Nr. 75 38. Jahrgang Montag, den 30. März 1931 Täglich außer Samstag 10 Pf. Samstags mit illustr. Beilage 20 Pf. 210 Mi. bezw..05 Mi. monatlich 20 Pfg., die .40 Mt. monatlich. Bdsr..20 Pg. Unsere Beilage„Die Bochumer Illustrierte“ Funkbeilage„Hör mit mir“ kostet monatl. 30 kostel Pig. Allgem Anzeigenpreis. Für 1 Millimeter Höhg in.25 Millimeter Breite 10 Wlg; im Berlangen augeie, Gewähr übernommen. Schluß der Anzeigenannahme 4 Uhr nachmittags. Generat cpügrige. für Bochum und umliegende Industriebezirke Redaktionsleitun Foest: für Ko für Bochum; H Haus Schul D. Cörzstlan Max Flegel; fu tion:—5 Uhr uch und General Anze Berliner Redaktio) Leitung: Michael) Redaktion keine Haiid) Redaktiond Vernibrech=Anschlüsle enn ür Polittk: Rudonl Pebdinghaus: ildt: für Sport: nd Unterbaltung: n übrigen Textteil: stunden der RedakBochumer Anzeiger .sämtlich in Bochum. ernspr.: Döndosf 55s. ungen Abernimmt die denn Rückdorzo bellegt. #chchonrio Torimmb tren m U. eitet. Nur irte äten 8 8 elaht. von R# 20000.— n Sie le und die Zukunft scheint, sich durch indlich beraten zu In„Grundstein“ „Köln pe durch die Bezirksabe 23, Telephon 22963 genuche 1. April 1931, n auf dem Hofe tt(Castroperstr.) Tadel zrial ) meistbietend versteigert. Stunde vorher lizeipräsident bel aren Preisen Noiverordnung gegen den politischen Terror ,„ ee Irrerr.. Einschränkung der Versammlungsfreiheit— Verschärfte Vorschriften für politische Kundgebungen— Erhöhie Strafen Keicrcht der Sianer** gelgl 2g. eer Gtoe“=(Ggn Bllint egelle Brland über die Zollunion Frankreich wil verhindern Paris, 29. März. Im französischen Senat gab es am Samstag eine Aussprache über das österreichisch=deutsche Zollabkommen. Im Mittelpunkt der Aussprache stand eine Rede Briands, in der er sich in überaus scharfer Weise mit den deutsch=französischen Beziehungen auseinanderBriand wies darauf hin, daß die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Oesterreich der Versailler Vertrag geschaffen habe und nicht er. Man müsse daher mit den Schwierigkeiten rechnen. Frankreich habe niemals die wirtschaftlichen Lebensbedingungen Oesterreichs und seine sozialen Schwierigkeiten verkannt. Es hieße aber die französische Politik verkennen, wenn man sie dem ersten Zwischenfall unterordnen wolle. Vor Jahren habe es ein Anschlußunternehmen gegeben und er(Briand) habe von der Tribüne des Völkerbundes im Beisein des Reichskanzlers gesagt: „Wenn Sie soweit gehen, bedeutet das den Krieg" Man habe ihn beruhigt. Aber alles dies sei nicht verschwunden weil er einmal„Locarno“ ausgesprochen habe. Er habe niemals daran geglaubt, daß dieses Locarno alle Fragen werde lösen können. Man dürfe deshalb das Ereignis(Zollunion) auch nicht als unvorhergesehen hinstellen, viel schwerer als die Tatsache selbst sei die Art und Weise, wie es sich vollzogen habe. Diese sei beunruhigend und widerspreche allen Bedingungen einer europäischen Zusammenarbeit. Er sei jedoch nicht sicher, daß es in reich selbst keine Männer gebe, die eine geheime Bewunderung für diese Handlungsweise hätten. Briand fuhr dann wörtlich fort:„Eine derartige Handlungsweise finde ich nicht gut, nachdem wir uns in Genf und Paris zusammengefunden haben, um in aller Offenheit darüber zu verhandeln, wie man das Leben in Europa besser organisieren könnte.“ Frankreich sei jedenfalls 48 Stunden vor allen anderen Mächten unterrichtet worden und er habe den Botschaftern in Wien und Berlin sofort Anweisung gegeben, den beiden Regierungen den französischen Standpunkt darzulegen. g 6,.6 Spamttst eic. Auf die verschiedenen Angriffe, daß Frankreich nicht mit genügender Energie dagegen Stellung genommen habe, erwiderte Briand: „Will man einen anderen Weg einschlagen und durch Frankreich alles das zerstören lassen, was es in harter, zehnjähriger Arbeit aufgebaut hat? Wenn ja, so muß man den Mut haben, es zu sagen. Ich werde derartigen Wünschen gegenüber das aufmerksamste Ohr haben. Keine Minute länger würde ich dann auf meiner jetzigen Politik beharren. Man muß es mir aber sagen, sonst werde ich die notwendige Kaltblütigkeit bewahren.“ Deutschland und Oesterreich hätten nicht das Recht gehabt, das zu tnn, Psger#e tzr nommen haben und Frankreig,„werhs, es in Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten verhindern. Natürlich werde nunmehr in den Beziehungen zu Deutschland ein Stillstand eintreten. Das Ereignis habe nirgend in der Welt sympathische Aufnahme gefunden und werde selbst in Deutschland mißbilligt. Die Einwände. die gemacht worden seien, würden vielleicht die beiden interessierten Länder dazu bringen, das schlechte Ziel aufzugeben und nicht auf eine europäische Zusammenarbeit zu verzichten. Sicherlich müsse man Vorsichtsmaßnahmen treffen und Frankreich habe den Weg des Friedens nicht mit verbundenen Augen beschritten. Von deutscher Seite habe er schon verschiedentlich Enttäuichungen erlebt. 1362ft. Los GuchenmieDarauf wurde der Haushalt des Außenministeriums verabschiedet. Der Eindruck in Berlin Der Inhalt der Verordnung Berlin, 29. März. verden müsen. Sie lönnen bein Vorliegez,. Ee giumn(eiäter oder Anordnungen der Behörden aufgesordert dann, venn zu beiorgen 1t, bop ooher zeine rseitenden Veamten beschimpft oder böswillig verächtlich gemacht werden oder eine Religionsgemeinschaft, heschimpft hird. Statt des Verbotes kann eine unter Auflagen erfolgen. Die gleichen Vorschriften gelten für politische Umzüge auf Lastwagen. Unterlasung de Au pestrast. Prit Gefäingnis nicht unter sechs Monaten bird bestraft, ver eine Schubtetgt##e r. terühet wver kr, Letzeun, dok für bolitiche Vereiniaungen das;#tzuer. 4— irgendwie unterstützt.—§ 8 bestimmt, daß fur politiiche Vereinigungen dus Tragen einheitlicher Kleidung oder Abzeichen verboten Nach§ 10 können Plakate und Flugblätter, dergu, Zuhalt geeignet ist, ie, Ssgtsächr, Si eit und Srdung Hub michesens Al Stunden vor der Verdreitung der zusändigen Kolzeisehartse zu Kenninienahne vorzulegen. Die ösentich= jächichen Augaben enthallen. Anderensalls kaun sie pvolizeilich dritte Abschnitt der Verordnung,§ 13 bis 17, Verfahrens= und Durchführungsvorschriften. Absat 2 der Beichoverihrung, erforbersichen Unsange außer Kraft gesetzt. Die Verordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft, mit Ausnahme der Vorschriften über die vorBerlin, 29. März. (Von unserer Berliner Schriftleitung.) Die Notverordnung des Reichspräsidenten gegen die Auswüchse des politischen Kampfes sowie der Propaganda gegen die religiösen Bekenntnisse hat in allen Parteilagern, die für den inneren Frieden arbeiten, erlösend gewirkt. Nur schwer hat sich die Reichsregierung zu diesem Schritt entschlossen, weil sie sich bewußt ist, daß die Notverordnung bedeutende Eingriffe in die verfassungsmäßigen Rechte enthält. Reichspräsident und Reichsregierung hätten es lieber gesehen, wenn man in den einzelnen parteipolitischen Lagern Vergangenes hätte Vergangenes sein lassen. Aber die Ausuferung des politischen Kampfes sowie die radikale revolutionäre Strömung gegen die religiösen und kulturellen Einrichtungen des Staates haben diese Notverordnung zu einer staatspolitischen Notwendigkeit gemacht. In diesem Sinne darf auch die Notverordnung für alle, die zur Mitarbeit willig sind, eine Osterbotschaft sein, mitzuarbeiten an dem Ziele einer wirklichen politischen Kultur in DeutschIn den letzten Monaten hat sich weiter Kreise der Bevölkerung eine starke Beunruhigung infolge der antireligiösen Manifestationen gewisser Verbände bemächtigt. Im Zusammenhang mit den für das Osterfest geplanten antireligiösen Kundgebungen sind große Verbände und Parteien sowohl an den Reichspräsidenten von Hindenburg wie an den Reichsinnenminister Dr. Wirth herangetreten, um diesem große Volksteile beleidigenden Treiben gesetzlich Einhalt zu gebieten. Dieser Einhalt soll durch die Notverordnung gegeben werden. Es geht nicht an, daß Versammlungen unter dem Schutze der Verfassung öffentlich die Hoheitszeichen des Staates schmähen und die kirchlichen und religiösen Ideale in den Schmutz zerren, wie dies während der letzten Wochen in steigendem Maße geschehen ist. Ebenso scharf wendet sich das Reichsinnenministerium und mit ihm das Gesamtkabinett Se 47 asa 7 Berlin, 29. März. (Von unserer Berliner Schriftleitung.] Die Rede des französischen„Außenministers Briand in der Samstagssitzung des Senats hat bier einen peinlichen Eindruck hinterlassen. Die Reichsregierung wird, dem französischen Außenminister aller Wahrscheinlichten nach durch außenminister Dr. Curtius im Reichsrat antworten lassen, der am Dienstag zu einer Sitzung zusammentritt. Man verschließt sich nicht dem Ernst der Situation, den die Briandrede hervorgerufen hat. Gleichwenn man die Rechnung stellt, daß der französische Außenminister durch die innerpolitische Lage des tranzösischen Senats zu einer derartigen außenpolitisch harten Sprache gewissermaßen gezwungen war, so kann das dennoch nicht den Eindruck abschwächen. Daß Briand bei dieser ersten Gelegenheit, wo es galt. die paneuropäische Idee in ihrem wirklichen, die Karten auf den Tisch geworfen und eingestanden hat, daß die von ihm noch während der Februartagung des Völkerbundes betriebene paneuropäische Verständigungspolitik nichts anderes als rednerische Schaumschlägerei war. Die Reichsregierung dürfte sich auch durch die versteckten Drohungen, die in den Ausführungen Briands enthalten sind, nicht von dem einmal beschrittenen Wege abbringen lassen und wird, soweit wir unterrichtet sind, die Verhandlungen mit Oesterreich weiterführen. Deutlich geht aus der Briandrede hervor, wie weit Deutschland und Oesterreich von der immer wieder durch die ehemalige Entente laut verkündeten Gleichberechtigung entfernt sind. Briand hat bei seinen Erklärungen auf eine frühere Rede hingewiesen, in er er betonte, daß die politische Annäherung Deutschlands und Oesterreichs gleichbedeutend mit dem Kriege sei. Auch diese Ankündigung nimmt man in Regierungskreisen mit gebotener Ruhe auf und sieht in ihr eine nationalistische Geste, die der französische Außenminister seiner Rechtsopposition zugestand. Berliner Regierungskreisen hatte man die Schockwirkungen der Wiener Abmachungen vorausgesehen. Man nimmt aber nach wie vor den Standpunkt ein, daß irgendwelche Verträge oder Abkommen durch die Zollunion nicht verletzt worden sind, und daß der Völkerbund in dieser Frage nicht zuständig ist. Selbst der französische Senator Lemery, der vor Briand sprach, betrachtete den Völkerbund nicht als das geeignete Forum, vor dem der Wiener Vertrag zur Sprache kommen könnte, ein Beweis, daß man sich in Frankreich durchaus noch nicht im klaren ist, gegen welche Verträge das wirtschaftliche Vorabkommen verstößt und in welchem Punkte Vertragsverletzungen vorliegen. Wenn aber derselbe Senator zusammen mit Briand den Wiener Vertrag als„Bedrohung des Weltfriedens" darstellt, und die Angelegenheit mit dem Tanger=Agadir=Fall der Vorkriegszeit vergleicht, so scheint uns in dieser Feststellung weniger eine deutsche Schuld als vielmehr ein französisches Schuldeingeständnis zu liegen, da Frankreich es ist, das hier eine Tat zur Verwirklichung des europäischen Wirtschaftsfriedens aus demokratischer Diplomatie als Kriegspolitik darzustellen versucht. Die Reichsregierung hatte bereits dem englischen Botschafter anläßlich seines Besuches beim Reichskanzler erklärt, daß das Wiener Abkommen eine Angelegenheit der souveränen Staaten Deutschland und Deutsch=Oesterreich sei, und daß es keinerlei Spitze gegen irgendeine andere Macht enthalte. Aber auch diese Erklärung hat den französischen Außenminister anscheinend nicht von dem Aerger über die Enttäuschung abbringen können, daß ihm durch den Wiener Vertrag sozusagen die Pistole auf die Brust gesetzt wurde, endlich in der paneuropäischen Frage Farbe zu bekennen. Er hat bekannt. Und selbst dieses negative Bekenntnis ist für die deutsche Politik und für die Weltöffentlichkeit von Bedeutung. Die Gehaltssenkung in Nordwest Duisburg, 29. März. Bekanntlich waren die am 17. März in Essen abgehaltenen Verhandlungen über eine Gehaltssenkung in der Nordwestgruppe daran gescheitert, daß die Angestelltenverbände die Forderung des Arbeitgeberverbandes der Nordwestgruppe auf 15prozentige Gehaltssenkung ablehnten. Jetzt hat die August ThyssenHütte in Duisburg=Hamborn ihren Angestellten mitgeteilt, sie möchten sich bis zum 31. März schriftlich entscheiden, ob sie mit einem Gehaltsabzug in Höhe von 15 Prozent einverstanden seien. Das endgültige Diensteinkommen würde ihnen nach dem 1. April bekanntgegeben. gegen die wüsten antisemitischen Hetzen. die in verschiedenen Reichsteilen öffentlich getrieben worden ind,„..#. Schuria Hur Ananstallen Din Erst jetzt nach der Ordnung der finanziellen Dinge und Verabschiedung des Haushalts, die für die Kreditfähigkeit Deutschlands eine Frage erster Ordnung war, konnte die Reichsregierung an die innerpolitische Regelung herantreten. Aber es wird, und des ist man sich beim Kabinett bewußt, der aktiven Mithilfe der einzelnen Länderregierungen bedürfen, den politischen Kampf und die Auseinandersetzung über geistige Probleme auf ein Maß zu beschränken und in Formen zu führen, daß es den Deutschen aller Bekenntnisse und Anschauungen möglich ist, nebeneinander als Kulturvolk zu leben. Bereits am Samstag vormittag hat darum das Reichsinnenministerium die Regierungen der Länder von der Inkraftsetzung der Notverordnung in Kenntnis gesetzt. Die Notverordnung ist nicht gedacht als Knebelung irgend einer Anschauung. Sondern nach wie vor wird in Deutschland die gleiche Toleranz geübt werden, und jedem wird die Möglichkeit gegeben sein, seine Weltanschauung in einer Form zu propagieren, die nicht den Gesetzen des Anstandes und der Hoheit des Staates widerspricht. Dagegen wird es allseits begrüßt, daß Beschimpfungen und Verächtlichmachungen der bestehenden staatlichen und religiösen Hohzeitszeichen unmöglich gemacht wird. Man wird darum das neue Verordnungswer### e, Siser ufee als ein Mittel zum inneren Frieden ansehen müssen. Die Reichsregierung ist sich wohl bewußt, daß der beschrittene Weg schwer ist. Aber sie ist gleichzeitig bereit, alle aus der Notverordnung entstehenden Folgerungen zu tragen. Man weiß ferner, daß auf allen Seiten in diesem Kampfe aller gegen alle in den letzten Monaten gesündigt worden ist, und der Reichsinnenminister hat sich deshalb heute in längeren Schreiben an die Evangelischen Kirchenbehörden, die Fuldaer und Freisinger Bischofskonferenz sowie an die jüdischen Landesverbände mahnend gewandt und gebeten, an diesem Werk der inneren Befriedung positiv mitzuwirken und in der Polemik gegen Dissidenten eine Sprache zu führen, die dem Geiste des innerpolitischen Friedens angemessen ist. Die entsprechenden Schreiben sind heute bereits abgesandt. Es wird darauf hingewiesen, daß sämtliche Bestimmungen der Notverordnung in vollem Einvernehmen mit den Innenministern der Länder getroffen worden sind. die kürzlich zur Konferenz mit dem Reichsinnenminister in Berlin weilten. Die Totalfassung der Verordnung ist von Dr. Wirth und dem preußischen Innenminister Severing fertiggestellt worden. Auf Grund der Notverordnung wird es auch nunmehr rechtlich möglich, die für Ostern in Berlin geplanten großen Gottlosenversammlungen zu verbieten. Ein solches Verbot war bisher für Versammlungen in geschlossenen Räumen nicht möglich, wird aber jetzt zur Durchführung Ausdrücklich sei festgestellt, daß der Deutsche Reichstag durch eine mit großer Mehrheit angenommene Entschließung die Reichsregierung zu diesen ersucht hat. Es ist genug dieses Kampfes aller gegen alle, der täglich neue Opfer fordert, genug ist der Verhetzung, die das deutsche Volk auf einen geistigen Tief: stand herabdrückte, der mit dem Ruf einer Nation ale Kulturvolk nicht mehr vereinbar ist. Der Schrilt des deichspräsidenten und der Reichsregierung wird in allen Kreisen lebhaftes Echo finden, und wenn zu diesen staatlichen Maßnahmen noch ein gewisses, Selbstzucht des Einzelnen und der Parreien kommt, dürfte der Tag nicht mehr fern sein, wo man auch vom deutschen Volke als von einer Nation des geistigen Anstandes wieder sprechen kann. Deutsche und englische Kohle Shnc N. Png innt ..*** Berlin, 29. März. Die nationale Opposition gegen die Nolverordnung Nürnberg, 29. März. Die Vertreter der im Reichstag ferngebliebenen Parteien hielten am Sonntag in Nurnberg eine Tagung ab. In einer Entschließung wird zum Ausdruc gebracht, daß sich die nationale Opposition mit aller Entscheidenheit gegen die neue Rotverorbnggg;e gung die wesentliche Grundrechte der Verngen die Aufhebung der Verordnung bei der Reichstegiezgg nicht durchsetzen, so fordere die nationale„. daß er sich von seinen gegenwartigen ratern trenne. Der englische Bergbauminister Shinwell traf am Samstag vormittag auf Einladung des Reichsarbeitsministers Dr. Stegerwald in Berlin ein. Nachmittags fand im Reichsarbeitsministerium zwischen Dr. Stegerwald und dem englischen Bergbauminister Shinwell eine Besprechung statt, an der die englischen Sachberater, die den Minister auf seiner Reise begleiteten, teilnahmen. Gegenstand der Beratung waren Fragen, die auf der Tagesordnung der 15. Internationalen Arbeitskonferenz stehen. Die Arbeitskonferenz in Genf beginnt am 28. Mai 1931. Im besonderen drehte es sich bei der Besprechung um das internationale Uebereinkommen über die Regelung der Arbeitszeit im Steinkohlenbergbau. Minister Shinwell, der Samstag abend Gast des Reichsarbeitsministers war, besuchte am Sonntag die Umgebung Berlins und trat die Rückreise nach London am Sonntag abend an. „Graf Zeppelin“ im Schneesturm Gefahrenreiche Ungarnfahrt Der inoffizielle Nebenzweck des Ministerbesuchs dürfte die Frage der deutsch=englischen Steinkohlender ein Existenzproblem ist, in der aber trotz aller bisherigen Fühlungnahme noch nicht das Geringste erreicht werden konnte. Für die Allgemeinheit sind diese Bestrebungen um deswillen von besonderem Interesse, weil der internationale„Kohlenkrieg“ gewissermaßen auf dem Rücken der Inlandsverbraucher ausgefochten wird. Es ist bekannt, daß im Kohlenexport zu Preisen verkauft— besser: geschleudert— wird, die pro Tonne um 6, 8 und mehr Mark unter den offiziellen Notierungen liegen, die der inländische Konsum, die deutsche Industrie und der Hausbrand zahlt. Dieses System, mit dem man zwar die Bergarbeiterschaft beschäftigt, gleichzeitig aber sozusagen die kohlenarmen Länder beschenkt, ist auf die Dauer ein volkswirtschaftlicher Nonsens; aber obwohl alle Teile das einsehen, sind die Schwierigkeiten einer praktischen Verständigung der Kohlenkonkurrenten vorläufig unüberwindlich. Und zwar im wesentlichen aus drei Gründen: zunächst wegen der englischen Hauptforderung, daß eine Marktaufteilung auf Grund der Vorkriegszahlen vorgenommen werden müsse. Das ist für die deutschen Zechen völlig unannehmbar; denn wenn man berücksichtigt, daß England 1913 etwa 73 Millionen Tonnen Steinkohle exportierte, im Jahre 1930 aber nur 55 Millionen Tonnen(die deutschen Ziffern: 35 bzw. 24 Millionen Tonnen), so wird niemand ihm eine Rückkehr zu Vorkriegsverhältnissen zubilligen können, die nur auf Kosten weiteren Rückganges der Beschäftigung des deutschen Kohlenbergbaues erfolgen könnte. Weiter: Was England und Deutschland seit 1913 verloren haben, das haben die neuen Konkurrenten gewonnen, hauptsächlich Polen und Holland. Eine Einigung zwischen Deutschland und England ohne Einbeziehung Polens und Hollands würde gar nichts nützen, weil diese beiden Konkurtenten(die obendrein alle mögliche staatliche Unterstützung genießen: siehe die polnische„Kohlenbahn" nach Gdingen; in Holland ist der Bergbau zum größten Teil staatlich und arbeitet mit billigsten öffentlichen Mitteln), dann umso mehr Raum gewinnen würden im Schatten der Vereinbarungen der Großen. Im übrigen sind das durchaus nicht die einzigen Hindernisse, die sich vorläufig noch der Kohlenverständigung entgegenstellen. Es ließen sich noch eine ganze Reihe anderer aufzählen: das offenbar noch nicht befriedigende Funktionieren der englischen Syndikate, die Schwierigkeiten des sogenannten„Sortenproblems“ und dergleichen mehr. Auf alle Fälle dürfte auch der bevorstehende Besuch Mr. Shinwells kaum einen Fortschritt in Richtung einer deutschzenglischen Kohlenpex: ständigung gebracht haben, und es wird noch viel Wasser durch den Aermelkanal fließen, ehe sich die große montanindustriellen Konkurrenten die Hände reichen werden. Friedrichshafen, 29. März. Das am Samstag abend um 11 Uhr unter FühBodoest. Eie anekeunre, Ateige, De 5s sähosesge Landung waren 250 ungarische Militärpersonen beUm.35 Uhr fiel das Ankertau, das sofort von den bereitgestellten Haltemannschaften ergriffen wurde. Es wütete ein starler Nordwind, der mitunter wie ein Orkan tobte. Die Landung erfolgte trotz dieser äuße. schwierigen Verhältnisse ganz glatt. Die Post war einem Fallschirm schon vorher abgeworfen worden. Wie sich Kapitän Lehmann Pressevertretern gegenübe äußerte, war die Landung eine der schwierigsten, die der„Graf Zeppelin“ bisher zu überwinden hatte. Nach der Landung wurden sofort die Teilneym am Rundflug über Ungarn eingeschifft. Unter den bekannten Persönlichkeiten, die ten, befanden sich auch der ungarische Reichsverweser von Horthy mit seinem Gefolge, ferner zahlreiche Minister und Vertreter des politischen und des wirtschaftlichen Lebens. Und schon um.10 Uhr wurde der Rundflug bei stärksten Stürmen angetreten. bene u en n ie Stadt Mislelz, Pgrligen Einige Minuten später geriet der Pvitzer#hem Darfe der ein schnelles Vorwärtskommen start behinderte. Um.30 Uhr auf dem Flugplatz von Csepel und trat um 5 Uhr den Rückflug nach Friedrichshafen an, wo es gegen 3 Uhr Nachts Feult wieder landete. Aeues i Ruff.! * Famst e Valksyerein für das Reichspräsident v. Hindenburg sprach am Samstag Reichskanzler Dr. Brüning Dank und Anerkennung für die vom Kanzler und von der Reichsregierung in den letzten Wochen geleistete bedeutsame und wertvolle Arbeit aus. Der Reichsanzeiger“ veröffentlicht die Verordnung des Reichsernährungsministers, wonach der Ausmahlungssatz für Roggenmehl von höchstens 60 Prozent auf höchstens 70 Prozent erhöht wird. Die Verordnung tritt drei Wochen nach ihrer Verkündung in Kraft. Der Boltvorrein füur vas katholische Deutschland veranstaltete am Sontag abend in der„Neuen Welt“ in Berlin eine große Kundgebung gegen den Radikalismus. Der Reichswasserschutz wird am 1. April aufgelöst. Der Reichsverkehrsminister hat einen Erlaß herausgegeben, in dem er den gesamten Wasserschutzbeamten Dank und Anerkennung des Reiches ausspricht. Der Präsident des preußischen Landtages sozialdemokratische Abgeordnete Bartels beging Samstag seinen 60. Geburtstag. und am Da bei einer Nachwahl in Lyon den Sozialisten zwei Stimmen an der absoluten Mehrheit fehlten, hat der bisherige Bürgermeister von Lyon, Herriot, sein Bürgermeisteramt zur Verfügung gestellt. Er hatte bisher sein Amt inne auf Grund einer Verständigung zwischen Sozialisten und Radikalen. Im Pariser Zentraltelephonat, in dem zur Zeit Im Pariser Zentraltelephonat, in dem zur 8 Erweiterungsvauten vorgenommen werden, entstand am Sonntag früh ein Großfeuer. Viele Bewohner u Der Hauptausschuß des preußischen Landtages beschloß die Herabsetzung des beantragten Grenzfonds, von 15 auf 10 Millionen mit der Maßgabe weiterer Streichungen, falls keine Deckungsmöglichkeit im Etat verhanden sei. * Der preußische Landwirtschaftsminister hat zugleich im Namen des preußischen Finanzministers einen Erlaß veröffentlicht nach dem zur Erleichterung der AnsiedFennzag(aytinn-xofrutg. Flrle Bewohner umliegender Hauser mußten iyre Wohnungen räumen. Schließlich konnte die Feuerwehr Herr des Feuers werden. 18000 Fernsprechteilnehmer sind von dem Brand in Mitleidenschaft gezogen worden. Zehn Jahre Zuchthaus für Spionage Leipzig, 29. März. Leipzig, 29. März. Das Reichsgericht verurteilte den Leutnant a. Heinrich Ruhstrat wegen Verrates militärischer Geheimnisse in Tateinheit mit Unterschlagung zu zehr Jahren Zuchthaus. Zur Begründung des Urteies wurde u. a. ausgeführt: Es ist erwiesen, daß der Angeklagte den in Rede stehenden„Gegenstand“ in den Besitz des französischen Nachrichtendienstes in Mainz hat gelangen lassen. Er hat das Reich schwer digt. Der Angeklagte nahm das Urteil ohne jede ersichtliche Erregung hin. Noch eine Rolverordnung? im Namen des preußischen Finayzministers einen Erlaß verossentitugz, nuch vein zu:„Sterzchterung der Ansiedlung von Landarbeitern diesen ein Einrichtungskredit bis zur Höhe von 3000 Mark gewährt werden kann. Berlin, 29. März. In politischen Kreisen rechnet man für Ende April mit dem Erscheinen einer weiteren, und zwar umfangreichen Notverordnung, die eine Anzahl gesetzgeberischer Maßnahmen zur Behebung der Notlage im Innern auf verschiedenen Gebieten umfassen wird. Vier Personen mit der Art erschlagen Stuttgart, 29. März. In der Nacht zum Samstag wurden im Hause des Goldarbeiters Karl Zoll in Engelsbrand in Würt temberg vier Personen im Schlaf überfalten und mit einer Art erhgeiger, gase Hezösteten hud.ser 60 Jahre alte Hausbe####„Nurl. Ivu und bessen 58 Jahre alte Ehefrau Rosine, ferner die 30jährige Rosa Beyle geborene Zoll, Ehefrau des Goldarbeiters Eugen Beyle in Engelsbrand, sowie ihr achtjähriger Sohn Eugen, während ihr vier Wochen altes Kind am Leben blieb. Die Bluttat wurde erst Samstag nachmittag von einer noch ledigen Tochter des ermordeten Karl Zoll entdeckt. Als vermutlicher Täter wurde der Ehemann der Rosa Beyle festgenommen. Die Eheleute Beyle lebten infolge schwebender Ehescheidung getrennt. Der Verhaftete bestreitet die Tat. nachts glatt Aufgeklärter Dokumentendiebstahl m###g 90 Mär:(Fie Drabber.) h Berlin, 29. marz(Eig. Drahber.), Reichstägsge bkude eine Anahl vegagigr. 96. kumente und Bücher gestohlen worden. Es hande## sich um Bilderlexika, politische Karikaturen aus den Jayr#. 1848/49 und als Wichtigstes die Original=ur kunde der Deutschen Reichsverfassung vom 28. März 1849. Alle Nachforschungen nach den verschwundenen Dokumenten blieben zunächst ergebnislos. Nach langen Beobachtungen und Ermittlungen ist es jetzt endlich gelungen, als der Tat dringend verdächtig den 39 Jahre alten Maler Walter Wohlgemuth, der aus Königsberg stammt, aufzuspüren und festzunehmen. In einem geschickt gewählten Versteck, wurde die Verfassungsurkunde gefunden und beschlapnuhmt. Wohlgemuth wollte die Urkunde in den nächsten Tagen an einen Ausländer verkaufen. Bei seiner Vernehmung bestritt er die Beteiligung an dem Dokumentendiebstahl. Dies erschien wenig glaubwürdig. Als man Wohlgemuth auf Widersprüche seiner Angaben aufmerksam machte, erklärte er, daß er sein Wort gegeben habe, nichts und niemanden zu verraten. Einer Berliner Meldung zufolge, wird Oberregierungsrat Tapolski, der seit Jahren im preußischen Ministerium des Innern tätig ist, bereits in der nächsten Zeit als Landrat einen großen Kreis im Westen des Reiches übernehmen. Der Parteivorstand der Sozialdemokratischen Partei hat den diesjährigen Parteitag zum 31. Mai nach Seipäig. fassen wird. Vier Reichsehrenmale in Deutschland Berlin, 29. März. Vertin, 29. März. Wie bekannt wird, hat sich der Reichspräsident entschlossen, dem Beschluß des Reichskabinetts und der Verbände nach Errichtung des Reichsehrenmals bei Berka, den er selbst befürwortete, zu entsprechen. Zu gleicher Zeit soll aber die Errichtung eines Ehrenmals für„Einheit und Freiheit“ am Rhein erfolgen. Die Entscheidung hierüber soll alsbald getroffen werden. Im Osten unserers Landes besteht bereits das Tannenberg=Denkmal als ein Wahrzeichen des deutschen Volkes, und in Berlin wird die alte Wieder Winter im Riesengebirge Hirschberg i.., 29. März. Auf dem Kamm des Riesengebirges herrschte Heute vormittag bei gghn..4d Kälte, Pogterngngegel Leipzig einberufen, An Rednern sind u. a. vorgesehen; des deutschen Volkes, und in Berlin wird di „Kapitalistische Wirtschaftsanarchie und Arbeiterklasse“, Schinkelwache zu einer Gedenkhalle für die im WeltFritz Tarnow;„Die Ueberwindung des Faschismus“, krieg Gefallenen ausgestaltet. So hat die Frage des Rudolf Breitscheid, sowie„Partei und Jugend“, Erich Ehrenmals eine endgültige Lösung gefunden, bei der Ollenhauer.(von vier Denkmälern gesprochen werden kann, dem * Ehrenmal bei Berka, dem Denkmnal„Einheit und FreiDie Vertrauensleute der SPD.=Groß=Breslau haben der sozialdemokratischen Parteileitung des Vertrauen entzogen, weil sie der Regierung zu weitgehende Unterstützung gewährt habe. Das Verhalten der Abgeordneten, die gegen die Bewilligung der Panzerkreuzerrate stimmten, wurde gebilligt. In Bunzlau kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. Dabei wurden 13 Kommunisten und 3 Nationalsozialisten verletzt. hn Grad Kälte, starten Neoer und lebhaftem Aind Schneetreiben. Es sind, im Gebirge bis ins Tal hinab etwa zehn Zentimeter Neuschnee gefallen.— Auch in Görlitz und der weiteren Umgebung der Oberlausitz setzte in den frühen Morgenstunden bei etwa 2 bis 3 Grad Kälte mit Unterbrechung lebhaftes Schneetreiben ein, doch blieb der Schnee infolge steigender Temperaturen hier nicht liegen. Neuer großer Erdrutsch in Südfrankreich nal bei Verka, dernz, Denkmal.„Kinhrig, heit“,“am Rhein, dem Tannenverg=Dentmit und der Gedenkhalle in Berlin. Kirchenvertrag in Aussicht Berlin, 29. März. Die preußische Regierung hat sich am Samstag nochmals mit dem evangelischen Kirchenvertrag beschäftigt. Wie bekannt wird, ist jetzt mit einer völligen Einigung zwischen dem Staate und den acht Kircher zu rechnen. Paris, 29. März. Wie aus Lyon gemeldet wird, hat sich bei Bonneval, unweit Valences, ein großer Erdrutsch ereignet, durch den die Gemeinde Bonneval und umfangreiche staatliche Waldungen bedroht sind. Ein großer Teil des Waldes ist bereits von den Erdmassen, die etwa 4 Millionen Kubikmeter umfassen, überschwemmt und zerstört worden. Vertreter der Behörden sind in der Gefahrenzone eingetroffen. Es besteht keine Möglichkeit, die Erdmassen auf ihrem verderbenbringenden Weg aufzuhalten. Ein Teil der Häuser, die zur Gemeinde Bonneval gehören, ist geräumt worden. Für neue Wortkunst und Rhuthmus Jagzung der Deutschen Gesellschaft für Sprache .— ud Bewegung im Wttten Diese neue Bewegung ist ein Werk Rudolf Bodes. Sein Gefühl für Natur und Wirklichkeit, sein Drung zur Wahrheit, zum lebendigen Leben in und um uns ließ ihn von jenem Wege abweichen, den echte, naturverbundene Jugend schon lange nicht mehr als gangbar empfand. So wurde ihm im Glauben an Rhythmus der Rhythmus zum Dogma, zum festlicher Spiel, zum grübelnden Studium. Und er gewann wieder, was verloren, den Glauben an das Wort, an die Wortkunst, an die Formkunst. Also für ideen kämpft dieser Wirklichkeitsmensch, der mit seiner Ueberzeugtheit aus dem übermonumentalen Insgesamt das Wesentliche, das Geistige, das auch für den Nichtfachmann Bleibende, kurz das Naturhafte herausschälen will. Bode spielt nicht an einer zweifelhaft pedantischen Tabulatur, sein Wille treibt vielmehr aus einer klaren Erkenntnis dessen, was uns entging. F kein blinder Katechet für den Glauben an oas Wort, aber er gründet sein Gehört=werden=wollen auf das gemeinsame Wissen, daß jedes Wort um eine unsichtbare Mittelachse schwingt. Ruldigung für Reinrich Mann Einhundertdreißig berühmte und Künstler des In= und Auslandes haben Heinrich Mann, dem„Sechzigjährigen, Se Hifdigungsadresse überreicht, in In seinem Vortrag in Witten zeigte Dr. Rudolf Bode die Richtlinien seiner Erneuerungspläne. Ausgehend von dem polaren Element, das in jeder Bewegungszelle schlummert, stellte Bode zunächst die GegenSpiegelnden, des Pathischen und Schauenden, der Entladung und der Aufnahmefähigkeit, der Spannung und Entspannung heraus. Die Bewegung schließe in ihrer Polaritat einesteils das Dionysische, anderenteils, das Dämonische(beispielsweise die Beziengge„annung Schauspieler und Zuschauer) in sich. Die in ihrem Bezirk und zwinge das Wort,I seinem ganzen Umfang groß gesprengt werde, zum Sinnbild der ursprünglichen Bewegung, die wiederum zu der Berufung des Wortes gesteigert werden müsse, wenn es zutiefst aus der Bewegungszelle getragen werde. Um das Wort in diesen vorgeschriebenen Bahnen pädagogisch zu fassen, um alle Teile u.s, nomischen Kräfteverbrauches auszunutzen, ammelte der Redner seine Hinweise in den Gesetzen der kontinuierlichen Wellenbewegung, der Totalität, in die der ganze menschliche Organismus eingefangen werden müßte, und in das Gesetz der Pause, wo die unsichtbare Schwingung nicht tot bleiben dürfe. In den Zielen der Gymnastik lägen die Erfüllungen dieser Bemühungen latent fest. Dr. Konrad M. Krug(Witten) repräsentierte die Grunghaltung des Gesamtphänomens in pragmatischen Zusammenhängen. Der Körper werde heute mehr denn je gezwungen, sich an den Rhythmus der Natur anzulehnen, sich in das Schwingen der Sphäre einzureihen. Das Gemeinsamkeitsgefühl sei Kunst verliere sich immer mehr in Einzelheiten. Um so mehr müsse man sich um die Fudentvig bgseischen, für. das Wesen Bewegung zu, finden, tia gleichen Maße müsse man aber auch diese Erkenntnis auf das Wort übertragen und den Wortraum in Bewegung übersetzen. Auf diese Weise könne das vernachlässigte Wort von heute wieder zum Sinnbild des Geistes werde., dessen Vorsteuung im Wort begründet liege. Beide Redner trugen ihre Thesen hell und zielsicher, gewandt und gestählt vor. Zum Teil überraschten sie — das gilt besonders von den praktischen Beispielen Dr. Krugs in seinen Bühnenproben— mit der Schärfe. Das Knappe, Dezidierte fing und faszinierte die Zuhörer, die gespannt folgten, weil die plastische Tiefe der Ausführungen den Grund des menschlichen Herzens traf. Im Ganzen spürte man die sprechende Melodie eines stillen Kampfes, eines Willens, einer Tat. Heinrich Mann, dem Sechzigjährigen, eine Huldigungs#rsesse uberreicht, in „Heinrich Mann hat den Gefühlen und den Gedanken der Zeit und den Gedanken und den Gefühlen gegen die Zeit gültigen Ausdruck gegeben. Er war zugleich Sprache und Führer seines Volkes. Wir lieben die Klarheit, den Reichtum, die Tiefe seines Geistes, der immer wach war zum Heile seines Volkes und Europas, Deutschland war ihm Vaterhaus, Europa die Heimat. Wir lieben die Unbestechlichkeit und die Gewalt seines Gefühls. Immer wollte er die Einheit von Geist und Tat, von Macht und Weisheit. Wir lieben ihn, der unsere Fehler schalt, der aufstand, wo die meisten sich duckten, der eiferte, wo andere schwiegen oder mitschrien im Lärm einer verirrten Zeit, der den Mut und die Einsicht besaß, uns neue Wege zu zeigen. Wir bewundern den Dichter, der uns tausend Figuren in hundert Fabeln zeigte, den Künstler, der das Wort, das erhabene Kennzeichen einer höheren Vernunft, meisterte wie wenige, den Kämpfer, der sich seiner Zeit und ihren Schlagworten nicht anbequemte und unterwarf, den Charakter, der niemals zögerte, der Freiheit seines Geistes den äußeren Erfolg zu opfern, wir lieben den Menschen, der Vielen vieler Generationen ein Vorbild Wir lieben an Heinrich Mann den Zauber einer geistigen Persönlichkeit, wir verehren ihn und bekennen uns zu ihm. Wir grüßen Heinrich Mann zu seinem 60. Geburtstage, zu diesem Tage, an dem ein Mensch die Fülle seines Lebens zu überschauen anfängt. Die Huldigung trug an erster Stelle die Unterschriften Albert Einstein, Max Liebermann, Thomas munn und Max Reinhardt. ruch, der von Stinkbomben ausging, daß es Zuschauern und Schauspielern unmöglich war, länger in dem geschlossenen Raum zu verweilen. Unter ungeheurem Tumult wurde der Saal geräumt. Sämtliche Theatergäste begaben sich auf die Straße, wo sich bereits eine riesige Menschenmenge angesammelt hatte, die aus Anhängern und Gegnern des Stückes bestand. Hier kam es zu einem allgemeinen Handgemenge. Erst nach Hinzuziehung von über 300 Polizeibeamten konnte die Ruhe einigermaßen wiederhergestellt werden. Die Theaterdirektion beschloß, nach Lüftung des Saales das Stück fortzusetzen. Alle Besucher mußten jedoch entweder einen Ausweis vorzeigen, ob sie einer linksgerichteter Vereinigung angehörten oder sie mußten es sich gefallen lassen, daß man eine Leibesvisitation vornahm, um nach etwa versteckten Stinkbomben zu suchen. Drei Personen wurden verhaftet. Das Stück konnte schließlich nach ein Uhr nachts beendet werden. Auch am Samstag kam es wiederum zu Zwischenfällen, die sich diesmal jedoch vor oder in der Nähe des Ambigu=Theaters abspielten. Trotz umfassender polizeilicher Vorkehrungen ist es Anhängern Der„Aetion française gelungen, teilweise recht heftige Schlageren zwischen Anhängern und Gegnern des Dreysus=Stückes zu provozieren. Mehrere Polizisten und zahlreiche Mo nifestanten wurden verletzt. Ein Ende dieser Zwischenfälle ist nicht abzusehen, denn die Action française feiert diese Vorgänge als einen Sieg und fordert ihre Anhänger auf, von jetzt ab regelmäßig und in größeren Mengen zu demonstrieren. Gegen die„Affäre Dreutus“ Am Sonntag vormittag sprach Dr. Georg Lange über das Lebensgesetz des Dramas. Bühnenproben Dr. Krugs schlossen die interessante Tagung ab. Am Freitag wurde die„Affäre Dreysus" nach dem Verbot erstmalig wieder aufgeführt. Diese Erstaufführung nach den letzten Zwischenfällen gestaltete sich zu einer riesigen Protestkundgebung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellte. Schon nach der ersten Szene verbreitete sich im Saal ein derartiger Ge= Rücktritt von Professor Lampe. Am 1. April wird der Leiter der staatlichen Filmprüfstelle Professor Lampe von seinem Amt zurücktreten, dem er seit 1919 vorgestanden hat. Professor Lampe hatte zunachst nur Lehrfilme für die Schulen zu begutachten. Diese Tätigkeit wurde aber durch die Praxis dahin erweitert, daß der sogenannte„Lampe=Ausschuß, die Filme überhausauf volksbildende oder künstierische Eigenschaften prüft. Für die Filmindustrie hat diese Prufung auch eine sehr erhebliche finanzielle Bedeutung, denn wenn ein Film von der staatlichen Filmprüfstelle als belehrend, volksbildend oder künstlerisch bezeichnet wird, genießz er, ige Steuerermäßigung. Zum Nachfolger borzz„Profe Lampe ist Regierungsrat Völger vom. Reichsin,n#in, sterium ernannt worden, der bisher für die gumkont gentfragen Reserent im Ministerium war. 4. Bellage zum Anzeiger u. Gen Snt Frühlingeah Um Der Lenz erwa hängen und in den Jugend schleppt D das„Poschefuer" Büschen keimt ers um der Sahlweide Bienen. Auch in Einzug gehalten. hat die niedlichsten kolade angefertigt. man schon die n Putzgeschäften die Linden und Dahl tragen durchaus Eingemeindung in here, auf eine Doppelgemeinde manches anders und kulturellen wendig enger gew lich Verwaltung wir hoffen, daß Bevölkerung Ums Die Hattinger Länge nach durch straßen Groß-Bo in diesem Somm Straßenbahn zw marer Gebiet ist Straße bereits Wie die Erbreit Villa Knupe seher und ein schöner Erbreiterung der nalisierung vorg der Gasleitunge daß in Linden ar Gasanschluß fehl und alles Versät gleisige Ausbau würde bessere und Hattingen ist, als auf diese flugsverkehrs al Fahrpreises; me der Radrennbal dahingegen von 30 Pfennig.„A Verkehr zur St Nutzen davon. hoffen, daß die tingen eingeleit werden. Wie z auch zum Fern Krankenkasse in chum, dann aud ander ist auf di Die wirtsch Augenblick durch auf der Zeche, Mann von hie der Zeche„Dal letzten Zeit no während auf d Neueinstellunge der Eisenindust ger. Auf der drei Schichten Aufträgen vers beschäftigt. W Baulust gelten Hattinger Stre des Deutschen seiner Vollendt man nun doch darin 65 Einwerden. Da! lose nicht aufw Altstadt zu rei sehen, wenn di und ein Kons lichung gelang liche Leute B legenheit sei ei vorgebracht.? folgten auf d Hausschlachtun liche Trichiner chumer Schlac legenen Sudhr Schweinezücht eine Stunde z nachrichtigen. müßte noche sein, um den chen schlachten Eine Auto Dr.-.-Otto-C Hier müßte durch Zurück der Ausgang Kessenbergerst falle. Wegen biegung unül Mittel und schaffen. Dei man hat ihn Verkehrsschu Straßen gehö Churs Busch wagenverkehr angelegt, mit Regenwetter macht das G Der Fahrdar müßte die B am Platze. katholischen sterte Pastor aber sieht,! dem mitten diesem Wege Pastoratstra zu, wenigste donn noch ei 4. Bellage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 75 38. Jahrgang Montag, 30. März 1931 Gneiszags= tulg=Sechun. er... Banikaufti. und Der Lenz erwacht! In den Gärten, an den Steilhängen und in den Tälern wird eifrig geschafft. Die Jugend schleppt Dorngestrupp herbei, damit zu Ostern das„Poschefuer“ angezündet werden kann. In den Büschen keimt erstes Blattgrün an den Sträuchern, um der Sahlweide duftende Kätzchen summen die ersten Bienen. Auch in den Schaufenstern hat der Lenz seinen Einzug gehalten. Osterhäschen ist fleißig gewesen und hat die niedlichsten süßen Dinger aus Zucker und Schokolade angefertigt. In den Konfektionsgeschäften sieh man schon die neuen Frühjahrskostüme und in den Putzgeschäften die neuen Hüte. Die Geschäftsviertel von Linden und Dahlhausen können sich sehen lassen; sie tragen durchaus städtisches Gepräge. Auch n Eingemeindung in die Großstadt Bochum hat die frü: here, auf eine alte Vergangenheit zurückvugenve Doppelgemeinde ihre Eigenart bewahrt, wenngleich manches anders geworden ist und die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu Bochum naturnotwendig enger geworden sind. Die uns verhhirhenz, öpt: lich Verwaltung genügt den dringenden Anst##en; wir hoffen, daß kein weiterer Abbau erfolgt, der der Bevölkerung Umstände und Kosten verursacht. * Die Hattinger Straße, die den Ortsteil Linden der Länge nach durchzieht und eine der wichtigsten Ausfallstraßen Groß-Bochums ist, soll, wie es heißt, endlich in diesem Sommer erbreitert werden, damit man die Straßenbahn zweigleisig ausbauen kann. Auf Weitmarer Gebiet ist dies bereits geschehen, ebenso ist die Straße bereits auf Winzer Boden erbreitert worden. Wie die Erbreiterung gedacht ist, kann man bei Villa Knupe sehen, wo die Mauer ein Stück und ein schöner Bürgersteig angelegt wurde. Mit der Erbreiterung der Hattinger Straße soll auch die Kanalisierung vorgenommen werden und die Verlegung der Gasleitung erfolgen. Man sollte es nicht glauben, und alles Versäumte auf einmal nachholen. Der zweigleisige Ausbau der Straßenbahn auch durch Linden würde bessere Verkehrsverhältnisse zwischen Bochum und Hattingen herbeiführen, was umso notwenviger ist, als auf dieser Strecke sich der größte Teil des Ausflugsverkehrs abwickelt. Beklagt wird die Höhe Fahrpreises; man zahlt von Bochum, selbst### der Radrennbahn an bis Linden=Kirche 40 Pfennig, 30 Vfennig. Auf dbe)“ De)=Pamnhasen“ hoben den Auten dovon. Die Vewochter ven. Nrniesgerscht Hosl. ingen eingeteiteten Zimiagericht Bochum, so wollen sie werden. Wie zum Amegrricht Lechuu so wonen sie auch zum Fernsprechamt, zum Arbeitsamt und zur Krankenkasse in Bochum; gehören wir einmal zu Bochum, dann auch auf allen Gebieten! Das Durcheinander ist auf die Dauer unhaltbar! Die wirtschaftlichen Verhältnisse haben sich im Augenblick durch die vorübergehende Betriebsstillegung auf der Zeche„Engelsburg“, auf der mehrere hundert Mann von hier arbeiteten, etwas verschlechtert. Auf der Zeche„Dahlhauser Tiefbau“ erfolgten auch in der letzten Zeit noch Entlassungen geringeren Umfanges, während auf der Zeche„Friedlicher Nachbar“ einige instellungen vorgenommen werden konnten. In der Eisenindustrie liegen die Verhältnisse etwas günstiger. Auf der Maschinenfabrik Wolff wird wieder in drei Schichten gearbeitet, das Werk ist reichlich mit bildes, dann sollte man an der Lindener Straße, der früheren Jägerstraße, Straßenbäume pflanzen. Sie sind hier notwendig! Linden=Dahlhausen erfreuen sich in zunehmendem Maße des Besuches von Ausflüglern; diesen Zuzug zu beleben und zu fördern, sollte man sich ein lossen, Karl von der Donnerbete. * Im neuen Rathaus. Der städtische Bauausschuß hält am Montag seine Sitzung bereits im neuen Rathause ab. Verbunden ist damit eine Besichtigung des Rathauses. * D i e S o n n t a g s r ü c k f a h r k a r t e n z u O s t e r n. D i e Reichsbahn hat die Geltungsdauer der Sonntagsrückfahrkarten zu Ostern verlängert, so daß kurze Reisen in die weitere Umgebung bis zu einer Dauer von viereinhalb Tagen ermöglicht werden. Die Sonntagsrückfahrkarten gelten zur Hinfahrt von 12 Uhr Gründonnerstag(2. April) bis zum Ostermontag(6. April), zur Rückfahrt vom Gründonnerstag bis Dienstag nach Ostern 9 Uhr. Die Reichsbahn läßt ferner zu, daß die Schnellzüge am Karfreitag, an den beiden Ostertagen und am Tag nach Ostern benutzt werden können. 4. Auf der Dr.=.=Otto=Straße in Dahlhausen Im Hintergrunde die evangelische Kirche Unter=Dahlhausen. auf Aufträgen versehen. auch die Firma Riester ist gut beschäftigt. Wie man hört, macht sich auch verstärkte Baulust geltend; es sind mehrere Neubauten an der Hattinger Straße beabsichtigt. Der stattliche Baublock des Deutschen Ostbundes angiger Basteggsätzaßg ges seiner Vollendung entgegen. Aus dem Schlachihe, mi man nun doch ein Obdachlosenheim machen; es sollen 65 Ein= und Zweizimmer=Pohnungen errichtet werden. Da Linden=Dahrhausen seiosr sodrer Obdachlose nicht aufweist, wird man wohl auf Zuzug aus der Altstadt zu rechnen haben. Lieber hätte man hier ge sehen, wenn die Pläne, im Schlachthof eine Eisfabrik und ein Konservenfabrik einzurichten, zur###wir lichung gelangt wären; es hatten immeryin wieder etliche Leute Beschäftigung gefunden. Bei dieser Gelegenheit sei ein Wunsch. dex. viehhgltendex, Bevölkerung vorgebracht. Nach der Stiulegung Lun achthoses erfolgten auf diesem keine Untersuchungen mehr. B Hausschlachtungen nimmt die Untersuchung der amtliche Trichinenschauer vor, der aber Montags im Bochumer Schlachthof tatig sein muß. Er wohnt am ent legenen Sudholz, an der Grenze von Groß=Essen. Der Schweinezüchter, der etwa am Weitmarholz wohnt, hat eine Stunde zu laufen, um den Trichinenschauer zu benachrichtigen. Im östlichen Teile des Stadtbeziars müßte noch ein zweiter Trichinenbeschauer###..0 sein, um den kleineren Leuten, die noch ein Schweinchen schlachten, unnötige Laufereien zu ersparen. Eine Autofalle schlimmster Art ist der Eingang zur Dr.=.-Otto-Straße von der Hattinger Straße aus. Hier müßte eine Erbreiterung vorgenommen werden durch Zurücksetzung des Timmerschen Hauses.„Auch der Ausgang der Dr.=.=Otto-Straße beim#nn der Kessenbergerstraße in Dahlhausen ist eine dose Autofalle. Wegen der Eisenbahnunterführung ist die Einbiegung unübersichtlich. Es verlautet, daß man ar Mittel und Wege sinnt hier bessere Verhältnisse zu schaffen. Der hölzerne Schutzmann warnt nicht mehr, von bot, bn entfern;, berniztl Mit zu den besten Verkehrsschutzmann wird ver##:: Mit zu den besten Straßen gehört die Ferdinand-Kruger=Straße, die durch Churs Busch führt. Sie weist daher starken Kraftwagenverkehr auf. Zu beiden Seiten angelegt, mit roter Asche belegt. Nun dringt aber bei Regenwetter das Wasser aus der Erde berpog s10 macht das Gehen auf dem Bürgersteig fast un:.#### Der Fahrdamm aber ist nicht für Fußgänger da. Mun müßte die Bürgersteige befestigen, usche ist hier nicht am Platze. Eine arge Enttäuschung erlebt, wer beim katholischen Krankenhaus in die breite, schön gepflasterte Pastoratstraße einbiegt, nach wenigen M aber sieht, daß diese in einen Feldweg ausläuft, auf dem mitten im Wege die Lichtmasten stehen. Da an diesem Wege mehrere Häuser liegen, so sollte man die Pastoratstraße auch im unteren Teile, nach Dahlhausen # wenigstens einigermaßen dann noch etwas tun will zur Verschönerung des OrtsZur Weihe der Turmkapelle der Christuskirche, die Beschluß der Altstadtgemeinde als Heldengedenkhalle ausgestattet wurde, war für den Sonntag nachmittag ein besonderer Gottesdienst angesetzt worden.b Den Angehörigen der Gefallenen waren bevorzugte Plätze angewiesen, doch hatte sich die ganze Gemeinde in großer Zahl eingefunden, obgleich Palmsonntag manche durch die Einsegnung die morgens in allen Gotteshäusern erfolgte, ferngehalten wurden, die sonst sicher gern auch zu dieser Weihefeier erschienen wären. Als seinerzeit die Christuskirche neu hergeri werden mußte, schlug der Gedanke durch, die Vorhalle aus dem allgemeinen Bewegraum herauszunehmen und sie für diesen neuen idealen Zweck auszugestatten. Es sollte etwas ebenso Schönes, wie Dauerndes geschaffen werden, das in Menschengedenken keiner geitergn Erneuerung mehr unterworfen sein sollte.„Daß lösende Aufgabe nicht leicht war, da sie für viele G. rationen Erfüllung und Hoffnung zugleich enthalten und fernbleiben sollte von allem Gezänk des Tages und jeder zersetzenden Kritik, kann man sich denken. Es hat langer und schwieriger Beratungen, auch Art bedurft, bis man hoffen durfte, endlich das Richtige in der Christuskirche der Aufgabe der Gemeinde wohl in ihrer Schlichtheit und Edelgestalt allgemein gefallen dürfte. Die Ehrenwurde Pfarrer Simon, der sich in Begleitung des Propstdechanten Dr. Fröhling befand, am gang des Kirchplatzes empfangen. Der bisherige Pfarr# verweser, Vikar Schnitz, hieß den neuen Pfarrer im Namen der Pfarrgemeinde herzlich willkommen und überreichte ihm die Schlüssel zur Kirche. Hierauf nahm Propstdechant Dr. Fröhling die rituelle Einführung vor. Unter Orgelklang, begleitet von einer Schar weißgekleideter Mädchen, den Fahnenabordnungen der kirchlichen Vereine sowie der Pfarrgeistlichkeit wurde Pfarren Simon zum Hochalter geleitet, wo er feierlich das Glaubensbekenntnis ablegte. Hierauf verlas er als Sinnbild seiner seelsorglichen Tätigkeit das Gleichnis vom guten Hirten. Nachdem er dann noch Besitz von Beichtstuhl und Taufstein als weitere Stätten seiner kirchlichen Tätigkeit genommen hatte, verlas Vikar Kemper die erzbischöfliche Anstellungsurkunde. Unter Assistenz von Vikar Schnitz als Diakon und Vikar Kemper als Subdiakon zelebrierte Pfarrer Simon dann ein feierliches Levitenhochamt, das vom Pfarr=Cäcilienchor unter Harzheims Leitung mit einer mehrstimmigen Messe für gemischten Chor verschönt wurde. In seiner tiefdurchdachten Festpredigt behandelte Propstdechant Dr. Fröhling das gute Verhältnis, das zwischen einer Gemeinde und ihrem Pfarrer bestehen soll. Dann erfolgte der Einzug ins Pfarrhaus. Im Pfarrhause erfolgte die Vorstellung der kirchlichen Körperschaften, des Lehrerkollegiums der einzelnen Schulsysteme, an ihrer Spitze Rektor Weber, des Vorsitzenden des katholischen Lehrerverbandes, sowie der Abordnungen der Vereine. Auch aus Riemke, der Stätte seiner früheren Wirksamkeit, waren neben Pfarrer Nunnemann viele Gäste erschienen. Nachmittags fand als Abschluß eine Festandacht statt.— Pfarrer Simon ist im Laufe der 28 Jahre, die die Antoniuspfarrei besteht, der dritte Pfarrer. Die beiden ersten Pfarrer waren Pfarrer von Hähling und Pfarrer Tuschen, die beide gestorben sind, Die untauglichen Gasmesser Zu der in der letzten Stadtverordnetensitzung gestellten Anfrage über Machenschaften bei der Abnahme von Gasmessern(vergleiche den Stadtverordnetenbericht in der letzten Samstagsnummer) erfahren wir noch, daß gegen den beschuldigten Betriebsingenieur die Staatsanwaltschaft die Untersuchung eingeleitet hat. Sie erstreckt sich auch auf dessen Abmachungen mit der Lieferantenfirma. Die Geschäftsführung der städtischen Beleuchtungs= und Wasserwerke hatte davon keinerlei Kenntnis; dem Betriebsingenieur, der schon Jahrzehnte beim Gaswerk tätig war, wurde volles Vertrauen geIm übrigen sei noch bemerkt, daß die Gasverbraucher durch die untauglichen Gasmesser keinen Schaden erlitten haben. Geschädigt ist allein das städtische Gaswerk. Wie hoch dieser Schaden ist und wie lange die Machenschaften zurückreichen, ist noch Gegenstand der Untersuchung. Die Dinge kamen ans Licht durch einen von dem Betriebsingenieur entlassenen Angestellten, der schon längere Zeit auf die Mängel der gelieferten und zumteil amiggeig genzach, hglie, aber ungeeigneten Gasmesser aufmerksam gemacht hatte, bei dem Betriebsingenieur kein Gehör fand. Aus jetzt begreiflichen Gründen! Sobald das Ergebnis der Untersuchung gegen die Pfarrereinführung in der Antomuspfarket Der Palmsonntag war für die Antoniuspfarrei im Griesenbruch ein Tag von besonderer Bedeutung: nach etwa viermonatigem Interregnum erhielt die Gemeinde als Nachfolger des im November verstorbener Pfarrers Tuschen in der Person des bisherigen Vikars Ferdinand Simon von Bochum=Riemke einen neuen Seelsorger. Gotteshaus, Kirchplatz und die Häuser der umliegenden Straßen hatten Fahnen= und Girlandenschmuck angelegt. Ueber dem Haupteingang der Kirche begrüßte auf einem Transparent ein Willkomm den neuen Pfarrer. Unter feierlichem Glockengeläute Ebelgestalt, ulsgemneitn vesestä chsten Tagen jeden Tehus aur Eigreg, der Untersuchung gegen die u hr geöffnet gehalten. Peteiligten unzmesferhaft festgestelt, Iv., oll der LefentLagvon 12—3 uhrgeöffnet ge 9clten. □(licheil volle Auftärung gegepen werden. Das ist auch, da öffentliche Interessen in Frage commen, unbedingt geboten. Es wird nichts vertuscht werden. Von einem „Korruptionssumpf“, von dem da und dort geredet wird, kann keine Rede sein, da es sich um Verfehlungen eines einzelnen Beamten handelt, der allerdings außenstehende Mithelfer gehabt hat. Daß die Dinge trotz der ständigen, strengen Kontrolle der städtischen Betriebswerke vorkommen konnten, liegt daran, daß der Betriebsingenieur zugleich Abnahmebeamter war. n Das Industriesekretariat des Verbandes katholischer weiblicher Angestellten in Bochum. Der Bochumer Ortsgruppe des katholischen kaufmännischen Vereins für weibliche Angestellte ist es gelungen, den Sitz des Verbandes nach Bochum zu bekommen. Vetschiedene andere Städte des Industriebzirkes wollten dieses großen Verbandes werden. A an hoffen durfte, endlich das Richtige gefunden und dem alle verbindenden erlösenden Gedanken sichtbaren Ausdruck gegeben zu haben. Als die ersten Beschlüsse nach dieser Art gefaßt wurden, konnte niemand ahnen, daß die äußeren Verhältnisse sich immer mehr verschlechtern würden, statt daß sie sich, wie mar es hoffte und wünschte, wieder hoben und besserten. Solchen Entwickelungen ist natürlich jedermann machtlos untervorfen...„ enbeit bes 6ie) Die große Gemeinde sang in Ergriffenhen vas Lied „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende". Der Christuskirchenchor unterstrich mit einem wehmutsvollen Gesange die angeschlagene Stimmung, während Pfarrer Bockamp die Gemeinde unter das Wort Römer 8 stellte:„Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein, um dann die Predigt zu halten über Samuelis 1, Vers Wie sind die Helden gefallen im Streite“. Er wies Ein Hahr zehnte attel Wansch ersun Die Weihe des Erweiterungsbaues der St. Johanneskirche Wiemelhausen „Eet, nnd ie Heiven gesünenung SKlein“. Er wies hin auf die Heldentafeln aus 1870/71, vor deren 30 Namen man sich in Andacht beuge. Die Opfer der Gemeinde des Weltkrieges jedoch umfassen nicht weniger als 1362 Namen und lassen das geradezu ungeheuerliche Blutopfer ahnen, welches unsere Familien in den Jahren 1914—1918 dem Vaterlande haben bringen müssen an Vätern, Söhnen und Brüdern. Wunden, die sich nie schließen werden, so lange diese Generationen leben. Diese Helden seien für uns gestorben, auf das wir leben könnten, denn niemand habe größere Liebe, als welcher sein Leben lässet für seine Brüder. Die Hallese etzt das Heiligtum der Gemeinde. Die Toten ruhen zum größten Teil in fremder Erde und wir können ihre Gräber nicht schmücken und an ihrer Ruhestatt nicht beten. Das solle jetzt geschehen im Angesichte der Namen zu beiden Seiten der Gevenkhalle. Hier könne die Gemeinde ihre Kränze und Blumen zum Gedächtnis ihrer Heldensöhne niederlegen und Kräftigung und Trost finden an der Stätte, da der erlösende Heiland hinweise auf die Stätte, da Gottes Wort verkündigt werde für alle, die es hören wollen. Alle aber solle die Gedenkhalle mahnen, den Helden gleich opferfroh zu bleiben für das gemeinsamen Vaterlandes Heit und Gluck, das alle im Herzen trugen, die dort verzeichnet stehen. Noch einmal sang die Gemeinde, noch der Chor und eine Einzelstimme schwang sich sieghaft durch den hohen Kirchenraum. Nach Gebet und Segen zog die Gemeinde langsam, würdig und andächtig durch die Turmhalle, um den großen Stimmungsgehalt zu empfinden, den Künstlerhände in verhaltenem Glanz hier in gemeinsamer Arbeit schufen. Die Raumgestaltung lag in den Händen von Architekt Schmiede cht, der künstlerische Entwurf bei Kirchenmaler H. Rüter(Düsseldorf), die Glasmalerei und Mosaik bei W. Hallermann(Essen). Wort und Bild sind gebannt in tiefe christliche Bildsymbolik. Man darf wohl sagen, daß die Lösung Unter größter Anteilnahme der Pfarrgemeinde fand am Sonntag die Weihe des Erweiterungsbaues der St. Johanneskirche statt. Reicher Flaggenschmuck auf dem Kirchplatz und an den umliegenden Häusern gab auch nach außen hin den Freudentag kund. Die Kirche war bei dem Dankeshochamt, das Pfarrer Spielmann zelebrierte, bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf dem festlich geschmückten Chor hatten die Fahnendeputationen der kirchlichen Vereine Aufstellung genommen. Unter den anwesenden Ehrengästen sah man u. a. Vertreter des Zweckverbandes der katholischen Pfarrgemeinden. In seiner Festpredigt, wies Pfarrer Spielmann auf die Bedeutung dieses Tages für die Pfarrgemeinde hin. Ein seit Jahrzehnten bestehender Wunsch sei endlich in Erfüllung gegangen. Die starke Entwicklung der Gemeinde habe es mit sich gebracht, daß die alte Kirche nicht mehr den Ansprüchen genügte. Große Freude herrsche nun in der Gemeinde, daß der Erweiterungsbau fertig gestellt sei. Besondere Freude darüber, daß der zum Teil schwierige Bau ohne Unfall durchgeführt werden konnte. Dank erfüllte die Gemeinde gegen Gott für die Vollendung des Baues. Auch dem Baumeister und allen die an dem Werk geschafft hätten, gebühre Dank. Nicht zuletzt aber sei hörigen gedacht, sowie dem allen opferbereiten Pfarrange= Zweckverband der durch seine finanzielle Unterstützung erst den Bau ermöglicht habe. —. Gehens der Pfarrangehörigen sein möge von Blick in die linke Seitenkapelle der St. Johanneskirche Wiemelhausen. Im Hintergrunde der HerzJesu=Altar. Er hoffe, daß die Kirche der Mittelpunkt des reitinanziele Unterstützung erst den Vou rmnögischt bobe, hen der Segen in die Famissen der Pfarrei dringen möge. Die kirchliche Feier wurde durch den Kirchenchor verschönert.— Am Abend fand dann im Lora# Hanefeld eine Gemeindefeier statt, die einen ausgezeichneten Verlauf nahm. Der 2od des Naufmanns Fuls Mißbrauch der Polizeiwasse: Ein Jahr und zwei Monate Gefängnis Das Bochumer Schwurgericht hat am Samstag zum zweiten Male den Polizeiwachtmeister Graefe wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Die Strafe wurde diesmal jedoch auf ein Jahr und zwei bemessen, nachdem das Reichsgericht das erste Urteil, das auf sechs Monate lautete, aufhob. Der Staatsanwalt hatte 2½ Jahre Gefängnis wegen Körperverletzung mit Todeserfolg beantragt. Staatsanwalt Dr. Spelthahn faßte das ganze Material zu einem großen Anklagebilde zusammen, und kam unter Verneinung jeglicher Notwehr sogar zu dem Schlusse, daß eigentlich vorsätzliche Körperverletzung mit Todeserfolg vorliege. Aber selbst wenn das Schwurgericht wiederum Roße Fahrlässigkeit annehme, könne das erste Urteil nicht bestehen bleiben, denn es stehe in bedenklichem Mißverhältnisse zu den Folgen der Tat und werde allzusehr bloß der Persönlichkeit des Angeklagten als Polizeibeamter gerecht, nicht aber dem Schutze, dessen auch die Allgemeinheit bedürfe gegenüber solchen Beamten, die mit der Waffe leichtfertig, rücksichtslos und unbesonnen umgehen. Er beantragte 2½ Jahre Gefängnis. Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Dörpinghaus warnte vor einer rein gefühlsmäßigen Einschätzung der Tatfolgen und suchte das Ungluck des 3. November 1929 aus den Umständen zu klären. Er zeigte wie Graefe, der sonst so tüchtige junge Beamte, sehr wohl in die Ueberzeugung versetzt sein konnte, daß er in Gefahr sei und sich nicht anders daraus befreien konnte, als durch den Gebrauch der Waffe. dabei zu Tode kam, war ein bedauerlicher unglucklicher Zufall. Das neue Urteil und seine Begründung Gegen 3 Uhr verkündete nach 1½stündiger Beratung Vorsitzend, Landgerichtsdzektor, Dr. Zizter großer Spannung des dichtgefunten Zuhorernsp..ch„“ verhalten habe.“ Der Angeklagte erkläre selbst, daß er sich von diesem rubigen, beschwichtigenden Menschen durchaus nicht bedroht fühlte. Im Gegente„ hätte er eigentlich wieder mit seinen Gedanken in der Wirklichkeit zurückkehren müssen. wan ziehe nicht die Waffe so leichtsinnig und übereilt als Polizeibeamter, der beruflich gelernt habe, mit der Waffe umzugehen. Wo sollten wir hinkommen, wenn solche Beamte dann in Tumulten einmal in eine wirklich schwierige Lage kämen, wenn schon bei solch harmlosem Vorfall drei oder vier Schüsse hinausgejagt werden dürften. Objektiv lag keine Notwehr vor. Daß die älteren Leute keine Straßenrowdys waren, hätte der Angeklagte erkennen müssen. Es war die Frage zu prufen, ob der Angeklagte sich objektiv in einer Notwehr wähnen durfte. Das Gericht habe ihm dafür den guten Glauben unterstellen müssen. Aber das Gericht sei auch der Ueberzeugung gewesen, daß der Angeklagte diese eingebildete Notwehr ganz erheblich überschritten habe. Es sei aber nicht festzustellen, daß der Angeklagte bewußt die Netwehr überschritt. Es habe manches für sich, daß, durch die aus der Wirtschaft auf ihn zutretenden Personen kopflos wurde und von dem ihm nicht bekannten Hüls sich irgendwelcher Gefahren versah. Aber er durfte trotzdem nicht gleich schießen. Er mußte aus fielen die ersten vier Plätze an Bochumer Paare, nachseinem Berufe heraus Besonnenheit und„Ruhe, Zurück= dem das technisch wohl beste teilnehmende Paar Herr seinem Berufe, heraus Besonnenheit und Ruhe, Zurückhaltung und lieberlegung aufbringen. Er have jeovch den Kopf verloren.„ Junt. Eass Er konnte sich auch anders heifen, Er konnte Hüls und dürfe nur b. 9... ggrzulischer Bedränanis ins Gesicht schlagen, um ihn abzugebren,„Das hätte der Vorsitzend. Landgerichtsdirektor.„Pr. Vieler Drei unter gloßer Spannung, des Vcchngeigterraumes das neue obige urteil des Schwurgerichts. * Es sei wiederum die Bestrafung erfolgt wegen fahrlässiger Tötung, jedoch diesmal aus dem strafschärfenden Absatz 2 jener Gesetzesbestimmung, wonach der Angeklagte bei dem Waffengebrauch diejenige Umsicht vermissen ließ zu der er als Polizeibeamter beim Gebrauch der Waffe unbedingt beruflich verpflichtet war. Das Gericht habe allerdings Die Waffe sei das letzte, allerletzte Mittel dann gebraucht werden, wenn kein aus schwerer perionlicher Veorunguis leibe. Die sträfliche Schuld des A „Facheicht, Schalb des ungederer Ausweg mehr ührig bleibe. Dr.-##e Schald des klagten liege in seiner Absicht, jeden irgendwie arteten Widerstand, der sich ihm entgegenstellen würde, sofort gewaltsam mit der tödlichen Waffe in die Hand zu brechen. Nun sei der erschossene Zeuge Hüls von der Seite plötzlich hinzugetreten. Der große breite Mann, dessen Fußleiden der Angeklagte aber nicht kannte, umfaßte den Angeklagten und forderte ihn in gemütlichem Plattdeutsch auf, mit in die Wirtschaft zu kommen,„dort wolle man sich die Sache mal bei Licht besehen". Das Gericht habe keinen Anlaß zu der Annahme, daß Hüls ihn bedroht oder gar mit dem Stocke geschlagen hätte. Die Angaben des Angeklagten nach dieser Richtung seien widerlegt. Es habe auch sonst niemand gegen ihn den Stock erhoben. Die Leute auf dem Bürgersteige oder auf der Trevve kamen noch gar nicht gegen den Angeklagten in Frage. Und trotzdem schoß jetzt der Angeklagte viermal kurz hintereinander. Von einem zweiten Schreckschuß ließe sich gar nicht mehr reden. Die Schüsse fielen: Tack—— tacktacktack. schüsse trafen den Kaufmann Hüls in den Leib und töteten ihn. Parthotelsäle füllten, einen ausgezeichneten Eindruck des modernen Gesellschaftstanzes in sportlicher und ästhetischer Form und technischer Vollendung vermitteln, soweit sie nicht selbst schon genügend praktische Erfahrungen hatten. Und daß sie das zum großen Teile hatten, bewiesen die einzelnen, zwischen den verschiedenen Turnier=Runden eingeschobene„Tänze für die Allgemeinheit". Die Turnierpaare— etwa 12— hatten in der ersten Runde Quickstepp und Tango zu zeigen. In der zweiten Runde, die noch neun Paare erreichten, wurde im Waltz ausgeschieden. Teilweise erstklassige Leistungen stellten die Punktrichter vor sehr schwierige Entscheidungen, so daß selbst in der dritten Runde noch sechs Paare vorhanden waren, von denen schließlich fünf in die Endrunde kamen, in der Tango getanzt wurde. Nach dem Verlauf des Turniers nicht ganz überraschend, wahrscheinlich genügt. Fur sein Leven bestand keine Gefahr. Er konnte einen Schuß in den Arm oder besser ins Bein setzen, da Hüls doch nahe genug bei Das Schwurgericht sagt mit diesem Urteil jedoch durchaus nichts gegen die Polizei. Man wisse sehr genau, daß allgemein die Menge auf der Straße viel eher Stellung nehme gegen die Polizei, als umgekehrt. Nach dieser Richtung habe es auch die beachtlichen Einwände der Verteidigung genau geprüft. Hier lag der Fall jedoch anders. Graefe war in Zivil, die Umstehenden hatten nicht Stellung gegen ihn genommen als Polizeimann, sondern weil sie im Gegenteil annahmen, daß er kein Polizeibeamter sei. Weil er mit einem Mädchen dastand, glaubte man es ihm vwnächt nicht.„ talgen angepaßt werden. Die Strafe mußte der Tarfvigen ungrpug, werden. Der hohe Grad der Fahrlässigkeit have im Strafmaß ebenfalls ausgedrückt werden müssen. * Der Angeklagte nahm das Urteil ziemlich gelassen entgegen und man darf wohl auch sagen, es entspricht allgemein dem Rechtsgefühl des Volkes, das durch die beiden Verhandlungen gegen Graefe lebhaft wachgerüttelt worden ist. Bigge Frl. Beer(Dortmund) ausscheiden mußte, weil eben bei der Wertung gesellschaftlichen Tanzes außer der Technik andere Momente, wie beispielsweise die Haltung, in Betracht gezogen werden müssen. Sieger wurde das Paar Herr Mayenknecht(Stadttheater Bochum)(Partnerin vor Herrn Graßhoff I/Frl. Schwiete (Bochum), Herrn Schröder(Stadttheater Bochum) Frl. Geißler(Bochum) und Herrn Graßhoff II/Frl. Hubensack!(Bochum). Der Beifall, der schon den Turnierteilnehmern gezollt wurde, verstärkte sich verdientermaßen noch mehr bei den abschließenden Tanzvorführungen von Fred Diselhorst und Frau bei denen Tango, Waltz, Foxtrott und zum Schluß ein fabelhafter, echter, deutscher Walzer geboten wurde. Eine Veranstaltung, die den guten Ruf des Parkhotels über Bochum hinaus gemehrt haben dürfte. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 10, 12 und 14.) Bochumei=Trrunstanungk. festgestellt, daß es nicht nötig war, wie es die drei älteren Männer taten, nachdem sie zurechtgewiesen waren und der Angeklagte sich schon wieder einige Schritte entfernt hatte, ihm zuzurufen:„Wenn du was willst, so komm nur her“ und dann den Ausweis von ihm zu fordern. Erst auf diese Zurufe hin näherte sich der Angeklagte den Zeugen wieder. Jetzt aber zog der Angeklagte schon die Pistole aus der Hosentasche und steckte sie in den Mantel. Das war sehr voreilig. Als der Zeuge Salzmann ihn in die Wirtschaft ziehen wollte, lehnte er ab. Die Situation war jedoch nicht bedrohlich und es war völlig verfehlt, jetzt schon einen Schuß abzugeben. Er mußte erkennen, daß die drei älteren Männer ihm durchaus nichts Böses tun wollten. Als der Schuß gefallen war, lief der Zeuge Salzmann erschreckt in die Wirtschaft und der Zeuge Buschkamp trat auf ihn zu. Ihm zeigte er seinen Beamtenausweis. Dieser ruhige und sachliche Mann sagte ihm, „er müsse ja wissen, wie er sich als Polizeibeamter zu (=) Stadttheater Bochum. Der morgige Dienstag stellt eine Wiederholung von Schillers„Don Carlos“ in Aussicht. Anrechtinhaber des Abends ist die Vormiete A, für außerhalb der Vormiete Stehende alle Möglichkeiten zur Teilnahme. Beginn der Aufführung: 19.45 Uhr, Ende: 23.15 Uhr. Auch zu der Mittwoch=Vorstellung des „Dreimäderlhauses“ sind noch Karten jeder Art zur Verfügung. Für die beiden Östertage steht Shakespeare mit zwei seiner unsterblichen Lustspiele auf dem Am ersten Feiertag wird sein„Sommernachtstraum“ zur Darstellung gelangen; für den Ostermontag ist der „Kaufmann von Venedig" in Aussicht genommen. (=) Karfreitag Johannes=Passion in Bochum. In der nächsten städtischen Konzertveranstaltung am Karfreitag, 3. April, im Schützenhof, wird vom städtischen Orchester und dem Städtischen Musikverein die Passionsmusik nach dem Evangelisten Johannes von Johann Sebastian Bach aufgeführt. An Solisten wirken mit: Henny Wolff(Sopran), Margarete Patt(Alt), Alfred. Wilde (Tenor), Wilhelm Strienz(Baß), Karl Koch(Baß), Anton Nowakowski(Orgel), Otto Bettzieche(Cembalo), Ludwig Schäffler(Viola da Gamba). Leitung: Generalmusikdirektor Leopold Reichwein. (=) Geistliche Abendmusik in der Petrikirche. Evangelische Kurrende singt morgen, Vereinskalender tag. abends 8 Uhr, in der Petrikirche. Die Vortragsfolge, die Werke für Soli, Chor und Orchester sowie Orgel(Wilhelm Eilbracht= Berlin) aufweist, ist an den Kirchtüren für 20 Pfennig zu erhalten. Mit Rücksicht auf die drückende Erwerbslosigkeit und die durch Feierschichten hervorgerufene Not ist der Eintritt für jedermann frei. * Bochumer Krieger= und Landwehrverein, Gesamtverein. Dienstag, 31. März, Bismarckfeier am Bismarckdenkmal im Stadtpark. Antreten zur Teilnahme am gleichen Tage 7¼ Uhr abends in der Humboldtstraße mit der Spitze am Bochumer Hof. Tanzturnier im Parkhotel Haus Rechen. Daß sich die gesellschaftlichen Veranstaltungen des Parthotels Haus Rechen und insbesondere die dem gesellschaftlichen Tanze gewidmeten im engeren Bezirke und darüber hinaus bereits Geltung verschafft haben, bewies erneut das am Samstag unter Leitung von Fred Diselhorst abgewickelte Turnier um die Frühjahrsmeisterschaft des Hotels. Sicherlich war Bochum unter den teilnehmenden Paaren zahlenmäßig am stärksten veraber auch aus Essen, Dortmund, sei aus HanDer Stahlhelm, B. d.., Kreis Bochum=Stadt. 81.., abends 19.15 Uhr, bei Schäfer, Antreten zur Teilnahme an der Bismarckfeier. Anzug: Kluft, Stiefelhosen, Gamaschen. Musik und Fahne zur Stelle. Pflichtabende: 1.., 20.30 Uhr, O. G. Mitte bei Döll. 1.., 20.30 Uhr, O. G. Stadtpark bei Velten. 1.., 20 Uhr. Junsta bei Schäfer. Unterricht. 4.., 21.80 Uhr, O. G. Griesenbruch mit Familien bei Scheer. Vortrag.(a8831 Marine=Verein Bochum und Umgegend e. V. An der am Dienstag, dem 31. 8. 31, abends 8,15 Uhr, am Bismackturm stattfindenden Bismarck=Gedenkfeier nimmt der Verein geschlossen teil. Die Kameraden werden um zahlreiche Beteiligung ersucht. Antreten .30 Uhr abends in der Humboldtstraße(Bochumer Hof). Wohin gehen wir heute? Die Dienstreten, nover usw. konnte das waren Turnier den Ülbst erteilnehmer erschienen, zahlreichen Gästen, die die Stadttheater: 20 Uhr: Der Mustergatte. Skala=Varieté: 20 Uhr: Die Königskinder. Odeon: Bockbiersest,„... gniemn hatt ich. Ufatheater: 16, 18, 20 Uhr: In Wien hab ich einmal ein Mädel geliebt. Weltlichtspiele: 16 Uhr: Opfer seines Berufs. Skala=Lichtspiele: 17 u. 20 Uhr: Die elf Schillschen Oshere ul 0n f Capitol: 15.15, 17.45, 20.30 uhr: Die-Groschen= Lichtspielbühne: 20 Uhr: O Mädchen, mein Mädchen, wie lieb ich dich. Apollotheater: 16, 18, 20 Uhr: Atlantic. Bilderschau: 8 Uhr: Das heilige Schweigen. Lichtburg: 15.40, 18.10, 20 Uhr: Nur am Rhein... Parkhotel Haus Rechen: Nachmittags u. abends Tanz. Le SORO 8 Knmt Seitcancerg Ob das Kind hier wirklich glücklich und zufrieden werden konnte? Frau Doktor Beringer war über sich selbst argerlich, weil derartige Gedanken kamen, jetzt, wo doch schon alles so gut wie fest war... Sei, Und Melenthin war doch wirtlich eine Seele von einem Manne! Dagegen ließ sich nichts sagen. Draußen ging der Oberförster mit Verene durch den gepflegten Garten. Die Kinder kamen herbei, hatten jedes noch einen Arm voll Blumen und schenkten sie Verene. Die dachte daran, daß sie gut zu den Kindern sein müsse, weil sie ja keine Mutter mehr hatten, und streichelte sie. Dann schickte der Oberförster sie wieder zu Tante Pastor... Zimhaursträuchern Zwischen Stachelbeer= und Himveerstrauchern führte ein schmaler Weg zu den blühenden Sträuchern, die laubenartige Gänge bildeten. Dort blieb Melenthin stehen, nahm die Hand des jungen Mädchens in „Ich habe Sie sehr lieb, Verene, und ich kann es nicht mehr erwarten, Sie hier im Forsthause zu haben.“ Durch seine Stimme klang mühsam unterdrückte Uind Verene überlief es wieder kalt, wie vorhin, als Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle a. S. brauchen wir ja das Geld nicht. Und dann kommen morgen früh die Auerhähne, die wir hier einsetzen wollen. Ich bitte Sie, sich selbst darum zu kümmern. Auf Lindner ist nicht viel Verlaß; ich behalte ihn nur, „Jawohl Herr Grgsl. Ich werde mich genau an De: Graf blickte unschlüssig drein;, dann sagte er: Das wollte ich nicht. Sie sie die Zimmer besichtigt hatten. „Verene, sagen Sie mir doch ein Wort! Wozu die Bedenkzeit! Sie wissen doch heute schon genau, ob Sie meine Frau werden können— oder nicht!“ Das Mädchen sah ihn starr an. Drüben zwischen den Tannen trat eine hohe Gekalt bervor.„. I an Fichmeit. Graf Karl=Cyristian Eschweiter! Er sah die beiden, sah, wie der Oberförster die Hand des Mädchens in der seinen hielt, und da zuckte ein bitteres Lächeln um seinen Mund. Gleich darauf war sein Gesicht wieder düster und unbeweglich. Diana, die Jagdhündin, die vor dem Hause in der Sonne lag, schlug kurz zweimal an. Das Zeichen, daß ein Fremder sich dem Hause nahte. Melenthin wandte sich um; deutlich stand der Aerger über diese unerwartete Störung auf seinem hübschen Gesicht.„ 7166 Li, Gaend Da richtete er sich aver auch schon auf, ließ die Hano des Mädchens fallen, entschuldigte sich kurz und ging Der### „Ich habe gestört. haben Besuch?" „Jawohl, Herr Graf! Fräulein Verene Beringer, Frau Doktor Beringer und Pastors, meine Verwandten, sind hier. Wir wollten einen gemütlichen Tag verleben. Ich will mich nämlich—“: unterbrach ihn: Die schroffe Stimme des Grafen unterorach ihn: „Wie gesagt, jede Störung lag mir fern. Was ich Ihnen aufgetragen habe, kommt morgen früh noch zurecht. Noch einen angenehmen Tag!“ Der Graf ging weiter, sah sich nicht mehr um. Oberförster Melenthin dachte: „Wie sonderbar er ist! Nun er ist immer freundlich. Große Herren haben eben Launen. So lange nicht in Ungerechtigkeiten ausarten, brauchen diese Launen einen ja nicht anzufechten. Wie schroff er mir ins Wort fiel. Ob er es nicht gern sieht, wenn die Oberförsterei voll Besuch steckt? Aber schließlich, das würde er doch nicht verwehren wollen?“ Nachdenklich ging der Oberförster wieder zu Verene zurück. Aber eigentlich war er innerlich wütend, denn die Gelegenheit war so schön gewesen; nun wirkte es lächerlich, wenn er noch einmal von seinen Wünschen anfangen wollte. Er mußte eine andere Gelegenheit abpassen. Zudem sah er eben Tante Pastor um die Hausecke spionieren. Und da war jede Stimmung soVerene stand blatz und sill vor In. niemals hier in der alten, schönen Oberförsterei das Glück finden,... K. nic f. t 4— zu. Das blieben Gedanten, die nicht laut werden durften, denn zu zuversichtlich sprach Frau Pastor von der bevorstehenden Verlobung. Und die alte Dame scheute davor zurück, der Freundin plötzlich zu sagen, daß sie Verene doch lieber noch einige Jahre im Friederhause Frau Pastor würde das sehr übel vermerkt haben. Ja, vielleicht wäre darüber sogar die jahrelange Freundschaft in die Brüche gegangen. Das durste nicht sein. 4242 jatt schan f. Aber Frau Doktor Beringer war doch jehr schon so weit, daß sie heimlich wünschte, Verene möchte doch dem Oberförster Melenthin ihr Jawort nicht geben. Später wanderte man noch ein Stückchen in den grünen, duftenden Wald hinein, und Verene dachte: „Wenn ich doch dem Grafen nicht noch einmal zu eSise spielte dann mit den Kindern, die sehr nett waren, und sie haschte sich mit ihnen. Melenthin lächelte glücklich. Seine Bedenken schienen doch verkehrt zu sein, denn Verene lebte sich ja ganz gut in ihre zukünftige Rolle ein. Er wußte ja nicht, daß Verene jede Gelegenheit aufgegriffen hätte, nur, um nicht noch einmal in dieses verfängliche Gespräch von vornhin zu geraten. Man lagerte sich auf einer kleinen Lichtung, die wundervollen Ausblick bot. Und als Verene sich umsah, sah sie gar nicht weit entfernt, Schloß Eschenhöhe liegen. Die sich schon neigende Sonne beschien rotgolden das Schloß und ließ die Fenster funkeln, als brenne helles Feuer dahinter. Verenes Augen hingen dort drüben an dem herrlichen, weithin leuchtenden Schloß. Und wieder klopfte ihr das Herz laut und schmerzlich. Melenthin, der sie sehr aufmerksam beobachtet hatte, sah plötzlich verärgert aus. Und ihm kam eine Er#vint,war. Die Gorischen hatte alles getan, Oberförster heute noch einmal zu zeigen, was er reits gedeckt dem sem Augenblick, daß Melenthin Leidenschaft hin und her gerissen Aber er fing doch nicht mehr dann schnell dem Ausgang des Gartens zu. Graf Eschweiler kam schnell näher, streifte nicht mit einem Blick die schlanke Mädchengestalt zwischen den blühenden Sträuchern und sagte nur kurz und sachlich: „Guten Tag, lieber Melenthin! Ich komme soeben vom Birkenschlag drüben. Lassen Sie nicht mehr als zwanzig. Bäume fällen. Ich habe es mir anders über; legt. Mag es wuchern und wachsen. Ihre Hand strich über eine der vielen weißen Biuten, die an den Sträuchern hingen. Sie war so rührend schön in dieMelenthin von neuem von seiner sen wurde. Aber er fing doch nicht mehr an, auf eine Entscheidung zu drängen. Er hätte, ja auch sehr gern gewartet, wenn er nur gewußt hätte, daß sie sich dann wirklich für ihn entscheiden würde. Aber so wurde er die innere Unruhe ja nicht eher los, als bis er wußte, daß kein anderer ihm Verene mehr nehmen konnte. Langsam gingen sie dem Hause zu. Frau Pastor hatte ein Lächeln aufgesetzt, vas auf alles schließen ließ. 16 Frau Doktor Beringer aber hatte noch immer dieses sonderbare Gefäht in b9, ag. ge dag Kind an anders über=] Ihr war es plötzlich, als musse sie vus Ams an die Gott sei Dank Hand nehmen und weit weg laufen. Als könnte Verene leuchtung. Spukte ihr der Graf im Kopfe? Von ihm ging doch die Sage aus, daß er jede Frau sofort haben könnte, sofern er es nur selber wollte? „Ich bin ja verrückt!" dachte Melenthin, zornig über diese dummen Gedanken, die ihm da gekommen waren. Man ging wieder zurück. Und auf diesem Rückwege liefen die Kinder seitlich am Wege dahin und pflückten Blumen. Verene wollte sich gerade zu ihnen begeben, als die Frau Postor sagte: „Na, der tolle Graf wird sich nun bald an die Kette legen lassen. Frau Landrat sagte mir, daß er sich mit einer Verwandten verheiraten wird.“ Verene griff nach der linken Seite ihrer Brust. Was riß denn dort plötzlich für ein entsetzlicher Unerträglich fast dünkte sie dieser bohrende, reißende Schmerz. Aengstlich sah sie sich um, ob man sie beobachte. Und dabei drückte sie noch immer die Hand auf dieses laut und schmerzlich pochende Herz. Der Oberförster sagte aus einem Anflug innerer Unruhe und Gehässigkeit heraus:„... Se#. „Es wäre das Beste für ihn. Fur die Frau bestimmt nicht. Er wird ja doch nicht zur Ruhe kommen, wie sein Vater nie zur Ruhe gekommen ist.“ „Das steckt so drinnen. Es läßt sich nicht ausrotten“, glaubte der Pastor sich vernehmen lassen zu müssen. Frau Pastor lachte etwas gezwungen. „Nun, die Katze läßt das Mausen nicht. Was geht uns das letzten Endes ank Erleben wird man schon noch so alerlei.“..2 Micher im T. Ehe man es sich versah, war man wieder im Forsthause angekommen, wo im Speisezimmer der Tisch beverlieren würde, wenn sie ging. Das war ein Duft, der das ganze Haus durchzog, daß Frau Pastor zufrieden die Nase hob und sich auf die lukullischen Genüsse freute. Verene aber war der Hals wie zugeschnürt, und sie wußte jetzt schon, daß sie nichts würde essen können. Die Gorischen blickte den Oberförster hohnlächelnd an. Und ihm schoß Zornesröte in die Stirn. Etwas scheu suchte sein Blick Verene. Die mußte aber gerade jetzt die Bilderbücher der Kinder bewundern. Nach dem Abendbrot spielte Melenthin noch Klavier. Es saß sich wirklich sehr gemütlich hier in dem dämmerigen Zimmer mit seinen vielen Geweihen, seinen eichenen, mit grünem Samt bezogenen Möbeln. Verene aber meinte, sie müsse hier drinnen ersticken. Leise ging sie hinaus... Sie lehnte sich am Hause bei den Kletterrosen, die sich emporrankten, an die Wand und sann und sann. Ueber ihr mußte die Küche sein. Wenigstens hörte sie durch das Fenster das Geklapper von Geschirr. Sie sah nicht, wie sich das hübsche, rotbäckige, ein bißchen robuste Gesicht der Haushälterin herausbeugte; sie hörte nur plötzlich, daß diese sich mit jemand oder mit sich selber in der Küche unterhielt. „So gemein sind die Mannsleute alle. Eine ehrbare Frau unglücklich zu machen, das bringen sie leicht fertig. Aber erst ist man gut. Bis so ein junges Ding über den Weg läuft und geheiratet sein will. Dann wird man beiseite gestoßen. Dann wird alles vergessen, was man getan hat. Die ganze Liebe wird vergessen, die man solch einem undankbaren Menschen geschenkt hat. Nun kann man gehen. Undank ist der Welt Lohn!— Ja, ja!“ Verene begriff nur langsam den Sinn der Worte, denen sie völlig willenlos gelauscht hatte. Sie begriff endlich voll und ganz. Ekel schnurte iyr die Rehle zu,„ 4/ Ler Mitmne moit k. R. Deshalb die Wutblicke der Wirwe, weil sie sich von ihr, Verene, in ihren Rechten verdrängt glaubte! Verene schlich davon, von Ekel geschüttelt. Dann war es ihr plötzlich, als hörte sie eine „Und was hat der Graf von Eschweiler getan? Was spricht die Welt von ihm?“ Verene schlug die Hände vor das zuckende Gesicht. „Wie häßlich das doch alles ist, wie häßlich und gemein!“ dachte sie traurig..„7, Einnen GuWie Erlösung dünkte es sie, als drinnen Großmama sehr energisch erklärte, jetzt wolle sie unter allen Umständen heim. Sie hätte gar nicht so lange bleiben wollen. Aber weil es so gemutlich gewesen, sei die Zeit überschritten worden... Jugsich Sein glich fuch Der Oberförster lachte giualich. Sein Blia suchte das blasse Mädchengesicht. Laut sagte er: „Und— Fräulein Verene, hat es Ihnen auch ein bißchen im Forsthause gefallen?“.. 9u###. Mühsam quälte sich Verene die Luge uber die es hat mir sehr gefallen!“„ „Am Montag hole ich mir Ihre Anrwort, Verene.“ Sie nickte und dachte dabei nur:.6 „Wenn ich doch nur erst wieder daheim im FliederEie fühlte sich so müde, so lebensmühe. Und noch inmer war der Schmerz in VsHorsetzung folgt, 15 2. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Unterhaltung, Wissen, Leben Nr. 75 38. Jahrgang Montag, 30. März 1931 9 Zeppelin- Helden im A f' treihe dann noch einmal: Drei Motoren ausgRans Tützner erhält den Beethoven-Treis 1931 Der diesjährige Staatliche Beethovenpreis in Höhe von 10000 Mark fiel dem Komponisten Hans Pfitzner zu. Der Mann von keute Dionylisch oder apolloniich Professor Dr. Wittels, der als Psychologe in Wien an der bekannten blauen Donau wirkt, hat jetzt in einem neuen Seelenkataloge des Mannes Eigenarten haargenau umzirkt. Entweder ist der Mann vollkommen apollonisch, das heißt gesetzestreu, energisch und solvent,— im andern Falle aber ist sein Leichtsinn chronisch, was Dr. Wittels einfach dionysisch nennt. Entweder— oder, sagt Professor Dr. Wittels; es gibt kein Mittelding, das seelisch sich verlor. Und aus der Tasche seines Psychologenkittels holt er das kühne Urteil fix und fertig vor. Der Dionysier kümmert sich um alle Dinge, die außerhalb des lieben eignen Egos ruhn; er ist hysterisch und trägt gerne goldne Ringe, will reichlich essen, doch dafür nur wenig tun. Der Apollonier aber kümmert sich um Sachen, die ihn nichts weiter angehn, einen nassen Er will sich gern zum Herrscher über andre machen und ist für gute Worte und Gefühle taub. Er kennt nur seine Pflicht und macht auch keine Schulden, hat keinen Gläubiger im Land und in der Stadt. Beim Dionysier aber muß man sich gedulden, wenn man auf irgend etwas einen Anspruch hat. Wie Wittels sich zu diesem Urteil nun bekehrte, das ist doch völkerpsychologisch wundersam. Noch mehr verwundert mich, woher der Fachgelehrte den Apollonier zu Studienzwecken nahm. In Wien, in dieser holden Stadt der bunten Träume, wo dionysisch blau der Donau Wellen ziehn, da blühn im Prater immer wieder mal die Bäume, jedoch kein einz'ger Apollonier blüht in Wien! jevoch kein Vrro# Puck. Wir beginnen heute mit einer Aufsatzreihe über die heldenhaften Kämpfe deutscher Zeppelinfahrer im Weltkrieg.„Ritter der Luft", vom Schicksal Gezeichnete erzählen hier ihre Abenteuer. Selten dürften unsere Leser fesselndere und spannendere Schilderungen aus dem Weltkrieg gelesen haben.(D. Schriftl.) Flaschenpost von 1 19 Dies ist der Bericht einer gespenstischen Tragödie. Ihren Anfang kennt man genau. Ihr Ende weiß man aus Funkspruch und Flaschenpost.rt., gi. Sertischen Im Januar des Jahres 1916 warteten die deutschen Marinelustschiffe von Zerhain, Togeächzte in demneriher befehl. Man brauchte die bunkten Nachte, in venen der Mond nur das erste oder das letzte Viertel zeigt. In allen Luftschiffhäfen verfolgen Kommandanten und Besatzungen die Entwicklung des Wetters. Fahrten werden angesetzt und wieder abgesetzt. Es wird gestartet und auf halbem Wege nach England kommt der Funkbefehl:„Alle Luftschiffe einlaufen!" Immer wieder pfeift aus der Schlechtwetterecke, aus Südwesten, stürmischer Wind; ein Angriff wird unmöglich. Zurück! Meldungen aus dem Westen, aus dem wichtigsten Gebiet. Der Feind gibt keine Auskunft. Das Wetter über der südlichen und westlichen Nordsee kann man Endlich, am 31. Januar, scheint sich die Wetzlgge zu bessern.„Und am 1. Februar kommt der Befehl: „Angreifen!" Die Luftschiffe I. 11 bis L 21 werden ausgewogen und fahrbereit gemacht..„ 10„ 8 Vor seiner Halle in Londern dreht L 19 in den Wind. Der Kommandant, Kapitänleutnant Odo Löwe, ist schon an Bord. Sein Wachoffizier, Leutnant zur See Erwin Braunhof, hat das Ausfahrmanöver geleitet und klettert in die Führergondel. Die Truppmusik der Haltemannschaft dröhnt und pankt:„Unser Hauptmann steigt zu Pferde...“ Die vier Propeller des Schiffes dröhDie Besatzung hat schon zwei Englandfahrten mit dem I. 9 hinter sich. Dies ist der erste Angriff mit dem neue Schiff. Es war der letzte.— Gegen Nachmittag wird die deutsche Küste schritten. Es geht jetzt mit westlichem Kurs über die Nordsee. I 19 trifft auf die anderen Luftschiffe, in langer Kiellinie fährt man in die Dämmerung hinein, die sich vor dem fernen Glast der sinkenden Sonne breitet. Aus der See steigt Dunkelheit auf und löscht die Wellen aus. Der Himmel verschwimmt in ein Nichts, die Luftschiffe verlieren sich aus der Sicht. Sechzehn Mann an Bord des I. 19 sind mit ihrem Und Mißbrauckte Liebesbriefe se habe sa zweisetos nong.— seine, Isig aufgehoben. dem Anfange der achtziger Jahre sorgratrg-Iken und Sie solle diese Schriftstücke einfach versteigern zuneg und den Errös in= seinem Namen ihrem mirden Werte zuDer Titel einer der schönsten Novellen von Gottfried Keller? Auch das. Außerdem aber das neueste und netteste Stückchen des großen Welteulenspiegels BernIn Newyork lebt Mrs. Auguste Belmont, eine geborene Engländerin. Sie ist reich und kinderlos und füllt ihre Tage mit den Werken der Pohltätigkeit an. Augenblicklich hat die amerikanische Wohltatigreit bei sechs Millionen Arbeitslosen ein weiteres Betätigungs, feld denn je. So suchte denn Mrs. Belmonr so viel wohlhabende Bekannte wie irgend möglich für milde Gaben heranzuziehen.„. 336 6. 1. Bei dieser Gelegenheit fiel der Dame ein, daß sie ja vor bald einem halben Zegrhundert in lpgaigen Sse ziehungen zu Berghard Shaw gestgznden, Pestterz#en schrieb dem alten Verehrer, er möge doch im Anoenlen an einstige schöne Stunden beitz,pähchent heztagen.“ Sammlung für arbeitslose junge Mädchen veitrugen. Mrs. Belmont muß ein seltsames Gesicht gemacht haben, als sie Shaws Antwortbrief las. Dex, Dichter schrieb ihr, Bargesd gäbe er grundsätztich, upt. Aber Sie den Mrs. Belmont ist auf diesen Vorschlag zwar nicht eingegangen, hat aber ihren Kolleginnen vom Hilfskomite von der Sache erzählt. Hoetggg, rennen ihr Autogrammsammler und Händler oar Huur ein. Wissen Sie sehon...? Die Waldungen Europas nehmen eineg ergieggng 3 Millionen Quadratkilometer ein(6 mal Deuz###lano). In Afrika und Nordamerika nimmt der Wald je 9 Millionen Quadratkilometer ein, in Ssihgwerika 8 Millionen Quadratkilometer und in Australien eine halbe Million Quadratkilometer(etwas mehr als Deutschland). Insgesamt gibt es auf der Erde 42,5 Millionen Quadratkilometer Wald. * Von 1923 bis 1929 stieg der Wasserverbrauch der Sprengwagen in Rom von 1,6 auf 2,7 Millionen Kubikmeter: die Oberfläche der Straßen Roms stieg in der gleichen Zeit von 4,6 auf 7,6 Millionen Quadratmeter. Die jährlich in Deutschland erzeugte Robeisenzenge würde eine Säule ergehen, die bei 30 Meter Durchmesser eine Höhe von 3600 Meter hätte.(Zugspitze: 2963 Meter.) asch belial den. Aisel sei Pasck dar Beslverbrauchs. Sechzehn Mann an Bord des I. 19 si Schiff allein; in der Nacht über England. Aber diese Nacht wird plötzlich lebendig. Fahle Lichtstreifen spielen über sie hin; widerliche steife Lichtschlangen die ihr Auge 3000 Meter tief auf der Erde haben. Unter dem Spiel der Scheinwerfer, unter dem Donnern der Motoren wacht England in Schrecken auf. Ein Höllenkonzert bricht auf der Erde los: Sirenen heulen, Böller toben, Geschütze krachen. Das Mündungsfeuer flammt in un2 7. 19 ist von den Scheinwersern wie von elektrischen Fesseln gefaßt. L 19 steht mitten im Granatfeuer. Doch aus der Funkenbude des Schiffes wird der Heimat gemeldet:„Haben angegriffen.“ Dann aber— gerade ist I 19 dem Licht= und Feuerbereich entkommen— muß ein zweiter. Funkspruch gegeben werden:„Motor ausgefallen.“ Und bann noch einmal:„Dir Motoren ausgefallen!“ dann der schlimmste:„Wir sinken!“ L 19 ist ein totes Schiff. Drei Motoren sind ausgefallen! Verzweifelter noch: die Granaten der englischen Batterien haben mehrere Gaszellen getroffen! Das Schiff läßt sich nicht mehr steuern. Das Schiff treibt. Das Schiff sinkt. UnaufDer Segelmacher hastet mit der Taschenlampe durch den Laufgang. Es stimmt: die Zellen laufen aus. Mit leisem, singendem Zischen. Die Tragkraft zerrinnt. Gibt es überhaupt noch Rettung? Wenn— dann nur eine: alles Entbehrliche über Bord! Alles! Instrumente und Werkzeug, die schweren Lederjacken der Besatzung, sogar die Motoren fliegen nach mühseliger Arbeit in die Tiefe. Wer weiß— ist das wirklich noch so tief?... Man muß dem letzten bißchen Gas das Tragen erleichtern. Es war alles vergeblich. Das Schiff sinkt weiter. Ist L 19 noch über Land oder schon über—. Keine Zeit für Berechnungen! Da, plötzlich hat man Gewißheit: das Heck ist aufgeschlagen, taucht unter. Die In dieser einen Sekunde fühlt man wieder, wie elend kalt es ist. Man friert bis ans Herz. Sechzehn Mann schiffbrüchig in der Nordsee, in der Nacht, im Nebel. Das Schiff ist ein hilfloser, zerberstender Koloß geworden. Die Träger und„Streben krachen, die achtere Gondel versinkt. Der Bug ragt Sechzehn Mann klettern, tasten sich auf die Plattform. Und kauern sich eng zusammen. Der schneidende Frost pfeift über diese Gruppe Hunger und Hilflosigkeit Da spricht keiner mehr eine Silbe. Aber alle denken das gleiche: einmal noch wieder— nur zu Hause Eine ewige Nacht. Keine Hilfe. Warum hofft man Der Morgen kriecht wie eine graue Schnecke über die schwarze See. Unendlich langsam schleppt sich die Sonne hinterher. Da bricht auch der Bug des Schiffes in zwei Teile. Sieben Mann stürzen in die Wellen. Mit letzter Kraft werden sie gerettet. Auf einer winzigen Insel des L 19 kleben die Schiffbrüchigen. Und werden ganz stumpf. Bis plötzlich bei drei Kameraden Wahnsinn ausbricht. Mit fast erfrorenen Händen muß man sie fesseln. Dann ist alles wieder ruhig und stumpf. Die Sonne steigt und neigt sich wieder. Stunden um Stunden. Die Dämmerung bricht herein. Herrgott! Am Horizont! Im Westen! Eine Rauchsahne! Ein Dampfer. Aus der Stumpfheit wachen sechzehn Mann zum Leben auf. Sie reißen weiße Fetzen von der LuftschiffHülle und winken. Sechzehn Schiffbrüchige wollen sich Die Sirene des Dampfers heult herüber. Er hat gesehen und verstanden. EEr hält auf das Wrack des I. 19 zu. Ein Engländer. Jetzt kann man am Bug seinen Namen lesen:„King Stephan". Jetzt ist er ganz nahe. Ein paar Sekunden noch, dann setzt er ein Boot aus. Der Kapitän tritt schon an die Reling und nimmt das Megaphon—— Bürgermeilter Scholtz will zurücktreten Der bisherige Berliner Bürgermeister Dr. Arthur Scholtz hat in der letzten Stadtverordnetenversammlung die überraschende Erklärung abgegeben, daß er für den Fall des Inkrafttretens des neuen Berlin=Gesetzes sein Amt als Bürgermeister Berlins nicht weiterführen könne. Das war am 2. Februar 1916. Im April des Jahres trieb eine Flaschenpost an. Sie kam von L 19. Om Mansver aus koker See Auf einem Zettel stand:„Unsere letzte Stunde naht. Löwe.“ Und ein zweiter Zettel sagte:„Ich grüße Frau und Kinder. Ein englischer Fischdampfer war hier, er wollte uns nicht retten. Er hieß„King Stephan" und war aus Grimsby" * Der Kapitän des Fischdampfers„King Stephan“, der sechzehn Schiffbrüchigen durch das Megaphon zubrüllte, daß er sie nicht retten werde, drehte der Besatzung des L 19 den Rücken, dampfte heimwärts und ließ sie in der Nacht auf den 3. Februar 1916 in der In einer Zeit, da Kriegsverhetzung und Kriegsverblendung die Welt wüst machten, glaubte er, ein Held gewesen zu sein. Zunächst mag ihn ein Teil seiner Landsleute in diesem Glauben bestärkt haben. Aber das Schicksal, die Vernunft und das Gefühl haben schließlich einen anderen Schlußstrich unter die Rechnung des Kapitäns und seiner Besatzung gezogen. Der Fischdampfer„King Stephan“ wurde eines Tages während des Krieges von einem deutschen Flottillenbeiboot aufgebracht und mit drei Volltreffern versenkt. 1 mußte Der Kommandant des deutschen Bootes wußre, wen er vor sich hatte: den Kapitän des„King Stephan“ und seine Besatzung. Er nahm sie an Bord und brachte sie nach Deutschland. Sie blieben bis zum Kriegsende in einem Gefangenenlager. 1918 kehrten sie gesund in die Heimat zurück. Und jetzt stand Englands Ehrgefühl gegen sie auf gegen den Kapitän und die Mannschaft. Sie kamen auf die schwarzen Listen der englischen Schiffahrt., Kein Reeder nimmt den Kapitän, auf keinem Schiff kann die Besatzung Heuer finden. Sie sind lebend tot. Witzige Jiaatsmänner Abraham Lincoln war zeit seines Lebens ein außerordentlich vorsichtiger Herr. Als er noch nicht Präsident der Vereinigten Staaten war, bat ihn ein Nachbar, ihm einen Wechsel zu girieren. Lincoln lehnte das allerdings in höflichster Form, ab. Als aber der Mann weiter in ihn drang, meinte er:„Laß dir die Sache erklären, Billie. Wenn ich meinen Namen unter den Wechsel schreibe, so wirst du ihn nicht bezahlen und wir werden Zank kriegen. Da ist es doch besser für mich, wir zanken uns gleich und ich behalte mein Geld in der Tasche!" Der französische Ministerpräsident Gambetta war, da er nicht eben aus ersten Kreisen stammte, und in seiner Jugend ein wildes Leben geführt hatte, oftmals gezwungen, in seinem Hause eine reichlich gemischte Gesellschaft zu empfangen. Eines Tages nahm an solch einem Essen ein hoher Staatsbeamter teil, der es sich nicht verkneifen konnte, beim Abschied zu Gambetta zu sagen:„Als ich in Ihren Salon eintrat, glaubte ich zuerst, ich befände mich in der Hohle des Ali Baba mit seinen vierzig Räubern!", worauf Gambetta tief aufseufzend erwidert:„Ach Gott, wenn es doch nur vierzig wären!" Hindenburg wurde, als er seinen achtzigsten Geburtstag feierte, von einem Interviewer befragt, wer seine Vorbilder in der Kriegskunst gewesen seien. Der alte Herr überlegte einen Augenblick und erwiderte dann:„Hannibal, Cäsar, Friedrich der Große, leon, Moltke und in erster Linie Eduard VII. von England!" Der Reporter glaubte nicht recht gehört zu haben:„Exzellenz scherzen offenbar! Was kann Eduard VII., der nie in seinem Leben Soldat gewesen ist, Ew. Exzellenz in der Strategie beigebracht haben?“ Hindenburg lächelte und erwiderte schmunzelnd:„Von ihm habe ich die wichtigste aller Künste gelernt, lieber Freund: das Einkreisen!" kteitere Ecke Amerktanische Flotenmonöver auf rubigen Aufiahme vom Eternenbonnerbesaggten Kriegsschiff=Arlansas“ guf das an seinem Mutterschiff„Patoka“ verankerte Lustschiff„Los Angeles“, Schmuck. John D. Rockefeller hatte einst das zweiselhafte Vergnügen, einer neugebackenen Multimillionärin vorgestellt zu werden. 4ng###. TcheifteiDie Dame trug einen besonders großen Ebelstein in goldener Fassung. wein Schungen fraste B. „Wie gefällt Ihnen mein Schmuck?“ fragte sie Rockefeller bei der ersten besten Gelegenheit. Rockefeller setzte seinen Klemmer auf, betrachtete ihn eine Weile und meinte: „Der Stein schien mir nicht unbekannt von Anfang an. Jetzt erkenne ich die Art. Es ist die gleiche Sorte, aus der meine Kachelösen hergestellt sind.“ * Forschungsreisender:„Ich habe eine bemerkenswerte Entdeckung zu verzeichnen. Es ist mir gelungen, einen Menschenstamm zu finden, der keine Kriegswaffen sein Eigen nannte.“— Ein Gast:„Man sollte es nicht für möglich halten, daß es heute noch irgendwo in der Welt Menschen gibt, die auf einem so niedrigen Niveau der Zivilisation stehen.“ 896e! Chinesischer Dampfer mit 21 Mann gesalten Schanghai, 29. März. Ein chinesischer Dampfer mit 21 Mann Besatzung, der am 18. März Alexandrow auf der Insel Sachalin verlassen hat, ist in einen Taifun geraten und untergegangen. Japanische Dampfer haben mehrere Mann Besatzung tot aufgefunden. Der verunglückte Dampfer hatte keine Funkstation an Bord und war daher nicht imstande, Hilferufe auszuDie Flucht durchs Hauptporiat Wie der Spion Gantner aus dem Rudolf=Virchowe Krankenhaus entkam. Berlin, 29. März. Die Flucht des der Spionage verdächtigen Eugen Gantner aus dem Rudolf=Birchow=Krankenhaus, ider die wir schon berichteten, erweist sich, bei nahere Untersuchung als ein ganz besonders geschicktes Ganiner lag wegen einer Darnblutung in den Pavillon 12 des Rudolf=Birchog ,a Antersuch am 17. Januar aus dem AnlersuchungsPrankenbous flüichten und an biesz, Hbe sg arg ben. Gnnehmen ionne, doß Kranlendaus Helsers. helfer gehabt hat, wurde durch Hezek ripzierziege ergehen eingehende Untersuchung eingeleite, Dir-#, Saupt, bat, daß Gantner das Krankenhaus durch depyzzggg Portol am hingerte versassen hatf Hei seinem unde ung roch dern Porier und einem Vzr gaesl Der hungerstreik der Frau Dr. Kienle Die Aerzsin machte ihr Testament— Sie wolle vicht wus.. u I Kienke untergebreacht war, lam es am Frelag De iunwischen Verteldiger verauf Antrag der Verteidiger vormittags die jetzt seit einer Woche hungernde Aerztin untersucht und dem Untersuchungsrichter gegenüber erklärt hatie, es bestehe zur Zeit bei der Untersuchungsgefangenen keine Gefahr für ihr Leben, und man brauche vor den nächsten acht bis vierzehn Tagen nicht mit wesentlichen Erschöpfungszuständen zu rechnen, mußte auf dringenden Anruf der Gefängnisverwaltung gegen 17.30 Uhr nochmals herbeigerufen werden, da sich Frau Kienle in einem ZuNach Er peiten Unersuchung 2r geise haus an. der sich jedoch Frau Dr. Kienle entschiedenste versise nun mit Gewalt Kienle einen neuen Erschöpfungsanfall. Sie verlangte dringend nach einem Notar, um ihr Testament zu machen. Dieser Bitte wurde nun auch derung des Gerichtsarztes unterstützte und berg.ehe: fängnisdirektor aufforderte, Frau Kienle gewansum jungnisvilctet.egiera„„#l. nach dem Krantenhaus überfuhren zu tassen. Der Oberstaatsanwalt ordnete nun eine neue ärztliche Untersuchung an, bei der der Gerichtsarzt fest stellte, daß Frau Dr. Kienle nicht mehr transportfähig sei. Aus der Hast entlassen Im Hinblick auf das Zeugnis des Gerichtsarztes, der bei ihrem derzeitigen durch den Hafzshiagzeit, ernge. sachten Schwächezustand die weitere Haftfähig., c lich bezweifelt, ist Frau Dr. Kienle am Samstag nun aus der Haft entlassen worden. Von einem Leiden, das Frau Dr. Kienle während ihres Hungerstreiks befauen haben soll, ist keine Rede. Ein Mann, den dei Tod mieo Ein abenteuerliches Schicksal enthüllte sich vor den Schöffen hat, wurden die Kisten rasch ausgeladen und auf ein Nebengleis gestellt. Als sie glücklich dort standen, kam plötzlich eine Verschiebelokomotive heran. Der Lokomotiv= führer merkte das Hindernis zu spät und konnte es nicht mehr verhindern, daß die Lokomotive mit den Vorderrädern in den Stapel der Geldkisten hineinfuhr, von denen die meisten zertrümmert wurden, Ueber den Bahnsteig ergoß sich ein wahrer Regen von Silvermünzen, und die auf dem Bahnsteig wartenden Fahrgäste machten sich sofort daran, die umherrollenden Münzen einzusammeln. Die Gendarmerie mußte schließlich den Bahnsteig mit gefälltem Bajonett räumen, worauf dann det Rest der Münzen eingesammelt werden konnte. Universitätsprofessor unter Velragsaultage Hirschberg, 29. März. Hier begann der Prozeß gegen den Jgzugzsuf; versitätsprofessor Dr. J), Betrugspersuche. ring. tor Ewald Knauer wegen Betruggert### K. wl bei der Familie I. tatig, von der Vater, gn Tochter Anfang 1927 bei einem Unglück auf der französischen Bergvayn nahe Chamonix ums Leben kamen. In der Familie entwickelte sich dann ein erbitterter Erbschaftsstreit. Der Rittergutsbesitzer J. hatte dem Knauer für 60·000 Mark Effekten übergeben, und Professor Dr. Josephy soll dann mit Hilfe, des K. diese Wertpapiere den Steuerbehörden verheimlicht haben. Der Prozeß, der zwei Tage dauern dürfte, begann ei starkem Andrang des Publikums— die Familie festgestellt werden. Erst in den gägzichonitgeßemerzr Gantners Essen wor übrig geblieben und als in der benachbarten dermatologischen dem Patienten erkundichienen par.“Zan glarmierte lr Sier bot de al8; Zipilist ungehindert durch gewechselt, so daß er das Hauptportal gehen konnte. umfangreiche Die Verliner Primingl poen;z ucht, Flucht des Spions gaf Ganiner bereits Berlin verbung,„Ptoz., ie hier zu viel Bekannte hat und leicht lassen hat, oa er gesehen werden kann. Saffran will Revision Bartenstein, 29. Berlin, 29. März. Es ist keine welterschütternde Sache, weswegen der schlanke, nervöse Dreißiger zusammen mit seiner hübetwas kindlichen Braut vor dem Berlin=Mitte steht. Er hat in einem denkbar primitiven Verfahren falsche Fünfmarkstücke hergesteut, seine Braut hat ungefähr zehn Stück davon ausgegeben. Erschütternd dagegen ist das Leben dieses zweifellos sehr intelligenten„Menschen, der nach Ansicht#rines ärztlichen Sachverstandigen zeitweise unter manischer Irresein leidet. Mit 17 Jahren zog er in den Krieg. Schon damals litt er unter Hysterie, was ihn veranlaßte, im Felde den Tod zu suchen. Er wagte die tollsten Husarenstückchen, meldete sich zu den gefährlichsten Posten und Unternehmungen, stürzte sich ins schlimmste Trommelfeuer, aber Schninier Hein wollte ihn nicht. Wohl trug Heinrich M. die schwersten Verwundungen davon...5 Fünfmal gingen die Kugeln durch Kopf und Leib, aber sein Leben blieb immer wieder erhalten. Fast verzweifelt, daß er den Tod nicht fand, wurde er St Sechsmal stand er an der Mauer, um erschossen zu werden, sechsmal entging er seinem Schicksal. Es folgten eine Reihe Selbstmordversuche. Sie mißlangen.. Allmählich gab er die Hoffnung auf, den Tod zu sinven. Nach dem Krieg wurde er solide. Er lernte sunges Mädchen kennen, wolle erst in Köln ein Puppentheater wenige gerichtsdirektor Herzog. Nach Knauers Darstellung eserscerhlse enschle e eie s a e eröffnen, baute sich dann ein Häuschen und gedachte aus mehregag int Einperständnis mit Dr. J. von dem eine Geslüigelfarm zu errichten..unze, uurx aishlapg. Arngelagten verwaltet wurde und nach außen bin als Aber alles mißlang. Dann gründete er eine Plätterei. Sie ging schiecht, und als die Braut eines Tages aus Spaß sagte,„man müßte sich sein Geld selber machen“, griff er den Gedanken auf, las das Buch über Falschmünzerei des bekannten Kommissars Liebermann und fertigte einige Fünfmarkstücke an, die die Braut dann verausgabte. Das Gericht vertagte die Verhandlung, um noch manische Irresein bei Begeyung der Straftat vorlag. ungertagten verrgzufgeftgnge und ugch außen bin als Gutvaten seines Inspettors gegen Freuezi,zege ge. Gutoaven leines, Inzert nach Kasfe., Tode dieses Geid versprochen, daß er nach eisten######r Geld weiter verwalten und es als Notgroschen gegenüber der Familie I. betrachten würde. lesung eines umsang=Pürch Heyf guhöft Häßt sich zur beiden Angeklagten. Durch den Inhalt agl gich zur Verteidigung Knauers nachweisen daß Professor JoWie wir=Raudosf, Prsg, am Montag, Sostrdas Aus 8000 Meter Höhe glücklich abgestürzt Newyork, 29. März. Viel Glück hatte die bekannte amerikanische Fliegerin Elinor Smith bei einem Angriff auf den Höhenflugweltrekord für Frauen. Sie wurde in einer Höhe von über 8000 Metern ohnmächtig, und die führerlos gewordene Maschine stürzte mehr als 6000 Mezer, bise, die Pilotin wieder zum Bewußtsein kam. Mit großiere gie gelang es ihr, das Flugzeug dann noch etwa 600 Meter über dem Häusermeer der City abzufangen und bei dem Flugplatz Mitchelfield niederzugehen. Der Apparat wurde beschädigt, und Elinor Smith erlitt einen Nervenschock. sephy von dem Vorhandensein der Geheimdepots gewußt hat. Der Professor legt sein Schreiben auerdings anders aus. Völlig geklärt wird die Sachlage nicht, weil ein Brief Knauers fehlt. Es ergibt sich noch, daß J. den Angeklagten Knauer gebeten hat, alle Bewerber um Gut Leutbach durch ungünstige Aussagen von dem beabsichtigten Erwerb abzuschrecken, denn er habe das Geld für die Erwerbung des Gutes, vorausgesetzt, daß kein Dilettant komme und einen Phantasiepreis biete. Ammur gerr.4 Veweis, dat Bivnich de Eestack slschze habel gernesen Sodt oboertener Bartenseiner Verhandlung schlüsig er überraschend festgenommen— Zwei Jahre wurve vergedich gefucht Saint Joseph(im Stegegzrhessogg), 29. Wejähr. Echnapzschn, bracht worfshgrändung gefolgt, nur habe es Rechtsgründen Mittäterschaft und nicht Beihilfe angein der Revistonsinf; Fode, sondern nur mit sebenslängMord an der hausdame Augsburg, 29. März. Augz Simbach am Jnpzegird) Fahre zate Hausersten Weihnachtstage war die 32 Juhre alte I. führte, spurlos verschwunden. Ein anderes es kam beraus, doß besat“ Zul einem Düngerhaufen fand man einen Reisekorb mit Rumpf und Armen des I. Felscheps; sagt aber nichts über das Motiv seines Der Deutsche Zahnärztetag ). Teit einen lebendigen Widerhal. Die Eröffeinem jetzt nach einer Suche von über zwei.. sok wallte er zu seinem Revolver greifen, doch die say, woule er zu seinem Rebolper greifen, doch die Polizisten richteten ein Begigzerzergegn auf ihn. gaten der Vereinigten in Verdacht, der Buhrez heigehrar Jsohg ign Ehieggo in einen, Schuppen eisp huperge hefande se 98 Stzichg ler, die sich in dem Schupten Tesamen, auf, sich an die Wand zu stellen, und sHoffan nimmt an, daß Maschinengewehr., ngng, Deutschlands glücklichste Gemeinde Berlin, 29. März. Unter den deutschen Gemeinden gibt es zum mindesten eine, die in diesem Jahre nicht nur einen ausgeglichenen Etat hat sondern mit einenz, Schlagggalse ihre Schulden bezahlen konnte. Ja, sie hat aus ihren Ueberschüssen sogar bedeutende Fonds eingerichtet fi Notstandsarbeiten, zur Förderung des Fremdenverkehrs und— welcher Leichtsinn!— zum Bau eines Theaters.„Uebungstheater“ soll diese neue Bühne heißen, und man wird ihre Errichtung für keine Verschwendung mehr halten, wenn man hört, daß die glückliche Gemeinde ihren finanziellen Wohlstand einzig und allein ihrem Theaterbetrieb verdankt. Es., Oberammergau, das Torf der berühmten Passionsspiele. Nach dem Bericht des Passionsspiel=Komitees bilanzieren nämlich die Einnahmen und Ausgaben des en Geisherien ie echschz, Pozeg. esee, ishe uae Burte, der dur Cop,nge, Unter anderim hat er auch Geten.„Rumtich rn emgug. Spieljahres 1930 mit etwas uoer 7 Danan stammen beinahe 5 Millior Maschinengewehr bediente. Gnter anderm un er Mord an einem Polizisten auf dem Gewissen. einen Staaten über eine Million Dollar erbeutel, stehr auch In Chicago atmeten sowohl die Behörden Allgemeinheit auf, als sie erfuhren, daß der Massenmörder in sicherm Gewahrsam sei. Die verschiedenen Prämien, die auf seine Ergreifung ausgesetzt worden waren, machten zusammen nicht weniger als 101 000 Dollar(etwa 404000 Mark) aus. Bei seiner Festnahme erklärte Burke noch, er fürchte sich nicht, nach Chicago zurückzukehren. Millionen Mark. Povon cue Eintrittskarten. Fast eine halbe Viiake in die Wen Ein Fal„Tehner“ iu Stantzeich Der Fal Fetzner scheint auch in Fagnsgeig un hoben. Die Volizei in Marsel, Bjgl /granlen scherungsbetrug in der Böbe weste, mit Namen aufgedeckt, der von vier S ch pe; hapon, Maria und Schmidt begangeg wurde. Zw.e hangn, une, ebe, un, De bierte mit dem vezähg Panen Poionene ,ung exzählt, daß ihre Schwester but noch ibrer fefe Ihre Schwester Katharina habe Fanny, gestorben ser..89218 Su., in Höhe von ive Peoen ver ohef der Ziliale einer Levensv de g. Hiese Weise de Pränig,g Bae Pgel e. net und sich auf laih Kal. Mähasten aiche us oe. iehsheie, schen Betrachtungen Ausführungen über Wundbehandlung und Wundheitung im Munde, während Lindemann sich im wesentlichen mit der sowie deren unerwünschten Begleit= und Nacherscheinungen beschäftigte. Am Nachmittag fanden prattisgt.## lassen. Unter dem Druck des Ver Zharstegung. Die bstomene ung ,aisich, Ih,richt eine ihrer Schwestern sbosomene ug zailsächlich nicht eine ihrer Schwestern erstorbeye Je. vo..: schwinbfüchtige Frauensewesen, zsendern eine kommen lassen“.“ Es wurde sowie deren unerwünschten Begleit,., Ershisch, H, den beiden Schwestern bei dem Betrug behilflich gewesen ist und dafür eine Entschädigung von 300 000 Francs erhalten hat. Zwei Jahre Gefängnis für Frau Hanau Paris, 29. März. In der Affäre der„Gazette du Frane“ ist gestern nach monatelangen Verhandlungen das Urteil gegen Frau Hanau und ihren Mitarbeiter Lazare=Bloch, gesprochen worden. Frau Hanau wurde zu zwei Jahren Gefängnis, Lazare=Bloch zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt.— Frau Hanau wird vermutlich gegen das Urteil Berufung einlegen und wieder den Versuch machen, eine Gegenprüfung ihrer Buchführung zu erb8. e Englischer Bampfer gesullten Riga, 29. März. Der 2000 Tonnen große britische Frachtdampfer „Arniston“ ist im Rigaer Meerbusen gesunten. Das Schiff befand sich in einer Dampferkarawane, die gegenwärtig von einem Eisbrecher aus Riga in die Ostsee oeführt wird und mit ungeheueren Eisschwierigkeiten sichtskarten und Büldern erzielt. An Honoraren ertisch gleichzustellen ist, einen außergewöhnlichen finanziellen Erfolg“, der sogar für Etwas anders mag freilich die Bilanz der einzelnen Gemeindemitglieder aussehen, von denen jeder, wenn nicht Gastwirt, so doch Zimmervermieter war und hierfür zum Teil erhebliche Aufwendungen gemacht hat. Man erinnert sich, daß der„Christus dieses Jahres, der schwarzbärtige Alois Lang, mit seinem Hotelpersonal Krach wegen der Löhnung bedem inonzi= Irterrehnens zufrieden sein. Vielleicht Oberbürgermeisterposten bewarb, auf seine Art Berlin etwas Aehnliches vorgehabt. Quer durch die Welt und den möglichen oder erforderlichen Sparmaßnahmen. Die Teilnahme bei allen Vorträgen war äußerst rege. Bei der Vielseitigkeit der Themen, die bereits am erste, Tage die wichtigsten Spezialgebiete der praktischen und sozialen Zahnheilkunde behandelten, dürften zweif alle Kongreßbesucher auf Gegenstände ihres besonderen neue Einzelbeiten gemeldet. Die angeblch,zuisisgesge von dem Eisprcher ins „Hilberregen“ auf dem sondern auf lnsgssamt 1 700 009 2 jger, 30g gch Francs meriebedeclung 40 Kisten mi vzen drei Versicherungen auf s. 200 00, Frages gefühlt woird und mit ungeheueren Eisschwierigkeiten zu kämpfen hat. Die Wände des englischen Dampfers wurden von den Eismassen eingedrückt, und der Dampfer sank nach vierstündigen vergeblichen Wasser zu halten. Seine 22 Mann starke Be satzung wurde von dem Eisbrecher gerettet. Auch die übrigen Schiffe der Karawane sind in kritischer Lage. Der deutsche Dampfer„Novex“ hat einen Steuerschaden, ein lettischer Dampfer ein großes Leck. Sie wucden chlepptau genommen. Ovterel) Kongreßtei am Samstag brachte die Vorträge *Spezielle Chirurgie der Mundhöhle“. ganzen drei Versicherungen auf„. erte über 200000 France abgeschlossen. Polizei verhaftete serner einen Rechtskonsulenten, Die stücken im Gesamtwert von der portiert. Da der Zug nur wenige einer Million Kronen transMinuten Aufenthalt möglich war. Ohne E Die ersten Fl Dem Auftakt de gestrigen Sonntag w Einigermaßen stören scharfen Nordwind, Sonne vergebens ank nicht gerade angeneh die zum Teil schon erschienen waren.— Publikum dagegen verliefen sehr abwec auch in scharfe, erbi nisse der einzelnen 1. Rennen: 1. (Vaas), 2. Gebrüde 3. Bresges Dusche( 2. Rennen: 1. fahren hatte. tt Nahrungsmittel als Eintrittskarten fürs Theater. Zwei Theater in Fall River im amerikanischen Staate Massachusetts veranstalteten Sondervorstellungen zugunsten der Bedürftigen der Stadt, wobei die Lieferung von Nahrungsmitteln aller Art zum Eintritt berechtigte. Der Erlös waren zwei Lastautos mit Anhängeri voll Lebensmitteln. t Ueberfall auf eine Lehrerin inmitten ihrer Kinder. Im Grunewald bei Berlin wurde am Samstag eine Lehrerin, die mit ihren 30 Schülern einen Ausflug machte, vor den Augen der Kinder von einem Landstreicher mit einem Knüppel niedergeschlagen und ihrer Handtasche beraubt. Der zerlumpte Kerl entkam trotz der Hilferufe der Kinder. tt Schwerer Wirbelsturm über Colorado. Ein Hverer Wirbeschpere Schäden an. Die Verbindunein Omnibus in einen schweren Schneesturm. Der Omkinder erfroren, da eine rechtzeitige Hilfen. Die Unnaer T besetzt, als sich d des westfälisch= he Westfalen= Hessen (Hellweg= Emsche Nach dem:=Aus diesmal ein gleich Federgewicht die lischen Boxer des E Bochumer Polizist teressen des Gaue hatte, brachte Ueb sein glänzender.= Die Punkte fielen neten Eindruck hir tamgewichtler Ja Gevelsberg in all sich nur mit Müh Schwergewichtskan schung durch den großen Härte und sich der Dortmur knappen Punktsieg genden Ausgang De In Witten des Gaues Boch erste amtliche? Dank der guten: klub 92 als Ve tung des Herrn pünktlich durchge Unterstützung de danda, die für worden war, wa der Veranstaltu des Laufes war stellte an die etw forderungen. In Lauf in der Lei Tus, Polize Sp. Cl. De sch Um den ersten einem Kampf zi (Hattinger SV 4. Kilometer, 1 und sicherte sich leicht halten kor der Tus die be SV. Bochum d ballklasse belegt Ehrenfeld) den und Dormei wurde der Ho und Henrichsh dritten Platz g0 Leichathlete Bochum) 21 A * ein kam sotiv= nicht rdervon zahnund n sich meln. mit t d e r age r3. Unigrele war r. und franamen. terter e dem Prodiese haben. segann amilie mehrd nur Landtellung id ihm Veribt sich n Geon dem in als sie Dr. 3 Geld senüber en den er Versen den sich zur sor Jogewußt anders veil ein I. den um Gut beabsichHeld für Diletinde alle hren für 9 915 Mark. teilhalbe Anernechte es in prakinanse ein übrigBilanz denen mi inzig lleicht liner mit elt des gland ums kurz überirs Theater. schen Staate llungen zuie Lieferung t berechtigte. hängeric voll eine ihrer trotz Ohne Entfäuschungen Die ersten Flachrennen im neuen Jahr. Dem Auftakt der Raffelberger Rennsaison am gestrigen Sonntag war ein voller Erfolg beschieden. Einigermaßen störend empfand man nur den kalten, scharfen Nordwind, gegen den auch die Strahlen der Sonne bergrbenze nehn, port,„ vericht fzur die Damen, nicht gerade angeneym, vor allem, nicht für die Damen, die zum Teil schon in leichten, sommertichen Toiletten erschienen waren.— In sportlicher Hinsicht wurde das Publikum dagegen nicht enttäuscht, denn die verliefen sehr abwechselungsreich und klangen teilweise auch in scharfe, erbitterte Endkämpfe aus. Die Ergebnisse der einzelnen Rennen waren:##... 1. Rennen: 1. A. vom Hofes Blumenkönig (Vaas), 2. Gebrüder Röslers Grenzbote(Linsmayer), 3. Bresges Dusche(Neite). Sieg: 35. Platz: 16, 15, 17. 2. Rennen: 1. Janninks Ortwin(Kleine), 2. A. u. J. Pfaffs Collegial(L. Sauer), 3. Gestüt Ahms Röslers Bergschüler 4. Nermnen: 1. St. Psigsiog.(Begersf 3 Bilmnanme jun. Turnet Up. Sieg: 87. Platz: 18, 12, 16. 5. Rennen: 1. W. Lucas' Pastete(Hänscheid), 2. Gebrüder Röslers Raphael(Pinter). 3. Frau, E. Harms'. Die Deutsche(Hochstein). Sieg: 42. Platz: 19,14. 6. Rennen: 1. Gebrüder Röslers Liebeszauber(Winter), 2. Frau T. Schunles' Agritta(H. Weber), 3. Schneiders Völkerbund(Lesny). Sieg: 16. Pat: 10. 10,1. Iaretta(Gihnscheld), 2. Bruder(Helm. Holfrohne). Sieg: 29. Platz: 14, 17, 43. Handel- Gewerbe- Industrie eladenen Abveordneten darauf hingewiesen Hapag-Lloyd in der Weltlrile eingeladenen Abgeordneten darauf wurde, daß die Verwirklichung der Absicht einer Etatverletzung gleichkommen würde. Drei Bochumer liegen Gau Ruhr-Ems nahm Revanche Die Unnaer Tonhalle war am Sonntag abend gut besetzt, als sich die beiden Repräsentativmannschaften des westfälisch= hessischen Boxverbandes und der Gaue Westfalen= Hessen(Ruhr=Ems) und Industriebezirk (Hellweg= Emscher) zum zweiten Male begegneten. Nach dem:=Ausgang beim letzten Male hätte diesmal ein gleiches Resultat gegeben, wenn nicht im Federgewicht die Punkte ohne weiteres an die westfälischen Boxer des Gaues Ruhr=Ems gefallen wären. Der Gerelsberg in alen drei Runden so zuletzte, daß dieser sich nur mit Mühe und Not über die Zeit rettete. Der Schwergewichtskampf brachte eine angenehme Enttäugroßen Härte und seiner weit reichenden Rechten mußte sich der Dortmunder Gethmann mit einem äußerst knappen Punktsieg bescheiden. Die Kämpfe nahmen folgenden Ausgang: Fliegengewicht: Schweer= Bochum erobert sich nach drei guten Runden die Punktentscheidung über SchulzBantamgewicht: Jakubowski= Bochum erweist sich dem sauerländischen Meister Misch= Gevelsberg überlegen und wird Punktsieger. Federgewicht: Lehrke: Bochurpzurchezingt,# Unnaer Winnecke in der Schlußrunde durch einen prächLeichtgevicht: Wahle: Dortnund und Holl= Here teilen sich nach ausgeglichenem Kampfe in die Punkte. Weltergewicht: Vlimzick= Bochum muß nach mäßigen Leistungen in ein Unentschieden mit dem etwas müden Unnaer Veihoff willigen. Schaller Schöler in der driten Runde burch einen Maeinen Punisieg über Graupner=Dorsten. dot 16 Gethmann=Dorinund nach tapserer Gegenwehr nur knapp nach Punkten. Harte Kämpfe Der Frühjahrsgeländelauf des Gaues Bochum-Hattingen Wittan 90 März. Min. 3. Feldmüller(Tus Bochum) 21 Witten, 29. März. In Witten kam gestern der Frühjahrsgeländelguf des Gaues Bochum=Hattingen zur Durchführrrsg.g erste amtliche Veranstaltung war ein voller### Dank der guten Organisation des Wittener Fußball= klub 92 als Veranstalter und der umsichtigen Oberleitung des Herrn Meier wurden die Läufe schnell und Ses hase lcsheshel lecheld Gi e 3cse forderungen. Im Mittelpunkt des Interesses stand der Sp. Cl. Dahlhausen waren vier im Rannschaftswettbewerb die Gegner. Um den ersten Platz des Einzelwettsargehs ungr, Selacse eäage ie Gtasceltehred Belbe bie 85 and Dormens. Mannschaftsieger in dieser dritten Platz gemeinsam belegten. Die Ergebnisse waren: Leichathleten(6 Kilometer): 1. Nennstiel(Tu Bochum) 21 Min., 2. Wolf(Hattinger Sp..) 21,2 Min., 3. Feldmüller(Tus Bochum) 21,11 Min. Namuschasitsaeger: 1. Tus Veczunze, iz, Polizei Punkte, 2. Tus Bochum, 2.., 26 Punkte, 3. Polizel Fußball(.3 Kilometer): 1. Bodang(SB. Ehrenfeld, 15 Min., 2. Heinenbere G 89/gg Hin 45.04 Min., 3. Dormens(Hattinger...) 15.08 Min. 2 Langendrer 04 30., 3. Henrichshütte und Polizel 4. Jahrgaung, E), 85l Pintr2, SSöse. Sheiheie S8 c.10) Phase amt 589),. 1. Manu SPhisik. Maichele Seläche K. chale. 1. Jersch(Tis Bochum).20 Min.; 2. Behrenbec .). 3. Munckenbeck(HSV.). 1. Mannschafssieger Jugend B. 1516, Fußbalasse: 1. Verensein (Bommern).49 Min, 2. Bokkutzt, Perhe)chinsten,; nuten, 3. Siepmann(Henrichshütre).11, Minuten. 1. Mannschaftssieg: Henrichshütte, 16 Punkte,„Z.g, schaftssieg: Witten 07, 30 Pnukte. 3. Mannschaftssieg: Herbede, 41 Punkte. Jugend C, 17/18, Fußballklasse, 1,8 Kilometer: 1. Adomoschecs„isrt“'g, Zomann(Rasensport).28 Minuten. 1. Manysh,=Pinz, Pagf-sg Bang,.9 Pu.=Meang, MannsogeresgHztie,#s g Hunste, Bunkte. 3. schaftssieger: Witten 92, 23 Punkte. Unsere beiden großen Schiffahrts-Gesellschaften, Hapag und Lloyd, kürzen, wie bereits bekannt, einheitlich ihre Dividende auf 6 Prozent. Die Geschäftsberichte der beiden Reedereien, die detzt seit genau einem Jahr durch 50jährige Interessengemeinschaft miteinander verbunden sind, sind ebenso wie die Aufmachung der Bilanz, weitgehend einander angeglichen. Beide Abschlüsse sind so aufgemacht, daß von der Gewinn- und Verlustrechnung auf den Pfennig genau nur die Dividendensumme übrigbleibt. Die Hapag bemerkt dazu wörtlich:„Diese Ausschüttung ist in ihrem ganzen Betrage der FreiDer Lloyd hebt für 1930 drei Ereignisse von besonderer Bedeutung hervor: die Indienststellung des Schnelldampfers„Europas“, den Gemeinschaftsvertrag mit der Hapag, die Amerikafreigabe in Höhe von 27 Millionen Dollar, von denen die erste Rate von.3 Millionen Dollar ausgezahlt wurde. Im übrigen stand aber das Jahr im Zeichen der Weitwirtschaftskrise. Der Lloyd kennzeichnet die Verhältnisse dadurch, daß Anfang 1931 von der gesamten Welt-Tonnage von etwa 65.3 Millionen Brutto-Registertonnen etwa.6 Millionen Tonnen, also 11 Prozent, auflagen. Von der deutschen Handelsflotte von.2 Millionen Tonnen lagen etwa Die Hapag spricht von. einem Rückgang des Güterverkehrs in solchem Ausmaße, daß er in bislang nicht bekannter Weise den Frachtenmarkt zusammenschrumpfen ließ. Die Frachten machten bei der Hapag 70 Prozent ihrer Gesamteinnahmen aus. Und im vergangenen Jahr wurden mehr als 40 Millionen Reichsmark Frachten weniger besegelt als im Vorjahrel Die Einnahmen aus der Passage blieben bei der Hapag wesentlich hinter den Einnahmen des Vorjahres zurück, allerdings unter dem Einfluß des zeitweiligen Ausfalls der vier Ballin-Schiffe wegen Umbaus. Die beförderten Passagiere sind von 143000 auf 135 000 zurückgegangen. Dabei hat eine erhehliche Abwanderung aus den höheren in die billigeren -Boim Lloyd hat sich die Zahl der nach und von den Vereinigten Staaten beförderten Passagiere erfreulich gehoben, hauptsächlich infolge der Indienststellung der„Europa“. Allerdings hat die Verschärfung der amerikanischen Einwanderungsbestimmungen das Passagegeschäft ungünstig beeinflußt. Der Lloyd berechnet seinen Bruttofrachtausfall aus den Folgen der deutschen Agrar-Gesetzgebung für das Berichtsjahr auf mindestens 5 Millionen ReichsDie Hapag hat in den Jahren 1927 bis 1930 etwa 235 Millionen Reichsmark in Schiffen investiert. Davon wurden 84 Millionen durch Abschreibungen und 30 Millionen durch Kapitalserhöhungen gedeckt. Weitere 25 Millionen wurden durch die Freigabe abgedeckt, die restlichen 96 Millionen durch Anleihen und sonstige Schulden. Die Hapag hofft, die an der ersten Hälfte der Amerikafreigabe noch fehlenden 23 Prozent(fast 40 Millionen Reichsmark) im Jahre 1931 zu erhalten. Mit Hilfe dieser Eingänge wird sie ihre finanziellen Verpflichtungen weiterhin abdecken Quer durch die Wirtschaft mlung des Rbainlach. Was“““llschan Börfen am Wochenschluß Die Berliner Samstagbörse eröffnete freundlich und schloß mit gegen den Anfang nur knapp behaupteten Kursen. Die Essener Börse verkehrte in weiter freundlicher Haltuns.—. A 4. Die Kölner Börse hatte ebenfalls ein freundliches Aussehen. Reichsmittel zur Finanzierung der Weriner Vretrerter! Nach einer Mitteilung des Deutschen Handelssich im Reichebesit, Früttipgr gs in der Weise zu IS Alschat Kasemnasce eitisck adn. Kil. 1704 110 v. H. übernommen werden soll, so daß die ElekAldaen, Bised aerie escheselal der Päcthe 140 Millionen Reichsmark zu erhöhen. Diese neuen Aktien sollen zu dem(hohen) Kurse von 140 v. H. vom Reich übernommen werden, so daß das Reich 28 Milionen Reichsmark aufenheinger,ghehezingt minister eine vertrauliche Sitzung stattgefunden oben, bet weiecder Lologenbeslt und dem Krsitos der!. Die Mitgliederversammlung des Rheinisch-Westfällschen Kohlensyndikats jehnte die Borufung der Geverkschaft Westfalen gegen den Beschluß des Selbstverbrauchsausschusses betr. Bewilligung des Selbstverbraucharechts für die Großgaserei Magdeburg ab. Die Berufung der Gewerkschaft Matthias Stinnes ist zurückgezogen worden. Die Umlage wurde für Februar endgültig auf.47 Reichsmark für die Verbrauchsbeteiligung, 225 Reichsmark für die Verkaufsbeteiligung(vie im Vormonat) feutgenetst. Die vom Statistischen Reichsamt berechnete Richtzahl der Großhandelspreise stellte sich am 25. März mit 112.4 um.8 v. H. niedriger als in der Vorwoche. * Infolge der durch die Zahlungseinstellung der Gewerbebank Hannover hervorgerufenen Unruhe unter der Bankkundschaft setzte ein derartiger Anstrum auf die Kasse der Nordwestdeutschen Bank.-G. Hannover, ein, daß diese sich gezwungen sah, vor fäufis die Schalter zu sehlleggn,„oer gehe serigteisten den bewahren, hat sich die Nordwestdeutsche Genossenschaftsbank., e. G. m. b.., Hannover, entschlossen, als U: brückungsmaßnahme, den Gläubigern der Bank einen Teil ihrer Guthaben zu bevorschussen. Die Industriebau Held& Francke.-G. in Berlin, deren Schwierigkeiten vor einiger Zeit zur Einleitung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens geführt haben, hat sich nach einer gestern abgehaltenen Aufsichtsratssitzung veranlaßt gesehen, das Konkursverfahren zu beautragen. Der Status, der der Aufsichtsratssitzung vorgelegt wurde. zeigt eine außerordentlich vorsichtige Bewertung, Er schließt mit einer Gesamtaktiva von rund.93 Millionen Reichsmark ab deren Gesamtverpflichtungen von nicht weniger als.22 Millionen Reichsmark gegenüberstehen. * Die bekannte Wäsche- und Korsettfabrik,„#nen Oberaky..-., in Berlin, die im Reiche 60 Zweigstellen und zwei in Kopenhagen, unterhält, hat mit sehr bedeutenden Passiven die Zahlungen eingestellt. * Die mechanische Schuhfabrik Dorndorf.-G. In Breslau hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Verkaufsgeschäfte im Reich werden liquidiert. * Die holländische Kammer hat dem Gesetzentwurf Rhein zugestimmt. Die Kosten sollen 64 Milionen Gulden ausmachen. hihch ie Alsecde Keschelecehele ne ace eine Interessengemeinschaft beschlossen. Aus den Erwerbsgesellschaften shne.eie she scece Rüellage.490 Reichemarg, 2.grgfe, 4 30 Beicht verie):.-0. in Berlin. Wieder 13 Prozent a. Praff. verkekre-O: Wgxtee 12 8. Pu Veriae. eiche: eigener Besitz.) 7(9) Prozent aus 6766009(3734.182) Reichsmark. aichsmark. * IIse-Bergbau.-G. In Grube Ilse. In der GV. waren 37.75 Millionen Reichsmark Stammaktien und.36 Millioabaren Sondervorteil hiervon genieße und das die Preise unter Genehmigung der Behörden festgesetzt verden. Nach einer längeren Debatte über den Abstimmungsmodus wurde die Bilanz gegen 5 Stimmen geneh: migt. Gegen viele Beschlüsse wurde Protest zu Protokoll * Wintershall.-G. in Berlin-Kassel. Die Gesellschaft nimmt bekanntlich eine Herabsetzung der Dividende von 12 auf 8 Prozent vor. In der Gewinn- und Verlustrechnung wirken sich nach dem Geschäftsbericht die geringeren Zinseneinnahmen für ausgeglichenes Geld und die Kurseinbußen auf Wertpapiere, auf die erhebliche Abschreibungen vorgenommen werden mußten, aus, die auch bei der Kali-Bank vertragsgemäß von Wintershall mitgetragen werden müssen. Unter Berücksichtigung der Mindereinnahmen, sche sich die Gesellschaft bei vorsichtiger Geschäftsführung gezwungen, die Dividende um 4 Prozent geringer anzusetzen als bisher. Auch bei einem günstigeren Ergebnis wären die unübersichtliche Lage der Kall-Industrie sowie der kommende AuslandswettbeForb. für den Mittel aufgewendet werden müssen, um der deutschen Kali-Industrie ihre bisberige, Siellgggn erhalten, zu berücksichtigen gewesen.„Auch im laufenden Jahr lasse die ungünstige Lage eine Wendung zum Reusern nicht erkennen. URReererr Nung-anAITEN STRASSEN DER WEETT“ 6 Bb WARUM? WEIL DER NAME FORD FÜR DEN AUTOMOBILKAUFER EIN QUALITÄTSBEGRIFF IST 2 -TURIGE LIMOUSINE DIE CREDIT-AKTIENGESELLSCHAFT FUR FORD. FAMRZEUGE FINANZIERT IMREN ANKAUF FORU NOTGR CSMTANTEU.VERUINTWEETNATEN liche Zuschlagserhöhung der ursprüngliche Sollbetrag von 525 000 RM. auf 630000 RM. erhoht. Stadttreis Herne hg. Ueberfahren und schwer verletzt. In der Nacht zum Samstag kehrte der Anstreicher Josef., Leibnitzstraße nach Hause zurück. Er befand sich bald auf der Bahnhofstraße und versuchte noch im letzten Augenblick einem Auto aus dem Wege zu springen, doch wurde er erfaßt. Bewußtlos, mit einem Schädelbruch, schweren Armbruch, Beinbruch und erheblichen inneren Verletzungen wurde er geborgen und dem Krankenhause zugeführt, wo er hoffnunslos darniederliegt. Es gelang, den Autofahrer noch in der Nacht ausfindig zu machen, doch bestreitet er jegliche Schuld an dem Unfall. Stadttreis Gelsenkirchen * Unter Mordverdacht verhaftet. Der Fuhrunternehmer., der kürzlich im Flur seines Hauses den in seinem Hause wohnenden Kommunisten Krauskopf niedergeschossen hat, ist jetzt nach der Abhaltung eines Lokaltermins von der Polizei unter Mordverdacht festgenommen worden. Zunächst war angenommen worden, daß G. in Notwehr gehandelt habe. Die Augenscheinnahme hat diese Angaben in manchen Punkten nicht bestätigt. Grundstücken, die von diesem Unkraut überwuchert sin hingewiesen, die jungen Pflanzen mit den Bl vorhv ezmne Zahr, in dem ein weiteres Anwachsen der Nitgliederzahl zu verchpirchzzgsiene F. h. vgm Peingewinn beschloß, schon für das verflossene Fahr vom Reingewinn 3 Prozent Dividende auszuschütten und den Rest dem und Engerbungungto# nzuführen. Nach bzw. Wiederwaylen für den AufClermont das kommende BauStadttreis Wattenscheid ha Pfarrereinführung in Leithe. Der für die evangelische, Gemeinde Wattensari=##r„in Freudentag. Galt es doch pfarrelosen Zeit einen neuer der kürzlich gewählt und v# wurde. Dieser neue Hirte der rer Julius Sixtus, ein junger dem Fortgang des wohlbekannten Pfarres Wessel seinen Dienst der Piltl Felerichres Glodtengelcpte d0P, de Peieschunchesit. lichen, der von seiner Aoyhag-gynodalskribas HeinHußmann vollzog die Einführung des euen, Pfarrer Sixtus hielt dann eine gede in der er sich zum untergang des europäischen Gottlosigkeit Die zahlreichen Vereine nen, bildeten, wie au Geistlichen Spalier. rungsfeier im Gem tus von d sonntag war Wattenscheid=Leithe ein doch, vyr nach einer monatelangen n Seelsorger zuzuführen, vom Konsistorium bestätigt Gemeinde Leithe ist PfarGeistlicher, der nach und hochgeschätzten festgegründeten und damit der Kirche erweisen des 8 Prozent Eiogende aus Reserpe= und. Bauergänz vorschlaggemäßen Neusichtsrat erörterte Vikar programm. ur Konfirmationen in Röhlinghausen. Am Palmsonntag wurden die Konfirmanden des Nordbezirkes (Pfarrer Tigges)— 18 Knaben und 13 Mädchen eingesegnet. Das Gotteshaus war chenchor verschönte die Feier.— Im Südbezirk betrug die Zahl der diesjährigen Konfirmanden 46, und zwar 23 Knaben und 23 Mädchen. Insgesamt wurden also ir diesem Jahre in Röhlinghausen 77 Kinder konfirmiert. Gewerbebank Wanne=Eickel. ieses Jahres die Gewerbebank H. die Zahlung eingestellt heit vierfach erörtert worden. ag, der bei voller Befrieung innerhalb eines zweijähAbwickelung aller VerpflichGericht durch. Eröffnung des angenommen worden. iperintendent Geistlichen.se gedantenreiche Prediat/ Abendlandes und zur d und Gostgeschlehr dußerte mit ihren Wimpeln und Fahauch vorher, beim Auszug des neuen Nachmittags fand eine Einfüheinmal gans abseben,., I7zaliche Redeutung zu, weil einmal ganz absehen will, kommt doch diesem Kongerf schon insofern eine nicht autagtnug, bleißt, mit den vor unbedingt der Mu gisden Abend iunteresanter Musik der richtunc eingntudieren. Miag'g, 3e erfordern, moderner Musik beizutommentachsegeikag eineg kor: hältnismäßig sanghaxe, und einguu gefaßte„SingMusicg auf den Teingenden leichter als für die bewältigen, für die die beiden uraufgeführten Perke junger Konponisten vom cden Gesütfv Teizicg ferster- Bier Rreb Keaun“. weil die Treffsicherbeit bis zu solchem Können noch nicht linter den neuen Kompostionen binterläßt die durch thematische Spannzgsef gelling den schöpferisch Firgruck, woßgark Zie an, aber sie überzeugen doch nicht wenig Zuuch, ezag obtischen Abtarates. Die Vervendung zuser, eltz. Solostimme zeugt von Alugem Blick für reiche Struktur. Den anwesenden Autoren wurde reicher Beifall für ihre sorgfältigen Arbeiten zuten. Der jugendliche Leiter des Chors, Eugen Klein, setzt Ueberschwangs mit ziemlicher Sicherbeit nich, in„lem Bei der Grundvermögenssteuer hat sich durch nachträgmit den Briefmarkenbogen auf, entwendete die teuren Sorten der Brief= bzw. Stempelmarten und ersetzte den gestohlenen Vertzeichenbogen durch geringwertigere Bogen, fälschte weiter die monatlich von ihm anzufertigenden Abrechnungen usw. Die auf diese raffinierte Weise entwendeten Wertzeichen tauschte Fehr bei anderen Schalterbeamten um und hatte so das ersehnte Bargeld. Das Gericht hielt das sechs Jahre lange Leben voller Freude mit zwei Jahren Gefängnis und Aus Versehen totgeschlagen § Dortmund, 29. März. Wegen Körperverletzung mit Todeserfolg hatte sich der 26 Jahre alte Bergmann Albert Viereck aus Bövinghausen vor dem Dortmunder Schwurgericht hatte in das neue trunken. rigen Moratoriums eine tungen vorsieht, ist vom Verfahrens am 9. März Dor Vent der Schwurgericht zu verantworten. Vierec der Silversternacht in einigen Wirtschaften Jahr tüchtig gefeiert, war aber keineswegs beGegen Morgen kam es auf der Straße zu einem Zusammenstoß zwischen dem Angeklagten und seinem Freunde Brune einerseits und zwei anderen Leuten, bei dem Viereck und Brune den Kürzeren zogen. Kurz darauf stießen Viereck und Brune, die sich mit Zaunlatten bewaffnet hatten, auf eine Gruppe von drei gänzlich unbeteiligten Leuten, die ebenfalls von der Silvesterfeier heimkehrten. Sie hatten gerade den 80jährigen Bergmann Franz Friedel nach Hause gebracht, da dieser dem Alkohol so stark zugesprochen yatte, daß er nicht mehr allein nach Hause gehen konnte. Viereck und Brune waren der Ansicht, es handele sich um ihre Gegner und wollten sich jetzt rächen. An den auf der Treppe ahnungslos sitzenden Friedel schlich sich Viereck heran und schlug mit einer Zaunlatte auf den Ahnungslosen ein. Er verfolgte den Ueberfallenen noch 200 Meter bis in ein Feld, wo er ihn niederschlug. An den Folgen einer schweren Gehirnerschutterung ist Friedel am Tage darauf gestorben. Das Gericht hielt Viereck für schuldig und erkannte auf eine Gefängnisstrafe von ständen und sonstige Abschreibungen am Immobilien= konto der Bank durch die Geschäftsanteile und Reserven gedeckt. Die im Zusammenhang mit dem Fall des Innungs=Ausschusses aufgetauchten Behauptungen, die Buchhaltung der Gewerbebank sei nicht, einpangiel, sind unzutreffend, denn seit Jahren wird ein maschinelles Rechnungsverfohreg.(Ihuem A..,.) angewandt, welches die größte Uebersicht und Oronung gewährleistet. Mit Hilfe des Moratoriums und durch umsichtige, intensive Arbeit des jetzigen Bankleiters Busse dürfte ein planmäßiger Wiederaufbau der Geschäfte der Gewerbebank Wanne= Eickel möglich sein, für den sich namhafte Kreise des heimischen Mittelstandes eingesetzt haben. Enepe=Ruhrtreis 0 Frauenheim Wengern. Am 23. März blickte das Frauenheim Wengern auf 14 Jahre schwerer Erziehungs= und Rettungsarbeit an gefährdeten und verPfleglinge sind in diesen Jahren durch die Anstalt geVerteilung auf kleine Häuser, wypitgb Fiteressant ist haftes Heimleben stark begünstigt wirb. Inleressant ist unter den neueren Einrichtungen vor allem eine Handweberei, in welcher Beiderwandstoffe handgewebt werden. X Huflattichbekämpfung. Der Huflattich gehört bekanntlich zu denjenigen schädlichen Pflanzen, deren Vernichtung gesetzlich angeordnet ist. Die Pesstzghrrgen# Huflattichs ist am aussichtsvollsten im Früh,a,##en er in Blüte steht. Da sich jetzt schon die ersten Bluten des Huflattichs zeigen, werden die Eigentümer von Wegen wilden Streiks entlassen Bei der Zeche„Präsident“ war der Schlepper Sch., der als Mitglied des Kampfbundes der Roten Gewerkschafts=Opposition am 2. und 3. Jan. 1931 gestreikt hatte und auch andere Belegschaftsmitglieder zum Streik aufgefordert haben soll, am 5. Januar 1931 deshalb fristlos entlassen worden. Am folgenden Tage erhob er Einspruch beim Arbeiterrat, der am 9. und 12. Januar darüber verhandelte und die Entlassung des Sch. für ungerechtfertigt erklärte. Am 17. Januar erhob Sch. beim Arbeitsgericht Klage auf Wiedereinstellung. Das Arbeitsgericht Bochum hat die Klage deshalb abgewiesen weil nicht nochmals eine Verständigung mit der Arbeitgeberin versucht worden ist. Das Landesarbeitsgericht machte sich diesen Standpunkt nicht zu eigen, aber die Entscheidung war im Ergebnis doch die gleiche: Die Berufung des Klägers wurde zurückgewiesen, weil der Kläger nicht, wie er behauptet, auf eigene Kosten krank gefeiert hat, sondern sich in die RGO. wählen ließ und sich am wilden Streik beteiligte, also die Arbeitsaufnahme unter erschwerenden Umständen verweigerte. Daß er auch anstreik aufgefordert hat, konnte ihm nicht dere zum nachgewiesen werden.— Ein analoger des Bergmanns L. gegen die Zeche wurde durch Versäumungsurteil erledig gerische Anwalt wegen Aussichtslosig nicht auftrat. Hier lag der Fall noch nachweislich zum Streik aufgefordert. oß. Werkskindergarten der Zeche„Centrum sonne". Am Freitag vormittag war schon d hase im Werkskindergarten und nachmittags die Eltern der Kinder, die jetzt in die grof kommen, die Abschiedsfeier statt. Nach einen samen Liede und einem Begrüßungsgedicht Frau Ostermann den Kindern die Östergeschi Kindergärtnerin Frl. Kalthoff begrüßte di Gäste und Kinder und gedachte des Absch Kleinen aus dem Kindergarten. Mit weiterei tungen und dem Östereiersuchen fand die * Verkehrsunfall. Am 27. März gegen stießen auf dem Hellweg in Wattenscheid zr räder zusammen. Der Führer des einen wurde verletzt und mit dem städtischen Krai in das katholische Krankenhaus eingeliefert. gefahr besteht nicht. Stadttreis Wanne-Eickel or Evangelische Sonntagsveranstaltungen. tag veranstaltete der evangelische Jungmäd im gutbesuchten Gemeindehause eine Bodelsch Pfarrer Tigges kam im Anschluß an seine Begrüßungsansprache auf das Leben und Wirken von Bodelschwingh zu sprechen.— Mit einer Konfirmandenbegrüßungsfeier wartete im Wanner Gemeindehaus am Sonntag der evangelische Jünglingsverein Wanne auf. Diese Konfirmandenbegrüßungsfeier war von trägen des Posaunenchores, Deklamationen und Aufführungen umrahmt und nahm einen recht schönen Verlauf.— Der Eickeler Jungmädchenverein bot im Gemeindehaufe an der Richard=Wagner=Straße eine Veranstaltung, die die Anerkennung aller Besucher fand. Im Mittelpunkt stand hier die Aufführung„Dorothea“ LebensDer rungrmen Grug###.„und Sommermantel, Jugendliches, duftiges Kleid für wärmere Tage. buntgewebte Frühjahrs= und So# der gleichzeitig prartisch für den Sport ist. Einfacher Frühjahrsmantel aus Herrenstoff mit 84666 und so schnell ist die ganze Wohnung sauber geworden mit Nausputz und beim Großreinemachen Oer treue Helfer beim Hausputz ist LUHNS WASCH-EXTRAKT, das seit Jahrzehnten als bestes bekannte Seifenpulver. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute nachmittag 4 Uhr unseren lieben, guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel, den wohl achtbaren Pertil Junus-Pielsbend im fast vollendeten 79. Lebensjahre, plötzlich und unerwartet, zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. In tiefem Schmerz: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum, Witten, Heven, den Bochum-Stiepel, 27. März 1931 Die Beerdigung findet statt am Dienstag, dem 31. März, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause, Haarholzer Straße 65 aus, die Trauerfeier findet ½ Stunde vorher statt. Heute mittag 12.0 PHluttert-Bohplegermutter und wartet unsere geliebte Mutter, Schwies Großmutter Prad Wwe. Kurt-Hiobhe Martha geb. Jäger im Alter von 74 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Otto Bock u. Frau Luise geb. Liebke Bochum(Hattinger Straße 81), den 29. März 1931 Allen, denen aus Versehen zuging, diene diese als solche keine besondere Nachricht (97953 Die Beerdigung findet am Mittwoc nachmittags 4 Uhr. vom Trauerhaus Bochum-Weitmar statt. Trauerfeler ½ Stunde vorher voch, dem 1. April 1931. aus zum Friedhof Nachruf An den Folgen eines Unglücksfalles verschied am 27. März Herr Lyzealoberlehrer Dr. Taur-Anderssen Der Verblichene gehörte seit Ostern 1907 . let gewirkt: Foch in seinen reiten der Phldlogig, das er im vorigen Herdet genommen. Die Sicherheit seines Urteils. sein Humor und glänzender Mutterwitz warmherziger Freund der Jugend, die ihm daher auch besonders zugetan war. Wir rissenen Mitarbeiters stets in Ehren halten. Der Lehrkörper des Städt. Oberlyzeums. Dr. Lotz. Oberstudiendirektor Lehrerverein Bochum Ortsgruppe des Deutschen Lehrervereins(33848 Unser Mitglied, Kollege Dr. Andersson ist verstorben. Die an seiner Beisetzung teilnehmenden Mitglieder versammeln sich Montag nachmittag, kurz vor 4 Uhr. vor der Leichenhalle des Friedhofes Blumenstraße. Der Vorstand. Poongsicher Bochum Unser lieb. Mitglied Frädlein Grete Bechmann ist gestorben. Die Beerdigung am Montag, dem 30. März 1931, vom Hause Witten=Ha; ven, Wannen 120, aus statt. 97122 Verordnung über die Hundertsätze für Betriebskosten in der gesetzlichen Miete. Auf Grund der Verordnung des Preußischen Staatsministeriums, vom 14. April 1928 über Betriebsronten in der setzlichen Miete(.S. S. 100) und der zweiten Verordnung des (G. S. S. 83 über Betriebskosten in der gesetzlichen Miete wird unter Aufbebung der Verordnungen des Magistrats vom 15. Sebtember 1928 und 28. August 192= für das gesamte Stadtgebiet folgendes bestimmt: 1 bete, Höhl, sofern am 1. Jul as ehchch e sebt vom Vermieter Abgaben erboben werden, beträgt bei Erhebung von Abgaben für a) Müllabfuhr 1½% b) Entwässerung ohne Abort= anschluß. un: 1 28 c) Entwässerung mit Avortanschlut„igung um#u 15438 d) Straßenreinigung bei nicht gepflasterten Straßen 1%5 e) Straßenreinigung bei gepflasterten Straßen s 2. Der Hundertsatz der reinen Friedensmiete, um welchen sich die gesetzliche Miete mit Ausnahme der durch einen Hundertsatz nach§ 1 dieser Verordnung erfaßten Fälle erhöht, weil nach dem 1. Oktober 1927 vom Vermieter höhere Abgaben als vor diesem Zeitpunkt erhoben wurden, beträgt bei Abgaben für Müllabfuhr Ju b) Entwässerung mit und ohne Abortanschluß Straßenreinigung bei gepflasterten und nicht gepflasterten Straßen Bochum, den 27. März 1931. LM6) Der Magistrat. Zwangs= Zuangs: Verleigerung Verteigerang iot######## um DienstaIm Auftrage Stadthaupttasse Bochum werde ich am Dienstag, dem 31. vormittags 10 Uhr, bei Wirt Habneseld, mannshöhr: 1 2teiligen Nouaktenschrank, 1 Schreibtisch, daran anschließend um 12 Uhr auf dem Lagerplatze neben der Zege„Julius Philipp“, Markstr.: 1 großen Geldschrank, 1 Doppelschreibtisch össentlich meistbietend gegen bar versteigern. Verkauf bestimmt. Bochum den 28. März 1931. Eggemann, Vollziehungs= beamter. Kre um Tiendlug, dem 31. März 1931. vormittags 11 1 r, werde ich in Gertbe folgende Gegenstände: 1. 1 Möbelwagen, 2. 1 Büfett, 3. 1 Klavier(schw.) ossentlich meistvieend gegen bar ver###aern Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Lücke in Gerthe. Bochum den 29. März 1931. un Ober=Gerichtsvollzieher in Bochum, Gabelsbergerstr. 12. 1½% Sauber geputzte Tiegelskeine preiswert abzugeben. Josef Braun& Cie., Zeche Centrum II. Wattenscheid. Tel. Bochum 62307. Unüvertroffen in der Qualität ist Rebgau-Weinbrand ½ Flasche 4,80,.—,.55 Mark. Albert Janzik neben der Christuskirche. Dauerwellen weien““ 5 Mi Rieckermann, Theaterfriseur, Feldsteverstraße 78 11 ZwangsVersteigerung Sie schützen sich vor Arger. wenn Ste lbsen Fubboden mit Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilohme Schwiegervaters:- Grosvaters und Urgroßvaters. Josef Völkel, sagen wir allen unseren aufrichtigen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: (97774 Bochum, im März 1931 Gelegenheitskauf in Polen Ein bebautes Grundstück, etwa 43.00 ar groß, mit 1 Villa von 10 Zimmern, 1 Hofwohnhaus mit 4 Zimmern, massive Stallungen, 2 Lagerschuppen, Gemüse= u. Obstgärten großes Gehöft, gelegen direkt am Bahnbose, geeignet für alle Industrie= und Geschäftszweige, ist zu oder gegen entsprechenden Wert in Deutschland zu vertauschen. VerkaufsJohannes Pustai in Mieiska Gorka, früher Görchen in Polen, Kr. Rawicz. 31. März 1931, vor Aleiaverkau I. Bochun mittags 11½ Uhr, werde ich in Bochum folgende Gegenstände: 1. 1 Klavier, schw., 1 Billard. 2. 1 Küchenschrank, 1 Schnellwaage (Espera), .1 Wagen, 1 Handkarte, 4. 1 Schreibtisch öffentlich meistbietend gegen bar versteigern Der Verkauf zu 3. findet bestimmt statt. Sammelpunkt für Käufer: Wirtschaft Zeman eld. dier, vermannshöhe 2, Bochum, den 23. März 1931. 3 0k ½, Gerichtsvoll zueher kr. A. in Bochum, Gabelsbergerstr. 12 Telephon 69326 Kortumstr. 107 (Nüihe Brückstraße) Was wird mir das 1031 beinJahr 1901 gen? Diese Frage beantwortet Ihnen gewissenhaft. Senden Sie Geburtsdatum.— Probedeut. kostenlos. Zadlr. Anerkennung. Kosmolog R. Schmidt, Berlin 555, ., Gräfestr. Nr. 36. Rückporto erbeten. Tür Rieinguter den kleinen Eidienk=Ovel De Gbecen Kilometer 20 Pf. werden wie neu abgezog., abgespänt u. repariert zu äußerst billig Preise. Leiste für jede Arbeit Garantie. Postkarte w. vergütet.(97166 Hans Basdorf, Boch., Baarestr. 1b. Bochum, den 28. März 1931(LM6“ Die Schülerinnen der Anstalt werden gebeten, dem Entschlafenen die letzte Enr zu erweisen und sich Montag, den 30. d. M. 4 Uhr nachmittags, am Eingang des Friedhofs an der Blumenstraße einzufinden Band 2, Für die herzliche Anteilnahme und die vielen Kranzspenden anläßlich des Hinscheidens meines lieben Mannes, un ggre- Higgn auch dem Faubenverein„Flugpost“ Bärendorf, unseren tiefgefühlten Dank. Familie Segieth Rochum, im Alter 1950. Zwangsversteigerung 14 K 87/30. Gemarkung Riemke Grundbuch von Riemke, Blatt Nr. 8.„ Zofraum, H Flur 15, Parzelle 74, ner Straße 382, groß 0,09 Flur 15, Parzelle 75, Hofraum, Herner Straße 382, groß 0,03 ar Flur 15, Parzelle 212/76, Straße Herner,„ Straße, g0..58 r Familien im Schlachtbaus in Bochum=Linden=Dahlhausen sollen die Abbruchs=, Erd= und Maurerarbeiten vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Zimmer61 der Hochbauabteilung I des Panr uns Seicresr Herner Straße,„Proß.g, Hofrazm Stadtbaugmies, Flur 15, Parzelle 219/10, Hoftaum, Trankgasse 7. Einderner Straße, groß 7,59 ar,(gang B. zur EinV Der Strumpf von Weltruf AULUF 12 4 führend in der Mode— führend in der Qualität— führend in der Preissenkung Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden meines unvergeBlichen Mannes, unseres treusor-, genden Vaters sagen wir allen Beteiligten, besonders den Vereinen und Kranzspendern, unseren herzlic sten Dank.(97950 Frau Elisabeth Menger nebst Kindern Herne. Sttapt,.ru 7,59 ar Grundsteuermutterrolle 97 Gebäudesteuerrolle 2658 Wwe. Rektor Albert Hucke Sophie geb. Stalleikmann, in Riemke Versteigerungstermin: am 13. Mai " 1 9 3 1, v o r m. 1 0 U h r, a n d e r G e richtsstelle, Vitoriastraße 14, Zoz, Bochum, den 20. Februar 1931. Das Amtsgericht Große Versteigerung Dienstag, den 31. März, morgens von #u erde ich gang B. zur E sicht auf und können, solange der Vorrat reicht, von dort bezogen werden. Zusendung durch die Post erfolgt nicht. Verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis Mittwoch, den 8. April 1931, vormittags 10 Uhr, an die oben bezeichnete Dienststelle einzuret chen, woselbst um diese Zeit die Oeffnung der Angebote im Beisein etwa erschienener Bieter erfolgt. Unsere Hausmarken Damen-Strumpfe Waschseide moderne Farben 125 190 260 340 Waschseide mit Flor plattiert 195 230 290 340 Moderne Damen-Handschuhe Lederstoff und Waschseide 8 5. 170 235 2“ Waschieder 525 600 Nappa-, Ziegen-, 375 450 Farbige Damen- Unterwäsche Unterröcke vornehme Ausführung 395 450 575 690 Schlüpfer maschenf., Seide platt. 195 270 360 440 Das gute SpezialgeserICNS Danksagung Für die Beweise aufrichtiger Teilnahme und die Kranzspenden beim Hinscheiden meines lieben Mannes sage ich allen meinen herzlichsten Dank.(97991 Frau Wwe. Paula Wenzel Bochum-Weitmar, im März 1931 uhr, werde ich in Meinek Auktionsballe Bochum., den Ehrenfeldstraße 10 u. Zes tagistrat. 1 hochseines schwarzes Piano, Bäzeft,“; Jagdpachtsessel, 1 eich. Büsert, 1 uu ssezgerschrant, verteilungsplan GlurgordergvGagherd," Waschtisch.] Der Jagdpachtveretwvo 20 9m(Schelsagh, 1 Postersel die Jabre Schlaizimme; 8,16fofa, 1 Wohugimmer, vom 1. April 1931 derschräufe, güchenbüfett, 1 Kamin, ab 14 Tage lang in 1 weiße 8hch=,1 Sun steuer; und füh der städtischen Ver1 Motorrad, 200 gcem, Biolinen, Bilder, waltungsstelle Lanrerscheinste., 2) ginzeimöbel, Theken u. gendrer, Zimmer 3. Spiege“,züp Kolonialwaren und'es zur Einsschtnabme Veaate ur Aeitudrztg ud vevehr Zagogengsen Sausgerbg,##en dar(riicinfe meistbieteno gegen var freiwinig ver“ Heinrich Sehr eshese s e sce Für die zahlreichen Beweise liebevoller Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Vaters und Großvaters sagen wir allen Beteiligten unseren herzlichsten Dank Familie Fr. Meinhardt Bochum, im März 1931 (97930 Kunstgewerbliche Goldschmiede-Arbeiten Entwurt und Beratung unverbindlich. Mäsige Preise *“„ 2 G e n e r a t i e n e n F e d- J u w e l l e r e S. Ichracer, u— ir# eume. Aleg Darne hiermit jed., mein. Frau meinen Namen was zu borgen, da ich f. nichts aufkomme. Felderhog, Paulstraße 12. RORT " Valtel .35 Mk. je Pfd. in =Pfund=Kolli versendet portofrei geg. Nachnahme.(a3688 E. Kopp. Pustutten, bei Kallningken, Tilstter Niederung, Ostpreutzen. Miet-Planos Günst. Bedingungen. Warlge Kalser-VII. Har s heim Str. schirme iur br“ Ziehung 15.—22.April Sahnsteicten 81176 Gewinne und Hptgew., 2 Pr.= Rm. 465000 150000 100000 75000 SUovU Einzellose à n Rm. Doppellose 1 28 Rm. Porion. Liste 40 Pf. extra empf. u. vers. auch geg. Briefmarken u. Nachn. Bemsggna Mrishians 19 Namburg 5. Holrdamm 19 Watachetk üttn Bestellung techtsritig Bochum Söhne Inhaber: Andreas Mertens Seit 1868 9 Lem grGegen den Verteilungsplan kann innerhalb der Auslegungsfrist Einspruch bei dem unterzeichneten Jaadvorsteher erhoben werden. Bochum, den 25. März 1931. Der Oberbürger= meister als Jagdvorsteher. Der Plan über die Herstellung unterirdischer Telegraphenlinten in der Heckertstr., Wachtelweg, Dortmunder Gottfried=Keller=, Grillvarzerstraße. Stormplatz, Overhoff=,— Graf=Engelbert= Prinzen=.vonder=Recke= Gablensche=. Ferdinand= Mauritius=, Querenburger=, Hunscheidt=, Drusenberg und Hattinger Str. in Bochum liegt heim Telegraphen hauamt in Bochum von heute ab vier Wochen aus.(a3556 Telegraphenbauamt Bochum. mma Unser s Geschäftsbericht für das Jahr 1930 ist erschienen. Er kann durch unser Archiv und unsere Niederlassungen auf mündliche oder schriftliche Anforderung kostenlos bezogen werden BEUTSCHL BANT UND BISCUNTO BERLIN 4 1 Aus Westfalen und Rheinvrovinz 40 000 Mark unterschlagen * Münster, 29. März. Freitag wurde im benachharten Emsdetten ein ehemaliger Buchhalter einer Emsdettener Firma unter der Anschuldigung, seinem früheren Arbeitgeber einen Betrag von 40000 RM. unterschlagen zu haben, verhaftet. Der Buchhalter, der aus der Tschechoslowakei stammt, hatte Steuerbeträge, die er sich zur Zahlung von seiner Firma geben ließ, nicht an das Finanzamt und die Gemeinde abgeführt, sondern für sich verbraucht. Der Verhaftete lebte auf großem Fuße, verstand es aber, durch falsche Belege glaubhaft zu machen, daß er über ausländische Geldquellen verfüge. Schwere Ausschreitungen in Lüdenscheid Blutige Schlägereien zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten.— 20 Verletzte. # Lüdenscheid, 29. März. Die Nationalsozialisten wollten in der großen Schützenhalle eine Versammlung abhalten. Etwa 1300 Personen hatten sich eingefunden. Die Versammlung wurde jedoch durch einen Kommissar der Landeskriminalpolizei bald nach der Eröffnung geschlossen, da eine große Unruhe entstand. Die Polizei räumte daraufhin den Saal. Auf dem dunklen Schützenplatz wurde ein etwa 100 Mann starker Zug der Nationalsozialisten von Kommunisten angegriffen. Es entwickelte sich eine blutige Schlägerei, bei der, soweit bis jetzt festgestellt werden konnte, es auf beiden Seiten Verletzte gab. 20 Personen wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Die Schwerverletzten mußten dem Krankenhaus zugeführt werden. In der Stadt sammelten sich überall Gruppen. Eine Gruppe versuchte, das Rathaus zu stürmen. Der Polizei gelang es jedoch, weitere Ausschreitungen zu verhindern und die Ruhe bald wieder herzustellen. Hamburger Schwerverbrecher in Köln gefaßt 0# Köln, 29. März. In einem Gasthaus am Domhof konnte die Polizei einen langgesuchten Hamburger Schwerverbrecher festnehmen. Es handelt sich um den Seemann Adolf Schacht, der sich in Begleitung seiner Geliebten, der 21jährigen erwerbslosen Ernestine Beyer, befand. Schacht, der sich hier unter dem Namen Charles Abel aufhielt, hatte am 6. März in Altona in Gemeinschaft mit drei Helfershelfern einen Raubüberfall auf einen Kassenboten der Westindischen Bank verübt, wobei den Burschen 16 000 Mark in die Hände fielen. Die Festnahme erfolgte so überraschenderweise, daß Schacht nicht an Gegenwehr dachte. Man fand bei ihm noch 540 RM. in bar und eine Browningpistole mit fünf Schuß und 19 Reservepatronen. □ Mit dem Hirschfänger erstochen. Der Angestellte Heinz Wessel hantierte in Scherfede unvorsichtig mit einem Hirschfänger. Dabei stieß er sich diesen Dolch selbst in den Unterleib„Die Verletzungen waren derart, daß der Tod kurze Zeit später eintrat. Der nationalsozialistische Reichstagsabgeordnete Ley verhaftet = Köln, 29. März. Der nationalsozialistische Reichstagsabgeordnete Dr. Ley, der Führer der rheinischen Nationalsozialisten, wurde am Freitag abend auf dem Wege zu einer nationalsozialistischen Versammlung in Köln=Deutz von der Kölner Kriminalpolizei verhaftet. Dr. Ley wurde ins Gefängnis überführt zur Verbüßung einer Gefängnisstrafe, die er wegen PresseBeleidigung erhalten hatte. den Bochamei Parteien und Bereinen * Blinden=Fürsorge=Verein für Stadt und Land Bochum, Hattingen, Stadt Herne und Ost=GelsenkirchenLand. Der Vorsitzende, Direktor Baare, hat infolge Verlegung seines Wohnsitzes mitgeteilt, daß er sein Amt als Vereinsvorsitzender niederlegt. Er hat das Amt als Ehrenvorsitzender angenommen. Höchste Anerkennung und tiefsten Dank für seine Verdienste in der Vereinsleitung und Betreuung Blinder spricht der ihm überreichte, künstlerisch ausgeführte Ehrenbrief aus. Die Neuwahl wurde vertagt. Das verstorbene Vereinsmitglied, Ing. Brink, wurde geehrt. Der verstorbenen Blinden Frl. Koch wurde ehrend gedacht. Den Mitgliedern Frau Kretter und Frau Senffert(Langendreer) wurde infolge Verleihung eines Ordens vom Roten Kreuz eine Ehrung zuteil. Gestellte Anträge auf Beschaffung von Büchern, Zeitschriften, Werkzeug, Apparaten, Instrumenten für den Beruf fanden Erfüllung. In üblicher Weise wird für Ausbildung und geistige Nahrung Blinder gesorgt. Es wurde beschlossen, Professor Wickel und Oberlehrer Michaelis für ideelle Uebernahme von Unterricht zu danken. Der von Frl. Rektorin Brück erstattete Bericht über das Leben in der Vereinigung der weiblichen Blinden, fand vollste Würdigung. Dem Rechnungsprüfer, Prokuristen Heinzer, wurde vom Versammlungsleiter Hoffmann Dank ausgesprochen. *r Bund christlicher Arbeitsinvalidene. V. Bochum. Der Bund hat an den Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald folgendes Schreiben gerichtet:„Der Reichstag ist bis zum Oktober vertagt. Die wirtschaftliche Not der Rentenempfänger drückt wie ein Alp auf diese Volkskreise. Der Bundestag der christlichen Arbeitsinvaliden im Jahre 1930 wo Sie als Vertreter den Herrn Ministerialdirektor Dr. Grieser entsandten, hat unsere berechtigten Forderungen gutgeheißen. Auch werden Sie geehrter Herr Reichsarbeitsminister über unsere Forderungen informiert sein. Ihre diesbezüglichen Erklärungen, betreffs der großen Reformen der Invaliden= und Unfallversicherung die Sie angekündigt haben, warten auf Ihre Vollendung. Wir wandten uns in diesem Monat an Carl Heymannsverlag mit der Bitte um Zusendung der Invaliden= und Unfallentwürfe. Die Firma teilte uns am 9. März 1931 folgendes mit:„In Beantwortung der Karte vom 4. März 1931 muß ich zu meinem Bedauern mitteilen, daß die von Ihnen gewünschten Entwürfe als Reichstagsdrucksachen noch nicht erschienen sind.“ Wir richten an Sie, hiermit die dringende Anfrage: 1. Wann gedenken Sie durch Ihre Initiative zu veranlassen, daß baldigst durch Ihre Regierungsvertreter die Entwürfe fertig gestellt werden? 2. Rechnen Sie bestimmt noch, daß in diesem Jahre die Leistungen der Invaliden= und Unfallversicherung höher zu gestalten, damit der Lebensstandard der Rentenempfänger, die furchtbar unter der wirtschaftlichen Not leidet, besser gestellt wird? Wir bitten um eine präzise Antwort.“ * Haus= und Grundbesitzervereins Der Haus= und Grundbesitzerverein, Ortsgruppe Wittener Straße, hielt eine Versammlung im Lokale Braukmann ab. Eröffnet wurde die Versammlung durch den 2. Vorsitzenden, Herrn Jakobs. Auf der Tagesordnung standen zwei Vorträge und Neuwahl des Vorstandes. Der erste Vortrag wurde gehalten vom Geschäftsführer Korte und behandelte in der Hauptsache das Reichsmieten= und Mieterschutzgesetz, sowie Erhöhung der Aufwertungszinsen und Ermäßigung der Hauszinssteuer. In dem 2. Vortrage verbreitete sich Herr Stroth=Otte von der Geschäftsstelle eingehend über den§ 1 des Mieterschutzgesetzes und Abbau der Zwangswirtschaft. Dann wurde zur Neuwahl des Vorstandes geschritten. Für den verstorbenen 1. Vorsitzenden Isermann wurde einstimmig Architekt Prein gewählt, 2. Vorsitzender Jakobs und Schriftführer Schumacher wurden einstimmig wiedergewählt. * Oesterreichisch=Deutscher Volksbund. Am 27. März konnte Reichstagspräsident Löbe als erster Vorsitzender auf eine zehnjährige Tätigkeit zurückblicken; die hiesige Ortsgruppe gratulierte ihm dazu aufs Herzlichste. * Brieftaubenzüchter=Reisevereinigung BochumMitte. Die neugegründete Brieftaubenzüchter=Reisevereinigung Bochum=Mitte hielt im Lokal Backhaus, Bessemerstraße, ihre erste Hauptversammlung ab. Der diesjährige Reiseplan wurde wie folgt festgesetzt: 19. April: Mengede, 26. April: Ahlen, 8. Mai: Gütersloh, 10. Mai: Stadthagen, 17. Mai: Isenbüttel, 24. Mai: Oebisfelde, 31. Mai: Stendal, 7. Juni: Wustermark, 14. Juni: Döberitz, 21. Juni: Rehfelde, 28. Juni: Küstrin, 5. Juli: Oebisfelde 2. 11. Juli: Kreuz, 25. Juli Schneidemühl, 2. Auaust: Riesenburg. Ab Stadthagen finden gemeinsame Wettflüge für Tauben jeden Alters statt. Auf jede vierte Taube fällt ein Preis. Die Gruppen= und Bundesflüge beginnen ab Wustermark. Weiter wurde beschlossen, von Lebisfelde einen Derbyflug für Tauben jeden Alters zu veranstalten. Unterricht Neue Kurse Vin Stenografie, Maschinenschreiben, Buchführung, Rechnen usu. beginnen am 8. April ##(monatl. RM. 22.—, bei wöchentl. 20 Stunden) -gr. Ruf Dies. Naufm. erivatschufe M. Tpra Ss8 Anmeldungen täglich nur ROttstraße 37 RSchich Rngschach saldschulheim a. Teutoburger Walde Sexte— Abitur Erziehg. z. Arb. Pflichterig. Best. Ertolg. Eig. Waldp Verpflez. v. Gutshof. Drucksach frei Post Paderborn., Schließt.431 Nichtverseizte holen Zeitverlust ein W. Schülerin der Oberkl. ert. in den Fer. Quint. Nachhilfestd. i. Franz.? Angeb. mit Preisangabe unter L. L. 97932 an die Geschst. 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Lest. 1829).„i 11.— Mistelm Bahe ab 1862 Der Literaturhistoriker Wilhelm Bode geb. gest. 1922)..-/t Stein i. K.ach 1925 Der Anthroposoph Rudolf Steiner in Dornach gest.(geb. 1861). Personal=Nachrichten Am 31. März feiern die Eheleute Julius Bury und Frau Emilie geb. Rudolph, Wittener Straße 124, das Fest der silbernen Hochzet. * Von der Polizei. Mit dem 31. März scheidet der Polizei=Obermeister Mietenkorte aus dem Dienst der hiesigen Schutzpolizei aus. Er ist seit Juli 1909 hier tätig und hat sich während dieser Zeit nicht nur das Vertrauen seiner Kameraden und Vorgesetzten in hohem Maße erworben, sondern er ist auch in weiten Kreisen der Bevölkerung sehr beliebt. Dieses trifft in gleichem Maße auch für die am gleichen Tage ausscheidenden Kriminal=Assistenten Rautenberg und Vogtland zu. Bisuirk- und Relbigelidungs-Komnee Unter starker Beteiligung vexanstalteten die im Allgemeiner Deutscher Waffenring, Bochum zusammengeschlossenen studentischen Verbände am Samstag im festlich geschmückten Saale des Parkhauses ihren diesjährigen Bismarck=Kommers, dem die 60. Wiederkehr des Reichsgründungstages eine besondere Bedeutung verlieh. Unter Fanfarenklängen zogen die Chargier= ten der benachbarten Universitäten ein. Der Leiter des Kommerses, Apotheker Stein (ADB.), gedachte vor der Eröffnung des Kommerses der im Weltkrieg Gefallenen. Seine Gedächtnisrede klang aus in dem Gelöbnis der Treue gegenüber unseren Toten und der Mahnung an das lebende Geschlecht, Sorge zu tragen, daß ihr Opfertod nicht verNach der Begrüßungsansprache durch den Vorsitzenden ergriff Dr. Weber(V..) das Wort zur Festrede: Seine Ausführungen standen unter dem Motto:„Der deutschen Zwietracht mitten ins Herz!“ Der Tag der Doppelfeier läßt, wie alljährlich, Rückschau halten auf eine Zeit, die die Erfüllung deutschen Sehnens und Strebens brachte. Zweimal ist Versailles zum Markstein in unserer Geschichte geworden. Der 18. Januar 1871 brachte die Krönung des Bismarckschen Werkes: die Einheit des Reiches. Das Versailles von 1871 bedeutete den Ausggngspunkt eines glänzenden Aufstiegs des deutschen Voxter, er auch dem übrigen Europa zum Segen gereichte. Not und Elend, Unsicherheit und Schmach hat das zweite Versailles über die Völker gebracht. Tiefe Wunden hat das Diktat von Versailles vor allem dem deutschen Volke geschlagen. Außenpolitisch zur Ohnmacht verurteilt, im Innern durch politische Leidenschaft#er: klüftet, so steht Deutschland heute da. Unsere Pflicht aber ist es, das Werk Bismarcks gegen jeden Ansturm von außen und innen zu verteidigen und dem Wiederaufstieg des deutschen Volkes den Weg zu bahnen. Möge diese Aufgabe ein starkes Geschlecht finden, das vor der Geschichte bestehen kann! Die Rede wurde mit Begeisterung aufgenommen, die ihren Ausdruck im Deutschlandlied fand,,„I. 6pburs umee. Dem Reichspräsidenten v. Hindenburg wurde ein Huldigungstelegramm übersandt. In alter studentischer Weise nahm der Kommers seinen Fortgang. Stimmen. Davon entfallen auf: Alter Verband 564 Christlicher Gewerkverein 232 Stimmen. Hirsch=Duncker 411 Stimmen, RGL. 517 Stimmen, Reichsbund 70 Stimmen, ungütig 20 Stimmen.— Auf„Hannover“ 1/2 waren von 1594 abgebenen Stimmen 1563 gültig. Alter Verband 658 Stimmen, 6 Mandate; Christlicher Verband 401 Stimmen, 8 Mandate: Reichsbund 85 Stimmen, 0 Mandat: RGO. 419 Stimmen, 8 Mandate.— * Schiedssprüche. Das vom deutschen Baugewerbe eingesetzte zentrale Tarifamt hat am Freitag 40 Schiedssprüche gefällt, durch die das Baugewerbe ganz Deutschlands erfaßt wird und die Löhne um acht bis elf v. H. gesenkt werden. Die Parteien haben sich bis zum 4. April zu den gefällten Schiedssprüchen zu erklären.— In dem Lohnstreit im Pflastergewerbe Rheinlands und Westfalens wurde ein Schiedsspruch gefällt, wonach der Tarifvertrag vom 22. März 1929 mit Ausnahme der Lohnsätze und des Paragraphen 9 ab 26. März wieder in Kraft gesetzt wird. Die Stundenlöhne betragen ab 26. März 1931 im Lohngebiet I, II, III und IV 1,42, 1,35, 1,27 und 1,19 für Pflasterer und 1,32. 1,26, 1,17 und.09 Reichsmark für Rammer. Der Lohn der Hilfsarbeiter unterliegt bis zur tariflichen Neuregelung der freien Vereinbarung zwischen Betriebsinhabern und Arbeitern. Anstelle des Paragraphen 9 treten folgende Bestimmungen: 1. die Wohlfahrtszulage beträgt 2,5 Prozent des seweiligen Stundenlohnes. Die Neuregelung der Löhne und Fassung des Paragraphen 9 kann mit einmonatiger Frist erstmalig am 29. Februar 1932 gekündigt werden. Erklärungsfrist 2. April 1931. Der Schiedsspruch sieht einen Abzug von 8 Prozent vor. * Quittungskartenrevision. Die Revision der Quittungskarten beginnt am 1. April im Stadtbezirk6 und zwar in folgender Reihenfolge: Hellweg, Nr. 33 bis Ende, Hattinger Straße Nr. 1 bis 8, Kortumstraße Nr. 1 bis 86. .* Die Reinigung und Ueberwachung der Schornsteine für den Regierungsbezirk„Arnsberg, durch einheitliche Polizeiverordnung geregelt. Der Regierungspräsident teilt mit:„Am 1. April 1931 tritt im Regierungsbezirk Arnsberg eine einheitliche Polizeiverordnung über die Reinigung und Ueberwachung der Schornsteine in Kraft. Darin ist für das engere Industriegebiet, nämlich die Stadtkreise Bochum, Castrop= Rauxel, Dortmund, Herne, Lünen„Wanne= Eickel, Wattenscheid nud Witten, die fünfmal, jährliche Reinigung, für den übrigen Bezirk einheitlich die viermal jährliche Reinigung vorgeschrieben. In besonderen Fällen können aber die Ortspolizeibehörden mit Rücksicht auf die Anlage der Schornsteine oder deren Gebrauch eine häufigere Reinigung anordnen. In Teilen des Regierungsbezirks tritt durch die neue Polizeiverordnung im Regelfalle eine Herabsetzung der Zahl der jährlich vorzunehmenden Kehrungen ein. Diese Maßnahme bedeutet eine Entlastung der Bevölkerung im Rahmen der Preissenkungsaktion.“ * Seinen Verletzungen erlegen. Zu dem bereits bekannt gewordenen Selbstmordversuch vom 25. März wird ergänzend mitgeteilt, daß B. an den Folgen im Augusta= Krankenhaus in Bochum, in das er eingeliefert worden war, gestorben ist. Eine Schuld dritter Personen kommt nicht in Frage.„#. Sem * D i e t ä g l i c h e n V e r k e h r e u n f ä l l e. A u f d e r D o r s t e ner Straße wurde am 27. März ein Invalide aus Bochum von einem Dortmunder Personenkraftwagen angefahren. Der Verletzte wurde mit einem Schlüsselbeinbruch und einem Schädelbruch in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht jedoch keine Lebensgefahr.— Am gleichen Tage fuhren auf der Wohlfahrtstraße zwei Radfahrer zusammen. Ein Radfahrer wurde leicht verletzt. Sachschaden ist nicht entstanden.— Ebenfalls am 27. März wurde auf der Hattinger Straße ein Schüler von einem Personenkraftwagen angefahren und leicht verletzt. Er wurde in das Bergmannsheil eingeliefert,#— Terin 8. * In der Turnhalle bestohlen. Einer Schülerin der katholischen Volksschule Drusenbergstraße wurden am 25. März eine silberne Armbanduhr, ein goldenes Halskettchen und ein Armband gestohlen. Die Bestohlene hatte die Sachen auf eine Fensterbank im Vorraum der Turnhalle der genannten Schule abgelegt. Nach dem Turnen waren die Gegenstände verschwunden. * Einbruchsdiebstahl. In der Nacht zum 27. März wurde in der Wirtschaft., Hellwegstraße, eingebrochen und 600 bis 700 Zigaretten, Zigarren, ein Revolver, eine Aktentasche und vier Heimsparbüchsen gestohlen. * Ein Inseratenschwindler. Seit einigen Tagen treibt sich im Polizeipräsidialbezirk Bochum ein Schwindler umher, der bei Geschäftsleuten vorspricht und den angeblich fälligen Betrag für ein aufgegebenes Inserat im Telephonbuch einkassieren will. In allen festgestellten Fällen hatten die Geschäftsleute keine Inserate aufgegeben. Obgleich dem Schwindler dieses von den Geschäftsleuten gesagt wurde, forderte er energisch den Betrag, den man aber in bisher allen bekannt gewordenen Fällen verweigerte. Es handelt sich um einen Mann in den vierziger Jahrerzu, 44#—8 * Dachstuhlbrand. Am 27. März entstand in einem Hause der Bessemerstraße ein Tachstuhlbrand, der von der hinzugerufenen Feuerwehr gelöscht wurde. Es ist nur Sachschaden entstanden. Der älteste Bürger von Harpen, Kaufmann Ludwig Hüning, Harpener weg, feierte am. Samstag in aller Gesundheit und Frische seinen 90 Geburtstag im Kreise seiner Familie. Er ist am 28. März 1841 zu Harpen geboren. Ein gutes Jahr trotz schwerer Zeit Generalversammlung des Bochumer Krieger= und Landwehrvereins Für ein freies Ostpreußen! Deutscher Werbeabend des Ostpreußisch=Evangelischen Arbeitervereins. Unter starker Beteiligung beging der Ostpreußisch= Evangelische Arbeiterverein von Bochum und Umgegend am Sonntag im Saale der Wirtschaft Burrack einen „Deutschen Werbeabend". Der Feier ging eine außerordentliche Generalversammlung des Vereins voraus. Im Anschluß an die Generalversammlung erzählte Betriebsführer i. R. Haag aus seiner Bergmannszeit auf der Zeche„Borussia“, in der er im Jahre 1905 zwei Tage lang bei einem Grubenunglück eingeschlossen war. Den„Deutschen Werbeabend" leitete der Marsch „Preußen Gloria“ ein. Von der Heimatliebe aller Östpreußen kündete der von Frau Weber gesprochene Vorspruch. Sahm hielt die Begrüßungsansprache. Alle Festgäste sangen danach das Deutschlandlied. Die von der Landsmännin, Frau Amalie Weber=Kaesling, gehaltene Festrede,„Ostpreußen, mein Heimatland!“, war ein von innigster Heimatliebe getragenes Bekenntnis für ein freies Ostpreußen, für eine Wiedervereinigung mit dem Mutterlande. Lieder zur Laute und Musikvorträge wurden mit dankbarem Beifall aufgenommen. Von Ostpreußens Not im Kriege berichtete der Lichtbildervortrag des Herrn Weber,„Russentage in Ostpreußen". Die Beiriebsrätewahl im Ruhrbergbau Bis zum Samstag mittag lagen über die Betriebsrätewahlen im Ruhrbergbau von 167 Schachtanlagen (insgesamt rund 195) die Ergebnisse vor, die bereits wesentliche Schlüsse auf den Gesamtausgang der Wahl und seine Wertung zulassen. Von den 167 Schachtanlagen erhielten insgesamt: Freie Gewerkschaften 70 797(128 902), R. G. O. 56 252(68 824), Christliche Gewerkschaften 47602(77694), Deutscher Arbeiter 9177(8835), Nationalsozialisten 7389(—), Syndikalisten 1962(4324), Hirsch= Dunkersche Gewerkschaften 1718(3332), Polen 163(294). Die eingeklammerten Zahlen stellen das Ergebnis der vorjährigen Betriebsratswahlen dar, wobei zu berücksichtigen ist, daß die damalige Belegschaftszahl von rund 370 000 Mann inzwischen durch die starken Betriebseinschränkungen im Ruhrbergbau um rund 100000 Mann zurückgegangen ist. Von etwa 30 Schachtanlagen stehen die Ergebnisse noch aus. Die Betriebsratswahlen auf der Zeche „Hannibal“ 1/2 hatten folgendes Ergebnis: Wahlberechtigt waren 2000 Personen, abgegeben sind 1814 Der„Bochumer Krieger= und Landwehrverein", Gesamtverein, hielt am Sonntag vormittag im einshause seine diesjährige Generalversammlung ab. Mafor a. D Behring, der erste Vorsitzende, begrüßte die Erschienenen, besonders auch die mitglieder. Nach der Verlesung der letzten Nieder= schrift erstattete Schatzmeister Westermann den Rechnungsbericht für das Kalenderjahr 1930. Die Einnahmen betrugen 31.562.23 Mark und die Ausgaben 25 541,29 Mark, so daß ein Kassenbestand in Höhe von 6020,94 Mark aufzuweisen war. Die Kassenrevisoren fanden keinen Grund zur Beanstandung. Die Versammlung erteilte dem Gesamtvorstand Entlastung. Vorstandsmitglied Pean erstattete den Jahresbericht. Das letzte Vereinsjahr sei trotz der Schwere der Zeit als gut zu bezeichnen. Vorstandsmitglied Westermann berichtete über die Mitgliederbewegung„des Vereins. Gegenwärtig zählt der Verein 1566 aktive Mitglieder. Ueber die Jugendgruppenbewegung sprach Jugendkorvsleiter Hubrich. In der Jugendgruppenbewegung seien wesentliche Fortschritte zu verzeichnen. Noch in diesem Jahre werde die Jugend, eine Grenzlandfahrt unternehmen. Ueber den Schießsport berichtete Förster. Die Beteiligung sei stets rege gewesen. Man hoffe, daß der Krieger= und Landwehrverein Bochum in diesem Jahre den Wanderpreis im Schießsport erringen werde. Im Jahre 1930 seien 21 Schießen abgehalten worden. Der erste Vorsitzende gab danach noch kurz einen Bericht über die Vertreterversammlung des Kreis=Kriegerverbandes BochumStadt. Sodann machte das Mitglied Klemmer noch einige Ausführungen über die„Deutsche KriegerFechtanstalt", die 1930 nennenswerte Erfolge habe aufweisen könne. Ihre Aufgabe sei die Beschaffung der Mittel zur Unterbringung, Pflege und Erziehung derjenigen Kinder, die in den vier Kriegerwaisenhäuser Aufnahme finden oder sonst der Waisenfürsorge der Deutschen Krieger=Wohlfahrtsgemeinschaft, bedürfen. Im Schlußwort erwähnte der Vorsitzende Major a. D. Behring die Stellungnahme des Kuffhäuserbundes zum Volksbegehren zur Auflösung des Landtages. Der Redner hob hervor, daß der Kyffhäuserbund in erster Linie soziale Aufgaben zu erfüllen habe und sich nicht mit innerpolitischen Verhältnissen beschäftigen könne. Im Anschluß an die Versammlung erfolgte die Vorführung des Films„Sommerlager der Kyffhäuserjugend in Dillenburg", der das Leben und Treiben fröhlicher und gesunder Jungen vor Augen führte. Tagung des rheinisch= westfälischen Mieterverbandes, Sitz Bochum, wird im August in Langendreer stattfinden. Stadttell Laer *: Mehr Rücksicht auf Wohlfahrtsempfänger. Man schreibt uns:„Nun sollen auch von dieser Woche ab die Laerschen Wohlfahrtsempfänger nach Bochum und sich dort die Unterstützung auszahlen lassen. Warum? Will die Stadtverwaltung für sich damit sparen? Oder will sie den Aermsten zumuten, einige Schuhsohlen im Monat abzulaufen, denn das Fahrgeld für die Straßenbahn können sie doch nicht aufbringen. Auch die Geschäftsleute von hier sind damit nicht einverstanden, weil die Einnahmen für sie dadurch wieder weniger werden. Wovon sollen sie die Steuern bezahlen? In der letzten Stadtverordnetensitzung hat zwar der Oberbürgermeister gesagt, darüber zu entscheiden, wo die Unterstützungsempfänger das Geld abzuholen haben, sei Sache des Magistrats, aber man sollte doch nicht so ohne weiteres über berechtigte Wünsche hinweggehen und die Auszahlung am Orte stattfinden lassen. Die Stadt wird mit der Neuregelung bestimmt nichts sparen, aber viel Verdrossenheit erwecken. Das kann doch nicht der Sinn, der Eingemeindung gewesen sein.“ Stadtteil Gerthe al Frauenhilfe Gerthe. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes der Evangelischen Frauenhilfe Gerthe begingen ein gemütliches Beisammensein im Karolinensaal. Pfarrer Ruwe begrüßte die Vorstandsfrauen, besonders aber das ehemalige Vorstandsmitglied, Frau Feldberg, die nach ihrem sechsmonatigen Aufenthalt in Amerika zu Gast weilte. Pfarrer Ruwe teilte mit, daß die Frauenhilfe im nächsten Jahr das Fest ihres 25jährigen Bestehens feiern werde. Es wurde einmütig beschlossen, nach Ostern wieder einen Frauenchor der Frauenhilfe ins Leben zu rufen. Frau Feldbera erzählte sodann in anregender und anschaulicher Weise von ihren Erlebnissen bei der Ueberfahrt und in ko. Passionsspiel. Heute abend 8 Uhr führt die Theaterabteilung des katholischen Arbeitervereins im Saalbau des Wirtes Borgmann, Lothringer Straße, das Passionsspiel„Der Herr der Welt“ auf. Stadtteil Harpen al Hochbetagt. Witwe Lisette Kleffmann geb. Dickmann, Harvener Hellweg, beging am Samstag ihren 75. Geburtstag in aller Rüstigkeit und Frische.— Witwe Strack, Im Kornharpener Siepen, feierte ihren 83. Geburtstag.— Der Invalide Lasberg, Gerthe, Kraystraße, seinen 70. Geburtstag. ** Von unseren Friedhöfen. Der alte evangelische Friedhof an der Maischützenstraße ist für die Wiederbelegung hergerichtet worden. Er wird neu aufgeteilt nach gartenarchitektonischen Richtlinien. Auch auf dem neuen Friedhof waltet eine pflegliche Hand. Jetzt zum Frühjahrsbeginn ist es Zeit, die Grabstätten wieder in Ordnung zu bringen. Aus Ven=Sidbneien Stadtteil Langendreer * Kirchliches. Zum Pfarrvikar in Bergen=Hiltrop wurde Vikar Butterwegge ernannt, der seit neun Jahren in der hiesigen Marienkirche wirkte. Für ihn kommt ein Neupriester aus Erfurt nach hier. ns Generalversammlung der Volksbildungsvereinigung„Feierabend". Donnerstag fand„Zur Post“ die übliche Jahresversammlung der Feieräbendgemeinde statt. Neben den erforderlichen Formalitäten interessiert vor allem Einiges aus dem Jahresbericht, den der Vorsitzende und Arbeitsamtsleiter, Lehrer Bärens, erstattete. Im letzten Vortragswinter fanden 17 Veranstaltungen statt, die von insgesamt 5600 Teilnehmern besucht wurden. Auch die Zahl der festen Mitglieder hat sich wieder um rund 100 vergrößert, ein Zeichen für die wachsende Beliebtheit dieser künstlerisch bochstehenden, vielseitigen Bildungsabende. Die genaue Prüfung der tadelsfreien Geschäftsführung ergab ein durchaus gesundes finanzielles Bild. Herr Bärens brachte folgende Vortragsfolge für das kommende elfte, Vortragsjahr in Vorschlag: Drei Konzerte des Städtischen Orchesters Bochum; das Künstler=Marionetten=Theater von Gerhardis; einen Bühnentanz=Abend:„Die Balkanländer“ (Lichtbildervortrag) von Kurt Hielscher:„Ernste und heitere westfälische Dichtkunst“ von Dr. Fried. Castelle; „Die Scheinwunder des Okkultismus“(Experimental= vortrag) von Stadthagen:„Aus eigenen Werken“ von Andersen Nexö:„Von guten, bösen, klugen und dummen Frauen"(Rezitationsabend) von Lisa Tetzner. Naturgemäß hängt die Durchführung, dieses Jahresprogramms von der weiteren verständnisvollen Unterstützung der Stadtverwaltung ab. Erwähnenswert ist noch, daß neben einer Anzahl Freikarten für Sozialrentner usw., die durch die Verwaltungsstellen verausgabt wurden, auch die Vereine, die dem Stadtamt für Leibesübungen und Jugendpflege angeschlössen sind, teilweise freier Besuch der Feierabendveranstaltungen ermöglicht war. Die Versammlung gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß es der Vereinigung auch im kommenden Vortragswinter gelingen werde, ihre so wesentliche Kulturarbeit in neutralster Form fortsetzen zu können. K 14 m Geislaahren mar bin 91. er Das Stahlhelm=Volksbegehren war die Veranlassung einer gut besuchten Versammlung der Mitglieder des Bundes der Frontsoldaten„Stahlhelm" im Lokale Wollenweber. Der Ortsgruppenführer Neumeyer begrüßte die Erschienenen, insbesondere den Redner des Abends, Oberschullehrer Marburger. In seinem Referat ging der Redner des Abends auf den Zweck und die Ziele des Begehrens ein und erläuterte den Antrag des Stahlhelms, die Stellungnahme der Parteien und einzelner Führerversönlichkeiten. er Gewerkschaftsbund der Angestellten. Der G. D. A. hatte für Sonntag vormittag seine Mitglieder zu einem Vortrage des Geschäftsführers Mittel(Essen) in das Lokal„Zur Post" eingeladen. Nach kurzen Begrüßungen durch den Vorsitzenden ergriff der Redner das Wort und ging sofort auf die letzten Verhandlungen mit den Industriegruppen ein. Weiter ging der Referent auf die Aufgaben für die nächste Zukunft ein. Stadtteil Hordel nr Personalnachrichten. Die über ein Vierteljahrhundert in Bochum=Hordel wohnhafte Witwe Frau Samland aus der Alfredstraße feierte in großer Frische ihren 73. Geburtstag.— Das Abiturientenexamen bestand als Externer der Primaner Karl Kreige von Bochum=Hordel.— Der Invalide Wilhelm Raykowski feiert am 31. März im evangelischen Altersheim seinen 78. Geburtstag. Stadtiell Weitmar i Evangelische Kirchengemeinde Bochum=Engelsburg (Weitmar=Nord). Am Sonntag wurden in der neuerbauten Martinikirche insgesamt 60 Kinder der Gemeinde konfirmiert. Davon waren 85 Knaben und 25 Mädchen. Die Konfirmation erfolgte durch Pfarrer Dieckhoff. Der erste Abendmahlsgang der Neukonfirmierten findet in diesem Jahre bereits am Gründonnerstag, nachmittags um 5 Uhr, statt. Die Anmeldungen zu den bevorstehenden Abendmahlsfeiern der Erwachsenen werden in der Sakristei entgegengenommen am Gründonnerstag von 4 bis 5 Uhr, am Karfreitag von.45 bis.80 Uhr und am 1. Ostertag von.15 bis 530 Uhr.. Mm AA K 2. Kompagnie, Bürger=Schützenverein BochumWeitmar. Die im Vereinsheim E. Klein abgehaltene Monatsversammlung wurde vom Hauptmann Lutz eröffnet. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte er des zu Grabe getragenen Schützenbruders der Stammkompagnie, Adolf, Feldchen. Das Verlesen der letzten Niederschrift ging flott vonstatten, zu ergänzen sei nur noch, daß W. Wiedig in der Januarversammlung zum Leutnant gewählt wurde. Punkt Schießordnung. Hauptmann Lutz hob die wichtigsten Punkte aus der neuen Bataillons=Schießordnung hervor. In der Bataillons=Versammlung wurde Oberleutnant Bartikowsky zum Bataillons=Hauptmann gewählt. An seiner Stelle wurde von der Versammlung der älteste Leutnant Scheiben zum Oberleutnant gewählt. Weiter wurde zum Kassenboten Waßkönig gewählt. ben für die nächste Zukunft ein. der DBW. er Bezirksingendausschußsitzung der D8P. In Lindemannschen Lokale fand am Donnerstag abend eine Bezirksjugendausschußsitzung des Hindenburgbundes der Deutschen Volkspartei statt. Die Jugendabteilungen von Langendreer, Werne und Witten waren zahlreich vertreten. Oberschullehrer Hülsmann eröffnete die Versammlung. Es entwickelte sich zunächst eine rege Aussprache über die Wahlkreisingendsitzung. Zum Schluf wies man auf das Volksbegehren hin. er. Mieterverein. Im Volkshause fand eine Sitzung der Vorstands= und Funktionärmitglieder des Mietervereins statt. Als Geschäftsführer wurde Denzin einstimmig wiedergewählt. Zu der Einstellung des Wohnungsamtes bei den Vergebungen von Wohnungen wurde eingehend Stellung genommen. Die diesjährige Stadtteil Stiepel n Waldbrände. Am Donnerstag nachmittag brach in der Schonung auf dem Henkenberg wieder ein Brand aus. Das Feuer wurde von Leuten, die in der Nähe Feldarbeiten verrichteten, frühzeitig bemerkt und konnte noch mit großer Anstrengung gelöscht werden. Der Verdacht der Brandstiftung richtet sich auf zwei jugendliche Ausflügler, die bei Beginn des Brandes den Platz verließen. Die geringen Waldbestände unserer Heimat sind sehr gefährdet. Jeder Naturfreund sollte nach Kräften bei der Verhütung von Waldbränden mit185. Die henüge Nammer unsaßt 14 Selen Durnus ist in einschlägigen Geschäften in Dosen zu den ermäßigten Preisen von 22 und 34 Pf. zu haben. 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Lon verteiltem Spie durch einen Mit diesem E Trotzdem die C legen waren, ko Flanke Schüler ten Treffer ein durch ihren H bis zum Schli ters noch zwei Der Werksfirn Das Spiel gemeinschaft Führung.„No Bochumer kon Schluß Dortr Bochum versa Sp. Zu de S Sti B. 15 hr K L C b K s. Beilage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 75 38. Jahrgang Montag, 30. März 1931 JagendePrertg Favoritenliege in der W. S..-Meilterichaff— Der Kuhrbezirksmeilter entfauicht Güirlich Leim Geleanenbeit, für die Iugend etwas zul Troestmat: Sübotz: 1860, Nhnchen„Ezniz, Karsz. Bonn— Köln.03..... Der ausgedehnte Spielbetrieb im W. S. V. war gestern der Jugend gewidmet. Das Verbandsheim, das mit so hehen ideellen Zielen für die Jugend aufgerichtet wurde, muß in jedem Jahre einmal durch besondere Spiele eine Unterstützung durch die stärkeren Vereine haben. Die Meister der Bezirke, die jetzt in schweren Kämpfen um die Verbandsmeisterschaft liegen, hatten tun. Um so mehr muß man die Tatsache begrüßen, daß sich im stärksten Konkurrenzkampf liegende Gemeinschaften bereit gefunden haben, für das hoye,3igi. sen p.# tun. Der Erfolg, der diesen Spielen peschieden war, ist ein Bekenntnis aller dersenigen Sporter gewesen, die es ehrlich mit der Sache meinen. Ein verdienter Sieg Germania-Tus— Turu Düffeldorf:1(1:10) Das im Tus=Stadion zum Austrag gekommene Jugendopferspiel hatte bei schöner Witterung etwa 2000 Personen angelockt, die einen verdienten Sieg der Bochumer erlebten. Die Kombinierten traten nicht in der vorgesehenen Aufstellung an. Bei den Germanen war der Torwart, Mittelstürmer und Mittelläufer ersetzt. Auf den Mittelstürmerposten hatten die Germanen den frür her bei Phönix spielenden Fischer eingestellt, nicht restlos gefallen konnte. Im Schlußdreieg, gefiel die Verteidigung. Recht schwach war indessen der Ersatztorwart. In der Läuferreihe konnte sich Lassar auf den Mittelläuferposten nicht ganz zu Gut war Szepanek. Der beste Mann aber Daubert. In der Fünferreihe gefiel vor allem das Innentrio. I der Gästemannschaft haperte es im Sturm mit dem Torschuß. Das Zusammenspiel der Gästemannschaft war gut, dies genügte aber nicht, um zu Torerfolgen kommen zu können. Das Schlußdreieck war zeitweilig sehr Die Gäste waren beim Anstoß sofort im Vortell. asch esec ceächte ch Veit biesem Ersetynach demt Wiederansoßz leicht über Trosdem die. Goye vog zu Leinem Erfolg kommen. Eine Aa Tase ein. Ailbien Sadie eicsiz ie ise bis zum Schlußpfif des gut antierenden Schiedsrichters noch zweimal erfolgreich sein. während das Hinterdreieck zur Zufriedenheit arbeitete. Dortmund verdankt seinen Sieg dem Eifer, galt es doch, das erste Spiel, das die Arbeitsgemeinschaft austrug, zu gewinnen. Wer führt? die Landesmeiterschaft dergrund. De zweite ko.=Runde in Norddeutschland sah den Hamburger Frtuim Altan Der Siegeswille machts Werksfirmenstädtespiel Bochum— Dortmund. Das Spiel wurde flott durchgeführt. Die Arbeitsgemeinschaft Dortmund ging mit 1 7gene, Sepzeet, ie brung. Nach der Halbzeit ausgeezegurg. Seirt. Die konnten den Ausaleich erzielen, bis kurz vor Rlchen un hete In alen Landesverbim Pordergrund: Diespeite Sportverein, Altona 93, Holstein Kiel und Werder Bremen erfolgreich. In Berlin konnte sich Hertha=B. S. C. die Gruppenmeisterschaft sichern. Von den Spielen im Süden ist das Unentschie: den zwischen Fürth und Eintracht Frankfurt zu erwähnen. In Mitteldeutschland kam der Dresdener C. wieder zu Meisterehren. Die Ergebnisse in den Verbänden waren: Berlin Berliner S. V.— Polizei S. V. Stettin:2. Hertha=B. S. C.— Viktoria 89:1. Gesellschaftsspiele: Tennis=Borussia— Hungaria Budapest:4. Südstern— Wacker 04:1. Norden=Nordwest gegen Polizei:3. Spandauer S. V.— V. f. B. Pankow :1. Tasmania— Norden=Nordwest:1. Kickers gegen Halley Conordia:2. Union Oberschöneweide gegen Minerva 93:1. Trostrunde Südost: 1860 München— 1. F. C. Pforzheim:1. Stuttgarter Kickers— Phönix searlsruhe:1. 1. F. C. Nürnberg— Schwaben Augsburg :1. F. V. Rastatt— V. f. R. Fürth:1. Südoltdeutschland Beutben 09— Preußen Zahggze,9.0, S. C. Breslau 08— Viktoria Forst:1. Cottouter F. V. 98 gegen F. V. 06 Breslau:3. S. T. C. Görlitz gegen Gelb=Weiß=Görlitz:5. Mitteldeütschland Meisterschafts=Endspiel: Dresdner S. C.— den Langensalza.0... 8 Bitterfelb=2. Sportfreunde Leipzig— B. g. T. Prter z geig. S. C. Erfurt— Sepiag, Lestzzge#4. T. u. Bize zig— Sportfreunde Markranstädt:5. Fortung Leipzig gegen Thüringen Weida:2. Sportfreunde Maxkranstädt— Naumburg 05:3. Polizei Chemnitz garia Budapest:6. Chemnitzer B. C.— Bayern 5o7 225. Beng Malt Fortuna Düsseldorf— Kölner B. C.:2 V. f. L. Benrath— Borussia.=Gladbach 12:2 Wuppertal=Ost— Wuppertal=West:2 Solingen— Düsseldorf,:5, mscheid— Deüsseldorf II Solingen— Düsseldorf Remscheid— Düsseldorf II•4 Rhein Bonn— Kölg,:3....—„ Rheydter S. V.— Duisburger S. V.:2 Grün=Weiß Viersen— Preußen Krefeld:2 Wiesdorf=Leverkusen— Blau=Weiß Köln:4 Euskirchen— C. f. R. Köln:6 Niederrhein Homberg=Mörs— Duisburg 08/99:0 Meidericher S. V.— ptrupen Duisburg:1 Spog. Sterkrade— Schalle 04:1 Union Krefeld— Mülheimer S. S. V. Kaldenkirchen— Sportfreunde Krefeld:2 Hamborn 07— Union Hamborn:2 Westfalen Borussia Rheine— Preußen V. f. L.[Sportfreunde Viktoria Union Recklinghausen— M. B. V. LinSpog. Herten— Westfalia Herne:6 Hammer Spog. 05/09— V. f. K. Hamm:1 Südwestfalen Hagen— Wuppertal:1„.. Hüsten 09— Düsseldorfer S. C. 99:2 Hessen=Hannover Kassel: Gruppe Nord— Gruppe Süd:5 Borussia Fulda— Gießen(Wetzlar:1 Der Glückliche verlagte Ein schwaches Spiel des Ruhrbezirksmeisters uch an diesem! Sieger gebliehen. Die Tabellen de Führung. Nach der Halbzeit, ausgeglghenee. Seiel. Bochumex, vomnten den Azsgleich, Fisen, bs hurz ge; Schluß Dortmund den Führungstreffer„Hhoß, Bochum versagten der Sturm und der Mittelläufer, Norddeutschland 1. Meisterschafts=Zwischenrunde: Hamburger S. V.— S. V. Harburg:1. Union Altona— Bremer S. V.:2. Arminia Hannover gegen Altona 93:1. Phönix Lübeck— Holstein Kiel:2. Süddeutschland Runde der Meister: Eintracht Frankfurt gegen Spielvg. Fürth:0. Pirmasens— Bayern München :1. Karlsruher F. V.— Wormatia Worms:2. Trostrunde Nordwest: F. V. Saarbrücken— RotWeiß Frankfurt:3. 1. F. C. Idar— S. V. Wi baden:1. Trotz des Jugend=Opfertages ruhte augg an diesem Wochenende der Endspielbetrieb nicht. Der Westdeutsche Spiel=Verband will unter allen Umständen eine Terminnot vermeiden und nutzt deshalb alle eben möglichen Tage zur Durchführung seiner Endkämpfe aus. Daß auch Samstagspiele ihr Publikum finden, wurde an diesem Samstag klar unter Beweis gestellt, denn in Düsseldorf hatten sich über 10.000 und in Bielefeld rund 8000 Besucher eingefunden, so daß der W. S. V. durch dieses Experiment kaum eine finanzielle Einbuße erlitten haben dürfte. Die Tabellen der beiden Gruppen V. f. B Bielefeld Union Gelsenkirchen Hüsten 09 Meidericher Sp. V. In der Gruppe Süd kommen nun doch die vorausgeahnten Entscheidungsspiele, Zeur, Paxtrugg, Tössekdorf siegte am Samstag.2 über den F. B. Neuendorf, während bich, Ainemn hohen Hasegieg über den S. C. 03 Heimat burch einen vozfte, holte.- Damit sitehen also Kassel die ersten, Punrxe„volte. Damit stehen, also Nachen, Neuendorf und Kassel mit se 2 Bunklen in der Tabelle gleich, so daß zwischen diesen drei Mannschaften besondere Entscheidungsspiele, notwendig sind. Ohne Punktverlust ist Fortuna Tusseldorf in dieser Gruppe „„ lauten: Aezur, Bach Gruppe Nord: 3 2 1 2 1 0 3 1 0 2 0 1 Gruppe Süd: 3 3 0 3 1 0 S 1 0 ssel 03 3 1 0 Die füchtigen Welttalen Auf dem in bester Verfassung befindlichen 06/07= Platze in Bieleseld hatten sich trotz des Wochentages etwa 8000 Zuschauer eingefunden. Gelsenkirchen zeigte ein halbhobes, aber les Spiel, das nur dadurch in der ersten, Hälfte nicht zur Geltung kam, daß die Läufer sich nicht zu finden vermochten und obendrein der Torwart Fortuna Düsseldorf Alemannia Aachen F. V. Neuendorf S. C. Kassel 03 Sre Die Maschine nimmt keinerlei Rücksicht. Wenn sie zum Beispiel Goldmundstücke für Zigaretten zu kleben hat, so fordert sie einen Leim, der auch wirklich hält. Leider hatten gerade die zähesten Leime bisher den stärksten Geruch. Erst nach jahrelangen Versuchen haben wir nun ein neues Bindemittel gefunden, eine Art Stärkelösung, die nicht losläßt und durchaus hygienisch ist. Zum geschmackfreien Goldmundstück kommt nun der geruchlose Klebstoff. Diese Erfindung ist gerade für das Goldmundstück unserer Ravenklau besonders wichtig, da ihr zartes Aroma keine Störung verträgt. der Gäste einen sehr schlechten Tag hatte. * kemmt nicht zuletzt auf sein Ko tage kommt nicht zutegt auf sein Pause zweifell Die Nieder= konto. Bielefeld war sich nach der Pause nur allzu sehr auf die Abwehr beschränkte. 12: 5 für Niederrhein Der Ruhrbezirk enttäuscht im Handballspiel Die etwas unglückliche Mannschaftsaufstellung des Niederrheins hatte bei dem handballfreudigen und sehr itikfähigen Publikum des Niederrheinbezirks die en sprechende Resonanz gefunden, denn es ergab sich mi vielleicht 500 Besuchern nur eine recht mäßige schen im Sturm wichfgsen, Angrisf des einenden, und die prächtig arbeitende Lauferreihe den Erfolg gesichert. Ein Favoritenlieg Fortuna Düsseldorf— F. V. Neuendorf:2. Buseldorf vo, de, ganzen Nachmitag schon leicht geu ger g. g.,#latz bis auf das Die Deutschen gesielen Die Europameisterschaften im Ringen Pie Schleser— Prog. 29 Morz, erfosgreich, konnte er doch von insgesamt 17 genen Professionalkämpfen 16 gewinnen. Pub.“.4rz. Gleich am ersten Abend der Vorkämpfe zu den eelangen, gob e, dvei Lipnpsasager Leucht(Kürnbon ae eahschanse aoher eshe zweimalige Europameister Sperling(Dortgund), Kampf lieferte. Mäki kam zweimal in schwerste Gefahr lassen. Der deutsche Federgewichtler Hering(Nürnaber dulch ein drei Minuten lange Brücke retten. dem Kampf einen wirkungsvollen Rahmen gab. Die 1000 bis 1200 Besucher dürften außerdem auch in sportlicher Hinsicht vollkommen auf ihre Kosten gekommen sein, denn sie wurden Zeuge eines jederzeit spannenden und schnellen Kampfes, der zudem noch mit — Siege der westdeutschen Damen endete. Nr. 76 einem Der Meilter kommt zurück Europameister Charles will gegen Hein Müller kämpfen. dichts. Europameister Pierre Charles(Belgien) beutschen Meister Hein Müller erhalten, durch die J. B. U. dürfte Provy=Anwärter auf die Europaund sonst gegenwärtig kein Ambarter auf en Curopa meisterkrone vorhanden ist. Die Revanche gegluckt Westdeutschlands Damen im Hockey. tierte Westdeutschlands Damen im Hockey. ei“„amen von Westdevischland und Holand in reanet hate und auch vor Nr. I. ag uie un. els bar sehr sicher, aber die Mannschaft halbe Stunde der ersten Spielhälfte wirkligh, in jeßee sichtlich einen Erfolg gegönnt hätten. Jetzt gibf’s Entscheidungsspiele Alemannia Aachen schlägt SC. 03 Kassel:1. Das erste Endspiel des Rheinbezirksmeiters, Ale mannia Aachen in seiner Heimatstadt hatte die Fußballanhänger der altehrwürdigen Kaiserstad restlos auf die Beine gebracht. Zudem mußten die Alemannen diesmal unter allen Umständen siegen, wollten sie nicht für den engeren Wettbewerb um die westdeutsche Meisterschaft ausscheiden. In der Heimat mußte man dem Rheinbezirksmeister natürlich die größeren Chancen einräumen. Vor der Pause sah es allerdings nicht nach einem glatten Siege der Aachener aus, denn trotz meist überlegenen Spiels und trotz aller Anstrengungen des Mannschaftsführer: Münzenberg sprang nur ein einziger Torerfolg heraus, der das Kasseler Führungstor wieder ausglich. Die Angriffe wurden erst dann energischer und auch gefährlicher. Tägliches Tennis Cilly Außem zweimal im Finale. Beim Tennisturnier in Cannes wurden am Sonnnahme des Herreneinzel erledigt. SpitzenEinzel über die Engländerin Satterthwaike mit absolut wertlos.(Die Schriftleitung.) er durch eine Der Tag brachte auch mehrere Ueberraschungen. Kar gegen den schwedischen den Banliseg Segen den guiten Lzgeg. An Samstag abend sanden auf beg oergerig. konnten sich spiel der Banlen eon Wostriutschlan, und Holland in eiger Versalung, der augeihungsigse u6 tierte von vornherein für, eine, u.... Frühlingswetter des Kampfes, wahrend das herrliche Frühlingrir#tter Belselmann-Köln Ein neuer Stern am deutschen Boxerhimmel Erlredlfdeer. inten sich die deutschen Bewerber erfolgreich durchsetzen. knappe, ehrenvolle nde eids In Satschargerie gen. Sstriche Leucht(Künterg vor in Vorzgusche Horoanz se hef dn de Bunte zräg derr heutsche Meister Gehring Westergreen, der Curovameister vor. 6, sich her Deutsche heldenhaft wehrte und schließlich seinem Gegner nur den Punktsieg Die Ringer= Europameisterschaften munder Titelverteidiger Sperling blieb auch in der uune teidiger Sperlin, den Holänder zweiten Runde erfolgreich, indem, fheber entscheidend Rolten in der 14. Minute durch Auf, zug Hering. besegte. Einen überaus spapon, denn der Iugoslave Pürnberg im Previhn Hereits nach 48 Sekunden durch Schweden Johansion, der dem Italienzert, nun aus dem Wertoewel# ausgeschieden ist. Ausgezeichnete Leistungen gab es am Sonntag Schwimmllubs. In der 100 Meter=Kraulstrecke siegte der französische Meister Jean Taris in der glänzenden Zeit von 59,8 Sekunden. Zweiter wurde der Velgier Coppieters in:02, während der deutsche Meister Schubert(Breslau) in:02,2 auf dem 3. Platz endete. Im 100 Meter=Brustschwimmen wurde Budig(Sparta Köln) in:15 erster Preisträger vor dem Belgier Decombe, der:18 benötigte. Einen weiteren deutschen Sieg gab es im 100 Meter=Rückenschwimmen, das Leinig(Köln) in:12,2 vor dem bekannten Wasserballspieler G. Blitz(:14,2) gewann. Der deutsche Meister Plumanns(Köln) triumphierte im Turmspringen über den Belgier Humbeck, mußte si# aber im Kunstspringen hinter Sandesen(Antwerpen) mit dem zweiten Platz begnügen. Sparta Köln gewann auch die 3 mal 66 Meter=Lagenstaffel in:10 vor der Mannschaft des veranstaltenden Vereins mit 4 Sekunden Vorsprung, wurde aber im Wasserballspiel von Antwerpen mit:2 geschlagen. Am Sonntag nachmittag wurden die Meisterschaftskämpfe mit der 2. Runde im Halbschwergewicht eingeleitet. Meister Vogedes(Dortmund) hatte in dem Tschechen Favra einen gerissenen Gegner und errang nur einen Punktsieg. Schneller wurde im Schwergewicht Gehring mit dem Italiener Donati fertig. Kämpfe in eine UEGT Brust von eine Fune deutsche gewicht Gehring mit dem Italiener Donati se Nach leichter Ueberlegenheit legte er Donati durch Ueberwurf auf beide Schultern. Schlechter schnitten Deutsche Schwimmer in Antwerpen unsere Vertreter im Welter= und Mittelgewicht ab. Möchel(Köln) verlor gegen den Estländer Kusnets in 13 Minuten entscheidend. Krämer(Duisburg) wehrte sich gegen den Europameister Kokkinen (Finnland) ausgezeichnet, wurde aber doch nach 15 Minuten Kampfdauer entscheidend besiegt. Ein guter Abschluß Der zweite Tag der verbandsoffenen ausverkauften Wilhelmsbad brachte noch spannender Kämpfe und zwei neue Bestleistungen über 400 MeterSchwarz(Göppingen) mit:02,2 und in der 10 mal 50 Meter=Kraulstaffel, wo Magdeburg 96 die bisherige Höchstleistung des Vfv. F. München um 1 Sekunde auf :47,2 verbesserte. Die Ergebnisse waren: 100 Meter=Kraul: 1. Haas(Köln):01,6, 2. Schweitzer(Magdeburg):02,4, 3. Fischer(Wesermünde):02,4, Klasse B: 1. Esser(Iserlohn):04,4, 400 Meter=Kraul: 1. Eckstein(Leipzig):18,4, 2. Neitzel(Göppingen):24,2, 3. Bose(Hildesheim) 100 Meter=Rücken: 1. Deutsch(Breslau):14, 2. Schulz(Nürnberg):15, 3. Schumburg(Magde40 Meter=Brus: 1. Schwarz(Göppingen) :02,2(Rekord), 2. Koppen(Leipzig) und Künniger 10 mal 50 Meter=Kraul: 1. Magdeburg 96:47.2 (Rekord). Im Verlegt Das Hohensyburg=Rennen im Herbst. Das einzige in Preußen von den Behörden genehganisatorischen Gründen in den Herbst verlegt. A sprünglicher Termin war der 7. Mai vorgesehen. Loughran schlägt Griffith. bsonger bernspvoriozergligen Halbschwergernichtsdie Begeonung des eotv., mit dem guen anereouschen Schuengricher Lostz Hasich, uach eal. Runden war Loughran Punktsieger des sehr santen Treffens. gewichtsmeister Metzner(Köln) bestritt am Samstag und mußte sich Runden knapp nach nicht mehr. Die Vorsportbehörde Wieder enn Stallelrekerd Das Magdeburger Schwimmfelt Eir hederepert Magdeburg, 29. März. Bereits der erste Tag des verbandsoffenen Wettschwimmens von Magdeburg 96 brachte spannende Wettbewerbe und guten Sport, so daß die zahlreichen Besucher des Wilhelmsbades durchaus auf ihre Kosten kamen. Das Ereignis des Samstags war ein neue affelrekord, den die augenblicklich in ganz hervorragender Form befindlichen Leipziger Poseidonen aufstellten. Sie verbesserten ihre eigene Höchstleistung in der Lagenstaffel über 100 Meter Rücken, 200 Meter Brust und 100 Meter Kraul um.5 Sekunden auf :06,5 Minuten. Die erfolgreichen Schwimmer waren Schumann, Koppen und H. Heinrich. Das meiste Interesse der Einzelkonkurrenzen fand das 200 Meter=Brustschwimmen. Der Favorit (Göppingen) mußte hart kämpfen, um in der sehr guten Zeit von:49,4 Minuten vor dem Berliner WitLagenstaffel: 1. Poseidon Leipzig(Schumann, Koppen, H. Heinrich):06,5 Minuten(neuer deutscher Re4 mal 200 Meter=Kraulstaffel: 1. Poseidon Leipzig :56,5 Minuten, 2. Poseidon Köln 10:01,5 Minuten, 200 Meter=Brutschwimmen: 1. Schwarz,(Göppingen):49,4 Minuten, 2. Wittenberg(Berlin :50 Minuten, 3. Heins(Magdeburg). 200 Meter=Kraulschwimmen: 1. Eckstein(Leipzig):33,8 Minuten, 2. Haas(Köln):24,2 Minuten, 3. Schrader(Hildesheim):24,3 Minuten. Punkte, 12. Merviel Foucaux 65 Punkte, 13. RaesDecorte 61 Punkte, elf Runden zurück: 14. RenaudPecqueux 178 Punkte, fünfzehn Runden zurück: 15. Opperman=Lamb 58 Punkte..44, 81265 Im Pariser Sechstagerennen verlief die lehte Nacht äußerst anregend. Die vielen Besucher(die Halle war wieder restlos ausverkauft) erlebten unaufhörlich Jagden, die recht erbittert waren. Es handelte sich diesmal keineswegs um Rundenspielerei, sondern jeder Boden wurde hart erkämpft. Die holländischen Favoriten van Kempen=Pijnenburg, die in den Wertungen sehr erfolgreich waren, zeigten sich jetzt auch in den Jagden von bester Seite und konnten sich an die Spitze bringen. Coupry=Boucheron und Choury=Fabre liegen in der gleichen Runde, während Buschenhagen=Broccardo mit einer Runde Rückstand folgen. Sieg des Nachwuchses Straßenrennen„Um den Vehmlindepreis“. Am Sonntag richtete der Radrennklub„VehmAm Sonntag richtete der Radrennklub linde" Dortmund seine erste diesjährige großere Straßenprüfung„Um den Vehmlindepreis“ aus, die sich gestaltete. In vier Klassen Schubert fiegt in Brüffel Brüssel, 29. März. Im Mittelpunkt der internationalen Schwimmwettkämpfe am Samstag im königlichen Hallenbad zu Brüssel stand ein 200 Meter=Freistilschwimmenz an der Meister Schuber, aus Dieslau teilnahm. In:25,2 Minuten errang Schubert einen schönen Sieg vor dem Franzosen Vandeplancke und den Belgiern Blitz sowie Reynaert. Dagegen vei kagenden Gegner wie den franzsischen Rekordmann Jean Taris, der natürlich nicht zu schlagen war. prüfung„Um den Vehmlindepreis zu einem großen Erfolg.s#### on dir Klasten kamen rund 300 Fahrer an den Start. Die Strecke führte die A= und=Fahrer von Dortmund nach Drensteinfurth und zurück über insgesamt etwa 75 Kilometer. Das ebene Gelände stellte keine sonderlichen Anforderungen an die Bewerber, so daß eine große Spitzengruppe geschlossen am Ziel anlangte Es ge einen sehr scharfen Endkampf, aus dem der Hörder Wemper in:10:30 Stunden vor KumpmannDortmund als Sieger hervorging. Die weitere Reihenfolge lautet: Korsmeier, Kraß, Clausmeier, 1 u gi usn Wuugung unhzsbun In der=Klasse setzte sich der favorisierte Kamp (Dortmund) vor dem Bochumer Seidel durch. Als Dritter folgte der Dortmunder Schalk. Ein Sarkes Paar liegt beim Sechstagrennen in Paris an der Spitze. Auch in der vorletzten Nacht gab es im Pariser Sechstagerennen wieder Grö5gse zigchesz, guebegungg . Progeardo 154 Punkte, 4. Moutonurüc: 8. Choury; Propte, dan anrück. 10 MaucheranDayen 99 Punkte; fünf Runden zurau: 10. BouchetonCoupry 184 Punkte, 11. Lemoine= Gambretière 145 Buse in großer Form Eine schöne Leistung vollbrachte am Sonntag der deutsche Straßenfahrer Buse im„Rund um die belgischen Provinzen“ über 221 Kilometer mit Start und Ziel in Deurne(Belgien). Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel unternahm der Belgier Demuysere einen Vorstoß, und nach einer wilden Jagd mußte sich Buse am Ziel um nur 10 Sekunden geschlagen bekennen. Hinter ihm endeten so gute Fahrer wie Haemerlinck und Bonduel. Auch die übrigen, Deutschen hielte sich ansprechend. So wurde Ussal uis 10., Rteischle als 12. und Geyer als 17. piaziert. Demuysere legte dies 221 Kilometer in:10,00 zurück. Er hat noch nicht genug Revanche Haymann—Schönrath? Der frühere deutsche Schwergewichtsboxmeister Ludwig Haymann hofft immer noch, einmal Gelegenheit zu erhalten, sich für die wenig rühmliche Niedertage, die er im Meisterschaftskampf mit dem Krefelder Hans Schönrats bezog, revanchieren zu können. Er obliegt zurzeit in Berlin unter Leitung des bekannten Herostrainers Otto Nispel einer gewissenhaften Vorbereitung und hat heute ein Ringgewicht von 180 Pfund, also wie in seinen besten Zeiten. Es sind auch bereits Verhandlungen im Gange, um einen Revanchekampf Schönrath—Hay= mann zustande zu bringen. 4 Bezugspr 210 Mt. monatlich Allgem. A im Reklat Angebote Bei zwan verfahren Anzeigen gegebene Ger Rk. 250.= Opposit Ral Die R tung: „Vertre Tagung ar gefaßt, die gen die V Bekämpfun 1931 wenk Die V nicht geWie schon der Länder sie der leg Volksbegeh Erlaß der für ihre 2 schen Min hierüber Reichsinne rium des Die er mütig auf des Staat der Linkst deutscher lichen Wa den Nähr schen M das deutse hatte. 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