des„Boxheimer Dokuments“, hatte sich mit Erkrankung entschuldigt. Zum Landtagspräsidenten wurde der Abgeordnete Er Werner(Nat.=Soz.) gewählt, zum ersten Vizepräsidenten der Abgeordnete Weckler(.), zum zweiten Vizepräsidenten der Abgeordnete Delp(Soz.).,„„ Staatspräsident Dr. Adelung stellte die Aemter des Gesamtministeriums dem neugewählten Landtage zur Verfügung und erklärte, daß das Gesamtministerium bis zur Einsetzung einer neuen Regierung die Staatsgeschäfte fortführen werde. Landtagspräsident Dr. Werner erklärte daraufhin, daß die Nationalsozialisten eine Beratungspause verlangten, um eine„politische Aktion“ vornehmen zu können. Sie überreichten in dieser Pause dem Zentrum ihre in 12 Punkten festgelegten Bedingungen für eine Regierungskoalition, die nicht in ultimative Form gekleidet sind. Das Zentrum hat um 48 Stunden Bedenkzeit gebeten. In der Nachmittagssitzung wurde die Besetzung der Ausschüsse und des Aeltestenrates nach Vereinbarung unter den Fraktionen vom Plenum gebilligt. Die Frage der Rechtmäßigkeit des Mandats des aus der Boxheimer Affäre bekannten Abg. Schäfer(Offenbach) wurde Haushaltsausschuß zur Prüfung überwiesen. Ein Tumult entstand, als der sozialdemokratische Abg. Steffan eine Erklärung des Inhalts verlas, daß es für Republikaner eine Zumutung sei, mit den nationalsozialistischen Abgeordneten, die durch die Boxheimer Affäre dem Volk und dem Volksstaat gegenüber aufs schwerste belastet seien, im Hause zusammenzusitzen. Anschließend entspann sich eine zweistündige Auseinandersetzung zwischen Kommunisten, kommunistischer Opposition und Nationalsozialisten über die von diesen drei Parteien eingebrachten Anträge auf Gewährung von Winterbeihilfen an Erwerbslose usw. Die Kommunisten überreichten dazu ein etwa 60 Einzelforderungen enthaltendes Programm. Als ein Zentrumsantrag verlangte, daß die Antrage zunächst im Ausschuß beraten werden sollten, um eine sachliche Behandlung im Interesse der Wohlfahrtserwerbslosen überhaupt zu ermöglichen, schlossen sich die Nationalsozialisten diesem Antrage an,„da die letzte halbe Stunde bewiesen habe, daß die Kommunisten diese Anträge nur zur Agitation an die Tribüne ausnutzen wollten“. Von den Kommunisten wurde diese veränderte Stellungnahme der Nationalsozialisten mit lebhaften Zwischen= und Pfui=Rufen beantwortet, in die auch die Tribüne einstimmte. Als bei der Abstimmung die Anträge dem Ausschuß überwiesen wurden, entstand ein ungeheurer Tumult. Präsident Dr. Werner regte an, daß sich die Ausschüsse sofort konstituierten. Diesem Vorschlag stimmte das Haus zu, worauf der Präsident die Sitzung auf Freitag vertagte. Der Calmette-Prozeß Lübeck, 8. Tezember. Im Calmette=Prozeß widmete der Vorsitzende zunächst dem verstorbenen Rechtsanwalt Dr. Lißner einen ehrenden Nachruf. Das Gericht lehnte sodann nach Eintritt in die Verhandlung sämtliche Beweisanträge ab. Da ein Teil der Sachverständigen noch nicht anwesend war, wurde die Weiterverhandlut 14. Uhr vertagt. lung auf lage eingeweihte Kreise nennen aber eine Milliarde Dollar); 5. eine Erweiterung der bei den Federal Reserve Banken liegenden diskontfähigen Papiere; 6. eine Bankgesetzreform, die den Banken die Einrichtung von Zweigstellen und den Beitritt zum Federal Reserve System erleichtern soll; 7. eine Hilfsaktion für die Eisenbahnen, denen die Möglichkeit gegeben werden soll, durch geeignete Zusammenschließungen ihre Betriebskosten herabzusetzen; uno„„ 8. eine Lockerung der Anrirrustgesetzgebung, insbesondere zugunsten der Kohlen=, Petroleum= und Holzindustrien. Weiter empfiehlt Hoover eine gewisse Vereinfachung der Bundesverwaltung und eine gesetzliche Verankerung der Einwanderungsbeschränkung,„## Hoover schloß seine Jayresvotschaft mit den zuversichtlichen Worten, daß das auf persönliche Initiative jündete Wirtschaftssystem auch den Sturm der werde. Fragen an die Sachverständigen In der Nachmittagsverhandlung wurden den Sachverständigen eine Reihe von Fragen vorgelegt, darunter die Frage, ob anzunehmen sei, daß die Gesundheitsschädigung der Kinder nur durch die Fütterung erfolgt sei, oder unter der Voraussetzung, daß der Impfstock virulente Bazillen enthielt und jede der drei Fütterungen als gleich schädigend zu betrachten sei. Ferner wurde die Frage vorgelegt, ob das Lübecker Laboratorium geeignet gewesen sei, um die aus Paris bezogene BCG.=Kultur weiter zu züchten und die Emulsion herzustellen. gegrünhen, Witlschf###em al gegenwartigen Krise übersteyen Ein Racheakt? Wittenberge, 8. Dezember. Die an der Berlin—Hamburger Bahn gelegene Ortschaft Glöwen wurde am Montag von einem Großfeuer heimgesucht. Kurz nach 19 Uhr ging das unmittelbar an der Bahn gelegene Häckselwerk der Firma Paul Strunk in Flammen auf. Verbrannt sind etwa 3000 Zentner Stroh, 700 Zentner Häcksel und sämtliche Maschinen. Infolge des Funkenfluges wurde auch ein großer Holzlagerplatz in Brand gesetzt, der große Bestande von Grubenholz enthielt. Der gewaltige Feuerschein war im Umkreis von über 50 Kilometern sichtbar. Die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden. Man vermutet, daß es sich um einen Racheakt politischer Gegner handelt, denn der Besitzer des Werkes und sein Sohn gehören der NSDAP. an und sind wiederholt bedroht worden. Ueber fünf Millionen Arbeitslose Bochumer AnzBerlin, 8. Dezember. Die erwartete jahreszeitliche Verschlechterung des Arbeitsmarktes ist in der Berichtszeit eingetreten. Die Zahl der Arbeitslosen nahm um rund 214000 zu und betrug am 30. November nach den vorläufigen Meldungen der Arbeitsämter rund 5 057 000. Die Zunahme liegt im Rahmen der Schätzungen der Reichsanstalt. Sie beläuft sich gegenüber dem Stande Mitte des Monats auf 4,4 v. H. Der überwiegend jahreszeitliche Charakter der Bewegung kommt in der Tatsache zum Ausdruck, daß die Zahl der Arbeitslosen in den Saisonaußenberufen um 7,7 v.., in den übrigen Berufsgruppen nur um 2,4 v. H. gegenüber dem Stande vom 15. November zugenommen hat. Seit dem sommerlichen Tiefstand war in diesem wie im vorigen Jahre eine Zunahme der Arbeitslosenzahl um etwa 1,1 Millionen zu verzeichnen. Der Stand der Arbeitslosigkeit ist jetzt ähnlich wie im Sommer um etwas über.3 Millionen höher als zu den Vergleichszeiten des Vorjahres. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger belief sich am 30. November insgesamt auf rund 2772000. Im einzelnen betrug sie in der Arbeitslosenversicherung rund 1 366000 und hat seit Mitte des Monats eine Steigerung um rund 118000 erfahren; Hauptunterstützungsempfänger in der Krisenfürsorge wurden, nach einer Zunahme um rund 24000, Ende des Monats rund 1 406 000 gezählt. voRt MAGGI' Würze f duonmen Handterauf Es gibt für eine Glasche Nr 0 Z Gutschein Nr.: 2u ½ Berliner Im Im heutigen man in den Vor ruhigung feststel schen Werte in N angesehen, und der Notverordnu zu sein. Man k wisses Deckungs gegen gestern ab Farben erholten d. h. ihr Verlus tragen, wobei n der Liquidations orders gegen Fa Märkten waren heute sehr gerin Elektropapieren fallend widerst: Licht und Kraf' Das Pfun F Montagskurs Montanwert Kunstseideaktie Markte der fest änderungen ge schwächten sich Im Verlaufe denz aber all mation eines M auch eine Zwar verstimmte und neigung aus. 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Der Verstorbene gehörte zahlreichen wirtschaftlichen Körperschaften an und besuchte in diesem Jahre zusammen mit den deutschen Eisenindustriellen Sowjetrußland. Lünen—Kame stellungslose zu Boden g schwer auf, trat auf der Beifahrer sti B. al einer aus Büch alter Han Nr. 2. Ju ½ Nr. 3 62 ½ Sachverstäne ig zur Entjemals be= System“, ius den Geion zu einer ckelt habe. t schwer senheiten eichende erwiesen is 3 Prozent oßgesellschaft idsmitglieder altbarer Zuedeckt. Aber nd künftigen ären würde, Angeklagten der jetzt im hnitten wird ierungen Südwestäftigt. Schon indensein von bewertungen, n die der quidität voridere in der id hypothekaeingesetzt Kunden eine in Wirklichreibungen erluste wurde ochen und geiber alle diese sige, sondern hören. Denn n der Strafob derartige bei anderen gewesen seien. den Charakter chen zeitweise ndelemente der Bilanz=Wahrigte Sauererkannt„sachicht einschließgänge, aufzudurchaus zuTezember. Vorsitzende zuDr. Lißner lehnte sodann itliche Beweisständigen noch erhandlung auf Im Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Handel: Gewerbe- Indultrie Mittwoch, 9. Dezember 1931 digen eden den Sachvorgelegt, dardaß die Geinder nur der unter der ilente Bazillen als gleich schädie Frage vorn geeignet geBCG.=Kultur rzustellen. beitslose 3. Dezember. hlechterung des eingetreten. Die ind 214000 den vorläufigen 7000. Die Zugen der Reichsn Stande Mitte egend jahreszeitin der Tatsache eitslosen in den den übrigen Beber dem Stande seit dem sommervorigen Jahre etwa 1,1 Milliorbeitslosigkeit ist as über.3 Vergleichszeiten empfänger belief rund•772 000. slosenversicherung des Monats eine ten; Hauptunterege wurden, nach nde des Monats Alter von Chempitz Berliner BörlenlituationsBericht Im Verlauf abgeschwächt Berlin, 8. Dezember. Im héutigen telephonischen Freiverkehr wollte man in den Vormittagsstunden eine gewisse Beruhigung feststellen. Die weitere Erholung der deutschen Werte in Newyork wurde als ein gutes Zeichen angesehen, und auch sonst schien man hinsichtlich der Notverordnung etwas zuversichtlicher gestimr zu sein. Man konnte zunächst für Aktien ein gewisses Deckungsbedürfnis feststellen und nannte gegen gestern abend leicht befestigte Kurse. Farben erholten sich anfangs um etwa 1 Prozent. d. h. ihr Verlust hatte gestern abend 2 Prozent betragen, wobei man einmal von Glattstellungen bei der Liquidationskasse und zum anderen von Tauschorders gegen Farbenbonds sprach. An den übrigen Märkten waren die Kursveränderungen dagegen heute sehr gering. Bankaktien lagen behauptet; von Elektropapieren waren Siemens und AEG. weiter auffallend widerstandsfähig, während Schuckert und Licht und Kraft eher etwas zur Schwäche neigten. Warum Henschel Itillegt Verhandlungen über die Stillegungsanzeige in Kaffel— Stillegung für ctwa drei Monate Das Pfund Sterling s. bezember 1 Pfd.13,68 Berliner Mittelkurs Nontagekurs- 1855 Gestern fand in Kassel unter dem Vorsitz des Regierungspräsidenten die gesetzlich vorgeschriebene Verhandlung zur Stillegungsanzeige der Henschel & Sohn.-G. in Kassel, der auch jetzt noch größten kontinentalen Lokomotivfabrik, statt. Nach den ausführlichen Darlegungen des Vorstandes der Gesellschaft ist die Stillegung erforderlich geworden durch den ständigen Rückgang des Auftragsbestandes, der zurzeit weniger als die Hälfte des Standes vom Vorjahre und kaum ein Viertel des durchschnittlichen Standes der letzten Jahre erreicht. Sie ist ferner begründet in der Notwendigkeit, den auf drei getrennte Betriebsstätten verteilten und auf eine sehr viel gröBere Produktion eingestellten Betrieb technisch zureorganisieren. Aus diesem Grund erklärte sich die Firma auch nicht in der Lage, die Stilllegung etwa auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Von allen Seiten wurde hervorgehoben, daß die Stillegung ihrer Natur nach nur eine vorübergehende sei, und daß bei Hebung des Auftragsbestandes und unter möglichster Senkung der Gestehungskosten ein wirtschaftliches Gedeihen des Betriebes durchaus erwartet werden könnte. Der Vorstand gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß die Notwendigkeit zur Stillegung sich nicht auf mehr als drei Monate erstrecken werde. Montanwerte zeigten ruhige Tendenz und für Kunstseideaktien bestand eher etwas Interesse. Am Markte der festverzinslichen Werte blieben die Veränderungen gering, nur Reichsbahnvorzugsaktien schwächten sich um etwa 2 Prozent ab. Im Verlaufe des Vormittags wurde die Tendenz aber allgemein schwächer. Die Information eines Mittagsblattes, daß die Notverordnung auch eine Zwangskonvertierung der Zinsen vorsehe, verstimmte und löste bei der Spekulation Abgabeneigung aus. Man wollte auch wissen, daß heute die deutschen Werte in der Schweiz wieder schwächer seien und brachte dies in Zusammenhang mit den Baseler Verhandlungen, die scheinbar für Deutschland nicht gerade günstig ständen. Die Kurse der Aktienwerte verloren daher meist wieder ihre ersten Gewinne und gingen teilweise noch unter das gestrige Abendniveau zurück. Bemerkenswert schwächer lagen hierbei Bankaktien. Die schon in den Vormittagsstunden erkennbare schwächere Tendenz hielt auch im Verlauf an. Das Geschäft war aber sehr klein, da man hinsichtlich der bevorstehenden Veröffentlichung der Notverordnung Zurückhaltung übte. Auch für Pfandbriefe bestand weniger Interesse. Die Kurse der Goldpfandbriefe waren ziemlich unverändert. Am Anleihemarkt konnte sich die Hausbesitzanleihe etwas befestigen. Der Geldmarkt war unverDevisenmarkt notierte das Pfund 7 Pfennig niedriger, Spanien und die nordischen Devisen lagen ebenfalls schwächer., Meianm ark. An den internationalen De„lscume ten konnte sich die Reichsmark wieder kräftig holen. In Amsterdam zog sie auf 57¼. in London auf 14.05 an, während sie in Newyork mit 23 unverändert blieb. Das englische Pfund war ebenfalls eine Kleinigkeit befestigt, gegen don Dollar zog es auf.25¼ an, gegen Paris auf 83,18. Der Dollar lag allgemein etwas fester. Am rheinisch-weitfälischen Wertpapiermarkt war die Tendenz bei unsicherer Stimmung mehrfachen Schwankungen unterworfen. Nach gut behaupteter Eröffnung neigten die Kurse allgemein etwas zur Schwäche. I. G. Farben, Siemens, Goldschmidt, sowie von Montanwerten Mannesmann, Rheinstahl und Gelsenberg wurden verschiedentlich Amtlüche Deräsentaurge Berlin, den 8. Dezember 1931 Ein kleiner Restbestand an Angestellten und Arbeitern werde auch beibehalten, da das Werk selbstverständlich durchaus in voller Betriebsbereitschaft erhalten werde. ,.„upmahr hei dem Die Entscheidung liegt nunmehr bei dem für Kassel zuständigen Demobilmachungskommissar. Bei einer Zustimmung würde die Stillegung nach Ablauf der vierwöchigen gesetzlichen Sperrfrist, die in diesem Fall ab 3. Dezember rechnet, am 31. Dezember erfolgen. Für das Kusseler Wirtschaftsleben ist die Stillegung des Werkes ein schwerer Schlag. Die Firma Henschel& Sohn hat bisher noch immer 1700 Arbeiter und 450 Angestellte beschäftigt. In diesem Zusammenhang interessiert eine vom„Kasseler Tageblatt“ veröffentlichte Notiz, wonach DirektorOskar Henschel, der Enkel des Gründers des Werkes, beim Kasseler Stadtbauamt den Antrag gestellt hat, seine große Villa abzureißen. Die Villa Henschel, in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im italienischen Renaissancestil erbaut, ist das prächtigste und größte Kasseler Patrizierheim. Als Grund für die Absicht, dieses schöne Gebäude dem Erdboden gleich zu machen, wird die übermäßig hohe Hauszinssteuer und die Unmöglichkeit, zurzeit einen Käufer für das Grundstück zu finden, angegeben. zu etwas schwächeren Kursen umgesetzt. Auch die heimischen Werte wie Wintershall und Burbach verloren etwa 2 Prozent. Kuxe neigten ebenfalls zur Schwäche, dagegen waren achtprozentige Goldpfandbriefe gut behauptet. Bei einiger Nachfrage konnte sich hier etwas Jebhafteres Geschäft entwickeln. Im Kölner Freiverkehr war das Geschäft still und die Tendenz lustlos. Die Auslandsbörlen Newyork: Uneinheitlich Newyork, 8. Dezember. Unter Führung von Eisenbahnwerten setzten sich zu Beginn des heutigen Verkehrs Kursbesserungen im Ausmaß von 1 bis 2 Dollar durch. In den Vormittagsstunden gaben die Kurse bei schleppendem Geschäft aber wieder nach. Abgaben im Hinblick auf die bevorstehenden Steuertermine verstimmten später erneut und führten zu weiteren Abschlägen, so daß die ersten Gewinne zum größten Teil wieder verloren gingen. Der Börsenschluß war matt. Deutsche Industrieobligationen r: und Anleihen in Neuyork 5½% Commerzbank 1937.. 6% Deutsche Bank und Diskonto-Ges. 1932 6½% Hapag 1940.... 6% Norod. Lloyd 1947...... 6% Gelsenkirchen 1934 7% Rheinelbe Union ohne Opt. 1946 5% Rhein.-Westf. Elektr.-Werke 1955 7% Rhein.-Westf. Elektr.-Werke 1950 6% Rhein.-Westf. mit Option 1953 7% Hugo Stinnes 1946.... 7½% Leonhard Tietz A. 6. onse Opt. 1948 % Ver. Elektr.-Werke Westf. 1953 % Rhein.-Westf. Wasserwerke 1953 5½% Ver. Stahl Serie A. o. Opt. 1951 6% Karstagt 1943... 6½% Ruhrgas 1953........ 7% Deutsche Reparations-Anleihe(Dawes-Anl.) 6½% Preuß. Staatsanleihe 1951.... 5½% Deutsche Reichsanleihe(Voung) 1965 Die übrigen Auslandsbörfen London: Lustlos und nicht einheitlich. Amsterdam: Bei kleinem Geschäft abbröckelnd. Paris: Ueberwiegend fester. Brüssel: Uneinheitlich. Mailand: Keine Börse. Zürich: Schwach: Wien: Keine Börse. Gewerbebank Bochum Ueber das Ergebnis der außerordentlichen Generalversammlung der Gewerbebank e. G. m. b. ., wird uns von der Leitung des Instituts in Ergänzung unserer gestrigen Ausführungen noch folgendes mitgeteilt:„Aus den Kreisen der Mitglieder heraus wurde die Anregung gegeben, die Bank unbedingt wieder zusanieren. Es wurde eine Kommission aus drei Mitgliedern gewählt, die durch geeignete Schritte bei maßgebenden Instanzen versuchen soll, eine Fusion mit einer anderen Bank herbeizuführen oder auf Grund eines Ueberbrückungskredits die Bank zu stützen und sie lebensfähig zu erhalten. Es war ursprünglich vorgesehen, einen gerichtlichen Vergleich durchzuführen. Man ist hiervon abgekommen infolge der außerordentlich hohen Kosten, die ein gerichtlicher Vergleich verursacht und versucht nun, auf der Basis der 100prozentigen Befriedigung eine außergerichtliche„Verständigung mit den Gläubigern herbeizuführen. Die weitaus größte Zahl der Zustimmungserklärungen liegt vor. Die Einsparung der Hälfte der Kosten für einen verichtlichen Vergleich würde en der wank er möglichen, 235 Gläubiger unverzüglich voll zu befriedigen. Die Versammlung nahm die Bilanz zur Kenntnis, und die Durchführung des außergerichtlichen Vergleichs wurde ohne Widerspruch von der Versammlung gutgeheißen.“ Zollgeplänkel FrankreichEngiand Die zwischen England und Frankreich vereinbarten Schuldenverhandlungen, die am 7. Dezember in London beginnen sollten, sind abgesagt worden, und auch die eingeladenen Vertreter Belgiens und Polens werden unverrichteter Sache in die Heimat zurückkehren. Es ist nicht schwer zu erraten, welches die Gründe für die englisch-französischen Gegensätze sind. Hinter dem friedlichen Parkett scheint nämlich bereits ein offener Zollkonflikt zwischen den beiden genannten Ländern im Gange zu sein. Großbritannien hat zur Waffe der Schutzzölle und zur Entwertung seiner Währung gegriffen, da ihm in den Zeiten der Not das Hemd näher war als der Rock. Frankreich beantwortete diese Maßnahme mit einem ganzen Bündel von Verordnungen und Einfuhrkontingenten, die eine deutliche Spitze gegen den Konkurrenten jenseits des Kanals darstellen. Die französische Wirtschaft hatte bisher England gegenüber eine aktive Handelsbilanz, die unter dem Drucke der Abriegelung des Inselreiches sehr bald eine Verschlechterung erfahren dürfte. Bereits jetzt sind in Frankreich die Wirkungen der englischen Schutzzölle deutlich zu spüren. Wenn die Seidenindustrie in Lyon ihren Betrieb bis zum 5. Januar stillegt, die elsässischen Wollspindeln nur noch mit 50 Prozent der Kapazität arbeiten und schließlich auch die französische Glasindustrie über Absatzschwierigkeiten stark klagt, so bekommt man einen Vorgeschmack von dem, was der französischen Industrie droht. Zur Stunde läßt sich nur schwer sagen, wer bei dem Wirtschaftskampfe mehr aufs Spiel setzt. Die Vertreter des offiziellen Englands scheinen sich selbst über die Aussichten nicht ganz im klaren zu Sein.„„„ntaranchen inwi. Es bleibt noch die Frage zu untersuchen, inwieweit Deutschland durch die jüngsten Verordnungen Frankreichs wirtschaftlich in Mitleidenschaft gezogen wird. Es wäre zunächst denkbar, daß die Einschränkung der französischen Zuckerimporte bis Ende August nächsten Jahres auf 32000 Tonnen der deutschen Zuckerwirtschaft Abbruch tun könnte. Derartige Ueberlegungen sind aber deshalb abwegig, weil die deutschen Lieferungen an Frankreich keinen großen Umfang zeigen. Anders ist die Frage der französischen Bezüge von Papier aus Deutschland zu bewerten. An ihrer Aufrechterhaltung hat die deutsche Papierindustrie begreiflicherweise ein reges Interesse. Soweit sich übersehen läßt, wird Frankreich bei diesem Produkte nicht zu dem Mittel der Kontingentierung greifen, sondern einen 10- bis l5prozentigen Währungsausgleichszoll erheben. Also auch hier wird Deutschland kaum berührt. Bekannt ist die Abwehr des deutschen Malzes von den französischen Grenzen, die in Paris mit der Subventionierung durch das Reich begründet wird. Es wird zwar nicht zu vermeiden sein, daß die französische Einfuhrfrosselung auch deutsche Industriezweige trifft. imnerhin scheint die französische Regierung mit Rückicht auf die Reparationsverpflichtungen Deutschland regenüber Entgegenkommen zeigen zu wollen. Das Außenkommissariat der Sowjetunion hat der deutschen Botschaft in Moskau mitgeteilt, daß das Patentamt n Leningrad die Patente derjenigen deutschen Firmen zu unnullieren beabsichtigt, die mit den Patentgebühren im Rückstande sind. Das Außenkommissariat sei bereit, sich für eine Aussetzung der Annullierung zu verwenden, wenn Aussicht bestche, das die Gebühren nachgezahlt werden. Rückgang des Pfandbriefumlaufs Im Oktober 1931, in dem die Börsen völlig geschlossen waren, ging der Gesamtumlauf an Pfandbriefen und Kommunalobligationen auf 12 548(im Vormonat 12 563) Millionen Reichsmark zurück. Und zwar verminderte sich(alles in Millionen Reichsmark) der Bruttozugang sehr stark(einschließlich Zugang an Aufwertungs-Schuldverschreibungen) auf 23(im September 61) und der Abgang auf 40(70). so daß für Oktober ein reiner Abgang von 13(im Vormonat Reinzugang von 1) zu verzeichnen ist und für die Kommunalobligationen ein Abgang von 4(11). Im einzelnen belief sich der Bruttozugang bei den Pfandbriefen(Inland) bei einem Umlauf von unverändert 6932 auf 20(49), der Abgang ebenfalls auf 20(35). so daß sich Zu- und Abgang(im Vormonat Nettozugang von 14) ausgleichen. Der Hauptanteil des Zu- und Abgangs entfällt diesmal auf den achtprozentigen Typ. Bei den Kommunalobligationen— Inlandsumlauf 2036(2039)— stellte sich der Bruttozugang nur auf 0,73(3,0) und der Abgang auf.30(12.); der Nettoabgang belief sich somit auf.57(.). Der Auslandsabsatz, an Pfandbriefen und Kommunalobligationen(Umlauf 1154 gegen 1158) war gleich Null(im Vormonat.89), der Abgang betrug.54(.36). Liquidationspfandbriefe und Aufwertungsschuldverschreibungen(Umlauf 2338 gegen 2346) wurden 4(20) neu in den Verkehr gebracht, der Abgang betrug 12(13). Die Gesamtsumme des Bestandes an Hypotheken, Kommunaldarlehen und sonstigen Darlehen stellte sich am 31. Oktober 1931 auf 14772(14790). Davon entfallen 12146(12 156) auf das Neugeschäft und 2556(2565) sind aus Aufwertung entstanden. Beim Neugeschäft ist somit ein Abgang von 10(im Vormonat Zugang 1) festzustellen. Quer durch die Wirtschaft Die vom Statistischen Reichsamt berechnete Großhandelsrichtzahl stellte sich für den Monatsdurchschnitt November mit 106.6 um.5 v. H. niedriger als im Vormonat. * Wie bekannt wird, hat die Stadt Hagen die seit einiger Zeit stilliegenden gesamten Werksanlagen der Gebr. Elbere .-G. in Hagen übernommen. Die Stadt ist nun im Besitz aller Fabrikgebäude, des modernen Maschinenparke und des Inventars. Außerdem sind 31 Wohnhäuser und insgesamt 200 000 Quadratmeter unbebauter Grundbesitz an die Stadt übergegangen. Die Stadt Hagen will das Werk wieder in Betrieb nehmen. Der Aufsichtsrat der zum Interessenkreis des RWE. gehörenden Gas-.-G. Ritter& Cie. In Siegen hat beschlossen, der Generalversammlung am 23. Dezember die Ausschüttung einer Dividende von 7 Prozent(wie im Vorjahre) vorzuschlagen. Bei der J. Poblig.-G. In Köln-Zollstock ergibt der Abschluß für 1930/31 nach Abschreibungen von 370 816 (1. V. 237 711) Reichsmark einen Reingewinn von 264 933 (406 336) Reichsmark. Der Aufsichtsrat beschloß, eine Dividende von 5 Prozent(10 Prozent) vorzuschlagen. * Die Generalversammlung der Dürkopp-Werke.-G. in Bielefeld genehmigte den Geschäftsbericht für das Jahr 1930. Zur feilweisen Beseitigung des Gesamtverlustes von 3 221 071 Reichsmark wird die gesetzliche Rücklage von 945 000 Reichsmark aufgelöst und der dann noch verbleibende Verlust von 2276 071 Reichsmark auf neue Rechnung vorgetragen. Wie von der Verwaltung mitgeteilt wurde, konnten die Verbindlichkeiten im Laufe des Jahres um rund 1 Million Reichsmark gesenkt werden. Eine Voraussage konnte nicht gemacht werden. Berliner Produktenbericht Berlin, 6. Dezember 1931 Antich esgsuhie Puos.: sonet ver 1005 ese Klogramm Weizen märk. Roggen märk. Neue Wintergerste Hater mark., Weizenmenhl.. Roggenmehl 70% „ 60% Weizenkleie Roggenkleie Viktoriaerbsen Kleine Erbsen neute 217—219 194—197 154—165 134—142 27.-31.7 26.-28.7 .-10.2 10.-10.7 23.-30.0 24 0 27.0 vorge 217-219 194—197 156—166 135—142 27.-31.7 26.-28.8 ..102 10.-107 23.-30.0 24 0 27.0 Futtererbsen Peluschken.. Ackerbohnen. Wicken.... Blaue Lupinen Gelbe Lupinen Seradella neu Rapskuchen.. Leinkuchen.. Trocken-Schnitze Kartoffelflocken heute 17.019 0 17 019 0 16 5 18 0 17.0200 11.0 12 5 13.0 15.0 Garge 17.0190 17 019.0 16 5 180 17.0 20 11 0125 13.0 15.0 12.-12 6 6 10-.29 12.-12.6 12.-12.9 .10-.20 * Altenessener Schweinemarkt vom 8. Dezember. Auftrieb: 481 Stück. Es kosteten im Großhandel: Ferkel(Durchschnittsgewichte) 6 bis 8 Wochen alte 5 bis 9 Reichsmark, 8 bis 12 Wochen alte 9 bis 15 Reichsmark; Läuferschweine:—4 Monate alte 15 bis 20 Reichsmark. 4 bis 6 Monate alte 20 bis 30 Reichsmark(größere entsprechend höher). Marktverlauf: sehr langsam. Berliner Metallnoticrungen Berlin, den 8. Dezember 1931 De rmar uomieodn ued ad tager in dontennant ür orumote tstanng und Bezahlung für je 100 Klogramm! Elektrolytkupfer(wirebars) prompt, eif Hamburg. Bremen oder Rotterdam Standard-Slet per Originalhüttenaluminium 98—99%, in Blöcken desgl. in Walz- oder Drahtbarren Banka-, Straits-, Australzinn in Verkäuferswahl Höttenzinn, mindestens 99% Reinnickel. 98-99% Antimon-Regulus.40.... Silber, 1 Kilogramm, ca. 1000 Feinheit Gold, 10 Gramm Altolatin per Gramm(Abfälle) Circapreis Techn. reines Platin per Gramm. Detailoreis 8. Dezember 65.00 170.00 174.00 330.0 50.00—52.00 I. Onrembe 65.00 170.00 174.00 350.00 50.00—52.00 41.50—45.00 40.50—44.00 Wehtaten und Tihelereuh spurn Beran Lünen, ttag in Chemnitz etallindustriellen, nes Reinecker, t. Der Verstorchen Körperschafre zusammen mit vjetrußland. Vom Motorrad getötet 8. Dezember. Auf der Verbandsstraße Lünen—Kamen in der Nähe von Oberraben geriet der stellungslose Metzger G. vor ein Motorrad und wurde zu Boden geschleudert. Er schlug mit dem Kopf so schwer auf, daß er einen Genickbruch erlitt. Der Tod trat auf der Stelle ein. Der Motorradfahrer und der Beifahrer stürzten und erlitten schwere Verletzungen. 15jähriger erschießt seinen Vater Ahlen, 8. Dezember. Der 52 Jahre alte Bergmann d. aus der Kolonie hatte am Sonntag vormittag mit einer=Millimeter=Büchse Spatzen geschossen. Als er aus dem Hausgarten zurückkam, stellte er die geladene Büchse in eine Ecke in der Küche. Als sein 15 Jahre alter Sohn gegen 12 Uhr von einem Spaziergang Leimkam, erblickte er die Büchse. Er nahm sie in die * hand und zog den Hahn. Im nächsten Augenblick Eig der Schuß los und das Geschoß drang dem ater in den Unterleib. Der Schwerverletzte burde sofort ins Krankenhaus geschafft, verstarb dort oder bald an innerer Verblutung. Der Sohn, der licht gewußt hatte, daß die Büchse geladen war, wurde Haft genommen. Gastod eines Ehepaares Hagen, 8. Dezember. Gestern morgen wurden die Eheleute., die schon weit über zwanzig Jahre lang Frheiratet sind, jedoch keine Kinder haben, in ihrer var zuns Zugustastraße, tot aufgefunder. Fir Lurch Gasvergiftung eingetreten. Der Schlafzimmer war geoffnet. Wie wir den. Der Tod ten. Der Gashahn Wie wir erfahren, sollen unglückliche Familienverhältnisse zu der Tat Veranlassung gegeben haben. Beim Angeln in der Ruhr ertrunken Fröndenberg, 8. Dezember. Seit Samstag mittag wurde der Amtsrentmeister Steinmann von hier vermißt. Steinmann begab sich Samstag nachmittag zum Angeln nach dem Elektrizitätswerk. Als die Angehörigen feststellten, daß Steinmann.5, Sorptag nicht zurückgekehrt war, wurde nach ihm fand aber nur die Kopfbedeckung des Vermißten. Alle weiteren Nachforschungen blieben ergebnislos. Dean neigt zu der Ansicht, daß der Rentmeister beim Angeln ins Wasser gefallen und ertrunken ist. Wohnungsbau durch Wohlfahriserwerbslose Leverkusen, 8. Dezember. Aus Stadtverordnetenkreisen war der Vorschlag gemacht worden, für den Wohnungsbau gewisse Mittel von der Wohlfahrt zur Verfügung zu stellen. Hierbei ging man von der Tatsache aus, daß die Durchführung vieler Bauvorhaben an der Einbringung einer letzten Hypothek scheiterte. Man schlägt nun vor, bei solchen Bauvorhaben eine Anzoht, lonZohnigur beschäfäigen und die losen gegen den üblichen alsdann dem Wohlfahrtsamt durch die Beschäftigung entstandenen Ersparnisse an Unterstützungen lustigen als Hypothek zu belassen. Damit wird dreierlei erreicht: Erstens kommt auf diese Weise Wohnungen zum Bau, zweitens wird. gegrFagffghurnt amt entlastet, da die Unterstütztng in und die Beschäftigung so lange Unterstützte wieder Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung hat, drittens wird für langfristige Erwerbslose die erwünschte Arbeitsgelegenheit geschaffen. Natürlich bedarf der Vorschlag noch besonderer Prüfung. Wasseufunde bei Kommunisten Köln, 8. Dezember. Infolge verschiedener Haussuchungen bei Kommunisten in Troisdorf nach verbotenen Flugschriften versuchten mehrere Kommunisten versteckt gehaltene Waffen nach auswärts zu bringen. Der Polizei gelang es, in einem Walde bei Troisdorf vier führende Mitglieder der Kommunistischen Partei festzunehmen, die etwa zehn umgearbeitete biner sowie 400 Schuß Munition und zwei Pistolen in ein sicheres Versteck bringen wollten. Die Waffen wurden beschlagnahmt. Kleine Provinz-Rundschau I Auf der Straße erschossen. In Wiemeringhausen (Kreis Brilon) erschoß nach voraufgegangenem Streit ein Jagdaufseher auf offener Straße einen Arbeiter aus Assinghausen. Das Geschoß war in den Unterleib gegangen und hat den sofortigen Tod herbeigeführt. □ Theater und Konzert in Wuppertal in gestellt? Am kommender„Donnerstag wird sich der 1. Juli 1982 hinaus weiter zu führen. Man trägt bereits mit dem Gedanken, dem gesamten Personal, soweit es längere Kündigungsfristen hat und dem gungsschutzgesetz unterliegt, zu diesem Termin die Kündigung zuzustellen für den Fall, daß es im nächstjährigen nicht möglich sein sollte, die erforderlichen Zuschüsse für Theater und Konzert zu gewähren. □ Weberei abgebrannt. In der Weberei Heitmann in Lüdinghausen entstand ein Feuer, das rasend schrell um sich griff und das ganze Fabrikgehäude In legte. Auch die benachbarte Geflugelfarm Heitmann wurde ein Opfer des Feuers. Dabei verbrannten rund 2000 Hührger.„astund eetet Gi. 10 Johre are □ Vom Zuge erfaßst und gerorer. Die 19 Jahre alte M. Geratz, die sich mit dem Zuge von BenradSt. Tönis nach Krefeld zur Arbeitsstätte begeben wollte, wurde beim Ueberschreiten der Gleise von einem durchfahrenden=Zug erfaßt und auf der Stelle getötet. Aus dem Gerichtssaal Ein Jahr Gefängnis für versuchten Diebstahl Jur Wanne=Eickel, 8. Dezember. Einige erwerbslose Männer aus Röhlinghausen brachen in das Geratehaus der Spielvereinigung Röhlinghausen ein, um sich einen Fußball zu verschaffen. Aber statt der erhofften Fußbälle erbeuteten die Täter nur zwei Hämmer, eine Zange, eine Nagelkiste und ein zwanzig Meter langes Seil. Drei Angeklagte erhielten je drei Monate Gefängnis bei Strafaussetzung, dagegen einer wegen schweren Diebstahls in strafverschärfendem Rückfalle ein Jahr Gefängnis. Ins Zuchthaus mit solchen Leuten! 8 Köln, 8. Dezember. Das Große Schöffengericht verurteilte am Montag den Spediteur Franz Schmidt wegen Rückfallbetruges in drei Fällen in Tateinheit mit schwerer Urkundenfalschung zu 3½ Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust und 3000 Mark Geldstrafe, ersatzweise 10 Monaten Zuchthaus. Der dreizehnmal vorbestrafter 50 Jahre alter hatte sich in der Juli=Krise d. J. zunächst an zwei Hausangestellte herangemacht, die ihm ihre Ersparnisse von 900 Mark und 400 Mark mit dem Auftrage übergaben, diese in holländische Gulden umzuwechseln. hatte er in Köln eine ihm bekannte Familie, veranlaßt, ihr ganzes Vermögen von 15000 Mark bei seiner Bank einzuzahlen, das er bis auf 4000 Mark abhob. Das gesamte Geld legte er für sich im Ausland an, ohne seinen Auftraggebern auch nur einen Gulden ause zuzahlen. Tilenen Extel und Mittwoch, 9. Dezember 1931 Handball-Leiftungsvergleich Polizei=SV. Bochum—„Eintracht“ Bochum(D..) b es beiberz, ärgern Der Mann, der Körnig und Jonath schlug Am Veitwac, undschaftzireffent“= Zh, es den Turnern machen, bleibt abzuwarten. Rei dem auten Können veligat, ihre lebte Atiedetenge Bei dem guten„Können beider Mannschaften ist ein interessantes Spiel zu erLeibesübung— Winterhilfe Die Veranstaltungen des Arbeiter=Sportkartells Arbeiter=Sportkartell hat nunmehr für seine Veranstaltungen folgende Termspinfelkzgäßge# nuar: StAdtisch= ustaftusgen: Fvzanuar in Langenkampf.„Saglverauftgtzngg. 2“„üe: 2. Februar, in dreer: 81. Lonnar Au, Weitmiateeo Fur den Monat Feerthe, 2. gußerdem vier Fußball= und drei Handbalspiele fesigesetzt. Der Verein der Naturfreunde verWBitgektet, ag, Lonsertabenz, der Aula, weustr= und Rongti.nr..„„„ H. Wiefer—Frabullini Das Boxprogramm der Berliner Tennishalle Freitag, schen dem Ostpreußen Horft. Bg g ,414 auggallen, da bngcge tzmeister Franz Dübbers(Köln) gegen Paul Vogel gegen Helmuth H. Taul Vogel gegen Helmuth Hartkopp letzten Sonntag in der Westfalenhalle durchogführten Verufe gesmute Schius esr a5gehalten, der urch eine eroer Herunglüklicher s: Fände eine schwere A. Verketung ungeln.tscher Umy.,rativen Eingriffs noch erkrantung ertit, die tr=gzlige, Erblindung befürchtet icht beboven Trog deß schlechten Besuches ergab die Sammlung über 500 Mark, ein schönes Zeichen für die Hilfsbereitschaft der Boxsportfreunde. Dic Polizeiboxer auf Reisen Die Bochumer Polizeiborer, aupenit gie GHen, HHrhter schen,„ong Finladung von dem„Baherischen Amahatte seinen Mittelläufer ersetzt, also kaum eine Schwäche in seiner Formation, aber dennoch war ihm der Gastgeber ein gleichwertiger Partner. Phönix“.— Wanne 1911:1. In den ersten Miten kann Wanne ein Tor vorlegen, das auch das . dieses Treffens bleiben sollte. Der Ausgleich ost sehe:—e gäiglich, sedoch shzigerten Dle Aunwar, ost sehr gut.—giigpief der Pohörix-Stürmer griffe an dem ungenauen Spiegder„Thofse Sxalmer. Ebenso schußunsicher war der Wanner Sturm, der das Ergebnis ebenfalls hätte böherschrateeg statt. Ein ganze Spiel fand meistens im Ailli#tte gcatt. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf besser entsprochen. SV. Harpen— Langendreer 07:0. Durch einen war sie dem Gegner überlegen, iepughgfage, der Angriff genau wie sein Gegenüber zu unen########... Für den Sieg verantwortlich zeichnet in erster Linie vie Läuferreihe. Die Langendreerer Mannschaft war ausgeglichen. kam aber für einen Sieg nicht in Frage. Bochum=West— SpV. Herbede:0. Das Meisterheiten wurden die Seiten torlos gewechselt. Nach der Ernst Adelhe beehren sich ih Hannover, den 9. Alle Döhrener Straße Schwer (100er Vel Bestech 88 LOUIS JUWELIER R. I. G. S. BC Aises Nengen war die Sociatlion bel Sben in Kr15 deutschen Poliseimannschaften, bab,„Bayerischen AmaErfolcterte eine vumysten, für den 11. Dezember gegen ur güitrichener Auswahlmannschaft und für den 12. e une, nberger Manrschsktandt Desember,g gegen, eine, Misichener Auswaymannkämpfen. Las, Können, der„.Huch am letzten Freitag schaft ist zur Genüge bekannt, oungarische Nationalschlug diese Kombination, eieguf das Abschneiden der manrschaf darf man mit Recht gespannt sein. Der Vochumer Jakubowsky I hat als Gegner den Münchener bn Gan und e. u ae e strit am Samstag in Oberbgde, Hamborner, der noch in der zweiten Runde auf einen rechten Kinnhaken für die Zeit auf die Bretter. Hockey Tus. Bochum, Damen— DHC. Düsseldorf, Tamen g: Tus. Bochum, v. Herren—. G6. Steele, 2. Herren heiß ging es im Alubkampf gegen den 56. Stegezsiche zur ersten Mannschaft abgeben mußten, erlitten eine Spiel der ersten Herrenmannschaft. Im Fe empfindliche Niederlage. Recht verheißungsvoll. begaug das Spiel der ersten verreymann gunnten dieses aber der Sturm, und hier wieder die rechte Seite, zeigte# Leistungen. VtB. Bottrop—Schalke 04 O: 7 Es mögen gegen 10000 Interessenten gewesen sein, die am Dienstag in Bottrop den Kräftevergleich der heimischen Bewegungsspieler gegen die Klager## oon 04 verfolgten. Das heißt von einem Kräftevergleich konnte man doch schlecht sprechen, denn die Einheit der„Knappen“ dozierte wieder einmal mehr einen geradezu klasischen Fußbegi, ret begse pis bftapies waren die Leute des BfB, und auch sehr eifrig, aber der Wille zu einer Gleichwertigkeit tut's ja allein auch Svg. Herten—Fortuna Düffeldorf 4: 5 Hier lud das Wetter so wenig zum Besuche wie in Bottrop, aber immerhin wollten 5000 Besucher das Spiel des Westdeutschen Meisters gegen die ortsansässige Spielvereinigung sehen. Die gekommen waren, wur; Führungstreffer. Wenig später war Herbedes HinterPosten. Es vergingen keine zehn Minutesten.re ge aber bei der aufmerksamen Weitmarer Verteidigung zu der 2. Grupe der I. Gautlas„Vorusia“ Bochigeißig ebtes Weisserschshäßsrie Largendreer und konnte durch enling ziarten, Zlargrchot##er die, Epitzenpostign einen veroienten, klaren:=Sieg f ersatzgeschwagh, befestigen! Trotzdem die Vorussenerzei, dem Gegner antrat konnte sie schon 7Gürchudent Rechtsaußen wurbr Spitem Z4. Minute der Führungstreffer erzielt, den Wen Was schreib ich nu Daß Liebe und# Die Anstalt Overd Hat mir ihr Sore Einhundertdreißig und munt're Mäd„Kommt wohl der Wer rüstet ihn mit Kein Leser mich ol Ich bitte herzlich: Und sendet Gaben Für unsre große Gaben nimmt dar kortmund 194931)0 ntsstraße 4. blegrößte Ausu den nicht enttäuscht, denn es entspar echtunotricher und Leidter guiszlalg.=Her Meiser fütrmer in der neunten slücktichen vortungssleg austang, per Meister stürmer in der Tus den Nlachtbosvonkott in Wattenscheid flich oder gärtnerisch gseperßestenergrtnobe ie Bester. Fürher am Beralungenten Der Bezirksturntag in Bochum Im Wattenscheider Hurchgeführt mit einer einzigen Ausrachnre, Der Salschihogf st Die bonsit geöfiet. Die Gebühren sind bereits nach den neuen Ve. vorschlägen gesenkt. verbestenergrundbeträgen nach der, Hoherlisegegz, Die neuester Fassung näher ttzilialbetriebe und Schankgewverbe) um 20 T. des Reformrealgpmnasuns gingen ber zer gegezog ge. Beide Lehrstunden voxi, seinem Verständnis gewähl. der Turnbetriebe in den Vereinen. Lauf= und KörperDer eigentüche Lurgzrshelt.-NZent Han selgenden Vortag hatte Turner Lodwig das Thena:„Agrim en fu, eanschließenden Protokolverlesung über den o grt Nickel(Weitmar), Männerturnwart Rosteck Pescheiten, Dos Crgehpi. dber Rinerturnwart Reteck Aus bent Jahreiprogranm für dos Jahe 1332= 52s zu erwähnen:. Frühjahrsgeländelau wurde Welper uvertragen. Die Sonnenwendfeie soll möglichst wieder von Hattingen Stzeggnomzmen grer dgg, Die nächste Bezirksvortzerugikuerz,turgen Verin Steele statt. Ein Mannschaftsgerateturnen der Vereine ist für den Herbst in Aussicht genommen. Vereine die diese Veranstaltung übernehmen wollen, können sich— ebenso für das Bezirksturnfest im kommenden Jahre in der Besprechung der Vereinsvorsitzenden und Oberturnwarte am 13. Dezember im Vereinshaus in Bochum darum bewerben. W ,Lesen, Saegstep ezti pi. der Genehmigung des Bezirks= und Gauturnwarts bedürfen. Es soll ferner Antrag gestellt werden, diejenigen Vereine, die die Vorturnerstunden nicht besuchen, zu schwärzen und von Bezirks= und Gauveranstaltungen auszuschließen. Rettungsschwimmen er Turnvereine(DT.) in der deanstalt einen Lehrgang im Rettungsschwimmen für Turnerinnen ab, dem sich ein solcher für lehrers Haase über Rettungsschwimmen, er, und Wasserwandern statt. Stadtmeisterschaften im Tischtennis Sanntag veranstaltet die Am kommenden Sonntag verunngzirg#### Ping=BongGruppe der Tennisabteilung des Tus. die Bochumer Stadtmeisterschaften im Tischtennis im Herren= und Damon=Finzel Herren Dar 83 Jahre alte Höntroperin. Am Mittwoch, 9. Deverlicher Frische ihren Futzilgehurtstag frtexochter, die jedoch vor kurzer Zeit gestorben ist. Ihren Lebensabend vowvelfunz Lein=Geschent überreichen. 1 am Freitag, 11. Dezember, Axtrziehert noghrpächt zum wenn sie nach der Ansutzt der Esoth, guch die Kinder Schulbesuch geeigner stld. Es können..tzig 1. Cttober eingeschult werden, die nach dem 1. Juligzrperlicher und eb einsinsicht“s schutreif sind. Wird die vorzeitige eiuv oe. Hieser Kinder von den Eltern gewunscht, Sirzschzung,#er## werden. Bei der wuyen ve beGehurtsbeschzeinigungen der Kinder Anmeldung sinz, Gebn., ,e). Luu die Kinder aus dem voub Geisenkirchen=Leithe Wattenscheid=Leithe, aus dum Bezirt Bochum=walzwerk in—rzgrzs Heihrischngre werbesilalsgrtz#g.. mn 20 Prozent auf 768 und 3052 Prozent. Pesdernedung, der den Adingenge ke. mers die Meisterprüfung im„Der Etahdterordnete die kürzlich in der evang=Fränseizn“,egdglenge e Genua ihre Ausreise nach Rigs an. Dort wird Missionar Besz angetragt wetben.. 6g wurden Verschlechterung des Arbeitsmarktes, ziche, und 208 in der Arbeitslosenversichgrung, 1691, männtog0 weibliche Hauptuntern. grisenfürsorge 2ro, männliche, 9 weiblich“Poe zkunterstszunasempfanger und 40 5/ 83, Damen=Einzer, Herkenz, Damen= und GemischtenDoppel. Anschrift für Nennungen und sämtliche Anfragen: Frau Olse Schneider, Bortztgg, 11, Dezember, Der Rennungsschluß, ist am Donner###y,##.„ 19 Uhr. Die Auslosung ist am gleichen Tage um 21 Uhr im Parkhotel Haus Rechen. Gespielt wird nach den Regeln des Deutschen Tisch=Tennis=Bundes. geld beträgt 1,50 RM. für Eiuger=, 0,75 RM. für Doppelspiele. Die Spiele beginnen Sonntag, 10 Uhr. Beairk GelsenirchenFeite in Wigzatenscheid= Höntrop. So Bezirk Watenscheid=Eppendoxf=-etzeeinen en„HEppendorf. Alle die Kinder, vie teinen atten zunterricht haben sollen beim Leiter Battenscheid=Eppenvgrk., sollen, sessen, beim Leiteder Lessingschule angemeldet werden. Die„ Agmelhung der andarn erfolgt hei den z1 ereue be sche gie Gesgnigen de., ber snesanne=Eickel vom urbeitsamt HKlein-S ene un Auu be en ue geahte, Iu. Gahtel Elisabethfeier, in Wattenscheid=Leiiche. Wattenscheid=Leithe fand am gestrigen.“ gi, Bedürze Stisaberhs=gfarrei; Heithe Anwendung gebracht werden sol. Mit guten Musisatretgziger-Pinter esernier Begrüßungsansprache. Nach weiteren DarSchach Die vorletzte Runde der Meisterschaft. bietungen hielt der Redner, des Abenzti,Hapritggen gie tär Flür die Festrede, der in sein Im Schachkreis Bochum konnte am Sonntag die vierte Runde der Weisaghopichtigste, a pief in der einen wberveuge vsetzeraschung des Tages. Der Schachetagene“ Lochumer Verein mit sig she von 94 3h abfinden. 62 u. Namens. „Schachfreunde““ Peitmar und„Schachbringen wird. Die Lochamer;Hhacgele.hg kam gegen den Schachklub„#htenboch 5½:2½ zu einem weiteren Erfolg. Langendreer gewann gegen den Schachverein Hattingen mit:0 kampflos. Die Tabellen ergeben igtt, felggphen, Bild nach der d. echshegger Lachum 3 1 Pinte. Ger Nehäonl: Schachgesellschaft, 33., Pgakte, 3. Schachfreunde Bochum :1 und aussrehenden Ramoy. besiegen, best. u. e, euen ulgg de Operbereischasft benteichreamgtische Vegende Die u. Eliebelf“ mit Harnenurgesfelt gläigehominen s bechcheheh., en een Sheaihel aaen. bePastsorträgen wurde de Feier von Gesängen Lehrer Heinze, verschönert. sHlagsempfgnegr. gesählt., The., Arbeitsamt betreuten beträgt also 10894 Personen. Größere Entlassungen fanden nicht statt. Eickel. Am Freitag, 11. Dezemmarkt(vorwiegend Schweinemarkt) statt. Stadtkreis Witten Vorsicht beim Hantieren mit Schußwaffen. E sunger Mann hantierte am Schutzesg der einem 15schersgen Mädchen ins Auge drang, der leigztzuige Schütze versuchte nach dem Unglück dzach Erhäpeg freiwillig aus dem Leben zu scheiden, noch rechtzeitig entdeckt werden. Die Verletzung Mädchens ist schwerer Natur, so daß mit dem des Auges gerechnet werden muß. Ennepe-Ruhr=Kreis Auto fuhr in eine Schülergruppe Ein Toter, zehn Verletzte Ein schweres Autounglück ereignete sich abend gegen 11½ Uhr auf der St nit viel. Neuerur A gernellenechelt Verlang heinr. Brul Porführung und Schoenen Pflanzen Knablauch Huflat nauch, Hustat inat usw.) echt im erumstraße 14, Montag Straße beim Schwelgymnasiums befand sich auf dem Wege von c Oepelosbergz, Ste vebspt, oiein Bersgnenaute aus Unser Lag —. Sire lon Zie Feier ihren Höhepunkt erreicht. hatte die Feier chren Eehl#nnkt erreicht. Stadttreis Wanne-Eicke! Besteuerungsbeschluß 1931 endlich genehmigt. danach zur Erbebung: 1. 40 Brezemt Hezschlge Ber schthät tstet und zehn verletzt wurden, davon eing. Es handelt sich um Schüler im Alter venzgen Jahren. Der Autolenker will beim Ueber, Straßenbahn geblendet worden sein und so die nicht gesehen haben. Schl Größtes Lir er 1931 ium eine war ihm ersten Miauch das Ausgleich alle An*=Stürmer. m, der das nnen. Das statt. Ein entsprochen. durch einen die TabelMannschaft pieltechnisch der Angriff Für den die Läuferr ausgeglias Meisterinschaft, der sonnen. Das de stets sehr er Gelegent. Nach der lfmeter zum des Hinternerken wäre älfte mit 10 e Weitmarer „Concorden“ erfolgt, denn Weitmarer lIs der rechte mmt er unDie„Conauszugleichen. var auf dem in und Weiteiten Treffer. stark, können rteidigung zu Langendreer Spitzenreiter Bochum sein n den konnte durch Spitzenposition rsatzgeschwächt dem Gegner stsaußen wurer erzielt, den veite Tor ann der Mittel eitte Tor. 640 Prozent seträgen nach zu den Gensumme. Die en sich für die verordnung in Betriebe.(Geim 20 Prozent Eheleute Ladestraße 228, im isausschuß der Peter Lamerhandwerk. n Stadtverordnete tadtverordneter Dezember tritt Röhlinghausen adalena Heistmissionars, in rt wird sie dem ur Es wurden nnliche und 292 2147 Zu2701 männliche, zer und 4051 Zutzahl der Ende tsamt betreuten re Entlassungen df 11. Dezemsplatz) ein Viehußwaffen. Ein it einer Vogelder einem 15der leichtsinnige surch Erhängen doch konnte er Verletzung des nit dem Verlust rA9 etzte ete sich Montag beim Schwelelsberger je von Schwelm Schwelmer Bibelersonenauto aus in Schüler geon einer schwer. von 12 bis 14 Ueberholen einer nd so die Gruppe rd aufgelöst. Landrat veranGevelsbers R6O, in Gepelt, Is geschlossen werStatt Karten Ernst Straßburger Adelheid Strabourger geb. Stilke beehren sich ihre Vermählung anzuzeigen Hannover, den 9. Dezember 1931 Abe Döhrener Syabe 86 Schwer versilberte Alpakka-Bestecke (100er Versilberung), moderne Muster, Besteck 72teilig RM. 140.(UNTER VORKRIEGSPREIS) LOUIS HENNING JUWELIER R. I. G. S. BOCHUM, KORTUMSTR. 104 FamilienNachrichten Geboren ein Knabe: Wilbelm Lehr(Resi Hohmann), DusLurg. Verlobte: Hetti v. d. Heydt mit Karl Thöle. Dortmund. Vermählte: Julius Schwaab mit Hilda Koblschein, Gelsenkirchen und Vorbeck, Gestorben: Rudolf Zickmann, 65 Jahre. Blankenstein. Wilhelm Bottmer, 71 Jahre, Hattingen. Frl. Liesel Kinas. 22., Essen. Kreistierarzt Bernhard Langenkamp, 76., Recklinghausen. Alfred Steinecke, 29., Wanne=Eickel. Pfarrer Karl Otto Zielfe, 63 Jahre, Gelsenkirchen Fritz Krämer, 29., Hamm. Frau Elise Golüke, 39., Hagen. Pfarrvikar Graf,„Paderborn. Frau Marie Kummer, 63., Herne, Frau Katharina Lamps. 67 Jahre, Duisbura=W. Weihlachtsonle Was schreib ich nur, daß Herzen ich entflamme? Laß Liebe und Barmherzigkeit sich regt“ Die Anstalt Overdyck in Bochum=Hamme dat mir ihr Sorgen auf das Herz gelegt. Einhundertdreißig— Knaben, frohe, stramme und munt're Mädchen— schauen hoffend aus: Kommt wohl der Weihnachtsmann nach Bochum=Hamme? Wer rüftet ihn mit Liebesgaben aus!“ Kein Leser mich ob meiner Bitt' verdamme; Ich bitte herzlich: Nützt den Augenblick und sendet Gaben hin nach Bochum=Hamme Für unsre große Anstalt Overdyck. 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Wiedexhofung, um einen besonderen Anreiz zum Besuch zu gebgingewiesen sei schon keute auf die Veranstaltugzsehzenbräderer urz abenggrafte tags das Kindermärchen„Aschenbrödel“ uuno gornoe ais Werbeveranstaltung der immer wiever vegehrte Zuckmayersche„Hauptmann von Köpenick". mit großem Veisal gauigesiame. Leo Fall. Allabendlich werden die bekannten Walzermelodien stürmisch beklatscht und„Zanägsn zugte heiae und folgende F. Anni Delp vom Stadtheate, Mainz als Gast. Für die lieben Kleinen findet heute sein persönliches Erscheinen zugesagt. (:) Städtische Kammermusik. Auf den am margigen 10. Dezember, im Parkhaus stattfinvenden Liederabend(Vormiete 2. Kammer=Konzert) wird nochmals aufmerksam gemacht. Unter solistischer Mitwirkung von Ewald Kaldeweier gelangen Werke von Joh. Jac. Löwe von Eisenach, Caldara, Händel, Erlebach, zur Aufführung. Weiter sind Werke von Telemann und Ph. E. Bach für Streichorchester vorgesehen. Leitung: Hans (=)„Aus dem Wunderbuche der Natur.“ Im Kaufmännischen Verein hält heute, Donnerstag, in der-Verwaltungsakademie der bekannte. Oldenburger Foxscer und-Privatgelehrte, Professor Wempe, einen Filmvortrag, betitelt„Aus dem Wunderbuche der Natur". Der Vortrag ist überall, wo er gehalten wurde, lebhaftem Interesse begegnet. (*) Volksvuhne Bochum. Für die Serie I kommt als Over„Hoffmanns Ersählungen gstung Anfang Januar das Schauspiel„Reifeprüfung“ von Mar Dreyer. terließ als Gymnastiklehrerin sehr beachtlichen Eindruck. Zeigte sie damals in ihren verschiedenen Kursen mehr : zmm ihrer Schule, so konnte man in den geein Programm chrer Schule, so konnte man in den gestrigen Darbietungen bereits Erfüllungen ihrer letztsese das Vholest als belaiche den Bestz, Gia. Erseske. der sich besonders in den Leistungen der Schule äußerte. Das Tastende der Arbeit hat sich verloren, dafür wirkt der ganze Vortrag der Darbietungen gelockerter, flüssizer, beschwingter. Im einzelnen wurde das System schule in großen Zügen gegeben. Laufübungen beAdvents= und Weihnachtslieder=Abend im ErnstMoritz=Arndt=Haus. Nirgendwo lauert die Gefahr, ins Sentimentale und Unkünstierische abzugleiten, so sehr wie un den Weihnachtsprogrammen. Ae sgez(Fon der Zeit auf. weihnachtlicher Stimmung ist und nen Ton der Zeit auffangt, hat darum Qualitaten, und eine gewisse Naivitat voltsliedmätziger Melodiefuhrung bedeutet nogzeicht ginge künstlerische Linie. Zu sehr werden in den Weinachtsliedern diese Begriffe verwechselt, und man freut sich bei einem Konzert, wie dem gestern von Maria Steinhoff und Karl Wolff im Ernst=Moritz=Arndt=Haus veranstalteten, einem Programm zu begegnen, das in gediegener und überlegter Auswahl die Grenzen des künstlerisch Geschmackvollen erfreulich wahrt. Seitdem Lyriker wie Walter Courvoisier und mehr noch Richard Trunk in ihrem geistigen Liedschaffen auch die Weihnachtsliteratur um wertvollste Stücke bereichert haben, fällt die Aufstellung einer weihnachtlichen Vortragsfolge nicht mehr so schwer,,vergges; gesetzt, daß man die nicht gerade leichten aufdagen musiktechnisch und stilistisch zu meistern vermag. Den Nachteil nur haben so bedeutende Komponisten, daß sie neben sich alles überschatten. Nur ein Reger etwa kani sich in seinen religiösen Weisen neben ihnen behaupten. Steinhoff, die das Prog der Schulein grogen Jugentegeven. Tgajübungen bewiesen die fruchtbaren Einflüsse der Pirtharbeitung en Wert auf die haxgrgzische des Sehrtschrit, spers leot.., vu taren llebung entder Fortschritt, der aus der elementaren, uebung entspringen muß, besonders klar und zwar in der Bodengymnastik, die bereits die Fortgeschrittenen am Werke sieht. Jede Muskelpartie kommt hier zur Durchbildung. Feder=, Gelenk= und Hüftübungen erweisen sich außerdem als besonders vorteilhaft. Der Schwung ist die nächste Stufe dieser gesunden Schulung; er führt allmählich zur freien Bewegung, zum Sprung, dessen Wert die Darbietungen der Fortgeschrittenen am besten bewiesen. Die Vollkommenheit der Arbeitsweise und ihres Ergebnisse, in Körperbildung und harmonischer Körperewegung zeigte Gisela Schräder in ihren solistischen beibegung geigte Eisein Schraderm cheen. solifrischen Leistungen, denen vom vouen und interessierten Haus ebenso Beifall zuteil wurde wie den übrigen Darbietungen und der stimmungsvollen Hauskapelle. (=) Plaza=Varieté. Klings Menschenaffen ernten nach wie vor sturmischen Applaus. Hanns van Beec sprüht von Witz und Humor und weiß das Publikum glänzend zu unterhalten. Da sind ferner die Eriesen Brothers, der Gipfel akrobatischer,„Kunst, E. und 9. Ostéra, Gesangsduett und weitere Autrartionen. Heute nachmittag.30 Uhr und abends.15 Uhr zwei Vorstellungen.(Siehe Anzeige.) (=) Gemälde=Auktion in Düsseldorf. Heute, den a Dezember, veranstaltet das Kunstanktionshaus Julinz Stern im Breidenbacher Hof in Düsseldorf eine Versteigerung von Gemälden des 19. und 20. Jahrhundertz aus Privatbesitz. In dem Katalog der Sammlung werden einige Kabinettstücke von Feuerbach. Spitzweg. Defregger, Vautier, Knaus, G. Janssen, Oswald und Andreas Achenbach abgebildet. Ein besonders interessantes Gemälde ist das ausgezeichnete frühe Bildniz von van Gogh. 1641 1717 Der englisch geboren(gest Anthonis vo boren 1599). Der Altertu Stendal geb den Bochumter=Parieien und Vereinen * Arheiterverein Ehren=](x) Bundesfest der Neudeutschen. Schon am Montag Maria Steinhoff, die das Programm eröffnete, schien sich stimmlich erst an den Raum gewohnen zu mussen, Tonstärke und Resonanz paßten sich erst im Verlauf des Abends den akustischen Verhältnissen zugunsten einer ausgeglichenen Tonbildung und gleichmäßigen Stimmführung an. Eine leichte Zähigkeit der Tonentfaltung konnte dann aber in konzentrierter Stimmbehandlung merklich behoben werden. Die überraschend im zweiten Teil. In beherrschtem Tonansatz und vorteilhaftem, duftigem Ausspinnen geriet da besonders die Höhe erstaunlich gut, und die Sängerin holte sich mit dem sehr fein gesungenen Reger einen Sondererfolg. Musikalisch waren die Darbietungen lobenswert, der Vortrag bei schöner Vertiefung von wohltuender Schlichtheit. Die begrenzte Form des Liedes kommt der stimmlichen Veranlagung K. Wolffs hienr rxarpr erzergen Die Stimme hat den weichen, veredelten Lim##e der den Vortrag gerader lyrischer Bilder, wie sie dieser Abend bevorzugte, so stimmungsvoll und anziehend macht. Organ hat Kultur, der Sänger schenkt einer guten Tonpflege durchgehend hohe Beachtung. Den Anforderungen auch dieser modernen Lyrik, die nicht zuviel in exvonierten Höhenlagen sich bewegt, wird Volf uuter wirksamer Zuhilfenahme des gut. gebildeten„Roofregisters durchaus gerecht. Der reiche Beifall galt auch der Begleiterin Lisa Wolff. (=) Evangelischer Bürger= und urbeiterverein Ehrenfeld=Rechen. Eine ernste und weihevolle Stimmung lag über der Adventsfeier, die am 2. Adventssonntag vom Verein in der Melanchthonkirche veranstaltet wurde. Sie enthielt zwei Teile; 1. Die Stimme der Menschheit„Komm, Herr Jesu". 2. Die Stimme des Messias:„Wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird.“ Die Feierstunde gipfelte in dem geistlichen Spiel, umrahmt von zwei Sprechchören, die die Gleichnisse von den zehn Jungfrauen und vom messianischen Endgericht wiedergeben. Das Spiel war it viel Fleiß in ernster Stunde vom Jungmädchenverein der Fahrendeller= und Metzstraße(Schwester Luise) vorbereitet und hinterließ einen tiefen Eindruck. Zum ersten Teil sang Else Götte ein Sopransolo von Händels Messias und den Choral:„O Heiland, reiß die Himmel auf.“ Ihre Stimme zeigte auch in den höheren Lagen bei guter Atemtechnik edle Tonbildung Weiter brachte der Melanchthonchor einige Choxalsätze zum Vortrag, die dem ernsten Charakter des Abends Rechnung trugen. Die Festansprache hielt Pastor Kraemer(Hamme). Die liturgische Gestaltung lag in. Händen von Pastor Engelbert. Der Erlös gilt fur die Weihnachtsbescherung der Armen. am Düppe, Mühlenstraße 15, wird besggdexs, hingemjesen, In Anbetracht„des überaus wichtigen Themts ist es geboten, sich frühzeitig Plätze zu sichern. (=) Städtischer Musikverein. Die heutige Chorprobe findet im Haus Rechen statt und beginnt für Damen um.30 Uhr, für Herren um 9 Uhr abends. Gymnastik=Abend der Tanzschule Gisela Schräder im Parkhotel„Haus Rechen“. In Bochum längst bestens bekannt, gewann dieser Name durch die Veranstaltung am Dienstag abend wieder erneut an Ruf. Gisela Schräder stellte sich vor Jahresfrist bereits in ähnlichem Rahmen dem Bochumer Publikum vor und hin(x) Nikolaus= und Adventsfeier im katholischen Beamtenverein. Zu einer Familienfeier hatten sich am vergangenen Sonntag die Mitglieder mit ihren Angebörigen im Weißen Saal der Bürgergesellschaft, einge: funden. Stadtamtmann Ganteföhr hieit die Begrüßungsansprache. Er konnte eine große Anzahl Ehrengäste begrüßen. Mehrere neue Mitglieder wurden aufgenommen. Fur den Delegiertentag in Essen wurden einige Vertreter gewählt. Das Programm des Abends bot reiche Abwechslung. Die von Fräulein Hammerschmidt ernteten großen Beifall. Den Mittelpunkt der Feier bildete das Erscheinen des St. Nikolaus mit Knecht Ruprecht. Studienrat Dr. Becker gab einige Vorträge von Reuter zum Besten. Es wurde eine Sammlung veranstaltet: der Erlös von 50 Mark wurde für das St.=Vinzenz=Waisenhaus bestimmt. yInndersest der Neubenischen. Schon um Wenlag versammelten sich die Führer der einzelnen ruppen, um das Bundesfest vorzubereiten. Auf dem Bunbestag der Neudeutschen in Freiburg 1921 wurde der 8. Tezember zum höchsten Bundesfeiertag erhoben. Auch die Bochumer Neudeutschen haben diesen Festtag gestern würdig begangen. Morgens versammelten sich die Wikinger, Frundsberger und Geyer zu einem feierlichen Hochamt, das vom geistlichen Führer, Vikar Lohoff von St. Meinolphus, zelebriert wurde. Vom ganzen Gau hatten sich die Mitglieder mit den Fahrtenkitteln und Wimpeln eingefunden. Die Kapelle des Elisabeth=Krankenhauses hatte ein festliches Gewand angelegt. Vikar Lohoff zeigte in der Festpredigt in klaren Worten den Weg, den die Neudeutschen zu gehen haben. Er zeichnete das Bild der Gottesmutter, das im Dunkeln leuchtet. Mit ihr hinauf zu Christus. Schwer wäre der Weg unter den gegenwärtigen Zeitumständen, aber er müsse gegangen werden. Mit leuchtenden Augen sangen die Buben nach dem sakramentalen Segen das Marienlied„Meerstern, ich dich grüße". Am Nachmittage fand um 3 Uhr in der Kapelle eine kurze Dankandacht mit feierlicher Aufnahme der Jüngsten in die Gruppe und in den Bundesstaat statt. Vikar Lohoff hielt eine tief zu Herzen gehende Ansprache. Um 6 Uhr kamen alle Jungen der drei Bochumer Gruppen noch einmal zu einer schlichten Feier im Clemenssaal der Klostergemeinde zusammen. Der große Saal war mit Adventslichtern und Tannengrün stimmungsvoll geschmückt. Lieder, Vorlesungen, Musikvorträge gaben der Feier den Inhalt. Das Bundesfest der gesamten studierenden katholischen Jugend von Groß=Bochum nahm einen würdigen Verlauf. (“) Künstlexische,Morgenfeier im DHV. In dem BeZu Gunsten de kündigte Deutsche? der Königsallee zu abend mit Beginn siums statt. Nebe führung des Theate #u. a. noch Gesang: Verkehrsunfälle jähriges Mädchen Personenkraftwage Beim Einbiegen jugendlicher Radfe einem Motorradfo auf die Straße g letzungen zu erleid torradfahrer und Braut davon. Bei mit dem Kopf ge Notorradfahrer letzungen davo ereignete sich auf Waldring, ein Ve Knabe wollte eilig einem Personena# Der Junge erlitt Bruch des Schien Behandlung gebra Ueber 100 St Nacht vom 5. zun Keller gelegenen Gersteinring etwa sache handelt es Diebstahl hat sich gestohlenen Wäsch zum Teil im Was wanne. Die Täter korb verpackt fort lenen Gegenstände Stadtteil Weitn (*) Künstlerische Morgenfeier im DHV. In dem. streben, den Mitgliedern, und Freunden nur edemstet Volksgut in bester Ausführung zu vermitteln, veranstaltete der Verband Sonntag morgen in seinem Hause eine künstlerische Morgenfeier, betitelt:„Hausmusik“, wofür man den Bochumer Lautenlehrer Eugen Hey gewonnen hatte. Die Darbietungen des Trios(Bratsche Fr. Fritsche, Flöte R. Leyk, Gitarre Hey) sowie der Solistinnen Hanne Liebeskind(Gitarre) und Else SchulteMönting(Klavier) fanden dankbare Aufnahme. Stadttheater Bochum Mittwoch, 9. Dez., 20—22.30 Uhr. Neu einstudiert! A. 9: Die Boheme Oper in 4 Bildern von G. Puccini. Donnerstag, 10. Dez., 20—22.15 Uhr. Außer Vormiete und Volksbühne Serie 1: Operettentheater 7 Bochum Heute abend 8 Uhr: Gastsplel Frl. Anny Delp vom Stadttheater Mainz in der Titelrolle: „Die Geschiedene Frau“ Operette von Leo Fall. Eintrittspreis von.40—.80 Mk. Nachm. 4 Uhr: Das Märchen „Das lapfere Schneiderlein“ und persönliches Erscheinen des Nikolaus Preise von.20—.50 Mk POR UNSENENOMTEN Abeig die gnle r Heuweg 1 und Kortumstraße 45 Korrumstrabe 45 Filettilchdecken hochwertig weit unter Preis. Böhmische Bettfedernniederlage Max Löwenstern, Kortumstraße 96. Koschieus-Kenzert des Obermusikmeisters Wiln. Baar2 in Oiteri wegen Wegzug nach Berlin. verstärkte Kapelle Donnerstag. 17. Dez., abds. 8 Uhr, Im Parkhaus: Rstoricch. Mardch Noche Fantaren für Heroldstromp. und Kesselpauken.— Der historische Pauker vom ehem. Hus.-Reg. 13. 1. Kurh König Humberr v. Italien, in Original-Unitorm. Abschied die schneidige Militärmusik. Eintritt 50 Pf. Reinertrag für die Winterhilte. Zum können Sie jetzt bei uns getragene und 51657 neue 249 r Ulster. Anzüge Ueberzieher. Hosen. Joppen, GesellschaftsAnzüge usw. einkaufen. Schost- Weihnachtsfreude un Hausstanduhr Nur eine Treppe! Kein Laden! Schwarzwälder Wand- und Hausstanduhren schon für nur RM..— wöchentlich bei billigsten Preisen. Frachtfreie Lieferung. 10 Jahre Garantie. Tellzahlungen. Hauptkatalog gratis. Hausstenduhrenfabrik Gebr. Jauch Deisslingen a. N. bei Schwenningen a. N.(Schwarzwalt) Wohltätigkeitse der Wohltätigkeit der Vinzenzverein tag abend in den rich=Straße eingel einem Prolog G sucherschar und n Namens der Pfar dorf den Festteil punkt der Verans Later Fischer, ses. Die augenb terieller Art gehe stigen Not. Diese kampft werden. zu griff der Re Diese könne nicht Industriemenschen gungskreis unds hältnisse, wo für sichtspunkte tonar des Großstadtmen aehöre in jede ner der unterhaltende bietungen der S# näge des bekannt enthielt. Ein vier verschönte die Fe camiend gemeinde und d Linzenzhauses in Die Stempelschoben. Die b #shebung, der E fsieue in Bochum teste aus allen eeworden. Die sand am vergar leung der Erwerb waltungsstelle al Die Durchführun Ich nicht ohne 9 ##aafts= und Gese Datürbillige Preise! Hautmännischer Verein e. V. Bochum Morgen. Donnerstag, den 10. Dezember. 20½ Uhr, Im großen Hörsaale der Verwaltungsakademie, Wittener Straße 61 wonl& Co. Bochum. Mb Kortumstr. Fahrt wird vergütel Film-Vortrag des Herrn ProfessOrs WEMPE, Oldenburg „Hus dem Wunderbuche der Natur“ (eigene Beobachtungen und Aufnahmen) Karten für Mitglieder: Blaue und weiße Ausweiskarte Karten für Nichtmitglieder: RM. 1,00 a. d. Abendkasse Bei Vortragsbeginn werden die Saaltüren geschlossen Fc Tonhalle Bochum, Tel. 63872 assen Sie sich nichts Tanderes aufreden u. versuchen Sie den bekannten Vom 1.— 15. Dezember 1931 Ein Bomben-Programm Thea Bona Täglich.15 Uhr Mittwochs, Sonnabends und Sonntags.30 und.13 Uhr Der Riesen Erieig! der sich bestens bewährt hat geg. unreinen Teint dickes, unreines Blut. GePschtsröte, Aufstoßen A u. Magenbeschwerd 7 Klings Menschen-Atten Thea Bona Franz und loset, die Weltsensation Hanns van Beeck Humorist Ericsen Brothers der Giptel akrob. tischer Kunst 4 Rivieras gymnastische Extravagansen schöner Frauen Die Renné-Giris und weltere Attraktionen scheidet untangliche Stoffe zeitig aus u. wirkt entfettend. Thea Bona ist niemals lose, sondern in Origingl= Paket 1 Ml. nur allein zu haben Drog. Hucklenbroich, Boch., Brückstr. 55, Ecke Hohenzollernstr. Zillertal: Heute Beginn d. 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Der Altertumsforscher Johann Winaelmann in Stendal geboren(gestorben 1768). ereinen glieder, die nach der Ausstellung zu billigem Preis auch käuflich sind. ko Stadttell Bergen Evangelische Elternvereinigung Bergen. Am Sonntag fand im Saale des Wirtes Feierabend ein gut besuchter Elternabend, verbunden mit LichtbildervorträVeit,„to.„„#nd zeigten ferner die chon am Montag zelnen Gruppen, dem Bundestag urde der 8. Derhoben. Auch die Festtag gestern nelten sich die zu einem feierihrer, Vikar Loert wurde. Vom mit den FahrtenDie Kapelle des festliches Gewand Festpredigt in klaeutschen zu gehen esmutter, das im Christus. Schwer igen ZeitumstänMit leuchtenden akramentalen Sedich grüße. Am kapelle eine kurze der Jüngsten in statt. Vikar Lode Ansprache. Um sochumer Gruppen im Clemenssaal große Saal war ün stimmungsvoll tsikvorträge gaben fest der gesamten von Groß=Bochum Zu Gunsten der Winterhilfe. Der bereits angekündigte Deutsche Abend des Reformrealgymnasiums an der Königsallee zu Gunsten der Winterhilfe findet heute abend mit Beginn um 8 Uhr in der Aula des Gymnasiums statt. Neben der bereits angekündigten Uraufführung des Theaterstückes„Armin“ sieht das Programm ##u. a. noch Gesangs= und Sprechchore vor. Verkehrsunfälle. Am 7. Dezember wurde ein sechsjähriges Mädchen auf der Castroper Straße von einem Personenkraftwagen angefahren und leicht verletzt. Beim Einbiegen in die Bismarckstraße wurde ein jugendlicher Radfahrer am Dienstag nachmittag von einem Motorradfahrer erfaßt und in hohem Bogen die Straße geworfen, ohne aber ernstliche Verletzungen zu erleiden. Schlimmer jedoch kamen der Motorradfahrer und seine auf dem Sozius befindliche Braut davon. Beide stürzten zu Boden und schlugen mit dem Kopf gegen die scharfe Bordsteinkante. Der Notorradfahrer mußte mit erheblichen Verletzungen davongetragen werden.— Dienstag mittag ereignete sich auf der Hunscheidtstraße, kurz vor dem Waldring, ein Verkehrsunfall. Ein etwa sechsjähriger Knabe wollte eiligst die Straße überqueren, als er von einem Personenauto erfaßt und mitgeschleift wurde. Der Junge erlitt neben Kopfverletzungen noch einen Bruch des Schienbeines und wurde sofort in arztliche Behandlung gebracht. Ueber 100 Stück Leibwäsche gestohlen. In der Nacht vom 5. zum 6. Dezember wurden aus der im Keller gelegenen Waschküche eines Hauses an dem Gersteinring etwa 115 Stück Wäsche— in der sache handelt es sich um Leibwäsche— gestohlen. Der Diebstahl hat sich während der Wäsche ereignet. Die gestohlenen Wäschestücke waren eingeweicht und lagen zum Teil im Waschkessel und zum Teil in einer Waschwanne. Die Täter werden die Wäsche in einem Waschkorb verpackt fortgeschafft haben. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beträgt etwa 300 Keller 2,35 RM. Außer der Ortsgruppe Bielefeld, die jährlich 150 Kinder von Kameraden zum Landaufenthalt nimmt, hat sich die Ortsgruppe Münster i. W. verpflichtet, im nächsten Jahre, in den großen Ferien, 50 Kinder zum Landaufenthalt zu nehmen. Von der Veranstaltung einer Weihnachtsfeier soll in diesem Jahre Abstand genommen werden. ka Wissen des Besitzers geschehen. Aber: Hände und Aexte weg von grünen Bäumen. Denn da hört die gen, statt. Die Lichtbilder führten in die Ferienheit des Epangetischen Etternbunges und zeigten ferner die Winterlandschaften der westfälischen Heimat. Der Leiter des Westfälischen Elternbundes, Dr. Piutti(Witten), hielt einen Vortrag über die Schulverhältnisse in Rußland. Die Vorarbeiten zur Bildung einer Ortsgruppe für Ferienheime wurden von seiten des Elternbeirats beschlossen. Am 21. Dezember findet in der Turnhalle eine Weihnachtsfeier für die Schulkinder statt. Kriegerverein Bergen. Die vom Kameraden Becker geleitete Monatsversammlung ergab nach Erledigung des geschäftlichen Teils eine Aussprache über die bevorstehende Weihnachtsfeier, die am 1. Weihnachtstag bei Feierabend veranstaltet werden soll. An der am 12. Dezember im Bochumer Schützenhof stattfindenden Kundgebung zur Internationalen Abrüstungskonferenz und Kriegsschuldlüge nimmt der Verein teil. Der Uebertritt des Vereins vom Fechtverband Bochum=Land zum Stadtverband wurde vorläufig noch zurückgestellt. Brieftaubenverein„Ohne Furcht". Die Jahreshauptversammlung ergab eine Umbesetzung im Vorstand. 2. Vorsitzender W. Mohr, Schriftführer F. Gablik, Kassierer A. Guttland. Stadtteil Harpen Vereinigung ehemaliger Kriegsgefangener Deutschlands, Ortsgruppe Harpen. Im Vereinslokal Schulz erstattete der Vorsitzende Rosendahl Bericht über die Gautagung in Dusseldorf. Der Gau Westfalen=Ost hat sich dem Gau von Rheinland und Westfalen angeschlossen. Die Ortsgruppe Bielefeld hat die Mitglieder des Gaues Rheinland und Westfalen mit billigen Kartoffeln beliefert. Preis für 1 Zentner einschließlich Frachr frei Stadtteil Riemte Bestandenes Examen. An der Universität Würzburg bestand das zahnärztliche Examen mit dem Prädikat „Gut“ der cand. med. dent. Heinrich Kleinen, Sohn des Dachdeckermeisters Kleinen vom Grenzweg. Stadtteil Hordel Adventsfeier. Die Frauengruppe der DVP. Hordel beging ihre diesjährige Adventsfeier im Saale Teller, Hordeler Straße. Die Erste Vorsitzende, Frau Rektor Balke, begrußte die etwa 200 Frauen, insbesondere galt der Gruß der Generalsekretärin Frau Rahmlow. Den Höhepunkt bildeten zwei stimmungsreiche Aufführungen. Die Sologesänge von Fräulein Koch(Hordel) fanden reichen Beifall. Generalsekretärin Frau Rahmlow hielt einen Vortrag. Zum Schluß erschien Knecht Ruprecht und bescherte Frauen und Kinder der Partei. Kanarienausstellung in Hordel. Der Kanarienzüchterverein„Zufriedenheit", Hordel, veranstaltete am Samstag und Sonntag im Vogelheim Faßhauer eine Stadtverbands=Ausstellung. Die Ausstellung war mit etwa 80 Kanarienhähnen beschickt. Preisrichter war Pastau(Essen). Es erhielten vom Verein„Zufriedenheit“, Hordel, Bohlmann mit 285 Punkten den ersten Preis; Mengedodt mit 264 Punkten den zweiten und Duziak mit 264 Punkten den dritten. In der Stadtmeisterschaft erhielten Pulziack mit 815 Punkten den ersten Preis; Lennemann mit 312 Punkten den zweiten und Bohlmann mit 285 Punkten den dritten. In Vogelschutz: Lübringhaus den ersten Preis; Temme den zweiten und Plaumann den dritten. Den Schönheitspreis erhielt Züchter Temme. Von fünf angeschlossenen Vereinen haben drei teilgenommen. 0 erte wea von grünen Bäumen! Denn. Gemutlichteit auf: Leider hörte man schon oft die Axt bei Nacht und Nebel im Walde erklingen, und andern Tags hatte man dann die Bescherung. Mein Freund Knipperdolling, der bekanntlich ein großer Naturfreund und besonderer Freund der Querene burger Gehölze ist, hat sich über solchen Waldfrever sehr erbost. Und mit dem Knipperdolling ist nicht zu spassen! Da er inzwischen leider auch„abgebaut" und ohne Arbeit ist, hat er sich im Wege des„Freiwilligen Arbeitsdienstes" dem Wald- und Flurschußtz zur Verfügung gestellt. Ich warne daher— Neugierige und Frevler! Er macht„kurzen Wer das„Gruseln“ lernen will, der braucht nur nach Querenburg zu kommen. Da liegen die Stiepeler und die Schattbach=Straße mit ihren Friedhöfen im Dunkeln, ohne Straßenbeleuchtung. Da„spukt's“ schon richtig! Fragt nur die Frauen und Kinder, die hier bei„Nacht und Nebel“ vorbei müssen. Wie „dick“ z. B. hier an der Schattbachstraße„Nacht und Nebel“ sind, das hat ja der Brand des Hahnefeldschen Gehöftes hier in der Nebelnacht von Montag auf Dienstag vorige Woche gezeigt. Nicht mal ein lichterloh brennendes Haus war in diesem„Loche" zu finden! Mit Fackeln mußte man es erst suchen, wobei die Nase noch gute„Riechdienste“ leisten mußte. Wenn man es übrigens noch nicht wußte, daß die„Schattbachbrücke" hierselbst schon lange keine fahrbare Verbindung mehr mit dem Straßendamm der Schattbachstraße hat, dann wird man es wohl in der Brandnacht an den vielen unfreiwilligen„Hospern“ gemerkt haben. Darum bitte! Nun gehabt Euch wohl in diesen vorweihnachtlichen Tagen! Euer Wilm vam Bellenkamp. HV. In dem Beiden nur edelstes vermitteln, veranin seinem Hause elt:„Hausmusik“, er Eugen Hey gees Trios(Bratsche e Hey) sowie der und Else SchulteAufnahme. K schtsfreude Sstanduhr Wand- und Mausan für nur RM..ligsten Preisen. Frachtahre Garantie. ptkatalog gratls. Gebr.Jauch on a. N. bei a. N.(Schwarzwald) Nebud! nen von RM. 12, an .. von RM. 3, 81 .... RM. 2, - oder hnig) v. RM. 30, a2 von RM. 2,- 2n htzeitiger Einlieferung Gewissenhafte Ausitz bei Verwendung auf konkutrenzlos niedrig. reisen. Stadtteil Weitmar Wohltätigkeitsabend in Weitmar=Mark. Im Dienste der Wohltätigkeit stand eine Veranstaltung, zu welcher der Vinzenzverein St. Joseph Weitmar=Mark am Sonntag abend in den Glahnschen Saal an der Karl=Friedrich=Straße eingeladen hatte. Zu Beginn begrußte nach einem Prolog Gehle die überaus zahlreiche Besucherschar und wünschte allen einige frohe Stunden. Namens der Pfarrgeistlichkeit entbot Pfarrer Osten= dorf den Festteilnehmern herzliche Gruße. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Festansprache von Pater Fischer, dem früheren Bochumer Gesellenpräses. Die augenblicklich herrschende furchtbare Not materieller Art gehe Hand in Hand mit einer großen geistigen Not. Diese müsse durch eine geistige Karitas bekampft werden. Als das wichtigste Problem der Jetztzeit griff der Redner die Neusiedlungsfrage heraus. Diese könne nicht gelöst werden durch Herausnahme des Andustriemenschen aus seinem gegenwärtigen Betätigungskreis und seine Verpflanzung in bäuerliche Verhaltnisse, wo für ihn in jeder Hinsicht ganz andere Gesichtspunkte tonangebend seien. Um die Verpflanzung nles Großstadtmenschen zum guten Abschluß zu bringen, eehöre in jede neue Siedlung ein Gotteshaus. Es folgte der unterhaltende Teil, der prächtige musikalische Darbietungen der Schefflerschen Kapelle und Gesangsvor##age des bekannten Doppelquartetts„Cäcilia" Bochum Neuhielt. Ein vieraktiges Schauspiel„Der Bettelstudent“ ##terschönte die Feier, die mit einer Saalsammlung beAschlossen wurde. Der Reinertrag kommt den Armen der #lemeinde und den barmherzigen Schwestern des St.= onzenzhauses in Bochum=Weitmar zugute. i „Die Stempel= und Auszahlungsstelle Weitmar auf###choben. Die bereits vor einiger Zeit beschlossene Alufhebung der Erwerbslosenstempel= und Auszahlungs= ##telle in Bochum=Weitmar ist trotz mannigfacher Pro#ie aus allen beteiligten Kreisen nunmehr Tatsache lieworden. Die letzte Auszahlung im„Waldschlößchen" ssand am vergangenen Samstag statt. Die Abferti##ung der Erwerbslosen wird in Zukunft durch die Ver#valtungsstelle an der Friedhofstraße vorgenommen. ie Durchführung dieser Maßnahme wird wahrscheinaich nicht ohne Rückwirkung auf die Weitmarer Wirtcafts= und Geschäftskreise bleiben. 1 . Freiwillige Feuerwehr Weitmar=Mitte. Im Lokal ##esthoff fand am Montag abend eine gut besuchte ##gliederversammlung statt. Eingangs derselben begerußte Brandmeister Rahlenbeck die Anwesenden. D folgte die Zahlung der Beiträge. Im Mittelpunkt er Versammlung stand die Besprechung des Verkaufs nes Feuerwehrübungsturmes auf dem Gelände der #ora durch die Stadtbauverwaltung. Seitens der ver#edenen Sprecher wurde die Notwendigkeit eines neuen #urmbaues unterstrichen. Die Stadtverwaltung sei naich dazu bereit, doch müsse erst eine Besserung der Wirtschaftslage abgewartet werden. Mit der Festsetzung nes Termins für die nächste Generalversammlung wurde De Zusammenkunft geschlossen. Max her. nStraße 36 surz! rein m gut, Zutaih RM. u. 38 RM. nden araturen, imscherstraße, 5. derner Stt Sladtteil Linden-Dahlhausen Nikolausfeier in der St.=Engelbert=Pfarrgemeinde. 'e Pfarrgemeinde St. Engelbert, Linden=Dahlhausen, ####t am Freitag ihre diesjährige Nikolausfeier in Verdung mit einer Kinderbescherung ab. Nach der Annicht versammelte sich die Pfarrgemeinde vor der Kirche, # St. Nikolaus, hoch zu Roß, eine Ansprache hielt und und jung Ermahnungen sprendete. Den Abschluß #dete ein Fackelzug durch die Pfarrgemeinde. Die Kin##bescherung fand anschließend in der Schule statt, wo Nikolaus manches Kinderherz erfreute. h er Herner Straßt. Pladtteil Gerlbe Evangelischer Arbeiter= und Bürgerverein. In dem Jugendheim an der Heinrichstraße fand snuß oder Centrum. Wes ered Sorte liefert sofolt oder sackweise n3 Abe nann=Straße 46. 13 und 68090. Eie gait Besuchte u un det Seigrumnzuge fand #c besuchte Monatsversammlung statt, in der die ur gur besuchte Monatsversammlung statt, in der torige Weihnachtsfeier auf Sonntag, den 21. Be#über, festgesetzt wurde Die Vorbereitungen hierzu s. im vollen Gange. Ferner sollen den armen Mit##edern Gutscheine überreicht werden. Anschließend ## Pfarrer Althüser(Wiemelhausen) einen Vorüber„Die Frömmigkeit des 19. Jahrhunderts.“ # anz besonders galt seine Pada Schlesermacher, der A Filmschau „Meine Cousine aus Warschau“ im Ufa=Theater Tonhalle Den zunächst verbotenen, dann aber von der Zensur doch freigegebenen Tonfilm:„Meine Kusine aus Wars schau" hat sich das Ufa=Theater Tonhalle zum Hauptstück seines am Dienstag neu eingesetzten Programms erwählt. Der in seinem Tenor vergnügte und vergnügliche Film ist denn auch trotz seines heiklen Themas ehelicher Irrungen und Wirrungen im ganzen so dezent gehalten, daß seine Freigabe durchaus berechtigt erscheint. Im Mittelpunkt der flotten Handlung steht die Geschichte der jungen Frau Lucienne(Tala Birel!), die zwischen ihrem Gatten(Szöke Szakall), einem reichlich komischen Herrn, und dessen Freund(Fritz Schulz) hin und her schwankt und schließlich auf die Idee verfällt, durch die Verführungskünste ihrer Kusine aus Warschau(Liane Haid) zu erproben, welcher von beiden sie mehr liebt. Und siehe da, der Gatte ist dem Straucheln nahe und der Freund bleibt fest. Allerdings, weil er von Luciennes Plan erfahren hat. Und zum guten Schluß verliebt er sich wirklich in die Kusine aus Warschau und auch bei ihr ist aus dem Spiel Ernst geworden, so daß sich ein neues Paar zusammenfindet und das alte zusammenbleibt. Der ausgezeichnet photographierte und mit großem Aufwand hergestellte Film ist so humorvoll gesehen, so lustig in seiner Handlung, daß sein Erfolg gesichert erscheint. Für seine humoristische Note sprechen schon die Namen Szakall, Huszar=Puffn, Leo Peukert usw. Liane Haid entzückt in der Hauptrolle als verführerische Frau. Das ebenfalls gute Beiprogramm bringt neben dem stummen Film:„Liebe auf den ersten Blick" noch einen ausgezeichneten Kulturfilm von Raubtieren im Zoologischen Garten und die UfaTonwoche, in der besonders die Aufnahmen von den Vorführungen der Eiskunstlaufweltmeisterin Sonja enie im Berliner Sportpalast gefallen. Keine starke Witterungsänderung Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 8. Dezember Das neue Islandtief hat seinen Einfluß weiter südwärts ausgedehnt und demzufolge den hohen Druck über Großbritannien nach Mitteleuropa verdrängt Kühlere Ozeanluft läßt den Luftdruck noch nicht anhaltend steigen, so daß über dem Festlande sowie über dem gesamten mittleren südlichen Ozean Wetterberuhigung eingetreten ist. Stellenweise Ausstrahlung in der Nacht, hat über Westdeutschland vereinzelt Nachtfrost veranlaßt. Die Temperaturen stiegen tagsüber wieder langsam an, werden aber noch wenige Grade über dem Gefrierpunkt liegen, während nachts, besonders im Sauerland, verschärfter Frost zu erwarten ist. Schwache Störungsauslaufer des Islandtiefs reichen über Großbritannien bis zum Kanal und veranlassen strichweise leichten Regen. Bei ihrer Ostwärtsverlagerung können diese schmalen Schlechtwetterzonen auch Westdeutschland vorübergehend etwas Niederschlag bringen. Vorhersage für Mittwoch: Stärkere wechselnde Bewölkung, zeitweise etwas Niederschlag, im Sauerland als Schnee. Temperaturen nachts einige Grade unter Null. tagsüber wenig über dem Gefrierpunkt. Schwache bis mäßige westliche bis südwestliche Winde. Strichweise Frühnebel. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Keine Aenderung im Witterungscharakter. Barometer Dienstag. 8. Dezember Thermometer 7 Uhr 760.0 24„ 760,0 □ 13 Uhr+ 3C 24„+1C STEUE Freuden und Leiden n Bochum=Warienrung s der Nikolaus den Schulkindern brachte— Ein schönes„Christkindchen“—.='dfrevel Was der Andlaus den Schänmern=Trachit— Emn schoner„Ehrhnmöchen— Walbsieril Hier kann man das Gruseln lernen! Pünktlich hat sich der Winter eingestellt. Die ssein! Nur führe man diesen„Christkindken=Tarif" 6 über„Die Frömmigkeit des 19. Jahrhunderts.“ #n SLesonders gast feine diede Schleiermache,, der Einigung zwischen der reformierten und der eitherischen Kirche erstrebte und erzielte. ente „Recherchen. inanzierungen u# d Ausland katholischer Gesellenverein Gerthe. Vom 18. bis „Lezember tritt der katholische Gesellenverein im n G e s e l l s c h a f t s z i m m e r d e s V e r e i n s h a u s e s m i t e i n e r ,Yausstellung vor die Oeffentlichkeit. Vor #führt werden nur handgemachte Gegenstände der MitQuerenburger und Steinkuhler Kinder haben ihren „Nikolaus“ schon etwas vorzeitig erhalten, und zwar in Gestalt von Fahrgelegenheit zur Schule und zurück. Dank verständnisvoller Zusammenarbeit des Bürgerund Verkehrsvereins Querenburg mit den Elternbeiräten, den Schulen und den zuständigen Verwaltungen und Stellen ist es gelungen, daß alle Kinder, soweit sie von Steinkuhl nach Querenburg und umgekehrt von Querenburg nach der Markstraße weite Schulwege haben, dieser„Winterhilfe" teilhaftig werden. Durch Querenburg geht jetzt vor Weihnachten ein geheimnisvolles Wispern und Raunen! Man spricht von einem schönen„Christkindchen", das man den Querenburgern zugedacht habe, nämlich: den 30=Pfg.=Tarif von Bochum bis Endstelle Querenburg(Eggermann). Lange hat es ja gedauert mit der Erfüllung dieses so berechtigten Wunsches, aber immerhin: als„Christkindken“ soll es uns recht schon etwas vor Weihnachten ein. Angesichts des erhöhten Verkehrsbedürfnisses vor den Feiertagen würden Erfolg und Nutzen für alle Teile nicht ausbleiben. * Dann soll ich noch einen Weihnachtswunsch an Petrus weiterleiten: Bitte, verschone uns vor all zu großer Kälte. Denn viele, viele Menschen haben keine warme Kleidung und keine warme Stube. Zwar ist die Kohle an sich nicht rar, aber das liebe(oder böse?!) Geld ist nicht da. Früher kannte man Reisigsammler und=Sammlerinnen nur aus dem Buche, heute sieht man sie tatäglich in den Querenburger Gehölzen. Gewiß werden die Waldbesitzer anständig Bittenden einen Erlaubnisschein zum Holzsammeln in dieser Notzeit erteilen; auch das Ausroden von Wurzeln von längst gefällten Bäumen, wie man das jetzt häufiger sieht, mag mit Willen und Wetterdäuschen im Stadtpark 117 m über dem Meeresspiegel (D Aufg..22, Unterg. 16.22: 0 Aufg..59, Unterg. 15.45 Die hentige Nammer umsaß 12 Sellen tdetektig nat=Wogtraggr# ittener Situh g eobachtugggn II. Kondser-Peche ingen. Beste 9 u. diskret. Tel. Gchark Kinderl. Ebep. Iuch:/Leugser. Fsslaulmts mit seiden. Schirm Guehenaastr. 5. prt. Gasheizoten billig zu vertaufen. Wo, sagt die Geschst.(51579 Zu verk.: Kl., elektr. Ofen, fast n. Spülst. (G em.), Beleucht. Körper, Nickelkr m. Brause, Korbsessel mit Tisch.(5160#4 Höb. Justizbeamter, kinderl., ält. Eber., rub. Mieter, sucht Jauuar od. Februar herrsch. Wohnung, 5 gr. Zimm., Küche, Badez., Mädchenz. u. sonst. Nebengel. Altwohn., mit Garten, rub. Lage, Stadtparkviert. od. Ehrenf. bevorz. Mietpr. den jet. 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