undreug 1. Ratt Nr. 65 31. Jahrgang Gelsenkirchener Montag, den 6. März 19 —„„ Unabhängige Tageszeitung für Groß=Gelsenkir Gelsenkirchener Generalanzeiger#### Amtliches Kreisblatt füt Gelsenkirche tchelich, auch Sonntags.— Bezugspreis halbmonatlich.00 RM Selbstabholer 90 Rpie.— Postdezug Hauptgeschäftsstelle Wildenbruchstraße 27, in Buer Ho wonatich.22 Rü mit Zustelgebähr— Ilustrierte Veisage 16 Roig, gonatlich, ertra— Amal=üntersusung 54s 7 Uhr, aßends.— Anzeigen=Annahme, die nacht nach besonderen Bedingungen— Anzeigenpreise: mm einspaltig Rpia Familien=Anzeigen und Anzeigen nicht geichäftlicher Art 5 Reichspfennig, für Auswärtige 12 Reichspsennig.— Reklamen 50 Reichspiennig für Groß=Gelsenkirchen Amtliches Kreisblatt füt Gellenkirchen Lauptse###stelle Bitpenbruchstraße 27, in Buer Hochsraße 19.— Geöffnet von 8 Uhr, vormittags bie 7. Uhr abends.— Anzeigen=Annahme bis nachmittags 5 Uhr für die nächste Ausgabe— Postscheck=Konto. Essen 13649.— Fernsprech=Anschlus: Geschäftsstelle und Schriftleitung A6 41.— Geschäftsstelle Buer 30344.— Beriag Carl Oertondura. Geisenkirchen. Dor Boppareaa Rekordwahlbeteiligung.— Die Regierungsparteien in Front.— Die Schlüsselstellung des Zentrums gebrochen.— Grenzdeutsche strömten herbei.— Starker Rückgang der Kommunisten. Sieg der Regierung. (Drahtb. unserer Berliner Schriftltg.) Die Wahl hat, um das Wichtigste vorwegzunehmen, mit einem großen Siege der Regierung geendet. Die Wähler sind der vom Reichspräsidenten ausgegebenen nationalen Parole gefolgt. Die Regierung hat mehr als die Hälfte der Stimmen erhalten. Innerhalb der Sese echeceic eäiecte eiasie esie sondern darüber hinaus noch ein erhebliches Plus verzeichnen kann. Sie hat die 17 Millionen überschritten und damit über 42 Prozent aller Stimmen auf sich vereinigt bei einer Wahlbeteiligung, die insgesamt beinahe an die 40 Millionen heranreichte, bei 45 Millionen Wahlberechtigten, also einer Durchschnittswahlbeteiligung von über 90 Prozent. Es ist also in weitem Maße gelungen, die Partei der Richtwähler zu mobilisieren, die sast ausschließlich für die Regierung gestimmt haben. Aber das nicht allein; zum ersten Male ist den Nationalsozialisten auch in größerem Umfange ein Einbruch in die Reihen der Marxisten gelungen. Die Sozialdemokraten haben sich zwar im wesentlichen behaupten können, offenbar weil ein Teil der Kommunisten für die sozialdemokratischen Kandidaten gestimmt hat. So treten auch nach außen hin die Verluste der Sozialdemokraten nicht so sehr in die Erscheinung, während die Kommunisten beinahe ein Fünftel ihrer Stimmen hergegeben haben. Auch das Zentrum und die Bayern haben von der hohen Wahlbeteiligung nur einen bescheidenen Vorteil gehabt. Gemessen an der Wahlbeteiligung, bedeutet auch dieser Zuwachs für sie einen Verlust. Die Deutschnationalen haben der Volkspartei etwa die Hälfte ihrer Stimmen abgenommen, haben dafür aber auch Stimmen an die Nationalsozialisten abgeben müssen. Während sie bisder immerhin ein Viertel der nationalsozialistischen Stimmen ausmachten, sind sie jetzt auf weniger als ein Fünktel, gesunken. Beide Parteien haben aber vor der Wahl ein Abkommen getroffen, daß sie auch weiter beisammen bleiben wollen. und bei der Einstellung Hitlers kann kein Zweisel darüber sein, daß er entschlossen ist, dieses Versprechen zu halten. Die große Frage der Regierungsmehrbeit, die ja bei der Auflösung des Reichstags im Vordergrund stand, hat inzwischen an Aktualität verloren, einmal, weil mit dem Ausfall der Kommunisten gerechnet werden muß, dann aber auch, weil das Zentrum sich selbst aufs tote Gleis manövriert hat, und keinerlei Neigung mehr verspüren dürfte, den Kampf im Reichstag noch einmal aufzunehmen. Der Erfolg der Regierungsparteien läßt sogar die Möglichkeit offen, daß sie sich nicht mit einem einfachen Ermächtigungsgesetz begnügen, sondern daß sie vielleicht an eine verfassungsändernde Mehrheit denken können, die ihnen jede Bewegungsfreiheit geben dürfte. Dazu kommt der Sieg in Preußen, der jetzt die Wahl eines Ministervräsidenten gewährleistet und so die Hoffnung gibt, daß der unerguickliche Streitfall vor dem Staatsgerichtshof nicht mehr zu einem Urteil zu führen braucht, weil durch die Wiederherstellung einer vom Parlament gewählten Regierung die Einrichtung des Staatskommisars überflüssig wird, zumal auch bei den Bayern keine Reigung mehr bestehen dürfte, den Konflikt mit der Reichsregierung auf die Spitze zu treiben. Es kann in München nicht ohne Eindruck bleiben, daß die Bayerische Volkspartei zum ersten Male nicht mehr die stärkste Partei in Bayern ist. Die Nationalsozialisten haben allein in Bayern elf Mandate errungen, dazu in Baden und Württemberg neun, die Mainlinie ist also überwunden. Die Nationalsozialisten sind jetzt auch in Bayern so stark, daß der Bayerischen Volkspartei, wenn sie sich nicht in die Rolle des Zentrums hineinmanövrieren lassen will. kaum etwas anderes übrig bleibt, als rechtzeitig den Frieden mit den Nationalsozialisten zu machen. Politisch hat also die Wahl eine wesentliche Entspannung gebracht, indem, sie der Reichsregierung die Möglichkeit zu positiver Arbeit in die Hand gegeben hat. Je eher sie damit anfängt, desto kärker werden die Erfolgsmöglichkeiten sein. Die umtichen=Srhernesser A3. Berlin, 6. März.(Eig. Drahtb.) Auf Grund der amtlichen Zählung des Reichswahlleiters wurden für den Reichstag insgesamt 39316873 Sti Es entfielen auf: mmen abgegeben, für den vreußischen Landtag 23850429 Stimmen. Nationalsozialisten Sozialdemokraten Staatspartei Kommunisten Zentrum Schwarz= Beiß=Rot Bager. Volepartel Deutsche Volkspartei Gang. Holeslenft Bauernpartei hannoversche Pt. Kandbund Sozial. Kampfgem. Aamoigen. der Arbeiter u. Bauern 125 81 52 19 Reichstag 5. März 1933 Dss 11265333 1175503 93 555 4845379 442316 3132595 1072 893 432105 3 4 115 114231 47 723 83828 3 9Us 1148 Landtag 5. März 1933 211 10399433 5 3 861 65 918472 63 3135936 ss 3998020 43 2109546 Reichstag 6. Nov. 1932 2 2 242610 215293 51072 196 137 100 95 52 20 11 3 1 2 11737391 135173 338613 S 980 540 4230644 13165 1095939 S91 794 404161 149026 63970 105 216 Der frühere Landtag. Der nreußische Landtag vom 24. April 1932 sei in seinem Endresultat heute nochmals wiederholt. Es entfielen auf: Nationalsozialisten Sozialdemokraten.. Kommunisten.... Zentrum...... Deutschnationale... Deutsche Volkspartei Christl.=Soz. Volksdienst Staatspartei.... Deutsch=Hannoveraner Stimmen 8 007 384 4675 173 2 819 763 3 371 932 1524230 330 745 255 177 332 490 63 731 Mandate 162 94 57 67 31 7 423 641 39316873 472 23850429 384 35759074 Ferner erhielten zum Landtag:„Mit Hindenburg für ein natl. Preußen“ 206 909, Landwirte. Haus= und Grundbesitz 10.977, Preußischer Mittelstand und Sparer 14 363, Raditaler Mittelstand 21889, Rabikal=Soziale Partei 161. Schleswige Heimat 2006, Deutsche Einheitspartei für wahre Volkswirtschaft 574, Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern 630, Sozialistische Kampfgemeinschaft 367 Stimmen. Die Rechtsparteien einschließlich der ihnen angeschlossenen und auf der Landesliste verrechneten Splitterparteien erhielten insgesamt 258 Sitze mit 54.7 Prozent aller abgegebenen Stimmen. StähthelmParade in Gerlin. Feldgraue aus dem ganzen Reiche erneuern das Treuegelöbnis. Ein Gruß Hindenburgs. Am c# Berlin, 5. März.(Drahtb.) Sonntagnachmittag waren die Straßen unter den Linden und die Umgebung des Lustgartens wieder das Ziel vieler Zehntausender. Während des ganzen Vormittags waren aus allen Teilen des Reiches Stahlhelmzüge in Berlin eingetroffen und von der Bevöllerung freudig begrüßt worden. Von 15 Uhr sammelten sich an der Charlottenburger Heerstraße und an ihren Seitenstraßen die einzelnen Stahlbelmabteilungen. Um 16 Uhr setzte sich die Spitze des Zuges in Bewegung. Mit klingendem Spiel marschierten die feldgrauen Kolonnen, in denen auch die Prinzen des preußischen Königshauses waren, unter Führung des zweiten Bundesführers Oberstieutnant a. D. Duesterberg durch das Brandenburger Tor, die Linden entlang zum Lustgarten. Die Linden waren wieder von einem undurchdringlichen Wall von Menschen angefüllt, die ihrer Freude durch Hochrufe und unermüdliches Konseire mie Hamdurg. Bürgermeister Petersen erklärt seinen Rücktritt. Nathaus von der SA. besetzt. A3. Hamburg, 6. März.(Eig. Drahtb.) Der Reichsinnenminister hat angeordnet, daß dem nationalsozialistischen Abg. Richter die Polizeigewalt in Hamburg als Polizeiherrn übergeben wird. Der Senat hat sich unter Einlegung einer Rechtsverwahrung der Verordnung gefügt. Bürgermeister Dr. Petersen hat seinen Rücktritt erklärt. Nachdem der Senat den ganzen Sonntagnachmittag über in Permanenz getagt hatte, um zu der sich dauernd ändernden politischen Gestaltung in Deutschland Stellung zu nehmen, ist Bürgermeister Petersen zurückgetreten. Die SA. hatte sich um 21 Uhr in Stärke von 700 Mann auf dem Rathausplatz versammelt und ist gegen 22 Uhr unter dem neuen Polizeiherrn Richter in das Rathaus einmarschiert. Auf den großen Flaggenmasten wurde die Hakenfreuzfahne gebißt. während die Menge das Horst=Wessel=Lied und das Deutschlandlied anstimmte. Anschlag auf den Abg. Kasche. Frankfurt Oder, 5. März.(Eig. Drahtv.) Auf den nationalsozialistischen Abg. Kasche wurde in der Nacht zum Sonntag ein Anschlag verübt. Auf den Kraftwagen, in dem sich Kasche befand, sprang am Oderweg ein Mann auf, der auf den Chausteur einschlug und rief:„Da hast du es. Kasche!" Der Chauffeur gab Vollgas und der Mann sprang ab. Hinter dem Kcaftwagen her wurden noch sechs Schüsse abgegeben, ohne jedoch semanden zu verletzen. Minister Göring zum Wahlergebnis. A3. Berlin, 6. März(Eig.(Drahtb.) Reichsminister Göring hat sich zu dem Ausgang der Wahlen folgendermaßen geäußert: „Die größte politische Entscheidungsschlacht ist geschlagen, die nationale Front hat durch die Hingabe und Opferfreudigkeit ihrer Anhänger den Sieg auf der ganzen Linie errungen. Ich bin glücklich und dankbar, daß das deutsche Volk dem Schritt des Reichspräsidenten, das Kabinett Hitler zu berufen, mit so überwältigender Mehrheit gefolgt ist. Zum ersten Male seit Bismarcks Zeiten ist die Schlüsselstellung des Zentrums gebrochen. Die ungeheure Ueberlegenheit der nationalen Front gerade auch in den süddeutschen Ländern gibt den süddeutschen Regierungen nicht mehr das Recht, namens des Volkes weiter zu regieren, da sich auch hier die Mehrheit hinter Hitler befindet.“ Tücherschwenken Ausdruck gaben. Der erste Bundesführer Seldte erschien in Begleitung des Vizekanzlers v. Papen gegen 17.30 Uhr im Lusigarten. während der Anmarsch des Stahlhelms immer noch andauerte. Die beiden Minister wurden mit lauten Front=Heil=Rufen begrüßt. In 26 Bataillonen formiert, füllten etwa 30.000 Feldgraue den Platz. Der zweite Bundesführer Duesterberg bielt die Ansprache, in der er zunächst den Feldarauen Kenntnis gab von folgendem an ihn gerichteten Brief des Reichspräsidenten: „Mit herzlichstem Dank nehme ich das Treuegelöbnis entgegen, das Sie mir im Namen des Stahlhelm und der gerade heute in Berlin versammelten Stahlhelmkameraden ausgesprochen haben. Ihrem Wunsche, eine persönliche Begrüßung der alten Frontsoldaten entgegenzunehmen, konnte ich leider aus den Ihnen mündlich mitgeteilten Gründen nicht entsprechen. Ich bitte Sie aber, meinen alten feldgrauen Kameraden meine herzlichsten Grüße zu übermitteln und ihnen zu sagen, daß ich als ihr alter Führer und ibr Ehrenmitglied mich in treuer Zusammengehörigkeit mit ihnen vereint, fühle.“ Weiter führte Duesterberg aus: Die Stahlhelmauffassung, daß nur im Zusammenfassen aller nationalen Kräfte eine nationale Führung gehildet werden könne, hat sich durchgesetzt. Die alten Stahlhelmziele wie innere und äußere Befreiung, wie Gleichberechtigung und Wehrboheit sind Staatsziele geworden. Der Wahlkampf geht heute zu Ende, die nationale Regierung wird bleiben. Wir im Stablhelm erwarten, daß die nationale Regierung das durch die November=Revolution 1918 nicht eingelöste Versprechen „der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß“ nun endlich als vornehmste Aufgabe anerkannt und einlöst. Die Lage der Schwerkriegsbeschädigten, der Kriegerwitwen und Waisen muß und kann gebessert werden. Hier handel: es sich um Erfüllung einer vaterländischen Ehrenpflicht. Wir erwarten aber ferner, daß nun endlich bei gleichen Leistungen und Können und selbstverständlich einwandfreiem Charakter die alten Feldgrauen bei der Besetzung von Beamtenstellesi, aber auch in der gesamten Wirtschaft sichtbar bevorzugi werden. Erst kommen die in Hunderten von Schlachten bewährten alten Frontsoldaten, dann die jugendlichen Kämpfer in der Nachkriegszeit. Zum Schluß wies Duesterberg darauf hin, daß der Stahldelm zum Sammeln aller wehrwilligen alten Soldaten aufruse und sprach den Stahlhelmkameraden seinen Dank für ihre Treue aus. Im Anschluß daran hielt der erste Bundesführer, Reichsarbeitsminister Seldte. eine Ansprache. in der er unter anderem ausführte: Der Wahlkampf stand, für die Regierung unter dem Motto:„Das ganze Deutschland soll es sein.“ Durch die Rede meines Kameraden Duesterberg ging die gleiche große Mahnung. Auch ich will euch allen den Dank sagen, daß ihr 14 Jahre den Führern treu gefolgt seid. Ich will dem Dank darin wiederum Ausdruck geben, daß wir Stahlhelmführer die Gewißheit haben, daß ihr in jedem Kampf, wohin wir euch führen, uns nicht verlassen, sondern kart unterstützen werdet. Der Aufbruch der Nation. Wenn die Wahlaufrufe der Parteien diesmal von einer wahrhaft geschichtlichen Stunde sprachen, so lag darin ganz gewiß die richtige Bezeichnung für diese Wahlen. Nur selten hat in der deutschen Geschichte ein Vorgang so sehr die Allgemeinheit aufgerüttelt. Das geht schon aus der Ziffer der Wahlbeteiligung hervor. Nur ganz wenige— und man darf wohl annehmen, daß diese wirklich verhindert waren— haben ihrer Wahlpflicht nicht genügt, das übrige Volk ist fast restlos zur Wahlurne gegangen und hat damit seinen Willen zur künftigen Gestaltung der deutschen Politik bekundet. Auch wenn die Vorgeschichte dieser Wahl nicht mit so dramatischen Momenten(wir denken dabei an die Brandstiftung im Reichstagsgebäude) ausgefüllt gewesen wäre, so hätte man trotzdem mit einer starken Beteiligung rechnen können. Die Urheber dieses ungeheuren Attentats haben nunmehr darüber nachzudenken, welchen Gefallen sie sich damit erwiesen haben. Noch niemals ist für die Aufklärung des deutschen Volkes vor der Wahl so viel geschehen wie diesesmal. Man muß den Regierungsparteien zuerkennen, daß sie es verstanden haben, mit ihrer Aufklärung und Provaganda tief ins Volk einzudringen. Das Resultat, das nunmehr vorliegt, ist ein Beweis dafür, wie starker Sympathien sich die junge neue Regierung des Deutschen Reiches erfreut. Die starke Hand, die man besonders in den letzten Jahren allenthalben so sehr vermißte und die nun sichtbar geworden ist für alle, sowohl für die, die sie zu fürchten haben, wie auch für jene, die sich stets nach ihr gesehnt haben, hat, zusammen mit dem Wort, das für viele wie eine Erlösung wirkte, das Wunder der Wiedererstarkung des nationalen Deutschlands geschaffen. Es war nicht schwer, diesen Umschwung in der deutschen Innenpolitik vorherzusagen, denn schon die allgemeine Stimmung nach dem Bekanntwerden des Regierungswechsels ließ die Zustimmung erkennen, die nun ihren Niederschlag in Zahlen gefunden hat. Es geht ein tiefes Sehnen durch das deutsche Volk nach Ruhe und Arbeit, und nichts hat so sympathisch berührt wie das mit stichhaltigen Argumenten belegte Versprechen der Regierung, mit starker Hand für Ruhe und Arbeit in Deutschland zu sorgen. Auch diejenigen, die, noch eingefangen von der Ideenwelt der vergangenen Jahre, abseits stehen, werden bald erkennen, daß nur auf diesem Wege eine Gesundung unserer Verhältnisse zu erlangen ist. Nichts hat die Allgemeinheit mehr enttäuscht und zur Schaffung der nunmehr vorhandenen Stimmung beigetragen als gerade die vielen Unterlassungen der deutschen Politik des Nachkriegsdeutschlands. Gewiß haben wir eine Reihe von Politikern an der Spitze der Regierungen gehabt, die für ihre Arbeit das Prädikat„gut“ verdient haben, doch nur wenige sind es, die heute noch dank ihrer Arbeit im Volke weiterleben. Es ist der verhängnisvolle Fehler gemacht worden, so zu tun, als ob erst nach dem Kriege das Leben erst wirklich lebenswert geworden wäre. Mit Aeußerlichkeiten hat man versucht, das Volk für das zu entschädigen, woran es früher eine tiefe innere Sehnsucht und Freude empfand. Statt an den guten Seiten der Vorkriegsgeschichte anzuknüpfen, hat man versucht, so zu tun, als habe es früher überhaupt nichts gegeben, was irgendwie nur des Aufhebens wert gewesen ist, hat alles, was daran erinnerte, wie eine böse Krankheit behandelt und auszutilgen versucht Aber das Volk hat ein seines Empfinden für Wahres und Echtes. Die neuen Apostel der neuen Lebensweise, die nur das Rezept kannten, alle Verpflichtungen aufzuschieben und späteren Zeiten zu überlassen, sind hinweggefegt worden. Die riesengroße Ministerpräsident Braun hat Beutschland verlussen. In die Schweiz gereist. * Friedrichshafen, 5. März.(Drahtb.) Nach einer Auskunft der Polizeidirektion Friedrichshafen hat der frühere preußische Ministerpräsident Otio Braun, der am Samstagnachmittag im Kraftwagen hier eintraf, mit dem Faye zut. welches den Transport von Eisenbahnen und Kraftwagen zwischen Friedrichshafen und Romanshorn vermittelt, um 15.45 Uhr das deutsche Staats ebiet verlassen. Die Papiere Brauns sowie die Papiere für den Kraftwagen waren vollständig in Ordnung. so daß einem Verlassen des deutschen Reichsgebietes keinerlei Hindernisse im Wege standen. * S K Ruu nu ce c Algemeine Zeitung Montag, den 6. Plür 1933 Anbäufung von Aufgaben und Verpflichtungen baben das Volk wachgerüttelt. Das Verdienst, dazu beigetragen zu haben als Rufer und Erwecker, gebührt dieser Regierung, die mit energischer Zielsetzung ihrer Arbeit nachgeht und sich nicht durch schwächliches Nachgeben jedem Einwand gegenüber, der mit Unvovularität drobt, von ihrem Wege abbringen lätzt. Wenn heute eine Regierung unter diesen ungeheuer schwierigen Verhältnissen so boffnungsfrob an die Arbeit gebt, dann gebührt ihr der Erfolg schon von vorneberein, wenn aber eine Regierung nicht nur mit leeren Phrasen argumentiert. sondern ihre Gedankengänge mit der soliden moralischen Auffassung. die einmal das Kennzeichen deutscher Staatsangehörigkeit in aller Welt war. ausstattet, dann braucht man auch um ihre Zukunft nicht zu bangen. Mit großer Sorge haben ernstdenkende Menschen immer darauf hingewiesen, wie verhängnisvoll es wirken muß, wenn einmal sich der katastrophale Versuch rächen wird. dem Volke den Glauben aus dem Herzen zu reißen und nur das an seine Stelle zu setzen, was wie ein Kartenhaus eines Tages zusammenbrechen mußte. nämlich die Sucht nach Lebensgenuß ohne Rücksicht auf die bestebenden Verhältnisse, die eber eine spartanische Lebensweise erforderlich gemacht hätten. Wenn jemals das reibungslose Zusammenleben des ganzen Volkes eine Notwendigkeit gewesen ist, dann in dem Deutschland dei Nachkriegszeit. Es ist aber kaum etwas Nennenswertes getan worden, eine wirkliche Sammlung des Volksganzen herbeizuführen. Die wenigen, mit staatsmännischem Weitblick ausgestatteten Politiker. die sich daran versucht hoben, sind sostematisch lächerlich gemacht worden. Sie waren wie die Prediger in der Wüste. Die Vorzeichen, unter denen der neue Reichstag an der historischen Stätte in Potsdam ins Leben tritt. sind selten günstig. Der Ruf zur Sammlung wird diesmal nicht ungehört verhallen, und wenn sich auf diesem Geiste die Arbeit des neuen Parlaments und der von ihm unterstützten Regierung aufbaut, dann ist dieser sonnige Vorfrühlingstag, der fast das ganze deutsche Volk auf dem Wege zur Wahlurne sah. nicht nur ein äußerliches Symptom für die deutsche Zukunft gewesen! Der Gahnn, In errich! Ein ruhiges Bild. A3. Berlin, 5. März.(Eig. Drahtb.) Das deutsche Volk hat in den letzten Jahren bis zum Ueberdruß wählen müssen. Und trotzdem war auch dieses Mal keine Wahlmüdigkeit bemerkbar: im Gegenteil sind in den meisten Städten sogar die Rekordziffern früherer Zeiten in den Schatten gestellt worden. Mancherlei Umstände sind hier zusammengefallen, die vielfach auch die lauesten Wähler auf die Beine gebracht haben. Der Reichstagsbrand hat die Wahlmüden erschreckt auffahren lassen, der Bürgerkrieg hat auch den Wahlunlustigsten an die Wahlurne gebracht, die Initiative und die Propaganda der Rechten ist nicht wirtungslos geblieben, aber auch die Linke hat alle Mann mobil gemacht. Dann hat ein im ganzen Reich von allen Parteien eingerichteter Schleppdienst sehr gut funktioniert. Und schließlich hat auch der Rundfunk dafür gesorgt, daß die Wahlmüden ihrer Wahlpflicht genügten. Die Zahlen der Abstimmenden gingen teilweise über 90 Prozent hinaus. Nachdem der Wahlkampf am Sonnabendabend aller Orten mit den Fackelzüsen und Massenaufmärschen der nationalen Front seinen Höhepunkt erreicht hatte, war das äußere Bild des Wahltages durch sonntägliche Ruhe gekennzeichnet. Soweit noch die Propaganda der Parteien in Erscheinung trat, beschränkte sie sich auf die vereinzelten Werbeumzüge der NSDAP. und des Stahlhelms. Begünstigt von dem milden sonnigen Vorfrühlingswetter, der im großen Teil des Reiches seinen Einzug gehalten hat, setzte in allen deutschen Gauen die Waylyandlung schon in den ersten Vormittagsstunden überraschend stark ein, so daß sich vor den Wahllokalen oft lange Schlangen von Wählern bildeten. In vielen Wahlstellen hatten, wie aus Meldungen aus verschiedensten Gegenden des Reiches hervorgeht, um die Mittagsstunden bereits 40 bis 50 v. H. der Wähler ihre Stimme abgegeben. Die Reichshauptstadt bot am Sonntag ein außerordentlich bewegtes Bild, Große Menschenmengen bewegren sich durch die Straßen, die mit zahlreichen Hakenkreuzfahnen und schwarz=weiß=rot geschmückt noren. In Neukölln bißten um Mittagszeit Nationalsozialisten und Stahlhelmleute auf dem Rathaus die Hakenkreuzfahne. Viele Straßenzüge glichen einem wehenden Flaggenmeer. Besonders auffällig war das chlagartige Hervortreten der alten Reichsfarben schwarzweiß=rot in einer noch nicht dagewesenen Zahl. Die Sowjet=Flagge ist bis aus wenige Ausnahmen völlig verschwunden. Besonders belebt war das Straßenbild im Regierungsviertel. Das Ministerwahllokal in der Kanonierstraße wurde von einer großen Menschenmenge belagert. Zahlreiche Pressephotographen und Tonfilmoperateure traten in Aktion, als zur gewohnten frühen Stunde kurz nach 9 Uhr das Auto des Reichspräsidenten v. Hindenburg vorfuhr. Hindenburg in Begleitung von Staatssekretär Meißner wünschte der mit lauten Zurufen grüßenden Menschenmenge einen kräftigen„Guten Morgen“. Eine Gruppe älterer Herren, die, wie bekannt wurde, eigens aus der Provinz gekommen waren, um in dem Wahllokal des Reichspräsidenten auf Stimmschein zu wählen und das Reichsoberhaupt zu sehen, begrüßten den greisen Feldmarschall mit dem Zuruf:„Gott mit Euch, Herr Reichspräsident!" Der Reichspräsident dankte besonders für diese Begrüßung durch Abnehmen des Hutes. Kurze Zeit, nachdem der Reichspräsident seiner Wahlpflicht genügte, erschien Reichsaußenminister Freiherr v. Neurath, und bald darauf Vizekanzler v. Papen im Wahllokal. Reichsminister Hugenberg traf um 11,30 Uhr vor seinem Wahllokal in Dahlem ein. Auch auf den Berliner Fernbahnhöfen herrschte recht rege Wahltätigkeit. Auch in den Krankenhäusern war recht starkes Verlangen bei den Kranken an der heutigen Doppelwahl festzustellen. und es dauerte geraume Zeit, bis der Regenschirm, der in den Krankenhäusern als provisorische Zelle diente, die Runde gemacht hatte. Aehnlich wie in Berlin ist der Wahltag auch im übrigen Reichsgebiel verlaufen. Im allgemeinen ist es zu keinen Störungen gelommen. Lediglich in Quickborn(in der Nähe von Pinneberg) kam es in der Nacht zum Sonntag nochmals zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, bei dem ein junger Kommunist erschossen wurde. In der Südwestecke des Reiches war die Wahlbeteiligung besonders im Grenzgebiet außerordentlich stark. Eine besondere Note erhielt das Wahlbild durch die zahlreichen Reichsangehörigen, die aus der Schweiz gekommen waren, um ihrer Wahlpflicht zu genügen. Zwischen 10 und 11 Uhr trafen in Basel drei Extrazüge aus Bern, Zürich und Lausanne ein. Die Reisenden begaben sich zum größten Teil mit der Straßenbahn nach Lörrich. Ein anderer Teil reiste nach dem badischen Mittel= und Unterland. In Waldshut traf ein Sonderzug aus Zürich mit etwa 300 Perionen ein. In Konstanz und Lindau herrschte ebenfalls reger Verkehr. Das deutsche Konsulat in St. Gallen hatte zahlreiche Stimmscheine ausgestellt, mit denen die Reichsangehörigen ihrer Wahlpflicht nachkamen. Das deutsche Konsulat in Basel hat nicht weniger als 4000 Stimmscheine ausgestellt. In Passau trafen in mehreren Sonderzügen einige tausend Wahlberechtigte aus Wien und den ostösterreichischen Ländern ein, die auf der Fahr: überall von nationalsozialistischen Abordnungen stürmisch begrüßt wurden. Auch aus Tirol und anderen Grenzorten waren Sonderfahrten eingerichtet worden. In Zweibrücken wurden zahlreiche Stimmscheine von Reichsangehörigen aus Lothringen abgegeben. Vielfach kamen auch Saarländer in der ehrlichen Meinung, daß sie auf Grund ihres Passes wahlberechtigt seien, mutzten aber zurückgewiesen werden. Auch an der deutsch=volländischen Grenze beriichte lebhaftes Treiben. Tausende von Reichsangehörigen waren aus Holland verbeigeströmt. um ihr Wahlrecht auszulben. In Kleve haben rund 3000 Deutsche aus Holland ihre Stimme abgegeben, in Kaldenkirchen rund 1300. Im rhein.=westf. Industriegebiel haben sich, wie das Büro des höheren Polizeiführers We: mitteilt, keinerlei nennenswerte Zwischenfälle ereignet. Der Sonntag und die Nacht zum Sonntag sind ohne wesentliche Störungen verlaufen. Die Kundgebungen und Veranstaltungen der nationalen Verbände konnten sich überall reibungslos abwickeln. Bei schönem Wetter zeigten die Straßei das übliche Sonntagsbild. Schon am frühen Vormittag setzte überall lebhafte Wahltätigkeit ein, so daß mehrfach bereits um die Mittagsstunden die Hälfte der Wahlberechtigten und noch mehr ihrer Wahlpflicht genügt hatten. Die Straßen trugen vielfach reichen Flaggenschmuck, wobei neben den Farben des alten Reiches und dem Hakenkreuzbanner gleichsam als Symbol der nationalen Einigung erstmalig die schwarz=weiß=rote Fabne mit Hakenkreuzgösch und Hakenkreuzaufdruck in die Erscheinung trat. Ergebnisse aus den Industriestädten. (Die erste Ziffer gibt die Reichstagswahl, die zweite die Landtagswahl: in Klammern die Reichstagswahlen vom 6. November 1932.) Dortmund. NSDAP. 91 364. 89 871(55 547): SpD. 70 300, 69 825(63 499): KPD. 78 034, 77 417(97936): Zentrum 62168 61 370(57 155): Kampffront 22693. 21 689(21 266): DBP. 4681. 4725(5732): Evang. Polksdienst 6485. 6659(6715): Staatspartei 2420. 2380 (1295). Essen. NSDAP. 119757. 118 470(75 750); SPD. 42 357, 42 206(41 136): K PD. 78 004, 77 833(89 451): Zentrum 118 383. 118 090(109 246): Kampffront 23.813. 23712(21871): DBP. 3063. 3182(5011): Ev. Volksd. 656. 5747(6415): Staatspartei 1169. 1256(546). Bochum. NSDAP. 70 587 69 873(48 856); SPD. 31 900. 31 748(31 448): K PH. 31 731. 31 515(39 610): Zentrum 41 307. 40 935(38 872); Kampffront 12 004. 11 653(10 275): 2VP. 2438. 2453(3294): Ev. Volksd. 3747. 3795(10 275): Staatspartei 537. 536(579). Oberhausen. NSDAP. 34019 33 706(20 478); D 10541(10 483(10000): KPD. 18 367. 18 168 (24 323): Zentrum 34 168. 33 926(30 001): Kampffront 7812 7746(7195); DBP. 1401, 146(1848): Ev. Volkd. 1334. 1368(1435): Staatspartei 136. 149(112). Mülheim. NSDAP. 31 253, 30 930(20 332): SPD. 10 641, 10 625(9802): KPD. 14173. 14 102(17578): Zentrum 13910. 13872(12 385): Kampffront 10 421. 10347(8283): DVP 1043. 1885(1688): Ev. Volksd. 1442. 1520(1456); Staatspartei 258. 254(196). Gladbach=Rbendt. NSDAP. 45 914, 45 461(26 178): SPD. 6387, 6429(6781): K PD. 18 171, 18 106(27 252); Zentrum 41 096. 41071(40 553): Kampffront 6920. 6849(5990): DPP. 872. 909(1420); Ev. Volksd. 2637. 738(700); Staatspartei 355. 350(221). Duisburg=Hamborn. NSDAP. 85 300 84 260 (54 655): SPD. 30 926, 30 736(27751): KPD. 54 281. 53 602(63 847): Zentrum 54 623. 54142(47.570); Kampffront 21677, 21 548(16 500): DBP 2861. 2904 (4173); Ev Volksd. 2637. 2680(2597): Staatsvartei 583, 645(383). Drei Ministerialräte beurlaubt. Die Ministerial= räte in der Reichskanzlei Dr. Feßler, Vogels und Pukaß sind unter Gewährung des gesetzlichen Wartegeldes zum 31. März in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden. Zaug der erwachenein Kutton Aufmarsch der nationalen Verbände im ganzen Reiche. Lange Fadelzage. AZ. Berlin, 4. März.(Eig. Drahtb.) Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei beschloß den Wahlkampf in Berlin und im ganzen Reich mit Kundgebungen, die unter das Motto„Tag der erwachenden Nation; gestellt waren. Die Veranstaltungen waren getragen von der Idee, die letzte Rede des Reichskanzlers vor dem Beginn des Wahlaktes nicht nur seinen unmittelbaren Zuhörern in Königsberg und allen Hörern der deutschen Sender zu übermitteln, sondern auch den Bewohnern der Städte und des Landes, die sonst keine Möglichkeit hatten, den letzten Appell Hitlers anzuhören. Dementsprechend waren die öffentlichen Plätze der Städte zu Mittelpunkten der Kundgebungen gewählt worden. Zu ihnen zogen in den Abendstunden lange Fackelzüge der S2., SS., der Hitler=Jugend und des Stahlhelms in geschlossenen Formationen, begleitet von zahlreichen Anhängern und Freunden der Partei. Die Uebertragung aus Königsberg begann pünktlich um 29 Uhr mit einer Rundfunkreportage von Dr. Goebbeis, der an die Rettung Ostpreußens durch Hindenburg erinnerte und von der Berufung des jungen Deutschland durch den Reichspräsidenten zur Führung sprach. Die die Fackelzüge begleitende Polizei beschränkte sich darauf, den Verkehr zu ordnen. Hitler in Königsberg. Des Kanzlers Avpell an Wähler und Volk. #0 Königsberg, 5. März.(Drabtb.) Der Vorabend der Reichstagswahl in Ostvreußen stand ganz im Zeichen des Tages der erwachenden Nation. Den Höhepunkt bildete ein letzter Avvell des Reichskanzlers Adolf Hitler an das deutsche Volk. Nachdem der preußische Gauleiter der NSDAP., Koch. den Kanzler auf dem schicksalsschweren Boden Ostpreußens willkommen geheißen hatte, ergriff Adolf Hitler, stürmisch begrüßt, das Wort. Er führte aus: Ich möchte beginnen mit einem Satz, den ich hier lese in einem Flugblatt, herausgegeben von der Zentrumspartei. Ich lese hier:„Wir wissen, wenn der Herr das Haus nicht bauet, bauen die Bauleute umsonst; an Gottes Segen ist alles gelegen.“ Sehr wahr! Und wenn wir nun von dem Spruch aus das Haus ansehen, das im November 1918 gegründet wurde. und an dem sie seitdem bauen, dann müssen wir die Bestätigung dieses Spruches sehen: Gottes Segen ist ihnen dabei nicht zuteil geworden, und das Haus haben sie daher auch schlecht geoaut. Und das Volk verfällt immer mehr. Denn wenn einst vielleicht die Millionenmasse des Volkes gehlendet wurde von den„schönen Aussichtey., fur die Zukunft und den volitischen und den moralischen Verfall nicht erkannte— nun sind die Folgen gekommen; die. Not und das Elend. Jetzt, da das Leben von Miltionen beschränkt wird. kommt langsam die Einsicht, und die Menschen. die sehen nun umher, suchen nach Programmen und wollen eines nicht erkennen: daß alle Programme ihren Wert nur erhalten von der Idee, von der sie getragen sind und vom Volk, das sie verwirklichen soll, von den Männern, die sie propagieren, von den Männern, die sie der Nation gegenuber durchzusetzen haben. Nur der Fleißige erhält den Segen des täglichen Brotes, nur der Mutige das Glück der Freiheit. Nicht der Faule und nicht der Feige sind von der Vorsehung gesegnet. Die eigene Kraft ist die Quelle des Lebens: nie hat uns der Allmächtige gegeben, damit wir sie nutzen, damit wir in ihr und durch sie den Kampf unseres Lebens durchführen. Wenn der eine nur in seinem Stande denkt, der andere nur in seinem Berufe, ein Dritter nur in seiner Herkunft, ein Vierter nur in seinem Vermögen, ein anderer aufgeht in der Ueberschätzung seiner Bildung und den verachtet, der nicht des gleichen Wissens ist, wenn der eine nur seine Konsession sieht und der andere ebenfalls die seine, dann wird das deutsche Volke in kurzer Zeit zu Grunde gehen. Als ich als Soldat aus dem Kriege in die Heimat zurückkehrte, da traf ich dieses zerrissene deutsche Volk an und litt damals unter der Erkenntnis des Fluches. der nun Deutschland treffen würde, sah die beiden Welten, die sich auftaten: Bürgertum und Proletariat. Nationalismus und internationalen Marxismus und wußte, daß, wenn das deutsche Volk diese Weltentrennung nicht überwindet, nicht etwa eine Klasse Sieger sein würde, sondern daß das deutsche Volk der Pernichtung entgegengehen werde. Ich wußte, daß diese Zusammenfügung der deutschen Menschen eine schwere Arbeit sein würde. Von unten mußte das neue Werk der nationalen Sammlung seinen Ausgang nehmen. Man muß den Mut haben. hineinzugehen in das Volk. um die ersten zehn Menschen auf einer neuen politischen Ebene zusammenzufassen. Das neue Bekenntnis kann nur lauten: Alles, was wir politisch verfolgen, darf nicht Selbstzweck sein. Ich lebe nicht für den Sozialismus, ich lebe nicht für den Nationalismus. ich lebe nicht für die Demokratie, ich lebe nicht für den Pazifismus, sondern alles hat dem Leben zu dienen. Entweder es nützt dem Leben, dann ist es gut: oder es schadet, dann ist es schlecht. Und so müssen denn die beiden Begriffe, die heute die Welt beherrschen: Nationalismus und Sozialismus. neu untersucht werden, ob sie nicht am Ende auf eine einzige Wurzel zurückführen. Und wir wissen, daß höchster Nationalismus und höchster Sozialismus dann dasselbe sind: es sind höchster Dienst am Volke, höchste Hingabe an das Volk. höchster Kampf für das Volk. nicht für einen Stand und nicht für eine Klasse. (Beifall.) Damit baue ich die Brücke auf der Millionen anständige Menschen wieder zusammenkommen können. Deutschland darf nicht zugrunde geben! Und wenn eine Zeit versagt, muß ein neues Leben eine neue Zeit schaffen. Das deutsche Leben darf nicht versiegen. Unser Volk hat von der Vorsehung seine Mission zugewiesen bekommen, und wir wollen sie im Frieden und in der Liebe zum Frieden, aber auch in der Kraft der Selbstbehauptung wahren. (Stürmischer Beifall.) Ich trete vor die Nation hin mit dem heiligen Willen, mein Werk weiter zu führen. Wir wissen, daß alles, was wir auch tun mögen. eitel Menschenwerk ist. Wir gehen in diese Zeit hinein. demütig, aber zugleich entschlossen. So trete ich heute vor die deutsche Nation. nachdem mich ein vierzehnjähriger Kampf vom deutschen Musketier zum deutschen Kanzler emvorgeführt hat. So trete ich heute vor Sie hin in der Ueberzeugung, daß wir alle, nur gut machen, was die Vergangenheit am deutschen Volke gesündigt hat. Geben Sie Ihre Zustimmung zu dem Bunde, der geschlossen worden ist zwischen jenen, denen Deutschland mehr ist als ihre Partei, geben auch Sie Ihre Zustimmung zu dem Bunde, der geschlossen worden ist von dem Generalfeldmarschall; der hier auf Ostpreußens Boden einst Deutschlands Ehre verfocht. Geben Sie Ihre Zustimmung zu dieser großen neuen Parole der Arbeit, der Aufrichtigkeit. und wenn notwendig. der Härte. Seien Sie überzeugt, daß wir mutig und gegen jedermann das Mandat verteidigen werden. das die Nation uns gegeben hat und geben wird. Sie und wir, wir alle müssen von einem überzeugt sein: Deutschland muß sich wieder erheben. (Brausender Beifall und stürmische Heilrufe.) * Reichskanzler Hitler genügte am Sonntag, um .45 Uhr in Königsberg seiner Wahlpflicht. um Nachmittag ist er im Flugzeug wieder in Berlin eingetroffen. Die ersten Aufgaben des Rrichs uus. Um das Ermächtigungsgesetz. Schwarz=weiß=rot wieder Reichsflagge? A8. Berlin, 5. März.(Eig. Drahtb.) Das Reichskabinett wird am Dienstag wieder zusammentreten. Diese erste Sitzung nach der Wahl wird dem Kabinett in erster Linie Gelegenheit geben, sich mit den politischen Folgerungen der Reichstagsund Preußenwahl zu beschäftigen. Bei dieser Gelegenheit dürfte auch bereits über den Termin der Einberufung des Reichstages Beschluß gesaßt werden. Das Kabinett bat die Absicht, sofort wieder an die praktische Arbeit heranzugehen. Aus diesem Grunde wird auch die Reichstagseinberufung nicht lange auf sich warten lassen. An dem Kabinettsbeschluß, den neuen Reichstag in der Garnisonkirche in Potsdam zusammentreten zu lassen, wird festgehalten. Man will aber hier nur die erste konstituterende Sitzung abhalten, um dann nach dem sogenannten„Langen Stall“, einem alten geräumigen Exerzierhaus in Potsdam, überzusiedeln, wo die eigentliche Parlamentsarbeit in Angriff genommen werden soll. Die Eröffnungssitzung in der Garnisonkirche wird unter besonderen Feierlichkeiten vor sich geben, über die das Kabinett sich ebenfalls noch schlüssig werden muß. Entgegen den bisherigen Erwartungen, daß der neue Reichstag nur eine oder zwei Tagungen abhalten und sich dann auf längere Zeit vertagen würde, rechnet man neuerdings doch mit einer längeren Sitzungsdauer des Parlaments. Die Regierung will offenbar, bevor sich der Reichstag vertagt, noch eine Reihe von Gesetzentwürfen zur Annahme bringen. Im Vordergrund steht vor allem die Flaggenfrage, die nach dem bekannten preußischen Flaggenerlaß, der die alte Fahne schwarz=weiß=rot wieder zur Geltung bringt, akut geworden ist. Reichsminister Göring hat in einer Wahlrede erklärt, seine erste Amtshandlung als Reichstagspräsident werde sein, die alte Fahne schwarz=weiß=rot wieder zu Ehren zu bringen. In politischen Kreisen erblickt man darin die Ankündung, daß die Fahne schwarz=weiß=rot wieder zur Reichsflagge erklärt werden soll. Und zwar wird angenommen, daß der Flaggenwechsel einer der ersten Anträge sein wird, den der Reichstag zu verabschieden haben wird. Da es sich hier aber um ein verfassungsänderndes Gesetz handelt, so wäre eine Zweidritel=Meyrheit erforderlich. Ob diese erreicht werden wird, muß abgewartet werden. Es darf ja schließlich gesagt werden, daß die gegenwärtige Reichsflagge nie allgemeine Popularität erreicht hat, während schwarz=weiß=rot, das Symbol der deutschen Einheit nach 1870, nichts von der alten Begeisterungsfähigkeit eingebüßt hat. 1 Eine weitere sehr wichtige Frage wird dann das Ermächtigungsgesetz sein, das der Regierung die Möglichkeit geben soll, ihre Pläne ungestört durchzuführen. Das Ermächtigungsgesetz wird wahrscheinlich auch gleichzeitig das Vertrauensvotum einschließen. Wieweit das Gesetz geben soll, ob es sich hier nur um eine einfache Ermächtigung oder um ein Gesetz mit verfassungsändernder Wirkung handelt, läßt sich noch nicht übersehen. In diesem Zusammenhang scheinen die Aeußerungen, die sowohl Göring als auch Seldte über die künftige Aufbauarbeit getan haben, von Bedeutung. Beide Minister haben übereinstimmend im Wahlkampf zum Ausdruck gebracht, daß für den Kommunismus im neuen Parlament sein Platz mehr vorhanden sein wird. Es ist also möglich, daß die Regierung noch viel weitergehende Pläne gegen die Kommunisten verfolgt, als bisher zu erkennen war. Auf alle Fälle wird sich die Reichsregierung durch irgendwelche Parteimanöver im neuen Reichstag nicht davon abhalten lassen, ihrer Pflicht gegenüber Volk und Reich nachzukommen und die Maßnahmen zu ergreisen, die zum Wiederaufbau Deutschlands unbedingt notwendig sind. deee Veie in raruin. Vorläufiger Sachschaden etwa 14 Millionen. Noch keine genaue Uebersicht. # Tokio, 4. März.(Drahtb.) Das japanische Innenministerium teilt mit, daß die amtliche Zählung der Opfer der letzten Erdbebenund Sturmkatastrophe noch nicht beendet ist. 56 000 Menschen sind vollkommen obdachlos geworden. Die sachlichen Schäden und Verluste betragen ungefähr 14 Millionen Den(rund ebensoviel Mark). Wie weiter verlautet, sind bisher schon über 2000 Leichen geborgen worden. Einschließlich der Ver=mißten betragen die Gesamtverluste 3000 Personen. 4600 Häuser sind vollkommen vernichtet, 9000 Häuser stark beschädigt worden. Der japanische Kaiser hat eine Million Den für die Notleidenden zur Verfügung gestellt. Lubbes vierfache Brandstiftung. X Berlin, 5. März.(Drahtb.) Der holländische Staatsangehörige Maurer Marinus van der Lubbe wurde dem Vernehmungsrichter im Polizeipräsidium unter der Beschuldigung vorgeführt, am 25. Februar das Wohlfahrtsamt in Neukölln, das Berliner Stadtschloß und das Berliner Rathaus und am 27. Februar das Reichstagsgebäude vorsätzlich in Brand gesteckt zu haben. Gegen van der Lubbe, der in allen vier Fällen geständig ist, wurde Haftbefehl wegen vorsätzlicher Brandstiftung in vier Fällen und wegen Vorbereitung zum Tochverrat erlassen. Rückzug der Chinesen hinter die Große chinesischen Truppen ziehen sich jenseits Mauer zurück, angehl zubereiten. Falsche Gerüchte um den Reichsprasidenten. Keine Truppenbesichtigung in Döberitz. X Berlin, 5. März.(Drahtb.) In Berlin sind Gerüchte verbreitet, wonach der Reichspräsident am Sonntagnachmittag eine Trupvenbesichtigung in Döberitz vorgenommen habe. Außerdem wurde behauptet, daß Reichswehrminister v. Blomberg am Sonntag noch einmal vereidigt worden sei. Von maßgebender Seite wird mitgeteilt, daß beide Gerüchte vollkommen falsch sind. Der Reichspräsident hat am Vormittag seiner Wahlpflicht genügt und seitdem das Präsidentenhaus überhaupt nicht verlassen. Im Laufe des Tages empfing er den zweiten Bundesführer des Stahlhelms. Oberstleutnant Duesterberg. um durch ihn dem Stahlhelm für den Aufmarsch am Nachmittag= seinen Gruß zu übermitteln. Mandat oder Siegerbeute? Japan und die deutschen Südsee-Inseln. Erklärungen Matsuokos in Berlin. (Drahtb. unserer Berliner Schriftltg.) Die Siegerstaaten haben uns einen Teil unseres Kolonialbesitzes abgenommen, den Rest dem Völkerbund überantwortet, der von sich aus diese Staaten mit der Verwaltung und Beaussichtigung des ehemals deutschen Kolonialbesitzes betraute. Nach dem geltenden Recht ist auch für Deutschland die Möglichkeit gegeben, ein Kolonialmandat zu erhalten, sobald der Völkerbund mit Mehrheit einen entsprechenden Beschluß fassen würde. Jedenfalls liegen die Dinge so, daß die Restkolonien noch immer dem Völkerbund unterstehen. Diese Tatsache hat denn auch dazu geführt, daß bereits Ueberlegungen angestellt wurden, was wohl aus dem früheren deutschen Südseebesitz werden würde, falls Javan aus dem Völlerbund austreten sollte. Der japanische Völkerbundsdclegierte Matsuoko hat aber jetzt vor der Berliner Presse Gedankengänge entwickelt, die dem Grundsatz der Mandatspolitik direkt zuwiderlausen. Er hat klar und eindeutig zum Ausdruck gebracht, daß Jopan die Südseeinseln nicht vom Völkerbund, sondern von den Alliierten erhalten habe. Die Frage ist also angebracht, ob die deutschen Kolonien Völkerbundsmandate oder Beutestücke der Siegermächte sind. Wir würden es begrüßen, wenn die Reichsregierung die nächste Gelegenheit benutzt, um in Gens restlose Aufklärung zu fordern, zumak die Engländer schon seit langem die Absicht haben. das afrikanische Mandat ihrem Kolonialreich einzuverleiben. Jedenfalls besteht für Deutschland kein bi#er Siegerlaune abzufinden, soin Kolonialmandaten seine Anlaß, sich lange der Hand im mur dieser Völkerbund Spiele hat. Lokomokive ins Meer gestürzt. Zwei Tote. o. London. 5. März.(Drahtb.) längst der Küste Bei Towyp(Wales) wurde ein längst der fahrender Personenzug von einem Bergrutsch überrascht, Die Lokomotive wurde von den herabstürzenden Mauer. Die Gesteinsmassen vom Zuge losgerissen und über die der Großen Klippen 20 Meter tief ins Meer geschleudert. Die ungeolich. um einen Gegenangriff vor= Lokomotivführer und der Heizer wurden getötet. Von den Fahrgästen wurde keiner verletzt. 1— 2. Blatt Nr. 65 31. Jahrgang Gelsenkirchener Allgemeine Seitung Montag, den 6. März 1933 Die EiltberlelaungM. Seiserherlenn. Zunahme der Nationalsozialisten um 27000 Stimmen.— Rückgang der KPD. um 9000 Stimmen. Geringe Aenderungen im bürgerlichen Lager.— Gesamtstärke der Rechten 77457 Stimmen. Trotz schärfsten Wahlkampfes ein ruhiger Sonntag. Am Vorabend der Nach den vielen Wahlen der letzten Jahre hat man vielfach angenommen, daß es mit dem Interesse breiter Volksschichten für die Neuwahl der Parlamente so ziemlich aus sei. Man hatte immer Has Gefühl, wenn man seine Schritte zur Wahlurne lentte, daß es ein zweifelhaftes Beginnen sei, immer wieder zu wählen, wo man schon von vornherein ziembich genau wußte, daß ein arbeitsfähiges Parlament doch nicht zustande kommen würde. Diesmal; eine breite nationale Front hatte sich gebildet um Parteihader und Meinungsstreit einzuschränken, um nach großen nationalen Gesichtspunkten unter restloser Zurückstellung von Einzelinteressen endlich einmal positive Aufbauarbeit zu Ein Sturm der Macaisterung is. in leisten. Ein Sturm der Begeisterung ist in den letzten Wochen durch die deutschen Lande gebraust. der auch die matten, die lauen Menschen ergriffen hat, die des ewigen Wählens müde geworden waren. Diesen Eindruck mußte man ganz besonders am Samstag haben als die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit einer gewaltigen Kundgebung noch einmal zur Mitarbeit an der nationalen Erneuerung aufrief. In den Nachmittagsstunden vollzog sich auf der Wiese ein gewaltiger Aufmarsch der Nationalsozialisten des Gaues Gelsenkirchen, um der Weihe von drei neuen Fahnen beizuwohnen und sich dann zu einem Umzug durch die Stadtteile zu formieren. SA.=Oberführer Schramme brachte in seiner Weiherede zum Ausdruck, daß es keinen schöneren Augenblick für die Weihe der Fahnen gebe, als den. in dem Deutschlands Erneuerung vor der Tür stehe. Wenn man gerade in Gelsenkirchen heute drei neue Fahnen weihen könne, so sei das der beste Beweis dafür, daß die nationale Erhebung alle Volkskreise ergriffen habt. Mit einem dreifachen Sieg=Heil auf den Reichskanzler wurden die Fahnen entrolli, die dann anschließend zum ersten Mal als Fanale den Gruppen der Braunhemden durch die Straßen unserer Stadt vorangetragen wurden. Als gegen Abend die Gruppenkolonnen sich wieder auf der Wiese einfanden, begannen die Menschenmassen sich zu stauen. Ersimalig sah man die Kolonnen der Hilsspolizei, SA.=Leute in ihrer braunen Uniform, über der sie den blauen Polizeimantel trugen, die zur unterstützung der Polizei herangezogen wurden, und erfreulich bleibt, daß es zu Zwischenfällen während der ganzen Kundgebung nicht gekommen ist. Drei große Scheinwerfer hüllten die„Wiese“ in grelles Licht. An die 20000 Menschen mochten sich zu der großen Kundgebung eingefunden haben, als gegen 19.30 Uhr Gauredakteur Bergemann die ersten Grußworte durch zwei große Lautsprecher den Menschenmassen vermittelte. Mit einem Beifallssturm wurde dann der Gauführer des Gaues Westfalen=Nord, Dr. Meier=Gelsenkirchen, begrüßt, als er die Rednertribüne betrat. Dr. Meier führte aus: Vertellung der galtigen Stimmen auf die Parteien. Von hundert gültigen Reichstagswabl Reichs: tagswabl Land= 1. Reichstagswahl tagswahl 2. Reichstagswahl Reichstagswahl Die Liquidation des 9. November 1918 hat begonnen. Es war der Tag, an dem sich die damaligen Arbeiterführer und Vertreter des Marxismus vor das Volk binstellten und ihm Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit versprachen. Ihre Taten waren Schandtaten. ihre Versprechungen Lügen und das Ergebnis ist Elend, Verzweiflung, Hunger und Not geworden. Außenpolitisch sank das deutsche Volk auf die Stufe eines Negerstaates herab. Innenpolitisch wurde es bis zum Chaos zerrissen. Wirtschaftspolitisch sehen wir das Ergebnis in dem Stillstand der tausend Räder, die dem deutschen Volk Arbeit und Brot geben sollten. Der Arbeiter geht betteln, der Bauer verzweifelt unter der Steuerlast, wie auch der Mittelständler am Ende seiner Kraft ist. Ein einziges großes Trümmerfeld ist übrig geblieben. Ungetrübt konnte der Kommunismus sich bis zu einem Grade entwickeln, der den Menschen erschauern läßt, wenn er heute hört, was der Kommunist mit seinen deutschen Volksgenossen, mit dem deutschen Volksvermögen vorhatte. Als Fanal leuchtet der Brand des Reichstags in diese Geschichte hinein. Stadtverordneter die Geschäftsführung der Stadt Gelsentirchen einer Kritik unterzog. Diese Ausführungen sind so wertvoll und zusammenfassend, daß wir in den nächsten Tagen ausführlich darüber berichten werden... Im Anschluß an diese Rede sprach ein zweiter Redner, Herr Bachschmitb, über die politische Lage. Diese Wahl, so führte er eingangs aus, wird nicht nach Parteigesichtspunkten ausgesochten. Zwar mars hiere man in zwei Hecressäulen, aber die beiden Kolonnen stehen in einer Front. Besonders scharfe Angriffe richtete der Redner gegen das Zentrum, das er wegen seiner unseligen Koalition und der Begünstigung der Sozialdemokratie verurteilte. Gleichgültig wie die Entscheidung bei der Wahl fallen würde,— ein Zusammengehen mit dem Zentrum gebe es unter keinen Umständen, weil diese Partei einen großen Teil der Schuld dafür trage, daß die Dinge so unglücklich gelaufen sind. Wenn nach dem Programm der neuen Regierung gefragt werde, so sei darauf zu erwidern, daß es dessen nicht mehr dedürfe; denn die Deutschnationale Volkspartei habe in der Opposition soviel Gelegenheit zur Kritik gehabt und so oft ihre Meinung bis in die Einzelbeiten hinein gesagt, daß man wohl weiß, was als Programm anzusehen ist. Jedenfalls, was in den letzten 14 Jahren an Protektionswirtschaft, an Bonzentum ins Kraut geschossen ist, das muß schnellstens und gründlich entfernt werden. Alles, was sich an Bonzen in die Geschäfte geschoben hat und heute die unkeimlichen Summen verschlingt, das muß auf das altpreußische, sparsame Maß zurückgeschraubt werden. Um aber gründlich Wandel schaffen zu können, ist es nötig, daß der Paragraph 54 der Reichsverfassung beseitigt wird. Nach diesem Paragraphen untersteht die Regierung der Zustimmung des Reichstags. Aber auch außenpolitisch muß es anders werden. Um den Bolschewisneus von Deutschland fernzuhalten, muß der Osten gestärkt und besonders Geschützt werden. Aber, auch in der Kulturvolitik muß mehr Energie und mehr Zielstrebigkeit in die Erscheinung treten, damit all der Unrat verschwinde der sich unter der gemeinsamen Regierung von Rot und Schwarz zu einem Verderben für Volk und Reich ausgewachsen hat. Lebhafter Beifall dankte dem Redner für die temperamentvollen Ausführungen. Wie groß das Interesse an dem Ausgang dieser Wabl war, konnten wir sehr genau an den zahllosen Telephonanrufen erkennen. Kaum hatten die Wahllokale ihre Räume geschlossen, da sing auch schon das Telephon an! Nun wollten sie wissen, wie es geworden ist. Aber so schnell wie die ungeduldigen Hörer dachten, ging es wirklich nicht. Natürlich ist in einigen Teilen des Reiches bald das eine oder andere Ergehnis bekannt geworden, aber diese Wahlbezirke sind auch danach! Sie haben soviel Wähler zusammen wie bei uns ein Wahlbezirk. Helgoland und die Zugspitze haben auch gestern wieder das Rennen gemacht. Aber diese kleinen Zahlen konnten beim besten Willen nicht zum Maßstab werden für die Gesamtstimmung in größeren Bezirken. So mußten sich die Hörer ebenso gedulden wie wir... Die Zählerei war gestern deshalb schwierig, weil gleichzeitig die Ergebnisse von zwei Wahlen ermittelt Scharfes Vorgehen gegen kommunistische Terrorakte. Die Polizeipressestekle teilt mit:„Der Polizeipräsident in Recklinghausen hat in einer Verfügung vom 3. März die Polizeibeamten auf die ministeriellen Bestimmungen über den Schußzwafsengebrauch besonders hingewiesen. Er hat hierbei betont, daß gegen kommunistische Terrorakte und Ueberfälle mit aller Strenge vorzugehen und wenn nötig. rücksichtslos von der Wasse Gebrauch zu machen ist. Der Polizeipräsident hat hierbei ausdrücklich betont, daß er Polizeibeamte, die in Ausübung dieser Pflichten von der Schußwafse Gebrauch machen, ohne Rücksicht auf die Folgen des Schußwaffengebrauchs decken werde. Desgleichen, so heißt es in der betreffenden Verfügung weiter,„übernehme ich die Verantwortung dafür, wenn in Bedrängnis. befindliche Beamte, die für die Notwehr gegebenen Bestimmungen in Ausübung ihres Dienstes überschreiten. Besonders ist zu beachten, daß jeder Beamte sich stets vor Augen halten muß, daß die Unterlassung einer Maßnahme schwerer wiegt, als begangene Fehler in der Ausübung. Das Leben von tausend und mehr kommunistischen Verbrechern ist mir weniger wert, als das Leben eines einzigen, sein deutsches Vaterland liebenden und seine Pflicht erfüllenden Polizeibeamten oder Hilfspolizeibeamten.“ werden mußten. Das ergab eine Verlangsamung der Arbeit schon in jedem Wahllokal, dann aber auch in den städtischen Zentralstellen, im Statistischen Amt am Neumarkt und im Rathaus Buer. Um 19,20 Uhr wurden in der Stadt die ersten Ergebnisse bekannt. Aber das waren nur Teilergebnisse, die noch keinen Ueberblick und keine Schlüsse gestatteten... Vetrdentunigen-zarzage. In letzter Minute hat die nationale Einigung dem offenen Terror in Deutschland Einhalt gebieten können. Es hat keinen Zweck, in Letargie an dem Geschehen der jüngsten Zeit vorüberzugehen: Das Schicksal des deutschen Volkes liegt in der Hand des Wählers vom 5. März 1933. Es lebe das Deutschland der nationalen Ehre und der sozialen Gerechtigkeit! Die vieltausendköpfige Menschenmenge verharrte während der Rede des Gauführers, abgesehen von Beifallskundgebungen in mustergültiger Stille. Mit einem Dankwort an den Redner leitete der Pa. Stangier zu der Uebertragung der letzten Hitler=Rede in Königsberg über.(b) Auch im Stadtteil Buer hatten die Nationalsozialisten zum letzten Appell ausgerufen. Wie im ganzen Reich, so hallte auch in unserem grünen Stadtteil der gleichmäßige, wuchtige Schritt der SA und SS durch die Straßen. Mit Einbruch der Dunkelheit versammelten sich die einzelnen SA=Stürme auf dem Marktplatz und stellten sich auf zum letzten kurzen Propagandamarsch durch die Straßen. Voran die SA=Kavelle, zogen die braunen und schwarzen Kolonnen an den vielen tausend Menschen vorüber, die an den passierenden Straßen, dichtes Spalier gebildet hatten. Nach ungefähr einstündigem Marsch betraten die ersten SS=Leute in dem Augenblick den Marktplatz, als aus dem ausgestellten Lautsorecher die einleitenden Worte Goebbels schallten, die auf die Rede Adolf Hitlers in Königsberg, vorbereiteten. Die vielen Menschen, die vielen SA=Männer, die sich dort auf dem Platze im Scheine der roten Feuer versammelt hatten, lauschten dem letzten Aufruf des Führers an das deutsche Volk, an das Volk des greisen Feldmarschalls v. Hindenburg. Nachdem anschließend an die Rede Hitlers das Niederländische Dankgebet verklungen war, marschierte SS und SA. Freunde und Anhänger der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeitervartei gemeinsam zur Kaiserau, wo das Freiheitsfeuer angezündet wurde. Im Scheine der lodernden Flammen exgriff Ortsgruppenleiter Distelkamp das Wort zu einem letzten Avvell an die Wählerschaft in Buer, die durch ihre Stimmen mit dazu beitragen sollten, daß nach dem 5. März dem deutschen Vaterlande der Tag der Freiheit schlagen möge.(45) Wahlgang im Frühlingsahnen. movilmachung der Massen. Noch einmal: rechts'ran! Die Kampfsront Schwarz=Weiß=Rot hat am Samstagabend in Buer noch eine Wahlversammlung veranstaltet. Im Gegensatz zu manchen früheren Wahlen hatte man den Eindruck, daß die Wähler sich über das, was sie wählen wollten, im karen waren: sonst hätte man einen stärteren Besuch erwarten können. Im Vordergrund der Versammlung *) Und dann war auch der mit soviel Vermutungen und Hoffnungen erwartete Wahlsonntag vorüber Zwar ist es erst die erste Hälfte des Wahlkampfes: am nächsten Sonntag wird ja noch einmal gewählt. und wenn auch die meisten Wähler meinen, daß mit diesem ersten Wahlgang das wichtigste erledigt ist, so muß doch daran erinnert werden, daß das Ergebnis der beiden Wahlen vom nächsten Sonntag für die künftige Gestaltung der deutschen Politik in den kleineren Selbstverwaltungsgebieten — in den Provinzen und Gemeinden— nicht minder bedeutungsvoll ist. Gerade die Gleichrichtung der auf Grund der Wahlen sich ergebenden politischen Möglichkeiten wird sehr davon abbängen, daß die Provinzialwahlen und Stadtverordnetenwahlen in ähnlichem Sinne sich entwickeln wie die Wahlen zum Reichstag und zum Landtag. Und wenn gestern die Wahlbeteiligung sehr rege war, so muh man erwarten, daß auch zu den Kommunalwahlen alles antritt, was wahlberechtigt ist. Eines wird dem Aufmerksamen aufgefallen sein: wir habsen ja manche Wahl gehabt in den letzten Jahren und haben dazu seltsamer Weise fast immer gutes Wetter gehabt. Ja, man kann sagen, es war an einigen Wahlsonntagen sogar sehr schoön. Jedenfalls: wenn das Wetter eine Vorbedeutung haben könnte, dann hätte man mit der gestrigen Wahl von vornberein sehr zufrieden sein müssen: es war ein wirklicher Frühlingssonntag. Die Arbeit des Wählens nahm ja für den Bürger nicht allzuviel Zeit in Anspruch, so daß er mit dem Rest des Sonntags, also mit den bleibenden 95 Prozent, machen konnte was er wollte. Wieviele haben einiges von dieser Zeit zu einem Spaziergang verwendet! Man sab rund um die Stadt herum Familien und junges Volk sich friedlich ergeben. Man sah es den Menschen an, daß sie ihrer Pflicht genügt hatten und nun mit fast auffallender Gelassenheit auf den Abend warteten. Der Abend aber! Hat der Rundsunk schon oft geduldige und wißbegierige Hörer gebabt, so ganz besonders an diesem Sonntag! Man lud sich gegenseitig zum Abend ein, um gemeinsam die Ergebnisse anzubören, wie sie nach eind nach der Rundfunk „durchgab“. Anlaß zum Debattieren gab es dann genug— und Grund zum Wetten! Was hatte alles „für“ und„gegen“ gesetzt! Jetzt weiß jeder, ob er Recht hatte oder nicht. Und wie war die Stimmung?— Das erste, was auffallen mußte, war: die Geschäftigkeit der letzten Tage sah man am Sonntag nicht mehr. Am Samstag sah man gegen Abend einen Betrieb. der auf das äußerste gestiegen war. So lebendig war die Stadt selten, und man muß schon an weit entfernte Zeiten zurückdenken, wenn man ein äbnlich starkes Leben und Treiben und eine ähnliche Stimmung in den Straßen antreffen wollte. Wer den Krieg mitgemacht hat, wird sich erinnern, daß an der Front vor dem Beginn der Frühsabrsoffensive des Jahres 1918 bei den Angriffstruppen eine ähnliche Stimmung herrschte. Einerseits die Spannung und dann aber das Gefübl; jetzt muß es kommen! Ob so oder so, was jetzt beginnt, muß die Wendung bringen. Noch einmal heißt es; die Zähne zusammenbeißen und ran! Damals hat die Wirklichkeit nicht gehalten, was die Front erwartet hatte. Aber es muß ja nicht immer lo sein, es kann auch einmal ein anderer Ausgang kommen. Und in dieser Stimmung hat man gestern die Wahl unternommen. Es muß alles mit Maß genossen werden, und bevor wir unsere Leser heute gleich mit einem Aufgebot von Ziffern und Zahlen zu Leibe rücken, wollen wir sie doch noch auf ein paar Nebensächlichteiten aufmerksam machen, die ihnen im Eifer des Gefechtes gestern entgangen sein könnten. Wir denken da nicht zuletzt an all die Helfer, die sich an dem schönen Frühlingstag in den Wabllokalen einem Geschäft hingeben mußten, das nach den bestehenden Gesetzen eine Pflicht in mancherlei Hinsicht in sich schließt, das sicherlich bei einer Wahlschlacht notwendig, aber darum doch nicht überaus angenehm sein muß. Man hatte sicherlich vielerorts den Eindruck, als ob die Wahlvorsteher und Beisitzer in den Wahllokalen lieber Maikäfer gefangen und Maiglöckchen aufgestöbert haben würden, als daß sie mit Eifer und Gewissenhaftigkeit einen Briefumschlag nach dem anderen in die Urne befördert, Namen aufgerufen und registriert hätten.... Es war nichts zu wollen, obwohl der wundervolle Früblingstag genügend lockte und allen Wählern und zu Wählenden die goldensten Hoffnungen fast wirklichkeitsgetreu vorspiegelte. Man mußte sich schon zusammenreißen, um sich die Zeit abzunötigen, den unternehmen und wenn zunächst ein bißchen Bedrücktsein sich noch kundtat, so war, nachdem man seine Stimme abgegeben, doch soviel Zufriedenheit in allen Menschen, um getrosten Herzens den Spaziergang in den Frühling zu machen.... Blieb man in der Stadt, so mußte man überall feststellen, daß die Stimmung und die Richtung sich zu einem ganz erheblichen Teil in den alten Reichsfarben und den Hakenkreuzfahnen kennzeichnete, und man hatte den Eindruck: wenn die Zahlen diesem Aufwand gerecht werden, dann wird alles in bester Butter sein... Je nach der Einstellung selbstverständlich.. In den Wahllokalen selbst ging es geschäftig, aber doch überraschend ruhig zu. Es gab ein vaar Spitzenzeiten in der die Leute reihelang darauf warteten, ihrer Bürgerpflicht genügen zu können, und bereits in den Vormittagsstunden wurde die Ueberzeugung unterstrichen, daß die Wahlbeteiligung eine sehr große sein würde.„Mobilmachung der Wählermissen“, das war das Motto, unter dem diese Spitzenzeiten in den Wahllokalen standen.. und die Zahlenreihen, die sich am Abend ergaben, gaben den Erwartungen recht, die aus solchen Beobachtungen ihr Wissen schöpften. Es hat sich übrigens wieder einmal bestätigt, daß wir mit dem Wahlgeschäft im allerbesten Training sind, daß wir uns darauf verstehen, solche Angelegenkleinen Gang, der die Ereignisse beeinflussen sollte, zu heiten gewissermaßen„aus dem Handgelen! ** K*• 50en Ansichtssache! Wir meinen, das mussjedermit eich selbst ab machen Geshalbüietern vir OBERS1 mit und ohne Mundstück. Kommt es doch einzig und alein auf den Tabak anfdind darin ist nun OBERSTin ihrer Preislage wirklich zu oberst! Es ist eine erste Entscheidung über die Zukunft. Aber wie ähnlich sind sich die Ansangsstimmung in den stand eine Rede des Stadtverordneten Thalackek. Tagen vor dem 21. März 1918 und die Stimmung der auf Grund seiner langjährigen Erfahrung als vom Sonntag gewesen! U DETUT die 3½ Pfé-Zigarette, bei der nach teurer Marken Art sich Mitde mit AkOMA paart. WALDORF ASTORIA C· M::H MUNCHEN R A r ASS85 e mm Wlgrchien Beitus Menian den 1. BMlen 193 „ereTag Hallt um C. Mart febe. Ergebmnisse-von Srod Geischkirönen Stadtteil Ratund sozialisten 15 ## 5 5 36 3 3 9• 5 Gelicht= demosraten 2 5 95 5 5 Kommunisten Jentrum 383 95 53 55 38 S 9 K J# 32 3 9 9 5 55 9 15 5 Schwarz=weiß=101 32 39 29 1 12 1, 5 1 S 55 Due Dolkspartei 32 55 35 1 5 15 38 ## E5 83 Kl Guget Volksdlenst 39 S SS 4• 35 1 undem ertelem VollzrechtPentel ##. J. K S S 5 A FGTMTAERG 1 31 13 J 45 J2 J2 Jn 12 JS 12 In 4 XI ES SS,SSSSE,ESSEES Genft. Post. u. Ungaltig 30 5 5 95 38 19 83 Bündtagewuhf um S. Warz ioeeT Ergehnece von-Greb, Seischkirchen Natianal. Gaztal.„ 64 5 Deutsche Evanal, Mtaatssems:t afer„Weiter wurden abgegeben beraus" zu erledigen. Man würde im Sporte sagen:. wir sind„fitt— ob wir uns allerdings auch, darauf etwas einbilden können, das darf man füglich bezweiseln— böchstens wäre in der Tatsache, daß unser Erganilationstalent nicht zu übertreffen ist. zu schließen, daß wir wenigstens in dieser Beziebung an der Spitze steben. Alles ging gestern fix, und was Temvo bedeutet, das wurde an vielen Stellen, die mit der Stimmenzählung beschäftigt waren. wieder einmal illustriert. Wenn wir uns recht entsinnen, mußten wir bei der letzten Wahl feststellen, daß man im Stadtteil Buer den richtigen Schwung noch nicht fraushatte— gestern ist auch in Buer das Tempo eingehalten worden und mindestens bezüglich der Reichstagswahl kam man mit Gelsenkirchen und Horst im toten Rennen ein... * (/1 Die Zablen zu dieser Wahl lassen eine bedenkliche Tatsache wieder in einem neuen Licht erscheinen: die Vergreisung. Wan entzun ie danter die Srchtung uns u. Zahl der Jugendlichen im Verbolinis zu der der Erwachsenen immer kleiner wird. Ein paar Zahlen aus der Nachkriegszeit sollen diesen Vorgang. verdeutlichen: Die Einwohnerzahl hat in Gelsenkirchen bis zum Jahr 1930 mehr oder wenig zugenommen und von da ab langsam, aber stetig abgenommen. Wenn die Alterspyramide sich in demselben Verhältnis entwickelt hätte, wäre ja auch die Zahl der Wahlberechtigten— also der Einwohner über 21 Jahren— zurückgegangen. Das ist aber keineswegs der Fall. Zur Reichstagswahl im Mai waren 179000 Wahlberechtigte eingetragen, die Stadt hatte dagegen(die Stadtteile Gelsenkirchen, Buer und Horst zusammengerechnet) bei der Volts zählung des folgenden Jahres 322.000 Einwohner. Bei der Wahl im Sep: tember 1930 waren von den nunmehr 340000 Einwohnern 203000 wahlberechtigt, also über 21 Jahr alt. Im September vorigen Je'res war diese Zahl bereits auf 207 495 gestiegen, waorend in der Bevöllerungszahl längst die Rückwärtsentwicklung eingesetzt hatte. Und nun bei dieser Wahl! Die Siadt zante getemn 391 Cipeswr,. von denen schon 208 500 wahlberechtigt waren Man vernoch einmal das Jahr 1930 Damals hatte die sleiche noch einmal das Jahr 1930; Damals hatte die Stadt kund 6600 Einwohner mehr als heute, und trotzdem ist deute die Zahl der Wahlberechtigten um rund 1000 höber. Das ist immerhin eine Differens trotz run von 1660! Um diesen Teil ist also die Bevölkerung von Groß=Gelsenkirchen älter geworden!! Der Nachwuchs in der Front der Wähler macht also einen stetig zunehmenden Anteil der Gesamtbevölkerung aus, die Zahl der Jugendlichen wird immer geringer. Kein Zweifel: die Vergreisung ist, auch in Gelsenkirchen traurige Taisache! Das Zahlenbild würde noch wesentlich trostloser werden, wenn man die erste Wahl der Nachkriegszeit betrachtet. Damals waren von den rund 305 000 Einwohnern nur 157 000 wahlberechtigt! * Je näher man dem Wahltag kam, desto mehr ging die Zahl der Zuhörer in den Wahlversammlungen zurück— ein Zeichen, daß schon Mitte der Woche die Wähler sich darüber klar waren, wem sie ihre Stimme geben wollten. Aber so viele den Gewinn der Nationalsozialisten sehr hoch ansetzten wollten, so wenige werden einen so riesigen Zuwachs für wahrscheinlich gehalten haben. Sind doch die Anhänger Hitlers von 33 105 beinahe auf die doppelte Stärke(60 841) angewachsen. Wären noch 6000 Stimmen mehr für Hitler abgegeben worden, dann hätte sich die Pariei glatt verdoppelt. Im Ganzen entiielen gestern auf die Rechtsparteien 77457 Stimmen. Damit ist in Gelsenkirchen allerdings die Mehrheit nicht erzielt: aber die Meldungen, die während der Nacht aus dem Reiche einliefen, ließen erkennen, daß diesmal das Gelsenkirchener Zahlenverhältnis stärter vom Reichsdurchschnitt abweicht als bei den früheren Wahlen. Ziffernmäßig hat sich eine Verschiebung zwischen Schwarz=Weiß=Rot und Volkspartei pollzogen, Während die Volkspartei von 3646 auf 2627 zurückgegangen ist, hat sich Schwarz=Weiß=Roi von 10564 auf 11 344 weiter entwickelt. So haben diese beiden Parteien zusammengenommen einen Rückgang von 14 210 um 239 aus 13971 zu verzeichnen, so daß diese Gruppe an Stärke kaum verloren hat. * Zu den Tatsachen, die die Zahlen der gestrigen Wahl offenbaren. gehört auch die, daß das Zentrum sich in Gelsenkirchen im allgemeinen in der alten Stärke behauptet hgt. Wirft man aber, die andere Frage auf: ist das Zentrum die katholische Partei?. bann muß man bei dieler Wahl wie schon bei den früheren sagen: nein, das kannlie nichtsein! Es mus auch unter den„Stimmen allex, anderey. Par: teien genug katholische Wä v. Paven überzeugter## kls ein Zentrumsmann ist. so auch mancher„sch! Wähler. Wäre Zentrum mit„katholisch sein“ gleichzusctzen, dann mußte in Gelsenkirchen nicht ganz die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme für das „Szimmen aller anderen Bar. Cgoter geben. Wie Vizekanzte: Katholik und nichts weniger ist so auch mancher schlichte Zentrum abgegeben haben. Von den rund 188000 Stimmen sind aber für das Zentlum nur 44 593 Stimmen abgegeben worden, weitere 50 000 Wahlberechtigte sind zwar katholisch, haben aber ihre Stimmen anderen Parteien gegeben.. 84# 44 Selbst in Buer macht das Zentrum noch nicht ein Piertel aller abgegebenen Stimmen aus. Unter den Parteien ist in Buer entschieden das Zentrum die rührigste und die Partei, die das kommunale Geschehen am heftigsten betreibt, und doch wählten von den 55 149 Menschen, die am Sonntag zur Wahl gegangen sind, nur 12 150 das Zentrum, also rund 22 Prozent. Man hätte aber, da Buer etwas über 50 Prozent Katholiken hat, über 27.000 Zentrumsstimmen erwarten dürfen. Aber dieser Fall zeigt auch. daß in dem demokratischen System ein Rechenfehler ist: nicht die Masse macht den Erfolg, sondern die Energie und die klare Erkenntnis der Ziele. Das ist eine Lehre, die für die großen Parteien ebenso gilt wie für die kleineren Der Kopf ist noch nicht ausgeschaltet, auch, dann nicht, wenn abgezählt und nicht abgewogen wird.... Vorgloten-Eirhonen-Hotenstage und Zuhatagstrank. Im Ganzen muß man sagen, daß das Ergebnis der Wahl zum Reichstag dem der Landtagswahl durchaus entspricht. Doch ist zu berücksichtigen. daß die Zahl der Wahlberechtigten zum Landtag um 8971 geringer ist, als die Zahl der Wahlberechtigten für den Reichstag... Die geringere Zayl der Stimmberechtigten zum Landtag muß sich natürlich auch in den absoluten Hiffern bei den einzelnen Parteien bemerkbar machen.„So sind denn auch bei allen Parteien bis auf zwei weniger Stimmen zu zählen. Zur Landtagswahl sind nur in der Volkspartei 32, bei der Evangelischen Vereinigung 80 Stimmen mehr abgegeben worden. Sonst beträgt das Minus bei den Nationalsozialisten 870, bei der SBD. 260, bei der KPD. 596, beim Zentrum und auch beim SchwarzWeiß=Roten Block 850. Erwähnt sel immerhin noch. daß die Staatspartei bei der Landtagswahl noch zwei Stimmen weniger bekommen hat. Die Zahl der zur Landtagswahl berechtigten Wäbler für die Gesamtstadt war 199 529. Daraus ergibt sich die interessante Feststellung, daß bei der Wayl gestern 9000 Nichtpreußer gewählt haben, in deren Patz also in der Rubrik„Staatszugekörigkeit“ bayrisch, badisch oder dergleichen stedt. Die Prozenwerdütnise bei der Reichstagswahl rechnen wir auch diesmal wieder aus, um den Anteil festzustellen, den jede einzelne Partei an der Gesamtzahl der gülitigen Stimmen bekommen dot. Die Tapelle, die diese Zahlen entdält. findet der Leser deutlich hervorgedoben auf der vorigen Seit:. Wir können dabei seststellen, daß keine Partei einen so ungeheuren Fortschritt gemacht dat, wie die Nationalsozkalisten, die gestern sast doppelt soviel erreicht haben, wie im November vergangenen Jahres. Im Vergleich dazu sind die Fortschritte des Zentrums und des Schwarz=WeißRozen Blocks nicht sehr erheblich. Die absoluten Stimmenzahlen sind nicht der richtige Maßstab, weil ganz einsat die Zahl der abgegebenen Stimmen sich berändert dat Bleibt man aber in der Prozenivergleichung, dann wird jeder durch die Lektüre der Zitlern über die Frage belebrt: Wie dat sich die Stimmung inn=rhalb der Wählerschaft für jede einzelne Partei verändert? Und rechnen wir nun Gewinn und Verlust aus, dann ergibt sich Jolgaodes Bild: 7; daben verloren: SwD. P 68% 35. Zenirum 1,1, Schwarz=Weiß=Rot.4, DPP. 0,8 und die Evangelische Vereinigung.35 von hundert Wählern. Nur die Staatspartei bat den an sich nicht erheblichen Gewinn von.07 Prozent zu verzeischnen. Es haben also alle Parteien außer RSDAP. und Staatspartei von hundert abgegebenen Stimmen zusammen 11,7, verloxen. Dagegen haben von hundert Wählern diesmal 13 mehr als das vorige Mal ihre Stimme den Nationalsozialisten gegeben. Daraus ergibt sich weiter, daß fast die ganzen Verluste der anderen Parteien wenigstens zahlenmäßig der RSDAP zu Gute gekommen sind. In Wirklichkeit spielt sich der Vorgang ja etwas umständlicher ab. Wenn dar die Stadtverordustenwahl wäre... nächsten Sonptag vertreter interessiert #sts7 der Siadt. 47 Sonntag aus Srech ui. Boelict ge di er sattfindende Wahl det Gemeindeverti die Frage wie würde sich das Kolle erordnaten Rtrigen Oder anders De: Reit ss. berporgeb# verordnetenkollegium dem gleichen Stärleverhältnie aus jeden, wie wird dann sich das Stadtium zusammensetzen? Ohne uns auf Ko Eine peinliche Ueberraschung für den 5C. Gelsenkirchen 07.— Die Erler können es noch schhufsen! Wie wird der Schlußspurt enden: mehr auszutragen haben, ist durchaus noch die lichkeit vorhanden, gleichzuziehen. So ist die La der Ersten Bezirksklasse wieder sehr spannung geworden und man kann annehmen, daß die Situ In der Gruppe Gelsenkirchen der Ersten Bezirksklasse war man gespannt auf den Verlauf von zwei Spielen, und zwar den Treffen, in denen die beiden Meisterschaftskandidaten. Gelsenkirchen 07 und Erle 08, beschäftigt waren. Die Gelsenkirchener sanden barten Widerstand in Hassel, und nachdem sie noch das Pech hatten, zwei Siegeschancen, die ihnen in zwei Elfmeter geboten waren, zu verscherzen, da war's vorbei... Die Hasseler stellten alles auf Sieg ab und eroberten die Punkte mit knappstem Vorsprung.— Die Leute vom Forsthaus waren vorsichtig und holten im Spiel gegen Hüllen einen mehr als nur sicheren Sieg herein. Sie liegen jetzt in der Tabelle zwar noch zwei Punkte hinter den„Gelben“, aber da sie noch ein Spiel mehr auszutragen haben, ist durchaus noch die Mögist die Lage in spannungsreich kann annehmen, daß die Situation erst in der Zielgeraden geklärt wird. Erle 08— Hüllen 07:2. Die Leute vom Forsthaus waren sich der Schwere des Treffens vollauf bewußt, legten gleich energisch los und wurden durch ihr schnelles Flügelspiel dem Hüller Tor immer gefährlicher. Besonders der neu eingestellte linke Verbindungsstürmer der Erler ragte hervor, der dann auch zum Führungstreffer einsenden konnte. Nachdem der rechte Verbindungsstürmer den zweiten Treffer erzielt hatte, war es wiederum der Halblinke, der bis zum Seitenwechsel noch zweimal ins Schwarze traf. Nach dem Wechsel war Hüllen zunächst harf in Frout und konnte durch die beiden Innenrmer zwei Tore aufholen. Erle setzte aber dann zum Endspurt an und stellte durch den Linksaußen mit einem fünften Treffer den Sieg sicher. Gelsenkirchen 07— Hassel:2. War das Treffen der ersten Begegnung schon eine harte Auseinandersetzung, so legten diesmal beide Parteien ein Spiel vor, dessen Ausgang bis zum letzten Augenblick ungewiß war. Der Spitzenführer setzte seine weitere Führung aufs Spiel, indem Fromme zwei Elfmeter beim Stande von:1 nicht verwandeln konnte. Im Verlauf der ersten Halbzeit konnten die Hasseler durch ihren Halblinken den Führungstreffer erzielen. Die„gelbe Gefahr“ drängt nach dem Wechsel stark und kam aus einem Strafstoß durch den linken Verteidiger Olschewski zum Ausgleich. Nach verteiltem Feldsviel stießen die Gäste schnell vor und erzielten durch den Linksaußen den Siegtreffer. Preußen Wanne— Tbd. Eickel:2. Das Treffen wurde äußerst hart durchgeführt. Die Eickeler erwiesen sich als die Besseren konnten aber im Verlauf der ersten Halbzeit zu keinem zählbaren Erfolg kommen. Erst nach dem Seitenwechsel erzielten sie durch einen Elfmeter, vom Halblinken verwandelt, den ersten Treffer, dem nach kurzer Spieldauer der rechte Verbindungsstürmer den zweiten Erfolg anreihte. Heßler 06— PfB. Gelsenkirchen:1. Die Heßleraner machten den Feldmärkern viel zu schaffen, versuchten durch ihr engerisches Spiel die Punkte zu erzielen, um die Abstiegsgefahr zu hannen. Trotz des Platzvorteiles mußten sie die leichte Ueberlegenheit der Bewegungswieler anerkennen, die bis zur Pause durch ihren Rechtsaußen den Führungstreffer vorlegten. Nach dem Wechsel drängte Heßler, konnte auch durch den HalbSchmi Endso Hauptversammlung des Stadtverbandes für Leibesübungen. Der Gesamtstadtverband für Leibesübungen hielt om Samstagabend im Lokgl Wilmes in Horst seine Heneralversammlung ab. Der 1. Vorsitzende. Rektor Urselmann, eröffnete die Versammlung und einen Bericht über die Arbeit im vergangenen Sp jahr. Er betonte gans sich zur Aufgahe und Jugend zum Sp. ind gab im vergangenen Sportbesonders, daß jeder Ver zum Ziel„letzen müßSport und zur Leibesübung aus ihren Reiben Jebensfrohe, tück bekommen zum Wohle des deutsa Verein es nüsse, die heranJugend zum zuiehen, um Menschen, zu Vaterlandes. Studienrat Lauth. Gelsenkirchen des Stadtverb era ch. denn zu einem, sehr aktzellen Thene pesamtverhandes: Vereinigung der Ortsgruppen Gelsenkirchen, Buer und Horst Buer und Horst waren Bensr en, ee trag. de ac lung angenommen. Eine Hauptaufgab stadtverbandes soll im lausenden Spor mehr Einfluß auf das Stadtamt für zu bekon n Gesamto l mittelt von der Versammgabe des Gesamtvortiahr die sein, Leibesübungen geg veranstaltet der „Dachvexanstaltung“. konkurrenzen erdie Austragung daß jede Ortspuli ihre Ortsfrüberen St. dt. mehr Prtoswportlichen. Veranstaltungen Gesamtverband im Sommer die.„.D, auf der die Stadtmeister in allen. da##t werden lotzant, und wwar der Stadtmeisterschaften so gedacht. gruppe des Gesamtverhandes am 2. gruppenveranstaltung in Form der früheren Sta dt Beiksrichatten austrägt. Die Siegex aus allen drei orrsgruppen stoßen, dann guf der Dachvexanstal ung auseinander, und hier wird dann der Stadtmeister ermittelt. Bei dieser Veranstaltung soll auch an Stelle der sonstigen„Maistaffel“, die in diesem Jahre nicht zum Austrag kommen soll, eine Rundenstaffel gslansen werden. Zur Vorstandswahl wäre noch zu sagen, daß der bisherige 1. Vorsitzende. or Urlelmann, lein Amt wegen Arbeitsüberastung niederlegte. Zum neuen Vorsitzenden wurde Studienrat Lautb gewählt, nachdem Rönker dem langjährigen 1. Vorsitzenden für seine freue Arbeit innerhalb des Gesamtstadtverbandes gedankt hatte.(ch) linken, der einen Handelfer unhaltbar verwandelte, einen Punkt retten. Resse— Röhlinghausen:5. Die Resser lieferten auf eigenem Platz ein mäßiges Spiel und mußten den Gästen bis zur Halbzeit durch den Mittelstürmer und den Halbrechten die:=Führung überlassen. Gleich nach Wiederanstoß war es der Halbrechte, der den dritten Treffer erzielt. Nach einem verschossenen Elfmeter konnte Resse dann aus einem Gedränge durch den Halblinken den einzigsten Gegentresfer erzielen. Der Endspurt brachte den Gästen durch den Halbrechten noch den vierten und fünften Erfolg. Schalke 96— Union Günnigfeld:2. Der Tabellenletzte Schalke 96 lieferte den Unionisten eine gleichwertige Partie. Der Sturm zeigte sich durch Neueinstellung wesentlich verstärkt, aber zu einem Siege langte es dennoch nicht. * Buer 07— Westfalia-Buer:4. Die Westfalen konnten in diesem Privatspiel durch ihren Mittelstürmer, der einen Elfmeter verwandelte. die Führung erzielen, doch antwortete der Bezirksligist mit dem Ausgleichstreffer durch den Halblinken. Noch vor der Pause konnten die Westfalen durch ihren Halbrechten den zwelten Treffer anbringen. Nachdem der Klassenniedere lden nächsten Erfolg durch den Mittelläufer aus einem Fernschuß erzielt hatte, kamen die Platzherren durch den Rechtsinnern zum zweiten Gegentreifer. Der Endspurt brachte den Gästen durch Rechtsaußen den Schlußtreffer. Gruppe Essen-Gladbeck. Werden 08— Preußen Gladbeck 10:2. Der ebemalige Sonderligist Perden nahm für die erlittene Niederlage der ersten Begegnung bittere Revanche.— die Preußen mußten eine Niederlage hinnehmen, wie bisher keine. Die Platzherren waren den Gladbeckern besonders in der ersten Halbzeit klar überlegen und erzielten einen Halbzeitstand von:2 Beim Stande von :0 kamen die Preußen zum ersten und, kurs vor der Halbzeit durch den Mittelläufer zum zeiten Gegentreffer. Beim Sieger ragten besonders Mittelstürmer und Halblinker bervor. Vorbeck— Rot=Weiß Essen:3. Tura 86 Essen— Stopvenberg:1. BV. 16 Essen— Preußen Essen:3. Karnav 07— Essen=Nord:2. Gruppe 1. Dortmund 08 gegen Borussig Dortmund:5 Dortmund 95 gegen ViR. Sölde:3 Dorstfelder SV. gegen Arminia Marten 113 Sus Lütgendortmund gegen Hörder SC..3 TuBV. Mengede gegen SV. Schüren:0 Gruppe 2. eese ee e et reußen Steele gegen Spügg. Ehrenfeld:3 estfalig, Bochum„ gegen SP. Sodingen:1 stren 92 gegen Witten 67:5, SC. Dahlhausen gegen SpVag. Welper•0 Der erste Gang. ViL. Venrath— Fortuna Düsseldorf:2. Im bergisch=märkischen Bezirk gab es am as erste Spiel der Gruppenmeister um die das erste Spiel der Gruppenmeister um die Bezirksmeisterschaft. Die savorisierte Düsseldorser Fortung kam auf dem gejährlichen Gelände des VfL. Benratb zu einem Spiel auf kngppen:=Sieg und hat —„ beim nächsten große Chance, die eigenem Boden eine gxoße Tha Meisterschaft zu erringen. Pesch und Albrecht waren ersetzt. Benrath war in der ersten Hälfte ein gleichwerti: ger Gegner. Köhler schoß das erste Tor. Zwei Minuten vor der Pause fiel durch Zwolanowski der Ausgleich. Nach Wiederbeginn änderte sich das Bild. Die bessere Läuferreihe der Fortung, in der Bender wieder ein großes Spiel lieferte, machte sich bemerkbar. Mehl und Zwolanowsti stellten das Ergebnis auf:1 und erst kurs vor Schluß konnte Hohmann ein Tor aufbolen. Noch kein Westfalenmeister. Arminia Bielefeld— SpVag. Herten:2. me Uebe hatte man von der Arminia im zweiten Sviel ei Sieg und damit die Westfalenmeisterschaft erwartet. Es kam aber anders. In der sten Hälfte rechtfertigte Arminia durcweg die großen Erwartungen. Burch die Salbstirmer gab es.ei#3e Mittelläuf 5000 Zuschauer erlebten in Bielefeld eine wenig angenehme Ueberraschung. Nach dem:2 in Herten hatte man von der Arminia im zweiten Spiel einen ja durchweg beiden Halbstürmer, gab hrung. Anders lläufer fiel vollständig ab, das Sviel wurde zerfahren und Herten nutzte diese Schwäche durch zwei Tore aus. Es wird also am nächsten Sonntag ein drittes Sviel um den Meistertitel auf neutralem Platz geben müssen. war es nach der Pause. Dei ständig, ab. Das Spiel RomOpEweierarappelmeittert Nachhutgefechte der Sonderklasse, die kaum eine Ueberraschung brachten. Vor der Kunrbezirks-Entscheidung. Im Ruhrbezirk wurde am Wahlsonntag der zweite Gruppenmeister ermittelt. In dem wichtigsten Spiel standen sich STV. Werne und der SV. Höntron gegenüber. Für Höntrop ging es um die Meisterschaft und für Werne um den Abstieg, zwei Voraussetzungen also, die einen harten Kampf erhoffen ließen. Höntrov machte in glänzender Manier sein Meisterwerk und besiegte die sich tapser wehrenden Werner glatt mit 531.— Einen unerwartet hohen:=Sieg konnten die Bochumer Germanen über die Essener Sportfreunde erringen, die besonders im Sturm versagten.— Ebenso überraschend kommt die glatte :=Niederlage, die der BV. Altenessen zu Hause von den Herner Germanen bezog.— Die Essener Schwarz=Weißen hatten bei Castrov 02 einen schweren Stand und konnten nur unter Aufbietung aller Kraft zu einem:=Erfolg kommen.— Schließlich behielt der VfL. Hörde über Essen 99 mit:2 die Oberhand. Außer diesen Punktespielen gab es noch verschiedene freundschaftliche Vergleiche. Bei der Gelsenkirchener Union gastierte der mehrmalige Südwestfalenmeister Hüsten 09 und konnte dort gut gefallen trotz der 1·3=Niederlage. Essen=West 81 hatte die spielstarke Elf vom VfvB. Ruhrort verpflichtet und brachte es fertig, diese mit:1 geschlagen heimzuschicken. Schwarz=Gelb Gladbeck holte gegen den MBV. Linden ein beachtliches Unentschieden von:1 heraus und der SV. Rotthausen konnte Westsalia Herne mit:2 besiegen. Gruppe swarz=Weiß Essen 8V. Linden, ion Gelsenklrchen BV. Altenessen Castrov 02 Germania Herne Tus Bochum SXV. Werne Essen=West 81 Castrop 02— Schwarz-Weiß-Essen:2. Die Essener hatten auf dem Castrover Gelände einen schweren Stand, um ihr vorletztes Spiel siegreich beenden zu können, denn die Platzherren wehrten sich mit der ganzen Wucht ihrer Spielstärke. Und so kam es, daß der Sieg der Gäste nicht allzu hoch ausfiel. Die Essener kamen schon in der ersten Minute nach einer schwachen Abwehr durch den Halbrechten zu ihrem ersten Tor. Castrop arbeitete unermüdlich und besonders die rechte Seite kam immer wieder vor, so daß Essen stark zu verteidigen hatte. Da zudem der Torwart in ausgezeichneter Form war, blieb den Platzberren jeder Erfolg versagt. Auch in der zweiten Hälfte waren die Angriffe der Einheimischen sehr gejährlich, aber mit viel Glück konnten die Gäste das Tor reinhalten. Als die Castrover dann im weiteren Verlauf etwas nachließen, dominierten die Gäste und sie konnten durch den Rechtsaußen noch ein zweites Tor erzielen, das den Sieg endgültig sicherte. 5TV. Werne— 5V. Hönkrop:5. Es waren über 3000 Zuschauer. die diesem entscheidenden Treffen um Abstieg und Grupnenmeisterschaft den Nahmen gaben. Die Höntrover Mannschaft Osen Aotihansen Gruppenmerster? Rot-Weiß Leithe knapp bezwungen.— Katernberg schlägt Schonnebeck. Gruppe Gessenkirchen. Allen Unkenrufen zum Trotz, die einen Sieg Leithes prophezeiten, mußte Rot=Weiß nun doch gegen C/R. Rotthausen die Waffen strecken. Es kam auf Leithes Platz zu dem erwarteten heißen Kampf. in dem die Platzberren noch einmal alle Register ihres Könnens aufzogen, ohne jedoch verhindern zu können, daß die Rotthauser zum Schluß mit:2 dominierten. Damit ist an der Meisterschaft der Rotthauser nicht mehr zu rütteln.— Wanne 11 hatte man gegen Wattenscheid=Oft in Front erwartet! allein die Wanner enttäuschten vollkommen und ließen sich mit:4 hereinlegen. Ganz den Erwartungen entspricht dagegen das:4 zwischen Reichsbahn Wanne und BV. 12 Gelsenkirchen. Die beiden anderen Wattenscheider Vereine errangen ebenfalls Siege: 09 schlug Rasensport 08 mit:1 und 19 besiegte Nasensport Wanne mit:2. SuS. Rotthausen 19/30 wehrte sich gegen Alemannia zwar recht gut, konnte zum Schluß jedoch die:=Niederlage nicht abwenden. Gruppe Buer. Die Holsterhausener zogen es vor, sich den aussichtslosen Weg nach Beckbausen zu sparen und traten nicht an. Dahlbusch überraschte nach der angenehmen Seite und schlug Viktoria Westerholt mit:0 zwar knapp. aber verdient. Hervest=Dorsten versagte in Scholven glatt. Zwar hatte man mit einem Sieg der Scholvener gerechnet, er siel mit:0 jedoch unerwartet hoch aus. BfI. Gelsenkirchen weilte bei Erle 19 und kehrte aus der Höble des Löwen mit einem:=Sieg beim Gruppe Katernberg-Kray. Abteilung 1. Das wichtige Entscheidungstreffen Sportfreunde Katernberg, gegen Schonnebeck 10, endete mit einem knappen Siege von:2 zugunsten der Sportfreunde. Damit haben die Sieger mit den Schonnebeckern den Gleichstand erzielt, so daß die Lage wieder sehr unübersichtlich ist. Eintracht Katernberg weilte bei Essen 1912 :=Niederlage in und mußte mit viel Pech eine:=Niederlage in Kauf nehmen.— Weitere Ergebnisse: Vorwärts gegen Essen 05:1. Union Frintrov gegen Rhenania:1. Kettwig gegen Blau=Weiß Essen:1, Eintracht Essen gegen VfB. Borbeck:2. Abteilung 2. Der vergangene Sonntag war ein schwarzer Tag für die Kraver Vereine. Kray 04 entging allerdings durch Spielfreiheit dem Geschick. Bonisacius unterlag auf eigenem Platz gegen Steele 09 mit:3 und KravLeithe bezog von Steele 1911 eine:=Niederlage.— Die übrigen Spielergebnisse: Rellinghausen 08 gegen Kupferdreh 99:0. Fortung Bredeney gegen Frillendorf 13:1. Altendorf gegen KTG. 311. Gauklasse. ten In der Tus. W Beiß den hruppe Gelsenkirchen fiel das wichtige I, Tu, Wattenscheid gegen Fortung, aus, Blauelsenguß gastierte zum Freundschaftsspiel bei Postsportlern und erzielte ein:2. Gruppe Buer. Wie erwartet, besiegte der WTSV. Hugo VfL. Zweckel eindeutig und zwar mit:2. Gruppe Wanne=Herne. Eine Ueberraschung brachte der knappe:=Sieg von Constantin über BV. Herne 16. Union Wanne holte gegen, Herne=Mark ein:2 deraus.— Weitere Ergebnisse: Fortuna Wanne gegen Preußen Herne:5. Unser Fritz„gegen, Alemannia Herne:3, Stadt Herne„gegen Blau=Weiß Wanne ausgefallen. Alemannia Rauxel gegen Hunsa Herne ausgefallen.(231) wußte, was hier auf dem Sviele stand und kämpfte daher mit großer Energie. Durch die gefährlichen Flanken der beiden Außenstürmer gab es brenzliche Situationen vor dem Werner Tor, die nicht alle erfolgreich abgewehrt werden konnten. Ein Strafstoß, ekt von der 16=Meter=Linie, brachte die Gäste in Füyrung. Der wuchtige Schuß des Mittelläufers ging knapp unter die Latte und war unhaltbar. Kurze Zeit sväter schoß der Halblinke nach schöner Kombination zum zweiten Mal ein. Werne ließ sich aber nicht aus der Rube bringen, sondern antwortete mit energischen Gegenangriffen, die sie etwas in Vorteil brachten. Nur ein Tor war die Ausbeute dieser Drangveriode, das der Halbrechte trat. Eine Ausgleichsmöglichkeit für den Gastgeber wurde ausgelassen. In der zweiten Hälfte kämpften die Höntrover energisch weiter, um den Sieg sicherzustellen Rechtsaußen von Höntrov ging auf und davon, flankte im entscheidenden Moment zur Mitte. wo der Mittelstürmer zur Stelle war und den dritten Erfolg buchte. Nach diesem Erfolg der Gäste ließen die Werner nach, so daß die Höntrover überlegen wurden. meisterschaft gesichert. BV. Altenessen— Germania Herne:4. Der Sieg der Herner ist durchaus verdient, da der Altenessener Angriff unter aller Kritik spielte. Und da zudem die Läuferreihe noch durch die Verletzung des rechten Läufers, der nur als Statist mitwirkte, geschwächt war, siel es den Gästen nicht allzu schwer, um immer wieder durchzustoßen. Die außerordentlich schnellen Außenleute brachten das Herner Tor stets in Gefahr. Das erste Tor fiel in der 16. Minute nach einer Flanke des Linksaußen durch den Rechtsaußen aus füns Meter Entfernung. Zu Ansang der zweiten Hälfte kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem linken Verteidiger der Gäste und dem Halbrechten von Altenessen, der den Platzverweis der beiden Spieler nach sich zog., Als im weiteren Verlauf des Spiels die Altenessener Verteidigung immer wieder den Fehler machte, zuweit aufzurücken, stießt der Rechtsaußen von Herne vor und schaffte zwei Tore. Beim ersten Durchbruch flankte er zum Linksaußen, der glatt verwandelte und beim zweiten Mal besorgte er es selbst. Und da dieses so gut klappte, wiederholte er es noch ein drittes Mal und Tor Nr. 4 war fällig Erst zwei Minuten vor Schluß kamen die Platzherren im Anschluß an eine Ecke, die ein Gedränge zur Folge hatte, durch den Halblinken zum Ehrentor. Gruppe 8 Schalke 04 Germania Bochum SV. Rotthausen PfL. Sportfreunde Westfalia Herne Horst=Emscher BiL. Hörde Hörde. Schwar=Gelb Gladbeck Preußen Bochum Essen 99 18 15 17 18 18 18 18 17 16 19 15 11 9 8 8 5 6 6 4 2 2 7 8 8 8 10 11 14 69#3 46•27 41:30 46:40 38•29 43:52 32:39 19:40 20:50 21:49 31:5 24:6 21:13 19:17 18•18 16:20 16:20 13•21 :23 :29 Germania Bochum— Sporffr. Essen:0. Daß die Bochumer Germanen die gewiß nicht schwache Essener Elf so hoch schlagen könnte, hakte man nicht erwartet. Der Bochumer Sturm war aber am Sonntag in ausgezeichneter Verfassung und Schußlaune Der Sturm der Essener dagegen zeigte sich besonders im Strafraum zu unbeholfen, so daß sein gutes Feldspiel ohne Erfolg blieb Bereits nach fünf Minuten Spieldauer hieß es schon:0 für die Platzherren In der dritten Minute machte ein Essener Verteidiger Hand und der verhängte Eltmeter wurde glatt verwandelt. Zwei Minuten später konnte der Mittelstürmer das zweite Tor anbringen, Nach schönem Feldsviel beiderseits konnte Bochums Mittelstürmer vor der Pause noch ein drittes Tor erzielen. In der zweiten Hälfte genau dasselbe Bild wie in der ersten.. schönes Feldspiel der Essener, aber Versagen des Sturmes im gegnerischen Strafraum. Der weit energischere Germanen=Sturm dagegen schuf noch drei Tore durch den Rechtsaußen. Halblinken und durch Elfmeter. Preußen 07 Bochum— Horst:1. Die Bochumer, die in arger Abstiegsnot sind. konnten den Kampf überraschend doch gewinnen. * WI RRNAm Peiteesnueger Bllgemetor Beitung Montag, den 6. März 1933 Hierbei ist besonders zu erwähnen, daß der Sieger fast 60 Minuten lang den Kampf mit nur zehn Mann durchführen mußtt. Zu Anfang sah es für die Platz= besitzer nicht rosig aus, denn die Gäste spielten sehr energisch und hatten das Spiel in der Hand. Als aber die Bochumer im Sturm eine Umstellung vorgenommen, hatten, klappte es besser und die El wurde meyr und mehr überlegen. Bis zur Pause konnte durch schönes Zusammenspiel ein Vorsprung soenwer werden und zwar durch Rechtsund Mittelstürmer. Auch nach der Pause dominierten die Platzberren und konnten, trotzdem Hatesfrshren. u. Vendung bemühten, durch den Tars eicger und Halbrechten noch zwei weitere erzielen. Erst wenige Minnten vor Schluß glückte den Horstern der Ehrentreffer. BfL. hörde— Essen 99:2. — Die 2000 Besucher saben einen von Anfang bis Ende flotten und fairen Kampf. Die Mannschaften waren sich im großen und ganzen gleichwertig. In der 16. Minute gingen die Hörder durch den Mittelstürmer in Führung. Essen hatte bis zur Pause verschiedene Chancen, ließ sie aber unausgenutzt.— Im zweiten Akt war das Spiel großtenteils verteilt. Hörde konnte durch den Rechtsaußen. der eine Flanke des Halblinken gut angenommen hatte. auf:0 erhöhen und kaum drei Minuten später trat derselbe Svieler das dritte Tor. Essen kämpfte unentwegt weiter und kam etwa zehn Minuten vor Schluß durch den Halblinken zum ersten wegentor und funf Minuten später durch den Rechtsaußen zum zweiten. Der Ausgleich glückte aber nicht mehr. Union Gelsenkirchen— Hüsten 09:1. An diesen Erfolg der Unioner haben kaum die wenigsten geglaubt und trotzdem, wer Zeuge dieses Kampfes war, muß zugeben, daß die Roten tatsächlich ein wunderbares Spiel geliefert habek. Die Hüstener hatten das Pech, den Platzverein in überragender Form anzutressen, dabei hat der Südwestfalenmeister in keiner Weise enttäuscht. Im Gegenteil muß festgesteut werden, daß sich die Mannschaft gegen früher zum Vorteil wesentlich verbessert hat. Zwar spielt sie nicht den ausgefeilten Fußball der Fortunen, aber notzdem bleibt und war ihr kraftvolles Spiel siets gefährlich. Ganz große Klasse stellte das Hintertrio dar. während im Sturm Steinberg von Hoffmann streng bewacht wurde, so daß er sich nicht voll zur Geltung bringen konnte. Einmal gelang es ihm. Hoffmann zu täuschen und der Erfolg war sofort das einzigste Gegentor.— Union versuchte zwei neue Leute und es mußte festgestellt werden, daß diese bei weitem mehr hielten, als man sich wohl versprochen hatte. Der minelläuferposten scheint nunmehr den richtigen Mann gefunden zu haben, denn Ott war die Entdeckung dieses Spieles. Sein kluges Aufbauen war eine wesentliche Entlastung für den eigenen Sturm, und da seine beiden Nebenleute ihn sohr gut setundierten, mußte sich der rot=weiße Angriff tatträftig und erfolgreich durchsetzen. Und so kam es auch. Die Fünferreihe spielte sich zeitweise bestechend durch und daß der Torreigen nicht höher ausfiel, lag letzten Endes an dem großen Können des Hintertrios. Von ganz besonders guter Seite zeigte sich das Schlußdreieck der Gelsenkirchener, die ja schon gegen Fortuna eine gute Klinge geschlagen hatten. Hier zerschellte der ungestüme Drang der Gäste vergeblich ihr Bemüben. Es sei hiermit kundgetan, daß Union mit dem heutigen Ergebnis in weiteren größeren Kämpfen den Ruhrbezirk bestens vertreten wird. Anscheinend können sich die Gäste nicht mit dem Rasen zunachst befreunden, so daß die Jonier leicht in Front liegen. Schneider im Gästetor muß mehrfach aktiv eingreifen und er zeigt dabei, daß er sein Fach versteht. In der 29. Minute kann sich Hoffmann geschickt durchspielen, er lenkt den Ball zur Mitte. Kalwitzki täuscht und der Halblinke, Klosowsti, stellt durch Bombenschuß die:=Führung her. Die erste Halbzeit geht zu Ende. Nach Seitenangriff kommt Hüsten besser auf, muß aber bereits in der 9. Minute den zweiten Treffer hinnehmen, hergestellt durch einen Pracht. aß von Ille. Im Anschluß einer Ecke kann Paprotta durch Kopfball in der 28. Minute das dritte Tor erzielen. Die Hüstener stoßen an, Steinberg täuscht Hoffmann geschickt und mühelos kann der Linksaußen den Ebrentreffer unhaltbar einsenden. Alle weiteren Bemühungen der Gäste, das Resultat zu korrigieren, scheiterte an der aufmerksamen Deckung der Jonier. 5V. Rotthausen— Westfalia Herne:2. Der weicht und bucklige Boden ließ ein genaues Zuspiel nicht zu. In der ersten Halbzeit drängte Herne leicht, da die Elf sehr schnell spielte. In der 10. Minute kamen die Gäste durch den Linksaußen zu ihrem ersten Tor, wobei es trotz mancher Chancen bis zum Wechsel auch verblieb. Die Platzherren lange Zeit, um sich zu finden; bis zum Wechsel wollte es besonders im Sturm nicht so recht klappen Nach Wiederbeginn wurde es zusehends besser und nachdem Herne noch ein zweites Tor erzielt hatte, ging es ans Toremachen. Rechtsaußen erzielte das erste Tor. Angriff auf Angriff rollte in den Herner Strafraum. In kurzer Reihenfolge wurden drei Tore erzielt, die der Schiedsrichter aber nicht gelten ließ. Dann aber erzielte man noch ein weiteres Tor, das den Gleichstand brachte Herne wurde noch mehr zurückgedrängt und mußte stark verteidigen. Es konnte aber nicht verhindert werden, daß der Rotthausener Halblinke das siegbringende Tor erzielen konnte. Schwarz=Gelb Gladbeck— Möv. Linden .1. #.„Die„Ruhrhusaren" lieferten ein ausgezeichnetes Felospiel, in dem sie dem Gastgeber bei weitem überlegen waren. Wenn der Sturm vor dem Tore wuchtiger gespielt hätte, wären die Gladbecker an einer Niederlage nicht vorbei gekommen. In der ersten Halbzeit lagen die Lindener durch ihr etwas besseres technisches Können leicht im Vorteil. Tore wurden aber nicht erzielt. Im zweiten Akt kamen die Gäste ungefähr nach 30 Minuten zum ersten Tor durch den Linksaußen, und kaum eine Minute später die Gastgeber zum Ausgleich. Schalte o auf Keisen. Hiegreich in Bielefeld und Lippstadt. Der Westdeutsche Meister, Schalke 04. machte vorgestern und gestern eine Reise ins Westfalenland. Am Samstag war er Gast bei den Bielefelder Bewegungsspielern. Die Ueberlegenheit der Gelsenkirchener mußten die Leinenstädter mit:2 anerkennen.— Gestern gaben die Schalker— mit den erforderlichen Stimmscheinen versehen, selbstverständlich!— ihre Visitenkarte in Livpstadt ab, und die dortigen Teutonen hatten nur Gelegenheit, den Besuchern einen fairen Gegner abzugeben. Mit:1 blieben die Schalker siegreich. In beiden Treffen hinterließ der Westdeutsche Meister einen ausgezeichneten Eindruck. Unnoe Der siegr im Talate=Preis! Saisonbeginn auf der Gelsenkirchener Traberbahn. Auch Xyphias siegreich! Mit dem Beginn der westdeutschen Trabrennsaison war dem West deutschen Traber=Zucht= und Rennverein auf seiner Bahn in Gelsenkirchen in jeder Beziehung ein voller Erfolg vergönnt. Infolge des schönen Frühlingswetters war der Besuch trotz des Wahltags gut und auch in sportlicher Beziehung blieb nichts zu wünschen übrig. Außenseiter wechselten mit Favoriten, eine Tatsache, die gleich am ersten Tage festzustellen war. Im Mittelpunkt des Tages stand der LätarePreis, in dem sich zwölf der besten und schnellsten Pferde am Start versammelten. Die aus Harburg herübergekommene Alinde Lee ging mit Favoritenehren ins Rennen und konnte auch alle Hoffnungen erfüllen Die Stute lag anfangs mit im Vorderfeld, sicherte sich vor dem Einlauf einen guten zweiten Platz hinter dem führenden Adelfried. an dem die Stute in der Geraden vorbeitrabte und sich den sicheren Sieg holte. Spitzbub konnte zum Schluß Adelfried noch das zweite Geld nehmen. „. Der junge Trainer W. Teßmann konnte das Eröffnungsrennen mit Prinzeß W. auf sein Konto bringen. Die Stute ließ sich von Organist zunächst führen. der jedoch bald Fehler machte und zurücksiel. Prinzeß W. hatte dann die Spitze und ging als Sieger aus dem Rennen hervor, gefolgt von Organist und Grasschaft. Im Reminiscere=Pxeis kam Wiking. auf dem man schon im vorigen Jahre große Hoffnungen gesetzt hatte, zu seinem ersten Erfolg. Der Trainer= wechsel hat dem jungen Hengst anscheinend sehr gut geian, so daß er vor weiteren Erfolgen stehen dürfte. Schon bald nach dem Start hatte er die Spitze, ließ sich von dieser bis zum Schluß nicht mehr verdrängen und gewann sehr sicher vor Miß Dolly und Rheinfels. während Aletta Guy noch einen vierten Platz belegte. Miß Dolly zahlte den wenigen Anhängern für die italienische Auote 322:10. Der Oculi=Preis sah zunächst Felix Guy vor seinem Trainingsgefährten Peru an der Spitze. Als Folir(Heen nar dam Einlaufhogen einen Fohlar machte s. Lätare=Preis: 1. J. Unterbausberg Alinde (A. Irbach), 2. Spitzbub, 3. Adelfried, 4. Miß W. Manichette Danilo Wiz. 9 5. (A. Irbach), 2. Spitzhub, 3. Adelfried, 4. Mit Ferner:„Glgsformer, Aunsureig. Hunlig. Vozter, Benker. Idyll. Jaylina. Peter Mochester. Toto: Sieg 31:10, itl. 166:10. Platz 16. 40. 21. 19:10. Ri. 2. K. Zeit:27.3. Sieg=Doppelwette: Horrido Alinde Lee 624:10. " 6. Judica=Preis: 1. K. Kößlings„Major Jackson(W. Heier), 2. Radieschen, 3. Flut. Ferner: Ada. Bandola. Jay Lee fr., Angelmaid. Toto: Sieg 75:10, itl. 52:10. Platz 22, 19. 17:10. Ri. K. ½, 3. Zeit:34. 7 Palmaxum=Preis: 1. Frau W. Mies Typhias(C. Pütz). 2. Rheinverle. 3. Maimädel. Ferner: Iller, Doge. Toto: Sieg 12:10. itl. 16:10, Platz 10. 10. 10:10. Ri. 1½. ¾. X. Zeit:28.6. Trabrennen in Bahrenfeld. 1. Rennen: 1. Drei ov. 2. Intrige. 3. Cäsar Worthy. 4. Ulme. Toto: Sieg 85:10. Platz 24. 19. 61, 33:10. Ital. 63:10. 2. Rennen: 1. Normannenpseil. 2. Rosenobe, 3. Tantivpe, 4. Erna Pluto. Toto: Sieg 31:10. Platz 20. 21. 15. 44:10. Ital. 73:10. 3. Rennen: 1. Ben Watts ir., 2. Sister Nutwood. 3. Melanie. Toto: Sieg 152:10. Platz 28. 30. 20:10. Ital. 69:10. 4. Rennen: 1. Jungser. 2. Landito. 3. Pellus. 4. Tuscarora. Toto: Sieg 16:10. Platz 11. 10. 12. 12:10, Ital. 39:10. 5. Rennen: 1. Manneswort. 2. Dorfjunge. 3. Angelectra, 4. Marga P. Toto: Sieg 275:10. Platz 31. 24. 20. 13:10. Ital 86:10. 6. Rennen: 1. Kittyschor., 2. Alerich. 3. Dempsey, 4. Herenkönig Toto: Sieg 44:10. Platz 19. 27. 18. 37:10. Ital. 51:10. 7. Rennen: 1. Lee Nutwood. 2. Nutwood Rubv. 3. Khedive. 4. Stine Dorsch. Toto: Sieg 22:10. Platz 20. 23. 24. 18:10. Ital. 29:10. 8. Rennen: 1 Nex. 2. Tull., 3. Long Lilie. 4. Quarantäne. Toto: Sieg 114:10. Platz 22. 21, 17. 78:10. Ital. 54:10. Um den Titel des Südens. In der Abteilung 2 haben sich die beiden Frankfurter Mannschaften, Eintracht und FSV. einen klaren Vorsprung gegen die nachdrängende württembergisch=badische Konkurrenz gesichert.„Eintracht siegte in Mainz über den dortigen FSV. 05 erst nach hartem Kampf mit:1(:). FSV. Frankfurt schlug zu Hause Wormatia Worms sicher mit:1(:1) und ist damit anscheinend aus seiner Pechsträhne heraus. Zwei wertvolle Punkte gaben die Stuttgarter Kickers in Karlsruhe gegen den KFV. ab, der mit:0(:0) die Oberhand behielt. Allerdings war die Niederlage nicht ganz verdient. In der Tabelle dieser Abteilung führt Eintracht Frankfurt mit 13:5 Pkt., vor FsV. Frankfurt 12:6 und Kickers Stuttgart 10:8. Felix Guy vor dem Einlaufbogen einen Fevier machte. kam Peru in Front und hatte damit den Sieg sicher. Die glücklichen Wetter erhielten für diesen Sieg über Hahasan-Auchen-hoch geschlagen! Zwischenrunde der Zweiten.— Ausscheidung der Gruppe West. Alemannia Nachen überfahren.— Rhenania Düsseldort siegt in Nachen. Trotz des Wahlsonntags wurden in Westdeutschland am Sonntag die Handballendspiele mit drei Treffen fortgesetzt. In der Runde der Meister stieg das Im Mar: Preig traten zum ersten Malg die#rste„Russcheidungsspiel der Grupve West zwischen " Im Marz=Preis traten zum ersten Male vie Ras. Mütheim=Ruhr und Alemannia Aachen in OberVerrepsahrer im Ation. Hortdg scherte sich bald gach ar., Mishein=luhtr und Alenannie Nachen in Ober22faches Geld. dem Start die Spitze: alle Anstrengungen von Rosemarig. I und Ostermann scheiterten, so daß Horrido unter der sicheren Führung von Janz mit Kopf Sieger blieb. Auf einen Protest des Besitzers wegen Kreuzung im Einlaufbogen erhielt Rosemarie den zweiten Platz zugesprochen. Das zweite Herrenfahren des Tages. der JudicaPreis, gewann der an den Stangen stehende Majeg#ehauntet, Lackson vom Start bis ins Ziel. Radieschen hatte viel####nnglete Arminia Bielefeld auch in Werdohl Boden gut gemacht, was aber nicht genügte, Major negen Jahn die augenblicklich gute Form und siegte mit Jacksons Sieg zu gefährden. 16:3 sehr sicher. In Aachen gab es eine weitere Senhausen. Die Mülheimer waren nicht mehr wiederzuerkennen. Sie spielten mit einem Elan und einer Wurfkraft, die die Aussichten der Alemannen von vornherein zunichte machten. Das Ergebnis fiel jedoch mit 14:4 reichlich hoch aus. Der Unterlegene spielt nun am kommenden Sonntag gegen Tura Barmen. Ja In der Zwischenrunde der Zweiten e Sa Keichrich rnapp! Augara schlagt holland.1. 30 000 Zuschauer wohnten dem Fußball=Länder= kampf zwischen Holland und Ungarn bei, der bei prachtvollem Wetter im Olymvischen Stadion zu Amsterdam ausgetragen wurde. Die technisch bessere Ungarn fanden einen sehr eifrigen Gegner vor, der durch sein weit: Flügelspiel immer gefährlich blieb. Durch van den Broek gingen die Holländer in der 22. Minute in Führung. Bihamy schoß in der 37. Minute den Ausgleich. In der zweiten Hälfte hatten die Ungarn mehr vom Spiel und kamen durch Teleki zum verdienten Siegtreffer. Schiedsrichter war Langenus (Belgien). Der abschließende Palmarus=Preis war nur eines Pferdes Rennen. Der junge Rekordtraber Typhias verlor am Start sehr viel Boden, was ihn aber nicht hinderte, zum Schluß mit großer Ueberlegenheit über Rheinverle, die das ganze Rennen geführt hatte, zu siegen. Der Hengst lag vor dem Einlaufbogen noch an vierter Stelle. kam aber dann derart gut auf, daß er nichts mehr zu fürchten hatte. Die Ergebnisse. 1. Eröffnungsrennen: 1. Th. Meyers Prinzeß W.(W. Teßmann), 2. Organist, 3. Grafschaft. Ferner: Heide. Peter Dooley, Prinzeß Guy. Rosensaum, Cito Watts. Miß Duffy. Siegfried Guy. Toto: Sieg 50:10. itl. 53:10, Platz 21, 14. 21:10. Ri. ½. 7. K. Zeit:35,1. 2. Reminiscere=Preis: 1. Frau J. Lülfs Wiking(J. Jorl), 2. Miß Dolly,“ 3. Rheinsels, 4 Aletta Guy. Ferner: Patsy Gay, Export. Dirigent. Konsulin, Rowdy II, Etta Guy. Ernst Guy, Druin. Toto: Sieg 51:10. itl. 322:10. Platz 20. 29. 19. 22:10. Ri. 1½. ¾, ½. Zeit:36.1. 3. Oculi=Preis: 1. O. Hakenbergs Peru(I. I. Romanskis Hoxrido sation, da der dortige VfB. von Rhenania Düsseldorf knapp aber verdient mit:4 geschlagen wurde. Da in diesem Spiel der Unparteiische fehlte und man sich nicht einigen konnte, ist zurzeit noch unklar. ob dieser Kampf als regulär gewertet wird. Sensation in Oberhausen. Rasensport Mülheim gegen Alemannia Aachen 14:4. Eine Sensation gab es auf dem Platz der Oberhausener Spielvereinigung. Das Ausscheidungsspiel der Gruppe West zwischen obigen Gegnern sah den Niederrheinmeister, Rasensport Mülheim, mit nicht weniger als 14·4 siegreich. Noch am letzten Sonntag schickten die Aachener den gleichen Gegner mit•0 geschlagen nach Hause. Nach den in diesem Kampf gezeigten Leistungen sprachen alle Aussichten für die Aachener. Aber die Mülheimer waren einfach nicht wiederzuerkennen. Die Leistungen knüpften an vergangene große Kämpfe an. Jeder Spieler setzte sich restlos ein und der Zusammenhang war einfach mustergültig. Bis zum:2 war der Kampf noch offen. Dann erzielten die Mülheimer kurz hintereinander drei Erfolge, die das Halbzeitergebnis feststellten. Nach der Pause erhöhen die Mülheimer auf:2. Vossenkaul erzielt das dritte Tor für seine Farben, aber in der Folge schrauben die Rasenspieler das Ergebnis auf 11:3. Dem vierten Treffer der Alemannen setzen die Mülheimer bis zum Schlußpfiff noch drei Tore entgegen, womit das Schlußresultat erzielt war. Den (Janz),? Rosemarie., 3. Ostermann. Ferner: Fred. Angelmaid. Reginata. Toto: Sieg 46:10. itl. 49:10. Platz 21, 17:10. Ri.., 1. H. Zeit:32.3. Das schönePfere, der hals kleiter! höhepunkte im Dortmunder Reit- und Fahrturnier. Der Samstag. Am Samstagnachmittag war die Dortmunder Westfalenhalle bis auf den letzten Platz besetzt. Die zahlreichen Zuschauer spendeten vor allem der Schaunummer„Kavallerie des Reichsheeres“ großen Beifall. In der Vielseitigkeits=Prüfung, für ländliche Reitervereine, die zum Länderkampf Westfalen—Rheinland—Holland zählt. vergrößerten die Westfalen durch zwei erste Plätze ihren Vorsprung. Von den übrigen Prüfungen interessierte vor allem eine Eignungsprüfung für Damenreitpferde, die Frau Franke wieder einmal Gelegenheit gab. ihr großes Können zu zeigen. 33, Lam Geimin Ergebnisse Eignungsprüfung für Damen=Reitpferde Klasse L a) leichte Pferde: 1. Stall Westens Tegethoff (Frau Franke). 2. Dr. Theo Goldschmidts Idomeneus (Frl. Spillner). 3. Frl. Lieberknechts Mona Lisa(Bes.): b) schwere Pferde: 1. Stall Thüringens Seydlitz(Frau Franke),? O. Ambergs Königsadler(Frl. Spillner). 3. Frau Sacks=Thorers Ingo(Frau Franke). Zweispänner=Eignungsprüfung für Wagenpferde: 1. Rudolf Schmitts Liebling und Wotan(Bes.) und W. Klopps Derka und Tundra(Andreae) totes Rennen. 2. Stabfahrt=Abtlg. 6 Hektor und Herzog(Major Weingart) und Peter Meermanns Waldkönig und Preußenstolz(Boldt) totes Rennen. 3. W. Klopvs Falke und Pauker(Frau Baumgaertner) und W. Klopps Rudi und Foelke(Goemann).. Pitemrer., Dressurprufung für ländliche Reitervereine, 1. Wilhelm Menkens Consul(H Staupendahl), 2. J. Essers Hasso(Bes.). 3. Vettens Admiral(Vetten). Glücks=Jagdspringen, Kl..: 1. Abt.: 1. Lt. v. Düfvings Hanomag(Lt. Schlickum) 6 Hindern., 42 Sek., ? G. L a n g e s T o r q u i l l e X( B e s.). 5. 2 8; 3. O b l t. Bochums(AR 3) Mackensen v. Waldteusel(Bes.), 5, 33: 4. 9. II. Esk. RR. 15 Bachstelze(Lt. Stentzler). 3. 27; Tot.: Sieg 154: Platz 31. 23. 42. 18:10, 11 Teiln. 2. Abt.: 1. Hpt. v. Rosts(AR 3) Fatalist(Oblt. Bochum) 24 Hindern., 152 Sek.; 2. Kav. Schu. Raubritter v. Nautilus(Oblt. Großkreutz) 21, 125; 3. Frl. Gr. Stephans Lotti v. Mogul(F. Voltz). 14. 112; 4. Kav. Schu. Cheruskerfürst(Oblt. v. Ploetz), 10. 74. Toto: Sieg 218; Platz 36. 23. 31. 35:10. 15 Teiln.— 3. Abt.: 1. Pol. Prov. Reitlehrgangs Olaf(Pol. Ob. Schmidt). 24 Hindern., 148 Sek.: 2. 6. Esk. RR. 15 Scala(Oblt. Frhr. v. Berg), 21. 120; 3. Frl. E. Broscheks Grey Fox (Bes.). 19. 124; 4. Wilh. Menkens Consul(Staupen= dahl). 13. 115. Toto: Sieg 76= Platz 24. 24. 25. 21:10. 15 Teiln.— 4. Abt.: 1. V. Abt. 3.=Rat. Gisela(Lt. Schlickum). 24 Hindern., 125 Sek.: 2. Oblt. a. D. v. Salviatis Factotum(Bes.). 18. 110: 3. Frl. Jürgens Charbin(Frl. Broschek). 14. 99: 4. Kav. Schu. Ehemann (Oblt. Großkreutz) 9. 52. Toto: Sieg 24: Platz 13. 33. 89.13:10. 15 Teiln.— 5. Abt.: 1. Tattersaal Beermanns Flamme(Fr. Franke), 24 Hindern., 132 Sek.: 2. A. u. S. v. Sydows Abendglanz(A. v. Sydow). 24. 151; 3. Frl. Broscheks Askari(Frl. Jürgens), 19. 135: 4. V. AR 3 Cara(Oblt. Bochum). 9. 39. Toto: Sieg 66: Platz 35. 38. 46. 25:10. 16 Teiln. Gesamtplacierung: 1. 5. Abt. AR 3 Gisela(Lt. Schlickum) 24 Hindern., 125 Sek., 2. Tattersaal Beermanns Flamme(Fr. Franke) 24. 132: 3. Pol. Krefelds Olaf(Pol. Obm. Schmidt) 24. 148: 4. A. u. S. v. Sydows Abendglanz(S. v. Sydow) 24. 151; 5. Hpt. v. Rosts AR 3 Fatalist(Oblt. Bochum) 24. 152; 6. 6. Esk. RR 15 Scala(Oblt. Frhr. v Berg) 21. 121; 7. Kav. Schu. Raubritter(Oblt Großkreutz) 21. 125. Der Sonntag. 6000 Zuschauer hatten sich am Sonntagnachmittag in der Westfalenhalle eingefunden. Im Vordergrund des Interesses stand die Entscheidung des Internationalen Mannschaftskampfes der ländlichen Reitervereine. der die beiden westfälischen Mannschaften vor Rheinland und Holland in Front sah. Ein Jagdspringen, das für jedes Land vier Teilnehmer im Wettbewerb sah. wurde von Holland vor Westfalen und Rheinland gewonnen. Die Dressurprüfung sah Alp etwas überraschend vor Draufgänger in Front. Alv zeigte nach Schluß unter großem Beifall noch einmal die ganze Prüfung. Länderwettkampf Holland—Rheinland—Westfalen: (Mannschaftswettbewerb=Jagdspringen, Kl.): 1. Nederlandsche Federatie van Landeliike Riivereenigingen 11 Punkte: 2. Provinzialverband westfälischer Zucht=, Reit= und Fahrvereine 15 Punkte: 3. Provinzialverband der ländlichen Reitervereine des Rheinlandes 32 Punkte. Preis des Preuß. Ministeriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten: Eignungsprüsung für Jagdpferde(Kl. L. o..): a) leichte Pferde: 1. Stall Westens Tegetthofi(Fr. Franke): 2. Fritz Vorsters Ovation(Ställm. Günther), 3. Dr. Theo Goldschmidts Idameneus(H. Boldt), 7 Teiln.: b) schwere Pferde: 1. Stall Georgens Nurmi(H. Holst); 2. Frau Irmg. SackThorers Ingo(Fr. Franke), 3. Frau Dr. Dreys und G. Langes Suleika(G. Lange). 6 Teiln.: Mehrspänner, Eignungsprüfung für Gespanne(o..): 1. Wilh. Klopps Pauker. Ocko. Herold. Hasso Hamilkar und Baron(Goemann) und Stab Fahr=Abt. 6(FA=Kdo) Hektor, Herzog. Gerd und Minka(Major Weingart) tot. Rennen. 4 Teiln. Vielseitigkeitsprüfung für ländliche Reiter(Mannschaitswettbewerb): Gesamtergebnis: 1. Westfalen 1. Gruppe: H. Stauvendahl. H. Dieckmann. H. Wibbeling. Geisthövel: Wertzahl.65; 2. Westsalen 2. Gruppe: H. Möllenbeck Henschel. Wibbeling jr., Marwich: Wertzahl.1: 3. Rheinland 1. Gruvve: H. Vetten. I. Peters, J. Schürings. P. Ehler: Wertzahl.1: 4. Holland 1. Gruppe: A v. Nieuwenhunzens. S. v. Verdegaals. Mellemas: Wertzahl.4; 5. Holland 2. Gruppe: 6. Rheinland 2. Gruvve. Preis der Stadt Dortmund. Dressurprüfung für Reitvferde(Kl..): 1. Dtsch. Olympiade=Komitees Alv (Oblt. Stubbendorff). 2. Stall Westens Draufgänger (A. Staeck). 3. Turnierstall der Kav. Sch. Gimvel(Oblt. Piebig), 4. Turnierstall der Kav. Sch. Emir(Rittm. Scholl), 5. Turnierstall der Kav. Sch. Deutschritter (Oblt. v. Langsdorff). Hauptanteil an den Toren hatte der Mülheimer Halblinke Defries mit sechs Erfolgen. Zwischenrunde der Zweiten. VfB. Aachen gegen Rhenania Düsseldorf:5. Zu diesem k..=Spiel in der Kaiserstadt blieb unglücklicherweise der Schiedsrichter aus. Es dauerte lange Zeit. bis das Spiel endlich angepfiffen wurde. Die Düsseldorfer hatten inzwischen wieder den Platz verlassen, da die Aachener auf ihre Forderung. ein Gesellschaftsspiel durchzuführen. nicht eingehen wollten. Wie sich dann das weitere entwickelte, war nicht mehr zu erfahren, so daß die Frage offen bleibt. ob das Spiel als regulär gewertet wird oder nicht.— Die Bewegungsspieler hatten den Verteidiger Görres in den Sturm gestellt und dafür Reinberg in die Abwehr zurückgenommen. Dies erwies sich im Verlauf des Kampfes für die Aachener als äußerst ungünstig, wie überhaupt der Sturm keine rechte Lust zeigte und sichtlich schlecht aufgelegt war. Die Düsseldorfer dagegen enttäuschten nach der angenehmen Seite. Sie spielten schnell. flüssig. und kombinierten vorzüglich. Der Torreigen setzte nach einer halben Minute durch den Aachener Linksaußen ein. Der Rhenanen=Sturmführer glich aber gleich darauf aus und erst in der 16 Minute geht Aachen wieder in Führung. Der Ausgleich läßt nicht lange auf sich warten. In der zweiten Hälfte sind die Düsseldorfer leicht überlegen und gehen auch durch Halblinks in Führung. Diesmal schafft Aachen durch den Rechtsinnen den Gleichstand. Durch Mittelstürmer und Halbrechts erhöht Rhenania aber bald auf :3 und nur noch einmal vermochten die VfBer den Hüter der Gäste zu schlagen. Eine Ausgleichschance der Aachener wurde vom Linksaußen vervaßt. Jahn Werdohl gegen Arminia Bielefeld:6. Diesem Kampf wohnten über 2500 Zuschauer bei. Der Kampf verlief recht interessant und ohne jede Härte. Der glatte Sieg der Bielefelder wurde nur mit reichlich viel Glück erzielt. Nach verteiltem Sviel der ersten Hälfte, die die Bielefelder mit:1 behaupteten. gingen sie nach der Pause stets in Führung, erhöhten bei:3 auf:3 durch Verwandlung eines 13=MeterWurfes und stellten kurz vor Schluß durch ein sechstes Tor ihren Sieg sicher. Die zahlreichen aussichtsvollen Angriffe der Werdohler scheiterten jedesmal an dem Torwart der Gäste, der glänzend aufgelegt war und den Hauptanteil am Erfolge seiner Farben hat. * Schalke 96 gegen WV. Ueckendorf:1. Die Schalker haben in der letzten Zeit Pech mit der Verpflichtung ihrer Gegner. Nach den unangenehmen Ereignissen mit den Heßleraner Turnern folgten in diesem Spiel wieder einige unliebsame Auftritte. Allerdings muß bemerkt werden, daß der Unvarteiische mit seinen Entscheidungen beide Mannschaften reichlich nervös machte und sich bei den beiderseitigen Platzverweifen auch nicht ganz korrekt verhielt. Bald nach dem Anwurf gehen die Platzherren in Führung. doch holen die Gäste durch ein zweifelhaftes Tor den Ausgleich noch vor der Pause. In der zweiten Hälfte sind die Schalker in allen Mannschaftsteilen wesentlich besser und erzielen noch drei Tore. von denen das letzte aus einem wegen Unfairnes gegebenen Dreizehnmeter resultiert. Die 2. Mannschaft gewann ihr Meisterschaftsspiel kampflos. da Westfalia Buer verzichtete. Gelsenkirchen 07 gegen Rasensport Bochum:2. Die Gelben stellten eine flinke, wendige und vor allem wurffreudige Elf ins Feld. gegen die die Bochumer in keiner Weise ankamen. Die gute Hintermannschaft der Platzherren konnte alle Angriffe abstoppen und der Sturm tat das seinige, so daß der Sieg auch in dieser Höhe verdient ist. SV. Rotthausen gegen Delog:2. In einem sehr schönen Spiel entpuppten sich die Gäste als sehr gefährliche Rivalen. Der Sturm der Rotthauser lief zu seiner vollsten Höhe auf und konnte bis zum Seitenwechsel ein:1 herausholen. In der zweiten Hälfte konnten die Leute von Delog die Tordifferenz durch einen prächtigen Torwurf um ein Tor verringern. Centrum=Wattenscheid gegen SV. Rotthausen 2. :2. Bis zur Pause hielten sich die Rotthauser im Meistekschaftsspiel gegen Centrum recht gut. Mit:2 für Wattenscheid ging es in die Pause. Dann fiel Rotthausen ab und mußte sich noch fünf weitere Tore gefallen lassen denen sie keins mehr entgegenstellen konnten. Der Sieg des Gruppenmeisters war verdient. MBV. Linden gegen Schalke 04:9. Zwei Mannschaften, die sich noch jüngst im Kampf um die Ruhrbezirksmeisterschaft gegenüberstanden. Der wurfgewaltige Sturm der Schalker dominierte auch in diesem Spiel wieder Nur zeitweilig hat Linden etwas vom Spiel. Vier Tore gelingen ihnen: aber ein Mehr von fünf Toren war die Ausbeute von Schalke 04. Der Lindener Hüter hatte manchmal recht gute Augenblicke. war aber im übrigen den wuchtigen Torwurfen der Schalker gegenüber ziemlich machtlos. TV. Eickel gegen Tus Werne:1. An diesem Sieg der guten Eickeler Elf. die noch vor kurzer Zeit von sich reden machte, war von vornherein nicht zu zweifeln. Mit•1 fiel der Sieg denn auch deutlich genug aus. Das Stärkeverhältnis der beiden Parteien wiegelt sich recht gut in diesem Ergebnis. Preußzen Bochum gegen Röhlinghausen:1. Der Sieg der Preußen kommt ein wenig überraschend. Röhlinghausen hielt sich durchweg recht gut, konnte jedoch nicht— worauf es ankommt— oft genug das Tor finden. So kamen die Bochumer zu einem glücklichen,:=Sieg. Röhlinghausen Nes. gegen Hannibal 91. Gegen die Reserve der Röhlinghauser waren die Werkssportler fast eine Null. Neun Toren der Platzherren konnten sie nur das Ehrentor entgegensetzen, das aus einem unverhofften Durchbruch resultierte. Westfalia Herne gegen Union:12. Einen Bombensieg meldet Union über den Gruppenmeister. Westfalia Herne. Wie schon das Ergebnis besagt, war der Spielverlauf eine klare Ueberlegenheit der Jonier. Damit hätten sie bereits drei Gruppenmeister auf deren Plätzen einwandfrei geschlagen. Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 8 ∆ de * 7• 6 Elgrche Seitung Eretklassige Pinden Hern Stater In Bleikristall,— Auseschen........ jedes Stück Se hat begonnen u. bringt unerreichte Vertelle in allen Abtellungen Basonders preiswerte Ell- u. Kaffee-Sery ce im Porzellan-32 on g. Et. für die Honfirmation und Hommunien. Schulte& Kampmeyer 1 am. ermarkt die komplizierte Wahlmatbematik ei wir nur in groben Zahlen rechnen. assen, wollen würde sich ungefähr folgendes Bild ergeben: Es bekäme die NSDA P. 23, die 16. das Zentrum 17, die Deutichnationalen 4. Volkspartei 1 und die Evangeltige Vereinigung. einen Sitz. Alle anderen Zahlen sind weniger wichtig gegenüber, der Tatsache, daß in dem kürzlich gusEssnatTousaftst sssessen hat Se piel ab; ik 23. die SPD. 8, die KP9. Deutschnationalen. 4. die Vereinigung auc über der Tatsache, das in sten Staotverordnetenkollegium ur, zin N tionglloLaln, gesessen, bat.„Se, piel aber ist beute schon klar, daß unter dem Einfluß der 25 Nationalsozialisten die Kommunalvolitik einen anderen Kurs bekommen wird, auch dann, wenn sie nicht die absolute Mehrbeit haben. Darum wird man besonders gespannt darauf sein Lönnen, ob sich im Laufe dieser Woche die Stimmung der Bevölkerung noch ändern wird oder ob sich am nächsten Sonntag ein äbnliches Zablenbild ergeben wird wie gestern,# 98, 6 Ueber die absoluten Gewinne und Verluste der Parteien belehrt die große Vergleichs=Zahlentabelle auf der zweiten Lokalseite. Für beute haben wir nur den Wunsch. daß sich am nächsten Sonntag keine Wahlmüdigkeit bemerkbar macht und wie gestern wieder 90 Proz. und noch mehr der Wahlberechtigten zur Urne schreiten! Aus Groß-Gelsenkirchen. 6. März 1933 Alt-Selsenkirchen Hühsch geordnetes Durcheinander. Tempo, Tempo— eilt sehr, wenn mö eb'r.... Sieben, acht Lippenpaare formen Hände malen die Ziffer Hilfspolizist— ein Ehrenamt: Die Einschaltung der hilfspolizei.— Wer wird herangezogen?— Keine Lohn- und Gehaltsausfalle burch den Vienst in der hilfspoltzel. #e Ausstellung der Hilfspolize“ im RegierungsMünster ist im Gange: die Aufstellung erfolgt im Volizeipräsidialbezirk Recklinabausen, allo Zahlen— berlich in Rubriten und Reihen— zwischendurch rasseln die Telephonapparate, Leute kommen, gehen und wollen — alsob man nicht leiser seine Wünsche aussprechen könnte!— neueste Ergebnisse wissen, Schreibmaschinen klappern, Nachfragen kommen — dann will wieder jemand wissen, wie Höntrov gespielt hat..:. Die eisten Ergebnisse aus Süddeutschand finden ihren Weg durch die Telepbonstrippen. Kinos und Restaurants rusen an, lassen sich Ergebnisse bestätigen, holen sich das Allerneueste. um ihren Besuchern und Gästen eine besondere Ueberraschung bieten zu können... Das wirbelt durcheinander, daß man kaum noch eine Kontrolle haben kann, daß man nicht mehr Zeit hat, seine eigenen Gedanken zu überprüfen. z.##r. Samars:#es mn. e. Dann rasselt wieder ein Apparat.... Das Polizeipräsidium teilt mit, daß in seinem Bezirk etwa 800 Hillspolizeibeamte eingestellt worden seien, daß der Einsatz dieser Leute eine sehr große Entlastung für die ordentliche Polizei sei. Die Kommunisten hätten eine recht starke Tätigkeit entwickelt, Polizei und Hilfspolizei seien aber überall rechtzeitig zur Stelle gewesen, um die Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten.... „Bitte sehr, das sind die Ergebnisse aus der Hälfte der Gelsenkirchener Stimmbezirke, aus dem sich der Durchschnitt schon errechnen läßt....“ Dann kommen die ersten Korrekturabzüge aus der Getzerei, wieder Nachrichten aus dem Wahlamt, Meldungen von der Unfall= und Rettungswache Buer, Fußballergebnisse aus der Umgebung... Jawollia! Halke 04 hat sowohl in Lippstadt als auch in Bielegeine Aiempause:. Kasse ist zur Stele und das Butterbrot wird noch fix gegessen, bevor die Trockenheit die beiden Schnitten ganz auseinandergespreizt hat....„Fettlebe; nannte man das früher einmal, und das war dann immer sehr bekömmlich....“ Daß das Vereinsleben nicht ausgestorben ist, bekundet schnell noch der Geschäftsführer eines Billardklubs...„Montagabend findet im Vereinslokal eine äuherst wichtige Vorstandssitzung statt... Als ob nicht alle Sitzungen aller Vereine äußerst wichtig sind— für den betreisenden Verein—, nicht wahr! Dickgebündelt kommt das schriftliche Material der Korrespondenzen, wird zerschnitten, gellebt, Zahlen poltern zwischendurch, Telephone rasseln. Worte schwirren, Schreibmaschinen klappern— Rückfrage, Tobuwabohn... Durcheinander. Aber das finden Sie jetzt— alles hübsch geordnet und wie an der Leine ausgerichtet— auf den anderen Seiten unserer heutigen Ausgabe— und wenn ausgerechnet Ihre Partei diesmal das Rennen nicht gemacht hat, so können wir nichts dazu.... Es ist der Gang der Ereignisse, der gestern abend durch die Mühle der Redaktionsinstanzen gedreht wurde... und wir alle hoffen, daß sich das Geschehen ohne Rücksicht auf den einzelnen für Vokk und Vaterland zum Guten kehren wird....(el) Die bezirk Münster ik im, Gange;,dig, Auistelluns auch im Posizesprssdialhgesirk,. Resiliuehapsen. alo auch in Gelsenkirchen. Grundsätzlich sollen alle nationalgesinnten Kxeise zur Mitarbeit berangezogen werden: bis auf weiteres kommen aber aus Weisung des Herrn Ministers für die Hilfspolizei nur Angehörige der SS. SA., des Stablhelm(Bund der Frontsoldaten) und des deutschnationalen Kampfringes in Betracht. Nur unbescholtene Leute werden zum Hilfspolizeidienst veroflichtet und vom Regierungspräsidenten bestätigt. Der Dienst der Hilssvolizei ist ehrenamtlich und wird nur unter Fübrung von staatlichen oder kommunalen Polizeibeamten oder von Landjägereiheamten verseben. Es liegt Veranlassung vor darauf dinzuweisen, daß die Hilisvolizeibeamten zu selbständigen Durchsuchungen von Wohnungen, Geschäftszimmern glw. oder zu Beschlagnabmungen nicht berechtigt sind. Der Einsaßz erfolgt, ubrigens nur auf besondere Anordnung des Polizeipräsidenten. Zum täglichen Dienst soll die Hilfspolizel vorläufig wenigstens, nicht berangezogen werden. Sie soll grundsätzlich lediglich aushilfsweise tätig werden zur Entlastung der ordentlichen Polizei bei besonderen Anlässen, 13. B. bei Begleitung von Amzügen, zux Unterstützung bei der Ueberwachung von Versammlungen, zum Schutze von lebenswichtigen Betrieben usw.) und im Falle von Unruden. Die Hilfspolizeibeamten sind während der Ausübung ihres Dienstes kenntlich durch eine dentliche weiße Armbinde mit dem Aufdruck„Hilfspolizei“ und Behördenstempel. Das Tragen etwaiger, Verbandsuniform ist hierbei gestattet. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß den Hilfspolizeiheamten. sobald sie als solche kenntlich sind, der gleiche Rechtsschutz zur Seite steht, wie den ordentlichen Polizeibeamten, z. B. gilt Widerstand, der ihnen im Dienste geleistet wird, als Widerstand gegen die Staatsgewalt. Um eine gründliche Einweilung in den Polizeidienst insbesondere durchführen zu können, werden die Hilfspolizeibeamten braucht. schon in ruhigen Zeiten planmäßig ausgebildet. in der Wassenkunde und in den wesentlichsten Bestimmungen polizeilichen Fachwissens. Bereits in der Nacht zum Wahltage und am Vorabend wurde im Regierungsbezirk ein Teil der Hilfspolizei zum Dienst berangezogen. Arbeitnehmer und Unkerstützungsenpsinger als bispolzebennke. Ergänzung obiger Wie die Regierungspressestelle in Verlautbarung noch mitteilt, bandelt es sich bei der Anzübung des zur Zeit in Vorbereitung beindichen Hilfspolizeidjenstes durch Mitglieder der SS, Sc., des Stablhelms und des deutschnationalen Kampfringes um die Ausübung eines öffentlichen EhrenVolkstrauertag und Schulen. In Anhalt. Braunschweig und Preuben ist von den Regierungeg verfügt worden, daß am Samt: tag. den 11. März. also am Vortage des Volkstrauertages. in allen Schulen würdige Feiern veranstaltet werden zu Ehren der im Weltkriege gefallenen deutschen Soldaten. Achie ad. Vi. Sabde Koditc Tüicher Bisdsk eier Tus#tg#ordern stellt, die Seschäftstelle des Volksbundes, Deuische Kriegsgräberfürsorge, Berlin W 15, Brandenburgische27. kostenlos den Schulen das von ihm herausniniscere“ sowie das„Volkstrauer; straße bscs. trauertag eine Handreichung trauextag, enthält Bibelworte. wie Titel Fir BSSänsen. und. 501 für Volkstrauertagsfeiern Porsprüche, Reden, sotel von gemeinsamen Gesängen, Chor= und gesängen und von Instrumentalmusik, die sich solkstrauer tagsfeiern besonders eignen. (2a) escise eie Astise Rabei sise bel bechesen die hierfür nötige freie Zeit zuzubilligen sein. In entsprechender Weise wird ihnen auch bei Ausübung von Nachtdienst am darauf folgenden Tage ein zum Ausruhen erforderlicher Zeitraum gewährt werden müssen. Aunten Erholungsu.,den dem Arbeitnebmerz.: r. der besteben. Das Gleiche gilt auch für die Wohlfahrtotarisarbeiten. ch der Arbeitslosen=, Krisen= und Woblfahrtsgenunterstützungsempfänger bat, der Pegisrungspräsident die Einstellungsbehörden für die Hilfsnolizei angewiesen, sich sofort mit den Arbeits= und Wohlfahrtsämtern ins Benehmen zu setzen, domit den Hilfsvolizeibeamten bei Versäumnis der„Meldung (Stempeln) oder von Pflichtarbeit„infolge Vornahme des Hilfspolizeidienstes keine Nachteile entstehen, Pflichtarbeit nicht nachgeholt zu werden vorgenommen. Es handelt sich um Mitglieder d kommuntstischen Führung. Wie es heißt, bandelt es sich um Schutzhaften aus Gründen der öffentlichen Sicherheit. Evangeliums-Verkündigung in der Methodistenkirche Gelsenkirchen. Hinsichtlich der Arbeitslosen=. erwerbslosen: SemianeVowsemlog. Den eigenen Bruder zum slechen Menschen gemacht. Dem Amtsgericht Gelsenkirchen wurde Samstag der Bergmann Heinrich Lux aus Wanne=Eickel aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Der Angeklagte ist schon mehrfach wegen Sachbeschädigung, Widerstandes und Körververletzung vorbestraft, er trinkt sehr gern und neigt im Alloholrausch zu Gewalttätigkeiten. Am 23. Januar hatte der Angeklagte mit einem anderen„Kollegen“ über den Durst getrunken und in diesem Zustande besuchte er seinen Bruder Paul, der gerade mit seinem Freunde P. bei einem Kartenspiel saß. Heinrich Lur berlangte nun in Gegenwart des seinem Bruder völlig unbekannten Mannes, sich am Kartenspiel beteiligen zu dürsen. Das lehnte Paul Lur ab und bemerkte, daß Heinrich in seiner Trunkenheit doch nicht richtig Karten spielen könnte. Gleich darauf zog Heinrich Lur eine Schnapsflasche aus seiner Tasche und nötigte seinen Bruder, aus der Flasche zu trinken. Auch das lehnte Paul Lur ab, weil er keinen Schnaps mochte. Jetzt schlug Heinrich mit der Flasche auf den Tisch, um aber allen Ausschreitungen seines Bruders vorzubeugen, entriß Paul dem Betrunkenen die Flasche und versteckte diese und warf sie zum Fenster hinaus. Voller Wut schlug Heinrich Lux sofort auf seinen Bruder los. Der Zeuge P lief binaus, um sich nicht an dem Bruderstreit beteiligen zu müssen, während der Fremde zuschaute. Kaum hatte der Zeuge die Wodnung verlassen dörte er Paul Lux rusen:„Ich hin gestochen!“ P. lief zurück und sad nun, wie Heinrich Lur mit dem blutigen Messer in der Hand neben seinem schwerverletzten Bruder stand, der sich mit einer Hand den Unterleib feschielt. Der Zeuge befürchtete weiteres Unbeil und schlug den Heinrich Lur mehrmals mit einem Feuerhaken auf die Hand, damit dieser das Messer fallen lassen sollte. Schließlich wandte Heinrich Lur sich auch noch gegen den Zeugen, der nun dafür sorgte, daß die Polizei benachrichtigt wurde. Ebe diese zur Stelle war, lief Heinrich Lux weg. Der Zeuge V nahm die Verfolgung auf und mußte selbst flüchten, als Heinrich Lur ihm mit dem Messer nachlief. Das Gericht mußte dem Angeklagsen die mildernden Umstände versagen,.nn der verletzte Bruder liegt noch heute schwerverletzt im Krankenhause. Seine Wunde eitert heute sehr stark und eine Heilung ist vorerst noch nicht abzusehen. Er wird nur als siecher Mansch entlassen werden können. Die Bluttat grenzt sehr nabe an Totschlag. Der Staatsanwalt beantragte gegen Heinrich Lux 15 Monate Gesängnis, das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung zu einem Jahre Gefängnis und rechnete einen Monat der Untersuchungshaft als verbüßt an. Der Angeklagte nahm das Urteil sofort an, das nun rechtskräftig geworden ist. 505 er 65 eine Samstag sprach Prediger Berber über: Rufnach Frieden“ Eingangs betonte er. nicht, zur eine weltlich=politische. Jondern guch eine geistliche Friedenssehnsucht gebe. In der Menschenhrust kann nicht Friede werden, bis Jelu Liebe siegt. Dann behandelte, er im ersten trages die Frage: Wodurch die Menschen Fie Seise äihe Sisen bnr PAlbe L. e Golgatha.„Unterm Kreuz ist Frieden, tiefe, tiefe strömt Jeius Gnade miöder da strömt Jesus, Gnade, müden Seelen zu...Das Blut Jesus Christi, des Sohnes Gottes, bat die Sünde, die uns von Gott, der Quelle alles Friedens trennte. aus dem Mittel getan. Wer das im Glauben erfaßt, der hat den köstlichen Herzensfrieden. In Verbindung mit Golgatha hat dann auch dein Beten und deine Buße die ersehnte Wirkung. Der Redner schloß mit der Ergoe:„Wie, steht es um deinen Frieden F7amt ware komme aßie steh: Frage:„Wie, steht es um deinen Frieden FF0 waren die Eygngeliumsvortxage„ zum Wbichint gekommen Der Männer= und„Gemischte Chor brachten die Lieder„Beinah bekehret“ und„Unterm Kreus ik Friede“ wirkungsvoll zum Vortrag. Die Bekeiligung der Bundesvereine am Faufsarter Kangersel. irden 35 370 Teilnehmerkarten„gesoft, Iin##e# Handkarte gestohlen. Vor einigen Tagen wurde einem Anwohner aus einer verschlossenen Scheune eine Handkarre gestohlen. Es handelt sich um eine zweirädrige Handkarre, die grau gestrichen ist. Auffallend an dem Wagen ist, daß die Bereisung des einen Rades an der Karre schmaler ist, als die an dem anderen Rad. Wer über den Verbleib der Handkarre Auskunft geben kann, wird gebeten, hierüber Angaben bei der Kriminalpolizei, Polizeiamt, Zimmer 64—70, zu machen. Die Ebeleute Willy Kolonie 26, feiern heute Persönliches. Höhman ihre Silberbochzeit. ier. ulSoNU SHNN Tod durch Herzschlag. Ein 32jähriger, verheirateter Anwohner der Taubenstraße erlitt gestern gegen 10.50 Uhr. als er sich auf dem Wege zum Wahllokal besand, einen Herzschlag, an dessen Folgen der Mann kurs darauf verstarb. Die Unfallwache schaffte die Leiche in die Wohnung. Verhaftungen in Buer. Im Lause des Sonntags wurden erneut einige Verhaftungen im Stadtteil Buer ist bis Pease Teilnebmerkarten bsische Sängerbun. Schwäbische Sängerbund mit 328. che Sängerbund mit 265. der Baische mit 256 Vereinen. R e c Das trat besonderz, Kart, gmghee z u# butage, wurden 35 370 Teslpebmerkarten gelöst. An der Spitze stebt der Sächlische Sängerbund mit 684 Vereineg. dann Joigt, der Schpäbische, Sängerhund, mit##28. der Schleitsch, dische mit 256“ mindestens 50 000 e# der Teilnach vorsichtiger Schätzung nedmer jählte...46411 Dr. Hermann bezeichnet trotzdem das Verhältnis. in dem die Bundesvereine der Zahl nach am Feste teilgenommen haben, als gans besonders erfreulich: denn von 16 514 Bundesvereinen waren am Frankfurter Fest 4015 beteiligt. alsorund 25 Prozent, das heißt. jeder vierte Verein des DSB, war auf dem Fest vertreten. Vergleicht man diese früheren Bundesfesten, so sind auch in Berücksichtigung der schweren Notlage die Vergleichszahlen durchaus zufriedenstellend. Daß man nicht an die Teilnehmerzahl des Wiener Festes, die 120 000 betrug, beranreichen würde, war der Frankfurter Festleitung und dem DSB. von Anfang an klar. Hauptichriktleiter: Otto Bovel. Gerontwertlich für Polilik und Hanbel: 8. füe Kommunalpolitik und Feuilleton: De. Wild. Beepodl; für Mustk sowie„Verdrettungsgedter“ Or Wilh Riemöllee; ene den Anzeigenteil: Wild kbierding: sämtlich in Gelsenkirchet. Berliner Schritleitung: Dr. Cuei Meiger Berlin SW 61— Druck und Verlag der„Gessenkirchener Algemeinen Carl Vertenburg. 11.22 Brkerotte Ein fröhlicher Zeitroman Von Adolf Augustin Urbeberrechtschutz für die deutsche Ausgabe: Drei Quellen-Verlag. Könlgebröck Sa. Sesche ene bis e äe dien e in elice beutet es Verlust. Weiter muß bedacht werden, daß seit der letzten Bankenmisere mit ihrer Geldverknappung das Publikum nervös geworden ist und vielfach lein Geld zu Hause behält. Wieviel salsche Scheine mögen da in der Versenkung schlummern. Die Mithilse der Banken dat sich bisher noch nicht besonders ausgewirkt. Hin und wider stellte man salsche Scheine fest, verhörte einzelne Personen, aber in den meisten Fällen wußten die gar nicht mehr zu sagen, woher sie den Schein hatten, das trat meist bei den kleineren Scheinen von 10 und 20 Mark ein.„Das Ergebnis ist: wir haben, noch keinen Anhaltspunkt. Wir wollen und werden den Fälscher fassen. Um das zu schaffen, muß man sich erst einmal damit befassen: wie bringt ein Fälscher seine Falsisikate in den Verkehr“. Da gibt, es., piele Möglichketten. Welche ist nun die unauffälligste?“ Ausführlich ließ er sich darüber aus. Er fand das ganze Interesse der gespannt lauschenden Kongret9##. eindeutig bebandelte er bis einselnen Am nächsten Tage, der ein Sonnabend war. gab die Stadt den Kongreßzteilnehmern ein Fest im Park, das mit einem Militärkonzert verbunden war und dem sich ein wundervolles Feuerwerk anschloß. Am Sonnabendmittag spricht Baron Hohenau mit dem Grasen Bossewitz. „Wie bandhaben wir es in diesen Tagen mit dem Spiel. Herr Graf?“ „Genau wie sonst. Ekarté ist erlaubt.“ „Der Klud will auch spielen. Disen gesagt, der Klub nicht immer spielen. Spielen Sie. Gesichert ist Kriminalistenkongreß nach Pulkenau gebracht haben.“ „Ich habe da meine Gründe. Herr Baron.“ lächel: Graf Ugo.„Im übrigen“, das Fest beginnt um vier Uhr. Man kann ohne weiteres damit rechn Kongresteilzehmer dann im Bark sind.“ „Das wohl! Wie lange dauert das Parks :„Rindestens bis neun Uhr. Dex Tag ist sehr warm und. das Wetter blendend schön. Der Klud ist so un; gestört wie noch nie. Lassen Sie lvielen.. bis neun Udr.“ „Ikt. es nicht gejährlich, Herr Graf?„Wenn...33 bekannt würde, daß in Pulkenau zur Jeit, da 600 Krimtnaltsten anwesend sind... Roulette!" Er lacht und Graf Bossewitz stimmt ein. „Aber, wieso denn, so sicher wie Zeute, pird, der ub nicht immer spielen. Spieeln Sie. Gesichert ist ja alles. Wie haben wir in den letzten Tagen abgeschgitten?“ haben. Sie sind ja jetzt finanziell auch so gestellt, daß Expedition schaffen Fännen“ echnen, daß alle eilneomer. Klar und köglichkeiten. Er schloß dang darauf, daue Dummbeit. sait eines ue auch I. ät Wn., ein ängnigvoll wird Die Hummendlichkes war nie der schleg iter können wir vielleich erdrecher macht einmal einez unbedaczten Augerhlicee, Har nie der SchlegHelfer der Kriminalvolizel. Hoffer wir, daß ste in dissom so ungemein schweron Falle unser Helfer Reicher Beisall lohnte seinen Vortrag. Ogeiek? 9 ist sehr ma Klub ist so un von fünf ennes t. da 600 * sicher wie heute wird der Klud, nicht„immer spielen. Spieeln, Sie. Gesichert ist geschnis“ gu roben wir in den letten Tagen 4b„Dankg, sehr gut. Ich habe die Abrechnung fertiggemacht. Wir haben einen Ueberschuß von 40 000 Mark In den letzten zwei Wochen erzielt. Aber.., ich.. sebnes, Hie 63. e Mad Paf“ Kaitr, Gral. i9 dode on A. IN. IA C. Sogrim serden Sie Vu# sch bgfrate 9/1 ke doch deute immer notz,„ Heoroten in. es war mal ein Spaß. eine so weitergehen, dis einmal dinal. tritte doch ein, dann wollen es mir nicht ,übel. Herr Graf. s6 Pulkena die Positlon, die Sie mir hoten, zwar gern, aber doch nur bedingt angenommen. Ich möchte mich mit Schluß der Sailon zurückzieben. 1, 8ur, Boron“ Zitte sebr, ich hahe pas gleiche ver, Herr Baron.“ enlau verlassen?“. 8. he ich auf Petsen 3 den Kaune Blex, riege, le peritergeher„Lio, einnal Die Bombe platzt Einmal teittg doch ein, dann wollen wir aber besser den Staub Deutschlands abgeschüttelt Sie sich eine andere Expedition schaffen, können.“ „Gewißz. Herr Graf. Ich habe 50000 auf meinem Bankkonto und denke, mir ein Gut zu kausen. Drüben in Oesterreich.“ „Sehr gut. Nun. bis Ende der Saison werden Sie ja bis 80 000 Mark bekommen. Das ist schon ein gans schöner Grundstock. Eine reiche Heirat dazu. Also spielen Sie getrost, unter dem Schutze des Kongresses.“ Lachend trennte er sich von dem Baron. Und so spielte der Klub„Ambassadeur“ Roulette. während 600 deutsche Kriminalisten im Park lustwandelten. * Graf Ugo hat die Gäste gut unterhalten. Alle sind von dem scharmanten Manne entzückt, Er ist abends gegen acht Uhr reichlich müde und sucht Dirt, die er abseits, an der kleinen Steingruppe mit den alvinen Pflanzen, auf einer Bank sindet. „Sie sind auch des Treibens müde. Dixi?“ fragt „Ja! Es war ja ganz interessant, die Herren sind alle sehr nett, man kann sich gar nicht vorstellen, daß sie dauernd im Kampf mit Verbrechern sind, aber jetzt habe ich genug. Die Herren sind ins Fachsimpeln gekommen. Sie wersen da mit Fachausdrücken um sich, die ich nicht kenne. Und ich hatte etwas Kovfschmerzen.“ Graf Ugo nimmt neben ihr Platz. Piri, wann werden wir uns verloben7“, „Ich überlasse das Ihnen. Herr Graf Mein Wort haben Sie.“. S..## „Dann werden wir morgen die Verlobung verkünden.“ „Es soll mir recht sein.“ „Sie sprechen das so gleichgültig, liehe Dirt.“ Ueo ernst.„Ich will Sie nicht zwingen „Sie müssen mich verstehen. Ich din müde worden. Tag um Tag jede ich den erbitterten zwischen meinem Vater und meiner Mutter. unerträglich geworden. Nur fort, deraus aus den Verhältnissen, ich kann nicht mehr. Ich dahe versucht sle nlammensuhriggen, ader von Taa un, Tag wirh die Kluft ktärker. Ich will mich bemühen. Idnen eine gute Frau zu sein.„Ich füdle. Sie meinen es edrenhaft und gut mit mir“„.#— 44# „Wahrhaftig. Dixi, das twe ich.“ bu Kampf Er. 1n „Lassen Sie mir ein wenig Zeit. Wir werden im Anfang nichts mehr als Kameraden sein. Ueberlassen wir es der Zukunft, was aus dieser Kameradschaft Er küßt ihre Hand und sagt innig:„Ich bin zufrieden. Diri. Wir werden am Ende der Saison beiraten. und dann gebts hinaus in die Welt, ich werde der Stadt einen anderen bringen, den sie als Generalund Kurdirektor anstellen kann. Wir reisen an die Riviera, nach drüben, nach Amerika oder in eine andere fremde schöne Welt Sind Sie damit einverstanden?“ „Ja, ich will fort von hier. Mich quält alles hier. Ich fühle mich unzufriehen, ung 8 „Sie sollen die schöne Welt kennenlernen. Dixi. Ich will site Idnen zeigen, daß Sie Freude an ihr haben. Ich kenne sie schon ein wenig. Sie ist schön, Es gibt so viele Flecke, wo man glücklich sein kann.“ Onkel Otto bört, daß sich Diri heute mit dem Grasen verloben will. Das gibt ihm einen Stich. „Eg hält ihn nicht im Hause, er muß dinüber, mus Dirt rehden, 4 Kue Eicher Aaust Er betritt den„Grünen Kranz“ wieder einmal. Er hat Glück, Frau Antonie läuft ihm nicht in den Weg. Dixi wird blaß, als sie ihn bekümmert eintreten, sieht. „Wislit du zu mir Onkel?“.. „Ja! Ich muß dich einmal sprechen." „Komm mit zu mir in mein Zimmer. Onkel. da kind wir ganz ungektrt,H, sübersiten. Als Onkel Otto und Dirt einander gegenugerugen. sagt Onkel ernk:„So willst du dich wirklich beute mit dem Grasen Bossewitz verloben?“ „Ja, Onkel!“ spricht Diri fest aber ihr Gesichtchen ist bleich.„Gefällt es dir nicht. Onkel?“ „Eg gesällt mir nicht so in den Grafen Vossewitz Ich dabe allerdand Respekt vor seiner Tüchtigkeit bekommen, wenn es mir auch nicht gerade gefällt, was er aus dem kleinen, netten Pullonau, gemacht dat. Ein Spielernak] Abmit enau 2as I habe das Gefüdl. Mädel, das du En nicht lieb hast."(Fortsetzung folgt.) u Slgemechen Beitung Se.wurde in der Umsebung gewählt. Zum Sestodensteln Billi- geus) Sozialdemofratische Paxtei Deutschland55lad Pgu prtel Deutsche Vollspariel.. Helische Statspariel..::: Wattenscheid 9445(5681) 5607 7822 9421 3148 773 984 50 (5229) 9122) 8423) (2599) (778) (1030) (46) Wanne=Eichel 19 456(13.026) 6287 12997 10767 2808 1064 761 58 (6169) (15 018) (9634 (1968) (1525) (697) (97 zum Landtas: Krav 4375(2759) 1826(1814) 3736(4174) 3818(3482) 1016(758) 75(88) 304(354) S(15) Naternberg 3305(1948) 1137(1103) 2867(3602) 2997(3116) 655(620) 62(108) 251(368) S 76) 1932 Sladbes 8930(5385) 5625(5573) 6502(8325) 7901(7789) 2357(2219) 96(109) 380(306) 62(51) Westerholt 1541(1074) 470(363) 1188(1417) 1104(1125) 100(96) 14 60 7 (13) (66) (1 Amt 5105 1964 4245 4789 2043 696 215 16 Marl (2399) (1817) (5069) (4811). (1616 (669) 215 (20) Nationalsozialtten Sozialdemokratische Partei Deutschlands Selise esce bherie Kampsdlock Schwarz=Weiß=Rot... Deutsche Polkspartei Thristzich=Sozialer Volksdienk... Deutsche Staatsvartei.. Polenliste........ Wattenscheid 9353 5589 772 9249 3029 774 979 54 219 (7107) (5062) (6215) (9204) (2775) (678) (1161) (86) (391) Wanne=Eickel 19 251(15 395) Die in Klammern angegebenen Zadlen sind die Ergebnisse der letzten Landtagswahl 6178 12 850 10 400 2709 1078 792 84 849 (5484) (12 581) 99957) (1516) (1270) (850) (242) (1302) Katernberg 3278(2592) 1142(1012) 2826(2952) 3017(2738) 613(475) Sladbeck 8819(5670) 76 233 6 27 (127) (336) (22) 7 5589 6459 7839 2198 84 438 61 (565) (6152) (7652) (1910 (167) (506) (138) (100) am 24. April 1932 Westerholt 1521(1198) 399(357) 1180(1125) 1097(1016) 106(51) 14(26) 60(69) 7(5) —(15) Mark 4323(3144) 1786 3572 3411 1686 663 110 15 (703) (4586) (4433) (1414) (561) (249) (61) (35) Herten 5007(2655) 2890(2932) 3959(5187) 4232(4537) 1074(829) 600(722) 583(536) 15(6) Herten 4932(3488) 2875(2692) 3933(2759) 4430(4397) 990(714) 608 604 13 —(367) (600) (633) 9333 * Aus unserehn Itackk Wakkensekeich Eigenschaft nach Fen: E Keat gleicher Ie, Vr is= wist is dern belong in Sübeden dau asf Lezeris haser Voliesbansinant Kleps du Kollfi; angesahren. P; erignenkraftwagen von einem ere g gren,„Die Führer beider Fabrzeuge erVerletzungen. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Die Schuldfrage ist nicht geklärt. Stadt Wanne-Sichel Wanne=Eickels Wahlschlacht. am Samstag und Sonntag durch die man den rechten Eindruck, wie alle Mitbürger in den Bann t in allen Straßen prangte schwarzweiß=roter Flaggenschmuck. Eine ganze Reihe Schau„zur Wahlprovaganda hergerichtet. Auf burostraße staute sich die Menge, Samstagabend hatte die nationale Front zur Massenkundgebung salsenafen, Nationalsziglitzerz äghlbeln und Beutichs einem Marsch durch die Stadt.t,“ lich abends in sand eine lette Kundgebung statt 3 der Stadthahte von Bletd=kbies ein Veselungssener“ asoershalbe * Hermann=Löns=Abend des evang. Beamtenvereins. Starken Besuch hatte Samstagabend im Kurhaus zilienabend des jungen Beamtenvereins. Vorsitzender Pfarrer Bunte entbot allen Gästen berzvorte. Wenn das Programm ernste Seiten enthalte, so seien sie durch den Ernst der Zeit aufgeParose“ gache auß spangelischen Veamten zilt die für Verafs= und Glaudhe, vangelichen Beamten!“ Richt der und Kindeskinder zu a die Kinhalbes Jahr ist z. asn zit böchltes Ziel. Knapp . r 967, Verein alt und verzeichnet schon 400 Mitglieder. Wie sich auch die volitische Lage verändert, die evangelische Beamtenschaft weiß, was sie Baukau), den Volks= und Heidedichter Hermann Löns in allen Farben erstrahlen und führte die Besucher hin zur grünen Heide mit all ihren Naturwundern. Alle. die den Zeichter nahegestanden haben, tragen schwer sondern zerlut; nicht um den Menschen und Dichter. sondern um diesen starr aufgereckten deutschen Mann, der uns das Volkslied wiedergegeben hat. Dann ließ Bisune, den Dichter selbst sorechen. Schade nur, daß Gläsergeklirr und Türengeknarre den Vortrag störten. (Ae) DBP.=Jugend Wanne. Im Lokale Sohn fand Samsesa berdega eine gutbesgchte Versommlung kat. Unter von W. Stimm beschloß man eine Reihe Veranstaltungen für die nächste Zeit. So soll ein mit Lichtbildern, ein Lichtbilder„Durch norddeutsche Gaue“ und ein Familienfest veranstaltet werden.(Ae) Archeitehienit“ Preiwillige Frusttsgienst sucht auch die Mitwirkung des Ostbundes. gelöst werden. Unter der Führung des Vorsitzenden Breitenbach hat! Das Polizei Val-=Päshereitungen getrosen, so dab in der kommenbereits über 100 junge Leute nach Pommern in Arbeitsdienstlager geschickt werden.(Ae) anstaltete der Stahlbeim RSZAZdend verdgebung mit des Reichs Kansehiseend„örte ein Fackelzug mit mebreren tausend Teilnehmern durch die Hauptstraßen. Zum Schluß wurde auf dem Gelände, an der Post ein Opferrannt. Nach Ansprachen eines Nationalozialisten und eines Stahlhelmers löste sich die in aller Ruhe verlaufene Kundgebung auf.(ch) Wanderhaushaltungsschule. Am 7. März beginnt Sek zeuer, 8 ui. e. 48.30 Uhr in der früheren evangelischen Voltssgule, Wattenscheiderstraße 42: Anmeldungen am Dienstag, dort durch Lehrerin Frl. Mart für Unkasten. detr4st 20 Mark und, Zni Arbeiterverein hatte am Sonntag seine Monatsversammlung im Gemeinde8355e ver Beschluß auf Abhgltung eines Theaterabends am 26, März in der Jugendhalle wurde belanntgegeben. Landsmann Orygus berichtete über die Tagung des dritten Bezirks des Rheinisch=Westfälischen gauptperbeghrng, Der. erste Sonderzus fährt am 15. März. Annabmestelle ist bei Panneck. Hubertstraße 16.(ch) Evangelischer Jungmädchenverein. Der Monatsplan ist wie folgt festgelegt: 7 März: Aussteuernähkubse 10, MPésza=Fortgagsabend. 12 März: Vereins. Miße„T;#lusstezernäbstube, 17; März: Missionsabend. 19. März: Vereigsstunde. 21. März: Aussteuernähstube. 24. März: Spiel= und Unterhaltungsabend. 26. März: Vereinsstunde. 28. März: Aussteuernähstube. 31. März: Leseabend.(ch) wirtschaft im Ortsteil Linve eingebrochen Gestoblen Pilrsgeilt uinf Fhalschen gschrein. Köin Bischen uit 5r Keakelisk Sescel Mbsiher Mlidse aehlel ui waxussiellgserteuge, Schuben. Strümosen sopie Beri. und Leibwäsche. Weiter wurde verteilt Wäsche für Fäustinge, Kranze und Wöchnerinnen. Der Landkreis überreichte dem Verein durch die Verteilungsstelle des Reiter alsehlschrtsgnies 120 Meier Resek ud 150 Meter Biber, Insgesamt wurden 1932 verteilt bzw. verarbeitet: 25 Paar Schuhe. 127 Paar Strümpfe 45 Hemden, 21 Unterröcke. 79 Schlüpfer. 32; Säuglings96äüszesen; sehn Bettaarnituren, zwer Betten, zwei e e ece Peiase beice Kelisichelr Keien Schäiel Klich RM., denen an Ausgaben 1282.62 RM. gegenüberven-Padg, Piuns peFhseie)# Berichtsiahres ein Hestand von 430.01 RM. verhleibt. Dem geschäftlichen Teil schloß sich das txaditionelle Kaffeetrinken an Den unterhaltenden Teil des Programms bestritt diesmal bestens I. M den Versesi im Axbeitsgmtsgenigt e# wig wird noch eine Reibe Ugrade de 8 Zengern, Die gerpiut Zad, Iin Saisr u utsaponzer in ensen. reiw. Arbeitsdienst zu betätigen, wollen Esfen. 5. onara im Arbeitsamtsgebiet Bestwig von Arbeitsdienstwillig schen 17 und 25 Jahren, die gewillt sind im1 Sauerlande sich im Freiw. Arbeitsdienst zu betätigen, wollen Arbeitsamt im Lause der nächtten Tage zwischen 10 und 12 Uhr melden. Für die Hinieile 50prozentige Fahrpreisermäßigung. Nähere Auskunft in den Sprechstunden auf dem Arbeitsamt, Zimmer 12. In„der kommenden Woche findet am Realken Kalt.“ Von den 38.(Verprisener Abituriengeireten, so dasß 1ag Lggrorimanern sind zwei zurückneigein das noch 28 in die Prüfung bixginVolkstrauertag. Die Ortsgruppe des Volksb52ss, geutsche, Kriegsgräberfürsorge beschloß, den Gedenktag am Sonntag in, erhebender Form unter Ee Wiel der Mäntercdhor 3 wit—de Aulsauzieben sebensen Verbände und Barteien pekansalteken autf „Marktplatz eine Heldengedenkfeier, die mit einem Fasezus begann und auf dem Marktvlatz mit dem Abbrennen bengalischen Feuers und der Uebertragung der Königsberger Ditlerrede endete.0 Sladbeck rechte Brustseite detxofen zusammen. Manpa“ die Auskunft des Pretes besteht seinea in der Lunde. Nach — Auskunft des Arztes besteht keine Lebensgefahr. Die Eindrecherbanze bleihen in Tätiskeit. deren Spezialität es ist. SchausePSefchaffener grtrimmern und dann mit Hilfe der Ver der untergeprache Paresi Peiten in dem Shauaus iae KeaiskeVe Sansias wieder täis gebesen, ktraße einen Besich gp. Frileut R. an Auflösung einer Zentrumsversammlung. Am Freitagabend fand im Gesellenhaus eine Kundgebung der Zentrumspartei statt. Der Redner des Abends ließ sich hierbei wiederholt zu unsachlichen Ausführungen hinreißen. Die Versammlung mußte daher volizeilich aufRastzarg#chissiar Lladbeck wird von dem Bottroper Polizeiamisleiter mitverwaltet. Durch Erlaß des st. Regierungsrat. Dr. Dieckmann, Leiter des Polizeiamts Botrop, auch mit der Leitung des Polizeiamts Gladbeck beauftragt. Vertreter in den Geschäften als Polizeiamtsleiter ist Polizeioberinspektor Epmanowjtk. u Fie„ntbersicht über die Abgrenzung der Wahl. und die Lage der Wahlräume für die Provinzial=Landtags= und Stadtverordnetenwahl ist im Eingang des Rathauses zur allgemeinen Kenntnis aus S5Lheßen=Pablscheine werden nur bis Freitag 17 Uhr Arbeitswillige für den Freiw Arbeitsdienst gesucht. Das Arbeitsamt teilt mit: Für ein Arbeitslager Rheinland-Westfalen. Kommunisten in SA.-Uniformen. Recklinzhausen, 5. März. Die Polizeipressestelle Recklinghausen teilt mit: .„In der Nacht zum Samstag wurden vier Sal.schosfenn Erkenschwick von Kommunisten beFrade: an kommunisten, die altz Täter in kamen, wurden festgenommen. Die von der Ralze asgenommenen Burchsuchungen förderten in große Poslen hap“-3pgpnuns eines Kommunisten große Posten von SA.=Uniformen, SA.=Mützen mit Sturmbändern, Armbinden. Abzeichen, Hakenkreuze usw., zu Tage. Diese Sachen, die von der Polizei beschlagnahmt wurden, dienten dazu, um das Treiben oistest den Fuicheine und besonders bei Nationalsozialisten handel. 10 um Ein geheimnisvolles Dokument der Bezirksleitung Ruhrgebiet der KPD. 2c Essen, 5. März. der Bäume hes teilt nat: Bei der Durchsuchung uri Bauis; Fökreztrksleitung Rubrgebiet der KpD. zn7 ause Rottstraße 16 wurde ein Schriftstück gefunden, das offenbar zu einem längeren Bericht gevort und wie folgt lautet:„Die BL. der Gruppe sitzt in Dortmund und setzt sich aus folgenden Leuten STeikei PeichZinssnann mit der Zentrale und Erpeditiar: Haitz, Ors. Leiter Körner, Kassierer und Expedition Halfmann, Ceplin Leiter des RollkomKommunalpolitisches, Gerkus Siesss fil Ver Ke y1. mit unbestimmter Funktion. eine Anzahl andargn der noch erweitert wird durch anderer. Ueber die Organisationsstruktur später mehr. Bilder benötigen wir jetzt massenkönnen allerdings jetzt keine auftreiben und uind, gezwungen, unser Glück mit dem Straßenfilnversuchen. Ich glaube, daß wir jetzt 50 dieser Schdling= zusammenhaben=—— ev1 50 dieser unterliegt wohl keinem Zweifel, zu welchem Zweck die. KP, die Beschaffung von Lichtbildern von„Schädlingen“ vorgenommen hat. Die erforderlichen Festnahmen sind angeordnet. Essen, 5. März. Auf dem Burgplatz fand gestern ein Vorbeimarsch sseder ber.##.#Alsvolizeibeamten stat, die Meitzur Kinnzeichnung shrend“ Siadtbelms sind und Bpeise Str Shimn oren neuen Dienstiätigteit eine weiss urmpinde tragen,„Salizeipräsident Dr. Wiesmann hielt einc Ansprache, worin er betonte, daß es heute meb. denn je für alle Deutschen gelte, zusammenzustehen. Die neuen Beamten müßten sich immer bewußt sein, daß sie Repräsentanten der Staatsgewalt seien und daß sie deshalb stets eingedesk.d Korte des Reichskommissars Goering sein der darauf hingewiesen habe, daß die Mändie in den Polizeidienst aufgenommen seien. dadurch nicht mehr Rechte, aber umso mehr Pflichten Worte nachleben, das der Friedes an den„Tliustau beim Ausbruch des Kaiser telegraphiert habe:„Einstehe (ür, Pflichterfülung bis zum letten!“ Der Präsident Vokl und Jaserlang“ sachen Hoch auf das deutsche Herten, 5. März.(Verbrennungstod straße 2165 woonhäte Hanpe cip rise an der EwaldHanni Stoppek spielte unvorsichtigerweise mit einer brennenden Kerze. tingen, die Kleider des Kindes Feuer Das unglückliche Mädchen crlitt so schwere Brandverletzungen, daß es im hiesigen Krankenhaus gestorben ist. Was brachten die bisherigen Bundesfeste Des 955. einl He8lar ktattfsand, machte der Vorsitzende des Festausschusses des Frankfurter Sängerbundesfestes. Dr. kinanziellen Abschluß der hieberitt ber den Satzung des DöFrsinder wsnerigen Feike. Nach der Bung des. 225B, findet alle fünf Jahre ein Sängerin der Praris nicht dat sich diese Bestimmung durchführen, lasseg. Man jählt sit. 1865, bis heute elf Bundesfeste. Das erste war sseenen Sresden, und brachte froß des großen Unterschuß. Rach diesem veni als 200000 Mark kam man erst wieder 1874 I, Müs chen Zzusammen. S 618s mu Pg man 1 1.00 Maxk iulegen, Fesser, eine es 1882 in Hambuxs, wo, man 23000 Mark Gewinn buchen konnte Vom Wiener Fest 1890 liegen 1835 ostese 30-386 Im medr vor, aber Stuttsart 1825, rgstete, 40.000 Mark. Von Graz 1902 fehlen uns heute die Unterlagen, aber bei Breslau 1907 können wir,noch einen Fehlhstrag von 34.000 Mars feststellen.„Nürnbers 1912 schloß mit einem kleinen Ueberschuß von 6000 Mark ab. Hannoper 1924 mit zizem Gewinn ggn 41.000 Mark. Dgs Wiener Fest spielissen Heiei,Minus on 35000 Mark. trot der beisächlich urch Riesensef-kaste Caus. egttand hauptMälen. Rak sosetsenlechale beten Bad laik eie Das 11. Deutsche Sängerbundesfest in Frankfurt schließt mit 157 000 Mark Ueberschuß ab, hat also mehr eingebracht als alle bisher veranstalteten Feste zusammen. ungen. Bühnenvolksbund Gelsenkirchen. Nail Die Leitung des Polizeireviers 10 in Marl überginmt. mit sezgftiger„Wirtung der Polizeibagptmann Hansmann(Hüls) unter Beibehaltung der Oberaufsicht über das Polizeirevier 5 in Hüls PolizeihauptWir suchen ein Mädchen für die Waschküche zum sofortigen Eintritt. Hotel Berliner Hof. Versammlungs=Kalender der Parteien alm. Die Ispaltige Kolonelzeile kostet 20 Rpf. Mitteilungen Ano auf se 5 Zeilen zu beschränken und mindestene 2 Tage vor der deabsichsigten Aufnahme an die Geschäftostelle unserre Zeitung einzusenden. Jungdeutsche Ordensjugend. Junggefolgschaft. Montag 20.15 Uhr Scharabend in der Bismarckhalle. rgen. 20 Uhr wird in der Stadthalle als Vormieteveranstaltung das Lustspiel„Ge[Häft mit Amerika“ von Paul Frank gegeben. Städtebundtheater hat mit diesem seinen Fichlruist= hisber,sgoben Erfolg gebabt. Karten für zuchtmitslieder sind goch für alle Plätze zu den bekannse,Polkstzaßliche n, Preisen in den vier Vorverkaufsrate entrichtet habenid müssen die leste MonatsRobert und Liesl Kothe Samstag 20 Uhr im kleinen HansSachs=Haus=Saal ein interessantes, neues Programm. Es kommen zum Vortrag: Zwiegesänge mit zwei Lauten. Sololieder mit Lauten und Gesänge mit Begleitung der Viola da Gamba und Baßlaute. Eintritts.50 FRk, siund im städt Fiss.—“- und Schülerkarten zu .50 RM. sind im städt. Bildungsamt(Weststraße 14). in Zer Hekannten, Vorverkaufsstellen und am Samstag an der Aberdlane mu haben.—.— an Sanztis Schulungskursus für Frauen. 951 3n 15, März heginnt die Mütterschule der Westzmuchen„Frauenhilfe in Gelsenkirchen wieder mit einem Nachmittagskursus für„Mütter und junge Frauen und mit einem Abendkursus für erwerbstätige 87-Pazmd,Fadchen, Fer Nachmittagskursus ist auf dung des Säuglings und Kleinkindes“, mik praktischer Anlzitung Maniagn en folgenden Abenden statt: 20 bis 32 Ud?“ Gesundheis.slegf Mittpoch. Keitcse. 3 Jis 2, Whe- Potzen.—., Wocenstege, Ein zusammenhäggender Nachmittags= oder AbendEinzeltars asd Maeden und koster.50 Mark. Ein frauen der Städtische Ankündungen. drittes Konzert des Gelsenkirchener KammerHans=Sachs=Haus unter Leitung Paul Belkers. Programm: Händel: Concerto großo=moll, Nr. 1=Dur und Violinkonzert =Dur. Haydn: Abschiedssinkonie Fis=Moll. Solistin: Gertrud Strauß=Hoefer(Violine). Nichtvormieter erhalten Karten von.60 bis zu.00 R M. im städtischen Bildungsamt(Weststraße 14), in den Verkaufsnebenstellen und an der Abendkasse. Beginn 20 Uhr. „ Die ursprünglich für den heutigen Abend vorgesehene Uraufführung von Paul Wibrals Marianischer Antiphon und die Bruckner=Messe in=Moll werden in dem städtischen Konzert am 20. März dargeboten. Zwei Abendkassen im Hans=Sachs=Haus. In letzter 35inhäbfe Die Konzertbesucher beim Karienlauf die die Haisis m(Cimagna Iuzacterstrangs Pau 1a vorzugt, die Kasse B(Eingang Munckelstraße) weniger in An„Die Folge ist längeres Anstehen und Warten an der Kasse A. An der Kasse B (Munckelstraße) sind ebenfalls Karten für alle Plätze zu baben. humassens an... d Einbildung““ ein überaus humorvolles Bühnenwerk Molieres, bringt das Bochumer Stadttheater am Donnerstag, 9. März, als zehntes Vormietegastspiel zur Aufführung. Beginn 3. 35o Biczverniezr(Pahen Karten von 595 RM. im städt, Lildungsamt(Weststraße 14). den Vorverkaufsstellen und am Donnerstagabend an der Kasse in der Stadtballe. bat. alle mirtschaftlichen Waglschfeiten az“s verkanden hat. alle wirtschaftlichen Möglichkeiten auszunutzen. Vorträge auf dem ersten Kulturtag des 995. iu Vortimand. Der Deutsche Sängerbund veranstaltet am 21. April einen„Kulturtag“ in Dortmund. Dabei sind neben Musierkonzerten leistungssähiger Vereine mit Zurchgeg neuzeitlicher Literalur auch Referate in Sueugt genommen. Die Tagung, die im Goldsaal der Westfalenhalle stattfindet, wird eröffnet von dem stellvertretenden Vorsitzenden des DSB. Rektor Geora Brauner=Berlin, der über die Bedeutung des„Kulturtages“ sprechen wird. Es folgt dann ein kurzer Vortrag eines noch nicht bestimmten Referenten über eine volksdeutsche Frage. Diesem Hebist hat sich der De B. seit längerer Zeit in steigenEri3 Maße zugewendet. Er betrachtet es als eine seiner wichtigsten Aufgaben, tätigen Anteil zu nehmen an dem Geschick des Grenz= und Ve=Iandsdeutschtums. dem Geschick des Grenz= und Auslandsdeutschtums. chen der Geschäftsführer dos D SB., Weiter wird sprechen der Geschäftsführer des Johann Poppe=Berlin. über„Lehrgangsarbeit im '2B. für die musikalischen und verwaltungstechnischen Führer im DSB: Die Fürsorge für die Weiterbildung der musikalischen Führer, d. b. der Shormeister, dat, von jeder zum Arbeitsbereich des Bundes gehört. Nunmehr sollen auch Kurse für Vereinsleiter(Vorsitzende, Schriftführer. Pressewarte usw.) eingerichtet werden. Der DSB. kommt damit einem dringenden Bedürfnis entgegen, denn mehr Reies uniß Rufischr, daß die Ausklärungsarbeit sst wenn der Bund a n Bundes notwendig Verine machen wrisk. eie Iden zum Ehentum dei ein Vortrag des Obmanns Dr., R Laugs=Kassel, über „Musitalische Zeitfragen im DSB.“ vorgesehen. Nachmittag und Abend bleiben für Konzerte frei. Gue Turnen* Spiel& Sport Redaktione: Sprechstunden werktäglich(mit Ausnahme des Samstags) von 12 bie 13 Uhr und von 17 die 18 Uhr Soneider Hagvereik. Heute Mzn udr Faghabend maians bouss.—— im Gesellenhaus, Therestenstraße.— Unsere heutige ausgabe umsaßt 10 Seiten der deutschsprachigen Presse.V. we Montag, den 6. Prürs 1917 Bügemetes Heitune Se Wurde-M Den Wahtkreisch-gotrahtt. Ergebnisse der Reichslags- und Lardlagswahlen nebst Vergleichsziffern. Wahlkreis 4. 6. 8. 10. 11. 12. 13. 14. 11. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 29. 39. 31. 32. 33. 34. 25. ##chstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Berlin Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Avril 1932 Potsdam II Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932. Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Auril 1932 Potsdam I Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Frankfurt a. d. O. Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Pommern Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Avril 1932 Breslau Reichstagswahl 6. Nov 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Aoril 1932 Liegnitz Reichstagspch brstl. 1333 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Auril 1932 Oppeln Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Auril 1932 Mandeburg Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Merseburg Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Thüringen Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Schleswig=Holstein Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Weser=Ems Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Osthannover Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Avril 1932 Südhannover=Braunschweig Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Avril 1932 Westfalen=Nord Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Avril 1932 Westsalen=Süd Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Hessen=Nassau Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Köln=Aachen Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Koblenz=Trier Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. April 1932 Düsseldorf=Ost Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 zanztagswahl 5. März 1933 Aundlagswahl 24. April 1932 Züsseldorf=West Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Landtagswahl 5. März 1933 Landtagswahl 24. Avril 1932 Oberbauern=Schwaben Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Niederbauern Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Franken Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Reichstagswahl 6. Nov. 1932“ Reichstagswahl 31. Juli 1932 Dresden=Bautzen Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Leipzia Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Chemnitz=Zwickau Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Württemberg Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Baden Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Hessen=Darmstadt Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Hamburg Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Reichstagswahl 6. Nov. 1932 Reichstagswahl 31. Juli 1932 Wrestrens Start. Riesiger Zustrom der Bevölkerung zur Uebergabe der Präsidialgewalt. Große Hoffnungen. Hür. P X Washington, 5. März.(Drabtb.) Liven der des neuen begann am seit). Im ooner Das größte Ereignis im politischen Leben Bundeshauptstadt(vie im November nicht währen dart und daber sich durch gewaltige Beteiligung an offiziellen Feiern schadlos hält), die Amtseinführung Präsidenten Franklin Delano Roosevelt. Samstag früh um elt Uhr(amerikanischer Weißen Haus hatten sich Mr. und Mrs. Ho.vug:, Mr. und Mrs. Rooesevelt, der bisderige Vizepräsident Curtis und der neue Senatspräsident und Vizepräsident der Union Garner. auf der Freitrevve versammelt, und von dort ging es in zahlreichen Automobilen zum Kapitol. Dort hielt der Senat seine letzte Sitzung ab, die nach den bisher geltenden Bestimmungen automatisch am 4. März um 12 Uhr mittags zu Ende ging. Im Senat hat sich inzwischen das Korvs der Würdenträger eingesunden. Punkt 12 Uhr erklärte Vizepräsident Curtis mit einem Hammerschlag den alten Kongreß für geschlossen und vereidigte seinen Amtsnachfolger, den bisherigen Präsidenten des Abgeordnetenhauses John Garner. Curtis sprach dann ein paar Abschiedsworte, worauf Garner den Hammer ergriff. seine Antrittsrede hielt. die neuen Senatoren vereidigte und dann den Kongreß auf unbestimmte Zeit vertagte. Als diese Zeremonie beendet war, begaben sich die Versammelten zu der Ramve auf der Ostseite des Kapitols wo eine Riesenmenge versammelt war, die in Händeklatschen ausbrach. Dort vereidigte der Oberste Bundesrichter den neuen Präsidenten, Franklin Noosevelt, worauf dieser seine mit großer Spannung erwartete Rede hielt. in der er das Volk aufforderte neues Vertrauen zu schöpfen und mit ihm an die Bekämpfung von Not und Krise zu geben. Präsident Roosevelt gab zunächst einen Ueberblick auf die Gesamtlage, der man offen und ehrlich ins Auge sehen müsse. Für die jetzige Notlage machte Roosevelt die allgemeine Furcht verantwortlich, die durch nichts gerechtfertigt sei. Abhilfe sei durch tatkräftige Regierungsmaßnahmen, wie man sie in Kriegszeiten ergriffen habe, möglich. Das Land verlange Taten, und zwar ohne jede Verzögerung. Roosevelt sprach dann von Plänen zur Ausnutzung der natürlichen Hilfsquellen des Landes und deutete Maßnahmen an, die auf eine radikale Verminderung der Verwaltungskosten hinzielten. Gleichzeitig befürwortete er eine grundlegende Bankenreform und die Gesundung der Währung. Eine Sondersitzung des Kongresses werde sich mit diesen und anderen Dingen zu beschäftigen haben. Die amerikanische Regierung werde dafür sorgen, daß das Geld nicht mehr in die Hände von Spekulanten und gewissenlosen Wucherern komme. Jeder amerikanische Bürger müsse wieder etwas von seinem Gelde haben. Dann aber fuhr Roosevelt fort: Geldbesitz aber ist nicht so wichtig wie die Möglichkeit zur Arbeit und die daraus entspringende Belebung von Mut und Lebensfreude. Die Regierung wird den Arbeitslosen in möglichst großer Zahl wieder Beschäftigung geben, wir werden die Banten überwachen und für ein Ende der Spekulation eintreten, gleichzeitig jedoch für eine gesunde Währung. Der Außenpolitik widmete Roosevelt nur verhältnismäßig wenige Worte. Amerika woll: die Politik des guten Nachbarn verfolgen. Die Besserung der internationalen Handelsbeziehungen sei zwar äußerst wichtig, komme jedoch angesichts der inneren Lage erst an zweiter Stelle. Roosevelt betonte dann die Heiligkeit der internatiodie Abhängigkeit der Völker selt voneinander. Er erklärte— offensichtlich im Hinblick auf die Kriegsschulden—, daß Amerika nicht nur nehmen, sondern auch geben müsse. Die Führer der Weltwirtschaft hätten durch ihre eigene Starrköpfigkeit und Unfähigkeit versagt. Zum Schluß sagte Roosevelt: Es ist zu hoffen, daß is normale Gleichgewicht der Exekutive und der eine Nowwendigkeit ohnegleichen, die Notwendigkeit tämlich, sofort zu handeln, ein zeitweises Abweichen von diesem Gleichgewicht gebietet. Im Falle, daß der Konsreß keinem dieser Wege folgen sollte, und im Falle, daß eine kritische Ausnahmelage mich dazu zwingen sollte, bin ich gewillt, den Weg zu gehen, den meine Pflicht mir klar vorzeichnet. Ich würde den Kongreß alsbald ersuchen, ungewöhnliche Exekutivvollmachten bitten, um der Ausnahmelage den Krieg ansagen zu können, um Vollmachten, die denjenigen gleichen, die der Kongreß mir verleihen würde, wenn wir dem Einfall eines auswärtigen Feindes Widerstand zu leisten sätten. Um etwa 13 Uhr war auch diese Feier beendet, und als Hausherr der Mittagstafel vorsaß. In„naugural=Barade! aufgestellt. In langsamem Zug. mit vielen Musikkapellen. in der Luft von Flugzeuggeschwadern begleitet, marschierte man die Pennsolvania Avenue entzung, die das Kapitol mit dem Weißen Haus verbindet. Vertreten waren Armee, Marine, die Gouverneure der Einzelstaaten mit ihren Stäben. die Ausbildungs= kompanten der Schulen und Universitäten. sowie zahlreiche vaterländische Verbände. Der ganze Zug defilierte vor einer großen Tribüne. die vor dem Weißen Haus errichtet war und von der Präsident Roosevelt den Salut der Vorbeimarschierenden entgegennahm. Ein offizielles Feuerwerk am Abend und zum ersten Mal seit langet Zeit ein offizieller Galaball beschlossen den Tag der Amtseinführung. * Trotz der deprimierenden Nachrichten über die Bankfeiertage herrschte anläßlich der Amtseinführung Roosevelts doch große Zuversicht, daß es dem neuen Präsidenten. der das stärkste Vertrauen des Volkes und des Kongresses genießt und dem man diktatorische Vollmachten zur Finanzreform gewährte, baldigst gelingen werde, die gegenwärtige Psochose erfolgreich zu berampfen. * Roosevelt hat den Kongreß auf den Donnerstag einberufen. Eine schwierige Erbschaft. AZ. Washington, 5. März.(Eig. Drahtb.) Am Sonnabend nahm das Interregnum ein Ende, das in der amerilanischen Politik beim Präsidentenwechsel am Tage der Wahl beginnt und erst aufhört, wenn der neue Präsident ins Capitol eingezogen ist. In einer nicht nur innenpolitisch, sondern auch weltwirtschaftlich so kritischen Zeit wie der Gegenwart macht sich ein derartiger Zwischenzustand besonders unbequem bemerkbar. Die Erbschaft, die Roosevelt übernehmen muß, ist schwer genug. Hoover hat auf der ganzen Linie kläglich Schiffbruch erlitten, wobei allerdings zugegeben werden muß, daß die Verantwortung dafür ihn höchstens in den Methoden trifft. Er ist eben ein Opfer der allgemeinen Entwicklung geworden, die seine großzügigen Versprechungen zerbrach. Und sein einziger Trost wird der sein, daß auch seinem Nachfolger ein ähnliches Schicksal bevorsteht, wenn nicht die Konsunktur wieder nach oben geht. Die Anzeichen dafür sind allerdings zur Zeit nicht sehr groß. Der Bankenkrach ist ein Alarmsignal gewesen, das auch nach außen hin deutlich zeigte, wie ernst die wirtschaftliche Lage in den Vereinigten Staaten ist. Die Zahl der Arbeitslosen ist größer, als in irgendeinem europäischen Staat. Die Farmer sind in der gleichen Notlage wie die deutschen Bauern. Der Staatshaushalt weist einen Fehlbetrag auf, mit dem selbst der französische Etat nicht entfernt konkurrieren kann. Dazu in der Außenpolitik der Fernostkonflitt, den die Diplomatie zwar sehr zurückhaltend behandelt, der aber doch an die Grundlagen der ganzen amerikanischen Stellung rührt, wenn es den Japanern gelingt, die Türen der Mandschurei zuzuschlagen. Schwierigkeiten über Schwierigkeiten also, wohin man sieht. Und das Attentat, mit dem Herr Roosevelt in Miami bedacht wurde, ist ja ein Beweis, wie stark die Spannungen geworden sind. Die Zeiten, in denen man noch sagen konnte:„Amerika, du hast es besser!“ sind vorüber. Die führenden Kreise der Vereinigten Staaten, vor allem in der Bankwelt und in der Wirtschaft, haben sich längst davon überzeugt, daß die Bemühungen um eine völlige Autartie gefährlich sind. Sie sehen ein, daß lediglich eine internationale Verständigung helfen kann. Aber die Bevölkerung geht noch nicht mit. Und es wird vielleicht entscheidend für die ganze Amtszeit des neuen Präsidenten sein, ob es ihm gelingt, sich hier an die Spitze der Volksmeinung zu setzen und den Mann auf der Straße für seine Pläne zu gewinnen. Gibt Amerika den Goldstandard auf? Sonderkonferenz in Washington. # Washington, 5. März.(Drahtb.) Präsident Roosevelt hat eine Sonderkonferenz zur Besprechung der Bankenkrise einberufen. Teilnehmer der Konferenz sind die führenden Bankiers, die Direktoren der Federal Reserve Banken, fuhrende Geschäftsleute und Finanzmänner, sowie sämtliche Gouverneure der Einzelstaaten. Im Mittelpunkt der Beratungen wird Frage einer etwaigen Aufgabe des Goldstandards durch die Vereinigten Staaten stehen. Die Konferenz wird im Weißen Haus tagen. Das Programm sieht Besprechungen über die geplante 50prozentige Revositengarantie durch die Bundesregiezung,, das Goldausfuhrverbot, die Aufhebung des Golbeinlösungszwanges durch Banken und schließlich ein moratiorium vor. * Wie der Sprecher des Repräsentantenhauses. Reinay, bekanntgab, belaufen sich die Goldhamsterungen allein in der vergangenen Woche auf über 250 Millionen Dollar. In unterrichteten Kreisen wird die offizielle Aufgabe des Goldstandards durch die Regierung der Vereinigten Staaten für nabezu unumgänglich angesehen. die Federal Reserve allgemeines Banken****••• skeC* Starke Beschickung, guter ausländischer Besuch. Siplomatendesuch. 404 542 468 180 420 582 329521 364 736 317 649 207 057 254 983 267 663 191 498 243 749 154 383 172474 92 443 190 799 221 720 220 533 218 078 239 428 147974 157 940 170 411 169 137 142 543 86 478 112 334 86 188 144 088 166 748 133 713 41 439 60 529 51 049 350 495 329614 369 188 120 466 114 365 125 667 15 655 13 316 15 254 4 450 4 852 6 308 50 387 47•417 38 470 25 267 24 726 15 715 65 300 71.067 39 651 83 016 78 975 51 981 14 389 23 574 14 990 15 354 24134 12743 19 663 25 199 14 838 7181 12 015 9 006 18 500 21079 20 368 8 942 9 995 7621 6 752 7193 6535 2 307 3 209 2 736 20 616 26 914 27 382 6872 6084 4840 28 433 41 136 45 706 2872 3683 4 860 3 536 6414 712 2038 1 968 3 258 962 1573 *) Baverische Volkspartei D. Leipzig, 5. März.(Drahtb.) Leipzig bietet das an Messesonntagen gewohnte bild. Die staatlichen. städtischen und messeamtlichen sebäude sind mit schwarz=rot=goldenen und mit ahnen des Landes und der Stadt geschmückt. Die eipziger Frübjahrsmesse erhielt diesmal noch eine sondere Eröffnungsweihe durch die Begrüßung, die r Vorsitzende des Direktoriums des Leipziger tesseamtes, Dr. Raimund Köhler, den Vertrern fremder Länder widmete, die als Gäste s Leipziger Messeamtes nach Leipzig gekomnen aren. Dr. Köhler konnte dabei zahlreiche Vertreter is oiplomatischen Korps in Berlin berüßen. Er erklärte dabei, von dem Wiederanstieg der Weltkonjunktur könnte der Fertigwarenabsatz in letzter Linie Nutzen ziehen, weil die Belebung von den Rohstoffmärkten ausgehe. Insolgedessen habe die Leipziger Messe als größter Fertigwarenmarkt der Welt auch in diesem Jahr noch schn er zu leiden. Die Leipziger Messe habe infolge ihrer Anpassungsfähigkeit Jahrhunderte kindurch allen Rotzeiten Getrotzt, und sie werde sich auch weiter entwickeln. Namens der erschienenen Vertreter des diplomatischen Korps sprach der Botschafter von Italien, Cerrutt!. Er habe, so erklärte er, erstmals Gelegenheit, als Vertreter seiner Regierung der Messe beizuwohnen deren Bedeutung als mächtiger Faktor der Wirtschaft und der internationalen Handelsveziehungen ihm aber seit langem bekannt sei. Der Botschafter meinte dann, daß die Leipziger Messe mit dazu beitragen müsse, den Gedanken der Autartie, der in der heutigen Zeit eine so große und verhängnisvolle Rolle spiele, gegenstandslos zu machen. Eröffnung der Leipziger Baumesse müörte der Reichskommissar für Arbeitsbeschaffung, Dr. Gereke, aus: Als Reichskommissar für Arbeitsbeschaffung begrüße er es ganz besonders, daß die im Rahmen der Leipziger Baumesse vorhandene Organisation für das Arbeitsbeschaffungsprogramm nutzbar gemacht worden sei In der Zwangslage, in der wir uns heute in Deutschland befinden, habe sich der Arbeitsbeschaffungsausschuß des Reichskabinetts auf den Standpunkt gestellt, daß die Erhaltung und Bestandsicherung vorhandener Anlagen zunächst vordringlicher erscheine als die Neuanlagen. Nicht nur im Interesse des Hochbaugewerdes und der in diesem Gewerbe zahlreichen Arbeitslosen, so.dern auch im Interesse der Bevölkerung dicht bewohnter Gebiete in Deutschland sei der Wohnungsbau dringen! norwendig. Selbst ein su kritischer Beurteiler unserer Bevölkerungsbewegung, wie der Direktor im Statistischen Reichsamt, Dr. Burgdörfer, habe vor kurzem für die nächsten drei Jahrzehnte noch einen Wohnungsbedarf von.5 dis 4 Millionen Wohnungen errechnet. Wir seien nun aber in Deutschland vor die entscheidende Frage gestellt, wie wir alle solche Arbeiten sinanzieren sollten. Be Statt Joder besonderen Anzelge. Heute mittag um 2 Uhr gefiel es dem Herrn über Leben und Tod, meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frad Seseh Oporten Petronells geb. Koppers wohlversehen mit den Sterbesakramenten der hl. röm.kath. Kirche nach kurzer Krankheit im Alter von 70 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der Hinterbliebenen: Josef Spelten, Dorothes Spelten, Hanns Spelten. Gelsenkirchen, Hagen, Kessel, Heyen Rheydt, den 5. März 1933. (Holland), Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, den 8. März,.15 Uhr, vom Trauerhause, Bahnhofstraße 2, zum Friedhof in der Kirchstraße. Das feierliche Seelenamt findet anschließend in der Probsteikirche statt. Beileidsbesuche dankend verbeten. Von Kranzspenden bitten wir im Sinne der Verstorbenen Abstand zu nehmen. Ansehnl., tüchtiges für sofort gesucht. Case Böker, Neustr. 5, Ruf 21775 Jugendliche Rhelserinren nicht über 16., für leichte Arbeit ges. Franz=Bielefeldstr. Nr. 44/46, Toreinf. Sofort oder später zu verm.: Am Stadtgarten, Wittekindstr. und Zeppelinallee zwei Zräumige, eine Träumige und eine 6räumige Etage Zentralheizung, eine“ Zimmer mit Bad Fräum. Part.=Wohn. u. Mans. zu verm. und Geräumige. 7693 1. Et., mit Zubehör, vollständ. renoviert, zum 1. April günstig zu vermiet. Ueckendorferstraße 152. Ländliche.. 7685 9 Eimr Kounung 1. Etage, mit elektr. Licht, großem Stall, Garten u. Obstwiese, an kinderl. Ehepaar, am liebst. Pensionär, für 30 M monatlich sefort zu vermieten. Jul. 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März, 19 bis 23.30 Uhr Die Meistersinger von Nürnberg. Donnnerst., 9. März 20 bis gegen 22 Uhr: Zeitbilder. — Der grüne Tisch. Freitag, 10. März, 20 bis 23 Uhr: Reihe 6: Ein Maskenball. Samstag, 11. März 20 bis nach 22,30 Uhr: Eine Nacht in Venedig. Sonntag, 12. März, 15 bis 15,45 Uhr Der grüne Tisch. 19.30 bis nach 22 Uhr: Turandot. Schaufgleihaug. Montag, 6. März, 20 bis 22,45 Uhr Vorstell. für den B3B. und freier Verk.: Die Marneschlacht. Dienstag, 7. März 20 bis 22,45 Uhr Vorstell. für Berufsschulen und freier Verkauf: Die Marneschlacht Mittwoch, 8. März, 20 bis 22,45 Uhr Reihe C: Die Marneschlacht. Donnerst., 9. März 20 bis 22,15 Uhr: Vorstellg. für den B3B. und freier Verk.: Verstehen wir uns! 22. Ziehungstag 4. März 1933 In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 Oewinne zu 50000 G. 11952 2 Gewinne zu 25000 M. 363980 4 Gewinne zu 10000 G. 157017 309416 16 Gewinne zu 6000 M. 61396 61920 90301 156961 177633 215537 288224 289109 18 Gewinne zu 3000 aN. 161406 168909 170820 183261 202337 257981 271707 287639 336537 58 Oewinne mu 2000 G. 10301 24728 25466 53403 66521 72658 87459 110823 118360 118558 127911 143025 156488 159614 167940 219862 233133 234480 265069 257603 261345 803663 342421 360291 355365 367669 381949 383589 393710 144 Gewinne zu 1000 G. 11506 12093 12996 16242 21048 31965 47472 50160 52459 92777 94073 97230 102018 109516 110640 122634 130649 132017 147402 149244 179558 180678 Flechten. Ein probates Mittel, Arztl. warm empf., s Zucker's Patent-Nedizinal-Seife 139520 142845 145902 147193 158905 160672 173301 177442 180888 182883 184556 196727 206535 212028 217929 227373 231056 235329 236215 236498 236703 236731 238406 239347 241965 255819 258072 263942 266486 276760 289476 299741 303387 308239 309884 313235 316824 318182 320784 340222 346079 846179 347524 353765 364129 355668 362659 385718 385907 392987 208 Gewinne zu 500 aN. 2526 9384 14896 15330 16716 21594 26915 27125 27664 32083 35194 35246 36291 44092 44375 44514 51241 64723 67476 68423 76372 80561 89071 92732 94608 94687 95519 95628 97450 99299 99587 105429 107375 111563 112012 122726 125230 131427 132859 137816 142582 148379 157681 160518 161222 162265 165772 167502 171932 179703 180331 182734 189919 196090 207389 207557 220167 224025 225843 227688 230125 230692 233220 243133 243832 250574 261738 264807 265012 266791 271384 279518 279830 282387 282949 283690 2873189 291248 295143 302033 306106 307611 326401 327192 328073 330113 339593 341552 348271 354521 359054 364224 366453 367253 375531 376141 376826 381437 388463 888705 390943 395875 397123 398420 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinnüber 400 M. gezogen 4 Oeminne mu 10000 M. 67847 241032 4 Oewinne zu 5000 GR. 130857 267955 14 Gewinne zu 3000 M. 19174 46643 64956 103688 242787 305311 396462 50 Gewinne zu 2000 M. 6157 25160 25330 32739 44703 87346 87385 88780 108999 128062 133444 152977 158298 175524 176097 217785 941409 254825 285972 290968 298890 306761 815740 317888 388332 84 Gewinne zu 1000 G. 6844 7569 8104 56877 58900 74545 100260 104429 122640 130316 132098 134040 140073 140137 157516 165140 167406 172135 172881 180421 184379 188552 212984 217090 225489 234361 245415 249828 275832 276432 279491 281303 285338 288836 298953 298955 314818 339435 347403 378102 382237 396243 154 Gewinne zu 600 M. 1744 4062 4262 20957 22458 25408 38040 52835 58571 64050 68218 81496 84626 91173 94778 95075 96446 98950 99806 100091 106313 115834 119488 120607 127800 138277 143871 146096 147276 147440 158779 159256 162693 169150 174178 175197 175661 177596 178479 186245 192863 192990 193943 217727 220326 222343 224665 225187 238510 243301 243760 244550 244820 244840 247162 261336 267312 268798 284178 286684 304560 306202 315563 319901 326341 331210 339287 343361 344926 350340 350898 354682 366639 383757 384475 387843 392971 Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu se 500000, 2 Gewinne zu je 100000, 12 zu je 25000, 48 zu je 10000, 126 zu je 5000, 214 zu je 3000, 682 zu je 2000, 1398 zu je 1000, 2280 zu je 500, 6568 zu je 400, u. 100 Schlußprämien zu je 3000 M. 40./268. Preußisch=Süddeutsche Klassenlotterie. 5. Klasse(Hauptziehung), 21. Ziehungstag. In die Lotterie=Einnahmen von Gelsenkirchen sielen folgende Gewinne zu 250 RM.(Einsatzgewinn): 15 776 21499 37975 37982 37992 38 032 639 62675 83 778 112 505 112737 112781 114572 203 822 203 844 205 642 205 776 224614 231 330 240 808 324 859 341 847 348 190 348 196 378 833 Ueber die höheren Treffer erhalten die Gewinner sofort Nachricht durch verschlossenen Bries. Die Ziehung dauert ununterbrochen bis zum 14. März. Am letzten Tage gelangen die beiden Hauptprämien à 500000 RM. und 100 Prämien à 3000 RM. zur Ausspielung. Neuanmeldungen zur 1. Klasse werden schon jetzt entgegengenommen. — ## Rundfunk Montag, den 6. März. .45—.00 Leibesübungen. Dr. Ludwig Bach: Atmungs= und Haltungsgymnastik .00 Wettervorhersage und Zeitangabe .05—.00 Morgenkonzert(Schallvlatten) .00 Wiederholung der Wettervorbersage, Zeitangabe und Wasserstandsmeldungen Anschl.(.03) Funkwerbung mit Schallplatten .45—10 00 Gymnastik für Frauen. Hilde Bremus 10.00 Erste Meldungen, Zeitangabe und Wasserstandsmeldungen 10.15—11.15 Meusch und Welt Gemeinschaftsempfang für Arbeitslose 11.20—12.00„, Schuliunk für Schuler vom 12. bis 15. Lebensjahre " Dr. J. Klefisch Per verlorene Puvel Ein Hörspiel aus dem Rechtsleben des Alltags „Spielleitung: Heil Paul Apel Willi Stagar der Amtsgerichtsrat der Kläger die Beklagte Der Rechtsanwalt Bruno Uepach Der Justizwachtmeister Hans Salcher 12.00—12.50 Vom Südfunk Stuttgart; Leitung: Gustav Görlich, Solist: Georg Beerwald „„(Violine) 1. Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier“.„„ Rossini 2. Beim Tanz der Nationen, duite Mannfred Schubert Brahms 'Ambrosio 3. Drei kleine Stücke für Violine und Orchester: a) Moment musical b) Walzer c) Canzonetta . Georg Beerwald 4. Zinnsoldaten=Marsch aus dem Ballett„Andersen". Nedbal 5„Rote. Rosen, Palzer„., Lehar 12.50 Werterbericht, Zeitangabe, Mittagsmeldungen I 13.00—14,30(von 13.30—14.00 auch über den Südfunk Stuttgart und den Südwestfunk Frankfurt): Mittagskonzert Leitung: Eysoldt 1. Jubel=Ouvertüre 2. a) Träume b) Liebesfeier 3. Godard=Zyklus. Fantasie 4. Romantische Suite 5. a) Alte Tanzweise 5) Annen=Polka 6. Träume auf dem Ozean, Walze 7. Potvourri aus der Operette „Hoheit tanzt Walzer". Ascher Felsenfest, Marsch Necktenwald .00 Mittagsmeldungen II tviehmarktberichte -gce n Zeitangabe 97 m.„Dagner Weingartner Urbach Armändola Amadei Strauß Gung! 8. Gegen 14.30 15.30 Wirtschaftsmeldu## 15.50—16.20 Kinverstunde. Oige Frenzen ungt Kinderlieder von Jakobus Menzen. Am Klavier: Egbert Grave 16.20—17.00 Jugendfunk 1. Maria Weißleder: Aus der Jugend Jan von Werth. von Franz Herwig 2. Heinz Raasch: Werkarbeit für die Jugend Wie ein komisches Bild entsteht, ein Unterhaltungsspiel 17.00—18.15 Vom Bayerischen Rundfunk „. Besverkonzert Leitung: Erich Kloß 1. Ouvertüre„Lucio Silla“ 2. Andante aus dem Oktett 3. Musikszenen aus der Oper r Widerspenstigen Zähmung" iegenlied und Scherzo r Teufelsreiter. Potvourri erenade vondellied Razurka Hrillante Alfons Paquet: 8. Mazuxia 18.20—18.45 Dr. zeiten 18.45—19.00 Wetterbericht, Zeitangabe. meldungen und Sportvorbericht 19.00—19.20 Frauenstunde. Line Wallerstein: München: Mozart Schubert Strauß Kalman Kark Scharwenka Lisst Die Uhr der JahresWürtschafte= glad und Gemeinschaftsein: 19.20—19.30 Ungedruckte Dichter „Horst Lange Gedichte 19.30—19.55 verfassung, und Verwaltung. Reg.=Rat Dr. Scheerbarth: Die Selbstverwaltung der Gemeinden und Gemeindeverbände 19.55 Erste Abendmeldungen 20.00 Uebertragung aus dem Kleinen Haus der Städt. Bühnen Düsseldorf: Collegium musieum(6) Leitung: Dr. Alfred Fröhlich Das Düsseldorfer Kammerorchester. Lisbet Engels=Neumann(Sopran und G Josef Schommer(Tenor), Karl Oschatz harmonika) Klalsiker des Lachens Wiener Ziehharmoniker 1. Ouvertüre zur Overette „Indigo und 2. Nachtfatter. Walzer solisten: sitarte). (Ziehdie vierzig Räuber“. 3. Annen= Strauß Strauß Straus 4. Hoch Ungarn(Eljen a Magyar). Schnellvolka Strauß 5. Traumwalzer aus der Overette „Der Feldvrediger Millöcker Josef Schommer 6. Melodien aus der Overette „Boccaccio 7. Faschingskinder, Walzer 8. Deutschmeister=Marsch 9. Wiener Kunstler=Marsch 10. Weana Gmüat, Walzer 11. Außer Rand und Band. Marsch mit Gesang . vosef Schömmer 12. Suama Madeln. Bleameln und a Wein. Heurigenlied „„ Lisbet Engels=Neumann 13. Der Herrgott muß a Weana sein #### Lisbet Engels=Neumann 14. Nußoorfer=Marsch„„ Lorens 22.05 Letzte Meldungen, Bericht über das geistige „„Lebenz,„ Sportbericht 22.30(ab 22.45 auch über den Südfunk Stuttgart. den Südwestfunk Frankfurt Rundfunk München) Nachtmusik Leitung: Eysoldt Suppé Ziehrer Jurek schrammel chramme! Kutscher Engels=Berger und den Baverischen - Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V.