Nr. 84 f 38. Jahrgang Samstag, den 11. April 1931 Täglich außer Samstag 10 pf. „ Gesss u uk Llm 20p. „ und—„ Sid“Pik bezw. 105 Mk. Unsere Beif—. Die Boo Illustrierte. monalich 20 Blg., die Funkbeilage„Hör mit mir“ kostet monatl. 30 Pig. Algem Anzeigenpreis: Für 1 Millimeter Höbe in 25 Millimeter Breite 10 Gig, im Reklameteil 50 Pfg.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Tarik.) Angebote von anderen Zeitungen und Vermittlern werden nicht befördert. Bei zwangsweiser Bettreibung, der Anzeigengebühren durch Klage. bei Konkursverfahren usw. wird der bewilligte Nachlaß hinfällig. Für die Aufnahme: Anzeigen an bestimmten Tagen und Bläsen, auch für burch Fernsprecher aufgegebene und abbestellte, sowie undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr übernommen.— Schluß der Anzeigenannahme 16 Uhr. Nr. 250.= Unfall=Unterstützung bei tödlichem Unfall laut besonderen Bedingungen General# Anzeiger für Bochum und umliegende Industriebezirke Redaktionsleitung: Dr. PauI“ Schmidt: für Kommung.—— Lokales: Hans Se Schulte und Pal Gebring: für Bri. für den Anzeigenteil. außer Samstags) Lauvenmüblen 4 Nichael Haupt. Be. und Karlsborst 0340, Redaktion keine Haftpfli ttik: k. V. Fritz ngbaus; für Pport: Haus Christan ar Flegek ##pon: 16- 17 Udr #und General An zeiger. chum. Berliner Redaktion: ## 28. Fernsprecher: Dönhoff 553 nine Einsendungen übernimmt die na erfolgt nur, wenn Rückvorto beiliegt. Fernsprech=Anschlüsse Sak aelnummer 675 51— Postscheckonto Dortmund 1760 Pariser Angriffe gegen Deutschland Paris, 10. April. Die gestrige Rede des französsschen Staatspräsidenten Doumergue in Nizza wird von der Pariser Presse, wie nicht anders zu erwarten war gebilligt. „Der Stahlhelm“ aus drei Monate verbosen Beschwerde eingelegt Berlin, 10. April. Der Berliner Polizeipräsident hat das amtliche Organ des Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten,„Der Stahlhelm", von heute ab auf die Dauer von drei Monaten verboten. man das Gesetz zum Schutz der Man ergeht sich in Anerkennungen gegenüber Doumergue Republik und die letzte Notverordnung des Reichsprä= und in Verbindung damit in scharfen Angriffen auf sidenten herangezogen. Die Gründe des Verbotes wer- Deutschland. Die letzte Geste Deutschlands und Major a. D. Oesterreichs beweise, daß nicht alle Welt offenes Spiel Keist=izi Wbiseden Lasag auts enitiald sach ker. Hise Saiszisg ud Dumenu hoder Frataich aut, Eelselstesteriend lr u. Ste geien Ve der preisischen tellung des Völlerbundes lege. Die sranzsche Brese Freude, darüber Ausdruck, daß es französischen Bemühungen zu verdanken sei, wenn die deutsch=englische Zusammenkunft erst nach der Maitagung des Völkerbundes stattfinde. Man bezeichnet die Vertagung der Besprechungen ganz offen als einen Sieg der französischen Außenpolitik. In der gleichen RichHous Werstandigungsgeist. Mse 40 Sat.— die de. tetz wirh, sie sei nicht geignet, nischen Gefahr an der Ostgrenze. Sie habe die Sabotage des Ruhrkampfes verschuldet, und sie sei der beste Verbündete Frankreichs und Polens und stelle eine Bremse der Außenpolitik der Reichsregierung dar. Da das Verbot auf Grund von Reichsgesetzen ergangen ist, gilt es auch für das ganze Reich, Zuständigleitsbezirk des Verligen Past, Zeitung im tung bewegt sich auch die Stelungnahme der Pariser i. Der Block wird offen als Gegenstück Sescshe, se ia e eliche Kaschle eun Khanse ion Jaunai) ustäig alik. 16 denkbar schwerwiegender Vorwürfe gegen die Regierung eines deutschen Freistaates erhoben wird. Der Stahlhelm hat inzwischen beim Berliner Bolist#präsidenten Beschwerde gegen das Vervot eingelegt. Er begründet seine Beschwerde damit, daß eine Beschimpfung der Staatsform in keiner Weise erkenntlich, auch nicht beabsichtigt sei. Die Ausführungen des Artikels seien vielmehr in durchaus sachlichem und ruhigem Tone gehalten. Sollte der Beschwerde nicht stattgegeben werden, so wird gebeten, sie sofort im Instanzenweg weiterzuleiten, damit die Aufhebung des Verbots evtl. noch vor Beendigung des Eintragungsverfahrens zum Volksbegehren erreicht werden könne. er die dem Oberhaupt einer großen Nation zustehende Höflichkeit verwirkt hat, wenn er erklärte, die deutschösterreichische Zollunion stelle einen Einbruch in den Bereich des Friedens dar. Doumergue weiß ebenso wie wir, daß die deutsch=österreichische Zollunion lediglich den wirtschaftlichen Interessen der beiden Länder dient und aus den verzweifelten Bemühungen zweier um ihr Leben ringender Völker entstanden ist. Doumerque weiß ebenso gut wie wir oder noch besser, daß sein Freund Poincars und dessen Kreis den Weltkrieg gewollt und seinen Ausbruch planmäßig herbeigeführt haben. Aber der Präsident fühlt sich veranlaßt, angesichts der Maitagung des Völkerbundsrates und der Abrüstungskonferenz 1932 große Politik zu machen— er tut dies mit den für einen französischen Staatsmann gebräuchlichen Mitteln. Er bedient sich einer handgreiflichen Fälschung um in der Weltmeinung der Kriegsschuldlüge die Aufrüstungsschuldlüge zuzugesellen. Denn indem er die deutsch=österreichische Zollunion als eine Bedrohung des Friedens schildert, will er hieraus Frankreichs„Recht“ auf Aufrechterhaltung seiner Rüstungen oder auf neue Rüstungen herleiten. Es ist nicht nur notwendig, Falschspielereien aufzudecken, sondern es ist auch notwendig, daß die deutsche Regierung mit schärferen Tönen als bisher Beleidigungen entgegentritt, wie sie hier Doumergue gegen Deutschland und Oesterreich von sich gegeben hat. Ein Warnungssignal! Motto:„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie." Goethe. Berlin, 10. April. " Die Arbeitslosigkeit, nach wie vor die ernsteste Frage der Innenpolitik, steht vor dem gesamten Erziehungsproblem heute als Warnungssignal. Während wir uns vor einem Jahrzehnt um alle möglichen Probleme der Pädagogik: Erziehung zum Staatsbürger zur Persönlichkeit, um Simultan= oder Bekenntnisschule, um die gemeinschaftliche Erziehung von Knaben und Mädchen die Köpfe heiß redeten, hat die Zuspitzung auf dem deutschen Arbeitsmarkte für alle Berufe diese Diskussionen in den Hintergrund gedrängt. Im Brennpunkte steht die Sorge um die Unterbringung der Abiturienten und der Hochschüler in werktätige Berufe. Zu welchem staatspolitischen und sozialen Problem sich diese Frage ausgewachsen hat, beweisen die von amtlicher Stelle jüngst herausgegebenen Ziffern. Während im Jahre 1913 auf sämtlichen höheren Schulen Deutschlands 15.000 Abiturienten gezählt wurden, stieg diese Ziffer zu Ostern 1931 auf 50000. Der Besuch der höheren Schulen lag in gleichen Jahre um 30 bis 40 Prozent über den Besuchsziffern im Jahre 1913, der der Hochschulen sogar um 60 Prozent höher. Selbst wenn man berückErste Fühlungnahme Seginn der Kassendechandlangen Bei den Maskauer Varke. Berlin, 10. April. den der deutschen Industrie über die praktische und techvrin pcoskauer Verhandlungen war seinerzeit ver= nische Abwicklung des Rußlandgeschäfts selbst. Von einbart worden, daß die Schlußverhandlungen in Ber=russischer Seite vertrat man die Auffassung, daß für Dier Hertsslert Feasiernndet“ sobald die Zustimmung diese Beschwerden allein der deutschrusische Schiedsuns liegt der vom Verliner Polizeipräsdenten ber würde. Nachderm die Enischeidung der eesichtsausschuß zuläudig sei, der in den nächsten Taanstandete Artikel des„Stahlhelm“ gegenwartig nichr zuumehr vorliegt, begannen heute in Berlin zwischen handensein der ausreichenden Vollmachten auf seiten der deutschen Russen kam man daher hente nach Erledigung de vor ie das mie d3s Treng) ker gegenwärtig nicht vor, so daß wir die Frage, ob das Verbot berechtigt ut. nicht beantworten können. Aber zahlreiche Maßzugmen, die in den letzten Tagen auf Grund der neuen Notverordnung erlassen worden sind, machen es notwendie, darauf hinzuweisen, daß allzu eifrig von der neuen Notverordnung Gebrauch gemacht wird.„Es läßt sich über den Werr mancher Zeitungs= und Uniformrooie streiten, denn es dürfen die gegenteiligen Wirdie diese Maßnahmen bei den Betroffenen verursachten, nicht außeracht gelassen werden. Wir wehWerane heut; wie immer gegen jegliches politisches Messerhelden= und Rowdytum. Wir haben andererseits cher. cin,Perständnis für Zensur und andere Verbote, ## prattisch nur darauf hinauslaufen, der Propaganda der Unterdrückten zu dienen. Große Kreise der Reiztelpangesen stehen der neroösen Arbeit zahlreicher sos“ gegenüheneit Potverordnung verständnisSprichwart, das Dhlut sKutt seh) als onst das alte Sprichwort, daß allzu scharf schartig macht. Das Verbot des Werbefilms h. Berlin, 10. April.(Eig. Drahtber.) wurde, wie gemeldet, von der Perliner Prüfstelle und ebenso von der Filmoberprüfwir s. Fer ais hnationale Werbefilm„Wohin treiben dacht wvar, dergaosen g für das Volsbegehren geverschiedeng Fest: Gegen diese Maßnahme haben sich von Regige Pretestimmen erhoben. Demgegenüber wird die zustänz! seite erklärt, daß die Oberprüfstelle und nen Hetzzisige Behörden den Film als„ausgesprocheOberpräsfsele geigeren, vell er nach Aufafung der der repuhlikanischen Se ist mit der Verächtlichnachung zu gefährden.#####aatssorm die öffentliche Orduung so hingestellt, asse Staat werde in dem Film nungen mäckig nur in ihm Korruptionserscheinungen möglich wären. Aus diesem Grunde sei man zu dem Verbot gekommen. Vertretern der russischen Regierung und der Industrie diese Besprechungen. Von deutscher Seite waren anwesend Direktor Hans Krämer, außerdem Generaldirektor Dr. Koettgen vom Siemenskonzern, Generaldirektor Dr. Reuter von der Deutschen Maschinenbauanstalt in Duisburg, ferner Vertreter des Reichsverbandes der Deutschen Industrie unter Führung des zuständigen Referenten Schauke. Von russischer Seite waren fünf Herren erschienen unter Führung des Leiters des russischen Chemietrusts, Pjatakow. „Eleich nach Eröffnung der Besprechungen wurde festgestellt, daß die Vollmachten Piatakows für die Verhandlungen begrenzt seien und zwar insofern, als er nur für die Verhandlungen über die Verteilung der Bestellungen unter Inanspruchnahme der deutschen Regierungsgarantie zuständig sei, nicht dagegen für die bereits in Moskau vorgebrachten BeschwerRussen kam man daher heute nach Erledigung der Formalitäten überein, erst am Samstag in die geschäftlichen Verhandlungen einzutreten. Von einem Abbruch der Besprechungen kann also unter gar keinen Umständen die Rede sein. Vielmehr wird ausdrücklich betont, die heutige erste Fühlungnahme habe den überzeugenden Eindruck hinterlassen, daß man gewillt sei, die Verhandlungen im Geiste gegenseitiger Verständigung zu führen. Man hofft, in einigen wenigen Tagen zu einem positiven Ergebnis zu kommen. „ Die russische Wirtschaftsabordnung wird übrigens Gelegenheit haben, eine Reihe bedeutender Werke der Montan=, Maschinen= und Elektroindustrie zu besuchen, wie sich ja auch die deutschen Industriellen bei ihrem Besuch über die dortigen industriellen Verhältnisse orientiert haben. Stennes' neue Partei Semats##, maezsinzr a. Berlin, 10. April. Obwohl die Berliner Gauleitung der Nationalsozialisten auch gestern noch feststellte, die Aktion Stennes gelte als restlos erledigt, scheint Hauptmann Stennes doch nicht gänzlich allein da zu stehen. Zunächst wird bekannt, daß Stennes seinen Plan. eine eigene Zeitung herauszugeben, hat verwirklichen können. Sie soll alle drei Tage erscheinen und trägt allerdings nicht den ursprünglich beabsichtigten Namen „Die Nation“, sondern nennt sich„Arbeiter— Bauer— Soldat“. Die erste Nummer enthält einen Artikel, der eine Abrechnung mit der Hitlerpartei darstellt, und in dem die Gründe aufgezeigt werden, Wenlcher Schatsiren in Geaunschweig Ueber 2000 Kinder im Streik Die Bür#ig... Braunschweig, 10. April. ##. Die kürzlich erfolgte Entlassung von 26 dissidentischen Lehrern hat den„Weltlichen Elternbund“ zu nem Protest veranlaßt, der in einem Schulstreik zu den weltlichen Schulen seinen Ausdruck unden soll. Der Streik hat heute in Braunschweig, Wolfenbüttel und Schöningen begonnen. In Wolfenbüttel wurden verschiedene Personen festgenommen, die Kinder auf der Straße am Schulbesuch hindern wollten. 9 Zu dem Streik wird noch bekannt, daß von den 3 1 00 Kindern in weltlichen Schulen Braunschweigs #### 75 Prozent nicht zum Unterrichterschienen seien. Verhandlungen mit Abgeordneten des weltlichen Elternbundes seien abgelehnt worden. An sämtliche Lehrer und Schulvorstände ist eine Verfügung des Volksbildungsministeriums ergangen, in der darauf hingewiesen wird, daß jede Teilnahme der Schulpflichtigen an einem Schulstreik verboten sei und mit Geldstrafen bis zu 150 Reichsmark oder Haft bis vierzehn Tagen geahndet werde. Volksbegehren in Anhalt Berlin, 10. April. Dem Antrage auf Zulassung des Volksbegehrens über Auflösung des anhaltischen Landtages, der von der Deutschen Volkspartei, der Wirtschaftspartei und den Haus= und Grundbesitzervereinen gestellt wurde, ist vom anhaltischen Staatsministerium stattgegeben worden. die zur Trennung geführt haben. Die Oberführer von Berlin, Brandenburg, Pommern, Grenzmarkt, Mecklenburg, Schlesien und alle Standartenführer Groß=Berlins hätten sich hinter Stennes gestellt. Die Tatsache, daß es Stennes gelungen ist, ein eigenes Blatt herauszubringen, spricht dafür, daß er nicht ohne bemittelte Freunde sein kann. Die neue Gruppe um Stennes nennt sich„Revolutionäre Nationalsozialistische Partei“. Wie stark sie zahlenmäßig ist, hat sich bisher allerdings nicht feststellen lassen. Stennes behauptet, daß er dauernd neuen Zuzug, auch aus der Provinz erhalte, während erklärlicherweise die Berliner Gauleitung der NSDAP. die Richtigkeit dieser Angaben Stennes bestreitet. Berlin, 10. April. Zu den Provinzen, die ein Uniformverbot für die Nationalsozialisten auf Grund der Notverordnung des Reichspräsidenten erlassen haben, ist jetzt auch die Provinz Brandenburg getreten.— Der Entschluß der nationalsozialistischen Parteileitung, nach dem sich die NSDAP. zu dem StahlhelmVolksbegehren bekennt, wird jetzt durch einen Aufruf Hitlers bekräftigt, der mit den Worten schließt:„Sorgt dafür, daß Preußen wieder wird, was es Jahrhunderte lang war: Ein stolzes Bollwerk deutscher Kraft, ein Bannerträger der deutschen Politik.“— Das Landgericht Hamburg hat jetzt eine Klage mehrerer Hamburger Nationalsozialisten auf Zahlung von Schadenersatz wegen zu Unrecht verhängter sechstägiger Haft kurz vor den Reichstagswahlen 1930 für berechtigt erklärt. Es liege ein fahrlässiges Verschulden des Hamburger Polizeipräsidenten vor.— Der Oberpräsident der Provinz Schleswig=Holstein hat die Zeitung Das Landvolk“ auf Grund der Notverordnung für die Dauer von vier Wochen verboten. Schtiar dar u Pisheno er„Selbst wenn man sichtigt, daß in diesen Hochschulziffern auch sämtliche pädagogischen Studenten miteinbegriffen sind, die vor dem Kriege auf Seminaren ihre Ausbildung zum Volksschullehrer erwarben, so erscheint diese Ziffer immer noch erschreckend hoch. Seit langem haben die Lehrkreise, die Wirtschaftsorganisationen und besonders die Regierungsstellen der Länder diese Ueberentwicklung mit Sorge verfolgt. Die Ursache für den rapid gestiegenen Andrang zur höheren Schule und zur Universität ist auf der einen Seite in einer Ueberschätzung der schulmäßigen Vorbildung, auf der anderen Seite in der bisherigen Ueberspannung des Berechtigungswesens durch jene Wirtschaftskreise zu suchen, denen die Anstellung und Unterbringung der entlassenen Schüler und Hochschüler oblag. Eine Buntscheckigkeit war im Berechtigungswesen eingerissen, die die Eltern dazu zwang, ihre Kinder eine höhere Schule absolvieren zu lassen. Denn nur nach Erlangung des Reifezeugnisses der höheren Schulen stand ihnen die Ergreifung jeder Berufsmöglichkeit offen. Die Unterschiedlichkeit im #rtshrigungswesen behinderte jede planmäßige Schulpolitik in ihrer Hauptaufgabe, die Jugendlichen aus der Schule ins Erwerbsleben überzuführen. Jeder Berufszweig stellte andere Anforderungen. Die einen verlangten Mittelschulreife, die anderen Sekunda=, Obersekunda= Unterprima= und Oberprimareise. Andere wieder das Abiturientenexamen. Zwangsläufig und obendrein in der Hoffnung, daß sich in absehbarer Zeit die Unterbringungsmöglichkeiten für Schüler höherer Lehranstalten und Akademiker bessern würden, sah die Elternschaft in der Steigerung der Vorbildungsleistung fälschlicherweise die besten Erwerbsaussichten ihrer Kinder. Man wird vielleicht auch nicht abstreiten können, daß in zahlreichen Fällen eine gewisse Mindereinschätzung der Handarbeit durch die Erziehungsverantwortlichen ebenso der Anstoß zur Ueberfüllung der höheren Schulen und des Studiums gewesen ist. Die oben erwähnten Ziffern reden eine harte aber deutliche Sprache. Das Anwachsen dieser Zahlen weist mit Deutlichkeit auf die Entwicklung hin, die mit der Hochzüchtung eines geistigen Proletariats ebenso für den Staat eine sozialpolitische wie für den Einzelnen eine moralische Gefahr bedeutet. Die Ziele dieser Bewegung mögen seelisch und geistig tief sein. Aber das Gespenst zukünftiger Arbeitslosigkeit verdunkelt sie, und am Schlusse der akademischen, wohlmöglich unter seelischen und materiellen Opfern errungenen Ausbildung, muß in vielen Fällen eine bittere Enttäuschung stehen. Die Zielscheibe dieser Bitternis aber wäre dann in erster Linie der Staat. Strömungen dieser Art sind bereits vorhanden. Aufgabe des Staates ist es, nunmehr das in der Wirtschaft durchgeführte Prinzip der Rationalisierung, hier „Auslese“ genannt, auch auf dieses für Wirtschaft und Arbeitsmarkt wichtige Gebiet der Schulpolitik durchzuführen. Mit einer verschärften Auslese der Befähigten jedoch ist es allein nicht getan, gleichwenn man zugeben muß, daß heute eine große Anzahl von Durchschnitts= und Minderbegabten die höheren Schulen bevölkern und hierdurch wertvolles Erziehuusskapital des Staates verschleudert wird. Natürlich hat eine derart verschärfte Auslese auch ihre Härten und Schwächen. Der beste Schüler wird nicht immer der lebenstüchtigste sein. Das Wort vom mißratenen Schüler der später seinen Mann im Leben stellt, hat seine Berechtigung noch nicht verloren. Auch die staatlichen Stellen, sowie die Lehrerorganisationen verschließen sich nicht den Bedenken, daß mit einem weiter verschärften Ausleseverfahren der rationellen Einordnung der Schüler ins Erwerbsleben nicht beizukommen ist. Aus diesem Grunde ist man in langen Unterhandlungen zwischen Unterrichtsverwaltungen, Lehrer= und Wirtschaftsorganisationen zu dem Entschluß gelangt, Zeugnisse der mittleren Reife nach bestimmten Grundsätzen auszustellen und gegenseitig anzuerkennen. Die Arbeitgeberorganisationen glaubten nicht auf einen Befähigungsnachweis verzichten zu können, aber auch sie erkannten an, daß das bisherige Berechtigungswesen zu einseitig an der höheren Schule orientiert war und zu wenig den Zusammenhang zwischen Schule und Wirtschaftsleben berücksichtigte. Das Uebereinkommen der Unterrichtsverwaltungen der Länder, das die Fachschule, Mittelschule und Aufbaukurse der Volksschule in das neue Berechtigungszeugnis der mittleren Reise einbezieht und damit der Orientierung nach dem ebemaligen Einjährigenzeugnis einen Riegel vorschiebt, bürfte. und te den übertriebenen Drang nach höherer Schule sität in Zukunft eindämmen. die Fah aunf gen bnadne auf lange Sicht deutschen Arbeitsmarkt vielleicht erst nach einex Ighrzehnt auswirken wird. Eine Aenderung in der arbeitsnotlage, der heute Studierenden nicht herbeigefuhrt. Nach wie vor wird der. Axbeitsmarkt geistiger Arbeiter unter dem heuDruck weiter stehen. Die Lage wird sich vielleicht sogar noch verscharfen. Denn aller Voraussicht das Problem der Arbeitslosigkeit für Handszeritg, weit eher als für die akademischen Berung der Schaliügens der neberfühLeben ist für geugd ins prattische der Seib######en Staat eine Pflicht gasm####tontrhaltung. Aber alle gesetzlichen Mußnahmen auf diesem Gebiete müssen Leerlauf beFeuten sofern es nicht gelingt, im deutschen Volke, bei ##en und Jugend, die Ueberschätzung geistiger Arbeit Die Frage der Arbenszenvertarzung Einzelangaben aus dem Gulachten des Brauns-Ausschusses us en glandes Baes.ae Gähus besioer Kribel tischen Verusen... de pratB8. das deutsche Handwerk von du verschaffen, der begen, Bozen verdankte. Gewiß, auch diese Arbeits### uno überfüllt. Produktions= und Arbeitskrise der praktische Mensch eldt in Krisenzeiten wird sich sener, dem man nur Parge eder zurechtfinden als mit auf den Lebensweg gag. den und Sprachstudiun Michael Haupt. Tagung des Preußischen Lehrervereins Koblenz, 10. April. günstigere Verteilung der varhandenen Arbeitsvlätze auliherbeizuführen, daß alle Angehörigen der höheren Atterstlassen, etwa vom 60. Jahre an, von der Beein gesetzliches Verbot dieser Ari Scwoh interessante Einzelangaben esträgl Her Härten führen. Der Gutachterausschuß schlüge beshalb den Gesetzentwurf, der diese ganze Materie regeln solle, in der Form vor, wie sie bereits vor einigen Tagen von uns veröffentlicht worden ist. Der Absatz über die Bekämpfung der ArbeitslosigDie 10. Vertreterversammlung des Preußischen Lehkurz gemeldet, eröffnet. Unter. den, ast 2000 Teilnehmern. sah man zahlreiche Verstaatlicher und städtischer Behörden, der Wirtschaft und befreundeter Organisationen. Unter lebhafter Zustimmung wurden die jüngsten Sparerlasse der Unterrichtsverwaltung kritisiert. In einer Entschlie=setzlichßung wurde zum Ausdruck gebracht, daß die schematische Sosammenseglung(lschen Schulasten, die Schränbung geu S Klasen und Schulen, die Besenstärten die 2 mitte und die Erhöhung der KlasS: J, Seite lose seir Duasidn dur Aosgain Folge. Scherserigs git einen Bricht über die Richinien gesetzt. Die Richtlinsen verfolgen den prfälhge Gereicehesgeresäihe sie der Phaesbiche Berlin, 10. April. Der erste Teil des Gutachtens zur Arbeitslosenfrage, des unter dem Vorsitz des früheren Arbeitsministers Dr. Brauns tagenden Gutachterausschusses ist heute, wie angekündigt, als Sonderveröffentlichung des Reichsarbeitsblattes erschienen. Seine wesentlichen Züge sind von uns bereits verbreitet worden, doch verdienen einige auleressante Einzelungaven noch besonderer Erwähnung. In der Einleitung wird über den Umfang der Erwerbslosigkeit ausgeführt, daß Ende Februar von der in den Gewerkschaften organisierten Arbeiterschaft 34,5 v. H. .. waren, 19,5 v. H. verkürzt arbeiteten und nur 40 v. H. volle Beschäftigung hatten. Bei der Behandlung der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch Verkürzung der Arbeitszeit wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß nicht angenommen werden könne, daß die Arbeitsstunden, die nach einer rein zahlenmäßigen Berechnung bei einer Herabsetzung der jetzigen längeren Arbeitszeit auf wöchentlich 40 Stunden von den bisher beschäftigten Arbeitern nicht mehr geleistet werden würden, in gleicher oder ähnlicher Höhe von neu einzustellenden Arbeitern zu übernehmen wä2e7:, Trotzdem sei nicht zu bezweifeln, daß auf diesem Wege das ungeheure Heer der Arbeitslosen nicht unbeträchtlich vermindert werden könne. Es könne nicht erwartet werden, daß auf dem Wege der freiwilligen Entschließung in kurzer Zeit die regelmäßige Arbeitszeit überall dort auf wöchentlich 40 Stunden herabgesetzt wende, wo es möglich sei. Es bedürfe daher die Frage ernmicher Prüfung, ob zur Erreichung des Zieles gesetzliche Vorschriften angezeigt seien. eine für die gesamte Arbeiterschaft istigere Verteilung der vorhandenen Arbeitsplätze dakeit durch Beseitigung des Doppelverdienens enthält die interessante Feststellung, daß nach der Berufszählung von 1925 von insgesamt 12,7 Millionen verheirateter Frauen. 3645000, gleich 28,7 v. H. hauptberuflich erwerbstätig waren, ein Beweis für die große Not, die gegenwärtig in Deutschland herrscht. Gegen die Anwendung jeder als Zwang auftretenden Maßnahme, wird eine Reihe von Bedenken geltend gemacht. Als grundsätzliches Bedenken wird in erster Linie die Unmöglichkeit genannt, das Recht auf Arbeit zu beschränken, bis auf die verheirateten Beamtinnen, denen gegenüber auf Bereitvon nach dem Dienstalter zu staffelnden Abfindungssummen als Anreiz zum freiwilligen Ausscheiden durch Mehrheitsbeschluß erkannt wurde. Nach Abwägung des Für und Wider wurde Einigkeit dahin erzielt, daß Eingriffe auf gesetzlichem Wege nicht verwerden sollen. Privaten Arbeitgebern soll die Berücksichtigung der sozialen Verhältnisse bei der Besetzung der Arbeitsplätze angelegentlich empfohlen Forderungen der christlichen Gewerischaften zur Wirtschafts- und Sozialpolict „„ Essen, 10. April. dueme##schuß des Gesamtverbandes der christlichen Gewertschaften trat hier am 8. und 9. April zu einer zusammen, der auch Reichsarbeitsminister Dr. geg pale beigohnte. Zur Eindämmung der Krise ver deutschen Wirtschaftslebens und der daraus entspringenden Gefahren forderte der Ausschuß, daß S# Scutserheg Aeitslosigteit be emtschiegenge ge der Wirtschaft setzte weiter eine aus. Someitr raische Senkung der Preise vor. diess von einer Verminderung der Geurch“(Gemersches sichtereschen Wegen vemeinschaftlich nach wirklich ausim Sinn: een suchen. Das einseitige Vorgehen Die Zulunst der Andppschäft Lehrerverein auch damit einverstanden, daß die Volksgrundschule entsprechend den bisherigen Bestimmungen vorläufig vierjährig bleibt. Die starke Berücksichtigung der Anforderungen der Wirtschaft den Richtlinien dadurch zum Ausdruck, daß der. Bibungsgang der Volksschule eine in seinem Versteigernde Berücksichtigung und Pflege der beund Neigungen, vor allem aber der die Berufseignung und Vorbereitung dienenden igvorsehen soll. In einer Entschließung wandte sich die Vertreterversammlung gegen die drohende wurde eine Enischleßungschulen. Ferner Jahrzehnten Sepausere, wonach die seit giake Schulle Leyrerschaft geforderte kolleeingeführt werden fol.“ auch in den Voltschulen, Rekordfahrt des„Graf Zeppelin“. 13 Stunden früher über Kairo 14.3 ue Prlücher Seisk asbefs, Vbersog un brich an ai er Zeit, Kaitro und, fragte durch Funk. werden, daß die Vorber ned Laite Persäshre) Santag worgen.30 u ###f Eckener wird nicht an der Valästin „Graf Zeppelin“ keinneymen, sondern bis zu teilnehme.“: Puraztng= grhrt des des Lustschifes Pur Ruckunft lehr des„Grat Zeppel bleiben. Nach der Rückzu Ehren Dr. Eckeners und der der Vertchröminister Pelteieder des Kalsimueisz und das Zlaz. Veschae üimilche ein Kans aen Measecbeihelchenls aiseiechene h. Berlin, 10. April.(Eig. Drahtber.) Die schwierige Finanzlage der Reichsknappschaft ist bekannt. Dieser Tage waren Nachrichten verbreitet, daß das Reichsfinanzministerium bei Verhandlungen über die April= Ultimo= Finanzierung der Reichsknappschaft eine ablehnende Haltung eingenommen haben soll. Die Meldungen treffen nicht zu. Die amtlichen Stellen erklären, daß die Verhandlungen zwichen der Reichsknappschaft und dem Finanzministerium über die Bereitstellung von Mitteln für die Knappschaft weitergehen. Man nimmt in unterrichteten Kreisen an, daß die Bereitstellung erfolgen wird. Dagegen ist von der Absicht, durch Notverordnung die Sanierung der Reichsknappschaft herbeizuführen, nach unseren Erkundigungen an amtlichen Stellen nichts bekannt. Die Vermutung einer solchen Notverordnung zur Sanierung ist nicht neu.. Sie hat seit Wochen bereits die Oeffentlichkeit in allen möglichen Auslassungen beschäftigt. Als letzter Ausweg aus den gegenwärtigen Finanzschwierigkeiten könnte sie in Frage kommen. Einstweilen aber kann dieser Wunsch nur als Vater des Gedankens angesehen werden, der von den interessierten Verbänden ausgeht. Für die Ultimosanierung April kommt auf keinen Fall eine Notverordnung in Frage. Die Weimarer Verhandlungen Weimar, 10. April. Die Verhandlungen um die Regierungsumbildung wurden am Freitag nachmittag fortgesetzt, es waren zum ersten Male die drei in der Regierung verbleibenden Parteien: Deutsche Volkspartei, Landvolkpartei und Wirtschaftspartei gemeinsam am Verhandlungstisch erschienen. Ein abschließendes Ergebnis e nicht erzielt. Man wird deshalb am Montag abend, also am Vorabend der nächsten Landtagssitzung, auf deren Tagesordnung die Ergänzungswahlen zur Regierung stehen, noch einmal zu Verhandlungen zusammen kommen. zustandes ist Anfang der nächsten Woche zu erBlutiger Zusammenstoß in Madrid I. Nadrisv. Rodeit, 10. Aprl. . on####ro ram es am Freitag mittag zu einem schweren Zusammenstoß zwischen Arbeitslosen und Studenten einerseits und spanischen LeUnter kommunistischer Führung zogen Arbeitslose und Studenten durch die Mafrider Innenstadt zum Haus der nationalistischen Lewo es zu Tätlichkeiten kam. Aus dem Haus purden drei Schüsse abgegeben. Ein Arbeits##urge schwer verletzt. Man befürchtet, oaß vieser Vorfall zur Ausrufung des Generalstreiks ausgenutzt werden wird. In Barcelona überfielen Syndikalisten die Bank von Katalonien. Die anwesenden Beamten wurden mit vorgehaltenen Revolvern in Schach gehalten und die Kasse ausgeraubt. Die Täter entkamen mit einer Beute von 9000 Mark. Die Gerüchte über die Anwesenheit des Fliegermajors Franco vervichten sich in Barcelona immer mehr. Die Polizei hat umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Auf dem Flugplatz sind Maschinengewehre aufgestellt worden. wnag, ane, eines Lohnabbaues erschließe keine solchen han der a3FForderung sei daher: Schluß mit dem Abder Lohne.„Ebenso entschieden wende man sich gegen eine Verschlechterung des deutschen Knappschaftsgevanrens und Sozialgesetzgebung sowie gegen jede Störung der tarifvertraglichen Entwicklung. Die gemeinstrengung von Unternehmerverbänden und GeFarfschafter, nüse dem unablässigen Bemühen gewidmet Windestmaß zu. „ruckzuführen, das Deutschlands schwieriger Lage entspreche. Von der Reichsregierung sei zu fordern, daß sie auf Grund der ihr vom Reichstag erFilten,„Exmächtigung alle Schichten des Volles ohne Selhtkiliht zuletzt die Landwirtschaft, zu gesunder der fast unfage anhalte. Eine endgültige Bereinigung arer Anzt#slich scheinenden Verwicklungen und fruchteing Gentggau der Weltwirtschaft sei undenkbar ohne eine, Gestattung des Reparationsproblems, die das deutsche Volk bei Aufbietung seiner besten Kraft kulturunwürdig leben lasse. Die christlichen Gewerkschuften ertlärten sich nach wie vor zu jeder ehrlichen Geinestzichgftsarbeit, die das Gemeinwohl zum Ziele Elternfront gegen die GottlosenSewegung Hier findet schluß Richtlinie Gegenaktion. Neues in Rurze 1200%Arbeitern etwa 4000 beteiligt. 30 bis 40 kleinere Balgeschäfte werden betroffen. Das Befinden Dr. Göbbels Ueber die Frkankung.. Verlin, 10. April. Reichstagsab.. d“ nationalsozialistischen S#####ogeordneten Dr. Göbbels teilt der behanveinve urzt mit:„Es handlt sich um eine Grippeerkrankung, die mit wechselnden, zum Teil sehr hohen Temperaturen einhergeht, aber keineswegs besonders schwer genannt werden kann. Besonders fehlen zag0).her Lemeinde Ohra bei Danzig kam es zu blu..„Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Anhänger der Linrsparteien. Es wurden von beigewechselt. Acht Personen wurden schwer, acht weitere leicht verletzt. * Der Kampf um die deutsche Domkirche in Riga soll jetzt eine Beendigung dadurch erfahren, daß man für die 2000köpfige lettische Garnisongemeinde eine eigene Kirche bauen will. Die gegenwärtig in Moskau tagende Militärkonferenz der Sowjetunion hat den Führer der Deutschen zum Chef ale Komplationen. Der bioherige Verlauf st wornal. ralionen in Chsna betelgl hot.. id an den Obe. Eine völige Wiederherstellung des Gesundheits= natürlich nur um eine platonische neit n0 batet Bad Harzburg, 10. April. Hier findet gegenwärtig die Reichstagung des Evangelischen Reichselternbundes statt, deren Mittelpunkt die Beratung von Abwehraktionen gegen die immer mehr zunehmende Tätigkeit der Gottlosenverbände steht. In einer Reihe von Referaten wurden Weg und Ziel der Gottlosenbewegung dargestellt, von der sich immer, mehr zeige, daß sie eine Ge„„krx die deutsche Kultur sei, die nicht Hnsicht doh werden könne. Man war der tämpf“ krad eine ganz große Epoche der Glaubenskumpfe orohe, wie sie in solcher Schärfe die christliche Firche bisher nicht erlebt habe. Die Brutalität in der ihr Zielt an die mit“ sei unüberbrückbar, kommunistischen Hasses des dürgerlichen Menschen den Kouectivmenschen zu setzen. Im Anan die Vorträge beriet der Reichselterntag ##en für eine einheitliche Abwehr= und daß di: In ihnen wird zum Ausdruck gebracht, die eoangelischen Elternbünde das Gebot der Stunde erkennen und sich entschlossen an die Spitze des ihnen aufgezwungenen Kampfes gegen die Gottlosender Elternbünde wur beschlossen, die Organisation Kräfte in Stadt ez Frechend auszubanen und asle Kräfte in Si#oi und Land zu aktivieren. Auch der Reichskanzler erhielt eine„Scherzbombe“ Wie der ger.. Verin, 10. Aorl. ..„zii ver gestrigen Abendpost traf in der Reichskanzlei ein Brief ein, der an den Reichskanzler persönlich gerichtet war. In Abwesenheit des Kanzlers öffnete die Sekretärin den Brief und stellte fest, daß der Inhalt shnlich den anderen an politische Persönlichkeiten in der ielt. Der Prie wur= Oricken, eine, Scherzbombe enthielr. Der Drief wurde ver politischen Polizei und gestellt, die ch holzger des Brieses nicht bestand. gerichteten Briefen, eine Schießs wuroe der politischen Poli ##eßsachverständigen zur Verfügung ges feststeuten, daß es sich um einfache Strei kuppen und unverbrennbaren Sch kies handelte und daß eine Gefabr 78. Lebensjahre Dr.-Ing. h. c. Rommenbagss stard im 78. Lebensjahre Dr.=Ins. h. ##peller, früherer rumänischer Generalkonsul in Rotterdam und Berlin Der Verstorbene spielte eine ganzen Fiest, Role in der Kohlensäure Industrie der Rheinisches Musikfest in tssen Feltkonzert im Saalbau Gemeinsam mit der schen Programme, Veransalts ausschließlich Wers der Peeumnattungen berücksichtigen wie engberzige Begr de scher Komponisten. Das mag aus dem Zweck des Feine erscheinen, ist aber erklärlich schnitt aus dem Gesamts zu geben. Daß man in auen der rheinischen Tonsetzer tion zt Wort kommen laßzt uveu kengeneraBesenschssen Talenten Gelgenselt gidt vor beiter jedem ernsthaften Echafeden tschritt sondern will schen Reigung, den Weg in die Welt welcher mustaltausgezeichneten Komponisten Baus schasfen. Der Besuch entspricht denn Die prägnante Kürze zeitgenössischer Konzertmusik gestattel es, an einem Abend eine Reihe vom Komponisten zu Worte kommen zu lassen. Wollte auch der Programmausschuß, dem unter anderen Friedler und Schulz=Dornburg angehören, mit der Annahme wohl kaum ein in jeder Hinsicht positives Werturteil über die Werke abgeben so können doch die Komnissic Philosophischen neigt, der Gedanke grüblerisch wird. fühlt man auch im langsamen Satz seines Divertimento für kleines Orchester. Das Bedeutsamste des Abends war nach allem Vorangegangenen„Die Messe des Maschinen= menschen“ von Bruno Stürmer. Der Titel verrät schon die außergewöhnliche Art des Werkes. Und es ist mehr als ein neuartiges Experiment, was hier der begabte Autor mit Stoff und Ausdruck versucht. Es geht ihm darum, das Gesicht unserer Zeit, den Rhythuse g55, Tages mit dem religiösen Gefühl des Menschen Listlerisch zu verbinden, musikalischen Ausdruck für die ueberwindung des Mechanischen durch reinen besie Päcdia befunder wuirhes, Puige eine Aussührung, für hen Mensch—uch reine egensung und Beachung machen. Wenn die peiteren Veran= nsten mit starter u u eut demn Kondo. dröhnendes Gepräge gibt, erhebt sich der Glaube, daß ein heiliger Wille lebt, den toten MechaBagrasfes se.e. d Menschheit zu wecken. musikalischer In echisch wertvoller Form und packender #cher gonzeption gestattet.: Prachtvoll, wie der junge nomponist, den großen Apparat, Orchester, Männerchor und Solo=Bariton mit sicherster Be heranzieht. Der Eindruck ist sehr stark. Beherrschung Ie Ra- äsben ic sesegeune Gendr ban. dule anfente nud icuhen Buue unz be uu Biehelt srtsr Abend hörte, war keineswegs im geisigen gleichwertig, aber ormalen Beherrschung einigermaße . Neben Fiedler, der mit überraschender Initiative die neue Musik deutete, machten sich Walter Georgii Johanna Maria Unkel und Albert Fischer um das Konzert verdient. Besonderes Lob verlangt der gezeignete Männerchor„Sanssouci“ unter tüchtigen Dirigenten Hermann Meißner. ausseinem sormalen Beherrschung einigermaßen 19#er man spürte doch kaum den ernüchternden Unterschied zwischen schöpferischer Potenz und äußerlicher Mache. net. Solche Teilnahme muß überraschen und erfreuen. z. Auch. hoz Paul Höffers aus dem Rundfunk bekannletzten Endes rein dekorativen Zwecken sie dient, darf man nicht behaupten, daß sich in der schwungvollen und prunkhaften Aufmachung erschöpft. Es ist immerhin positive und ehrliche Substanz vorhanden, wenn auch nicht so bedeutend nie Stms. in, Philiep Jarnachs vier Orchesterliedern, v##egabten Komppnisten, ,wieder als einen hervorragenven, ausdrucksstarken Gestatter unheimliche Schilerwiesen. Ehrliches und aufrichtiges Bemühen ist auch den Werken von Josef Eidens und Warig Herz nachzurühmen,„In des ersten Concertino matischen Einse in#u von bewußter Klarheit und echtem Ausdruckswiuen, auch ist der Klavierpart geschickt und die Rleine Pormn“:. Die Komponistin beschränkt sich auf als Persönlichkeit überzeugens t immer Bei Braunfels empfindet mo nce iu sagen. zun#mpigivet wan die bewußte esaene Formu.„Ptraft, nur baß seine Eingebung so teicht zum Dr. Schwermann. Ateatel und Kunn m den Kadtsaritädten Die Spielpläne der kommenden Woche Dortmund: theater: Samstag, 20 Uhr: Der FreiSüFz. Sopntag, 15 Uhr: Der Hauptmann von Kövenick, weißen Röß'l; Montag. 20 Uhr: Konzert des Städtischen Orchesters: Dienstag, 20 Uhr: Erstaufführung: Emil und die Detektive; Mittwoch, 20 Uhr: 20 Uhr: Der Freischütz; Freitag, Uhr: Emil und die Detektive, 20 Uhr: Im weißen Fud besßen“ Kök 115 Uhr: Die Lauberflöte, 20 Uhr: Essen: „Opernhaus: Samstag 19.30 Uhr: Der Frei8.# Sanngge. 18.30 Uhr:„Nusikalisches Zeitspiel von Uhr: Adien: Nir“1. Per“ is Lonnerstag. 19.30 Uhr: Ablen,„Mimil: Tienstag, 19.30 Uhr:„Die Zirkusprinzessin: Mittwoch, 19.80 Uhr: Erstaufführung: ArVon Freitag bis Donnerstag: Donnerstag, lecchino; 19.80 Uhr: Die Hochzeit des Figaro; Freitag, 19.30 Uhr: Tosca; Samstag, 19.80 Uhr: Die Zirkusprinzessin. sauspielhaus: Samstagg, 30 lst:, 2, Haupt20 Uhr: Hamlet: Mitt.20 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick; Donnerstag, 20 Uhr: Hamlet: Freitag und Samstag, 20 Der Hauptmann von Köpenick. Uhr: Dujsburg: Stadttbeater: Sonntag 15 Uhr: 9. uri ntt; gean die bespußte eigene dratur des Kreises 19.30 Uihr: Der Hauptm daß seine Eingeherme Fa krich; gene dratur des Kreises, 16.0 Uhr: Der Hauptmagn von KöUhr: Scherz, Satire, Ironie und penick: Montag. 20 Overrhay:: Düseldorf: Schicksals: Dienstag 30 ühe: 99 Uhr:. Die Nacht des Mittwoch 20 Uhr: Schwa, b= Samstg 80, Uhr: Der Vogelbändler: Sonntag 16 Uhei a#### arbier von Sevilla: 20 Uhr: Viktoria und ihr mädel: Sonnied up: Samstag 20 Uhr: Schwarzwaldtag 10 uhr: Schwarzwaldmädel. mischguspielhaus: Dienstag 20 Uhr: Nachtasyl; Mittwoch und Donnerstag 20 Uhr. Gastspiel der ReinBerlin„Viktoria": Freitag 20 Uhr: hardt=Bühnen zu Stienne:„Samstag „ Jane„Samstag 20 Uhr: Voruntersuchung: Sonntag 10 uhr: Voruntersuchung: 20 Uhr: Wilhelm Tell. christlichen ten loslelpellis Essen, 10. April. andes der christlichen id 9. April zu einer hsarbeitsminister Dr. r Eindämmung der ens und der daraus der Ausschuß, daß beitslosigkeit 4. Bellage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 84 38. Jahrgang Samstag, 11. April 1931 Gottlosenurg, 10. April. hstagung des nbundes statt, 5 Abwehraktionen ätigkeit der Gottse von Referaten bewegung dargeoaß sie eine Geir sei, die nicht Man war der der Glaubensrfe die christliche Brutalität in der unüberbrückbar, en Menschen den setzen. Im AnReichselterntag Abwehr= und usdruck gebracht, das Gebot der in die Spitze des i die Gottlosenie Organisation sauen und alle en. rzbombe“ 10. April. der Reichskanznzler persönlich zlers öffnete die saß der Inhalt lichkeiten in der cherzbombe entn Polizei und ing gestellt, die treichholzSchwefel; den EmpfänDr.-Ing. h. c. eneralkonsul in ne spielte eine =Industrie der erhebt sich der toten Mechaheit zu wecken. und packender tvoll, wie der rchester, MänBeherrschung der Initiative Georgii, cher um das ngt der ausunter seinem r. rmann. imlet: Mittck; Donnersag, 20 Uhr: Mignon; Dreimäderl= änder: Donh Gottes in Macht des Male: WozDonnerstag : Fidelio: tag 16 Uhr: eia und ihr henarzwalbe Nachtasyl: I der Rein20 Uhr: # Sonntag Tell. saft setzte weiter eine der Preise vorminderung der GeInternehmerverbände nach wirklich auseinseitige Vorgehen ließe keine solchen Schluß mit dem Abn wende man sich tschen Knappschaftswie gegen jede Stölung. Die gemeinverbänden und GeBemühen gewidmet rwaltung auf jenes leutschlands schwieichsregierung sei zu vom Reichstag erdes Volkes ohne tschaft, zu gesunder ültige Bereinigung klungen und fruchtei undenkbar ohne onsproblems, seiner besten Kraft ristlichen Gewerkzu jeder ehrlichen iwohl zum Ziele mark zur Verfügung stellen. Wer glaubt das? Wenn auch etwas geschehen wird, weil es geschehen muß, so wollen wir unsere Hoffnungen nicht zu hoch schrauben. Bei der Umschau nach den neuen Erwerbsquellen kann das Beispiel der Reichsbahn wegweisend sein. Die will ja auf dem Freiladegleis am Bahnhofsvorplatz eine nette Sache einrichten. Nach Abbruch der häßlichen Mauer an der Humboldtstraße sollen hier Erfrischungsbuden errichzu folat Sonnenschein. tet werden. Eine Ladenstraße rechts und links des BahnJup.s Eein und Aug, hofsvorplatzes! Sehen Sie, das ist ein Geschäft, das Das Osterei des Magistrats.— Auerlei Ein= und aus= soringt noch was ein! Was würde die Stadt an Einfälle.— Blauweiß in Ehren.[nahmen erzielen, wenn sie auf dem Rathausvorplatz Erfrischungshallen aufstellen und unter dem Vorbau eine kleine Markthalle einrichten ließe. Wenn dann noch alle Umzüge mit Musik mit einer Vergnügungssteuer belegt, alle nächtlichen Motorradknatterer mit einer Ordnungssteuer bedacht und alle Nörgelfritzen an den Stammtischen mit einer„Dubbeltklauken"=Steuer beehrt würden, dann würde ganz sicher schon ein kleines Loch im Stadtsäckel gestopft werden können. Das ist wenigstens die Meinung Bählamms, dem freilich ein schönes RathausStadtbild nichts, die Geldeinnahme alles ist. Ich würde mich dafür bedanken, auf dem Rathausvorplatz Buden mit Rollmops=Leckerbissen oder mit Radieschen und Spinat stehen zu sehen. Lieber nach dem Beispiel der Reichspost noch nicht benutzte Räume vermieten, z. B. den Ratskeller, aus dem sich so mancherlei Einträgliches machen ließe. Die Stadtverwaltung ist für brauchbare Anregungen stets dankbar, das beweist ihr Plan, die Volksbücherei aus dem Stall an der Hellwegstraße und die Gemäldegalerie aus der Villa an der Kaiser=Wilhelm= straße in das frühere Landratsamt an der Bismarckstraße zu verlegen— eine Anregung, die vor längerer Zeit schon hier gegeben wurde. Neugierig bin ich, was man aus dem Labyrinth an der Trankgasse macht und aus dem Gummertshof— eines dieser Gebäude wird wohl dem Arbeitsamt angeboten werden, damit es seine in verschiedenen Häusern untergebrachten Verwaltungsstellen vereinen kann. Wat sin wi doch böis geaiwet wohn, Wu sin op Oustern wi heringerohn! Hülensmote was't den Weert do buten, Wänn hä mol kieket düörch de Ruten! Zum ersten Mal ertögte am Osterfest der Lockruf der Dat plästert am Sunndag in äinem futt Ganz gruselig do de Sturmwind lutt. „Wo bliewe ik nu met all däm Stuten? De Gäste bliewet alle buten! April, du häst us eklig angeschmiert, Kein Mensche küemt, dä wat vertiehrt.“ De Kiärmeslü lot jähre Köppe hangen, Wä hiät bi sölkem Wier Verlangen Düörch Schlamm un Driete rümteloupen, Un Moppen, Kauken sik te koupen? Doch annern Dags at Oustern boll verbie Do schienet vuller Aiweri De leiwe Sunn, at wänn se seggen will Ik schicke ink alle in'n April. Un at verbie es dann dat Ousterfest De ganze Wiäke löchtet se opt best! Sou küemt et faker wuoll im Liäwen— Wä klauk es, niemet et jäwen! blauweißen Pfeifer und Trommler„Wa gäiht met, wä gaiht met noa Harpen?“ Die Bochumer Jungs wollen auch in schwerer Zeit der Väter Sitte hoch halten und unter ihrem neuen Junggesellenhauptmann Prinzenberg gen Harpen ziehen, aus dem sagenumwobenen Bockholt den Maibaum zu holen. So ward es gehalten über ein halbes Jahrtausend, so soll es auch heuer sein. Gewiß sind die Zeiten nicht danach angetan, Feste um der Feste willen zu feiern. Hier handelt es sich um ein altes Herkommen, gegen dessen Feier im würdigen, dem Ernst der Zeit entsprechenden Rahmen, nichts einzuwenden sein wird. Gerade durch eine schlichte, einfache Feier wird das historische Maiabendfest guter alter Ueberlieferung getreu. Die blauweißen Farben sollen in Ehren im Frühlingswinde wehen! So ehren wir der Väter Brauch und Sitte. Gottlieb vom Tippelsberg. Erstmalig weniger Arbeitsuchende Geringe Entlastung des westfälisch=lippischen Arbeitsmarktes— Mäßige Aussichten auf wirkliche Besserung ligten Kommunen das Abkommen genehmigt haben. Voraussetzung für die Betriebsgemeinschaft ist, daß die Gesellschaftergemeinden die der Westfälischen Straßenbahn gegebenen Bürgschaften als eigene Schulden übernehmen. Die Stillegung unrentabler Straßenbahnlinien(vor allem der Linie Höntrop-Günnigfeld=Herne) wird sich nicht umgehen lassen. Nur eine straffe Konzentrierung aller Betriebsmittel unter einheitlicher Leitung verspricht nach Meinung der maßgebenden Kreise eine Lösung der Krise, in die die Westfälische Straßenbahn geraten ist. ap. Die Wesifälische Heimstätte Das Landesarbeitsamt Westfalen berichtet über die Lage auf dem westfälisch=lippischen Arbeitsmarkt für die Zeit vom 16. bis 31. März: Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger im Landesarbeitsamtsbezirk Westfalen sank in der zweiten Märzhälfte um 12 506 auf 278 683. Davon entfallen 193 859 (Abgang 15035) auf die Arbeitslosenversicherung und 84 824(Zugang 2529) auf die Krisenunterstützung. Die Zahl der Arbeitsuchenden verminderte sich ebenfalls und zwar erstmalig in diesem Jahre, während die Hauptunterstützungsempfänger bereits in der ersten Märzhälfte zurückgegangen waren. Arbeitsuchende sind noch 399 662 vorhanden, das bedeutet seit Mitte März ein Abgang von 11 423. Damit ist der Höhepunkt der winterlichen Arbeitslosigkeit überschritten. Na, das war eine Osterüberraschung! Da hatte man sich darauf gefreut, am Ostersonntagmorgen im Zillertal oder im Lottental auf die Östereiersuche gehen zu können— jawoll, Fleitepiepen! Ein Streimelregen trieb die Osterspazierganglüsternen Menschen in der Häuser enge Gemächer. Da saß man nun, über die Postille gebückt und blickte bedröppelt durch die feuchten Fensterscheiben, oder man spielte Skat, während die Kleinen im Zimmer das oberste zu unterst kehrten vor Langeweile und Uebermut. Die blau und grün gefärbten Ostereier dünkten ihnen mehr als ein Stückchen Himmelsblau oder ein Streifchen Rasengrün. Ganz verzweifelt waren aber die holdseligen Jüngferlein, die nun statt in Florstrümpfen und zartem Frühlingsgewand spazieren gehen zu können, in Winterkluft„daheme“ sitzen muß.„Er“, der Herrlichste von allen, folgte nicht errötend ihren Spuren, sondern ertränkte seinen Kummer in steifem Grog. Die Schaffner in den Straßenbahnwagen hatten das Reich allein und an den Eisenbahnsperren gähnten die Knipsmänner vor Langeweile. Das war Ostersonntag! Aber dann, als das Osterfest zur Rüste ging, da äffte uns der April und ließ die Sonne scheinen auf Mißlaunige und Verärgerte, auf Erwartungsvolle und Unverzagte. Da litt es auch meinen= Freund Bählamm aicht mehr in der dumpfen Stube, er zog mich mit zur Osterkirmes. War das ein Gewimmel, ein Trubel und Süchhel! Essen hat seinen Prater eingehen lassen, die Bochumer Osterkirmes lebt dafür desto kräftiger auf. Warum auch sollen die Menschen nicht nach Bochum strömen? Warum sollen wir nicht auch mal am Jahrmarktsrummelbummel unsere Freude haben? Ob man nun Karussell fährt oder die Sechszentnermaid anstaunt, ob man den Nickel an der Glücksbude riskiert oder fürn Groschen frische Waffeln genießt, es ist egal— man hat seinen Spaß daran! Auf Regen folgt Sonnenschein! Vergleicht man den diesjährigen Höchststand mit dem des Vorjahres, so beträgt die Ueberlagerung bei den Hauptunterstützungsempfängern in der Arbeitslosenversicherung 71 Prozent, während die diesjährige höchste Zahl an Arbeitsuchenden den Höchststand des letzten Winters sogar um 132 Prozent überragt. Es ist offenbar, daß bei einem Grad der Arbeitslosigkeit, wie er in diesem Winter in Westfalen verzeichnet werden mußte, ein ziffernmäßiger Rückgang in dem oben angeführten Ausmaß noch keine Bedeutung für eine Besserung der Arbeitsmarktlage gewinnen kann. Solange das Abgleiten der Konjunkturberufe(insbesondere Bergbau, Hüttenwesen und Metallindustrie) nicht zum Stillstand gelangt, wird die normalerweise im Frühjahr und Sommer eintretende Entlastung durch die Saisonberufe keinen wirksamen Ausgleich auf dem Arbeitsmarkt herbeiführen können. Der jetzt zu verzeichnende Rückgang in der Arbeitslosigkeit ist hauptsächlich Aber auch die Konsumgüterindustrien sind daran beteiligt. Besonders das Bekleidungsgewerbe und das Nahrungs= und Genußmittelgewerbe konnten eine Reihe von Kräften zurückrufen. Die Belebung in der Textilindustrie kam vorläufig nur in einer Heraufsetzung der Arbeitszeit zum Ausdruck. In den Produktionsgüterindustrien ist die Lage unverändert schlecht. Im Bergbau haben wieder umfangreiche Entlassungen stattgefunden und sind auch für die nächste Zeit noch beabsichtigt. In der Hüttenindustrie überwiegen ebenfalls die Entlassungen. Nur in der Metallindustrie ist eine leichte Entspannung zu verzeichnen. Der Stand der Arbeitslosenziffern im Bereiche des Arbeitsamtes Bochum am 31. März. Arbeitslosen= Versichrg. Krisenfürsorge 12729 Hauptunterstützungsempfänger 88 zusammen 1544 14273 7784 215 7999 Zuschlagsempfänger zusammen 14930 10063 auf den langsamen Wiederbeginn der Außenarbeiten zurückzuführen. Die scheinbar sprunghafte Erhöhung der Gesamtzahl der Hauptunterstützungsempfänger die am 15. März noch 10 190 betrug, erklärt sich zunächst aus der Aufhebung der Sonderfürsorge am 28. März, durch die in der Arbeitslosenversicherung allein schon ein Zugang von über 2600 Personen zu verzeichnen ist. Irngierhin beträgt dann der Zugang noch annähernd 1500 Personen, was in der Hauptsache auf den Wassereinbruch auf Zeche„Engelsburg“ und die dadurch ereirzungens, teilweise Stillegung dieser Zeche zurückzuAufbau und Arbeitsweise. In den soeben veröffentlichten Sachverständigenberichten des Reichswirtschaftsrats zum deutschen Wohnungsbau befindet sich ein interessanter Bericht des Generaldirektors Vormbrock über den Aufbau und die Arbeitsweise der Westfälischen Heimstätte. „Der, finanzielle Aufbau der Westfälischen Heimstatte G. m. b. H. weicht, so schreibt Vormbrock, im einzelnen vielleicht von demjenigen in anderen Provinzen ab: die zweite Hälfte des Gesellschaftskapitals ist im wesentlichen von der Provinz, der Landesbank und der Landesversicherungsanstalt übernommen da die Gemeinden nicht in der Lage sind, größere Mittel für diesen Zweck aufzubringen. Eine eigene Bautätigkeit übt die Westfälische Heimstätte nicht aus, sondern sie ist Betreuungsanstalt für den Kleinwohnungsbau. Die Betreuungstätigkeit der Westfälischen Heimstätte erstreckt sich vor allem auf die finanziell schwächeren ländlichen Gemeinden. In den Städten und am Rand der Städte werden namentlich Großsiedlungen und Gartenstadtsiedlungen unterstützt. Auch am Bau von Industriearbeiterwohnungen in Verbindung mit der Großindustrie des Ruhrgebietes ist die Wesrfalische Heimstätte maßgebend beteiligt; es wurde ihrer Führung die Ruhrwohnungsbau .=G. gegründet, an der zu 49 v H. die Großindustrie, zu 51 v. H. die Rheinische Wohnungsfürsorgegesellschaft und die Westfälische Heimstätte gemeinsam beteiligt sind. Es handelt sich im Ruhrgebiet um den Bau von tausenden von Industriearbeiterwohnungen, zum teil hervorgerufen durch Rationalisierung im Bergbau, Zusammenfassungen usw., zum anderen dadurch, daß von den etwa 160000 Werkwohnungen, die vor dem Krieg von der Industrie errichtet worden waren, zur Zeit etwa 40000 von Werkfremden besetzt sind— dies weniger auf Grund des Mieterschutzgesetzes als auf Grund polizeilicher Anordnung. Die jetzt geregelte Zusammenarbeit in freier Form zwischen Industrie und Wohnungsfürsorgegesellschaften wird von beiden Teilen als die sozial und volkswirtschaftlich zweckmäßigere angesehen. Direktor Vormbrock äußert sich in seinem Bericht fernerhin über die Trennung von Bauherr und Bauunternehmer, die er für richtig hält, über Kosten und Qualität des Baus und über die Finanzierung einzelnen Bauvorhabens. Um das Eigenkapital starter heranzuziehen, sollte man nicht nach der Praxis mancher die Hauszinssteuerhypotheken mit 75 oder 80 v. H. auslaufen lassen, sondern vielmehr für den Betrag des Eigenkapitals, der über 10 v. H. einschließund Zwischenkreditzinsen hinausgeht, die Möglichkeit der Sicherstellung vor der Hauszinssteuerhypothek eröffnen, so daß das Risiko auf Eigenkapital und Hauszinssteuerhypothek verteilt wird. dem Bochumer Haushaltsplan Was kostet uns die Polizei? Nach dem Haushaltsplan=Entwurf für 1931 beträgt der städtische Zuschuß zum Polizeietat 1251 950 R9 Daß der Spaß nicht allzu lange dauert, dafür sorgen schon die Zeiten. Es war sehr rücksichtsvoll vom lieben Magistrat, daß er nicht schon vor dem Osterfeste den Haushaltsplan der Oeffentlichkeit unterbreitete, denn die Ankündigung der Verdreifachung der Bürgersteuer, die inter Umständen eine Vervier=, Verfünf= und Versechsfachung bedeutet, hätte uns allen die Osterfreude noch mehr vermasselt. Und trotz dieser Heraufschraubung der Bürgersteuer noch ein Defizit von rund 9½ Millionen Reichsmark! Wir könnten also unser neues Rathaus glatt verkaufen, um den ungedeckten Fehlbetrag dieses Rotjahres 1931 auszugleichen. Daß es anderen Städten sicht besser, zum Teil noch dreckiger als uns geht, ist #in Trost, der wenig hilft. Wenn das Reich aber den Gemeinden die drückenden Lasten für Wohlfahrtsädtische Zuschuß zum Polizeietat 1251 950 JM. gegen 1080000 RM. im Vorjahre und 830 550 RM. im Jahre 1929. Das ist eine ganz erhebliche Steigerung der Polizeilasten. Auf die staatliche Polissägant sallen im Rechnungsjahre 1931(angefordert) 649 f0z orm.(gegenüber 820321,59 RM. im Jahre 1930 und 541 922.45 RM. im Jahre 1929). Auf die Höhe der staatlichen Polizeikosten hat die Stadt keinen Einstuß. Zum zwischengemeindlichen PolizeilastenausStadt 260000 RM.(im Vorjahre 135.000 Barichhpeizusteuern, also nahezu das Doppelte wie im # an Einnahmen aus dem Lastenausgleich werden aber nur 62000 RM.(im Vorj. 32.000 RM.) verhucht.—— RKö.) Die Gesamteinnahmen der Polizeiverwaltung betragen 151 700 RM.(im Vorjahre 121 200 RM.), die Ausgaben 1 403650 RM., so daß also, wie schon bemerkt ein Zuschuß von 1 251 950 RM. erforderlich ist. Im Marktwesen gleichen sich Einnahmen und ausgaben mit 71 200 RM. aus. #e Stadt, wie im Vorjahre einen Zuschuß von 56 000 MiM. Die Gemäldegalerie hat bei einer Einnahme von 3000 RM. und einer Ausgabe von 23 700 RM. einen Zuschuß von 20 700 RM. nötig, die tbücherei und Lesehalle erfordert bei 7500 RM.) Einnahmen und 92 950 RM.(i. V. 95 300 RM.) Ausgaben einen Zuschuß von 80 950 RM.(i. V. 87.800 RM.). Der Weiße Sonntag 7 etwerbslose in dem gewünschten Umfange abnehmen sollte, müßte es über dreizehnhundert Millionen ReichsGemeindegerichte tseinigungsamt erfordert bei M. Einnahmen(im Vorjahre 8500 RM.) und 35 300 uiM.(im Vorjahre 38 400 RM.) Ausgaben einen Zuschuß von 29.800 RM.(im Vorj. 29900 RM.). Die städtische Rechtsauskunftsstelle verzeichnet an Einnahmen 150 RM., an Ausgaben 7850 RM. P20g Möß, 10H0..), der Zuschuß beziffert sich auf 7000 Kwe. zim Vorjahre 10 500 RM.). Eine ver hältnismäßig beträchtliche Einsparung. Kunst und Wissenschaft Der Etat des Stadttheaters wurde schon im vorverabschiedet. Die Einnahmen werden mit 475 000 RM.(i. V. 510 000 RM.) veranschlagt, darunter 360000 RM. aus Vormieten und Tagesverkauf wie im Vorjahre, und 80 000 RM.(90.000) aus Gastspielen. Die Ausgaben sind auf 1000 400 RM.(i. V. 83 30 eg 8 schuß auf 525 400 RM.(i. V. 80 7 200 Rw., festgesetzt. Beim städtischen Orchester sind die Einnahmen auf 61 000 RM. angesetzt gegen 271000 RM. im Vorjahre. Der Zuschuß hat sich von 391000 RM. auf 538 500 RM. erhöht, weil die Erstattung für die Mitwirkung des Orchesters im Stadttheater mit rund 193 000 RM. nicht mitverrechnet worden ist gemäß dem Beschluß der städtischen Körperschaften. Außerdem wird mit einem Einnahmerückgang von 17000 RM. gerechnet. Beim Heimatmuseum rechnet man nur mit einer Einnahme von 300 RM. wie im Vorjahre. Das Museum müßte viel mehr besucht werden, es verdient Unsere gestrige graphische Darstellung zeigt die Ausgaben im Haushaltsplan nach dem prozentualen Anteil ver einzeinen Verwaltungszweige, nicht in Millionen RM. Der morgige erste Sonntag nach Ostern, der sogenannte„Weiße Sonntag", der Tag, an dem in den ersten christlichen Jahrhunderten die Neubekehrten getauft und so in die Kirche ausgenommen wurden, hat auch bis heute seine tiefe Bedeutung behalten. An ihm werden heute die jungen katholischen Christen zur ersten heiligen Kommunion geführt. Jede Gemeinde wetteifert, den Tag würdig auszugestalten, damit dieser erste bedeutungsreiche Schritt ins Leben einen tiefen Widerhall den Herzen der jungen Menschen finden möge. Mit frohem jugendlichen Idealismus treten die Kinder an den Altar, um im Angesichte der Gemeinde ihr Taufgelübte zu erneuern und nunmehr aufgenommen zu werden als vollwertige Glieder in die Christengemeinschaft. In Prozession werden die Erstkommunikanten von den Schulen abgeholt und ins Gotteshaus geleitet. Die Gottesdienste werden besonders feierlich ausgestaltet. Infolge der Erstkommunionfeier tritt in der Reihenfolge der Messen eine Aenderung ein. Die Gottesdienste sind aus der Gottesdienstordnung in der heutigen Nummer ersichtlich. Straßenbahn-Betriebsgemeinschaft zwischen Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen .=G. und Westfälische Straßenbahn G. m. b. H. Seit Jahr und Tag wird eine Vereinheitlichung im Straßenbahnwesen des mittleren Industriebezirks angestrebt. Besonders war man bemüht, ein zweckmäßigeres Handinhandgehen der Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen.=G. mit der Westfälischen Straßenbahn G. m. b. H. herbeizuführen. Es ergaben 9 teier mancherlei Hemmnisse und Widerstände. über„Not leyrt beten.“ Die schwere Wirtschaftskrise hat auf den Straßenbahnverkehr nachteilig eingewirkt. Davon ist besonders die Westfälische Straßenbahn betroffen, die als Ueberlandbahn mehrere unrentable Strecken mit durchschleppen mußte. Eine Verschmelzung der beiden Gesellschaften kann nicht in Frage kommen, da die Westfälische Straßenbahn als kommunale Gesellschaft mit beschränkter Haftung nicht durch Aktienaustausch von der Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen.=G. übernommen werden kann, zum Ankauf dieser aber jetzt keine Mittel zur Verfügung stehen. Dahingegen ist eine Betriebsgemeinschaft wohl möglich. Die Verhandlungen darüber haben sich lange hingezogen, sind jetzt aber zu einem gewissen Ergebnis gelangt. Die Betriebsgemeinschaft ist das letzte Mittel zur Sanierung der Westfälischen Straßenbahn. Bekanntlich hatt; sich die Stadt Wattenscheid geweinert den Verbot der„Rote Erde“ Wie am Freitag bekannt wurde, ist durch Verfügung des Oberpräsidenten von Westfalen, die„Rote Erde“ ab 11. April bis zum 24. April verboten worden. Der Grund zu dem Verbot ist ein Artikel in der Nummer vom 8. April„Der Mord an Adolf Höh noch ungesühnt“, in dem der Dortmunder Staatsanwaltschaft der Vorwurf gemacht wird, sie versage und habe kein Interesse, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.— Weiter ist gegen das Blatt ein Verfahren eingeleitet wegen des Aufsatzes„Andere Taktik, aber derselbe Kampf“. in der Ausgabe vom 10. April. Eine Anzahl Exemplare des Blattes wurde beschlagnahmt. * Ergebnislose Lohn=Schlichtungsverhandlungen im Bäckerhandwerk. In dem Lohnstreit im Bäckergewerbe Westfalen sind die gestern unter dem Vorsitz des stellgextretenden Schlichters für Westfalen, stattgefundenen es! Die Ausgaben betragen 12 150 RM., 11 850 Für das Bergbaumuseum lich hatte sich die Siabi Wallenscheid geweigert, den trentablen Strecken im Wattenscheider Geauf die unkenlabign, Stleuen biet entfallenden Zuschuß zu tragen, worauf die Stadt Bochum den Konkurs beantragte. Um diesen zu verhindern, fanden erneute Verhandlungen zwischen den an der Westfälischen Straßenbahn beteiligten Gemeinden und der Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen statt. Sie führten insofern zu einem Ergebnis, als grundsätzlich die Betriebsgemeinschaft beschlossen wurde. Die Stadt Bochum erklärte sich bereit, das Konkursverfahren einstweilen nicht weiter zu betreiben, sondern ruhen zu lassen, bis die beteiEctischt Schlichters für Westfalen stattgefunder Schlichlungsverhandtungen ergebnislos verlaufen. * Um den Schiedsspruch für das Baugewerbe Westdertschland. Die Verhandlungen über die Verbindlichtensertlarung des am 27. März in Berlin von der vereinbarten Schiedsstelle gefällten Schiedsspruches für das Baugewerbe Westdeutschland finden heute vormittag in Köln statt. #. 7 Zum Maiabendfest. Die Einzeichnungen der Bochumer Junggesellen zur Teilnahme an dem diesjährigen 543. Maiabendfest haben begonnen. Die Listen liegen in den durch die Werbeplakate des JunggesellenOffizierkorps gekennzeichneten Lokalen der Stadt aufDer kommende Sonntag bietet wieder Gelegenheit zur Einzeichnung. * Kindertrausport nach Ostpreußen. Der Transport fährt Dienstag, 14. April, vormittags.35 Uhr vom Bochumer Hauptbahnhof. Die Fahrkartenausgabe erfolgt Samstag, 11. April, nachmittags 3 Uhr, im evangelischen Vereinshaus in Bochum, Mühlenstraße. Die Verwandten in Ostpreußen müssen sofort benachrichtigt werden. * Die Eintragungen für das Volksbegehren. Nachdem am ersten Tage 648 Eintragungen für das Volksbegehren erfolgten, trugen sich am zweiten Eintragungstage, am 9. April, 1282 Wahlberechtigte ein so daß an den ersten beiden Tagen insgesamt 1930 Eintragungen in Bochum zu verzeichnen sind. Der Mann mit den Tafelbestecken Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen Saes Scseschte ue an, Madeenulge aee e ei erie Baun unr Budt un sinoierte zund Zies:; nicht ablieferte, Bestelscheine brauchen, ordentlich in den Das leidige Messer verschleuderte. ihm anvertraute Ware zum Tell Der junge Bursche, ein Sohn einer biesigen Versandfirma ossenhar ganucdt, hate bei einer trauensstellung, und etwas wie eine Vergar nicht so lange sortgesette z; daitte der Bursche kännen.. greepeseg dummes Zeug machen richtonerhagd auf dem Wege über solche GeGi##ndlungen das kaufende Publikum einen Einoliak erhalt in so manche Geschäftsgebarung, die ihm Tür oder im Wietshaus eir genz besonsu; an der ven im Wirtshaus ein gung besonders vorteilhaftes Angebot zu erhalten und bei näherem Hinsehen die Ware erstanden, biliger in jedem ofsenen Geschäft Wegen gefährlicher Körperverletzung der Kinooperateur Sch. von Messers war mittels eines dreer gngeklagt. Die der Verhandlung zugrunde liegenden Vorgänge spielten bereits im Dezember 1929. Wirschaft Se dier e au. u Heselschaftszimmer der H. An der Bierthete trank man weiter. Schließlich entstand eine Schlägerei und der Wirt bot Feierabend. Jetzt erst trat Sch. hinzu und Terier und zurick Rl. 3ch;, Honnz, Tahrioten Röin. die Fahrt nach Köln und zurück Gültigkeit. Anmeldun Nr. 8 mit außerordentlichie au Abschlagszahlung mäsen KKlimnmen Sachen zu machent: geutlich dost, selhe Einnahn: 8n ar9 , fragte ihn der Richter. ein euge im Ronatr= lich undeschr 245 Reichsnat dienk. Die Geschaso niemals auch nur annähernd verLein Menich eingen überhaupt nicht mehr. „polltemehretwaskaufen.“ „Womit hanbeiten Sie denn?" die Pare war y iteli eine Firma B. Bestecke. Aber Bareaberschon zu 7, Hg'e liesern die gleiche seht häßtns; würden Sie gar keine Ware mehr umgeder Firma B. in der Stadt und in der Umgegend um#####ie konnte denn eine so hohe Schadensumme entder Umstände wegen und wegen kain ganzen auf nur brei Monate Gefängnis us unterisge. 1 undenfälschung, Unterschlagung wegen Gemerbedem„Hinanschmeisten= der Verzandlung angab, an gasesfonstag, 18. d. N. im Vereinsheimn Mishzeligz eng Pitz,(Gerischager elle Losteigr aut. IunszApeant ertane d de un Vertichen Aiteig! ertiche in#. con erh=ktng siep drei schwere MesResiehlus#ur vezanzbeiter, Ringelsiet drei schwere Mesferstiche in den hrucken erhalten. Der Täter sall S gewesen seim Einer der Zeugen hat sich nach draußen begeben und dort den Angerlagten mit einem offenen sou Sch. Hagtan nuch braußen Messer in der Hand vor". esenen und zu schu vorgefunden, das er ihm entrissen gesteckt hat. Zwei Stunden später händigte er in der nebenanliegenden Wirtschaft P. der herbeigerulung Hekundete einetser aus: In der Gerichtsverhandnach den## de Zeugen, daß am Abend kurz nach ven Vorgängen der Angeklagte sich die Hände gewaschen und dabei die Frage gestellt habe, ob er kein Jaalstzun erveten. Auch Kameraden, die nicht einen sver Verein angehören, können sich melden. Nach Gleiben. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 5 und 15.) Vereinskalender hetie gesoerat, bas sein Verteter einen Nondergewerse. vis des Gericheg deuiaen Verkandlung dur Kemt Sundahb ob ih.=Aprit, 14.30 Uhr, Weiischreiben des Industrie. wgetlscher Birer. u. Wr.(6535 es1cr butger= und Arbeiter=Verein Mord neu. D Mord, ir it als der Fil film=Hal zu denke nur auf volles U werk wa Inhalts sehr sind der töne der Wir außer de Bewegun Hier kon sungen Manne vom Herzen siel, als er vernahm, daß er zu zehn Monaten Gefangnis. Hinweise oa(z. Stadttheater. Sonntag, von 19½ Uhr bis gegen eine volkstümliche, außer Vormiete angesetzte Bochumer Veranstaltungen nerbaron" gegeben. Der Vorverkauf hierfür beginnt Redakteur Flegel. Bochumer Krieger= und Landwehrverein. III. Herr B. rechnet mir die Ware eben Mit der Kamera durch unsere Heimat ###r erinnern an unser zweites Photo=Preisausvor Dier Jusagha. 41“ Bochumer Photofreunde wieder unserer Stadt und ihrer Oonbeiten und Eigenarten gebung im Bilde festzuhalten. bilder müssen auf der Richsesite der genagen Anschrist dus igd mit dem Namen und der genauen Auschlil##es Einsenders versehen sein. zum vollen Preise und freien Besuch, für den die Karten seit gestern zur und Ie Lelangen. Dienstag hekommen die Serien B „Bühnenvoltsbundes das Lustspiel„Im insendungen müssen bis zum 20. Mai bei der Redaktion des Lurch die Teilnabme an dem Preisause emautenAn jeder Einsender den, erhält der B. A. ohne wmeitereg 8. 5e auch wer: Veröfentlichung.8 das Recht Preise: 1. Preis 50, 2. Preis 30, 3. Preis 20 15 weitere Preise von ie 10 Mort. 4 Preis 30 Mi., eigend, sreiben erklärt weißen, Rößl“ hum eröfiner ad mie Industriebezirk in Vo18. Aprik abend... a Montag, 15. uprn, übenbs 8 Uhr, mit einem Vortrag von MiPolizeirechte üder„Die Reform des sche Orchester Sonntag nachmitpe im Parthaus.(Siebe Anzeige. dert (=)„Schwarzwaldmädel“, im Vereinshaus. Der Theatervexein Harmonie Bochum e. B. führt am Sonnupril, im Ev. Vereinshaus, Mühlenstraße die (Siehe Anzeige. Scwarzwaldmädel“ von Zessel auf. Sescheisesoe Aeden Agze geshe ie Garae eWohin gehen wir? Im in den ori(=) Frühlingsfest im Parkhaus im Stadtpark. Scereise gustestet winse ga##über den Antritt einer Seereise gestalter, winn als erner Preis dieses FrühParkha #gl. Vexeinshaus: Sonntag 20 Uhr: SchwarzwaldSkala: 20 Uhr: Varieté. Sonntag 16.30 und 20 Uhr. Stalgosichspiele: 17 und 20 Uhr: 0 Mädchen, mein usa=Theater: 15.40, 17.45, 20 Uhr: Charlie Chaplin. Weitlschtspies.:115 Uhr: Frühvorstellung. Apollo=Theater: 16. 18“: Schlachtschif„Conktitution“. Ghrent-Lagngellscher Eurenfeio=prechen. Am Sonntag (=) Bühnenvolksbund. für die Serie A„D kauf beginnt am Traditionsecke Kavallerie=Verein Lichtzurg: 15.40, 18.10, 20 Uhr: Mord=Prozeß der Lichtspielhähne: 20 uhr: Drei Tage., a Prudvortel. der gehshager Ldteu: der blaue Ergel. u dur u tern t. 4e. Vergnügungs= und Gaststätten: tas Weinstuden, Iägerhaf Patesheid, St. HuberUhr: Walzer im Schlafcoupé. 15 weitere Preise von je 10 Mark. Verlag und Schriftleitung des„Bochumer Anzei tiger Kavallerieverein regound. Am 20. April(Pontag) geht ssenden ernannt. Die mit der Ueberreichung e e e e e e ean eage eanr a a. sder geipen vob:(14. April) sind noch gute He Sesten wich an ia wrel Dontertag) Der Sgen= sene—. Plauterteantegancier Gr ur Gis a5 de. Sc N S. # U Zillertal Tonhalle. Sportveranstaltungen: findet vom 6. bis 8. Juni in Bochum stat.] Polizei. 0 Uhr: Eogl. Hesellenverein wieder auf. Sosch ein Humor gefällt mir. Und.*“Neuschen= sa; ein Spiel. Das war ein verzwei17) U ar hm!— die hübsche Christine, sein einziges Töchterchen, Mit ein gefällt mir auch. Die passen in die Welt, die zwei die eben im Walde untertauchen wolle Der Graf packte Verene hei den Die paßt nicht Hazu: de Nana bin ich nicht erbaut. Dann allerdings! Ich ziehe vor der Mutter den Hut!“ Verene, IAtled ist in a“ ia alles ausgemacht“ lichelte .in Ordnung, der Weg ist bestimmt.“ dachte, daß sie nicht wisse, was sie denken hicts: Aher sie war doch froh, daß Verene einsah daß e. Perene Heändert werden konnte. belh, K Ie Zinner gurliak lene vuer id dier bent Arbeit geBtogier..u der heutigen angestrengten ging dan: dich in ihr Stüäbchen. a Abwesch Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle a. 8. sechs Shrete nine psie di Püsse des Grafen Eschweilerjehr burfte sie nie meyr einen anderen Mann küssen. Verene lachte zwischen den Tränen. leich hinge Wie man es gleich hingestellt hatte! die Gemeinheit voraussetzte! Eschweiler hatte als Ehrenmann gehandelt. troßdem er sie gefüßt hatte. ehandeitz, Und sie liebte ihn noch immer! Sie liebte ihn mehr ace 19m: denn je. Sie wußre, daß diese Liebe hoffnungslos wax veres! Site Ein Weilchen schwiegen sie; dann meinte Eschweiler: „Wie steyst du mit Irmengard?“ „Wie soll ich zu ihr stehen? Gut! Sehr gut soWir haben uns versprochen, daß wir es miteinangetanscht was hr nac va Küsse kind natürlich ausden krüf mit gucträglich gutzuheißen hast. Mor.##tich mich in die Höhle der Löwin begeben. dente. das och iu den Salon zu deiner Tante. ## s ich nicht auf allzu großen Widerstand stoße Ich zen eslls ge e ee un un ein Juh fe anr uit ut ier aies echungulb unt! #wn. Vor dem Ein= gog v. g unezhilt bleibgg paßhte,„Aher, se wollte wissen werde, wo Verene ist. Lieber Got, sch habe i- ae sgasser, Maut Ka ei un Peter mi nicht noch vor den Kohi“, Wenn sie nur den Mam kun„. eo ju gut. Und was treue Person, die der Frau Pasio, müde, die alte, der Mond in den alten Garten. der Gartenmauer hinschlich. Verene sah sich noc voch auch nichts. Sie hätte sich voch gewiß nicht gegen #gäech sal aufgebäumt. Wenn sie ihn nur ab und gemesen einmal sehen können! Das wäre Glück genug Pahrscheinlich nicht. Sie haben dich alle gern, wich z. setßt das belebende„Element im Schlosse bist. Mich finsteren Gesellen hat keiner mehr gern.“ „Deine Schuld! Geh' zu deinem Forstbonzen und Sie gebdet miest der Nimm du was anEschweiler sagte schroff: angehören, Nun nicht! an hinaus. Noch ein Stück zwischen den hell ers uinrd mehr, sehen konnte. Sie genoß den Ind dann lehnte sie sich Waldbeden schrit. guhen durch den aufgeweichten wcononacht in vollen Zügen. an einen Baum. Oucen. Hier war der getrac mit ik Walbovbenschrill! sie geküßt! Herzens sehirt, halite ihn wieder gelit“..“ Wie lange our yer war! s nur! Doch alles lag so fern, so weit Langsam schritt das Mädchen weiter. gaus Fortwarts Grete ist um ihn ins Wasser geDer es waren TET Wald rauschte es leise. ihr große, glitzernde TräWeshalb durfte sie nicht im Fliederhause mit der zit shren Machtbabern Peshalb wollen sich Menschen gewitz lein Necht dazurden! Sie haten doch ganz Aber sie wollten ihr Gutes! zurückgeblieben wart se weit se arm und gegen durfte sie sich nicht aufbäumen. „Der Graf wird sich mit seiner Kusine verloben!“ Tante Pastor hatte es in diesen letzten Tagen zu ihr gesagt. Und Verene hatte beide Hände auf ihr Herz gedrückt, einen schneidenden Schmerz dabei geAber sie hatte genickt. „Es ist gut so, Tante!“ sch zuckend.“ nicht gut! Verenes Liebe wandt borene! Ihr Fesu bekam ihn die Andere, die HochgeBerene Berin 0s zu, was ihr, der kleinen Orgeng inger, immer unerreichbar geblieben wäre. Er würde kommen, dieser Frieden! Im Paldteich wartete der Frieden. Fer. scimmerte sein Wasser Im Licht des Mondes. Jnd das War imn schriftt d. er und wartete. und dus Madchen schritt vurauf zu. Licht und frei die Fase dee Piaxuud Lippen spürte sie wieder börte 21 dem ihen dem allein ihr lunges, Herz gegegendrüngteie ganze heiße, unberührte Liehe ent„Hör' mit deinem Unsinn auf! Aber bitte, beantworte mir eine Frage: Ist es nötig, daß du in dort einen noch lest, berzlich, als er saate. jetzt herzlich, als er sagie: auf.:19 ein urfideles Haus wie den alten Hildingen gleich wieder! Wie der die heutige verrückte Welt durch seine Brille besieht, das ist ja direkt ## ober kannst bu mich hier verireten? Ich ,reise noch einmal weg, weil ich sonst wahnsinnig werde.“ „deiner verehrten Frau Mutter nicht an! Sie ist so glucklich, daß du wieder daheim bist.“ D2 gan nicht hleiben: s aie else ae sechesen biec Kelener „Kannst du bleiben scarer Stol. „Brüll' mich doch nicht so an! Selbstverständlich werde ich bleiben. Wo willst du denn hin? Auf die Löwenjagd? Bring' mir ein Andenken mit Ich— Zöderam packte den Freund beim Arm. den Teich Zueinge.“ Mond eine schmale Gestalt, die auf die Gestast ergannt. und hart auf. Er hatte da simpelt wieder jemand ein bißchen mit dem Leben, weil er weiß, daß er gleich gerettet werden Be „Nein, nicht im Wasser!“ Verene viß sich los, lief weiter, das Gesicht in beide Henschen grd. sie nun gegen einen anderen „Verzeihung! Sie lieben solch kleine nächtliche Abenteuer“. Ich war damals recht begriffsstutzig, wofur ich noch nachträglich um Entschuldigung bitte.“ Mondlscht hell besche Mannes, das vom gewandt war. schienen und ihr spöttisch lächelnd zutelte s. wrteue bei ven Schultern, schüt..„Jetzt endlich Klarbeit! Weshalb wollten Sie heute gehen? Sie, die eine glückliche hielt sie sein Geist, zu befteien; doch schmerzhaft set atse e ae es s e ihe e „Weshalb nicht, Verene?“ Gr5=2=— weil— Bitte, lassen Sie mich gehen, Herr „Nein! Sie werden mir alles sagen!" „Forstwarts Grete ging um Sie ins Wasser! halbs sosle ic uute Giug aum Sie ues Wosg vereneu 1 nicht denselben Weg gehen?“ Wesflüsterte r Eschweiler hielt Verene an sich gepreßt. gebst— oder Vemast dus wich Hier Grtgauf deine Güter zu. Aber setzt sehe ich doch daß der Klat Un Zöderam rannte hinüber, ris das Mädchen zurück. Nerene kämpfte mit ihm. Er hielt sie jedoch fest. tanze hier im weichen Moos und Sie wankte, „Ich wollte griff wie hilfesuchend um sich. en Frieden!„Aber niemand ist barmherzig, nicht einmal der Tooi sagte sie ächzend. Und Da überlies es Eschweler gistalt. Mad; V. verteidigen. Es war vieles in meinem Leben, was nicht gellebt, und die sich mir. abe damals keine Frau gaurch Greke i nicit in nish ins Peseks), PritGr s ehisen des hesbülhe vel saie den den sücge mit einer eichen Bauerntochter aus der Umgegen vergelagt und den Bauerntochter aus der Umgegend verwtlicht auf dat mich gebeten, den Förster auf seine sich dorätimerksam zu machen. Er war auch unglücklich varuoer; aber er konnte nicht mehr zurück. Er mußte die andere heiraten, wenn er sie nicht bloßDie Erbtochter stand ihm höher als Forstwarts Grete. Und ich hatte nicht die Macht, ihn zu zwingen. Ich habe dem armen Mädchen das Versprechen geben müssen ihrem Vater nie zu sagen. welcher von den Förstern es war. Daß man mie einige. Male im Walde mit Grete Keller sah. wahrscheinlich die Veranlassung zu dem Gerücht, daß Verene sah ihn an, immer nur an. Der Mann preßte das Mädchen fester an sich. doch auf dich gewartet.. gekommen! Ich habe daß sie ktarb weil ich keinen Vrit fand: doc chutd, eschaesen ven iu enen autz agi.e uicd end falsch gedacht ah setzt alles klar, wußte daß er ganz gutsch gebucht von diesem blonden Mädchen. Doch das andere! Noch immer sah er da nicht klar. tenf“ Wenn es doch sa weit isr Vorster nicht beirnöfentlich mit ihm verloben sollests= dich morgen mich, Melenthins Frau zu werden. Ich im Kri enußgedehn lebt und 3 man gar! Zuschauer aufrütteln ten fieber! eine Atm. mehr inte wie sie ka Aufreg loser Still Vorgänge gericht" ver heure Wir hat zum Meisterstüc Dosis Sen amerikanis trachten, a Sekunde u den Proze ergehen. gor. Arn ganz einw Wieder Vorzügen, Seiner em Kinobesuch Am So in einer santesten Mary Dug Mit den zeigen die der Zeit u. als das Pi lichere Forr zerne Krie „Constitutio 1805 einen Piraten, bizu besetzen. Erbitterung im Film w macht das Hauptrollen schöne Esthe dem noch Ben=Hur, ir gezeichneter „ Carl de Film:„Dre netz auf den wird durch Aufregung „Eine Nach roman in 6 Wochenschau ab 6 Uhr un Sonntag.3 In diesen von Weltru Emil Janni: terdarsteller diesem Film. „Italtungst matischen S hochstehenden Hbealisten, d widerstehen! Im Beiprogi film:„Vorsic Frau zu werven. sen wollte ich (Fortsetzung folgt. Su Sbrtt #####e Bander dar. Von pr erhalten die für die sied übernehmen Weigerung, tend mit der geplant. Auskunft erporto der Bundesschrift. Peters, Bochum, iger 130er. Am 1. Aprü giment Nr. 180, nachziment Nr. 180 in Trier ndungsfeier, verbunden den Pfingsttagen, 23., t. Fahrtkosten Köln— intagskarten haben für Gültigkeit. AnmeldunChriststraße 31, * Monatsversammlung Vereinsheim Wilhelm taden, die nicht einem sich melden. Seite 5 und 15.) ender Am Sonntag, den freiben des Industriennische Unterrichtsaninend mit der Schnelbung hierzu während nstag in der Schule. (99387 ter=Verein EhrenfeldWintg, 12. April, „Mordprozeß Mary Dugan“ Kriminal=Tonfilm in der Lichtburg. Mordprozesse sind auf der Bühne wie im Film nicht neu. Die spannende Verhandlung um den rätselhaften Mord, in den der Revuestar Mary Dugan verwickelt ist, hat als Theaterstück einen sensationellen Erfolg gehabt. Her Film hat den Stoff nunmehr zu einer Sprechfilm=Handlung verdichtet, wie sie packender einfach nicht zu denken ist. Ein Film von zweistündiger Dauer, der nur auf der Wirkung des Dialogs beruht! Ein gefahrvolles Unternehmen. Ein Exempel, das nur ein Filmwerk wagen durfte, das mit riesenhafter Spannung des Inhalts über alle Bedenken hinweghelfen kann. So sehr sind wir eigentlich noch gar nicht an die Eigenarten der tönenden Leinwand gewohnt, daß man unbeschadet der Wirkung einen reinen Dialogfilm, dem außer den gezeigten Portrats fast alles Bildmaßige und Bewegungstechnische fehlt, beliebig ausdehnen konnte. Hier konnte es bedenkenlos geschehen. Wenn man die In diese von Kriminalität fiebernde Atmosphäre der Unterwelt führt der Sensations=Tonfilm„Der Tanz geht weiter" mit Wilhelm Dieterle, Lissi Arna und Anton sointner. Auch technisch ist dieser Tonfilm auf großer Höhe. Im Beiprogramm lauft ein ausgezeichneter stummer Großfilm„Teure Heimat"(Drei machen ihr Glück). Wie die Drei(Renate Müller, Hans Albers und Fritz Schulz) das anstellen, das ist eine äußerst lustige Angelegenheit.„Der grüne Engel“, eine heitere Tonfilmgroteske, und ein Lehrfilm bereichern das abwechslungsreiche Programm. Charlie Chaplins„Lichter der Großstadt“. im Afa=Theater Tonhalle Bochum Sonntag, 19 dt=Haus. Vortrag des (a3918 rverein. —12 nushof.“ „20 Uhr, Versammvollzähl. Ersch. erw. eir III. Bezirk. 12 Uhr, Schießen wir? Der Mustergatte. mmernachtstraum. ihlingsfest. und Tanz. st. Orchester. Uhr: SchwarzwaldO Mädchen, mein Charlie Chaplin. ellung. hiff„Constitution“. Tanz geht weiter. im Schlafcoupé. Mord=Prozeß der Uhr: Frühvorstell. auf Leben u. Tod. stätten: scheid, St. HuberStr., Zur Insel, Südpol, Strauch, Zum Wiesentat, K Plätzen. Gesellenverein— war ein verzweiitte er sie erreicht, te. Schultern, wollten Sie heute ückliche Braut zu schmerzhaft fest des Herrn Oberck nicht schätzen, Il man mich mit doch— niemals mich gehen, Herr !“ Wasser, sehen?“ Wesflüsterte ige?“ heißt doch— auen immer— eßt. ur ich gebe er aisch noch mehr will mich nicht eben, was nicht ich mir darum ls keine Frau harfen, die wageschah. Forstisser gegangen. 's nicht besser! von den jüngeund sich dann Umgegen verUmgegend verer auf seine auch unglückzurück. Er e nicht bloßhöher als ie Macht, ihn hen das Verzu sagen, man mich r sah, war Gerücht, daß schuld trage. an sich. * Ich habe zlücklich war, doch schuld, daß er ganz n. da nicht klar. nicht heiradich morgen seinte, es sei erden. ich heute na folgt! Charlie Chaplin, dieser groteske Begriff mit Melone, Latschen und lächerlichem Stöckchen, dieses für die Tücke des Objekts genannt. Man könnte dieses stumme, aber durch Musik und musikalische Geräusche unterstützte Spiel genau so gut die Psychologie des ewigen Pechvogels im Menschen oder das Gegenstück zum landlaufigen Ausdruck„Dem Starken hilft Gott" bezeichnen. Und man könnte das, ohne sozialpolitische oder rein weltanschaudasein: nachts, in weinseliger Stimmung, betrachtet ihn der Millionär als seinen Freund, am nüchternen Tag kennt er den armen Charlie nicht wieder. Und genau so geht es dem armen Charlie auch mit der Liebe: die blinde Blumenverkäuferin, für die er sich aufopfert, sieht ihre Liebe zu Charlie schwinden, als sie durch seine Hilfe wieder sehend geworden ist und merkt, daß ihr geliebter Retter nicht der erträumte reiche, junge und schöne Mann ist. Zwischen höffnungsvoller und hoffnungsloser Liebe, zwischen dem Wohlleben des nachtlichen Millionärfreundes und der eigenen armseligen Nora Gregor im Kriminaltonfilm„Der Mordprozeß der Mary Dugan ausgedehnte amerikanische Gerichtsverhandlung mit erlebt und zum überraschenden Schluß gekommen ist, weiß man gar nicht, daß man mehrere Stunden Zuhörer und Zuschauer gewesen ist. Man ist eben von der ersten aufrüttelnden Szene an in einer selten mitdurchgemachten fieberhaften Spannung. Im Zuschauerraum drückt eine Atmosphäre, die beklemmend wird, das ist nicht mehr intensives Mitgehen, das ist Hochspannung, wie sie kaum ein Film je erzielte. Eine innerliche Aufregung, die den Atem niederhält und in lautloser Stille und mit fast quälender Gespanntheit die Vorgänge vor dem amerikanischen„Zwölf=Männergericht" verfolgen läßt. Gewiß, dem Stoff ist die ungeheure Wirkung zu danken, aber wie die Regie ihn hier hat zum tönenden Leben werden lassen, das ist ein Meisterstück geschickten Aufbaues. Man mag eine reichliche Dosis Sensation in der Handlung finden, mag die Form amerikanischer Gerichtsbarkeit mit skeptischen Augen betrachten, als Zuschauer ist man gefesselt bis zur letzten Sekunde und läßt die plötzliche Wendung des aufregenden Prozesses mit einem Gefühl der Erlösung über sich ergehen. Eine hervorragende Besetzung mit Nora Gregor, Arnold Korff und Egon von Jordan, eine ganz einwandfreie, in jeder Nuance verständliche Wiedergabe. Kurz ein Film mit nahezu allen Vorzügen, einer der besten deutschen Kriminalfilme. Seiner eminenten Wirkung kann sich auch nicht ein Kinobesucher entziehen. Am Sonntag vormittag 11.15 Uhr zeigt die Lichtburg in einer Frühvorstellung den spannendsten und interessantesten Kriminal=Tonfilm„Der Mordprozeß der Mary Dugan" zu halben Preisen auf allen Plätzen. „Das Schlachtschiff Constikution“ in den Weltlichtspielen. Mit dem Großfilm„Das Schlachtschiff Constitution" zeigen die Weltlichtspiele ein historisches Bild, das aus der Zeit um die Wende des 18. Jahrhunderts stammt. Als das Piratenunwesen im Mittelmeer immer gefährlichere Formen annahm, baute Amerika das erste hölzerne Kriegsschiff mit schwerem Eisenbeschlag. Diese „Constitution“ fuhrte dann in den Jahren von 1803 bis 1805 einen zähen und erfolgreichen Kampf gegen die Piraten, bis es der Schiffsmannschaft gelang, Tripolis zu besetzen. Dieser Kämpfe, von beiden Seiten mit Erbitterung geführt, werden spannend und eindrucksvoll im Film wiedergegeben. Eine reizende Liebeshandlung macht das Werk noch besonders interessant. In den Hauptrollen fallen besonders Charles Garrell und die schöne Esther Ralston auf. Als Beifilm sieht man außerdem noch Ramon, Novarro, den Hauptdarsteller aus Ben=Hur, in„Die Dame hinterm Vorhang: Ein ausgezeichneter Film mit Abenteurereinschlag. liche Dinge in das Für und Wider der Debatte zu werfen. Und ohne den Menschen Chaplin, der mit warHerzen, erfüllt von eigener Erfahrung die Geschichte vom tragikomischen Los des Armen spielt, umsturzlerischer, gesellschaftsfeindlicher Absichten zu zeihen. ind man sollte ihn auch so sehen, diesen Film „Lichter der Großstadt“, der eigentlich von den Schatten des modernen Lebens redet, aber ebenso sehr vom naturnotwendigen, folgerichtigen Pech des unbedarften, harmlosen Gemütes spricht. Des harmlosen Gemütes, das nicht daran gebunden ist, ob in der Geld in Massen klingelt oder gähnende Leere herricht. Charlie Chaplin hat sich zum Veranschaulichen die Figur des Vagabunden Charlie hergenommen, der arm und obdachlos umherirrt und dabei einem lebensüberdrüssigen Millionär das Leben rettet. Diese Rettung verhilft Charlie zu einem ungewöhnlichen ZwitterVagabundendürftigkeit, latscht Charlie verzichtend, aber nicht verzagend, verspottet und verfolgt als Prototyp menschlicher Hilfslosigkeit durch Lichter und Schatten der Großstadt, bis zum entsagenden Ende seines Liebestraumes. Aber mit welchen Einfällen ist dieser Film ausgestatrer: Welche humoristischen Effekte sind herausgeholt, wenn eintöniges Xylophongerassel die Denkmalseinweihungsreden symbolisiert, wenn Charlie mit seinem Pech in der feudalen Wohnung des Freundes, in eleganten Nachtlokalen, im Boxring, hinter dem Steuer des Autos und auf der Straße eine Schlappe nach der anderen erleidet. Fast unmöglich, alle die liebevolle Kleinarbeit, die Charlie in diesen Film legte, beim ersten Schauen restlos zu erfassen und das Ganze sofort als Groteske nicht der sattsam bekannten Chaplinschen Attribute zu erkennen, sondern als Gröteske, geschrieben vom Leben. Gein Nachbargrvtel „Drei Tage auf Leben und Tod“ in der Lichtspielbühne. Vogt und Fritz Kampers in dem großen Film:„Drei Tage auf Leben und Tod.“(Im Minen= netz auf dem Meeresgrund gefangen). Ein Freiwilliger pird durch das Torpedorohr aus dem Boot gelassen! aufregung und Spannung bringt dieser Film. Dazu: „Eine Nacht in Posbiwara.“ Ein japaniicher Liebesgyman in 6 Akten. Ferner Lustspiel, Kulturfilm und schau. Von Freitag bis Montag 8 Uhr. Sonntag ab 6 Uhr ununterbrochen Vorführung. Jugendvorstellung Sonntag.30 Uhr mit„Drei Tage auf Leben und Tod. Stadttreis Wattenscheid X Goldene Hochzeit. Am Freitag, 17. April, feiern das Fest ihrer goldenen Hochzeit die Eheleute Stellwerksmeister a. D. Julius Malcus und Frau, Katharina geb. Sommer, Heinrichstraße 46. Malcus, der bei der Reichsbahn beschäftigt war, kam 1873 nach Essen, 1875 nach Wanne=Eickel, dann nach Wattenscheid=Günnigfeld. b Kirchliches. In der Propsteikirche beginnen mit dem morgigen Sonntag die Messen an den Sonn= und Feiertagen während der Sommermonate eine halbe Stunde„früher, und zwar die Frühmessen um.30, .50,.80 lihr, das Hochamt um.30 Uhr, die Spätmesse um 11 Uhr. Wegen der Erstkommunion fällt am Weißen Sonntag die Messe um.30 Uhr aus. Die Feier der Erstkommunion beginnt um.45 Uhr mit Abholung der Kinder aus dem Vereinshaus.— Nach dem kürzlich herausgegebenen Jahresbericht des Bonifatiusvereins „Sradiögese Paderborn sind im Jahre 1930 für die Missionsarben des Vereins im Dekanate Wattenscheid 4520 Mark vereinnahmt worden. Auf die Muttergemeinde Propstei entfallen hiervon allein etwa 2200 Mart. „Der blaue Engel“ im Odeon, Bochum 5. In diesem deutschen Tonfilm spielen zwei Darsteller von Weltruf die Hauptrollen: Marlene Dietrich und Jannings. Noch nie hat man den großen Charakterdarsteller Jannings so eindrucksvoll gesehen, wie in #issem., Film. Sein Wort hebt die Gesamtleistung seiner „Pestaltungskraft.„Der blaue Engel“, der in hochdramatischen Szenen die Tragödie eines einsamen, geistig Lochstehenden, liebesarmen Menschen gestaltet, eines dealisten, der den Lockungen einer Chansonette nicht widerstehen kann, ist einer der größten Janningsfilme. iim Beiprogramm laufen ein spannender Abenteurerfilm:„Vorsicht Verräter“ und zwei kleine Kurzfilme. „Der Tanz geht weiter“. im Apollotheater, Alleestraße. „Dex, König- von Chicagos Unterwelt und das organinerre Bandenleben stellt heute in Amerika eine Macht 2ur., Von prominenten Persönlichkeiten verlangen und ####natten die einzelnen Banden fortlaufende Zahlungen, für die sie den„Schutz“ der betreffenden Persönlichkeit Eharnehmen und deren„Sicherheit“ garantieren. Die wbeigerung, solche Gelder zu bezahlen, ist gleichbedentend mit der Gefahr, das Opfer einer Kugel zu werden. * Der Haushaltsplan für die Stadt Wattenscheid. Die Stadtverwaltung übergibt soeben der Oeffentlichkeit den Haushaltsplan für das neue Etatsjahr. Der slag balanciert in einer Höhe von etwas über 12 Millionen Reichsmark. Der Brutto=Fehlbetrag stellt sich auf 4097800 RM. Die Verwaltung schlägt vor, 373,51 Prozent Zuschlag zur staatlichen Grundvermögenssteuer, 600 Prozent bzw. 720 Prozent Zuschlag zur Gewerbeertragssteuer und 2400 Prozent beziehungsweise 2880 Prozent zur Lohnsummensteuer zu erhben.„Durch diese Sätze ermäßigte sich der Fehlbetrag auf 2010 0000 RM., der durch die Bürgersteuer, wenn sie mit 200 Prozent eingesetzt wird, um weitere 200 000 Reichsmark gedrückt werden könnte. Alles in allem sei zu sagen, daß das nach dem Vorschlag der Verwaltung noch verbleibende Defizit nicht aus Mitteln der eigenen Steuerkraft gedeckt werden kann. Reich und Staat müßten eingreifen, auch schon deshalb, weil die schwierige Finanzlage in der Hauptsache auf die großen Lasten in der Wohlfahrtsfürsorge zurückzuführen sei. X Vom Oberlyzeum. Beim Schulbeginn wird die Studienassessorin Fräulein Maria Ridder, katholischer Konfession, in das Lehrerkollegium des Oberlyzums neu eintreten. Sie besitzt die volle Lehrbefähigung in Mathematik, Biologie und Erdkunde. Ein angeforderter evangelischer Religionslehrer, der die Stelle des schon vor einem Jahre ausgeschiedenen Studienrats Mascher übernehmen sollte, wurde dagegen nicht überwiesen. Diese Stelle wird teilweise durch Pfarrer Heuser weiter verwaltet. Ferner kann infolge dieser Regelung die Studienassessorin a. D. Frau Skoetsch leider nicht mehr beschäftigt werden. b Kameradschaftlicher Kriegerbund. Der KameradG Priegerbund hielt unter dem Vorsitz des Leyrers monig seine Monatsversammlung ab. Amtsgerichtsrat Hagedorn konnte dem 1. Kassierer Simon Schäfer das Verdienstkreuz 1. Klasse überreichen. ph Evangelischer Arbeiter=Bürgerverein Lohrheide. Die Jahrestagung leitete der Vorsitzende Rinschede. Derselbe stellte den neuen Pfarrer Sixtus vor. Anwesend war der Generalsekretär Jacobi. Recht lebhaft war die Debatte über die Umpfarrung des Bezirks Lohrheide. Der Verein nahm an der Konfirmandenfeier im Gemeindehause teil. * Brand eines Straßenbahnwagens. Am 9. April gegen 17.35 Uhr entstand in einem Straßenbahnwagen der Westfälischen Straßenbahngesellschaft an der Endstelle Bahnhof Höntrop durch Schaltdefekt ein Brand. Durch Abziehen des Bugels und Ausschalten des Automaten wurde der Brand im Keime erstickt. Personen wurden nicht verletzt. Stadttreis Wanne-Eicke! 0 Aus der evangelischen Gemeinde Eickel. Bis zur Besetzung der dritten Pfarrstelle wird der Bezirk, den Pfarrer Gottschalk bisher verwaltet hat, von den beiden anderen Pfarrern übernommen. Der Teil, der zwischen der Hindenburgstraße, Markt, Königstraße und Dorneburgstraße liegt, wird von Pfarrer Beckmann verwaltet, die übrigen Straßen von Pfarrer Maennel. Die Konfirmanden=Knaben nehmen am Unterricht von Pfarrer Beckmann teil, die Konfirmanden=Mädchen am Unterricht von Pfarrer Maennel. Xe Flesssizgts=Versorgung Wanne=Eickel G. m. b. H. unserer Stadt: Wie im ganzen Reiche, so war auch in ein Rückgang in der Stromabgabe festzustellen. Im Berichtsjahre wurde der Neubau der Elektrizitätsversorgung in der Hindenburgstraße fertiggestellt und planmäßig am 1. April 1930 bezogen.=Durch die Schaffung von Ladenräumen zu Ausstellungs= und Anschauungszwecken ist die Propagandamöglichkeit wesentlich erhöht. Im Berichtsjahre 1930 wurde die Elektro=Gemeinschaft Wanne=Eickel gegründet, die aus den Elektro=Installateuren und der Elektrizitätsversorgung zusammengesetzt ist. Der.anmäßige Ausbau des Stromnetzes wurde im Berichtsjahr fortgesetzt. Größere Veränderungen in dem Hochspannungs= und Niederspannungsnetz wurden im Stadtteil Holsterhausen vorgenommen. Die Strompreise blieben im Laufe des Jahres unverändert mit Ausnahme des mit dem Vergutungszähler gemessenen Haushaltsstroms, der um 4 Pf. je Kilowattstunde gesenkt wurde. Der im Vergleich an allen Nachbarstädten niedrige Lichtstrompreis beträgt zurzeit 87 Pf. je Kilowattstunde. Der Kraftstrompreis 22 Pf. je Kilowattstunde. Die nutzbare Stromabgabe hat sich im Jahre 1930 um 51 000 Kilowattstunden vermindert und betrug 3258 433 Kilowattstunden. Die Zahl der Konsumenten erhöhte sich um 646 auf 12 978. Hausanschlüsse wurden in einer Zahl von 117 Stück neu hergestellt. Die gesamte Länge der Erdkabel erhöhte sich um 4 Kilometer auf 41,2 Kilometer, während die Freileitungslänge sich von 87,5 Kilometer guf, 871 ermäßigte. Der Netzausbau erforderte 60.000 um. Der erzielte Reingewinn beläuft sich einschließlich Vortrag auf 320 131,74 RM.(1929: 347 104,58 RM.). An Steuern waren 64 270,39 RM. gegenüber 44058 66 Reichsmark im Jahre 1929 aufzubringen. An die Stadt Wanne=Eickel als alleinige Gesellschafterin wurden 275000 RM. wie im Vorjahre abgeführt. An Zinsen für das übernommene Stromnetz erhielt die Stadt weiter 19 222.20 RM., dem Rücklagenkonto werden 30.000 Reichsmark(1929: 55 000 RM.), der Arbeiter=Ruhegeldlasse und dem Pensionsfonds wie im Vorjahre je 5000 38. Jahrgang — 11. April 1931 Reichsmark überwiesen, während 5131,74 RM. auf neue Rechnung vorgetragen werden. ur 490 Jahre Schloßkapelle Crange. Als Derk von Eickel Herr zu Crange, im Jahre 1441 den Neubau des Schlosses Crange ausführen ließ, erbaute er daneben eine Schloßtapelle, die er dem hl. Laurentius weihte. Auf den Laurentiustag—.10. August— wird seit jener Zeit die Cranger Kirmes gefeiert. Im Jahre 1855 wurde eine neue Kirche anstelle der inzwischen baufällig gewordenen Kapelle erbaut. Ein Posaunenengel ziert die Turmspitze. b Das Autorad löste sich und jagte in ein Geschäftslokal. Von einem furchtbaren Knall und Getöse wurden in der Nacht zum Donnerstag gegen 3 Uhr die Anwohner der Gelsenkirchener Straße im Stadtteil Röhling= hausen unweit der Kolonie„Pluto“ aus dem Schlaf geweckt. Als dann die Hausbewohner der angrenzenden Häuser auf die Straße stürzten, bot sich ihnen ein eigentumliches Bild. An dem dort befindlichen Herren= und Damenfrisiersalon August Richter waren die Rollade der Eingangstür und die Scheiben total zertrümmert. Von einem von Gelsenkirchen nach Wanne=Eickel fahrenden Auto hatte sich beim Nehmen der Kurve an der Verkehrsinsel der Gelsenkirchener Straße ein Reifen gelöst, war über die Straße und den Bürgersteig hinweg mit rapider Schnelligkeit und Wucht gegen die vorerwähnte Rollade gesprungen, hatte diese total zertrümmert und war dann noch gegen die dahinter befindliche Ladentür gesprungen. Der Autofahrer lief davon. Der Unfall ereignete sich an derselben Stelle, wo vor zwei Jahren ein Motorradfahrer aus Gelsenkirchen mit voller Wucht gegen das Haus raste und dabei den Tod fand. n D i e b e k ö n n e n a l l e s g e b r a u c h e n. I n d e r N a c h t zum 4. April wurden einem Berginvaliden aus seinem Garten in der Kurfürstenstraße ein ca..20 Meter hoher Lorbeerbaum und verschiedene Rosensträucher gestohlen. — In der Nacht zum 9. April wurden vom Eingang des Astoria=Theaters in der Hindenburgstraße sechs Photos und vier Illuminationslämpchen gestohlen. Ennepe=Ruhrtreis * Aus dem Kreisausschuß. Der Kreisausschuß des Ennepe-Ruhrkreises lehnte die Weitergewährung von Fahrkosten für die Straßenbahn an Kriegsbeschäigte zur Erreichung ihrer Arbeitsstellen ab.— Die Straßenbahnkommission berichtete über die vorgenommene Prüfung der geldlichen Verhältnisse der Hattinger Kreisbahnen. Zugestimmt wurde der Aufnahme eines kurzfristigen(Kontokorrent) Kredits von 50000 Mark für die Hattinger Kreisbahnen bei der Sparkasse in Hattingen.— Dem Landwirtschaftlichen Kreisverein wurden 560 Mark als Beihilfe zur Seuchenbekämpfung bewilligt, zur Beschaffung krebsfester Pflanzkartoffeln für 2657 Zentner je 50 Pfg.— 1328,50 Mark. 0 Zum Mordfall Lina Kikuth in Herbede. Die Kriminalpolizei verfolgt seit kurzem in der Mordsache Kikuth eine neue Spur. Es ist festgestellt worden daß für die unaufgeklärte Tat an der 60jährigen Hofbesitzerin Lina Kikuth am 9. September v. J. nur ein Ortsfremder in Frage kommen kann. Stadttreis Herne a. Aus der Herner Stadtverwaltung. Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte bis zur Erledigung des ordentlichen Haushaltsplanes für 1931 einen Nothaushalts. Es folgte dann die Nachbewilligung von 588 894 Reichsmark für das Rechnungsjahr 1930. Von der nachgeforderten Summe entfallen allein 351 500 Reichsmark auf das Wohlfahrtsamt. Die Amtszeit des Wohlfahrtsdezernenten Beigeordneten Hölkeskamt(S. P..) und des Baudezernenten Knöll läuft am 1. Juni bzw. am 1. September 1931 ab. Die Rechte beantragte in Gemeinschaft mit den Nationalsozialisten, Evangelischem Volksdienst und Kommunisten die Einsparung beider Posten. Dadurch wird eine Personalausgabenverminderung von 40000 Reichsmark eintreten. Das Zentrum war ebenfalls für Einsparung des Baudezernenten, jedoch für Wiederbesetzung des Wohlfahrtsdezernenten. Die Sozialdemokraten befürworteten die Wiederbesetzung beider Posten. Oberbürgermeister Täger erklärte, die Einsparung von 40 000 Reichsmark treffe nicht zu. Würden die beiden Posten nicht wieder besetzt, so habe die Stadt jährlich 17000 Reichsmark für Pensionen aufzubringen, so daß tatsächlich nur eine Ersparnis von 23000 Reichsmark erfolge. Bei der Abstimmung wurde der Antrag auf Einsparung beider Posten mit den Stimmen der Mittelstandsvereinigung, der Bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft, des Evangelischen Volksdienstes, der Kommunisten und Nationalsozialisten mit knapper Mehrheit gegen die Stimmen des Zentrums und der Sozialdemokraten angenommen. Rüche und Reller im Sclfr... „Bei Lucullus zu Gast sein, sagt man, und an die Hamburg-Amerika Linie werden Sie dabei denken, wenn Sie auch nur einmal auf einem der vielen Schiffe gereist sind, die auf regelmäßiger Fahrt nach allen Weltteilen oder auf Vergnügungs- und Erholungsreisen nach Nord und Süd die Hapagflagge übers Nleer tragen. Seeluft und Hapagküche — es gibt nicht leicht zwei Dinge, deren Zusammenwirken Ihrer Gesundheit und Erholung förderlicher wäre. Keisen Gte mit der HAMBURG-AMERIKA LINIE er u. Gen. Anz. 0, Snier und Eprel Vor dem Sailonende ie Spiele der unteren Klalfen vor dem Abschluß 3. Beil Anzeig Osterfesttage, so hat es auch für den kommenden Sonntag ein Teil der Vereine des RuhrGiebieten des Beg viel Plüsse nach den benachbarten zu tätigen, so daß das Programm Scriengo hich ader mals eine Einschränkung erfahren hat. Freundschaftsede die Baarungen in den einzelnen „Schwarz=Weiß“ Essen— Essen 99. BP., Altenessen— Homberger Spielverein. Werrs—„Germania“ Bochum. „Westfalia“ Herne—„Union“ Gelsenkirchen. „Sportfreunde“ Dortmund— Dortmund 95. * STV. Werne—„Germania“, Bochum. Die Leistungen der„Germanen“ haben in der jüngsten Zeit so Sambte heinen können, daß man ihnen in diesem ##e teine alzugroßen Aussichten auf den Erfolg einraumen kann, umsomehr als der Gegner bewiesen hat, daß er seine Spielstärke augenblicklich auf ein sehr achtbarrh Liggan gebracht bat. Ueberdies kommt noch hinden Vorteil besitzt, in heimischer UmSeshen müirhen zu önnen, so daß es uns nicht übereinen Verlut gwenn die Gäste vergeblich bemüht wären, . Srktas aozuwenden.enug“ I. Bezirksklaffe Gruppe Bochum „Rasensport“— SV. Höntrop. Ehrenfeld— Witten 92. Gesellschaftsspiele: Ver.„Preußen“ 07—„Viktoria“ Dortmund. Gruppe Gelsenkirchen: TV. Eickel— Schonnebeck 1910. Entscheibungen. Die„Rassensportle miesterschasft zostohadgen Vonike, hoien Gupennach dhampt beagesn. sberd wiedh sch den Gisen elit Bech Perdeisen, wenn se den wpeiten Mlact uichi verEhrenfelder für starf Punkt abgeben. Wir halten die Die„Preußen“ benutzen“ die Gäste klor zu schlagen. ihrer Mannschaft fie.dn vielfreien Sonntag, um ##er Mannschuft fur oas rommende schwere Lokalrreisen gegen Ehrenfeld den letzten Schliff zu geben. II. Bezirksklaffe Gruppe 1: .=V.„Westfalia“— Langendreer 07 „Phönix“— VfB. Werne. „Teutonia“ Riemke— SC. Altenbochum. Gruppe 2: „Concordia“— Sprockhövel. Weitmar 09— Winz=Baak. Kämste, Das leistrt ged ersten Gruppe sind Postionskrifst vesonders für die Begegnung„Westrta=Langendreer 07 zu,„Westfalia“ muß gewinnen, wenn sie den zweiten Tabellenplatz behaupten will. In der zweiten Gruppe ist das erste Tref2 entscheidender Bedeutung. Will a me„# öve, den zweiten Tabellenplatz behaupten, .—# es sein letztes Spiel mit einem Sieg abschließen. Die„Concorden“ haben in den letzten Spielen gute Aufgabe stehen. Das zweite Spiel sollte Weitma F den die Ordnungsleute einen schweren Stand haben.— „Fortuna“ Weitmar(D..) trifft auf die Lehrmannschaft von T. u. S. Bochum. Der Ausgang dieses aFreffens ist ungewiß. Die„Borussen“ folgen ######enadung des Spr, Bommern 05, um dort gegen die spieltüchtigen.=.=.=Vertreter zu spielen. Den interessanten Kampf werden die„Borussen“ knapp für sich, entscheiden. Vorher spielen beide ReservemannschafEin interessantes Treffen zwischen D. T. und W. =L. kanmt am Sonntag nachmittag zum Austrag ain Fat Itmmede, Der Evgng. Gesellenversich eoand Potisei Bochum zu Gast und wird ###r anstrengen müssen, wenn er die in letzter Zeit diever besser in Schwung gekommenen Polizisten niederhalten will.— Ein weiteres Freundschaftsspiel kommt zwischen T. u. S. Riemke und Schalker Verein zum Austrag. Die Damen der„Borussen" spielen gegen Tkb. Wanne 89/92.. Hockey Am kommenden Sonntag ist der Spielbetrieb sehr rege. Eine kombinierte Elf des Tus“ spielt morgens im Stadion gegen den Ruderklub Dahlhausen, schat hiestrste, Saison spielt. Die zweite HerrenmannI. g Kelsenkirchen gegen die erste von Schalte vo. Vor einer schweren Aufgabe stehen die Damen. Sie sind zu Gast beim Düsseldorfer HockeyRingen TV. Winz=Baak— Polizei SV. Bochum. Die dier Pamnschaft des#'lse. SB. Bochum trägt gegen Freundschaftskampf aus. Die Polizeisportler haben in trainiert und sollten einen achtSeclig schlug Lauer Berlin, 10. April. Die Boxkämpfe im Berliner Spichernring brachten keine überragenden Paarungen, so daß von vornherein die Erwartungen nicht zu hoch geschraubt des Abends standen Mizsegeni(Verlin) und Lauer(Saarbrücken) im Millelgewicht gegenüber. Der Berliner blieb überlegener Sieger. Mit einem Unentschieden mußten sich die österreichischen Gäste zufrieden geben. Blaho konnte Ullrich(Hamburg) nicht schlagen und Neubauer war Vogel(Berlin) nur ebenbürtig. Schiller (Hannover) schlug seinen Landsmann Thriene nach Punkten. 0 Freier Deutscher Turnerbund Handball=Meisterschaftsspiele. „Frisch, auf“ Altenbochum—„Einigkeit“ Herne Jahns Saisch Wattenschzg„Finigleit“ Ehrenfeld „Juyn Holsterhausen— TB. Herne „Starke Eiche“ Bochum—„Jahn“ Hofstede „Einigteit“ Bismarck—„Germania“ Wanne. Im ersten Spiele werden wohl die Punkte nach Herne wandern. Um die Tabellenführung zu erreichen, muß„Deutsche Eiche“ Wattenscheid das Spiel gewinnen. Das dritte Treffen ist ausgeglichen. Zeigen die Spieler der„Starken Eiche“ die Form des letzten Sonntags, so sollte ihnen der Sieg wohl beschieden sein. Im letzteu. Spiel dürfte der Platzverein knapper Sieger Klub gegen Klub Um den Silberpokal der Sportkegler Kaum sind die Bezirksmeisterschaften überstanden da beginnen auch schon die Kämpfe um den Silberpokal des Bochumer Keglerverbandes. Wieder gehts mit Punktwertung Klub gegen Klub, jeder Kegler zweimal 25 Wurf in die Vollen, die fünf besten Ergebnisse eines Klubs werden gewertet. Der Pokal muß dreimal hintereinander oder fünfmal außer der Reihe gewonnen werden. Zweimaliger Gewinner und jetziger Verteidiger des Pokals ist der auch heute recht spielstarke Klub „Blau=Weiß". Die Kämpfe beginnen am Sonntag und zwar tritt„Vereinigte“ gegen„Einigkeit", Böse Buben“ gegen„Unter Uns“ und „Säule“ gegen„Blau=Weiß“ an.„Also Doch“ hat spielfrei. Radlport .=V.„Westfalia 95“. Die Mitglieder des Radfahrervereins„Westfalia 95“ treffen sich zur Wanderfahrt zum„Steinern Haus“ morgens.45 Uhr am Bülowplatz. Der.=V.„Bochumer Wanderfahrer 1927“ unternimmt am Sonntag eine Fahrt nach Henrichen= burg. Abfahrt:.30 Uhr. Treffpunkt: Hasselkuß. Die Mitglieder des.=Sp.=C.„Meister“ treffen sich Sonntag, den 12. April, zu einer Wanderfahrt nach Elberfeld. Treffpunkt 7 Uhr am Vereinsheim Grothe. Radsp.=V.„Concordia“. Sonntag treffen sich die Fahrer zur Trainingsfahrt nach Freudenberg um 9 Uhram Vereinslokal Winkelmann. Kein Titelkampf Piltulla-Heufer! Der Sportausschuß der Boxsportbehörde Deutschlands hat jetzt im Falle Pistulla—Heuser eine sehr Herausfeorderer desd gefsält, nachtem der Bonner war. Die Ansprüche amisters anerkannt worden Regeln der RBü ein Träge K mutz den der Jon em Tlager mehrerer Titel nur um den höchsten, in diesem Falle also um den Europatitel, herausgefordert werden kann. Heuser wurde somit bedeutet, Pistulla über die IBU zum Kampfe zu fordern. Erhe Vom Turf Saint-Cloud, Freitag, 10. April 1. Rennen: 1. Palestrino(Elliott), 2. Kanbie, Indien. Toto 60, Platz 21, 69, 33. masz.3, Ponzgaletale. Toto 33, Blatz 16, 14. 38. 3. Premier Empire, Toto 60, Platz, 19, 35 18 uie 5. Rennen: 1. 210 60, Platz 19, 35, 10. larawood(Anderson), 2. Chef 3. Joyeux. Toto 41, Platz 25, 25. 6. Rennen: 1. Confucius(Brethes), 2. Kern, 3. Faisan Venere. Toto: 108, Platz 27, 21, 17. Die Runde der Vier Um die weltdeutsche Fußball-Mcifterschaft Runde der Zweiten In Gladbach: Rheydter Sp.=V.— Sp.=V. Sterkrade. k. die Gäste vor einer schweren Das zweile Spiel sbule Weilmar mapp „Union“ gen für sich entscheiden. Gauklasse: Heven— Gerthe=Hiltrop. Gesellschaftsipiele Gerihe, Holthausen— Preußenl S2.„ Sp. Gerthe— Bochum=West Gan Harpen— Ruhrtal Heven Lungendreer 04— Lindenhorst Ehrenfeld(Res.)— Brenschede(D..) „Tura“ Eppendorf— T. u. SpV. Bredenscheid die spiesarse Mennsch, Sp. Sp. Gertheenpfängt solle einen weiteren Sieg meilhen Fonnen... : Wie Gieg meiven ronnen. dreer04 Handballlpiele De Ger Seien die. Seiäieste ie cier aui. 6e gzui sind folgende Spiele angesetzt. Für Sonntag TuS.— Sprockhövel. Hattinger SV.— Herbede. Langendreer 04— SC. Dahlhausen. Sieg erzielen, desgleichen der Hattin enen dlatten Postenenern osien. lesten Tresens ist indesen Werks- und Firmenlport sich heute nachmitag im Geselschaf Der Ausgang des Tressens ist volliommen kleines Plus räumen wie den BEWern ein. „Schwarz=Weiß“ ist morgen Gast bei der „Glück=Auf: Der Kaupf wird sehr deu Peuing beide Mannschaften über einen gus edr interessantz, da Die Hintermannschaft von„Glück=Auf“ was stärker als die des Gegners. Vorausb. knopegr, Sieger dirte„SchwarzWbeitß, verden. mittag hat„Gabo“ die Mannschaft des Ber urner gegen Sportler 5.: Sutsal. interessante Krästevergleiche zwischen u uied: einise Sportlern. So spiell der.=.=Diplonste T. u. S. Kornharpen 26, gegen# v..9 zeisportverein Bochum 73. Pott= die in Hochform .— Noch sind nicht alle Teilnehmer der Runde der Vier ermittelt, da steigt schon der erste Kampf in der Meisterrundg„Fesr stehen bisher aus der Nordgruppe die beiden Vertreter VfB. Bielefeld und Meidericher SpV. und aus der Südgruppe„Fortuna" Düs.55 z# bim Der zweite Vertreter dieser Gruppe wird 738%: Spiele„Alemannia“, Aachen gegen assel ermittelt, die beide den Mittelrheinmeister FV. Neuendorf bezwangen. In der Runde der Vier spielen die übriggebliebenen Bezirksmeister gegeneinander in einer Serie. Entscheidend ist das Punkteverhältnis für die erste und zweite westdeutsche Vertreterstelle, wobei der erste Vertreter automatisch Westdeutscher Meister wird. Der Dritte dieser Runde der vier Meister hat mit dem Sieger der Runde der Zweiten, der sogenannten..=Runde noch ein Spiel auszutragen, und erst der Sieger aus diesem Spiele wird dritter westdeutscher Vertreter bei den Endspielen des Deutschen Fußball=Bundes um die Deutsche Meisterschaft. Runde der Vier Meidericher Sp.=V.—„Fortuna“ Düsseldorf. „Wenn das Spiel zwischen Meiderich und der Union Gelsentirchen in Schalke nur 8000 Zuschauer angezogen der beiden vorgenannten Bezirksmeister isburger Stadion wird einen Massenbesuch erleben. Einmal weil die Duisburger Sportssane wpein diex Bezirksmeister im Kampfe sieht, dann min 4„Fortuna“ zweifellos der ernsthafteste AnMannschaft har diedene Meistertiel ist. Die und auch den Gruppenstpen und Bezirksmeisterschaft Stitoensieg in der Meisterrunde in so errungen, wie es keinem anderen geltdeutischen Vereine gelang. Die Vorzüge der Düsselir Der varzsiase d Ausgeglichenheit, dann Besetzung der wichtigsten Posten und nicht zuletzt in ihrem vorbildlichen Kampfgeiste. Fortung gehört zu den wenigen Mannschaften, mit denen lost vann zu rechnen ist, wenn sie mit einigen Ersatzleuten antreten muß und die umso besser spielt, je stärrer der Gegner ist. In der Mannschaft sind alle Linien ite Mlar gemm Die Vereine, die sich in der Vorschlußrunde gegenüberstehen, sind recht gleichwertig. Der Rheydter Sp.= Hstäst# der Zusammenarbeit etwas höher zu bewerten, kturm. An Stesleo den durchschlagskräftigeren Innenengmaschiger Kombination bevorzugt lügelspiel„no Steilvorlagen, und da der Innensturm„chießen, kann, wenn er will, wird die Abwehr mheydrs vor keiner leichten Aufgabe stehen. Die bessere Gesamtleistung der Rheydter müßte aber den Kampf zu deren Gunsten entscheiden können. In Elberfeld:„Schwarz=Weiß“. Rheine. Barmen—„Borussia“ Die technische, bessere Mannschaft stellt unzweifelhaft der Vertreter des bergisch=märkischen Bezirks. Borussia Rheine aber ist enschieden kampfkräftiger. Bei Barmen ist der Sturm ausgezeichnet, die Läuferreihe genügt, die Abwehr ist zuverlässig, kaum mehr. Borussia Rheine ist schneller im Sturm, ausdauernder in der Läuferreihe und in der Abwehr mindestens gleichwertig. Man varf daher einen sehr spannenden und auch guten Kampf erwarten, den Barmen knapp für sich entscheiden müßte. gut. Die Elf müßte klar gewinnen. Alemannia ist Favorit Die Ausscheidung Kassel 03— Alemannia Aachen. Der Westdeutsche Spielverband hat für den komguenden Sonntag noch ein Endspiel festgesetzt, und zwar ausstehende Spiel aus der Entscheidungsdem arer SeisesDen Alemannia Nachen und gassel.03, das ursprünglich im Laufe dieser Weche, daragefüortz werden sollte. Als Austragungsori is. Humm i. W. bestimmt worden. Der Westscheidungseuehe un ist dur0 diese besondere Ent scheidungsrunde in die lange befürchteten Terminschwierigkeiten gekommen. Er kann jetzt das Entscheidungsspiel um die dritte WSV.=Vertreterstelle zwischen dem Dritten der Endrunde und dem Sieger der K..Runde nicht wie vorgesehen am 3. Mai durchführen. Platz 27, 21, 17. Der ideale Tennisspieler Wie Tilden ihn„zusammensetzen“ würde. Tilden erläuterte kürzlich in einem Artikel, Eigenschaften der verschiedensten großen Spieler ein Mann haben müßte, um dem Ideal des Tennisspielers nahe zu kommen. Er schreibt:„Zuerst würde ich ihm den Aufschlag Doegs geben, obschon man auch die Serpices, von Shields, Allison und Lott für gut genug halten kann. Doeg hat aber doch in seinem Service die größte Geschwindigkeit und Kontrolle. Dann würde ich Cochets Vorhand für ihn wählen, doch ist auch den wunderbaren Schlägen Hunters und Coens der nötige Respekt zu zollen. Gleichzeitig halte ich noch die Vorhandschläge von de Murpurgo und Austin für genügend gut. Cochets Schlag hat mehr Abwechslung im Angriff und in der Verteidigung und seine Ballkontrolle in dieser Hinsicht ist vollkommen. Der Rückhann, Lacoßes würde den gedachten Spieler im Aufvau seiner Technit vollenden, wenn auch der Rückhand von Karl Kozeluh, Cochet und mein eigener gleich gute Dienste leisten würden. Lacoste macht aber weniger Fehler und mehr Punkte als wir. Ideal ist sodann das Ueberkopfspiel Borotras. BoroLiagist dsc beste,„Smasher“ der Welt, wobei ihm allervings Cochet, Tveg, Lott, Shields und Allison Konin Lieser Hinsicht gleichwersd hlin sind aber Volley hetrift ssap. Was den wählen. Sas.“ 1 wäre dersenige Richards zu riie# e spiel ist demsenigen Vorö455#########enen weil es verläßlicher ist. Vorotra, Cocher, Joynston(in seiner besten Zeit), Lott, Shields und S. Woods könnten Richards evtl. ersetzen. Ferner wäre zu berücksichtigen das Halfvolleyspiel von H e son gare lams der eigene Chop oder Drov Herrschung de s#Phh oder Cochet müßte die Beschließlich müßte#des gelernt werden und müßee die Spielcourage und der Siegeswillen von Vozoira, Hunter und Cochet und die Taktik Cochets angenommen werden." Billardsport Bochum—Essen. Der Billardklub Bochum 23, tglied, des Deutschen Amateur=Billard=Bundes, trägt Essener Billardklub in seinenagsa gegen den in Bochum aus.. erten Heim den Klubs spielen Die besten Spieler aus bei5. Stirnberg, Verendt, Höwing und. Lawo. Gute spielerische Leistungen sind zu erauf 800 Poinis ina.elmener eine Cadre.=Partie auf o00 Pomis im Klubheim des.=C. Vorwärts". Girchschpiftr°0 Points(höchste Serie 378 Points, witt, 45), Rippelmeyer kam auf 500 Points(hochste Serie 137 Points, Durchschnitt 28). Beendigung der Partie spielte H. Drost seine fabelhaftez. Kunst= und Phantasiestöße, die von den zahlwur den Zuschauern mit großen Beifall aufgenommen 5 Am„Sonntag spielt die erste Mannschaft des.=C. „Prasivent“ gegen die erste Mannschaft des.=C. „Vorwärts“, im Klubheim„Vorwärts". Wer dieses Bräsdenenut sehr; man nicht sagen, da der.=C. „Prasivent“ mir sehr starken Spielern vertreten ist. der Billardklub Bochum 25 konnte das söen,1 B. C. Ehrenfeld segreich für sch enSeit sorgerisch sorge für starke Be anstrengte Evangeli hoben zu Arbeit w tatkräftig aufgebaut Müttererk heimen. Müttererk land, Heim in 37 Gastbe heim 60 Gastbe verband für sich a rath, m ganzen 14 1930 war Dribur Fertigstell hilfe rund holungsbe einer der im herrl und We prachtvoll liegt der (frühere wundervo Lindenall Pracht. I der Brut mit seine wechselkro Für bestens im Kurp wege sin bequemer werden burg, P uflen. T Meinber empfehle in der den ge wird v einen ausgede die mit Höhen lienb Eine 8 sten. Auch sames (Werra) tigen M so sehr an Bro leidet, tet sind, Die So Pension dorf mi holzwäld gen ist Bad sein Festspiel Volksw pflegeri Bad B Teilneh untergel glänzen! Reihe m Trippe gegen Jakubowiky er weltfälisch-heffische Mannschaftsmeister boxt gegen B. S. K. 19 Bicher eiamat sted dr B S..ia der vitchaer urder. Ga..u. i. den b. d. K. 19 Wieder einmal ist es der B. S. K. 19, der mit sorscht heute abend im Sport ver: leit tritt. Har'c. G. Shütenhof an die OeffentlichJahre in seinen Kleinr“ 19 konnte im vergangenen gestglten und sogar, wie noch in bester hun Se er de. Sae ic eise bei scherie Koigalke nach Hause bringen, deren Namen auch in Bochum tigen Fämpie sing. Die Poarungen der herStAfG D1; westälischhesfis Penne 1 19 auf gebt nicht ohne Pusichten in zacher Meister. Menne sitt eine“ udsichten in den Kampf; denn er bedrei Kunder.d Lust für mehr als vrel bunden. Koch vertritt den B. S. K. im Ban seine Hortmunder.. ist sein Gegner. Der rung. Er ist Faef versi9t über eine große Ringerfahgneg Wi ist Huti im Schlag. Koch /19) dagegen ist über eine ich das Treffen im Federgewicht auch diese Punkte werden. Jestedt(19) und Schwager[.) ist die Paarung. Der Bochumer brachte auf der Meisterschaft 20. Gramm Uebergewicht und somit kam der Kampf schen beooen nicht zum Austrag. Der heutige Kampf wird zeigen, wer von den beiden der Bessere ist. Basch denr 3i 9a i eien ascte Uise gal müßte, der Papierform nach, groß gewinnen, aber nem Gegner. Im Hoac, den er wächst mit seiWieser i veigen gee schwergewicht wird Hochfeld paren, daß er in Hochform ist. Auch Jas.“..:“(19) befindet sich in guter Verfassung. er sich nicht auf Wühlerei mit seinem Gegner (2. ein, so dürften in Bochum bleiden. Nichüche Aporveranstelbungen . sabtellung des„TuS“ an neute auf allen Plätzen 8ich Sommer auf ein. von Bal sonn. L4 Spielgel Gegend. Zimmer Juli—2 Sonntag, 12. April, nachmittags 4 Uhr, auf dem städtischen„Fportplatz an der Krümmede: Eva Bochunn“ in Bochumgegen Polizei .=V.„Westfalia“— Langendreer 07. Morgen, Sonntag, Masthafstraße 12. Peri, indet auf dem Platz an der Westhoftraße das Meisierschaftespiel obiger Gegner statt. Anstoß: 4 Uhr. Vorher Spiel der unteren Mannschaften. finden ruhigen gung wiese. Pension Kr. Hör statt. Anstoß: unteren Mannschaften. „ Wo spielen Sie Billard? Im renovierten Klubheim des Billard=Clubs Bochum 23, Union=Palast, Mitglied des D. A..B. Heute: Slsdtelanof Bachon.=Csen...8. Heie. im All meine Bochumer Freunde bitte ich um ihren Besuch in dem modern ausgebauten ausgebauten „Mestfalenhaus Brückstr. 44 # WILLV PIELKEN dir. im Warmn Gr. frd reichl. Pens. Vitamin-Kraftborn lesen. Erholu herrl. Höhen, nur 4 Ilm. i Gart., heste R Ottberg Vitahnin kraftbern „Rogmunder Ritterbrauerel.-O. #. wrese, Bochum-Welimer, Kar Friodrichetr 22. T. 90934 8 Min mannst Rühle. M.50 Lippe, 1. April 1931 -Heufer! irtbehörde Deutschdeuser eine sehr hdem der Bonner anerkannt worden en nunmehr abgeng, daß nach den er Titel nur um den Europatitel, wurde somit beampfe zu fordern. 0. April lliott), 2. Kanbie, 3. (Turner), 2. RoPlatz 16, 14, 28. ), 2. Le Notre, 10, 21, 16. prez), 2. Flambo, 9, 35, 18. nderson), 2. Chef 25. rethes), 2. Kern, 27, 21, 17. spieler n“ würde. in einem Artikel, großen Spieler eal des Tennis„Zuerst würde bschon man auch Lott für gut gein seinem Serontrolle. Dann hn wählen, doch iters und Coens ig halte ich noch und Austin für hr Abwechslung und seine Balln. Der Rückten Spieler im auch der Rückin eigener gleich acht aber weniIdeal ist sotras. Borooobei ihm allerAllison Konghlin sind aber Was den Richards zu nigen Boroist. Borotra, Lott, Shields setzen. Ferner yspiel von op oder Drop nüßte die Bewerden und r Siegeswillen die Taktik s. Beilage zum Bochumer. Anzeiger u. Gen. Anzeiger Reisen= Bäder. Nr. 84 38. Jahrgang Samstag, 11. April 1931 sochum 23, Bundes, trägt pf gegen den ovierten Heim er aus beison Bochum öwing n sind zu erDas hollänte gegen den Cadre=Partie Vorwärts". 378 Points, n a u f 5 0 0 chschnitt 28). Drost seine von den zahlaufgenommen ft des.=C. des.=C. Wer dieses a der.=C. eten ist. as Rückspiel für sich entnden „TuS“ lätzen dem städtiEvangel. 1 Polizei (99418 n. Sonntag, esthofstraße itt. Anstoß: innschaften. Bochum 23, B. Heute: Dde dern ee I, die 89e in über alzbier Rrborn .-O. 68060 66884 Erholungsheime für die Mütter Seit einigen Jahren hat sich ein neuer Zweig fürsorgerischer Arbeit in Deutschland entwickelt: Die Fürsorge für die leiblich und seelisch geschwächten, durch die starke Belastung der Kriegs= und Nachkriegsjahre überanstrengten Mütter. Es darf als das Verdienst der Evangelischen Frauenhilfe gelten, zuerst den Ruf erhoben zu haben: Erholungsfürsorge für Mütter. Die Arbeit wurde zuerst von der Westfälischen Frauenhilfe tatkräftig in Angriff genommen und am umfangreichsten aufgebaut. Sie betreibt seit 1927 die planmäßige Müttererholungsfürsorge in ihren Müttererholungsheimen. Sie besitzt drei solche Heime, und zwar das Müttererholungsheim Concordia im Siegerland mit 50 Gastbetten, eröffnet Mai 1927, das Heim in Laggenbeck Kreis Tecklenburg, mit 37 Gastbetten, eröffnet Juni 1929, und das Erholungsheim„Frauenhilfe“ in Bad Driburg, mit 60 Gastbetten, eröffnet 1. Februar 1929. Der Stadtverband der Frauenhilfe Gelsenkirchen unterhält für sich allein noch das Müttererholungsheim Windrath, mit 30 Gastbetten. Im Jahre 1929 wurden im ganzen 1450 Mütter zur Erholung entsandt, im Jahre 1930 waren es rund 1800 Frauen. Das Heim in Bad Driburg wird zurzeit noch weiter ausgebaut. Nach Fertigstellung des Baues hat die Westfälische Frauenhilfe rund 400000 Mark in ihre Heimarbeit für erholungsbedürftige Mütter gesteckt. Schieder, einer der beliebtesten und schönsten Luftkurorte, liegt im herrlichen Emmertale, zwischen Teutoburger Wald und Wesergebirge. Der saubere Ort ist rings von prachtvollem Hochwald umgeben. Inmitten des Ortes liegt der 80 Morgen große Kurpark mit dem Schloß (frühere Sommerresidenz der Lippischen Fürsten). Die wundervollen Teich= und Parkanlagen mit der alten Lindenallee sind eine Sehenswürdigkeit von besonderer Pracht. Im Kurpark befindet sich, neben der Liegewiese, der Brunnenausschank der bekannten Nessenbergauelle mit seinem erprobten Heilwasser gegen Gicht und Stoffwechselkrankheiten. Für die Erholungssuchenden ist in jeder Weise bestens gesorgt. Allenthalben sind Ruhebänke aufgestellt, im Kurpark sowohl wie an den Waldwegen. Die Waldwege sind gut bezeichnet. Für weitere Ausflüge steht ein bequemer Omnibus=Aussichtswagen zur Verfügung. So werden z. B. besucht: Bad Pyrmont, Bad Eilsen, Bückeburg, Porta=Westfalica, Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Detmold, Hermannsdenkmal, Externsteine, Bad Meinberg usw. Die Hotels und Pensionen sind sehr zu empfehlen, sie sind gut und doch billig. Luftkurort Schledehausen, der in den letzten Jahren von Erholungssuchenden gern zu längerem Aufenthalte genommen wurde, wird von Kennern hochgeschätzt. Der Ort selbst macht einen sauberen Eindruck. Er liegt unmittelbar an ausgedehnten Waldungen mit gepflegten Spazierwegen, die mit Ruhebänken reich versehen sind. Von den Höhen hat man entzückende Ausblicke. Ein Familienbad am Walde im Tal gewährt Erfrischung. Eine Kur im ersten Frühlingsgrun ist am wirksamsten. Bad Sooden-Allendorf(Werra) Auch an der Werra ist die Frühlingszeit ein wundersames Erlebnis. Die Verwaltung von Bad Sooden (Werra) hat verbilligte Pauschalkuren für den bedürftigen Mittelstand eingerichtet, damit auch der nicht so sehr mit Glücksgütern Gesegnete, der an Asthma, an Bronchialkatarrh, an Rheuma und Herzbeschwerden leidet, dessen Kinder mit Rachitis oder Skrofulose behaftet sind, auf billigstem Wege Heilung finden können. Die Solequellen haben Jod= und Bromgehalt. Die Pensionspreise sind herabgesetzt. Bad Sooden=Allendorf mit seinen weitausgreifenden Laub= und Nadelholzwäldern sowie seinen mühelos zu nehmenden Bergen ist ein idealer Erholungsort. Im Juli begeht das Bad sein 50jähriges Jubiläum, zu dem ein historisches Festspiel geschaffen ist. Gelegenheit zu einer Besichtigungsfahrt, die voll befriedigte. Bad Bertrich hat somit bewiesen, daß es in vorbildlicher Weise geeignet ist, in jeder Jahreszeit als Tagungsort zu dienen; es bietet die Gewähr, daß es seinen Gästen außerordentlich gut gefällt. Bad Reichenhall Wenn der Frühling über Flur und Wald seine Flügel breitet, zieht auf den weiten Schneeflächen des 1600 Meter hohen Predigtstuhls der Skiläufer noch bis weit über Ostern hinaus im führigen Firnschnee seine Spuren. Bad Reichenhall ist ein besonders ausgezeichneter Ort einer binnenländischen Riviera“. Die es nicht wissen, reisen um teures Geld nach dem Süden. Wer weniger Zeit und weniger Geld zum Reisen hat, findet Gleiches, vielleicht Selteneres zur selben Zeit in dem dem Bad Reichenhall benachbarten Bergdörfchen Nonn. Dort sitzen die Gäste vor einer Kaffeewirtschaft den ganzen Winter über im Freien. Im März und April gibt es bereits Tage von sommerlicher Wärme. Zehn Minuten Schwebefahrt führen hinauf Vorfrühling des Predigtstuhls. Hochland und Tiefland, Frühling und Winter dem Erleben gleich nah und erkauft um ein kleines Ohrensausen, das man spürt, wenn man in der Gondel der Seilbahn hinaufoder herunterfährt. Schirz Beige der Barl — * Mitten im Industriegebiet hat sich ein wundervolles Idyll erhalten: Schloß Berge bei Buer, ein gern tes Wanderziel in unserer näheren Heimat, das jetzt im beginnenden Frühling wieder viele Samstags:.#5 Sonntagsausflügter anlockt, da es schnell zu erreichen ist. Es ist eine der vielen ehemaligen Wasselburgen, deren unsere westfälische Heimat so reich ist. Die ehemalige Burg ist jetzt als Volkserholungsstätte hergerichtet, die sich in den Besitz der Stadt Gelsenkirchen=Buer befindet. dlen und Tihemprbonnz Bad Vertrich Ende Januar dieses Jahres hatte der preußische Volkswohlfahrtsminister die Bezirks= und Kreisjugendpflegerinnen Westdeutschlands zu einer Tagung nach Bad Bertrich einberufen. Die Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen waren in den hiesigen Kurpensionen untergebracht; dabei haben die Häuser ihren guten Ruf glänzend bewährt. Die herrliche Gegend und dazu eine Reihe mustergültiger Jugendpflege=Einrichtungen boten „millionär“ auf Strafurlaub ( Wuppertal, 10. April. Ein Berliner Ingenieur, ein vielfach vorbestrafter Psychopath, hatte sich, als er einmal wieder im Koblenzer Gefängnis saß, einen Strafurlaub erwirkt, indem er der Anstaltsleitung die abenteuerliche Geschichte von einer Millionenerbschaft erzählte. Anstatt diese anzutreten, benutzte er den Urlaub, sich im Industriegebiet eine reiche Braut zu suchen. Er fand auch ein wohlhabendes Mädchen, das außerdem noch eine reiche Tante in Velbert besaß. Auch diese war von dem angeblichen Millionär ganz entzückt, so daß sie diesem bereitwilligst 7000 Reichsmark vorstreckte, um dem Bräutigam der Nichte, der ja angeblich seine Millionen auf dem Wege der Kapitalflucht der deutschen Steuerbehörde geschickt entzogen und im Ausland deponiert hatte, die Barbezahlung eines Automobils möglich zu machen. Die Tante, die sich sehr geschäftstüchtig wähnte, erhielt dafür eine Zahlungsanweisung über 10000 Reichsmark auf eine Newyorker Bank. Der Sträfling aber bekam ein Auto, mit dem er, sehr zum Leidwesen von Braut, Tante und Gefängnisbehörde, davonsauste. Er kam mit einer verhältnismäßig gelinden Gefängnisstrafe von neun Monaten davon. Jugenddrama auf dem Eigelstein * Köln, 10. April. Gestern vormittag vergiftete sich ein bei seinen Eltern auf Besuch weilender Rothenfelde 3 8 bei Bad Rothenfelde, Teutoburger Wald. Sommerfrischler finden frdl. Aufnahme auf ein. schön geleg. Landgut, 20 Min von Bad Rothenfelde entfernt. Ruhige, sonn Lage. 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Sechs deutsche Frauen, die während der Besatzungszeit sich im Rheinland mit englschen Sordaten verheirateten, sind, wie die Zeitung „Der Star“ meldet, von Newcastle, dem großen Kohlenhafen in Nordengland, heimlich nach Deutschland zurückgekehrt. Die sechs Frauen, die sich nicht in die fremde Umgebung eingewöhnen konnten, standen untereinander in freundschaftlichem Verkehr, und ihr Heimweh brachte sie auf den Gedanken, nach ihrer Heimat zurückzukehren. Die Urheberin des Planes, die auch seine Ausführung übernahm, soll eine 27 Jahre alte deutsche Frau sein, die den Doktortitel besitzt und im Jahre 1924 einen englischen Artilleristen heiratete. Gräßlich verbrannt „Niederaußem, 10. April. Hier gastierte eine Truppe, die ihre Wohnwagen zusammengestellt hatte. Nachts bemerkten Vorübergehende, daß aus einem der Wagen, in dem zwei Kinder allein schliefen, ein Feuerschein herausdrang, Man eilte hinzu und barg ein Kind, das halb erstickt und ohnmächtig war. Das andere Kind, ein noch nicht einjähriges Mädchen, erlitt sehr schwere Brandwunden, denen es kurz darauf im Krankenhaus erlag. Kleine Provinz-Kundschau Die Unterschlagung des Sieglarer Gemeinderentmeisters. Der Gemeinderentmeister Over, der vor einem Monat nach großen Unterschlagungen bei der Gemeindekasse flüchtete, später jedoch verhaftet wurde, hat vor dem Untersuchungsrichter ein Geständnis abgelegt und die von ihm unterschlagene Summe mit 55000 RM. angegeben. □ Wenn Kinder allein sind. In Abwesenheit der Eltern haben sich in einem Hause in der Neußer Straße in Krefeld die in der Wohnung allein zurückgebliebenen Kinder am Gasherd zu schaffen gemacht so daß das Gas ungehindert ausströmen konnte. Die Kinder wurden von den zurückkehrenden Eltern bewußtlos aufgefunden. Während bei den zwei Knaben die Wiederbelebungsversuche Erfolg hatten, konnte das Mädchen leider nicht mehr ins Leben zurück. gerufen werden. Aus dem Gerichtssaal Darlehnswucherer Winter vor Gericht s Essen, 10. April. Am zweiten Verhandlungstag im großen Darlehnswucherprozeß marschierten die ersten Belastungszeugen auf, die in eindrucksvoller und anschaulicher Ausführlichkeit ihre schmerzlichen Erfahrungen schilderten die sie mit dem Angeklagten Winter gemacht haben. Ein nicht geringer Teil dieser Leute ist heute wirtschaftlich ruiniert. Bei der Vernehmung der Zeugen kommt es wesentlich auf die Untersuchung der Frage an, ob der Angeklagte bei der Darlehnshergabe die Notlage der Geldnehmer ausgebeutet hat, eine Voraussetzung für den Tatbestand des Wuchers. Der Verteidiger dringt darauf, daß in jedem Einzelfall diese Frage bis in die kleinsten Kleinigkeiten nachgeprüft wird. Unter den Zeugen befand sich auch ein ehemaliger Beamter des rheinisch= westfälischen Kohlensyndikats, dessen tragischer Fall bislang nicht in die Oeffentlichkeit gedrungen ist. Der Zeuge ist ebenfalls ein Opfer des Angeklagten geworden, als ihn ein hartes Schicksal(schwere Erkrankung der Frau) darniederwarf. Die Darlehnsbeträge, die er erhielt, erreichten bald eine Höhe von 760 Mark. Dafür mußte er dem Angeklagten nach Abzug entsprechender Spesen zehn Monatswechsel, lautend über 110 Reichsmark, also insgesamt 1100 Reichsmark, unterschreiben. Außerdem mußte er zwei Bürgen stellen und noch seine Rente, die er neben seinem Gehalt bezog, verpfänden. Der Zeuge hat nach seinen Angaben mit Mühe und Not über 800 Reichsmark zurückgezahlt, also mehr als das ganze Darlehen betrug. Plötzlich erhielt der Zeuge die Aufforderung, noch weitere 829 Reichsmark zu zahlen. Diese Summe wurde hernach von Winter gegen den Zeugen und die beiden Bürgen eingeklagt. Der junge Syndikatsbeamte ist heute wirtschaftlich vollständig vernichtet. Er hat die Stellung verloren und ist heute erwerbslos. Ein ähnlicher Fall kam nach der Vernehmung des Syndikatsbeamten zur Sprache. Hier handelte es sich um einen ehemaligen Offizier und jetzigen Beamten des R. W. E. in Essen. Seine Kinder waren krank, sein Gehalt betrug monatlich 207 Reichsmark; und dabei war seine Schuldenlast auf 800 Reichsmark angewachsen. Winter gab ihm ein Darlehen in Höhe 95 Reichsmark, machte aber, wie der Zeuge bekundete, die Hergabe des Darlehens abhängig von dem Abschluß einer Lebensversicherung bei dem Angeklagten. Der Zeuge schloß unter dem Zwange der Verhältnisse eine Lebensversicherung in Höhe von 3000 Reichsmark ab. Als er später bei der Rückzahlung des Darlehens in Schwierigkeiten geriet, drohte der Angeklagte energisch mit einer Anzeige beim Polizeipräsidenten. So reiht sich sich ein Fall an den anderen. INSEL Ans dkst Bileinrich Palace Hotel Praha uns Hotel Bristol Hrrsse Kompl. Penslon(samt allen Abgaben u. Bedienung) je nach Zimmerlage v. Mk..— bis Mk..—. Verl. illustr. Prospekte Frühjahrskuren im Teutoburger Walde für Nerven-, innere u Stoffwechselleiden Besondere Ertolge b. Blutdrucksteigerung Basedow und alle Formen der Anämie. 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C. 24 und Volksbühne, Serie 2: Don Carlos Ein dramatisches Gedicht in 5 Akten von Fr. v. Schiller. Donnerst., 16. April, 19.45 bis gegen 23 Uhr. Wöitzer Ring 11 u. Vonsbuhne, Serie 1, Nr. 201—400: Heute, Sonnabend, 8 Uhr: morgen, Sonntag. 4½ Uhr: morgen, Sonntag, 8 Uhr: Bochum. Allkstortestr. 56 Mittwoch, den 15. April Schüfer-Honzerl Im Saale der Loge. Humboldtstraße 14 L14 8 Akttraktionen! Kleine Preise nachm.:.50 bis.00 Mk. abends:.50 bis 2,00 Mk. Zigeunerbaron Operette in 3 Akten von Johann Strauß. Freitag, 17. April, 19 bis gegen 23.15 Uhr. B. 23: Der Ring des Sonntag, den 12. April, In Ev. Vereinshaus, Mühlenstr. auf vielseltigen Wunsch Zweiter Tag: Siegfried Handlung in 3 Aufzügen von.Wagner Samstag, 18. April, 20 bis gegen 22.45 Uhr. Außer Vormiete: Im weißen Operette in S Akten von dessel. Einlaß 7 Uhr: Anfang 8 Uhr. Preise von.60 bis.- RM. Die Verbandsleitung dunklen harte Sai was die gewesen i gerkinder alles. 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Es würde zu zarte Saiten berühren, wenn ich in Worte kleiden wollte, was die Kaiserin mir in frohen und trüben Stunden gewesen ist. Sie war für uns, ihre Kinder und Schwiegerkinder mit einem Worte: die Mutter. Das sagt alles. Am nächsten ist sie mir gewiß in den Stunden getreten, da meine Kinder zur Welt kamen, und sie in ihrer mütterlichen und umsichtigen Weise mir zur Seite stand. Trat sie, in solchen Fällen ganz weiß gekleidet, ins Zimmer, legte sie mir, gütig und liebevoll lächelnd, irst ihre weiche Hand auf die Stirn, so wurde mir trotz iller Bangigkeit getrost zumute. Und es war wohl auch für sie der schönste Augenblick, wenn sie mir das neugeborene Enkelchen in den Arm legen konnte: Wie war sie dann hinterher sorgsam in meiner und des Kindes Pflege, für moderne Begriffe wohl etwas streng, aber der Erfolg war auf ihrer Seite! Ueberhaupt, wie rücksichtsvoll war die Kaiserin gegen ihre Schwiegertöchter! Sie befürchtete stets, daß wir uns ermüdeten, und nahm lieber selber einen Krankenbesuch vor oder wohnte selbst einer offiziellen Feier bei, nur um uns nicht Ueberanstrengungen auszusetzen. In ihrem persönlichen Umgang mit uns war die Kaiserin die Güte und Höflikeit selbst. Niemals, außer bei den großen Hoffesten, ging sie durch eine Tür, ohne uns liebevoll gleichzeitig mitzuziehen. Nie setzte sie sich nach Tisch oder in einer Gesellschaft, ohne uns einen Wink zu geben, gleichzeitig Platz zu nehmen. Dabei war sie doch die Mutter und die Kaiserin, aber ihr Herzenstakt gebot ihr, so und nicht anders zu handeln. Trotz ihrem ausgesprochen weichen Gemüt konnte die Kaiserin aber auch zuweilen sehr energisch auftreten, wenn es galt, ihre Meinung uns Kindern gegenüber durchzusetzen. Sie stand an einer Wende der Generationen. So trat sie stets für die Erhaltung der überlieferten Form ein und ließ niemals, wenn nicht in nebensächlichen Punkten, zu, daß wir Schwiegertöchter von ihr abwichen. Damals erschien uns das oft hart, setzt habe ich alles in trüben und schweren Jahren verstehen gelernt. Unermüdlich tätig war die Kaiserin auf dem großen Gebiete der Krankenpflege. Der Vaterländische Frauenverein hat unter ihrer Leitung hohe Bedeutung gewonnen, an allen Enden spüren wir heute noch, wie ihr gütiges Verständnis und ihre liebevolle Fürsorge in den Werken christlicher Nächstenliebe weiterleben. Niemals schonte sie sich, wenn es galt, Kranke zu besuchen der durch persönliches Zugreifen Not zu lindern. Ja, sie hat sich ihr schweres Herzleiden zum Teil dadurch zugezogen, daß sie niemals ihre Gesundheit achtete, wenn es galt, ihren Pflichten als Landesmutter nachzukommen. Und dabei geschah das alles geräuschlos und ohne viel Worte. Die Kaiserin war ein innerlich unendlich bescheidener Mensch, der Gutes nur darum tat, weil es ihm sein weiches Herz gebot, nicht des Anscheins wegen. Eine tiefe, echte Frömmigkeit erfüllte das ganze Wesen der Kaiserin. Mit ganzer Seele hing sie an ihrem evangelischen Glauben, dem sie so viel Kraft und Lebensmut entnahm. Ohne bigott oder engherzig zu sein, ließ sie am Worte Gottes nicht rütteln oder deuteln. Das Christentum, das sie und ihr hoher Gemahl uns allen vorgelebt haben, war echt deutsch erlebt und aufgefaßt, und ihr fester Glaube hat ihnen in den schweren Stunden ihres Lebens geholfen. In der von ihr gegründeten Evangelischen Frauenhilfe lebt ihr frommer christlicher Sinn weithin sichtbar fort. Allen, die sie gekannt haben, erschien sie als das Vorbild der deutschen Frau, und als solches steht sie heute und immer lebendig vor meinem Auge. Berlin, endlich lenzt es. Das lieblicke Fest „Die Feiertage gut verlebt?"... Zweihundertundeinundachtzigmal ist an mich diese Frage nun schon gestellt worden. Einundzwanzigmal habe ich sie mit gemischten Gefühlen beantwortet. Dem zwoundzwanzigsten Fragesteller habe ich kurzerhand den Rücken gekehrt. Ich lehne es ab, mich zweihundertundeinundachtzigmal nachträglich über die Feiertage zu ärgern. Der liebe Nächste sollte den Aerger des anderen ebenso heilig halten wie seine eigene Schadenfreude. Diese ewige Frage„Haben Sie die Feiertage gut verlebt?“ ist offengesagt eine Rücksichtslosigkeit, der Fragesteller der Versucher in Freundesgestalt. Denn, um sich nicht zu blamieren, läßt man sich zu einer wahren Hochflut von Lügen verleiten.„Ausgezeichnet! Fabelhaft! Entzückend! Selbstverständlich!"... Denn man gönnt diesen boshaften Fragestellern die Freude nicht, daß man sich weidlich geärgert hat. Aber im Innersten schüttelt man sich nachträglich noch von dem Frost des ersten Feiertages. Die verregneten Sonntagshabite der Familie, die lieben Ostergäste, die unangemeldet aus Neu=Ruppin, Bernau und Fürstenwalde ausgerechnet zum Osterbraten hereinschneiten. die verdorbenen Mägen der Kinder, Tante Helenes Osterei in Gestalt einer Trompete für den Jüngsten und einer Scheintotpistole für den Zweiten: grauenhaft tauchen diese Dinge als fröhliche Ostererinnerung empor. Aber gelassen leiert man immer wieder sein„Tanke ausgezeichnet“ daher. Jetzt jedoch, nachdem Onkel Blasius, ebenso über meine Wortkargheit wie ich über seine Mitteilsamkeit verschnupft, seine Fahrkarte nach NeuRuppin bereits in der Tasche hat, atme ich auf und bekenne mich zur Wahrheit. Ich gestehe: Ostern habe ich mir anders vorgestellt, und mit mir die meisten Berliner. Trotz der Winterpelze wurde man nicht warm. Die frischangestrichenen Gartenstühle in„Onkel Toms Hütte“ waren das einzig lebendige Grün im Grunewald. Man traute dem Wetter ebensowenig wie der Wasserdichtigkeit seines Regenmantels. Man fror. Nur die Dielen= und Kaffeehausbesitzer im Inneren der Stadt konnten sich mit voller Berechtigung vor Freude über das Geschäft die Hände warm reiben. Die Verkehrsvehikel wurden nicht übermäßig strapaziert. Man blieb zumeist daheim. Berlins Natur war in die Kintöppe verlegt. Nur hier konnte man den ersten Star finden. Hier trafen sich junge Gänse, Windhunde, verliebte Turteltäubchen und was sonst der gute Mensch im bösen Drange an Vergleichen mit der Natur erfand. Auch die Theater zogen trotz respektierlicher Preise an. Und wo die„Platten“ fehlten, schuf sich der Berliner mit Lautsprecher und Grammophon sein Osterseelenmilijöh. Selbst in den Laubenkolonien fror man und kochte Kaffee, oder umstand im trauten Familienkreise das einzige Schneeglöckchen, das von den Ostergästen nicht zertrampelt war. Onkel Maxe hat diesen Augenblick sogar auf der Platte festgehalten. Tante Frieda hat bei Leistenbendix bereits einen goldenen Rahmen ausgesucht und am nächsten Sonntag soll die feierliche Aufhängung dieser Ostererinnerung über dem Bett des zweijährigen Fritze stattfinden. Es wird die reine Jehrecht=Hühnchen=Stimmung“, sein, und die achtjahrige Alma wird nun schon seit dem dritten Feiertag unter Aufbietung aller Geduld und Intelligenz für folgenden Weihspruch gedrillt: Ostern ist das Fest der Eier, blau und grün und hart gekocht. Ach, wie schön ist solche Feier, wenn man draußen Kaffee kocht. Vater trinkt'ne große Molle, Mutta brezelt warme Wurscht, Fritze piepelt aus der Stolle die Rosinen. Kaffeedurscht! Onkel Max war forsch im Flusse und um viere schon beschwipst. Doch er hat uns dann zum Schlusse photographisch abgeknipst. Alle sind wir drauf: Adele, Emmi kit die neien Schuh, Selbst die Senta, unsere Töle, Mutta macht die Ogen zu. Ach es war so urgemütlich, was sich nicht bestreiten läßt. Feire urfidel und friedlich, Fritzchen, stets dein Osterfest! Männertreu und Liebeszauber Am zweiten Ostertag wurde die Rennsaison Karlshorst eröffnet. Die ideale Bahn draußen in der Wuhlheide hat von je auf das pferdefreudige Berlin ihre Anziehungskraft ausgeübt. Die Eröffnung der Rennsaison hier draußen ist stets für das kleine Vorstädtchen im Osten ein großer Tag. Besonders dieser zweite Osterfeiertag. Das sonst an ein stilles Landstädtchen der Mark erinnernde Nestchen vor den Toren Berlins gleicht dann einem Jahrmarkt und Rummerplatz. Verkaufsstände überall. Von den Knobländern angefangen bis zum Kinderluftballon, der keinen Trieb nach oben verspürt, wird alles Erdenkliche und Unerdenkliche feilgeboten. Die Sonderzüge am Rennbahnhof spucken Abertausende auf die Perrons. Autoschlangen ringeln wie bunte Urwaldreptilien durch die Straßen. Besucher ebenso zahlreich wie Zaungäste. Die letzte Mark, die der erste Feiertag noch übrig ließ, wird getippt. Es hagelt von allen Seiten Pferdeweisheiten. Das Interesse ist allgemein. Es ist nicht nur sportlich. Dieses erste Karlshorster Rennen hat einen psychologischen Einschlag.„Männertreu“ streitet gegen„Liebeszauber". Die Rennleitung scheint Humor und Geschäftssinn zu haben, denn diese beiden Gäule rennen nicht nur, sie ziehen auch. Unzählige Brautleute und Ehegatten führt dieser Wettstreit in die Wuhlheide. Das starke Geschlecht tippt auf„Männertreu". Natürlich aus Opposition, schielt aber mit einem Auge nach„Liebeszauber“. aus. Die Weiblichkeit setzt selbstverständlich in diesen Frühlingstagen ihrerseits alles auf„Liebeszauber", wünscht jedoch im geheimen, daß sich„Männertreu" bewähren möge. Und so geschah es auch. So mußte es kommen, schon allein, um endlich einmal der Männertugend ihr Recht zu geben.„Männertreu“ reservierte nach einem prachtvollen Start seine Kräfte, nahm spielend jede Hürde, jedes Hindernis und setzte selbst über das Wasser, das bekanntlich für Treue niemals zu tief sein kann, elegant hinweg:„Liebeszauber" startete zwar mit Extase in voller Weiblichkeit, hielt aber nicht durch. Selten habe ich Männer mit so überlegener Miene am Toto ihre wohlverdienten Gelder einstreichen gesehen. Die Schönen aber, die auf„Liebeszauber“ setzten, wagten unter den Frühjahrshüten nur bewundernde Seitenblicke. Jetzt sage mir noch einer, daß man auf Männertreue nichts setzen darf! Ein Nestor des Theaters Arthur Kraußneck wurde gestern 75 Jahre alt. Nein, blieb bis gestern 75 Jahre jung. Zwei Menschenalter deutschen Theaterlebens sind an Kraußneck vorbeigezogen. Aber an ihm wandelte die Wandlung der deutschen Bühne nichts anderes als sein Bühnender ostgreußischen Erde, die so manchen Großen, Matkowsky, Else Lehmann, Wegener und andere schenkte, hielt er an seinem persönlichstem Stil mit Ausdauer fest. Unter'Arronge sprang er ins Deutsche Theater" ein, nachdem er wie so mancher Bühnenheros Freud und Leid der Provinz und sogar die Schmiere ausgekostet hatte. Den Alten sind sein Karl Moor und Tell noch lebendige Gegenwart. Und als er dann schließlich vom Helden zum Väterfach überging und geben Joseph Kainz den Philipp Schillers oder Ibsens Pastor Manders kreierte, stand Kraußnecks Künstler= Ein tiefes Menschverständnis, ein Sprechstil, der ganz im Gegensatz zur Moderne vom klafsischen Verse lebt, nicht aber ihn schludernd ertötet, lieh ihm die Gabe, Menschen nach seinem und des Dichters Bild zu formen. Das Gefühl, mit Temperament und Intellekt haushalten zu müssen, den Charakter einer Rolle aus Geste und Stimmbildung nachzuschöpfen, nicht aber wie so viele Thespisaspiranten sich am Klange des eigenen Organs genügen zu lassen, das ließ Kraußneck ebenso Schillers Geschöpfe wie Hauptmanns Kreaturen mit jenem Etwas beleben, das packt und tragische Seele heißt. Diesem großen Mimen, dem ein Gott gab, zu sagen, was mit ihm eine Menschheit leidet— denn das erst hebt den wahren Bühnenkünstler über die„Schau"spielerei— dankt eine große Zahl von Dichtern und eine noch größere Schar von Schauenden die Schönheit der tragischen Kunst, die da erschüttert. Ueber 20 Jahre vergingen, seit ich als blutjunger Student Kraußneck zum ersten Male sah. In diesen zwanzig Jahren ist viel geschaffen, aber auch viel am deutschen Theater verdorben worden. Fast ist es, als scheue heute Bühne und Publikum die tragische Kunst. Die künstlerische Seele des Volkes zersetzt und zersetzt man mit Dingen, die in Kunsttreibhäusern oder sogar aus Schlamm gewachsen sind. Und die Schauspielkunst?... Die Sprach= und Sprechanarchie des Expressionismus ist zwar überwunden. Aber wie Kleinkinder lernt man nur allmählich wieder sprechen. Nur langsam fällt die Verkrampftheit der Sprache ab, nur langsam verschwindet das Saloppe. Man wird nicht zu Kraußnecks großem Stil zurückkehren, aber von diesem Begnadeten die künstlerische Bescheidenheit lernen, alle mimischen Mittel um der zu gestaltenden Rolle, nicht aber der eigenen Prätention halber einzusetzen. Nur das Ueberragende hat in der Kunst den Anspruch auf Prätention. Kraußneck war einer dieser Künstler. Im Erfolg jedoch blieb er künstlerisch bescheiden. Jukundus Gänsekiel. Oesterreichs„Lyriscker Demostkenes“ Unastasins Frün, der gräflicke Freikeitsdickter des Cépenkandes 11. April 1806, vor 125 Jahren, wurde in in Am 11. April 1806, vor 125 Laibach Alexander Graf von Auersperg gevoren, der unter dem Dichternamen Anastasius Grün Weltruf erlangen sollte. Stickluft lag über Wien, über dem Oesterreich der Habsburger. Wie ein Schulmeister schwang der allgewaltige Metternich seinen Rohrstock und die lebenslustigen Oesterreicher sollten schön brav und still dasitzen mit gefaltenen Händen wie Schulbuben, die nicht mucksen durften. Ansonsten strengste Strafen verhängt wurden. Grabesstille herrschte im Gebiete der habsburgischen Monarchie— nur besonders feinhörige Ohren vernahmen das unterirdische Grollen und Murren, das eine drohende Eruption ankündigte. Eine ragende, unübersteigliche Mauer war um die österreichischen Erblande aufgerichtet, alle Fenster waren von einer wohllöblichen und gestrengen Zensur sorgsam geschlossen und abgedichtet worden— bis endlich die stickige Luft unerträglich wurde, bis schließlich die Scheiben klirrend in Trümmer gingen und das Gespenst der Metternichschen Aera zum Teufel gejagt wurde. Einer der Echten, der ein Fenster weit aufriß, war der Sprößling eines uralten Herrengeschlechts, der jugendliche Graf Anton Alexander von Auersperg, oder wie er in der Nachwelt und in der Literaturgeschichte fortleben wird, der mannhafte Freiheitsdichter und feinsinnige Lyriker Anastasius Grün. Oesterreich, und vor allen Dingen seine geistige Zentrale Wien, hat zu keiner Zeit einen Mangel an Genies und geistigen Führern gehabt. Gerade jetzt waren zwei Meister der Töne zu Grabe getragen worden— der Titane Beethoven und der liebenswürdige, aber nicht minder geniale Franz Schubert. Sie hatten wenigstens frei schaffen dürfen, denn der Musik konnte schließlich ja auch die allerschärfste Zensur nichts anhaben.— Anders hingegen die Männer der Feder— hier wütete der Zensor gewaltig, der jede mißliebige Veröffentlichung unbarmherzig unterdrückte. Im„Auslande“, d. h. in Stuttgart und Leipzig, mußten sie meist ihre Dichtungen veröffentlichen, und nur unter Decknamen(wenn nicht gar anonym) durften sogar die bedeutendsten Dichter damals es wagen, ihre Werke herauszugeben, und so wandelte sich dann Nikolaus Franz Niembach, Edler von Strehlenau, zum bescheidenen Nikolaus Lenau, und der„hochgeborene“ Graf Auersperg zum schlichten Anastasius Grün, um unter diesem Namen schließlich in die Unsterblichkeit einzugehen. Im„silbernen Kaffeehaus“, in der Plankengasse, mitten im Herzen von Wien, nach dem Eigentümer kurz auch„Zum Neuner“ genannt, ging es hoch her. Hier war der Sammelpunkt des geistigen Wiens,, hier trafen sie sich, die Dichter und Künstler, junge Leute, deren Namen einst eine spätere Zeit mit Ehrfurcht und Dankbarkeit nennen sollte. Hier durften sie, hier wollten sie frei von der Leber weg reden, hier kam kein Zensor, kein Polizeispitzel herein. Hier saßen sie: Grillparzer, Lenau, Bauernfeld, Feuchtersleben, Seidl, Zedlitz, Vogt, Leitner, Franz von Schwind, Holtei und wie sie alle hießen, bei einer Schale Kaffee, die unvermeidliche Tabakspfeife im Munde. Hier wurden die ersten Ideen zur Befreiung Oesterreichs vom Metternichschen Joch geboren, leise erst— dann lauter und immer lauter erscholl aus diesem„Kreise“ der Ruf nach der Freiheit. Alles lauschte gespannt, denn Anastasius Grün trug aus den soben erhaltenen Korrekturbogen seiner„Spaziergänge eines Wiener Poeten" Verse vor: „Mann des Staates, Mann des Rates, der du just bei Laune bist, Ist er nicht vielleicht ein Diener unserer finstern Hermandad, Der da lauert auf Gedanken, wie im Forst der Wilddieb lauscht, Ob kein Hirsch, kein allzufreier, arglos aus dem Busch nicht rauscht!“ Seinen Idealen ist Anastasius Grün sein Leben lang treu geblieben. Für Freiheit— wahre Freiheit— hat er sein Leben lang gekämpft, in seinen Gedichten und in seinen humorisch=epischen Versuchen, wie den„Nibelungen im Frack“ und dem„Paff von Kahlenberg", wie später als Politiker, sei es als Delegierter zum Deutschen Vorparlament und zur Nationalversammlung von 1848 in Frankfurt, oder später als Abgeordneter im krainischen und steirischen Landtag, oder im Herrenhause, zu dessen lebenslänglichem Mitgliede er ernannt worden war. Und als er am 12. September 1876 kurz nach seinem 70. Geburtstage in Graz die Augen für immer schloß — man hat ihm dort ein Denkmal gesetzt— da durfte eine Welt bekennen: er war ein echter deutscher Mann, der unbestechlich an den Idealen seiner Jugend festgehalten hatte, der in Frankfurt um die deutsche Reichseinheit gerungen hatte und der, als die Geschichte einen anderen Gang nahm, auch im bunten Völkergemisch des alten Oesterreichs ein Vorkämpfer für deutsches Wesen und deutsche Kultur geblieben ist. Freiheit und Deutsche Da du gegen alle gnädig überaus zu dieser Frist, Sieh, vor deiner Türe draußen harrt ein dürftiger deiner Gnade, hochbeglückt zu Klient, Der durch Winke werden brennt. Brauchst dich nicht vor ihm zu fürchten, er ist artig und gescheit, Trägt auch keinen Dolch verborgen unter seinem schlichten Kleid, Oesterreichs Volk ist's, ehrlich, offen, wohlVerzogen auch und fein, Sieh, er steht ganz artig: dürft ich wohl so frei sein, frei zu seink“ Ungestümer Jubel folgte diesen— für die damalige Zeit unerhört kühnen Worten. Und schallendes Hohngelächter lösten die Verse aus: „Aber ach, ich dachte bange, als der fremde Mann genaht: tum waren ihm ein Begriff. Und er war einer der Ersten gewesen. der einer neuen Zeit die Fenster weit geöffnet hat. Das sei ihm auch heute noch, an seinem 125. Geburtstage gedankt! Max Bornhold. Biologisch=kosmetischer Fragekasten Bearbeitet von Dr. P. Born. Anfrage P..: Gibt es wirklich wirksame Mittel zur Beseitigung von Runzeln, Falten oder schlaffer Haut? Antwort: Für den genannten Zweck werden Hautpflegemittel empfohlen, die das sogenannte Verjüngungshormon aus den Keimdrüsen enthalten. Hormone sind Anregungsstoffe, die von verschiedenen Drüsen im Organismus produziert werden. In einer dermatologischen Universitätsklinik wurde ermittelt, daß auch bei äußerlicher Anwendung dieses Keimdrüsenhormon zu gesteigerter Zellneubildung führt, wodurch schlaff gewordene, geschrumpfte Gesichtshaut wieder prall, elastisch und straff wurde. Die Patienten machten einen um mehrere Jahre verjüngten Eindruck. Eine solche hormonhaltige Hautcreme ist das Enkutol 3, das ich Ihnen empfehle, weil es von einem durchaus zuverlässigen und vertrauenswürdigen Werk hergestellt wird. Wenden Sie sich an eine Apotheke oder Drogerie. R MOS Ke Landgerichtsrat Dr. Herberk Schlieper: Wie lam Peler Karten auf die Verdeecheriaufbahn! Die charakteristischen Merkmale einer kriminellen Veranlagung cherst 10. Boal. seiuen der berlichigten Sichtele Landons s. der drei Pouten zu turmes. Der grese Gshaget; Ceiung des Glocken. und war auf der Stelle tot. 9 den von der Polizei verhaftet. rever wirEin sauberer Bürgermeister Begen Anterichlngegge gaste, Verleitung zum Freisen beaingen dur der Sestur e. der seine Untaten im Werne, Hobenstein zu nu; der Täter nicht zu ermitteln war, demt Frighel, seinen früheren Knecht zum Mord an angestitet Haben in Pleisa Wbei sr ecienses Sie Hhenie sie don eidie Mld Er soll den Knecht zu diesem poishen dar ise Vesage der Gereisielese unser: dirsien. Eine genaut sich be e, Sechischerechenge ioeghaiche doch wurde das Urtei später anu n diesem Sinne, gewandelt.ue spater in eine Geldstrafe umDuer durch die Welt über abgemelbet woren. Wagen, die den Winter lug der an, Frankreich gelieferten Rohrbach=Romar in St. Raphael beendet worden. Die von dem Flugschiff auf der Strecke Travemünde—Cherbourg—Bordeaux— verhindern. Dabei stieß Am 13. Sgal i Dusekdert, 10. Aprl. Dässeldarf“ u“ tommt vor dem Schwurgericht in ve der Fall des Massenmörders Kürten zur Verhanolung, dessen Untaten im Jahre 1929 die ganze bindurch in Angsleund gud Ungebung biels Monate über die Grenzen Deutscu gehalten und weit haben. Ihm wird in der Aud 9t weniger als 83 schwere Verbrechen Last gelegt nicht als 83 schwere Verorechen begangen zu haben, somie 35 Pranssistun sowie 35 Brandstiftungen. Seine Persönlichkeit, die eekennzeichnet wird durch die Art und Weise der Ausfunrung seiner Verbrechen, die Gefühlsroheit und Nichtbei Massenmördern sch vorfiuden.. ast albemein Erdlich belastet „Zunächst sind bei ihm wie bei den meisten dieser Fäue seine Abstammung und die häuslichen Verhältaisse seines Elternhauses als mitbestimmend für den Werdegang anzusehen: Sein Vater wird als ein gewöhnlich robuster und brutaler Mann geschildert, der mädchen Zi Kaffetassen trank und allen Frauen und aing sich fgagr erreichbar waren, nachstelle. Er verder Schwester Hetele uer eigenen verkrüppelten Tochter, langjähriger Zuchthaustrafe ein Geben ist, und von ger in ein Trinkerheilanstalt gestorben ist, und von seinen beiden Brüdern starb einer im Irrenhaus und der andere im Zuchthaus. In Ha manns Familie aber war der Großvater Trinker und eine Schwester seiner Mutter war geisteskrank. Selten Worde.“ Vernichtep“ eine Laufbahn gleich mit einem esetze vergangen uud der sich noch nicht gege Erinnert sei hier daran, daß auch die kürzlich Tat den Morde, scheiternt. und aucg der schwerten Kürten hat erst eine lange Verbrecherlaufbahn durchschritten. Eer ist nicht weniger als 1fnat selesten Morde beging: srasewpoezel schweren Diessasle in 34 Failer 3 uuhause. 4, Seiehee eschuster id dan 3che 13|.fielen.— haben zunächst ähnlich schwere Strafen uc itr beide saßen viele Jahre im Zuchthause, bevor der Fall des herüchto Landru der vereits französischen Frauenmörders hinter Schloß und Riegel grodien Teil seines wurde. Seine Spezialität war der Dod verurteilt nihgens scen Preiate sei und in den Beih does verfrendem Gelde zu bereichern, wird naturgenäß bei den Berufsmördern unsicher geUeberlegenheit und Planmäßigkeit anzusehen, mit der Kürten seine Untaten vorbereitet hat und die es ihm ermöglichte, so lange Zeit ungehindert seinem blutigen Handwerk nachzugehen. Sogar seine Frau, die übrigens selbst wegen Totschlags a.. Junf Jahren Zuchthaus vorbestraft Nach frastan Treiben nichts gemerkt. mann und zin dieser Hinsicht lagen die Fälle von Haarmann und von Denke, dem Menschenfresser von Münhere Vaehnungen Heeten sat zu Kürten ihre Morde in ihren Wohnungen begingen und dort mit zahlreichen an#rien begiung, nur indessen ist ihnen doch allen gemeinsam die lange Zeit, die die Aufklärung der Verbrechen in Anspruch genommen hat. Der Grund hierfür dürfte wohl in der oben bereits erwähnten Tatsache zu sehen sein, daß eben Mörder im allgemeinen routinierte Berufsverbrecher sind, die gewohnt sind ihr Tun geheimzuhalten, und die im Kampf mit der Polizei eine lange Uebung besitzen. Der eidige Raden und sein Valer Aus Liebe zu seinem Sohn kam er ins Gefängnis Unter ungewöhnlich starkem Andrang wurde vor dem Erweiterten Schöffengericht die Verhandlung gegen den Präsidialsekretär und Rechnungsrat H. durchgeführt. eine sonderbare Tragödie der Vaterliebe, die diesem Strafprozeß zugrunde liegt. Die Untersuchung hat ergehen, daß H. seine Veruntreuungen, die ihm von der Anklage zur Last gelegt werden, aus Liebe zu seinem Sohn beging, der seit sieben Jahren in München den ewigen Studenten spielt. Der heute 54jährige Mann wurde vom Schicksal Paster, Sie Kie Zwei Kinder starben ihm im frühen an diesem klieb ihm nur ein einziger Sohn übrig, und an viesem hing H. über alle Maßen. Er darbte jahrelang, lief in einem fadenscheinigen Mantel umher und sandte jeden entbehrlichen Pfennig dem Sohn. „ Der Geldbedarf des Sprößlings scheint sehr erheblich gewesen zu sein, wenn sein Vater sich trotz eines Jahresgehalts von 6500 Reichsmark noch veranlaßt sah, Amtsgelder zu unterschlagen.— In der Anklage wurde Hi#255 ortgesetzten Unterschlagung von Amtsgeldern beschuldigt, außerdem hatte er Bücher unrichtig geführt, um seine Geschäfte zu verschleiern.., der schon als Siebzehnjähriger seine Beamtenlaufbahn begonnen hatte, arbeitete sich von der Pieke auf zu einer angesehenen Stellung empor. 1927 wurde er zum Oberinspektor der Kreisregierung von Oberfranken ernannt und bekleidete hier die Stelluns eines Präsidialsekretärs. In seiner Eigenschaft als Verwaltungsbeamter hatte H. auch die Regiekasse der Regierung zu verwalten. H. behielt verschiedene Beträge, #is#an##5. Kasse überwiesen wurden, für sich. Seit dem Janre 1924 eignete er sich auf diese Weise über 7000 Mark an. Von diesem Betrag zahlte er aus einem Darlehen 3200 Mark zurück, so daß die Staatskasse noch 4000 Mark geschädigt wurde. H. wurde aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Er machte einen vollkomgurxz Ser Soräägen Sind##c.„Die Zeugen, unter ihnen auch der Präsident von Oberfranken, stellten H. das beste Zeugnis aus. 3 Monaten Gesänanig Jahr Hast bleist, woleche di: Den Angeklagten der weiter in Na##eibt,#burde die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter auf zwei Jahre aberkannt. Mutter gehl mit zwei Kindern in den Tod Die 391hrige 9. Frgro: Görlitz, 10. April. ihre beider, Kaufmanns=Ehefrau Wilhelm und ihre beiden Kinder, ein siebenjähriges Mädchen und ein zehnjähriger Knabe, wurden heute mittag durch Leuchtgas vergiftet tot in der Küche aufgefunden. Aus einem hinterlassenen Brief geht hervor, daß die Frau mit ihren beiden Kindern freiwillig in den Tod gegangen ist. Ihr Mann befindet sich zur Zeit auf einer Geschäftsreise. Wirtschaftliche Sorgen werden als Beweggrund der Tat angegeben. Gefährliches Spiel Posen, 10. April. Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich in Kawitsch bei Rawitsch. Dort nahm das sechsjährige Söhnchen eines Landwirts aus dem Glasschrank einen als Kriegserinnerung aufbewahrten Zünder einer Handgranate mit ins Bett. Das Kind bohrte in der Nacht mit einer Nadel in dem Zünder, der dadurch explodierte. Der Knabe wurde schwer verletzt und sofort ins Krankenhaus geschafft, wo ihm die linke Hand abgenommen werden, mußzte. Er hat außerdem das Augenlicht völlig Feses geristhe de Pelanmesten von ibnen haben sich berrschen a: aus von gewinnsüchtigen Motiven beauch die bericht:„Annettchen“ Schönleben stahl. und esch cie eber esheie elclälche l Sadismus würfe in das geschlossene Fenster tagelang worden. Hinschtlich der Art der Ausic Morde— Kürten tötete seine Opfer Fragen und Mädchen, darunter ein fünfjähriges Kind) x K e Raffinierter Schwindler entlarvt Polizei bot vu.: 2 Hanburg, 10. April. Die##### hat hier den Leiter des„Josef= Funken= Flugzeugbaues" festgenommen, der angeblich die Erfindung eines in Hamburger Fachkreisen geschätzten und bekannten Technikers namens Volpert ausnutzen wollte. Volperts Idee, den Propeller beim Flugzeug durch einen Düsenvortrieb zu ersetzen, wird auch von wissenschaftlicher Seite durchaus ernst genommen. Funken war es offenbar darum zu tun, für die Idee Volperts Geldgeber zu finden, ohne an eine wirkliche Verwertung der Erfindung zu denken. Bei den Geschädigten handelt es sich um Geldgeber aus Hamburg und berlin,„Funken mietete bei der Hamburger Flughafengesellschaft zwei Hallen und zog sein„Unternehmen" groß auf. Zahlreiche uniformierte Wächter wurden eingestellt, um den Zugang zu den Hallen streng zu bewachen. Ueber den eigentlichen Betrieb vernahm man infolgedessen nur Gerüchte, die von Funken zur Verfolgung seiner besonderen Ziele ausgestreut waren. Die Verschuldung des„Unternehmens" beläuft sich nach Angabe von Funken auf etwa 34000 RM., die er für sich verbraucht hat. Von unterrichteter Seite wird der Betrag jedoch auf höchstens 10000 Reichsmark geschätzt. Die Flughafengesellschaft ist nicht geschädigt, da die im voraus zu zahlende Pachtsumme nicht pünktlich gar nicht in Fraft trat.d Pachwertrag daher Großfeuer in Arras Arras ist in der Nacht auf Donnerstag das gesamte Hauptwarenlager des Post=, Telegraphen= und Telephondienstes der Provinz Pas de Calais durch sine Sezershsünst. zerstört worden. Das Lager befand erit Paz“ ahe des Hauptbahnhofes, und man glaubte zuerst dar ein Güterwagen in Brand geraten war. Bald steute sich aber heraus, daß die beiden großen Lagerschuppen, die das gesamte Ersatzmaterial beherhergten, in Flammen standen. Als die Feuerwehr von Arras eintraf, konnte sie nur noch verhindern, daß die Flammen auf das Nebengelände übergriffen. Die Flaxemen schlugen 20 bis 30 Meter hoch, und das schitare Hrsrrarde von den Funken förmlich überschuttet. Hunderte von Soldaten mußten aufgeboten werd nand guu damit beschäftigt waren, das AufkomGrit dor„Bränden in der Umgebung zu verhindern. Erst gegen 5 Uhr morgens war das Feuer erloschen. beiden Lagerschuppen sind völlig niedergebrannt D. Tachschaden beträgt über 170.000 Mark. Die Ursache des Brandes steht noch nicht fest. e###wemmungen in Pern Dreißig Menschen umgekommen. Ueberschwemmuneen e: 5 Simas, 10. April. hasi rse###emmungen, die Teile des Regierungsvezirks Cuzco heimsuchten, forderten 30 Todesopfer, sind obdachlos, und der angerichtete Sachschade geht weit in die Hunderttausende. Viide in die Wen Ueberschwemmungen setzten bereits im Januar ein und das Wasser begann erst vor einigen Tagen zu fallen. Die ersten Meldungen über die Ueberschwemmungen konnte jetzt erst die Zeitung„El Comereio“ bringen, tag wie„Matin“.“idn führte an da bisher alle Verbindungen mit dem heimgesuchten von ihm erbauten Sek ancon meider, Gebiet unterbrochen waren. Am schwersten scheint die Konstruktion wesentlich Stadt Sandia heimgesucht worden zu sein. unterscheidet, einen Ghr eFflug dewöhnliche Unwetter an der Küste von Korea Große Schiffsverluste.— 125 Tote. Ein schweres Upmattr#: Totio. 10. April. ## nwetter hat in der Nacht die Südwestküste von Korea heimgesucht. Mehr als 100 Fischerboote sind dem Sturm zum Opfer gefallen. Die Zahl geschäüte ert unenn Fischer wird auf mindestens 125 Dokumentenfälscherfabrik ermittelt Verkauf gefälschter Arbeitsbescheinigungen an Arbeitslose. Fremdenpolizei stellte fest, daß zahlAusländer, u. a. Bergarbeiter aus dem niederrheinisch=westfälischen Steinkohlenrevier, sich mit gefalschten Papieren in Belgien aufhalten. Um die Iihl-Babe säh epiligung zu erhalten, ist es erfordergischen Arbeitzeben in Besith einer von einem belpichen urbeitgeber ausgestellten Arbeitsbescheinigung „aden. Ein sich in den Riederlanden aufhaltender serbischer, ehemals österreichisch=ungarischer Staatsgrsehörigeziichners P Frangois wurde jetzt als HerKoblenzechen ermittelt od dei ngungen belgischer kaufte er an Interest, degen hohe Bezahlung verlgufte er an Interessenten, deren Adressen er durch Anzeigen erhielt, Dokumente aller Art, die er auf das Geschsckeste elst anferige. 7, de er au Gewaltiger Gasausbruch bei Ploesti un In der Nähe von Ploest erfolgte aus einer 1800 ausbe nesec Jonde ein außerordentlich starker meter weit zugede d Ausbruchs war 15 Kilogefährden aber voren. Die Gasmassen brennen nicht, Szanni wurde panikartig Die Vemeinde Helstr. Tcht, behoben. Der Ausbruch babert underPolen... In Frenstachern ersiamet:.Parschau, 10. April. In Czenstochau ereignete sich eine Tragödie, die ein geradezu unglaubliches Nachspiel hatte, Infolge Nervenzusammenbruchs beging der 21jährige Josef Berg #mrd, indem er sich einer entgegenkommenden Lokomotive unter die Räder warf. Als die Leiche vom Leichenschauhaus nach dem Friedhof transportiert gurde, bestiegen drei Bekannte des Selbstmörders den Glockenstuhl der nahen Kirche und begannen zu läuten. Lunmehr begab sich der Glöcner auf den Turm, E; Paußarf Travemünde—Cherboura—Bordeaur— es e ese eicen legtet e de sche Frust, Rdet ist am Donnerstag nachmittag nach seinem (cuuftug wieder in München eingetroffen. Er wurde auf dem Flugplatz Oberwiesenfeld von Herren der LuftHerrserade auf dem Pilcfsa gent Dr. Brandenburg, zwischengelandet laget unginsige Nachrichen dei der Holonscheil selseden Start in die Steaosphsäe neuerwings u gerin(Sie Löhenweltrekord einer amerikanischen Flie32500 Pah(etwa 9750 Meteilsüe i Höhen bis zu Fisehdera P voer zwei Wochen war die wagenutige entgängen Pkordversuch knapp dem Tode lag, wie„wearin aus Besancon meldet, mit einem lugzeug, das sich in der den Toparagt zunn ppodo, aus, Er ereichte mit 95a.S scierec, shgesetern ud bonite dan dersale Der Thoudantteg. Derwin eingetroffen. vertich her i berichtet wurde, er den von Kingsford Smith für den Flug England u. unterhoten 18 Stunden Die Gestrengen von Ellis Island. Der englischen Staatsangehörigen Frau Peggy Burton, die sich auf Vereinsaten Ereagtens besand, ist die Einreise in die serausgestellt hatte, daß,„se Jsland wurde sie auf dere er Iutermierung auf Elis a Sserheheustzlicg izi Pgerkeite. 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Inmeindekasse Unterehntanzende, gehen ite noch nicht festungen etwa sechs inem Jahre wurde ter Unregelmäßigein Disziplinarstentlassung eingein diesem Sinne, ie Geldstrafe umWelt letzten acht Tagen“ 5000 Automobike 00 allein an den oas einen bisher dings handelt es Wagen, sondern die den Winter flug beendet. r Ueberführungshrbach=Romar in i dem Flugschiff irg—Bordeaux— beträgt 2400 der Weise befriet sich eine Reisein der Stunde. fen. Der Flieger tag nach seinem ffen. Er wurde Herren der LuftBrandenburg, lin in München I seinen Start. ber die Wetterallonfabrik RieZiccard sich entneuerdings zu ikanischen Flieith stellte einen seuge auf. 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Mit seiner harten, eigensinnigen Mutter mußte er das ärmliche Geschäft übernehmen, während sich seine fünf Geschwister um nichts anderes kümmerten als um ihr eigenes Wohlergehen. Die drei gefallsüchtigen Schwestern— von der Mutter verhätschelt— achteten nur auf ihre Schönheit, liefen gar bald den Vergnügungen nach und eroberten schnell die reichsten Freier. Nachdem sie sich verehelicht hatten, verleugneten sie ihre arme Herkunft. Kaspars zwei Brüder gingen in die Welt hinaus. Der eine wurde in einem fernen Land ein angesehener, wohlhabender Kaufherr, der andere blieb ein Taugenichts und endete nach einer Reihe von Verbrechen auf dem Schafott. Nur Kaspar Minus blieb zu Hause in seiner Armut und hielt sich tapfer. Mit den Jahren wurde er ein zäher Mann, der sein Leben so nahm, wie es war, und sich wohl heimlich sagte: So ist's gefügt. Zur selbigen Zeit war es üblich, daß die Handelsmänner vom Anfange des Frühlings bis zum ersten Schneefall mit ihren Waren zu Fuß das Land durchreisten, Dörfer und Bauernhöfe besuchten und dort verkauften, was ihnen feil war. Und dieses Wandern hatte viel Gutes. Es ließ die Not vergessen, es brachte einen mit den verschiedensten Menschen zusammen. Manches Abenteuer erlebte so ein Reisender, und viele Geschichten konnte er erzählen, wenn er wieder heimkam. Dieses wechselreiche Leben heiterte schließlich auch unseren wackeren Minus auf. Er wurde mutiger, und weil er auch gute Geschäfte machte, suchte er nicht selten diese und jene Dorfwirtschaft auf, trank gern einmal einen Krug in fröhlicher Gesellschaft und fühlte sich so wohl auf solchen Wanderschaften, daß sie seinetwegen ewig hätten dauern können. Nach seiner Heimkehr aber, im Winter, allein in seinem ärmlichen Zuhause überkam ihn jedesmal Trübsal. Die ersten Monate war es ja nicht so schlimm aber dann ging das verdiente Geld zu Ende, und die Not kam wieder. Und was das Aergste war— er stand allein und verlassen. Seine Nachbarn sahen auf ihn herunter. Sie mieden ihn, weil sie fürchteten, er komme zu ihnen um Hilfe. In der Stadt war er wenig bekannt und schon gar nicht geachtet, denn sein kleines, baufälliges Häuschen stand im Armenviertel, dort, wo der Wohlhabende nicht hingeht und von welcher Gegend die Reichen sagen: „Von daher kommen nur die Lumpen und nichts Rechtschaffenes.“ Wenn Kaspar Minus sich auch nie etwas zuschulden kommen ließ— man verachtete ihn doch. Und weil er Mensch unter Menschen war, behaftet mit allem Guten und Bösen, das ein Erdengeschöpf in sich trägt, weil er sich mit dem besten Willen nicht erklären konnte, weshalb man ihn nicht leiden mochte, befiel ihn ein großer finsterer Haß. Oft hockte er bis tief nach Mitternacht in seiner kleinen Stube, grübelte und betete dann inbrünstig. Schmerzlich fragte er nach allem vergeblichen Flehen den himmlischen Herrscher in verzweifelter Einfalt, was er denn verbrochen habe, daß ihn die Menschen nicht achteten.„Das kann nicht recht sein", schloß es jedesmal mit seinem Gebet und starrte düster ins Gebälk der Stubendecke, so fest schier, als wolle er mit seinen Blicken die morschen Dielen durchbohren und in den Himmel hineinschauen, bis dahin, wo der unbeweglichste Richter aller Richter auf seinem Throne saß. „Ich habe niemandem Unrechtes getan! Ich ging der Sünde aus dem Wege, und wenn ich mich vergangen habe, so vergib mir! Ich tue, was du verlangst!“ schrie er laut und wiederholte noch lauter:„Aber die Menschen tun mir Unrecht!“ Aber von oben kam keine Antwort, und weil er so geschrien hatte, klopfte draußen der mürrische Nachtwächter an die verschlossenen Fensterläden und brummte gebieterisch:„Zu Bett, du Ruhestörer! Plappere nicht, sonst trifft dich die Strafe! Zu Bett, du Schreihals!“ Erschrocken fuhr der arme Minus zusammen, fiel erschöpft auf die hölzerne Bank nieder, und als er jetzt den Blick der Wirklichkeit wiederfand, bemerkte er noch immer das aufgeschlagene Gebetbuch und las am Anfange der Seite, auf der er geendet hatte, den seltsamen Satz:„Habe Geduld! Die Menschen sind nicht wichtig.“ Er biß die Zähne aufeinander, denn gewiß hundertmal schon hatte er dies durchgelesen, und samt seiner Geduld war nichts anders geworden. Er zerriß das Gebetbuch und warf es in den noch glühenden Kamin, daß es langsam verbrannte. Von da ab betete er nicht mehr. Bitter lebte er dahin und wartete auf den Frühling. In seinem Hause kam er auf allerhand Gedanken. Tagelang durchdachte er oft einen Plan, wie er sich an den Menschen rächen könnte. aber es fiel ihm nichts Gescheites ein. Er ließ auch dieses böse Sinnen, und als er endlich am ersten laueren Märztag wieder seine Geschäftswanderung antrat, war er erlöst wie ein entlassener Sträfling.„Und wenn ich zugrunde gehe, diesmal kehre ich nicht eher zurück, als bis ich ein reicher Mann bin, so reich, daß niemand mehr auf mich herabsehen und mich verachten kann!“ schwor er sich verbissen. Da er aber stets ein verdrossenes Gesicht machte und selbst am Wirtstisch, beim Krug, sein früheres heiteres Wesen nicht mehr zurückgewann, hatte er wenig Glück im Geschäftemachen. Die Menschen liebten nur die fröhlichen Handesleute und kauften von denen. Kaspar Minus ging leer aus. Bedrückt und verärgert kam er eines Abends in einer einsamen Moorwirtschaft an in der niemand außer dem Wirt selber war. Der Mann sah nicht sehr vertrauenerweckend aus, hatte unheimlich stechende Augen und etwas Böses im Gesicht, redete unseren Minus alsogleich an und fragte nach dem Grunde seines Traurigseins. „Ich hab kein Glück“, war die Antwort. „Kein Glück? Worin?... Wo kommt Ihr her, und was handelt Ihr?“ erkundigte sich der neugierige „Helfen?“ stöhnte Minus zweifelnd und lächelte zaghaft:„Ihr mir helfen? Das könnt Ihr nie!“ „Nie?“ fragte der dienstfertige Wirt und bekam auf einmal ein seltsam triumphierendes Gesicht, und in noch einschmeichelnderem Tone sagte er:„Ihr seid viel zu allein, guter Mann, Ihr solltet ein junges Weib haben...“ „Um Himmelswillen, nur das nicht! Mein Verdienst langt nicht einmal für mich, wie soll ich da noch eine Frau ernähren!“ fiel ihm aber Minus ins Wort und schüttelte abwehrend den Kopf.„Nein— nein, nur das nicht!“ Der Wirt sah ihn auffallend schlau an:„Ich weiß aber ein schönes Weib, das reich, undenkbar reich ist und Euch sicher nimmt, wenn Ihr's geschickt anstellt.“ „Undenkbar reich?" wiederholte Minus erstaunt. „Und mich nimmt?““ „Gerade Euch!" bekräftigte der Wirt alsogleich: „Nur Euch!“ „Nur mich?“ vief der Handelsmann noch verblüffter und fragte hastig:„Wo ist sie denn, und wie heißt sie denn?" Er bekam gierige Augen und dachte an nichts als an den undenkbaren Reichtum. „Zahl heißt sie und ist ein schmuckes Ding,“ gab der Wirt Auskunft,„Ihr trefft sie im ersten Haus des nächsten Dorfes.“ „Und was ist Besonderes zu tun, daß man sie gewinnt?“ fragte Minus eilfertig. „Nichts weiter als— Ihr dürft Euch nicht wundern über ihren Namen, den sie immer und immer wechselt, und fragt sie auch nicht, wenn sie sich ansonsten sehr viel verändert!“ warnte der Wirt und lächelte eigentümlich in sich hinein, als er jetzt den Handelsmann ansah. Der war von der Erzählung ganz und gar hingerissen und wollte sofort in das nächste Dorf gehen. Da es aber schon tiefe Dunkelheit draußen war, riet ihm der Wirt, bei ihm über Nacht zu bleiben und erst in der Frühe seinen Freiersgang anzutreten. Minus willigte denn auch nach einigem Zögern ein, aber kaum rann die erste milchweiße Dämmerung zu den Fenstern herein, da erhob er sich und verließ, ohne vom noch schlafenden Wirt Abschied zu nehmen, den Gasthof. Er lief und geriet in Schweiß. Sein Herz schlug heftig, und bang waren seine Gedanken. Er überlegte auf dem ganzen Weg, wie er's denn nun anstellen sollte, dieses Freien.„Am Ende weist sie mich ab, und alles ist umsonst", dachte er in einem fort. Aber die Sache ging leichter, als er geglaubt hatte. Von weitem schon bemerkte er die Schöne vor dem Hause. Sie hatte ein lachendes Gesicht und rief schier jubelnd, als sie seiner ansichtig wurde:„Kommt, wackerer Handelsmann! Kommt, Ihr seid der Rechte. Einen solchen Mann will ich!“ Und sogleich schloß sie Minus in die Arme. Dann führte sie ihn ins Haus, wo alles schon zur Hochzeit vorbereitet war. Begeistert, ja fast überrascht, wollte Minus seine Zukünftige ag die Brust ziehen und rief gerührt:„Gute Jungfer Zahl!“ Aber wie seltsam, mit einem Male wurde die Maid sichtbarlich um zwei Finger größer und rief gerührt:„Zahl...? Ich heiße Hundert, aber viel ist wenig!“ Damit hob sie die Arme, und es troffen gleichsam hundert schwere Goldtaler aus ihren Gelenken, fielen zu Boden und bildeten ein Häuflein. Dem verwunderten Minus verging fast der Sinn, und er wußte im Augenblick nicht, was er tun sollte „Nimm sie nur!“ rief da die Jungfer frohlockend: „Nimm die Taler zu dir! Hundert sind sie, aber viel ist wenig.“ Minus tat, was sie ihm geheißen, und fragte nicht weiter, denn er erinnerte sich an die Warnung des Wirtes. Als er sich aufrichtete— welch ein Wunder! Da stand er. gekleidet in einen feinen schwarzen Rock, neben seiner Braut in einer schönen Kirche, und eben legte der Pfarrer die Hände der beiden ineinander. „Geht nun und seid glücklich Euer Leben lang!“ schloß der Gottesmann, und unter brausendem Orgelklang verließen die Vereinten die Kirche und stiegen in eine wartende, prächtige Karosse. Im jagenden Galopp sprengten die Pferde von dannen, weiter auf der staubwirbelnden Straße, aus dem Dorf, an der Moorwirtschaft vorüber. Davor stand der Wirt und lächelte eigentümlich schadenfroh. „Was lächelt er so? Kennst du ihn?" fragte Minus sein junges Weib, aber schon jagte das Gefährt in die Stadt. Die Leute auf den Straßen und Plätzen blieAn alten Giebeln entlang * Propsteikirche Bochum. Wie Die seltsam hier die Schritte widerhallen! Tage gehen ihren müden Gang Wirt hurtig und brachte einen schäumenden Krug Bier.„Trinkt, lieber Gast, und erholt Euch, und dann erzählt, vielleicht kann ich Guch helfen.“ An alten Giebelhäusern scheu entlang, Und in die Fenster frühe Schatten fallen. Radierung von Jbhann Kurpjuhn, Bochum Dann kommt der Herbst mit seinen Sternennächten. Am Fenster sitzen abends alte Frauen, Die träumend in die große Stille schauen, Te Der Winter zieht mit Schnee, der Lenz mit Stürmen, Der Sommer heiß durch ihre Einsamkeit. Sie bleibt dieselbe.— Nur die graue Zeit Rinut unablässig von den Glockentürmen. Als ob sie ewig nur vergangner Tage dächten. Oft ging der Tod durch diese schmalen Türen... Vor kleinen Tafeln hälst du plötzlich an. ... Hier wohnte einst ein hochberühmter Mann.. Du merkst es nicht, wie dich Verstorb'ne führen. Eberhard Clemen. ben stehen und gafften erstaunt. Unserem Tuchhändlen schwoll die Brust vor Seligkeit. Zum erstenmal in seinem ganzen Leben empfand er, daß die Menschen ihm Achtung entgegenbrachten. Beglückt schlang er seinen Arm um seine schöne Frau und rief:„Geliebte Hundert!“ Und siehe da— die Schöne erhob sich kerzengrade, und aus allen Falten ihres prächtigen Hochzeitsgewandes fielen schwere, goldene Taler auf den Wagenboden. „Nicht Hundert— Tausend heiße ich“, lachte sie schrill in die Luft.„Aber viel ist wenig!“ Und tausend Taler lagen zu Füßen des Handelsmannes. Gierig raffte er sie zusammen. Ein heißes Fiebern durchzuckte alle seine Glieder. Jetzt hielt das Gespann vor seinem armseligen Häuschen, und er packte sein Weih und trug es auf beiden Armen in die niedere Stube. Er setzte es in den großen Lehnstuhl und sagte:„Sei nur nicht ungeduldig, bald werden wir in einem schöneren Hause wohnen. Wie im Himmel muß es bei uns sein. Seine Frau war müde und nickte gar bald ein. Er aber war so wach wie nie. Geschäftig trippelte er in dem kleinen Raum herum und rieb sich die Hände. Ha! dachte er, jetzt bin ich der Reichste auf Erden. Einen unerschöpflichen Schatz besitze ich. Und in seinen Gedanken stiegen die kühnsten Pläne auf. Ein Schloß wollte er bauen und alles anschaffen, was sich für solchen Reichtum geziemt. „Und ist das Geld zu Ende— was tut'?“ sagte er sich im geheimen waghalsig.„Was tut das alles? Ich rufe ihren Namen und habe doppelten Reichtum.“ Er reckte sich auf wie ein Held und ballte beide Hände. Rachsucht loderte in seinen Augen. Ein grimmiger Triumph glänzte auf seinem Gesicht. Rache, ihr Menschen! dachte er, Kniefälle werdet ihr noch vor mir machen! Anbeten sollt ihr mich! Und es kam ihm wieder in den Sinn, daß selbst Gott ihn nicht erhört hatte. Nun brauchte er auch dessen Hilfe nicht mehr. Jetzt wollte er zeigen, was er vermochte. Zwar war's ihm, als sei er jetzt kleiner und seine Braut überragte ihn schier um Kopfeslänge. „Groß oder klein, gleichgültig!“ schrie er plötzlich hell auf und ergriff hastig den Arm seiner aufschreckenden Frau:„Alles ist gleichgültig, nicht wahr, liebe Tausend?“ Jetzt aber weitete sich mit einem Male seine kleine Stube, wurde hoch und so geräumig wie ein Saal, Frau Tausend schnellte empor wie eine gesprungene Spiralfeder, und ihr Gesicht verzerrte sich zu einem höhnischen Lachen. „Habgieriger Minus!“ schrie sie und spreitete ihre beiden langen Arme aus,„Zehntausend heiße ich. aber viel ist wenig!“ Gespensterhaft und dürr stand sie im Halbdunkel, und wie ein unwirklicher Feuerregen sprudelten unzählige Taler aus ihr. Bestürzt blickte der Tuchhändler zu ihr empor; denn sie war jetzt viel größer. Ihm aber schien es, als drückte eine unsichtbare Kraft auf seinen Kopf. Er schrumpfte zusammen und wurde immer kleiner. Doch als er jetzt wieder die blinkenden Goldstücke zur Erde rollen sah, keuchte er erstickt: „Noch mehr, goldene Zehntausend!" „Mein Name ist Hunderttausend, immer mehr, immer mehr, aber je mehr, desto weniger!“ erscholl es jetzt, und wie dichtes Geflock fielen die Taler und begruben Minus fast völlig. Zitternd vor Schreck griff er wie ein Ertrinkender nach dem Körper seines Weibes und schrie mit letzter Kraft:„Bleib! Um Himmelswillen, setze dich, liebste Hunderttausend!" Aber nur ein hundertfaches Hohngelächter antwortete ihm. Das Gebälk des ganzen Hauses krachte und schien zu bersten, die Wände wankten, und von überall ergoß sich eine Goldflut auf ihn Verzweifelt schrie er in die grauenhafte Fülle:„Weib! Furchtbares Weib, wer bist du?“ Jäh wurde es totenstill, und als Minus nach einer Weile die schützenden Arme vom Gesicht nahm, hockte er, klein wie ein Zwerg, auf einem Berg von Talern. Fünf Schritt weit entfernt von ihm saß sein Weib im Lehnstuhl. Wie ein Häuflein Elend, abgehärmt und leichenstarr, und aus hohlen Augen, starrte sie auf ihn. „Wer bist du denn, du?!" stieß Minus entsetzt heraus und glotzte nach der reglosen Gestalt. „Ich?— du, der du dich an meinen Namen hängtest wie alle habgierigen Menschen, hast Arbeit und Zeit vergessen und ranntest mir nach! Mir! Dem Schein, der Zahl, die durch dich, du Minus, ein Weniger als Nichts, und immer weniger, je mehr es dir dünkte!— Narr!“ Und jetzt schüttelte sich das Knochengerüst vor Gelächter und schrie höhnisch:„Ja! Ja, Minus bist du, und ich bin die Zahl, die immer unseliger wurde für dich Narr. Nimm doch dein Gold! Fasse doch deinen Reichtum, wohlan!" Minus riß sich herum und fuhr mit beiden Händen in den Goldhaufen, aber— o Schrecken!— nichts griff er als lauter modrigen Staub, schrecklichen, nutzlosen Staub. Entgeistert schrie er auf und wollte sich auf das Gespenst stürzen. Doch als er sich nun umdrehte, war es verschwunden, und eine Not umgab ihn, schlimmer als je, grauenhafter als seither. „Was war denn das alles? Was fiel mich denn an?“ rief er zerknirscht und rieb sich, wie von einem furchtbaren Traum erwacht, die Augen aus. Und da siel ihm von ungefähr ein, daß er lange nutzlos gegrübelt haben mußte, ohne an seine Arbeit zu denken. Kalt war die Stube, überall hatten die Spinnen Fäden gezogen, auf den Spinden lag fingerdicker Staub, und durch die schmutzigen Fenster fiel der helle Tag. Die Glut im Kamin war ausgelöscht, und obenauf lag noch das zerrissene Gebetbuch. Er faßte es und las also die erste Seite, die da begann:„Habe Geduld, die Menschen sind nicht wichtig!“ Und weiter las er:„Denn sie achten nur das, was vergeht. Eitel sind sie und jagen der Zahl nach, die aber wird weniger, je mehr sie ihnen scheint.— Lasse dich nicht beirren— nur das hat Wert, was du mit Geduld erstreitest.“ Und da brach eine Erleuchtung über Minus. Die Menschen waren ihm nichts mehr. Er straffte seine Glieder. Draußen stand die Sonne hoch am Himmel. Er packte seine Stoffe, denn es war Zeit zum Wandern. Aufgerichtet verließ er sein Haus und ging wieder in die Dörfer. Glücklich und zufrieden lebte er bis an sein Ende. „Laber Oukel Hiodenbung! eul demn Scheritunge. P ie Tretchepechihenn. Sehreidthell—, Könnten Sw. Hochwohlgeboren nicht seilen Tun enoichat der Racherüier uur u..uid udute utun) iand ut vun Augun ur Grihen ur. amdonten Berich. sungsraum pro Kubiktmeter berechnet, Besteuerung von V Der Ver Vechoersashest ise sbhnlche naebte. Menschenfreund Nuck der„stanke“ ehrter Ersellenz, sehr verMarm 6ag; doecher., der Reichspräsdent, Mann zentt niehr. Wsräuverehrender Herr Geneder liegt die Not auf unserem. Schon wiesammeln sich zenseits der Grenzen Dr. u unser! schchlscesce esche scie chice meisten dieser Siu Zeit mehr für andere Dinge. Die Reichspräsidenten gelesen werden daber vom Büro des zuständigen Stelen zugeleiteugenfals den Die Rinder= Kortesponzen besondere Role in dieser Geisese, ansenzenang Wieien Zaichesen uns unnnn geuack nicht. Lushursgroste Ver e aife Cag 6, Aacdh ia in us Frick, Ger-. 6 ten wir Duich biten, o5 Du es m. zi wolTause st nächsten Sonntag in drei au und schreib mir Antwort“..“ grütze Dich berzlich brei Jahre keine Arbeit und sind drei Kinder du sebt sr ie a. ce, a. r i. ecen uisz, auch sehr gern und vielle: Bei dem einsamsten Menschen der Welt neuer Proviandaupfer der„Geselschaft für Schifs woll auf Hog Island leben, wenn sein Rame se geboren nicht..“ escses shice Gesch lceä ue cie ece. enz Aufmersankeit engangen, daß auch in unsetem geben an Land, Suchen in de Celivse=Bucht. Wir Sds bs, Geie eise elaselicel. Glalste ailt eien Laltie Sise eihrichere a. denr Seis bachen ant inr aie Giache Kaealasso De sheu uit Knten macheit Keanshesedez, watrlch wicke iH ale Vol. esenalchek zischen zui beiszae PeAlsien Ssisehen sK oun de Hohgagseliuen. Rasd enmal Krus Paren, eses Sesi eie Begzhisece ld in Sashrl. DAer Mäsher inr u. Gr.. den uugere Voutes verankert zt.(sein und im Empfiln= daß er sich das Lehen nahm. In seinem Plostarglühten und ha sie lusti frohen wärmen aufleuch im Ver mutende schnellen droben Schreich hat, sssagt, Du bist der veste Mann, den esshop nde uit Git e Ser eisce, Peäcl- ad- ie Beccbeid. cug eng. guizgn iur Grdke au unid Seschasch lde Cerchelele eic aie elsce e un Bepesiskenshont slühaggen konmen aus den ReiAlben ulzie den, Peseaseie chocen Kale date Zwei Jahre lang war sch auf der Laad rach Abseitigen gevesen, der Jagd nach gußer uude uiud utet Haupokesbener tuo w nam ich an Bord des BravientJezember mit Eis bedeckt, die zum Crozzet=Archipel getitrnschen Kipt I. Faik Wächter gon Jog Island ist tot. Kein Zeichen, Leven nahm. In seinem Blockhaust vorr Frsesteit zerbrochene Ampullen. Als der Leichjektionsspritze wird, entdeckt man eine kleine InBericht sagt, daß der Wächter von #u. Eit#gg.Island sich mit Morphium vergiftete, als er die uereonte er Se, eee auns vaune, seinesberz, Polle, Vder diant eblickenen Krunitet Vergangenyeit für immer unenthüllt blieben. Man] Ein Unbekannter ist aus der Einsamkeit geflohen, ichdem er freiwillig die Welt der Menschen wolle auf Hoa daß er warket, bis ein Schiffauf. Jahr dafür, daß er tausend Kilometer gar asen andern Gpen schen lebt, daß; insamste G. 34, Fedteise gebetzt. Nun wolte ich schen lebt, daß er der Mpui en uieht uno suo nam ug an Bord des Provand Auf unserm Dampser erzählen sie rde 1. l5 des eiscnsen Meaischen de Peacd, Pertshanschag Aoidz er— wie Hardiy.— ein Vor u. „Bestellen Sie einige bausend Anstechnadein! ein Patent erhalten für eine Anstecknadel Deutsche Zinae en Ftranzierung von Erfindungen gehört allerSeiten langen Briese bitter über einen Minister. Nachseiner Mlauds Mez.esiz ie wernig fahiges Gestoihz,. en Nägel und Preiter, Tamit solen die Je u Bohnen, ausgefüllt werden. Die Magazine16 endlich einsamer Mensch verwaltet die in einziger, unMer verlorener. watet, ein im unendlichen und es ist nicht sicher ein Jahr auf Hog Island. die bewohnte Welt flüchten wird. Denn seit Richa zum Helden wurde, zum gebeimnisvolen Schutengel eis Gchehensches euligen walte de #####mngpoller, dessen Namen niemand kennt, von dem man nicts anderes weiß als uienand ten Sidney der„Gesellschaft für Schiffbrüchige“ anbot; er alle suchen die Insel mit den Gläser anbotz er alle suchen dir Juset mit ven Gtafern ab. Aber nur setnach den derschebenten Harden gepone 2d giähl. schse e ls e sche ce. trieben auf riesigen Eisschollen Eisbären bis Hardy. Allein. Ein Walfischfänger, der seine B Man zündete Hardzs Blockhaus an, begruh Lage des Sturms und des Nebels, Tage völiger endlsch auf Hog Island. Schifs. Und dann sind wir e reike Heiorat den erisen lucht shon lange bie hatte. Ein Namenloser .e Pisezei heice essen eines Wäcters auf beg Jsland soll, daß seine Schif, Peusch gesucht, der dafür sorgen Damals, als rüchigen hilflos zugrunde gehen. Hog Island strandesra sische Dampfer Tamaris bei breiet isebergde“, gab es noch keine Depots. Die oreizeyn Ueberlebenden fanden vereiste Felsen sonst nichts. Nackt, wahnsinnig vor Angst fingen sie Her gant naße dad Psehr hen isden gesehen hatte, der ganz naye ram. Sie banden iym eine Kupferplatte um den Hals, und das Wunder geschah. Verrückt gedie fremde Last, floh das Tier in die Unendlichkeit des Ozeans, kam der Albatros halbtot nach äiferte man die Foschaft sa= stüte Australiens, entnun vie Botscha#, las das in Kupfer geritzte „Rettet sofort die 13 Mann des Schiffes Tamaris. sie Küinden sich ohne alles auf Crozzet. Sind in höchstangine der wahrscheinlichsten Rettungen kam so zu stande. Halbveryungert wurde die Mannschaft der Tagaris geborgen. Seither ist das Tepot errichtet worden. Seither gibt es hier im äußersten Winkel des InRässer Schugs ein Möglichkeit der Rettung. Sturm, Schnee orohen immer wieder die Vorräte zu zerstören. So sucht man Wächter für Hog Island. starb im Alter... starb wohl, wie er Der zweite endete in Verzweiflung, kein wird je wissen, wie. Kein Wort hat er in die Bücher geschrieben, die Hardy wenigstens mit den Berichten ### ua Steine füllte. Unbekannt, unendlich weit weg von auen Weien seiner Art ist der zweite Wächter gestorben. Der einsamste Mensch der Welt. Und man peiß, nicht einmal, wie er hieß Wer wird der Dritte Anton E. Zischka, Paris. liefert westfä Im gende und e an Der Bevölkerungsrückgang in Deutschland eschenen eegeanescsekelgse Kchl ia. Biecke izerzaiteine Gschschlng ed Gande ue an t. Eate ue n... und wenn ich an Jhrer Stelle wäre, sch s ce Dienk eines Ministers nicht nute gerade so gaunt d ais ese eseh ese bie aec en heraus und schlieblich ist ja auch isr, esche Klagen über enen Minster nicht ganz zu. Jo gehts Stenern das Reichsf was für neue nicht weiter schreißk ha senand Lochwohlgeboren“ ter. Bei dem ewigen Lohnabbau:s gests nicht weiso nicht zurecht. und da kommt de n uan schon das letzte Geld auch noch abbolen. Da Sesamohlsehoren energisch für sehr gut zu geben. Dieser ausge u..0 iumer freund, mit einem erfinderischen Kövschenie mit den bisherigen Steuern noch längst vick er will gleich noch ein halbes Dur. auriedenin den Dornenstrauß flechten unduend neuer Rosen tische Vorschläge:ten und macht gleich prakse erzählen. Den meistsen geßzi. vos Ihnen die Leute gut, und sie ftöhnen man bloß damit. Eber nan merkt es doch. Die, weiche Ohren liegen, haben noch immer Geld genug. möchte ich Ihnen folgende Steuern zur Neueinführung vorschlagen...“— Und nun folgt ein reizendes Busehit es ais a. S lschs Ghaeae ae, Macen Gr aice Rand uuie u n der„leisten“ können. Dann erlebrven, eden keine Kinren Aufschwung unserer Industrie Der Lebensstandard Freodgeteische denen Wotlsandes erfreuen. Wern sene stand eine größere Geburtenhäusiglei eletel dan eier“ Z. Jehuesteatz, Pegentelt scelute eindeutschen Volk in steigendem Maße durchgesetzt. gibt da keinen sozialen Unterschied: sowohl die ern wie die reicheren Schichten betellie d ameren burtenstreik. Unsere Statistiker amtswegen beobachten, woste die diese Vorgänge von die Geburtenbeschränkung unter der wohrnehmen, daß ruagg noch ftürker verbreiset st. Beunruhser en“ Eie brauchen ihm lehseisenze= heser Oepzrtenrüichgang in den. Jahan und eie wasden eite Zie uter menr an de Kadlchek Besche ir Gub Zahlen heranzuzseben. Reben den nt prechen, ohne tistischen Reichsamts können hier die bevölkerungspolitiberwertet werden. Es läßt sich nicht abste heite, Deuschland noch eine geringe Beval nuume ausweist, 1929 etwa 340.000 Menschen. In sesonders wichig st. Die gebourtenreschenudun srtiegschten, Mant nslerung gegen acht in den Vorgeichgsach deaeie Blüidten vinnt der Gehurtenreick, auns Lelsis= Fese in Verin im Jahe 1923 1och licht eine einzige Geburt(die Berliner Geburtsziffer: 0,92). .Pichts.berechtigt uns vorläufig zu der Finka##s, daß dem Geburtenrückgang halt gevoten werden kann. Nehmen wir rungszunahme das gleiche bleibt. Auch in diesem Fall eschchels esc s esce eise enl Blsenlier hoade“ Dsche Talalsen Beche. Prämienipstem ist. in seinem Lande aufzuhalten. sen. Kähtischen Ersehungen berihen, gebeni einen anburtenrückgangestu ude die Auswirkungen des GeDr. Erich Stock. Schurtmübenechuee in Deutschland— Jahrzehnten nicht mehr kennen. 0 die überschuß in Deutschland ge SeburtenSein Rückgang, dur; ganz wesentlich verringert. der durch die starke Abnahme der Gedie geringere Sterblschteit in Geburtenäberschuß betrigt mitzin nur 412000 VerDas Volk der Freise Deutsehland im Jahre 1975 Auf 100 Deutsche entsallen: nicht..“ en Felsen bricht, ist en dann können wir Eclipse=Bucht. Wir uppen, in der Hütte Kalt die Asche am Felsengeschiebe aufStuhl aus, zu dem chlagen sind. Auch sch auf, wir laufen jeblieben war, und dardys. Ein paar hingeworfen ein vesen sein muß, ein er mit einem halb mal Arme waren, otz der Verheerung llung erhalten, das tot. Kein Zeichen, seinem Blockhause n. Als der Leicheine kleine Inder Wächter von giftete, als er die en Krankheit linnsamkeit geflohen, kenschen verlassen h Einsamer. 3 auf Hog Island der dafür sorgen zugrunde gehen. ofer Tamaris bei ine Devots. Die eiste Felsen... Angst fingen sie en gesehen hatte, ine Kupferplatte h. Verrückt geTier in die Unros halbtot nach lustraliens, entKupfer geritzte hiffes Tamaris. . Sind in höchgen kam so zu inschaft der Taerrichtet worWinkel des Inettung. Sturm, die Vorräte zu og Island. wohl, wie er kein Mensch in die Bücher den Berichten ndlich weit weg te Wächter gelt. Und man ird der Dritte ka, Paris. uschland i verlockenden surtenrückgang uf den neueen einen angen des Gech Stock. denGeburtenverringert. ne der Genoch durch gemildert. stik weisen e oder 7,5 fälle(ohne aus. Der 000 PerTiete Wehfasjene-sremert Volkskunatichtes von den Schwalben Sie sind wieder zurückgekehrt aus den sonnendurchglühten Tropen, zurückgekehrt in ihre nordische Heimat und haben ihr altes Nest wieder aufgesucht. Nun sitzen sie lustig zwitschernd und schwatzend in ihrem farbenfrohen Kleidchen auf den Telegraphendrähten, und die wärmende Aprilsonne läßt ihr stahlblaues Rückengefieder aufleuchten in wunderbarem Glanze. Jetzt breiten sie die im Verhältnis zu ihrem schmächtigen Körper riesig anmutenden Schwingen aus, und in elegantem, rasend schnellem Fluge stürmen sie durch die Lüfte, bald hoch droben am blauen Firmamente, bald nur wenige Zentimeter über der Erde oder gar in neckischem Spiele mit den eilig plätschernden Wellen des Baches. Kaum ein anderer Vogel ist so innig mit dem Gemüt des deutschen Volkes verwachsen wie die Schwalbe. Ihre Anmutigkeit und Gewandtheit, ihre Liebenswürdigkeit und Zutraulichkeit, ihr nützliches Wirken in Stall und Hof, und ihr gemütliches, munteres Liedchen machen sie jedem gemütvollen Menschen lieb und wert. Und so kann es dann nicht wundernehmen, daß besonders im Lande der sinnigen, naturfrohen Westfalen sich ein dichter Kranz von Anschauungen und Gebräuchen um die Schwalben, die zu den„hilligen Vüeggeln“ gerechnet wurden, geflochten hat. Wenn die Schwalben im Frühzahr nicht wieder zurückkehren in ihr altes Nest, so gilt dies als Unglückszeichen; dann ist entweder einer der Hausbewohner einem baldigen Tode verfallen oder das Haus wird im Laufe des Jahres ein Opfer der Flammen. Umgekehrt gilt das Haus, an dem die Schwalben nisten, als gesichert vor Blitz und Brand. So gilt die Schwalbe als Schadenabwender und Glücksbringer, und dieser Glaube drückt sich in einigen Gegenden Westfalens in einem schönen Brauche aus: Anfang April, wenn man die Rückkehr der Schwalben erwartete, gingen alle Hausbewohner unter Führung des Hausherrn ihnen bis an die Grenze des Gehöftes entgegen. Dann öffnete man ihnen die Scheunentore und Stalltüren, damit sie sich von dem guten Stande der Wirtschaft überzeugen konnten. Würde den Schwalben nicht die gebührende Ehre erwiesen, stand die Wirtschaft schlecht oder waren die Vorräte knapp, so schimpften sie weidlich: To Jar ar ick futt genk, Wören alle Skopen und Skiuren vull, Nu ar ick weer kam, Is alles verquickelt, verquackelt, verhevt un vertehrt. Aehnlich wie dieses aus dem oberen Hönnetal überlieferte Schwalbensprüchlein lauten sie in vielen anderen westfälischen Gegenden. So heißt es bei Hagen: As ick weggonk, was dä Kassen vull. As ick wierkam, ha dä Büling, da Dickkopp, alles vertiärt. Im Münsterlande legt man dem Schwalbenliedchen folgende Worte unter: As ick weggüng, Was düt Fack vull, Was dat Fack vull; As ick wier kam Was alles verslickert Un versliert. Versliert! Versliert! Versliert! Sliert! Sliert! Sliert! und aus der Mark und dem As ick weggeng, Was Diäle un Schuir un alles vull; As ick wier kam, Was alles verquickelt, verquackelt, verdüräst! oder noch etwas drastischer: As ick futt trock, as ick futt trock, Was Hus un Huof vull, Nu ick wier kuem, nu ick wier kuem Es alles verrieten, verslieten, verdrieten, versplieten. Und zu guter Letzt sei noch ein ähnliches Sprüchlein von der östlichen Grenze Westfalens berichtet: As ich weg taug, as ick weg tang, Woeren Kisten und Kasten vull, As ick wedderquam, as ick wedderquam, Wos dar nist mehr, Dat mein ick, dat mein ick. Gelegentlich werden dem Schwalbenliede aber auch andere Worte untergelegt. So unterhalten sich in Crombach Kirchenschwalbe und Hausschwalbe über die Schönheit der Frau. Die Kirchenschwalbe sagt: Das Weibsbild, dos zade Bild, Wills in de Kirche geh! Die Hausschwalbe antwortet: Wenn du se sehst, wie ich se seh Des Morgens früh, des Abends spät, Dann würstu dos nit sage, Dann würstu dos nit sage. Den ganzen Sommer über sind die Schwalben zum Wohle des Menschen tätig. Eine Unmenge von lästigen Fliegen und Mücken und anderen schädlichen Kerfen fällt ihnen zum Opfer, und wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, sammeln sie sich in großen Scharen und eilen dem warmen Süden zu. „Auf des Daches First versammelt Mahnen zug=bereit die Schwalben Rüste, Wirt dich vor dem Winter, Denn das Laub beginnt zu falben. Bleiben mußt du, wenn wir flüchten; Sieh dich vor, es mag dir frommen, Daß wir alles wohlbehalten Finden, wenn wir wiederkommen“. Bal und Bal in Baunumsnen Lait Wie Wilm an ne Frau kam Sauerlande heißt es: Watt di es van Guatt beschert, Wädd gebracht di an dän Herd. Füor fiftig Johren word op solke Sprüeckworde grout Gewicht gelagt. Ouk dütt Stücksken sall dovan vötellen, datt so'n Sprüeckwort manchmol te bedüen hiet. „Na, Mämme, nu seih eck't ouk, et gäiht bolle nich mäh, du hümpelst jo so stief düor de Stuawe, eck glöiwe, du maust Hölpe hämmen,“ sagg Möskes Wilm tau sine Mutter. „Wann di watt düch't“ meint dä olle Jätte,„achtunfiftig häw'k all op däm Puckel. Dä olle Knuaken wellt so räch nich mäh vüoran, dorüm mak mä so ielig, as et gäiht, dat’ne junge Frau in't Hus kömmt. Op so'ne groute Küatterigge, do maut gearbäit wären, käine Minute kann mä sik ressen. Wann datt so widder vüaran gäiht met dä Gicht oder Reißmatismus bi mie, dann maut eck den Laden bolle instellen. Maut eck dorüm mol im Berre bliewen, dann büst du met dienem grouten Kuatten eklig im Bollen gekniepen. Du wörst doch getwungen, di so stantepeh noh’ne düchtige Hushöllersche ümtekieken, dä hier dä Brocken im Stanne hölt. Also, eck segg't di vandage tom leßten Mole, seih' di män, so hännig, as de kannst, noh'ne flietige Frau üm.“ ...„Du kürst jo, as wann du dä Muhle vull Tänne häst, datt es alles guet gesaggt, äwer— woher nehmen und nicht stehlen? Eck glöiwe, van dä Deerns hier ut dä Uemgiegend well mi käine hämmen, deswiägen, dat eck so grout in di Höchte geschuatten sin, un vüar so'nem Riesen van'm Meter achtunnieggenzig makt se sik alle bange.“ „Quaterigge,“ meint Jätte,„eck häw Käls gekannt, wä noch grötter wör'n as du, un sind noch schöin terächte gekuemen.“ „Näi, näi, Mämme, düett mol bliw eck öower. Eck wüßte hier ouk so räch käine, wä mi gefallen könn, oder (Nich nohdrücken.) eck möcht' es probäiern un setten so'ne Annonkse in de Tiedung:„Mädchen, welches Lust hat, einen zwei Meter langen Kärl zu heiraten— un so widder.“ „Näi, näi, Wilm, do giew di nich met aff, solke Fraulüe düeget fake nich vüell, verloot di leiwer op dat Sprüeckwort:„Wat di es van. Guatt bescheert, wätt gebracht di an den Herd".“ „Es guett, Mämme, dann well eck es wachen, off sick wual bi us äine verlöpt, glöiwen dau eck do nich an.“ Dat Gespriäk was te Enne, beide moken sich wier an ihre Arbäit, un dä was nich wennig. Nu hadden Möskes äinen mächtig grouten Backuawen im Huawe. Dorin word alle vertien Dage am Gunstag(Mittwoch) gebacken. Dä Lü ut dä Uemgiegend wussen dovan Beschäid, un so kamen am Gunstag Männken un Wiefken, mehrstens Küatterslüe, un brachten dä groute diattigpünnige Schwattbroe. Möskes Wilm hadde st ouk so richtig rut, dän Backuawen in dä richdige Hitze te setten. Alle Nobers konnen dän Wilm nich genaug luawen, datt dat Brout so schön utgebacken was. An Möskes Dreisch grenzen so'n kleinen BöckenBusch. En Enken ächter däm Busch wuonnen ouk so'n grouten Prumenküatter, dä schräif sik Brinkmann. Düese August Brinkmann hadde ouk guett wat in de Miälk te brocken. Sine ganze Familge bestand, dat Dienstpersonal afgetrocken, blos ut Mann, Frau un äine schöne, kräftige, flietige Dochter. Düese Deerne, Laura met Namen, kam alle vertiehn Dage dä halwe Stunne Wiages met dä Schuffkah un brachte äin oder twäi diättigpünnige Broe no Möskes tom Backen hen. Am annern Dage kam sä wier, lagg sik so'n rein Dannenbriätt so hadde sick iäm dat Briätt op dä Schuffkah gelaggt, do was dä olle Möskes Jätte all bi jäh:„Laura, dä Broe sind noch nich gar, Wilm meint, dat könn noch'ne ganze Stunne duern. Komm so lange rin, eck häwwe gerade frischen Koffi gekuakt, drink en Köppken met.“ Laura niemt dä fröndlike Inladung an un sett't sick an dän Koffidisch. Dä Koffi was rächt kräftig, un as sä dat äirste Köppken op hadden, meint dä olle Jätte: „Laura, dau mi dän Gefallen un komm am Sundagnomidag wie hierhen, eck sin Sundags ümmer alläine, dann well wi us dän Nomidag en bietken verküeren. Wilm, dä gäiht ümmer üm drei Uhr wäg un spiellt Karten, un eck maut dä ganze Tiet alläine in de Bude bliewen.“ Laura versprieckt datt. Dann kiekt sä dürch't Fenster un süht, dat Wilm am Broe uttrecken es. Sä lad't op, draht sick äwer, ähr att se wägföiert, noch mol no dä olle Möskesche üm un röpt jähr tau:„Am Sundag si'k üm veer Uhr hier!“ Sundagnomidag punkt veer Uhr kam Laura Brinkmann in Möskes beste Stuawe rin. Dä olle Jätte hadde 't an nix fählen loten. Platenkauken, Prumen= un Appeltaten, Britzeln un Beschüt, alles was te hämmen. „So, Laura, griep tau, lott et di guet schmaken, et es di alles van Hiarten gegunnt,“ meinen de Möskesche. Laura doh dat ouk. As Laura twäi Köppkes van dem starken Koffi gedrunken hadde, kräig sä sonnen roen Kopp, as so'n Boisdüarper Appel. Do gäiht dä Dür uappen un rin kömmt— Möskes Wilm.„Wat, büs du all wie hier?" frögt Möskes Mämme,„wu kömmt dat?"„Och,“ siet Wilm,„eck hadde käine Kumpels tom Kartenspiellen, do dacht eck, gäihste am besten no Hus.“„Dat hiest du grade gedruapen,“ meint Jätte,„drüm sett' di mä fottens bim Koffidisch.“ Met aller Tietverküerigge was et mangsten düster geworen. Et blew anstandshalwer nir anners üowerig, Wilm mochte Laura dürch dän Busch brengen. As Laura dä Möskesche„Adjüs siet, meint dä olle Jätte: „Süh es, Laura, dä Reißmatismus ploget mi so, eck kann bolle käinen Schritt ut däm Huse daun, si so guet un komm am Sundag wie hierhen. Laura versprieckt jähr datt un Wilm brengt Laura op dän Häimweg. Am nächsten Sundag es Laura wie do, brengt'n fröndliken Gruß van Vatter un Moder met un bemiärkt dobi:„Eck soll ink Beschäid seggen, gitt möchen so fröndlik sien un kuemen am nächsten Sundag no us hen.“ Sundags drop nahm Wilm sine Moder am Arm un spazeeren langsam no Brinkmanns. As sä wie terügge kämen, meinen sä beide, so'n schönen Sundag lange nich verliäwet te hemmen.„Dat we'ck di seggen,“ fängt Wilm an, ähe sä in't Hus traten,„dä Laura geföllt mi ganz frmost, dä soll onk mine Frau giewen.“ Nu es nich vüoll mäh te vertellen. Wilm hiet dä Laura gehierot. Am Hochtitsmuargen, as dat Brutpaar grade in den Wagen stiegen well, röpt dä olle Jätte den Wilm noch äinmol alläine:„Wilm, wä hiät dän Anfang gemakt met inke Friggerigge, büs du toerst no ehr hengegohn, oder es sä toerst no di hengekuemen? Also. twirsch üowwer dä Schuffkah, däh dat Brot dodrop un so'n Sprüekwort es äin wohr Wort, ouk dütt, wat eck schof domet düar dän Busch. di domols saggte:„Wat di es van Guatt bescheert, wäd Dat was nu all fake passäiert, dorüm es dat nix Nigges. Aewwer, äine Käh kam sä oppen Donnerstag heran un woll sick dä Riesenpläßkes wier halen. Sä gebracht di an den Heerd." „Jo, Mämme,“ siet Wilm,„nu glöiwe eck ouk dran.“ Fritz van de Ruhr. A RPPrinf Vosros „Alles ist.schon dagewesen!" behauptet Ben Akiba, und man muß ihm recht geben, wenn man damit die Ideen meint. „Einen, Kraftwagen gab es beispielsweise schon im Jahre 1599. Er fuhr leidlich und war Eigentum des Prinzen Moritz von Nassau, nur unterschied er sich von unseren Kraftfahrzeugen dadurch, daß er von keinem Motor, sondern vom Wind getrieben wurde. die Gasbeleuchtung eingeführt wurde, glaubte man, den Gipfel der Beleuchtungskunst erklommen zu haben. Daß dem aber nicht so war, bewies Thomas Alva Edison, der Zauberer vom Menloopark, durch seine genialen Verbesserungen an der Erfindung des elektrischen Glühlichts. Das war 1879, aber die Zeit eilt mit Riesenschritten vorwärts und die Technik hält getreulich mit ihr Schritt: schon 19 Jahre später, 1898, wurde das elektrische Glühlicht durch Auer verdrängt, der der Welt die Metallfadenlampe schenkte. Auch die Idee, den Ozean zwischen Amerika und Europa zu überqueren, ist älter, als man allgemein annimmt. Schon 1873 stieg von Brooklyn, der Vorstadt Newyorks, der Ballon„Daily Graphic“ auf, um die Reise nach Europas Gestaden anzutreten. Unter dem Jubel einer unübersehbaren Menschenmenge ging der Start vor sich. Aber dann passierte das Malheur. Der Ballon platzte. Den drei Insassen, darunter ein Reporter, gelang es gerade noch im letzten Augenblick, sich durch Abspringen in Sicherheit zu bringen. Auf der Suche nach Premieren der Technik stößt man bald auf das Kapitel„Beleuchtung". Hier fällt es 70 Dieser Ballon wollte 1873 den Ozean zwischen Amerika und Deutschland überqueren! 16 44— R K u. dar schon schwerer, der Vergangenheit bestimmte Daten zu entreißen, darf man doch als Urform der Beleuchtung das Herdfeuer betrachten, das seit der Steinzeit in kleinen Erdgruben verwahrt und erst später durch die tragbare. mit Oel und Fett gespeiste Lampe abgelöst wurde. Die Verwendung des Petroleums als Leuchtmittel dürfte annähernd 500 Jahre zurückreichen. Erst 1802 wurde das elektrische Bogenlicht entdeckt. Als dann wenig später, im Jahre 1816, im Polykechnischen Institut zu Wien durch Joseph Ritter v. Pechtl Der Mensch unseres Zeitalters ist gern geneigt, ironisch die Mundwinkel zu verziehen, wenn man von der „Technik vergangener Jahrhunderte“ spricht. Die Begriffe Mittelalter und Technik lassen sich eben schwer miteinander vereinbaren. Und doch sollte man die ehrbaren Menschen, die vor vierhundert, fünfhundert Jahren lebten, nicht gar so mitleidig über die Schulter ansehen, wenn von technischen Dingen die Rede ist. So gab es beispielsweise schon im Jahre 1597 in Antwerpen eine Drehbühne von 15 Meter im Durchmesser, die sich nicht nur sehen lassen konnte, sondern die auch wirklich funktionierte. Warmluftturbinen im Schornstein eines Schmiedefeuers, das zum Antrieb eines Münzwalzwerkes diente, waren— wie aus dem 1629 in Rom gedruckten„Maschinenlehrbuch“ einwandfrei hervorgeht— zu Ausgang des 16. Jahrhunderts durchaus nichts Neues. Die Annahme, unsere Vorfahren aus der Steinzeit hätten sich nur darum den Bart wachsen lassen, weil sie noch keine Rasierapparate besaßen, hat ebenfalls jüngst eine Korrektur erfahren. Bei Montieres=les=Amiens am Ufer der Somme fand der bekannte Archäologe Dharvent ein steinernes Schabinstrument, das als Ersatz des Rasiermessers gedient hat und somit beweist, daß Ben Akiba wieder einmal recht hat. Es ist eben wirklich schon alles dagewesen... Der Tonfilm, heute im Brennpunkt des Interesses stehend, ist keineswegs ein Produkt unserer Tage. Auch von ihm kann man singen:„Schier dreißig Jahre bist du alt!“, denn schon 1897 brachte Oskar Meßter, Pionier der deutschen Kinematographie, den ersten TonfilmApparat patentamtlich zur Anmeldung, nur fand er damals noch keinen Einlaß in die Praxis. Toufilmpremieren gab es in Berlin bereits im Jahre 1903, als Meßter in einem Varieté=Theater zum erstenmal öffentlich seine „Biophon=Filme“ laufen ließ, die die Bewunderung des Publikums in starkem Maße hervorriefen. Eine kleine Weile hatte es sogar den Anschein, als ob sich der Tonfilm schließlich doch durchsetzen wollte, denn im Laufe der nächsten Jahre verkaufte Meßter an dreihundert Tonfilmapparate. Dann aber kam der Krieg— und aus war der Traum. So schlief der Tonfilm einen langen Dornröschenschlaf, aus dem er in Europa erst jetzt, im Jahre des Heils 1929, wieder erwacht ist. Die Liste der„Premieren der Technik“ ließe sich beliebig verlängern. Wie alt, glauben Sie wohl, ist das (heute für die Industrie unentbehrliche) Kugellagerk Nun, es ist ebenfalls ein Greis, denn man hat kürzlich an Hand eines Werkes von Cellini feststellen können, daß man bereits um das Jahr 1540 herum, wenn auch vereinzelt, Kugellager verwandte. Ein bedeutend jüngeres Kind der Technik ist die elektrische Straßenbahn. Im Jahre 1879 zeigte die Firma Siemens& Halske anläßlich der Gewerbeausstellung zu Berlin eine elektrische Straßenbahn, die Personen befördern konnte. Kaum ein paar Jahre später 1881, eröffnete man bereits in Lichterfelde eine elektrisch betriebene Bahnlinie, bei der die Elektrizität dem Wagen durch die Schienen zugeführt wurde. Richtig bewährt hat sich die Art der Elektrizitätszuführung nicht, und die elektrische Bahn wurde erst rentabel, als man viel später dazu überging, die elektrische Kraft durch eine Oberleitung zu führen. Die erste Straßenbahn dieser Klasse fuhr zwischen Berlin und Charlottenburg, und sie war es, die der Weiterentwicklung auf diesem Gebiet erst die Wege ebnete. Eine Pferdebahn nach der anderen wurde abgeschafft, denn die„Elektrische" war Favorit. Heute fangen verschiedene Großstädte bereits wieder an, aus verkehrstechnischen Gründen die Straßenbahn abzuschaffen, so daß diese bald das Schicksal der Pferdebahn ereilt. Ja, ja, Ben Akiba hat wirklich recht: es ist alles schon einmal dagewesen... Allerlei Fragen und Antworten Welches ist das längste Tier? Die größten Tiere sind die Wale, die 16 bis 20, ja sogar 24 Meter lang werden, also reichlich so lang wie die größten Saurier der Vorzeit. Wenn man aber nur die Länge in Betracht zieht, so dürfte ein im Darm von Ziegen und Rindern schmarotzender Bandwurm den Rekord erreichen; denn er bringt es auf 60 Meter Länge. Wie weit springt ein Känguruh? Die Känguruh sind Meister der Springkunst, die mühelos Sätze von zehn Meter Ausmaß zurücklegen. Wo gibt es die meisten Frosttage in Deutschland? Die winterreichste Stadt in Deutschland ist Treuburg, früher Margrabowa, in Ostpreußen, eine der östlichsten Städte. Hier erlebt man 137 Frosttage, 80 Eistage, Schneefall gibt es an 65 Tagen, und der Schnee bleibt 94 Tage liegen. Das Jahresmittel der Temperatur ist plus 4,8 Grad Celsius. Im übrigen werden Frosttage gezählt: auf dem Fichtelberg 187 auf dem Brocken 173, auf der Schneekoppe 217. Das Minimum an Frosttagen weist Köln mit 64 auf. Welches ist der wärmste Landstrich Deutschlands? Der wärmste Landstrich Deutschlands ist die oberrheinische Tiefebene, in der man zuweilen den ganzen Winter hindurch kein richtiges Schneefeld zu sehen bekommt. Dies ist nicht bloß der südlichen Lage, sondern auch der geringen Meereshöhe zuzuschreiben. Die ganze Rheinebene von Basel bis Mainz hat eine mittlere Jahrestemperatur von etwas mehr als 9 Grad. Zwei Wärmeinseln, deren eine Heidelberg(112 Meter Meereshöhe), deren andere Freiburg i. Br.(270 Meter) umschließt, haben sogar 10 Grad mittlere Jahrestemperatur, während das auf einer Hochebene gelegene München(520 Meter) es nur zu einer mittleren Jahrestemperatur von 7,4 Grad bringt. Welche Schnaken stechen nicht? Nur die Weibchen der Schnaken stechen. Die Männchen sind ohne Stechapparat und leben von Pflanzensäften. Von Hedwig Müller(Annen). Manches Bübchen, manches Dirnlein Muß zur großen Schule hin, Stolz glänzt in den blanken Augen, Und so fröhlich ist der Sinn. Riesengroß ist der Tornister, Ist das Wissen auch noch klein— Tafel blank und Putzeläppchen, Fibel, Griffel muß hinein. Und die„Butter“ nicht vergessen, Ach, das wär' ein schlimmes Stück! Denn ein richtig Schulbrot futtern Ist ein rechtes Kinderglück. Vater oder Mutter bringen Selbst zur Schul' ihr liebes Kind. Auf den Weg muß Kleinchen passen, Daß es ihn auch wiederfind. Seht! Da sitzt der strenge Lehrer, Aber lachen kann er auch, Er spaßt mit den kleinen„Schülern“, Wie's am ersten Schultag Brauch. Nach dem großen Namenzettel Lehrer nun die Kinder nennt; Zeigt der Lehrer auf ein Bänkchen, Eifrig Kindchen dahin rennt. Tisch und Bänke sind so winzig, — Drübergucken kann man gar— Drinnen sitzet still und friedlich, Wer im Kindergarten war. Lernen heute niemand quälet, Ei, man singt ein hübsches Lied, Der Herr Lehrer lieb erzählet, Das bringt Frohsinn ins Gemüt. Und der Heiland steht vom Himmel, Segnend auf die Kinderlein, Und sie beten:„Hilf uns immer, Heiland, hilf uns artig sein. Unsern Ausgang, Eingang segne, Und ein reines Herz uns gib, Siehe auf uns kleine Kinder, Lieber Heiland, hab' uns lieb.“ Der Haken aeseteaten seithzüiden nicht eder bezachln, ald bio er se Der Grund Tombola zehn Kilo Hundeluchen gewonnen. Geeignet als Krankenschwester. Haben Fieio um eine Stellung diesem Beruft“ fragte der Chefaret de ad sachrung in O sa,“ sagte das junge, nette aamtlichen Brüder fahren Motorad.:den emeine („Brummbär“.) Gewohnheit „Was tun Gnädigste Ostern?" „Oh, da verlobe ich mich immer.“ t a t t d e r S p a h l n k d c h e r In Ach darum wi de Paesteuder. Sie erwartet einen Heratzantag (Brummbär“.) Ai4r) jetzt hab ich meinen hinsebracht hoßent: Se doch endlich mal, wo Se wat (Spannung 906 e e ece ecee Der Konau war se shannend, daßz ich Voman geleken. habe, auf die Uhr zu schauen. Ich spätet in mein Büro, und mein Ehef hat skart fristos entlassen. Was sol ich nun tunf= uicd sestert! Pogten:„Da haben Sie meinen neuesten Roman. Die(„ulr“.) Die Hand schaslende Ohrseige, gibt Herrn Mäderich eine knallende, „Zenn,ich das gewußt hätte,“ seufzt Herr Mäderich. herisn#eanste was gewußt hättest!“ schreit Frau Mä„Vor fünfzehn Jahren!" Alles in Ordnung— nur die Klingel Zunger Murn..90 Sche-e er Sscheshese nait don Ihuern. Aber in endlich den Elenbogen von der Klingel zu nehmen!“ Trost 15.-=Ncht nichtsl Sch wollt sowpiese heut einl Bad Entsprechend paßt von hauhgeraten.“ Dir haben eine GHöne AudzAus! Einst war sie sein Stern— jetzt ist sie ihm„schnuppe“. („Brummbär.“) Daher 958 r. Ba. ad sehn IF. ohen geternt eue r aber der hat den Wagen bar bezahlt!““ Einen schönen Gruß „Hier ist das Röntgenbild von Ihrem Beckenbruch.“ es ce ee esen daunr Bont. Bt Bildung „Horch doch, wie wundervoll— die Neuntphonie von Berthoven!“ die Neunte „Quatsch, das ist doch der Ventilator.“ Der Name tier eines Hoele, in denu. Südslawien. Der Vorbischen Deutsch und erlärte ihm: geschriebt in Buch meiniges. d Namen Ihriges ich heteinen Namen! Sie wissen doch gar nicht, wie Ihrigesst derr meiniges! Habe gelest auf Koffer bos ee denr Scinen y „„„ Tente Provlem No, Garantiert Rindsleder“. Der Unterrichtete lantgn ankelten und Smaragde veicde Eleoaui BrlKamen zur vegen., Kavalere samt und sonders mit 1a iSie selbst sind wohl in Berlin geborenk“ fragte „üsher dch. bin Breslauer.“ sodtg sicherlich seit Ihrer Kindheit in der Haupt— seit drei Wochen.“ sänsickso kennen doch all die Herrschaften hier ver„Ich bin Taxator im Leihamt."(„Ulk“.) Richt möglich *e Fis korrstze denn daß der Reisen so zerrissen ists“ fahren....“:„Ich bin über eine Flasche geEhkurffeur:„Ne die hate eien sesehen““ der Tasche““„Rer, vie ganre ein Mann in #. Die gute Miedizin .; kleine Fritz hat Fieber wie nie, Iie Mutter meint schon, es ist Der kommt und den Dotor bestellen, Sie ist für das Fieber u so sagt die Dokteid Die Propsen aßze gut wie Karnelen, Ins kleine Mürschen z; slieben binein kreine Maulchen, vann schläft er ein. Persegt bört er Glockengebimmel, Er fliegt über Wolken in eitel Glanz, und er vergißt das Fieber ganz Im richtigen Himmel Er geht in den Speiser nacht ihm viel Spaß, Dort aibts keine Angst Fein Gent, Dort grois keine Angst tein Genieren, Und spielen kann er, soviel wie er mag, Die ganze Nacht und den ganzen Tag Die Engelchen stehn ihm zur Seite, Junge, da ist was los, 10s bes Ptschen zuich Haute Keateu. 5e Mlaske dn. Leis anatcse sce auee Die Redizin ist das alles in Schuld, Das Fieber wird weichen müssen. Aloys Fringe. Vexierbild Wo ist der Zigeuner? Problem Nr. 15 Von N. de Teresichenko(Nieuwe Rotterdamsche Courant) Schwarz: Kas. Beb(2) A* 4** 30. Dc2Xh7 Th8Xh7 31. Sc3—et G4U 31, 6384 folgt 31.... Se7—15 32. K61—82 14—1333. K82—61 Falls K61—11)so Th5-h3 mit der Drohung St5X83h* 0 33... 815—44 34. Lc1—65 Kostet einen Bauern, führt aber durch den folgenden Abtausch eine starke Entlastung der weißen Königsstellung herbei. 34. S44—e235. Kg1—11 Pe WVUTT Meistersinger=Erinnerungen P— 2h. Matt in 3 Zügen! Aljechin=Verteidigung. Weiß: R. v. Hoogstraten(Delft)— Schwarz: A. Takács (Gernngrie eso r#(Rotzrdom) (Fernpartie, gespielt 1930=31) as seine Stellung im Zentrum versteift hat# au— bert— che— da— deich— der— die— 9——11— g—#— ha— holm— hum— .„,— 1— ka— krö— lan— land— le— .- II— mast— men— mers— nar— ni— .— nord—pe—per—reu rem— f1— richt— ros— 90— sen— stan— sur— aus— ter— 41— tIV— trap— tri— tri— u— un— veil— Vo— 2is. #in Aus den vorstehenden 55 Silben sind 22 Wörter zu oben Tac unten ser Ausaussbuchstaben, beides von oven nach unten geiesen, ein Wort aus den„Meisterhunge Fer Wösrtere(9 ist ein Buchstabe.) BedenS88—16 St6—45 Sds—b6 47—06 c7Xd6 Pr# 8% 1. e2—e4 2. 64—e5 3. c2—04 4. d2—44 5. e5Xd6 6. b2—53 67—66 7. Le1-b2 L18-87 8. 82—83 Bei den bereits vorhanbenen offenen Linien war diese umständliche Läuferentwicklung besser zu vermeiden. Die gute Diagonale nützt dem Weißen nichts, wenn Schwarz durch schnellere Entwicklung als erster dazu kommt, die Zügel in die Hand zu nchnen. 8. Sb8- c6 9. L11—92 Lcs-15 Droht Sc6—b4 10. Od1—42 e7—e5 11. S81—e2 D48-c8 3—0 1is-53 111—e1 Lh3Xe2 991X82 Des-1s 15. d4- 45 „Reis brauchte eine AufTeme rhaltung der Spannung im Zentrum nicht zu scheuen und hätte gut 15. S51, 43 fortsetzen können. Nachdem Weiß durch 44— Stellung im Zentrum versteift hat, rann Schwarz seine Bauernmehrheit am Königsflügel bringen. .. Sc6—e7 16. Se2—c3——0 8— K0s-—b8 18. Sb1—a3 Sb6-c8 19. Tal—ci h7—h5 Bevor Schwarz zum Königsangriff übergeht, hat er seine Stellung im Zeutrum und auf dem zecmen lügel sorgfältig ge20. Dd2-e2 h5—h4 21. Tc1—cs h4X83 22. 12X83"“ Räumung 35. Th5X85! 36. SeiXg5 Se2X8337. K11—61 Ss3Xh1 38. SaöXh7 ShiXt2 39. Kg1Xf2 Sc8—=7! 40. h2—h3 e5—e4 Kaum zum Gewinn ausreichend wäre 84Xh3, 41. Kt2X13. e5—e4-, 42. K13—93, e4—e3, 43. Sa3— c2. 41. h3X84 L87—4442. K12—83 Se7—66 96—65 für die Springer. 23. Tc3-13 Dl5—66 24. Lb2-c1 95—44 113—12 Th8-h5 26. Se4—c3 17—15 27 De2—-c2 708-h8 28. Tel—h1 De6-h7 29. K92—61 15—14 Zwar werden dadurch starlen Angriß. 43. Sa3—c2 13—12 44. K93—82 S96—1445. K82—f1 L44—b6 46. 53—54 e4—3 47. c4—e5 d6Xcs 48. Se2Xes cöXb4 49. Se3—c2 St4Xds 50. 84—85 S45—14 51. Sh7—16 Esdrohte St4—h5—93-+ S2. 8t65—et kbs-.7 Aufgegeben! Lösungen der Probleme Nr. 10. Vierzüger von Hans Hülsmann: Ke1, Tel. Ld3, Sb7. Be2 50 Schwarz: Kd4, Bes. ds. 82. 45 „ 1. nelX82 85—84 2. L43—11 94—93 3. Tel—e2 nctret 4 Tea-eit.-11 84-633 Tel-42 s: Nag Zresiger von Dr. O. Blumenthal: Das, Schwarz: Kh4, Lds, Bdb. g5. hs asschesiceseriece eche ##-. 3. P88-1s nebi Bis8t6 chsongen, Bonach Schwatt gepvoumennue. Auter zu sgagen, wotuch Schwatg, gezwungen wird, auf bi 1. Tt1.,(3/165 h5. 2. Tel-17, Lhs—44. — 3 117—13... 5 flI4. Bearbeitet von Fritz Oborsky, Bochum.— 1. Form des Zeitwortes 2. Webfaden aus Seide, Wolle oder Baumwolle 3. nordamerikan. Wildjäger 4. kavalleristisch. Kleidungsstück der Vorkriegszeit 5. deutsche Großfunkstation 6. Tafeltuchstoff 7. Baum 8. italienischer Königsname 9. Ibsendrama aus 1886 10. bekannte Kopenhagener Vergnügungsstätte Zweikampf mit dem Ranier II LE Dagonale. Die Buchstaben in nebenstehender Figur sind so anzuordnen, daß die beiden Diagonalen eine Stadt der Provinz Schlesien und eine Stadt im Regierungsbezirk Magdeburg nennen. pier Insel im Nordmeer europäischen 13. schweizerischer Berg 14. Ränkespiel(Fremdwort) 15. Frauengemach im Orient 16. Militärsignal zum Frühaufstehen Sonntagsname 18. fabelhaft reicher Lydierkönig 19. Erziehungmaßnahme 20. Blume 21. Radio=Anlage 22. Worträtsel stse escs cecie P ecie Kanen lise, Perishmtezloden machenander geiesen rrumee eineg verugmten Bildhauers. den Irland Name von Seezeichen Blume Sadt in Hannover Musikinstrument Flächenmaß Wild. Knabenname Teil des Gesichtes Pferde Tierische Haut Holländische Hafenstadt Fluß Berühmter Schauspieler. Sibenräset da, da, el. frie, ger, her. i, la, la, le, lie, na, nie, gast gereisen, ven vielen schnsichtig erwariete Johres* Johlenrüße 8 189 Die Zahlen sind so durch betreffende Buchstaben zu ersetzen, daß der oberste Buchstabe einen Konsonanten und die drei waagerechten Reihen bezeichnen: 1. Gestalt aus einer Wagner=Oper erinschräet Habe, Rat, Waren, Rute, Labe, Naht, Mel. dr Taa Au; Velbe, Auen, Tal. Oran, Muse, Mal, Ar. Lid, Haar, Linz, Ruln, Sau, Baden. Stelle ein Fuchstaße Vörter ist an beliebiger Buchstaben der neuen Bgauzulügen. Die eingesetzten Gigeihe, neuen Worter nennen ein Zitat von Die sentrchte Mitelrihe ergibt einen Rebenslutz von Auflösungen aus voriger Nummer Krenzworträtsel: Se 4 4lcl. 1. Kar, Inn, 8. Mai, 17. Boa. 3. Peiner Neni 4. Ala, 5. Kur, 7. 19. Ute, 21. Gas, 23. Elm, 24 Sure 25. Pu Esd 28. Aub, 30. Rig.. puck, R. Eid, Umstellung: Pauline Lucca. Besuchskartenrätsel: Theoretiker— Praktiker. Geitee Se Samm Hundten Wenge Christ 11.15.2 Ehrenbei Friedi 80d. 1 jeter, 2 Luthe 11: San Pauli Schneide Johan Krank bergeu Herbe fabrtsgt! 6. Bfe 1a0 11.1 7: Juna Jungschg stunde# 7. 81 4: Jun abend. 10. B stunde. C Bibel 85. 8: 6 Donnerst 8: Vere Fahrende Kirchl verein. 2# tag 11: sation. M Mittwoch 8: Blbelf „Evan stadt. F stunde: 20 Evang ser Bo Mühlensti Montag Jugendbu besprechHottnung Erang ein, Boch Versamm Bochut Gottesdie Tausen: schaft. Di teil b. Mittwoch Freitag 8 verein Bochun Gottesdien 11: R6 mädchenve Stadtmissi 8: Stadtn tag 8: Bl RG7. Bochun tesdienst: Gemeinsch bereitung Bihelbespr Bochun Gemeinde! brücke:( Kirche.4 9 45: Fall 11: Simo kenrotb. T mon: in Bibelstund kreis. Mit Maarbrück bibelstunde thanien: mittleren Hofsted 10: Pitsch: stunde. Fr 882.— .— Mifsio Sonntag Uemmit gottesdien kaufen: 11 feier in 9 tag 20:. tag 18: Ab Junomäda Wiemel 2: Altosise Hentausen: Im Mele Missionsfr. Jugend Melanchtho Sonntag 1 stunde für Bibelbespre Donnerstag junge Mär Jugend Friedenskit bundstunde jung und Wiemelt 10: Hardt: Mittwoch 5 Niedermeie für den K Jabresfestfe Bergma Engelbert. Ev. Ku allee(Aula Christlic e.., Ju Straße 14. Mittwoch: für Frauei 20.15: Bibe Jugendliche Landesk lanchthon“, .30: Gebe .30: Evan belstunde. Von Freita Mai: Bibel spektor Sei Jugendbein Jugendb Königsalle nerstunde; nerstag 8: 8: Jungm Weilenbrinl bundstunde. jung und a Stadtmi Sonntag 2: schaftsstund besprechstun Betsaal: belstunde. stunde.—2 33: Freitag Günnigs Gottesdienstordnung der evangel..30?“Foinen.45: Kindergottesdienst: Aha, endlich die Geauetens u. Huer Fichigse Gucieli Gemeinden Sonntag, den 12. April 1931. Sammlung für die evangelischen Zufluchtsheime in Soeft, Ummeln und Wengern. Christuskirche. 9 45: Matthien: K62. 11.15,„Ltz. Schmidt; 3: Tausseler, Dr. Ehrenverg. Friedenskirche..80: Winnacker: K6d. 11.15: Winnacker; 12.15: Tausjeter, Winnacker. Laatherkirche..45: Schmidt 2: KGD. Hordel. 10.45: Kindergottesdienst: 11.45 Tausen. sippenspoek Ptd. 85.3 Bochum Weitmar. Vorm. 8: Früh- Fatier Speek gottesdienst, P. Kraemer:.45: Haupt= sohinkenspook, 99: gottesdienst, P. Görtz: 11: Kindergottes= Cerelatwuret„ 125•3 Kirchentausen. Mittwoch 8: Sslamiwuret. 128•3 Bibelstunde im Kindergarten Schützen###ckwurot 1258 mar: Sonntag 3 sihr V. prechung, Letiak=Plohnurst 135.3) mar: Sonntag 3 Uhr Bivelbesprechung,##inzeß-Teswurst 135 5 Jugendverein Eppendorf: Samstag.30 Rotwurst. Pid. 893 Zibelstunde. Jungmänner=Abteilung von Lohsmur: 60 Pauluskirche. Schneider:.15: Mattbieu. Johanneskirche. KGD. 11.15: Bockamp. Krankenhauskapelle..30: Dr. Ehren.30: wohlBiesiliaress um tebernurst, 66.) . I5: Tausseier Schmidts nahme an der Bibelstunde. Ev Männer dies. Ware, 11: Schmigt.?: 12: Tangger,„Schm#e12. Jünglingsverein Bärendorf=Süd: Collt. auchse Pauluskirche. 8: Schneider:.30:Dienstag 8 Uhr Bibelstunde für die Iu.100 7. mlgttbien Vienstag 8 Uhr Bibelstunde fur bis„In= 19 Pfd. Schweineköpfe m. gendavtellung: in Wettmar=Mark: Mitt- dicher Bache Mk..95 belstunde: in Eppendorf:# P1d. Schweine-Kleinverg. 829.. garient.g 230: Bivelstunde im Kinder= Heiach.... but.39 sahrtspleger Siebert..30: Wodle“, Föhlngpausen. 8: Vrübgottesdienlt; * 113: P Wih oristenseg) Mattenscheid, Friedenstirche. 8: Früh=“. 7e 200 7. Prarrbezirk(Zugendheim), Sonntag sey." Zranszsenggag.(Zi, Pastor Müicke, 2.„3nomädchenverein: 8: Gemeinde= 1egdienst, P. Heuser.— Höntrop. 10 10. Pfarrbezirk., Donnerstag 8: Bibel=##5 Haupztagstesdienst, P. Bechthold.— stunde Castroper Straße 282.Leithe. 10 Uhr: Hauptgottesdienst, P. Bibelstunden. Mittwoch 8: Rotstraße 2“ Hochuns Lapgan,Pastor Heuser. 85. 8: Gemeindebaus, Moltkemarkt 12. Morgengug....: Conntag.30: Donnerstag 8: Lebrsas Zleintinderschule Kindergottesdienst. 11: Kirchentausen!“: 9 Pté. rete Kugelkäse Mk..15 9 Ptd. Tllelter Fermääse Fik.15 Harzer Flk.30 41; Pfd. Kugel und 100 Harzer Mk..25 treibleibend ab hier Nachnahme N. Krogmann, Hertorf(Hoist.) 4# sation. Montag.15: Jugendbundstunde. Mittwoch 3: Frauenstunde. Donnerstag 8: Bibelstunde. „Evangelische Jugend“. Bochum=Altstadt. Freitag 20: Jugendheim, Bibelstunde: 20: Moltkemarkt, Bibelstunde. Evangel. Verein des Blauen Kreuzes. Bochum, evangel. Vereinshaus, Mühlenstr. 25. Sonntag 3: Bibelstunde. Montag 8: Gebetsstunde. Dienstag 8: Jugendbundstunde. Donnerstag 8: Bibelbesprech= und Gebetsstunde. Sonntag 2: Hotfnungsbund. Frangelisch=ostpreußischer Gebetsverein, Bochum, Weilenbrink 12. Sonntag 2: Versammlung im Konfirmandenzimmer. Bochum=Altenbochum. Sonntag.45: Gottesdienst, Hevendebl: 11: K6D: 12: Tausen; 4: Jugendvereine: 5: Gemeinschaft. Dienstag 5: Bibelstunde im Ortsteil b. Pr. v. Pr.:„8: Jugendvereine. Mittwoch 8: Bibelstunde im Lutherhause. Freitag 8: Bibelstunde im JungmännerBochum=Engelsburg. Sonntag.30: Gottesdienst, Dieckhoff: 10.45: Tausen: 11: K6D.: 2: Jugendverein:, 4: Jungmädchenverein: 6: Blaukreuzstunde: 8: Stadtmission. Evangelisation. Dienstag 8: Stadtmission: Gevetsstunde. Donnerstag 8: Blaukreuzstunde;.30: Vorb. f. d. Bochum=Gerthe Sonntag.30; Gottesdienst: 10.30: Taufen. Mittwoch.30: Gemeinschaftsstunde,„Freitag 7 30: Vorbereitung für den KGD. Samstag.30: Bibelbesprechung in der Gemeinschaft. Bochum=Hamme. Frühgottesdienst im Gemeindehaus 8: Falkenroth: Maar= brücke 8: Simon. Hauptgottesdienst in d. Kirche.45: Simon: in der Wegescheid .45: Falkenroth. KGD. in der Kirche 11: Simon: im Gemeindebaus 11: Falkenrotb. Taufstunde in der Kirche 2: Simon; in der Wegescheid 12: Falkenroth. Bibelstunden: Dienstag 8: Männerbibelkreis. Mittwoch 8: Bibelstunde in der Maarbrücke. Donnerstag 8: Gemeindebibelstunde.— Jungmädchenverein thanien: Dannerstag 8: Bibelstunde der mittleren Abteilung. Hofstede=Riemke. Sonntag 8: Pitsch: 10: Pitsch: 11: KG0. Mühge: 12: Taufstunde. Freitag 8: Vorbereitung für den K6D.— Jungfrauenverein 1: Montag .— Missionsstunde.— Blaukreuzverein: Conntag 4. Mittwoch 8. Uemmingen. Sonntag 19.30: Hauptgottesdienst, Kublmann: 111.45: Kirchentaufen: 11: Kindergottesdienst: 16: Osterfeier in Querenburg f. d. Alten. Dienstag 20: Jungmädchenverein 1. Donnerstag 18: Bbelstunde in Querenburg: 19.30: Jungmädchenverein 2. Wiemelhausen=Melanchthon. Sonntag 8: Altasiser: 9 45: Engelbert: 11.30: KirHentausen: 11.30: KGD., Engelbert.— Im Melanchthonsaal: Montag.30: Missionsfrauenverein. Jugendbund für entsch. Christentum, Melanchthonkirche. Im Melanchtboulag!: Sonntag 15: Jugend= u. Gemeinschaftsstunde für jung und alt. Mittwoch 20: Bibelbesprechung für Männer u. Frauen. Donnerstag 20: Jugendbundstunde für junge Männer und Mädchen. Jugendbund für entsch. Ehristentum, Friedenskirche. Sonntag 4: Jugendbundstunde. Mittwoch 8: Bibelstunde für jung und alt. Wiemelhausen=Petrikirche.„Sonntag 10: Hardt: 11.30: Tausen: 11.30: RGT. Mittwoch 5: Bibelstunde in Querenburg, Niedermeter. Freitag.30: Vorbereitung für den KGD., Reckert.— Sonntag 8: Jahresfestfeier des Jungmädchenvereins. Bergmannsheil: Dienstag.30: Engelbert..nsge 8. Sum Ev. Kurrende: Dienstag 8: Königsalle(Aula). Bitap ,M Ms. Christlicher Verein junger Männer, e.., Jugendheim, Oskar Hoffmann= Straße 14. Sonntag: Jungmännerkreis. Mittwoch 20.15: öffentliche Bibelstunde für Frauen und Männer. Donnerstag 20.15: Bibelstunde für junge Männer u. Jugendliche.n 8 Landeskirchliche Gemeinschaft„Melanchthon“, Königsallee 163. Sonntag .30: Gebetsstunde: 2: Kinderstunde: Kinkrsiklass. —* Giel 30 Monate evtl. ohne Anzahlung. Nicht mit Abzahlungsgeschäften zu vergleichen. Ang. unt. Ka 716 an die Geschäfts stelle d Zeitung .818 Wm H Nur kurze Zeit getragene Maßmäntel, Hosen auch für diche Herten Alles spottbillig Fahrtvergütung. Wir verlelhen Geselschols-Harüige Monats-Garderoben Brand, Bochum Brückstraße 21 (trüher Heiland) .30: Evangelisation. Donnerstag 8: Bibelstunde. Samstag 8: Männerstunde. Von Freitag, 24. April, bis Montag, 4. Mai: Bibelkurs, gehalten von Herrn Inspektor Seitz und Evangelist Bender im Jugendheim, Königsallee 163. Jugendbund für entsch. Christentum, Königsalle 163. Sonntag 3: Jungmännerstunde: 4: Jungmädchenstunde. Donnerstag 8: Jungmännerstunde. Freitag 8: Jungmädchenstunde.— Zweigstelle Weilenbrink 12: Sonntag.45: Jugendbundstunde. Mittwoch 8: Bibelstunde f. tung und alt. Stadtmission Bochum, Joachimstr. 8. Sonntag 2: Sonntagsschule; 5: Gemeinschaftsstunde. Donnerstag.15: Bibelbesprechstunde.— Bochum=Engelsburg, Beisaal: Jeden Sonntag, abends 8: Bibelstunde. Dienstag, abends 8: Bibelstunde.— Bochum=Hamme Glückaufstraße 33: Freitag 4: Bibelstunde f. jedermann. „Günnigfeld..30: Haupigottesdienst, Sonniag 10: Gottesdienst: 11.15: dergottesdienst. Stiepel: Sonntag.30: Gottesdienst in der Kirche, Pastor Husemeyer: 10: Gottesdienst in Buchholz, Pastor Lohmever: Bibelstunden: Dienstag 8: Schoick: Mittwoch 8: Haar: Frauenhilfe Baak:„Dienstag 4: Versammlung bei Wilh. Wengeler, Krockhausstr.: Frauenhilfe Buchholz: Mittwoch 4: Versammlung bei Höhmann; Jungmädchenverein Dorf: Sonntag 4: Begrüßungsfeier für die Neukonfirmierten: Dienstag 8: Vereinsstunde; Haar: Sonntag.30: Begrüßungsfeter für die Neukönfirmierten; Dienstag 8: Singen: Donnerstag 8: Vereinsstunde: Jungmädchenverein Dorf: Mittwoch 8: Haar: Freitag 8: Donners199.—.30: Turnen; Frauenchor Dorf: Dienstag 6j. Haar: Donnerstag 6: Kirchenchor: Dienstag 8. Linden: Sonntag.30: P. Weber; Kindergottesdienst: 12: Tausen; Mitzwoch nachm. 5: Tausen, P. Bäumer. Dahlhausen: Conntag.30: Superintendent Neuhaus; 11: Kindergottesdienst: 12: Tausen. Gottesdienstordnung der katholisch. Gemeinden Weißer Conntag, den 12. April 1931. „ Propsteikirche. Messen:.30,.15 und 7 Uhr:.45 werden die Erstkommunikanten feierlich abgebolt: 8: Kommunionseter in der Kirche: liturg. Hochamt 10.15, Messe mit Predigt 11.15; 3: feierl. Dankandacht mit Prozession um die Kirche. St. Marien. 6..15: Messen: 8 Uhr werden die Kommunionkinder aus der Martenschule abgebolt; in der Kirche zunächst die Erneuerung der Taufgelübde, dann Kommunionmesse mit Predigt: 10:###es kauten Sie Hochamt: 11: Messe mit Predigt: 3: 110weI gutu. billig Dankprozesston der Kommunionkinder um dei Wilh. Schrud#le die Kirche, Dankandacht mit Te Teum sochum. Koonstraße 37 St. Anna, Bochum West. 6: Beicht##St Antonius..30: Messe:.45: Feier gelegenbeit:.30 und.45: Austeilung der Erstrommunikanten der Kinder: Ab= der bl. Kommunion: Abbolen der Erstvolung der Kinder von der Antonius= kommunikanten von der Gablenschen schule, nach der Ankunft Beginn der Schule, Messe mit Predigt: 10: Hochamt: 35545: Psce Asw,:.10: Hochamt: 11:/3: Dankandacht mit Te Deum und Sewene:.30: Dankandacht mit Te Deumigen: 6: Abendaebet und Andacht für die 18e. Josepo, 6 v. wwessen: n zu. a.(Ersikommunikanten. hoseit der Frier.: Messen:.45: Ab=.=Laer. Ab 6: Beichtgelegendelt: ##.#ommzuionkinder,von der.15 wird die bl. Kommunion ausgetellt; Josephsschule: 8: Erstkommunionseter:(.45; Abvolen der Kinder von der Fried1: Zeczagst!: Prediat: 11.15: Messe richschule: 8: Erneuerung des Taufbunum die Sirche) Dantandacht, Prozession des, Messe mit der ersten bl. Komnige, Te Deum und Segen. munion; 10.30: Hochamt;.30: Tankanguszch. 7, Peslen: 8: Sing= dacht mit Ansprache und Segen. voln. Prediat“.40; Rosentranz Si. Elisabeth..30, 8: uu Predu#:.80: Mosentigng, Predigt Messen: 10: Hochamt mit Predigt: 3: und Andacht:.20: Vereinsgebete und Dankandacht. Predig„„.=Gerthe, Zum hl. Geist. 8 Uhr wer„e: Meinolphus..30; Messe:.15 den die Erstkommunikanten feierlich in Wio die hl. Kommunion ausgeteilt: die Kirche geführt. Erneuerung des Taus.45: Abbolung der Kommunionkinder bekenntnisses, Messe. vom Jugendheim: 8: Erneuerung der Gerthe, Si. Joseph. 7: Messe:.45: Teulsslündes„kurie Ansprache, darauf Avholen der Ersikommunikanten, AbErstkommuntonmesse:.30: Hochamt:(legung der Taufgelübde. Hochamt mit 10.45. 11.30: Messen: 3: Dankandacht mit Predigt und feierl. Erstkommunion der Secgen.„#gnmes&m enimihanten 5 Kinder: 13 feierliche Dankandacht. St. Johannes, B. Wiemelhausen. 6,].=Langendreer, St. Marien..30: Messen: 8: Hochamt mit Feier der bl. Messe: 8: Messe mit Predigt und ErstErstkommunion der Kinder: 10.30: Messe kommunion der Kinder:.30 werden die mit Predigt; 3: Dankandacht mit TeKinder vom Schulhofe der Karlschule abaund Segen;, Iustellung der#r geholt: 19.15: Messe mit Gesang: 3: St. Liborius. 6: austeilung der vl. Dankandacht.— St. Bonisatius..30: Kommunion, Gelegenbeit zur hl. Beichte: Messe: 8: Feier der ersten hl. Kommu.30: Messe:.45: Abhohing der Kom=nion:.30: Dankandacht, mit anschl. Promunionkinder von der Schule: 8: Hoch= zession der Kinder durch die Kirche. amt m. Feier der ersten bl. Kommunion:.=Werne..45: Messe: 8: Ablegung 10: Messe: 4; feierliche Dankandacht. des Taufgelübdes:.15: Hochamt mit „Hl.=Kreuz=Kirche. 5,.30: Messen mit Predigt und Erstkommunion der Kinder; Austeilung der bl. Kommunion: 8: Ab-[11: Messe:.30: Dankandacht. bolung der Kommunionkinder vom.=Stiepel..30: Messe mit gem. bl. Aguesstift:.30: Levitenbochamt mit Kommunion der Schulkinder: 10: Hochfeierlicher Erstkommunion: 10.30: Messe: amt mit Predigt: 3: Andacht. .30: Dankandacht.„.=Linden, Liebfrauen..30: Messe mit Herz Jesu,.=Hamme. 6, 7: Messen: Austeilung der bl. Kommunion: 8: Ab8: Kommunionfeier der Kinder: 11.15: volung der Kinder in feierl. Prozession: Messe: 3: Dankandacht.„ /8.30: Kommunionmesse: 10.30: Hochamt Dreifaltigkeit, BgHamme.#; Messe: mit Predigt:.30: Dankandacht. .45: Abhoken der Kommuniontinder aus!.=Höntrop..15: Messe; 8: Messe der Schule: 8: Messe mit Erstkommunion= mit Kinderkommunion: 11: Messe; 3: seier: 10.30: Hochamt mit Predigt:.30: Dankandacht mit Segen. Dankandacht. Wanne=Eickel, St. Barbara..30 Uhr: 15.7, Messe:(.30: Abholen der Erstkommunt: die kanten von der Barbaraschule. Messe mit W G Mnm S Gind-Röete mit Leibchen, aus * gutem Wollstoff. Größe 45: SOcHUN OUTCDEMAIUDAHELLNEG .30 steigerung 45 Pl. Ginder. Poloer aus reiner Wolle .95.75 II St. Franziskus,.=Riemke..15. .45: Messen:.30 versammeln sich Erstkommunionkinder im Schwesternhause, feierl. Prozession zur Kirche, Beginn der Feier der Erstkommunion: 11: Messe mit Predigt:.30: Dankandacht. .=Hordel, Herz Jesu..30: Messe: .30: Abbolen der Erstkommunikanten: 8: Erstkomunionfeier: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Dankandacht. Liebfrauen, B. Altenbochum. Messen: .30,.30,.30, 10 Uhr:.15 werden die Erstkommunikanten aus dem St.=AnnaStift abgeholt, in der Kirche Erneuerung des Taufgelübdes, dann Messe mit bl. Kommunion. St. Franziskus,.=Weitmar. 6.7: Messen mit Gesang:.45: Abbolen der Erstkommunikanten aus der Franziskusscule,, in der Kirche Erneuerung des Taufbundes, feierl. Hochamt mit Erstkommunion: 10.15: Schulmesse: 11: Messe mit Predigt: 3: Dankandacht mit Te Deum und Segen. Wattenscheid..30; bl. Messe..30: bl. Messe mit Österkommunion d. Jünglinge..45: Beginn der Feier der ersten bl. Kinderkommunion. Die Kinder, welche sonst die 8= und=Uhr=Messe zu besuchen pflegen. verteilen sich auf die anderen hl. Messen..30: Hochamt. 11: hl. Messe mit Predigt. 3: Dankandacht mit Predigt und Tedeum. 4: Taufe. Mit dem heutigen Sonntag ändert sich an Sonn= und Feiertagen die Meßordnung. Das Hochamt ist nicht um 10 Uhr, sondern um.30 Uhr, und die letzte bl. Messe von jetzt an für den Sommer nicht mehr um 11.30 Uhr, sondern um 11 Uhr. Sonstüige Gemeinden Sonntag, den 12. April 1931. Freie evangelische Gemeinde, Rottstr. 34a. Sonntag.30: Bibelbesprechstunde; 11: Sanntagsschule: 6: Predigt: Montag 8: Gem. Chor: Mittwoch 3: Kinderunterricht: 8: Bibelstunde: Donnerstag 8: Jungmädchenverein.— Gerthe, Holthauserstraße 14. Sonntag.30 Predigt: Dienstag.45: Bibelstunde: 8: Jugend= verein. Neuapostolische Gemeinde. Gottesdienst: Bochum, Rbeinische Straße 7: Sonntag vorm. 9. nachm. 4 Uhr, Mittwoch abends 8 Uhr. Langendreer, Wall baumweg#8:„ Sonntag vorm. 9, nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 7 Uhr Laer Werner Hellweg 13a: Sonntag vorm 9 nachm. 5 Uhr, Mittwoch abends 8 Uhr. Weitmar, Kellermannsweg ,51: Sonntag vormittag 9, nachm. 4 Uhr, Mittwoc abends 8 Uhr Wettmar. Hattinger###: 312. Saal: Sonntag vorm. 9. nachm 4 Uhr, Mittwoch abends 8 Uhr. Linden Kestenkamp 49a: Sonntag vorm. 9, nach mittags 4 Uhr. Mittwoch abends.30. Riemke, Auf dem Dablacker 42: Sonntag nachm. 4 Uhr. Mittwoch abends 7 Uhr. Wanne=Eickel, Königstraße 21: Sonntag vorm. 10. nachm. 6 Uhr, Mittwoch abends 6 Uhr. Wanne=Röbling hausen. Königstraße 21: Sonntag vorm 8. nachm. 4 Uhr. Donnerstaa abend U1dr Ev.=Luth.(altluth.) Kirchengemeinden: Reshhhe Kirchenchor. Dienstag abend 8: Jungmännerverein. Mittwoch abend 9: Vorberettung zum KG. Donnerstag abend 8: Jungfrauenverein. Freitag abend 6: Junaposauner###r. „Evangelische Gemeinschaft“,. Auferstehungskirche, Bochum, Alleestr. 48. Sonntag vorm.30: Gottesdienst, Prediger Goebel, 11: Sonntagsschule, nachm. 18: Predigt. Prediger Goevel,.30: Jugendverein. Mittwoch 20: Bibelstunde. Freitag 20: Gebetsstunde. I. Baptisten=Gemeinde, Immanuelskirche, Hermannshöhe 21: Sonntag.30: Bibelstunde. Prediger Janssen: 11: Sonntagsschule: nachm. 4: Predigi, Prediger Janssen: 6: Jugendverein: Mittwoch bis Freitag 8: Gruppenführerkursus.— Gemeindesaal Hamme, HofstederStraße 131: Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: Donnerstag abds. I8: Bibelstunde Prediger Janssen.— Gemeindesaal Bärendorf. Goldhammer= straße..17: Sonntag.30: Bibelstd.: 11: Sonntagsschule: Donnerstag abend 8: Bivelstunde.— Gemeindesaal Werne, Am Vorn 4: Sonntag.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: nachm. 4: Predigt; Dienstag abend.15: Bibelstunde Neue Preissenkung in Oel u. Margarine Das reine Erdnub-Tatelöl m 5 jetzt nur noch 80 u. SO. Das feinste Salatöl 5f jetzt nur noch 62 und JU. Feinste Tafel-Margarine 2 2 pro Ptd.-Pak 45, 40, 36 u. U4S 100% iges Kokosfett A E Marke„Howinol“ Pfd.-Pl. 4 O S. 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Mittwoch.30: Bibelstunde. 11.30: Messe:.30: Dankandacht.— Herz Mittwoch.15: Kirchenchorübung. FreiJesu.= 6: Messe mit Austeilung der bl. tag 8: Vorbereitung zum KindergottesKommunion:.30: Abbolen der Erstkom= dieust. munikanten von der Schule, Ablegen des Evang.=Luther. Kreuzgemeinde, KreuzTaufgelübdes, Hochamt mit Erstkommu= kirche Hamme: Sonntag vorm..30 Uhr: nion: 10.30: Messe: 3: Dankandacht.— Frühgottesdienst. Pfarrer Stallmann: 10: St. Franziskus..30: Messe; 8: Hoch= Hauptgottesdienst. Pfarrer Kerle: 11: amt mit Erstkommunton der Kinder: 10: Taufen: 11.30: Kindergottesdienst. MittMesse mit, Prediat: 3: Dankandacht.— woch abend 8: Gottesdienst. Pfarr. Stallmann.— Gemeindeheim, Lutherhof: Sonntag vorm. 11.30: Posaunenchor: nachm. 5: Gemeindeabend mit KonsirSt. Michel. 7: Messe:.30: Messe mit Predigt: 11: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. 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Vor etwa dreißig Jayren stellten sich auf meiner Kopfpisch Perzen Lapten Lässen.: Zeit muste ich mich zu den KahlNennen Sie es Eitelkeit, wenn Sie wollen, jedenes mir durchaus nicht zu, für immer kahl Lakäahe nenes Vezesg. 0, Beoding durch de ein Anrecht auf üppigen Wuchs meiner Kopfhaare zu haben. Amschau nach einem Haarwuchsmitte! „J Z##rauche wohl kaum zu erwähnen, daß ich in auf Erlangung neuer Haare die ganze Peihepen Haarwässern, Vomaden, Schampunen usw. e, aune dargus nur den geringsten Nutzen zu c donen det Bardemmtter Handelsmann im Indianerterritortum Norvamerikas wurde, nannten mich die Tscherokesen aus Scherz„den weißen Bruder ohne Skalp=Locke“. Amerikanische Indianer sind niemals kahl Mosik- u. OrdesterSchule Merkert Bochum, Viktoriastr. 59 Verbilligte Kurse für Violine, Klavier und Laute(LM14 Gesang-Unterricht 25(am Stadtgarten) ibte Anstalt am Platze. Bexta bis Abitur in Morgen- und Abendblassen. Individueller Unterricht. Kleine Klassen. 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Geben Sie bitte Ohre deutlich geschriebene Adresse an und vergessen Sie zu erwähnen, ob für Herrn, Frau, Fräulein oder Sbseillesen an Schn flert öricheln Smh.A,Berlins Verl. 403, Potsdamer Str. 13 Bitte ausschneiden!— in bestem Zustande unter günstigen Bedingungen abzugeb Pianohaus Marks, die Geschäftsstelle. Kaiser=Wilbelmee Tanzschule Diel B. Sühter Das führende Instliut für Gesellschaftstanz Eigener großer Unterrichtssc Kanalstraße 18a leumark Tanzkursus in der Bürgergesellschaft Mittwoch, den 15. April Schülerzirkel der höheren Le 18 Uhr. Abendzirkel 20 Uhr Anmeldungen in der Wohn Brid „Briäge Bridge Unterricht oder leitet einen I,, Bridgeklub? Nutwort unt. H. T. 88 an die Geschst. vies. Blattes.(AMs Beginn lung erbeten Tch K W Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Handel- Gewerbe-Indultrie Samstag, 11. April 1931 P Wrlchans-Slreilheiler Kommende Reichsbankdiskontfenkung?- Kredit durch Bankengründung Der rortbeitand der I. R. G. Bochum, 10. April. Die starke Inanspruchnahme der Reichsbank, die sich aus dem letzten Ausweis ergibt, hat wieder einmal im Augenblick Hoffnungen auf eine möglichst haldige Diskontsenkung zuschanden gemacht. Trotzdem hört man jedoch von Berlin, daß die Reichsbank eine Senkung ihres Diskontsatzes im Interesse der Wirtschaft nicht aus dem Auge gelassen habe. Sie scheint zunächst einmal den Medioausweis abwarten zu wollen. Vor einigen Wochen waren die Aussichten für eine Diskontsenkung noch wesentlich günstiger als gegenwärtig, zumal die öffentliche Hand für die nächste Zeit neue große Ansprüche an den Geld- und Kapitalmarkt ankündigte. Man hatte in Wirtschaftskreisen vielfach schon mit einer Diskontsenkung fest gerechnet, aber der letzte Ausweis der Reichsbank läßt erkennen, daß die Entspannung am Geldmarkt doch noch nicht genügend fortgeschritten ist, obwohl auch hier in den letzten Wochen eine starke Entspannung zu verzeichnen war. Trotz all der großen Schwierigkeiten, die in letzter Zeit zu überwinden waren, ist der Status der Reichsbank nicht schlecht. Sie hat in den letzten Monaten recht glücklich operiert, auch gelang es dem Reichsbankpräsidenten Dr. Luther größere Auslandskredite nach Deutschland zu lenken. Seine Verhandlungen mit der Bank für Internationale Zahlungen hatten Erfolg. Nur seinen eifrigen Bemühungen und dem großen Ansehen und Vertrauen, das er im Ausland genießt, ist es zu danken, daß das Ausland so bereitwillig große Beträge nach Deutschland gelegt hat. Auf diesen Kapitalzustrom ist wohl auch die Belebung der deutschen Wirtschaft mit zurückzuführen. Jetzt gibt man sogar vielfach schon zu, daß die Dinge doch nicht so verzweifelt für Deutschland liegen, als man das immer glaubte annehmen zu müssen. Der Reichsbankpräsident hat sicherlich manches dazu beigetragen, um die allerschwersten Erschütterungen von Deutschland abzuwenden. Die Kapitalversorgung Deutschlands ist im Laufe der letzten Monate bedeutend besser geworden und die Reichsbank hat den Winter über jede Erschütterung der Währung verhindert, so daß für die Währung sicherlich keinerlei Gefahr besteht. * Anfang März 1931 wurde bekanntlich in Basel eine „Internationale Bodenkreditbank“ gegründet, unter Beteiligung zahlreicher großer europäischer Banken. Der Zweck des Unternehmens ist, langfristige Kredite an Länder, z. B. Deutschland zu geben, die ihrer bedürfen, oder kurzfristige darin umwandeln möchten. Dem Geldgeber soll eine größere Sicherheit gegeben werden, als sie ihm bei dem eigentlichen Kreditempfänger vorhanden zu sein scheint. Einen ähnlichen Zweck verfolgt auch die kürzlich in Amsterdam errichtete„Gesellschaft für Grundkredit“. Es scheint, daß der hier verfolgte Gedanke Schule macht, denn über die Reise des Gouverneurs der Bank von England Montague Norman nach Washington wird berichtet, daß er dort, wie schon an dieser Stelle angedeutet, über die Gründung einer internationalen„Investment-Bank“ verhandelt habe, die vorläufig ein Kapital von 100 Millionen Dollar haben und sowohl Schuldverschreibungen als Aktien aus kapitalschwachen Ländern aufnehmen soll. Auch hier sollen diese Papiere die Unterlage für„Zertifikate“ bilden, die in kapitalstarken Ländern abgesetzt werden sollen. Unter den Ländern, denen die so beschafften Kredite zugute kommen sollen, wird neben Südamerika, Australien und China wiederum auch das Deutsche Reich genannt. Selbstverständlich wird durch die Erzeugung neuer Banken kein neues Kapital und kein neuer Kredit erzeugt. Es handelt sich lediglich darum, in einem verhältnismäßig geringem Umfange langfristige Kredite an die Stelle kurzfristiger zu setzen. Für die Länder, die dabei den langfristigen Kredit erhalten sollen, ist es beschämend, daß ihre eigene Kreditwürdigkeit der Unterstützung durch neu zu schaffende Bankgebilde bedarf, und daß sie deshalb an die Zwischenstelle einen Zinszuschlag zu den Prozenten zahlen müssen, die der Kreditgeber erhält. Bei den verschiedenen Versuchen, langfristige Kredite nach Deutschland zu bringen, handelt es sich auch nicht etwa um eine Kapital-Bereicherung, sondern nur um Finanzmaßnahmen, die bestenfalls den Kapitalverlust durch die Reparationen ausgleichen und also die Tributlast erträglicher machen sollen, was vom Standpunkt der Gläubiger aus zugleich bedeutet, daß die Last auf längere Zeit getragen werden soll. Auch die Gründung von„internationalen“ Banken, die dabei mitwirken, ändert an diesem Tatbestande nichts. * Am 13. April wird in Paris der Sonderausschuß tagen, der über das künftige Schicksal der Internationalen Rohstahlgemeinschaft entscheiden soll. Ueber die Festsetzung der Exportquoten der einzelnen Mitgliedsländer scheint jetzt in grundsätzlicher Hinsiot eine Einigung erzielt zu sein. Trotzdem sind de Schwierigkeiten noch keineswegs überwunden, nd vor allem besteht noch immer die(efahr,'daß die Internationale Rohstahlgemeinschaft zwar ormell über den 30. Juni hinaus am Leben erhaltn wird, daß sie aber keinerlei innere Bedeutung zehr hat. Die Errichtung von internationalen Verka fsverbänden dürfte erst erfolgen, wenn eine durchreifende Besserung der internationalen Eisenkonjurtur eingetreten sein wird. Die Aussichten sind per in dieser Hinsicht noch wenig günstig. Vielmar hat sich die Konkurrenz an den Eisenexportiärkten in letzter Zeit vor allem noch verschärft Die deutschen Eisenwerke haben zwar in letzter Zeit günstigere Expörtergebnisse erzielt, aber zu seh niedrigen Preisen, die vielfach als Verlustpreise angesehen werden müssen. Das Inlandsgeschät hat im(egensatz zum Exportgeschäft noch weiter nachgelassen, und selbst von der üblichen Frühjarsbelebung ist nichts zu merken. Vor allem ist der Bedarf des Baugewerbes noch viel geringer als imvorigen Jahre. Die deutschen eisenerzeugenden lorke sind im allgemeinen noch nicht einmal mit 5 Prozent des normalen Standes beschäftigt. und lle Betriebseinschränkungen haben bisher nicht lazu geführt, daß die Betriebe ausreichend mit Abeit versorgt sind. wieder auf die Bewegung in Elektrisch-Licht, die drei Prozent anzogen, fester und lebhafter. Später schritt jedoch die Spekulation zu Realisationen, so daß die Kurse bis 1½ Prozent abbröckelten. Gegen 1 Uhr setzte sich wieder eine Befestigung durch. Tagesgeld 4½ bis 6½, Monatsgeld 5 bis 7, Warenwechsel 5 Prozent. Der Kassamarkt zeigte eine uneinheitliche Haltung. Die Veränderungen nach beiden Seiten betrugen bis zu 5 Prozent. Der Schluß an den Terminmärkten war auf verschiedene Gerüchte, die sich allerdings nicht bewahrheiteten, schwächer. Führende Papiere verloren bis 7 Prozent gegen Anfang. Dülfeldorf: gut behauptet Die Börse eröffnete am Terminmarkt in gut behaupteter Haltung. Größeres Geschäft entwickelte sich wieder in Wintershall, die unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags fast unverändert umgingen. Im weiteren Verlauf gab der Kurs vorübergehend um 3 Prozent nach. Sonst gingen noch Mannesmann um. Verminwerte Die Borierwöche temelnsamer ahr Amtliche Devisenkurse Berlin, den 10. April 1931 Berlin, 9. April. Die Kaufbewegung an den Börsen hat seit Beginn dieses Monats ein Eiltempo angenommen. Die sich anbahnende Aufklärung der internationalen Politik, die fortschreitende Konsolidierung im Innern sowie die günstige Beurteilung der Geld- und Kapitalmarktlage seitens der Bankwelt fachte das Interesse breitester Schichten für den Erwerb deutscher Aktien und festverzinslicher Papiere in einem Umfange an, wie man ihn seit Jahren nicht mehr erlebte. Aber auch das Ausland zeigt wieder Vertrauen zu Deutschland und bekundet dies dadurch, daß es in den Werten mit internationalem Einschlag ziemlich beträchtliche Käufe tätigt. Selbst von Anschaffungen für Rechnung amerikanischer Investmenttrusts wurde gemunkelt. Da das Material sich größtenteils in festen Händen befindet, trat stellenweise Knappheit auf und es mußten erheblich höhere Preise angelegt werden, um überhaupt Ware zu erhalten. Gehörte das Interesse vor dem Osterfest in der Hauptsache den Standardpapieren, so zeigt sich nach den Feiertagen ein deutliches Vorrücken der Nebenwerte, ein Beweis dafür, daß die Kurssteigerungen im Augenblick hauptsächlich von der einheimischen Fie vor Kundschaft getragen sind. Für kurze Zeit erfuhr KFIsts. die Hausse eine Unterbrechung durch das raten über die Dividende des Farbentrustes. kann man mit einiger Sicherheit annehmen, Prozent(im Vorjahre 12 Prozent und 2 Prozent Bo nus) zur Verteilung gelangen werden. Nachdem die ser Schönheitsfehler beseitigt war, gab sich die Böre wieder ihrem vollen Optimismus hin. Die Besserung des Kaliabsatzes im April, die z“ versichtlichen Auslassungen des Generaldirektes Rosterg von der Wintershall-AG. sowie die überas befriedigenden Jahresresultate der SalzdetfurtGruppe führten dem Kalimarkt starke Käuferschhten zu. Bei starker Materialknappheit konnten ch auf diesem Gebiete beträchtliche Kursaufbesserunen durchsetzen. In ausgesprochener Haussetendenz erkehrten auch Kunstseidenwerte. Für Montanurte interessierte sich das Publikum. Bevorzugt wren hier Klöckner-Werke, auf die Erfolge dieses onzerns in der Stiekstoffherstellung(Rauxel). Di Befestigung von Deutsche Erdöl wurde hervorgeifen durch 6prozentige Dividendenschätzungen, stark schwankend waren IIse, da sowohl die Viag ahauch Petschek an den jetzigen Aufkäufen unbeteilis sein wollen. Der Einheitsmarkt zeigte auf der ganzer Linie ein festes Gepräge, wobei der sich aus vielen leinen Posten zusammensetzenden Nachfrage ein hgenügendes Angebot gegenüberstand, so daß es zu sprunghaften Kursbefestigungen kam. Rheinisch-Weitfälischer Wertpapiemarkt Die Annahme, daß die bisher stark verrchlässigten Kohlenwerte in der nächsten Zeit in en Kreis der begehrten Werte einbezogen würden, st in der abgelaufenen Berichtswoche in vollem Unange eingetroffen. Publikum und Unternehmur tätigten zahlreiche Käufe in Kohlenwerten, so da erhebliche Kurssteigerungen erzielt wurden. Braukohlenkuxe lagen dagegen sehr ruhig und kaum veindert. Am Kaliaktienmarkt wirkte die erheblich Besserung des Absatzes im März günstig auf die Smmung ein. nochnicht auf eine Umkehr der Allgemeintendenz auf en Weltmarkt schließen dürfen. Auf dem Geldund Kapitalmarkt hat sich Im März eine stärkere Entpannung durchgesetzt. Die Nachfrage nach festerzinslichen Papieren ist erneut gestiegen und düne sich von dem bisher bevorzugten Pfandbriefmart auch anderen Anlagemöglichkeiten zuwenden. Darwachsende Interesse für Dividendenwerte führte zu erneuten Kurssteigerungen, ohne daß sich die güstige technische Position der Börse wesentlich geddert hätte. Auch bei den jetzt erreichten Kursei bieten die deutschen Aktien international noch inner die höchsten Renditen. Tie Wirtschaftslage ImIndulriegesier Aschersieben Barmer Bankverein Darmst.- u. Nat.-Bk. Oe--Bank... Essen. Steinkohlen Feidmühle Papier Geisenberg Goldsehmiet Harpener Bergbau oesch Karstadt.... 9. 4. .25 82.— 83.51 61.50 142.— 90 25 187.50 271.— 61 50 189.50 152 25 An den übrigen falls reger. Von Vierteljahrsbericht Ruhr-Kammern. der NiederrheinNach dem jetzt erscheinenden Vierteljahrsbericht er Niederrhein-Ruhr-Kammern für das 1. Viertel1931 ist die Grundtendenz der Berichtszeit nach die einer schweren WirtschaftsNur da und dort trage die Saison wärmere Rätsel-Farben auf, so daß der Bericht in seiner Gesamtheit Heutgetwas lichter erscheinen dürfte, als der letzte das 12 Vierteljahrsbericht des Jahres 1930. Leider lasse sich noch nicht erkennen, ob die verzeichneten Ansätze einer Wirtschaftsbelebung nur auf die salsonmäßigen Einwirkungen zurückzuführen seien, oder aber vielleicht Anzeichen eines konjunkturellen Umschwunges darstellten. Weiter führt der Bericht u. a. aus: Einen festen Untergrund.wird allerdings die deutsche Wirtschaft erst dann finden, wenn man es gewagt hat, die grundsätzlichen Seiten des wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Denkens eines großen Teiles des Volkes anzupacken und an die Stelle von im Zeitalter ewigen Menschenglücks heimischer Maxime die harten Forderungen der heutigen Not- und Kampfzeit zu setzen. Das deutsche Volk wird den wirtschaftlichen Kampf erst dann sieghaft bestehen, wenn es aus der Gedankenwelt des Fürsorgestaates, der seinen Mitgliedern allmählich jegliches Vertrauen zu sich selbst genommen hat, herauskommt. Märkten waren die Umsätze ebenKohlenwerten gewannen Carolus 150 Reichsmark. Constantin 400 Reichsmark und Ewald 230 Reichsmark. Deutschland notierten auf letzter Basis. Lothringen waren mehrfach zu ungefähr gestrigen Kursen im Verkehr. Dahlbusch zogen um 1 Prozent an. Am Braunkohlenmarkt entwickelte sich größeres Geschäft in Gute Hoffnung und Vesta, die 100 Reichsmark höher bezahlt wurden, und zu ermäßigten Kursen in Bruckdorf-Nietleben. Von Kaliwerten bestand zu weiter anziehenden Kursen Interesse für Elsässische Werte. Habighorst und Heimboldhausen gewannen 100. Mariaglück büßten dagegen 100 Reichsmark ein. Beienrode waren zu letzten Kursen im Handel. Burbachaktien verkehrten auf gestriger Basis. Von Industriewerten bestand Nachfrage für Kabel Rheydt und Dinnendahl, die 6 bzw. 3 Prozent anzogen. Kohlenwerte Die Dresdner Banklagt in ihrem neuesten Wirtschaftsberht: Die Abwärtsbewegung der Produtions- und Umsatztätigkeit in der deuten Wirtschaft scheint ihr Ende gefunden zuiaben. Dagegen wird man aus der Steigerung der ditschen Ausfuhr und der festeren Tendenz einige Rohstoffe wohl Börlen vom 10. April Newyork, Anfang: Ueberwiegend niedriger. Amsterdam: Lustlos und meist schwächer. Brüssel: Im Verlaufe schwächer. Paris: Unregelmäßig. Mailand: Ueberwiegend abgeschwächt. London: Ruhig, aber zuversichtlich. Wien: Eher schwächer. Zürich: Abbröckelnd. Berlin: uneinheitlich Nach der festen Frankfurter Abendbörse war die Tendenz heute vormittag nicht ganz einheitlich. Man konnte allgemein eine gewisse Zurückhaltung feststellen. Der offizielle Verkehr eröffnete dann wieder in freundlicher Grundstimmung, obwohl die Kursgestaltung nicht ganz einheitlich war. Es ergahen sich nur Veränderungen von 1 Prozent nach beiden Seiten. Aus der Provinz lagen überwiegend Kauforders vor, während bei der Spekulation nach den gestrigen Käufen eher Neigung zu Realisationen bestand. Die heute begonnenen Russenverhandlungen und die Erleichterung am Berliner Geldmarkt wirkten anregend. Deutsche Erdöl standen weiter im Vordergrund und zogen erneut um 2½ Prozent an. Man hofft auf eine siebenprozentige Dividende. Im Verlauf wurde es zunächst etwas schwächer, dann Köln: schwankend An der Börse war die Grundstimmung weiter freundlich und die Kurse konnten sich auf dem erhöhten Niveau des Frankfurter Abendverkehrs behaupten. Während von Publikumsseite kleinere Kauforder eingegangen waren, neigte die Spekulation eher zu Glattstellungen. Die Veränderungen hielten sich im Ausmaß von 1½ Prozent nach beiden Seiten. Im Verlauf zogen die Kurse weiter an, gaben jedoch nach Festsetzung der Kassanotiz wieder nach. Der Einheitsmarkt hatte ziemlich behaupBerliner Börsenkurse Reichsbankdiskont 5%— Lombardzinzfuß 6% Berlin, den 10. April 1931 7 92.5 93.0 5 58.0 57.4 5 56.0 59.0 39.7 39.0 0 51.0, 50.0 9116.0s115.5 9—.—. Industriewerte n den-steren AKU Aleranderverk A. E. 6. Alsen Portland Ammend. Papier Anhalter Kohlen Ascheftb. Zeilst. Augsb.-N. Masch. eshm. s 1acon. Baer& Stein Beicke Maschin Samberger Maiz Baroper Walzw. Basalt Sast& Co. Bavr. Motoren J. P. Bemberg Jul. Berger Bergmann El. Berf. Gub. Hutl. " Cerisb. ind. " Maschinen Bsion u. Monier Bösperd. Walzw. Braunk. u. Brik. Graunschw. Kohl. *" Jute Breitenb. Zement Oremen-Besigh. " wolk.1 Grown-Boven Buderus Eyk Gulden Div- heutewvorig. 6131.0130.5 0 95.2 94.5 21.0 22.0 9116.2116.1 14117.2117.2 10 96.0 95.71 6 59.0 59.7 12 89.0 88.7 6 88.0 89.0 84.5 82.0 31.0 26.5 171.0 82.0 29.0 25.2 12171.0 .327 62.0 107.0 105.2 20276.1277.0 9 98.0100.0 16182.0186.0 54.2 55.21 0 53.2 34.0 91.7 91.7 0 46.0 45.0l. 10130.0130.0 10220.02200 12 82.0 79.0 46.0 45.3 10140 03 9 75.0 80.0 A 57.8 57 5 47.0 48.0 Gran Pesse Chem. Heyden " Gelsenk. " Albert Concord. Spinn. Conti-Gummi Gröllwitz Papier 0 ae Moter Otsch. Atlant. Otsch. Conti Gas Asphalt Babcor Erdöl Jute Kabel Linoleum Schachtb. Steinzeug Tel. u. K. Ton u. Stein Eisenh. Oitim. Neuhaus 0. Dortfler Otmd. Akt.-Brau. Ritt.-Brau, " Union-Brau. Oresd. Gardinen Schnellgr. Oürener Metall Durkoppwerke Düsseld. Diet. Br. Höf. Gr. Kammg. Oynamit.del kgestorft Salzw. 4 eisenb. Verkm. Elektra Oresden 34.4 34.5 S 102.5100.2 9144.7143.5 8 74.5 75.0 7 86.0 83.0 87.0 81.2 0—.— 6 50.1 50.1 15 96.7 95.7 7 85.0 87.0 15 119.5120.0 0 79.2 79.5 11 79.5 78.5 7 45.5 45.0 0 28.5 28.5 10 17 167.0169.5 20189.0191.5 18 185.0189.0 6 51.0 50.2 47.0 46.5 10123.0123.5 0—.— 17235.2235.2 8 55.0 56.0 0 65.0 65.0 6 77.2 78.5 9 76.0 74.0 15154.0155.5 12158.0157.5 kur Nusführung aller börsenmäßigen Geschäfte empfichlt sich Bankhaus Mahnert& Düppe Bochum, Allesstraße 19 Elektr. Lieferg. " Licht u. Kr. Engelh. Brauerei Enzinger Erdmannsd. Sp. Erlang. Baumw. Eschw. Bergw. Excelstor Fahrr. gahlb. List& Co. I Farbenind. I. G. Feldm. Papier Felten& Guill. Frankf. Masch. Friedrichshütte Frister A. 6. Frosbein Zucker gephard& Könlg Gelsenk. Berg. Germanis Port. Gerresh. Glas Ges. f. el. Untern. Gildemeist.& Co. Girmes& Co. Gladb. Wollind. Glasm. Schalke Glauz. Zucker Glöckauf Gelsk. Gebr. Goech. Düs. Th. Goldschmidt Guano Werke Gritzner Masch. Grön& Biltinge: Gruschw. Textil E. Grundlach H·garm. 4 Gluck Nackethal Dra. Hageda Hallesche Masch. Hamb. El. Werke Hammersen Hann, M. Egest. Harb. Eis. u. Br. ".-Gummi HarpenerBergbau Hein, Lehm& Co. Hemmoor Portl. Mi pert Masch. Hindrichs-Auft. 10141.5141.0 10 133.0130.0 13 148.0146.7 8 72.0 74.0 0 27.5 26.0 6 86.0 85.5 14 210.0212.0 0 11.2 11.2 .7 34.0 38.0 12 158.5157.8 12 138.51137.5 7d 95.8 95.5 0 18.5 18.4 6 114.0 114.0 101.5 1020 71.0 70.0 76.5 86.2 84.5 86.7 76.5 8 88.0 14 84.7 10 84.0 10 134.5/134.2 0 10 86.0 85.2 11 126.7/128.5 10 35 65.7 62.0 10 136.21136.0 15 136.5136.7 0 56.5 35.0 55.1 54.71. 0 44.0 44.0 13 180.0 173.5 5 50.0 51.0 6 12 82.0 82.0 0 58.0 59.0 8 95.7 96.0 96 0 82.0 101122.7122.2 7 87.5 87.0 26.0 8 60.0 6 53.1 6 79.6 6 48.2 10 130.0 132.0 65.9 84.7 26.0 60.5 79.0 48.2 „Hirsch-Kupfer Hoch-Tietbau Hoesch Hottmanns Stärk. Hohenlohe-Werk Ph. Holzmann A. Horch& Co. Hotelbetr.-Ges. Hubertus Braunk. Huta Breslau 13e Bergoau Ise Genuß Isenbeck Brau 9 120. 7 81.0 81. 6 75.21 74. 58.5 8 102.5102 15.2 14. 10 108.0 107. 8 118.21118. 10 85.5 65. 101204.520 1 7 98.5 30 M deb. Allg. geserich Asphalt 0 43.2 1 J. A. Jonn Akt. 8 38.5 Mar Judel& Co. 10 112.2.7 32.7/2 Junghans Gebr. 0 0 35.285.8 01.48.5 10179.475.0 12 63. 64.6 0 41 0 26 26.5 6 70 74. 12 165162.5 0 40 47.0 65.8 81.6 .3 50.0 9% 710.0110 „232.0 232.0 e Pon. Kaiser-Keller Kallwerke Asch. Karstadt Kirchner& Co. Klauser Spinn. Klöcknerwerke H. Knorr Koch, Adlernäh. Koin-Neuessen Gas u. E. Koisch Walzeng. Königs Brauerei Konig Wilhelm Kontinentel Asph. Korting. Gebr. Kötitzer Leder# V. Kreffti Kromschröder Kronprinz Me“ Gebr. Kruger Köppersb.#. jahmeyet Co. 12 191.8 132.5 1 Laurene O 39.2 38.21 Braun 8/135.0 135.0 Lagggfrube 4 38.0 37.2 tindeEismasch. 15 165.2 164.6 Capindström 20 384.0 384.0 venz 6 Lenscheid Met. o 40.5 40.2 geburg. Wachel 6 87.0 39.0 90.5 69.0 93.5 37.0 30.0 Hagoeb. Berg wdeb. Röhlen mnesm. Werke 1 sfeld. Bergd. arie, kons. Bw. „6lartini& Hunecke Masch.-B. Untern. „Maximil. Hütte Mech. Web. Lind. " Web. Sorau 10 " Web. Zittau 0 39.8 40.0 Merkur Wollwed. 12 116.5 119.5 33.2. 41.0 40.0 84.2 39.0 81.0 48.5 39 131.0 0 65.2 34.21 39.0 40.0 83.8 36.7 81.0 49.0 130.5 64.51 Miag Mimosa.-6. Minlner Mir& Gerest Motoren Deutz Mölheim Bargu. Müser Bräu N Nachar Neckarwerke Niederl. Kohlen Norad, Kabel " Steingut " Wolle Nürnb. Herk.-W. Oegsch..- 8. Oberschl. Koks Orenst.& Koppel phonl Bergbau 6 Paholn Prauch. Julius Pintsch Plauen. Gardin. Polyphonwerke Poppe≈ Wirth 10 73.0 70.0 18 218.5 221.0 S 43.8 44.0 8 110.0 110.0 5 55.0 8 90.0 6 46.0 55.5 90.0 46.0 8 50.0 50.0 9 107.0 107.0 10 120.0 118.0 10.134.0130.0 12/140.01100 0 71.5 71.0 0 26.0 28.0 43.0 84.1 37.5 41.1 83.4 58.0 gesoun f. Facd. 7 64.0 2 91.0 6 47.8 15 272.0 10 106.5 15 299.0 Rosenthal Porz. Rütgerswerke 0 Sach Sächs. Webst. Sa rdetfurth Sarotti Schering chem. Schlegel Brauerei 14/127.5 Schles. Bg. u. Z. 0 34.5 8. Beuth. 10 81.7 Cellulose 0 38.7 E. u. 6as A. 10139.5 " Portland[12 91.7 Schneider, Hugo 10 63.0 Schött, Hermann 0 35.5 Schub& Salzer 12 168.5 Schuckert& Co. Schultheis-Patz. Schw ben-Brau Schweim, Eisen Fr. Seitfert& Co. Siegen Solingen Siegersdorf Wk. Siem ns Glasind. 120.0 13.5 52.0 98.0 Siemens& Haiske 14 190.5 190.5 97.0 163.0 12 143.0 15 181.5 12 128.0 8 100.0 10 120.0 0 13.1 5 52.0 99.0 65.0 58.1 91.5 47.7 270.0 107.0 299.0 128.5 33.0 80.2 38.0 139.0 90.0 64.0 38.0 168.2 141.2 180.2 129.0 65 66.7 65.4 6 82.7 62.2 12 143.0 135.0 6 55.0 55.7 20 177.0 178. 0 47.0 46.3 4 Rauchw. Walter 0 18.7 18.0 Rheinfeld Kraft 10/139.5 240.0 Rhein. Braunk. 10186.5 189.5 " Elektr.Vorz. 6 82.0 82.0 " Spiegelgl. 6 80.0 80.5 " Stahlwerke 7# 91.2 90.0 Rh.-Westf.-El.-W. 10 140.2 141.5 " Kait 7 65.0 62.5 " Sprengst..8 61.5 61.5 Richter David 12 70.9 70.5 Rieback.2 93.2 94.5 Roodergr. Br.-K. 130 620.0 620.0 Sinner Aktien Sonderm. amp; Stier Sonderm.& St. B. Stadtberg. Hötte Stett. Chamotte Stöhr Kammg. Stolberg. Zink Gebr. Stollwerk 55.0 19.5 104.5 48.0 56.0 Stralsund. Spielk. 15 171.0 174.0 13/266.5 2700 9 100.0 165.0 1 0 55.0 49.7 104.51 0 5 2. 7 5 55.7 Swencke Fack& Co. Tafelglas Thörts V. Oelfb. IThür Gas Leipz. Tietz Leonhard Transradio Triptis Akt.-Ges. Tuchfabr. Asch. 13 100.0 6 56.5 10 162.6 10 123.0 S 123.0 3 34.0 12 124.0 96.7 59.7 164.7 124.5 124.0 33.5 122.0 Ver BähnsSiehie10 64.0 61.2 ver. voniSrahlw. 10 Chem. Charl. S 60.0 61.0 Otsch. Nick. 10 115.7 116.0 Glanzst. Eld. O 128.0 124.0 Gethanisw.# 99.7 96.50 IVer.Märk,(uch Met. Haller Portland " Smyrna Tepp. Stahlwerke St. Zypen u. W. Thür Metail " Ultramarin Viktoriswerke Vogel Telegr. Vogt Wolf Vogtl. Maschinen 0 Voigt& Hasffner 6 Vorwohl. Portl. 12 0 40.0 39.01 4 32.0 30.0 15/101.0102.0 8 /112.0114.0 4 63.7 61.7 6 — 37.5 12/137.0137.0 Wgegs erte Warst. Gruben Wasserw. Gelsk. A. W gelin, Rus wegelin& Hübner Westf. Draht Westt. Kupfer Wicking Portl. 2. Wicküler Brau H. Wiöner Met. Wittener Guöst. 45.5 49.0 44.8 50.2 57.0 98.5 Wittkopp Tiefbau 10 6 9 6 5 41.0 70.5 0 34.0 10 45.0 14 162.0 162.0 0 8 4. 2 8 5. 0 34.2 34.2 70.0 71.5 56.8 99.0 125.5 126.0 44.0 44.0 43.0 70.5 33.5 45.5 Reichsbapk 12 274.0276.0 Rh.-W. Bodenkr. 12 Westd..-Kr.-8. 12 158.0 184.0 Kolonialwerte Otsch. Ostafrika 6 62.5 63.0 Neu Guines 10 304.0 294 Otav 163 33.1 33.1 Festverzinel. Werte % Anleihen —Ablösung-3 —" Neubesitz 6 OWertbest. 23 10-1000 92.5 92.4 6.1 bis5 6 Reichsanl. 27 85.0 85.0 8 Reichssch. K 87.2 84.2 10 Berl. Pfanddr. 3 R. 3 und S 99.4 6 Farbenbonds 104.5 8Boch. Stadtanl. v. 1929 Anleihen der Westtalischen Landesbank 8 Fg. K. Sch. 25 R. 98.2 98.2 8 R 98.1 83.71 s„ 28/29R% 98.5 98.2 8„„ 30.4 98.2 98.2 Goldpfdbr..1 100.0 100.0 Pfandbr. A..1 95.5 95.5 " A. R. 1/100.0 101.0 % Flandbriele 6 Ber. Hyp. B. 10 88.5 88.5 10 Pr. Ctr. B. 60ld 100.0100. 5 „ 27/101.5s101.5 10 Rh. W. 800.2„. 87.0 Pr. Ldptbr. R. 19 100. S 100. 5 .21 97.0 97.0 "„-0.20 97.0—. Rh. W. 800.1 5—.—. Goldrogg.-3 99.0 98.7 Pr. C..Pf..22 99.5 99.5 Pr. S..Pf..23—. 101.0 Pr. C..Pf..94 99.5 99 5 Pr. Oto. 25 27/ 100.0 101.0 Pr. C..Pf..28 96.0 96.0 5 lodustrisobig. Concord. Bg5. Cont. Coutch. Daimier Benz Hann. Masch. HoeschE. u. St. Klöckner Fr. Krupp A. 8. " R. M. Mont Cenis 61 Siem. Halske V. Stahl m. O. 7½ Rhein. Stahlw. 5 A. E. G. 1890 Bergmann B1. 85.7 85.3 99.5 99.9 76.0 76.0 74.8 75.0 96.0 98 5 96.7 96.0 91.5 90.7 82.3 82.2 77.7 76.0 98.0 98.2 98.5 pellstoff-Verein *" Waldhof 6 44.2 44.5 12 112.2/112.0 Verkohrswerte A. 6. f. Verkehr Saltimore Ohlo Boch. Gelsenk. Otsch. Reichsbahn 7 94.5 94.5 Hambg. Amerk. P. 6 76.2 74.0 Södam. 8s121.|131.0 Hansa 10 97.7 95.0 Norod. Lloyd 6 77.81 75.5 Bankaktien Barm. Bankverein 81113.7 111 7 Berl. Handelsges. Hypothekb. Commerz- u. Pr. Darmst. u..-G. Oe Oi-Bank Orese ner Bank Preus. Bodenkr. Plbr.-8. 8 130.0129.5 12 210.0208 0 7 122.|120.0 8 151.2/151.0 6 115.8114.6 6 116.0113.5 10 146.7 144.6 12 174.5174.5 38n.-Adach. k. Aachen Röck. Agrigg. Sos fl. L. Allanr a. Iueur uden.: Alllanz u. Stuttgart. Vorl....““ gFauer bielt Cl. Röckverz. Gladb. Feuer Köner Hage.. Köiner Lioye: Kölner Röckv, große Kölner Röckv. Heine Rhb.-N. Loyd..—. Union Hagel.... Viatoris Aligemeine[2075.— 10..1 320.— 250.— 430.— 290.— bet Bge# Fürge ahn Brovn Prozent aus .436) Millio Viktoria Allosmeins[2075 Frankfurt: freundlich endbörse verkehrte b rrankfurt: freundlich ger., der. eder freundlicher Beitiseneinen in Faht. „sven erneut einige Kauforders rapier nuch unveränderter Bröt: zichen konnte. Schuckert gewannen..— Rheinstahl und I. G. Farben bis zu 1 Pra: zageboten varen Aku, die in Rertti roseut. Brret S. S äiserungen 2 Prosent ueuuiud zut die eit Wgeu aagegen nur wenig verändert. 1rr gaxpteten sich die Kurse auf Basis-des is in der aufe ven,#ir. hinsasn auue„Futschliekum goi-dt. in der allt gene ein hurzlich eine Enichliebun Feliast. wird, das nicht nur die Ankündis Gerührung von Lugaden tristg. undern feh die das Geschättsjahr 133 einen d. Velt. Pord. Bist für auf. Der Reingewinn ging von u 197 8t Dollay.— 1929 auf 44.460 823 Dollar zurück. Die Welte. Gesellschaft erreichte im März 99 us Weiterzenens der Wagen im Februar und 169 645 im März 19. Brovn. Boverl ten sich auf.399(.831) Kilie Prozent.— Düs-a7“ 1n, Duisburg. Wied.p% sses. Anleihen und Pfandbriefe Quer durch die Wirtschaft Li. zur Latzten Minute alle Insolvenzgerüchtt Fahlungen eingestellt. Es wird der Konkurs ee Teacie sten den neuen. am 1. April in Kratt dustrie in Gelsenkirchen-Schalte. meingchaftsvertrages mit der Sachtlieben-.9 g uüies Ge. und Chemische Industrie in Kaln. Abschreibungen sind in Rö., ein vieder 8 Prozent. ertoigt." Westdeutsche Perra Rehsmark ank 40. in Essen. Keine Dividende. Gexinnvortrag von M 813 Reichen.““ Der vöührise senerr aufgerchrt. u. Khengt vurie biadlut 67 Düseldorf. Der aus dem Johre. Btin 40. Verlustvortrag von 1468000 Reich“ u uberammene 11 an Reichemark verringert uui snrk hat eh um lionen auf neue Rechnung. bunsrguote Konnte gegenüber dem Vorgh, Die Auchrel. der Schuldenbestand um.954 Millis Pasg senkt und die vorgeschene Abgabe. nanzverwaltung in Höhe von 3 Mlien die viädliche Pi. zahlt werden. Die Zahl der beförder geiter zurück.— Mir& Geneut acen Persont geht Fragent.— Vogelfaße 40. in Berlin 6 6) sensds- aseauenpn i Reichamere vird une greueut der sben.— Asbest. aus dem RierveReine Piledend“““ Februar und 169 045 im März 1930. Aus den Erwerbsgelellschaftn Dividendenvorschläge. AG fürc) „Die Deu bis zur let: M hlungen eingestellt. Aufstelluns des Siaius mitcetellt verden. 146h * e echc! sten prisind rozent von 45.6 jährend die GeProzent von.6 auf U E TS * Fr E „# im. Vorjahre beigerk Bulebure Ac.oven Reichenark. Proient. T. Düsel4#r1#,## nlburg. Wieder 16 40. in Dümseldort. 7 Frozers iius ug ubähnbedari 6 Prozent).*“ Prosant um Vorjahre für 9 Monate schm idt 40. in Fasen. 9914 (im Vorjahre s Prozeni) wurde diridendenlose Abschlus sesehies banate dareal Aillehae von ul Alane mitgeteilten Weise aest ie, Lasaeit Keisheihsten aise ertalule ur „pegeigneplänen getragen habe. Die Eniy edoch, die Durchführung solcher Pläns... zustellen und die seinerzelt geschafeue vorerut zurückJchaseltigen. An der Herabsetzung des Kaoste Aeogen, eind bekanntlich 4ch Killonag P umn u nicnt gewinnberechtigte Vorratsabt das angefangene Geschäftsjahr ließ.... eber unklaren Entwicklung noch keine machen.— Chemische Fabrlt 46aben wendorf(Goldschmidt-Konzern). Der u..“ in AmBichegark,- Absebreibungen ergebende Veyruch ubth .160 Reichsmark wurde vorgetragen. Die finanzielle age des Unternehmens wurde als gesund bezeichnet. Berliner kletellnotterungen see rhnene ch et Oesiun erichen ichelug cte euien eier bebenten! Bextroistikppier(viroders) Standard-Pla. Sugr-Beigr............. eecer er heianens Wrg..... Sidher THignrn..... 60d. i0o Grunguu,. labfelnbel... 10. Aorl 95.25 170.00 174.00 41 838000 51 99—53.00 38.50—40.50 28.00—28.25 .50 .35 9. Lori 95.25 170.00 174.00 380.00 52.00—54.0 37.50—39.5 28.00—28.25 0 .55 in Gegenvart hober Regierungs. und Behördenvertreten istere Raudurch eine Ansprache des Arbeitemi Sttast. Von 3461 im Vorjahr ist die Zah) auf 233 in diesem Jahre gestlegen. p hineichtlich der Betelligungssitter mit in zweiten Platz nach Frankreich mit 301 Ausstellern ein. Votertreter Eiahmee Konsumg gesucht. daaseuste heute vorige. 283—290288—290 188—190183—130 212-230212—228 Futtererbsen Peluschken Ackerbohnen Wicken Blaue Lupinen Gelbe Lupinen Seradella neu Rapskuchen Leinkuchen Geschsktüches Elieth eie bige BESONDEREVORZUGE DES FORD. SCHNELL-LASTWAGENS SIND: # STORGCAFvoh De Veiches die SChussrue Gr.. A ürer Uno AdSEHLUSS FÜR STAIIONARE KRAFT BESITZT )BESONDERS STARKE VORDERACHSE — UND FEDER CNSTARKE HINTERACHSE MIT KEGELKAD-ANTRIEB KAD-ANTRIEB E SSe GREHSEN UNO ZUVER— LASSIGES SECHSBREMSEN-SYSTEM. DIE CREDIT.-G. FUR FORD-FAHRZEUGE FINANZIERT IHREN ANKAUF FORD MOTOR COMPA von neuz # nadme. el # betriebes Beamte u □ werger, 5 ländige. 2 ## werbungen 1000 RM. ## ber volle sorderlich unter 1011 Ert 10000 F. Erdm mach send eing aufn wirts such ür 1t aufz bitte desh. entg tanse Eintragungen uen mi wir gu. tiegerichte m Bochom A. C. am 20. März 1931: zin ga zu Bochum in Lachoin=sherseraas Ha sehen. beselchast für Precbischat— 9a gr e..,. K. uma. is= Ubis 6 21. März 1931:““ esr aue Mis alt e ur 6. B. B. 464.,[Merscheim, Itz 24., Vetmut Procke zu Deh in führung des Wanne=Eickeler Lokalschen zu beteiligen. Das Stammkavibse lh Gevelsberg, Ernst Baeh Ver“ Ghesamit schaft mit Rchrauster. Gesellschaftsirtrag De ber 1909 fehestellt“:. am 28. 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Das Stammkapital beträgt sondere der Erwers..“ insbe= Kaufmann####minikus Meiser, 3. andene chiten, alez.3 J. Lcher Kaufnasn Heichuich.3eer. en. De Karl Heesch, Den Kaufleuten: Die Firmen: a. Se. Tehgask. F Resssnt! 3. Gesellschaft für chemb Aud“ m. b. 1. 8. PB. Hiervon werden die Juh. deren Rechtsnachfolger bet= Hrichtiat und wird ihnen zur Geltenmag eines Widerspruchs eine Fris G. Fraust 1931 gesetzt. Bochum, den 31. März 193 Amteagerich .„ 14 K 15/31 Semargung Eickel Grungguch von Eickel, Band 7, ArFlur 9, Parzelle 466/83, Acker, An glae s Lochr. geß 040 ur giu, 9, zu Parzelle 566/78, Hochstr. #. 3 Hoft., großf 030 ur. Pect Flur 9, zu Parzelle 566/78, Hochstr. 1a, Hoft, groß.03 ar Pog! Flur 9, zu Parzelle 571/78, Richardgchshehgeue er er Sar c 4auernutzungswert: 1185 Grur 2/360, Parzelle 566/78, P8#opnhaus mit Hofr., groß Eigentzenen: 1286 Eigentümer:„uswpert: 1278112 Buchhalter Mathias Wolter in Rheindorf bei Küppersteg. vorn 11 Uhrin“. 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April feierte der Telegraphensekretär Rohann Nikodem sein 40jähriges Dienstjubiläum. In dieser Woche konnten wieder drei Arbeitnehmer er Schlegel=Scharpenseel-Brauerei, bei der HauptSbteilung in Bochum der Biersieder Adolf Sgodzey und der Kraftwagenführer Heinrich Stratmann, #nd bei der Abteilung Bürgerliches Brauhaus in Serne der Kraftwagenfuhrer Wilhelm Czibora, auf Eine 25jährige ununterbrochene Tätigkeit zurückblicken. Feriensonderzüge Berechtigte Wünsche Bekanntlich sollen vom 1. Mai an PersonentarifVermäßigungen für Gesellschaftsfahrten, Gesellschaftsson##derzüge, Jugendpflegefahrten, Schulfahrten und Feriensonderzüge eingeführt werden. Bei den Ferienson###erzügen soll die bisher gewährte Ermäßigung von 810 auf 20 Prozent erhöht werden,„um namentlich der #in die Ferien reisenden berufstätigen Bevölkerung die Erholungsreise zu erleichtern.“ Ob diese Erleichterung nicht zu spät kommt? Bereits im Februar v. J. ist die Deutsche Reichsbahn=Gesellschaft darauf aufmerksam ge# m a c h t w o r d e n, d a ß d a s I n t e r e s s e f ü r d i e F e r i e n s o n d e r züge beim reisenden Publikum im Jahre 1929 nachgelassen habe, weil die gewährte 10prozentige Fahrpreisermäßigung gegen früher 33½ Prozent, keinen genügenden Anreiz geboten habe, die mannigfachen Nachteile, die mit der Benutzung von Feriensonderzügen verbunden seien, auf sich zu nehmen. Nach den Angaben der „Reichsbahn“ in Nr. 4/1931 ist die Zahl der Ferienzugreisenden im Jahre 1930 auf 230 700(1928: 765000, 1929: 511 000) zurückgegangen. Als Grund für den Rückgang ist eisenbahnseitig nicht etwa die verschlechterte wirtschaftliche Lage angeführt, sondern die Aenderung der Preisberechnung. Gelegentliche Beobachtungen sollen gezeigt haben, daß doch ein nicht ganz unbeträchtlicher Verkehrsverlust für die Reichsbahn eingetreten ist, und daß viele Reisende wegen der geringen Ermäßigungen sich ein anderes näheres Reiseziel gesucht haben. Will die Deutsche Reichsbahn=Gesellschaft durch den Feriensonderzugverkehr eine Verkehrswerbung zum erfolgreichen Ziele führen, so wird sie nicht umhin können, auch auf die Vorschläge und Wünsche einzugehen, die ihr seit langem von verkehrsinteressierter Seite weiter zugegangen sind: Einstellung besseren Wagenmaterials im allgemeinen und Bildung wenigstens derjenigen Ferienzüge aus D= Zugwagen, die auf besonders weite Entfernungen verkehren; Bereitstellung von Waschgelegenheit in den Ferienzügen; mehr Tagfahrten an Stelle der Nachtfahrten und Verbesserung der Platzzuweisung. Wenn in der Begründung für die von 10 auf 20 Prozent erhöhte Tarifermäßigung auf die in die Ferien reisende berufstätige Bevölkerung hingewiesen ist, so sollte man erwarten, daß die Deutsche ReichsbahnGesellschaft auch auf die langjährigen Anträge eingegangen wäre, die dahin zielten, die Verkehrsdauer für die Feriensonderzüge wenigstens auf die Monate Juni bis September auszudehnen. Die heutige Regelung(Juli und August) kommt nur einem bestimmten Kreise zugute und bedeutet für einen großen Teil gerade der berufstätigen Bevölkerung eine ungerechtfertigte Zurücksetzung. Ist es doch in größeren Betrieben von Industrie und Handel eine Notwendigkeit, den Urlaub für die Angestelltenschaft über den ganzen Sommer zu verteilen. Vielleicht ist es jetzt noch Zeit für die Deutsche Reichsbahn=Gesellschaft, sich durch entsprechende Einstellung aus dem Feriensonderzugbetrieb eine Mehreinnahmequelle zu verschaffen. * Freikarten für das Stadttheater. Heute von 17 bis gegen 17.30 Uhr, wird im Vorraum des Stadttheaters eine Verteilung von Freikarten vorgenommen, und zwar gelangen die Karten— gegen Vorzeigung eines entsprechenden Ausweises— an Erwerbslose, Unterstützungsbedürftige, Notstandsarbeiter. Kleinrentner usw. mit den Anfangsbuchstaben A. B, C, zur Ausgabe. Platzkonzert. Am Sonntag, 12. April, 11,30 Uhr, veranstaltet das Herbstsche Orchester ein Platzkonzer: am Alten=Markt. * Angestellten=Versicherung. Der Ortsausschuß Bochum der Vertrauensmänner der Angestellten=Versicherung teilt mit, daß das Direktorium der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte Verwaltungs=Inspektor Naeser bis auf weiteres mit der Geschäftsführung des neu zu schaffenden Aussichtsbezirks beauftragt hat. Entgegen anderslautenden Gerüchten werden die öffentlichen Sprechstunden nach wie vor im Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse Bochum, Rechener Straße Nr. 6, Nebeneingang, 1. Etage, Zimmer Nr. 1, abgehalten, und zwar die amtlichen Sprechstunden des Verwaltungs=Inspektors Naeser jeden Donnerstag von 4 bis 6 Uhr nachmittags, und die ehrenamtlichen Sprechstunden des Ortsausschusses, in denen auch Leistungsanträge aller Art, also Anträge auf Ruhegeld, Hinterbliebenenrente, Beitragserstattungen, Heilverfahren usw. entgegengenommen werden, jeden Donnerstag von 6 bis 8 Uhr abends. Aenderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben. * Ueberfall auf eine Frau. Donnerstag abend gegen 11 Uhr wurde auf der Präsidentstraße eine Ehefrau aus Bochum von dem 22 Jahre alten Bergmann Wilhelm., von hinten angefallen und zu Boden gedrückt. Der Täter versuchte die Frau zu vergewaltigen, ließ jedoch auf die Hilferufe der Frau von seinem Vorhaben ab. Obgleich der Täter flüchtete, konnte er doch kurz darauf festgenommen werden. 1* Vermißt wird seit dem 9. April der Maschinist Heinrich Biallas, geboren am 9. August 1905 in Bochum, zuletzt in Bochum, Arnoldstraße 4. Beschreibung: 1,65 Meter groß, breitschultrig, braun=schwarzes, links gescheiteltes Haar, frisches volles Gesicht, hohe Stirn, breite Augen, gradlinige dicke Nase, weiße vollständige Zähne. Unterhalb des linken Auges Leberfleck. Bekleidung: Mantel mit Samtkragen, grüne Joppe und Weste, braun gestreifte Hose, graues Halstuch, hohe schwarze Schnürschuhe; tragt silberne Herrenuhr mit Nickelkette. + Die täglichen Verkehrsunfälle. Auf der Hattinger Straße stietzen am 9. April zwei Kraftwagen zusammen. Beide Führer erlitten leichte Verletzungen. — Am Donnerstag abend fuhr am Südausgang des Hauptbahnhofs ein Radfahrer einen älteren Herrn schwer an. Der Radfahrer flog in weitem Bogen auf das Straßenpflaster. Dank der Hilfe eines hinzukommenden Mannes konnte der angefahrene Mann noch frühzeitig vor einer vorbeifahrenden Straßenbahn weggerissen werden. * Ueberführter Ladendieb. Ein 32 Jahre alter Dreher aus Bochum wurde von der Kriminalpolizei in fünf Fällen des Ladendiebstahls überführt. * Einbruch in eine Wirtschaft. Am 9. April statteten Diebe einer Wirtschaft an der Hattinger Straße einen Besuch ab. Sie gelangten vom Hofe aus in die Gasträume und erbrachen hier ein Büfett, aus dem sie Tabakwaren und Schokolade entwendeten. Gleichzeitig wurde die Kasse eines automatischen Billards erbrochen und ein kleiner Geldbetrag entwendet. Die Höhe des Gesamtschadens beträgt etwa 250 Mark. Ven=Siabneiten Stadtteil Weitmar (=) Osterkonzert der„Einheit.“ Vor dicht besetztem Hause veranstaltete der„Männergesangverein Einheit“ am 2. Ostertag sein diesjähriges, erstes Hauptkonzert. Zur Mitwirkung war das Bochum=Weitmarer SalonOrchester unter Leitung von Bernhard Vorkorte verpflichtet, das in seinen Darbietungen den Konzertbesuchern sehr gute Musik und vorzügliche Leistungen bot. Der Verein sang unter seinem tuchtigen Chormeister Ernst Meyer zu Eingang des Konzerts den lateinischen Acht=Wochen=Aufgabechor des großen, internationalen Gesangwettstreits in Münster 1924„Exultet", und eroberte sich mit diesem strahlenden Chor sogleich die Herzen seiner Zuhörer. Den Höhepunkt des Konzertes bildete die Wiedergabe des Zöllnerschen Chores„Die drei Worte des Glaubens“, die trotz großer Tonsteigung dem Verein bei seinem glänzenden Tenormaterial sehr gut gelang und bei dem Publikum durchschlagenden Erfolg erzielte. Eine prächtige Leistung bot die„Einheit" durch die schneidige Intonierung des Chores„Wieland der Schmied“, eine bekannte Komposition Rudolf Hoffmanns. Unter den übrigen Liedern sind die Wiedergabe von „Andreas Hofer“ in der Bearbeitung von L. Rebbert und„Unzerstörbare Liebe“ von Reinecke hervorzuheben, womit der Verein eigentlich das Beste zu geben vermochte. Der anhaltende Beifall nötigte zu einer Wiederholung. Stadttell Querenburg -- Heute Konzert des Städtischen Orchesters Bochum. Auf das heute abend 8 Uhr im Saale Hahne, Buscheystraße 119, stattfindende Konzert des Städtischen Orchesters wird nochmals besonders aufmerksam gemacht. Das Programm sieht folgende Werke vor: Krönungsmarsch aus„Der Prophet“ von Meyerbeer; Ouverture zu„Mignon“ von Thomas; Suite'Arlésienne von Bizet: Träume von R. Wagner; Menuett von Boccherini: Siegmunds Liebeslied aus„Die Walküre" von R. Wagner: Walzer„Rosen aus dem Süden“ von Joh. Strauß: Ouverture zu„Die schöne Galathee" von Suppé: Intermezzo aus„Der Prinz wider Willen“ von Lohse: Walzer„Geschichten aus dem Wiener Wald" von Joh. Strauß und die Große Fantasie aus„Lohengrin" von R. Wagner. Leitung: Hans Treichler. Stadtteil Gerthe + Vaterländischer Frauenverein. Der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz Gerthe, hielt am Dienstag in Hiltrop, im Pungeschen Saale seine monatliche Vereinsstunde ab. Herr Aden aus Dortmund hielt vor den zahlreich Erschienenen(ca. 130 Frauen hatten sich zu dieser Veranstaltung eingefunden) einen interessanten Vortrag über die Gewinnung und Verarbeitung der Kaffeebohnen und über den Entziehungsprozeß des gesundheitsschädlichen Coffeins. Zur Veranschaulichung dieses Vortrages hatte die Firma Hag eine Filmvorführung:„Vom Strauch zum Verbrauch“ gebracht. Anschließend zeigte die Firma Dr. Oetker, Bielefeld im Film die Zubereitung ihrer Puddings in alter und neuer Kochart. Zwei Trickfilme beider Firmen brachten fröhliche Stimmung. ae Evangelische Frauenhilfe, Gerthe. Der Preis für Warmwasserbäder in dem Wohlfahrtshaus„Bethanien“" ist auf 40 Rpf. ermäßigt worden. Zugleich wird auch auf die anderen Einrichtungen, Höhensonne, elektrische Lichtbäder, Heilbäder und Massagen hingewiesen. Stadtteil Harpen ae Begrüßungsfeier. Am Sonntag findet im evangelischen Jungmännerverein Harpen die Begrüßungsfeier für die Neukonfirmierten um 2 Uhr nachmittags im Gemeindeheim bei der Kirche statt. Im Jungmädchenverein ist an demselben Tage, nachmittags 4 Uhr, ebenfalls im Gemeindeheim, die Feier der Aufnahme der Neukonfirmierten. Der Gottesdienst beginnt von Sonntag, 12. April ab wieder um 9½ Uhr. Stadtteil Riemte ur An einer Fischflosse fast erstickt. Beim Genuß von Fischspeisen blieb dem Schuler Otto S. vom Grenzweg eine Fischflosse in der Luftröhre stecken. Er wäre zweifellos erstickt, wenn man nicht sofort ärztliche Hilfe zur Hand gehabt hälte. Stadtteil Langendreer er Kirchliches. Am kommenden Sonntag werden zum ersten Male zur heiligen Kommunion gehen: In der St. Marienpfarrei 125 Kinder und in der St. Bonifatiuskirche 52 Kinder. Die Gottesdienstordnung in beiden Kirchen ist folgende:.30 Uhr Frühmesse, 8 Uhr Festgottesdienst mit Austeilung der heiligen Kommunion an die Erstkommunikanten, 10.15 Uhr Messe und um .80 Uhr Dankandacht mit Lichterprozession. Während in der Marienkirche die Kinder in feierlichem Zuge um .80 Uhr von der Karlschule abgeholt werden, versammeln sich die Kinder der Bonifatiusgemeinde um.45 Uhr im Pfarrsaale zum gemeinsamen Kirchgang. Stadttell Werne Eine Familie bald durch Gas vergiftet. Der Polizeibericht meldet:„Donnerstag abend gegen 11 Uhr zogen sich die Familienmitglieder der Familie S. in ihrer Wohnung durch ausströmende Gase der Ferngasleitung, die direkt an der Wohnung der Familie vorbeigeht, Gasvergiftungen zu. Die Ehefrau mußte ins Krankenhaus in Lütgendortmund gebracht werden. Lebensgefahr besteht nicht. Die Ferngasleitung wurde von der Ruhrgas=.=G. Essen abgedichtet.“ Aus den Bochumer Parteien und Vereinen * D e u t s c h n a t i o n a l e V o l k s p a r t e i, O r t s g r u p p e B o c h u m Griesenbruch. Die Deutschnationale Volkspartei, Ortsgruppe Bochum= Griesenbruch, hielt am Donnerstag bei Lasch unter Leitung ihres Vorsitzenden, Rechtsanwalt Behnke, ihre übliche Monatsversammlung ab, in der Dr. Bardey über die politische Lage und das Volksbegehren des Stahlhelms, Auflösung des preußischen Landtags, sprach. Die Versammlung nahm einen anregenden Verlauf. X Nationalsozialistische Versammlung. Die N. S. D. A.., Ortsgruppe Bochum, Sektion Weitmar, veranstaltete am Freitag abend im„Waldschlößchen“ eine gut besuchte öffentliche Versammlung. Lehrer Schepmann=Hattingen sprach über das Thema„Hitlers Kampf um ein deutsches Preußen". (e) Evangelische Arbeitervereine. In dem Schlußkursus des Bezirksverbandes evangelischer Arbeitervereine Bochums im Ernst=Moritz=Arndt=Haus, dessen Vorsitz Rektor Lutz(Gerthe) führte, hielt Generalsekretär Martin(Witten) einen ausführlichen Vortrag über „Die Kirche und wir", dem allgemeine Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde. (=) Evangelischer Gesellenverein Bochum. In der Vorstandssitzung am Donnerstag wurde beschlossen, daß die nächsten Mitgliederversammlungen nicht mehr Sonntags stattfinden, sondern Donnerstags. Die nächste Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 16. Aprti, statt. Des weiteren wurde für den 19. April eine Zusammenkunft angesetzt, bei der die Musikabteilung sich hervortun will. Weiter wurde ein Jugendtreffen in Aussicht genommen. Es soll der ganze Bezirk zu einer großen Werbeveranstaltung zusammenkommen. Hierfür wurde einer der nächsten Monate vorgesehen. Ebenfalls soll gegen Ende Mai im Vereinshaus ein Werbeabend steigen. ** Deutschnationaler Handlungsgehilfen=Verband. Im Verfolg der am Mittwoch in Dortmund vor dem staatlichen Schlichter stattgefundenen Schlichtungsverhandlungen für die Angestellten der Nordwestlichen Gruppe hatte der Deutschnationale HandlungsgehilfenVerband in Bochum seine Mitglieder aus den Eisenund Stahlbetrieben Bochums zu einer Fachgruppenversammlung in sein„Haus der Kaufmannsgehilfen" gestern eingeladen. Geschäftsfuhrer Fitzsch(Bochum) erstattete den Bericht über den Verlauf der Verhandlungen und über die ganze damit zusammenhängende Entwicklung der Gehaltsbewegung in den letzten Monaten und die zukünftigen Aussichten. In der sich anschließenden Aussprache wurde übereinstimmend aus allen vertretenen Bochumer Betrieben festgestellt, daß die seitens Arbeit Nordwest genannten Zahlen nicht bezüglich Leistungszulagen und bisherigen Abbau für Bochum stimmen könnten, da die erfolgten Gehaltskürzungen wesentlich über das von Arbeit Nordwest genannte Maß hinausgingen und die Leistungszulagen in keinem Falle auch nur annähernd diese Höhe mehr aufweisen. Die Aussprache brachte eine völlige Klärung der Haltung der Bochumer Eisen= und Stahlangestellten zur Frage eines weiteren Gehaltsabbaues. Die am Samstag zur Gaufachgruppensitzung nach Düsseldorf delegierten zwei Bochumer DHV.=Vertreter erhielten aus der Versammlung heraus die notwendigen Vollmachten. (=) Deutscher Werkmeister=Verband. Der Deutsche Werkmeister=Verband, Düsseldorf, dem ca. 130000 Mitglieder angehören, hat seinen Kassenbericht herausgebracht. An Stellenlosenunterstützung zahlte der Verband im Jahre 1930.004 Millionen RM. aus gegenüber 1,3 im Jahre 1929. Für die Invalidenunterstützung gab der Verband 1930 735 449 RM. aus(1929 682 000 RM.). Von den übrigen Unterstützungsarten nennen wir noch den Rechtsschutz, den der Deutsche Werkmeister=Verband kostenlos gewährt. Erstritten wurden insgesamt Beträge von über einer Million RM. Die gesamten Unterstützungsleistungen betrugen 1930 8 759000 RM.(1929 2 790000 RM.). Hinzu kommen noch die Leistungen der Sterbekasse, Brandkasse und Krankenkasse, für alle drei Einrichtungen 1930 4,2 gegen.5 Millionen RM. im Jahre 1929. Eifel=Verein, E.., Ortsgruppe Bochum. Der Familienausflug am Ostermontag war ein voller Erfolg. Eine große Schar Eifeler und Eifelfreunde wanderte nach dem schönen Sonnenheim in Höntrop, wo fröhliche Stunden verlebt wurden. Zwischen Regen und Sonne Wetterbericht der Essener Wetterwarte vom 10. April. Infolge des starken Feuchtigkeitsgehalts der maritimen Warmluft konnte sich die Regenfront bei ihrem Auftreffen auf die trockene Festlandluft noch stärker entwickeln. Sie liegt heute über Süd=Norwegen, Dänemark und Mitteldeutschland. Sie bringt Skandinavien Schneefall, Deutschland vielfach Regen und hat auf ihrer Rückseite ein breites Nebelgebiet(Mischungsnebel), das bis Deutschland reicht. Unser Bezirk liegt mit westlichen bis nordwestlichen Winden schon meist auf ihrer Rückseite im Bereiche warmer Ozeanluft, so daß wir zunächst noch mit starker Bewölkung und vereinzelt etwas Regen rechnen müssen. Auf Süd drehende Winde über Irland und erneute Bewölkungszunahme werden durch neue Störungen über dem Ozean bedingt. Vorhersage für Samstag: Bei um Nord schwankenden Winden meist wolkig. Zeitweise heiter Im allgemeinen trocken. Milde. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Nach stärkerer Aufheiterung erneute Bewölkungszunahme von Westen her. Barometer Freitag, 10. April Thermometer Wetterhäuschen im Stadtpark 117 m über dem Meeresspiegel ( Aufg..36, Unterg. 19.18: C. Aufg..05, Unterg. 12.00 Die heuüge Nammer umsaßt 26 Selen CCCGSE Schul-Anzüge je nach Größe, Qualität u. Ausstattung M..50.75.50.75 10.50 12.50 15.50 18.50 Kieler-Anzüge aus erprobten blauen Stotfen M..75.50.75.50 11.50 13.50 16.50 19.50 Knaben-Loden-Mäntel in verschiedenen Farben M..75.50.75.75 11.50 13.50 15.50 17.50 Knaben-Trench-Coats von Mk..50 an Knaben-Sweater und Pullover von Mk..20 an Knaben-Hosen von Mk..25 an Knaben-Mützen von Mk..90 an Original Bleyle-Strickkleidung Wir bringen zum Schulanfang unsere bekannt guten Strapazierqualitäten in größter Auswahl jetzt so billig: Kdgenbunh Tilert Das führende preiswerte Spitzenfabrikat % Neuegut obillig! Fragen Sie Ihr„Küppersbusch“-Verkautsgeschäft. F. 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Aprll 1931 Mia Munler- Wroblewska Eine Frau zwischen AiRtteld undEIebe 1 „Ein ewiger Regenbogen, fließend schwimmend von einer zarten Farbe zu zarteren nächsten, ein ständiges Opalisieren, ein Ineinanderschmelzen und dabei eine Leuchtkraft, als breche sich in jedem Wassertropfen, in jedem Wellchen der Kanäle die ganze Glut des Sonnenhalls, als hänge der Duft und Dunst aller früchteschweren Ackergärten und Blumenfelder dieses gesegneten Landes auch über seinen farbigen Straßenbildern, als sprühe die feuchte Siebenfarbigkeit über jedem stillem Winkel unter wirrenden Blätterschatten und hänge als flimmernder Spitzenmantel dort drüben an der bauschigen Zierplastik und dem Figurenwerk. Heilige Gotik— nirgends sah ich dich schöner, erdenentrückter als in dieser deiner flandrischen Späte!" Solcherart dichtete und schwärmte Helmar Wendebecks trunkener Sinn angesichts des Rathauses zu Brügge im Sonnenglast eines Maimorgens. Er befand sich auf der Heimreise, wollte, wie alljährlich, die warmsten Wochen des Jahres daheim in Winkelau verbringen, hatte Station in einigen stillen Städten Belgiens— Audenaarde, Mecheln und Löwen— gemacht, weilte jetzt in der Traumwelt von Brügge und gedachte sich dann in Gent an Bord eines heimfahrenden Wendebeckdampfers zu begeben. Eine Aufgelöstheit war in ihm, wie er sie an sich kaum kannte. Sein allzeit waches, kritisches Aesthetentum schwieg in diesen flandrischen Frühlingstagen. Er fühlte sich leidlich gesund, hatte nur geringe Abendtemperaturen, ja, er hatte sogar gestern in einem stillen Winkel ein paar alte Häuser mit farbigen Kreiden gezeichnet: gelbrosige Giebel mit grünen Fensterrahmen und einer alten Ecklaterne, sonnenvergoldet, überschmolzen von diesem Regenbogenflimmern, daß ihm die Sinne mit Glücksahnungen füllte, dergleichen er in seinen italienischen Wintern, hustend, fiebernd und Kunst sezierend, ebensowenig gekannt wie in den kurzen Sommertagen daheim an der blaugrauen Ostsee mit ihrer salzigen Kühle und ihren verschlossenen, herben Menschen. Während er jetzt langsam den Ständen mit frühem und nicht der ewigjunge Mai, die ihn verjüngt und Hoffnungen in sein mattes Blut geschüttet hatten— nein, daß er unter den verwirrend süßen Fieberschauern einer törichten, schier fünfzehnjährigen Verliebtheit stand, einer Verliebtheit, deren Gegenstand er nicht kannte, nirgends zu suchen wußte. Vor drei Tagen war es gewesen, zum Fest des Heiligen Blutes, das am ersten Montag des Mai in Brügge alljährlich gefeiert wird. Da hatte er sie in der Volksmenge gesehen, die der Prozession das Geleite gegeben. Und die Szenenbilder aus der Biblischen Geschichte, die sein Malerauge sonst gefesselt hätten, die kostbaren Gewänder in der historischen Gruppe des Grafen Thierry und der Gräfin Sibylle, die der Sage nach das Heilige Blut aus dem Gelobten Lande heimgebracht haben sollten, sie waren ihm nur zum stilechten Rahmen geworden für eine Mädchengestalt inmitten des bunten Stromes schaulustiger Fremder. Er kam sich vor wie verhext, und dies Gefühl machte naiv froh und erwartungsvoll. Was zum Kuckuck war denn an diesem Mädel gewesen? Ein Schmales, Königliches in ihrer Körperlichkeit, ein goldener Hautton, eine nordische Bläue in den Augen von Trotz und Lebenshunger und tiefer Traurigkeit. Ja, so war sie gewesen. Und jetzt stand ihr Bild im Mittelpunkt seines Gehirns. Er sah freilich alle Schönheit rundum, prüfte und zerlegte sie gewohnheitsmäßig— aber dabei war er volle dieses traumhaften Fühlens für die Unbekannte. Wenn er aß und trank, saß sie in seiner Vorstellung neben ihm; wenn er sich abends zur Ruhe legte, durchwühlte ihn ein brennendes Wünschen, sie bei sich zu haben. Wie war das nur über ihn gekommen, der seine Gleichgültigkeit gegen Frauen bisweilen als abnorm empfunden? Weiße Hauben und Schürzen, olivgrüne und mandaringelbe Umschlagetücher zwischen der Frühlingsfülle an Krokus, Tulpen, Tazetten und Hyazinthen. Betäubend und doch kräftigfrisch, ohne jede Schwüle, schwamm der Duft in der schillernden Atmosphäre, die van Eycks Lebensfrische und Rubens' satter Freudigkeit einen Schmelz verliehen hatte, die kein anderer Küstenstrich seinen Malern je gegeben. Und da, als Helmar Wendebecks Auge in dem Marktbilde ertrank, ging ein Ruck durch ihn: dort unter der Kastanie, überronnen von fächerförmigen, noch kleinen Blätterschatten und Sonnenringeln. stand das Mädchen und hielt auf einem Tablett Veilchen und Narzissensträuße feil! Noch lange— sein ganzes Leben lang— wird es Helmar Wendebeck unvergeßlich bleiben: dieses Hinübergehen— nicht hastig, nein, fast weihevoll gemessen; dieses Hineinschreiten in sein Schicksal. Er wußte aber später nicht mehr, welche französischen Worte seine Anrede gebildet hatten, wußte nur, daß sie in mangelhaftem Französisch den Preis eines Narzissenstraußes genannt und dann deutsch gefragt hatte:„Verzeihen Sie, sind Sie nicht aus Winkelau?“ Und dann hatte er erfahren, daß auch sie ein Winkelauer Kind sei, die Tochter des Kapitäns Grona, der mit seines Vaters Schiff untergegangen; daß sie mit diesem untergegangenen Schiff den Namen Möwe teile und daß es ihr jammervoll ergehe. So viel an jenem Maimorgen auf dem Markt zwischen Spargeln, Spinat, Radieschen und Blumenbergen.—— Mondlicht, weiß, flutend und alle Wirklichkeit auslöschend. Die alten Bäume am Seeufer rauschen aus Schlaf und Traum. Vom Notre=Dame ein Glockenspiel. verloren aus Schleiern der Höhe. Die kleinen Wellchen verraten immer nur die ersten Silben ferner Mysterien, nie das Ganze. Traum und Vergangenheit aber sind nur in Helmar Wendebecks Unterbewußtsein. Sein Waches ist bei dem jungen Geschöpf, das neben ihm sitzt auf der Bank am alten, runden Befestigungsturm, dessen samtenes Grau das Mondlicht verschluckt, wie auch das Kastaniengrün der jung belaubten Bäume. Er darf ihre Hand halten, und er glaubt, es sei das Leben selbst, dessen er endlich habhaft geworden, das ihn durchglühen und aus seiner ästhetenblassen Scheinschwarze Blume auf gelbem Feld; die Bösen sehen von den Zinnen herab die Löwen tanzen.. Das hat er wohl gelesen in dem Band des Lyrikers Gezelle. Aber es klingt ihm jetzt zusammen mit dem Glockenspiel und den Wellen des Sees. Wie der Kirchturm und der Belfried über die feinen Brückenbogen grüßen, und aus ihrem stolzen architektonischen Streben spricht die Vergangenheit: Hansegröße, mittelalterlicher Reichtum, Blüte des Handels, Blüte der Zünfte, Pracht der Hofhaltung unter den Herzögen von Burgund. Wer schreitet da am Seeufer? Kreuzritter und Söldner, Pagen und Damen. Vorüber! Mondlicht säumt die Wellchen. Alles versinkt... Nur die warme, feste Mädchenhand ist Wirklichkeit. Und diese Berührung gießt Lebensströme in Helmars siechen Körper. Habe Dank, habe Dank, du wilde, herrliche Möwe! Sie gestattet ihm keine weitere Zärtlichkeit. Nur ihre Hand darf er halten in Andacht und Sehnsucht. Sie hat von den Wirrnissen ihrer Wintermonate gesprochen, von Arbeit, von häßlichen Angriffen, von Verleumdung und Weibereifersucht, von Männergier und ihrem Willen, ehrlich zu bleiben, von Stunden der Verzweiflung und von Hunger. Und ihre Stimme, gedämpft und doch ein wenig hart, wie die bösen Berichte, ist zusammengeschmolzen mit den spielenden Glocken, den Wellen, dem nächtlichen Baumesrauschen und den Winden voll alter Sagen und Lieder.„Die Löwen tanzen...“—„In Brugge geht nächtens ein Nönnchen...“— Ulenspiegel lacht in die Mondesweiße und den Traum dieses Erlebens. Jetzt schweigt Möwe Grona, und Helmar Wendebeck kann nicht mehr atmen, so eng wird ihm das Herz in der schwachen Brust mit den verbrauchten Lungen der van Teerens. Er deutet auf das Wasser.„Minnewater!“ sagt er flüsternd.„Ich habe mir schon lange gewünscht, am Minnewater in Brügge zu weilen. Nun ist der Wunsch erfüllt, und ich bin nicht mehr allein. Ich war immer allein, immer allein, zu Hause und in der Fremde, an Hoteltafeln und in meinen einsamen Nächten, in meiner Familie und zwischen tausend fremden Leuten aus aller Herren Länder— immer allein.“ Möwe schweigt. Und sie schreiten durch das Silber in den engen Gassen der Stadt unter Trauerweiden, die glitzerndes Kanalwasser überschatten. Von Kähnen glühen rote Lampions singen Mädchenstimmen. Auch dieses gleitet zurück, und die Stille einer „In Brügge geht nächgestorbenen Welt umfängt sie. tens ein Nönuchen... Vor einer schmalen Tür steht Möwe still, deutet zum spitzen Giebel, zu einem kleinen Fenster, silberblank im Mondlicht.„Da ist meine Dachkammer!“ Er zittert. Er weiß, daß sie es nie gestatten wird„Also auf morgen! Ich hole Sie ab!“ Und er, Helmar Wendebeck, der Sohn des Konsuls Wendebeck aus Winkelau, hebt die Hand der Blumenverkäuferin und küßt den Handrücken, der matt leuchtet wie altes Elfenbein oder Holzschnitzereien im Kerzenglanz. Die schmale Tür hat die Frauengestalt verschlungen. Er starrt wie geblendet. War es auch nur ein Spuk dieser verzauberten Stadt gewesen? Wer war das: Möwe Grona? Er hat den Namen irgendwann in Jünglingstagen gehört, hat ihn längst vergessen auf hundert fernen Straßen. Die er im Gewühl des Trachtenbildes erspäht am Tag des Heiligen Blutes, war ein Neues für ihn, war Offenbarung geworden. Am Tag des Heiligen Blutes! Großes Symbol. Blut, Leben, Sinne wird sie in seine Totenhaftigkeit tragen... Er taumelt durch die Mondnacht im Rausch des flämischen Märchens und seiner brennenden Verliebtheit. * Am selben Abend saßen um den Speisetisch im Oberstock der Wendebeck=Villa in Winkelau alle van Teerens und alle Wendebecks in feierlicher Versammlung. Aber die, um deretwillen man den Putenbraten aß und den schweren Bordeaux trank, lag nicht, wie die alte Familiensitte heischte, im eigenen Schlafgemach, sondern befand sich seit vierundzwanzig Stunden in der nahen Klinik, und als jetzt eingeweckte Pflaumen mit Schlagsahne zum Nachtisch gereicht wurden, schrillte wieder einmal das Telephon, und Iwar verschwand im Treppenflur. „Qualvoll— dies Warten!“ murmelte sein Schwiegervater Torsten van Teeren, der am Ende der Tafel saß, schlank, hoch, außerordentlich elegant und herbstlich welk. „Es wäre schon netter“, meinte Muschi Wendebeck neben ihm und spuckte ungeniert einen Pflaumenkern im Bogen aufs Beitellerchen,„wenn die Babys vom Storch gebracht würden, wohlverschnürt mit dem nötigen Wickelzeug und einer Tüte Königsberger Marzipan.“ „Aber, Muschi!“ entrüstete sich halblaut ihr Vetter Tippi. Die van Teerens nannten sich gegenseitig im Familienkreise mit ihren Kinderkosenamen. Tippi hatte es mit unzähligen Nachhilfestunden in der Schule bis zur Quarta gebracht und führte jetzt ein beschauliches, arbeitsfreies Leben unter dem Vorwand einer zarten Gesundheit und geringen Sehkraft. Dr. phil. Alex van Teeren nickte seiner Nichte über den Tisch zu, hob sein Glas und lächelte nur. Dies dünne geistreiche Lächeln schuf eine Brücke zwischen dem spöttelnden, wirklichkeitsfremden und doch so klaräugigen jungen Mädchen und dem einst berüchtigten Winkelauer Lebemann, in dessen erlesen eingerichteter Junggesellenwohnung Muschi gern einen Nachmittag bei Tee, Zigaretten und neuen Kunstblättern verplauderte. Frau Selma beherrschte ihre heftige Erregung und sprach, mit einem Ohr zum Treppenflur lauschend, im Konversationston mit ihrer Mutter, die den Ehrenplatz der Tafelrunde innehatte. Aus dem scharfen, kleinen Gesicht der alten Dame mit den stark ondulierten weißen Lockenscheiteln sahen zwei herrschende Augen über die Versammlung hin, und unter diesen Augen raffte sogar der hustende Botho, Tippis Bruder, seine spinnendünnen Glieder zu strafferer Haltung, und die halbblut=russische Frau Feodora rückte mit der runden, für den engen Familienkreis und den feierlichen Anlaß unnötig tief entblößten Schulter um einen Millimeter von Ottokar Wendebecks Schulter ab. R. M. A M Für ungefähr 30 M. können Sie schon den Fussboden eines Zimmers erneuern Sie brauchen Balatum nur passend auszulegen, ungeleimt und ungenagelt schmiegt es sich glatt dem Boden on. Und dabei kostet ein Quadratmeter nur 1,89 M. Balotum ist aber auch praktisch im Gebrauch: Feuchtes Aufwischen und Oberbohnern, das ist die ganze Pflege, die Balatum jahrelang farbschön und frisch erhält. 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Gisela Wendebeck, die der Aufforderung nachgekommen war, mit allen van Teerens Feas Niederkunft entgegenzuschmausen, warf einen Blick hinüber zu ihrem Bruder Gerhard. Ganz unzugänglich saß er da zwischen dem hustenden Botho und seiner Schwägerin Ellen, der verwitweten Admiralin, die in ihrer vornehmen Wohnung das Leben einer Königin=Witwe funrte und nur bei gewichtigen Anlässen im Familienkreis zu erscheinen geruhte. Gerhard sieht übel aus, dachte Gisela. Was für harte Striche hat dieser Winter in sein Gesicht geritzt! Und sie war zufrieden, daß Lothar sich geweigert hatte mitzukommen.„Sie laden mich ja nur pro forma“, hatte der Alte bitter gesagt.„Vor der Admiralin schämt man sich meiner. Mein alter schwarzer Rock wurbe ja auch gar zu spießig abstechen gegen alle van Teerensche Eleganz. Ja, das muß man ihnen lassen— sogar der Trottel Tippi macht Figur!“ Und Tante Gisela ließ den Blick weiterwandern Ottokar, der sich keine Mühe gab, die leiseste Teilnahme für das bevorstehende Ereignis zu heucheln, bisweilen eine geflüsterte Randbemerkung zu Tante Feodoras entblößter Schulter herabfallen ließ und verstohlen hinter der Serviette gähnte. Der verlebte Zug um die Lippen, die des Redens und Bewegens sattsam ermüdet schienen, trat heute unverhüllt hervor. In der Ecke des Treppenflures stand Iwar Wendebeck mit dem Hörer in der Hand.„Jawohl, Herr Doktor— jawohl, selbstverständlich!“ Seine Lippen formten diese Worte; sein Gehirn ging entgegengesetzte Wege. Er mußte ja die Antwort geben, die der Operateur von ihm erwartete. Jeder Ehemann mußte so entscheiden: das Kind opfern, die Mutter retten... Aber sein Herz entschied in diesen Sekunden anders. Er begriff erst jetzt, wie sehr seine herbe Natur nach einem Kinde verlangte, wie hoffnungslos weit er sich von Fea entfernt hatte. Während der Schritte vom Telephon zurück ins Speisezimmer empfand er die van=Teeren=Sitte, der er sich stumm gefügt, wie alle Wendebecks sich den Wünschen der van Teerens fügten als würdelosen Unfug, als erstarrte Form. Zum erstenmal in seinem Leben lehnte er sich bewußt auf gegen das van Teerensche, gegen jene Welt, die von Kind auf seine Bewunderung erregt an der er bislang keine Kritik geübt und die in den Wochen vor seiner Verlobung einen Zauber für ihn gehabt. Sein Schwiegervater kam ihm an der Tür entgegen.„Wie steht es? Alles gut?" Die schmalen Lippen in Torsten van Teerens glattrasiertem Gesicht formten die Worte prägnant, sehr leise; die ebenmäßigen Züge verrieten keine Erregung. Torsten van Teeren war immer vollendeter, beherrschter Gentleman, stets auf der Höhe der Situation. „Schwere Komplikation— sofortiger chirurgischer Eingriff nötig.“ Mehr sagte Iwar nicht. Es widerstrebte ihm, vor der ganzen Tischgesellschaft davon zu reden. Eben hörte er Tippis törichtes Gelächter. „Armes Feachen!“ Torsten van Teerens unpersönlich=kühle Stimme hämmerte an Iwars Gewissen. Was für ein Unmensch ich bin! klagte er sich an. Ich leide nicht so stark mit Fea, wie es naturgemäß ware. Ich denke immer an das Kind, das man töten wird, damit Fea leben kann. Aber wie lebt denn Fea? Ist das Leben? Das ist nur Plappern und Tändeln— ist keine Arbeit und kein Ernst. Nein, das nenne ich überhaupt nicht Seine Mutter hob die Tafel auf. Alle begaben sich in die Nebenräume. Frau Konsul blieb allein mit ihrem Sohn im Speisezimmer, vernahm seinen Bericht und bestimmte:„Wir zwei fahren sofort hinüber. Bestelle den Wagen!“ Und dann zum eintretenden Mädchen:„Den Kaffee ins Zimmer der gnädigen Frau! Vergessen Sie nicht die gerösteten Mandelkranzchen für Herrn van Teeren und die gezuckerten Maronen für Frau Admiral!“ Aeußerlich ganz ruhig, betrat sie Feas fraisefarbenen Salon, beugte sich zu ihrer Mutter, flüsterte: „Bitte, übernimm die Honneurs, Mama! Ich muß in die Klinik— es steht nicht gut mit Feachen. Sie sah das unwillige Brauenrunzeln der alten Dame, das zu sagen schien: bei meinen Großkindern hat es zu klappen— ich wünsche heute Urgroßmutter zu werden! Und ging hinab in den Unterstock. Es fiel ihr ein, daß sie es ihrem Mann hätte sagen sollen; aber sie war es gewohnt, die Wendebecks zu übergehen— also kehrte sie nicht noch einmal um, nahm schnell den Mantel über und hörte schon das Auto vor der Tür. Hell war die Mainacht. Hinten im Garten sang eine Nachtigall. Iwar stand am Wagenschlag. Sie stiegen ein. Lautlos glitt das Auto die Anfahrt hinab, durchs Tod, die Kurhausstraße hinunter zur nahen Klinik. Im Erker von den übrigen durch weich fallende Gardinenschals getrennt, standen Muschi und Dr. van Teeren.„Ich freue mich auf Helmar“, sagte er. „Helmar bringt ein Wellchen von draußen mit. Ich liege hier wie ein Fisch auf dem Trocknen— der Vergleich hinkt allerdings noch schlimmer, als die meisten Vergleiche das tun; denn ein Winkelauer liegt h feucht im Arm der See, die ihm treuer bleibt als alle andern Feminina in seinem Leben.“ Muschi hatte sich auf der schmalen Fensterbank niedergelassen und hielt auf gespreizten Fingern die dünnwandige Mokkatasse. Das Fenster stand halb offen; aus dem Garten kam die Nachtluft mit den Flöten= und Schnalztönen des verliebten Nachtigallenmännchens.„Findest du nicht, Onkel Alex, daß Fea lieber kein Kind bekommen sollte? Wir alle— auch ich selbst— dürfen keine Nachkommen haben— wir sind erledigte Leute.“ „ Ex sah auf sie herab mit einem überlegen=traurigen Tachern.„Das wird schon stimmen, Muschelchen. Wir sind Letzte, du und ich, Botho und Helmar. Aber Iwar ist nicht Ende, sondern Anfang. So sehr es mich für Fea freute, daß sie einen so grundanständigen Kerl zum Manne bekam, so sehr tat es mir für Iwar leid. Er langweilt mich gewiß fürchterlich— wir zwei wissen nie, was wir miteinander reden sollen. Aber darum weiß ich doch, daß solche Leute wie Iwar die Staatserhalter sind. Muschi schob ihre zu große Unterlippe spöttisch vor. iegt dir so viel an der Staatserhaltung? Es steht dir eigentlich nicht, wenn du so etwas sagst.“ „Als ich in deinen Jahren war, sagte ich es nicht. Ich wäre mir mit solchen Tönen rettungslos lächerlich vorgekommen, und es kümmerte mich auch den Teufel was. Aber jetzt...“ Er warf einen flüchtigen Blick in den hohen schmalen Erkerspiegel und tippte an seine ückblic ergrauenden, eingesunkenen Schlafen. Beim Rückblick gewinnt das alles noch ein anderes Aussehen. Man kommt sich nicht ganz so unwiderstehlich und patent vor; man empfindet sich vielmehr wie ein Rokokostühlchen mit einem abgebrochenen Bein, das keinen Zweck mehr hat und in einer Rumpelkammer verstaubt. Man fängt an, die Iwars zu beneiden— nein, ich beneide niemand—— sagen wir lieber, die Iwars zu respekIwar, Wendebeck, du bist ein ganzer un!“„Muschi frostelte in der Nachtlust.„Mit achtzeyn Juhren war ich schrecklich verliebt in dich. Da warst du mein Ideal eines Mannes...“ Sie sagte das mit selbstquälerischer Grausamkeit, denn er war noch heute der Mann in ihrem geselligkeitsfernen abgeschlossenen Leben. Er nahm dies Bekenntnis mit Grazie entgegen. Es beglückte ihn in einer wehen Art, wie ihn die reichlich genossenen ähnlichen Geständnisse aus Frauenmund in früheren Jahren nicht beglückt hatten.„Also war ich deine erste Liebe?“ lächelte er leicht, nahm einen Schluck schwarzen Kaffee und fuhr fort:„Dafür bist zu meine letzte Liebe. St!— nicht unterbrechen! an Habschheiten habe ich mich längst überdrüssig gesehen:„Du mein tief verkapseltes äußerlich rauhes Muschelchen, du mein bizarrer, kleiner Kaktus bist meinen übersättigten, müden Augen herbe Würze.“ Sie drückte den Kopf schief auf die Schulter, die Mißgestaltung ihres armen Körpers betonend. Ihr Blick kletterte zu ihm empor aus leicht zusammengekniffenen Augen voll Selbstironie und durchbrechender Wärme. Das Nachtigallenmännchen überschlug sich in einem endlosen Triller. Aus dem Rauchzimmer kam Tippis dummhaftes Gelächter. Ottokar hatte sich herabgelassen, einen gepfefferten Witz zu erzählen, an dem Tippi und Lachs sich weideten. Torsten van Teeren saß, korrekt wie immer, neben seiner Schwester, der Admiralin; sie blätterten in einem Album mit Familienbildern. Feodora hatte sich ans Rosenholzpianino gesetzt und tippte mit einem Finger einen russischen Walzer. Botho erstattete seiner Großtante hüstelnd Bericht über seine neuerlichen Fieberkurven und die Mengen an Sahne und Butter, die er täglich zu sich nahm. Wendebeck senior war lautlos in seiner geduckten Haltung aus dem Zimmer gegangen. Gisela soigte ihm und überholte ihn im Treppenflur.„Wohin, Gerhard?“ „Warum soll ich meine Zeit hier oben zwecklos vertun? Keiner von denen bemerkt es, wenn ich hinuntergehe und die Börsenkurse in der Abendzeitung „Du hast viel Arbeit, Gerhard?“ „Ich kann nicht klagen— es geht. Iwar macht das meiste. Er hat eine Initiative, die mir in diesem Maße immer fehlte. Er versteht, ins Große zu gehen. Weißt du schon, daß er einen neuen Dampfer gekauft hat? Einen ganz großen— wir hatten noch nie solch ein Schiff. „Ich gratuliere!“ „Es soll mit Iwars Kind zugleich getauft werden. Man muß mit dem Namen des Dampfers also warten, ob es bei Fea ein Jung oder ein Mädel wird.“ Das Telephon läutete. Der Konsul eilte an den Apparat. Tante Gisela stand und lauschte. Sie sah, wie ihres Bruders Gesicht sich vor Erregung rötete. „Wa— was? Tot— sagen sie, Herr Doktor? Ein Knabe— und tot... Ja, ja— verstehe... Ich danke Ihnen.“ Langsam hängte er ab und kam schwerfällig zurück. „Ja, so“, murmelte er in seinen Bart hinein und zog die Schultern hoch. Sein Kopf versank fast zwischen den ungeschickten, zu breiten Schultern.„Den PutenFosien 9 baren können. Torsten van Teerens vornehme beck diesen gebengten Rücken sahzn als Gisela Vende. Der Weg zur Verbilligung führt in das Etagen-Geschäft! Eröffnung unserer sehenswerten Peit Liage Heute Sensationell preisgünstige Eröffnungs-Angebote Mod. 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Seaurg 90 in der bangen Ungewißheit, wie ihre Antwort lllen werde, war er doch noch imstande, mit künsterischer Zwiespältigkeit jedes Kleinste der Umgebung Porbogen urchblichied gen, grasüberwachsenen den Durchvlick zum träumenden Hof im iefen Lindenschatten, die Treppengiebel der Beginenpohnungen, die Kirchenportale und den ganzen weltfluchtenden Frieden, in dem es kaum noch eine Benis und Vewegunguden zu Leben, Wirr mit gans., kleinen, hellgelbgrünen Blättchen wehte von der und streifte schaukelnd ihre Stirn und Schulter. Sonnentupfen kamen durchs erste Lindengezweig und zitterten auf Möwes blauem verwaschenem . Ihr Gesicht stand im Schatten; war hart, fast ich viel Worte machen?“ sagte sie. „Natürlich will ich Frau Wendebeck werden— will schöne Kleider tragen und gutes, reichliches Essen haben, ohne dafür harte Arbeit tun zu müssen, und in icernasenr Zimmern wohnen. Wer sollte das Das ist doch asses lachte ein leises, hartes Lachen. „Das„. boch aues ganz selbstverständlich! Ich bin Wicdes und Echlechies Velleicht könnte ich mal was nicht. Also erwarten Duu— aber lügen kann ich ws gu### etwatten Sie nicht, daß ich Ihnen jetzt wus Hubsches vorlüge: daß Sie mir sehr gut gefallen willen ia“: Ich sage nicht um Ihrer Person kann ich auch gar nicht erwarten“, schaltete sich feißit zu sehen und resianierend. Dabei glaubte (elost zu sehen wie in einem Spiegel: den ungeschickten Körper mit den dünnen Beinen und hochgezogenen Schultern, das viereckige Wendebeckgesicht mu der nicht hineinpassenden scharfen Nase, die ein wenig schief stand, die hellen, wimperlosen Augen und die unreine, von Finnen durchsetzte Haut.„Ich erwarte das gar nicht", betonte er noch einmal, und Möwe lehnte den Nacken steiler an die Wand zurück. „Das ist gut" bestätigte sie zufrieden.„Dann können, Sie mir später keine Vorwürfe machen. Wir Nruen einen ehrlichen Handel schließen: Sie schenken . eine sorgenfreie Existenz— für mich wird sie geradezu königlich sein— Sie geben mir den Namen Wendebeck.“ Es wetterleuchtete in ihren blauen Augen; sekundenlang schwieg sie in dem Genießen des ungeheuten Triumphs vor ganz Winkelau und vor dem einen, dem einen, der sie mit einem einzigen Abendessen hatte kaufen wollen... Dann vollendete sie ruhig, ohne Erröten und Zimperlichkeit:„Dafür sollen Sie Ehemannsrechte an mir haben. (Fortsetzung folgt.) 2• N-fakae 1*— f ais Ghase geflect####= R UND STUHLGANG BESCHWERDEN AASMN AchtungHausfrauen! Der billige Nach jeder Arbeitf reine Hände und reine# ANZSUL haushalt=Gegenstände durch Dr. Jonson Kaurwaschseise Zu haben in allen einschl. Geschäften Haushalt Bochums wird der Bochumer Anzeiger gelesen. Es nichts besseres für Ihre Geigästsankündigungen. —— 8 bekannt gute Qualitäten. besonders billig. Anfertigung auch von zugelieferten Stoffen sehr preiswert. Lewin, Hortumstr. 60 I. 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