7t. 256 2 38. Jahrgang Samstag, den 31. Oktober 1931 Täglich außer Samstag 10Pf. Samstags mit illustr. Beilage 20 Pf. 100 Mk. dalbmonatlich; ie Bochumer luszierte ungspreis einschl, Zotenloyr, 2. 40, Vriengtlich, oder.20 Salbtabhoter.10 Dt. baw. 1,5, PIl. Apgxe Mielogg,= Tegchmgse. cge 20 Pf., die Funkveitage„pör, mit mir“ kostet monatlich 30 Fr. bicd.zeigenpreis: Kür 1 Milmuscter Oöde in 25 Mllineter Bresie 10;, in Retitametell 50 Vi.(Besondere Auzeigekpsgise, nach aufliegendep, grget,) Irseigen an besimmten Tagen und Bäßen, auch für bezg,ägssricer aite lich geschriebene Ri.350, Unsal=Umnterstützung bei t5dlichen Unfal laut besonderen Bedingungen. Geschäftsstelle geöffnet von—13 und 14½—18½ Uhr. und General Anzeiger für Bochum und umliegende Industriebezirke on M Rocn 140 Esegen für 16—17 Uhr(an Geueral Anzeig Redaktion:## Tonbott### #ni die Dr Paul oierlos. Verantwortligh zu, Beitzt#: Spottit u. ASchuli 05 ####ring I e au fur Nachbargebiet: n Hondel; ener, für A A Vom Vnen =Anschlüsse Sammelnummer 67551— Berliner echer: r. Postscheckkonto Dortmund 1760 Kineenc founschr einen dentschennex nrui!. M0n Sonderausschuß der 533: oder ungemeite Repuranonstonserens! Newyork, 30. Oktober. Ein längerer Washingtoner Bericht der„Herald Tribune" betont auf Grund von Informationen aus höchsen Regierungskreisen den dringenden Wunsch der Rezierung, daß Deutschland ohne Säumen die Initiative zur Aenderung des Reparaionsabkommens durch den Young=Plan=Apparat #greife. Gleichzeitig wird erneut versichert, die Regierung werde die Revision der Kriegsschulden unter Zugrundelegung der Zahlungsfähigkeit anstreben, unge###chtet des Widerstandes aus Kongreßkreisen gegen weiAls Beispiel dieses Widerstandes bringen die Blätter die gestrige Rede des Kongreßmitgliedes und VorAigenden des Baukausschusses Mac Fadden, der die Lerabredungen zwischen Hoover und Laval scharf kritisert und die Behauptung ausstellt, Frankreich bereite uf Grund der Washingtoner Konferenzen die Unter##ningung von zwei Milliarden Youngplanobligationen vor, obwohl Amerika europäischer Anleihen überdrüssig sei. Hoover habe, so behauptet Mac Fadden weiter, ###aval bestätigt, daß der Young=Plan auch von Amerika voll anerkannt werde, daß Frankreich alle ihm erforder##lich erscheinenden Nachprüfungen in Deutschland vornehmen könne und daß es dazu sogar die militärische Unterstützung Amerikas besitze. Die letzte Behauptung iber die militärische Unterstützung ist offensichtlich falsch, dagegen ist Mac Faddens Kritik am Versailler Vertrag Er sagt, der Poung=Plan sei eine verhängnisvolle Folgeerscheinung des Verbrechens von Verstilles. Dieses alte Drama sollte aber eine rein eurpäische Angelegenheit bleiben. In der Yeung=PlanAnleihe sei das Blut und der Schweiß eines Volkes lapitalisiert, das nicht ehrlich besiegt, sondern betrogen, verraten und durch Aushungern verstlant worden sei. Deutschland werde mit aller Kraft versuchen, das ihm auferlegte Joch abzuschütteln. Labei werde es den Frieden Europas stören, bis ihm Gerechtigkeit widerfahren sei. Wenn die Vereinigten Staaten schon Deutschland nicht aus den Klauen seiner seinde befreiten, so sollten sie sich wenigstens nicht mit diesen verbünden. Amerikasellte sich weigern, Fronkreich die Aufrechterhaltung des Versailler Vertrages zu gewährleisten. Frankreich habe bisher absichtlich drei europäische Nationen, und zwar Oesterreich, Deutschland und Großbritannien, an den Rand des Abgrundes getrieben, um seine politische Weltherrschaft aufzubauen. Die Auffassung der Reichsregierung Hierzu drahtet uns unsere Berliner Schriftleitung: Nach der Vertagung des Plenums des Wirtschaftsbei##rats wird sich das Kabinett nunmehr sehr eingehend nit den reparationspolitischen Dingen befassen. Der deutsche Botschafter in Paris, Dr. v. Hoesch, ist heute abend in Berlin eingetroffen, um betimmte Richtlinien der Reichsregierung hinsichtlich der weiteren Behandlung des Reparationsproblems entgegenzunehmen. Dr. v. Hoesch hatte noch im Laufe des Abends eine Besprechung mit dem Staatssekretär in Auswärtigen Amt.= v. Bülow, und wird morgen vom Reichskanzler empfangen werden. Der Botschafter wird sich darauf sofort wieder auf seinen Losten begeben und möglicherweise schon am Samstag abend Berlin wieder verlassen. Am Montag nachmittag trifft der französische Ministerpräsident Laval in Paris ein. Er wird unmittelbar nach seiner Rückkehr eine Unterredung mit dem deutschen Botschafter haben. Die Regierung ist durch den deutschen Botschafter in Washington bereits über die Besprechungen zwischen Laval und Hoover eingehend unterrichtet worden. Diese Insormationen sollen aber noch durch die Darstellunden ergänzt werden, die Laval dem deutschen Botschafter über das Washingtoner Verhandlungsergebnis geden wird. Die für Montag vorgesehene Unterredung A wischen v. Hoesch und Laval wird nicht die einüge bleiben. Vielmehr wird der deutsche Botschafter eine weitere Unterredung mit Laval nach der Sitzung des französischen Kabinetts haben, um die Reichsregiekung vollkommen über die Ansichten der französischen Regierung ins Bild setzen zu können. Die Reichsregierung sieht offenbar noch nicht vollkommen klar, ob die neuerdings eingesetzte französische Fropaganda in der Tributfrage auf amerikanische EinFolungen zurückgeht oder lediglich der französischen salt# entspringt. Immerhin ist es auffällig, daß Reichzeitig aus Newyork und aus Paris gemeldet wird, sei zwischen Laval und Hoover eine Vereinbakung dahin zustande gekommen, Deutschland aufzufordern, auf Grund des Artikels 119 des Youngplanes den Antrag auf Zusammentritt des beratenden Sonderausschusses der B. J. J. zu stellen. öpeisellos liegt ein solcher Weg im Interesse FrankDer beratende Sonderausschuß der B. J. Z. bet derart engbegrenzte Zuständigkeiten, daß eine allEneine Revision des Youngplanes auf dem Wege über een beratenden Sonderausschuß der B. J. ,Z. kaum roglich ist. Der Sonderausschuß hat ledigtich veraeende Funktionen und kann auch Empfehlungen über Eine Erleichterung der deutschen Reparationszahlunzüglich des ungeschützten Teiles der deutschen geben. Das Bestreben Frankreichs geht klensichtlich dahin, die Rechtsgrundlagen des Youngkenez aufrechtzuerhalten und eine Revision der deutschen Tributlasten nur innerhalb des Mechanismus des Youngplanes zuzulassen. Vor allem würde die französische Regierung auf diesem Wege immer die Möglichkeit haben, Erleichterungen in den Tributlasten von politischen Bedingungen abhängig zu machen. In den Kreisen der Reichsregierung vermeidet man es infolgedessen, sich schon jetzt irgendwie festzulegen. Man steht auf dem Standpunkt, daß die Einberufung des beratenden Sonderausschusses lediglich eine Verzögerung auf dem Wege der Revision der deutschen Tributlasten bedeutet. Der beratende Sonderausschuß der B. J.., der aus wirtschaftlichen Sachverständigen besteht, die von den Präsidenten der Notenbanken ernannt werden, könnte auch zu keinem anderen [Ergebnis kommen als der Laytonbericht, der am 18. August von einem Ausschuß der Baseler Bank aufgestellt worden ist. Dieser Bericht enthält die klarste Darstellung der reparationspolitiWirtschaft an sich sund sei. Die ungeheure Belastung der deutschen Wirtschaft bestehe aber in den äußeren Schulden, und zwar in den politischen wie in den privaten Schulden. Es wird in dem Bericht gefordert, daß ein Teil der Deutschland entzogenen Kapitalien wieder zur Verfügung gestellt wird, wogegen aber der Weg des Verkaufs deutscher Auslandsaktien abgelehnt wird. Auch eine starke Ausfuhr, auf die Deutschland angewiesen sei, hält der Bericht nicht für erwünscht. Er schlägt deshalb die Umwandlung der deutschen kurzfristigen Kredite in langfristige Anleihen vor, erklärt aber weiter, daß als Voraussetzung dazu die Besserung der politischen Beziehungen und eine Erleichterung der äußeren Verpflichtungen Deutschlands notwenDie Reichsregierung will sich offenbar bei den weiteren diplomatischen Verhandlungen sehr stark auf diesen Bericht stützen. Sie steht weiter auf dem Standpunkt, daß die einzige Möglichkeit, zu einer wirklichen Aufrollung der Revision der deutschen Tributlasten kommen, eine allgemeine große Reparatisonskonferenz ist. Um die Fragen: Sonderausschuß der B33. oder sofort Reparationskonferenz, wird sich zunächst der diplomatische Kampf drehen. Haupisroute in Wielschaftsbrialsrender Einsetzung eines Ausschusses für das Stillhalteproblem Püu e 2. Len Ber iGichenen z. dr. Wrse Berlin, 30. Oktober. Amtlich wird mitgeteilt:„Die Generalaussprache des Wirtschaftsbeirates wurde heute nachmittag unter Vorsitz des Herrn Reichspräsidenten zu Ende geführt. Es wurde ein erster Ausschuß eingesetzt, der sich sofort mit dem Stillhalteproblem befassen soll und unter Vorsitz des Reichskanzlers Dr. Brüning morgen früh seine Beratungen auf Grund der Vorschläge der Reichsregierung beginnen wird. Diesem Ausschuß werden die Mitglieder des Wirtschaftsbeirates Dr. Pferdmenges, Dr. Schmitt, Dr. Schmitz und Dr. Silverberg angehören, zu denen noch einige weitere Sachverständige treten werden. Die übrigen dem Wirtschaftsbeirat zur Begutachtung vorzulegenden Punkte werden in zwei weiteren Ausschüssen behandelt, die die Reichsregierung im Laufe der nächsten Woche einberufen wird. Zu den verschiedenen in der Presse erschienenen Schatzungen über die deutsche Auslandspezschuldung wird von maßgebender Seite mitgeteilt: Auf Grund der Anmeldung, die mit Notverordnung vom 27. Juli 1931 angeordnet wurde, ergibt sich nach dem Stande vom 28. Juli 1931 eine deutsche Auslandsverschuldung von 12 Milliarden RM. kurzfristigen Schulden(weniger als 12 Monate), 11,5 Milliarden RM an langfristigen Schulden(länger als 12 Monate). Diese Ziffern sind Bruttoziffern. Die deutschen Anlagen im Auslande ebenso wie die Anlagen des Auslandes in Deutschland(Aktien und andere Werte sowie Grundstücke) sind bisher statistisch nicht erfaßt worden. Seit Juli dürfte etwa eine Milliarde RM. zurückgezahlt sein.„..xeien in im 8 c Nach Abschluß der Ausschußarbeiten ist eine Schlußaussprache unter Vorsitz des Herrn Reichspräsidenten in Aussicht genommen.“ Wird Moskau zahlen? Die neuerdings aufgetretenen Gerüchte über angebliche Zahlungsschwierigkeiten der Sowjetregierung, die bereits zur Einleitung von Prolongationsverhandlungen mit deutschen Firmen geführt hätten, haben lebhafte Unruhe in die am Rußlandgeschäft beteiligten deutschen Wirtschaftskreise hineingetragen. Diese Unruhe ist um so verständlicher, als durch die im Zusammenhang mit der Rußlandreise der deutscheg, Japzstriellen eingeleitete Sonderaktion für das###### geschäft die Verbindlichkeiten der Russen in Deutschland in den letzten Monaten sehr stark gestiegen sind und eine Milliarde Reichsmark überschritten haben, von der allerdings 70 Prozent, d. h. rund 700 Millionen Reichsmark, durch die Ausfallbürgschaft des Reiches und der Länder gedeckt sind. Diese Gerüchte beruhen allerdings lediglich auf Kombinationen, wobei auch die großen Umschaltungsmöglichkeiten der Sowjetregierung auf dem Gebiete des Außenhandels unberücksichtigt bleiben. Tatsache ist, daß sich die Lage der Sowjetunion auf dem Weltmarkt im Laufe der letzten Zeit verschlechtert hat. Die sinkenden Weltmarktpreise, die besonders bei den für die Sowjetunion wichtigsten Exportwaren, wie Holz, Naphtha usw., einen jähen Sturz zu verzeichnen haben, bewirkten einen recht erheblichen Rückgang des Ausfuhrerlöses. Im ersten Halbjahr 1931 ist die russische Handelsbilanz mit rund 152 Millionen Rubeln passiv gewesen. Der Passivsaldo der Handelsbilanz hat sich somit im Vergleich zum ersten Halbjahr 1930 nahezu verdoppelt. Im ganzen Jahr 1931 dürfte die Passivität der Handelsbilanz der Sowjetunion noch größer ausfallen, um so mehr, als die Entwicklung der letzten Zeit auf das deutlichste gezeigt hat, daß eine Steigerung der Sowjet=Ausfuhr unter den gegenwärtigen Verhältnissen auf dem Weltmarkt kaum möglich ist. Neuerdings ist noch die Pfundentwertzpa, Hipsggge kommen. Ueber ein Drittel der Sowjet=Ausfuor gehr Der Standpunkt der Industrie: Tegrondel=Kahtung Die ernste Wirtschaftslage erfordert tatkräftiges Handeln der Regierung Berlin, 30. Oktober. Das Präsidium des Reichsverbandes der Deutschen Industrie trat am Donnerstag zum ersten Male unter dem Vorsitz des Herrn Krupp von Bohlen und Halbach zu einer Sitzung zusammen. Abraham Frowe berichtete über die Verhandlungen des Verwaltungsrats der Internationalen Handelskammer in Paris. Er bezeichnete diese Tagung als eine der wichtigsten seitdem Jahre 1922, als in Rom zum ersten Male die Voraussetzungen für eine rein wirtschaftliche Lösung des Tributproblems geschaffen wurden. Er hob hervor, daß alle Beteiligten eine tiefe Einsicht in die wirtschaftlichen Notwendigkeiten für eine Besserung der die ganze Welt bedrohenden Wirtschaftskrise an den Tag gelegt hätten. Clemens Lammers berichtete über die gemeinsamen Sitzungen des Ausschusses für internationale Kartelle des Europa=Ausschusses und des Ausschusses für Handelspolitik und für Beseitigung der Handelshemunisse bei der Internationalen Handelskammer. Das Prästoium beschäftigte sich ferner auf Grund eines Vortrages von Dr. Ernst von Simon nach eingehenden Verhandlungen des zuständigen Ausschusses des Reichsverbandes und nach Besprechungen mit den anderen Wirtschaftskreisen mit den zur Inkraftsetzung einiger Bestimmungen der neuen aktienrechtlichen Vorschriften notwendigen Ueberleitungsmaßnahmen. In der Frage der Devisenbewirtschaftung wurden die Schwierigkeiten erörtert, die aus der derzeitigen Handhabung der Vorschriften der gebung, insonderheit der Ablieferungsvorschriften, entstanden seien. Wenn auch Einigkeit darüber bestand, daß grundsätzlich an einer gesetzlichen Regelung der Devisenwirtschaft noch festzuhalten sei, so wurde doch gleichzeitig die Ansicht vertreten, daß die Devisen in wünschenswertem Ausmaß bei der Reichsbank erst aufkommen würden, wenn die im Interesse der Wirtschaft dringend erforderlichen Möglichkeiten zur Abdeckung des Währungsrisikos gegeben seien. Hierzu gehöre in erster Linie die baldige Wiedereinführung eines Devisenterminhandels, um die sich der Reichsverband an allen zuständigen Stellen seit längerem mit Nachdruck bemühe. Die Geschäftsführung wurde beauftragt, mit größtem Nachdruck die Bemühungen um die alsbaldige Schaffung eines Devisenterminverkehrs fortzusetzen. Eine eingehende Aussprache über die wirtschaftliche Lage wurde durch einen Bericht von Geheimrat Dr. Kastl über die innerdeutschen und internationalen Ereignisse der letzten Zeit eingeleitet. Das Präsidium stellte sich auf den Standpunkt, daß zwischen dem Zwang zu innerdeutschen Konsolidierungsmaßnahmen und der Notwendigkeit, mit größter Energie an der Ueberwindung der internationalen Schwierigkeiten mitzuarbeiten, ein unlösbarer Zusammenhang bestehe. Es sei ebenso wichtig, endlich die Grundlagen für eine Anpassung der deutschen Erzeugungskosten an den besonders durch das Vorgehen Englands verschärften internationalen Wettbewerb zu schaffen, wie zu einer Beseitigung derinternationalen Kreditkrise und zu einer Wiederherstellung der internationalen Währungsstabilität zu gelangen. Wenn diese Probleme nicht schleunigst durch internationale Zusammenarbeit gelöst würden, dann müsse Deutschland unbedingt eine tatkräftige Initiative ergreifen. Das gelte vor allem auch für die Tribut= frage, bei der durch die Verhandlungen zwischen Hoover und Laval Deutschland die Initiative zugeschoben worden sei. Was die Währungsfrage angehe, so stehe das Präsidium nach wie vor auf dem Standpunkt, daß Deutschland dem englischen Beispiel nicht folgen dürfe. Der Weg der Erhaltung der deutschen Währung sei zwar hart, aber jedes Experiment auf währungspolitischem Gebiet stelle ein Verbrechen am deutschen Volke dar. Das engere Präsidium des Reichsverbandes wurde beauftragt, die maßgebenden amtlichen Stellen erneut mit allem Nachdruck auf den Ernst der Lage hinzuweisen der schleunigstes positives Handeln erfordere. Daraufhin hat bereits am Freitag vormittag eine Besprechung mit dem Reichswirtschaftsministerium stattgefunden, an der Krupp von Bohlen, Frowein, Dr. Silverberg, Hans Kracmer, Geheimrat Dr. Kastl und Dr. Herle teilnahmen. kommen. Ueber ein Drittel der Sowjet=Ausst nach England, wobei der englische Anteil an der russischen Ausfuhr in Wirklichkeit noch größer ist, da bedeutende Warenmengen, die aus Rußland nach Deutschland, Holland und den britischen Randstaaten zum Export gelangen, nach England weiter gehen. Der Ausfall, den die Pfundentwertung für die Sowjet=Ausfuhr zur Folge haben wird, wird für 1931 laut dem Organ des Rußland=Ausschusses der Deutschen Wirtschaft„Die Ostwirtschaft“ auf mindesten###65 bis 70 Millionen Rubel geschätzt. Allerdings lautet auch ein großer Teil der Einfuhrverpflichtungen der Sowjetregierung im Auslande auf Pfundwährung, so daß unter der Voraussetzung einer gewissen Manöprierfreiheit und des Vorhandenseins anderer Devisenvorräte die Sowjetregierung diese Einfuhrverpflichtungen durch die Pfunderlöse der Ausfuhr abdecken könnte, wodurch Verluste teilweise vermieden werden könnten. Wie hoch solche Vorräte an anderen ausländischen Valuten und vor allem die Gesamtbestände an Gold sind, läßt sich nicht übersehen, da die Sowjetregierung entsprechende Angaben nicht veröffentlicht. Ausgewiesen werden nur die als Notendeckung dienenden Goldbestände, die am 16. Oktober dieses Jahres 584 Millionen Rubel betrugen. Die Höhe der russischen Einfuhrverpflichtungen ist keineswegs derart, daß eine unmittelbare Gefährdung der russischen Zahlungsfähigkeit zu befürchten ist. Neben Deutschland ist Amerika der wichtigste Lieferant des Sowjetstaates, die russischen Verpflichtungen in Amerika sind jedoch infolge der starken Zurückhaltung der Amerikaner auf dem Gebiete der Kreditgewährung teilweise kurzfristiger Natur und dürften gegenwärtig zum großen Teil bereits abgedeckt sein, wogegen neue Verpflichtungen in verhältnismäßig beschränktem Umfange eingegangen worden sind, da die Sowjetregierung bekanntlich ihre Bestellungen„in den Vereinigten Staaten bereits seit geraumer Zeit stark eingeschränkt hat. Diese Einschränkung des Warenbezugs aus Amerika deutet auch darauf hin, daß die Sowjetregierung bereits frühzeitig aus der ungünstigen weltwirtschaftlichen Entwicklung die entsprechenden Konsequenzen für ihre Einfuhrtätigkeit gezogen hat, um sich mit ausländischen Verpflichtungen nicht zu übernehmen. Die Schlichtungsverhandlungen über die Neuregelung der Gemeinde=Arbeiterlöhne haben gestern im Rleichsarbeitsministerium begonnen. Sie werden heute fortgesetzt und sollen ev. am Sonntag zu Ende geführt werden. Die russischen Verpflichtungen in Deutschland sind im allgemeinen langfristiger Natur. Die langen Kreditfristen. die die Russen in Deutschland erhalten, haben zur Folge, daß sich die Sowjetfälligkeiten hier auf mehrere, sehr weitgesteckte Termine verteilen. So müssen im vierten Quartal dieses Jahres 40 Millionen Reichsmark von den Russen in Deutschland abgedeckt werden, im ersten Quartal 1932 55 Millionen, im zweiten Quartal 78 Millionen, im dritten Quartal 82 Millionen und im vierten Quartal 145 Millionen. Durch die Sperre der Garantieerteilung für Rußlandgeschäfte und die großen Finanzierungsschwierigkeiten ist einer größeren Ausdehnung des deutschen Rußlandgeschäfts zunächst sowieso ein Riegel vorgeschoben worden. Eine Zusammendrängung russischer Zahlungen in Deutschland tritt, wie aus den oben angeführten Zahlen ersichtlich ist, nicht ein. Diese Zahlungen überschreiten nicht nennenswert den üblichen Rahmen und übersteigen keineswegs die Verpflichtungen, die beispielsweise nach dem ersten deutschen 300=Millionen=Kredit für das Rußlandgeschäft von den Russen eingegangen wurden. Die Sowjetregierung hat das komplizierte Gebäude ihres Auslandskredits im Laufe der Jahre mit großer Mühe und Not aufgebaut, sie weiß ganz genau, was für sie eine Erschütterung dieses Kredits bedeuten würde. Die Abhängigkeit des Fünfjahresplanes von ausländischen Lieferungen wird auch in Moskau unumwunden anerkannt. Die Sowjetregierung dürfte daher nötigenfalls alle ihre Reserven, vor allem die Goldvorräte, einsetzen, um ihren Kredit im Auslande auf recht zuer halten. Eine andere Frage ist, ob die Sowjetregierung ihre sehr weitgesteckten Einfuhrpläne auch 1932 wird durchführen können. Es ist anzunehmen, daß dies nicht der Fall sein wird, daß vielmehr erhebliche Einfuhreinschränkung kungen notwendig sein werden, von denen auch gewisse Lieferzweige des deutschen Rußlandgeschäfts ebenfalls wie die anderer Länder empfindlich betroffen sein werden. Allerdings darf man annehmen, daß sich diese Einfuhreinschränkungen am wenigsten auf den Bezug von schweren Installationen erstrecken werden, da die zahlreichen großindustriellen Neubauten zu ihrer Inbetriebsetzung auf die Lieferung dieser Anlagen in stärkstem Maße angewiesen sind. Auf diesem Gebiet ist die deutsche Industrie auf die Wünsche und Erfordernisse der Russen besonders gut eingespielt, so daß ihre Aussichten in bezug auf das Rußlandgeschäft vielleicht verhältnismäßig günstiger sind als die anderer Länder. Reues in Kulg. Die Reichssteu ereinnahmen vom 1. Juli bis 30. September Berlin, 30. Oktober. In den Monaten Juli bis September 1931, dem seiten Vierteljahr des Rechnungsjahres, sind aufgekommen an Besitz= und Verkehrssteuern(Beträge in Millionen Mark) 1301,8(davon im September 256,6), an Zöllen und Verbrauchsabgaben 737,5(220,4, mithin insgesamt 2039,3(477). In dem ersten Vierteljahr des Rechnungsjahres betrugen dagegen die Einnahmen aus den Besitz= und Verkehrssteuern 1171,3, aus den Zöllen und Verbrauchsabgaben 636,6, zusammen 1807,9, mithin 231,4 weniger als im zweiten Vierteljahr des Rechnungsjahres 1931. Der Vergleich des Aufkommens im zweiten Viertel des laufenden Rechnungsjahres mit dem Aufkommen in dem gleichen Zeitraum des vorigen Rechnungsjahres hat nachstehendes Ergebnis: Im zweiten Viertel des Rechnungsjahres 1930 betrug das Aufkommen bei den Besitz= und Verkehrssteuern 1601,1, bei den Zöllen und Verbrauchsabgaben 857,7, zusammen 2458,8, war also bei den Besitz= und Verkehrssteuern um 299,3 und bei den Zöllen und Verbrauchsabgaben um 120,2, im ganzen also um 419,5 höher als im zweiten Vierteljahr des Rechnungsjahres 1931. Die Mindereinnahmen im zweiren Vierteljahr 1930 gegenüber 1931 haben ihre Gründe in der Verschlechterung der Wirtschaftslage. Ende September 1931 beliefen sich die Sparkasseneinlagen bei den deutschen Sparkassen auf 10 218,79 Millionen RM. gegenüber 10 504,96 Millionen RM. Ende August 1931. Der Berichtsmonat weist mithin eine Abnahme um 286,17 Millionen RM. gegenüber einer Abnahme um 300,69 Millionen RM. im August 1931 auf. Die Verminderung der Spareinlagen vom Juni bis September erreicht somit eine Höhe von 1004,85 Millionen Reichsmark. Die erhöhten Fleisch= und Schweinezölle sind durch Notverordnung bis zum 31. März 1932 verlängert worden. schaftskammer in Bonn auf 98,37 September. gegenüber 101,1 im Eine anhaltische Notverordnung gibt kleineren Städten und größeren Landgemeinden die Möglichkeit, Bürgermeister und Stadträte gegen eine ihrer Arbeit entsprechende Entschädigung ohne Pensionsberechtigung anzustellen. Reichsinnenminister Gröner hat das auf acht Wochen ergangene Verbot des sozialdemokratischen Blattes „Brannschweiger Volksfreund“ auf zehn Tage abgekürzt, so daß das Blatt ab 1. November wieder erscheinen kann. Lohn- und Gehaltskündigungen im Ruhrgebiet Essen, 30. Oktober. Der Zechenverband hat die ab 1. Oktober d. J. gültigen Vereinbarungen vom 14. Oktober 1931 über Gehälter und soziale Zulagen der technischen und kaufmännischen Bergbauangestellten zum 30. November gekündigt, und zwar zum gleichen Tage, zu dem auch die Löhne der Bergarbeiter durch den Zechenverband gekündigt worden sind. Auch die Gruppe Nordwest der Eisen= und Stahlindustrie hat das laufende Lohnabkommen zum 30. November d. I. gekündigt. Die zurzeit geltende Lohnvereinbarung, die eine Herabsetzung des Tarifstundenlohnes um drei Pfennig brachte, ist am 1. August in Kraft getreten und erstmalig zum 30. November kündbar. In allen Fällen hat man die Kündigung mit der schlechten Wirtschaftslage begründet. Die kommunistischen Sprengstoffkolonnen Reichswehrminister Gröner hat gegen den„Vorwärts“ Strafantrag gestellt wegen der Veröffentlichung einer Karikatur des Reichswehrobersten Geyer(Braunschweig). Der Agrarinder beläuft sich für den Durchschnitt des Monats Oktober nach einer Meldung der LandwirtDer Führer der englischen Arbeiterpartei Henderson denkt nach einer Erklärung seines Sohnes nicht daran, auf den Vorsitz der Abrüstungskonferenz zu verzichten. Der Vorsitz sei ihm persönlich und nicht in seiner Eigenschaft als englischer Außenminister übertragen worden. Die Bank von Frankreich und die Federal Reserve Bank in Newyork haben den der Bank von England gewährten, am 31. Oktober abgelaufenen Kredit von je 25 Millionen Pfund zur reichlichen Hälfte erneuert. In die spanische Verfassung wurde ein Artikel aufgenommen, der das Volksbegehren einführt. Das Volksbegehren darf sich nicht aus die Verfassung, auf internationale Abkommen und auf den Haushalt beziehen. Es ist zulässig, wenn 15 Prozent der Wähler es begehren. In Pernambuco(Brasilien) brach ein Militäraufstand aus, der aber rasch niedergeschlagen wurde. Agratpeinn und Prelsseilung Berlin, 30. Oktober. Die politische Polizei hat unter dem in der Wohnung des kommunistischen Funktionärs Ueberbrück aufgefundenen Schriftwechsel einen Brief des nach Rußland gefruchteten Kommunisten Gutsche aufgefunden, der interessante Aufschlüsse über den Freundeskreis dieser beiden kommunistischen Agenten gibt. Gutsche, der nach der Aufdeckung des Dynamitlagers in der Kraftwagenunterkunft des Breslauer kommunistischen Blattes vor einigen Monaten nach der Sowjet=Union geflüchtet war, richtet in diesem Schreiben Fragen an Ueberbrück nach dem Befinden verschiedener namentlich aufgeführter Freunde, u. a. des Hamburger Bürgerschaftsmitgliedes Presche, der ebenfalls früher schon in dem Verdacht stand, mit Sprengkolonnen in Verbindung zu stehen. Es ergibt sich also hieraus ein direkter Zusammenhang zwischen kommunistischen Sprengstoffkolonnen in den verjiedenen Teilen des Reiches. Ueberbrück war der Polizei schon in den Jahren 1921—23 als Leiter eines militärisch aufgezogenen Ordnungsdienstes der KPD. aufgefallen. Er war 1923 auch in eine Terrorangelegenheit verwickelt, war 1924—25 bei der Berliner Botschaft der Sowjet=Union sowie bei der russischen Handelsvertretung tätig, hielt sich sieben Monate lang in Rußland auf und ist seit 1930 politischer Leiter der Straßenzelle Lindenhof. Nochmals die Unterredung hitler—Schleicher Berlin, 30. Oktober. Eine Berliner Zeitung behauptet, Hitler habe auf einer Führertagung in München genaue Angaben über seine Unterredung mit General von Schleicher gemacht. Wie von seiten des Reichswehrministeriums mitgeteilt wird, sind die Aeußerungen von Schleicher völlig entstellt wiedergegeben. Im besonderen habe Schleicher nicht behauptet, er habe eingesehen, daß die nationalsozialistische Bewegung in die Reichswehr so tief eingedrungen sei, daß dagegen nicht mehr angegangen werden könne. Es habe im Gegenteil bei der Unterredung Uebereinstimmung darüber geherrscht, daß die überparteiliche und unpolitische Haltung Berlin, 30. Oktober. Nach dem Worte des Reichskanzlers muß ein armes Land ein billiges Land sein. Darüber gibt es keinen Streit, daß Deutschland ein armes Land ist. Aber über die Frage, wie wir ein billiges Land werden können, gehen die Meinungen noch weit auseinander. Die jetzigen Lohnkämpfe beweisen das erneut. Von den Arbeitnehmern wird darauf hingewiesen, daß eine neue Lohnsenkungsaktion nur von der Preisseite her eingeleitet werden könne. Solchen Gedankengängen ist man natürlich auch im Reichskabinett nachgegangen, und die Einsetzung des Wirtschaftsbeirates beweist, daß man der Lohn= und Preisfrage jetzt ernstlich zu Leibe rücken will. Es wird nicht ganz leicht sein, bei der Herabdrückung der Produktionskosten Löhne und Preise miteinander in Einklang zu bringen. Aber eine Lösung muß erzielt werden. Das Wichtigste ist die Senkung der Lebensmittelpreise. Wenn man diese Frage angreift, wird man an der Agrarpolitik nicht vorbeigehen können. Sind doch die deutschen Getreidepreise um ein Mehrfaches höher als die Weltmarktpreise. Unsere Agrarpolitik, welche die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse möglichst hochhalten will, steht zu den Preissenkungsabsichten in direktem Widerspruch. Wie wir aus Kreisen erfahren, die der Regierung nahestehen, ist auch im Reichskabinett, zum mindesten von einzelnen Kabinettsmitgliedern die Frage der Landwirtschaftspolitik in sammenhang mit der Preissenkungsfrage erwogen worden. Man überlegt, ob unsere Landwirtschaftspolitik den heutigen Erfordernissen noch entspricht oder ob sie in dem einen oder anderen Punkt geändert werden muß. Daß man von den Schutzzöllen nicht allein das Heil der landwirtschaftlichen Rentabilität erwarten kann, setzt sich auch in der Landwirtschaft selbst immer mehr durch. Man fragt sich, ob nicht durch eine andere Futtermittelpolitik mehr erreicht werden kann, und denkt hier vor allen Dingen an das dänische Beispiel. In Dänemark erzielt man beispielsweise mit den Legehühnern jährlich 140 Eier pro Huhn, während die deutschen Hühner es nur auf 80 Eier im Jahre bringen. Man ist in ministeriellen Kreisen der Ansicht, daß man von den vorhandenen 75 Millionen deutschen Legehühnern 15 Millionen einsparen und trotzdem auf die bisherige Einfuhr von 250 Millionen Eiern im Jahre verzichten könne wenn eigener Kraft zu regeln. Die Gläubigerländer müssen#### endgültig darüber einigen, ob sie Zahlungen#### Form von Sachwerten haben wollen oder ob## es vorziehen, die Schulden herabzusetzen.“ Beamtenbund und Rotverordnungess Bellage zum Anzeiger u. Gen. Berlin, 30. Oktober. Der geschäftsführende Vorstand des Deutschen### amtenbundes beschäftigte sich dieser Tage eingehen### mit der beamtenpolitischen und beamtenrechtlichen En### wicklung auf Grund der verschiedenen Notverordnungg## Er beschloß, da die Notverordnungen in Reich un# Ländern eine große Anzahl Rechtsfragen von grunm sätzlicher und allgemeiner Bedeutung aufgeworfen#### ten, im Rechtswege eine Entscheidung### beizuführen. Verwaltungsvereinfachung in Bayen München, 30. Oktober. Die Frage der Staatsvereinfachung steht nunmesin Bayern vor einer entscheidenden Wendung. Am Don nerstag und Freitag hielt der bayrische Ministerra#### umfangreiche Beratungen über die in allernächster Zei### erscheinende Notverordnung ab, die u. a. einen starken Verwaltungsabbau bringen wird, darunter besonders die Aufhebung der Kreisregierungen#### Niederbayern, Mittelfranken und Oberfranken.### maßgebenden staatlichen Stellen werden seit mehreren### Tagen geradezu bestürmt von Abordnungen, die Pro## teste und Vorstellungen erheben. Die Regierung wir### sich aber durch solche Kundgebungen bei dem jetzign Stand der Dinge nicht mehr beeinflussen lassen.#### „Bayrische Staatszeitung“ meldet dazu, daß die be### vorstehenden Maßnahmen den ganzen bayrischen Be hördenorganismus durchgreifend vereinfachen und date## weder vor der größten noch vor der kleinsten Stelle de### Verwaltungsapparates haltmachen werden. unsere Geflügelzucht so ausgebaut würde, wie das in Dänemark der Fall ist. Auch bei den deutschen Milchkühen ist nach Ansicht dieser Kreise eine ähnliche Leistungssteigerung möglich, wenn man den Kühen ergiebigeres Futter verabreicht. Man glaubt, daß man den vorhandenen Bestand von elf Millionen Milchkühen auf neun Millionen verringern diese Misionen bei entsprechend kann und daß diese neun Milionen bei entsprechenr besserem Futter noch mehr leisten können als die heute vorhandenen elf Millionen. Natürlich ist, wie ausdrücklich betont werden muß, das Kabinett nicht einhellig dieser Meinung. Immerhin sind die Erwägungen bedeutsam genug, um sie ernhaft zu prüfen. Auch die Handelsspannen wird man in die Betrachtung mit einbeziehen müssen, obwohl es richtig ist, daß die Landwirtschaft an öffentlichen Lasten weniger zu tragen hat als der Handel. Solche Fragen wird man auch im Wirtschaftsbeirat erörtern müssen, wenn man eine wirksame Senkung der Lebensmittelpreise, zu denen in erster Linie auch die Brotpreise gehören, erzielen will. der Reichswehr von tastet werden dürfe. niemandem angePreußischer Haushalt noch im Dezember vor dem Parlament Berlin, 30. Oktober. Unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Braun tagte das preußische Kabinett am Freitag nachmittag von 16 bis etwa 18½ Uhr. Das Kabinett hat sich grundsätzlich dahingehend geeinigt, den Haushalt mit Rücksicht auf die Schwere der Zeit in diesem Jahr besonders früh einzubringen. Der Haushaltsplan dürfte bereits Anfang Dezember dem Staatsrat zugeleitet werden, so daß der Landtag den Plan schon vor Weihnachten in erster Lesung behandeln kann. Das Kabinett legt Wert darauf, daß der Haushaltsplan im Landtag gründlich beraten wird. Mit der Ernennung eines neuen Finanzministers konnte sich das Kabinett deshalb nicht beschäftigen, weil diese Ernennungen nach der preußischen Verfassung allein Sache des Ministerpräsidenten sind. den, so würde dadurch die Rückkehr zu natürlichen Verhältnissen günstig beeinflußt werden. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, daß die Beseitigung der Wirtschaftsstörungen allein nicht genüge, das Vertrauen wiederherzustellen. Um das zu erreichen, müßten auch die Fragen nichtwirtschaftlicher Natur gelöst werden. Der Ausschuß deutet hierbei auf die Notwendigkeit einer endgültigen Lösung der internationalen Schuldenfrage hin. Eine dauerhafte Gesundung der Weltwirtschaft sei nur möglich auf der Grundlage der Freiheit des internationalen Verkehrs. Die Frage der Schuldenrückzahlung Holland wünscht Kontingentierung der Wareneinführ Haag, 30. Oktober. Die Regierung hat bei der Zweiten Kammer einen Gesetzentwurf eingereicht, der zeitlich begrenzte Maß# nahmen zu einer Kontingentierung der Ein## fuhr für bestimmte Waren vorsieht. Die betreffenden Einfuhrbeschränkungen sollen gleichermaßen für e Länder gelten. Die Ausarbeitung der Ausführung bestimmungen zu dem Gesetzentwurf soll der Regierung obliegen. Das Kapital im faschistischen Staat Genfer Wirtschaftsausschuß für endguitige Losung der Schuldenfrage Genf, 30. Oktober. Der vorläufige Bericht des Wirtschaftsausschusses des Völkerbundes über die Frage der wirtschaftlichen Annäherung wurde am Freitag veröffentlicht. Der Bericht enthält einen kurzen Ueberblick über die allgemeine Wirtschafts= und Finanzkrise und eine Zusammenfassung der wichtigsten Bedingungen für die Wiederherstellung der natürlichen wirtschaftlichen Zustände. Betont wird, daß die Wirtschaftsbeschränkungen in ihrer Anwendung streng begrenzt sein müßten auf die Dauer der unnatürlichen Verhältnisse. Wenn es gelingen würde, die ernsten finanziellen Störungen zu überwinParis, 30. Oktober. Wie hier bekannt wird, verhalten sich die Newyorker Finanzkreise dem Vorschlag des Belgiers Francqui gegenüber, zur Flüssigmachung der eingefrorenen Kredite ein internationales Kreditinstitut zu gründen, sehr zurückhaltend. Auch der französische Finanzsachverständige Rist, der an Bord der „Isle de France“ eine längere Unterredung mit dem französischen Ministerpräsidenten Laval über den Vorschlag Francquis hatte, zeigt für diesen Plan wenig Neigung. Er ist vielmehr der Auffassung, daß ein einfacherer Plan zu dem gleichen, wenn nicht zum besseren Ziele führe. Der Plan bestehe darin, daß die ausländischen Gläubigerbanken Wechsel aus Deutschland zögen, die von der Reichsbank gegengezeichnet und zum gewöhnlichen Diskontsatz der Gläubigerstaaten auf dem Markt untergebracht würden. London, 30. Oktober. Im„News Chronicle“ schreibt der bekannte Finanzsachverständige Sir Walter Layton:„Die internationalen Schulden sind jetzt so umfangreich, daß ihre Rückzahlung alle bestehenden Handelskanäle zu beeinträchtigen droht. Es ist keinem Schuldnerland mehr möglich, das Problem der Rückzahlung der Schulden mit C. J. v. Siemens über die Wirtschaftskrise Gedanken hinter den Von den Castrop Ein umständlich Nu es de Rom, 30. Oktober. Der italienische Korporationsminister Bottai be## schäftigte sich in Bologna in einer vielbeachteten Rete# mit der Funktion des Kapitals im korporativen Staat Einleitend bemerkte der Minister, daß der korporative# Staat am Vorabend von großen Ereignissen stehe. Der### Faschismus sei an einem Scheidewege angelangt und müsse sich einer rückblickenden Prüfung unterziehen, um sich über den Weg schlüssig zu werden den er nunmehe einschlagen wolle. Im weiteren Verlauf seiner Rede# wies Bottai die Meinung zurück, der Kapitalismus habe ausgespielt. Die Funktion des Kapitals sei ebensowenig abgeschlossen wie die Funktion des Produzenten, dei Arbeitgebers oder des Besitzers. Kapital und Besit blieben auch weiterhin zwei Grundteile des korporativen Wirtschaftssystems. Es sei jedoch eine Verlagerung in ihren Beziehungen und in ihren Funktionen festzustellen. Es handele sich nicht um eine Krise des Kapitalismus, sondern um ein Krise der Funktion des Kapitalismus. Es müsse daher ein System geschaffen werden, in dem unter Berücksichtigung der Grenzen privater Initiative und in Wahrnehmung des höheren wirtschaftlichen Interesses der Nation die Einmischung des Staates in die Erscheinung trete. Die einzelnen privaten Initiativen müßten einer staatlichen Disziplin unterstell werden. Ein Vorkrag vor amerikanischen Wirtschaftsführer Newyork, 30. Oktober. Vor bekannten amerikanischen Wirtschaftsführern, wie Owen Young, Parker Gilbert und Warburg, hielt C. F. von Siemens einen vielbeachteten Vortrag über die Wirtschaftslage. Die allgemeine Vertrauenskrise und die Kriegsverschuldung seien, so erklärte er u.., die Hauptursachen der gegenwärtigen Wirtschaftskrise In Deutschland komme hinzu, daß die Wirtschaft nut nach außen hin kapitalistisch sei, in Wirklichkeit jedoch von sozialistischen Grundsätzen geleitet werde. Das sei# das Grundübel, das Deutschlands Energie lähme. Der Redner fand starken Beifall, als er betonte, daß Deutschland niemals daran denken würde, sich seinen privaten Schuldverpflichtungen zu entziehen. Die Weltsollte Deutschland Arbeitsmöglichkeiten ge ben, dann werde weder der Kommunismus noch der Nationalsozialismus triumphieren, sondern jene Parteien, die als Vertreter des friedliebenden deutschen Bürgertums die Mehrheit des deutschen Volkes darstellten. De Winter Do satt ik Un dach Ik dachte Dat se ue Dat wi b Mähr as De Lande Hiät all Nu salls Süs well Wat ann' De Börg Drüm no Wi nähst Mann gee Kän Deu Un„Tah De Losui Do helpe Kän Küe Un off Sou sait Liebe Bür ils der Thermomsuch die Ankündig der mit Recht so u Gefühlen erfüllt Münster den Sta viel Geld gepump notwendigen Zwe wieder hereinkrieg Schon zur warme herhalten? Der legt einfach um wieder um auf die Bürgersteuer zah gerin. Wie hoch das Ganze des I geknobelt, aber t nüssen. Man le man erst, wenn: wieder auf die den täglich mehr Von oben herun zuletzt dann der umlegen kann. einfriert, danach Magirat von C. Zahlen der Bierdroht er mit Er „Unzuverlässigkei entrichtet, ist eve dig, Bier zu ver knickrige Gäste. früher die„Ca nachsagte, daß si wegschossen, bem gen“ Wirte, die dem Steuerzahle wolle— indessen bar. Der„Ob der staatlichen Blüte der Selb Tahlien, Begon Frostnächten die diese Blüte ist Stechpalme. Also, es hat fahrer, die nun gäule haben, zu die Skier aus sobald in Wint decke sich ausbi Winter versch regen sich zahlr zu lindern. A satz zu vielen einheitliche Du es kommen, de Bedürftige übe dort bedacht w mit den Mitt muß. Und da Menschen zu h erfaßt werden, Durch die Be Reichswehr 1 freiwilligen He und sameln vo gend werden steulen, daß au mehr herausge licher Wille d nun, wo die kleidung,„Ni im„B..“, de helsen könn handen ist un Renschenpflich Winter werde wir— bei le heitlichen Ric Hilfswerk, da umfassender, Wer die Zeic sie erfordert. Der nene„Bunhkäuser im Bochumer Stadttheater In der Bochumer Theatergeschichte ist der„Tannhäuser“ unwiderlegliches Beispiel der Unverwüstlichkeit einer Wagnerschen Frühoper. Ein Jahrzehnt fast stand er ohne sonderliche Auffrischung im Spielplan, unablässig immer wieder eingeschoben, wenn das gangbare Repertoire abgespielt war, immer aber noch begehrt und am besten besucht. Nun hat er endlich die längst verdiente Neuinszenierung und Neueinstudierung gefunden, und wieder findet er begeisterte Aufnahme. Mit ihm machte man gar nicht erst das Experiment der Stilisierung. Man blieb früher wie jetzt bei einer bewährten Tradition, die des Meisters eigener Wille für immer durch genaue szenische Angaben festgelegt hat. Innerhalb dieser pietätvoll gewahrten Grenzen durch persönliche Phantasie und klugen Einfall das Bild eindrucksvoll zu gestalten und zu beleben, war für Saladin Schmitt, den das große szenische Objekt am meisten reizt, eine dankbare Aufgabe. Es gibt, wie man hier sieht, immer noch Wege, von abgegriffener Schablone sich fernzuhalten und doch die grundsätzlichen Vorschriften des Schöpfers gelten zu lassen. Auch bei diesem Regisseur geht es einmal ohne szenischen Ueberprunk und Massenaufgebot. Normale Mittel genügen völlig, dem Sängerkrieg ein gänzlich neues Bild zu geben, ihn so überzeugend zu beleben, daß die dramatische Idee jedem erkennbar wird. Das ist regiemäßig außerordentlich glücklich gelungen. Wenn dann aber im Schlußakt die heimkehrenden Pilger sich um das Kreuz gruppieren, ihr Gnadenlied wie ein feierlich breites Te deum; anstimmen und mit dieser Apotheose den musikalischen Ablauf willkürlich zerdehnen, wenn das Schlußbild mit vielen Lichtern der gestellten, sakralen Pose nicht entbehrt, zeigt sich wieder die Neigung zur Theatralik. Die liegt auch der ungewohnten Kostumierung zugrunde, sosehr sie das Bild in der Halle farbig belebt. Die Bilder Johannes Schröders verraten den Willen zur warmen Tönung und natürlichen Gestaltung. Stimmungsstark der Venusberg, naturhaft keusch die bewaldete Landschaft mit dem erhöhten Kreuz als klug erdachtem Mittelpunkt, eindrucksvoll die ohne Ueberladung festliche Halle, geschickt und dem Spielablauf förderlich die räumliche Aufteilung. Paul Drachs musikalische Leitung paßt sich den Regieabsichten willig an. Er dirigiert mit bestem Gefühl für Wagnersche Dynamik und beseeltem Schwung, erreicht auch mit dem bewährten Orchester ein Höchstmaß an Ausdruck, Kantabilität und Tonschönheit, wie überhaupt das Ganze nach der Neueinstudierung musikalisch denkbar günstige Wirkung hinterläßt. In der Titelpartie ein Gast Kammersänger Adolf Lußmann(Hannover), ein Sänger älterer Schule, immer noch rontiniert seine einst ausgezeichneten Mittel gebrauchend, in der Darstellung nicht ohne starke Wirkung auf das Publikum, da er als einziger noch echtes, unverfälschtes Theater spielt. Neu Franzis von Dobays jugendliche Venus, stimmlich hervorragend und in der Verkörperung der Liebesgöttin mindestens so überzeugend wie die übliche Hochdramatische. In den weiteren Rollen bekannte und bewährte Kräfte: Gertrud Stemanns stimmschöne, musikalisch eigenwillig breit behandelte Elisabeth, Robert von der Lindes gesanglich wertvoller Landgraf und Karl Buschmanns edel gesungener Wolfram. Gut das Ritterensemble, während der Chor der Gefahr tonlicher Trübung nicht immer entging. Das Ballett gab dem Bacchanal keine neue tänzerische Deutung, die Beziehungslosigkeit der Figuren war zu auffällig. Die nach vielen Seiten hin interessante und wirkungsvolle Aufführung erntete begeisterten Beifall. Alle Mitwirkenden konnten sich zeigen. Die gelungene Vorstellung verdient einen Besuch, auch wenn man den „Tannhäuser“, wie man das oft genug hören kann, „schon mal gesehen“ hat. Schwermann. Kunst und Wissen = Bochumer Maler in der Städtischen Gemäldegalerie. Die November=Ausstellung der Städtischen GeMa mäldegalerie ist den Bochumer Kalern gewidmet. Mit größeren Gemäldekollektionen sind vertreten: Josef Pieper und Ewald Jorzig, beide in Düsseldorf schaffend, Fritz Schöneborn in Lanten; von den in Bochum ansässigen: Richard Sprick, Heinrich Döhmann, Fritz Stübing, Viktor Ruhs, Vollrat Hoeck. Ferner stellen Aquarelle, „F Wilh. ver, Frau Helmut Lobschat, Leo Winkelmann, Willie Roolf u. a. An der Ausstellung, die 180 Werke umfaßt, sind im ganGiltdr dihho, Bonin. Pera. Fegngt steuen anat, Zeichnungen und grapyische arbeiten aus: K. Heyer, Adolf Schleyer, Erich Ferdinand Mayer. L. Müller=Garun, Richard Goetzke, Erich Palmi zen 22 in Bochum geborene oder dort tätige Maler beteiligt. Die Ausstellung wird um 11.30 Uhr durch Herrn Stadtrat Stumpf eröffnet. = Otto Kahn vom Vorsitz des Direktorenrates der Metropolitan Opera in Newyork zurückgetreten. Der bekannte Newyorker Bankier und Förderer der deutschen Kunst in den Vereinigten Staaten Otto Kahn ist vom Vorsitz des Direktorenrates der Metropolitan Opers Company zurückgetreten. Kahn begründet seinen Schritt, der einen verhängnisvollen Schlag für die Pflege der deutschen Oper in den Vereinigten Staaten bedei# mit anderweitigen beruflichen Verpflichtungen. Vorschlag Kahns wurde Paul Cravath zu seinem Nach“ folger gewählt. Kahn bleibt weiterhin Mitglied dee Direktorenrats. = Neue Werke auf deutschen Bühnen:„Cag.“ko; stro“ lautet der Titel eines neuen dramatisch Bühnenwerkes, an dem Ernst Toller zurzeit arbeitet. Die deutsche Uraufführung des Schauspiels„Watel loo=Brücke" von Robert R. Sherwood findet an 20. Oktober in der Berliner„Tribüne" statt.—„ entzückender Mensch“, ein dreiaktiges mustte Musik von He: vorga sean de LetrasAnfang Novel und es Lustspiel von Jean de Letraz. Gesangterte lusik ven Erwin Straus, gelangt, unfang Korem an der Wiener Komödie zur Welt=Uraufführung. = Ein Weltdramatiker wird Student. Der Ver“ fasser von„Journey's End“, R. C. Sherriff, der im Büro einer Versicherungsgesellschaft tätig war, o beschlossen, zu studieren. Er wird als Mitgne des News College die Universität Oxford beziehe#### Exklärung gibt der Verfasser des erfolgreichsten##### stückes der Welt an, daß der Krieg ihn daran verki#t habe, sein Universitätsstudium zu beginnen, und dann sich sein Brot habe verdienen müssen. Der Erfos seines Stuckes habe ihn in die materielle Lage versth seinen Brotberuf aufzugeben und seinen Jugend# wieder aufzunehmen. In unser nau sich übe Sochum. Di Reiehungen schneuen Bri deren recht fi 3 Uhr ein übrigen Wirft man änder müssen 1 ahlungen vollen oder ob zusetzen.“ erdmüngech 30. Oktober s Deutschen Tage eingeben nrechtlichen En# Notverordnungen# : in Reich un# igen von grun aufgeworsen heiheidung o ing in Baye#n 30. Oktober. g steht nunmes ndung. Am Donische Ministerra## allernächster Zeu## a. einen staren wird, darunsregierungen von berfranken.### en seit mehrern# lungen, die Pro Regierung wir bei dem jetzigen issen lassen.### zu, daß die### bayrischen## fachen und dabe einsten Stelle der den. gentierung 30. Oktober. n Kammer einen begrenzte Maß ung der Ein# Die betreffenden laßen für al. er Ausführung ill der Regierun chen Staat 30. Oktober. ter Bottaibe elbeachteten Rete porativen Staat. ; d e r k o r p o r a t i v e nissen stehe. De e angelangt und unterziehen, um den er nunmer: auf seiner Rede apitalismus habe 's sei ebensowenig roduzenten, des pital und Besit des korporativen ine Verlageihren Funktionen meine Krise rn um eine pitalismus. werden, in dem rivater Initiative schaftlichen Interdes Staates privaten Initiasziplin unterstellt er die * rtschaftsführer 30. Oktober. chaftsführern, wie sarburg, hielt C. en Vortrag über Vertrauenskrise erklärte er u.., Wirtschaftskrise. e Wirtschaft nur Virklichkeit jedoch werde. Das sei rgie lähme. Der nte, daß Deutschh seinen privaten e Weltsollte chkeiten genmunismus noch , sondern iene ebenden deutschen hen Volkes dartätige Maler Uhr durch Herrn rektorenrates der getreten. Der berer der deutschen tto Kahn ist vom ropolitan Aeit bet seinen. Schritt, r die Pflege der 4. Bellage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nachrichten Nr. 256 38. Jahrgang Samstag, 31. Oktober 1931 hinter dem Ofen— Frostige Betrachtungen # Von den Castropern— Mit dereinten Kräften— Ein umständlicher Weg.— Einigkeit tut not Nu es de Summer ganz verbie De Winter kam int Land, Do satt ik ächtern Uowen mi Un dach' son allerhand. Ik dachte düt und dachte dat, Dat se ues wier wellt kniepen, Dat wi betahlen söllt as schwatt, Mähr as wi könnt begriepen. De Landesbank dä sittet fast Hiät all jähr Geld„infrouen", Nu sall se rut in alle Hast, Süs well jähr nümmes trouen. Wat ann're ingebrocket het, De Börger maut et lappen, Drüm noch mähr Börgerstüer söt Wi nähstens noch berappen. Wann ues te Hus wat infrouen es Kän Deubel sik drüm suorget, Un„Tahlen" oder„Pännen“ es De Losung, wenn wi buorget! Do helpet ues kän Parlament Kän Küern un kän Quengeln, Un off me noch son harre schennt, Sou saite küert as Engeln. mittag in Wanne=Holsterhausen in den Briefkasten der dortigen Posthilfsstelle, dann trifft er„schon“ Diens: tag bei dem Adressaten in Bochum ein. Ein.## aus Petersburg braucht weniger Zeit, um nach hier zu kommen! In der Besatzungszeit ließ man Postzüge über Bochum=Nord nach Wanne laufen. Sollte das nicht auch heute möglich sein? Da wird soviel geredet über Förderung der nachbarlichen Beziehungen, über Verkehrsverbesserungen, hier aber tritt man den Krebsgang an. Es wäre angebracht,„wenn vei Stadtverwaltungen einmal ein ernstes Worttein mit der Oberpostdirektion in Dortmund sprächen! Wir sind hier doch nicht in der Romintener Heide, sondern mitten im dichtbevölkerten Einen guten Beschluß haben die Bochumer Bürgerschützenvereine gefaßt. Sie wollen eine Arbeitsgemeinschaft bilden, um so den Zusammenhang zwischen der Altstadt und den neuen Stadtbezirken ezgrrgähren stalten. Was nützt die politische Bindung der Großstadt, wenn der innere Zusammenschluß fehlt, der notwendig ist, damit Altstadt und Neustadt sich als Glieder eines Ganzen fühlen; wenn die vorhandenen Kräfte nicht auf ein Ziel hingelenkt werden, sondern auseinanderstreben? Unter der blauweißen Fahne wollen sich alle sammeln, die sich in erster Linie als Bochumer, als Bürger einer Stadt fühlen. Die Bürgerschützenvereine geben so ein nachahmens: wertes Beispiel, das auch auf anderen Gevieren zu erstreben ist. Wir wollen fest und treu zusammenhalten, wie in guten, so erst recht in ernsten Tagen. So handeln wir im Sinne derer, zu wallen an den Tagen, die dem Gedächtnis der Toten geweiht sind. Ihr Andenken ehren wir am besten, wenn wir den Levenoen gegenüber unsere Pflicht tun. Gottlieb vom Tippelsberg. Die Roigeinenischaf. dei Bereingten=Raufman!.,K,! st Veröffentlichuna##ter Caspar Finke und für Handel und Liebe Bürgersteuers###e.,„oche pird as der Thermometersturz am Anfang der Eggg.#to uuch die Ankündigung einer bevorsteyenden Erhogung der mit Recht so unbeliebten Bürgersteuer mit frostigen Gefühlen erfüllt haben. Da hat die Landesbank in Münster den Städten, Kreisen und Gemeinden Geld, viel Geld gepumpt zu notwendigen und auch minder notwendigen Zwecken und kann nun das wieder hereinkriegen. Die Kreditglind„eirgefie Schon zur warmen Sommerzeit.##er mug oa wieder herhalten? Der lammsgeduldige Steuerzahler! Man legt einfach um auf die Kommunen, und diese legen wieder um auf die Bürger und die Bürgerinnen; denn Bürgersteuer zahlt auch die nicht selbständige Bürgerin. Wie hoch die Umlage ist, ob die Hälfte oder das Ganze des Landessatzes, das ist noch nicht ausgeknobelt, aber totsicher ist daß wir wieder blecher nüssen. Man legt um! Wie einfach das ist, merkt nan erst, wenn man so„umgelegt“ ist, daß man nicht wieder auf die Beine kommen kann. Und deren werden täglich mehr.„Den letzten beißen die Hunde!". Von oben herunter werden Umlagen verordnet, die zuletzt dann der bezahlen muß, der nicht mehr weiter umlegen kann. Ob sein Kredit eingefroren ist oder einfriert, danach wird nicht gefragt, Lafür bietet der Magirat von Castrop=Rauxel ein Beispnn Den im Zahlen der Bier= und Getrankesteuer säumigen Wirten droht er mit Entziehung der Schankerlaubnis wegen „Unzuverlässigkeit". Wer nicht prompt seine Steuern entrichtet, ist eben unzuverlässig und nicht länger würdig, Bier zu verzapfen an in dieser Zeit notgedrungen knickrige Gäste. Ter Magistrat der Stadt, in der früher die„Castroper“ garnisoniexten, denen man nachsagte, daß sie den Bauern die Raupen vom Kaps vesschossen, bemerkt zwar, daß er nur eie Ghögrphhnr gen“ Wirte, die sich mit allen dem Steuerzahlen drückten, beim Schlafittchen nehmen wolle— indessen ist der Begriff„böswillig“ recht dehnbar. Der„Oberbürgermeister als Gerichtsvollzieher der staatlichen Aufsichtsorgane ist gewißlich eine Blüte der Selbstverwaltung, die man gerne mit den Tahlien, Begonien, Perunien und Geranien in den Frostnächten dieser Woche hatte erfrieren sehen.„Aber diese Blüte ist dauerhafter als das grune Lauo der Stechpalme. Mit Hinweis auf die gestritze entlichung der in der Bochumer Notgemeinschaft vereinigten Verbände, in der auch die Sammlung der Vereinigten Kaufmannschaft genannt wird teilt uns. die einigte Kaufmannschaft e. V. Bochum folgendes mit: „Die Sammlung der Vereinigten Kaufmagnschaft bei den ihrer Notgemeinschaft angeschlossenen Fermen ist bereits sehr weit fortgeschritten. Die Vereinigte Kaufmannschaft hat zur Bildung schaft bereits Anfang September aufgerufen. Wenn auch die Zahl der der Notgemeinschaft beigetretenen Mitglieder bisher nicht so groß ist, wie die Vereinigte Kaufmannschaft gehofft hat, ein Umstand, der in der ungeheuren Not in den eigenen Kreisen der Kaufmannschaft begründet ist, so übersteigen doch die bis heute bereits gezeichneten Beträge„erheblich die Endluehus, mit der die Kaufmannschaft selbst überhaupt hat. Nochmals betont die Kaufmannschaft, daß ihre Sammlung nicht Zersplitterung herbeiführen soll und wird, sondern daß sie das Gegenteil bezweckt. Die einzelnen Kaufleute müssen unbedingt der Notwendigkeit enthoben werden, unter dem Uebermaß von Sammlungen, das leider auch in diesem Jahre wieder festzustellen ist, diejenigen auszuwählen, die unterstützungsbedürftig sind, denn diese Prüfung kann der einzelne Kaufmann nicht vornehmen. Bisher ist die Kaufmannschaft nur bestrebf, geresen,„Mittel in möglichteger, ßem Umfang zu sammeln. Die Verteilung der Mitter ist noch nicht festgelegt; doch wird auch hierfür leitend sein: Gemeinsamkeit der Arbeit und der Hilfe, zu fördern, Zersplitterung zu vermeiden und zu berampsen. Deshalb wird die Vereinigte Kaufmannschaft gerade hierfür mit den in der Bochumer Notgemeinschaft vereinigten Spitzenverbänden der Wohlfahrt zusammenarbeiten.“ Also, es hat gefroren. Zur Freude der Kohlenfahrer, die nun wieder Beschäftigung für ihre Karrengäule haben, zur Freude der Wintersportler, die schon die Skier aus dem Winkel holen um gerüstet zu sein, sobald in Winterberg und Meinerzhagen eine Schneedecke sich ausbreitet; zum Leide vieler, denen der Winter verschärfte Not bringt. Erfreulicherweise regen sich zahlreiche Hände um zu sammeln, zu helfen, # lindern. Was man aber in Bochum#g#eeeze satz zu vielen anderen Städten vermißt, das ist vie einheitliche Turchführung der Hilfsaktion. So kann es kommen, daß bescheidene, sich nicht vordrängende. Bedürftige übersehen werden, indessen andere da und dort bedacht werden. Die Not ist aver so groß, daß mit den Mitteln haushälterisch umgegangen werden muß. Und daß auch alle, die in der Lage sind den Menschen zu helfen, denen es schlechter geht als ihnen, erfaßt werden, eingeschaltet werden in das Liebeswerk. Durch die Berliner Bezirke ziehen die Wagen der Reichswehr mit je einer Trompeterabtezuing.i fteiwilligen Helferinnen der Großberliner Wintery## und sameln von Haus zu Haus die Gaben. Und nirgend werden sie abgewiesen: Ich könnte mir vor stellen, daß auf ähnliche Weise auch in Bochum noch mehr herausgeholt werden könnte, wenn ein einheitlicher Wille die Sache anpackte. Vor allem fehlt es nun, wo die Kälte eingesetzt hat, an warmer Winterkleidung.„Niemand soll frieren“ lautete ein Aufruf im„B..“, der an das Mitgefühl aller appelliert, die helfen können, wenn der ernste Wille dazu vorhanden ist und die helfen müssen, wenn sie ihre Menschenpflicht erfüllen wollen. Hart„wird dieser Winter werden. Wir werden ihn uverstehen, wenn wir— bei leider getrenntem Vorgehen— nach einheitlichen Richtlinien alle Kräfte einspannen für ein Hilfswerk, das noch nie so dringend war, noch nie so Umfassender, opferfreudiger Unterstützung bedurfte. Wer die Zeichen der Zeit erkennt, wird wissen, was sie erfordert. * In unserer Nachbarschaft Wanne=Eickel beklagt man sich über die mangelhafte Postverbindung mit Bochum. Die regen wirtschaftlichen und kulturellen Zeziehungen zu Bochum lassen den Mangel einer schnellen Briefbeförderung von einer Stadt zur anderen recht fühlbar werden. Zwar fährt mittags um Gründung einer Rotgemeinschaft in Bochum-Werne Aus dem Gedanken heraus, daß die allgemeine Notlage in diesem Winter an alle in Frage kommenden Wohlfahrtsverbände größte Anforderungen stellen wird, wurden auch im Stadtteil Werne Wege eingeleitet, die Aermsten vor der größten Not schützen sollen. Aus diesem Grunde lud der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz für Donnerstag nachmittag sämtliche sich der Wohlfahrt widmenden L Wernes zu einer gemeinsamen Besorechung ein. Da in allen wesentlichen Fragen Uebereinstimmung herrschte, schlossen sich die in Frage kommenden Teilnehmer zu einer Notgemeinschaft zusammen. Zur gemeinsamen Arbeit haben sich die katholischen Karitasvereine, der Ortsverband der Evangelischen Frauenhilfen, der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz, die tätskolonne vom Roten Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt und die christliche Arbeiterhilfe verpflichtet. Die beiten erledigt ein Ausschuß, dem außer den Vertretern der Wohlfahrtsorganisationen noch Vertreter von Handel und Gererbe angebören, Diesze, Sarikh 2 8 ch wie folgt zujammen: Für die ratholzug Kuritas: Frau Kaufmann Tacke und Lehrer Kowald; für den Ortsverband der evangelischen Frauenhilfe: Frau Lehrer Mäusener und Gemeindehelfer Berewinkel; für den Vaterländischen Frauenverein: Frau Lehrer Taeger und Lehrer Schiefer; für die Sanitätskolonne: Kolonnenführer Peter Schäfer; für die Arbeiterwohlfahrt: Frau Polizeioberwachtmeister Sicher und Beigeordneter a. D. Schulz; für die christliche Arbeiterhilfe: Stadtverordneter Easpur Finle und für Gantet und Gewerbe die Kaufleute Lenfert und Baretti. In keit wurde in der Versammlung ein Vorstand gewählt, der sich folgendermaßen zusammensetzt: 1. Vorsitzende: Frau Taeger, Schriftführer Schiefer, Kassenwart Berewinkel. Die erste Grundlage für das Zustandekommen dieser Liebestätigkeit ist dadurch gegeben, daß die Kaufmannschaft der Notgemeinschaft eine größere Anzahl Gutscheine zum Einkauf in den hiesigen übergeben hat. Zur weiteren Aufbringung der erforderlichen Mittel wird eine Haussammlung veranstaltet, auf die die Bevölkerung schon jetzt higgewiesen wird. An die Bevölkerung Wernes geht die Bilie, dieser Notgemeinschaft, die gewillt ist, nach bestem Wissen und Gewissen der Not zu steuern, die wärmste Unterstützung zuteil werden zu lassen. Abgedämmte Grubenbrand=Stelle. Am Mittwoch abend entstand im Revier 6 der fünften Sohle der Schachtanlage„Constantin d. Gr. 6/7“ in Grumme ein Grubenbrand. Sofort wurden alle Maßnahmen in die Wege geleitet, um den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Das gelang denn auch. Die Abdämmungsarbeiten wurden im Laufe des Freitags beendet. Infolge der eingetretenen Störung mußten aber hundert Mann mehrere Schichten feiern. Die bergbauliche Untersuchung ist eingeleitet. Verstärkter Autobusverkehr zum Friedhof straße. Am Sonntag„Allerheiligen“ ist. Hauptbahnhof Bochum und dem Frieohof Blumenstraße auf der Autobuslinie nachmittags ein verstärkter Verkehr eingerichtet. Die Wagen fahren vom Hauptbahnhof jeweils 20, 40 und an vollen Stunde ab und vom Friedhof zurück 12, 32 und 52. WINTER 1931 1932 Spenden nehmen entgegen: Städtisches Wohlfahrtsamt Hilfsfonds bei der Stadtkasse Nr. Ea 1 VIII 2 Evangelisch=kircht und Wohlfahrrsamt (Ortsverband für Innere Grabenstr. 11, Postscheckkonto Dortmund Nr. 32678 Katholischer Karitasverband für Bochume. V. Kirchstraße 7, Städt. Sparkasse Konto Nr. 896 Vaterländischer Frauenverein vom Roten Kreuz Sedanstr. 6, Postscheckkonto Dortmund Nr. 32377 Arbeiter=Wohlfahrt, Viktoriastraße 46, Bank der Arbeiter, Angestellten und Beamten Konto Nr. 6197 Christliche Arbeiterhilfe e. V. Ortsausschuß Bochum, Hellweg 25 Israelitischer Frauenverein, Bergstraße 81, Postscheckkonto Rabbiner Dr. David, Dortmund Nr. 8865. Resdeinandussest Die täglichen Verkehrsunfälle Am 28. Oktober, gegen 17.15 Uhr, wurde auf der Bongardstraße ein Arbeiter von einem Personenkraftwagen angefahren und leicht verletzt.— Am 29. L tober, gegen 12.30 Uhr, erfolgte auf der Kaltehardt= Eae Weststraße in Bochum=Langendreer ein Zusammenstoß zwischen zwei Lastkraftwagen. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Ein Wagen mußte ahgeschlepgt werd gp. — Am gleichen Tage, gegen 15.50 Uhr, wurde, auf Hattinger Straße ein Motorrad von einem Lieferwagen dem Unfall, ohne sich um die Verletzten zu kümmern, schleunigst davon. Das Motorrad wurde stark beschädigt und mußte abgeschleppt werden. Die Schuldfrage ist sämtlichen Fällen noch nicht geklärt.— Ein Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstag abend an der Kreusich zung Kortumstraße, Graf=Engelbert=Brunnen, wo ein krau Motorradfahrer mit einem Fuhrwerk zusammenstieß. Am Freitag morgen wurde auf der Westfälischen Straße ein Fuhrmann von einem Personenkraftwagen erfaßt, er erlitt eine Verletzung an der rechten Kopfseite und einige Hautabschürfungen.— Am Freitag nachmittag stieß ein Pferdefuhrwerk an der Ecke König= und Alleestraße mit einem Auto zusammen. Das Pferd stürzte eleich. Der Fuhrmann kgnitteinigen Hautabschürfu. davonkam. Es entstand nur geringer Sachschaden. Forester=Terbs:„-Boot 116“ Erstaufführung im Bochumer Stadttheater 8 □ 9• cheater Foresser=Leibs Schauspiel in drei Akten„.Book 116= Unser Bild zeigt im Schlußakt den Querschnitt des vom Feinde versenkten deutschen=Bootes mit den dem Tode geweihten Offizieren. Mit dem heutigen Tage, dem 31. der Tag gekommen, an dem die evangelische Christenheit alljährlich des deutschen Reformators D. Martin Luther gedenkt. Des Mannes, der eine der entscheidensten Wendungen in der deutschen Glaubensgeschichte und der deutschen Geschichte überhaupt herbeiführte: Martin Luther, der am 31. Oktober 1517 an der Schloßkirche zu Wittenberg seine Thesen anschlug und damit das deutsche Gezstesleben in zwei verschiedene Lager führte, der den Deutschen die Biber unecsetzte, den Großen und Kleinen Katechismus schenkte, der sich vor Kaiser und Reich, Fürsten und Ständen zu verantworten hatte und schließlich 1521 auf dem Reichstag zu Worms in den Bann getan wurde. Aber der streitbare Mönch fürchtete den Bann nicht. Langsam, allmählich wuchs die Zahl seiner Anhänger unter Hohen und Niederen. Die geistige Trennung, von Luther selbst ursprünglich gar nicht beabsichtigt, kristallisierte sich immer mehr heraus. Der Reichstag zu Speyer brachte Luthers Anhängern den Namen Protestanten ein. Das Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli in Marburg kam in aller Munde. Luthers Streitschriften trugen weiter dazu bei, sein unproblematisches Wesen aufzuzeigen. 1546 war sein Werk nicht erloschen. Männer wie Melanchthon ließen es weiterleben. Der Tag des Thesenanschlages, der 31. Oktober 1517, überdauerte die Jahrhunderte; es blieb der evangelischen Christenheit, vor allem der deutscher Zunge und deutschen Empfindens, das Reformationsfest, der Tag des Gedenkens an Martin Luther und sein Werk, in dessen Zeichen sie sich am heutigen Tage in allen Gemeinden wieder zusammenfindet. Relusmations=Gemeindefeier im Ey# Reformations=Gemeindefeier. Pfarrer Schmidt aus Dortmund=Bragel, er sehendige.2“ Gerteindegeänge, ersere Leihaig lod Liselgetsähe der in hieshel sKoe. sikkreisen bekannten Sopranistin Marta Ebert gestalten des weiteren den Gemeindeabend erbauend und festlich aus. Der Eintritt ist frei.* Evangelische Kirchengemeinde Wiemelhausen. Anläßlich des Reformationsfestes findet am Sonntag nachmittag um 5 Uhr im Festsaal des Paul=Gerhardt=Hauset unter Mitwirkung samtlicher Chöre des Petribezirkes eine Gemeindefeier statt, bei der Pfarrer Niedermeier über das Thema:„Evangelisches Bekennertum einst und heute" reden wird. Filmvorführungen von der großen Bekenntnisfeier, die im vergangenen Jubiläumsjahr der Augsburger Konfession zu Augsburg veranstaltet wurde, und vom letzten Bochumer Kreiskirchentag sollen die Feier ausgestalten. Aus der evangelischen Kirche. Heute, abend, am Reformationstag, wird im„Westdeutschen Verein für Israel" im Gemeindeheim Dibergstraße 46. über„evangelisch, katholisch, jüdisch“ gesprochen.— Am Montag findet in der Reihe„Deutschland im Gottesreich“, der letzte Vortrag abends 8 Uhr im ErnstMoritz=Arndt=Haus statt; Professor Ehrenberg spricht über„Die Tragödie der Philosophie und Jesus“. Bahnhof Präsident. Die umfangreichen Umbauarbeiten im Bahnhof Bochum=Präsident sind jetzt restlos fertiggestellt. Die Strecke Bochum=Riemke— Präsident hat einen neuen Oberbau sowie neue Bettung erhalten. Einige neue Fahrstraßen sind im Bahnhof Präsident gebaut. Das lange Warten der Züge am Personenbahnhof kommt jetzt nicht mehr vor. Neue Weichenstraßen sind geschaffen und einige gnale erneuert. 23 Ven Valer bestöhten, den Beader beschuldigi, den Freuns Verfaher.?. Bilder aus Bochumer Gerichtssälen Ein trauriges Bild entrollte die Schwurgerichtsverhandlung am Freitag. Die Bergleute Gustav Kr. und Julius., zwei junge Burschen von 20 Jahren, auf der Anklagebank. Der eine ist des Meineides beschuldigt, der andere, daß er seinen Kumpel zu dieser falschen Aussage verleitet habe. Der Bergmann Kr., jetzt in Ostpreußen wohnend, hat nicht viel Freude an seinen Kindern erlebt, obgleich er ein sparsamer und tüchtiger, rechtschaffener Mann ist und es an Zuchtund Erziehung nicht hatte fehlen lassen. Vielleicht kann man auch zu strenge sein und erreicht dann das Gegenteil. Vater Kr. hatte sich einige Tausend Mark Geld gespart und eines Tages kurz nach der Einsegnung seiner Tochter, sah er zu seinem Schrecken, daß ihm tausend Mark gestohlen worden waren. Da seine Söhne den Versteck der Scheine wußten, fiel der Verdacht auf den jungverheirateten ältesten Sohn, der dem Vater schon lange in den Ohren gelegen hatte, ihm etwas herauszurücken, weil er stets fast alles zu Hause hatte abgeben müssen und recht knapp und strenggehalten worden war. Da der zweite Sohn den Verdacht des Vaters bestärkte, so kam es zu einer Anzeige des Vaters gegen den Sohn und auch zu einem Urteil, da der jüngere Bruder den älteren direkt des Diebstahls bezichtigte. Es stellte sich aber dann heraus, daß der jüngere Sohn den Diebstahl verübt hatte, der ältere Sohn und seine Frau kamen wegen Hehlerei in Frage. Es mußte also das Urteil abgeändert werden. Der leichtsinnige jüngere Bruder brachte viel Geld in ganz kurzer Zeit in sehr häßlicher Weise durch, er verführte seinen Freund B. dazu, mit ihm zweifelhafte Lokale zu besuchen. Als die Polizei Nachfrage hielt, veranlaßte er B. sehr energisch, als Zeuge vor Gericht ein falsches Zeugnis für ihn abzugeben, daß er(der Verführer), keine größere Geldsummen ausgegeben habe. Das tat denn nun der Freund auch und so sitzen sie beide jetzt in der Klemme und es schien, daß sich ihnen sofort die Zuchthaustore öffnen würden. eine Woche Gefängnis. Man nahm zu seinen Gunsten an, daß er die rechte Vorstellung vom Sinn und der Bedeutung eines Eides noch nicht gehabt habe und daß er sich einer strafbaren Handlung selbst bezichtigt haben würde, wenn er die Wahrheit gesagt hätte. Deshalb seien die Strafmilderungsgründe für ihn in starkem Maße vorhanden. Anders erging es dem Anstifter. Er mußte die ganze Strenge des Gesetzes spüren. Gegen ihn lautete das Urteil auf ein Jahr Zuchthaus, die gesetzliche — Mindeststrafe. Dazu drei Jahre Ehrverlust und dauernde Aberkennung der Eidesfähigkeit. Es wurde sofortige Verhaftung wegen Fluchtverdachts verfügt. Der Antrag der Verteidigung auf Strafaussetzung oder Gnadenbeweis wurde zunächst abgelehnt. Beide Angeklagten sollen zunächst wenigstens einen Teil der Strafe verbüßen. Später solle dann in eine erneute Prüfung der angeregten Frage eingetreten werden. Sofort verhaftet. Ein Angeklagter aus Bochum=Werne wurde vor dem Amtsgericht Bochum wegen Verbrechens aus § 176,3 zu einem Jahre Gefängnis verurteilt und sofort in Haft genommen. Ein Angeklagter aus Witten wurde wegen gleichen Verbrechens von der Großen Strafkammer mit 8 Monaten Gefängnis belegt. Das erste Urteil, das auf Freisprechung gelautet hatte, wurde aufgehoben. den Sstlichen=Siadnenen Stadtteil Altenbochum Evangelische Kirchengemeinde Altenbochum. Am Nachmittag des Reformationsfestes um 4 Uhr findet im Lutherhaus eine Gemeindefeier statt. Sie soll den Zeitverhältnissen entsprechend in der Abwehr der Gottlosenangriffe ein evangelisches Bekenntnis zur Kirche werden. Pastor Hochdahl aus Dortmund=Hörde wird sprechen über das Thema:„Wohin treiben wir— bolschewistisches Chaos oder christlicher Neuaufbau?" Dazu wird ein Filmstreifen über die Gottlosenbewegung gezeigt werden. Der Kirchenchor wird an der Feier mitwirken. Im großen und ganzen erschienen beide Jungen geständig und sind der Strafe gewärtig, die ihrer harrt. Da ergeben sich bei dem einen der beiden, der den falschen Eid geleistet hatte, Bedenken, ob er überhaupt begriffen habe, um was es sich bei dem Schwur handle. Julius B. machte einen allzu törichten und verwirrten Eindruck und es stellte sich heraus, daß er nur die Hilfsschule besucht hatte, also geistig recht weit zurückgeblieben war. Allerdings hatte er Einsicht genug gehabt, daß er nicht hätte falsch schwören dürfen und die Empfindung, daß der Freund das viele Geld gestohlen haben mußte, gab er ebenfalls zu. Er habe ihn noch mehrfach deshalb gefragt, aber keine Antwort bekommen. Gustav Kr. behauptete, daß er dem Freunde einen Fünfzigmarkschein geschenkt habe, das will Julius B. jedoch nicht wahr haben—— und seine Eltern verweigern darüber die Aussage, ob sie etwas davon wußten. Bei Gustav Kr. ergeben sich ebenfalls starke geistige Mängel, er ist zweimal in der Volksschule sitzen geblieben und macht nicht weniger den Eindruck großen Zurückgebliebenseins. Das Urteil lautete gegen den Bergmann Julius B. wegen Meineides und Hehlerei auf vier Monate und Stadtteil Werne „Geheime Mächte.“ Die Allgemeine Volksbildungs= vereinigung„Feierabend“ Werne und Langendreer eröffnete ihre diesjährige Vortragsfolge mit einem hochinteressanten Experimentalvortrag über Hellsehen, Telepathie, Gedankenlesen, Prophetie und Suggestion im Lichte wissenschaftlicher Kritik. Zu Beginn sprach der erste Vorsitzende, Lehrer Bärens., kurze Worte der Begrüßung und Werbung. Als Sprecher und Experimentator war Wilh. Gubisch(Dresden) verpflichtet, der auf der vorjährigen Internationalen Hygiene= Ausstellung in Dresden eine ganze Reihe solch aufklärender Experimentalvorträge in amtlichem Auftrage hielt. Wen interessiren heute nicht die heiß umstrittenen Probleme des Okkultismus? So war es nicht verwunderlich, daß die Veranstaltung einen sehr guten Besuch zu verzeichnen hatte. Im ersten Teil des Abends zeigte W. Gubisch verblüffende Experimente telepathischer und hellseherischer Art, wie sie ähnlich von Erik Hanussen u. a. bekannt sind. Auch psychographologische Versuche und das„Aus=der=Hand=Lesen“ gelangen ihm außerordentlich gut, so daß zum Teil bis 90 Prozent Treffer bestätigt wurden. Groß war darum die Enttäuschung mancher„Gläubigen“, als in dem wichtigeren zweiten Teil des Vortrages Wahrheit und Täuschung des vorher Gesehenen auseinandergelegt wurde. Klar, überzeugend und instruktiv zeigte der Vortragende die Fehlerquellen oder die sehr natürlichen Zusammenhänge auf. Auf der einen Seite sind es Taschenspielerkünste, Menschenkenntnis, autoritative und suggestive Macht des Experimentators, auf der anderen Seite vorgefaßte Meinung oder blinde Glaubensbereitschaft, wodurch die Anwesenden den Augenschein für die Tatsächlichkeit hinnehmen. Daß auch Erfahrung, Bebung und sensible Sinne zu solchen Experimenten erforderlich sind, ist nur zu selbstverständlich. Der Sprecher wies nicht mit Unrecht auch auf die volksgesundheitlichen Schädigungen hin, die aus Uebersteigerungen und kritikloser Hinnahme des Okkulten leider heute allzu häufig zu beobachten sind. Wilh. Gubisch verstand es in äußerst geschickter und angenehmer Weise als kritischer Fachmann doch fesselnd und volkstümlich zu sprechen. Sein Experimentalvortrag war wirkliche, echte Volksbildungsarbeit, für die ihm auch herzlich gedankt wurde. ns Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz. Dem Vorsitzenden Busch, dem Gruppenführer Schulz und dem Sanitätsmann Mell wurde die Auszeichnungsborte für neunjährige, und dem Gruppenführer Pelka für 15jährige vorwurfsfreie Dienstzeit in Sanitätskolonnen verliehen. Am Grabe der Gattin erschossen. In den Morgenstunden des 29. Oktober, wurde auf dem Friedhof in Bochum=Werne, auf dem Grabe seiner verstorbenen Ehefrau, ein 58jähriger Invalide aus DortmundDorstfeld erschossen aufgefunden. Selbstmord konnte einwandfrei festgestellt werden. Grund der Tat ist Schwermut. Einbruchsdiebstahl. In der Nacht zum 29. Oktober sind noch unbekannte Täter in eine Wirtschaft gewaltsam eingedrungen. Entwendet wurden Lebensmittel im Stadtteil Gerlbe Hohes Alter. Frau Trautwein, Gerthe, begin ihren 70. Geburtstag in körperlicher und geistige# Frische.6 Missionsfest. Die evangelische Kirchengemeinde### geht am Sonntag ihr Missionsfest, bei dem Missionar Schneider sprechen wird. Turnverein Gerthe. Am 29. Oktober kann der Ver, ein auf sein 20jähriges Bestehen zurückblicken. Beson, ders schwer wirkt sich die gegenwärtige wirtschaftlich, Not aus. Die laufenden Ausgaben sind besonderz durch die in diesem Jahre von der Stadt eingeführten Turnhallenmieten, welche den Betrag von 360 Reichz, mark ausmachen, erheblich gestiegen. Diese Vorgängsind dem Verein Anlaß genug, von einer besonderen Feier Abstand zu nehmen. Der Verein hält es jedoc für seine Pflicht, durch ein Werbeturnen, wie es fruher mit großtem Erfolge gezeigt worden ist, an die Oeffentlichkeit zu treten. h Stadttell Harpen Cvangelische Kirchengemeinde Harpen. Am Reformationsfest geht der Evangelische Arbeiterverein mi dem Jungmännerverein und dem Posaunenchor gemeinsam zum Gottesdienst, in dem der Posaunenchor und der Schulchor der Bockholt=Schule zur Feier beitragen. Aus der Schule. Der Lehrer Walter Müllensiefen von der Bockholtschule mußte Harpen verlassen, weil seine Stelle im Wege des Abbaues eingezogen wurde. Dreieinhalb Jahre hat er hier in den Unterklassen segensreich gewirkt. Von der Regierung in Arnsberg wurde ihm eine Lehrerstelle an der schule in Hagen übertragen. 6 256 38. (Weitere Lokalnachrichten auf den Seiten 5, 6, 11 u. 15) Vereinskalender Krieger= und Landwehrverein Bochum=Hamme, e. Antreten der Vereine der Gemeinde Hamme zur Heldengedächtnisfeier am Sonntag, dem 1. Nov. 1931, (Allerheiligen), nachm. 8 Uhr, auf dem Amtsplatz. Werte von 8 Mark. Stadtteil Langendreer Wohin gehen wir siche auch Anzeigentell Friedhofsverschönerung. stehenden Totengedenktage In Anbetracht der bevorhat man die Friedhofsanlagen in unserem Stadtteil einer gründlichen Instandsetzung unterzogen. Vor allem sind die Gräber und Wege neu aufgearbeitet worden. Der Kommunalfriedhof hat ein annehmbares Aeußere erhalten. Leider haben die überraschend gekommenen Nachtfröste großen Schaden angerichtet, so daß der mühsam angebrachte Grabschmuck wieder ersetzt werden muß. er Ein böser Wasserrohrbruch. Der Polizeipräsident in Bochum teilt mit: Infolge Wasserrohrbruchs und der notwendigen Instandsetzungsarbeiten wird die Unterführung im Zuge der Hauptstraße am Bahnhof mit sofortiger Wirkung auf die Dauer von etwa 14 Tagen für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Umfahrt: Bonackerweg, Im Uhlenwinkel, Unterführung, Gasstraße, Salweidenbecke, Hohlstraße, Wallbaumweg, Am Heerbusch und umgekehrt. Freitod. Freitag früh gegen 8 Uhr hat sich ein 59jähriger Knappschaftsinspektor in seinem Büro im Krankenhause mit einer Pistole erschossen. Das Motiv der Tat ist noch nicht bekannt. Stadttheater: Samstag: 19.15 Uhr: Wallenstein. Sonntag: 19.30 Uhr: Ton Carlos. Parkhaus: Sonntag 16 Uhr: Konzert. Glockenspiel auf dem Rathausplatz: Täglich von 7 bis 20 Uhr jede Stunde, Sonntags von 7 bis 20 Uhr stündlich, mit Ausnahme von 10 und 14 Uhr. Operettentheater: 20 Uhr: Viktoria und ihr Husar. Plaza=Tonhalle: 20 Uhr: Varieté. Ufatheater: Meine Frau, die Hochstaplerin Weltlichtspiele: Reserve hat Ruh. Apollotheater: Aschermittwoch. Capitol: Mitternachtsliebe. Lichtburg: Trader Horn. Sonntag 11.15 Uhr: Frühvorstellung. Lichtspielhaus: Das alte Lied. Odeon: Ter Schrecken der Garnison. Skala=Lichtspiele: Grock. geverrafdh, 10•1 Vergnügungs= und Gaststätten. Rest. Deutscher Hermann, Frische,.=Stiepel, Rest. zum Grunewald, Hansakrug, Café Industrie, Rest. zur Krone, Hotel Märkischer Hof, Rest. Neuhaus, Parkhotel Haus Rechen, Parkhaus, Parkschlößchen, Rest. zum Ritter, Römerhalle,.=Laer, Rest. zum Sportsheim, Rest. zur Waldesruh, Waldring, ZentralCafé. Stadtparlat zeit. Leere Stadtka Adie Finanzkrise und ##fanden im Vordergr ##neut Dr. Geyer gab Vzielle Lage, die durc ##dunter die Flüssig ##sichlich wird der lau zehn Millionen Rei #leinerlei Deckung vor ##ordnungen von Reich #mit zurückhaltender schnitten, Lasten erh Mittel überwiesen: ##abstriche von oben fü und Staatspolitik reine Exekutivorgan Hilfe kommt, werder volziehern der Stät # garnicht mehr zu re Ehrung, des großer #verwaltung, kaltgest die Mehrheit der Ablehnung dieser E Eine Ueberrasch tet, war die Mitteil steuer um 50 Proz nung„verdient“, wi die Landesbank nur hat, zur Provinzi Landesbank wieder sens werden wir Pumps auf, denn und Inflationszeite Schulden hat. C Die zweite gro den Winters. Auc nungen gebunden, gleichmäßig für all Zweck hat, durch? len. Entsprechend Anlaß zu scharf sammenstößen. A Staatsorgane eind Andere Beschn freiwilligen Bochu wissen, daß der unzulänglich hält. diese„Gemeinschaf gearbeitet wiro. schaft mehr erreich werte Arbeit aller Wegen leisten kani Neben diesen nungsjahres 193 dabei allerlei Wo die Frage, ob üb Vorlage eine Abst müßte auch bei k anderen Erdenbü man hat, das ha stimmungen vern Wahlen, Prüf der Tagesordnun vor allem über lung gehörten. war, bevor man in Zukunft mit der Einsicht erzie stes Gut sind— reden serviert w 19 . und wer zuletzt Lackt... 21) R O MANVON HANS LEHR „Mein Mann!“ erklärt sie resolut nach dem Aufatmen des Mutholens.„Persönliche Verhältnisse hatten uns vor längerer Zeit schon getrennt; ich bin begreiflicherweise nicht wenig überrascht, ihn hier wiederzufinden!" Die Männer schauen verdutzt; einige schmunzeln behaglich, andere zucken bedauernd die Achseln. Gonthardt hat in seinem Leben nicht oft die Geistesgegenwart verloren, aber jetzt muß er eine ganze Weile ringen, bis er sie wiedergewonnen hat. Man wird ihn an Bord für einen Windbeutel halten. Schön, an der Meinung der Leute soll ihm wenig gelegen sein. Juanitas Kuß entzündet einen Feuerstrom in ihm; er erwidert ihn in kaum mehr gezugelter Leidenschaft, so daß Juanita in Schrecken und Wonne erzittert. „Wir sprechen nachher noch miteinander!“ ringt sie sich endlich ab zu sagen.„Jetzt hilf mir beim Untersuchen und Behandeln!" XXXIII. „Konsul“ Whitney betrachtet mit Bewunderung, mit welcher Energie Ronald Pumbower und seine junge„Gattin“ Ruby sich an der Pflege der Erkrankten beteiligen; er selbst gehört ebenfalls zu den Gesunden, da er sich am Fest nicht beteiligt hat; in Erfüllung der selbstverständlichen Menschenpflicht stellt er sich gleichfalls zur Verfügung. Das Gewissen schlägt ihm, wenn er in die Nähe des jungen Paares kommt; irgend einen Weg muß er finden, um die Sache aufzuklären. Heftige Bestürzung überfällt ihn, als er in der Aerztin Juanita Casals erkennt. Wenn sie ihn sieht, wird sie sich seiner sofort erinnern, und im Augenblick, in dem sie seinen Namen nennt, wird er seine Mission als mißlungen betrachten müssen; man wird ihn sofort festnehmen. Da Juanita an der Einsteigluke steht, kann er sich im Innern des Schiffes nicht verstecken. Er markiert daher ebenfalls einen Krampfanfall und schleppt sich scheinbar mühsam in seine Bootsecke. Einer der Abenteurer, ein amerikanischer Staatsbürger, dem zum Sterben übel ist, verlangt dringend nach dem Konsul, um ihm sein Testament und seine Familienpapiere zu übergeben. Juanita läßt nach Mister Whitney suchen; zwei Matrosen finden ihn endlich. Scheinbar ist er von heftigen Krämpfen befallen. Sie versuchen, sich mit ihm zu verständigen, doch der Kranke wimmert nur und windet sich in qualvollen Zuckungen. Grenfell atmet schon auf, als die Matrosen wieder gehen, aber das, was er vermeiden wollte, hat er nun erst recht beschleunigt. Erschüttert von so viel Jammer und Elend bitten die Matrosen, außer der Reihe nach dem armen Teufel von Konsul zu sehen; Juanita stimmt zu. Rasch, nur rasch; es warten noch gar zu viele. Gonthardt, Ruby sowie Ronald schließen sich an. Grenfell sucht verzweifelt nach einer Fluchtgelegenheit: er beschimpft sich selbst, daß ihm kein besserer Einfall gekommen ist. Es ist bereits zu spät. Er legt sich, darauf hoffend, daß Juanita ihn nicht erkennen wird, auf die Seite und blickt zu Boden. Juanita jedoch läßt ihn aufrichten; sofort erkennt sie den Deregierten Lord Gnideters, und ebenso rasch sieht sie, daß er simuliert. „Mister Grenfell——?!— Sie hier——?!“ fragt sie verständnislos und betroffen. „Wieso:„Mister Grenfell?" fällt Ronald sofort ein. „Der Mann heißt Whitney und ist amerikanischer Konsul!" „Ach wo! Das ist Mister Grenfell, der Delegierte Lord Gnideters: Sie sehen doch, daß er auch mich erkannt hat! Ich verstehe nicht, was hier vorgeht!" Gonthardt erfaßt die Situation. Grenfell— auf dem Wege nach Venezuela, um dort für die Llesh Oil Company tätig zu sein! Grenfell erkennt, daß er das Spiel verloren hat; er verzichtet auf die Fortsetzung der Komödie. Er erhebt sich, lehnt sich an die Reling, steckt sich eine Zigarette an und blickt in die Luft. „Wenn Sie nicht amerikanischer Konsul sind, dann ist die Trauung ja ungültig?!“ entfährt es Ruby. Auch Ronald blickt betroffen von einem zum andern, dann erlöst ein Blitz der Belustigung ihn aus der Gemütsdepression. Er ist ja gar nicht verheiratet?!— Ruby hatte den Streich so fein eingefädelt, und nun zieht das Schicksal ihr den Boden unter den Füßen weg! Er lacht hellauf. Empört, aus allen Wolken gestürzt, starrt Ruby ihn an; dann eilt sie fassungslos davon. Gonthardt legt Grenfell die Hand auf die Schulter. „Sie sind Gefangener, Mister Grenfell! Kommen Sie mit zum Kommandanten!" Malcolm Grenfell holt den Blick aus der sonnendurchglühten klaren Luft zurück und läßt ihn auf Konrad ruhen; er wirft die Zigarette über die Reling und läßt die Arme herabfallen.„Gehen wir!" Das ist das Ende seiner Laufbahn bei der Llesh Oil Company und Lord Gnideter. Für den Chef gibt es nur zwei Möglichkeiten: Erfolg haben— oder versagen. Schöner, angenehmer und erfreulicher wäre es gewesen, wenn er den Erfolg hätte nach Hause bringen können; es sollte nicht sein. Am traurigsten ist, daß Juanita Casals, dies Mädchen, das er liebt, ahnungslos den Anstoß zum Abschluß seiner Karriere geben mußte. Ob der Mann da neben ihm wirklich der Gatte ist?— Aber das ist nun gleichgültig geworden. Sie liebt diesen Mann; sie werden beisammen bleiben— und er selbst wird später, wenn der Kampf ohne ihn zu Ende geführt worden ist, als ein geschlagener Mann nach London zurückkehren. Es ist bitter; aber so ist das Leben. Den einen trägt es hoch, den anderen schleudert ein dummer Zufall in den Abgrund. Er wird den Weg nach oben, ins Helle, wiederfinden. XXXIV. Ronald ist von innigem Behagen erfüllt. Der plötzliche Wechsel, der starke Gegensatz lassen es ihn doppelt angenehm empfinden. Es war bei Gott kein Vergnügen, zusehen zu müssen, wie die ihm nach gutem Glauben vor Gott und den Menschen angetraute Gattin sich vom General, vom Kapitän und von ihren Stäben den Hof machen ließ. Es hätte vielleicht einen Weg gegeben, dem ein Ende zu machen Den Männern, die mit seinem und seines Vaters Geld Schicksal spielen und Geschichte machen wollten, und die nun glaubten, sich über ihn lustig machen zu können, unverblümt die Meinung zu sagen; aber er hat doch lieber geschwiegen. Der Vater hat recht gehabt. Er— Ronald— hat es nicht anders verdient. Warum auch mußte es gerade Ruby sein?— Ja, die Liebe! Auch ohne daß sie regiert, ist es schon gefährlich, die Persönlichkeitslinie zu überschreiten. Ronald klopft an der Tür zu Rubys Kabine; gewill will er sich noch an ihrer Niederlage weiden, aber er möchte doch sehen, wie sie den Schlag trägt. Ruby antwortet nicht, auch nicht auf weiteres Klopfen und Rufen; sie ist zu erschüttert und zu sehr niedergeschmettert, um Ronald jetzt gegenübertreten zu können. Aus der Scheidung wäre nichts geworden; das hat sie ganz genau gewußt. Sie hätte schon noch Mittel und Wege gefunden, den Abgrund zwischen Ronald und ihr auszufüllen. Nun ist ihr der Boden unter den Füßen weggezogen worden. Ronald wird triumphieren. Es wird auch anders kommen; das hofft und fühlt sie. Wenn sie Ronald nicht vor den Kopf gestoßen hätte, wenn sie nicht so eigensinnig gewesen wäre, wenn sie Ronalds Frau geworden wäre— dann wäre nun alles, alles ganz anders, und über dies Intermezzo hätten sie nur gelacht. XXXV. Juanita und Konrad arbeiten stundenlang nebeneinander, ohne daß sie infolge der Nähe der anderen Helfer ein persönliches Wort wechseln können. Die günstigen Resultate der Gegeneinwirkung zeigen sich alsbald; die Krämpfe lassen nach. Doch die vorhandenen Medikamente reichen bei weitem nicht. Gonthardt wartet schon lange auf diesen Augenblick; nun hakt er ein. „Mit dem Flugzeug werden wir La Guayra in längstens fünf Stunden erreichen können; dort können die nötigen Medikamente in Empfang genommen und zum Schiff gebracht werden.“ „ Die Schiffsoffiziere stimmen sofort zu; Ronald erklärt sich bereit, den Flug auszuführen. Er schwankt, ob er Ruby unterrichten soll. Es ist ihm unbehaglich zu Mute, und er fühlt sich befangen, aber er entschließt sich doch dazu, Ruby zum Mitfliegen einzuladen. Ruby nickt Zustimmung. Einige Worte Juanitas genügen, um dem befehlführenden Offizier die Erlaubnis abzugewinnen, daß „ihr Mann“ mitfliegen darf. Der Offizier vermutet in dem stillen, intelligenten und symathischen Mann nicht im geringsten den Gegner, der dazu berufen ist, die Revolution niederzuschlagen. Ruby und Ronald nehmen im Steuerraum Platz, wie beim Abflug von Newyork; Juanita und Konrad sitzen sich im Gepäckraum gegenüber. Hier wie dort ist Stille zwischen den Paaren. Sie sind befangen und suchen nach Worten, um die lastende Atmosphäre zu durchbrechen, und keinem will es gelingen, sie zu finden. Ruby ist die erste, die sich durchringt. „Nun brauchst du dich also nicht scheiden zu lassen, Ronald!“ sagt sie resigniert. „Nein, Ruby; übrigens hatte ich mich nicht von dir, sondern du hattest dich von mir scheiden lassen wollen!“ antwortet er trocken. Gleich ist er wieder mit sich selbst unzufrieden. Wenn Ruby jetzt die Oberhand hätte, so würde sie ihn gewiß ihren Triumph fühlen lassen; daß er einfach nicht anders sein kann als korrekt und nachsichtig und höchstens ein bißchen neckend. Ruby hört aus seiner Antwort nur Ablehnung, Zurückweisung und Spott heraus; ihr Mut sinkt wieder. Sie ist auch noch zu verwirrt. Herbeizaubern läßt die alte Sicherheit sich nicht; sie muß von selbst wiederkommen. Gonthardt hat die Nacht über nicht geschlafen: nun stellt die Abspannung sich für Minuten ein; er kämpft gegen sie an. Dadurch bekommt sein Gesicht einen strengen Ausdruck, so daß Juanita es nicht wagt, den Blick auf ihm verweilen zu lassen. Sie denkt an den Begrüßungskuß und errötet. Erst auf Konrads Frage hin berichtet sie verwirrt, wie sie an Bord des Flugschiffes gekommen ist und welche Aufgabe sie noch zu erfüllen hat. „Ich muß ja ebenfalls nach Caracas!" flüstert Gonthardt zurück.„Das Schicksal hat Malcolm Grensell und den Dampfer„Falke“ außer Gefecht gesetzt, und ich will nun mein Kommando so rasch wie möglich übernehmen.—— Ist es Ihnen recht, wenn wir beisammen bleiben?" Erfreut bejaht Juanita. Gonthardt blickt wieder, in Gedanken versunken, in die Ferne. Unter dem Schweigen zerrinnt Juanitas Freude. Könnte er ihr jetzt nicht einmal in die Augen schauen? Gonthardt blickt auf; trotz der Müdigkeit leuchten seine Augen. „Wir müssen die Maschine in unsere Gewalt bekommen; das ist der Drehpunkt, von dessen Herbeiführung alles abhängt. Kommen Sie mit, Juanita; seien Sie ganz unbefangen!" „Wie wollen Sie das machen, Konrad?— Sie begeben sich schon wieder in Gefahr?!" Er lächelt zuversichtlich in ihre Augen. „Aber nein, Juanita: ich denke, daß die Sache sich ganz glatt abwickeln wird!“ Sie begeben sich in den Steuerraum. In unwiderstehlicher Liebenswürdigkeit bittet Gonthardt um die Erlaubnis, die Maschine eine Weile führen zu dürfen. Ronald hat auf dem Schiffe schon lebhafte Sympathie für ihn empfunden; er freut sich, ihm eine Gefälligkeit erweisen zu können. Er erklärt noch die Eigenarten der modernen Maschine und räumt danach den Platz am Steuer. Später begibt auch Ruby sich in ihre Kabine. „Schließen Sie die Tür ab!" flüsterte Gonthardt Juanita zu. Sie folgte sofort der Aufforderung. „Die Maschine gehört uns, Juanita! Wir werden aber nicht nach La Guayra, sondern nach Caracas fliegen! In wenigen Stunden sind wir dort!“ Ronald überfällt ein plötzliches Mißtrauen, als er in den Steuerraum zurückkehren will; weshalb ist die Tür verschlossen?— Er klopft. „Es ist Krieg, Mister Pumbower!“ erklärt Gonthardt ihm sachlich durch die Tür hindurch.„Ich vertrete die venezuelanische Regierung und damit das Volk; Sie sind also mein gefährlichster Gegner; ich bedaure es, wenn ich Ihnen Unbequemlichkeiten und Unannehmlichkeiten bereiten muß, aber, wie gesagt, es ist Krieg! Sie sind mein Gefangener!" Ronald hämmert mit den Fäusten gegen die Tür, bis sie ihn schmerzen. Er ist zorngeladen bis oben hin. Da ist er ja in eine tolle Situation hineingeraten. Wenn Gonthardt die Gewalt über seine Person dazu benutzt, um öffentlich gegen ihn und sein Haus vorzugehen, dann wird es aufs fürchterlichste kompromittiert! Ganz gebrochen und erschöpft vor Kummer, Besorgnis und Erbitterung stützt er den Kopf in die Hände. (Fortsetzung folgt.) Die Sitzung den Stadtverord öffnet. Der M bürgermeister I Stadtrat Stum Krüsmann, S Magistratsrat 2 Vor Eintrit Vorsitzende in „Mont Ceni den Nachruf, an Im Auftro ordnetenversam! germeister Dr. auf seinem hie ohne sich darun für den Ober ster aufgestellt lehnt. Seine: Stadtv. Pi klärung ab, da Arbeiterpartei heit richtet er kratische Parte Stadtv. He dezernenten 1 Burgersteuer. Wa Der erste Wahl von St nungsabschlüsse werke für 193 Gerthe, begin und geisige hengemeinde b# dem Misionn kann dex Ver. blicken. Beson, e, wirtschaftlichsind besonders dt eingeführten son 360 Reichz. Diese Vorgäng, iner besonderen hält es jedos turnen, wie orden ist, an die n. Am Reforseiterverein mit nenchor gemeinsaunenchor und Feier beitragen. er MüllenHarpen verlasues eingezogen in den Unter. Regierung in an der Hilfs∆ 5, 6, 11 u. 15) Nr. 256 38. Jahrgang 2. Beilage zum Bochumer Anzeiger und General Anzeige: Samstag, 31. Oktober 1931 r Hamme, e. V. Hamme zur m 1. Nov. 1931, n Amtsplatz. Healaten lich von 7 bis 7 bis 20 Uhr d 14 Uhr. ihr Husar. rin 1g. en. Ueberraschung im Stadtparlament ).=Stiepel, Rest. dustrie. Rest. kest.„Neuhaus, Parkschlößchen, r, Rest. zun ring, Zentralscigegungeee Gageisirnl Nursse Fregr!.. 10 Millionen Mark Defizit im laufenden Etatsjahr— Abschluß des Rechnungsjahres 1930 Die Nol des kommenden Wimners Notzeiten Spiegelbild unserer blehnung, Zut sinkt, wieder. übern läßt die selbst wiedergeschlafen; nun ein; er kämpft cht einen strenpagt, den Blick in den BegrüFrage hin bees Flugschiffes noch zu erfülacas!" flüstert Ralcolm GrenGefecht gesetzt, rasch wie mögmen bleiben?" lickt wieder. in r dem Schweiihr jetzt nicht digkeit leuchten re Gewalt bessen HerbeifühJuanita; seien d?— Sie ben. die Sache sich . In unwiderhardt um die ren zu dürfen. lebhafte Symihm eine Getoch die Eigenut. danach den Ruby sich in erte Gonthardt forderung. ! Wir werden Caracas flie11* ißtrauen, als I; weshalb ist verStadtparlament war das Sviegelbild unser zeit. Leere Stadtkassen bei steigenden Anforderungen, die Finanzkxise und die Not der Armen, diese Fragen ####nden im Vordergrund der Debatte. Der Finanzdezer##nit Dr. Geyer gab einen Ueberblick über die finan###ille Lage, die durchaus noch geordnet ist, wenn man #runter die Flüssigkeit der Stadtkasse versteht. Tatsichlich, wird der laufende Etat mit einem Defizit von ###n Millionen Reichsmark abschließen, für das noch ##inerlei Deckung vorhanden ist. Die ungenügenden Ver###rdnungen, von Reich und Staat legte der Bürgermeister nit zurückhaltender Kritik, dar: Einnahmen werden be##schnitten, Lasten erhöht. Und wenn wirklich mal neue Mitel überwiesen werden, so sorgen andere. Zwangsabstriche von oben für neue Ausfälle. Bei dieser Reichs#und Staatspolitik sind die Kommunalverwaltungen rine Exekutivorgane geworden, und wenn nicht bald hilfe kommt, werden die Oberbürgermeister zu Gerichtsvolziehern der Städte. Von den Stadtparlamenten ist garnicht mehr zu reden. Sie sind im Jahre, der Stein# chrung, des großen preußischen Schöpfers der Selbst##verwaltung, kaltgestellt worden. Kein Wunder, daß die Mehrheit der Parteien mit dem Magistrat in der Ablehnung dieser Staatspolitik einig Eine Ueberraschung, wenn auch nicht ganz unerwarteit, war die Mitteilung von der Erhöhung der Bürgerieuer um 50 Prozent. Wir haben uns diese Verord, nung„verdient“, weil Bochum zum Dank dafür, oaß es die Landesbank nur sehr gering in Anspruch genommen hat, zur Provinzialumlage beisteuern muß, die die Landesbank wieder auf die Beine bringen soll. Nächsens werden wir auch schlauer und nehmen Lumps auf, denn nach den Erfahrungen aus Kriegsund Inflationszeiten fährt der am besten, der ordentlich Schulden hat. Es ist eine verdrehte Welt! Die zweite große Frage war die Not des kommenden Winters. Auch hier sind die Städte durch Verordnungen gebunden, die Unterstützungsbeihilfen sind gleichmäßig für alle Städte aufgestellt, so daß es keinen Zweck hat, durch Anträge erhöhte Forderungen zu stellen. Entsprechende Anträge einzelner Parteien waren # Anlaß zu scharfen Auseinandersetzungen und Zusammenstößen. Aenderungen treten nicht ein, da die Staatsorgane eindeutige Bestimmungen erlassen haben. Andere Beschwerden betrafen die Organisation der freiwilligen Bochumer Notgemeinschaft. Unsere Leser wissen, daß der„B..“ die betreffenden Arbeiten für unzulänglich hält. Es ist ein eigenartiges Ding um diese„Gemeinschaft“, bei der an sieben Stellen getrennt gearbeitet wird. Hier würde eine tatsächliche Gemeinschaft mehr erreichen können, als die sicherlich dankenswerte Arbeit aller freiwilligen Helfer nun auf getrennten Neben diesen Fragen stand der Abschluß des Rechnungsjahres 1930 an Bedeutung zurück, obwohl es dabei allerlei Wortgeplänkel gab. Zum Beispiel über die Frage, ob über eine zur Kenntnisnahme zugeleitete Aufderheide, als Stellvertreter Eggemann und Schillack. Sodann wurde die Wahl der Beisitzer und Beisitzer=Stellvertreter des Mietseinigungsamtes für das Geschäftsjahr 1932 vorgenommen. Die Vorschlagsliste der Vermieter wies 15 Beisitzer und ebensoviel Stellvertreter, die der Mieter je 18 auf. verordneter Schultheiß(W..) wünschte Berücksichtigung der Ladenmieter. Stadtv. Hasler(Ztr.) bat um grundsätzliche Annahme bei Vorbehalt einer Aenderung der Liste. Das erklärte der Oberbürgermeister für ungesetzlich. Darauf stellte Schultheiß, den Antrag auf Vertagung, die dann auch beschlossen wurde. Nun wurden eine Anzahl Kassenprüfungen vorgetragen, 14 insgesamt. Abnahme von Jahresrechnungen Zunächst erfolgte die Abnahme der Jahresrechnunder Stadtkasse und der Kassen der am 1 August eingemeindeten Stadtteile sowie die Bilanzen evo, aunds Anleiben zu heschalsen lad, einschiseklich. 5ez Stodt Bocham wretz deitfg, Schleigstestisn mark auz Anleiben, Du Hischosen 2900,000 Reichsmark, kurzfritige Kredite weder für lau wie die mark auz Anleihgen Zu beschgnen, ggg geirschltezlsch des fursifiktige Kredite weder sür lausende nch für auserKursveriustes und der Anorgz, ZOoouu, ve. u. u.„ ordentliche Ausgaben in Anspruch genommen nanen, so das mehr noch zu Lasten der Aufve der Jahresrechnungen sichtsbehörden als der Gemeinden. Der bei der Einfür 1929 erledigt waren. Die Magistratsvorlage wurde gemeindung von den Landgemeinden gen 1929 geingemeindeten, Stadtelle. sowie, die. Wilgsezen nebst Verlust= und Gewinnrechnungen der Städtischen Beleuchtungs= und Wasserwerke, der Städtischen, Sparkasse und des Stadtleihamtes für 1929.(Die Jahresrechnungen und Bilanzen sind in den Nummern 248, 252 und 254 des„B..“ wiedergegeben und erläutert worden.) Für die Uebernahme der Versorgungsanlagen in den eingemeindeten Stadtteilen sind insgesamt 4080000 Reichsmark aufgewendet worden, davon 1 480 000 Reichsmark aus eigenen MitKesfchchste K eieselcheen ase n mit dann alle aus den Eingemeindungen herrührenden Verbindlichkeiten bei Abnahme der Jahresrechnungen für 1929 erledigt waren. Die Magistratsvorlage wurde angenommen. Vorläusiger Jahresabschluß für das Rechnungsjahr 1930 Der Abschluß ist in Nr. 248 ausführlich wiedergegeben worden. Der Magistrat beantragt, die im Laufe des Rechnungsjahres eingetretenen Mehrausgaben nachzubewilligen, ferner zu genehmigen, daß der in der laufenden Verwaltung verbliebene Fehlbetrag von 1 377 215,57 Reichsmark auf das neue Rechnungsjahr übernommen wird, und zuzustimmen, daß zur Deckung der Ausfälle bei den Steuerresten aus dem Rechnungsjahr 1930 1 417680 Reichsmark zum Soll gestellt und in Rest geführt werden: daß für den Ankauf von vier Pferden 4150 Mark aus Rücklagen bereitgestellt, die Ausgabereste für das nächste Rechnungsjahr vorgetragen werden; die Verrechnung der Rücklagen auf die außerordentlichen Ausgaben bis zur Deckung aus Anleihen zu genehmigen und die Bilanzen der städtischen Beleuchtungs= und Wasserwerke, der Sparkasse und des Stadtleihamtes zu genehmigen. Zu den Jahresrechnungen ergreift dann Burgermeister Dr. Geyer das Wort: Zur Jahresrechnung 1929 und zum vorläufigen Jahresabschluß 1930 möchte ich einige Vorbemerkungen Für beide Jahre haben wir infolge der vorsichtigen Ausgaben= und Finanzpolitik der Stadt Bochum noch einen Abschluß fast ohne Fehlbetrag erreicht, während die meisten Städte des Gebiets in den Jahren 1929/30 bereits mit erheblicher Unterbilanz abschlossen. Die Finanzlage ist auch heute noch geordnet. Wie alle Industriegemeinden kann allerdings auch die Stadt Bochum die gewaltigen Ausgaben für die Erwerbslosenunterstützung im Jahre 1931 aus eigener Kraft nicht mehr aufbringen. Das im Voranschlag ausgewiesene Defizit von neun Millionen Reichsmark besteht noch in voller Höhe. Es ist sogar trotz aller Sparmaßnahmen und Ausgabensenkungen jahme zugeleitete um überschläglich eine Milliongestiegen. asan Sehadegent Rach dan Gd. eu. baice, gene dier Sienersenuchret. man hat, das hat man“ laßt lsch vich, ggrghzrch Ab=“ Der Gesameffet der preusischen Sparvererzgung kimnungen verneinen, was man geradegsefahren Hef, und der Peichsnotverordnung übt leinen Wahlen, Prüfungen und Anträge machten den Rest der Tagesordnung aus. Im ganzen wurde viel geredet, werden, daß die Abdeckung kurzfristiger Schulden aus lausenden Einnahmen unter Umständen ein durchaus gesundes Finanzgebaren bedeutet. Die Solidität der Bochumer Finanzen beruht zum größten Teil auf der rechtzeitigen Erschließung der Einnahmequellen. Die Zwangsauflage der Staatsregierung kommt aber sehr spät und scheint für diesen Zweck unter den heutigen Wirtschaftsverhältnissen völlig ungeeignet. Sie ist in Anbetracht der unterschiedlichen VerBochm is an dieser Nachragunlage mit eund 310 0d. nommene Betrag ist verhältnismäßig gering. Er macht nur 9,70 Reichsmark auf den Kopf der Bevölkerung aus, während nach Veröffentlichungen der Rheinischen Landesbank die Städte Essen(das in der Rheinprovinz am niedrigsten steht), 28,30 Reichsmark, Düsseldorf 76,10 Reichsmark, Duisburg 89.30 Reichsmark Schulden auf den Einwohner bei der Landesbank haben. Die Heranziehung ist deshalb auch für Bochum besonders hart, weil wir infolge der Illiquidität der Landesbank namhafte Guthaben dort festliegen haben. Die durch die Erwerbslosigkeit sehr angespannte Kassenlage wird hierdurch noch mehr verschärft. Dabei ist die Stadt Bochum zur Zeit die letzte Stadt des Bezirks, die noch keine Kassenzuschüsse aus Reichsmit: teln und aus dem Preußischen Ausgleichsstock erhalten hat. Wir stehen noch vollständig aufeigenen Füßen. Auf die Dauer ist diese Verteilung der Staatszuschüsse jedoch unerträglich. Die Gemeinden mit vorsichtiger Finanzgebarung dürfen nicht dafür bestraft werden. Die Einzeldotationen müssen verschwinden und sämtliche Staatsmittel müssen nach einem objektiven Schlüssel teilt werden, etwa nach der Erwerbslosenzahl und nach dem Rückgang der Realsteuern. Der Zahlungsbedarf zum 1. November für Unterstützungen, Löhne und Gehälter ist noch einmal mit Mühe und Rot zusammengebracht. Wir werden weiter bestrebt bleiben, immer einen Schritt hinter anderen Gemeinden bei dem Marsch auf die Kassenschwierigleiten zurückzubleiben. Aber ohne sofortige und wirksame Unterstützung von Reich und Staat können wir es auch in Bochum nicht mehr schaffen. Die Sanierung der Erwerbslosenlasten und damit der Finanzen der Industriegemeinden verträgt keinerlei Aufschub mehr, nachdem das Letzte an Sparmaßnahmen Die Stellungnahme der Parteien #d Jungen(Soz) siht als Mitglied der der Tagesordnung aus. Im ganzen vor allem über Dinge, die gar nicht in die Versammlung gehörten. So kam es, daß es bald Mitternacht war, bevor man auseinanderging. Der Vorsteher möge in Zukunft mit seiner Klingel einzelne Volksredner zu der Einsicht erziehen, daß Reden nicht des Lebens höchstes Gut sind— auch dann nicht, wenn uns Parteireden serviert werden. Sitzungsbericht Die Sitzung wurde um 5 Uhr nachmittags durch den Stadtverordnetenvorsteher Dr. Laarmann eröffnet. Der Magistrat war vertreten durch Oberbürgermeister Dr. Ruer, Bürgermeister Dr.,(exer, Stadtrat Stumpf. Stadtbaurat Diefenbach, Staottn Krüsmann, Stadtrat Gilsing, Stadtrat Brauns, Magistratsrat Wolf.„„ 4, Gakue 4. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Vorsitzende in ehrenden Worten der 17 Toten von „Mont Cenis“. Die Anwesenden hörten stehend en Nachruf an... Pussckusfes und be. Im Auftrage des Ausschusses und der Stadtverordnetenversamlung sprach der Vorsitzende dem Bürgermeister Dr. Geyer Dank aus für sein Verbleiben auf seinem hiesigen schwierigen Posten. Er war— ohne sich darum beworben zu haben— als Kandidat für den Oberbürgermeisterposten in Münster aufgestellt worden; er hat die Kandidatur abgeiehnt. Seine wertvolle Kraft bleibt uns erhalten. Stadtv. Pieper(bisher S. P..) gibt die Erlärung ab, daß er und Lohoff der Sozialistischen Arbeiterpartei beigetreten seien. Bei dieser Gelegenbeit richtet er scharfe Angriffe gegen die sozialdemokratsche Parteileitung.„au. esuchee de Stadtv. Hellweg(Ztr.) ersuchge den FinanzPzernenten um Rücksichtnahme bei Erhebung der Bürgersteuer. und der Reichsnotverordnung,„übt leineg gebenden Einfluß auf die Beseitigung des Fehlbetrages aus. Das rechnungsmäßige Ergebnis kann mit ausreichender Zuverlässigkeit noch nicht angegeben werden. Der Gesamtausfall an Steuern beträgt in Bochum nach dem heutigen Stande rund 3,7 Millionen Reichsmark. Davon entfallen auf Reichssteuerüberweisungen 1,9 Mill. Reichsmark indirelte Steuern 600 000 Beichemar, Lohnsummensteuer.2 Eine Hilfe verschaffen auch nicht die Reichsüberweisungen zur Erleichterung der Erwerbslosenlasten auf Grund der Notverordnung vom 6. Oktober 1931. Während uns dadurch vom Reich mit der einen Hand 983 000 Reichsmark gegeben werden, nehmen Reich und Staat zu gleicher Zeit denselben Betrag mit der anderen Hand wieder weg. Durch den neuen Vertcilungsschlüssel verliert nämlich die Stadt Bochum an Reichssteuer; einnahmen 369 000 Reichsmark, während Preupen uns den Beitrag von rund 480 000 Reichsmark im Verordnungswege nimmt, der durch die Juni=Notverordnung den Gemeinden als Beihilfe zu den Erwerbslosenlasten gegeben war. Es kommt hinzu, daß die Neuregelung der Krisenfürsorge eine Mehrbelastung von schätzungsweise 72 000 Reichsmark für 1931 bringt. In dieser Notlage trifft die Gemeinden gänzlich unerwartet die Nachricht von der Verdoppelung der Provinzialunlage und der Erhöhung der Bürgersteuer in Rheinland und Westfalen, die zur Auflockerung der kurzfristigen Schulden der Gemeinden bei den Landesbanken von der Staatsregierung verordnet ist. Erfreulicherweise haben sich zwar der Oberpräsident sowie der Landeshauptmann selbst mit aller Anstrengung gegen diese Maßnahmen in Berlin gewehrt. Aber trotzdem mußte uns der Oberpräsident heute auf Anweisung eine Verfügung zugehen lassen, nach der auch für Bochum der Bürgersteuerzuschlag für 1931 um 50 Prozent, d. h. also auf insgesamt 350 zent, erhöht Wahlen und Prüfungen eiter Eutschiedenhelt zur Wehrsetzen: es verle für 1920/31. Gewählt wurden Hasler und ist ungerecht und schwer tragbar. Zwar mag zugegeben Die Diskussion eröffnet Stadtverordneter Surmann(DV.), der sich scharf gegen die Aufhebung der Selbstverwaltung wendet, wie es durch die preußische Notverordnung geschehen sei. Freiherr vom Stein habe vor 100 Jahren etwas anderes gewollt. Die Zwangsmaßnahmen müßten ein Gefühl der Erbitterung auslösen. Von Reich und Staat würden den Gemeinden die größten Lasten aufgebürdet. Man müsse schärfsten Protest gegen diese Eingriffe in die Selbstverwaltung erheben. Stadtv Springer(Komm.) meint, daß seine Fraktion schon seit Jahren Protest gegen die Abdrosselung der Selbstverwaltung erhoben habe, ohne Unterstützung zu finden. Stadtv. Hasler(Ztr.) erkennt an. daß Bochum eine sparsame und geordnete Finanzführung ge habe, um so bitterer sei es, daß es dafür nun gestraft werden solle. Deshalb stimme seine Fraktion dem Protest der Rechten zu. Zur Jahresrechnung bei den Beleuchtungs= und Wasserwerken wünscht seine Fraktion eine Verteilung des Verlustes auf zwei Jahre.„ 4t, G. Oberbürgermeister Dr. Ruer unterstreicht den Protest. Er erklärt es für unhaltsam, daß die Stadtverwaltung zum Exekutionsorgan geworden. sei, dem jede Bewegungsfreiheit fehle. Diese„Selbstverwaltung“ erweckt bei ihm durchaus keine freudigen Gefühle, sie unterbinde die Beziehungen zwischen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung. Auf den Bericht eingehend, betont der Oberbürgermeister, daß bei den städtischen Werken Jahr für Jahr größere Summen für allgemeine Finanzzwecke entnommen werden mußten. Die Grenze sei aber bald erreicht. Um volle Klarheit zu schaffen, sei eine strenge kaufmännische Nachprüfung durch eine bedeutende Treuhandgesellschaft erfolgt; die Abschreibungen müßten in der Höhe, wie geschehen, vorgenommen werden. Stadtv. König(Soz.) bemängelt, daß auch aus Vorjahren eine Berichtigung der Bilanz vorgenommen worden sei. Damit seien sie nicht einverstanden. Sie lehnten dies ab und würden, wenn es dabei bleiben solle, die ganze Vorlage ablehnen. Stadtv. Frau Hoffmann(Dn.) widersprach dem Vorredner...„ gug) Nat,.; Stadtv. Dr. Winkelmann(WV.) klagte das Stadtverordnetenkollegium an, daß es zu lau gewesen sei in der Wahrnehmung seiner Rechte. In der Bilanz von 1929 seien doch noch einige stille Reserven vorhanden; aber es habe wenig Zweck, nun noch Umbuchungen vorzunehmen. Wenn die städtischen Werke noch einigermaßen günstig daständen, so sei das der vorsichtigen Verwaltung des Finanzdezernenten zu verdanken. Er schließe sich der Stellungnahme der sozialdemokratischen Fraktion an. Stadw. Jungen##—.—. Bila; Her zt; ständigen Deputation Kritik an der Bilanz der Beleuchtungs= und Wasserwerke. Stadtv. Gerhard (Dn.) hält ihm seine Stellungnahme vor. Er behaupte hier, in der Deputationssitzung gegen die Maßnahmen der Stadtverwaltung gesprochen zu haben, tatsächlich habe er aber garnicht die Sitzung mitgemacht, sondern habe sich vertreten lassen. Gegen die Worte des Stadtv. Dr. Winkelmann, die Schlappheit des Stadtparlaments sei schuld an der Untergrabung der Selbstverwaltung, erhebe er schuld daran seien die Parteien, die dieses System Oberbürgermeister Dr. Ruer warnt davor, die Substanz der städtischen Werke anzugreifen, um den Etat auszugleichen. Man war aber genötigt, die Werke bis zur Grenze des Möglichen heranzuziehen, da andere Einnahmemöglichkeiten nicht vorhanden waren. Die Verwaltung habe eine erste internationale Revisionsgesellschaft mit der Bilanzprüfung der Werke beauftragt, um volle Klarheit zu schaffen. Die Deputation der Beleuchtungs= und Wasserwerke, die allein die Vollmacht habe, habe der Bilanz einhellig zugestirzgg, Menn nicht die Deputation, sondern die große, Stadtverordnetenversammlung die Bilanzen prüfen solle, so würden leicht durch parteipolitische Rücksichten die abgewirtschaftet sein. Hier ginge es nur nach rein kaufmännischen Ueberlegungen. Er bitte um Annahme der Vorlage. Stadtv. Knoop(Komm.) unterstrich, daß seine Fraktion in der Deputation nicht vertreten sei. Stadtv. Dr. Winkelmann(W3), wandtz„ gegen den Stadtv. Gerhard Stadtv. führte aus, daß seine Fraktion früher höhere Abschreibungen gefordert, aber keine Zustimmung erhalten habe. Sie stimmten der Bilanz nicht zu, es bestehe die Befürchtung, daß dies der erste Schritt sein solle zur Veräußerung der städtischen Werke; das mache man Stadtv. Pieper(Soz..) warf der Rechten zweierlei Maß vor in der Beurteilung der Selbstverwaltung. Er wandte sich dann gegen die Erhöhung der Bürgersteuer. Er lehne die Vorlage ab. Stadtv. König(Soz.) kritisierte die Nichtbefragung des Theaterausschusses wegen der Ueberschreitung der Ausgaben für Opern. Stadtrat Stumpf wies den Vorwurf zurück, unterstützt von Bürgermeister Dr. Bei der Abstimmung wurden die Anträge der Sozialdemokraten abgelehnt. Der Oberbürgermeister erklärte zu der Bilanz der Beleuchtungs= und Wasserwerke, daß das Stadtverordnetenkollegium sie statutengemäß lediglich zur Kenntnisnahme zu nehmen hobe.„ Hanrr S Stadtverordnetenvorsteher Laarmann will dennoch eine Abstimmung„über die Zur=Kenntnisnahme“ E K R K W Die neue Losmona S oto PE S u Auch ohne Mundstück, rund und diek 1X. Konzernfrei stattfinden lassen, worauf Stadtv. Surmann unter allgemeiner Heiterkeit bemerkt, daß er nicht abstimmen könne über die Frage, ob er etwas zur Kenntnis genommen habe oder nicht. Unter Ablehnung aller vorliegenden Anträge wurde die Magistratsvorlage mit 27 Stimmen angenommen. Aenderung der Verwaltungsordnung der städtischen höheren Lehranstalten Die Vorlage hat schon eine frühere Sitzung beschäftigt, wurde aber nochmals an die Ausschüsse zurückverwiesen. Es handelt sich darum, daß die Leiter höherer Lehranstalten fortan nicht mehr vom Schulausschuß, sondern vom Magistrat gewählt werden sollen. Stadtv. Knoop(Komm.) wandte sich gegen das Zentrum, das nächstens die Leiter der höheren Schulen lediglich aus„.=Gladbach“ beziehen wolle. Die sozialdemokratische Fraktion habe ihre Haltung zugunsten des Zentrums geändert. Stadtv. Hardt(Chr..) möchte die Wahl der Schulleiter wie bisher beim Schulausschuß belassen. Stadtv. Engel(Ztr.) betonte, das Zentrum und der Katholizismus forderten nur ihr Recht. Ihm antwortete Stadtv. Springer. Der Redner schweifte weit ab und wurde vom Vorsteher zur Sache gerufen. Stadtv. Schultheiß(WV.) lehnte die Vorlage ab, um jede Schwächung der Rechte der Ausschüsse zu verhüten. Stadtv. Pieper(SA.) lehnte die Vorlage ab. Stadtv. König Soz.) trat dafür ein und erklärte, warum seine Partei heute dem Zentrumsantrag zustimme. Bedürfnisanstalt auf dem Marktplatz in BochumLinden Die Kommunistische Fraktion beantragte, den Magistrat zu ersuchen, im Hinblick darauf, daß jeden Mittwoch und Samstag dort Wochenmarkt abgehalten wird, auf dem Marktplatz in Linden eine Bedürfnisanstalt zu errichten. Stadtv. Schröter(Komm.) begründet den Antrag, der angenommen wurde. Stadtbaurat Diefenbach bemerkte, daß ein Plan bereits aufgestellt sei; sobald es möglich sei, solle er ausgeführt werden. Schulspeisung In Anbetracht der großen Not in diesem Winter stellte die Kommunistische Fraktion den Antrag, für alle Volksschulkinder, deren Eltern erwerbslos oder Unterstützungsempfänger sind sowie für solche, deren Eltern Kurzarbeiterunterstützung beziehen, mit sofortiger Wirkung die Schulspeisung wieder einzuführen. Weiter wird die Beibehaltung der bisherigen Wohlfahrtsrichtsätze, gefordegt. Stadtv. David(Komm.) befürwortet den Antrag. Der Redner wurde wegen eines Ausdrucks zur Ordnung gerufen. 666 Stadtrat Gilsing wies darauf hin, vaß der Etatsansatz für Milchspeisungen gegenüber dem Vorjahre erhöht worden sei. In Bedurftigkeitsfällen werde die Milch umsonst abgegeben. Stadtv. Elses(Ztr.) wandte sich gegen kommunistische Agitation, dankte den karitativen Vereinen und teilte mit, daß der Soziale Ausschuß folgenden Antrag gestellt habe: Für Kinder von Bedürftigen soll in stärkerem Maße als bisher Milch verabfolgt werden. Durch schulärztliche Untersuchung soll festgestellt werden, welche Kinder Milch notwendig haben. Gleichzeitig bitten wir den Magistratsrat, den Stadtverordneten das statistische Material zugänglich zu machen über den Gesundheitszustand der Schulkinder allgemein, insbesondere auch über die Erfahrungen, die gemacht worden sind bei Verabfolgung von Milch. Stadtv. Kallenbach(Soz.) stimmte dem kommunistischen Antrag betr. Schulspeisung zu, ebenso Stadtverordneter Loewer(Nats.). Bürgermeister Dr. Geyer erklärte, daß er im Sozialen Ausschuß mitgeteilt habe, daß die erforderlichen Mittel für die Milchspeisung eingestellt werden sollen; aus hygienischen Gründen solle die lichen Mittel für die Milchspeisung eingestellt werden burn, aus hygienischen Grunven jbur die Verteilung über das Wohlfahrtsamt durch die Familien erfolgen. Stadtv. Knoop(Komm.] wandte sich gegen die Ausschließung von zwei Aerzten von der Wohlfahrtspflege, weil sie für Kriegsbeschädigte eingetreten seien. Es komme nun darauf an, daß der Antrag auch vom Magistrat durchgeführt werde. Stadtv. König(Ev..) trat dafür ein, daß die Unterstützungssätze so bemessen werden, daß die Familie die Kinder richtig ernähren kann. Der kommunistische Antrag betr. Schulspeisung wurde mit 28 gegen 26 Stimmen abgelehnt und der des Sozialen Ausschusses angenommen. Schulabbau nach der Notverordnung vom 12. September 1931 In einem Antrag der kommunistischen Fraktion wird der Magistrat ersucht, geeignete Schritte bei der Regierung dahingehend zu unternehmen, daß diese Notverordnung zurückgezogen wird, weiter auf keinen Fall— evtl. zum Zwecke der Sanierung des städtischen Haushalts— einen über die Bestimmungen dieser Notverordnung hinausgehenden Schulabbau durchzuführen. Das Zentrum stellte folgenden Antrag: Die Stadtverordnetenversammlung verfolgt mit wachsender Sorge die Wirkung der vom Preußischen Ministerium fur Wissenschaft, Kunst und Volksbildung angeordneten Spar= und Abbaumaßnahmen auf dem Gebiete des Vo ksschulwesens unserer Stadt. Sie bittet den Magistrat dringend, dahin zu wirken. 1. daß baldigst völlige Klarheit geschaffen wird über das Ausmaß des für Bochum geforderten Abbaus an Lehrerinnen= und Lehrerstellen, 2. daß den Lehrpersonen, die von der Versetzung betroffen werden, baldigst Mitteilung gemacht wird über ihre Versetzung und über den Ort, wohin die Versetzung erfolgt, 8. daß das Wohnungsamt im Interesse von Mieter und Vermieter für eine möglichst sofortige Weitervermietung der durch Versetzung frei werdenden Lehrerwohnung tätig ist, 4. daß die Regierung die in den Bezirken Arnsberg, Minden, Münster und Düsseldorf zur Wiederbesetzung zur Verfügung stehenden Stellen nach Möglichkeit schnellstens bekanntgibt, 5. daß die Bochumer Schulverwaltung den unter dem Zwange der Sparverordnungen von hier scheidenden Lehrkraften die Rückkehr nach Bochum bei späteren Stellenbesetzungen möglichst erleichtert, 6. daß die Vertreter der Stadt im Preußischen bzw. Deutschen Städtetage sich mit allem Nachdruck dafür einsetzen, daß der Städtetag weiteren Sparund Abbauplänen auf dem Schulgebiete entgegenwirkt, 7. daß die versorgte, verheiratete Lehrerin aus dem Amte ausscheidet, 8. daß für diese Notzeit das freiwillige Ausscheiden aus dem Amte erleichtert, insbesondere die Pensionierung nicht mehr abhängig gemacht wird von der Beibringung eines kreisärztlichen Zeugnisses, 9. daß die nach erfolgtem Abbau später frei werdenden Lehrer= und Lehrerinnenstellen wieder besetzt werden. Der kommunistische Antrag wurde vom Stadtv, Knoop begründet, der die Sozialdemokratie und das Zentrum angriff und die Abbaumaßnahmen kritisierte. Der Redner wurde wegen des Ausdrucks„Schandvertrag" zur Ordnung gerufen. Stadtv. Gerhardt(Du. Vp.) warf die Frage auf, weshalb man hier noch sitze, da man doch nichts zu bestimmen habe. Wenn der Regierungsbezirk Arnsberg 9 Prozent der evangelischen, 6,5 Prozent der katholischen Volksschullehrer entlasse, werde die Lage der Junglehrer trostlos. Ohne Kündigung würden sie auf die Straße gesetzt oder ohne Rücksicht auf ihre Familie in entlegene Landorte versetzt. Den Studienassessoren gehe es nicht besser. Auf diese Weise erziehe man nicht zur Liebe zum Staate. Dem Zentrumsantrag stimme seine Fraktion zu, insbesondere fordere sie, daß die verheiratete Lehrerin aus dem Amte ausscheide. Stadtv. Weber(Ztr.) trat für Parität ein. In einer Notzeit könne man auch an der Schule nicht vorbeigehen; aber man dürfe nicht so, wie geschehen, vom grünen Tisch aus vorgehen. Das Wohnungsamt möge Den Pflichtarbeitern würden Kohlen geliefert, Kartoffeln sollen ihnen zu verbilligten Preisen gegeben werden. Für ausreichende Unterkunftsräume, Verbandsmaterial werde gesorgt. Im übrigen solle nach Maßgabe der vorhandenen Mittel in Bedürftigkeitsfällen geholfen werden. Stadtv. Schmidt(Komm.) tadelte, daß die vom Stadverordnetenkollegium gefaßten Beschlüsse zugunsten der Notleidenden vom Magistrat nicht ausgeführt würden. Der Redner kritisierte die Art der Verteilung der gesammelten Liebesgaben. Stadtv. Kallenbach(Soz.) übte Kritik an der Haltung des Magistrats. Hätte man die Arbeitsgemeinschaft der Nothilfe so aufgezogen wie in anderen Städten, dann hätte man die Mittel gehabt, um alle zu versorgen.. Der„B..“ habe ganz richtig ausgeführt, was in Bochum verabsäumt wurde. Man sei in Bochum von dem abgegangen, was man in allen anderen Städten getan habe.— Die Pflichtarbeiter könne man 26 Wochen beschäftigen, um sie wieder unterstützungsberechtigt zu machen; das tue man in Bochum aber nicht. Hätte man zur gegebenen Zeit den Ratschlägen Folge geleistet, dann stände es in Bochum besser bei der bedürftigen Bevölkerung. Hinsichtlich der Richtsätze habe Bochum mit an letzter Stelle gestanden. Wenn Suppenküchen eingerichtet werden sollten, dann sollten alle von ihr gespeist werden. Stadtv. Frau Nickel sprach sich namens der Arbeiterwohlfahrt für eine gemeinsame Hilfsaktion aus. Man suche sie aber beiseite zu schieben. Zu mißbilligen sei auch das Sondervorgehen der„Weitmarer Nothilfe". Die einseitige Haltung sei nicht gutzuheißen. Stadtrat Gilsing wies gegenüber dem Stadtv. Kallenbach auf die Verfügungen des Ministeriums und des Regierungspräsidenten hin, die eine Ueberschreitung der Richtsätze verbieten. Gerade in der Stadt Bochum werde an Nebenleistungen mehr getan als anderswo. Zu der ersten Besprechung in Weitmar sei auch ein Vertreter der Arbeiterwohlfahrt geladen worden.(Frau Nickel bestreitet.) Durch die karitativen Organisationen sei viel gesammelt und viel geschafft worden zur Linderung der Not. Für die von ihnen bezeigte wirklich praktische Nächstenliebe gebühre ihnen herzlicher Dank. Oberbürgermeister Dr. Ruer bedauert den Rückgang der Lebenshaltung weiter Kreise. Die Sozialdemokratie treibe aber eine Politik mit doppeltem Boden.„Wir müssen uns hier in die Drecklinie stellen, um auszuführen, was Leute Ihrer Partei uns von oben vorschreiben und wofür Sie uns hier verantwortlich machen. Ich will nicht an den Maßnahmen der Regierungen in Berlin und Arnsberg Kritik üben. Aber was diese Herren, die Führer der Sozialdemokratischen Partei sind, aus Verantwortungsbewußtsein verordnen, müssen wir befolgen. Wir sind Exekutivorgane der Regierung geworden. Wir dürfen keine Kartoffeln, keine Mietsbeihilfe abgeben, von besonderen Fällen abgesehen. Vor aller Oeffentlichkeit weise ich die Ausführungen versetzten Lehrern behilflich sein, von der Wohnung freizukommen. Zu wünschen sei, daß bald bekanntgegeben werde, wieviel Lehrkräfte abgebaut oder versetzt werden und wen das Los treffe; die jetzige Ungewißheit sei unerträglich. Den jetzt vom Staate angeordneten Schulabbau hätten die Städteverinigungen schon seit Jahren gefordert. Stadtv. Pieper(S..) forderte, daß in Bochum unter keinen Umständen mehr Stellen abgebaut werden, als die Regierung fordert. Stadtv. Schumann (Soz.) führte aus, daß die heutige Notlage die Folge der Verarmung des deutschen Volkes durch den Krieg und seine Folgen sei. Seit Jahr und Tag forderten Wirtschaftskreise Abbau der öffentlichen Einrichtungen; dazu gehörten auch die Volksschulen. Das heutige System habe den Schulen mehr gebracht, als alle fruheren Systeme.(Zwischen dem Redner und der Stadtv, Frau H. Hoffmann kam es zu einem scharfen Geplänkel; Stadtv. Gerhardt bedauerte, daß durch Schumann eine Einmütigkeit in dieser Angelegenheit vereitelt worden sei, was Schumann bestritt.) Stadtv. Knoop wandte sich gegen Frau Hoffmann. Von dem kommunistischen Antrag wurde der Absatz einen über die Bestimmungen der Notverordnung hinausgehenden Abbau nicht vorzunehmen; ebenso wurde der Zentrumsantrag angenommen. Wohrfaheisuntrage Um 9 Uhr wurde eine Pause eingelegt. Nach Wiederaufnahme der Sitzung, der eine geheime voraufging, stellte die sozialdemokratische Stadtverordnetenfraktion eine Dringlichkeitsanfrage, auf die Stadtrat Gilsing Auskunft gab. Der Antrag des Sozialen Ausschusses Der Magistrat wird ersucht, mit Rücksicht auf die große Not und den kommenden Winter den Woh fahrtsunterstützungsempfängern besondere Beihilfen zu gewähren, und zwar durch Mietszuschüsse, Belieferung von Kartoffe'n, Kohlen, Kleidern und in besonderen Fällen auch durch Gewährung von Barmitteln. Besonders Bedürftige und kinderreiche Familien sollen hierbei hevorzugt berücksichtigt werden. Stadtv. Kutscheid(Ztr.) wies auf die Notlage der Bedürftigen hin. Die Kartoffelpreise seien in letzter Zeit wieder gestiegen; es wäre besser gewesen, vor einigen Wochen schon die billige Preislage auszunutzen. Notwendig sei die Belieferung mit billigen Kohlen an alle Bedürftigen. Stadtrat Gilsing erklärte, daß die Verwaltung und der Magistrat nicht von sich aus befugt seien, die Neufestsetzung der Unterstützungssätze zu unterlassen. (Die Fürsorgerichtsätze ab 1. November sind in der Presse veröffentlicht worden.) In Bochum wird außer den Unterstützungssätzen in Bedürftigkeitsfällen noch eine Beihilfe gewährt. Der sozialdemokratische Antrag, alle Fürsorgeberechtigten mit Kohlen und Kartoffeln zu beliefern, mußte abgelehnt werden; es sollen den vom Wohlfahrtsamt Unterstützten 20 Zentner Kohlen verabfolgt werden; die erste Rate in Kürze. von Kallenbach als Demagogie zurück: wir lassen und nicht hinstellen als diejenigen, denen es am guten Wi. len fehlt. Wir führen aus, was uns von oben,## Ihren Parteiangehörigen, aubefohlen wird. Stadtv. Lohoff(SA.) meinte, die Stadt Bochun habe doch nicht alles getan, was sie hätte tun können Angenommene Anträge seien in den Papierkorb gefallen 8t“ Nach erregten Auseinandersetzungen wurde ein Antrag auf Schluß der Debatte angenommen. Stadtv. König(Soz.) wandte sich gegen die Aus. führungen des Oberbürgermeisters. Wenn hier die SPD. eine andere Politik vertrete als die Regierung. so sei das keine Politik mit doppeltem Boden. Einsolche sei es, wenn man auf den Mangel an Mitteln hinweise und anderseits die höchsten Magistratsgehälter anstrebe.— Stadtv. Kallenbach verwahrte sich gegen den Vorwurf der Demagogie. Der Antrag, keine Herabsetzung der Richtsätze zunehmen, wurde angenommen, ebenso der des Sozialen Ausschusses. Gehaltsregelung für Magistratsmitglieder Ein hierzu vorliegender kommunistischer Antrag verlangt 1. die Frage der neuen Gehaltsregelung für Magistratsmitglieder im Aeltestenausschuß zu verhandeln; 2. Mitteilung darüber zu geben, ob bzw. welche Vorschläge vom Magistrat bisher gemacht worden sind. Stadtv. Hasler erklärt, daß das Zentrum den Antrag ablehnt, aber wünscht, daß dem Aeltestenausschuß Mitteilung gemacht wird über die Festsetzung Oberbürgermeister Dr. Ruer erklärt, daß er, so. bald die Festsetzung getroffen sei, den Ausschuß unter. richten werde. Stadtv. Knoop begründete den Antrag seiner Fraktion, während die Rechte das Haus verließ. Der Antrag wurde angenommen. Feuerschutz in Langendreer Das letzte Brandunglück in Langendreer, bei dem der Invalide August Klingelberg verbrannte, hat erneut gezeigt, daß die Feuerschutzmaßnahmen im Stadtteil Langendreer unzulänglich sind. Der„B..“ hat auf die Mängel hingewiesen und alsbaldige Abstellung verlangt. Wie zu erwarten war, kam die Angelegenheit auch im Stadtparlament zur Erörterung. Anlaß dazu gab ein sozialdemokratischer Dringlichkeitsantrag, der die Einrichtung einer ständigen Feuerwache in Langendreer und Einbau von Feuermeldern in allen anderen Ortsteilen baldigst fordert. Der Antrag wurde vom Stadtv. König(Soz.) begründet. Zumindest müßten sofort Feuermelder angelegt werden. Stadtbaurat Diefenbach bemerkte, daß von der Einrichtung von ständigen Brandwachen in Langendreer=Werne und Linden=Dahlhausen der hohen Kosten wegen abgesehen werden mußte, daß aber der Einbau der Feuermelder beschleunigt werden solle. Die Sitzung schließt um 11½ Uhr. ap. Der Lehrmeister besitzt kein Züchtigungsrecht Nachdem ein Friseurlehrling schon zwei Jahre seiner Lehrzeit hinter sich hatte, klagte er bei dem Innungsausschuß auf Auftösung des Lehrvertrages. Auf der anderen Seite bestand auch der Lehrmeister darauf, daß der Lehrvertrag gelöst werde. Vom Lehrmeister wurde angegeben, daß sich der Lehrling politische Anrempelungen seinen Kunden gegenüber habe zuschulden kommen lassen, und der Lehrling führt an, daß er vom Meister sehr oft grundlos geschlagen worden sei. Eigentlich waren die Gründe beider Parteien stichhaltig. Der Innungsausschuß hatte die Auflosung des Lehrvertrags nicht anerkannt, und nun sollte der Arbeitsrichter den Streit entscheiden. Daß der Lehrling einem Kunden gegenüber einmal ausfällig geworden ist, stand fest. Trotzdem hat der Junge den Kunden bedient. Weiter stellte das Gericht fest, daß der Lehrling oft geschlagen wurde. Nach dem Lehrvertrag muß die Partei, die den Vertrag ohne stichhaltigen Grund löst, 100 Reichsmark Schadenersatz zahlen. Beide Parteien nahmen die Zahlung der Summe für sich in Anspruch. Der Lehrung forderte außerdem noch 92 Reichsmark an rückständigem Lohn. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme kam das Arbeitsgericht zur Verurteilung des Lehrmeisters, der an den Kläger die Summe von 192 Reichsmark nebst 6 Prozent Zinsen zu zahlen hat. Der vom Lehrherrn angeführte Grund könne nicht als stichhaltig angesehen werden. Dem Lehrling aber könne nicht zugemutet werden, sich die Züchtigungen gefallen zu lassen, und nur der Lehrling sei zur Auflösung des Lehrvertrages berechtigt gewesen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage wurde das Urteil für berufungsfähig erklärt. Schadenersatzabzüge vom Lehrlingslohn sind nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig Lehrlinge müssen hin und wieder auch Botengänge verrichten und manchmal nimmt auch die Frau des Lehrherrn die Dienste des Lehrlings für sich in Anspruch. So mußte ein Elektrikerlehrling öfters Besorgungen mit einem Fahrrad ausrichten. Das Fahrrad gehörte dem Lehrherrn. Eines Tages mußte der Lehrling für die Frau des Meisters Seife holen. Der Lehrling hat die ihm aufgegebenen Botengänge stets ohne Widerspruch ausgeführt. Einmal wurde ihm auf einem Botengang das Fahrrad gestohlen. Der Lehrmeister glaubte sich berechtigt, den Schaden dem Lehrling vom Lohn abzuziehen und zwar die Summe von 22,50 RM. Der Lehrling verdiente in der Woche 4,50 Reichsmark, bekam also fünf Wochen lang keinen Lohn. Schließlich suchte der Junge vor dem Arbeitsrichter sein Recht und verlangte Zurückzahlung der vom Lohn einbehaltenen Summe. Der Vorsitzende machte den Beklagten darauf aufmerksam, daß er dem Kläger vorsätzlichen Leichtsinn nachweisen müsse. Der Beklagte konnte nur bekunden, daß er dem Lehrling immer gesagt habe, er solle auf Nach beendigter Lehrzeit hat der Lehrling Anspruch auf den Gesellen ohn Ein Maurerlehrling hatte laut Vertrag am 27. Oktober 1930 seine Lehrzeit beendet. Der Junge wurde zwar vom Lehrherrn weiterbeschaftigt, erhielt aber nicht den tarifmäßigen Gesellentohn. Den Gesellenlohn hoffte der Ausgelernte auf dem Klagewege vor dem Arbeitsgericht zu erhalten. Der Vertreter des Beklagten betonte vor Gericht, daß der Kläger keinen Anspruch auf den Gesellenlohn erheben könne. Der Beklagte habe mit dem Kläger vereinbart, daß dieser bis zur Gesellenprüfung bei ihm bleiben könne. Von der Zahlung des Gesellenlohnes sei mit keinem Wort die Rede gewesen. Während der Zeit der Weiterbeschäftigung habe sich der Kläger niemals über seinen niedrigen Lohn beschwert, und aus diesem Grunde komme hier die Verzichtsklausel zur Anwendung. Außerdem habe der Klager nur wenig Maurerarbeiten verrichtet. Der Vertreter des Klägers war jedoch anderer Meinung. Dem Lehrling habe nach der Beendigung der Lehrzeit sofort der Gesellenlohn zugestanden. Nur weil der Kläger befürchtete, seine Arbeitsstelle zu verlieren, habe er nicht gegen den geringen Lohn protestiert. Der Tarifvertrag bekunde zweifelsfrei, daß der Ausgelernte Anspruch auf den Lohn des Gesellen erheben könne. In der Frage der Verzichtsklausel habe das Reichsarbeitsgericht klar entschieden:„Wenn schlechte wirtschaftliche Verhältnisse vorliegen, kann von einem Verzicht keine Rede sein". Das Gericht war der Auffassung, daß die Behauptung des Lehrherrn von einer vereinbarten Verlängerung der Lehrzeit nicht zutreffen könne, da eine derartige Vereinbarung in jedem Falle besonders formuliert werden müsse. Daß der Kläger nur wenige Maurerarbeiten ausgeführt habe, könne nicht als stichhaltig angesehen werden. Ein Verzicht des Klägers liege nicht vor. Die Tatsache, daß der Kläger geschwiegen habe, rechtfertige nicht den Einwand des Beklagten. Der Beklagte wurde verurteilt. dem Kläger den tarifmäßigen Lohn in Höbe von 229 20 Reichsmark nachzuzahlen. Der Streitwert der Klage belief sich auf 359 Reichsmark. Aus dem Gerichtssaal wiesen werden konnte, daß er vorsätzsich leichtsiunig, gehandelt hatte, kam das Gericht zur kostenpflichtige Verurteitung des Lehrherrn. Zeilage zum Be Pnzeiger u. Gen. 2 Am Sonntag greif Pokalkampf ein. Die Ech örtlichen Gesichts usbleiben, daß die Saaftswiederholungssp ##sung der Bochumer risligisten alle auf Pressen. Folgende NBV. Linden— „TuS.“ Bochum „Preußen 07“ Bo STV. Werne— Wattenscheid 19— SV. Höntrop— Metelet Pagt Rosensport„uud Langendreer 04— BfB Gerthe—„2 SpuSp, Gerthe— SpSp. Welper— Henrichshütte—. „Arminia“ Marte Lütgendortmund Der M BV. Li #tungen gegen Ehre ##en letzten Meistersche #achung fällig. ##elände in der Lag ##hnapp zu schlagen. nüßten glatt gewin ##reffen in Werne, w Dier der ersten Bezirk Din in Wattenscheid wevielen ist Höntrop der zu erwarten.“ „i Hamme. Hie ##tteter Riemke gegen mter Beweis stellen. Peendreer offen ist #ast nur geringe 2 nußte weiter im Rei ###sen werden bemü schaftsspiels zu revi #Narten recht gering #vill versuchen, seine #eendortmund wett z ##viele bringt es m usgeschlossen sind Vesten Gang gegen so #ner strauchelt. II. Die Zahl der #lommen nur vier E in sind angesetzt: SpVg. Harpen Gerthe=Hiltrop BC. Hordel— Langendreer 0 SV.„Concord Der Tabellenfü uf der Hut sein, aufwartete. Lan zu den Punkten, di In Hordel habten auf Punktgew ist offen,„Phönix daß die letzten Sie schaft zu Grunde ein glatter Sieg Wilh Ruhr Bom „Forl Ha Die Punktespi em Sonntag folg MBV. Linden STV. Werne Witten 92— SV. Herbede Eine Witwe schä det das Grab ihres Mannes s Dortmund, 30. Oktober. Die 27jährige Friederike Weber aus dem Stadtteil Barop trug die unglückliche Ehe, die sie mit ihrem Manne geführt hatte, diesem auch noch im Grabe nach. Sie begab sich eines Tages auf den Friedhof, entfernte die Schleifen von den Kranzen, die die Eitern des Verstorbenen aufs Grab gelegt hatten, und warf sie auf einen Komposthaufen. Dann goß sie Salzsäure über das Grab, um all die Blumen darauf zu zerstören. Der Friedhofswärter, der dazukam, hatte Mühe, die wüst schimpfende Frau von weiteren Grabschändungen abzuhalten. Jetzt hatte sich Frau Weber wegen ihrer Gefühlsroheit vor Gericht zu verantworten. Das Schöffengericht verurteilte sie zu einem Monat Gefängnis und lehnte Strafaussetzung ab. Dortmunder Der Ruhrbezi Gäste auf der Hu form nach glatt Vorsonntag in WE davert unser Möbel-Sonder-Verkauf „für wenig Geld behaglich wohnen.“Der große Erfolg M Die 5 Zimmer- Einrichtung. Des schöne Schlofzimmer Eorhch polirt Dus cparte Spsiezinner hautes. Hbröb galer Dbnzu che neuzelliche Giche kmalle Oeriock abrik hagntell zufenter 1180.—4 Zessenbuikhugestelt im fenster ZZoenbrit- Aungntelt un Fouster Die 2 Zimi Das solide Eichen-Schlat Ausgestellt in Fenster imer- Einrichtung. atzimmer# Dozu an moderne Küche noterlassert Ausgestell im fenster breit Aungestell im Fenster 10 Jahre Garantie. Jedes Zimmer wird auch einzeln geliefert. K W8 K vir lassen und im guten Wit von oben, Stadt Bochum te tun können. erkorb gefallen vurde ein Ann. jegen die Aussenn hier die die Regierung, Boden. Einsel an Mitteln gistratsgehälter wahrte sich geRichtsätze vorr des Sozialen nitglieder tischer Antrag tsregelung für uß zu verhanob bzw. welche st worden sind. Zentrum den Aeltestenaussie Festsetzung rt, daß er, ss. usschuß unter. Antrag seiner verließ. dreer dreer, bei dem verbrannte, hat ußnahmen im Der„B..“ ulsbaldige Abkam die Aner Erörterung. Dringlichkeits. ndigen FeuerFeuermeldern rdert. nig[Soz.) beermelder angeach bemerkte, Brandwachen thlhausen der ußte, daß aber t werden solle. ap. Zeilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger ChrdehWSvwrekal Die erste Pokalrunde im Ruhrbezirk De Auslosung der Spele ersothgte ige aigeben. Witenigese goielsres Pahlie der und ie bount, gu Aich/Zisgualistation Herbede kampslos zu beiden sbleiben, daß die Pokalspiele eine Reihe Meistershaftswiederholungsspiele mit sich bringen. Die AusVereine hat ergeben, ing Anspruch ag am 27. OlJunge wurde hielt aber nicht ellenlohn hoffte e dem Arbeitsklagten betonte spruch auf den e habe mit dem besellenprüfung z des Gesellengesen. Während sich der Klager hwert, und aus klausel zur Anr nur wenig er des Klägers ling habe nach r Gesellenlohn htete, seine Arn den geringen de zweifelsfrei, Lohn des GeVerzichtsklausel hieden:„Wenn egen, kann von bericht war der Lehrherrn von hrzeit nicht zuirung in jedem Daß der Kährt habe, könne in Verzicht des daß der Käger Einwand des t. dem Kläger 20 Reichsmark belief sich auf ssaal res Mannes rige Friederike die unglückliche t hatte, diesem ch eines Tages von den Kranfs Grab gelegt sthaufen. Dann all die Blumen r. der dazukam, 1 von weiteren sich Frau Weicht zu verantsie zu einem itzung ab. ato Nr. 256 38. Jahrgang Samstag, 31. Oktober 1931 #isen. Folgende Treffen gibt es im engeren Bezirk: I. Pokalrunde NBV. Linden— SV. Ehrenfeld „TuS.“ Bochum— Wattenscheid 09 „Preußen 07“ Bochum— SV. Sprockhövel STV. Werne— Witten 07 Wattenscheid 19—„Germania“. Bochum sV. Höntrop—„Union“. Günnigfeld „Westfalia“, Bochum—„Rot=Weiß“. Wattenscheid „Rasensport“ Bochum—„Teutonia“ Riemke Langendreer 04— Witten 92 BfB Gerthe—„Westfalia“ Herne Spu Sp. Gerthe— Herne=Süd SpSp. Welper— SC. Dahlhausen Henrichshütte— Hattinger SV. „Arminia“, Marten— Bochum=West Lütgendortmund— LFC. Laer. * Der M BV Linden wird schon mit besseren Lei##tungen gegen Ehrenfeld aufwarten müssen als in letzten Meisterschaftsspielen, sonst ist die erste Ueber#schung fällig. Die„TuS.=Leute sollten auf eigenem ##elände in der Lage sein, die Wattenscheider Gäste napp zu schlagen. Die Preußen haben es leichter und nüßten glatt gewinnen. Eine offene Sache ist das Lreffen in Werne, wo der STV. auf den Tabellenfüh# der ersten Bezirksklasse trifft. Die Germanen soll###n in Wattenscheid in Front bleiben. In den nächsten Svielen ist Höntrop und„Westfalia“ Bochum als Sie#er zu erwarten. Ein interessantes Treffen gibt es i Hamme. Hier muß der zweitklassige Ver###eter Riemke gegen den Nachbarverein seine Spielstärke Amter Beweis stellen. Während das Treffen in Lanendreer offen ist, sollte BfB. Gextheg ##bast nur geringe Aussichten haben. Spop. Gerthe # n i ß t e w e i t e r i m R e n n e n b l e i b e n. H a t t i n g e n u n d D a h l ###ausen werden bemüht sein, die Ergebnisse des Meister##aaftsspiels zu revidieren. Bochum=West hat in ##arten recht geringe Aussichten. Der L FC. Laer ##will versuchen, seine letzthin bezogene Niederlage in Lütgendortmund wett zu machen. Das Wesen der Pokal##ele bringt es mit sich, daß Ueberraschungen nicht usgeschlossen sind und mancher Favorit bereits im eiten Gang gegen schwächere, besonders kampfstarke Geg#rer strauchelt. II. Bezirksklaffe Die Zahl der Punktespiele ist recht beschränkt, es lommen nur vier Spiele zum Austrag. Folgende Trefin sob angesebt:#### SpVg. Harpen— VfB. Werne Gerthe=Hiltrop— Langendreerholz. BC. Hordel— Polizei SV. Langendreer 07— SV.„Phonix“. Gruppe 2. SV.„Concordia“— SV. Herbede. Der Tabellenführer Harpen muß gegen den Gast uuf der Hut sein, der letzthin mit guten Leistungen awartete. Langendreerholz kommfezzer, zu den Punkten, da der Gegner noch disqualisigtert ist. In Hordel haben die Ordnungsleute gute Aussichten auf Punktgewinn. Das Treffen in Langendreer ist offen,„Phönix“ hat hier Gelegenheit zu beweisen, daß die letzten Siege einer Formverbesserung der Mannschaft zu Grunde liegen. In der zweiten Gruppe ist ein glatter Sieg Herbedes zu erwarten. 1. Gauklaffe Wilhemshöh— Heven. Ruhrtal— Kornharpen. Bommern— Post SV. „Fortuna“— Bredenscheid. Handball im WSV. Die Punktespiele der Bezirkshandballer bringen im Sonntag folgende Treffen: Gruppe Bochum: Linden— Hattinger SV. STV. Werne— Polizei SV. Witten 92— Henrichshütte SV. Herbede— Tus Bochum Gruppe Dortmund: Dortmunder AK.— Langendreer 04 Der Ruhrbezirksmeister wird gegen die Hattinger * Gäste auf der Hut sein müssen, sollten aber der Papierform nach glatt in Front bleiben. Werne zeigte am vorsonntag in Hattingen ein gutes Spiel und sollte ei abgeben. Witten sollte auf eigenem Platz sich, den Sieg kaum streitig machen kassen. Tuss kommt burch Disqualifikation von Herbebe kumpftos zu beiden Peusten. Gaulasse: Rasensport Bochum— Polizei SV. Res.(Ges.=Sp.) Die Rasensportler haben eine Handballmannschaft zusammengestellt, die gegen die Reserve des PSV. ihr erstes Spiel ablegt. Sechofdge Pruff In Berlin begann das Sechstage-Rennen (Wien), und nach ihm der in der Reichshauptstadt besonders populäre Oskar Tietz. Nachdem dann die übrigen Formalitäten ihre Erledigung gefunden hatten, entließ die bekannte Filmdiva Renate Müller die Berlin, 30. Oktober. Das erste diesjährige Sechstagerennen in Europa nahm am Freitag vor fast 6000 Interessenten im Berliner Sportpalast seinen Anfang. Nach einleitenden Vorrennen, bei denen der Hannoveraner Bernhard sich das Malfahren und der Westdeutsche Schenk sich das 100=Runden=Punktefahren holten, wurden die Te nehmer des 26. Berliner Sechstagerennens dem Publikum vorgestellt. Den größten Beifall erhielt der Held der diesjährigen„Tour de France", Max Bull Zwerkärke Gegtter Der 2. deutsche Mannschaftsmeister in Bochum sich zwe' Juternationale die hein heute abend Der Polizeisportverein hat sich für Irurg#en eine äußerst schwierige Aufgabe gestellt. Die Polizeiboxer wollen versuchen, der Dortmunder Meistermannschaft, die bekanntlich gegen den sechsfachen deutschen Mannschaftsmeister„Colonia“, Köln, ein Unentschieden erreichte, eine Niederlage beizubringen. In ganz großem Stile errangen die Dortmunder auch in diesem Jahre wieder die westfälisch=hessische Mannschaftsmeisterschaft. Die Gäste gelten auf Grund ihrer ausgefeilten Technik und Ringerfahrung als erster Favorit um den Titel„Deutscher Mannschaftsmeister". Das ausgezeichnete Material des Polizeisportvereins muß schon alles aus sich herausgeben, wenn ein Sieg errungen werden soll. Die Bochumer Boxsportgemeinde durfte bei dieser Begegnung wieder in den Genuß spannender Kämpfe kommen. Im Fliegengewicht trifft Stasch(Dtd.), der gegen Puttkammer ein Unentschieden und gegen den Vertreter Deutschlands gegen Amerika, Ball(Berlin), Punktsieg in seinem Rekord führt, auf Lehrke (Pol.). Trotz des guten Könnens von Lehrke sollte der Dortmunder einen knappen Punktsieg erringen. Der Exmeister Uvis(Dtd.) wird sein Können im Bantamgewicht gegen Jakubowsky II Beweis stellen. Gerade hier dürfte sich ein harter Kampf abwickeln. Bei der Gleichwertigkeit der Gegner lassen wir die Begegnung offen. Im Federgewicht dürfte Lehrke II(Pol.) gegen Trippe oder Schwager(Dtd.) einen recht schweren Kampf auszutragen haben. Die größere Technik hat unbedingt der Dortmunder, während Lehrke über die größere Schlagkraft verfügt. Der Dortmunder dürfte das bessere Ende für sich behalten. Das größte Interesse dürfte der Leichtgewichtskampf mit Schmedes(Dtd.) sich zwei Internationale, die beim Länderkampf gegen Italien die deutschen Interessen würdig vertreten haben. Schmedes errang bei dieser Gelegenheit gegen de Europameister Bianchini ein gutes Unentschieden und Jakubowsky schlug den Federgewichtler Marfur (Rom) nach Punkten. Bisher wurde der Polzeiborer weimal knapp von Schmedes geschlagen. Do ihm die Revanche im heimischen Ring gelingen wird, muß Der Gaumeister Axt(Dtd.) trifft im Weltergewicht auf Bednarz(Pol.). In seinem Kampfe gegen den deutschen Meister Kurth, den er knapp verlor, schlug er den Meister mehrsach zu Boden. Bezagrs, gxgang Abanzik. Es ist eine ofsene Begegnung, die harten gibt es eine Wiederholung zuischen Berger(Dtd.) und Grige(Przizgiggrers Begegnung endete mit einem Siege des Ob Grigo nach seinem Siege über Ostendorp(Wit auch Berger eine Niederlage bereiten wird? Lange(Dtd.)— Piotrowski(Pol.) die Revanche im Halbschwergewicht. Es dürfte sich erübrigen, über die Qualitäten beider Boxer näheres zu sagen. Nach seinem eindrucksvollen Siege über Niesing dürfte Pio auch hier nach hartem Kampfe die Punkte Sespinnen.... gn Zärste sich mit G..14 Ein vielversprechender Mann ourste sich mit Kreis (Pol.) vorstellen, der gegen Nehrlich(Dtd.) im Schwergewicht kämpft. Beide Kämpfer verfügen ül einen ungemein harten Schlag, so daß der Kampf kauf über die Runden gehen dürfte. Außerdem kämpfen im Einladunggagshpergepig (Otd.) und Disselhorst(Pol.) im####bergewicht. Der Polizeiboxer kämpfte früher in Hagen und muß Fahrer in den langen Kampf über 145 Stunden. Nachdem die erste Stunde ziemlich monoton verlaufen war, gelang es dem starken Paar SchönGöbel in der zweiten eine Runde zu gewinnen. Die starken Belgier Charlier=Deneef nahmen, nachdem die Deutschen ½ Runde Vorsprung hatten, allein die Verfolgung auf, und es gelang ihnen, die Ausreißer einzuholen. Beide Paare lagen um 1 Uhr mit einer Runde Vorsprung vor dem übrigen Felde. Vom Turf Hoppegarten, 30. Oktober 1. Rennen: 1. Wigbert(E. Haynes), 2. Chinafeuer, 3. Aurelian. Toto: S. 42, Pl. 15, 13, 18. 2. Rennen: 1. Le Mauvais(O. Schmidt), 2. Atman, 3. Kerner. Toto: S. 20, Pl. 12, 42. 3. Rennen: 1. Francesco(H. Hiller), 2. Heuchler, 3. Pandur. Toto: S. 68, Pl. 20, 14, 14. 4. Rennen: 1. Bekas(B. Thielemann), 2. Liebesfeuer, 3. Jutermezzo. Toto: S. 27, Pl. 13, 14, 14. 5. Rennen: 1. Mentha(O. Schmiot), 2. Hermut, 3. Orenburg. Toto: S. 23, Pl. 11, 12,11 6. Rennen: 1. Turnierfeier(J. Starosta), 2. Madame Lafsitte, 3. Himmelfahrt. Toto: S. 64, 7. Rennen: 1. Fiametta(H. Hiller), 2. Reichsmark, 3. Amönenwarte, 4. Musketier. Toto: S. 60, Pl. 18, 56, 32, 73. Mailons-Laffitte, 30. Oktober 1. Rennen: 1. Garibald(Peckett), 2. Saucy Sally, 3. Melusine. Toto: S. 188, Pl. 57, 41, 48. 2. Rennen: 1. Pack(Bartholomey), 2. Jcare, 3. Landgrave II. Toto: S. 28, Pl. 16, 21, 51. 3. Rennen: 1. Prague(Mc Auliffe), 2. Massinette, 3. Caliacra. Toto: S. 232, Pl. 68, 36, 46. 4. Rennen: 1. Incessu Patuit(Rabbe), 2. Grand Roi, 3. Khartum. Toto: S. 55, Pl. 20, 5. Rennen: 1. Black Abbot(Elliott), 2. Capitoline, 3. Portland. Toto: S. 45, Pl. 18 16, 19. 6. Rennen: 1. Yes(Bouillon), 2. Yssel II, 3. Bandouna II. Tolo: S.. R. 2. 28. 7. Rennen: 1. Saint Didier(Teasdale), 2. Trente et Quarante, 3. Badabent. Toto: S. 119, Pl. 32, 47, Der mißgönnte Ball 8 4 4 868 Eine seltene Aufnahme von einem spannenden Kampf während eines Rugby=Spieles, die zeigt, daß beim Deutsche Jugendkraft Meisterschaftsspiele überall. Ein umfangreiches Meisterschafts=Programm wickelt morgen die Deutsche Jugendkraft ab. Die angesetzten Begegnungen werden auf die Gestaltung der Tabellen weiteren Einfluß haben, zumal manche der Favoriten schwere Aufgaben lösen müssen. 4 zig eitrige „Die„Antonen“ Bochum werden es gegen die eifnge Elf von„Rasensport" Weitmar nicht leicht haben. Die Deutsche Jugendkraft Wiemelhausen sollte sich gegen „Teutonia“ Ehrenfeld erfolgreich durchsetzen, zumal die Ehrenfelder bisher gerade keine beständige Zogm, gräg, ten. Das Spiel zwischen der Deutschen Zeuzgendregr Dahlhausen und„Westfalia", Tungzuter müßte mit einem Siege der Dahlhauser enden.# der „Saxonia“ Grumme sind die Aussichten für die usr Bochum nur gering.„Arminia“ Wegescheid wird sich von„Arminia“ Wanne=Eickel die Punkte nicht nehmen lassen. Die Gäste sind recht kampftüchtig, aber das technische Können der Wegescheider sollte den Ausschlag geben.„Preußen 11" Bochum wird sich auch von der Deutschen Jugendkraft Hamme den Siegeszug nicht verHockey Mit vier Mannschaften, zwei Herren=, einer Junioren= und einer Damenmannschaft, trägt die Hockeyabteilung des Turn= und Sportvereins Bochum einen Klubkampf gegen den Tennis= und Hockeyclub Elberfeld aus. Da Elberfeld zur ersten westdeutschen Klasse gehört, darf man auf das Abschneiden der Bochumer gespannt sein. Die Damen, deren Erfolge auf dem westfälischen Damenturnier in Bielefeld noch in bester Erinnerung sind, und die zweite Herrenmannschaft dürften vor neuen Siegen stehen. Die Spiele der Junioren und der ersten Herrenelf sind offen. Was haf Neusel vor? Walter Neusel, der sich zur Bestart peßieltzgreißer Meister Michel Maurer. Im Januar 1932 wird der kürzlich ausgetragene und unentschieden verlaufene Kampf gegen Schönrath— der als Ausscheidung gilt— in der Dortmunder Westfalenhalle wiederholt. Der genaue Termin liegt noch nicht fest, jedoch hat Andre Piccard schon von beiden Borern die Zustimmung zu diesem SALAMANDER bringt den guten Schuh zum niedersten Preis SALAMANDER bringt als größte deutsche Schuhtabrik auch die größte Auswahl u. die letzte Mode Bochum, Bongaluehi Burengenend gCUhet Kampf. Der Sieger aus diesem Kampfe hat wieder mit dem belgischen Ex=Europameister Pierre Charles— der bei der IBI. eine Herausforderung an Hein Müller eingereicht hat— einen Ausscheidungskampf zu bestreiten. Der Sieger kämpft dann mit Müller um den Europatitel. Sollte sich ein Deutscher(evtl. Neusel? als Herausforderer qualifizieren, dann geht der Kampf(wie umlängst im Halbschwergewicht) gleich um zwei Titel, also Deutsche und Europameisterschaft. Falls jedoch Charles mit Müller um den Europatitel boxt, muß Müller die Deutsche Meisterschaft später gegen den Sieger aus dem Kampf Neusel—Schönrath verteidigen. Abgesehen von dem Verlauf der bevorstehenden Kämpfe wuird Walter Neusel im April 1932 die Ueberfahrt nach Amerika antreten, wo er durch Vermittlung des Weltmeisters Schmeling einige Kämpfe bestreiten soll. Tilden im Film Die erste Abendveranstaltung der Tennisabteilung des TuS. Bochum am Freitag abend hatte einen vollen Erfolg zu verzeichnen. Der Lichtbildervortrag erfreute sich eines sehr starken Besuches. Die Leitung der Tennisabteilung ist bemüht, die aufsteigende Leistungskurve seiner aktiven Mitglieder und des hoffnungsvollen Nachwuchses weiter zu fördern. Dazu gehört die theoretische Ausbildung, zu der auch die Vorführung des ausgezeichneten Tilden=Tennisfilmes beitrug. In seiner Begrüßungsansprache gab der Vorsitzende der Abteilung der Hoffnung Ausdruck, daß es hoffentlich gelänge, auch in Bochum eine Tennishalle zu schaffen. Andere Städte, die bereits den Vorzug genießen, hätten bei Beginn der Frühjahrssaison ihre Spieler schon immer„im Schlag". Der Kurzfilm über das 5. Pokalturnier des TuS. fand ungeteilten Beifall bei den Besuchern des anregenden Abends. ... und in Berlin Trotz der Rivalität um die Anteilnahme, die der gleichzeitige Beginn des Sechstagerennens im Sportpalast auslöste, war der erste Start der Tilden=TennisCompany in der Reichshauptstadt ein großer Publikumserfolg. Die Halle in Wilmersdorf war fast ausverkauft und von rund 3700 Personen besucht. Im ersten Spiele fertigte der Tscheche Karel Kozeluh den Amerikaner einmal mehr durch gutes Rückhandspiel mit:6,:2 ab. Fechten In Herford werden die Kreismeisterschaften 1931 in Florett und Degen für Westfalen und Lippe ausgetragen. Die Fechtabt. des TV. 48 Bochum entsendet für Florett: W. Höhle, A. Klein und W. Hermannes. Die zehn Sieger bilden die Kreissonderklasse 1931. Bochum dürfte darin vertreten sein und, wenn Höhle durch seine eben überwundene Krankheit nicht zu sehr in seiner Kamnfstärke geschwächt ist, winkt für Bochum wieder ein Kreismeister. Schach Die Kreismeisterschaftsspiele. In der=Klasse des Schachkreises Bochum wird am kommenden Sonntag die 2. Runde ausgetragen. Es stehen auf dem Programm: Gruppe I: Schachverein Günnigfeld— Schachklub Leithe Schachfreunde Wattensch. I— Schachfr. Wattensch II Schachverein Riemke— Königsspringer I Bochum Der Schachverein Günnigfeld wird gegen den Schachklub Leithe zu weiteren Punkten kommen. Schachfreunde Wattenscheid 1 werden glatt ihre zweite Mannschaft schlagen. Königsspringer I wird sich auch gegen Riemke durchsetzen können. Gruppe II: Bochumer Schachgesellsch.— Schachver. Boch. Verein Königsspringer II Bochum— Schachfreunde Bochum Schachverein Werne— Schachklub Langendreer Die Bochumer Schachgesellschaft und Schachfreunde Bochum dürften hier ihre Gegner besiegen können. Wie der Kampf Werne gegen Langendreer ausläuft, ist schwer zu sagen, da Werne erst jetzt in die Meisterschaftsspiele eingreift. Der Schachverein Altenbochum ist spielfrei. Am Samstag abend findet in Altenbochum eine Simultanvorstellung des Westfalenmeisters Hans Herrmann im Vereinslokal des Schachklubs Altenbochum statt. VIL.„Union Dortmund-BSV. Werne 30 Der BSV. Werne 30 steht erneut vor einer schweren Aufgabe, die er nur bei größtem Energieaufwand zur Befriedigung seiner Anhanger lösen kann. Schon früher gestalteten sich die Kämpfe zwischen diesen beiden Staffeln offen, aber bisher blieb der jüngere Verein, der Werner BSV. 30, siegreich. Mit stärkster Mannschaft fährt die Werner Vertretung nach Dortmund, Die Werner dürften voraussichtlich auch diesen Kampf siegreich gestalten. legen lassen. Die Hammer Mannschaft ist. z. schwach.„Germanja, Bochum=West mußt Weiß Altenbochum fertig werden. Die„Germania" sitzt die ausgeglichenere Mannschaft und läßt sich wi scheinlich die Punkte nicht entgehen. Die Deutsche nr Zeit recht ste mit„Rotbe-ahrugendkraft Bochum=Laer wird gegen den katholischen Gesellenverein hart um den Sieg kämpfen müssen. Der Gesellenverein scheint wieder in Fahrt zu kommen, und so kann es schon eine Ueberraschung geben. Auch bei den Handballvereinen gibt es zahlreiche Meisterschaftskämpfe. Die Begegnung zwischen der Deutschen Jugendkraft Bochum=Hordel und„Elmar“ Herne müßte formgemäß zugunsten der Hordeler enden. „Wacker Werne empfängt den Katholischen Gesellenverein. Ein knapper Sieg der Werner ist wahrscheinlich. Die Deutsche Jugendkraft Hamme spielt gegen die Reservemannschaft der„Markania" Bochum. Der Ausgang kann bei der guten Form der„Markania“ nicht zweifelhaft sein.„Teutonia“ Ehrenfeld hat die Deutsche Jugendkraft Altenbochum zu Gast. Der tatkräftige Altenbochumer Angriff sollte die Entscheidung herbeiführen. rennbahn. Bei ungünstiger Witterung Training in den Kabinen der Radrennbahn. Gisé#### ft.# Bochumer Anzeis Bochum gegen Hamm Fußball=Städtespiel der Werkssportvereine. und FirmenAnläßlich einer Sportwerbewoche kommt am Sonntag in Hamm das Spiel der beiden Städtemannschaften zum Austrag. Beide Vertretungen stehen sich in starkster Aufstellung gegenüber. Die Aussichten auf einen Sieg sind offen. Die Bochumer Elf ist wie folgt zusammenge: Bajon(Shamrock), Hofmann(Glück auf), Schwarz setzt. (Shamrock), Bruning(Shamrock), Engelmann(Gabo), Scharnecki(Constantin), Erzfeld(Sektion II), Findling (Rot=Weiß), Höfener(Constantin), Müller(Shamrock), Marten(Glück auf). Ersatz: Mathey(Glück auf). Der beste Mannschaftsteil ist bei den Bochumern die Stürmerreihe. Wird der Sturm genügend unterstützt, dürften Erfolge nicht ausbleiben. Zu bemerken ist noch, daß die Bochumer Vertretung ohne Auswahlspiel zusammengesetzt worden ist. Bei dem Gastgeber steht das Können weit höher. Die Hammer haben bereits in größeren Treffen ihr Können unter Beweis gestellt. Radlport Der RV.„Bochumer Wanderfahrer 1927“ unternimmt am Sonntag eine Fahrt zur Schulenburg. Treffpunkt: Hasselkuß. Abfahrt ½9 Uhr. Die Rennfahrer des RV.„Sturmvogel 04“ treffen sich Sonntag 8½ Uhr zum Waldlauf an der Rad* H. K. 31. Anfragen ohne Namen und Anschriß können im Briefkasten nicht beantwortet werden. + Geschäftsmöbel. Anfragen ohne Namen und An, schrift können im Briefkasten nicht beantwortet werden + J. L. Sie haben drei Möglichkeiten: Kauf, Verpfändung oder Sicherungsübereignung der Sachen. allen drei Fällen ist gerichtliche oder notarielle Beur, allen drei Fällen ist neben dem Abschluß des Vertrages (also der Einigung zwischen den Parteien) auch die In. besitznahme der Sachen erforderlich— oder ein weite besitznahme der Sachen erforderlich:. ex ein weiterer Vertrag, der die Inbesitznahme ersetzt(Veiere pp.]. R. B. Die Stadt Bochum hat rund 823.000 Einwohner. R. Bl., Blankenstein. 1. Durch Notverordnung von 15. Oktober ist die Wertgrenze für Vermögensstreitig. keiten vom Amtsgericht von 800 auf 1000 RM. erhöht. die Berufungssumme von 50 auf 1000 RM. A. R. Die Entfernung von Teerflecken aus Wäsche gelingt durch Auswaschen derselben mit einem Gemisch aus Spiritus mit Benzin oder besser Benzol oder Terpentinol und nachheriges Nachwaschen mit Salmiakgeist. In Ermangelung dieser Mittel kann man auch die Flecke mit Schmalz, ungesalzener Butter oder Speiseölen einreiben, leicht erwärmen und nachher mit Salmiakgeist oder Terpentinol auswaschen. In allen Fällen empfiehlt es sich, das angegebene Verfahren bis zur vollstandigen Entfernung der Flecke zu wiederholen. A. E. 100. Nach einem alten Thuringer Brauch gelten die wilden Kastanien als ein gutes Hausmittel gegen Rheumatismus und Gicht und sollen Heilkraft besitzen. Drei Früchte hiervon an der linken Seite(in der Näche des Ischias=Nerv) getragen, verbindern(so wird erzählt) das Zipperlein. Es gibt eine Menge Leute, die auf die Heilkraft schwören und jedes Jahr von neuem auf die Jagd nach wilden Kastanien gehen. Obs hilft, müssen Sie selbst ausprobieren. Wichtige Sportveranftaltung werbslose 20 Pfennig, Schüler 10 Pfennig.(46517 8nd #c wird sofort nach dem hauchdünnen, mühelosen Auftragen poliert. Das nennt man Zeitersparnis. Mit Auc gepflegteFußböden und Treppen sind ohne Glätte, also gefahrlos für alt und jung. Der feine Tannenduft erfrischt Ihre Nerven. Fmrcs wirkt stark desinfizierend, bindet den Staub, schont Hände, Lack und Farbe. Mit bohnern macht Freude. bohnert glänzend, wird immer größer, wenn Sie ein schlechtsitzendes und lästiges Bruchband tragen. Durch solche Bänder verschlimmert sich das Leiden und kann zur Todesursache werden.(Es entsteht Brucheinklemmung, die operiert werden muß und den Tod zur Folge haben kann.) Fragen Sie Ihren Arzt. Hat dieser eine Bandage verordnet, dann muß es in Ihrem Interesse liegen, sich meine äußerst bequeme, unverwüstliche Spezial-Bandage anfertigen zu lassen. Durch Tag- und Nachttragen meiner Bandagen haben sich nachweislich Bruchleidende selbst sehellt.„ Wal H. Werkmstr. A. B. schreibr u..:„mein scnwerer Leistenbruch ist geheilt. Ich bin wieder in meinem 66. Lebensjahre ein ganzer und glücklicher Mensch!“ Landwirt Fr. St. schreibt u..:„Ich sehe mich genötigt. Ihnen nach zwei Jahren meinen innigen Dank auszusprechen wurde ich ganz befreit von meinem Leiden.“ Bandagen von RM. 15.— an. Für Bruch- und VorfallLeidende kostenlos zu sprechen in: Bochum, 2. November, von—1 Uhr. im Hotel Märkischer Hof. Kortumstr. 6. Herne: 4. November, von—12 Uhr im Hotel Schlenkhoff: Gelsenkirchen: 4. November, von—6 Uhr im Hotel Monopol, Kreuzstraße.(1208 Außerdem nach Maß in garantiert unübertroffener Ausführun g K. Ruffing, Spezialbandagist, Köln, Richard-Wagner-Str. 16 Vertreter gesucht Jsf Schlankheit nur Mode? macht nicht glatt! PW.— 54 Kwh S Runs Reue Tels Ee maß retten So sehr der Kaufmann diese Eigenschaft des Geldes liebt und mit allen Mitteln versucht die Schnelligkeit des Rollens zu vergrößern, um so weniger lieben Sie das Rollen bei Teppichen; denn ein Teppich muß weich, dicht gewebt sein und nicht zuletzt sich dem Boden anschmiegen— er muß liegen bleiben.— Besichtigen Sie die Auswahl beim„Mann hinterm Bahnhof“. und Sie werden zufrieden sein. HeinreErret Schlankheit bedeutet jung. gesein. Zueund und leistungsfähig sein viel Fett stört die Harmonie Ihrer Erscheinung, ist unschön und lästig obendrein. Trinken Sie Dr. Ernst Richters Frühstückskräuiertes. Er corgt für anschädliche Gewichtsabnahme, Blutanttrischung und erhöhte Lebenskraft, ist ärztl. empfohlen und viel gepriesen. Paket Mk..—. Kurpackg.(6fach. Inhalt) Mk. 10.—, extrastark: Mk. 260 und Mk. 12.50. In Apotheken und Drogerien. DEE RIGHTER“3 FRUHSTUCKS KRNUTERTEE „Hermea“ Fabrik pharm kosm. Präp. München.W. 7, Güllstraße 7 Kalleg RaffSSs Pld. halbes Porto. Mk.— Postpnal Altona 231 Hamburg Siemens 22 Der Zweiröhrenempfänger für Bezirks- u. Großsenderempfang Preis einschl. Röhren: für Wechselstrom mit Röhre REN 804 RM 97.50 mit Röhre REN 904 RM 96.— für Gleichstrom RM 96,— Außer diesem Gerät führen wir weitere Empfänger sowie Lautsprecher für jeden Bedorf und jeden Geschmock. Vorführung in Fochgeschäften „ 44 R 190 SIEMENS& HALSKE AG. Wernerwerk, Berlin- Siemenas adt Garantie: Zurüchnahme. Muster u. Lebensm.-PreisUste auf Wunsch gratis Damen-Hüte FIIz.25 Volour 2, einschl Herrenn Reiniger, hüte.78 Hibert Linke, Hutmacher, Bochum. Neustraße 1 Fahrzeugwerke Recklinghausen Verkaufsbüre Bochum, Telephon 63106 Chobroiel Ersatzteile Reparaturen Orivatdetektiv H. Hüning. Kriminal=Wachtmeister a. Bochum. Wittener Straße 36. Ermittlungen. Beobachtungen an allen Plätzen der Welt. Langjährige eigene praktische Erfahrungen. Beste Referenzen pertraulichn diskret Tel 66224 Streng vezztausny u. bistrei Bdlüicker Geich für Hypotheken, Geschäftskredite Erwerb v. Immobilien, Geschäfte u. Mobillen, Darlehn. Beleihung bis zu 70 Prozent der Werte. Volle Auszahlung in kürzester Zeit. Günstige Amortisation. Banivertreter Hugo Heinz Rick, Bochum Bstlowstraße 61. Telephon 62874. Seize in modernen Formen und zu billigsten Preisen.(LX43 Reparaturen und Umarbeitungen werden gut und preiswert ausgeführt Trude Kwapisch, Ehrenfeldstr. 4, 3. Etg. Eischlein, decke dich! Leutel, strecke Zur unbedingten Einführung versende ich für 3 Mark (zuzüglich 40 Pf. Nachnahme) —4 Tischdecken(120—160 cm), weiß, Sternenmuster, od. 2 Dutzend Servietten, weiß(60 cm), od. 5 Dutzend Taschentücher, weiß(ca. 40 cm), aus feinst. Damast= maschée, das wirkl. schöne u. moderne, aus erster Fabrik stammende Tischzeug. prächtig wie Seidendamast.,„.(AM2 Karl J. Kolditz, Berlin=Heiligensee. Möbel gegen langes Ziel evil., ohne Anzahlung. verkauft renommiert. Möbelhaus nur an solvente Kunden. Erste Rate 1. Dezember Küdren Schilafzimmer Spelsezimmer Herr.-Zimmer Einzeimöbel Dolsterwaren Auf Wunsch Vertreterbesuch. Angebote ui. S m 4837 an den Bochumer Anzciger) Reisen nach allen Welttellen Fahrkarten, Schiftskarten, Flugscheine, beim Verkehrsverein Bochum e,., Rathausplatz 8. Fernruf 621 41 Vertretungen: Mitteleuropdisches Reisebüre S. m. b. H. MER. Mitteleuropäische Schlaf- u. Speisewagen-.-G. Mitropa. Internationale Schlafwagengesellschaft i. 8. C. Oeutsche Lutthansa.-G. Hapag, Hemburg-Ameriks-Lgi -Düsseldorfer Köln-Eissulagrs. Damptaelll t. Europäische Reise- und Gepück-Versicherung. Woe. mann-Linte. Ein guter Tipl!# Geld zu 6 Moveikauiel einschl. Tilgung. Neubau=, Umbau= und Kaufgelder. Bankumschuldungen und Hypotbekenumbeleibungen, Kredite für Handel und Industrie u. Landwirtschaft gegen bypotbekarische Eintragung, volle Auszablung. Darlehn für Beamte Angestellte u. Geschäftsleute streng diskret, ohne jede Nebenverpflichtung äußerst günstig. Kostenlose Auskunft durch Fienhold Dibergstraße 4, an der Hattinger Str. Bei Anfrag. Rückp. erd, Achtung! Achtung! Jevzt ist es Zeit, günstig Möbel zu kaufer, Wir brauchen nötig. Geld und ria verlaufen deshalb nur kurze Zeit Küchen id Schlafzimmer, schwere westfällsch Ner Geldeurgennat zu, jedem Zweck ab 211 Mk., wende sich persönlich an(32845 Lehmann, Bochum, Wittener Str. 24,2.C. Tägl. von 10—6 Udr. S000 Mark für die Ablösung d. 1. Hypothek gesucht. Ang. u. Z. O. 4630 an die Gesch. d. Ztg. Reelles Dariehne-beschäft gibt an jedermann Bar-Darlehn unkündb. bis zu 5.. Hypotheken usw. Brautleute erhalt. s. die Aussteuer den Barbetrag. Westd. Spar=Verband, e. C. m. d.., Filiale Bochum, Kronenstr. 14, 1. Stage.(34094 und Schlafzimmer, schwere, wesisatlsche Werkstättenarbeit, fast zum Herstellungspreis. Ueberzeugen Sie sich bitte zwanglos im(46418 Fabrikmusterlager Schomberg, Bochum, Viktoriastraße 71. Unübertroffen in der Qualität int Hobgad Woierund ¼ Flasche 4,80,.—,.55 Mark. neben der Christuskirche. S Ertinder— Vorwärtsstrebende 10000 Mark Belohnung Näheres kostenlos durch F. Erdmann& Co. Berlin Sw. 11 Beratung u. Broschüre ASC mit Donkschr. u. über 200000 fll4 Erfindunge verkcdufen Kosfenlas durch Ing. 6g. Dudenhöffer Pr er! Graue Haare nicht färben! Gebe jedem gratis Auskunft ober die glänzenden Erfolge meinen Verfahrene. Viele Dankschreiben. Fr. A. Müller München, Jahmstr. 40 O. 80 Aus Ihrem erd. Gie einen eleg. Anzug oder Mantel schon von 25 M. an mit mein. Zutaten angesertigt. Brand, Brückstr. 21. Achtung! 1a Miithraz. Kaurköhten zum Preise von 32,00 Mk. pro 20 Ztr. frei Haus bei sof. Bezahlung, liefert Kohlenhandlung Anton Apel. Ku 610. Oiferiere prime Els-Ke la rauch= u. rußfreie von Zeche Fröhliche Morgensonne. Eß=Nuß von.45 RM. an v. Zir Anthrazit=Nuß v..60 RM. an pr. Ztr. Alle übrigen Sorten Koks und Kohlen zu billigsten Preisen frei Haus. Fritz Karl, Hubertusstr. 3, Telef 61003. * Pibenie= Hautkrankheiten, sowie alle inneren u. äußeren Leiden, behandelt mit bestem Erfolg Buufe (Hombopathie). Sprechstund.: Jeden Dienst..10—17 Uhr Restaur., Brückstr.20. Leder-Aubel Rabssesel Kauseias Ledersolas Liegessias Tirratzen jeder Art kaufen Sie zu bedeutend herabgesetzten Preisen in der Polsterei von Kalp. Diemel. Dorstener Straße 36 Beachten Sie meine Ausstellung. Das iet billig! Gorthe a. Markt Billiges Sohleder Damentaschen und Geschenkartike! werden b. Weihnachten zurückgestellt. Vergleichen Sie Preise! Rechtsbüro Ermeling (Rechtsanw.= u. Notar=Bürovorst. a..) Ost.=Hoffmannst. 770 Ruf 63321 Ihr Stoff Anzug oder Paletot, gute Zutaten, gute Verarbettung, 35 bis 45 Ml. Raabe Emscherstraße 5. in modernster Ausstattung mit Kohlenwagen, Nichelfüßen 86 cm Plattengröße 112.— RN Lieferung frei Haust Mate. Kortumstr. 40 Ne Radio etzanschluß, neueste Ausführungen. Hober Barrabatzg Zahl.=Erleicht führung unverbindl. Geft. Zuschristen# Wenn nicht alle der englischen Wa lischen Handelspol sondern auch die A kampf Schutzmaßi fuhr ausländischer durch Hunderttau Arbeit und Lohn g des Wahlergebnisse don an die Einfüh herangeht, an dess Waren austauscher stark interessiert Ausfuhr in den let larde Reichsmar in den Jahren 192 zurückging. Bere England der uebe der eigenen Indus bestimmte Reihe nissen mit einem Achtung! Prima Anthrazit= nußkohlen 20 Ztr. 38 M. Fetinußlo## len 20 Ztr. 27., liefern frei, Haus geg. Kasse. Bestellg. unt. B. M. 46498 an die Gesch. d. Zig. nissen mit„inem lische Regierung gehen, diesen Zoll schutzzoll abzurul allen Grund, die S schaftspolitik mit käme doch ein er Reihe deutscher Einfuhrverbot gl. daß Deutschland überhaupt nur 6 Außenhandelsbila gesteigert werder dessen Unterzeich diese Notwendigk Unterzeichner dit zollpolltik die Mi beschneidet, so allein schon die deutschen Zahlu zichtet das Ausl aber es läßt Deu pflichtungen in im Augenblick doch ist es nich gemeinschaft m sich in gleicher beginnt sich das was zu erwarten halteverträge al nicht verlängert dung: Entweder biger. Frankreit entziehungen od durch, daß es Deutschland ihr reich und Amer aller Probleme. Frage auf: Wer öffnen! Die Geschich hat durch die mal vollkomme heiß-Patzenhoft erfahren. Zu d. neuer getreten offensichtlicher deutschen Wirt hall in der ge den. Gerade 11 Wirtschaft in kommt solcher zu. Es ist etr Wirtschaftsska die Skandale i artig gelagert same Grundzü übermächtiger toren“. Verfol verhandlung so ergibt sich „Den Verlust Aber so grott der Allgemei kriminellen tigste. Das S eigenmächtige das System p mögens und rates. Auch das Schuldkor Schon hat H des Konzerns darüber stehl desten bei Verfehlungen auch seine 8 möglich gew vertreter im auch im Fall Jetzt von der nur nicht de Kontrolle del lig auf eine Als besondert erscheint de regierung ge merz- und P z. B. wirken versucht, die tiengesellsch tigen. Es hi und merzwenn die Al und Privatb Für drahtlose Auszahlungen duenos Aires London Newyork Rio de Janeiro Amsterdam Brüssel Budapest Danzig Helsingfors Itallen Jugoslawien Kopenhagen Oslo Parie Prag Schweiz Spanien Stockholm Wien Reich He aining in den und Anschrift werden. imen und Anvortet werden. n: Kauf, * Sachen. In tarielle Beurforderlich, doch nzurgten. In des Vertrages auch die Inr ein weiterer Miete vp.), 828.000 Einrordnung von mnögensstreitig. 0 R M. e r h ö h t, RM. lecken aus ben mit einen besser Benzol schen mit Saltel kann man r Butter oder id nachher mit en. In allen Verfahren bis u wiederholen. ringer Brauch es Hausmittel n Heilkraft beSeite(in der idern(so wird enge Leute, die hr von neuen en. Obs hilft, Aiuncd Dieses Pokalofsteder Straße estfalia" Res.— 0 Pfennig, Erennig.(46517 nS 22 nempfänger für bsenderempfang Obren. n 804 RM 97.50 904 RM 96.— RA 96.— Serät führen wir ger sowie Loufden Bedorf und ick. schgeschäften E AG. nas adt bel ohne Anzablung. kövelhaus nur an Rate 1. Dezember mmer mier nöbel waren esuch. Angehote schumer Auci as ist billig! Gen.2 Tänder-Gewerbe-Mädnrie Bochomer Anzeiger u. Gen. Anz, PRertreken. Wirhchusu M m Iuvichtuug gehaht hatten, sich darom zu Kiumern, Bochum, 30. Oktober. Wenn nicht alles täuscht. so kündet das Ergebnis der englischen Wahlen eine neue Epoche lischen Handelspolitik an. Nicht nur der engKonservative, on an die Pinführung eigste lung alle mit Enslund n d An deuep ugege le aih schland, berang eng,## Ander, vor allem Deutschland, ev e,uteressiert pzichte doch die deutsche stark interezauert, eind. Prreichte-.,, über eine MilAusfahr in den letsten fünt Jahrez us gaur Fuglande Nlarde Reichsmark, wührend u. ggs aut 63g Millionen Geschäft die geschäftsordnungsmäßige Gene auderer Verwaltungslustanzen der Ost-G. gefunden hat.“ Das sieht aanach aus, er dieser Erklärung der Commerzrstandlien tinden, wenn das Mittsrates einer Gesellschaft rein dekofüllt und im übrigen die Führung ien überläßt, über die er eigentlich. und Tüchtigkeit sind die Grundpfeiler der von ihnen aber brüchig, Gebäude. Sauberkeit jedoch genügt ebensowenig wie Tüchtigkeit Gch### müssen sich einander ergänzen. Fälle Favag. berkeit Privatwirtschaft. so gefährdet er allein l1e heute den Jahren 1927 bis 1930 von 963 aur 639 Millionen in den Jauretz, 19271 bis.-ylhrg ugzl vollaog, sich in VVrh###. Tahergar zum Schutzoll im Interesse u modernster Austattung mit Kohlenvagen, Nichelfüßen 80 cm Plattengröße 12.— RN Jeterung frei Haus Kate Kortumstr. 40 tunst Antbrazr en 20 Zur. FetmnußlonZtr. 27., frei, Haus isse. Bestellg, M. 46498 Gesch. d. Ztg. Bereits England der Uebergang der eigenen Industrie. nissen mit robe diesen Zositarik zu einem vollkommenen Hochslen Grund. die Schwenkung in Beibe OeutHot gleich.“ Nun weis aber jeder bei uns. Versdauge air ald erisege Pesegeelhiagerile Audenhandelablanz Aktir Her Lonngolan gseibst, zu Unterzeichner dieses Abkommenzacher A usfuhr stark allein schon die Notwendigkeit einer Revision der pflichtung ob diesen bn ArG.nen hat:; Das sicht dansch aus, v. Ob gelbal verständlich kinden. das MitBank es selbs verständlich Hiynen. glied des Aufsichtsr Deshalb: so bitter die rat der Reichsresierung auzübe, ualseig und Elarste nuch die eind ein Tell der Ve Au perstes, er Wehlgrtung hlängef-unseres Wirt- in der sich unsere Erkenntnie.sz. antuchelene Rolle spielen, Sau- findet. Ist einer das ganze Sehust gochsewonin, an Oeffentlichkeit herrscht. Tell mit schuld an Deutschlands ist, werden, wenn die Wirtschaft e,-ktionär will sein Geld nur soichlen sind und das Beste letzten Skandale sind. großen Reinigungskrise, Samstag, 31. Oktober 1931 Einzelhandelsumlätze Aus dem Stand vom Jahre 1925 die im Juli und August gegen die ten Kreisen der deutschen und das zu einem erheblichen der politischen Radikalisierung kann nur überwunden selbst alle unlauteren Elemente rer und der Kleinaktionär will sein Händen anvertrauen, die sauber sinsczenständen stark anschwellen ließ, hat im September nicht in gleichem Umfang angehalten. Die Umsätze des Möbeleinzelhandels näherten sich wi as ae. eiteie le Seschce Schung mit erheblighigu ingelhandelsumsätze sind Wirtschaft augenblicklich be1 8. Damals wurde jedoch nur eine einzuführenden Fertigerzeugschaftssystems die entscheidende holte epirren.„„ Vollverlammlung der Industrieund Fiandeiskumn chahl ehelten die Norddevisen waren ebenNach.dur-Talires 198 den Monaten Januar bis 11.5 Prozent niedriger als in den des Vorjahres. Dies bedeutet einen wertmäßigen Umsatzausfall von rund.4 Reichsmark. Damit würde der„ Einzelhandels im Jahr 1931. etwa auf den Stand gangen. Sie waren August 1931 um gleichen Monaten liarden Milgesamte Jahresumsatz des übersehen Wvter dem Vor V elHe n. taste die Volvgragum lung der Industrie- und Handelskammer zu Bochum. Bohren und Appataten, VeTetguse Seilseäichteschaut, Maschinentellen und fü. u. Eichaufuchmer und GePaul Dauber(Bochum) als war knapp gehalten. falls kaum verändert. etwas leichter. die Norddevisen waren eh Buenos Aires tendierte eher deutschen-Auhjung gust alle walteren Tribute oder aber es Entweder verHöglichk seine VerDeutschland ist plichtungen, in Waren„ Lalbst gestellt und wichtskontrolleur Generaldirektor in den Aufsichtsrat Brauereie.-G. übergetreten gließ der Kammer. Zochum) als Eichaufnehmer. öffentlich bestellt und vereidigt. Harrer, der aus dem Vorstand der Schlegel-Scharpenseelist, wurde als Mitsoweit sich die Entwicklugg bereits Jesetgen### läßt, unter 30 Milliarden Reichsmark bieiben g#### 33 Milliarden Reichsmark im Jahr 1930, 35 bis liarden Reichsmark im Jahr 1929). Hochkonjunktur in der englischen Eisen- und Stahlindultrie Eisen- und Stahlindustrie hat nach zugewählt. o ichtete eingehend Umsätzen jed der Kammer zugen Stellvr. Srndikus Dr. M über den VeberlandKöln-Neuess Geldptand gut Jeicht nachgebenden Kursen. und Dollarbonds kam es zu einigen abzutragen. in Augenblick,völlig auf. bildet eine Schicksalssich in sleicber,o den, sand Gorge### dung: Entweder entschließen sich., Areiggp.##### biger, Frankreich und Amerika, zu weiteren entziehungen oder 5se riageTnteresse ratsamer ist, zu versagen. FrankKreultzu der Erkenntnis Die Auslandsbörfen Newyork: Unter Schwankungen feiter Newyork, vermochte sich die einheitlichen deutdurch, daß es im eigenen Frage auf: Werden sie enalich uas 19..... öftnen! Die Geschichte der deutschen Wirtschaftsskandale hat durch die in ihren Tiefen noch gar Vertrachter bringe die bedeuye Eleicw ent gratrebenden einheitli dem Wege der zu erstrebenden schen Verkehrevglttgg erstattete den Bericht über die wirtschaftspolitische Lage, wobej, der, Redner die Greschen und., tellung Var wirtschaftnicht einSchultAuswirkungen der zeichnete. Die Wiederherstellung der###### lichen Weltordnung sei an dreiVe Raparationszah. lungen, 2. Niederlegung nationale Wirtseh grige Führe iaber die Senkung der jenes mal vollkomweu Patichrtegine neug Mögreicherung den. Gerade im gegenwärtigen Moment, Wirtschaft in einem Reformprozeß beo kommt solchen Skandalen eine # Standale im einzelnen auch noch so verschied die Skandale im einzelnen auch noch so verschiec 30. Oktober. Steel Corporation, berrzeggprg## za# GeldhamSteel Corporation, befriedigte. Außerdem###### sich Anzeichen einer Ve, deun heute veröffentlichsterns bemerkbar, wie aus Gershang, Herworgeht, die Dollgr wpeicer.„izemeine Befriedigung aus. So bePoler weizist glitemeine Beizsedigung aus. Beginn der Börse die Bess 1 bis 4 Dollar. Gegen Mittag trat bei schlepgendem Geschäft vorübergehend ein leichtagsstunden wieder fester. In der letzten Börsenschüftigt. Das Sbotton-Rerguerk in Durbam. das shascie ele lie echäic Keshen de ae. schaft auf 2000 Mann zu erhöhen. Wirtschaftliche Krisenerscheinungen in rrankreich Der Vorsitzendes des Nationalen Wirtschaftsrats verke, Peyerimhoff, erklärte sischen Hohlepbsren### Parig Midi“, das auch einem Mitarbeiter des Frankreich jetzt Krise erfaßt worden von der allgemeinen sel. Die industrielle Erzeunachgelassen: der Außenhandel den niedrigsten Stand Der Frankenfestlegung zurückgegangen Der und Güterverkehr sel in den abgelaufegeg, Agneten gegenüber demselben Petpigr, ahf der Arbeitslosen 7 v. H. zurückgenanegug His 25000; daxu kommen Kane nen den Beschitlienggrickgane mie 14 3U R. veranschlagen. Quer durch die Wirtschaft . dische Kreditbanb 46. in Düseldort bat Ralcehnl bringen könne Erlösung markt lösten wegten sich zu im Ausmaß von So beBesserungen Berliner BörfenlituationsBericht äft vorübergehend ein Jeichwurde es in den NachmitSchalter geschlossen. Am Düisseldorfer Platz werden von der Zahlungseinstellgng gtrz, 300 Gläubiger 40 ub Guthaben Bezjgigeszg, Pagen, besitst Portefeuille mit in ihrem render Gesellschaften: Hannoversche PapierSchlezische, Celgloge. robriken Papiertabrik Rube& Co. Es soll das gerichteingeleitet werden. ichen fest lag. Veranlagung auf. Deutsche Industrieobligationen und Iis dein die begriffen ist, erhöhte Bedeutung der letzten Zeit an Mögen be Aaldle vere-eeigez el ais ches alie geneln, Seshiagie echese eche chelieh so ergibt sich ein Bild, das man am „Den Verlust fürs Geschäft, den Ge Aber so grotesk es klingen der Allgemeinheit aus sind Fall Favag, besten betitelt: den Gewinn für uns“. mag. vom Standpunkt in diesem Prozeß die einmal das Wichskrupellose Verer scheint kriminellen Verfehlungen nicht eigenmächtige Verfügung über anvertraute Gelde das System, Prlvater„eindg Konfrolle des Anfeichtsrates. Auch im Fall Schultheis-Patzenhofer gcheigt Schon hat Herr Katzenellenbosen, der Allgewaltige des Konzerns, dem Staatsanwalt Rede und Antwort darüber stehen müssen, ob er sich nicht zum mindesten bei seinen Spekulationen aktienrechtliche Verfehlungen hat zu Schulden kommen lassen. Aber auch seine Spekulationen, wären möglich gewesen, wenn nicht ein Teil der Banke vertreter im Aufsichtsrat sie genehmigt hätte. Denn auch im Fall Schultheiß-Patzenhofer läßt sich schon Jetzt von den Sünden der Banken sprechen, die, um nur nicht der Konkurrenz ein Uebergewicht in de Kontrolle des Unternehmens zuzubilligen. lig auf eine ordnungsgemäße Kontrolle verzichteten. Als besonders im Falle Schultheiß-Ratzenhofer belastet erscheint der in den Wirtschaftsberrat der Reichsregierung gewählte Direktor Reinhart von der Commerz- und Privatbank(Berlin). Befremdend muß es z. B. wirken, wenn die Commerz- und Privatbank versucht, die in der Verwaltungspraxis bei den Aktiengesellschaften eingerissene Laxheit zu rechtfertioan Es heißt nämlich in der Erklärung der ComPrivatbank:„Ganz abwegig aber ist es, Telephonverkehr weiter schwach. Berlin, 30. Oktober. Stimmung im TelephonBesonders unangenehm anhaltende Angebot in Mon-6o Phönix und Stahlverein), abend neue Tiefstkurse erreicht heute weiter, abgeschwächt waren. Auch Kaltung deutzenen Bonoe, as.dse Standsfählg“ lagen wieder auch für Schultheiß und ter eher 1 Prozent keit der F. rhan stärbar hateiligt ist, verstimmte. 95 Grundstimmung im Auch heute neigte die verkehr zur Schwäche. empfunden wurde das tanwerten(speziell die schon gestern hatten, und heute die schwache Pogrfer-deg AbgabewiderBankaktien, Dessauer Gas bestand weiDeckungsneigung, während I. G. Farben Stammaktien der Norsk Hydro, an der die I. G. Farben erarper Umsatztätigkeit aber sehr 5½% Commerzbank 1837.... 6% Deutsche Bank und Diskonto-Ges. 1932 S9/2% Hapag 1940 6% Nordd. Llovd 1947........ 6% Gelsenkirchen 1934....... 7% Rheinelbe Union ohne Oot. 1948... 6% Rhein.-Westf. Elektr.-Werke 1955 1% Rhein.-Westf. Elektr.-Werke. 1950.. 6% Rhein.-Westf. mit Option 1953... Pl Hugo Stinnes 1948........ 1½% Leonhard Tietz A. 6. ohne Opt. 1946 8% Ver. Elektr.-Werke Westf. 1953... 6% Rhein.-Westf. Wasserwerke 1953.. 6½½% Ver Stahl Serie A. o. Opt. 1951.. 5% Karstadt 1943......... 7% Deutsche Reparations-Anleihe(Oawes-Anl.) 949 6½% Preuß. Staatsanleihe 1951.... 5½% Deutsche Reichsanleihe(Voung) 1965 Anleihen 11.9011 77½ 95½ 84 71 8 4½8 80 75 963 77¼ 63 83 65¼ in Hewyork 30. Oktbr 5 55— 80 39 43 29. Oktbr. 46 76 1/8 55— 80 47% 27½ 31⅛ fabriken Ahlfeld. Gronau AG. AG., und Papierfabrik Köslin AG. liche Vergleichsverfahren Die Düsseldorfer Eisenhütterpreenggn## bleibt auch für 193021 Obgegron 16799 Reichsmark an den Reservefonde überwiesen und der Rest vorgetragen wurden).„ Die Generalversammlung des vereins In Kohlscheld genehmigte der 14 Prozent Dividende meinschaftsvertrages gestelltenvertretern w ist Zahlung Eschweiler Bergwerksdie Verteilung von wieauf Grund des Interessen-Gemit der Arbed. Anträge von vurden abgelehnt. * Die Stadt Praphig.6. u. von erheblichen, Betrezen AnReihe„von Wechsclprozessen zur Anerun heblichen Beträge Devisenbewirtmit Genehmihehernigten el. die Kensents eisele geworden sind und daher von ihren Besitzern abgein Grundstimmung blieb aber auch weitersetzen, die behaupten.„Am größeren Veraber auch hier zu ersehen, woial stamn durch Die übrigen Auslandsbörfen Amsterdam: Lustlos. ng. Paris: Unsicher und schwankend. Brüssel: Leicht gedrückt. Malland: Stärker abgeschwücht. London: Lustlos und eher schwücher. Zürich: Schwach. Wien: Still und wenig schwücher. schatsanentesse züir Ausinder, giämie sie, Fonastretune dieser Urteile gegen die Stadt Frankfurt untersagt. Eine Kompromißlösung auf ugm gerzig„ewgalflpig korroktur hat die R. Prister%zonderabschreibungen be. Aktivselte wird durch scher-Passing dagegen vird verschließt mit 3 Millionen Reichsmark Verlust ab. lichan Varinate sollen jedoch noch höher, sein. Betrugsanzeige gegen 94 Von den den Direkdaß alle Vor den Bilanzen 85 niedrigsten Kurse kleine zf.“h gper auch westdeutschen EisenkonzerBei den nen, deren „ Gläubigern. gurde eine. stellt sich herans. vor Otto erstaltet. el,er und finanzieller Beziehung. Trauvo) Herer,erlust zurückgeführt wird. auf Auregung unter Zustimmung und Mitwirkung des Aufsichtsrats erfolgt sind. Der Goldbestand der Niederiänglgziggk ung eieg##otegt Die Go gestlegen. hat beschlossen, den Diserfahren hatten, nunmehr A- gür-Bergbau der — merz- und wenn die Ansicht vertreten wird, daß die Commerzund Privatbank oder Herr Reinhart Anlaß oder VerAmtliche Oerioenitunge Berlin, den 30. Oktober 1931 hin ziemlich schwach. Am Geldmarkt trat in den Potegei kaum pach unverändert und Hüttenbetrieb(Dortmund), die ihre Biheatetguing 12. November Trde Vovember Aufdie natürlich Stehlindustrie ExZüir emiten Auszahlungen Suenos Alres London egrort Neuyon 310 de Japelo che Gelg 1 Bnet Amsterdam Brüssel Budapest Danzig Abeleingfors Italien Jugoslawien Kopenhagen oso Parie Prag... Schweiz Spanten Stockhelg Wien Reichsbank-Diekont%, O978 0982 16.20 16.24 4 845.217 .261 170.92 58.86 73.42 62.18 .51 21.72 .487 92.09 91.09 16.83 12.49 32.26 37.39 93.99 59.06 4209 .259 170 58 38.74 73.28 32.62 .49 21.88 .474 91.91 90.91 19.59 12.47 32.12 37.31 29. Oktober Geld„I Sriet .978.962 16.29 16.33 .209.217 .259.261 170 88 171.02 58.74 38.86 73.26 MünzParität 92.77 .54 21.73 .473 92.01 91 21 18 59 1233 82.32 37.38 73.42 82.93 .50 21.7 .487 92.19 91.59 16.63 12 49 82.48 37.44 93.91 94.09|112 58.94 59.06 53.89 .78 20.43 .198 .36 168.74 58.30 73.47 81.72 10.57 22.09 81.00 112.50 112.50 18. 44 85.05 81.00 81.00 112.00 Lombardentz 100 unter 9 Prozent war für Tagesgeld kaum noch anzukommen, 1 Der Privatdiskont wurde In den Nachmittagstunden wurde dann die Tenmäßig wieder schwuchingen erneut zurück, wobel Kout: Sachlverein abermals diuen Tief. kurs erreichte. Neben den Vermutungen betr. eines schwach gewordenen Effektenpaketes hörte man als Grund für die Schwäche die zu erwartende Hochschutzzollpolitik Englands. Werte gaben ebentalle, gelter nach, LiautiationsRlhie bees e eche be ece Amsterdam. Danzig. Konenhagen, Lissabon, Schweiz und Stockholm 10 bis 20 Prenzig,r gng Gzig gogar Javik notierten 25 Pfennig niedriger und Oelo sogar schsche e de csecente keine Veränderungen auf. Der Vitimo hente doch über den Abschluß erst gegen Vttume y Fichtgratsbeschlüsse fassen. M11 sit im ler Verteilung einer Börsenzulassungssichtsraxspeschlusse, lassen prospekt vom Juni Pigggg, Forgen gar, nicht (Castrop-Ho Hijanzeitzung voraussichtlich Mitte Rodetzt 423.5 Mi'lionen Gulden. umlaufs ist auf 80.6 Prozent kontsatz von Nach einer neuen amtlichen Zusammegetglunge, rann ten die Vereinigtgzg tziuigngn Possar odor rung 3 4 Miz. elcdmpe Beichamerk an das Ausland chzechen,„Diesen erden Goldverlusten stehen nur verhältnismpaig„unKanada. Urugegenüber. Berliner Produktenbericht Perlie 30 Ottober 102: Antich ledigesetrte Prsog. Lotrücho und bolsnnten der 1000 Uogramm bers der Aufsichtsrat zur Bilanzsitzung 2. treten. Anfechtungsklage gegen Dyckerhoft-Wicking Unter dem Vorsitze des Geheimen Justizrats und eine Versammlung der Vereinigung von Wickingktionären abgehalten. Die Versammlung beschloß, gegen die Portland-Zement-Werke Dyckerhoff-Wicking(früheren Wicking-Werke) aus Parapeute vorioe 119—220/118—221 93 195/133 195 168- 17466—174 143-15114515 78.-32.228.-32.2 27.229.227.5 29.5 Weizen märk. Roggen märt. NeueWintergerste Hater m rk., Weizenmehl Roggenmehl 70% Hoseites 102 1s102.5 Roogenkleie..65 10.1 9 50 10.0 Viktoriserbsen[22.-29.021.-26.0 Kleine Erbsen—.—.—.— auf 5is38 hat rmitDevisenplätzen französische Frank EIAEe zu,erheben, Dieser Verstoß gegen die guten Sitte ird hergeleitet, aus Willenshandlungen ges es Generaldirektor Dr. Darstellungen in Sachauch aus dem Handeln Verhalten besonders in durch sein sonstiges Verübrigen werde wohl die Bericht der Treuhand- und Sitten wird hergeleitet aus früheren Vorstandsmitgliedes ten Hompel und aus seinen berichten und Bilanzen, wie des Aufsichtsrats, der dieses seinen Bemerkungen und halten gebilligt hat. Im Revislons-Oeselle gligchaft aperkannt worden dat. noch Aiealin per Snum(assie) Gragns:: hoff-Wicking-Gesenng## nugrkannt worden#t, novn Fachg, gelnes Platin per Gramm. Ostalorie weiteres Material zutage fördern. Futtererbsen Peluschkes Ackerbohnen Wicken Blaue Luoinen Gelbe Luoinen Seradells neu Raoskuchen Leinkuchen Frocken-Schnitzel Kartofielfiocken haute Barige 13.-14 013.-138 6 10-.20.10-.20 *— Berliner Metaung Hgrg Berliner Picte.„en ene euim e een as Lager in Deuischland für gromote Lisferung 30. Oktoder 29. Oktober 70.25 70.25 Elektroivikuorer(wirebars) prompt, eit Hamburg. Bremen oder Rotterdam Onginathüttenaluminium 99—93% in Blöcken gesgl. in Walz- oder Drahtbarren...... Banka-, Straits- Australzinn in Verkäuferswahl Höttenzinn, mindestens 99% Reinnickel. 98-99% Antimon-Regulos Silber, 1 Kllogramm, ca. 1000 Feinheit 170.00 174.00 330.00 43.00—50.0 42.00—45.0 170.00 174.00 350.00 49.00—51.00 42.25—45.30 Heute letzter Tag! Sacr BuneUn. DOSTSGTT Ver mittene uut Ein Wettbewerb für fleißige Hände! Beachten Sie unsere Schaufenster! Die Bedingungen erhallen Sie In unserer Handarbeils-Abteilung. Auf Wunsch erfolgt Zustellung durch die Post. Preise im Gesamtwert von theater Bochum Samstag, 31. Okt., 19.30 bis 23.30 Uhr. E 5: Wallenstein Sonntag, 1. Nov., 19.30 bis 22.45 Uhr. WerbeVorstellung: Einführende Worte von Dr. S. Schmitt. Don Carlos Dramatisch. Gedicht in 5 Akten von Fr. von Schiller. Preise 0,30—2 RM. Montag, 2. Nov.: Geschlossen Dienstag, 3. Nov., 20 bis 22 Uhr. Roter Ring 2 und Wahlvorstellung für alle Ringe: u. B 116 Schauspiel in 3 Akten (nach dem Stück „U. 97“ von C. S. Forester) von Karl Lerbs. Mittwoch, 4. Nov., 20 bis 23 Uhr. Vormiete C. 6 und Volksbühne Serie 1 (Restnummern): Walzertraum Slädlisches Orchester Bochum Morgen, Sonntag, 1. November, nachmittags von 4 bis 6 Uhr: Honzeri im Parkhaus Werke von: L. van Beethoven. Fr. Liszt, Fr. Schnbert. R. Wagner Eintrittspr. 30 Rpf., Zehnerheft.50 RM. Schüler 20 Rpf. Städtisches Orchester Bochum Leltg.: Generalmuslkdirektor Leopold Reichmeln Dienstag, 3 Nov., abends.30 Uhr. Im Schützenhof: 4. Volks-Symphonie-Konzeit L. van Beethoven: Symphonie Nr. 8,-dur. op. 93 W. A. Mozart: Violin-Konzert-dur F. Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 14 Joh. Strauß: Wiener Blut. Walzer Sollst: Konzertmeister Hans Treichler Elntrittspreis 69 Rpf. Karten— im Vorverkauf numerierte Plätze— sind an der Kasse im Stadttheater an Werktagen von 10 bis 2 Uhr. Sonntags von 11 bis 12½ Uhr sowie in den Vorverkaufsstellen Verkehrsverein, Rathausplatz 8, Gebr. Alsberg, Kortumstraße, Musikhaus Häßler. Kortumstraße 100. Pianchaus Marks. Kortumstraße 48, Geschäftsstelle der Volksbühne. Hattinger Straße 19. und des Bühnenvolksbundes. Kortumstraße 16. zu haben.— Für Erwerbslose. Notstandsarbeiter. Kleinrentner usw. werden Karten unentgeltlich beim Bühnenvolksbund und der Volksbühne ausgegeben Hunstverein Bochum Montag. den 2. November. 20.15 Uhr. in der Städt. Gemäldegalerie, Kaiser- Wilhelm-Str. 24 Lichtbildervortrag von Privatdozent Dr. Schenk, Direktor des LuitpoldMuseums. Würzburg. über Eintritt für Mitglieder trei. Eintritt für Erwachsene .00 RP., für Schüler 50 Pf. =Lenerüe Operette von Oskar Straus. Donnerstag,.Nov., 20.15 bis 22.15 Uhr. Außer Vormiete u. Bühnenvolksbund Serie B: Ehren- und Die Andacht zum Kreuze Schauspiel in 8 Bildern von Calderon de la Barca in der Nachdichtung u. Bearbeitung von Otto Zoff. ., Nov., 2n bis 22.15 Uhr. Zum ersten Male! A. 6: Freitag, 90 bis Abschieds-Abend der beliebten Kapelle Nestler-Joachim PIAZAE (trüher Tonhalle. Heute, Sonnabend 16.30 und 20.15 Uhr Abschieds-Vorstellung BREITBART Ab 1. November finden unsere Nachmittags- Vorstellungen täalich 16.30 Uhr statt, und stellen wir Ihnen nachmittags und abends, 20.15 Uhr, das ungekürzte. große Lachprogramm vor mit Erna Hansen- Wehnert Deutschlands unerreichte Humoristin der Zauberer unn Rolf Hansen Tempo der Zeit. Johnny Co. Tiere spielen CROCERS U. CROCERS ein 100prozentiger Lachschlager Attraktionskapelle RIE HALL In ihrer erstklassigen Bühnenschau Eisenburg singt Eisenburg singt und die Plaza-Giris tanzen. Schauspiel in 5 Szenen von Max Dreyer Samstag, 7 Nov., 20 bis 23 Uhr. WerbeVorstellung. Der Hauptmann von Kopenick Ein deutsches Märchen in 3 Atten (18 Bildern) von Carl Zuckmay Preise 0,30—2 Mk. Sonntag, 8. Nov., 18.30 bis 22.30 Uhr. Blauer Ring 2 und Volksbühne Serie 1: Wallenstein entheater Rotlstr.29, Tel.66534 Heute abend 8 Uhr: „Uiktoria und E fähe in der bekannten Besetzung. Morgen(Sonntag) fällt die Nachmittagsvorstellung aus. Abends 8 Uhr: „Viktoria und ihr Husar.“ Da die Nachfrage sehr groß ist, empsiehlt es sich, die Karten schon rechtzeitig zu bestellen. Eintrittspreise von .50 bis 2,50 Mk., im Vorverkauf jedoch ermäßigt. Montag bleibt das Theater geschlossen. Nachmit age 16.30 Uhr freier Eintritt 1 Tasse Kaffee) Alles nur 1 Kuchen 9OPf. 1 Programm SOT 1. Abends 20.15 Uhr Preise von 50 Pf. bis 50 Mik. 1 Gl Bler od. Kaffee 36 Pf. etc. Zillertal: Kapelle Danielzick und Ric-Hall Orchester, Stimmung, Tanz Cheri-Bar: Ernö-Graefe-Trio von der Femina Berlin./ Ueberall kleine. den Zeitverhältniss angepaßte Preise Café Industrie Hier spielt die beim Ufa-TonWettbewerb mit dem 2. Preis und der goldenen Ufa-TonNadel ausgezeichn. Kapelle Hans Derendort zU Konzert und Tanz Restaurant Wilh. Neuhaus Alleestraße 61 Konzeit und Tanz Eintritt frei! Musik: Jazz-Kapelle Gaststätte Frische Stiepel die ideal eingerichtete Gaststätte mit Glasveranden und schönstem Aussichtspunkt, ist auch für Sie der Erholungsort. Ab fünf Minuten romantische Waldwege und die Ruhr. Sonntags ab 6 Uhr: Gute Musik; ab 8 Uhr: Joste Korffer KCole e Voisu! Hellweg 1 und Kortumstraße 45 Autolahrten Kilometer 15 Pf. Ruf 64076 Autoanr. 68686 5. u. 6sitz. Limous. Billige Berechnung. Alex. Schmidt. — Alte Bücher werden ausgekauft. Karl Kiegelmann, Friedenstr.5, 1. Cta. T. Tanz(Walzerabend v. Strauß) Spez.: Kaffee mit Bauernstuten sowie Schlegel-Bräu und Hausschnittchen.— Endstelle Straßenbahulinie B. Autobus-Haltestelle ab Rathaus und Hauptbahnhof. Im Der Bochumer Bürgerschaft zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich mein Hotel-Restaurant„Märkischer Hol“ wieder in Bochum, Kortumstraße 6, selbst übernommen habe. Zu der am Samstag, 31. Oktober d.., statttindenden offiziellen Eröffnung lade ich hiermit meine Freunde und Sönner herzl. ein, und wird es auch in Zukunft, wie früher, mein Bestreben sein, meine Gäste gut zu bedienen. Bringe meinen Saal und Vereinszimmer sowie renovlerte Kegelbahn in empfehlende Erinnerung. Johann Altmann S 48767 Nur einige Tage „Zur Krone“ Ecke Brück- und Kortumstraße 28773 Eröffnung unserer großen Mänaurseho Kusstollung TEIN Tel. 65881 Roon- u. Marienstr.-Ecke Samstag und Sonntag: Parkschlößchen am Stadtpark##### Inh.: Fr. Kollenberg Samstag, den 31. Oktober Tischbestellung erbeten. Ruf 666 79 Speisehaus„Zum Hansakrug“ Marienstraße 43, früher Linnemann. Burgerl. Mittagtisch von 70 Pfennig an. Abendtisch von 65 Pfennig an. Sonstige Speisen nach Karte zu äußerst billigen Preisen. Spez. Eisbein. Auf zum Grunewald Reslaur.„Zur waldesruh“. Tel 61629 7 Bochum. Waldting 23 Uwe. C. weltkämper Nähe Ehren- Denkmal Angen. Familienaufenthalt.— Guter Kaffee und Bauernstuten Gepflegte Biere und Weine. Berliner Weißbler. Bochum=Steinkuhl, Markstraße 139. Zu erreichen alle halbe Stunde mit der Autobus=Linie Querenburg=Blankenstein. Am Sonntag, ab 4 Uhr: Kaffee-Honzert Ferner jeden Sonntag ab 4 Uhr: Kaffee Honzert und Gesellschalts-Tanz Guter Kaffee mit Bauernstuten, ss. Bier und Weine. Restaurant „Zum Deuischen Hermann“ erückstrade n Jeden Sonntag: Honzert Samstag, den 31. Oktober, 3 Uhr nachmittags Restaur. V. Scheilacken PARKHOTEL ·KAUS RECHTEN Königsallee 21 Treffpunkt nach dem Theater „Einrksend um Mein in mein. künstlerisch renovierten Räumen Fernruf 67051 unter Mitwirkung der Hauskapelle Stimmung,, Humor. Gesang. Gut gepflegte Biere. Reine Weine. Anerkannt gute Küche. Kaltes Büfett. Preiswertes Bierrestaurant Vornehmes Weinrestaurant Konzert u. Tanz in der Hotelhalle Schlagerkapelle Lützenkirchen Tanzpaar Landers Tischtennis— Bridgezirkel Mäßige Preise Vorteilhafte Stadtküche Verlangen Sie bitte den neuen Stadtküchenprospekt Zimmerpreise von RM..50, mit Bad von RM..00 Restaurant Stasius Ecke Bernecker= und Wohlfahrtstraße Inh.: Peter Schmidt Jeden Sonntag Konzert und Tahl Tadellose Stimmungskapelle— Kein Bedienungsaufschlag Keine erhöhten Preise Es ladet ein Der Wirt Resiauran Zür Römeriale Hans Gilberts Laef Sonntag den 1. Nov., ab 5 Uhr KONZERT Eintritt trei 7 Kein Bieraufschlag HVe Geigerkönig WMPKTST spielt mit seinem gesamten Könstler- Ensemble 99. Lamihier Inhaber: Emil Grünert, Bochum, Kortumstraße 101 Sonntag, Allerheiligen, ernstes Programn Nanke Duofoks! # Ohne jeden Druck— absolut mühelos— gleitet die Tridiumspitze der extra starken Goldfeder über das Papier. Sie können sich vollkommen auf den Inhalt Ihres Schreibens konzentrieren. Der Halter ist praktisch unzerbrechlich und absolut tintensicher. ARKHAUS —— SONNTAG, E 1. NOVEMBER. * 058 STADTPARK ANL-TEE " GEDEC K 1,50 MK. Leitung: H. Wawrowskl, Lohrer f. Gesellschafts-Tanz Rennen zu Horst-Emnscher Sonntaa. 1. Novbr., Mlllwoch. 4. Novbr., nachmittags 1½ Uhr. Ermäßigte Eintrittspreise Tohonmate sofort gegen bar zu kaufen gesucht. Näheres Brückstr. 39. rechts. Restaur:„Jum Sportshrila“ 25 Jahre Garantie Peter Müller, Klosterstraße 39. Jeden Mittwoch, Samstag u. Conntag Konzert und Eintritt frei! GAPITOL Wir zeigen am Samstaß, dem 31. Okt. und Sonntag. dem 1. Nov., nachm..18 Uhr, Kassenöffnung 2 Uhr: Deutsche Märchen u. Sagen für jung und alt für jeden Duofold- Halter Tarker DarJon Füllhalter, Füllstifte Füllhalterständer Vollständiges Lager bei: Friedr. Endemann Bochum, Hellweg Aeltestes Fachgeschätt am Platze Dazu ein Lustspiel-Reiprogramm Blstrithspreiee: Kinder.30.30,.70 Erwachsene.50..70..— Arterienverkalkte Herzleidende Herner erhalten kostenlos eine aufsehenerregende Mitteilung, wie durch ein ärztlich empfohlenes Mittel wunderbare niegeahnte Heilerfolge erzielt wurden. Generaldirektor a. D. Vlt. Berlin=Nitolassee A 24. Der Raubübersa „Mont Cenis“ in sunden des 21. Okt Aufklärung gefunder Bottrop verschiedene Einbrüc legenheit, eit he, aue minalpoliger orlannt Bohnung dieser, I. hatte die Auffindy. Nacht zum 19. Lt## einbruch, zur Folge außer Wäsche und reiches Einbrecherwi gefunden, über derei weichende Angaben wurden wegen Verd dem Druck des getragenen Belastun festgenommenen Ei# Arbeiter, nach auf Geständnis ab. A Polizeibehorden d Einbrecher ermitte 33 Jahre alten M gewohnt hat. Fu brüchen und Rau gangen zu haben, sucht wird, ist flür I schlank und hat linken Auge. Er Stadttreis Walte Armenseelenfeie det auch in diese mittags 4½ Uhr seelenfeier der Gräber. Nach d Kirche zurück, wi findet. An der abordnungen der Haus= und G1 und Grundbesitzer Versammlung vie sitzende Juerg bekannten Vertregewöhnlich nichts Versammlung d reinigungs= und wurde auch ine an einen Vortra meinschaft, Lü steuern, Mietsges Steuersprechta der Steuersprecht pflichtigen in der September 1931 mag der Präsid ster ein sachlick eines regelmäßi Wattenscheid nie noch mit der A im Rechnungsja tagen im folgen verstanden erklä bestimmt, daß i sprechtage am 1 Februar 1932 im Rechnungsja Stadttreis Ma Hohes. Alte aus Röhlinghal körperlicher und Anliegerbeit netenversammlu über Erhebung Bickernstraße, Haus Dornebi Straße„Am 30. Oktober ab waltungsneben Einsicht offen. Frist schriftlich Protestkund nerstagabend sammlung der nen statt. Ge sammlung mit führungen. 8 umfassend ein mann(Berli lags eilhacken larienstr.-Ecke nntag: erten Räumen Hauskapelle Gesang. keine Weine. Kaltes Büfett. tas ius Ihlfahrtstraße midt Wrant zskapelle— ufschlag sreise Der Wirt irts.aef ov. ab s Uhr ERT in Vierautschlag # Schefenen Ducfocs! Druck— ab*— gleitet spitze der Goldfeder apier. Sie vollkommen nhalt Ihres Inzentrieren. ist praktisch h und abicher. Garantie ofold- Halter chola Füllstifte ratänder ger bei: mann Iweg eschäft Nachbargebiet Heruer Raubüberfall aufgeklärt Raubüberfall auf die Konsumanstalt der Zeche „Nont Cenis“ in Herne=Sodingen, der in den Abenddes 21. Oktober verübt wurde, hat eine schnelle enve)t bekannten Familie erwähnt. Eine in der und Stossen zwei schwarze Maslen, zahlGeständnis ab. Als Mitäter rv Heignnte, schwerer ungen du iste füächlig. Er ist.73 Meter groß, vollinken Auge. Er hinkt etwas. armenselenster. Wie in feüheren Jahren, I, Ig. der Propiebfarei stat mit Grszezgns der e ehrungen de= Firchlichen Verein=. aboronungen der rirchtichen Bereine. Haus= und Grundbesitzerverein Höntrop. Der Hausund Einheitswerte debattiert. Steuersprechtage. Angesichts des der Steuersprechtage in Wattenscheid durch die Steuerpflichtigen in den Monaten November 1930, Mai und September 1931 und zur Ersparung von Unkosten vermag der Präsident des Landesfinanzamtes in Münster ein sachliches Bedürfnis für die Abhaltung je noch mit der Abhaltur verstanden erklärt. Das Finanzamt Gelsenkirchen hat in Rechnungsahr 1932 sollen später festgelegt Stadtkreis Wanne-Eicke! Hohes Alter. Die Hausbesitzerin Witwe Körner aus Röhlinghausen feiert heute den 78. Geburtstag in körperlicher und geistiger Rüstigreit. Anliegerbeiträge. Die Beschlüsse der Stadtverordüber Erhebung von Anliegerbeiträgen liegen für die Dous D, um Pählenbachs bis Wilselnstraße, vom 30. Oktober ab auf 4 Wochen im Zimmer 27 der Verwaltungsnebenstelle 2, Richard=Wagner=Straße 10, zur Einsicht offen. Einwendungen sind innerhalb dieser Frist schriftlich oder mündlich anzubringen. Protestkundgebung der Kriegsbeschädigten. Donnerstagabend fand im Kurhaus eine starkbesuchte Versammlung der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebestatt. Gauleiter Rimbach eröffnete die VerSchwerbeschsdigte uiw, ien erzte Gläabiger des Stag= mich= nscht verletzt. .2, ias, Leslicl basch bernizte Bashgange verreier und puttrn„eielfach verspzäften. Zehnann und zeigte Wege, um 11 Uhr, sprang eine Ehefrau in selbstmörderischer Abagen rechtzeitig zu wurbe nicht berlegt. Nde ecd- Aer un he Freunde stach und in so ungtüickich iräf, basz bieser in Krankenhause gestorben ist. Uhr, sprang eine Eheft * Kostmanns Bürgersteuer auf 350 Prozent versügt haben. □ Auch für Düsseldorf 50prozentige Eryöyung der Bürgersteuer verfügt. Der Regierungspräsident hat angeordnet, Hactzjahr umt 5o bom Hundert, also von 800 auf 350 Prozent, erhöht wird, damit die erhöhte Provinzialumtage gerter wird. Helbstmordversuch#. HossmannMinden, 30. Oktober. Der Syndikus der Industriend esersch becsche ie e cescesie ie stark ist, besteht nur geringe Aussicht, daß er am Leben Waffenfunde bei einem Kommunistenführer dlinen, 30. Oktober. Wie das Polizeipräsidium munistenführer wurde von der Polizei verhaf Kleine Provinz=Kundschau sb ereicht verde. Meiter warde ders haltzlan der Stadt Hamm schließ; faschglsgr E. die Feissetung der Kanal, Straßgg rungen mit einem Fehlbetrag zerigr gpinziglumlage sol. id Mullabsuhrge hlizsprache tgnschließend ab. Auf Grund der Erhöhung ver v. lumlage gedeckt wird. wirt Anton Lange wurserjittrch den ggädesbriuch und Brustverletzungen. Weiter erlitt der Händler Johann Maisbom schwere Verbrühungen im Rücken. □ Tödlich verunglückt. Am Dienstag al 11 Uhr, fuhr am Schranke des Paknutrt,'Per Fahrer und der von einem heranbrausenden Zug erfaßt und auf der Gteue Bers.... Bochumer Veranstallungen (=) Stadttheater Bochum. Heute und morgen steht in freien Vertauf pord, Schillers: Hon Caros“ ausdant Dr. S. Schmitt, pog denen die Karteninhaber die Wers.„Reiseprüfung, dessen Spielleitung in den Händen von Viktor Ahlers liegt, wird für Freitag nächster Woche erstmalig angekündigt. (=) Operettentheater Bochum. Heute abend wird nochmals die beliebte Schlageroperette„Viktoria und ihr Husar“ in der bekannten Besetzung gegeben. Senztag nachmittag fällt die Vorsteligre gusar Agg ie Nach. bleiben unverändert. Am Montag das Theater geschlossen.— In Vorbereitung die Operette„Im weißen Röß. von Benatzky. (=) Morgen, Sonntag, Konzert im Parkhaus. Das Städtische Orchester veranstaltet morgen, Sonntag, 1. November, nachmittags im Parkhaus unter Leitung von Konzertmeister Rudolf Loos ein Konzert. Montag, 2. November, Bese, Lenaetse lorstelggeng sise ile Seren Vescle Sstelle gesotet... Hirektar men werden. Der Vorverkauf zu der Vorstellung„AnMechanschen Saidenweberei.=6, Viersen, Dxz; Mistnuach(d. Veovemhger. gest. 915. am Montag(2 Novemb.. zene: Karten Ein Metzgermeister aus or sechs Wochen ein eigeder Landstraße Krefeld—Biersen bei Nersen einen Baum, wobei er tödlich verunglückte. □ Grausiger Selbstmord. eintrat. Theater und Kunst in den Nachbarstädten Die Spielpläne der kommenden Woche Ausstell naen: Dortmund. S tod.h.t ev Bäer Erpodigz. Schmidt, bierz; ): Dos un Fezgaut: Dienstag 20 Uhr: Meine Schwede Dion zg.— Mittwoch 20 Uhr: Zum erten Wals; * Donnerstag 20 Uhr: Die einsame Tat. tag 20 Uhr: Nina. Sonntag 15.30 Uhr: Der Freischütz; 20 Uhr: Meine Schwester und ich. Hagen. tang 20 Uhr: Ersaufiübrung:=ergerdas Srüer: twoch vern. Soisten=Abend. Freitaa 20 Uhr: Pique rober Operrztegg.„Jhhbgd. Gex Srlow. Sonntag Dame. Samstag 19.50 upr Tüchtigen: 18 Uhr: Die 14.30 Uhr: Freie Bahn dem Meistersinger von Nürnberg. Essen. Rosentadalier Freitag 1930 Uj3, ühe, Feutih: tudierung: Die Meistersinger von Nürnberg. Sonnder Königin. Sonntag 35 ühr: Der Hauptmann von Kövenick(Gastspie. Stanislaus Fuchs). Konzerte. Städtischer Saalbau: Dienstag, den Mar Fiedier: 20 Uhr: 8 Orchesteztogzerg. Meozark: Sinfonie=Moll: 2. P. Tschaikowsty: Violinkonzert: 8. J. Brahms: Dritte Sinfonie. ausstellzng: Karl Rössing, Ltto Lange, Karl Mugglh, Hans Defregger. Schülerzeichnungen. Duisburg. Walzertraum. Multheim. Konzerte. Stadthall=: Schützeret, g. Pon. Sinfo, Mittwoch(4. November) geht als Wahlvorstellung für alle Serien„Der Walzelllaum m Ezem. Karten sind um Monlag(s. nodember) in der Geschäftsstelle zu haben. „Bilderreise durch den bayrischen Winter.“ Der „Vertehrsverein Bochum e..“ bot den Freunden des„weißen Sportes“ einen Film= und Lichtbildervortrag„Durch den bayrischen Winter" am Freitag abend im großen Vereinshaussaale. Vortragender war der stellvertretende Direktor des des München und Südbayern“, Dr. Mohlo(München). Das Programm unzfaßte gdie, Vorführung von etwa 50 ausgezeichneten, Aufnahmen„gus den bayrischen Alpen. Alle die verannten Wintersportplätze, wanderten im Bilde auf der Leinwand vorüber. Der Vortragende erweckte mit seiner lebendigen geuherugg, bayrischer Zulsötrern Setgfucht nach dem Her'schesteilßer grosbte 2mn ab. Er zeigte in einer Schnellreise vom Bodensee bis zum Königssee das ganze bayrische Winterland. Die zahlreichen Zuschauer zollten dem Vortragenden lebhaften Beifau. (=) Plaza=Varieté. Erna Hansen=Wehnert, die ab 1. November im Rahmen des neuen großen Programms .3d üse aund 2bis üse, Kschsedbertelung e. Cis Sonntag 16 Uhr: Das Land des Lächelns; 20 Uhr: Kleines Haus: Sonntag 16 und 20 Uhr: das gern; Montag 30 Uhr: Ferchgle, Hazzsigg. 20 Uhr: Frauen haben das gern; Sonntag un Klschz, Feitag 19.35 ühr: Der Gaszrezungng 16 Uhr: Die Gebrüder Kuppelkorn; 20 Uhr: Kampf um lande, ad,.Vessalen, Bindenbuirgowal.: Gemälde von Max Clarenbach. mit seinen 12 Symphonikern“, eine Krodse mustanlsche Aüshrenichag und weiter, Aitealtionen. Versäumen Sie nicht, dieses nicht zu überbietende Sensationsprogramm sich anzusehen. Die Eintritts= und Verzehrspreise sind sehr niedrig angesetzt. Traditionsecke n Verein ehemaliger 154er. Beim letzten ScharfSaß, Müller, Grüsson und Schmide. Im Sonntag nimmt der Verein an der Totengedächtnisfeier geschlossen mit Fahne teil. 125 Vit. Um London zu hören lesen Sie„London“ auf der Auto-Skala ab und stellen den neuen Radio-Apparat bequem und einfach danach ein. Denn die Auto-Skala trägt auf auswechselbaren Schildern die Namen Ihrer Lieblings-Stationen Die Apparate mit der Auto-Skala: TELEFUNKEN 340 und TELEFUNKEN 230 haben Mehrkreis-Schalrung; alle erreichbaren Sender Europas hören Sie trennscharf und rein. TELEFUNKEN 340“ einschl. Röhren RM 243.— 13 TELEFUNKEN 340“ einscbl. Röbren RM 236.— •: TELEFUNKEN 230“ einschl. Röhren RM 216.— dolo„ TEGEte. 1960 9 1 5 9 8 UTSCNE WEETMAREE es a gg * D O SR g * g * huhe Urt Wir verkaufen von bess. Herren wenig Sotragene Anzüge Clefer EI Fracks, Smokings. GehrockAnzüge. Hosen. loppen usw.sehr Whlng IE, 10, 2u, 29 ML. Schwarze Anzüge werden verlichen Bekleidurgshaus Bochum, 56 Kortumstr. JU Nähe Wilhelmeplatz Seit 25 Jahren Qualität Ich bin umgezogen zur Wiemelhaus. Straße 96, 2 Minuten vom Straßenbahndep. H. Scherzek. Fahrräder und Motorräder, Radio, Platten, alle Ersatzteile, Reparaturwerkst. Gottesdienst-Ordnung der evang. Gemeinden Sonntag, den 1. November 1931. Christuskirche..45: Winnacker(Christuskirchenchor), mit Vorvereitung und Feier des hl. Abendmahls KGD. 11.15: Edelhoff: 3: Tauffeier, Schmidt 2. Friedenskirche..30: Matthien(Friedeuskirchenchor; KGD. 11.15: Winnacker: 12.15: Tauffeier, Winnacker. Lutherkirche..45; Lebbrink(Lutherkirchenchor): KGD. 11: Schmidt 2: 12: Tauffeier, Schmidt 2. 9# Pauluskirche. 8: Lehbrim:.30: Edelhoff(Pauluskirchenchor). Johanneskirche. 9: masurischer Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Schneider: KGD. 11.15: Bockamp; 2: Missionsfest des ev=ostpr. Gebetsvereins. Hevendehl(Altenbochum). Zu dieser Misstonsversammlung wird die ganze Gemeinde herzlich eingeladen. Krankenhauskapelle. Samstag abend 8: Schmidt 2. Herberge zur Heimat:.30: Studienrat Pfisterer. 6. Bezirk(Dibergstraße 46). 8: Frühgettesdienst:.15: Abendmablsfeier: .0: KGD., Dr. Ehrenberg: 12.15: Christenlehre. Mittwoch 8: Gemeindebibelstunde. 7. Bezirk(Jugendheim). 9: Festgottesdienst im Jugendheim. Schmidt 2. 10. Bezirk. Donnerstaa 8: Bibelstunde, Castroper Straße 235. Bibelstunden. Mittwoch 8: Rottstr. 85: 8: Gemeindebaus Moltkemarkt 12. Donnerstag 8: Lehrsaal Friedenskirche: 8: Vereinshaus: 8: Kleinkinderschule, Fahrendeller Straße 14. „Evangel. Jugend“. Bochum=Altstadt. Jugendheim Mühlenstraße 25: Freitag 8: Bibelstunde.— Jugendheim Moltkemarkt 12: Freitag 8: Bibelstunde. Jugendbund für entschiedenes Christentum, Friedenskirche. Mittwoch 8: Bibelstunde für jung und alt. Gemeinschaft für entschiedenes Christentum, Friedenskirche. Sonntag 3: Gemeinschaftsstunde. Dienstag 8: Gebetstunde. Kirchlich=evangelischer Gemeinschaftsverein Bochum, Adolfstraße 20. Sonntag 11: Sonntagsschule:.15; Evangelisation. Donnerstag 8: Bibelstunde Blaufreuzverein Bochum, Mühlenstraße 25. Donnerstag 8: Gebet= und Bibelbesprechstunde. Bochum=Altenbochum. Samstag 9 45: Reformationsfestgottesdienst. Sup. Niederstein. Sonntag.45: Reformationsfestgottesdienst, Hevendehl: 11: KGD.: 12: Taufen: 4: Gemeindeseier. Dienstag 5: Bibelstunde i. Pr. v. Pr. Mittwoch 8: Bibelstunde im Lutberhause. Donnerstag 8: Vorbereitung zum KGD. sochum=Engelsburg..30: Festgottesdienst, unter Mitwirkung des Posannen= chors und des Kirchenchors: Dieshoff: 10.45: Tausen: 11: KGD.:.30; Reformationsfeier im Gemeindesaal. Die Vereine nehmen daran teil. 8: Stadtmission. Evangelisation. Dienstag 8: Stadtmission, Bibelbesprechstunde. Mittwoch 8: Vorbereitung für den KGD. und Posaunenchor. Donnerstag 6: Blaukreuz= stunde. Weitmar. Samstag, 31. Oktober, 10 Uhr: Reformationsgottesdienst für Schulen und Gemeinde: Pastor Görtz. Sonntag. 1. November, 8 Uhr: Frühaattesdienst: Pastor Kraemer anschließ. Beichte u. Feier des heil. Abendmehls. .45 Uhr: Jugendgottesdienst: Pastor Philipps. 11 Uhr: Kindergattesdienst. 12 Uhr: Kirchentausen 4 Uhr: Festversammlung im Gemeindesaal unter Wieenirkung des Männer= und Posaunenchores und des Jungmädchencheres, Festrodner Pastor Kienecker aus Hemm. „Bekenntnis zur Resormation in Oesterreich: Samstag.30: Reformationsfestaattesdienst Sonntag 10: Reformationsfestaattesdienst, unter Mitwirkung des Kirchenchares. Rumme. Danach Beichte und Feier des heiligen Abendmahls. Mittwach 730: Gemeinschaftsstende. Mittwoch.90; Bihelfreis für Schsiler der böberen Lebranstalten. Mochum=Hamme. Frühoottesdienst 8: Kirche, Kegemer, Hauptaottesdienst 9 45; Kirche. Simon:.95: Regescheid. Kraemer K6D. 11 15: Kirche, Kraemer: 11.15: Gemeind=haus Falkenrath: Taufstunde 12 15: Wegescheld Falkenroth; 2: Kirche, Kraemer, Bibelstunden: Dienstag 8: Männerbibelkreis: Mittwoch 8: Maarbrücke: Dannerstag 8: Gemeindebibel= und Gebetstunde. Samstag.30: Biakreuzstunde. Harven. Samstan 9: Schulreforma###nsagttesdienst Paulmann. Sonntag # formationsfest).30: Beichte: 10: #esteottesdienst, unter Mitwirkung des Rasannenchors und des Kirchbarpener Schülerchors, u. Abendmahlsfeier. Paulmann: 11.30: KGD.; 12: Taufstunde. Freitag 6: Kindergottesdienstvorbereitung. Hofstede=Riemke. Reformationsfest 10: mit Beichte u. Abendmahlsfeier. Mühne: 11: KGD., Mübge; 12: Taufstunde: abds. 8: Nachfeier im Lutherhaus. Donnerstag 8: Bibelstunde im Lutberhaus, Mühge. Freitag 8: Vorbereitung für den KGD, Jungfrauenverein I: Montag 8: Missionsstunde. Donnerstag 8: Bibelstunde. Jungfrauenverein II: Montag 9: Bibelbesprechstunde.— Blaukreuzverein: Sonntag 4: Mittwoch 8. Uemmingen. Samstag.30: Reformationsgedächtnisgottesdienst. Sonntag 9: Abendmahlsfeier:.30: Hauptgottesdienst: 10.45: Kirchentaufen: 11: KGD. Bochum=Langendreer. Samstaa, den 31. Oktober: 9 Uhr: Gottesdienst für die Kleinen und Kleinsten. 10 Uhr: Jugendgottesdienst. 8 Uhr abends: Festpredigt zum Reformationsfest.— Sonntag•30 Uhr: Morgenandacht. 10 Uhr: Gottesdienst. 11.30 Uhr: Kirchentaufen Bochum=Werne..45 Uhr: Festgottesdienst. 11,15 Uhr: Kindergottesdienst. 4 Uhr: Versammlung im Gemeindehaus. Gemeindeteil Kreta. Sonntag 10 Uhr: Gottesdienst: 11.15: Kindergottesdienst. Wiemelhausen. Melanchthon. 8: Engelbert:.45: Althüser: 11.30: Kirchentaufen: 11.30: KGD., Althüser. Jugendbund für entschiedenes Christentum, Melanchthonkirche. Im Melanchthonsaal: Sonntag 4: Reformations= feier, jedermann berzlich willkommen Mittwoch keine Bibelstunde, dafür Donnerstag 8: Missionsabend für jung und alt. Wiemelhausen, Petrikirche. Sonntag (Reformationsfest) 10: Gottesdienst unter Mitwirkung der Chöre anschl. Abendmahl, Reckert: 11.30: KGD.; 12.15: Taufen: 5: Reformationsfeier im PaulGerbardt=Haus. Mittwoch 5: Bibelstunde in Querenburg Niedermeier. Freitag.30: Vorbereitung für den KGD. Bergmannsheil. Dienstag.30: Engelbert. Evangel. Kurrende. Dienstag 8: (Königsallee, Aula). Landeskirchliche Gemeinschaft„Melanchthon“, Königsallee 163. Samstag 8: geschlossene Teilnahme an der Reformationsfeier in der Melanchthonkirche. Sonntag.30: Gebetstunde: 630: Evangelisation. Donnerstag 8: Bibelstunde. Jugendbund für entschiedenes Christentum, Königsallee 163. Zweigstelle Weilenbrink 12(Konfirmandensaal) Mittwoch 8: Bibelstunde für jung und alt. Stadtmission Bochum, Joachimstr. 8. Sonntag 2: Sonntagschule: 5: Bibelstunde. Donnerstag.15: Bibelbesprechstunde. Bochum=Engelsburg, Beetsaal: Jeden Sonntag abend 8: Bibelstunde: jeden Dienstag abend 8: Bibelbesprechstunde. Bochum=Hamme, Glückaufstr. 33: Freitag 4: Bibelstunde für jedermann. Christlicher Verein junger Männer, Königsalsee 40(Ernst=Moritz=Arndt. Haus). Mittwoch.15: gemeinsame Bibelstunde. Stiepel. Samstag 10: Reformationsgottesdienst für die Schuljugend und Gemeinde, P. Husemeyer. Sonntag 9: Gottesoienst in Buchbolz, P. Husemever: 10.30: Gottesdienst in der Kirche, unter Mitwirkung des Kirchenchors, anschließ. Abendmablsseier, P. Husemeyer:.30: Reformationsfeier im Lutherhaus, Festansprache von P. Schmidt 2(Bochum): „Zwingli als Reformator“. Eintritt 25 Pf. zur Deckung der Unkosten einschl. Garderobe. Dienstag.15: Bibelstunde im Lutberhaus. Frauenverein Dorf: Die Novemberversammlung findet später statt. der Tag wird noch angegeben. Jungmädchenverein Haar: Dienstaa.30 Uhr. Jungmädchenverein Dorf: Dienstag 8. Jungmännerverein Dorf: Mittwoch.30. Jungmännerverein Haar: Mittwoch 8, Freitag.30: Turnen. Frauenchor Dorf: Dienstag 6. Franenchor Haar: Donnerstag.30. Kirchenchor: Dienstag 8 Hiltrop=Bergen. 10: Festgottesdienst, Pfr. Fortmann: 11.15: Kindergottesdienst. Pfr. Fortmann; 12: Taufen. Mittwoch 8: Bibelstunde im Konfirmandensaal des Gemeindebauses. Jungmännerverein: Dienstag und Donnerstag 8. Jungmädchenverein: Dienstag und Freitag 8. Posaunenchor: Montag und Donnerstag 8. Kirchenchor: Mittwoch 8 Uhr bei Hubbert. Frauenhilfe: Donnerstag.30. Frauenhilf'chor: Donnerstag 5.— Samstag(31. Okt.): 10: Reformations= Schul= und Gemeindegottesdienst(Kinderchöre usw.). Sonntag (1. Nov.) 10: Reformationsfestgottesdienst(Posaunenchor, Kirchenchor)..30: Gemeindefeter im Gemeindehaus: Arbeiter= und Bürgerverein. Frauenhilfe. Ev. Bund: Vortrag von Pfarrer Fortmann. Wattenscheid. Friedenskirche. 8: Frübgottesdienst, P. Bonne: 10: Hauptgottesdienst(Feier des bl. Abendmahls), P. Sixtus: 2: Kindergottesdienst, P. Müller: 3: Taufen, P. Bonne.— Alte Kirche. 9; Masurischer Gottesdienst. P. Mückeley.— Kapelle zu Höntrop..30: Hauptgottesdienst, P. Bechthold: 2: Kindergottesdienst.— Evangel. Krankenhaus. 10: Hauptgottesdienst. P. Heuser. — Gemeindehaus zu Leithe. 10: Hauptgottesdienst, P. Bonne: 2: Kindergottesdienst. Die Amtswoche vom 1. November bis 4. November hat P. Bonne. Der Zeit Rechnung tragend kommen wir mit Preisen für alle Textil-Waren, die alles bisher von uns Gebotene in den Schatten stellen! Alie Schen Kaufenkolmhen Ein Qualitätswaren-Verkauf an dem sich alle 30 Abteilung. unseres Hauses beteiligen! Waren, die nur den Schein der Billigkeit erwecken, führen wir nicht! im Vordergrund der Riesenausnahl! Routo! Samstag! Gottesdienstordnung der katholisch. Gemeinden Sonntag, den 1. November 1931. Propsteikirche. 6,.45: Messe, 8: Singmesse, 9: Pontifikalamt anläßl. des Priester= und Ortsjubiläums des Propstes Dr Fröhling. 11.15: Messe mit Predigt. .30: Andacht.„„„„„ Marienkirche:.40: Messe:.15,.30. Messe mit Predigt:.30: Hochamt: 11: Messe mit Prediat: 8: Andacht. Klosterkirche. 5 6: Messe: 7: Sing= messe: 8: Singmesse mit Predigt:.15: Schülerinnenmesse: 10.30: Hochamt: 5: Predigt, Andacht:.30: Männerandacht. Josephskirche:.30: Messe:.30,.45: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat: 11.15: Messe mit Prediat: .30; Andacht Antoniuskirche:.30: Messe: 8: Messe mit Predigt:.30: Hochamt mit Prediat: 11: Messe mit Prediat:.30: Andacht. Meinolphuskirche:.30: Messe:.30: Messe mit Prediat:.30: Schulmesse: .30: Hochamt mit Prediat: 10.45: Kindermesse: 11.30: Messe mit Prediat: .30; Andacht. Libariuskirche: Ab 630: Beichtaelegenheit: 7: Messe:.30: Messe mit Prediat: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. H1 Kreuzkirche: Ab.30: Beichtgelegenheit: 7 und.30: Messe mit Prediat: 10.30: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Herz=Jesu=Kirche, Hamme. 7: Messe, .15: Messe m. Predigt: 10: Hochamt m. Prediat: 11.15: Messe mit Prediat:.30: Andacht. Dreifaltigkeitskirche: 7: Messe: 8: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Bochum=Laer: Ab.30 Beichtgelegenheit:.30: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat;.30: Andacht. St. Johanneskirche Bochum=Wiemelhausen..30..30,.45: Messen: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Liebfrauen=Kirche, Boch.=Altenbochum; .30..45: Messe: 9: Kindermesse: 10: Hochamt mit Prediat: 230: Andacht. St. Annakirche Bochum=West. Ab .45: Beichtgelegenheit:.: Messe mit Prediat:.30: Schulmesse: 10: Hochamt mit Predigt: 230: Andacht. Bochum=Harpen. Zum hi. Geist:.30: Messe: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Bochum Werne:.45: Messe:.15: Messe mit Prediat: 10.45: Hochamt mit Prediot;.30; Andacht Hiltrop=Bergen, Z. hl. Joseph..30: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat:.30; Andacht. Bachum=Linden: Ab.15: Beichigelegenheit: 7. 8. 10. 9: Messe mit Prediat: 10.30: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Herz=Jesu=Kirche, Boch.=Hordel:.30: Messe: 8: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Bochum=Gerthe St. Elisabeth: 7, .30: Messe: 10: Hochamt mit Predigt: .30: Andacht Stiepel. 7: Frühmesse:.30: Hochamt. Wattenscheid. Propstei. 6: Messe: 7: Messe mit Prediat. Kommunion der Männer und des Männerapostolats. 8: Messe mit Predigt Kommunion der Gertrudisschule: 9: Messe mit Prediat für die höheren Schulen: 10: Lepitenbochamt: 11.30: Messe mit Predigt:.30: Rosenfranzbruderschaft mit Prozession danach Rosenkranz der polnischen Abteilung.— .15: Tause:.30: Friedhofsfeier: Einsegnung der Gräber unter Beteiligung der Vereinsfahnen. des Kirchenchores und der Gleistlichkeit mit Prozessonsrückzug zur Kirche:.90: Armenseelenandacht mit Predigt, anschließend Beichtgelegenheit. Das Kaufhaus für alle. die gut und billig kaufen wollen! Gankäge Sonntag. 1. November 1931. Evangelisch=Lutherische Kreuzgemeinde Bochum, Kreuzkirche Hamme. Samstag .30: Reformations=Schülergottesdienst, Pfarrer Kerle. Sonntag.30; Reformationsfestgottesdienst, Pfarrer Kerle:.30: Beichte: 10: Reformationsfestgottesdienst mit Abendmablsseier. Pfarrer Stallmann(Kirchenchor): 11.30: Tausen und Kindergottesdienst. Mittwoch 8: Christenlehre, Pf. Stallmann. Gemeindeheim Lutherhof. 1: Posaunenchor; 3: Männerverein und Posaunenchor, Abmarsch zur Gefallenengedächtnisfeier. Montag 8: Kirchenchor. Dienstag 8: Jungmännerverein. Donnerstag 8: Jungfrauenverein. Ev.=luth.(altluth.) Gemeinden in Bochum: 1. Gemeinde: Bochum, Kirche Dibergstraße 52. 5: Beichte und Abendmahl, Sup. Ziemer. Montag 8: Kirchenchor. Mittwoch.35: Unterricht;.45: Frauenverein.— 2. Gemeinde: Hamme, Kirche am Hindenburgplatz..30: Reformationsfestgottesdienst, Pastor Greve: .30: Amtsplatz, Gefallenen=Gedächtnisfeier auf dem Friedhof: anschließend Monatsversammlung des Männervereins bei Heiermann; 5: Gebetstunde im Saal. Dienstag 8: Jungmännerverein im Turmzimmer. Mittwoch 7; Bibelstunde im Saal:.15: Kirchenchor. Donnerstag 3: Frauenverein. Freitag 8: Vorbereitung zum Kindergottesdienst. Neuapostolische Gemeinde. Gottesdienst: Bochum, Rheinische Straße 7: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 8 Uhr Langendreer. Wallbaumweg 58: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 7 Uhr. Langendreer. Bömmerstraße 3: Sonntag nachm. 4 Uhr. Donnerstag abds..30 Uhr. Laer, Werner Hellweg 13: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 8 Uhr. Gerthe. Kirchbarpener Str. 69c: Sonntag vormittag 10 Uhr. nachmittags 4 Uhr. Mittwoch abends 7 Uhr. Weitmar, Kellermannsweg 51: Sonntag vormittag 9 Uhr, nachmittags 4 Uhr. Mittwoch abends 8 Uhr. Weitmar, Hattinger Str. 312. Saal: Sonntag vorm. 9. nachm 4 Uhr. Mittwoch abends 8 Uhr. Linden, Kestenkamp 49a: Sonntag vorm. 9 nachmitt. 4 Uhr. Mittwoch abends.30 Uhr Riemke Auf dem Dablacker 42: Sonntag vormittag 9 Uhr. nachmittags 4 Uhr Mittwoch abends 7 Uhr. Hordel. Fichtestr. 1: Sonntag vorm. 9 nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 6 Uhr. Eickel, Königstraße 21. Sonntag vorm. 9 Uhr nachm 4 Uhr. Mittwoch abends 6 Uhr Röhlingbausen, Füsilier= und Kurfürstenstraßen=Ecke. Saal. Sonntag vorm. 9 Uhr. nachm. 4 Uhr Donnerstaa abends 6 Uhr Kirche Jesu=Christi der Heiligen der letzten Tage. Jeden Sonntaa morgen 10: Sonntagsschule; abends 7: Prediatversammlung. Jeden Mittwoch.30; Fortbildungsverein. Keine Kollekte. Blücherstraße 10. Oekumenisch=(kath.=)avostolische Kirche. Bochum. An der Landwehr 11. Nachm 5: Liturgischer Gottesdienst mit Prediat. Mittwoch abend 8: Gottesdienst mit Predigt. 1. Baptisten=Gemeinde: Immannels= kirche. Hermannshöhe 21: Sonntag.30: Bibelstunde, Prediger Janssen: 11: Sonntagschule: 4: Predigt. Prediger Janssen:.30: Gemeindestunde. Mittwoch 8: Gebetstunde.— Gemeindesaal Hamme. Hofsteder Straße 131: Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagschule: Donnerstag 8: Bibelstunde, Prediger Janssen.— Gemeindesaal Bürenvorf. Galdhammer Straße 17: Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagschule:.30: Elternabend, Donnerstag 8; Bibelstunde — Gemeindesaal Werne. Am Born 4: Sonntag 930: Bibelstunde: 11: Sonntagschule: 4: Prediat. Dienstag.15: Bibelstunde. Altkatdol. Gemeinde Bochum..15: Allerseelenmesse mit Predigt in der Johanneskirche. Evangelische Gemeinschaft Aufersteh.= Kirche. Sonntag.30 Uhr: Gottesd., P. Preuschmann,.=Eickel; 11: Sonntagsschule. 18 Uhr? Predigt 1930 Uhr Jugendverein Mittwoch 20 Uhr: Bidelstunde. Freitag 20 Uhr: Gebeistunde. Planobaus MARKS, Korlumstr. 48 PIANOS Allein-Vertreter der Weitfirmen EIFNDE Bechstein Grotrian-SteinPEUGEENeg Blüthnerllbach Seiler Usw. Günstige Zahlungsbedingungen AAAS KaiserWilhelm-Straße Spezial- Abteilung: Sprechapparate— Platten Kortumstraße 48 QualltätsWaschmaschinen Reibwringer Wälchemangeln Waltermotore nur bei R. Reichenberg Bochum(LR4 HObel setu.siie bei Wilh. Schrudde Sochum, Roonstraße 37 Betten Sächimtna. an jeden. Tellzahle. (Thsr. Eisu- u. Holz—— Kinderbetten, Chalselong., an jeden. Tell Katalon frei. Risenmöbelfabrik Sahl(7 Von Direktoren. Doktoren usw. wonig getragene MaßAnzuge Mäntel spottbillig bei Monats- Garderoben Brand, Bochum, Brückstraße 21 (Helland) Pahrtvergütung. Wir verleihen: OesellschaftsAnzüge L860 — Kinverwagen,— gut erh., dill zu vr. (10 RM.). Pape, Küppersstraße 104. Der Sels muß vom OPoZAnRasein In rlesiger Auswahl: Mod. Rollkragen aus Skunks, Bisam, austr. Opossum, amerik. Opossum etc. etc. Füchse, Skunkekragen. Nur ausgesucht schöne Exemplare. Steigen Sie 1 Treppe, Sie sparen Geld.— Keine hohe Ladenmiete, dafür niedrige Preise. Offszanka etzt Kortumstr.711(Schunhaus Speler) OAS HAUS DER GUTEN DELZE PELZPASSAGE BEACHTEN: 1. Der Sonder-Verkauf geht weiter: denn diesmal Gompertz-Qualitäten zu Preisen Sprechen wira Nach langjähriger Ausbildung (u. a. an der Unlvereitdts-Frauenhlinik Bonn, den Städ der chirurg. Univeratidtehlinik Greiiswald, zuletst ar lasse ich mich am 1. November 1931, in praktischer Arzt und Geburtshelfer nieder Dr. med. Hermann Altenkamp praht. Arzt und Geburtsheller 7 Elektrotherapie 7 Lichtbehandlung : 10—12 und 16—18 Uhr m.- Josachahranaachaus Barin Temgello) Bochum, Wittener Str. 150, als Teppiche zum Tell markenieppiche sowie andere prima Qualität, moderne und Perser-Muster. tells mit ki Schönheitstchlern. spottbill gau verkaufen. Hindenburgstr. 22, NaheSchauspielhaus Zwangsverstgn Am Montag, dem 2. Rodemeer ivoT, vormittags 11 Uhr, werde ich in Bochum folgende Gegenstände öffentlich gucgist, Fortuna . kar warstaigarnt Bücher bietend geg. var verfeigern: I. 1 schrank(Eiche), 1 Schreibtisch(Diplom.), 1 Klavier(Ibach), 2. 1 Nähmaschine, 3. 1 Tisch, 1 Büfett, 1 Kredenz. 1 Schreibtisch mit Sessel, 4. 2 Theken, 2 Büsetts, 1 Keksschrank, 1 Eisschrank, 2 Feustervorsätze, 5. 3 Hammel, etwa 1 Jahr alt, 6. 1 Speisezimmer, 7. 1 Schreibmaschine (Stoewer, 92885) mit Tisch. 8 1 schrank, 1 Chaiselongue, 1 9 1 Waschtisch mit Marmorplatte. 10. 1 Registrierkasse(National), 11. eine Ausputzmaschine, 12. 1 Waschtisch mit Marmorplatte, 1 dreitürigen Kleiderschrank, 13. 1 Küchenschrank, 1 Wgschtich mit Marmorplatte, 14. 10 15. Unterhosen, Unterhemden, normalhosen, Einsatzhemden, Damen unterjacken, Herrenhemdhosen, Drilljacken, Drillhosen, Berufskittel, Herrenden, Damen=Tag= und=Nachthemden, Fortuna gegr. 1913, Bochum, Moltkemarkt Nr. 41, Inh. Frau.Wysocki vermittelt vornehme, sowie Ehen jeden Standes, streng reell und diskret. Täglich u. Sonntag Als VERLOBTE grüßen Hanna Kröger Karel van de Weide Den Haag(Holland), den 1. November 1931 Das reell bekannte, langjähr., alleinige für Oamen, Herren, Kinder .eit 63 Jehreng Jut und billign K Söhne Bochum- Das gute Spezialgeschaft Haartarbe Wiederhersteller nur bei[LN! Otteo Nebel Kortumstraße 53 tes heiligem Willen verschied n 4½ Uhr sanft unsere liebe. Mutter. Schwiegermutter. meine liebe Schwester, unsere Tante und Kusine, die Nach Got heute morg unvergeBlicl Großmutter. Schwägerin. socken, blaue Arbeitsjacken und Hosen, Selbstbinder, Herrengarntturen, Seidenstrümpfe. Herrenhandschuhe. Einige Gegenstände werden bestimmt versteigert. — Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Morjan, Bochum, Alleestraße 54. Frau Schulz, Hebamme Umgezogen von Dorstener Straße 182 nach 176 Ruf 66080 bleibt ein Bett aus dem Vorlumetr. 58. Ein Blick in meine Fenster zwingt zum Kauf! Therese geb. Melma angem. mit großer Geduld ertragenem im fast vollendeten 77. Lebensjahr. trauernden Hinterbliebenen: Hermann Backenköhler und Frau Anna geb. Hartwig Erusl Harlwig und Frau Anna geb. Wallis Hans Bartwig Carl Burmeister und Frau Ilse geb. Backenköhler Ostseebad Zingst. 30. Oktober 1931 Bochum, Wittener nur Mühlenstr. 2. am Rathaus. Tel. 68908 Ich unterhalte großes Lager von den billigsten bis hochteinsten Nur wer Jonson-Scife hat Hält die Hände rein u. glatt Qualitäten, wofür ich die weitgehendste Garantie übernehme in I. Sch.9 Inletts, Bettiedern u. Daunen Steppdecken, Matratzen, Metallbetten, Trikotunterbetten, Kinderbetten Industrie-Handseite für Besatz und Kinderdecken für jacken u. Mäntel, ca. 130 brt., moderne Farben, gute Qualität 4 uu dr. in allen Farben. für Camienleider u. Jächchen gtoff- S 180 breit. Bochum. findet Dienstag Bochum, Mühlenstr. 2, am Ich habe keine Fillale Täglich Bettfedern-Reinigung Rathaus. Das beste und gleichzeitig wertbeständigste Mallteiston bund asliche ur amp; e sowie Reste in Seide u. Kleiderstotten aller Art neu eingetroffen. Scheuen Sie nicht die Treppe! Kommen Sie u. überzeugen sie sich Zu haben in allen einschlägig. Geschätten Danksagung Für die uns bei dem Helmgange unseres sagen wir allen unseren herzlich bank. Familie Friedr. Schmidt Auguste Berghüser als Braut Bochum-Stiepel und Bochum-Querenburg, im Oktober 1931. Kaufen auch Sie solche nur direkt von der Spazialfabrik im Schwarzwald ohne jed. Zwischenhandel TOTAL-AUSPERGAUE Um schneil zu räumen. ich meiner werten Kundschaft die prima FischerCorsers mit 30— 50% Rabatt! Corscihaus Fischer Bochum, Bongardstr. 31, 1. Etg. Eingang Rosenstraße— Durchsehend geöffnet Ehrenfeldstraße und am Rathaus ur: 6. 00)- 65000- 66000 — Durchgehend geöffnet— ge Einfahrten Kleine Kippautos füren * P.- für die kalten Rbende % W empfehle: Rum-Verschnift 3, -Liter-Flasche Init Glas*# Rum-Verschnitt 1,15 %-Liter-Flasche mit Glae 1929er Walporzheimer 41 rot......... ½ Flasche ohne Gl. W 3e 1930er Büdesheimer„ Burgunder se Flache ohne Olas U „Wilodie“ der guite, alte weinbrand.55 Weine und Liköre zu bekannt billigen Preisen s große Teilnahme sowie en Kranzspenden beim luste meiner lieben Frau. ter und Schwester, sagen herzlichen Dank. Franz Witkavel Familie Hubert Flader tober 1931.(46444 Gegründes 1900 SCHUHE FÜR JEDEN FUSS bei„ Absehunterricht Methode Brauckmann, Jens, für Schwerhörige. In den Wintermonaten werden Kurse gehalten In Bochum, Nerne, Oberhausen, Geisenkirchen, Wanne, Dortmund. Nähere Auskunft durch Frau Dr. Freudenthal. Hamborn, Kalser-Friedrich=Straße 31(ASch? losggicher Opezialge schah SPEZIALHAUS für Fußbekleidung und- Pflege Weltfirmen -Steinh Seiler lingungen uspeslen tiges, lochiges Haar. Mit unserem völlig unschädlichen Kräuselelister erzielen Sie der Natur ebenbürtige Dauerwellen, die jeder Feuchtigkeit hotzen Das Fiisteren wird zur reinen Freude Orte.-Fl.'%on Doppelflasche, monatelang aus 280 reichend RM..90 zuzüglich Porto. Bei Nichtertolg Geld zurück.(.417 Enan-Vertrieb Bremen K. 4, Waterloostr. 8 Danksagung ür die vielen Beweise aufrichtiger Teilne beim Heimgange meines lieben res guten Vaters sagen wir allen unseren zlichen Dank. Wwe. Friedr. Werner nebst Kinder ochum, den 30. Oktober 1931(46489 setzung Wienert Essen-Vorbeck Verrenkungen von Zentralheizungen aller Systeme und Reparaturen prompt und preiswert. Westdeutsches Installationswerk Döhmann& Schmidt, Bochum, Ruf Sammelnr. 66351/52. Straße Platten jeden Dienstag und Freitag, wie vorder, von 5 bis 7 Uhr.(98773 Sprechstunden bei Hahnefeld. Hermannsböbe. Tel. 65906 Wer überläßt Wohlfahrtsempf. Federbetten geg. Arbeitsleistung, gleich welch. Art. Angebote unter F. A. 46484 an die Mutter Witwe Anna Unserer lieben Mutter Witwe Anna Kirscstein zum 7ojähr. Geburtstag die„ 46507 herzl. Glück- u. Segenswünsche Gewidmet von ihren dankbar. Kindern Wini, Aenny und Ernst. Sie bilte mein Sonder-Angebot Schweres Schlafzimmer, Schrank 180 Zent. breit mit Innenspiegel, Waschtisch mit Spiegel u. echt. ital. Marmor nur 395.—. Hochmoderne eichene Schlafzimmer, Rottstraße 8 Zeugen gesucht! die den Vorfall auf dem Markt am Wilhelmsplatz am 20 Juni d. Jahr. be. bachtet haben, bei dem Händlerinnen sich über angebliches Mindergewicht beim Erdbeerenverkauf auseinandersetzten, v. allem Kinder, denen die Erdbeeren nach. gewogen wurden, werden gebeten, sich Johanniterstraße 30. pt., zu melden. Unkosten werden vergiltet. Umzüge und Anfertigung seiner Ferntransporte gut und billig! Karl Schessler, Telephon Castrov zu billigen Preisen. Frau Schrey, (44913 2978 gold. Damen=Arm bandührchens gesun den. Abzuhol. zw. 12 und 1 Uhr, Markstr. 315, 2. Etg. Viktoriastraße 29. der Firma beginnt am Montag, dem 2. Nov., vorm. 8½ Uhr Es soll und muß schnelistens geräumt werden. deshalb sind die Preise ohne Rücksicht auf trüheren wert radikal herabgesetzi. Das Lager ist noch gut sortiert u. bestcht aus: Herren-Hüten in prima Velour, Haarund Wolltlix, Herren- und Kindermützen, Oberhemden, Herrenkragen, Trikotagen, Herrensocken, KinderBeste Qualitäten, 44 Billgste Preise " aus dem gutem a Spezlalgeschaft Graus Füllfeder# 90 1 Gänserupf 2 00 leicht und gu:##1 guhf vein.unvermiecht### ullend Gjee" schr billg.....00 Chin. Entenfeder 4 NE ¼ Daune B 50 für Sotatissen.###t gure Aussteuer V. JU billigste Füllung. 4y8O betten... 40 Bettinlett 8o breit 4 1M Bettinlett so breit* 130 breit.80 111 130 breit.88./5 60 breit.20 Vyiw] 160 breit.50"•* Beitfedernreinigung b. Einhauf v. Bettfedern ed. inlette gratis! Berufsberatung Und es fing Dich die Polente, Well Dein Hühneraug' Dich hemmte, Sicher wärest Du entkommen, Hätt’st Du„LEBEWOHL““ genommen! *) Gemeint ist natürlich das berühmte. von vielen Aersten empfohlene Hühnereugen Lebewohl mit druchmilderndem Filering tür die Zehen und Lebewohl-Bellenscheiben für die Fubsohle, Blechdose 18 75 PI., Lebewohl-Fahbed gegen empfindliche Fübe und Fubschweih, Schachtel(2 Bäder) 30 Pf., erhältlich in Apotheken und Or ögerten. Sicher zu haben: C. Balderhol, Germ-Oros, Katser-Friedr.-Platz. Oros Kneider, Gr Bechstr. 11, Drog. Gebr Kühnel. Amtsplats 8 u Herner u. Preiligrathstraben-Eche. ubertus-Drogerie B. Niehoßf fr., Ortostraße 34, P W. Störing. Stern-Drogerte Hellwegstr. 1. in linden: Drogerte W. Stenz. Hattinger Strabe 791 1416 Edelobst-Nusstellung verbunden mit Serienschau. Deutsches Edelodst bis zur neuen Ernte. Sedens. wert, nur noch kurze Zeit in Bochum. Am Montag trifft ein neuer Waggon ein. Coks=Orange. Wintergoldparmäne und andere Sorten. Sämtliche noch rückständigen Sorten=Lieferungen werden in den nächsten Tagen garantiert erledigt. Vereinigte Gbelobstzüchter der Magdeburger Börde, Rottstraße 34. (gegenüber dem Operettentheater) Nutzen Sie diese nie wiederkehrende Einkautsgelegenheit zu Ihrem Vortell aus. Der Konkursverwalter Bettenhaus Grachtbiatihret dmn Ta Hotenhans Bnachhaf Kandsht! Bongardstr. 6. Nähe Post u. Rathaus WG eseche? Vnterricht Denken Sie noch an die beiden ersten Wohl. feilen Wochen bei Waechter? Denken Sie noch an die Preise, von denen ganz Bochum sprach? Die Zeit ist wieder gekommen, Waechter war auf der Wacht, und alle Abtei. lungen bringen ab heute gute Waechter-Qug. litäten— wundervolle neue Waren in über. reichlicher Auswahl zu Preisen, an die noch gestern keine Bochumerin zu denken wagte. Luther laßhandel ar Wittenberg Vertreibung Der Chemike boren(gestor Privatunterticht. Gemeinschaftl Kurse. Nachhilte bis zum Abitur(Schüler erhalten Preisermäbig.) (viertgröbter moderner Badeort Deutschlands) Dr. med. Spindlers Lehranstalt südusg ärztlicher Sprechstundengehiltinnen Kursgebühr monatl. 30 Mk. Ohne besondere Schulvorbildung. Fordern Sie meinen ausführlichen. illustr. Prospekt kostenlos und unverbindlich an Sprachiehrer Friederihastrabe 40 Aehrerd erteilt gründlichen NachhilseUnterricht Stunde 3 Mark. Ang. u. U. V. 1025 an die Gesch. d. Zt. rallelstraße 48, ihre Enkel und Urentel Frau Witwe straße 59, begeht h 75. Geburtstag. Die Eheleute Amalie geb. Noltin das Fest der silber: Chmielewski auf ei chumer Verein zuri Der Sohn des Drusenbergschuleh standen. Tages- und Abendkurse in kaufmännischen Fächern. Anmeld, nur Rottstr. 37, Ecke Humboldtstr.(LP2 Spanischer Sprachkursus An einem jetzt beginnenden Kursus können noch einige Damen und Herren teilnehmen. Gebüyren monatl. 6 Mark. Zuschr. unt. E. F. 8741 an die Geschst. Gründlichen Klavier-Unterricht Sssssusssssss erkeltt Anneliese Overhoff Diplom-Klavierlehrerin Alleestraße 44 Telephon 67109 Engländerin richt oder auch Gemeinsch.=Kurse zw. grl. Erl. d. englisch. Sprache. Ang. E. M. 45454 an die Geschst. wird heute eröffnet. Alle sind eingeladen. Alle können von den vielen einmaligen Gelegenheiten profitieren. Je mehr man kauft, desto mehr spart man. Ihr Urteil wird das bestätigen. Klavier-Unterricht ertellt Frau Bertha M. Scipio diplomierte Klavierlehrerin und Musikakademikerin mit staatl. Anerkennung. — Hattinger Straße 171— Gründlichen Unterricht erteilt Erna Günzburger, Farnstraße 32, geprüfte Kurzschriftlehrerin.— Telephon 63814. Masch. zum Ueben steben zur Verfügung. Privatstunden Nachhilfe In all. Fächern Insbesondere Vorbereltung In neuer. Sprachen bis zum Einjährigen Bertha Haase, Rombergstr. 6 staatl. gepr. Lehr. für höh. Schulen Wer wünscht v. Obersekundanerin Nachhilfe? Preis pr. St. 1 Mk evtl. 0,75 Mk. Angeb. unt. L. M. 46420 an die Gesch. Sprachunterricht in Englisch, Französisch und Italienisch erteilt gepr. Sprachlehrerin mit mehrjährig. Auslandaufenthalt. Anfrag. unt. B. M. 23456 beförd. die Geschst. ds. Zig. 4 Serien Damen-Mäntel aus englischen Stoffarten und modischen reinwollenen Velours, sämtlich auf Futter, mit sparten Pelzen 48.-—, 38.-, 28.verarbeitet..•""——"—— Lernt Autofahren in der behördl. konz. priv., 1909 gegr Fahrschule Kuhnert Großer Lehrsaal. moderne Lebrmittel. Wittener Straße 111 Prospekt kostenlos. Fernsprecher 64774 — Unterricht— in Englisch, Französisch, Deutsch, Rechnen, Musik(Std..50 Mt) ert. E. Schüttler, Ober= u. Musikl., konz., staatl. gepr. f. höhere Schulen. Hubertusstraße 10, part. ert. Paul Schürmann Dipl.=Musttl., Pianist Klavier— Violine. Weniger bem, nur 6 RM. monatlich f. Unterst.(46419 Jakobstr.3(C. Dreher) Grdl.u. prw. Nachh.i. 4 Serlen Damen-Hüte aus gutem Filz, mod. Formen, apart garniert... 4,-,.-,.Wer erteilt Unterricht in Porhoselihf Ingeb. unt. A P. 6319 an die Gesch. Erteile gründlichen Klavier-Uoterricht Std. 1,25 Mk. Angeb. unt. K. A. 46429 an die Gesch. Mathemat. f. alle Kl. gründl. u. sehr prsw. Anfrag. unt. K. E. 46515 an die Gesch. „Mathemgik, schullehr. Zu erfr. in der Geschst.(42484 Reinwollene Kinder-Strümpfe hochwertige Qualitäten mit Gr.-11-8-5 kleinen Schönheitstehlern.25 95S 65•3 1 Herner Straße 36 Ruf 65730 Lernf Reiten!! Reit- Unterricht f. Anfänger u. Fortgeschrittene, für Damen, Herren, Kinder Unübertroffen! Damen-Strümpfe aus künstlicher Waschseide, hochwertiges Erzeugnis, mit den besten Verstärkungen, leicht fehlerhaft „Seele vergiß sch ebenbürtig tonung des„Lit Ab 15. Septemb. 1931 Schülerabteilung je Stunde Reichsmark.50 Kinder-Voltegier-Abteilung je Stunde Reichsmark 1,00 Anmeldungen im Büro des Tattersalls Jeden Samstag Jagdreiten erhabendsten und Form, die über Bedeutung gewo Grade von dem gericht, der mit Damen-Kaschmirstrümpfe reine Wolle, besonders gute Qualität... Kinder-Prinzeßhöschen la’seide gefüttert.. Gr. 28-32: 1,15, 95.3 Die größte Auswahl, die niedrigsten Preise In Damen-Schlüpfer gute Futterqualität, Gr. 46-48: 85-, Gr. 42-44 Kunstseid. Damenschirme aparte Bordüren, geschmackvolle Grifte Selbstbinder moderne Streifenmuster, besonders breite Form Herr.-Tricotine-Oberhemd. oder Fouringhemden mit Kragen und Krawatten Herren=Fahrrad Kleilrlertehr aumpp, Zahrrad Tamen=Führrad gebr., billig abzug. Kurze, Rottstr. 25, 1. Etage. Postkolll netto 9 Ptd. Bahnkübel netto 30 Pfd. C. Ramm, Wurstiabrik. Nortorf,Holst. 417 1931 Wuppertal-Barmen-Langerfeld aus der Liquidation der Langerfelder-Spitzenfabrik 6. m. b. H. (vorm. Alb.& E. HENKELS O. m. b..) am Dienstag, dem 17. November 1931 und folgende Tage, vorm. 10 Uhr beginnend, sollen durch Corn. de Vlaming& L. Backer, Maschinenmakler und Auktionatore. Amsterdam-Holland, gegen Barzahlung nachfolgend aufgeführte große Bestände an Maschinen und weiterem Inventar versteigert werden Für Wiederverkäufer! Markenzigaretten[Es ist eine anerkannte Tatsache sowie Zigarren und Zigarilos iun alen Preislagen. W 979T 8 G. Neuhaus, Bochum 21lb 2.—AUM P Herner Straße 2.— Telephon 62908. HTITTT Werden Sie Mitglied meiner Pro Band und Woche nur 15 Pfg. Kein Pfand! ürt Jaekel, Buchhandlung, Rosenstraße 5. Telephon 61333. Nähe Alte Apotheke. Teppich-Kauf ist Vertrauenssache! Die Versteigerung findet statt an Hand eines ausführlichen Katalogs im Saale des Rostaurants„ERHOLUNG“ Karistr. 22-24 kauft man am vortellhattesten im führenden Spezialgeschäft „KUCHENSCHAU“ Kortum- und Rottstr.-Ecke w..: ca. 1200 einfädige Spitzenklöppel-Maschinen, 800 mehrtädige Spitzen-Maschinen, 20 Spulmaschinen, Messmaschinen, 60 Elektromotoren—40 PS, 500 Volt. Schlosserel-Inventar, Schreinerei: 1 Kistennagelmaschine für 12 Hämmer, 1 Lastwagen (Hansa-Lloud), 3000 kg. Büromöbel(tells wertvolle Objckte) u. s. w. Kataloge mit genauen Detalls stehen vom 1. Nov, ab auf Wunsch bei obigen Auktionaloren, sowie bei der Langerteider Spitzentabrik, Barmen, zur Vertügung. Besichtigung alle Arbeitstage ab Donnerstag, 12. Nov., von 10—4 Uhr und am Auktionstage von—10 Uhr. verstelgerungsleitung Auktionator und Taxator Franz Ronnen, Oüsseldorf, Mitglied d. Reichsverband, deutscher Auktionatoren Nur beim Fachmann im guten Spezialgeschäft haben Sie die Gewähr, daß Sie Ihren Teppich, Läufer oder Divandecke in guter Qualität und doch sehr preiswert kauten. Nur der Fachmann allein kann Sie beim Kauf dieser Artikel richtig beraten und vor Schaden bewahren. Deshalb vor Kauf von Teppichen, Läufern und Divandecken in das gute Spezialgeschäft Teppichhaus Cieslak Hellweg 13 Wienert Tel. 3 für Verrenkungen usw. Sprechstunden in Bochum: Montags und Donnerstage, 10—12 Uhr. Gasthof Lindemann Viktoriastraße 10 Wilhelmeplatz. Tel. 62197 Hausbesuch sofort mit eigenem Auto pressen, Reinigen, Färb nach neuesten Modellen. Hutfabrik H. Müller Vikteriastraße 51(Marienkirche). en Wohl. nken Sie * Bochum kommen, lle Abtei. fter-Qua. in über. die noch 16 wagte. geladen. ligen Gean kauft, wird das lele Bochumer Nachrichten Aes— Mestsgen eingeübt worden, Gedenkkafel ge* irme 90 itsache: 31. Oktober 1517 Luther schlägt seine 95 Thesen gegen den Ab„ l a ß h a n d e l a n d i e T ü r d e r S c h l o ß k i r c h e z u 1731 Vertreibung der evangelischen Salzburger. 1835 Der Chemiker Adolf v. Baeyer in Berlin boren(gestorben 1917). Personal-Nachrichten Frau Witwe Anna Kirschstein, straße 59, begeht heute im Kreise ihrer Kinder ihren Die Eheleute Gottlieb Chmielewski und Umalie geb. Nolting, Gahlenschestraße 21, feiern heute das Fest der silbernen Hochzeit. Lußerdem kann Herr Chmielewski auf eine 25jahrige Tätigreit beim BoDer Sohn des Retors Heidemann von der Drusenbergschule hat sein Gerichtsassessorexamen betanden. Allerheiligen— Allerseelen ben, beferder dem Gedenken aller Heiligen und dem verbitlichen Tode nahe Flora noch Schönes, Zartes ud Dustendes vor denzeretet-hat, raft an diesen besbv, in ibrer Wdiet lsegende Haud.s Beiers und der o ben, P. Handlung der Liebe und Treue, eine e hebende Tat e eschundberzie as selcigsce Belcse. Sen Sühnendes zu unlöslicher Einheit verbinden. Wie fi die Heiligen hatten die ersten Christen auch für ihre verstorbenen Glaubensgenossen Gebetfeiern abgehalten, die im Laufe der Zeit zu einer gemeinschaftlichen Feier zusammengefaßt wurden. Doch nahmen diese kirchlichen zeiern, die da und dort bestanden, immer nur auf einen engeren Kreis Verstorbener oder gar nur auf einen einzelnen Toten Bezug. Der Gedanke, Gebet und Opfer auf die Gemeinschaft aller christlichen Selen auszudehnen, wurde zuerst von dem Abt des südfranzösischen BenedikFest in dieser Gestalt wurde zum erstenmal am 2. November 998 gefeiert. Vom Papst bestätigt, fand dann die Allerseelenfeier überraschend schnell auch in anderen Kongregationen und Kirchen„ingang und war bereits nach wenigen Jahrzehnten zu allgeMusik und Dichtung haben von altersher gewetteifert, das, was den Menschen am Allerseelentage erfüllt mnd bewegt, in Wort und Ton zu fassen. Literatur, die einen überreichen Schatz an Kunstwerken edelsten Gehalts birgt. Hebbels ergreifendes„Requiem", „Seele vergiß sie nicht“ ist eine dieser Kostbarkeiten, die sch ebenbürtig neben Franz Schuberts rührende Vertonung des„Litanei“ genannten Liedes stellt, eine der erhabendsten und ergreifendsten Trauergesänge kleiner Form, die über das Kirchliche hinaus interkonfessionelle Bedeutung gewonnen haben. Das gilt in besonderem Grade von dem erschütternden Hymnus auf das Weltgericht, der mit dem Donnerwort„Dies irae“ beginnt und seit dem 13. Jahrhundert mit dem Kultus der katholischen Kirche unlösbar verknüpft ist.„Inz.,# 1570 wurde der berühmte Hymnus als Sequenz des Allerseelentages in das römische Meßbuch ausgenommen. Er bildet seither einen festen Bestandteil des Totenamtes der katholischen Kirche, des„Requiem“, das seinen Namen den Eingangsworten der Totenmesse „Requiem aeternam dona eis“—„Gib ihnen die ewige Ruhe“— verdankt. Aus der katholischen Gemeinde. Mit dem morgigen Sonntag(Allerheiligen) schließt der Rosenkranzmonat. In den Pfarrkirchen findet in den Nachmittagsandachten feierlicher Schluß der Rosenkranzandachten statt. Der Monat November ist dem Gedächtnis der Verstorbenen gewidmet. Am Vorabend von Allerseelen eilen die Angehörigen der Verstorbenen nach alter Sitte zu den Aus der Pfarrgemeinde St. Anna, Bochum=West. Freitag nachmittag weilte Erzbischof Dr. Kaspar Klein in der Pfarrgemeinde St. Anna. Bochum=West, wo er 400 Kindern das Sakrament der Firmung spendete. Pfarrvikar Schech entbot den Willkomm. Nach der Beendigung der Sakramentsspendung hielt der Erzbischof eine Ansprache an die Pfarrggmeinde,„Anschließend fand die Katechese für die Schullner statt, die von Pfarrvitar Schech und Rektor Batzel vorgenommen wurde.— Im Pfarrhause fand dann die Vorstellung des Kirchenvorstandes, der Vereinsvorstände und der Lehrerschaft statt, der sich eine Besichtigung des Kindergartens anschloß. Missions-Festfeier Die Missionsvereinigung katholischer Frauen und Jungfrauen, Ortsgruppe igen ge veranstaltete am Donnerstag abend im katholischen Gesellenhause eine Wohltätigkeitsveranstaltung, deren Reinertrag der Diaspora= und Missionsseelsorge zugewendet wird. Der große Saal war dicht gefüllt. Erzbischof Or. Klein hatte einen Ehrenplatz erhalten. Nach dem Vorspruch eines Schulkindes, in dem dem Erzbischof ein Heim hardt von St. Marien ein herzliches Grußport und dankte dem Oberhirten für das Interesse, das er der Missionssache immer entgegengebracht habe. Ii seiner tiefgründigen Festansprache ging Erzbischof Dr. an führender Stele, Dr= Benn auch das Apostolat des den Mitgliedern der Missionsvereinigung eine Ausstellung von Paramenten und sonstigen Missionsgegenständen zusammengestellt worden, die von großem Eifer reges Zeugnis ablegte und bei den zahlreichen Zuschauern reges Interesse fand. 6 steibfarei hatte sich in den Dienst der Sache geselt Knappen=Ehrung. Wie alljährlich, so auch in diesem ahre gedenkt der Männergesangverein„Sangerbund“ Bochum=Hamme der Toten, die bei dem großen Massenunglück im Jahre 1898 auf der Zeche„Ver. Carolinengluck“ ihr Leben lassen mußten, und ehrt dieselben am Vorabend des Allerseelentages auf dem Hammer Friedhof durch Grabgesänge. Beginn der Feier um 7 Uhr sbends. Der Polizei ins Garn gegangen Vierköpfige Einbrecher= und Hehlerbande festgenommen Bereits acht Einbrüche aufgeklärt In den letzten Wochen wurden verschiedentlich Einbrüche in Trinkhallen, Lebensmittel= und Zigarrengeschäfte verübt, bei denen den Verbrechern größere Mengen von Zigarren, Zigaretten, Lebensmitteln und so weiter in die Hande fielen. Bei ihrem letzten Einbruch wurde die, räuherische„Bande beobachtet, und es gelang, sie beim Abfaß ihres Diebesgutes, das ein in der Gegend des Moltkemarktes wohnender Hehler kaufen wollte, zu überraschen. Es waren drei junge Burschen im Alter von 19. bis 20 Jahren, die bereits zugegeben haben, acht Einoruche, und zwar in die Trinkhallen am Hauptbahnhof, auf der Königsallee und auf der Wattenscheider Straße, ferner fünf Einbrüche in Zigarren= und Lebensmittelgeschäfte ausgeführt zu haben. Das bei diesen Diebes fahrten erbeutete Gut wurde bei dem schon erwähnten Hehler abgesetzt, der den Burschen für die Waren, die eanen Wert von mehr als 1000 Mark hatten, insgeeinen Wert von mehr als 1000 Mark hatten, wird den Festgenommenen auch noch Schmuggel zur Last gelegt. In hohem Alter Frau Witwe Emilie Simon, Mühlental 19, feierte gestern in geistiger Frische ihren 75. Geburtstag. Aus den Eidnemen wickelnden Verkehr nicht mehr. Stadtteil Weitmar Friedhöfen, um der Abgeschiedenen in Liebe zu gedenken. In der Oktav von Allerseelen sind Armenseelenandachten.— Am Dienstag ist das Fest des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger. Am Mittwoch wird das Fest des heiligen Karl Borromäus gefeiert; nach ihm sind in den einzelnen Gemeinden die Borromäus=Bibliotheken benannt.— Die barmh. Schwester Maria Gentillia aus dem Orden der Vinzentinerinnen, die im hiesigen Elisabeth=Hospital zehn Jahre im Dienste der Kranken gewirkt hat, ist an das HüttenHospital in Dortmund=Hörde versetzt worden. Reformationsfeier. Am kommenden Sonntag veranstaltet die evangelische Gemeinzgg, Peaen, 5gerergitiche Reformationsfeier im Gemeindesau. un der Kiiche. Als Festredner wurde Pastor Kienecker(Hamm) gewonnen, der über die Nöte und Kämpfe der Evangelischen in der österreichischen Diaspora in Vergangenheit und Gegenwart berichten wird. Pastor Kienecker geht der Ruf eines guten Sachkenners auf dem Gebiete der Gustav=Adolf=Vereinsarbeit voraus. Der Beginn ist auf 4 Uhr angesetzt. Zur Mitvirkung haßen uich der Posaunen=, der Männer= und Jungmas#####chor Bärendorf bereit erklärt: der Eintritt ist frei. Evangelische Kirchengemeinde Bochum=Engelsburg. Im Rahmen des Reformationsfestes am Sonntag, 1. November, veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Bochum=Engelsburg am Nachmittag im Gemeindesaal an der Hammer Straße eine Gemeindefeier. St.=Franziskus=Pfarrei Bochum=Weitmar. bischof Dr. Klein weilte am Freitag ziskus=Pfarrei und spendete etwa 600 Firmlingen das Sakrament der Firmung. Der für 8 Uhr. voxgesehene feierliche Empfang wurde durch die Ungunn der Wit terung etwas beeinträchtigt. Nach Beendigung der Firmungsfeierlichkeiten wurden dem Bischof die Kirchenvorstands= und Lehrpersonen vorgestellt. i Kaninchen=Ausstellung. Der Kaninchenzuchterklub Weitmar(alter Verein, gegründet 1911) veranstaltete am Samstag und Sonntag in den Lokalitäten der Georg Rost, Hattinger Straße, eine Kaninchen= und Produkten=Schau. Am Samstag abend fand beig einem Kommers die Ehrung der Jubilare statt. Di Namen der Jubilare sowie Gründer sind: Karl Kleinzohann, Vorsitzender; Wilh. Korfmann, Ehrenmitglied; Wilh. Kleinjohann, Zuchtwart des Klubs. Diese drei Gründer wurden durch Ueberreichung einer silbernen Nadel geehrt. Die Ueberreichung eines Tischbanners, gestiftet von Zölzer und Frau. fand durch den Zuchtwart Wilh. Kleinjohann statt. Was Züchterfleiß vermogen, davon legte die Schau beredtes Zeugnis ab. Ausgestellt waren folgende Rassen: Belgische giesen, Weiße Riesen, Deutsche Riesenschecke, Deutsche Widder, Groß=Chingilla, Weiße Wiener, Japaner, Hasen, Havanna, Angora, Lux, Klein=Chingilla, Houander, Schwarz=Loh, Englische Schecke und Hermelin=Kaninchen. Folgende Zuchter wurden mit Preisen ausgezeichnet: Wilh. Butterbach. Siegerpreis auf Hermelin; Karl Klaukin, Sieger= und Ehrenpreis auf Angora und Englische Schecke; Wilh. Kleinjohann, Ehrenpreis auf Japaner; Wilh. Sievermann, Siegerpreis auf sowie Hermann Burchardt. Siegerpreis auf Belgische Riesen. Lebhaftes Interesse fand die Abteilung Prodiikte, ausgestellt von der Frauen=Abteilung des Klubs. Mit Ehrenpreisen bedacht wurden: Frau Siepermann, Frau Bertha Kleinjohann und Frau Zölzer. Der Besuch der Ausstellung, die große Anerkennung fand, war. sehr rege. wickelnden Verkehr nicht mehr. An der Zeche Friedrich“ hat man auf dem Kemnader Straße bisher keine Brennstellen geschaffen und sich mit der Beleuchtung durch die Schachtanlage begnigt.„Mit, der Betriebseinschränkung ist diese jedoch in men und man bringt nun an dieser und gefahrvollen Stelle einige Lampen an, wie es der „B..“ schon vor einiger Zeit forderte. Es wäre weiter recht wünschenswert, wenn auch noch andere viel benutzte Wegstrecken mit einer Beleuchtung versehen würden. Vor allem erscheint es notwendig, die untere Surkenstraße und die Stiepeler Straße zu beleuchten, die jetzt vom Autobus benutzt werden. Stadtteil Stiepel Mehr Licht! Vor einigen Jahren ließ die frühere Gemeinde Stiepel im Anschluß an die vorhandene Lichtleitung eine Straßenbeleuchtung für die verkehrsreichsten Wegstrecken anlegen. Diese Anlage ist recht spärlich ausgefallen und genügt dem sich inzwischen stärker entReformationsfeier. Am Sonntag findet aus Anlaß des Reformationsfestes nachmittags 4½ Uhr eine Gemeindefeier statt. Die Ansprache hält Pfarrer Schmidt II(Bochum). Die Jugend bringt Bilder aus Luthers Leben zur Darstellung. 2 Stadttell Linden-Dahlhausen Die Reformationsfeier der evangelischen Gemeinde Linden=Dahlhausen findet am Sonntag, 1. November, morgens ½10 Uhr, in der Christuskirche zu Linden statt. Der Früh- und Hauptgottesdienst in der Lutherkirche zu Dahlhausen fallen aus. Im Hauptgottesdienste in Linden predigt Generalsuperintendent Weirich(Münster), der nach der Reformationsfeier die Weihe der neuen Kapelle im evangelischen Krankenhause an der Steiniger Straße vornehmen wird. Die Kirchenverttelung hat die Gemeindemitglieder gebeten, zur Ehrung des Feiertages ihre Häuser mit der Kirchenfahne zu schmücken. Totenehrung. In der Lindener Pfarrei ist Sonntag um 5 Uhr Allerseelenandacht, daran anschließend werden die Gräber eingesegnet. Die Pfarren Unterund Oberdahlhausen haben um 4 Uhr Armenseelenandacht. Gegen 4½ Uhr ziehen die Pfarrangehörigen in einer Prozession zum Kommunalfriedhof, auf dem die Gedenkrede stattfindet. Elisabeth=Notgemeinschaft. In der kommenden Woche findet in Linden die vom Erzbischof angeordnete Sammlung der Elisabeth=Notgemeinschaft statt. Die Sammlerinnen, Mitglieder des Müttervereins und der übrigen Vereine, besuchen jede Familie und nehmen alles, auch die kleinste Spende, an. Linden=Dahlhauser Chronik. Die Städtische Sparkasse spart. Statt der zwei Sparkassenstellen in Linden und in Dahlbausen gibt es fortan nur noch eine, und zwar im Geschäftsgebäude der Wwe. Surhoff in Linden, Hattinger Straße. Die freigewordenen Räume werden als Geschäftslokale hergerichtet.— An der Hattinger Straße sind im Ortsteil Howege zwei stattliche Neubauten errichtet worden.— Umfangreiche Gleisausbesserungsarbeiten nimmt die Straßenbahn vor. Mit dem zweigleisigen Ausbau an der Weitmarer Grenze bis Hattingen wird es in absehbarer Zeit noch nichts werden. Die an der Hattinger Straße aufgenommenen Kanalisierungsarbeiten sind ins Stocken geraten.— Auf dem neuen evangelischen Friedhof auf der Ettersheide wurde ein Unterkunftshäuschen für die Friedhofsarbeiter errichtet, das ihnen Schutz gegen Witterungsunbilden bietet.— Eine Gefahrenquelle bildet nach wie vor der Eingang zur Dr.=.=Otto=Straße bei der Besitzung Timmer. Je länger, je unhaltbarer wird daher dieser Zustand. Nur eine Straßenerbreiterung kann Abhilfe schaffen.— In ausbesserungsbedürftigem Zustand befindet sich der Höhenweg von Oberdahlhausen nach Eppendorf, viele Bergleute begehen müssen.— Auch in unserm Steidtteil sind eine Anzahl Ulmen erkrankt und der Art zum Opfer gefallen. Sadlell Hordel.. gapos, um Bign. Evangelische Gemeindefeier in Horver. Am mationssonntag findet um 16 Uhr im an der Hannoverstraße eine große Gemeindeversammlung statt. Sturm und Regen Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 30. Oktober Der gestrige Tiefdruckwirbel über Nordengland hat sich mit dem über Dänemark zu einem großen Störungszentrum über der mittleren Ostsee vereinigt. diesem hat sich eine Teilstörung nördlich des Ruyrgebietes abgespalten. Ueber ganz Mitteleuropa strömen leichte, vom Meere angewärmte Luftmassen aus westlichen Richtungen und bringen vervreitete Niederschläge. Der starke Druckfall über Norddeutschland und der schnelle Anstieg über England läßt auf Fortdauer des unbeständigen Wetters schließen. Vorhersage für Samstag: Frische, zeitweise stürmische westliche bis nordwestliche Winde. Regen mit kräftigen Schauern und nachfolgender Aufheiterung. Temperaturen fallend und wenig über dem Gefrierpunkt liegend. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Unbeständig. Das Wetter der nächsten Woche. Während die beiden ersten Oktoberdrittel noch einen milden Herbst bescherten, ist es im letzten Drittel allzu früh kalt geworden und in der Niederung sind schof die ersten Schneeflocken gefallen. Maritime Luft von Westen bewirkte zuletzt bedeckten Himmel und Frostmilderung, am Freitag aber stürmische Witterung mit Regenschauern. Die nördliche Kaltluft, die zur Zeit das Grönlandhoch stärkt und durch eizg., mit dem Biskayahoch zu verbinden sucht, durste in der kom menden ersten Wochenhälfte durch maritime Warmluft ersetzt werden, die das Tief über dem Nordatlantik nach Nordeuropa vorstoßen lassen wird. Die mit dem ostwärts sich bewegenden Zwischenhoch verbunden ist, scheint demnach nicht von Bestand zu sein. Die mit dem Tief vordringende Warmluft wird wieder Eintrübung mit Niederschlägen herbeiführen, während in der zweiten Wochenhälfte ein neuer Temperaturrückgang wahrscheinlich ist. Barometer Freitag, 30. Oktbr. Thermometer „„ 00— 13Uhr+ 40 1 Uhr 749.0 24·+10 24„ 761.0 Wetterbäuschen im Stadtpark 117 m über dem Meeres spiegel Wetternotizen gemessen um 8 Uhr vormittags Ort Lustdruck in mm Windricht. u. Stärke Teursräe Weier WSW 3 WSW 7 WEW 6 SSW 6 NW 2 NW 6 WSW 2 WSW 5 SSW 4 SW 6 Esen..... Aachen....] 753.4 Frankiurt Kabler Asten.] 664.5 Brocken. 662, Borkum..] 7523 Hamburg.] 4913 Rügenwalde. 433, Berlin Königsberg 754.0 München...] 762.6 Zugspitze...] 5233 Zürich....] 465 Geni... 768.0 Lugano1 764,8 Zeiten für Sonne und Mond am 31. Oktober: (0 Aufg..19, Unterg. 17.07; C. Aufg. 19.44, Unterg. 13.01 SW 5 RW 6 W 2 O 1 N 1 Regen Regen Regen Schnee, Neb. Schnee, Neb. Regen Regen bedeckt bedeckt bewölkt heiter Nebel Regen Regen heiter Die heutige Rummer umfaßt 28 Seiten zlalgeschäft Rottstr.-Ecke gen, Färben, Ausführung Nodellen. . Müller Martentlachel. DerrkAne Kointunt Am * 0 P5 (ist nicht zu leuer,(Derbeitet Gußerst sporsem, wenn es richtig reucht wird 1 Eßlöffel auf 10 Liter(l Eimer) heißes Wasser kostet gut! Pfennig— demit reinigen Sie Ihr ganzes Mittagsgeschirr, alle Töpfe und Pfannen! Souberkeit macht Freude, besonders wenn sie mit(.0 schnell und Erproben Sie(10— einen so guten Helfer finden Sie sobold nicht wieder Wichlio- □ wo mon U11, nat im Haus, ist die Haustrau fein heraus! WD Henkel': Aufwasch-, Spül- und Reinigungsmittel für Haus- und Küchengerät. Hergestellt in den Persilwerken. POsber Ureinsamkeit, im einem Felsenthron, eine Wildnis von Gi ien weisen üippigen #nd kahl. Das Wur pider„Zlumen, die inter giesen bunten meine Frau gestern bahn gemalt, Elenantilopen jagte der nächsten Schlug Riesenllotz, über de Natternbrut dahink ben zu tun. Die Wand unter ab. Ein blaßblaue Istufer kränzt ein #almen. Der ist n führen dort noch ei reiß, ich nur noch seit Tagen suche ich Unsere Lage ist hei salzhaltig.— Den heißersehn! achste Tag, Nur W Atauter pahnten Jeie zu gelangen. Diesmal kämpfe ##l an. Die Wand lonmen nur Kuge uß kaum einen Auf, dem letzter ###cher Pflanzenwuc ##en Kamin, führt ####rch Rutschen, kön #langt sein.„Wir s das Gesicht ##de Kleider. Der fahrt. Das Kni #lerven wie mit Völlig zerschun # nen wir unten a 0 Das Jagdretzi ##sie weit der Bo #kennen wir hier S ene ng. Sando die Schwarzen fi # rasser gehalten #der zum Tee is Sobald die S ##ute über das E rd so bleiben, denn wir bringen von jetzt ab laufend auf Tischen extra günstige Sonder-Angebote. Heute sind Tische mit neuen, frischen Dekade-Angeboten vollgep: TASCHENTUCHER B AE Schöne Chasseurs Dreispitze und Slocken, In guten Filzqualitäten Stück Basken-Mützen in allen Farben, nur gute 0. Qualitäten....50,.95 TRIKOTAGEN Kacde-Schühe Kinder-Prinzeßhosen mit Flauschfutter und kunstseidener Decke, Größe 70/75 Herren-Futterhosen kräftige Qualität Stück Mädchen-UmschlagKamelhaar-Pantofteln mit Filz und Ledersohle 31/35 Kinder-KamelhaarLaschen-Pantotteln mit Filz und Ledersohle 31/35 Damen- und Herrentaschentücher, weiß oder„ .farb.Kante, Stck. 0,20, 0, 14 U Herrentaschentücher aus la Mako, in mod. Dessins Stück 0,30, 6 Stück im Karton DAMENSTRUMPFE KINDERG UMMTSCHURZEN Unterkleid, Charmeuse, Damen-Strümpfe künstliche Waschseide, feinmaschig und elastisch. Paar Damen-Strümpfe Kunstseide plattiert, elastisch und haltbar...... Paar Kind.-Waschsamt-Kleider in guter florfester Qualität. Größe 45—60, durcheinander Bedruckte Waschsamtkleider, in schönen Mustern, Größe 60—70, durcheinander maschenfest, mit apart. Tüllspitze verziert. Stück Unterkleid, Charmeuse, maschenfest, mit geschmackvollem Crépe-de-chine-Motiv Mod. Gummischürzen in vielen hübschen Farben Stück.75 Die prakt. Gummischürze mit den verstellbaren Trägern..... Stück.15 DAMENSTRUMPFE KNABENPea scur Kissenbezüge aus la Hemdentuch, mit Glanzgarn-Bogen Stück Kissenbezüge, aus gutem Hemdentuch oder Linon, mit 0 Klöppeleinsatz.Hohls., 0,95 C: Damen-Strümpfe Kunstseide plattiert, oder künstliche Waschseide, Paar Damen-Strümpfe künstl. Waschseide, etwas Besonderes Paar Knabenhosen aus eisenstarken Tirteustoffen, mit Leibchen gearbeitet, Sr.—6 Knabenhosen aus gemust. Tirteustoffen, Sportfasson, mit Sürtel zu tragen, Gr.—12 Schlafdecken, solide Gebrauchsware, besonders preiswert, Stück 2,95 und Schlafdecken, weiche moll. Qualitäten, vollgroß. moderne Zeichnungen, Stück 4,95 und MODEWAREN WOLLWAREN FROTTIERWASCHE WARE Moderne Handtaschen elegante Ausführungen, sehr haltbar Stück Eleg. Handtaschen aus gut. Voll-Leder, ca. 24 cm groß,mit Kunstseidenfutter, St. Damenkragen, hübsch gearbeitet, in verschiedenen∆ Stoffarten, Stück 0,85, 0,40 U; Damenkragen in Seorgette, elegante Ausarbeitungen, Stück 1,95, 1,45 Kinder-Sweater klein gemustert, Größe 1 u. 20 Größe 3 und 4..25 0 Herren-Pullover ohne Arm, reine Wolle meliert Stück Frottierhandtücher vorzügliche Jacquardware, 45/100 Stück Frottierhandtücher a Jacquard-Qualität, besonders groß, 55/110. Stück STRICKWOLLE HERRENWASCHE UHREN Kache sSchuühe Mod. Pullover-Wolle, in hübschen meliert. Farb., gute Qualit., 100g=10Lot,0,95 u. Strickwolle, bewährte, gute Qualität, alle StrumpfPerkal-Oberhemd, aparte Dessins, gefütterte Brust Sporthemd, mit fest. Kragen und Krawatte, gerauht und ungerauht, in modernen Farben Kamelhaar-Niedertreter mit Filz und Ledersohle 36/42 Kamelhaar-Niedertreter mit Filz und Ledersohle 43/46 farben Im 3. Stock „Das Wunderland der Spielwaren“ Klein und groß wird seine Freude daran haben Handarbeiten bringen Farbe und Leben in Ihr Heim. Lassen Sie sich in unserer Ausstellung im 1. Stock die neuesten Techniken zeigen. Täglich kostenloser Unterricht Beflage zum Bochumer hnzeiger u. Gen. Anzeiger den alle GCAT Nr. 256 38. Jahrgang Samstag, 31. Oktober 1931 Mein erster Büesee Dasderletnis von Rudol“ de ttaas aste auf tlassen ihre Schlupfwinkel. Se Ureinsamkeit im Herzen,tepreog, Ich inem Felsenthron,„Die Hochstepre um mich von Granittrümmern.. Nur die weisen üppigen Baumwuchs auf, die Höhen selbst 74s. Das Wunder der Landschaft ist der Teppich be Iumen, die glie Hange, schmücken, Miuten! #er diesen bunten Blumen und wilden Blöcken hat neine Frau gestern zwei Nashörner, in freier Wildsohn gemalt, während, ich piele Stunden, von bier A##gantiloven jagte, Zur Zeit arbeitet sie jenseits nächit—äkicht; sie sitzt vor, einem blauroten ##o, über den giftgrüne Euphorbien wie eine ancarrhrnt dahinkriechen. Es ist ihr um die Far! Die Wand unter mir stürzt mehr als tausend Meter Ein blaßblauer Se glitzert in der Tiefe. Sein Istufer kränzt ein weiter Wald malerischer Borass vin Der ist mein Ziel. Flußpferde und Büssel ihren dart noch ein Leben wie im Paradiese. Leider aaß ich nur noch nicht, wie sch dahin gelangen soll: ist Tagen suche ich einen Abstieg und finde ihn nicht. Unsere Lage ist heikel, denn das Wasser hier oben ist GHeg Cn m Den heißersehnten Nashornpfad beschert uns der nächste Tag. Nur auf den Zickzackwegen, die sich die Lickhäuter bahnten, bietet sich die Möglichkeit, in die Diesmal kämpfen, wir mühsam gegen den Schwin###l an. Die Wand scheint senkrecht; in den elsritzen ## ommen nur Kugeleuphorbien fort. Oft findet der n letzten Trittel des Weges deckt mannsen Kamin, In, Fprien ZiefFg,Hhacht abwärts. Nur glangt sein. Wir tun es ihnen nach. Dornen reißen ins das Gesicht und die Hände wund und zersetzen Kleider. Der Atem stockt, in der windschnellen schrt. Das Knirschen der Steine zerschneidet die ##lerven wie mit einem haarscharfen Messer. Völlig zerschunden, aber mit heilen Knochen nen wir unten an. raste auf slassen ihre Schlupfwinkel. rum ist Moskitos. SchluchDas Jagdrevier erreichen wir heute nicht mehr: nie weit der Borassuspalmenwald noch entfernt ist, erkennen wir hier erst in der Randwüste des Sees. In einem Sandloch lagern wir, gegen Winde geschützt. die Schwarzen finden eine Pfütze, in der sich Regennasser gehalten hat: es sieht nicht verlockend aus, aber zum Tee ist es geeignet. Sobald die Sonne sinkt, hallen langgezogene Klagelute über das Sandmeer dayin; die Schakale verSchon summen die ersten In der Nacht weckt mich Löwengebrüll. Es kommt vom Seeufer her und entfernt sich in der Richtung auf den Palmenhain. Ich richte mich auf und lausche; uhige Atemzüge in der Nähe verraten, daß meine Frau einen gesunden Schlaf hat. Auch am Lagerplatz meiner Leute ist alles ruhig. Der weiße Sand leuchtet im Silberschein. Der Mond steht über dem Borassuswalde im Osten. In seinen Strahlen glänzen die Aeste und Wedel einer Tumpalme, die sich in geringer Entfernung von unserem Lager erhebt und wie beschwörend ihre GeisterPlötzsich dröhnt die Erde zu meiner Rechten. Eine Gnuherde ist auf mich aufmerksam geworden und rast in Panischen Schreder z ineg Zehirgsbaches, der aus einer ungeheuren Schlucht vom Oldeaniberge herabströmt, ladet uns zum Bade, kaum daß wir zwei Stunden marschiert sind. Unter dem rostbraunen sieder wilder Tatelpalmen bereiten wir das Frühstück. Kronenkraniche betrachten„mitztrauisch„unseren Weitermarsch, Sobald sie die Schwingen recken, wird ein einsamer alter Giraffenbulle aufmerksam und geht Der Vorasuswald ist nicht das Paradies, für das wir ihn hielten. Die vierzehige Fährte der Flußpferde, die zur Nachtzeit auf Aesung gezogen waren, führt wieder hinein, aber der Boden ist sumpfig und verlockt nicht zur Zährtenfolge.„W Hegene nugl geree, gen entlang und wandern im Bogen um den Se, gel der Schilflut dem Se zu. Der Se selbst, der Mitder Schilffluß ist das natürliche Element aller Flußpferde, die im Borassuswalde hausen. Eben durchqueren wir in der Richtung auf unser Ziel eine weite, nur mit Dornbüschen bestandene Lich: tung, als plötzlich mein Fuß stockt. Am Saume eines Valdstreisens, der mir den zur Vesiten, S# Hgassenrife verhüllt, heben sich seltsam geschnoztene Hvorz, gestöosten auf einem Kostament, rage, woit Tierbrpor auf,„Bistkr=„iäshe, H,isheriset er das Wort in der Sprache der Afrikaner. Von den dräuenden Umrissen der Urstiere, des für den Jäger gefährlichsten Wildes, fliegt mein Blick zu der Sänfte meiner Frau, die dicht hinter mir ist. ganze Karawane stockt, Auf einen Wink von mir greisen die Schwarzen zu. Ehe sie sich dessen versieht, ist meine Frau in die Gabel der nächsten Akazie gehoben. Ein Regen von Dornen, Borke, Astteilchen und Schmutz prasselt sie herab, die Neger sind an ihr vorüber geschnellt und Wie von der Erde fortgesegt sind alle Träger der Karawane. Tas Bild ist nichts Neues für mich. Sobald sie erfaß haben, daß die Sachlage ernst wird, hält sie nichts mehr. Erst der Knall reißt die Büffel aus ihrer Offenbar haben sie die Karawane nicht eräugt. Unsere Witterung können sie nicht haben, wir sind unte dem Winde herangekommen, rein durch Zufall. Woher die Gefahr kommt, wissen sie noch nicht. Der vierte Schuß fält, ehe sie hinter dem Waldstreisen * Hevor ich nur einen Gedanken fassen kann, sind sie hinter den Borassuspalmen hexumgaloppiert und nehmen uns von dort aus an. Die dräuenden Häupter tief gesenkt, stürmen sie in die Lichtung vor, Todfeind entgegen, den sie nach Büffelart durch einen Angriff im Rücken zu überraschen vermeinen. Die Kugel trifft den einen der beiden spitz von vorn. Er wirft sich im Feuer herum, der andere folgt ihm. Beide verschwinden hinter dem Borassuswald, von dem sie gekommen. Sofort nehme ich die In seilben Augenblick sind alle Schwarzen wieder Gleich hinier den ersten Palmen stößt der,(arhi; der Fährtensucher, der allein treu ausgehalten. ogt, einen Freudenschrei aus. Er weist auf eine dunkle Stelle weiter vorn im Grase; sie entpuppt sich als größte der beiden Bullen, der hier zusammenDie Schweißfährte des zweiten führt in einen finsteren Borassuswald, der unmittelbar am Seeufer sich in der Richtung auf den Schilffluß ta das Licht nicht ausreicht, läßt sie sich nicht allzu Ais sch surickonge ist meine Frau Gggr,eihasg dabei, den erbeuteten Urstier zu malen. Das, gewattige Gehörn wächst in der Mitte wie Granit zusammen und weist Moos auf. Es ist die herrlichste Trophäe, welche die Wildnis am See zu bieten vermag. Für die Schwarzen ist die schönste Stunde der ganzen Jagdreise angebrochen. Sie stecken das Fleisch an die Spieße und braten die ganze Nacht. Magda Amann Einer Mutter zum Gedäcktnis Reilevorbereitungen Als Carl Fürstenberg einmal hörte, daß sich sein Kassierer einen Schaukelstuhl angeschafft habe, äußerte er mißtrauisch zu seinem Schwiegersohn:„Mir scheint, mir scheint, unser Kassierer präpariert sich für'ne Seefahrt!“ Ihr Schicksal war in allen Tagen der Kinder Sklave nur zu sein. Sie konnte alle Lasten tragen und alles schien ihr leicht und klein. Die langen Nächte, die sie wachte und immer kam, wenn ich dann rief! Mit müden Lippen sang und lachte, bis ich dann sorglos wieder schlief! Sie fühlte nicht die Stunden rinnen und dachte an sich selber nicht; sie wandelte mit treuen Sinnen die Finsternis in helles Licht. Sie wachte über Spiel und Schlummer und wußt in Not und Sorge Rat und hatte nur wohl einen Kummer, daß sie nicht mehr noch für mich tat. Ach, Worte können nichts besagen von so viel Güte, so viel Pflicht. Doch königlich wird einst sie tragen der Liebe Diadem im Licht. Orgendwo Irgendwo in Frankreich liegt landauf, landab in Städten, Dörsern und Weilern vergessen Grab an Grab. Viele Tote säumen Gräben und Felder ein. Die da schlafen, träumen Retter der Heimat zu sein. Irgendwo in Deutschland steigt landab. landauf in Städten, Dörfern und Weilern dunkler Schatten herauf. Tausende leben in Sorgen, tausende leben in Nor, wissen nicht, ob es morgen Arbeit gibt oder Brot. Irgendwo auf Erden..“ müssen doch Menschen sein. die von Leid und Beschwerden endlich die Völker befrein. Die mit liebenden Herzen enden Hassen und Kriea, und die Tränen und Schmerzen wandeln in Friede und Sieg. o 3 Tardmer dahin; die Schakale ver=lder Sänfte meiner Frau, die dicht hinter mir ist. Die fahrt!“ lute über das Sanomeer dayin; die Schakale Der erste Ickritt dei Suideisee-Trockenlegung gelungen HE erahr tück * Rock derland Maren wird seine an haben bene un be Aunu, uhe,# en eaene ee en gn. e. Mod. Spangenschuh, schwarz Samtieder, mit sparter Garnitur Mottel.. Millionen tragen Tack-Schuhe— Millionen sind zufrieden! Das ständige Anwachsen unserer Kundenzahl beweist unsere außerordentliche Leistungsfähigkeit. Auch Sie sollten Tack-Schuhe tragen. Bochum, Kortumstraße 69 Praktisch. schwarzer Herrenschuh, beFernsprecher 62309 Elegante Spangenschuhe und Pumpa in schwarz VelourLeder mit Lackgarnitur □ Fesche Lack-Spang.Schuhe mit 790 LXV.-Absatz Orig. Cood. Welt kräftige Herrenstiefel in schwarz Boxcal....S m. Zw. Schlen 10.90 Warmer Laschenschuh mit Filz- und Lederschle für Herren.65 J45 für Damen...! Schneestlefel, unentbehrl. bei schlecht. Wetter... 490 für Damen ab Manna- Präparate zur zweckmäßigen Schub,ptlsge ni Usiooneg Der Favag-Prozeß Eine nenid artige Wvgalerer?. ### Lam Ousam, schiedenen industriellen Unte-nebmt Ein Schüler inkerviewt den Büirgerneiser Frankfurt, 30. Oktober. Aus den Zeugenvernehmungen zu dem Fall: Aufteilung von 110.000 Mark Risikoreserven usw(gelegentlich der Uebertragung des Versicherungsbestandes der Berlin=Frankfurter Allgemeinen auf die FavagFiliale in Berlin zurückgestellt) unter einige Vorstandsmitglieder der Favag und Herrn Mädje hörte man einiges über die merkwürdige Organisation der Favag. In Berlin leitete ein ordentliches Vorstandsmitglied der Favag, Esser, das dortige Geschäft. Indessen erfuhr dieser Herr nichts von dem, was die Frankfurter Vorstandsmitglieder zu beschließen für gut befanden: er begnügte sich auch— trotz seiner gesetzlichen Mitverantwortlichkeit für alle Vorstandsbeschlüsse— mit der Leitung seiner Berliner Filiale und der dortigen Geschäfte und befolgte im übrigen die Frankfurter Vorstandsinstruktionen, an denen er, obwohl Mitglied der Zentraldirektion, gar nicht mitwirkte. Daß ein derartiges Verhalten die Stellung der Frankfurter Machthaber nur verstärken konnte und trotzdem das Berliner Vorstandsmitglied keineswegs von der Verantwortung befreite, kam diesem„Direktor“, der Favag offenbar nicht zum Bewußtsein. So kam es auch, daß der Favag=Direktor Esser in Berlin,von den 110000 Mark Risikoreserven und ihrer Aufteilung unter drei Herren erst vom Untersuchungsrichter etwas gehört hat... Im übrigen beschäftigte man sich eingehend mit der Frage, warum denn überhaupt 110.000 Mark Risikoreserven noch gestellt werden mußten(ein Direktor der Berlin=Frankfurter Allgemeinen als Zeuge fand diese Rückstellung und Absetzung für ganz überflüssig und warum man diesen Betrag schon im September 1927 auflöste(u. a. auch einen Teil an Herrn Mädje privat zahlte), obwohl das zu deckende Risiko vielleicht erst zwei Jahre später klar übersehbar war, immerhin hatte man in der entscheidenden Aufsichtsratssitzung der Berlin=Frankfurter verhindert, daß das Vorstandsmitglied dieser Gesellschaft von der Absetzung der 110.000 Mark überhaupt etwas erfahren hat. Man hat diesen Herrn vorher hinausgeschickt. Ein Vorstandsmitglied der Berlinischen GrundstücksVerwaltung=.=G. als Zeuge hielt trotz aller Vorhaltungen die persönliche Ueberbringung der fraglichen 110000 Mark nach Frankfurt a. M. für den„einfachsten und sichersten" Weg, er sah nicht das geringste Verfängliche darin— auch nicht darin, daß dieser Bekommen. Mädje will erst fünf Tage vor dem Zusammendruch der Favag von Becker erfahren haben, daß die Vereinigte Berlinische mit diesen Beträgen, die unter die Direktoren verteilt wurden, belastet worden sei. Edisons Nachlaß bie 32 40 Mlionen Mat Newyork, 30. Oktober. Genaue Angaben über die Höhe von Edisons Nachlaß lassen sich nicht machen, da die Werte in den verschiedenen industriellen Unternehmungen stecken. Doch wird sein Nachlaß auf 7 bis 10 Millionen Dollar geschätzt. Haupterben sind Edisons jüngere Söhne Charles und Theodore. Seine anderen vier Kinder sind im Testament nicht erwähnt. Irgendwelchen wohltätigen oder religiösen Vereinigungen ist nichts vermacht worden.— Im übrigen hat sich bereits eine Gesellschaft aus Henry Ford und den sechs Kindern Edisons gebildet, um seine letzte Erfindung, die Herstellung von synthetischem Gummi, auszuwerten. Das bisherige Verfahren sei noch unwirtschaftlich. Das richtiggestens Teisphengesprach Elternschaftsvertreter Pangels im Calmelteprozeß vom Verdacht der Beeinstaffung gereinigt trag an die Favag in Frankfurt ging, obwohl empfangsperechtigt war die Deutsche Transportversic Zweigniederlassung der Favag in Berlin. der berechtigt war die Deutsche Transporthersicherni Zweigniedertagung der Favag in„Verlin,gezezigge, in geschäftlichen Tingen eine erhebliche Selbständigreit eingeräumt war. Auch das berührt die eigenartige nsportversicherung, i##r sonst in keit äumt war. Auch das berührt die eigenartige Organisation im Favagkonzern.,.„ ns Was übrigens dort innerhalb dieser Organisation möglich war, beleuchtete eine andere Feststellung der heutigen Verhandlung, die geradezu paradox erscheint: der Intag= Phöbus in Berlin(Zweigniederlassung der Favag) störte anhaltend einen Garderobeversicherungsvertrag, den die Berlin=Frankfurter Allgemeine Vers..=G. als Bevollmächtigte der Favag abgeschlossen hatte— und diese Differenzen im eigenen Hause waren nicht einmal von Frankfurt aus in Ordnung zu bringen. Weiter beschäftigte man sich mit der Verteilung von 220 000 Mark aus dem Vermögen der Favag an die Direktoren Mädje, Dumcke, Becker und Sauerbrey. Mädie erklärte, er habe einen Betrag von 80 000 Mark als Entschädigung, für seine Mitwirkung an Aufwertungsarbeiten erhalten, Dumcke und Becker hätten je 60.000 Mark und Sauerbrey 20000 Mark beLübeck, 30. Oktober. Zu Beginn des heutigen 15. Verhandlungstages im Calmette=Prozeß beschloß das Gericht die sofortige Vernehmung von Oberingenieur Pangels. Dieser äußerte sich sodann zu den Gesprächen, die er mit der Schwester Hoffmann gehabt hätte und besonders auch zu dem in der gestrigen Verhandlung erwähnten Telephongespräch. Er führte aus, daß die Schwester Hoffmann ihm kurz nach der Entbindung seiner Frau ein Mittel empfohlen, aber dabei nur die Worte„Calmette=Mittel" und„Fütterung“ gebraucht habe. Ueber das Wesen des Calmette=Mittels sei nicht ein einziges Wort gefallen. Er habe deshalb nicht im entferntesten an einen Impfstoff oder gar lebende Bazillen gedacht. Wenn die Schwester gestern erklärt habe, sie hätte ihm gesagt, es sollte sich um unschädlich gemachte Bazillen handeln, so wolle er, wenn diese Erklärung wahr sei, verantwortlich sein für den Tod seines Kinbdes.„„ 4g 94 Das sei nie und niemals geschehen. In dem gestrigen Telephongespräch habe die Schwester ihm erklärt, daß sie damals selbst nicht gewußt habe, daß es sich bei dem BCG. um lebende Bazillen handelte. Sie habe das erst viel später von einem Arzt erfahren. Im Telephongespräch habe er weiter gesagt, es müsse doch irgendeiner schuldig sein, wenn man Bazillen verfütterte. Hätte Aufklärung nach Anweisung des Gesundheitsamtes erfolgen sollen, dann seien die Hebammen, die die Eltern aufklären sollten, schuldig. Hätte keine Aufklärung erfolgen sollen, dann sei der Beamte des Gesundheitsamtes schuldig. Das Gericht und auch der Oberstaatsanwalt stellten darauf fest, daß nach dieser Erklärung von Oberingenieur Pangels nicht der Schatten eines Verdachtes auf ihm ruhen bleibe, daß er mit seinem Telephongespräch die Schwester habe beeinflussen wollen. Nach der Vernehmung Pangels wird noch einmal Schwester Hoffmann kurz verhört. Sie erklärte, daß keine Hebamme irgendetwas verschwiegen habe, um die Fütterung mit dem Calmette=Mittel durchzuführen. Sie selbst hätte volles Vertrauen zu Dr., Altstaedt und Professor Dr. Deycke gehabt, Geheimrat Bielefeld erklärte sodann zu den Aeußerungen Dr. Hamels in der Donnerstagverhandlung, er habe nach der Sitzung des Hauptausschusses der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose durchaus den Eindruck gehabt, daß das Präsidium dem Calmette=Verfahren günstig gegenüberstehe. Schließlich wird der Präsident des Reichsgesundheitsamtes, Dr. Hamel, weiter vernommen. Er kommt zunächst auf die Zentralausschußsitzung zurück, die nur sachliche Vorarbeiten für die Tuberkulosekonferenz in Oslo zu erledigen hatte. Er äußerte sich dann zu den Versuchen und wissenschaftlichen Arbeiten des vom Reichsgesundheitsrat im Jahre 1924 eingesetzten Unterausschusses für das Calmette=Verfahren und erklärte, daß diese Versuche laufend weitergeführt worden seien. Bei Eintritt des Lübecker Unglücks seien sie allerdings noch nicht zum Abschluß gekommen. Sodann trat die Mittagspause ein. Berlin, 30. Oktober. Einer der geplagtesten Menschen ist unstreitig 5. Berliner Oberbürgermeister. Sein Au gabenkreis spannt sich fast täglich weiter. Neulich, aler im Schulfunk zu der Berliner Volksschuljugen# sprach, hat er sich sogar von einem wißbegierigen Schüler regelrecht interviewen lassen müssen. TeSchüler aus der zweiten Aufbauklasse der 60. Vollz. schule nahm sich seiner verantwortungsvollen Aufgabgewissenhaft an. Munter und gar nicht schüchtern legte der jugendliche Interviewer dem Stadtoberhaupt eine Reibe von Fragen vor: Ob der Herr Bürgermeister oft Besuch bekäme; welche Eindrücke Herr Sahm au seinem Rundflug mit dem Zeppelin=Luftschiff gehabt habe; wie es denn eigentlich mit dem Haushalt de Stadt Berlin stehe usw. Erstaunlich, wie der junge Mann auf den entlegensten Gebieten Bescheid wuße und mit Keckheit seine Fragen stellte. Der Bürgermeister ging auch auf die Fragen näher ein und lies das Interview mit Fassung über sich ergehen. Sicher wird der Schüler stolz darauf sein, das Stadtoberhaupt der Reichshauptstadt interviewt zu haben. An Lautsprecher saßen die Kollegeg, des Fragestellers und amüsierten sich sicher über die Maßen.„Ja, der Runfunk hat mancherlei für die Schuljugend erschlossen Daß aber ein leibhaftiger Oberbürgermeister von einen simplen Gemeindeschüler sachgemäß interviewt wurde. das kam wohl bisher in der jungen Geschichte des Rundfunks noch nicht vor. S O N Son Neue Urteile im Leningrader Seemunnssiren Kiel, 30. Oktober. Das Schnellgericht zur Aburteilung der streikenden deutschen Seeleute verurteilte heute zwei Besatzungsangehörige des Hamburger Schleppers„Johanne Schupp za seeinem Monarcrf. Schupp“ zu je einem Monat Gefängnis. Dai Jugendgericht verhandelte in nichtöffentlicher Sitzung in der gleichen Angelegenheit gegen vier jugend liche Angeklagte, die sich an dem Streik in Leningrad von In der Nachmittagssitzung wurde die Vernehmung Präsident Hamel abgeschlossen. beteiligt hatten. Zwei von ihnen wurden freigesprochen, einer zu dreißig Reichsmark, der andere zu fünfzig Reichsmark Geldstrafe verurteilt. Vielleicht ist es lichen Stimmung, kann mich an kein blauer Herbsthimm wölbt hätte. Möglich auch, Sonne hell auf der nicht. Ich sah nut flackern, die unwil sei etwas Trübes; alten Sitte folgten sonst längst vergesse deutlich zur Schat ich wußte, daß sie Toten lebten, un hatten vom Allta Weihe neue seelise um daran zu den unter der Erde li# Darauf wurden eine ganze Reihe von Hebammen über die von ihnen durchgeführten Fütterungen vernommen. Das Gericht hatte festzustellen, ob tatsächlich jedes Kind gefüttert worden ist, da die Anklage ja davon ausgeht, daß durch die Fütterung fahrlässige Tötung erfolgt ist. Die Vernehmung nimmt einige Stunden in Anspruch, ohne daß sich bemerkenswerte Aussagen ergeben. Die Verhandlung wird dann auf Samstag vormittag vertagt. Wieder Raubüberfall in Hamburg Eine verzwickte Geheimwissenschaft Rapiunes Wähtung erster und zweiter Klasse Berlin, 30. Oktober. Die kürzlich aufgetauchten und zunächst als gegenstandslos erwiesenen Gerüchte über die russische Zahlungsfähigkeit haben ein gewisses Interesse an der russischen Währung erwachen lassen. Das ist nun allerdings ein höchst interessanter Gegenstand, allein es ist eine Art von Geheimwissenschaft, die innerhalb Rußlands herrschenden Währungsverhältnisse tatsächlich klar zu überschauen. Zwar ailt der zu überschauen. Zwar gilt der Grundsatz, daß Rubel= Rubel ist, aber das Prinzipgentspricht leider nicht der Wirklichkeit, was jeder Ausländer sehr rasch erkennt, der einmal darauf angewiesen war, seinen Lebensunterhalt mit normalen Rubeln zu Es gibt nämlich auch nichtnormale, besonders bewertete Rubel, in deren Besitz Ausländer gelangen können, wenn sie bei der Staatsbank in Moskau oder Petersburg ausländische Noten in Rubel umtauschen und sich dafür eine genaue Quittung ausstellen lassen. Zusammen mit dieser Quittung ist dann der Rubel direkt goldwertig und man kann mit ihm all die schönen, sonst eigentlich nur für den Export hergestellten Waren kausen, die dem russischen Volk versagt bleiben. Hat man aber das Unglück, jene Quittung der Staatsbank über den Notenumtausch zu verlieren, so werden unversehens aus den Ruheln erster Klasse solche letzter Klasse. Die Rubel zweiter Klasse nämlich sind dem Parteigenossen vorbehalten. D. h. der Arbeiter, der zugleich als Parteiangehöriger eingetragen ist oder der gar in einem der„Sturmtrupps des Fünfjahresplanes“ tätig ist, kann seinen Bedarf ohne weiteres im nächsten staatlichen Konsumladen zu erträglichen Preisen decken: er kann dann also mit seinen 150, 200 oder gar 250 Rubeln monatlich ganz gut leben, zumal er hinsichtlich aller wünschbaren Abwechslungen und Zerstreuungen, für die der gewöhnliche Sterbliche schwer blechen muß, auch noch allerlei Vorrechte genießt. Anders geht es dem einfachen Verkäufer oder Gewerbetätigen, der vielleicht ein ebenso hohes Gehalt bekommt, aber nicht das Necht hat in dan staatlichen Konsumläden zu Recht hat, in den staatlichen Konsumläden zu kaufen. Die Rubel, in denen er sein Gehalt ausgezahlt bekommt, gehören zu denen der letzten Klasse. Sie sind im Durchschnitt vielleicht nur ein Zehntel dessen wert, was der Rubel des eingetragenen Parteimitgliedes wert ist, denn die Waren der Privathändler müssen sechs bis zwanzigmal so teuer bezahlt werden, wie die der staatlichen Lonsy. göhen,.aus. vem tägt sich vum allaedings In dieses Rubelklassensystem läßt sich nun allerdings das Geldchaos Sowjetrußlands auch noch längst nicht klar einrangieren. Ganz abgesehen davon, daß es eine ungeheure Zahl von Abstufungen der Privilegien für Parteiangehörige, Parteifreunde, staatliche Arbeiter usw. gibt, schwankt der wirkliche Kaufwert des Rubels auch noch je nach der Wirtschaftspolitik der Sowjetregierung. Wenn z. B. eines Tages der Getreideexport wieder einmal forciert wird, so kann es sehr leicht vorkommen, daß auch der einwandfreieste Parteigenosse in den staatlichen Konsumläden einfach nicht genug Brot oder Mehl bekommen kann. Dann muß er den notwendigen Zusatz zu seiner Tagesration in irgendeinem freien Geschäft decken und sieht seine guten Rubel plötzlich degradiert. Hamburg, 30. Oktober. Am Freitag nachmittag betraten vier oder fünf Männer mit schwarzen Halbmasken das Wettbüro in der Elbstraße S. Hinter dem Schalter befanden sich der Filialleiter Ginnutt und ein Angestellter, während sich in dem Vorraum etwa 20 bis 25 Kunden aufhielten. Die Eindringlinge riefen sofort„Hände hoch und forderten von dem Filialleiter die Herausgabe seiner Brieftasche. Es entstand ein großes Durcheinander, bei dem auch mit Stühlen geworfen wurde. Taraufhin gaben die Eindringlinge einige Schüsse aus ihren Revolvern ab und ergriffen die Frucht, Filialleiter wurde durch einen Schuß tödlich getroffen. Vier Täter konnten auf der Flucht festgenommen werden. Ein ähnlicher Raubüberfall wurde, wie gemeldet, an anderer Stelle schon am Donnerstag versucht. „Conte di Savoia“ Der Stapellauf des neuesten italienischen Ozeauriesen Triest, 30. Oktober. Hier lief der„Conte di Savoia“, der große, für Rechnung des Lloyd Sabaudo von der Werft San Marco erbaute Ozeandampfer, in Anwesenheit von 70 000 Gästen vom Stapel. Das Schiff ist mit einem Großteil seines Oberbaues und mit bereits eingebaui ten Kesseln ins Wasser gegangen. Der neue Riesendampfer von 48000 Tonnen und 120 000 PS., der als erster Passagierdampfer drei Stabilisatorenanlagen System Sperry zur Beseitigung der Schlingerbewegungen im Gesamtgewicht von 468 Tonnen erhält, soll mit einer Geschwindigkeit von mindestens 27 Seemeilen in der Stunde in den Dienst Genua Newyork eingereiht werden. Motorstörung bei eidem denschen Zlugbont Berlin, 30. Oktober. Entgegen ausländischen Meldungen, die von einen Absturz eines deutschen Wasserflugzeuges in der Nähe von Kap Pena(spanische Nordwestküste) ins Meer wissen wollten, stellt die Deutsche Lufthansa hierzu fest, daß gestern vormittag das Dornier=Wal=Flueheg „D 2068“, das auf einem Ueberführungsfluge ohne Fluggäste von Coruna nach Southampton unterwegs war, infolge einer Motorstörung 70 bis 80 Seemeilen von Coruna entfernt auf das Wasser niedergehen mußte, wobei die Was serung glatt vonstatten ging. Inzwischen ist das Flue boot mit eigener Kraft und zwar mit dem zweiten Motor um 23.45 Uhr in den Hafen von Coruna glat eingelaufen. Aus allen die immer am Allerst gehangen. Einen Alten wohl arm sein, d Sonntagsmantel Mann stand vor war ein Platz ne zu besuchen. Mit Laub ein wenigz Seine altersschwe Blumen in einen Dann stand er no sprache mit ihr, bald an ihre Sei war nicht traurie Alltags ihn versa nicht weil er es wohnt war. Er dieser Besuch ar war, das nichtd Blicke in die Welt Arbeitslosenunruhen in der holäandischen Kolonte Surtnan Amsterdam, 30. Oktober. Meldungen aus Paramaribo, der Hauptstadt der niederländischen Kolonie Surinam(Holländisch=Guyana) zufolge fanden dort ernste Arbeitslosenunruhen statt. Viele Geschäfte wurden geplündert und zahlreiche Häuser stark beschädigt. Die Polizei stand dem Treiben der aufrührerischen. Menge anfangs machtlos gegenüber. Erst allmählich vermochte eine eingesetzte Truppenabteilung der Lage einigermaßen Herr zu werden. Der angerichtete Sachschaden ist groß. Man befürchtet weitere Zusammenstöße. * Unter Mordverdacht verhaftet. Unter dem Verdacht des Mordes an der Hildegard Schulze in Lauban ist der 38jährige Arbeitslose Richard Neumann verhaftet worden, er ist geständig, bereits mehrere Ueberfälle auf Frauen in der Umgebung von Lauban verübt zu haben. it Der verschwundene Tertianer aufgefunden. An“ Donnerstag abend gelang es, den seit dem 13. Oktober vermißten 14jährigen Tertianer Karl Stein in Berlin, der angeblich von einer unbekannten Frau verborgen gehalten sein sollte, in Harburg=Wilhelmsburg aufzugreifen. Er befand sich in dem doxtigel Jugendheim und wurde inzwischen von seinem Vater abgeholt. Nähere Einzelheiten darüber, wo sich der Junge aufgehalten hat, liegen nicht vor it Raubübersall auf ein altes Ehepaar. Am Donnerstag abend wurde ein altes Ehepaar in seinen Hause an der Landstraße zwischen Werder und Groß=Kreuz in der Mark das Opfer eines Raubüberfalls. Ein unbekannter Mann drang in das einsam gelegene Haus ein und schlug mit einer Eisenstange auf die Eheleute ein, wodurch beide sehr schwere Verletzungen hauptsächlich am Kopf erlitten. Nachdem er die beiden Leute wehrlos gemacht hatte, raubte der Täter aus einer Schublade 400 Reichsmark Bargeld und 3 Im Arbeitsamt Berlin=Wedding randalierte an Freitag vormittag ein 22jähriger Erwerbsloser, de ihm eine Unterstützung abgeschlagen wurde, und grif schließlich einen Angestellten tätlich an. Die alarmierte Polizei nahm den renitenten Burschen fest. st 6000=Tonnen=Dampfer bei Blankenese aufgelaufen. Der 6000 Bruttoregistertonnen= große Dampfel „Borbeck“ der Firma Krupp(Essen) ist auf der Ausreise bei Blankenese auf Strand gelaufen. Auf die Hilferufe des Dampfers eilten vier Schlepper herbei, denen es gelang, das Schiff bald wieder flott zu machen. Immerhin wurde die Ausreise vorübergehend D Potlandung eines französchen auf deutschem Boden. Bei Nenzingen in Baden nahm ein französischer Corporal mit seinem Kampfflugzeug eine Notlandung vor. Er gab an, sich verflogen zu haben. Das Gericht beschloß die Abschiebung des Korvorals nach Frankreich.„ tt Im Streit erschossen. Zwei deutsche Wanderburschen gerieten in der Dorfschenke von Geyula (Ungarn) mit dem Waldheger Kispal in Streit, in dessen Verlauf der Waldheger mit seinem Gewehr auf die Wanderburschen schoß. Der Schlossergehilfe Adalbert Neyer wurde GeHige, se7, Pegerdz, eichter verletßz. „Ich sah eine und gut gekleid von dem das D unter von seinen Sorgen, der St wegten sich sein men, um beim er dem Verstor alles, was eri hatte. Er war er dem Vater über alles nach. rung ereignet! wohl mit allem anscheinend mit sagen, denn au wohl auch, wa die ihm und haben würde. Auf der kle saß eine Frau. daß der Tote i Arm der Frau Das bleiche Ge tige rote Fleckder Haut abze unter der Erde einen Strauß legt, doch nur beim Vater. de dachte an ihr das Mädchen, einem einst er Hände wie sch rasch auf, über schien sie auf unsichtbar dro tages, denn d tt, Cholera=Epidemie in Persien. In der Gegend von Ahwas(Persien) ist eine schwere Chalgrauy, demie ausgebrochen. Der Leiter des Regierungscrankenhauses hat sich mit mehreren Aerzten und Serum l Tausende von Kranken im Flugzeug von Teheran nach dem Herd der Epidemie begeben. Dann sah kannte. Mani ganz neu, uu# als sei er etn Kindes dort stein, aber a1 Er sah aus Gerade desh. andere vielle Kind hatte dem Jungen der Mutter ei Die Schonstel MoberamDilhg.! Ueberzeugen Sie sich von den unerreichter. Leistungen der Firma Sebfaderschammamf, Esseil y Köln, Dortmund, Bielefeld Deutschlands größtes Haus für Wohnungseinrichtungen, Teppiche und Dekorationen ermeister 30. Oktober. unstreitig, de :.„Sein Au e Neulich, alZolksschuliugen witzgegierige müssen. L. der 60. Voll. spollen Aufga shüchtern, lege Soberbaunt. i# : B ü r g e r m e i s t e derr Sahm au ustschiff gehar Haushalt der wie der june Bescheid wuße Der Bürger. er ein und lies ergehen.„Sicher das Stadtoberzu haben. An fragestellers und Ja, der Rundgend erschlossen. seister von einen rvjewt wurde.hichte des RundS ONNTAG, 1. NOVEMBER 1931 WO CHENEND-BEILAGEDES„BOCHUM ER ANZEIGER SURT 1 Don alois Brunner Nur Re-scbhnng De iue be bueuden, ede den eshigher Sezineniesia geizeizgz Meise, osget Geisr ie bd bust....... sre. Möasich daß die Grabstein möchte ich eignal, Doverzu, gentr 1, Pogt 1. Ren Red- bune Ge u i a e eg, e, ge e ehe ie eice eeleche hacs eirt, Der, Aleg. Aer aus haer Falchan sehtrschset. 98 uod 2. ud, u. des Gaseh., tan 3 haihn walt De in Teod, fotheif sie die Vertz=sesl==K sscheist. 30. Oktober. der streikenden dei Besatzung. ers„Johannes fängnis. Das nichtöffentlicher egen vier jugendeik in Leningra en freigesproche ere zu fünfzg lugboot 30. Oktober. die von einen ges in der Nähe küste) ins Meer hansa hierzu fef, ier=Wal=Flugbog: rführungsoruna nach nfolge einer, Mo Corung entfernt wobei die Wassen ist das Flugmit dem zweiten von Corung glat aufgefunden, I# dem 13. Sktobe. Stein in Berlin Frau verborgen Wilhelmsin dem doxtigen zu seinem Vater ber, wo sich der vor. epaar. Am Donsaar in seinen Werder und pfer eines Raubing in das einsam Eisenstange auf schwere VerletzunNachdem er die raubte der Täter irk Bargeld und uder.at-iscse hhashasht echel ce ien eale eschese eischee e un Sice Godatel uod ider Aoaur um oiuot,.), betgnda voer eien Zua odis den Betezuhes Kuzet reitegz letezPrier ih=ishen seschk ish bui en den. Site boighes und iye Prog, u einzgahealgu gevexeizever einen Zeizuitzden Mist Plertagz. Sie berscht füle die, Die vicht sleausen wolen, dost mit den Tode das Leben ein Ende hat. Laen schen uid andere wiche, der sce loige e unter der Erde liegen würden. Das Oermächtnis/ Von Karl Bröger Aus allen diesen Stimmungen heraus hat wohl immer am Allerseelentag ein Schleier vor der Sonne gehangen. Alle lieben Brüder, die schon gefallen sind, Reden aus Stein und Scholle, sprechen aus lDolke bengen.. 6. s. Er mußte und Wind. eisc halt Schrebe. Wenn in würgender: Geht mur sen Eet veioren, Höerge getzge schlägt man sich recht und schlecht in der Fremde umher. Und die Fremde, die erscheint uns schön, die deucht uns das richtige Leben zu sein. Aber je älter man wird, desto größer ist die Sehnsucht heimzukommen. Wenn man sich so Jahr für Jahr die Füße wund gelaufen hat auf dem steinigen Wege den wir das Leben nennen— dann erst weiß man den Frieden, die Stille des Zuhause richtig zu schätzen. Jetzt freue darauf, ja. Nicht, daß ich dem Schicksal böse bin, weil es mich zum Leben verurteilte. Aber ist nun genug— ich harre des Friedens, und ich denke, ich habe ihn mir verdient. Verdienen muß man sich den Tod. Das ist es. Und wie kann man ihn anders verdienen, als indem man den vorbestimmten Weg seines Lebens tapfer zu Ende geht, ganz zu Ende. Das ist nun meine Philosophie, und vielleicht werden Sie darüber lachen: daß der Mensch, da er geboren wird, seiner unvergänglichen Heimat entlaufen ist. Und sein ganzes Leben ist nur der Versuch, den Weg zurück zu finden. Manchmal weint er, manchmal verzagt er, manchmal denkt er, er könnte diesen Weg abkürzen mit List und mit Gewalt. Aber er irrt— den Tod kann man erzwingen, aber das„Sterben nicht. Und nur das IIacht den Sinn des Eebens hieblicher und bugelsest, zwingen, aber das Sterben nicht. Und nur Brandgewölke, verziehl Hertelldich, Dulgergamel) Sterben öffnet jene Pforte, über der das Wort Scähcher alz alle Rängser und ewig st ger Kamp). oDer Alie schwieg.— das Reden hatte ihn angegrisfen, und ich verstand, daß er müde war. Rasch verabschieDeue flände, daß sein verlassenes Derk nicht stürbt, dete ich mich und herzlich. Darum sst der toten Brücker levzies Gebot: Draußen lachte die Sonne strahlend und hel., Mich „Halel das Wert am Beben, Gegnsener glf. l2acht um IDacht sich in melne Seele brennt Tief der toten Brüder[Dille und Gestament. Wieder hör ich die Stimme voll dunkler Krast: „Rlagt nicht... schafft!“ iche bel e 2 so Binschte, Sondern Bell er 35 so ge. wohnt war. Er mochte deshalb nicht traurig sein, weil dieser Besuch am Grabe wie ein Wiedersehen gewesen war, das nicht das letzte bleiben sollte. und eut gelleidet. Er kand auftrecht vor dem Grabe, un dem das Dexkng,sagte, daß er.. tz, woßi gehse Iterben— Heimgeln/ Säize von Wolsgang Feeran Es war eigentlich nur ein Zufall, daß ich den Anein Kaufmann dar= schluß verpaßte und nun etwas verärgert, etwas geden Surgen ausruhte. Er hatte poh sepr langweilt durch das Kleine estpreutzische Städichen ber: Ster von sng, o ge in während er dort stand, be= umschlenderte. Und daß mir dann einfiel:„Himmel, epen, de, Sodn, verzse. Vieleicht war er gelbone hier nuß sa der Förster wohnen, bel den Zu einmal estenr ie6 eun ,de P holen. Rieleicht legte als Halswichiger ein paar Ferienwochen vereben ee ne, beage, Hehas älah d ios Hurchebeüicher un Nus Bong. au. btung, aan aueht Gen Kaig, Sete. e. rung ereignet hatte, und er fragte sich, ob der Pater uug erseuge, eindgersanden gepeser Piare, a; Vater seberd Geschichte hat der Förcher atmend wirkend miterlebt, die Geburt des Deutschen Reiches und das zweite Versailles. „Eine schwere Zeit heute“, sagte der alte Herr. „Man muß nur immer hoffen und glaubeg und, im übrigen seine Sache tun, ohne nach rechts und uinks zu schauen. Dan wirds lcher Freynh, sagte er. Sund ich Trauer in diesem Fieber und auch Seligkeit und Glüc Weil ich mich doch noch jung fühlte und voller Kraft— und weil der Alte da oben mich sehend gemacht hatte und wissend für das, was der Tod ist— und für das andere, was er nicht ist und nicht sein darf. Da verlor ich plötzlich meine alte, dumme Angst vor dem Altwerden und pfiff vor mich hin und dachte lächelnd: „Ich werde alt— uralt werde ich.“ botenkände Von Johanna Weiskirch. Nein, und nein, und noch einmal nein! Und wenn sie es alle sagen, daß so eines jeden Toten Hände aussehen, wie die des da still und stumm vor mir liegenden geliebten Menschen, um den meine Augen von ungeweinten Tränen heiß brennen, so ist es dennoch nicht wahr. Ist nicht wahrl Und wenn sie mich noch so verwundert anschauen, als zweifelten sie ob meiner Worte an meiner Urteilsfähigkeit in solchen Noch einmal wiederhole ich es, daß so nicht eines ieden Toten schmezgost sehen. S hie schwpren, steilen randalierte am Erwerbsloser, de wurde, und grisf Die alarmierte fest. nkenese aufgelaugroße Dampfer ist auf der Ausgelaufen., Au Schlepper herbei, vieder flott zu ise vorübergehend Militärfliegers in Baden nahm Kampfflugzeug sich verflogen zu chiebung des Kordeutsche„Wandervon Gyulas Streit, in dessen Gewehr auf, di rgehilfe Adalbert chter verletzt. In der Gegend dere Cholera=EpiRegierungskrankenund Serum für von Teheran nach bne e a Aande ae a e e enr aen eee egn enegene aie beald un Gung, Aaiter De Gae e..13. n Seae e,##e, eag#e e ge. ue seung uch genurg, geonie e uige ie, Scheitige des Aades und der GSergzean dier hecht. e d eue eun zu. Gesel- aere ae Aüie Artaudung unen, Aun en eu un Aun ue. u u. ege geune Bendene Man uit bichen eingz ud an Dr His eases..3, bist ausch, wosd er in den Mähsen sHhweren Monaten,„ Aberich selle nich iauschen. Er ledte wieklich voch,=peu nan fell uist aus der weit. Darin We. ea an aen, e c ee ae e es erche, as an un u. ee e. en e. aneg e e ae ee een, Aasgab ue eähe in diun Achiden, Nund Peigaht Ais aunr unf unr Tahr he Gesreiec hohen e.. Sper besinndaren Gefüiht. Sache schper nachen, nan darf siHh ihm uicht freiblsg bre= uinerandt muß ich auf die bleichen, leicgt nag gucz,—., geuz au enr in die Arne Peer.„ophem Hereiast sad Stecden imen gektüinmten Einger shen, de weizg, Käibe Hgeit Arm der Frau umsing ein Kind, das neben ihr stand. Das bleiche Gesicht des Mädchens, das dort schwindsüchtige rote Flecken hatte, wo die Backenknochen sich unter der Haut abzeichneten, verriet, warum der Vater dort eim Batez, den e; lzch jahsehgr hern ihr. De Mretze merkte, daß er mich mit einem anderen verwer Resche Freundschaft umschlossen; die sich vielleicht ein letztes Mal in qualpoller Einsamboue, uiagh eie saseit sanh ie Ken hueste Kraict, hach er aich uit elaemn adan weraechele, uuzgste, Batals usläche wusche a i. i. 453 dus Mädchen, das Einzige, was ihr geblieben war von Ich hätte den Irtum auftlähtgen,lschpetz ietz hrischt, nun ist er mir ganz nahe, der Tod, und ganz vertraut. überfürst fast und ols sie von Friedhof gung, deutete is schon für, diesen alten Mannk Was konnte vor ihm fort. Wie lber ich starb nicht— eine Kraft war da in mir, die keit gegen dag ihn mit harten, unerbitlichen Schickialsmich immer wieder dem Tode entriß und desxr Lzheg schlägen verfolgende Unglück balten, wie schon so ost im Saste vie Glseand hr bes Has Auds Kaustads be. Lan, Ga igd wo mi ni Pieziegnise nas Ggreit: De aux. vst. Buie hos pie Prgriz, Grscgiche. bien se auf der Flucht— uue b ewpas zu eig, das deutete 465 shon für, Riesen alten N.—.—.— Toh und ich. Aus solch lleinen ngendlichen Ketbot. v on d Eischer wnaor 2= Zh. Praißze sez Heröste. Richig wor mir er, dieser Greist. 3ch, Buicte zun urrecgerzächler Tlucht vor frgezi, Fraß, p. F e, a an, wie er 9. srgch, und en ziehenbez, Ionerzhretz schon heut, und es uird ales sehr, schzn Jein. 36 e bne be bn e... Gelshichte ich Gefsühl in meinen Herzen machte mich unrung, V, perde nich vom Leben Isen, und es gebt dann alei beng Frau sanden neben ihm,„Er war krank, 3ch weiß,atHt, D es Trischatele ,zder ezmag gang leicht, Obne Wunde und ohne Kampf: ude Buen, un Veaz, e e, ez de vor Kasen Auganue die Seaite Vberngutz oder einad bod, se guch dur gite, und mie Buche beisz ur e in n Vbn, An. Lar eun Michs a abag. s6 4 schamn mine, Aschaunde mast- reder aich ich iur Aast. Gr Gutnge. Tod und ich. Aus solch kleinen jugendlichen Katzb für ihn bedeuten“., Greig. Ich blite ihn gereien erwachsen meist die dauerhaftesten FreundschafWichig war nur er, dieser Greiszeg,Vsagpisckte ivn vm. Er kommt morgen oder übernorgen— vielleicht wie er so sprach, und ein Ziebemiegz, zurgzraßee#on heute, und es wird alles sehr schon sein. Ich Nein, nein, nicht vielleicht, sie taten es ganz bestimmt, ehe sie für immer erstarrten und erblichen! Ich sehe es ihnen an, wie er sie oft in Nacht und Einsamkeit vor sein zuckendes Angesicht, auf sein zitterndes Herz gepreßt hat, vermeine noch die Spuren der bittersten, verzweifeltsten Mannestränen an ihnen zu sehen. Und möchte es den anderen, die noch immer von den friedlichen Zügen des geliebten Toten reden, zuinz leicht. Ohne Wunde und ohne Kampf.“ schreien, und verharre doch ,wie erstarrt, und schaue voll diesem Augenviin die Seeie überschart... Ja, so sprach der Alte, und mir wurde heiß, vor namenlosen Jammers auf, die por mir auf dem weißen alch unstuct Eraut it elschehe en. bteg hoge 6 us=Mahe gas de Fise nie dn 6H an de Sacher hachte an die tech, uag, Adich wate, egzie ahesusesaste Kars. en Mche chch e he h an e heehe esseschsee der Mater erzähle. Eine Belanguongetteigentlug, Das den Tode des Großenl Fost ein Ouehgaumuct dbautscher man nicht piel ans Zuhause, Du ent vertiet uun füir inner berkummte Rund nieletelch G * 56 — Slaubt, die Besten unseres Volkes sind nicht gestorben, damit die Tebendigen tot seien, sondern daß die Toten lebendig würden Walter Stag ** Die Shrentafel der Tour se Mérite-Flieger Oswald-Bbeiche, dem Gllegerneiden umBeadentnis Ein Sedenkblatt zur 15. Wiederkehr seines bodestages— Die heroische Welt der deutschen Kriegsflieger Krieges und in die Geschichte unzähliger deutscher Familien eingegangen sind, spielt auf der Straße— so klein sind diese Dörfer und so armselig, daß sie nicht mal einen Marktplatz haben— eine Militärkapelle. Sie Am 28. Oktober sind 15 Jahre verflossen, daß der amtliche Heeresbericht mitteilte: „Hauptmann Boelcke ist im Verlauf eines Luftkampfes am 28. Cttober mit einem anderen Flugzeug zusammengestoßen und bei der daruf erfolgten Landung hinter unseren Linien tödlich verunglückt. Am 27. Oktober hatte er sein 40. feindliches Flugzeug abgeschossen.“ Groß war die Trauer Deutschlands, in der Heimat und an der Front, der Tod des deutschen Lufthelden wurde so schmerzlich empfunden wie eine verlorene Schlacht. Heute, in der bitteren materiellen Not der Gegenwart haben wir Deutsche fast das gewaltige Erleben des Völkerringens vergessen. Eine andere Generation ist herangewachsen, die die Erregung jener Tage nur vom Hörensagen kennt. Sollen darum und weil neue Not die Not von damals abgelöst hat, sollen darum jene Helden vergessen sein, deren Opfermut das Elend des Krieges von der Heimat abgewehrt hat? Es wäre ein unerhörter Undank, wenn wir ihrer nicht stets in Treue gedenken wollten. Denn sie haben ihr Leben auch für uns gelassen. Zur rechten Zeit erscheint darum gerade jetzt ein Buch von Ernst Schöffer„Pour le Mérite=Flieger im Feuer"(Verlag Union, Deutsche Verlagsgesellschaft), in dem ein ehemaliger Kriegsflieger uns von dem Leben unserer heldenmütigen Pour=le=MériteFlieger erzählt, von Boelcke, Immelmann, Richthofen, Köhl. Udet und den vielen anderen. Mit Genehmigung des Verlages bringen wir heute, anläßlich der 15. Wiederkehr des Todestages Boelckes, einen Abschnitt zum Abdruck. Von der Verdun=Front her grollt unaufhörlich seit Wochen der Geschützdonner. Die Regenwolken jagen tief durch das Tal der Maas. In einem der kleinen Dörfer, deren Namen schicksalsschwer in die Geschichte dieses Krieges und in die Geschichte unzähliger deutscher Faklein mal einen Ma spielt, um die Truppen, die auf knapp 24 Stunden der Hölle entronnen sind und hier ausruhen, auf andere. schönere Gedanken zu bringen. Ob es ihr gelingt? Ich liege am Fenster, um den frohen und doch melancholisch stimmenden Klängen eines Straußschen Walzers zuzuhören. Ein Soldat stellt vor die Tür des Nachbarhauses einen Stuhl. und kurz darauf kommt ein Offizier heraus, setzt sich. und wie er die Mütze auf die übergeschlagenen Beine legt, erkenne ich ihn: es ist Boelcke, der berühmte Flieger Oswald Boelcke, zu dem die ganze Front in dankbarer Bewunderung aufblickt. Immer bleibt es verlockend, in dem Antlitz eines Menschen zu lesen, aus ihm heraus auf den Charakter zu deuten. In meinem Kriegstagebuch heißt es: Heute sah ich zum ersten Male unseren Boelcke. Wir lachen hier alle nicht noch nirgends aber erblickte ich auf einem fungen Menschenantlitz so viel Ernst. Sein Auge ging über die Umgebung hinaus, über die Häuser der Dorfstraße hinweg und verlor sich in den Wolken. Tastete er sie ab, um die Flugmöglichkeiten zu erkunden oder stießen seine Gedanken weiter durch die Wolkenkette? Wohins..“——— Oswald Boelcke war auf der Boelcke Schule ein mittelmäßiger Schüler, z. Aan Lok##lo aber ein guter Sportsmann. Als ein in der Dchule Schwimmverein ein Wettschwimmen veranstaltete, an dem die Gymnasiasten nicht teilnehmen durften— damals gab es andere Anschauungen über Sport als heute— machte Boelcke einfach unter anderem Namen mit und brachte gleich mehrere Preise nach Hause. Diese körperliche Durchtrainierung war ihm später bei der Jagdfliegerei von großem Nutzen. Zunächst ging er nach dem Abiturium zum Koblenzer Telegraphenbataillon, dann nach der Kriegsschule Metz, wo er schon den ganzen Ernst einer Grenzgarnison kennen lernte, um dann bei den Funkern in Darmstadt zu landen. Hier entschied sich sein Schicksal. Auf demselben Platz, auf dem die Funkstation lag, übten die Angehörigen der jüngsten Waffe des deutschen Heeres, die Flieger. Nicht lange dauerte es, da stand bei Oswald Boelcke das eine fest: er wollte sich nicht damit begnügen, die Wellen hinauf und durch den Aether zu senden, nein, er wollte selbst hinauf. Anfang 1914 kam er auf die Fliegerschule nach Halberstadt. Wenige Tage vor noch gelebt hätten.„Unglücklicherweise nur zwei“, antwortete er mit Gefühl.„Sie kämpften alle so tapfer, daß mir ihr Mißgeschick leid tut.. Nur ein Engländer und ein französischer Offizier blieben am Leben. Alle. anderen starben für ihr Vaterland.“ Am 13. Januar 1916 hatte er mit Touele Mérite Immermann zusammen den Pour le Mérite erhalten. Er flog damals während der Verdun=Offensive und wirkte durch sein und seiner Kameraden Erscheinen beruhigend auf die hart ringenden Truppen. Am 23. Mai erwartete ihn eine einzigartige Auszeichnung. Er erfuhr sie auf sonderbare Weise. Bei einer kurzen Urlaubsfahrt nach Dessau machte er in Köthen Station und las dort zufällig ein Extrablatt in dem es hieß:„... Außerdem schoß Oberleutnant Boelcke südöstlich von Avocourt und südlich des Toten Mannes den 17. und 18. Gegner ab. Der hervorragende Fliegeroffizier ist in Anerkennung seiner Leistungen zum Hauptmann befördert worden Das war vier Tage nach seinem 25. Geburtstage. Oberleutnant war er erst kurz vorher geworden. Nach seiner Rückkehr errang er den nächsten Luftsieg. Dann aber wurde er unter dem Eindruck von Immelmanns Tod auf eine längere Dienstreise geschickt, die ihn durch Deutschland an die Ostfront und weiter nach der Türkei führte. Es ist ein Triumphzug für ihn. Ueberall wird er feierlich empfangen und von in= und ausländischen Fürsten und Königen mit Orden überhäuft. Er bleibt weiter der bescheidene, zurückhaltende Mensch und studiert die so verschiedenen Kampfarten der einzelnen Fronten. Aus dem Born seiner schwer erkämpften Erfahrungen konnte er viel abgeben. Man machte ihm den Vorschlag, diese Lehrtätigkeit ausschließlich fortan im Interesse der Jagdfliegerei auszuüben. Seine Antwort darauf ist das dringende Gesuch, wieder an der Westfront arbeiten zu dürfen. Ende August ist er schon dort, und der Heeresbericht vom 3. September 1916 meldet:„Im Luftkampf wurden am 2. und 3. September im Sommegebiet 13 und in der Champagne je zwei feindliche Flieger abgeschossen. Hauptmann Boelcke, der seinen 20. Gegner, außer Gefecht setzte, und die Leutnants Leffers, Fahlbusch und Rosenkrantz haben an den letzten Erfolgen hervorragenden Anteil.“ wichtige Gattungen von Fliegern gibt, die nur in der Notwehr kämpfen dürfen und darum nicht Gelegenheit. haben, so oft wie wir im Heeresbericht erwähnt zu werden.“ Am Abend desselben Tages, an dem diese Unterstlich Unter den Auszeichnungen, die Boelcke im Laufe seiner kurzen, senkrecht emporsteigenden Fliegerlaufbahn sich erworben hatte, macht ihm eine besondere Freude— die Rettungsmedaille. Wie er dazu kam, erzählt einer seiner Kameraden:„Im Sommer 1915, als er noch nicht der berühmte Mann war, sieht er in Douai, wie ein etwa 15jähriger französischer Junge beim Angeln von der hohen Kaimauer in den tiefen Kanal stürzt und untergeht. Boelcke, sofort wie er ist, umgeschnallt, mit einem Kopfsprung ins Wasser, taucht nach dem Jungen. Beim zweiten Tauchen bekommt er ihn zu fassen, schließlich bringt er ihn in einen Kahn...“ Am 15. und 16. September erlangt er je zwei Luftsiege(1) und am 8. Oktober heißt es im Heeresbericht: „... Hauptmann Boelcke setzte den 30. Gegner außer Gefecht.“ Als ein Kamerad scherzhaft zu ihm sagt, daß sein Glück noch die Götter neidisch machen würde, erwidert Boelcke tiefernst:„Sie irren, Bester, Glück ist meist etwas Zufälliges, und ich muß gestehen, mir ist der Zufall immer wenig sympathisch gewesen.... Ich sehe darin weniger Glück, als die Konsequenz rechtzeitigen, überlegten und tatkräftigen Handelns. Mit Bewußtsein arbeiten, und die Gunst der gegebenen Verhältnisse nutzen, daraus erwächst meist das, was Sie soeben Glück nannten.“ haltung stattfand, wurde amtlich mitgeteilt: „Hauptmann Boelcke ist im Verlauf eines Luftkampfes am 28. Oktober mit einem anderen Flugzeug Lanzusammengestoßen und bei der darauf erfolgten dung hinter unseren Linien tödlich verunglückt. Am 27. Oktober hatte er sein 40. feindliches Flugzeug abgeschossen.“ Was hatte sich in diesen wenigen Stunden abgespielt, wie war es zu dieser Tragödie gekommen? Jo schildern die Kameraden Doeletes Kosturz Das janeEnde Er räumt an der Somme mit seiner Staffel gründkich auf und schafft, wie schon bei Verdun, der bedrängten Truppe Erleichterung. Im Oktober reiht er noch zehn Luftsiege an die Kette der bisherigen. Aber mit der Zahl„40“ bricht es jäh ab.... Hete Am 27. Oktober äußert er zu seiAbsturz nem Freunde, der es später berichtet nach 40 Jiegen hat:„Ich fühle mich heute nicht *“ wohl, weiß der Himmel, mich fröstelt immerfort, und ich habe das Gefühl, es passiert etwas, schließlich mir selbst! Vorhin kam mir der Gedanke, daß ich lieber einige Tage in Urlaub gehen und mich dadurch sammeln sollte. Ich bin unruhig, unsicher oder müde, und das ist kein gutes Zeichen. Aber die verwünschten Engländer mit ihren Kampfgeschwadern lassen uns keine Zeit zum Ausruhen, und schließlich kann man Unglück in der Heimat ebenso wie hier haben. Ich denke immer noch an den Eisenbahnunfall bei Kreuz, wo einige tüchtige Kameraden, die von Anfang des Krieges an draußen im Feuer waren, der ihnen im Kampfgewühl immer aus dem Wege gegangen war.“ Am nächsten Morgen besucht ihn der Dichter Walter Bloem. Es ist schlechtes Wetter. Der Wind heult und rüttelt an den Fenstern. Von der Abteilung wird angefragt, ob bei dem Sturm geflogen werden soll. Boelckes Antwort ist kurz, aber vielsagend:„Wenn sich ein Gegner zeigt, gibt es keinen Sturm.“ Im Laufe des Gesprächs äußert sich Boelcke über die Flieger, die nicht im Heeresbericht genannt werden, die mehr im Hintergrund des kriegerischen Geschehens stehen. Es ist das letzte, was die Mitwelt aus Boelckes Munde erfahren hat, und es ist schön, daß es Worte der Gerechtigkeit und neidloser Anerkennung sind:„Wir Kampfflieger,“ so sagt er,„sind dazu da, den Feind aufzusuchen und anzugreifen, wo wir ihn finden können. Andere Kameraden haben andere Aufgaben, sehr schwierige, gewichtige Aufgaben, die höchste Hingabe und Aufopferung verlangen: die Artillerie=Beobachtungsflieger, dis Infanterieflieger usw. Es ist recht schade, daß die Oeffentlichkeit nur von uns Kampffliegern etwas weiß. Nun wollen natürlich alle jungen Herren Kampfflieger werden, um sich den Pour le Mérite zu verdienen und sich einen Namen zu machen. Man fliegt ja doch aber nicht, um zu kämpfen und feindliche Flugzeuge abzuschießen, sondern um aufzuklären und zu beobachten. Diese Aufgaben sind der eigentliche Zweck der ganzen Fliegerei. Die Kampfflieger haben nun die spezielle Aufgabe, die eigentlich nützlich arbeitenden Kameraden zu verteidigen und den Feind bei wirksamer Flugtätigkeit zu vernichten. Das sollte bekannter sein, daß es sehr Srnjt H. Stavenhagen Aaf der Lowehari Der Leutnant Erwin Böhme, bei Kriegsausbruch 35 Jahre alt, vorher sieben Jahre Ingenieur in Ostafrika, ist bei einer Fliegerabteilung im Osten. In einem Brief vom 15. August August 1916 schreibt er an seine spätere Braut, daß Boelcke seine Abteilung besucht habe:„... Stellen Sie sich meine Ueberraschung vor, als am anderen Morgen Boelcke auf einmal bei mir eintrat und mich einfach fragt:„Wollen Sie mit mir an die Somme?“ Ein freudigeres„Ja“ habe ich in meinem Leben noch nicht gerufen... Außer mir hat Boelcke hier noch einen jungen Ulanenleutnant von Richthofen angeworben, einen prächtigen Menschen, der sich schon vor Verdun und auch hier als kühner und sicherer Flieger bewährt hat.“ Dieser Besuch entschied über das Schicksal der drei Menschen— Boelcke, Böhme, Richthofen. An jenem verhängnisvollen 28. Oktober stießen bei einem kurvenreichen Luftgefecht die Flugzeuge Boelckes und Böhmes zusammen. Niemand traf dabei ein Verschulden. und alles mit ansah, berichtete darNichthosen, über:„Dicht neben Boelcke fliegt der mitsog ein guter Freund von ihm. Es war sen. Jeden Augengeins imeresanter Kampf, beide, cho. Hizzsich ist uge nblick mußte der Engländer stürzen. Ziotug ic eine unnatürliche Bewegung in den beiden deutschen Flugzeugen zu beobachten. Es zuckt mir durchs Hirn: Zusammenstoß... Boelcke läßt sofort von seinem Opfer ab und geht in großem Kurvengleitflug hinunter. Noch immer hatte ich nicht das Gefühl eines Absturzes. Aber, wie er unter mir durchgleitet, erkenne ich, daß ein Teil seiner Tragflächen gebrochen ist. Da war das Flugzeug steuerlos und es stürzte ab, immer begleitet von seinem treuen Freund. Als wir zu Hause ankamen, war bereits die Meldung da: Unser Boelcke ist tot. Man konnte es nicht fassen. Am schmerzlichsten empfand es natürlich derjenige, dem das Unglück zustoßen mußte.“ „— Drei Tage später rafft sich Erwin Böhme zu einem Brief auf, in dem es heißt:„Boelcke und ich hatten gerade den einen Engländer zwischen uns, als ein anderer, von Freund Richthofen gejagter Gegner unseren Weg schnitt. Bei dem gegenseitigen blitzschnellen Ausweichen haben Boelcke und ich, durch unsere Tragflächen behindert, einen Augenblick nichts voneinander gesehen. Und hier war es passiert... Es war nur ein leises Berühren, aber bei der rasenden Geschwindigkeit bedeutei auch das schon einen Anprall. Das Schicksal ist meist so grausam unvernünftig in seiner Wahl... Jetzt ist alles so leer bei uns, erst nach und nach kommt es uns voll zum Bewußtsein welche Lücke unser Boelcke läßt, daß mit ihm die Seele des ganzen fehlt...“ Ein Sesekäst, das nock etwas einbringt— Sespeist wird nur an„Kinzeltischen" Frlegerschale„nach Halberstagz,, Wbenige Tage dor Kriegsausbruch machte er sein Pilotenexamen. Am 1. September wird er zur Ins Feld zur Front geschickt und kommt zur Abteilung, bei der sich schon sein Bruder Wilhelm als Beobachter befindet. Beide Brüder unternehmen gemeinsam ihre Flüge über die Front. Es ist etwas Seltsames um fliegende Brüder. Seltsam, daß sich in der Geschichte der Fliegerei oft Brüder zusammengetan haben. Wir sehen die Deutschen Lilienthal, die Amerikaner Wright, die Franzosen Tissandier und jetzt die Boelckes die Richthofens, die Loerzers und noch manche andere Brüder, die Großes in der Fliegerei leisten. Bis zum Frühjahr 1915 klären die Brüder an der Westfront, in den Argonnen, in der Champagne und um Arras gemeinsam auf. Da tritt ein neues Moment in der Fliegerei auf. Die Erdabwehr, sei es durch Artillerie und Infanterie, also durch Gewehrfeuer und Granaten, ist nicht mehr die einzige Gefahr, die dem Flieger droht. Die Flugzeuge selbst werden bewaffnet, es kommt der Kampf Mann gegen Mann, es werden von jetzt an Tag für Tag bis zum Kriegsende Ritterturniere der Lüfte abgehalten. Eine bedeutsame Rolle hatte das Schicksal dem Leutnant Boelcke dabei zugedacht. Das erste Mal wird er am 26. September 1915 im Heeresbericht erwähnt.„Südlich Metz brachte der zu einem Probeflug aufgestiegene Leutnant Boelcke ein Voisin=Flugzeug zum Absturz.“ Das war bereits sein vierter Luftsieg. Gleichzeitig wurde er der Lehrer der deutschen Kampfflieger, die von da aus ihren Weg zur übrigen Front nahmen, um das, was sie gelernt hatten, weiter zu lehren.„Es hat zu seiner Zeit und nach ihm,“ so berichtet Rittmeister Carl Bolle, der letzte Führer der Jagdstaffel Boelcke,„manchen Jagdflieger gegeben, der als Einzelkämpfer Großes leistete, gering aber ist die Zahl derer, die, wie er, als Führer andere mit sich fortzureißen vermochten und ihr Lehrer wurden. So liegt Boelckes überragende Bedeutung nicht nur in der persönlichen Leistung, sie liegt vielmehr darin daß er die deutsche Kampffliegertruppe das Kämpfen lehrte... Der amerikanische Journalist Herbert Bayard Swope von der„Newyork World“ besuchte Boelcke an der Front, bevor die Vereinigten Staaten in den Krieg eintraten. Sein objektives Urteil ist voller Anerkennung:„Ich fragte, wieviel seiner zwanzig Gegner nach dem Kampf Wer sich während einer dunklen Nacht im Kraftwagen oder zu Fuß der kalifornischen Stadt El Monte nähert, fährt vielleicht erschreckt zusammen, wenn plötzlich— erst vereinzelt, dann von vielen anderen aufgenommen— lautes Löwengebrüll an sein Ohr schlägt. Wie, Wüstenkönige im friedlichen Kalifornien, und gleich in ganzen Scharen? Es ist ein Irrtum, es handelt sich wirklich um richtige Löwen, wenn sie auch nicht gerade in völliger Freiheit herumlaufen. Dicht bei El Monte hat sich nämlich das Ehepaar Gay eine Löwenfarm eingerichtet, auf der es die Raubkatzen im Großen zum Verkauf züchtet, wie andere weniger romantisch Veranlagte es mit Hühnern, Pferden oder Schweinen tun, oder sie zum Vermieten an Filmgesellschaften abrichten. Der Gedanke, dieses eigenartige Unternehmen zu gründen, kam dem jetzigen Besitzer vor etwa einem Jahrzehnt, als die Filmgesellschaften im nahen Hollywood auf immer ausgefallenere Ideen verfielen und mehrfach Löwen verlangt wurden, die nur unter großen Schwierigkeiten und Kosten von weither besorgt werden konnten. Es gelang Gay, eine derartige Sendung von drei Löwen zu erwerben, von denen die Löwin Rosie, kaum in seinen Besitz übergegangen, ihn den Wurf von drei Jungen erfreute: die zweite Löwin, Mary, folgte bald darauf dem guten Beispiel. Diese plötzliche Verdreifachung brachte das Ehepaar Gay erst auf den Gedanken, die Löwenzucht im Großen zu betreiben und von El Monte aus die Welt mit Löwen, dressiert oder roh, zu versorgen. Ein geeignetes, reichlich zwei Hektar großes Stück Land war schnell erworben, weite, umzäunte Plätze mit Käsigen, Gehegen, Ställen wurden errichtet, die durch ein ganz neuartiges Tunnelsystem miteinander in Verbindung standen, und die Löwenfarm war fertig. Sie wird heute von 178 Tieren, vom neugeborenen Löwenbaby bis zum voll ausgewachsenen König der Tiere, bevölkert, die sämtlich bis auf die drei eingangs erwähnten hier das Licht der Welt erblickt haben. An die eigentliche Farm schließen sich weitere Ställe für Pferde, Ziegen und Hühner, die gehalten werden, um jederzeit für die eigentlichen Pensionäre das nötige Futter zu liefern. Zwölf Ziegen und einer Kuh fällt ein besseres Los zu. sie liefern die Milch für die jüngsten Insassen der Farm. Diese erhalten in den ersten Lebenstagen alle drei Stunden die Flasche, später, wenn sie schon gelernt haben, sich etwas manierlicher zu benehmen und nicht mehr mit den Vorderpfoten in das Eßgeschirr zu treten, schlecken sie die Milch aus einer Schüssel. Die Wahlzeit wird dann bald durch ein geschlagenes Ei etwas kräftiger gestaltet, nach acht Wochen setzt man der Milch zum ersten Male etwas sein geschabtes rohes Fleisch zu, dessen Menge allmählich gesteigert wird, bis die einjährigen Tiere nur noch rohes Pferdefleisch erhalten. Da ein ausgewachsener Löwe täglich acht Kilogramm davon verzehrt, kann man sich leicht ausrechnen, daß der Bedarf an„Schlachtrossen“ nicht gerade gering ist. Die Fütterung der Raubtiere erfolgt keineswegs so, wie es sich wohl der Laie vorstellt, der meint, daß einem Dutzend Löwen etwa ein totes Pferd zum Fraße vorgeworfen wird, worauf sich die großen Katzen unter wütendem Gebrüll um den Raub streiten. In El Monte wird vielmehr jeder Löwe zur Fütterung in einen eigens zu diesem Zweck bestimmten Käfig gebracht. Zehn derselben liegen so angeordnet, daß ihre Insassen gleichzeitig Futter erhalten, ohne sich gegenseitig stören zu können. Langjähriger Umgang mit seinen vierfüßigen Zöglingen hat Gay gelehrt, wie er diese zu nehmen hat, deren Temperament und Charakter genau wie beim Menschen so durchaus verschieden sind. Wirklich bösartige Tiere bilden dabei eigentlich die Ausnahme, aber gleichwohl ist stets Vorsicht geboten. Eine unbeachtete Kleinigkeit kann zur Katastrophe führen. So betrat Gay einmal den Käfig eines zweijährigen, durchaus gutmütigen Löwen. Spielerisch schlug das Tier mit den Tatzen nach den Füßen seines Herrn, als es plötzlich mit einer der noch kleinen Krallen in einer Oese von dessen Schuh hängen blieb. Außer sich vor Furcht, als er sich so gefangen sah, biß der Löwe, um sich zu befreien, nach dem Schuh und damit auch nach dem Fuße Gays, der schwer verletzt wurde, woraus sich also ergibt, daß man nicht mit Schnürschuhen in einen Löwenkäfig gehen soll. Im allgemeinen lassen Löwen sich nicht gut abrichten, wenigstens nicht zu Filmschauspielern. Es gibt indessen auch Ausnahmen, wie beispielsweise den berühmten„Numa“. einen schwarzmähnigen abessinischen Löwen, der sich seit acht Jahren auf der Farm bei El Monte befindet und bereits mehr als 300 000 Mark an„Gage“ für seine verschiedenen Filmrollen bezogen hat. Die Einnahme aus dem Vermieten dressierter Löwen und der Verkauf anderer— der Preis für ein ausgewachsenes Tier stellt sich auf 4000 Mark und mehr— sind außerordentlich beträchtlich und als reiner Gewinn anzusehen, denn die laufenden Kosten werden allein durch die Eintrittsgelder der zahlreichen Besucher, die zur Besichtigung der Löwenfarm sich einfinden mehr als gedeckt. Löwenzüchten gehört demnach zu den wenigen Geschäftszweigen, die selbst heute noch etwas einbringen. In einem so einzigartigen Unterehmen ereignen sich natürlich auch allerlei Sonderbarkeiten. Genannt sei hier nur die Anfrage eines chinesischen Arztes nach — Löwenschnurrhaaren, die er zur Anfertigung einer wirkungsvollen Medizin zu zahlen bereit war. Das vorteilhafte Angebot mußte leider abgelehnt werden, da sich niemand fand, der einem erwachsenen Löwen die Barthaare auszureißen sich getraut hätte. usbrense a ers, kommen zur Ueberführung nach Weg führt den Vater hinaus zum lzepisß, zu Böhme um ihn zu trösen! Die Mutter findet, als sie in der großen Kathedrale vor Beginn der mit ihrem Gatten vor dem Sarge des Sohnes, steht, die Worte, die alle Mütter im Geiste an ihre gefallenen Kinder gerichtet haben mögen:„Hat es dir auch nicht weh getan, mein Sohn?“... Was mußte diese Frag durchgemacht haben, wenn ihr Sohn in seinem letzten Brief nach Hause schrieb:„... Mutter sich die Umstände und Gefahren, in denen ich epuche.h dach flar schaurig auszumalen. Man trzert,## vocy vigs zu überlegen, mit welchem Pluz an Erfahrungen und Routine ich in jeden Kampf gehe.“ der Weihestunde, an der die Generalität mit dem Kronprinz Rupprecht von Bayern an der Spitze, teilnahm, wurden die irdischen Reste Boelckes nach seiner Heingt gebracht. Schweigend bildete Dessaus Garnison 8. ue.us e Aber nicht nur Deutschland Sanz Deut ehland und seine Verbündeten. Wie trauerle um Boelcke hei Immelmann, so warsen die Engländer über dem Flugplatz Boelckes einen Kranz ab mit einem Begleitschreiben:„Wir hoffen, daß Sie diesen Kranz finden, bedauern jedoch, daß er so spät kommt. Das Wetter hat uns daran gehindert, ihn früher zu schicken. Wir trauern mit seinen Angehörigen und Freunden. Wir alle erkennen seine Tapferkeit an.“ Noch eine zweite Ehrung des Feindes traf ein. Die in Osnabrück internierten englischen Fliegeroffiziere sandten einen großen Lorbeerkranz nach Dessau für den„in hohem Maße bewunderten und verehrten Gegner." Ein Jahr später schickte der Kommandierende General der Luftstreitkräfte, von Hoeppner, am ersten Jahrestag von Boelckes Tode, Erwin Böhme, der inzwischen Führer der Abteilung geworden war— sie hieß offiziell„Jagdstaffel Boelcke“— nach Dessau zum Besuch der Eltern.„Böhme war berufen“, so schreibt Rittmeister Bolle,„das Werk Boelckes in dessen Sinne fortzusetzen. Seinem Wirken sind die sich bis zum Kriegsende immer mehr steigenden Leistungen der Staffel sehr wesentlich zu danken." Böhme blieb am 29. November 1917 in Flandern vor dem Feinde. Der ihm verliehene Pour le mérite er reichte nicht mehr den Lebenden. Und wieder ein Jahr später schreibt Vater Boelcke an Böhmes Bruder: „Heute am Jahrestag des Todes Ihres Bruders gedenken wir in Treue der uns durch gleiches Leid für immer fest verbundenen Familie Böhme und des gefallenen Helden, der unserem Sohne von allen Kameraden am nächsten stand und seinem Geiste am verwandtesten war!“ TL Die von Männ nur selten ein Denk der Frau? Welch tenden Frauen, ha gesetzt? Die Antwe wiß, es gibt genug Frau gesetzt hat,d hat auch niemals d ches Denkmal geset heilig gesprochene Als Symbol fl Künstler die Fr licht. Wo sie Bewo sie Gefühl, stellung bringen als Verherrlichung mäler, die zwar Einfluß der Fr sehr sich menschliche Fühlen um die P Aber es waren kein setzte, keine Denkm Nirgends finden w frau setzte, ein D Staatshaushalt u Nur selten hat me menschlichen Funk mal gezeigt. Vollkommen ab Frau, wenigstens es eine Anzahl v Frau gesetzt wur Land, in dem die eine Königin wähl seierten, an dem das Land, in den königin suchten, u nen und Näherin Paris und schließ Die Wahl der Schönheitskonkurr gemacht hat und Die Königin sie ist die Würdig hafteste unter den besondere Fürsor kleinen Geschwiste Rücken oder schla dankt ihre Wahl tum, ihrer inne Wir haben leider amerikanischen E entschieden, noch den meisten Fäll der deutschen Fruncharakteristische der dem falschen entspricht. Diese Einstell führte auch dazu von Denkmälern Paris das Denk die von jeher der auch in Paris Pariser Arbeiter kleine Midinette am Festtage ihre noch heute in P waren stets die ihnen nicht nur bildenden Kunst Wie u 44. WOCHE e nur in der t Gelegenheit erwähnt zu diese Untereines Luftren Flugzeug rfolgten Laninglückt. Am Flugzeug abtunden abgemmen? eraden riegsausbruch tieur in OstOsten. In schreibt er an eilung besucht raschung vor, bei mir einmit mir an ich in meinem r hat Boelcke in Richthofen der sich schon sicherer Flieed über das söhme, Richtr stießen bei zuge Boelckes tbei ein Verberichtete darBoelcke fliegt hm. Es war f, beide schosder stürzen. n den beiden zuckt mir ißt sofort von irvengleitflug Gefühl eines leitet, erkenne chen ist. Da te ab, immer vir zu Hause Inser Boelcke chmerzlichsten Unglück zuime zu einem id ich hatten ins, als ein egner unseren hnellen AusTragflächen nder gesehen. nur ein leises digkeit bedeuSchicksal ist ihl... Jetzt ich kommt es unser Boelcke bl ihrung nach hinaus zum Die Mutter r Beginn der Sarge des im Geiste an zen:„Hat es ... Was nn ihr Sohn .. Mutter in denen ich nalen. Man delchem Plus Kampf gehe.“ neralität mit i der Spitze, es nach seiner ius Garnison Deutschland ündeten. Wie , so warfen er dem FlugBegleitschreifinden, bes Wetter hat Wir trauern ir alle erkenEhrung des rnierten engßen Lorbeerße bewunderdierende Genersten Jaher inzwischen sie hieß jetzt sau zum Beschreibt RittSinne fortzum KriegsStaffel sehr in Flandern le mérite erder ein Jahr es Bruder: Bruders gehes Leid für nd des gefaln Kameraden verwandtesten Denkmäler der Frau Die von Männern gemachte Kultur hat der Frau nur selten ein Denkmal gesetzt. Wo gibt es Denkmäler der Frau? Welche Stadt, welches Land hat bedeutenden Frauen, hat der Frau überhaupt Denkmäler gesetzt? Die Antwort auf diese Frage ist spärlich. Gewiß, es gibt genug Denkmäler, die man der schönen Frau gesetzt hat, der Schönheit der Frau. Man hat auch niemals die Mutter vergessen, auch ihr manches Denkmal gesetzt. Die katholische Kirche hat den heilig gesprochenen Frauen Denkmäler errichtet. Als Symbol für irgendeine Idee haben die Künstler die Frau gar oft in Stein verherrlicht. Wo sie Begeisterung, Lebensfreude, Schönheit, wo sie Gefühl, Trauer, Leid und Kummer zur Darstellung bringen wollten, wählten sie die Frau Verherrlichung. Aber das alles waren Denkmäler, die zwar den gewaltigen beherrschenden Einfluß der Frau beweisen, die zeigen, wie sehr sich menschliches Denken und noch mehr menschliches Fühlen um die Persönlichkeit der Frau konzentrieren. Aber es waren keine Denkmäler, die man der Frau selber setzte, keine Denkmäler, die ihrer Persönlichkeit galten. Nirgends finden wir ein Denkmal, das man der Hausfrau setzte, ein Denkmal, das ihrer Bedeutung im Staatshaushalt und Produktionsgang gerecht wurde. Nur selten hat man die Frau in einer der wichtigsten menschlichen Funktionen, als Samariterin, im Denkvul geseigr.... Imes kur arhatens Vollkommen aber feylt das Dentmal der arbeitenden Frau, wenigstens in Deutschland. In Frankreich gibt es eine Anzahl von Denkmälern, die der arbeitenden Frau gesetzt wurden. Aber Frankreich ist auch das Land, in dem die Wäscherinnen von Paris sich zuerst eine Königin wählten und ihre Krönung mit einem Fest seierten, an dem ganz Paris teilnahm. Frankreich ist das Land, in dem die Arbeiterinnen sich eine Bienenkönigin suchten, und es folgten die Handschuhmacherinnen und Näherinnen, die einzelnen Stadtbezirke von Paris und schließlich Paris selber. Die Wahl der Königin hat nichts mit dem Unfug der Schönheitskonkurrentinnen zu tun, den man in Amerika gemacht hat und den man schließlich auch uns bescherte. Die Königin von Paris ist keine Schönheitskönigin, sie ist die Würdigste unter den Würdigen, die Tugendhafteste unter den Tugendhaften. Sie zeichnet sich durch besondere Fürsorge für die alte Mutter oder für die kleinen Geschwister aus und nicht durch einen schönen Rücken oder schlanke Beine. Die Pariser Königin verdankt ihre Wahl ihrer Arbeitsamkeit, ihrem Frauentum, ihrer inneren, nicht ihrer äußeren Schönheit. Wir haben leider in Deutschland unter dem unseligen amerikanischen Einfluß uns für die Schönheitskönigin entschieden, noch dazu für eine Schönheitskönigin, die in den meisten Fällen nicht einmal den Schönheitsbegriff der deutschen Frau verkörpert, sondern jenen geistlosen, uncharakteristischen Typ der Filmschönheit, jenen Typ, der dem falschen Begriff einer internationalen Schönheit entspricht. Diese Einstellung Frankreichs zur arbeitenden Frau führte auch dazu, daß man ihr in Paris eine Anzahl von Denkmälern setzte. Schon 1830 schuf man in Paris das Denkmal der kleinen Näherin, der Grisette, die von jeher der Stolz der Pariser war. Man findet auch in Paris ein Denkmal mit der Aufschrift„Der Pariser Arbeiterin gewidmet", es sind vier muntere kleine Midinetten im Pariser Modeviertel, denen man am Festtage ihrer Schutzpatronin, der heiligen Katarin, noch heute in Paris huldigt. Diese kleinen Midinetten I waren stets die Freude der Pariser. Deshalb setzte man ihnen nicht nur in der Literatur, sondern auch in der bildenden Kunst ein Denkmal. Ein Denkmal, das bezeichnend und charakteristisch für die Pariser Midinetten ist, daß es die fleißigen und arbeitsamen Pariser Töchter in ihrer unzerstörbaren Lebensfröhlichkeit und =munterkeit zeigt. Damit ist die Zahl der Denkmäler, die man der arbeitenden Frau setzte, fast erschöpft. In Brüssel gibt es noch ein Denkmal, das aber wohl mehr der Laune des Künstlers entsprang. Die moderne Zeit, in der die Frau eine erheblich größere Rolle im Wirtschaftsleben spielt als in den früheren Jahrzehnten, wird früher oder später auch in ihren Denkmälern dieser veränderten Stellung der Frau Rechnung tragen. Viktor Arnim. Logierbesuch Das ist das Wunderbare am Logierbesuch, daß er immer Freude erweckt— entweder wenn er kommt oder wenn er geht. Oft sogar in beiden Fällen. Denn so ist der Mensch, dies widerspruchvollste aller Geschöpfe: er vermag der Ankunft eines Besuches mit der gleichen freudigen Erwartung entgegenzusehen, wie seiner Abreise. Allerdings überwiegt letztere Freude meist! Das kommt daher, daß die meisten Menschen sich in einer gewissen Schlafrock= und Pantoffelatmosphäre bewegen, daß heißt, im hemmungslosen Genuß ihres Alltags. Wenn nun dahinein die Vombe des Logierbesuches platzt, ist es vorbei mit dem restlichen Sichgehen=lassen! Die Familie besinnt sich(und das kann ihr oft gar nicht schaden!) auf ihre gegenseitigen familiären Pflichten. Dadurch nimmt die Liebenswürdigkeit des Familienlebens Formen an, die es würdig machen, auf jeder derartigen Ausstellung prämiiert zu werden! Das alles wäre ja soweit schön und gut, wenn es nur nicht auf die Dauer so ermüdete! Aber auch die Rolle des Logierbesuchs ist keine leichte. Er besitzt nämlich in der Macht der Gewohnheit, die den Menschen meistens nicht gerade liebenswürdiger macht, seinen Hauptfeind. Statt sich gemächlich gehen zu lassen, nimmt man spürbar Rücksicht aufeinander. Man benimmt sich überhaupt so, als ob man fürchten müsse, jeden Augeblick unerwartet photographiert zu werden; man kommt also aus der„Bitte=recht=freundlich=Stimmung“ gar nicht mehr heraus. Reist jemand auf eigene Kosten, so kann er für sein gutes Geld entsprechende Leistungen verlangen und wird dies auch tun. Anders dagegen der Logierbesuch; er kann nicht mit klingender Münze bezahlen, seine Münze ist persönliche Liebenswürdigkeit. Außerdem muß er über ein starkes Maß von der augenblicklich so modernen„Einstellung" verfügen, da er die Aufgabe hat, sich möglichst unauffällig einem bestehenden Kreis von Menschen einzufügen, wozu sehr viel Takt und Feinsinn gehört. Und dennoch kann aus der Wechselwirkung von Wirt und Gast sehr viel Gutes entspringen. Der gegenseitige Zwang lehrt unauffällig die Selbstbeherrschung, die so außerordentlich wertvoll im Leben ist. Gerade in unserer rücksichtslosen Zeit kann ein wenig gegenseitige Rücksichtnahme nur nützlich sein. Doch sei diese Rücksichtnahme von zarter Unauffälligkeit, wenn sie nicht gerade das Gegenteil des Gewollten erreicht und den anderen unfrei macht und ihn hemmt. Je weniger der Wirt sich anscheinend am seinen Gast kümmert, desto gemütlicher wird der sich fühlen. Er sorge dafür, daß dessen persönliches Bestimmungsund Freiheitsgefühl möglichst unangetastet bleibe, wie er sich auch als Gastgeber seine eigene Freiheit wahren muß. Man sieht, es ist nicht ganz leicht, weder Gastgeber noch Gast zu sein. Am harmonischsten werden sich die gegenseitigen Beziehungen gestalten, wenn man Rücksichtnahme und Liebenswürdigkeit so fein dosiert, wie starkwirkende Gewürze beim Kochen— die einzelnen Zutaten darf man nicht herausschmecken, das Ge aber muß eben— die richtige Würze haben! Ihre Königliche hoheit am Spultisch Das ist ja allerhand! Muß das sein, hat sie das nötig, finden Sie, daß sich die Prinzessin richtig verhält?— Warum denn nicht: Heute ist das nicht mehr wie im Märchen oder wie zu Urgroßvaters Zeiten— soweit braucht man zwar nicht einmal zurückgehen—, als das Prinzeßlein noch still und züchtigen Blickes am hohen Schloßfenster sitzen mußte, um nach dem Prinzen zu träumen oder mit zierlichen Pantöffelchen die schweren Teppiche stampft, wenn ihm nicht alles nach Wunsch ging... Vorüber, vobei sind die Tage, die nur mit Etikette gepflastert waren. Heute ist das alles anders geworden. Heute begegnet man Prinzen, die am laufenden Band bei Ford arbeiten, anderen, die Propeller anwerfen, wieder anderen mit Chauffeurmützen oder mit— Dichterlocken. Arbeit ist keine Schande. Warum soll also Fräulein Prinzessin Ingrid von Schweden nicht bei Gelegenheit vor einem Photographen ihre goldgeschwückten Finger in eine nasse Schussel tunken? Dazu hat sie umso mehr Recht, als sie jetzt ihren Prinzessinnenberuf bei ihrem Vater, dem Kronprinzen Gustav Adolf gelassen hat, um sich in einer öffentlichen Kochschule nur noch der Küchenkunst und den Hausarbeiten zu widmen.— Unser Bild zeigt Prinzessin Ingrid beim Tellerspülen mit ihren Kameradinnen. Das Berchonteig der Hausfrau Gange Die wönne ien gezehmaenvoll und gejung! Ithlreiche Anregungen zu diesem Thema bietet die Bauwelt=Musterschau, die augenblicklich i #. Das älteste, unpraktischste Möbelstück läßt sich nach modernem Geschmack schön und Sbauen. Heute, wo viele Menschen ihre TLohnungen auf den kleinsten Kaum beschränken eder gern gemütlich und heimelich wohnen möchten interessiert die Einrichtung einer klein in Berlin gezeigt und zweckentsprechend „bauen. Heute, wo viele Menschen ihre Wohnungen auf den kleinsten Kaum beschränken müssen, trotzdem — pern gemütlich und heintelich wöhnen möchten, mieresstert die Einrichlung einer kleinen Bachtammer, en sie unser Bild zeigt, besonders. Bemerkenswert ist, daß als Hauptmaterial zu dieser wirklich geschmackvoll anmutenden Wohnecke das alte Mobilar auf dem Bilde rechts verwendet wurde. „Das Kleid trage ich im Hause auf. Es ist zum Ausgehen nicht mehr„gut“ genug.“ Das ist ein Ausspruch, den man auch von klugen Frauen hört. Ueber die Aesthetik des Hauskleides ist schon viel gesprochen und geschrieben worden, und sicherlich hat sich hier auch im großen und ganzen schon eine Besserung verzeichnen lassen. Dennoch bleibt das Berufskleid unserer Hausfrauen ein nicht ganz gelöstes Problem. Das Hauskleid muß vielen Forderungen gerecht werden. In der kalten Jahreszeit hat es die Frau vor dem Einfluß der unfreundlichen Witterung zu schützen. Bei der Berührung mit kaltem und mit warmem Wasser, bei einem eiligen Weg, den die Hausfrau zurücklegen muß, beim Oeffnen der Tür ist sie dem Wechsel von kalt und warm ausgesetzt. Dann soll das Hauskleid den Gesetzen der Kleidsamkeit entsprechen, praktisch muß es sein und die Arbeit gestatten. Oft wird die sparsame Hausfrau ein Gewand, das ehedem für einen anderen Zweck bestimmt war, zum Hauskleid wandeln. Aber darauf kommt es an. Soll ein Nachmittags= oder ein Abendkleid ein Hauskleid werden, muß man es entsprechend ändern. Das Hauskleid soll der Mode angepaßt sein, muß sich aber für die Arbeit eignen. Ebenso wie die Berufstätige Wert darauf legt, in ihrem Arbeitsanzug hübsch gepflegt und gut auszusehen, dennoch aber darin nicht behindert zu sein, hat die Hausfrau die Aufgabe, sich in ihrem Kleid wohl zu fühlen, ohne auf ihren Anzug viele Rücksichten nehmen zu müssen. Die zweifarbige Mode kommt den Aenderungsmöglichkeiten entgegen. Aus einem vorhandenen Kleid lassen sich Variationen herstellen. Sattel, Bluse, Volants, auch Aermel können immer abweichend vom Ganzen sein, und dabei doch einen guten geschmackvollen Eindruck erwecken. Das Einzige, das dabei zu beachten ist: Die Anpassungsfähigkeit der Farbe an das Urmaterial und seine Kleidsamkeit. Ausknöpfbare Aermel, durch die ein Nachmittagskleid in ein Abendkleid verwandelt wird, erweisen sich auch bei dem Hauskleid als praktisch. Für die Arbeit werden die Aermel herausgenommen. Geht die Hausfrau mit ihrer Familie zu Tisch, knöpft sie sie wieder ein und gibt dem Hausgewand die„angezogene“ Note. Blusen und Jumper, augenblicklich hoch in der Gunst der Mode, eignen sich zur Herstellung eines praktischen Hausanzuges. Den Rock vom vorhandenen Kleid kann man durch das Ansetzen eines Futterleibchens verlängern, ohne ihm dadurch etwas von seiner Weite zu nehmen. Das Oberteil fällt fort, an seine Stelle tritt die Bluse, je nach Geschmack und Wohnverhältnissen mit kurzen oder langen Aermeln. Oder ein Jumper, der im Ton zum Rock paßt, aber heller sein kann. Der Gürtel wird während der Arbeit lose geschlungen, um die Bewegung nicht zu hindern. Die Jäckchenmode kommt dem Hauskleid ebenfalls sehr zu statten. Nehmen wir ein Kleid, das kurze Aermel, einen lose fallenden Schnitt hat. Für die arbeitende Hausfrau ist die sogenannte Kittelform noch immer die angenehmste. Nun soll sich das Kleid bei der Heimkehr des Gatten in einen netten und kleidsamen Anzug verwandeln. Oder es kommt plötzlich Besuch, und die Hausfrau ist genötigt, ihre Arbeit zu unterbrechen.„Entschuldigen Sie, ich bin noch nicht angezogen, wird keine Frau unserer Zeit mehr sagen, ohne zu erröten. Sie braucht es auch nicht. Schnell wirft sie das Jäckchen über, und im Nu ist sie empfangsfähig. Auch ein Bolero, der vorn mit einem Knopf geschlossen wird, hilft ihr in dem Falle. Gerade darum war das übliche Morgenkleid der Hausfrau se. mangelhaft, gerade deshalb ist der Morgenrock für Alben in den Vormittagsstunden so unmöglich, weil ihnen die Proportionen fehlen. Das Hauskleid ist das Berufskleid der Hausfrau. Was es besitzen soll, sind Proportionen zur Tätigkeit, zur Familie und zur Stellung der Frau. Einfache, praktische Rleider Von links nach rechts: Kleid aus leichtem Wollstoff mit weißem Ripskragen. Tweedkleid in schlichter, längsgeteilter Form. Dunkler Rock mit heller Jacke, leicht auf Form gearbeitet. Die Modelle sind der Monatsschrift„Die neue Linie“ entnommen. Die praktische Hausfrau Messingleuchter von Stearinflecken reinigen. Der Leuchter wird auf den warmen Ofen oder Herd gestellt, damit das Stearin abläuft. Auch kann man ihn mit möglichst heißem Wasser waschen, direkt bevor man ihn putzt. Jedes Abkratzen des Stearins unterlasse man, um der glatten Fläche des Metalls nicht zu schaden. Beseitigung von Rissen an den Wänden. Die Risse werden durch einen Gipsbrei, der statt mit Wasser mit Essig angerührt wird, gefüllt. Der Gips erhärtet durch den Essig nicht so leicht und läßt sich besser verarbeiten. Man streicht den Brei mit einem Spachtel oder Messer in die Ritzen der Wände. Auch um Kacheln in Badezimmern auszubessern und zu befestigen, ist solcher Gipsbrei sehr gut. Verwendung gebrauchter Teeblätter. Gebrauchte Teeblätter kann man noch zu verschiedenen Zwecken benutzen. Wenn man sie sammelt, mit etwas abgekochtem Wasser übergießt und durchsiebt, so ergibt der Sud ein gutes Färbemittel für Gardinen, die man damit vom hellsten Elfenbein bis zu tiefem Ocker tönen kann. Auch eignen sich feuchte Teeblätter vorzüglich zum Abreiben von Teppichen, deren Staub sie annehmen. Anstreichen von Oefen. Eiserne Oefen streicht man selbst, wenn sie kalt sind, mit Spirituslack an. Sie werden glänzend schwarz und behalten die Farbe. Das Faulen der Wurzeln bei den Zimmerpflanzen wird verhindert, wenn man Holzkohle auf den Boden der Blumentöpfe streut. Eine Beschichte aus Amerika 74 0 5 -folgt eine Erzählung aus Kentucky, als dort noch Rote und Weiße erbittert um jeden Zoll Bodens miteinander kämpften. Die hier geschilderte Begebenheit entspricht in jeder Weise den historisch überlieferten Tatsachen. Indianerüberfälle, verbunden mit Brand und Mord, waren im Altkentuckyschen keine Seltenheit. Besonders Harrodsburg, eins der dortigen Grenzdörfer, hatte am schwersten durch das rote Raubgesindel zu leiden. Die Ansiedlung besaß in James Harrod einen verwegenen, tollkühnen Hauptmann und Anführer. Doch trotz vieler wachsamer Augen wurde das weidende Vieh fortgeschafft. Ja, eines Tages geschah es sogar, daß am hellen Mittag eine ganze Herde aus ihrer Umhurdung fortgeführt wurde. Die Erbitterung in der ganzen Siedlung kannte keine Grenzen. Harrod sowie sein steter Begleiter, ein kleiner, flinker Kanadier mit Namen Jean Martin, und 14 beherzte Männer nahmen die Verfolgung der Diebe auf. Bald wurde auch die Fährte gefunden und aufgenommen. Sie führte bis an den Ohiofluß. Ihre Erbitterung war zu groß, als daß sie ihr Beginnen aufgegeben hätten. Schnell wurden einige Einbäume ausgehöhlt, und dann setzte man über. Am anderen Ufer angekommen, wurde die Spur weiter verfolgt. Am zweiten Tage hatten sie die Rothäute eingeholt. Es waren für möglich gehalten, daß ihm dieser Sprung gelingen würde. Doch zum Nachdenken war hier nicht Zeit. Vor allen Dingen hieß es jetzt, die Waffe laden! Seine Verfolger waren starr. Sprachlos, ohne sich zu rühren, starrten sie auf den weißen Mann jenseits der Schlucht. Ein Indinaer trat dicht an den Rand der Schlucht, machte dem entronnenen Feind eine indianische Ehrenbezeugung und rief begeistert:„O, weißer Mann kann guten Sprung machen.“ Harrod brachte es nicht fertig, einen so ritterlichen Gegner niederzuknallen. Die Roten grüßten begeistert hinuber und zogen ab. Harrods Sprung blieb aber noch lange Zeit Gesprächsstoff am indianischen Wigwamfeuer— und selbst noch heute spricht man von ihm in den Vereinigten Staaten, wenn von berühmten Grenzern die Rede ist! Hecur,„,„„Allr 0 von Joachim Rngemnatze 6 ¼ 3 X Mit seiner schweren Büchse zielte er auf die Roten.. ihrer nur wenige, die um ein Feuer hockten und gerade ihr Mahl bereiteten. Harrod mahnte zur Vorsicht. Auch der kleine Kanadier erbot sich, erst die Gegend auszukundschaften, da ihm das helle Feuer und die geringe Anzahl der bemalten Schurken Mißtrauen einflößten. Doch die Grenzer waren so voll Haß und Erbitterung, noch dazu, wo sie unweit des Lagerfeuers ihre abgehetzRind, spiele! Kind, spiele! Spiele Kutscher und Pferd!— Trommle!— Baue dir viele Häuser und Automobile!— Koche am Puppenherd!— Zieh deinen Püppchen die Höschen Und Hemdchen aus!— Male dann still!— Spiele Theater:„Dornröschen“ Und„Kasperl mit Schutzmann und Krokodil“!— Ob du die Bleisoldaten Stellst in die fürchterliche Schlacht, Ob du mit Hacke und Spaten Als Bergmann Gold suchst im Garten im Schacht, Ob du auf eine Scheibe Mit deinem Flitzbogen zielst,——— Spiele!— Doch immer bleibe Sevi., Weil alles(auch tote Gegenstände) Dein Herz mehr ansieht als deine Hände. Und weil alle Menschen(auch du, mein Kind,) Spielzeug des lieben Gottes sind. Freundlich zu allem, womit du spielst— Kindersand Das Schönste für Kinder ist Sand, Ihn gibt's immer reichlich. Er rinnt unvergleichlich Zärtlich durch die Hand. Weil man seine Nase behält, Wenn man auf ihn fällt, Ist er so weich. Kinderfinger fühlen, Wenn sie in ihm wühlen, Nichts und das Himmelreich. Denn kein Kind lacht Ueber gemahlene Macht. Geichnung eines Bochumer Zungen gegen den Stahl, ertönte in ihrem Rücken ein jetzt sahen sie zu ihrem Entsetzen, daß sie in eine Falle gelockt worden und von den Rothäuten umzingelt waren. Die Grenzer befanden sich inmitten eines von allen Seiten fauchenden Kugelregens. Messer und Beile blitzif und der schaurige Kriegsruf der Indianer aellte ken auf, und der schäutige Rruegrru, der Inbianer geute von allen Seiten. Krs 15. Die Grenzer hielten sich für vertoren. Drei ihrer tapferen Leute brachen tot zusammen. Die einzige Möglichkeit zur Rettung war Flucht, und so versuchten sie, zur Rettung war„Fruchr, und so versuchten sie, die Schutzenlinie zu durchbrechen, um zu entkommen. Harrod selbst war im dichtesten Getümmel. Soeben hob er den Tomahawk, um ihn auf den Kopf seines indianischen Gegners niedersaufen zu lassen. Aber die Waffe entfiel seinen Händen. Er war ein guter Läufer, und an Schnelligkeit kam ihm keiner nach. Nur durch Flucht konnte er sich retten. Das übersah er im Augenblick. Pe * C * 4 * 0 Harrod lief, was er laufen konnte—— hinter ihm die leuchende Meute der Indianer... Die Indianer, die ihn als Anführer und Hauptmann der Ansiedlung kannten, setzten jetzt alles daran, seiner habhaft zu werden und ließen von den anderen Grenzern ab, die auch dadurch glucklich entkamen. Harrod lief, was er laufen konnte, hinter ihm die keuchende Menge der Indianer, also der sichere Tod! Immer näher und näher rückten die Verfolger. Ihr heiseres Geschrei erfüllt die Luft. Doch was war das? Harrods Fuß stockte für eine Sekunde. Dicht vor ihm tat sich ein Schlund auf. Er mochte wohl einige 15 Fuf breit und ungefähr 70 lotrecht tief sein. Harrod kannte diese Talstollen, deren es viele in der Ohiolandschaft gab.„Auch die Indianer hatten das Hindernis entdeckt. Ihr Triumphgeschrei wurde stärker. Ganz nahe schon hatte er sie im Rücken. Jetzt hieß es handeln oder sterben! Ein Sturz in den Abgrund dünkte ihm doch im Heinz St. aus Bochum=Weitmar sendet dem Onkel wieder eine nette Federzeichnung: Das Dorfe. Hat der liebe, kleine Kerl nicht wieder sehr nett gearbeitet Wer ist das? Das vertauschte Hühnerhaus. Daß die Bahnhöfe auf kleinen Stationen, selbst in Amerika, nicht immer gerade Paläste sind, beweist eine kleine Geschichte, die der berühmte Schriftsteller Mark Twain gerne seinen Freunden erzählte. Eines Tages beschloß Mark Twain, der ein kleines Landgut hatte, seiner Frau eine Freude zu machen und eine Hühnerfarm für sie anzulegen Dazu brauchte er natürlich ein Hühnerhaus. Er bestellte es in der Stadt und bekam auch bald von der Eisenbahnstation in der Nähe die Mitteilung, daß das Hühnerhaus schon dort eingetroffen sei und abgeholt werden könnte. Das war ja vortrefflich. Sofort schickte Twain seinen Gärtner mit dem Wagen zur Bahn und eine halbe Stunde später kam das Hühnerhaus auch wirklich angerollt. Gerade wollte Mark Twain ans Abladen gehen da kam atemlos ein Mann angerannt. An seiner Mütze konnte man erkennen, daß es der Herr Stationsvorsteher „Was hat Ihr Mann soeben auf dem Wagen heimgebracht?“ fragte der Stationsvorsteher. noch besser, als dieser roten, bemalten Horde ausgeliefert Das Hühnerhaus, das für mich angekommen war,“ Er spannte seine Muskeln, umklammerte die exwpiherte erstaunt Mark Twain. „Aber nein!“, rief der entsetzte Beamte.„Er hat mein Stationsgebäude aufgeladen!“ Ist das nicht eine Geschichte zum Lachen? II Was meint ihr dazu? Nach einem Erlaß des preußischen Ministers für Handel und Gewerbe werden in Zukunft bei den Berufs., Handels= und höheren Handelsschulen sowie bei den höheren gewerblichen Fachschulen in den regelmäßigen Schulzeugnissen und in den Abgangszeugnissen keine Urteile über Betragen, Fleiß und Aufmerksamkeit mehr aufgenommen. Der Erlaß wird damit begründet, daß die meist sehr knapp gefaßten Urteile für die Einschätzung der Schülerpersönlichkeit in der Regel äußerst wenig besagen. Wie unsere Jugend die Zeitung liest, davon gibt dieser Kopf einen schönen Beweis. Ihr kennt den Mann, es ist Calmette, der im Lübecker Aerzteprozeß vielgenannte Erfinder der Kinderfütterung gegen Tuberkulose. Eine junge Leserin hat den Kopf nach einer Wiedergabe im„B..“ sehr charakteristisch mit wenigen Strichen nachgezeichnet. Meint ihr nicht, daß ihr das kleine Werk gelungen ist? Ein Junge kocht binte Ein Junge aus Buer=Beckhausen ist auf eine sonderHört mal her:„Wir haben in bar: Idee gekommen.„Hört mal her:„Wir haben in der Schule schon lange reine Tinte. In einem Tintenfaß ist noch ein bißchen. Da zanken wir uns drum, wenn wir schreiben müssen. Die Stadt Buer ist zu arm. Meine Mutter gibt mir auch keine Tinte mit in die Schule. Nun kaufte mir meine Mutter ein paar Strümpfe und ich ging mit. Auf der Erde hob ich nahm ich eine kleine Blechdose und papier in kleine Stücke hinein und ein bißchen Blaustift. Ich schüttete heißes Wasser darauf und kochte das Papier aus. Unsere Mutter hat gelacht. Zwei Gläser Tinte gab es. Eins für die Schule und eins für zu Hause. Dieser Brief ist mit der Tinte geschrieben. Sie riecht, wie die Tinte aus dem Laden. Da habt Ihr wieder einmal den Beweis für das Sprichwort: Wer sich nicht zu helfen weiß, ist nicht wert, daß er in Verlegenheit kommt. Die Jugend ist nie arm. Allerhand Rindliches „Vati, gehst du jetzt schon wieder ins Büro?“ „Ja, mein Kind.“ „Ach, bleib’ doch bei mir.“ „Das kann ich leider nicht.“ „Warum mußt du denn ins Büro geh'?“ „Ich muß Geld verdienen, sonst hast du nichts zu „Bleib' doch bei mir, Vati, wir geh'n dann mitsammen betteln.“ In einem Briefe an ihre Freundin schreibt die kleine Martha begeistert von einem Schulausflug:„... und denke dir, wir wurden an verschiedenen Stellen abpho tographiert.“ Auf dem Lande fragt der Lehrer:„Warum durften Adam und Eva von dem Baum, der in der Mitte des Gartens stand, keinen Apfel nehmen?“ „Weil's noch z' grean war'.“ In einer Mittelklasse:„Welchen Ausdruck gibt es noch für Staubgefäß?“ Schüler:„Kehrichteimer.“ Auf einem Kinderspielplatz brüllt ein Bübchen, als wenn es am Spieße steckte, so daß ein Vorübergehendet hinzutritt und fragt, was dem Schreihals fehle hinzutrikk und frag., wus dem Schreihals, sehle. Die Kinderfrau antwörtet:„Schauen Sie nur, Herr, da hat er ein Loch in den Sand gegraben und will es durchaus mit heim nehmen.“ „Muitti— der Eduard— der läßt mir keinen Platz im Bette!" „A Unsinn! Jeder von euch hat Anspruch auf die genaue Hälfte— will er etwas mehr haben?" „Nein, Mutti— aber er will den Platz in der Mittt haben und ich soll mich auf beide Seiten legen.“ Aepfel und Pflaumen kann man bekanntlich schütteln aber Kirschen müssen gepflückt werden. Dies war dahe auch der Grund, warum Fritzchen hoch in den Zweiger saß. Jedoch— krach! brach der Ast und Fritzchen plumpste herab. Erschrocken kam die Mutter angelaufen. „Mir steht das Herz still— sag schnell, mein Kind, hast du dir beim Fallen weh getan?“ „Nee, Mutti“, sagt Fritzchen, erhebt sich und reibt seine Nordseite,„beim Fallen nicht, aber wie angekommen bin.“ ich unten Kirchlein „Was macht ihr denn da, Kinderchen?“ „Wir spielen Begräbnis.“ „So— wen begrabt ihr denn?“ „Den Herrn Bürgermeister.“ „Ei ei— was hat ihm denn gefehlt?“ „Schlecht war'sch em.„ „Und da habt ihr gewiß den Arzt gerufen?“ „Nee— mer haben ihn selber umgebracht.“ Zenitgerbrüche In 8 Jugun Lommt Aner Ubnerensthüng. der„.=.=Ingonsfreu#nt“ wwilk Tailnrimer##inn „Vater, ich möchte Schutzmann werden!“ „Warum?“ Enk Der h Der Stammtisch d ! Die„drei Strome gewesen, die Olga zu erpressung zu drei Mi Eingreifen der drei h cheld gespart, und daf Ueberhaupt war a weise saßen die Haup unter den älteren Bi meister, der damals so Stiller war der nun die Hetze sogar „Die Tür öffnete um mit seinem Sohn Schute senior grü a einem runden Tisc „Siehst du das „Ja, Papa, dort ganze Schauspiele ist es!“„„„ 6 Der alte Herr be virklich ein hübsches wie eine Schauspieler „Wie findest du „Zunächst ziemlia Kerl zu sein! Ich Herrn Direktor an d " Am Büfett, wo si holte, stieß er wie a sammen. Aus der Entschul dem Gespräch kam Uhr saßen Vater un spielern zusammen. Der Senator stie hübsche Töchterlein kräftig in die Seite, spräch eröffnete. Es zusammen, und se als sonst. V Emilia unterhiel var ein einfaches, 1 Als er ihr ein schauspielerische Leis „Damit ist es nicht Schauspielerin, das mir ginge, dann ar tete einen tüchtigen dels heute sehr dün „Ooh, ein so Balduin galant. „Ach du lieber viel auf der Welt k uuch wohl nicht ar daß häßliche Mädauf mein bißchen C bilden! Vorläufig schlimm, er kann si u mußte ich eben „Das ist sehre Filmregisseur Ezene, die wir h tiefsten Winter in einen Pelz, meine Am Nachmitt Pelz versehen, bis „Was soll da „Warum haben S „Seien Sie o ich habe dickes 1 Chef:„Das i el zum Aktenschre war ja ein Rese lorgfältig aufzubAngestellter: Emma:„Ist wohlhabend oder für euch beide?“ Anna:„Na, verheirate mich Arzt?!“ „„Da hinten“, #isten,„steht mei uu schaffen macht „Gut“, sagte In sofort verhaf „Ach, warten Rann,„bis er „Weil ich dann die Leute fortjagen kann, wenn er „ Mutter: ebten noch vie Tochter:„ Vein ven, Popo..s aus du vcht, Wes, nis verseht, die mirs Leben ein bischen betogschzer Höre mat, Bold), wir pag Mlähel ist hühsch. Ader Stolze, Sie machen mich alten Kerl ganz peichl: A— bost jießt dur sis noch viel hübscher, Bedenke das Dreisigsar die als Sie beirateten?“ aber die welt, daß Baldutz, früher diezVgepen 4 Poetz seön.#ewe pir lich auch heute nicht mehr, viel zu lagen, aber die welt, daß Hold.Hiertelf Ihres, Legens vog, schoite, Bitzsen: anschanliche Einstellung ist eine gonzsndere, vl.“ Es istschade um jedes Jahr, das Sie auf die Entel erzählen was sie gesagt hat.“ Eifrig berichtete er ihm„Dex, Senator nickte.„Ja, ja... das ist wieder en Eitern es sein! Und Zungen noch nihze, richig. Er ist tlsschereisg dir nicht Oesanen; enn alg pir alle denken. Und er bat einen Laren ese ee, brauchst du keine Sorge Blick, ein sehr sicheres., Gefühl. Lassen Sie Ihren soo, Zsch warte schau sie mir an. Jungen weiter die Freiheit des Handeins. Wie ich “ oopin, 96 Frauf vochiewerden!““ b. ihn kenne, wird er sich nicht übereilen.“ weine 6. g wg ve e„Ja, was bleibt, mir übrig, als zu hofen, daß er te Herr sah, daß bei Stolze noch Licht war. es roßfiggmegiz, inrezen recht, perr Stoize... ckte Balduin zu Bett und klopfte bei Stolze, ich miu ihm nichl kigtrerig.„ Poter un, Sotholie zu gizchen.8 Schute, Stose und Fia sgroten, Lefür, beiß der bearüßt.. Heimut vote ein Vuuheen. v. Porzellanbestand der Villa Laibacher, sowren er Stolze, begann der Reder zu sprechen, Sprünge-hatte sich auch in Bözingen einen ganzen Ihre Hilfe boden, freundlich. Stoß Teller gekauft. Die sollten klirren. e gut auft Halten Sie sich festl. Bal= Lisa und Stolbze, sahen Zin, Fherz ins Haus treien St en, Bot., ue ie en, Bot, ud wrihig be Arpe amgslhegen. peiter, wo hat er denn so schnel eine Brau: Perssast, Pofer, par nämlich hinter ihm eineil er keine hot. Da hobe sch ihn in Schgez„.altuig, hirte,e Phöisignte Stiunme Woserts: b ihm denn nicht en: besonder, Eshauspziel, Er erschrat, taumelte und rutschte samt ,seinen stritt. Und ich alter Esel sage: Komm, Tellern, die mit lautem Krach zerschlugen, die Treppe Der heitere Sommer-Rom Stammtisch der Jungen war etwas bersöhn. gueMaz e Stromer" waren wenigstens so gescheit„Vielleicht Olga zu entlarven, die man jetzt wegen gern mögen!" se alles viel gemäßigter. Seltsamer; schen, den ich recht umsorgen kann. . Caroline jetzt zufrieden, Im Grunde genommen dem Maler= das alle.“ Emilia Blumtritt gesa####m be miecße piczit starte er began. 4 fühlte sich nicht meyr nicht, nur ein guter Mens tete sie genau. Dir 1bar wie aus der Ferne, abe hübsches Maock und nahm mit seinem Sohne Antlitz. Mädchen irgendwo. sitzen?“ dem langen Tische sitzt r Schute, es handelt sich doch um meine das doch selbstverständlich. kommt bald einmal der Prinz, den Sie sagte Balduin freundlich und staunte iun Veins Jchdck 8er). u# gulg e mir einen guten Men= Der Senator saen friettoef. ig. kann. Dann bin ich schon möglich, daß es so ist, daß das Mavel nur n wollen wir Mädels zu Liebe mitspielt. Jedenfalls tu mir den efiel ihm immer mehr. Ganz er sie, an. also: Auf Schönheit sah sie z1 guter Mensch mußte es sein. Er betrach= Aber Sie war in der Nähe nicht ganz so schen aus der Ferne, uder sie blieb doch noch ein sehr De 'dchen. Einfach, kar, ohne Falsch war das Er tz. In den Augen lag Tiefe und Ehrlichkeit.„K sie muß meine Frau werden!“ So sagte sich Er Balduin.„„ schenk Vater und Sohn beschlossen, den Heimweg zu Fuß „Ne., Baldi, bist du von der Liebe kuriert?. „Loh nein, Papa! Sie gefällt mir ganz ausgezeich=..."“ net! Gefällt sie dir auch?“ „O doch, ein liebes Mädel ist siel" 9661; „Sie wird meine Frau!“ an hist vurrüächti: geher Du bir verruct!. mesn, Tran has habe gefra „Ganz normal! Die wird meine Frau, das have#i# ich mir in den Kopf gesetzt, Papa!“.. diret „Da habe ich auch'n Wörtchen noch zu sprechen, mein Baldi! Höre, mein Junge, ich habe gelacht und mit dacht getan, als du die Kateridee hattest, ein Rittergut zu seine „Hundertfünfzigtausend Mark Gewinn, Papa!“ „Lausebengel... ja, aber das war Glück, nicht hübsch, sehr Verdienst! Höre, Baldi: Ich habe dir auch das Geld seinen Anschauungen. geschickt, als du einen neuen Wagen brauchtest. Nicht erklärt: Ich heirate sie! die Seite, bis Balbuin begrif und ein Ge,„.Limpt habe ichl: einem kranken Star, al nete. Es ging, ganz gut. Er uib,1h, sogar gesagugne Nur.—.„ Was soll man nun mae nud seie Sprchwese war noch sovele„Doch doch, Bopo.., Sug uur vur senite. Dis beiden Stolze 4 „Ich hahe nicht geschimpft. Das war nur sanst.„Hm...“, sagte Hel unterhielt sich sehe aut mit Bahvin. Sie Ermahnuvg, Ermahnung sehr zut Venase daß ex das Mädel beir infaches, munteres Mädchen.„Janftg ermugnugg,... segt, Bal, Puhui, g. Ihr Sohn entsprechent ihr ein paar Komplimente sagte, die ihre„Aber Junge, jetzt bleibt es nicht bei einer sanften Torex Steslung und rische Leistung betrafen, sagte sie abwehrend: Ermahnung! Hägz, yas ich beschlossen habe.“ Ehef der Firma Schute das benkt Mana nur. Wenn es nach„Du fährst worgen mit mir nach Hanburg zurückt: Macz, aite Har drn S iun Burg, ober 19 beiton,„Jö hersange 8koh 352 5x ar.431 se sche bimn gest. Do hesed sch bescheden“„Daoh, Vopazizigritr nich bse, aber du bost mit seren Gelbde getz uch ein so hübsches Mädchen wie Siel“ sogte pishfe geg hix hoch misnzigsch kann machen, was ich ganz hübsche Mädels laufen so. Der Senator schnaubte vor Wut.„Junge, meinet= er ja noch so jung!“ du lieber Himm=g 5u.., z, ugsen.o Hleibe noch hier! Mach, was du willsit...„Sie lieben Ihren er Welt herum, Daraus kommt 2 I7z,Peben i“ heirate die Schaupielerin... aber ich enterbe dichl“„Er ist mein Einzi vicht an, Herr Schur,), os,eig won, Abe, Balduins Ruhe war nicht zu erschütern. jetzt anfängt, ein richt iche niähelz ihr Etick machen, Beiy, vein,„ oe=Zagal Ich habe d Geldl Hundertfünfzige Welt poßt.„Jetzt st. bischen Gescht win ich mir uiever vichte ein, zausenz, Mark, Bogastann 9. Geld., Du. Weile aus, glaube, er konnte aue Vertchutg bese 9 vo zeine Frast halten, und kommen, wenn ich spare, bis du wicher versöhnt bist: könnte kaum paslgger, lücher gestimmt. Die„drei gwesen, die 9 Erpressung zu Eingreifen der eberhaupt Ueberhautzt weise anter meiste, gespart, und dafür waren rhaup; war alles viel gemäßigt saßen die Haupthetzer gegen Frau den älteren Bürgern, geführt von er, der damals soviel Dresche gekriegt hatte. Stiller war der Bürgermeister gewarhen, die Hetze sogar ab, denn er fü Die Tür öffnete sich und der Hamburger Senator wie um mit seinem Sohne. Schute sentor Erschte, „Siechst du das schöne wiungen die ganze Schauspielergesellschaft. Die zweite Der alte Herr betrachtete sie aufmerksam. Es war virklich ein hübsches Mädchen, sah eigentlich gar nicht vie eine Schauspielerin aus. zu gehen. davon gibt kennt den Uerzteprozeß gegen Tuf nach einer sch mit wenicht, daß eine sonderir haben in nem Tintenuns drum, Buer ist zu e Tinte mit tter ein paar irde hob ich adenfräulein Zu Hause das Tuschißchen Blauf und kochte lacht. Zwei ule und eins inte geschrieLaden.“ veis für das eiß, ist nicht e Jugend ist nator! Einmal muß er heiraten! Büro?“ Der Nachtsalter Vater:„Was, du hast dich schon wieder auf der Straße geprügelt? Das ist ja schrecklich mit dir, Fritz! Und was sehe ich da! Du hast ja vorne einen Zahn Fritz:„Verloren habe ich ihn nicht, Papa. Ich habe hun dier in der Beltentsiche „Aber Herr Schulze, der Hund, den Sie mir gestern verkauft haben, ist ja eine Hündin!“—„Das liegt an der Rasse. Seine Mutter war auch eine.“„I Die Liebeserklärung 1 „Mein Fräulein, ich liebe Sie wahnsinnig. Glauben= 11 Sie aber ja nicht, daß ich in Ihnen nur das goldene Kalb anbetel“„ Gast(zum Kellner):„Das hier soll ein halbes HähnPen ein“ Jawohl mein Herrl“„Ein schöner Sonnen Gast:„Dann seien Sie doch bitte so liebenswürdig aun, Stunz, Ba, Bep n und geben Sie mir dafür die andere Hälfte!“ Die Vogelscheuche „Mein Vater hat in seinem Weinberg eine so fürch=„Frau Nachbarin, wi terliche Vogelscheuche aufgestellt, daß alle Vögel fortge für den Einmachzucker? nichts. Du hättest die Vogelscheuche„30 Pfennig; und we im Obstgarten meines Großvaters sehen müssen! wa ya. Grabe Die Wirkung Der Pelz Filmregisseur(zu einer Reihe von Statisten): Ezene, die wir heute nachmittag probieren, spi tiefsten Winter in Rußland. einen Pelz, meine Herren.“ um Nachmitlage haben aue sich Pelz versehen, bis auf einen. u haben 88 be. Gelz Herr Kraut““ Aegem baten Sie eisten Be „Seien. arum durften der Mitte des rschaffen S Verschaffen Sie sich alle Am Nachmittage haben alle sich mit irgendeinem Was soll das bedeuten?“ schreit der Regisseur. Sie leinen Pelg, Herr Krauter: Sie ohne Sorge,“ gibt Herr Krauter zurück, zich habe dickes Unterzeug angezogen.“ Der Schlüssel Chef:„Das ist ja unangenehm, daß Sie den Schlülel zum Aktenschrank verloren haben... ader halt! Es war ja ein Reserveschlüssel da; ich bat Sie, ihn recht lorgfältig aufzubewahren. Wo ist er?“„ Angestellter:„Er ist mit eingeschlossen.“ Der Arzt Emma:„Ist der Arzt, mit dem du dich verlobt hast, vohlhabend oder, wenn nicht, verdient er auch genug Anna:„Na, was meinst du denn? Glaubst du, ich verheirate mich aus Gesundheitsrücksichten mit einem Bübchen, als rübergehender Is fehle. Die Herr, da hat l es durchaus ir keinen Platz pruch auf die ben?“ 6 in der Mittt egen. itlich schütteln ies war dahe den Zweiger tchen plumpste erl, der sich dabel„um Gotes willen, dann muß ich sofort etwas P. be der ausigensetzes.„Ich werde Französisch Minuten,“ bat der„Wieso lernen denn die Schmidts plötzlich so eifr do„ Se,„ Hie haben ein neugeborenes Kind aus Franktei adoptiert und möchten es gern verstehen, so bald es an fängt zu sprechen.“ — Die Stiefel W, nie fche uch- enir Whoe daune, da bt „Dummer Aberglaube!“ widersprach Kurze mürrise „Dann müßte ich ja am ganzen Körper knarren.“ Arf t. Immerhin #„Haben Sie elektrisches Licht im Dorfe?“ frag der neue Feriengast. „Nur bei Gewitter, mein Herr!“ „ RRr „Ich habe uie Volgenommen, von jetzt an fleischl „Hat Ihr Arzt Sie auf den Gedanken gebracht?“ M. Zein, mein Fleischer, er wil nicht wehe e Hreiben.“ Das Eignal und die Prinpesy. estisge sicher Besich 5ae sagt Wil..36 b „Heute tue ich mal garnichts. Sonst tu' ich zwar vielleicht setzen Sie zwei auft: ebten noch viele Jahre glücklich zuse Tochter:„Oh, und ich dachte, Der dicke Hermann strahlte über das ganze Gesicht, Marthe weinte vor Freude. Es erschien ihr alles wie ein Wunder und gleichzeitig als das schönste Zeichen für das kommende Glück. Gern hätte Vater Wolfert es gehabt, daß die zeit bei ihm gefeiert würde, aber das ging nicht mehr, kenn alles war vorbereitet. Er fügte sich auch drein, aber er verlangte, daß die Nachfeier bei ihm stattfinden müsse. Am nächsten Morgen war ein eifriges Beraten: Lisa erhielt Helmut als Brautführer, Frau Laibacher Herrn Schute senior, Agnes Herrn Stolze senior— soweit war alles klar. 1. Rosel hatte gebeten, sie von den Hochzeitsfeierlichkeiten zu entbinden, und man verstand sie auch. Da blieb nun Balduin Schute übrig und der alte Wolfert. Eifrig überlegte man. Man zog auch Herrn Stolze zu Rate. Helmut dachte an Balduins Flamme. Er erzählte den Damen von ihr und machte dann den Vorschlag, sie einzuladen und gleichzeitig Frau Ophelia, die man Wolfert als Dame geben könne. Agnes Holgar war sofort damit einverstanden, denn es handelte sich um eine alte Freundin mit ihrer Tochter. Also zog Stolze los und richtete seinen Auftrag aus. Es gab große Ueberraschung bei Papa Blumtritt und den Seinen. Alle hätten gern die Hochzeit mitgefeiert. Helmut merkte es. Und er fand einen Ausweg. „Wir machen es so: Mit Ihrer Erlaubnis, Herr Direktor, werden Ihre Damen uns aus der Verlegenheit helfen. Sie alle aber lade ich hiermit ein, in der neunten Stunde zu erscheinen und uns durch Ihre Kunst zu erfreuen und mit Gäste zu sein! Einverstanden?“ Sie waren es alle sehr gern. Papa Blumtritt sagte:„Wir müssen es aber ganz vorsichtig machen, damit es Bötzingen nicht wegkriegt ... denn sonst kann die ganze Pointe am Sonntag flöten gehen!“ *** Hochzeit! Hohe Zeit!,.. 8 Früh war die standesamtliche Trauung. Dann schloß sich die kirchliche Trauung an. Hermanns Eltern und Geschwister waren gekommen.„ P— 7 Der Vater Hermanns war klein und nicht so dick wie Hermann und hatte den Ansatz zu einer Glatze. Er wirkte etwas ernst, aber allmählich ging er aus sich heraus und zeigte, daß er fröhlich sein konnte. Hermanns Brüder, der ältere, etwas stillere Kurt und der jüngere Arthur, der beinahe eine Ruhe hatte wie Schute, waren mit ihren Frauen gekommen. Die Brüder hatten nicht Hermanns Format, aber, das zeigte sich bald, seine gute, unverwüstliche Laune. Ganz besonders der Jüngste, der Arthur, der entpuppte sich als ein Spaßmacher allerbester Güte. Keiner hätte es ihm zugetraut. Ungetrübte Fröhlichkeit herrschte. Der Senator war zwar platt, als er plötzlich seinen Sohn an der Seite der heimlich Geliebten sah, und er ahnte sofort, daß Helmut hinter diesem Komplott stand, aber er machte gute Miene zum bösen Spiel. Wolfert war auch mit seiner Dame restlos zufrieden. Gegen neun Uhr kamen die Schauspieler. Sie wurden herzlich ausgenommen. Auch sie trugen zum Gelingen des Abends bei, erfreuten durch lustige gesangliche und andere Vorträge. * Der Senator sah immer wieder auf Lisa. Das Mädel gefiel ihm zu gut. Wie der lichte Frühling rählich war es und so verliebt wir da einen Chauffeur verheiraten würden... nein, Direktor hat durch elende Leistungen das Theater he#. )herrn, der heute einmal alle da wäre Papa nicht gekommen!“,##me untergebracht. Ich würde mich aber nicht sorgen, v# gt hatte.„Lieber„Schute, es ist doch der gute Freund des kriegen es wieder hoch, denn die Bevölkerung war in kam mit Sohnes! Daran denkt Ihr Herr Vater! Und dann: mer sehr theaterfreudig. Und dann ist große lan Es ist doch im Hause Laibacher, wo die Hochzeit ges wirtschaftliche Umgebung, große Dörfer, gutsituien# arum haben Sie denn feiert wird, und Ihr Vater ist doch Gast des Hauses!“ Bauern. Schöne Säle sind da auch vorhanden.### korb gegeben?":„Ooh ja, ich sehe das alles ein, und ich freue mich kann man Abstecher machen. Oh;, das wäre eine schöne men, Herr Senator! ja so! Herr Stolze, wie gefällt Ihnen meine Dame?“ Existenz. Aber... immer scheitert es am Geld.“ .. aber zum Hei=„Ein hübsches und liebes Mädel, Schute!"„„Was brauchen Sie denn dazu, Herr Direktorsraten, da langt's nicht“ Balduins Augen strahlten glücktich.„Ooh, sie ge„Die Stadt verlangt fünftausend Mark Kaution „Schade!“ seufzte der alte Schute.„Und ich hätte fällt mir immer besser! Herr Stolze, ich glaube, das und dann müßte man auch so noch etwas BetriebSie so gerne als Schwiegertochter mitgenommen!“ ist di: Richtige für mich! Ich glaube, die kann auch kapital haben,:. Mitmen mann 12 28 Seee Lisa lachte und tröstete ihn.„Er wird schon das einen Balduin gern haben, auch wenn er nicht soviel„„Würden Sie es anneumen, wenn ich es Ionen zu Mädel finden, das zu ihm paßt!“ t Geld hätte!“.. 2., Verfügung, stellg, Herr Direktor! Ich habe gera. sah es aus. Und so fröhlich war es in ihren Tischherrn, Hemmungen beiseite gelegt hatte. Der Senator erwischte Lisa einmal und kam ihr in eine lustige Unterhaltung. „Sagen Sie, Fräulein Lisa, warum haben Si meinem Jungen damals einen Korb „Ach, wir passen nicht zusammen, Er ist ein guter, lieber Mensch raten, da langt's, nicht!“ „Ich habe ja,so auch, nichts gegen sie, aber: weiß nicht recht... Balduin und eine Schauvielerin..... gichts., lagen Sch Jaub„Ach, das hat doch nichts zu sagen. Ich glaube, die ist froh, wenn sie einen lieben Mann hat und nicht mehr zu spielen braucht.“ Vater Schute seufzte.„Ach ja, ich muß eben abwarten, was der Bengel tut! Schade, Fräulein Lisa ... ist keine Revision möglich?“ „Keine!". „Herz schon verschenkt?“ Lisa wurde Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie## Direktor eines Stadt„Er hat's schon... aber mir paßt es nicht ganz!“„Das wäre schon möglich! Sie weiß ja auch nicht, Kapital frei! Zehntausend Mark, auch noch mehr., Ja, die Schauspelerinst gutsituierte vermögend snd. Sie halt Sie nur fur de, Sie wosten, wirtlich= fragt= Direktor Blan. ist aber ein sehr hübsches und liebes Mädel!„Papa gefällt sie auch ganz gut. Er hat es mir tritt fassungslos. Sein Herzschlag setzte für einen Die gefällt mir ganz ausgezeichnet:„.. gesagt. Sie, wird meine Frau, ganz gewiß, si: wird Augenblick aus. habe ja so auch nichts gegen sie. aber... ich meine Frau!",„„Aber naturlich! Das tue ich sehr gern!## „Ich halte den Daumen!" macht für mich nicht viel aus, Herr, Direktor. Dar **„ ich es Ihnen zur Verfügung stellen:. „Mann!"„„ Herr Schute... ich kann es kaum annehmen, „Was ist denn, Ophelia?“ fragte Papa Blumtritt. denn ich kann Ihnen keine Sicherheiten bieten! Wir „Ach,“ sage, Mann, wie gefällt dir der junge sind arm!" Schute?“ Balduin aber lächelte.„Ooh, von einem Ehrenmanz „Warum fragst du?".. wie Sie, lieber Herr Direktor, brauche ich keine# „Weil ich denke, er wird mal unser Schwiegersohn!“ Sicherheiten! Ich würde mich Papa Blumtritt sah seine gewichtige Ehehälfte er= das tun. Dann sind Sie verschenkt?" schrocken an.„Meinst du wirklich? Dann müßte ich theaters!". glühend rot, dann flüsterte sie ihm ins ja damit rechnen, daß ich Emilia verliere für unsere„Ich führe dann sogar den Titel eines Intendanasch alde ssehsche ehhe se ece „Denken Sie, Herr Stolze, Herr Segator möchte Immer will, man nicht dran denten, aber einmal sügersy, du, 16 z,; us nach Vernburg.3 mich gern mit seinem Baldi verheiraten!"„ wollen die Kinder doch ihr eigenes Leben leben! Was„„Morgen fahre, ia, sofort nach, Vernpurg, Herr Helmut erschrak. Sie sah es erfreut.„Haben Sie tun wir dann, Ophelia? Die Zeiten sind so bitter ge Schute! Ich weiß ja nicht, wie ich Ihnen danken soll!“ wirklich Ihre Meinung geändert?". worden... wollen wir auch einen Abschlußstrich„Ooh, haben Sie keine Sorge... Sie dankene### „Nein, nein... ich warte noch auf den Mann, machen?".. mir schon noch!“ für mich bestimmt hat! Ob er kom=„Kannst du denn das, Erlando, mußt du nicht„„##.: Gelzn: Scute 1e— men wird?" weiter schaffen? Ich mag nicht aufhören zu spielen, Frau Opyeia sah, wie Balduin Schute ihren Mit verfänglichen Augen sah sie ihn an. ich muß spielen, das gehört zu meinem Leben.“ Mann ein Papier reichte und wie sich die beiden MänEr sah zu Boden und schwieg. Dann aber nahm er Herr Orlando seufzte.„Ach, wenn man doch ein ner die Hände schüttelten, dann begab sich Balduin die kleine Hand und küßte sie stumm, bißchen Geld hätte, bloß ein paar Tausend Mark, daß wieder zu seiner Dame.„„„ „Ich denke, daß er kommen wird!" ich das Bernburger Theater pachten könnte. Unsere Balduin trug heute seine unförmige Brille nicht „„* Leute sind so bescheiden und spielen eine so anständige und sah ganz passahel aus, beinahe hübsch.“ Das Brautpaar war verschwunden, aber die Hoch= Komödie, sie würden in ruhigeren Verhältnissen noch„Mann, was hast du denn mit Herrn Schute ge getanzt. Sogar der Herr Senator, der zehn Jahre„Vielleicht ist Herr Schute so gut gestellt, daß er Ghlücklich sah sie der Gatte an, dann sagte er üben nicht mehr getanzt hatte, holte seine Tanzkenntnisse dir dazu verhelfen kann, Orlando?" glücklich:„Morgen fahre ich nach Bernburg... Herr hervor und tanzte recht gut mit Frau Laibacher.„Meinst du, daß es der Fall ist!" Schute hat mir zehntausend Mark zur Verfügung „Na, es geh doch, Herr Senator!“„Sein Vater ist Senator, und die sind doch meistens gestellt!“ „Nicht wahr, Frau Senator?" reich!" Frau Ophelia war sprachlos vor Staunen und „Immer noch diese Idee?"....„„„Wir, wollen lieber nicht davon sprechen, Ophelia! Glück. Dann sagte sie als erstes:„So ein Glück! „Bombenfest steht die, Frau Laibacher! Ich gehe Noch ist's nicht so weit. Wer weiß, ob deine Ver- Dann... dann hat er ernste Absichten auf Emilial“ Frau Caroline lache vershmitt.„Retten vir., utuind btriste... 8.3s3=3t eimnmal zu Ende, auch ein fröhiche sagen wir um hundert Mark... daß Sie doch weg= Der Abend sollte aber für Herrn, Orlando Blum= Hoghzeirsfest. gehen werden... ohne mich!"„„ tritt noch der schönste seines ganzen Lebens werden. Sil Aus den 67 Silben: g. au, ba, bach, b dour. e, ei, er, ten, ken, ko, la. Ia. Dvr, geher, ae. he. rhee. r 41 Die Gäste gingen, und gegen halb vier Uhr an „Ja, wenn Sie von vornherein nicht wollen!" Balduin Schute machte sich an seinen zurunftigen Morgen war das Haus leer., „Nein auch wenn ich will! Warten Sie noch bis Schwiegervater heran. m Auch die Mitglieder der Familie Laibacher gingen ##ein, auch wenn ic will,„Warten Sie noch bis Schwiegervater, heran:, u.„nzammen im Maren, in Rect zum Sonntag, dann werden Sie von mir eine Auf. Er war sich mir sich vontommen imt ttnten. Du Igetmaum u. trat ud tnclich von Liesem Rec klärung erhalten... und dann sagen Sie mir: Ade! Emilia muß meine Frau werden, das stand fest in alle waren sie froh und glücklich von diesem Aben Verlassen Sie sich drauf!"„ seinem Hanseatenschädel. gewarden, „Ausgeschlossen! Ich wette!" Herr Orlando unterhielt sich angelegentlich mit ihm. Nur Lisa machte ein trauriges Gesicht. „Abgemacht, Herr Senator!" Bulduin fragte ihn freundlich, wohin er von hier„Was hast du denn, mein Kind?" fragte Frau **„ aus zu gehen gedenke....„„. Ahnes mütterlich. „Herr Stolze!“ Balduin war der Sprecher. Herr Blumtritt sagte, daß er das noch nicht wisse. Lisa umschlang sie weinend.„Ach, Mama, ich bin „Was ist denn, Herr Schute!" Er erzählte ihm von den Nöten seines harten Berufes so unglücklich!"„„ „Ich staune über meinen Papa!“ und sprach auch von seinem Lieblingswunsch, das„Hat er immer noch nicht gesprochen?“ Ihm scheint es zu gefalen!“..„, Vernburger Stadtheut,=Fhegtersch fagte,(g hat Aber ich glaube sich kut ur dich „Ja, lustig war er ja immer, aber so... so habe„Es ist ein kleines Theater., sagte er.„Es y9:„Aber ich glaube, lieb hat er di#h sehr!“ ich Papa noch nie gesehen! In Hamburg... wenn aber immerhin fünfhundert Sitzplätze. Der letzte(Fortsetzung folgt.) Pri von Prof. Dr. Schwar Gtsel Wasserstraßen im Ruhrgebiet einst und jetzt Von der Flußsehiffahrt zur Kanalsckiffahrt Die älteste Wasserstraße des hiesigen Gebietes war. In der Folgezeit beherrscht die Eisenbahn im Ruhrdie Ruhr. Urkunden bezeugen, daß die Schiffahrt auf gebiet das Feld, und erst einige Jahre vor Beginn des dem Ruhrstrom bereits um das 11. Jahrhundert be= Weltkrieges treten Wasserstraßen wieder auf den Plan, trieben wurde. Alsdann werden die historischen Nach= um den Kampf mit ihrem alten Rivalen, der Eisenbahn, richten hierüber immer spärlicher und in den folgen= wieder aufzunehmen. Vor dem Kriege war es— abgeden Jahrhunderten wird die Ruhr wohl hauptsächlich sehen vom Rheinstrom— nur der Dortmundvon Müllern und Schiffern mit Beschlag belegt wor= Ems=Kanal, der für den Wassertransport in Beden sein. tracht kam. Dieser erfuhr im Juli 1914 eine ErweiteDie Ausweitung der Produktionsverhältnisse im rung durch den Rhein=Herne=Kanal, der die Bergbau zu Ausgang des 17. Jahrhunderts hatte zur Verbindung zwischen dem Rheinstrom und dem DortFolge, daß man den Verkehrsverhältnissen besondere mund=Ems=Kanal herstellte und seinen Lauf mitten Beachtung schenken mußte, um der sich enorm steigern= durch das Ruhrgebiet nimmt. Noch im gleichen Jahr den Kohlenproduktion neue Absatzgebiete zu erschließen, wurde auch der Lippe=Seitenkanal zwischen Nichts lag daher näher, als ein altes Projekt, die Datteln und Hamm fertiggestellt und dem Verkehr überSchiffbarmachung der Ruhr, zu verwirklichen. Letzteres geben. Dieses neu geschaffene Wasserstraßennetz läßt die war bereits unter dem Großen Kurfürsten in Aussicht nördlich belegenen Zechen wieder stark den Wasservergenommen worden, aber infolge der politischen Ereig= sand benutzen, zumal sie durch die billige Wasserfracht nisse und Widerstand der angrenzenden Länder nicht den Wettbewerb erfolgreich in den umstrittenen Gebiezur Durchführung gelangt. Nun ging man, nachdem ten aufnehmen können. Nicht minder wichtig ist diese einige Probefahrten glücklich verlaufen und der Wider= Wasserstraße für den Erzempfang,„wodurch der Jahre beschäftigt werden können. Auch für die hiesige Eisenindustrie, insbesondere für den Brückenbau, ist das Projekt nicht ohne Bedeutung. Das neue Flußbett, das für die Emscher geschaffen werden soll, hat eine Länge von 14 Kilometer, und es läßt sich nicht umgehen, daß über den neuen Flußlauf zahlreiche Straßen= und Eisenbahnbrücken gezogen werden. Der neue Emscherlauf wird westlich der OberhausenSterkrader Eisenbahnbrücke auf Oberhausener Gebiet von dem jetzigen Emscherflußbett abzweigen, dann das Holtener Bruch durchschneiden, am alten Holten nordöstlich vorbeiführen, auf Dinslakener Gebiet übergehen, den nördlichen Zipfel von„Walsum=Eppinghofen durchschneiden und bei Stapp in den Rhein münden. Die Emschermündung wird also nach einigen Jahren, wenn die Arbeiten beendet sind, etwa 6 Kilometer mehr nach Norden hin liegen als bisher. Das neue Flußbett, das selbstverständlich kanalisiert wird, soll für Mittelwasser eine Breite von 4 Meter erhalten. Für Hochwasser ist eine Breite des Flußbettes von etwa 7 Meter vorgesehen. Um den neuen Flußlauf möglichst harmonisch in das Landschaftsbild einzufügen, werden die Ufer mit Grün bepflanzt. Es ist auch vorgesehen, Promenadenwege zu beiden Seiten des neuen Flußbettes anzulegen. Die Verlegung des Flußbettes nach Norden, also in eine weniger dicht besiedelte Gegend, ist nötig geworden zunächst aus städtebaulichen und verkehrstechnischen Gründen, sodann aber auch, um der Emscher, die bekanntlich die Abwässer eines großen Teiles des Industriegebietes mit sich führt, ein stärkeres Gefälle zu geben. Bal und Bal in Baukumskem Ziait Tlattdeutsch in der Schule einige Probefahrten glücklsch verlausen und der Wider= Waserstraße fir den Serzempsang, gpeduch, der stand der angrenzenden Territorien gebrochen war. Frachtvorteil der am Ryeine gelegenen Hochofenwerke daran, den Strom schiffbar zu machen. Bereits 1767 gegenüber den Betrieben des mittleren Industriegebiekonnte man mit einem regelrechten Versand beginnen. tes ausgeglichen wird. Daher konzentrieren einige KonDa indessen aus Sparsamkeitsgründen keine Schleusen, zerne ihre Hochofen= und Hüttenanlagen wieder auf die sondern Schlachten eingebaut worden waren, so muß= Mitte des Ruhrgebietes. So Krupp durch die Anlage ien die Kohlen an den 10 bis 15 Wehren von einem des Hochofenwerkes in Borbeck, Klöckner durch die Schiff ins andere umgeladen werden; meistens kamen Castrop=Rauxeler Betriebe. sie daher infolge des vielen Umtransportierens als Welche wachsende Bedeutung aber der Kanal für Staub in Duisburg an. Man entschloß sich daher, nun= das Ruhrgebiet im Laufe der letzten Jahre hat, darmehr Schleusen einzubauen. Diese wurden 1781 voll= über unterrichten nachstehende Zahlen: endet und von diesem Zeitpunkt an wurde die Ruhr der Hauptabsatzweg für die im Ruhrgebiet zur Erzeugung kommenden Massenprodukte, insbesondere für Kohle, Roheisen, Steine, Holz usw. Im Jahre 1777 betrug die Förderung an Kohlen in der Grafschaft Mark 83·080 Tonnen, davon wurden auf der Ruhr 7253 Tonnen= 9 Prozent vom Gesamtabsatz verschifft. 1797 betrug der Anteil aber bereits 29 Prozent, von 155 743 Tonnen 45 205 Tonnen, um sich dann noch weiter rapide zu steigern. Denn in den Jahren 1820 bis 1850 stellte sich der prozentuale Anteil der Ruhr von dem Gesamtabsatz an Kohlen des Ruhrgebietes durchweg auf Prozent. Die Pfege der heimischen Mundart gehört zu den schönsten Aufgaben für jeden Heimatfreund; denn die Muttersprache ist nun einmal eins der wichtigsten Ausdrucksmittel; sie sollte deshalb von niemandem vernachlässigt werden. Lehrer Martin Ehlies=Lüdelsen, der kürzlich einen Vortrag bei der Deutschen Welle gehalten hat, steht sogar auf dem Standpunkt, daß die Pflege der Mundart auch eine Aufgabe der Volks= und höheren Schulen sei. Er sagte:„Die Schule des niederdeutschen Sprachgebiets hat die Pflicht, der plattdeutschen Dichtung in der literarischen Erziehung unserer Jugend ihren vollberechtigten Platz neben der hochdeutschen zu gewähren und die Liebe zur heimatlichen Muttersprache wach zu halten und immer wieder zu beleben.“ Er führt dann im einzelnen aus, wie besonders in der Altmark eine Verwendung des Plattdeutschen im Unterricht möglich sei. Vom ersten Schuljahr an, wenn den Sechsjährigen Märchen erzählt werden, bis hin in die oberen Klassen, und zwar fast in allen Teilen des Stundenplans, müsse das Plattdeutsche planmäßig gepflegt werden. Min Tlattdütsch Nieh betaalt Der Emscherlauf in Zukunst Zur allgemeinen Ueberraschung geht plötzlich die Mit42 bis 45 teilung durch die Presse, daß die preußische Staatsregierung ihre Genehmigung zur Verlegung des Emscher= Neben der Ruhr wurde in dieser Zeit noch die laufes am unteren Teil des Flusses gegeben hat. Der Lippe als Wasserstraße benutzt. Aber ihre Bedeutung Zeitpunkt der Inangriffnahme der Arbeiten steht als Wasserstraße reicht nicht im entferntesten an jene jedoch noch nicht fest. Daß man sich trotz der Not der Ruhr heran. Reuß gibt an, daß in der ersten Hälfte der Zeit an dieses Projekt heranmacht, ist ein Beweis des 19. Jahrhunderts durchweg 200000 Scheffel Koh= für dessen Dringlichkeit, es ist aber zugleich auch ein len im Jahr auf der Lippe verschifft wurden, die haupt= Beweis dafür, daß die Regierung und die übrigen Befächlich aus dar Dartmunder Gegend stammten kärdan antschlassen sind allas zu tun um die darniedarsachlich aus der Dortmunder Gegend stammten. hörden entschlossen sind, alles zu tun, um die darniederInfolge des Siegeslaufs der Eisenbahnen gegen liegende Wirtschaft nach Möglichkeit durch größere ArbeiMitte des vorigen Jahrhunderts wurden dann die ten zu unterstützen. Die Verlegung der Emscher ist mit Wasserstraßen des Ruhrgebiets nach und nach ausge= mindestens 20 Millionen Mark zu veranschlagen, und schaltet. Der Versand auf der Ruhr wurde gegen 1890 man nimmt an, daß für die Durchführung des Projekts eingestellt. mindestens 1000 Arbeiter während der Dauer von drei Bi Pottschräppers was dat Reibenkrut all wier alle. Dat Näppken was nu grötter as süs, wil at de Blagen nu ok grötter wön. Oewwer lange holl et doch nich stand, dat leckerseite Reibenkrut. Un nu inne Feringe mä gornich. De Pottschäppersche sochte de lesten Kupverlappens bineen. Uemt halen un lopen brukte se sik in düssen Fall keene Gedanken te maken. Da wön de Blagen alle bi de Hand. Dat was sao: Wä't Krut halen deih, dä droff ant leste utkrassen und lecken. Füer düessen „Hunnertmeterloop“, droffen se sik äwwer nich mellen, Modder lött dat fein de Riege nogohn. Dütmol was Kaalken draan, dä nu stolt ok all wat haalen konn im Winkel. Dat he guot oppassen soll op de Kupperlappens un dat dat nigge brune Näppken nich kort gong, hadde Modder em noch wies opkapitelt. He was ok sewwer drüm bedohn, he wuoll jo ok örndlik wat op de„Botter“ hiäm, op da äwwer van Botter nich vüöll te finnen was. Kaalken kam bolle stolt terügge met de leckre Sake unt schmeeren kann loßgohn. Plattdütsch was dä äiste Klang, Dä mi in dat Ohr geklungen, Dä ut Mutters Weigensang Deipe mi in't Hiätt gedrungen. Plattdütsch, wat auk kommen magg, Es min Sinnen un min Denken; Bis tom lesten Hiättensschlagg Sall't auk all min Liäwen lenken. Plattdütsch es in Lust un Läid Met mit gohn op allen Wiägen; Brach noh surer Mei un Schwäit Mi wir nigge Kraft un Siägen. Plattdütsch kür eck frank un fri Nu all üöwer säßtig Jore, Un es vull van Poesie Mi auk noch— im witten Hoore. Plattdütsch es min Heiligdum, Mine beste Guottesgawe, Un min Evangelium Van dä Weige bis— tum Grawe. Bochum. Gustav Singerhob Nich nohdrücken. As et boll drop wier Platen bi Pottschräppers gaff, gong de Modder sewwer kopen. As se betaalen wuoll, sagg Koopmann Haalwatt, et stänn noch Reibenkrut int Bäuksken van't leste mol. De Pottschräppersche moch sik nu äwwer wünnern; se kreeg all'n roen Kopp un dachte, wat Kaalken wuoll met de lesten Penninge gedohn hiäm Weiß: Kdl, Se Nr. 51. sall. Hadde he se veluorn, vekungelt of wat süs? As se sik den Stropp vüorkreeg, segg he fortens:„Ik hiäff betaalt!“— Hiäst du et dann hengelaggt of häst du koopmann Haalwatt inne Hand gedohn?“—„Nee, Koopigung Haglwbalt inne Hand gevohn:—„Ner, segg Kaalken stickum,„ek sall doch guot oppassen un e lagg noch unnen int Näppken!". 8n Nu gaff et äwwer ne Stuokerigge un ne Krasserigge, dat Pottschräppers de Kupperlappens wierkregen. Dal Geld was do unne im Reibenkrut siäker oppgebüürt vüör Stiälbücke. Dat was'n guot Ecksken vüor Lü, dä bange sünd, dat aon ehr vüöll Geld wat dran kömmt! Mät kömmt schlecht ut. sökke Lü— dä armen Lü— hiäft meeste Tied keen Reibenkrut int Hus. Soa is dat! Henr. Fliegenbüscher. bespielt l. 42—4 3 Sei#. LeiGegen 4 e2— 3 h215 Sb1 9 LiI ser, 3 Theater her## cht sorgen, wien# erung war im st große laner, gutsituierte orhanden.### färe eine schone# am Geld.“ rr Direktor2# Nark Kaution, was Betrieb. es Ihnen zur h habe gerade noch mehr. direktor Blumetzte für einen ir gern! direktor. Dar um annehmen, 1 bieten! em Ehrenmann uche ich keine uen, wenn Sie eines Stadtines Intendan! Also, Herr ch einen Schea das Geld verernburg, Herr en danken soll!“ Sie danken Schute ihren beiden Mänsich Balduin Brille nicht n Schute sagte er überurg... Herr er Verfügung Staunen und So ein Glück! auf Emilia!“ ein fröhliche! vier Uhr an ibacher gingen diesem Aben st. fragte Frau Nama, ich bin Oeie Silbenrätsel. u. au, Ba, bach, ber, brük, brück, chef, del. jeut, dour. e, el, er, erd, glß, ha, helm, II. In. #n ken, ko, la, la, la, lal, lek, II, lloyd, ma, ** mar, me, mein, mo, na, nas, ne, nicht, sk, nord, os, phi. re, re. ri. saar, sams, sau, 2e, scher, se. se. bell, sper, tät, tag. tal, ter, bu 41a, tri, trou, va. ver, sel, zl sollen 23 Wörter gebildet werden, deren End= und Anfangsbuchstaben von oben nach — unten gelesen ein Sprichwort ergeben. 1. Dampfschiffahrtsgesellschaft — 2. Orakel des Altertums 3. Beerenfrucht 4. Gift 5. ehem. Herzogtum —..6. Stadt im Saargebiet 7. Marderart 8. Naturkraft 9. Wochentag 10. Staudamm 11. Romandichter , 12. Staat in Zentralamerika 13. mohammed. Gotteshaus 14. Oper von Verdi 15. Blume 16. Stadt in der Provinz Hannover — 17. Kriegs= u. Handelsflotte 18. Jagdruf 19. Schweizer Kurort —. 20. Französischer Revolutionsgesang 21. Stadt am Rhein 22. Baumfrucht 23. Vulkanausbruch Füllaufgabe uusu Geschoß Metall Die 35 leeren Felder sind mit den Buchstaben 5a, 1 b, 1c. 1 d. 2g, 1 h, 5 i, 21, 2 m, 1 n, 50, 4r, 3s, 2t so zu besetzen, daß die Reihen bezeichnen:—2 eine Stadt in Oberschlesien,—3 eine bulgarische Kreisstadt,—3 einen männlichen Namen,—4 ein Minerat, —5 eine der großen Antillen,—5 den letzten Herzog von Bayern. Bekannte Bahnsteigmelodie ee 1 n t2 Reitergeneral Friedr. d. Großen ee e 1 v Zögling ginnnu Verband eno prt heiße Zonen huu Vogel aa lnorttjuristische Amtsstelg gikor russischer Schiiststeuer eeclo Schmeichelei(Fremdwort) no t: Anmerkung„.. Buch Hat man aus diesen alphabetisch georoneten## stabenreihen die gewünschten Wörter gebildet, so neunen deren Anfangs= und Endbuchstaben, letztere von unten nach oben gelesen, die gesuchte Bahnsteigmelodie. Die Buchstaben in obenstehender Figur sind so z ordnen, daß die waagerechten Reihen die danebenstehende Bedeutung haben und die senkrechte Mittelreihe einen Opernkomponisten bezeichnet. Zahlenrätsel in Versform 2 3 4 ist vom Baum ein Teil, 1 2 3 4 5 kauft zuweil' Der Patient beim Apotheker. 4 5 6 6, ihn kennt wohl jeder: Er hing an seinem Heimatland, (hätt' mancher doch dafür Verstand!). 1 2 3 4 5 6 6 nennt ’ne Malart man, die jeder kennt. Arithmogryph Die Ziffern in den Feldern der Figur sind durch entsprechende Buchstaben zu ersetzen, so daß die waagerechten Reihen folgendes bezeichnen: 1. ein schwimmendes Haus, 2. eine Kirchenmusik, 3. einen übermäßigen Lärm, 4. einen Opernkomponisten, 5. eine Festung der Niederlande; und die in den fettgedruck* B u c h s t a b e n, v o n o b e n n a c h Magisches Quadrat d d die Dame in England 1 I im alten Aegypten göttl. verehrter Stier p p sagenhafte Städtegründerin y y Pflanze gefundenen Wörter lauten waage= und senkrecht Dreieck Die Buchstaben sind so zu ordnen, daß die einander entsprechenden senkrechten und waagerechten Reihen gleichlautend bezeichnen: 1. ein Nagetier, 2. einen Nebenfluß der Elbe, 3. ein Bad im schweizer Kanton Waadt, 4. ein Fürwort, 5. einen Buchstaben. Auflösungen aus der vorigen Nummer: Von Deutschen geprägt, für Deutsche bestimmt: Winter Eberhard, Nachen, Nassau, Diözese, Arles, Sperber, Vedette, Annalen, Träne Estomihi, Rosmarin, Liebe, Ablaß, Nilpferd, Diarium, Benares, Riemen, Erle, Nelke, Niobe, Toscanini= Wenn das Vaterland brennt, sollen alle Stände löschen. Versteckrätsel: 112134 Junge richtig Menagerie sah fad lernen auf euere Graz angekommen wieder lange nach Pfeil erreicht Papa geistige Christel saß Mongolei ernste in Kalifornien folgt.) bergehen, den durchschneiDie Emscher= n, wenn die hr nach Nortt, das selbsttelwasser eine dasser ist eine r vorgesehen. nisch in das er mit Grün nadenwege zu gen. Die Vereine weniger zunächst aus inden, sodann die Abwässer mit sich führt, ücken. äppers gaff, aalen wuoll, eibenkrut int sche moch sik sp un dachte, gedohn hiäm süs? As se Ik hiäff beof häst du —„Nee, passen un e Krasserigge, kregen. Dat jebüürt vüör Lü, dä bange umt! Mäet Lü— hiäft is dat! üscher. Problem Nr. 46 von Prof. Dr. H. Rohr(Wiener Sch.=Ztg.) Schwarz: K11, Bas. c3. 15(4) Nr. 52. Rétis=Eröffnung Weiß: Kostitsch— Schwarz: Bogoljubow Aus dem Turnier in Veldes 1. S81—13 2. c2—c4 3. 82—83 4. L11—82 5.—0 6. b2—53 7. cIXds 8. Le1—b2 9. Sb1—83 10. Sa3—04 11. S13—e5 12. Sc4Xes 13. Lb2—c3 67—45 e7— e6 S88—16 L18—e7 —0 c7—c5 St6Xds Sb8—c6 —45 a5—a4 Sche5 84—83 17—16 Weiß: Kdl, Tb1, L13, S12. h3, Baz. c2(7) Selbstmatt in 3 Zügen. * Nr. 51. Tschigorin-Verteidigung „ Weiß: Kashdan— Schwarz: Colle bespielt im internationalen Meisterturnier zu Veldes I. 42-44 47-45 1 18 65Xd6 Ka7ya S41—13 Sb8—66 1 Lel14 Gegen e7—es gerichtet. "" L e 8— 4 4 Stärker war Le7—16!. worauf Weiß nichts Besseres hätte, als den wichtigen Läufer 42 für den Springer aS zu tauschen. Nach 14. 12—14 ginge durch SdöXc3. 15. d2Xc3. Das —e7 für Weiß ein Bauer verloren. 14. Se5—43 Ta8—a7 15. Ta1—c1 b7—b6 16. Sd3—14 SdöXf4 17. 63X14 Dd8—d6 18. e2—e3 Lc8 a6 19. T11—el e6—e5? Positionell geboten war 19... La6—43 20. Ddi—hS! eöXtt 21. L2—d5+ K68—h8 22. Lds—et 67—66 ten Feldern befindlichen links herum gelesen, den Wächter der Unterwelt. Pilgerzug Nun, Leser, zeigt mal, ob Talent Ihr habt und meine Wörter kennt! Ein jedes Wort der Silben zween Hat: müßt mich nur recht gut verstehn. Habt ihrs gefunden, dann verdrehn Die beiden Silben.— Nun zu sehn Sind andre Wörter, auch bekannt, Doch heischen sie etwas Verstand. Das Erste ist ein span'scher Grande der Verdreht ein Künstler, manchmal hungernd sehr. Das Zweite ist soviel wie Hinterhalt, Verdreht ein Weinort, nennt ihn mir nur bald; Den Dritten kennt ihr aus den Götzersagen; Verdreht Gewicht; sinds viel, dann schwer zu tragen. Die Vierte findet man am Kasp'schen Meer; Verdreht'ne Insel; nehmt den Atlas her! Die Fünfte nennt ne biblische Gestalt; Verdreht Getränk; gewöhnlich trinkt man's kalt. Habt ihr die Wörter richtig umgedreht, Dann kommt mal her zu mir und staunt und seht, Daß aus den Zeichen, die am Anfang stehn, Ein Pilgerort wird, dem entgegengehn Zahllose Gläubige jahraus, jahrein, Zu waschen sich von ihren Sünden rein. Buchstabenrätsel Die Buchstaben dieser 23. LeiX86 24. L6—15 25. Ke1—h1 26. d2Xe3 27. e3—et 28. 12- 13 Le7-48 Ta7-87+ 14Xe3 La6—b7+ Dd6—14 L57—a6 29. Tc1—di! D14—c7 Es drohte TdIXd8! T18 Xds. Lesxté nebst Ohs Xh7-30. Dh5- h6 T18—17 Sonst 31. T01—471 31. T41—42 La6—c8 32. Tel—d1 Ld8—e7 rhot 9. 4 e2—e3 e7—66 S b2-h3 Le4X13 6. DdiX13 L18- d6 c2—63 Dd8—16 4 Sb1-42 S88—e7 L11—b5——0 Lt4Xd6 DtéXf3 II. SdzX13 c7Xd6 110——0 a7—a6 Schwarz sollte darauf hen, e3—e4 zu erschweren s drohte sofort e3—et. Get. St3—65) und hätte drum besser 12... h7-h6 zespielt. 3. Los—43 h7—h6 63—64 Kc8—47 ist zu gewagt, den konig schon jetzt nach 67 ziehen, da die Lage im dentrum noch ungeklärt ogar baldige„Auf' droht. Naturlicher ure 14.... 45Xet. 06 *65, Kb8 und Tcs. □ Th1—ei T48-c8 6 Kel-b1 57—b5 64—e5 Sc6—a5 Die Einleitung zu eiFlankenangriff, der doch durch die Ueber#enheit des weißen Zenspieles zur Erfolge esgreit verurteilt ist. KurAue Th8—18 Tc8—07 Se7—c8 Sc8—b6 Sb6—a4 9550 fuug wör. 14. 18. E5 Auc 19. S13—e5 20 12—14 21. Te1—e2 22. T41—e1 23. 82—44 24. 84—65 Der Bauer soll bis nach 66 vorgehen, um 17 anzugreisen und damit die ganze Bauernkette 65—17 zu unterminieren. Fällt der Bauer 17, so ist eß nicht mehr zu halten. Man sieht jetzt die schlechte Stellung des Königs auf d6(14. Kc8—47?). 24... Sa5—04 25 65—66 SctXes Auf 25 17X96 folgt nicht sofort 26. SeöXg6. sondern 26. Seöxc4, bs Xct. 27. Te2X eb-, Kdt —47. 28. Ld3Xg6 mit Gewinnstellung für Weiß. 26. Te2Xes 17X66 26.... Te7 oder Tes wird mit 27. 14—151 beantwortet. 27. TeSXe6+- Kd6—47 28. TebXaß 707—57 29. TaßX96 K47—c8 30. 14—15 In dieser total verlorenen Stellung zog Schwarz 30.... b5—bi: ein Versehen, das ihn nach 31. L63—a6 sofort zur Aufgabe zwang. Figur sind so zu ordnen, daß die waagerechten Reihen bezeichnen: 1. einen Vokal, 2. einen Tenor, 3. ein Gefährt, 4. einen männlichen Namen, 5. eine Gericht Riesa Adler Feuer Zange Erlangen Pfeiler Papagei Elsaß Leier in Kalifornien Inlio.; geppelin. Köpenick ellenlange Nickel= Graf Füllaufgabe: 1. Agame, 2. Glatz, 3. Ahaus, 4. Meaux, 5. Erato. Kapselrätsel: Hochwassergefahr, Edelsteine, Schäkerei, Menschenfresser, Rheinwein, Verderben, Eigenwille, Wiutommenstrunk, Krümperwagen, Samtstreifen, Unmöglichkeit, Vorbeimarsch, Zeichenschule, Notenschrank. Was ein Hälchen werden will, Krümmt sich bei Zeiten. Aus Platzmangel: Li, Mur, Bonn, Maria, London, Uriel, Indigo, Riesa, Nogi, Ala, No. Gegensatzrätsel: Abendrot, Loblied, Lausitz, Eisenstadt, Niederdeutsch, Sauerland, Taubenhaus, Edelsitz, Inselreich, Nahewein.— Allenstein. Opernsilbenrätsel: Intermezzo, Dinorah, Othello, Mignon, Euryanthe, Norma, Ernani, Olympia. Buchstaben=Quadrat: Oberhausen, Rheinstein, Winterthur, Scheinfeld, Saargemünd, Schliersee, Fehrbellin, Königgrätz, Tannenbaum, Blauspecht= Ohne Gelaut. Buchstabenergänzung: Gabel, Oder, Donau, Eifel, Sedan, Baden, Elbe, Rose, Gotha= Godesberg. Defiziträtsel: Peterhof, Intervall, Quarterdeck, Unterwelt, Echternach, Dichterling, Altertum, Maeterlinck, Elterlein— Pique Dame. Verschiedene Kopfe: Hurde, Burde. Südfrucht, 6 einen Lust. Silbenkrenzworträtsel: vieldichter, 7, eine Stadt, Waggerecht: 1. Kokain, 3. Kaaba, 5. Karat, 7. Spbel, in der Schweiz, 8. ein 8 Deg 10 Telephon, 12. Loge, 13. Telta, 15. Pokal, Hochland in Asien, 9. einen.. Gose 17 Kalt, 18. Fre, 20. Turner, 22. Sovu, Vokal, 10. ein Metall, 11. einen weiblichen Namen. Bei richtiger Lösung nennt die senkrechte Mittelreihe eine branden=..g..#5### burgische Stadt. Umstellungsrätsel. Aus folgenden Wörtern bilde man durch Umstellung der Buchstaben 11 neue Wörter, deren Anfangsbuchstaben nach richtiger Ordnung der Wörter einen Dichter nennen. Falte. Linse, Lahmen, Narbe, Nische, Erbsen. Rauch, Seine, Sache, Rotte, Natter. 8. Len, tv. Telephon, 12. Loge, 13. Telta, 15, Potal, 4b. Dese, t“ 2. Joda, 23. Fermate, 25. Viper, 27. Linse, 28. Jago, 30. ManSen trech t: 1. Koralle, 2. Inla, 3. Kabel, 4. Bogage, 6. Ratte, 7. Syphon, 9. Adel, 11. Lenau, 12. Lokal, 14. Tagore, 15. Politur, 18. Ida, 19. Komma, 21. Nervi, 22. Soliman, 23. Ferse, 24. Teja, 26. Personal, 27. Linde, 29. Goar. Unvergänglich: Lehar, Lear. Patrioten: Eklat, Toulose, Meerenge, Artemis, Enzian, Leonidas, Urwald= Körner, Luetzow. Versrätsel: Rubel, Trubel. Der findige Polizist: Fassadenkletterer. Bilderrätsel: Erst wägen, dann wagen. 33 Td2-47l! Les-47 34. TdiXd7 De7-cé? Die Dame mußte nach bs. um später von g8 aus h7 zu decken. 35. T07Xe7! Die Pointe des vorherigen Opfers. 35. TI7Xe7 36. Lc3X16 droht Oh7t 36. Kh8—48 37. Lt6X87 Deéxhé 38. Lg7Xhé b6—b5 39. Lh6—e3 65—04 40. b3Xct b5—b4 41. Le3—cs Te7-b7 42. L15—e6- K68—87 43. Les-d4- K97-96 44. C4—cs Schwarz gibt auf. A. B. C spielen Skat=Aufgabe Skat. A ist Vorhand und hat folgende Karten: Kreuz=Aß Pil=Aß Pik=Zehn Lösungen aus der vorigen Nummer: Nr. 46. Zweizüger von Hans Oborsky: Weiß: Ke7. De2. Tet. Seé Bei. h2 Schwarz: Kes, Les, hö, Sh3, Bbt, c5. 65 1. Seb—141 Lesxft,. 2. De2-b24; 1. 65X14. 2. Da2-874;.. Sh3—12, 2. De2X954 1. KesXt4, 2. Da2-3t l 2. 814—434 Herz=Acht Im Skat: Herz=Sieben Karo-Neun Karo=Acht Karo=Sieben 1. Wie hoch kann A reizen? 2. Welche Spiele lassen sich auf die Kart: machen? 3. Wie muß die Verteilung der Karten bei den Gegenspielern B und C sein, damit A jedes auf die Karten mögliche Spiel gewinnen kann? Bearbeitet von Fritz Oborsky, Bochum. Herz=Zehn Karo=Zehn Oitene 81e —————— en 10*( Das den, um unsere Schauspieler auf jeden Fall zu[Hüben, ker Laoß und Anerkennung verdient. Der große c 26 der gangen Autgehng au, Pntcäigkeit Herdammt, da ihre beraht aber nicht nur auf der Handlung, sonden Egzeneralper Gewehre nur unsere Darsteller in Gefahr gebracht hätten, da sie in der Schußlinie standen. Wenn Harry und sogar ich, während unserer Expedition einmal die Helden des Tages werden konnten, so glaube ich Mutia als Dank nichts Schöneres sagen zu können als: Mutia ist nicht der Held des Tages, er ist ein Held. ur schen. P en. ae- en hren, Sänden blell Wir bieten aue gellommer Staubsauger, Ber Wir wollen uun wit. Harinet. das verlangte Kap ### besetzen ist, Dortmund Ers bot. B. 854 an An P TOg FilmNachwort VON W. S. VAN DYKE. Deutsche Bearbeitung Dr Jmelski und H. Lebebre 3. Fortsetzung und Schluß (Anfang Nr. 238 vom 10. Oktober, 1. Fortsetzung Nr. 244 vom 17. Oktober, 2 Fortsetzung Nr. 250 vom 24. Oktober.) im Laufen zurückgeworfen, es stöhnte auf und aus seinem Maul tropfte Blut. Mit einem ungeheuren Energieufwand ging es aum zweiten Anoriff sih D. Wir waren noch lange in Afrika. Wir sind zurückgekehrt. Der Erfolg unseres Filmes hat uns die Mühe, die wir hatten, tausendfach belohnt. Trader Horn, den wir aus seinem Buch kannten, Trader Horn, den wir lieben gelernt hatten, der Mensch Trader Horn, dessen Abenteuer wir nachzuerleben suchten, dessen Erlebnisse wir in Bilder bringen wollten, ist inzwischen— 82jährig— gestorben. Wir— jeder von uns— haben ihm die Entdeckung einer fremden Welt, die Entdeckung eines grausamen Paradieses zu verdanken. Wir haben Schlimmeres durchgemacht als manche Filmexpedition, aber Schöneres gesehen als viele. Wir haben mit Negern Freundschaft geschlossen, wir Thika, 27. Oktober Unser Aufenthalt hier geht seinem Ende entgegen. Es fehlen nur noch Tieraufnahmen, vor allem— das Nashorn. Wir werden die Safari nur noch mit einem kleineren Stab von Leuten fortsetzen. Auch meine schwarzen Statisten kann ich entlassen. Ich behalte nur zehn der besten Leute, dann die Träger und unsere braben„Boys“. Die Arbeit mit unseren schwarzen Statisten war nicht leicht, aber nachdem ich umgelernt hatte, klappte es. Ich versuchte nicht mehr, den Schwarzen etwas zu erklären, was sie doch nicht verstehen würden nem Maul tropfte Blut Mit einem ungeheuren Eneraie= Wir haben mit Neaern Freundschaft geschlossen, wir aufwand ging es zum zweiten Angriff über. Da hatte haben Tiere belauscht, wir haben mit dem Modernsten, sich Harrh erholt, riß die Büchse wieder an sich und gab was Menschengeist ersann, mit der Tonfilmkamarea, das dem Tier den Fangschuß. Langsam und schwer sark der Ewigste festzuhalten gesucht. Wir werden Mutia nicht gigantische Tierkörper zu Boden. pergessen, nicht die Krokodile und nicht die Elefanten. Wir liefen sofort zu dem verwundeten Neger, der Wir haben Gefahren überstanden, aber wir haben sie glücklicherweise nur betäubt war, und ein paar Stunden überstanden, ohne daß einer von uns Schaden erlitt. später schon wieder fröhlich beim Lagerfeuer saß. Ich werde nie behaupten, Afrika zu kennen, aber ich Unsere Jäger, die selbst bei Aufnahmen, bei denen kann sagen, warum ich es liebe. Trader Horn, entdeckte wir keine Angriffe erwarteten, immer schußbereit stan= uns Afrika. Und nun der Zilm„Frader Horn“ in Bochum Die Orstauffanrung um Breilag in der Lieltburg ue ver ötüssende Neu novt., J. F, 8, P. 5 preis.50 RM. Ueb Verdienst= u. Absatzu erforderl., Anleitung sordern: Ihre ener u. Ausdauer. Nur 9 sächl. über die Barsi 600 RM. verfügen, schtigung.„Schnlli zsühri. Angeb. an A Parlsrube, Kantstraße I6esucht allen Orten, Tleißig ##rsonen zur Ueberna Trikotagen- und Sirl Wo unserer Fenlua #ortenntzisle, nicht er #ntoser, Unterzicht, K ####RN. tägl. Ausk.g Trikotagen= und St lieher& Fohlen, leidmangel #s betangge. Misch. H ##eusrord.,„ Leuten ein. Pesterorgerlich,„Arelug ###erimberg, Bochon, Dauiela Parola und Alfred Loretto im Tonfilm. „Mitternachtsliebe“ wer über Hau verwaltt Angehate, unter A, #ichäftsstelle dieser ud uer se in dr Srtniäclung der Sheieah iren Die Kostauführung am Freitag in der Lichtburg Josen Rete auf bg Becgzigeh in, Peresstche welchen Zwek die Szene hate Verfolgung eines. Das fesselnde Erpeditions=Tagebuch des Regiseurs in Bild und Ton schenkt Bilder von ergelfgge ucht Ausgezeichnet aich die Parser Milen=Schilderune. Feindes, Tauschhandel oder bergleichen— übezsetzten B. S. van Dyke, der sensationelle Erfolg des Bi, burchbringsiche Wälhser, endlos ermüsende Eieppen kun.gu, 6ag S. een sie das Spiel ins Zeben, und besseres konnte ich mir mes bei seiner Uraufführung, die vorher bekannten Vil, sichtgufve ime Kampf ist die Natur entfesselt. Schreie ja nicht wünschen. Die Mimik der Neger ist sehr aus= der ließen von„Trader Horn“ Großes erhoffen. Einen durchgellen die Wildnis, über der im flirrenden drucksvoll. Ich habe viel von ihnen gelernt, und der jener Filme, die sich durch die Gewalt unberührter Na Sonnenlicht gierige Geier kreisen. Das heisere Geheul Abschied ist mir nicht leicht gefallen. tur und packender, Widheit, als Neisterwerke ,anszzich, der wilden Hunde, die Drachentöne, riesiger Krokodile, übsched st mir nicht leicht gefalen.—xem Mastex, nen. Und tatächlich:„Trader Horn st ein großer, Fim. das Plskeriscen dez dorn Erse des echensgpeiren zn Pele: ins sleinte Detal Helannt ist ist sene der Arein= st Zleichzeisg eine Art Rovum. Er unternimmt den Herofeiten Vongn,älen, erizeh des 2de Tehebhrn. Frean Boiher Vreilhz ex Butzisch) vuoesihorsht, proeszeutzige Versuch, das hatriche Grtepgse muüstel Zle hen Fei, deris ein ahungsoles Hreauetzgziähunern ven den. Frin Trader=Horn=grpedition haben, wir viele Dinge entbect, mit einer Spielhandlung, zu perrkuxsert, Zzr ven,„Bur, ewig währenden Kampf in der Wildnis. Man kann die spielvon den ewigen Ge= men einer Handlung Wesen einzuspannen, deren Natur Notwendigkeit bezweifeln, neben Dinge und Geschehnisse mals „—„"— „Reserde nat Kun“ die zweite Woche in den Weltlichtspielen Diese ausgezeichnete Militärhumoreske erringt si s Schwarzen zu Tode in den Weltlichtspielen einen selten großen irch die Varagraphen erfolg. Mit„Reserve hat Ruh'“ erhielten die Film urch die Paragraphen Etjunh, einen neuen Lachschlager, der noch lange u freunde einen neuen Lachschlager, der noch lange iu luch, das natürtiche Ertepperfnüpzen mischer Arbeit Herte ein ahnungspolles Grauen aufdämmern von dem Feizsnerurgiehel gen Verksoigreichen Fonfitnschwank nat baben wir viel; Dinge entert, mit einer Spielhansigns, au verzurgeg. 36e vet,ug, ewig währenden Kampf in der Wildnis. Man sann die spiele versgzinteppesere Wichse zu verlängern. In prätzte von so Sementarer Wirsamieit eine Handluystzane Lapen wie Paul Hörbiger und Fris Sampers. 3ssa. ei Long ven ,9 1., S Vor.cner benachbarter und das ganze Geter, die wilden Sseiumes zut machen, Leistung, Daß das Fimpubikug. ee, LuFfhersgein Fiour: Hogo Fischer=shoppe, und dazu geliebt von Lut die uns unbekannt waren, vieres, von, dex ewigen Ge mnie heimnissen Afrikas. Ich habe nie gewußt, daß es in die fü vonein= fanten und Nashörner, Krokodile, Eiraffez,nergfriag stellen. Im übrigen aber ist, der Film eine zeitene mepeng, ander völig verschieden sind Bewohner, henachbartex zu Soielboarinen deis modernen Lnumt. Inneratrlias Leistung. Daß, das Filmpubitug, Hiese, Auffassung err Hieaze be Dörfer können sich nicht miteinander verständigeg, weil Man kann diesen Versuch als eine Konzession an, den die erste Auführung in Bochum am Freitag nachmittag sie eine andere Sprache reden. Nur die Swahili=Sgrache Geschmack des Publikums ansehen, die wie jede Kon= ein volles Haus brachte. Ein sehr guter und instruk Situationen, die ist ziemlich verbreitet und wird auch oft von den Ange, zession nicht hundertprozentig befriedigend, seig,„uß, iper Marokko=Kulturtonfilm und bie„For tönende ben, reizen das hörigen fremder Stämme beherrscht, die eigentlich eine Aber wenn man bedenkt, wie gefährlich dieser Versuch Wochenschau" bilden das Beiprogramm. cHeu.,„Dgx., Fi andere Muttersprache haben. für, alle Beteiligt n war, wie ungeheuex schwierig, die Wochenschan..... schweren. Zeit ein Aufgabe, vorbestimmte Handlungen und Leistungen dort Sauntag varmitteng zu lachen. Butessa, 14. November. durchzuführen, wo die Natur von nicht vorherzusehenden. Die Lichtburg veranstaltet am Sonntag, vormittags I. augagiert,## Ereignissen regiert wird, wird man Schwächen der Hand 11.15 Uhr, eine Frühvorstellung mit„Trader Horn“ zu Wir haben uns inzwischen Kamele engagiert,# lung übersehen über dem Unerhörten, was dieser Film kleinen Preisen auf allen Plätzen. unsere Karawane beiser vorwärts bringen können. Auug das Jagdglück ist uns günstig. Wir haben sehr lt#trikanischen schwe. Der., Film„kommenes.'“, diesngt hersch schweren Zeit ein willkommenes Mittel, einmal herzlic# —— Alchermittmoch im Apollotheater, Alleestraße, V rerchcheche T TE T Szenen mit afrikanischen Büffeln gedreht. Die Büffel sind meiner unmaßgeblichen Meinung nach die verleumdetsten Tiere Afrikas. Man hat mir erzählt, daß sie besonders gefährlich seien und den Menschen gerne angreifen. Ich kann mich allerdings über die Büffel, die wir getroffen haben, nicht beklagen. Sie ließen sich mit Lammsgeduld photographieren und liefen, wenn wir näher kamen, davon, ohne daß ein Angriff auf die Nachhut erfolgte. Wir warteten eine halbe Stunde mit schußbereiten Gewehren, doch die gefährlichen Gegner ließen sich nicht sehen. Ein einziges Mal wurden wir von Büffeln attackiert— und gerade diese Szene wurde durch einen glücklichen Zufall mit der Kamera festgehalten. Marti, nördliche Grenzprovinz, 16. November Sie werden es nicht glauben, ich selbst konnte es beinahe auch nicht fassen— wir haben unsere Nashorn=Aufnahme. Der Tag fing schlecht an. Schwere Wolken verfinsterten den Himmel, und wir rechneten mit Regen., Doch bald hellte es sich auf und gegen Mittag herrschte strahlender Sonnenschein. So zogen wir wieder aus auf die Kamerajagd nach dem Nashorn. Wir hatten wieder Pech. Wir sichteten kurz hintereinander drei dieser Ungetüme, doch sie verschwanden, bevor wir sie aufnehmen konnten. Wie immer.„Ggt Lot sleat V. A. Aber unsere Beharrlichkeit hat gesiegt. Auf einer großen Wiese graste friedlich das Ziel unserer Sehnsucht. Ein riesenhaftes Nashorn. In fliegender Eile, möglichst lautlos, machen wir alles für die Aufnahmen bereit. Harry und Duncan trugen ihre schweren Elefantenbüchsen und waren von einer Anzahl schwarzer Träger begleitet. Die Szene war für den Anfang unseres Films bestimmt, wo Trader Horn und Peru eine Handelssafart unternehmen,, SLsetertIn dem Augenblick, da unsere Schauspielertruppe vorging, hob das Nashorn den Kopf und kam langsam in stolzer Unbekümmertheit auf die Gruppe zu. Duncan machte sich zum Schuß bereit, da schrie einer der Schwarzen auf und zeigte aufgeregt nach der anderen Seite. Von dort kam langsam ein zweites, noch gewalUnbekümmerte Lebensfreude, die sich am Faschingstage Bahn bricht, der Kölner Rosenmontagszug, Karnevalssitzung und Maskenbälle, Soldatenwitz, fröhliche Militärs stehen im krassen Gegensatz zu der ernsten Handlung, die durch diesen Kontrast an Eindringlichten „Verreiter Mederverkäufer Pestae Gielr.- Saub) gesuont Handlung, die durch diesen Kontrast an Eindringlichteit gewinnt. Die Handlung lehnt sich an das Drama„Ro senmontag“ an, übernimmt seine Probleme, aber nicht hr: Form(Ein kähiger junger Offizier m Ovt. uld# zst die gpruß seine Honatsverdienst Beute auf der Flucht— Aus dem Afrika=Tonfilm„Trader Horn“ Die Hauptdarsteller des Films: Kniend: Edwina Booth als Nina, Harry Carey als Trader Horn; stehend: Duncan Renaldo als Peru(rechts), der Schwarze Omoolu als Waffenträger Ranchero. Laufbahn aufgeben, schuld paran, ist, die eroberungz süchtige Frau eines Kameraden. Unglücklich endet auch die Liebe eines einfachen, geraden Mädchens. Claie Rommer spielt echt und überzeugend die kokette Offiziersfrau, die das Unglück über den jungen Leutnant, den Hans Stüwe gut darstellt, bringt. Das Gegengewicht zu den ernsten Konflikten ist der Bursche des Leutnants Erich Kestin, dessen Humor unwiderstehlich zum Lachen reizt. Die Musik von Schmidt=Gentner vermittelt einen wirksam verbindenden Kontakt innerhalb der ernsten und heiteren Szenen. Im Beiprogramm läuft der sensationelle, spannende Fred=Thomson=Film:„Der Schimmelreiter“, der Anklang findet Ein Micky=Maus=Film„Micky im Hoftheater“ und die Ufa=Tonwoche sind neben dem Kulturfilm der lohnende Rahmen für den Hauptfilm. „Das alte Lied“ im Lichtspielhaus. Marienstraße Die drei Lieblinge des Publikums, Lil Dagover, Lien Deyers und Felix Bressart, in dem großen Tonfilm „Das alte Lied“ oder„Zu jedem kommt einmal die Liebe!“ Zu jedem kommt einmal die Liebe und schleicht sich ganz heimlich ins Herz. Dem einen bringt sie Glück und Friede, dem andern nur Kummer und Schmerz. Das Leben verstreicht und die Jahr vergehn, die Liebe bleibt ewig bestehn. Es ist eine dramatische Filmhandlung, von der jeder Besucher ergriffen wird. Der Film stellt ein Bild aus dem heutigen Leben dar. Dazu die Ufatonwoche und das tönende Beiprogramm. Bis einschließlich Mittwoch täglich 4 Uhr, 6 Uhr und 8 Uhr. Sonntag 11 Uhr: Frühvorstellung. Werktags 5 Uhr ermäßigter Einheitspreis. „Der Schrecken der Barnison“ im„Odeon", Bochum 5. ### berd eine An# ücht, Personen Weuct, glesch, weich. #rufes od. Geschlech### Sehr günst. Ge#enbeit für, solche. sic selbsiähudig #rachen wollen. Auch ### Saupt, od. Re##erdienst. Tauern####angenehme, Tä#eit. Kein Reisen. u nch, zut. Bellage ####mit der genauen drese verseb.Bricf##glages(frankier. u freigestelg). ge Chemische Fabrik. eiterli, Haltingen (Amt Lörrach). Verireter(iopen gesucht f. d. Verlauf ein. gewinnbring. Art.an PriWe.„Hob. Begt. 2of. Ang. u. F. 83/1 0. d. eich. Albelbelrer # äinige Tage. ###r Woche gesuch ###g u. G. H. 8650 a bie Seich. d. 300 bis Ueber Felix Bressart als Musketier und Husar Kulicke in dem„Bombenlachschlgggr,„Deg, Schrecheezpof IU Wer Was jetzt folgte, spielte sich in licke in dem Bombenlachschlager„Der Schr A 67•4 4 aL o Gaxnison: lacht alles vor. Bergnugen, denn seig. ergant, Die underen Inme der Wöche. Fresgrt sich selbst. Einen besonderen Lacherfolg erzielt anderen Güme der Woche: Freisgarsic, ehge, eigegthesonheres e heragegn schnaufte nur Wand Leseiakt Iu biesen Fim sberteh mie der Woche: Presarz sch, est., Sigegthesonderen, Lachertalg erzich „Meine Hrau, de Hockloplerto Birn=ov, vo, Lise seüe s0. Iue Hisch Mante Hhelknshetr ersealse aiz, Sisgz Vichersichse 1 Tonhale träumt. Die beiden kingen in herlicher Ergänzung ou: Feisßhesel, Aaderl Palsig aie Bberz und nicht gn sammen und singen das Lied der 1##den Propaga Auenartikel nac hussia st8 u cht. Suäalich oone drden e.. Dan 5es Thangelernt. 353, Montag vo Zuhausplatz Nr. licht. MädchSohiren in al Jusarb., mit Ko „Räbkennin. ui aer 19 Jahr., 2. 16. Lhevé Frisch von der Leinwand Emil Jannings wieder in Neubabelsberg. In Pocht. Schrifil unt. E. 559 an Sie 54. 81. die Sensst, dies, 2 nänniche Hauptrole des Fims, besen deuschzfe sung den vorläufigen Titel„Stürme der Leiden „liternachtallebe in den Capitol=Lichtspielen verlängert Ich lieb= Putsa, Wenn er pir nich;, Voy ung, zue beamte sich bemüht, in seiner, kleinbürgerlichen Welt.. x„.dichtspiele verlängern das mit so ar der gangen. Expeditign, seine,„Anhänglichkeit und a# zurechtzukommen, und wie er naunenden Auges zusehen. Die Capitol,richtspiele verlängern das mit so grotelligenz bewiesen hätte, würde ich ihn wegen dieser muß, wie seine kecke Frau, Käthe von Nagy, in hem= dem Beifall aufgenommene, Programm mit dem großen Wigzsce. 11/2Theater mit 2000 Plätzen wurde in einen Sekunde lieben. Er riß die Büchse aus der Hand mungsloser Frische zur Hochstaplerin wird. über sein Tonfilm„Nitternachtsliebe“. Wie schon berichtet, hat der„gsgin, hepes, Pseee ugg claften eröiinet. und ein Schuß krachte. Das Nashorn wurde förmlich lächerliches Gehalt hinwegstapelt und trotz allen Hinder= Regisseur Augusto Genia ein Werk geschaffen, das durch Köln unter dem Namen„Ufa=Palast“ eröffnet, den schließt, Keschscih en balcs Khiche ine e shei eie ealschscesee esceise esche Ich liebe Mutia. Wenn er, pie nitzigsezen während heamte, sch bemühr, in seingt, reihenrgerliczen. Pelt der ganzen Expeditign seine„Anhänglichkeit und In- zurechtzukommen, und wie er staunenden Auges zusehen fattlertichen Ran der große Erfog## lung, sondern### Offene Stellen- Männlich seriöse, kauf. geb. Herren als Bezirksleiter mit ungewöhnl. hohem Einkommen. RM. 4000,—, die in iyren Händen bleiben müssen nachgewiesen werden. je vollkommen reelle, vornehme Existenz. Keine Staubsauger, Versicherung od. ähnliches. nur mit tatsächl. Selbstinteressenten arbeiten, die über das verlangte Kapital verfügen,„aate Gugzuhtl Hfl. desetzen ist Dortmund u. benachb. Staote. Ausführl. Cfl. unt, P. 85/1 an Anz.=Exp. Graband& Co., Berlin W 57. Baumeister=Architekt übernimmt bei billigster Berechnung„Ansertigung von Zeichnungen und Kontenanschlägen für Um= u. Neubauten jeder 1 Art. Zuschr. unter B. A. 46381 an die Geschästssteue dieser Zeitung. 100 Welche Tabaksirmalohnung richt.Kommiss.=Lager /# wonnungen#/4 Zimm., Diele, Baein? Ang., u. B. S.# A dezimm. u. sonstig; 46405 an die Gesch. Zubeh. z. 1. 1. 1932 zu vermieten. Näh. Baubüro Vödestr.31. Fernspr. 60391. giHeneralvertretung #. verzihlende Neubelt.“ Bodenein. wachsapparat, der wachst, bohnert u. mopt.* R. P. Nr. 508116. Verkaufspreis.50 RM. Ueber 100prozentige Verdienst= u. Absatzmöglichkeit. Wenn erforderl., Anleitung zum Verkauf. #n sordern: Ihre energische Mitarbeit “/Auedauer Nur Angebote, die 1gt=) sächl. über die Barsumme von 5- bis 600 RM. verfügen, finden Berückschtigung. Schnüffler Papierkorb. #führl. Angeb. an Waxy=Fabrikation, atsruibe, Kantstraße 10.(4910 Gesucht sofort # allen Orten fleißige und strebsame personen zur Uebernahme einer Tikotagen- und Strumpfstrickerei Auf unserer Femina=Strickmaschine. ##vorkenntnisse nicht erforderlich. Ko##ntoser Unterricht. Hoher Verdienst, 4 RM. tägl. Ausk. gratis u. franko. Trikotagen= und Strumpf=Fabrik lieher& Tolllen, Saalbrucken sind. im Reisen bewand., redegewandte Damen und Herren bei sozialem, für die heutige Zeit für jedermann unentbehrl. Unternehmen. Da sehr gut eingeführt, ist leichtes Arbeiten bei hohem Verdienst gesichert. Feste Bezüge gelangen wöchentl. zur Auszahlung. Angeb, mit Ang. der biso. Tätigkeit unt L. D. 4 an die Gesch. d. Ztg. Abgeschlossene -Ann.- Vohung zu vermieten. Angeb. unt. W. G. 143 an die Gesch, d. Ztg. Anstreicher u. Maler lief. erstkl. Arbeit, Zimm. 8 Angeb. unt. A. M. an die Gesch. P Eimmher mit Balkon, großer Diele u. sonst. Zubehör, ohne od. mit mehr.Mans. z. verm. H. Bock, Bülowstraße 38, Telephon 61894. Hräumige „g =.-Altwohnung in gutem Hause in =Laer, Wittener Straße, neu renoviert, sofort zu vermieten, bei 3 Mon. 5räumige Nietevorauszahlg. welcher Art. Ange, Part.=Mohnung Werner Hellweg 47. bote u. S. M. 46436 sofort od. später zu an die Gesch. d. Ztg. vermieten. UhlandArbeitsloser straße 7, 3. Etage. Volzarberten modern und billig. Taubenstr. 3,.Et., lk. Hustreicherarbelten in Gegenrechn. gleich Fnss, Port.=Wohnung Verner Helwea4 Wohnungen Arbeitsloser straße 7, 3. Etage.[2, 3, 5 u. 6 Zimm., Maler u. Anstreicher.--.=Wohng.(möd. Anlag., in meiarbeitet gut u. bill, Ehrenfeld, vollständ. nem Ang. u. L. A. 46427 renov., Badez., gr. straße 71 sofort od. an die Gesch. d. Ztg, Diele, umstähadehalb. eter Marmann, Hattinger Str. 174. Freie Weiblich raieeg u e mieten. Hattinger Str. 114, bei Heese. Stellen-besuche weisich) Jung. Bäckergeselle 19 J. alt, der bis jetzt einen Betrieb geführt hat, sucht Stellung als STIREFIN(part., 4 Zimmer, empfiehlt sich bei Baderaum, Balkon billigst. Berechnung. usw., zu sofort im Abgeschloss. Etage, 3=.=.=200l. mit Heiz. an 1 od. im=Famil.=Haus,##arestraße 8, prt., Ang. unt. St. 46331 an die Gesch. d. Ztg. Landwirtstochter, 23 Jahre, sucht Steilung, am liebsten im Privathaushalt. Schlicht um schlicht.„Erw. ist Familzengnschlgcß, n Neubau, nördlicher Stadtteil, zu verm. Baugeschäft Lotz, Josefstraße 1, Telephon 69184. 1. Etage Räume, StadtBüro= und Lagerraum m. darunterlieg. ger. Lagerkeller(insges. ca. 154 qm gr.) entweder ganz a. Büroräume od. auch für Versandgesch., leichte Fabrikat. usw. geeignet, evtl. m Garage sof. od. später günstig zu vermiet. Näher, zu erfragen Baubüro Vodestr.31, Fernruf 60391. Vermiete Werkstat: Große„Beckstraße 1, Fernruf 68884. MODI Einmer Albertstr, 222;. möbl. Zimmer zu vermieten.(46494 Alleestr. 97, 3. Etg., II. gut möbl. Zimmer zu vermieten(46278 Alleestr. 57, 2. Et., r. möhl Zimmer an ruh. Hrn, zu vm, Am Gerstkamp 19 2 gut möblierte, sehr Lanalstr. 58, part #rol. mbl. Simm. miets-besuche in gut. Hause z. vm. Kanalstr. 1 Kanalstr. 64, 1.., frol. möbl. Zimmer zu vermieten.(46204 Kortenpfad 12, 2. Et. frol möbl. Zimmer .fließ. Wasser, elett. Licht, sof. od. sp. zu vm. wonnungen Kinderl. Ehep sucht 2. bis=.=Woyng. .Gart.auf d. Lande. Angeb. mit Preis u. St. B. 46342 an die Geschäftsst. ds. Ztg. Koriumstr.86, 2. Etg. schön möbl. Zimmer mit voll. Pension an 1 oder 2 Personen sofort zu vermieten. Kortumstraße 105, 2. Etg., gut möbl. K hsisesonaue, zum Thaiselongue, zum 1. Nov. zu vermiet. Kreuzstr. 15, 1. Etg. möbl. Zimmer mit u. ohne Penf. z. vm. Kreuzstr. 17, Nähe Hbf., frdl. möbl. Zimmer billig zu vermieten.(46500 Kronenstr. 18, 1. Et. elegant u. behaglich möbliertes Zimmer zu vermieten.(a8629 Höh., festangest. Beamter, kl. Fam., sucht -=.-Wohng. in bess. Hause, am liebst. Ehrenf.„Angeb u. A. W. 46452 an die Gesch, d. Ztg. -EilmerWohnung 3. Etg., m. Bad gesucht, am liebst. in Ebrenf. Ang. m. Prs.= Ang. u. K. S. 46408 an die Geschst, ds. Ztg. Abgeschlossene It Familzengrschluß,. mitte, außerdem Ang. u. L. H. 263 60 3 gewerbl. Räun an die Gesch. d. Ztg.#emerbi, zu od. Volontär in ein. Kondttorei.(a8642 Willy Feldmann, Wattenscheid, Hohensteinstraße 61. im Tonfilm. stspielen eske erringt sih oßen Publikumt ielten die zum noch lange i die Weltich. ilmschwank noggern. In prächthier DeuskotenKampers zusamKompagniespiehe geliebt von Luc# igen, urkomischen immenspiel erge# nmer neuem La## dieser sorgen, einmal herzlig h am Faschingsitagszug, Karneenwitz, fröhliche zu der ernsten Eindringlichkeit as Drama leme, aber nicht zier muß seine die eroberungsicklich endet auch lädchens. Claire send die kokette en jungen Leutnat. Das Gegender Bursche des ior unwiderstehSchmidt=Gentner Kontakt inneren. Im Beipronde Fred=ThomAnklang finder theater“ und die ilm der lohnende ! Dagover, Lie großen Tonfilm imt einmal die ebe und schleicht inen bringt sie Kummer und e Jahr vergehn, eine dramatische ergriffen wird. igen Leben dar. Beiprggramn, Ihr, 6 Uhr und lung. Werktags und Husar KuSchrecken der enn solch etwas sher selten auf Film übertrifft acherfolg erzielt dir raten kann, Seite steht ein scher=Köppe als ind nicht zuletzt spanngnde sationsdarsteller lustiger Kurzwand Isberg. In Aufnahmen begonnen. Die in deutsche## er Leidensau einerin ist 7/1460 urden verpfich Julius Falket inn und Otto lätzen wurde in eröffnet, Heißmangel-Stuben Prususvürch, beuten Jiu., Bie Gertugg durch Bied ertorderlich. Auskumrt uuugr#######rch ##u. Grimberg. Bochum, Dorstener Straue 179 Wer übernimmt Hausverwaltungen? #chiststelkse Dieser Zeltung. e iz best. Lage, Nzähg Sss Kaes W W 23jähr. Mädch. welch, koch. u. näben—.„ 8n kann, sucht Stellung] Große, moverne an die Gesch. d. 3to./; Pi.a eingericht gewerbl. Räume zum 1. 1. 1932 oder früher zu vermieten. Neustraße 1, part. Baurestraße 8 Mt., zu vermieten. Besichtigung nachmittags. hgeschlossene 3Wohnung m. Balk., Badez. u. sonst. Zubeh., sowie 1 gr. Parterrezimm., per sof. od. später preisw. zu vermiet. Schmechtingstr. 38. -.-Wohnung nebst Wintergart. u. Küche, in guter Wohnl., zu vermiet. Zentralbzg. vorb. Herr. od Damen mit od. ohne Pension zu vermieten. An der Landwehr 5, möbl. Zimm., mit Klav., zu vermieten. Heizbar Augustastraße Nr. 10 gut möbliertes Wohn- und Schlaf zimmer im Einf.=Haus z. v. Bergstr. 127, part., gut möbl., behgl. Frontz. sof. z. verm. Kronenstr. 19, Köhler, gut möbl., heizb. Zimmer mit el. Licht an Dame od. Hrn. z. v. Ig. Ehep., ob. Kind., sucht 1 leer. Zimm. z. 1. 11. Angeb. m. Preis unt. C. D. 46487 an die Gesch. Anständ., ruh., alleinsteh. Jnval. sucht kleines Zimmer. Ang. u. O. K. 46370 an die Gesch. d. Ztg. Geräum.=ZimmerWohn. v. kinderlos. Ehep. sof. od. spät. auf Karte ges. Ang. u N. S 46425 an die Geschst, ds. 31a. Lceres Zimmer oder Mansarde von in vornehmster Wohnlage, Stadtteil Ehrenfeld, Farnstraße, zu verkaufen. Angebote unter J. K. 8754 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Einfamil.=Haus I. bevorzugt. Wohnlage, dir. a. Stadtpark, enth. 12 Zimmer, Küche u. Nebenräume m. Zent.= Heiz., el. Licht, flß. warm. u. kalt. Wasser, Parkettböden, auch als Zweisam.= Haus verwendb. zu verkauf. Angeb. unt. A. K. 8433 an die Geschäftsst. d. Ztg. DoppelBad, Elektr., Gas, 3. Etg., im gut. Zustande, sof. ges., evt. Tausch geg.=Zimmer=Wohn mit all. Zubeh. Miete bis 65 Mi., Zu erfrag in der Gesch(a8616 alleinst. Kriegsbeschä Wohnihaus digten in ruh. Hause mit groß. Hofraum, sofort gesucht. Ang.sganz oder geteilt unt. A. K. 46439 an günstig zu verkauf. die Gesch. dies. Z1g. Zu erfr. in der Geschästsstelle.(45571 Kleine Familie sucht 3. bis=.=Wohng., auch Außenbez. Ang. #####r 10lm Preis u. W. L. Molttemarrt Nr. 1 0/46390 an die Gesch. Schlusstene stei. Osk.=Hoffmannstr.38 .Etg., behagl. möbl. Frontzimm, zu vrm. Ostar=Hoffmannstr. 164, part.,., gut u. Tadenlokale schönes Mohnhaus Nähe Bahnhof., m. * Laden* Einf., Hofr. u. WerkObst und Ge=spotib, zu vert.„Erl. Speiserimmer räumungshalb. unt. Preis abzugeben. Rath, Brückstr. 51, Neuzeltl. Schleifl.=Reformm. 180 cm breit. Büfett m. Kühlschrank,„ Tisch, Stüble, fur 288.— IIIk. zu verkaufen. Mühbel-Arginau Rt e c ch. Auszieh-Kuehenlisch für 15 Mk. zu verk. Antonius st. 24,..r, Größere Posten Kleiderschränke, zweitürig, zerlegbar, RM. 75.—, 3türig. 180 cm breit, RM. 140; Schlafzimmer, kompl., RM. 300.—. Möbelhaus W. Klein Bochum=Weitmar, Markstraße 384. Zirka 100 Zu vermieten m. Diele, eingericht. Bad, Etagenheizg., Warmwasseranl. u. sonstig. Zubehör ab 11. 1. 32 zu vermieten. Näheres in der Gesch, d. Ztg.(46495 Bongardstr. 14, 3. Si6. möbliert. Frontzimh Imer mit ZentralbeiWegev, zi, GescHh; Hangardstr 2 3 Er 8769 an die Gesch. Bongutung. 2, 2. Et. Schöne(Zimmer an sof zu verm Alid. Simm., Fzimim. seh zu vermieten: zu vermieten. spreisw, zu vermiet. müse geslauet, mit(10 M. Kl. Wohn2 bis 3 Zimmern gaus mass., m. 2sofort gesuchz. 6336sb 3000 M. z. verk. an die Gesch. d. Ztg. Beamte je 3 Per= Kino-Iidatol( Vinn. zäglene. Coner, 11492. b. 1,0f mazin sofort zu vach, Gütgep, aglder Ziria 100. 3. ham sten oder kaufen. Eil= Lebensmittelbranche, Klubsessel, oolas .(9zsz, pef“l. Ruvolf(Erford. 2000 Mark. mod. Bessel Usu Mosse, Düsseldors. Ang u C. D. 8641 sehr preisw, abzug. die Gesch, d. Ztg. Klubtische, nod umnwer I Exist Enz Eigrgarproben unse Ig., kinderl. Ebep.] Gut gehendes„Restbestände von 4 8. Wochllung mit Nebengelaß behgl. möbl. Zimm. ruh. Lage. zu vermieten.— an die Gesch d. Ztg. Pieperstr. 25. 3. Et., Kinderl. Ehep sucht rol. möbl. Front9..3„Mhn zimm, zu vermieten. 5e U.=.=Whn. Rechener Straße 13/Nähe mi gzadtebegter Herreneimmer und Schlafzimmer, Angeb., unt. M. E. sowie gut möbliert. 46135 an die Gesch. Zimmer zu vermiet, Jung. Ebey., sucht gin og /2- Oder-Zimm.Rheinische Sir. 29, Altwohnung I. Eig., eleg. möbl.(Rote Karte vorbd.) Btrgr,###r. Wobgr Näbe Hamme,„ Gesl. sucht möbl. Zimmer m. Herd, Küchenschr. u. möglichst Keller, Näbe Boch. V. Pr. 25 Mk. Ang. u..G. 46340 an die Gesch. Ig. Beamter sucht zum 1. Dezember einfach, aber frol. 25 W4e4wieh K W HL WEE T E KS I N 10 ehrl. Personen K., ebern. ein. MaschinenStrickerei garantiert gart. Verd. Etwas Geld erforderl. Vorkennmisse nicht nöt. Unverbindl. Gratisprosp, durch a. Luis Braun m. b.., Dresden=.233 Bautznerstr.171 II—)t, Ageggge beizg., Speisenhlzug Räume im Howpart. 2 Räum. im Souterrain, diese beiden Räume, an zu vermieten. Refl. wi 8627 an die Gesch. Einfamilien=Haus hinter dem Stadtpark. 9 Räume, Bad, Kachelosenhg zup. Hermann Meyer Säusermakler, Wougorbtr Gar. lausend lohn. Kolonialwaren.[Teppichen, DekoraGeschäft(tionen u. Gardinen mit Wohnung, binl. unter Einkauf. Angeb, unt B W. Bongardltr. 98 46321 an die Gesch.[Wolfs Strauß. Speisezimmer aber frol. modern, Eiche, mit modl. Eies, Mart zu verk., evtl. in gutem„Hauist= in Raten, Anfragen haus 257#olezineg. sevtl. mit Pension. unt, J. E. 46397 an Boch., ABE=Str. 9. Fur seitgemot Hose die Gesch, dir. 316.]—(Eiehan.— vioe Vres-Hggse##hta Elastnt Komplettes Speileimmer verk., evtl. bill, zu perk, MöbelAnfragen haus 2//olczingg. unter J. H. 46318 Schlsiamer Junz 7, Hauie ein Klavier, nerri. Fon, zu vertgusge, -Zimmer-Wohnung 3. Ekg., Badezimmer, Vorratsraum, Balkon u. Korrthor,## Vertreter Fiederverkäufer Lokale Glelbm-Seub.) gesucht Nonatsverdienst ## werd. eine An###l tücht. Personen ##ucht, gleig, welch. #derues od.Geschlech. Sehr günft, ge#iaenbeit für soiche, de sich selbstäudig ##nachen wollen. Auch is Haupt= od. Ne###werdienst. Dauernru angenehme TäWtzlett. Kein Reisen. #ingeb. unt. Beilage ##n mit der genauen resse verseh. Brief#unschlages(frankier. ∆ egseng. an Chemische Fabrik Etierli, Haitingen (Amt Lörrach). Gegenüber der Beruuuzt., Näher Lotterie=Einnahme, Alleestraße 22. sichert Ihnen die Einrichtung einer Heimstrickeret mit unserer KugellagerStrickmaschine. Ca. 200 RM. erforderl. Keine Vorkenntn. Wir lassen Sie durch zufriedene Kunden Überall kostenl, anlernen. Ware wird von uns lauf. abgenomm. Verlangen Sie unvervindlichen Prosp. KugellagerStrickmasch. E. Meyer, Gütersloh 820, in Westf. Postfach 115. Verireier(Hden gesucht f. d. Verkauf ein. gewinnbring. Art.an Private. Hoh. Verd. Loj. Ang. u. F. A. 63/3 a. d. Geicu Haufierer und üiekerer kaldl. kaufen Bohnerwachs Bruckstraße 10. Junger, tüchtiger Phoiograch (Herr oder Dame) gesucht. Angeb. m. Gehaltsansprüch. u. W E. 46519 an die Gesch ds. Zig. erbet. Neusau Womkungen. Wir haben noch 3= und=räumige Wohnungen zu vermieten. Besichtigung von 11 bis 17 Uhr. Meld. Freigrafendamm Nr. 17. Deutscher Heimbau AG. Wohnungsverwaltung. Bochum, Freigrafendamm 21. Altwohnung# 8 Räume und Garten, zum 1. Dezemb. krei werdend, zu vermiieten. 46511 später mod. einger. -.-Wöchnung m. Bad, Balk., Diele usw., evtl. mit mehrer. Mansarden, billig zu verm. Das. ist auch eine -.-WZohnung m. gleich. Einrichtg. zum 1. Apris. 1932 zu vermiet. Angeb. unter S. T. 8564 an die Geschäftsst. d. Z. Strüße 10 2. Etg., 5 Zimm., Bad u. 1 Mans., ab.Januar 1932 zu verm. Adlersflügel, Cäcilienstraße 73. Zum 1. 12. herrsch. od. Lamen zu verm. o. Herren zu verm.-=.=Altwhn.(gue V:=zztgf(modern), 1 Poster Diekampstraße 20(Rottsr 43, 2. Eig. sucht Straßenbahner, m. Morgeneszer,#l. Stühle(Eiche u. Le Fernruf 62819.— gut möbl. Zimmer gut u. frdl. möbliert. Ang. u. Sch. 46322 Ang. u G. O. 892 ver), 6 und 4 Stüc 3. Zimm-Wohnunglmit Venl. zu verm. Zimmer, elekt. Licht, an die Gesch. d. Ztg, an die Gesch. d. Ziu= spassend, 1 Schreib 9 chhm. wonnan9 Ewaldstr. 3, 2. Eig., Heiz. Schreibt..5II. Jung., kinderl. Ehe Berufst. Tame sucht i mit Bad u. Neben= frol. gut möbl. Zimm. Rottstraße 31(paar, sehr sol., sucht gut mhl rcumen, Emscherstr., prsw. 3. ver. Pmöbliertes Ziggugr=Zimzmer,Wohrnung zu Scimitte Tem 1, Nov,wII2 Klavier, herrl. Ton, zu in bess. Hause e: Speisezimmer, kom= Joh. Dock, gut mhl. Zimm.(plett(Eiche). Küche Castroper Str. 56, Woderm.1 Pegez u Gelegenbelstau herven-Zimmer 1. Etg.„im m. Heizungrm In. möbligrtes, Biepzguf=Bsphugghne Karies in Stadtmitte. TeNeuv.,u, Emschperm: geh, unt. S. T. 877 mit od. ohne Pens. mit oo, vone Karte.sII, Stdgnigeg, ee. u. en, zu. J. alseg d., zu vermietel,[Miete kann im vor, Ie5gl gesfirgen, Korstr. 38, 2. Erig., Angeb, unt K“ T. Sonntag vormittag Ecke, E. Modrze, 46404 an die Gesch. zw. 10 u. 12 Uhr erb. frdl. möbl. Zimmer Ang. u. J. K. 8655 an die Gesch. d. Ztg. 21 Zimmer sofort frei, Laer, Grimmestr. 7. Nähe von Stodt.(46478 an die Gesch. Franzstr.2,.Eig., r. gut möbliertes — Frontzimmer. Der 31a, nassend, 1 Schreibtisch(Amerikaner), Bücherschränke, Ausziehtische, Kleiderschränke, Bettstellen mit Auflagen und vieles mehr. Vidumestraße 16. echt Eiche. 635.— TIlk. ülchehrgun Brückstr. 59—63. — Frontzimmer, frdl. möbl. 31 zu vermieten.(464¼ spreisw. sof. z. verm. Gabelsbergerstr. 1 Uhlandstr. 5, 3. Eig. frol. möbl. Zimmer frol. möbl. Zimmer zu vermieten.(46451 zu vermieten(46077 2 Zimmer stol. mödi. Zimmer ffrol. mövl. Zimmer 1. Zu verkauten # imu##401 zu vermieten,(46074 e vermieten.(6865) Graftengelbertstr.10, Uhlandstraße 5, vrl. I. eaiche Millg Essener Straße 10.[.Ct., einf. g. möbl. Z. schön möbl. Zimmer,#xsmt mp Writt 2 Mansard.=Zimmer.eleltr.Licht u. Osen el. Licht, ev. Klav.,.. P Pmmche Villa preisw. zu vermict. Bidumestr. 17, 1.., Herrschaftrech“ Hußstahlstr. Nx, 47 frol. möl. Zimme: 2 Mansaro.=Zimmer gegen rote Karte u. Kaut. sof, zu verm. Dibergstr. 12, part. Juy.,12. herrsch. 2 Zimm.Wohnung Wohnung.Agbau, Räbe Bf. 5 gr. Zimm., Küche, Badezimm., Mans. usw., gesond. Zentralbeiz., in Zweifamilien=Haus, zu vermieten(16205 Herner Straße 67. Schöne =.=Wohnung mit Mansarde für sof. od. sp. zu verm. .: erspagen(46297 frei, werdend, Au vergigstener Str.=feke. Zu erftagen(46297 Bochum. o, Vost. u. Vorsient..:—.——— Bödestraße 38. In=Familienhaus, Neubau 30, sehr— Wis Wohnlage, Ist Zum 1. 1. 32 eine Herrschaftl. Wpohnung -Zimm.=Wohnung mit Etg.=Heizung Bad ar. Balkon, Herxschaftl. Wohnung (bochpart.), 4 Zimm., mit Etg.=Heizung, Bao, gr.#1167§. Wittener Str. zu zu vermieten. Angeb. unt. V..]permiet, Garten Präsid., an ruhiges Ebepaar ohne Karte sofort zu vermielen. Man-Zlnn. in.=Laer, renov., für 25 M. zu verm. Angeb. unt. L. 46485 an die Geschäftsst, dies. Ztg. 1 großes Zimmer ohne rote Karte sof. zu verm. Besichtig. ab 9 Uhr. Elsaßstraße 25. ihlstr. Nr, 47, frol. mol. Zimme; Metzgere!,„4645 zu vermieten.(46201 möbliertes Zimmer Biktoriastr.53=.Et.,I. mit voller Pezision, monatlich 60 Mark. Zimm. sebr prsw.; v. Viktoriastr. 71, 2. Erg. möbliertes Zimmer Hattingerstr.34, 1. Et. fr. möbl., sch. Mans.= ..el.., bzb.,.vm. Hattinger Str. 59, 2. Et., g. mbl. Zimmer mit Morgenk. z. vm. Fr. Dietzgen. Hellweg 36, 2. Etg., möbl. Zimmer an bess. H. bill. zu vmi. Hedwigstraße Nr. 4 einf. möbl. Zimmer mit separ. Eingang sofort zu vermieten. Hellweg, Nr. 18 mächl. Zimmer .ornn.(Pr. 20 RM.) zu vermieten. Viktoriastr. 9, 2. Et. gut u. behagl. eing. 11 Räume, fließendes Wasser, Heizung, elektrisches Licht und Gas, elsf; irische Waschmaschine, Igegsie, Pobnung, arosier,„Zierz, Gemüse= u. Obstgarten, erbteilungshalver zu verkaufen. Angebote unter E. S. 46366 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. sehen! Schw. eichenes m. Auflegematr. usw., 2 Oberbetten, 4 Kopfkissen, kurze Zeit im Gebr.gw., günst. abzug.(auch einzeln verkäufl.). Ehrenfelder Möbelhaus, Jägerstraße 2, Ecke Kronenstr. gut u. behogt. ging, Wegregten iu der Näbe d Peausion zu vermiet, Handelskammer, prispert zu vertauten. Io1. m Pg1., Perzm,: Häusermass.—(6k023 Mobelbeizer ###r einige Tage in der Woche gesucht. Kied. u. G. H. 8607 in die Gesch. d. Ztg. Friseure und Friseusen die sich selbständig machen wollen, schreiben sofort an H. Röder Herten i.., Neustraße 8. -Zimmer-Wohnuung(au die Gesch. d. 346. Buro, Weristan, Luzertumle-.=2p0hnung zu vermnieten. Emscherstraße 20.—u ein EinzelbütroAbgeschlossene„„„ fräum, Hinterbaus, -Aimmer-Vohnungen, Gasähe a. Wettmar, Höntroper Str.-78, direkt an Schönle Wbilng. Straßenbahnhaltestelle Pon Wenmar ge= beschlagnahmefrei, legen, besonders billig, sofort od. später /4 Räume, Tiele, zu vermieten. Näheres. 2990; Badez., Baubüro Bödestr. 31, Fernspr. 60391. /2 Keller, in bester 1 leer. Zimmer evtl. 2, zu vermiet..orin.(Pr. 20 R Zu erfragen in der Herner Straße 235, Gesch. d. Ztg.(46505 Bochum 5, freundl. rol. möbl., heizbar., Hermann= mit od ohne Pen= Bongardstr. 9. Ruf 65056 57 on Bitlig zu ber Westsälische Str. 23, 2. Etg., Ullrich, Nähe Hptbhf., frdl. möbl., Mliener Strese Gsah eschekt Klisan uil Peinchalslsl -3- Bohlulg ali bere Lahhauis zu vermieten.(46524 Hedwigstr. 10, prt. 1 oder 2 Zimmer an alleinst. Person od. kdl. Ebep. z. vm. Pilgrimstraße 29. Ladeniokale Huberrusst. 2. Ecke Königsallee, Roßz= koth, gut u. beh. möbl. Zimmer, auch an Dame, evtl. m. Pension, 0 zu vermieten. Hubertusstr. 9, prt. saub, möbl. Zimmer billig zu vermieten. Hugo=Schultz=Str. 42, 2. Etage, links, frdl. möbl. Zimmer ab sofort zu verm. 2 gut möblierte Nr. 103 Bochum. Zimmer (Wohn. u. Schlafz.) mit Bad in rubig.“., e Einf.=Haus zu verm. Auchrungs. Wittener Straße609 Achtung! aun mid-=Zungs. Einfamilienhaus Ungere Rekordleistung Speisezimmer mit Vitrinenaufsatz, apartes Modell, m. Tisch u. Stühlen,.nur 325.— Mark. Ein Besuch bei uns bringt Gewinn! Ehrenfelder Möbelhaus, Jägerstraße 2, Ecke Kronenstr. Gut erh. Schlafzimmer, ganz oder geteilt, zu„vertaufen. Elsaßstr. 7, 1. Eta. r. Hobelin=Gofa fast neu, für 30 Mk. zu verk. Dorstener Str. 5, 2. Etage. Gelegennenskauft Solides mit groß., 3teil. Garderobenschrk. m. Innenspiegel, 2 Bettstellen, 2 Nachttonsolen, 1 Waschkommode mit Spiegel, 2 Polsterstühle,, f. 385.— IliR. zu verkaufen. Möbel-Borgmann Brückstr. 59—63. 1 weiße Surucegg 1 Metalbettstelle m Matr., 1 Waschtisch m. Marm., 1 kl. Zimmerofen bill. abz. Rosenthal, Brückstraße 18. Werbilen pebn(Wohnlage Altenboch. im Mittelpunkt der Humboldtstr.34,1.Et. abenlonat z. 1 1, 32 zu verm. Stadt zu vermieteP. freundlich möbliert. mit Gas u. Elektrisch, für sof. bill. zu Angb. unt. W. G. Niewel, Luisenstr. I7, Frontzimm. an Hrn. ermnieten. 3u ertagen(te/433 an Nie. 628, a d en akg Richardstraße 33, 3. Etage, rechts, Große Lubeniohut sHumboldistr. Nr. 26 =Zimmer=Wohnung septl. auch als Zim= frol. möbl Zimmer 4 Etg., mit einger. mer zu verm.(Näbe mit od. ohne PenRichardstraße 33, 3. Etage, i 2 Scoentoe n n an emn Prchitaf, Mosehazgger#zxz#1. Erg.„am. Shhl. n. de Gelchitstegee, Aieder. Jeltund.„soder Huich ,iagen zu 84. tempzsht mset wrent, l. W A. K r e i s e n h a u s e n, I a 1 J g l a s t e l g i n v e r m i e t e n. 0 Werbedamengaueniones#geg nng Mnaslichus Aaurt voritel, vog Verdierst.5=:, Ansänbek.). S2. öter zu vezgzsist Bödehtr, 2 lggigglsuig zu verriszten, Wbeitzest Damen ohne Vorkenntnisse Und. u. E. B. 846 an die Geschaltsst. bessz: gp. Luzung(Zäde Kortländer 21 8649 an die Stziest. dies. Aelteres, solides ittäglich ohne Bindung an Rr=zeil. Dameg bone Vollennchisse beiden angelernt. Vorstellung mit auskatzausplatz Nr. 10. Hasselkuß, Flur l. licht. Mädchen Lahren in allen vansarb., mit Koch„Läbkenntn., nicht “ 19 Jahr., für L. 1o. Ehepaar Firot. Schriftliche Lged. unt. E. F. Gedieser Zeitung. Aebarendter Nade zum 1. m. Kachelofenbeizg. Lchladennge! in devorzugter Tage, zum 1. November sonst Zubev..1. preiswert zu vermieten Angebote unter 2 1932 zu vermiet. V. A. 8550 an die Gesch. d. Zeitung, Nad Bezterzg# 5 -.=Wöhnung Auge badenlokal In nächst. Nähe des Hauptbahnhofs freundliches Zimmer mit Zentralheiz. u. voll. Pension f. 80 Mk. sofort zu vermieten. Zu erfragen in der Geschst.(2B11 tenscheid, Nähe Gymnasium, Post, Bahnhof und elektrisch. Straßenbahn, preiswert zu vermieten oder auch zu günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres Geschäftsstelle des Hausund Grundbesitzer=Vereins, Wattenscheid, Vödestraße 21.(08273 Schlafriimer fast neu,„— Jurüchge, moderne nbch uiger Aüche(können Sie die von OPeser) Vug uns geführten Kath, Brüicktr.= 31. Marken=Herde regtlär nicht kaufen. Einige Beispiele: held. v. Trsh Aör. Wildelmstraße 19, Größe zu vermieten. Angebote unter Toreingang. Bochum, wonschließsach 103.(LK61 Im Bürohaus wochum, Kreuzstraße 10, sind Büroräume in jeder beliebigen trot. udol. Frouiz. zu vermieten. Jahnstr. 15, part., möbl. Zimmer, sev. Eing., elektr. Licht u. Kochgel., a. Dame billig zu vermieten. Johannit#. 5,.5. trdl. möbl. Frontzimmer sof, zu vermiet, Kanalstr. 18a, part., gut mödl. WohnSchlafzimmer preiswert zu vermieten. Kanalstr. 46, gut Nads möbl. Wohn= und eptl. auch=Zimmer=Wohnung, ganz tralbeizung Teleoder geteilt mit 1 Zimmer, für jed. Geschäft geeign., zu verm. Fruchter, g str 31, PerausMe!. Barkraume Suönes-taserI. Bachum Avon=straße 10 3 Etagen, zus. 250 am, mit Büro Möbl. Zimmer im Neubau in Eppendorf zu verm. Näb. in der Gesch.(46259 Freundl. möbl. Franteimmer an der Königsallee, Nähe Stadttbeat., zu verm. Ang. u.., 46393 an die Gesch. Bess. Schlafstelle frei mit od. ohne Verpfleg. für, 1 oder 2 Herr. Schönstge, Lagge Ebrenfelds, Nav der Geschst.(46513 Für 1 od. 2 Pers. 1 bis 2 einfach u. befs. möblierte Zimm., ganz ungeniert, mit od, ohne Pens. zu verm.„Näh. in d. Geschst,(46491 Grundsfüdte Als Kapitalanlage oder für Bauzwecke bestens Geriggrgge— eene dbe Leis aunmnteaer Bade des süir 2ig zur 13g mit Hastaluten Stadtparks, zirkg 60 Ruten groß: 2. an der Wrangenstraße, 100 Meter Straßenfront, 25—30 Meter Tiese, zirka 210 Ruten groß. an schnell entschlossenen verkaufen. Angebote unter A. B. 8737 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. in Bochum=Hofstede Hofsteder Straße 324, günstig in der Zwangsversteigerung zu verkaufen. Termin vor dem Amtsgericht Bochum am 11 11. 31, um 10.30 Uhr, Zimmer 45. Inieressenten, die über Barkapital verfügen, wollen Ihre Adresse unter B. C. 8639 der Geschäftsstelle dieser Zeitung mittellen. Selten günstiger Gelegenheitskauf! Prächtig., vornehm., Mahagoni poliertes Speisezimmer best. Büfett, 230 cm breit, Vitrine, Patent=Klapptisch, 4 Stühle und 2 Sessel, neuwertig, statt Gr 86X69, vernick. Füße und Kohlenwagen, jetzt nur 99.50 RM., Herd. Tiefbau, jetzt nur 135 RM., Gasherd Mk. bar zu verkauf. Augustaftr. 12, 2.., bei Borgmann. echt Eiche sei. 2 u bel mit Innenspieg., mit Patent=Matz##en, 95- Mi. 14. Alleestraße 14. Möbel. 75 RM. Kern& Co., Bachon. uier eucircie. Mod. Küchenbüfett, Kieiderrant und Eimerschrank spottbill. zu verkauf. Wilbelmstraße 12. Schlafzimmer, Kleiderschrank, Bettstelle mit Matr., Spiegel. billig zu verkaufen. Fruchter, Marienst.31 Salasse Prerr eofte OEDU SSESPETT nehöbe 10. vermieten.(46509 5 VUarvairBarer Pinarur. PGPATTEG T1 Zu verkaufen Gebrauchter (46371 Opel=Lastwagen neu bereift, billig zu verkaufen. besch. zu erfragen in der Gese Wo, dieser Zeitung. So billig sind wir! Eleg. Weillack-Lüche Büfett 160 cm, Anrichte, Tisch, 2 Stühle, 500 Mark möbel-Sebastian Bochum, Herner Str.—8, Ecke Kanalstraße. Speisezimmer 350 Mark „ neu, 180 breit, berrt. Modell, mit Ausziehtisch und 4 echt eichen. Stühlen, Rindleder od Stoff. für 350 Mark zu verkaufen. Finger, Alleestr. 14, Möbel.— Schwere gut gearbeitete Küche nat.=las., 160 cm breit(wenig gebraucht),; sowie 1 gut erhalten. MarkenKüchenherd mit Aufs., spottbillig abzugeb. Ehrenfelder Möbelhaus, Jägerstr. 2. Ecke Kronenstraße. Ladeneinrichtg. Lebensmittel, auch geteilt, preisw. zu verk. Angeb. unter L A. 46486 an die Geschäftsst. ds. Ztg. Bücherschrank Ausziehtisch und Stühle, Eiche, billig zu verkaufen(a8785 W. Bock, Fürstenstr. 7. Schönes(46490 Puppenhaus m. Zubehör, sowie Kinderherd. bill. zu verk. Neustr. 21, pt. Gebrauchtes Gtavier schwarz, schön. Ton, modernes Acußere, Garantie f Stimmbaltung, billigst zu verkaufen.(LR7 Rebbert, Pianobandlung, Griesenbruchstr. 12. Tilchgrammoph. billig zu verkaufen. Kohlen=Ofen und 1 Gasheizofen (Askania) sehr bill. zu verk. PüttmannsWeg 8, 1. Etg., II8. Gebr. Herd. Gashasene billig zu verkaufen. Hattingerstr. 43,pt., Ik. Mod., dunkelgrüner — Kachelosen,— 165X45X40 cm groß, billig zu verkaufen. Clemensstr. 12, 3. E. Mod., transp. Kachelöfen bill, zu verkauf. Volkmann, Dorkstr. 19, 1. Etg. Elektr. Heizosen, 500 Volt, 12 Mark, Teppichkehrmaschine 5 Mk., langer Tisch 3 Mk., große antike Truhe 20 Ml., kleine antike Truhe 15 Mk., eich Zig.=Schränsch. " 74 Klosterstr.393, 2. Etg. Piano— gut erh., aus Privathand zu verkauf. Näberes in der Geschäftsstelle.(a8651 2 Nähmaschinen gebr., gut nähend, 1 Gasofen beid preisw abzug. Reuter, Hellweg 40. 2 Singer=Nähmaschinen, gut erh., spottb. zu verkauf. Langohr, Kronenstr. 49, 2. Et. tür., 2200 M zu bert 852? Wen. ach zersich Gesch I. UI..2 99 Lieber Bählamm“ sagte mein Freund oft zu mir, wenn ich mich wieder mal in einen neuen Wagen verllebt hatte und den alten nicht mehr schön fand. Verkaufe ihn doch durch eine Kleine Anzeige Im„Bochumer Anzeiger“. Du wirst ihn schnellIos und kannst Dir dann einen neuen kaufen. Der„B..“ wird in allen autofahrenden Kreisen gelesen. Telze? STEIGEN SIE EINE TREPPE, Sie sparen Geld Keine hohe Laden. miete aberniedrige Preise Offszanka Ko Otzt: Cortumetr. 71 1 Treppe O Beachten Sie stets die Pelz-Passage Es gibt auch für Sie nichts Besseres! Freundlich grüßt Ihr Baiduln Bählamm Damen-Fahrrad sehr gut erh., billig zu verkauf. Roonstraße 85, 1. Et., r. Herren=Fahrrad sof. bill, zu verkauf. Hattinger Str. 48, im Hof rechts. Einige leichte und mittelschwere Walgendbierte sowie neue u. gebr. Flahnagen Gut erh. Herrenrad billig zu verkaufen. Frank, Bongardstr. 37,1. Etg. KinderSehr zahmer Papagei preisw. zu verk. Wo, sagt d. Gesch.(a8615 Sitz-Tiege-wägen Sportwagen e 18 Mk., Gartengeräte 1 Mk., Photo=Apparat, 6½X9,Opt. 4,5, best. Fabr., fast neu, f ¾ des Wertes zu verk. Näb. in der Gesch. d. Ztg.(46351 m. Matr. Plüschsofa, Ledertuchsosa und Federbett bill zu verkauf. Möbelhaus M. Tolcziner, Bochum, ABC=Str. 9. 2 gut erh. Zschläfige Bettst m. Ratr. gibt bill, ab. Castro= per Str. 203, 1. E. r. Möbel, Küche Küche m. Herd, kpl., 1 weiß. Schlafzimmer m. Chaiselong., 1 Wohnzimm., ganz od. geteilt, zu verkaufen. Näh in der Gesch. d. Ztg.(46501 von 14.— RM an, sehr billig abzugeb. bei wöchentlich. Abzahlung von .— RIII. Rosenthal, Brückst. 18. Damen=Mäntel und Kleider bill zu vr. Kortumstr. 84,1. Etg., Eingang Nr. 82. Zu verk..=Pelzmant 75 Ml., Jacke 20 Mr., Herr.=Paletot 30 Mi. Kortumstr. 13,.Etg. 3 Damen=Mäntel, 2 Herren=Mäntel, zus. od. einz., billig abzugeben. Zu erfr. 1 bis 3 u. Sonntags von 10 bis 2 Uhr. Dorstener St. 7, 2. Et. Schöner Herd, Kleiderschränke, Bettstellen billig zu verkaufen. burger Straße 116, Wientelhauser St.27.1 Telephon 66276. Prima reelles Pferd, evtl. Teilzahlg. zu verkaufen, Blücherstr. 11, Toreinfahrt, Ruf 69009. Ein 5jähriger Fuchs(Wallach) preisw. zu verkauf. Besichtig. Samstag u. Sonntag.(46358 Hiltroverstr. 13,.Et. 15 Stck. 6 Mon. alte Rucken billigst zu verkaufen. Bochum 7, QuerenInmmmmmmmanmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm bilig zu verkausen. Hellweg Nr. Zu jedem annehmbaren Preise ale lüigen zu ver.ausen.(a8660 Watt.=Eppendorf, Munscheiderstr. 88. Neuer Flachwagen 1= u. 2spännig, 20 bis 30 Ztr. Tragkr., billig zu verkaufen. Anton Hengst Bochum=Linden, Haitinger Str. 595, Telephon 3201 Amt Hattingen. Große Ziehkarre, n. für Markt geeign.## Marttbandl., Anstreicher und Schreiner, bill. zu verkaufen(46363 Nibelungenstraße 62. erne billig zu verkaufen. Zu erfrag, Bochum, Dorkstr 43, prt., r. # 5 Presto=Personenwag. mit Allwetterverdeck, als Lieferwag, für Bäcker od Metzger geeign., zu jed. annehmb. Preis zu vl. Otto,„Hofsteder Str. 278, Tel. 62723. Tsitzige Limousine, mit Konzess., Wohnung, Telephon=Anschluß, guter Kundschaft, bill, zu verkf. Ang. u. Z. H 46426 an die Gesch. d. Ztg. Seitenwagen für jedes Rad pass. zu machen, billig zu verkaufen.(46341 Ewald Thomas, Wiemelhauserstr. 104 Motorras Imperiasport! 500 cem, fahrbereit, preisw zu verkauf. Arnoldstraße 16/20, Schlosserei. Lielerwagen fahrbereit, billig zu verkaufen.(48782 H. Rehbein, Boch. 5, Hiltroper Str 21, Telephon 62400. (usune) Wohnhaus auf Stiepeler Höhe, herrliche Lage, für 18000 Mk. zu verk., evtl. Anzahlg. von 10 000 Mk. Angeb. unt. F. W. 8644 an die Gesch, dies. Ztg. —-Famil.Haus in guter Wohnlage zu kaufen gesucht. Ang. u. L. M. 8758 an die Gesch. d. Ztg. Haus Kotten, ev. a. Wirtschaft z. kauf. od. zu miet, ges. Ang. H. S. 42906 an die Geschst. Haus zu kauf ges., m. Stall, Gart. u. Einf., in Hamme, Nähe Dorstener Str., bei 8000 M. Anz. Angeb. unt. Ch. 46488 an die Gesch. Kleiner Kotten oder Haus zu kauf. evtl. zu mieten ges. Preisang. u. A. B. 46375 an die Gesch. Wirtichaft i. Boch. günst..kaufen ges. Ang. u. H. A. 46401 an die Gesch. Lebensmitlelgeschält mit 1 Zimmer in verkehrsreicher Lage zu kaufen gesucht. Angeb. unt. B. W. 16428 Gut erhalten. Herd (auch kombin.) zu kaufen gesucht. Angeb. u. E. M. 46424 an die Gesch. d. Ztg. Wer liefert 20 bis 30 Ztr. Nußkohlen geg. gut erh. Ofen (emailliert) od. geg. gut erh. 2schl. Bettstelle mit Matratze? Zu erfragen in der ##sch. d. Ztg.(46398 Ge Mod., garn. Stubenwagen billig zu verkaufen. Bochum, Klosterstr. 411, 1. Et.r. vermischtes gespielt, in eigenen Werkstatten vollst. erneuert, schw. Nußbaum od. Eiche. Langjährige Garantie. Planohaus MARKS Kalser-Wilhelm-StrBekannt, reeil u. billig! Neue Ganseiebern von der Gans gerupft, mit Daunen dopp. Tchelbost gewaschen und gereinigt, beste Qualität à Pfd. Mk..—, Halbdaunen.50, ¾ Taunen 6,25, la Volldaunen 9— bis 10.—, geriss. Federn m. Daunen, gereinigt .40 und 4,75, sehr zart und weich.75, la.— Mk. Versand per Nachnahme, ab 5 Pfd. portofr. Garant. f. reelle, staubfreie Ware. Nehme Nichtgefallend. zurück Frau A. Wodrich, Gänsemästerei, Neutrebbin(Oderbr.) 46428 an die Gesch. Höchste Preise für getr. Anzüge, Mäntel zahlt Brand, Brückstr. 21, Telephon 61303 Altblei wird angekauft. Wielandstraße 6. haltbar, gut ausgereift u. sortiert, in Boskop, Boikenapfel, Cardinal, Löbel, à Ztr.—10 Mark, in guten Sorten, gemischt, à 7 Mark. Haltbare Kochäpfel und Birnen 6 Mark. Gebe auch waggonweise Obst ab. Ritterguts=Gärtnerei Eimbeckhausen. Münder, Deister Land(Hannover). Eine gut erh., gebr. Hobelbank zu kaufen gesucht. Ang. u. V E. 46387 an die Gesch. d. Zta. m. 5000—6000 RM. Anzahlung, evt. volle Auszahlung, sofort zu kaufen gesucht. Kaufpreis bis 14000 RM. Angeb. unter L M. 8656 an die Geschäftsst. ds. Ztg. Kleiner Lieserwagen od. Verianenangen bis 4/20 PS zu kauf. gesucht Wilh. Plenke, Bochum=Weitmar, Markstraße 399. Stageithaut in guter Lage, evtl. mit Einfahrt, Hofraum, bei entsprechender Anzahlung, zu kaufen gesucht. Angeb. mit Preisangabe unt. O. W. 86 an die Geschäftsst d. Ztg. Für jeden Fall von Flechten, Pickel, Hautjucken, lästigen Schweiß, Brand= u. Beinschäd., Insektenstich gebrauch. Sie bitte„Sprätin", 1 000 000fach bew. 100=Gr.=Pack..50, 150 Gr. 2 Mk. Alte Apotheke, Rosenstr. was wird mir d. Jahr 1932 bringen? Diese Frage beantwortet Ihnen gewissenhaft. Send Sie Geburtsdat. Probedeutung kostenlos. Zahlreiche Anerkennungen. Kosmolog R. H Schmidt Charlottenburg 1/32 Schließf.59, Rcp.erb. Ich litt seitlahrenan sroben rheumatisch Schmerzen, hauptsächlich in den Zehen beider Füße(welch erstere vollständig getühllos u. faub waren), In den Beinen, Hän den und im KreuzAllen, die an Rbeumalismus, bicht oder Ischias leiden, bin ich gern bereit, nähere kostenlose Auskunft zu erteilen: Rüchporto erbeten Felix Franzen, Gastwirt Wanne Eickel, Moltkestr. 64 F. Fr. 64 a Aepfel handverlesen, in Körben von fünf Sorten sortiert, Mk..—, Wirtschaftsäpfel Mi. 5,—. Birnen Mk..—. Alles per 100 Pfd. g. Nachn. ab hier. Körbe berechne z. Selbstkost.= Pr. Obstversandgeschäft M. Neugarten Nachf., Fritzlar, Bezirk Kassel. Tel. 142 W F K K Ke 80 Sarmer essere herde als wir führen 10 (aspar Blume 100 23 1992 TT ### M Eigenes gönstigstes Zahlungssystem Jeder Herd wird nach erfolgter Anzahlung frei Naue geliefert. Well Well Weil Well Well Well Well Well Well Weil Weil unsere Firma über 60 Jahre besteht und daher reichste Erfahrung hat im Bezug auf Konstruktion u. Haltbarkeit. unsere Eirma deshalb Sie wirklich fachmännisch beraten kann. die von uns geführten Herde Spitzenleistungen der deutschen Herdindustrie sind. unsere Herde deshalb nur Qualitäts-Marken-Herde sind. an den von uns gelieferten Herden nur bestes Material verwendet wird. unsere Herde die modernste Form haben u. der Nickel hochglänzend pollert und garantiert haltbar ist. auf Wunsch die blanken Telle unserer Herde auch in verchromter Ausführung geliefert werden. für jeden Herd schriftliche Garantie geleistet wird. unser Grundsatz ist: Nur Qualitätsware und doch billig. Sn ten wir den größten Umsatz haben u. Sie daher am besten und vortellhaftesten bedienen können. wir unsere Kunden nicht irreführen und halten was wir versprechen. Besichtigen Sie unsere großen Läger! Ein Spezial-Verkauf warmer Winter-Waren zu ganz besonders billigen Preisen! K Kc —.— KE Radte Reparat. u. AnodenBatterten, komplette Netzanlagen. Kasse bes. Re Bei Russe bes. Rabatt. Angeb. m. Ang., w. Besuch erwünscht, u. E. M. 46410 an die Geschäftsst. ds. Ztg. Harry Wolll Steuerberat ung Rechtsbüro Mühlenstraße 10 Nähe Rathaus. Tel. 61 464 schringe eate, esie Surmnaeten erledigt erfolgreich Rhei nische Str. 23 Gute und doch billige Möbel Oon ur. 287 2 38 Lengbbreis einicht 8 Selbstabholer.10 Mk. sostet monatl. 20 Pf., Algerz, ariezeigenpreis im Rertameteil 50 Pf Angebote von andere bei zwangsweiser Be verfahren usw. wird? Anzeigen an bestimmt gegebene und abbeste Gewähr übernommen mt. 250. Unfall=Unter Geschäftsst Der Auftakt Be. Be on unserer B Botschafter v. K uf seinen Pariser bereits kurz meldete Aufenthaltes, einge kanzler Dr. Brünin Reparations= und fenden Schritte. B Beratungen des St beirates teilgenomn des Dienstags von en Laval emp uus Amerika zurüc die neuen deutsch=fr Die stark das öff dieser Aussprache liche französischen Sonntag diesem 2 pobei man sich, w Vashington hervor Loungplanes zu nuß demgegenüber nan in der Einbe Grund des Young sung sehen kann, u keinem anderen gelangen und nur unds feststellen ka hinwegtäuschen kör siche Unterhaltung bzegnet. Man ist Arfassung, daß di im Paris ergriff inn Orientierung d. Hoesch und Lav deutsche Botschafte denten darüber be uusschuß ermächti der deutschen Zah parations= und S auf den Youngpla dorerst darum hat wräsident der Rei Rahmen des Wa llärung gibt, wi Amerika die wei enken. Man, spricht Laval kurz Montag nach phonisch über Klarheit muß v Vashingtoner a in dem es heißt, Jahres ein Abkor Lepression notwei soll, daß in den veriodische Teilli scheint das für alle diese Erklär die verschiedenen klipp und klar d Lertragsre Einstweilen habe dem Gang der werden im Höc erst teilnehmen, * Punkte zwischen Jedenfalls ist d den Antrag auf bestellt, habe ode deabsich Mpsichtige, unzi d. Hoesch und Le Reichskanzler D tag sowohl den Achen#ot Leutschland vor let. Ein Beai ist dann mnerikanische R *unterrichten. leue Spo . 516 ern stag dne Kü Tag für Tag ist der Bochumer ger in den Händen Ihrer Kundschaft, zi# sich daraus ihre Meinung bildet. sollten diese Meinung zu Ihren Gunste beeinflussen und inserieren. Nützen# Sie die Großmacht Presse für Geschäft! Vereinf tung. 2 niniste 1932, gerichte ebenfall 1933 ebenfo die 10