Nr. 287 7 38. Johrgang Dienstag, den 8. Dezember 1931 Täglich außer Samstag Samstags mit illustr. Beilage 10 pf. 20 Pf. % rliR! 3M wär’s, wenn „praktisch“ Mutter Kleiächten? Das ie verzichtet, eingerichtet aufgetragen. nachtstagen, einem schöodernen Alsn Geschmack n Alsberg. eude aus!“ Awvolle e in timent .90 breit C 90 mitationen breit. und die acke Meter * 90 ##ngspreis einschl. Botenlohn.40 Mk. monatlich, oder.20 Mk. halbmonatlich: Seibstabdoler.10 Mk bzw..05 Mk. Unsere Beilage„Die Bochumer Illustrierte“ 20 Pf., die Funkbeilage„Hör mit mir“ kostet monatlich 30 Pf. Anzeigenpreis: Für 1 Milimeter Höbe in 25 Millimeter Breite 10 Pf., reibung der Anzelgengebübren durch Klage, bei Konkursgegebene und abbestellie, sowie undeutlich geschriebene Austräge, wird, Leine übernommen.— Schluß der Anzeigenannahme 4 Uhr nachmittags. 250.- Unfall=Unterstützung bei tödlichem Unfall laut besonderen Bedingungen. Geschäftsstelle geöffnet von—13 und 14½—18½ Uhr. Genterhe sche....“ Geulstalamanger, Kaupenmuoten 4 Ziericde chtuch.Lochonl. Veriue für Bochum und umüegende Industriebesur= Hrngichäisgase Saumenummer achot—. Voelseclolle Lertazns tkcek. .-14 Ubr(außer Samstags), Lrug, Peveral., Peschael Haupt“ Verin SG 68. Zimmerstraße E. Fernspreger: Porto bellegt— Redaktion und GssOa1t= Pelsgzeng 2215558 e. Konnnantstrschee Pohe...., 94*** in Baden bei Wien— Einer internationalen kommunistischen Spionagezentrale auf der Spur beoden der Gen“ a a a a a. ae. ae a, aie eaie. Wien, 7. Dezember. Die Funküberwachungsstelle der österreichischen Postverwaltung hat in einem Hotel in Baden bei Wien eine vollständige Kurzwellensender anlage beschlagnahmt. Gleichzeitig wurden drei Männer und zwei Frauen verhaftet. enthaltene Forderung,„die deutsche Lage bzw. oas Pro, blem in seiner Gesamtheit unter Berücksichtigung aller Statistiken zu prüfen“, wollen die Franzosen nicht lassen. Sie halten daran fest, daß jetzt nur der Zahlungsaufschub für die aufschiebbaren Jahresraten erörtert werden dürfe, und daß alles andere auf einer spä teren Konferenz besprochen werden müsse. Die Aufstellung der Beratungsgegenstände wird also nicht so reibungslos vonstatten gehen wie die Wahl des Prasi Es handelt sich um zwei Lettländer namens Karl denten scheison und vvon Btes11= opie., Hate General Smuts gegen die Reparaionszahlungen angeblichen Martin Klein aus Memel. Letztelr: zu: einen in Berlin und einen in Lettland ausgestellten Puß gebot. Meine Häus rstr. 10 und 14. net# id Garten, verkaufe dekenlast 20 000 Reichlng. von Preis in Au## sirekt an J. Breish 35 rue du Chatean Kleiderschrat Eiche mah., 175## Vertiko zu ver a. Humboldtstraße Ich verkaufe umsih meinen häse alb etwa zweijährig. Pr.=Exempl., dres selt, gut. Eigen anders. scharf. Wacter Eignet sich i f. Fabr., Banken Villen Gar. f. An gab. Gebe nur in Hände f. d. Spotnl p. Mi.50. Seipp.Kö Gladbacher Str. Telephon 54936. Große Auswad Nähmaschinen a. versenkb., spon vill..verk., Langob Aronenstr. 49. Radio 3 Röhren, zu wn Sprechz 11—8 Uh Fürstenstr. 11, vt. Standuhr echt Eiche, gebr. wie neu, f. 60 7 abzugebeg Finger, MönAlleestraße 14 bei sich. Die eine der Frauen behauptet, die Gattin Kleins zu sein. Sie gibt vor, aus Berlin zu stammen. Die zweite Frau ist eine Telephonistin namens Dora Scheilerdobling aus Wiener=Neustadt. Klein war, wie sich bereits herausstellte, mit sieben verschiedenen Namen unter sieben verschiedenen Adressen gemeldet. Die Sendestation war in zwei Koffern verpackt. Bei der Verhaftung versuchte einer der Festgenommenen einen Zettel zu vernichten. Die Zusammenstellung der Papierschnitzel trug eine Reihe von Namen, deren Träger als kommunistische Agenten bekannt sind. B# einem anderen Verhafteten fand man eine Aufstellung in Geheimschrift. Man glaubt in der Aufstellung den Schlüssel für die Geheimtelegramme gefunden zu haben. Bisher ergaben die Erhebungen einen Zusammenhang mit der Angelegenheit Semmelmann, der bekanntlich vor einiger Zeit von einem südslawischen Kommunisten ermordet worden ist. Weiteren Nachrichten ist zu entnehmen, daß man zweifellos einer internationalen kommunistischen Spionagezentrale, wahrscheinlich der bisher größten Curopas, auf die Spur gekommen ist, die mit den modernsten technischen Mitteln ausgerüstet war, um unabhängig von Post und Telegraph mit ihren Hintermännern in Verbindung zu bleiben. Fest steht, daß alle Verhafteten über sehr reichliche Geldmittel verfügten, die ihnen offenbar vom russischen Geheimdienst zugekommen sind. Die Staatspolizei hat sich mit den ausländischen Polizeibehörden ins Einvernehmen gesetzt. Festgestellt wurde auch, daß außer der Badener Anlage noch in Wiener=Neustadt eine Anlage errichtet wurde. Kapstadt, 7. Dezember. General Smuts, der heute aus Europa zurückgekehrt ist, erklärte in einer Ansprache:„Wenn Deutschland nicht mehr zahlen kann, so wird Großbritannien früher oder später den gleichen Weg gehen. Diese Tatsache muß rechtzeitig offen festgestellt und berücksichtigt werden. Es hat keinen Sinn, die Illusion der internationalen Schulden= und Reparationszahlungen fortzusetzen, die bereits die internationalen Finanzen zerrüttet und die internationalen Beziehungen vergiftet hat. Es ist endlich Zeit, mit dieser gefährlichen Komödie Schluß zu machen und der Welt neue Hoffnung und Zuversicht zu geben. Tun wir das nicht, so müssen wir uns auf soziale Aufstände gefaßt machen, in denen viel mehr als an den Reparationen und internationalen Schulden verloren gehen kann. Wir nähern uns rasch einer neuen Krise in der Reparations= und Schuldenfrage, und die Notwendigkeit einer neuen, vielleicht endgültigen Lösung. ist sehr dringend.“ Ein Stück amerikanischer Kolontalpolitik in Cltalten Von Dr. Taul Rohrbach Manila, 4. November. Die Amerikaner besitzen die Philippinen jetzt seit über dreißig Jahren, und doch leben nur etwa 7000 Zivie listen auf den Inseln: als Beamte,=Geschäftsleute, Pflanzer usw. Schon das zeigt, daß die Philippinen, trotz ihres natürlichen Reichtums und ihrer ziemlich starken Bevölkerung— 11 Millionen Menschen auf einem Archipel von dem Areal Italiens— kein kolonialer Erfolg großen Stils geworden sind. Als Amerika sich die Inseln 1898 von Spanien gegen Zahlung von 20 Millionen Dollar(84 Millionen RM.) abtreten ließ, waren zwei Beweggründe maßgebend. Erstens wollte man zeigen, was amerikanischer Idealismus an freiheitlicher Volkserziehung bei unseren kleinen braunen Brüdern“(so nennt der GouBrunnig Wilo in Randsam sPlechen Fertigstellung der Notverordnung Auftakt der Baseler Konferenz Ein Italiener Vorsitzender des Sonderausschusses der 833. Basel, 7. Dezember. Der Beratende Sonderausschuß der BJ3Z., der auf deutschen Antrag die Zahlungsfähigkeit Deutschlands zu prüfen hat, ist heute am Sitz der Bank für internationalen Zahlungsausgleich zusammengetreten. Die für 10.30 Uhr angesetzte Eröffnungssitzung konnte erst mit fast zweistündiger Verspätung um 12.20 Uhr beginnen, da zunächst in den privaten Besprechungen der sieben ordentlichen Mitglieder des Ausschusses, Dr. Melchior (Deutschland), Stewart(Vereinigte Staaten), Rist (Frankreich), Layton(England), Beneduce(Italien), Francqui(Belgien) und Nohara(Japan), über die Frage, wer den Vorsitz im Ausschuß führen soll, über die Frage, wer den Vorsitz im Aus eine Einigung nicht zu erzielen war. Der amerikanische Vertreter Stewart, der anfangs zum Vorsitzenden Ranarienvogen nur zahmer, aus gend, zu kauf. Ang. ni., Preis. K. H. 51333 an Geschäftsst. d. 4 Gebrauchte Schras maschine zu kan ges. Ang. m. unt. G. E. 5132 die Geschsi, diel Ein Kindersahrre f. Mädchen.: reifen zu kaufen Iucht Str. 227, Tel. v# Gehr., einsoher Kleiderichran zu kausen 6 Ang..,., Ang. u. T,ft. an die Gesa Kodell. erd. 1697.7 Klavier Kanten gl zu kaufen e Ang. mit Pre, E G. 51382 Gschst, dies. Leere Flaschen auft umd bell# TGut-Pgmmeich ee Grager Alsenstraße 2 Vertreter Stewart, der anfangs zum des Ausschusses in Aussicht genommen war, lehnte diese Berufung ab, und zwar mit der formalen Begründung, daß er zum erstenmal als offizieller Vertreter der Vereinigten Staaten an reparationsfinanziellen Verhandlungen teilnehme, offensichtlich aber aus der praktischen Ueberlegung, daß er als Mitglied, ohne durch das Amt des Vorsitzenden gebunden zu werden, seine Stellung als Endgläubiger freier und nachdrücklicher zur Geltung bringen könne. Nach längerem Hin und Her einigte man sich auf den Italiener Beneduce, der dann zum Präsidenten gewählt wurde. Zum Generalsekretär wurde das italienische Mitglied der BJZ., Piloti, ernannt. Direktor Dr. Bindschedler von der Schweizer Kreditanstalt, der frühere holländische Minister Colijn, der schwedische Finanzsachverständige Rydbeck und der frühere südslawische Finanzminister Gjuritsch wurden als die dier besonderen Mitglieder zum Sonderausschuß hinzugewählt. Da sich Rydbeck augenblicklich in Berlin aufhält und Gjuritsch noch in Paris anwesend ist, so wird die Ankunft der beiden abgewartet, ehe der Wiederzusammentritt des Sonderausschusses erfolgt. Colijn, der ehemalige holländische Ratspräsident, der durch sein freimütiges Auftreten auf verschiedenen Botschaftskonferensen des Völkerbundes bekannt geworden ist, weilt bereits Bafel. E4#,#4#er Sermmesch : S c h l i e ß l i c h b e s c h ä f t i g t e s i c h d e r S o n d e r a u s s c h u ß n o c h mit verschiedenen organisatorischen und Verwaltungsfragen. Der heutige Nachmittag diente den Mitgliedern dazu, das umfangreiche, von der deutschen Abordnung in drei Sprachen abgefaßte Material, das über die verschiedenen zu berührenden Punkte genauesten Aufschluß gibt zu sichten. Die Wahl Beneduces zum Präsidenten wird von der deutschen Abordnung begrüßt, da Beneduce, der dem Verwaltungsrat der B3Z. angehört und auch an den Verhandlungen des Wiggin=Ausschusses keilnahm, sich stets als ein loyaler Verhandlungspartner erwiesen hat. Layton wird auch diesmal die Abfassung des Berichts zufallen. Die Franzosen versuchen bereits jetzt mit allen Mitteln nachzuneisen, daß Deutschland nicht alle An strengungen gemacht hat, um seine Verpflichtungen zu erfüllen. Die in der deutschen Denkschrift h Berlin, 7. Dezember.(Eig. Drahtber.) Das Kabinett hat heute die Schlußberatung über Rotverordnung abgehalten. Am Spätnachmittag. und am Abend war der Redaktionsausschuß versam.# der Verordnung die endgültige Fassung zu geben. Kanzler wird erst im Laufe des Dienstags die Unterschrift des Reichspräsidenten einholen, so daß die No verordnung am Dienstag abend veröffentlicht wird. Mit der Veröffentlichung wird der Reichskanzler Gelegenheit nehmen, im Rundfunk seine Auffassung über die allgemeine Lage und vor allem über die#b sichten, die die Reichsregierung mit der Notverordnung bezweckt, darzulegen. Vor allem wird Kanzler dem Auslande genau wie in der der Notverordnung vorangestellten Kundgebung klarmachen, daß es sich bei den in der Notverordnung festgelegten Maßnahmen um die allerletzten Reserven des deutschen Volkes handelt. Man nimmt weiter an, daß der Kanzler sowohl zu der innenpolitischen Lage Deutsch= lands Stellung nehmen wird als auch zu den außenpolitischen Erklärungen Hitlers, zu denen die Amtsstellen bisher geschwiegen haben. Wie man weiter hört, soll der Kanzler dabei zum Ausdruck bringen, daß er nicht gewillt sei, vor der Opposition zurückzuweichen. Die Rede des Kanzlers wird jedenfalls in allen politischen und parlamentarischen Kreisen mit gespanntem Interesse erwartet, zumal eine Stellungnahme des Kabinetts zu den aktuellen Vorgängen der Innenpolitik seit langem erwartet wird. Es ist klar, daß der Kanzler mit dieser Rede auch die innenpolitische Situation zu beeinflussen gedenkt, die sich in den letzten Wochen nicht unerheblich zu seinen Ungunsten entwickelt hat, zumal die Deutsche Volkspartei auf ihrer Vorstandstagung in Hannover nochmals ihre Opositionsstellung festgelegt hat und Landvolk wie Wirtschaftspartei sich darüber nicht schlüssig sind, ob sie die Duldungspolitik des Kabinetts Brüning weiterführen sollen oder nicht. Eine Schlüsselstellung nimmt in dieser Frage des Kabinetts die Sozialdemokratie ein. Auch der Kanzler wird sich klar darüber sein, daß die Stimmung innerhalb dieser Partei, der Duldungspolitik Lebewohl zu sagen, merklich gewachsen ist. Noch verneur Taft die Philippiner) leisten wollte die damalige sehr starke imperialistische Richtung in Amerika— man denke an Theodore Roosevelt— einen Stützpunkt am jenseitigen Rande des Stillen Ozeans haben. Amerika die dominierende Macht im Pazifik war selbstverständlich. Inzwischen hat sich an diesen Vorstellungen manches geändert. Es ist noch nicht so lange her, da dachten Amerikaner wie Japaner daran, daß es zu einem Wafsengang zwischen ihnen kommen könnte. Heute schrecken beide Teile vor dem Gedanken zurück. Die wirtschaftlichen Gedankengänge sind auf beiden Seiten stärker geworden als die rein politischen. Wollte man an einen japanisch=amerikanischen Krieg denken, so wären bei dem jetzigen Stande der Kriegstechnik die Philippinen zunächst gegen die Japaner nicht zu halten. (Der endgültige Ausgang ist natürlich eine ganz andere Frage.) Die Japaner würden sich nicht auf die schwer befestigte Insel Corregidor werfen, die den Eingang in die Bucht von Manila deckt, sondern sie würden im Golf von Lingayen landen und Manila von der Landseite her nehmen. Auch das englische Hongkong, das vor 20 Jahren als uneinnehmbar galt, könnte sich übrigens gegen einen japanischen Angriff. an den im politischen Zusammenhang der Dinge natürlich niemand denkt, heute nicht mehr halten. Die Einsicht, daß der strategisch=politische Wert der Philippinen nicht mehr derselbe ist, wie man vor dreißig Jahren dachte, macht die Zurückziehung der amerikanischen Herrschaft wohl nur zu einer Frage der Dazu kommt, daß das Erziehungsexperiment mit den „kleinen braunen Brüdern“ recht merkwürdig ausgekommen ist. Die amerikanischen Göuverneure und ihre Beamten führten unbedenklich das ganze Schul= und Erziehungswesen der Vereinigten Staaten auch auf den Philippinen ein, ohne zu berücksichtigen, daß die Bevölkerung für dieses System noch keineswegs reif war. Allein auf der Hauptinsel Luzon waren alle Uebergänge vom noch beinahe nackten Wilden bis zum spanisch sprechenden, mit spanischem Blut vermischten, von Spanien in wiederholten, blutigen Aufständen die Autonomie fordernden christlichen„Filipino, vorhanden. Dazu kamen auf der zweitgrößten Insel Mindanao mehr als eine halbe Million Mohammedaner, und in den übrigen Teilen des Archipels— die Philippinen zählen über 3000 Inseln und Eilande barische und halbbarbarische Stämme aller möglichen Art, allerdings sämtlich Malaien. 1 Ueber alle diese Verschiedenheiten breitete sich das amerikanische Bildungs= und Erziehungswesen mit Volksschulen, Mittelschulen, Colleges und Universität, die Lehrsprache natürlich Englisch, das Ziel der Erziehung der freie Bürger der Philippinen, dem eines Tages die Regierung und Verwaltung seiner Heimat ubergeben werden kann, höchstens noch mit dem amerikanischen Reservatrecht einer Flottenstation und dergleichen. Dies war die 9 dec., 1ga=gf gssegebuih ge war die Heranzüchtung einer halvgeoi##eten, sich selbst maßlos überschätzenden Oberschicht, die elegant Englisch sprechen kann, englisch geschriebene Zeitungen liest, in den beiden Häusern des philippinischen Parlaments, Repräsentantenhaus und Senat, tönende Debatten in Englisch und Spanisch führt— aber noch nicht entfernt zum abendländischen moralisch=politischen Ehrund Pflichtbegriff hindurchgedrungen ist. Um so leidenschaftlicher wird von ihr die„volle und bedingungslose“, Unabhängigkeit gefordert, und da die Amerikaner bereits die ganze Verwaltung, die Ministerien, das Schulwesen usw.„philippinisiert“ haben, so bleibt im Grunde bis zur wirklichen Autonomie nicht mehr viel übrig. Nur der Generalgonverneur und sein nächster Berater, meist Militärs, sind Amerikaner, und formell hat der Generalgouverneur ein Veto gegen die Beschlüsse des Parlaments. Auszuüben wagt er es nur selten, und man ist direkt erstaunt, zu sehen, wie risigniert sich die Amerikaner in ihre Zurückdrängung durch die Filipinos fügen.„Filipinos“ im praktisch=politischen Sinn sind aber eigentlich nur die paar tausend „Ilustrados“ von Manila, d. h. die Einheimischen, die das ganze amerikanische Schulwesen durchgemacht haben und nun auf Grund dieser erworbenen„Bildung" und ihres mit spanischen Beigaben ausgemachten„National= stolzes“ es als ihr„Recht" beanspruchen, das Land zu regieren, möglichst wenig zu arbeiten, alle einträglichen Stellen an sich zu bringen, die Finanzen zu ruinieren und die übrige Bevölkerung auszuheuten, Wan, lese, was offenherzige Amerikaner, wie Caryarine Mays und Roosevelt jun. in ihren Büchern über die Philippinen für Stoßseufzer über die„Ilustrados“ ausgestoßen Das Unabhängigkeitsverlangen der Filipines ist natürlich ein Gegenstand großen Unbebagens bei den benachbarten europäischen Kolonialmächten. Holland fürchtet für seine Sundainseln, Frankreich für Indeinen braunen Brüdern“ Taft die Philippiner) leisten könne; zweitens heute, kurz vor der Veröffentlichung der Notverordnung, hat der Allgemeine Deutsche Gewer'schaftsbund eine Warnung an den Reichskanzler in folgendem Schreiben gerichtet: „Sehr verehrter Herr Reichskanzler! Aus der Unterredung, die auf Ihren Vorschlag meine Kollegen am Sonnabend mit dem Herrn Reichsarbeitsminister hatten, ist uns zur Kenntnis gekommen, daß die bevorstehende Notverordnung eine weitere Lohnund Gehaltssenkung bringen soll dergestalt, daß an einem bestimmten Zeitpunkt die Tariflöhne ohne Rücksicht auf die Geltungsdauer der Verträge und unter Ausschaltung des ordentlichen Schlichtungsverfahrens durch gesetzlichen Zwang auf den Stand vom 10. Januar 1927 herabgesetzt werden. Gegen solche Absicht erheben wir in letzter Stunde nochmals entschiedensten Protest. Wir warnen die Reichsregierung, den Weg der Lohnsenkung noch weiter zu gehen, und wir protestieren besonders gegen den geplanten Eingriff in das Tarifrecht. Die voraussehbaren Folgen, die sich hieraus ergeben müßten, wird auch die Regierung nicht tragen können. Wir erklären schon heute, daß wir jegliche Verantwortung ablehen.“ Aus dem Briefe sind auch die Gerüchte zu erklären, die heute in politischen Kreisen umliefen und wonach eine Regierungskrise noch vor Weihnachten zu erwarten sei. In Kreisen der Reichsregierung ist man aber von ganz anderen als Krisenstimmungen beseelt. Jedenfalls rechnet man damit, daß es dem Kanzler gelingen wird, die Gemüter einigermaßen bis zu dem Zeitpunkt zu beruhigen, an dem sowohl die Preissenkungs= wie auch die Lohnsenkungsabsichten der Reichsregierung durchgeführt sein werden. Immer noch nimmt man an, daß das Kabinett hierfür einen bestimmten Stichtag festsetzt. Auch dürfte die Erklärung eines Weihnachtsburgfriedens durch die Notverordnung ebenfalls zur Vertagung der offenen Auseinandersetzung beitragen. Noch am Ende der Woche, wahrscheinlich bereits am Donnerstag, wird sich die sozialdemokratische Fraktion versammeln, um sich über ihre Stellungnahme zum Kanzler schlüssig zu werden. Aber selbst wenn die Sozialdemokraten zu einer Aufgabe der Duldungspolitik kommen würden, so könnte frühestens Ende der nächsten Woche der Aeltestenrat zusammentreten, um über eine Einberufung des Reichstages Beschluß zu fassen. Diese Einberufung aber würde kaum vor Mitte Januar erfolgen. Wie man auch die Dinge dreht, die Lage des Kabinetts ist äußerst ernst, es sei denn, die Sozialdemokratie würde an der bisherigen Duldung festhalten. Aber auch so würde eine Zustimmung der Wirtschaftspartei und des Landvolks zu einer Reichstagseinberufung das Kabinett schon gefährden. kön Wirtschaftsparteiler beim Kanzler Berkin, 7. Dezember. Reichskanzler Dr. Brüning empfing heute vor der endgültigen Redaktion der Notverordnung den Fraktionsführer der Wirtschaftspartei, den Abgeordneten Mollath, und die Abgeordneten Herrmann und [Köster. Die Gemeinderatswahlenin Wackemderg Weitere Wahlergebnisse— Schwierige Zählungen Stuttgort, 7. Dezember. Der Abschluß der Stimmenzählung der Gemeinde= ratswahlen auf dem Lande verzögerte sich außerordentlich durch die zahlreichen Abänderungen auf den Wahlzetteln, die außer in Stuttgart überall gestattet sind. Der größte Teil der endgültigen Ergebnisse dürfte daher erst im Laufe des Dienstags zu erwarten sein. Bisher liegen noch folgende Ergebnisse vor, in denen jedoch nur die Zahl der Sitze genannt werden kann, weil die endgültigen Stimmenzahlen noch nicht genau feststehen. Göppingen Nationalsozialisten 2 Sitze(bisher), Zentrum 1 Sitz(), Sozialdemokraten 4 Sitze(), Nationale Wählervereinigung und Demokraten(Listenverbindung) 6 Sitze(), Kommunisten 1 Sitz(), Christl. Volksdienst 1 Sitz(). Ulm Nationalsozialisten 7 Sitze(bisher 0) Zentrum 6 Sitze(), Sozialdemokraten 3 Sitze(), Deutschnationale 3 Sitze(), Kommunisten 2 Sitze(), Demokraten 1 Sitz(), Deutsche Volkspartei 0 Sitze(), Christl. Volksdienst 1 Sitz(). Geislingen Nationalsozialisten 4 Sitze(bisher), Zentrum 1 Sitz(), Sozialdemokraten 2 Sitze(), Freie Wählervereinigung(Bürgerliche) 2 Sitze(), Temokraten 1 Sitz(), Kommunisten 1 Sitz(), Christl. Volksdienst 1 Sitz(). Ludwigsburg: Christlicher Volksdienst 1(). Bürgerliche Vereinigung(Deutschnationale und Deutsche 3(), Sozialdemokraten 2(), Zentrum 1(), Kommunisten 2(), Nationalsozialisten 5(), Demokraten 1(). Heilbronn: Nationalsozialisten 3(), Deutschnationale 1(), Christlicher Volksdienst 1(), Zentrum 1(), Demokraten 3(), Sozialdemokraten 5(), Kommunisten 1(). Heidenheim: Nationalsozialisten 3(), Deutschnationale 2(), Deutsche Volkspartei 1(), Zentrum 2(), Demokraten 4(), Sozialdemokraten 8(), Kommunisten 2().„ China, England für Indien. Diese drei Regierungen haben sich daher, wie es heißt, mit Amerika dahin verständigt, daß dieses die Unabhängigkeit der Philippinen nicht proklamiert, ohne sich vorher mit ihnen zus Benehmen gesetzt zu haben. Die Staatspartei an Brüning * Berlin, 7. Dezember. Die staatsparteiliche Reichstagsfraktion hat ihren Vorsitzenden August Weber in ihrer Sitzung am Montag einstimmig beauftragt, an den Reichskanzler nach folgenden Brief zu richten, der dem Kanzler sofort zugeleitet wurde: „Die staatsparteiliche Reichstagsfraktionsgemeinschaft hat sich in ihrer heutigen Fraktionssitzung mit den innerpolitischen Vorgängen der letzten Zeit und den Kundgebungen des Herrn Hitler und seines Anhangs, besonders gegenüber dem Ausland und der ausländischen Presse, beschäftigt. Die Fraktion war geschlossen der Meinung, daß das passive Verhalten der Reichsregierung zu dem herausfordernden, die Staatsautorität und die nationalen Interessen der deutschen Politik aufs schwerste gefährdenden Auftreten des Nationalsozialismus nicht mehr verstanden wird und nicht länger tragbar ist. Die Fraktion hat mich beauftragt, Ihnen, hochgeehrter Herr Reichskanzler, von dieser Auffassung sofort Kenntnis zu geben.“ Vielbeachtele Rede Gregor Strassers Stuttgart, C. Dezember. Der nationalsozialistische Reichstagsabgeordnete Gregor Strasser hielt hier in einer nationalsozialistischen Versammlung eine auch in der breiten Oeffentlichkeit vielbeachtete Rede, in der er u. a. ausführt: „Niemand wird gezwungen„Heil Hitler!" zu rufen, wenn wir an der Macht sind. Wer aber dann noch „Heil Moskau!“ ruft, wird zusammengeschlagen. Eine Einigung in unserer Innenpolitik gibt es nicht. Komme uns keiner mit Bürgerkrieg oder Mitleid. Mit uns hat man nie Mitleid gehabt. Die Knute Severings hat uns stahlhart gemacht, wie wir sein müssen, um mit ihm abzurechnen. Wir werden hart sein, unerbittlich hart, brutal, wenn es gilt, mit dem„zwölfjährigen Schmutz“ aufzuräumen. Es würde für Frankreich ein Risiko bedeuten, in ein von den Nationalsozialisten regiertes Deutschland einzumarschieren. Die Feinde unserer Feinde sind unsere Freunde. Dem Völkerbund unseren tiefsten Respekt, aber wir werden uns mehr an Japan ein Beispiel nehmen!" Nationalsozialistische Führer in Kom Rom, 7. Dezember. Die nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten Dr. Nieland und Strieder, der erstere Leiter der Auslandsabteilung der NSDAP., letzterer Dezernent der Partei für Italien, sind auf ihrer Reise zum Besuch der nationalsozialistischen Ortsgruppen und Stützpunkte in Italien in Rom eingetroffen. Diese Reise hat, so wird erklärt, privaten Charakter, und diene keinen besonderen politischen Zwecken. In Florenz hielt am Sonntag abend Dr. Nieland einen Vortrag über die und das Wesen des Nationalsozialismus. Die National= sozialisten statteten dem dortigen Bundessekretariat einen Höflichkeitsbesuch ab und legten einen Kranz am Ehrenmal für die gefallenen Faschisten nieder. Von nationalsozialistischer Seite wird mitgeteilt, daß der gestrige Werbeabend in Florenz zu einer großen Anzahl von Beitrittserklärungen zur Nationalsozialistischen Partei seitens Florentiner Deutscher geführt habe. Die faschistische Presse berichtet ausführlich über die Veranstaltung. Die Erklärungen Hitlers vor Vertretern der Auslandspresse in Berlin, die Unterredungen Rosenbergs werden von der faschistischen Presse ausführlich wiedergegeben und in politischen Kreisen lebhaft besprochen. Wien, 7. Dezember. Adolf Hitler ist heute das österreichische Visum für die Durchreise nach Ungarn und Italien bewilligt worden. Dasamerikanische Parlament eröffnet Newyork, 7. Dezember. Wie aus Washington gemeldet wird, wurde der amerikanische Kongreß(Repräsentantenhaus und Senat) am Montag um 12 Uhr feierlich eröffnet. Wie allgemein erwartet wurde, wurde der demokratische Fraktionsführer Garner(Texas) zum Sprecher des Repräsentantenhauses gewählt. Die Demokraten begrüßten die Wahl dieses populären Parlamentariers mit stürmischen Beifallskundgebungen. Durch die Ergebnisse der letzten Nachwahlen haben die Demokraten bekanntlich zum ersten Male seit 13 Jahren die Mehrheit im Repräsentantenhaus erlangt. Am Dienstag werden beide Häuser des Kongresses, die heute nur geschäftliche Formalitäten erledigten, zu einer gemeinsamen Sitzung zusammentreten, um die Botschaft des Präsidenten Hoover entgegenzunehmen. Gemeinden und Notverordnung 120 Millionen Mark für die Gemeinden— Frachisenkungen im Ausmaße von 300 Millionen Mark h Berlin, 7. Tezember.(Eig. Drahtber.) Unterrichtete Kreise rechnen damit, daß die neue Notverordnung Bestimmungen enthält, durch die der Fehlbetrag der Gemeinden, der auf 350 Millionen Mark geschätzt wird, wesentlich verringert werden kann. Allein von der erhöhten Umsatzsteuer, deren Ertrag auf 900 Millionen Mark(?) errechnet wird, würden die Gemeinden 120 Millionen erhalten. Dazu kommen die Einsparungen durch Senkung der Gehälter und Löhne, so daß man es für möglich hält, die meisten Gemeinden ungefährdet über den Winter zu bringen. Diesen etwas optimistischen Berechnungen steht aber die Tatsache gegenüber, daß die Gemeinden anderseits Einnahmeausfälle durch die in der Notverordnung ebenfalls vorgesehene Senkung der städtischen Tarife erleiden. Die Reichsstellen weisen demgegenüber darauf hin, daß sowohl die Senkung der Löhne wie der Preise für Kohle und Eisen auch eine Senkung der Tarife der kommunalen Betriebe notwendig erscheinen ließe. Weit schwieriger scheint die Tarifsenkung der kommunalen Verkehrsunternehmungen zu sein, da hier die Verkehrssteuern die weitaus größten Schwierigkeiten machen. Nur wenn hier Erleichterungen geschafft würden, könnte auch eine Senkung der kommunalen Verkehrstarife ermöglicht werden. Mit besonderer Spannung sieht man in kommunalen Kreisen den Ausführungsbestimmungen über die kommunale Umschuldung entgegen. Es handelt sich hier bekanntlich um einen Betrag von.5 Milliarden Mark. Man erwartet, daß die Reichsregierung alsbald regelnd eingreift. Ueber die von uns bereits berichtete Senkung der Gütertarife, die in der Notverordnung enthalten sein soll, erfahren wir weiter, daß diese Senkung in einem Ausmaß von 300 Millionen Mark erfolgen soll. Dabei werden Senkungen in Höhe von 180 Millionen Mark bei den Normaltarifen und 120 Millionen Mark bei den Ausnahmetarifen stattfinden. Der Wunsch der Wirtschaft, die Gütertarife allgemein zu senken, wird nicht durchgeführt. Aber immerhin wird die Senkung auf breiter Front vorgenommen. Bei den Normaltarifen wird die Senkung zwischen 5 und 15 Prozent liegen. Alle Tarifklassen werden von der Senkung betroffen werden, dagegen werden die einzelnen Senkungen gegeneinander abgestuft. Eine erhebliche Herabsetzung ist bei den Ausnahmetarifen für Kohle wie anderen lebenswichtigen Gütern geplant. So wird bei der Kohle ein Kustentarif als Ausgleich für Absatzschwierigkeiten auf Grund des Pfundsturzes geschaffen. Ueber die Deckung dieser durch die Tarifsenkung geschaffenen Einnahmeausfälle hört man, daß sie einerseits durch Senkung der Löhne und Gehälter hereingeholt werden sollen, daß man sich anderseits aber wieder von der Tarifsenkung eine Verkehrsbelebung und damit erhöhte Einnahmen verspricht. Ausfahrungseesinnnlungen zal neden Wsihise Berlin, 7. Dezember. Die Ausführungsbestimmungen zur Osthilfeverordnung vom 17. November enthalten außer formellen Ergänzungen auch eine Reihe wichtiger materieller Ergänzungen der Notverordnung. U. a. wird bestimmt, daß bei der Anwendung der Sicherungsverordnung Vorsorge zu treffen ist, daß im Verhältnis des Betriebsinhabers zu den Gläubigern ein beiden Teilen gerecht werden der Ausgleich gefunden wird. Die Durchführung eines Entschuldungsverfahrens wird als dem allgemeinen Wirtschaftsinteresse zuwiderlaufend bezeichnet, wenn die damit verbundenen Eingriffe in die Rechte der Gläubiger infolge bestehender genossenschaftlicher oder ähnlicher Haftverpflichtungen oder infolge der Auswirkungen auf Kreditanstalten zum Zusammenbruch einer größeren Anzahl gesunder Betriebe oder Institute führen würden. In den Fällen, in denen die Stellung des Sicherungsantrages nach der Notverordnung unzulässig ist, darf das Sicherungsverfahren auch von Amts wegen nicht eröffnet werden. Nach Regelung weiterer Formalien wird sodann festgesetzt, wer als Treuhänder im Sinne der Sicherungsverordnung bestellt werden kann. Zu Treuhändern dürfen Personen nicht bestellt werden, die an der Durchführung des Verfahrens ein unmittelbares Interesse haben. Der Erlös der verpfändeten Sachen, die verwertet werden mußten, ist nach den Vorschriften des BGB. zu hinterlegen. Die vermögensrechtlichen Ansprüche gegen Betriebsinhaber, die aus laufenden Verträgen entstanden sind, sind ebenso zu erfüllen wie Ansprüche aus Verträgen, die nach Eröffnung des Sicherungsverfahrens abgeschlossen sind. Verträge über Lieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die von Betriebsinhabern abgeschlossen sind, sind ebenso zu erfüllen wie Verträge, die nach Eröffnung des Sicherungsverfahrens mit Zustimmung des Treuhänders abgeschlossen sind. Der Treuhänder steht unter Aufsicht der Sicherungsstelle, die ihn jederzeit abberufen kann. Er hat dafür zu sorgen, daß die Ausgaben des Betriebes auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden. Der Betriebsinhaber hat sein ganzes Vermögen zur Verfügung zu stellen. Der Treuhänder hat darauf Bedacht zu nehmen, daß die laufenden Zinsen und Tilgungsbeträge der ersten Hypotheken gezahlt werden. Bezüglich des Entschuldungsverfahrens wird bestimmt, daß die Durchführung des Verfahrens zu unterbleiben hat, wenn es ausichtslos ist. Es soll zunächst eine gütliche Einigung zwischen dem Betriebsinhaber und seinen Gläubigern angestrebt werden. Ist dies nicht möglich, so ist ein Entschuldungsplan aufzustellen. In erster Linie ist die Entschuldung des Betriebes durch Stundung eines Teiles der Gläubigerforderungen anzustreben. Reicht diese Maßnahme nicht aus, so können, soweit erforderlich, Zinsrückstände erlassen und Zinssätze für die Deckung des Verfahrens verwendet werden. Läßt sich auch hierdurch die Entschuldung nicht erreichen, so können in dem unbedingt erforderlichen Umfange Kapital=und sonstige Hauptforderungen von Gläubigern herabgestzt werden. Bei Herabsetzung von Kapitalforderungen von Gläubigern soll geprüft werden, wieweit die voraussichtliche Entwicklung des Betriebes die Ausstellung von Besserungsscheinen gestattet. Vor der Bestätigung des Entschuldungsplanes sind alle Gläubiger, in deren Rechte durch den Entschuldungsplan eingegriffen wird, zu hören. In dem Entschuldungsplan können jedoch Ansprüche, die einer Genossenschaft gegen den Betriebsinhaber aus dessen Haftungs= oder Nachschußverpflichtung eines Genossen zustehen, nicht herabgesetzt werden. Das gleiche gilt für Ansprüche von landschaftlichen(ritterschaftlichen) Kreditinstituten. Die Frage der Regierungsbildung in hessen Mainz, 7. Dezember. Der Landesausschuß der hessischen Zentrumspartei hielt gestern eine Sitzung ab. Partei= und Fraktionsleitung stellten dabei zur Frage der Regierungsbildung folgendes fest: „Am Dienstag tritt der hessische Landtag zusammen. Vorverhandlungen zwischen den Fraktionen über die Bildung einer Regierung haben unseres Wissens nicht stattgefunden. Dem Zentrum kommt es auch nicht zu, die Initiative zu ergreifen, da diese Pflicht den stärksten Parteien obliegt.“ Wie die Telegraphen=Union erfährt, werden am Dienstag mittag die hessischen Nationalsozialisten der bei den parlamentarischen Verhandlungen ausschlaggebenden Partei, dem Zentrum, in Form eines Briefes ihre Forderungen überreichen. Darin sind in 12 Punkten die Bedingungen enthalten, die die Nationalsozialisten im Hinblick auf eine Regierungskoalition mit den anderen Parteien stellen. Rücktritt des Generalsekretärs der Züschiftischen Parker Rom, 7. Dezember. Der seit September 1930 im Amt befindliche Generalsekretär der Faschistischen Partei, Giuriati, ist zurückgetreten Mussolini hat, wie das offizielle Parteiorgan mitteilt, das Rücktrittsgesuch, wenn auch mit Bedauern, angenommen und Giuriati für alle Arbeit auf dem Gebiete der Parteitätigkeit den Dank ausgesprochen. Zu seinem Nachfolger wurde der Abgeordnete Achille Starace, bisher stellvertretender Generalsekretär, ernannt. Klagenfurt, 7. Dezember. In einer Versammlung des Heimatschutzes betonte Fürst Starhemberg, daß die Heimatschutzpartei eine bewußt revolutionare Partei sei und die Absicht habe, das gegenwärtige System zu stürzen und die Heimatschutzdiktatur aufzurichten. Auch stehe er auf dem Standpunkt, daß Oesterreich lebensfähig sei und daß der Heimatschutz die Aufgabe habe, das deutsche Volk in Oesterreich solange zu erOesterreichs Heimatschutz will Diktatur Taul Fechter: Das neue„Deutsche Nationaltheater“ in Berlin Im Theater am Schiffbauerdamm eröffnete das Deutsche Nationaltheater Wilhelm Langes, des früheren Intendanten der Großen Volksoper, seine Pforten. Größtenteils geladenes Publikum, bekannte Erscheinungen vom Prinzen August Wilhelm bis zum Doktor, Goebbels, ein bißchen Literatur, ein paar Gesichter des Auswärtigen Amtes und der Gesandtschaften— im ganzen eine andere Mischung als sonst bei Premieren. Zur Aufführung kam Hans Kysers„deutsches Schauspiel“ in fünf Akten:„Es brennt an der Grenze“. Kyser, lange beim Film, jetzt zurückgekehrt zur Literatur, selbst Westpreuße, Graudenzer, hat mit seinem Stück mitten in die furchtbar brennende Gegenwart der Menschen an den neuen deutsch=polnischen Korridorgrenzen gegriffen, die der Wahnsinn von Versailles mitten durch deutsches Land gerissen hat. Das ist etwas, was man ihm hoch anrechnen muß, daß er in einer Zeit, in der rings um uns die Grenzen brennen und überall Deusche unter der Last fremder Herrschaft leben müssen, den Mut gehabt hat, zuzupacken und solch ein Stück qualvoller deutscher Wirklichkeit aufzugreifen, während die übrigen deutschen Dramatiker sich bescheiden auf Probleme der eigenen Seele, der geliebten großen Städte oder allenfalls unserer innerpolitischen Angelegenheiten beschränken. Es ist beschämend, aber es ist so: man muß schon diese Stoffwahl aus grenzdeutscher Gegenwart heute einem Autor als Verdienst anrechnen. Man würde darüber hinaus dem Verfasser dieses Dramas, zumal er engerer Landsmann ist, gern mehr euf der positiven Seite ankreiden. Hier aber gerät man leider schon ins Stocken— an die Stelle des selbstgewünschten Ja muß ein Nein treten. Diese Prodleme, dieses Bluten und Leiden der grenzdeutschen Menschen unter dem Irrsinn einer demütigenden Unterstellung unter fremde Herrschaft, sind etwas so Ernstes und Bedeutsames, daß an ihre Behandlung sich nur wagen darf, wer mit dichterischer Kraft und dem Willen und der Fähigkeit zu höchster Leistung kommt. Es ist wie überall: sobald das Deutsche, das Nationale betont und gewollt, zum Programm erhoben wird, gilt nur noch die höchste Leistung, eben weil es sich um das Deutsche handelt. Und hier, wo es um das Leiden und die bittere Not an Gewaltgrenzen geht, gilt das doppelt und dreifach. Da zählt nicht mehr Gefühl und Gesinnung; da gilt nur allein das Werk, sein Niveau, seine Ueberzeugungskraft. Da muß jeder Dilettantismus, jedes Abgleiten von der höchsten Ebene, jedes bloße Pathos und jede leere Romantik, gerade weil damit bereits in bester Absicht soviel Unjug getrieben worden ist, vermieden und ausgeschaltet werden. Hans Kyser hat diese Voraussetzungen nicht erfüllt. Wenn sein Stück anfängt, wenn er die Atmosphäre des Grenzkampfes zwischen den beiden Völkern gibt, das Herüber und Hinüber, das Durcheinander von Stimmungen und Gefühlen in den Menschen, wenn er die fast komische Brutalität der Grenzziehung zeigt, die die deutschen Leute zwingt, zur Beerdigung der Frau des deutschen Grenzbauers Parsken mit dem Paß nach der polnischen Seite des Dorfes hinüberzugehen, weil das Wohnhaus auf der deutschen, die Kirche und der Friedhof auf der polnischen Seite liegen, dann empfindet man die Luft des Weichsellandes, sieht seine Menschen und denkt: es ist schön, daß dieser Autor sich aus dem Film zu seiner früheren Welt zurückgefunden hat. Wenn aber dann Parsken verhaftet und weggebracht wird, weil er sich gegen die Polen auf polnischem Boden auflehnt, wenn er verbissen, besessen, nur noch auf einen Ton gestimmt, zurückkehrt, wenn sich dann weiter ergibt, daß seine Tochter Luise ein Kind von dem Sohne des polnischen Grenzbauern Wraczek trägt und Parsken schon zwischen sich und dem Deutschen Kranewitter, nur weil er drüben bei den Polen geblieben ist und für Polen optiert hat, das Tischtuch zerschneidet— dann sieht man bereits, wie die Sache langsam aus der Dichtung in die gefährliche Welt des Films, der Unwirklichkeit, zurückgleitet. In der letzten Hälfte, des Stückes wird das noch viel deutlicher; Kyser vergißt die eigentliche Tragik, die er anfangs einfädelt, die des Mädchens mit dem Kinde, fast völlig und nimmt dafür noch ein Motiv auf. Die Polen haben wieder neue Deutsche in Scharen von ihrem Land vertrieben, am polnischen Schlagbaum mitten im Dorf halten die Flüchtlinge: aber nach acht Uhr abends kann niemand mehr hinüber; sie müssen die Nacht über dort stehen mit ihren Wagen und ihren Kindern. Gerade in dieser hat Joseph Wraczek, dem Parsken die Tochter verweigert hat, dessen Scheune, die auch drüben im Polnischen liegt, aus Rache angesteckt. Das Feuer greift auf die Wagen der Flüchtlinge über; aber die deutsche Feuerspritze darf, da es nach acht Uhr ist, nicht über die Grenze, um beim Löschen zu helfen; Joseph, der Grenzwächter, weigert sich, den Schlagbaum aufzuziehen. Großes Geschrei, Katastrophe, bis Parsken herausstürzt und den Verführer seiner Tochter erwürgt, gleichzeitig aber von ihm erschossen wird. Zuvor hat er seinen Hof, da er um jeden Preis fort will. einem Flüchtlingskind, das eine Frau beinahe auf offener Szene in seinem Haus zur Welt bringt, so gut wie geschenkt. Man sieht, wie gegen Ende, was als Drama anhub, Film, wildes Theater, Pathos, Romantik, Unwirklichkeit, kurz all das wird, was es nicht werden darf. Ein gutes Stück mit dichterischen Qualitäten, das diese Probleme aufgreift und gestaltet, ist etwas, was wir sehr nötig brauchen. Es könnte seinen Weg durch die Welt machen, könnte klären, zeigen, aufrütteln, helfen. Ein schlechtes Stück über solch ein Thema ist schlimmer als gar keins: denn es diskreditiert die Sache, die es halten, bis es in die Lage komme, über seine Zukunf selbst zu entscheiden. Der Heimatschutz verstehe si# nicht zu dynastischen Ideen. 4. Bellage zu Pfrimerstellt sich dem Grazer Gericht Anzeiger.“ Wien, 7. Dezember. Der Leiter des Heimwehrputsches vom 13. Septem. Bundesführer der Hei ber und frühere Bundesführer der Heimwehr, Dr. Pfrimer, der nach dem mißgluckten Putsch na## Südslawien geflüchtet war und sich von dort nach Deutschland gewandt hatte, ist heute unerwartet in Graz eingetroffen und hat sich dem Gericht gestellt. Er wurde in Untersuchungshaft genommen. Der Prozeß gegen die Putschisten findet vor dem Grazer Landesgericht am 14. Dezember statt. Keine neutrale Zone in der Mandschurei Standrecht in Ranking Paris, 7. Dezember. Der Völkerbundsrat hatte länger als eine Woche über die Schaffung einer neutralen Zone in der Man dschurei verhandelt, um weitere Zusammenstöße zwischen Chinesen und Japanern zu vermeiden. Da Japan der Zone jedoch nur unter solchen Bedingungen zustimmen wollte, die der Rat den Chinesen nicht zumuten zu können glaubt, hat der Rat diese Frage fallen gelassen. Ewird also in der Mandschurei keine neutral Zone geschaffen. Für den Untersuchungsausschuß sind von deutscher Seite folgende Kandidaten zur Wahl gestellt worden: Dr. Solf, Dr. Schnee und General von Seeckt. Der Rat hofft, am Mittwoch seine Verhandlungen beenden zu können. der Mandschurei selbst hat der chinesische Marschall Tschanghsueliang ein Ultimatum der Japaner, Kintschau zu räumen, abgelehnt. Es ist zu erwarten, daß die japanischen Truppen nun wieder die Chinesen angreifen. In Nanking kam es zu lärmenden Kundgebungen von Studenten, die in Pekinz und Schanghai die Bahnhöfe besetzt und die Eisenbahn gezwungen hatten, sie in Sonderzügen unentgeltlich nach Nanking zu befördern. Die Studenten forderten den Krieg gegen Japan. Ueber Nanking wurde das Standrecht verhängt. Zur Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung wurden Truppen aufgeboten.— Der chinesische Außenminister Wellington Koo und der chinesische Vertreter im Völkerbundsrat Dr. Sze, die ihr Rücktrittsgesuch eingereicht hatten, bleiben auf den Appell der Regierung weiter im Amte. Kurze Nachrichten Die deutsch=rumänischen Handelsvertragsverhandlungen wurden gestern in Bukarest wieder ausgenommen. Man hofft, den neuen Handelsvertrag bis Februar 1932 fertigzustellen. Der Beamtenausschuß des Reichstags nahm gestern einen Antrag an, der das Eingaberecht der Reichsbahnbeamten wieder herstellen will. Dr. Eckener traf gestern in Sheffield(England) zu einem kurzen Besuch ein. Dr. Eckener will an einem der nächsten Tage beim englischen Luftfahrtminister in London vorsprechen. Die Hauptversammlung des Verbandes deutscher Knappschaftsangestellten, die in Halle(Saale) stattfand, verlangte beamtenmäßige Sicherungen für die Knappschaftsangestellten, weil man ihnen bisher alle Beamtenpflichten, auch die Kürzung der Gehälter, auferlegt habe Im Kommunistenprozeß in Neumünster(Holstein) wegen eines Ueberfalles auf Nationalsozialisten, von denen einer erschossen und zwei schwer verletzt worden waren, wurden 21 Kommunisten zu Gefängnisstrafen von 4 Monaten bis zu zwei Jahren sechs Monaten verurteilt. Am Sonntag wurde in Wien in Anwesenheit des Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses Dr. Kapler(Berlin), die verfassunggebende Generalsynode der österreichischen evangelischen Kirchen feierlich eröffnet. Durch eine neues Dekret kontingentiert Frankreich jetzt auch die Zuckereinfuhr. Der belgische Außenminister Hymans traf am Sonntag abend in London ein und hatte am Montag eine längere Unterredung mit dem englischen Außenminister. Auch die Tributfrage wurde erörtert. In Gegenwart des südslawischen Königs wurde gestern in Belgrad die neugewählte südslawische Kammer eröffnet. Studenten, die demonstrieren wollten, hatten schwere Zusammenstöße mit der Polizei, die mit Steinen bombardiert wurde. Es gab zahlreiche Verletzte. Dezember Der Vate und auch wie sie d am Weih Schon fr zu Hause Nachts I Es wird Entlaubt und drai so schön, von aller die sonst Was Wi der Men im Hau Doch da pflegt er was ma denn sich man nich mit Spidenn lei und wir Der Me Und da Ich sag und es was me Da leid bezahler Dann 1 und dar was ma den Fr will sch ist stets Weshal verdien Nun fr sag mit Nun, d Zunäch Danach kommst Ad dre am bes Ad vie mit Ti Und d soll zie Genug Das 2 In der Oberbürger das Siedlur Enttäuschun kriegszeit haben. So bauer und Gedanken Ueberzeugur auch diesem und daß St Problems finanziellen es Dr. Goer verwaltung gehen; jede gung der 91 haltnisse schließen, o Gründe, die wichtig gen Es müsse durch die Schullasten vornherein durch zweck tigkeit und nur zu err hisie besch stehen, daß ten Siedl: Bau und finden wer und falle gabe gestel der eigene genossen s muß, so sch und unter behandelt. Es macht, selbst wesenlos, in den Augen der Zuschauer auch seinen Gegenstand wesenlos, und das darf heute nicht sein. Deutsche Probleme sind für uns etwas so Bedeutsames und Gewichtiges, daß sich nur Menschen an sie heranmachen dürfen, die die Kraft und den Geist und den entschlossenen Willen gegen sich selbst, nur für die Sache haben. Wer das nicht hat, der lasse, selbst wenn er mit seinem besten Gefühl bei den Landsleuten an der Grenze ist, die Finger davon. Es gibt ja soviel andere Möglichkeiten, heute deutsche Grenz= und Auslandsarbeit zu tun. Man darf diese Angelegenheit auch nicht durch schlechtes Theater der Kritik der anderen aussetzen; denn auch da bleibt immer etwas von den bösen Worten, die dem Theater gelten, an der Sache hängen. Die Aufführung des Deutschen Nationaltheaters unter der Regie von Bernd Hofmann hatte die Schwächen des Stückes nicht gemildert, lief im Gegenteil am Schluß genau im bloßen Pathos des Autors mit. Mit Recht stellte einer der Zuschauer am Ende die versonnene Frage, als die tragische Luise auf einmal hoch oben auf der polnischen Seite am Grabkreuz der Mutter dramatisch verkündete. Es brennt an der Grenze, es brennt an der Grenze:„Wie kommt das deutsche Luischen nach acht Uhr hinüber auf die polnische Seite?“ Die Beobachtung war völlig richtig: Sie enthüllte die bloß theatralische Haltung auch der Aufführung mit einem Schlag. Deutsche Angelegenheiten sind aber keine Theaterangelegenheiten; dazu sind sie zu ernst.— Die Mitwirkenden taten ihr Bestes, um eine sonst mittlere Aufführung zustande zu bringen. Herr Mierendorf, mehr Film als Schauspiel, machte den Parsken noch monotoner, als sein Autor ihn gemacht hat. Luise war Fräulein Maria Krahn, der Kranewitter machte mit Anstand Herr Lothar Körner. Nett als echter Typus Herr Behmer als polnischet Grenzwächter; den bösen Joseph machte Herr Bibertt. Der Beifall war sehr freundlich. Kyser konnte sich mehrfach zeigen. ber seine Zukmi## chutz verstehe sih# sazer Gericht „, 7. Dezember. vom 13. Septem= r Heimwehr, Dr. ickten Putsch na### ch von dort nach ite unerwartet in m Gericht geigshaft genommen findet vor den nber statt. landschurei ing . 7. Dezember. r als eine Woche Zone in der Man mmenstöße zwischen u. Da Japan der igungen zustimmen ht zumuten zu könfallen gelassen. Eine neutral ersuchungsausschuß ndidaten zur Wahl nee und General Littwoch seine Verer chinesische Mar. n Ultimatum nen, abgelehnt. schen Truppen nun Nanking kam es zu nten, die in Pekinz und die Eisenbahn n unentgeltlich nach en forderten den iking wurde di Wiederherstellung ppen aufgeboten.— gton Koo und der at Dr. Sze, die ihr leiben auf den Ap4. Bellage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Bothumer Nachrichten Nr. 287 38. Jahrgang Dienstag, 8. Dezember 1931 hten elsvertragsverhandieder aufgenommen. bis Februar 1932 stags nahm gestern cht der Reichsbahnfield(England) zu r will an einem der hrtminister in Lonerbandes deutscher (Saale) stattfand, en für die Knappisher alle Beamtenlter, auferlegt habe mmünster(Holstein) znalsozialisten, von ver verletzt worden u Gefängnisstrafen sechs Monaten vern Anwesenheit des lischen Kirchenausefassunggebende Geingelischen Kirchen gentiert Frankreich ans traf am Sonne am Montag eine chen Außenminister. t. z Königs wurde südslawische Kamnonstrieren wollten, der Polizei, die Es gab zahlreiche s, in den Augen nd wesenlos, und Probleme sind für dichtiges, daß sich fen, die die Kraft Willen gegen sich das nicht hat, der n Gefühl bei den Finger davon. Es „heute deutsche Man darf diese chtes Theater der auch da bleibt die dem Theater in Nationaltheaters ofmann hatte die vert, lief im GegenPathos des Autors zuschauer am Ende he Luise auf einmal am Grabkreuz der brennt an der „Wie kommt das nüber auf die volwar völlig richtig: Haltung auch der Deutsche Angelegene genheiten: dazu sind taten ihr Bestes, zustande zu bringen. Schauspiel, machte sein Autor ihn geMaria Krahn, der err Lothar Körner. mer als polnischer achte Herr Biberti. ser konnte sich mehrDezember ist's. Die Weihnacht naht. Der Vater denkt von früh bis spat, und auch die Mutter stets von neuem, wie sie die Kinder zu erfreuen am Weihnachtsfeste wohl vermöchten. Schon früh erstrahlen die Latöchten zu Hause und auf allen Straßen. Nachts hörst du wilde Winde rasen. Es wird schon kalt und immer kälter. Entlaubt, vereinsamt stehn die Wälder, und draußen, wo sonst die Natur so schön, merkst du nicht eine Spur von allen jenen netten Dingen, die sonst im Jahre Freude bringen! Was Wunder, daß in dieser Zeit der Mensch sehr gerne ist bereit im Hause friedlich rumzusitzen. Doch da er nicht will Trübsal schwitzen, pflegt er beizeiten drauf zu sinnen, was man zu Hause könnt' beginnen, denn sicher kann beim besten Willen man nicht allein die Zeit erfüllen mit Spielen, Essen, Radio, denn leider, leider ist's ja so und wird auch meist so ähnlich bleiben: Der Mensch will stets was andres treiben! Und dafür weiß ich guten Rat. Ich sagte schon, die Weihnacht naht, und es ist Zeit, sich zu bedenken, was man zu diesem Fest will schenken. Da leider Geld man muß für Waren bezahlen, heißt es erst mal sparen. Dann muß man die Moneten zählen und dann erst sich als Ziel erwählen, was man zu Hause, den Verwandten, den Freunden und auch den Bekannten will schenken. Glaube mir, beliebt ist stets der Mann, der gerne gibt. Weshalb du auch aus deinen Mühen verdienten inn'ren Lohn wirst ziehen! Nun fragst du mich„Ja, lieber Freund, sag mir, was angebracht dir scheint!“ Nun, das ist gar nicht schwer zu sagen. Zunächst: Bedenke mal den Magen! Danach: Den kindlichen Gefühlen kommst du am nächsten meist mit Spielen. Ad drei: Den Frauen schenkst mit Nutzen am besten du was, sich zu putzen. Ad vier: Die Herren dieser Erden mit Trank und Qualm erfreuet werden. Und dann vergiß nicht: Jeden Raum soll zier'n zum Fest ein Weihnachtsbaum! Genügt dir das? Dann will ich enden. Das Weit're liegt in deinen Händen! Flax. A.&8p; s * ADas Reichsgesundheitsamt veröffentlichte am 2. Dezember die vom Statistische Reichsamt zusammengestellten Zahlen über die natürliche Bewegung der Bevölkerung in den 322 deutschen Gemeinden mit 15.000 und mehr Einwohnern im Jahre 1930. Die Stadt Bochum zählte um die Mitte des vorigen Jahres 323 122 Einwohner. Im Berichtsjahre wurden 2929 Ehen geschlossen. 5765 Geborenen stehen 3098 Gestorbene(ohne Totgeborene) gegenüber, so daß die Stadt Bochum also eine natürliche Zunahme von 2394 Seelen zu verzeichnen hat. Tatsächlich hat sich Bochums Einwohnerzahl infolge Fortzuges um etwa 2000 Personen verringert. Gegenwärtig zählt Bochum rund 321 000 Einwohner. Nach Todesursachen sind im Berichtsjahre ohne Totgeborene und Ortsfremde gestorben: an Typhus 1, Masern 9, Scharlach 16, Keuchhusten 3, Diphtherie 165 Grippe mit Lungenerkrankungen 9, Grippe ohne Angabe von Lungenerkrankungen 11, übertragbare Ruhr 2, Genickstarre 6, Tuberkulose der Atmungsorgane 216, tuberkulöse Hirnhautentzündung 27, Tuberkulose anderer Organe 20, insgesamt an Tuberkulose 263, davon unter 15 Jahren 26, Krebs 235, Gehirnschlag 103, Krämpfe der Kinder unter 2 Jahren 49, Herzkrankheiten 415, Lungenentzündung 264, sonstige Krankheiten der Atmungsorgane 103, Magen= und Tarmkatarrh und Brechdurchfall 23, Teden und Tod in Böcham. im Spiegel der Statistik des Reichsgesundheitsamtes davon unter 1 Jahr 12, Kindbettfieber 2, nach Fehlgeburt 5, sonstige Wochenbettkrankyenen 10, Altersschwäche 157, Selbstmord 44, Mord 1, Verunglückungen 122, alle übrigen Krankheiten 838, insgesamt 2856 Gestorbene sohne Totgeborene und Ortsfremde). Die Verhältnisziffern über die natürliche Bewegung auf 1000 Einwohner der mittleren Bevölkerung Bochums zeigen folgendes Bild: Eheschließungen auf 1000 Einwohner 9,1, Lebendgeborene 17,8, davon von ortsansässigen Müttern 16.2 und von fremden Müttern 1,6, uneheliche Lebendgeborene von ortsansässigen Müttern 0,9 und von fremden Müttern ebenfalls 0,9, Totgeborene von ortsansässigen Müttern 3,6, von fremden Müttern 3,9. Auf je 1000 Einwohner Bochums beträgt die natürliche Zunahme 7/4. Das Reichsgesundheitsamt betont einen Rückgang der Sterbeziffer der ortsansässigen Bevölkerung. Die Hauptursache dafür sei vor allem dem seit dem Jahre 1924 einsetzenden Rückgang der Säuglingssterbefälle zu verdanken, der seit jener Zeit unter den entsprechenden Ziffern für das ganze Reich liege... den Todesursachen zeichne sich ferner die Tubertulose durch eine ständige Abnahme seit dem Jahre 1924 aus. Eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung sei seit dem Jahre 1927 bei der Diphtherie als Todesursache in den deutlschen Gemeinden zu verzeichnen. 450000 Menschen fachen Arden in Wesisalen Weitere Verschlechterung des Arbeitsmarktes— Stillstand im Bergbau— In der Hüttenindustrie ungünstig losen im Jahre 1931 um etwa 55000 niedriger als nach dem Rückgang der Beschäftigungsverhältnisse zu erwarten wäre. Diese 55000 Personen sind zahlenmäßig vom Arbeitsmarkt verschwunden. Eine weitere Auswirkung der Beschränkung des Personenkreises der Unterstützungsbezieher ist der Rückgang der Zugänge in der Arbeitslosenversicherung. Sie betrugen im Jahre 1930 im Turchschnitt der Monate Mai bis Oktober zirka 50000 und im Jahre 1931 nur noch zirka 40000. Demgegenüber hat sich in den beiden Jahren der Zugang in der Krisenfürsorge entgegengesetzt entwickelt. Als Folge der veränderten gesetzlichen Bestimmungen und der wachsenden Zahl der Aussteuerungen sind die Zugänge in der Krisenfürsorge von monatsdurchschnittlich, 5000 im Jahre 1930 auf monatsdurchschnittlich rund##### im Jahre 1931 gestiegen. Von der Zunahme der Arbeitsuchenden um rund 60000 seit Mai d. J. entfallten 17000 auf den Bergbau und die Hüttenindustrie. Die Entwicklung der letzten Wochen läßt für den Bergbau eine einstweilige Stagnation erwarten. Gesteigerte Förderung und Verminderung der Feierschichten dürften weitere Entlassungen unterbinden. In der Hüttenindustrie hält die Verschlechterung an. Ein Zugang von weiteren 10000 Arbeitsuchenden entfällt auf die metallverarbeitende Industrie. Die Entwicklung in der englischen Zollfrage hat hier eine neuerliche Gefährdung der exportabhängigen Industriezweige gebracht. Auf das Bauund Baustoffgewerbe entfällt ebenfalls ein Zugang von zirka 10000 Arbeitsuchenden. Der geringste Zugang (rund 3500) entfällt auf die Konsumgüterindustrien, die während des Sommers ihren Beschäftigungsgrad nicht wesentlich verändert haben, aber zur Zeit Anzeichen einer stärkeren Verschlechterung erkennen lassen. Das Landesarbeitsamt Westfalen berichtet über die Lage aus dem westfälisch=lippischen Arbeitsmarkt für die Zeit vom 16. bis 30. November 1931: In der zweiten Hälfte des Monats November stieg die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger im Landesarbeitsamtsbezirk Westfalen um 6481 oder.7 Prozent auf 244 103. Davon entfallen 112179 auf die Arbeitslosenversicherung(Zugang 7258) und 131 924 auf die fürsorge(Abgang 777). Der Gesamtzugang ist gegenüber der ersten Novemberhälfte(2812) bedeutend gestiegen. Die Zahl der Arbeitsuchenden erhöhte sich um 9145 und stieg auf 450 227. Damit ist der Höchststand der Arbeitslosigkeit im letzten Winter bereits um rund 40000 üherschrit; ten. Da der Höchststand erfahrungsgemäß jedoch erst in den Monaten Februar und März erreicht wird, ist in diesem Winter mit einer noch erheblich größeren Arbeitslosigkeit zu rechnen. Vergleicht man die Entwicklung des Beschäftigungsgrades in Westfalen in den beiden Krisenjahren 1930 und 1931, so muß festgestellt werden, daß seit dem jährlichen Höhepunkt der Beschäftigung, der in beiden Jahren im Monat Mai erreicht wurde, jeweils bis zum Monat Oktober ein Rückgang von rund 97000 Beschäftigten im Jahre 1930 und von rund 116000 Beschäftigten im Jahre 1931 zu verzeichnen war. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der höchste Beschäftigungsstand im Mai d. J. bereits um 214000 niedriger lag als im Mai 1930. In den gleichen Zeiträumen stieg die Zahl der Arbeitsuchenden im Jahre 1930 um rund 93000 Personen und im Jahre 1931 aber nur um rund 60000 Personen. Während also 1930 zwischen dem Rückgang der Beschäftigten und der Zunahme der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen nur eine geringe Differenz(4000) bestand, liegt die Zahl der ArbeitsStädte und Siedlung In der Zeitschrift„Der Städtetag“ äußert sich Oberbürgermeister Dr. Goerdeler(Leipzig) über das Siedlungsproblem. Er erinnert daran, welche Enttäuschungen die Städte mit den in der ersten Nachkriegszeit entstandenen Primitiv=Siedlungen erlebt haben. So sähen viele Kommunalpolitiker, Städtebauer und Volkswirtschaftler dem neu aufgetauchten Gedanken der vorstädtischen Kleinsiedlung mit der Ueberzeugung entgegen, daß die alten Enttäuschungen auch diesem Siedlungsgedanken beschieden sein würden, und daß Städte, die sich an die praktische Lösung dieses Problems heranwagen, sehenden Auges schweren finanziellen Belastungen entgegengingen, Daher hält es Dr. Goerdeler für einen schweren Fehler, die Selbstverwaltung zu zwingen, an diese Aufgabe heranzugehen; jede Stadt müsse sich nach gewissenhafter Prüfung der grundsätzlichen Fragen und der örtlichen Verhältnisse aus eigener Verantwortung heraus entschließen, ob sie siedeln will. Er sei überzeugt, daß die Gründe, die für diese Art der Siedlung sprechen, gewichtig genug sind, um das Risiko in Kauf zu nehmen. Es müsse billiges Land zur Verfügung stehen und durch die Anlage der Siedlung dürften keine neuen Schullasten entstehen. Selbstverständlich seien von vornherein durch Auswahl der richtigen Menschen und " d u r c h z w e c k m ä ß i g s t e V e r w e r t u n g d e r A r b e i t s k r a f t S t e tigkeit und Wirtschaftlichkeit zu sichern. Beides sei nur zu erreichen, wenn entschlossen der Weg der Selbsthilfe beschritten werde. Das Handwerk sollte vorstehen, daß selbst in einer durch Selbsthilfe aufgebauten Siedlung handwerkliche Erzeugnisse schon beim Bau und später bei der Bewirtschaftung ihren Absatz finden werden. Der Gedanke der Kleinsiedlung stehe und falle damit, daß der einzelne Mensch vor die Aufgabe gestellt wird, sich aus eigener Kraft um der eigenen Zukunft willen zusammen mit Arbeitsgenossen seine eigene Heimstätte aufzuheben. Daher muß, so schließt Dr. Goerdeler, der Gedanke an Tarifund Unternehmergewinn vorübergehend zurücktreten. Der Tod auf der Straße Motorrad, Kinder und alte Leute Bilder aus Bochumer Gerichtssälen Angeklagten. Es erklärte, daß der Angeklagte sehr leichtsinnig gehandelt hätte. Unter falschem Verdacht Der Kassierer einer Lebensversicherungsgesellschaft war in Verdacht geraten, beim Besuch einer Familie die Armbanduhr geklaut zu haben. Der Mann ist schon Mitte der Dreißig, steht in festem Verdienst, ist unbestraft und wehrt sich energisch gegen die Beschuldigung. Die Uhr ist auch nicht bei ihm gefunden worden. welcher Tatbeweis liegt nicht vor. Selbst der Ankläger nahm an, daß die Uhr doch auch noch auf Weise abhanden gekommen sein könne, wenngleich die Bestohlene den Gedanken von der Hand weise, als ob sie verlegt sein könne; denn es sei alles genau durchsucht worden. Der Fall wurde durch die Zurücknahme der Anklage aus der Welt geschafft. Denkzettel für strafbaren Uebermut Die Notverordnung des Reichspräsidenten über den Mißbrauch von Schußwaffen enthält scharfe Strafbestimmungen. Sie sieht hierfür eine Mindeststrafe von sechs Monaten Gefängnis vor. Vor dem Schnellrichter am Amtsgericht stand der Sohn eines Wirtes aus Bochum=Langendreer, wegen Vergehens gegen diese ordnung. Im angetrunkenen Zustande betrat er vor einigen Tagen ein Wirtslokal und suchtelte dort mit en m um gute in Streit geratend ob seines Auftretens in der WirtDer Bäcker Sk. von Bochum=Gerthe hatte sich vor dem Erweiterten Schöffengericht vier Monate Gefängnis für einen tödlich verlaufenen Unfall zugezogen, der sich am 16. August mittags auf der OttoGehres=Straße in Gerthe zutrug. Der Angeklagte, der erst einen Monat vorher einen Führerschein für schwere Maschinen erhalten hatte, befand sich mit einem Freunde auf der Fahrt nach Herne. In der OttoGehres=Straße erblickte er in 50 Meter Entfernung eine 86jährige Frau, die Straße überquerend. Auf das Warnungssignal blieb die Frau stehen und schaute sich nach dem aus der Ferne herankommenden Motorradfahrer um. Dieser glaubte, die Frau überholen zu können. Zu diesem Zwecke gab er noch kurz vorher abermals Warnungssignale, fuhr aber dabei die Frau, die ihren Weg eiligst zum gegenüberliegenden Bürgersteig fortsetzte, derart mit seiner Maschine an, daß sie zur Seite geschleudert wurde und mit einer schweren Schädelverletzung liegen blieb. Die Frau starb ohne die Besinnung wieder erlangt zu haben, am 23. August im Krankenhause. Das schwere Motorrad sauste noch sechs Meter vor, ehe es zum Sturz kam. Der Motorradfahrer und sein Sozius wurden auf den Bürgersteig geschleudert, kamen aber mit leichten Verletzungen davon. Nach dem Gutachten des Verkehrssachverständigen ist aus der Tatsache, daß die Maschine nach dem Unfall noch sechs Meter fortgeschleudert wurde, zu schließen, daß der Angeklagte eine Fahrgeschwindigkeit besaß, die bei der Ueberholung zu hoch war. Der Angeklagte kam in der Berufungsverhandlung mit dem Einwand, daß die Greisin den Unfall aus Unachtsamkeit selbst verschuldete. Nun ist aber Erfahrungssatz, daß jeder Kraft= und Motorradfahrer darauf gefaßt sein muß, daß Kinder und alte Leute auf belebten Fahrstraßen bei Ueberquerung sich ungeschickt benehmen. Nach der Ansicht des Sachverständigen müssen Parnungssignale Jo. frühzeitig gegeben, werden, daß Neues Magistratsmitglied. An Stelle des nach Saarbrücken verzogenen Gewerkschaftsbeamten Emil Klein ist in der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Freitag ein Ersatzmitglied als unbesoldeter Stadtrat zu wählen. Die sozialdemokratische Fraktion bringt den Redakteur Peter Zimmer in Vorschlag. Die täglichen Verkehrsunfälle. Am Montag morgen wurde an der Ecke Bülowstraße und Yorkstraße ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren und ein Stück mitgeschleift. Er erlitt einen Schiendeinbruch und Hautabschürfungen.— Am Montag, surz nach 1 Uhr, wurde in der Herner Straße bei der Vödestraße ein etwa achtjähriges Kind von einem Radfahrer überfahren, wobei sich das Kind neben Hautabschürfungen erhebliche Verletzungen im Gesicht und an der Brust zuzog. jungssignale so. frühzeitig, gegeben, werden jeder Fußganger Zeit hat, entsprecheno zu handeln. Danach habe der Radfahrer seine Maßnahmen einzustellen und besonders seine Fahrt entsprechend zu verlangsamen, um zu sehen, wie sich die Person auf der Straße verhalte. Der Angeklagte hätte seine Fahrt noch weiter herabsetzen müssen, wenn er an der Frau vorbeifahren wollte. Dem Angeklagten habe jede Fahrpraxis mit schweren Maschinen gefehlt. Er besaß keine eigene Maschine, sondern benutzte hin und wieder die seines Bruders. Da er erst sen einem Monat den Führerschein für schwere Maschinen hatte, so besaß er gewiß noch nicht die erforderliche Schulung für schwierige Lagen und hätte sich dementsprechend doppelt vorsichtig verhalten müssen. In seinem Handeln liege eine erhebliche Fahrlässigreit. Das Gericht kam zur Verwerfung der eingelegten Berufung des den Dieb. Er hat schon ein längeres Strafregister, und das ward ihm zum Verhängnis. Denn schweren Diebstahls hatte er im vorigen Jahre bereits ein Jahr Gefängnis abgebüßt. Wenn ihm nun nicht mildernder Umstände zugebilligt wurden war die niedrigste Strafe zwei Jahre Zuchthaus. einem Höchstschaden von 65 Reichsmark selbst dem Ankläger doch als eine Ungeheuerlichkeit. Er beantragte daher ein Jahr drei Monate Gefängnis wegen schweren Rückfalldiebstahls und fortgesetzter Hehlerei. Der Lehrling war bei Wegnahme der Ableger noch jugendlich. Der Meister trat schützend vor ihn hin; er sei ein guter fleißiger Junge; die Ableger hätten für ihn fast gar keinen Wert gehabt. Das Gericht sah von einer Bestrafung des Jungen ab und überließ dem Vormundschaftsgericht etwaige erzieherische Maßnahmen. Der Kakteendieb muß aber 13 Monate ins Gefängnis. Wenn man aber glaubt, daß die Höhe der Strafe, die zum Werte der Sache immer noch in großem Mißverhältnisse steht, irgendwelchen Eindruck auf den Dieb machte, der irrt sich. Es war keinerlei tiefere Bewegung zu spüren. Er nahm das Urteil mit Lächern entgegen und obgleich er sofort wegen Fluchtverdachts verhaftet wurde, blieb er vergnügt und fügte sich in das Unabänderliche, nicht als ob ihm soeben ein Unglück zugestoßen wäre, sondern als ob ihm die Schwere dieser Stunde überhaupt noch nicht zum Verständnis gekommen sei. Da er das Gefängnis schon ausreichend kennt, kann die heutige Strafverbußung offenbar für ihn keinen Schrecken bedeuten. Anders ist solche Beobachtung doch gar nicht zu erklären. Räuber hinter dem Baum Einer Dame die Handtasche entrissen. Am 4. Dezember, gegen 19 Uhr, wurde auf der Bergstraße in Bochum, zwischen Overhoff= und Gudrunstraße, einer Dame eine Handtasche aus der Hand gerissen. Der Täter hatte sich vor dem Ueberfall hinter einem Baum versteckt und ist nach Ausführung der Tat unerkannt entkommen. Er ist 1,70 Meter groß trug dunkelgrauen Ueberzieher. Die geraubte Handtasche ist eine schwarze Lacktasche. Sie enthielt außer Lebensmitteln einige Taschentücher und einen Schlüsselbund. Ferner war darin eine kleine Schlüsseltasche und eine Geldbörse mit 2,70 RM. Inhalt. Zweckdienliche Angaben nimmt jede Polizei= oder Landjägereidienststelle entgegen. Ueberfall auf einen Pförtner Noch unbekannte Täter versuchten in der Nacht zum 7. Dezember den Pförtner der Eisen= und Hüttenwerke, Castroper Straße, aus seinem Zimmer herauszuholen. Als dieses nicht gelang, bewarfen sie das Fenster mit Steinen, trafen aber nur die Scheibe des Anschlagkastens, die zertrümmert wurde. Man nimmt an, daß es vielleicht ein Racheakt gewesen ist. Leider sind die Urheber dieses Bubenstreiches nicht gefaßt worten. Genug Arbeit für die Polizei Das Ueberfallkommando in Tätigkeit. Das Ueberfallkommando mußte in der Nacht zum 6. Dezember mehrmals in Tätigkeit treten. In einer Wirtschaft an der Friedenstraße waren unter den Gästen Streitigkeiten entstanden. Bei der tätlichen Auseinandersetzung wurden verschiedene Einrichtungsgegenstände zertrümmert.— In einer Wirtschaft in Hordel waren der Wirt und sein Sohn nach vorausgegangenem Wortwechsel von zwei Gästen angegriffen und leicht verletzt worden. Das Ueberfallkommando nahm die Täter fest und stellte die Ordnung wieder her. Angriffe gegen Polizeibeamte. In der Nacht zum 6. Dezember, gegen 23 Uhr, wurden auf der Alleestraße in Bochum zwei Polizeibeamte bei Ausübung ihres Dienstes von einigen jungen Burschen bedrängt und tätlich angegriffen. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.— Gegen.30 Uhr wurde ein Polizeibeamter im Stadtteil Langendreer von einem Manne angegriffen. Zur Abwehr der Angriffe mußten die Beamten in beiden Fällen vom Polizeiknüppel Gebrauch machen. Die Täter wurden festgestellt und werden sich demnächst vor dem Richter zu verantworten daben. Aus der Reichsknappschaft Zweifel, die darüber bestanden, ob unter Krankengeld aus gesetzlicher Krankenversicherung nach§ 89 g der Satzung auch das aus der Unfallversicherung gezahlte Krankengeld zu verstehen ist, behob der Satzungsausschuß dadurch, daß er beschloß, den§ 89 g so auszulegen, daß unter Krankengeld im Sinne dieser Vorschrift auch das aus der Unfallversicherung gezahlte Krankengeld fällt. Familienhilfe ist gemäß§ 23 RKG. den über 15 Jahre alten gebrechlichen Kindern auch dann zu gewähren, wenn die Gebrechlichkeit erst nach Vollendung des 15. Lebensjahres eingetreten ist. Soweit Sondervorschriften andere Bestimmungen enthalten, sind diese ungültig. Die Rechtsgültigkeit der Satzungsbestimmungen über die Minderung der Leistungen der Pensions: versicherung ist vielfach angezweifelt worden. Das Reichsversicherungsamt hat auf Grund des§ 1517 a RVO. unter dem 18. Juni 1931 entschieden, daß Satzungsbestimmungen über die Minderung der Leistungen der Pensionsversicherung auch dann rechtsgültig sind, wenn bei einzelnen Leistungsberechtigten der Anspruch auf die Pensionsversicherung ganz fortfällt. Einzelne Juristen vertraten bisher die Auffassung, daß die Leistungen nur gemindert, nicht aber ganz in Fortfall gebracht werden könnten.„ischen Knatzuschaft Das Abkommen mit der polnischen Kuappschaft wegen der Aufrechterhaltung der Anwartschaften ohne Zahlung von Anerkennungsgebühren ist noch für ein halbes Jahr verlängert worden. einer geladenen Armeepistole herum. Mit einem Gast in Streit geratend ob seines Auftretens in der Wirtschaft, forderte er diesen auf,„nach draußen zu kommen“. Als der Gast kurze Zeit später wirklich heraustrat, feuerte der junge Mann einen Schuß ab. Der Gast blieb glücklicherweise unverletzt. Dann sprang der Angeklagte zurück, stellte sich schußbereit auf und ballerte, nachdem er gerufen: Die Straße frei, noch weitere Schüsse in die Luft. Leicht hätten Personen, die sich auf der Straße befanden, getroffen werden können. Der Schnellrichter verurteilte den übermütigen Burschen zu sieben Monaten Gefängnis. Der bestrafte Kakteenfreund Seine Leidenschaft für Kakteen hat dem Arbeiter H. in Wanne=Eickel eine schwere Bestrafung eingebracht. Der Gärtner Br. hatte herrliche Pflanzen in seinem Treibhause. H. machte sich hinter einen Lehrling des Br. und verleitete ihn, seinem Meister eine größere Anzahl Ableger abzunehmen und sie ihm zu geben. Als eines Tages das Fenster zu einem der Treibhäuser erneuert werden mußte, stieg H. durch die Oeffnung und stahl eine weitere Anzahl von Kakteen, die Br. zuchtete und zum Teil in Pfleue hatte. Die Polizei ermittelte Französisch als erste Fremdsprache Wie der amtliche preußische Pressedienst mitteilt, ist von Ostern 1932 ab an allen grundständigen höheren Schulen das Französische die erste neuere Fremdsprache. Zu Ostern 1932 haben demnach auch die Schulen, die bisher mit dem Englischen als Fremdsprache beginnen, das Französische in den neu zu errichtenden Sexten, die Schulen, die mit Latein anfangen. allgemein das Französische in den neuen Quarten einzuführen. Bei Beginn der zweiten neueren Fremdsprache können die Schulen zur gegebenen Zeit sich entscheiden, welche Sprache Hauptsprache werden soll. Die nach Plan 5 unterrichtenden Mittelschulen werden sich bei der Wahl der Pflichtfremdsprache in der Regel nach der höheren Schule zu richten haben, zu der sie in näherer Beziehung stehen. Für die Schüler der Klassen, die Ostern 1931 letztmalig mit Englisch begonnen haben, ist mit besonderer Sorgfalt zu prüfen. ob anzunehmen ist, daß sie voraussichtlich in den folgenden Jahren den Anforderungen ihrer Klasse gewachsen sein werden. Gegebenenfalls sind die Eltern beratend auf die Schwierigkeiten aufmerksam zu machen. die für Schüler dieses Jahrgangs bei einem Zurückbleihen in den nächstfolgenden Jahren entstehen können. Durch diesen Erlaß sind die in der Oeffentlichkeit vielfach beklagten Verschiedenheiten des Lehrgangs der höheren Schuten wesentlich verringert worden. Advenksfeier zugunsten der Winterhilse Ein Nachmittag beim Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft Der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft veranstaltete am Montag nachmittag in dem mit Adventslichtern und Tannen stimmungsvoll geschmückten Saal des Parkhotels einen Advents=Nachmittag. Frau Kommerzienrat Korte richtete herzliche Begrußungsworte an die zahlreich erschienenen Mitglieder und teilte mit, daß der Erlös der Veranstaltung diesmal nicht für die Vereinskasse bestimmt sei, sondern der Winterhilfe zugute kommen solle. Frau Dr. Marienthal sprach mit viel Ausdruck in einem Melodram die dringende Bitte aus, zu helfen und zu geben, was eben in jedermanns Kräften stehe.— Das folgende Programm wies eine reiche Abwechslung an Gesangvorträgen und Tänzen auf. Die im Frauenbund bereits bekannte Sängerin Romana Krebs erfreute wiederum durch den kultivierten und geschmackvollen Vortrag einiger von Hedwig Velten am Flügel verständnisvoll begleiteter Lieder. Eugen Hey hatte mit einer Gruppe junger Mädchen mehrstimmige Lieder zur Laute eingeübt deren frischer, präziser Vortrag erfreute. Mit viel Beifall wurden die von Gisela Schräder einstudierten Kindertänze, die eine Zusammenkunft von Zwergen, Fröschen, Elfen, Feen und anderen Märchengestalten im Walde darstellten, ausgenommen, ebenso entzückte ein von den ganz Kleinen aufgeführter Tirolertanz. Fräulein Schwiete konnte in zwei ausdrucksvollen, durch gute Technik überraschenden Tänzen ihr Können beweisen.— Für eine Verlosung, die den gut gelungenen, harmonischen Festnachmittag beschloß, stand eine Reihe, zum Teil außerordentlich wertvoller Handarbeiten der Mitglieder zur Verfügung. Die großen und kleinen Geschenke erregten viel Freude und Bewunderung. Eine Weihnachtsfeier im Walde Adventswanderung der Bochumer Heimatfreunde. Die Vereinigung für Heimatkunde Bochum, führte am zweiten Adventssonntag eine Wanderung über die bei Hagen gelegenen Waldhöhen durch. Bei Sonnenschein ging es vom Hagener Bahnhof zum Hagener Stadtpark. Vom Kamm des Höhenzuges boten sich dann den Bochumer Heimatfreunden prächtige Ausblicke zu den umliegenden Waldbergen, zu der herrlich gelegenen Kinderheilstätte auf der Hesterhardt und zu dem Keister Friedrichsturm. An der Hinnenwiese und Egge vorüber ging es weiter zu der ganz von bewaldeten Höhen umgebenen Hasper Talsperre, einer der schönstgelegenen Talsperren Deutschlands. Nach einem Rundgang um den Stausee kletterten die Wanderer hinauf zum Selbecker Höhenweg, der ebenfalls eine Fülle prächtiger Ausblicke gewährte. Nach einer kurzen Rast stieg man abwärts ins Selbecker Tal und nochmals hinauf auf die Höhe. Die Dunkelheit überraschte die Heimatwanderer, als sie den Goldberg erklommen hatten. Tief unten leuchteten die vielen tausend Lichter der weitverzweigten Stadt Hagen und in der Ferne zeigte sich der helle Schein des Hengstey=Kraftwerkes. — Inmitten des nachtdunklen Tannenwaldes wurde ein Bäumchen mit Kerzen geschmückt. Die brennenden Kerzen zauberten eine weihnachtliche Stunde hervor, und durch nächtliche Waldeinsamkeit klangen Weihnachtslieder. Die Weihnachtsgeschichte von W. G. Schreckenbach wurde verlesen und so begingen die Bochumer Heimatfreunde ihre Weihnachtsfeier im Heimatwalde. Kaminbrand gefährdet die umliegenden Häuser. Am 5. Dezember entstand in dem Hause eines Bäckermeisters an der Hattinger Straße ein Kaminbrand. Durch Funkenflug wurden die angrenzenden Gebäude gefährdet. Der Brand wurde von der Feuerwehr gelöscht. Sachschaden ist nicht entstanden. Ein Lastkraftwagen als Verkehrshindernis. Auf der Hattinger Straße entstand am 5. Dezember unter der Eisenbahnüberführung schon wieder eine Verkehrsstockung. Ein Lastkraftwagen blieb wegen Kurbelwellenbruchs auf den Straßenbahnschienen liegen. Er mußte von einem Straßenbahnwagen beiseite gezogen und später abgeschleppt werden. 27)„Copyright by K.& H. Greiser. Rastatt“ „Wie... kommen Sie hierher!“ stammelte der unge Abejida. „Durch den Gang vom Bethause, Monsieur!“ „So... hat der Ras... geplaudert!" „Ja, das Spiel ist verloren, Monsieur Abejida! Ihr Vater ist in meiner Gewalt. Ras Dijam ist frei und in Sicherheit. Ras Taffari ist auf dem Wege nach Aksum und er wird Ordnung schaffen! Ich glaube nicht, daß Ihr Vater, Monsieur, besonders liebevoll behandelt werden wird. Ich habe manchen Galgenbaum in Abessinien schon gesehen. „Was... wollen Sie?“ Der Abessinier war plötzlich ganz ruhig geworden.„Was kümmern Sie Dinge, die Sie nichts angehen.“ „Was ich will? Mich mit Ihnen ein wenig unterhalten. Weiter nichts. Auf diese Aussprache wird es ankommen, ob und wie ich handle. Sie wissen, Monsieur, was mich nach dem geheimnisvollen Reiche Abejidas treibt?“ „Ich kann es mir denken!“ lächelte der Abessinier verbindlich. „Es geht mir um die Frau und das Kind, die gewaltsam aus Berlin entführt wurden! Das andere geht mich wenig an, und ich werde mich nicht weiter darum kümmern. Aber die Frau und das Kind... die verlange ich.“ Der Abessinier lächelte grausam. „Bitte, nehmen Sie doch Platz, Monsieur! Ich bin gern bereit, Ihnen Aufklärung zu geben, soviel Sie wollen; denn Sie können ja doch nichts damit anfangen. Schlägt das Unternehmen des Alten fehl und muß er es mit seinem Leben zahlen... voilà... soll er es! Ich hänge weder am Leben meines Vaters, noch wünsche ich einmal als Negus auf dem Throne zu sitzen. Wir sind vom Stamme des Königs Salomo! Aber ich bin nicht begierig zu herrschen.. und letzten Endes doch den bitteren Becher eher oder später trinken. Mir geht es um eine andere Macht, Monsieur...“ „Peter Lutz!“ „Hocherfreut, Monsieur Lutz! Mein Name ich Haga Abejida. Monsieur.. mir geht es um eine andere Macht, wie auch meinem Bruder Abat.. und die Macht ist so groß, daß sie alles niederschlägt! Hören Sie, Monsicur Lutz, Sie dürfen alles fragen, ich werde Ihnen alles beantworten, denn... Sie werden Abetidas Feste nicht lebend verlassen! Das verspreche ich Ihnen.“ Grausam, gleichgültig im Ton, sprach er es. Aber Peter ließ sich nicht beirren. Er lächelte verbindlich. „Sie überraschen mich, Monsieur Abejida! Ich fürchte Ihre Mächte nicht. An mir gleiten sie ab. Aber, da Sie so liebenswürdig waren, mir zu versichern, daß Sie mir Rede und Antwort stehen werden... darf ich fragen?“ „Gewiß, Monsieur!" Dabei stieß er einen heftigen Pfiff aus. Keuz und gaer darch Langenekert Vorweihnacht— Warum in die Ferne schweifen— Im Dienste der Nächstenliebe Baulücken, Siedlungsbauten und Straßen Man verspürt heuer herzlich wenig von einer Vorweihnachtsstimmung. Es denkt auch niemand daran, wie in Vorjahren einen großen Tannenbaum im Mittelpunkte des Geschäftsviertels im Lichte elektrischer Birnen erstrahlen zu lassen. Die Kauf lust ist wohl da, aber es fehlt an Kaufkraft. Die Stillegung der Drahtwerke, die stetige Belegschaftsverminderung auf den Zechen, das Darniederliegen der Bauwirtschaft machen sich natürlich auch im heimischen Gewerbe nachteilig bemerkbar. Handwerker und Geschäftsleute klagen, und nicht ohne Grund. Sie klagen auch darüber, daß noch manche Langendreerer ihr Geld nach Witten oder nach Dortmund tragen, anstatt das Gewerbe in der eigenen Stadt zu stärken. Wir gehören zu Bochum und werden auch dabei bleiben trotz des nicht ernst zu nehmenden Antrages einer kleinen Partei im Landtag auf Rückgängigmachung der Umgemeindungen von 1929. Ob Langendreer, wenn es heute noch selbständig wäre oder es wieder würde, geringere Lasten zu tragen hätte als heute im Großstadtverbande Bochum, das steht dahin. Es liegt in unserem eigenen Interesse als GroßBochumer, die Steuerkraft unserer Kommune zu heben und nicht die der Städte Witten und Dortmund. * Nun hat man auch in Langendreer einen Arbeitsausschuß eingesetzt für die einheitliche Durchführung der Winterhilfsmaßnahmen. Das ist recht erfreulich und ein Zeichen dafür, daß trotz aller unerfreulichen Erscheinungen im Tagesleben, trotz allen Parteihaders, sich alle Wohlgesinnten doch zusammenfinden zu gemeinsamer Liebesarbeit. Groß ist die Not, viel größer oft, als es nach außen den Anschein hat. Viel Leid wird still getragen. In alle Stuben etwas Adventsstimmung, etwas Weihnachtsfreude hineinzutragen, sind alle Wohlfahrtsorganisationen bemüht. Ihr Appell an den Opfersinn unserer Bevölkerung wird nicht vergebens sein. Jetzt hat sich auch, ähnlich wie in Bochum=Altstadt, in Bochum=Langendreer eine Notgemeinschaft des Wirtschaftsverbandes gebildet, der jede angeschlossene Firma regelmäßige Zuwendungen macht; die eingegangenen Spenden werden an die inbetracht kommenden Organisationen und Vereine verteilt. Durch diese Nothilfe will man auch dem überhandnehmenden wilden Sammeln steuern. Eine großzügige Hilfsaktion führt das Mutterhaus vom Roten Kreuz durch. Diese Anstalt ist ein Segen für Langendreer. Das Mutterhaus, das auch Zentrale für eine Reihe Außenstationen ist und 200 Schwestern betreut, ist eine staatlich anerkannte Krankenpflegeschule. Wie es sich beim Roten Kreuz von selbst versteht, stellt sich das Mutterhaus in den Dienst der Nächstenliebe. Aus freiwilligen Spenden der Schwestern und Zuwendungen von befreundeter Seite werden täglich 50 Kinder unentgeltlich gespeist; die Stadtverwaltung stellt dafür Räume im Fürsorgehaus zur Verfügung. Man muß einmal sehen, wie gut den Kindern das Essen bekommt und mit welchem Behagen sie den Nachtisch genießen. Außerdem werden täglich 40 Mittagessen kostenlos an bedürftige Familien gegeben. Das Mutterhaus unterstützt die segensreiche Arbeit des Vaterländischen Frauenvereins und ergänzt das Liebeswerk der anderen am Orte bestehenden Wohlfahrtsvereine und Wohlfahrtseinrichtungen. * Langendreer ist ein ausgedehnter Bezirk, in dem noch viele Baulücken vorhanden sind. Zwischen dem Viertel am„alten Bahnhof“ und dem„Dorf“ will sich die große Lücke gar nicht schließen. Die Grundstückspreise sind wohl mit schuld daran, daß hier gar nicht mehr gebaut wird. Auch zwischen dem„Stift“ und der „Witte Wie" und Rampenstraße ist noch eine große Lücke vorhanden. Die neuen Siedlungsbauten am Brundel und an der Boreherallee liegen fast am Rande der Gemeinde. Zu begrüßen ist es, daß hier die Straßen ausgebaut und kanalisiert werden sollen; mit der bezuglichen Vorlage werden sich am nächsten Freitag die Stadtverordneten zu befassen haben. Bei dieser Gelegenheit sei auf die schlechte Beleuchtung der Hasselkampund der Dördelstraße hingewiesen. Wer nach 10 Uhr abends vom Hauptbahnhof kommt, tappt man völlig im Dustern. Dringend der Ausbesserung bedarf der Verbindungsweg zwischen West= und Kaiserstraße. Einen unschönen Eindruck macht auch die verkrüppelte Hecke an dem an der Hauptstraße zugekehrten Gelände des Hauses Langendreer. Die Besitzerin sollte das Gelände für Schrebergärten hergeben, dann würde es hier bald freundlicher aussehen! Fritz vom Salzbach. Aus den bstiichen=Eiadtieien Stadtteil Altenbochum Kinderspeisung. Die Evangelische Frauenhilfe des Stadtteils Altenbochum hat in Verbindung mit der bestehenden Küche eine Kinderspeisung für gesundheitlich gefährdete Kinder eingerichtet. Es werden täglich 20 Kinder zum Mittagessen geladen. Das Essen wird unentgeltlich verausgabt. Stadtteil Laer Verein heimattreuer Ost= und Westpreußen e. V. Die diesjährige gut besuchte ordentliche Generalversammlung hatte als Hauptpunkt die Weihnachtsfeier und Vorstandswahl zu erledigen. Die Weihnachtsfeier mit Kinderbescherung findet am zweiten Weihnachtstag im Vereinslokal statt. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Gustav Saxawa: 1. Schriftführer Hans Beckmann; 1. Kassierer Michael Jendrian; Beisitzer: Gustav Pukrop und August Kielmann; Fahnenkommando: Johann Darda, August Kielmann und August Klingbeil. Der Fahnenträger Darda, der seit der Vereinsgründung die Fahne trägt, hat, so lange er Fahnenträger bleibt, Sitz und Stimme im Vorstand. Kassenprüfer wurden Ludwig Zander und Adolf Pullwitt. Der Verein verbleibt im bisherigen Lokal. Aus der Mitte der Versammlung wurden Antrage an den Bezirk und an die in Münster am 21. Februar stattfindende Hauptvertretertagung des Hauptverbandes beraten, die einstimmige Annahme fanden. Im Januar findet eine außerordentliche Generalversammlung statt, die den Haushaltsplan des Vereins festsetzen soll. ur Stadtleil Werne Krieger= und Landwehrverein. Die dritte Kompagnie des Krieger= und Landwehrvereins hatte am Sonntag abend im Lokal Wortetmann ihre fällige JahreshauptPeter witterte die Gefahr und erkannte sie sofort. Er öffnete mit der linken Hand das Büchschen. Denn er hatte Löwen gerochen. Aber sie kamen nicht in den Raum, der beißende Geruch trieb sie zurück. Abejida runzelte die Stirn. „Ich muß sagen, Monsieur Lutz... Sie sind ein fabelhafter Mensch. Sie kennen die Wirkung Algaja auf die Löwen. Aber... ich habe noch einen wundervollen... schwarzen Panther... den habe ich von Indien hierher bringen lassen. Ein fabelhafter Bursche ... und auf ihn macht die Algaja nichts aus. Er reagiert nicht darauf. Wollen Sie die Bekanntschaft meiner kleinen Katze machen?“ Ruhig entgegnete Peter:„Monsieur, ich mache Sie darauf aufmerksam, daß ich Ihren Liebling mit einem Schusse das Lebenslicht ausblase. Fragen Sie ein wenig herum unter den Völkern Afrikas, die mir den Ehrennamen gaben: Vater des Blitzes. Ich bin meines Schusses immer sicher.“ Der Abessinier verbeugte sich lächelnd. Dann klatschte er in die Hände. Peter retirierte, die Gefahr erkennend, geistesgegenwärtig nach der Wand, aber es war zu spät. Die mächtigen Hände eines riesenhaften Negers, der lautlos eingetreten war, umfaßten seinen Hals. Peter schoß. Dann verließ ihn das Bewußtsein. ** Mühlenschulte und Mr. Carter kamen nach einer Stunde im Hotel an. Oda erwartete sie, fertig angekleidet, unten im Vestibül. Neben ihr saß der griechische Wirt des Hotels, Herr Kalchas Tenophorus. Als die beiden Männer erschienen, erhob sich Oda aufatmend und ging ihnen entgegen. „Gott sei Tank, daß Sie da sind!“ „Was hat sich ereignet, Fräulein van Hevel?" fragte Mühlenschulte erregt. „Vielerlei, meine Herren! Bitte, kommen Sie mit auf mein Zimmer! Ich muß mit Ihnen sprechen!“ Sie wandte sich dann dem Wirt zu und sagte mit liebenswürdigem Lächeln:„Vielen Dank, Monsieur, daß Sie mir bis jetzt Gesellschaft geleistet haben.“ „O, ich bitte, Mademoiselle, es war mir ein Vergnügen!“ Im Zimmer angekommen, nahmen sie am Tische Platz. Odas erste Frage war: Wo ist Herr Lutz?“ „Wahrscheinlich jetzt in Abejidas Bergfeste!“ Angstvoll wurden Odas Augen. „Ich sorge mich so um ihn! Er ist allein!“ „Lassen Sie ihn nur machen! Peter schafft alles, was er will. Aber jetzt erzählen Sie uns, was ist geschehen?“ „Der echte Ras Dijam ist bei mir!“ sagte sie mit Betonung.„Er ist krank und elend, er konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ich habe ihn in meinem Schlafzimmer unterbringen lassen! Der Arzt war auch schon bei ihm!“ „Doch nicht etwa der Italiener?“ „Doch!“ „Um Gotteswillen! Da ist Gefahr im Anzuge“, sagte Karl. Oda nickte. „Ja... das scheint mir auch so! Vor einer halben Stunde waren vier Herren vom italienischen Konsulat da, die sich nach uns erkundigten. Als ihnen unser Wirt sagte, daß die Herren nicht anwesend seien, wurden sie sehr unruhig. Was mögen sie wollen?" „Uns festsetzen!“ sagte Mühlenschulte ruhig.„Es wird gut sein, wenn wir jetzt Herrn Ymar wecken und ihn als Hilfsperson heranziehen. Aber... das Flugzeug, hoffentlich erlebe ich da nicht eine unangenehme Ueberraschung.“ „Ich glaube nicht!“ lächelte Oda.„Ich habe schon daran gedacht und an den Ras geschickt mit der Bitte um Stellung einiger zuverlässiger Wächter. Der Ras hat der Bitte sofort entsprochen und sechs treue Galls als Wächter abgeordnet, die keinen Unbefugten heranlassen!“ Müylenschulte atmete auf. „Gottseidank... ich will noch die Nacht nach Addis Ababa reisen! Mr. Carter, ich muß Sie allein mit Fräulein van Hevel lassen!“ „Oh, haben Sie nicht Sorge, Mr. Mühlenschulte, ich werde wachen über Miß van Hevel!“ Es klopfte. „Herein!" Der Wirt trat verlegen ein. „Verzeihung... die Herren vom italienischen Konsulat wollen die Herrschaften sprechen!“ Die Drei sahen sich an. „Aha!“ meinte Mühlenschulte.„Jetzt gehts los! Lieber Freund Xenophoros... wo ist unser getreuer Ymar!“ „Ich habe ihn im Seitengebäude untergebracht, Monsieur! Soll ich ihn wecken!" „Ja, er soll sofort kommen! Tann werden wir mit den Herren unten reden!" 9mar kam nach wenigen Augenblicken. Er hatte mit seinem Freunde beim Dominospiel, das er meisterhaft beherrschte, gesessen. Mühlenschulte nahm Ymar und führte ihn in Odas Schlafzimmer, wo der Kranke im Bett lag und schlief. „Hore Freund Ymar... deine Augen sehen jetzt den wahren Ras Dijam vom Tigre..., der andere ist nur ein Likamokas. Willst du bei ihm wachen und ihn verteidigen mit dem letzten Blutstropfen?" „Herr, ich werde über ihn wachen!“ sagte Herr 9mar mit Würde. *** Die vier Italiener traten von einem Bein auf das andere. Das Warten gefiel ihnen nicht. Endlich kamen die beiden Männer mit der Frau. Wo war der dritte Mann? Begrüßung. „Meine Herren, wir kommen in einer sehr unangenehmen Aufgabe. Wir sind gezwungen, Sie zu einer Vernehmung auf das italienische Konsulat einzuladen!“ Mr. Carter und Mühlenschulte wechselten einen Blick. Dann entgegnete der Flieger in französischer Sprache:„Um was handelt es sich, meine Herren?“ „Sie sind verdächtig der Spionage!“ „Reizend!“, lachte Mühlenschulte.„Solche dumme Scherze um Mitternacht können Sie sich sparen! Wir haben nie etwas mit Spionage zu tun gehabt! Und im übrigen haben Sie ja in dem Kaiserreiche Abessinien weder Recht noch Gewalt über uns!“ „Sie irren sich meine Herren! Es handelt sich um einen Telikt in Massaua. „Aha..., und Sie haben hier nun ihre eigene Gerichtsbarkeit!“ „Allerdings, mein Herr! Die Konsulgerichtsbar= keit. Darf ich Sie bitten, uns zu folgen!“ Mühlenschulte schüttelte den Kopf. „Das tut mir furchtbar leid, meine Herren! Schauen Sie doch den Mondschein, ich habe Lust mit meiner Maschine jetzt das wundervolle Land Abessinien von oben zu schauen!“ „Sie werden nicht fahren!“ rief der Italiener streng. versammlung. Der Schriftführer Zimme erstattete den Jahresbericht. Die Vorstandswahl, die der Erledigung der Tagesordnung folgte, ergab für deverstorbenen zweiten Vorsitzenden H. Wortelmanden Schriftführer H. Zimmermann. Zum ersten Schriftführer wurde Fr. Prasuhn und zum zweiten R. Gundlach gewahlt. Als Beisitzer amtieren: 5 Bald und H. Besser. Tagung der Kleingartenvereine. Der Stadtverband der Kleingartenvereine von Groß=Bochum fand sich an Samstag abend im neu hergerichteten Vereinsheim des Schrebbergartenvereins„Familienwohl“ Werne zu einer Tagung. zusammen, die vom Vorsitzenden Horneburg eröffnet und geleitet wurde. Die Verteilung der Diplome der letzten Gartenbauausstellung ergab: Mül, ler erhielt das Diplom des Reichsverbandes, Schaub das Diplom des Provinzialverbandes. Deppe die Medaille des Provinzialverbandes, Römer und Kaal, steen die Chrenurkunde des Provinzialverbandes. Anschließend hielt der Garten= und Friedhofsinspektor Johnsen ernen Vortrag über die„Selbstverwaltung der Kleingartenvereine Der Vorsitzende Horneburg sprach dem gastgebenden Verein zum Schluß der Ta. gung seine Anerkennung über das so gemütliche Vereinsheim aus. er Stadtteil Langewdreer Silberne Hochzeit. Am gestrigen Tage begingen die Eheleute Lokomotidführer Heinrich Dellmann, Ovelackerstraße, das schöne Fest der silbernen Hochzeit. Männerchor der Lutherkirchengemeinde. Im Gemeindesaale an der Wörthstraße fand Sonntag eine Adventsfeier der Lutherkirchengemeinde unter dem Vorsitz von B. Welle statt. Die Festansprache hielt Pfarrer Grügelsiepe. Mit besonderen Einlagen überraschten der Solist Beramann(Schwerte) und W. Poll. Vom Jungmädchenverein wurde das Weihnachtsspiel„Schneeflocken“ in vollendeter Weise wiedergegeben. er Vorsorgliche Maßnahmen. Das Provinzial=Landesbauamt, die Hüterin der Provinzialstraßen, hat an mehreren Stellen der Hauptstraße und am Volkspark Sand anfahren lassen, um die stark abschüssigen und dadurch besonders gefährdeten Teile bei auftretender Glätte befahrbar zu machen. st Weitere Lokalnachrichten siehe Seite 10 und 11. Vereinskalender Geologische Gesellschaft für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk, Ortsgruppe Bochum. Am Mittwoch, 9. Dezember 1931, spricht um 18.15 Uhr im großen Hörsaal der Bergschule Herr Divl.=Berg= ingenieur Kuntz(Berlin) über:„Geologische und geographische Beobachtungen in Abessinien"(mit Lichtbildern). Wohin gehen wir heute siehe auch Anzeigentell Stadttheater: 16.30 Uhr: Aschenbrödel. 20 Uhr: Nina. Operettentheater: 20 Uhr: Die geschiedene Frau. Plaza: Varieté Weltlichtspiele: ab 15.10 Uhr: Manuela. Apollotheater: Ein Burschenlied aus Heidelberg. Capitol: ab 16 Uhr: Schön ist die Manöverzeit. Lichtburg: ab 15.10 Uhr: Hurra, ein Junge. Lichtspielbühne: ab 16 Uhr: Hawai. Odeon: ab 17 Uhr: Strafsache Storch und Genossen. Skala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Achtung! Autobanditen. Ufatheater: ab 15.30 Uhr: Meine Cousine aus Warschau. z. Beflage zum Anzeiger u. Ge Einee as soll hier n den, die Tat der Nakania in irge Die Angeklagten gaben offen zu, den Hals umgedi n der Ordnung, Kragen gehen so bezahlt werden. Aber über ei Sie hatten gedack urteilung ein ord sie dann aufknü ahnten eben nie AOR volhing Die Sache mi o einfach. Davi bezirksadministr von vorn bis h# es vielmehr, die zu erfolgen. De konnte sich der nicht daran erin eine Guillotine antwortete auf auch ihm sei von nichts bekannt. Alsg wandte ris:„Was ist d hierher geschickt, Weise vollstreckt Der Adminis daß es Wochen Paris eintraf. war keine Sum kandidaten vor Herrn Administ schmerzlich war. Inzwischen und warteten s1 verging. Es kas Die beiden Sch mit der unabär eben komische§ delten, als man noch keine Anst und Makania i die beiden Krac schen— wenn lange warten bald Schluß ger vor ihrem Tod Der Admin eigentlich recht, Untwort aus? sönnen. Außer die beiden entt sehends. Wie ließ, damit sie war ja auch ni hier und dort Kolonien zu beitern entwiae um Leute, die man übrigens auch glauben## Also ließ de m sich kommer pielen und? „Eingeborene Mittel zur Vei mit durchzufüt Lomboto ur der Ordnung. ollten— die alle—„dann bißchen Leben Das waren dem Administ: dachte, die a übrigens maß nate, ein hal Leute im Mi konnten odere Im Anfat Frage verschie überhaupt nic vor allem. T idealen Kinddes Administr sich von kei Lomboto hier, dem Schicksal Inzwischen friedlich aufe Sie sah von gewohnte Bill stunde zu spö brauchten, bis mit dem Gloc halbe Stunde Akte freute „Ich werde fahren, wohin es mir beliebt, meine Herren! Ich möchte den kennen, der mir da widersprechen will!“ „Dann muß ich Sie zu meinem lebhaften Bedauern verhaften.“ Da brachen die beiden Männer in ein lautes Gelächter aus. Die vier Italiener kamen in Wut, aber sie wußten nicht recht, was sie tun sollten. Die Verhaftung bei den Riesenkerlen würde nicht leicht sein, darüber war er sich klar. Da zog der Führer der Italiener plötzlich einen Revolver. „Hände hoch!“ rief er. Aber wie fix war da der lange Amerikaner. Mit einem kräftigen Ruck hatte er dem Manne die Beine weggezogen und schon lag er am Boden. Die Kugel knallte gegen die Decke. Jetzt griffen die drei anderen in den Kampf ein. Das ganze Hotel wurde lebendig, überall erschienen neugierige Gäste und sahen wie der lange Amerikaner und der deutsche Flieger, den sie alle so gut leiden konnten, wie die beiden die vier Italiener ohne viel Federlesens hinausboxten. Alle waren begeistert, wenn sie auch nicht wußten, um was es sich handelte. „Fixe Arbeit, Monsieur Tenophoros!“ lachte Mühlenschulte. „Um Gotteswillen, was hat das zu bedeuten, meine Herren! jammerte der Wirt. „Das hat zu bedeuten!“ sagte Mühlenschulte ernst, .. daß es die nächsten Tage allerhand Ueberraschungen geben wird. Halten Sie zu uns! Ich fliege jetzt nach Addis Ababa zu Rad Taffari und werde dabei auch an unseren wackeren Wirt denken!" „Um was geht es, meine Herren!“ „Um den Frieden und die Ruhe des Landes, um das Leben des Ras Dijam! Um die Freiheit Abessiniens. Monsieur, haben Sie ein Dutzend Leute, die Ihnen ergeben sind?“ „Ja, gewiß, Monsieur!" „Rufen Sie sie zusammen und geben Sie unserem wackeren Ymar, der oben bei dem Kranken ist, als Schutzwache, denn es ist möglich, daß man dem Kranken ans Leben will!“ „Wer ist der Kranke, Monsieur?“ Da flüsterte ihm Mühlenschulte ins Ohr:„Ras Dijam... im Palaste regiert wider seinen Willen nur der Likamokas.“ Herr Kalchas war ehrlich entsetzt, aber er begriff, ahnte jetzt, was gespielt wurde, und war Feuer und Flamme. „„* Die Drei verließen das Hotel. Die Reittiere standen schon bereit. Zunächst brachten sie Mühlenschulte bis zum Flugzeug, das von sechs riesenhaften Galla bewacht wurde. Der Führer der sechs verbeugte sich tief vor dem Flieger. „Herr!“, sagte er.„Wir haben gewacht! Wir haben die Männer davongejagt, die deinen großen Vogel antasten wollten!" Mühlenschulte verstand ihn nicht, aber er klopfte ihm auf die Schulter und gab dann jedem einen ganzen Taler. Die Galla starrten das große Geldstück an und dann brachen sie in ein Freudengeheul aus. (Fortsetzung folgt.) STEIGEN SIE EINE TRE Sie sparen Keine hohe L miete aber drige Pre Offszan Stt Kortum TrOPD Beachte stete d Pelz-Pal — Schtun Anthrazitn en 20 Ztr. lef frei Hau Kasse. Auf #el. u. u. B. #s Gesch. Geschenke köstlicher Eigenart. voll ist die Mannigfaltigkeit der entzückenden#4711° T Aufmachung, einheitlich die wundervolle P. Parfum: RK.80 Compact: RK.Farfum: Sau de Cologne Eremne- Buder- Seife Itaamwasser immermang andswahl, die ergab für den Wortelmans an. Zum ersten und zum zweiten zer amtieren: er Der Stadtverband sum fand sich am Vereinsheim deWerne zu einer en Horneburg erteilung der Di ig ergab; Mül. bandes, Schaub Deppe die Me. er und Kaalilverbandes. AnFriedhofsinspektor Selbstvexwaltung bende Horneburg Schluß der Ta. gemütliche Verlage begingen die Dellmann, ilbernen Hochzeit. einde. Im Geid Sonntag eine ide unter dem estansprache hielt inderen Einlagen (Schwerte) und vurde das Weihter Weise wieder. er rovinzial=Landes. ßen, hat an mehVolkspark Sand igen und dadurch tender Glätte best e 10 und 11. nisch=westfälischen um. Am Mittm 18.15 Uhr im derr Dipl.=Berg= „Geologische und Abessinien"(mit heute e. Beflage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Antrrhanangfer!. Nr. 287 38. Jahrgang Dienstag, 8. Dezember 1931 Eine CLkte verlegt/ Sizäkée von 9. Ko##-Speie Es soll hier nicht der Versuch unternommen werun, die Tat der beiden Senegalneger Lomboto und kolania in trgend wrichtern nicht einmal daran. Sie l. dene Frau. ela. Heidelberg. anöverzeit. Junge. und Genossen. g! Autobanditen. ousine aus Warr beliebt, meine r mir da widern lebhaften Ben ein lautes Geaber sie wußten Verhaftung bei ein, darüber war er plötzlich einen lmerikaner. Mit Nanne die Beine den. Die Kugel den Kampf ein. z, überall erschiewie der lange ;, den sie alle so sie vier Italiener uch nicht wußten, os!“ lachte Mühu bedeuten, meine ihlenschulte ernst, allerhand Uebere zu uns! Ich Rad Taffari und in Wirt denken!" !: des Landes, um m die Freiheit in Dutzend Leute, Die Angeklagten selbst dachren.# u soben offen zu, daß sie ihrem schwarzen Landsmann den Hals umgedreht hatten, und sie fanden es ganz n der Ordnung, wenn es ihnen jetzt selbst an den Kragen gehen sollte. Jedes Vergnügen muß eben Aber über eine Sache wunderten sich die beiden. sie hatten gedacht, man würde ihnen nach der urteilung ein ordentliches Henkersmahl vorsetzen und sie dann aufknüpfen. Die beiden naiven Gemüter ahnten eben nichts von modernen und humanem Die Sache mit dem Aufknüpfen war nämlich nicht lo einfach. Davon stand in den Vorschriften, die der ksadministrator im Schweiße seines ungesichtes von vorn bis hinten studiert hatte, nichts. Da hieß es vielmehr, die Hinrichtung have durch das u erfolgen. Das war ganz gut gesagt, aber leider konnte sich der Administrator mit dem besten Willen nicht daran erinnern, daß irgendwo in seinem Bezirk eine Guillotine aufbewahrt wurde. Der Gouverneur antwortete auf eine höfliche diesbezügliche Anfrage, „ auch ihm sei von einer solchen Maschine in der Kolonie 75: Was ist da 81 Sdie valsfick wrcdenf Bos u. gungeren Gerng Der Administrator rechnete Pyn vorr Zutwort aus daß es Wochen dauern würde, bis die An aus Paris eintraf. Bedauerlich, denn im Haushalrsplan war keine Summe für das Durchfüttern von Todeslandidaten vorgesehen. Der Dispostionsfends herrn Administrators mußte herhalten, was recht hmerzlich vor..Jui, im Gach. Inzwischen saßen Lomboto und Marania im Loch und warteten stündlich auf ibr„Wöohen perstrischen verging. Es kam nicht! Zwei, drei## verstrichea. Die beiden Schwarzen entschuldigten die Verzogerung mit der unabänderlichen Tatsache, daß die Weißen eben komische Käuze waren und immer anders handelten, als man dachte. Als aber nach sechs Wochen noch keine Anstalten getroffen wurden, um Lohoto und Makania ins Jenseits zu befördern, da salugen die beiden Krach: Eine Gemeinheit sei es, zwei Menschen— wenn auch nur zwei arme Schwarze lange warten zu lassen. Falls mit ihner, nun gzicht bald Schluß gemacht würde, dann wollten sie zur Ruche vor ihrem Tode noch Kommunisten werden. Der Administrator überlegte. Die Kerle hatten eigentlich recht, wenn sie ungeduldig wurden. Die Untwort aus Paris hätte auch schon längst da sein sönnen. Außerdem schwand bei dem Riesenhunger, den die beiden entwickelten, der Dispositionsfonds zusehends. Wie wäre es, wenn man die Bande arbeiten ließ, damit sie sich ihr Brot selber verdiente? Dargn war ja auch nichts Ungewöhnliches. Hatten sich bier und dort zum Tode verurteilte Schwarze in den Kolonien zu den tüchtigsten und zuverlässigsten beitern entwickelt? Freilich handelte es sich da immer um Leute, die begnadigt worden waren. Das konnte man übrigens in diesem Fall die beiden Galgenstricke Also ließ der Administrator die beiden eines Tages z sich kommen. Lomboto sollte Mädchen für alles spielen und Makania Ordonnanz. In der Spalt „Eingeborene Dienerschaft" standen noch genügend Mittel zur Verfügung, um die beiden Todeskandidaten mit durchzufüttern. Lomboto und Makania fanden die Sache ganz in der Ordnung. Schön, wenn sie nicht gehenkt werden ollten— die Weißen hatten ja oft so verrückte Einälle—, dann wollten sie dem Administrator für ihr bischen Leben dankbar sein. Das waren die beiden denn auch. So sehl, oaß es dem Administrator leid tat, wenn er an die untwort dachte, die aus Paris eintreffen mußte. Die gueß übrigens maßlos lang auf sich warten. Drei Monate, ein halbes Jahr, ein ganzes Jahr. Ob die Leute im Ministerium zu keinem Entschluß kommen konnten oder einen ausgedehnten Winterschlaf hielten? Im Anfang stellte sich der Administrator die Frage verschiedentlich. Tann vergaß er es. Er dachte überhaupt nicht mehr an das Todesurteil. Lomboto vor allem. Der hatte sich im Laufe der Zeit zum idealen Kindermädchen entwickelt. Der Nachwuchs des Administrators wollte mit keinem anderen “ s i c h v o n k e i n e m a n d e r e n z u B e t t b r i n g e n l a s s e n. Lomboto hier, Lomboto dort. Der Administrator war dem Schicksal für die beiden Negerperlen dankbar.— Inzwischen schlummerte im Ministerium eine Akte friedlich auf einem Regal, Zwei, drei, vier Jahre lang. Sie sah von ihrem Winkel aus jeden Tag. das, gleiche gewohnte Bild: Zwei Aktuare, die immer eine Viertelkunde zu spät zum Lienst kamen, dreißig, hatten brauchten, bis sie den Mut zum Arbeiten Glockenschlag zu frühstücken begannen und eine die Leute sich die Zeit zu vertreiben verstanden. His eines Tages ein Unbekannter in das Zimmer trat:„Was sind das alles für Akten?“ Er blätterte hier, er schnüffelte dort, schimpfte plötzlich, weil er die friedliche Akte in der Hand hielt:„So eine Bummelei! Die Akte gehört ja nach Abteilung II B. Sofort hinDie Abteilung II B wollte die Verzögerung möglichst einholen und erledigte den Fall innerhalb zweier So kam es, daß der Administrator aus allen Wolken fiel, als er eine vergilbte Anfrage aus seiner Feder mit den lakonischen Worten zurückerhielt:„Die beiden Verurteilten sind sofort zu erschießen.“ Die Folgen dieser Entscheidung waren tragisch. Vorsichtshalber steckte der Administrator Lomboto und Makania ins Loch. Dann ließ er Ziäihrnzherrzg flut aus dem Pgor,ziuder,cheffosche so ein wundexvolles Kindermädchen? Kannst du für Ersatz sorgen?“ Der Administrator flüchtete schließlich zu Lomboto und Makania. Er versuchte ihnen schonend beizubringen, daß sie am nächsten Morgen erschossen werden sollten. Er konnte in aller Ruhe das Gefängnis wieder verlassen, weil die beiden zu verdutzt waren, um etwas sagen zu können. Eine halbe Stunde später begannen sie dafür um so mehr zu toben. Der Administrator hörte es bis in in sein Schlafzimmer hinüber. Er saß gebrochen auf dem Bett. Denn seine Frau setzte die Unterhaltung von vorhin fort, und die Kinder schrien:„Lomboto soll uns in Bett bringen!" Mitten in der Nacht steigerte sich das Toben im Gefängnis zum Orkan. Tort drüben krachte und prasselte irgend etwas. Dann meldete sich eine Viertelstunde später ein schwarzeg, Polizist, mit verquollenen Augen: Die beiden Gefangenen hätten drüben die Tür gesprengt, ihn niedergeschlagen und wären auf und davon. „Schön“, sagte der Administrator. Dann legte er er sich auf die andere Seite und schlief endlich ein. titler an das Uuskand hereinbrechen:„Wo finde ich soiche Perlen wieder, Tiefseetank und Stratespkären-Timonsine Ein.-Boot für fünt Mann Besatzung— Newyork- Jan Franzisko in 14.000 Meter Röhe Der berühmte amerikanische U. Boot-=onstertiger sen: mon Lake überrascht die Welt mit de sationellen Erfindung. Es handelt sich, wie die amerikanischen Blätter melden um ein Unterseeboot, das auf Rädern laufen soll. Gleichzeitig soll so stark sein, daß es in weitaus größere Tiefen als bisher tauchen kann. Das neue Unterseeboot wird sich in seiner ganzen Konstruktion grundlegend von den bisherigen Typen unterscheiden. Zunächst ist Lake von der herrschenden Tendenz zur Vergrößerung der Unterseetonnage abgewichen. Es hat seiner Ansicht nach keinen Sinn, immer größere Tauchboote zu bauen, denn was die Aktionsfähigkeit eines unter Wasser fahrenden Bootes anbetrifft, so wird sie keinesfalls durch größeren Umfang vergrößert. Lake sieht die Zukunft des Unterseebootbaues in ganz kleinen Booten, die nur für wenige höchstens fünf, Platz bieten, deren Bedienung weitestgehend automatisiert ist, die sich aber dafür zurch einen großen Aktionskreis und eine unbeschränkte Manovrierfähigkeit auszeichnen. In diesen„Unterwasserflöhen" sieht Lake die gefährlichste Waffe des künftigen Krieges zur See.-in Das neue Boot Lakes, das auf Grund dieser Prinzipien konstruiert sein wird, ist am ehesten einem schwimmenden Tank zu vergleichen. Wenn dieses, Bogt auf dem Meresgrund aufgesetzt hat, dann karze, Bau auf diesem fortbewegen und zwar mit Hilfe starte, Kaupenketten, also ganz so, wie ein Tank auf dem Lande. Erhöhungen und Täler auf dem Meeresgrunde werden kein Hindernis sein. Die Tiere auf dem Meeresgrund werden sich über das neue Ungeheuer wundern, das da unten herumkriecht, als sei es eines ihresgleichen. Das neue Boot wird nur sieben Meter lang und etwa drei Meter breit sein. Es wird nicht nur für die Kriegstechnik Bedeutung erlangen, sondern mindestens ebenso für die Wissenschaft. Besonders die Tiefseeforschung wird mit Hilfe dieses Tiefseetanks vielleicht das vollkommenste Forschungsinstrument erhalten, die es für Damit die Luft demgegenüber nicht zu kurz kommt, hat der amerikanische Flugzeugkonstrukteur, Dahnes von der Buffalo=Aero Cie. ein Stratospyarenflugzeug konstruiert, in dem er das künftige Beförderungsmittel für „Leute ohne Zeit" sieht. Das Flugzeug sieht von den bekannten Typen nicht sonderlich verschieden aus, nur der Piloten= und Passagierraum ist sorgfältig gepanzert und abgedichtet, um die darin Sitzenden nicht in Lebensgefahr zu bringen. Das Innere ist luxuriös ausgestattet und bietet Raum für sechs Passagiere. Das Flugzeug wird in einer durchschnittlichen Hohe von 14 000 Meter fliegen und dabei eine Stundengeschwindigkeit von 750 Kilometer entwickeln. Es wird den Weg von Newyork nach San Franzisko, für den ein gewöhnliches Flugzeug jetzt elf Stunden henötigt, in vier Stunden zurücklegen. Das Stratospharenflugzeug wird sich allerdings in macherlei Einzelheiten von dem wird sich allerdings in macherlei Einzelheiten von dem bekannten Versuchsflugzeug der Junkerswerte unterscheiden. Es wird weder als Ein= noch als Doppeldecker gebaut sondern es wird nach sehr alten fast vergessenen Vorbildern, ein Dreidecker, und zwar sollen zwei von diesen drei Tragflächen verstellbar sein. Das Flugzeug soll, was die Landungsmöglichkeiten anbetrifft, ein Amphibienflugzeug werden, d. h. es wird sich sowohl auf dem Wasser wie auf dem Lande erheben und landen können. Getrieben wird es von zwei Motoren, die in einem speziellen Gehäuse stecken. Der nötige Sauerstoff wird dem Motor automatisch zugeführt und zwar durch eine neuartige Komprimierungsanlage. Wie man sieht, läßt man sich in Amerika durch die leidige Wirtschaftskrise nicht von technischer Fortentwicklung abhalten. Sowohl das neue Unterseeboot, der „Tiefseetank", wie das neue Stratospharenflugzeug, die „Stratosphären=Limousine“, sind Beweise, daß die Verkehrstechnik durchaus noch nicht ihre letzten Triumphe geseiert hat..11.—„ Albert Gressung. Die Diagnose Der bedeutende französische Arzt Portal(1742 bis 1832) hatte einem Patienten eine besondere Diät vorgeschrieben, die diesem wenig behagte. Als ihn der Arzt eines Tages besuchte, fühlte er ihm den Puls und sagte streng:„Sie haben ja trotz meiner Anordnung ein weiches Ei gegessen!“— Was?“ sagte der Patient erschrocken,„das merken Sie an meinem Puls?“ —„Gewiß! Das Ei enthält Schwefel, Phosphor und albuminöse Bestandteile, die die Magenwände reizen. Das merke ich dann sofort am Puls.“— Der Patient glaubte es, war eingeschüchtert und befolgte von nun an die Diätvorschriften.„Großer Mann“, wurde Portal beim Verlassen des Hauses von seinem Assistenten angeredet,„Sie haben am Puls erkennen können, daß er ein weiches Ei gegessen hat!“—„Rindvieh!“ erwiderte Portal,„er hatte Eigelb auf dem Hemd.“ dem Glockenschtg zu fruhstugen, vegannen und eine Stunde vor Schluß zum aufbruch rüsteten. Die mit dem lbe Stunde vor Schluß zum aufbruch, rüsteten: Die akte freute sich immer von neuem daruver, wie gut Eine Viela wird verschenkt Eines der schönsten Villengrundstücke Hannovers, das einen Wert von über einer Million hat, wurde, da sich kein Käufer für dieses Millionenobjekt fand und es den Erben des Erbauers nicht möglich war, die auf dem Grundstück lastenden Steuern von 20000 Mark jährlich aufzubringen, von den Besitzern der Stadt Hannover angeboten. Die Villa schenkten sie der Stadt, und die beiden anliegenden wertvollen Bauplätze gaben sie für nur 60000 Mark ab. Unser Bild zeigt die verschenkte Villa in Hannover. Unser Bild zeigt eine Sonderaufnahme von dem Führer der Nationalsozialisten Adolf Hitler mit dem nationalsozialistischen Abgeordneten Hauptmann Göring in seinem Zimmer im Hotel Kaiserhof, wo er am 4. Dezember die Vertreter der ausländischen Presse empfing, um sie über seine Einstellung zum Ausland zu informieren. Im Anschluß hieran fand am 5. Dezember eine interne Besprechung Adolf Hitlers mit den Hauptführern der Partei statt, bei welcher Gelegenheit diese Aufnahme gemacht wurde. Sröffnung der Ausliellung allamerikanischer Kunlt in Berlin In der Preußischen Akademie der Künste wurde die von den staatlichen Museen in der Gemeinschaft mit der Preußischen Akademie der Künste und dem Ibero=Amerikanischen Institut vorbereitete Ausstellung altamerikanischer Kunst von Kultusminister [Grimme eröffnet. Nach einleitenden Begrüßungsworten des Präsidenten der Akademie, Max Liebermann, sprach der Generaldirektor der staatlichen Museen, Geheimrat Waetzoldt, Direktor Lehmann und der Direktor des Ibero=Amerikanischen Instituts, Minister Boelitz, der einen Brief des Begründers der bedeutendsten Bibliothek des Ibero=Amerikanischen Instituts, Professor Quesada, vorlas. Darauf ergriff der Kultusminister das Wort und führte zu der Ausstellung etwa folgendes aus: Die Ausstellung beruht im Gegensatz zu der Internationalen Ausstellung alt=amerikanischer Kunst und Kultur, die in Paris 1928 stattfand, ausschließlich aus Stücken aus deutschem Besitz. Ein Beweis für das Verständnis, das in Deutschland für die hohe Kultur in Mexiko, Süd= und Mittelamerika vorhanden ist und das einen Begriff gibt von der aufhellenden Arbeit, die deutsche Wissenschaftler auf diesem Gebiete geleistet haben. Die Entwicklung dieser alten Kultur liegt zwar moch im Dunkeln, aber das eine wissen wir schon: hier tun sich neue Wege auf für die Entwicklung des Werdeganges der Menschheit. Allerdings haben jene ersten europäischen Menschen, die in die Länder dieser hoch entwickelten Kulturen kamen, nur ein Streben gehabt nach Eroberung und Besitz von materiellen Werten, und wir können heute nur ahnen, was an Werten durch die Zertrümmerung ins Grab gesunken ist. Es waren Reiche von höchster Blüte, auf deren planmäßige Organisation das wirtschaftlich desorganisierte Europa heute und gerade heute nur mit Beschämung blicken Wir Europäer, so fuhr der Minister fort, haben diese schöne Welt zerstört. Wir wollen den Zerstörern trotzdem nicht moralisch kommen, wir achten noch heute in ihnen die kühnen Pioniere, die ihre Tugenden und Fehler hatten. Aber daß uns heute eine andere Schau der Wetl beseelt und daß wir diesen Werten und dieser Welt mit einer anderen Haltung begegn.n, das dürfen wir bekennen. Heute haben wir das Wissen darum, daß jedes Volk sein Gesetz hat und seine Art. Im Gegensatz zu damals suchen wir heute den Reichtum der Schöpferkraft der Menschheit dadurch zu begreifen, daß wir der Kultur der anderen begegnen und sie zu uns sprechen lassen. 44g Giglamstisz. Bei der Eröffnungsfeier waren das Diplomarische Korps, besonders der südamerikanischen Staaten sehr zahlreich vertreten, ferner waren Mitglieder des Reichsrats, der Reichsministerien, der preußischen Regierung und der städtischen Behörden anwesend. Ein Beitrag zur Tleite 1931 Eine Berliner Rundfunkzeitung bringt in ihrem Berichte über die Radioveranstaltungen des Dezember die seltsame Nachricht, daß am 3. Dezember, abends 8 Uhr, ein„Weihnachts=Moratorium“ zur Sendung gelangt! ben Sie unserem Kranken ist, als daß man dem ins Ohr:„Ras er seinen Willen aber er begriff, war Feuer und chulte bis zum en Galla bewacht sich tief vor dem n gewacht! Wir ie deinen großen , aber er klopfte jedem einen ganbeldstück an und eul aus. tsetzung folgt.) Telze? STEIGEN SiE EINE TREPPE, Sie sparen Geld Neine hohe Ladenmiete aber nieArige Preise Offszanka letzt: Kortumetr. 71 Treppe# Beachten Sie stete die Pelz-Passage — Schtung!— Anthrazitnußkohen 20 Ztr. 32 Mk. bei frei Haus geg. Kasse. Auf Wunsch tädt, gewogen. Be#l. u. A. B. 51385 ##s deich. v. 312. Spione in deutschen Werken Jal= einlen Har deirhi Arbeiterschaft und Werksspionage— Jährliche Millionenverluste B Die Aufdeckung von vier schweren Fällen umfassender Werksspionage, vor Tagen erst wieder in Bitterfeld, und jetzt eben wieder in Karnap, hat wieder einmal mit erschreckender Deutlichkeit in die heimliche Kriegführung gegen die deutsche Wirtschaft hineingeleuchtet und gezeigt, wie das vom Osten wie vom Westen her über Deutschland geworfene Spionagenetz zur Erlangung von deutschen Fabrikationsgeheimnissen wirkt. Gerade diese letzten Großfälle industriellen Geheimverrats, zweimal an Moskauer Geldgeber und das andere Mal an das berüchtigte Deuxieme Bureau des französischen Generalstabes, sind typisch für das Ausmaß an Pflichtwidrigkeit und mangelndem Verantwortungsbewußtsein der einer Bestechung zugänglichen Ungetreuen in Werkstatt und Büro. Die beiden russischen Spionagefälle, in die die sowjetrussische Handelsvertretung in Berlin verwickelt ist, wiegen doppelt schwer, weil sich unter den Verrätern auch Betriebsratsmitglieder befinden. Kein Wort ist scharf genug, die Tätigkeit der Werksspione zu kennzeichnen, die ausnahmslos um einen Judaslohn Millionenwerte deutschen Volksvermögens verschachern, die deutscher Erfindergeist der deutchen Arheiterschaft geschaffen hat. Die Oeffentlichkeit macht sich im allgemeinen keine Vorstellung weder vom Umfang der in Deutschland betriebenen Werksspionage, noch auch von den dadurch herbeigeführten allgemeinen Wirtschaftsverlusten. Nur in Milliardenwerten läßt sich ausdrücken, was allein der eine Vorgang bedeutet hat, daß Deutschland nach dem Friedensvertrag auf 4700 chemische Patente verzichten mußte, und mit nicht geringerem Maßstab wird man die Tätigkeit der früheren alliierten Kontrollkommission in Deutschland zu werten haben, von der der in letzter Zeit viel genannte frühere englische Generalstabshauptmann Vivian Stranders in seinem Buch„Die englische Wirtschaftsspionage in Deutschland“ sagte:„Die Beaussichtigung der Zerstörung bereits vorrätigen deutschen Kriegsmaterials war sehr auch nicht. nebensächlich. Der Hauptzweck der Kontrolleure— die meisten waren ja in Offiziersjacken gesteckte Industriespezialisten— war es, die deutsche Industrie gründlich auszukundschaften und sich Dokumente und Statistiken zu verschaffen.“ So unabsehbar der schon durch diese Vorgänge für die deutsche Schaffenskraft und Arbeitsbeschaffung herbeigeführte Schaden gewesen ist, um so größer ist die Verwerflichkeit und um so gewaltiger der Schaden, der durch die fortdauernde Werksspionage eintritt. Denn nach der wirtschaftlichen Gesamtlage und dem Verlust so wichtiger Absatzgebiete, nach der Wegnahme lebenswichtiger Erzeugungsgebiete und werteschaffender Patente wird kein Land von wirtschaftlichem Geheimnisverrat so schwer getroffen wie gerade Deutschland. Ungezählte Millionen hat die deutsche Industrie in die wissenschaftliche Forschung zur Vervollkommnung ihrer Betriebe und Verfahren hineingesteckt, um den Rückstand aufzuholen, in den sie durch unsagbare Friedenshärten geworfen worden ist, und erst diese Millionen wieder, die mit unbegrenztem Vertrauen in die Wirtschaft hineingesteckt worden sind, haben es überhaupt ermöglicht, in so erschwerten Nachkriegsjahren ein Arbeitsheer von solchem Umfang in Arbeit und Brot zu bringen. Wahrhaft teuflisch daher die Spionageanschläge durch Betriebsräte nicht gegen den eigenen Brotgeber, sondern gegen die deutsche Allgemeinwirtschaft! Allein bei einem deutschen chemischen Großtrust-sind seit 1923 mehr als 50 Fälle von Wirtschaftsverrat aufgedeckt und 48 schwere Fälle abgeurteilt worden. Aber diese erwiesenen Fälle sind nur ein Bruchteil der wirklichen Spionagefälle in diesem Betriebe! Sachverständige Beurteiler schätzen den jährlichen Schaden, der der deutschen Volkswirtschaft durch Wirtschaftsverrat zugefügt wird, auf achthundert Millionen Mark! Ein einziger Fall soll den Umfang der Wirtschaftsschädigung durch industriellen Geheimnisverrat beleuchten: Ein deutsches Weltunternehmen der Markenartikelbranche hatte durch seine Patente in fünf Nachkriegsjahren den Absatz bereits auf das Elffache erhöhen und die Belegschaft verdreifachen können. Um wenige tausend Mark verriet ein Angestellter des Konstruktionsbüros das Fabrikationsgeheimnis nach Italien mit dem Erfolg, daß nicht nur der italienische Markt für die deutsche Firma verloren ging, sondern daß die italienische Konkurrenz mit Preisunterbietung den gesamten Weltmarktabsatz bedrohte. Dazu hatten die Italiener die von der deutschen Firma um etwa eine Million Mark erworbenen Patente in Form von Lizenzen auch noch im Ausland verschleudert. Enderfolg: Jährlicher Ausfallabsatz in Höhe von vier Millionen Mark, Steuereinnahmeausfall des Reiches um 250000 Mark sowie Rückgang der Beschäftigungsmöglichkeit für die Belegschaft um 300000 Arbeitsstunden jährlich. Im deutschen Strafgesetzbuch klafft in den Bestimmungen über den unlauteren Wettbewerb eine gewaltige Lücke, weil der Tatbestand des Gesetzes zu eng gezogen und die Strafen zu niedrig festgesetzt sind. Auch das Betriebsrätegesetz bedürfte im Zusammenhang mit der angekündigten Strafrechtsreform unbedingt einer Auffüllung in dieser Hinsicht. Wie eine blutige Ironie kam gleichzeitig mit der Entdeckung eines mit russischen Geldern finanzierten Spionagefalles die Moskauer Meldung, daß Sowjetrußland auf den Verrat von Betriebsgeheimnissen die Todesstrafe gesetzt hat. So wenig die deutschen Strafrechtsbestimmungen für derartige Verratsfälle abschreckend wirken können, so hoch der Schutz der deutschen Arbeitskraft in Verfassung, Gesetzen und Verordnungen angeschlagen wird, soviel immer um Arbeitsbeschaffung geredet und geplant wird, so gering ist bisher das staatliche Schutzmittel gegen Werksspionage zur Erhaltung der Arbeitsmöglichkeit für die deutsche Arbeiterschaft. Fr. K. A. Rose. Einbrecher als Weihnachtsmann Beuthen, 7. Dezember. Eine tolle Einbrechergeschichte hat sich unlängst in Beuthen zugetragen. An der Türe der Familie M. klopfte es eines Nachmittags und es öffneten die beiden drei= und fünfjährigen Kinder. Draußen steht ein vermummter Mann und fragt, ob die Mutter zu Hause ist. Nein, die Mutter ist nicht zu Hause und der Vater Weihnachtsmann, denn genau so sieht er aus, hat die Mutter am Abend vorher erzählt. Ob er ihnen etwas mitgebracht hat?— Ja, alle Taschen hat er voll schöner Sachen, sagt der Weihnachtsmann, und er wird sie den guten Kindern in der Stube zeigen. Die lassen ihn herein und hängen sich an ihn. Und mit einem Male hat der fünfjährige Junge einen Revolver in der Hand. Strahlend ruft er aus:„Ach, lieber Weihnachtsmann, das ist aber sein, denn sowas wünscht sich unser Vati schon lange.“ Aber der Weihnachtsmann nimmt ihm das Schießeisen schnell wieder weg:„Damit dürfen Kinder nicht spielen, das geb' ich dem Vati selbst, wenn er kommt.“ Aber ob sie denn wissen, was sich die Mutti wünscht? Natürlich wissen sie das, einen neuen Pelzmantel, denn der alte ist unmodern. Den muß sich der Weihnachtsmann doch mal ansehen, und die Kinder führen ihn an den Kleiderschrank. Der Weihnachtsmann nimmt den Pelzmantel über den Arm, denn er muß ihn zum Maßnehmen für den neuen mitnehmen, den er der Mutti bringen will. Und vom Vati hängt auch ein Pelz da? Den wird er wenigstens ein bißchen neu machen lassen, damit sich Vati auch freut. Und nimmt ihn auch mit, über den Arm, zu dem andern. — Ob die Kinder viel Geld haben?— Oh, sie haben schon, aber nicht hier, sondern im Sparkassenbuch. — Ob der Weihnachtsmann ihnen da auch etwas hineinschreiben soll?— O ja, das soll er.— Und da bringen ihm die guten Kinder ihre Sparkassenbücher und das vom Vati und der Mutti dazu, und der Weihnachtsmann verspricht, in alle recht viel hineinzuschreiben, damit sich alle recht freuen, wenn dann der Weihnachtsbaum brennt.— Damit geht er, und die guten Kinder bringen ihn die Treppe hinunter bis vor die Haustür. Sie freuen sich furchtbar und erzählen eine Stunde später die Geschichte strahlend der lieben Mutter. Diese wurde ganz blaß und sagte gar nichts, und gleich darauf, als der Vater kam, wurde die Polizei gerufen— aber den Aber er, der fremde Mann, sei doch sicher der Weihnachtsmann hat sie nicht gefunden: Wattel Wie Newyorks Bürgermeister die Tschechen belehrte— Der Anwalt eines unschuldig Verurteilten— Amerikas Dreyfus-Fal Die glänzende Rolle, die Newyorks in der ganzen Welt bekannter und beliebter Bürgermeister Jimmy Walker in diesen Tagen in seiner Anwaltseigenschaft als Verteidiger eines unschuldig Verurteilten gespielt hat, zeigt den liebenswürdigen Gent in einem anderen Lichte als dem, in dem ihn die Bürger seiner Stadt und die Welt gemeinhin zu sehen gewohnt sind. Er ist doch etwas mehr als der charmante Empfangschef Amerikas für alle prominenten Besucher aus Europa und als der quecksilbrige Boy der City=Hall und des Broadways, der mehr als glitzernde, amüsante und witzige Gesellschafter, der in volkstümlicher Weise um die Massengunst wirbt. Vor den kalifornischen Richtern stellte er sich als ein Mann vor, der mit einem leidenschaftlichen Gefühl für das Recht mit hinreißendem Fanatismus gegen das Unrecht kämpft.„„ Von Jimmys ausgeprägtem Rechtsgefuhr hat bei seiner letzten Europareise auch sein tschechischer Kollege Dr. Baxa, das Oberhaupt der Stadt Prag, in trockener, mutterwitziger Art eine für jenen Augenblick doch recht peinliche Probe erhalten. Jimmy kam von Karlsbad, dem weltberühmten Bad in der Tschechoslowakei, das er natürlich nicht als tschechisch, sondern als ganz, ach so ganz deutsch kennenlernte. Auf der Durchreise nach Budapest gab es in Prag selbstverständlich das obligate Frühstuck. Der tschechische Stadtvater wollte sich natürlich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, bei dem einflußreichen Amerikaner für die Belange seiner Nation zu werben, und er hielt eine lange, viel zu lange Frühstücksrede. Aergerlich mußte es ihm allerdings schon sein, daß er diese Rede nicht auf tschechisch halten konnte, weil kein Mensch außerhalb des tschechischen Globus, kein Mensch erst recht von jenseits des großen Teiches, auch nur die leiseste Ahnung von dieAlle Gefühlstöne, von der weichen Modolation, die ser verdrehten Sprache hat. Jimmy mußte in einem langen Sermon bittere Klagen darüber vernehmen, wie Prag unter der Herrschaft der deutschen Habsburger immer als Aschenbrödel behandelt worden sei. Er Die Moskauer Erlöserkathedrale in die Luft gesprengt Moskau, 7. Dezember. Die im Jahre 1812 zur Erinnerung an den Brand don Moskau und den Zusammenbruch des napoleonischen Feldzuges errichtete Erlöserkathedrale, eines der berühmtesten Bauwerke Rußlands, ist am Samstag nachmittag durch Dynamit in die Luft gesprengt worden. Die Explosion war so gewaltig, daß sie in der ganStadt gehört wurde. Vorher hatte man die Umzen gebung der Kathedrale mehrere hundert Meter weit durch einen starken Polizei= und Militärkordon abgeverrt. Im Umkreis von etwa einem Kilometer ist knapp nach der Explosion ein Staub- und Trümmerregen niedergegangen. Zahlreiche Fensterscheiben sind durch den ungeheuren Luftdruck eingedrückt worden. An Stelle der Kathedrale soll ein großer sowjetrussischer Kongreßpalast errichtet werden, mit dessen Bau nach Räumung des Trümmerhaufens begonnen wird. Die obige Nachricht wird nicht verfehlen, in allen Kreisen der gebildeten Welt auf entrüstete Empörung zu stoßen. Es zeigt die Sowjets in ihrer grenzenlosen Kulturfeindlichkeit, in ihrem dünkelhaften Haß gegen alles Hergebrachte, vor allem alles Religiöse, daß sie nun ein Kunstgut vom historischen Werte der berühmten Erlöserkathedrale vernichten, um einen bolschewistischen Kongreßpalast an ihrer Stelle zu erbauen. Dieses neueste Wahnsinnsattentat der Sowjets gegen ein altes Wahrzeichen des religiösen Rußlands wird die Erbitterung der zivilisierten Welt gegen die Moskauer Bolschewisten bis zum Abscheu vertiefen. Die Menschenfalle bei Putbroek Ueber 20 Opfer des Jagdhüters van der Elzen? Emmerich, 7. Dezember. Am Sonntag wurden die Waldungen bei Putbroek von zahlreichen Bewohnern aus Orten im deutschniederländischen Grenzgebiet durchsucht. Niederländische und deutsche Polizeibeamte beteiligten sich den Nachforschungen, für die auch Polizeian hunde eingesetzt wurden. Gerüchtweise verlautet, daß im Laufe der letzten zehn Jahre etwa 20 Personen aus dem Grenzgebiet beim Wildern auf geheimnisvolle Weise verschwunden sind. Die Bevölkerung ist überzeugt, daß sie das Opfer des Jagdhüters van der Elzen geworden sind. Die Kriminalbehörden haben noch keine Erklärung für die psychologischen Hintergründe der Mordtaten van der Elzens. Am Montag morgen wurde das gesamte Gelände im Dreieck Echt— Putbroek—Diergaarde von der Polizei gesperrt. Selbstmord eines Berliner Anwalts. Der Sozius Prof. Dr. Alsbergs, der 28jährige Rechtsanwalt Dr. Erzbischof Dr. Fritz gestorben Freiburg i. Breisgau, 7. Dezember. Nach kurzem Krankenlager starb am Montag nachmittag Erzbischof Dr. Karl Fritz von der Erzdiözese Freiburg im 68. Lebensjahre. Walter Lißner, hat sich heute nacht in seiner Wohnung in Spandau erschossen. Ueber die Motive, die Lißner zu seinem Schritt getrieben haben, herrscht noch völlige Unklarheit. * Der Waldecker Sprengstoffattentäter verhaftet. Unter dem Verdacht, das Sprengstoffattentat auf ein Erholungsheim in Waldeck begangen zu haben, wurde der Mechaniker Kleinschmidt verhaftet. Die Kriminalpolizei fand in seiner Wohnung Sprengkapseln und Teile einer Zündschnur, wie sie bei dem Anschlag benutzt wurden. Kleinschmidt war mit dem Hausbesitzer Wiegand, der bei dem Anschlag verletzt wurde, verfeindet. staunte, denn er hatte vorher bereits die altehrwürdige Karlsbrücke, die wundervollen Kunstdenkmäler, Paläste, Kirchen, Klöster und andere Bauten bewundert, die dem goldenen Prag“, der alten deutschen Kaiserstadt und der ältesten deutschen Universitätsstadt, das Gepräge geben. Dr. Baxa erzählte weiter von dem neuen Tempo und Rhythmus des wachsenden großstädtischen Lebens, das die Lebenskraft der erwachten und befreiten tschechischen Nation in ihrer Hauptstadt geschaffen habe. Das sei ganz und ganz allein eine Leistung des Tschechentums— nämlich das Weltstadtleben des neuen Prag. Und Jimmy staunte weiter. Denn er hatte nichts davon bemerkt. Aber er ist ein bekannt liebenswürdiger Mann. Er sprach in Erwiderung ein paar höfliche Phrasen. Am Ende seiner Ausführungen aber konnte er sich doch eine Bemerkung nicht verkneifen:„Zwei Dinge seien es in erster Linie, die er aus Prag als wertvolle persönliche Erinnerung mitnehme, nämlich die wohltuende Stille in den Straßen und in der Oeffentlichkeit, und ferner die Tatsache, daß man auf Schritt und Tritt den wundervollen Dokumenten einer glanzvollen Vergangenheit begegne. Das wird Dr. Baxa nicht leugnen, daß diese Vergangenhdeutsch ist.“ Der Mann, der in so geschickter und höflicher sein Gefühl für das geschichtliche, nationale und politische Recht enthüllte, zeigte sich nun auch vor dem kalie fornischen Gouverneur Rolpf in geradezu sensationel wirkender Weise als fanatischer Kämpfer für das Recht des Einzelnen, für das Recht des unschuldig Verfolgten. Sein Auftreten ist wahrscheinlich dazu angetan, dem amerikanischen Dreyfus=Fall die entscheidende Wendung zu geben. Jimmy hat sich von seinem Rechtsempfinden bedrängt gefühlt, den Fall Monney wieder aufzurühren. der im zweiten Kriegsjahr die amerikanische Oeffentlichkeit in so starke Wallung brachte. Tom Mooney sitzt seit jenem Jahre im Zuchthaus, weil er die Bombe geworfen haben soll, die bei einer kriegshetzerischen Rüstungsparade in San Franzisko zehn Menschen tötete und noch viel mehr Opfer an Verletzten herbeiführte. Die wachsende Kriegspsychose in den Staaten war wohl der Anlaß dafür, daß die Richter sich über zahlreiche Zeugenaussagen hinwegsetzten, nach denen Monneys Unschuld als erwiesen hätte angesehen werden müssen. Daß die richterlichen Behörden selbst Zweifel an der Wahrheit ihres Spruchs hegten, geht schon daraus hervor, daß trotz der gewaltigen Erregung der einmal ausgelösten Kriegspsychose das Todesurteil in lebensläng. liches Zuchthaus umgewandelt wurde. Später stellte sich sogar heraus, daß die verhetzenden oder gar bestochenen Belastungszeugen bei ihren Aussagen Meineide geschworen hatten. Trotz aller Bitten der alten und schwerkranken Mutter und aller Gnadengesuche haben die kalifornischen Behörden Mooney nicht aus dem Zuchthaus entlassen. Nun ist Jimmy auf den Plan getreten, und alle Schilderungen in den amerikanischen Zeitungen stimmen in der Auffassung überein daß selten ein Anwalt mit so hinreißender Beredsamkeit und so leidenschaftlicher Ueberzeugungskraft vor einem amerikanischen Richter aufgetreten sei. Sein zweistündiges Plädoyer wird als eine oratorische Gipfelleistung geschildert. ans Herz appeliert, über die leidenschaftliche Erregung, die das Rechtsgefühl erwecken soll, bis zum kalten dialektischen Hämmern, das die Aussagen der meineidigen Zeugen zertrümmern soll, wußte Jimmy seine Stimme zu legen. Mit eindrucksvoller Gebochumer Anzelg in Kerision un Viel und Schnape Vernehmung der Revisionsbeamten im Sklarek=Prozeß Berlin, 7. Dezember. Zu Beginn der Montagsverhandlung im SklarekProzeß kündigte der Vorsitzende für heute nachmittag eine für alle Prozeßbeteiligten wichtige Erklärung an. Nach kurzer Vernehmung des früheren BAG.=Buchhalters Cronheim wurde der Revisionsbeamte Schöttler vernommen, der auf Befragen des Vorsitzenden wiederholt bestritt, bei Revisionen in der BAG. betrunken gewesen und von Kieburg in einer Droschke nach Hause gefahren worden zu sein. Ein einziges Mal sei es vorgekommen, daß. bei einer Revision warme Würstchen gegessen und Bier und Schnäpse getrunken wurden. Er habe auch Bier und einige Schnäpse getrunken, sei aber nicht mit einer Droschke nach Hause gefahren, sondern habe nachdem noch gearbeitet. Leo Sklarek fragte Schöttler, ob er unter seinem Eid aussagen wolle, daß er niemals bei der Unterschriftleistung unter die Bilanzen betrunken gewesen sei. Der Zeuge bejahte dies und erklärte, wenn getrunken worden sei, so sei dies hinterher geschehen. Auf Antrag der Verteidiger der Sklareks wurde dann der frühere Kassierer der BAG., Heinricht Schöttler gegenübergestellt. Er hatte bekundet, daß bei der Inventuraufnahme und der Abschlußarbeiten im Marz 1926 ein Trinkgelage veranstaltet worden sei. Heinricht gab jetzt die Möglichkeit zu, daß dieses Gelage nach der Unterschriftleistung abgehalten worden sei. Das Gericht gab nach der Mittagspause folgende Erklärung ab:„Im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft hält das Gericht auf Grund der bisherigen Beweisaufnahme für nicht widerlegt, daß die Angeklagten Bürgermeister Kohl, Stadtamtsrat Sakolofski, die Stadträte Gäbel und Degener sowie Bürgermeister Schneider an eine Schädigung der Sklareks infolge der Kieburgschen Wirtschaft geglaubt haben.“ Der Vorsitzende bemerkte hierzu, daß damit dem Urteil nicht vorgegriffen werden solle, ob eine Schädigung erfolgt sei. Es werde aber nun einer weiteren Erörterung über den Monovolvertrag nicht mehr bedürfen. Einer der Verteidiger der Sklareks verlangte von der Staatsanwaltschaft eine Erklärung, daß die Behauptung der Sklareks, durch die Stadt Berlin geschädigt worden zu sein, nach der bisherigen Beweisaufnahme als nicht widerlegt zu betrachten sei. Die Verteidigung könne sonst auf eine Vernehmung über den Monopolvertrag nicht verzichten. Die Staatsanwaltschaft lehnte eine derartige Erklärung ab. Von dem nächsten Zeugen, dem Stadtbankbeamten betrug der Ostbank Haten Si. sich vor minderwertigen, billigen Nachahmungen. Berliner Anstige Zn Beginn der n auch in den Ma ###nd alle wirtschal Eintergrund. Das #utigen Freiverke mie Ansichten über lenz schienen ziem oslichen Papiere #ank einen gewiss Sonds etwa 1 Proz Lonnten durchschn Emstagniveau ihr eemeinen war das #ein. Die Akti sschwäche, obr mückgang der Ma nz versprochen ##e etwa 1 Proze Dgabedruck hatt ##den, und wie Aktien, d. h. bei 1 ##ng nur auf die arktes zurückzut „#ille keine Aufne Auch in den N Ilustlosen und ehe Aktien nichts. A gegen die Beruh Auch Altbesitzanl ###en konnten sich Vnverändert. Auch in der Uchwächeres bärdensprache unterstrich der Bürgermeister als Anwalt, der im untadelhaften Schwarz des Cut auf einen in den schweren Rollstuhl gebeugten Gouverneur einsprach, seine Ausführungen. Mooneys Mutter hatte er mitgebracht. Sein Zeigefinger zwang die Augen des Gouverneurs in der Richtung der kranken Greisin, als er zum entscheidenden Appell ausholte:„Die leuchtende Sonne wird einmal am brennenden Horizont Kaliforniens versinken, wenn diese Mutter ihr Leben ausausgehaucht hat. Gott möge Sie, Herr Gouverneur, davor bewahren, daß in dieser Sterbestunde der Sohn nicht bei der Mutter sein kann.“ Jimmys Stimme soll, als er diese Worte aussprach, vor Erregung fast übergeschlagen sein, während er am ganzen Körper zitterte. Fünfzehn Jahre hat sich der Staatsanwalt des damaligen Verfahrens gegen die Begnadigung gewehrt. Walker hat es erreicht und konnte bekanntgeben, daß auch dieser Mann nun die Begnadigung für das Beste hält. Der tiefbewegte Gouverneur versprach nach Jimmys Rede in möglichster Kürze, in vollem Bewußtsein seiner Amtspflichten, seine Entscheidung bekanntzugeben. Jimmy fordert mehr als Begnadigung. Er verlangt Ehrenrettung und vollkommene Entschädigung. Sein kühnes und leidenschaftliches Auftreten wird ihm vielleicht einmal ein Denkmal setzen in der Geschichte des Rechts. Das Pfunc Samstagskurs vorherrschend. Abschwächungen Papiere machten Am Devise Pfund zur amtli am Samstag un An den inte ten war das en #gen unterworfe Gegen den Dolle # Paris auf 83.18. gesprochen schy nachmittag wiel weiter gedrückt In Amsterdam: Am rheinisd Täglich ein Skandal Unterschlagungen bei der Ostpreußischen Landschaft Königsberg, 7. Dezember. Die beiden Filialleiter der Bank der Ostpreußischen Landschaft, Müller und Völlmer, sind verhaftet worden. Die Verhaftung der beiden Filialleiter steht im Zusammenhang mit der Aufdeckung von Unterschlagungen in Höhe von etwa 50000 Reichsmark. konnte sich im verordnung dal Woche im Freit Die Kurse ware Umsätzen. Am und Siemens, sc Rheinstahls. F Braunkohlen z Am heimischen bach bei klein Die für Kuxe gängig. Festve behauptet. Die Institute warer Freiverkehr he tet, daß er für die Vermittlerrolle zwischen der Ostbank und den Sklareks 3000 bis 4000 Mark erhalten haben soll. Er soll ferner für Anzüge einen Betrag von 3800 Mark schuldig geblieben sein und auch seidene Hemden für 80 Mark erhalten haben, ohne sie zu bezahlen. Während Leo Sklarek behauptet, daß die Stadtbank an die Ostbank nur deshalb einen größeren Betrag überwieser habe, damit die Ostbank diesen Betrag den Sklarek weiterzahle, wird dieses von Schameitat und Stadtbank direktor Hoffmann bestritten. Hierbei macht Lei Sklarek eine Bemerkung, die schallende Heiterkeit auslöst. Er erklärte: „Herr Vorsitzender, es ist doch so gewesen, unser Name sagt genug. Auf eine Eierschale mit der Unterschrift Gebrüder Sklarek bekamen sie eine halbe Million wovon sie wollten.“ Der Zeuge Sonnenburg, ein früherer Filialleitei der Dresdner Bank, der von den Sklareks, wie er behauptet, ein Geschenk, und wie die Sklareks sagen, einen Kredit erhalten hat, wird nicht vereidigt, da er ebenfalls im Verdacht steht, bei den Sklareks an Betrügereien an der Dresdner Bank Beihilfe geleistet zu haben. Der sozialdemokratische Abgeordnete Heitmann, der Aufsichtsratsmitglied bei der BAG. und KVG. war, kann sich an nichts mehr erinnern. Er habe bei den Sklareks wohl Anzüge herstellen lassen, diese aber bezahlt. In den Geschäftsbüchern der Sklareks findet sich dagegegen die Bemerkung, daß keine Berechnungerfolgen soll. Darauf wurde die Verhandlung auf Mittwoch vormittag vertagt. Am Für drahtlose Auszahlungen suenos Alres London Newyork Rio de Janeiro Amsterdam Brüssel Budapest Danzig delsingfors Italien Jugoslawien Kopenhagen Oso Paris Prag Schweiz Spanien Stockholm Wien Reichab: Schwe * Doppelmord. Die Ortschaft Oberbubach bei Thannberg(Niederbayern) war am Sonntag der Schauplatz einer entsetzlichen Mordtat. Die 24jährige ledige Kramerstochter Babette Frey und deren dreijährige Nichte, die allein zu Hause waren, sind mordet worden, während die übrigen Hausbewohner am Gottesdienst teilnahmen. Der Verdacht der Täterschaft richtet sich gegen eine bestimmte Person. Ein Polizeihund nahm zunächst die Verfolgung auf, verlor aber bald die Spur. tt Kommerzienrat Meußdörfer gestorben. In Kulmbach starb nach langem, schwerem Leiden Kommerzienrat Meußdörfer. Meußdörfer, Inhaber der Kulmbacher Brauerei, wurde vor einiger Zeit bekannt durch den eigenartigen Tod seiner Frau, an dem er angeblich die Schuld tragen sollte. Der Kommerzienrat wurde längere Zeit in Untersuchungshaft gehalten, bis seine Unschuld sich herausgestellt hatte. Dortmund fuhr der noch mit seinem! abschüssige H mußte D. pl stoß zu verm sein Fahrzeu gegen die h schäfts, wobe mitgerissenn trümmert. zur Zeit erw und äußere gebracht wer Beihlise geleistet haben folt, wicd bechaunges Sum ersagz ur uammanihgen, Bühgen Unna, 7. explodierte bei so sch Krankenhaus stürzte pani von einem Ermittelung Mechanismu Fahrradschl an, daß bei wirrung ei Die Oberpo Das wich## Vergangenhal## d höflicher Weise tionale und poli# uch vor dem kalie dezu, sensationel er für das Recht schuldig Verfolgazu angetan, dem eidende Wendung Rechtsempfinden eder aufzurühren. zische OeffentlichMooney sitzt seit ie Bombe geworrischen Rüstungsischen tötete und herbeiführte. Die en war wohl der über zahlreiche en Monneys Unwerden müssen. Zweifel an der chon daraus herder einmal ausll in lebenslängSpäter stellte sich r gar bestochenen in Meineide gealten und schwerse haben die kalidem Zuchthaus etreten, und alle Zeitungen stimelten ein Anwalt so leidenschaftamerikanischen ndiges Plädoyer unggeschildert. schaftliche Erreoll, bis zum kalAussagen der , wußte Jimmy idrucksvoller Gemeister als Anes Cut auf einen Gouverneur einMutter hatte er die Augen des nken Greisin, als „Die leuchtende dorizont Kaliforihr Leben ausderr Gouverneur, stunde der Sohn nys Stimme soll, regung fast über1 Körper zitterte. walt des damalig gewehrt. Waltgeben, daß auch r das Beste hält. srach nach Jimllem Bewußtsein ing bekanntzugedigung. Er verEntschädigung. ftreten wird ihm in der Geschichte hen Landschaft 7. Dezember. er Ostpreußischen r. sind verhaftet lialleiter steht im in Unterschlagunmark. Bochumer Anzelger u. Gen. Anz. länder Gewerp Berliner BörfenlituationsBerichl Lustlos und eher schwächer Berlin, 7. Dezember. zu Beginn der neuen Woche beherrschte die Poliauch in den Maklerbüros die Diskussionen völlig. ##d alle wirtschaftlichen Momente traten in den Eintergrund. Das Geschäft kam daher zunächst im utigen Freiverkehr nur sehr zögernd in Gang, und sichten über die Weiterentwicklung der Tenhienen ziemlich geteilt. Nur auf die festverDie deunche Erdei Redeutende Ausdehnung schlenen ziemlen getent. Nur auf die festverEuslichen Papiere übte die Erholung der Deutschen #k einen gewissen Einfluß aus. So zogen Farben##nds etwa 1 Prozent an, auch die Goldpfandbriefe #unten durchschnittlich über 1 Prozent über ihrem stagniveau ihre Besitzer wechseln; aber im allemeinen war das Geschäft am Anlagemarkt sehr ein. Die Aktienmärkte neigten dagegen zur #chwäche, obwohl man sich vorher von dem #####kgang der Mark im Auslande eine festere Tenienz versprochen hatte. Man hörte meist Briefkurse, ### etwa 1 Prozent unter Samstag lagen. Unter Albgabedruck hatten wiederum Reichsbankanteile zu ###den, und wie schon am Samstag Julius-BergerBiktien, d. h. bei letzteren ist der stärkere Kursrück###ng nur auf die technische Unzulänglichkeit des Parktes zurückzuführen, da einem Angebot von sechs #ille keine Aufnahmeneigung gegenüberstand. Auch in den Mittagsstunden änderte sich an der Abstlosen und eher schwächeren Grundstimmung der Biktien nichts. Am Pfandbriefmarkt machte da#egen die Beruhigung eher weitere Fortschritte. iuch Altbesitzanleihe und Reichsschuldbuchforderun###en konnten sich etwas erholen. Der Geldmarkt lag nverändert. Auch in den Nachmittagsstunden blieb die ichwächere Stimmung an den Aktienmärkten Das Pfund Sterling 7. Dezember 1 PId.= 73,1 3 Die Förderung der deutschen Erdölindustrie hat 1930 eine bedeutende Zunahme erfabzggggg Tonnen reichte rund 174000 Tonnen gegenüber 100#10 Lpar im Vorjahr. Diese Steigerung, die namentlich in der duktion im hannoverschen ErdölgePjgzg ergegosgeng duktion im hannoverschen, Ferdglgebiet wiedgg, nach. Dafür lieferte uie,hacht Volkenroda in Thüwurden von Jenuer bigewonnen, gegenüber rund 139 000, Tonnen Erdöl gewonuen,#gag#e##und 99 000 Tonnen in der entsprechenden Zeit des vorige Die Zahl der arbeltenden Zenen f, Dr berntsgenog. senschaftlich versicherte B gg-Milionen Reichemark Beschartert vurden,„logsched Bohrläceher 1at Vor 774 im Jahre 1929 auf 703 im Jahrganngggrüchge, Schächte in Betrieb. noch nicht folgen, da für die Verarbeitung des Dedeufende Ausdchhung, im Kalischacht Volkenroda gewonnene Erdöl, das als stark benzinhaltig gllt, die Weiterrengphperuag zut Benzin durch Hydrierung auf den Leunawerken der I. G. Farbenindustrie.-G. gesichert zu sein. Die Produktionssteigerung der deutschen Erdölindustrie hat sich im Jahre 1930 auf sämtliche Bergreviere der Provinz Hannover verteilt, die den weitaus größten Teil der Gesamtförderung auf sich vereinigt. Die größte Zunahme erfolgte in dem Revier Nordhannover, das damit an die erstgräslgepjethggt ist. Auch das kleinste hannoversche Erdolgeniet, das Bergrevier Goslar, wo sich die Erzeugung gegenüt dem Vorjahr mehr als verdoppelte, hat anteilsmäßig an Bedeutung gewonnen, während das Bergrevi Celle trotz Produktionserhöhung anteilsmäßig eine starke Einbuße erlitten hat. Neben der Erhöhung der inländischen Erdölgewinnung ist im Jahre 1930 eine außerordentheue Vermehrung der Einfuhr fremden Rohöls zu verzeichnen gewesen, das in Deutschland vorwiegend in Anlagen der ausländischen Rohöllieferanten zur Verarbeitung gelangt. sellschaft auf anderer finanzieller Grundlage forts#führen. nicht fest. Rheinisch-Weiffälische Vichmärkte vom 7. Dezember 1931. Grobvieh Oehsen Bullen Köhe Färzen 2 Ferser Kälber Schafe Schweine Ziegen . 140 143— Zegen 1 Preise für 50 kg Lebendgewicht in Reichamark rozeß schen der Ostbank rk erhalten Betrag von 3800 seidene Hemden u bezahlen. WähStadtbank an di betrag überwieser ag den Sklarek! t und Stadtbank erbei macht Lei e Heiterkeit ausseneien, unser schale mit der amen sie eine ollten.“ iherer Filialleiter areks, wie er beareks sagen, einen digt, da er ebenareks an Betrüzilfe geleistet zu zeordnete Heitder BAG. und rinnern. Er habe lassen, diese aber Sklareks findet eine Berechirde die Verhand9 Oberbubach bei m Sonntag der . Die 24jährige und deren dreiwaren, sind ern Hausbewohner dacht der Täterte Person. gung auf, verlor gestorben. In schwerem Leiden er. Meußdörfer, surde vor einiger Tod seiner Frau, sollte. Der Komrsuchungshaft geestellt hatte. #vorherrschend. Die Kurse erfuhren meist weitere Abschwächungen bis zu 1 Prozent, und nur wenige Papiere machten hierbei eine Ausnahme. Am Devisenmarkt stellte sich das englische Pfund zur amtlichen Notiz 23 Pfennig niedriger als am Samstag und wurde auf 13.75 festgesetzt. An den internationalen Devisenmärkten war das englische Pfund häufigen Schwankun##gen unterworfen, es schloß aber leicht erholt. Gegen den Dollar stellte es sich auf.26⅛ und gege Paris auf 83,18. Der Dollar war vorübergehend ausgesprochen schwach, doch konnte er sich am Spätnachmittag wieder befestigen. Die Reichsmark war weiter gedrückt, in London stellte sie sich auf 14.20, In Amsterdam auf 56.60 und in Newyork auf 23.00. Am rheinisch-weftfälischen Effektenmarkt konnte sich im Hinblick auf die zu erwartende Notverordnung das Geschäft zu Beginn der neuen Woche im Freiverkehr nur sehr zögernd entwickeln. Die Kurse waren meist wenig verändert bei kleinsten Umsätzen. Am Aktienmarkt wurden I. G. Farben 1 und Siemens, sowie von Montanwerten Mannesmann, Rheinstahls. Hösch-Köln-Neuessen und Rheinische Braunkohlen zu ungefähr letzten Kursen umgesetzt. Am heimischen Markte büßten Wintershall und Burbach bei kleinstem Geschäft je etwa 1 Prozent ein. Die für Kuxe genannten Kurse waren leicht rückgängig. Festverzinsliche Werte blieben zumeist gut behauptet. Die Pfandbriefe einiger westdeutscher Institute waren etwas gefragt.— Auch im Kölner Freiverkehr herrschte eine matte Stimmung. Amtliche Devisenkurse Berlin, den 7. Dezember 1931 Newyork: unregelmäßig Newyork, 7. Dezember. Eine einheitliche Tendenz ließ jich, guch, hügte noch nicht feststellen. Die Mür zenotigrungen waren mein vernachlüssigt. Dle znregesmägig, vorwiegend bei müteigen Pndlich: Dann wurde es vorübergehend Vormittagsstunden eine Befestigung um 1 bis.3 Poz, lar durch, von der vor Bondsmarkt konnten sich deutsche Werte weiter erDeutsche Industrieobligationen und Hnleihen in Newyork P% beutsche Bank und Oskonio Se. 1952 6½% Hapag 1940..... 6% Nordd. Lloyo 1947..... 6% Gelsenkirchen 1934...... 7% Rheinelbe Union ohne Opt. 1948 Pie Rbeia-Ret. Flesktr-Nerte 1850.:: 6% Rhein.-Westf. mit Option 1953... %o Ver. Elektr.-Werke Weslt. 1953... 6% Rhein.-Westf. Wasserwerke 1953 6½% Ver. Stahl Serie A. o. Opt. 1951 6% Karstadt 1943............. Se-Rohrpes 1s9.. zaleihe(Ganes.- Jnl.) 848 Plo De tische Reparationg, e Nga#e Oan 61% Pfeus. Stastsanlene 1851.. 5½% Deutsche Reichsanleihe(Voung) 5. Oezbr 32 67 60—70 22½ 28 Die übrigen Auslandsbörfen Die Krifis im Spiegel der Aktienbilanzen: mehr als ein Drittel Verlustabschlüsse Im Laufe des Jahres haben bereits rund 4200 Aktiengesellschaften, die ihr Geschäftsjahr am 31. D zember 1931 abgeschlossen haben, ihre Bilanz vorgelegt, von ihnen waren 3750 Industrie-, Handels- und Verkehrsgesellschaften; nur 960 konnten eine Dividende verteilen gegen 1306 im Geschäftsiahr. 4933. Mit Verlust arbeiteten ungefähr 16.5 Prozent über 10 Prozent im Vorjahr. Dieser Satz ist der höchste seit der Markstabilisierung. Die Zahl der mit Verlust arbeitenden Gesellschaften ist von rund 1100 auf 1440, das heißt über ein Drittel gestiegen; bei den mit Reingewinn arbeitenden Gesellschaften ging di Dividende zurück von 5,8 auf 3,4 Prozent, ein Tiefstand, wie er bisher noch nicht zu verzeichnen war. Die langfristige und kurzfristige Verschuldung der erfaßten Gesellschaften ist gestiegen auf.03 Milliarden Reichsmark bei einem Aktienkapital von rund 10.16 Milliarden Reichsmark. Deutsches Eisen gegen fürkischen Tabak Wie aus Kreisen des Eisenexportes geschrieben wird, liegen dort zur Lieferung für türkische Rechnung größere Anfragen auf Eisenmateria von deutschen Werken vor, und zwar handelt es sich um ganz ansehnliche Posten. Die Türkei will indessen die Abschlüsse auf den deutschen Märkten nur dann vornehmen, wenn für den ganzen Betrag oder doch für den größten Teil des Fakturenwertes, türkische Ware, hauptsächlich Tabak nsw., als Gegenwert, 4Hgjgggr Raez, material angefordert wird. Ob es aur dieser Basis einer Einigung kommen wird, steht noch nicht fest. 30—32|31—33 26—29 27-—30 22—25s23—26 Fresser Kälber a Ga. 5 do. 0. Schafe do. do. do. do. Schweine do. do. 0. do. do. de. — 1— /20-—25 —— 62-70 47.50*)49-52/46—50 30—4640—4840—45 30—4030—39s28—38 — 31—35 — 25-—99 — 46—46— 46—48/46—4845—47 46—48/45-4844—47 43—4543—46 41—44 43-45/40—4438—41 40—42—— 40—42|35—42|30—40 28-32-30—32|30-33 20—27/26-2927—29 —[22—25s23—26 —[18—21|15—21 — 33—3435—37 —[29—32|31—34 —[25—2826-30 A buosenche füier beie. Aund unn Easen: Nartiverlauf: Groösieh langeam; Kalber, Schale und Duisburger Getreidemarkt Notierungen für 100 Kilo in Reichsmark, frei Waggon Duisburg Duisburg, 7. Dezember 1931 Heute Im. Weizen...—— Inl. Roggen 70% Ostses-Hater 175-174 wunge 17—18 Ostsee-Hafer 174-174 12—15 Pomm. Haf. n. Ernte 175-184/174-184 R. ein. Hafer InI. Gerste Ausl. Weizen Ausl. Roggen Aus. Hater Ausl Gerste La Plata-Mais 188—194 23-24 175 185—19 285—30 23 178—189 18—185 175" 202 heute Cinquentino-Mais 181 Werzenmehl 97% 33—334 Weizenm. 30— 70% 25-254 Roggenm. Konzem 32-321 Roggenm. Ostmühl. 293- 305 Weizenkleie Weizenbollmehl 101-111 Roggenkleie...! 91—10 Steffens Zuckerschnitzel...! 95 Tendenz: ruhig vorige 214 33—335 35 35 30 301 314-32 95—11 105—111 95- 105 95 Gctreide- und Warenbörse in Essen (Großhandel-Börsenpreise) Die Preise verstehen sich für 100 kg waggonfrei Essen bei Abnahme von Waggonladungen Essen, 7. Dezember Senos Alres London Flegyork Rlo de Janeiro Amsterdam Brüssel Budapest Danzig delsingfors talien Jugoslawien (openhagen oso eads... 930 Schweiz Spanen Stockholm en 1Pao. Pes. 1 Pfund Dollar Milreis 100 Gulden 100 Beiga 100 Pengö 100 Gulden 100 f. M. 100 Lire 100 Dinar 100 Kronen 100 Kronen 100 Franken 100 Kronen 100 Franken 100 Pes. 100 Kronen 100 Schilling 13.73 13.77 .209.217 .242.244 169.68 170.02 58.49 58.61 73.28 73.42 82.02 .093 21.28 .393 75.67 75.17 16.48 12.47 82.18 .107 21.32 .407 75.83 75.33 16.52 12.49 81.77 81.93 35.06 35.14 75.67 75.82 58.94 59.06 13.94 14.00 .209.217 .242.244 169.78 170.12 11.0 73.28 82.02 .093 21.48 .393 77.17 76.67 16.48 12.47 81.87 35.06 77.17 58.94 43 .198 .36 168.74 58.30 73.47 81.72 10.57 22.09 81.00 112.50 112.50 16.42 85.05 81.00 81.00 58.51 73.42 82.18 .10 21.52 .407 77.33 76.63 16.52 12.49 82.03 3549 81.90 77.33/112.00 59.06 53.80 Reichabenk-lekont#ie. Lombordeste 10. London: Still und eher schwächer. Amsterdam: Freundlicher„erlaufe erholt. Brüssel: Nach schwachem Anfang gut gebessert. Mailand: Keine Börse. Zürich: Meist rückgängig. Wien: Meist schwächer. ab. Generalverlammlung der Gewerbebank Bochum Die Bochumer Gouez„rgjuin,gen einstellen muste, vor einigen Wochen Pürgergegellschaft eine außerordentiebe Vognber vorgelesk Parie. Der Statue Konch. Ernft Gläffel Nachfoiger summings Der Aufsichtsrat des Norddeutschen Lloyd In Bremen teilt mit, daß Generaldirektor Ernst Glässel den Vorsitz im Vorstand dieser Gesellschaft übernommen hat, und daß Direktor Adolf Stadtländer zum stellvertretenden Vorsitzenden berufen worden is Einschränkung der Eisenausfuhr Die Auswirkung der Pfundentwertung und das weitere Absinken der Preise auf den Eisenmärkten hat den Stahlwerksverband veranlaßt, die Ausfuhr weiter zu drosseln. Ein stärkerer Wettbewerb der englischen Werke ist in den preislich nicht gebundenen Erzeugnissen noch nicht festzustellen. Die internationalen Verkaufsverbände, denen auch England angehört, haben den englischen Werken für gewisse Absatzgebiete hinsichtlich der Preisbildung Zugeständnisse gemacht. Im übrigen wird aber für die Preisfestsetzung an dem Goldstand festgehalten. Inländ Weizen.. " Roggeg.. Pomm. Weid-Hafer Ausländ. Weizen " Roggen " Hafer. " Gerste Inl. Sommergerste Plata-Mais Pl.-Cinquant. Mais Tendenz: abwartend else e Vezenmehl mit a8#.88 Austa schweizen 35.-35.7 35.-35.7 2 5 213 Mbzschutc hbogennen= uog 13106113 19.0/weizenbollmehl 10.-12.0s10.-12.0 —. Roggenkleie.-10.0.-10.5 Trockenschnitzel.0.5.-.5 Steffenszuckerschn..-10.0.-.5 bauta 1 uud0s esene 13—19 18.5 18.0 18.5 210 21.5 Berliner Produktenbericht Berlin, 7. Dezember 1931 Amtich lungenente tmoe. sonst per 100 und Oelsaaten per 1000 Kilogramm. Kilogramm festgehalten. Quer durch die Wirtschaft Im Alter von 34 Jahren starb nach voraufgegangener Magenoperation infolge Herzschwäche Dr. Johannes Meuren, stellvertretender Syndikus an der Kölner Börse, Er ür am 4. Januar 1897 in Köln gehoren, und seit März 1923 an der Kölner Industrie- und Handelskammer tätig. * Die Warenhausumsätze im Oktober 146 Prozent unter dem Stand Hoetrugrigr PAustau gegenersten Hälfte des Jahres günstiger lagen. * In der Gläubigerversammlung der Brennaborwerke .=G. in Brandenburg a. d. H. wurde ein Status Oktober vorgelegt, in dem die Gesamtaktiven mit 16 Millionen Reichsmark beziffert werden, davon freie 10.67 Millionen Reichsmark. Die Gesamtpassiven betragen 16.36 ais 6 Milionen Reichsmark Forderungen eingegangen, vo. durch die zur Pröffntgrrgich, ggteleghe weurdgreng rgsäg „PPe Weizen märk. 217 219 Roggen märk.[194-197/195—198 NeueWintergerste 156—166 158- 168 Hater mark., 138.-143 438-145 Weizenmehl 27.-31.727.-32.0 Roggenmehl 70% 26. 8 28. 8 27.9 29.0 Weizenkleie...910.2.3 10.2 Roggenkleie 10.-10.|10.2 10.7 Viktoriaerosen[23.0 30.6/23.-30.0 Kleine Erosen /24 027.024 0 27.0 neute vonge Futtererbsen. 117.0 19 0/17.0 19.0 Peluschken.. 17.0 19 017 019·0 Ackeroonnen.. 16 5 18 0/16 5 18 0 Wicken.... 17.0 20 O170200 Blaue Lupinen[11 0125111.0 12.5 Gelbe Lupinen[13.0 15 0/13.0 15.0 Seradella neu—.—.—. Rapskuchen—.—.—.—. Leinkuchen /12.-12.9s12.-13.1 Trocken-Schaitzei 6. 10-.20 6. 10-.20 Kartoffeltlocken—.—.—.—. Berliner Metallnotierungen Berlin, den 7. Dezember 1931 Pestuer Vehchterterihten. und Bezahlung für je 100 Klogramm) Elektrolstkupfer(wirebars) prompt, eit Hamburg. Bremen oder Rotterdam......... Orginalhöttenalumingzin 83.- 99%, in Blöcken desgl. in Walz- oder Drantbarren Banka-, Straits-, Australzinn in Verkäuferswahl Höttenzinn, mingestens 99% Reinnickel, 98-99% Antimon-Regulus Silber, 1 Kllogramm, ca. 1000 Feinheit Golc, io Gramm...,: Hrgggi.... Altplatin per Gramm(Abfälle) Circapreis. Techn. reines Platin per Gramm. Dstailoreis K— 7. Dezember 65.00 170.00 174.00 350.00 T. Dezember 65.00 170.00 174.00 350.00 50.00—52.00 50.00—52.00 40.50—44.60 40.50—43.50 Westhilen und rihenm eine Belohnung ausgesetzt. Die Täter sind bisher gurgeln mit dem Versuch überzeugt, Nachahmunger. Schwerer Verkehrsunfall in Dortmund Dortmund, 7. Dezember. Samstag nachmittag befuhr der noch nicht 18 Jahre alte Kraftfahrer Karl D. mit seinem Kraftdreirad in sehr schnellem Tempo die abschüssige Hohestraße. Kurz vor der Euhausstraße mußte D. plötzlich stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei verlor er die Gewalt üver ein Fahrzeug, geriet auf den Bürgersteig und sauste gegen die hohe Fensterscheibe des Kaisers=Kaffee=Geschäfts, wobei auf dem Bürgersteig vier Personen mitgerissen wurden. Die Schaufensterscheibe wurde zertrümmert. Alle vier Personen wurden verletzt. Der zur Zeit erwerbslose Johann S. erlitt so schwere innere und äußere Verletzungen, daß er in ein Krankenhaus gebracht werden mußte. Explosion im Postamt Unna Unna, 7. Dez. Im Schalterraum des Postamts explodierte ein Paket. Ein junges Mädchen erlitt dabei so schwere Brandwunden, daß es dem Krankenhaus zugeführt werden mußte. Das Buhlikum stürzte panikartig aus dem Raum. Der Brano konnte von einem Beamten gelöscht werden. Die polizeilichen Ermittelungen ergaben, daß es sich um ein mit einem Mechanismus versehenes Paket handelte, das in einem Fahrradschlauch Schwarzpulver enthielt. Man nimmt an, daß bei der durch die Explosion entstandenen Verwirrung ein Raubüberfall ausgeführt werden sollte Die Oberpostdirektion hat auf die Ergreifung der Täter eine Belöhnung ausgesetzt. Die Täter sind bisher noch unbekannt. Vom Förster erschossen Beckum, 7. Dezember. In den Waldungen des benachbarten, zum Kreise Wiedenbrück zählenden Westerwiehe verfolgte der Förster Kleinmeyer eine Gruppe Hasen, die ihm plötzlich in dem Nebel aus Gesichtsweite kamen. In einiger Entfernung gewahrte er dann einen dunklen Punkt auf den er zielte, da er annahm, es handele sich um Jagdwild. Mit erschütterndem Aufschrei brach dann aber ein Mensch getroffen zusammen, der sich am Waldesrand mit Erdarbeiten beschäftigte. Es handelt sich um den Arbeiter Isenhorst, der einen Graben zu legen hatte. Der Förster hatte ihn in der kauernden Stellung, vor allem aber ob des starken Nebels, nicht erkennen können. Katholikentag Essen 1932 des Lokallomites Iür perzgen Zahre nam u. bis 4. statt, der bekanntlich im nachsten Huhre, vom..—#4. September in Essens Mauern abgehalten wird. Der Kardinal übernimmt das Protektorat Die Versammlung wählte zum Vorsitzenden des Lokalkomitees## studiendirektor Dr. Fischer, worauf alsdann oie übrigen Mitglieder des Komitees bestimmt wurden. Um 115000 Mark betrogen Düfseldorf, 7. Dezember. Bei der Düsseldorfer Filiale der Commerz= und Privatbank kam man berrt gerischen Machenschaften des Bankprokuristen Klöckner auf die Spur, der ein Neffe des bekannten Industriellen Peter Klöckner sein soll. Klöckner hatte sich mit einem Großkunden der Bank in größere Spekulationen eingelassen. Etwaige Gewinne gollte, man unter sich teilen, bei Verlusten sollten die Geschufte auf die Bank verbucht werden. Die Geschäfte der beiden sind jedoch nur verlustbringend gewesen. Die Bankleitung gibt bekannt, daß es sich um einen Betrag von 115 000 Reichsmark handele. Man will sich an dem Bankdepot des Großkunden schadlos halten und hat im übrigen Anzeige gegen den Prokuristen erstattet. Politik mit Waffen Wieder politische Gewalttaten Wuppertal, 7. Dezember. In der Nacht 23 Uhr, wurde in einem Kaffeehaus ein Nationalsozialist, der einen Kellner bedroht hatte, von Hand hatte. anderen Demonstranten wurde ebenfalls eine Waffe entdeckt, aus der dieser bei der Verfolgung mehrere Schüsfe auf die Beamten abfeuerte. Ein Beamter wurde am Fuß verletzt. Der Täter entkam. Die Randsiedlungen in Köln Köln. 7. Dezember. Beigeordneter Dr. Greven sprach Fehler zu begehen, aber man dürfe nicht verkennen, daß in der ganzen Sache ein gesunder Kern stecke und die Notwendigkeit vorliege, Kleinsiedlungen zu, schaffgnz türlich auf hygienischer Grundlage. Dr. Greoen betonte, daß die Erwerbslosigkeit in Köln eine Dauererscheinung sei. Der Bedarf an Kleinwohnungen sei hier noch außerordentlich groß, et 10 000 Kleinwohnungen fehlten. Für die praktische Durchführung der Randsiedlungen habe man die Mittel für rund 1000 Siedlerstellen beantragt.— Direktor Kreis von der Gemeinnützigen AG. für Wohnungsbau gab eine Uebersicht über Typ und Grundriß, die in etwa der ländlichen Bauweise angepaßt sind. Kleine Provinz-Rundschau □ Abgesagte Lohnverhandlungen im Nachener Steinkohlenbergbau. Die für Montag angesetzt gewesenen Verhandlungen über die Kündigung der Lohnordnung für den Aachener Steinkohlenbergbau sind mit wücksicht auf die ungeklärten politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse bis auf weiteres vertagt worden. I Auf der Straße erschossen. In Duisburg=Hamborn wurde der Arbeiter Johann Greiner aus der Schillerstraße von einem Arbeiter nach einer kurzen Auseinandersetzung durch einen Schuß schwer verletzt. Greiner starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Als der Täter wurde der zurzeit erwerbslose 25jährige Bergmann Anton Osicki aus der Knappenstraße 57 ermittelt. Es wird nach ihm gefahndet. I Zwei Wohnhäuser abgebrannt. Auf bisher noch ungeklärte Weise brach in dem Wohnhaus des Kapitäns Hagemeier in Kleinenbremen Feuer aus, das infolge des starken Windes sehr schnell um sich griff und auch auf das benachbarte Wohnhaus des Arbeiters Steinmann übersprang. Beide Häuser wurden vollständig eingeäschert. Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Lcenst, Spter undd Eye de Dienstag, 8. Dezember 1931 Gegen den BDR.-Voritand Der Landesverband Rheinland-Weittalen proteltiert Am Sonntag fand in Düsseldorf eine Tagung der Gaue, Bezirke und Vereine des Landesverbandes Rheinland=Westfalen im BDR. statt, die sehr gut besucht war und sich in erster Linie mit der Erhöhung der Bundesabgaben befaßte. Die Versammlung sprach sich scharf gegen eine Erhöhung des Bundesbeitrages aus, der mit der langjährigen katastrophalen wirtschaftlichen Lage nicht in Einklang zu bringen sei und der bei besserer Arbeit seitens der Bundesleitung auch nicht erforderlich geworden wäre. Der Landesverband weigert sich, diese Abgaben zu entrichten und hat einen dementsprechenden Beschluß bereits an den Bund weitergereicht.— Der Landesverband Rheinland=Westfalen umfaßt rund 5000 Bundesmitglieder, deren Wünsche natürlich nicht ohne weiteres zu den Akten gelegt werden können, auch wenn erklärt wird, es sei nicht die Gründung eines westdeutschen Verbandes im Falle der Abweisung geplant. Vom Turf Enghien, 7. Dezember 1. Rennen: 1. Paray le Monia(Warren), 2. Le Magicien, 3. Vizille. Toto: S. 31, Pl. 16, 23. 2. Rennen: 1. Pique Nique(Riolfo), 2. Framboise, 3. Gloria III. Toto: S. 103, Pl. 35, 412, 20. 3. Rennen: 1. La Vimeuse(Maubert), 2. Les Rameaux III, 3. Buzancy. Toto: S. 73, Pl. 23, 40, 30. 4. Rennen: 1. Grand Savoyard(Hamel), 2. Dernier Nandi, 3. Ibuire. Toto: S. 39, Pl. 24, 28. 5. Rennen: 1. Tradition(Sentier), 2. Double Dutch, 3. Clarawood. Toto: S. 146, Pl. 30, 17, 21. 6. Rennen: 1. Mameluck II(Frigoul), 2. Cryptomeria, 3. Ondine II. Toto: S. 21, Pl. 12, 15, 72. Kurze Sportschau Deutscher Damenstaffel=Rekord. Im Rahmen des Düsseldorfer Wasserballturniers gab es neben dem Rückenrekord von Fräulein Sasserath eine neue deutsche Staffelbestleistung durch die Damenmannschaft des Rheydter Schwimmvereins 03. Die westdeutschen Damen schwammen über 3X100=MeterLagen mit:25 einen neuen deutschen Rekord heraus, der eine Zehntelsekunde besser als die alte Bestleistung von Nixe Charlottenburg ist. Charlier(Deneef siegen in Breslau. Einen ausgezeichneten Erfolg hatte die Breslauer Jahrhunderthalle mit ihrem 3. diesjährigen Renntag. Die Halle war fast ausverkauft. Das von zwölf Mannschaften bestrittene Dreistunden=Rennen nahm einen kampfreichen Verlauf. Das Ergebnis war: 1. Charlier Deneef, 52 Punkte (134,826 Kilometer), eine Runde zurück: 2. Preuß Resiger 23, zwei Runden zurück: 3. Thierbach Siegel 38, 4. Rieger(Tietz 17, 5. Kuke Knöfel 17, 6. Junge Walz 15, 7. Choury Fabre 3, drei Runden zurück: 8. Kroll Maidorn 18, 9. Gebr. Wolke 15 Punkte. Richli Buschenhagen in Basel erfolgreich. In der gut besuchten Baseler Sportarena wurde am Samstag abend anläßlich des zweiten diesjährigen Renntages ein 500=Runden=Mannschaftsrennen für Berufsfahrer ausgetragen, das mit dem sicheren Siege der deutsch=schweizerischen Mannschaft Richli Buschenhagen endete. Eine andere kombinierte Mannschaft endete mit Funda Gilgen auf dem zweiten Platz. Das Ergebnis war: 1. Richli Buschenhagen,:06:02,4 Stunden, 81 Punkte, 2. Funda)Gilgen, 47 Punkte, 3. Raes Billiet 34 Punkte, 4. Renaud(Dinkelkamp, 16 Punkte; eine Runde zurück: 5. Bulla Bühler, 20 Punkte, 6. Blattmann Merlo, 6 Punkte, 7. H. Suter Rielens, 6 Punkte; zwei Runden zurück: 8. Faes Altenburger, 7 Punkte. Deutsche Boxniederlagen in Zürich. Eine recht mäßige Vorstellung gab bei den Berufsboxkämpfen in Zürich der Breslauer Schwergewichtler Emil Scholz gegen den ausgezeichneten amerikanischen Neger Tarante. Der Deutsche hatte bald heraus, daß er seinem Gegner nicht gewachsen war und täuschte noch in der ersten Runde einen.=o vor. Scholz vermochte jedoch nicht das sehr aufmerksame Schiedsgericht zu täuschen, das zur Strafe seine Börse einbehielt. Die neuerliche Begegnung im Fliegengewicht zwischen Schäfer (Dortmund) und dem Franzosen Barras endete mit dem Punktsieg von Barras. Wanne-Eickeler Sportbrief Der bisherige Verlauf der Pokalwettbewerbe vermochte in hohem Maße der Spielstärke der ersten Bezirksklasse Geltung zu verschaffen. Die Spiele haben gezeigt, daß praktisch zwischen den besten Mannschaften der Bezirksklasse und dem Durchschnitt der Sonderklasse kaum ein wirklicher Unterschied besteht. Die tüchtigen Wanner„Preußen“ schalteten zum zweiten Male auf fremdem Gelände einen Bezirksligisten von Ruf aus.„Alemannia“ Dortmund hielt durch größere körperliche Härte eine Halbzeit lang das Spiel offen. Dann diktierte die kultiviertere Angriffstaktik der Wanner vollkommen den Verlauf, die Stürmer schossen aus allen Lagen und schafften bis zum Abpfiff einen sehr schönen Sieg von:2 Toren. Der TB. Eickel mußte die letzten Reserven herausgeben, um die starke SpVg. Welper auf dem ungewohnten Rasen des Eickelplatzes aus dem Rennen zu werfen. Die SpVg. Röhlinghausen zeigte im Gesellschaftsspiel gegen Eintracht“ Essen starke Verbesserungen und siegte leicht:1. Der Wanner Neuling„Union=Ost“ machte in seinem zweiten Spiel eine sehr gute Figur und holte gegen den Ortsrivalen„Rasensport" ein:=Unentschieden heraus. Der SV. Wanne 1911 gab in Marmelshagen ein recht ansprechendes Gastspiel und bezwang„Phönix“ Bochum mit:0. Der Handballsonntag brachte den Wanne=Eickeler Mannschaften die erwarteten Erfolge. SpVg. Röhlinghausen bezwang„Germania“ Herne:2, während der Spitzenreiter TB. Eickel Castrop 11 mit 11:1 Toren deklassierte. Nach sehr langer Pause veranstaltete die Vereinigung„Faustkämpfer Schmeling“ einen Klubkampf und gewann gegen die BGG. Essen nach schönGefechten:5. Im Hauptkampf schlug Nidzolka Das Ziel verfchlt Eine Kampfszene aus dem Spiel TuS.— Preußen 07:2. Der Halblinke des TuS. hat zwar, bevor es der Preußen=Verteidiger verhindern konnte, schießen können, aber der Ball nahm nicht den Weg aufs Tor, sondern flog daneben. Sport der Heimat Lokaler Ringkampf Bochum=West— Polizei SV. Bochum 22:10. Im Saalbau Sigger standen sich am Samstag abend die beiden Ringermannschaften BochumWest und Polizei SV. Bochum gegenüber. Der Kampfabend brachte harten und spannenden Sport, den die Kraftsportler aus Bochum=West durch ihre größere Erfahrung für sich entscheiden konnten. Bereits im ersten Gang lag Bochum=West mit 12:4 im Vorteil. Indessen kam die Polizei im Halbschwergewicht durch ein Fehlurteil des sonst so guten Kampfrichters um den Sieg. Der zweite Gang endete 10:6 für Bochum=West. Die Kämpfe nahmen folgenden Verlauf: Bantamgewicht: Moritz(.) bezwang Stubiwins(Pol.) in beiden Gängen in vier bzw. eine Ninute. g..(B) Mt. Federgewicht: Schachte(Pol.) unterlag im ersten Gang gegen Rutkowski(.) nach zwei Minuten, um im zweiten Gang den Sieg Sawischlewski(.) in 1½ Minuten zu überlassen. Leichtgewicht: Im ersten Gang unterlag Balzer(Pol.) nach sechs Minuten gegen Hogenkamp(.), um im zweiten Gang gegen Rutkowski(.) unentschieden zu kämpfen.— Lindhorst(Pol.) machte gegen Lotz(.) Unentschieden, während Heyer(Pol.) im zweiten Gang Lotz(.) bereits nach einer Minute bezwang. Weltergewicht: Im ersten Gang rangen Sandmann(Pol.) und Schwonke(.) unentschieden, während Sandmann im zweiten Gang nach 2½ Minuten Sieger blieb. Mittelgewicht: Watzke(.) bezwang Stemmann(Pol.) im ersten Gang nach fünf Minuten, jedoch langte es im zweiten Gang nur zu einem Unentschieden. Halbschwergewicht: Holzmann(.) blieb in beiden Gängen über Jansing(Pol.) erfolgreich. Schwergewicht: Kraska(Pol.) setzte Völker (.) energischen Widerstand entgegen, ohne aber zwei Niederlagen verhindern zu können. Unverdient geschlagen „Boxring 29“ verliert in Gelsenkirchen:10 Samstag weilte der„Boxring 29“ als Gast bei dem Boxklub Schalke 96 in Gelsenkirchen. Die Bochumer waren den Schalkern technisch überlegen, das Resultat entspricht nicht den Leistungen. Die 29er wurden im Fliegen= und Federgewicht durch die Urteile benachteiligt. Kirstein, der hoch in Führung lag, gab durch Unfairneß seines Gegners den Kampf verständlicherweise auf. Der Hauptkampf wurde bestritten von Gaumeister Birnat(96) und Damaschke(29). Damaschke zwang seinen Gegner in der ersten Runde bis neun zu Boden, hatte sämtliche Runden für sich und wurde nach großem Kampf Sieger. Im Gesamtergebnis siegte Gelsenkirchen mit 10:6 Punkten. Deutsche Jugendkraft Da es dem Schluß der Spielserien entgegengeht, hatte man angenommen, daß wenigstens in einigen Gruppen der Gauklasse der Gruppenmeister ermittelt würde. Aber nur in der Gruppe 1 steht der Meister fest. Der Neuling„Westfalia" Langendreer hat diesen Titel errungen. Er siegte über Wiemelhausen mit:2. Die „Antonen“, die bisher auf den Meistertitel gerechnet hatten, sahen sich in dieser Hoffnung getäuscht, da„Adler" Dahlhausen mit einer wider Erwarten guten Mannschaft das Spiel durchführte. Allerdings war den Gästen aus Dahlhausen das Gl* hold sie siegten?:1 Einnen (Schalke 04) den Essener Stadtmeister Groß nach Punkten. Der Bochumer Federgewichtler Jestett gestaltete den Einlagekampf gegen Pries(Wanne) unentschieden. Im Ausscheidungskampf um die Jugendmeisterschaft unterlag Piotrowski III(BSK. 19) gegen Knauf(Herne 22) nach Punkten. „hchaufen das Glück holb, sie siegten:1. Eine hohe Niederlage mußten die„Teutonen“ aus dem Ehrenfeld hinnehmen.„Rasensport“ Weitmar fertigte sie mit:3 ab. Dieser Sieg ist umso überraschender, als die„Teutonen" bis zur Halbzeit mit:1 in Führung lagen. In der vierten Gruppe der Gauklasse siegte„Arminia“ Bochum über Tub. Hamme mit einem knappen:2.„Saxonia“ Grumme konnte wieder einmal siegen und zwar mußte sich„Preußen 11“ Bochum mit:6 vor den Grummern beugen. In der Städtischen Badeanstalt kam der Klubkampf der Bochumer Deutschen Jugendkraft gegen Lüding= hausen und Witten zum Austrag. Bochum hatte Gelegenheit, die letzte Niederlage in Lüdinghausen wieder auszugleichen. Die Wittener Schwimmer mußten sich darauf beschränken, mit den Bochumern gleichzustehen. Die Leistungen waren: Senioren=Rückenschwimmen, 100 Meter: 1. Druggner(Bochum) 1,43,4 Minuten. Senioren=Brustschwimmen, 100 Meter: 1. Dolle(Bochum) 1,30,9 Minuten. Senioren=Freistil, 100 Meter: 1. Timm(Witten) 1,18 Minuten. Strekkentauchen: 1. Kinold(Bochum) 46 Meter in 49,1 Sekunden. Wasserballspiel Witten—Lüdinghausen, 2. Mannschaft:2(:). 25 Jahre DjK. von St. Joleph Die Abteilung für Bewegungsspiele des Jünglingsund Jungmännervereins der St.=Josephs=Pfarrei feierte am vergangenen Sonntag schlicht und einfach, wie es den Zeitverhältnissen entspricht, im großen Saale des Waisenhauses ihr 25. Stiftungsfest. Zu einer Feierstunde hatten sich die Jünglinge, Jungmänner und deren Angehörige im Waisenhaus eingefunden. Ein fein zusammengestelltes Programm zeugte von der Schaffensfreudigkeit in der AfB. Die Begrüßung der Anwesenden erfolgte durch den Bezirksleiter Lehrer Duchene. Die Festrede wurde gehalten vom Vorsitzenden des Gaues Vikar Drews. Er gedachte zunächst der verstorbenen Mitglieder. Der Redner sprach über Aufgabe, Ziele und Wege der DIK. Die Körperarbeit sei nicht Selbstzweck, sondern sie wäre zugleich Arbeit an der Seele. Alles zur Ehre Gottes. Der Gründer der Abteilung, Wienold, wurde ganz besonders geehrt. Der Jubilar richtete warme Worte an die Festteilnehmer. Er führte aus, daß die Abteilung in St. Joseph die Kerntruppe sei im Bezirk Bochum, ja sogar im Gau. Den Reden folgte ein Theaterstück, das allgemeinen Beifall fand. Die Turnabteilungen zeigten Uebungen am Pferd, während auch hervorragende Leistungen am Barren gezeigt wurden. Musik= und Liedervorträge füllten die Pausen aus. Die Feierstunde klang aus mit dem Liede„Kein schöner Land“. Jubelfeier im STV. Werne Aus Anlaß der Wiederkehr seines 25. Gründungstages gab der STV. Werne am Sonntag abend in den Sälen seines Vereinsheims„Zur Deutschen Flotte“ eine schlichte, aber würdige Festfeier, zu der außer den zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Gönnern der Vertreter der Stadtverwaltung Bochum, Stadtinspektor Surhoff, der Vertreter der Ortsverwaltung, Stadtoberinspektor Bald, der Vertreter des Rasensportverbandes Bochum, 1. Vorsitzender E. Girsch, und einige Vertreter befreundeter Nachbarvereine erschienen waren. Musikalische Darbietungen leiteten den Abend ein, der dann durch herzliche Begrüßungsworte des ersten Vorsitzenden, Dipl.=Ing. Wortelmann, eröffnet wurde. Nach der Verlesung der zahlreichen Glückwunschschreiben durch den Geschäftsführer Golücke hielt der erste Vorsitzend. die Festansprache, in der er der Vergangenheit gedachte und das Ideal der Sportbewegung, den Kameradschaftz. geist herausschälte. Im Auftrage der Stadtverwaltung Bochum sprach dann Stadtinspektor Surhoff, der neben seinem persönlichen Glückwunsch vor allem die Grüße und Wünsche des Sportdezernenten, Stadtbaurats Diefenbach, übermittelte. Stadtoberinspektor Bald sprach für die Ortsverwaltung Werne. Er fand besonders dankbare Worte der Anerkennung und verband mit seinem Glückwunsch die Gratulation des früheren Bürgermeisters Hülsiep. Der erste Vorsitzende des„Rasensportverbandes", Erich Girsch, feierte in begeisterten Worten das Werk des STV. Werne. Die Vertreter der einzelnen befreundeten Vereine ergriffen dann das Wort, um dem Jubelverein weiteren guten Erfolg in der Sportbewegung zu wünschen. Einen besonderen Höhepunkt erreichte die Festfeier mit der Ueberreichung der Ehrennadeln des Westdeutschen Spielverbandes, die Erich Girsch vornahm. Er konnte den Mitgliedern: Ehrenvorsitzendem Surhoff, dem alten STV.er Heinrich Schäfer und dem Spielausschußobmann Kleine die Ehrennadel überreichen. Die Feier klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus. SC. Hordel— BfB. Werne:4. Der Tabellenletzte kam auch in diesem Treffen gegen den mächtig aufgekommenen VfB. Werne nicht so recht in Schwung. der ersten Halbzeit behauptete sich der Platzverein sehr gut. Bis zu diesem Zeitabschnitt wußte keine Mannschaft erfolgreich zu sein. Dann rang sich die forsche, geschickt aufgebaute Spielweise der Gäste mehr und mehr durch. Polizei=SV. Bochum— SuS.„Wilhelmshöh“:4. Ein sehr erbittertes Freundschaftsspiel entspann sich zwischen diesen Mannschaften. Der Bochumer Angriff brachte die größere Durchschlagskraft auf, die diesen Kampf entschied. Der Gast aus Langendreer schlug sich gegen den Klassenhöheren besser als erwartet wurde. TV. Eickel— SpV. Welver:0. In der gestrigen Pokalspielrunde erlitten die Welperaner, nachdem sie den SC. Dahlhausen und den Hattinger Sportverein besiegt hatten, eine Niederlage. Die ihnen mitgegebenen Aussichten waren überaus gut, aber die Eickeler Mannschaft war in Hochform und machte alle Hoffnungen durch einen:=Sieg zunichte. Welper hätte es möglicherweise sogar zum Siege gebracht, wenn der etwa 15 Minuten vor Spielende für Welper gegebene Elfmeterball verwandelt worden wäre. Zahlen sprechen Tabellen der unteren Klaffen Bis auf einige ausgefallene Spiele ist die erste Serie beendet. In der Gruppe 1 haben sich Harpen und Riemke an die Spitze gesetzt, während in der Gruppe? sich der SC. Altenbochum einen knappen Vorsprung gesichert hat. In der ersten Gauklasse hat Wilhelmshöh die Tabellenführung. Die Wertungsskalen haber folgendes Aussehen: 2. Bezirksklasse Gruppe 1: Vor dem.-o. Der englische Schwergewichtler Guardsman Gater, der mit übertriebener Propaganda als Wunderboxer und gleichwertiger Gegner des deutschen Europameisters Hein Müller angekündigt war, gab in der Westfalenhalle am Sonntag eine mehr als klägliche Vorstellung. Müller machte nicht viel Federlesens mit ihm. Er schlug ihn schon in der ersten Runde zu Boden und nach vielen anderen Niederschlägen in der vierten Runde blieb der Deutsche..=Sieger. Das Bild zeigt den Engländer in der vierten Runde kniend, sich von einem Treffer erholend, am Boden, während Müller die neutrale Ecke aufsucht. Verein: SC. Altenbochum Weitmar 09 SV. Herbede Dahlhausen 16 „Concordia" Bochum=West VfL. Winz=Baak „Tura“ Eppendorf SpSp. Stiepel Querenburg Verein: Wilhelmehoh „Union“ Heven Post=SV. Tuc. Kornharven „Fortuna" Weitmar „Ruhrtal" Bredenscheid Gruppe 2: Spiele gew. un. verl. Tore Punkte 9 6 8 0 23:9 15:3 8 4 2 2 13:11 10:6 9 4 2 S 12:11 10:8 7 8 8 1•9:5 8" 4 0 4 19:15:8 6 8 1 2:7:5 9 S 1 5 17:16:11 7 2 1 4:10:9 7 1 1 5 11:23:11 6 1 0 5:12:10 1. Gauklasse: Spiele gew. un. verl. Tore Punkte 7 6 0 1 29:11 12:2 7 5 0 2 21:14 10:4 6 8 1 2 14:9:5 7 4 0 S 25:12:6 7 8 1 3 13:15:7 7 2 0 5 13:18:10 7 2 0 5:31:10 Handballbezirksklasse: Gruppe Bochum: Verein: Spiele gew. un. verl. Tore Punkte MVV. Linden 12 11 1 0 74:20 23:1 Polizei=SV. 11 10 1 0 63:23 21:1 Witten 92 13 5 S 5 33:39 13:13 Haitinger SV. 18 5 8 5 22:39 13:13 STV. Werne 13 5 1 7 42:54 11:15 Henrichshütte 12 8 8 6 39:35:15 TuS. Bochum 18 8 8 7 45:37:17 SV. Herbede 18 0 1 12 11:44:25 Deutsche Turnerschaft Abschluß im Fechten Den Schluß der diesjährigen Wettkampfveranstal tungen bildete am Sonntag in Hagen das Fechten Mittelstufe innerhalb der Nord= und Südwest=Gaugruppen des DT.=Kreises 8a(Westfalen=Lippe). 12 Fechterinnen und 23 Fechter aus Münster, WanneEickel, Bochum, Castrop, Hagen und Lüdenscheid rangen um den Aufstieg zur Oberstufe im Florett. Die aus der letzten Anfängerprüfung hervorgegangenen Fechter und Fechterinnen lieferten ihren Gegnern aus der alten Mittelstufe scharfe Gefechte. Die Fechter mit den höchsten Punktzahlen fochten dann in einer Endrunde, die zum Aufstieg in die Oberstufe berechtigt, auf je 5 Treffer um den Rang. Rangfolge der Fechter: 1. P. Rosenkranz(TV. 48 Bochum) mit 7 Einzelsiegen, 14 erhaltenen und 35 gegebenen Treffern, 2. Wernau(TV. 74, Castrop) :23/30, 3. Buschmeier(TV. 62 Münster):26/32, 4. Hobel(TG. Eickel):26/26, 5. Schneider(TG. Eickel:27/24, 6. Oellig(TG. Eickel):28/22, 7. Hahn(TV. 48 Bochum):31/23, 8. Grothues(TO. Eickel):33/11. Rangfolge der Fechterinnen: 1. Frl. Schulze (AHT. Hagen) nach Stichkampf, 2. Frau Westhoff (TV. 48 Bochum):9/18, 3. Frl. Moritz(TV. 48 Bochum):13/17, 4. Frl. Wirtz :14/11, 5. Frl. Löscher(TV. 62 Münster):20/5. Wichtige Sportveranftaltung Tennisabteilung des TuS. Sonntag, den 13. Dezember 1931, werden die Stadtmeisterschaften im Tischtennis in den Sälen des Parkhotels Haus Rechen ausg, tragen. Die Meisterschaften sind offen für alle Bochumer. Nennungsschluß: Donnerstag, den 10. Dezember, 19 Uhr. Nennungsformulare sind im Parkhotel erhältlich.(51503 ezember 1931 erste Vorsitzend. ngenheit gedachte Kameradschafts. Stadtverwaltung irhoff, der neben allem die Grüße dtbaurats DiefenBald sprach für besonders dank. band mit seinem eren Bürgermei„Rasensportvereisterten Worten ter der einzelnen is Wort, um dem der Svortbewe. öhepunkt erreichte Ehrennadeln des Girsch vornahm. itzendem Surhoff, id dem Spielaus. überreichen. Die isammensein aus. der Tabellenletzte n mächtig aufge. in Schwung. In Platzverein sehr keine Mannschaft e forsche, geschickt und mehr durch. zilhelmshöh“:4. iel entspann sich sochumer Angriff auf, die diesen ndreer schlug sich wartet wurde. In der gestrigen r. nachdem sie den portverein besiegt itgegebenen Ausickeler Mannschaft hoffnungen durch es möglicherweise etwa 15 Minuten Elfmeterball verien Klaffen ist die erste Serie h Harpen und d in der Gruppe? jappen Vorsprung se hat Wilhelmsungsskalen haber verl. Tore Punkt 16•2 13:3 20:4 13:7 21:23 10:6 19:18:7 12:16 30:14 21:24 20:22 14:25 13:19 •9 :10 :10 :11 :11 :14 verl. Tore Punkte 0 23:9 15:3 2 13:11 10:6 8 12:11 10:8 1:9:5 4 19:15:8 2:7:5 5 17:16:11 4:10•9 5 11:23:11 5:12:10 verl. Tore Punkte 1 29:11 12:2 2 21:14 10:4 2 14:9:5 3 25:12:6 3 13:15:7 5 13:18:10 5:31:10 verl. Tore Punkte 0 74:20 23:1 0 63:23 21:1 5 33:39 13:13 5 22:39 13:13 7 42:54 11:15 6 39:35:15 7 45:37:17 12 11:44:25 Ein sanfter Tod erlöste heute morgen von schwerem Leiden meinen lieben Mann, unsern guten Vater, Schwiegervater. Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, den Berginvaliden Wilelnt Burg nach 38jähriger, glücklicher Ehe, im Alter von 61 Jahren. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen 5 und Bergen, den Bochum-Riemke, Herne, Bochum 6. Dezember 1931. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 9. Dezember 1931, nachmittags 4 Uhr. vom Trauerhause Brünselstr. 16. aus statt.(51460 Ein treues Mutterhers hat ausgelitten. Samstag nacht erlöste der liebe Gott unsere innigstgeliebte, stets noch treusorgende Mutter, Großmutter, Urgroßmutter. Schwester und Tante Frau Wwe. Heinric Sophie geb. Schlummer von langem Leiden, jedoch unerwartet, im 80. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Die Hinterbliebenen Bochum,.-Riemke, Essen, Letmathe, Hohenlimburg, Kreuztal, den 7. Dezember 1931. Die Beerdigung findet heute, Dienstag. nachmittags 2¼ Uhr. vom Trauerhause Malteserstraße 22, aus statt. Trauerfeier ¼ Stunde vorher. Gott der Herr nahm heute abend 9 Uhr unseren lieben Vater, Schwiegervater. Großvater und Onkel, den wohlachtbaren Franz Brandner nach kurzem Leiden, gestärkt mit den Heilsmitteln der kath. Kirche, zu sich in die Ewigkeit. Bochum. Elberfeld, 6. Dezember 1931. Die Beerdigung findet statt Donnerstag, nachmittags 3 Uhr. vom Sterbehause. Laer. Eulenbaumstraße 165. aus.„ Das Seelenamt ist Donnerstag rrüh 7¾ Uhr in der Pfarrkirche zu Laer.(51440 S.* Nachrichten Verlobte: Trude Heutelbeck mit Otto Hebenstreit, Iserlohn und Radebeul. Lilly Grossens mit Ernst Klein, HamA Vorv. Guddgt um Vermahlte: urtur Niehammer, mit Paula Funke, Kalk und Bredeney. Otto Märtens mit Hilde Kämper, Duisburg. Gestorben: Heinr. Masthof, 88 Jahre, Herne.„ Reinhold Gehler, 40., Sodingen. Wilbelm Kranz. 32., Welper, Frau„Auguste Gruthoff. Jahre, Kupferdreh, Friedr. Duwe, 72., Essen. Wilbelm„Pelz. 66 Jahne. GelsenArchen. Friedrich Withelm 1 Baumann, 75 Jahre, Waltrop Johannes Nath, 68., Henrichenburg. Wilbelm Esser, 73., Duisburg. U Bigippencnen 1 anne“ u e enc e „00f0 gan „ 1 Liter Feines Ialelidl 1 Lter Molkereibutter 1 Plaund 1. 15 Amerikarisches 9 17 Schweineschmalz 1 Ptd U,4 Bekanntmachung In dem Vergleichsverfahren über das Vermögen der Witwe A. Schulte=Ladbeck Alleininhaberin der Firma A. Schulte=secht Silber sow. mit Ladbeck und Co.& H. Schulte=Lad= schwerst, Silberaufl. beck in Bochum wird die Bekannt= mit St.„100“ liefert machung über Eröffnung des Vergleichsverfahrens vom 30. November 1931 dahin ergänzt, daß es sich bei der Vergleichsschuldnerin um das schäft in Optischen Artikeln, Bochum, Higig, Preisen Perk Kortumstraße, und in Grubentech= Sie#zastenlos Katgnischen Artikeln, Bochum, Kanal= straße, handelt. Bochum, den 5. Dezember 1931. Das Amtsgericht SitderBestecke Solinger„(1465 Besteckfabrik dir. an Priv. Eingeführte Markenw. m. 30jähr. Fabrikgar. Sie lostenlos Katalog u. Preisl. Erste Refer. am Platze. R. Paich& Co. Solingen 192. Ig Mann, 30., Schloss., evgl., 9500 Mark bar, sucht die Bektsch. ein, Dame im Alt. v. 24—27 J. zwecks spät. Heirat. Zuschr. unt. A. B. 51450 an die Gesch. e und(.B27 FTaumkrünge Grün. Silber u. Gold Bochumer Blomephalle Große Beckstraße 22 Bekanntmachung Ueber das Vermögen des Ingenieurs Hans Köller Inhaber eines Installationsgeschäfts in Bochum, Oskar=Hoffmann=Straße 120, wird heute, am 4. Dezember 1931, sichtsröte u. Pickeln. 12 Uhr, das Vergleichsverfahren zur Großartige, Ersolge. Abwendung des Konkurses eröffnet. Der Bücherrevisor Hugo Temme in Bochum, Wrangelstraße 35, wird zur Vertrauensperson ernannt. Termin zur Verhandlung über den Vergleichsvorschlag wird auf den 21. Dezember 1931, 17 Uhr, vor dem Amtsgericht, hier, Viktoriastraße 14, Zimmer 45, anberaumt IkaboBlutreinigungstee wirkt entfettend. gegen schlechte Verdauung, Verstopfg., unreines Blut, GePaket 0,90 Mt. Kneider, Drogerie, Bochum, Große Beckstraße 11 „Goldkrone“ gute: Weizenmehl,-Pfd-Beutel CI 1 Pfund i Pund 9: 0 .43.50 1 Pfund.65 1 Ptund 1 05 .50 110 Ronlacher Blasenschmalz 1 Pfund Plaiteniet -Pid.-Tafel Oel-Sarüigen Genseur.16 Brameringe -Liter-Dose .. ½ Dose U Mischobst . 1 P f u n d Zironst 1 Pfund Persipan-Kartoffeln Pla..24 Vollm.-Schokolade Prsst 0. 21 Vollmiich-Schokolade mit Rosinen. 100-Gr.-Tafel bewürz-Spekulatlus Hipenbrot .26 Pid 0,0U 1 Pfund .50 Pflaumen .% D o s e Sischelberen u. amn.5 Prase ohnr Gdes Ingelheimer Rotwein...1 Liter Wiersteiner.45 ... ½ Flasche Laubenbeiner.45 ½ Flasche O, 10 bouda-Käss routert, Pra.60 Edamer Käse halbtert,. Prd..46 siter Käse halbtet, Pra.55 Illsiter Käse voutert, Pra.78 Leberwurst gröbs.1 pd.50 Streichmettwurst 1 Pia.85 Kassler Rippspeer“: bic 0. 90 Schwartemagen 1 Ptund.35 Apfelsinen 10 Stack. ass.35 Erdnüsse 47ch v- Pien.20 Paranüsse Walnüsse 1 Pfund 1 Plund.43 Pid..80. a. 45.42 Pid..55..50 .50 Weine v. Faß Preise ohne Glas Laubenheimer 1 LNe.55 cher Gieln a. 5 Tarragona..: Liter.65 Wermutweln„ 4 75 deutscher. 1 Liter O,1U Konzentrieren Sie Ihre Werbegelder auf die Anzeigenwerbung. Bochumer Blumenhalle Bochum, Große Bechstraße 22 fl. Blumenzweige, Blumenkörbe, Fruchtkörbe, Blumen-Ampeln,[Delnranken IDaturpräparierte Dalmen Zallen von Körben und Jardinieren Goldfüllhalter 14 karr. In allen Freislagen Buchhandlung 6. Brockmeyer BochumBongardstr. 4 am Rathaus Pleperstr. 3, MarienStr. 14, gegüb. d. Badeanst dung. S Zwang=., u... Am 9. Dezember 1931, vorm. 11 Uhr, nwp er, I.#eraum.#.g werde ich, in Bochum Jelgende,„GegenDer Antrag auf Eröffnung des stände meistbietend gegen var vernteigern: Vergleichsverfahrens nebst Anlagen 1, 1 Eßzimmer, 1 Herrenzimmer u a.., und das Ergebnis der Ermittelungen.ez, Sloy Fahmaschine, 1 Schnelwaage, liegt auf der Geschäftsstelle, Zimmer 1 Schreibtisch, 4. 1 Küchenschrank, 1 Sofa, Nr. 46, zur Einsicht der Beteiligten 5. 1 Standgrammophon, 6. 15 Herrenaberhemden, 7. 2 Bochum, den 4. Dezember 1931. Das Amtsgericht Billige zum Backen 10 Sick. nur 70 Pf. Spezialgeschäft Rottstraße 89 und Brückstraße 42. richaft Lettkampfveranstal n das Fechten der nd Südwest=Gaualen=Lippe). Münster, Wanneund Lüdenscheid se im Florett. Die hervorgegangenen hren Gegnern aus Die Fechter mit nn in einer Endberstufe berechtigt, senkranz(TV. 48 rhaltenen und 35 LV. 74, Castrop) Münster):26/32, Schneider(TG. ckel):28/22.—4. 3. Grothues(To. I. Frl. Schulz 2. Frau Westhof Moritz(TV. 48 (AhT. Hagen) Münster):20/5. nitaltung den 18. Dezember ten im Tischtennis ius Rechen ausged offen für alle erstag, den 10. Delare sind im Park(5150 Semalde Khnfio Werke des 19. und 20. Jahrhunderts aus Privatbesitz Mittwoch, 9. Der., 2½-7 Uhr, im Breidenbacher Rot Besichtigung bis Dienstag einschl. KUNSTAUKTIONS-HAUS JULIUS STERN DUSSELDORF Königsallee 23= RUF 24719 Bekanntmachung Ueber das Vermögen des Malermeisters Bruno Liedler in Bochum, Wagnerplatz 12, ist heute, 16 Uhr, der Konkurs eröffnet. Konkursverwalter ist der Rechtsanwalt Hackert Il in Bochum. und Anmeldefrist bis zum 51. Bezember 1931. Erste Gläubigerversammlung und Prüfungstermin am 9. Januar 1932, 10 Uhr, im hiesigen Amtsgericht, Viktoriastraße 14, Zimmer 45. Bochum, den 4. Dezember 1931. vverhemben, 7. 2 Ladenschränke, 4 Ladentheken, 2 Regale, 8. 1 Grammophon, 1 Sosa, versch. Waagen, 9 versch Stoffe, 10. Ladentheke, Regal, Küschobel, Waagen. Aufschnittmaschine und and. mehr, 11. 1 Staubsanger, 1 Zimmerofen, 12. 1 Nähmaschine, 15. 1 Küchenschrank, 14. 1 Tisch, 4 Stühle. Küchenschrank, 15. 1 Nähmaschine, 2 Waagen. 16. ein Vertiko, 1 Küchenschrank, 1 Flachwagen, 17. 1 Radioapparat, 1 Küchenkredenz, 1 Wandbild. 18. 1„Klavier(Haenel), „ jahrrgd 1 Wachsdas vielbeliebte lich-Fuobalsgslel mit mechanisch kichenden Figuren ist ein leines neuzeit! Gesellschaftsspiel zu PIkk..50 und ist zu haben bei fl. Reichenberg nBochum, Bongardstraße 28—32 Am Mittwoch, dem 9. Dezember 1931, mittags 12 Uhr, werde ich in BochumGrumme folgende Gegenstände: 1. ein Schwein, ca. 250 Pfund(an Ort und Stelle), 1 Hahn, 5 Hühner meistbietend 1 Wandbilp. 18., 1,Klavier„(Schreiß; gegen bar versteigern. Sammelpunkt für 1 Standuhr, 19. 1 Continental#* Käufer: Wirt Schneider im Zillertal: maschtve. Seschramfr#g Schnell= 3#erner werde ich in Bochum=Weitmartuchlosg, 1„##gerganbuhr“: Speise,#cark, nachmittags 2 Uhr, ein Sanoern, waagen, 2D 2 Standur, 1 Spetsel Mozig, Isand falst r. uniz Slsage) m. Konkurs-Ausverkauf OttsFadtz, Bechuh, hengetis Es soll und muß schnellstens geräumt werden, daher jetzt ausnahmslossümilldte Waren für ELLEESSEEZNSELEI Eilen Eie undnehmen Sie dieihnen Eiten Sfe gebotenen Vortelle wahr Es sind noch Herren-Hüte, Herren- und Knaben-Mützen. Oberhemden, Kragen, Krawatten, Damen-, Herren- und KinderStrümpfe, Damen- u. Herren-Handschuhe, wäsche, Wollwaren usw. vorhanden. Sie können nie wieder so günstig kaufen! Nur noch kurze Zeit! Der Konkursverwalter in Sonntatg 19 Deu., bebdtecken Gechtlt von 14.=13 Uhrgescher 2. ferner werde ich in Bochum=Weiinig. Mark. nachmittags 2 Uhr, ein Schwern. waggen,, F. zumaphon 1 Radin ca. 250 Pfund(an Ori und Siene meistzimmer, 1 Schrankgrammvovon.1 Mg, bietend gegen bar versteigern. Sammelgerät, 1 Schreibtisch, 1 Sosa, 23. 1 Ese punkt für Käufer: Wirtschaft Hülsmeier, zimmer, 1 Wohnzimmer, 1 Kleider= Marfstraße, Offener Arrest mit Anzeigepflichtsschrank, 1 Waschkommode. Dauerprg#, Bochum, den 7. Dezember 1931. . ge bie.#g,Iu..,., 24, 1 Schreibtisch, Auzieg.] Hoffmann, Obergerichtsyollzieber in schrank, 1 Klavier(Tahmen„##“;#. Bochum Freigrafendamm 27. tisch, 1 Teppich, 1 Fiurgarderdoe, 1 ve, Bochum, Fi tonmaschine, 2 Mörtelmischmaschinen, 2. Baubuden Feldbahngleise. 25. versch. vpg ev, wrege, Prostgimmesp. 3; für Am Mitwog, ven 9. Trzzgsitg. 33. Suter: Wornaant Hoeroan, Bagah. Han sosgendse Gegenz= Bägasss 35e Der Verkauf finder voraussichtlich statt Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Morjan, Bochum, Alleestraße 54. Bochum, den 7. Dezember 1931. Jost, Obergerichtsvollzieher in Bochum, Gabelsbergerstraße 12. LoN Das Amtsgericht Sip g.1g vem g. Azember 1931, Bochum, Freigrafendamm 19. Zwangsversteigerung Am 9. Dezember 1931, vorm. 11 Uhr, werde ich in Bochum folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen bar versteigern: 1. 1 Schreibtisch, 2. 1 Bücherschrank, 3. 1 Geldschrank, 4. 1 Bild, Chaiselongue, 5. 1 Ausstellschrank, 2 Leder=Klubsessel, 1 Schrankgrammo. phon, 1 Ausziehtisch 6 Lederstühle einen Spiegel, 1 Rauchtisch 1 Büfettschrank, 1 Standspiegel. 1 Schreibtisch, 1 Ausziehtisch, 1 Chaiselongue, 7 1 Waschtisch, 1 Sosatisch, 8 1 Küchenschrank, 1 Kleiderschrank, 9. 1 Klavier„Nagse Lehmann), 10. 1 Klavier(Jauzz., 11. versch. Kinderunterhosen. Schiupfer, Damenhosen, Sporthemden. Oberhemden, Kinderhemden, Kissenbezüge, Taschen= tücher, Spitzen, Damen= und Kinderstrümpfe. Unterröcke Stick= und Strickwolle, Kragen. zuckerwaren, Schürzenund Handtuchstoff und sonstige Kurzwaren, 1 Ladeneinrichtung, bestehend aus 1 Regal mit Glasschiebetüren, 1 Theke mit 10 Schubladen, 2 Regalen, 2 Schaukästen 1 Treppenleiter, 12. 1 Ladentheke mit Glaskasten, 5 Wanduhren 2 Kaminuhren, 13. 1 Krupp=Registrierkasse, einen Ladenschrank mit 3 Glasschiebetüren sowie mehrere Standuhren.— Der Verkauf zu Nr. 11 findet bestimmt statt.— Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Morian, Bochum, Alleestraße 54. Bochum, den 7 Dezember 1931. Dohnert Gerichtsvollzieder kr. A. in Bochum, Hattinger Str. 19. Zimmer 70. Für Wiederverkäufer! Markenzigaretten sowie Zigarren und Zigarillos in allen Preislagen. G. Neuhaus, Bochum Herner Straße 2.— Telephon 62998. EISUStahl" HolzBetten Schimatng. u. Hols—.—— Stahime Kinderbetten, Chalselong., an jeden, Tell Katalon frei. Eisenmöbelfabrik Suhl(7 Platten in großer Auswahl Pianchaus Marks 48 Kortumstraße 48 Aensn erzielen verblüllende Erlolge, besond.geg. Schlaflosigkeit, Angst. Unruhe, Blutandrang. Reizbarkeit. Schmerzen, Herzbeschwerden, Gemütsdepressionen, Schwächezustände durch Dr. Müller’s DRAKONAL-N 2 nur in Apotheken in BOCHUM brsummt „Alte Apotheke“, Markrplats Soldfische, 4 Stück 50 Pf., Wasserpflanzen 10 Pf. 1 Dose Fischsutter(Standard), 1 Goldsisch 30 Pf. Billartz, Zoologische Handlung, Rottstr. 19 Zwangsversteigerung Draht, Drahtgewebe und Drahtgeflechte aller Art am Lager Rösler& Lönne Drahtwerk Bochum, Redemptoristenetraße 28/30 (trüh. Unt. d. Lind.) Wattenscheld Gertrudisstr. 38/62 Am Mittwoch dem 9. Dezember 1931, vormittags 11 Uhr, werde ich in Bochum folgende Gegenstände meistbietend gegen bar versteigern: 1 großen Posten Taveten, Farben, Lacke, Bohnerwachs, Linoleumteppiche.— Der Verkauf findet bestimmt statt.— Sammelpunkt für Käufer: Wirtsch. Bürgergesellschaft. Bochum, Wilhelmstraße 9. Bochum, den 7 Dezember 1931 Heckmann. Obergerichtsvollzieher in Bochum, Dechenstraße 2. Lederjacken spottbillig. Schüler, KortumStraße 56 Frauenhaar kauft H. Kleinhespel, Rottstraße 17. Man fühlt sich wohl en Unseren quten Kechel- und Kaminöfen Ubliendets Konstruktien redelloses Funktionieren. epersarser Drand. Kaminöfen mit schm gußeis. 915 So. en KLEIS eh! Bochaner Tilldschaul Das neue Doppelprogramm im Capitol „Walzerparadies“ und Harry Bienenstein Wieder ein Programm, dem die Begeisterung nur so zufliegen wird. Zunächst der Film:„Walzerparadies", ist das ewig alte und ewig neue, aber immer schöne Adele Sandrock, die Klavierlehrerin, Paul Hörbiger, der Schieber, und Charlotte Susa, die Sängerin. Märchen vom Glück, das nicht im Geld, sondern nur in der Zufriedenheit mit sich selbst und seiner— Liebe liegen kann. Und Friedrich Zelnik, der Regisseur, hat seine Geschichte mit unendlich walzerseliger Liebe, mit behaglicher Breite, mit viel Freude an seinen guten Schauspielern dahererzählt. Immer hört man ihm gerne zu, und wenn er auch allemal gerne—„und dann kam plötzlich“ sagt. Man nimmt das gern in Kauf und läßt sich mit märchenhafter Plötzlichkeit überraschen. Das kann man umso leichter, als das„Plötzlich“ immer dann kommt, wenn sämtliche Register des bisherigen Zaubers durchgespielt sind.— Also hier geht es um einen Kohlentrager, der plötzlich Stimme bekommt, viel Geld, Stimmung und— zwei Frauen. Das ist etwas viel auf einmal, selbst für einen handfesten Kohlenschlepper. Der Gute gerät zwischen die Mühlensteine seiner Wahl. So zart sie auch sind, sie drohen ihn zu erdrücken und das Wunder muß geschehen. Er verläßt die eine, weil er doch von der andern nicht lassen kann. Und so wird alles wieder glücklich und selig. Wesentlich an diesem Film ist die glänzende Besetzung. Charlotte Susa als mannstolle Sangerin, Gretl Theimer, das biedere Haustöchterchen, Ernst Verebes als hungernder Komponist, Paul Hörbiger als Schieber, Szakall als Manager. Mit24„„n ielhandlung bleiht„ telpunkk der ganzen Spielhandlung vieidi natürlich Joié Wedron, der Proben großer Verwandlungsfähigkeit glänzender Darstellune bestechendster Sängergabe keit, glanzender Barstellung, bestechenester Sängergabe und einnehmendster Stimmungskunst gibt. Alles in allem: man unterhält sich glänzend in diesem„Walzerparadies“, in dem sich die besten unserer Schauspieler ein Stelldichein geben.— Die andere Ueberraschung: Harry Bienenstein in einem neuen Lachschlager: „Reserveleutnant Linsemann". Auch hier zeigt dieser beliebte Künstler seinen unerschöpflichen rheinischen Humor, seine herrliche Pointierungskunst und Improvisationskraft. Bienenstein macht die Unmöglichkeit im besten Sinne schluckfertig. Er kann alles, weil alles bei ihm sitzt und trifft Verlieren wir kein Wort mehr, lassen wir die schallenden Lachsalven sprechen, die Bienenstein trotz aller Krisen und Notverordnungen herauszuholen versteht. Sie sagen alles von ihm und seinem Ensemble und seinem Stück. Ufa=Theater Tonhalle, Bochum:„Meine Cousine aus Warschau." Die Filmprufstelle Berlin hat der„Cousine aus Warschau wie einer lastigen Ausländerin den Eintritt in Deutsche=Tonfilm=Kinos verbieten wollen. Die Oberprüfstelle Berlin dagegen fand, daß die„Cousine aus Warschau“ eigentlich eine Französin sei, der man schon manches nachsehen müsse, denn Frankreich sei nun einmal etwas freier als wir. Da nun das Publikum die oberste Filmprüfstelle für die Filmindustrie ist, so entscheide es selbst über den Lustspielfilm„Meine Cousine aus Warschau". Als Hauptdarsteller der beliebte Star Liane Haid, ferner Tala Birell, Fritz Schulz und Szöke Szakall.— Dazu das ausgezeichnete Beiprogramm. Aufführungszeiten:.30,.45 und 8 Uhr. Wochentags bis 5 Uhr ermäßigte Preise. Märchenvorstellung im Ufa=Theater Tonhalle. Den Kindern Bochums will das Ufatheater eine große Freude mit einer Marchenvorstellung bereiten. Alle Anforderungen, die das anspruchsvolle Kind a ger, die dür amgruchttrg, eind an ein Marchen stellt, gehen in Erfullung. Die herrlichsten Verzauberungen, die man sich denken kann, ein furchterregender Zwergkönig, der den einen der beiden Prinzen in einen Bären verwandelt, versetzen die Kleinen in die Märchenwelt, aus der sie sich am Schlusse nur schwer wieder in die Wirklichkeit zurückfinden. Und dann der märchenhafte Gegenstand des Spiels. Das schönste Mädchen des ganzen Landes gilt es zu erringen und eine Doppelhochzeit ist der Erfolg der prinzlichen Bemühungen. Allen Kindern gefiel die hübsche Vorstellung, die viel Freude und Begeisterung brachte.— Ein MickyMaus=Film erhöhte den Spaß des kleinen Volkes no## erheblich. Lachend verfolgten die Kinder die Bilde### von„Micky=Maus' Geburtstag" und von„Micky=Mand im Polaxzauber". Als Ueberraschung erschien im Ufg.## theater St. Nikolaus= um sich den Kleinen an seinen Festtag vorzustellen.9 Odeon=Lichtspiele:„Strafsache Storch und Genossen“ Dieser spannende Film behandelt ein interessantes Ka.# pitel aus dem Tagebuch des Berliner Kriminalisten.## Herder. Unter Mitwirkung der Berliner Kriminalp##### lizei wurde der Film mit den besten deutschen Darstel### lern hergestellt. Vorher wird ein packendes Sitten, drama:„Das Mädel aus der Provinz“ gezeigt, das das Schicksal zweier Doppelgängerinnen in der Großstad#### childert. Anita Dorris spielt in dem Film eine Dov. pelrolle. Ihr Partner ist Fred Döderlein. Vorher läuft neben der aktuellen Emelka=Tonwoche ein lehr. reiches und lustiges Ton=Vorprogramm. 0 615 Der Maler 2 (gestorben 19 Der norwegi in Kwikne ge Ordhamel=Wkunstanungen (=) Stadttheater Bochum. Der heutige Dienstag bringt zwei Veranstaltungen: nachmittags wird außer Vormiete zu den kleinsten Preisen den Kindern wiederum ihr Weihnachtsmarchen„Aschenbrödel“ gezeigt. Für den Abend ist eine Wiederholung von Bruno Franks Komödie„Nina“ angesetzt. Die Aufführung wird dem Braunen Ring geboten, gilt aber auch als Wahlvorstellung für alle Ringe. Weitere Karten stehen für den freien Verkauf zur Verfügung. Die erste Aufführung der wiederaufgenommenen und von Karl Siebold neueinstudierten Puccini=Oper„Boheme“ findet morgen (Mittwoch) statt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Wilhelm Grummer. Die Vormiete A ist das Abonnement des Abends. Die Hauptpartien werden gesungen von den Damen Stemann und Kluge; von den Herren Tulmann, Urias, Buschmann, Bergmann, Löffler und Kistemann. Bruno Franks„Nina“ ist außer der heutigen Aufführung noch einmal in dieser Woche vorgesehen, nämlich für Donnerstaa, wo sie für die Serie 1 der Volksbühne zur Darstellung gelangt. (=) Operettentheater: Leo Falls Meisteroperette „Die geschiedene Frau“, die bei ihrer Erstaufführung am Samstag abend begeisterte Aufnahme fand und deren unverwüstliche Walzermelodien„Kind, Du kannst tanzen,„Gonda, süße, kleine Gonda"-und das flotte Marschlied„Man steigt nach“ ihre alte zündende Durchschlagskraft von neuem bewiesen, bleibt heute und die folgenden Tage auf dem Spielplan. Die Eintrittz= preise sind bedeutend ermäßigt. (=) St. Nikolaus am Mittwoch im Operettentheater. Da St. Nikolaus am Samstag und Sonntag nicht genügend Zeit hatte, alle braven Kinder persönlich zu besuchen, hat er sich mit Knecht Ruprecht für Mitwoch im Operettentheater angemeldet. Er möchte alle lieben Kinder Mittwoch nachmittag doch sehen, denn dann beginnt das Märchen und alle wollen dem tapferen Schneiderlein helfen, die Rätsel zu lösen, das Krönlein suchen und alle wollen sich freuen, wenn das Schneiderlein die Hexe verbrannt hat. Dann kommt noch zum Schluß Nikolaus zu allen Kindern und nimmt alle Wünsche für das liebe Christkindchen entgegen. Liebe Kinder, seid in diesen Tagen hübsch brav und folgsam, dann werdet ihr alle von den Eltern den kleinen Betrag erhalten oder es kommt gar die Mutter oder der Vater noch mit euch am Nachmittag ins Kindermärchen. Bundestag der Neudeutschen. Am heutigen Tage veranstaltet der Jugendbund der Neudeutschen innerhalb der katholischen Jugendbewegung ein Bundesfest, In der St.=Elisabeth=Krankenhauskapelle ist um 10 Uhr die Gemeinschaftsmesse. Es finden im Laufe des Tages noch verschiedene Zusammenkünfte statt. Die Andacht ist um 3 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses. Daz Haupttreffen ist um 6 Uhr. Den Abschluß soll eine Adventsfeier bilden. kü Stadttheuter Bochum Dienstag, 8. Dez., 16.30—18.45 Uhr. Außer Vormiete: Aschenbrödel 5e Nat Man in Bocham noch mient Geidcht wie über den fidelsten Tonfilm-Schwank Wellekspfel Preise:.30—2 RM. 20—22.15 Uhr. Brauner Ring 4 u. Wahlvorstellung für alle Ringe: Dreiaktige Komödie aus dem Leben eines Filmstars von Bruno Frank. Mittwoch, 9. Dez., 20—22.30 Uhr. Neu einstudiert! A. 9: Die Boheme Oper in 4 Bildern von G. Puccini. Bochum, Rottstr. 29, Tel. 66534. Heute abend 8 Uhr: Leo R dev Falls Meisteroperette Die geschiedene Frau Mittwoch nchm..30: Kindermärchen Das tapfere Schneiderlein mit St. Nikolaus. Beachten Sie die niedrigen Eintrittspreise von.40 bis .80 Mk., für das Märchen.20—50 Pf. Nach langem Kampf von der Zensur freigegeben! zeigen bis einschl. Donnerstag I. Den großen Sensationstonilim: — Vafarore. UI. Den ergreitenden Tontlim: Larthomen Eintrittspreise von 40 Pf. an IN: 8 Lotte Koffen im(255 Cot=Poukort Hellweg 1 und Kortumstraße 45 Mit der großen Komiker-Besetzung: Ralph Arthur Roberts, Max Adalbert, Fritz Schulz, Georg Alexander, Lucie Englisch, Ida Wüst Bis einschl. Donnerstag! Vorführungszeiten: Nachm..30, 6 Uhr und abds. 8 Uhr. Wochentags bis 5 Uhr nachmittags kleine Preise Ernst-Noritz-Arndt-Haus, Königsallee Heute abend 8 Uhr Advenis-u. Wenllaufs alter und neuer melster Maria Steinhoff Karl Wolff LisaWolft Sopran Tenor am Flügel Croirian-Steinwetz Flögel aus d. Niederlage). Parke Karten zu.K.10 u. Schüllerkarten zu.Kp;.50 an der Abendkasse. 1 Ailter nsalions Axpen“.. für., II., III. Stelle. Beleihung bis 70 Proz. des Wertes, volle Rückzahlung innerhalb., geogihgung Zu auberordentlich günstig. Boumgung. kostenlose und unverbindliche KN Vollis Rostenlose und unverbindliche Peratung W. KRONE, Bankvertrerung, essen Baedekerstraße 14 Stäunisches Orcheste. Rochum Leitung: Hans Treichler. Vormiete 2. Kammer-Konzert Donnerstag, 19. Dezember, abends 8 Uhr im PARKHAUS: Biederabend Alte Gesänge aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit Kammerorchester-Begleitung und Werke für Streichorchester — von Telemann und Ph. E. Bach— Solist: Ewald Kaldeweier Eintrittspr..75—.— RM. Karten sind an der Kasse im Stadttheater sowie in den Vorverkaufsstellen Verkehrsverein, Rathausplatz 8. Musikalienhandlung Häßler. Kortumstr. 100. Gebr. Alsberg. Kortumstr. und im Pianchaus Marks. Kortumstr. 48. zu haben. Für Mitglieder der Bühnenverbände findet der Vorverkauf in ihren Geschäftsstellen statt. Schüler erhalten an der Kasse im Stadttheater die übliche PreisermäBigung. Telephonische Bestellungen unter Nr. 68651 deutschlands zukunft!„Ihr schicksall A weltkatastrophen A wirtschaftskrisen zusammenbruch- arbeitelesiche fpgge d die kunst des persönl. magnetismus— persönl. erfolg. astrol. 1932-1936 die entscheidungsjahre deutschlands prognosen u. schicksalsdeutungen f. 1932, fragenbeantwortung . den 9. dezember, abends.15 uhr,„haus Güppe möhlenstraße 15(ecke albertstraße am Wis escteaste eütne schend Steia uithunnen Geschäft, welch, seit 50 Jahren besteht, sucht als erste Hypothek 13 000 Mk. z. leihen. Häusermakler, Geldverleiher sind ausgeschl. Ang. u. D. T. KIEXSEEEEE zeigt! Ein burschehtied aus Reideiberg gep! Willy Forat, Hans Brausewetter, Ida Wüst Der Sonderling Lustsplel In 8 Akten mit Karl Valentin, Truus van Aalten, Liesl Karstadt Bähnensches im Flia Lastspiel Gia-Jenwoche Kulturhim Verführungezeiten 4, 6. 30 u. 8. 10 Uhr. Pleise vonf 40 Pf. an MA Bis einschl. Donnerstag zeigen wir den groben Kriminaltall: Giraissche Sioren u. Genossen Aus dem Leben eines Vielgesuchten Vorher der grobe Sittentilm: Das Mädel aus der Provinz Das Schichsal zweier Doppelgängerinnen. Groteske □ Emeika tönende Wochenschau% Lehrtlim Täglich S und 8 Uhr abends: Harry Plel in dem spannenden, sensationellen Abenteurer film: Achtung— Autobanditen 10 Akte Tempo und Sensationen Es flüstert die Nacht Das Drama einer Leidenschaft Hauptrollen: Lil Oagover. Hans Stüwe Reichhaltiges Belprogramm. Auf zur Altstadt! Heute(Dienstag) findet im Restaurant Wwe. E. Wenke, Große Beckstraße 13, ein Gilschof=Abeno mit Schlachtfest statt. gute Stimmung und Humor sorgt die Gildehof=Jazz=Kapelle. Kein Bieraufschlag! Für Tag für Tag ist der Bochumer AnzeiHändger in den.#I. Menung“büben“: die Sie sich daraus idie Meinung bnldel. Sie sollten diese Meinung zu Ihren Gunsten beeinflussen und inserieren. Nützen auch Sie die Großmacht Presse für Ihr Geschäft! 1282 a. d. Geschst. 500.— Mark sucht pens. Beamter geg. monatl. Rückzahl. Sicherh. genüg. vorh, Ang. u. V. M. 51469 an die Gesch. Sar darichn * 0• Ein pikantes Spiel voll toller Situationen. Mondäne und originelle Frauen und Männer, sprühender Dialog, Musik, Eleganz, Espritl Irrungen u. Wirrungen der Liebe von 500—3000 RM. für alle Zwecke in kurzer Zeit zu günstig. Beding. durch A. Reifenrath, Bochum, Schellstr. 12, Westfäl. Immobilien=Büro. Oberhemden nach ca. 200 mod. Dessins Auswahl, Preislag. v. 5,90 Mr. an. Nur erstkl. Qualit. Auch zugegeb. Stoffe werden bei bill. Berechn. wunschgemäß verarb. Mech. Wäschefabrik, Mühlenstraße 8 (am Rathaus). Erhalte heute, Dienstag, einen größer Transport hochtragender frischmelker Hans Cohen, Bochum Rechener Straße 3 Telephon 61080 Sonder-Angebote In DOLSTERMOBELN Ein großer Posten Klubsessel, Klubsofas, modern. Ruhebetten, prima Werkstattarbeit. Garantie für jedes Stück, zu Außerst günstigen Preisen Kallmerten, Clemensstr. 7 Liane Haid als Verführerin Szöke Szakall als geweihter Ehemann! Tala Birell als lüsternes Eheweib! Fritz Schulz als auf die Probe gestellter Liebhaber Hierzu: Ein.anzondes-Versrogromm! Nur bis einschließlich Donnerstag kann dieser Spielplan gezeigt werden. .30 Uhr.45 Uhr 7 8 Uhr Bis 5 Uhr kleine Preise Theater Vonfane Aus der katholis Uutholische Jungi semeinde beging an In Einleitungsvort ergangenen Woche #nd am Sonntag n und nachmittags e zwends versammelt Umer Festversamm! #i. Nikolaus seine Conntag an finden essen an den #war die Frühmesse Uhr und das Ho geonntag abend.30 Ane Gemeinde=Ad geeistlicher hat die ##reitung auf das! #or und Schulkind — In, der nächsten er Pfarrgemeind #verden. Zu diesen nahlenschen Schul amilien vorsprech vonsgedanken. Märkische Vern uusgegangener dre #am 28. November d Freamtenlehrgangs Bestehen der Vauz berren Kelle. Kle Arbach und Wehle Red Eine national Die nationalso #tem Schützenhofc ##der Bochumer Gru iberrascht, daß de Jugsabgeordnete, gund nicht einmal #rotestiere die gese VVersammlung bra ##undgebungen und #ochumer Gruppe Anit einer energis Aninister gewandt. Aichen Innenminist der Redner gab #nachst Kube auf Aninisters sitzen wi führung nicht m Tsachlich und legal. worden, daß die besucht sei. Wer nzahl anwesend sei zur Aussprache ge hände in die #lehnte daraufe ##überhaupt ab. C Vleiter der Hitler Beinberg. ##der NSDAP. zu neuen wirklichen ###ismarcks erst Azweite Redner b #lichen und bäuer beide Reden wu Beifall bedacht. #die sich besonde #nandte, die von #nicht mehr Einl Beginn der Saal mußte. Die Revision 9. Dezember im Eine Bekanntgal Kleine Tages saun vom vie schwunden. Da, Café stand, ist schutt abzufahre anzufahren; es Anpflanzung ei lung dieser Arl Eckbürgersteig n den noch vor W dem Hofe der R auch diese soller hier Autogarag Bochum (=) Aus der veranstaltete al Stadt mehrere VVolk in Not!“ kammerpräsiden Gerthe, Lange sekretär„Kam feld(Reckling Weg Brünings augenblicklichen Die jetzige Re Reichskanzlers außerordentlich keiten Herr zu Brüning bis h mit dem er sich wagte, dürften gelingen wird, führen. Aus g von neuem Vi Notverordnung ohne Notveror und zum Hoov hmmen wäre. varzburger T mit dem Tarif Ausführungen kanzler Brüni deutschen Volk zungen bewegt die Versamm! abend fand im stark besuchte statt. Herr Fr Kaufmann Bö das Wort zu recht und Chri aus und In der Haup Geldes und ül fall belohnte die Aussprach (=) Evange selten schöne tember seiner Großmüttern auch die liebe eingetretene! bar doch ein älteste 87 Jah neinsam gesu einen Volkes nanh kinder die von„Mickv=Mau erschien im Uf. leinen an seineng ich und Genossen.“ interessantes Ka. Kriminalisten Dr. liner Kriminalp#### deutschen Darstel. packendes Sitten. gezeigt, das das in der Großstag Film eine Dov öderlein. Vorher onwoche ein lehr. 1. an. Die EintrittsOperettentheater. Sonntag nicht geider versönlich zu uprecht für Mittt. Er mochte alldoch sehen, denn wollen dem tapfeulösen, das Krönceuen, wenn das at. Dann kommt llen. Kindern und Christkindchen entTagen hübsch brav in den Eltern den nt gar die Mutter ichmittag ins Kinm heutigen Tage udeutschen innerg ein Bundesfest. elle ist um 10 Uhr Laufe des Tages t. Die Andacht ist inkenhauses. Das chluß soll eine Adkü umer Nachrichten Gedenktafel IN: sganz, Liebe stellter stag erden. Sach..9. Bei Kaffee und Kuchen, den Mitglieder gespendet hatten, bei musikalischen Darhietungen der Familie Waimann, Liederspenden des Frauenchores und reigenden Aufführungen des Jungmazigehmgtggs##e lebten die lieben Alten einen schöngziegtern geschmückten mit Tannengrün und brennenden Tichern geschmückten Tische und die wohltuende Ruhe im Festsaal wirkten erhebend. Noch lange wird diese schöne Feier den lieben Alten in der Erinnerung bleiben. Die gar Krzem Jungdeutsche Landnehmerbewegung. Die vor kurzem gegrundete Ortsgruppe Bochum der Jungdeutschen Landnehmerbewegung veranstaltete im Lokal Lasch drucksvolle offentliche Kundgebung. Herr nuge(Witten) als Redner ging davon aus, daß vas Geld sich in seiner Form und Funktion derart geändert habe, daß die ganze Welt vor einer ungeahntgizeigztgerzene würze, verbunden sei damit a. Aenderung der Weltanschauung vom Sinn des Lebens. Während e ihr Lebensziel darin sahen: zu Walhall einzuziehen, herrsche heute die Auffas 8. Dezember: 815 Der Maler Adolf v. Menzel in Breslau geboren 2 Der norwegische Dichter Björnstjerne Björnson in Kwikne geboren(gestorben 1910). Aus der katholischen Gemeinde Bochger- Peft, As n Einleitungsvorträgen, die an den letzten Tagen der rnangenen Woche in der Vir=(Heusteizntschafiskommunion chmittags eine Festandacht mit Predigt statt. . meg BeHeroand am Sonntag morger und nac#ine Festversammlung im Vereinslokal, in der auch P Attolaus zinden während bes Wintervierteijahrs die seonntag an besen o Zrühmesse um.30 Uhr, die Kindermesse um dde und e Zagh ühr fadet in der St.=Auggseichte verden. Zu diesem Zweck werden demnächst Kinder der amilien vorsprechen, zwecks Werbung für 28. November die die Abschlußprüfung des Vollziehungsstatt. Das Abschlußzeugnisgunpgg dar Tchach und Wechler(Herne), erteilt werden. jürdach und Wehler(Werne,, Rrient werden. Redeverbot gegen Kube Eine nationalsozialistische Massenversammlung in Bochum Die nationalsozialistische ##tem Schützenhof am Montag abend wurde vom b D) geiamte Partei gegen dieses Verbot. die aunung; müsse nur wieder zum Boden zurückfinden! Wie habe es draußen der Feldgraue in den grausigen Stahlgewittern gemacht? Festgeklammert habe er sich an den Erdboden, weil der nicht vergehen konnte. So müsse sich auch heute der Deutsche an den Boden klammern, der doch sein eigen sei! Deshalb die Forderung der Jungdeutschen nach Hergabe von Land. Der freiwillige Arbeitsdienst in Verbindung mit der Siedlung sei der einzige gangbare Weg. der vor der Katastrophe rette. Nach Schätzung seien im vergangenen Sommer 800000 deutsche Menschen auf der Landstraße gewesen. Zumeist junges Blut. Arbeiter, Handwerker, Angestellte, Lehrlinge, die heute irgendwo herumfrieren, irgendwo hungern, die nicht nach Hause können, weil sie keine Heimat haben. Und da liege deutscher Boden brach. Viele 100000 Morgen, die schon unterm Pflug waren, die schnell wieder Frucht tragen können. Noch mehr Heideund Wiesenland, Moore und Wälder. Sollen beide verkommen, Menschen und Boden?! Niemals, denn Aher uns stehe das Wort:„Wir siedeln ooer uinren!" Dem beifällig aufgenommenen Vortrag schloß sich eine leohafte Aussprache an, auch wurden zahlreiche Neuanmeldungen zur Bewegung abgegeben. Auf Wunsch der Versammlung wurde eine Entschließung an Regierung stellen verfaßt, in der der Forderung nach Land Ausdruck gegeben wurde. Aas Lenl mal den Saal betreten dürfe. Mit il Prrotestiere die gesamte gutter gener.“... Mißrall VVersammlung brach in Zustimmung damit in mißsauensder Redner gab der Ueberzeugung Raum, daß dem: Nnachst Kube auf dem Sessel des preußischerg#g u Anmisters sitzen würde. Man gehe auf diesem Ar.##1 AFührung nicht mit Gewalt vor, sondern ganz ruhig, Tsachlich und legal. Dem Redner war die Mitteilung geworden, daß die Versammlung stark von Kommunisten besucht sei. Wenn solche wirklich in genügender Anzahl anwesend sein sollten, wolle man ihnen Gelegenheit Sände in die Hohe und die bgjagetHen Vorträgen ehnte darauf Ezesprachen an Stelle Kubes der Gauleiter der Hitlerzugend, Kaiser(Köln), und, Sagdpift er RS D A, zum Aufbau des bereits vorzubereitenden neuen wirklichen freien Volksstaats, in dem das Wer #ismarcks erst zu Ende geführt werden solle.D zweite Redner bekannte sich besonders zum wirtschaftlichen und bäuerlichen Programm der, Freiheitspartei. Beide Reden wurden an manchen Steuen mir startem de sich besonders Die Kriegsfchuldlüge Beginn der Saal wegen Ueberfüllung geschlossen werden miüde. Die Revision der Quittungskarten beginnt am 9. Dezember im Stadtbezirk Gerthe. Beginn in Hiltrop. Eine Bekanntgabe der einzelnen Straßen erfolgt nicht. Kleine Tageschronik. Nun ist auch der letzte Bauvom vierten Postneubauabschnitt veriden. Da, wo früher Niederwemmers Schweiser emsig damit beschäftigt, ven BauStadtteil Weitmar Visteaderse Srade Ir, Seternl Kelte dad Feih de si. der Evangelischen Rirchengenzn Weitmar=Mark. Die Angehorigen der Evangelischen Kirchengemeinde Weitmar=Mark versammelten sich am der Karl=Friedrich=Straße zu einer stimmungsvollen oventefeigkigmimen und begrüßte befonders den Festherzlich Fillhommeg, und begrübte#grces den Festwurde. Auf die Adventszeit abgestimmte Vorträge eines trat di: Jungschar des Jugendvereins mit einer wohlJumschat des Fugeng## Sit ziner wohlTheaterauffuyru#, auf den Plan. Nicht 9. Dezember, um 8½ Uhr, in der Wirtschaft Cöppencastrov statt. 9...„ Kreäanzkhant 12. Kreisverbandsgeflügerschau. Der Kreisverband der Geflügelzüchtervereine Bochum=Witten=Herne hielt am Samstag und Sonntag in Gerthe seine 12. Kreisgeflügelschau ab. Die Schau war mit 550 Tieren gut beschickt. Den größten Raum der Schau nahm die Abteilung Hühner mit etwa 400 Tieren ein. Hier wurden insgesamt 23 verschiedene Rassen gezeigt. Das ausgestellte Zuchtmaterial zeigte gute Zuchtleistungen, besonders der Bochumer Zuchter, die sehr erfolgreich abschnitten. Neben den zahlreichen einfachen Ehrenpreisen wurden folgende Preise verteilt: Bundesehrenpreis: Rohe(Bochum), Schwarz(Witten), Kneider(Bochum). vier ihm unbekannten Männern angesprochen. Er kümmerte sich nicht um die Unbekannten und setzte seinen Weg fort. Kurz darauf wurde er in der Nähe der Bahnüberführung an der Dortmunder Straße eingeholt und geschlagen. Der Angegriffene setzte sich zur Wehr, wobei die Angreifer zu Boden fielen. Besondere Verletzungen hat der Angegriffene nicht erlitten. Briefe an den Bochumer Anzeiger „du Viem# in du Jun iortion Zu dem Bericht in der Montagsausgabe folgendes zur Richtigstellung: Als erste an der Brandstelle waren zwei Wehrleute des Hiltrover Zuges: diese haben dann mit den Werksangehörigen unter Leitung des Branddirektors Schulte die erste Hilfe geleistet. Die Haupt bekämpfung des Feuers besorgte der inzwischen mit seinem Mannschaftswagen eingetroffene Zug Hiltrov. Erst zwanzia Minuten spater erschien Gustag Porgul. Aus dem Gerichtssaut 668000 mark Geldstrafen für Schmuggler § Recklinghausen,. Dezember. Einen ganzen Tag lang verhandelte das Recklinghäuser Schöffengericht gegen ein Tutzend Personen aus Recklinghausen. BuerBeckhausen, Neuweiler und Aachen wegen fortgesetzter Steuerhehlerei. Einige der Angeklagten waren schon vorher wegen des gleichen Vergehens bestraft worden. und zwar zum Teil mit gewaltigen Geldstrafen, die allerdings im wesentlichen bereits durch Gefängnisstrafen aus der Welt geschafft sind. Diesmal wurden folgende Urteile verhängt: Robert Parusel(Aachen) 1 Jahr Gefängnis, 120000 Mark Geldstrafe(= 3 Monate Gefangnis) und 3600 Mark Wertersatz(= 1 Monat Gefängnis). Emil Olschewski(Beckhausen) 1 Jahr Gefäng100000 Mark Geldstrafe und 3600 Mark Wertersatz. nis, 120 d00 Kart Gelbstrafe und 3600 Mark Wertersatz. Alsleben(Aachen) 10 Monate Gefängnis, 120000 Mark Geldstrafe und 3600 Mark Wertersatz. Neubauer(Recklinghausen) 10 Monate Gefängnis, 120000 Mark Geldstrafe und 3600 Mark Wertersatz. Frau Neubauer(Reck. linghausen) 4 Monate Gefängnis, 120000 Mark Geldstrafe und 3600 Mark Wertersatz. Frie(Recklinghausen) 1 Monat Gefängnis, 18000 Mark Geldstrafe und 660 M. Frau Ast(Recklinghausen) 400 Mark Geldüber zur trar die mit einer wohlerung aufed gelungenen stonte geigen. Hinterließ ein aut geschuster Sprechchor sten Einbruck hinterließ em hur, geschmier erel#chor —d Gahet aesnrachen von Vastor Philipps, beendete die und Gehet gesprochen von Pastor Philipps, beendete die sten Pindruck hinterngt unter Führung von Pas und Erert, vrsgrr### von Pastor Feier. Stadtteil Stiepel Er wollte billig Verlobung feiern. Ein junger aus dem benachbarten Welver jigleznene hzeggnegn gan auf einer benachbarten Wiese geschlachtet. Stadtell Geribe P, 8en, Vaterländischer Frauenverein vom Moten twoch, Den Taubenleistungspreis erhielten Zimmermann(Bochum) und Boer(Herne). Die Provinzialverbandsmedaille erhielten: in Silber: Brox(Herne); in Bronze: Kneider und Wegner(Bochum). Die Kreisverbandsmedaille erhielten: in Gold: Hilgenstock(Bochum); in Silber: Berzilius(Witten). Krullies(Gerthes; in Bronze: Hellmich(Bochum), Schwarz(Witten) und Rohe (Bochum). Den Wanderpreis des Verbandes, erhielt Ewald(Gerthe) und den Gesamtleistungs#### ver Schau Flümann(Bochum). bobten Ver G. e ae. einen gut befuchten Elternabend. Ooie gichetz her fügr. trägen und Lichtbildervorträgen ab. Di##nder führSeicgaischen Seinrat Dde, Zisens siet enen Verten, ternbundes, Dr.,Bastrif, zur Bildung einer Ortsgruppe für Ferienheime wurde von seiten des Elternbeirats beschlossen. kg Stadtteil Riemke Im Silberkranz. Die Eheleute. Rück und Frau, Anna geb. Wenzel, Kleine Dorfstraße 5, feiern heute ihr silbernes Ehezubiläum. Wertersatz. 5egu Ast(Recklinghausen) 400 M strafe. Ast(Recklinghausen) 1 Monat Gefangnis. Schlenter(Recklinghausen) 3 Wochen Gefängnis. Hinz (Neuweiler) 1 Monat Gefängnis, 49000 Mark Geldstrafe und 1800 Mark Wertersatz. Hohe Zuchthausstrafen im Papenhoff-Prozeß 8 Essen, 7. Dezember. Am Montag, dem 12. Verhandlungstage in dem Rieseneinbruchs=Prozeß Papenhoff und Genossen, wurde um 18 Uhr das Urteil gesprochen. 29 Angeklagte waren anwesend, die wieder ebenso wie bei den voraufgegangenen Sitzungen vor Betreten des Saales scharf nach Waffen von der anwesenden Polizei durchsucht wurden. Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Thiesing, verlas dann die verhängten Strafen, und zwar erhielten: Papenhoff 5 Jahre Zuchthaus, Ribatzki Jahre, Zuchthaus, Fritz Boßr, ag# Stadtteil hordel Winterhilfe der evangelischen Sepgutizich Herezthpilligßt tigen Gemeindegliedern eine kbeising gahlreiche Kleidungsstücke, Lebensmittel und Geld eingegangen. Man bittet herzlich um weitere Gaben. Sicr e um das Feuerlöschwesen überreich Stadtkreis Wattenscheid Es enstehen S saun schwul#ben. Anpflanzung eines Baumes entstehen. Nach lung dieser Arbeiten läßt die Stadtbauabteilung den Eckbürgersteig mit Platten belegen. Die Arbeiten werden noch vor Weihnachten fertig. Die Bauarbeiten auf dem Hofe der Reichspost nehmen einen flotten Fortagug, auch diese sollen in Bälde beendet sein. ser Autogaragen. Bochumer Parteien und Vereine (=) Aus der Zentrumspartei. Die Zentrumspartei eranstaltete am Sonntag in den Lustersgemt pigug. Stadt mehrere„Werbeversammtungen unter dem Motto: Volk in Not: In Weitmar=Mitte sprach Handwerksammerpräsident, Bielefeld, ebenso in verthe, Langenoreer und Linden=Dahlhausen, Postsekretär Kampschurte. Bauunternehmer Bielefeld(Recklinghausen) sprach über das Thema:„Der Weg Brünings unter besonderer Berücksichtigung der augenblicklichen politischen und wirtschaftlichen Lage". Die jetzige Reichsregierung unter der Führung des Reichskanzlers Brüning habe sich das Ziel eestogtz, der zußerordentlichen und fast unüberwindlichen Scheirigkeiten Herr zu werden. Aus dem, was Reichskanzler Brüning bis heute geleistet habe, aus dem Heroismus, mit dem er sich an die fast unlösbaren Aufgaben heranwagte, dürften wir die Hoffnung schöpfen, daß es ihm gelingen wird, uns dem Wiederaufstieg entgegenzuführen. Aus gegnerischem Lager mache man ihm stets von neuem Vorwürfe wegen der von ihm erlassene Notverordnungen. Dem sei entgegenzuhalten, daß es ohne Notverordnungen nicht zum Besuch in Chequers und zum Hoover=Feierjahr der Reparationsschulden gekommen wäre. Der Redner beschäftigte sich noch mit der barzburger Tagung der nationalen Opposition sowie mit dem Tarif= und Schlichtungswesen und schloß seine Ausführungen in der sicheren Erwartung, daß Reichskanzler Brüning das große Ziel, der Befreiung des deutschen Volkes erreichen wird. In ähnlichen Ausfühkungen bewegte sich das Referat, das Kampschulte hielt. Die Versammlungen waren gut besucht.— ebend fand im großen Saale der Bürgergesellschaft eine stark besuchte Versammlung der Bochumer Katholiken statt. Herr Franz Menke eröffnete die Versammlung. kaufmann Böddicker(Essen) nahm nach der Begrüßung das Wort zu seinem Referat über„Geldsysten, Nuturkecht und Christentum. Er ging von der Not des Volles aus und kam auf die Ueberproduktion zu sprechen. in der Hauptsache sprach er über die Bedeutung des Geldes und über die Weltwirtschaftskrise. Lebhafter Beisall belohnte den Redner. Einen breiten Raum nahm die Aussprache ein. "(=) Evangelischer Frauenverein Wiemelhausen. Eine selten schöne Feier hatte der Frauenverein am 8. Deember seinen über 70 Jahre alten Großvatern und Großmüttern im Paul=Gerhardt=Haus bereitet. Waren such die lieben Alten nicht alle erschienen, das plötzlich eingetretene talte Wetter hatte viele zurückgehanten, se bar doch eine stattliche Schar anwesend, von der die Aeste 87 Jahre zählte. Pastor Reckert hielt nach gekeinsam gesungenem Liede die Adventsansprache über Abwehrtruppe Abwehrarbeit Hochbetagt. Der über ein Jahrzehnt in Günnigfeld ansässig gewesene Invalide Johann Knierim, jetzt in Rohlinghausen wohnt, feiert heute seinen 75.0 Gegen die Gotiosenbereszerigez, am losenbewegung müsse sich eine christliche unwenctruppe könne dem brutalen Vorgehen der Gottlosenbewegung 5. Dezember, gegen 16 Uhr, an der Ecke West= und Schuldfrage ist noch nicht gefärd De der Nähe des Vattenscheider Virmgex“ güslersträße in Wattenscheid, wurden in der Nacht von Freitag auf Samzg en erheuteten obendrein noch einen höhgrparz,y göhezrigg. erbeuteten obendrein noch einen höheren hatten die Tiebgaden Tüirkichrungen. In der Höntrover Evangelischer Arbeiterverein Röhlinghausen. In oben Bismarck=West. Die Weihnachtsfeier mit Kinebgouch, wurden vont Verein 250 Mark berzlgre Kuhlmann hielt der Kaffeepause hielt eschoy, v, eine Geldbörse mit etwa 10 Mark HartJahre Zuchthaus, Knoll 472 Jahre Zuchthaus, Als#ed Joß 4½ Jahre Gefängnis, W. Hiß zwei Jahre Gefangnis, Rutzki 3½jahre Zuchthaus, van Rickeln 2½ Jahre Zuchthaus, 1½ Jahre Zuchthaus, alle wegen fortgesetzten schweren Diebstahls im Rückfalle bzw. teilweise wegen gewerbsund gewohnheitsmäßiger Hehlerei in Tateinheit mit Beihilfe zum schweren Diebstahl. Vier weitere Angeklagte erhielten wegen einfacher Diebstähle Gefängnisstrafen von acht bis zu achtzehn Monaten. Bei Frau Fritz und Witwe Voß sowie Frau Ribatzki und Frau Michels wurde keine gewerbsmäßige Hehlerei angenommen, so daß sie nicht mit Zuchthaus, wie beantragt war, sondern mit Gefängnis bestraft wurden und zwar von vier Monaten bis zu einem Jahr. Auch für die übrigen Hehler und Hehlerinnen wurden die mildernden Umstände zugebilligt, so daß sie mit Gefängnisstrafen von 10 Tagen bis zu sechs Monaten davonkommen konnten. Zum Teil haben sie ihre Strafen schon durch die Untersuchungshaft, die allen Angeklagten angerechnet wurde, verbüßt, eine Hehlerin bekam zehn Tage Gefängnis, hat aber 11 Wochen in Untersuchungshaft verbracht. Den Angeklagten, die mit Zuchthaus bestraft worden sind, wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt. Das Urteil wurde von den Angeklagten ruhig und gefaßt ausgenommen, obwohl es am Schluß, als die Inhaftierten abgeführt wurden, einige dramatische Szenen gab. Keine Witterungsänderung, später Niederschläge Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 7. Dezember Zu Beginn des gestrigen Tages lag Westdeutschland noch im Bereiche subtropischer Warmluft. Dadurch hatte sich im Kampf mit kühlerer Qzeanluft vor dem Skagerak ein selbständiger Wirbel entwickelt, der innerhalb der letzten 24 Stunden bis nach dem Rheinland gewandert ist. Auf seiner Rückseite hat maritime Kaltluft polaren Pastor Steil eine Adventsrede. Nach folgte ein Theaterstück. Anschließend Generalsekretär Jakobs(Gelsenkirchen) einen ch eess e ue Aun, unf ehet Belihe worden ist. Von den Dieben feblhrnähchen einer Güngezwungen, in dem jedoch nur für den Dieh wnggthase kam mit dem Schrecken davon. Siadttreis Wanne=Eice„ M Jahre alt. Am heutigen Dienstag vouendet der auf der Hofstrabe, in in grogere Ferische dahe fig, Pepens. als Bergmann und dann als Lampenmeister beschäftigt. Neuer Stadtverordneter. Der Stadtverordnete Karl Dönch(Sp#) hat sein Mandat niedergelegt. An seine tritt Friedrich Strun.„„ Anlaß ihrer stelle tritt Friedrich S Ehrung von Feuerwehrleuten. Aus unlaß 25jährigen Tätigkeit bei der Feuerwehr wurden in der Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr„In der Wanne" dem Dachdeckermeister Johann Schnickers und dem Malermeister Viktor Mondkowski das Manteltasche eine Ernborsem. Mit einer Weinflasche verletzt. Am 5. Dezember, 20.30 Uhr, wurde ein Bergmann von seinem Erdeitskameraden in besgrtwecsel mit einer Weinflasche geschlagen. Er erlitt eine Gehirnerschütterung 7 Uhr 7530 und mußte dem evangelischen Krankenhause zugeführt„ 6 werden. Stadttreis Witten Straßenraub. Ein junger Buchhalter aus Dortmund lernte in der Nacht zum 6. Dezember Dortmund vier junge Leute kennen, mit denen er Wirtschaft aufsuchte. Hier spendierte er einige FlaUhr nach Witten zu fohrar, grnoch buenlet war machten die Stadt. In der Bahnunterführung Brück= und Grünbwwev, Pesch ieter groß, mittel, längliches, frisches Gescht, Vonde Goore tris Helk“-FZokest.“ 2. Vesen: 23 Jahre alt 1,70 Meter groß, mittel, dunkelblonde eu pesigeles Gelicht, trze Berson.“age Fahre g Meter groß, schlank, trug hellfarbige Sportmütze. 4. Person: 25 Jahre alt. 1,68 Meter groß, schlank, ovares Gesicht, trug hellfarbige Sportmütze. Sirdktreis Castrop-Rauxe! Schwere Diebstähle. In der Nacht zum 5. wurden einem Landwirt in der Bodelschwinghstraße durch Einbruch 15 Zentner Weizen entwendet.— In der gleichen Nacht wurden aus Einbriatz zurgzegkt 1000 glst. P# se:sur.) Rauchwaren gesioblen. Schaloefn erate angmesten, u Psetshast ssser ven Ursprungs über Mitteleuropa Raum gewonnen, unter deren Einfluß es allgemein aufheitert. Die Temperaturen, die gestern früh über Nordwestdeutschland bis zu 12 Grad gemessen wurden, sind heute, begünstigt durch Ausstrahlung, ortlich sehr verschieden. Im Industriegebiet und Sauerland liegen sie bei etwa ein Grad, im Münsterland bei drei Grad über Null. Südwestlich von Island ist das erste Mitglied der neuen Zyklonenserie als Sturmwirbel erschienen. Er wird jedoch seinen nordöstlichen Kurs zunächst noch einhalten, so daß der ruhige Witterungscharakter über Westdeutschland für morgen bestehen bleibt.„Bagzelug wol, Vorhersage für Dienstag: Wechenp wolkig und heiter. In den Morgenstunden vielfach neblig. Nachts leichter Frost. Tagsüber Temperaturen über null Grad. Leichte Winde aus wechselnder Richtung. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Zunächst noch keine Witterungsanderung. Für später zunehmende Bewölkung von Westen verbunden mit aufkommender Niederschlagsneigung. Barometer Montag. 7. Dezember Thermometer 13Uh+ 10 en egand 24„+8C Gmh Wetterbäuschen im Stadtpark 117 m über dem Meeresspiegel Wetternotizen gemessen um 8 Uhr vormittags Ort Essen..... Aachen Frankiurt Kadler Asten Brocken Borkum Hamburg Rügenwalde Berlin Königsberg München Zugspitze Zürich Gens.... Lugano Trbruck in mm vom Minister des Innern verliehene Ehrenzeichen für Steiger auf seinem Heimweg an der K 5 7628 761.4 681.3 679.3 759.9 2593 155.6 594 (53.6 761.0 521.9 457.6 162.1 763.5 Wetter Berger beiter Regen, Ned. bedeckt Nevel zieml.heiter beiter beiter bedeckt bedeckt Regen Schnce Regen Regen Regen Zeiten für Sonne (Aufg..21, Unterg. 16.22: C Aufg..32, Unterg. 15.04 Die heutige Rummer umfaßt 12 Seiten Kn IE Wn Wirkliche Vertreter die skeptisch geworden und Angebote arundsätzlich nicht mehr beachten, können sich überzeugen, daß auch heute noch ehrlich Geld zu verdienen ist. Keine Verscherung, Heilapparate usw., kein Privatebesuch. Nur mittl. u. größ. Firmen aller Branch. werden besucht(auch Samstags). Verlangt: Harte, systematische Arbeit, gute Kleidung. Verhandlungstechnik, gute kaufm. und Allgemeinbildung. Geboten: Regelm. Verdienst, über Durchschnitt Bewährte, schnelle Aufstiegsmöglichkeit, Kurze, sachliche Bewervungen unter J. O. 7889 befördert Rudolf Mosse, Berlin SW. 100.(292 Persoun! Credit=Bank sucht seriöse Vertreter 100 RM erforderl. Anfr. unt. A. K. 100 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Bausparkasse .-G. Köln, Salierring 29, sucht fachkundige Gehstar Vertrotel bei höchster Provision. Herren, die bereits mit Erfolg für andere Bausparkassen tätig waren und über einen Stab Untervertreter verfügen, werden bevorzugt.(..2 Wer sucht eine AlleinVertret. m. 250% Verdienstmöglichk.? Besond. als Nebenber. geeign., da selb. vom Schreibt, ausgeübt werd.kann..Uebernahme 10 Mk. erf. &E Otto, Breslau, Ofenerstraße 78. In diesen Zeiten ist die Anzeige der beste Werbehelser!. AushilfsVercälern branchekundig, für saisers Kafseegesch. gesucht. Kurze Bewerv., möglichst mit Lichtbild, erbeten an Ernst Niedermeyer, Bochum, Alleestr. 21. Mädchen für leichte Näyarb. sofort ges. Friedel Hartmann, Malteserstraße 34. 17jähriges Mädchen, Handelsschulbildung, sucht., 1. 1. oder 15. 1. Stellung als Haustochter. Etw. Tascheng erw. Angeb. unt. H. R. 51415 an die Gesch. Jg. Mädch. v. Lande lucht Sielng für sof. od. 1. Jan. Ottilie Wenslowsti, Deinsloh 1. Am 1. 1. 32 am alt. Stadtp.,2 Pri.=Wyn., bestev. aus 4 und 5 Zimm., m. Badez., Speiset., Besenk., erstere z. Preise von 69.42, die andere v. 83.13 Mk., einschl. Treppenbel., zu vrm. Besicht.—½2 Uhr. Wielandstr. Nr. 76, overste Schelle. -.-Wohnung 2. Etg., mit Zubehör(Neubau) zum 1. 1. 32 zu verm. Schniechting= straße 32, 1. Etg., I, 2. Etg., 2 Zimmer, evil. mit Nevenr., in bess. Hause, an 1 od. 2 Dam. od. ig. Ebepaar zu vermieten. Cäcilienst. 34, Stadtv. Zräumige Wohnung mit all. Zubeh. per sof. od. 1. 1. 1932 preiswert zu verm. Anfragen Hofsteder Straße 92. — 2 Zimmer (Wass., Gas, elektr. Licht) u. 1 Mans. in bess. Hause, Stadtmitte, an alleinsteh. Dame zu vermieten. Angeb. unt, A. H. 51428 an die Gesch. Schöne, geräumige =Zimmer=Wohnung z. 1 Jan zu verm. 51504) Velsstr. 93. -.-Mohnung sof. zu verm. Altenbochum, Velsstr. 94. 2 Mansard. an ält. Leute ohne Anb. zu verm. Ang. u. 3. M. 51490 an die Gesch. 1 groß. Zimmer 20 Mk. m. Zubehör, z. 15. d. M. zu vin. Verkehrsstraße 33. Backstube mit 2 Original=Königswinterösen zum 1. Jan. 1932 bill. zu vermieten. Zu erfr. Dorstener St. 18,.E. Hattinger Str. 116a, Eingang Hutrenstr., Schlafstelle frei, Woche.50 Mark. Jagerstr. 8a, I. Eig., Ik. frol. möbi, Zimmer sof. od spät. zu vmi. Johanniterstr.9,1 möbliertes Zimmer zu vermieten.(51486 Kortumstr.13, 4. Eig., Aufg. links, schön möbl. Frontzimmer sofort zu vermieten. Kreuzstr. 15, 1. Etg. möbl. Zimmer mit od.ohne Pens. zu vmi. Rottstr. 90, Wirtsch. Jenau, einf. möbl. Zimmer an eine Frau zu vermieten. Teilw. möbl. Zimm. zu verm. Wo, sagt die Geschst.(51483 Nähe Stadtpark 2 tadellos möbtierte Frontzimmer (Herren= u. Schlafz.) Heiz., 1. Etg., zu vermieten. Ang. u. L. D. 5 an die Geschäftsstelle ds. Ztg. Ael., tdl. Ehep. sucht --=Wohng. z. 1. 1. 1932. Miete im voraus. Angeb. unt. A. Z. 51462 an die Gesch. ds. Zig. Zwei =.=Wohnungen abgeschl., sof. gesucht. Angeb. unt. Z. G. 51433 an die Gesch. Angest.sucht abgeschl. -.=Wohnung Alt= od. Neub. Karte vorh. Ang. m. Preis u. Lage unt. F. M. 51474 an die Gesch. Städt. Angest.(kinderlos. Ehep.) sucht z. 1. Jan. 32 Wohnung v. 2 Zimmern. Preisang. unt. St. 51461 an die Gesch. W WN F W Augustastr. 12, 2. Etg. 2 mobi. Eimmer sof. prsw. zu verm, Arndtstraße 7, part. möbl, Mansarde Größeres Lager nebst Büroräumen, mögl. mit Bahnanschluß und Garage, für sofort zu mieten gesucht. Angeb. erb. unt. T. U. 9448 an sofort zu vermieten die Geschst. ds. Ztg. =Zimmer=Wohnung 1. Etg., Diele u. Mansarde, Zentral= heizung, ferner mit Mansarde u. Zentralheizung u. kl. Garten, im Ehrenfeld zu vermieten. W. Rullich, Dorkstraße 6.(99450 =Zimmer=Wohnung 2. Et., m. einger. Bad, Mans. u. Bodenk. (Balkon, Bleiche), füdl. Stadtteil. Neuv., z. 1. Jan, zu verm. 3. erfr. Gschst.(51496 Abgeschlossene -Zimmer-Wohnungen bef geräumig mit groß. Baderaum u. sonst. Zubehör in den Neubauten BochumWeitmar, Höntroper Str.—8, direkt an Straßenbahnhaltestelle Post Weitmar gelegen, besonders billig, sofort od. später zu vermieten. Näheres Baubüro Bödestr. 31. Fernspr. 60391. Lschänesshimmer Pohnungen im Neubau(renov.), im Hause Josefstraße 25, sofort billig zu vermieten. Näberes bei Ptrcgeigphog#gse 34. 1 Etage, oder 1. Stage =.=Wohnung untere Wittener Str., mit Zentr.=Heiz., z. 1 Jan. zu vermiet., auch für Praxis geeignet. Anfrag. unt. S. A. 9439 an die Geschäftsst. di. Zig. Wohnung von 4 schönen, groß. Räumen, mit Badeeinricht., evtl. auch mit Garten(Vierbausstraße 84), per sofort od. z. 1. Januar zu vermieten. Peter Mürmann, Hattinger Str. 174. 2 leere Zimmer abzugeb. Kortumstr. 13, 4 Etg., Ausg. links. Kerephon 69 151. In ruh. Lage u. ruhia. Hause, Mittelp. der Stadt, schöne 1. Etagenwohnung 4 Zimmer, Küche, Baderaum, 2 Mansarden(renov.) zum 1. Jan. zu vermiet. Angeb. unt. St. U. 51432 an die Gesch. Abgeschl. 1. Etg. 4 Räume u. Badez., evtl. 1 Mansarde, m. Abstellr u. Garten. Zweifam.=Neubau, am Querenb. Wald, ruh., ges. Lage, bill. zu verm. Angeb u. H E. 51417 an die Gesch. d. Ztg. Fc seines Modell, 160 em breit, für 125 Mk. zu verkauf. Finger, Alleestr. 14, Möbel. Gebr., 2türiger Kleiderschrank Bettstelle, Nachtsyrank, 2 Rohrstühle, auch einzeln, billig abzugeben.(51482 Blücherstr. 46,.Etg. 2 neue, transport. — Kachelösen— zu verkaufen(51500 Goltz, Brückstr. 602. Bücherichrank Ausziehtisch, Eiche, ganz bill. zu verkauf. Alsenstr. 26,.Etg., r. Erstklassiges schwarz, schweres Modell, neuwertig, mit voller Garantie, weit unter Preis. Rebbert, Pianohandlung, (Planos) neu und gebraucht. Verlangen Sie vor Kaut unverbindliches Angebot direkt von Plano-Fabrik Hoin& Cumds Hagen 118 Tellsahlung Lieferung trei Haus NSU 200 cem, Viertackter, wie neu, billig zu verkaufen.(51481 Hobenzollernstr. 12. W Leheria doppelt gekocht sämtl. Lacku. Farbwaren steinhart über Nacht Alleinverkaut für Bochum Cart Sonlmann Bochum Kortumstrabe 107 Klavier schwarz vol., prachtvoll. Instrum., fast neu billig zu verkaufen. Näheres Kortumstr. 86, 2. Et. 2 gebrauchte Nähmaschinen gut näh., bill. abz. Reuter, Hellweg 40. Herren=Fahrrad Hanes=Fhaütrad gebr., billig abzug. Kurze, Rottstr. 25, 1. Etage. Fast neues Knabenfahrrad bill. zu verkauf. Heemann, Juliusstr. 8, 3. Etg. Eins. Häusel mit Garten, in Ehrenfeld u. Stadtparkviertel. für 260000 Mk.. Anzabl. nach Vereinbarung, zu verkaufen Hermann Meyer Häusermakter Bongardstr.9, Ruf65056/57 4 fast neu, Größe 44, billig zu verkaufen. Ang. u. E. S. 8199 an Ala Haasenstein a Vogler, Essen. 2 Waggen=Rachen Natur. Eiche und farbig, ganz billig zu verkaufen. Besichtigung unverbindlich. Prickel, Vergstr. 122 Haltestelle: Neuer Park, Linie 9. Komplette(a9454 Ladeneinrichtung ganz oder geteilt, Schaufenster=, Dekorations=Gegenstände sowie Beleuchtung preiswert zu verkaufen. Hutgeschäft Hüchtemann, Kortumstr. 68. eschnchn Verersinner Schwer eich. HerrenTandhaus zimmer, fast neu, Fachwerk, in Stiepel, best. aus Bücherschr. mit 6 Zimm. u. 250 Schreibtisch,xund. Ruten Land, Garten Tisch, 4 Polsterstühle Wiese, für 5500 u. ein. Gessel, wegzugh. bill. zu verk. Kortumstr. 86, 2. Et. u. Wiese, fur 3500 Mark in bar zu verkaufen. Angeb. unt. Ch. 51406 an die Geschäftsst. ds. Ztg. =Zimmer=Wohnung abgeschl., einger. Bad, zu verm. Weitmar, Blumenfeldstr. 48. Zigarr.=Geschäft Modernes, neues Schlafzimm. u. Küche billig zu verkaufen. Hoffmann, Gneisenaustr. 4, Möbelh. Chaiselongue— 59# mit Decke u. Wand. in sehr guter rage behang zu verkauf., ganz billig abzugeb. Preis 40 Mk., sowie Angeb. unt. A..weiß. Kleiderschrank 151465 an die Gesch..weiß. Abstellschrank Bad Lippspringe Farnstraße Nr. 32. am Südabhange des Teutoburger Waldes bietet Besicht, vormittags. Rentnern und Penslonären zum dauernden Aufenthalt sehr schön gelegene Drivalwohnungen zu mäßigen Preisen.(159 Auskunft durch die Stadtverwaltung unter Nr. 52. Echt eich. Schlafzimm. für 425 Mk. abzug. Berg& Co., Alleestraße 49. Pelztiere Prima Nerze zur Zucht preiswert zu verkaufen.(51451 Pfister, Annen i.., Flurstraße 43. Herren wissen es noch nicht: Wir verkaufen von besseren Herren nur kurze Zeit Getragene Man KnzaJe Vister u. Ueberzieher a. für ganz dicke Herren, ferner fast neue Gehrock-, Frack- und Smoking-Anzüge ebenso neue Herrenund Knaben- Anzüge. Mäntel, Hosen usw. Durch Ersparnie der teuren Ladenmiete Spolluling! Wir verleihen auch Gesellschafts- Anzoge Monats- Garderoben Wolf& Co. Bochum 96 Kortumstr. S0 nur 1 Treppe. gegenüber Calé Döhmann Fahrt wird vergütet — Strohdünger— zu verkaufen.(51447 Schachtstraße 2. Schiller 15 Bände, Storm 6„ Bloem 10„ Freitag 10„ Leinen geb., wie neu. zusamm. 15 M. auch einzeln abzugeben. Angeb. unt. E S. 51904 an die Geschäftsst. ds. Zta. — Puppenwagen— zu verk. Feldsteperstraße 130, 1. Et., r. Puppenküche mit Schlafzimmer billig abzug. Hildegardstr. 34, 3. Et., I. Kinderkaufladen (groß) zu verkaufen. Ehrenfeldstraße 36. Morgen Verkauf von leeren Eierkisten Eiergroßhandlung Weidenfeld, Wiemelbauser St. 17. Indian=Motorrad, 2 Zylind., 583 ccm, 22 bs. kompl. m. all. Zubeh,(Bosch=Licht, Anzug, 2 Reisetasch usw.), Kassa=Preis 500 R M. Ang. u..M. 51454 an die Gesch. Indian scout 750 ccm, z. Spottpreis von 650 Mark bar zu verkaufen. Tillmann, Recklinghausen= Süd, Bochumer Str. 225. Die weltbekannten Original Victoria- und PhönixNähmaschinen empfichlt zu sehr günstigen Preisen und Bedingungen am Kaiser Frie drichPlatz, Telephon 62567 Gegründet 1893“ Reparaturen schneil u. billig Weihnachtsbäume Is dunkelgrüne, schön gewachsene Sauerländer Bäume, empfiehlt billigst Wilhelm Holzapfel, Telephon 63067, Großmarkt und Herner Straße 88. Nähmalchine gebraucht, zu kaufen gesucht. Angeb. unt. K. G 51411 an die Geschäftsst. ds. Ztg. Gebr., gut erhalt. — Grammophon zu kaufen gesucht. Angeb. m. Preisangabe unt. M. H. 51416 an die Gesch. Gut erhaltenes DamenFahrrad aus Privathand zu kausen gesucht. Angeb. u. M. S. 51408 an die Gesch. d. Ztg. Achtung! für getrag. Kleider u. Schuhe all. Art zahlt sehr gut nur Klausner, Brückstr.54 Telephon 63835. 0 PIE V R SSSSES freffen sich die fuchtigsten haustrauen bei Manisen. Der billige Lienstagist ### die beste Gelegenheit vortellhaft ein zukaufen. A Heute zum Einheitspreis: 0 Schnittbohnen Stangenbrechb. unge Erbsen Pflaumen m. Stein ede-PId.-Dose Holl. Gouda, vollfett Edamer, vollfett Tilsiter in Stanniol Jedes-PId.-Stück Ferneretwas ganz Besonderes: Salatschüssel golgrsng:“ und Sron 483 Teekannen 40 Kakaokannen... 483 Kl „„„„** MAkd io Wollntttn daben. Die, prakhischen " Wer adek. Zum Luxus ist die Zeit zu schwer:— „Schenk praktisch— denn dann schenkst. W Kissen-Bezuge mit Glanzbogen, aus gutem Linon oder Cretonne Stück 0,95 13. Parade-Kissen aus gutem Linon, 4seitig Stoft- Volant .Klöppelspitze, innen Spiegel mit reichem Hohlsaum Stück U Hemdentuch 80 cm breit beste süddeutscheu.westfälische Fabrikate, für soide Leibwäsche#3 Meter 58.5, 408 35 Bettuch- Reinleinen 150 cm brt., schweres schlesisches Erzeugnis Meter 95 Bettuch-Haustuch 130 cm breit, vor25 zügliche Bielefelder Qualität... Meter Mako-Bettdamast aus feiner Aguptischer Baumwolle Meter 130 cm breit 1 160 cm breit .43 P 193 Kissen-Bezüge mit reichem Hohlsaum oder 4seitig. Fältchen. garnierung. aus gutem Linon... 05 . Stück.45 S0 Parade-Kissen aus la Linon, mit breiter Festonspitze, vierseitig garniert, innen Spiegel, mit Hohlsaumgarnierung. St..98— Bettuch aus schwerem Haussuch, mit allmähl. vers Arkter Milte,#78 150X235, m. ge#15 2og. Hohlsaum= Bettuch aus besonders schwerem Haustuch, 150 K 250,„95 .gezogenem Hohlsaum, St. 9 Frottier Handtücher 45 100, schwere Qualitäten in Streifen- u. Jac quard- Mustern Stück.75 30 Frottier Hendtücher 55x110besonders gute u. schwere Jacquard Qualitäten.25 95 Tee-Gedeck mit 6 Servietten 130x160, besonders feine Damastware in schönen Farbstellungen 495 Tischtücher 130x160 groß, voll gebleicht, feine amast- Gewebe, Blumen odetKaromuster.95 195 Tischtücher unsere erstklassige Damastqualität in modernen Mustern 130x225 grOB .90 130160 50 Servietten Stück 655 KunstseidenSCe-een 130 160, mit 6 Servieten, besonders schöne Ausmusterung 90 Wischtücher 60870 groß. gesäumt und gebandert. krättlges Panamagewebe Stück Wischtücher Schweres Malbleinen, ca. 60 80 gros, gesdumt und gebändert Stück 50 KunstseidenDeche 130 160, in prachtvollen Farbstellungen, Außerst solide Qualität.95 295 ALSBERG- WASCHETUCH10- Meter- Coupons„GEFA“ aus allerbester Rohware, in eigener Edelausrüstung hergestellt, hervorragend in Qualität.. GEFA „Rot“ GEFA „Blau“ .30 T 4,30 GEFA „Grün“ GEFA „Flieder“ GEFA „Gold“ .30 f5.30 1.30 Beachten Sie unsere dre Spezialfenster Kortumstraße K Bochum, Bongardstraße 58