2. 279 38. Samstag, den 28. Rovember 1931 Täglich außer Samstag 10 Pf. Samstags mit illustr. Beilage 20 Pf. pezugspreis einschl. Botenlohn.40 Mk. ma gaibiabboler.10, PeE, beg,.05 Mk. Unser nonatl. 20 Vl., die, Vrry Pgriggee M. monatlich, oder.20 Mr. de rugigerge: Unsere Beilage„Die Bochumer; cstel wonatl 20 Pf., die Funroeilage„Hör mit mir“„Joster, nenguich 30 Pf. igem. Anzeigenpreis: Für 1 Millimeter Höhe in 25 Millimeter Breite 10 Pf., Retiameteil 50 Vf.(Besondere Anzelgenpreise nach aufliegendenz, Tgrtl,) prsente und Abesteltge. Schlicg, Der Ausenckenlantadne 4- Ude nahmtcgs. 94.250. Unsall=Unterstützung bei tödlichem Unfall laut besonderen Bedingungen. Geschäftsstelle geöffnet von—13 und 14½—18½ Uhr. gongiet S 9c Dr. Paui Dierichs. Verantwortlich für Vosiztf, Ruvolilit, 1, Ngchbgrghigt: A W Son. Sano: n Generur schh. W für Bochum und umliegende Industriebezirke Geg 16—13 11hr(aufür ,S sig Geuerot Anzeich Redaiktion: #sting B au für 4ener, für 8 Vuntern Kichum Berliner essinuech önhoff die Vaite =Anschlüsse Sammelnummer 67551— Vostscheckkonto Dortmund 1760 „ Reichsmittel zur Verbilligung von Frischfleisch und Kohle an Erwerbslose „eesaeleset undn, Gr mlbe Gesse et ee Berlin, 27. November. Der Haushaltsausschuß des Reichstages wählte am Pfreitag an Stelle des bisherigen stellvertretenden Autionalsozialistischen Vorsitzenden Abg. Reinhardt den #rbgeordneten Dr. Cremer(T3t.) zum stellvextre###nden Vorsitzenden. Dann beriet der Ausschuß Fra##en einer zusätzlichen Winterhilfe. Abg. Dr. Cremer erklärte zunächst, daß eine Benuns über die Winterhilfe, die erzegez#eg ingnziele #litel erfordern werde, nicht mögtic, zi, ehe nicht die ###egierung dem Ausschuß Auskunft über die Finanz#lige gegeben habe. Da die Regierung zu einer solchen luskunft noch nicht bereit sei, könnten sich die Ver##reter der Deutschen Volkspartei an der Beratung ##cht beteiligen. Das beziehe sich jedoch nur auf die #ebrechung der Winterhilse.„ärte., fast gv. Reichsminister Schiele erktarte, in fas allen ##broßstädten sei der Brotpreis für Erwerbslose ge##tt worden. Die Reichsregierung sei bestrebt, eine ###irzung der Spanne im Brotpreis allgemein herbeizführen. Die Regierung plane eine VerbilligungsUction für Frischfleisch zugunsten der Erwerbslosen. Lenn man für etwa 5 Millionen UUnterstützungs###fänger das Pfund Fleisch um 30 Pfennig für die #rauer von drei Monaten verbillige, so erwachse damit ##en„Reich eine Belastung von etwa ###s Millionen RM. Diese Summe würde vom Reichsernährungsministerium„aus den Mitteln des ##Naismonopols, vom Ostrommissax und vom Reichs#inanzminister getragen werden. Dieser löse damit auch ###s Versprechen ein, eine Verbilligungsatiion für ein##imnisches Frischfleisch, als Ersatz für die Gefrier##seischeinfuhr in die Wege zu leiten. Reichsfinanzminister„Dietrich„betonte, vom Standpunkt seines Ministeriums müsse er wünschen, wez augenblicklich die Reichsfinanzen durch die Winter##bise nicht groß belastet würden: Zur Verbilli###ung der Kohlenpreise, bei der es sich um ##de Ergänzung einer privaten Aktion handelt, seien Naßnahmen in die Wege geleitet, deren Ergebnis noch mübersichtlich sei. Einige Kohlenbezirke hätten zuge##agt, Kohle kostenlos zu liefern, andere zu verbilligten kreisen. Ins Gewicht fielen hierbei die Frachten. Die bei Berlin gewonnene Braunkohle verursache keine #chen Frachtkosten nach Berlin, dagegen betrügen die ###rachtkosten für Ruhrkohle nach Berlin 14 RM. je Lonne. Die Ruhrkohlenindustrie habe eine Milion Tonnen zu 10 RM. zur Verfügung gestellz, mo daß der Zentner 50 Pfg. kosten würde. Berückichtige man, die Hilfe der anderen Reviere, so könnten # iber zwei Millionen Tonnen verbilligt an Erwerbs#be abgegeben werden.„Das Reich sei bereit, noch 12 Millionen RM. bereitzustellen, um #de freiwillige Aktion der Kohlensyndikate zu verstär###en. So würde es möglich sein, die zwei Millionen R tern nicht verweigert werden. Er müsse aber verstärkt auf die Wirklichkeiten und das Leistungsvermögen einer kranken Wirtschaft Rücksicht nehmen. Politische Unruhen großen Stils und ein Kleinkrieg in den einzelnen Betrieben und den am wenigsten widerstandsfähigen handwerksmäßigen Gewerben würden die verheerenden Folgen einer Beseitigung des stggtlischen Lohnschutzes sein. Nicht minder falsch sei pie Auffassung, daß in einer kranken Wirtschaft die Lohnhöhe beliebig durch Schiedssprüche von staatswegen bestimmt werden könnte. Mit Schiedssprüchen und Verbindlichkeitserklärungen sei keine Rentabilität der Betriebe zu erzielen, auch könne bei den großen Tarifverträgen der Lohn weder nach den bestrentablen noch nach den am schlechtesten rentierenden Betrieben festgesetzt werden. Die Handhabung der Verbindlichkeitserklärungswaffe in den nächsten Jahren sei neben der Außenpolitik eine der schwierigsten staatspolitischen Aufgaben. Die Reichsregierung wolle aus guten Gründen den kollektiven Arbeitsvertrag erhalten. Sie müsse darauf bestehen, daß die Gestaltung der Tarifverträgestärker den wirtschaftlichen Ferhäutnissen der Gegenwart und nächsten Zukunft angepaßt, und daß der Verständigungswille der Parteien nachdrücklichst ge Zum Schluß setzte sich der Minister für die ErGae, Sscshshege Sescangeigige de niche Dersicherungpelge beingen, 2gerehh den nächsten Monaten ernsthaft und nachdrücklichst versucht werden. beitspertrag erhalten. Sie müsse darauf bestehen, daß..— „Unbestechliche Ehrbarkeit höchste Pflicht“ Die Spitzenverbände der Wirtschaft gegen Korruplion und Schieberei Die letste Waffe Das seit 13 Jahren enttäuschte Deutschland konnte auch durch die gestrige Rede des präsidenten Laval nicht mehr enttäuscht werden. vielleicht noch auf eine freundnachbarliche Geste oder sogar auf einen Vermittlungsvorschlag seitens Frankreichs gehofft hat, wird auch die letzte Spur von Optimismus aufgeben müssen, der sich in einzelnen Kreisen nach wie vor auf den Anbruch einer neue deutsch=französischen Epoche gründet. Es bleibt beim alten. Die französische Einstellung zur Repargtionz: frage hat sich in nichts geändert. Diplomatische Besuche und Gegenbesuche sind Schimären geblieben. Die Enttäuschung ist allgemein. Am enttäuschtesten ist wohl der Kanzler selbst, weil er Wirtschaftsvernunft und europäische Solidarität bei seinem franzosischen Kollegen in demselben Maße voraussetzte, wie er— Dr. Brüning— beide selbst empfindet. So wird auch die Reisezeit europäischer Staatsmänner während des Sommers als eine vielversprechende, aber erregte Sommersaison europäischer Politik betrachtet werden müssen. Laval hat gesprochen. Andere vor ihm ähnlich. Gehandelt wurde nicht. Man wird weiter reden. gut. Sollte aber das zernervie Europa auch in Zukunft anstatt mit schnell wirkenden Medikamenten geheilt, nur mit Ministerreden gesund gebetet werden, so müßte der Kanzler sich ebenfalls dieses Rezeptes bedienen. Befürchtungen, als würden die BerlinPariser Gespräche hierdurch gestört, ziehen nicht mehr. Auch das eisige Schweigen des zösischen Ministerpräsidenten nicht das Wort verbieten können. Oder Pil vgrzie Vlerteihigung dez heutschen Verin, 27. Novenber.,1 de VerbZchaden der Gesamtheit für sich auszunuten. Auf der Hauptausschubsüitzung des Reichsverbonene Der sgesunde Einn der dentschen Kaufmannschaft lehut der Deutschen Industrie sprach am Freitag der neue) Der ve)y,giechenschaften entschieven ab. Sie betradust des Jahres er gewaller und.00 Sarzugg n Programm Lonnen Kohle aus den verschiedenen Revieren noch einmal um 6 RM. die Tonne zu verbilligen. Er perönlich sei der Meinung, daß eine Reichsaktion zur Verbilligung von Lebensmitteln für Erwerbslose nur toch beim Fleisch eingesetzt werden müsse. Ein Regierungsvertreter teilte dann mit, daß in diesem Winter durch das Zusammenwirken der Erzeuger, der Reichsbahn und des Handels etwa 45 Rillionen Zentner Brennstoff verbilligt an Hilfs#edürftige abgegeben würden. Die Ausgabe von döchentlich einem Pfund Fleisch oder Speck zu #einem um 30 Pfennig verbilligten TaIsespreis könne Mitte Dezember in den burch Aushang kenntlichen Verkaufsstellen gegen Berechtigungsscheine, die Unterstützte der Erverbslosenversicherung und der übrigen Hauptlusorgearten erhielten, erfolgen. Die Fleischverblligung solle zunächst zwölf Wochen dauern. 1 Der Ausschuß vertagte sich dann auf Dienstag. kohnfragen und Sozialversicherung Eine Rede Stegerwalds Berlin, 27. November. . In einer Berliner Zentrumsversammlung sprach am Ekitag Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald über und soziale Fragen. Der Minister erklärte zuschst, daß von der Lohnseite her allein die deutsche Girtschaft nicht zur Gesundung zu bringen sei. Er beFindete diese Auffassung wie folgt: In der deutschen Eirtschaft würden gegenwärtig an Arbeitern und Aneestellten rund 25 Milliarden Reichsmark Löhne und Pehalter jährlich gezahlt. Die Steuern und öffentlichen zogaben in Reich, Ländern und Gemeinden ohne Sofalversicherung betrügen 15 Milliarden oder 60 v. H. ##r Löhne uud(Pehälter An Zinsen habe die Lolkswir Vorsitzende des Reichsverbandes, Dr. Krupp von Bohlen und Halbach, in einer eingehenden, We wirtschaftspolitischen Fragen behandelnden Rede. Die Wirtschaftstragödie habe nichts mit einem Versagen de Wirtschaftssystems als solchem zu tun. Mit einem Ende der Notzeit könne gerechnet werden, wenn durch ein Zusammenwirken aller an der Weltwirtschaft maßgebend beteiligten Länder Umkehr geschaffen werde. Hierin sehe er die Kardinalaufgabe internationalen Zusammenwirkens. Eine wirtschaftliche Gesundung sei nicht möglich ohne eine organische Senkung der kosten, ohne eine Befreiung des deutschen Geldmarktes vom Drucke der öffentlichen wie privaten schwebenden Schulden und ohne eine endgültige Beseitigung aller Reste der Zwangswirtschaft. Heute sei jeder übertriebene Aufwand nicht nur sachlich, sondern auch moralisch unverantwortlich. Es müsse bis auf die Pfennige gespart werden. Reparationen seien nicht nur für Deutschland eine unhaltbare Belastung, sondern auch, weltwirtschaftlich gesehen, ein Wahnsinn. Für das Elend, das über Europa wie über die ganze Welt hereingebrochen sei, sei vor allem auch der auf der Kriegsschuldllüge aufgebaute Versailler Vertrag verantwortlich zu machen, gegen den man sich zur Wehr setzen müsse. Im Interesse der europäischen Völkergemeinschaft müsse und werde eine Lösung gefunden werden, die dem Gedanken der fruchtbaren Zusammenarbeit der Völker einen neuen Auftrieb gebe. Im Namen der Vorsitzenden der Spitzenverbände gab Dr. Krupp folgende Erklärung ab: „Die deutsche Wirtschaft ist seit Monaten Zeuge von Vorkommnissen innerhalb ihrer Reihen, deren Zahl Gefahr heraufbeschwört, daß sie nicht als Einze erscheinungen, sondern als Zeichen eines allgemeinen Niederganges der kaufmännischen Ehrbarkeit, wertet werden. Wir weisen Zeiten schwerer politischer und wirtschaftlicher Krisen, wie solche Deutschland seit nunmehr Jahrzehnten bedrängen, einzelne verstanden haben, die Umschichtung eonrtige Atsche Se Pharleit alt bschte Pflicht aler Verusangehörigen und ist nicht genist, ihren guten Namen durch Duldung laxer Moralvegrif gefährden zu lassen. Ueber die Ahndung krimineller Vergehen durch den Strafrichter hinaus wenden wir uns dementsprechend auch gegen jede Handlungsweise, die Widerspruch zu dem Grundsatz der kaufmännischen Ehre dem Unternehmer gegenzihzer, seinem Betriebe und gegenüber der Angengesander, Pz#, i Wir erachten es als unsere bespng Frlicht, dieser Zeit alle Kräfte an die Selostreini: gung der deutschen Wirtschaft zu wenden, gegenüber jedem, der vom Wege des ehrbaren Kaufmannes abweicht, eine scharfe Trennungslinie zu ziehen und in vorkommenden Fällen die weitere troffenen zu den Organen der Spitzenverbände von dem Ergebnis der zu treffenden Feststellungen abhängig zu Der Redner lehnte dann Währungsexperimente ab und betonte, die Industrie wolle, daß die deutsche Arbeiterschaft unter materiellen Bedingungen lebe, die dem deutschen Arbeiter nicht nur eine Sicherung seiner Existenz, sondern auch dem Fleißigen und Tüchtigen wieder einen Aufstieg ermögliche. Sie sehe es als ihre Hauptaufgabe an, dem deutschen Volke in allen seinen Schichten nach Ueberwindung der jetzigen Notzeit wieder zu einer Erhöhung der Lebenshaltung zu verhelfen und den Weg zu ebnen für einen kulturellen und nationalen erg preaßische Handelsminister Dr. Schreiber sprach über„Staat und Wirtschaft in der Krise“, wobei er betonte, daß die Frage der zwangsweisen Zinssenkung mit großer Vorsicht zu behandeln sei. Schuldenherabsetzung und Inflation lehnte er ab. Geheimrat Dr. Kastl forderte von der Regiexung schnellstens die Maßnahmen, die die wirtschaftliche Lage erfordere. der Londoper„Timez.,yf Vertewtigelassenr 81. e Standpunktes in Zurunft allein überlassen: Der Kanzler ist der politische Anwalt Vorwürse von Verschgendurggiwpe, zig, als daß man rung ist netnendg, Mehr notwendig, als dor ugz einzelne verstanden haben, die Umschichtung:. Cheisiliche Geisrerschaften an Beuntng „Die bedrängte Tage der Arbeitnehmer berücksichtigen“ ber Abaabe 9 „rscherung verrugen 15 Milliarben Lohne und Gehalter. un Zinsen habe die deutsche Fegs virtschaft 8 bis 9 Milliarden aufzubringen.„An Främtengehältern in Reich, Ländern, Gemeinden, Pro2Pen, bei Reichsbahn und Reichspost würden rund Milliarden verausgabt, an Pensionen und Hinterblieeenenrenten 1,8 Milliarden. Der Aufwand für die gesetische Sozialversicherung ohne Arbeitslosenfürsorge, eeitage 1931 rund 3,7 Milliarden. Für die Arbeitseemenz sorge müßten gut 3 Milliarden Reichsmark auf“ werden. Dazu kämen Zinsen Jür, Kapitalsehlsowic die vielsach überhöhten Karteupreise und und die in der Privatwirtschaft nochk setzliche erche dsenfürsor ggbendet gatungen sot ##delsspan Haunsen sowie die vielsach überhöhten diche as und bie in der Prihthgtisogn, noch auseitig verringerten übersetzten Gehälter leitender Personen. " Der staatliche Lohnschutz könne während größten Krisis eines Jahrhunderts den ArbeiBerlin, 27. November. Der Vorstand des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften Deutschlands hat sich heute in einer dringenden Eingabe an die Reichsregierung gewandt. In der Eingabe werden die Gesichtspunkte ins Auge gerückt, die bei den Maßnahmen der Reichsregierung berücksichtigt werden müßten. Es wird darin u. a. ausgeführt, es sei ein Irrtum, daß durch die bloße Senkung der Löhn und Gehälter die Preise in entsprechendem Ausmaße von selbst fielen. Die Preise seien nicht dem vor mehr als Jahresfrist eingesetzten Absinken der Löhne in hinreichendem Mode vefoi, gelassen, 526 die tarifmäßigen werde meit agber achr geianen, Vergleschsmaßstob abStundenlöhne keinen zuverlätsigen Vergleichs apnog ab. geben. Es komme auf den Efferriv##ng.%. und dieser it in weit Vorter= Shzäirstere Hachdrugk sei be Gesaptlebenshaltzungeinder. Stärkster Bogye; sonde auf die Sentung der Lebensmittelpteise und der überhöhten Preisspannen zu legen. Noch in den letzten Tagen und Wochen, ja sogar während der Beratungen des Wirtschaftsbeirats seien in wichtigen Gewerben er neut erhebliche Lohnherabsetzungen erfolgt. Das müsse bei der als notwendig anerkannten Senkung der Gest hungskosten zur Vermeidung von Einseitigkeiten und dauernder Beunruhigung beachtet werden. Die zu ho Preise, Mieten und Zinsen sowie die öffentlichen Lasten übten einen starken und einseitigen Druck auf die Löhne aus. Darum sei Preis=, Miets= und Zinssenkung im Interesse einer gesunden und produktiven Wirtschaft in beschleunigtem Verfahren durchzuführen. Die Frage der Verwaltungs= und neichs reform müsse jetzt ebenfalls in Angriff genommen werden. Zur Reichsregierung habe man das daß sie an den Grundrechten der Arbeitnehmer nicht rütteln lasse. Aus sozialen und staatspolitischen GrünSälst sie die Schste ue. Setele Seaen aice wie vor einsetzen. Dabei werde von der Reichsregierung erwartet, daß sie bei den bevorstehenden Maßnahmen auf die bereits sehr bedrängte Lage der Arbeitnehmer Rücksicht nimmt. Reichsminister Dr. Gröner, spricht am 29. November, nachmittags.30 Uhr, im Rundsunk über das Thema„Vom Glauben an Teutschland“. Die Ansprache wird auf alle deutschen Sender übertragen. * Der Reichsbund Deutscher Angestellten=Berufsverbände richtete an den Reichskanpler ein ine gegser ung der nationalen Opposition. Der Bund babe P1g.zehaef; und vorbedaltlose Nationalwirschaft die Wirischofiskrise beheben könne. aus piachologischen Gründen Tegunenpolitik zu versichtnahme guf die französische Janenpptttig#n# stehen, ja fast zu entschuldigen sich muht. Auch vor einer weltöffentlichen Darlegung der deutschen Thesen und Forderungen in der Reparationsfrage braucht der Kanzler keine neuerliche Erschwerung der Rererg: tionsgespräche zu befürchten; denn Frankreuu# Einstellung ist als Maximalforderung heute schon fest umrissen. Nichts ist an ihr zu deuteln mehr. Es sind: Festhalten am Youngplan, keine Endlösung. Unantastbarkeit der ungeschützten Zahlungen und Vorrang der politischen vor den privaten Schulden. Klarer sprach auch kein Poincaré, bewußter kein Tardien, uneuropäischer kein franzäfischeß, sgenergl. Laval durfte es, weil Frankreichs wirtschaftliche und politische Machtstellung seit Napoleon III. auf keiner ähnlichen Höhe gestanden hat. Amerika ließ ihm fre Hand, Italien scheint von der Amerikareise Grandis, der sich vergeblich um eine Anleihe bemühte, wenig befriedigt und wird der französischen Politik kaum mit der gleichen Abneigung in Zukunft entgegentreten wie bisher. Englands Möglichkeiten sind Krise trotz besten Willens gelähmt. Deutschland sieht sich somit allein seinem Hauptgläubiger gegenüber, der auf dem Shylockschein beharrt. Deutschlands Lage ist klar und ernst. Gewiß, wir haben Anwälte in der Weltöffentlichkeit, und Weltwirtschaft. Aber diese Hilfsstellung läuft schließlich nur darauf hinaus, die in Deutschland kurzfristig investierten Kapitalien zu sichern, an denen Frankreich nur geringen Anteil hat. Hiermit erklärt sich die Front der Weltfinanz gegen Frankreichs politische Schuldenansprüiche. Zwischen beiden Zahrk 168g, als man zu den Poungverbandlungen schritt, ist unsere Lage. Durch den Ar####e kündigter kurzfristiger Kredite wird sie verschärft. Und inmitten dieses konzentrierten„Druckes steht im eisigen Schweigen der Kanzler. Man ließ gute Zeit bis zur Behandlung des Reparationsgroblems verstreichen, Das wird heute bereits eingesehen. wan überschätzte das Hooverjahr in seinen finanziellen Rückwirkungen auf Deutschland und auf die Weltkonjunktur. Man überschätzte den Glauben an die Wirtschaftssolidarität und an die Wandlungsmöglichkeit der Pariser Staatsmänner. Die Hoffnung, man würde großzügig den in allen Nähten platzenden Finanzrock Deutschlands ausflicken, war vergeblich. und Dr. Luther hat sich damit trotz Golddiskontbank usw. abfinden müssen. Kaum das Hemd ist uns geblieben. Trotz Stillhalte=Abkommens weist es große Löcher auf. Die Golddecke wird kürzer. Der Krisenwinter nimmt zu und die Wirtschaft friert. Wenn aber der französische Ministerpräsident in demselben Augenblick, da die Weltöffentlichkeit sich von„dieser deursr Krisis überzeugen läßt, dem deutschen Volke dann noch die volle Verantwortung zuschiebt, so fragt man mit Recht, welchen Gradder Ironie die deutschfranzösische Aussprache denn schließlich noch annehmen soll. B3Z.=Konferenz und Stillhalte=Ausschuß beginnen in einigen Tagen ihre Arbeiten. Sie werden durch die Forderung Frankreichs nach der Priorität der politischen Schulden vielleicht schon heute um einen großzügigen Erfolg gebracht. Dringt die französische These dann jedoch auf der sich gnschließen: den Reparationskonferenz durch, so bleibt meidliche nicht mehr zu umgehen: die Reichsregierung muß zum Auslandsmoratorium schreiten. Diese letzte Maßnahme ist, schon als Drohung nur ausgesprochen, einer der wenigen Rückhalte in der kommenden Aussprache. Entweder Frankreich paßt sich Julcg... striche an seinen Forderungen der allgemeinen Weitwirtschaftslage und besonders den deutschen Verhältnissen an oder Europas Wirtschaft bricht vollends auseinander. Vielleicht wird Europa auch diesen Leidensweg noch gehen müssen, ehe Frankreichs Staatsmänner von den Richter über die deutsche Politik aufspielen durfte, so nehmen wir den, wenn auch tragischen Stolz für uns Stcten der belichen und der Auouniohen, uodeheh, sangsalten Lusig oder Zolsonmersgersch, Nezesce. Winmaaaist Tanelagrprastden gegen Grimme abgelehnt— Ladendorffs Immunität aufgehoben G- Aammer=hinter=Taraf Die außenpolitischen Erklärungen mit 325 gegen 150 Stimmen gebilligt Ge Neue Geschäftsordnung nicht verabschiedet antrag gegen Kultusminister Grimme mit 219 Stimmen der Regierungsparteien gegen 173 der Opposition abgelehnt. Annahme fand der Antrag des Hauptausschusses, wonach der Landtag gehört werder soll, ehe neue Sparmaßnahmen im Hochschulwesen durcheführt werdNunmehr Berlin, 27. November. Der Preußische Landtag nahm am Freitag die Wahl des neuen Landtagspräsidenten für den verstorbenen Sozialdemokraten Bartels vor. Der Wahlgang vollzog sich durch Namensaufruf und Zettelabgabe, was fast eine Stunde in Anspruch nahm. Gewählt wurde mit 250 von insgesamt abgegebenen 359 Stimmen der Sozialdemokrat Wittmaack, Stadtrat in Magdeburg. Mit großer Heiterkeit nahm das Haus zur Kenntnis, daß sich unter den abgegebenen Splitterstimmen auch eine für den Abgeordneten Leinerr(Soz.) befand, den die SPD. ursprünglich als Kandidaten genannt hatte. Der neue Präsident Wittmaack übernahm sofort die Führung der Geschäfte. Er dankte für das in ihn gesetzte Vertrauen, versprach, sein Amt unparteiisch auszuüben, die Rechte der Minderheit zu wahren und die Durchlöcherung der Geschäftsordnung zu verhindern, damit das Parlament würdig arbeiten könne. Er erntete Dank bei der Mehrheit und die ersten Zurufe von den Kommunisten, die darin der Meinung Ausdruck gaben, daß Wittmaack Euisprechend dem Antrag des Geschäftsordnungsausschusses wurde die Immunität des Abgeordneten Ladendorff(Wirtschaftspartei) aufgehoben womit die Strafuntersuchung auch gegen ihn wegen des Zusammenbruchs der Berliner Bank für Handelgund Grundbesitz ermöglicht worden ist. Nachdem dus Haus dann noch Hilfsmaßnahmen für Unwettergeschädigte beschlossen hatte, wurde der deutschnationale MißtrauensH esp sollte über die neue Geschäftsordnung abgestimmt werden. Es ergab sich, daß die Kommunisten zu jedem der 139 Paragraphen und zu Aenderungsanträgen namentliche Abstimmung verlangten. Auf diese Weise hätte sich der Landtag rund 40 Stunden lang mit namentlichen Abstimmungen beschäftigen müssen. Abgeordneter Stieler(.) beantragte deshalb, daß zunächst über diejenige Bestimmung der neuen Geschäftsordnung entschieden werde, die das Verlangen auf namentliche Abstimmungen erschweren soll. Darüber kam es zu einer lebhaften Geschäftsordnungsaussprache, in der Vizepräsident Dr. von Kries das Verlangen Stielers als unmöglich bezeichnete. Als über den Agtrag Stieler namentlich abgestimmt wurde, gaben oie sitionsparteien keine Karten ab. Die Regierungsparteigg waren so schwach vertreten, daß insgesamt nur 208 Stimmen gezählt wurden. Das Haus war also beBizepräsdent Dr. von Kries schloß die Sitzung und berief unter Protestkundgebungen der Regierungsparteien, die von Beifallsäußerungen der Opposition quittiert wurden, die nächste Plenarsitzung des Landtags lauf den 15. Dezember ein. Paris, 27. November. Nach einer Nachtsitzung, in der die Parteien der Kammer zu der(von uns in der gestrigen Nummer des ,B..“ mitgeteilten) Rede des Ministerpräsidenten Laval Stellung genommen hatten, sprach die Kammer heute in den frühen Morgenstunden mit 325 gegen 150 Stimmen der Regierung das Vertrauen aus. Die Nachtsitzung wurde eingeleitet durch eine Rede des bekannten Deutschenhetzers Franklin=Bouillon, der in der bei ihm gewohnten Weise von dem Willen Deutschlands sprach. Die Unterredungen Brüning—Laval seien vollkommen zwecklos gewesen. Zu prüfen sei nicht die Zahlungsfähigkeit Deutschlands, sondern der deutsche Zahlungswille. Man müsse, Zestschlgnt gerpflichten, genau wie in Frankreich„wähl#n der Finanzkrise eine Amortisationskasse zu bilden, die Reinigung seines Haushaltes und vornehmlich seines Laval geforderten Vorrang der Tribute#### den Privatschulden glatt ab und sagen, das## Bestehen auf diesen Vorrang würde den völligen Zusan. menbruch des deutschen Kredits herbeiführen und von### den schwersten Folgen für ganz Europa einschließlich Frankreichs begleitet sein. 28 Der Komponist netz geboren(ge Der österreichis Wien geboren. Der schweizerisc berg gestorben nigung seines Haushaltes und vornehmlich Kriegshaushaltes vorzunehmen und es zu zwingen, seine Revisionspolitik aufzugeben. Großer Lärm entstand, sich der Redner kritisch mit den französischen Sozialisten Schwere Ausfälle leistete sich Franklin=Bouilon gegen die ausländischen Finanzsachverständigen, die sich verschworen zu haben schienen, Frankreichs Sieg zum Vorteil ihres eigenen Profits unter Hintansetzung der Interessen der Nationen wucherisch auszubeuten. Seit zehn Jahren gebe es eine regelrechte Verschwörung der deutsch=amerikanischen Finanz gegen Frankreich mit allen Verzweigungen, die sie in London habe. Der amerikanische Finanzsachverständige Wiggins habe als ausgezeichneter Deutschenfreund das meiste dazu getan. Er sei der Verantwortliche für die gegenwärtige Lage, indem er Deutschland zum Borgen gedrängt habe. nannte die allgemeine Abrüftung Die Genarungen des Vöerreichsunnnil. Deutschlung derAbg. Fabry ebenso eine Pariser Abrüstungskongreßgesprengt Schlägereien im Saal Paris, 27. November. Gestern hatte, wie wir in der Freitagnummer des .“ berichteten, ein internationaler Kongreß in Paris begonnen, der Vertreter von großen politischen. sozialen und religiösen Verbänden aus 17 Ländern (darunter auch Deutschland) vereinigte, die für eine wesentliche Herabsetzung der Rüstungen eintreten. Nachdem die gestrigen Kundgebungen in Ruhe verlaufen waren. kam es heute gleich zu Beginn der Sitzung, die unter der Leitung von Herriot stand, zu lärmenden Gegenkundgebungen, die es den Rednern eineinhalbs Stunden lang unmöglich machten, sich Gehör zu verchaffen. Schließlich wurde Polizei herbeigerufen. Plötzlich verlangte der Führer der Frontkämpferbewegung sofort das Wort. Das wurde abgelehnt. Darauf stürmten Mitglieder der Frontkämpferbewegung das Podium. Es entstand eine Schlägerei. Die Polizei konnte nur mit Mühe Herriot und de Jouvenel vor Hieben schützen. Hinter einer Kette von Polizisten konnte de Jouvenel## wenigstens der Form genügen und noch ein paar kurze Schlußworte sprechen. Der Kongreß war gesprengt. Im Saale hatte sich um eine Loge, in der der Leiter der 1856 Die Kaiserin 9 ben(geboren 17 Der Dichter## boren(gestorher Der Dichter Li boren(gestorbei Der Reichskan weg auf Hoher Perso Am 29. Novembe Wenzel und F. ihre silberne Hochzeit Hause Dorstener Str Am heutigen Tag meister Fritz Stirn Kaupen, wohnhaft Hochzeitsfeier. Am Sonntag, 29 Ewald Iker und Wiemelhauser Straße Verwandten das Fes zeitig feiert ihre Tock Utopie wie die Rüstungsgleichheit. Man Gegenkundgebungen saß, ein lebhaftes Handgemenge ch nicht auf eine prozentuale Abrüstung der wickelt. Die Ausländer gaben ihrer Entrüstung um dürfe sich auch nicht un eine pergentuale Abrüstung der verschiedenen Länder einlassen. S ialist Leon Blu Berlin, 27. November. (Von unserer Berliner Schriftleitung.) Im Streit um die Hessendokumente ist heute die Erregung ziemlich abgeflaut. Man scheint die Dinge heut wesentlich ruhiger anzusehen. Jedenfalls ist an amtlicher preußischer Stelle von einem Protest der preußischen und der hessischen Regierung gegen die Unterdes Oberreichsanwalts Dr Werner, zeichnet, die auch dem Oberreichsanwalt nicht verwehrt werden könne. Das trifft durchaus zu. Zerg miächtz men in solchen Fällen wünschen, daß eine deru## unterredung dann auch von der betreffenden Nachrichtenstelle— in diesem Falle von der TU.— in so genauer Form wiedergegeben würde, daß Mißverständnisse und en ver redung des Overreichsanwalts Dr. Werner, von der einige Blätter zu berichten wußten, nichts bekannt. Das wird uns an preußischer Stelle bestätigt. Das Reichsjustizministerium hat sich heute entschlossen, auch seinerseits der Oeffentlichkeit Aufklärung zu geben, wobei wir bemerken möchten, daß diese Auslassungen gestern weit Mißdeutungen ausgeschlossen sind. Wenn heute von einem Konflikt zwischen Preußen und dem Obegreichi, anwalt gesprochen wird, so scheinen auch, diese Gerüchte allzu deutlich den Stempel der parteipolitischen Agitation zu tragen. Wie wir erfahren, hat sich der Ober reichsanwalt sowohl an den preußischen wie den hessischen Innenminister an angebrachter gewesen wären, um Mißdeutungen zu vermelden, von denen heute das Reichsjustizministerium spricht. Ueber den Stand der Untersuchung kann zwar nichts erklärt werden da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt. Dafür nimmt man Gelegenheit, die gestern vom Oberreichsanwalt der TU. gegebene Unterredung zu klären. Ausdrücklich wird festgestellt, daß Dr. Werner keine endgültige Stellungnahme zu der Angelegenheit hat nehmen wollen, sondern lediglich zum Ausdruck brachte, daß das beschlagnahmte Dokument allein nicht ausreichen würde, um Hochverrat festzustellen. Dagegen hat der Oberreichsanwalt die Möglichkeit offen gelassen, daß die Art, wie dies Tokument zustande kam, d. h. die Besprechungen im Voxheimer Hof usw., die Lücke des Nachweises schließen könnte, daß Hochverrat vorliegt. Dieser Passus war nach unserer Kenntnis in der Veröffentlichung der TU. nicht enthalten. Mit Nachdruck wird weiter festgestellt, daß das Reichsjustizministerium in keiner Weise in die Angelegenheit eingegriffen hat. Vielmehr hat der Oberreichsanwalt nach der Unterredung mit dem preußischen Innenminister hiervon dem Reichsjustizministerium Kenntnis gegeben. Das Reichsjustizministerium hat dann einen Bericht des Reichsanwalts eingefordert. Weiter verwahrt man sich an amtlicher Stelle gegen die Behauptung, der Oberreichsanwalt habe seinem Erstaunen Ausdruck gegeben, daß Dr. Schäfer, der bekanntlich die Dokumente den preußischen Stellen übermittelte, auf dunklen Wegen von Hessen nach Preußen gebracht worden sei. Es hat sich herausgestellt, daß sich mit den## Schreiben gewandt und zum Ausdruck gebracht, daß es durchaus nicht in seiner Absicht liege, irgendeine Amtsperson anzugreifen. Im übrigen hat wegen dieser Angelegenheit heute der hessische Gesandte in Berlin beim Reichskanzler vorgesprochen.„ Dr. Schäfer hat heute zugzl##g vorbestraft zu sein. Das sei aber der desDap. in Hessen bekannt gewesen. Die Die Deutschnationalen haben im preußischen Landtag einen Antrag eingebracht, in dem sie erklären, daß Severing, indem er gegen den Willen des Oberzeichsanwalts die Hessendokumente veröffentlichte, seine Amispflichten weitgehend zugunsten parteipolitischer Interessen verletzt habe. Die Regierung solle erklären, ob sie das Verhalten des Innenministeriums billige, und wenn nicht, ob sie in Zukunft Aktionen dieser Art verbieten wolle. Der Sozialist Teon Blum führte aus, daß Deutschland nur gezwungen werden könne, seine wahre Zahlungsfähigkeit darzulegen, wenn eine internationale Bankkontrolle durchgeführt werde. Als Blum die Ansicht aussprach, daß weder die englische noch die deutsche Finanzkrise eingetreten wären, wenn Frankreich das Hoovermoratorium sofort angenommen hätte, erwiderte der Finanzminister Flandin, daß Dr. Schacht bereits durch seine Reise durch Amerika das Vertrauen in die deutsche Währung untergraben habe. Blum erklärte sodann daß die Erklärung Lavals, Deutschland müsse auf alle Fälle die Reparationen bezahlen, ein Unsinn sei, da man nichts geben könne wenn man nichts habe. Laval habe erklärt, daß Frankreich niemals den Vorrang der kurzfristigen Kredite vor den Reparationen anerkenne. Darüber müsse der Ministerpräsident Aufklärung geben. Laval erwiderte, daß Frankreich auf der Regierungskonferenz die Behandlung der Frage der kurzfristigen Kredite ablehnen werde, daß das aber nicht heiße, daß sich die Sachverständigen bei der Beurteilung der Finanzlage Deutschlands nicht damit beschäftigen würden. Er habe außerdem die Versicherung deutscherseits, daß die Regelung dieser Frage sich zwischen den ausländischen Gläubigern und den deutschen Schuldnern vollziehe. In früher Morgenstunde erfolgte die obenstehende Abtimmung. London, 27. Novenber. Die Blätter bringen ihr Unbehagen über die gestrige Rede Lavals zum Ausdruck. Sie lehnen den von hohlen Ausdruck. 1026 Millionen Mark Steuerausfälle im Reiche für 1931 geschätzt Berlin, 27. November. Die Einnahmen des Reiches im Oktober 1931 betrugen(in Millionen Reichsmark) bei den Besitz= und Verkehrssteuern 603,8, bei den Zöllen und Verbrauch## abgaben 289,6, zusammen 893,4. Die Einnahmen aus der veranlagten Einkommensteuer, der Körperschaft#### steuer und der Umsatzsteuer wurden durch im Oktoben fällige Vorauszahlungen erheblich beeinflußt, ebenso dien Einnahmen aus den Zöllen durch die vierteljährlichen Zollagerabrechnungen. Ferner fiel in den Oktober ers### malig ein Zahlungstermin für die Krisensteuer der Veranlagten. Die Gesamteinnahme im Oktober 1931 ih gegenüber der Einnahme im Oktober 1930 mit 1082, um 189,4 zurückgeblieben. Die Steuereingänge für das Rechnungsjahr 1931 sind neu veranschlagt worden. Daraus ergibt sich, daß gegenüber den Ansätzen des vom Reichstag vera#### schiedeten Haushaltsplanes die Besitz= und Verkehrss steuern um 750,5, die Zölle und Verbrauchsabgaben um 276,1, die gesamten Einnahmen mithin um 1026.6 niedriger veranschlagt worden sind.— Diesen Mindereinnahmen stehen auf der anderen Seite die Ersparnisse an Reparationen infolge des Hoovermorat### riums gegenüber. Theatergemeinschaft DortmundBocham=hagen! dee:„ Neuilly, große Protestkundgebungen gegen das Diktat bulgarischen Parlament kam es dabei zu einen Bund Eber! Zum ersten Male am Freitag abend in größeres Publikum. nen, von dem der Vi dauerte, daß er nicht ren Gemeinde bekan deutschen Gemüts, Hoffnung. Wenn es gen sei, hochzukomm Verfall der deutsche darüber braucht nur da der Stern des eir des anderen spät a König trotz seines brennendem Jugend der erste Abend in großer Zahl warb, annehmen werden. Er brachte zunäc ungedruckte Novelle: sten Strichen ist das losen umrissen, gez mußte und dann n dem Erlöser am ihm hinübergerettet Poet ward zum Pr Nicht weniger st in gebundener Spre welt ward lebendie und Loki, den Böse eine Szene aus e den Kampf Genera Gott und seinem burtsstunde der Be leons. Man lauscht Vortragenden am Schäfer mit den Dokumenten an den Redakteur einer Frankfurter Zeitung gewandt hat und von diesem die Weisung erhielt, sich an den Polizeipräsidenten in Frankfurt zu wenden, was dann auch geschehen ist. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß man an den zuständigen Stellen heute von der prägnanten Unterredung des gestrigen Donnerstags in einigen Stellen abrückt, indem man die Ausführungen des Oberreichsanwalts als„spontane Kundgebung" beDortmund, 27. November. Obwohl der Oberpräsident der Provinz Westfalen über die Frage der Theaterplanwirtschaft erst in Prüfungen über die Lage der einzelnen Theateretats eingetreten ist, scheint sich die Möglichkeit von Theaterzusammenschlüssen in Westfalen herauszukehren. Dabei erscheint es nicht ausgeschlossen, daß zunächst die Frage geprüft wird, welche finanzleigg,### nisse eine Theatergemeinschaft, mund=Bochum=Hagen bringen würde und welche Voraussetzungen für diese Theatergemeinschaft notwendig sind. Von direkt Beteiligten wird dabei zum Ausdruck gebracht, daß diese drei Städte besonders nahe beteinander liegen und bequem untereinander erreichbar sind, wodurch sich die bei einer Theatergemeinschaft ergebenden Spesen auf ein geringes Maß gestellt werden könnten.(Die Richtigkeit der vorstehenden Meldung konnten wir am Freitag abend nicht mehr nachprüfen., Das Reichsinnenministerium erklärt die Nachricht für falsch, Dr. Gröner habe in seinem Ministerium ein neues Dezernat„M“ zur geistigen Bekämpfung der Nationalsozialisten eingerichtet. In Thüringen wurde ein Umzugs= und Versammlungsverbot unter freiem Himmel von 17 bis 7 Uhr ab 1. Dezember bis 29. Februar 1932 ausgesprochen. statt. Im,.Ju.#rtscheg Paltument kum es bur gugl, Im englischen Oberhaus wurde gestern die Rundtisch=Konferenz für die Neuregelung der staatsrechtlichen Verhältnisse Birmas eröffnet, das von dem eigentlichen Schlägerei zwischen Kommunisten und Abgeordneten der übrigen Parteien, als sich die Kommunisten zu Ehren## der bulgarischen Gefallenen nicht von den Sitzen erhoben. Die ganze kommunistische Fraktion wurde für die## Sitzungen ausgeschlossen. An der südslawischen Gesand### schaft in Sofia wurden bei den Kundgebungen die Fen### sterscheiben eingeschlagen. Indien getrennt werden son. Der englische Landwirtschaftsminister wurde ermächtigt. auf landwirtschaftliche und Gärtnereiprodukte Zölle in Höhe von 12 Prozent des Wertes zu erheben. In ganz Bulgarien fanden gestern, am 12. Jahrestage der Unterzeichnung des Friedensdiktates von Der italienische Außenminister Grandi trat gester## nachmittag von Newyork aus die Rückreise nach Italich# an. Am Donnerstag abend hatte er noch eine Runds## rede über die Abrüstung gehalten, in der er die rechtlie# Verpflichtung der Siegerstaaten zur Abrüstung untern# strich. Umbaukosten fü „In einer Klei naler Landtagsabg Höchstbetrag der steueraufkommen 600 auf 1000 Mar amtliche preußische ßische Minister fi der Kleinen Anfra zinssteueraufkomm wohnungen zu ge her übersehen läf setzung des bisher zulässigen Höchstb. zeit nicht beabsich hilfen hinaus erf lehen bereitzustell weiter gefordert n den Wohnungsbar Haushaltsjahres 1 An der Bahn Mukden—Peking und in Tientsin es zu neuen japanisch=chinesischen Kämpfen gekommen# Ein japanischer Kreuzer wurde nach Tientsin beorde# Jk. Kikofaus Saltelbf. die langen Stunden, bis man ins Bett geht, all die lieben Märchenwesen lebendig werden läßt? Das sind Stunden, wo schon so richtig das Weihnachtsgefühl *.“.. die Engelcher Himmlisches Reich, 26. November 1931. An alle lieben Kinder von Bochum und Umgebung! Meine lieben Kinder! Ob Ihr wohl schon angefangen habt, hier und da die lieben alten Weihnachtslieder einzuüben? Ob Ihr überhaupt schon daran gedacht habt, daß es bis zum Weihnachtsfest gar nicht mehr so weit ist und daß gar mein Nikolaustag in einer Woche ist? Nun ja! Es kann doch immerhin sein, das Euch das entgangen ist, weil Ihr Euch alle vor lauter Bravheit und Fleiß mit nichts anderem beschäftigen könnt. Denn was Eure Eltern und Lehrer mir da geschrieben und was die Engelchen inzwischen schon alles in das große goldene Himmelsbuch eingetragen haben, das hat mich so erfreut, daß ich es kaum noch aushalten kann, Euch zu sehen. Darum habe ich mir— und damit auch Euch — auch schon eine ganz besondere Vorfreude bereitet. Ich habe mich nämlich hingesetzt und einen langen Brief an das Stadttheater geschrieben. Und nun sind sie im Stadttheater alle bei der Arbeit, um Euch als Vorgeschmack zum Nikolaustag und Weihnachtsfest in die liebe weihnachtliche Märchenwelt zu führen. Kennt Ihr das Märchen vom Aschenbrödel? Da höre ich, wie Ihr alle„Ja“ schreit. Und darum brauche ich es Euch gar nicht mehr lang und breit zu erzählen: Aber sehen könnt Ihr es, wenn Ihr am Samstag nachmittag ins Stadttheater kommt. Um 3 Uhr nachmittags fängt es an, und um ½6 Uhr müßt Ihr leider alle wieder nach Hause gehen. Und da Ihr alle meine lieben Kinder wart, dürft Ihr wohl auch Eure guten Eltern bitten, daß sie Euch doch ein Theaterbillett schenken. Am besten aber ist es, wenn Ihr Eure Eltern gleich mitbringt, damit auch sie sich mal wieder so recht von Herzen freuen können, was heute doch so nötig ist. Und bittet Eure Eltern, sie sollten Euch vorher aus Eurem Märchenbuch die Geschichte vom Aschenbrödel nochmals vorlesen. Oder die Größeren, die schon lesen können, können es ja auch den kleineren Geschwistern vorlesen. Es wird ja doch schon so früh dunkel, daß man nach dem Kaffee auf der Straße kaum noch spielen kann. Und was gibt es da Schöneres, als daß man wach wird uno wo die Engelchen hinter den Gardinen sitzen und das Christkind am Fenster vorbeifliegt. Leider— leider muß ich währenddessen hier oben in den himmlischen Werkstätten bleiben, damit all die vielen Weihnachtssachen auch fertig werden. Aber den einen Tag, wenn im Stadttheater„Aschenbrödel" gegeben wird, will ich doch für ein Stündchen herunterkommen und schon mal unter Euch sein.— Und wenn sie zum Schluß im Königsschloß das liebe Weihnachtsfest feiern und der Tannenbaum brennt und sie das „O du fröhliche“ singen, dann müßt Ihr alle tüchtig miteinstimmen und schon denken, daß es nun gar nicht mehr weit ist, wo Ihr selber am Heiligabend unter dem Lichterbaum steht. Und wenn Ihr dann ganz tüchtig und so recht aus vollem Herzen mitsingt, dann auf einmal will ich zum Schluß auch auf die Bühne kommen, um Euch zu zeigen, daß ich schon da bin, und dann müßt Ihr mir alle schön zuwinken und Euch freuen, daß ich in der nächsten Woche zu Euch komme. Also seid da, so zahlreich Ihr könnt. Ich möchte so gern meine artigen Kinder, die ich ein ganzes Jahr lang habe vermissen müssen, mal wieder um mich sehen. Bis dahin bin ich mit vielen, vielen himmlischen Grüßen, nicht nur von mir, sondern auch von dem lieben Christkind, wie in jedem Jahr Euer guter, lieber Nikolaus. Aieatel und Kunst in den Radtsurftädten Die Spielpläne der kommenden Woche Brahms: Streichquartett=Moll: Rich. Strauß: Violt sonate Es=Dur: Rob. Schumann: Klavierquintett### Dortmund. Stadttheater: Sonntag 15.30 Uhr: Peterchens Mondfahrt; 20 Uhr: Die Csardasfürstin. Montag 20 Uhr: Nina. Dienstag 20 Uhr: Zum ersten Male: Aida. Mittwoch 15.30 Uhr: Peterchens Mondfahrt; 20 Uhr: Meine Schwester und ich. Donnerstag 20 Uhr: Aufruhr des Goldes. Freitag 20 Uhr: Der Zigeunerbaron. Samstag 15.30 Uhr: Peterchens Mondfahrt; 20 Uhr: Die Csardasfürstin. Sonntag 15 Uhr: Der Zigeunerbaron: 20 Uhr: In neuer Inszenierung: Nionon.... en: Tuntag amn Wanamb, Konzert: Fredenvaum. Sonntag, 29. November, 1. Chorkonzert mit dem Dortmunder Musikverein; P. Hindemith:„Das Unaufhörliche"; Oratorium. Solisten: Jenny von Thillot(Sopran), Joseph Witt (Tenor), Ewald Kaldeweier(Baß). Dur. . Essen. Overnhaus: Sonntag 15 Uhr: Hänsel und Gre= Kunstmaler Wilhelm Degode gestorben. Am Donnerstag starb im Alter von beinahe 70 Jahren in Kaiserswerth der Kunstmaler Wilhelm Degode, gebürtig aus Oldenburg. Degode war Mitglied des Künstlervereins„Malkasten". tel: Die Puppensee: 19.30 Uhr: Hoffmanns Erzählungen. Dienstag 20 Uhr: Das Spitzentuch der Königkn. Mittwoch 20 Uhr: Die Entführung aus dem Serail. Donnerstag 15 Uhr: Hänsel und Gretel: Die Puppenfee. Freitag 19.30 Uhr: Der Rosenkavalier. Samstag 15 Uhr: Hänsel und Gretel: Die Puppenfee. Sonntag 15 Uhr: Hänsel und Gretel: Die Puppenfee: 19.80 Uhr: Das Spitzentuch der Königin. Schauspielhaus: Sonntag 15 Uhr: Die spanische Fliege: 19.80 Uhr: Schwengels. Montag 19.30 Uhr: Faust l. Mittwoch 20 Uhr: Freie Bahn dem Tüchtigen. Donnerstag 19.80 Uhr: Faust l. Freitag 20 Uhr: Schwengels. Samstag 20 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick(Gastspiel Stanislaus Fuchs). ConnErstaufführur Hagen. Stadttheater: Sonntag 19.80 Uhr:#### Schwarzwaldmädel. Montag 20 Uhr:=Bool Dienstag 20 Uhr: Der Freischütz. Mittwoch 20 ln =Boot 116. Donnerstag 20 Uhr: Broadway. 20 Uhr: Der Freischütz. Samstag 16 Uhr: Mrauf rung: Stöpke hummelt durch die Welt: 20 Uhr: Schwarzwaldmädel. Sonntag 19.30 Uhr: Erstauffu#n rung: Die Dubarry. Duisburg. Stadttheater: Sonntag 14.30 Uhr: Das„ des Lächelns: 20 Uhr: Die Boheme. Montag Uyr: Zum ersten Male: Schneider Wibbel. Dierzun 20 Uhr: Die Weber. Donnerstaa 20 Uhr: Hoffman Erzählungen. Freitag 20 Uhr: Wohltätigkeitsvergt#### tung. Samstag 19.30 Uhr: Boris Godunow. tag 15 Uhr: Hoffmanns Erzählungen: 20 Uhr: sehele Kauer. Konzert: Städtische Tonhalle: Dienstag 1. Mittwoch, 2. Dezember: 4. Hauptkonzert: Deutscherg ausem von Johs. Brahms. Adelheid Armbold(See, Hermann Schey(Bariton); Anton Nowakowsky(Orte# der Städtische Gesangverein. Weihnachts=Re Reichsbahn die karten verlängert, fahrkarten vom 2 besagt also, daß ten für den län Anordnung der R stehen, daß man Zeit verbilligte 9 fach die falsche Strecken mit di könnte, was nicht sächliche Möglich! teilt bereitwilligst Protestkundgel Saal der Bürger setzt, als im Na zemeinschaft dei Naturheil=, Elekt Versammlung er Sonntag das den Calmette=Pi meinen. Er üb scharfe Kritik an sch. dahin, daß di Gefahr bedeute. dann an Hand allem von der Pi Die Stechpal: ten Tagen kann daß Erwachsene dalmen heimkehr I unseren Waldun dahren unter# boten den Stra also keinen Unc daran, diese Be Opernhaus ual. wer fänc Flip tag 15 Uhr:#rufführung: Halloh, und Flap! 20 Uhr: Schwengels. Konzerte: Städtischer Saalbau: Montag, den Rovember, 20 Uhr: 1. Sinfoniekonzert des Stähhti: Düsseldorf. : Sonntag 20,30 Uhr: Ein, kenbalt. Montag 20 Uhr: Die Toni aus Wien, ssch tag 20 Uhr: Die drei Musketiere.„Mittwoch Tosca. Donnerstag 20 Uhr: Im weißen Rößl. 20 Uhr: Ein Maskenball. Samstag 15 Uhr: wittchen und die sieben Zwez# n..## Sonn schsche aie Soaskoehis täit Nn a. eue licht, ein Jahr lang Studien im Ausland zu treiben. Es ist das erstemal, daß diese Auszeichnung einer deutschen Gelehrten verliehen wurde. Pei Vel. Mschnigestzishieche Feries aeune musikabend. Max Fied#r und das Kosman=Quartett(KosGlaser, Gerster, Bühling). Programm: Johs man, erge(neu inszeniert Uhr: Cavalleria-rusticana: Der Bajazzo, 15 Uhr: Schneewittchen und die sieben Zwerge: 20 lln Viktoria und ihr Husar. Schauspielhaus: Sonntag 16 Uhr: Pxargu### Kitsch: 20 Uhr: Nora. Montag 19 Uhr: Tat### Tasso. Dienstag 20 Uhr: Daz, Leben ein FreMittwoch und Donnerstag 20 Uhr: Nora. 19.30 Uhr: Das verlorene Herz. Samstag 20 Nora. Sonntag 15.30 Uhr: Der Hauptmann Köpenick: 20 Uhr: Nora. Unsere Sech umer Gedenktafel ibute## d sager, bos Aligen Zusan hrer, und baie einschließlich November. gnummer des Kongreß in zen politischen 17 Ländern ie für gins, ur# reten. Nachden## erlaufen waren g, die unter der sen Gegen tern eineinhalb# Gehör zu verigerufen. Frontkämpfer rde abgelehn. er Fronium. Es entkonnte nur mitt Hieben schützen. sie de Jongenag ein paar kurze# r gesprengt. Ins der Leiter der andgemenge en strüstung unver erausfälle November. ober 1931 be en Besitz= und id Verbrauch#### Einnahmen aus Körperschaftss rch im Oktoben lußt, ebenso die gierteitahrlucen en Oktober ers isteuer der Ver# tober 1931 30 mit 1082 ungsjahr 1931 ergibt sich, daß eichstag verab## und Verkehrsuchsabgaben un sin um 1026 — Dielien Seite die Ers# Hoovermorato## 1856 28. November. Der Komponist Anton Rubinstein in WechwotyDer österreichische Dichter Stephan Zweig in Der schweizerische Dichter K. F. Meyer in Kilchberg gestorben(geboren 1825). 29. November. Die Kaiserin Maria Theresia in Wien gestorDer Dichter Wilhelm Hauff in Stuttgart geDer Dichter Ludwig Anzengruber in Wien geDer Reichskanzler Theohald v. Bethmann=Hollweg auf Hohenfinow geboren(gest. 1921). Personal-Nachrichten Am 29. November begehen die Eheleute Konrad Benzel und Frau Pauline, geborene Kloh, ihre silberne Hochzeit. Seit 25 Jahren wohnen sie im Am heutigen Tage begehen die Eheleute Zimmermeister Fritz Stirnberg und Frau, Anna geborene Kaupen, wohnhaft Westhoffstraße 32, ihre silberne Am Sonntag, 29. November, feiern die Eheleute Ewald Iker und Frau Emilie, geborene Grotthaus. Wiemelhauser Straße 288, im Kreise ihrer Kinder und Verwandten das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Gleichzeitig feiert ihre Tochter Elisabeth Verlobung. Richtige Behandlung von Fahrradmardern. Im selben Augenblick, als ein Geschäftsbote am Donnerstag aus dem Hauptportal des Postamtes trat, erblickte er einen jungen Mann, der gerade mit seinem Rade abwollte. Der Bote faßte den Marder noch im letzten Augenblick und verprügelte den Burschen heftig, sah aber von einer Anzeige ab. Wieder mehrere Unfäle Die bei Radfahrern häufig beobachtete Unsitte, sich an Autos und Fuhrwerke zu hängen, forderte am Freitag morgen an der Wittener Straße ein Menschenleben. Ein älterer Mann hatte sich mit seinem Fahrrad von einem Kraftwagen ziehen lassen. Der Führer des Wagens mußte plötzlich abstoppen. Dabei stieß der Radfahrer mit dem Kraftwagen zuStück mitzag Fahrdammes am Freitag mittag kam ein kleines Mädchen auf der Bongardstraße in Begleitung der Mutter direkt in das Radgetriebe eines Lieferwagens. Beide Personen hatten den Wagen vorher nicht bemerrt. Die Kleine erlitt gefährliche Verletzungen am Kopf und an den Beinen.— Am 26. November wurde ein Radfahrer auf der Poststraße von einem seinem Besitzer entlaufenden Pferde angerannt und zu Fall gebracht. Der Radfahrer mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. Der Arzt stellte als Folgen des Sturzes innere Verletzungen fest.— Am gleichen Tage wurde ein Versicherungsagent von einem Persanen: kraftwagen auf dem Neumarkt in Höhe der Neustraße angefahren und leicht verletzt.— Am 27. November stieß ein Personenkraftwagen beim Ueberholen auf der Josefinen=, Ecke Bergstraße, gegen einen Straßenbahnmast. Ein mitfahrender Arbeiter flog bei dem Anprall gegen die Windschutzscheibe und zog sich eine lebensgefährliche Schnittwunde am Halse zu. Er wurde mit dem städtischen Krankenwagen dem Josepfs=Hospital zugeführt. Der stark beschädigte Kraftwagen mußte abgeschleppt werden. am 25. Mai in Hagen waren, an dem Demonstrutionszug teilnahmen, ihn begleiteten oder in der Versammlung gewesen sind. Aus allen Aussagen geht übereinstimmend hervor, daß der Demonstrations zug auf dem ganzen Wege belästigt und angeg wurde. Die Teilnehmer wurden beschimpft, bespuckt, mit Steinen beworfen und geschlagen, sodaß es zu zahlreichen Zwischenfällen kam und die Polizei eingreisen mußte. Aus allen Aussagen geht auch hervor, daß nach der Versammlung an der Springe am Markt, in der Mittelstraße und in den Seitenstraßen, viele Menschen waren und vom Markt eine größere Menge dem SA.Trupp folgte. Aus der Menge ist gerufen worden:„Da sind die Arbeitermörder, die Faschistenhunde, schlagt sie tot!“ Verschiedene Zeugen haben auch guxz vor der Aup ven=Eidotenen meinde" gebildet, an deren Svitze in das Ditat dabei zu ein## geordneten d# sten zu Ehren### Sitzen ung wurde für dut schen Gesau## ungen die di trat gelsc se nach Stelz## eine Rund### er die rechtlic brüstung unter# in Tientsin en gekompueig ntsin beordett# trauß:, Pöolerquintett E L -Boot. woch 29. 111 wrah br: Trartr# 20 Uhr e: Erstauffurg Lan 1 ienin Hotiug Zeitsverap# OM E% 20 Uhr: kontag bes 1 zwsky Bund für deutsche Kultur Eberhard=König=Abend. Zum ersten Male trat der Bund für deutsche am Freitag abend im Ernst=Moritz=Arndt=Hause vor ein größeres Publikum. Als Redner war ein Dichter gewonnen, von dem der Vorsitzende des Bundes mit Recht bedaß er nicht schon viel früher einer viel größeren Gemeinde bekannt gemacht worden sei als Künder deutschen Gemüts, deutscher Sehnsucht und heldischer hoffnung. Wenn es Eberhard König bisher niec, grizn, gen sei, hochzukommen, so sei das mit einem. gengen Verfall der deutschen Geisteskultur zu erklären. Doch darüber braucht nun nicht weiter gestritten zu werden, da der Stern des einen früh erlischt, während der Stern des anderen spät aufgeht. Jedenfalls wußte König trotz seines schon ergrauten Haupthaares, mit brennendem Iygendgsepuimt ihm sicher hier Freunde in der erste Abend in Bochum iym sicher hier„Freunde in großer Zahl warb, die sich seiner geistigen Kinder gern hemn Sriser am Kreize bing und dah dis Erser nit .staxk war die zweite. Prohe, diesmal in gebundener Sprache. Ein Stück germanischer Götterwelt ward lebendig. Die Dichtung geißelt die Ichsucht und Loki, den Bösen, der sie hohnlachend nährt. Zuletzt eine Szene aus einem Frößeren Werk, dessen Inhalt den Kampf General Yorks um die Verantwortung vor Gott und seinem Volke dramatisch schildert; die Geburtsstunde der Befreiung Preußens vom Joche Napoleons. Man lauschte förmlich gebannt und dankte dem Vortragenden am Schlusse mit lautem Beifall. □ Umbaukosten für Teilung großer Wohnungen In einer Kleinen Anfrage mehrerer deutschnationaler Landtagsabgeordneten war gefordert worden, den Höchstbetrag der Beihilfen aus dem Hauszinssteueraufkommen zur Teilung großer Wohnungen von 600 auf 1000 Mark pro Wohnung zu erhöhen. Wie der amtliche preußische Pressedienst mitteilt, hat der preußische Minister für Volkswohlfahrt in Beantwortung der Kleinen Anfrage festgestellt, daß die aus dem Hauszinssteueraufkommen für die Unterteilung großer Altsohnungen zu gewährenden Zuschüsse, sogeiz Herhiz: her übersehen läßt, ausreichend sind. setzung des bisher für eine neu geschaffene Wohnung zulässigen Höchstbetrages von 600 Mark ist daher zeit nicht beabsichtigt. Die über den Betrag der Beihilfen hinaus erforderlichen Umbaukosten durch Darlehen bereitzustellen, wie es in der Kleinen Anfrage weiter gefordert wurde, ist nicht möglich, zumal die für den Wohnungsbau bestimmten Hauszinssteuermittel des haushaltsjahres 1931 nahezu erschöpft sind. Weihnachts=Reiseverkehr. Zu Weihnachten hat die Reichsbahn die Geltungsdauer der Sonntags.### karten verlängert, und zwar gelten die Sonntagsrückfahrkarten vom 23. Dezember bis zum 4. Januar. Das besagt also, daß die bestehenden Sonntagsrückfahrkarten für den längeren Zeitraum Geltung haben. Die Anordnung der Reichsbahn ist nun aber nicht so zu verstehen, daß man nach allen Orten Deutschlands für diese Zeit verbilligte Rückfahrkarten erhält. Es orzehr, Hiel; fach die falsche Auffassung, daß man auch Strecken mit diesen verbilligten Karten zurücklegen könnte, was nicht der Fall ist. Auskünfte über die tatsächliche Möglichkeit einer verbilligten Winterreise erteilt bereitwilligst der VerkehrsVerein. Protestkundgebung in der Bürgergesellschaft. Der Saal der Bürgergesellschaft war gestern abend voll besetzt, als im Namen des Vorstandes der Interessensemeinschaft der Volksheilvereine(Felke=, Kneipp;; Raturheil=, Elektrokomplex= und Impfgegnervexein) die Versammlung eröffnet wurde. Dann ergriff Referen Sonntag das Wort zu längeren Ausführungen über den Calmette=Prozeß und die Schulmedizin im allgeneinen. Er übte als Vertreter der Volksheilvereine scharfe Kritik an den Lübecker Vorgängen und äußerte sich dahin, daß die Unsicherheit des Mittels eine zu große Eefahr bedeute. Seine Ausführungen erläuterte er dann an Hand von zahlreichen Lichtbildern, die vor allem von der Pockenimpfung handelten. Die Stechpalme steht unter Naturschutz. In den letzien Tagen kann man häufig die Beobachtung machen, daß Erwachsene und Kinder mit Sträußen aus Stechdalmen heimkehren. Da der Strauch immer seltener in Inseren Waldungen anzutreffen ist, so ist er seit einigen Jahren unter Naturschutz gestellt worden. Es ist verboten, den Strauch irgendwie zu beschädigen. Wer sich aso keinen Unannehmlichkeiten aussetzen will, tut gut baran, diese Bestimmung zu beachten. Stadtteil Riemke Angefahren und den Verletzungen erlegen. Montag abend kehrte der Invalide Gustav., Herner Stxaße, purde, Von dem.sansenhaus geschafft. Rußzer einer in den der inneren Verletzungen. Stadtteil hordel 30 Jahre Brieftaubenzüchterverei zg,iäguge,gr ghzähef ger und Erringer goldener Medaillen. bn eulsde, Muiut Pans ienr Saie Krankenhause zugeführt werden. Sadtell Gerve.„ g. un Gaurie Rovemver, verazigchumt pei güinstigem Weter in 11.30 bis 12.30 Uhr ein öffentliches Platzkonzert. eter abendz g eühr, gibt die Operettenbühne Daissiel Zur Pprstr Gusigeslarzue, de Wiheliede der 2Viktoria ,und vor Hgilt:, diesem Abend der Konkrolkstreifeng Pr. e an diesem Abend der ei Sonintag gab es am Mittwoch im Saal des katholisung. Er sprach von, der, karistarigen. Arkrit, de. g6 meinde“ gebildet, an deren Spitze, bekannte Vertreter von Kunst und Wissenschaft stehen. Im vorigen Jahr erschien Burkhardts humoristischer Roman„Heuin zweiter Auflage. Die Veranstaltung findet für Langendreer Montag. 30. November, im Lo„Zur Post“, 20 Uhr, und für Werne 1. Dezember, im Lokal„Deutsche Flotte“, 20 Uhr, statt. Werner Kulturfilmbühne. Der Jugendausschuß der der städtischen Jugendpflege angeschlossenen Vereine hat mit Beginn der diesjährigen Spielzeit der Kulturfilmbühne selbst die Abwicklung der Veranstaltungen übernehmen müssen. In den Vorführungen am kommenden Mittwoch wird als erstes die Fortsetzung der Trickfilmserie„Lustige Hygiene" gegeben, dem der Film„Der weiße Freund" und„Land ohne Schatten“ folgen werden. Stadttell Langendreer Persönliches. Ein alter Veteran von 1870/71, Wilhelm Boecker, Elsterstraße 22. wurde gestern 86 Jahre alt. Der Artillerieverein, dessen langjähriges Mitglied er ist, übermittelte ihm Glückwünsche; auch viele andere gratulierten.— 80 Jahre alt wurde Frau Amalie Damm, Hauptstraße.— Die Meisterprüfung bestand Konditor Emil Niedergesäß, Uemminger Silberne Hochzeit Am Sonntag begehen die Eheleute Polizeihauptwachtmeister Gustav Peper und Ehefrau geb. Johanna Spies, Weststraße 26, das Fest der silbernen Sochgeit. g. Malizeihricht metPolitische Ausschreitungen. Der Vo#zeiversahr meldet: In der Nacht vom 25. zum 26. November, kurz nach Mitternacht, bedrohte ein Nationalsozialist im Lokale Burgkeller in Langendreer drei Kommunisten mit einer Pistole. Nachdem er von dem Wirt aus der Gaststube hinausgedrängt worden war fiel auf dem Treppenhause ein Schuß. Verletzt wurde niemand.— In den Abendstunden des gleichen Tages kam es in Langendreer zu größeren Ansammlungen und zu mehreren Schlägereien. Ein Nationalsozialist wurde auf dem Kaisersteg von einer größeren Anzahl Personen, angeblich Kommunisten, überfallen und mißhandelt. Er trug im Gesicht einige nicht gefährliche Verlesungen dogitlerjugend von mehreren Personen tot!“ Verschiedene Zeugen haben auch kurz vor der Schießerei, also im entscheidenden Augenblick, aus der Menge gehört, wie:„Jetzt los, nicht zurügweichen.“ Auf die Rufe hin sei die Menge auf die SA.=Gruppe losgestürmt. Ein SA.=Mitglied, das in die Menge gedrängt worden war, sah in der Hand von Kommunisten eine Eisenstange und eine Feile. Zeuge Reichstagsabgeordneter Vetter(Hagen) und Lehrer a. D. Scheepmann(Hattingen), der SA.=Führer für den Regierungsbezirk Arnsberg, die beide den Demonstrationszug mitmachten, berichteten übereinstimmend über die gereizte Stimmung während des Umzuges und die zahlreichen Zwischenfälle, die nach Ansicht beider Zeugen durch umfassendere Maßnahmen der Polizei hätten vermieden werden können. Der Schießsachverständige, Prof. Brüning(Berlin), hat eine Reihe beschlagnahmter Waffen und Patronen untersucht. Nach dem Befund ist am Tatort aus zwei Walther=Pistolen und aus zwei Parabellum=Pistolen geschossen worden. Eine Walther=Pistole gehörte dem Angeklagten Lampe, die zweite dem Angeklagten Caspareit. Assistenzarzt Dr. Haising aus dem Marienhospital äußert sich über die Art der Schußverletzungen bei den behandelten Verletzten. Es seien Durchschüsse, Streifschüsse und Steckschüsse gewesen. Medizinalrat Dr. Schulte obduzierte die Leichen der drei Getöteten Wagner, Lücke und Ernst. Alle drei erhielten glatte Durchschüsse, woraus der Sachverständige schließt, daß die Schüsse aus Kalibern mit ßerer Durchschlagskraft stammen. Dieser Meinung stimmt der Schießsachverständige zu, der betont, daß bei Parabellum=Pistolen bis 90 Prozent aller Schüsse Durchschüsse seien. Freitag wurde die Verhandlung fortgesetzt. zung. Er sprach, von, der, Iozstarigen Ertrag der Paeins und gab seiner Freuge uver„Rutter und Kind“, ritaswoche Ausdruck. Ein Prolog,„Drur, Partietungen. reises für Schler höberer Lebrgantoten Lmd=Zesder Masel Kleistalsceriase auner Weignaechiskeiet in Saale des Vereinslokals Ruwe zu veranstalten. Stadtel Were 8 unte Frauenausschuß der Deutschen Volkspartei. Poris von Rrau Röngigkten) einen garte geuchter Per. Porerigrapute die mit größem Interesse angehörten Allgemeine Volksbildungsvexeinigung„Feierabend“ e. V. Bochum=Werne und Bochum=Langenoreer. Die allgemeine Volksbildungsvereinigung„Feierabend“ e. V. wartet mit einem besonderen Kunstgenuß auf. Hitozusammengestellt sind und auch begleitet werden, werden von der Solotänzerin Annegerda Wentzel lin) verkörpert.— Der Dichterkomponist Dr. phil. et. Veschrsebezag Gsselgeichen(Uraufführung 1918 in Moselgreichen„Jurguffuhrung 1913 in Schwerin). Soeben hat er die Dichtung einer neuen Verk. das gesliche Bisdrana Jesio Per,„Seshe;, einigen Jahren die„Rax= Burkhardt=Ge. der Kommunistischen Partei angehören sollen, angehalten und durchsucht. Einem Festgehaltenen sollen dabei 1,50 RM. entwendet worden sein. Verletzt wurde niemand.— Einige Stunden später wurde ein Kommunist im Uhlenwinkel von etwa 14 bis 16 Nationalsozialisten überfallen und mißhandert. Der Ueberfallene wurde nicht ernstlich verletzt.— Da in den späten Abendstunden die Meldung einsgft,e Hephggheg Nationalsozialisten eine größere Zahl Parrzzer### zu ihrer Unterstützung aus Witten herbeigerufen hätten, die sich im Lokale Brücher aufhielten, wurde eine Durchsuchung des Lokales und der Gäste vorgenommen, um eventuelle Ausschreitungen zu verhüten. Ein feststehendes Messer, eine Türklinke und ein Dietrich wurden sichergestellt. In den Nachtstunden ereigneten sich keine weiteren Zwischen— Die polizeilichen Ermittlungen sind in allen Fällen eingeleitet. Das schlechte Weiter hält an Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 27. November. Auf der Rückseite des kräftigen Tiefdrucksystems westlich von Irland ist rasch kalte Luft ehemals polaren Ursprungs in das europäische Festland eingedrungen. Demzufolge ist die Warmluft, die gestern über den Pyrenäen und Frankreich lag, und die Energie des Irlandwirbels weiter kräftigte, vom Erdboden abgehoben worden. Der Wirbel befindet sich heute westlich von Schottland und ist in Auffüllung begriffen. Die Temperasind von sechs auf acht Grad zueschese elce Kescelce. Abae oe hle sehr unbeständig. Das russische Hochdruckgebiet verstärkt sich unter dem Einfluß zuströmender europäischer Kaltluftmassen erneut und bildet den vom Ozean her gegen das Festland vordringenden Störungen nach wie vor ein kräftiges Hindernis. Sie werden unter Auffüllung an seiner Westseite nach dem Nordmeer abwandern. Vorhersage für Samstag: Lebhafte böige Winde um Südwest. Wechselnde, meist stärkere Bewölkung mit einzelnen Regenschauern. Zeitweise Aufheiterung. Für die Jahreszeit zu mild. Bei heiterer Nacht Tiefsttemperaturen nahe am Nullpunkt. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Nach kurzer Beruhigung wieder Bewölkungszunahme und aufkommende Niederschlagsneigung. Stadtteil Altenbochum Einbruch im Kaninchenstall. In der Nacht zum 26. November wurden aus einem verschlossenen Stalle in der Ulmenallee durch Einbruch vier Kaninchen entwendet. Das Wetter vom 29. November bis 5. Dezember. Inzwischen hat sich die warme südwestliche Höhenströmung über Deutschland auch zum Boden durchgesetzt und den östlichen Kaltluftblock zurückgeschoben. Wir sind also in den Bereich der warmen Vorderseite des zwischen England und Island liegenden Tiefs gekommen. Die westlichen Randstörungen suchen sich nun weiter nach Westeuropa vorzuarbeiten. Das Wetter für den Rest der Woche wird uns zunächst leichte Aufheiterung mit schwachem Strahlungsfrost und Morgennebeln und tagsüber Erwärmung, dann zunehmende Niederschlagsneigung bringen. Die Zyklonentätigkeit dürfte sich in der kommenden Woche stärker auf den europäischen Kontinent ausdehnen. Dadurch erfährt die Großwetterlage eine wesentliche Umgestaltung. Der Witterungscharakter wird unruhig. unbeständig in Bewölkung, Niederschlägen und Wind. Da wir westliche milde Luftzufuhr behalten, tritt die Frostgefahr zurück. Stadtteil Weitmar Mißglückter Einbruch. In der Nacht zum Donnerstag wurde von unbekannten Tätern versucht, in die Molkereierzeugnisverkaufsstelle. B. an der Hattinger Straße einzubrechen. Die Absicht der Einbrecher, die durch Selbstschüsse gesicherte vordere Ladentür zu sprengen mißlang jedoch, weil von dem Geräusch eine in der Nachbarschaft wohnende Frau erwachte und Lärm Das Leben leid. Ein junges Mädchen aus Weitmar wurde von der Polizei in Linden aufgegriffen, als es umherirrte. Das Mädchen hatte die Absicht geäußert, sich das Leben zu nehmen. Auf dem Polizeirevier konnte sich das Mädchen aber ebenfalls nicht beruhigen; es versuchte noch, sich zu erhängen, konnte aber daran gehindert werden. Erst nach langem Zureden konnte die Lebensmüde wieder dem Elternhause zugeführt werden. Stadtteil Linden-Dahihausen Adventsfeier. In der evangelischen im Stadtteil Linden findet am Sonntag abend 6 Uhr eine Adventsfeier der Jugend unter Leitung des Pfarrers Weber statt. Mitwirkende sind sämtliche evangelischen Jugendvereine von Linden. m Aus dem Gerichtssaal Prozeß Lampe und Genossen § Hagen, 27. November. Das Schwurgericht verhandelte am vierten Verhandlungstag acht Stunden, um die Beweisaufnahme ein gutes Stück vorwärts zu bringen. Trotzdem sind noch zahlreiche Zeugen zu vernehmen, so daß die Urteilsverkündung, zumal der Samstag sitzungsfrei bleibt, nicht vor Dienstag oder Mittwoch nächster Woche zu erwarten ist. Es wurden am Mittwoch und Donnerstag in der Hauptsache Zeugen vernommen, die der Dortmunder Sül. angehhren und Barometer Freitag, 27. Novbr. 7 Uhr 750,0 24„ 733.0 Thermometer 13 Uhr+ 6C 24 Wetterbäuschen im Stadtpark 117 m über dem Meeresspiegel Wetternotizen gemessen um 8 Uhr vormittags Ort in wen Essen..... Nachen.... Frankjurt Kabler Asten Brocken... Borkum Hamburg... Rügenwalde Berlin.... Königsberg München Zugspitze Zürich. Genf... Lugano 755 256.6 7843 677.7 6778 2605 757.0 4658 59 769.7 760.9 820.2 759.9 65/8 763.5 esce u. Stärke SW 3 WSW 5 still S 5 6 S 3 98O.4 SW 3 SO 6 685 6 O 1 S 4 5 1. SW 2 G 1 Res e ugano...! 7635# Zeiten für Sonne und Mond am 28. (2 Aufg..03, Unterg. 16.27: C. Aufg. 19.55, Regen Regen Regen, Ned. Nebel Nebei bedeckt bedeckt bedeckt bedeckt bedeckt Nebel Nebel bedeckt Regen Regen November: Unterg. 11.22 an Gi.# Wien. T/# woch P L5r:, berge: 20 Uh br: Ter## ein Pr e stag 20 unman Oer=Teoter=Gnckeitcke unsere Schaufenster beweisen es Ihnen! Nie derlog Nummm undacht id Leton Acherk. Bang der[Plelde. es Ihnen! 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Der Weihnachtsmonat, der uns das #iite aller Feste bringen soll, steht an der Schwelle. # mendlich reiche Zauber, den die Weihnachtszeit sich schließt, wagt sich nur schüchtern hervor, z1 ist die Gegenwart belastet mit Sorgen und #en. Dennoch: Ein Adventslicht geht auf und scheint ##n in die kommende Woche, dann werden der Lich# wei, drei und vier und zuletzt leuchtet und erUnt doch des Weihnachtsbarumes heller„Schein. ### in dieser Zeit. Die Jugend zählt die Wochen, ## die Tage, die uns noch vom Christfest trennen. Mädchen fertigen mit emsigem Fleiß und größter Enlichkeit allerlei Handarbeiten an, die Knaben #ln, kleben, pappen, um sich nicht von den Mädchen #iechen zu lassen. So ist es auch heute noch in vie###amilien. Auch mit wenig Geld kann man andeDer Ruhr=Ennepe=Kreis, selbst in größter Geldklemme, setzt seine Hoffnung darauf, von der Stadt Bochum als Entschädigung für die Uebernahme von Beamten und Angestellten des ehemaligen Kreises Hattingen eine hohe Abfindungssumme zu erhalten. Als ob wir in Bochum im Gelde schwämmen und mit der leibung des nördlich der Ruhr gelegenen Pestkreises ein Geschäft gemacht hätten!„Janz ins Jezenig So leicht läßt Bochum sich nichts abknöpfen. Das erfahren auch die Stiepeler. Sie hatten sich vor der Eingemeindung einen Motorsprengwagen angeschafft und waren stolz darauf. Nun hat man den Wagen nach Bochum gebracht und die Stiepeler behielten ihn doch so gern als Wahrzeichen ehemaliger kommunaler Selbstverwaltung. Auch im Winter, wenn es keine Straßen zu besprengen gibt. Man weist in Stiepel auf den schwachen Wasserdruck an hochgelegenen Stellen hin und die dadurch entstehende Gefahr bei etwaigen Bränden. Der Motorsprengwagen könnte in solchen Fällen nützliche Dienste leisten. Bei der Stadt sind erneute Schritte um Rückführung des Sprengwagens eingeleitet worden und die Stiepeler hoffen, daß die Stadt ihrem Wunsche doch noch Rechnung tragt. Wie wär's, wenn die Stadt ihnen den Weihnachtswunsch erfüllte? So halb und halb hat man es ihnen doch vor der Eingemeindung versprochen. Den elern sollte man den verständlichen Wunsch auf Gern läßt sich Tüsseldorf die Kunst= und Gartenstadt nennen. Von seinem Ruhm als Stadt der Radschläger und der Mostertfabriken macht es weniger Gebrauch. Was wurde da nicht in der vorigen Woche von Düsseldorf über eine Westdeutsche Theater= und Orchester=Planwirtschaft gegackert! Und nun stellt sich heraus, daß es ein Windei war. Unbekümmert hatte man im Rheinland sich einen Plan zurechtgelegt, der einfach über die westfälischen Interessen hinwegging und ganz auf Düsseldorf zugeschnitten war. In Westfalen aber läßt man sich, auch wenn man schweigsamer ist als die mit Rheinwasser getauften Nachbarn, nicht so ohne weiteres an die Wand drücken, wir haben es auch nicht so eilig, ungelegte Eier zu begackern. Selbst die Nachbarstädte Krefeld, Duisburg, Wuppertal lehnen die Düsseldorfer Vorschläge als mehr Radschläge ab. Uns will bedünken, daß die Tüsseldorfer Verlautbarungen der Sache mehr geschadet als genutzt haben. Das westfälische Oberprasidium und die westfälischen Theaterstädte werden schon wissen, was sie zu tun haben, sie brauchen sich ihre Marschroute nicht Die Theaterfrage 9ordg—. ischen Bochum, Hersteuung einer autobusverbindung zwischen BochumHamme und Dahlhausen=Hordel evenfalls gewähren, damit die Bewohner von Hordel, dessen wirtschaftliche Zukunft sich wieder gebessert hat, nicht ihre Weihnachtseinkäufe in Wanne=Eickel, sondern in Bochum machen! Jetzt hindert sie daran der Mangel an guten, schnellen und billigen Verbindungen mit stadt. Die Bochumer Geschäftswelt hat ebenfalls Interesse an engen Verkehrsbeziehungen zu den Außenbezirken. laher da ander trolle altehen chaft ptohl. 62 wil. erlin enden wie10 PL e Paung vorschreiben zu lassen. Zur gegebenen Zeit werden sie die Entschlüsse fassen, die geboten sind. Westfalen und der Industriebezirk wissen, was ihre Kulturinteressen erfordern! Wir fordern mehr Berücksichtigung unserer Belange auf allen Gebieten. Auch auf dem des Rundfunks. Man braucht ja nicht immer an „Lustigen Abenden“ Kölnische Krätzchen und Düsseldorfer Dönkes zu hören, der westfälische Humor ist auch nicht ohne. Das scheint man auch in Köln einzusehen; denn der Westdeutsche Rundfunk will endlich auch, nachdem er andere Städte hat vorangehen lassen, Bochum in seine„Lustigen Abende“ einreihen. Februar sollen wir an die Reihe kommen.„Wer zurep. lacht, lacht am besten! Wir halten Poyl.„Junge, do kaß die drop verloten. Und damit verbleibt mit Sonntagsorrs Gotlieb vom Tippelsberg. Ail Wonlen=heisen! Die Nothilfe ruft— die Sammler kommen! Am Donnerstag abend fand in Essen im Kaiserhof auf Einladung der Ortsgruppe Essen des Bühnen, volksbundes im Kaiserhof eine Zusammenkanft von Vertretern der Regierung und tung, der Essener Stadtverwaltung, der Theater Essens und umliegender Städte usw. statt, in der über Lösung der gegenwärtigen Theaterkrise und über die von der Regierung angeregten Fustenshzligge, hgraten wurde. Einmütig wurde folgende Sntschließunggefaßt:„In der augenblicklichen Situation warnt Versammlung nachdrücklich vor überstürzten, schlecht durchdachten und rechnerisch ungenau fundierten Abbau= und Theaterfrage zwei Briefe nach Düsseldorf gerichtet. In dem Schreiben an den Regierungspräsidenten Bergemann spricht er sein Bedauern daruver aus, daß man bei der Vorarbeit die beteiligten Gemeinden und Bühnen nicht oder jedenfalls nicht ausreich hinzugezogen, habe. Auch sei er nicht##### Lage, die vom Regierungsprasidenten gewünschte####lungnahme zu dem neuen Haushaltentwurf fur das Gemeinschaftstheater Düsseldorf, Krefeld,.Gladbach=Rheydt und Oberhausen=Mülheim (Ruhr) bis zum 28. dieses Monats zu geben. Auch bedürfe die Summe von 45000 Mark fur die Ausstattungskosten der sechs Bühnen ebenso einer näheren Auftlärung wie die 48000 Moza, bie„Jargtger Pporz transport. Hierzu komme noch,—g g###. g. burger Presse gegen den Vorschlag.s die gierungsprasidenten Stellung genomIn dem Schreiben an den Oberbürgermeister Dr. Lehr betont Dr. Jarres besonders, daß die Stellungnahme der DiPhoricheg, Pressigiesg, verständlich sei, da mit diesem Vorschlag rücksichtslos ein Strich durch die zehnjahrige kunstlerische Gemeinschaftisarbeit Duisburg=Bochum gemacht werde, eine Arbeit die sich künstlerisch sicherlich sehen lassen könne und die vom schaftlichen Standpunkt aus den ersten praktischen Versuch einer klaren Theaterplanwirtschaft bedeutet habe. ( — — * eine Freude bereiten; es kommt auf den guten ##len an. Auf das Weihnachtsfest stellen sich auch A Verkaufsläden ein. Zu keiner Zeit im Jahte., es mehr Vergnügen, durch die hellerleuchieten echäftsstraßen der Stadt zu wandeln, denn jetzt. i Sorgfalt und Geschmack wird in den Schaufenn ausgebreitet, was man zu Weihnachten schenken ## und geschenkt bekommen möchte. Die Auswahl ist # und auch weniger gefüllten Geldbörsen wird ##nung getragen. Alle, die es noch können, müssen # d e u t s c h e n W i r t s c h a f t w i e d e r e t w a s z u m V e r d i e n e n #n; denn so schaffen wir neue Arbeit! Weihnachten #n die beste Gelegenheit, Vertrauen zu wecken, zu Arlen! Beleben wir die deutsche Wirtschaft, so viel ##mseren Kräften steht, anstatt das Geld angstlich im Krumpf zu hüten, so erfüllen wir eine nationale ###abe und eine soziale Pflicht. * Leihnachten ist vor allem das Fest der Kinder. #n muß nur sehen, wie die kleinen Stupsnäschen ##a die Scheiben pressen, hinter denen die Spieleten ausgestellt sind, wie staunend und verlangend buckäugelein nach den reizenden Puppen, den niedn Spielsachen schauen! Manch Stotzseufzer wir Er wohl zum deitolaus und zum Christkindchen ge###, es moge doch ja nicht vergessen, das Gewunschte ##bringen. Glückliche Kinder, die noch in der Welt ###chwerter Phantasien leben! Die noch die Märfür Wirklichkeit halten, die ihnen der Theaterd meiner hene Woche Pfand! ahl auch in ingen. chhandlung, hon 61333. #n lebendig zum Greifen nahe vorführt. Ach, ist * Vundervoll! Oder die gespannt den Erzählungen Eichen, die Mütterchen in der Schummerstunde er, wenn es für eine kurze Weile die nimmermüden ###e in den Schoß legt. Keine Zeit im Jahre bringt * Angehörigen der Familie so nahe zusammen, wie Veihnachtszeit, in der Klein und Groß bemüht ist, #nder Liebes zu erweisen. Endlich ist es auch in Bochum erreicht! Heute beginnt die Freiwillige Sanitätskolonne mit einer öffentlichen Sammlung für die Winterhilfe. Was der„B. vor einem Vierteljahr zum ersten Mal und als erster gefordert hat, worauf wir immer wieder— bis jetzt vergeblich— hingewiesen haben, endlich ist's Endlich reiht sich auch Bochum in die gemeinsame Front aller Städte ein, um nichts zu unterlassen, was in diesem Winter zur Milderung des großen Elends notwendig ist. Wir wollen auf die unerfreulichen Dinge heute nicht zurückkommen, nachdem heute wenigstens zum Teil das erreicht ist, was in anderen Städten längst am Werk ist. Ueber das, was jetzt beabsichtigt ist, erhalten wir folgende Mitteilung, die wir besonders gern veröffentlichen: In dankenswerter Weise hat sich die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in den Dienst der Bochumer Winterhilfe gestellt. Sie wird an jedem Samstag und Sonntag eine Straßensammlung vornehmen und damit heute in der Altstadt beginnen. Ein Trupp uniformierter Mitglieder zieht an beiden Tagen mit einem Wagen durch die Straßen der Stadt. Sein Kommen wird durch ein Trompetensignal angekündigt. Durch die Sammeltätigkeit der Kolonne wird jedem einzelnen, der bisher von Not und Arbeitslosigkeit verschont geblieben ist, Gelegenheit gegeben, sich an dem Winterhilfswerk für unsere notleidenden Mitbürger zu beteiligen. An dem Wagen können Straßenpassanten Geldspenden abgeben. Die Geschäftsinhaber und Haus. bewohner können Lebens= und Genußmittel, entbehrliche Kleidungsstücke und Wäsche für Erwachsene und Kinder und andere Gebrauchsgegenstände abliefern. Erwünscht sind auch Spielsachen, um zu Weihnachten Kinder hilfsbedürftiger Eltern zu erfreuen. Die Sanitäter werden auf Anruf gern ins Haus kommen, um die Spenden in Empfang zu nehmen. Bevölkerungskreisen fehlte bisher die Moglichten, Spenden abzuliefern, da sie von den Haussammlungen der einzelnen Verbände der freien Wohlfahrtspflege und anderen nicht ersaßt worden sind. Durch die Straßensammlung kann aber jetzt leicht und bequem zu dem Hilfswerk beigetragen werden. Die gesammelten Spenden werden dem Hilfsausschuß für die Bochumer Winterhilfe zur Verfügung gestellt. In diesem Ausschuß, der bei dem städtischen Wohlfahrtsamt besteht, sind Vertreter aller Bevölkerungskreise, der Organisationen der freien Wohlfahrtspflege, der wirtschaftlichen Verbände, der Gewerkschaften usw. vertreten. Die Sanitätskolonne entsendet ebenfalls einen Delegierten in diesen Ausschuß. Eine ordnungsmäßige und gerechte Verteilung der eingesammelten Spenden ist also gewährleistet. Darum ergeht an alle Bevölkerungskreise die dringende Bitte: Gebt reichlich und mit freudigem Herzen; denn dann verwirklicht ihr den Geist wahrer Volks= und Schicksalsgemeinschaft! Winterhilfe der Freien Bäcker= und Konditoren-Innung Bochum Trotz der steigenden Mehlpreise hat sich die Bochumer Backer= und Konditoren=Innung dazu zu ihrem Teil an der allgemeinen Winterhilfsgktign mitzuwirken. Durch das Arbeitsamt und das Wohlfahrtsamt hat sie im Laufe dieser Woche 20000 Brotbezugsscheine an die Arbeitsloss und Bedürftigen verteilen lassen, zum billigen Bezug von Brot berechtigen. Die Ermäßigung bei einem-Pfund=Brot 4 Pfg. und bei einem=PfundBrot 6 Pfg. Die inzwischen aufgetauchte Meinung, daß das Wohlfahrtsamt oder Arbertzonet, igerp ze mehr meistern die Preisdifferenz ersetze, ist.:#.ag, ef. wird diese von den Bäckermeistern unserer Stadt selost getragen. Insgesamt beträgt die, C ggöägrgggrir bereits verausgabten Scheine mehr ais 600 Mari. In der nächsten Zeit werden abermals 20= bis 30000 Scheine zur Verteilung gelangen, wie die Aktion überhaupt im bevorstehenden harten Winter in kurzen Zeitabständen ihre Wiederholung finden wird. Auch Post- und Telegraphenamt helfen Das Personal des Post=, Telegraphen= und Telegraphen=Bauamts will nicht zurückstehen in der Mithilfe für die Notleidenden. Alle Angehörigen dieser Betriebe haben sich bereiterklärt zu einem freiwilligen Abzuge vom Gehalt oder Lohn. Jeden Monat sollen bis zum April, erstmalig am Schluß des Novembers, das Evangelische Jugend- und Wohlfahrtsamt und der Katholische Karitasverband je eine namhafte Summe zur Unterstützung der Bedürftigen bekommen. Die Heilbehandlung der Kriegsbeschädigten Neue Grundsätze des Reichsarbeitsministers. Der Reichsarbeitsminister hat jetzt nach der Notverordnung vom 5. Juni 1931 neue Grundsärg die Heilbehandlung nach dem Reichsversoggrg### aufgestellt. Nach Mitteilung der Wohlfaz. spondenz heißt es darin bezüglich des Ani##n Einen Rechtsanspruch auf Heilbehandlung haben mit Wirkung vom 28. Juli 1930 nur solche Beschädigte, denen wegen einer durch eine Dienst beschädigung verursachten Gesundheitssor#### eine Rente unter Anerkennung eines anspruchs bewilligt worden ist, und zwar nur für die den Rentenanspruch begründende Bei Altrentnern besteht dieser Anspruch nur fur die orthopädische Versorgung. Bei allen übgigen Gesundheitsstörungen als Folge einer Benstbeschädigung stellt die Behandlung nach dem ReichsVie ger, Feliu Bersihe gitet Pich 15 verfahren nicht berstigt werden kann. Zur Gewährung der Heilbehandlung bevarf es in jedem Falle einer ausdrücklichen Genehmigung Versorgungsamtes, das gleichzeitig nach den Verhältnissen im Einzelfalle Art, Umfang und Dauer der Behandlung festsetzt. Den hierzu nötigen Antrag stellt der Beschädigte in der Regel unmittelbar bein Ver Da die neuen Grundsätze für die Heilbehandlung mit Wirkung vom 28. Juli 1930 gelten, sind sie auch in schwebenden Behandlungsfällen anzuwenden. Die Behandlungsansprüche, die Beschädigte einschließlich Altrentner als Krankenkassenmitglieder gegen die Krankenkasse haben, werden durch die neuen Vorschriften nicht berührt. S I Ktitommen “ die Hattinger Erbschaft aus der Umgemeindung (7 der Stadt Bochum noch immer Kopfschmerzen. Iin Abven. Eine stille Lesestunde unter der Adventskrone, Wann kauft die kluge Hausfrau? Gut zu kaufen ist eine Kunst. Das weiß jede Hausfrau. Bedarf oder Wunsch, Geldmittel und eine preiswerte Ware, diese drei Dinge müssen aufeinander abgestimmt sein. Dann erst kann der Kauf befriedigen. Je schmaler nun die Mittel, je vorsorglicher der Kauf. Deshalb macht sich die kluge Hausfrau vor allem zur Besorgung der Weihnachts einkäufe einen Plan; denn sie will wissen, wassi kaufen muß, was sie kaufen soll, was sie kaufen kann. Sie weiß, ein solcher Plan schützt vor Un sicherheit, ebenso wie vor unbesonnenem Kaufen. Der Plan erstreckt sich zunächst auf die Waren, dann auf die Geschäfte. Umwege, Toppelwege sollen vermieden werden; außerdem erstreckt sich der Plan auf die Einkaufszeit. Die kluge Hausfrau hat Grundsatze. Sie weiß, ein Weihnachtsgeschenk darf man nicht in den letzten fünf Minuten am Heiligabend kaufen. Sie weiß, wann eine sorgliche Auswayl am reich sortierten Lager am besten möglich ist.„Darum vermeidet sie das Einkaufen in den letzten Vertaufsstunden eines Tages, an den Sonntagen und besonders in den letzten Tagen vor dem Fest. Ihr oberster Grundsatz lautet: Gut kauft, wer frühzeitig kauft. Totenglocke. Im Alter von 72 Jahren verschied der Konrektor i. R. Anton Lennig, der ein alter hindurch in Segen an der hiesigen katholischen Volksschule wirkte. In Menden(Kreis Iserlohn) geboren, besuchte er das Seminar Büren; als junger Lehrer kam er nach Bochum, das ihm zur zweiten Heimat wurde. Als am 9. März 1885 der Katholische Lehrerverein für Bochum und Umgegend ins Lehen gerufen wurde, gehörte Lennig zu den fuhrenden Milbegrundern, ebenso war er Mitbegründer des Katholischen Lehrerverbandes für Deutschland, der am 28. August 1889 gelegentlich des Katholikentages in Bochum aus der Taufe gehoben wurde. Längere Zeit leitete der Verstorbene die Gesangabteilung des Katholischen Lehrervereins; seit März 1906 war er über zwei Jahrzehnte Vorsitzender des Vereins. In schwieriger Zeit führte er das Steuer mit sicherer Hand. Auch dem Kirchenvorstand der Propsteikirche gehörte Lennig viele Jahre an. Er war ein Westfale von echtem Schrot und Korn, sein Andenken wird bei allen, die ihn kannten, in Ehren Aus der katholischen Gemeinde. Mit dem morgigen ersten Adventssonntag beginnt in den katholischen Pfarrgemeinden die sogenannte„geschlossene Zeit", in der öffentliche Lustbarkeiten und feierlishr„Hebseten stattfinden durfen. Die feierliche kirchtian### segnung der Ehe findet wahrend dieser Zeit auch nicht statt jedoch sind stille Trauungen zugelassen. Die geschlossene Zeit dauert bis zum ersten Weihnachtstage einschließlich.— Der monatliche religiös=wissenschaftliche Konferenzvortrag in der Propsteikirche findet umständehalber schon am 6 Uhr, statt. Das Thema lautet:„Was erwartet uns im Himmel?“ Richtiger wäre es.... Als ich vor einigen Tagen durch eine unserer Straßen ging, sah ich schon von weitem eine Gruppe Menschen zusammenstehen, die aufgeregt aufeinander einsprachen. Beim Näherkommen hörte ich, wie jemand sprach:„Richtiger wäre es...“ und dann erst sah ich, was„los“ war. Am Boden lag ein alter Mann, der aus einer Kopfwunde stark blutete. Ob der Alte nun vor Erschöpfung zusammengebrochen war und sich dabei die Verletzung zugezogen hatte, oder ob es sich um eine alte Verletzung handelte, konnte man nicht wahrnehmen. Die Menschen, die herumstanden, hatten etwas anderes zu tun. Der eine erörterte die Schuldfrage, der andere sprach von Betrunkenheit; der meinte, es sei richtiger, einen Notverband zu machen; wieder ein anderer sagte, daß es richtiger sei, die Wunde auszuwaschen oder zu einem Arzt zu schicken. So gingen die Meinungen auseinander und jeder glaubte, daß seine Meinung und sein Rat richtiger sei. Währenddessen hatten die Schmerzen des alten Mannes zugenommen und die Wunde blutete noch stärker. Gerade wollte ich zum nächsten Fernsprecher eilen, um einen Sanitäter oder einen Krankenwagen herbeizurufen, da kam auch schon ein solcher angefahren. Ein einfacher Arbeiter, der auch Zeuge des Unglücksfalls geworden war, hatte nicht seine Meinung zum Besten gegeben, hatte nicht nur geraten, es wäre richtiger, dieses oder jenes zu tun,— sondern hatte kurz entschlossen gehandelt. Es wäre richtiger, wenn wir bei solchen und ähnlichen Anlässen nicht über Schuldfrage und Art der Hilfe debattieren, sondern, falls gerade kein Schutzmann in der Nähe ist, dafür lieber handeln sollten.— Ja, es wäre bestimmt richtiger. ar Aus der evangelischen Gemeinde. Am ersten Adventssonntag findet abends um 7½ Uhr in der Pauluskirche eine Jugend=Adventvesper mit Abendmahlsfeier statt. Gründung einer Pfarrgemeinschaft in der Josefspfarrei. Zwecks Bildung einer Pfarrgemeinschaft waren Donnerstag abend die Vorstände der kirchlichen Vereine sowie die interessierten Pfarrangehörigen im Saale des Katholischen Waisenhauses versammelt. Pfarrer Schubert eröffnete im Auftrage des abwesenden Geschäftsführers des Volksvereins, Vikar Schmidt, die gut besuche Versammlung. Landessekretär Flür(Essen) sprach über die Reorganisation des katholischen Vereinslebens im Sinne der Volksvereinsbewegung. Hieran schloß sich eine Aussprache, in der die Einbeziehung der Jugend in die Pfarrgemeinschaft besonders betont wurde. Es wurde beschlossen, in regelmäßigen Ahständen einen Pfarrabend zu veranstalten, der durch misikalische und rezitative Darbietungen ansprechend gestaltet werden soll.„ u Postaushelfer. Entgegen einer Berliner Meldung, wonach die Reichspost fürs erste keine Postaushelfer mehr einstellen werde, erfahren wir an hiesiger zuständiger Stelle, daß im Bedarfsfalle, bei Aushilfen usw., doch noch Einstellungen erfolgen. Instandsetzung. Zurzeit werden die seinerzeit von der Gemeinde Riemke gebauten Familienhäuser an der Fröbelstraße und am Gartenkamp einer gründlichen Ausbesserung unterzogen.. u Ein Kellerdieb unschädlich gemacht. Schon seit längerer Zeit, wie auch im Vorjahre, wurden Bewohner der Herner und Wielandstraße durch Kellerdiebe geschädigt. Nachdem vor einigen Tagen der Wachthund eines früheren Polizeibeamten., Wielandstraße, von den Dieben vergiftet worden war, legte sich E. wiederholt nachts auf die Lauer. Er hatte sich die Nacht über in einem Keller der Wielandstraße, von dem die Diebe genau wußten, daß dort eingepökeltes Fleisch u. a. aufbewahrt wurden, aufgestellt. In der Frühe des gestrigen Tages nahten die Diebe, darunter ein gewisser L. Kaum hatte L. einige Türen erbrochen, als E. aus dem Versteck sich auf den L. stürzte und nach kurzer Gegenwehr festlegen konnte, während die Helfer im Dunkel der Morgenfrühe entwischten. kr Hiltel und Aichte auf der Antagedunt Bilder aus Bochumer Gerichtssälen Ein hiesiger Kaufmann, der im Jahre 1929/30 mehrere Lebensmittelgeschäfte in Bochum unterhielt, geriet in Schwierigkeiten und verkaufte an seine Nichte, die in seinem Betriebe tätig war, eine Filiale an der Eickeler Straße. Nun aber scheinen zwischen Onkel und Nichte und anderen Verwandten die Dinge nicht immer ganz klar gewesen zu sein. Wenn sichs um Geld handelt, oder um den Futternapf, hört nicht nur alle Freundschaft, meist auch die Verwandtschaft auf. Dazu kam noch, daß eine Frau Schulze, geschiedene Schmidt, geborene Müller, die um ihre Stelle kam, gegen den Kaufmann„geladen“ war und Beobachtungen gemacht zu haben glaubte, als ob dieser eine größere Anzahl Kisten Konserven und andere Waren kurz vor dem Konkurse betrügerisch beiseite geschafft hätte. Der Verdacht wurde weitergetragen, die Lieferanten erfuhren davon, der Konkursverwalter griff dahinter, und so kam die Sache schließlich ans Gericht. Mitte September wurden der Kaufmann und seine Nichte wegen Konkursvergehens und Begünstigung zu sechs bzw. zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Der Mann legte Berufung ein und betrieb mit Energie seine Freisprechung. Also mußte die Strafkammer das Ende der verwandtschaftlichen G. m. b. H. noch einmal unter die Lupe nehmen. Die Lehrmädchen, die Verkäuferinnen, der Spediteur und sein Kutscher, die Lieferanten, der Konkursverwalter, die Frau, bei der die angeblich verschobenen Waren einige Tage gelagert hatten, und wer weiß wer noch wurden über das „wie",„wo“,„warum“ und„wann" vernommen und mancherlei„unbedachtes Gerede“ mußte auf die sogenannte„Goldwaage“ gelegt werden. Der Angeklagte und seine Nichte wanden sich wie die Aale und die gefällige Nachbarin wußte zu ihrem Glück glaubhaft darzutun, daß sie die Kisten ohne jeden Argwohn rein aus bloßer Gefälligkeit gelagert hatte. Einigermaßen heiß wurde es erst im Gerichtssaal, als eine frühere Angestellte scheinbar zugunsten des Angeklagten sehr mit der Sprache zurückhielt und vom Staatsanwalt scharf aufs Korn genommen wurde, weil der begründete Verdacht besteht, daß nicht nur die Nichte, sondern auch andere Angestellte in ganz ungewöhnlichem Maße unter dem Einfluß des Herrn Chefs gestanden haben und zum Teil fortwirkend noch stehen. Die Verkäuferin war bereit zu beschworen, daß der Chef von der Unterbringung jener Kisten in der Nachbarschaft gar nichts wußte. Sie selbst habe dies zeitweilige Fortbringen der Ware veranlaßt, weil ihr Lager derart überfüllt gewesen sei, daß nichts mehr Platz hatte. Und jede Woche kamen neue Kisten an. Sehr durchsichtig war der Fall nicht, er bot vielmehr ein Schulbeispiel dafür, wie ungeheuer schwer es ist, den wahren Sachverhalt nach Monaten oder gar nach Jahren zu ermitteln. Die objektive Wahrheit ist oft eine sehr verborgene Sache. Das Gericht kam, da die Entlastungszeugen die Hoffnungen des Angeklagten nicht erfüllten und das Gericht die Feststellungen des ersten Richters nicht als erschüttert betrachten konnte, zur Verwerfung der Berufung, es kam ebenfalls zum Schuldspruch, wenn auch aus irgendwelchen anderen Paragraphen, was aber auf das Strafmaß keinen Einfluß ausübte. Der Nichte, die unterdes in den Eehestand getreten ist, gab das Gericht den wohlgemeinten Rat, ein Gesuch um Strafaussetzung einzureichen, damit die Verbüßung der Freiheitsstrafe nach drei Jahren guter Führung erlassen werden kann. Das gestörle„Spielchen“ Wie Richter und Staatsanwälte mit den Angeklagten beinahe ein Spielchen im Gerichtssaal gemacht hätten, das erzählt folgender Fall: Eine Anzahl Freunde, denen die schlimme Zeit noch nicht die Lust dazu geraubt hatte, saßen am Stammtisch und waren nach Skat und Sechsundsechzig zu Ecarté mit„Ponte“ übergegangen, als die Runde plötzlich gestört wurde. Ein Kriminalbeamter hatte die Sache mit angesehen, gebot Schluß, beschlagnahmte die Kasse und brachte die Beteiligten wegen Glücksspiels vors Schöffengericht, da die Leute die Strafbefehle über 30 und 50 Reichsmark nicht anerkennen wollten. Sie behaupteten, es sei alles nur ein harmloses „Gesellschaftsspiel" gewesen, bei dem Scharfsinn und Geschicklichkeit den Ausschlag gaben. Das Gericht solle sich davon überzeugen. Die beschlagnahmten Karten waren ja zur Stelle, die beschlagnahmte Kasse ebenfalls, also hätte ja mal ein bißchen„Moabit“ gemimt werden können, wo es bei Berliner Witz und Schnodderigkeit oft viel lebendiger und lustiger zugeht als bei uns im steifen und ernsten Westfalen. Aber aus dem Spielchen vor Gericht mit den gestrengen Herren Richtern und dem unerbittlichen Herrn Staatsanwalt wurde leider nichts; denn unterdes hatten sich die Spielratten dovn überzeugt, daß sie mit solchen Partnern keinen Blumentopf gewinnen konnten. Nach der üblichen Rechtsprechung ist nämlich„Ecarté mit Ponte“, das heißt mit„Bankkiebitzen", todsicher ein unerlaubtes Glücksspiel. Also zogen die Tapferen ihren Widerspruch gegen den Strafbefehl lieber mutig zurück und retteten sich so vor einem schlimmeren Reinfall. MF Bochumer Veranstaktangen2 Vereine? Vergnagungen Hinweise (=) Stadttheater Bochum. Heute nachmittag aufführung des„Aschenbrödel". Die erste Wiederholung des„Aschenbrodel" zu den gleichen Teilnahmebedingungen ist auf Montag nachmittag angesetzt. Für heute(Samstag) abend ist als Werbeveranstaltung Hans Müller=Schlössers Dialektkomödie„Schneider Wibbel“ ansetzt; der morgige Sonntag verspricht den „Hauptmann von Köpenick" von Carl Zuckmayer. Der Abend des Montags dagegen bringt nach längerem Zwischenraum wieder einen„Bunten Abend". Vorgesehen sind Darbietungen des Schauspiels, der Oper, des Balletts und des Städtischen Orchesters. Das Programm im einzelnen ist völlig neu zusammengestellt. Alle drei Werbevorstellungen werden ganz außer Vormiete gegeben. Unter der Spielleitung von Karl Siebold und der musikalischen Leitung von Rudolf Bachmann wird am Dienstag erstmalig die Operette von Leo Fall„Der fidele Bauer“ geboten. Die Erstaufführung geht im Rahmen der Vormiete B vor sich. Der Vorverkauf der frei verkäuflichen Karten beginnt mit dem heutigen Samstag. Operettentheater Bochum. Heute und morgen (Sonntag) wird für alle Bochumer Kinder das mit Jubel aufgenommene Kindermärchen„Das tapfere Schneiderlein“ mit Musik und Tanz wiederholt. Die Eintrittspreise sind besonders ermäßigt. Abends ist die Aufführung der großen Schlageroperettenrevue„Im weißen Rößl“ in der ersten Besetzung und mit den Original=Schuhplattlern. Ihre bekannten Schlager sind in aller Munde. (=) Volkskonzert im Schützenhof. Bei Sonntag nachmittag im Schützenhof stattfinden Volks=Symphoniekonzert des Städtischen Orchesters“ men folgende Werke zur Aufführung: Symphonie i -Moll von W. A. Mozart: Arie„Ach, ich habe sie loren“ aus der Oper„Orpheus“ von Chr. W. vux## Gluck, Ouvertüre zur Oper„Die weiße Dame“ ge“ F. A. Boieldieu:„Arioso“ für eine Altstimme und## chester von G. F. Händel; Türkischer Marsch von'g Mozart:„Morgenblätter", Walzer von Joh. Strauk Als Solistin wirkt Maria Cornelius(Bochum) us Leitung: Generalmusikdirektor Leopold Reich# n. (Siehe Anzeige.)„dein (=) Sonntag kein Parkhaus=Konzert. Wegen., volkstümlichen Konzertveranstaltung des Stadtischer Orchesters im Schützenhof fällt das Parkhaus=Noc mittagskonzert aus.== (=) Plaza. Das sensationelle Gastspiel Frank Ederz der lachende Herkules, der hier wie überall die größten Triumphe feiert, tritt nur noch heute, Samstag und morgen, Sonntag in den Nachmittags= und Abendvor, stellungen auf. Fantasia, die Luxusschau von Licht und Wasser, bleibt nur noch bis Montag, 80. November, auf dem Spielplan. Wahre Lachstürme erzielt das Kölner Original=Peter=Millowitsch mit seinem Ensemble in der Militär=Burleske:„Die Perle des Regiments“." Berichte (=) Katholischer Gesellenverein. Alljährlich im vember tritt die Gesang= und Orchesterabteilung des katholischen Gesellenvereins mit einem Konzertabend die Oeffentlichkeit. Auch bei der diesjährigen Feier, stunde am Donnerstag abend war der große Saal au besetzt. Die unter der Leitung von Lehrer Sprenger stehende Gesangabteilung, in der auch die ältere Generation stark vertreten ist, wartete mit ansprechenden Darbietungen auf, meistens nette Volksliedchen, die allgemein gefielen. Der Chor erfreut sich eines au ausgeglichenen Stimmaterials. Auch das Kolping= orchester gab aus seinem reichen Können das Beste her Der Vorsitzende der Gesangabteilung, das Ehrenmitglied Meermann, gab in einer kurzen Ansprache seiner Freude über die Beteiligung Ausdruck. Nach Abwicklung der Vortragsfolge bildete ein gemütliches Tanzkränzchen den Abschluß der Veranstaltung. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 15.) Wohin gehen wir slehe auch Anzeigentell Stadttheater: Samstag 15 Uhr: Aschenbrödel. 20 Uhr: Schneider Wibbel. Sonntag 15.45 Uhr: Im weißen Röß'l. 20 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick. Operettentheater: 20 Uhr: Im weißen Rößl. Schützenhof, Sonntag 17 Uhr: 5. Volks=Symphoniekonzert. Heimatmuseum Haus Rechen, Königsallee 17: Sonnund Feiertags von 10 bis 13 Uhr. Alltags 10 bis 16. Städtische Gemäldegalerie: Sonn= und Feiertags von 10 bis 13 Uhr. Alltags 10 bis 16 Uhr. Glockenspiel auf dem Rathausplatz: Täglich von 7 bis 20 Uhr jede Stunde. Ufatheater: So'n Windhund. Weltlichtspiele:? Herzen im ¾ Takt. Apollotheater: Der Storch streikt. Capitol: ab 16 Uhr: Schön ist die Manöverzeit. Lichtburg: Weekend im Paradies. Lichtspielhaus: Harold, halt dich fest! Odeon: Der falsche Ehemann. Skala=Lichtspiele: Der keusche Vergnügungs= und Gaststätten: Rest. Dickamp, Fürstenhof, Gottschalk, Kamplade, Neuhaus, Parkhotel Haus Rechen,„Zum Ritter“, Scheishacken, Sigger,„Zum Sportsheim“, Wacholderhaus, Waldesruh,„Zum Wiesental“. 9)„Copyright by K.& H. Greiser, Rastatt“ „Längst, warum haben Sie mich nicht wecken lassen! Sie hatten mir gesagt, um sieben Uhr!" „Ja, Sie sollten gut ausschlafen! Wir haben inzwischen in Sennar noch verschiedenes eingekauft. Verschiedene Waffen, Ausrüstungsgegenstände und vor allen Dingen Proviant.“ „Haben Sie auch für mich eine Waffe mitgekauft?“ „Ja, einen Revolver! Ich gebe Ihnen die Waffe, wenn wir drüben sind. Wie fühlen Sie sich, Fräulein Oda?“ „Oh, danke, gut! Ich denke, es wird schon gehen!" „Ja, vom Klima haben Sie vorläufig noch nicht viel kennen gelernt. Das kommt erst noch. Obwohl in dem Gebirge, in dem wir vor allem sein werden, keine tropische Hitze herrscht. Eher das Gegenteil! Aber an die dünne Luft müssen Sie sich gewöhnen. Die stellt an Herz und Atmung besondere Anforderungen.“ „Herz und Lunge sind gesund, und da werde ich es ebenso schaffen wie die anderen Menschen unserer Zone, die ins Land kamen.“ „Oh yes!“ fiel der Amerikaner ein und sah Oda mit einem zärtlichen Blick an.„Miß van Hevel wird es schaffen. Ich glaube es fest!" Nach herzlichem Abschied von dem Wirt brach man auf und fuhr zum Flugplatz hinaus, wo man das Flugzeug in guter Hand fand. Alles war in Ordnung. Die beiden Soldaten— schwarze natürlich— erhielten einen ordentlichen Bakschisch und dann stieg man ein. Bald brummte der Propeller und die Maschine ruckte ab, rollte über das ungepflegte, holprige Flugfeld und war nach wenigen Minuten verschwunden. *** Sie fuhren über der Bahn, die am blauen Nil angelegt war. „Jetzt geht's an!“ sagte Peter ernst.„Wir sind eben über die Grenze geflogen. Dort unten liegt die Grenzstation Oibet Saba. Schauen Sie die herrliche Landschaft, die sich vor uns auftürmt.“ Das Bild, das sich ihnen bot, war herrlich; nur wenige Menschen hatten es je von oben geschaut. Wildromantische Basaltberge türmten sich auf. Zwischen ihnen stürzten gigantische Wildbäche, die sich ihren Weg in Jahrhunderten, Jahrtausenden durch die Felsen förmlich eingeschnittten hatten, hinab. Die alten Kamelstraßen waren deutlich von oben zu sehen. Hin und wieder erblickten sie eine bescheidene Ansiedlung, sahen Kornfelder und grüne Wiesen, auf denen Herden der Fettschwanzschafe weideten, auch Rinder und Kamele erblickten sie. Ihre Augen hingen entzückt an diesem Bilde. Eins aber ging von dem Habesch, dem Gebirge, über dem sie sich befanden, aus, eine wohltuende losigkeit. Dem Bilde fehlte die Unrast, es kam allen vor, als seien sie Jahrtausende zurückversetzt, als stehe die Zeit stille. Nur das dumpfe Dröhnen der Motoren erinnerte sie daran, daß sie in der Neuzeit lebten. Karl wandte sich an den Freund. 1„Peter, jetzt übernimmst du das Kommando! Besstimme, wann und wo wir landen wollen. Landungsmöglichkeiten sind, wie ich sehe, genügend da.“ Peter sah durch das Glasfenster in die Ferne. „Rechts von uns, etwa 100 Kilometer weit liegt Gondar, die alte Königsstadt, heute nur noch ein großes Dorf, aber ein interessantes Dorf. Eigentlich hat Abessinien überhaupt keine Stadt. Selbst die Hauptstadt Addis Abeba ist ein großes Dorf, aber überall werden wir gut unterkommen. Meist sind saubere Hotels vorhanden. Fehlen solche, so findet man trotzdem ein gutes Unterkommen, denn die Gastfreundschaft des Abessiniers ist sprichwörtlich.“ Sie fuhren eine halbe Stunde. Peter deutete mit dem Finger auf einen erhöhten Punkt auf einem Berge. Fräulein Oda... schauen Sie etwas nach rechts! Nehmen Sie das Prismenglas! Dort der erhöhte Punkt auf dem Berge, das ist das alte herrliche Königsschloß,„Gemp“, genannt. Heute, da in seinen Ruinen nur noch die Affen hausen, immer noch ein herrlicher Bau, der Zeugnis ablegt von der hohen und alten Kultur der Aethiopier. Ich hoffe, Sie werden es noch näher betrachten können.“ Sie kamen näher. Die Stadt Gondar wurde sichtbar. Sie flogen mehrmals in großem Bogen über die Stadt. Sie sahen, wie unten das Volk zusammenlief, wie sich der Stadt eine große Aufregung bemächtigte; denn ein Flugzeug war hier eine Seltenheit. Endlich hatte Mühlenschulte den geeigneten Platz für eine Landung entdeckt. Es war eine mächtige Weide, auf der eine Rinderherde friedlich graste. Als das Flugzeug tiefer ging, kam Unruhe unter die Tiere und sie liefen verstört hin und her. Karl paßte scharf auf, als er niederging. Die Rinder flüchteten nur so vor dem Apparat her. Ein sanfter Ruck und das Flugzeug setzte auf. Karl stellte den Motor ab, und die Fahrgäste stiegen aus. Da kamen auch schon die Massen herangestürzt. An ihrer Spitze ritt in weißem, wallendem Mantel ein vornehmer Abessinier, ein sogenannter„Chef“. Sie kamen heran und im Nu war das Flugzeug von der begeisterten Menschenmenge eingeschlossen. Der Chef ritt heran und bot den Reisenden seinen Gruß. Peter horchte auf und war erleichtert. Er sprach wohl abessinisch, aber nur den Dialekt von Addis Abeba, und hatte schon befürchtet, daß er damit in der Provinz Dembea nicht weit kommen würde. Der Chef, ein würdiger alter Herr, stellte sich als Herr Aba Desmant, der Herr des Zolles, vor und bat den Fremden seine Gastfreundschaft an. Als er seine würdevolle Ansprache beendet hatte, klatschte das Volk um ihn laut Beifall. Dann sprach Peter: „Ehrwürdiger Vater und Freund, Gebieter des Zolles. Deine Worte haben unsere Herzen mit Freude erfüllt, und es ist uns eine Ehre, die nie wiederkehren wird, in deinem Hause zu Gaste zu sein. Der große Vogel hat uns getragen in das Land Abessinien, das genannt ist in meiner Heimat Germanistan„das Land der großen Gastfreundschaft". Mit Freude werden wir unser Haupt in der Sicherheit deines Hauses niederlegen und wenn wir weiterziehen, wird Dankharkeit unsere Herzen für und für erfüllen. Im Namen des Herrn Jesus Christus!“ Wieder setzte rasender Beifall der Volksmenge ein. Der alte Herr aber strahlte über das ganze Gesicht. „Herr, deine Worte sind Freude für meine Seele, sie sind eingegraben in mir und sollen mich nie verlassen. Dann klatschte er zweimal in die Hände, rief den herbeieilenden Dienern ein paar Worte zu, und im Handumdrehen standen für die Reisenden Pferde da. Sie wurden förmlich in den Sattel gehoben. Ein Europäer reitet in Abessinien, wie überhaupt jeder vornehme Mann, der Geltung haben will. „Meine Diener werden den großen Vogel bewachen, daß ihn keiner anrührt, auf daß er nicht die Schwingen hebt und in den Himmel fliegt.“ Dann setzte sich der Zug in Bewegung. Die ganze Stadt war auf den Beinen und bot den Fremden einen Willkommensgruß, so herzlich, wie er nur sein konnte. Der Weg in die Stadt führte sie durch eine ziemlich saubere, aber schlecht unterhaltene, unebene Straße, bis sie sich zu einem kleinen Platze weitete. Dort stand das in europäischem Stil erbaute Haus des Zollchefs. Im Triumph geleitete man sie ins Haus. Oda, Mühlenschulte und Mr. Carter staunten, wie mühelos sich Peter mit dem alten Herrn verständigte. Sie verstanden kein Wort, aber sie spürten aus dem Ton, daß sie herzlich willkommen waren. Sie folgten Peter und dem voranschreitenden alten Herrn. In dem quadratischen Raume, der fast im europäischen Stil eingerichtet und mit vielen kostbaren Teppichen geschmückt war, nahmen sie an dem niedrigen Tische aus Eschenholz Platz. Als sie saßen, erschien eine Dienerschar von 12 Köpfen im Zimmer, verneigte sich ehrfurchtsvoll, und der oberste der Diener fragte dann:„Herr sag uns deine Wünsche, damit wir dir Ehre und deinen Gästen Freude machen!" Der Alte nickte würdig mit seinem Haupte; dann gab er seine Anordnungen. Er bediente sich da eines Abessinisch, das im Dialekt von dem in Addis=Abeba abwich und das Peter nicht recht verstand. Nur so viel entnahm er den Worten, daß der Alte erst Verhaltungsmaßnahmen gab, wie man die Pferde und das Gepäck unterbringen solle. Dann kam eine Menüanweisung, daß Peter die Haare zu Berge standen. Zwölf köstliche Gerichte diktierte der Chef“. Gewissenhaft notierte sie der„Schreibdiener" des Obersten der Küche. Der Alte war fertig und die Diener zogen sich zurück, um draußen mit viel Lärm und Stimmung an ihre Arbeit zu gehen. Zwei andere Diener traten ein und kredenzten Kaffee in köstlichen Schalen, der lieblich durch den ganzen Raum duftete. Dazu legten sie Berge von Gebäck auf den Tisch. Der Herr des Zolles lud zum Essen ein. Sie ließen sich nicht nötigen. Der Kaffee war etwas Herrliches. Nicht der übliche Kaffee, wie er mehr oder minder gut im Abendlande zubereitet wird, war es, sondern etwas ganz anderes, es war die Blume dieses köstlichen Getränkes, das sie genossen. Oda sah Peter an und sagte:„Das ist der köstlichste Trank, den ich je genossen habe!“ Peter nickte ihr zu.„Ja! Er ist prächtig. Kein Küchenchef in Europa vermag ein so wundervolles Getränk zu brauen. Aber Sie werden noch mehr Ueberraschungen erleben. Die Gastfreundschaft steht hier in voller Blüte. Haben Sie guten Appetit?“ Oda lachte.„Ich kann nicht klagen, ich könnte Berge verschlingen!“ „Das werden Sie auch müssen, denn unser wartet ein Diner von 12 Gängen.“ Der Alte hörte, wie sie sich in europäischer Sprache unterhielten. Er beherrschte das Französisch ein wenig. Er war neugierig wie alle Abessinier. „Willst du mir sagen, was die Blume des Ostens geruhte zu bemerken, Herr?“ ]„Gern hochwürdiger Vater! Sie sagte, daß sie noch nie im Leben ein so köstliches Getränk genossen habe, wie du geruhst, uns vorzusetzen.“ Das Antlitz des alten Zollchefs strahlte. „Welche Ehre tut man meinem Hause an!“ sagte er in gebrochenem Französisch.„Will mir die Blume des Ostens nicht ihren Namen sagen?“ Auf Französisch antwortete Oda:„Ich bin Oda von Hevel und aus Deutschland gekommen nach dem viel rühmten Lande der Sonne.“ „Geben Sie Ihre Visitenkarte!“ riet Peter. Alle folgten der Aufforderung und überreichten dem Abessinier ihre Visitenkarten mit feierlicher Grandezza. Der alte Herr sah sie mit viel Würde an und machte gegen jeden eine Verbeugung. Dann klatschte er in die Hände. Ein Diener, der„Bewahrer der Papiere", trat ein. Aba Desmant rief ihm ein paar Worte zu. Diener lief davon und überbrachte seinem Herrn ein kleines, längliches Kästchen. Dann verschwand er eiligst. Der Zollchef beehrte dann seine Gäste mit der Ueberreichung seiner Visitenkarte, die alle seine Titel und Würden enthielt und sogar über seine Abstammung Aufschluß gab. Oda schien dem alten Herrn ganz besonders zu gefallen. Er richtete wieder das Wort an sie und fragte sie nach ihrer Gesundheit und drückte mehrmals seine Freude aus, daß die Schönste des Abendlandes sein Gast sei. Er lobte den Glanz ihres Haares, ihren Mut und sagte ihr immer wieder Schmeicheleien. Dann wandte er sich wieder an Peter. „Herr, verzeihe mir, wenn ich dich mit quäle: Was hat dich nach unserem Lande getrieben War es der Wunsch, seine Schönheit zu schauen, oder suchst du Handel mit uns? Ich würde es als eine Ehre betrachten, dich zu unterstützen, wann und wo ich nut kann.“ Peter befand sich in einem Zwiespalt. Was se##e er tun? War es richtig, gleich auszuplaudern, ober nicht? Aber der Herr des Zolles erschlen ihm vertrauent würdig. Gebei„Herr, hore mich an. Es ist ein großes Geheimme. was uns in das Land getrieben hat. Ich möchte es offenbaren, weil meine Seele alles Vertrauen zu., hat. Aber ich möchte dich nicht betrüben und moch nicht, daß du glaubst, daß Feindseligkeit unsere Herzen erfüllt.“„ Diese Mitteilung versetzte den braven Alten in e waltige Erregung. Er sah Peter ebenso gespannt wie ängstlich an un fragte dann besorgt:„Herr... führt dich eine geheimt Mission zum König der Könige?“ 6621 sel „Nein, ehrwürdiger Vater; ewige Gesungng“ ihm beschieden sein, der das Land regiert wie emmet Keiner unsrer Schritt soll ihm Sorgen oder bereiten. Wir tragen nichts in uns, als Frieden ihn und sein Land. Aber sieh dieses Mädchen an, Herr! Sie trägt großen Kummer in ihrem Herse“, ister ein Teufel hat ihr das Liebste genommen: Die Scntie mit ihrem Kinde! Sie, die so schön war, gnig,### Blume des Ostens, ist mit Hilfe teuflischer Machte führt worden und sie wollen wir surhen."„..4 (Fortsetzung folgl.) ( Stalt Karten Die glückliche Geburt ihres Zweiten Jungen zeigen in dankbarer Freude an Dr. med. Walther und Frau Hertha geb. Nordmann Bochum(Kortumstr. 33), den 26. November 1931 Z. Landesirauenhlinih Die glückliche Geburt eines krättigen Madels zeben in danebarer Frende behannt Hans Michel und Frau Gertrud geb. Bergiort Bochum, den 27. November 1931 z. Z. Elisabeth-Hospital, Abl. Dr. Wiemer Die Verlobung unserer jüngsten Tochter Gusti mit Herrn Hans Höltermann geben wir bekannt Theod. Berling u. Frau Jch. geb. Weber Bochum, im Nov. 1931 Gusti Berling Hans Höltermann Verlobte Bochum Große Bechstr. 5 Joachimstr. 5 Für die uns In so reichlichem Maße erwiesene Aufmerksamkeit beim Heimgange unserer einzigen, unvergenlichen Tochter, meiner lieben Braut.danken wir herzuichst Otto Esdar und Frau Fritz Schulmeiß Bochum. im November 1931 Bekannt, reell u. billig! Neue banseledern von der Gaus gerupft. mit Daunen dopp. gewaschen und gereinigt, beste Qualität s Psd. Mk..—. .50 Die Verlobung unserer Tochter Marta mit Herrn Oiplomkaufmann Dr. Erich Binder beehren wir uns anzuzeigen Friedrich Hörstensmeyer und Frau Wilhelmine geb. Hellerhon Bochum,„ Hugo-Schultz-Strase 45 28. November 1931 Meine Verlobung mit Fräulein Marta Hörstensmeyer gebe ich hiermit bekannt Dr. Erich Binder Hamborn, Roonstraße 61 Mimi Wassermann Heini Schreiber geben ihre Verlobung bekannt Bochum-Gerthe, den 1. Aduentsonntag 1931 Heinrichstr. 38 Heute morgen 5 Uhr entschlief nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Willienmme Seyer geb. Jansohn im Alter von 45 Jahren. In tiefer Trauer: Wilhelm Seyer Alice Engeländer geb. Seyer Josef Engeländer Lothar Seyer Bochum, den 27. November 1931. Die Beerdigung findet Montag, den 30. November, nachmittags 3 Uhr. vom Trauerhause, Ewaldstraße 1, aus statt. Halbdaunen □ Sochum. B. 59 v. Tunen 825. 18 Volldaunen.— bis —40.—, geri Jedern m. Daunen, gereinigt .40 und 4,75. sehr zart und weich.75, la.— Mk. Versand per Nachnahme, ab 5 Psd portofr. Garant. f. reelle, staubfreie Ware. Nehme Nichtgesallend. zurück Frau A. Wodrich, Gänsemästerei, Neutrebbin(Oderbe. Ich bin zur Rechisanwaltschalt bei dem Amis- und Landgericht Bochum zugelassen. Meine Büroräume befinden sich in Bochum Hattinger Straße 19 (Bürohaus). Fernrut: 66789. Otto Heidemann Rechtsanwalt Habe mich in Bochum-West— Engelsburg— im Hause Cramerstraße 17, als prakt. Zahnarzt niedergelassen. Bochum, den 26. November 1931 Dr. med. dent. Paul Fantini Sprechzeit:—12½ und—6½ Uhr Rul unter 61405 Praxis wieder aufgenommen Dr. Otto Gans Facharzt für Frauenkrankheiten u. Geburtshille Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich stürbe. Heute morgen 4¼ Uhr erlöste der gütige Gott durch einen sanften Tod meine liebe Frau, unsere gute Mutter 1Tau ia Hiadmialhl von ihrem langen und schweren, aber segensreichen Leiden, im Alter von 56½ Jahren. Gustav Haumann Gustay Haumann, cand. theol Aenne Zimmermann Bochum, den 27. November 1931. Hildegard Becker Robert Neumann Verlobte Aprath(Rhld.) z. Z. Bochum-Hordel Hannover Straße 54 Bochum-Hordel 1. Advent 1931 Die Beerdigung ist Montag, den 30. November, nachmittags 3 Uhr. vom Trauerhause, Mauritiusstraße 34, aus. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher.(50064 — Verzogen von Clemensstr. 22 nach Rettelerstraße 22, Ecke Goystraße Frau MKeuer. Hebamme ggespielt, in Leigenen Werkstätten vollst. Verneuert, schw. Nußbaum od. Eiche. Langjährige Garantie. Pianchaus RR-- Au äak. Kalser-Wilhelm-Au #e Fleedle e Hautkrankheiten, sowie alle inneren u. äußeren Leiden, behandelt mit bestem Erfolg H. Bunse (Homöopathse). Sprechstund.: Jeden Dienst..10—17 Uhr Restaur., Brückstr.20. C. u. M. e. II. BOCHUM Wir laden hierdurch unsere Mitglieder zu der am Montag, d. 7. Dezember 1931, 18 Uhr, in der Bürgergesellschaft stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung höflichst ein. Die Mitglieder werden gebeten, zum Zwecke der Legitimation das Antell-Qutttungsbuch vorzulegen. Tagesordnung: 1. Aenderung der Satzungen§ 2 und 2. Vorlage der Zwischenbilanz per 30. November 1931 und Beschlubfassung über die Genehmigung derselben. Bochum, den 27. November 1931. Der Aufsichtsrat: Flaskamp. Vorsitzender Alabeinttel Bekanntmachung Ueber das Vermögen des Konditors Heinrich in Bochum, Viktoriastraße 1, wird heute am 21. November 1931, 12 Uhr, das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses eröffnet. Termin zur Verhandlung über den Vergleichsvorschlag wird auf den 19. Dezember 1931,.30 Uhr, vor dem Amtsgericht hier, Viktoriastr. 14 Zimmer 45, anberaumt. Der Antrag auf Eröffnung des Vergleichsverfahrens nebst Anlagen und das Ergebnis der Ermittlungen liegt auf der Geschäftsstelle, Zimmer 46, zur Einsicht der Beteiligten auf. Bochum, 21. November 1931. Das Bekanntmachung Ueber das Vermögen des Wirts Paul Elbracht in Bochum, Bergstraße 1, ist heute, 11 Uhr, der Konkurs eröffnet. Konkursverwalter ist der Rechtsanwalt Busch in Bochum. Offener Arrest mit Anzeigepflicht und Anmeldefrist bis zum 9. Dezember 1931..„umsung Erste Gläubigerversammtung und Prüfungstermin am 16. Dezember 1931, 11 Uhr, im hiesigen Amtsgericht, Viktoriastr. 14, Zimmer 45. Bochum, 21. November 1931. Das Reinigung und Auskrautung von Bächen u. Abzugsgräben Die Eigentümer und Anlieger der in den Stadtteilen Stiepel, Querenburg und Linden=Dahlhausen vorhandenen Bäche u. Abzugsgräben werden auf Grund des § 115 des Wassergesetzes vom 3. April 1913 und des§ 132 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 hierdurch aufgefordert, bis zum 31 Dezember 1931 eine gründliche Reinigung und Auskrautung der Bäche und Abzugsgräben, soweit sie auf ihren Grundstücken liegen oder diese begrenzen, vornehmen zu lassen. Nach Ablauf dieser Frist wird eine Nachschau stattfinden und gegen die Säumigen im polizeilichen Zwangsverfahren eingeschritten werden. Bochum, den 23. November 1931. Die Wasservolizeibehörde: Der Oberbürgermeister. nen zu lernen zw. Neigungsehe Ernstg. Briefe mit Bild erb. u. E. 20680 werben sein. Interessenten wollen sich an Ala Haasenstein unter Angabe ihrer Barmittel melden & Vogler, München, unter Nr. L. Sch. 12 an die Geschäft Distret, zugesichert, stelle dieser Zeitung. Wir haben uns verlobt Käthe Hülsemann Heinrich Engel Bochum, den 29. November 1931 Danziger Straße 1 .40 K0% git gUt..26,.25 Obeug 900. A½ — Fed 38 30 95 10s 66 schön. M95 no 22, 4. stegt R 14.5 aus IRe vein 50 gee: stse 135 d St4 88 00, 76. 0% gn.Pe 95. Ka M0 0 27. ge. - e ER 9 19 60 50 Das praktische Weihnachtsgeschent 25.— 22 mei 93 BettenLangjähr. Leier d. Firme Bettenhaus Buschhof! Sochum, Bongardstr. 6, Nähe Post und Rathaus Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen. Nach Gottes heiligem Willen entschlief heute morgen infolge eines Schlaganfalles meine innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, unsere liebe Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Wilwe Dorothea Wildmann geb. Nimmich im Alter von 72 Jahren. Um stille Teilnahme bitten im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Adolf Wildmann Bochum-Gerthe, 26. November 1931. Die Beerdigung findet am Montag, dem 30. November, nachmittags 4 Uhr, vom Tranerhause. Bochum-Gerthe, Schwerinstraße 16. aus statt. Hausandacht eine halbe Stunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche.(a9338 Kl. Auto s ohne Chauffeur für einige Tage im Monat zu mieten gesucht Angev. unter E. F. 9343 an die Geschäftsst. ds. Zig. Berufstätige Frau (36 Jahre) sucht Freundin. Angeb. unt. F. an d. Ge . A. 50128 zesch. d. Zig. Geb., musik. Fräul., 35., jünger auss., w. bess., kath. Hrn., a. liebst. Lehrer od. Akademiter zwecks Heirat kennen zu lernen. Ang. u. L Z. 50 1. an die Gesch d. Ztg. Heirat Einheiraten Barvermögen Frl., 20., Ausst. u. 12.000 M. bar. Frl., 23., Einbeir. i. 40 Morg. Arzttochter, 26., Geschäftshaus, Ausst. u. 10—12000 M. bar. Frl., 30., 15 000 Mark bar und größere Erbschaft. Frl., 36., Haus u.—10000 M. bar. Oberförsterswitwe, 33., großes Wwe., 41., Eigentum, monatliches Einkommen 300 M. Wwe., 50.. Ausst. u. 20000 Mark bar. 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Charakt., 1,70 10½ Uhr, kommt vor dem Amtsgericht gr., schlank, schwarz, Castrop=Rauxel, Wittener Straße 51, mit eleg.=Zimm.= simmer Wohn., sucht natürl., symphat, Dame kenSimmer 4. die Wirtschaft Mittelfeldstraße 70, in Castrop=Rauxel, zur Versteigerung. Das Besitztum dürfte günstig zu erMöchte solid., evgl. Beamten tr. Lebenskamerad werden. Bin 32., mittelgr., dunk., firm i Haushalt(12 J. Haush..Brud. gef.) Best. Ruf. Wäsche u. Wohnungseinr, w. mitgebr. Ernsgem. Zuschr. unt„Weihnachtswunsch" hauptpostlag Dortmund. Alles per Auto Ihre Gesellschaftsfahrten für 16 u. 24 Pers. m. Omnibus. Ihre Möbel=Umzüge. Ihre Geschäfts=Fahrten u. Ihre Last=Fahrten aller Art führt aus nur durch„„(49352 Auto=Libhofer. Roonstr. 58 Telephon 63309. KioschDanksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem Heimgang unserer lieben Verstorbenen, insbesondere Herrn Pastor Matthien für die trostreichen Worte im Hause und am Grabe sagen war allen hiermit herzlichen Dank. Heinrich Bomm und Kinder Herner Straße 95 Familie Emil Rohde Metsstraße 17 #rch.,-.., berufs.., sucht o. Bekanntsch. ein. Herrn bis zu 35., evgl., zw. sp. Heirat. Zuschriften unt. J. Qu. 9341 an die Geschst. Zwangsversteige. Am Montag, dem 30. November 1991, vormittags 11 Uhr, werde ich in Bochum folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen bar versteigern: 1. 4 Faß Bier(etwa 400 Liter), 2 1 Waschtisch mit Marmorplatte, 3. 1 Küchenbüfett, einen Lautsprecher, 1 Waschtisch, 4. 1 Laden theke, 1 Regal, 1 Schaukasten, 5. 2 Theken, 2 Büfetts, 1 Keksschrank, 1 Eisschrank, 2 Fenstervorsätze, 6. 1 Bülfett, 7. 1 Ledersofa 1 Kinderwagen, 1 Paar Gardinen, 2 Markisentücher, 1 Kopfkissen, 1 Oberbett, 1 Bettuch, 2 Lampen, 8. einen Sprechapparat, 1 Warmwasserspeicher (Protos), 1 Klavier(Hain), 9. 1 Klavier (Haegeler&. Ehlers), 10. 1 Ausstellungs. schrank, 1 Ofen, 11. 1 Büfett, 1 Kredenz, 1 Sofa mit Umbau, 12. 1 Schreibmaschine (...), 13. 1 Schreibmaschine(Stoewer 92885), 14. 1 Tisch, 1 Schaukasten, 1 Ladenregal, 15. 1 Kippwagen. 1 Langwagen 16. 2 Schweine, 17. 1 Schlafzimmer(Modell Marga), komplett, 1 Schlafzimmer(Frieda), komplett, 1 breitürigen Kleiderschrank, 1 Frisiertoilette mit Spiegel, 2 Nachtkonsolen mit Glas, 1 Fristertoilette mit Spiegel, 1 dreitürigen Kleiderschrank, 18. 1 Küchenschrank.— Einige Gegenstände werden bestimmt versteigert. — Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Morjan, Bochum. Alleestraße 54. Bochum. den 27. November 1931. Bierkämver Obergerichtsvollzieher in Bochum, Wittener Str. 36. Fernruf 69898. Kaufmann, Witwer, Anf. d. Fünfziger, evgl., gebild., angen. Erscheing. m. 20j. Tocht., wünscht die Bekanntsch, einer vermög. Dame, nicht unt. 40., zwecks Heirat Angeb. mit Bild unt. V. 50134 an d. Gesch. Jung. 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Schmidt; 3: Tauffeier, Leh 10: Hauptgottesdienst. P. Müller; 2: brint. Kindergottesdienst. P. Müller; 3: TauFriedenskirche..30: Winnacker: KGD. sen, P. Müller,— Krankenhaus. 10: 11.15: Winnacker: 12.15 Taufseier, Winn= Hauptgottesdienst, P. Bonne.— Hönacker.„„„.„ strop..30: Hauptgottesdienst, SynodalLutherkirche..45: Schmiot 2: KGD. vikar Bechthold.— Leithe. 10: Haupt11: Schmidt 2: 12; Tauffeier, Schmidt 2. gottesdienst, P. Sixtus.—. Alte Kirche. Pauluskirche. 8: Klose;.30: Klose; 9: masurischer Gottesdienst, Gemeinde.15: Schmidt 2;.30: Jugendgottes= helfer Pogelnv. dienst mit Abendmablsfeier. Langendreer. Sonntag 8: MorgenJohanneskirche. 9: masurischer Got= andacht, 10: Gottesdienst, 11.30: Kintesdienst mit Abendmahlsfeier, Schnei= vergottesdienst, 12.15: Kirchentaufen. der: KGD. 11.15: Bockamp.! Werne. Sonntag.45: HauptgottesKrankenhauskapelle..30: Lehbrink. dienst, 11.15: Kindergottesdienst, 5: BiHerberge zur Heimat. 9: Berthold. bel= und Gemeinschaftsstunde,.30: 6. Pfarrbezirk(Dibergstraße 46)..30 Blaukrenzverein,.45; Advents=Abend= früh: Abendmahlsgottesdienst: 11.15: gottesdienst mit Beichte und Feier des KGD Mittwoch 8: Advent=Wochengottes= hl. Abendmahls. dienst.„„ Kreta. Sonntag 10: Gottesdienst, 10. Pfarrbezirk. Donnerstag 8: Bi= 11.15: Kindergottesdienst. belstunde, Castroper Straße 235.„„ Linden..30: P. Weber, 11: KinderBibelstunden. Mittwoch 8: Rottstr. 85; gottesdienst, 12; Taufen, 930 Gottes8: Gemeindehaus Moltkemarkt 12. Don= dienst in der Kapelle des Krankenhaunerstag 8: Lehrsaal Friedenskirche: 8: ses, Superintendent Neuhaus. Nachm. Vereinshaus: 8: Kleinkinderschule, Fah= 6 Uhr: Advents=Jugendaottesdienst in rendeller Straße 14. der Christuskirche Mittwoch nachm. 5 Evangeltsche Jugend Bochum=Altstadt. Uhr: Taufen, P. Bäumer, Jugendheim, Mühlenstraße 25. Freitag Dahlhausen..30: P. Bäumer, 11: 20: Bibelstunde. Jugendheim, Moltke= Kindergottesdienst. 12: Taufen. markt 12. Freitag 8: Bibelstunde Christlicher Verein junger Mädchen, Gottesdienstordnung der katholisch. Heim: Fahrendeller Straße 14. Sonn=(Homoindon tag, 1. Advent, morg. 7: stille Advents= Gemeiden seier im Heim: abends.30: nehmen wir Sonntag, den 29. November 1931. an dem Jugendgottesdienst„und der Wranuel“ Abendmahlsfeier in der Pauluskirche teil.] Propfteikirche. 6..45: Messe, 8: SingFreitag 8: Bibelbesprechung für die messe; 9: Schülermesse; 10: Hochamt; ältere Abteilung.„„„„ 11.½5;Messe mit Predigt:.30: Andacht. Kirchlich=evangelischer Gemeinschafts=] Marienkirche: 6: Messe;.15,.30; verein Bochum, Adolfstraße 20. 11: Messe mit Predigt:.30: Hochamt: 11: Sonntagsschule. 5: Adventsfeier. Don= Messe mit Prediat;.30: Andacht, nerstag 8: Bibelstunde..# Klosterkirche. 5 6: Messe: 7: SingGemeinschaft für entschiedenes Cyri= messe; 8: Singmesse mit Predigt;.15: stentum, Friedenskirche. 3: Gemein= Schülerinnenmesse: 10.30: Hochamt; 5: schaftsstunde. Dienstag 8: Gebetstunde. Predigt, Andacht;.30: Männerandacht. Jugendbund für entschiedenes Chri=] Josephskirche:.30: Messe;.30,.45; stentum, Friedenskirche. Mittwoch 8: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Bibelstunde für jung und alt. Predigt: 11.15: Messe mit Prediat: Blaukreuzverein Bochum, Mühlen=.30; Andacht straße 25. Donnerstag 8: Gebet= und Antoniuskirche:.30: Messe: 8: Messe Bibelbesprechstunde. mit Predigt:.30: Hochamt mit Predigt: Missionsfrauenverein. Dienstag:[11: Messe mit Predigt:.30: Andacht. Missionsstunde im Lutherzimmer. Meinolphuskirche:.30: Messe;.30: Bochum=Altenbochum..45: Gottes= Messe mit Predigt:.30: Schulmesse; dienst, Peithmann; 11: KGD.; 12: Tau=.30: Hochamt mit Predigt: 10.45: Kinfen. Dienstag 5; Bibelstunde in Prinz dermesse; 11.30: Messe mit Predigt; von Preußen. Mittwoch 8: Bibelstunde.30; Andacht. im Lutherhaus Donnerstag 8: Vorbe= Liboriuskirche: Ab.30: Beichtge= reitung zum KGD. legenheit; 7: Messe:.30: Messe mit Bochum=Engelsburg..30: Gottes= Predigt: 10: Hochamt mit Prediat:.30: dienst unter Mitwirkung des Kirchen= Andacht. chores Dieckhoff; anschließend Ansprache] Hl Kreuzkirche: Ab.30; Beichtgedes Superintendenten Niederstein; 11: legenheit; 7 und.30: Messe mit PrePrüfung der Konfirmanden und Kate=diat: 10.30: Hochamt mit Predigt:.30: chumenen Kraemer(Weitmar): 11.30: Andacht. Deppe(Witten): 8: Stadtmission, Evan=], Herz=Jesu=Kirche, Hamme. 7: Messe, gelisation. Dienstag 8: Stadtmission,.15: Messe m. Predigt: 10: Hochamt m. Bibelbesprechstunde. Mittwoch 8: KGD.=[Predigt: 11.15: Messe mit Prediat:.30; Vorbereitung und Posaunenchor. Don=Andacht. nerstag 6: Blaukreuzstunde.„ Dreifaltigkeitskirche: Bochum=Gerthe. 10: Gottesdienst, Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Ruwwe; 11.15: Kindergottesdienst: 12: Predigt;.30: Andacht. Taufen. Mittwoch.30: Gemeinschafts= Bochum=Laer: Ab.30 Beichtgelegenstunde: 5: Bibelkreis für Schüler höherer heit;.30: Messe mit Predigt: 10: HochLehranstalten samt mit Predigt:.30: Andacht. Bochum= Hamme. Frühgottesdienst„:., Jghanneszirche Bochum=Wiemel.30: Kirche. Falkenroth: Hauptgottes= Gansen..50,.30,.45: Pessen: 10: dienst 10: Kirche Kraemer: 10: Wege= Hochamt mit Prediat:.30; Andacht. scheid Falkenroth: KGD 11.15; Kirche, Liebfrauen=Kirche, Boch.=AltenbochumKraemer: 11.15: Gemeindehaus. Falken=.30,.45: Messe; 9: Kindermesse: 10: Samstag, Montag, Dienstagfunttwech Ardde Hußergewöhnliches Win Wonen Töstios Vachmon! EU TLAUE RATaTT roth: Taufstunde 12.30: Wegescheid, Falkenroth: 8: Kirche. Kraemer. Bibelstunden: Dienstag 8 Männerbibelkreis. MittHochamt mit Prediat:.30: Andacht. Franziskus=Kirche Bochum Riemke: .15: Messe:.15,.30: Messe mit Prewoch 8: Maarbrücke. Donnerstag 8: Ge= digt, meindebibel= und Gebetstunde. Sonn= Meue rgir„Bgedigt:.30: Andacht. taa.30: Blaukreuzstunde. Frauenbille: s6 45:“. Beischtgelegenheit. mit Mittwoch 3: Adventsfeier des 3. Bezirks. Frezigt:.30: Schulmesse: 10?“ Donnerstag 3: Advents= und Altenfeier###,######!: Schuimese: 10: Hochamt des 1. Bezirks.— Jungmädchenverein: un Ptevigt:.30: Andacht. Sonntag.30: jüngere Abteilung(Ad=, Bochum=Hulven. Zum hi. Geist:.30: ventsfeier):.30: mittlere Abteilung(Ad= Messe: 10: Hochami mit Prediat:.30: ventsfeier). Donnerstag 8: Missions= Andacht.„„ 46. Mosl 8 15stunde.— Jungmännerverein: Sonntag san Bochum=Lerne:.45: Messe:.15: 8: Bibelstunde Messe mit Predigt: 10.45: Hochamt mit Harpen. 10:„Gottesdienst, Leich: Predigt:.30: Andacht. 11.15: KGD; 12: Taufstunde.] Hiltrop=Bergen, Z. hl. Joseph..30: Hiltrop=Bergen. 10: Gottesdienst; Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit 11.15: K6D.: 12: Taufen. Evangelischer P. Boschume in denec Jungmännerverein. Sonntag 5: Teil=legenheit.§ 10 9: Mass= mit nahme an der Adventsfeier(Kirche).###bell: 7, 6, 10, 9: Messe mit Predigt: Hofstede=Riemke..30: Mühge: 10:/10.30: Hochamt mit Predigt:.30: AnMühge: 11: KG2., Mühge: 12: Taufst. PHerz.Jesu.Kirche, Boch.=Hordel: 6 30Donnerstag 8: Bibelstd. im Lutberhaus, Messg. 8. Masse mit Pradiar:..00: Mühge. Freitag 8: Vorbereitung für den mense. o. messe mir Previat: 10: HochK60. Jungmännerverein, ältere Abtei= amt mit Predigt:.30: Andacht. lung: Dienstag 8: Missionsstunde: jün###cn= Gerthe. St. Elisabeth: 7, gere Abteilung: Dienstag 8: Misstions=.30: Andgcht 5chamt mit Prediot; stunde. Jungfrauenverein I: Dienstag#n ahmege: 9 30: Hoch8: Missionsstunde. Donnerstag 8: Bi=„Stevel. 7: Fruhmesse:.90: Hochbelstunde. Jungfrauenverein II: Diens=" Wattenscheid Propsteigemeinde. 6: tag 8: Missionsstunde. Frauenhilfen Hof= pl. Messe: 7. hl. Messe mit Bredigt bl. stede und Riemke: Donnerstag.30: Kommunion der Frauen des MütterAdventsfeier. Missionsfrauenverein Mar= vereins: 8: bl gMesse mit Gredigt: 9. bl. : Dannerstaa.30: Advents=###nd. 8. M. Mess. mir Previgzt, 5: hr. Messe mit Predigt für die höheren Schulen: 10: Hochamt mit Predigt: 11.30: bl. melshagen: Donnerstag.30: Adventsfeier. Frauenhilfe Marmelsbagen: Freitag 4: Adventsfeier. Blaukreuzverein: Sonntag 4. Mittwoch 8. Uemmingen..30: Kuhlmann: 10.45: Kirchentaufen: 11: Kindergottesdienst; 4: Jungmädchenverein II(Adventsfeier). Donnerstag 6: Bibelstunde in Querenburg. Wiemelhausen Melanchthon..30: Althüser: 10: Engelbert; 11.30: KGD.; 11.30: Kirchentaufen. Messe mit Predigt:.30: Adventsandacht: .15: Taufe: 4: Vortrag und Andacht für den Mütterverein. gewähren wir auf die gesamte schon gewaltig Im Preis herabgesetzte Bämtel GrmderPafrererdsrT wie: Winter- u. UebergangsWiaritel, Rögerl Märttel, Seiden-Kleider einfarb. u. gemustert Woll-Kleider und Kostüme, Strickwaren: wie Pullover u. Westen 7 Kinder-Kleidung 9 M Sonstige Gemeinden Sonntag, den 29. November 1931. Evang.=Luth. Kreuzgemeinde Bochum, Kreuzkirche Hamme: Sonntag vormittag Jugendbund für..... Suri.30: Frühgottesdienst,„Pfarrer,„ Stallnium, Melanchthonkirche. mann: 10: Hauptgottesoienst, Pfarrer 11: Taufen: 11.30: Kindergotteschthonsaal: Sonntag.30: Adventblasen dienst. Mittwoch abend 8: Adventsbin„un# in, der Gemeinde: 3: Ge= andacht, Pfarrer Kerle.— Gemeindeheim, meinschaftsnunde für jung und alt. Mitt= Lutherhof: Sonntag vormittag 11.30: woch 8: keine Bibelstunoe, dafür Don= Posaunenchor: nachm. 3: Jungmännernerstag 8: Missionsabend für jung und verein: 4: Jungfrauenverein; 5: Ge„„„„„„ meindeabend. Montag abend 8: KirchenWiemelhausen, Petritirche. 10: Nie=(chor. Dienstag abend 8: Jungmännerdermeier; 11.,305„Taufen;.39;,6922 verein. Donnerstag nachm. 5: AdventsMiltwoch s: Bibelstunde in Querenburg, feier des Frauenvereins; abends 8: Niedermeier. Jungfrauenverein. Bergmannsheil. Dienstag.30: Sas Evang.=luth.(altluth.) Gemeinden in senberg. Bochum: 1. Gemeinde: Bochum, Kirche Stadtmission Bochum, Joachimstr. 8. Dibergstraße 52: 10: Predigtgottesdienst, *: Sonntagsschule. Donnerstag.15: P. Weicker(Witten). Montag 8: KirchenBibelbesprechstunde.— Bochum=Engels= chor, Mittwoch.35: Unterricht.— 2. Geburg. Betsaal: Jeden Sonntag, abends meinde: Hamme, Kirche am Hindenburg8: Bibelstunde: jeden Dienstag abend 8: platz:.30: Predigtgottesdienst, P. Greve; Bibelbesprechstunde.— Bochum=Hamme,[11: Kindergottesdienst; 3: Adventsfeier Glückaufstraße 33: Freitag 4: Bibelstunde des Männervereins im Saal. Dienstag für jedermann.„ /8: Jungmännerverein im Turmzimmer. Landeskirchliche Gemeinschaft, Melan= Mittwoch 7: Bibelstunde. Mittwoch.15: chthon“, Königsallee 163..30; Gebet=Kirchenchor. Freitag 8: Vorbereitung z. stunde: 2: Kinderstunde:.30: Advents= Kindergottesdienst. feier. Donnerstag 8: Bibelstunde, Mit Altkath, Gemeinde Bochum..15: gliederstunde. Gottesdienst mit Predigt in der JohanJugendbund für entscievenes Chri=neskirche, stentum. Königsallee 163. Zweiastelle Freie evangel. Gemeinde, Rottstr. 28a. Weilenbrink 12(Konfirmandensaal): Sonntag.30: Bibelbesprechstunde: 11: Mittwoch 8: Bibelstunde für jung und Sonntagsschule: 3: Adventsfeier Von alt. Imin zum## Montag bis Sonntag: Evangelisations= Christlicher Verein junger Männer, versammlungen, jeden Abend um 8 Uhr. E.., Königsallee 40(Ernst=Moriv= Redner: Prediger Monning(KaternArndt=Haus). Jungvolk:„Sonntag 5: berg). Jeder ist willkommen., Adventsfeier. Jungmannertreis 8: Ad=] Evangelische Gemeinschaft Aufersteh.= ventsteier. Kirche Bochum. Alleestr 48. Sonntag Bochum Weitmar. 8: Frühgottesdienst. 8: Männerchorprobe;.30; Gottesdienst, P. Kraemer:.45: Hauptgottesdienst, P. Prediger Goebel; 11; Sonntagsschule; Görtz: 11: Kindergottesdienst: 12:/6: Adventsgottesdienst. Mittwoch 8: BiKirchentaufen. Mittwoch 8: Bibelstunde belstunde. Freitag 8: Gebetstunde. im Kindergarten Schützenstraße. Juna=] 1. Baptisten=Gemeinde, Immanuelsmännerabteilung Weitmar=Mark: Mitt= kirche, Hermannshöhe 21. Sonntag.30: Teilnahme an der Bibelstunde. Bibelstunde, 11: Sonntagsschule, 4: PreEv. Männer= u. Jünalingsverein Bären= digt, Prediger Jansen: 6: Jugendverdorf=Süd: Dienstag 8: Bibelbesprechung ein: Mittwoch 8: Gebetsstunde.— GeJugendahteilung: Weitmar=Mark; meindesaal Hamme. Hofsteder Str. 131. Mittwoch o: Boeinunde. Eppendorf: Sonntag.30: Bibelstunde, Prediger Sonntag.30: Bibelstunde im Kindergarten. Stiepel. 10: Gottesdienst in der Janssen, 11: Sonntagsschule..30: Adventsfeier: Donnerstag 8: Bibelstunde. Gemeindesaal Bärendorf Goldhammer baumweg 58: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 7 Uhr. Langendreer, Bömmerstraße 3: Sonntag nachm. 4 Uhr. Donnerstag abds..30 Uhr. Laer, Werner Hellweg 13: Sonntag vorm. 9, nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 8 Uhr. Gerthe, Kirchharpener Str. 69c: Sonntag vormittag 10 Uhr, nachmittags 4 Uhr, Mittwoch abends 7 Uhr. Weitmar, Kellermannsweg 51: Sonntag vormittag 9 Uhr. nachmittags 4 Uhr. Mittwoch abends 8 Uhr. Weitmar. Hattinger Str. 312, Saal: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 8 Uhr. Linden, Kestenkamp 49a: Sonntag vorm. 9 nachmitt. 4 Uhr. Mittwoch abends.30 Uhr. Riemke. Auf dem Dahlacker 42: Sonntag vormittag 9 Uhr. nachmittags 4 Uhr, Mittwoch abends 7 Uhr. Hordel, Fichtestr. 1: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 6 Uhr. Eickel, Königstraße 21. Sonntag vorm. 9 Uhr. nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 6 Uhr. Röhlinghausen, Füsilier= und Kurfürstenstraßen=Ecke, Saal. Sonntag vorm. 9 Uhr, nachm. 4 Uhr. Donnerstag abends 6 Uhr. Kirche Jesu=Christi der Heiligen der letzten Tage. Jeden Sonntag morgen 10: Sonntagsschule: abends 7: Prediatversammlung. Jeden Mittwoch.30; Fortbildungsverein. Keine Kollekte. Blücherstraße 10. Oekumenisch=(kath.=)apostolische Kirche, Bochum. An der Landwehr 11. Nachm. 5: Lituratscher Gottesdienst mit Prediat. Mittwoch abend 8: Gottesdienst mit Prediat. Oekumenisch(kath.)= apostolische Kirche, Bochum. An der Landwehr 11. Sonntag vorm..30: Hauptgottesdienst mit Feier der heiligen Eucharistie: nachmittags 4: Liturgischer Gottesdienst mit Predigt. Dienstag abend 8: Feier der sieben Zentralgemeinden. Donnerstag abend 8: Diakoniestunde bei H. Heimeroth, OskarHoffmann=Straße 51, daselbst Auskunft. Aus Abbeuch! Gut erhaltene Schalung, große u. kleinste Mengen Bauholz, jeweils nach Vorrat auf Abmessungen zugeschnitten. Große Vorröt: in Fußböde (a9187 Kirche, P. Lohmeyer; 10: Gottesdienst Straße 17. Sonntag.30: Bibelstunde, im Lutherhaus, Sup. a. D. van Höfen. 11: Sonntagsschule: Donnerstag 8: BiBibelstunde am Schick: Dienstag 5. Bi= belstunde. Prediger Janssen.— Gebelstunde im Lutherhaus: Dienstag.15. meindesaal Werne. Am Born 4: SonnJungmädchenverein Dorf: Dienstag 8. tag.30: Bibelstunde, 11: SonntagsJungmädchenverein Haar: Sonntag.30, schule. 4: Predigt: Dienstag.15: BiDienstag.30. Jungmännerverein Dorf: belstunde. Mittwoch.30. Jungmännerverein Haar:] Neuapostolische Gemeinde. GottesSonntag 11.15; Besprechung und Probesdienst: Bochum, Rheinische Straße 7: des Posaunenchors. Mittwoch 8: Ver= Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr, Mitteinsstunde. Donnerstag.30: Turnen. woch abends 8 Uhr. Langendreer, Wallrate in Fußböden. Holzhandlung Fröhling, Embh. ohlen Gewerkschaft SSTTTTEE Ehrenfeldstraße und am Rathaus Ruf: 64000- 65000- 88 000 Durchgehend geöffnet Kleine Kippautos für enge Einfahrten Umpressen, Reinigen, Färben, in bekannt bester Ausführung nach neuesten Modellen. Hutfabrik B. Viktoriastraße 51(Marienkirche) H. Hüning, Kriminal=Wachtmeister a.., Bochum. Wittener Straße 36. Ermittlungen, Beobachtungen an allen Plätzen der Welt. Langjährige eigene praktische Erfahrungen. Beste Referenzen. Streng vertraulich u. diskrei Tel. 66224 Vogelkäfige in großer Auswahl billigst. Auf bessere Messingkäfige 10 Proz. Rabatt. Zoblögische hanblung Pillart Rottstraße 13.(98893 Privatdetektiv Für den Magen! 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Wie unz einfach machen die Grotenburg heru dem Dreißigjähriger ger Wald ganz schl scher Wald und hat villkürlich erhalten. hatte man im alten berühmten Geschich us unter dem Nam st und das uns u. altar und vom„sa nun reichlich hun Arzt und Geschichts land" verfaßte, da # tismus in dem in d sen die Stätte des umliegende. Gebirge der schärfste Gegn Paderborner. Gelehr beck, der Aliso in di Schauplatz der Var verlegte. Pfarrer Aliso im Ses also in der Nähe L Aber wie Hülse die Varusschlachtn zumal manche Fors ihrer Phantasie den Vom Habichtswald Orte zerstreut, bei mannsschlacht glau teidigung aller vor Literatur hervorgeb els unter 100 liegt Was Auf alle die Se zur anzuführen, ist ren Schriften möge nämlich die des alt sen in Weitmar b echter Lokalpatriot die Gegend des Or und mehr amtiert der Beweise willen, legen versucht. Ih schriftlichen Queller von Notquellen, w Beschaffenheit des sen, Siepen, Dellen rungen(Mythen, E nen, Säulen, Trün den Festen, Sitten Namen von Oerter Lohbusch, Thy, Th Eise(Wiemelhause der alte Petersene ihre Aufzählung zu in dieser Stelle ist teristische Art seine nachen, nämlich di #artig und für den das ist die Bewei ntzung der munde gerade so zwingen stadttreis Watt Silberne Ho uschen Gemeinde seiner Gattin da Zahlung der Lürgersteuerbesch ten Tagen bego termin am 10. au, gemacht. Fasse Wattensche üirchen ist in die Gemeinde Watte 1931 eine Büra Landessatzes. T lich alle Persor 20 Jahre alt we ienigen Persone Weine Steuerkarte geefordert. B % das Kalend dahre endenden veranlagt w onderen Besch neuer richtet sie Jahre 1930. Die Plchtige für 11 Eieuerabzug vor zogen worden dauernd getrent 15.75 RM.). #uerpflichtig,s# ssefreit vom hlgere die #leitstage a aofangen, b) den Türsorge ähre. zialver „#eseinkomme #nte nach§ 88 En; ferner sin vagreseinkünfte weerechnete un sfälligkeit 3 des 1602 500 RM. gilt nich Dr Nr. 279 38. Jahrgang 2. Beilage zum Bochumer Anzeiger und General Anzeige: Samstag, 28. November 1931 Die Wenmat=Theorle in neuem Lichte Die Oertlichkeiten der Varusschlacht— Zu den neuesten Ausgrabungen bei Rüthen. Der, welcher den Dingen nicht ganz nahesteht wird zleich fragen:„Oertlichkeiten? Der Ort der Varusschlacht ist doch der Teutoburger Wald.“ Ganz richtig, in„saltus Teutoburgiensis“ nennen auch „saltus Teutoburgiensis“ nennen auch die alten Gestichtsschreiber; aber welches Gebirge oder welche Geund meinen sie damit? Wo lag der Teutoburger Wald? Wiederum wird man sich die Antwort aanz einfach machen: In der Gegend von Detmold, um sie Grotenburg herum, wo er heute auch noch liegt. Vor dem Dreißigjährigen Krieg hieß der heutige Teutoburzer Wald ganz schlicht und einfach Osning und Lippischer Wald und hat den Namen Teutoburger Wald ganz villkürlich erhalten. Wie das kam? Ums Jahr 1514 latte man im alten Kloster Corvey eine Abschrift jenes brühmten Geschichtswerkes wieder aufgefunden, das us unter dem Namen der Annalen des Tacitus bekannt it und das uns u. a. vom Kastell Aliso, vom Drususzltar und vom„saltus Teutoburgiensis“ erzählt. Als mn reichlich hundert Jahre später ein Paderborner Arzt und Geschichtsschreiber ein Werk Das alte Deutschland" verfaßte, da sah er im Stolz seines Lokalpatrio= tismus in dem in der Nähe Paderborns liegenden Elsen die Stätte des alten Aliso, und deshalb mußte das mliegende Gebirge doch der Teutoburger Wald sein. Der schärfste Gegner dieser These war wiederum ein Paderborner Gelehrter, der Gymnasialprofessor Hülsenbeck, der Aliso in die Nähe der Stadt Lünen und den Schauplatz der Varusschlacht in den Arnsberger Wald verlegte. Pfarrer Prein, Hohenlimburg, tritt dafür ein, daß Aliso im Seseke=Körne=Winkel bei Oberaden, also in der Nähe Lünens, zu suchen sei. Aber wie Hülsenbecks Hypothese nicht die erste über die Varusschlacht war, so blieb sie auch nicht die letzte, zumal manche Forscher bei der Eigenart der Sachlage ihrer Phantasie den breitesten Spielraum gewährten. Vom Habichtswalde bis zur Lippemündung sind die Orte zerstreut, bei denen man den Schauplatz der Hermannsschlacht glaubte finden zu können, und die Verteidigung aller vorgefaßten Meinungen hat eine ganze Literatur hervorgebracht, deren Nummernzahl eher über, als unter 100 liegt. Was sagt Pastor Petersen? Auf alle die Schriften hier einzugehen oder sie auch zur anzuführen, ist nicht angängig. Eine von den älteren Schriften möge hier aber doch kurz erwähnt werden, nämlich die des alten Pastors Carl Heinrich Petersen in Weitmar bei Bochum. Nicht, weil er auch als echter Lokalpatriot den Schauplatz der Varusschlacht in die Gegend des Ortes verlegt, an dem er fünfzig Jahre und mehr amtiert hat, sondern um der Eigenartigkeit der Beweise willen, mit denen er seine Ansichten zu belegen versucht. Ihm verschlägt es nicht viel, daß keine schriftlichen Quellen vorhanden sind, er sieht eine Fülle von Notquellen, wie er sie nennt, in der geologischen Beschaffenheit des Bodens(Waldungen, Bergen, Flüssen, Siepen, Dellen usw.), in den mündlichen Ueberlieferungen(Mythen, Sagen, Sprichwörtern), in den Steinen, Säulen, Trümmern von Gebäuden und Hütten, in den Festen, Sitten, Zeremonien, Prozessionen, in den Namen von Oertern und Personen, wie Loh, Mayloh, Lohbusch, Thy, Thyge(Eppendorf), Thygeman, WiemeEise(Wiemelhausen), Wortmann. Worthof, doch bringt der alte Petersen eine solche Fülle von Beispielen, daß ihre Aufzählung zur Unmöglichkeit wird. Aber gerade an dieser Stelle ist noch auf eine ganz besonders charakteristische Art seiner Beweisführung aufmerksam zu nachen, nämlich die etymologische. Was dabei so eigenartig und für den Freund der Mundart so wertvoll ist, das ist die Beweisführung des Verfassers unter Benutzung der mundartlichen Ausdrücke. Das ist für ihn gerade so zwingend in seinen Annahmen, daß sich in diesen Bezeichnungen die Verwandtschaft der griechischen und lateinischen Sprache auf der einen und der deutschen auf der anderen Seite zeigt, was an einer Anzahl von Beispielen erläutert wird. Petersen hat diesen deutschgriechischen Wörtern ein ganzes Kapitel gewidmet. Er ist selbst ein Sprachwissenschaftler. Was ihn aber diesen Leuten überlegen sein läßt, das ist eine so eingehende Kenntnis des Niederdeutschen, auch der Ausdrücke, die sich hochdeutsch manchmal garnicht wiedergeben lassen, wie sie nur eben jemand haben kann, der die Mundart von Geburt an gesprochen hat. Ueber die Frage, inwieweit der alte Weitmarer Pfarrer, im Recht ist, sind die Akten noch nicht geschlossen, im Gegenteil, man wendet diesen Dingen heute erhöhte Beachtung zu. Die einfachste Deutung wird häufig am wenigsten ins Auge gefaßt. Warum sollen denn auch die Brukterer (die ältesten geschichtlich erwähnten Bewohner des Boroktragaues, dessen Hauptort und Mittelpunkt Bochum war. Die Red.) nicht die Leute sein, die im„Brauke", d. h. im Bruch, wohnen? Die Beispiele können nach Petersens Buch beliebig vermehrt werden, es würde aber hier zu weit führen. Seine Weitmar=Theorie mag aber auch aus andern Gründen eine gewisse Berechtigung haben. Bodenuntersuchungen. Wie kommt es denn nun überhaupt zu den zahlreichen verschiedenen Thesen über die Varusschlacht? Doch wohl daher, daß man immer nur die schriftlichen Quellen reden ließ und nicht daran dachte, einmal den Boden zu befragen. Ein so gewaltiges Ereignis, wie es die Varusschlacht nun einmal war, mußte doch irgendwelche Spuren im Erdboden zurückgelassen haben. Aber die Wissenschaft des Spatens, wie man sie wohl nennt, ist noch nicht alt, und erst in der allerjüngsten Zeit hat sie ihre so großartigen Ergebnisse gezeitigt, und noch viel mehr wird von der Zukunft von ihr erhofft, scheint es doch, als wenn man erst bei den Anfängen stände. Auch der oben erwähnte Forscher Hülsenbeck hat sich schon auf Bodenfunde bezogen, wenn er auf die bei dem Dorfe Budberg aufgefundenen Goldmünzen hinweist. Aber planmäßig hat doch, so weit ich sehe, erst Pfarrer Prein die Sache in die Hand genommen, und die Ergebnisse seiner sich wohl durch ein Menschenalter hinziehenden Arbeiten, von denen er uns in seinem Buche: Aliso bei Oberaden und die Varusschlacht erzählt, sind geradezu erstaunlich zu nennen. Unter Benutzung der Preinschen Ausgrabungen wurde die Rekonstruktion des Römerlagers ermöglicht, die uns die vorgeschichtliche Abteilung des Landesmuseums in Münster zeigt. Gewiß, ein vorsichtig Urteilender erwartet auch von Ausgrabungen nicht alles, und es wird auch in Zukunft noch manches Hypothese bleiben, und der Schauplatz der Varusschlacht wird vielleicht niemals so sicher festzustellen sein, als der der Schlacht von Vellinghausen. Aber das ist doch mit Sicherheit zu sagen, daß durch die junge Wissenschaft vom Spaten noch manches Licht in jetzt dunkle Zusammenhänge gebracht werden wird. Aus diesem Gesichtswinkel heraus müssen alle Grabungen, auch die in neuester Zeit in der Nordostecke des Arnsberger Waldes, im Rüthener Stadtforst, getätigten, betrachtet werden. Leider hat sich schon eine wilde Sensation dieser Sache bemächtigt. Man spricht schon von 4000 Grabstellen, ohne irgendwie diese Zahl mit dem Spaten festgestellt zu haben. Man behauptet schon, daß hier die Toten der Varusschlacht begraben seien, ohne auf Grund von Beigaben zu wissen, ob es sich überhaupt um germanische Gräber handelt. Im nächsten Frühjahr sollen die Ausgrabungen unter Dr. Stierens fachkundiger Leitung fortgesetzt werden. Bis dahin müssen wir uns schon gedulden, aber andererseits auch jede vorzeitige, unbegründete Schlußfolgerung ablehnen. H. A. Blesken. stadttreis Wattenscheid Silberne Hochzeit. Der Repräsentant der evangelischen Gemeinde Günnigfeld, Rösner, feierte mit seiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. ur Zahlung der Bürgersteuer. Mit der Zustellung der # L u r g e r s t e u e r b e s c h e i d e u n d S t e u e r k a r t e n i s t i n d e n l e t z ten Tagen begonnen worden. Auf den ersten Zahltermin am 10. Dezember 1931 wird besonders aufmerksim gemacht. Die Bürgersteuer ist an die Stadthauptlasse Wattenscheid zu zahlen; das Finanzamt Gelsenkrchen ist in diesem Jahre nicht mehr zuständig. Die bemeinde Wattenscheid erhebt für das Rechnungsjahr 131 eine Bürgersteuer in Höhe von 350 v. H. des Landessatzes. Der Bürgersteuer unterliegen grundsätzlich alle Personen, die am 10. Oktober 1931 über 2 Jahre alt waren. Die Bürgersteuer wird von denenigen Personen; denen für das Kalenderjahr 1932 eine Steuerkarte ausgestellt wird, auf der Steuerkarte angefordert. Von den Personen, die vom Finanzamt ##r das Kalenderjahr 1930(oder für den in diesem zahre endenden Steuerabschnitt) zur Einkommensteuer kranlagt worden sind, wird die Bürgersteuer durch Lsonderen Bescheid angefordert. Die Höhe der BürgerKeuer richtet sich nach der Höhe des Einkommens im # jahre 1930. Die Bürgersteuer beträgt, falls der SteuerRichtige für 1930 zur Einkommensteuer(oder zum Eieuerabzug vom Arbeitslohn), statsächlich nicht herangeicgen worden ist, 10,50 RM. Ehegatten, die nicht duernd getrennt leben, zahlen das Eineinhalbfache (575 RM.). Ist in diesem Falle die Ehefrau allein #erpflichtig, so zahlt sie nur die Hälfte(.25 RM.). #KLit vom jeweils fälligen Teilbetrag sind insFungere die Personen, welche an dem betreffenden anfsleitstage a) Arbeitslosen= oder Krisenunterstützung efangen, b) laufend Unterstützungen aus der öffentden Fürsorge erhalten, c) Renten aus der reichsgesetzSozialversicherung empfangen, wenn ihr gesamtes zutteseinkommen 900 RM. nicht übersteigt, d) Zusatznach§ 88 des Reichsversorgungsgesetzes empfann; ferner sind befreit e) Personen, deren gesamte ungsseinkünfte(das ist der auf ein Jahresergebnis ##erechnete Betrag des Arbeitslohnes, der bei der auf 35g Fälligkeit folgenden Lohnzahlung zu zahlen ist, zuscsch des sonstigen Einkommens) im Kalenderjahr sährie. 500 RM. nicht übersteigen; diese BefreiungsvorList gilt nicht für Personen, deren landwirtschaftliches Vermögen, Grundvermögen und Betriebsvermögen 5000 RM. übersteigt. Der Streit um die Schlachthofgebühren. Die Fleischer=Zwangsinnung Wattenscheid gibt sich mit den Erklärungen der Stadtverwaltung nicht zufrieden. Sie rechnet der Stadt vor, daß die Ausgaben nur 114 900 RM., die Einnahmen hingegen 150 900 RM. betrügen. Gegen die riesigen Ausmaße der Schlachthofbauten hätten die Metzger öfters protestiert. Die Fleischerinnung und nicht die Stadtverwaltung habe den Vorschlag des Kilosystems mit.04 RM. pro Kilo, allerdings ohne jegliche Nebengebühren, gemacht und habe hierbei ihr weitgehendes Entgegenkommen hinreichend bewiesen. Das Bestreben der Fleischerinnung sei nur auf eine Senkung der Schlachthofgebühren gerichtet. Ganz entschieden wird die Behauptung der Stadtverwaltung zurückgewiesen, die Fleischer hätten eine Preissenkung auf Grund der Schlachthofgebührensenkung verneint. Die Preissenkung sei in Wirklichkeit schon seit langem erheblich, zum Teil mit 35 Prozent unterm Friedenspreis durchgeführt trotz hoher Schlachthofgebühren.— Wie man hört, werden wöchentlich 50 bis 80 geschlachtete Schweine aus ländlichen Gegenden bezogen, wodurch dem Schlachthof an Einnahmen 200 bis 300 RM. je Woche entzogen werden. Deutschnationale Volkspartei, Ortsgruppe Leithe. In der Versammlung der Ortsgruppe waren über 200 Mitglieder anwesend, 34. Neuaufnahmen erfolgten. Mitglied Cordes sprach über die neuen Lohnverbandlungen, wofür der Vorsitzende Schütte ihm dankte. Dann teilte der Vorsitzende mit, daß die neue Fahne in der nächsten Woche bestimmt da wäre, drei Mitglieder wurden als Fahnenträger gewählt. Am Sonntag will der Kreis= und Landesverbandsvorsitzende Dr. Ende über aktuelle Fragen sprechen. d Frauengruppentagung. Anläßlich der ersten Westfalenschau in Wattenscheid tagten die Frauengruppen innerhalb des Westfälischen Verbandes, um über die noch junge Organisation zu beraten. Die Tagung wurde vom ersten Verbandsvorsitzenden Großheim (Plettenberg) eröffnet. Er teilte mit daß det endgültige Name der Organisation„Westfälische Frauenbewegung im Bund deutscher Kaninchenzüchter, Sitz Gera“ sei. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Leiterin Frau Cordes(Plettenberg), Kassiererin Frau Posthoff, Schriftführerin Frau Braun(Dortmund=Mengede). Jede angeschlossene Ortsgruppe entsendet in den erweiterten Vorstand eine Vertreterin. Verbandsvorsitzender Großheim hielt einen Vortrag über Abhaltung von Kursen zur Ausbildung von Pelznäherinnen. Diese Kurse beginnen in nächster Zeit. Schwind'er am Werk. In den letzten Tagen schellte ein junger Bursche bei einer Wohnung eines Beamten in der Parkstraße an und erklätte der allein anwesenden Hausfrau, daß er von dem in Dienst befindlichen Beamten geschickt worden sei, um 5 Reichsmark und ein Butterbrot zu holen, da der Beamte hienstlich nach auswärts müsse. Der Schwindler hatte kein Glück, da die Hausfrau den jungen Burschen zurückschickte, um einen schriftlichen Auftrag von ihrem Manne zu holen. Selbstverständlich kam der Schwindler nicht wieder. e Stadttreis Wanne-Eicke! Goldene Hochzeit in Röhlinghausen. Die Eheleute Friedrich Scheffel und Alwine, geborene Eumann, Tiefenbruchstraße 25 im Stadtteil Röhlinghausen, feiern am Donnerstag ihr goldenes Ehejubiläum. Volksküche. Auch auf der Wrangelstraße haben die Nationalsozialisten eine Volksküche eingerichtet, in der die notleidende Bevölkerung zu einem geringen Entgelt Mittagessen erhält. ur Drohender Schlachthof=Boykott. Der Vorstand der Freien Fleischerinnung führt in seinem Kampfe um die Ermäßigung der Schlachthofgebühren u. a. aus:„Trotz aller Aufforderungen unseres Reichskanzlers, die Schlachthofgebühren entsprechend den kolassal gesunkenen Fleischpreisen zu senken kann man sich in WanneEickel zu einer solchen Senkung nicht entschließen. Die Rentabilität des hiesigen Schlachthofes steht außer Frage. Von der Innung ist dem Oberbürgermeister schon vor langer Zeit ein Haushaltsplan, aufgestellt mit 4,4 Pfennig, eingereicht worden, doch ist dieser schon lange durch erhöhte Schlachtungen sowie durch Gehaltskürzungen der Regierung überholt. Sehr zu bedauern ist es, daß in Wanne=Eickel Firmen Fleischfilialen führen, aber von der Polizei nicht genügend angehalten werden, hier zu schlachten. Es geht doch schlecht an, daß die einheimischen Metzgermeister die hohen Gebühren am hiesigen Schlachthof aufbringen, während die Erstgenannten ihr Vieh auf auswärtigen Schlachthöfen mit niedrigen Gebühren schlachten. Im vorigen Jahre zahlte ein Mitglied für ein Tier an Gebühr in Wanne=Eickel 36 Mark, für ein mittleres Schwein von 180 Pfund zahlt man 4,95 Mark.“ Zum Schlusse kündigt die Innung den Boykott des hiesigen Schlachthofes an, wenn keine Ermäßigung erfolgt, und bittet die Kundschaft um ihre Unterstützung, da deren Versorgung mit Fleisch dann sichergestellt würde.— Eine ähnliche Bewegung ist auch in der Nachbarstadt Wattenscheid im Gange. Skiklub Sauerland. Bei Brinkmann fand eine gut besuchte Versammlung statt, in der neun neue Mitglieder aufgenommen wurden. Nach Winterberg und Villingen werden in diesem Winter die besten Kämpfer entsandt. Skilehrer Kortmann hielt dann ein umfassendes Referat über die Skiausrüstung. Am 5. Dezember ist Klubabend. n Deutsch=volksparteiliche Jugendgruppe Röhlinghausen. Im Lokale Horstmann hielt die Jugendgruppe am Donnerstag eine gutbesuchte Versammlung ab. Bericht wurde erstattet über die Sitzung des Kreisverbandes der Jugendgruppen in Bochum vom 21. November. Beschlossen wurde, am 6. Dezember eine Geburtstags= und Nikolausfeier zu veranstalten. ur Schillerbund Wanne=Eickel. Unter der Flagge „Volksbildungsverband“ veranstaltete Donnerstag abend im überfüllten städtischen Eickeler Saalbau der Schillerbund einen Theaterabend, bei dem das Lustspiel„Die deutschen Kleinstädter“ von Kotzebue gespielt wurde. Ausführende waren Schülerinnen des Oberlyzeums. Ganz drollige Typen hatte man auf die Bretter gestellt, die die„Krähwinkelsche" Geschichte zu formen verstanden. Der Beifall war sehr stark. Dank gebührt den Schülerinnen, die das verhältnismäßig schwierige Werk vortrugen. Neuregelung der Zah'stellen. Vom 8. Dezember tritt eine Neuregelung der Zahlstellen für Erwerbslosenunterstützungsempfänger in Kraft. Die Zahlung der Erwerbstosenunterstützung erfolgt für den Bezirk EickelHolsterhausen im Lokale Schulte=Pelkum, Bochumer Straße, nach dem Alphabet. Die Zahlung für den Bezirk Wanne erfolgt im Lokale Nottebaum, Ecke Schwerinund Sedanstraße ebenfalls nach dem Alphabet. kk Missionsfest in Röhlinghausen. Die evangelische Geneinde Röhlinghausen feiert ihr diesjähriges Missionsfest am Sonntag, 29. November. Vormittags ist Missions=Festgottesdienst und nachmittags Nachfeier im Gemeindehause. ur Die Autokurbel als Schlagwaffe. Am 26. November wurde ein Arbeiter von einem Kraftwagenführer aus Dortmund=Derne im Verlaufe eines Streites mit der Andrehkurbel eines Autos geschlagen und dabei am Kopfe erheblich verletzt. Er mußte einem Arzt zugeführt werden. Einbrüche und Diebstähle. In der Nacht zum 27. November wurden aus einem Büro des PreußensportBargeld entwen vember wurden in der Wittener Straße von bisher unbekannten Tätern zwei Damenmäntel, eine gemusterte Bleyle=Jacke und zwei schwarze Damenschirme gestohlen. Stadttreis Herne Vorgeschichtliche Funde. Kürzlich hat man auf dem Felde der Gräberfunde wieder neue Gegenstände gefunden, die jedenfalls von großer Bedeutung sind. Einzelne Eisen= und Bronzeteile sowie ein Pfeil aus Feuerstein in der Länge von vier Zentimeter wurden zutage gefördert. Die Suche geht weiter. Beim Sturz von der Leiter verunglückt. Der Berginvalide Vinzenz., auf dem Feldkamp wohnhaft, stürzte, als er eine Fensterreparatur vornehmen wollte, so unglücklich von der Leiter, daß er sich die rechte Seite aufschlitzte und sich eine Gehirnerschütterung sowie innere Verletzungen zuzog. Er konnte nur durch schnelle Hilfe vor dem Verbluten gerettet werden. kr Stadttreis Castrop-Kauxe Durch Gasvergiftung in der Badewanne getötet. Am 27. November wurden eine 43jährige Witwe und eine bei ihr zu Besuch weilende 32 Jahre alte Ehefrau in der Badewanne in der Wohnung der Witwe tot aufgefunden. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen haben die beiden Frauen gebadet und dabei aus dem Gasofen ausströmendes Gas eingeatmet, wodurch sie an Gasvergiftung verstorben sind. Es liegt unzweifelhaft ein Unglücksfall vor. Ennepe=Ruhr-Kreis Kreistag am 11. Dezember. Nachdem ein Teil der Kreistagsabgeordneten den Antrag auf Einberufung des Kreistages gestellt, hat der kommissarische Landrat den Kreistag zum 11. Dezember nach Schwelm einberufen. Die Tagesordnung umfaßt nur zwei Punkte: Ausübung des Vorschlagsrechtes des Kreistages zur Wiederbesetzung der Stelle des Landrats des Ennepe=Ruhr=Kreises gemäß§ 39 der Kreisverordnung und Abnahme der Rechnung der Kreiskommunalkasse für das Rechnungsjahr 1929 und Entlastung des Rentmeisters.— Bereits am 3. November befaßte sich der Kreistag mit der Neubesetzung des Landratspostens, der zurzeit kommissarisch von Dr. Neugebauer verwaltet wird. Die Sozialdemokratische Partei setzte sich für Dr. Neugebauer ein. Ausschlaggebend war die Haltung des Zentrums. Dieses stellte einen Vertagungsantrag mit der Begründung, daß die Zeit, seit der Dr. Neugebauer den Kreis leite, zu kurz sei, um sich ein abschließendes Urteil zu erlauben. Mit knapper Mehrheit wurde der Vertagungsantrag angenommen. Inwieweit das Zentrum nun in dieser- kurzen Zeitspanne zu einem endgültigen Beschluß gekommen ist, bleibt abzuwarten. a Westsalten und haussuchungen bei den früheren BEw.-Diretioren Dortmund, 27. November. In den hiesigen Wohnungen der früheren Generaldirektoren der VEW., Dr. Fischer und Dr. Krone, sowie in der Berliner Wohnung Dr. Krones, wurden auf Anordnung des Untersuchungsrichters polizeiliche Haussuchungen vorgenommen. Ebenso wurden in Anwesenheit von Bücherrevisoren bei den Banken, mit denen die Generaldirektoren in Verbindung gestanden haben, Nachforschungen angestellt.— Nach voraufgegangenen längeren Verhandlungen ist bei den VEW. statt der zunächst beabsichtigten Entlassung von 120 Angestellten, 65 Angestellten gekündigt worden. Außerdem werden zu den nächsten möglichen Terminen im März und Juni 1932 dreißig Angestellte zur Entlassung kommen. Diese Maßnahme ist weniger auf die allgemeine Wirtschaftslage zurückzuführen als darauf, daß das Ausbauprogramm der VEW. durchgeführt ist. Entlassung des Hamborner Orchesters Hamborn, 27. Nov. Die Stadtverwaltung Duisburg=Hamborn hat das Hamborner städtische Orchester entlassen und den einzelnen Orchestermitgliedern die Papiere zugestellt unter Bezahlung des Gehalts bis zum 23. November. Das Orchester hatte im Gegensatz zum Duisburger Orchester den von der Verwaltung vorgelegten neuen Vertrag nicht unterschrieben. da es auf Grund seines alten Vertrages der Ansicht ist, daß es nur aus einem wichtigen persönlichen Grund gekündigt werden kann. Die Angelegenheit wird nunmehr auf gerichtlichem Wege ausgetragen werden, da das Orchester beim Arbeitsgericht bereits Klage gegen die Stadtverwaltung eingereicht hat. Das Orchester wird einstweilen von der Direktion Bachenheimer, der Operettenbühne am Hamborner Stadttheater, weiter beschäftigt. Es hat sich dazu auch unter Vorbehalt bereit erklärt und sich der Stadt weiterhin zur Verfügung gestellt. Unterstützungsempfänger klagen gegen die Stadt Essen, 27. November. Nach einer Entscheidung des Bezirksausschusses sind die Gemeinden verpflichtet, den Empfängern von Erwerbslosen= und Krisenunterstützung den Betrag zu zahlen, um den ihre Bezüge unter den Richtsätzen der gemeindlichen Wohlfahrtsämter bleiben. In der Entscheidung des Bezirksausschusses wird darauf hingewiesen, daß die Bezirksfürsorgeverbände gehalten sind, für den notwendigen Lebensbedarf zu sorgen, daß dieser aber häufig durch die tatsächlich gezahlten Beträge der„Alo“ und„Kru“ nicht zu beschaffen ist, so daß in der Regel die Städte Zusatzbeträge zu zahlen haben, sofern nicht die Eigenart des einzelnen Falles ein Abweichen nach oben oder unten rechtfertigt. Dieser Entscheidung soll, wie wir hören, von der Stadtverwaltung nicht entsprochen worden sein, so daß zahlreiche Empfänger von niedrigen Arbeitslosenund Krisenunterstützungssätzen Beschwerde beim Bezirksausschuß gegen die Essener Stadtverwaltung erhoben haben. Am härtesten betroffen werden durch die Nichtauszahlung der Zusatzbeträge die Erwerbslosen, die Wohlfahrtsarbeiter gewesen sind und beim Uebertritt in die Erwerbslosenfürsorge nur die Sätze der unteren Gruppen erhalten. Die Bezüge dieser Leute liegen manchmal 10 bis 20 Reichsmark, in einigen Fällen bis zu 30 Reichsmark unter dem Fürsorgerichtsatz der Stadt, so daß die Erhaltung des zusätzlichen Betrages für sie eine Lebensfrage ist. Nach 15 Jahren die Sprache wiedergewonnen C Düsseldorf, 27. November. Ueberraschend und zu seiner größten Freude erhielt hier ein Kriegsinvalide seine Sprache wieder, die er im Kriege durch eine Verschüttung verloren hatte. Im Kreise seinet Familie ereiferte sich der Mann über irgend ein Thema derart, daß er plötzlich wieder in den Besitz seiner Sprache gelangte, die er seit 15 Jahren verloren hatte. □ Abgebrannt. In Billmerich bei Unna brannte die Besitzung des Kötters Franz Korte, bestehend aus Wohnhaus und Stallgebäude, bis auf den Grund nieder. □ Aus Schwermut in den Tod. Der 49 Jahre alte verheiratete Verwalter des Iserlohner Konsumvereins hat Freitag morgen gegen ½10 Uhr durch Erschießen seinem Leben ein Ende gemacht. Schwermut soll die Ursache sein. Sie fühlen sich nicht wohl und zerbrechen sich den Kopf, woher das kommt. Achten Sie auf normale Darmtätigkeit, und Sie sind gesund! Wie Sie das machen? Mit dem vorzüglichen Laxin, dem linden, wohlschmeckenden, sicher wirkenden Mittel zur Regelung des Stuhlgangs. Eine Dose Laxin für Mk. 1,50 reicht 24 mal. F Ftee Set G W W Die neue Lesmona SUte“ Auch ohne Mundstuck, aick und runa --bie- ke ae- ich Konzernfrei! desgl. in Walz- oder Drahtbarren Banka-, Straits-, Australzinn in Verl Hüttenzinn, mindestens 99% Reinnickel 98-99% Antimon-Regulus....... Silber, 1 Kllogramm, ca. 1000 Fei Gold, 10 Bramm....... Altolatin per Gramm(Abfälle) Cir Techn. reines Platin per Gramm. Ein Welhnachts-Angebot, den Zeltger g angepaßt— Beachten Sie unsere 19 Schausens#e. Möbelhaus Wilhelm Borgmann zimmer 1c, Büfett. Kreugtisch, 4 Stühle nach Wahl Herrenzimmer kauk. Nußbaum pollert, hervor. Modell, 240 cm br. sodd, Werkstatt-Arbe; Herrenzimmer kauk. Nußbaum pollert, Bücherschrank 200 cm, Schreibtisch, gund. 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Geldabwertung und doch keine Inflation, dies ist eine Neuheit in unserer an Währungsirrungen so reich gesegneten Zeit; und das Land, dem wir diese Bereicherung unseres Wissens und unserer Erfahrungen verdanken, ist England. Selbst zwei Monate nach der Aufgabe des Goldstandards wäre es noch verfrüht, eine endgültige Voraussage über die Zukunft der englischen Währungspolitik zu wagen. Wenn man sich aber in England bisher gesträubt hat, eine der Minderbewertung des englischen Pfundes am internationalen Devisenmarkt entsprechende Ausdehnung der Notenbankkredite und des Notenumlaufes vorzunehmen, so geht daraus der feste Wille der für die Währungspolitik maßgeblichen Instanzen hervor, unter allen Umständen eine Inflation zu vermeiden. Dies festzustellen und zu erkennen ist deshalb wichtig, weil es in Deutschland noch immer Kreise gibt, die eine Nachahmung des englischen Beispiels zur Ankurbelung der deutschen Wirtschaft einder iun neven Wohenhersete dien Iustitutfür Konjunkturforschung wenstellung ist zu entu. ginggand in dier Zest vonh sh. bis 21. November von 83 auf 94, der Notenumlauf aber nur von 352 auf 355 Millionen Pfund erhöht hat. Die zusätzliche Wechseldiskontierung hat also, ähnlich wie in Deutschland, allein dazu gedient, der Wirtschaft den Ausfall zu ersetzen, den die Zurückziehung von Auslandsgeldern verursacht hat. Selbstverständlich hat sich das englische Preisniveau nicht ganz den Rückwirkungen des Pfundsturzes um 20 bis 25 Prozent entziehen können, sondern ist nominel etwas gestiegen. Bei den Lebenshaltungsk machte sich dies kaum bemerkbar. Die Großhandelsziffern hingegen weisen eine Erhöhung um et 10 Prozent auf. Auffälligerweise sind an den Preiserhöhungen für Rohstoffe inländische und ausländische Waren ziemlich gleichmäßig beteiligt. Wenn sich die importierten Güter kaum mehr verteue ihre eigene Ohnmacht hinwegzukommen. Nur vergessen sie dabei ganz, daß sie sich ins eigene Fleisch schneiden. Auf die englischen Schutzzölle droht als Antwort eine Erhöhung der amerikanischen Zollmauern. Die Franzosen, die schon anläßlich des Verfalls des Pfundes alle englischen Importe mit einer l5prozentigen Dumpingsteuer belegten, stehen im Begriff, neue Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Nur die deutsche Regierung läßt sich Zeit. Einspruch gegen das Vorgehen Großbritanniens zu erheben. Eine Handhabe hierzu bietet der deutschenglische Handelsvertrag; er enthält eine Härte klausel, die bestimmt, daß Deutschland gegen englische Zölle Einspruch erheben kann, wenn es in seinen Interessen in stärkerem Umfange berührt wird. Der Nachweis dürfte schon an Hand der bisherigen Schäden, die durch die englische Zollgesetzgebung entstanden sind, nicht schwer zu führen sein. England nahm z. B. 40 bis 50 Prozent des deutschen Strumpfexportes auf. Der Zoll auf seidene und kunstseidene Socken, der bisher höchstens 33½ Prozent betrug, steigt nunmehr auf nicht weniger als 83½ Prozent des Wertes. Der Export in das Inselreich, der noch im Jahre 1930 die Höhe von 300 Millionen Reichsmark erreichte, wird unter diesen Umständen zur Unmöglichkeit gemacht. Aehnliches gilt von den Handschuhen, von Wollgeweben, von Glaswaren, von Packpapier usw. Dabei sind die Wünsche der englischen Wirtschaft mit dem bisherigen Zollbukett noch bei weitem nicht befriedigt. Ist scho das Unsinnige der Zollschranken Anlaß genug, Deutschlands Wirtschaftsgegner zum Denken zu veranlassen, so sollte der neuerliche Verfall der Rohstoffe in weitestem Sinne aufklärend wirken. Die natürliche Entwicklung hat sich weit stärker erwiesen als alle Machtmittel des Staates und die Preise der Rohstoffe haben den Gang genommen, den sie nach Lage der Dinge nehmen mußten. Neue Gewitterwolken ziehen sich in den letzten Tagen über sämtlichen Welthandelsartikeln zusammen, und wenn nicht für einen rechtzeitigen Abzug gesorgt wird, muß mit der Wahrscheinlichkeit eines weiteren Abgleitens der Notierungen, mit einem neuen Schwund der Konsumkraft in den Erzeugungsländern und all ihren Rückwirkungen auf die Industriezentren der Welt gerechnet werden. Es ist ein Unding, so führte vor kurzem der Präsident der General Motors Co. auf einer Konferenz bei den OpelWerken aus, daß auf der einen Seite Getreide, Vieh, Kaffee, Baumwolle usw. im Ueberfluß vorhanden sind und auf der anderen Menschen hungern und frieren müssen. Man kann die Dinge nicht treiben lassen in der Hoffnung, sie liefen sich von selbst tot. Dazu sind heute die Kapitalien zu kostbar. und selbst das edelste Metall, das Gold, droht zu„verrosten“, wenn es ungenutzt in Stahlkammern thesauriert liegt. Selbstverständilch lassen sich die Knäuel, die durch eine völlige Verkennung der Notwendigkeiten des modernen Wirtschaftslebens gebildet sind, nicht von heute auf morgen entwirren, aber bei gutem Willen sollte es doch möglich sein, die Tore von dem Einem zum Anderen wieder zu öffnen. Ueberläßt die Welt Deutschland seinem Schicksal, so legt es eine gefährliche Saat aus, deren Ernte nicht allzu schwer vorauszusehen ist. Die Bortel Woche Des Phund Lierüne 27. November 1 Pfund= 15,09 Berliner Briefkurs Vortagskurs= 15,20 haben als die heimischen. so liegt dies hauptsächlich daran, daß auf den Weltmärkten in den letzten zwei Monaten weitere Rückgänge eingetreten sind; zum Teil ist es auch darauf zurückzuführen, daß vichtige Lieferantenländer das exgitegig Preiep##### experiment mitgemacht haben. Phnperszgggen gung der Fertigwaren fehlt es an zuverlässigen Statistiken. Bei der Stabilität der Löhne und Gehälter geht man indessen kaum fehl in der Annahme, daß sich hier die Preiserhöhung noch weniger auswirkt als bei den Rohstoffen. Aus alledem ergibt sich, daß die Preise in England seit Mitte September, in Gold gerechnet, um zirka 10 Prozent gesunken sind. Dies ist nach dem oben Gesagten kaum verwunderlich. Im Gegenteil könnte es eher auffällig erscheinen, daß bei gleichem Geldumlauf die nominellen Preise überhaupt steigen könnten, daß die Verteuerung der Importgüter nicht durch Preisrückgänge in anderen Warenkategorien ausgeglichen worden ist. Die Erklärung liegt einfach darin, daß sich die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes in solchen Fällen zwangsläufig erhöht. Dieser Veränderung sind aber dadurch Grenzen gesetzt, daß sich besonders in einem so konservativen Lande wie England die Zahlungsgepflogenheiten nur ganz allmählich den veränderten Verhältnissen anpassen. Die Anspannung des englischen Geldmarktes ist eine natürliche Folgeerscheinung all dieser Vorgänge. Sie ist in den letzten Tagen so stark hervorgetreten, daß nicht nur alle Hoffnungen auf eine Herabsetzung der für englische Begriffe außerordentlich hohen Diskontrate von 6 Prozent vereitelt wurden, sondern sogar eine nochmalige Erhöhung in den Bereich der Möglichkeit gerückt ist. Die immer mehr an Ausdehnung gewinnende Einstellung der meisten Länder, zunächst an sich selbst zu denken, hat in der Welt Verhältnisse gezeitigt, die wohl in das Mittelalter passen, mit neuzeitlichem Denken aber nichts mehr gemein haben. Man kann die zollpolitischen Maßnahmen, die gegenwärtig von England. Frankreich und anderen Ländern zur Abwehr ausländischer Erzeugnisse ergriffen werden, nicht anders als lokale Betäubungsmittel bezeichnen, mit denen diese Länder versuchen, über K Amlliche Derisenkurge Für drahtlose Auszahlungen Berlin, den 27. November 1931 27. November 26. November Gelg1 Bgett Geld 1 Briet Suenos Alres London... Newvork Rio de Janeiro Amsterdam Brüssel Budapest Danzig Helsingfors Italien Jugoslawien Kopenhagen Oso Paris. Prag Schweiz Spanien Stockholm Wien Reichsbank-Diskont%, MönzParität 20.43 1145 163.74 58.30 73.47 81.72 10.57 22.09 81.00 112.50 112.50 16.44 85.05 81.00 81.00 112.00 53.80 Berlin, 27. November. Ohne daß es in der Kursbewegung an den einzeinen Tagen stärker zum Ausdron“ zrege, hsete tee Bewertung der deutschen Effekten viegend AbenbeZe n.. Ohb p eFfe n gab spelfele Verte mehrprozentig Aurhsetzter- sgene haben der. scheslesehice u. eiche ele e s ase eie die castese, Keictie eicgheite erce seht- Haskliact der Berlaer Birheltgonlkenten de. eses ete ece esie s ch e hce. Prolongationskursen erstmalig wieder eine Veröffentlichung reeller Kurse gestatten müssen. Auch dem Börsenvorstand ist dies natürlich zum Bewußtsein gekommen, und man versucht angeblich, im Anschluß an die nächsten Prolongationskurse eine Aufhebung des Kuzsverhoter zu erreichen, Wenn dies gelingen würde, könnte man sicherlich mit einer größeren Beteiligung des Puh kums am Geschäft, vielleicht auch auf der Kaufseite, rechnen, da dann der Freiverkehr einmal durch die Beteiligung der Großbanken und zum anderen durch die Vergleichsmöglichkeit der Kurse in der Presse einer doppelten Kontrolle unterstände, und die Gefahr eines Kursschnittes lange nicht mehr so groß In Bank- und Börsenkreisen herrscht übrigens dem Börsenvorstand gegenübeg, gweifellg, eg wisse Verstimmung darüber, das alie die letzten Maßnahmen etwas zu selbständig getroffen seien. Es tauchte sogar schon die Frage auf, ob sich der -Börsenvorstand bei geschlossener Börse nicht Rechte anmaße, die er nur außerhalb der Börsengesetze haben könne. Man hat bei dieser Kritik jedoch wohl außer acht gelassen, daß alle vom Börsenvorstand gefaßten Beschlüsse nur Teile einer gemeinsamen Aktion mit der Liquidationskasse und den zuständigen Stellen des Bankengewerbes sind und nicht aus diesem Zusammenhang gerissen werden dürfen. Trotzdem ist aber auf jeden Fall noch mit mancher Selbstexekution zu rechnen, um die Verpflichtungen aus den noch schwebenden engagements, selbst in sechs Raten und nach Rückzahlung der 50prozentigen Garantiesumme der Liquidationskasse abzudecken. Berliner BörfenlituationsBelicht weit sie nicht in Newyork geschlossen waren, wieder schwächere Meldungen vorlagen. Eine Ausnahme hiervon machte eigentlich nur Wien, wo man die in den letzten Tagen eingetretene Haussebewegung mit einer Flucht in die Sachwerte begründen wollte. Die matte Haltung der gestrigen Stockholmer Börse hatte stärkeres Angebot in Svenska zur Folge, aber auch sonst verloren die führenden Werte erneut 2 bis 4 Prozent, wobei die Kurse teilweise aber nur heruntergesprochen wurden und die Umsatztätigkeit recht klein war. Angebot von 1000 Reichsmark hatte selbst bei führenden Werten einen Kursrückgang oft von 1 Prozent und mehr zur Folge. Relativ widerstandsfähig lagen Bankaktien, abgesehen von Reichsbankanteilen. Auch am Pfandbriefmarkt zeigte sich weiter rückgängige Tendenz, da über die neuen Steuerpläne der Regierung immer noch keine Klarheit herrscht. Achtprozentige Goldpfandbriefe gaben wiederum um etwa 1 bis 2 Prozent nach, auch siebenprozentige waren heute schwächer, Altbesitzanleihe und Reichsbahnvorzugsaktien gingen um etwa 1% zurück. Ein wichtiges Moment und wahrscheinlich auch der Hauptgrund für die weitere Abschwächung war die gestrige Kammerrede Lavals. Erörtert wurden auch Beschlüsse der gestrigen Mitgliederversammlung der Liquidationskasse. 50 Prozent der Garantiesumme wird also nunmehr am 10. Dezember ausgezahlt werden bzw. auf Differenzen verrechnet werden können., Lawegung einiger Nachdem zunächst die Aufwärtsbewegung einiger Spezialwerte weitere Fortschritte machte und neue Tiefkurse für Aktien und die alten Niedrigstkurse für Pfandbriefe erreicht wurden, setzte sich in den Mittagsstunden eine leichte Erholung durch. AEG. waren etwas gefragt, da die Erklärung, daß eine Kapitalzusammenlegung nicht geplant sel, beruhigte. Kunstseidenwerte lagen etwas fester, und nur Reichsbank und Danatbank fielen durch schwache Haltung auf. Am Geldmarkt erfuhr der Satz für Tagesgeld eine viertelprozentige Erhöhung, sonst war die Situation unverändert. Am Devisenmarkt notierte das Pfund 11 Pfennig niedriger. Am rheinisch-wefffälischen Effektenmarkt hielt die Unsicherheit an und es kam zu weiteren starken Kursermäßigungen. Gegen Mittag konnten sich die Kurse von ihrem niedrigsten Stande allgemein wieder etwas erholen. Wintershall und Burbach wurden etwa zwei Prozent niedriger gehandelt. Von Kuxen waren Constantin, Hope, Mariaglück, Vesta auf ebenfalls ermäßigter Preisgrundlage im Verkehr. Einiges Geschäft war in Farbenaktien, RWE., Rheinstahl und Mannesmann. In festverzinslichen Werten waren die Umsätze bei unsicherer Haltung recht klein. den Vormittagsstunden setzte sich die Abwärtsbewe. gung fort. In den Nachmittagsstunden betrugen die Kursverluste weitere 1 bis 5 Prozent, und die Börse schloß zu den niedrigsten Tageskursen. Der Bonds, markt lag außerordentlich schwach. Für die dent. schen Werte ergaben sich Abschläge im Ausmaß von 1 bis 2 Prozent. Die übrigen Auslandsborfen London: Lustlos und meist schwächer. Amsterdam: Stärker gedrückt. Paris: Schwach. gus M Brüssel: Nach leichter Erholung wieder nachge. bend. Mailand: Abbröckelnd. Zürich: Stärkere Rückgänge. Wien: Grundtendenz weiter fest. Der Stahlverein dementiert Wie die Verwaltung der Vereinigten Stahl. werke.-G.(Düsseldorf) dem WTB.-Handelsdienst erklärt, sind die Gerüchte, daß die Gesellschaft mit einem bestimmten ausländischen Konzern oder mit sonstigen in- oder ausländischen Stellen über einen Verkauf ihrer Beteiligung an der Al. pine Montan-Gesellschaft in Wien verhandelt habe oder zurzeit verhandele, völlig aus der Luft gegriffen. Zahlungseinftellung der Brennabor-Werke Die seit 60 Jahren bestehende Firma Gebr. Reichsteln, Brennabor-Werke in Brandenburg a. d. Havel, eines der größten deutschen Privatunternehmen, ist infolge der Wirtschaftslage gezwungen, sich an ihre Gläubiger zu wenden. Friedensklänge in der europäischen Radio-indultrie Zwischen den beiden größten europäischen Gesellschaften auf dem Gebiete der Radioindustrie, der Telefunken.-., die von Siemens und der AEG. beherrscht wird, und dem holländischen Philips-Konzern ist ein Pakt unterzeichnet worden, der die Verständigung zwischen den beiden Unternehmungen besiegelt. Zweck der Abmachungen ist die Benutzung der beiderseitigen Patentrechte, gemeinsame Arbeit auf dem Gebiete der Rationalisierung der Produktion und des Vertriebes von Apparaten und Röhren. Die Abreden beziehen sich nicht nur auf die Heimatländer der Partner, sondern umfassen praktisch die ganze Welt. Es ist auch Vorsorge dafür getroffen, daß andere Firmen den Vereinbarungen beitreten. Dies ist der Inhalt des Communiques der Verwaltung. 12 Milliarden Agrarkredite Die Gesamtverschuldung der deutschen Landwirtschaft wird jetzt auf etwa 12 Milliarden Reichsmark veranschlagt. Rund 4½ Milliarden entfallen auf Personalkredite, der Rest auf Realkredite. Die Verschuldung der Landwirtschaft ist aber noch wesentlich geringer als vor dem Kriege. Damals betrug die Gesamtverschuldung etwa 17 bis 18 Milliarden Reichsmark, von denen ebenfalls rund 4½ Milliarden auf Personalkredite entfielen. Während sich 1913 die Zinslast hierfür auf etwa 750 bis 800 Millionen Reichsmark im Jahre belief, beträgt sie heute, wie das Institut für Konjunkturforschung ermittelt hat. über 900 Millionen Reichsmark im Jahre. Des We ##rddeutschlands Sill Der Norddeutsche #annschaft für das 3 #hild am 6. Dezembe turg aufgestellt. Na #er Hamburger Städt ##os der Elf aus He Sturm einige# #epieler hergestellt. T ###letzten Warnholtz ##im letzten Spiel h ##urd folgendes Aussel Aeeesege. ötse ###remen), Menke(H ###del(Klipper), Ja #user(Uhlenhorst), V Enghiel 1. Rennen: 1. 2 ###imeuse, 3. Trignan 3. k.., 6.— Fe Trechaude, Great Ea itier, Nounoune, Ruse, La Caline. 2. Rennen: 1. R #ur, 3. Reseda. Toto ###erner: Mme. Andr ###nne, Oculi II, Tit eburbch. 3. Rennen: 1. G ###li, 3. Archer. Toto . ¾, 1¾.— Fer ##dabent, Le Poliss # II.,„ Epicure, Poir ##apa Didi, Lysis, R 4. Rennen: 1. M Alfonso. Toto: S — Ferner: Vizille. 5. Rennen: 1. K 2# Prince Altier. Te Ferner: Pierr #urens. 6. Rennen: 1. L ####udeur, 3. Le Mag 3, 2.— Ferner: Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, sollen die am 30. No. vember abgelaufenen provisorischen Vereinbarzugen üher das Feinblechgeschäft zwischen dem westdeutschen Werkseisenhandel und den freien Eisenhändlern ernent um 1 bis 2 Monate verlängert werden, da die Lage infolge der immer noch aussfehenden Regierungsbeschlüsse auf. den Kartellgebiet noch nicht so weit geklärt ist, um festere Abmachungen zu treffen. Berliner Produktenbericht Berlin, 27. November 1931 Die Auslandsbörfen Newyork: ausgesprochen schwach Der vo Ren Der vorletzte deut ug in Mülheim=Dui Jungsergebnis gefun #ennen des Tages tgegeben, für das§ ##nckrather Jagdreni ##nnen 16, für das 9 llie=Garde=Jagdrenr #ürdenrennen 12. Jt #is Felder am Sto eg für diesen Aeshe ertchteshtritch. sonst per 100 Klogramm Weizen märk. Roggen märk. Neue Wintergerste Hater mirk., Weizenmehl Roggenmehl 70% 60% Weizenkleie Roggenkleie Viktoriserbsen heute„vorige 221-224s219—222 196—198|194—196 160—170s163—172 144—148/144—148 27.-31.7/27.-31.7 26.-29.|26.•29.1 100 10S 10.5 10.-11.010.5 11.0 Viktariserbsen[23.-30.0/23.-30.0 Kleine Erbsen 125 0 28.025-280 *- b u m e r V i e h m a r k t Futtererbsen Peluschken Ackerbohnen Wicken... Blaue Lupinen Gelbe Lupinen Seradella neu Rapskuchen Leihkuchen Deits„I. 90 o 16 S 18 0/16 5 1 17 11.012 S11 13.-15 0130 Newyork, 27. November. Die heutige Börse eröffnete in ausgesprochen schwacher Haltung. Zu Beginn der Börse ergaben Deutsche Industrieobligationen und Anleihen in Hewyork. 11. Juli 127.Novbr. 125 Nauhr Lombardsatz 10 Kurse zunächst welter schwächer— Später. leichte Erholung Berlin, 27. November. In den gestrigen Abendstunden waren wenn auch nur unbedeutende Erholungen eingetreten, die hauptsächlich jedoch nur technischer Natur waren. Im heutigen Freiverkehr machte die Abwärtsbewegung der Kurse, wenn auch in mäßigterem Umfange Fortschritte, da es an Auregungen ichlte und von den Auslandebörsen. so 3½% Commerzbank 177 6% Deutsche Bank und Diskonto-Ges. 1932 6½% Hapag 1940. 6% Norod. Lloyo 1947....... 6% Gelsenkirchen 1934...... 7% Rheinelbe Union ohne Opt. 1948.. 6% Rhein.-Westf. Elektr.-Werke 1955 %la Rhein.-Westf. Elektr.-Werke 1930 6% Rhein.-Westf. mit Option 1953.. 7% Hugo Stinnes 1948..... 7½% Leonhard Tietz A. 6. ohne Opt. 1943 8% Ver. Elektr.-Werke Westf. 1953. 6% Rhein.-Westf. Wassenverke 1953 Ver. Stahl Serie A. o. Opt. 1951 6% Karstadt 1943....... Ruhrgas 1953........ Pie Oeutsche Reparationg-äglethe(Oauss6½% Preuß. Staatsanleihe 1251 5½% Deutsche Reichsanleihe(Voung) 1965..—.1 68% 33⅝ sich Abschwächungen im Ausmaß von 1 bis 5 Dollar. Von der Abschwächung in der Hauptsache in MitVleidenschaft gezogen waren Eisenbahnpaplere. In -Anl.) 1949 25.Novbr 39 76 60—70 54½ 2 89 33⅝ Leihkuchen 13.-13.8 Trocken-Schoitzel S. 10-.20.10-32 Kartoffelflocken—.——. * Bochumer Viehmarkt Auftrieb: 107 Pferde, Schweine, 3 Schafe, 3 Ziegen. Verkaufspreisg: og# 1. Qualität 500 bis 600 Reichsmark, 2. Qualität 400 450 Reichsmark, 3. Qualität 250 bis 350 Regcismarh# Schlachtpferde 50 bis 80 Reichsmark; SchyrFerkel bis 6 Wochen alt 6 bis 9 Reichsmark, vor# 6 bis 8 Wochen alte 9 bis 14 Reichsmark, von 8## 12 Wochen alte 14 bis 26 Reichsmark, Läufer#### 3 bis 4 Monate alte 26 bis 42 Reichsmark, von 4# 5 Monate alte 42 bis 52 Reichsmark; Schafe: 25 45 Reichsmark; Ziegen: 20 bis 40 Reichsmark. Har delsverlauf: Sehr langsam. Der nächste Viehmal findet am 5. Dezember statt. Berliner Metallnoticrungen Berlin, den 27. November 193 23 1/ 29½ 28½ 25 Dio r mor vumiodon doh ad Langr in dostandont üer oromnte ieiene Wee Be. un ereien befeutennnn Socmahsbundor(pigband promgt. ul bombung,(II. Joonde lic Jri Bremen oder Rotterdam Standard-Blei per Braun Boxcalf Schwarz Boxcalf ROR festere Keonn 7. November 65.00 mber 1931 u, Zeilage zum Bochumer enzeiger u. Gen. Anzeiger Laenenz Spler und Nr. 279 38. Jahrgang Samstag, 28. November 1931 Abwärtsbewe. betrugen die nd die Börse : Der Bonds. für die deut. Ausmaß von irfen ieder nachge. ntiert rten StahlHandelsdienst ssellschaft mit zern oder mit en über einen an der Al. 1 Wien ver. völlig aus der gr-Vertee Firma Gebr. Branden deutschen Prischaftslage geenden. ropäischen ropäischen Geioindustrie, der iens und der indischen Phirzeichnet worden beiden UnAbmachungen a Patentrechte, e der RationaVertriebes von n beziehen sich artner, sondern : Es ist re Firmen den der Inhalt des trechite schen Landwirtden Reichsmark tfallen auf Perdite. Die Verer noch wesentmals betrug die 18 Milliarden d 4½ Milliarden end sich 1913 Is 800 Millionen t sie heute, wie ig ermittelt Jahre. en die am 30. reinbarungen. tdeutschen We en ernent um 1 Lage infolge schlüsse auf bericht in. 27. November 1931 Des Weltens Gegner #rddeutschlands Silberschild=Elf für den 6. Dezember Der Norddeutsche Hockeyverband hat bereits seine gannschaft für das Zwischenrundenspiel um den Silber#child am 6. Dezember gegen Westdeutschland in Hamurg aufgestellt. Nach dem erfolgreichen Abschneiden # Hamburger Städte=Elf gegen Berlin hat man das ###os der Elf aus Hamburg entnommen und vor allem Sturm einige Verstärkungen durch Hannoversche ###pieler hergestellt. Das Tor wird für den immer noch ###letzten Warnholtz der Altonaer Rose hüten, der sich ##m letzten Spiel hervorragend bewährte. Die Elf ###id folgendes Aussehen haben: Rose(Altona); Ueberle #uhlenhorst), Wöltje(DHC. Hannover); Irmer(EzV. sremen), Menke(Harvestehude), Landsky(Klipper); ###del(Klipper), Jacob, Lockmann(DHC. Hannover), ##euser(Uhlenhorst), Katzenstein(Harvestehude). Vom Turf Enghien, 27. November 1. Rennen: 1. Dominicain(George), 2. La Bimeuse, 3. Trignan. Toto: S. 79, Pl. 28, 33, 251. 3, k.., 6.— Ferner: La Vallouise, Pricard, Cha##echaude, Great Eastern, Les Rameaux III, Gisane, #tier, Nounoune, Castilla, Bello du Jour, Andro, #e Ruse, La Caline. 2. Rennen: 1. Rose Rouge(Dubus), 2. Sou#ur, 3. Reseda. Toto: S. 42, Pl. 16, 16, 30.— 4, 2, 2. ###erner: Mme. Andre, Volcelest, Hon dy ca, Canno##nenne, Oculi II, Titus, Hublot, Djosair, Impresario, #uburbs. 3. Rennen: 1. Gratte Ciel(Simmons), 2. Se#li, 3. Archer. Toto: S. 353, Pl. 143, 145, 36. ½, ¾, 1½.— Ferner: The Hermit II, Prevoyance, Badabent, Le Polisson, Fandango, Petit Luc, Rosa#o II, Epicure, Pointeur, Vignarola, Elima, Sir Leu, apa Didi, Lysis, Raisin de Mer. * 4. R e n n e n: 1. M o i s a n( B e d e l o u p), 2. G o l d s m i t h, I. Alfonso. Toto: S. 22, Pl. 12, 15.— k.., 5, 4. Ferner: Vizille. * 5. Rennen: 1. Kbuire(Riolfo), 2. Lilybee II, . Prince Altier. Toto: S. 40, Pl. 18, 45.— 4, 3, 6. Ferner: Pierrefonds, Cistercien, La Certitude, Kauren 8. 6. Rennen: 1. Le Cherifien(Reinette), 2. Gal#audeur, 3. Le Maquis. Toto: S. 25, Pl. 15, 32.— 3, 3, 2.— Ferner: Le Soleil, Walencia, Dark Paul. Der vorletzte Renntag Rennen in Mülheim. Der vorletzte deutsche Renntag am kommenden Sonnug in Mülheim=Duisburg hat ein ausgezeichnetes Nenungsergebnis gefunden. Für die sechs Hinderniskennen des Tages wurden insgesamt 90 Meldungen lchgegeben, für das Huckinger=Hürdenrennen 15, für das Uinckrather Jagdrennen 13, für das Osterfeld=Jagd= kinnen 16, für das Raffelberg=Jagdrennnen 15, für das Ate=Garde=Jagdrennen 19 und für das Homberger lbürdenrennen 12. In sämtlichen Prüfungen werden also ##arke Felder am Start erscheinen, so daß die sportlichen Aussichten für diesen Renntag recht gut sind. Schon Winter im Gebirge Von allen bekannten Sportplätzen der Gebirge liegen Nachrichten vor von der Eröffnung des Wintersports. In Chamonix(Frankreich) wird, wie das Bild zeigt, schon fleißig gerodelt. Gechslageregmn Arkem Nach der ersten Stunde führen Schön-Goebel Köln, 27. November. Noch ehe das Sechstagerennen in der Rheinlandhalle am Freitag abend seinen Beginn nahm, waren schon gegen 3000 Zuschauer gekommen, die mit Interesse die einleitenden Wettbewerbe verfolgten. Es starteten allerdings nur heimische Amateure, aber das tat der Begeisterung keinen Abbruch, steigerte sie vielleicht sogar. So gab es für Ippen viel Beifall, der im Fliegerhauptfahren Exmeister Trauden schlug. Im 100=Runden=Punktefahren war Szokala der Held. Er hatte es weniger auf das Punktesammeln abgesehen; spurtete vielmehr im Anschluß an die zweite Wertung energisch los, nahm dem Felde eine Runde ab und siegte damit sicher. Die Ergebnisse waren: Fliegerhauptfahren: 1. Ippen(11,1), 2. Trauden Handbreite zurück. Mannschaftsverfolgungsrennen: 3,49, 2. Stüpp—Vosen. 100=Runden=Punktefahren: 1. 24,14,6; eine Runde zurück: 2. Ippen, Münch, 8.; 4. Hopp, 5.; 5. Kaufmann, 3 P. Nach der Vorstellungsrunde der Sechstagefahrer bei der Rausch—Hürtgen viel Beifall fanden, wurde das Feld der Teilnehmer gestartet. Zunächst ereignete sich nichts von Belang. Erst mit Beginn der ersten Wertungsspurts um 10,30 Uhr wurde es lebhafter. Ernst1. Baiko—Szokala Szokala, 1., Ippen, 14.; 3. gemeinte Vorstöße gab es aber nicht. Bei einem Vorstoß von Schorn waren zwar alle Fahrer auf der Bahn, aber Rundengewinne waren nicht zu verzeichnen. Nach der ersten Stunde führen Goebel— Schön mit 14 P. vor Linari— Miethe 9., Bulla— Pijnenburg 6 P. und Buschenhagen Frankenstein 5 P. Das übrige Feld lag um 11.30 Uhr dicht zusammen. Falck-Hanfen hinter Motoren Der offizielle Flieger=Weltmeister Willy FalckHansen(Dänemark), der sich während des Winters in Paris aufhält, ist dadurch aufgefallen, daß er im Wintervelodrom hinter Motoren trainierte. Daraus ist allerdings noch nicht zu schließen, daß er die Absicht hat, Steher zu werden, denn zunächst dient ihm das Stehertraining zur Kräftigung. Aber er hat auch erklärt, daß er vielleicht früher oder später zu den Stehern übergehen würde, wenn sich seine Eignung herausstellte. Deutschland-Rundfahrt 1932 Die Wiederholung so gut wie sicher. In der Sitzung des Industrierings für Berufsund Straßenrennsport in Berlin sprachen sich die anwesenden Vertreter der Deutschen Fahrrad= und Zubehörteilindustrie im Prinzip für die Wiederholung der Deutschlandrundfahrt im Jahre 1932 aus, obwohl noch nicht feststeht, welche Firmen sich an der Ausrichtung beteiligen und somit auch die nötigen Gelder noch nicht sichergestellt sind, wurde vorsichtshalber bei der Union Cycliste Internationale der Termin angemeldet, der am 12. Dezember auf dem Kalenderkongreß in Zürich genehmigt werden muß. Die einzige und größte deutsche Etappenfahrt soll danach in der Zeit vom 24. April bis 15. Mai abgewickelt werden. Die Besetzung soll wieder international sein und zwar will man neben zwölf deutschen Fahrern, bei denen in erster Linie unsere letzte Tour=de=France=Mannschaft mit Metze, Thierbach, Siegel, Geyer, Sieronski, Buse, Altenburger und Stöpel berücksichtigt werden dürfte, zwölf Ausländer verschiedener Nationalität verpflichten. Es sollen Belgier, Franzosen, Italiener, Schweizer sowie Bulla(Oesterreich) und Nicolas Frantz(Luxemburg) starten. Die Rundfahrt würde in diesem Falle auch als Einzelwettbewerb ausgetragen werden. Die Streckenführung dürfte sich an die der 2. Deutschland=Rundfahrt im allgemeinen anlehnen. Ein endgültiger Beschluß über die gesamte Organisation wird am 7. Januar auf einer neuen Sitzung des IBUS in Erfurt erfolgen. Ein Profi-Tennisverband Am Freitag traten in Berlin die Vertreter von fünf Nationen, und zwar von Deutschland, Frankreich, Holland, Ungarn und der Schweiz zu einer Sitzung zusammen, um den von verschiedenen Tennislehrerverbänden angeregten Weltverband der Tennislehrer zu gründen. Die Versammlung schloß sich einmütig der Anregung an und gründete die Federation Internationale le Professional de Tennis. Zum ersten Vorsitzenden wurde der deutsche Altmeister Roman Nasuch (Berlin) gewählt. Eichenkreuz Zum ersten Male veranstaltet der Kreisverband Bochum einen Mannschaftsgeländelauf, der am Sonntag in Bochum=Riemke zur Austragung kommt. Gelaufen wird in drei verschiedenen Altersklassen. Mittags 11.15 Uhr ist der Start auf dem Sportplatz an der Tippelsberger Straße. Paddock, der„Fachmann“ Außer den bekannten Propheten, die in ihrem Vaterlande nichts gelten, gibt es auch Propheten, die nirgends etwas gelten. Zu diesen zählen wir Charlie Paddock, der nach amerikanischem Urteil einst der schnellste Sprinter gewesen ist und heute, von seinem Ruhme zehrend, leitartikelt. Man stellt dabei fest, daß er ein weitaus besserer Praktiker war, als er heute Theoretiker ist. Er hat mit seinen Beinen wahrlich mehr Furore gemacht als jetzt mit seiner Feder. Immerhin bringen die amerikanischen Blätter seine Artikel. Sein beliebter Name steht darüber, die Qualität seines Namens ersetzt die Qualität des Inhalts seiner Elaborate. Paddock hat das Wagnis unternommen, jetzt bereits die Siegerliste der Olympischen Spiele in Los Angeles bekanntzugeben, er hat das Punkteergebnis berechnet, und man wundert sich darüber, daß er als Amerikaner seine Landsleute nur mit einem einzigen Punkt über die Finnen stellt. Das ist das allein Interessanteste an diesem Rätselraten, das an sich sinnlos ist, um so sinnloser aber, als Paddock die Ergebnisse der Saison herzlich wenig verfolgt hat. Oda, den neuen Weltrekordmann, placiert er im Dreisprung an dritter Stelle, von Jonath hat er noch nichts gehört, deshalb reserviert er Lammers wieder den dritten Platz im N oer 100 Aagnng heute vonge 17.0 20 0 170 19 16 5 18 0 17 0 20 0 11.0125 13.-15 0 13.-13.8 nitzel.10-.20 6. ken—.——. b: 107 Pferde. ufspreise: Pfe 2. Qualität 400 350 Reic mark: Schy Reichsmark, ismark, von 8 ark, Läufer hsmark, von 4 rk: Schafe: 25 Reichsmark. ächste erungen den 27. November 193 Nür vrampte amm) PEN DO 170.00 175.00 890.90 10.00—52.00 .50—45.00 170.0 .0 nissen fenster! mmer aum pollert, lell, 240 cm br. Irkstatt-Arbeit . k o m p l e t t RET3. swah 59-63 Dochunf, Bongalust. Bareng enlend SUmhet P00=Meterlauf!!! Ssevert kennt er nicht aber er ehrt Deutschland dadurch, daß er Peltzer die 800 Meter und Mölle(mit Köchermann als Zweiten) den Weitsprung gewinnen läßt. Wir wünschten, es käme so! Bemerkenswert blieb lediglich, daß Paddock viele Amerikaner, die wir nach den gemeldeten Leistungen savorisieren müssen, überhaupt nicht nennt. Wir vermuten, daß er seine guten Gründe haben wird... 99 Deutsche Jugendkraft Der Sport am Wochenende Die Deutsche Jugendkraft bringt auch morgen wieder das übliche umfangreiche Meisterschaftsprogramm zur Abwicklung. Allmählich reifen allenthalben die Entscheidungen heran. Die„Antonen“ Bochum werden es schwer halsen, gegen die Deutsche Jugendkraft Wiemelhausen zu einem Erfolge zu kommen. Die Leute aus dem Süden des Stadtgebietes haben sich nämlich stark verbessert und gegen gute Gegner günstige Ergebnisse erzielt.„Rasensport“ Weitmar muß nach Dahlhausen. Er hat dort noch nicht gewonnen, denn die Platzbesitzer werden harten Widerstand leisten.„Teu tonla“, Ehrenfeld hat die„Westfalia“ Langendreer zu Gast. Das Spiel könnte mit einem knappen Siege der Gäste enden. Die Deutsche Jugendkraft Grumme spielt gegen„Arminia" Wegescheid. Grumme dürfte sich neue Gewinnpunkte holen. Im Spiel AfB. Bochum gegen„Preußen“ 11 Bochum sind die Gewinnchancen verteilt. Die Deutsche Jugendkraft Hamme sollte auch auf eigenem Grundbesitz die Ueberlegenheit der„Arminia“ Wanne anerkennen müssen. Die handballspielenden Vereine betätigen sich morgen gleichfalls sehr rege. In der Spitzenklasse interessiert das Spiel der Westfalia" Welper gegen„Vorwärts" Oberhausen. In Oberhausen dürften die Leute aus Welper kaum Lorbeeren ernten. Die„Mar kania" Bochum empfängt die„Antonen“ Bochum. Die„Markania“ wird mit dem Gast nicht viel Umstände machen. Die Deutsche Jugendkraft BochumHordel muß nach Herne. Sie wird viel Mühe haben, die Punkte zu erobern. AfB. Bochum müßte normaler Weise gegen„Sportfreunde“ Herne zu einem Siege kommen. Altenbochum erwartet die Deutsche Jugendkraft Hattingen, eine Elf, die nicht leicht zu überwinden ist.„Rasensport“ Weitmar könnte in Witten erfolgreich sein. Der katholische Gesellenverein spielt gegen Hordel. Im Spiel Deutsche Jugendkraft Werne gegen„Markania“ Bochum sind die Chancen verteilt. Germania“ will Revanche nehmen Die Bochumer erwarten TußV. Mengede- Preußen 07 galtiert beim STV. Werne Handball im WSV. Die Punktespiele der Handballbezirksklasse im Ruhrbezirk gehen dem Ende zu. Hartnäckig wird in den sechs Gruppen um die Führung gekämpft. Von den sechs Gruppenmeistern steht bisher nur Polizei Essen als Meister fest. in allen anderen Gruppen ist die Lage noch nicht ganz gelöst. Das gilt insbesondere von der Gruppe Bochum. Hier bringt der Sonntag vielleicht etwas Klärung. „TuS.“ Bochum— STV. Werne Witten 92— MBV. Linden SV. Herbede— Polizei SV. Bochum Henrichshütte— Hattinger SV. Gruppe Dortmund: Langendreer 04—„Viktoria“, Dortmund Die„TuS.“Leute haben in der letzten Zeit schwere Niederlagen einstecken müssen. Auf eigenem Platz sollten sie aber den Wernern starken Widerstand leisten. Einen sehr schweren Gang muß der Ruhrbezirksmeister MBV. Linden machen. Wenn auch Linden spielerisch dem Gastgeber überlegen ist, so muß man die Tatsache in Betracht ziehen, daß die Wittener auf heimischen Gelände nur sehr schwer zu schlagen sind. Linden hat allen Grund, den Gegner ernst zu nehmen, trotz des:0Sieges in der ersten Serie. Schon ein Unentschieden kann die Meisterschaft gefährden. Herbede hat gegen die Ordnungsleute keine Aussichten, wenngleich sie auf heimischem Gelände immer einen guten Gegner abgeben werden. Das Lokaltreffen in Hattingen ist eine offene Sache. Langendreer sollte endlich mal einen Sieg melden dürfen. Pokalzwischenrunde und Totensonntag haben in die ununterbrochene Folge der Kämpfe in der Meisterermittlung des Ruhrbezirks eine große Bresche gelegt und die Punktehatz an den letzten beiden Sonntagen zu einem sekundären Vorgang gemacht. Nun geht es aber in de Serie der Spiele wieder hurtig weiter, und zwar mit vollen Segeln; denn alles, was in den drei Gruppen spielen kann, zieht am letzten Novembersonntag erneut ins Gefecht. Essen und Bochum Dortmund registrieren je vier Leistungsvergleiche, die deren fünf, ergibt zusammen die ominöse 13. Also volle Besetzung und im einzelnen folgende Spiele: Gruppe Bochum-Dortmund „Sportfreunde“ Dortmund— MBV. Linden VfL. Hörde—„Alemannia“, Dortmund STV. Werne—„Preußen“. Bochum „Germania“, Bochum— TuBV. Mengede Gruppe Effen BV. Altenessen— Essen=West 81 Werden 08—„Rot=Weiß“ Essen VfL. Sportfreunde Essen— Horst=Emscher Essen 99—„Schwarz=Gelb“ Gladbeck Gruppe Gellenkirchen „Westfalia“, Herne— Gelsenkirchen 07 Castrop 02—„Germania“ Herne Schalle 96—„Union“ Gelsenkirchen SV. Höntrop— SV. Rotthausen Schalke 04— Castrop 11. Mit der Entscheidung in der Gruppe Bochum Dortmund werden nach dem heutigen Stande der Dinge nur noch die Bochumer Vereine etwas zu tun haben, die Bewerber aus Dortmund werden diese nicht mehr vereiteln können. Immerhin wird es im Spiele „Sportfreunde“. Dortmund— MBV. Linden zu einem fesselnden Kampf kommen, denn die Herren des haben allerlei gutzumachen. Das:8 aus dem. Hiuspiele wird ihnen noch in Erinnerung sein, und sie wrven ein großes Interesse haben, daß das sonntägliche Ergebnis anders aussieht. Ganz so schlimm wird's diesmal zwar nicht werden, aber dem Gast wird man kaum den Weg zum Siege verlegen können. „Germania“, Bochum— TuBV. Mengede. Die „Germania“ hat bislang immer noch am günstigsten abgeschnitten, wenn sie heute auch nur den dritten Rang einnimmt. Sie hat mit den Tabellenführern Linden und„TuS.“ sechs Verlustpunkte. Die Gelegenheit ist also günstig, eine Attacke auf die Positionen der vor ihr liegenden Vereine zu reiten. Nun ist aber Mengede immerhin eine Elf, die sich zu schlagen weiß— sie hat seinerzeit schon mit:1 gewonnen— so daß schon allerlei nötig sein wird, um das Können mit dem Wollen in Uebereinstimmung zu bringen. Nur wenn man ohne Schwächen spielt, wird am Sonntag abend der zweite Tabellenplatz verbessert sein. VfL. Hörde—„Alemannia“ Dortmund. Kaum zu denken, daß die„Alemannia“ in Hörde zu ihrem ersten Siege in der Saison kommt. Der Novize blieb damals schon mit:2 obenauf, und auf eigenem Grund und Boden läßt sich immer noch besser spielen als in fremder Umgebung.„Alemannia“ kann eine Niederlage nur schwerlich abwenden. STV. Werne—„Preußen“. Bochum. Werne ist sicherlich ernstlich gewillt, das:5 aus dem Hinspiel gründlich zu korrigieren, und uns scheint dieses Vorhaben nicht einmal so vermessen. Der STV. spielt einen soliden Fußball, kämpft zuhause und hat so einen Vorteil, der erst wettgemacht sein will. Aber„Preußen“ bringt in diesem Jahre eine recht achtbare Kampfkraft mit, die kleine technische Mängel ausgleicht. Vielleicht ist dieses Plus für den Ausgang des Spiels entscheidend, selbst unter der Berücksichtigung, daß Werne eine deutliche Formverbesserung letztens gezeigt hat. Die Gruppe Essen sieht den heißen Favoriten Verhg, einige Zeit gut gehen, bis Schalke mit dem Rückstand an Spielen aufgeräumt hat, aber dann wird die große Wandlung kommen. Schalke 96—„Union“ Gelsenkirchen. Eine gute Chance für den vorjährigen Meister, die erste Posttion noch besser auszubauen. Seinerzeit hat man:2 gespielt, dieser Kampf wird normalerweise mit einem Siege der„Union“ enden. Schalte 04 Castrop 11. Ein ganz harmloser„SonntagnachmittagSpaziergang“ der Knappen zur Glückauf=Kampfbahn mit einem anschließenden Spielchen, in dem man einen Sieg ohne Mühe buchen wird. SV. Höntrop— SV. Rotthausen. Nicht so harmlos wird es in diesem Kampfe zugehen; denn Höntrop ist einer der spieltüchtigsten Neulinge im ganzen Westen. Kommt hinzu, daß auch der Partner weiß, was er seiner Zugehörigkeit zur Sonderklasse schuldig ist und das erste Spiel mit:2 ohn Entscheidung blieb.„Westfalia“ Herne— Gelsenkirchen 07. Eine Voraussage lohnt sich hier kaum. Die Mannschaften unterscheiden sich in ihrer Spielstärke fast garnicht. Castrop 02—„Germania“ Herne. Ebenfalls ein Spier, in dem den Bewerbern die Erfolgsmöglichkeiten gleichermaßen offenstehen. 1. Bezirksklalle Gruppe 2: Langendreer 04— SV. Sodingen „SuS.“ Lütgendortmund— VfB. Gerthe Gruppe 3: „Preußen“. Steele— Witten 92 Witten 07— SV. Byfang. Henrichshütte— Steele 09 Sprockhövel— SC. Dahlhausen Gruppe 4: Kray 04— Ehrenfeld Wattenscheid 19—„Westfalia“. Bochum „Rasensport“ Bochum—„Preußen“ Wanne Hüllen 07— TB. Eickel In der Gruppe 2 müßte zuhause der starke SV. Langendreer 04 mit SV. Sodingen fertig werden. Anders ist es schon mit dem anderen Spiel dieser Gruppe. Lütgendortmund und VfB. Gerthe sind sich ungefähr gleichwertig. Gefühlsmäßig tippen wir aber auf Gerthe. Die Sieger der Spiele in Gruppe 3 dürften voraussichtlich„Preußen" Steele, Witten 07, Steele 09 und SC. Dahlhausen heißen.— Ehrenfeld hat sich in Gruppe 4 noch nicht recht durchsetzen können. In Kray ist das Gewinnen ganz schwer. Ausgeglichen im Kräfteverhältnis sind die Spiele in Wattenscheid und auf Rasensports Platz, währen T B. Eickel voraussichtlich in Hüllen zu zwei Punkten kommen sollte. 2. Bezirksklaffe Am Sonntag werden nur wenige Meisterschaftsspiele ausgetragen; folgende Treffen sind angesetzt: Gruppe 1: „Teutonia“ Riemke— Polizei=SV. Bochum Gruppe 2: SC. Altenbochum—„Tura“ Eppendorf Weitmar 09— Dahlhausen 16 Bochum=West— SpSp. Stiepel. Riemke hat gegen die Gäste klare Siegesaussichten. In der zweiten Gruppe wird Eppendorf kaum in der Lage sein, den Siegeszug der Altenbochumer aufzuhalten. Das Treffen in Weitmar ist für die Gestallung der Spitzengruppe von Bedeutung. Bochum=West sollte in der Lage sein, Stiepel zu bezwingen. 1. Gauklaffe VfB. Werne komb.—„Union“ Heven(vorm.) SpSp. Harpen— Wanne 11 Post=SV. Bochum— Bochumer Verein „Germania“, QAuerenburg— VfB. Werne Gerthe=Hiltrop—„Fortuna“, Weitmar Langendreerholz—„Schlägel“(Eisen „Borussia“— BC. Hordel. Deutsche Turnerschaft Kreisausschußsitzung in Dortmund Der Kreisausschuß des Turnkreises 8a(Westfalen, Lippe) der Deutschen Turnerschaft hält am kommenden Sonntag im Dortmunder Eintrachthaus eine wichtige Tagung ab. Der Ausschuß besteht aus dem Vorstand des Kreises, den Fachwarten der einzelnen Turngebiete sowie den Gauvertretern der 10 Turngaue in Westfalen=Lippe Den Vorsitz hat der erste Kreisvertreter, Professor D. Burgaß(Dortmund). Aus der umfangreichen Tages. ordnung sind besonders folgende Punkte zu nennen: Die Beschäftigung von stellenlosen Turnlehrernals Wanderlehrer im Kreise, Arbeitslosenhilfe die Genehmigung des Arbeitsplanes für das Jahr 1932. die Aufstellung des Haushaltsplanes 1932. Des weiteren werden eine Reihe innere Fragen besprochen, so die Uebertritte einzelner Vereine in andere Gaue usw. Siegtried Gerthe— Werne 30 Zum Revanchekampf haben sich die Gerther für Sonntag die Werner verschrieben, die eine seltene Erfolgserie hinter sich haben und eine der stärksten Mannschaften des Kreises sind. Auch die Gerther sind augenblicklich in guter Form, so daß also ein spannender Kampf zu erwarten ist. Die Begegnungen lauten, vom Papiergewicht aufwärts,— Gerthe ist zuerst genannt— wie folgt: Woitschekowski— Kobiola, Szesni— Ladniak, Willems— Wilke, Fischer— Dirks, Kaczmarek — Engels, Szesny— Jaschke, Ketziora— Korzellius, Nennacker— Kondmann. Berliner Berufsboxkämpfe Berlin, 27. November. Die Freitag=Boxkämpfe im waren wieder mal recht gut besucht. Als guter Boxer zeigte sich der italienische Federgewichtler Negri, der gegen Stein ein mehr als verdientes Unentschieden erzielte. In den weiteren Kämpfen schlug Nitzschke seinen Landsmann Basch n. P. Hülsebus gab gegen Vogel in der 5. Runde wegen einer Handverletzung auf. Boguhn schlug den Berliner Bolz nach mehreren Niederschlägen entscheidend. Willen Sie das? „Stock“ ist ein alter Ausdruck für Gefängniz. Daher erklärt sich das zusammengesetzte Wort„stockfinster". Finster wie im Gefängnis. Stockhaus bedeutete in früheren Zeiten soviel wie Polizeigefängnis. Heinrich Schliemanns Sprache war ein homerisches Idiom. Seine Kinder hießen Andromache und Agamemmnon. Seine Dienstboten mußten ihre nicht immer poetischen Rufnamen gegen homerische eintauschen: so hatte er unter seinen Bedienten einen Bellerophon, einen Telamon usw. Februar des Jahres 1866 hatte als Der Monat###, geit veimm at seltene astronomische Dentwurdigreit reinen Vollmond, eine vorher noch niemals beobachtete Himmelserscheinung. Dafür hatten Januar und März desselben res je zweimal Vollmondbeleuchtung. In Frankreich wurde während des Revolutions jahres 1793 das Duzen von amtswegen bei allen Freier Deutscher Turnerbund Die Fußballer des Turnvereins„Jahn“ Hofstede werden am Sonntag gegen die Mannschaft„Gelsenberg“ Bochum zum Rückpielk antreten. Schwarz=Weiß" auße halb der Schranken, dafür sind aber alle jene Bewerber auf dem Plan, die ihm letzt noch etwas die Kalkulation verderben wollen. Die Spitzenführung der„Union“ in der Gruppe Gelsenkirchen ist die große Illusion, denn wer sollte hier anders führen als Schalke 04? Es wird noch Kornharpen— Wilhelmshöh. Dieses Treffen ist entscheidend für die Tabellenführung. Gesellschaftsspiele Recht zahlreich sind die Freundschaftsspiele, die zum Teil interessante Paarungen bringen und Aufschluß über die gegenseitige Syielstärke geben werden. Folgende Staatsbehörden eingeführt, auch alle„Bürger“, ner wie Frauen, hatten einander mit„Du“ anzi Mänanzureden. Die Luft in den Bleikellern im Bremer Dom ist so stark bleihaltig, daß gendwelche Einbalsamierung von selbst mumifizieren. Die Leichen, die zum Teil über 400 Jahre alt sind sind so zäh und leicht, daß man sie aus den Särgen nehmen, aufstellen und beliebig transportieren kann. die gegenseilige Spierstätte geven Spiele sind bekannt geworden: SpSp. Gerthe—„Phönix“. Winz=Bagk— Hattinger SV. Langendreer 07— SV. Herbede Die neue Damenhutmode bringt auch die Straußen feder wieder zu Ehren. Vor dem Kriege gab es in Südafrika 750 000 Strauße; zehn Jahre später war nur noch die Hälfte vorhanden, und seitdem gingen die stände immer mehr zurück, da die Straußenzucht nicht mehr lohnte. Jetzt wird sich der Wandel in Mode sehr bald in einer erneuten Zunahme der Straubrnscht beneiher poben. Im Vertrauen: Wieviel ist Ihnen Ihre Gesundheit wert! S i e n Jedenken Sie, daß mit einer einwandfreien Gesundheit alles steht und fällt. Existenz, Zukunftspläne und oft sogar der Lebensmut werden vernichtet, wenn mehrere Krankheiden Sie oder Ihre Familie heimsuchen, denn die entstehenden Kosten sind hoch. Dadurch treten Schwieeigkeiten auf, die eine ausreichende Behandlung unmöglich machen. Eine gute Krankenversicherung muß Ihnen also vor allem hervorfragende Leistungen dieten. Sie erhalten von uns eine Gesamtleistung vonjährlich bis 1000.— R., sind Rets Privatpatient und zahlen nur einen geringen Beitrag. Rund 30 Millionen RM. zahlten wir in Kurzer Zeit an unsere Mitglieder. erhalte nach Tarif A 72 Sreins Konsaltation 106% bis zn RM..— einen Besuch 105%""".— "" Nachtbesuch 100%„„„.50 Arstliche Senderleistungen u. 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Mark 399, Im m mitt nd ersthlas 275,9 cm. Mark e unsere groben unt über die Vortelle im Fr Möbelhaus Ein Posten KO SONNTAG, 29. NOVEMBER 1931 WOCHENEND-BEILAG E DES„BOCHUMER ANZEIGER“ Das Screitenn der Latomte Der Mann tritt aus der Hütte, die er sich selbst gebaut Der Mann tritt aus der Hütte, die er sich selbst geba hat. Sie ist fest und klobig, grau und ohne den geringsten überflüssigen Schmuck— genau wie der Mann. Wie der dasteht, breitbeinig, den ganzen Türrahmen ausfüllend, denkt man, seine Füße müßten Wurzeln haben. Sie haben Wurzeln. Er ist nicht mehr aus diesem öden Steinkar, hart unterhalb der Schneegrenze, fortzubringen. Wie lange haust er schon hier? Er hat die Jahre nicht gezählt. Damals, als er kam, war er jung, heute ist er alt. Lange vor dem großen Krieg ist er aus dem Tiefland heraufgekommen. Plötzlich war er da und bezog die Jagdhütte des Hegers, dem bereits zweijähriger Aufenthalt Trübsinn einzuimpfen begann. Die Jagdhütte warf ein Föhn dem Neuen über dem Kopf zusammen. Er baute sich die jetzige, die warf kein Föhn, kein Sturm, keine Lawine um. Er allein baute sie und hatte sich damit ein Recht erworben, in ihr zu sterben. Er bläht die Nüstern und trinkt dann auch mit dem Mund die Herbstluft, die füllig und schmackhaft ist. „Man geht“, sagt der Mann vor sich hin, wendet sich und steigt bergauf. Dort ist eine Lawine niedergegangen und einige hundert Meter oberhalb der Hütte zerschellt, und man kann es sich ansehen, da man sonst doch nicht zu tun hat. Als er den zerplatzten Riesenschneeballen besichtigt, tritt das Ereignis ein, das ihn von Grund auf erschüftergug... Mitem.s. Da lag ein Mensch! Mitten in dem weißen Trümmerfeld lag ein Mensch auf dem Bauch und alle viere von sich gestreckt, als gehörten sie nicht zu ihm. Als pirsche er ein Wild an, schiebt sich der Mann darauf zu, starrt darauf, bückt sich schließlich herab und dreht das leblose Bündel herum. Weißes junges Gesicht, geschlossene Augen, ein bißchen Blut um den Mund, blondes Haar unter einer Kappe. Wetterjacke, Steighosen Der Mann schüttelt den Kopf. Was hat ein solches Milchgesicht in den Felsen da droben zu schaffen? Er hebt den Verunglückten auf— der Junge wiegt ja leichter als eine Feder!— und beginnt den Abstieg nach der Hütte. Unterwegs denkt er: er gehört zu den Fremden im Tal. Man wird ihn dort vermissen. Aber als er den Jungen auf das Lager in der Hütte legt, bekommt sein Gleichgewicht einen neuen Schock: Blondes Haar flutet in üppigen Locken um das Gesicht, als er die Kappe abnimmt; und als er ihm die Jaae auszieht, klebt eine nasse Bluse über wie er sie vor vielen, vielen Jahren an Menschen gesehen hat, die man Frauen nennt. Der Alte steht stur.„Man ist eine Frau!“ sagt er in tiefster Verwunderung. Bei der Arbeit, die Bewußtwie mit Schnee heiß zu reiben, sind seine Bewegungen. um vieles behutsamer, als vorher. Endlich ist der Zögernd, langsam rauscht das Leben, doch von Sekunde zu Sekunde stärker. Bis ein Höhepunkt. da ist, in dem ein lichtblaues, mattes Glänzen aus dem heuen Antlitz den Mann trifft. Der Alte murmelt vor sich hin:„Man ist erwacht, Man lebt. Man wird gesund. Man braucht keine Angst vor mir zu haben.“ Er denkt, die blauen Augen könnten Angst vor seinem Gesicht haben. Zögernd öffnen sich die Seelenfenster wieder und sehen still und aufmerksam in das wilde Gesicht. hat keine Angst, nicht wahr?“ Die kleinen, scharfen Vogelaugen flehen. Ein schwaches Lächeln fließt um ben toten Mund..,(.inen Mettermant.“ Der Alte legt eine Decke und seinen Wettermantel über den Körper. Setzt sich auf einen Stuhl und summt eine einförmige Melodie vor sich hin, mit der man ihn selbst vor langer Zeit in den Schlaf gewiegt hat. Dann geht er aus der Hütte und zieht das NotPonol auf.: Lammt#.r Säterkuc Harant Nach fünf Stunden kommt der Hüterbub herauf. Man hat ein Mädchen im Schnee gefunden“, sagt der Mann und gibt die nötigen Anweisungen, damit die Angehörigen des Mädchens im Fremdenort benachrichtigt werden.„Aber“, setzt er hinzu,„man braucht heute nicht mehr hinabzugehen. Morgen ist noch Zeit genug.“ Hierauf wird sein Mund schmal und hart, wie ihn die Jahre des Schweigens geprägt haben, diese vielen Jahre, in denen er sich, des Umganges, git,„Wexschen entfremdet, angewöhnt hat, jede personliche Anrede zu Prrachten.. 92s Mm ä5h Len Lammt ekur wekDer Tag geht hin. Das Mädchen kommt aber mehr zu Kräften und will sich unterhalten. Ein Mensch, der jung und oben dem Tod entronnen ist, hat ein übervolles Herz, das sich mitteilen will. Aber der Alte ist ein untaugliches Gegenüber. In drei Jahren hat er nicht so viel gesprochen, wie an diesem Tage, dennoch ist sein Reden wie ein dünner, verstopfter Quell. Es ist Nacht, das Mädchen liegt auf dem harten Lager, und als sich die blauen Augen geschlossen haben, dricht das lang Gehütete und heute wach Gerüttelte aus ihm. Auf die Fäuste starrend, die auf seinen Schenkeln liegen, spricht er:„Man war auch jung. Man war ein flotter Kerl drunten im Tal. Und die Mädchen waren um einen her. Mat hat geliebt. Man war für seine Liebe im Zuchthaus. Und man ging wegen seiner Liebe in die Einöde.“— Das ist alles, was er hervorbringt, aber es ist viel, es ist wirklich alles. Keinem Menschen hat er je so klar und kurz die Geschichte seines Lebens erzählt— nicht einmal den Richtern damals. Und warum tut er's heute? Noch einmal spricht er:„Man ist glücklich, ein junges Weib gerettet zu haben. Morden wird man kommen, es zu holen...“ * Er weiß nicht, ob sie hört, was er spricht. Es ist ihm auch gleichgültig. Nach einer Weile erhebt er sich schwerfällig, löscht die Oellampe und kauert sich in eine Ecke neben dem Herd. Am folgenden Tag wird das Mädchen von zwei Männern abgeholt, der eine ist sein Bruder, der andere lein Verlobter. Als sie gehen, das Mädchen in der Mitte, sieht er ihnen nach, bis sie verschwunden sind. Das Mädchen winkt immer noch einmal zurück. Der Alte regt sich kicht. Er möchte gerne nachlausen, aber er ist kein Lund. Reglos steht er auf demselben Fleck. Als er ein Bein hebt, ist es, als habe er Wurzeln aus der Eide zu ziehen. Er sieht sich um.„Aa ja!“ seufzt er. Dann fällt ihm ein, daß er gestern und heut etwas vergessen hat, womit er sonst regelmäßig den Tag begann. Hinter der Hütte liegt ein Haufen schöner glatter Jungbuchenstämme. Die hat er in der vielen unnützen Zeit hier heraufgeschleppt. In jedem Stamm hat er eine bestimmte Anzahl von Kerben geschlagen. Das ist sein Kalender. Jeder Stamm bedeutet einen Monat, jeder Kerb einen Tag. Tag für Tag sägt er von Kerbe zu Kerbe ein Stück ab. Jeden Tag verbrennt er einen zu Kerbe ein Stück ab. Jeden Tag verbr Tag im Herd. Heute hat er zwei abzusägen, zwei runde, glatte Hölzer. Aber er verbrennt sie nicht. In jedes bohrt er ein Loch, das er fast bis zum Rand erweitert. Die Höhlungen füllt er mit Wasser und tut ein paar Blumen hinein. Beide Hölzer, beide Tage, stellt er rechts und links zu Füßen der Muttergottes aus Porzellan, die über dem Kopfende seines Lagers auf einem Brett steht.,..6 84.6,.4, Lange sieht er darauf, auf diese beiden besonderen Tage seines Lebens. Nachdenklich sagt er vor sich hin: „Man war sehr glücklich. Jetzt ist man wieder allein.“ Die Nacht im Hutskof 7 Von Anton W. Escheckow „Erzählen Sie etwas Peter Iwanowitsch!" baten die jungen Mädchen.— Der Oberst drehte seinen grauen Schnurrbart und begann: „Es war 1843, als unser Regiment in Tschenstochau stand. In jenem Jahre hatten wir einen sehr strengen Spätherbst. Kein Tag, an dem nicht Schildwachen die Nasen erfroren oder Schneesturm die Wege verschneite. Unbarmherziger Frost von Ausgang Oktober bis Ende März. Damals— darf ich bemerken— war ich nicht der alte verräucherte Pfeifenkopf von heute, sondern ein stattlicher, junger Bursche aus Milch und Blut, kurz gesagt, ein hübscher Mann. Ich streute das Geld nach allen Seiten aus und zwirbelte meinen Schnurrbart wie nur irgendein Fähnrich. Ich brauchte nur mit den Augen zu blinzeln, die Sporen klirren zu lassen, den Schnurrbart zu drehen— und die stolzeste Schöne verwandelte sich in ein folgsames Lamm. Hinter den Frauen war ich her wie die Spinne hinter den Fliegen. Nehmen Sie dazu, daß ich die Stellung des Regimentsadjutanten bekleidete, ausgezeichnet Mazurka tanzte und mit einer sehr schönen Frau— Gott schenke ihrer Seele Ruhe!— verheiratet war.“ Als Adjutant hatte ich viele Reisen im Kreise. Einmal fuhr ich, um Hafer oder Heu anzukaufen, ein anderesmal, um ausgemusterte Gäule loszuschlagen, am häufigsten aber, meine Damen, ritt ich unter dem Vorwand des Dienstes zum Stelldichein oder zum Kartenspiel bei reichen Gutsbesitzern. An einem Novemberabend fuhr ich bei scheußlichem Wetter dienstlich nach dem Dorfe Schewelki. Der Frost knirschte und war so streng, daß sogar die Gäule ächzten; ich und mein Kutscher verwandelten uns im Laufe einer halben Stunde in Eiszapfen. Auch mit dem schlimmsten Frost kann man sich noch abfinden, nun aber setzte auf halbem Wege Schneetreiben ein. Ein weißes Leichentuch wand sich im Wirbel, der Wind stöhnte, der Weg verschwand. In kaum zehn Minuten waren ich, Kutscher und Pferde in Schnee gepackt. „Herr Leutnant, wir sind vom Wege abgekommen!“, meldete der Kutscher. „Hast du denn nicht aufgepaßt, Tölpel? Nun fahre geradeaus, vielleicht stoßen wir auf eine Wohnstätte.“ Wir fuhren und fuhren, drehten, wendeten. Da schließlich rannten unsere Gäule kurz vor Mittemacht gegen die Tore eines Gutshofes. Ich weiß noch, das Gut gehörte dem Grafen Bojadlowski, einem reichen Polen. Man muß der Wahrheit die Ehre geben: die Schlachta ist ein gastfreundliches Volk. Wir wurden eingelassen... Der Graf Bojadlowski lebte damals in Paris, uns empfing sein Verwalter, der Pole Casimir Chapzinski. Nach kaum einer Stunde saß ich im Gebäudeflügel des Verwalters,„flirtete mit seiner Frau, trank und spielte Karten. Nachdem ich fünf Dukaten gewonnen und mich satt getrunken hatte, verabschiedete ich mich zum Schlafengehen. Weil es im Flügel an Platz gebrach, hatte man mir ein Zimmer in der Wohnung des Grafen hergerichtet. „Sie fürchten doch keine Gespenster?", fragte der Verwalter, der mich in das kleine, an einen großen öden und kalten Saal stoßende Zimmer begleitete. „Gibt es denn hier Gespenster?“, fragte ich zurück, OOOIper,-.. Wasserschloß Gemen bei Borken. Phot. Hanne Golts, Bochum. dabei darauf achtend, wie ein dumpfes Echo meine Worte und Schritte widerhallte. „Ich weiß nicht,“ lachte der Pole,„aber mich dünkt, daß dieser Ort für Gespenster und unreine Geister wie geschaffen ist.“ Ich muß gestehen, daß es mich bei den Worten des Verwalters kalt überlief. Lieber hundert Tscherkessen als ein Gespenst! Doch ich zog mich aus, und legte mich hin. Von meiner Kerze fiel ein schwacher Lichtschein auf die Wände. Dort hingen die Ahnenbilder, eines immer schrecklicher als das andere, alte Waffen, Jagdhörner und sonstige phantastische Dinge... Grabesstille herrschte, nur im Saal nebenan raschelten die Mäuse und knisterten die ausgetrockneten Möbel. Draußen dagegen war die Hölle los... Der Wind sang ein Totenlied, die Bäume bogen sich ächzend und klagend, irgendein Ding, wahrscheinlich eine Fensterlade, knarrte jämmerlich und polterte auf den Fensterrahmen. Nehmen Sie zu alledem, daß mir der Kopf in die Runde ging und mit ihm die Welt... Als ich die Augen schloß, schien es mir, daß mein Bett durch das ganze öde Haus schwebte und Kobolz schoß. Um meine Furcht zu mindern, löschte ich vor allen Dingen die Kerze da wüste Zimmer, hei Licht stets fürchterlicher aussehen als in der Dunkelheit."— Die drei Zuhörerinnen des Obersten rückten dem Erzähler näher und ließen kein Auge von ihm. Der Oberst fuhr fort:„Wie ich mir auch Mühe gab einzuschlafen— der Schlaf floh mich. Bald kam es mir vor, als klettere jemand durchs Fenster, bald vernahm ich ein Flüstern, bald berührte mich jemand an der Schulter. Ueberhaupt zeigte sich der ganze Spuk, den jeder kennt, der einmal in nervöser Spannung gewesen ist. Aber nun unterscheide ich in all dem Spuk und Gewirr von Lauten deutlich ein Geräusch, das dem Scharren von Pantoffeln gleicht. Ich spitze die Ohren und höre daß jemand auf meine Tür zukommt, hüstelt und sie öffnet... „Wer da?“, fragte ich, mich erhebend. „Ich bin es, fürchte dich nicht", antwortete eine weibliche Stimme.„„..526. Ich gehe zur Tür...“ Nach einigen Sekunden fühle ich zwei Frauenhändchen, weich wie Eiderdaunen, auf meinen Schultern.„.46 wi, Iam a. 655 „Ich liebe dich... Du bist mir teurer als das Leben!“ sagte ein wohllautendes Frauenstimmchen. Heißer Atem traf meine Wange... Den Schneesturm, die Geister, alles auf der Welt-vergessen, umfaßte ich mit der Hand die Gestalt. Ich umarmte mein Gegenüber heftig. Unsere Lippen verbanden sich zu einem glühenden Kusse, und ich schwöre Ihnen bei allen Frauen der Welt, ich werde diesen Kuß bis zum Grabe nicht vergessen.“ Der Oberst schwieg einen Augenblick, trank ein halbes Glas Wasser und fuhr dann, die Stimme senkend, fort: „Als ich am nächsten Tage durch das Fenster blickte, stellte ich fest, daß der Schneesturm zugenommen hatte. Zu fahren war unmöglich. Es blieb mir nur übrig, den ganzen Tag bei dem Verwalter zu sitzen, Karten zu spielen und zu trinken. Am Abend befand ich mich wieder in dem öden Hause, und genau um Mittemacht kam die bekannte Gestalt wieder...“ Der Oberst seufzte erhob sich und wanderte schweigend im Zimmer umher. „Aber,.. was geschah weiter?“, fragte eine der Damen, vor Erwartung zitternd. „Nichts, am folgenden Tage befand ich mich schon auf der Heimreise." „Aber... wer war denn jene Frau?“, fragten die Fräuleins unsicher. „Klar, wer sie war!“ „Nichts ist klar...“ „Das war meine Frau.“ Alle drei Fräuleins sprangen auf wie von der Tarantel gestochen.„Das heißt?".. fragten sie. „Was ist denn da unverständlich?“, erwiderte der Oberst ärgerlich und achselzuckend.„Ich habe mich doch hinlänglich klar ausgedrückt. Ich reiste nach Schewelki mit meiner Frau. Sie nächtigte in dem öden Hause im Nachbarzimmer... Das ist alles sehr einfach!" meinten die jungen Damen enttäuscht. „Sie fingen so gut an. Die Frau!... Entschuldigen Sie, das ist nicht einmal interessant und schon ganz und gar unsinnig.“ „Sonderbar! Also Sie möchten, daß es nicht meine rechtmäßige, sondern irgendeine fremde Frau gewesen wäre! Ach meine Damen, meine Damen! Wenn Sie jetzt schon so denken, wie wird es werden, wenn Sie heiraten?“ Die Fräuleins wurden verlegen und schwiegen. Sie schmollten, zeigten sich verdrießlich, völlig enttäuscht, und begannen laut zu gähnen. Am Abendtisch verzehrten sie nichts, rollten still Brotkügelchen. „Nein, das ist sogar gewissenlos!“, konnte eine von ihnen schließlich sich nicht enthalten zu sagen.„Wozu überhaupt erzählen, wenn der Schluß nicht anders ist? An dieser Erzählung ist nichts Gutes... Sie ist einfach öde!" „Sie fingen so verlockend an, und plötzlich... brechen Sie aus", setzte die zweite hinzu.„Sie wolten bloß lustig machen, weite: nichts.“ „Nun, nun, nun... ich scherzte“, fiel der Oberst ein.„Zürnen Sie nicht, meine Damen, ich spaßte nur. Es war nicht meine Frau, sondern... „Jas!“ Die jungen Mädchen wurden rasch wieder munter, ihre Aeuglein blitzten. Sie rückten dicht an den Oberst heran, gossen ihm Wein ein und überschütteten ihn mit Fragen. (Autorisierte Uebersetzung aus dem Russischen.) Haden aie sLänerel. Irei, Boogem. Alsons XII.— Wilkelm II.— Manuel— Aman Uflah— Abd-uk-Mledsehid— Makaradscha von Indar— Der John des Himmels ach Grerayza in Verleitung der Tä= Sekunde lang überlegte, und mich sofort zum Abspi Wie ergeht es den Herrschern im Exil? ist das Privatvermögen europäischer und archen, die in den letzten Jahren in stattlicher Zahl von ihren Thronen gestürzt wurden und jetzt im Schatten der Weltgeschehnisse leben müssen? Mu Wrr 46 Der letzte königliche Flüchtling, Alfons XIII., Multimillionär. Er besitzt ein Vermögen, das auf etwa 40 Millionen Reichsmark geschätzt wird. Der größte Teil seines Kapitals ist in englischen, französischen und amerikanischen Wertpapieren und Industrieaktien angelegt. Der Exkönig verwaltet selbst sein Vermögen und hat sich schon immer als erfahrener und tüchtiger GeAbgesehen vom Bargeld und Wertpapieren verfüigt das spanische Königspaar über die sehr kostbaren Kronjuwelen, die die spanische Königin bei ihrer Ausreise aus Spanien mitgenommen hat, und die den gewaltigen Wert von 35 Millionen Reichsmark haben. Die Frage, ob Alfons XIII. im Besitze seiner spanischen Paläste und Güter bleiben wird oder se Augnzhaetigpasgersammlung lieren soll, wird von der spanischen Narionalversammlung entschieden werden. Als reichster unter allen entthronten Monarchen gilt der ehemalige deutsche Kaiser. Sein Privatvermögen wurde am Tage seiner Abdankung etwa auf 40 Millionen Reichsmark geschätzt. Die ausgedehnten Besitztümer Wilhelms II. in Deutschle hatten einen Gesamtwert„von etwa 500 Millionen Reichsmark. Für die Schlösser, Paläste, Kunstsammlungen usw., die in den Besitz des Reiches übergingen, erhielt der Kaiser eine Abfindung von etwa 15 nen Reichsmark. Außerdem behielt er eine große Anzahl von wertvollen Möbelstücken, Bildern, Gobelins und sonstigen Kunstwerken, die er nach Haus Doorn Der portugiesische Exkönig Manuel wurde stürzt. Er ging ins Exil und konnte nur noch 58 Koffer mit seiner Garderobe mit auf den Weg nehmen. Ein Jahr darauf wurde ihm von der republikanischen Regierung eine bescheidene jährliche Pension von 160 000 Reichsmark bewilligt. 1926 wurden im Einverständnis der portugiesischen Behörden 417 große Kisten Möbeln, Wäsche. Gebrauchsgegenständen und alten Weinen aus den Schlössern Necessidades und Villacosa die Adresse Manuels, Schloß Twickenham in England, expediert. Auch die wertvolle königliche Waffensammlung ist ihm ausgeliefert worden. Das Privatvermögen Manuels erreicht 10 Millionen Reichsmark. Der Afghanenkönig Aman Ullah verließ sein Land mit nur 750 Reichsmark in der Tasche. Die Juwelen, die er aus Kabul mitgenommen hatte, sollten ihm in der Not helfen. Ihr Wert wurde von den Hofjuwelieren Aman Ullahs mit 10 Millionen Reichsmark berechnet. Diese Rechnung stimmte nicht. Die Kronjuwelen wurden in Rom für nur noch 400 00 Reichsmark verkauft. Für einen asiatischen Despoten war diese Summe einer Bettlerhabe gleich. Da erinnerte sich Aman Ullah, daß er während seiner Europareise in London für Rechnung des afghanischen Schatzamtes Goldmünzen im Werte von 50 Millionen Reichsmark erworben hatte. Die Hälfte davon ging nach Kabul, die andere Hälfte wurde in den Tresors der Bank von England deponiert. Auf seine Anfrage erhielt er von der Bank die Nachricht, daß dieses Riesengeld ihm zur Verfügung steht. Merkwürdigerweise sind die Goldmünzen nicht auf das Konto des afghanischen Staates, sondern auf den Namen des Königs deponiert worden. Auf diese Weise ist Afghanistan um 50 Millionen Reichsmark ärmer geworden, die in die Tasche Aman Als der letzte türkische Sultan Abdeul=Medschid 1924 sein Land verließ, verfügte er angeblich nur noch über etwa 120000 Reichsmark. Der reichste Herrscher diens, der Maharadscha von Haiderabad, entschloß sich, seinem„bettelarmen Bruder“ und Glaubensgenossen zu helfen. Er bot dem entthronten Kalifen eine Zehres: pension von 72.000 Reichsmark an. Dieses geld“ reicht dem Sultan für seinen Haushalt bei weitem nicht aus. Abd=ul=Medschid wohnt in einer herrlichen Villa an der französischen Riviera, unterhält einen großen Hof und Harem und amüsiert sich, wie„Gott in Frankreich“. Kein Mensch weiß, woher die großen Gelder kommen, die er verbraucht. Der des Landes verwiesene Maharadscha von Indien, Tukadschi Rao, nahm mit sich auf den Weg die Bagatelle von 100 Millionen Reichsmark in Gold, Juwelen und Banknoten. Er gelangte nach Europa in Begleitung der Tänzerin Mumtas Begum, die die Ursache seiner Entthronung war. Kurz darauf ist seine Ehe mit der Tänzerin geschieden worden. Die Maharadscha=Frau wurde nicht schlecht versorgt. Der Maharadscha verpflichtete sich, ihr jährlich 1 200000 Reichsmark auszuzahlen. Es schien ihr aber zu wenig. Es gelang ihr, noch eine „kleine Zugabe“ von jährlich 200 000 Reichsmark„Nadelgeld" durchzusetzen. Der ärmste und unglücklichste unter den gestürzten Monarchen ist der 24jährige Kaiser von China, der im Alter von 6 Jahren entthront wurde. Die chinesische Republik zahlt ihm keinen Pfennig von der versprochenen Jahresrente von 1 200000 Reichsmark aus. Der ehemalige Sohn des Himmels war gezwungen, ein bescheidenes Haus in Tientsin für 1000 Reichsmark im Monat zu mieten. Später verschlechterte sich seine finanzielle Lage so sehr, daß er diese Wohnung verlassen und eine noch billigere beziehen mußte. Bei herrlichen Empfängen pflegt der Ex=Kaiser von China salsche Juwelen zu tragen. Vor zwei Jahren wählte sich der ehemalige„Kaiser der Kaiser“ ein junges Mädchen zur Braut. Er mußte ein ganzes Jahr sparen, um das Geld für die Hochzeit zusammenzubekommen. M. A. Eine Frau fällt 6000 Meter durch die Lust Ein neuer Fallschirmweltrekord— Rumäniens pupulärste Frau erzählt In 21 Minuten aus 6000 Meter Höhe auf die Erde abzuspringen. Dann sind freilich ein paar Augenblicke In Rumänien hat man augenblicklich nur ein einziges Gesprächsthema. Ueberall erzählt man sich von der jungen Fliegerin Smaranda Braescu die wunderlichsten Geschichten; das Mädchen ist plötzlich zur populärsten Frau Rumäniens geworden. Alle Zeitungen berichten über sie in spaltenlangen Artikeln und veröffentlichen tagtäglich ein neues Bild von ihr„Ernaranda Braescu ist ein Heldenmädchen, sie hat bewiesen, daß das weibliche Geschlecht zu Leistungen fähig ist, die den Männern jegliches Recht rauben, vom„schwachen“ Geschlecht zu sprechen. Die Fliegerin stellte einen neuen Fallschirmrekord auf: denn es gelang ihr, aus 6000 Meter Höhe in 21 Minuten und 25 Sekunden auf die Erde zu springen. Der Rekord wurde bisher von einer Amerikanerin, die von 4800 Meter Höhe abgesprungen vor, gechalen. Les Lur u. Jart un 1900 Smaranda Braeseu hat den Rekord um 1200 Meter überboten. „Daß ich's schaffen werde“, so erzählte sie,„habe ich ganz instinktiv gefühlt und ich bin auch mit aller Ruhe an die Arbeit gegangen. Nicht ein bißchen Herzklopfen habe ich dabei gehabt, zumindest so lange nicht, als ich noch oben im Flugzeug war und schon die Füße über den Rand der Maschine hinausgeschoben hatte, um gekommen, in denen alle Nerven bis zum Zerreißen angespannt waren, aber das hat viel zu kurze Zeit gedauert, als daß ich überhaupt zum Denken gekommen wäre. Denn schon nach fünfzehn Meter spürte ich den Druck des Fallschirmringes und wußte also, daß sich der Schirm zu spannen begann. Da empfand ich dann nur noch die ungeheure Befriedigung über das Gelingen meines Unternehmens. Ich bin dem Fliegeroberleutnant Papana so dankbar dafür, daß er sich bereit erklärte, und mir bei dem Versuch, einen neuen Rekord aufzustellen, half. Er ist mir wirklich brüderlich beigestanden. Das Militärflugzeug startete am Bukarester Flugplatz um 11 Uhr vormittags. Oberleutnant Papana benötigte zweieinhalb Stunden, um in eine Höhe von 6000 Metern zu kommen. Bis zu 5000 Metern war es sehr kalt. Ich habe ganz entsetzlich gefroren und bin schon völlig steif gewesen. Als sich der Apparat aber dann die letzten 1000 Meter gegen den Himmel emporschraubte, kamen wir in eine warme Luftschicht, und da wurde einem wieder so wohl. Es war vereinbart worden, daß mir Papana bei 6000 Meter Höhe ein Zeichen geben sollte und das geschah auch. Aber ich weiß wirklich nicht mehr genau, wie ich darauf reagiert habe. Nur so viel ist mir noch klar, daß ich auch nicht eine Sekunde lang überlegte, und mich sofort zum Absprung bereit machte. Nicht einmal so lange habe ich noch gewartet, daß Papana mir hätte Adieu sagen können. Mit ein paar Handgriffen war ich sicher, daß sich die Schnüre des Fallschirms nicht verwickelt hatten, und dann sprang ich auch schon in die Tiefe. Das Schweben im unendlichen Raum war ein unbeschreiblich schönes Erlebnis. Nur das starke Schwingen hat im Anfang irritiert. Das war so, als ob man seekrank werden sollte, und ich habe mich zusammennehmen müssen, um das Gefühl zu unterdrücken. Es ist auch überraschend gut gegangen. Ich habe einfach mein ganzes Dasein auf einen Punkt konzentriert. Oberleutnant Papana war gleich nach meinem Absprung im Gleitflug niedergegangen und er umflog mich jetzt und versuchte sich durch Zeichen irgendwie verständlich zu machen. Ein paarmal waren wir so nahe beieinander, daß ich mir einbildete, wir müßten zusammenstoßen. Das Geräusch des Motors hat mich nervös gemacht und ich war froh, daß die Entfernung zwischen mir und dem Flugzeug immer größer wurde. Denn ich bin ja natürlich viel rascher zur Erde gekommen als Papana. Sehr unangenehm war es nur, wenn ich mit dem Fallschirm durch ein Luftloch mußte. Das war dann immer ein rasendes Herabstürzen, aber es dauerte nur sekundenlang, und ehe man sich noch besinnen konnte, war es vorüber. Mit dem konnte ich mich ziemlich genau orientieren. Der Wind hat mich nur stärker abgetrieben, als ich zuerst annahm, und so geschah es, daß die Landung etliche Kilometer östlich vom Flughafen erfolgte. Die letzten 1000 Meter waren eigentlich die schwersten. Genau 21 Minuten und 25 Sekunden nach meinem Absprung bin ich wieder auf der Erde gewesen, und nun empfand ich eigentlich das Wunderbarste meiner Luftfahrt: als ich mit geschlossenen Augen auf dem Boden lag und wie im noch einmal alles erlebte. Dieses höchste Gefühl der Befreiung wird mir unvergeßlich bleiben. Es war märchenhaft schön und wie ein ganz großes Wunder.“ Lumpi, das Hundegenie Von Raphael Schermann dos Schreiben in einer Weise gelehrt die der Ausger. staltungsmöglichkeit der Indivi=ggtäiher, dersginder, spricht. Früher, wurden die Buchnagen, der Kinderschriften in das Zwangsgitter der während heute einsichtsvolle Lehrer aus den Bestrebungen der Schulreform auch im Schreibunterricht den eines hochbegabten Knaben auf, der das Entzücken seiner Lehrer bildete. Als die Mutter zur kam, konnte ich nicht anders, als in den Ausdrücken der höchsten Begeisterung von diesem Kind sprechen. Ich sagte ihr, daß die Entwicklungskurve dieses Kindes steil aufwärts gehe. Seine Leistungen würden die seiner Altersgenossen„stets„überragen, aber in Weise, die Besorgnis einflöße. Es liege die Gefahr gab, der ich soviel Schönes über ihren Jungen gesagt hatte. se se shlsce se ce eice bietet die Schrift der Kinder heute eine bessere Beobeiner Kinderschrift nicht viel anfangen zu können. De der beingender len, Ha. chlidh abt, manuellen Beschäftigung zuzuführen. Den Lehrern gegenüber gab ich der Befürchtung Ausdruck, daß die Mutter es nicht verstehen werde, diesen regen und un15 gedankentiefe Gedichte, vornehmlich schwermütigen Charakters. Immer dachte sie meines Rates. aber der Junge sei stärker gewesen als sie. Eir Tages kam sie nach Hause und fand ihn tot. Selbstmord! Zum Andenken an ihn brachte sie mir mehrere Gedichte, die er nach ihrer Aussage verfaßt hatte. Eines davon sei hierher gesetzt(Abb.): O Welt, du meine Geliebte, Du machst mir Leben und Sterben leicht. Lebend— schau' ich dich an und bete zu dir; Tot— schlaf' ich in deinen Armen und träum' von dir. Vor mehreren Jahren vexursachte in einem österreichischen Gebirgsdorfe der Selbstmord eines Knaben tiefe Bestürzung. Vormittags war er in der Schule Abb. 1 der Tat aber vermögen Kinderhandschriften dem 2 kundigen Auge recht viel zu sagen. ndsten wirken Am erschütternosten wirken Kinder als Selbstmörder. Gerade in den letzten Monaten haben sich einige dieser tragischen Vorfälle ereignet. Gefürchtet sind die Tage der Zeugnisverteilung und Versetzung, die fast regelmäßig Kinderselbstmorde mit Ich habe mehrere Fälle von Kinderselbstmorden im Zusammenhang mit der Schrift erlebt. Vor einiger Zeit wurden mir in Berlin anläßlich eines Presseempfangs verschiedene Schriften zur Charakterisierung vorgelegt. Auch die Schrift eines Kindes war darunter, von dem ich ungefähr sagte:„Ein ungemein begabter Junge, geistig stark entwickelt(die Leute nennen das frühreif). Er hat ein ungezügeltes Temperament, und es wird schief mit ihm gehen. Er wird durch einen Sturz in die Tiefe seinem Leben ein Ende bereiten. Vielleicht wird er sich von einem hohen Stockwerk auf die Straße stürzen, ins Wasser gehen oder ähnliches.“ Der Knabe wurde tatsächlich bald darauf in einem Welde, an einem Baume hängend, aufgefunden. on schäftigt, und abends fand man ihn in hängt. Niemand konnte sich die Tat des Jungen erklären, der ein braver Schüler und ein guter Sohn war. Sein Lehrer, ein warmherziger Jugendbildner, den dieses Ereignis besonders aufwühlte, wandte sich an mich mit der Bitte, dieses Rätsel zu lösen. Dem Briefe legte er zwei Schriftproben bei(Abb.). Die erste war einem Schönschreibheft entnommen und elf Tage vor dem Selbstmord, die zweite einem Schulheft, sieben Stunden vor der unglückseligen Tat geschrieben. Die Schönheitsprobe zeigte mir, daß der Selbstmörder kein Turchschnittskind war, sondern den Keim zu besseren, Anlagen in sich trug. In der Schule war es aufmerksam und willig, aber fortwährend müde. In einem Briefe an den Lehrer führte ich weiter aus, daß es ihm aufgefallen sein müsse, wie der Junge fortwährend seinen Kopf gestützt haben müsse. Auch die Haltung seiner Füße müsse ganz auffallend gewesen sein und den sicheren Schluß auf eine tiefe Müdigkeit ermöglicht haben. Ich gab ferner meiner a#— ba— chod ne— mond— Aus den vorste bilden, deren Anfaunten nach oben ge Begriff, wiedergehe (ü ist gleich u Ueberzeugung Ausdruck, daß der Knabe die Sehnsucht hatte, etwas zu werden und schwer unter seiner Umgebung litt, die in ihm den Zwangsgedanken reifen ließ, er werde ewig in dieser dumpfen Enge zu schmachFührende Forscher bestätigen eines Hundes Intelligenz Wenn Nachrichten von denkenden Tieren auftauchen, die etwa rechnen können sollen und Fragen anderer Art richtig beantworten oder zumindest verstehen, dann glaubt wohl die Oeffentlichkeit zunächst an einen Schwindel oder an einen Irrtum.„Allzu oft hat man übertriebene Vorstellungen von den Denkfähigkeit solcher Tiere revidieren müssen, obwohl sensationelle Berichte über ihre Leistungen größte Erwartungen erregt hatten. Man wird aber trotz aller Vorsicht, die solche Erfahrungen notwendig machen, den Leistungen des Terriers „Lumpi“ eine besondere Beachtung schenken müssen Lumpi wohnt in Weimar und gehört einer Opernsängerin, die ihn auch unterrichtet hat. Lumpi ist von Professor Plate, Jena, und A. N. Suwertzoff in zwei Sitzungen geprüft worden, die über das Ergebnis ihrer Untersuchungen im Zoologischen Anzeiger berichten, Wenn man sich mit Lumpi unterhalten will, dann muß man ihm ein Buch vorhalten, auf das er mit den Pfoten klopft. Ein Schlag heißt etwa a. zwei Schläge b, usw. Ebenso gibt er die Zahlen an. die Zehner durch Klopfen mit der rechten Pfote, die Einer mit der linken. Weiter bedeutet ein Schlag mit der linken Pfote ja, zwei Schläge nein. Um Lumpi denklustig zu erhalten, erhielt er nach jeder richtigen Antwort ein Stück HundeUm das Resultat vorwegzunehmen: Von sechig Fragen beantwortete Lumpi 53 richtig, 5 halbrichti und zwei falsch. U. a. fand er sofort die richtige Antwort auf folgende mündlich gestellte Fragen: Wieviel ist+3, 7X3, 25—10:5, 30X4:32 oder wieviel Monate hat ein halbes Jahr? Lumpi ist aber noch tiefer in das Verständnis der deutschen Spgache eingedrungen, Als er nach einer besonders guten Antwort ein Stü Leberwurst erhielt und man ihn fragte:„Wie findest du das?“, da antwortete er, herrlich. Man wird gegen diese Versuche den Einwand erheben, daß die Menschen, die den Hund fragen, die Antwort vorher wissen und unbewußt Zeichen machen, die das Tier nachahmt, ohne daß es in Wirklichkeit weiß, um was es sich handelt, ohne daß es den Sinn der menschlichen Sprache verstanden hätte. Diese unbewußte Zeichengebung hat ja auch tatsächlich früher zu Fehlschlüssen über die Fähigkeiten mancher Tiere verleitet. Natürlich habe die beiden Forscher diese Tatsache bei ihren Untersuchungen berücksichtigt, da sie ja jetzt wissenschaftlich Ein Hinweis darauf, daß dieser Terrier sich nicht nach der unbewußten Zeichengebung richtete, liegt schon darin, daß er auf manche Frage eine ganz unerwartete Antwort gab. So wurde er z. B. gefragt:„Woher kommt Onkel Plate?“(den er schon von früher kennt). Er antwortete: Jena. Als man ihn dann fragte: war die Tante gestern abend?“— seine Besitzerin, sonst in Weimar wohnhaft, hatte nämlich am vorhergehenden Abend in Jena gesungen— da antwortete er nicht wieder: Jena, wie die Anwesenden erwarteten, sondern: auch, d. h. also auch Jena. Natürlich können solche un erwarteten Antworten allein noch nicht die Sicherheit geben, daß nicht doch eine unerwartete Zeschenger,, stattgefunden hat. Es wurde deshalb folgende Method ausgearbeitet und angewandt. Einen Tag vor dem Versuch wurden auf eine Anzahl gleich aussehender Zettel Fragen geschrieben, die dem Hund so vorgehalten wurden, daß sie keiner der Anwesenden lesen konnte. Da also niemand die jeweilige Frage kannte, wußte er auch nicht die betreffende Antwort vorher, konnte also auch nicht unbewußt Zeichen machen. Lumpi hat auch diese Prüfung bestanden. Er beantwortete u. a. folgende Fragen:„Wieviel Damen sind in,„Zusgurgf. und„Wieviel Herren sind im Zimmer?“ Epenso löste er Rechenaufgaben. In der Regel gab er die richtige Antwort, manche nur waren halbrichtig oder falsch. Die Forscher, anerkannte Gelehrte, fassen ihre Meinung über diesen Hund dahin zusammen, daß er zu einem gewissen Grade verstehe, wenn man deutsch mit ihm spreche, daß er leichte Bgeghrgersggsigzen## könne und Fragen aus dem Kreise seiner täglichen Beobachtungen oder Unterrichtsbelehrungen richtig beantworte. Abb. 2 Verhärmt und gebrochen kam später eine Frau zu mir, die ich zunächst nicht erkannte. Aus ihrer Schrift sah ich mit Entsetzen, daß sie gewillt war, ihrem Leben ein Ende zu machen. Mit Mühe brachte ich sie davon ab gschitert als sie sich mir im Verlauf des so stolze Mutter zu erkennen Kinderselbstmord! Die Verbindung zweier Begriffe, die einander ausschließen sollten. Eine scharfe Mahnung an die Faktoren, die zur Erziehung des Kindes berufen und verpflichtet sind, eine Mahnung an Schule und Elternhaus, in reger Zusammenarbeit über Wohl und Wehe des höchsten Gutes zu wachen, das eine Nation besitzt. Friche Pratn Alpense am: Beiamnes 81 Gnglicher ner Daupricht vn Gurattuiche 8 Kanton der 9 8.— Schlachtort in 123456 57893 10 7 11 4 9 10 5 6 6 12 9 13 9 13 4 5 10 3 5 14 7 15 5 6 9 16 2 10 7 17 18 5 6 18 5 3 9 19 8 938913 6 11 13 20 5 6 9 13 11 7 6 20 9 20 5 17 20 13 17 Die Anfangsnach oben gelesen, 12 Waagere Titel, 4 weiblich iche Stammesbez hafte biblische 16 türkischer Na benfluß des Rhe men, 27 Zeit, Charaktereigensch Senkrech 3 Bekräftigung, und Bindewort, Göttin, 11 Flur, 19 Fluß und 21 nordische, Göt auf, 24 geistlich päischen Inselvo forbenes Großn Bis jetzt ist leider nicht die Methode veröffentlicht worden, nach der Lumpi unterrichtet worden ist. Erk nach dieser Veröffentlichung und nach wiederholten strengen, wissenschaftlichen Prüfungen, die ja allem Anschein nach das gleiche Ergebnis haben werden, man die Leistungen dieses Hundes als besonderen schritt, ja als Lösung der Frage ansehen können, Tiere denken können. Dr. B. Forate. In jedem d steckt, dessen B die versteckten Anfangsbuchsta Ibsen. I. Ich bin Schwester 2. Den Brie ab.(Teil 8. In Messin traurigsten 4. Hoffentlick bald habhe 5. Meine ne legen.(M 6. Mein jüng eines Hau 7. Du hast behalten. 8. Ein solche (Gefäß.) 9. Hole mir Bufett. 10. Gestern und hat U. Für Ewa derb; seiz dabei.(# I a. Tieser M sches Tie U. Er spricht jele n Absprung be ich noch igen können. daß sich die atten, und war ein 8 ig irritiert. ollte, und ich s Gefühl zu ut gegangen. einen Punkt gleich nach ngen und er sichen irgendl waren wir e, wir müßMotors hat ß die Entfermer größer her zur Erde war es nur, iftloch mußte. stürzen, aber sich noch beHohenmesser " Der Wind uerst annahm, che Kilometer 1000 Meter 21 Minuten bin ich wieder ich eigentlich h mit geschlosie im Traum sefühl der BeEs war märJunder." gente. i eines auftauchen, anderer Art dann glaubt Schwindel übertriebene Tiere revite über ihre ten. solche Erfahdes Terriers ken müssen. 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Buchstaben R u gehen durch jumtliche Wörker hinrurch. Zahlenrätsel. Die Buchstaven ui A gehen als Toppeldiagonale ch sämtliche Wörter hindurch. 8 9 Bekanntes Städichen in Frankreich; Englischer Rennplatz; Hauptstadt von Virginia(USA.); 70 14 15 12 12 Europäische Weltstadt; Kanton der Nordschweiz; .— Schlachtort in Böhmen anno 1866. Die 123456 5789 3 11 4 9 5 6 6 12 9 13 4 3 5 14 6 9 16 5 6 13 10 10 7 1. 10 K 6612 9 5 10 7 15 5 2 10 7 17 18 5 3 9 198938913 6 11 13 20 5 6 9 13 11 76 20 9 18 20 5 17 20 13 17 alte Wahrheit! Fluß in Palästina. pernkomponist. deutscher Fluß. Amtsstadt in Baden. Verwandter. weltbekannter Adria=Kurort. Name eines Heiligen. Tusch. Geschwulst. kirchliches Bittgebet. der Fuchsschwanz in der Jägersprache. Lehre von der Truppenverwendung im Gefecht. Die Zahlen so durch Buchstaben zu ersetzen, daß die senkrechte Mittelreihe gleich der entsprechenden waagerechten lautet und eine Republik in Amerika bezeichnet. Die äußeren fünfstelligen Wörter oben und links, sowie die rechts und unten sind gleichlautend und bezeichnen erstere einen Fluß in Deutschland, letztere eine Staot in Hannover. Bei den mittleren Wörtern sind die senkrechten Reihen gleichlautend mit den entsprechenden waagerechten und bezeichnen: 1 eine Stadt im nordamerikanischen Staat Georgia, 2. eine Pflanze, 3. wie oben eine Republik in Amerika, 4. geometrische Figuren, 5. eine Menschenrasse. Die Buchstaben sind derartig zu ordnen, daß in der waagerechten und senkrechten Mittellinie gleichlautend ein Naturereignis zu lesen ist. Die anderen Wörter bezeichnen aber in anderer Reihenfolge: Teil einer Wohnung, Flüßchen in Baden, europäische Hauptstadt, kaufmännische Bezeichnung, Handwerker, Badeort, Hausgerät, tierisches Produkt. Die erste und letzte Reihe besteht aus je einem Konsonanten. a a aa bbbec ccdeeee ehhhhhik k kIIImmnnnnn 0O0o pFFFT FTSSS t UJu W D W W IDESDEFEALLCHK 12 Umgestellte Zeichen: Mit e und a ist es zum Rad gehörig; Mit u und e war immer er gelehrig. Buchstaben=Ordnung Die Buchstaben in der Figur sind so zu ordnen, daß die waagerechten Reihen folgendes bezeichnen: 1. einen Strom in Amerika, 2. einen Nebenfluß der Ems, 3. einen Nebenfluß der Elbe, 4. eine Göttin, 5. einen Beamtentitel, 6. eine berühmte Sängerin des 19. Jahrhunderts, 7. ein antikes Volk und die senkrechte Mittelreihe einen Tanz. EINKEN Von einem bestimmten Buchstabenfeld in gleichmäßigen Zwischenräumen fortschreitend erhält man einen Spruch. Buchstaben=Ordnung Die Buchstaben sind so zu ordnen, daß die waagerechten Reihen je einen Fluß in Deutschland bezeichnen. Die Anfangs= und Endbuchstaben, letztere von unten nach oben gelesen, ergeben einen alten wahren Spruch. Kreuzworträtsel. Problem Nr. 51 von Dr. E. Jepler(Schwalbe) Schwarz: Kb1, Ta6, Li8, Bas, h4(5) 9 K Die 4. Wetkampfpartie seiß: Bogoljubow— Schwarz: Rödl hode veröffent! worden ist. Erst ach wiederholten die ja allem Anben werden, wird besonderen Fortnsehen können, 5# r. B. Fornte Waagerecht: 1 Fluß in Rußland, spanischer Titel, 4 weiblicher Vorname, 6 Anrede, 7 indogermanische Stammesbezeichnung, 10 ägyptischer Gott, 12 sündhafte biblische Stadt, 13 Sohn Noahs, 14 Haustier, 16 türkischer Name, 17 Raubfisch, 18 Zustand, 21 Nebenfluß des Rheins, 23 Ausruf, 25 Verkehrsunternehmen, 27 Zeit, 29 römischer Kaiser, 30 Bodenform, 31 Charaktereigenschaft. Senkrecht: 1 Tonart, 2 Teil des Gesichts, 3 Bekräftigung, 4 weiblicher Vorname, 5 Glied, 6 Fürund Bindewort, 8 europäische Hauptstadt, 9 griechische Göttin, 11 Flur, 13 englischer Adelstitel, 15 Zeitmesser, 19 Fluß und Gebirge in Rußland, 20 Wiesenprodukt, 21 nordische Götterbezeichnung, 22 Schutzwaffe, 23 Ausauf, 24 geistliche Würde, 26 Angehöriger eines eurodäischen Inselvolkes, 27 drückender Zustand, 28 ausge„ktorbenes Großwild. Versteckrätsel. In jedem der nachstehenden Sätze ist ein Wort versteckt, dessen Bedeutung dabei angegeben ist. Werden die versteckten Wörter richtig geordnet, so nennen ihre Anfangsbuchstaben den Titel eines Schauspiels von Ibsen. I. Ich bin auch nicht ein einziges Mal mit meiner Schwester im Theater gewesen.(Verwandte). 2. Den Brief nach Hannover schicke ich erst morgen ab.(Teil eines Gedichtes.) 3. In Messina herrschten nach dem Erdbeben die traurigsten Zustände.(Nebenfluß des Rheins.) 4. Hoffentlich wird die Polizei des sauberen Patrons bald habhaft.(Deutsche Stadt.) 5. Meine neue Wohnung ist ganz dicht am Tor gelegen.(Musikinstrument.) 6. Mein jüngster Enkel lernt leicht und gern.(Teil eines Hause.,) 7. Du hast schon wieder die Schlüssel in der Tasche behalten.(Baum.) 8. Ein solcher Reim erscheint mir geschmacklos. (Gefäß.) 3. Hole mir den Becher von Zinn, er steht auf dem Bufett.(Nebenfluß der Leine.) 10. Gestern früh fing er mit seiner Zeichnung an und hat sie schon heute vollendet.(Körperteil.) UI. Für Ewald ist das Fußballspielen der reine Verderb; sein Studium vernachlässigt er vollständig dabei.(Pflanze.) 4. Dieser Mensch ist feige, lieblos und eitel.(Nützliches Tier.) E Er spricht keine Silbe richtig aus.(Metall.) Weiß: Kh1, Das, Tcö, Let. Bez(5) Matt in 4 Zügen Partien aus dem Stichkampf um die deutsche Meisterschaft Die 3. Wettkampfpartie Weiß: Rödl— Schwarz: Bogoljubow nebst Tg6Xt6 oder Xhé folgt. 28. T63—h3 T48—h8 29. T44—63 T47—e7 30. T83—13 Te7—e6 31. T13—15 Te6—d6 32. Kd2—43 Kc6—47 33. c2—c3 K47—e6 34. 62—64 Ke6—17 Sehr kühn gespielt. Auf 10....—0? geht durch es-et eine Figur verloren. 11. Lct—b5- Kes—e7 12. e3—e4 L15—66 13. Se5X86+ h7X66 14. e4—65 c5Xd4 Die Pointe! Nach es Xdé+-, DdsXdé kann der Springer cs nicht abziehen, da DXh2; droht. Ebenfalls droht nach es X16+, 87Xf6. LdéXh2 mit Mattangriff. 22. TdiXc1 Sb4—d5 23. Tc1—c4 e6—65 24. 12—14 Sd5Xf4 25. Tc4—c7+ Ke7—d6 26. Tc7Xb7 T48—c8 27. Tb7—a7 Tc8-c2 28. Ta7Xa6+. In dieser Gewinnstellung unterläuft Schwarz ein grobes Versehen: 28. Kd6—d5? 29. Sa2—b4-- und Weiß gewinnt einen Turm. Schwarz gab auf. 1. e2—e4 e7—66 2. 62—44 47—45 3. Sb1—d2 c7—65 4. etXds ecXds 5. L11—55- Lc8-47 6. Ddi—e2+ Dd8- e7 7. LbSXd7 Sb8X47 8. d4Xcs Da der Läufer cs getauscht ist, kann der entstehende schwarze Einzelbauer ds nicht gut gedeckt werden und macht sich im weiteren Spiel als Schwäche bemerkbar. 8. Sd7Xcs 9. Sd2—b3——0 10. OezXe Mit 10. Lel—es! hätte Weiß die gegnerische Rochadestellung angreifen können. 10 11. Sb3—44 12. S61—13 13. S13X04 14. Le1—3 15.——0 16. T41—43 17. Th1—e1 18. S44—13 19. Le3—65 20. S13X85 21. S95—13 22. S13—44 23. T43Xd4 24. Kc1—42 25. Te1—e3 26. Te3—63 27. T44—64 1887 Sc5—ec SebXd Le7-16 866—67 T48—47 b7—56 Kc8—b7 Se7-c6 Lt6X95 h7-h6 Th8-48 ScéXd K57—66 Kc6—d6 Kd6—66 17—16 87—45 Gut ist auch 34.... h6 —h5, womit der rückständige-Bauer beseitigt wird. 35. Kd3- 44 K17—46 36. TI5Xds Hiermit gibt Weiß seine Chancen aus der Hand, denn Schwarz bekommt für seinen schwachen dBauern den weißen Bauern b2 oder 12. TacXds-+ 36. 37. Kd4Xds 38. Kds—04 39. b2—54 40. a2—44 41. 84X15 442. Th3—43 43. T42—47 Th8-48T48—42 TdzX2 16—15 T22X3 95—44 a7—a6 Der Bauer kann nicht durch 27.... T48—68 gedeckt werden, da T84—66 Oder 43.... 115—12 44. T47Xa7. T12Xh2 mit gut. Stellung für Schwarz. 44. T47—d6 T15—16 45. T46—44„ Turmtausch ergäbe Remis. 45. TdéX16--, Kg6 X16. 46. K04—441 der weiße König muß zum Königsflügel, 46. b4—55. a6 Xb5. 47. KctXbs verliert wegen h6—hs usw. 45..... h6—h3 Lösungen aus den vorigen Nummern: Nr. 48. Dreizüger von Orlimont: Weiß: Kg2. Dat. Schwarz: Kdl, Tal, cl. Lbl. el. Shl, Baz. c2. d2, 63, 64. 1. Dat—cöl Lei-12. 2. De6—04 1. Shl—12. 2. Dc6—6 1. Kd1—e2, 2. De6—e4+ Nr. 49. Fünfzüger von F. Sackmann: Weiß: Kg1. Ob6. Sct. 42. Schwarz: Kds, Lhi, Ses. Bez. 1. Db6-h6! Kd5-c5; 2. Dh6—e6, Kcö—d4; 3. Det —e3+, Kd4—d5; 4. Des—bél und die Anfangsstellung mit Schwarz am Zuge ist erreicht. 5. Ob6—döc, ... Kcs-b4; 3. Oe6—e5 Nr. 30. Endspiel von Grigoriew: Weiß: Ket, Bf2. h4, h6. Schwarz: K16. Bes, c6. Weiß zieht und gewinnt. 1. h4—h5. Kf6—17; 2. 12—14, K17—68; 3. 14—15. K68—17(Am besten. Kg8—h7 verliert durch 4. 15—16. Kh7Xhé, S. Ke4-15.) 4. Ke4—d3!(Der gewinnende. Temvozug! Nach 4. h6—h7, K17—87. S. 15—16+-, Kg7Xh7, 6. Ket—I5 wird das Spiel remis, da der schwarze König auf 180 nicht im Schach steht und Schwarz daher seinen-Bauern in eine Dame verwandeln kann.).. K17—16, 5. h6—h7. Kt6—87. 6. 15—16-, K67Xh7, 7. Kd3—e4! Kh7—h6(Schwarz muß seinen König ziehen und kommt auf ein Feld, wo ihm mit der entstehenden weißen Dame Schach geboten wird 7. K68? 8. h6.) 8. Ke4—15, d4—43, 9. 16— 17. Kh6-87. 10. Kis- eb. d3— d2, 11. h5—h6-, K97— 66(Erzwungen. Nun entscheidet der weiße-Bauer.) 12. 77—180, 42—410, 13 Dt8—87-, K46—h5, 14. h6— h7. Jetzt muß Weiß noch das ewige Schach vermeiden. Dds-+, Ker. De4-, Kf8, 14. Ddi—b3-, 15. Kdt. Dbé-, 16. KXct, Dcs-, 17. Kbb. Db8-, 18. KXcs. Des+-, 19. Kb41 Ob8-, 20. Kc3l Des+, 21. K02. Ods-, 22. Ke2. Oes-, 23. Kf2 und der weiße König hat sein Ziel erreicht. Auflösungen aus der vorigen Nummer: Silbensuchrätsel: 1. Fidibus, 2. Rakete, 3. Espenlaub, 4. Uri 5. Damaschke, 6. Eiffel, 7. Island, 8. Sudermann, 9. Tsingtau, 10. Darius, 11. Ilse, 12. Etat, 13. Simplizissimus, 14. Okapi, 15. Niete, 16. Nürnberg, 17. Euripides, 18. Nonne, 19. Siegfried, 20. Ehe, 21. Insekt. „Freude ist die Sonnenseite des Geistes und Leibes“. Versteckrätsel: Freiheit ist nur in dem Reich der Träume, Und das Schöne blüht nur im Gesang. Kreuzworträtsel: Waagerecht: 1. Pfingsten, 6. Tod, 7. neu, 8. Nord, 11. Pelz, 13. ja, 14. Ida, 15. Ei, 16. Esse, 17. Teig, 18. Boe.— Senkrecht: 1. Petunie, 2. Inder, 3. Gold, 4. Tanne, 5. Neunzig, 9. Oase, 10. Dieb, 11. Pate, 12. Leim. Gegensatzrätsel: Handlanger Eisleben, Nordlicht Riesengebirge, Immermann, Kaffeeschwester, Inselreich, Braunschweig, Steindorf, Eberbach, Niemann.— Henrik Ibsen. Zahlenrätsel: Windsor, Eber, Igel, Nebel, Gabel, Einstein, Isar, Sinai, Torte— Weingeist. Silbenrätsel: Die Silbe„mi“: Nurmi, Salmi, Michel, Mime. Bilderrätsel: Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld will bei dem Werke sein. Arithmogryph: D, Neu, Iltis, Legende= Lind— Duse. Schieberätsel: Schulden, Brotneid, Reseda, Sperlinge, Lichthof, Bärenhaut, Schauturnen, Gleiwitz, Burschenschaft, Damentuche, Hausgarten— Unrecht Gut gedeiht nicht. Der Alte vom Sachsenwald: 1. Alabaster, 2. Pestilenz, 3. Landshut, 4. Armbrust, 5. Manager, 6. Portal, 7. Marsehall, 8. Brotkorb= Bismarck. Vorhand hat die folgenden Karten bekommen: ** 2 ** **) S 4 S% 9 0 Er hat das Spiel mit 23 übernommen und hat gedrückt: □S 8 S 0 Barbeitet von Fritz Oborsky, Bochum. Aufgaben: 1. Was spielt Vorhand? 2. Wie spielt er aus? 3. Wie müssen die Karten verteilt sein, damit Vorhand das Spiel verliert? Auflösung der Skataufgabe aus der vor. Nummer 1. A verliert das Spiel. 2. Bei Herz. 3. Die Spielführung ist folgende: 1. Stich: Pik Sieben, Pik König, König, Kreuz Neun, Kreuz Bube. 5. Stich: Kreuz Dame, Herz König, Kreuz Sieben. 6. Stich: Herz Sieben, Karo König, Herz Acht, womit A das Spiel verloren hat. 05 9 echte Und Lua de Tutti 1 Die Filmschauspielerin Lya de Putti, die sich vor einigen Tagen einer Kehlkopfoperation unterziehen mußte, da ihr ein Hühnerknochen im Halse stecken geblieben war, ist am Donnerstag in Newyork an einer hinzugezogenen Lungenentzündung gestorben. Als Breta Harbo noch einseifte Gesicht des Kellners, seine vorzüglichen Manieren, sprach einige Worte mit Menjou, und kurze Zeit darauf war Menjou bei einer Filmgesellschaft untergebracht. Lya de Putti, eine Berlinerin mit Namen Janke, war fast vergessen. Der Tod ruft ihren Namen wieder ins Gedächtnis, ein Name, der einmal hell in der ganzen Wie Filmstars ihr erstes Zeld verdienten Die meisten Prominenten lieben es nicht, wenn man er am Bosgzzcsezrtutepho tzer Vexser Sez Autgs war sie nach ihrer Vergangenbeit frogt, und„henen Zexe Rudolf Volentino, der den Anfänger zur Enschädigung boben den Du, bch vu. Gr efal G ar bo pflegt kein für den erlitenen Schrecken bei einer Flimgeselschaft Geheimnis daraus zu machen, daß sie mit vierzehn Jah= unterbrachte. ren in einem kleinen Friseurggighäft die Kunden ein= Buster Keaton dagegen war schon im Milien s gefüiht, denn ste sohnte bei ihrer Arbeit Hrch de, Vereiniglen Siaten niste Auch er machte egte. den Träumen von Ruhm und Glück nachhängen, in denen sie sich auf der Bühne sah. Dieser Traum ist herrlicher, als sie es sich im Barbierladen gedacht hat, in Erfüllung gegangen. Weniger Zeit, seinen Gedanken und Träumereien nachzugehen hatte Ramon Novarro. Er war Verkäufer in einem kleinen Kolonialwaren=Geschäft in Mexiko. Mit sechzehn Jahren hatte er diese zu kaufte ein Varietébesitzer dem kleinen Züchter Kaninchen ab. ein Mit einer merkwürdigen Tätigkeit verdiente die in Amerika sehr bekannte Schauspielerin Dreßler, deren Kunst wir kürzlich in„Die fremde Mutter" bewundern konnten, ihr erstes Geld. Sie trat an einer Schmierenkomödie in einem Märchenstück als Engel auf. Dabei mußte sie auf einem wackeligen Podest stehen, sie durfte sich nicht rühren. Oefter kam es vor, daß das Podest umkippte, und das arme kleine Mädchen einige Stufen herunterfiel. Darüber amüsierten sich die Zuschauer königlich, aber das Kind empfand diese Abwechslung keineswegs als angenehm. Die bekannte amerikanische Filmschauspielerin Joan Crawford war Verkäuferin in einem Warenhaus, wo sie ein ganz kleines Gehalt bekam, das sie aber größtenteils für Kleidung 91sgcb. Will Umbreit Tatigleit beoizugz, wühenzasein Geschäft wor überauitg Gitchepet, als er noch kein Ge5,5 65, wuch, seine winzig, und trotdem bracte er eb serzig, zeiut gnderez Eltern paren aI, zggter, der, neme, Jogz. ese, ghegd. ge sc. bsch. Prc lise, Frisck von der Leinwand ebie i Paus haun e. Aauise un ehns er der Schanszsaenen au, ur gatz ie Vestizhe, Ran Biesen uast ain Birg, Iir Prishe ke. Knaben reichlih,„ezzegr,ga u Sster eug ehaenr Blal au. Alder ider etnas Ged wursigen bonke. Läsez eimne üie dans Altestonr aicht sant un wenigstens ihren Ruhm nicht ganz verblassen zu sehen, erotens, sämtliche alten Tonfilme, in denen sie mitmen hatte, führte er denn auch seinen Plan aus. Allerdings hätte ihm sein Wagemut nicht viel genützt, Zuenn ihn, jischt ein unglücklicher zund doch glücklsget, Zute, Von Adolphe Meujor in nicht en undüichicher ud besh, Aüchiger AHg, rüinglich Keller gevesen i, und grax ein besenders bute gecpmumen vore, Verovergahsich er zte er in eleganter Er verdiente ziemlich viel Geld, sparte aber ure, en Buren, zu. vea, e genhoee t ict, sondern kauste sich dasir eignte Lledung. Aug bendiun gechsigen. Poeure, benend v.„hbo; gen iun eiegantesz, eregeritz, woter die , busoug, er eizes Tages inen Spaziergang in Gite genau beodachtetz, um wpäter Dre wgrieren gi. e dn, asäie er ick heradt dat sch lin eid Alis al ben e. dad Shel secdeite, de“ wenigstens ihren Nuhn,un: i Lum:# g, hat sie jetzt samtucge alten Tonfilge, in denen sie mitspielt, aufgekauft, um auf diese Weise zu verhindern, daß diese jemals wieder aufgeführt werden können. Eine etwas kostspielige Methode, aber vielleicht erklärlich, wenn man hört, daß jüngst ein paar alte PickfordFilme in einem Newyorker Kino vorgeführt wurden und dort allgemeine Langeweile erregt haben. In schneller Fahrt näherte. Ehe er es sich versah, lag wurde aufmerksam, er sah Bockums Tientspiel Fringr. Filmwelt strahlte. Das war, als sie im„Varieté“ die kleine Trapezkünstlerin spielte und den Typ des Vamp schuf, des unschuldsvoll=gefährlichen Weibchens. Duponts Meisterfilm hat damals die Welt einschließlich des Broadway erobert. Den gefährlichen Reiz des Typs variierte sie noch einmal ins Liebliche, als sie Manon Lescaut spielte, ihren zweiten großen Film.— Sie ist noch oft herausgestellt worden, aber es war nichts Großes mehr. Ein unruhiges Temperament verzettelte sich. Später fand sie Anschluß an Hollywood, aber sie wurde auf einen Typ festgelegt, der keine künstlerische Entfaltung des Talents gestattete, Vergessenheit. Tanfilm, Nichts mehr von ihr! Ein Stern, der ins Dunkel tauchte. „Jo'n Windhund“ Der Film der großen Komiker im Ufa=Theater Tonhalle Wer ist der Windhund?— Ist es Max Adalbert, Ralph Artur Roberts oder Johannes Riemann? Nun, wer kann es schon sein? Wenn man diese drei herrsichen Typen nebeneinanderstellt, mag die Auszeichnung Windhund nur bei Ralph, dem schnarrenden Monokolträger, auf fruchtbaren und glaubwürdigen Boden fallen. Wohl hätte auch Max Adalbert gewisses Recht auf solche entschleiernde Bezeichnung, aber neuerdings darf er nicht mehr immer, wie er gern möchte. Er gurdg. der letzten Zeit mehr und mehr in die Rolle des peinlich betroffenen alten Herrn verschoben. So auch hier. Verbotene Pfade zu wandeln ist nicht jedermanns Sache, wenn auch jedermanns Lust. Wenn man dabei vollends das Pech der Entdeckung strähnig an sich hängen sieht, wie Adalbert in dieser Bie#ermeisterkandidatur, dann gerät man hemmungslos in alle Schwierigkeiten. Und das ist das Entzückende an dieser Geschichte, die sich schließlich ganz und gar um den Windhund Ralph Artur Roberts dreht. Er ist der böse und gute Geist. Er dreht die schlimmsten Dinger an, er drosselt die ver heißungsvollsten Ansätze und schiebt schließlich alles so wie es geschoben sein will. Selten hat man in einem Film soviel prächtige Könner und Künstler beieinander gesehen wie hier. Die glänzendsten Sterne am Himmel des deutschen Filmhumors haben sich hier zusammenPorpert Lasebsteint, Pauk Weitermeie Trude Berliner und Eise Elster in Caite Vonmer wbjige. Gesgr 5e, erize Kiraihe i. ese ik. eierien den Hauptroen santer Verwicklungen gegeben, in denen er die belten Wirkungen seiner aalglatten, dummdreisten Verlegenheitskomik anbringen kann. Auf jeden Fall eine einfallslustige Angelegenheit, die den größten Anklang Kesehe escece cesce. Reschchesceie Gesicht erörterte Probleme bringt dieser Fim, in dem 29 nelt wispirten Außerdenn, st die Ifa.honwache en kurzes Tonfilm=Lustspiel:„Oswald als Angler“ ein Kulturfilm zu sehen. 9 und „Zwei Herzen im ¾ in den Weltlichtspielen „Zwei Herzen im Takt“ gehört zu den besten Tonfilm=Operetten, die bisher gezeigt wurden. Daß sich die Weltlichtspiele die Neuaufführung dieses netten Wiener Schlagers sicherten, bedeutet für diese einen neuen Publikumserfolg, wie der starke Besuchsandrang in der Ichauspielergarn Neubabelsberg. Atelierkantine. Es regnet! wieder Bindsäden. Gedrückt sitzt der Stammtisch der Prominenten da. Gesprächsthema: Regen. Gigantische Regengüsse hat jeder in der Sommerfrische erlebt. In dem kleinen Orte, wo Rühmann war, hat es nach seinen glühenden Schilderungen so geregnet, daß die Pilze schließlich meterhoch aus der Ende schossen— ob sie 1,50 Meter erreicht haben, weiß Rühmann nicht, denn er ist vorher abgereist., g. Pttg Wallbrrg „Das ist noch gar nichts“, fuyr. Otto Wallburg fort,„bei uns in Klein=Kleckersdorf an der Knatter hat der„Strömt“ so geregnet, daß, wenn wir die Tür aufmachten, die dicken Karpfen nur so ins Haus gestieß Gerron verächtlich hervor,„als in meiner Sommerfrische ununterbrochen vierzehn Tage lang ein Wolkenbruch den anderen geTrude Berliner und Otto Wallburg. beschäftigt sind, kann man sich die Wirkung im voraus errechnen. Des Lachens ist denn auch kein Ende, das Publikum amüsiert sich aufs beste. Und herzlich wird natürlich auch über die nordischen Komiker Pat und Patachon, die sich diesmal auf Freiersfüßen bewegen und mit ihrem bekannten, trocknen Humor und ihrer unmöglichen Gestalt die gegebenen Helden in solcher Lage sein müssen. An Sympathie beim Publikum haven diese Filmkomödianten anscheinend noch nicht verloren. „Jekön ist die Manöverzeil“. Der neue Spielplan im Capitol Das Lichtspielhaus in der Kortumstraße brinat in dieser Woche eine außergewöhnlich, reichhaltige Spielfolge. Der neue Militärschwank:„Schön ist die Manöverzeit“ gehört zu den besten Leistungen auf diesem Gebiet. Die durchaus neue Besetzung läßt keine leere Stell Max Adalbert und Max Schipper. gefunden und stellen eine Angelegenheit auf die Beine, die aus tausend Gelegenheiten und abertausend Ungelegenheiten zusagmengesetzt ist, Der eine will Burgerero eon Tlopft““ gönen Tages an die Haus= zugister werden, der andere will heixaten, der### sagt hatte, klopit es einen schönen-uh#n vo. Mann beides und einer steht immer im Wegguger. schleßlich tür. Wir öffneten abnungslos— neut da ein.lazgg jautz sich gales in die Arme, und, sitel Lust und Wange iu Tarcher uig vor der Tür und fragt bonzung, u— lezager von der Leinpand. Whalbderr prd, zwgx nicht Bürgermeister, aber Schwiegervater und Ralph schnarrt lustig hinter den Vorhängen, die er aks tückischer über seine Werke“ zieht. Außer dieser Elite deutschen Humors sieht man den herrlichen Hermann Picha, Henry Bender, Lucie Englisch und andere mehr. Sie alle wissen eine Komödie zu spielen, die selhst den schlimmsten Griesgram in Lachkrämpfe wirft. Und das läßt man sich ebenso gefallen, wie Max Adalbert die Streiche des aalglatten Herrn Roberts.— Im Beiprogramm läuft ein prächtiger Naturfilm, eine entzückende Mickymaus und die aktuelle Wochenschau. tür. Wir öffneten ahnungslos— steht da ein Mann in Taucheranzug vor der Tür und fragt höflich, das hier das sogenannte„Vineta“ wäre.“ Kleine Sommerfrische an der Ostsee. Gerron ißt dort an der table’hôte— unvorsichtigerweise. Natürlich wird er mit allen möglichen und unmöglichen Fragen befeuert. Endlich tritt eine Kampfpause ein, doch neues Unheil droht. Eine junge Dame wirft den Frage,„ komplex“ Versionen auf. „Man macht doch von allen großen Filmen Versionen?“ Gerron lakonisch:„Allerdings.“ „Die Rolle, die Sie innehatten, wird dann z. B. in französischer Sprache auch von einem französischen Schauspieler gespielt?“ Gerron gottergeben: „Wie hieß der französische Schauspieler, der Ihre Rolle im„Blauen Engel“ spielte?“ Gerron brummt einen französischen Namen. „Hat her auch so gut wie Sie gespielt?“ Gerron murmelt:„Hoffentlich besser!“. „Ist der in Frankreich auch sehr populär?“ Gerron:„Sicherlich!" „Hat er. auch viel zu tun?“ Jetzt kommt Gerrons großer Moment. „Leider lebt er nicht mehr!“ „Wieso? Was? Ist er tot?“ Gerron nickt traurig:—„Den hat man auch totgefragt!“— Lustspielwoche in der Liehtburg Walter Jansen und Gretl Theimer. Die übliche Fo geß. Oder gar der prozeß dem Zivil die Ergebnisse des Akten des St Die Akten des St herangezogen. Ihr stelungen des St bei seiner Entschei stark die Beweiserl ien Richters. Von den Verletzten, der schon in schon hier auf die nehmen. Die Mö klage eröffnet. Ab gen des Zivilproze am vorhergehende dern auch die An kann vom Ausfall werden. Nach g1 Strafprozeß wird Zivilprozesses scho Nebenklage ist aus Verletzten für die Kosten entstehen, d regelrecht— zu sie zunächst dem s# Nicht allein d trachtung der Ne sondern auch die Rechtsfragen knüt forderlich ist, als in steigendem Ma überall da, wo be einfacher oder ge Urheber des Un Klage erhoben ist. letzte, sei es nun sich der öffentlich schließen.(§§ 3 schwerem Geschütz in den letzten Wochen läuft jetzt in der Lichtburg ein ausgedehntes lustiges gramm. Man hat sich schon daran gewöhnt, daß die erfolgreiche Lustspielbühne alle ihre zugkräftigen Stoffe bergeben muß, azj, zaß sie im Filmbis zu gezem beßen Bühne trotz seiner Unmöglichkeiten lächelnd eshse scscecce sce e Milien und Situation witzig auszubauen, und seitdem läcße der belusigende Eindruck nichts mebr zu wünschen und Lach=sSclager:„Beleg), in vereint und von ihnen die schwankhaften Rollen verMargot Walter und Paul Heidemann. iu Der.#r, I5. Lr Herescherung erfährt der neue SpielEin Unterschi Unfall die Körpe 1 Grund bes S 25 bindung mit Ue schriften) erhoben Kraftfahrer auf bestimmungen ni# „Berufsfahrer". unter Verletzung Gewerbes obliege ursacht hat. Bek Auslegung dieses herrschende Mein der sich eines 9 regelmäßig bedier falls nur zu eine gekehrt ist aber Kraftfahrer auf ausgeschlossen, w Kraftfahrzeug be gegen den„beru ist. Damit ist al wichtigen Fällen rufspflichtverletzu sei. Auch in die lichkeit auf Grun timmung stehtn lichen Klage anz ist, Buße zu ver dem Verletzten ir Recht, neben der eine zu verlangen. Falle der fahrläs rufsfahrer". Ii die Buße auch mehr die abstrakt Nebenklage zugel fach ratsam sein als Nebenkläger nisse zur Bestät und hier keinen stellen. Denn di begrenzt ist(600 keit der Geltendi im Zivilprozeß ersten Nachmittagsvorstellung schon bewies. Mag mar dieser Tonfilm=Operette auch nicht anderes abgewinnen, als eine leichte Unterhaltung, so darf man aber feststellen, daß das ausgezeichnete Zusammenspiel der Dar steller, die flotte und entsprechende Musik und die vegh, haltige Wirkung der Schlager:„Zwei Herzen im ¾#1: und„Auch du wirst mich einmal betrügen“, den Z“ starten Anterhaltungserfolg haben In desem Weise gl starken Unterhaltungserfolg haben verdienter Weise Hauptdarsteller Walter Jansen, Gretl Theimer, Eisinger, Willy Forst und Oskar Wariszschpiesge geng Anteil.— Außerdem zeigen die Weltlichtspiele#### dramatischen Höhepunkten reichen Tonfilege. gun# sungen Mädchens behandel g hsitgemegeuz, fehiie Parjela seht man Camilla Horn, Walter, Rilla, Alfreo.——„ Hertha von Hagen und Grit Haid. Eine besondere vereige Harrg Pienenstein der Lustigkeit, ansteckende Heiterkeit, der große Erfolg dieses Programms. „Der Storch streikt“ Spollotheater „Siegfried Arno, der in diesem handfest inszenterren Aasale el Ke chr her ech Kaie. hie vernachlässigt, besessen von dem Gedanken, über den „harold, halt dieß sest!“ Aichtiptielhans. „Harold, halt dich fest!“ tönt es durch Bochue## größte und lustigste Harold=Lloyd=Film beseang läuft über die Leinwand. Tempo, vielseitige lomik und tausend Tricks. Harold, durch seige.#. brille bekannt, kommt nach Bochum. Dank.gugzug film wird man ihn hören und sehen. Dem Punzutg aber wird das Hören und Sehen vergehen vor esicbenv, 2 bep oert ichon borch seine, Rag.. einmal der Mann, der schon durch seine Fiaur, Publikum erheitert, nun aber noch seine Streiet.„ Dagu Katholikentag in Rürnberg. Gisz. 159 gatgeighe der Bericht der großen und gewaltigen Kundgebung. Manieren, er e Zeit darauf ergebracht. rdiente die in eßler, deren r" bewundern er Schmierenauf. Dabei hen, sie durfte iß das Podest einige Stufen die Zuschauer Abwechslung amerikanische war Verkäunz kleines Gefür Kleidung Imbreit. pand e Versuche der n Tonfilm enda sich Mary cht eignet. Um assen zu sehen. denen sie mitzu verhindern, erden können. sielleicht erklärr alte Pickfordeführt wurden aben. ringen. Durch acht desertiert Reihe amüer die besten ten Verlegeneine einfallsißten Anklang sehr charmante eses„Mal als in ihrem beusgezeichneten ist der zweite de, dem Autor ommene Ehe“. men, noch m, in dem Li id Livio PavaTonwoche, ein Angler“ und tobt besten TonDaß sich die etten Wiener n neuen Purang in der Theimer. Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Samstag, 28. November 1931 Die Nebenklage bei Verkehrsunfällen Von Landgerichtsrat Dr. Loewenstein, Bochum Die übliche Folge des Verkehrsnfalles ist der Prozeß. Oder gar deren mehrere. Zumeist geht der Strafprozeß dem Zivilprozeß voraus. Vielfach bestimmen die Ergebnisse des ersteren entscheidend den letzteren. Die Akten des Strafprozesses werden vom Zivilgericht herangezogen. Ihr Inhalt, namentlich die Urteilsfeststellungen des Strafrichters, werden vom Zivilrichter bei seiner Entscheidung verwertet oder beeinflussen doch stark die Beweiserhebung und Tatsachenklärung des letzien Richters. Von größter Bedeutung ist es daher für den Verletzten, der Schadenersatz geltend machen will, schon im Strafprozeß mitzuwirken, schon hier auf die Klärung des Sachverhalts Einfluß zu nehmen. Die Möglichkeit hierzu wird durch die Nebenklage eröffnet. Aber nicht nur um die Beweiserhebungen des Zivilprozesses zu beeinflussen, ist die Teilnahme am vorhergehenden Strafprozeß von Wichtigkeit, sondern auch die Anstrengung der Zivilklage überhaupt kann vom Ausfall des Strafprozesses abhängig gemacht werden. Nach guter Klärung des Sachverhalts im Strafprozeß wird sich der Verletzte die Aussichten des Zivilprozesses schon ziemlich sicher errechnen können. Die Nebenklage ist aus diesen Gründen wichtig, als für den Verletzten für die Klarstellung des Sachverhalts keine Kosten entstehen, da sie vom Staat oder Angeklagten— regelrecht— zu tragen sind, während der Zivilprozeß sie zunächst dem Kläger abfordert. Nicht allein diese Gründe sind es, welche die Betrachtung der Nebenklage erwünscht erscheinen lassen, sondern auch die Erfahrung, daß sich eine Menge Rechtsfragen knüpfen, deren Kenntnis um so mehr erforderlich ist, als die Anwendung dieses Rechtsinstituts in steigendem Maße erfolgt. Zulässig ist die Nebenklage überall da, wo bei Verkehrsunfällen wegen vorsätzlicher einfacher oder gefährlicher Körperverletzung gegen den Urheber des Unfalls vom Staatsanwalt öffentliche Klage erhoben ist. Der nicht unter Anklage stehende Verletzte, sei es nun der Kraftfahrer oder der andere, kann sich der öffentlichen Klage als Nebenkläger stets anschließen.(§§ 305, 374 Ziffer 3 S. P..) * Ein Unterschied besteht jedoch dann, wenn bei dem Unfall die Körperverletzung nur durch Fahrlässigkeit herbeigeführt ist und deswegen die Anklage nur auf Grund des§ 230 Str. G. B.(gegebenenfalls in Verbindung mit Uebertretung von Verkehrsregelungsvorschriften) erhoben ist. Hier ist eine Nebenklage gegen den Kraftfahrer auf Grund der oben genannten Gesetzesbestimmungen nicht möglich, wenn es sich um einen „Berufsfahrer" handelt, der die Körperbeschädigung unter Verletzung der ihm kraft seines Berufsamtes oder Gewerbes obliegenden besonderen Sorgfaltspflicht verursacht hat. Bekanntlich geht die Rechtsprechung in der Auslegung dieses Begriffes außerordentlich weit. Die herrschende Meinung rechnet auch denjenigen hierunter, der sich eines Kraftwagens zu geschäftlichen Zwecken regelmäßig bedient, auch wenn er ihn zur Zeit des Unfalls nur zu einer Vergnügungsfahrt benutzt hat. Umgekehrt ist aber die Nebenklage auch für den verletzten Kraftfahrer auf Grund der genannten Bestimmungen ausgeschlossen, wenn der Unfall z. B. durch ein dem Kraftfahrzeug begegnendes Fuhtwerk verursacht und gegen den„berufstätigen“ Fuhrmann Anklage erhoben ist. Damit ist aber keinesfalls gesagt, daß in diesen wichtigen Fällen fahrlässiger Körperverletzung durch Berufspflichtverletzung überhaupt keine Nebenklage möglich sei. Auch in diesen Fällen bietet sich hierzu die Möglichkeit auf Grund des§ 403 St. P. O. Nach dieser Bestimmung steht nämlich die Befugnis(sich einer öffentlichen Klage anzuschließen) auch dem zu, der berechtigt ist, Buße zu verlangen. Nun gibt aber§ 231 St. G. B. dem Verletzten in allen Fällen der Körperverletzung das 1 Recht, neben der Strafe eine an ihn zu erlegende Buße zu verlangen. Diese Möglichkeit besteht also auch im Falle der fahrlässigen Körperverletzung durch einen„Berufsfahrer". In diesen Fällen ist es nicht nötig, daß die Buße auch wirklich verlangt wird; es genügt vielmehr die abstrakte Möglichkeit, Buße zu fordern, um zur Nebenklage zugelassen zu werden. Es wird sogar vielfach ratsam sein, sich auf die Erlangung der Stellung als Nebenkläger und die daraus sich ergebenden Befugnisse zur Bestätigung im Strafprozeß zu beschränken Eine dritte— wenig vorkommende— Möglichkeit für die Erlangung der Nebenklägerstellung bietet noch § 395 in Verbindung mit§ 172 St. P. O. für denjenigen, der nach Ablehnung der Verfahrenseröffnung durch die Staatsanwaltschaft durch Antrag auf gerichtliche Entscheidung die Erhebung der öffentlichen Klage herbeigeführt hat, wenn sein Leben, seine Gesundheit, Freiheit, sein Personenstand oder seine Vermögensrechte durch die strafbare Handlung verletzt sind. Dieser Weg ist bedeutsam für den Fall, daß durch den Unfall ein Mensch ums Leben gekommen ist. Während sonst bei fahrlässiger Tötung die Nebenklage— abgesehen von bestrittenen Ausnahmen— zu versagen ist, kann ein Hinterbliebener, der durch den Tod des Verunglückten in seinen Unterhaltsansprüchen geschädigt oder durch die Beerdigungskosten belastet wird, und auf dessen Betreiben sodann schließlich die öffentliche Klage erhoben ist, sich dieser als Nebenkläger anschließen(R. G. St. 62,209). Die Anschlußerklärung ist dem Gericht schriftlich einzureichen(§ 396 St. P..). Eine zu Protokoll des Gerichtsschreibers gegebene Erklärung ist an sich ausreichend.„Ist es jedoch von dem Antragsteller unterzeichnet, so ist es als schriftliche Erklärung zu behandeln. Das Gericht hat über die Zulassung der Nebenklage nach Anhörung der Staatsanwaltschaft zu entscheiden. Die Anschließung kann in jeder Lage des Verfahrens erfolgen, auch noch in der Berufungsinstanz. Bestritten ist zwar, ob die Nebenklage in den Fällen, wo sie nur auf Grund des§ 403 St. P. O.§ 231 St. G. B. erfolgen kann, also namentlich bei der Nebenklage gegen „Berufsfahrer" noch nach Verkündung des erstinstanzlichen Urteils erhoben werden kann, weil der Bußanspruch nur bis dahin gestellt werden kann(§ 404 1 St. P..). Da der Nebenkläger aber überhaupt keinen Bußanspruch zu stellen braucht, da er ferner auch selbständig Rechtsmittel einlegen kann, so wird die Nebenklage von der herrschenden Meinung auch dann noch zugelassen. Durch die Zulassung bekommt der Nebenkläger das Recht zur Teilnahmeam Verfahren. Er kann sich durch einen Anwalt vertreten lassen. Er ist zu allen Terminen zu laden. Er kann die Ladung von Zeugen anregen und sonstige Beweisanträge stellen. Dabei kann er auch selbst als Zeuge vernommen werden. Weil die Zeugen einzeln und in Abwesenheit der später zu vernehmenden Zeugen zu vernehmen sind, taucht manchmal die Frage auf, ob der Nebenkläger, der gleichfalls Zeuge sein soll, bei der Vernehmung der Tn iitten Ausennft: Ss (außer Samstags) von 4 bis 5 Uhr in unserer Redaktion. Hauszinssteuer W. Dr. Für die Herstellung einer Kanalisations= anlage ist es nicht möglich, eine Ermäßigung der Hauszinssteuer oder einer sonstigen städtischen Abgabe zu erwirken. Es handelt sich bei der Herstellung einer solchen Anlage nicht um eine Reparatur einer alten, sondern um eine vollständige Neuanlage, die aus eigenen Mitteln bestritten werden muß. Als Ausgleich für die Kosten einer solchen Anlage können Sie jedoch eine Neufestsetzung und somit Höhersetzung der Friedensmiete beim Mieteinigungsamt beantragen. Eine solche Anlage stellt eine erhebliche bauliche Veränderung dar und rechtfertigt die Neufestsetzung der Miete gemäß § 2 Abs. 4 des RMG. Hauszinssteuerstundung. Stundung oder Erlaß der Hauszinssteuer kann beantragt werden bei folgenden Einnahmehöchstbeträgen: Ehepaar oder Einzelperson Drei Familienglieder Vier Familienglieder.. Fünf Familienglieder Sechs Familienglieder.. Sieben Familienglieder 100.— M. im Monat 108,33 M. im Monat 116,66 M. im Monat 125.— M. im Monat 141,66 M. im Monat 158,33 M. im Monat Vermittlung Fr. W. Wenn der Verkauf durch Sie selbst nicht aber durch die Vermittlung erfolgte, kann der Makler unmöglich drei Prozent Gebühr verlangen, höchstens Ersatz der baren Auslagen und eine Gebühr für die aufgewendete Mühe. Haben Sie aber besondere Bedingungen unterschrieben, dann sind Sie an diese Abmachungen gebunden. Schadensersatz I. C. Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen nach§ 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Unabhängig hiervon hat Ihre Schwester im Falle einer aus der Erkältung entstandenen Krankheit Anspruch auf die Leistung der Reichsversicherungsordnung durch die Allgemeine Ortskrankenkasse. Falls die Erkältung bei Ihrer Schwester länger als 26 Wochen dauert, hat dieselbe bei vorliegender Berufsunfähigkeit von mehr als die Hälfte Anspruch auf die Leistungen der Angestelltenversicherung, sofern die Wartczeit(60 Beitragsmonate, davon 30 Pflichtbeiträge) erfüllt und die Antwartschaft(mindestens 8 Beitragsmonate der 2. Klasse im Kalenderjahr) aufrechterhalten ist. Weitere Auskunft erteilt das Versicherungsamt. sche echrnich uer elsche ce che sen ist. Ist der Verzicht in dieser Form abgeschlossen, dann ist das Erbrecht der Geschwister erledigt. Liegt dieser Fall aber nicht vor— und sind in dem Uebertragsvertrag die genannten Gegenstände nicht mitübertragen— dann findet bezüglich dieser Gegenstände die gesetzliche Erbfolge statt, d. h. die Kinder erben die Gegenstände zu gleichen Teilen. Die Unterhaltsleistung des Uebertragsnehmers ist hierbei unbeachtlich. da sie ja in dem Uebertragsvertrag als Gegenleistung vereinbart ist. Eine gesetzliche Bestimmung, nach der die Töchter die Kleidungsstücke der Mutter vorweg erben, gibt es nicht.— Bei der evtl. Vererbung der oben genannten Sachen kommt u. E. eine Ausgleichungspflicht bezüglich des Vorempfangenen nicht mehr in Frage, weil sie ja bereits im Uebertragsvertrage berücksichtigt ist. H. G. 1. Sie müssen sich zunächst einen Schuldtitel verschaffen(Zahlungs=Vollstreckungsbefehl, Klage) und können dann damit die Zwangsvollstreckung in die in Ihrem Besitz befindlichen Sachen betreiben. Rechtskräftige Forderungen verjähren in 30 Jahren. Wenn der Schuldner mit dem freihändigen Vertauf der Sachen und der Anrechnung des Erlöses auf Ihre Forderung einverstanden ist— dann steht dem nichts entgegen. 2. Wenn in Ihrem Falle das Betreten des Nachbargrundstücks notwendig ist, dann muß der Nachbar das dulden. Er kann den durch das Betreten des Grundstücks— bzw. die Arbeiten— tatsächlich entstandenen Schaden von Ihnen ersetzt verlangen. X Fr. M. Truppe: Garde=Pionier=Bataillon(Berlin) und 30 Linien=Pionier=Bataillone(davon: Preußen 22, Sachsen 2, Württemberg 1, Baden 1 und ElsaßLothringen 4 Bataillone). Dazu noch: Bayern 4 Bataillone(Garnisonen München, Speyer und Ingolstadt). Zusammen waren es also 35 Bataillone. Hinzu trat noch die 1906 aufgestellte Pionier=Versuchs=Kompagnie des Garde=Korgs(Berlin)..zimmungen betsg O. G. 1. Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Pfandgrenze bei Geldforderungen setzen stets ein Arbeits= oder Dienstverhältnis des Schuldners voraus, betreffen also nicht die Personen, die einen freien Beruf ausüben, mithin zu, dem Geschäftsherrn nicht in einem Verhältnis persönlicher oder wirtschaftlicher Abhängigkeit stehen.— 2. Provisionen selbständiger Agenten sind daher in voller Höhe der Pfändung unterworfen— sofern nicht ein Dienstverhaltnis in Form eines Abhängigkeitsvertrages besteht, nach dem der Geschäftsinhaber die sozialen Lasten von der Provision abzieht usw.— 3. Nach einer Kammergerichtsentscheidung sind jedoch nur diejenigen Provisionsforderungen pfändbar, die tatsächlich zur Zeit der Pfändung entstanden sind— wenn also durch die Vermittlung des Agenten die Geschäfte abgeschlossen sind— nicht aber pfändbar sind die etwa künftig fällig werdenden Provisionen. A. Sch. 1. Die Angelegenheit liegt für Sie unangenehm, da Sie, als Vater, im Notfall immer unterhaltspflichtig bleiben. Um Schlimmeres zu vermeiden, raten wir zu gütlichem Zuspruch.— 2. Wenn ein Ehemann seine Frau ohne gesetzlichen Grund verläßt, so berührt das seine Unterhaltspflicht in keiner Weise. Das Gesetz bestimmt in diesem Falle nicht etwa einen bestimmten Anteil des Einkommens des Mannes zum Unterhalt der Frau, es entscheidet lediglich im Streitfall der Prozeßrichter. unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse, in denen die Eheleute leben.— 3. Die Ehefrau ist nur dann berechtigt, die eheliche Gemeinschaft mit dem Manne aufzuheben und auf Kosten des Mannes von diesem— außerhalb der ehelichen Gemeinschaft— Unterhalt zu verlangen, wenn sie einen Ehescheidungsgrund gegen, den Mann hat. Fr. E. P. Wenn ein ausgeklagtes Urteil vorliegt, ist beim Amtsgericht Vollstreckung zu beantragen. Sie tun gut, sich sofort für das Kind des Schutzes des Vormundschaftsgerichts zu versichern. G. K. Ungeschützte Vogelarten sind: Haubentaucher, Fischreiher, Hühnerhabicht, Sperber, Rohrweihe, Bleßbuhn, Haussperling,„Feldsperling, Elster, Eichelhäher, Rabenkrähe, Nebelkrähe, Saatkrähe. Alle anderen, hier nicht genannten Vögel sind geschützt, also auch der Star. früher zu hörenden Zeugen anwesend sein darf. Diese Daß der Nebenkläger auch dann selbständig Rechtsmittel einlegen kann, wenn die Staatsanwaltschaft es nicht tut(§ 401 St. P..), ist bereits angedeutet. Die durch die Nebenklage entstandenen notwendigen Auslagen hat der Angeklagte im Falle seiner Verurteilung mitzutragen, andernfalls muß der Nebenkläger seine Kosten selbst tragen. Hat er allein ein Rechtsmittel eingelegt, so hat er im Falle der Zurücknahme oder Erfolglosigkeit die Kosten der Rechtsmittelinstanz und die in ihr dem Angeklagten erwachsenen Kosten zu bestreiten. Aus der Praxis Erbschaftssteuerpflicht auch bei nachteiligen Erbschaften. Nach einem Urteil des Reichsgerichts liegt auch derjenige Erbe der Erbschaftssteuerpflicht, der nicht in den Genuß des ererbten Vermögens kommt. Auch ob eine Erbschaft für den Erben steuerlich von Vorteil oder von Nachteil ist, kann im Einzelfalle nicht berücksichtigt werden. Das gilt natürlich nur für bereits angetretene Erbschaften, bei denen sich nachträglich Widrigkeiten ergeben. Autofahrten als Werbungskosten. Wenn ein Steuerpflichtiger glaubt, er könne außerhalb seines Dienstortes wohnen, so wird er im allgemeinen die Kosten von Autofahrten zwischen Arbeitsstätte und Wohnung nicht abziehen dürfen. Anderseits werden nach einem Urteil des Reichsfinanzhofes (VA 981/30) notwendige Geschäftsfahrten im Auto nicht dadurch zu privaten Fahrten, wenn der Steuerpflichtige, ohne daß Mehrkosten erwachsen, Familienmitglieder mit sich nimmt. Rasuren und Abänderungen im Kassubuche können Verwerfung der Buchführung nach sich ziehen. Ein Finanzamt hatte die Buchführung eines Handwerksmeisters als hinfällig erklärt, da in seinem Kassabuch viele Rasuren und Abänderungen vorgenommen worden waren, und auch sonst eine Uebersicht zu vermissen war. In einem Urteil(VI A 867•:) stellte sich der Reichsfinanzhof auf die Seite des Finanzamtes. Es wurde in der Entscheidung ausgeführt, daß gar keine Kontrolle über die Richtigkeit der Eintragungen möglich sei und außerdem irgendwelche Unterlagen für eine spätere Buchführungsprüfung sehlten; es sei demzufolge das Vertrauen in die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung derart untergraben worden, daß die Verwerfung der gesamten Buchführung als angebracht erscheine. Gefährliche Treppen müssen mit Vorsicht begangen werden In einer Verhandlung hat das Reichsgericht die Schadenersatzanklage eines Mannes abgewiesen, der auf einer durch Schnee und Tauwetter glatten Treppe zu Fall kam und sich dadurch erhebliche Verletzungen zugesogen hatte,„...4:#Eschen Maknhaf Der Unfall ereignete sich im Schlesischen Bahnhof zu Berlin. Der Betroffene erhob Klage gegen die Deutsche Reichsbahngesellschaft auf Ersatz des ihm durch den Sturz entstandenen Schadens mit der Begründung, der Unfall sei infolge der schlechten Beschaffenheit der Treppe entstanden; trotz starken Tauwetters und Verkehrs habe die Beklagte es unterlassen, die Glätte und den Schmutz zu beseitigen.— Das Landgericht Berlin hatte die Klage dem Grunde nach für gerechtfertigt erklärt. Auf die Berufung der Beklagten hatte danach das Kammergericht das landgerichtliche Urteil dahin geändert, daß der Klageanspruch dem Grunde nach zur Hälfte gerechtfertigt sei, da der Kläger nicht ohne eigenes Verschulden den Unfall herbeigeführt habe. Gegen dieses Urteil legte der Kläger wiederum Berufung beim Reichsgericht ein. — Das Reichsgericht wies die Revision zurück und erklärte in der Begründung, die Feststellung des Kammergerichts, daß dem Kläger der Zustand der Treppe und die damit verbundene Gefahr des Ausgleitens beim Passieren der ersten Stufe offenbar geworden war, sei ohne Bedenken. Es sei die Pflicht des Klägers, der damals fast 66 Jahre alt war, gewesen, die Treppe vorsichtig, langsam und unter Festhalten am Geländer herunterzugehen. Spielwigge bei Lüdenscheid. Die Leitung des in Rheinland und Westfalen bekannten, seit 89 Jahren bestehenden, höheren Knabeninstituts Spielwigge hat am 1. Oktober ein erfahrener Schulmann, Oberstudiendirektor Dr. Winter, übernommen. Frühere Spielwigger wird es interessieren, daß die Anstalt jetzt über Räume für Physik und Chemie verfügt. Ueberdies ist ein neu geschaffener Bastelraum mit allen nötigen Maschinen ausgestattet. Trotz der wirtschaftlichen Notlage vieler Eltern erfreut sich das bewährte Institut eines guten Besuches. Mag mar bgewinnen, aber festder Dard die nochz, im Talt“ , den Pubesonder Weise alt mer, Iren den größter iele den an „Leicht verwöhnten lässiger 25 Darstelle red Gerasch sest!“ Sher 4T D B 5 0 -Sitzer offen 94 Neue zeitgemäße Modelle konkurrenzlose Preise! Cabriolet, Limousine, Tourenwagen oder Coupé, offen oder geschlossen, zwei- oder viersitzig- der Wagen für Sie wird von Opel gebaut! Zwei vieltausendfach bewährte Typen- 16 verschiedene Modelle! Opel ermöglicht es Ihnen, genau den Wagen zu kaufen, der Ihren Wünschen und Zwecken entspricht. 12 Lier 47,l. 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Karten— im Vorverkauf numerierte Plätze— sind an der Konzertkasse im Stadttheater an Werktagen von 10 bis 2 Uhr. Sonntags von 11 bis 12½ Uhr. und in den bekannten Vorverkaufsstellen zu haben. Die Tageskasse im Schützenhof ist von 4 Uhr nachmittags ab geöffnet. Freitag, 4. Dez., 20—22.15 Uhr. C. 9: Schauspiel in 5 Szenen von Max Dreyer. Pg8z ur Weißer Ring 4 und Blauer Ring 4: Rabale und lse Bürgerliches Trauerspiel in 5 Akten von Fr. von Schiller. Sonntag, 6. Dez., 15.30—18 Uhr. Außer Vormiete: Aschenbrödel Preise:.30—2 R M. 20—22.45 Uhr. Außer Vormiete: Zu dem am Samstag, dem 28. und Sonntag, dem 29. November stattfindenden Bunten Abend mit Ueberraschungen Im Fürstenhof ladet ein August Siebert Telephon 632 41/42 C Verlängerte Pollzeistunde Madame Sans Gene Lustspiel in 4 Akten von Victorien Sardon. Preise:.30—2 RM. im(255 Hellweg 1 und " 45 S Geigerneing 9VAAATN2. Kumktarunge Pin. 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Vielmehr ist verordnet von Gott dem Herrn, daß jeder opfre von Herzen gern. Wer liebend dem leidenden Bruder begegnet, der wird zur Weihnacht doppelt gesegnet. Wieder naht Weihnachten! Helfen Sie uns trotz Not der Zeit, unseren 820 Krüppeln, Alten, Taubstummen und Siechen den Weihnachtstisch zu decken. Jeoe Gabe der Liebe, gleichviel ob Geld, Lebensmitter, Kleidung, Tabak, Spielwaren usw. ist uns willkommen. Mit herzlichem„Vergelts Gott" und herzlichem Segenswunsch zum Weihnachtsfest PastoAVietor, Leiter der Krüppeldstalten Volmarstein=Ruhr, Postscheckamt Köln 29 490. Weihnachtsbitte im Aotjahr 1931 für das Synodalkinderheim in Altenbochum KN In unserm Elende, Herr, Gott, dich zu uns wende. Zu unserm groß' Verschulden Komm du in deinen Hulden, Und nimm uns gnädig an! In diesen schweren Tagen Laßt es mit Ihm uns wagen— Im festesten Vertrauen Auf seine Hilfe schauen: Dem Glauben ist sie immer nah! In diesem Sinne dürfen wir auch in diesem Jahre die Botschaft hören und verkünden:„Euch ist heute der Heiland geboren!“ Möge sie die Liebe schaffen, die da ist, wo man ihrer bedarf. So bitten wir, denkt auch an das Kinderheim in Altenbochum. 50 Kinder, die das Elternhaus entbehren müssen, hoffen vertrauensvoll, daß ihnen ein, wenn auch noch so bescheidener Weihnachtstisch aufgebaut wird— daß die Kerzen am Lichterbaum erstrahlen. E6. u. B. Jede Gabe, ob klein, ob groß, wird gern und dankbar angenommen: im Kinderheim, bei dem Vorsitzenden, Superintendent Niederstein in Altenbochum und auf das Postscheckkonto des Kinderheims Dortmund 13 061. Haus-Stühdunten Das beste und gleichzeitig wertbeständigste Wernnuchtegeschenn Sm K Sict S Kaufen auch Sie solche nur direkt von der Spezialfabrik im Schwarzwald ohne jed. Zwischenhande! RM 55.Zeitgemäße Preise, größte Zahlungserleichterung machen jed diese wertbeständige Anschaffung möglich. 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Immer, wenn komme, fühle ich mie einen Erkenntnis: W letzten Geschichtswen Wir waren Bube in Schlaraffia gebore chen— wir hatten und standen in jenen Ereignis das zarte zum Weltkrieg blies ergab eine große V zeitig hart und bitte die Buben wieder u aus denen die einsti alle hatten einen Zu Jugend! Die Alte Nenschen, als die s ganz Jungen noch§ Abhärtungsverfahrer Bruch. Wir reden von denen, die nach bad Getauften. Un Atempausen des Le genuß verlangen wi die Verkörperung ti heimisch— dies i gegnen wir irgend auf der Bühne oder Entwicklung, einem unseres Herzens ar und wir erkennen kein gesundes Grün war, sondern die K Der junge Man wir Mädchen. Er ein Erleben gestellt, waren, der tägliche Schwer wogen die r der junge Mann für Die Revolution vol die wüstesten Leider sie die Kräfte, die men sollten. Sie n lenleben dieser Ges noch schaudernd, we den mußten, um Männer zu machen, vermögen und dies von jenen, deren 2 einem guten Boden sie alle mehr oder Pflichtenkreis zurü unterscheiden sich Dreißigern, die hei Herz geht eigene e Bruch. Und sie sit geben. Uns Mädchen, oder auch im War Wende in eine hart bildung und Abhi Und diese erzwung derte in einer Er ganismus der Fra bewirkte bei uns heit des Herzens, war und darum! konnte. Es ist in den le der Frau so viel des Haares und d man habe aus de gemacht. Wir Di wenn dann die n auch zwitscherten, gen hörten, es ir und ihnen kein S ten, auch so ewigt —— liebe, liebe heute tragen wir gängerischen Locke elende Zeitalter h Erleben und Kai Wir tragen unsere nal an den Bruch mit einer untergri Frauen sind alle ehelosen. Die nach uns halten Püfse aus Sie nehmen ihr h festen jungen Hän und sie sind es, hat:„Nicht wohe sei künftig euren vir einstigen ju köpfe sehen mit he schiert. 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Wir waren Buben und Mädel, alle mehr oder minder in Schlaraffia geboren, Drachentöter und Puppenmütterhen— wir hatten kaum die Kinderschuhe ausgezogen und standen in jenem wartenden Alter, wo jedes kleinste Ereignis das zarte Herz erschüttert, als die Fanfare zum Weltkrieg blies. Und der Zusammenbruch endlich ergab eine große Verheerung. Als Männer mit vorzeitig hart und bitter gewordenen Knabenlippen kamen die Buben wieder und fanden die Mädchen mit Augen, aus denen die einstigen Träume gewichen waren. Und alle hatten einen Zwiespalt. Sie wußten zuviel für ihre Jugend! Die Alten waren fertige, widerstandsfähige Menschen, als die Katastrophe sie ereilte, und unsere ganz Jungen noch Kinder, klein genug für das seelische Abhärtungsverfahren. Aber wir Dreißiger haben den Bruch. Wir reden auch selten von uns, sondern immer von denen, die nach uns kommen, den bereits im Stahlbad Getauften. Und auch zwischen der Arbeit, in den Atempausen des Lebens empfinde ich so. Im Kunstgenuß verlangen wir den Rausch des Vergessens oder die Verkörperung tiefster Tragik. Hier fühlen wir uns heimisch— dies ist der Stempel unserer Zeit. Begegnen wir irgend wann einmal, sei es im Leben oder auf der Bühne oder im Buche einer ruhigen organischen Entwicklung, einem simplen Glück, so fängt der Bruch unseres Herzens an, leise zu brennen und zu ziehen, und wir erkennen schmerzvoll, daß unsere Entwicklung kein gesundes Grünen und Blühen und Knospentragen war, sondern die Krisis eines Fieberdeliriums. Der junge Mann erfuhr das noch ganz anders als wir Mädchen. Er wurde im empfindsamsten Alter vor ein Erleben gestellt, dem kaum reife Männer gewachsen waren, der tägliche vertraute Umgang mit dem Tode. Schwer wogen die vielen Jahre, die hingingen, ohne daß der junge Mann für sein Lebensziel etwas leisten konnte. Die Revolution vollends entfesselte auf der einen Seite die wüstesten Leidenschaften und auf der andern lähmte sie die Kräfte, die jetzt erst zur vollen Entwicklung kommen sollten. Sie war ein blutiger Eingriff in das Seelenleben dieser Generation, und wir erfahren oft jetzt noch schaudernd, welch harte, dürre Wege gegangen werden mußten, um aus dieser vertriebenen Jugend die Nänner zu machen, die heute wieder ihr Schiff zu steuern vermögen und die sich im Berufe doch kaum unterscheiden von jenen, deren Wege glatt waren. Gewiß: wo aus einem guten Boden diese jungen Männer kamen, fanden sie alle mehr oder minder in die Ordnung, in einen Pflichtenkreis zurück. Sie haben Frauen und Kinder, unterscheiden sich äußerlich in nichts von den einstigen Dreißigern, die heute sechzig und siebzig sind. Aber ihr Herz geht eigene einsame Wege. Ihr Gemüt hat einen Bruch. Und sie sind es doch, die einer Zeit ihr Gesicht Uns Mädchen, noch träumend in holdem Erwarten oder auch im Wachen noch träumend, stieß die eiserne Wende in eine harte Pflicht. Wir gingen ohne alle Vorbildung und Abhärtung aus einem warmen Zuhause. Und diese erzwungene Aktivität, die Höchstleistungen forderte in einer Entwicklungsphase, wo der ganze Organismus der Frau noch auf Passivität eingestellt war, bewirkte bei uns die verfrühte Entwicklung, eine Herbheit des Herzens, das doch schmerzlich weich geblieben war und darum den glatten Schlag nicht mehr finden Es ist in den letzten Jahren über die Vermännlichung der Frau so viel geschrieben worden, über den Zuschnitt des Haares und des Rockes. Mir will es eher scheinen, man habe aus der Not eine Tugend oder eine Mode gemacht. Wir Dreißigerinnen fingen damit an. Und wenn dann die nach uns kommenden kleinen Mädchen auch zwitscherten, wie sie es von uns reifen Frauen singen hörten, es in törichter Jugendafferei übertrieben, und ihnen kein Seil zu hoch war, um mit ihrem koketten, auch so ewigweiblichen Bubenkopf darauf zu tanzen —— liebe, liebe Leute, wozu der vielé Lärm um nichts? heute tragen wir wieder lange Röcke, und die müßiggängerischen Locken unserer Urgroßmütter. Das ganze elende Zeitalter hat das übermenschliche Entbehren und Erleben und Kämpfen satt. Und wir Dreißiger?— Wir tragen unsere vorzeitigen Runen als einziges Mahnmal an den Bruch unseres Herzens, wir lächeln milde mit einer untergründigen, unheilbaren Schwermut. Wir Frauen sind alle Mütter geworden, auch die kinder= und chelosen. 411 Die nach uns kamen, dürfen wieder jung sein. Sie halten Püfse aus. Sie haben ja das Drachenblutbad. Sie nehmen ihr hartes ja viel härteres Schicksal in ihre festen jungen Hände. Sie gehen stark ihren dürren Weg, und sie sind es, für die Nietzsche die Formel gefunden hat:„Nicht woher ihr kommt, sondern wohin ihr geht, sei künftig eure neue Ehre und euer neuer Adel.“ Und vir einstigen jungen, dummen, gedankenlosen Brausehöpfe sehen mit heißen Wünschen, wie diese Jugend marschiert. Sie hat sich ganz allein in Bewegung gesetzt. Sie macht ihr Schicksal, wählt ihre Führer und erwartet bewußt die Freiheit oder den Tod. Seid ihr alle da, ihr Männer meiner Generation als Bannerträger dieser idealistischen, erwachten Jugend? Veist ihr die Narben eures Herzens und lehrt sie Ehrsurcht, ohne die keine Jugend zum Vollmenschentum ###ären kann! Und damit trösten wir uns: Niemals ist ein Führer gewesen, der ohne die heimliche Schwermut des Wissenden ganze Arbeit getan hätte. Die hausfrau und der Einkauf Das Einkaufen ist eine wichtige Angelegenheit, und terade heute, wo das Geld so schrecklich schwer verdient ##vird, müssen unnütze Einkäufe unbedingt vermieden werUnnötige Dinge dürfen überhaupt nicht gekauft # berden. Wie häufig kommt es vor: Wir gehen in einen ##kaden, um etwas zu kaufen. Das Gewünschte ist nicht #; der gute, tüchtige Verkäufer macht uns auf etwas Ainderes aufmerksam. Es gefällt uns, wir lassen uns ##berreden, und es wird gekauft. Kaum sind wir aus ###m Laden, kommt die Reue. * Der Grundsatz beim Einkauf sei: Erst zu Hause berlegen und dann erst kaufen! Es gehört Disziplin, selbstvertrauen und Selbstbeherrschung dazu, um der ##uggestion des Verkäufers nicht zu unterliegen. Wir ###üissen wissen, was uns fehlt und was wir brauchen; Kreionusschraiben m 2. Dezember, ist der letzt das der„B..“ unter dem Motto„schmackhaft, billig und gut“ für alle Leserinnen unserer Frauenbeilage veranstaltet. Unsere Hausfrauen sollen Vorschläge machen für ein ##oe Fii#r##im Aun PPeenis won.— Mr. wieht Aömestnieznn#ie Um zu vermeiden, daß eine Unmenge von Rezepten eingeschickt wird, die allgemein bekannt sind und alltäglich angewandt werden, haben wir die Preisaufgabe in folgende drei Gruppen zusammengefaßt: Eweichen Z. Word 3. Woié Zu jeder Gruppe darf keine Hausfrau mehr als ein Rezept einsenden. Dabei können solche Gerichte nicht berücksichtigt werden, die jeder Hausfrau als das Selbstverständlichste bekannt sind.(Zum Beisp.: Erbsen= oder Bohnensuppen bei Gruppe). Bei Gruppe 2 soll das Fleisch als Haupthektgngteil der Mahlzeit unberücksichtigt bleiben, jedoch kann Gehacktes im Kohl, oder Fisu, vder dergleiche mitverwendet werden. Ebenso erwarten wir von dem Reste=Essen nicht nur die Zusammenstellung von irgendwelchen Speisen des Vortages zu einer Suppe oder einem anderen Topfgericht, sondern Vorschläge zu einer wirklich schmackhaften, vollwertigen Mahlzeit. Also, wir erbitten Rezepte unter obigen Bedingungen, die nicht als allgemein bekannt gelten können. Win Ruzug###,#in im„V. Ob.“ Konissun Mit.— Ruizömmr#mmmmmer. dürfen natürlich nur selbst zusammengestellte Rezepte eingesandt werden, die nicht welchen Kochbüchern abgeschrieben wurden. Rücksendungen ersolgen nicht. Die, Finsendungen sind mit Namen und Adresse des Absenders zu versehen und zu richten an die Redaltion des Bochume Kweiers(ah=Prikauschreiben). Compiels mit tungen Facken Samthut mit Straußenfeder Moderne kleine Samloppe m. Schleier Grünes Woslgeorgetiekleid mit weißer Pileegarnitur. Dazu Jacke mit grauem Dersanertragen Samttopf mit Veloursrand und lustiger SchleifenGaraiter Kleine Samt-Meione nach Herrenart Schwarzes Wosskleid mit weißer Dieegarnitur. Dreiviertellange Jacke schwarzem Persianertragen der Verkäufer kann das nicht wissen. Wohl sollen n uns vom Fachmann beraten lassen, aber das letzte der Entscheid, komme von unserem Willen. Gute Ware ist immer am billigsten; nie minderwertiges Zeug einkaufen! Mit Gelegenheitskäufen muß man sehr vorsichtig sein! Ein Beispiel: Wir kaufen ein Paar Schuhe, ganz besonders billig, ein einzelnes Paar, deshalb der billige Preis. Aber o wehl, die Schuhe drücken, wir können nicht gehen, sie bereiten uns Höllenqualen. Das war ein völlig verfehlter Kauf. Das Geld wurde hinausgeworfen. Strümpfe„mit kleinen Schönheitsfehlern“ sind meistens auch reine Freude. Das stellt sich meist beim erstmaligen Waschen heraus; sie zerfallen in der Regel beim ersten Anziehen so sehr, daß man sie fortwerfen muß. Das ist natürlich Sparen am falschen Das gleiche gilt auch für den Einkauf von Lebensmitteln. Lieber ein Pfund erstklassiges Fleisch, als zwei Pfund minderwertiges. Das gute Fleisch ist viel ausgiebiger und schmackhafter und kann, wenn es sein muß, mit Kartoffeln gestreckt werden. Genau so verhält es sich mit Butter, Eiern, Gemüse, Obst usw. Immer sollen wir uns vor dem Einkauf sagen: „„oten, aber gut. Ein gutes Mittel für Tintenflecke. Um frische Tintenflecke auch aus den empfindlichsten Stoffen zu entfernen, ist Milch ein gutes Mittel. Man gießte pas Milch in eine Untertase und legt berz erge Fgeng er; er gaf: über, dann tupft man so lange mit dem Finger varauf, bis der Fleck ganz verschwunden ist. Gegebenenfalls wird die Milch einige Male erneuert. Steinguttöpfe, in denen früher Eier in Wasseralgs oder Garantol eingelegt waren, behalten leicht weiße Ränder, und die Hausfrau scheut sich, sie weiter zu andren Zwecken zu verwenden. Es gibt aber ein Mittel, die weißen Ränder zu entfernen: aus Wasser und benzoesaurem Natron eine Lösung bereiten, mir bieser die Töpfe ausschenern, worauf sie gut nachgesgült. verden. Dann kann man getrost Saizbohnen, Suzpilze, Sauerkohl oder Pökelfleisch darin einlegen. Wie reinigt man Schwämme? Schwämme säubert mon, indem man sie in eine leicht,„Sat giareriggnget. damit alle Fetteile gelöst werden. Aumy Ovtrg glhe, möglichst heiß, sino zu empfehlen. In freier Busr aufgehängt, trocknen die Schwämme am besten. Advent im Kinderzimmer So selig noch einmal aufwachen können, wie das Kind am ersten Advent! Die ganzen Tage vorher hatte man gezählt: jetzt nur noch dreimal ausschlafen, dann ——— jetzt nur noch einmal, und wenn man dann aufwacht——— Abends zeigte das Kinderzimmer noch das alte Gesicht; aber man war ganz sicher: der Niklas würde einen nicht vergessen; alles würde wieder da sein: Adventskranz und=herzen und vor allem— die himmlische Adventsschnur... Und man wurde nicht enttäuscht: es war wirklich wieder alles da und viel, viel schöner, als es früher war. Man sollte sie zu erhalten suchen, alle die lieben, alten fröhlichen Bräuche. Kinder brauchen Erwartung und Wunderglauben. Und wie wenig gehört dazu, ein Kind zu beglücken, Kinderaugen leuchten zu machen! Was ist schließlich dieser ganze Adventszauber für die nüchterne Realität der Erwachsenen: ein Korb mit Tannengrün, ein paar bunte Bänder, ein paar farbige Kerzen, zwei Tüten mit Näschereien, einige kleine Spielsachen, die für wenige Pfennige zu haben sind! Aber der ganze weihnachtliche Zauber darum, die liebevollen Zurichtungen der Mutter— das macht es. Zunächst der Adventskranz. Man umwickelt ein starkes Drahtgestell mit frischem Tannengrün, die schönsten Zweige nach außen, ganz eng und fest, daß keine Zweige abstehen. Dann befestigt man vier schöne, dicke Kerzen, weiß, gelb oder rot, und umwindet den Kranz mit dazu passendem Band oder einem Seidenband in kleinen Streublümchen. Zuletzt bringt man noch einige goldene Kugeln, kleine bronzierte Mohnkapseln und einige Aepfelchen, ebenfalls bronziert, daran. Dann wird der Kranz an langen Seidenbändern unter der Krone befefzot.„... Am jebes Gind Der Adventsleuchter, den jedes Kind bekommt, ist eine einfache Flasche, die ganz mit Tannengrün umwunden ist, und zwar so, daß einige Zweige auf der Tischplatte aufliegen, die den Fuß markieren. Dann wird aus Silberpapier ein festgedrehter Bügel angemacht und eine Kerze hineingesteckt. Zum Schluß die Adventsschnur. Dazu besorgt man zunächst starken Gold= oder Silberdraht, der in Schnüren durchs Zimmer gezogen wird.(Für jedes Kind ist eine Schnur gedacht.) Dann einige Bogen buntes Seidenpapier oder Glanzpapier, vielleicht auch einen silbernen oder goldenen Bogen, mit denen man für jedes Kind vierundzwanzig kleine Pakete macht, für die Tage vom ersten Advent bis zum Heiligabend. In jedes Päckchen kommt eine kleine Näscherei: ein paar Nüsse, ein Stückchen Marzipan, ein Pfefferkuchen oder auch ein kleines Spielzeug: ein Püppchen, ein Taschenmesser, ein kleines Notizbuch, ein bunter Stift, ein paar farbige Kerzen, ein Weihnachtsengel und ähnliches. An den vier Adventssonntagen ist das Paketchen besonders üppig. Da enthält ein Päckchen Näschereien und Spielzeug.— Und jeden Abend, wenn die Adventskerzen angebrannt werden, darf das Kind von seiner Schnur ein Päckchen nehmen. Manchmal, wenn es sich am Tage etwas zuschulden kommen ließ, findet sich anstatt der erwarteten Ueberraschung ein Zettel vom Niklas vor: „Lottchen war heute unartig!“ Aber das ist eine furchtbare Schande und passiert auch nur sehr selten. An den übrigbleibenden Päckchen kann man dann immer abzählen, wie viele Tage noch bis Heiligabend sind. Ja, in solch einem Adventszimmer machen sich die — Weihnachtsarbeiten noch einmal so gut— da fallen auch den Erwachsenen die schönsten Geschichten wieder ein— da wächst der Wunschzettel lang und immer länger, weil doch dem Weihnachtsmann nichts unmöglich ist... Von diesem bunten, lustigen Fleckchen ergießt sich der alte, ewig neue Adventszauber über das ganze Haus. Kleine Frauen-Rundsekau Frauen spenden Sakramente. Die oberste Kirchenbehörde der Thüringer Evangelischen Landeskirche hat eine Verordnung erlassen, nach der ordinierte Pfarrhelferinnen in Krankenhäusern und Gefängnissen in Zukunft auch Sakramente spenden dürfen. Dieser Beschluß wurde auf Veranlassung des Landeskirchentages gefaßt. Kein Ueberschuß von heiratsfähigen Mädchen mehr. Der so viel besprochene Frauenüberschuß scheint in den letzten zehn Jahren eine Minderung erfahren zu haben, da unter den Neugeborenen auffallend viel waren, wie man es meist nach großen Kriegen beobachten kann. Außerdem ist es wohl in fast allen Ländern das gleiche, daß die Ueberzahl der Frauen hauptsächlich die Jahrgänge zwischen dreißig und fünfundfünfzig betrifft, während vor zehn Jahren die Jahrgänge zwischen zwanzig und fünfundvierzig betroffen Es ist anzunehmen, daß in wieder zehn Jahren die Grenze sich abermals verschoben haben wird und nur die Frauen zwischen vierzig und fünfundsechzig in der Ueberzahl sind. Eine Europäerin als Buddhistin. Die Witwe des Barons William Wateney, Baronin Julia.„Wasteney, starb vor kurzem im Alter von sicheren Ueberzeugung, nach ihrem Tode als Inderin wieder zur Welt zu kommen. Während einer ihrer Reisen nach Indien war sie zum Buddhismus übergetreten und hatte sich mit Annie Besant und Gandhi eng befreundet. Sie stand in dauerndem Briefwechsel mit den beiden. In ihrem Testament traf sie die Bestimmung, daß sie verbrannt und ihre Asche in den Ganges gestreut würde. Demgemäß ist ihre Asche in einer silbernen Urne an einen ihrer indischen Freunde gesandt worden, der wirklich die Asche in den heiligen Strom gestreut hat. Frauen erhalten Patente. In Newyork ist eine Ausstellung von Frauen=Erfindungen eröffnet worden, in der sich eine ungeahnte Reichhaltigkeit von Neuerungen auf allen Gebieten, insbesondere, was die Hauswirtschaft anbelangt, offenbart. Nicht weniger als 15000 Patente wurden bisher schon an amerikanische Frauen verliehen. Aber es wäre falsch, anzunehmen, daß sich die liehen. Aber es wäre falsch, anzunehmen, daß sich die Erfindungen ausschließlich auf das Gebiet des Haushaltes und naheliegendes erstrecken. Vielmehr haben gerade industrielle Probleme die amerikanischen Erwirtschaftliche Betriebe zur Schau gelangen konnte. befaßt sich z. B. eine ganze Reihe von Erfindungen mit der Erhöhung der Bequemlichkeit und Sicherheit in den Bahnen von USA. Auch die Automobilindustrie hat das Interesse der Frauen in hohem Maße gefunden. Einige Automobilfirmen haben sich sogar verschiedene Patente nutzbar gemacht. Wie ein Hund ein Rind rettete Eine wahre Seschichte aus dem Fulengebirge Nu: Niartelfünf watete der Gachl Wie seklasen die biere? Eine etwas komische, aber doch interessante Frages Als die natürliche Stellung des Menschen beim Schla, fen hat man die Lage auf der Seite mit angezogenen Knien festgestellt. Der Mensch hat durch Erziehung und Gewöhnung diese Lage vielfach verändert. Bei den Tieren aber, finden wir die Schlafstellung noch in ihrer Pursprünglichen Form, die bei den einzelnen #.#Paarsch##en ist. Die Elefanten 2. B. schlafen giin wertobe! De Arten sehr verschieden ist. Die Elefanten z..schlasen immer und die Pferde meist im Stehen. Die Vögel — mit Ausnahme der Eulen und der indischen Papg, geien— schlafen, indem sie die Köpfe über den Rücken um Vierteliuf watete der Bophrgnzänzsen, er..Da bin ich in die daunlie Rinderkumor Doz Pout.— hese. 15 zu Zuge, Ver sich gen schisen, inden se de Kose, oder den bishen 45oz wpür auch noch gege.— ein Junge, der b biegen und den Schnaßel unter die Federn e ebed bun Haugheig, Ligel scisen gauf eisegeben Kese 25 die aiud, Kaädge S 44d Md u. ben, uune, ue. u, une un aegne uns ie Aaht Mad, anr uide uer Aande uier urISE-CSAa- MaI, Saike u. aariege eMhehe ee#, hach hh ee a, aune in aue i eaeschae sece eec hin en. eäishae Gechiähscce e ebde Fechlisc überschlugen. Dasem Kerlich sang die vesenge., de belag, Eer maserte denl Hund er gab) Zuch nal einer an— Lait es bein Vate deu ge die Aigen sichen. nen fröhlich üverschugen„.Lougn greuzn,ung er, gareg neben der Bela. Er masierte den Bug., F. g gene„ Zuck mal einer an— hat es bein Bater denn, zu sgugen, da diefe Nachtrögek sie den Teag als Eäist. Bachsäuerin ein anders Bicd. Sie llagte den Nag; Ihm Lognat u vrinlen, er kreichelt daos nuase, ehoe PverZeig, geitern abend— da it Bada uach Hasse Zeit beritzen. Peseger bte eng e n ud de, Lselgaäisg, alnate hn in den Mlund. Gr fale ich Feirger. und Bizerg, Mhatre, Flashte eihen unr 6 Mit dem Bauer ist's schon ein Kreuz. Keine Nacht schier verzweifelt an. Aber die Bella war tot.——— dem Kamel von Müller begegner.“ Jolche Jachen mußt Du wissen! Sshich schce S ce li. Seise wieder zu seiner Geselschaft ginge, so unleidlich erträgt sich's mit ihm. Nicht einmal das Jüngele kann ihn halten.“ Der Stammhalter hatte gerade das zweite Jahr heruntergeschrien. Auch die„Bella“, eine schmalgebaute Jagdhündin, war bei aller Liebe, die sie für ihren Herrn fühlte, doch froh, wenn er nicht daheim war, denn es regnete Fußtritte und Scheltworte, daß es schon nicht mehr schön war. Die einzige Freude, die sie noch auf dem Hofe hatte, war das Jüngelchen. Mit dem Kinde spielte sie tagsüber und hütete es, holte ihm verworfene Bälle und trug ihm runde Hölzer zu. Eine liebe, Eintracht herrschte zwischen beiden. Bis eines Tages— kurz vor den Hochwassertagen— der Bauer seiner Frau das Spielen des Kindes mit dem Hunde grob verbot. So lag die einsame Bella an der Kette, Himmel herunterregnete, was nur konnte. Ueber die Berge krochen dicke, graue Wolken und brachten unendlich Wasser. Drei Tage hindurch. Der Bach uferte schon aus und legte sich in weiten Flächen über die Wiesen des Bachbauern. Der lachte und meinte: „Schon gut, da wird das Futter umso dicker Pochten.. J4 Grach des II.Kur KeriAm vierten Tage aber brach das Unheil herein. S owper(Helb kroch am Horizont herauf. Ein schriller Shtnag in Gavan bunlälte 165 der Binust In. ud dies de Mbak, de se vuch de Ziße Zogagzelnen val er.Z,eerie hacd Peshiar iaed adets Paesen. Bind machte sich auf und strich dann über das Land, veote eid sseine Eremplar. Die größten Wale hallen wale sucht er sch als Leckerbisen aus. Mit seinen scharißt er seinen Opfern große Stücke aus dem Tiere dagegen werden nicht angerührt. 1. Aus welchem Material wird Leuchtgas hergestellt? 2. Wie heißt die Hauptstadt von Finnlands 3. Was ist eine PS.? 4. Wo wurde Goethe geboren? 5. Zu welcher Pflanzenart gehört die Kartoffel? 8. Wo ist der Weltgerichtshofgp g 7. Wer malte die Sixtinische Madonna? 8. In welchem Jahre überquerte zum erstenmal ein deutsches Luftschiff den Atlantischen Ozean? 9. Was ist eipe Okarina“ u manuers 10. Welches Tier ist im Berliner Wappen? Antworten: uen u u u 1 i i Wenieb„Sebugg sog“ u , M ch ui enu n„u. Hpasbusstöglisppis u80 nig ai unut u ee. bhlh 131 gunzee 7 ui mmbiboiig gz. un u ui cig('Sd) Wer spielt mit? Der Kongreß der Stummen Dieses lustige Gesellschaftsspiel trägt sicherlich sehr balbd veriberaeten wöige. Die ühren konten kurs aus den Flichen gehdre. Seihn. ganer Kögersgr,.99 Verdev, Vopog,.,der: Whans rouchiähsaleit gelangen Leiter des Pongresses:„Der Zergres der Stuggen des üie uchaltigt Juadz Kalthe, boch in einr Vgaurszeige Kange, iang ar daur seuer gugen Aauchrenger. auu.— Legsinte Von usten Aigendsisc in derf beln Boli dn Bedauenibt uin Bunuenten u Auitenen be due Stchoenten, de Von bopouzse zugen glaist— De ungshane Gesäisgelt Prickt dinen Kanten uesäsdenr sic aie Shelelehaner de Bade u. bes ee, e seeee bng gue hogs u gien, Gasbuong, Rekbader Biche ia Feigigz unter der Feizan scaes is wosen Feaden Geislelt saben, alt, der Laiter enz, Beig uo esien ic eue be Beste.. Dr Naenterahthung, Der Wioeu, Vbestu de Vshas de Miäk vur. dex Mengen, her iut Vieten Saheg Beihen Seiaest domn Recbennann epeltenen Laltug biech ene Stande ve, uud...: vo, O. Er mußz heisald sfters an die oberläche deh Mosz, gesangen. Aus den Feit wpich der„Tan“ hergestell. Zizskfipen. A it minisch daraseleng, oine dbi Bachtziugerin Keanz in. Sterdtegzeangt bse un den Tecden Lust, Jach tis a in Geiche aber eine Stande un besonders der Vowpal, sche M/1, Sie,.57Csnze dis Befezls durch, Lebärten. Zam Besiel hat eier im Wasser in der Stube, sie A Eine Morphiumhöbl # Berliner Rauschgift i worden. Die„Ra #rte von morph umenen Mensch Wochen, ihre Spri # e i n e m K e l l e r r a u m d e s . Südosten von Berlit #en Kellers. der 27 aaß. wurde gemeinse ##, Martba Kutzte, Der Schlächtergeselle ###phiumhöhle monate Weährt. Seit.längerer ###allen. Ununterbroch uch das kleinste Qua zu ##gsüber hielt er sichi Erlins als Bettler a. ots damer Bahi iaadrepier ausgewäh ##ngevettelt, dann spra oaliden und Kr # bei einem Arzt M #s Rezept lockte Paul . Mit dem Rezept b ##otheken Morphium i olgen,„Den Kriegs ligkeit: der Rezeptü bis 50 Pfennig. Mit seinen Morphin ###eselle Maaß im Lai #nm in seinen Keller Allabendlich sollen i bis 20 Spritzen an Eer hygienische Zustan Fechreibung. Es gab Elegenheit. Nie Eühe, seine Morphiun rießlich, daß seine, #ert wurden. Gese #uterkrankungen stellt #igenuß ein. Kund En Rauschgift trennen Pratisspritzen Molizei einige Mühe, Actigen Bettlers zu ##erwohnung perkom ## versammelte. Einer der Kunder iseblich auf und teil ##elerwohnung des Se unz leicht, Paul Me und hinter Schlo Kilung. von den. Rau ###lechtes Schauermär beskandidal belonders der Potval, sehr mizisg, Sie geberz, usgpge des Besehls durch, Gebärden. Zum Beispiel hat eiger rang die Hände. Die.u gpasser.. Angreifer los und verteidigen sich sehr geschickt,„“hrg den Auftrag erhalten, einen andern zu rasierenzeger sdesckiter Bader Aüin de Binz Argheueg u bte aug auen un an it iur Seagzase ad ucd unz iunr Aadreg, ie eiae Aicde Iaitgichus atgen der uer gisi ele Die Flutwelle stieg höher.„Plöslich schrie, das Bünge:„ Eigentämlich ist wiederum, daß der Wat, wenn er Maules. Dadurch werden sie, den,Walfischfängern leht oder sich an= oder auszuziehen, oder ein Bild zu maten, bue gerads haite aie der Sicheragen bus un deat Staud amosten der, wve der Sezpoun ie gäshzüch mi den guden Duonzig, esge,. 19 Dder de Sabe 3. Keihgn gructe Tudh. stieg höher. Plöszlich schrie, das Zünger:„ Eigentümlich ist. wiedernm, daß der Sezmann sich Maules. Lgdurgh, werden sie den,Walfischlänggrn leht eder sich an= oder auszuziehen, oder ein Bild zu maten, chen, und niemand, hatte acht, wie der Kindezpogen kps auf, visg, Stzrog, gegegegr, gger, wie der Sewann sich gefährlsch, Mit den groben zisfensie gepuen vr..; oder die Stube, r. Izeigat bei diesem Sr'=kernt. Treiben kam, zur Tür hinfahr.— Als die Bäuerim sich ausdrückt, atzogen. gelegt; ut, dem sicheren Tooe ver an die Wale heran, darum migsen sie iug leligen Bovtern. Gesten bleibt die Geselligase gei diesem Spiel errk schwamm der kleine Wagen gerade im Hofe und fällt. An Lust fehlt es ihm hier nicht, auch ist es un an sie heranrudern. An einer kleinen Schleudermaschine zenn jeder wird natürlich versuchen, bei der trieb hinter der Scheune los., pöglich, daß ein fo masiann ghaz ihme fehit zsr Fas steht ein Walfischfänger, In der Meschine befindet sich zze. tzines Austrages, sg, konisch wie möglich, un Sckut. Die Bäuerin stürzte nach, warf gurzgg, Zeit verhungern kann. Was ihm seyit, in vur die Harpuge, eine mit scharfen gegerhaken versehegegaf wirken. Werspricht oder lacht hat ein Pfand zu geren, der Scheune bos.. kurzger-Zeik verzungern kann sehlt ist des seht ein Walischsänge, In Fgzsezschzine befindet slo, zührung seines Austrages, I8. Hemisg Wie, göglich, Ein greller Schrei. Die Bäuerin stürzte nach, war gurier Zeit verhungern kann. Was ihm sehlt, in vur die, Harpune, eine mit scharfen Widerglen, versehene Eis birken“ Wierpricht oder lacht hat ein Pfand zu.cz. be edes eune, un bun, eat e ie Adar, eungu, Die endun dangt aun guegue e aeie aus u den Aigen Gate chepdte se auf..2=der Bachdauer sterte Uner den Walen dürsßen, die beiden gsbten, ieen der Wal an die Obersläche kompt, gseudert Ventgr unz verteilt pird. Je,nehr. te de Schreie Uärzte, richtete tungen der Pot= und der Riesenwal sein, Eie erreichent ihm die Haxpune in den Leibg Oer, Wal gucht Unnrr., ten. um so mehr Spaß g Tlattdeutsche Kinderreinte u ie ut, a. ause Dach, Der Bachauer stierte. Unter den Walen dürßen. die beiden gröbter, Hau, der Wal an die Oberfläche ogmt, sorzgurgz, der Mank verteilt wird. Je meyr konighe sfelt und est wilde erzie, stürzte, richtete tungen der Pot= und der Riesenwal sein. Sie erreichen ihm die Haxpune in den Leib, Der War„######unet un ten, um so mehr Spaß gibt es. sich wieder auf wol, den reißenden Fluten vor= eine Länge bis zu 30 Meig. Der Korz genig hnae,znert= zieyz das Fau mit biggh, Dieses wickelt sich von der ten, ar eiztelle ir—, Ventsehsiche Anast, Mägde lichen Unterschied in den Rumpk über, ver rog, zah Kiv. Role ab. Wenn der Wal wieder an die Obersiche GPfastelanstfako Ki. se de aren u. Vi. Felen eishz, gelen, ten zu versüngt und in einer Schwanzflose endet, Der konntz wieh auf den Weal eine weiterz, Herpinz= eichen. uid Suecde woten woctot, Ste osen. Zao, nimmt ein Viertel bis ein Dritel der Gesantlinge dert. Das Tier versacht in schnerzhesten zuingigen, der Stmme verspeifelte der Bochgue“: ein, bessen Maul eine Breite bis zu 4 Metern und eine sich von dem Eisen zu befreien, doch der starle, BlutBella, Bella, das Züngelchen!“. Sperrweite bis zu 62 Metern mißt. verlust schwächt seine Kräfte, bis es ermüdet tot an Und der Hund raste an der Hütte, ver gr. an der Die meisten Wale hahen statt, der Zähne Barten, die Oberfläche kommt. An Land gezogen, wird es zerKette, biß ins Holz, tobte wie ungebärdig. Mit seingn. Daher werden auch diese Tiere„Bartenwale“ genannt. legt und die Fettschicht abgenommen. Das übrige bleibt scharfen Zähnen zernagte er das Holz, und die Fette. Diese Einrschtung der Bezahnung entspricht der Art liegen für die Vögel, die sich bald in großen Scharen an sich, trieb er in den Fluten vor, riß sich wie absicht, ihrer Ernährung. Trotz des ungeheuren Nachens ernäh= über das große Ags bermachen. lich in die Strömung hinein und erreichte den schwim, ren sie sich von kleinen Fischchen, die sie in ungeheuren Es sind Wale gefangen word Massen mit ihrem großen Maule fangen und verschlinoder lacht hat ein Ararg, gr. a, Bedingungen am Ende des Spiels Bedingungen am Ende des Spiels Je mehr komische Talente sich entfalEiken, Beiken, Böckenholt, Dat wätt dreimol dürgespolt, Dürgespolt eß boll gedohn, Meit hier säßtien Strieke stohn. ber, das große„Aas hermachen..... Es sind Wale gefangen worven, die ein Gewicht bis zu 2000 Zentner hatten. Müsken, Püsken, Rättken, Kättken, Kille, kille, kille! Witt Papier, schwatt Papier, Muorgen kömmt use Moder wier. Do hiest'n Daler, Goh op'n Markt, Koup di'ne Kouh, Kälwken dotau, Kälwken hiett'n Schwänzken, Didel, didel, dänzken! Es hat in den #chtigen Skandal.g zum Tode Verurt #gan=City dam Rischen Stuhl, Ersol, zu repari ###ehl sind die schä #iektion, bei der Ste g Der Schlosse ##iger Zeit wegene #rde schuldig befun ##rmin für die Hin Peietzt, worden. 2 ##den Vereinigten S #rischen Stuhl vo ###direktion von Mie ## November, #rit für, die, Ereku Ee finder: Nein! ##d vor allem ist, die ###ndfreier Verfassun Sie muß also in Amerika spart ma #r ja Leute gus, #beiten im Hause ##lo sieht man die ##es durch, um ein ###ellung des elektr #den Schlosse E. Johnson. Brbeit berufen. Da Sch wohl noch mitv „Kiek!“, sagg de Katte, käik se innen Pott; Klatsch! kräig se wat mit'm Lieppel oppen Kopp! Mit letzter Kraft trieb der Hund den Wagen der breiten Weide zu b Ihr denn mit Guren Einsilen Ihr setzen3 Eines der berlästen denischen Mäirchen: seid Ihr denn mit Euren Einfällen? Habt Ihr Euch Ihr sehen? Eines der herrlichsten deutschen schon tüchtig auf der Straße umgesehen? Nach auf Aschenbrödel. Also zeichne sich jeder seine Gedanken fallenden Augenblicksbildern, in denen die Gefahren aufs Papier. Aber ohne Farbstift! Am besten mit der Großstadt besonders deutlich werden, Ausguck ge= Tinte oder Tusche oder auch als Scherenschnitt. De halten? daran, Ihr malt im Grunde genommen eine Freikarte Da seht Ihr zum Beispiel, wie sich einer Eurer fürs Weihnachtsmärchen. Und da bekommt das Preisder vreiten Wei bo. Schullameraden in sträflichem Leichtsinn trotz aller ausschreiben doch ein ganz neues Gesicht. menden Wagen an den breiten Weiden. Er biß sich fest Warnungen an einen fahrenden Wagen hängt, dabei Also an die Arbeit! Letzter Einsendungstermin ist im Giterwerk und kämpste sich seitlich mit wilder Kraft. zu Fall kommt oder mindestens in große Gefahr gerät, der 6. Dezember, der Rikelaustag. Die Vewohner des Bachbauernhofes ktarrten. Der oder Ihr hört, wie ein anderer mit Wunden und Bergeßt nicht, auf der Rückseite des Bülbes Euren bove vo v“„aß bis zum Halse hinauf, die Haare Schmerzen und einen zertrünmerten Rade seine uw. Vor, und Familiennamen, Straße und Hausnummer klebten über der Stirn. Die Augen brannten in Angst. angebrachte„Kunst“ als freihändiger Radfahrer büßen und Euer Alter zu schreiben. Der Hund trieb mit letzter Kraft der breiten Weide mußte. Solche Dinge in kurzen knappen Strichen zu: Und am 6. Dezember, am Rikolaustag, muß er., Eertgehzilleg zm.Giterwerk,lenite er den Wagen, sammengefaßt, will das Preisausschreiben. alles da sein. Bis dahin habt Ihr noch reichlich Zeit, barin das schreiende Jängelchen lag, dem waume nager. M6 und näher. J0igka,###n Jutenet Wie wellt käine lange Hauke=Spaukerigge maken, Du saß gans äinfach sien. Hännerich van de Willemshöh. Suchbildh Schleslich ructe die Last. Die Weide hat mit den#vu.. un 11s Sachuer ver. tiefen Zweigen und dem schweren Stamm den Wagen werden an die besten Zeichnerinnen und Zeichner und beschützte ihn gegen die trei###t. Diese Preise sind Freikarten für die Märalles da sein. Bis dahin habt Ihr noch reichlich Zeit, aber was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Die Adresse heißt: in sich aufgenommen und beschütßte ihn, gegen die greibende Flut. Bella hing am Gitterwerk, und ihr Kopf sank tiefer und tiefer. Aber das Kind war gerettet. Alle sahen dem Schauspiel zu. Ein Hindurchkommen schien unmöglich. Endlich, als der alte Wecker klingend Vier schlug, ließ der Regen nach und die Wasser wälzten sich in minderer Wucht. Die Flut siel von Minute zu Minute. teilt. Diese Preise sind Freikarten für die Märchenvorstellung im Stadttheater. Der„.=.“= Jugendfreund will eine Sondervorstellung für Sieger im Zeichen=Wettbewerb veranstalten. Das ist ein Fest für Euch, wenn Ihr da zusammenkommt, ein Kongreß von Bochumer „Wo ist der alte Römer! e? inte Frage! deim Schlaangezogenen Erziehung ndert. Bei ung noch in einzelnen B. schlafen Die Vögel schen Papaden Rücken in zwischen in und viele stehend. Die Wasser und verhindern, ben werden. n an ihren en den Kopf sölfe schlafen dlen eng zuSchwanz als schlagen mit den Augenoch eine Art ite her über le Tageslicht g als Schlafwissen! is hergestellt! nd artoffel? erstenmal ein gean! 1314 ui 6 u M uS 6661•8 iu ug n u ur #h ne woh ½1 511cu 9138 ee ui.7 en merkwuroiges Basemn Dei Benier nm der Melphianse...,“ Eine Rauschgift=Tragödie im dunkelsten Berlin sicherlich sehr sitzt in einem iem Nachbarn r nachher ausso ruft der der Stummen arf kein Wort die Hände ger Person das ltenen Auftrag len, ohne daß ur Ausführung auf und verandie Befolgung eispiel hat einer rasieren, oder Tisch zu decken, Bild zu malen, sem Spiel ernst bei der Auswie möglich zu Pfand zu geben, Ende des Spiels ente sich entfalereime Berlin, 27. November. Eine Morphiumhöhle ist dieser Tage von Beamten Berliner Rauschgiftdezernats entdeckt und ausgeho# worden. Die„Rauschgiftzentrale“, in der Hun##rte von morphiumsüchtigen und verommenen Menschen im Laufe der letzten ochen ihre Spritzen erhielten, befand sich einem Kellerraum des Grundstücks Adalbertstraße 50 . Südosten von Berlin. Der Inhaber dieses sonder##nen Kellers, der 27jährige Schlächtergeselle Paul #aaß, wurde gemeinsam mit seiner 42jährigen FreunEn, Martha Kutzke, festgenommen. Der Schlächtergeselle hat mit seiner Freundin in der ###erphiumhöhle monatelang ein merkwürdiges Dasein ührt. Seit längerer Zeit war er den Rauschgiften ##fallen. Ununterbrochen war er darum bemüht, uch das kleinste Quantum Morphium in seine Hand zu bekommen. kegsüber hielt er sich in den verschiedensten Stadtteilen kerlins als Bettler auf. Besonders die Gegend des #ts damer Bahnhofs hatte er sich g4e.„sein Lagdrevier“ ausgewählt. Hatte er genug Geld zusam#engebettelt, dann sprach er vorübergehende Kriegs#oaliden und Krüppel an und veranlaßte sie, ## bei einem Arzt Morphium verschreiben zu lassen. is Rezept lockte Paul Maaß regelmäßig seinen Opfern V. Mit dem Rezept bewaffnet, ließ er sich dann in den potheken Morphium in keineswegs kleinen Mengen verolgen. Den Kriegsinvaliden gab er für ihre„Geligkeit“ der Rezeptüberlassung je nach seiner Laune bie 50 Pfegrio, Li,ungräten laste mum der SchlichMit seinen Morphiumoocraten woate nun der Schlachgeselle Maaß im Laufe der Zeit einen festen Kundenimm in seinen Kellerraum. Allabendlich sollen in der Morphiumhöhle etwa 10 bis 20 Spritzen an Kunden verabfolgt worden sein. Eer hygienische Zustand der Rauschgifthöhle spottet jeder schreibung. Es gab nichteinmal eine Waschbelegenheit. Niemals nahm sich Paul Deaaß die Rühe, seine Morphiumspritze zu reinigen. So kam es tließlich, daß seine Kunden allesamt infihert wurden. Geschwüre, Blutvergiftungen, schwere suterkrankungen stellten sich bei ihnen nach dem RauschEügenuß ein. Kunden, die abspringen und sich von m Rauschgift trennen wollten, lockte Paul Maaß durch Pratisspritzen immer wieder an. Es kostete der Polizei einige Mühe, auf die Spuren dieses morphiumsichtigen Bettlers zu kommen, der am Abend in seiner sellerwohnung verkommene und willenlose Geschöpfe um Einer der Kunden der Morphiumhöhle raffte sich #bließlich auf und teilte der Polizei die Vorgänge in der #ellerwohnung des Schlächtergesellen mit. Es war nicht #inz leicht, Paul Maaß und seine Freundin einzufan#n und hinter Schloß und Riegel zu setzen. Die ErZihlung von den Rauschgifteinspritzungen klingt wie ein ##lechtes Schauermärchen. Selten einmal hat der Außenstehende Gelegenheit, einen Blick zu wersen auf soviel menschliche Verkommenheit. Die ausgehobene Morphiumhöhle im Berliner Südosten wird nicht die einzige sein, die in den vergangenen Wochen Zulauf gefunden hat. Amokläufer verletzt vier Frauen Berlin, 27. November. Im Verlauf eines Streites mit seiner Wirtschafterin ergriff der in Finkenkrug bei Nauen wohnende frühere Bankbeamte Lehnert ein Messer und stach auf die Frau ein. Drei andere auf ihre Hilferufe herbeieilende Frauen griff der Rasende ebenfalls an und verletzte sie schwer. Der Täter flüchtete dann in den Wald. Mit Ausnahme einer Frau, die transportunfähig war und an deren Aufkommen gezweifelt wird, wurden die Verletzten in das Kreiskrankenhaus Nauen übergeführt, wo sie sofort operiert wurden. Lehnert ist als Choleriker bekannt und steht unter Vormundschaft. ergriff der in Finkenkrug bei Nauen Vnlanzaufstischungrirant der Stialter anzie Csoherraschung— Der frühere Prokurist der Sensationkiit Urr Maschung— Dei fühele=Pleiunis. err Berliner Anschaffungsgesellschaft verhaftet Berlin, 27. November. Im Sklarek=Prozeß gab es heute vormittag eine sensationelle Ueberraschung. Der für heute als Zeuge geladene frühere Prokurist der Berliner Anschaffungsgesellschaft, der Kaufmann Ernst Sommermeier, wurde zum größten Erstaunen der Angeklagten und ihrer Verteidigung aus der Untersuchungshaft vorgeführt, ohne daß bisher die Tatsache seiner Verhaftung bekannt war. Sommermeier, ein 46jähriger Mann, wurde unter Aussetzung der Beeidigung als Zeuge gehört und zunächst vom Vorsitzenden über den Grund seiner Inhaftierung befragt. Sommermeier erklärte, daß er seit Montag dieser Woche in Untersuchungshaft genommen worden sei, und zwar werde ihm Untreue zur Last gelegt, da er in den Jahren 1927 bis 1929 Gelder in seiner Eigenschaft als Prokurist der Berliner Anschaffungs=Gesellschaft für sich selbst verwendet haben soll. Der Staatsanwalt teilte hierzu mit, daß das Verfahren schon längere Zeit schwebe, auf den Prokuristen Sommermeier aber erst jetzt ausgedehnt worden sei. Der Zeuge wurde dann über den Geschäftsverkehr mit den Sklareks befragt, und der Vorsitzende verlangte von ihm Auskunft über eine Reihe von Buchungen, wobei er darauf hinwies, daß die Buchführung sehr fehlerhaft und unzuverlässig bei der BAG. gewesen sei. Der Zeuge meinte, daß das aber ohne sein [Wissen geschehen wäre. Ferner ging der Vorsitzende auf den schon mehrfach erörterten Deckenauftrag vom Dezember 1925 ein. Die bei Kur in Ainlerna möglich Lodeskandidat muß vor der Hinrichtung den elektrischen Stuhl reparieren BAG bestellte damals für 500000 Mark Decken den Sklareks, so daß die Stadt über ihren Deckenbedarf auf fünf Jahre hinaus eingedeckt war und der Kaufvertrag nachher wieder geändert werden mußte. Der Zeuge Sommermeier bekundete, daß er mit diesem Auftrage nichts zu tun gehabt hätte. Sommermeier erklärte dann, daß während seiner Zeit buchmäßig keine Unterbilanzen entstanden seien, und daß er von den Unregelmäßigkeiten erst später erfahren babe., J,.44, Eir ine a. Der Zeuge Sommermeier sagte weiter aus, daß Kieburg der Lage kaufmännisch nicht gewachsen gewesen sei. Ferner bestätigte er die Angaben der Sklareks, daß vor jeder Bilanzprüfung von der BAG. aus der Apotheke ein besonders scharfer Likör für den Bücherrevisor Schettler, ein sogenannter Bilanzauffrischungstrank geholt wordeg, sei. Leo Sklarek gab zu, daß dieser Likör so stark gewesen sei, daß man einen Herzschlag hätte bekommen können.„ Die weiteren Zeugen bezeichneten Kieburg als einen sachlichen Mann“ und sagten im allgemeinen nachteilig über ihn aus. Einmal soll Kieburg u. a. gesagt haben:„Wenn ich fliegen soll, dann fliegt das ganze Rote Haus.,„ Ganslung— Sodann wird die Verhandlung auf Montag vertagt. Katzenellenbogen wieder imn Aatersachagsgesängnts Berlin, 27. November. Der Generaldirektor der Schultheiß=Patzenhofer.= ., Katzenellenbogen, ist, nachdem der 3. Strafsenat beim Kammergericht die erneute Inhaftnahme angeordnet hat, heute vormittag wieder in das Moabiter Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden. Katzenellenbogen, der bisher in der Charité Aufnahme gefunden hatte, befindet sich im Lazarett des Moabiter Untersuchungsgefängnisses und wird von Medizinalrat Schlegel behandelt. Selbstmord eines Soldaten Pillau, 27. November. Das Personal des von Palmnicken kommenden Personenzuges entdeckte mittags kurz vor dem Bahnhof Pillau neben dem Gleis die Leiche eines Soldaten, dem der Kopf vom Rumpf getrennt war. Wie festgestellt wurde, handelt es sich um den Unteroffizier Hefner. von der Marine=Artillerieabteilung Pillau. Auf Grund vorgefundener Briefe an Eltern und Braut muß Selbstmord wegen dienstlicher Verfehlungen angenommen werden. Verhinderte Zwangsversteigerung Lauenburg a. d. Elbe, 27. November. Zu einer bei den Hofbesitzern Schulz und Haak in Juliusburg wegen rückständiger Steuern angesetzten Zwangsversteigerung waren etwa 300 Landleute unter Mitführung einer schwarzen Fahne erschienen. Trotz mehrfacher Aufforderung wurde aber kein einziges Gebot abgegeben. Die Versteigerung mußte ohne Ergebnis abgebrochen werden. Des Königs mißratener Refse Paris, 27. November. London, 27. November. Es hat in den ganzen Vereinigten Staaten einen Sichtigen Skandal abgesetzt, als bekannt wurde, daß zum Tode Verurteilter in der Strafanstalt von Mi#igan=City damit beschäftigt worden ist, den elekWiischen Stuhl, auf dem er selbst hingerichtet wer##n soll, zu reparieren. Gegen diesen unmenschlichen ehl sind die schärfsten Proteste bei der Gefängnis##iektion, bei der Staats- und Bundesregierung eingeDer Schlosser Herbert Johnson stand vor ##riger Zeit wegen eines Mordes vor den Richtern, er #ude schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Der ###rmin für die Hinrichtung ist für den Februar 1932 #esetzt worden. Die Todesstrafe wird, wie auch sonst #den Vereinigten Staaten, in Michigan=City durch den ##trischen Stuhl vollzogen. Die vorsorgliche Gefäng###direktion von Michigan=City läßt nun zeitig, jetzt November, untersuchen, ob das Hinrichtungs#it für die Exekution im Februar in Ordnung ist. e findet: Nein! Es fehlt noch etwas am Anstrich ##d vor allem ist die elektrische Apparatur nicht in ein###ndfreier Verfassung. Sie muß also in Ordnung gebracht werden. Auch Amerika spart man, und man läßt im Gefängnis, in ja Leute aus allen Berufen zusammenkommen, die beiten im Hause möglichst von Insassen verrichten. #lo sieht man die Berufsliste der Gäste des Gefängnies durch, um einen passenden Mann für die Wieder##rtellung des elektrischen Stuhles zu finden, und trifft # den Schlosser und Elektromonteur HerJohnson. Keiner scheint so wie er zu dieser eit berufen. Das bißchen Anstreicherarbeit wird er ch wohl noch mitverrichten können. Tatsächlich hat Johnson den elektrischen Stuhl in Ordnung bringen müssen! Den Stuhl, auf dem er selbst im Februar hingerichtet werden soll, eben für diese Hinrichtung! Er hat die Stromzuleitung reparieren und den Anstrich erneuern müssen, damit er in einem Vierteljahr genau nach den Vorschriften der„humanen“ amerikanischen Gesetzgebung vom Leben zum Tode gebracht werden darf...4, Mlkäpaniadirektion hat Diese Unmenschlichkeit der Gefangnisvirtg.. zwar einen Sturm der Entrüstung entfesselt, aber es ist schon bezeichnend, daß sie überhaupt geschehen konnte. Bezeichnend für die Moral dieses Amerika, dessen Kriminalbeamten heute ihre Opfer(so darf man sagen), im dritten Grade vernehmen, einer mehr als mittelalterlichen Methode, und morgen mit ihnen im Zuchthaus von Sing=Sing einen Fußballkampf ausfechten, wie vor einigen Tagen geschehen, dieses Amerika, dessen Justiz korrumpiert ist wie keine andere in der Welt, das als einziges Land der Welt noch die Lynchjustiz kennt, und dessen Propheten mit allen christlichen Tugenden hausieren gehen, als wären sie bloß in Amerika zu finden. Nirgends ist die faule Moral von einer so blendenden Schale umgeben wie drüben. Die Sorglosigkeit, mit der die Gefängnisdirektion von Michigan=City den Todeskandidaten Johnson zur Herrichtung seines Henkergeräts beauftragte, spricht Bände. tt Mussolini belohnt einen deutschen Studenten. Ein junger Student aus Heilbronn malte in seinen Mußestunden ein Bild von Mussolini. Die Mutter sandte es ohne Wissen des Sohnes an den italienischen Ministerpräsidenten. Als Dank sandte dieser dem jungen Mann einen achtwöchigen Freifahrschein auf allen italienischen Bahnen. &a Sommertemperaturen in Newyork. In den Vereinigten Staaten herrscht seit einigen Tagen eine sungewöhnlich hohe Temperatur. In der Umgebung von Newyork wurden 22 und mehr Grad Celsius gemessen. Bei vielen Bäumen sind die Knospen aufgebrochen. Prinz Dschemil Tussun, der Neffe des Königs Fuad von Aegypten, der vor einem Jahr schon einmal wegen Scheckschwindels verurteilt worden war, ist gestern in Nizza vom Strafgericht zu sechs Monaten Gefängnis und 10000 Franken Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte wiederum einige Schecks ohne Deckung in Höhe von einer halben Million Franken ausgeschrieben. Volksmenge befreit einen Mörder Helsingfors, 27. November. Im Dorfe Kurikka in Mittelfinnland wurde gestern ein wegen Mordes an einem Chauffeur verurteilter Strafgefangener der Polizei von einer etwan hundertköpfigen Menge entrissen und im entführt. Es wird vermutet, daß der Vorfall politischen Hintergrund hat. Blicke in die Welt # Neues„Verfahren" zur Banknotenfälschung. Die [Straßburger Polizei kam einem neuartigen Verfahren von Banknotenfälschung auf die Spur. Ein Arbeitsloser stellte falsche 500=Franken=Noten dadurch her, daß er echte 500=Franken=Noten zerschnitt und aus zehn echten Stücken elf Falschnoten zusammenklebte. Die neuen Noten waren von echten kaum zu unterscheiden. * Explosion in den Berliner Schwartzkopff=Werken. In der Eisengießerei der Berlinischen Maschinenbau AG. vorm. Schwartzkopff ereignete sich im Werk Scheringstraße kurz nach 10 Uhr eine schwere Explosion. Bei der Explosion wurden zwei [Arbeiter schwer verletzt, die im Krankenwagen abtransportiert werden mußten. Eine Reihe von anderen Arbeitern erlitt leichte Brandwunden. * Verhaftung eines Sparkassenräubers. In einem Schlupfwinkel des Hafenviertels von Flensburg verhaftete das Ueberfallkommando einen 24jährigen Arbeiter, der in dem dringenden Verdacht steht, mit noch zwei anderen am Mittwoch den Sparkassenrendanten Jacobsen in Wees bei Flensburg überfallen und um 1800 Mark beraubt zu haben. Der Verhaftete. bei dem 400 Mark gefunden wurden, bestreitet jede Schuld. Neue schacse Hasummenstoge in Ladenl Ke“ S 27 Ranember gehabt, daß Professor Lange mit einer subjektiven Einstellung zu ihm gekommen sei. Nach nochmaligem sehr scharfen Vorstoß Dr. WitLübeck, 27. November. Im Calmette=Prozeß kam es heute bei der Vernehmung von Professor Dr. Lange zu Zwischenfällen, wie man sie bisher im Prozeß noch nicht erlebt hat. Ueberraschend stellte Rechtsanwalt Dr. Darboven, der Verteidiger der Schwester Anna Schütze die Frage, ob Professor Lange mit der Ueberzeugung nach Lübeck gekommen sei, daß das Unglück nur im Laboratorium zu suchen wäre. Tarboven betonte, die Schwester Anna habe Fragen durch Lange unangenehm empfunden. Er habe sich ihr gegenüber staatsanwaltschaftlicher als der Staatsanwalt benommen. Als Rechtsanwalt Dr. Wittern erklärte, das lasse vielleicht auf das schlechte Gewissen der Schwester schließen, erwiderte Schwester Anna Schütze sofort sehr erregt: „Mein Gewissen ist rein, und ich hoffe, daß Dr. Witterns Gewissen ebenso rein ist. Ich habe die Fragen durch Professor Lange unangenehm empfunden, weil er meinen Chef, Professor Dr. Teyce, wie einen dummen Jungen behandelt hat.“ Diese Erklärung rief eine lebhafte Erregung im Saal sowie Zwischenrufe der Nebenkläger hervor. Professor Deycke erklärte schließlich selbst dazu, er habe lediglich den Eindruck Nach nochmütigem sehr scharfen Horstbs bi. War; terns, der seinen Vorwurf gegen die Schwester nicht zurücknahm, wurde die Verhandlung auf Montag nächster Woche vertagt. Der Mann, der sein Gedächtnis verlor Berlin, 27. November. Bei einem Polizeibeamten in Belzig(Mark Brandenburg) meldete sich dieser Tage ein fremder, junger Mann ohne jegliche Legitimationspapiere. Er führte ein Fahrrad mit sich und befand sich offenbar auf der Wanderschaft. Der Fremde war nicht imstande, Angaben über seine Person zu machen, er wußte weder, wie er heißt, noch kannte er seinen Beruf oder den Wohnort seiner Eltern. Auch seinen Herkunftsort und sein Reiseziel konnte er nicht angeben. Die einzige Handhabe über seine Persönlichkeit waren Notizen in einem Taschenbuch, aus dem hervorzugehen schien, daß es sich um einen Tischler handelt. Der Fremde, der sein Gedächtnis anscheinend verloren hat, wurde in has Krontenhaut gebracht. nen Pott: #el oppen Kopp! ukerigge maken, de Willemshöh. ömer? Das geht blitzschnell! Angebrannte, angetrocknete Speisereste, Fett und Schmutz beseitigt UnD ohne jede Mühe. Silberhell strahlt Aluminium! Appetitlich frisch und sauber glänzt Emaille! Unwie schmackhaft läßst sich in(-gepflegten Töpfen kochen! entfernt jeden Geruch aus den Gefällen und macht sie vollkommen keimfrei. Zum Schutz der Gesundheit! Pflegen Sie Pfannen und Töpfe, überhaupt alles Geschirr, stets mit(17. Sie sind viel schneller fertig, haben wenig Arbeit.Alles Geschirr ist stets tadellossauber, hältlänger und besser.( ist ergiebig und sparsam. Ein Eßllöffel gibt 10 Liter wirksames Spülwasser und was können Sie darin alles spülen und reinigen! Henkel's Aufwasch-, Spül- und Reinigungsmittel für Haus- und Küchengerät. Hergestellt in den Persilwerken. Spciu Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Samstag, 28. November 1931 Udvent Von Arno Jehrings. Ein Stern, der durch das Dunkel Mit zauberhaftem, goldnem Licht, Der leuchtend strahlt am Firmament: Das ist Advent! Ein Klang, so traut und wundersam, Der aus des Himmels Fernen kam, Ein Klang, den jede Seele kennt: Das ist Advent! Udvent kommt zu den Menscken Eine Legende von Martin Wiegand Ein Traum von glückdurchsonnter Zeit, Voll Märchenglanz und Seligkeit, Worin kein Wünschen sehnend brennt: Das ist Advent! Ein Wunder, das zur Erde steigt Und uns die nahe Weihnacht zeigt, Das jede Zunge jubelnd nennt: *4• Das ist Advent! Poothe-Zea Zu Gunsten der Deutschen Volksspende für Goethes Geburtsstätte, deren Ehrenschirmherr Reichspräsident v. Hindenburg ist, wird zum kommenden Goethe=Jahr in der Staatlichen Bayrischen Münze nach Entwürfen von Professor Theodor Georgi(München) eine GoetheMedaille in Fünf= und in Zwanzigmarkstückgröße geprägt. Die Münze trägt auf der vorderen Seite ein Profilbildnis von Goethe, rückseitig eine keimende Eichel, das alte Sinnbild des Freien Deutschen stiftes in Frankfurt am Main. Unser Bild zeigt den Entwurf der Goethe=Medaille. Advent kam durch den Bergwald und hatte die Arme voll duftender Tannenzweige. Leichter Puderschnee war darübergehaucht. Advent kam den Berghang herunter und das goldene Eichenlaub glühte in ber Morgensonne auf, lauter Himmersgold.# lam an den starrenden Ginsterbüschen vorbei und say ven Baumstumpf, auf dem noch ein Schneepelzchen lag. Denn St. Nikolaus hatte am Abend zuvor darauf gesessen und Ruten aus dem Ginster geschnitten. Wo das Bergtal durch die dunklen Tannen schnitt, lag bläuliche Nebeltanztiefe. Es war Sonntag morgen, und aus den Dörfern sangen die Glocken herauf. Advent ging zu den schüchternen Lärchen, die gelb verblaßt waren und traurig in den grauen Himmel schauten. Sie lächelte ihnen zu und schenkte ihnen ein leichtes Schlafkleid aus dünnem Reif. Sie strich über die ruhevoll wartenden Weißtannen und flüsterte ein Verslein vom Stern zu Bethlehem. Da begannen die Tannen und Fichten im Wald zu träumeg und, faheg Kerzengeleuchte und silberne und goldene Sterne, und Weihnachtslieder schlangen silberne Fäden um ihre dunken Radeln. g. W Tief im Gehölz fiepte ein Rey. Es klagre in den Winterwald hinaus, leiser Schrei der Kreatur. Advent kauert am beschneiten Felsblock vor den Buchen nieder und lockte. Schlank und zart trat's aus dem Unterholz, tiefe, zierliche Spuren traten die Hufe in die feuchte Erde. Advent nahm's in den Arm und hüllte es in sein weißes Kleid und tröstete es mit dem Gottesfrieden der Weihnacht.„ 8.1g t. 8. Immer tiefer stieg Advent. Sie brach rone Beeren von der Eberesche und legte sie zu dem Strauß in ihrem Arm. Sie nahm die leichten Quasten vom Kiefernzweig, die schweren grauschimmernden Weißtannenbrüche und mit ihren schmalen Fingern zog sie aus dem Sonntagssonnenschein einen goldenen Faden und noch einen, und noch einen, und spann sie über ihren Strauß. Da bekamen die Zweige eine Stimme und sangen Weihnachtslieder, märchenleis, legendenzart. Und Adven Advent kam aus dem Bergwald zu den Menschen. Sie drängten sich in den Straßen und beim Werk, stießen sich, verdrängten sich und sagten einander lieblose Dinge. Oder wenn sie sie nicht sagten, dachten sie sie. Advent ging mit ihrem grünen Strauß voll roter Beeren und goldener Fäden mitten unter sie, und der Adventsstrauß sang seine Lieder. Und seht, wen Advent streifte, der fühlte einen feinen Stich im Herzen, wie eine grüne Fichtennadel sticht, und sah über Getriebe und Gedränge hinauf und hinaus, wo fern am Himmel der Stern von Bethlehem erscheinen würde. Märchenleis, legendenzart hob in seinem Herzen die Verkündigung zu singen an, und erwartungsvolle Liebe, wartensgeduldige, zeigte sich in seinen Augen und fand ihren Frieden im Adventsstrauß von Hoffnungsgrün und Liebesrot und Himmelsgold. Verkündigung grüßte ihr, in sei; nem Alltag und segnete ihn unter den Menschen mit Advent ging vom Vergwald zu den Menschen, vom Frieden in den Unfrieden— und brachte den Glauben an die Heilige Nacht... Lasset uns warten! OestsckliefsCack Nr. 316 eines anmutigen jungen Mädchens, sondern in der eines rothaarigen, von Sommersprossen strotzenden Männleins. Er— und nicht„Sie“,— entpuppte sich als ein gewerbsmäßiger Heiratsschwindler; der geschäftstüchtige Signor Barba korrespondierte regelmäßig als junge Dame und hatte es lediglich auf Georgio aber beschloß, zeitlebens Junggeselle un bleiben. Wittmaack wirch Landtagsptäsident Literarische Geselldekalt Felix Wilhelm Beielstein liest aus eigenen Werken. Am kommenden Montag, 20 Uhr, spricht der Verfasser des preisgekrönten Ruhrromans„Rauch an der Ruhr“ Felix Wilh. Beielstein über das Kulturproblem unserer Zeit, um anschließend noch aus eigenen Verken vorzulesen.„....st piefen, Gamerstig. Beielstein ist der Sohn einer seil vielen Generationen in Bochum ansässigen Familie und hat sich bereits vor seiner Auszeichnung durch den Ruhrroman=Preis im Industrierevier durch schriftstellerische Arbeiten bekannt gemacht. Die Leser des„B..“, der viele seiner Arbeiten im Erstdruck veröffentlichte, kennen die gewandte Feder und die tiefgründige Durchleuchtungskraft Beielsteins aus mancher Industrie=Novelle. In seinem Roman„Rauch an der Ruhr“, über dessen Inhalt wir bereits nach der Entscheidung des Preisgerichtes das Wesentlichste gesagt haben, gibt der Verfasser in großen, pragmatischen Zusammenhängen ein Bild von der Entwicklung des Ruhrlandes in den Jahrhunderten. Das Land selbst ist hier der große Hintergrundspieler, dessen personeller Ausdruck sich im Helden der Geschichte spiegelt. Das Land ist Anfang und Ende, Sehnsucht und Erfüllung, Pflicht und Lohn. In ihm liegt Kraft und Tat Wille und Werk.— An besonders bezeichnenden Stellen, die der Autor am Montag abend vorlesen wird, dürfte das Außergewöhnliche solcher Auffassung besonders hervortreten. Damals Sonntag war’s. Wir gingen durch das Korn, Wo verborgen blaue Blumen brannten. Ob sie deinen Blick zu Boden bannten? Unsichtbare Grillen sangen vorn. Folgten wir dem lockenden Getön? Was ich zu dir sprach, hab ich vergessen. Was du schwiegst, kannst du es noch ermessen? Sommer war es, und die Welt war schön. Georgio Buzatti, ein strebsamer junger Kaufmann in Turin, hatte stets Glück im Geschäft, aber um so weniger in der Liebe. Er war schon im reifsten Mannesalter und noch immer unbeweibt. Sehr gegen seinen eigenen Willen; er hätte nur zu gern eine rassige Italienerin als Gattin heimgeführt. Eines Sonntags wurde der Heiratslustige auf ein Inserat aufmerksam, das sein Interesse in höchstem Grade erweckte:„Junge, schöne Vollwaise sucht in Ermangelung von Bekanntschaften auf diesem Wege Lebensgefährten. Mitgift vorhanden. Ernste Bewerber mögen ausführliche Angebote mit Lichtbild nach Brescia, Postschließfach 316, senden. Diskretion Ehrensache.“ Schleunigst schrieb Georgio eine acht Seiten lange Bewerbung. Er brauchte nicht lange auf Antwort zu warten; schon nach achtundvierzig Stunden hielt er ein parfümiertes Briefchen in der vor Aufregung zitternden Hand: „Sehr geehrter Herr, ich glaube, Sie sind der Mann, nach dem ich mich in meinen Mädchenträumen sehne. Wenn Sie der Ansicht sind, daß Sie mich machen könnten, möchte ich Sie gern kennen lernen.“ Und ob Signor Buzatti der Meinung war! Er schrieb einen glühenden Liebesbrief, wie er im Buche ,steht. Abermals kam prompt die Antwort kannten:„Ich will Sie auf die Probe stellen. Senden Sie mir umgehend 500 Lire! Sollte ich bis Sonnabend im Besitz des Geldes sein, so könnten wir uns am Hauptbahnyof in Mailand treffen.“ Dem„Briefe lag das Bildnis einess entzückenden jungen Maochens bei. Georgius Herz schlug höher. Er sPioffcziegfag Hunderter telegraphisch, nach Brescia, Po#####eßach 316, fuhr am Sonntag in einem funkeinageineuen unzug nach Mailand und wartete dort auf seine Zukünftige. Wartete eine Stunde. Zwei Stunden. Den ganzen Vormittag. Doch die Holde aus Brescia kam nicht. In recht niedergeschlagener Stimmung nach Turin heimgekehrt, fand Buzatti einen Eilbrief vor, in dem ihn„Barba“— so hieß die enzückende Vollwaise— auf nächsten Sonntag vertröstete. Da wiederholte sich dasselbe Schauspiel. Noch ein drittes Mal ließ sich der verliebte Mann hineinlegen. Dann kam ihm die Sache etwas verdächtig vor. Er reiste kurz entschlossen nach Brescia und fand dort nach einigen Suchen„Barba". Leider aber nicht in der Gestalt In der Fraktionssitzung, die die Sozialdemokraten an 26. November im Landtag abhielten, erklärte Abgeordneter Leinert, daß er auf seine Kandidatur für der Posten des Landtagspräsidenten verzichte. Man einigte sich auf die Person des Abg. Ernst Wittmaack(Magdeburg), der dem Landtag als Vertreter des Wahlkreises Magdeburg angehört. Die Weiskeit des Die Kelensent keine Neuern Albanische Lebensregeln. Mitgeteilt von Kurt Miethke. Schwitzenden Pferden und weinenden Weibern soll man nicht trauen.. Alte Weiber mit einem Zuyn können eine ganze a. Heute ein Ei ist besser als ein Huhn in einen Tobe die Wut des Abends am nächsten Morgen Ueber den alten Wolf lachen sogar die Schafe. Tu Gutes und wirf es in die See, du wirst es im Salz wiederfinden. „Sag' ich auch!“ Feuerzeug, um Bill diesen Gesprächen sel Richard musterte sam, sagte er bei sich vie garstig Arndt M dick und sein Kopf, sieht er jetzt aus. A die Augen sehn. Um die Stimmut ein paar seiner rhein dem märchenhaft fau dern„Kadetten" am alle ins Lachen. Auc beweglich, um sich la Sie erinnerte die I sie in Alt=Beversdo neinsam durchgeführ den furchtsamen klein Allmählich schöpft sich. In Kameradei seiner Kunst, Anekdseine Pointen nicht „Bitte, erst ins 1 er eine Geschichte w Berliner Filmschau Nebentisch erzählt h Es war das erst In ihn richtete. Er vieder beachtete. Unter Lachen und Strand ins Dorf ei Lilos Quartier tren sprechen müssen, daß zuis“ ihr bestes Klei nit dir machen, du! eine, das ihr Arndt lauft hatte. Blau r n ihrem braunen 2 rußte es. Aber sie heute tragen sollte. Alle vier trafen kurz vor acht Uhr i tem das Weinlokal „Habt ihr auch fragte Arndt, die E hände. Bill antwortete Niller, wir sind zu Wissen Sie das? daß Zinn, wenn es größter Kälte ausgesetzt wird, zu Staub Staub zerbröckeln kann. daß es eine neue Methode zur Herstellung rostfreien Eisens gibt— und zwar durch Hinzusetzung von Aluminium? daß die Insektenforscher eine volkstümliche Ansicht bestätigen: einige Leute werden von Moskitos mehr belästigt als andere? daß ein metallener Taucheranzug, der kürzlich ee baut wurde, einen Taucher in die Lage versetzen sol in eine Tiefe von annähernd 370 Meter zu steigen und sich längere Zeit auf dem Meeresgrunde aufzuhalten? Sieben, acht Ti nicht. Und die war halbrunde Eckraum walen Tisch auf, „Woran erkennt sich über dem Meer „An der Hotelr daß die Königsfarbe während einiger Regierungen im alten ägyptischen Reich Weiß war? „Na, wie geht! Frau Huber?" „Ooch, der mu schrieb gestern, er Das deutsche Problem der Gegenwart ist die Siedlung auf dem Lande. So wünscht auch die Leitung der Reichswehr, die nach 12jähriger Dienstzeit ausscheidenden Soldaten in Deutschland anzusiedeln.— Der erste Zweck dieser Maßnahme ist die Entlastung des Beamtenstandes und der Wohlfahrtsbehörden. Ferner wird damit ein nationaler Zweck verfolgt, man will deutsch gesinnte Bevölkerung in den Grenzgebieten, namentlich im deutschen Osten, ansiedeln, um deutsches Gebiet gegen fremden Einfluß zu sichern. Die Reichswehr hat daher in verschiedenen Teilen Deutschlands Lehrgüter gepachtet, wo man die Reichswehrsoldaten zu Siedlern heranbilden will. Unser Bild zeigt einen seltenen Anblick: Der Reichswehrsoldat lernt melken(auf dem Reichdtwehrichggst Banchaff in Meslerburg). daß leuchtender Regen eine Wettererscheinung ist, die in einigen seltenen Fällen beobachtet werden konnte? ... daß das Bauerngeschlecht Rattenhuber an der Ostgrenze des Münchener Burgfriedens sich vor tauser Jahren dort angesiedelt hat? daß Mexiko pro Kopf der Bevölkerung mehr Geld für archäologische Forschungen ausgibt als irgend eine andere Regierung? daß in den staatlichen Brutanstalten in Michigan auch die Fische die Wirtschaftsdepression fühlen? Ihre gewöhnliche Speise, die Rind= und Schafleber sowie anderes frisches Fleisch enthielt, ist durch Hafergrütze, g# trocknetes Fleisch und andere weniger kostspielige Futermittel ersetzt worden. .„„Denke dir, C Auter“ „Nanu, willst Die kleine Gr #s einer alten C ##treundin getragen „Was spielt ih Darauf antwo # bin die Brau wenrägerin.“ „Aber wo ist d „Ach, Mutti, sst nur eine ge chuhe „Von heute al sicht es nicht weite viel Geld ausge Am nächsten 2 a S c h o c k e r s d o r f schrücken in Rah „Nanu?“ kom Vollest sparen?“ „Tu' ich auch Kunntggs immer Die Marke Hess-Schuhe bietet seit mehr als 50 Jahren eine zuverlässige Bürgschaft für Qualität und schützt Sie vor Enttäuschungen. In HessSchuhen haben Sie sofort das Wohlgefühl der Bequemlichkeit. Vor allem aber behalten Hess-Schuhe bis zuletzt ihr schönes Aussehen. #t N. 6., se Schuhtabrik.-., Erfurt. In Bochum: Kortumstraße 73 mber 1931 dern in der strotzenden entpuppte sich ler; der geidierte regellediglich auf inggeselle zu dent Alle Rechte, Insbesondere das der Uebersetzung. Copuright 1981 bu August Seherl S. m. b.., Berlin. Printed in Germany 9 „Sag' ich auch!“ rief Arndt und zog eifrig sein Feuerzeug, um Bill zu bedienen. Arndt hatte sich bei # d i e s e n G e s p r ä c h e n s e h r u n b e h a g l i c h g e f ü h l t. Richard musterte ihn eine Weile schweigend. Seltsom, sagte er bei sich, daß mir das erst heute auffällt, vie garstig Arndt Miller eigentlich ist. Sein Hals so #ick und sein Kopf so klein. Wie eine rote Schnecke ##scht er jetzt aus. Und er kann einem nicht offen in Um die Stimmung wieder aufzubessern, ließ Bill dern„Kadetten“ am Kölner Hafen. Bald lamen sie alle ins Lachen. Auch Lilo war viel zu lebensfrisch, zu ##beweglich, um sich lange trüben Gedanken hinzugeben. sie erinnerte die Jungens an ein paar Streiche, die sie in Alt=Beversdorf zusammen ausgeheckt und geneinsam durchgeführt hatten. Der„Budenzauber“ für er, demokraten an klärte Abgeordidatur für den se. Man einigte tmaack(Magdedes Wahlkreises alkans eln. hie. en Weibern soll inen eine ganze Huhn in einem lächsten Morgen die Schafe. du wirst es in 5 2 sgesetzt wird, zu stellung rostfreien setzung von Alustümliche Ansicht koskitos mehr beder kürzlich geage versetzen soll, ter zu steigen und de aufzuhalten? iger Regierungen tererscheinung ist, et werden konnte? ttenhuber an der s sich vor tausend kerung mehr Geld it als irgend eine ilten in Michigan ion fühlen? Ihre chafleber sowie anch Hafergrüße,## kostspielige Furm furchtsamen kleinen Kottbusser!„Wißt ihr noch?“ Allmählich schöpfte auch Arndt wieder Vertrauen zu #ich. In Kameradenkreisen war er bekannt wegen #einer Kunst, Anekdoten zu erzählen. Freilich waren seine Pointen nicht immer für Damenohren bestimmt. „Bitte, erst ins Unreine, Arndt!“ warnte Lilo, als er eine Geschichte wiedergeben wollte, die gestern eine Berliner Filmschauspielerin beim„Marquis“ am Rebentisch erzählt batgz,.. z,.—#. Es war das erste Wort, das sie seit dem Morgen n ihn richtete. Er war froh, daß sie ihn überhaupt Kucher beabtete.„ m gacten Fi. Gerusk un Unter Lachen und Plaudern rückten sie hernach vom Strand ins Dorf ein, alle vier in einer Reihe. Vor #lilos Quartier trennten sie sich. Lilo hatte Bill ver##prechen müssen, daß sie zum Abendessen beim„Marguis“ ihr bestes Kleid anzog.„Wir wollen doch Staat nit dir machen, du kleiner Deifel!" Lilo besaß nur das eine, das ihr Arndt bei Braun Unter den Linden gelauft hatte. Blau mit Silber. Es stand ihr sehr gut Au ihrem braunen Teint und ihrem blonden Haar, sie wußte es. Aber sie gönnte es Arndt nicht, daß sie es #ute tragen sollte. i, 7ums. Alle vier trafen mir seemannischer Pünktlichkeit kurz vor acht Uhr in dem kleinen Straßchen ein, in #em das Weinlokal des„Marquis“ lag. „Habt ihr auch alle guten Appetit mitgebracht?“ #fragte Arndt, die Goldzähne zeigend, und rieb sich die Keende.. Eu.. M. Ei. an g. Bill antwortete für die andern mit:„Si, Sennor Niller, wir sind zu allen Schandtaten bereit!“ Lo Sieben acht Tische, mehr zählte das ganze Lokal uicht. Und die waren auf vier Räume verteilt. Der #talbrunde Eckraum im Anbau wies nur den einen walen Tisch auf, um den sich das Halbsofa und die drei tiefen Sessel gruppierten. In den Polstermöbeln und den schweren Vorhängen hing der Mischgeruch von feinem Essen, Zigaretten und Damenparfums, dazu kam der Duft der dicken, gelben Wachskerzen, deren gedämpftes Licht das kleine, dunkelgetäfelte Zimmer mit den alten Schausilberstücken warm bestrahlte. Die eisgekühlten Cocktails heizten ein. Der„Marquis“ hatte dazu eine nicht verabredete Platte von frischgeröstetem Toast mit Kaviar und anderen kleinen Leckerbissen reichen lassen. Man trank und aß im Stehen und rauchte dazu. Die Stimmung wurde noch gehoben durch das gedämpft hereinklingende Spiel der Salonkapelle: eine Klavierspielerin, ein Geiger und ein Cellist, die in der Diele musizierten, sehr diskret, häufig unter Benutzung von Sordine, brachten allerlei pikante oder sentimentale Schlager der Saison. „Fabelhaft gemütlich!“ sagte Bill. Er kannte ja die großen Gaststätten an vielen führenden Plätzen. Sein Lob zählte also. „Ja“, meinte Arndt und reichte die englischen Zigaretten mit dem Rosenblatt wieder herum,„immerhin eine gewisse Kultur.“ Richard hatte nur bei ganz seltenen Anlässen einmal einen Blick in das Leben der oberen Zehntausend werfen können. Ihm erschien der Luxus, den er hier erlebte, erdrückend. Aber er wollte sich vor den beiden weltgewandten Kameraden doch auch keine Blöße geben. Vor allem wollte er kein Spielverderber sein. „Ich bin schon ganz duhn", sagt Lilo abwehrend, als ihr bei Tisch das Glas zum drittenmal gefüllt werden sollte.„Die teuflische Mischung vorhin, die lange Segeltour und das viele Lachen unterwegs! Laßt mir jetzt eine Pause, Jungens.“ „Das Fest fängt ja erst an!“ rief Arndt. Bill hatte schon einen ziemlich roten Kopf. Er fuhr sich durch seine Tolle.„Heute wird kein Pardon geDer Marauis“ hatte sich selbst übertroffen. Es gab köstliche Klößchen aus zerriebenem Hummer mit eingedickter Tomatensoße. Dann die Lende des ersten Rehbocks mit frischen Steinpilzen. Darauf junge Artischocken. Zu jedem Gang wurde eine andere Kanone aus dem Schatzkästlein des„Marquis“ gereicht. „Lilokind, du mußt einmal ein Schlückchen von diesem Deidesheimer Maushöhle unter die Zunge nehmen und langsam zerdrücken— so— siehst du, so — bitte, mir zuliebe, Lilo— das ist, als ob einem plötzlich die Sonne über den Weinbergen am Rhein aufginge... Richard, du Feigling, warum läßt du dir nichts mehr einschenken? Willst du, daß wir andern duhn werden— und du nicht? Das wäre ja Verrat. Nicht, Arndt? Das brauchen wir uns nicht zu fallen— gelassen—“ Richard vertrug nicht viel Wein. Er sah die Kerzen schon doppelt. Aber dieses ihm ungewohnte Wohlleben hob doch seine Stimmung wesentlich. Nun hatte er ja auch das Glück, neben Lilo zu sitzen. Oefters drückte er ihr die Hand.„Es ist wundervoll Lilo!“ sagte er.„Und denk booß, wenn du'mal im Auswärtigen Amt... Aber ich will ja nicht... nein ganz fidel wollen wir sein!“.....— 9433, Nach dem Dessert, dem Mokka und den Likören kam dann erst die Erdbeerbowle, zu deren sachgemäßer Mischung Arndt seinen Freund Bill als geborenen Rheinländer dem„Marquis“ zur Assistenz hinausgeschickt hatte. Sie schwatzten, rauchten, tranken, erzählten, aber die Zungen waren schon etwas schwer. Und oft lachten sie, weil der andere im Erzählen sich verhedderte. „Kinnings“, sagte Richard, der sich im Sessel zurücklehnte, weil ihm schon etwas schwindlich wurde,„ich möchte jetzt jemand haben, der mir Streichhölzer zwischen Wimpern und Augenlider einsetzt.“ „Muß Lilo machen!“ rief Bill.„Vorwärts! Das wäre ja gelacht... Pardon, Arndt, ich für meine Person streike jetzt. Bitte, dispensiere mich— vorläufig— von den nächsten zehn Glas... Hernach, ein Mann ein Wort.... Buchharg an den G. Lilo faßte ihre beiden Nachvarn an den Armen und zog sie zu sich auf das kleine Sofa herüber. Sie wollte sich ausschütten vor Lachen über Bills schwere Zunge und seine unzweckmäßigen Bewegungen.„Bill — ach Bill, du bist ja überwältigend komisch, alter Knabe!“ „Das darf du nicht sagen, Lilo, überhaupt...“ Bill suchte nach einer Fortsetzung, verlor aber plötzlich die Balance, tastete um sich und sank auch noch aufs Sofa. Nun saßen sie da zu viert, untergefaßt, wiegten sich hin und her und lachten. So stürmisch lachten sie, daß sie alle ins Husten kamen. Der„Marquies“ erschien, um sich nach den Teilnehmern des Festmahls umzusehen. Bill hielt ihm eine begeisterte Huldigungsrede. Bloß als Rheinländer müsse er Verwahrung gegen den Kognak in der Bowle einlegen.„Sonst, ich schwöre Ihnen, Herr Marquis, eine richtige rheinische Erdbeerbowle kann ich jahrhundertelang literweise vertragen... Ach, die Hauskapelle, famos, hört'mal... Es liegt eine Krone im grünen Rheinigungg#.7 „Nicht singen, Bill!“ beschwor ihn Richard.„Es war gerade so schön!“ „Lilo, darüber hat doch dieser— dieser trauerklößige Kavalier hier nicht zu entscheiden! Wie? Die Damen haben das Wort. Immer die Damen. Soll ich singen oder nicht? Zum ersten, zum zweiten, zum dritten: Es liegt eine Krone?!" „Laß sie liegen, Bill!“ rief Arndt.„Kommt, KKin; der, wir erheben die Gläser und trinken auf das Wohl des Herrn Marquis!“ „Keinen Schluck mehr!“ beharrte Bill.„Und wenn der Herr Marquis höchst eigenhändig auf den Knien vor mir...“ Der„Marquis“ hatte diskret das kleine Zimmerchen wieder verlassen. Lilo schloß ab und zu die Augen, sie lehnte zwischen Richard und Arndt im Sofa und hatte gleich ihren Nachbarn den Kopf auf den oberen Polsterrand zurückgelehnt. Ihr war, als läge sie im Bett und als drehte sich das Zimmer um sie herum. Mit einemmal hob sie den Zeigefinger und deutete zur Decke.„Jungens, das sieht nicht nur so aus— das Zimmer ist wirklich rund!“ Wieder ein stürmisches Gelächter. Aber bald verstummte eins nach dem andern. „Büschen Musik hören“, sagte Bill, der die Augen schloß,„wenn ihr schon nicht wollt, daß ich singe.“ Sie spielten jetzt draußen zum Abschluß einen seufzerreichen englischen Walver. 11692 frache Gi, „Wohin fahren wir eigentlinh!„lugte Lilo. Eine Weile hatten alle das Gefuhl, daß sie an Bord seien. Es schaukelte unbedingt. Arndt war der einzige, der sich noch tadellos zu benehmen wußte. Er rechnete jetzt mit dem Kellner ab, merkte dabei sogar, daß in der Rechnung ein Additionsfehler war.„Tut nichts“, sagte er leicht näselnd, wie immer, wenn er den Weltmann verkörpern wollte, „können's mit ins Trinkgeld einbeziehen, Verehrtester.“ Zweimal ließ er das Gummiband seiner Brieftgsche klatschen. Das wirkte wie ein Signal zum AufAuch die kleine Hauskapelle hatte Feierabend gemacht. Alle übrigen Gäste hatten das Lokal längst Arndt teilte ein: Richard mußte Bill auf dem Heimweg stützen; er selbst begleitete Lilo.,„„66666 „O Gott“, sagte Lilo,„ich hab' den Hausschlüssel nicht mit.“ Sie suchte und ward dabei fast wieder nüchtern.„In diesem— programmwidrigen— Zustand muß ich jetzt meine arme alte Steuermannswitwe herausklingeln. Die Augen Auch Richard hätte Lilo gern noch bis zu ihrem Quartier begleitet.„Du sollst doch nicht— jetzt zum Abschluß— etwa Ungelegenheiten haben, du armes „Macht ihr zwei beide bloß, daß ihr schleunigst in eure Hängematte heimfindet!“ rief Arndt dazwischen. „Wer will noch ein letztes Glas auf den Weg? Ein allerletztes?“ Bill schüttelte sich, als er an der großen Erdbeerbowle vorbeistolperte. Wieder ging das Lachen los. „Aber jetzt Haltung!“ beschwor Arndt die Festgenossen, als sie auf die Straße gelangten. Sie gingen wieder zu viert in einer Reihe eingehängt. Bis zur nächsten Ecke hatten sie denselben Weg. Hier trennten sich die Paare. Bill sagte: Es war sehr schön, Arndt, alter Junge, wirklich sehr schön,'mal nach so langer Zeit— aber wir wollen jetzt nicht weich werden!" Er begann zu singen:„Warum denn weinen, wenn man auseinandergeht—!“ „Ruhe! Der Strandwächter!" „Das ist doch kein Strandwächter“, sagte Bill, der mit der Schulter gegen einen harten Gegenstand gestoßen war,„das ist eine Laterne, nee, min Jong, so duhn bin ich denn doch nicht. Gute Nacht, Lilo. Gute Nacht, Arndt. Küßchen. Nee, du nicht, altes Ferkel. Komm, Richard, nimm lieber meinen Arm, Richard, du kannst ja gar nicht mehr alleine richtig laufen. Ueberhaupt— wieso hast du denn zwei linke Füße? Ach so, der eine davon ist der meinige.“ Ganz leer war’s auf der Strandstraße. Nur in der Birkenallee lustwandelte noch ein Pärchen. Sonst war alles still. Jetzt schwiegen auch die lauten Reden Bills und die Versuche Richards, ihn zu beschwichtigen. Sie schienen endlich ins Strandhotel gefunden zu haben. Lilo schlief fast im Gehen. Sie hatte ihren Kopf auf Arndts Schulter gelegt. „Wir brauchen die alte Dame gar nicht aus dem Schlaf zu schrecken“, sagte Arndt halblaut,„sieh'mal, das Fenster von deinem Zimmer steht auf. Ich heb' dich hinein, kleine Krabbe.“ „Na, Junge, Junge, wenn ich'mal noch richtig über — über den Klüverbaum—!“ Arndt saß schon auf dem Fensterbrett. Er faßte Lilo unter den Armen, zog sie auf seinen Schoß und drehte sich mit ihr, vorsichtig sie festhaltend, während (Fortsetzung nächste Seite.) SUcegr Sicherer Maßstab. „Woran erkennt man in den Alpen, wie hoch man #sch über dem Meeresspiegel befindet?“ „An der Hotelrechnung!“ Neuer Beruf. „Na, wie gehts dann Ihrem Sohn in der Stadt, frau Huber?" *„Ooch, der muß jetzt’ne seine Stellung haben, er Aschrieb gestern, er wäre Neurastheniker geworden!“ Wunder „Denke dir, Onkel, morgen werde ich mich malen „Nanu, willst du das nicht mehr selbst besorgen?“ Kleine Hochzeit. Die kleine Grete stolziert mit einer Schleppe, die ###s einer alten Gardine besteht und von ihrer kleinen ####eundin getragen wird, im Zimmer umher. „Was spielt ihr denn da?“ fragt die Mutter. Darauf antwortet Grete:„Wir spielen Hochzeit. Ich bin die Braut und meine Freundin ist die Schlep###nträgerin.“ „Aber wo ist denn der Bräutigam?“ .„Ach, Mutti, einen Bräutigam brauchen wir nicht. ist nur eine ganz kleine Hochzeit.“ Sparaktion „Von heute ab wird gespart“, sagt Federmann,„so Dist es nicht weiter. Ich habe in der letzten Zeit doppelt P viel Geld ausgegeben wie eingenommen.“ Am nächsten Tag sitzt Federmann in der Weinstube Schockersdorf. Trinkt einen Burgunder und ißt Vüriücdken in Rahm beyt, auch berss.# *„Nanu?“ kommt Mücke auf ion zu.„Ich denke, du B4sch Heren)“ee derd V.„Tu' ich auch“, sagt Federmann,„sonst habe ich ##enntags immer meine Frau mitgenommen.“ In der Instruktionsstunde Feldwebel:„Kaczmarek, stellen Sie sich vor: Sie ##n Wache. Es ist schon dunkel. Plötzlich kommt je##d von hinten, umfaßt Sie so daß Sie von Ihrer #ie keinen Gebrauch machen können. Was würde #e tun?“ Kaczmarek:„Herr Feldwebel, ich würde sagen:„Laß ###rt los, Frieda, ich bin im Dienst!“ Der Hubraum Horniebel hat sich einen neuen Wagen gekauft. „Eine fabelhafte Maschine“, sagt er,„nur muß ich viel mehr Steuer dafür bezahlen als für meinen alten Wagen.“ „Wie kommt das?" fragt Federmann. „Die Steuer", erklärt Horniebel,„die Steuer richtet sich nach der Größe des Hubraumes." „Nach der Größe des Hubraumes?“ schüttelt Federmann den Kopf.„Aber warum kaufst du dir dann nicht eine ganz, ganz kleine Hupe?“ Die Zigarettenspitze Federmann hat— er weiß selbst nicht wie— seine Zigarettenspitze verschluckt. „Iß Mehlbrei“, empfiehlt Kuhlke. Mehlbrei hilft nicht. „Nimm Rizinus“, sagt Kuhlke. Aber die Zigarettenspitze läßt sich nicht blicken. Da machen alle ein bedenkliches Gesicht. Nur Federmann zuckt die Achsel:„Schlimmstenfalls“, sagt er, schlimmstenfalls muß ich mir eine neue Zigarettenspitze kaufen.“ Kleine Verwechslung Globe:„Und wie hat Ihnen der echte japanische Rückenkratzer gefallen, den ich Ihnen aus Nagasaki geschickt habe!„..g Gate wer 5. Trotter:„So, ein Rückenkratzer war das! Meine Frau behauptete, das müßte man mitessen.“ Noch nicht A:„Aber wenn der Laden nun mal abbrennt, was B:„Unsinn, so lange wir nicht mit Verlust arbeiten, brennt der Laden nicht ab!“ Verdacht F Stimmt. EATTZ ürden„Wat sagen Se: fünfzehn Pfennig wär' zu teuer für die Straßenbahn? Männeken, vor hundert Jahren konnten Se nicht mal für hundert Reichsmark mit de Elektrischen fahren!“ „Sag' mal, Papa, wieviel Mitgift hast du dem Karl versprochen?“ „Weshalb denn, mein Kind?“ „Ach, er ist mir zu zärtlich und aufmerksam!“ Die„Europa“ Horniebel ist in Bremerhaven gewesen, hat Schiffe besichtigt, Häfen und Schleusen. „Den größten Eindruck", erzählt er,„den größten Eindruck aber habe ich von der„Europa“ gehabt. Ein Speisesaal, sage ich dir, ein Musiksalon und ein Schwimmbad— ganz fabelhaft!“ „Unerhört, dieser Luxus!“ schüttelt Federmann den Kopf.„Woher hat das Frauenzimmer denn das viele Geld?“ Zweifelhaftes Glück „Vor 14 Tagen bekam ich einen von den Kettenbriefen, und darin stand, wenn ich ihn an neun Leute weitergebe, würde ich in neun Tagen ein großes Glück erfahren.“ Ra, und?“„ 45. „Am neunten Tag dekam ich noch drei Kettenbriefe.“ Angenehmer Sie:„Vater freut sich, daß du Schriftsteller bist.“ Er:„Wieso? Hat er literarische Interessen?“ Sie:„Das nicht gerade. Aber mein letzter Freund, den er rausschmeißen wollte, war Boxer.“ Tanzkunst Er:„So möchte ich immer mit Ihnen tanzen!“ Sie:„Möchten Sie sich denn gar nicht verbessern?“ Dienst am Kunden Zwei Kunstverständige saßen im Kaffeehaus und unterhielten sich. Der eine wurde nervös und winkte dem Pikkolo:„Kannst du nicht den Lautsprecher mal Tat der Kleine wichtig:„Nein, das darf ich nicht. Aber für zwei Franken mach' ich das Ding kaputt!“ Ganze Arbeit „Männe, heute vormittag war die Frau Pfarrer da und hat um ein paar alte Sachen für ihre Armen gebeten.“ „Hast du ihr was gegeben?“ „Natürlich.“ Viel Altes hatten wir ja nicht. Bloß den Anzug, den du dir vor fünf Jahren hast machen lassen, und das Kleid, das ich mir vor drei Monaten gekauft habe.“ Dicke Luft. Der alte Töpfer Meinert sollte im Schlafzimmer der Gnädigen den Ofen nachsehen. Als er mit seinem Lehrjungen anrückte, rief die „Liesbeih, nehmen Sie meine Schmucksachen fort und verschließen Sie sie gehörig im Nebenzimmer!“ Der alte Meinert verzog keine Miene. Er nahm nur seelenruhig Uhr und Kette aus seiner Weste und die Geldbörse aus seiner Hosentasche, gab sie dem Lehrtungen und sagte:..(ngfl nack Hauf, Kiar „Karl, bring' die Sachen schneu nach Hause, hier ist dicke Luft!“ Der ergebene Mieter. Ich mache Sie darauf aufmerksam, daß die Miete pünktlich bezahlt werden muß. Ihren Vorgänger habe ich hinauswersen miüssen, weil er die Miete zwei Monate ave budg, mist Liesen Bedingungen bin ich einerstanden!“ Tuxächmart I. Sprichwort im Bild Welches Sprichwort ist hier gemeint?. un utusien er die Beine hinüberschwang, dem Zimmer zu, in das Straßenlaterne fiel. ein Schimmer der Srraßenzuterne, fiel. „Aber— nicht mich fallen lassen!“ flüsterte Lilo, trotz ihrer Schlaftrunkenheit doch besorgt, daß die Steuermannswitwe von dem Lärm geweckt werden Snnte„e..u(. 4. „Ganz sachte— ganz leise— so!“ „Gute Nacht, Arndt!“ Er legte sie aufs Bett und nahm ihr die Schuhe von den Fühen.. 92 Matt Ein ich mäh„Laß doch, Arndt. Ach Gott, bin ich müde—!“ „Kiss me good night!“ „Da— da.“ Sie wurde weinerlich. Nun geh doch schon endlich, Arndt.“ Er streichelte sie noch.„Schlaf nur, Lilo. So. So. Heut abend warst du so lustig, Lilo. Und sehr, sehr lieb warst du, kleine Lilo.“ „Ach— ich— schlafe—“ Tiefe Stille herrschte. Im Haus hatte sich nichts gerührt. Turchs offene Fenster hörte man das Rauschen der See und das leichte Anschlagen des seidenweichen jungen Birkengefieders an den Gartenzaun. Llo schlief fer., g1“ akaltend, schlich Auf leisen Sohlen, den Atem anhaltend,##### Arndt zur Tür und riegelte sie ab. Blieb dort stehen. Lauschte. Vorsichtig schloß er dann das Fenster. stück stehe noch in der Küche. Das Fraurein nicht danach geklingelt. Und seit etwa Frauein aus dem Haus. Nein, gesproch das Fräulein heute überhaupt noch nicht. Mcn fahrte nach rönlein habe gar darauf, daß Richard zurückkehren würde. Er gähnte Wer und was soll diese junge Dame sein? Diese va zehn sei das mächtig. Am liebsten hätte er sich wieder schlafen ge= kleine blonde Fräulein? Sie wagen es— Herr. prochen habe sie lgt. Der Kellner frggte, hum Gotes pillen sch kann Per Alte bückte sich Prädten aus demn Hout, Vein, ebrochen, bop Apote telnehnen woste„umn ezpnues Hilz, ch om Der Alte bückte A5 7sh, bob die Staugen saun Seouten dem Strandhotel zurück. Aber doch heute keinen Menschen essen„seyen!— Ader Karrens auf und schoo entends weiter, ohne ein Bon schoue epte g en ihn nun schon wieder schicken Sie mir mal den Hausdiener!.— Oder=sagen zu erwidern. Dieser augeregte Fremde mit den uu. buosg ur erpug Biellescht“#,— sich den Sie ihm, er sol zu Sennor Arndt Miller lausen und bonden Hagrschorf und den wurenden Augen vor a. Schlofe boepv., z, da sie niche bur be vg un ven Ste bn., e. v) zig herholen. Sofort“. die zwei Röpse gtoger als er. Beser, man banb uitz, Strand getegt, ogmit Du ve bisz, ss guälen tannft, v„iemand im Hause wußte, wo dieser perr wohnte, erst mit so einem Prenschen an. 146 s 2 in der Seefahrtsschule Bill unterdrückte den frommen Wunsch, der Teufel Bill überholte ihn, beachtete ihn jetzt aber gar nigz wer.rade nzu Fepde““ Richard begeonete einigen möchte sie alle lotweise frikaseren..110 machte sch waren selhst, auf die Suche. Die Seefugei#schung war ge- straße,„zur Birkenallee. Der Schrea, der Aerger schlossen: Sonnabend nachmittag! Der Hausmann, der hatten ihn seinen Kater ganz vergessen lassen,#ez war gerade zu Ende. Richaro begegnete Trupos, von chifsofizieraspirantenz. Sie ohne weiteres kenntlich an den besichte#n und den gute das beste Kennzeichen: Augenglas. izieraspiranten. Sie waren selbst, auf die Suche. Die Seefagrivschun war ge= straße,„zur Birkenallee. Der Schreck, der Aerger in den glatranierten braugen schogen, Fonzrge######rmg gtrn in Sizz, Kater, ganz, bergessen lasen. E; htern und der schlanken Gestalten. Und doch die Adressentiste der Schüter besitzen mußte, be= war jetzt pier uyr vorbei. Punrt vier hatte das osie al gup d T zger von ihr trug in fand sch zum Postenpfgng an der Amegesteig, aie Bastogker Fährbot, gatgesetzt. Luigrpeos besann 66 etuet do Paszader Dampfers. Nach vielen Umfragen prachte Hill, daß er heute nog teinen Bissen zu sich genonFrauchen in men hatte. Aber das hatte 10 aues Zeit. Er en um ei veiner von voen vrog en Ronoger ugmpers. Nach piesen, Umfragei. Im Vorübergehen erkannte Richard einen Kame= Bill das endlich von einem dicken kleinen raden aus der ersten Schiffsjungenzeit.„Hallo, Sont= Erfahrung. Also schlug er den Weg heim!“—„Bist du das, Deutscheck?"„.. Bodden ein Ein kurzes Gespräch über Kursus, Fahrten und derlei. Dann fragte Richard nach Arndt Miller. nor Miller? Der hat heute mal wieder zuchen in men hat Saaler freilich Bodden ein. Wo steckte nur Richard? Und ,wo und wie tries Die Schiffsglocke des kleinen Fährboots läutete ge- man den Sennor Miller in diesem gottverlassenen br- Nest auf? besann sich sich genoner das hatte ja aues Zeit. Er empfand eine infame Leere im Magen. Miller? Der hat beute mal wieder. Er müsse sich beeilen, wenn er noch mitwolle, sagte„ Da stand die Steuermannswitwe im Vorgärtchen. Junge unterwess, das sei shon bos brit, Beisz, hatten rotiarierte Sacklicher um den Koyf u. grauen Augen starrt er den alten Schiffskameraden fräse, der einen großen Karren mit Paketen vor sich Die Steuermannswitwe arbeitete Sontheimi= er ion durchbohren voll.„2o, Wos12 ber er alte blieb steben und setzte das Karrengestände „Adjüs, abjüs.— He, du, Deutscheck!— Komm nieder, zu einem Schwatz bereit. doch heut abend zu Ohlig! Da siehst du auch die an= Aber Bill beachtete ihn weiter nicht; er hatte unter E3 „Was haben wir eigentlich für heute früh ausgemacht?„„fragte Richard.„Wieviel Glas ist's denn?“ ?“ fragte Richard.„Wieviel. Glas ists. Seine Uhr war nicht aufgezogen, sie stand. Er trat, im Rasieren sich unterbrechend, den Apparat in der Hand, durch die offene Tür ins Nebenzimmer. Bill, der noch im Bett lag, dachte noch lange nicht ans Aufstehen. Er hatte einen Mordskater. Indem er sich aufrichtete, faßte er schmerzlich nach der Stirn. „Mir ist. als schwämme mein Gehirn flüssig in einer offenen Schale. Bloß ein bißchen zur Seite und es schwappt über.“ „Hast du etwa Fieber?“ fragte Richard und trat an Bills Bett.„„ 74#in..2 i Unter Stöhnen wälzte sich Bill erst nach links, datn nach rechts.„Tez, bist Je. grauenpoll zunbegaht. dern. Um neun, du, nach dem Abendessen!" Aber Richard bog schon um die Ecke herum. den Fahrgästen, die an Deck des Fährboots saßen und Sonnabend?" Die Steuermannswitwe arbeitete ruhig weiter. „Jewoll. Ist sie.“ „Jetzt, ehen, mit der Vieruhrfähre?“ Jsewol.“... 4. 2, Samstez9# „Aber heute ist doch erst Samstag? Ich meine: war standen, ein schlankes junges Ding bemerkt, dessen GeEr eing nochgalz, 5ge. Weg zum, Hamilienbschgasent funte, hdessen Kopfzaltzug ku.so auffglenz, erz, S Jho. ar jetzt üver die beiden Mitragstunden geschossen. innerten.. „Jä— bis Montag war noch bezahlt, das Fräulein schon heute geräumt hat Aber wenn es ist sehr Auch an Strand weilte nienand. Die Korve sgienen rief gr, laut., Und mit, ein pegr. Sazen par er auf alle leer. Richard patrouillierte das ganze Bad ab. der Anlegebrücke.„Lilo! Lilo! Liselotte!" Als er am letzten Strandkorb vorbei war, blieb er Alle Passagiere an Bord des sich gemächlich entstehen und überlegtez.: Aaugschläferin um zehn nar kernegcden Vootes,wandten dem Rufenden das Gesicht pfhaltung ihn so auffallend, an Lilo er= das Fräulein schon heute geräumt hat— ex ist sel „Heiliger Bimbam, das ist sie doch!“ große Nachfrage diesen Frühsommer, mein Herr.“ ein vaar Sätzen war er auf Was ist denn vlötzlich geschehen?“ mein Junge. Wie willst du überhaupt vor der Weltgeschichte deine Gegenwart rechtfertigen?" Richard machte kurz kehrt.„Schnarche ruhig weiter. Ich rasiere mich erst einmal fertig, Bill. Und „Freiwillig ins Wasser3, Schauderhaftl“ Bil warf sich herum, daß die schmale Bettstelle krachte, schlug die Decke über die Schulter und schlief sofort wieder weiter. g3f,.asfichmerzen, Wkan uuch Auch Richard hatte böse Kopfschmerzen. Aber nach dem kalten Bad ward es ihm dann besser. Den Zeigern der Kirchturmuhr wollte er zunächst gar nicht recht glauben; sie standen schon auf halb zwölf. „Was ist denn plötzlich geschehen?“ „Ja, das weiß ich doch nich, mein Herr.“ Bill erfuhr wenigstens, wo Arndt wohnte. Aber zu Hause war Arndt Miller nicht. Er sei mit dem Kutter draußen, hieß es. Bill setzte sich zunächst einmal wieder in den Krauthen und überlegtez. 6; Langschläferin— ek- nar fernegden Bootes wandten dem Gewiß hatte Arndi die Langschlaferm um zeyn Uhr zu. Nur Lilo rührte sich nicht. abgeholt, um im Kutter mit ihr hinauszusegeln. Es Das war ganz sicher Lilol Er erkannte 3HengzFiher garten des Strandhotels.„Richard muß sich doch endim Umkreis von vielen Seemeilen konnte er ihrem hübschen blausilbernen Kleidchen getragen, als sie Ernds Segelluter, den er doch losognisegenterklannt einander im Sträöschen vor den„Marauis' begegnet bo= zuis hereraonzstreßer tenf er einer Vhesaisintn. Naun purse Richas grinnig und tropg und kaopie Graih rißzer nun die Blauen Angen au, Noch einmal mit benz er eingek sgreni, Prsz, Wester aursiehen ohne Hieg, veiter. Mroch Hachschon gergrasche, in ver= rief er:„Lilg]“, Er nahm die Mütze ab und strich.,sch benn er hatte sonst anderen Anschluß hier.„Mit ebgzi. Vom, vor er zhtlich, bingeworfene Vemerkung votlos durch degzhlgtgr, Haar, das ihm als mächtiger nenuntergang wird er den Kutter ja be“ eben! Iym war er ja doch schon vexpfusc. ratlos durch das blonde 5# Wie ihn diese verächtlich hingeworfene, Bemerrung Schopf in die Höhe stand. es dummen Santheim geärgert hatte; der Sennor Der Hausmann der bierg Ait Son. jagereinbringen des oummen Sontyeun, geutggtz. ggue; der Sennor Miller hat, sich, da ein kleines Madel aus Berlin komassen: Al —— immer ged ler hat sich, da ein kleines Madet auz enetigsgg, immer lassen: uls ob Lilo ein beliebiges, eines Maget verr?“.. 24 guim u— Semeßt Einent. das sich der erstbeste Hergelaufene für seine Hastig wandte sich Bill um.„Jawohl, Teuerster. Degisen kaufen könne! Die Adresse von Hexrn Miller brauche ich. SeefahrtsHausmann der Sefahrtsschule wartete, noch geduldig bei seinem Karren.„Ist was gefäulsg, vanze Pehrerschaft.nr., 5a# fehlt, ist basd upten durch. Eecaelflüich benr lais Heis chan eier elihereche senen Mann wie einen Baum fällt— wie muß es erst der kleinen Lilo zugesetzt haben!“ Unwillkürlich hatte er den Weg zur Birkenallee eingeschlagen,,.äärichen Vapfte ar Li. Saustur Er trat ins Vorgärtchen, klopfte an die Haustür. Da sich drinnen nichts rührte, drückte er die Klinke nieder. Indem die Tür aufging, bimmelte eine blechern klingende Glocke, die sich gar nicht wieder beruhigen wollte..... Eintmen.; Die Steuermannswitwe stand im hinteren Hof am Waschfaß. Sie schien sehr schlechter Laune und war ganz kurz angebunden. ulein sei nicht da. Nein, sie könne nicht 1 kurigs.„Arnor, Veiuer. Kx4itz mehrere.: und. „Müller? Ja, da hat es vereits mehrere bei uns.“ „Den Portugiesen meine ich. Oder Brasilianer. Wie Sie wollen. Der mit den Goldzähnen. Nun feirte der Alte und deutete hinter den D„erig dents und deutete vinter den,egeg Vid und Fgegstguen, gui e drein.„Ach u, den Herrn von degr vlonden kleinen sagen, wohin das Fräulein gegangen sei. Das Frühmen wäre, paar Devisen kauf Das Blut kochte ihm., g## ue. i. 61. Er lief und lief. Rechts stieg das Ufer in die Höhe. Da oben war Wald. Laubwald. Richard kletterte empor. Die Sonne stach, Bigang#e#s# 5. Sehr einsam fühlte sich Richard. Aber als ob er sich selbst bestrafen, wolle, faßte er jetzt, den Entschluß, im= drein.„Ach so, den Herrn von dem mer weiter, immer weiter zu laufen. Bis nach Fräulein, das da eben abgereist ist?“ Ahrenshoop. Vielleicht noch weiter bis zum Darß.„Abgereist? Was sagen Sie? Abgereist?“ Wer vermißte ihn denn auch in Wustrow. Kein Jewoll. Mit all ihrem Gepäck.“ Mensch. Bills Blick klammerte sich noch immer an die Ge* stalt im Regenmantel. Unmöglich Der Log mite zuächt uoch brschitg beilneten der Geisez ein Eilihack, Her, visen Sie dass= Un dier user Keiz Weisch Bilsder MAods Kreskisn Im Krautgarten wartete Bill eine geschlagene Weile fuhr er den Alten an.„Was erdreisten Sie sich? gends aufzutreiben."(Fortsetzung folgt.) gruge regrerschaft, Wer da fehlt, ist bald unten durch. Da kannst du also den Goldzahn=Miller sicher zu fassen kriegen.“ ... In großer Erschöpfung, naß, mit zusammengeklebter Kehle, kam Richard gegen neun Uhr von seinem Gewaltmarsch zurück. Bill war die letzte Stunde hindurch voller Ungeduld auf der Strandstraße hin und her gelaufen, auf ihn wartend. „Menschenskind—!“ Bill packte ihn am Oberarm und sah entsetzt seine Verfassung. Richard wirkte durch den schmalen Schädel, die großen Augen und die eingesunkenen Schläfen ja immer viel zarter, als er in immer an die Ge= Wirklichkeit war, denn er besaß einen gut durchjetzt noch ein Ge= trainierten Körper: aber augenblicklich hätte Bill ihn wie einen Sack Dürrholz über seine Schulteg perseg Eseir arteitte Bochum vor hundert Jahren Aus dem Bochumer WDochenblatt 1831 v. Dorneburg, Davenborgh, Dorneburg gen. Aschebrock, Dorneburg v. d. Lage genannt. Im Jahre 1243 begegnet uns zunächst ein Konrad von Dorenburg in einer Urkunde der Ritter von Strünkede. Viele Geschlechter beherrschten die Dorneburg. Heute ist sie Eigentum der Bergwerksgesellschaft„Hibernia" und man muß gestehen, daß die Zechenverwaltung Ordnungs= und Schönheitssinn hat walten lassen. Unser Bild zeigt einen wundervollen Türbogen, den nur ganz wenige Wanne=Eickeler kennen, weil er an der Rückseite ganz versteckt liegt. Mächtige Bäume überschatten den Türbogen, der ein schönes Zeichen verflossener Jahrhunderte ist. Verklungene Namen von alten Zechen tauchen auf, wenn wir die nachfolgenden Bekanntmachungen lesen: Am 9ten December d. J. Nachmittags 2 Uhr an der Engelsburg bei Bochum wird die Grubenholzlieferung nach der Zeche Storksbank bei Eppendorf öffentlich verdungen werden, wovon Uebernehmungsfähige hierdurch in Kenntniß setzt;. 22 MnamhBochum, den 23. November 1831. s. Der Berggeschworner Crone. Am 12. December d. J. Vormittags 10 Uhr bei Hahne zu Varenholz sollen für die Steinkohlengruben im Rauenbei Linden an Zimmerarbeit die Anfertigung der nöthigen Kohlenförderwagen, wie auch die Legung des Fördergestänges und Reparatur desselben in den Gruben, öffentlich verdungen werden. B4 Qualificirten Unternehmern dies zur Nachricht. Bochum, den 24. November 1831. Crone, Berggeschworner. von Noél angesetzt, weßhalb zahlungsfähige Kauflustige, alsdann zu erscheinen, mit der Benachrichtigung eingeladen werden, daß Taxe und Vorwarden im Sekretariate einzusehen, auch dem an der Gerichtsstelle angehefteten Subhastations=Patente beigefügt worden sind. Zugleich werden alle unbekannte Real=Prätendenten aufgefordert, ihre etwaigen Real=Ansprüche spätestens in dem Verkaufstermine anzumelden und zu begründen, widrigenfalls sie damit präkludirt und der Besitztitel des verkauften Grundstücks für den Käufer im Hypothekenbuche werde berichtigt werden... I. Teheschod, Endem Beria Nach eröffnetem Adjudikationsbescheide finden übrigens Nachgebote nicht weiter statt. Bochum, den 5. November 1831. Königl. preuß. Land= u. Stadtgericht. Bölling. Reese. den Leuten mehr nahm, denn sie hatten. So wurde am 17. Februar 1759„allen bemittelten Einwöhnern und einigen ämbteren als krahmer und das becker ampt noch dazu in Corvore Von unseren landständen ein in blau„„„„„„(9 papier eingeschlossenes gedrucktes billet Zugeschicket, wo Yüt um Dat in Hausrumskem Tian durch ihnen angedeutet wurde ein sicheres guantum oder Dur un Dat in Baukumskem Vermögens Steuer, an die landtschafft pfenning Cammer gegen 4 procentum Jährlicher Zinsen in 3 tagen und Straff Militärischer Exekution her Zuschießen und daher Zulehnen, in dieser Taxation ware ein hochwürdig Thumb Capitul(Domkapitel) zu 10000 Rthlr., das Capitul im alten Thumb und St. Mauritz 4000 Rthlr. und so forth nach proportion“ angeschlagen. In dieser „Notverordnung“ ist weiter die Rede von einer Haus=, Würden= und dreifachen Kopfschatzung(Bürgersteuer), die mit den heutigen Steuern das gemeinsame hatte, daß„die nöthige gelder nicht herbeigeschaffet wurden". Viele wollten Geld borgen, um die Schatzung bezahlen zu können, aber keiner gab ihnen etwas. K. L. (Nich nohdrücken.) Dat Sehmöken Dä Moder, dä was wahne suchtig, Säi schannte, wat dat Tüg man holl, Met jährem Oellsten, dä was fieftien, Hä schmökte over auk te doll! „Met dienen vüöllen Zigaretten Ein Zeuge verflossener Jahrkunderte Für die Steinkohlenzeche Vereinigte Altesackberg et Geitling an der Ruhr bei Altendorf werde ich am 13ten d. M. Vormittags 11 Uhr bei Fänger zu Dahlhausen die Holzlieferung öffentlich verdingen, wovon Lieferungsfähige hierdurch Nachricht erhalten. Bochum, den 1. December 1831. Crone, Berggeschworner. Man achtete früher auch auf Kleinigkeiten: Bei der am 30. November im Hause des Herrn Landrichters Lennich statt gehabten Auction hat Jemand einige Rollen Tapete als nutzloses Papier mitgenommen. Der unbekannte Inhaber wird ersucht diese Rollen, welche benutzt werden sollen, an den Buchdrucker Stumpf baldigst wieder abzugeben, und soll den Werth baar vergütet erhalten. Schmökst du di bolle in dä Erd'! Dat schäune Geld so tau verpaffen! Wenn dat äs mol äin Minsche hört?“ Sei schannte noch en ganzen Striemel Un holl jähm düt un dat noch vüor. Da stiäkt dä Jüngste van tien Johren Den Kopp äs düör dä Küökendüör. „Komm män herin!“ so reip dä Moder, „Du schmökst doch nich, du büst doch brav?“ „Ek?“ seggte drop dä kläine Bünsel, „Ek sin der längst all wiär van aff!“ Karl Kruse, Bochum. 9 „Notverordnungen“ aus alter Zeit Vöm bobackkoup „Eck hädde gärn en Pakäit Toback!“ Sagte taum Koupmann Hinneck Sack. Hier diese Sorte prima prima Das Bergwerk Storksbank wurde später mit der Zeche„Engelsburg" vereinigt. Von den Steinkohlengruben im Rauendahl ist heute keine Spur mehr vorhanden. Auch die Steinkohlenzechen Altesackberg ei Geitling in Altendorf sind längst vergessen, aber eine neue, moderne Zechenanlage entsteht dort wieder. Vor hundert Jahren war Gelsenkirchen ein Dorf, das ebenso wie der heutige Stadtteil Gelsenkirchen=Bismarck, früher Braubauerschaft, zur Bürgermeisterei Wattenscheid gehörte. Längst ist die Tochter Gelsenkirchen er Mutter Wattenscheid über den Kopf gewad Außergewöhnliche Verhältnisse rechtfertigen außergewöhnliche Maßnahmen, und es ist keineswegs etwas Neues, wenn das„Räsonnieren" in Zeitungen und auf Bierbänken verboten worden ist. Am 19. April 1758 erließ die Kurfürstliche Kanzlei zu Münster folgende Verordnung:„Nahmens Ihrer kurfürstlichen Durchlaucht zu Köln, Bischofen zu Münster usw., Unseres „hier diese Sorte, prima, prima, Zinig im Preise, sowas we im Preise, sowas war nie da. Sehn Sie, ein wunderbarer gelber, Das Motto: Dieser lobt sich selber... Do doh dä Hinneck gruaff affwinken: „Wat selwst sick luewet, dat dait stinken.“ Franz Treitz. laucht zu Köln, Bischofen zu Münster. visiz. gseres gnädigsten Fursten und Herrn, wird sämtlichen dieses Hochstifts Eingesessenen und namentlich denen Einwöh: Pesi und Hauptstadt Münster, beiderlei GeWat ke wör*) der der Mutter Waltenschein über den Kopf gewachsen. Wenn heute über Juristendeutsch“ geklagt wird, dann muß man zugestehen, daß vor hundert Jahren das Amtsdeutsch für den einfachen Mann ein Buch mit sieben Siegeln war, wenn man nachstehende Bekanntmachung liest: Subhastations=Patent. Auf den Antrag der Wittwe und Erben Schulte Aechting soll das denselben zugehörige, zu Braubauerschaft, Bürgermeisterei Wattenscheidt gelegene Gemeinheits=Darzeel im sogenannten Emscher=Sundern, im Ganzen 4 Morgen 132 Ruthen Magdeburgisch groß und zu 387 Thlr. 16 Sgr. 8 Pf. gerichtlich abgeschätzt, öffentlich zum Verkaufe ausgesetzt werden. Der Dietungstermin ist auf den 28. Januar 1832 Vormittags 11 Uhr an der Behausung des Wirths Herbert zu Gelsenkirchen vor dem Deputirten Herrn Land= und Stadtgerichts=Assessor nern der Rresidenz uno pauptstaot Münster, beiderlei Gechlechts und ohne Ausnahme, weß Standes oder Würden dieselben immer sein mögen, bei Vermeidung scharfer Ahndung, auch allenfalls bei Leib= und Lebensstraf, wohl ernstlich anbefohlen und eingebunden, so wenig aus Privat=Briefen als getruckten offenen Zeitungen von gegenwärtigen Zeitläuften zu raisonieren, sondern derlei in ihrem eigenen sowohl als denen Wein, Bier und Brantweins=Häusern, auch sonstigen En Lährer sagg:„Ihr habt gelesen, Wie unser Heiland ist gewesen Auf Erden stets der gute Hirt. Damit euch das recht deutlich wird, Bedenkt, er sorgte für die Seinen So gut, wie ich für euch, ihr Kleinen. Denkt mal, ihr wäret Schafe klein. Was würde ich dann bei euch sein? Nun, sag es mir mal, Fränzchen Struck!“ „Du wär's, du wär's en groten Buck!“ *) Aus Täppers„Lachvillen". diesem zuwiderhandeln, sondern auch, welche dergleiche Reden und Raisonnements anhören, und den oder die Contravenienten ihrer vorgesetzten Obrigkeit nich sofort anzeigen, mit der nehmlichen Strafe ohnausbleiblich angesehen werden sollen. Wornach ein jeder zu achten und für Schaden zu hüten wissen wird. Urkund kurfürstlichen geheimen Canzlei=Insiegels und der Vidimation. Signatum Münster, den 19. Aprilis 1758.“ Weitere„Notverordnungen“ bezogen sich auf die uneintreibbaren Abgaben, weil man auch damals schon Die Dorneburg. Tlattdütsche Sprüekels un Spöhne Knötterige Lü krigget vüöll, äwwer nich ümmt vüöll Leiwe. Ehemals zehn Minuten vom Dorf Eickel entfernt und„D däftig Hochtiedskleed höllt vüöll länger as“ vurch eine schöne Alle mit ihm verbunden, lag, das frü. fludderigge Hierot. Dä wahnste Rüer hiätt ächten ool man'n— Stiat Dackerigge is gauer as Wind un schmeet u 4 HA-gan Hedwig Müllek. durch eine schöne Allee mit ihm verbunden. lag das frühere adelige Gut Dorneburg, die jetzige Dorneburg, die noch heute trotz der mehrfachen Umbauten ihren idylliden Stadtteil belebenden Ton erhalten hat. Die chen, ältesten Besitzer der Dorneburg waren die Herren schlimmer wat döreen. Nr. 280 Bezgbbreis ein Selbstabdoler.1 kostei monatl. 20 Augem„Anzeiger im Reklameteil Angebote, von a Bei zwangsweise verfahren usw. n Anzeigen an besi gegebene und a Gewähr übernor Mr. 250. UnfallGesch Dr. Groe Reichsminister Rundfunk über Deutschland“ Der Geist pe fassung geht im Haß und Streit, Zeit. Politischer Wand. Ueber Dorf verbreitet deren Wahrheit den kann. So k Hoffnungslosigkei Es gibt kei wie sie von dies wand an Propa testen aus allen gewonnen, weil Ich denke nie Not Im Gegenteil, ie solche rohen Ei zierung aber ge Staates und se der Notverordnu Reichsinnenminis polizeilichen Mit senden Wun Kräfte des deu peiflungs die Gegensä denken:„Der 2 Freilich, materie heißem Bemühen Seele gießen den die hohen Kräfte terlichen Glaube das ist der wenn wir als 1 nieg entgee Grund, auf dem soll unser Sta( Wehe denen, die Staates und du gere staatliche C schaffen! Diese Träus Aber sie bill macht steht ist wachsam, Auflehnung