Nr. 172 2 38. Jahrgang Samstag, den 25. Juli 1931 Täglich außer Samstag 10Pf. Samstags mit illustr. Beilage 20 Df. deidung 19 und sute 2u donaten Lommen teil... überes Anenster arterre. Jen .75 sten id Stehogenr ualitäten. Weiten 5 CHUN nes, gebrauch renzimmer tlerentwuri, bb verkaufen, umstr. 64..68 oritzugshalber Zu vers: Hn 85 Naturküche um 2r-PGaisch sränte, Natr., Federbes Waschkomgr. K gel, Herd, Ledet auch eim #18, Bier roper Str. 165 Linie 9. gut erhaltene elsehiag Eiche), : 1 Büfett. 8n 1 Ausziehzlgz ahl. u. 1 S0 Umbau, sett zu verk. 3u Alleestraße 54. 4 „Olanen DUnne Uortmung Goien Biseriohn Zetmatte B- e eedh tüdenscheid irchen I W und Bezugspreis einschl. Botenlohn.40 Mk. monatlich, oder.20 Mk. baldmonatlich: Selpstavholer.10 Mk. bezw..05 Mk. Unsere Beilage„Die Bochumer Illustrierte“ kostei monatl. 20 Pfg., die Funkbeilage„Hör mit mir“ kostet monatl. 30 Pfg. Allgem. Anzeigenpreis: Für) Millimeter Höhe in 25 Millimeter Breite 10 Pfa. Reklameteil 50 Pfg.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Taris.) Angebote von anderen Zeitungen und Vermittlern werden nicht befördert. Bei zwangsweiser Beitreibung der Anzeigengebühren durch Klage, bei Konkursverfahren usw. wird der bewilligte Nachlaß hinfällig. Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Blätzen, auch für durch Fernsprecher aufgegebene und abbestellte, sowie undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr übernommen. Schluß der Anzeigenannahme 4 Uhr nachmittags. Mr. 250. Unfall=Unterstützung bei tödlichem Unfall laut besonderen Bedingungen Generat a; Pngeiger für Bochum und umliegende Industriebezirke Redaktionsleitung: Dr. Pau Foest; für Kommunalt= Lokales: Hanz Schulte und Bars Gebring für Bri für den Anzeigenteil: außer Samstags)— Laubenmübten a Richael Haupt. Be. und Karlsborst 0340. Redaktion keine Haftpflid Redaktion „litik: Rudolf ngbaus: für sporz: Haus 1 Christian ax Flegel, ion: 16-17 Uhr Tund General Anzeiger, SSchum. Berliner Redaktign: 28, Fernsprecher: Dönhoff 553 Einsendungen übernimmt die #oung erfolgt nur, wenn Rückporto beiliegt. eschäftsstelle: Ratbausplatz ap; Fernsprech=Anschlüsse Sammelnummer 675 51— Postscheckkonto Dortmund 1760 Dei neue Anlbendpian des Kadinens Neue Heraufsetzung des Diskonts?— Die Erntefinanzierung Berlin, 24. Juli. Von unserer Berliner Schriftleitung. Kanzler und Außenminister treffen Samstag vormittag um ½9 Uhr wieder in der Reichshauptstadt ein. Am Nachmittag wird der amerikanische Staatssekretär Stimson erwartet, der der Reichsregierung nur einen inoffiziellen Besuch abstattet. Stimson wird vom Reichspräsidenten v. Hindenburg empfangen werden. Am Montag vormittag trifft der britische Außenminister Henderson ein, der so noch Gelegenheit findet mit Stimson zusammenzutreffen. Staatssekretär Stimson tritt dann bereits am Montag nachmittag die Weiterreise an, so daß eine Zusammenkunft mit dem britischen Premierminister Macdonald, der mittels Flugzeuges am Montag nachmittag hier eintrifft, nicht mehr möglich ist. Die beiden britischen Staatsmänner nehmen während ihres Aufenthaltes in Berlin im Hotel„Kaiserhof“ Wohnung. Der Aufenthalt im Schloß Hubertusstock ist endgültig abgesagt. Gleich nach Erledigung der diplomatischen Besuche wird sich das Reichskabinett an die große Arbeit begeben, die in der endgültigen Regelung des Bankverkehrs zur Sicherung des Ultimo und vor allem in der Beratung des Selbsthilfeprogramms besteht. Bereits am Samstag werden Kanzler und Außenminister in einer Kabinettssitzung Bericht über das Ergebnis der Londoner Konferenz erstatten und wahrscheinlich auch am gleichen Tage beim Reichspräsidenten zum Vortrage erscheinen. Der Bericht des Kanzlers wird dann die Grundlagen für die Erwägungen bilden, die in der kommenden Woche hinsichtlich der Finanzund Wirtschaftslage vom Kabinett schnellstens angestellt werden müssen. Für diese Beratungen ist besonders der Bericht des Kanzlers wichtig, wieweit die Bilkung eines Stillhaltekonsortiums gediehen ist, das ja auf der Londoner Konferenz allseits gutgeheißen wurde. Schon heute rechnen eingeweihte Kreise damit, daß, falls dieses Stillhaltekonsortium nicht sofort Maßnahmen gegen die Kreditkündigungen verwirklicht, nur ein von Deutschland erklärtes Auslandsmoratorium die Dinge für's erste aufhalten kann. Man weiß, daß eine solche Maßnahme unbedingt Schwierigkeiten in Ausfuhr und Einfuhr hervorruft. Aber man wäre zu diesem Ausweg gezwungen, um die heute von allen politischen Parteien geforderte „nationale Selbsthilfe“ in Sachlichkeit und Ruhe vorbereiten zu können. Eine gewisse Hoffnung setzt man hierbei auf die Betrauung des Direktors der I. G. Farben Dr. Schmitz mit einem leitenden Posten innerhalb des Kabinetts. Die Gerüchte über eine Berufung zum Reichswirtschaftsminister verstummen nicht. Vielmehr werden sie auch in der dem Reichskanzler nahestehenden „Germania“ wiedergegeben. Andere Kreise wollen jedoch wissen, daß Schmitz mit einem Reichskommissarposten, wie schon früher geplant, betraut wird, der mit außerordentlichen Vollmachten ausgestattet werden soll. Es wäre jedoch möglich, daß beide Dinge miteinander verknüpft würden. Jedenfalls hat der Kanzler bereits in London mit Dr. Schmitz Rücksprache genommen. Dr. Schmitz weilte als Sachberater auf der Konferenz. Allleitig wird der I. G. Farben=Direktor als ein Wirtschafts= und Finanzmann von außerordentlichen Fähigkeiten gerühmt. Die Berufung dürfte dann noch im Laufe der kommenden Woche entschieden werden. Außerordentlich eingehend beschäftigen sich Oeffentlichkeit und Presse mit der unhaltbaren Politik der Reichsbank Einige Blätter fordern sogar offen den Rücktritt des Reichsbankpräsidenten Dr. Luther, der nach Auffassung der Finanzkreise bereits seit dem vergangenen Herbst, als die ersten größeren Kreditkündigungen eintraten, unverständlicherweise gezögert hat, die ihm zur Verfügung stehenden Mittel der KreditEtriftion, und der Heraufsetzung des Diskontsatzes schnellstens als Vorbeugungsmaßnahmen in Anwendung zu bringen. In Fachkreisen weist man darauf hin, daß der Reichsbankpräsident, dem schon seit Wochen die unsünstige Lage der Danatbank von der Bank selbst mitgeteilt worden war, auch hier nicht die notwendige Umsicht hat walten lassen, sondern daß er sich durch die Hoffnung auf neue ausländische Kredite von schnellen Gegenmaßnahmen zukückhalten ließ, und schließlich die Verantwortung, die Herxtlich, der Reichsbank oblag, auf die Schultern der K. PPregierung ablastete, die bann ihrerseits nur den der Notverordnungen beschreiten konnte, um den Leldverkehr vor der gänzlichen Versackung zu bewahren. nun aber der Fall Luther bereits in den nächsten akut wird, bleibe dahingestellt. Vielleicht wird ###r Kanzler in diesem ernsten Augenblick einer ir Psetzung widersetzen, um nicht noch größere Unruhe Die Lage hineinzubringen. Wir unsererseits würden der Neubesetzung des Reichsbankpräsidiums eine der Maßnahmen sehen, um das unleugbar verschwundene Vertrauen einigermaßen wiederherzustellen. Parallel mit diesen ernst zu nehmenden Erörterungen laufen die Gespräche über die bevorstehende abermalige Erhöfung des Ostous Meldungen, die von einer Heraufsetzung auf 25 Prozent sprechen, treffen selbstverständlicherweise nicht zu. Dagegen ist von der Reichsbank selbsteine Erhöhung von 10 auf 15 Prozent in Erwägung gezogen worden, die, wenn auch nicht gleich, so doch nach der Herstellung des normalen Zahlungsverkehrs erfolgen soll. Die Reichsbank ist sich hierüber aber noch nicht schlüssig geworden. Sie wartet vielmehr ebenfalls, wie das Kabinett, den Bericht des Kanzlers über die Londoner Konferenz ab. In Bankkreisen hält man die gestrige Notverordnung über die Auflockerung des Geldverkehrs für durchaus ungenügend und tritt für eine schnelle Wiederherstellung des normalen Zustandes ein. Die Erntefinanzierung Ein weiteres Problem ist die Erntefinanzierung, über die wir gestern berichteten. Seit Wochen hatte das Reichsernährungsministerium mit der Reichsbank und der Rentenbankkreditanstalt über die Finanzierung der Getreide=Ernte verhandelt. Auch heute fanden wieder Besprechungen im Reichsernährungsministerium statt, an denen neben den genannten Bankinstituten auch die Preußenkasse sowie die Mühlen und der Getreidehandel beteiligt waren. Nach Abschluß der Verhandlungen wurde ein amtlicher Bericht herausgegeben, nach dem sich die Reichsbank bereiterklärt hat, den zur Erntefinanzierung nötigen Rediskontkredit für die Mühlen und die Getreidehändler zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus wird sie über die Rentenbankkreditanstalt zusätzliche Rediskontierungsmöglichkeiten besonders auch für die Warengenossenschaften gewähren, um so die Finanzierung der Getreidebewegung sicherzustellen. Dieses Eingreifen der Reichsbank ebnet den Weg für eine geordnete Abwicklung des Getreide= und Mehlverkehrs. Reichinger aibensbleuft Verordnung über seine Förderung— Inkrafttreten am 3. August Berlin, 24. Juli. Der„Deutsche Reichsanzeiger" veröffentlicht am Freitag eine aus sieben Teilen und 21 Artikeln bestehende, von Reichsarbeitsminister Stegerwald und Reichsfinanzminister Dietrich gezeichnete„Verordnung über die Förderung des freiwilligen Arbeitsdienstes". Die Verordnung ist mit Zustimmung des Reichsrates bzw. nach Anhörung des Verwaltungsrates der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung erlassen und tritt am 3. August in Kraft. Der wesentliche Inhalt ist folgender: Förderung und Personenkreis Gegenstand des freiwilligen Arbeitsdienstes können nur gemeinnützige zusätzliche Arbeiten sein, die als solche von der Reichsanstalt anerkannt sind. Eine Förderung ist nur zulässig, wenn Gewähr dafür besteht, daß die Zusammenfassung von Arbeitsgruppen nicht für politische oder staatsfeindliche Zwecke mißbraucht wird. Empfänger von versicherungsmäßiger Arbeitslosenunterstützung und von Krisenunterstützung, die als Arbeitsdienstwillige beschäftigt werden, erhalten die Unterstützung in der bisherigen Höhe und Dauer weiter. Das Arbeitsamt des Dienstortes kann die Unterstützung auch in Pauschalbeträgen festsetzen, jedoch nicht mehr als zwei Reichsmark wochentäglich auf den Kopf des Arbeitsdienstwilligen bis zur Dauer von 20 Wochen, auch wenn der Unterstützungsanspruch des einzelnen zu einem früheren Zeitpunkt erschöpft ist. Die Unterstützung kann auch an Träger der Arbeit zur ordnungsmäßigen Verwaltung und Verwendung zugunsten des Arbeitsdienstwilligen gezahlt werden, und zwar auch ganz oder teilweise in Sachleistungen. Soweit der Reichsarbeitsminister der Reichsanstalt besondere Reichsmittel zur Verfügung stellt, können zwei Reichsmark je Kopf und Woche für die Dauer von höchstens 20 Wochen auch solchen Arbeitsdienstwilligen gewährt werden, für die die Unterstützungsvoraussetzungen des Gesetzes über Arbeitslosenversicherung usw. fehlen. Lehnt es der Arbeitslose ab sich an einer Arbeit im freiwilligen Arbeitsdienst zu beteiligen, oder gibt er eine solche Arbeit auf, so ist dies nicht als Tatsache anzusehen, aus der sich ergibt, daß der Arbeitslose arbeitsunwillig oder durch eigenes Verschulden arbeitslos ist. Verfahren Ob eine Arbeit als freiwilliger Arbeitsdienst anzuerkennen ist und aus Mitteln der Reichsanstalt, der Krisenunterstützung oder aus besonderen Reichsmitteln gefördert werden kann, entscheidet der Vorsitzende des Reichsarbeitsamtes im Benehmen mit einem Ausschuß des Verwaltungsausschusses des Landesarbeitsamtes. Zuständig ist der Vorsitzende des Landesarbeitsamtes, in dessen Bezirk die Arbeiten ausgeführt werden. Bei Beteiligung mehrerer Landesarbeitsämter entscheidet der Präsident der Reichsanstalt über die Zuständigkeit. Der Vorsitzende kann auf die Beteiligung der Gemeinden an Aufwand verzichten. Der Arbeitsdienstwillige m uß von der Arbeit abberufen werden, wennihmeine Arbeitsstellevermittelt werden kann. Anwendung von Vorschriften der Sozialversicherung und des Arbeitsschutzes Die Krankenversicherung bis dahin versicherter Arbeitsdienstwilliger läuft unverändert weiter. Auf Arbeitsdienstwillige, bei denen die Unterstützungsvoraussetzungen fehlten, finden die Vorschriften über die Krankenversicherung Arbeitsloser entsprechende Anwendung. Auch die Vorschriften über Arbeitszeit, Sonntagsruhe, Gefahrenschutz und Arbeitsbeschränkung für Frauen und Jugendliche finden Anwendung. Verpfiichtung der Gemeinden Gemeinden. in deren Bezirk eine im Sinne der Verordnung anerkannte Arbeit ausgeführt wird, sind verpflichtet, Unterkunft und Verpflegung für die Beschäftigten gegen angemessene Entschädigung zur Verfügung zu stellen. Sie können von dem Träger der Arbeit im voraus Sicherheit verlangen. Erleichterung der Siedlung Arbeitsdienstwilligen, die bei volkswirtschaftlich wertvollen Arbeiten zwölf Wochen beschäftigt worden sind, kann ein Betrag von 1,50 M. je Wochentag fortlaufend gutgeschrieben werden. Die Gutschrift geschieht nur auf Antrag des Arbeitsdienstwilligen. Der Antrag ist spätestens einen Monat nach Abschluß der Beschäftigung zu stellen. Der gutzuschreibende Betrag nebst sechs v. H. jährlich nachträglich am 1. März fälligen Zinsen wird für den Arbeitsdienstwilligen in das Reichsschuldbuch eingetragen. Die Vorschriften des Reichsschuldbuchgesetzes in der Fassung vom 31. Mai 1910 finden mit folgender Maßgabe sinngemäß Anwendung: Die Zinsen werden nicht ausge zahlt, sondern mit Zinseszinsen dem Schuldkapital zugeschrieben. Der Arbeitsdienstwillige kann über den eingetragenen Betrag nur so verfügen, daß er ihn in einer besonders vorgeschriebenen Form an eine gemeinnützige Einrichtung abtritt, die sich mit der Errichtung von Siedlungen oder Eigenheimen befaßt. Die Reichsschuldbuchforde: rung wird von amtswegengelöscht, wenn nicht binnen zehn Jahren vom Tage der ersten Eintragung an die Abtretung in der genannten Weise erfolgt ist. Die Pfändung der Reichsschuldbuchforderung oder ihre Belastung zugunsten eines Dritten ist ausgeschlossen. Dasselbe gilt für die Abtretung. Ueberwachung. Abrechnung, Berichterstattung Das Arbeitsamt des Dienstortes hat von Zeit zu Zeit nachzuprüfen, ob die Voraussetzungen des freiwilligen Arbeitsdienstes noch vorliegen. Das Landesarbeitsamt hat die gleiche Befugnis. Ueber die Berichterstattung und Abrechnung trifft der Präsident der Reichsanstalt nähere Anordnungen. er grüne Sisch Berlin, 24. Juli. In Deutschland hat von je der grüne Tisch eine führende Rolle gespielt. Wenn diese Rolle auch nicht immer geistig ausschlaggebend war, so hat sie sich doch geistig ausgewirkt. Auf Zopf und Bürokratismus hat man seit Urgroßväterzeiten weidlich geschimpft. Und mit Recht. Aber schließlich ist die historische Bedeutung des grünen Tisches in Deutschland ein Beweis dafür, daß der Staatsbürger ohne Verfügungen, Edikte und ohne Verdikte und Notverordnungen nicht auskommt. Bis auf den heutigen Tag. Denn schließlich regierten in den letzten zwölf Nachkriegsjahren nicht die Regierungen allein, sondern mit ihnen die Parlamente und auch das Volk. bei dem laut Verfassung alle Gewalt liegt. Seien wir uns klar darüber: Dieser fundamentale Grundsatz der Verfassung ist fürs erste suspendiert. Anstelle der Volksgewalt ist die Notverordnung vom grünen Tisch getreten. Wer sich darüber beklagen will, wende sich an jene, die parlamentarische Redelust und agitatorische Zügellosigkeit nicht von der verpflichtenden Freiheit eines Volksstaates zu unterscheiden vermochten. Der grüne Tisch regiert. Wir wissens alle. Viele kritteln darüber, aber im Grunde genommen atmet jeder befreit auf, daß überhaupt regiert wird. Und schließlich sind auch die meisten Parteien heute froh, daß ihnen die Verantwortung für die nächste Entwicklung abgenommen und auf die Schultern des Reichskabinetts gelegt worden ist. Und jeder einigermaßen Unvarteiische muß diesen Mut zur Verantwortung, wie ihn das Kabinett Brüning beweist, anerkennen Jeder wird allein schon die Arbeitsbürde des Kabinetts zu würdigen wissen, und dennoch wird mancher mit berechtigter Kritik manche der Notverordnungen betrachten, die in den letzten Wochen in großer Zahl vom grünen Tisch her über das deutsche Volk geflattert sind. Wir geben zu, es waren Notverordnungen, um Zeit und einigermaßen Ruhe für die Londoner Konferenz zu gewinnen. Diese Verhandlungen sind abgeschlossen. Offene Kritik kann also vom Reichskabinett jetzt nicht mehr als außenpolitische Störung empfunden werden. Diese Kritik setzt von allen Seiten ein. In ihrem Brennpunkt steht Dr. Luther. Man schätzt ihn als hervorragenden Verwaltungsmann und Politiker. Man wird seine Arbeitskraft vielleicht sogar später, falls er sich, gezwungen durch die Gewalt der Dinge, zum Rücktritt entschließen sollte, für die Verwaltung zu erhalten suchen. Luther ist einer der wenigen„politischen“ Köpfe unserer kopflosen Zeit. Diese politische Begabung jedoch hat Luthers Tätigkeit als Reichsbankpräsident gehemmt. Die erst heute bekannt gewordenen Vorgänge auf dem deutschen Geld= und Kreditmarkt seit dem Herbst vorigen Jahres haben Dr. Luther nicht zu jenem rigorosen Eingreifen veranlassen können, das allein die Krise abstoppen konnte. Selbst den im Mai und Juni sich fortsetzenden katastrophalen ausländischen Kreditkündigungen vermochte Luther kein entscheidendes Halt oder ein nerdeutsche Gegenmaßnahme entgegenzusetzen, die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nicht brachte. Luther verließ sich auf seinen Deutsch-französisches Treffen in aden=Joden! h Berlin, 24. Juli.(Eig. Drahtber.) Nach Meldungen, die aus Paris hier eingetroffen sind, soll der französische Ministerpräsident Laval dem Reichskanzler Dr. Brüning auf der Ueberfahrt von Dover nach Calais vorgeschlagen haben, in der nächsten Zeit jenseits des Rheins, vielleicht in Baden=Baden eine neue Besprechung abzuhalten. Auch die Devisen unter 20000 Mark selien augensen werben h Berlin, 24. Juli.(Eig. Drahtber.) Nachdem durch Notverordnung einstweilen nur die Devisenbestände im Werte von über 20 000 Mark aufgerufen worden sind und auf Aufforderung abgeliefert werden müssen, wird damit gerechnet, daß in den nächsten Tagen eine Verordnung erscheint, nach der auch Beträge unter 20.000 Mark aufgerusen werden können. Die Notverordnung bestimmt bekanntlich, daß neue Devisen nur über die Reichsbank und die von der Reichsbank beauftragten Banken und nur zu volkswirtschaftlich gerechtfertigten Bedürfnissen erworben werden dürfen. Der Reichsverband des Deutschen Groß= und Ueberseehandels hat den Reichsfinanzminister in einer Eingabe dringend gebeten, eine Anordnung zu erlassen, daß Steuerverzugs=Zuschläge nicht zur Erhebung kommen dürfen Steuerpflichtigen gegenüber, die auf Grund der gegebenen Verhältnisse an der pünktlichen Steuerentrichtung verhindert sind. eine inweil er in Angendung hrachte. Luther verließ sich auf seinen guten Glauben, durch einen Rekordflug durch die Hauptstädte Europas neue Kreditquellen erschließen zu können, während in Deutschland die Dinge längst zur offenen Krise hintrieben. Lediglich die Gründung der erweiterten Golddiskontbank und ihre Einschaltung als Garantieträger in den deutschen ausländischen Kreditverkehr war eine positiv achtbare Tat des Reichsbankpräsidenten, aber sie kam zu spät, um das Vertrauen wiedergewinnen zu können, das seit der französischen Störungsversuche des Hoover=Planes rapid im Abnehmen begriffen war. Auch die Reichsregierung, besonders das Auswärtige Amt, kann man von dem Vorwurf nicht freisprechen, daß es in der Hoffnung auf die Inkraftsetzung des HooverPlanes diese Störungsmöglichkeiten, wie sie dann auch wirklich eintraten, außer acht ließ. Nicht rechtzeitige Vorbeugungsmaßnahmen der Reichsbank zur vorherigen Sicherstellung des deutschen Goldverkehrs drückten uns. Ueberrumpelt durch die verstärkten Kreditabzüge während der Hoover=Verhandlungen, mußte der grüne Tisch herhalten. Die Reichsbank von sichaus warden ansieherantretenden Dingen nicht mehr gewachsen. Die Verlagerung der gesamten Finanzund Geldmarktpolitik von der Reichsbank auf die verantwortlichen Schultern des Kabinetts durch die Notverordnungen gibt hierfür den eklatantesten Beweis. Auch die Heraufsetzung des Diskonts und Lombardzinsfußes in der vergangenen Woche war eine zu späte Sicherungsmaßnahme. Wiederholt ist von amtlicher Seite versichert worden, Wirtschaft und Währung sind intakt. Wir glauben es, wir wissen es Auch das Ausland faßt langsam wieder Vertrauen. So kommt man aber unweigerlich zu dem Schluß, daß, abgesehen von dem Ansturm des Auslandes auf den deutschen Kreditmarkt, der ja aber bereits im Herbst vergangenen Jahres offen zu Tage getreten war und auch später nicht nachgelassen hatte, die Schuld für die heutigen Verhältnisse in einer ziellosen Zögerpolitik des Reichsbankpräsidenten liegen muß. Mit diesem Urteil stehen wir nicht allein. Auf allen Seiten erhebt sich eine scharfe Kritik an der Reichsbankpolitik. Selbst namhafte deutschfreundliche Sachkenner von Weltruf teilen die kritische Ansicht über die Gebarung der Reichsbank. So schreibt der bekannte Wirtschaftler Professor Dr. Gustav Cassel(Stockholm): =Es ist offenbar, das Fehler gemacht worden sind. Es muß verhindert werden, daß die Zentralbank die Bedingungen für ihre Kreditgebung abermals versäumt. In erster Linie bedeutet dies, daß die Zentralbank ihren Diskont und ihren Lombardzinsfuß erhöhen muß. Wir finden, daß die Verteidigungsmaßnahmen der Zentralnotenbank ganz unzulänglich gewesen sind. Entsprechend den Ereignissen vom Mai, wäre eine Erhöhung des Reichsbankdiskonts schon damals I natürlich gewesen. Wenn zufälligerweise große Ansprüche auf ausländische Valuta auftreten, so muß die Zentralbank solchen Anspruch in unbegrenzter Ausdehnung befriedigen und ihre sämtlichen Mittel zur Verfügung stellen ohne Rücksicht auf eine so untergeordnete Sache wie die Forderung einer haltlosen Gesetzgebung auf Golddeckung des Notenumlaufes. Jede Andeutung, daß die Kreditwährung irgendwie rationiert oder ganz eingestellt werden wird, führt zu einer Erweiterung der Kreditansprüche. Die meugsb gur, guß, deshgle Tonden in Echo der Piesst getrieben, indem sie sich in Tgengetegn, große Preis auf ihren Kredit setzen, daß es wenig. wird, diesen in Anspruch zu nehmen. Dann vurf die Zentralbank vor keinem Zinssatz zurückschrecken... Als allgemeine Lehre, die man jetzt aus Deutschland ziehen muß, hat zu gelten, daß eine Geldkri nur mit wirtschaftlichen, der Natur der Sache angepaßten Mitteln bekämpft werden kann. Wir haben es hier mit einer gefährlichen Unterschätzung der Macht der Gesetzgebung zu tun und mit einer ebenso gefährlichen Ueberchätzung der heilenden Kräfte, die von einem genauen Beachten der natürlichen Gesetze im WirtBerlin bekont:„Eine Zwischenlösung“ Berlin, 24. Juli. Das Ergebnis der Londoner Konferenz wird von den Berliner Blättern übereinstimmend als Zwischenlösung charakterisiert. Die Mehrzahl der Zeitungen weist darauf hin, daß jetzt nur noch der Weg der Selbsthilfe übrig bleibe und daß einschneidende innere Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der deutschen Wirtschaft notwendig verden. 1 Die agrarische„Deutsche Tageszeillag“ betont, es gilt, dem Ausland zu beweisen, daß Deutschland lieber die schwersten Entbehrungen auf sich als seine nationale Zukunft aufzugeben. Bestehen Volk und Regierung diese Probe, dann wird der Sieg Frankreichs in London schließlich nur ein Pyrrhus=Sieg sein. — Die rechtsgerichtete„Deutsche. Allge Es ist bedauerlich, daß Deutschlands Krise, wieder einmal zum Lehrmittel für andere Staaten gu#m. wird. Das deutsche Volk käme aber selbst über dieses Gefühl, daß es in so schweren Entscheidungen, wie wir sie jetzt durchleben, nichts zu sagen hat, auch hinweg, wenn es heute eine Aktivität der Reichsregierung sähe, die ohne die in das Wirtschaftsleben schwer einschneidenden Hemmungen des Zahlungsverkehrs zur völligen Wiederherstellung des normalen Zustandes und des freien Geldmarktes führen könnte. Nur so könnte auch das Vertrauen des Auslandes, das für die Ueberwindung der Krise erste Vorbedingung ist, wiederhergestellt zurückkehrende Kanzler findet hier das Hauptproblem seiner nächsten Arbeit. Die Geldpolitik, das Rückgrat der freien Wirtschaft, muß vom grünen Tisch wieder in die Hände einer aktionsfähigen und tatbewußten Reichsbank gelegt werden, selbst wenn hierbei manche sympathische Männer über Boro gehen. Der jetzige Notverordnungszustand kann das Absinken der Konjunktur nur beschleunigen. Der letzte Ausweis über den deutschen Arbeitsmarkt war hierfür bereits ein Menetekel. Michael Haupt. Gesicherte Auszahlung der Arbenslosenumterslagung h Berlin, 24. Juli.(Eig. Drahtber.) Gegenüber Befürchtungen, daß infolge der Schwierigkeiten des Geldmittelumlaufes die Auszahlung der Arbeitslosenunterstützung ins Stocken geraten könnte, erfahren wir von der Reichsanstalt für Arbeitslosenver: sicherung, daß durch Abrede mit der Reichsoun diese Gefahr ausgeschlossen ist. Die Reichsanstalt hat ihr Hauptkonto bei der Reichsbank, die bekanntlich von den gesetzlichen Einschränkungen des Zahlungsverkehrs nicht betroffen wird. An kleineren Plätzen, wo es keine Reichsbankfilialen gibt und wo die Arbeitsämter ihr Konto auf anderen Banken haben, hat man sich mit Bargeldtransporten beholfen. Bei den kleineren Arbeitsämtern finden die Auszahlungen meist an drei Tagen während der Woche, bei größeren täglich statt. Bisher haben sich nirgends Schwierigkeiten ergeben und man rechnet auch für die nächste Zukunft nicht mit ihnen. Dagegen ist die Aufbringung der Beiträge infolge des erschwerten Zahlungsmittelumlaufs gelegentlich zurückgeblieben, wogegen nunmehr mit aller Energie vorgegangen wird. baldige Aurgerung geroiggahs, der Auslandsreisegebühr h Berlin, 24. Juli.(Eig. Drahtber.) Die neuen Bestimmungen der 100=Mark=Gebühr für die Auslandsreisen sind in der Oeffentlichkeit vielfach als einseitige Bevorzugung jener Vereine kritisiert worden, deren Mitgliedschaft zum gebührenfreien Grenzübertritt berechtigt. Im Gegensatz dazu hält man bei der Reichsregierung die neuen Bestimmungen für eine so weitgehende Durchlöcherung des Gebührenzwanges, daß sie einer praktischen Aufhebung gleichkomme. Es wiro erklärt, daß die neue Regelung eine wirksame Kontrolle äußerst erschwere und daß praktisch mit einem ziemlich unbehinderten Grenzübertritt zu rechnen sei. Aus dieser an maßgebender Stelle vertretenen Auffassung ist zu schließen, daß die Regierung mit dieser neuen Verordnung nur eine Anstandsfrist bis zur völligen Aufhebung der Ausreisegebühr gewinnen wollte. Gegen die Gebühr bestanden von Anfang an im Kabinett starke Widerstände. Es wird jetzt zugegeben, daß sie ein Produkt großer Eile gewesen ist und daß man bei ruhiger Ueberlegung wohl auf sie verzichtet hätte. Der französische Sozialistenführer Blum nimmt in der„Populaire“ scharf gegen die französische Denkschrift in der Abrüstungsfrage Stellung. Die Denkschrift sei unannehmbar und verurteile die Abrüstungskonferenz von vornherein zum Mißerfolg. Blum verlangt, Ministerpräsident Laval solle vor dem sofort einzuberufenden Parlament Rechenschaft ablegen. rechtsgerichtete„Deutsche Allgemeine Zeitung" äußert sich sehr skeptisch über den Wert des Ausschusses von Finanzsachverständigen. der Londoner Konferenz unterstreicht das Blatt, daß der Reichskanzler sich auf keine„politischen Erpressungen“ der Franzosen eingelassen hat. K11— Die staatsparteiliche„Vossische Zeilung“ weist darauf hin, daß die Anstrengungen der Finanzleute nur dann Erfolg haben werden, wenn es gelinge, eine neue Aera der deutsch=französischen Beziehungen zu chafen. Die„Germania“(Zentrum) gibt die Parole „Durchhalten“ aus, wobei das Blatt unterstreicht, daß dieses„Durchhalten“ an Deutschland ungeheure Anforderungen stellen werden. Für die weitere Entwicklung trage in erster Linie die Reichsbank eine schwere Verantwortung. Jede Versäumung, jede Halbheit und jeder falsche Schritt würden sich heute doppelt verhängnisvoll auswirken.— Der sozialdemokratische„Vorwärts“ nennt das Londoner Ergebnis ein kleines Programm, von dem man bei einigem Optimismus erwarten dürfe, daß es Deutschland zur Ueberwindung seiner Schwierigkeiten helfen werde. Voraussetzung dafür sei freilich, daß aus eigener Kraft die alleräußersten Anstrengungen zum gleichen Ziele gemacht werden. „Ueber kurz oder lang eine neue Konferenz“. sagt Paris Paris, 24. Juli. Die ganze Pariser Morgenpresse ist sich darin einig, London gefaßten Beschlüsse nur eine vorSummen zum Zinssatz von 3 bis 4 v. C. geobegt##### dieses Geld zu Wucherzinsen weitergeliehen hätten. Der „Petit Parisien" betont, daß man über kurz oder lang die Besprechungen wieder aufnehmen müsse, um das Reich endgültig in den Sattel zu setzen. „Oeuvre“ werde man schon in zwei oder drei Wochen die Behandlung des gleichen Themas von London wieder aufnehmen müssen. London fordert Minderung der Kriegsschulden und Revision der Verträge London, 24. Juli. Die Londoner Zeitungen befassen sich heute ausführlich mit den Ergebnissen der Londoner Konferenz und erörtern die Maßnahmen, die zu einer Stabilisterung der Wirtschaftslage Deutschlands noch zu ergreifen übrig bleiben. Die„Times“ führt u. a. aus, Probleme Minderung der Kriegsschulden und Revision der Verträge wären bereits der Lösung nähergebracht worden, wenn nur die Bereitschaft erklärt worden wäre, sie zu erwägen.„Daily Herald“ schreibt, nachdem die Konferenz alles mögliche getan habe, müsse jetzt das Problem der Kriegsschulden und der Reparationen aufgerollt werden. Wenn Europa nicht untergehen solle, müsse die Krisis jetzt gelöst werden. Eine Wiederholung der Krise, so ergänzt„Morningpost“ den Gedankengang des„Daily Herald“, sei vor Ablauf des Hooverjahres unvermeidlich, sofern nichts weiter geschehe. Die Kriegslasten müßten so weit vermindert werden, daß sie keinen unerträglichen Druck mehr auf das deutsche Wirtschaftssystem ausüben.„News Chronicle“ meint, die Gefahr eines sofortigen Zusammenbruchs Deutschlands sei beseitigt, solange Frankreich eine solche nicht zulassen wolle, und doch liege sie im Interesse der ganzen Welt.„Financial Times“ ist der Ansicht, daß die Gefahr einer Wiederaufnahme der Reparationszahlungen beseitigt werden müsse. Newyork verhält sich abwartend Newyork, 24. Juli. Uebereinstimmend kommt in den heutigen Morgenblättern zum Ausdruck, daß die Londoner Konferenz immerhin die Grundlage für weitere Aktionen geschaffen habe, eine Auffassung, der sich auch die. Bankwelt im allgemeinen anzuschließen scheint, obwohl aus Finanzkreisen betont wird, daß die gestrige Diskonterhöhung in London keineswegs einen optimistischen Kommentar zu dem bisher„Erreichten darstelle. Was daß, die in London, gefaßten Beschlüsse## be läufige Lösung darstellen und kaum geeigner sino, der deutschen Einanzkrise eine wesentliche Hilfse zu berzngen, Kommentot,er kurzfristigen Kredite antangt, so zu vier Man unterstreicht allgemein, daß eine zweite Kon=ldie Frage vo.„Fartschritt insofern zu verzeichnen, als ferenz über kurz oder lang— man rechnet darauf ein bedeutsamer„Vortuun### g Aums in ein bis zwei Monaten— zusammentreten wird, die sich mit den gleichen Fragen wie in London befassen Lohnschiedsspruch für Arben Korowest Essen, 24. Juli. Bei den Tarifverhandlungen in der nordwestlichen Eisenindustrie, die heute unter dem Vorsitz des Schlichters von Westfalen, Professor Dr. Brahn, stattfanden, wurde mit den Stimmen der tarifbeteiligten Gewerkschaften ein Schiedsspruch gefällt, der eine Herabsetzung des Ecklohnes für den Facharbeiter von 78 Pf. auf 75 Pf. vorsieht und den Tariflohn des Hilfsarbeiters auf 60 Pf. je Stunde beläßt. Außerdem fällt die Severinzulage mit der Maßgabe fort, daß der Abzug bei den einzelnen Arbeitern anläßlich der Durchführung dieses Schiedsspruches auf 5 Pf. je Stunde beschränkt wird. Die Neuregelung tritt am 1. August in Kraft und läuft bis Ende November dieses Jahres. Die Erklärungsfrist der Parteien läuft am Montag, dem 27. Juli, um 18 Uhr ab. Forderungen der Beutschen Vollspartel h Berlin, 24. Juli.(Eig. Drahtber.) In der Zeitschrift„Erneuerung“ werden heute die Forderungen aufgezählt, die die Deutsche Volkspartei nach der Rückkehr des Kanzlers aus London stellen wird. Sie gehen dahin, daß nunmehr der Hoover=Plan durch einen deutschen Planergänzt werden müsse, der alle Kräfte des Volkes zum entscheidenden Kampfe organisch zusammenfasse. Die Deutsche Volkspartei erwartet eine Initiative der Reichsregierung, die vor allem das natürliche Leben der Wirtschaft weitmöglichst wiederherstelle. Eine gefesselte Wirtschaft könne nicht den Widerstand entwickeln, den man erwarten müsse. Des Kanzlers Sorge müsse sich, sowie er in Berlin sei, dieser neuen Aufgabe ganz zuwenden. Amerika kauft das Blücher-Palais h Berlin, 24. Juli.(Eig. Drahtber.) Das Blücher=Palais am Pariser Platz in Berlin, das vor kurzem durch einen starken Brand schwer beschädigt wurde, ist jetzt durch den amerikanischen Botschafter für die Vereinigten Staaten aus dem Besitze des Fürsten Henckel=Donnersmarck erworben worden. Die Vereinigten Staaten hatten vorher durch Sachverständige feststellen lassen, daß auch nach dem Brande bei Durchführung einiger Umänderungsarbeiten das Palais noch geeignet sei, die verschiedenen amerikanischen Behörden der Reichshauptstadt zu vereinigen. müsse. Alle Blätter, selbst das„Echo de Paris“ weisen immer wieder auf die guten Beziehungen hin, die sich zwischen Brüning und Laval angebahnt hätten. Das„Echo de Paris“ meint, es sei sicher, daß die Bankiersachverständigen in ihrem Bericht auch die Fragen des Young=Plans berühren würden. Franrreich werde sich dann in kurzer Zeit denselben feindlichen Plänen gegenübersehen, die es soeben in London ausgeschaltet habe. Das„Journal“ sagt, England und Amerika hätten Deutschland an den Rand des Abverschiedene Banken ertlart haven, daß ihre auswarnigen Korrespondenzfirmen versichert hätten, sie wollten sich der Verlängerungsaktion anschließen. Dies ist insofern wesentlich, als doch Amerika außerhalb Newyorks nicht unerheblich an den kurzfristigen Krediten beteiligt ist. Sowohl hier wie im Westen scheinen jedoch die Banken Wert darauf zu legen, sich ihre Aktionsfreiheit in den Kreditfragen zu bewahren, und sie vor allem von der weiteren ruhigen Entwicklung der Dinge in Deutschland selber abhängig zu machen. Auch in den Börsenkreisen ist das Vorwiegen einer solchen abwartenden Haltung festzustellen. Geilensam un'd Renlungearit Eine Kundgebung der christlichen Gewerischaften Berlin, 24. Juli. Der Hauptvorstand der christlichen Gewerkschaften Deutschlands beschloß in seiner gestern in Berlin abgehaltenen Sitzung eine Erklärung, die u. a. besagt: „Die Verhandlungen der Staatsmänner haben gezeigt, daß das deutsche Volk und seine,Wirtschaft haupthlich auf sich selbst angewiesen sind. Wir konnen und müssen deshalb schleunigst alle Mittel ergreifen, um die deutsche Wirtschaft und die staatliche Ordnung zu erhalten. Dazu ist notwendig, daß 1. die Bemühungen, über das Reparationsfeierjahr hinaus zu weiteren außenpolitischen Entlastungen zu kommen, energisch weitergeführt werden,„„ K. 2. die Reichsreform und die Verwaltungsreform nunmehr unverzüglich mit dem Ziele einer Vereinfachung und weitgehenden Verbilligung in Angriff genommen und durchgeführt werden, 3. die Reichsregierung unnachsichtlich die geflohenen Kapitalien zur Rückkehr zwingt, 4. die meist völlig unmotivierten Abhebungen bei den Geldinstituten aufhören und die abgehobenen Beträge schleunigst wieder eingezahlt das deutsche Bankwesen und gleichzeitig auch das Kartellwesen einer schärferen Aufsicht und Kontrolle unterstellt werden, und im besonderen die Leitung der Deutschen Reichsbank von ihren weitgehenden Machtbefugnissen gegenüber den Banken den entschiedensten Gebrauch macht,. Reform“. Migm. 6. alsbald die längst notwendige Reform des Artienrechts vorgenommen wird, 1— 7. die im Artikel 165 der Reichsverfassung vorgesehenen Wirtschaftskörper gebildet und im besonderen die bestehenden Wirtschaftskammern paritätisch zusammengesetzt werden,„, 447 6, 8. die drückendsten sozialen Bestimmungen der Notverordnung baldmöglichst geändert werden, 9. alle gesetzlichen Handhaben benutzt werden, um die Ruhe und Ordnung im Innern aufrecht zu erhalten. Die erneut über das deutsche Volk hereingebrochene Not wird und kann nur dann überwunden werden, wenn das Partejgezänk zurückgestellt wird und alle Stände und Schichten der Bevölkerung, besonders auch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer, zusammenstehen und gemeinsam Hand ans Werk legen.“ Die Reichswehr spart h Berlin, 24. Juli.(Eig. Drahtber.) Nach Mitteilung des Reichswehrministers ist verfügt worden, daß alle Truppenübungen der Reichswehr außerhalb der Garnisonen vorläufig ausfallen. Von dieser Maßnahme wird ein Drittel der Reichswehr betroffen, die bisher ihre Uebungen auf den Uebungsplätzen noch nicht vornehmen konnte. Weiter hat der Reichswehrminister verfügt, daß alle nicht unbedingt dringlichen Ausgaven, so auch für Dienstreisen, auf ein geringes Maß beschränkt werden. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, daß dem Verbleib der Truppen in ihren Garnisonen keine anderen Motive als die mit Rücksicht auf die Finanzlage unbedingt notwendigen Sparmaßnahmen zu Grunde liegen. Abgeordneter Wetterlé; Straßburg, 24. Juli. Der frühere Reichstagsabgeordnete Wetterlé ist am Freitagmorgen in Ouchy bei Lausanne(Schweiz) einem Schlaganfall erlegen. Das Ansehen, dessen Wetterlé sich in Paris als vermeintlicher Vertreter des Elsaß erfreute, konnte nicht hindern, daß er in seiner Heimat selbst politisch völig erledietzeg g, glege chae. seiner jahrzehntelang Lothringes zu Frank Er wurde zwar im Wahlkreis Rappoltsweiler, den er seit 1898 im Deutschen Reichstag vextreten hatte, noch als Abgeordneter in das französische Parlament gewähl. Aber schon im Jahre 1924 konnte er es nicht mehr wagen, erneut zu kandidieren. Kurz vor Kriegsausbruch war es Wetterlé geglückt, über die Schweiz nach Frankreich zu kommen, wo er durch Vorträge und Artikel auf das verhängnisvollste zur Verlängerung des Krieges beigetragen hat. Schweres Flugzeugunglück in Bulgurten Bisher acht Tote Sofia, 24. Juli. Ein Flugzeug des Ciana=Flugdienstes, das den Flugverkehr zwischen Konstantinopel und Bukarest vermittelt, fing heute morgen beim Ueberfliegen bulgarischen Gebietes Feuer und stürzte ab. Bisher konnten acht Personen als verkohlte Leichen geborgen wriden. Neues in Kurze In der Zollunions=Streitsache vor dem Haager Gerichtshof suchte gestern der französische Vertreter Paul Boncour nachzuweisen, daß Oesterreich auf Grund der bestehenden Verträge nicht berechtigt sei, die Zollunion einzugehen. * Nachdem das kommunistische Hauptquartier in villa durch Artilleriefeuer zerstört worden war, ist Freitag in Sevilla wieder Ruhe eingekehrt. * Zur Niederkämpfung einer revolutionären Bewegung wurde in Chile die Militärdiktatur eingeführt. Juriwängier aniglent„Ahlan und Hetae Die Wagnerspiele im Baureuther Festspielhaus Das Ereignis der Wagner=Spiele war am Dopperz. zu halten: Der Vortrag setzte sich mit den Erscheinungsdas Erscheinen Burtwänglers am Pult im Festspiet= formen von Hautkrankheiten auseinander. Dr. Venedel is, der damit zum ersten Male hier ein Werk des hat einen einheitlichen Erreger einer weit verbreiteten Gruppe von Hautkrankheiten nachgewiesen und entdeckt. tag haus, der, damit zun ersen Meisters dirigierte. Stark kontrastieren die beiden großen Bayreuther Dirigentenpersönlichkeiten Toscanini und Furwängler und der Gegensatz beider konnte nie deut=]... 61. Juam sahandtlicher zum Vorschein kommen als in diesen Tagen in Vorschtage zür einen jevenaigen Unterricht In der Newyorker Zeitschrift The Forum" beBayreuth. Furtwängler faßte die Tristanund scharf kontrastierend an. Seine Tempi waren straff, keiner schönen Phrase zuliebe wurde etwas verschleppt. Nach dem klaren Vorspiel hatte der 1. und 2. Aufzug und der Ausklang des letzten durch die überragende künstlerische Persönlichkeit der Larsen=Todsen unerhört schöne Höhepunkte; eine echt Bayreuther Isolde. Daneben doch ziemlich verblassend Lauritz Melchior(Tristan), der wieder durch die eigenartige Behandlung seiner Stimme auffiel, darstellerisch aber recht befriedigte. Mit weittragender Pastose=Stimme sang Anny Helm die Brangäne. Joseph v. Manowarda gab dem König menschliche Würde und entzog ihm jugendliche Weichheit. Höchst eindrucksvoll auch Rudolf Bockelmann als Kurwenal. Das Orchester, das Furtwängler vor Monaten zu den Festspielen zusammengestellt hat, spielte unter seiner Leitung sehr ausgeglichen, vor allem in den Bläsergruppen mit besonderer Delikatesse. Starker Beifall des dicht besetzten Hauses nach allen Aufzügen. der Reidhorter Heilschrift.„ schäftigt sich ein ehemaliger amerikanischer Lehrer Donald Rose mit den Bestrebungen aller Kulturstaaten, den Grundschulunterricht völlig zu erneuern und nach anderen Gesichtspunkten zu ordnen. In seiner, temperamentvollen Kritik schreibt Rose u..: Alle Geschichtskenntnisse, die ich in meiner Kindheit erwarb, haben sich wie Nebel in der Sonne verflüchtigt, bevor ich dazu kam, Gebrauch von ihnen zu machen. Außer einigen wenigen Tatsachen und Daten, die irgendeine praktische Notwendigkeit oder irgend eine lächerliche Gedankenverbindung mir ins Gehirn hämmerte, besteht mein Geschichtswissen aus einer ungeheuren Masse von Irrtümern. Und dieselbe Verwirrung herrscht in meinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen, meinen ersten Sprachstudien, meiner Kenntnisse der Literaturgeschichte. Ich weiß nicht, wozu mir diese Kenntnisse damals nützten; aber ich weiß, daß sie mir sechs Monate später von keinerlei Nutzen mehr waren. Wäre ich Geographielehrer, so würde ich alle GeoEnglische Ehrung für einen deutschen Arot. Der Wäre ich Geographielehrer, so würde ich Leipziger Fackarzt Dr. med. Tivor Venedek wurde die graphielehrbücher zum zrenster hinauswersen. zsch würke Gesellschaft für Vermatologie in London abbielt, das an Hand eines Globus den Schülern in fünfzehn Minuten beweisen daß die Erde rund und ziemlich groß ist, und daß alles mögliche auf ihr vor sich gehen kann. Dann würde ich eine große Weltkarte an die Wand hängen, die Tageszeitungen aufschlagen und nachschauen, was in der Welt vor sich gegangen ist. Und dann würde ich die Kinder in aller Freundschaft auffordern, mit mir zusammen auf der Wandkarte zu entdecken, wo und weshalb sich die Ereignisse abspielten. Man kann einwenden, daß diese Lehrmethode unsystematisch sei. Ich erlaube mir zu erwidern, daß alles, was ich jemals aus Geographie oder sonstigen Lehrbüchern lernte, ebenfalls unsystematisch und verwirrend, noch dazu veraltet war, wenn ich es wirklich einmal brauchte. Ich würde gar nicht den Anschein erwecken wollen, systematische Geographie zu lehren weil diese höchstens für Reederei=Angestellte und Weltumflieger Wert hat. Statt dessen würde ich versuchen, den Kindern Neugierde auf die Welt, ihre Völker, ihre Länder ihre Produkte beizubringen und sie lehren, dieselben auf der Landkarte aufzufinden. Nach ungefähr derselben Methode würde ich in der Geschichte verfahren. Jede Tageszeitung lädt zu historischen Exkursionen ein. Und diese Merhove hat einen revolutionären, aber unschätzbaren Vorteil. Anstatt mit meinen Schülern irgendwo in der Vergangenheit anzufangen, und sie in streng chronologischer Folge bis zur atemlosen Gegenwart mitzuschleifen, würde ich gleich mit dieser Gegenwart anfangen und sie von hier aus mit allem Enthusiasmus, dessen ich fähig bin, die Heerstraßen der Geschichte entlang führen. Das ist die einzige Art und Weise, die ihnen praktischen Nutzen bringen kann, es sei denn, daß sie Schullehrer oder Verfasser von Schulbüchern werden wollen und sich als solche zur Verewigung des bestehenden Systems verpflichtet fühlen. Kunst und Wissen = Hans Hinrich, ehemals Schauspieler am Bochumer Stadttheater, ist von der Ufa als Regisseng## eflichtet worden. Er wird in Gemeinschaft gm#####n, Martin die Regie des nächsten Hans=Albers=##films der Ufa„Der Sieger“ führen. = Ein Vogelweide=Denkmal in Halle. Auf## Vogelwiese am Vogelberd in Halle,wurde Lieler,i ein Denkmal für Walther von der Vogelweive err##g Der Dichter ist in nachdenklicher Haltung dargest Auf dem Sockel ist ein Vers aus seinen Dichtungen eoraben: nun möge got unser not und streit und geb uns freudigkeit, daß all die sorgen enden. Der neue Rektor der Berliner Unirgrlstetz, Senat der Berliner Universität wählte den indische Philologie, Dr. Heinrich Lüders, zum Re der Universität... gel. 9e Deutsche Literatur in der ltatienischen krink. italienische Kritiker Italo Maione veröffentlicht riner Verlag„Bocca“ ein Werk„Neuzeitliche Schr, steller Deutschlands“, in dem er die neuere deu####in teratur einer Betrachtung unterzieht. In erst würdigt der Italiener die Werke Rainer Marig Thomas Manns, Stefan Georges und Richard Dehmelt Eine Romantiker=Ausstellung in 5. bis 18. September findet in Coburg eine Ausstegt von guten Kopien und Reproduktionen der bei de palastbrand vernichteten Romaytzie,ripstperzogen## Eine Reihe von Kunstverlegern. u. B. gsteslung möglichs sich zusammengefunden, um„die Aurstellung gucgh le. umfangreich zu gestalten. wean beabsichtigt,,,„iniges bende Künstler der romantischen Schule migzllung Werken zu Worte kommen zu lassen. wie Auztan de wird umrahmt durch Vortrage auf allen Gebie### deutschen Kunst. dwest 24. Juli. nordwestlichen sitz des Schlichahn, stattfanfbeteiligten Geefällt, der eine facharbeiter von Tariflohn des beläßt. Außerißgabe fort, daß n anläßlich der auf 5 Pf. je elung tritt am November dieirteien läuft am sartei g. Drahtber.) verden heute die sche Volkspartei idon stellen wird. oover=Plan egänzt werden m entscheidenden Deutsche Volkschsregierung, die n der Wirterstelle. Eine Widerstand entKanzlers Sorge r neuen Aufgabe er-Palais #ig. Drahtber.) Platz in Berlin, ind schwer beschäerikanischen Staaten aus dem irck erworben tten vorher durch auch nach dem änderungsarbeiten hiedenen amerikazu vereinigen. erlé* burg, 24. Juli. e Wetterlé ist nusanne(Schweiz) sehen, dessen Wether Vertreter des daß er in seiner war, als das Ziel e Rückkehr Elsatzeit geworden war. oltsweiler, den er rtreten hatte, noch de Parlament geonnte er es nicht Kurz vor Kriegsüber die Schweiz r d u r c h V o r t r ä g e ste zur Verlängea, 24. Juli. istes, das den d Bukarest verFfliegen bulgariBisher konnten chen geborgen W Haager Geertreter Paul if Grund der die Zollunion auptquartier in Seworden war, ist am gelehrt utionären Bewegung eingeführt. am Bochu. egisseur ver, mit Pau. Albers=TonMut dr dieser nde errichtet. dargestellt ntungen 8 eit, nden. ner Universität. hlte den Professgeg Luders, zum Re#t 4. Bellage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 172 38. Jahrgang Samstag, 25. Juli 1931 0 9 Bleibe im Lande! In der Heimat ist es schön!— Bählamm als Muster.— Saure Gurkenzeit.— Ins * Stammbuch.— Wetter=Notverordnung. In der Heimat ist es schön, Brauchst nach draußen nicht zu gehn, Drum sollst tüchtig du berappen Wenn du willst ins Ausland trappen! Warum in die Schweiz hin reisen, nach Düren ziehn die Weisen! Dort beim Langendreerer Holz Sonne dich gar frei und stolz. Leg' dich an des Maarbachs Strand Oder in den Emscher=Sand, Warum denn nach Holland gehn? Auf Laerheide ist's auch schön! Was geht dich Italien an Sieh doch unser Stiepel an! Folge nicht der Welschen Spur Bleib im Lande an der Ruhr! Sieh dich in der Heimat um Hochverehrtes Publikum, Burgen haben wir, Museen, Die sollst du zuerst mal sehn! Staun' nicht alles Fremde an, Als wär’ da was Bess'res dran, Freue dich, was wir hier haben, Kannst dich auch bei uns erlaben! Liebe Freunde, so ihr euch für die Ferienreise ein Auslandsziel gesteckt hattet:„Laßt das Schennen, laßt das Flennen: Die Notverordnung meint es ja so gut mit euch! Sie will euch davor bewahren, eure sauer ersparten„Kröten“ den Ausländern in den Rachen zu werfen, sie will euch erziehen zur wahren Heimatliebe. Ist denn unser großes deutsches Vaterland nicht reich genug an Naturschönheiten, an Kunstschätzen, an Heil-, See=, Sand= Luft= und Strandbädern? Haben wir nicht Hochgebirge und Meer, herrliche Wälder, liebliche Täler in reicher Fülle? Müssen wir unser Geld dorthin bringen, wo man es zwar gern begehrt, aber sofort zu feilschen beginnt, wenn wir mal in die Klemme geraten? Greinen wir nicht, wenn des Reiches Grenzen nach dem Ausland für diese Notzeit versperrt sind— sehen wir uns statt des Auslandes einmal unsere deutschen Gaue an! Ich wette, mancher weiß da recht wenig Bescheid und ahnt gar nicht, wie schön unser Vaterland ist. Und wem in diesen Wochen der Geldbeutel es nicht gestattet, weitere Ausflüge zu machen, der gehe einmal auf Entdeckungsreisen im Engeren aus— er wird da manches finden, was ihm Freude macht und Interesse einflößt. Es gibt des der auch etwas von ängstlichen Leuten aufgeschnappt hatte und nun spornstreichs nach Hause lief, seine Sparbüchse herunterkriegte und mit einem Hammer darauf losschlug, weil er„sein Geld haben wollte“, um dafür Näschereien zu kaufen. Die Mutter war verständig genug, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Was bei manchen erwachsenen Leuten allerdings schwerer fallen soll. Man hat Beispiele. Da war doch der Mann von jenseits der Ruhr eher zufrieden zu stellen, der zu einer Sparkasse ging und sein erst vor kurzem angelegtes Sparbuch vorzeigte. Auf die Frage, ob er Geld ausbezahlt haben wollte, entgegnete er, man solle ihm das eingezahlte Geld zeigen. Wenn das geschähe, wolle er es da belassen, er wolle nur sehen, ob noch soviel Geld da sei. Man zeigte dem vorsichtigen Manne das Geld, worauf er befriedigt von dannen zog mit den Worten:„Denn behollt et män, ick sin tefrien. * Jetzt ist die Zeit der„sauren Gurke“. Wir merken es, denn das Leben ist recht sauer geworden. Von der sommerlichen Stille, die in glücklicheren Zeiten um diese Zeit zu herrschen pflegte, merken wir leider nichts. Besonders nicht an Sonntagen. Da ist immer etwas los. Nur nicht stets Erfreuliches. Die lieben Menschen tun sich„saures“ an, was nur irgend möglich ist. Morgens in aller Herrgottsfrühe hebts an mit Paukenschall und bis abends spät hat die Polizei bald hier, bald da nach dem Rechten zu schauen. Ist das Sonntagsfriede? Ist das Heiligung des Feiertages? Selbst da, wo man wähnen sollte, Waldesfrieden genießen zu können, kann man nicht recht froh werden. Muß denn überall gelärmt und gegröhlt werden? Müssen Ruhebänke beschmiert, Lagerplätze mit Papier und anderen Resten verunziert werden? Unnötig ist es auch, in Baumrinden Namen einzuschneiden. Man beherzige den Spruch: ef, I. 6. M. Schneit niemats in die Rinde Herz, Pfeil und Namen ein. Die Rinde glatt zu finden Wird jedem lieber sein. Auch ist es gänzlich schnuppe, Ob hier zu lesen ist, Daß du mit deiner Puppe Mal hier gewesen bist! Wie man sich der Natur freuen, fröhlich und dabei manierlich sein kann, das zeigen doch die Sommerund Kinderfeste unserer Schrebergarten=Vereine. Leider ist nicht damit zu rechnen, daß eine Notverordnung gegen die Sonntags= und Naturfrevler erlassen wird. Aber wie wärs, wenn die Reichsregierung eine WetterNotverordnung erließe des Inhalts, bis zur Einbringung der Getreideernte die Regenschleusen zu schließen und die Ausfuhr an Sonnenwärme zu untersagen? Das wäre nicht nur im Interesse der Ferienreisenden, der Besitzer von Ausflugslokalen, der Veranstalter von Freilichtbühnenspielen, sondern auch der Landwirtschaft. Und nicht zuletzt auch der Hausfrauen, denn schon wird die Butter teurer, die Hühner legen weniger und der Salat schießt. Anscheinend genügt aber schon die Ankündigung der Notverordnung, die Sonne zur Erfüllung ihrer Pflicht zu bringen, denn während ich dies schreibe, macht sie ein freundliches Gesicht, blinzer# euch an, als ob sie gar nicht wüßte, daß sie sich so lange rar gemacht hatte und verspicht, uns Sonntag den Buckel ordentlich warm zu machen. Darüber ist mit seinen Lesern gar froh zu Mute euerm Gottlieb vom Tippelsberg. Die Vereinigte Kaufmannschaft für Puntnnig? Bmuns zagkung U V Gr — P1 Sehenswerten auch bei uns, das zeigen doch die Beuche auswärtiger Studienreisender in Bochum zur Genüge. Gewiß ist die Auslandsperre für manchen, der sich seinen Plan zurechtgelegt hatte, ärgerlich— aber was liegt schließlich daran, wenn wir nicht in den Berner Alpen, sondern in der Düren=Stockumer Schweiz herumklettern; wenn wir an den Strand in Haltern statt an den in Scheveningen oder Ostende uns hinlegen; wenn wir statt an den Gardasee an den Möhnesee fahren oder statt Florenz Dresden besuchen; statt Paris Berlin? Die Hauptsache ist, daß wir dem Auslande jetzt einmal zeigen, daß wir keine Hundsfötter sind und daß uns unser Land ebenso lieb und wert ist, wie ihnen das ihrige. Gerade jetzt gilt es, Deutschtum durch die Tat zu bekunden, sich inne zu werden, daß wir als Kinder der einen Mutter Germania alle miteinander auf Gedeih und Verderben verbunden sind! * Mein Freund Bählamm ist solch ein echter Kerl. Der reist nicht ins Ausland, dem ist das weite deutsche Vaterland groß genug, dem genügt schon unser liebliches Westfalenland und das Bergische Land. Der gehört auch nicht zu den Bangebuxen, die die Sparkasse berennen, um die Geldschwierigkeiten törichterweise Die Arbeitgeberspitzenverbände sind übereingekommen, der Unternehmerschaft anzuraten, wenn irgend möglich, nach wie vor die Gehaltszahlungen pünktlich zu den bisher fälligen Terminen vorzunehmen. Das heißt also, daß die Privatwirtschaft von den Möglichkeiten der Verordnung des Reichspräsidenten über die Auszahlungen von Dienstbezügen vom 18. Juli 1931 und der dazu ergangenen Durchführungsverordnung tunlichst keinen Gebrauch machen soll. Diese Verordnungen schreiben für die Gehalts= oder Lohnempfänger der Behörden und öffentlichen Körperschaften die Auszahlung der Bezüge zum nächstfälligen Termin nur zur Hälfte, zur anderen Hälfte dagegen 10 Tage später zwingend vor. Den Privatunternehmungen dagegen ist diese Möglichkeit für ihre Gehaltsempfänger nur freigestellt.„„ 95 Für diese Empfehlung der Spitzenverbande, die die Vereinigte Kaufmannschaft bei ihren Mitgliedern nachdrücklichst unterstützt, war der Gedanke bestimmend, daß etwaige zwischen dem 1. und 10. des Monats Schuldverpflichtungen der Arbeitnehmer vielleicht bei Anwendung der erwähnten Möglichkeit nicht erfüllt würden und dadurch für erhebliche Teile der Wirtschaft ungünstige und bedenkliche Wirkungen bezüglich ihrer Zahlungsverpflichtungen entstehen könnten. Es ist auch zu bedenken, daß— im Gegensatz zu den Behörden — die Privatunternehmungen ihre Gehälter Postnumerando zahlen. Bei der augenblicklichen Lage erscheint es zur Vermeidung jeder Beunruhigung geboten, daß die Privatwirtschaft mit ihren Postnumerandozahlungen nicht in Verzug gerät. Die Vereinigte Kaufmannschaft bittet ihre Firmen ferner, rechtzeitig prüfen zu wollen, ob sie in der Lage sein werden, das Gehalt zum Monatsletzten voll auszuzahlen. Das wird vielfach von dem augenblicklichen und dem zu erwartenden Zustand des Zahlungsverkehrs abhängen. Demnach wäre eine entsprechende Fühlungnahme mit dem betreffenden Kreditinstitut des Unternehmers notwendig. Ergibt die Prüfung aller Verhältnisse die wünschenswerte Sicherheit pünktlicher Gehaltszahlungen nicht, so erscheint es zweckmäßig, daß der Unternehmer rechtzeitig— mit Beziehung auf den§ 6 der Verordnung vom 18. Juli 1931— durch Anschlag den betroffenen Arbeitnehmern mitteilt, mit welchem Teil ihrer Bezüge sie zum Monatsende rechnen können und welcher Restbetrag ihnen einige Tage später(spätestens bis zum 10.) ausbezahlt wird. Diese Maßnahme erscheint auch angebracht, um den Arbeitnehmern rechtzeitig die Möglichkeit zu geben, mit ihren Gläubigern wegen einer etwa notwendig werdenden kürzeren Prolongation ihrer zwischen dem 1. und 10. fälligen Verbindlichkeiten Fühlung zu nehmen.(Für die Mietzinszahlung ist bekanntlich eine Sonderregelung bereits im§ 7 der Verordnung selbst getroffen). Dadurch würden die Gläubiger der Arbeitnehmer in die Lage versetzt, bezüglich ihrer Verbindlichkeiten die sie auf Grund zu erwartender Ratenzahlungen einzulösen hoffen, entsprechende Vereinbarungen zu treffen. Weitestgehende Innehaltung der Gehaltszahlungstermine durch die Privatunternehmungen würde also von außerordentlichem Nutzen für die Gesamtwirtschaft sein. Fünf Bergleute verschüttet beim Abtragen der Steinhalde der Zeche„NeuIserlohn“.— Ein Toter.— Die anderen gerettet. Ein folgenschweres Unglück ereignete sich Freitag nachmittag auf der Tagesanlage der Zeche„NeuIserlohn". Die alte Berghalde wird abgetragen, das Material wird in der Grube als Versatzmaterial verwandt. In die Bestände der alten Halde ist an mehreren Stellen Bresche geschlagen. Auf bisher unaufgeklärte Weise stürzte nun in einem Fördergang der angegangene Berg ineinander und begrub fünf Mann unter sich. Gewaltige Schuttmassen bedeckten die Verunglückten. Die Rettungsarbeiten wurden mit Umsicht und Tatkraft aufgenommen. Es gelang, vier der Arbeiter fast unversehrt ans Licht zu bringen. Sie konnten, nachdem sie sich etwas von der ausgestandenen Gefahr erholt hatten, nach Hause gehen. Dahingegen barg man den fünften Mann, den Arbeiter Beier aus Lütgendortmund, nur als Leiche.— Die bergbaupolizeiliche Untersuchung ist eingeleitet, über das Ergebnis wurde noch nichts verlautbart. Hochbetrieb im Wahlamt Vorbereitung für den Volksentscheid. In zwei Wochen, am 9. August, soll das preußt sche Volk darüber abstimmen, ob der Preußische Landtag vor Ablauf seiner ordnungsmäßigen Wahlperiode aufgelöst werden soll oder nicht. Die Vorbereitungen für den Volksentscheid stellt das städtische Wahlamt vor einer umfangreichen Arbeit. Um die Stimmkartei anzufertigen, mußten 35 Erwerbslose als Aushilfskräfte eingestellt werden. Die Stimmkartei liegt seit gestern bis einschließlich 3. August während der Dienststunden, wochentags von.30 bis 12.30 Uhr morgens und von 3 bis 6 Uhr nachmittags, an Sonntagen von.30 bis 12.30 Uhr zur Einsicht der Wahlberechtigten auf und zwar für die Altstadt und die bis 1926 eingemeindeten Stadtbezirke im Rathaus, Zimmer 445/447 und für die übrigen Außenbezirke in den örtlichen Verwaltungsstellen. Die Gesamtstadt ist in 199(bei der letzten Reichstagswahl 198) Wahlbezirke eingeteilt; die Wahllokale sind dieselben geblieben. Schwer war es, überall die Wahlvorstände zusammen zu bekommen, es gingen mehrere Tausend Schreiben heraus. So hat es dem Wahlamt an Arbeit nicht gefehlt. Für den Wahltag ist alles so vorbereitet, daß das Ergebnis des Volksentscheids nach Abstimmungsschluß rasch festgestellt werden kann. Stimmberechtigt ist jeder, der zum Reichs= und Landtag wahlberechtigt ist. Bis zum 1. August werden die Stimmberechtigten an der erfolgten Eintragung in die Stimmkartei durch die Zustellung besonderer Ausweise berechtigt. Mit der Zustellung wurde bereits gestern begonnen. Auf Antrag werden in besonders gelagerten Fällen Stimmscheine erteilt; so bei Ortsabwesenheit aus zwingenden Gründen; Wohnungsverlegung in einen anderen Stimmbezirk; beim Vorliegen an die körperliche Bewegungsfreiheit hindernden Leiden und Gebrechen; bei unverschuldeter Versäumnis der Einspruchsfrist. Die Gefahr der Schwarzarbeit Vom Landesarbeitsamt Westfalen wird uns mitgeteilt: Mit der zunehmenden Wirtschaftskrise hat die Schwarzarbeit einen so erheblichen Umfang angenommen, daß sie eine große Gefahr für den Bestand der Wirtschaft und den Beschäftigungsgrad des Arbeitsmarktes bedeutet. Die wenigen noch heute vorhandenen Beschäftigungsmöglichkeiten haben dadurch erheblich abgenommen; tausende von Arbeitern sind unnötigerweise arbeitslos geworden. Der Einzelne, der meist um geringer finanzieller Vorteile willen, Schwarzarbeit durch Erwerbslose verrichten läßt, trägt zur Erhöhung der Arbeitsnot unseres Volkes bei und bringt die Erwerbslosen in Versuchung, die Arbeitslosenunterstützung zu mißbrauchen. Darüber hinaus geht er persönlich ein großes Risiko ein: tritt während der Schwarzarbeit durch Unfall eine Beschädigung des bei ihm Beschäftigten ein, so kann er selbst in vollem Umfange evtl. für eine Lebensrente, haftbar gemacht werden. Die Unfallberufsgenossenschaft ist berechtigt, ihm im Falle der Nichtanzeige der Beschäftigung Strafbeiträge in mehrfacher Höhe der normalen Beiträge aufzuerlegen. Unterläßt es der Arbeitslose, seinen durch Schwarzarbeit erzielten Verdienst dem Arbeitsamt anzugeben, so kann der Auftraggeber wegen Beihilfe zum Betruge haftbar gemacht werden. Da Schwarzarbeit meistens in Unkenntnis dieser Rechtsfolgen durchgeführt wird, sei nochmals dringend auf die allgemeinen volkswirtschaftlichen Schäden und das große Risiko hingewiesen, dem sich jeder Einzelne aussetzt, der entgegen den gesetzlichen Bestimmungen Schwarzarbeit verrichten läßt. Die Behörden werden mit unnachsichtlicher Schärfe gegen diese Auswüchse vorgehen. Jeder einzelne Staatsbürger ist verpflichtet, zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beizutragen und jede verfügbare Arbeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Die Roggenernte in vollem Gange zu vermehren, der flüchtet sich auch nicht in „Sachwerte“ und kauft überflüssige Kinkerlitzchen, nur im seine Sparbücher loszuwerden. Aber er und iine Karline benutzen den Saison=Ausverkauf, um 5. das wohlfeil zu erstehen, was dem Hausg. und der Familie nützlich und dienlich ist. Er handelt überlegt und so sollten es alle tun! Ernachsene sollten doch nicht dem Knirps gleich handeln, In Harpen draußen, in Querenburg, in Weitmar, in Langendreer und Stiepel, überall im ländlichen Bochum, wogten bis gestern die fast überreifen Roggenfelder im kühlen Nordwestwinde, und mit Sorgen blickte in den letzten Tagen der Landmann nach dem regengrauen Himmel, der den Beginn der Roggenernte immer wieder hinausschieben ließ. Am Mittwoch, dem ersten regenfreien Tag seit mehr als zwei Wochen, regten sich schon die ersten fleißigen Hände auf den Feldern zum Mähen des Kornes, und am Donnerstag, dem ersten sonnigen Sommertag nach nassen Tagen, wurde mit Hochdruck auf allen Aeckern draußen an der Einbringung der Roggenernte gearbeitet. Der Landmann wünscht sehnlichst das Anhalten des sonnigen Wetters, damit die Ernte in wenigen Tagen wohlbehalten und trocken in die Scheunen gebracht werden kann. Die Dreschmaschinen stehen schon bereit und bald wird wieder das an= und abschwellende Surren und Brummen der Dreschmaschinen auf den Höfen im ländlichen Bochum zu vernehmen sein. Nach den bis jetzt gemachten Beobachtungen ist im Bochumer Bezirk eine mittelgute Roggenernte zu erwarten. Das Unwetter vor drei Wochen im Bochumer Bezirk, nach dem die Getreidefelder durchweg wie gewalzt aussahen, ist glücklicherweise ebenfalls ohne größere Nachteile für die Ernte geblieben, da sich die Halme verhältnismäßig schnell wieder aufrichten konnten Die Gasfernleitung Betriebsfertige Hauptstrecke der Gasfernleitung. Am Freitag und am Tage zuvor wurde die restlich zuletzt gebaute Teilstrecke der großen Gasfernleitung im Raume des Bauabschnitts 3, Herne, mit Preßluftkompressor auf 10,8 Atmosphärendruck abgedrückt. Planmäßig sollte die ergänzende Hauptstrecke zwischen Gelsenkirchen=Bleckbrücke(Zeche„Graf Bismarck") und Hamm, Zeche„de Wendel“(wie es nach der ministeriellen Bauerlaubnis heißt, die vorläufig, der Geldfrage wegen, nur bis zu den Zechen„Minister Stein“ und„Hansa“ in Dortmund jetzt gebaut worden ist), bereits am 1. Mai betriebsfertig sein. Von den acht Bauabschnitten waren sieben bis dahin fertig gebaut. Nur der Bauabschnitt Herne machte, der vielen Kleingrundbesitzer, und der neuen Rohrbrücke wegen, die über den Herne=Stich=Kanal mit 70 Meter Spannweite gebaut werden mußte, besondere Schwierigkeiten. Alles ist inzwischen ins rechte Gleis gekommen.— Die jetzt vollendete Hauptstrecke wird im Laufe der nächsten Woche in Betrieb gesetzt werden. Eine Zweigzuleitung von Zeche„Erin“ in Castrop=Rauxel von 600 Millimeter Weite und rund 1,6 Kilometer Länge wurde schon 1930 gebaut. Eine 1,7 Kilometer lange und 300 Millimeter Weite Zweigleitung kam mit Verlegung der Hauptleitung von Zeche„Mont Cenis“ in HerneSodingen und schließlich eine 600er, die nur wenige Meter lang ist, kam von„Friedrich der Große“ zur Ausführung. Die neue Hauptstrecke hat etwa 30 Kilometer Länge. Sie ist bekanntlich das Kernstück für die gesamte Gasfernleitung und hat für die spätere Versorgung von ganz Deutschland mit Ruhrgas die allergrößte Bedeutung. Es kann Gas von den an diese Hauptstrecke angeschlossenen Zechen sowohl rheinwärts (zunächst) bis Köln als auch in die anderen fertigen Hauptarme der Gasfernleitung in Richtung Siegen(und Frankfurt a..) und— wenn, wohl bald schon, die noch fehlende Zwischenstrecke von„Minister Stein" nach „de Wendel“, gebaut sein wird— über Hamm nach Hannover geliefert werden. 8r Aufregender Vorfall. Gestern mittag ereignete sich an der Schule Brenscheder Straße ein aufregender Vorfall. Der 72jährige Schuldiener Z. hatte sich in geistiger Umachtung aus dem obersten Stockwerk der Schule gestürzt. Nach einem Sturz von 6 Meter blieb der Unglückliche an einem aus der Mauer hervorragenden Haken, etwa 8 Meter über dem Erdboden hängen. Um den Unglücklichen aus seiner verhängnisvollen Lage zu befreien, mußte die Feuerwehr alarmiert werden. ., der 30 Jahre das Amt als Schuldiener an der katholischen Schule Brenscheder Straße ausgeübt hatte, war dieser Tage zur Ruhe gesetzt worden. Kein Fußballsviel auf der Straße! Am Donnerstag abend gegen 9 Uhr vergnügten sich einige Burschen auf der Straße mit Fußballspiel. Im Verlaufe des Spieles flog plätzlich der Fußball in die große Bogenlamve, die in Trümmer ging. Passanten konnten sich noch eben retten, sonst wären sie verletzt worden. 28 Die Anlage des Schrebergarten=Vereins „Erholung am Stadtpark“ E. V. schstsich eie Besl e chesie unl festigt, beiderseits mit Rinnen versehen und eine Kanalisation geschaffen. Eine neue Wasserleitung mußte gelegt werden, und die gesamten Innenzäune, 2½ Kilo„Wenn Arbeit auf das Allgemeinwohl gerichtet ist, bedeutet Arbeit Segen!“.„. 86— (Friedrich Krupp, Essen.) Als 1919 das Kleingartenschutzgesetz entstand, wurde es bei seiner Annahme im Plenum der Nationalversammlung als„erfreuliches soziales Werk warm beMan nennt mit Recht unser Jahrhundert„das soziale".„das grüne" und„das Jahrhundert des Kindes“, und dieser Bedentung unserer Hestgporge gerggn unsere Schrebergärtengulggen, ganz besgnders gerecht. Ein typisches Beispiel dafür ist die im Herbst zwanzig Jahre alte Schrebergärtenanlage„Erholung am Stadtpark“, zwischen der neuen von Grumme nach Hamme ziehenden Verbands=, Vierhaus= und Bergstraße gelegen. Von den drei Eingängen, die die Anlage hat, ist der an der Bergstraße, Haltestelle Overhoffstraße der elektrischen Straßenbahn, Linie 9, der bekannteste. meter lang, wurden neu aus gehobelten imprägnierten Latten mit Betonpfosten erstellt. Ferner wurde Gas und elektrisches„Licht Zurch die Hauptwegg, über den geworden sind, den gegangenen Weg zurück, wie die AnLaogze ngch und nach purde und bei Arbeiten und Optern.„ftrisches Licht durch die Hauptwege Im November 191: Gartentfreunden gegründet und bald darauf Die Anlage auf, 10. Miergen, Gerachbsep., Horzandsträße shuf der“-Verest einen Eingang mit Di bald darauf die Anlage auf, 10 Morgen gere Ackerland begonnen. Das Gelände bekam eine Weißdorn=Einfriedigung, Wasserleitung wurde gelegt und das Wegenetz hergerichtet. Dann kam die Einteilung der Gärten, und die Zäune an den Wegen wurden gebaut. Noch vor dem Weltkriege wurde auch die Spielwiese fertiggestellt und das Vereinsheim errichtet. Zux rinanzierung der hohen Kosten nahm der Verein ein Darlehn bei der Stadt auf, das 1924 aufgewertet, 1934 abgerragen sein muß; dann gab der Verein Anteilscheine an seine Mitglieder heraus. Nach dem Kriege wurde die die Anlage umfaßt 182 Gärten mit insgesamt 1000 Obstbäumen und 7000 Beerenobst=Sträuchern., Sie mutet wie ein kleiner Park an, lieblich und entzückend, im wenn die Obstbäume blühen und im Sommer und Herbst, wenn die vielen Rosen, Dahlien, Sommerblumen und Blütenstanden die Gärten schmücken. Viele tausend Besucher zählt die Anlage alljährlich, und voll Freude und Erhebung ziehen Einheimische wie Fremde an den reizvollen Gartenbildern vorhei, die bestens gepflegten Wege entlang, die teils als Obstbaumallee bepflanzt, teils mit hohen, dichten und schön blühenden Sträuchern umbuscht sind. Mitten im Herzen, in der Talmulde, liegt unter starken Bäumen, umkleidet von Ziergehölzen, der Kernpunkt dieser wie aller Schrebergärten: die Kind spielwiese mit Sandkasten, Schaukel und Turngerät, gern und täglich besucht von den Kindern der benachbarten Straßen und sehr oft auch von ganzen Schulklassen, denn allen, groß und klein, hält der Verein gastfreundlich seine Tore geöffnet. Kürzlich, beim diesjährigen Sommer= und Kinderfest, waren mehr als 500 Kinder hier zu Reigen und lustigen Spielen versammelt. Jeder Schrebergarten=Verein ist wenigstens einmal im Jahr auf besondere Kinderveranstaltung eingestellt, wo es für alle Vereinsmitglieder heißt:„Kommt, laßt uns unsern Kindern leben" und„das neue Heil kommt nur aus neuer Liebe!" Deshalb ladet der Verein auch jeden Sommer Kinder der beiden Waisenhäuser ein, die hier immer bei Spiel und gastlicher Bewirtung froh und glücklich sind. Neben dem Kinderspielplatz steht das Ehrenmal, das der Verein seinen ehemaligen, im Kriege gefallenen Mitgliedern 1920 errichtet hat, mit dem Gedenkspruch: „Trotz Trümmer Helden“. Eine Ehrentafel im danebengelegenen Vereinsheim trägt die elf Namen dieser Das Vereinsheim mit seiner schönen Glasbergndg, dient der Geselligkeit, Vorstandssitzuneg uind Vollversammlungen; auch Nichtmitglieder des Ve sind hier gerne gesehen und willkommen, wovon Müde und Erfrischungsbedürftige gerne Gebrauch Die Reineinnahme wird restlos für die Unterhaltung und Verbesserung der Anlage verwandt. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Jeder im Verein hat zum schönen Gelingen dieser auch für die Allgemeinheit, die ganze Bevölkerung bestimmten Grünanlage mitgearbeitet und mitgeopfert. Ueber Klassen=, Partei= und Reliaionsunterschiede hinweg, Brücken schlagend, denkt der Verein stets an den Spruch, den er an sein Eingangstor an der Verbandsstraße geschrieben hat:„Erholung ist diese Stätte genannt. Hier im stillen Gartenfrieden— Sei allen Gesundheit und Stärkung beschieden!“ Der Auf= und Ausbau der Anlage im großen und ganzen ist jetzt vollendet und bei seinem zwanzigjährigen Jubiläum schauen die Vereinsmitglieder und die vielen Tausend, die hier Freunde, Gönner und heimisch secs e e sce chse e csce Stein von seinem Inhaber erhalten. Die folgenden Jahre dienten besonders der Obstanpflanzungg#####u der jetzt so große Bestand daran zurückzuführen ist. Das Jahr 1926 brachte dem Verein einen neuen Vorstand mit Herrn Bauoberinspektor Wittbolt an der Spitze, der auch jetzt noch den Verein leitet.— Von da an bis 1928 datiert die durchgreifende Verschönerung und Verbesserung der Anlage, die heute so gefällt und Vervangsstruße schuf der Verein einen Eingang mit hohem Tor in gemauerten Pfeilern. Treppenit½. mit Hainbuchen=Hecken bilden da jetzt einen schonen Zugang. Werfen wir zum Schluß noch einen kurzen Blick in die Gärten: Durch die vielfach überbrückten und meist mit jetzt üppig blühenden Rosen berankten Tore, sieht man ins Innere auf viele Blumen, reichtragende Obstbäume und=sträucher und saubere Gemüsebeete. Mehrere Spargelanlagen bringen jährlich 80 bis 40 Pfund Erträge. Frühbeetkästen sind vorhanden, Bienenstöcke zur Befruchtung des Obstbaues auch, hier und da ein schones Wasserbecken, ein monumentater Brunnen. Die Lauben wirken anheimennd und freundlich. Alles macht oder an ihnen entlang worauf ziehen Werk= und Sonntags müde, abgespannte Großiau ist stadtmenschen, um Gesundheit und Stärkung zu finden, zur„Erholung“. Möge sich die nun fertige Anlage in Zukunft erst recht für viele Tausende heilsam auswirken durch unser ganzez„soziales",„grünes##und „Jahrhundert des Kindes". Segen sei der Muhe Preis! Krsceicehe aies bere k. celd seleaneit Reheseien er auch noch Leiter der Geschäftsstelle. Geschäftsreisen und Auslandsgebühr. Die Bestimmung der Notverordnung, daß jeder, der die deutsch Grenze überschreitet, 100 Reichsmark bezahlen muß trifft auch Handel und Wirtschaft und hat zu unerträg. lichen Belästigungen geführt. Daher hat der Zweck verband der Industrie= und Handelskammern zu Bochum, Dortmund, Essen und Münster die zuständiger Ministerien und den Deutschen Industrie, und Handels tag dringend gebeten, zu erwirken, daß Auslandsreiser zu geschäftlichen Zwecken nicht von den Bestimmungen dieser Notverordnung getroffen werden. Mansardendiebstähle. Aus dem Mansardenzimmer eines Hauses an der Josefinenstraße wurden am 22. Juli, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr, folgende Sachen gestohlen: eine silberne Herrenarmbanduhr, eine silberne Herrenuhr ohne Glas, eine Sprungdeckeluhr mit dünner, langer Kette, ein fast neuer blauer Anzug und ein Zeugnis der Berufsschule. Das Zimmer ist mit einem Nachschlüssel geöffnet worden. (Weitere Lokalnachrichten Seite 15.) 10 Jahre Rheinland=Westfalen=Bund der Knappen= und Bergmannsunterstützungsvereine— Die Jubelfeier in Bochum=Werne In Bochum=Werne treffen sich am Fgergrichnzünter: bereine aufmarschieren werden, Die Werner Bevölletag die dem Bund der Anopven= u,„Artsgriappen aus rung wird an diesen Festtagen regen Anteil nehmen, Sie ktützurzgs vereutze„8tzgchossenen 40#g#, pird die Knappen aus Rbeinland und Westfalen in ihren Rheinland und Westfalen, um Pestehen“ hegegundes Mauern aufs berzlichste begrüßen und den Vertretern Tropfiteinarotte, das„it'Rhücsicht auf Die vorjährigen der Knappen durch Flaggenschmuck wie bei anderen festetschaftlichen Verhältnisse einigten sich die Bundes= lichen Anlässen ihre große Zuneigung bekunden. er. wirt dele seinen Verbände. Vortrag des Kollegen Ri. schik, Leiter der Arbeiterbank, Filiale Bochum, über „Die deutsche Finanzkrise, ihre Ursachen und ihre Lehren“. Die Vereinschronik vermittelt ein bewegtes Bild seit den Gründungstagen des Bundes. Im rheinisch=westfälischen Industriebezirk besteht seit altersher eine große Anzahl Knappenvereine, die seit Jahrzehnten eine echte berufliche Verbundenheit pflegten, um im Falle der Not mit ihren Unterstützungen den schwer Getroffenen zu helfen. Als im Jahre 1920 der Ruf an die einzelnen Vereine des Industriebezirks zum Zusammenschluß erging, fanden sich in Dortmund die Vertreter von neun Vereinen ein, um die Gründung des Bundes zu besprechen. Aus kleinen Anfängen heraus entwickelte sich bald ein reges Leben innerhalb der Bewegung. Aus den katholischen Gemeinden. In der hiesigen Klosterkirche findet in dieser Woche die feierliche Festoktav zu Ehren des Ordensstifters des Redemptoristenordens statt. Die Eröffnung ist am Sonntag mit einem feierlichen Hochamt. Nachmittags um 5 Uhr Litanei und Festpredigt. Während der ganzen Woche ist morgens 8 Uhr Segensmesse und abends.45 Uhr Predigt. Der Verein der heiligen Familie macht die diesjährige Wallfahrt nach Neviges am 9. August. der Wallfahrtskirche in Stiepel ist am Sonntag 10 Uhr feierliches Levitenamt unter den Buchen für ### daß im Jahre, 1927 die Bewegung 80 Vereine um= sionsandacht statt. faßte. Heute sino 40 Ortsgruppeu mit rund 300 Mit ossodacht, stett gliedern im Bunde vereint. Das ideale Ziel des Bundes ist, sämtliche in Rheinland und Westfalen bestehenden Bergmanns= und Unterstützungsvereine zu sammeln, um den Mitgliedern in dem schweren Wirtschaftskampfe eine Stütze zu sein und die Bergmannstradition zu pflegen. Weiterhin soll das Unterstützungssystem im Bunde noch ausgebaut werden. Aus Anlaß des 10jährigen Bestehens hat der Bund der Werner Ortsgruppe die Ausgestaltung des Programms übertragen, das eine umfangreiche und geschickt zusammengestellte Festfolge vorsieht. Drei Tage wird der Stadtteil Werne im Zeichen der Knappen stehen. Am ersten Festtage werden einige heimische Vereine in dem Programm mitwirken. Der Sonntag erreicht seinen helm Duschak, der zu den Philippinen=Inseln abreist, hält hier seine Abschiedspredigt.— Am morgigen Sonntag begeht die Liboriuspfarrgemeinde Grumme das Fest ihres Kirchenpatrons. Dieses Tages wird in einem feierlichen Hochamt gedacht werden.— Am Sonntag, 2. August, unternehmen, wie in früheren Jahren, die Marienpfarrei und die Antoniuspfarrei eine gemeinsame Wallfahrt nach Neviges. Aus den christlichen Gewerkschaften. Der kaufmännische Angestellte Heinrich Otterbein von Bochum=Riemke kann in diesen Tagen auf eine zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Angestelltenvertreter zurückblicken. Er wurde seiner Zeit von den christlichen Angestelltengewerkschaften mit überwiegender Mehrheit Stadtpark: Sonntag: 11.30 16, 20 Uhr: Konzerte. Parkhaus: 16 Uhr: Terrassenfreikonzert. Skala=Operettentheater: 20.15 Uhr: Das gefährlich Alter. Ufatheater: 15.30, 18, 20 Uhr: Das gestohlene Gesicht Skala=Lichtspiele: 17, 20 Uhr: Die Csikosbaroneß Apollotheater: 16, 18.30, 20.30 Uhr: Der Bergführer von Zakopans.„..## Capitol: 16 Uhr: Die fidele Zollrevision. Lichtburg: 15.30, 18, 20.30 Uhr: Im Westen nichts Neues. Sonntag 11.15 Uhr: Frühvorstellung. Odeon: 16 Uhr: Spiel mir das Lied, Zigeuner. Kaiseraue: Samstag 20 Uhr: Freundschaftssingen Sonntag: 16 Uhr: Freundschaftssingen. Vergnügungs= und Gaststätten: St. Hubertus=Weinstuben. Hordeler Saalbau, Rest Neuhaus. Rest. zur Insel. Rest. zum Sportsheim. Rest. Kampmann. Rest. Kepper. Rest. Gottschalk, Wattenscheid. Wirtschaft Wagener, Weitmar. Ausflugslokale. Kurhaus Berglust, Vormholz. Landgasthaus Huxel Parkhaus Hohenstein. Restaurant Waldesruh, Weitmar Restaurant Waldesruh, Waldring. Restaurant zum Wiesental. Sport am Samstag und Sonntag. Stadion: Samstag ab 9 Uhr: Tennisabt., Pokalspiel Stadion: Sonntag ab 9 Uhr: Tennisabt., Pokalspiel (Näheres siehe Anzeigenteil!) Aee Moueb S 0## Ein abenteuerlicher Roman von Gcord Mestfalen 24) Wieder verbeugte sich der Offizier mit vollendetem Anstand.„„.9 Wi, mallir Laffen has „Donna Eva— Dank! Wir wollen hoffen, daß eine Vereinigung zwischen der Tochter des großen Deutschland mit einem Sohne des kämpfenden Mexiko zum Segen für das Land werde.“ Abermals eine Verbeugung. Eva war allein.—„eit, gux gu. 16. Wie eine Träumende schritt Eva zu ihren Freunben vurue, augff g. Hten amef Nugenbsare anf 15. Erwartungsvoll ruhten zwei Augenpaare auf ihrem leicht erregten Antlitz. Sie fühlte es, setzte sich nieder und sah ihre Freunde offen an.„.6eten1 „General'Alba hat um meine Hand gexeten. Die Mitteilung wirkte stark, John Hiller schlug mit der Hand auf den Tisch und stieß zornig hervor:„Unverschämthe gu..0 aer,(ap ien Schenbenagft faeh Werner Marschall aber schwieg, gedankenvoul sah er vor sich hin, dann blickte er Eva an. „General'Alba hat um Ihre Hand gebeten, Fräulein Eva. Das ist bedeutungsvoll, das— ich will ganz pffen sein— verwickelt unsere Situation.“ „Wie meinen Sie das Herr Marschall?“ Marschall wich der Frage aus und sagte ernst: „Sagen Sie uns zunächst das eine. Fräulein Eva lieben Sie diesen General'Alba? Er ist ein bildschöner Mann. Jeder von uns würde es verstehen, wenn Sie gewillt wären, ihm Herz und Hand zu schenken. Wie wird Ihre Antwort sein?“ Eva sah Werner lange an. „Und wenn ich Sie bitten würde, mir einen guten Rat zu geben, lieber Freund?“ sagte sie leise. Marschall senkte den Kopf, er barg seine Augen vor dem klaren Mädchenblick.„In der Liebe kann der Freund dem Freund nicht raten, Fräulein Eva. Da gibt es nur einen einzigen Ratgeber, nach dem man sich richten kann.“ „Und dieser Ratgeber wäre?" „Das eigene Herz! Lieben Sie ihn, dann folgen Sie ihm, lieben Sie ihn nicht, dann ein klares, tapferes Nein.“ „Sie sprechen zu einem Mädchen, das bis heute der Liebe zum Manne ferngestanden hat, Herr Marschall., Glauben Sie es mir, es ist die Wahrheit. Ich habe noch keinen Mann geliebt, als meinen Vater, das aber war die Kindesliebe. Ich weiß nicht recht, was es heißt, einen Mann zu lieben.“.462 Marschalls Augen glänzten bei den leisen Worten des Mädchens. „Sehen Sie mich an, Fräulein Eva.“ Gehorsam blickte sie auf.„Sie lieben ihn nicht, Fräulein Eva. Ich, Werner Marschall, sage es Ihnen, denn sonst müßte Jubel in Ihrer Brust sein. Sie dürften nicht fragen, sondern die Liebe hätte das Ja längst wie einen Feuerbrand aus dem Herzen geschleudert.“ Eva nickte, und lichte Freude stand auf ihrem gosigen Gesicht. "„ J a! I c h g l a u b e I h n e n, u n d d a r u m b i t t e i c h S i e, Herr Marschall, dem General'Alba heute meine Absage zu überbringen.“ „Ich werde es tun!“ John Hiller schien bei den Worten des Mädchens besonders aufzuatmen. Marschall nahm wieder das Wort. „Fräulein Eva, Sie sind schön und haben alles, was einen Mann locken kann, sein Leben an das Ihre zu binden. Ich will gern glauben, daß Ihre Schönheit den General'Alba gefangen hat. Aber ich befürchte stark, daß noch ein anderer Grund mitspielt. Man weiß, daß Sie eine reiche Frau, heute vielleicht die reichste Frau der Welt sind; man ist sicher genau unterrichtet über die Höhe Ihres Vermögens, und das Vermögen braucht man. 9 1ict nicht unkt begen „Ich kann Ihnen jetzt nicht recht folgen. Ernst sprach Marschall weiter.„Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß wieder einmal eine Revolution vor der Tür steht und ich muß annehmen, daß die Führer der Verschwörung der General'Alba und Professor Gomez Arragone sind. Und zu einer Revolution gehört Geld. Sie haben es. Darum der Schachzug.“ John Hiller stand erregt auf. „Marschall. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Wahr und wahrhaftig, so muß es sein. Miß Evas Geld soll die Revolution finanzieren. Wir werden ihnen etwas pfeisen. Aber wahrlich, ich erkenne, die Schwierigkeiten werden größer. Es wäre wohl doch das beste, wenn Miß Eva Mexiko verlassen würde. Ich glaube doch, daß sich aus der Ablehnung Gefahren entwickeln können.“ Marschall stimmte ihm zu. Aber Eva schüttelte eigenwillig das blonde Haupt. „Nein“, sagte sie fest.„Ich, habe in meinem Herzen bar, wenn Sie ihm etwas helfen, daß seine Liebe doch noch Erfüllung findet., an 62###itt, S: anlst „Don Soulas", nahm Marschall wieder das Wort, „ich bin Deutscher— und wir Deutsche sind in der Liebe schwerfällig. Erwarten Sie von mir keine Beeinflussung Donna Buchners. Ich vermöchte es nicht, ich kann weder gegen noch für den General sprechen. Donna Buchners Herz muß sprechen.“ „Oh, es wird sprechen!“ sagte der Adjutant feurig. „Ist mein General nicht Mexikos schönster Mann?“ „Ich glaube gern, daß er diesen Namen nicht mit licher die Mexikanerin die Worte hinausschleuderte umso rühiger wurde alles in ihr. „Donna Elvira, wollen Sie mir nicht verraten, warum Sie so warm für den General eintreten?“ „Warum? Warum? O Donna, Donna, weil— weil— ich ihn liebe— unendlich, maßlos, über Zeit und Ewigkeit!" „Den General?" „Nein! Für ihn bin ich nicht schön genug. Der Mann, der an Ihrer Seite geht— ihn— Werner Marschall, Ihren Freund, Donna Eva. Da wandte sich Eva ab, kehrte dem jungen Mädchen Damit war die Unterredung zu Ende. Don Soulas den Rücken zu und trat zum Fenster. Alles in ihe war geleitete seinen Gast hinaus, und Marschall fuhr nach dem Hotel durück. z7, Piram nach glut Wumäg. Eva und John Hiller waren noch nicht zurückeinen Schwur getan, daß sw diese Stadt, dieses Lano etwas. Oo nicht verlassen werde bis ich Klarheit über meinen Va= haben, nichts sonst, Donna Elvira.“ „Nein“, sagte sie fest,„Ich. be inen Schwur geran, baß ic die nicht herlassen werhr, bis ich Klarheil ter gefunden habe.“. Lag gg. seen m. Die beiden Männer wußten, daß alle weiteren Versuche nutzlos waren und fanden sich damit ab. Eva Buchner und John Hiller entschlossen sich, auszufahren, während Marschall sich anschickte, den Adjutanten Soulas aufzusuchen. * Marschall wurde von dem Adjutanten des Generals äußerst liebenswürdig ausgenommen, aber die Miene änderte sich sofort, als Marschall Evas Ablehnung aussprach. Er tat das in höflichen, bedauernden Worten. Aber Soulas Miene war finster geworden. „Ich hoffe, daß es nicht Donna Buchners letztes Wort ist.“ Marschall zuckte die Achseln. „Ich weiß es nicht! Ich möchte Ihnen nur versichern, Don Soulas, daß wir Freunde Donna Buchners uns jeder Beeinflussung enthalten und selbst keinerlei Absichten auf Donna Buchners Hand haben.". Diese Mitteilung schten den Adjutanten liebenswürdiger zu stimmen. Er ergriff Marschalls Hand und schüttelte sie „Don Marschall, oh, wir wissen, wir kennen Sie und Marschall entschloß sich daher zu einem Spaziergang durch die Stadt. * Eva kehrte gegen Mittag mit ihrem Begleiter zurück und begab sich auf ihr Zimmer, um sich zu reinigen und sich umzutteiden. J4.7 immer eintret geöchres B. Als sie in das Hotelzimmer eintrat, erschrak sie, denn sie fand Donna Elvira vor. „Donna Elvira! Seien Sie mir willkommen!" Sie faßten sich bei den Händen.„# „Warum haben Sie uns verlassen?“ stieß die Mexikanerin hervor.„Warum blieben Sie nicht in unserem Hause, dessen Mauern Sie gastfreundlich umschlossen haben““... Hauna Elbirg Sie wissen Ernst entgegnete Eva:„Vonna Elvira, Sie wissen die Gründe. Warum spricht Don Gomez Arragone nicht V„Mein Vater hat nichts zu verbergen!“ sagte Eivira leidenschaftlich.„Ihr Vater, Donna Eva— er hat damals das Haus Arragone nicht betreten. „Herr Marschall hat es festgestellt. Ich erwarte ein paar aufklärende Worte Don Gomez Arragones. und wir sind wieder die alten Freunde. Ich traue Ihrem Vater, Donna Elvira, nicht das geringste Böse zu. Aber ich fürchte, er verschweigt, er verschweigt uns Ich will die Gewißheit über meinen Vater auf Die Mexikanerin sah zu Boden und schwieg sekundenlang. Stürmisch ging die junge Brust. Heftige Erregung tobte in ihr. Plötzlich hob sie den Kopf und faßte Evas Hand. „General'Alba hat um Sie geworben, Donna Eva, ich weiß es!“ „Ja!“ „Haben Sie seine Werbung angenommen? Werden Sie die Gattin des schönsten Mannes von Mexiko werden?" „Nein!“ sagte Eva ruhlg.„ Geschaftlsch unf und Da sprang Donna Elvira leidenschaftlich auf und stampfte mit dem Fuß auf den Boden. „Sie müssen Ihr Jawort geben!" Befremdet blickte Eva auf das leidenschaftlich bewegte Mädchen und sagte kühl:„Was soll das bedeuten, Donna Elvira?“ Aber sie hörte nicht auf die Frage und fuhr schnell fort:„Ist er nicht schön, der General? Noch tung! Eine glänzende Karriere wird er noch machen. Alle Frauen Mexikos sehen ihn verliebt an. Aber er steht nur die eine, die Fremde aus Deutschland, mit dem blonden Haar und den blauen Augen, er denkt daran, daß die Männer, die einst Mexika eroberten, der große Marquis Cortez, auch blonde Haare und blaue Augen hatten. Sie liebt er— er— und Sie haben seine ufgewühlt, als sie die Worte hörte. Ihn. ihren getreuen Freund und Helfer, dessen Freundschaft ihr als das Höchste galt, ihn begehrte die Tochter des Südens.. g4 J 5e5 Alles in ihr stemmte sich gegen den Gedanken, daß einmal Donna Elvira die Gattin Marschalls würde; das ertrug sie nicht. Sie gönnte den Mann, ja, das war er, ein ganzer Mann, einfach keinem anderen „Donna Elvira“, sagte sie erregt,„ich bitte Sie, sprechen Sie nicht weiter. Mein Freund Marschall. au dessen Freundschaft ich stolz bin hat nicht um mich geworben, und ich habe keine Ahnung, ob er es je tun wird. Sein Herz ist frei, und er wird selbst sein Glüc suchen. Was kann ich dazu tun? Sie kennen ihn, un Sie lieben ihn vielleicht eben darum, weil er ein gan zer Mann ist, einer, der sich von nichts auf der Wel beeinflussen läßt. Donna Elvira, warten Sie! Viel leicht führt Sie ein gütiges Schicksal die Straße des Glücks. Ich weiß auch nicht, ob es mir beschieden sein „Das Schicksal hat Ihnen den Weg gezeigt. Sie sin ihn nicht gegangen!“ nahm die Mexikanerin wieder leidenschaftlich das Wort„Ich fühle, warum Sie der General verschmähen, weil Sie ihn— weil Sie Mar schall lieben. Bei der heiligen Mutter, Donna Eva, ich flehe Sie an, lassen Sie ihn mir. Ich will allen Segen des Himmels auf Ihr Haupt erbeten. Nehmer Sie mir nicht den Mann, den ich liebe.“ Sie war auf die Knie gesunken und faßte nach „Stehen Sie auf, Donna Elbira“ würgte Sva ber vor.„Was kann ich tun? Kämpfen Sie um Ihr Glück Ich werde es nicht stören. Ich— ich— liebe Marschaf nicht. Wir sind gute Freunde— weiter nichts!“ Elvira küßte ihre Hände stürmisch, erhob sich und umarmte die Widerstrebende und versuchte, sie Dank Dank Donna Eva! Gie sind so gütig zu „Oh,„Dust, Sanr, Zgnna Eval. Sie und so gal mir Armen. Wie die Madonna. Dank, Donna Eva!“ Donna Elvira war gegangen. Eva stand allein in Zimmer und sah zu Boden. Winuten in den Jedes Wort, das vor wenigen Aeinuten in dem Raume gesprochen worden war, klang in ihrem Herzen Was hatte sie zu dem Mädchen gesagts Ich.— liebe— Marschall— nicht!“ Sie mußte unaufhörlich über die Worte nachdenken, und plötzlich schämte sie sich tief der Worte denn es wat ihr in dieser Aussprache klar geworden, daß jede Fe# ser ihres Herzens zu Werner drängte. Mit einem Male wußte sie fühlte sie beglückt, wos die Liebe war, wie sie jeden Gedanken, jede Faser del Herzens erfüllte. Sie dachte daran, daß sie lieren könnte, und ihr Herz zitterte. 66# In dieser Stunde war das liebende Weib in ihr wird sch feruen, venn Sie son Ihe Freunschast ere, atgzlschn.:. Ste oden beuve Voer, wacht, unch alle zürlichen Gefüihte re. Heiser schailr halten. Er wird Ihnen auch dankbar sein— sehr dank= Eva wurde ganz kühl im Herzen. De leidenschaft= ten dem Manne zu. während seiner der Versichertenint. Nebenbei is r. Die Bestimder die deutsch bezahlen muß hat zu unerträg. hat der Zweck mmern zu Bodie zuständiger e- und Handels Auslandsreiser n Bestimmungen kansardenzimmer wurden am 22. gende Sachen gehr, eine silberne luhr mit dünner, ig und ein Zeugmit einem Nachite 15.) Ortskartell„Bo0 Uhr, im„Westinsame Mitr angeschlosdes Kollegen Niale Bochum, über se. ihre Urwir Uhr: Konzerte. zert. Das gefährlich gestohlene Gesicht sikosbaroneß Der Bergführer C sion. Im Westen ihvorstellung. 9, Zigeuner. reundschaftssingen ssingen. ätten: Saalbau, Rest Sportsheim. Rest. halk, Wattenscheid. ndgasthaus Huxel ildesruh, Weitmar Restaurant zum Sonntag. nisabt., Pokalspiel nisabt., Pokalspiel nteil!) hinausschleuderte nicht verraten, waeintreten?“ Donna, weil— maßlos, über Zeit * schön genug Der — ihn— Werner Eva.“ em jungen Mädchen r. Alles in ihr war und Helfer, dessen alt, ihn begehrte die den Gedanken, daß Marschalls würde; den Mann, ja, das ich keinem anderen egt, rich bitte Sie, teund Marschall, au it nicht um mich gena, ob er es je tun zird selbst sein Glüc Sie kennen ihn, un m, weil er ein gan nichts auf der Wel warten Sie! Vielcksal die Straße des s mir beschieden sein Weg gezeigt. Sie sin Mexikanerin wieder hle, warum Sie den n— weil Sie Mar Rutter, Donna Epa, mir. Ich will allen upt erbeten. Nehmer liebe.“ ken und faßte nach ra“, würgte Evg hee Sie um Ihr Glüg. ich— liebe Marschal weiter nichts!“ misch, erhob sich und ind versuchte, sie## a! Sie sind so gütig Dank, Donna Eva!' Eva stand allein im en Minuten in dem llang in ihrem Herzen horte nachdenken, orte, denn es war m, daß jede## sie beglückt, was Weib in Hrage Herzenz. g risetzung 2. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Gissigkeiten Randglossen amerikanischer Zeitungen gesammelt von Eberhard Göschen. Wie ein Gelehrter herausgefunden hat, können die Marsbewohner unsere Rundfunksendungen hören.— Kein Wunder, daß sie sich da keine Mühe geben, mit uns in Verbindung zu kommen. Wie das alte Gallien, so bestehen auch die Vereinigten Staaten aus drei Teilen: feucht, naß und angeblich trocken. Ein bekannter Arzt behauptet, Autofahren sei keine gute Körperübung.— Er soll, nur mal an einem heißen Julitag ein Loch im Reifen flicken. Professor Walker hat ausgerechnet, daß die Geisteskrankheiten in einem Maße zunehmen, daß im Jahre 2139 sich kein normaler Mensch mehr auf der Erde finden wird.— Ein Beweis, daß Walker seiner Zeit weit voraus ist. In Deutschland herrscht neuerdings infolge der neuen Steuern eine Bierkrise.— Die haben wir hierzulande schon seit über einem Jahrzehnt. Ein Professor hat die Entdeckung gemacht, die heutige Generation sei größer als die frühere.— Es ist auch uns schon aufgefallen, wie ungewöhnlich viel große Kinder in der Eisenbahn noch keine zehn Jahre alt sind. Unsere Zeitungen dürfen bekanntlich keine Anweisungen über die Herstellung von Bier veröffentlichen. Wollen Sie aber gern wissen, wie's gemacht wird, so schreiben Sie an das Landwirtschaftsministerium in Washington und lassen Sie sich kostenlos das Merkblatt 1075 schicken. Da können Sie es schwarz auf weiß lesen. Professor Carmichael in Newyork erklärt jeden Raucher für einen Narren.— Der Herr Professor redet wie ein Mann, der schon manche Zigarre sich zu Gemüte geführt hat. Ein Arzt behauptet, man könne seine Arme durch angemessene Uebung verlängern.— Unsinn, wer hat schon jemals eine Frau mit einer meterlangen Zunge gesehen? Der russische General Budenny behauptet, die Rote Kavallerie werde die Welt erobern.— Wenn er sich da nur nicht vergaloppiert hat. China amerikanisiert sich überraschend schnell. Es hat jetzt auch schon eine ganze Anzahl weiblicher Banditenführer. Lillis Zähne „Ach“, schwärmt der Jüngling,„haben Sie schon einmal das prachtvolle Gebiß von Fräulein Lilli bewundert, wie lauter Perlen so schön...“ „Ja, die hat sie auch von mir!“ „Ach, Sie sind wohl der Vater von Fräulein Lilli?" „Nein— ihr Zahnarzt!“ Anterhattung A Fsonl) Lodeil Nr. 172 38. Jahrgang Samstag, 25. Juli 1931 ttarwick-Geiein in zehn Stungen Das auf unserem Bilde gezeigte Tierchen hat von 250 Berliner Brieftauben, die in England zu dem großen UeberseeNational=Wettflug Harwich— Berlin gestartet waren, als erstes das in Berlin=Charlottenburg gelegene Heimatziel erreicht. * Groteske von Jo ttanns Rösler Zum ersten Male In seiner zehnjährigen Ehe sollte Maske allein in Berlin bleiben. Seine Mathilde wollte ans Meer fahren. Maske freute sich wie ein Schneekönig. Er konnte schon seit Wochen keine Nacht schlafen, hatte es schon seinem Friseur erzählt. Heimlich studierte er die Vergnügungsanzeigen. Vor jedem Spiegel blieb er stehen. Schon hatte er sich die Haare schneiden lassen und eine Nagelfeile gekauft. In seiner Geldbörse klemmte ein Stundenfresser, von dem Maske jede Stunde in einer stillen Ecke ein Stuck abschnippelte. Nur noch... „Wann fährt eigentlich mein Zug?“ fragte Mathilde. Sofort sprudelte Maske heraus:„In genau achtzehn Stunden und neun Minuten.“ Die achtzehn Stunden gingen auch vorüber. Maskes fuhren zur Bahn. Zitternd nahm der Mann seine Bahnkarte in Empfang und verstaute seine Frau kräftig in einem Abteil. Das Herz schlug ihm bis in den Hals, daß die Krawatte schief rutschte. „Wenn nur alles gut geht!“ dachte er immer. „Wenn nur der Zug schon führe!“ schielte er jede Minute nach der großen Uhr.„Wenn sie nur schon von weitem winkte!“ guckte er seiner Frau treuherzig in die Augen und sagte traurig:„Schade, Schatz, daß ich nicht mitfahren kann. Aber wir können die Wohnung nicht ganz allein lassen.“ Der Rotmützige hob sein Signalscheibchen.„Abfohren!“ gn 9. 7F t, 112 dum Eanster.45, Mathilde Maske lehnte aus dem Fenster. Maske stand auf dem Bahnsteig. „Abfahren!“ wiederholte der Rotmützige. Da begann Mathilde Maske zu reden. Bis jetzt hatte sie geschwiegen. In behaglicher Reisefreude. Jetzt aber fielen ihr auf einmal tausend Dinge ein. Liedenan, aus Zuiken=Belade Im Spreewald, besonders in der Gegend um Lübbenau, Millionen auf den Markt gebracht werden. Mehr als sächlich von dem Anbau, Einlegen und Versand der Bild zeigt, wie die Spreewaldbewohner in grof hat man jetzt mit der Gurkenernte begonnen, die zu ein Drittel der Bevölkerung ernährt sich hier hauptGurken, die überall berühmt und beliebt sind. Unser ßen Kähnen ihre Gurken zum Verkauf bringen. „Vergiß nicht, mir die Post nachzusenden!“ gab sie ihrem Manne die Hand zum Abschied.„Der Goldfisch bekommt jeden Donnerstag frisches Wasser. Und grüße noch einmal alle!" Der Zug setzte sich in Bewegung.„Laß es dir gut gehen und schreibe bald!“ schüttelte Maske seiner Frau die Hand und wollte zurücktreten. Aber Mathilde hielt ihn fest.„Warte nur noch ein wenig!“ sagte sie.„Du wirst nicht gleich unter die Räder kommen. Lauf ein bissel mit! Ich habe dir noch das Nötigste zu sagen. Auf der Kommode liegen meine Kleider, die du mir nachschickst, wenn ich dir schreibe. Und vergiß nicht: Großmutter hat am Donnerstag ihren vierundsiebzigsten Geburtstag. Geh auch einmal zu meiner Freundin hinüber und schreibe mir, wie es ihr geht! Aber nicht bis früh wieder Skat spielen. Die Blumen am Fenster mußt du täglich gießen. Und grüße noch Reinhards von mir!" Der Zug war längst aus der Halle. Maske lief nebenher. Sprang über Schwellen und Weichen. Seine Frau hielt ihn an der Hand und sprach auf ihn ein: „Den Roman aus unserer Zeitung schneidest du mir jeden Tag aus und schickst ihn mir. Aber ordentlich, nicht so huschwusch! Und wenn die Hippens im Juli das Kind bekommen, sollen sie mir mitteilen, ob es ein Junge oder ein Mädel ist. Sie soll nur immer viel spazieren gehen und nach dem Essen ja nicht schlafen. Ich habe einmal eine Tante gehabt, deren Freundin hat es selbst erlebt.“. Eänsen mi. Maske blieb an einer Signalstange hangen. Die Stange gab nach.,. Sxuskerin anmsens „Uebrigens kannst du meine Schneicerin anrufen“, hatte es Mathilde in ihrer Hausfrauensorge nicht bemerkt,„und ihr sagen, daß ich das beigefarbene, Kleid hinten nicht gerafft will, und die Spitze soll nicht in das braune Kleid, sondern in das blaue. Dafür kommt der Einsatz, der erst für das blaue Kleid gedacht war, nicht in das grüne, sondern in das schwarze. Bring das aber nicht durcheinander! Also noch einmal, die Sübe 101.—— Maske lief im Hundertmetergalopp. Die Zunge hing ihm zum Halse heraus. Der Hosenträger war zerweicht, und Maske mußte alle Minuten mit der linken freien Hand die Beinkleider hochziehen. Oben sah er unentwegt seiner Frau ins Gesicht. Wenn sie Atem holte, versuchte er immer wieder, ihre Hand zum Abschied zu schütteln:„Wird besorgt.“ Verlaß dich darauf. Lebe wohl. Erhole dich gut!" Aber schon war Frau Maske wieder etwas eingefallen.„Ja, richtig, der Schlüssel zu deinem Kleiderschrank liegt oben rechts in meinem Kleiderschrank und der Schlüssel zu meinem Kleiderschrank oben links auf deinem Keiderschrank. Daneben findest du auch das Buch, das ich von Hertha geliehen habe, das mußt du ihr gleich morgen zurücktragen, und frage dabei, ob sie ihre Kuchenbleche wieder hat, die ich Glänzels borgte. Glänzels haben übrigens am Montag Geschäftseröffnung, da müssen wir Blumen schicken, wenn sie auch..“ Der Zug fuhr von Berlin bis Heringsdorf durch. Drei Stunden ununterbrochen keine Station, die Maske Rettung ermöglichte. Eine Stunde lang sprang, lief, schlurfte und schnaufto Maske. Er nickte nur noch: Jan Oder auch:„Doch“. Hin und wieder versuchte er es:„Aber—“ Erfolglos. Mathilde sah und hörte nichts. „Und spritz mir nicht wieder den Spiegel beim Rasieren mit Seife voll wie damals, als ich bei Tante Tilde war. Deine Schuhe stehen übrigens noch beim Schuster, da kannst du meine roten Schuhe mitnehmen und die Absätze richten lassen. Das war wohl alles. Ach nein, der Salon muß öfter gelüftet werden und unser Yuschi jede Woche baden. Aber nur weiche Seise nehmen, sonst kratzt er sich hinterher wieder. Wenn der alte Stammelboom stirbt— er wird es nicht mehr lange machen—, so sage seiner Frau einen schönen Gruß von mir; und es täte mir sehr leid. Deinen Zylinder findest du oben in der Mottenschachtel. Schreibe mir, wer bei dem Begräbnis war! Die weißen Handschuhe kannst du schwarz färben lassen. Räume aber alles hinterher wieder richtig an seinen Platz, daß nicht wieder der Zylinder wochenlang in der Küche rumkugelt wie damals, als—“ B G## Unentwegt sprach Mathilde weiter. Drei Stunden lang. Da fuhr der Zug in Heringsdorf ein. Mathilde Maske hielt noch immer Maskes Hand zum Abschied.„Nun“, staunte sie.„Da kannst du mir gleich helfen, die Koffer zu tragen. Ich sage dir inzwischen noch schnell das Nötigste für daheim.“ Mathilde Maske sagte noch schnell das Nötigste. Sie sagte es ununterbrochen zwanzig Tage und zwanzig Nächte lang. Immer Maskes Hand zum Abschied in der Hand. Sie sagte es in der Bar, im Bett, im Boot und im Sand. Immer sprach sie auf Maske ein: „Vergiß es nicht. Denke daran. Paß auf!" Am einundzwanzigsten Tage war sie fertig. Am einundzwanzigsten Tag gab sie Maskes Hand frei. Zum ersehnten Strohwitwertum.„rgen und mei Und sagt:„Weißte was, morgen sind meine drei Wochen hier zu Ende. Da fahre ich gleich heute mit dir heim und kümmere mich lieber allein um alles. Da weiß ich wenigstens, daß es klappt.“ Geständnis Was das Strafgesetzbuch ahndet, hab ich restlos ausgeführt. Daß man noch nicht nach mir fahndet, hat mich lange schon gerührt. Ich gestehe, daß ich täglich einen neuen Mord begeh, daß ich meine Opfer kläglich leiden und auch sterben seh. Einen Graf hab ich erschossen und ihn hinterher beraubt, hab ihn mit Benzin begossen und noch mehr, was Ihr nicht glaubt. Als ein Schelm von hohen Graden wate ich durch Blut und Rauch, und den Zug nach Berchtesgaden bracht ich zum Entgleisen auch. Einem Polizeidirektor sandt ich Bomben in das Haus. Einem Kriminalinspektor riß ich seinen Vollbart aus. Eine Bank hab ich geplündert und dabei ein Safe gesprengt... Wer mir nachstellt und mich hindert, wird erschossen und gehängt. Seltsam, keine Angst, noch Reue Füllen Seele mir und Hirn. Täglich sündge ich aufs neue, ungesühnt, mit frecher Stirn. Ich verüb die interessante Tätigkeit zum Zeitvertreib dadurch, daß ich sogenannte Kriminalromane schreib. Puck. Ipate automatisch In einem Vorort von Berlin ist in einem Magistratsgebäude eine Einrichtung getroffen worden, die gerade jetzt in den hinter uns liegenden Tagen der Bank= und Sparkassenschließungen großes Interesse finden dürfte. Es handelt sich um die Aufstellung eines Automaten, in den man gegen Quittung seine Spargelder hineinstecken kann. Ein Kassenbeamter kontrolliert dann später genau die Höhe des eingezahlten Betrages, der gewissenhaft gebucht wird. Unser Bild zeigt die neueste Errungenschaft, den Sparkassen=Einzahlungsautomaten. Universität Köln. Das Winter=Semester 1931/32 beginnt am 15. Oktober. Vorlesungsbeginn: Montag, den 2. November. Das Vorlesungsverzeichnis kann vom Universitäts=Sekretariat gegen Einsendung von 85 Pf. und 15 Pf. Porto bezogen werden.(AM1 NTÖIT VÖN 8 P PEPT echte CARBATT, undstücke Das Grxaufu dn Antne Copyright 1931 by„Akademia“, Berlin. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Dr. Kohl=Larsen der Sachverständige für Polarausrüstung der Arktisexpedition des„Graf Zeppelin schreibt hier im einzernen über die Zeppelin=Ausrüstung: Obwohl wir bereits ausführlich über die Ausstattung des„Graf Zeppelin“ für seine Arktisfahrt berichtet haben, bringen wir diese Ausführungen, weil sie außerordentlich anschaulich die Besonderheiten der Neueinrichtung des Lustschiffes schildern. 6ig.5 Was in dem Luftschiff liegt, ist das Ergeonis jahrelanger Aufstellungen und Berechnungen für einen polaren Flug mit dem Luftschiff, der immer wieder durch die Ungunst der Zeit verschoben werden mußte und erst in den letzten Tagen eine klare Fassung bekam. Als Dr. Villinger, dem bis vor kurzem zusammen mi Nansen, Sverdrup, Samoilowitsch und anderen die Bearbeitung der Ausrüstung oblag, den Kuxs wechselt und sich entschloß, an der Ubootfahrt von Sit Wil kins nach dem Nordpole teilzunehmen, bestimmte mich der Zufall dazu, sein Erbe anzutreten und aus den Listen und Ueberlegungen der letzten Jahre die endgültige Ausrüstung zusammenzustellen, wie sie für Fahrt in polare Gegenden notwendig erschien. Wozu die vielen Kisten und Ballen? man fragen. Wir selbst, die wir an der bevorstehenden Fahrt nach dem Norden der Erde teilnehmen dürfen, überblicken ebenfalls die angestauten Bündel und Massen, wobei uns unwillkürlich die bisherigen kühnen Fahrten des Luftschiffes unter Leitung seines bewährten Führers Dr. Eckener in den Sinn kommen. Denken wir an die bisherigen großen Leistungen des Luftschiffes, will es uns für Augenblicke scheinen, daß wir besser daran täten, statt Schlitten und Schlafsäcken noch mehr Benzin an Bord zu nehmen. Aber zu einer Fahrt über arktische Meere und Inseln gehört einmal eine arktische Ausrüstung. Dem in polaren Gegenden erfahrenen Reisenden wird es zuversichtlicher zu Mute, wenn er alle die Dinge sieht, die für das Leben und Wohlergehen vorgesehen sind. Man ist dankbar, daß alles für den Fall einer Notlage mitkommt und man begrüßt diese Ordnung, der Welt den Mer schen, die mitfahren, und seinem eigenen Polarfahrergewissen gegenüber. Unsere Notausrüstung enthält alles, was Menschen in den Stand setzt, ihr Leben in unwirtlichen Gegenden auf längere Zeit zu fristen. Vier geräumige Floßboote und zwei Kajaks sind geeignet, auf See 46 Menschen und die ganze polare Ausrüstung unterzubringen. Jedes der sogenannten Möwenboote hat bei einem Gewicht von 130 Kilo, eine Länge von 5½ Meter und eine Breite von 1,85 Meter. Ihr Schlauchdurchmesser beträgt 60 Zentimeter. Auch für einen Landaufenthalt oder einen solchen auf dem Eise fehlt nichts, was unsere Existenz auf Monate hinaus sichern könnte. In dem Lagerraum in Friedrichshafen sehen wir längliche Bündel, die gesichert zu sein. Für die Jagd auf Seehunde haben wir uns eine eigene Ausrüstung aus Norwegen beschafft. Es ist bekannt, daß eine Robbe, wenn sie augenblicklich tödlich getroffen ist, sofort im Wasser sinkt und dem Jäger verloren geht. Handharpunen und sogenannte Wurfhaken sichern so in vielen Fällen leichter als der Schuß aus einem Mauser dem Fangmann Selbst eine kleine Fischereiausrüstung wird mit an Bord des Luftschiffes genommen, da man im Küstengebiete des nordpolaren Meeres mit guten Fischgründen, besonders im Mündungsgebiete der großen sibirischen Ströme wird rechnen dürfen. Vieles andere wird aber das Luftschiff„Graf Zeppelin“ außer der polaren Notausrüstung, von der hier in grober Uebersicht die Rede war, noch fassen müssen. Neben einem großen Vorrat an Benzinstoff muß es eine ärztliche und eigg grzfang, reiche photographische und wissenschaftliche####tung mitnehmen. Schließlich führt es noch— last, not least— eine Radio=Kurzwellenstation von 1,5 Watt mit, die uns im Falle eines Mißgeschickes mit der Welt verbinden soll. Sie ist ausgezeichnet durch Spezialsender und Spezialempfänger, wobei der Antrieb mittels Tretrad bewerkstelligt wird. Fu. hitian wastet. Ueber den Vorbereitungen der Expeoion waitere ein guter Stern. Wir dürfen hoffen, ja wir glauben es, daß die seltene polare Fracht des Luftschiffes, die in großer Vorsicht alle Möglichkeiten umfaßt, nach,glück, licher Fahrt unberührt wieder von demseinen Raume wieder ausgenommen wird, in dem sie jetzt lagert und auf die bedeutsame arktische Fernfahrt des„Graf Zeppelin" hinweist. sterte Hochrufe aus. Professor Samoilowitsch erklärte vor der Abfahrt, er halte es nicht für ausgeschlossen, daß auf dieser Expedition neues Land entdeckt werde. Die Landung in Berlin wird gegen 17 Uhr erfolgen. Nach Berlin! Friedrichshafen, 24. Juli. Das Luftschiff Graf Zeppelin“ ist zu seiner Arktisfahrt um.47 Uhr gestartet. Der Aufsrieg des„Graf Zeppelin“ ging trotz ziemlich starken Westwindes glatt vonstatten. Die riesige Menschenmenge brach in begeiDr. Eckener hielt vor dem Aufstieg des Luftschiffes „Graf Zeppelin“ eine kurze Ansprache vor dem Rundfunk, in der er daran erinnerte, daß„Graf Zeppelin“ selbst bereits den Gedanken gehabt habe, das Gebiet der Arkis durch Lustischisfe, Heutzsglagg is, ernsepaige daß die Fahrt in einer für Deutschland#####ennen Heit stattfinde. Die Vorbereitungen zur Fahrt seien schon so weit gediehen gewesen, daß sie nicht mehr habe aufgegeben werden können. Es handle sich um eine Fahrt im Interesse der Wissenschaft. Deutschland müsse Wissenschaft treiben, solange es noch einen Atemzug spüre. Die Kosten der Fahrt tragen zu Dreiviertel das Ausland und zu einem Viertel die Briefmarkensammler in aller Welt. Gelandet Berlin, 24. Juli. Das Luftschiff„Graf Zeppelin" traf auf seiner Arktisfahrt, heute nachmittag, kurz nach.30 Uhr, über der Reichshauptstadt ein. Infolge von Sonnenböen über dem Flugplatz Staaken mußte die für 4 Uhr vorgesehene Landung um eine Stunde verschoben werden. Sie erfolgte gegen.30 Uhr. Das schöne hat Tausende von Berlinern auf den schönen Flugplatz hinausgelockt. Eisbrecher„Malygin" wartet bereits auf „Graf Zeppelin.“ Moskau(über Kowno), 24. Juli. Nach einem Funkspruch von dem Eisbrecher„Malygin" teilt der Professor Wiese mit, daß der Eisbrecher das Franz=Josephs=Land erreicht hat und dort auf die Zusammenkunft mit„Graf Zeppelin“ wartet. Dachstuhl immer neue Brandnester aufflackerten, hatte die Feuerwehr noch längere Zeit Ablöscharbeiten zu gelten. Das Urteil im Scheuen-Prozeß Zwei Jahre Gefängnis für Straube Lüneburg, 24. Juli. Am Freitag nachmittag wurde das Urteil im Scheuenprozeß verkündet. Der Angeklagte Straube wird zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Dreizehn Zöglinge von der Straube=Gruppe erhalten Gefängnisstrafen von vier Wochen bis zu acht Monaten, einer von ihnen erhält eine Geldstrafe von 30 RM., während zwei andere freigesprochen werden. Die achtzehn Zöglinge der Revolte=Gruppe werden zu Gefängnisstrafen von fünf Wochen bis zu zwei Monaten verurteilt, Sämtlichen Angeklagten wird die Untersuchungshaft angerechnet, so daß die Revolte=Gruppe größtenteils ihre Strafe verbüßt hat. En io dernes Malchen Die„glücklichste Frau“ des zaristischen Rußland gestorben zwölf rote Polarzelte enthalten. Ihre absichtlich gewählte rote Farbe bietet im Eise eine gute Sicht. Bei einer Höhe von 1 Meter 80 Zentimeter und 2 Meter im Quadrat gewähren sie bequem je vier Leuten Platz. Man braucht in einem Ernstfalle sich nicht frierend darin herumzudrücken, sondern für jeden Teilnehmer ist neben einer besonders starken Winterkleidung, Troyer, Pelzmütze, Fellhandschuhen ein guter Renntiersack vorgesehen, der selbst wieder durch einen wasserdichten Ueberzug geschützt ist. Jedes Zelt hat seine eigene Kochkiste. eine Küche en miniature, die alles enthält, was zum täglichen Leben notwendig ist: Primus mit Reserveteilen, Kochgeschirr und viele andere Dinge. Einige enthalten noch einen Teil Werkzeuge, selbst Sattlerhandschuhe fehlen nicht, um notwendige Reparaturen an Zelten und Schlafsäcken vorzunehmen. Als Betriebsstoff für einen solchen Zeltaufenthalt dienen 200 Liter Benzin, das in Behältern zu je 10 Liter mitgeführt wird. Es ist Benzin in den Augen der Mannschaft ein ganz besonders angenehmer Ballast, der, wenn es dem Ende der Fahrt zugeht, dem Luftschiff noch eine gute weitere Fahrtstunde zusichert. Neben Schneeschuhen werden in erster Linie für eventuelle Lagerverlegungen 23 Langschlitten mitgenommen, sogenannte Nansenschlitten mit breiten Hikorykufen, deren Tragfähigkeit 200 Kilo beträgt. Eine besonders auffallende Last, die wie eine Mauer vor uns aufgestapelt liegt, sind 115 Säcke aus wasserdichtem Stoff, deren Länge 50 Zentimeter bei 40 Zentimeter Breite und 35 Zentimeter Höhe beträgt. Sie haben das handliche Einzelgewicht von etwa 24 Kilo. In diesen Säcken, deren Format an die Tragfläche der Schlitten angepaßt ist und die sich gleichen wie ein Ei dem andern, ist der ganze Notproviant der Erpedition verpackt Es liegt indessen in einem solchen Sack nicht alles durcheinander. sondern jeder enthält viele Einzelpackungen, welche die verschiedensten Lebensmittel in genau bestimmten Gewichten enthalten. Das Gesamtgewicht unserer Notproviantausrüstung “ beträgt 2714 Kilo. Der Notproviant reicht für 46 Menschen auf zwei Monate, wobei die Rationen so reichlich berechnet sind, daß man = im Ernstfalle gut drei Monate länger auskommen könnte, ohne dabei die Jagdmöglichkeiten zu berücksichtigen. Eine Tagesportion, die insgesamt aus 856 Gramm konzentrierter Nahrung besteht, enthält als Hauptposten 150 Gramm Pemmican, der in der Hauptsache aus getrocknetem Fleisch und Fett besteht und bei polaren Expeditionen immer eine wichtige Rolle spielt. Wir haben Pemmican mit einem Zusatz von Spinat herstellen lassen, was ihn in Suppenform nicht nur schmackhafter macht, sondern auch den Vitamingehalt sicherstellt. Der Rest der Tagesration von 856 Gramm wird durch Weißmehl, Butter, getrocknetes Eipulver, Spinatpulver, Kartoffelpulver, Erbswurst, Zucker, Trockenmilch, Schokolade, Weißbrot,(200 Gramm pro Kopf am Tage), Tee, Salz und Pfeffer ergänzt. Abgesehen von diesem Proviant, den wir aus der Heimat mitnehmen, ist in den Polargegenden für den Jäger fast immer mancherlei zu holen. Wohl sind die Jagdgründe nicht überall ein Dorado und man wird nicht in einer übertriebenen Vorstellung glauben dürfen, daß einem die Eisbären und Robben nur so vor die Büchse laufen, aber man darf doch annehmen, daß im Falle einer Not Bären und Robben eine willkommene Ergänzung des Notproviantes bilden werden. So ist es eine Selbstverständlichkeit, daß sich unsere Flugexpedition mit modernen Waffen und reichlicher Munition versieht, um für alle Möglichkeiten In einem Dorfe bei Petersburg starb in den ärmlichsten Verhältnissen die Fürstin Vatalie, Naryschkin im Hause ihrer Dienerin. Um das Jahr 1900 war diese Fürstin eine der schönsten und meist umworbenen Frauen am zaristischen Hofe. Die mächtigsten, vornehmsten und reichsten Männer der damaligen Zeit warben um ihre Gunst. Fürsten, Millionäre und hohe Militärs lagen dieser Frau einst zu Füßen, es war ihnen eine Ehre, Gast in ihrem Hause gewesen zu sein. Aber sie wählte ihren Gatten nicht aus diesen vornehmen Kreisen. Als sie einst, in einer kalten, echt russischen Winternacht mit ihrem Schlitten von einem Hofbal,ghepge, die große Newabrücke fuhr, gewahrte sie eine menge, die einen ärmlich gekleideten Mann umringte. Es war ein junger, talentierter Maler, den man soeben von dem Selbstmord zurückgehalten hatte.“ Die Fürstin nahm den selisch und körperkich, Zusegrengede später ur Ge. ihr Schlaf mahl. In und pflegte ihn. Er wulbe spalkr'cht Gemahl. Ihr Eheglück war jedoch von kurzer Dauer. Der junge Mann starb an einer Lungenkrankheit, die er sich in jener verhängnisvollen Nacht seines Selbstmordversuches zugezogen hatte. Seit dieser Zeit wies die Fürstin alle Werbungen zurück und blieb unvermählt. Außer dem tragischen Tod ihres Ehemannes und der Zeit ihrer letzten Lebensjahre unter der Herrschaft der Bolschewiken ist diese Frau unablässig vom Glück begünstigt worden. Es klingt wie ein Märchen, wenn man alle diese Glücksfälle aufzeichnet. Als eifrige Besucherin Monte Carlos gelang es ihr im Jahre 1889 in, kurzer Zeit, die Spielbank zu sprengen. Auch in den Jahren 1903 und 1905 sprengte sie einige Male die Buni und gewann nahezu 4 Millionen Franken. Aber so leicht si das Geld gewann, so schnell hatte sie es auch ausgegeben. Allerdings auch für wohltätige Zwecke. So kam es, daß sie von Zeit zu Zeit in Geldschwierigreiten kam, sie hatte aber stets unglaubliches Glück. ggt, vien den Gautt. Zweimal gewann sie in großen Lotterien den Haupitreffer, gerade als sie wieder einmal aller Mittel bar war. Eines Tages war sie gezwungen, ihren berühmten „grünen Brillanten“ zu veräußern. Der reiche Kaufmann Soltykow kaufte den Stein um die damals ungeheure Summe von hunderttausend Rubel. Am nächsten Morgen erhielt die Fürstin den Stein mit einem großen Blumenstrauß als Geschenk wieder. In der Kriegszeit wurde die Fürstin Krankenpflegerin. In dieser Eigenschaft tat sie viel Gutes für die Verwundeten und nebenbei auch für die arme Bevölkerung. Nach der Revolution verlor sie ihr ganzes Vermögen. Ihre Bekannten und Freunde waren entweder aus Rußland geflüchtet oder in der Revolution getötet worden. Man hörte lange Jahre nichts mehr von der einst so gefeierten Frau. Sie hatte bei ihrer ehemaligen Dienerin, die im Sowjetstaat eine einflußreiche Stellung errang, in der Die Mumie im Salon Düsseldorf, 24. Juli. Am Freitag hatte sich vor dem hiesigen Schöffengericht der italienische Rechtsanwalt Dr. Mancini wegen Freiheitsberaubung zu verantworten. Die Vorgänge, die zu der Tat führten, verursachten seinerzeit berechtigtes Aufsehen. Dr. Mancini hatte die einbalsamierte Leiche seiner im Sommer 1928 verstorbenen Frau zwei Jahre lang in seiner Wohnung in Genua aufbewahrt und sie im Sommer 1930 nach Düsseldorf gebracht, wo der Sarg im Salon Aufstellung gefunden hatte. Als die Stadtverwaltung Mancini aufforderte, die Leiche beizusetzen, antwortete er, daß die mumifizierte Leiche im Zinksarg keine Leiche im Sinne der deutschen Gesetze sei. Er drohte sogar, den Oberbürgeremister wegen Hausfriedensbruches zu belangen. Der Regierungspräsident stellte ihm eine kurze Frist zur Beerdigung der Leiche. Bei einer Haussuchung wurde dann die Leiche unter einem Bett versteckt gefunden. Sie wurde dann behördlicherseits aus dem Hause entfernt und beigesetzt. Bei diesem Abtransport ereigneten sich die zur Anklage stehenden Vorgänge. Die Beamten bemerkten plötzlich, daß sie von Mancini eingeschlossen waren und mit der Leiche nicht fort konnten. Erst etwa eine Stunde später wurden die Türen durch das Ueberfallkommando geöffnet. Mitangeklagt ist die 22jährig Hausangestellte Christine Kola, ebenfalls wegen Freiheitsberaubung. Mancini erklärt in seiner Verteidigung, er habe die Beamten nicht eingeschlossen, auch habe er seine Hausangestellte nicht dazu verleitet, da ihm noch an dem gleichen Morgen vom Amtsgericht die Erlaubnis erteilt worden sei, selbst die Leiche am anderen Tage beisetzen zu lassen. Die Mitangeklagte Kola gibt an, daß sie, als Polizeibeamte und Leichenträger in die Wohnung gegangen seien, vollständig ratlos geworden sei. Sie habe in der Aufregung die Wohnungstür verschlossen und sei ans Telephon gelaufen, um Dr. Mancini zu benachrichtigen. Der Staatsanwalt beantragte Freispruch, denn der Tatbestand der Freiheitsberaubung liege nur dann vor, wenn die der Freiheit Beraubten nur unter Ueberwindung besonderer Schwierigkeiten die Freiheit wieder erlangten. Das Gericht sprach Dr. Mancini frei, ver urteilte aber die Mitangeklagte Kola wegen Widerstandsleistung in Tateinheit mit Freiheitsberaubung zu 100 Reichsmark Geldstrafe, ersatzweise zu zehn Tagen Haft. Riesiger Waldbrand bei Marseille Paris, 24. Juli. Bei Vitrolles in der Nähe von Marseille stehen seit Donnerstag abend 500 Hektar Nadelwald in Flammen Die Garnisonen von Marseille und Aix sowie die Feuer wehren kämpfen mit Unterstützung der Bewohner gegen das Flammenmeer, das sich wie eine Schlange vorwärts wälzt. Der starke Wind facht die Flammen immer mehr an und macht alle Bemühungen, sie zu bekämpfen, zwecklos. Ein Bewohner von Vitrolles, der an den Löscharbeiten teilnahm, konnte sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und verbrannte be lebendigem Leibe. Ueber Marseille liegt ein dichte Rauchnebel. eines Frankfurter Bankiers. Der Sowietstaat eine einflußreiche, Stellung errage, in der## Selbstmord eines Frankfurter Bankiers. Der Nähe von Petersburg Zustucht gefunden. Da sie als Senior=Inhaber des altbekannten Frankfurter BankWohltäterin der Armen bekannt war, wurde sie von den hauses J. I. Weiller Söhne, das seit mehr als 120 Sowietbebörden in eizegläcklichste Frau des grisisch Jahren in Frankfurt anfässig ist, hat sich mit Verona Zeit starb die angeblich glücklichste Frau des zulistisch Nagrans in ven Aemen ihres chemangen Dienerin. Ilde in die Wen Hieben Jahre Zuchthaus für Spionage zugunsten Frankreichs Leipzig, 24. Mai. Der 4. Strafsenat des Reichsgerichts verurteilte heute den 35 Jahre alten verheirateten Regierungsassit: stenten Otto Pabst aus Birkenfeld wegen forlgrsetzten Verrats von Staatsgeheimnissen und fortgesetzten Versuches militärischer Spionage zugunsten Frankreichs zu sieben Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrenrechtsverlust. Die empfangenen Spionagegelder, die sich auf 2000 Reichsmark belaufen, werden eingezogen. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Bei der Urteilsverkündung wurde kurz bekannt gegeben, daß Pabst seine Stellung als Beamter im besetzten Gebiet dadurch aufs schmählichste n habe, daß er in Birkenfeld, Mainz und anderen Orten geheimgehaltene Nachrichten an den französischen Nachrichtendienst hat gelangen lassen, so verschiedene Erlasse des Reichsministerlums des Jonrrst, harunter auch einen Jahresbericht des Reichs,,„für die besetzten Gebiete über seine Tätigreit im Juyre 1929 im besetzten Gebiet. Mildernde Umstände wurden dem Angeklagten versagt. Von der Verhängung der Höchststrafe hat das Gericht nur abgesehen, weil Pabst bisher noch unbestraft ist und weil er von dem Haupttäter, der in der Zwischenzeit Selbstmord begangen hat, verleitet wurde. Revision im Mordprozeß Ulbrich verworfen Leipzig, 24. Juli. Der Berliner Prozeß in der Mordsache gegen den Kutscher Richard Stolpe, seine Geliebte Luise Neumann und den Schlosser Erich Benziger hat jetzt seinen Abschluß gefunden, nachdem der Ferienstrafsenat des Reichsgerichts heute die Revision des wegen gemeinsamen Mordes gegen Stolpe auf Todesstrafe und gegen die Neumann auf acht Jahre Gefängnis lautenden Urteils des Schwurgerichts III Berlin vom 4. Fedruar d. J. verworfen hat. Benziger, der zu sechs Fuhren Zuchthaus verurteilt worden ist, hat auf das Rechtsmittel der Revision verzichtet. Wie erinnerlich, haben die drei jugendlichen Angeklagten nach mehrmaliger Verabredung am 28. Oktober vorigen Jahres den 56 Jahre alten Uhrmacher Ulbrich in der Brantheimerstraße in Berlin gemeinsam ermordet und bestohlen. Explosion eines Waschkessels Worms, 24. Juli. In einer Waschküche explodierte gestern der kupferne Behälter einer elektrischen Waschmaschine, den die BeSoptebehirden iu beine,lichte, Wtogt, vor buszen.gen i7. geurzeur euarg., Sschpschlhesler 3. Zeit starb, die angeblich glücklichste Frau oes gurigtschen vergiftet. Der Grund durfte in den Schwietigkeiten der Rußland in den Armen ihrer ehematigen Dienerin. Bankhauses zu suchen sein. * Absturz eines französischen Militärflugzeuges. Ein französisches Militärflugzeug ist gestern abend bei Mars=la=Tour abgestürzt. Die Insassen wurden e# tötet, dem dritten gelang es, sich mit dem Fauscherm zu ## Sieben Tote bei einem Bootsunglück. Nach einer Meldung aus Baku ist dort ein Boot mit 12 Insassen gekentert, sieben davon sind ertrunken, die übriger konnten von Dampfern gerettet werden. sitzerin mit ihrer Hausangestellten mit Benzin gefüllt hatte, um Kleidungsstücke zu reinigen. Die beiden Frauen erlitten lebensgefährliche Brandwunden. Fenster und Türen der Waschküche wurden beschädigt. Die Hausangestellte ist gestern in den späten Abendstunden, die Besitzerin heute früh im städtischen Krancenhaus gestorben. Acht Eisenbahnarbeiter als Güterdiebe verhaftel Berlin, 24. Juli. Bei der Güterabfertigung Halberstadt(Bezirk Magdeburg) wurden, nach einer Meldung der„DAZ.“, von Beamten des Fahndungsdienstes große Diebstähle, die schon seit Jahren bis in die neueste Zeit ausgeführt wurden, aufgedeckt. Der Fahndungsdienst verhaftete acht Eisenbahnarbeiter, die zum Teil schon jahrelang im Dienst standen. Ein Teil der gestohlenen Güter konnte bei den Tätern oder in deren Verwandtenund Bekanntenkreisen noch gefunden und beschlagnahmt werden. Ein Elfjähriger als Einbrecher Berlin, 24. Juli. Der elfjährige Schüler Alfred Kasch wurde heute um Mitternacht bei einem Einbruch in eine Lebensmittelexpedition im Osten Berlins von dem Wächter festgenommen, nachdem ihn dessen Hund gestellt und an der Hand erheblich verletzt hatte. Die polizeilichen Ermittlungen haben bisher ergeben, daß der elfjährige Junge seit Februar nicht mehr in der Schule war. An dem Einbruchsversuch waren noch zwei Jungen beteiligt, die auf der Straße Schmiere gestanden hatten. Großfeuer in Bremen Bremen, 24. Juli. In der Wassergasanlage des Städtischen Gaswerkes entstand heute durch eine aus dem Generator aufblitzende Stichslamme in dem Augenblick ein Brand, als Arbeiter mit dem Füllen des Generators beschäftigt waren. Das Feuer breitete sich sehr schnell über den gesamten Dachstuhl aus. Es gelang aber der Feuerwehr nach energischen Bemühungen in verhältnismäßig kurzer Zeit den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Zwei Arbeiter wurden nicht unerheblich verletzt. Da im Frei von Paßgebühren! VOM 16. SEPT. BIS 12. OKT. 1931 9000 km UBER SEE nach den####—4— ATLANTISCHEN INSELN 27 Tage in heiterer Gesellschaft an Bord des Vergnügungsreisendampfers-Oceanze. Wochen vollkommenen Ausspannens und wirklicher Erholung. Besuch von Portugal, Marokko, der Kanarischen Inseln, der Azoren und der Insel Wight. Bei frühzeitiger Bele: gungsind Kabinenplätze schon für RM. 695.— zu haben. Erwägen Sie ferner die Hapag-Schottland=, Norwegen- u. Ostseefahrtvom 10.-23. Aug., Dampfstrecke 4067 km. Reisedauer 15 Tage, von RM. 390.— aufwärtt. und ganz besonders auch die Hapag-Ostsee-, Skandinavien- und Rußlandfahrt vom 25. August—I2.September, von RM. 620.— aufwärts. Reisen Sie mit der HAMBURG-AMERIKA LINIE Bochum, Verkehrsverein.V. Rathausplatz 8 11119 s. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Karielh Spier und Epe De Nr. 172 38. Jahrgang Samstag, 25. Juli 1931 „Der vergeßliche Kölner“ oder:„Wer hat die deutsche e 4X100-Meter-Beitzeit?“ Wie auf allen Gebieten, so ist auch im Sport Irren eine durchaus menschliche Eigenschaft. Besonders beliebt und häufig sind Irrtümer in der sogenannten Vorschau. Ferner Irrtümer von Vereinsfanatikern, übertriebenen Lokalpatrioten und von sonstigen durch unsichtbare bunte Brillen in der Sehkraft behinderten Leuten. Weitere Fehlerquellen sind lückenhaft geführte Rekordlisten und Tabellen. Solche Fehler werden gern verziehen, wenn sie erklärlich sind. Beispielsweise wenn Nicht=Fachleute sich schreibenderweise auf Fachgebiete verirren, wenn die Ereignisse längere Zeit auseinanderliegen oder wenn der Druckfehlerteufel sein Spiel treibt. Nicht verständlich sind sie dagegen, wenn sie bei schneller Aufeinanderfolge der Dinge Leuten unterlaufen, die sich gewohnheitsmäßig mit einem bestimmten Sportgebiet befassen. Wenn beispielsweise, wie das am Donnerstag nach dem Kölner Abendinternationalen im Kölner Tageblatt geschieht, der Beschreiber dieses Meetings zweimal der erstaunten, aber weniger vergeßlichen Sportwelt erzählt, daß die vom Kölner B. C. in der 4X100=Meter=Staffel gelaufene Zeit von 41,9 Sekunden deutsche Bestzeit 1931 sei, Obwohl ihm doch eigentlich bei der Abfassung eines nd einer Seite Länge genügend h zu erern, daß Tus=Bochum am 12. Juli bei den westdeutschen Leichtathletikmeisterschaften mit 41,8 Sekunden die beste deutsche Zeit dieses Jahres in dieser Staffel lief. Und daß dabei der Kölner B. C. in 42,2 Sekunden Zweiter blieb, während am Mittwoch abend in Köln der Kölner B. C. in 41,9 Sekunden vor der TuS=Staffel, die genau 42 Sekunden brauchte, ganz knapp gewann,„icht sg Enen barti“ uu4 i9 4451 Es kommt ja nicht so genau varauf an und es gibt Dinge, die viel wichtiger sind. Aber man sollte mit deutschen Bestzeiten doch weniger um sich werfen. Besonders wenn sie nicht stimmen. H. Sch. Des Weltmeisters Meinung Wie Schmeling seine Gegner beurteilt Nach der enttäuschenden Vorstellung, die Sharkey in seinem Kampf mit dem 25 Pfund leichteren Mickey Walker gab, kommt nun wohl auch dieser Bostoner kaum noch als ernsthafter Gegner für unseren Weltmeister in Frage, weit eher würde vielleicht ein Kampf Schmeling—Walker interessieren können, obwohl auch hier die Gewichtsdifferenz außerordentlich groß ist. Schmeling hat sowohl über Sharkey als auch über Walker und noch weitere sechs Schwergewichtler sein Urteil abgegeben. Der Weltmeister bezeichnet Jack Sharkey als einen guten und gefährlichen Boxer, der aber nicht hart genug schlagen kann, um ihn, Schmeling zu besiegen. Als Nr. 2 in der Liste folgt der italienische Riese Primo Carnera. Der Weltmeister bewundert seine Größe und seine Schlagkraft, glaubt aber, daß es ihm an Technik und der für einen Champion nötigen Härte im Nehmen mangelt. Das Urteil Schmelings über die anderen lautet etwa so: Young Stribling, ein guter Defensivboxer und harter Schläger, er hat aber Hemmungen, die ein Champion nicht haben darf; Tommy Loughran: der beste Boxer der letzten Jahre, ihm fehlt nur die nötige Schlagkraft; Mickey Walker: ein großer Könner und Meister seiner Klasse, aber kein Gegner für einen führenden Schwergewichtler, da er zu leicht ist(diese Meinung Schmelings hat Walker inzwischen gegen Sharkey eindeutig widerlegt); Vittorio Campolo(Argentinien): stark und groß, aber zu langsam; Paolino: verfügt über großes Stehvermögen, seine Zeiten sind aber vorbei; Charles Retzlaff: vom Nachwuchs der zukunftsreichste; wenn er erst die nötigen Erfahrungen gesammelt hat, könnte er mein Nachfolger werden. Hochbetricb auf der Rhön beim 12. Rhön=Segelflugwettbewerb. Der 12. Rhön=Segelflugwettbewerb hat programmgemäß seinen Anfang genommen. Herrlichstes Wetter begünstigte den ersten Tag, so daß allenthalben regstes Leben herrschte. Das geruhsame Städtchen Gersfeld steht plötzlich seit Wochen im Brennpunkt des Interesses, Hochbetrieb an allen Ecken, überall ein Hasten und Jagen, fortgesetzt treffen die Flugzeuge ein, meistenteils wählte man zu deren Transport den Landweg. Allenthalben ist man gespannt auf das Ergebnis der„12. Rhön“. Der erste Tag verlief bis auf den bedauerlichen Unfall des Darmstädters Fuchs, der mit seiner„Starkenburg" zu Bruch ging und sich dabei einen Oberschenkelbruch zuzog, überaus harmonisch. Besonders erfolgreich betätigen sich die„Großen", wie Hirth, Bachem und Groenhoff, von denen Hirth mit 40 Kilometer den weitesten Streckenflug ausführte. Auch im Höhenflug gab es zahlreiche Bewerbungen. Der Nachwuchs verhält sich indes meist abwartend, er probiert und studiert, sieht zu, ob er von den Kanonen nicht noch etwas abgucken kann. Besonders tat sich hier der Karlsruher Freydorf hervor, der, kaum, daß er seine erste Prüfung bestanden hatte, gleich mit einem Zweieinhalbstundenflug aufwartete und sich damit die Tagesprämie holte. Insgesamt wurden im Verlauf des ersten Tages nicht weniger als 38 Starts gezählt, ein verheißungsvoller Beginn, wie er bisher noch bei keinem Rhönwettbewerb zu verzeichnen war. Bschühfer Fennis Der sollnehichenl Der Mannschafts-Pokalkampf der Tus.-Tennisabtcilung— Nach dem eriten Tage„T. C. am Rechener Wald“ Bochum hoch in Führung Bochum, 24. Juli. Es hat den Anschein, als sollte die Tennisabteilung des TuS. in diesem Jahre erfreulicherweise das haben, was die erste Vorbedingung zu einem netten Turnier ist: Sonnenschein und Wärme in Hülle und Fülle! Am ersten Turniertage jedenfalls, dem Freitag, war das Wetter geradezu vorbildlich gut und die Turnierleitung konnte deshalb ihren Plan, die Damen=Einzelspiele soweit wie irgend möglich schon am Freitag durchzuführen, sehr gut durchsetzen. Schon am frühen Nachmittag zu den ersten Spielen waren im Stadion, das mit den bunten Wimpeln und Sonnenschirmen der Tennisanlage und der durch gleichzeitige Schülerwettkämpfe fröhlich bewegten Hauptkampfbahn den richtigen „Betriebs=Eindruck" machte, viele Tennisfreunde erschienen, um den Kämpfen der Damen zuzuschauen. Bei der Fülle der abgewickelten Spiele gab es viel Kampf und viel Beifall und zwei der vier Damen=Einzel konnten bereits bis zur Schlußrunde durchgeführt werden. Sportlich am erfolgreichsten waren die Spielerinnen des„Tennisklubs am Rechener Wald", Bochum die sich durch Frau Heitmann, Frl. Brunswick Frl. Klocke und Frl. Anderson schon insgesamt 8 Punkte sicherten und damit in der Gesamtwertung nach dem ersten Tage weit vorn lagen. Die zweite Stelle behauptete die Tennisabteilung von Schwarz=Weiß Essen, die durch Frl. Mandelartz und Frl. Grimmedahl, die Siegerin des dritten Damen=Einzels, zu insgesamt 5 Punkten kam. Für TuS. Bochum erzielte Frau Leyers, die das vierte Damen=Einzel für sich entschieg, 3 Punkte und die gleiche Punktzahl erreichten der Gelsenkirchener.=Cl., für den Frl. Janitzki, Frl. Schmitz, Frl. Schwinde und Frl. Kesseler spielten. Für„Rechener Wald", Bochum und Schwarz=Weiß Essen bestehen die besten Aussichten, aus dem Damen=Einzel noch möglichst viele Punkte herauszuholen. Jedenfalls wird die Damen=Einzelkonkurrenz sehr frühzeitig beendet sein, so daß für Herren=Einzel, Gemischtes chum):1,:3: Frl. Meerpohl(„Grün=Weiß" Herne)— Frau Hugenbruch(„Rot=Weiß" Hagen).:2,:2; 2. Runde: Frl. Grimmedahl— Frl. Schwinde(Gelsenkirchener TCl.):0.:2; Frl. Klocke(TC. am Rechener Wald, Bochum)— Frl. Meerpohl:3,:4; Schlußrunde: Frl. Grimmedahl— Frl. Klocke:3,:8; Trostrunde um den dritten Punkt: Frl. Schwinde— Frl. Strauch:3,:4. 4. Damen=Einzel: 1. Runde: Frl. Anderson(TC. am Rechener Wald, Bochum)— Frau Thiel(„Schwarz= Weiß" Essen):7,:1; Frau Leyers(TuS. Bochum)— Frl. Kesseler(Gelsenkirchener TCl.):6,:6,:1; 2. Runde: Frl. Anderson— Frl. Hasse(„Grün=Weiß" Herne):4,:4; Frau Leyers— Frl. Möllerf(„RotWeiß" Hagen):3,:2; Schlußrunde: Frau Leyers— Frl. Anderson:6,:5,:1; Trostrunde um den dritten Punkt: Frau Thiel— Frl. Hasse:1,:0; Frl. Kesseler — Frl. Möllerf:0,:1. Der Stand nach dem ersten Tage: 1. Tennisclub am Rechener Wald, Bochum, 2.„Schwarz=Weiß". Essen 3. Gelsenkirchener Tennis=Club.„„ 3. Tus. Bochum 5.„Grün=Weiß“ Herne 6.„Rot=Weiß“ Hagen... 8 Punkte. 5 Punkte. 3 Punkte. 3 Punkte. 1 Punkt. 0 Punkte. günstig sind und damit sind gleichzeitig auch die Aussichten für den äußeren Erfolg des Turniers vollkommen gegeben.„,. 429 4usten Trialtasss. Die Ergebnisse des ersten Spieltages: 1. Damen=Einzel: 1. Runde: Frau Heitmann(TC. am Rechener Wald, Bochum)— Frl. Middelmenne (TuS. Bochum):5,:10:2; 2. Runde: Frau Heitmann— Frl. Janitzki(Gelsenkirchener TCl.):3,:6. 2. Damen=Einzel: 1. Runde: Frl. Mandelartz („Schwarz=Weiß". Essen)— Frl. Fuhrmann(„RotWeiß" Hagen):3,:6,:3: Frl. Schmitz(Gelsenkirchener TCl.)— Frl. Sprenge(„Grün=Weiß“ Herne) :2,:3; 2. Runde: Frl. Brunswick(TC. am Rechener Wald, Bochum)— Frl. Mandelartz:2,:1; Frl. Schmitz— Frl. Schön(TuS. Bochum):6,:3,:4. 3. Damen=Einzel: 1. Runde: Frl. Grimmedahl („Schwarz=Weiß" Essen)— Frl. Strauch(TuS. Bo:1 in Paris Der erste Tag des Davispokal-Endlpiels Frankreich—England Paris, 24. Juli. Wie schon beim Interzonenfinale zwischen England und USA., war auch am Freitag im Pariser Tennisstadion Roland Garros ein überaus lebhaftes Interesse am Endspiel des diesjährigen Wettbewerbs um den Davispokal festzustellen, das sich gegenüber der Vorentscheidung noch sehr wesentlich gesteigert hat, da ja nun Frankreich im Kampfe gegen England, das Amerika sensationell schlug, steht. Es waren zwei Einzelspiele zu absolvieren, von denen jedes Land eines gewann, so daß der Kampf nach dem ersten Tage:1 steht. Henry Cochet, der gegen Austin den ersten Satz verlor und auch im zweiten erst nach härtestem Kampf die Oberhand behalten hatte, siegte über seinen jungen Gegner schließlich:6, 11:9,:2,:4, dagegen unterlag Jean Borotra dem Engländer Perry nach Fünfsatzkampf mit:6, 10:8,:0,:6,:4. Helen Wills spielte und siegte. Nach längerer Pause trat die berühmte amerikanische Tennisspielerin Helen Wills=Moody wieder einmal in Aktion, und zwar beim Longwood=Turnier in Boston, das sie als„Aufgalopp“ für die demnächst beginnenden amerikanischen TennisMeisterschaften benutzte. Die Kalifornierin bestritt zusammen mit Frau Wightman das Damendoppel, das sie mit:6,:4,:3 gegen die Geschwister Palfrey gewann. Sommerzeit— Sportzeit Am Wochenende wieder eine Fülle intcrellanter Veranstaltungen Neben den sportlichen Ereignissen, die in unserer Heimat und näherer Umgebung besonders interessieren und den international bedeutenden Veranstaltungen, denen wir besondere Vorschauen widmeten, wie dem Harkortbergfest, dem ADAC.=Bergrekord, dem Davispokalendspiel, bringt das sportliche Programm dieses Wochenende noch zahlreiche weitere interessante Ereignisse. In der Leichtathletik stehen die deutschen Meisterschaften, die am 1. und 2. August ausgetragen werden, dicht vor der Tür. Der kommende Sonntag bringt eine ganze Anzahl leichtathletischer Sportfeste, darunter neben kleineren Veranstaltungen in Zirndorf, Offenbach, Pirmasens auch das Internationale des SS. Charlottenburg, das eine gute Besetzung gefunden hat, besonders in den Mittelstrecken. Im Mittelpunkt des Festes steht der 1500=Meter=Einladungslauf, in dem es zu der mit großer Spannung erwarteten Begegnung zwischen Dr. Peltzer, dem französischen Weltrekordmann Ladoumegue und dem Polen Petkiewicz kommen wird. Weiter steht die Teilnahme der Universitätsmannschaften von Yale und Harvard fest. Auch in Amsterdam kommt ein internationales Meeting zur Durchführung. Erwähnt sei noch die Vestische Industriestaffel, die am Sonntag in der Vestischen Kampfbahn in Gladbeck durchgeführt wird.— Mit der Entscheidung im Davispokal erreicht der Tennissport seinen diesjährigen Höhepunkt. Von den Veranstaltungen in Deutschland seien die Turniere in Kissingen und Bad Neuenahr erwähnt. In Hilversum werden die nationalen Meisterschaften von Holland entschieden, während auf dem Semmering und in Kaschau internationale Turnierveranstaltungen vor sich gehen.— Im Schwimmlfport werden die letzten Vorbereitungen für die deutschen Meisterschaften getroffen. Der Kreis IX(Westdeutschland) des Deutschen Schwimmverbandes bringt am Sonntag im Düsseldorfer Rheinstadion seine erste offizielle Olympiaprüfung zur Durchfuhrung, die sich eines recht guten Zuspruchs erfreut. Alle Schwimmer und Schwimmerinnen von Ruf, außer den Spitzenkönnern von Poseidon“ Köln haben ihre Meldung eingereicht. Der Danziger Schwimmverein zieht am Samstag und Sonntag eine internationale Veranstaltung auf, in deren Rahmen auch die Meisterschaft der deutschen Meere entschieden wird. Von den am Sonntag in Würzburg, Mainz, Karlsruhe und Tempelburg stattfindenden Veranstaltungen im Rudersport gebührt der internationalen Ruderregatta in Mainz unstreitig der Vorrang, allein schon wegen ihrer ausgezeichneten Besetzung, da die beste deutsche Klasse mit den führenden Mannschaften aus Berlin, Hamburg, Dresden, Halle, Köln, Godesberg, Mannheim, Frankfurt und anderen Städten des südwestdeutschen Gebietes am Start ist. Internationalen Charakter erhält die Regatta wieder durch die Beteiligung von Booten aus Basel und Zürich. Insgesamt wurden 155 Boote mit 799 Ruderern aus 47 Vereinen gemeldet. Das Radlportprogramm sieht wieder mehrere Dauer=Rennen und Straßenfernfahrten vor. Für die Abendrennen in Stettin am Samstag sind Sawall, Wolke, Urago und Dederichs verpflichtet worden, während in den Steherrennen am Sonntag in Dortmund Thollembeek, B. Wolke, Gay (Italien), Walter(Schweiz) und Bremer(Bochum) am Start erscheinen. Von den Straßenrennen interessieren vor allem die letzte Etappe der Tour de France über 304 Kilometer von Malo nach Paris, die Fernfahrt „Rund um Dresden", der Industriepreis der Stadt Remscheid und der Große Brennabor=Preis von Südbayern. Im Pferdesport wird das übliche Sonntagsprogramm abgewickelt, I. Hamburg=Großharst 65 Nurmi ift noch da Neuer Weltrekord über zwei Meilen Helsingfors, 24. Juli. Im Rahmen eines Leichtathletik=Sportfestes in Helsingfors stellte am Freitagabend Paavo Nurmi über zwei englische Meilen einen neuen Weltrekord auf. Der Finne durchlief die Strecke in 8,59,6 Minuten und verbesserte damit die alte Bestleistung von 9,01,4 Minuten, die der Schwede Edwin Wide innehatte, beachtlich. Nurmi schlug in diesem Rennen nicht nur den Weltrekord, sondern auch seine jungen Landsleute und bewies damit, daß er noch lange nicht zum alten Eisen gehört, obwohl er heute nicht mehr einer der Jüngsten ist. Zweiter wurde Lehtinen in 9,00,5 Minuten und dritter Virtanen in 9,01,1 Minuten, die damit ebenfalls noch unter dem bisherigen Rekorde blieben. Die Deutschen behaupten sich auch auf der 22. Etappe der Tour de France Charleville, 24. Juli. Ereignislos, wie schon so manche voraufgegangene Tagesstrecke, verlief auch die 22. Etappe der großen französischen Straßenfernfahrt, die sich über 159 Kilometer von Metz nach Charleville erstreckte. Die deutsche Mannschaft behauptete sich immer geschlossen in Front und langte in einer 29 Mann starken Spitzengruppe in 5,01,44 Stunden am Ziele an, wo sich Charles Pelissier einen weiteren Spurtsieg über Di Pacco und den Berliner Stöpel erkämpfte. Hinter Dewacle und Leducg plazierte sich Thierbach als sechster. Siegel, Buse, Metze, Geyer und Sieronski wurden mit weiteren 17 Fahrern auf den siebten Rang gesetzt. In der Einzelwertung sind die Deutschen Metze und Thierbach auf den 9. beziehungsweise 10., Buse und Geyer auf den 18. beziehungsweise 19. Platz vorgerückt. Deutschland hat jetzt die dritte Stelle in der Gesamtwertung vor Italien inne. Deutsche Erfolge auf der Arbeiter-Olympiade in Wien Wien, 24. Juli. Die II. Arbeiterolympiade in Wien hat trotz der wirtschaftlichen Notverhältnisse eine ausgezeichnete Besetzung gefunden. Nicht nur Europa ist in Oesterreichs Hauptstadt vertreten, insgesamt wurden 21 Länder aus fünf Erdteilen gezählt, die an den sportlichen Wettkämpfen teilnehmen. Nachdem die Olympiade bereits am Sonntag schon mit Aufmärschen, turnerischen und gymnastischen Vorführungen ihre offizielle Eröffnung gefunden hat, begann jetzt der sportliche Wettkampf auf der ganzen Linie. Von gutem Wetter begünstigt, erlebten die zahlreichen Zuschauer im neuen Wiener Stadion, der Kampfstätte der Olympischen Spiele, ausgezeichneten Sport. Vor allem in den Schwimm=Konkurrenzen wurde äußerst scharf gekämpft, wobei verschiedene deutsche Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu Siegesehren kamen. Am Donnerstag begannen dann die Vorkämpfe zur Zehnkampf=Meisterschaft, bei denen nach den ersten Konkurrenzen der Deutsche Neumann als Favorit sich herausschälte. An diesem Tag gab es im Schwimmstadion einen neuen internationalen Arbeitersport=Weltrekord, den der Oesterreicher Bayer im 200Meter=Brustschwimmen mit 2,57,6 Minuten aufstellte. Die Ergebnisse waren: Schwimmen: 200=Meter=Rückenschwimmen für Männer: 1. Scherbarth(Deutschland) 2,45,8 Minuten, 2. Remmle (Deutschland) 2,59,4 Minuten, 3. Krivola(Finnland) 3,08,6 Minuten. 100=Meter=Rückenschwimmen für Frauen: 1. Frl. Frohn(Deutschland) 1,34,2 Minuten, 2. Frl. Petersen (Norwegen) 1,40,4 Minuten, 3. Frl. Kolar(Oesterreich) 1,43,2 Minuten. 200=Meter=Brustschwimmen für Männer: 1. Bayer (Oesterreich) 2,57,6 Minuten(neuer Arbeiter=Weltrekord), 2. Paananen(Finnland) 2,58 Minuten. 100=Meter=Freistilschwimmen für Frauen: 1. Frl. Frohn(Deutschland) 1,22,4 Minuten, 2. Frl. Hannecke (Deutschland) 1,25,8 Minuten, 3. Frl. Henrickson (Finnland) 1,28 Minuten. 100=Meter=Brustschwimmen für Männer:(Vorlauf): 1. Bayer(Oesterreich) 1,20,4 Minuten, 2. Mattern (Oesterreich) 1,25,4 Minuten, 3. Raab(Oesterreich) 1,25,8 Minuten. Leichtathletik: Vorkämpfe zur Zehnkampfmeisterschaft: 110=MeterHürden: 1. Neumann(Deutschland) und Schenner (Oesterreich) 16,3 Sekunden. Kugelstoßen: 1. Neumann (Deutschland) 13,04 Meter. Olympische Staffette: 1. Oesterreich 3,39,5 Minuten Galopprennen in Hamburg.chrößbörstet, Düsseldorf und Maisons=Laffitte bringt. In Aachen Reit=St rinat das Karlshorst, findet das internationale##Voring= und Fahrzurnier mit der Entscheidung des Großen Preises von Aachen, einem schweren Jagdspringen, seinen Abschluß. Wichtige Sportveranstaltungen Tennisabteilung des„Tus“ 5. Mannschafts-Pokalspiel auf den Tennisplätzen im Stadion. Samstag ab 9 Uhr, Sonntag ab 9 Uhr, Fortsetzung der Kämpfe. Dauerkarten einschließlich Programm für Erwachsene ine Vorverkauf 2 Mark, an der Kasse 3 Mark; für Jugendliche bis 18 Jahren im Vorverkauf.75 Mark, an der Kasse 1,50 Mark. Tageskarten für Sonntag: Vorverkauf.50, an der Kasse 2 Mark. (neuer österreichischer Rekord), 2. Deutschland 3,41,3 Minuten, 3. Finnland. 100=Meter=Lauf für Männer: 1. Zupit(England) 10,8 Sekunden. 100=Meter=Lauf für Frauen: 1. Walker(England) 12,4 Sekunden(neuer Weltrekord). Fußball: Deutschland— Dänemark:1; Oesterreich— Finnland:1. Das nächste Motoriportereignis ADAC.=Bergrekord in Freiburg. Eine der bekanntesten deutschen Motorsport=Veranstaltungen ist das alljährlich bei Freiburg im Breisgau stattfindende internationale Bergrennen auf dem Schauinsland, das am 26. Juli stattfindet und eine ausgezeichnete Besetzung aufweist. Neben den besten deutschen Fahrern haben erstklassige Vertreter Oesterreichs, Frank; reichs, Italiens, Ungarns und der Schweiz ioren Start angemeldet. In der Sportwagenklasse werden u. a. Caracciola, Burggaller, Sandri(Bologna), Prinz zu Leiningen=Amorbach, Dr. Risse(Solingen), Kohlrausch (Eisenach), Oesterreicher(Dresden) und v. Brauchitsch (Berchtesgaden) an den Start gehen. Auch in der Rennwagenklasse ist mit Stuck, v. Morgen, Hartmann(Budapest), Frankl(Wien), Volkhart(Düsseldorf), Steinweg(München), Decaroli(Nizza) und Bauhofer(München) eine Reihe der besten europäischen Rennfahrer beteiligt. Von den bisher vorliegenden Nennungen für den Großen Bergpreis von Deutschland für Motorräder, der nur für Lizenzfahrer des In= und Auslandes offen ist, sind folgende hervorzuheben: Bauhofer(München), Geiß(Pforzheim), Kohfink(Bietigheim), Sandri(Bologna), Oilter(Genf), Fleischmann(Nürnberg), Heyer (Krefeld), Soenius(Köln), Weyres(Aachen), Lutz (Zürich), Hiller(Feuerbach) und Schneidt(Frankfurt). Bochumer Boxer kämpfen um den Titel„Bochumer Stadtmeister 1931“ Heute abend finden im Schützenhof die Stadtmeisterschaften des Stadtverbandes für Leibesübungen im Boxen statt. Nachdem die Vereine des Reichsverbandes auf die Teilnahme verzichtet haben, bewerben sich die Vereine des D. A. S. V. unter sich um die Titel. Für die Kämpfe haben die Vereine KSV. Germania 10, Boxring 29, Siegfried Gerthe, Werne 30 und Werne 22 gemeldet. Bei der Fülle des Materials, das von den Vereinen aufgeboten wird, ist es sehr schwer, eine Vorhersage zu treffen. Die meisten Meistertitel sollte der KSV. Germania erringen, dessen Leute in letzter Zeit in guter Verfassung waren. Werne 30 verfügt in den einzelnen Klassen ebenfalls über gute Leute. Inwieweit die Leute vom Boxring entscheidend eingreifen können, bleibt abzuwarten. Die Leute von Werne 22 und„Siegfried“. Gerthe stehen zum Teil vor noch zu schweren Aufgaben. Werbeboxen in Langendreer BSV. Werne 30—„Faustkämpfer“, Oberhausen Der Werner Boxsportverein veranstaltet morgen abend eine Werbeveranstaltung in Langendreer, zu der in dem Verein„Faustkämpfer" Oberhausen ein starker Gegner verpflichtet wurde. Bei der ersten Begegnung vermochten die Werner die Oberhausener zu schlagen. Deutsche Jugendkraft Durch die Sperrzeit für Fußball und Handball, die bis zum 15. August anhält, weist das Programm in der Deutschen Jugendkraft keine besonderen Veranstaltungen auf Die Abteilung„Antonen“ Bochum trägt auf eigenem Platz an der Kohlenstraße in Bochum=West ihre Vereinsmeisterschaften in der Leichtathletik aus.— Der Rhein==Weser=Kreis bringt morgen in Münster seine Schwimmwettkämpfe zur Durchführung, die sich einer guten Besetzung erfreuen, da die Vereine stark gemeldet haben. Nach den Leistungen der letzten Wochen darf nan erbitterte Kämpfe und gute Leistungen erwarten. Händerrueweibe PMdanrie WirHeilalis-ClrenhalterDas magere Londoner Ergebnis— Vertraut der eigenen Kraft Bochum, 24. Juli. Das Ergebnis der Londoner Konferenz war recht gering. Weder eine langfristige Anleihe, noch ein kurzfristiger Kredit ist Deutschland gewährt worden. Die internationale Hilfe besteht allein in der Verlängerung des Reichsbankkredits von 100 Millionen Dollar und in Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Abziehungen ausländischer Kredite. Der amerikanische Staatssekretär Stimson hat, um den Zweck dieser Maßnahmen klar zu legen, die deutsche Wirtschaft mit einem Faß verglichen, das undicht geworden ist, und aus dem daher die lebenswichtige Flüssigkeit Kredit unablässig ausströmt. Es komme nun, so führte Stimson aus, zunächst darauf an, dieses Faß zu dichten, um weitere Abflüsse zu verhindern; erst wenn das gelungen sei, könne man ihm wieder neue Kreditflüssigkeit zuführen. Das Bild trifft zweifellos die Sachlage und man könnte hiernach die Hoffnung hegen, daß Deutschland schließlich doch später noch eine internationale langfristige Anleihe erhalten soll. Die Reichsregierung hat inzwischen bereits durch eine große Anzahl von Notverordnungen die weiteren Geld- und Devisenabflüsse im Inneren zu verhindern versucht. Gegen viele dieser Verordnungen lassen sich zweifellos vom Standpunkte der Wirtschaft aus die schwersten Bedenken geltend machen. Aber man muß berücksichtigen, daß sie in größter Eile erlassen und nur zur Ueberwindung einer hoffentlich kurzen Notzeit bestimmt sind. Es wird zweifellos nötig sein, manche dieser übereilt abgefaßten Notverordnungen umzugestalten, um sie für die Wirtschaft erträglich zu machen. Wenn es dann gelingt, durch die in London vereinbarte Stillhalteaktion die Zurückziehung der Deutschland noch verbliebenen Auslandskredite zu verhindern, so wäre die erste Aufgabe, wenn auch sehr unvollkommen und notdürftig, gelöst. Deutschland ist jetzt auf seine eigene Kraft angewiesen. Es wird die Aufgabe, zu deren Lösung das Ausland nur geringfügige und unzureichende Hilfe zugesagt hat, allein lösen müssen. Zweifellos wäre es nun unberechtigter und gefährlicher Optimismus, wenn sich das deutsche Volk noch weiter durch die vage Hoffnung auf eine spätere Auslandsanleihe über den Ernst seiner Lage hinwegtäuschen wollte. Auch für diese Anleihe bestehen ja die französischen Garantieforderungen fort, die vom deutschen Standpunkt aus ganz unannehmbar sind, und die auch in England und Amerika als untragbar anerkannt werden. Eine zweite Aufgabe der deutschen Selbsthilfe wird darin bestehen, den Zahlungsverkehr in Deutschland rasch wieder in Gang zu bringen; denn es ist klar, daß die jetzt geltenden Notverordnungen teilweise die Wirtschaft gefährden und sie zum Stillstand bringen können, wenn sie nicht in kurzer Zeit stärker gelockert werden als bisher, und den Bedürfnissen der Wirtschaft angepaßt werden. Denn auf die Erhaltung und Stützung der Wirtschaft kommt jetzt alles an. Es muß verhindert werden, daß sie noch weiter zusamnmenschrumpft und dadurch die Arbeitslosigkeit noch immer mehr anwächst. Die Zahlen, die über die Entwicklung des Arbeitsmarktes in der ersten Julihälfte bekanntgegeben worden sind, sind insofern einigermaßen befriedigend, als die Arbeitslosigkeit wenigstens noch nicht wieder zugenommen hat, wie im vorigen Jahr um diese Zeit. Am 15. Juli sind bei den Arbeitsämtern rund.96 Millionen Arbeitsuchende gezählt worden. Aber man muß dabei beachten, daß in den Sommermonaten die Landwirtschaft eine große Anzahl Arbeitsloser beschäftigt. Welche Bedeutung das für den Arbeitsmarkt hat, geht daraus hervor, daß die Arbeitslosenziffern in den landwirtschaftlichen Teilen Deutschlands gesunken, in den industriellen aber gestiegen sind. Für die produktive Wirtschaft bedeutet es eine besonders große Gefahr, daß gerade die mit der Finanzierung der Industrie am meisten verknüpften Banken am stärksten von der IIliquiditätskrise betroffen worden sind, so z. B. nach der Danatbank nun auch das Bremer Bankhaus Schröder. Hoffentlich wird es möglich sein, dieses für einen Teil der Industrie sehr wichtige Bankinstitut zu stützen und zu erhalten. Es gibt erfreulicherweise auch einige Tatsachen, die aufs neue beweisen, wie stark die Kräfte der Selbsthilfe trotz alledem in der deutschen Wirtschaft sind. Als einen solchen Akt der Selbsthilfe darf man z. B. die in diesen Tagen erfolgte Gründung einer Gemeinschaftsgesellschaft der Siemens-Schuckertwerke und der Frankfurter Metallgesellschaft zu Zwecken der Forschung und des Patentaustausches betrachten; da gleichzeitig auch ein Austausch von Aufsichtsratsmitgliedern zwischen den beiden großen Konzernen beabsichtigt ist, kann man in der Neugründung wohl auch den Beginn einer allgemeinen Annäherung und Zusammenarbeit zwischen Siemens und der Metallgesellschaft erblicken. Die Förderung des Steinkohlenbergbaues hat sich verhältnismäßig befriedigend entwickelt. Die arbeitstägliche Kohlenförderung ist im Monat Juni nur noch um 6000 auf rund 280 000 Tonnen zurückgegangen, während die tägliche Kokserzeugung des Ruhrgebiets sogar von rund 50000 auf rund 52000 Tonnen gestiegen ist. Die Gesamtzahl der im Steinkohlenbergbau beschäftigten Arbeiter ist freilich noch weiter um über 5000 auf rund 252 000 Köpfe verringert worden. Im Braunkohlenbergbau sind ebenfalls Zeichen einer ganz geringen Erholung festgestellt worden. Sicherlich hat die schwere Julikrise auch für die deutsche Produktion und den deutschen Arbeitsmarkt neue Schädigungen und Rückschläge mit sich gebracht. Ihre Ueberwindung kann nur von dem deutschen Unternehmungsgeist, der deutschen Technik und der deutschen Arbeit ausgehen. Immer wieder ist in allen internationalen Konferenzen von den ausländischen Sachverständigen betont worden, daß die deutsche Wirtschaft in ihrem Kern durchaus gesund und leistungsfähig sei. Von hier aus muß nun versucht werden, die Katastrophe zu begrenzen und den Wiederaufbau aus eigener Kraft zu beginnen. Bochumer Polizei=Kommando=Faustballmeisterschaften. Auf dem Sportplatz der Polizeiunterkunft wurden am Freitag die Polizei=Kommando=Faustballmeisterschaft der Bereitschaften ausgetragen. Der vorjährige Sieger, die zweite Bereitschaft(Bochum) konnte erfolgreich den Titel verteidigen. Das Gesamtergebnis lautete: 1. Sieger und Kommandomeister: Zweite Bereitschaft (Bochum), 8 Punkte; 2. dritte Bereitschaft(Herne), 6 Punkte; 3. fünfte Bereitschaft(Bochum), 4 Punkte; 4. Vierte Bereitschaft, 2 Punkte; 5. Erste Bereitschaft, 9 Bunkte,„ar g ein##: Makars feissen#. „HerthalBSC.“ will nicht in Nürnberg spielen. Der Deutsche Meister„Hertha]BSC.“ will seiner Verpflichtung nach Nürnberg— am 9. August gegen den 1. FCN.— nicht nachkommen, und zwar mit der Begründung, daß man Vorkommnisse wie seinerzeit beim Spiel gegen Fürth vermeiden will. Der 1. FC. Nürnberg besteht aber auf die Austragung des Kampfes und versucht nun, durch den DFD. auf„Hertha“ einen Zwang auszuüben, Ein Amerika=Sieg von Ernst Gühring. Der Stuttgarter Schwergewichtler Ernst Gühring kam in Amerika zu einem weiteren Erfolg. Er boxte am Mittwoch in Kalifornien, und zwar in Oakland, wo er den Amerikaner Lee Kennedy über zehn Runden glatt nach Punkten abfertigte.„„„„ G—„ Degraeve vor Engel in Kopenhagen. Bei den Kopenhagener Radrennen am Dienstag abend mußte sich der Kölner Matthias Engel im Kampf um den„Kleinen Preis“ hinter dem Belgier Degraeve mit dem zweiten Platz begnügen. An dritter Stelle folgte der Däne Brsak=Andersen. Sein Landsmann Falk Hansen holte sich das=Kilometer=Punktefahren vor Engel. Aus den Radsportvereinen Die Mitglieder des Radfahrer=Vereins„Westfalia 1895“ treffen sich zur Gauwanderfahrt nach Haltern Sonntag früh um 7 Uhr auf dem Rathausplatz. „Der Radfahrer=Verein„Bochumex Wanderfahrer 1927“ unternimmt am Sonntag, 26. Juli, eine Fahrt nach Haltern. Abfahrt: 7 Uhr. Treffpunkt: Hasselkuß, Die Wanderfahrer des RV.„Sturmvogel“ Bochum treffen sich Sonntag morgen.00 Uhr an der Panzergrotte, Hattinger Straße, zu einer Halbtagsfahrt ins Ruhrtal. Vom Turf Rennen zu Chantilly Freitag, 24. Juli. 1. Rennen: 1. Badanienne(Semblat), 2. Robert Bruce, 3. Fantin. Toto: S. 57, Pl. 16, 14, 18. 2. Rennen: 1. Pitt(Sibbritt), 2. La Tour Penchee, B. Jago. Toto: S. 42, Pl. 16, 28, 15." A 3. Rennen: 1. Saumur(Duforez), 2. Javeleur, B. Erain. Toto: S. 136, Pl. 23, 11, 20. 4. Rennen: 1. La Camargue(Bouillon), 2. Galilee II, 3. Madame du Barry. Toto: S. 90, Pl. 26, 43, 30. 5. Rennen: 1. Alluvial(Elliott), 2. Slipper, 8. La Beauvoisinière. Toto: S. 73, Pl. 28, 18. 6. Rennen: 1. Benedetto(Sibbritt), 2. Reverende II, 8. Hetre Pourpre. Toto: S. 33, Pl. 17, 19, 14. italienerheg im Preis der Nationen beim internationalen Reitturnier in Nachen. Nachen, 24. Juli. Das internationale Reitturnier in Aachen erreichte am Freitag mit der Entscheidung des Preises der Nationen einen Höhepunkt. Wieder waren die Italiener die besten und siegten überlegen mit nur 1½ Fehlern vor Deutschland, das 29½ Fehler zu huchen hatte, und den Ungarn mit 42½ Fehlern. Auch in der Einzelwertung besetzte Italien durch Major Bettoni auf Alladino mit * Fehlern die erste Stelle, nachdem im Stichkampf der Ungar Gergelyvitez vier Fehler gemacht hatte. Lohnzahlungs-Vorschläge Zur Hebung der Wirtschaftlichkeit im Handel und zur Verringerung der Spitzen des Zahlungsmittelbedarfs schlägt die Forschungsstelle für den Handel in Berlin in Ausdehnung der in der Notverordnung erlassenen Bestimmungen vor: 1. Die wöchentlichen Lohnzahlungstermine so zu verlegen, daß innerhalb eines Wirtschaftsgebietes an jedem Wochentage etwa die gleiche Lohnsumme zur Auszahlung gelangt, wie es bereits für Erwerbslose durch die Arbeitslosenversicherung geschieht. Die Einteilung der Betriebe in Gruppen hat durch die Industrie- und Handelskammern im Einverständnis mit den zuständigen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Verbänden zu erfolgen. 2. Die monatlichen Gehaltszahlungen für Angestellte sind auf die zweite Monatshälfte zu verteilen unter Beibehaltung des gleichen Wochentages für die Zahlungen ein und desselben Betriebes. 3. Die monatlichen Gehaltszahlungen für Beamte sind über die erste Monatshälfte zu verteilen, also nicht unter Beibehaltung der festen Kalendertage, wie sie die Notverordnungen gegenwärtig noch vorsehen. Neue Girozentrale bei der Landesbank in Püniter Unter Mitwirkung der westfälischen Sparkassen soll der Spar-Giroverkehr in Westfalen einer besonderen Abteilung der Landesbank in Münster als einer provisorischen Girozentrale übertragen werden. Diese Girozentrale erfaßt den Zahlungsverkehr auf neue Konten und hat ein besonderes Reichsbankgirokonto bei der Reichsbank in Münster unter dem Namen „Landesbank der Provinz Westfalen. Abt. Girozentrale“. Die Sparkassen können den Verkehr mit der neuen Girozentrale sofort aufnehmen. Der RheinischWestfälische Sparkassenverband hat ferner beschlossen, demnächst einen Westfällschen Sparkassen- und Giroverband zu gründen, der eine engere und dauernde Verknüpfung der Sparkasse mit der Landesbank in der Form einer Gemeinschaftsbank, wie in anderen preußischen Provinzen, herbeiführen soll. DieUmlage des Ruhrkohlenfyndikats Schiedsspruch des Berghauptmanns Bennhold Der Schiedsspruch des Berghauptmanns Bennhold in der Umlagefrage beim Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat stützt sich im wesentlichen auf die Vorschläge Thyssens, mit der Maßgabe, daß die Geschäftskosten des Syndikats durch eine gleichmäßige Tonnenumlage auf den Absatz auf Verkaufs- und Verbrauchsbeteiligung gedeckt werden. Der übrige Umlagebedarf wird gemäß dem Vorschlage Thyssens aufgebracht, d. h. es bleibt ein gewisser Prozentsatz des Absatzes auf die Verbrauchsbeteiligung umlagefrei, und dieser Prozentsatz ist gleich dem Verhältnis, in dem bei bestimmten syndizierten Eisenerzeugnissen die Summe der unmittelbaren und mittelbaren Ausfuhr zur Erzeugung steht. Der umlagefreie Teil des Absatzes auf Verbrauchsbeteiligung darf aber keinesfalls 55 Prozent übersteigen. Die übrigen Aenderungen gegenüber dem Vorschlag Thyssens sind nicht wesentlicher Art. Ueberfremdungsgefahr beim KWE.! Um im Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk einen evtl. nicht erwünschten Einfluß fremder Kreise. besonders des Auslandes, die den Kommunalverbänden und der Wirtschaft des RWE.-Versorgungsgebietes fernstehen, dauernd zu vermeiden, hat das RWE. zu einer außerordentlichen Generalversammlung auf den 14. August eingeladen, zwecks Ausgabe von neuen 150000 Aktien gleich nominell 8 Millionen Namensaktien, deren Uebertragung nur mit Zustimmung der Gesellschaft sulässig ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Stimmenzahl der Namensaktien, die den Kommunalverbänden gehören, um 150000 Stimmen auf insgesamt 520000 Stimmen steigen, womit auf jeden Fall gemeinsam mit dem in festen Händen befindlichen Besitz an Inhaberaktien die jetzige Stimmenmehrheit dem RWE. erhalten wird. Bilanzfälschungen bei Nordwolle? Die Justizpressestelle Bremen teilt in Sachen Nordwolle mit: Der Untersuchungsrichter beschäftigt sich zurzeit mit der Durchprüfung des UltramareMaterials nebst Unterlagen. Die bisherigen Ergebnisse begründen den dringenden Verdacht, daß durch Buchungen über die Ultramare Fälschungen der Bilanzen der Nordwolle vorgenommen worden sind(Konkursverbrechen 239 und 244 Konkursordnung). Bezüglich der Bilanz von 1929 besteht die begründete Annahme, daß Verpflichtungen in Höhe von mindestens 25 Millionen Reichsmark nicht aufgeführt gewesen sind. Für das Jahr 1930 bewegen sich die Ermittlungen in der gleichen Richtung. Sie sind bereits beträchtlich fortgeschritten. Eine vollständige Aufklärung dieser Vorgänge dürfte nach Angabe des Untersuchungsrichters in Kürze zu erwarten sein. Außerdem erstreckt sich das Ermittlungsverfahren in der Richtung des Betruges, begangen gegenüber den Banken, und auf Verstöße gegen Paragraph 312 HGB. Die Angeschuldigten sind mehrmals verhört worden. Eine Haftbeschwerde ist bislang von den Angeschuldigten Carl Lahusen und Heinz Lahusen nicht eingelegt worden. Nach der„Frankf. Ztg.“ wird die Fortführung der größten der Unterfirmen der Nordwolle, der Toga Vereinigte Webereien.-G. in Berlin ermöglicht durch das jetzt erreichte Stillhalten der Banken, die unter Bürgschaft von Nordwolle rund 19 Millionen Reichsmark zu fordern haben. Diesem Schuldbetrag stehen rund 8½ Millionen Vorräte und 6½ Millionen Debitoren gegenüber. Es wird mit Sicherheit angenommen, daß bei entsprechender Bewertung der Anlagen, die zuletzt mit reichlich 11 Millionen Reichsmark aktiviert waren, die vorhandenen Werte zur vollen Deckung der Passiven ausreichen. Was aber vom.-K. von rund 15 Millionen Reichsmark, von denen etwa 13 Millionen Reichsmark im Eigentum der Nordwolle sein dürften, übrig bleiben wird, ist vorerst nicht abzusehen. Die N. V. Handels Mij. van Gosen& Co. In Amsterdam, eine der größten Firmen im Handel mit Textil-Rohstoffen, hat in Verbindung mit dem Konkurs der Nordwolle ihre Zahlungen eingestellt. Die Firma van Gosen& Co. war eng liiert mit der bekannten Ultramare, die ja in der Hauptsache den Zusammenbruch der Nordwolle herbeigeführt hat. Frankreichs Goldoffenfive gegen England Die Verhandlungen über das Stillhaltekonsortium, die den wesentlichsten Teil der Londoner Beratungen ausmachten, haben ein Schlaglicht auf das französisch-englische Verhältnis geworfen, das in diesen Wochen der Krise auf dem Goldmarkt seinen eklatantesten Ausdruck gefunden hat. Die französischen Kredite, die in England laufen, werden auf etwa anderthalb Milliarden Reichsmark veranschlagt. Frankreich hat bei den Verhandlungen detzt mit nicht mißzuverstehender Deutlichkeit behauptet, daß es nicht nur an den kurzfristigen Krediten In Deutschland, sondern auch an denen der anderen Länder interessiert sei, da indirekt in diesen Krediten französisches Geld stecke, das von England aufgenommen, an Deutschland weitergegeben sei. Das war ausdrücklich gegen England gemünzt, und hier liegt das Geheimnis für die Kursaktionen, die das Londoner Pfund in den letzten Wochen zu sptren bekommen hat. Tagtäglich gehen Goldsondungen über den Kanal. Was in Berlin im großen Stile vor sich ging und was die deutsche Wirtschaft so schwer erschütterte, das erlebt London täglich vorläufig im Kleinen. Am Donnerstag hat die Bank von England Goldverkäufe von rund 100 Millionen, am Freitag solche von rund 105 Millionen Reichsmark vornehmen müssen. Der größte Teil dieses Goldes ist nach Frankreich gegangen. Die englischen Blätter bezweifeln, daß die Diskonterhöhung der Bank von England auf 3½ Prozent den gegenwärtigen Goldabfluß stoppen kann, und geben ihrer Entrüstung über Frankreichs Erpressungspolitik unverhohlen Ausdruck. Verltändigung beim Norddeutschen Cement.Verband Zwischen dem Norddeutschen Cement-Verband und der Portland Zement- und Kalkwerke.-., beide in Nienburg, sowie dem Portland-ZementWerk Siegfried in Salzderhelden ist eine Verständigung zum Abschluß gelangt. Ferner ist zwischen den Deutschen Solvay-Werken.-G. in Bernburg und dem Norddeutschen Cement-Verband ein freundschaftliches Einvernehmen in die Wege geleitet vorden.„„ Diskonternonung in Budapelt Die ungarische Nationalbank hat ihren Diskontsatz von 7 Prozent auf 9 Prozent erhöht. Die Bank wurde durch die gesteigerte Inanspruchnahme ihres Kredites und durch die Gesichtspunkte der Anpassung an die internationale Geldmarktlage zu dieser Erhöhung veranlaßt. Generalverlammlungsbeschlüffe Eisenbahn-Verkehrsmittel.-G. In Berlin. Abschlus für 1930 mit 10 Prozent Dividende auf 8 Millionen.-K. (1. V. 15 Prozent auf.2 Millionen Reichsmark) genehmigt.— Vereinigte Schmirgel- und Maschinenfabriken .-G. In Hannover. Die.-V. genehmigte gegen 50 Stimmen eines Aktionärs die beantragte Kapitalzusammenlegung im Verhältnis:1 auf.10 Millionen Reichsmark. Ueber die Geschäftslage im neuen Jahr wurde mitgeteilt, daß die Beschäftigung trotz der schlechten Wirtschaftslage recht gut sei und daß Bankschulden nicht bestehen.— Baer& Stein, Metallwarenfabrik.-G. In Berlin. Dividendenloser Abschluß genehmigt(1. 7 Prozent). 39 000 Reichsmark Gewinn werden vorgetragen. — Berlin-Gubener Hutfabrik.-G. in Guben, 12(16) Prozent Dividende beschlossen, die jedoch erst nach Wiederaufnahme des unbeschränkten Zahlungsverkehrs ausgezahlt wird. Die Gesellschaft ist zurzeit gut beschäftigt. Dividendenvorschläge Haus- und Grundstücksverwertungs-.-G. in Essen. Steele. Weiterer Verlust von 1559 Reichsmark. Gesamtverlust 26 254 Reichsmark.—.-G. Vulkan In Köln-Ehrenfeld. Verlust von 37.600 Reichsmark.— Siegburger Walzwerk.-G. In Siegburg. Im Geschäftsjahr 1930 ist die Unterbilanz auf.14(1. V..0) Millionen Reichsmark gestiegen. Humboldt-Deutzmotoren.-G. In Köln(Klöckner-Konzern). Voraussichtlich 4 Prozent Dividende. Gute Beschäftigung. 200 Mann neu eingestellt. Quer durch die Wirtschaft Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Graf Schwerin In Bochum. Nach einer Mitteilung des Bochumer Rechtsbeistandes des Bankgeschäftes Saassen& Co. in Bonn an die„Deutsche Bergw. Ztg.“ ist die nach Paragraph 4 der Satzungen der Gewerkschaft vorgesehene Anrufung eines Schiedsgerichtes, das darüber entscheiden soll, ob die in der Gewerkenversammlung vom 26. Juni gefaßten Beschlüsse zum gemeinsamen Besten der Gewerkschaft gereichen, doch rechtzeitig und ordnungsgemäß erfolgt. Graf Schwerin hat auch bereits ihrerseits einen Schiedsrichter benannt. Das Schiedsgericht ist ordnungsgemäß gebildet. Um auch für den Fall gesichert zu sein, daß aus irgendwelchen, einstweilen nicht ersichtlichen Gründen die Zuständigkeit des Schiedsgerichtes nicht gegeben sein sollte, hat sich die Firma Saassen& Co. um die vierwöchige Frist aus Paragraph 115 des ABG. zu wahren, veranlaßt gesehen, auch eine Klage beim Landgericht in Bochum zu erheben. Ob die Klage vor dem ordentlichen Gericht mit Rücksicht auf das schiedsgerichtliche Verfahren zur Verhandlung kommen wird steht, wie wir schon erwähnten, dahin. Der diesjährige Genossenschaftstag der im Deutschen Genossenschaftsverband vereinigten Schulze-Delitzschen gewerblichen Kredit- und Warengenossenschaften, der vom 23. bis 26. August in Dortmund stattfinden sollte. ist in Anbetracht der wirtschaftlichen Verhältnisse abgesagt worden. Die diesjährige Leipziger Herbstmesse findet, wie dar Leipziger Meßamt mitteilt, planmäßig vom 30. August bis 3. September statt. Ausländische Börfen Newyork: schwacher Anfang. Amsterdam: abgeschwächt. Brüssel: schwächer. London: teils leicht erholt. Paris: knapp behauptet. Zürich: schwächer. Mailand: uneinheitlich. Wien: schwach. Berliner Produktenbericht Berlin, 24. Juli 1931 Kansich kuntgeusche oien Schasik unt bcenien er Altchennn. ver sooKlogramg Berliner Metallnotierungen Berlin, den 24. Jusi 1931. (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung und Bezahlung för je 100 Klogramm) Elektroiyikupfer(wirebars) prompt, eit Hamburg. 1 24. Juli Bremen oder Rotterdam Standard-Slel por.....50...... Originalhüttenaluminium 98—99%, in Blöcken desgl. in Walz oder Drahtbarren..... Banka-, Straits, Australzinn in Verkäuferswahl Hüttenzinn, mindestens 99% Reinnickel, 98-99% Antimon-Regulus Silber, 1 Klogramm, ca. 1000 Feinheit Gold. 10 Gramm Altplatin per Gramm(Abfälle) Circapreis.. Techn. reines Platin per Gramm, detallpreis 170.00 174.00 350.00 51.00—53.0 38.25—40.75 11. Juli 77.25 170.00 174.00 350.00 51.00—53.00 38.50—40.50 Amlliche Oerisenkunge Berlin, den 24. Juli 1921 4. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Reisen= Bäder. Nr. 172 38. Jahrgang Samstag, 25. Juli 1931 Auf Wanderschätzen Tarche=Saderiand Winke für eine kurze Ferienfahrt In 4 Tagen quer durchs Sauerland, Wittgenstein und Siegerland In der auf der deimat ist es schön, serge lichten Höhn. Die großen Ferien locken hinaus ins Freie. Ledig aller Sorgen, nur mit leichtem Rucksack bepackt, wollen wir von Norden nach Süden mit die schönsten Teile des sauerländischen Gebirges durchwandern. Haben wir vom Bahnhof Arnsberg aus die ganze Stadt durchquert, wandern wir diesseits der Ruhr bis zur Teutenburg weiter(195 Meter; 35 Minuten), wo uns das erste weiße liegende Kreuz der Hauptwanderstrecke 7 entgegenleuchtet. Bis zum Gehöft Dickenbruch steigt ein Fahrweg hinan, der dann in einen steiler werdenden Fußweg im Walde übergeht. Vom Schuhmacherskopf(322 Meter) an fällt der Waldweg bis zum nahen Hellefelderbach, um jenseits aber gleich wieder in geRuhr. *0 Amabundem hörige Steigung überzugehen. 1½ Stunden, von der Teutenburg gerechnet, brauchen wir bis zur 500 Meter hohen Hellefelder Höhe. In 25 Minuten sind wir schon wieder 150 Meter tiefer gelangt; nur kurz berühren wir das freundliche Dörflein Hellefeld. Wenn die Landschaft zu beiden Seiten durch die steilen Berghänge nicht so reizvoll wäre, würde der hier einsetzende gut 1½ stündige Marsch auf der Fahrstraße über Dorf Linnepe, dann das Linnepetal aufwärts bis zur stillen Meinkenbrachter Mühle(423 Meter) gewiß ermüdender auf uns wirken. Nach kurzem Stück Feldweg klettern wir auf gutem Waldpfad zum Krähenberg(560 Meter; 40 Minuten) hinan. Aussichtsreich ist der kurze Abstieg ins Röhrtal, dem auf der anderen Seite ein ebenso kurzer Anstieg auf schattigem Stationsweg zum einstigen Kloster Brunnen(500 Meter; 20 Minuten) folgt. Am folgenden Tage halten wir uns an Hauptwanderstrecke 8. Von Kloster Brunnen bis zu den nächsten Häusern in Röhrenspring steigt der Waldweg in 30 Minuten 70 Meter. Der folgende Feld= und Waldweg steigt im ersten Teile noch ein wenig, senkt sich dann aber bis Weuspert(490 Meter; 40 Minuten). Auch weiterhin fällt unser Weg ständig. Erst durch Hochwald, dann im herrlichen Tale des Giebelscheider Baches erreichen wir nach ungefähr 1 Stunde Fretter(300 Meter). Bis nahe dem Raizebeil sinds von dort 40 Minuten und 100 Meter Steigung. Durch Ober=Melmecke gelangen wir dann wieder zu einer Höhe. Von hier ab wandern wir durchs Salmecketal nach Elspe hinab(270 Meter; ¼ Stunde). Noch einmal müssen wir steigen, 25 Minuten, zu dem 100 Meter höher gelegenen Dorf Hachen. Der Rest des Tages bringt uns in 40 Minuten wieder abwärts. In Meggen(260 Meter) an der Lenne machen wir für heute Schluß. Entweder hier oder nach kurzer Bahnfahrt bis Altenhundem. Dort ruhen wir unsere müden Glieder für den nächsten Wandertag aus. Mit der Bahn suchen wir am dritten Tage über Birkelbach und Erndtebrück den fern allem Lärm, 450 Meter hoch gelegenen Bahnhof Leimstruth zu erreichen. Auf der nahen Landstraße südlich stoßen wir nach etwa 18 Minuten auf Hauptwanderstrecke 18. In östlicher Richtung führt diese nach ungefähr 20 Minuten zur Ortschaft Leimstruth, weiter nach 35 Minuten über den Mittelkopf zur Ortschaft Stünzel(600 Meter). 10 Minuten hinter dem Festplatz haben wir die Wahl, entweder auf Hauptwanderstrecke 2 oder weiter auf 18 gen Laasphe zu wandern. Nach 1¼ Stunden kreuzen sich beide Strecken oberhalb des Schlosses Wittgenstein wieder. Ersterer Weg führt in langsamem Fallen über die gutgepflegten Hochwald= und Parkwege des Fürsten von Sayn=Wittgenstein=Wittgenstein an deren hochgebautem Schloß vorüber, während 18 westlich erst nach Saßmannshausen im Lahntal hinab und dann wenig steigend über fürstliche Wege nördlich der Lahn bis Laasphe geht. Auf Hauptwanderstrecke 2 setzen wir unseren Marsch darauf vom Bahnhof Friedrichshütte(320 Meter) fort. Nach 35 Minuten befinden wir uns auf der Sange(450 Meter), nach weiteren 25 Minuten am kleinen Buchholzberg(530 Meter), nun gehts in ½ Stunde durch den grünen Wald hinab ins liebliche Ilsetal(415 Meter). Bis zum Quell dieses klaren Bächleins steigen wir über Lindenfeld dem Wässerlein nach(618 Meter; 1½ Stunde); auch bis zur breiten Eisenstraße, zu der wir nach 25 Minuten gelangen, steigts noch 50 Meter. 35 Minuten behalten wir die Eisenstraße unter den Füßen, ehe wir ihnen in Lahnhof die wohlverdiente Ruhe gönnen (610 Meter). Im Keller des Forsthauses Lahnhof entspringt die Lahn. Vor uns liegt der letzte Wandertag. Er sieht uns die ersten 1½ Stunden noch auf der niemals langweiligen Eisenstraße. Diesmal bleiben wir auf Hauptwanderstrecke 3. Schon gleich nach 25 Minuten berühren wir die Ilmquelle, ¼ Stunde danach den Ursprung der Sieg, während gut 15 Minuten nördlich von der Stelle, wo wir die Eisenstraße verlassen, die Eder dem Boden entquillt. ¼ Stunde nach Verlassen der Eisenstraße liegt das 635 Meter hoch gelegene einsame Forsthaus Hohenroth vor uns. Gleich hinter dem Hause steigen wir steil durch das reizvolle Hohlnetphetal (1 Stunde) bergab bis Sohlbach(390 Meter), müssen hinter dem kleinen Dörschen durch ein Wiesentälchen, später Hochwald, jedoch wieder 170 Meter steigen. An der Kronprinzen=Eiche mit weiter Fernsicht über das Siegerland kommen wir nach 1 Stunde bis vor Hof Ginsberg. Ueber den sagenumwobenen Schloßberg mit den Ruinen der einstigen Ginsburg, bald danach den im Waldesdickicht gelegenen Bahnhof Vormwald wandern wir zum Schluß über den Rehberg ins Städtchen Hilchenbach hinab(360 Meter; 1½ Stunde), wo wir die höchst genußreiche Fahrt beenden. Einle Perle im Lippel Land Die Bäder und Kurorte leiden Der Hauptausschuß für Fremdenverkehr, in dem Vertreter der Verkehrsträger wie Reichsbahn, Schifffahrt, Bäder, Hotel= und Gastwirtsgewerbe usw. mit den Vertretern der beteiligten Ministerien zusammenarbeiten, wendet sich mit einer Kundgebung an die Oeffentlichkeit in der darauf hingewiesen wird, daß die augenblicklichen Geldschwierigkeiten weitesten Kreisen des deutschen Volkes Anlaß gäben, alle irgend entbehrlichen Ausgaben zu vermeiden. Darunter leide erklärlicherweise der Fremdenbesuch deutscher Bäder und Erholungsorte wie deutscher Städte und Landschaften sehr schwer. So begründet Vorsorge in solchen Zeiten ist, sollten doch diejenigen, die nicht unmittelbar unter solchem Zwange stehen, überlegen, daß wichtige Zweige der Volkswirtschaft und große, bedeutsame Gebiete Deutschlands auf den Fremdenbesuch angewiesen sind. Vor allem müßten jetzt alle, soweit nicht bringende Gründe entgegenstehen, deutsche Bade= und Erholungsorte aufsuchen. Die Fülle der Heilkraft deutscher Bäder, die Schönheiten von Natur und Kunst innerhalb der deutschen Lande seien groß genug, die Erfüllung dieser Pflicht nicht zu schwer zu machen. In den fremden Ländern werde man verstehen, daß in dem durch Kreditentziehungen aufs tiefste geschwächten Deutschland gegenwärtig besondere Pflichten voranständen. Kleine Sonderzüge Um auch einem kleineren Kreise von Reisenden, die die für gewöhnliche Gesellschaftssonderzüge vorgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreichen, die Vorteile der Fahrt in einem Sonderzuge zu bieten, hat die deutsche Reichsbahn die Einrichtung der„Kleinen Sonderzüge“ nunmehr getroffen. Diese kleinen Sonderzüge werden auf Antrag gestellt, wenn der Reisezweck, mit fahrplanmäßigen Zügen nicht oder nur besonders erschwert erreicht werden kann. Sie werden auf Entfernungen bis 200 Kilometer gefahren und können mit gewöhnlichen Fahrkarten, sowie auch mit den Fahrpreisermäßigungen für Gesellschaftsfahrten, Schulfahrten, für Jugendfahrten, ferner mit Sonntagsfahrkarten benutzt werden. Turch die entnommenen Fahrtausweise muß ein Mindestbetrag von 4 Reichsmark pro Kilometer und von 80 Reichsmark für den ganzen Zug gedeckt werden. Die kleinen Sonderzüge müssen spätestens 4 Tage vorher bestellt werden. Im übrigen gelten die sonstigen Bestimmungen für Sonderzüge, im Besonderen wird auf Antrag ein Speisewagen unentgeltlich eingestellt. Reisedurchschnitt Wandel= und Trinkhalle in Salzuslen Die großen Sommerferien stehen bevor. Ueber der gewiß notwendigen Erholung und Ausspannung steht die Rücksichtnahme auf die Gesundheit und— die Kosten. Also wäre ein wirksames Heilbad, das zugleich vorzügliche Sommerfrische ist, wohl das Allerbeste! In kaum vier Stunden Bahnfahrt kann man das wunderschöne lippische Bad Salzuflen erreichen, das durch seine kohlensäurereichen Thermalsolquellen, wie durch seine modern eingerichteten Badehäuser und Inhalatorien, aber auch durch seine landschaftliche Lage, wie durch seine der gegenwärtigen Notzeit verständnisvoll sich anpassende Preiswürdigkeit schon seit mehreren Jahren einen ständig wachsenden Ruf besitzt. Vorige Woche wurde das Reststück Dahle=SGV.= Ehrenmal der neuen Kreisstraße Neuenrade— Dahle dem Verkehr übergeben. Man kann nunmehr über Iserlohn—Ihmert—Dahle oder über Altena—Dahle zum Kohlberg gelangen und über Neuenrade—Hönnetal zurück wie umgekehrt. Der Sauerländische Gebirgsverein hat auf dem Kohlberg einen Parkplatz für mehr als 100 Kraftwagen geschaffen. Die große Heuscheuer(Grafschaft Glatz) birgt in sich selber eine Sehenswürdigkeit, die einmalig ist in deutschen Landen: die Felsenstadt. Als ragende Wächter pflanzen sich zwei schlanke Steintürme auf. In kurzen Windungen zieht sich der Weg zwischen triefenden Felswänden zum Marktplatz hin: Ein riesiger Triumphbogen überspannt den Platz in seiner ganzen Breite, den, wie die Sage meldet, die Berggeister einst zu Ehren Rübezahls errichtet haben. Im Geviert umsäumen Häuser, aus gewaltigen Quaderblöcken geschichtet, den Markt. Im Gewerbeviertel sind die Tuchhallen schier himmelhoch zu mächtigen Lagern aufgetürmt, werden gewaltige Brotlaibe feilgehalten. Auf einer Stiege erklimmt man den Eingang zum„Zoologischen Garten". Hier stehen groteske Gebilde, aus den Launen der Natur geschaffen. Das Ulmer Münster, die größte protestantische Kirche Deutschlands mit dem höchsten Kirchturm der Welt(161 Meter), hat anläßlich der 400=Jahrfeier der Reformation fünf neue Glocken erhalten, so daß nunmehr zehn Glocken im Viereckskranz des Hauptturmes hängen. Die große Glocke von 1898 hat mit ihrem Aden tiefsten Ton aller Glocken in Württemberg. Während der großen Ferien soll jede Woche einmal ein Aufstieg zu den Glocken unternommen werden. Oste. Bad— Prospekte durch die Badkeverwatung, shmil. Vertehraduros und Auskuntstele d. Blatten Dampfer ab Travemünde oder Bäder-Bahn: Lübeck-Neustadt boldene Kuh am Meer Siäsige Preise Beate Verpfl in 4 Mahlz. Bes: T. dess, Tel. Cismar 33 Haus Tannenburg .zeingem Preis. Tel. Cismar 9. Prosp W. Büttner vorzügliche Verpflegung. Baden vom Haus aus. 158 Preise. Tel. Cismar 29. Prosp. Th. Stabl Stand-Hotel as. Greise. Tel. C187 Hotel Vind am Heel Seeblick dir. am Strand. Neuzeitl. Haus. Beste Verpfl. Pens.-Preis ab 1. 7. R#1.—600. Tel. Cismar 75. Bes.; T. Bendfeldt Hate) Popburn Seezim wiedertreil Dir a. d. See, Hotel Sceuuig vorzügl. Verpfl., billigste Pens.Preise. Prosp. anford. Tel. Cismar 65. E. Stah echäge Aussicht Slanzpunkt von Grömitz. Schöne Kusstent Zeitgemäß billige Preise. Telephon Cismar 61 Ad. Petersen modern- Kurhaus Sirandperie füsliche Verpdes, vole Stes naus Pens, Vor- u. Nachs. v.#4.50 an. Hochs. 44.—. Ford Sie Hausprosp. T. Cismar 119 Ad. Reise Prospekt Tel. Cismar 97. Frau Kapt. Stahl Luftkurort SBINTE. Getsssbus-Bahie, Haus-Hoiens Bilig vom 9. August nur.50 Mk. Schöne Zimmer f. Badegäste für August zu vermieten, beste Lage. Fritz Everts. Wilhelmshaven, Roonstraße 98 I. Randsertiod Sasen Gläho,) genannt„Die Perle der Nordsee. Pensionshaus Villa Frisia empfiehlt sich für die Nachsaison. Große Zimmer, gute Verpflegung, keine Nebenkosten. Pensionspreis.50 RM., ab 15. Aug. 4 RM., Wilhelm Vogeler. S Pichiselten Bilig Privat=Pension Alken Mosel derrl. Lage, sonn., luft. Zim. m. Ausblick a. d. Mosel u. Umgegend. Erstklass. Verpflegung.(SA Jof Endres, Alken, loselstraße 39. Ruheliebende Büsum Deutsches Nordseebad“ Bahnstation.Holst. Grüner Strand.Watten lauten, Badeplätze für See-, Sonnen- u. Luttbäder. Warmbad, Sport, Kurmustk. Pensionspreis von 4,50 RM. an. Auskunft und Führer umsonst durch die Badeverwaltung. Fernruf 213 I. O. zwischen Wald und Meer Liegt unmittelbar an ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern(8000 Morgen) und in nächster Nähe des Meeres. Erfolgreiche Moorbäder und mit Seewasser bereitete Seeschlickbäder gegen Rheuma, Gicht usw. Billigste Pensionspreise. Keine Kurtaze. Prospekt u. weiteres Matertal durch: Verkehrsausschuß Luftkurort Varel I. O. Vorkum Villa Helena Erholungsbedürtige find. liebevolle AufInahme in ein. ruh. Landhause an der Mosel, Pensionspr. .— RM. für Erwachs.,.— RM. für Kind. Keine Nebenk. Josef Scholtes, Detzen Mosel, Post Leiwen. Das ganze jahr geöffnet. Telephon 237 Familien Preisermäßig. Pention von 5 Mk. an. 2 Min. vom Prom.-Strand i Ser Hotel Waldtrieden Eigent. Conrad Schinke, Tel. 315/316. Bestempf. Haus. Logis v. 2,50 an. Pension von 7,50 M an. Näheres Prospekt. Hoppes Hotol Telephon 201. Zimmer von.- Mk. an. Pension von.50 Mk. an. m Hotel König Pension v..- b..- Mk. prachtvoller Lage 300m Unmittelber an herrlichen, met II Jenwerten Buchen u Fichten-Neldungen * Ausgangspunkt schönster Harz partien 2 freischmmmbader. 12 Jochterh desler, Wochenegdplatz.: Mäßige Preise-Keine Kurtaxe Südharz Idullische Lage# Keine Fabriken Modernes Schwimmbad, sehenswerte Deutsche Märchensplele Auskönfte und Werbeschriften durch alle Reisebüros, Kurverwaltungen und den Harzer Verkehrsverband e.., Wernigerode I OOLNE Ad W Ostseebad Auschreiden! „Stzehde „Die Perle der Westküste“. Empf. m. an ausam.„Pend“; geleg. ####rns..50 M. zag. Badegelegenh. Secher Po. k. Celitrdarter Denxoorferstr. 118. MinderResungsne Schleswig=Holstein Braunlage Harz, Tagespr. Kinder 3., 1g. Mädchen.50 M. Prosp. Harz Sommerfrische pro Person 4 RM., Ia Verpflegung, Schwimmbad, herrliche Lage, IlsenburgHarzburg. J. Huwald. Landwirt. Abbenrode 25, Nordharz Penigenhafen in Holstein. Pension ab RM..— Führer durch die Badeverwaltung. Erholungbedürftige find. frdl. Aufn. bei best Verpfl. in idyllisch geleg. Landhaus. Herrl. Garten, Liegew., Luft= u. Sonnenbad. Preis inkl. Bad.75 RM.(SH. Lieschen Kulp, Harriehausen(Harz). KIA Cheuffeurgchalt, wenn Sse ihren Wagen selber stenern! Erwerben Sie sich den Führerschein im Urlaub! 12 Ausbildungstage 130 RI., erstklassige Verpflegung and Wohnung 70 RM. Prospekt freil Spotthotel„Brauner Hirsch“. Gernrode-Harz Siesuden Ruhe! 9 Erholung find Sie in meinem, direkt i. ruh. Nadel= u. Laubwaldungen geleg. Landhaus. Gart., Liegew.,=stühle, Jagdgelegenh., mod. Radioanlage. Anerk. gute Verpfl., Pens=Pr. 4 RM. einschl. Nebenk., Kind..50—3 RM. Prosp. a. Anfr. und Penslonshaus„Weldmannsbell“, Ammenhausen. b. Lamspringe(Barz) 6a1l##n Tchr in Nöllers Hofel-Kurhaus Thüringer Hof „Die Perle Thüringens“ Erstkl. Familienhaus. Idyll. Waldlage a. d. Schloßplat., berühmte Aussichtsterrassen, Trippsteinblick, Beste Verpfl., Pena—10 Mk. Dampfhze., fl. Wass., Garag., Gesellsch. Veranstaltungen. Prospekte K. Zepernick Tel. Schwarzburg 4 Sctbad Hundsbach, n KEE Kacd Seil Kurmittelpreise ab 15.Juli wesentlich herabgesetzt Auskunft: Hessische Badedirektion Bahnstation Raumünzach im Murgtal (Postauto=Verkehr) Gasthaus u. Pension „Zum Löwen“ Telephon: Posthilfsstelle. Besitzer: Franz Schnurr. Schöne, luftige Zimmer. Schöne Aussicht in die Gevirge. Rubiger Aufentbalt zur Erbolung. Gute bürgerliche Küche. Penstonspreis.— RM. bis.50 RM.(a6351 Das grüne Herz Deutschlands Erholung und neue Schaffenskraft finden Sie in den schönen ozonreichen Wäldern des Inselberggebietes Prospekte durch Kurverwaltungen Friedrichroda, Finsterbergen oder Tabarz Haus Brand. Bad Meinberg— a. Teutoburg. Wald, in ein. herrl. a. Tannenwald geleg. Pens. m. sch. gr. Garanl., Liegew. u.., find. s. Mitte Aug. b. 15. Okt. d. Gäste liebev. Aufn. Somm.= gäste Kurtaxe frei. Schön., ruh. Zimm., a. Betten, erstkl. Küche,—5 Mahlz. p. Tag. à Pers. s. Aug..50. Sept..50 RM., Kind. d. Hälfte, Autor., Klavier. Radio, Sommergäst. find. frdl. Aufnahme im schönen Wesertale. Gr., schatt. Garten m. Liegewiese. Beste Verpflegung(SB Frau M. Dietrich, Bodenfelde. Erkeln bei Bratel im Nethegau. Neuz. Pens., am Wass. gelegen, biet. angen. Aufenthalt in schön., Sommerfrischler sind. in waldr., schön. Geg., in Hörter an der Weser(Corvey), im Freien geleg. Privatb. gute Aufn. b. best. Verpfl. Pr..4. Backhaus, Höxter, Lütmarserstr. 16 Holzhausen- Erternsteine mitten im Teutoburger Wald. Pension„Zur Vogeltause“.— Tag.50 M. ohne Aufschl. Groß. SpeiseEs werden noch Geg., SommerGroße frischler ..50. ausgenommen. Ein ospekte. herrl. Landaufent halt, ringsum von 90s. herrl. Egge=Hochwald Her= umgeb., 5 Min. vom Liege=Bahnh. Pensionspr. .50 Mk., 4 Mahlz., (.St. keine Nebenkosten. wi(Gasthof und Pension Riels, z. d. Teutoniaktippen, Borlinghausen, Post Warburg=Land. Amelunxen.örter Beser Herrliche Sommerfrische— zum Preise von RM..75, keine Nebenkosten, im schönen Nethegau unweit der Weser. Es wird geboten: Anerkannt gute Verpfleg., 4 Mahlz., Rube u. Erholung, wunderbare Berg= u. Waldwand.. Sonn. Gart. m. Laube u. Liegew. Gute Bahnu. Dampferverb. Angelsp. Kutschwag. frei. Gasthof und Pension F. Clemens Fernsprechamt Ottbergen 25. a. Weser. im waldreichen NiesekURrGAN Luftkurort Sommerirische Lüchtringen bei Hönter (Weser). Schöne waldr. Gegend, großer Garten und Liegewiese beim Hause. Gute Verpflegung. Pensionspreis.— Mark. Sommerfrische direkt a. Reinhardswald u. Weser geleg., Garten m. Laube. Radio u. Badegeleg., eig. Landw., sehr gute Verpfl., 4 Mahlz., Preis MA.—. ohne Nebenkosten. Pension Karl Rivoir, Gieselwerder an der Weser, Bahnstation Badenfelge(324 Beste Referenzen. Sommerfrischler sind in waldr., gebirg. Geg. in d. Nähe d. Weser a Pension. Gr. u. luft. Zimm., beste Verpfl., reicht. Milch, Garten mit Liegestühl. Pens.=Pr. 4 M. keine Nebenk. Frau L. Rickmeyer, Amelungen 168 b. Hörter a. d. Weser. Gasthaus Wilh. Heine. Bahnstunon Böbenselde. Solbad Laer Haus Becker Das führende Haus, idyll. Wald, Sol= u. Freibad. Pr n Liegew., Pe Ainterungeil Wass., Partani. Kreis Höxter, an der Weser. Herrl. Sommeraufenth. finden Erholungsuchende in schöner waldreicher Gegend. Sonniger Garten. Beste Verpflg. Luftige Zimmer. Freibadgelegenheit und Angelsport. Eigenes Gespann. Pensionspreis.50 RM. H. Ostmeyer. Amelunken bei Körter Ein bevorzugtes Reiseziel ist der Teutoburger Herrlicher Sommeraufenthalt dir. am Walde, beste Verpfleg. Pensionspreis.80 M. Keine Nebenkosten.(SK Haus Rüösener, Kleinenbremen bei Bückeburg. mit seinen bewaldeteten Höhen und grünen Tälern, seinen heilsamen Bädern und den ehrwürdigen Stätten ältester deutscher Geschichte. Privatpension Franz Kirchhoff Godelheimer Straße bietet Erholungsuchenden gute, freundl. Aufnahme. Idyll. Lage, dir. am Walde, Nähe der Weser, Carlshafen, Hörter und Corvey, Herrl. Aussicht. Garten m. Liegestühlen. Radio, sonn., luft. Zimm., allerbeste, reichl. Verpfl. Mäßig. Pensionspr. dsehhon dauß Hans Lonis Temme Des Tel. B. Rothenfelde°8 bei Bad Rothenfelde, Teutoburger Wald. Sommerfrischler finden frdl. Aufnahme auf ein. schön geleg. Landgut, 20 Min von Bad Rothenfelde entfernt. Rubige, sonn. Lage. Großer Garten. Liegewiese. Spielgelegenheit für Kinder. Waldreiche Gegend. Vorzügliche Verpflegung einschl. Zimmer für Juli—August.—, RM Bad Hüsede Willage Herrl., ruh. Lage am Abhang d. Wiehengebirg., Bade= u. Trinkkuren. Bedeut, Heilerfolge geg. Gicht, Rheumatismus, Ischias, Nervenleiden, Magen= u. Darm leiden, Blutarmut u. Frauenkrankheiten. Trinkkur frei. Mäß. Preise. Gute Küche. Keine Kurtaxe. Prosp. durch d. Badeverw. Pension L. Wiese, Post Heepen 65. Pension Haus Mellies Hiddesen nahe dem Walde, Garten mit Liegewiese. Schöne Zimmer, anerkannt gute u. reichliche Verpflegung. Pensionspr. 4 RM. Kein Aufschlag. Gefl. Anfragen erbeten. Radiumhaltige. stärkste kohlensaure Sole Deutschlands. Vorzügl. Heilerfolge bei: Herzleiden, Haut- und Frauenkrankheiten, Rheuma, Gicht, Ischlas, Skrofulose, Rachitis. Erneuerungs-Kuren im Teufoburger Wälde (Wiehengebirge). Strecke Osnabrück— Bremen. Gesunde Höhenlage. Ruhiger Aufenthalt. Mäß. Preise. Ill. Prospekte, Verkehrsbüros, Kurverwaltung und Pensionen Bretholt, Hotel Broermann, Mindrup, Mönter, Raphaelsstift, Wahmhoff. Wortmann, Rinne, Hotel Waldschlößchen. Bodenfelde a. Weser Leink. Süne Erholung find. man in herrl. Oberweserbergland bei garantiert guter Verpflegung. Pensionspreis 4 Mark pro Tag. Direkt am Walde(Bahnstation). Gelegenheit zu freiem Baden u. Dampferausflügen. Bad im Hause. Herrl. Laubu. Nadelwald, keine Kurtaxe. für Nerven- innere u. Stoffwechselleiden Besondere Erfolge b. Blutdrucksteigerung Basedow und alle Formen der Anämie Pauschalkuren für 4 Wochen, alles einge schlossen, von Mk. 240.— ab. Prospekt Sanalorium Dr. Fuhrmann, Hiddessen bei Detmold. Sroßzögige, neuzeitiche Kureinrichtungen. Man verlange Badeschrift und Wohnungsanzeiger frei von der Badeverwaltung Ab. R23 Ia Verpflegung. .).50 M. keine „ Garage, Prosp. Telephon 232. Mod. Fremdenpension, voll. Pens.=Pr.(4 Mahl, Nebenk., Garten, Liegew. lb 202) Jos. Bretholt, 44 28 Sael * Auskunft: Städt. Verkehrsamt der Landeshauptstadt Detmold b 241 Gerrisseneut, Sommerfrische Karl Gille— Stat. Bodenfelde, Post Hofgeismar=Land. An der herrlich. Oberweser f. Erholungsuchende liebev. Aufnahme, frdl., sonnige Zimm., Ia Verpfl., eig. Milchwirtschaft, ruh. Lage, dicht am Walde, gr. Ferns., Liegewiese, Stühle und Halle, Badegelegenheit. Pensionspreis.— M.(TG Teutoburger Luftkurort Hörste, Pens. Geschw. Hanning. Frdl. heim. Aufn., neue, sonnige Zimm., fließ. Wasser, Zentralheiz., Bad, Freibad, Liegew., schön. Gart., vorzügl. Verpfleg., Pension 4 Mark, keine Nebenkosten.(SH Geschw. Hanning, Hörste in Lippe, Post Pivitsheide, Fernspr., öffentlich, Hörste. am Bahal Teutoburger Walde. Blelefeld-Osnabrück Ganzjährig geöttnet Mittelstandskuren Volpriehausen(Solling), L. Anthon, Gasthaus„Zur Linde“, bietet sein. Sommergäst. schön. Aufenth., direkt i. Hochw. d. Sollings. Gute, reichl. Verpfl. (4 Maylz.), v. Tag 4 Ml. Elektr.,.=., sonn. Zim., Veranda, Liegew. Prosp. gr. Bückeburg viltet Sie um Ihren Besuch Sommerfrische und Eisen=Schwefelbad Oberlübbe v. Minden Schöne Lage am Wiehengebirge. Größte idyllische Ruhe. Voller Pensionspreis v. Tag.50 RM. Bäder gegen Gicht und Rheuma.50 RM. Prospekte gratis. S0) Fr. Meyer. Kurgäste und Sommerfrischler find, liebev. Aufn. z. Preise v..50 M in Nähe von Wald u. Park. Sept. Ermäßig. Pension W. Steinmann, Bad Salzuflen, Alte Plothoer Straße 35. GichRheuma-, Herz-, Nervenund Frauenbad Herrlichste Sommerfrische als Pensionshaus empf. sich Hotel„Fürst Friedrich“. Verlangen Sie Prospekte. Teutoburger Sommergäste find. liebev. Aufn. b. anerkannt vorzügl. Verpfl., 4 Mahlz. Hohe, luft. Zimm., elektr. Licht, Zentralheiz, gr. Gart. m. Springbr. Pens. 4 K. k. Nebenk. Inhalatorium Pauschalkuren Pens. Wittmann, Höfte, Kr. Tecklenburg. das städtische Verkehrsamt. Fernruf 551. Keine heulende Fabriksirene, kein Gedröhne industrieller Werke, kein ratternder Expreß peitscht Ihre Nerven im *— 5 R h e i n i e l s-— e i n t r i e b n i s Ker.2. Die größte Burg am Rhein Die herrliche Loreley" 0 Das schönste Wellenstrandbad Erholung— Freude— Sport Jede Auskunft und Vermittlung durch Verkehrsverein heilt Rheuma, Herz=, Nasen= und Halskrankheiten, Skrofulose, Frauenleiden.— Starke Sol= u. natürl. Kohlensäurebäder. Inhalatorten neuesten Systems. Neu: Kurhaus mit erstklassig eingericht. Logierzimmern und Badezellen. Mäßige Preise. Auskunft erteilt: Badeverwaltung Bad Sassendorf 3, Kreis Soest in Westfalen, Kommt zur Hosel, zum Haus Eller! Pober Küch' und Keller! Sauberkeit! Viel Fröhlichkeit! *. Dieblich Mosel. „. Untermosel. 15 Klm. ohne Nebenkosten.— Frühstück, fließ. Wai Glänzend ist dort Schöne Zimmer! Und für's Herz: Haus Eller. Schönste Privatpens. d. Koblenz. Pr..— RM., reichl. Mahlzeit. Garn. Sonerfrische im Sauerland —— Eigene Forrellenfischerei.—— Gasthof zum Lennetal Lenne(Sauerland) Königsborn. Badezeit vom 1. Mai bis 15. Oktober. Beste Hellerfolge bei Gicht, Rheumatismus, Ischias, Skrofeln, Drüsen, Rachitis. Erkrankungen der Atmungsorgane. Herz-, Nerven- u. Frauenkrank heiten. Neuzeitl. Sole-Inhalat. Mäßige Preise f. Unterkunft und Bäder— Badeschrift u. Auskunft unentgeltlich durch die Badeverwaltung in Unna-Königsborn. Gasthof u. Pens.„Lahngold“. Aumenau, Tel. 44, herrl. a. Wald u. a. d. Lahn gel., Freibad, Liegewiese, Bergterrasse, große überd. Halle. m. Scherenkegelbahn, anerk. gute Küche, Wr“ RM., 4 Mahlz. Auskunft erteilt das Verkehrsamt. Prospekte anfordern "„„" P r i v a t- P e n s i o n F a h l e n b r a c h scehaJang Radevormwald(Ruld.) Sche teng Im schönen Bergischen Lande, dir. am S*9— Walde gel., herrl., ruh. Lage, sonn. Zim., — Liegest., schöner Park, Nähe, berühmt. Strandbad, beste Verpfl., Ang..40, keine Nebenkosten.(SR 1, gute Nuche, Pr. 4 Kul. Resuchen P REI Auf meinem Gürchen im Saulerlande nden 2 ev. Herren Ruhe u. Erbolung, egen einen Pensionspreis von 3 RM. tgl., bei guter Verpflegung.(HS Landw. Gust. Storing, Berchum, Station Halden bei Hagen. und Sie ünden, neben billigen Preisen, das was Sie suchene eine hervorragende, waldreiche Landschaß mit einem buntbelebten Strandbad und vielen Sehenswürdigkeiten: Europas höchste Brücke, Schloß Kappelstein, Schloß Burg, die malerische Remscheider Talsperre, die Kleinstadtromantik in Lennep und Lüttringhausen, anmutige Täler u. a... Fa. VEREINE unv. schönste Ausflugsmöglichkeit. Gesellschakslokale aberall Besonders empiehlenswert für WANDERER ist der 6s kmn lange Wanderplad„Rund um Remscheid“. Verlangen Ste kostenlose Zusendung unserer neuesten Prospekte g. Herrlicher Winterberg(Hochsauerland) Angenehmer Sommeraufenthalt bei bester Verpflegung(4 Mahlz.) zu.50 M bei Schuhhaus Kramer, Winterberg. Haltern am See in waldreicher Geg., anerkannt beste und reichl. Küche. Preis .50., keine Nebenkosten.(SG Privat=Pension Frau Gerwert, Groß Relen 93.., St. Reken üb. Dorst. ∆ Altersgraues Lippestädtchen: Kastell Allso. römisch-germanisches Museum. Malerischer SeeimTal dreler Höhenzüge(Haard, Borken#— b e r g e u n d H o h e M a r k). I d e a l e s A u s f l u g s u. Wochenendgebiet. Wassersport aller Art. Segeiflugbetrieb(Bht. Sythen), abwechs— lungsreiche Wanderungen durch Wald und Heide. Alter Wallfahrtsort(Hl. Kreuz und Annaberg) Bestens bekannte Ausflugs— lokale, neuzeitliche Hotels und gute Privatlags- und Mittwochsausflugkarten von den meisten kuntt: Verkehrsverein Haltern am See, Fernrut 213 im Luftkurort Grevenbrück (Augustpr..25 Mk.) Viel Wald. Herrl. Aussicht. Alte Schloßruinen. Nahe b. gr. Strandbad m. Rudersport. Erstkl. Küche, modern. Einricht. Bad..=., Radio. Ges. Spiele. Groß. Gart., Liegew. Prospekt verlangen!„(S Peus. Schneider, Grevenorun, Sunert. — G a s t s t ä t t e E v i n g s e r= H o f— Inh.: Carl Prinz, Evingsen bei Altena. Ruf Altena 2203. Altbek., behagl. eingericht. Haus m. anerkannt gut. Küche. Schöner Saal, Gesellschaftsz. Preisw. Fremdenzimmer für Pens. u. z. Wochen end. Bill. Nachtlager für Wanvervögel u. Touristen(10 Einzelz. m. 20 Bett.). 1 Min. von d. neuen Evinaser Freibad. ½ Std. vom SGV.=Ehrenmal. Haltestelle der Straßenbahn Altena=Iserlohn.(SE Pier finden Sie B herrliche Weldungen,### ausgezeichnete Wanderwege, deale Gelegenheit für Wassersport SOLBAD RAFFELBERG STADTHALLE MIT RUMRTERRASSE RUHRBELEUCHTUNG STAOION-SCHNIMN: BADEANSTALT* WASSERRUTSCHGANN HALTERN AN Bad Honnes a, Rh., Linzer Straße 21, Hotel=Pension„Unter den Linden“, Teleph. 198. Angen. Sommeraufenthalt, schöne, luft. Zimm., gr. schatt. Gart., vorzügl. Küche. Pension m. garn. Frübstück 4,50, mis Nachmittagkassee 5., keine Nebenkost., kein Trinkzwang. Bes. A. Breuer. Boppard am Rhein Fremdenpension„Zur Traube“ Neuzettl., m. all. Bequeml. einger., fließ. Wasser usw., anerk. beste Verpfl., einheitl. jester Pens.=Preis.00 Ml. Fernruf 389. Honnef a. Rh. Haus„Mathilde“ Gute Verpfl., 4 Mablz., garn. Frühstück, tägl. 4,50 RM., keine., Speise=Glasveranda m. Blick in d. Rosen= u. Remberg, Römerstr. 30. Erholungsuchende sinden in ruh. Hause, bei sehr, guter Verpflegung, nabe an Wald u. Bera, frdl. Aufnahme. Preis .75 Mk.(EK Heinrich Schack, Kirch=Dornberg bei Bieleseld. Paradies der Roten Erde SanzRGrten * ∆ Fahrpienmes: eige Personen echffiehst auf des Rohe io modernen Motorechiffen. Bestgeleitete Ruhrufer. Gastetätten u. Wechenerschefele Bahnstation Müden Hotel=Pension Röhrig Schöne romant. gebirgs= und waldreiche Gegend. Nähe Burg Eitz. Pens. RM..— (4 Mablz., keine Nebenkosten). Bad Garten— Liegewiese. Ferur.: Carden 31. Verlangen Sie Prospekt. Liegewiese. H. der Deutschen Reichsbahn, Mer-Fahrscheinhelle mit 60tägiger Gülligkeit, Schlatwagenkarten, Flugscheine, Schiliskarten der Köln-Düsseldorter Dampf-Schilfahrt werden beitrühzeitiger Bestellung mit einer Aufstellung der nötigen Zugverbindungen ohne Autschlag frei Haus besorgt. Verkehrsverein Bochum Rathausplatz 8, Telephon 62141 Haus Rheineck Sommerfrische in schön., waldreich. Gegend. BergischNizza. 10 Min. von Bad Bendabl, gute Verpfl., 4 Mahlzeiten..50 Mk. pr. Tag ohne Nebenkosten. Restaur. Bertmann, .=Elberfeld, Wolkenburgstr. 50. Luftkurort Waldeck Erholungsuch. sind. frdl. Sommerfrische, dir. an d. Dimeltalsperre, schöne Wald. v. Hause, guter Kahn= u. Angelsport, reicht. Verpfleg., Penstonspreis pro Taa 4 M. Schöne Liegewiese. Inh.: Gasthof z. d. Linden, Heringhausen, Korbach=Land. Traben=Trarbach a. Mosel Hotel„Zu den alten Deutschen“ Angenehm. Aufentbaltsort s. Erbolungsuchende. Saal für 300 Personen. Bundestegelbahn. Pensionspreis.50 RM. Pension Braschoß. Argelanderstraße 43. Nabe Wald und Rhein. Vorzügliche Pen von 4 M. Zimmer mit Frühstück 2 A S Tiese sprientkehe Don Felisc Rohmer EiUnd dann, mitten zwischen seinen Vorbereitungen, zwischen dem Kommen und Gehen der Lieferanten, den Einkäufen, dem Schreiben und Packen und all jenen Bemühungen, denen man sich unterziehen muß, wenn man für die Dauer vieler Jahre seine Heimat verlassen will— ja, in all diesem Trubel und Wirrwarr fiel es Gundolf plötzlich ein:„Mein Gott— da ist ja Hertha!" Ja— da war Hertha, und wenn es sonst kaum jemand gab in diesem alten und morschen Europa, von dem Abschied zu nehmen sich lohnte— Hertha mußte er noch einmal sehen. Unbedingt mußte er sie noch einmal sehen. „Wir haben so nette Tage miteinander verlebt", lächelte er vor sich hin.„Wir sind oft so fröhlich miteinander gewesen und übermütig. Und wir haben uns doch gern...“. Ja— und so schob er mit einem Ruck alles beiseite, was von Rechts wegen baldigster und dringlichster Erledigung harrte, und hing auch schon am Telephon. „Schon nach Hause gegangen“, wurde ihm von einer lichernden Kollegin gesagt.„Nach Hause?" dachte Gundolf.„Schade— wirklich schade.“ Sie hatte natürlich kein Telephon in ihrem möblierten Zimmer. Aber nun hatte sich der Wunsch doch einmal festgesetzt in ihm — er wollte nicht zu einer billigen Ausrede greifen. Zumal er wirklich so eine Art Sehnsucht empfand. Er schickte einen Rohrpostbrief und zur Sicherheit auch ioch ein Telegramm. Sie trafen sich bei Kübler, am Fleischmarkt, wo es diese netten kleinen Kojen gab, in denen man so ungestört und unbehelligt durch die Blicke anderer miteinander plaudern konnte. „Du tust ja wahrhaftig, als ob du das große Los gewonnen hättest", lächelte Hertha, als Gundolf genießerisch die Speisenfolge zusammensetzte und seine Weisungen an den Kellner mit der Bestellung einer Flasche Sekt abschloß. „Habe ich auch, Liebling“, rief Gundolf übermütig, und wie er so vor ihr stand, breitbeinig, die Hände in den Hosentaschen, stark, groß und verwegen, da hatte er so ganz das Aussehen eines guten, heiteren Jungen, der er im Grunde seines Herzens ja auch immer noch war. Eines sehr robusten, unbeschwerten und unkomplizierten Jungen. „Guck mich an— Guck mich an, Süße“, sagte er nit Pathos.„Weiß du denn überhaupt, wer vor dir steht' „Eben glaubte ich noch, es zu wissen“, entgegnete Hertha.„Aber in diesem Augenblick und wenn du mich so fragst, erscheint es mir bereits zweifelhaft.“ „Nichts weißt du, gar nichts weißt du,“ protzte Gundolf.„Kleiner Diplomingenieur bei einer großen Firma und weiter nichts, denkst du. Aber vorbeigeschossen... hahaha. Das hier.“ und er schlug sich schallend mit der flachen Hand auf die Brust,„das ist der jüngste Assistent des Professors Behre und sein Begleiter auf der großen Afrika=Expedition. Wat sagste nu! Siehst du, Goldenes.“ „Mein Gotl— wirklich?“ schrie Hertha aufspringend, und ihr Gesicht wechselte in Sekundenschnelle zwischen glühendem Rot und tiefster Blässe. „Jawohl“, sprudelte Gundolf.„Da siehst du eben, was ich für ein Kerl bin. Aber keine Ovationen, bitte — wir wollen sie uns für später aufheben. Da schielt so ein neugieriger Ober eben um die Ecke— dem wollen wir den Gefallen nicht tun.“ Sie setzten sich artig an den Tisch— gerade rechtzeitig, um dem Kellner den Anblick eines äußerst ruhigen und gesetzten Paares zu bieten. „Aber wie ist das alles bloß so schnell gekommen?" wollte das Mädchen wissen. „Wie? na, du weißt ja daß ich ums Leben gern mit bei der Sache gewesen wäre. Also schrieb ich dem Professor einen langen Brief, wirklich einen handfesten Brief, legte ein paar Empfehlungen von Leuten bei, auf deren Urteil, er, wie ich wußte, Wert legte, auf die er etwas gab, und... und wartete ab, drei Tage lang. Das schien mir eine ausreichende Frist, um einen Entschluß zu fassen. Aber als ich keine Antwort bekam, nahm ich allen Mut in die eine und alle Wurschtigkeit in die andere und rückte dem alten Löwen höchst eigenfüßig auf die Bude. Na, er brüllte wirklich wie ein Löwe. Schnaubte, was ich mir wohl dächte, er hätte eben erst— „Vor drei Tagen“, warf ich ein— also eben erst, wiederholte er zornig, mein Schreiben bekommen, und er müsse so etwas reichlich überlegen— na, und allerhand solchen Unsinn. Nun, ich dachte: hier geht's um die Wurst, und mit einem Löwen kann man nur auskommen, wenn man das Lamm in sich erwürgt und sich gleichfalls löwenartig gebärdet. Warf ich mich also in die Brust und meinte: Ich will Ihnen, Herr Professor, die Sache erleichtern. Hier stehe ich— sehen Sie mich an, fragen Sie mich, prüfen Sie mich auf Herz und Nieren. Bin ich der rechte Mann für Sie, wird's sich auf diese Art am besten erweisen— und bin ich's nicht, dann sparen Sie sich die Mühe eines Antwortschreibens.“ „Und der Professor?“ sagte das Mädchen atemlos. „Was fragte er...?“ „Gar nichts. Er trat ganz dicht an mich heran, besah mich durch seine Brillengläser, reichte mir die Hand und sagte:„Also— wir fahren heute in viersehn Tagen— holen Sie sich morgen um zehn Uhr bei mir weitere Informationen. Jetzt habe ich zu tun. Auf Wiedersehen „Das klingt wie ein Märchen“, hauchte Hertha. „Das ist ein Glück wie...“ „Spaß— warum soll ich nicht auch einmal Glück haben“, unterbrach Gundolf.„Uebrigens— die Suppe hier ist wieder einmal vorzüglich. Also prosit— Kleines. Auf daß die Schwarzen mich nicht fressen, was?“ „Prost, ja. Und alles, alles Gute. Und wie geht nun die Reise— wie lange wird sie dauern, die Expedition?“ „Wie lange sie dauert? Drei Jahre sind vorgesehen — da können's vier werden. Und sonst— na, ich will dich mit Einzelheiten verschonen. Erstens verstehst vu doch nichts davon, zweitens würde es dich langweilen, und drittens soll man nicht fachsimpeln, wenn man mit einem hübschen Mädchen zusammensitzt.“ „Nein— du hast wohl recht— ich verstehe doch nichts davon“, sagte das Mädchen, und ein müdes Fächelx, ein schmerzliches Lächeln ging über ihre Züge. wder vavon sah der Mann nichts, natürlich. sch „Was ich hier besaß, habe ich inzwischen schon alles verkloppt— von meinen Büchern abgesehen", fuhr er fort.„Den„Wasserfloh“ auch, mein kleines Motorboot. Wir haben doch schöne Stunden auf ihm verbracht, nicht wahr?“ „Wann fährst du denn eigentlich?“ „Morgen früh neun Uhr ab nach Hamburg.“ Von dort mit der Cap Polonio weiter.“ „Morgen schon?“ „Ja, fix was? Deshalb habe ich ja auch so viel zu tun. Fast hätte ich vergessen, im Eifer des Gefechts, mich von dir zu verabschieden.“ „So— hättest du das?“ fragte das Mädchen sehr leise.„Nun, ich wäre dir deshalb nicht gram geworden. Ich kenne dich ja— ich habe dich kennen gelernt Dich und dein— dein gutes Herz.“ „Na— keine Schmeicheleien“, wehrte Gundolf ab. „Er begreift nicht— er begreift nichts", dachte das Mädchen und mußte die Lippen zusammenbeißen, um nicht laut loszuheulen.„Nicht einmal meinen Hohn begreift er. Ein guter— oh, ein vollkommen herzloser Junge.“ „Soll ich an die Bahn kommen?“ fragte sie. Sie achtete gar nicht auf die Antwort, wußte sie ja schon im voraus. „Nein— besser doch nicht. Da sind all die großen Tiere, die dem Professor das Geleit geben. Ich möchte nicht mit einer Abschiedsszene belastet losfahren.“ „Du hast wohl recht...“ „Nicht wahr? Du bist ein ausnehmend verständiges Mädchen. Na— und nun: Rest weg und shake hands, wie der Engländer sagt. Wir werden uns wiedersehen oder wir werden uns nicht wiedersehen, wie das Schicksal es will. Vielleicht bist du, wenn ich zurückkomme, schon Mutter eines niedlichen Kindes, gelt? Du bist zur Ehe geboren, wie wenige deines Geschlechts. in unserer Zeit vor allem. Wie dem auch sei— wir werden uns gern aneinander erinnern, nicht wahr? Wir haben uns nie ein böses Wort gesagt— wir haben uns gern gehabt, wir dürfen ohne Bitterkeit aneinander denken." „Ja“, wiederholte das Mädchen.„Du hast mir nie ein böses Wort gesagt... du hast mich gern gehabt". —„Wie du es verstehst“, dachte sie und etwas legte sich kühl und beklemmend auf ihre Brust.„Wir dürfen gern aneinander denken." Draußen, auf der Straße, ehe Gundolf ein Auto rief, blieb er noch einmal stehen. „Und nun? Kein Kuß, mein Mädel, zum Abschied? Keinen Kuß?.. „Warum denn nicht auch noch das?" dachte das Mädchen,„zu all dem andern.“ Sie legte die Arme um des Mannes Hals, hob ihre Lippen seinem Mund entgegen. „Du hast das Küssen verlernt— in den paar Wochen, wo wir uns nicht gesehen haben“, lachte Gundolf. „Ja,— mir ist, als wärest du schon jetzt, schon heute ganz, ganz fern. Als hätte ich keinen Teil mehr an dir — ja, als wärest du mir niemals nahe gewesen.“ „Du übst dich wohl schon im Vergessen", drohte Gundolf lächelnd.„Aber es ist besser so. Es war so schön— und vielleicht wird die vergangene Zeit uns in der Erinnerung doppelt schön erscheinen, weil sie nie wiederkommt.“ Er winkte ihr noch, als das Auto sie entführte, und das Mädchen winkte zurück, denn es wußte, was sich schickt. Das Taschentuch— ja, das drückte sie erst gegen die heißen, brennenden Augen, als die Dunkelheit der Nacht ihr Bild bereits in sich aufgetrunken hatte, als Gundolf sie nicht mehr sehen konnte. Der ging lustig pfeifend zu Fuß nach Hause.„So — nun wäre auch das erledigt", dachte er und fand wieder, daß Hertha wirklich ein ganz famoses Mädchen sei. Die Fröhlichkeit verließ ihn auch am andern Morgen nicht, als er auf der Bahn saß, und auf dem großen, schönen, fast prunkvollen Dampfer blieb sie ihm gleichfalls treu. Aber dann, in einer Nacht— sie hatten Madeira schon lange hinter sich gelassen, ja, in einer solchen Nacht in der Nähe des Aequators geschah es, daß Gundolf schlaflos in seiner Kabine lag. Unruhig wälzte er sich von einer zur andern Seite,— aber seine Bemühungen blieben vergeblich. Ber Elle Weseler Weg Vertzälent Da beschloß er, alle Versuche zu schlafen aufzugeben. Starrte mit weitgeöffneten Augen in die ihn umgebende Dunkelheit. Dachte an sein Leben, an das vergangene und jenes andere, das ihm nun bevorstand. Einzelne Ereignisse hoben sich aus dem Nebel des Vergessens, einzelne Menschen auch. Tauchten wieder unter und versanken. Ein Bild blieb haften, ein Antlitz schwebte vor ihm und ließ sich nicht fortwischen.„Hertha!" Er stammelte ihren Namen.„Mein Gott", dachte er plötzlich, „was habe ich bloß getan? Daß ich so von ihr fortgehen konnte... So gleichgültig... So... so herzlos. Ich... ja, ich liebe sie ja doch!!...“ Der Funker in seinem Dienstraum hatte gerade einen kleinen Nicker gemacht. Da hämmerte Gundolf mit beiden Fäusten gegen die Tür.„Hallo!“ schrie er, und nochmals„Hallo!...“ „Ist es etwas so Wichtiges?“ fragte der Funker verstimmt und ärgerlich. „Furchtbar wichtig— unendlich wichtig“, schrie Gundolf.„Es geht um Leben und Glück zweier Menschen.“ Und die unsichtbaren elektrischen Wellen trugen mit ihrer unvorstellbaren Geschwindigkeit ein paar Worte durch den Weltenraum— nur vier, fünf Worte: Warte auf mich und... verzeihe mir, Liebste! #..-Phete-Preis. W. Kelenburg, Bochum-Hordel. Losgeeist Historische Skizze von 5. Kappler, München Mit einer tiefen Verbeugung endete der bevollmächtigte Minister seinen Vortrag beim König.„Abschließend wäre noch untertänigst zu vermelden, daß es der Rittmeister von Schwibbus, den Eure Majestät meiner politischen Mission zu attachieren die Gnade hatten, hervorragend verstanden hat, seine Qualitäten an der Newa ins rechte Licht zu rücken. Ihre Majestät die Herrscherin aller Reußen höchstselbst zumal waren völlig enflammiert und geruhten, den glänzenden Offizier mit Beweisen besonderer Gunst geradezu zu überschütten.“ Er konnte ein feines Lächeln nicht unterdrücken. Eine Unmutsfalte zwischen den Brauen strich Friedrich mit dem roten Aermelaufschlag über die goldene Tabaksdose in seiner Rechten.„Angelt also immer noch nach Männern, die Zerbster Base, und der Schwibbus ist ein Windhund, leicht ins Netz zu locken. Es wird Zeit, daß er unter die Haube kommt.“— Bei der großen Parole im Zeughaus nahm er sich den langen Seydlitz=Kürassier vor. In überschwenglichen Hymnen erging sich dieser über die Frau auf dem russischen Thron und bestätigte begeistert die außerordentlichen Gunstbezeigungen, die ihm in St. Petersburg widerfahren waren. „Es ist für einen Souverain eine Genugtuung", unterbrach ihn knurrig der Alte,„wenn sich seine Offiziers auch in politicis wacker anlassen. Uebrigens hat Ihm diese Reise wohl überreichen Stoff zu einer Berichterstattung an Seine Verlobte geboten. Das Fräulein von Zedwitz wird Seine Verherrlichung dieses Zwischenspiels mit größtem Anteil gelesen haben.“ Dem Rittmeister schoß eine Blutwelle in die Wangen.„Halten zu Gnaden, Majestät, in diesen Tagen seit meiner Rückkehr ist noch keine Stafette nach Schloß Zedwitz abgegangen; so habe ich ihr noch nicht geschrieben. „Er hat wahrhaftig Feuer gefangen“, ging es dem König durch den Kopf,„und über den Schlingen Phrynes die unvermögliche, adelige Dame schon halb vergessen.“ Ungnädig entließ er den Flatterkopf. Mit sardonischem Lächeln nahm er eine Woche später ein Handbillett der großen Katharina von seinem Schreibtisch, das ein Sonderkurier aus Petersburg überbrachte.„Sie hat es eilig, ihren jüngsten Favoriten in die Fänge zu bekommen“, brummte er grimmig beim Lösen des Siegels. Die Schreiberin streifte kurz die letzten, politischen Abmachungen und ging alsbald auf den Gegenstand ihrer Begehrlichkeit über, dessen Vorzügen sie höchstes Lob zollte. Als Zeichen besonderer Geneigtheit des Königs erbat sie schließlich rundweg dessen Einwilligung zum Uebertritt des Auserwählten in russische Dienste.— Lauernd bohrte sich Friedrichs scharfer Blick in die Züge des noch gleichen Abends zu einer Privataudienz nach Sanssouci Befohlenen.„Wie stellt er sich zu diesem gnädigen Angebot?“ Ohne Besinnen kam die Entgegnung:„Halten zu Gnaden, Majestät, wer dürfte der Gunst der hohen Fürstin widerstreben, zumal die Aussicht auf beschleunigte Karriere damit verknüpft ist? Ich bin entschlossen.“ Finster der Alte:„Ich halte Ihn nicht. Ein Mannsbild, der Soldat insonderheit, muß sein Geschick selbst schmieden. Ob seiner unvergessenen Bravour und Meriten in mehrfachen Bataillen soll ihn sogar eine Abschiedsgabe seines Monarchen an den Kaiserhof begleiten. Wir werden unsere Kabinettskasse anweisen, Ihm die zu einem Heiratskonsens unerläßliche Kaution auszuhändigen, damit er noch vor dem Ausscheiden aus unseren Diensten Seine von Zedwitz heimführen kann.“ Wider allen militärischen Brauch ließ sich der Offizier auf das Knie nieder:„Wenn es um das ist, Majestät, so bitte ich alleruntertänigst um die Gnade, in der preußischen Armee weiterdienen zu dürfen. Ein rechter Reitersmann muß einen eben gefaßten Entschluß auch blitzschnell zu ändern verstehen, wenn sich die Lage geändert hat. Einzig einer rascheren Beförderung wegen und um dadurch die Vereinigung mit meiner heißgeliebten Sophie zu beschleunigen, hatte ich mich zu dem russischen Anerbieten verstanden!" „Erhebe Er sich, Major von Schwibbus! Ich muß ehrlich zugeben, ich hatte Ihn im Verdacht, daß Er um der Gunst einer allmächtigen Frau willen seine lassen könnte. Nun aber erkenne ich mit Befriedigung. Er hat das Herz am rechten Fleck. Für einen Buhlen, und sei es der einer Kaiserin, ist Er mir zu gut.“ „Den von Schwibbus anlangend“, schrieb er, so nebenhin, Katharina zurück,„so werde ich mit ihm über die Pläne Eurer Majestät erst reden können, wenn er von Schloß Zedwitz zurückgekehrt ist, wo er dermalen die Honigwochen an der Seite seiner ihm in diesen Tagen angetrauten, entzückenden, jungen Gemahlin verbringt.“ Der beste Verkehrspolizist der Wett“ Naur Karte Aaugung P Aunsdbe.- Aeuun uin un un. Aua a gaggaang Kleine Liebe zu Amerika“ nennt Wanseed Hausmang seinen Schlendergang durch die Ver: einigten Staaten, ein Buch, das in der jungen deutschen Literatur ganz einmalig dasteht und im Verlag S. Fischer(Berlin) erschienen ist. Manfred Hausmann, der wie kaum ein anderer die Leben, das in beregten, Vildexg, in, Diesen, Buch Leben, das in bewegten, Bildern in diesem, Buch vorübergleitet— so nahe, so sinnlich und damit auch so versönlich gesehen, wie kaum zuvor. folgenden Kapitel, das wir dieser Neuerscheinung entnehmen, schildert Manfred Hausjunge Mann“, eine interessante Begeggung mit einer der vopulärsten Erscheinungen Seshe se e escee deutsche Vergangenbeft.(Die Schriftleitung,) berwogenden Tangfäden, die grüinen Haare der Algen, die Muscheln und Schwämme, hängend an rosa Korallenbrocken, die atmend dahingleitenden Schleierzüge der Quallen, die Polypen und Seeigel. die Sterne und Walzen, die gläsernen Halsketten der Röhrenquallen, die bräunlichen Gespenster der Seespinnen und all die zwischen Blau und Grün durchsichtig spielende Vegetation auf und nieder; da gibt es die Rennen der wie Donner überm Megx, ie Hauftich, gwsgerstz igzeach Straßendhmme dent Hean Boulevard vor den Wolkenkratzerhotels, den mit Volinen hewachsenen o. das laue Wasser des Golfstromes, be, acs hechesere e e. nd schwarzem Lack, der gerade halten muß, heran, nung über irgendeine Angelegenheit. Dann rollt Mister Das ist einmal ein Wagen! sagt der junge Mann, wie Sergeant Spider sich wieder an ihn wendet. Mr. Patarck kann sichs leisten. Der schwerste Man von Greater Miami. Ich dachte, den hätte ich vor mir. Ich bin hier schwer— er schlägt sich fröhlich auf einen Bouch)„ewöhnrlich ihre Brieftasche stecken haben. — die Golfplätze, einer po Manner, gewggigig,. 11— Hrieftasche stecken haben. die Sckönkeitskonkurrenzen immer herrlicher als Tariere zwanzig Millionen. Ein anderer würde keine Minute versäumen, zumal die Zeit, die für Miami zur Verfügung steht, knapp bemessen ist, zwei Tage, nicht mehr, ein anderer würde herumrennen, um möglichst viel von den Merkwürdigkeiten dieser Stadt, die selbst mit dem Namen Magic City(die magische Stadt) geschmückt hat, einzuheimsen. Sa albt es in Heutrnjsechzundzwanzig Stock hoch, in das sekneeweiße dem ganz oben nicht nur die Pean Gerichtsräume, sondern auch die Natnaus. Gefängniszellen. untergebracht sind. Da gibt es den phatastisch blühenden Bayfront Park mit seinen Palmengxrangements, tropfenden Grotten und samtweichen Rasenteppichen; da gibt es das ungeheure Freiluft=Amphitheater und den leichtenz, hellgrünen Konzertpavillon mit seinem graublauen Baldachin, mit den beiden silbernen Zwiebeltürmen und dem silbernen Flaggenmast, von dem aus sich Glühbirnen girlanden strahlenförmig nach den obersten Sitzen des Amphitheaters hinleiten, und in dem Pavillon sitzen die Boys von Kilties Band— eine der besten MusikerVereinigungen des Landes— und spielen manchnal auf trommeln, ingen, lachen und verkize hnf, begschaken ans Spiegelglas, die 29 Iusassen ermöglichen, durch in der Brandung, der andere, Musik Prandung,„übergal., Flaggen auf den Dächern, Auto hinter Auto, Ozeandampfer, wellenreitende Girls, dröhnende Flugzeuge, aus Glas und Silber, lustige Zelte, Kamps. Jachten und hunderttausend Menschen, die entschlossen sind, keine Ge legenheit zu Tanz und Tollheit zu versäumen. Aber der junge Mann läßt das alles gut und schön sein und sieht ununterbrochen dem dicken Schutzmann zu, der am Mittelpunkt von Miami den Verkehr regelt. Meist steht er nur so da in seiner Leinenuniform und hält seinen Bauch vor sich hin. Die Ampel, die über ihm hängt, besorgt mit ihren roten und den schwirrenden Klingelzeichen alle Arbeit. N wenn irgendein Auto eine Dummheit macht und vielleicht gerade in der Kurve stecken bleibt, so daß die St sönit keinen Laut von sich zu geben pflegen, vor UnWas ich sagen wollte.I Neulich war, Ihr Botschafter hier. Natürlich habe ich mich für den Empfang auf dem Bahnsteig gemeldet, weil ich ja diese Beziehungen zu Deutschland habe. Wurde ihm auch vorgestellt. Kolossal netter Mann. Hatte Gelegenheit, ihn — Was haben Sie denn gesagts fragt der Nur die beiden Worte, die ich in meinem Kopf behalten habe: Morin, Kaffeehol eraus. Aber der Botschafter hat es kolossal anerkannt, daß ich imstande war, ihn auf deutsch anzureden. Muß Ihnen übrigens noch Ar auge Maus kan bu miehr eie, Sedie rhe. aus den Strom der Autos und Menschen filmen, der sich faßt ihn unter und führt ihn an den günstiesten Platz, bayn belt gepent in und paßt gut de 20. Jahiekaunderte shelfn de Fene, ihsel kautet langsan und, Zihgnend ise Paser Sitrelt. De slimn schmurt ab. die Aliger, ezlsche, vorbe, die Dienschen trippeln in Horden durcheinander. Fertig“ fragt der Sergeant. Sie ziehen wieder auf den Fußiteig,;neßek, Ziemlicher Betrieb, Sergeant! Beinahe wie Da sollten Sie erst einmal im Januar hierherkommen! Jetzt ist's ein Kinderspiel. Wollen ein bißchen auf und ab gehen. Sed ud buasch usthercdeht. Aich sbon broent von—. Der junge Mann kat aus Houl kiat erkeot! der den Velicherlenigen Sater galten leser..— Ac vot, un geduld ein Hupkonzert veranstalten, beginnt er ein biß= guch regeln kann, senn er nicht unmittelbar an der o an eun„en Ger gmunsten mit ener bits voe J8f uie die Szand Vhente Kminter, sast de chen zu funktionieren. Er annulliert, mit einer beiläufigen Handbewegung das Walten der Ampel, winkt ein paarmal nachlässig mit seinem Zeigefinger, beruhigt mit der aufgerichteten Handfläche und trillert, wie zum Spaß das eine und andere Mal auf seiner Pfeife. und in zehn Sekunden ist das Durcheinander entwirrt. Dann kann er sich wieder, stillen Angesichtes, seiner normalen die darin besteht, nichts zu tun es den Insassen ermnogrugen, durch Tätigkeit hingeben, vie darin besteht, nichts zu tun. Der geheimnisvolle Ickutzmann Mann haben sich zwei Meinungen eraus!— Dabei zeigt er mit dem Daum In dem jungen Mann haben sich zwei Meinungen eraus!— Dabei zeigt er mit gran ein Faulbelz, oder hat sein Dasein noch einen Fabelhaft, meint der junge Mann. Sprechen Sie kann, wenn er nicht unm Ecke steht. Er schlendert mit dem jungen Mann ein paar Schritte die Second Avenue hinunter, sagt, da „Guten Morgen“ und dort„Wie geht'?“, bleibt bald vor dieser, bald vor jener Ladenhalle stehen, macht einen Spaß mit dem Inhaber, verspeist eine Banane, die er junge Mann hat so etwas noch nicht erlebt: die Leute mögen noch so viel zu tun haben, wenn der Sergeant sich zeigt, reiben sie sich die Hände, lachen mit den Augen und beginnen, guter Laune zu sein. nun ein Fauspelz, oher hat sein Basein noch einen Wiese einen jeseren Stuuf entgeget„Die gmtre du nur auf so einen verrückteh Gedanken? Ein Schutzvo Tia, iagt die erste nachdenklich, das ist nun so eine Sache, Sonlige Leute mbgrz,erigde Beszele er ig. en, Aehde u. une un gueh eie ueae ee von irgenceinem„ warum, auf eine verborseundliechen Seibeimun, uus zas hürte, belf nesten umwitter!, wenig liebreichen Gefühlen aller Polizei gegenüber, merkwürdig genug sein. Ich verstehe dich nicht. er hat einen dicken Bauch, das ist alles. Ein dicker Bauch stimmt immer versöhnlich. Komm her, wir wollen weiter! Er ist auch sonst ein Vie Hand Haick und ie boet oicher vzschntg, oie er mit seinem amerikanischen Mund und seinen vor der Sonne zusammengekniffenen Augen hinter ihm herlacht! Sieh die das bitte an! W e Da zuckt der Blitz eines Einfalls durch den jungen Mann hindurch und schmilzt die beiden Meinungen zu einer einzigen zusammen: So oder so, Menschenrind, ma Kschte lt de Khaecte äals hlis beshie ruchtes Verbrechen. Sie sind wohl noch nicht in der Klinik gewesen, was? brummt er sie an, während er ihr, mit den obersten Fingergliedern der linken Hand winkend, zu verstehen gibt, sie sollte sich gefälligst hinter den Strich zurückziehen. Aber sie lächelt ihm mit ihren schönen Zähnen zu und ruft an der Schutzscheibe vorbei: Doch, Sergeant, als ich geboren wurde! Da dreht er sich um und läßt sie in Ruhe. Der tunge Mann ist selig, daß er diese Szene erwischt hat. Um ihr vollends die Krone aufzusetzen, wagt er sich ein Stück auf den Fahrdamm vor, um auch das Kopfschütteln und das Insichhineinlachen des Sergeanten zu filmen. „Fahelhaft, meint der junge Mann. Sprechen Sie Ro, er hat leider nur diese beiden Worte behalten. Der junge Mann denkt, daß es, genau genommen, drei wären. Aber er behält es für sich. Kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, Ihnen begegnet zu sein! Der Teufel soll mich holen, wenn... Oh, entschuldigen Sie bitte! Machen Sie keine Geschichten, Sergeant! Erzählen Sie lieber mal! Waren Sie Infanterist? Spezialkommando. Tank. Eine traurige Sorte Tanks hatten wir damals. Ich saß mit drei anderen in so einer Nähmaschine drin. Wir machten ment und rumpelten gegen die deutschen Linien los. Par bei Cordeny nördlich der Aisne. Lextnant Penny, Sergeant Coates, Dreßmann und ich. Die erste Granate, die uns ein bißchen auf die Seite kippte, brachte den Motor in Unordnung. Da standen wir und konnten nicht vorwärts und nicht rückwärts. Der nächste Schuß warf die ganze Kiste auf den Rücken. Dreßmann schlug sich den Schädel ein, Penny kriegte Nasenbluten, Coates brach sich den Arm, und ich setzte mir die Schulter Da gaben wir die Sache auf. Kaum hatte Penny sich und uns die Rangabzeichen heruntergerissen, als die Deutschen uns auch schon herausholten. Mich zuerst. Sehen Sie, und weil ich der Dickste war, hielten sie mich für den Kommandanten und setzten mich, nachdem sie mich scharf ins Verhör genommen und meine Schulter wieder heil genacht haten. gie, mögen es mie in das Offiaersge. Est aber ich lager zu Mannkeim. nicht, das gexingste dagegen. Nette Behandlung dort. Schöne Stadt, schönes Land darum herum. Habe den Rhein gesehen. Hat mir alles gut gefallen. Hoffe, daß Ihnen Amerika ebenso gut gefällt. Was halten Sie von Amerika! Ein starkes und herrliches Land. Jawohl. Aber der Rhein kann sich auch sehen lassen.— Nette Leute, Auch eine so unbedeutende Begegnung wie jene, die zwischen dem Sergeanten und dem Leiter einer Bankfiliale stattfindet, ist mit einem Male mehr als eine bloße Begegnung. Der Bankmann sitzt in Hemdsärweln am offenen Fenster vor seinem Schreibtisch und arbeitet. Wie der Sergeant vorbeigeht, sagt er, ohne aufzublicken, mit tiefer, langsamer Stimme: Hallo, Sergeant! Und der Sergeant antwortet ebenso:: Jack! Es ist beinahe nichts, ein Mann geht an einem anderen vorbei, sie sagen beinahe nichts, aber der junge Mann merkt ganz gut, wieviel verhaltene Freundschaft Selbst Nr. Burr. der mit verdrossen herabhängender Unterlippe in der Tür von Artist Photographers steht, * beim Anblick des Sergeanten seinen Mund zu macht beim Andti##=.## Minkeln. Dies ist und schmunzelt ein wenig in den Winkeln. Burr, sagt der Sergeant und nennt auch den Namen und das Vaterland des jungen Maygss.„ias meinen, Sie zu, diesem niedlichen Apparat, Mr. Burrs Nein, hier müssen Sie durchgucken! Wir haben schon einen Film gedreht, erstklassige Arbeit!... Entschulocge eilt im Geschwindscheitt an seine Ecke schiebt seinen Arm unter den eines alten Mannes, der bebe Erde reichenden Siaubmantel, bissos mit seinen ihn Inowischenr und fnuahztr, Ltwpas vor sch hin, was der kleinen Kamera und knart etwas vor sich hin, was der — Der Sergeant kommt zurüc: Haben wir so etwas v go Klein nicht.— Wie steht es mit Detrot, SerAlles in Ordnung. Montag reise ich. Mr. Burr wendet sich an den jungen Mann und fragt ihn, ob er auch wüßte, daß Sergeant Spider der beste Verkehrspolizist der Welt wäre. g Der junge Mann weiß es nicht, aber er glaubt es gern.— Der Sergeant will den Titel nur für die Verist die Welt, sagt Mr. Burr. Jedenfalls fände in der nächten Woche in Detroit satt und da bätten ein Meeting der Verkehrs= sie diesen Mann ein Zeettug der„ hier ausdrücklich einpolizisten Amerikas geladen und ihn Plumelbe9) gub chenzte sie Beitgng Beiscief an seiner kehr zu regeln, damit sich alle ein Beispiel an seiner Arbeit nehmen könnter, Sie,sprechen nitz, dem bezer unud, esheni e eaes haehber Aisen Se. e. Sergeant, sorgen Sie dafür. Da sehen Sie die schönste Stadt der Welt. Müssen Sie unbedingt hin]. Gar nicht unmöglich, daß Sie Lust kriegen, sich anzukaufen. Ich hätte da ein einzigartiges Grundstück in Opa Locka. Oh, not at all, Mr. Burr! ruft der junge Mann wieder einmal aus, während der Sergeant seinen. Lauch. seinen eigenen nämlich, mit den Händen anfaßt und stil bergnügt vor sich hinlacht. Lassen Sie ihn in Frieden, Mr. Burr! Habe der Handel auch einmal versucht. kommt nichts dabei heraus. Kaufte damals in Newyork bei einem Agenter ein Grundstück in Miami. Beste Lage, Bay Front Dreitausend Dollar Anzahlung, sietenanddgeißigtausent in Wechseln. Setze mich in den Zug ung, lsahre, nag Miami. Wo ist mein Lots— Bitte steigeg Sie. in diesen Kahn, Mr. Spider.— Da rudert der Kerl mic fünf Meilen auf die Bay hinaus, haut irgendwo mit dem Riemen aufs Wasser und sagt, hier läge mein Lot ungefähr. Von dort würde eine Straße herübergebaut hier käme eine Insel hin, da drüben noch eine, mein Lot Insel hin, sage ich, wo wollt ihr Hallunken denn eine Insel herkriegen? Wird aus der Bay herausgebaggert, Mr. Spider Wir baggern eine Fahrrinne für die Ozeandampfer bis Miami City. 4 S Die Sache roch mir damals zu sehr nach Bluff. Heute haben wir an der betreffenden Stelle die Venetian Islands. Aber damals— kurz und gut, ich tauschte mein Wasserlot gegen ein Landlot ein. Können Sie sich denken, was passierte? Das können Sie nicht. Es regnete zehn Tage lang. Und wie es aufhörte, war mein Lot ves..g.11### kma; 8m. Was denn? sagt der junge Mann. Es war weg. Statt dessen hatte ich eine Senkgrube. Hätte tausend Dollar gekostet, sie auszupumpen. Und dann hätte ich das Loch doch auch noch zuschütten Haha, sagt Nr. Burr aber ich hatte vor dem Hur rikan.. oder ich will Ihnen etwas anderes er zählen. Neulich kommt einer zu mir, ein Bekannter: Mr Burr ich brauche zehn Dollar. Wenn Sie wollen, gebe ich Ihnen fünf Lots als Pfand.— Wo liegen die Lots! — Stück hinter Miami Shores— Miami Shores. sind Sie schon einmal draußen gewesen? Müssen Sie unbedingt hin? So weit Sie sehen können, alles Bauland, Straßen fertig. Gas. Wasser, Golfplätze, Jachthäfen, alles fertig, nur noch keine Häuser., Der Mann kriegt sein zehn Dollar und... weg. Nachher stellt sich heraus Da wird der Dieke auf ihn aufmerksam. kein Theater machen? Morning, Sir, saat Der junge Mann sieht ihn im Sucher auf sich zukommen und setzt den Apparat ab. Er wird doch Zeigefinger Apparat! ning, Sir, sagt der Sergeant und heht, den nger an seine rechte Augenbraue, niedlicher O ja, schon. Besonders bequem für die Reise. Wo gucken Sie da eigentlich durchs Hier durch das kleine Loch. Wollen Sie es einmal ausprobieren? Aber drücken Sie bitte nicht auf diesen Knopf, sonst läuft der Film ab.„ e Der Dicke hält das schwarze Ding vor sein Auge, zieht die Oberlippe hoch und macht die Nase kraus. Tatsächlich! sagt er, indem er den Apparat hin und her führt. Dann betrachtet er ihn von allen Seiten, wiegt hin in der Hand und sieht die dentsgegzil. Gergean Kommen Sie etwa Da fängt das braune Gesicht an zu leuchten: Sie sind aus Deutschland“ ein Deuischer', Ihre Hand, Sir! Mein Name ist Spider, Sergeant Spider. Freut Der sunge Mann bält auch mit seinem Namen nicht binterm Berg. Aber Sie selbst sind doch kein Deutscher, Das nicht, sagt der Dicke. Dann richtet er sich auf, nimmt die Schultern zurück und meldet: Der erste Amerikaner, der im Weltkrieg begden Deutschen gefangen wurde. Morin! Kaffehol (#n daß er die fünf Lots siebenmal verpfändet hatte. Dem Achten hatte er sie verkauft. Da floger wir Sieben natürlich raus Wie ist es, haben Sie Lust in Opa Locka.....— Tgeant tritt Augenblick mal! sagt der Sergeang, tritt einen Schritt zur Seite und trillert, scharf nach der Straßenkreuzung hinblickend, auf seiner Pfeife. Dann winkt er mit dem Zeigefinger so herüber und dann so herüber und dann trillert er wieder. Wie ist es mit Opa Lockas erkundigt sich Mr. Burallen Ernstes bei dem jungen Mann. Damit schiebt er seinen Strohhut noch etwas weiter nach hinten und tritt in seine Werkstatt zurück. Der Sergeant ist noch am Trillern und Winken. Wie er den Verkehr in Ordnung gebracht hat und sich dem jungen Mann wieder zuwendet, ist er ganz ver wundert, Mr. Burr nicht mehr vorzufinden. Er mußte eben mal in sein Haus gehen. Eine Frage, Sergeant: Was für eine Auffassung haben Sie Eine Aufsasung babe ich gerade nicht. Vin e, bißchen nett zu den Leuten. Ist praktischer so. Fül die Leute und für mich. Ist tatsächlich praktischer. VerRund heraus, Sergeant: wien Sie, daß Sie eir Phsnomen sind? s, vielleicht... wenn Sie es wühten, wären Sie wohl keins. Pardon, Sirk München. UnersWertuttrens csetmert Tlattdütsche Sprüekels un Spöhne Bochum vor hundert Jahren Aus dem WDochenblatt für den Kreis Bochum 1831 Auch in der Biedermeierzeit hatte man Verständnis für Humor. So finden wir im Wochenblatt ein reizendes Geschichtchen, das, wenn es auch nicht wahr sein sollte, so doch gut erfunden ist und auch Nutzanwendungen für die heutige Zeit zuläßt. Wir lesen in der Nummer vom 11. Juni 1831: Anekdote, (die man sich als wahr erzählt). Der geplagte Spinnrocken. Eine Köttersfrau im Sprockhövel'schen, deren Mann ein Kohlentreiber war, rühmte diesem Abends bei seiner Heimfunft immer vor, wie sie ungeachtet ihrer vielen übrigen Verrichtungen den Tag über 7mal den Spinnrocken abgeleert habe. Der Mann, niemals einen bedeutenden Vorrath gesponnenen Garns vorfindend, bezweifelte die Geschicklichkeit seiner Frau und hielt ihre Erzählung für ein Mährchen. Am nun hinter die Wahrheit zu kommen, verbarg er eines Morgens den Schlüssel des Brodschranks in dem so geplagten Spinnrocken und ging, wie gewöhnlich, seinem Brod=Erwerb nach. Kaum war er des Abends vieder zu Hause, so überhäufte ihn die erzürnte Gattin mit den bittersten Vorwürfen, daß er ihr den Brodschranksmitgenommen, mit dem Hinzufügen, daß sie eine solche Behandlung heute für ihr treues und fleißiges Spinnen nicht verdient habe. Kaltblütig erwiederte der Beschuldigte, daß nicht eher der Schlüssel wieder zur Hand kommen solle und werde, bis der Rocken abgesponnen sei, und kein Sträuben half, die Spinnerin mußte sich fügen. Emsig spann sie fort, bis der verwünschte Brodschranksschlüssel endlich aus dem Spinnrocken zur Erde fiel. Die Köttersfrau prahlte hinfür von ihrer Spinngeschicklichkeit scht mehr. An Zechennamen, die längst dem Gedächtnis entschwunden sind, erinnert die nachstehende Bekanntmachung. Vor einem Jahrhundert wurde eine Anzahl Stollenzechen in den Gemarkungen Bärendorf und Eppendorf zur Zeche„Ver. Engelsburg“ vereinigt: Subhastations=Patent. Die Bergwerks=Antheile der Wittwe und Erben des verstorbenen Rentmeisters Carl Friedr. Holländer zu Lünen, bestehend in 10½ Kux der nebst den dazu gehörigen Flötzen, 21½ Kur der Zeche Vereinigte Louise, 21½ Kur der Zeche Schleifmühle nebst Antheilen an den Muthungen Lappenberger Stollen, Oelmühle, Hauptschlüsseler Erbstollen, Wilhelmsbank resp. an dem unterm Namen Vereinigte Engelsburg consolidirten Werke sollen in Gemäßheit einer Requisition des Königlich Wohllöblichen Land= und Stadt=Gerichts zu Dortmund zum freiwilligen Verkaufe bei dem Gastwirth Ruhrmann am Trengeldanz in Termino den 28ten Juni Vormittags 10 Uhr öffentlich ausgesetzt werden. Kauflustige wollen sich alsdann einfinden. Die Beschreibungen der Werke nebst Vorwarden können in hiesiger Registratur eingesehen werden. Bochum, den 21. April 1831. Königlich Preuß. Märkisches Berggericht. von der Bercken. Bock. Es hat auch früher schon Leute gegeben, die in Zahlungsnöte gerieten, die Steuer zu zahlen vergaßen und dann gepfändet wurden. So lautet eine Bekanntmachung: Bekanntmachung. Zur Befriedigung der Steuer=Kasse sollen einige, auf dem Hofe des Landwirths Holle zu Westenfeld befindliche, Winterfrüchte, wozu auch ein Stück mit Saamen gehört, und der Graswachs in den Wiesen auf dem Halme den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Dazu ist ein Termin auf den 18ten dieses Monats angesetzt worden; weshalb Kauflustige eingeladen werden, sich an diesem Tage Nachmittags 1 Uhr an der Behausung des Gemeinderaths Leithe zu Westenfeld einzufinden. Bochum, am 9. Juni 1831. Der Kreis=Rendant Bormann. Wie klein war Bochum doch vor hundert Jahren! Der Wilhelmsplatz war noch nicht vorhanden, die heutige Rottstraße war noch ziemlich wüstes Gelände, auf dem die ersten Bauten aufgeführt wurden außerhalb des alten Stadtkerns. Dafür ein Beispiel: Am 29. d. M. Vormittags 9 Uhr soll auf dem Bergamtshause hieselbst die Anfuhr von Sand und Bruchsteinen nach der Baustelle auf dem Rott bei der Stadt an den Mindestfordernden verdungen werden. Die Vorwarden zu dieser Verdingung liegen schon Tages zuvor im Geschäftslocale zur Einsicht offen. Bochum, den 24. Juni 1831. Königl. preuß. Bergamt. Ein altes Konfirmations-Attest Einen Rückblick in die Zeit vor etwa 100 Jahren, in die 30er Jahre des Jahrhunderts, tut man beim Lesen dieses Scheines über eine Konfirmation in Bochum(kleine oder Pauluskirche?). Abschrift nach 3 Kur der Zeche Johannes Erbstollen im Ardey einem noch vorhandenen vergilbten Originalschein, ganz schlicht ausgeführt: Konfirmations=Attest. Anna Katharina Wilhelmine Theodore Deilmann aus Steinkuhl, Commune Bochum gebürtig und 14 Jahre alt, wurde nach empfangenem Unterricht in den ewig selig machenden Wahrheiten des Evangeliums Jesu Christi, den 12ten März 1839 in der evangelischen Kirche zu Bochum confirmiert und eingesegnet. Dieses wird derselben hiermit bezeugt, unter erneuter Anwünschung göttlichen Segens und mit ernstlicher Hinweisung auf die Ermahnung 1. Timoth. 6, 12. Bochum, den 12. März 1839. Der Pfarrer Natorp. Nlein Jauerland Jo die mächt'gen Eichen ragen Stolz und trutzig himmelan Und geheimnisvolle Sagen Schreiten durch den finstern Tann, Wo sich schmucke Dörfchen schmiegen An der Lenne Silberstrand Und verträumt die Häuschen liegen— Dort bist du, mein Sauerland! Wo die holden Frauen wohnen Mit den Herzen treu und wahr Und der Tugend Siegel thronen Auf den Stirnen heiter=klar, Wo die wack'ren Männer leben Ohne Fehl und ohne Tand, Die sich frei und selbstlos geben Dort bist du, mein Sauerland! Wo der Freiheit Farben wehen, Duftumrauscht ihr Banner thront, Wo der Treue Burgen stehen Und der heil'ge Friede wohnt, Wo der Wahrheit Quellen fließen Unversiegt in Fels und Sand, Wo der Freundschaft Blumen sprießen— Dort bist du, mein Sauerland! P. Pink. Bal und Bal in Baustumsken Tiatt Nix ümsüß betahlen Hinnerk Forschpiepe eß in Dingeskerken as Original bekannt. Wo he en Menschen tom Läppken hollen kann, deiht he dat noh Kräften. Eenes Owends trekt he vüör Schandarm Pickelhaube siene Husdür un bellt as en Rüe.„Wau— wau— wau— wau— hau!“ gäiht dat dür den Owend, so jammervull, dat et äinem erbarmen konn. De Schandarm hadde sik grade int Bedde gelaggt un sik so nett warm ingemummelt, as dat Rüengebell los gong.„Verdüwelte Töle!“ flaukte he un drahte sick noh de Wand. Dovan worde de vermeintlicke Rüe nu tworens nich still. Im Gegendäil: de Sake wor ümmer duller. Half Dingeskerken wor wackerig van dem Spiktakel. Düet konn nich meh lange so widder gohn; do moch de houge Obrigkeit en Machtwort küren un dem Rüen de Mule stoppen. Pickelhaube klatert ut dem warmen Bedde, mäkt das Fenster los un kiekt op de Strote dal. Van em Rüen eß do nix te seihn; dofüör stäiht Hinnerk Forschpiepe vüör de Dür un bellt as en Keddenrüe. „Büst du dull geworen, Forschpiepe?“ „Wosou, Här Schandarm?" „Na, en Mensche, de siene Fiewe binäin hett, mäkt doch tau nachtschlopener Tiet nich son unwiesen Radau! Wat sall de Bellerigge?“ „Ja, dat well eck Ink woll seggen, Här Schandarm," giätt Hinnerk tor Antwort, un dobi verdraht he käine Miene:„Van nacht eß mi mien Hektor kapott gegohn. Nu hew eck, as Git wietet, de Stüer füör dat Dier bis tom Quartalsenne betahlen meiten. Dä woll eck jetzt afbellen.“ Domet drahte he sik üm un gong met Wau— wau af. Drei Dage drop hadde Forschpiepe sien Protokoll. Heinrich Mertens, Bochum-Grumme. „Dat weet ik alleene", Seggt de junge Deene. „Soa schlau mä blief!", Seggt dat olle Wief. * Von kolle Fäute höllt me nix,'n kolt Hiärt is noch schlimmer. * 'n prächtig Lied ut Künstlermund, da is ne grote, Sake. 'n leiw, schlicht Woord Is ook wat wäd, Wann ik do Freid met make. Wann es vam Staul de Katte föllt, Un briäkt dobi'n Stiärt, Dat kömmt all vüor, wann op de Welt Tebriäkt son mannig Hiärt. * Son müdlich=leiwet Büöppelken Probeert im Boom dat Singen, Et höllt un höllt sik düchtig draan, „Dat sall mi doch gelingen“. Un lähren maut'n Mensche ook Büs inne öllsten Dage, Un mannig lähren noch nix batt, Do is üm süß de Plage. * „De Mond schient düör de Braken, Dat hiätt me nich faken", Doch koünnt et vuoll vüör, Wann he kiekt dedüör! * De Botter dä is stark gewohn. De Vatter seggt:„Tis wat gedohn!“ Doch Moder lacht, denn sä is schlau: „Denn is se alle nich soga gau.“ * Kleinigkeit wödt grot geschriewen. Hedwig Müller. Kinnerspeel Te Essen för de Stehlsche Pote Deh ens so sietwärts van de Strote En Trüppken muntre Jungens hocken, De waren innen Lehm am kocken. Se bauen Hüser sick un Kerken Un sogen ut grad as de Ferken. En Hümpel hadden se all stohen; Do kömmt de Här Pastor te gohen; De spreckt son dicken Schlüngel an Un frögt:„Was machst du, kleiner Mann?“ „Wi dauht en Stadt van Driete bauen.“ „Ei, ei, dann muß ich doch mal schauen, Das sollen wohl die Häuser sein?“ „Jo,“ säd de Junge,„de so klein, De groten do dat sind de Kerken!"“ „Hm," säd de Här,„das kann man merken, Die stellen ja was Hübsches vor; Ist auch dabei ein Herr Pastor?“ „Ne,“ röpt de Schlüngel,„Fritz, mak gau, Breng wacker mi noch Driete tau. En dicken Klatschen dauh mi raken, Ick well en Här Pastor drut maken!" Or.getrerpe Der Prinz und die goldene Insel Es lebte einst in einem fernen Lande ein König, ein prachtvolles Schloß bewohnte. Dieser König hatte einen 17jährigen Sohn, den er von den besten Lehrern der Welt unterrichten ließ; denn er wollte, daß er später als König zum Wohle seines Volkes regieren sollte. Nachdem er alles gelernt hatte, wollte er eine Reise unternehmen, und endlich stimmte der König zu. Unseren Prinzen, der Ogral hieß, begleiteten aber auch seine beiden Vettern, die Prinzen Olgar und Gralo. Sie waren alle drei kräftige Jünglinge, die sich in ihrer freien Zeit im Laufen, Springen, Fechten und Ringen tüchtig geübt hatten. Prinz Olgar war der Gewandteste mit dem Schwert, während Prinz Gralo am besten und weitesten den Speer werfen konnte. Der Königsohn aber, obwohl auch tüchtig in den Waffen, übertraf die beiden an Denkkraft, Kriegslist und Verstand. Am Morgen ihrer Abreise gab der König einem jeden von ihnen ein edles Roß: Prinz Ogral erhielt einen prachtvollen Schimmel, Prinz Olgar einen Fuchs und einen pechschwarzen Hengst bekam Gralo.„Seht euch gut in der Welt um,“ sagte der König beim Ab„und kehrt nach einem Jahr wieder zurück! Viel Glück auf der Reise!“ Sie versprachen alle Ratschläge zu befolgen und zogen von dannen. Unterwegs hatten sie oft von einer„goldenen Insel" stächlen hören, die auch die„Insel der Trauernden“ Lenannt wurde. Nach mancherlei Abenteuern beschlossen dahin zu ziehen. Nach einem langen Ritt kamen an ein Wasser, in dessen Mitte eine kleine, #inde Insel lag. Die Wasserfläche war glatt, nur ganz leine Wellen bewegten die Oberfläche und die helle Jonne zauberte die glänzendsten Farben auf der Oberfläche hervor. Und der äußerste Rand war ein Wall, Preits, und glitzerte so herrlich, daß den Dreien Bast mar ac.“s selben die Augen weh taten. Dieser hoben sich au“ purem Golde; und hinter demselben erseltsamsten Bäume und Gewächse, die sie ten Piehen, hatten. Während sie in den Anblick versunLautz zig“„vernahmen sie plötzlich eigentümliche ergreifende erst leise klangen und allmählich zu einem sein 8: Jammerton anschwollen.„Was mag das sagte Sfragten sie sich.„Ich will es untersuchen,“ Sper: Fi73., Lralo.„Ich kann am besten mit dem Enis, hantieren und im Falle der Not aus größter #ernung denselben werfen.“ Und kaum hatte er dies #esogt, als er auch schon mit seinem Rosse ins Wasser sprengte. Schwimmend erreichte er die Insel, kletterte mit Mühe über den goldenen Wall und verschwand dann den Blicken seiner Kameraden. Stunden vergingen, aber Gralo kam nicht zurück. Und als es Abend wurde, sagte Prinz Olgar:„Wir wollen bis morgen früh warten. Ist dann mein Bruder noch nicht zurück, dann suche ich ihn und wehe demjenigen, der mir zu nahe kommt!“ Der Morgen kam, aber Prinz Gralo war noch nicht zurückgekehrt; also sprengte Prinz Olgar mit seinem Fuchs ins Wasser und schwamm nach der Insel. Aber auch er verschwand hinter dem goldenen Wall, um nicht zurückzukommen. Inzwischen hörte man immer noch und sogar noch stärker den Klageton.„Da muß etwas ganz Besonderes sein," dachte Prinz Ogral. „Zwei so tapfere und kräftige Leute, wie meine Vettern, lassen sich doch nicht so leicht überwältigen! Ich werde warten, bis das Morgenrot den Himmel färbt; sind sie dann noch nicht zurück, dann muß ich nach; ich muß wissen, was mit ihnen geschehen ist!“ Es wurde Abend— es wurde Nacht; aber die beiden Prinzen ließen sich nicht sehen. Da gab auch er seinem Schimmel die Sporen, sprengte ins Wasser und schwamm vorsichtig der Insel zu. Je näher er kam, desto lauter erklang der Klageton.„Hier muß ich vorsichtig sein,“ dachte er. Und da seine Vettern ihre Rosse am Walle hatten stehen lassen, tat er dies gerade nicht, sondern trieb es an, den Wall zu erklimmen. Aber kaum hatte das Pferd den Kopf über den Wall gesteckt, als es aufbäumte. Und zu seinem Entsetzen bemerkte er, daß Kopf und Mähne desselben plötzlich pechschwarz geworden waren.„O, mein Pferd hat über den Wall geblickt und da ist sein Kopf schwarz geworden,“ sagte er zu sich;„ich darf also nicht hinüberblicken!“ Er sprang ab und band sich seine Scherpe um die Augen, und tastend kletterte er nach innen, indem er fortwährend die Namen seiner Vettern rief. Da hörte er sie antworten, er ging den Stimmen nach und brachte sie auch so wieder außerhalb des goldenen Walles, alles mit verbundenen Augen. Als die drei nun wieder in Sicherheit waren, fragte er, was mit ihnen geschehen sei. Da erzählten sie:„Kaum hatten wir über den Wall geblickt, da sahen wir viele schwarze Gestalten, die weinend und klagend dahergingen, aber doch die Insel nicht verlassen konnten. Sie sagten, daß sie nur von jemand auf einem Schimmel könnten gerettet werden. Diese Insel ist verzaubert: Wer über den Wall blickt, wird schwarz und kann nicht mehr fort von da.“ Ohne Besinnen machte sich Ogral wieder auf, um die anderen Verzauberten zu retten und weil er die Augen geschlossen hielt, konnte ihm der Zauber nichts antun. So rettete er alle jungen Leute, die sich wie seine Vettern dahin gewagt hatten. Die Freude der Geretteten war groß, und die Kund von dieser herrlichen Tat verbreitete sich über alle Lande so daß sie auch dem alten Könige, seinem Vater, zu Ohren kam. Dieser freute sich natürlich nicht wenig darüber und war stolz, einen solchen Sohn zu haben, der auch dereinst auf dem Throne sein Bestes tun werde. Und Prinz Ogral hat diese Erwartung auch nicht getäuscht, sondern hat zum Segen seines Volkes als König regiert und war von allen herzlich geliebt und verehrt. Allerlei Fragen und Antworten Gibt es„heilige“ Käfer, Die Ursache, daß der Skarabäus oder Mistkäfer, der in Südeuropa und Nordafrika lebt, von den alten Aegyptern als heilig angesehen wurde, ist in der Anschauung der Aegypter zu suchen, daß der Käfer ohne Fortpflanzung entstehe, da er nach dem Rücktritt des Nils im Schlamm gefunden wurde oder man sah ihn auch wegen seiner goldglänzenden Farbe als Sinnbild der Sonne an und verehrte ihn deshalb. Dieser Käfer ist ein fleißiger Bursche; als Straßenreiniger unter den Tieren hat er für die Beseitigung des Unrats zu sorgen. Die nötigen Werkzeuge trägt er an der Stirn oder Brust bei sich und unermüdlich dreht er Mist als Nahrung für seine Larven zu Kugeln, die er dann, sobald das Weibchen ein Ei hineingelegt hat, tief in die Erde vergräbt. Dieser heilige Villendreher hatte im alten Aegypten seinen besonderen: Kultus durch Priester und in Tempeln, und auf Obelisken, Münzen und Mumien finden wir sein Bild. Gemmen mit dem Pillendreher trug man, mit Inschriften versehen, als Amulette und gab sie den Toten mit ins Grab. Auf der gewölbten Oberseite des meist aus rotem Karneol gebrannten Amuletts befindet sich das vertiefte Bild des Käfers, während die andere Seite Hieroglyphen trägt. Was ist Löß? Der Löß ist ein Gestein, das in der Hauptsache aus feinem Quarzstaub besteht, mit Beimengung von Kalk, Feldspat, Hornblende usw., nicht plastisch wird, mehlartig abfärbt, sehr homogen ist und dadurch oft senkrechte Wände bildet. Seiner Entstehung nach ist es durch den Wind zusammengetragener und wieder abgesetzter Staubsand. Er findet sich in China in einer Mächtigkeit von über 500 Meter, sowie in Deutschland im Rhein= und Maintal, in der Gegend von Halle a. d. Saale, am nördlichen Harzrande und im südlichen Hannover. Woher stammt der Tell=Apfel? Die Tellsage hat ihren Ursprung in der altgermanischen Eigrillsage, welche ihren König Nidung gleichfalls zwingt, einen Apfel vom Haupte seines dreijährigen Kindes zu schießen. Wie kam das Papiergeld in die Welt? Das Papiergeld sollen wir nach einer in der Heidelberger Universitätsbibliothek aufgefundenen Handschrift dem spanischen Grafen Tendilla zu verdanken haben. Dieser verteilte nämlich 1484 unter seinen Kriegsleuten Zettel, die auf einen bestimmten Betrag lauteten. Die Münzen waren ihm ausgegangen. Da diese Zettel von ihm pünktlich eingelöst wurden, so wurden diese gern genommen und die Kaufmannschaft bemächtigte sich bald darauf der Idee Tendillas, die die Staatsregierungen erst später aufnahmen. Der Fußballheld — 's ist möglich, daß ich kein Mordskerl bin Beim Fußballspielen, so fein: Aber tüchtig treten, nach meinem Sinn, Das kann ich,'s sieht jeder ein! Wenn ich nun den Ball so sausend forttret, (Mein Freund erzählt es mir, gelt!) Dann flüstern die Spieler und sagen:„Seht! Da ist der Held vom Feld!“ Später, wenn ich ein großer Mann, In den Knochen viel Kraft und Mark, Dann spiel ich, wie kein anderer's kann. Im Wettkampf, flink und stark! Ein kleiner Bochumer Junge. Ein Aussehneidespiel Schneidet die schwarzen Stückchen us, klebt sie auf ein Stück Karton und legt sie so aneinander, daß ihr dann etwas erhaltet, was man am dunklen Abend bei klarem Himmel sieht. 0Monfeftatt der Spattmache Immer mit der Ruhe! stecken, werden Sie kaum noch ein Jahr mitmachen, behalte ich doch recht.“ Er wartet... 2 „Was wollen Sie denn hier? Worauf warten Sie bennf“.. a. 4 6 „Daß die Preise fallen!" „Nach Hause“ Herr Lehrer, melbete sich begfoet-paggo zau, beine Sescheceice echsceche Herr Lehrer, ich möchte Ihnen nur darauf hinweisen, daß Hans seine Schwester in Amerika wohn Vorsichtig! „Rehmen Sie mich in Haftgigetze,eiggagn zu dem Das Zahnweh „Gestern war ich beim Zahnarzt,“ erzählte Schulze. “ fragt Mops,„tut der Zahn noch weh?“ „Ich weiß nicht,“ sagt Schulze,„der Arzt hat ihn dort behalten.“ Das Ende „Na, alter Freund, schwärmst du denn immer noch für deine damalige Flamme, wie hieß sie denn, ach, ja, „Ne.“s! ich hab' sie damals geheiratetl“ Verzeihbarer Irrtum „Sie haben bei Ihrer Verhaftung einen falschen „Penn ich in Wut bin, kenne ich mich selbst nicht Sen uch Die Quantat macht's Briefmarken holst du, Willi, aus der Gastwirt„Ja, Schatz, da sind sie besser als auf der Post. Sieh mal an! „Es sind schlechte Zeiten.“ sagt Betzl zu Mops. stiesitern bin ich weigerg,„ Freund Kirsch begent, zi. 212 Jahre ist das Tier alt. Weißt du nicht einen „Aber woher weißt du, daß es 212 Jahre alt ist““ Aber erlaube mal; behart Bett, als Lirsch,es vor fünf Jahren kaufte, war es genau 207 Jahre alt.“ Der Artist Tempo Zwei amerikanisch, putr aus Heutischland eine MaGeue Gon binein und unten vogas vereiste Piodes, erpiderte der gierte Wechsel heraus. Die moderne junge Frau m mit einem schweren Pläteisen nach meiner“ in abe gleich hier sein.“ Der Preis Müller will sich ein Auto kaufen. Ein Wagen gefällt #hmn besonders aut.— Der Wagen hat zwölf Preise," vm besonger. V. Schön,“ sagt Müller,„nennen Sie mir den niedrigsten und dann wollen wir darüber reden.“ Druckfehler „Der kranke Elefant mußte getötet werden. Drei wohlgezielte Schüsse und das Riesentier war eine Lerche Leicht gesagt „Also nochmals: tief Atem holen ist der Tod aller „Leicht gesagt, Herr Doktor, aber wie kriege ich die Bakterien dazu, tief Atem zu holen?“ Undank „Erst laß ich meinen Sohn für schweres Geld Medizin studieren— und jetzt untersagt er mir jeden Alkohol!“ Der japanische Jongleur amüsiert sich mit seinem Baby. Ueberraschende Wirkung Mutter:„Jeden Tag holst du dir einen postDie Sache führt ja doch zu nichts!“ „Hallo! Ist dort das Telephonamt? Hier ist 1347! Liebes Fräulein, ich möchte Tisch segens- Wenr mein Baby schreit, dann rufen Sie mich doch bitte an unter der Nummer 1988!“ Zeiten sind das... „Wieso ist denn der Meyer plötzlich verrückt ge„Der Arme hat sämtliche Noterortnungen gewissenhaft durchgelesen!“ Uebertroffen „3a, siehzst du, ich stehle gleich de ferigen KörbelSie hat Erfahrung Er:„Ich werde dich nie vergessen!“ Sie:„Auch nicht, wenn ich dir sage, daß ich übermorgen Geburtstag habe?“ Auch richtig! Wort gesagt“—„Oh, der herrliche Mannl Wie rück. sichtsvoll!“—„O nein! Wie vorsichtig: Boshaft Sorgen darüber, daß mein Mann sich auch gesunde Momente?“ Kein Stuhl da Richter:„Warum haben Sie sich nichtezigen als die Eheleute sich gegenseitig mit Zeuge:„Ich wollte, aber es war kein Stuhl ehr frei!“ Nicht in Ordnung „Nein, wirklich, ich bedauere“, sagte der Geschäftsinhaber,„ich kann doch das Grammophon nicht zurücknehmen, nachdem Sie es„schon ein Jahr gehabt haben Ist es denn nicht in Ordkungs" „Es ist nicht in Ordnung", erwiderte der Scho###, „die Nadel ist zerbrochen.“ Verwechslung Golfspieler:„Nun sehen Sie bloß mal das bloß wissen, was deren Eltern sich eigentlich Paxtner:„Sie entschuldigen, aber das ist meine Golfspieler:„Pardon!, Wahrhaftig, ich hatte bin ihre Mutter!“ Genaue Zeit „Wenn du heute abend an der Bahnhofsdie genaue Zeit Mann:„Aber ich habe ja keine Uhr, um sie Ergu;„Das tut nichts.,„Du kannst dies sa auf Seid kani Vel durch den Verk PrIFFBei Vergütun eienzuschuß, Spesenzuschuß, sen wir serist gleich welch. E Pfass=9 Bochum, Interess die sich dure Kleintierzuc Uebene oder eine werden, um Schließfach sucht für Ge Recklinghausen durchaus tücht 190 Frau:„Das tut nichts. Du einem Stuck Papier notieren.“ Die neueste Erfindung Tochter:„So— meinst du? Diese Woche verlobe ich mich mit dem Schalterbeamten.“ Die Zerstreute Edith, liebst du Fi9 ichegrggrlih heiße doch Erich.“—„Da siehst du, wie zerstreut ich bin. Ich dachte, heut ist Mittwoch.“ für eingeführt cvtl. 1. 9. od. Lebenslauf un 6354 an die Ge onnen dienst, 1 Berlin=8 Industr. 2 Einrichtung u. Auslie zuverl., arbeit Barbetriebskat zur Uebernaht ten kommt nu in Frage, die sives Arbeiten gutem Verdier währung Feste Offerten, auch sind zu richte Geschäftsstelle Heihme richtet bekannte trauenswürdig. 1 sind erforderlich H. Grimberg, Pa für eine Bürg sucht, die eine 3000 RM. stel erfahrung best E5 an die Ge Für Sehdel — der Eiheltang naßt scbes Bas. Bauspal hum, Wanne Schriftliche. Architekt Tüchtiger, Kaufmal Turmendspiele Nr. 38. Von W. Bron.(Schachm. Listok 1929). Schwarz: Kas, Td5. Bab. bi(4) 1 Schwarz droht nach 1. c6—c7 a6—45 Matt durch Kc3—c2. 2. T14—44! Falls nun 2. T43Xd4 folgt, entscheidet 39 c7—c8D. T44—43. 4. Des—f5. Kc3-c2- 5. DisXd3- nebst 64—c5 2. 1432863 3. 144—14 Das verlockende 3. T44 —02 genügt nicht zum Gewinn. Schwarz schlägt den Turm und hält nach Ka3-b2 mit T13—c3 Remis durchewiges Schach 3. 113—63 Auf T13—e3 oder 43 gewinnt T14—121 4. T14—84 Natürlich nicht T14—12 wegen T93—68. 4... T83—h3 5. T44—h4! Th3—83 6. Th4—h3! T83Xh3 7. c7—c8D und Weiß gewinnt. Kreuzworträsel Weiß: Khb, Te2, Bat, b2. b3. bb. d6(7) Weiß zieht und gewinnt. TdsXes 1. Te2—es 2. d6—47 Weiß scheint jetzt durch das Vorgehen seiner Bauern leicht zu gewinnen, denn die Umwandlung in die Dame ist nicht mehr aufzuhalten. 2. Te5—45. 3. b6—b7. Es gibt jedoch eine feine Parade für Schwarz:.: Teigeö+ 3. Kh6—65. Te6X o6, 4. 47—480 und Schwarz ist patt! Diese Entgegnung hat aber einen Haken. Nach 2. Te5—e63. Kh6—65 TebXbé spielt Weiß 4. 47—48!! und gewinnt damit überraschenderweise, da der schwarze Turm auf jeden Zug verloren geht Ein interessantes Manöver! Nr. 39. Von L. B. Salkind.(Sadatuhy in Etjudy 1930) Schwarz: Kcs. T43, Bab, e7, 16. 17(6) n der Schachwelt. Großmeistenturnier in Beldes. Ein internatigngles Turnier von größten Ausmaße heginnt am 23. Augast in Velde. Die Teilnehmerzahl ist auf 14 festgesetzt, dabei wird doppelrundig gespielt, so daß insgelgigz Runden ausgetragen werden. Es wurdgr,FEirgelopen: Dr. Alsechin, Bogoliubow, Rimzowjfnznn, Suitanszhan, Or=Suwe, A Miaroez, Kostitsch,Flohr, Or Asztalos, Pire. Dr. Bidmar, Marazg, augusch, Blopr,—.titein sher Wettampf Capablanca-Dr. Euwe. Zu..: I6hlangg 10 Partien gehender Wettkampf zwischen Capuverz und dem Amateurweltmeister Dr. Euwe, im. Kaper att ersten Partien, samtlich als Damengambit erosfrg. bester Verteidigung loch renis hallen(IBiheigsel'n. :1 steht. Gespielt werden 4 Partien. Ueber den voraussichtlichen Ausgang der Leändgrnoch nichts zu sagen. In der Spitzengruppe konnte bisVerwandlung Wie kann man mit Hilfe von 3 Zwischenstufen von„Bremen“ nach„London“ kommen und mit weiteren drei Zwischenstufen ver „London" nach„Berlin“? Verwandlung soll durch derung von je zwei Buchstaben entstehen, wodurch jedesmal ein neues Wort gebildet wird. Die Stellen, an denen die jedesmalige Aenderung geschehen soll, sind durch ein+ bezeichnet. geg. Gebalt u. od. sonst Sie bot mit Eintri Zeugnisabschr. Papier= Zig pitzenfabrik Verire Zahlenrätsel Die Zahlen sind so durch Buchstaben zu ersetzen, daß die waagerech ten Reihen bezeichnen: 1. einen Buchstaben, 2 einen babplonischen Getz, en babylonischen 3. eine brandenburg## Stadt, 4. einen weiblichen die linie schräge Reihe, von unten gelesen, einen Zlut in„Deutschland, die rechte, von oben gelesen, einen weiblichen Vornamen. Bilderrätsel # bei Alleinvert. direkte und in Aufträge. 20 P Provisson. Sander, Dort Wittekindstre Perfekt. Geiger guten Pian zw Zusamme Feldsieperst. 106 1 per se meh Stand vor der 15, Runde ist bei einigen,„Hängepartien: Stand vor der 15. Nunde Iy1 z9, 16u. 38, Venerreich 37, Lettland 36, Deutschland 34½, Jugoslawien Für die Danenweltmeisterschast kommt gug nech Vera Menschik in Frage, sie gewann bis zur 5. Funde sämtliche Partien. Weiß: Kas, 7/4. Baz, a4, et. cb. 13(7) Weiß zieht und gewinnt. Lösungen der Probleme Nr. 31. Fünfzüger von Th. Nißl; Weiß: Kht, Tes. Lc7, St1, Bas, bb. 12, h4 Nr. 32. Dreizüger von O. Nemo: Beit: 1o2, 7,—i6, 565. g. 2. 680. S48—e6, 2. L18-—h6 Sembeiet von KnK O odrS1H., Sochum. Waagerecht: 1. Schankstätte, 2. Märchengestalt, 5. Statsurkunde, 9. PFesohert, der Apeigighet Borbesungentg, kostbares Gewebe, 15. Gewürzpf Baumes, 32. alte 11. Farbe, 1e. unerwinschter Fastand 21. Gebiekerin, i kleine Ghlesche Stodt zonernticher Pealennane Alten Testament, 28. nordisches Göttergeschlecht, 30. Fluß in Mitteleuropa. Nur Sp Interess stellung —111 leitung AL .-G. Kapselrätsel Versrätsel Flutz in Italien,(Stichen umgesetzt) Zum Ibsen=Drame wird. Run rate jetzt! Auflösungen aus voriger Nummer Sübenrätel:# Gavotte, Elbing, Seni, Truppe, Reeder, Norwegen, Galan, Estomihi, Hasch. Riesa, Erdbeben, Niederung, Russe= Gestrense Herren regieren nicht lange. Vortboe. Luignel, Bare Karoutel öch Bremer an Privatwie Hotels unter., 9 Sooler, 8 Dir zahmärzt. Sprechitun hille Alster, Aebe, Pare, Voaef, Housz, Huge. #or. Ang. n Schalt“. P an die Basen, Oder, Nachen, Sand, Eid, 5 Lade. Adam= Barbier von Sevilla. Nds ue Au, Aun ge btunch unr Von dem Buchstabenfel, Zeißher und erhäft dast Peiehoergaung nach rechts je 4 Vertsigund erbch ist die erste Bürgerpflicht“. che mir keine eine andere kt nach mir.“ hat er doch nicht eingemit Stühlen ein Stuhl der Geschäftsi nicht zurück. gehabt haben e der Schos, loß mal das Mann. Ich sich eigentlich das ist meine aftig, ich hatte ich bin ihre der Bahnhofsue Zeit mitzuum sie danach ist dir's ja auf Oilene Stellen Männlich Seid Verdichen kann jeder tüchtige Verrete. durch den Verkauf unserer weltberühmten Fürr-Kanmkaschtnen Spesenzuschutz, sofgrtige. Auszahlung, diegen wir seriosen Herren(auch Damen), gleich welch. Standes, eine gute Existenz. Bochum, Hattinger Straße 3 Aelt. Herr, in gut. Zwei Frl. s11 aß überflüssig. Hilfe von „Bremen und mit stufen von in"? Die urch AenBuchstaben sesmal ein wird. Die jedesmalige soll, sind en sind so aben zu erie waagerech bezeichnen: ichstaben, 2 nischen Gott, ndenburgisch en weiblichen den, so nennt i, einen Fluß gelesen, einen 100 Verhältn. sucht od. alleinst. Witwe im Alter von etwa 40 Jahren für sofort oder später als — Haushälterin— Diese muß in allen Teilen des Haushaltes bewand. sein u. etwas Gartenarbeit verstehen. Nur solche, die auf Dauerstellung reflekt., wollen sich melden. Angeb. u. S. T. 6465 an die Gesch. d. Ztg. lichen Stellung als=Zimmer— Kutscher—“ in Speditions= oder Brauereigeschäft. Angebote an(a6359 Franz Reelss, Jever in Oldenbg., Am Markt 13. Schlosser sucht Arbeit, gleich welch. Art. b. niedr. Anspr. Ang. u. T. V. 33192 an die Gesch. Weiblich Stellen-Gesuche Männlich Interessenten die sich durch Gartenbau, Geflügel, 655 Beeig Kleintierzucht einen(A912 Ferschei Uebenerwerb oder eine Existenz schaffen wollen, werden um ihre Anschrift unter Essen, Schließfach 440, gebeten. 39. Kaufmann sucht Arbeit ucht für Gelsenkirchen, Wanne=Eickel, Recklinghausen und weitere Bezirke einen durchaus tüchtigen, branchekundigen Reisenden für eingeführte Touren. Eintritt sofort, evtl. 1. 9. od. 1. 10. 31. Angebote mit Lebenslauf und Referenzen unter L. M. 6354 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. fleißig und ehrlich, bei gutem Verdienst, sucht Neue Kraftfahrerzeitung Berlin=Zehlendorf, Jägerstieg 38. Industr. Werk sucht für sofort zur Einrichtung u. Leitung eines hiesigen Auslieferungslagers zuverl., arbeitsfr. Herrn, der über ein Barbetriebskapital v. 800 bis 1000 RM. zur Uebernahme verfügt. Für dies. Posten kommt nur eine grundsolide Person in Frage, die gewillt ist, sich durch intensives Arbeiten eine gute Position mit sehr gutem Verdienst zu verschaffen: bei Bewährung Festgehalt. Ausf. schriftl. EilOfferten, auch v. abgebauten Beamten, sind zu richten an K E. 5132 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. w. Art, JFühanud verschein sett 1924 f. In= u. Ausland, a. Lieferwag. Auch f. halbe Tage w. Arb. angenomm. Ang. u. H. K. 32940 an die Geschäftsst. d. Ztg. Selbständig. Maurer sucht kleinere und größere Vanarbeiten, auch kompl. Uebern. Bauerlaubnis wird mitgeliefert, Angeb. unter U. R. 32631 an die Gesch. d. Ztg. Chauffeur selbst. Geschäftsmann, durch die Verhältnisse ohne Erwerb, sucht Vertrauenspost. als Chausseur. Bin im ganz. Industrie= bezirk ortstund. Angeb. u. O. S. 33056 an die Gesch. d. Ztg. Junges mädchen 22 J. alt, sucht für sof. eine Stelle als Uoantsrin m Delikatessengesch. oder Metzgerei. Angeb unt. Ch. 33004 an die Gesch. d. Ztg. Neubauwohnung, Hildegardstr.42,1. Et. mit all. Zubehör u. einger. Bad, sofort zu vermieten. Näh. Telephon 62797. =.-Wohnung Neubau, gr. Räume, mit sep. Eing., sof. od später zu verm. Näher. Dortmunder Str. 3, gegenüber Planschbecken. Herrsch. Hochpart.= Wohn.,—4 Räume, Badez. u. Zub., prsw. zu vermiet Bürger, Kanalstr. 64, 1. Etg. zu Herrsch., 4½räumige Nähe Stadtpark, beslehend aus 7 Zimmern, Küche, 2 Mansarden, Keller und Gartenbenutzung, sofort preiswert zu vermieten. Angebote unter F. R. 6366 an die Geschäfisstelle. 5 muer Audst wagen(champ.farb.) Brennav., m. Zuben. preisw. z. verk. HaiHaus modi Limmer, Brennav.,.Jupet. gegen Kassa sehr elegant tingerstr.154,.Et.,I. Rugev. unt.“. Homt. Eimiiiet Pimnnging Schwerer Suche Huszichtilch Schöner Pferdestall,— evtl. mit kl. Lager, Keller u. 1 Zimmer per sofort od. spät. vermieten. Anmit all. Zubehör, z. 1. 8. od. später zu Bergstr. 1: verm. durch Architekt WohnW. A. Freisenhausen, mer,s Jägerstr.2, 2. Eig., r. gut möbl. Wohn= u. Schlafzimm. m. Bad, elektr. Licht, bill..om. Kanalstr. 58, part. frdl. möbl. Zimmer fragen unter F. L. in gut. Hause an 32919 an die Gesch. Hrn. z. 1. 8. zu vm. Kronenstr. 14, 1. Et. 1 gut möbl. Zimm. Bad. Telephon, nur in erstem Hause im spreisw zu verkauf. seichen, für Eßzimm. Ehrenfeld, mit voll. Boch.=Wiemelhausen, gesucht. Ang. u..A. Pension.(330 10 Markstraße 355. Heß=Schuhe, g /1e Dnel. Kortumstraße 73. M, 10 OperRbschritten Lichtpausen in vollendeter Ausführe schnell und preiswern sof. od. spät. zu vm. Kortumstr. 113,2..,r. n= u. Schlafzim= Klemczak, mbl. Zim. sehr gut.behgl. mer an 2 Herren od. in ruh Lage Ehev...8. m. Kochg. Hoh ja Mädch###er-Hoftmann=Et. möbl., in tnv. Luue, Geb. ig. Madch. dr. 176, Tel. 64723, lam neuen Stadtp., Kortenpfad 12,2.Etg. mit gut. Zeugnissenhnung sucht Stellung-.=woians in gutem Hause als Stütze oder zu Kindern. Dasselbe kann eptl. zu Hause schlaf. Angeb. unt. H. E. 33085 an die Gesch. Junge Frau sucht z. Putzen stundenw. Seschtlgng Weilenbrink 11. Neuh., Nähe Riemker Kirche, z. 1. Aug. 1931 zu vermieten. Am Gartenkamp 15. Herrschaftliche 1. Etg., mit Heizg., groß. Diele, Bad u. allen Bequemlichkeiten zu vermieten. Wielandstraße 41. 1 groß. u. 1 kleines Mans.=Zimmer sof. zu verm. Altenboch., Velsstraße 94. Bess. Mädchen 30 Jahre, firm in Küche, Haushalt u. Nähen, sucht Wirhungshteis j 2h 2 leere Zimm. in frauenlos. Haus= 1 od. 2 leere Zimm. halt, auch mit Kin= zu perm. Alleinsteh. dern. Ang u. E. F. Ferson bevorzugt. 6486 an die Geschst. Wir haben noch=, 4= und=räumige (AM1 Wohnungen zu vermieten. Besichtigung Holhmunger Heinmänger- Grubun verwaltung Bochum, Freigrafendamm 21. Im a Weitmar, Hauerstr. 5. 2 Mansard.=Zimmer sofort zu vermieten. Zu erfragen in der Gesch. d. Ztg.(33165 bräumige Wohnung mit eingericht Bad, Balkon, Speisekammer u. sonst. Zubehör, neu renoviert, preisw. zu vermiet., sowie eine desgleichen eingerichtete =Zimmer=Wohnung Anfr. Hofftederstr. 92 Telephon 65182. Straßenbahnhaltest., frdl. möbl. Zimmer an berufstät. Mieter mit fl. Wasser sof. abzugeb. Näh, das. od. später zu verm. Bülowstraße Nr. 65 Kronprinzenstr sehr gut möbl. Zim=.Etg.,2 möbl. Zimm. mer mit el. Licht u. an Ehel. zu vermiet. Tel.=Ben., prsw..v. Moltkemarkt 7,..r. Beethovenstr. 2,..r. seins. möbl. Zimmer Rottstr.=Ecke, frol. an Dame od. Herrn möbl. Zimm. zu vrm. zu vermieten.(33132 Dorstenerstr.18,.Et. möblierte Mansarde sepgrat sche Stadtzu vermieten. Das. steatur, Nähe Elcho Privat=Mittagtisch. stheater, zu vermiet. „ Rombergstr. 18, 2. Etg. Dorstener Str. 44 möbliertes Zimmer möbliertes Zimmer, an Dame z. 1. Aug. 1 od. 2 Bett., 3. vm. zu vermieten.(33183 Diekampstr. Nr. 20 Roonstraße Nr. 47 gut möbl. Zimmer möbl. Zimmer mit m. Pension zu verm./2 Bett., sep. Eing., ig.Ehep. Ehrenfeldstr. Nr. 39 bill..pm. Näh. part. frdl, möbl. Zimmer Roonstraße 85— m. sep. Eingang z. 1. August zu verm. Schlafstelle frei. Gabelsbergerstr. 1 Sehanstr. 17, 1. Ei. rdl. mbl. Zimm., nösl. zu vermieten.(33058 zu vermicten.(33114 Hattingerst. 71,2..,r. Uhlandstr. 5, part. frdl. möbl., heizbar. schön möbl. Zimm. Frontz. m. all. Be= elektr. Licht, eventl. quemlicht. z. 1. Aug. Klavier, zu vermiet. od. spät. zu vermiek. Viktoriastr. 29, part. Hedwigstr.2,.Et.,r., einfach möblierte Nähe Präsident,]— Mansarde— * v! Sglle#poj m. 2 Bett, zu verm. Schllallfelle Wei. Im Ehrenfeld eine schöne=ZimmerWohnung m. Diele, Badezimm., Balkon u. sonstig. Zubehör mit Zubehör, Humboldtstraße 4, an zu vermieten. Ander Alleestraße, 2. Etage, mietfrei, geb. u. L. M. 6601 Näheres: Konditorei und Café an die Gesch. d. Ztg. Herkelmann im Hause.(2gussun dr Sesch. ö. 346, =Zimmerwohnungen Emscherstraße 16, mit allem Komfort ausgestattet, sofort zu vermieten. Zu erfragen Rodenstein, Emscherstr. 18 od. Friederikastr. 123. richtet bekannte Wäsch.-Maschinen-Fabrik vertrauenswürdig. Leuten ein. Einige 100.— RM. sind erforderlich. Auskunft u. Beratung durch H. Grimberg, Bochum, Dorstener Straße 178 Päcer für eine Bürgerwirtschaft in Bochum gesucht, die eine Kaution von mindestens 3000 RM. stellen können und Geschäftserfahrung besitzen. Angebote unt. O. W. E5 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. sinerne: 19 12: Sagbarkasge scbhe ich noch n rsiter zur Bo,(Palkon, Erker, Rähe Stadsibegterz. 33 chum, Wanne=Eickel und Wattenscheid vermieten. Angebote unter G. G. 33084 Schriftliche Angebote an:(33166 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung.— Architekt W. Rovert, Augustastr. 17. Herrschaftliche, großräumige Tüchtiger, älterer, zuverlässiger Haufmann als Verkäuler geg. Gehalt u. Provision gesucht. Kaution od. sonst Sicherheit erforderlich. Angebot mit Eintrittstag, Lebenslauf. Bild u. Zeugnisabschr. unt. Ch. 33152 a. d. Gesch. Junger Möbl. Zimmer(seHumboldtstr. Nr. 26 par. Eing.) zu verird. mbl. Zimmer der Geschst, 733163 mit Pension in gut. Guter, besserer Privat=Mittag= gut möbl., separat. und Abendtisch. Parterre=Zimmer[Zu erfragen in der Abgeschl. Parierre zu vermieten.(32682sGesch. d. Ztg.(33052 u. 3. Etage, Neub., 4 bis 5 Zimmer u. Mansarde, mit all. Zubeh., mit od. ohne Garage, z. 1. Oktob. zu verm.„Wo, sagt die Geschnt.(33176 Miets-Gesuche Zu verkaufen Edchaus&am prima Verfassung, versteuert bis 15. 10., 2920 an die Gesch. Getragene Anzüge, Mänt. usw. kauft reell zahlend Brand, Brückstr. 21. — Tel. 61303. Gebr. Roulfix od. ähnl. Fabrikat, steuer= u. führersch. * Hiltroper Str. 14. 1122an ahrbereit,„u 34 Zimmer, Pferdestall, gr. Hof., Ein=### oper Eit. 12. ftausen gesucht. An fahrt, an der Eickeler Straße, ist sosort 8/36 PE.= Nr. 103 Bochum.(2861 Hanga Phagt Mebrere gebrauchte, in gutem Zustand Hüneur nae befindliche geb. m. äuß. Preisangabe unt, P. H. 32993 an die Gesch. Ladenregal,—3 m, a.(Isvig, besond. für zi ausen aesucht Retzg. geeign., zum3“ eunen derucht. billig Preise v. 1200 M. abzugeb. Wagen Hollfin- und Steigboy. Meinneterwugen ften“. preiswert zu verkaufen.. Junt. L. R. 27 an die ute devaur Potsträße 48. Ver, Geschäftest. Neuer Lieferwagen Klavier (Kastenwagen) weit unter Fabrikpreis zu verkaufen.(32812 abzugeben. Ein als Vorfuhrungswagen, Heckertstraße 25. benutzter Kleinwagen billig zu verkaufen. Neues, schwarzpol. Gewerkschaft Pluto, Kanalstraße 40. Klavier * Haus*“““ erstl. MarkeninstruHaus" Bufett ment, umständehalb. s. Speisezimmer, u. billig zu verkaufen. Standuhr—[Zu erfragen in der billig zu verkaufen. Gesch. d. Ztg.(33042 Gu erielt. sähr. Gebr. Hlauier — Kleiderschrank— spn, polligumezt, und Kommode, 530 Mk. abzugeben. bill, zu verk.(33065 Spichernstr. 32, Drt..) Lorstener. Stre.: mit 2 Seff. billig zu Klavier mit Stuhl, verk. An der Land=Pah Famgde, wehr 49, part.,.[Ei, samtl. Näbe Bergmannsh. zu verkaufen.(33129 ngeb. m. Preisanibe u. W. H. 33035 d. Zig. in Wanne: Eickel, 21 Zimm. u. 4 Zimmer Neubau, mit Garten u. Stall, für 17000 Mk. bei Anz. von 6000 Mk. sofort zu verk. 4 Zimmer werd. frei.(Rückp. erbet.) Näheres bei Smolich,.=Eickel, Mozartstraße 2. Ladenregale, und Theken zu verraufen. Abergstr.48(Laden). Besichtigung Samstag ab 3 Uhr nachm. Guter, schwarzer — Gehrock=Anzug— zu verkaufen(33153 Kanalstr. 12, part. Sehr gut erhalten. 33082) Rottstraße Neue Reißzeuge Photoapparate Taldstochor und Sehr am erbalten. Herren=Fahrrad Barometer sucht zum 15. Papier=Zigarrenvitzenfabrik Vertreter bei Alleinvertrieb f direkte und indirekte Aufträge. 20 Prozent Provision,(a6361 Sander, Dortmund, Wittekindstraße. Perfekt. Geiger, sucht giten Pianiken zw Zusammenspiel. Feldsieverst. 108, 1. E. 4 Zimmer, Mansarde, mit Heizung u. allem Zubehör, in ruh.=Famhaus, beste Wohnlage. Neubau 27, zu vermiet. Ang. unt. J. K. 6496 an die Geschäftsstelle dieser Ztg. In meinem Neubau mit Vorgarten, Havkenschelder Straße 28, Maurer 5 Zimmerwohnungen auf einige Tage für(gr. Räume) m. Diele. Loggia, Badezim., Flickarbeiten g2c, alles abgeschl., Ende Aug. zu vermieten. Ang., u. J. K. 35120 Zimmer von 16 RM. pro Monat an. an die Gesch. d. Ztg.„#ic Möse Onsefstraße 55. Abgeschlossene 3½ ZimmerWohnung mit allem Zubehör, 4 Etage, zu verm. Luxemburger Str. 15. Gofert Geid erhalten redegew. Leute beim Verkauf von Futtermitteln., Kreuer, Düsseldorf, Schließfach 143. Heinrich Bore, Josefstraße Herrschaftliche 1. Etage 6 Zimmer, m. Erker und Balkon, Küche, groß. Diele u. Badezimmer, mit 1 oder mehrer. Mansarden zu vermieten.(a6497 Heinrich Bock, Bülowstraße 38, Telephon 61894. Brautpaar geräumige =Zimmer=Wohnung mit Bad, mögl. Zentralheizung, in besserem Hause. Angebote unter W. A. 33045 an die Gesch. d. Ztg. Höher- Laden im Zentrum der Stadt, per 15. August oder 1. September zu mieten gesucht. Angebote unter E. S. 7742 an Ala Haasenstein& Vogler, Essen.(A2s2 Haus Geschäfts= u. Wohn haus, gut verzinsb., in lebhafter Stadtgegend zu verkaufen. Angeb. unt. T. H. 33029 an die Gesch. Schrebergarten an der Blumenstr., 27 Ruten, m. schön. Häuschen, viel Blumen, Obst, Gemüse, Kartoff., w. Krankheit billig sofort zu verkauf. Mühlenstr. Nr. 285, 1. Etage, mittags 12 bis 2, abends nach 7 Uhr. Eiserner Markttand mit Plan und gute Schreibmaschine-Wiazeim Rebling. Damen=Fahrrad billig abzugeben. Kurze, Rottstraße 25. 1. Etage. Jahrräder neue u. gebr., spottbillig zu verkaufen. (Gummi Sonderpreise). Röder, Weilenbrink 21. Angel gabe an die Gesch. Röhren=Gleichrichter zu kaufen gesucht. Angeb. mit Preisang. u. G. H. 33039 an die Gesch. d. Ztg. brKant ning gegen bar. Angeb. unt. K. A. 333048 an die Gesch. Motorrad zu kaufen gesucht. Angeb. mit Preis, ccm, Marke, Baujahr usw. u. O. P. 33117 an die Gesch. Gebrauchter, klein. Kleiderschrank zu kaufen gesucht. Augeb. unt. K. H. 33162 an die Gesch. jeder Ausführ., sow. 1 Paar wenig gebr. — Bergstiefel— Gr. 42—43, weit u. Preis zu verkaufen. Zuschr. unt. M. H. 33135 an die Gesch. Gebrauchte Mövel billig zu verkaufen. Dorstenerstr. 1, 1. Etg. Sehr gut erhaltene, Augustlleichtere(32982 Bochum, Malteserstraße 34. Tast neue möser billig zu verkaufen: Küchen. Speisezimmer,„Ausziehtische, Schreibtische, Stühle in Eiche u. Nußb., mit Rindleder. Kleiderschränke, Waschkommoden, Bettstell. m. Auflagen, Plüschu. Leversofas, Klavier, Nußb., berrl. Ton. 350.— Mark. Ed. Ruhnau sen. Bochum, Vidumest.16 wen. gebraucht, billig zu verkaufen. Haltinger Str. 85, prt. Billig zu verkaufen: Damen=Fahrrad, Nähmaschine, Wasserschrank und Küchentisch. Müller Laer, Wittener Str. 407. Herren=Fahrad Kortumstr. 95 Fernrut 67341 Gelegenlienekauf! Küche nat. las., wenig gebraucht, sehr gut erhalt. neuzeitlich. Modell, ganz billig abz. Ehrenfelder Möbelhaus. Jägerstraße 2, Ecke Kronenstr. Gartensonnenschirm zu kaufen gesucht. Trusenbergstr. 126. =Tonn.=Lieserkastenwagen u. 4sitz. off. Personenwagen sof. zu kauf gesucht. Ang. unt. St. 33173 an die Gesch. d. Ztg. vermischtes wohnungen Rotten zu pachten gesucht. Angeb. unt. G S. 33072 an die Gesch. Weiblich Wir suchen per sofort oder später mehrere tüchtige POn Nühsrihen Nur Speziallstinnen haben Interesse. Persönliche Vorstellung vormittags von —11 Uhr bei der Personalleltung GEBRUDER ALSBERG .-G. BOCHUM Desamoktr, wachl.) ucht s..10. (Kontor und Lager) im Parterre, ab 1. S. 1931 zu ver==.=Wohnung in guter Geschäftslage, per 1.„;mieten. Friedens=Monatl. Miete nicht zu vermieten.(GH6492miete 57 RM, Nä=süber 100 Mk. AnLinden=Apotheke, Dorstener Straße 100. heres durch Wagner, geb. u. C. D. 6413 Viktoriastraße 53.(an die Gesch. d. Ztg. Suche eine 3½ bis=Zimmer— Altwohnung— auch außerh. Zwei =.=Altwohn. Nähe Boch. Verein u. Fermit Einricht., Miete 30 RM., monatl., renoviert. in der Stadt gelegen, an verkehrsr. Straße, großes Schaufenster, ab 1. mieten. adenlokale * Aug. zu verTausche meine 3 Zimmer=Wohnung am Neumarkt, 2.., Friedensm. 18., gegan gl.od.4 kl. Zimm. nur Altbau u. füdl. Stadtteil. Angeb. u. ..33111 a. d. Gesch. -Limnm.-Nohnung von rub. Familie z. 1. Oktober geg. rote Karte gesucht. Angeb. u. U. S. 33164 an die Gesch. d. Ztg. Bessere Witwe sucht schöne -.-Wohnung in gut. Hause(Altod. Neubau). Miete vis 80 Mk. Sichere echt Eiche neu, 180 breit, mit Innenspiegel, mit Matratzen. 435.- IIIh. Lebensmittelerfragen: Gust. Klein, zu vermieten mit dinandstr. könn. ggs:[Mietezahler. Angeb. Posue vbrauve b..Zwig greignet aun die Geich. d. 316.120. per sof. od. spätertig'gef, s Pers. Ept paar(1 Kind) bei evtl. auch als Wohnung zu vermieten. Bochum 5, Telephon 62468. Eckladentokal mit Zimmer, an verkehrsreicher Straße(Königstr.), preiswert zu vermieten. Angebote unter N. O. 6356 an die Geschäftsst, dies. Ztg. Zadchondl ten ger.- Want. auch and. Staorteil. Nicht höher wie Torstener Sit. 314.Zote Garte Tausch Eadenichul Altbekanntes Dremer Kattee-Importhaus mit Großrösterei, bietet Damen und Herren Höchstverdienst durch Verkauf ihres bekannten Bremer Qualitäts=Kafsees au. Private und Großverbraucher, wie Hotels. Casés usw. Angebote unter B. R. 707 Ala Haasenstein& Vogler, Bremen.(9973 Für zahnärztl. Prax. SprechitundenAine lg g. m. Bild, Gebais: Vorbild. #8 pali u. L. W. rler-Motele ##nen=Salon Petttn rieasb — Kon Kurse, Tansch= * Gal wohn., 3., im Mittelpunit der Stadt N. A7“ im sg,####nzetaßs in der Hellwegstraße gabe d. Miete unt. unter d e, iu gretuterz., ungevglelgelegen, per sofort sS..68350 g. d. Gesch. unter Bochum, Postschließfach 103. zu vermiet. Niewel, Jum 1. Nov. od. sp. Fabrik=(Lullenstr. 17, 3. Cita,.=.=Wohng. son dite Gelo. d. 3ta. vei wun, achruggs Kellerräume und Lagerplätze mt sgon. Wopnung en Größe, luftig, trocken, hillig zu vermieten. vorzugt. Angeb. u. geeignet, sind in der ngz,### 33151/f. B. 33028 an die ria=Brauerei, Bochum, an die Gesch. d. Ztg.sGeschäftsst. ds. Ztgl. Suche per sofort od. 1. August ein tücht. — Mädchen— welch. in ein. klein. Geschäftshaushalt sämtl. Hausarbetten verrichten kann. Frau fgies. in jedet gewünschten für jeden Zweck ge ehemaligen Viktoriazu vermieten. Schlegel=Scharpenseel=Brauerei A0 Bochum(.Sc 12 Dulbrauie Im Bürohaus Bochum, Kreuzstraße 10, mit 3 Zimm., Stalsind Büroräume in jeder believigen lung, Lager u. ReGroße zu vermieten. Angebote unter mise, zum 1, 8. 31 Bochum, Postschließfach 103.(LK61szu verm. FriedensRM mon. Wonnungen A mit a n zu mieten gesucht. Rote Karte vorhand. Nähe Finanzamt beZum 1. Sept. eine =.=Wohnung nebst Küche u. nur 1. Etg., für 3 Person., am Stadtod. Südpark geleg., gesucht. Angeb. mit Preis u. P R. 6358 an die Gesch. d. Ztg. Kinderl. Ehep. sucht z. 1. Okt od. früber obg.=.=Wohr Selten schön geleg. Rotten 5 Morgen groß, ist sortzugsbalber zu verpachten. Zu er#ragen in der Gesch. dies. Ztg. (33070 mit Wöhnung Nähe Bochums zu vermieten. Angeb. unter A. B. sind 6479 an die Geschst. bare Garagen -.-Wohnung Kaxrtiähtähter in m. Bad, Erdg., Ha-Bürobaus, Kreuzst. 10 ders l. Str. 4, z. 1. u. M. abg.-.-Wohnung mit Bad od. 4 Zim Garapenmer Altwohn., mögl. Im Mittelpunkt der Stadtmitte. Ang. m. Stadt, Kreuzstr. 10, Preis u. L.., 33051 vermann Sundag, Schöng P Dien Schönle 5= Inn.=[Telephon Bentheim, Milchstr.9. Z. Wetterausbild in Kortumstr 94, zum #. dem.#e2##.Handarbeit.besäh, 1. 8. od. spät, bintig lortum. Daus, Ovlontärin gesucht, zu verm. Näy. bei runstraße 14. 1 Rheinische Str. 28, R. Rosenthal Nachs. .pverm. N. Christstr. 6, Teiephon 67606. =Zimmer=Wohnung mit Büro, eptl. mit m. Zubeh., Neubau, groß. Keller, per soper sof. od. spät. zu fort od. spät. zu vervrm. Miete 100 R M. mieten.„Aufrag. u: Angeb. unt. G. A. F. S. 32922 an die 33130 an die Gesch. Geschäftsst, ds. Ztg. H. A #und noch einige heiz= an die Gesch. o. Ztg. -=Rotng. von 3 erw. Personen ges., mögl. Stadtmitte. Angeb. mit Preis unter O. W. 33083 an die Gesch. -=.-Wohng. im Ehrenf., Weitm. od Stiepel sof, ges. Ang. m. Pr. u. R. S. 33106 an die Gesch. Schöner, heller Lagerraum läng. Mietevorausz. Angeb. unt. D A. 33190 an die Gesch. Mod.3= bis=Zimmer=Wohn. im Ehreufeld von Kaufm. in sich. Stellung z. 15. 9. od. 1. 10, ges. Angeb. mit Preisang. u. E S. 33184 an die Gesch. d. Ztg. Jung., kinderl. Ebepaar(Beamt.) sucht 2= bis Zräumige Wohnung (Alt= oder Neubau). Angeb. unt. E S. 33182 an die Gesch. Masgeriitarsteht preiswert zum Verkauf. Besicht. an Wochentagen von 5 bis 7 Uhr. Hattingerstr.311, prt. mit Matratze und Kleiderschrank billig#####. zu verkaufen. M. Tolcziner, ABE=Straße 9. bedertuchlofa Beihk mniMliaht. urd Püächiele billig zu verkaufen. Hermann Liebau, Boch., Grabenster.37. Komplette Badeeinrichtung billig zu verkaufen. Blücherstr. 44, 1. Et. Schöner Herren- /1 Mugoch Brillantring, pracht=1 Wasnikessel volle große ZimmerLinde, schön. Spazierstock mit silbern. Krücke billig zu verk. Müblenstraße 285. 1. Etg., mittags 12 bis 2, abends nach 7 Uhr. Prachtv. Brillantohrringe, schöne, gr. Steine, mit birnenförmig. Perle, und 4 Damen=Brillantringe umständeb. bill. zu verk. Näh. in d. Gesch. d. Ztg.(33041 Glektr. Drehrolle bill. zu verk.(a5974 J. Schammel, Breslau 23, Osselsteinstraße. * Pferd* mit Geschirr und billig zu verkaufen. Hellwegstraße 41. Einig. Arbeitsa Wagenserte sow. Ponys, mehr. Flachwagen 14 Alleestr. 14/2#=Täuscherkauten, Eduard Herder, Roonstraße 38. — Ruf 62510. QualltätsSportwagen Siizllegewagen Promenadenwagen E nur bei R. Reichenberg Zögern Sie noch! Sute Arbeit se billig! Küche natur 195.- InK. Speisezimmer echt Eiche. Büler“ 4 Stühle-Zweizugtisch 430.-MIk. Schlafzimmer echt Eiche, Stuhle. Glasreck 475.-Mk. Berg Alleestr. 49 1 gut. Grammoph. Eiche, m. 100 Platten, wenig gespielt, zu verkaufen.(32191 Kronenstr. 14, 1. E. Möbel. Ein Waggon große und kleine(LK20 1 Dauerbrandoten 1 Kanonenofen weg. Umzuges bill. zu verk. Farnstr. 21. Fast neue, kompl. Schweine Badg. leingetroffen, welche ich billig abgebe. Heinrich Knickmann, Wanne=Eickel, Kurfürstenstraße 58. vill zu verk. Besicht. 91 3s1 nach 3 Uhr nachm. 2½ Zol. Langwagen °tage rechts.““ in gutem Zustande 5. Elage, techls. billig abzugeben. Wette, B. Weitmar, Carl=Friedr.=Str. 30, Telephon 67981. Nur für Kassakäufer! einrichtung Kaukasisch Nußbaum poliert, hochapartes Sydeboard-Bütet: 200 cm breit. TruhenVitrine 125 cm br., -Zug-Tisch, 4 Polsterstühle mit Federeinlage und Bezug nach Ihrer Wahl.— Erstklassige südd. Werkstatt-Arbeit! Jedes Zimmer für den Kassapreis v. Der Not gehorchend, ver aufe ich: Klubsessel Alheles Blschiloles Ledersosas Liegesofas Matratzen aller Art, solange Vorrat, zu jedem annehmbaren Preis. Steis 80 bis 100 Stück am Lager. R. Dieme Dorstener Straße 36 Bitte auf Namen u. Nummer achten. Teppiche zum Tell Markenteppiche owie andere prima Qual., moderne und Perser-Muster, teils mit kl. Schönheitsiehlern. spottbillig zu verkaufen. Silber, Essen Hindenburgstr. 22 Nähe Schauspielhaus Speisezimmer — 20„ Gut erhaltener Mark Langwagen undlI 685.— Höbel Rindleder od. Stoff. für 375 Mark zu verkaufen. Finger, Alleestr. 14, Möbel. Gesucht für oder später sofort Laschiekul in verkehrsr. Straße mit groß. Wohnung. Angeb. mit Ang. d. Größe u. zeitgemäß. Preis u. R. N. 33080 an die Gesch. d. Ztg. Ladenlokal mit Wohnung zum 1. 9. zu mieten gesucht. Ang. mit Pr. unt. R. G. 33133 an die Geschst. ds. Ztg. badenlokal mit Zimmer, in Stadtmitte, evtl. mit 3= bis=.=Wohng., zu mieten gesucht. Aeuß. Preisang. unt. ..33163 a. d. Gesch. Bochum, Roonstraße 37 2schl., gut erh.kompl. Bett u. hellseidenes Kleid, Gr. 42—44, bill. abz. Fasvender, Luisenstr. 6, 1. Etg. Zu verkaufen 1 Geldschrank, 1 Stehpult, 1 Versenkpult für Schreibmaschine, in Eiche, 1 Vertikalschrank u. 1 Continental=Schreibmasch. Angeb. u. O. M. 76 an die Geschäftsstelle dieser Zettung. Heißmangelbetrieb mit sehr gut. Kundschaft unt. günstigen Bedingungen, wegzugshalber sofort zu verk Ang. u. K. H. 32778 an die Gesch. Brautleute! Notverkauf! 6 Paradebezüge, 6 Paradekissen, 6 glatte Kissen, 6 Bettücher, Ia, neu, zum Spottpreis von 90 Mk. zu verk. Angev. unt. B. C. billig zu verkaufen. 33075 an die Gesch. Friederikastr.27, pri. neu, 180 breit, derrl. Modell, mit Ausziehtisch und 41zu verkaufen.(33147 echt eichen. Stüblen. We Zurückgesetzte billig zu verkaufen. M. Tolcziner. Boch., ABC=Str. 9. KinderSit-lege- Nagen Sortagen sehr billig abzugeb. bei wöchentlicher Abzahlung von .— RIII. Rosenthal, Brückst. 18. Mod. Sportwagen preisw. zu verkauf. Junker, Spichernstraße 36. Gut erhalt. Tiefbauetmar,Markst, 393, Telepyon 62278. Ztr.3 Mk. frei Haus. Bentlage, Vereinsstraße 34, Tel. 68132. Kauf-Gesuche Verkauf solange Vorrat! MöbelBorgmann Bochum Brückstr. 59-63 Wohn= oder Geschitschals in guter Lage bei 4000 RM Anz. zu kauf. ges. Ang. u. E. G. 33089 an die Gesch. Zu kaufen gesucht gegen bar. einzeln oder zusammen: 1. Drehbank, Einzelantr. Prismenbett, Spitzenhöhe, min. 300 mm, Drevlänge 2000 bis 2500 mm. Hohlspindel und Wangenkröpfung; 2. Mittelschwere Säulenvohrmaschine, mit Einzelantrieb: 3. Mittelschwere doppel= od. einseitige Schleifmaschine mit Einzelantrieb. 4. Schneidwerkzeuge, verstelld. Reibablen. Feldschmiede, Schweißapp alle Teile in besterhaltenen Zuständen oder neuwertig. Offerten mit äuß. Preisang. d. einzelnen Teile unt. K. K. 33012 a. d. Gesch. Veratung Bilanzierungen, Sanierungen, Einrichten und Ordnen von Buchhaltungen. Hugo Temme Buchsachverständiger Bochum Wrangelstraße 35 Telephon 65600 Zugreiten! Gegen Kasse haben wir ein gut erbaltenes Schlafzimmer Birse lack., wenig. gebraucht, zu jed. annehmbaren Preis abzugeben. Ehrenfelder Möbelhaus, Jägerstraße 2, Ecke Kronenstr. Geflügelliebhaber Jetzt wird es Zeit, Ihre Hübner, Tauben u. alle anderen Haustiere von dem lästigen Ungeziefer zu befreien. Erprobte und gut bewährte Radikalmittel erhalten Sie in der Drogerie J. Kneider Bochum, Große Beckstraße 11. Aufge Dortmund,: einem Goldwarenge mund ein Einbruc Dieben Gold= und Reichsmark in die4 der Kriminalpolize hat in wenigen Ta nis geführt. Es w dier Personen aus ser vier Einbrecher ten Umständen. U hatten die Kriminsohlene Diebesgut als Interessent für Käufer verabredete gesamte gestohlene üder Räuber trug das Diebesgut befe wurde.„Ae pier sind zun. Telt gest größte Teil des Di mark wieder ausge Politische 3 ** Dortmund, dortmund entstand Undersgesinnten Schuß fiel, der Frichtete. Ein ###er unbekannt gebl ##verletzt und mußte Die Verletzung ist San * Hagen, 24. #den ist Mittwoch ##ier im Alter von ##oor 50 Jahren, Spraktischer Arzt n #rufsbewegung des #in den Brennpunk ###en und Krankenk. #pielten. Ueber der Berufsorganis Preter in der Westf itender des Kam ##rer auf zahllosen VVerein für Feuer witzender er wurde * Wiederum per * Langenberg, Kittwoch ist wied Alerger Sender, mißbrauchen. ##Gärten und Hec Vonen, die sich #der Annahme, di benachrichtigten Reibeamter erschie llitwachmorgen gtbraden bich Oberger Sen! Jucht hatten, #tellen. Die pol ange. # Arbeitszeitver * Duisburg,: ##s in Aussicht ge Schen Angestelltn Stunden zu kürz ####enwoche die 44 #diese Arbeitzeitver ##tädtischen Ange #um rund 8 Proze #die Angestellten g esamtkürzung il #Notverordnungen ##m den Ausfall Seite wieder zu! um gleichen Te ranten, uum zu mwie 50=Stundenw. Drahtseilbahn Städtisches Orchester Bochum Operatten-Theater 5 Täglich 8¼ Uhr Gastspiel der Operettenu. Lustspielbühne(Direktion W. Gossmann) Alles lacht über den tollen Schwank: 2000 Uhr: Abend Eintrittspreis 30 J Zehnerheit.50.4; 1 Schüler 20 Z PARANAU3 M STADTPARK Juli, nachm. von—6 Uhr TERRASSEN. KONZERT SA/SON EintrIttfre Keine Preiserhöhung ain uln im(255 Corfe ouk#rt Wiemelhauser Straße 22 Ein Ausverkauf, der alles auf die Beine bringt. Warum? Durch unsere guten Qualitäten billigen Preise Gartenkonzert! Am Sonntag, dem 26. Juli, nachmittags ab 5½ Uhr. findet in meinen Gartenanlagen ein Volks-Konzert statt. Das Programm bringt Militärmärsche. Volkslieder, Walzer und Operettenmusik Eintritt freil HUBERT KAMPMANN Wasserstraße, Hunscheidsteld(trüher Phillip) Hellweg 1 und Kortumstraße 45 und unsere Spezial-Ausschank nur Damen-Badeanzüge Kinder-Badeanzüge Wer leiht langjähr. Fahrer f. d. 2. Aug. 4= od. 6sitz. Wagen? Angeb. mit Preisang. u. K. S. 33119 an die Gesch. d. Ztg. Neuheit für Kinder-Feste Flammensichere Ballons Gottschalk, Wilhelmstr. Prämiiert in Vereins-Artikein und gute Makoquaitäten .. ab Kumpmanns Dam.-Sportsöckchen sind unverwüstlich für die Reise. Brückstraße Nr. 53, Telephon 63432. kräftige Qualitäten .75 Oekorationen Steigerung Reslaur.„Zur Waldesrun“.eiikämper Tel. 61629/ Bochum, Waldring 23 7 Nähe Ehren- Denkmal Matenscheid, Mlestenfelder Sit. 665 wie: Gießkannen, Rebenscheren, Hecken scheren, Rasenmäher, Wasserschläuche kauf. Sie billig bei Gebr. Rumberg Luisenstraße 12, Tel. 63546/44. Spezialgesch. in Bauu. Möbelbeschlägen. Entscheidung um den großen Preis der Stadt Wattenscheid, im Englisch Wole zer. Tango u. Schöner, moderner Tanzsaal. Exquisite Kapelle Guter Kaffee und Bauernstuten. Berliner Weißbler. Angen. Familienaufenthalt. Gepflegte Biere und Weine. Ein großer Posten TaschenSporthemden Oberhemden mit Kragen und Krawatte .25 Perkal und Zetir, nur neue Dessins .95 Sulatunnz Das Paradies des Ruhrtals Inmitten der herrlichen Hohenstein- Raldungen. 600 Morgen Park, unmittelbar an der Freitichrounne.— Herrliche Terrassen, grobe Säle und Gesellschaltszimmer. Erstkl. Konzerte! leicht angestaubt, besonders billig Sonntag,.30 Uhr Große außergewöhnliche Abendveranstaltung Auf vielseitigen Wunsch Mittwochs u. Sonntags 20 Minuten vom Bahnhof Witten- West. Ruf 1003 KöRHAUS BERCLUST art Vormhalv' Herhede-Ruhr scim Luftkürert Vorniheiz b. Nerbeue-Ruhr Ruf Witten 3279 □ Inhaber: F. Rump Die Ideale Erholungsstätte im Waldgebirge Eigenes Lichtluftbad und Planschbecken Heute, Samstag, 14.45 u. morgen, Sonntag, 10.13 u. 15.30 Uhr Sonderfahrt im Autobus ab Rathausplatz, Haltest. Christuskirche ## Ssi#ler-Honzert Wochenende.00 RM. einschl. Bedienung Schauspiel in 4 Akten von Sudermann Zu Anfang des 3. Aktes wird die Bühne durch viele Pechfackeln erleuchtet. Zu Ende des 3. Aktes werden die„Johannisfeuer“ brennen und den Südpark in Sprachunterricht in Englisch, FranzöUnterricht sisch und Italienisch erteilt gepr. Sprachlehrerin mit mehrsibrig. Auslandaufenthalt. Anfrag. unt. B. M. 23456 beförd. die Geschst ds. Ztg. Erfolgreiche edert dem evgl. Gymnasium, Berdem ab UIII engl. Ersatzcht f. d. Griech. bis UII I. hat) u. der deutsch. OberIn Aufbauform UIII—OI(FremdZngl., Franz.), nimmt Schüler 8. Pensionspreis. Mehrere ErGute Verpfleg. Groß. atz. Anfragen an die Studienrat Dr. Christians. Kuroension Ingenieurschule Elektrotechnik, MaschigenAuto-, Heizungsbau. Flug.. Warme- Kältetechn., Landw. Maschln., Schwach-, Starkstrom- u. Radotechnik Werkmeisterschule Archttektur. BauingenlBUnwesen. Eisenbau. Eisenbetonbau Tonindustrie Ziegeleingengge Techniker, Ziegenneist Restaur„Zum Sportsheim“ Auf zur Insel! Peter Müller, Klosterstraße 39. Restaurant E. Moritz, Altenbochum, Jeden Samstag und Sonntag— Auf der Prinz 21= Konzert und Tanz la Stimmungskapelle u“ uuppeie Geeseune 2 Köln, 24. Bebiet, namentli sängerer Zeit dar Fernuf Langenberg 333 sausen, 3 km von Nierenhof, Waldgeg. Frdl. Z. m. fl. Wasser. Pr. Näh. Langenberger Sender. umschlagsplätzen des Aachen=Rheit Nachener Revier eine Aussicht a peiler Bergwerks Klavier-Unterricht ertellt Frau Bertha NI. Scipio 10 MusikOmverend,,, Jin Eintritt frei! Neue Tanzkavelle Rertogusesträße srheus Restaurant Hepper Sanptens Bochum V. b„ Sonntag, den 26. Juli Nonzert., Hanz groder Bunier Abend Winter-Semester 1931/32. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche, R schaftliche, Medizinische(auch vorklinische und Philosophische Fakultät. Kaufmannische delslehrerstudium.— Vorlesungsbeginn: Mo 2. November. Die Einschreibefrist läuft vom bis 11. November einschl. Das Vorleseverzel vom Universitäts-Sekretariat gegen Einser 85 Rpf.(dazu 15 Rpf. Porto) bezogen diplomierte Klavierlehverin unakademikerin mit staatl. Anerkennung. Hattinger Straße17— per Stadt Köln #ufen, um die 2 einer Schwebeba Kölner Wasserun — Inhaber: Peter Schmitz Sonntag. ab 4½ Uhr nachm., spielt die Tanz- und Stimmungs-Kapelle „Die 3 Bochumer Jungens“ Kein Bedienungsaufschlag Fahrschule Bauf Herner Straße 25 Gewissenhafte Ausbildung aller Klassen. student gibt währ. d. Ferien Nachhilfe in Mathem. u. Englisch gegen geringe Vergüt. Ang. u. St. 33134 an die Gesch. Stein=Gedi bereins christliche Eristlicher Berga viuorgebiet und beschlossene Kna . August, auf E ###stein=Gede 11 Tragischer wollte vorg liäise schießen. #.##e sich entlu unter Mitwirkung des Bergm.=Unterst. Vereins„Schlegel und Eisen". 12 Mann Blasmusik. Hammer Bergmanns=Kapelle. Zum Wiesental Erstklassiges Lehrmaterial. — Unterricht— in Geometrie und verwandt Fächern gesucht. Angeb. mit Preis u. P. H. 33179 an die Gesch. d. Ztg. W FANTO Schem., schattiger Garten.— BauernWienert grit für Verrenkungen usw. Sprechstunden in Bochum: MontagDonnerstags, 10—12 Uhr Gasthef rggegu Verkaufe ab heute Auf nach Harpen Wirtschaft Stang z. Rosenberg Jeden Sonntag ab 5 Uhr: Schöner, stuten mit Kaffee. Gründlichen KlavierUnterricht Stunde 3 Mk. ert. dipl. Lehrerin. Angeb. unter T. Z. 1045 an die Geschst. n die Herzgeger /1 Wupperta um Verwaltung Ausgleichd die Gas= und A Erhöhung der AIVZ Hausbesuch sofort mit eigenem Eintritt frei. Ia Parkettboden. Der lustige Adam ist wieder da! 9— Der lustige Adam ist wieder da!— Ehrenabend Hordeler Jaalbau der beliebten Konzert= und Tanz=Kapelle Orivatdetektiv Gepr. Lehrerin erteilt gründlichen NachhilseUnterricht Stunde 3 Mark. Ang. u. U. V. 1025 an die Gesch. d. Zt. schnellfördernde Kurse bei gewilsenhafter und gründlicher Ausbildung. Für Jortgeschrittene Diktatitunden und Ausbildung in Redeschrist. Schreibmaschine sieht — zum Ueben zur Oersügung. Else Hander, Hattingerstr. 82 Th. Lemm. Ermätziate Preise! Sonntag in den Restaurationsräumen The Oddl's Dancing=Boys. bekannt gute Gul abmeproies Im Saale ab 5 Uhr fr. Tierpark Weitmar. Am Kuhlenkamp. Jeden Sonntag: Markenzigaretten sowie Zigarren und Zigarillos in allen Preislagen. Otto Reuhaus Herner Str. 2. Bochum, Telephon deoo6. Keine Preiserhöhung! Eintritt frei! Ferner empfehle ich meine äußerst kühle und schattige Gartenanlage; dortselbst Sonntag abend IndustrieAbend der Jünglings=Sodalität mit erstkl. Blasorchester. Gesang u. turn. Vorführungen. Herner Straße 36 Ruf 65730 LERNTREITENI mit Tanz im Freien.— Kaffeee mit Bauernstuten, gut gepflegte Biere und Weine. Große marmorierte Tanzfläche. Kortumstraße 60.(am Wilhelmspl! Die Zeit der Ausritte beginnt! Wohnungseinrichtungen von Einseimöbel usw. fertigt an Möbelfabrik Heinr. Ohirt REIT-UNTERRICHT für Anfänger und Fortgeschrittene, für Damen Herren Kinder Bönneens Aun güde Meudeug 64 Besitzer: A. Borgböhmer, Weltmar Telephon 2338 Amt Hattingen durch dasttlatmarer ktots Restaurum„Für Waldesrun Straßenb.-Haltestelle., 2, Blankensteiner Str. Schöner, schaft. Weg Angenehme und behagliche Ausflugsstätte. Herrliche Aussicht auf das bergische Land und das Ruhrtal— Gi Garten mit Terrasse und Veranda. Saal— Gesellschaftszimmer— ff. nenkaffee mit selbstgebackenem Bauernstuten und Kuchen.— Sch Bier— Weine erster Firmen— Schieß- und Tontgubenstand. Unterhaltungs- Muslk. geworden durch ein eins. Mittel, welches ich jed. gern kostenlos mitteile. Frau Karla Mast, Bremen 45B. ige chen r Posten hengestaubt, billig Aus Westsalen und Rbeinprovinz nartinstin“ evgl. Gymnasium, UIIf engl., Ersate iech, bis IIII, ein er„deutsch., Ober UIII—01(Fremd. ). nimmt Schiler reis. Mehrerg, flex, Groß. Park. en an die Stillsrat Dr. Christians. nterricht elt a M. Scipio ehrerin und MAusikaafl. Anerkennung. Straße 17 fl1= We Geld straße 25 ildung aller Klassen. Lehrmaterial. Aufgeklärter Juwelenraub Dortmund, 24. Juli. Am 14. d. M. war in Goldwarengeschäft auf der Betenstraße in Dorteinen ein Einbruch ausgeführt worden, bei dem den en Gold= und Silberwaren im Werte von 10 000 eichsmark in die Hände fielen. Die von der Dortmunder Kriminalpolizei aufgenommene Aufklärungsarbeit Wiat in wenigen Tagen zu einem überraschenden Exgebnis geführt. Es wurde ermittelt, daß der Einbruch von ###ier Personen ausgeführt wurde. Die Festnahme dievier Einbrecher erfolgte unter besonders interessanten Umständen. Um an die Einbrecher heranzukommen, hatten die Kriminalbeamten einen Käufer für das ge#ohlene Diebesgut beauftragt, der sich den Einbrechern als Interessent für Goldwaren bekanntmachte. Der Käufer verabredete sich mit den Einbrechern, die das gesamte gestohlene Gut noch hinter sich hatten. Einer der Räuber trug eine Aktentasche bei sich, in der sich #das Diebesgut befand, das von der Polizei sichergestellt Alle vier Personen stammen aus Dortmund und ind zum Teil geständig. Dem Bestohlenen konnte der größte Teil des Diebesgutes in Höhe von 7000 Reichsmark wieder ausgehändigt werden. Politische Zusammenstöße in Dortmund * Dortmund, 24. Juli. Auf der Schützenstraße in Hortmund entstand zwischen Kommunisten und politisch Andersgesinnten eine Schlägerei, bei der auch ein Schuß fiel, der glücklicherweise keinen Schaden anrichtete. Ein Nationalsozialist wurde von einem bis##er unbekannt gebliebenen Täter durch einen Messerstich ###erletzt und mußte dem Krankenhaus zugeführt werden. Die Verletzung ist nicht ernster Natur. Sanitätsrat Dr. Müller 1 * Hagen, 24. Juli. Nach längerem, schwerem Leiden ist Mittwoch abend Sanitätsrat Dr. Eduard Mülier im Alter von 77 Jahren gestorberz, 1881, also #vor 50 Jahren, ließ er sich in seiner Vaterstadt als Apraktischer Arzt nieder. Schon früh kam er in die Beusebewegung des Arztestandes und rückte zeitweilig n den Brennpunkt der Kämpfe, die sich zwischen Aerz#en und Krankenkassen nach der Jahrhundertwende abApielten. Ueber 25 Jahre lang war er Vorsitzender der Berufsorganisationen der Hagener Aerzte, ihr Verireter in der Westfälischen Aerztekammer und stellv. VorNsitzender des Kammergerichts und seit Jahren Wortfüh#rer auf zahllosen Tagungen. 1892 gründete er den Verein für Feuerbestattung in Hagen, dessen Voritzender er wurde und blieb. Wiederum versuchter Mißbrauch des Senders * Langenberg, 24. Juli. In der Nacht zum Kittwoch ist wiederum versucht worden, den Langenberger Sender, wahrscheinlich zu politischen Zwecken, #u mißbrauchen. Passanten bemerkten auf einem zwischen ärten und Hecken durchführenden Wege drei PerVonen, die sich dort längere Zeit aufhielten. In ##er Annahme, daß es sich um Gartendiebe handele, enachrichtigten sie die Polizei. Als ein PolizeiSeibeamter erschien, flüchteten die Personen. Erst am Mittwochmorgen stellte man fest, daß die Täter einen Wraben bis zum Erdlabeldes Langen#berger Senders ausgehoben und verbucht hatten, eine Anschlußleitung herzu#ellen. Die polizeiliche Untersuchung ist noch im ange. Arbeitszeitverkürzung für städtische Angestellte Duisburg, 24. Juli. Als neueste Sparmaßnahme #it in Aussicht genommen, ab 1. August für die städtiSchen Angestelltn die Arbeitszeit in der Woche um vier Stunden zu kürzen und statt der bisherigen 48=StunDenwoche die 44=Stundenwoche einzuführen. Durch iese Arbeitzeitverkürzung werden auch die Bezüge der #städtischen Angestellten im gleichen Verhältnis, also #m rund 8 Prozent, gekürzt. Die Gehaltskürzung trifft ie Angestellten ganz empfindlich, beträgt doch dann die Wesamtkürzung ihrer Bezüge einschließlich der durch die otverordnungen verfügten Abzüge rund 21 Prozent. Um den Ausfall an Arbeitsleistung auf der anderen Wite wieder zu decken, beabsichtigt die Stadtverwaltung! um gleichen Termin die Arbeitszeit der städtischen #eamten um zwei Stunden zu erhöhen und für diese Die 50=Stundenwoche einzuführen. drahssellbahn als Ersgs.4,##. Sanal; für den Nachen-Rhein-Kanal? S Köln, 24. Juli. Wie bekannt, strebt das Aachener ebiet, namentlich für seine Kohlenreviere, schon seit Bangerer Zeit danach, Verkehrsanschlüsse zu den HauptAinschlagsplätzen am Rhein zu erhalten. Das Projekt #s Aachen=Rhein=Kanals, das schon seit Jahren vom lachener Revier mit zäher Energie verfolgt wird, hat eine Aussicht auf baldige Verwirklichung. Der Esch##eiler Bergwerks=Verein hat daher jetzt gemeinsam mit #er Stadt Köln eine Studiengesellschaft ins Leben ge##fen, um die Anlage einer Drahtseilbahn oder ##iner Schwebebahn aus dem Aachener Gebiet nach den #ölner Wasserumschlagsplätzen zu bearbeiten. Kleine Provinz-Rundschau 16 auf 18 Pfennig in den Stadtteilen Barmen und Ronsdorf, und von 16 auf 20 Pfennig in Elberfeld, Cronenberg und Vohwinkel betragen. Die Wasserpreise sollen in Barmen für Kleinabnehmer von 19 auf 30 Pfennig, für Großabnehmer von 19 auf 25 bzw. 20 Pfennig und für Elberfeld und alle südlichen Stadtteile für Kleinabnehmer von 25 auf 35 Pfennig und für Großabnehmer von 25 auf 30 Pfennig erhöht werden. Eine Erhöhung der Tarife für Elektrizität war nicht möglich, da sich die Bergische ElektrizitätsversorgungsG. m. b.., die Elberfelder und die westlichen Stadtteile mit Elektrizität versorgt, weigert, die Stromtarife zu erhöhen. 7 Die Karlshöhe ein Raub der Flammen geworden. Auf der Karlshöhe in Halver brach mitten in der Nacht ein riesiges Feuer aus. Das ganze Saalgebäude, Wohnung und Wirtschaftsgebäude wurde ein Raub der Flammen. □ Geständnis eines Gattenmörders. Der Arbeiter Georg Göbbel aus Euskirchen hat Dienstag morgen in einer polizeilichen Vernehmung eingestanden, seine Frau, die vor einiger Zeit in der Erft als Leiche aufgefunden worden war, ums Leben gebracht zu haben. [7 Von maskierten Räubern überfallen. In den Morgenstunden des Mittwoch wurde in der Oppumer Straße in Krefeld der Wirt Hermann Roß in seinem Schlafzimmer von drei mastierten Männern unter Vorhaltung von Pistolen überfallen. Die Räuber knebelten und fesselten den Wirt und entwendeten dann einen Geldbetrag von 120 Mark, Zigarren, Zigaretten, einen Trommelrevolver und eine goldene Uhr mit Sprungdeckel,„„ I, inlllrn Snkigeu m□ Drei Personen von Kreuzottern gebissen. Drei Personen wurden innerhalb von acht Tagen in der Gegend von Börger(Schaumburg=Lippe) von Kreuzottern gebissen. Zwei von ihnen liegen sehr bedenklich danieder, während der dritte Verletzte als gerettet bezeichnet werden kann. □ Gemilderte Entlassungen. Statt der vorgesehenen Entlassung von 1600 Arbeitern und 30 Angestellten sollen bei den Zechen der Gute=Hofnungs=Hütte 1380 Arbeiter und 20 Angestellte entlassen werden, und zwar zum 31. Juli. Aus dem Nachbargebiet Stad“ reis Wanne-Eicke! Aus der letzten Stadtverordnetensitzung. Dem Bericht in der gestrigen Nummer des„B..“ ist noch nachzutragen: Als Mitglieder in den Arbeitsausschuß der zwischengemeindlichen Arbeitsgemeinschaft wurden die Stadtverordneten Albracht (S. P..) und Röhlinghaus(Ztr.) gewählt, als Stellvertreter die Stadtverordneten Buchholz und Wigge. Zu Abgeordneten für die Emschergenossenschaft wurden gewählt: Ministerialrat a. D. von Loebell, Bergassessor Kost, Bergassessor Wilberg, Markscheider Haltern, Bergrat Kuhn, Prokurist Soiné als Vertreter des Bergwerks, Oberbürgermeister Kiwit. Wie im„B..“ schon mitgeteilt, hat der Regierungspräsident der Wahl des Vorsitzenden der K P.., Stadtverordneten Schulz, als Mitglied des Stadtausschusses die Genehmigung versagt. Das Zentrum schlug den Stadtv. Hanold vor, der dann auch die Mehrheit der Stimmen bekam. In den Schulvorstand der Berufsschule wurde an Stelle des Gewerbelehrers Braun, der sein Amt niedergelegt hat, Gewerbeoberlehrer Josef Esser gewählt, weiter an Stelle von Frau Frank die Stadtv. Frau Ortkamp. Als Mitglied für den Wohlfahrtsausschuß wurde für den verzogenen Vikar Gogolin Vikar H. Wand gewählt. Frau Ortkamprichtete heftige Angriffe gegen den Wohlfahrtsausschuß. Eine Anzahl Wahlen betrafen die Bezirkspfleger und den Jugendausschuß. Für Pfarrer Naunin wurde Stadtv. Peuckmann(Stadtblock) in den Hauptausschuß gewählt; in den Verwaltungsausschuß des Städtekinderheims Norderney Pfarrer Naunin an Stelle des Pfarrers Gottschalk. In den Schlachthofausschuß wurde Stadtv. Rogalla gewählt; in den Schulausschuß der höheren Lehranstalten Pfarrer Naunin und Bergmann Lau. Eine Reihe weiterer Wahlen wurde nach den Vorschlägen der Verwaltung getätigt.— Die Hafengesellschaft bot der Stadt 1¼ Morgen, die als Grünfläche hergerichtet sind, für 1800 Mark je Morgen zur Uebernahme an. Die Vorlage wurde genehmigt. Für die Kanalisation der Laurentiusstraße, wo die Gemeinnützige Baugesellschaft zwei Neubauten errichten will, wurden 2500 Mark aus Anleihemitteln genehmigt. Für die Erhebung von Beitragen zum neuen Fahrdamm an der Schlachthofstraße, schlug die Verwaltung einen 50prozentigen Zuschlag für die Anliegeranteile vor. Die Vorlage wurde abgelehnt und eine Umlage von 20 Prozent beschlossen. Aus der geheimen Stadtverordnetensitzung ist zu berichten, daß die ersten beiden Punkte: endgültige Anstellung der Stadtärztin Dr. Frye, der Stadtsekretäre Bogumil, Drews und Hilgenstock und des Polizeiwachtmeisters Schulz, ferner Umwandlung einer Obervollziehungsbeamtenstelle in eine Vollziehungsbegmtenstelle, und Besetzung der Stelle mit einem Versorgungsanwärter wegen der gegenwärtigen Wirtschaftslage nach kurzer Debatte zurückgestellt wurde, während die dritte Vorlage: Stellentausch an den Berufs= und Handelsschulen zwischen der Diplomhandelslehrerin Kutschkow und dem Diplomhandelslehrer Brodherr, genehmigt wurde. Kommunale Angelegenheiten in Röhlinghausen. einer am Freitag abend abgehaltenen Besprechung Röhlinghauser Bürger wurde mit Genugtuung festgestellt, daß in Bezug auf die wegebaulichen Verhältnisse eine merkliche Besserung eingetreten ist. Den Klagen der Anwohner der Plutostraße über Wasser in den Kellern wird jetzt durch eine umfangreiche Regulierung der Kanalisationsverhältnisse abgeholfen. Die Arbeiten zur Fertigstellung der Svortplatzanlage am Volkshause gehen rüstig voran und sind nahezu beendet. Hier wird Schwache=Glanden stattel=Mamer Bilder aus Bochumer Gerichtssälen ert Nuarn Tel.: Die Kaste wr e elesenes Inserat F k. als wenn es## Wrstlicher, Bergarbeiter Deutschlands gus dem gesa Muhrgebiet und dem Ibbenbürener Revier zusammenWeschlossene Knappenjugend veranstaltet am Sonntag, August, auf Schloß Kappenberg bei Lünen eine große VVn-Stäneichenfshet..e, Men ir#. □ Tragischer Tod. Der Kohlenhändler Mark in Men### w o l l t e v o r g e s t e r n m o r g e n i n s e i n e m G a r t e n e i n Piesel schießen. Auf der Treppe stolperte er, wobei die Wichse sich entlud. Dem Unglücklichen drang das Geschoß g lie berzgegend. Er war sofort zot. #I Wuppertal will Gas= und Wasserpreise erhöhen. ie Verwaltung hat dem Hauptausschuß vorgeschlagen, Es war in einer schönen Frühlingsnacht, als der Kaufmann X. ein fescher Herr in guter Position, in einem Nachtlokal landete, wo immer junge und schöne „Sekt=Teufelinnen" bereitstehen, die schwache Stunde nützen, die dort hin und wieder selbst die stärksten Männer überkommt. So wars auch in diesem Falle. Bald saß man zu zweien und dreien beim Schaumwein. Aber als es zum Bezahlen ging, hatte der Kavalier kein Bargeld, sondern bezahlte mit einem Scheck von 150 Reichsmark, auf den er fünfzehn Reichsmark in bar vom Oberkellner herausbekam, da man weder Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Gastes noch an der Güte des Papieres hatte. Es stellte sich aber heraus, daß der Scheck keine oder nur ganz ungenügende Deckung hatte. Der fröhliche Zecher schrieb daraufhin zwar an den Geschäftsführer Entschuldigungsbriefe und gab ihm ein offenes Schuldanerkenntnis, aber Geld war nicht zu kriegen, so daß eine peinliche Gerichtsverhandlung vor den Schöffen daraus entstand. Die Anklage lautete auf Zechprellerei gegen den bisher unbescholtenen Mann. Er gab sich alle mögliche Mühe, die Angelegenheit so harmlos als möglich darzustellen. Er schäme sich seines Leichtsinns und seiner Schwachheit und wisse heute noch nicht, wie er eine so ungeheuerliche Verschwendung habe treiben können. Aber da er bisher noch nicht einmal Teilbeträge bezahlt hat, sah die Sache sehr düster für ihn aus.„.— 8 Da kam am Ende, als schon der Staatsanwalt seinen Antrag stellen wollte, der Angeklagte mit dem Einwande, daß er der einen Bardame, die an seinem Tische tüchtig mitgezecht hatte, seine schwere, mindestens 200 Reichsmark Wert haltende goldene Uhr als Pfand übergeben hatte. Davon wußte nun weder der Oberkellner, noch der Geschäftsführer. Die Dame scheint die Uhr also einstweilen für sich in Pfand genommen zu haben. Eigenartig, daß dem Angeklagten die Verpfändung der Uhr erst jetzt wieder ins Gedächtnis zurückkehrte. Die Bardame war aber nicht sofort zur Stelle zu schaffen, da sie jetzt in einer Nachbargroßstadt tätig ist. Sie soll ausfindig gemacht und zum nächsten Termin als Zeugin gebeten werden. Hoffentlich bringt die liebenswürdige Sektfee die kostbare Uhr gleich wieder mit. Ob die törichte Uhrverpfändung an eine bei der Kassierung gar nicht beteiligte Person den Angeklagten nun noch wird retten können, oder ob er nicht doch ins gerichtliche Fegefeuer geraten wird, muß die zweite Verhandlung ergeben. Ja, die schönen Teufelinnen: sie haben schon manchem Toren die Hörner aufgesetzt! Ganz anders lag die zweite Betrugssache vor dem Schöffengericht gegen einen Reisenden und einen Elektriker, die sich eines Abends ohne Geld in der Tasche, absichtlich auf den Weg machten, um auf Kosten der Wirte sich mal ein großes Vergnügen zu machen. So suchten sie gemeinsam vier Lokale heim und lachten die Wirte und Kellner aus, als sie Bezahlung heischten. Diesen beiden ging es natürlich böse. Das Gericht setzte gegen den einen fünf, gegen den anderen drei Monate Gefängnis fest, denn für solch ein Verfahren gibts wahrlich keine Entschuldigung. * Das eigene Kind verbrüht... Wie schnell oft Unglück geschehen ist, zeigte eine Verhandlung gegen eine junge Mutter, die angeklagt ist, durch Fahrlässigkeit den Tod ihres vierjährigen Töchterchens verschuldet zu haben. Diese Bergmannsfrau von der Maarbrücke wollte das Kind baden und hatte schon heißes Wasser in die Wanne gegossen, die auf dem Fußboden stand. Außer ihr war noch ihr Gatte und die Schwiegermutter in der Küche anwesend. Durch irgend einen Vorfall wurde die Aufmerksamkeit dieser Leute auf die Straße gelenkt. Auch das Kind wollte sehen, was los sei, und so fiel es rücklings in das heiße Wasser. Nach zwei Tagen wurde es durch den Tod von schrecklichen Qualen erlöst. Die Mutter erzählt es unter Tränen. Der Staatsanwalt sah zwar selbst ein, daß die Frau durch den Verlust des Kindes am härtesten bestraft sei. Aber das geschriebene Gesetz erheische auch noch andere Sühne. Sie sei als Mutter verantwortlich und hätte die Augen nicht von dem Kinde lassen dürfen, solange das heiße Wasser am Boden stand oder sie habe die Wanne hochstellen müssen, damit nichts geschehen konnte. Anstelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe beantragte er 50 Reichsmark Geldbuße. Das Urteil lautete auf 21 Reichsmark anstelle von einer Woche Gefängnis. * Eine körichte Sache Eine ebenso arme wie törichte Frau aus WanneEickel hatte sich auf der Reise nach Hamm geirrt und war einige Stationen zu weit gefahren. Die Folge war ein Strafmandat über fünf Reichsmark. Sie nahm eine Zahlkarte, schrieb eine Reichsmark darauf, änderte sie dann aber in fünf Reichsmark um, und machte sich somit der Urkundenfälschung schuldig. Sie kam vor das Schöffengericht. Ein Polizeimann brachte sie auf allgemeine, Unkosten nach Bochum und wieder zurück nach Eickel, da die Frau kein Geld für die Straßenbahn hatte. Urteil: mehrere Monate Gefängnis. Bei Bewährung soll ihr die Strafverbüßung erlassen werden. die Stadt Wanne=Eickel einen vorbildlichen Sporiplatz erhalten. Einen besonders breiten Raum der Besprechung nahmen die allabendlichen Belästigungen von Frauen und jungen Mädchen durch nichtswürdige Burschen an der Bochumer= und Fichtestraße ein. Abhilfe sei hier dringend erforderlich, andernfalls sehe sich die Bürgerschaft zur Selbsthilfe gezwungen. Im weitern Verlauf wurden dann noch andere Mißstände vorgetragen, deren Abstellung ebenfalls dringend erwünscht wurde. ur Silberne Hochzeit. Die Eheleute Heinrich Zimmermann,.=Eickel, Kurfürstenstraße 25, feiern Dienstag silberne Hochzeit. Jubilarehrung in Röhlinghausen. Der evangelische Arbeiterverein Röhlinghausen veranstaltet morgen im Anschluß an seine Generalversammlung bei Horstmann eine Familienfeier. Hier sollen eine Reihe von Mitglieder für ihre 25jährige Vereinsangehörigkeit geehrt werden. Die Festansprache hält Pfarrer Krahe. ur Mieterprotest. Bei Schübbe fand am Donnerstag eine Mieterversammlung statt. Einstimmiger Protest wurde gegen die hohen Mietsätze eingelegt, die den gegenwärtigen Zeitverhältnissen in keiner Weise angepaßt seien. In einer wenige Tage vorher stattgefundenen Versammlung der Mieter von Zechenwohnungen der Vereinigten Stahlwerke wurde eine Entschließung für Herabsetzung der Mieten eingebracht. ur Grubenholz gestohlen. Als am 21. Juli die Zeche Königsgrube eine Feierschicht einlegte, wurden von dem Holzplatz für etwa 100 RM. Grubenhölzer gestohlen. Ein Holzschuppen wurde gewaltsam erbrochen. Als Täter kommen fünf bis sieben junge Burschen in Frage, die in der Richtung nach Hordel zu fortliefen. Stadttreis Wattenscheid Stahlhelmkundgebung in Wattenscheid. Die Jungmannschaft des Stahlhelmgaues Gelsenkirchen wird am Sonntag in Beckmanns Stadion im engsten Rahmen der Ortsgruppen Gelsenkirchen, Wanne, Wattenscheid eine Sportveranstaltung bzw. Leistungsprüfung abhalten. Von—11 Uhr gehen die Vorprüfungen vor sich, von 10.30—11.30 Uhr Frühkonzert der Stahlhelm=Kapelle, von 11.30—12.30 Uhr Ummarsch durch die Stadt. Ab 2 Uhr Fortsetzung der Wehrsportkämpfe, ab 4 Uhr Konzert der Stahlhelmkapelle. Bei günstigem Wetter Abendkonzert mit Feuerwerk Bürgerschützenverein. Die Neuwahl für den ausscheidenden Vorsitzenden W. Pohle wurde in der letzten Monatsversammlung bis zur Generalversammlung zurückgestellt. An die Versammlung schloß sich ein gemütliches Beisammensein mit Damen an, zu dem für ein Preisschießen vom Königspaar eine Reihe Preise gestiftet worden waren. Stadttreis Gelsenkirchen Unter schwerem Verdacht. Im hiesigen Hauptpostamt Gelsenkirchen ist ein Beamter des Zustelldienstes unter dem dringenden Verdacht verhaftet worden, vornehmlich Geldbriefsendungen unterschlagen zu haben. Auch seine Frau ist unter dem Verdacht der Mitwisserschaft vorerst verhaftet worden Stadttreis Castrop-Rauxe Nicht auf der Straße stehen. Am 23. Juli, gegen 22 Uhr, wurde ein Buchhalter, der sich auf dem Fahrdamm der Dortmunder Straße in Höhe des Schweriner Bergs mit zwei Frauen unterhielt, von einem Radfahrer angefahren. Durch den Sturz erlitt der Radfahrer erhebliche Verletzungen und mußte dem Krankenhause zugeführt werden. Es handelt sich um einen Schlosser aus Herne. Stadtkreis Witten Schwerer Zusammenstoß zweier Motorradfahrer. Durch unvorsichtiges Fahren ist ein Motorradfahrer aus Witten mit einem Speiseeishändler aus Wetter am 23. Juli, gegen 14.15 Uhr, in Witten an der Ecke Sprockhöveler= und Wannenstraße zusammengestoßen. Beide wurden schwer verletzt und mußten in das Marienhospital gebracht werden. Lebensgefahr besteht nicht. Hartung ist nicht im Besitze des erforderlichen Führungszeugnisses.= liefern wir Ihnen den Bochumer Anzeiger überall hin. Die Kosten dafür sind gering, da wir außer dem Abonnementsbetrag nur die reinen Portokostenberechnen. Sonstige Gebühren entstehen nicht. Unsere Geschäftsstelle gibt Ihnen gern Auskunft über die billigste Versendungsart Bochumer Anzeiger L Künstliche Augen Naturgetrege Anfegtigung F Ad. Müller Söhne. Wiesbaden in Bochum, Domhotel Kalserhof: Bongardstraße 25, vom 31. 7. bis 1. 3. 448 Eine wislkommene Vereicherung des Küchenzettels bringt die Maggi=Gesellschaft mit ihren beiden neuen Suppensorten: Rheinische(grüne Erbsen mit Karotten) und Legierte mit Gemüse. Wer Freund einer guten Suppe ist, sollte diese beiden Sorten probieren: Wie alle Maggi=Suppen, schmecken auch sie vorzüglich.(LM4 REN: UGE Ausnahmapreiseh s: he Gien I.— undkroltereno 9.(am Wilneimstg 193. lungen n bis zu den feinstel. usw. fertigt an Heinr. Ohlrogse Straße 54. dem Schügenden tuges Lager GCöln ((Dortoseene StclereiaJeprtochaf mamrossen Möbel" Teppiche: Dekorationen Das Haus für alle- die gut u. billig kaufen wollen! Aochatnter „Das gestohlene Gesicht“ Ufa=Theater Tonhalle Ein köstlicher Film der Irrungen und Wirrungen um einen gestohlenen Raffael ist der neue Ufa=Tonfilm „Das gestohlene Gesicht", in dem besonders Max Adal= bert als Museumsdiener Murrjahn eine so köstliche Rolle hat, daß die Zuschauer von einem Lachen in das andere fallen. Die Geschichte ist ganz einfach: Bill(Hans Otto), der Musikhochschüler, der als Verwandlungskunstler zum Varieté will, gerät in den schweren Verdacht, aus dem Museum einen Raffael gestohlen zu haben. Er hat nämlich kurz vor dem Diebstahl im Museum seine Braut Lore(Edith Edwards), die als Matschülerin gerade daran war, diesen Raffael zu kopieren, besucht und er und seine Braut sind die letzten, die man bei dem Gemälde gesehen hat. Zur gleichen Zeit, als ver Haftbefehl gegen ihn erlassen wird, befindet sich Bill bei einem Varietéagenten, den er mit seinen Künsten, in Verblüffung setzt. Gerade hat er sich als der bekannte Kriminalrat Keller maskiert, als ein Polizeiwachtmeister erscheint, um ihn zu verhaften. Die Maske ist aber. s# gut, daß der Beamte sofort strammsteht und die Tauschung nicht erkennt. Bill, dessen Braut kurz vor dem Diebstahl ihre Kopie mit dem Original des Raffael vertauscht hat, um ihrem Professor zu beweisen, daß seine abfallige Kritik an ihrer Kopie nur auf Einbildung beruht und die das Original dem Piuseumsdietzer Mag#, jahn zum Verwahren übergeben hat, behält die Maste des Kriminalrats nun bei, um den frechen Raub aufzuklären und gleichzeitig seine Unschuld zu beweisen. ine lustige Jagd des echten und des falschen Kriminalrats hintereinander und hinter der Rauberin des Bildes her, führt zu den komischsten Verwicklungen, bis schließlich Bill die Räuberin faßt, das gestohlene Gesicht des Kriminalrats Keller ablegen und damit die Sache zum glücklichen Ende führen kann. Ein ebenso witziger, wie außerst spannender Film.— In das einer Artisten= und Junggesellenpension führt der zweite Tonfilm„Abschied“, der die Liebesgeschichte eines jungen Mädchens behandelt und trotz seines ernsten Hintergrundes dem Humor genügend Spielraum läßt. Die UfaTonwoche mit fesselnden Bildern von auf dem Nürburgring und ein famoser Kulturfilm vom Leben der Raubvögel auf dem Balkan leiten im Beiprogramm über zu einem. 42 1. Sportfilm, der für Bochum eine kleine Sensanon ist: zu dem Film von den westdeutschen Leichtathletikmeister: schaften in Kassel, in dem die ausgezeichneten Erfolge der Bochumer Sprinter Jonath und Borchmeyer und der TuS.=4X100=Meter=Staffel ausgezeichnet zu Dieser Sportfilm wird sicherlich bei den Bochumer Sportfreunden die größte Beachtung und ungeteilten Beifall finden. Der Kölner Komiker Theo Prank im Capitol. war ein sehr glücklicher Gedanke, der die Direktion des Lichtspielhauses in der Kortumstraße zu einem Abschluß mit dem berühmten Kölner Humoristen Theo Prank führte. Ein Gastspiel dieser Art bringt in die Hundstage, wie wir sie zurzeit erleben, eine saftige und angenehme Abwechslung. Und, den, 8#xpeiz Fretnz sbge sehr ausgeglichenen und disziplinierten Ensemble umgeben ist, vereinigt alle Vorzüge des tyvisch Kölschen Humoristen in sich. Abgesehen von der ultigen Peisterschaft, mit der er die Sprache seiner Väter und Urglooväter durchwalkt, verfügt er noch über eine große Tonleiter aller möglichen Hher=, Unter= und Nebentone, des rheinischen Lachens. Der Schlager„Die fior## 80 revision“ gibt denn auch Möglichkeiten über Moglichkeiten, das Talent Pranks in allen Beleuchtungen zu zeigen. Sein Diener ist eine Type, die in ihrer breiten, salbigen Behäbigkeit und Schnoddrigkeit nicht mehr übertroffen werden kann. Auch in seiner Rolle als Herr im Haus schöpft er samtliche Unter= und Hintergründe seines lockeren Spitzbubengesichts aus. Gerade in dieser Darstellung prickelt er eine Lachwelle nach der anderen los. Die Zuschauer kommen nicht mehr aus dem Gelächter heraus und können erst wieder Luft schnappen, wenn das ganze Manover dieses Kölschen Ungeheuers glücklich zu Ende gefuchst ist— und nicht zuletzt zum glücklichen Ende geführt wurde durch das treffliche Gegenspiel der einzelnen Darsteller.— Auf daß das Programm noch mehr der Abwechslung biete, ist auch noch der lustige und amusante„Liebessekretär“ engagiert, ein Film von Liebe und Laune und erfüllten Traumen. „Im Westen nichts Neues“ in der Lichtburg verlängert. Der sich täglich mehrende Andrang zu den Vorsteltungen hat die„Universal=Filmgesellschaft" veranlaßt, den Tonfilm„Im Westen nichts Neues" um weitere sieben Tage bis einschließlich Donnerstag nächster Woche zu verlängern. Die täglichen Vorführungen finden statt: nachmittags.30,.00 und abends.30 Uhr. Sonntag vormittag 11.15 Uhr ist eine Frühvorstellung. Der Kartenverkauf findet täglich ab 10 Uhr vormittags an der Theaterkasse der Lichtburg statt. vernichten.— Eine Groteske und ein Lehrfilm laufen im Beiprogramm neben der aktuellen Tonwoche der „Emelka". „Der Bergführer von Jakopane“ Apollotheater. Eingebettet zwischen den Bergen der„Hohen Tatra“ liegt in einem Talkessel der Winterkurort Zakopane, der Ort ist Ausgang für manche schwierige Bergtour. Hier lebt Carlo, der Bergführer, dargestellt durch den beliebten Bergsportsmann Domenico Gambino. Wundervolle Bilder aus der Hochgebirgswelt erfreuen das Auge Beschauers und lassen alles selbst miterleben. Dieser Kampf mit der Gigantik des Berges fasziniert ungeheuer.— Kampf um Mitternacht“ ist ein echter Richard Talmadge=Film. Tempo=Sensationen, Newyorker Clubleben und dazu Richard Talmadge, der in seiner bekannten Art allen Gaunern ein Schnippchen schlägt. Micky=Maus in dem entzückenden Film„Die Mondscheinsonate“„und ein Kulturfilm sowie die wieder sehr aktuelle Ufa=Tonwoche runden das ausgezeichnete Programm ab. 6 Singen von Heimatliedern ging der Tag zur Rüste, un# in der besten Stimmung wurde der Heimweg angetreten de die frohe Stimmung nach der Rückteh### Leider wurde vie ftoue Stimmung nach der Rücktes durch die Nachricht von dem Ableben des Mitgliedes umm Mitbegründers Pilawski getrübt. Trotz des reg.### nerischen Wetters ließen alle abkömmlichen Mitgliede## es sich nicht nehmen, ihm das letzte Geleit zu geben. Filmschau E I. Verein ehemaliger 8. Husaren Bochum und Um gegend. Am Samstag fand auf dem Schützenhof die Mi. Bochumer Veranstattungen Vereine? Vergnügungen Hinweise (=) Sonntag Konzert im Stadtpark. Das Städtische Orchester veranstaltet Sonntag auf den Terrassen im Stadtpark drei Konzerte, und zwar: vormittags um 11½ Uhr ein Frei=Konzert, nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr Terrassen=Konzerte. Leitung: Konzertmeister Hans Treichler. Die Vormittag= und Abendveranstaltung findet nur bei günstiger Witterung statt. Das Nachmittagskonzert findet bestimmt statt und ist bei ungünstiger Witterung in den Parkhaussälen.(Siehe Anzeige.) (=) Die deutsche Finanzkrise, ihre Ursachen und ihre Lehren. Die Gehalts= und Lohnempfänger sind in außerordentlich einschneidender Weise durch die Finanzkrise selbst, aber auch durch die zu ihrer Behebung von der Reichsregierung für notwendig erachteten Maßnahmen getroffen worden, und zwar nicht nur als Inhaber kleiner Sparguthaben, sondern vor allem durch die Frage der Regelung ihres Arbeitsentgelts. Das Ortskartell Pochum des Allgemeinen freien Angestelltenbundes hat sich veranlaßt gesehen, durch einen erfahrenen Bankfachmann der Mitgliedschaft seiner angeschlossenen Verbände eine Möglichkeit zur eingehenden Information zu bieten. Der Leiter der Bank der Arbeiter, Angestellten und Beamten, Filiale Bochum, Geschäftsführer Nischik, wird am Montag, 27., in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der im Allgemeinen freien Angestelltenbund zusammengeschlossenen Verbände im„Westfalenhaus", Brückstraße, das Thema:„Die deutsche Finanzkrise, ihre Ursachen und ihre Lehren", behandeln. Im Hinblick auf die immer noch äußerst zugespitzte Finanzlage ist ein überaus starker Besuch der Veranstaltung zu erwarten. (Siehe Vereinskalender.) (b) Katholischer Gesellenverein. Am morgigen Sonntag begeht der katholische Gesellenverein BochumZentral sein 79. Stiftungsfest. Morgens 9½ Uhr ist in der Marienkirche ein Festgottesdienst, an dem sämtliche Fahnen, auch der Fachabteilungen, teilnehmen. Um 11 Uhr findet im Gesellenhause ein Festakt für Mitglieder und Ehrenmitglieder statt, an dem auch die Vertreter des Bochumer Handwerks teilnehmen. Abends 6 Uhr ist die öffentliche Festfeier mit Ansprachen, dem beliebten„Handwerker=Wettstreit" und sonstigen Darbietungen. Montag morgen wird in einem Seelenamt in der Marienkirche der verstorbenen und gefallenen Mitglieder und Ehrenmitglieder des Vereins gedacht. Abends ist als Abschluß des Festes noch eine Familienfeier vorgesehen. )=( Waldbühne Wattenscheid=Höntrop. Wie wir bereits gestern berichteten, geht am Sonntag abend um 7½ Uhr„Johannisfeuer“ mit allen Beleuchtungseffekten, wie bei der ersten Aufführung, in Szene. Hanns Olsen, erster Charakterkomiker vom Schauspielhaus Essen, erscheint wieder als Gast; in den übrigen Rollen finden wir die beliebten Mitglieder der Waldbühne. Es wird ein genußreicher Abend werden. Schulpflichtigen Kindern kann kein Zutritt gestattet werden. Berichte (=) Orchester=Vereinigung Groß=Bochum. In der Generalversammlung wurde anstelle des bisherigen Vorsitzenden Hartmann, der nach Essen versetzt wird, Duhrmann einstimmig gewählt. Die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder erfolgte ebenfalls einstimmig. Aus dem Geschäftsbericht war zu entnehmen, daß die Vereinigung unter der bisherigen künstlerischen Leitung große Fortschritte gemacht hat. Die Mitgliederzahl hat weiterhin zugenommen, so daß die Vereinigung trotz der wirtschaftlich schlechten Zeit voll gefestigt dasteht. Obermusikmeister Baarz versprach, sich auch weiterhin in den Tienst der guten Sache zu stellen. Es wurde sodann beschlossen, in nächster Zeit in den hiesigen Krankenhäusern die Kranken durch Musikspenden zu erfreuen. Zum Schluß bat der Vorsitzende Duhrmann alle Mitglieder, treu zur idealen Sache zu halten. (=) Preußischer Polizeibeamten=Verband. Die Ortsgruppe Bochum des Preuß. Polizeibeamtenverbandes hielt in der Bürgergesellschaft eine stark besuchte Vollversammlung ab. Der Vorsitzende, Polizeimeister Nüßle, konnte als Gäste u. a. den Polizeipräsidenten Graß, Major v. Oven und Major Hellweg begrüßen. Einleitend hielt Rechtsanwalt Dr. Hansberg(Hattingen) einen Vortrag über das Bausparkassenwesen. Der Vorsitzende erstattete einen ausführlichen Bericht über den Beamtentag in Recklinghausen. Mit besonderem Interesse wurde der Vortrag des Polizei=Hauptmanns Ronnpagel über das neue Polizeiverwaltungsgesetz entgegengenommen. Durch dieses Gesetz werden viele alte Polizeibestimmungen aufgehoben und zusammengefaßt. Polizeipräsident Graß nahm das Wort, um in längeren Ausfuhrungen die augeublickliche Lage darzulegen. In diesen Zeiten gelte es, Rune und Besonnenheit bei Traditionsecke I. Verein ehemaliger 8. Husaren Bochum und Um 3) De Ausfuhrungen die augenblickliche Lage darzuleg biesen Beigen geiiges, Nühe und Peihnnegheigewahren, insbesondere für die Beamtenschaft. Die Ausfuhrungen des Präsidenten fanden lebhaften Beifall. (=) Deutscher Westpreußenbund, Verein Bochum. Bei günstiger Witterung und unter reger Beteiligung machten die Vereinsangehörigen einen Familienausflug. Der Vorsitzende begrüßte im schattigen Walde die Erschienenen, besonders die Kleinen, denen der Tag in erster Linie galt, insbesondere wurde das Vorstandsmitglied des Bezirks= und Hauptverbandes, Willamowski, willkommen geheißen. Willamowski übermittelte sodann die Grüße der vorerwähnten Verbande und gab seiner Freude über den im Verein herrschenden Geist Ausdruck. Den Landsleuten Wenzkowski und Pohl überreichte er die silberne Ehrennadel, dem Landsmann Budweg(2. Vorsitzenden) den Ehrenbrief. Für die Kleinen war in ausreichender Weise gesorgt. unter dem glieder=Versammlung, verbunden mit der Ehrun,## verdienter Kameraden statt. Es waren Kame raden von Herne, Herten, Wanne=Eickel, Witten, Wern und Langendreer erschienen. Man konnte mit großer#### friedigung feststellen, daß der vom Vorstand aufgenon. mene Werbefeldzug auf der ganzen Linie von Erfol#### gekrönt ist. Nicht weniger als 34 Kameraden sind in de## letzten vier Versammlungen neu aufgenommen. Auf Vor schlag des Vorstandes wurden die Vereinsbeiträge### Anbetracht der schlechten wirtschaftlichen Lage erheblic gekürzt. Die Kameraden, die sich bis zum Regiments=Appe## 'am 15. August neu aufnehmen lassen, zahlen kein##### sonderes Aufnahmegeld. Für erwerbslose Mitglieder####der Beitrag noch mehr gekürzt. Der Kernpunkt der rei# chen Tggesordnung war der am 15. und 16. Auguke in Paderborn und Neuhaus stattfindende„Regs. mentsappell. Bisher haben sich uber 70 Mitgliede### zur Teilnahme gemeldet. Nach Erledigung der Tageson nung erschienen die Damen des Vereins mit ihren An# gehörigen, um dem Ehrenakt einen würdigen Rahmen#n verleihen. Außerdem war als Vertreter des Kreis=Kriege Verbandes Bochum=Stadt Rechtsanwalt Dr. Pean, der### geschäftsführende Vorsitzende des Waffenziges,#eg deutschen Kavallerie, und 1. Vorsitzender ver deutschen Kavallerie=Verbandes, Kamerad Schröderz erschienen. Die Glasveranda des Schützenhofes war vo### liebender Hand herrlich geschmückt. Alte Regiments abzeichen, Bilder der ehemaligen 8. Husaren=Offizier waren vertreten. Nicht zu vergessen sind die beide Husarenwachen Paderborn und Neuhaus. Sogar das in Jahre 1925 eingeweihte Regimentsdenkmal war,## Miniatur aus Holz gearbeitet, aufgestellt. Dieses hatt ein Kamerad selbst angefertigt. Rechtsanwalt Dr. Pear überreichte im Namen des Kreis=Krieger=Verbandes der Kameraden Fritz Borchert sen. das vom preußische Landeskriegerverband verliehene Ehrenkreuz. Kamera Verband an, davon die ganzen Jahre dem Kavallerie Verband an, davon die ganzen Jahre deg Kavallerie Verein Mülheim=Ruhr, seinem früheren Wohnsitz. Der# Ehrenvorsitzenden des Vereins, Kameraden Nier mann, wurde vom Verein ein künstlerisches Eyren diplom überreicht. Im Auftrage des Waffenrings da# deutschen Kavallerie übergab der geschäftsführende Vor sitzende desselben, Kamerad Schröder, dem 1. Vorsitzer# den, Kameraden Hille, ein Ehrendiplom, dieses das erste, welches der 1. Vorsitzende des Waffenringe General=Oberst von Einem, eigenhändig unterschrieße hat. Kamerad Hille ist bereits. 17½ Jahre 1. Vorsitzende des hiesigen 8. Husaren=Vereins. Weiter überreichte### merad Schröder mehreren Mitgliedern des Vereins### „Das sollen werden so freunk zu Ihrer Frau „Gern! Dar Sie mußte i sagte Schute.. Frau Caroli: Ihren Rundgang Hei, wie zuck Mädels standen sondern sie paßt und wenn der Zum Schluß Auslandsbriefe Helmut Stolze Als sie an Helmut Stolze, stehen und laust War das ei vom Waffenring der deutschen Kavallerie herausgegeben Ehrenurkunde. Dieses sind die Kameraden Wilh. Vog Abens um Hatternei=Siäafer Wilhelm Spiekermann und Gustav Homburg Kamerad Schröder knüpfte im Anschluß an die Ueber reichung der Ehrendivlome zu Herzen gehende, deutsch Worte an die Festteilnehmer, sodann wurde stehend da Deutschlandlied gesungen. Hiernach ging es zum gemu lichen Teil über. Es war für tadellose Unterhaltung musik gesorgt. Die Teilnehmer am Regiments=Apre## werden voraussichtlich am Samstag, 15. August, vor mittags gegen 10 Uhr, mit dem Autobus ab Bochun## abfahren. Es werden soviel Autobusse bestellt, wie si Kameraden anmelden: denn die Autofahrt ist bedeuten billiger wie Sonntags= oder Gesellschaftsfahrkarte. We tere Anmeldungen zum Regiments=Avpell nimmt# 1. Schriftführer des Vereins ehemaliger 8. HusaBochum und Umgegend, Kamerad Fritz Brockfel) Bochum, Alleestraße 139, entgegen, der auch etwan Auskunft erteilt. „Spiel mir das Lied, Zigeuner“ Odeon, Bochum 5. Der neue Tonfilm im„Odeon" ist ein herrliches Werk vom Czardas und von berauschender ungarischer Volksmusik. Der Film schildert die Erlebnisse zweier Freunde, die, in die Heimat zurückgekehrt, durch ein junges Mädel(Martha Eggerth) fast auseinandergebracht werden. Die Musik dieses Tonfilmes wird von der berühmten Original=Zigeunerkapelle Bura, die schon mehrfach im Rundfunk zu horen war, ausgeführt.— Der beliebte Sensationsdarsteller Richard Talmagde— (Wer das ist.— Fragen Sie Douglas Fairbanks, der kann es Ihnen sagen!), bestreitet den zweiten Teil des Spiclplanes. Eine aufregende Hetzzagd zu Wasser und zu Lande, gefüllt mit Sensationen großten Stils, ist der Film:„Der Kampf mit den Todesstrahlen", in dem geheimnisvolle Strahlen Schiffe und Menschen Sommertheater Goßmann im Skala-Variete Schwankabend:„Das gefährliche Alter“. Das Theater in der Rottstraße hat sich für En### dieses Monats das Goßmannsche Gastspiel=Ensemb## verschrieben. Eine theaterselige Gruppe, die sich auf plätschernden Wellen rheinischen Humors schaukelt un wie man am Freitag abend sehen konnte, mit Erfolgn landen weiß. Das volle Haus machte von Anfangagespannt und voll Erwartung mit und sah sich schließlt in seinen Erwartungen nicht getäuscht. Denn da# Stück, das sich diese muntere Gruppe vorgenommen#a steckt in jenen dankbaren Tatsachen, die immer ihr## blikum finden und jedem in diesen heißen Tagen etwe Kühle und frische Brise zuführen. Und wer wollte de bei dieser Hitze nicht! Also in diesem Sinne spult si in diesem Schwank die ewig moderne Mär vom bravei Ehemann ab, der vor lauter Schwäche mal stark wi# Wie ein Leu will er los gehen, aber es gibt zum Glut Vorsehungen, und sei es auch nur eine Frau. besagte ist auf der ganzen Linie nur Hindernis, was# aber nicht hindert, zu Zeiten als Beschleunigungsmon## aufzutreten. Das geschieht nämlich auf der Suche## dem Schwiegersohn. Hier reitet sie geradezu he### Schule. Und die Armen, die ihr vor die Quere! men...„aber das läßt man sich lieber vorspierc Man kann so nämlich herzlicher lachen!— Das Haus spendet reichen Beifall. B..-Photopreis. verdienen die aufsehenerregenden Modelle im führenden Spezialhaus „KUCHENSCHAU“ Kortum- und Rottstraßen-Ecke * 0 0** 0 O** Alles, was mit Milch in Berührung kommt- Milchkannen,-Faschen, =Gläser-,-Töpfe, Säuglingsflaschen— sollte aus gesundheitlichen Gründen stets mit 6ad gespült werden!(D entfernt nicht nur Schmutz und Fett überraschehd schnell und gründlich, sondern auch jeden unangenehmen Geruch und desinfiziert zugleich! Milch hält sich besser und frischer in Gp-gespülten Gefäßlen. hat desinfizierende, fett- und schmutzlösende bigenschaften zugleich! Daher beim Geschirrspülen, beim Reinigen stets das arbeit- und zeifsparende 140. 1 EBlöffel uD reicht für 10 Liter Spülwasser und kostet 1 Pfennit nur elweP.elng. WD Henkel's Aufwasch-, Spül- und Reinigungsmittel für Haus- und Küchengerät. Hergestellt in den Persilwerken Sie öffnete Sessel weit zur die Tränen kan Als er sie drücken, aber es „Guten Mo„Guten Mo „Sie scheine Sie denn so zu „Ich bitte1 ich bin unschult spondenz geleser führt wurde, u. „Ist die so „Ach, Frau die drüben für das Kauderwel den ist. Ein können. Wer „Der Herr „Au Backe! den Zorn des respektlos über „Ist's wirk „Ja, ohne Sorte, die im: machen, aber strophe. „Dann wir „Sie wird den wenigen E trieb informie zu arbeiten. sein werden.“ „Ein gute Notieren Sie dig korrespond klar sein sollte „Gewiß, I Eine halbe Frau Carolin fassungsgabe Kompl. Il Elnder Brrüne aun. 8 Eine sisen Sie Hut Bitterteit 96.zur Rüste, un imweg angetreieng nach der Miückles es Mitgliedes un Trotz des michen Miitaliet.n beleit zu geben. Bochum und Um chützenhof die Mu. it der Ehrunz Es waren Kame tel, Witten, Wern nte mit großer## orstand aufgenen Linie von Erfol## eraden sind in d. nommen. Auf Verezzsheiträge hen Lage erheblict Regiments=Appei### n. zahlen kein be### slose Mitglieder### Kernpunkt der rei 5. und 16. Augu tfindende,„Reg über 70 Mistglickernn jung der Tagesor### eins mit z ihren Au## irdigen Rahmen er des Kreis=Kriege. alt Dr. Pean, der## Waffenrings der sender des Wei ierad Schröder# ützenhofes war vor Alte Reaumenie 8 Hularer= Oiticher 1 sind die beide# saus. Sogar das in denkmal war,## estellt. Dieses hatt# sanwalt Dr. Pear## gger=Verbandes der## as vom preußische tenkreuz. Kamera sre dem Kavallerie hre deg Kavallerie eren Wohnsitz. Der## ameraden„Nier ünstlerisches Ehren 8 Waffenringe,# cgtteffiührente. 1 r, dem 1. Vorsitzer# ndiplom,„dieses des Waffenringe# indig unterschriebe ahre 1. Vorsitzenir9 eiter überreichte Ro### ern des Vereins lerie hergusgegeber## eraden Willd. Ponng hustab Hombizzig chluß an die Ueber# en gehende, deutch n wurde stehend da ging es zum gemu lose. Unterhaltung n Regiments=Avve## 15. August, bor utobus ab Bochun isse bestellt, wie su tofahrt ist bedeuter chaftsfahrkarte. Be. =Appell nimmt### emaligex 8. Husar Fritz Brockfel) , d e r a u c h e t w a g Wenn Du eine Schwiegermatter?. Stala-Variete rliche Alter“. e hat sich für En## e Gastspiel=Ensemb## uppe, die sich auf de# umors schaukelt un konnte, mit Erfolg# achte, von Anfang.g und sah sich schließlt etäuscht. Denn#### ve, vorgenommen## 1, die immer ihr# heißen Tagen etme Und wer wollte### sem Sinne spult rne Mär vom bravei bäche mal stark wir er es gibt zum Gu ir eine Frau. Diee# ur Hindernis, was# Beschleunigungsmor h auf der Suche#### k sie geradezu#### vor die Qluere## ich sieber vorsper lachen!— Das vol# 3) „Das sollen Sie auch, Herr Schute! Lisa, Sie werden so freundlich sein und Herrn Schute ins Büro zu Ihrer Frau Mutter führen.“ * Gern! Darf ich bitten, Herr Schute!“ Sie mußte innerlich lachen, wenn sie den Namen sagte Schute... und dazu noch Balduin. Frau Caroline hatte die Post durchgesehen und trat ihren Rundgang durch die Betriebe an. “ H e i, w i e z u c k t e d a s j e t z t a u c h i n d e r W e b e r e i! D i e Mädels standen nicht mehr lasch an den Webstühlen, sondern sie paßten auf, daß jeder Schuß richtig klappte und wenn der Faden riß, dann sprangen sie nur so. Zum Schluß suchte Frau Caroline, einen Stoß Auslandsbriefe in der Hand, den neuen Korrespondent sie an die Tür des Büros kam, hörte sie Helmut Stolze sich vor Lachen ausschütten. Sie blieb sechen und lauschte... hendes Lachen! War das ein herzerfrischendes Bachen: Sie öffnete die Tür und sah Stolze in seinem Sessel weit zurückgebogen sitzen und lachen, daß ihm die Tränen kamen. 9 Als er sie sah, versuchte er das Lachen zu unterdrücken, aber es wollte nur schwer gelingen. „Guten Morgen, Herr Stolze!“, „Guten Morgen, Frau Laibacher!“ „Sie scheinen sehr guter Laune zu sein! Was hat Sie denn so zum Lachen gebracht?“ „Ich bitte um Verzeihung, Frau Laibacher. aber ich bin unschuldig! Ich habe in der früheren Korrespondenz gelesen, die mit unseren Auslandskunden geführt wurde, und da mußte ich lachen!“ „Ist die so lustig?“ „Ach. Frau Laibacher, ich habe mir vorgestellt, was die drüben für Gesichter geschnitten haben, wenn sie das Kauderwelsch gelesen haben, was da verzapft worden ist. Ein ganzes Witzblatt hätten die damit füllen können. Wer hat bloß diese Korrespondenz erledigt?“ „Der Herr Prokurist!“ „Au Backe!— Frau Laibacher, da werde ich mir den Zorn des hohen Herrn zuziehen, wenn ich so respektlos über seine Arbeit spreche.“ „Ist's wirklich so schlimm, Herr Stolze?“ „Ja, ohne Uebertribung! Ich bin nicht von der Sorte, die immer die Arbeit des Vorgängers schlecht machen, aber diese Korrespondenz war eine Kata„Lann wird sie jetzt besser werden!“... „Sie wird es, Frau Laibacher! Ich habe mich in den wenigen Stunden etwas über Ihren schönen Betrieb informiert. Es soll mir eine Freude sein, hier zu arbeiten. Ich hoffe, daß Sie mit mir zufrieden sein werden.“ „Ein guter Vorsatz! Also, hier ist die Post! Notieren Sie sich meine Angaben, damit sie selbständig korrespondieren können. Wenn Ihnen etwas unklar sein sollte, dann kommen Sie und fragen mich.“ „Gewiß, Frau Laibacher!“ Eine halbe Stunde lang arbeiteten sie zusammen, Frau Caroline merkte, daß er von rascher Auffassungsgabe war. Als alles erledigt war sagte sie:„Es ist heute etwas viel, aber es muß ja nicht alles fertig werden.“ „Aber Frau Laibacher, die paar Briefe! Nein, nein, da würde ich mich schämen, mein Gehalt zu nehmen, wenn ich nicht mehr tun sollte, als die paar Briefe zu schreiben.“ „Sie müssen sie doch erst übersetzen!“ „Ich bin doch perfekter Korrespondent. Sie müssen mir schon ein bißchen mehr Arbeit schaffen, sonst lerne faulenzen.“ „Das höre ich gern! Aber wenn ich nichts mehr habe?“ „Dann übergeben Sie mir die schriftliche Auslandspropaganda. Lassen Sie uns das Ausland mit Offerten überschütten. Ich finde, es würde Ihrer Weberei nicht schaden, wenn man sie etwas im Ausland propagierte. Ihr Färbmeister ist sehr gut.“ „Woher wissen Sie das?“ „Jeder gute Färbmeister ist ja genau in der Branche bekannt, und Ihrem Meister Peter wird nachgesagt, daß er in blau nd grün unübertrefflich ist. Seine blauen Töne sind ganz hervorragend.“ Frau Laibacher starrte den jungen Mann verwundert an, dann schüttelte sie den Kopf.„Unglaublich, Sie haben kaum in den Betrieb geschnarcht und entwickeln schon Ideen. Sagen Sie: Was ist Ihr Vater?“ „Mein Vater,“ lächelte Helmut verschmitzt,„der ist ein sehr, sehr hoher Beamter.“ „Alle Wetter! Am Ende gar ein Regierungsrat?“ „Höher, Frau Laibacher!“ „Na, Sie werden doch nicht gar einen Minister zum Vater haben?" „Noch höher, Frau Laibacher, er steht noch höher!“ „Jetzt kann ich nicht mehr raten. Also was ist Ihr Vater?“ „Türmer an der Magdalenenkirche in Mengstadt!“ Der Schalk saß ihm in den Augen, als er das sprach. Frau Caroline aber lachte auf, so herzlich, befreit und froh, wie sie lange nicht gelacht hatte.„Sie Schlingel!“ drohte sie.„Ich muß Sie scharf an die Kandare nehmen! Eine alte Frau so zum besten zu halten.“ „Oh. das will ich wirklich nicht, Frau Laibacher. Aber Sie lachen doch auch gern. Das sieht man Ihnen doch an.“ Frau Caroline seufzte auf.„Herr Stolze, Herr Stolze, Sie sehen aber auch alles!“ „Seien Sie überzeugt, Frau Laibacher, daß Sie mir immer die verehrenswürdigste Chefin bleiben werden, der auch aller Respekt und alle Hochachtung gehört. Nur wenn Sie mir so allein gegenüberstehen, dann will mir das Förmliche nicht so gelingen.“ „Na, das braucht es auch nicht! Machen Sie Ihre Arbeit, dann bin ich zufrieden.“ *** Nach einer halben Stunde, als Helmuts Schreibmaschine lustig klapperte, kam sie wieder und wen brachte sie mit: Herrn Balduin Schute. Helmut starrte den langen Lulatsch erstaunt an und erwehrte sich mühsam eines Lachens. „Ich stelle Ihnen hiermit unseren neuen Volontär, Herrn Balduin Schute vor. Herr Schute hat Sprachen studiert und kann zunächst einmal etwas mit Ihnen arbeiten. Ich vertraue Ihnen einstweilen Herrn Schute, den Sohn unseres Geschäftsfreundes, des Herrn Senators Schute in Hamburg an. Das ist unser Auslandskorrespondent, Herr Helmut Stolze.“ Die beiden jungen Männer schüttelten sich die Hand. „Also gut Glück, Herr Schute! Alles Weitere erledigt Herr Stolze!“ Rasch war sie wieder draußen. Helmut betrachtete Balduin Schute aufmerksam. Hm, doof sah er aus, entsetzlich langweilig, wie die stillgestandene Zeit, aber die Augen blauester Färbung lugten so freundlich hinter den Brillengläsern hervor und soviel kreuzbrave Treuherzigkeit ging von ihm aus, daß Helmut ihn gleich vom ersten Augenblick gut leiden konnte. „Also, Herr Schute, Sie sollen mit mir zusammen arbeiten! Bon! Setzen Sie sich dort mir gegenüber hin. Können Sie Maschine schreiben?“ „Nein,“ entgegnete Schute sanft.„Das habe ich noch nicht gelernt. Herr Stolze!“ „Das mussen Sie lernen!“ „Ich werde lernen, Herr Stolze!“ sagte Schute „as können Sie denn?“ „Nur Sprachen, Herr Stolze!“ „Ganz wertvoll! Und welche?“ „Ich habe Hebräisch studiert!“ „Hebräisch... faul, faul! Wie konnten Sie auf Hebraisch kommen? In dieser Sprache wird nicht korrespondiert... da wird mit den Händen geredet. Was weiter?“ „Dann habe ich die babylonische Keilschrift studiert!" „Teufel nochmal, was haben Sie sich bloß rausgesucht? Das ist ja für die Katze!" „Ja, das hat Vater auch gesagt. Drum hat er mich in das praktische Leben gesteckt!" „Babylonische Keilschrift! Herr Schute, bedenken Sie, wenn wir unseren überseeischen Kunden die Briefe in Keilschrift auf Ziegelsteine eingegraben schicken müßten!"„ „Ooh, man kann sie auch schreiben auf Papier!“ „Schön, kann man! Aber der andere muß sie lesen können! Für säumige Zahler, da wäre manchmal eine Keilschrift ganz angebracht, aber eine andere als die babylonische. Wie ist's mit ihrem Französisch?“ „Das habe ich in der Schule gelernt, Herr Stolze!“ „Na, und was ist da sitzen geblieben?" „Ooh, ich kann guten Tag auf Französisch sagen: sood day.„.„T Hersmaitelt i. Helmut fuyr sich verzweifelt in die Haare.„Um Gottes willen, das ist ja englisch!“ „Ach so! Ja, es kann auch englisch sein. Das habe ich auch einmal gelernt.“ „Ja, was soll ich nun mit Ihnen anfangen?“ „Ooh, ich kann ja Ihre Briefe zukleben!“ sagte der gute Balduin todernst. Helmut starrte ihn an. Was sagte der Mensch? Briefe zukleben? Wollte er ihn uzen? Aber nein, der sah ihn so treuherzig an, der wollte es nicht. „Also gut, vorläufig Briefe zukleben! Aber was lernen müssen Sie, Herr Schute! Wie alt sind Sie denn?" „Ich, werde zweiundzwanzig Jahre alt, Herr Stolze!“ „Dann wollen wir noch nicht verzweifeln. Jetzt seien Sie mal so nett und lassen Sie mich eine Stunde in Ruhe. Dort im Regal liegt ein französisches Lehrbuch für Anfänger, schmökern Sie einmal darin, bis ich fertig bin.“ „Ich werde studieren, Herr Stolze!“ sagte Schute ganz klein. Und er saß ganz still und sah ab und zu von seinem Buche auf, wie der Mann ihm gegenüber Brief um Brief schrieb,„, 8, 8 —„In was für Sprachen korrespondieren Sie, Herr „Heute ist nur Englisch, Französisch und Spanisch dabei!“ Balduin Schutes Augen erweiterten sich vor heller Bewunderung. Seine Hochachtung vor Helmut Stolze kletterte auf Bäume. * Meister Kauder und Meister Wittstock unterhielten sich in der Mittagspause über die Neuordnung im Be„Wie gefällt dir denn die Altes“ fragte Kauder. „Allerhand Hochachtung, wie sie den Georg rausgewedelt hat. Aba übelnehmen kann man es die alte Dame nich! Det Haus muß einer sauber halten, det seht einfach nich!“.., grichus G u. 8. „Bunt hat's der Georg getrieben! Aber ein Dummer war er trotzdem nich! Verpulvert mag er ne tüchtige Stange Geld haben, aber sonst hat er im Betrieb aufgepaßt, daß es klappte.“ „Hat er, hat er! Aber die blöde Olja, die mit die halbe Stadt sich abjibt, die mußte er längst rausschmeißen! Haste es nicht jemerkt, die janze Weberei war durch das Frauenzimmer verdorben worden. Die hat bei de Arbeet jeroocht! Un wenn et ihr mal nich paßte, da is sie nich gekomm'. Hat aber immer ihr Jeld gekriegt.“. 4 54„.. 4m mähe „Ich habe nie verstanden, bet er an dem Mädel se een Narren fressen konnte! Wat macht er denn nu?“ „In seine Schlosserei is er. Det is ooch een stattliches Unternehmen, was mal dem alten Meinhold ein Vermögen jebracht hat.“ „Aba elend runterjekommen ist sie!“ „Det is nich so schlimm! Der Meester Sparrke hält sie zusammen. Bloß kleener is sie jeworden, weil sich der Georg nich mehr um die Uffträge gekümmert hat. Ehrgeizig is er ja, ich denke, det er jetzt einmal alles einsetzen wird, um der Alten zu zeigen, was eene Harke is!“ „Uebel is die Frau Laibacher äber nich!“ „Nee, nee, allens was recht ist! Viel ruhiger, anjenehmer ist es jetzt im Betrieb. Sie is nich strenge, aber Ordnung valangt sie, und die muß ja ooch sin, sonst lägen wir balde uff de Straße. So eene Fabrike, da hängt allerhand dran, da muß viel Zaster vadient werden, wenn alles gehen will, wies' soll!“ * Der Prokurist hatte aus einigen Worten der Frau Laibacher entnommen, daß sich Helmut Stolze über seine Korrespondenz lustig gemacht hatte. Wutentbrannt stellte er ihn zur Rede. Balduin fiel vor Schreck bald hintenüber, als der allgewaltige Prokurist anrückte und Stolze den Text las. Zu seinem Erstaunen aber sah er, daß es dem gar nicht imponierte. Stolze hörte sich ruhig den Wortschwall an und verbat sich dann energisch, daß man ihn bei der Chefin verpetze. „Ich habe das beste Wörterbuch!“ schloß Herr Hertling seine schwungvolle Rede. „Herr Prokurist," nahm Stolze ruhig das Wort, „ich habe in der Korrespondenz gelesen, ohne zu wissen, wer dafür verantwortlich vor mir zeichnete, und da mußt ich lachen, und dann kam Frau Caroline Laibacher dazu und fragte, und ich sagte, ich lache über das Kauderwelsch. „Ueber das Kauderwelsch... Herr, Herr, ich verbitte mir!" „Ja, es tut mir leid, aber es ist so, Herr Prokurist, soll ich Ihnen mal ein paar Ihrer Briefe übersetzen? SAISUN-AUUVERNAUT Billige Kleider g gggg Damen-Kleider Sportkleider mit modernen kurzen Aermein.....—,00 Voll-Volle-, Natté- u. Tennis-Kleider 00 Woll-Mousseline-, Tolle-, Trikolette- u. Charmeuse- Kleider .00 enden Modelle im ENSCHAU½ 1 Rottstraßen-Ecke zu Preisen, inn venen die Zutaten kaum „No Damen-Mäntel aus modernen Herrenstoffen und anderen Wollstoffen, zum größten Tell auf elegantem Futter .00 Einfarbige Damenmäntel aus reinwollenen Stotten wie Charmelaine, Woll-Crêpe.a. 00 Hochwertige Damen-Mäntel aus gutem Woll-Georgette, Fleur de laine und englisch gemusterten Stoffen, In hervorragender Verarbeitung, zum größten Tell auf reinseldenem Crêpe-de-chine-Futter 00 Tulir don aree ien Eimndel und Kurbelwelten schleift Malteserstraße 7, Tel. 61616. Einen neuen Hut Lisag f 7, oder Damendus bei wit reinigen oder färden lassen. Hutfabrik H. Müller,(2M37 Ditteriastraße 51, Marienkirche. Brauchen Sie Gummistrümpfe Leibbinden oder sonstige Bandagen? Sie erhalten diese in besten Ausführungen und billigsten Preisen in der Sanitäts-Abteilung der Drogerie Fischer Kortumstraße. Ecke Rottstraße. Lieferungen nach auswärts prompt und ohne Aufschlag. Wienert Essen=Vorbeck Verrenkungen jeden Dienstag und B von 5 bis Sprechstunden bei Hahneseld, Hermannsdöde, Tel. 65906 Lassen Sie in Ihrem Geschäft täglich, alle Fragen der Kundschaft notieren und beantworten Sie diese Fragen sachlich und in schlichter Sprache durch Zeitungsanzeigen. Diese Anzeigen werden bei unsern Lesern immer auf großes Interesse stoßen. Dauerweilem ganzer Kopf nm..00 Wasserwellen.... RM. 1,25 FAGARRO Rottetraße 87 2 Wer karsion! Anfert, mit aut. Zutgten, guter Sitz, auf eigener Werkstatt RM. 35.- u. RM. 45.— Wenden, Renderungen billig. Raabe, Bochum. Telephon 69180 Emscherstr. 5.(Seitenstr. d. Herner Str. SCHUHE FÜR JEDEN FUSS bei GeETALMAUS 100 Pusbekleidung und- Pflege am neuen Straßenbahndepot Sie lachen selber. Ich möchte Sie nicht kränken, aber korrespondieren Sie nicht mehr in Französisch oder Spanisch. Das Englisch ist noch einigermaßen erträglich, aber das andere ist katastrophal. „Wie können Sie das sagen, ein junger Mensch wie Das Alter tut's beim Können nicht, Herr Prokurist. Ich beherrsche die Sprachen und Sie nicht.. das ist das Ganze. Daran ist nichts zu ändern. „Das ist eine Unverschämtheit!" „Es liegt mir ganz fern, Sie zu beleidigen, Herr Prokurist, aber man kann doch aus schwarz nicht weiß machen. Sie haben andere Kenntnisse und Qualitäten, die mir sicher vollkommen abgehen. Deswegen halte ich Sie für einen ausgezeichneten Fachmann, denn sonst würden Sie nicht Prokurist eines solch großen Betriebes sein...„ JJhnten etmas Diese ruhigen Worte versohnten enas. Na ja, mögen Sie es besser können! Ich will das ja möglich sein lassen. Aber Sie können mir doch nicht alle Eignung zum Korrespondieren absprechen. Im Französischen und Spanischen bestimmt. Herr Prokurist, wir sind doch Männer, die gut zusammenschaffen wollen. Ich bin friedlich und werde mich Ihnen anpassen. Aber Korrespondieren ist eine ganz besondere Sache. Bei den romanischen Völkern kann man es erst, wenn man den romanischen Volkscharakter kennt. Der Spanier, der Franzose sogar, der kauft unter Umständen einmal, wenn er richtig genommen wird, der Engländer ist anders: Ware— Qualität— billigster Preis, weiter nichts.„... „Waren Sie in Frantreich uno Spanien? „Allerdings, sogar in Südamerika. Sie haben doch sicher ein Interesse, daß wir unseren überseeischen Markt ausbauen. Da sind noch reichlich Möglichkeiten vorhanden, speziell für die Weberei. Sie wissen, daß wir über einen ganz ausgezeichneten Färbmeister verfügen. „Stimmt, stimmt!“ „Wenn Sie Interesse haben, können wir uns einmal über den südamerikanischen Markt und was er sucht und braucht unterhalten. Frau Laibacher wird es bestimmt nicht übel vermerken, wenn sie spürt, daß ihr Prokurist vorwärts schreitet.„ „Gewiß, gewiß... na, gut. also, wir wollen uns vertragen, Herr Stolze... ich werde das Korrespondieren Ihnen überlassen. Damit rauschte er— dreiviertel versöhnt— hinaus. Stolze sah Schute mit weitaufgesperrtem Munde dasitzen.„Warum reißen Sie den Mund so auf, Herr Schute?“„„ 99: 2 Langsam schlossen sich die Kinntaden.„Wie Sie mit dem Prokuristen gesprochen haben!“ Grenzenlose Hochachtung lag in den Worten....(prichen mus „So wie man mit einem Proruristen(prechen mup: Gradeweg!" Georg ging am Nachmittag zur„Krone" So sehr er sich bemüht hatte, ganz hatte der Puder die Blauveilchen in seinem Antlitz nicht verdecken thnven. 5 In der„Krone wurde er mir lautem Hauo empfangen. Wie immer war der dicke Jendukeit anwesend, der diesmal neben dem Herrn Bürgermeister, dem Herrn Apotheker und dem Polizeikommissar saß. Auch von seinen„Sangesbrüdern“ vom Abend vorher saßen eine Anzahl an ihrem Stammtisch. Georg spürte die prüfenden Blicke und wurde vor Berger voi.... Ateue 9 Als er an den Stammtisch seiner Freunde kam, sahen ihn alle verärgert an. Der dicke Leinert sagte vorwurfsvoll:„Na, Schorsch, wie willst du wieder gut machen, was uns gestern passiert ist?“ „Wer waren eigentlich die Schufte, die auf uns Rieger. „Mein Vater wird die Kerle wegen Körperverletzung „Wer es war?“ stieß Georg ingrimmig hervor. „Mein Chauffeur, dieser verfluchte Pommer! Der dicke Kerl'“., gabe sch ni „Ja, und dann... den anderen har: Hnicht erkannt.“ „Das war euer Gärtner!" „Der Gärtner... schön, den werde ich auch ent„Du hast den dicken Pommer rausgeschmissen?“ „Aber klar, mit Aplomb! Fristlos entlassen! Gärtner fliegt auch! Ich brauche einen neuen „Nimm doch den Sattler Gustav!“ riet ihm einer. „Ein prima Fahrer und diskret!“ Ist er „Ja, ich habe ihn gestern gesprochen!“ „Bon! Wird gemacht! Fritz! Der Pikkolo kam angeflitzt.„Herr Meinhold Georg gab ihm den Austrag, den Sattler Gustav heranzuschaffen. Der Pikkolo flitzte davon. Nach einigen Minuten war er schon mit dem Sattler da. Georg engagierte ihn und gab ihm Auftrag und Vollmacht, den Wagen nach der„Krone" zu bringen. Aber Sattler kam nach einer halben Stunde un verrichteter Sache wieder. Hermann hatte ihm den Wagen nicht gegeben....g...6 614 mit Wutentbrannt erhov sich Georg und begas sich mit attler nach der Villa Laibacher...,.. Magen Aber Hermann weigerte sich, auch iym den Wagen „Mensch, was fäll Ihnen ein?“ brüllte ihn Georg an.„Ich habe Sie heute morgen entlassen! Was treiben Sie sich hier noch herum?“ Seelenruhig entgegnete Hermann:„Die gnädige Frau hat mich gleich hinterher engagiert, Herr Meinhold.„ eben g. „So! Aber meinen Wagen geben Sie heraus! „Das ist nicht Ihr Wagen, Herr Meinhold. Der gehört der Firma! Da hat nur Frau Caroline Laibacher zu bestimmen und niemand sonst. Ich kann da nischt machen...— Sache Es half nichts. Georg mußte unverrichteter Sache wieder abziehen. Zu Frau Caroline wollte er nicht gehen, denn er war im Unrecht. Der Wagen gehörte tatsächlich der Firma. Er kaufte sich an diesem Nachmittag noch einen Wagen für 9000 Mark, die er schuldig blieb. Mit ihm fuhr die Gesellschaft von der„Krone nach der nahen Großstadt in die Tanzdiele, trotz der Blauveilchen.„„„ Es war ein milder Maientag. Helmuts Fenster stand offen. Plötzlich unterbrach er sein Schreiben, sah durchs Fenster und erblickte den Chauffeur, der ihn bei seiner Ankunft versetzt hatte. „Tag!“ sagte Hermann.„.„(.K. 14 „Tag, Herr Steuermann!., Rit Ihnen hube ih noch ein Hühnchen zu ruppen: Hermann kratzte sich hinter dem Ohr.„Ach, so, wo Sie angekomm' sind und ick... himmersurrament... da habe ich Sie vergessen!".. „Jawoll, mit meinem ganzen Gepäck und meinem Papagei saß ich mutterseelenallein auf dem Hof, und der Herr Steuermann war in die Garage— sprich Restaurant— geschlüpft.“ Nu nee, so sind wir Sachsen nich! Ich hatte een Brief von meiner Braut jekriegt, und der hatte mir so aufjeregt, da habe ich Sie totalement vergessen! Kommt nich wieder vor! Nischt für unjut, Herr... „Stolze! Schöner Name... aber nich so stolze sin!“ „Wir sind ganz gemütlich, Herr..“ Pommer, wie die Pommern oben!“. „Komischer Mensch! Heißt Pommer, ist ein Sachse, und sitzt hier an der brandenburgisch=schlesischen „Jawoll, ich bin international! Ich habe voch den internationalen Führerschein!".„ „Glänzend, also da können wir gelegentlich einmal die schlesische Grenze überfahren!"„ Klar! Wir machen mal einen ausflug zusamn. Dann trinken wir'nen Versöhnungsschluck. men Hermann trat näher heran und sagte leise:„Was ist denn das für ein Männeken, der dort drüben sitzt. Der ist wohl von Hagenbeck entsprungen? „Unser neuer Volontär!“ AAbd: „Nicht übel! Den kriegen Sie mal ran! Einstand jeben! In die„Krone“ fahren wir mal! „Wird gemacht! Und wann?". „Morgen nach Geschäftsschluß, da muß ich so wie so in die Stadt. Da können wir schon einen geedmiger Chauffeur soll. „Nüchtern bleiben, gut fahren, niemanden in Gemeine Freunde, die haben mir den Titel eines Europameisters im Autofahren gegeben! Der Pommer weiß, was er sich zumuten kann. Können Sie auch fahren? Klar! Alle Führerscheine! Ich habe mal drüben in Südamerika ein Autorennen gewonnen. „Donnerwetter, da sind wir ja beide Kollegen! Also dadruff müssen wir eins genehmigen! *** An dem Abend, da Georg mit seinen Freunden in die nahe Großstadt in die Tanzdiele gefahren#ur, kam gegen neun Uhr ein Gast in die„Krone, der über ein Jahr abwesend gewesen war: Baron Uwe von Schlettow, Majoratsherr des großen Schletzowschen Familiengutes, das dicht an das Laibacher Anwesen grenzte. Als der stattliche Mann in den Vierzigern, dem man den einstigen Ofiyier grzoß uich der Besiter der lustig wie immer eintrat, erhor fich rer Besiger der „Krone" trotz des faustdicken Grands, den er in der Hand hatte, höchst persönlich und ging, gefolgt von dem Bürgermeister und dem Rektor, dem Neuankömm„Herzlich willkommen in der„Krone“, Herr Baron!" Sie schüttetten sich die Hände., „Danke, danke, meine Herren! auch in der Hei„Aber gewiß dochl“ lachte der Rektor.„Ein gutes Jahr haben Sie sich wieder in der Welt herumgetriev. sange wirds bald sein! Aber länger gings nicht! Wissen Sie, Rektor, ich hatte nach zwei Dingen Sehnsucht!“ uind das varen'“... Frühling, der Sehnsucht nach dem deutschen Frah## der s0 wunderschön wieder einmal angebrochen ist, und nach einem gemütlichen Skat mit alten Freunden.“ Herzlich lachten sie alle.„ Dann ging ein munteres Erzahlen los. Der Baron war ein glänzender Plauderer und erzählte von seinen Reisen. Er hatte allerhand gesehen, war in Java, Borneo, in Japan, Sibirien gewesen, er war über Alaska nach Kanada, über die Vereinigten Staaten nach Mexiko gekommen, wo es ihm ausnehmend gefiel, bis ihn die Sehnsucht heimholte. Und was gibt's denn im lieben Bötzingen Neues?“ „Neues?“ entgegnete der Bürgermeister.„Nicht viel, vor allem Dinge, die Sie kaum interessieren werden, lieber Baron. Soll ich Ihnen einen Vortrag halten über die Steigerung der Arbeitslosenfürsorge im besonderen und der Fürsorge im allgemeinen? Um Gottes willen! So wichtig und brennend diese Fragen sind, heute habe ich nicht Lust, mich da„Daß Herr Laibacher gestorben ist? Wissen Sie ess: „Ja, da war ich noch beim Begräbnis. Frau Laibacher war übrigens damals nicht da!“ Nein!“ sagte der Rektor.„Aber jetzt ist sie da! Baron Schlettow rückte plötzlich vor Erstaunen zu dem Rektor.„Was, Frau Caroline ist da? In Bötzingen?“ fragte er maßlos erstaunt. Die Stammtischrunde sah sich verschmitzt an. „Ist sie, Baron!“ sagte der Rektor.„Aber wie haben im ersten Augenblick gedacht, das kann sie gar nicht sein!“ Die zarte, ätherische Frau? Die Runde lachte dröhnend auf. Zart? Aetherisch?“ sagte der Bürgermeister mit Nachdruck.„Großer Gott, wenn das zart und ätherisch Der Baron sah sich befremdet um.„Ich verstehi Baron, Frau Laibacher hat sich ganz gevaltig geändert. Sie hat sich ihrem Namen angepaßt, ist groß und dick und mindestens zwei Zentner schwer, ohne daß sie dabei plump wirkt.“ Baron Uwe glaubte nicht recht gehört zu haben. „Aber meine Herren, das ist doch unmöglich! Da muß ich Frau Caroline einen Besuch abstatten. Der Apotheker fiel ein:„Auf, in die Höhle des Löwen, Herr Baron!“ Uwe von Schlettow sah sich erstaunt um.„Ja was ist denn, meine Herren?“. Sie scheinen ja richtig. gehend feindselig gegen Frau Caroline eingestellt zu seing Verlegenes Räuspern. Na ja, nahm der ehrsame Schneidermeister Weiland das Wort.„Das ist so, Herr Baron! Von der Frau, die so lange nicht hier war, hieß es immer, sie sei krank, und da kommt sie jetzt nach Laibachers Tode. Es stellt sich heraus: Sie ist Universalerbin geworden. Da schmeißt sie schleunigst ihren Schwiegersohn raus, unseren lieben Georg Meinhold... na, was ist das für ein netter Kerl, großzügiger, nobler Mensch! Ist er! Ist er!“ murmelte die Runde zustimmend. Also, den schmeißt sie aus dem Unternehmen heraus. Die Jahre war er gut, hat das Geschäft geleitet und hochgebracht. Gott, mag ein bißchen viel gebraucht haben, aber es ist doch auch gut, wenn das Geld unter die Leute kommt, und die Firma, die so steht! Und die Töchter soll sie auch schlecht behandeln. Man hört da so allerlei!“ Darüber habe ich noch gar nichts gehört, Meister! warf der Rektor mit gerunzelter Stirn ein.„Das dürfte doch wohl Klatsch sein. Der Schneider wollte weitersprechen, aber der Wacht meister Schimpke löste ihn ab:„Gestern..“ was den ken Sie, was geschah: Mit Wasser hat man sie emp fangen. Und dann hat man die armen Deibels jäm merlich verhauen. Das ist nicht sehr menschlich! Man muß doch'nen Spaß verstehen. (Fortsetzung folgt.) Damen-Schlüpfer kräftige Qualität, alle Farben .. Größe 44—46 Damen-Schlüpfer Kunstseide plattiert. feinfädige Ware . Größe 42—46 MädchenHemdhosen solide Mako-Qualität. Größe 40—45 Trikot-Hemden und Hemdhosen echt ägyptisch Mako, alle Farben Herren Garnituren Jacke u. Hose, alle Farb. im Schaufenster etwas gelitten...45 35 Damen-Strümpfe aus künstlicher Waschseide. Doppelsohle und Hochterse HerrenMako-Hosen solide Trikotware, enorm billig Damen-Strümpfe aus künstlicher Waschseide, teinfädig, fehlertrei 25 HerrenEinsatz-Hemden gute Trikot-Ware, mit modernen Einsätzen 8 Damen-Strümpfe edelstes Material, alle modernen Farben 65 Damen-Pullover weiß oder farbig, moderne Dessins Damen-Pullover reine Wolle, mit Seide, in aparten Farben 95 .95 Damen-Westen reine Wolle, mit langem Arm. teils Russenbord .95 95 KnabenTrikot-Anzüge einfarbig, mit gestreitter Kante Größe 1 und 2 95 Kinder-Sweater blau, m. weißer Kante. kurz. u. lang. Arm..40 ... Größe 5 und 6 HerrenNessel-Hemden unsere bekannt gute Ware, volle Größe, jetzt 25 Damen-Strümpfe 190 unsere Spezialmarke, teintädige Waschseide Damen-Unterkleid#5 Kunstseide mit breiter Spitze Damen-Unterkleid### Kunstseide mit eingearbeiteter Spitze Damen-Unterkleid mit feiner eingearbeiteter Spitze, mascheufest.. HerrenSommer-Joppen wegen Aufgabe, ohne Rücksicht auf den Preis 30 DamenRoll-Söckchen prima Qualitäten jetzt Paar HerrenWind-Jacken in allen Größen, extra prima Ware 6,90 90 Sport-Oberhemd gute Zefirware, mit Kragen und Krawatte 45 Sport-Oberheid mit festem Kragen und Krawatte, Ia Flanell Herren Hosenträger solide Gummiqualitäten..... 65 KEIEZTE SEEELE MEESSENE Lanzenn Damen Strümpfe echt ägyptisch Mlako, mit Perfrand, extra schwer 3 Herren-Socken Mako mit Kunstseide. moderne Muster Herren-Socken Flor mit Kunstseide. apartejaquard-Muster Herren-Socken schwere Flor-Qualität, mit 4facher Sohle 25 Damen-Unterkleid Charmeuse mit vornehmem Motiv 95 Damen-Unterkleid schwere Qualität, mit eleganter Crépe-Georgette-Passe Damen-Schlüpfer Kunstseide, sollde Qualität, in hellen Farben 90 Damen-Schlüpfer maschenfest, starke Ware, in allen Wäschefarben 45 Damen-Schlüpfer 995 Charmeuse, extra schwere Ware.45 Damen-Hemdhose 9½5 Kunstseide, mit breiter Spitze.95 K Das Kaufhaus für alle. die gut und billig kaufen wollen! Hans T. Ihr Erst jüngst hat di daß derjenige sch gesehen wird, der sehen an der Tü ganz gleich, ob er an der Versamml ordnung des ReiMessers(besonde eines feststehender zusprechen. Ese diese„Bewaffnun L. M. 1000. ner ein zu Schal Bei der Haftung Kunstfehlern zu Grundsar# der 1 „Arzt und Patien von„verschuldet Die Verlob Tochter Ellen Keul beehre Frau W 9 Köln-Mülhein Kopernikusetr. Winz bei! Bochum, d Marhstr. 3515 schuß, der zur Zeit 6 RM. monatlich beträgt, gezahlt (§ 1316 RBO.). Eine Abfindung ist für einen Inlander im Gesetz nicht vorgesehen und kann daher auch nicht gewährt werden. L. K. 40. Bei einer Beauftragung eines Lehrlings zum selbständigen unbeaufsichtigten Auftauen von Wasserleitungen mit einer Lotlampe verletzt der Meister die ihm nach§ 881 BGB. obliegende Verkehrssorgfalt. Denn bei derartigen Arbeiten können sehr leicht brennbare Stoffe(Holzverkleidungen der Rohre, Decken usw.) in Brand geraten, wenn die nur durch Erfahrung zu erlangende Uebersicht und das entsprechende Verantwortlichkeitsgefühl nicht vorhanden sind. Ihr Schadensersatzanspruch ist demnach gerechtfertigt. R. W. 1000. Wer eine Ware nach Muster(nach Probe) kauft, muß im Streitfalle beweisen, daß die Ware dem Muster nicht entspricht. Er tut deshalb gut daran, das Muster stets aufzubewahren. M. B. Die gesetzliche 5jährige Verjährungsfrist des § 638 BGB. kann durch Vertrag herabgesetzt werden. Die 30jährige Verjährung kommt nur bei einem besonderen, vorsätzlichen oder arglistigen Verschulden des UnK. in Herne. Ihre Anfrage, ob Ihre seit 1906 bezogene Unfallrente den heutigen höheren Löhnen angepaßt werden kann, ist dahin zu beantworten, daß nach dem zweiten Gesetz uber Aenderungen in der Unfallversicherung vom 14. Juli 1925 Art. 141 die Unfallrente umzurechnen war, und zwar war der seinerzeit dem Bescheid zugrunde gelegte Jahresarbeitsverdienst, wenn sich der Unfall in den Jahren 1905/06 ereignet hat, um 1,5 zu vervielfältigen. Darüber muß Ihnen von Ihrer Berufsgenossenschaft eine Mitteilung zugegangen sein. Eine weitere Aenderung ist nicht erfolgt. A.., Welper. Wenn Ihre Frau nach ihrer Verheiratung die Mitgliedschaft in der Krankenkasse fortsetzen will, kann sie sie nur bei der Krankenkasse aufrechterMündliche Auskunft nur nachmittags (außer Samstags) von 4 bis 5 Uhr in unserer Redaktion. ehen, war in ewesen, er war reinigten Staam ausnehmend e. zingen Neues?“ neister.„Nicht teressieren wereinen Vortrag itslosenfürsorge lgemeinen?“ und brennend Lust, mich daWissen Sie es?: tis. Frau Laijetzt ist sie da!“ r Erstaunen zu ist da? In hmitzt an. or.„Aber wie as kann sie gar julden unstfehler, während das Reichsgericht(Bd. 78 S. 432) ein Verschulden neben einem Kunstfehler für möglich erachtet. Diese Ansicht wird in der neuen Reichsgerichtsentscheidung III 402/30 vom 12. Mai 1931 aufrecht erhalten:„Der Begriff des Kunstfehlers überschneidet sich oft mit dem der Fahrlässigkeit. Beide Begriffe decken sich nicht; nicht jeder Kunstfehler ist ein Verschulden und nicht jedes Verschulden ist ein Kunstfehler.(III 402/30.) W.., Castrop. Sie fragen, ob Sie Ihre Altersund Invalidenrente auch im Auslande bei Ihrem Sohne in Argentinien genießen dürfen. Wenn eie Inlander sind, so ruht die Rente, solange Sie sich im Auslande aufhalten und es unterlassen, der Versicherungsanstalt Hans T. Ihr Einspruch wird wohl Erst jüngst hat die Bochumer Strafkammer entschieden, derjenige schon als Versammlungsteilnehmer angesehen wird, der mit einer gültigen Einlatzlarte versehen an der Tür zum Versammlungslokal erscheint, gleich, ob er dann von der Polizei gehindert wird, an der Versammlung teilzunehmen. 2. Nach der Notverardnung des Reichspräsidenten ist das Mitführen eines Messers(besonders eines großen Taschenmessers oder feststehenden essers bereits als Bewaffnung aneine: Es erfolgt selbst dann Bestrafung, wenn ternehmers in Frage. znen die Rente ohne Reichszubehandlung, sog. haltsort mit, so wird Patient in der Rechtspr schuldeter unsachgemaßer Lauwehs, 67., Dortmund. Heinrich Besten, 61., Gelsenkirchen.. Frau Gertrud Steffen, 62 ., Oberhausen. FamilienNachrichten Geboren: Knabe: Kurt Wintgens (Grete Stöcker), berfeld. Verlobte: Maria Jansen mit Paul Schumacher, Heisingen und Neviges. Vermählte: Dr. jur. Franz Fiene mit Margarete Lehwald, Herne. Erich Palm mit Helene Mismal, Mülheim. Pfarrer Wolf v. Biela mit Adelbeid Schneider, Schochwitz und Bieleseld. 8— Gestorven: Curi Laux, Langendreer. Frau Käthe Schäfer, 65., Witten. Frau Maria Brüggemann, 61., Hagen. Bern#hard Klute, 75., Datteln. Frl. Klementine Triffterer, 27., Herten. Wil9belm Püttmann, 66 Statt Karten! Die Verlobung meiner jüngsten Tochter Ellen mit Herrn Willi Keul beehre ich mich anzuzeigen Frau Ww. Maria Pütz geb. Locatelli Meine Verlobung mit Fräulein Ellen Pütz gebe ich hiermit bekannt fürgermeister mit art und ätherisch .„Ich verstehe sich ganz gewalnen angepaßt, ist tner schwer, ohne zehört zu haben. öglich! Da muß ten.“ i die Höhle des die ich geg. die Eheleute Wilh. Lenzner, Henriettenstr. 24,ausgesproch habe, nehme ich mit dem Ausdruck d. Bedauerns zurück. Frau Fr. Burdeyko, Henriettenstraße 22. Bochum Köln-Mülkeim Kopernikusetr. 33 in echten ausländischen Edelhölzern, kauk. Nußbaum und Bubniga, Hochglanz, handpoliert,erstlt. süddeutsche Werkstättenarb., mod. Kleiderschrank, 200 ccm, mit geschloss.voll. Türen, Frisiertoilette, sehr aparte Modelle, einschl. Patentmatr., Hocker u. Polsterstühlen mit Bezug nach Wahl.„Jedes Ise Loigmann August Peix Verlobte aunt um.„Ja, heinen ja richtig. ine eingestellt zu abhand. gekommen. Wiederbringer erh. Belobnung,(a6488 Metzgerei Haarmann Hattinger Str. 58. Bochum ieidermeister WeiBaron! Von der ieß es immer, sie Laibachers Tode. alerbin geworden. swiegersohn raus, na, was ist das er Mensch!" kunde zustimmend. em Unternehmen das Geschäft gein bißchen viel geit, wenn das Geld ria, die so steht! behandeln. Man gehört, Meister!“ Stirn ein.„Das Winz bei Hattingen Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Tellnahme beim Hinscheiden meines lieben Gatten, unseres guten Vaters, sagen wir hiermit allen Beteiligten, besonders Herrn Pastor Mühge für seine trostreichen Worte bei der Trauerfeier und am Grabe, den Beamten und der Belegschaft der Zeche Carolinenglück und dem Bürger-Schützenverein Bochum-Hofstede herzlichen Dank. Frau Wwe. Albrecht Märker und Kinder Bochum, den 24. Juli 1931. Erich Klein Erna Klein geb Meige! Vermählte Bochum, den 25. Juli 1931. Marhstr. 3515 n, aber der Wacht ern... was den hat man sie emp imen Deibels jäm menschlich! Man Die Beleidig., die ich geg. Schuster, Redemptoristenstr. 62, ausgespr. have, nehme ich hiermit zurück. Karl Piontek, Vierhausstraße 31. genisnin V=Teuh rtsetzung folgt.) Kund tleid breiter Eheanbahnu ng Fortund Das reell bekannte, langjähr., alleinige Erchinltitut für seelische Ehe= und Lebensnot aller Stände. Streng vertraulich und kostenlos. Sprechstunde jeden Mittwoch 17—19 Uhr in unserer Geschäftsstelle Sedanstraße 6. Vaterländischer Frauenverein vom Roten Kreuz Bochum=Altstadt 863 Ich hab's erprobt u. kann's empfehlen: Wen Flechten, Pickel, Schuppen, quälen, Brandschaven oder sonst ein Wundsein, leiteter est auch für dicke Herren kauf. Sie billigst bei Hautkrankheiten, sowie alle inneren u. außeren Leiden, beDem bilft„Sprätin“. rasch zum Gesundsein 100 Gr. Pack..50, 150 Gr. 2 Mk. Alte Apotheke, Rosenstr. Annabme=Nr. —1000 Montag, den 27. d. M. nachmittags. 1001—1200 Dienstag. den 28. v. M. 1201—1300 Mittwoch, den 29. d. M. 1301—1500 Donnerstag, den 30. d. M. 1501—1800 Freitag, den 31. d. M. 1801—2000 Sonnabend, den 1. August. Ueber die weitere Rückzahlung der Reichsmark=Kautionen ergeht demnächst eine Bekanntmachung, Bochum, den 25. Juli 1931. Städt. Beleuchtungs= und Wasserwerke. kauf. Sie billigst bei Brand, Bochum. Brückstr. 21. Fahrtvergütung. Wir verleihen Gesellschafts=Anzüge handelt mit bestem Erfolg H. Bunse (Homöopathie). Sprechstund.: Jeden Dienst..10—17 Uhr Mehr. bess. Jahrräder Kinderwagen billig zu verkaufen. billig zu verkaufen.] Poß, Große Beckstr 25. Wilhelmstraße 5. hine Mirtel, gut, erzog., möchte Verdingung Die Erd=, Maurer=, Asphalt= u. Eisendetonarbeiten zum Nebengebäude des Postneudaues Bochum, 2. Bauteil, u. a. etwa 650 Kubikmeter Erdausbud 320 Kubilmeter Ziegelsteinmauerwerk, 700 Quadratmeter Schlackenbeton, 1100 Quadratmeter Wandputz. 600 Quadratmeter Deckenputz, 550 Quadratmeter Eisenbetondecken, sollen öffentlich verdungen werden. Zuschlag durch die Oberpostdirektion Dortmund. Frist für die Vertragserfüllung 20 Wochen nach Zuschlagserteilung. Unterlagen liegen im Postneubaubstro in Bochum, Diekampstraße 4, aus und SalsonRUUvorkau! kennenlern. #arben 2882 an die Geschst. Ig. Mann, 23 J. pfer ke Ware, arben alt, wünscht m. evg. Mädc. im Akt. bis möglichst Schneiderin, bek. zu werden, zwecks Hetrat N. ernstgem. Zu m. Bild, w. zur ges.., erd u. S. 32916 Geschst im guten Opezlalgeschalt Auch jetzt noch bieten wir in allen Abteilungen viele nützliche und praktische Dinge für wenig Seld, dabel aber alles In den bekannt guten Qualltäten. Die große Spar-Gelegenheit sollten auch Sie wahrnehmen ipter 195 aschwere ..45 dhose 199 t breiter ..95* in Bochum, Diekampstraße 4, aus und sind dort, sowett der Vorrat reicht, erhältlich. Die an das obengenannte Baubüro verschlossen und postfrei einzusendenden Angebote werden am 4. August 1931, 11 Uhr, daselbst in Gegenwart der etwa erschtenenen Bieter geöffnet. Zuschlagsfrist 4 Wochen vom Eröffnungstage an. Die Adlebnung aller Angedote bleibt Witwe 23., sucht Herrendektsch, zwecks beidher beifrel. Witwer angenehm. Zuschr. unt H 60 33101 an die Gesch Aelt. Mann, 50 J. Zwangsversteigerung Am Dienstag, dem 28. Juli 1961 vormittags 10 Uhr, werde ich im Auftrage der Allgemeinen Ortskrankenkasse für die Stadt Bochum evgl., alleinst., möchte mit ein. Dame oder Witwe odne And. in Verkehr treten zw. 1 Personen-Auto (Marke Studebaker) 1 Personen-Auto (Marke Benz) öffentlich meistdietend gegen dar versteigern. Die Versteigerung findet voraus sichtlich bestimmt statt. Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Wiegen. Ecke Kanal= und Kortumstraße, Bochum, den 24. Juli 1901. Quest Beiztedungsbeamter. Diskret. Edrensache Zuscor. W, Be10. Ehevermittlung Fortuna -Kittel welßer Ware Schöngegr. 1913. Bochum, Moltkemarkt Nr. 41 Inh. Frau V. Aoysock vermittelt vornedme, sowie Eben jeden Standes, streng reell und diskret. Täglich u. Sonntag Söhne Bochum Kt Waren iorfezent Kasat. Der Dichte (gest. 1918 Abbruch d zu Serbier VOATAT Die Eher seiern in voller to Fest der Silberho Am morgigen August Bracht Peschäftssyhilium Rbeinisch mitglies Vorslande.,ug und Vorsitzenber wie Prüfungsmei dieser Zeiz legter ab und 12 Dach Jubilar ist der Bochum. Das Geld Nach den Ba die Abhebungen Feststellungen, ve am 21. Juli d Westfalen gegen aus. Ueber eine Gesamtumsatz vo als zurückgejorde Herren-Makohosen solide Qualität.. Stück.25 Herren-Binder zum Teil reine Seide, nur la Dessins . Stück 1, Sommer-Kleider aus Toile, Doupion oder Honan, form, Taschengarnitur, Falten- u. Forma-Badeanzüge mit Büstenhalter Stück 2,95 Herren-Nachthemden mit Kragen und hübschen echtfarbigen Besätzen Stück 3,95 Damen-Schlüpfer solide Makoqualität, in nur guten Farben Stück 68Waschs. platt. Damenstrümpf. kräftige Qualitäten und beste## Falben....... Pesr iss.45 Gehaltstarif * Monat verlänger Schlichter von A über die Gehälte gewerbe Westden einen Monat un Der Schand galtungegebäucd Abbruchsmaterio Nachdem seit ei # ist, hat man jet begonnen. Es * Großtankstelle z Der Friedh gfreut sich der # mit seiner im des Besuches de # lich der in nät muß schon von u des Tages, gest Plätzen auf der Sitzgelegenheit Friedhofsbesuch # Abortes für M nehm bemerkba der man im a * städtischen Grü * E i n s c h e n u n d! Numerierte tehreminister 5 * in Teutschland Wegweisern un P werden. Dadus n die Orientierun ## sern im Stadt diesen Numme innerhalb der schwarzumrand Raubüberfa geldeten Raub In der Nacht # und Kottenber überfallen. Die aus der Rockte chum verschwin je ihm die Uh zurück. Als de # entfernten sich Dame und der # Tatzeit in der ## d e n g e b e t e n, Uhlandstraße: in sonen, die zur ##n nen. Die Ang handelt. Der kenntnis der . Ein Bochu #ggt sich auf ## Mann, dessen # den konnte, vo ## etwa 45 bis 5 dunkelblondes i kräuntes lang # n a s e, w u l s t i g e Hände. Beklei braune Weste, n u n d w e i ß e n e ∆ Schnürschuhe. # tode einem 8 ## set. Sachdien! voren nehmer g stellen entgege ### der Kriminal # mer 239, besi # Protest de # sonntagsruh 4 innung auf A ## stellten auf d. Damen-Lackgürtel 6 cm breit, ganz besonders billig . S t ü c k 9 5- 3, 7 5- 9 Kinder-Kniestrümpfe Rändern, zum Aussuchen Bett-Damast 130 cm breit, unsere bekannten Qualthten " Meter 1,25, 95-9 mit hübschen Größe 3 Angestaubte Kissen teils ausgebogt oder garniert.. Stück 1,25, 85.9 Halbleinen-Tischtuch 110/150 cm, kräftige Qualitäten Stück Bettuch-Haustuch 150 cm breit, gute westfälische Ware Meter 1,25, 95-9 Wer *„0 K MOTSTEE A Ub diont SeuatiM o tag vormittgg 9 Uhr, nachmttggs Zcufg. Mittwoch abends 7 Uhr. Eickel, straße 21. Sonntag vorm. 9 Uhr. nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 6 Uhr. Röhlinghausen, Füsilier= und Kursurnenstraßen=Ecke. Saal. Sonntag vorm. 9 Uhr. nachm. 4 Uhr. Donnerstag abends . Jesu=Christi der Heiligen der Schülerinnenmesse: 10.30: Hochamt: 5ist Zosephslirche:.30: Messe:.30,.45: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Predigt: 11.15: Messe mit Wrevigt: .30: Andacht. Antoniuskirche:.30: Messe; 8: mit Predigt:.30: Hochamt mit Predigt: 11: Messe mit Predigt:.30: Andacht. Meinolphuskirche:.30: Messe:.30: Messe mit Predigt:.30: Schulmesse; .30: Hochamt mit Predigt:, 10.B87,21g. dermesse: 11.30: Messe mtt Predigt: .30: Andacht. Liboriuskirche: Ab.30: Beichtgelegenheit: 7: Messe;.30: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Predigt:.30: doe Kreuzkirche: Ab.30: Beichtgelegenheit: 7 und.30: Messe mit digt: 10.30: Hochamt mit Predigt:.30: Herz=Jesu=Kirche, Hamme. 7: Messe. .15: Messe m. Predigt: 10: Hochamt m. = Predigt: 11.15: Messe mit Prediat:.30: Andacht. Messe mit Predigi;: 10: Hochamt mit g" Zochum=Lcker: Alb.30 Beichtgelegenstunde. Mittwoch.30: heit;.30: Messe mit Predigt; 10: HochBibelstunde für jung samt mit Predigt:.30: Andacht. Jetzt ist es Zeit meine Damen, ihre Pelzmäntel verlängern, reparieren u. umarbeiten zu lassen. □ Jetzt billlge Sommerpreise. Offszanka Kortumstraße 71 Schuhhaus Speier 1 Treppe 1010 .30: Hauptgottesdienst; 11: KGD.: thon. 8: Nier: 11.30: KirKGD., Althüser. für entschiedenes Chrichthonkirche. Mittwoch Uemmingen. Auto, Langtransvorte bis 20 Meter billigst. Johann Uhe jun., Bochum, Osk.=Hoffmannst.46,Ruf66613. Autofahrten Kilometer 20 Pf. Kuf 68089 10.45: Kirchentaufen; Wiemelhausen=Relanchthek. dermeier:.45: Althüser; chentaufen: 11.30; Jugendhund stentug, Melane Schlankheit, jugest 34.3 Frazisee vont „ liche Geschmeidigkeit hat übe all Erfolg im Beruf, beim Spet in der Gesellschaft. Schlall beweglich, geistig trisch in leistungsfähig durch den in lich empfohlenen, angenehns #4 1 Dr. Ernst Richters Früh A. stückskräutertee. Er# 2I freit vom überschüssigen Fe erfrischt die inneren Organeu X fördert die Verdauung. Pat —/ Mk..—,Kurpackg.(6t#ch. Mr. 10—. extrastark Mk. 25 Mk. 12.50. In Apothek. u. Du Diaur RIGHITER“S FRUHSTUCKS KRRUTERTEE Hermes“ Fabrik pharm. kosm. Präparat München S. W. 7, Güllstraße 7 14 Melantingnge. Mittw, elstunde, dafür Donnerstag 20: bend. Frau Missionar Becker sichtet über die arbeit a. v. Südsee. Je dermann ist herzlich willkommen. Wiemelhausen=Petrikirche. 10: Niedermeier: 11.30: Tauffeier und KGD. Mittwoch 5: Gemeindebibelstunde an der Markstraße, Niedermeier. Bergmannsheil. Dienstag.30: NieEvangelische Kurrende. Dienstag 8: Aula, Königsallee. Landeskirchl. Gemeinschaft„Melanchthon“, Königsallee 163. Sonntag.30: Gebetsstunde: 2: Kinderstunde:.30: Evangelisation. Donnerstag 8: BibelJugendbund für entschiedenes Christentum, Königsallee 163. 3: Jungmännerstunde:.30: Jungmädchen)t: Mizwog 8. tga 8: Jungmännerstunde:, Mittl=##0 8: Jungmädchenstunge.„Fceitag 8: Unterhaltungsstunde für junge Männer.— Zweigstgagg##gilenbrink 12: Sonntag .45: Juggreign##t ze„ Mittwoch.30 Freundescreis v. Bibelstun! Stadtmission Bochum, Joachimstr. 8. Sonntag 2: Conntagsschulg, Donners"tag.15: Bibelbesprechstunde. BochumEngelsburg: Soxpjengtag Stegtzahing, Kirche I letzten Tage. Jede Sonntagsschule; sammlung. Jede bildungsverein. K straße 10. Ev.=luth. Kreuz Bochum=Hamme, Hauptgottesdienst. Pf. Staumann; 11.30: Kindergottesdienst, Posaunenchor. Mittwoch 8 becher. Hermannshöhe 21. stunde: 11: Sonntagsschule: Prediger Janssen:.30: Gemeindestunde. Mittwoch 8: Gebetsstunde. saal Hamme, Hofsteder Str. tag.30: Bibelstunde, Prediger######:: 11: Sonntagsschule. Trm#1ag 8: Bibelstunde.— Gemeinvesaal Barendorf, * Goldhammer Str. 17. Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule. Donnerstag 8: Bibelstunde, Prediger, Janssen.— Gemeindesaal Werne. Am Born 4. : Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: 4: Predigt. Dienstag.15: * Ev.=luth.(altluth.) Kirchengemeinden: 1 Gemeinde Bochum, Kirche Diberg= „ Straße 52 10: Predigtgottesdienst, Hilfs2 prediger Steffen. Dienstag.35: Unterricht.— 2. Gemeinde Hamme, Kirche am Hindenburaplatz..30; Predigtaottesdienst. Pastor Greve: 11: Kindergottesdienst: 6: Gebetsstunde im Saal. Mittwoch.30: Bibelstunde. Freitag 8; Vor1• bereitung zum Kindergottesdienst. Oekumenisch=(kath.=)apostolische Kirche, Bochum. An der Lanywehr 11. Nachm. :15: Liturgischer Gottesdienst mit Predigt. U= Mittwoch abend 8: Gottesdienst mit Pre:] Evg. Gemeinschaft Auferstehungskirche, Missionsab.„ gau Missiongg, berichtet über die arbeit a. d. gemeinde, Kreuzkirche, Lutherhof..30: FrühSchmecgkezrhecher: 10: „„ahrs Pfarrer Schmeckench?: Christenleote, Pfarker Schmellen1. Baptistengemeinde, ImmanuelSti#che, mannshöhe 21. Sonntag 3/0regigt, — GemeindeSonnJanssen; Donnerstag 8: BiKapitalien Betriebsgelder, Akzeptkredite, P * sagzung Da ich 15 J. schwer an Epilepsie (Fallsuchtkrämpfe) gelitten habe und in kurzer Zeit vollständig geheilt bin, gebe ich gerne unentgeltlich Auskunft. H. Planert, Jena, Felsenkellerstraße 9. Rückporto beifügen. Haarfarbe. Wiederhersteller Beamtendarlehen schnell u. reell durch Dicks Bochum=Langendreer, Im Krebsfeld 14. Teleph. Witten 1502. Keschselsantanse. Leinetiag 9. Sastere stunde. 10. Pfarrbezirk. Donnerstag 8: Bidelstunde. Castroper Straße 282. Bibelstunden.„Mitzpoch.„8: Rottstraße 85; 8: Gemeinvcyaus, Moltkemarkt 12. Donnerstag 8: Lehrigol,## denskirche. 8: Vereinshaus. 8. Rleinkinderschule, Fabrendeller Straße 14. Christlicher Verein junger Mädgen, Heim: Fahrendeller Straße 14. Dienstag 8: Missionsstunde. Kirchl.=evangelischer Gemeinschaftsver: ein Bochum, Adolfstraße 20. Sonntag e:.15: Evangelisation. Zibelstunde. Bau- und Hypothekengeld zu günst. Bedingungen, auch in kleinen Beträgen, ohne Vorkosten, durch(R467 Willy Reuter, Boch., Bülowstr. 6. Donnerstag 8: stentum, Friedenskirche. Sonntag 3: Gemeinschaftsstunde. Dienstag 8: Gebetsstunde. Blaukreuzverein Bochum, Mühlenstraße 25. Donnerstag 8: Gebets= und Bibelbesprechstunde. Altenbochum..45: Sup. Niederstein; 11: KG2.: 12: Taufen: 5: Gemeinschaft. Mittwoch 8: Bibelstunde. Bochum=Engelsburg..30: D 10.45: Taufen: 11: KGD.: 2: Ju nerkreis; 6: Blaukrenzstunde: 8: mission, Evangelisation. Mon Stadtmission, Gebetsstunde. D tag 4: Blaukreuzstunde:.15: reitung für den KGD.. Weitmar. 8: Frühgottesdien stor Görtz:.45: Hauptgottesdien stor Kraemer: 11; Kindergottesdie Kirchentaufen. Donnerstag 8: schaftsstunde. Mittwoch 8.#l im Kindergarten Schützenstraße. männerabteilung Weitmar=Mark; woch 8: Teilnahme Ev. Männer= und Junglit rendorf=Süd: Dienstag 8: chung, Kug.„ Bspelst Mark. Rittwoch 8 Gertae..30: Anlaß e=—; Gemeinswbart, Gnigwei 10.45: KG 11.30: Taufen: 10.30: Versammlung der Eltern der Mitglieder des Jungmädchenvereinz im Konfirmandensaal. Mittwoch.30: Gemeinschaftsstunde. Bochum=Hamme. 8: Frübgottesdienst 210 Dik wende sich Schuhmacherei, persönlich an(32845 Lehmann, Bochum, Wittener Str. 24,2 E. Hargpni.“ Pe. Tägl. von 10—6 Uhr,„agtirgpggen.56#. bei Anmeldung auch# Pamen, Hhjätze“ Sonntags vormitt,%gt#r. Darlehn!(Prima bestes Kernleder, gut. Materigl. Festbes, von Privat Wiemelhauser Str.32. — Baugeld Ohne Bausparkasse! für Eigenheime 5 Proz. Zinsen, 100 Proz. Auszahl 100 Proz. Beleihung. Zusage in ei Tagen, durch H. Bormann, Bochum, tener Straße 36.— Vertreter ges in—2 Tag. Keine Vorkost. Bormann, Wittener Str. 36. schh. 2 Woing gi zur. Neusanten. 88. Steuerberatung tbeken.=Ablösiig und Entschuldung:, Während d. Saison-Ausverkaufs Rechtsbüro Mühlenstraße 16, 8: GemeinBibelstunde Junghbteilung Weitmar=Wark;„MittLinnuume gan der Bibelstunde. ** J ü n g l i n g s v e r e i n B a : Bibelbespresendabteilung. In Weitmarweittwoch 8: Bibelstunde. the.30: Festgottesdienst aus des Jahresfestes der Kirchlichen schaft Ruwwe: 10.45: KGD.: Nähe Rathaus. Tel. 61464 Warum zahlen Sie noch Miete? Rabatt wenn Sie sich mit gleichen Ausgabeg schaffen können ein Elgenheim schaffen#. Warum zahlen Sienoch Zinsen für erststell. Goldmarkhypothek, 8 Prozent Zinsen, sof. aus Privathand gesucht. Angeb. unt 2. M. 33030 an die Gesch. Mehrfach. Hausbesitz. und Geschäftsmann sucht geg. Eintrag. einer Hypothek auf = sichere Objekte Sie Ihren Besitz Zahlungen entschulden können! ig 2#. dir geben Ihnen billige ur: 4 Kündbare Spardartenn Gense hür 4.(bei prämientreier Lebensversicherung ohne ärztliche Untersuchung bis RM. 25000.— Deutsche Bausparkasse.-G. Berlin, Unter den Linden. Hattinger 20 Udr Knappdem I. Dorntene —20 Uhr. n Schulen. Nads Somheide. Bochum, nur Mühlenstraße 2. am Rathaus 11.15: Kindergottesdienst. Gottesdienstordnung der katholisch. aus Privatband. Abder Güter des täglichen Bedarfs. kassenbuches genügt. Angeb. unt. H. I. 33104 an die Gesch. Stiller Teilhaber mit 500 bis 1000 M. für ein offenes gut. Geschäft mit gutem Umsatz und hohem Verdienst„ gesucht. Ang. u. St. 33172 an die Gesch. d. Ztg. Bochum-Weitmar, Gastwirtschaft Spengler. Strabe, am Mittwoch, dem 29. Juli, von-— Bochum-Wiemelhausen, mann. Wiemelhauser Str., am Donnerstag. 30 luli von—20 Uhr Bochum-Hamme, Gastwirtschaft Lohmann. Strabe, am Freitag, dem 31 juli, von Tüchtige Mitarbeiter gesue Gedenktafel 25. Juli. 1867 Der Dichter Max Dauthendy in Würzburg geb. 1914 Abbruch der Beziehungen Oesterreich=Ungarns zu Serbien. Personal-Nachrichten seiern in voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit das Fest der Silberhochzeit. Sonntag feiert der Dachdeckermeister Am wuo ro ve Bülowstraße 44, sein 25jähriges seschäftssubiläum. Seit 25 Jahren ist er Mitglied des len zugeleitet werden soll, wird gegen die geplante Aktion Protest erhoben und die Hoffnung ausgesgrochgz., daß die Behörden einer derartigen Maßnayme ihre Zusuimmung verweigern werden. In dieser Versammlung wurde außerdem der neue Vorstand des gewählt, der sich wie folgt zusammensetzt: Vorsitzender Brocke und Endreigt, Schriftführer: Sunhel und FräuKassi von einem Kraftwagen angefahren und verletzt. Der Verletzte konnte sich allein in seine Wohnung begeben.— Am 24. Juli. gegen.20 Uhr, erfolgte auf der Kortum=, Ecke Bongardstraße, ein Zusammenstoß„zwidrejat, Schriftführer: Suphel und, Fräulein Schrade,#merer: Dullmann und Frautemn JaDie täglichen Verkehrsunfälle. An der und Hohenzollernstraße wurde am 23. Juli ein Arbeiter Kortum=, Ecke Bongardstraße, ein Zusammenstoß schen einem Personenkraftwagen und einem Pferbefuhrwerk. Das Pferdefuhrwerk wurde beschädigt. Das Pferd erlitt leichte Verletzungen.— Am 23. Juli, gegen 15 Uhr, wurde auf der Kortumstraße, in der Nähe des Wilhelmsplatzes, eine Radfahrerin von einem Motorradfahrer angefahren und verletzt. Am 24. Juli wurde auf der Hellwegstraße, gegen 13 Uhr, eine Fußgängerin von dem hinteren Teil eines Lastwagens angefahren. Sie trug an Kopf und Beinen Wunden davon. Dein=Siadtien Langenkikei vors Porsitzender des Gesellenprüfungsausschusses, soifungsmeister bei der Meisterprüfung. Während Zeit legten 120 Dachdecker die Gesellenprüfung ab und 12 Dachdeckergesellen die Meisterprüfung. Der Jubilar ist der erstgeprüfte Dachdeckermeister von Bochum. Das Geld kommt wieder zur Sparkasse Gesamtumsatz von etwa vier Millionen mehr eingezahlt als zurückgefordert worden. Monat verlängert. In den am Donnerstag vor dem gewerbe Westdeutschlands wurde der Gehaltstarif für einen Monat unverändert verlängert. Der Schandfleck verschwindet. Das vor dem Verwaltungsgebäude der Straßenbahn liegende Lager von Abbruchsmaterialien soll nun tatsächlich verschwinden. Nachdem seit einigen Tagen das Holzlager abgefahren ist, hat man jetzt mit dem Abbruch des Holzschuppen begonnen. Es ist geplant, auf diesem Gelände eine Großtankstelle zu errichten. 8 Der Friedhof am Lohberg. In steigendem Maße erfreut sich der alte Friedhof an der Wittener Straße mit seiner im Vorjahre errichteten Spielplatzanlage des Besuches der Bochumer Bürgerschaft und namentlich der in nächster Nähe wohnenden Anlieger. Man muß schon von Glück sprechen, wenn man während des Tages, geschweige in den Abendstunden, ein freies Plätzen auf den Ruhebänken erhascht. Eine vermehrte Sitzgelegenheit käme einem dringenden Wunsche aller Friedhofsbesucher entgegen. Auch muscgze Pfichenngange, Abortes für Männer und Frauen macht sich unungrnehm bemerkbar. Vielleicht hat die Stadtverwaltung, der man im allgemeinen eine vorbildliche Pflege der städtischen Grünanlagen nachsagen muß, auch hier ein Einsehen und sorgt für baldige Abhilfe. n Obergefreiter Nüssing gestorben. Die Leiche des Reichswehr=Obergefreiten Hermann Nüssing, der in der Universitatsklinik in Münster einem schweren Leiden erlag, wird nach Langendreer überführt und Montag, den 27. Juli, nachmittags 4 Uhr, beigesetzt.„.### Motorradunglück. Am Donnerstag mittag mieß an der Ecke Haupt= und Rampenstraße ein Motorradfahrer aus Dortmund mit einem anderen Motorrad, das zwei Polizeibeamte trug, zusammen, so daß drei Personen zu Fall kamen. Der Dortmunder Fahrer M. mußte ins Krankenhaus transportiert werden. Ein vielversprechendes Kleeblatt. Schön ist der Besitz eines Motorrades, wenn man billig zu den Betriebsstoffen, Werkzeugen und den Akkumulatoren kommen kann. Diesen Vorsatz führten auch der Autoschlosser Th.., Johann F. und der Monteur Josef F. durch, ohne dabei zu bedenken, daß der Unternehmer N.& Co. durch die Entwendung aller dieser Sachen geschadigt und der Ruf der Firma durch die an den in Obhut genommenen Fahrzeugen durchgeführten Diebstähle leidet. Der erstere hat nun von einem bei der Firma untergestellten Motorrad einen Akku und einen Stromverteiler entwendet. Die beiden Brüder., bei derselben Firma tätig, entwendeten einen großen Teil Betriebsstoffe sowie eine Reihe von Werkzeugen, wobei der zweite Angeklagte zum großten Teil auf Veranlassung„des dritten Mitbeschuldigten handelte. Während die Bruder F. ihre Verfehlungen bei der Gerichtsverhandlung im vollen Umfange eingestanden und die entwendeten Werkzeuge sämtlich wieder der Firma zurückerstatteten, außerdem der Firma für die entwendeten Brennstoffe einen Schadenersatz leisteten, will der erste Angeklagte Th. N. an dem verschwundenen Akku unbeteiligt sein. Das Urteil lautete an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe gegen Th. N. auf 15 RM., gegen Joh. F. 5 RM. und gegen Josef F. wegen Anstiftung zum Diebstahl, Diebstahl und Behlerel auf 60 Nini. Geldstrafe. schiedene Sammelorganisationen eingerichtet worden, die bei den hiesigen Geschäftsleuten Lebensmittel durch Einzeichnungen erbaten. Diese öffentlichen Sammlungen bedurfen der polizeilichen Genehmigung, die von den Sammlern nicht eingeholt worden war. Deshalb erhielten die Anfrager., R. und E. aus Werne einen Strafbefehl in Höhe von 30 RM., gegen den sie rechtzeitig Einspruch erhoben hatten. In der Gerichtsverhandlung erklarten V. und., daß sie auf Veranlassung des E. die Nachfragen zum Einzeichnen vorgenommen und in daß er mit den in Frage kommenden Polizeistellen in Langendreer und Werne über die bevorstehende Zusammenfassung der zu erwartenden Menschenmengen verhandelt und auch uber die Unterbringungsmöglichkeiten und Verpflegung gesprochen habe. Er sei allerdings nicht in Besitz der Genehmigung gekommen. Aus diesem Grunde sei die Sammlung eingestellt worden. Von Gerichtswegen mußten sich die Angeklagten dahin belehren Diebstahl 30 RM Geldstrafe. stahl, Diebstahl und Hehlerei auf 50 umi. Geldstrafe. Stadtteil Werne Unberechtigte Sammlungen. Die kommunistische Erwerbslosenbewegung beabsichtigte im Oktober vorigen Jahres, verschiedene groß organisierte Hungermärsche abzuhalten. Um Unterhalt der sich an diesen Umzügen beteiligenden größeren Menschenmengen waren verDas Gericht hob die erlassene Strafverfügung insofern auf, daß es die beiden ersten Angeklagten mit 5 RM. bestrafte, dafür aber bei E. als Urheber der strafbaren Handlung 30 RM. Strafe bestehen ließ. er Schaufenstereinbruch. In Bochum=Werne wurde in der Nacht zum Freitag die Schaufensterscheibe eines Schuhwarengeschäftes mit einem Stein eingeschlagen und aus der Auslage sieben Paar Schuhe im Werte von 125 RM. entwendet. Stadtteil Stiepel Regen zerstörte die Straßen. Der starke, anhaltende Regen der letzten Wochen hat besonders die abschüssigen Straßen arg mitgenommen. Augenblicklich werden die Schäden an der Varenholt= und der Hülsbergstraße beseitigt.,„. an zungen Wursche Um eine Pfeise Tavak. Zwischen jungen Dutschen kam es um eine Pfeife voll Tabak zu Streitigkeiten. Einer der Beteiligten erhielt einen Stich mit dem abgebrochenen Stiel einer Pfeife unterhalb des Auges und mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. n portofreie Dienstsache gesandt worden. Jetzt wurde der Einsender zur Zahlung eines Strafportos von 25 Pf. aufgefordert, das die Oberpostdirektion folgendermaßen begründet:„Der Absender ist zur Zahlung des Briefportos verpflichtet, da es sich um eine private Angelegenheit handelt. I. A. Feiertag.“ Ist die Eingabe, die die Post auf Mängel aufmerksam macht und Wünsche ihrer Kunden unterbreitet, nicht dienstlich? ur Stadttell Weitmar Zur Warnung. Als die Sparkassennotverordnung die Abhebung von Guthaben vorubergehend sperrte, wurde, wie so mancher Schwachgläubige, auch eine an der Hattinger Straße wohnende Familie von einer Angstpsychose befallen, die sie glauben ließ, daß ihre mühsam erworbenen Spargelder nunmehr endgültig verloren seien. Anstatt aber abzuwarten, wie sich die Dinge weiter entwickeln würden, ließen sie sich von einem auswärtigen Möbelhändler überreden, bei ihm Möbel zu kaufen und das Sparkassenbuch, das eigentlich wertlos sei, zu 25% des Nennwertes In Zahlung zu geben. Der Handel wurde abgeschlossen, und die Möbelkaufer glaubten, dem Staate ein Schnippchen geschlagen zu haben. Inzwischen aber mußten die„schlauen" Leutchen einsehen, daß lediglich sie die Gefoppten und Geschädigten sind, weil mittlerweile die Auszahlung von Sparguthaben, wenn auch in beschränktem Umfange, wieder gestattet ist. Gegen den „pfiffigen" Verkäufer soll vorgegangen werden. 1 Unsinnige Wette. Ein junger Bursche wettete am Freitag vormittag mit seinen Kumvanen, daß es ihm gelingen würde, per Rad die steile Eisenbahnböschung an der Bahnstraße hinabzufahren. Wie nicht anders zu erwarten war, mißglückte die Ausführung der unsinnigen Wette und wurde darüber hinaus noch zu einem schweren Unglücksfall, indem der Betreffende einen rechten Unterarmbruch davontrug, der ihm für die Zukunft eine Lehre sein dürfte. 1 Aus dem Gerichtssaal 23000 mark unterschlagen § Rheine, 24. Juli. Vor dem Schnellrichter stand gestern der Lohnbuchhalter V. wegen Unterschlagungen bei einer Textilfirma. Durch fortgesetzte Fälschungen von Lohngeldern war es dem Lohnbuchhalter gelungen, im Laufe der Zeit 23000 Mark zu veruntreuen. Die Fälschungen wurden am Samstag aufgedeckt, worauf noch in der Nacht die Verhaftung erfolgte. Von dem unterschlagenen Gelde ist nichts übrig geblieben. Das Urteil lautete auf acht Monate Gefängnis. Stariei se Schlankheit, juges reschmeidigkeit hat übe olg im Beruf, beim Spet Gesellschaft. Schlall lich, geistig trisch au igsfähig durch den in mpfohlenen, angenehns rnst Rlichters Früh Iskräutertee. Erb vom überschüssigen Fe ht die inneren Organeus t die Verdauung. Palt —. Kurpackg.(6 0—. extrastark Mk. 250 .50. In Apothek. u. Duat HTER's S KRNUTERTEE harm. kosm. Präparate 7, Güllstraße 7 geld! für Eigenhetrgg 0 Proz. Auszohnigg Zusage in et# mann, Bochum — Vertreter gesucht ings-Dahriehl für Neubauten,## id Entschuldung:., Ablösung von#ufv. Kostenlos. p n, Postlagerkarte 50, loch wiete gleichen Ausgabeg schaffen können? ochtinser! Besliz bei gleichen hulden können? Numerierte Fernverkehrsstraßen. Der Reichsverkehrsminister hat vor kurzem die Fernverkehrsstraßen in Deutschland numeriert. Die Nummern sollen an den Wegweisern und auch an den Prellsteinen angebracht de verden. Dadurch wird für den Kraftfahrzeugverkehr die Orientierung erheblich erleichtert. An den Wegweisern im Stadtgebiet sind kleine rechteckige Schilder mit diesen Nummern angebracht. Fernverkehrsstraßen sind innerhalb der Stadt mit den bekannten runden gelben schwarzumrandeten Schildern gekennzeichnet.* Raubüberfall. Zu dem in Nr. 170 des„B..“ gemeldeten Raubüberfall teilt jetzt die Polizei noch mit: In der Nacht zum 20. Juli wurde an der Ecke Essener und Kottenbergstraße ein Mann von zwei Burschen überfallen. Die Räuber nahmen ihrem Opfer eine Uhr aus der Rocktasche und wollten damit in Richtung Bochum verschwinden. Auf Bitten des Ueberfallenen gaben sie ihm die Uhr gegen Hergabe von zwei Mark wieder zurück. Als der Ueberfallene mehrmals um Hilfe rief, entfernten sich die Täter in Richtung Höntrop. Lame und der Herr, die auf der Essener enuge zur Latzeit in der Nähe des Tatortes gestanden haben, werden gebeten, sich umgehend auf dem Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 246, zu melden. Ebenso Personen, die zur Sache zweckdienliche Angaben machen können. Die Angaben werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Der Vorfall gelangte erst am 28. Juli zur Kenntnis der Polizei. Ein Bochumer vom Zuge überfahren. Am 4. Juli zgt sich auf der Bahnstrecke Opladen=Leichlingen ein Mann, dessen Persönlichkeit bisher nicht festgestellt werden konnte, vom Zuge überfahren lassen. etwa 45 bis 50 Jahre alt, 1,65 Meter groß, schmächtig, dunkelblondes Haar, dunkelblonder Schnurrbart, gebrauntes langes Gesicht, blaugraue Augen, gebogene Nase, wulstige Lippen, vollständige Zähne, abgearbeitete Hande. Bekleidung: grünlicher zi#zhut, Manchesterrock, braune Weste, lila durchwirkt, graubraune Hose mit lila weißen Streifen, weißes Leinenhemd, hohe schwarze Sch Tot L. Sachdienliche Angaben über die Persönlichkeit Loten nehmen sämtliche Polizei= und Landjägereidienststellen entgegen. Lichtbild und Kleiderproben können bei der Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße 35, Zimmer 239, besichtigt werden. Protest der Friseurangestellten gegen Aufhebung der Sonntagsruhe. Die Bestrebungen innerhalb der Friseurinnung auf Aufhebung der Sonntagsruhe hat die Angestellten auf den Plan gerufen. In einer in der BürgerIm Schmuck der goldenen Myrthe. Die Eheleute Schulze, Harpen, Auf der Bochumer Landwehr, können am Donnerstag, 80. Juli, das schöne Fest der goldenen Hochzeit in aller Rüstigkeit und Gesundheit beFür Arbeitslose. Am Donnerstag, den 80. Juli d.., nachmittags 5 Uhr, wird im Evangelischen Gemeindeheim bei der Kirche in Harpen Pfarrer Leich für die Arbeitslosen wieder einen Vortrag über Harpens Vergangenheit:„Römerzeit und Karl der Große“ halten, wozu die Arbeitslosen der Gemeinde herzlich eingeladen Harpen als Ausflugsort. Am Mittwoch besuchten Konsirmanden von Bochum=Engelsburg Harpen; Pfarrer Paulmann erklärte ihnen die Kirche. Am Abend, war der katholische Gesellenverein Gerthe da und lieo sich von Pfarrer Leich in die Vergangenheit der Kirche einführen. Am Donnerstag nachmittag statteten 110 Frauen von der Frauenhilfe Sodingen I einen Gegenbesuch ab und besichtigten die Kirche. Abends kam Pfarrer Schloemann mit der Frauenhilfe Werne=Kreta auf dem Rückmarsch von dem Gemeinschaftshaus„Lobetal“ in der Ecksee Gerthe zur Kirche, wo eine Abendandacht gehalten Evangelische Frauenhilfe Harpen. Der Ausflug der Evangelischen Frauenhilfe Harpen durch den schönen Gysenberger Wald zum Sodinger Vakspark verlief zu aller Zufriedenheit.— Am Dienstag, 28. nachmittags 8½ Uhr, findet bei Ruwe in Kornharpen die diesjährige Jahresversammlung statt. Frau Missionar Schreiber, die Frau des fruheren Hilfspredigers in Harpen 1914/15, wird aus ihrem Leben auf Sumatra erzählen. Kleinere Vorführungen sind in Vorbereitung. Felddiebstähle. Der Diebstahl auf den Feldern nimmt im Stadtteil Harpen immer bedenklichere Formen an. So wurden von den Grundstücken an der straße allerhand Feldfrüchte entwendet. Ebenso finden sich für die noch nicht einmal recht entwickelten Runkelrüben Liebhaber. Es wird dringend empfohlen, die berittenen Polizeistreifen bis nach Beendigung der Ernte mehr für den Dienst in den eingemeindeten Stadtteilen heranzuziehen. 80 Sadtiell Gerbe...adse Gerlben.) Krieger=Waisenhaus. Die Fechtverbäure Gerche und Hiltrop, die zum Kreiskriegerverband gerpe stadt, gehören und der Fechtverband von Tar#ing, per vem Kreiskriegerverband Bochum=Land angeschlossen ist, unternahmen einen Ausflug nach dem Kriegerwaisendaus Oeng hrur Mätter, und Elisabethverein. Am MittVerband katholischer Vereine. Die Vorstände des Verbandes der katholischen Vereine Bochum=Gerthe haben unlängst in einer Vorbesprechung beschlossen, am morgigen Sonntag, vormittag 11 Uhr, im hiesigen Vereinshaus eine wichtige Versammlung abzuhalten. ko Fehlende Warnungsschilder für Kraftfahrzeuge. An der Gerther Straße fehlen die für den Fahrzeugverkehr erforderlichen Warnungsschulder„=Kurve". p Schwerer Motorradunfall. Ein Motorradfahrer aus Herne erlitt, als er sich mit seinem Motorrad auf der Fahrt nach.=Gerthe befand, einen schweren Verkehrsunfall. Er geriet in ein Schlagloch, überschlug sich und zog sich schwere Hand= und Knieverletzungen zu. Sein Motorrad wurde ebenfalls erheblich beschädigt. ko Ausbesserungsbedürftig. Der Sportplatz an der EliPfarrer Dr. Mantel in dem Wallfahrtskirchlein eine feierliche Andacht. Nach Beendigung nahm man im Pfarrhause gemeinsam den Kaffee ein. Gegen 3 Uhr brach man wieder auf. Es folgte alsdann der Besuch der Freilichtbühne auf dem Wienkagg in Dahlbausen, wo man der Auffuhrung des„Parsifal beiwohnte. Gegen 8 Uhr traf man in Gerthe wieder ein. vollendete Kampfbahn wird nunmehr für einen andere Zweck benutzt. Ein Teil der Grünflächen dient bereits als Schuttabladeplatz. s6 Stadtteil Altenbochum Evangelischer Kirchenchor Altenbochum. Der Einladung des früher hier tätig gewesenen und jetzt in Halver amtierenden Pastors Stolmeier waren 60 Mitglieder des Kirchenchors Altenbochum gefolgt. Früh morgens gings mit zwei Omnibussen hinaus aus Kohlenstaub ins herrliche Sauerland. Der Wettergott verdarb die heitere Stimmung nicht, und ließ nur abends auf der Rückfahrt etwas regnen. Der Empfang in Halper war herzlich. Während des Gottesdienstes wurden einige Lieder gesungen. Die Halveraner hatten es sich nicht nehmen lassen, des Mittags sämtliche Mitglieder auf das Beste zu bewirten. Am Nachmittag hielt der Chor am Ehrenmal der Halveraner Gefallenen eine Feier ab. Der Vorsitzende Herr Werthwein gedachte der Toten mit markigen Worten und anschließend sang der Chor einige Lieder. Dann wurde Halver besichtigt, die bewaldeten Höhen erklettert und die herrliche Aussicht über einen der schönsten Teile des Sauerlandes genossen. Mit den Autobussen ging es zurück nach Halver, wo auf den Terrassen einer Kaffeewirtschaft für jeden schon eine Tasse Kaffee bereitstand. Um 7 Uhr wurde von den Halveranern, die den Altenbochumer Chor begleitet hatten, Abschied genommen. Stadtteil Riemte Bestandene Prüfung. Als Schlosser und Installateur bestand Hans Erlinger, Fiedierstraße 2, vor der Handwerkskammer Dortmund die Prüfung mit dem Prädikat„gut". n. Stadtteil Hordel Alles nach Vorschrift. Wir berichteten kürzlich von einer nach Dortmund gesandten Eingabe betr. die Fernsprechverhältnisse in Hordel. Diese Eingabe war als Einstweilen schön Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 24. Juli. Ganz Deutschland befindet sich noch auf der Westseite des heute früh über Osteuropa gelegenen umfangreichen Hochdruckgebietes. Infolge des Absinkens der Luftmassen war es größtenteils wolkenlos und durch die ungehinderte Sonneneinstrahlung stieg das Termometer stark an, so daß allgemein Höchsttemperaturen bis über 25 Grad Celsius beobachtet wurden. Ueber England und Nordfrankreich dringen langsam kühlere ozeanische Luftmassen nach Osten vor, die sich über dem Kontinent rasch erwärmen werden. Nur vorübergehende leichte Höhenbewölkung wird sich bei uns bemerkbar machen. Vorhersage für Samstag: Leichte südliche bis südöstliche Luftbewegung. Heiter und warm. Noch trocken. Später zunehmende Gewitterneigung. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: wechselnd wolkig bis heiter, noch warm. Lokale Gewitterneigung. Die weitere Entwicklung des Wetters wird von dem vom Nordatlantik nach England vordringenden neuen Tief bedingt werden. Dieses sucht durch einen westlich von Irland bis zur Biskaya reichenden Ausläufer Fühlung mit dem bei den kanarischen Inseln Portugal stehenden Tief. Demnach dürfte das mitteleuroväische Hoch die Stützung durch das Azorenhoch des Ozeans verlieren. Ueber England fällt der Druck bereits langsam. Das ostwärts fortschreitende Tief wird Anfang nächster Woche durch Ausbildung südlicher Randstörungen neue Beunruhigung bewirken. Nach der mehrtägigen Aufheiterung ist neue Eintrübung mit Temperaturrückgang. auffrischendem Wind aus West und zeitweiligen Regenfällen und Gewittern zu erwarten. Bis zum Ende nächster Woche dürfte dann wieder Besse rung wahrscheinlich sein. Barometer Freitag, 24 Juli Thermometer 7 Uhr 755.0 13Uh-31C 24„ 7540 24„+200 Wetterhäuschen im Stadtpark 117 m über dem Meeresspiegel ( Aufg..42, Unterg. 20.29; 3 Aufg. 18.01; Unterg. 10.46 Ort Wssen.... Aachen... Frankfurt Kabler Asten Brocken Borkum Hamburg.. Rügenwalde Berlin Königsberg München Zugspitze Zürich Gens.... Lugano Die heutige Nummer umfaßt 24 Seiten Mark und Pfennig 8 Ur 1898 den Gewaltig sind die Preise für unsere bekannt gute Herren- und Knaben-Kleidung herabgesetzt. Nützen Sie die gebotenen Einkaufs-Vortelle, Sie kaufen gute Ware wirklich billig CIEEE Das maßgebende Spezialgeschäft für GUTE Herren- u. Knabenkleidung 21 5 monattich Allgem. An im Reklam Angebote Bei zwang verfahren Anzeigen gegebene 1 Gewähr u Mt. 250.= U 1POSTEN Braun. Mädchenschuhe Schnür u. Spangen mit weiß gedoppelten Schl. Jedes Paar. Cröße 27-35 O, 93 M SAISONFEEE A U SUERK&A UE Ausverkaufsschlager in Damenstrümpfen Damenstrümpfe Moderne Sandalette wie Abbildung, In Lederausführung, bequeme Form und Absatz" Paar In Lack 4,90, feinfarbig (Von un Der am Samstag u dem Bahnh# wurde dort dem deutsch und Gaffro fen Tattenk Botschaft en nen herzlich nicht bekanr herrschte da Operateure, menge. Stir druck, dem zu werden. Der elegante Straßen-Schuh wie Abbildung, mit Eidechsgarnitur, mod. i. Form u. Farbe Damenstrümpfe aus künstlich. Waschseide, nur erstkl. Qualitäten, mit Sohlenund Zehenverstärkg., modische Farben Paar Ein Restposten aus künstlicher Waschseide, feinmaschig und gut verstärkt.... Paar Opanken u. FlechtSchuhe Gruppe 1] Gruppe 2 .50 4,90 rUpRR.90 Ein großer Posten Kinder-Schuhe.-Stiefel Auf Sonder-Tischen heruntergezeichnet 1 POSTEN Herren-Socken Preise radika 1 POSTEN Herren-Socken hochwertige Qualitäten, in den neuesten Dessins "" Serie 2 Serie 1 Seidentlor moderne Jacquardmuster, kräftige, sollde Qualltäten Serie 1 Serie 2 HerrenHalbschuhe Am Monta deutschen P Bahnhof fu schen Botsch Berliner Ai Abend emp amerikanisch Als Zw sekretär die L Er bedauer bereits für plötzlich ei müsse. Sti Fragen, zu Schwarz, braun und feintarbig 18/22 23/24 wie Abbildung, mod. Form, gute Qual., braun u. schwarz in London in die näher kanische Ste don zurü zen Erhe Am Se Botschaft Botschaft ei Dr. Brüniz teilnahmen. dann Geleg Fragen zu Im Lai Meinung RIINN„„0sgaragen UlAg werkstätten Ab Fahrschule Hahn Abschleppdienst Bochum, Bessemerstraße, Tel. 66456 Heußerst günstige Kapital-Anlage Jetzt niedrigste Sommerpreise Poly. Moden Celan Gewissenhafte Ausführung und unentVelz-iioden-Saien geltliche Autbewahrung bis zum Winter -Zimmer-Einrichtung Echt eichenes Schlatzimmer neuestes Modell, mit kauk. Nußbaum abgesetzt. echt weiß. Marmor und Stahlmatratzen und elegante natur lackierte Hüche mit allem Komfort und echt schwed. Birke abgesetzt Nehmen Sie dreimal täglich ein Stimson, de Dr. Brünin besichtigt he Gläschen Doppelherz. Es ist das wohlechmeckende und bekömmliche Nerven-Kräftigungsmittel. Hervorragend bewährtes Krafugungsmittel bei Neurasthenie, Blutarmut, Appetitlosigkeit und Schwächezuständen aller Art. Probeflasche 2,50 große Flasche .50 u..50 Zu haben in den nachstellenden Drogerien Stadt-Drogerie Altmikus, Bonsardstraße 10. H. V. Fischer, Kortumstr., Eche Rottstr., Emil Frings, Kortumstr. 112 I. Kneider, Große Bechstr. 11, F. u. H. Knepper, Dorstener Straße 93. Filiale Castroper Straße 203. Gebr. Kühnel Amtsplatz 8 und Herner u. Freiligrathstr.-Ecke Drogerien Max Reinhardt, Moltkemarkt 39 u. Brüderstraße. Fr. Stallberg, Rottstr. 45. E. Trass Nachf., Wilhelmsplatz. Laer: Carl Eckert, Linden: W. Stens, Weitmar: O. Wehmer, Hattinger Straße 35s. Gerthe: Arthur Marquard, Castroper Strabe 13(AIls Bochum-Linden: Alfred Feuerstein, Hattinger Strabe 827 Jeizt: Ciemensstr. 10, part., Fernrut 85889 Fahrzeugwerke Recklinghausen Verkaufsbüro Bochum, Telephon 65106 deutschen H hende Nur wer durchgreifend und umfassend wirbt, erhöht seine Umsätze. Dazu ist hier die Benutzung des am stärksten verbreiteten Bochumer Anzeiger allerdings Voraussetzung. Nur wer Jonson-Seife hat Hält die Hände rein u. glatt Ersatzteile# Reparaturen Zusammen komplett, nur Auf Wunsch auch Einzelverkauf der Zimmer Industrie-Handselfe uleete Leinigungenres ebnalge brat. S. Ae. bi ue Sor. Spezialhaus für mod. Wohnungseinrichtung. Bodium, Horfumsir.8 (Die Einrichtung ist in unserem Schaufenster ausgestellt) nald hat angetreten, In Buchberatung wende man Sich stets an Friedrich Endemann Bochum, Hellweg 6 Zu haben in allen einschlägig. Geschäften gebrauchen Brauko=Haarfarben. Die beste der Welt. gibt ergrautem Haar die Naturfarbe dauernd zurück.— Flasche.50 RM.— Allein zu haben im Spezial=Damen=Frisiersalon Wiese, Viktoriastraße 11. Telephon 69905 Die anerkannt auf's sorgfältigste ausgeführte Autogaragen und Kallenunterstellplätse preiswert zu vermieten. 36448 Bosch-Groß-Guragen lermannshöhe 20 Telephon 66719 22karät. Goldkronen von Mk. 15,- an pro Brückenglied... Mk. 15,Zahn am Gebiß..... Mk..komplettes Ober- oder Unterstück(14zahnig) Mk. 35,Kautschuk-Reparatur (Bruch am Gebiß)... Mk..50 Eriedigung bei rechtzeitiger Einlieferung innerhalb 4 Stunden# Gewissenhafte Ausführung v. Zahnersatt bei Verwendung nur guter Matertallen zu konkurrenslos niedrig. Preisen. Dauerwelle sauptstadt vom Spezial=Damen=Frisier=Salon „Riffmann“ Telephon 63817 0 Heißsmangel Vongardstraße 7 Rachost#chpgeschä wartet. Gi malen Geld des viel ger Modernste Konstruktion. Stabile Ausführung. Gewicht ca. 17 Ztr. 320 mm Walzendurchmesser, Vor- und Rückwärtsgang. Sicherheitsvorrichtung. Zentrale Druckregulierung. Brechen der Knöpfe ausgeschlossen. Geringe Anzahlung. Rest in Raten bis 18 Monate. Fabrikation sämtlicher Wäschereimaschinen. „GLAUX“, Masch.- u. App.-Bau G. m. b.., Hannover. Hameler Chaussee 1.— Telephon 41521. Generalvertretung J. Turchich, Bochum, Schulstraße 5. Zufriedene Kunden empfehlen beim Möbelkäuf Fabrikmusterlager Schomberg Viktoriastraße 71. Sie werden bei zwangsloser Besichtigung über Preise und Qualitäten staunen.