der deutschsprachigen Presse e.V. ####t: Sugsbe 4(ohne in Münster gweizaal Löglich fuo 2 2kk. 10 Pfg.,— auswörts von der Post abgeholt 2 Nr. 10 Pfg., durch den Briefträger gebrecht übereß, wo nur eimnmal 9 9 8 dutt 00 Pfg. mehr. u. Bolog Nr. 2443, 2440 u. 1 99) Nr. 76. Zwei Ausgaben täglich. und Munsterische Volnszeilung. 43070 Samstag, 27. Oktober 1917. Abonnenten. Anzeigen: Der Raum für die Anzeigenspalte, 39 mu breit,„Zmm hoch, 25 Pf.; bei Anzeigen aus dem R.=Bz. Münster 20 Pf., aus der Stadt Münster 15 Pf.(für Aktiengesellschaften 2c., Vereine und Behörden 25 Pf.: Reklamen: Der Raum für die Reklamespalte, S7mm breit,„Zmm hoch, 1 Mk.— Für Erfüllung von Plaz= vorschriften wird keine Gewähr, sowie für Druckfehle keine Haftung übernommen. Etwaiger Rabatt gilt als Kassenrabatt u. kann verweigert werden, wenn Zahlung nicht Lingen 4 Wochen nach Erhalt der Rechnung erfolgt.— Gebühr für Beilagen nach Gewicht Wieder eine große Schlacht in Flandern. verkehr zwischen Großbritannien und seinen Kolonien bezw. den überseeischen Ländern von Störungen durch die Deutschen frei zu halten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden. bedürfe es der Anspannung aller Kräfte, ein größerer Schutz für die Geleitzüge sei infolgedessen kaum möglich. Berlin, 2. Ou.(WTB.) Antlich. Abends: Die bentiger Kämple in Tleudern entwickelten sich zu einer groten Schlacht. 90 W0— upfesen Pes. Starke Angriffe der Frauzosen und Ensländer Wenns unseren Feinden schlecht geht... Birschoote bis zur Bahn Roulers—Opern und auf beiden Seiten der Straße Menin—Opern sind trotz mehrmaligen Ansturms in unserer Abwehrzone blutig ausammen. gebrochen. Am Oile—Aisne=Kaual geringe Gesechtstätigkeit. In Often nichts von Bedeutung. An der italienischen Front sind unsere Korps kämpfend im schnellsten Vordringen. Die Gefangenen- und Beutezahlen wachsen von Stunde zu Stunde. Unsere Offensive gegen Italien. Wien, R. Okt.(WTV.) Autlich wird verlautbart: Iallenicher Kriegeschgunlatz ächisch ungerischen agsezten Usr. Streitkräfte haben in rüstigem Vordringen die Linie Karfroit=Auzza berschritten. Die Bewegungen werden seit gestern früh durch schönes Wetter begünstigt. Geillter### Sochflicht ven Saialig. die Gegend des Monte San Gabriele ist der Widerstand der Italiener gebrecher.„Der Zeind ist im Begriff, alles Gelände frei. zugeben, dessen Besitz er in der 11. Isonzoschlacht durch das Leben vieler Tausender erkauft hat. Auf der Kersthochfläche entwickelten sich bei unverändert bleibender Lage lebhafte Kämpfe. vermochte in zwei Kampftagen" die seindlichen Linien auf 50 KiloKrontbreite ins Wanken zu bringen. virung, Zastreich= Vertu der sat viellach größte Ver. Verdände mußten, völlig abgeschnitten. Felde die Waffen strecken. Große Geschützmassen, aus allen Kalibern zusammengesetzt, unübersehbare Mengen Kriegsmaterial fielen in die Hand der Verbündeten. Eine österreichisch=ungarische Division nahm südwestlich von Tolmein dem Feinde allein 70 Geschütze ab. Bisher sind über 30000 Gefangene durch Sammelstellen der Verbündeten gegangen und etwa 300 erbeutete Geschütze gezählt worden. elge. Wrtessigrstas und arbenten. Der Chef des Geveralstabes. „Wben, R. Okt.(W2B.) Die Kriegsberichterstatter der Blauer melden übereinstimmend: Die verbündeten Truppen nahmen den schwierigen Bergstock des Kalowrat=Rückens am rechten Isonzoufer, womit ein wichtiges Artilleriezentrum in höchstgelegenen Stellungen der Italiein diesem Ranme überwunden ist. Sie befinden sich jetzt ir dem Abschnitte gegen die Grenze. Ebenso wurden die in Schneegebieten von ungefähr 2000 Metern mit allen Mitteln moderner Befestigungskunst ausgebauten FelsenWrsie Krn-Gebiet erstirmt. Inzwischen dem Wrsie Srrcsanen,den Iomo aufwärts und fielen aus ####rn=Gelände den weichenden Feinde „Axf der Baisiva=Hochfläche geht der Angriff der österreichisch=ungarischen Verbände, unterstützt wrich d# Sordringen der Verbändeten am rechten Ronzoufer # den S#onzo fliebende seind pird scharf verfolgt. Ein auf dieser Hochfläche zur Deckung des Ruczuges unternommener italienischer Gegenstoß mißglückte vollkommen. Das gestrige gute Wetter erlaubte zohlreiche Luftkämpfe, bei denen von österreichischen und deutschen Fliegern 18 feindliche Flugzeuge abgeschofsen wurden. #mn: u. dr Sten.4 P. P eih, Kauraf, wedck un Bilraicafg, V be, Dur e6 R. S###:##wwern meor als 5000 doch nur hinkend und ungerecht,wäre. Geschübe bun neuer des Feinden. 1, über die bef Presse meldet: In zZliui.. Gens B. Ott. Die Roner Eine Rede Sonninos. „ Bern, 25. Okt.(W2B.) Wie die Agenzia Stefani meldet, begründete Sonnino in der italienischen Kammer die P###eigerung der Bässe für Stockholm, den syndikalistischen Kongreß in Bern und den Studienkongreß in Bern, indem er erklärte, es handle sich bei diesen, um Verhandlungen pozifistischer Parteien, die in Italien und in den anderen verbündeten Ländern, wenn auch dort in viel geringerem„Maße, ihre Sondervarteipolitik im Gegensatz zu ven Regierungen durchzusetzen suche. Jede Einzelhandlung der Parteien müsse aber unterbleiben, damit die hohen Ziele, für die Italien den Krieg begann, nicht geschädigt werden. Über die auswärtige Lage sprechend, hob Sonnino die schweren inneren Schwierigkeiten Rußlands hervor und sprach die Hoffnung aus, daß das russische Volk erkennen werde, daß das Heil der Freiheit untrennbar mit der Verteidigung gegen den äußeren Feind verknüpft sei. Sonnino erklärte, die Alliierten geben ihre volle Zustimmung zu der Anerkennung des Rechtes der volnischen Nation auf Einheit, Unabhängigkeit und Freiheit durch die russische Regierung bei Gelegenheit der Kosziuskofeier. Das Heer und die Marine Griechenlands, die gegenwärtig mit Hilfe Frankreichs und Englands reorganisiert würden, würden sich bald den Alliierten anschließen. Die zwischen Poincaré und dem König ausgetauschten Besuche gaben Gelegenheit, die Übereinstimmung und das vollständige Vertrauen zwischen den beiden verbündeten Heeren festzustellen und zu besestigen. Sonnino kam in seiner Rede auf die Note des Papstes zu sprechen und erklärte sich mit ihrer allgemeinen Ansicht einverstanden: ihre einzelnen Bedingungen aber böten ebenso wenig eine Grundlage für einen Meinungsaustausch zwischen den Kriegführenden, wie die Reden des Reichskanzlers, des Staatssekretärs von Kühlmann oder des Grafen Czernin. Verhandlungen hätten eben nur Zweck, wenn die ihnen zu Grunde liegenden Vorschläge die erwünschten Merkmale der Ernsthaftigkeit besäßen. Wenn die Mittelmächte hofften, in Verhandlungen eintreten zu können, ohne sich vorher durch Bekanntgabe von grundlegenden Bedingungen zu binden oder festzulegen, so tun sie Hoffnung auf Wirkungen der Schwächung und Müdigkeit. die bei der Bevölkerung der Alliierten 66. Jahrgang. Nr. 774. greifen. Die Spaltung zwischen der Koalitionsregierung und dem Volke wird immer größer, alle Anzeichen deuter dargzi hin, daß die Vertreter der„Sowiet“ nach dem unver #ene#gen Sturz der Regierung die Macht an sich reißen Petersburg, 25. Okt. Petersb. Telegr.=Agent. Der Minister des Innern erteilte den Regierungskommissaren der Provinz den Auftrag. energische Maßnahmen zu ergreifen, um die persönliche Sicherheit der Angehörigen fremder Staaten, die ihrer Industrie= und Handelsunternehmungen und ihres Personals sicherzustellen und im allgemeinen alle Ausschreitungen der Bevölkerung gegen Fremde zu verhindern. Russische Soldaten als Raubmörder. Die„Kriegs=Ztg.“ meldet aus Graudenz: Die drei Banditen, die seinerzeit den Doppelmord an dem Kaufmann Mendlewiez und seiner Frau in Kulsk in Polen verübten, wurden jetzt in Kazmierz von tet egngt davon ahlegen, wer den Frieden ver Zeldagiharrieß, überrgscht, Es entipann sich, ein beftiger 59t#gem sie den kriegerischen Geist der autokratischen den in dessen Verlauf die drei Banditen erschossen wur. Minletmachte, der schon im Schwinden begriffen ist, dadurch s ven. Es ergab sich, daß es sich um einen früheren russischen Offizier und zwei Kosaken handelte. Sie hatten kurz vor ihrem Ende noch eine deutsche Frau ermordet und 27·000 Mk. geraubt. stellt werden und die Einsetzung von zwangsweisen Schiedsgerichten werden einen weiteren Überschuß bedeuten, der sich der Dinge, der durch einen gerechten vernünftigen Frieden ermöglicht ist, hinzufügt. Der Frieden muß aber so sein, daß er wert ist, behütet zu werden. Er muß der allgemeinen Grundlage der Gerechtigkeit, Freiheit und Ehrfurcht vor der menschlichen Würde entsprechen. Wir finden in der Note des Papstes nicht genügende Anzeichen für grundlegende Bedingungen eines gerechten, richtigen Friedens. Der Appell an den versöhnlichen Geist der Kriegführenden gibt durchaus keine Grundlage für Friedensverhandlungen ab. Die Note schlägt nicht einmal Leitsätze für ein mögliche Besprechung vor. Sonnino forderte dann seine Kollegen auf, bei ihren Beschlüssen immer an den Ernst der Stunde zu denken. Es handle sich jetzt um die Zukunft Itoliens. Die wärmsten Anhänger des Friedens müssen wünschen, daß die öffentliche Ordnurg unter keinem Vorwande und in keiner Form gestört wird, und sie müssen sich vollkommen Rechenschaft davon ablegen, wer den Frieden verUnsere Feinde. telmächte, der schon im Schwinden beariffen zst, dadurch anfachen, daß sie ihre Hoffnungen auf eine nahe Schwächung in unserem Lager vermehren und ihre Anmaßung und Unversöhnlichkeit stärken. Es gibt nur ein Geheimnis des Sieaes, nur ein Gelübde, das dazu führt, auszuharren und durchzuhalten, nicht nur an der Front und im Kampf mit den Waffen, sondern auch im Innern des Landes. Auch Barthou redet schon. Paris, 26. Okt.(WTB.) Meldung der Agence Havas. der Debatte ergriff der Minister des Außern Barthou das Wort. Er betonte zu Anfang die Notwendigkeit die heilige Einigkeit aufrecht zu erhalten und kam dann auf die Anspielung des Deputierten Moutet auf die litik geheimer Verträge zurück. Er erkannte zwar die Notwendigkeit geheimer Mittel an. erinnerte aber daran, daß er im Dezember 1911 es als anstößigen Widerspruch bezeichnete, daß die Demokratie, welche freie Verfügung über hizgen undsßsrabe, Freiburg, Badony tahen, Stut ihr Geschick zu haben glaubte, durch Geheimverträge gebunden vingen und vie Bewohner anderer deutscher„Feistut sei. Seit sieben Jahren sei Frankreich so gebunden, das darf Angriffe auf dief, zür diese Erklärung,sein! Allo gesich nicht wiederholen. Frankreich habe jetzt das Recht, alles zu, weissen:„Ich habe, sagte er, die furchtbare Veranlwortung des Ministers des Außern, und ich werde meiner Erklärung von 1911 treu bleiben. Barthou pries darauf die alliierten Armeen und erklärte, die besondere Pflicht zu haben, die Einigkeit Frankreichs mit den Alliierten die mit Rußland harte Prüfungen erlebte. zu bestätigen. Er führtr die Worte Kerenskis und des russischen Kriegsministers im Vorparlament über den Willen der russischen Armee, sich wieder zu ordnen und bis zum Ende zu kämpfen, an Er n Hürsche enischen Parlamentskreisen zirkulie. zu Tounsche nach Vermendung der Sarrail= Armee am Isonzo, falls die Offensive Eadornas Kräfte übersteigt. In biefigen italienischen Kreisey herrscht geister Pessimismus. Die Offensive wählte einen Zeitpunkt, da die inneren Schwierigkeiten der Regierung über den Kopf wachsen. Italienischer Heeresbericht vom 25. Gestern kanteriemassen zum Bagr Darau wurden starke Insem Abschnitt vorgeworsen. Der Engpoß von Saga Rielt den Stoß des Feindes auf, aber mehr südlich gelang es dem Graierr r, esangstigt durch dichten Rebel, der unser Sperrdem üinsen S##o“ machte, unsere, vorgeschobenen Linien auf dem linken Isonzoufer einzudrücken und sich der Angriffsdes Brückenkopfes von Santa Maria und Santa Lueia, zu bemachtigen, wobei er den Kampf auf die Hänge des rechten Flußufers hinübertrug. Gleichzeitig erfolgten sfe westlsich ver. Polnik, auf der Hochfläche von und auf den Westhangen des Monte San Gabriele; sie wurden durch unsere Truppen abgeschlagen, die osher badel Seichert= Keaiabes Vie e. Ken.P icke.( Herneg eh.sen eseine Cezselun der Sichoer ud einr hast die seindliche Feuertätigkeit des Frin.— keinersneg verschiedener Dinge. Die Bapstnote mache dast— Minbelce Feuertungtent des Frindes auf dem Karst. eeinerlei Vorbehalt für die Rückgabe derjenigen Gebiete, die Gegenstand besonderer Streitigkeiten zwischen verschiedenen demokratischen„Regierungen in einer Zwangslage befinden, selbst die hartesten Bedingungen anzunehmen, da es ihnen nicht möglich wäre, die öffentliche Meinung in ihren Ländern in die nötige Stimmung zu versetzen, die Feindseligkeiten wieder energisch aufzunehmen. Weiter, weil sie hoffen, zwischen den Alliierten Streitigkeiten hervorzurufen durch größere Zugeständnisse an einem der Verbündeten auf Kosten eines anderen. Jeder öffentliche Schritt zu einer Friedensvermit telung könne, wenn er in einem ungünstigen Augenblick unternommen werde, eher eine Annäherung zwischen den Kriegführenden, ebenso wie den Abschluß jedes Abkommens zwischen ihnen erschweren als erleichtern. auf die einzelnen Vorschläge der Papstnote eingehend, erklärte Sonnino, daß sowohl für die Abrüstung wie für das Schiedsgericht die theoretische Zustimmung aller Kriegführenden vorliege; doch sei die praktische Durchführung schwierig. Sicher sei jedenfalls, daß diese sich nur auf genaue Beobachtung des internationalen, guten Glaubens und verpfändeten Worten gründen könne. Die Freiheit der Meere sei in Kriegszeiten schwierig durchzuführe7.„Die Mittelmächte erklärten theoretisch, sie annehmen ihre praktische Antwort sah man in der vom Grafen Luxburg empfohlenen Methode. .. Es scheint mir klar, daß die Frage der Kriegsentschädigung und des Schadenersatzes begrenzt weider muß von der Wiederautmachung der Schäden, die abserrechtes undgeg flle Regeln und Bestimmungen des Bölgangen wans d.... Lonvention von Kriegführenden beworden int. Es genügt nicht, zu sagen, daß der Vorteil der Wiederherstellung des Friedens jede beliebige. nicht wieder gutgemachte und jede verkannte Sache aufwiege oder Burgschaften für die Dauer des Friedens zu betonen, der doch nur hinkend und ungerecht wäre. uger die besonderen Ziele der Alliierten sagte Sonnino, diese seien durchaus nicht von imperialistischen Bestrebungen eingegeben, wie man kühn behauptet habe, sie entsprächen vielmehr der gerechten und rechtmäßigen Anwendung der allgemeinen Grundsätze der internationalen Gerechtigkeit, des Rechts, und der Freiheit der Völker. Italien kämpfe für die Erlangung von natürlichen Grenzen, für die Befreiung von Fremden unterdrückter Brüder und um die in der Adrig notwendigen Bedingungen seiner Eristenzsicherheit zu schaffen. Die Adriafrage bildet für Itclien eines der wesentlichsten Kriegsziele außerhalb jeder Erörterungg.., Die„Gestaltung der Adriaküste hatte in der Praxis schwere Folgen strategischer Natur. die sich in der Tat im gegenwärtigen Kriege zeigte. Unser Adriaprogramm war überall durchdrungen von der Notwendigkeit von Opfern und Zugeständnissen an die Zukunft, vom herzlichsten der Geneinschaftlichtest aestlichen Zusammenarbeiten und Nlawischene. Hhann Pleit des Jebens unserer Rasse mit der #72 S##, Dann setzte Sonnino auseinander, welche Interessen Italien im nahen Orient habe und es strebe dort nur nach Gleichgewicht und Stabilität. Die Aufgabe Italiens im Mittelmeer wurde zu einer kostbaren Gewähr für den künftigen Frieden Europas. Belgien müsse im Friedensvertrage besonders behaudelt denn bei ihm handle es sich um eine offenbar skandallöse Verletzung aller Gesetze des Kriegs und Friedens, ja der Grundsätze des guten Glaubens. Einfach die belgische Frage durch Zurückgabe oder Austausch gegen andere besetzte Gebiete zu lösen, sei eine Entstellung der Sachlage und einWiderstand. Er stellte fest, daß niemand davon spreche. Rußland im Stich zu lassen und fuhr fort: Wir sind einmütig daran, unser Vertrauen auf Rußland festzuhalten.(Zwischenruf Thomas: Es braucht weitergehende Hilfe.) Barthou fuhr fort: Frankreich hatte niemals mehr Grund zu vollem Vertrauen auf den Sieg: der Augenblick, wo die Vereinigten Staaten in den Kampf eintreten und mittels einer bewunderungsvollen Anstrengung uns Kriegsgerät und Soldaten schicken, die ihren unserer Front einnehmen werden, ist ein Ereignis, dessen Folgen unberechenbar sind. In dem Augenblick, wo ich meinen Platz in der Konferenz der Alliierten einnehme brauche ich das Vertrauen und die Sympathie der Kammer, denn wir stehen in einem Zeitpunkt des Krieges, wo, wie Lloyd George sagte, die divlomatische Offensive Deutschlands überwacht werden muß. Unsere Soldaten und die der Alliierten brachen seine militärische Offensive, aber seine diplomatische Offensive geht mit besonderem Nachdruck weiter. Deutschland sieht darin seine letzten Hoffnungen. Es hoffte den Sieg durch den Unterseebootkrieg zu erreichen. der allerdings eine Schwierigkeit war und noch ist, jedoch keine Todesgefahr. Auf die diplomatische Offensive beschränkt, ist Deutschland bestrebt, die Alliierten zu trennen, das nationale Gefühl eines jeden Volkes zu schwächen, alte Streitfragen wieder aufzurühren und die Parteien gegeneinander zu hetzen. Dieser Gefahr müssen wir die Stirn bieten. Die Konferenz der Alliierten wird Deutschlands Pläne klarlegen. Im Innern wird die Rechtspflege ihre Pflicht bis zum Ende tun bis zur Urteilsvollstreckung an denen, welche Frankreich ver darben und verrieten. ide Frankreich Barthou ging auf die deutschen Kunstgriffe gegenüber den Neutralen hinsichtlich der Kriegsziele ein. Er eignete sich die Tagesordnung der Kammer vom 5. Juni an, die die Notwendigkeit der Rückkehr Elsaß=Lothringens zu seinem pohren. Vatexlande,„Wiederautmachung der angerichteten Schaden und Burgschaften betont. 44 Jahre früher, als die der. drei Jahren vom Feinde besetzten Departements wurde Elsaß=Lothringen besetzt. Unter rechtlichem Gesichtspunkt besteht dazwischen kein Unterschied. Elsaß=Lothringen, fuhr Barthou fort, sind vom Feinde besetzte Departements, die wir befreien und an ihr wahres Vaterland zurückführen müsExplosion in Kent. London, 25. Okt.(WTB.) Reut. Amtlich. Am 23. Okt. ereignete sich in den Munitionswerken von Kent eine Explosion, bei der zwei Arbeiter ums Leben kamen. Die Verletzungen der anderen Arbeiter warn ringfügig, auch der Schaden war gering. Englische Menschlichkeit. Berlin, 25. Okt.(WTB.) Aus Gründen der Menschlichkeit schreckte England bisher vor Luftangriffen auf deutsche Städte zurück. Diese neue Offenbarung englischen Edelmutes stammt aus dem Munde des Generals Smuts. Wie dankbar werden ihm die Bewohner von Karlsruhe, Freibura, Baden=Baven, Stuttgart, Tü„Festungen und Zänustungsstädte“ für diese Exklgrung, sein! Also waren die ungriffe auf diese Städte, denen so viele Frauen und Kinder zum Opfer fielen nur Versehen, und werden sich nicht wiederholen? Weit gefehlt! General Smuts fährt fort: Außerdem mußten wir bisher von wirksamen Maßnahmen Abstand nehmen, da uns die nötigen Flugzeuge sehlten. Also daher die bisherige schon recht zweifelhafte englische Menschlichkeit! Da Deutschland trotz zahlenmäßiger Überlegenheit an Flugzeugen bisher stets Geschwader frei hatte, um militärische Ziele des. Feindes mit Bomben zu belegen, so düxfen wir sicher hoffen, den Schrecken des Krieges, den der Feind in unser Land tragen will, ihm 10 sach zurückzuzahlen, wenn das unmenschliche Vorgehen des Feindes uns das Recht gibt, auch unsererseits wahllos unbewaffnete Städte und Dörfer arzugreifen.= Seuete und Vorser urch aller Welt. „Svensta Stockholm, 26. Okt.(WTB.)„Svenska Byran". Der Lehrerrat der karlinischen Institute beschloß, den diesjährigen medizinischen Nobelpre zu verteilen. Telegram schloß. nicht eis 26. Okt.(WTB.) Nach Meldungen hiesiger Blätter hat der Kongreß der Sinn=Feiner einstimmig beschlossen, die internationale Anerkennung Irlands als unabhängige Republik anzustreben und eine Volksabstimmung über die Regierungsform zu veranstalten. Deutsches Reich. Berlin, 26 Okt.(WTB.) Der Kaiser hörte heute den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts und den Generalstabsvortrag. ∆ Berlin, 26. Okt.(KG.] Wie wir bestens erfahren, ist die Einbringung einer neuen Kriegskredit=Vorlage an den Reichstag für Anfang Dezember zu erwarten. Er wird voraussichtlich 10 Milliarden anfordern. Zürich, 26. Okt.(KG.) Wie der Tagesanzeiger meldet, wird eine neue Antideutschen=Hetze in der welschen Schweiz losgelassen. Die welsche Presse kritisiert, daß das Berner Orchester bei den Konzerten mitwirke, die von den DeutschAmerikanern Nikisch=Weingartner und anderen in Schweizer Städten veranstaltet werden. Jene Konzerte seien nur ein Stück deutscher Seelenpropaganda, bei der schweizerische Elemente nicht mitwirken sollten. Wirkung der Erhöhung der Fahrpreise. Die preußische Eisenbahnverwaltung ist, wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, nach den bisher mitgeteilten Ergebnissen mit der Wirkung der Verteuerung des Reiseverkehrs zufrieden. Aus einer Reihe von Großstädten darunter Köln, liegen Meldungen über die bisher beobachtete Abnahme der Einzelreisen vor und diese zeuge dafür, daß die eingeführte Maßnahme von Erfolg begleitet ist, wenn auch bei der Kürze der Beobachtungsfrist es noch nicht möglich Sole Zie Jatier zlich ist, eine Überzicht, über die und an ihr wahres Vaterland zurückführen müs schöfte#woge, die guatiere Abwicetung des Verkehrs, zu sen. So stelle ich die Erklärung des Rechts Frankreichs der gewinnen. Infolgedessen wird der von verschiedenen Seiten Erklärung Küblmanns im Reichstage entgegen., Frankreich, angeköndigte, Plan einer angeblichen Einfi weutschland kein Zugeständnis wegen Elsaß=Lothringen ert conisscheinen in Der Seekrieg. erfahren, sind am Piangz 9. Wie die schweizerischen Blätter Häfen des#x=pienstag Mitternacht alle italieniellärt worden.scenweeres das der norwegische Dampser Ia dergen wird gemeldet, poltiommen verloren in. a ramfos“ gestrandet und Getreide für das belgische Das Schiff batte 5500 Tonnen Agentur meiset, daß der en g P) Die Riederländische Telegr. Goole nach Honloggne Dampfer„Tengov“. Besatzung geretet is. muterwead, gesrendet und die Brasilien hat der Grund unm Kriege gesunden! Lonvon, 26. Okt. Das Rentersche Bureau erfährt, daß der brasilianische Dampfer„Xavao“ in der Nähe der spanischen Küste torpediert wurde. Der Präsident von Brasilien erklärte, daß dadurch jetzt der Kriegszustand BraAllen von Deutschland aufgenötigt worden sei. „Daily Telegraph“ mit der Forderung der neutralen Seeleute, daß die englische Admiralität den in Geleitzügen fahrenden Dampfern mehr Kriegsfahrzeuge als bisher zum Schutz beigeben möge damit sich Vorkommnisse wie die Versenkung des großen Geleitzuges, nicht wiederholen. Hurd errte. diese Forderung zeige, daß sich die Neutralen über die Zeistungen der englischen Kriegsflotte im unklaren befänden. die Flotte habe vor allem die Aufgabe, die Blockade gegen hland so wirksam ols möglich zu erstalten und den Sooud mit Paina E M“. Perschppenen Lechter,. sind und mit Bezug auf die der Wapst den Wunsch Veräctsichtiontng dlichem Geiste unter gerechter „sein zgugg der Bestrebungen der Völker, soweit dies möglich ist. löse. Die so formulierte Aufforderung, sagte bildet zweifellos den bedeutungsvollsten und originellsseg, Teil, den Lichtpunkt der Papstnote, obwohl sie keine de praktische Grundlage für den Beginn irgend einer Verhandlung bildet. Hierauf hätten die Mittelmächte durch die Reden Czernins und Kühlmanns sowohl mit Bezug auf die von Italien wie Frankreich geforderten Gebiete mit „Nein, niemals!“ geantwortet. Sonnino schloß: Wir wollen alle den Frieden, und einen Frieden, der nicht nur ein Waffenstillstand ist. Wir sind bereit in vollem Einvernehmen mit unseren Verbündeten, jeden ernsthaften Friedensvorschlag zu prüsen, ohne jeden Gedanken an Rache oder Eroberung. Aber es gibt wesentliche Punkte, über die wir nicht verhandeln können. Die hohen Ziele, für die wir in den Krieg eintraten und für die wir bereits so viele Opfer von der Nation forderten sind Befreiung unserer Brüder und Sicherheit unserer Unabhängigkeit. Unsere Kriegsziele schließen nicht die Zerstückelung der feindlichen Staaten, noch eine Anderung des Regierungssostems im Innern anderer Staaten ein. Die Garantien des Friedens müssen sich an erster Stelle in den Friedensbedingungen selbst vorfinden, soweit sie im Einklang stehen mit der Gerechtigkeit und sie müssen soweit wie möglich den Hoffnungen des Volkes entgegenkommen, ohne der gerechten Erkenntnis der grundlegenden Bedingungen, der Freiheit und Unabhängigkeit eines jeden Staates zu widersprechen. Sie müssen nicht Anspruch erheben auf Angriffe gegen Dritte, die dann für die Sicherheit eines anderen unerträglich waren, sondern eine vernünftige Verteidigung der Unabhängigkeit eines jeden Staates sicherstellen. Die Garantien des Friedens, die durch die Gesellschaft der Nationen zusammenge. machen. Nein, niemals!(Beifall.) Solange eine französische Faust die Flinte halten kann, werden wir die Unantastbarkeit des Gebietes, das wir von unseren Vätern übernommen haben verteidigen. Elsaß=Lothringen ist Frankreichs Schild und Sinnbild seiner Einheit.(Beifall.) Die Deutschen werden die ohne militärische Notwendigkeit angerichteten Schäden in den besetzten Gebieten mitmachen müssen. Man wird Bürgschaften gegen die Wiederholung solcher Kriege fordern müssen. Barthou erklärte, die Art dieser Bürgschaften nicht angeben zu können. Kein Minister des Auswärtigen würde Genaues hierüber sagen können. Er bleibe aber der Tagesordnung der Kammer treu, die Friedensbüraschaften durch die Errichtung einer Gesellschaft von Nationen vorsieht. Wir wollen nur unser Recht, aber das Recht muß durch die Gewalt der Waffen verteidigt werden. " Albert Thomas erklärte. Barthous Außerungen über Frankreichs Forderungen zuzustimmen. Es sei ein Ruhm Frankreichs, die Politik des Rechts unabhängig vom Los der Schlachten verkündigt zu haben. Wenn es siegreich sei, solle Frankreich den Frieden gemäß dem Grundsatz des Rechts und entsprechend seinen alten Grundsätzen diktieren. Ministerpräsident Painlevé antwortete: Frankreich forderte die Inkraftsetzung seines Rechts und wird den Krieg mit äußerster Kraft bis zum Ende durchführen. Der Minister Barthou sprach sein Erstaunen darüber aus, daß Thomas etwas über die Bürgschaften wissen wollte, die man fordern müßte, um den preußischen Mili, tarismus zu zerbrechen. Eine Besprechung dieser Frage würde verfrüht und gefährlich sein. Darauf nahm die Kammer mit 288 gegen 187 Stimmen folgende Tagesordnung Pottevin und Leon Berard an:„In dem Vertrauen zu der Regierung, daß sie durch eine immer stärkere militärische und diplomatische Tätigkeit und immer engere Verbindung zwischen den Alliierten den endgültigen Sieg des Rechts sichern werde, gebt die Kammer zur Tagesordnung über.“ Ferner nahm die Kammer einstimmig durch Zuruf folgenden Zusatzantrag von Dutroeil und Galli an:„Die Kammer spricht den Soldaten, die durch ihren Sieg den Triumph des Rechts vorbereiten, ihre Dankbarkeit aus.“ Nachdem die Regierung sich dieser Kundgebung angeschlossen hatte, wurde die Sitzung geschlossen. Nuchsand. Stockholm, 24. Ott.(EK.] Tie meisten Arbeiterund Syldatenräte in Rußland haben sich dem Zentralausschuß des Petersburger„Sowiet“ angeschlossen und der Regierung ihr Mißtrauen ausgesprochen. Bisher sind die Arbeiter= und Soldatenräte in Moskau, Kiew, Odessa, Charkow. Tobolsk, Dorvat, Jekaterinoslaw Tomsk und Rostow am Don von der Regierung abgefallen: die Bewegung droht jedoch auf alle Orte, die bisher noch keine Stellung genommen haben, überzuneskändigte Prun, einer angeolichen Einführung vom Reise. surzeit nicht irn Peinisterium der öffentlichen Arbeiten erwogen.— Vom Main wird u. a. gemeldet, daß seit Einführung der Ergänzungsgebühr eine starke Abwanderung von den Schnell= und Eilzügen in die Personenir ist. sowie in den Schnell- oder Eilzügen in öheren Ktassen“. So stark ist die Abwanderung von den züigen, daß dien zur dritten Klasse in den Schnell= und Eil1. und 2. Klasse fast leer, die 3. dagegen stets überfüllt ist. wie württembergische Eisenbahnverwaltung wird, wie die„Frankftr. Ztg.“ mitteilt, im württembergischen Eisenbahnverkehr vom 1. November an für Reisen in Eilzügen den Schnellzugs zuschlag und die Ergänzungsgebühr nicht mehr erheben. Diese Entschließung gründet sich auf die Hoffnung, daß die übrigen zur Einschränkung des Verkehrs getroffenen Maßnahmen eine merkbare Entlastung des Betriebs zugunsten des Güterverkehrs herbeigeführt haben. Sollte der Betrieb trotzdem nicht nachlassen, so müßte auf diese Maßnahme zurückgegriffen werden. Lebensmittelversorgung. Erhöhung der Eierpreise. Berlin, 25. Okt. Die Zentral=Cinkaufsgesellschaft sieht sich genötigt, den Preis für Auslandseier neuerdings erheblich zu erhöhen. Überall im Auslande ist infolge der zunehmenden Lebensmittelknappheit die Nachfrage stetig stärker geworden, und die Preise sind infolgedessen in den Herkunftsländern fortwährend gestiegen. Hinzu kommt, daß in den letzten Monaten der Stand der deutschen Währung im Auslande weiter erheblich gesunken ist. Während beispielsweise am 1. Juli 1917 die dänische Krone noch mit 1.90 Mk., der holländische Gulden noch mit 2.75 Mk. notierte, muß die Zentral=Einkaufsgesellschaft heute 2.25 Mk. und 3.10 Mk. bezahlen. O Eine neue Verordnung über den Fleischverbrauch. Die verschiedenen Verordnungen über die Regelung des Fleischverbrauchs und den. Handel mit Schweinen sind jetzt zusammengesaßzt und vom StaatsFtrstgr. des„Kriegsernährungsamtes neu bekanntgegeben worden. Als Fleisch und Fleischwaren im Sinne der Verordnung gelten das Muskelfleisch mit eingewachsenen Knochen von Rindvich, Schafen und Schweinen sowie Hühnern, das Muskelfleisch mit eingewachsenen Knochen von Rot=, Dam=, Schwarz= und Rehwild, roher, gesalzener oder geräucherter Speck und Rohfett, die Eingeweide des Schlachtviehs, zuberettetes Schlachtviehfleisch und Wildbret sowie Wurst, Fleischkonserven und sonstige Dauerwaren aller Art. Vom Fleische losgelöste Knochen, Futer, Fuhe, mit Ausnahme#### Schweinepfozen, Flecke, Lungen, Wisisänig en etnschlicßlich Hars und gelten nicht als Fleisch und Fleischwaren. Fleisch und Fleischwaren dürfen entgeltlich oder uneutgeltlich an VerFleischkarte abgegeben und von Verbrauchern nur gegen Fleischkarte bezogen werden. Jede Person erhält für je pier. Wochen eine Fleischkarse. Die Verbrauchsregelung erstreckt sich elbstversorger.„Telbstversorger bedursen zur Hausschlachtung von Schweinen und von Rindvich, mit Ausnahme von Kälbern bis zu 65 Bochen, der Genchmigung, der Kommunalverbandes Fnd leusc und Fleischwaren, Dfr. au der Huwsschlucht det Kommunalveroanves. Auch aus der Hausschlactung gewonnen und dem Selbstversorger zur Selbstversorgung überlassen sind, dürfen gegen u den Kommunalverband oder mit dessen Genehnngung Entgelt nur an den algerhe werten. n der deutschsprachigen Presse eNV. Ludgeristrasse 28a. Der neueste Film unserer großen Zangenberg-Folge: Kriminalroman der Gegenwart in 4 Abteilungen. Regisseur und Hauptdarsteller: der weltberühmte, gefeierte Künstler. In den weiteren Rollen: Addy Homberg, A. Wartau, Magnus Stitter. Spannend von Anfang bis Ende. 2 große Abteilungen. Amtlich milltärische Aufnahmen. Ein glänzendes Dokument von Heldengröße. Künstlerkapelle. Aus der Stadt. Münster, 27. Oktober. = über die Wassertiese im Dortmund=Ems=Kanal werden wir in Zukunft nicht mehr berichten, wenn sie normal ist. + Kriegsanleihezeichnnngen. Nach Schluß der Liste trafen noch folgende Mitteilungen über Kriegsanleihezeichnungen ein: Rekrutendepot des 13. Iuf.=Rats. zu Münster 1,2 Millionen, Schillergymnasium zu Münster 63.635 Mk., Grevener Spar= und Darlehnskasse zu Greven 583 400 Mk., insgesamt bisher 3 198000 Mk., durch persönliche Werbungen der Lehrer von Laer=Holthausen 30000 Mk., Rektoratschule zu Oelde 11730 Mt., die Schuler des Gomnasiums zu Werl durch Werdungen 522 200 Mk., persönliche Zeichnungen. * Ritteilungen des städtischen Kriegsausschusses. Samstag, den 27. ds. Mts., erfolgt im Kartoffelbureau (Centralbof. Eingang Ludgeristraße) in der Zeit von 8—1 Uhr die Ausgabe der Kartoffelscheine und Kartoffelkarten an diejenigen Haushaltungen mit den Buchstaben U—3, die die Abbolung bislang nicht bewirkt oder die ihre Bezugsscheine zwecks Abänderung zurückgegeben haben. Es werden nur Haushaltungen mit den Buchstaben U—3 abgefertigt. Neue Brotkarte und Kleingeld mitbringen. Aus den Provinzen. X Warendorf, 25. Okt.(Landwirtschaftliche Versamm. lung.) Im großen Saale des Hotels Schnösenberg fand nachmittags eine stark besuchte Versammlung des Landwirtschaftlichen Kreisvereins statt. In seinen geschäftlichen Mitteilungen warnte der Vorsitzende die Landwirte vor Übervorteilung durch die Fabriken landwirtschaftlicher Maschinen. Weiter teilte er mit, daß der Kreisverein zur Hebung der Schafzucht sieben Schafböcke angekauft und diese den Schafbesitzern überwiesen habe. Schulrat Brockmann sprach über die Notwendigkeit des Besuches der ländlichen Fortbildungsschulen. eer stellte die dringende Bitte an die Landwirte, diese Pflicht gegenüber ihren Söhnen nicht zu vernachlässigen. über Saitkartoffeln sprach Landwirtschaftslehrer Lenter. Er teilte mit, daß der Kreisverein größere Mengen Saatkartoffeln aus dem Osten bezogen habe Prof. Dr. Boehmer sprach über Düngungsfragen und gab einen Überblick über die Kartoffelversuchsfelder in Sprakel bei Münster. Der Vorsitzende regte an, im kommenden Jahre dorthin einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen. Er machte ferner bekannt, daß im Dezember in Warendorf eine Versammlung der Landwirtschaftskammer stattfinde. Zum Schlusse der Generalversammlung fand die Verteilung der Gesindeprämien statt. Ferner die Verteilung der Prämien für Obst und Gartenfrüchte, die im kleinen Saale des Hotels ausgestellt waren und Zeugnis gaben vom Fleiß der Landwirte und der diessöhrigen guten Ernte. i Ludinghausen, 26. Okt.(Kreistagssitzung.) In der gestrigen Sitzung des Kreistages lag zunächst die Rechnung der Kreiskommunalkasse für das Rechnungsjahr 1916 zur Abnahme vor. Die Rechnung schließt ab in Einnahme mit 4 458 483.04 Mk.: nach Abzug der Ausgaben verbleibt ein Bestand von 36 284,18 Mk. Auf Anregung des Bürgermeisters Hartmann=Werne. bei dem gegenwärtigen Riesenumsatz an der Kasse einen besonderen Beamten anzustellen, beschloß der Kreistag, dem nächsten Kreistage eine diesbezügliche Vorlage zu unterbreiten. Die Rechnung der Kreissparkasse für 1917 schließt ab in Einnahme mit 32 821 768,86 Mk., und in Ausgabe mit 31 856 891.70 Mk., so daß ein Bestand" von 465 877.16 Mk. verbleibt. Der Reingewinn beträgt mit Einschluß der 39 829,70 Mk. betragenden Zinsüberschüsse des Sicherheitsfonds insgesamt 13 380,13 Mk. Es sind 2000 Mk. mehr über den höchsten bisherigen Gewinnsatz erzielt worden. Die Überschüsse sollen für Zwecke des Haushaltsplanes zurückgestellt werden. Der Kreistag beschloß dann die Aufnahme einer weiteren Anleihe in Höhe von 1 Million Mark für Kriegsunterstützungszwecke. Nach den Mitteilungen des Vorsitzenden sind von August 1914 bis Oktober 1917 gebraucht an Reichsunterstützung 3928 340 Mk. und 1613 400 Mk. Zusatzunterstützung. Zurückerstattet sind bisher vom Reich 732000 Mt. Die gesamten Unterstützungsaufwendungen ergeben die Summe von 5 622 783 Mk. Monatlich werden jetzt 120000 Mark gebraucht. Zur Abrundung des Kreishausgrundstückes wurden von dem Freiherrn von Böselager 65 Ruten Weideland zu 70 Mt. die Rute angekauft. Der Kreis kommt dadurch in die Lage, in unmittelbarer Nähe der Verwaltung später ein größeres Wohnhaus für Beamte zu errichten. Nachträglich gab der Kreistag seine Zustimmung zur Zeichnung auf die 7. Kriegsanleihe in Höhe von 400000 Mk. Das Verbandselektrizitätswerk Westfalen, an dem der Kreis mit einem Kapital von 130 000 Mk. beteiligt ist, ist infolge der erhöhten Selbstkosten, insbesondere aber durch die erhöhten Kohlenpreise. gezwungen, eine Erhöhung der Strompreise eintreten zu lassen. Die Gesellschaft berechnet ihre Mehrausgaben infolge der gesteigerten Selbstkosten jährlich auf 1 395,000 Mk. Es ist in Aussicht genommen, je Kilowattstunde eine Erhöhung von 8 Pfennig für Licht und 4 Pfennig für Kraftzwecke eintreten zu lassen. Der Strompreis würde somit 43 Pfennig für Licht und 22 Pfennig für Kraftzwecke pro Kilowattstunde betragen. Paderborn, 25. Okt.(Für 10000 Mark Tuche gestohn.) Vergangene Nacht wurde in dem Uniformen= und Maßgeschaft von Daniels auf der Kampstraße ein Einbruch verübt. Die Diebe drangen von einer Seitengasse in die Geschäftsräume ein und stahlen Uniformen und ganze Tuchstücke im Werte von etwa 10.000 Mk. le von Handel und Industrie. O Dorsten, 2. Okt. Der heutige Rindvielund Schweinemarkt war gut besucht. Es, kosteten Kübe 1. Sorte 1200—1500 Mk., 2. Sorte 1000—1200 Mck., 8. Sorte 700—1000 Mk. Auf dem Schweinemarkt waren ca. 150 Schweine und Ferkel aufgetrieben. An Preisen wurden die von der Provinzialfleischstelle und dem westf. Viehhandelsverband festgesetzten Schlachtviehpreise für Schweine gezahlt. Der nächste Rindvieh= und Schweinemarkt findet am Donnerstag, den 15. November er., statt. Leer(Ostfr.), 25. Okt. Auf dem Viebmarkte kosteten 4—6 Wochen alte Ferkel 22—24 Mt., ältere 34—38 Ml., Schafe 130—170 Mk., Lämmer 120—130 Mk. Gettesdienstordnung in den katholischen Kirchen der Stadt Münster Sonntag, den 28. Okt. und die folgenden Wochentage: (Abkürzungen: M.= Messe, H. u. P.= Hochamt u. Predigt. M. u. 9.— Messe und Predigt. A.= Andacht, B. ar Besper. Chr.= Christenlehre): Hoher Dom. 5½—9 M., 9 Chordienst, 9½ H., 11 M. u. P. 2 A., 3 B., 4 P. u. Gegen.— Besondere Andachten im Laufe der Woche: 5½—8 M., 8½ Chordienst, 8° Conventual=Amt, 10 M. und Rosenkranz=A., nachm. 2 V., Mittwoch 3 Pontifikal=V., Montag morgen 7 Pest=M. St. Aegidlikirche. 6. 7 M., 8 Schul=M., 9 H. u. P., 11 M. u. P. — 2 Chr., 2½ A., 6 Rosenkranz=A.— Dienstag 8 Bittamt. St. Antoniuskirche. 1/37, 7, 8 M., 7 Komm. der Schulmädchen, 9 M. u. P., 11 M. u. P.— 2½ Chr. u. A., 8 Rosenkranz=A.— Jeden Morgen 7¼ M., Dienstag 7¼ M. zu Ehren d. hl. Antonins. Jeden Abend 8 Rosenkranz=A. Herz=Jesu=Kirche. 6, 7, 8 M., 7 Komm. d. Jünglings=Kongr., 8 d. Mädchen d. Overbergschule, 9 H. u. P., 11 M. u. P.— Nachm. ½3 Chr. u. A., 7 Rosenkranz=A.— In der Woche abends 8 Rosenkranz=Andacht. St. Josephskirche. 6, 7. 8 M., 7 Komm. d. Schulmädchen, 8 H. u. P., 11 M. u. P.— Nachm. 21 Chr., 7 Rosenkranz=A. Hl. Kreuzhirche. 6, 6½, 7, 7½, 8 M., ½9 H., ¼ u. P., 11 Mil.= 6.— 9¼ Thr. u.. abends## — Montag morgen 7 M. zeden Abend St. Lambextikirche. 6, 1/7, M., 8 H., 1 Singmesse.— ½8 u.; Rosenkranz=A.— Abenos 8 Roseng... Anerheuigen. Von Allerheiligen an 8 Tage lang Armenseelen=#l. St. Josephskirche(Salzstr.). Städt. Gymnasium 8 M. und Komm., ¼ vor 12 A. Mädchen=Mittelschule u. techn. Geminar. ½3 A. Liedfrauenkirche. 6, 6½, 7, 8 M., 7 Komm. d. Kommunionkinder, ¼ vor 9 H. u. P., 11 M. u. P.— 2 Chr. u. A., 6 Rosenkranz=A.— Jeden Abend 8 Rosenkranz=A. vor 10 M. u. A., abendo Rosenkrang= A. jeden Abend 8 Rosenkranz=A. * 7.M., 8 H.,, 11 Dpich Kkranz=u. bis DI. Budgertatrche. 9, 6% 7#, B7.,#%) 5n a. u. evi e. 11 M. u. P.— Nachm. 2 Chr., 2½ A., 8 Rosenkranz=A.— Montag 8 M. Mitwoch 8 Pest=M. Jeden Abend 7 Rosenkranz=A. St. Martinikirche. 6. 6½ 7, 8 M., 8 H. u. P., 11 M. u. p. — 2½ Chr. u. A., 8 Kriegs=A. in Berd. mit der Rosenkranz=A.— Jeden Abend 8 Rosenkrang=I.„ St. Mauritzkirche. 6, 1/87, 7, 8 M., 7 Komm. d. Kommunionrinser, 9 H. u. P., 11 M. u. P.— 2½ Chr., 6 Rosenkranz=A. St. Vervatiikirche. 7, 8 M., 9½ M. mit B. u. Volksgesang. — Abends 7 Rosenkranz=A.— Montag morgen 7¼ M., Dienstag, morgen 7 Pestmesse.— Jeden Abend 7 Rosenkranz=A. St. Klemenskirche. 6 M., 7 M. u. Komm. d. Gesellenverein, 8 M. u. P. f. d. Oberrealschüler, 8 Sodalitäts=M. u. P.,— Nachm. 5 Rosenkranz= Bruderschafts=A.— Täglich 6 u. ½8 M., abende 6 Rosenkrang=A.„„„„„„ St. Magdalenenkirche. 7½ M. U. P.— Abende 7 u. u. Gegen. Jeden Morgen 1/8 M., abends 7 Rosenkr.=A. u. Gegen. Franziskaner=Klosterkirche. 6. 6½, 7 M., ½8 M. u. 9.— Abends 7 Rosenkranz=A.— Jeden Abend 7 Rosenkranz=A. Kapuziner=Klosterkirche. 6 u. 117 M., 7 M. u. P.— Nachmittags 5 Rosenkr.=A.— Morgens 6¼ Rosenkranz=A., Dienstag morgen 6¼ Antonius=A. Klarissen=Klosterkirche.% u. 7 M.,— 7 A.— Joden Abend 7 Rosenkranz,V.„ 9 S7.Nich 211 Jesultenairche Dt. Ignatius. Taglich 6½ M. Liebfrauenstift. Nachm. 5 Gucharistischer Vortrag, Rosenkrang=A. Feier des Ewigen Gebetes im Bistum Münster. 29. Okt. Wardt; nachts St. Hedwigshospital zu Resse.— 30. Lanten nachts St. Elisabethstift zu Lastrup.— 31. Altenoythe; nachts St Johanneshospttal zu Hamborn u. Bürgerwaisenhaus zu Münster.— 1. Nov. Greven, Epe u. Neubeckum; nachts Franziskanessen zu Freckenhorst.— 2. Greffen; nachts Kloster Binnenberg.— 2. Bösel; nachts St. Marienhospital zu Laer.— 4. Dutsburg(Liebfrauen), Dinslaken u. Wilhelmshaven; nachts Vorsehungskloster zu Gladbeck=Butendorf. Gottesdienstordnung in den evangelischen Kirchen der Stadt Münster Sonntag, den 28. Oktober 1917. Alte Kirche. Vormittags 10½ Geh. Kons.=Rat Prof. D. Emend. Kriegsbetstunde fällt aus. Erlöser=Kirche. Vormittags 9½ Pastor Dicke, 11 Kindergottesdienst. Abends 6 Pastor Burgbacher. Eoangelische Militär= Gemeinde. 9 Gottesdienst. MilltärHilfsgeistlicher Depuhl. Mittwoch 9 Festgottesdienst zur Feier des 4. Jubiläums der Reformation. Militär=Oberpfarrer Kons.=Rat Franke. Hauptredakteur Rudolf Strietholt.— Es verantworten: den redaktionellen Teil Paul Koene, die B#klamen und Inserate Anton Busch, alle in Münster.— Druck und Verlag der Aschendorfischen Buchhandlung in Münster. Aguthonlssgur Ueberaus fesseinder, ergreifender Liebesroman — In 3 Abteilungen.— Glänzend gespielt von ersten Künstlern. Wahrhaft meisterliche, künstlerisch formvollendete Regie hat bier mit großen Kosten ein Wunder der Schönheit geschaffen * In dem Konkurse über das Vermögen des verstorbenen Kaufmanns Gustav Naestrup senior aus Burgsteinfurt soll die Schlußverteilung erfolgen. Das Verzeichnis der dabei zu berücksichtigenden Forderungen ist auf der Gerichtsschreiberei des Königlichen Amtsgerichts Burgsteinfurt niedergelegt. Die bevorrechtigten festgestellten Forderungen betrage 37,29 Mark. Festgestellte, nicht bevorrechtigte Forderungen sind vorhanden in Höhe von 13795 Mark. Für die nicht bevorrechtigten Forderungen sind verfügbar 3423,13 Mark. Burgsteinfurt, den 21. Oktober 1917. Der Konkursverwalter Jütte, Auktionator. Preisw= Einfannikenhn..72e Ludgeriviertel: 7 Zimmer, Küche, Bad, großer Garten, Mr. 26,000. 8 Zimmer, Küche, Bad, Garten, Mk. 26,000, 14 Zimmer, Küche, Bad, Heizung und elektr. Licht, großer Garten, Mk. 55,000. : 12 Zimmer, Küche, Bad, Heizung und elektr. Licht, Parkettböden, großer Garten, Mk. 50,000. Kostenfreie Auskunft durch den Hausmakler C. Burmester, Krummer Timpen a. Dampfwasch- und Plält-Anstalt= nh.: GERTRUD KRANEFUSS Fernruf1095— Sonnenstr. 68/69— Fernruf 1095. Annahme jegl. Art Hausstandswäsche als Nass-, Trocken- und Mangelwäsche(Mindestgewicht 30 Pfd.), sowie auch schrankfertiglieferbar, Herren-Slürhe-Wäsche.= Ausführung:„Wie nen“. liefert preiswert a“ Carl Nolte, Zelte- u. Deckenfabrik, Münster i. 29. *„„ Salzstrasse 25. Sssssss Uberall bildete das Tagesgespräch das Erstauftreten der neuen glänzenden Filmduse und Bühnenschönheit Hond Meia In ihrer neuen großen prachtvollen Filmschöpfung: Der Weg der Tränen. Nach einer Idee von Alwin Neues verfasst von Ruth Goets. 4 grosse Akte. Spielleitung: Alwin Neuss. 2. Hauptdarsteller: Harry LambertsPaulsen. Dieses grossartige ergreifende Werk ist ein wahrhaftes Fest der Schönheit und wurde überall mehrfach prolongiert. Das glänzende Lusteptel: I. Hotel Zam Biaden Alien. Humorvolles lustiges Spiel In 2 Akten. Flotte Aufführung von ersten Künstlern Kindcsopfol! Ergreifender Roman aus dem Leben In 2 Akten. Glänsend gespielt und insceniert. Sch. Nur Hr. Gerdes Frauenarzt, ist bis zum 7. Nov. anwesend und werktäglich von 10—12 u. 3—4 Uhr zu sprechen. az 7jährige Milchkuh und farbenechtes rotbuntes Bullenkalb zur Zucht zu verkaufen, Hut Wilkingbege. Kath. Arbeiter=Verein.“ Versamml. Sonntag, 28. Okt. Verein Süd: Nachm. 5 Uhr im Vereinslok. Unterhaltungsabend mit Frauen.(Lichtbildervortrag.) Eintritt 10 Pfg. Verein Ueberwasser: Abends 7 Uhr bei Freitag: Vortrag des Herrn Kapl Pleve über den Krieg mit Italien(mit Lichtbüldern). Krankengeldzuschußkasse: Sonntags von 11½—12½ Uhr ei Schaefermeyer, Clemensstraße 31. Esenbahnverein Münster(Wests.) Mittwoch, den 31. Okt. 1917, abends 3½ Uhr Pescenioen im Gartensaale des Hotels „Monopol“. Nachher gemüttliches Beisammensein. Der Vorstand. Jungfrauen=Kongregation Herz=Jesu. * Unsere Assistentin ist gestorben. Beerdigung Montag 8 Uhr vom Landesbahnhof, anschließend Seelenamt. Alle Mitglieder werden freundlichst eingeladen Der Vorstand. Im Seale des Arbeiterhauses Schillerstraße Hofkünstler Vendchh ab Sonntag. 28. Okt. Vorverkauf bei: Bispin Sperreits 2.20 Mk., 1. Platz nummeriert 1.65 Mk. 2. Plats ohne Nr. 1.10 Mk., Stchplatz 0.855 Mk. Srüindiche Nachüse für Untertertianer in Latein und Mathematik gesucht. Off. u. T T 1300 a. d. Gesch. Zu Janugr In 1- od. 2-Fam.=Haus zu kaufen od zu mieten gesucht. Off. u. B C 1324 bes. Gesch. Go ruh auch du in fremder Gottes Erden, Du hast ertragen auch viel Leid und Schmerz, Vom Bruder wirst du schon erwartet werden, Gott schenke Frieden eurem guten Herz Am 12. Oktober 1917 starb den Heldentod fürs Vaterland in..... unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, der Mionter Klemens Damm Pionter=Rompagnie im jugendlichen Alter von 20 Jahren. Er folgte seinem, im Jahre 1914 gefallenen Bruder Heinrich. Um ein andächtiges Gebet für den lieden Verstordenen ditten Im Ramen der trauernden Familie: Heinrich Damm. Münster i. W., östlicher Kriegsschauplatz, 27. Oktober 1917. den Das Seeleamt findet statt Dienstag, den 30. Oktober 7¼ Uhr, in der Liebfrauen=Pfarrkirche, wozu Verwandte, Freunde und Beknnnte freundlichst eingeladen werden. Lonntag, den 23. Oktober 1917, abens 6 Uhr, Aula des Realgymnasiums Wehllangkein Krüßere zum Besten hiesiger Lazarette veranstaltet von der Ausbildungsklasse der Gesangschule van Helden. Vortragsfolge: Engelterzett aus Elias— Arie: Es ist genug aus Elias— Gebet von Wolf— Des Kindes Gebet von Reger — Rautendeleins Lied von Stoye— Arte aus Paulus: Gott sei mir gnädig— Duett: Vor der Tür(Alt u. Bariton) v. Brahms — Die junge Nonne v. Schubert— In der Fremde und Seit ich ihn gesehen v. Schumann— Duett: Tragödie v. Schumann — Lied auf dem Flusse und Der Blütengarten v. Ebert— Der Schmied v. Brahms— Recit u. Arie aus Freischltz— Wotans Abschied aus Walkütre— 2 Duette v.=E. Wolff(Sopran und Barriton). Ende gegen 8 Uhr. Karten zu 1,50 Mark(nummeriert), 1,00 Mark u. 0,75 Mark (Schülerkarten), bei Kneer und an der Abendkasse. Auswärtiger Schüler sucht für einige Stunden im Tage ein Klavier zur übung. Off. u. A B 1361 a. d. Gesch. Verloren u. Gefunder. Sellerie u. Suppengrun zu kaufen gesucht G. Schrage. Samstag, den 13. d. Mts., Portemonnaie mit ca 20 Mk. u. Freimarken u. hl. Antonius verloren. Abzugeben geg. gute Belohn. Burgstraße 27, 1. Et. 2# Verloren en goldener Siegelring mit Wappen vom Hauptbahnhof bis Landesbahnhof. Gegen hohe Vel abzug. Engelstr. 46, ptr. Die erkannte Pers., die am Donnerstagmorgen das Milchmaß von der Milchkaung an der Weseler Chaussee genommen, wird ersucht dasselbe in der Verkaufstelle Breva. Weselerstraße, abzugeben, da sonst Anzeige ersolgt. In Ahaus am Bahnhof im März Geld gesunden #uch 1917, Räd. Heute abend gegen 9 Uhr verschied unerwartet nach kurzer Krankbeit an Herzlähmung, wohlvorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel, gestärkt mit den Tröstungen unserer hI. Kirche meine liebe Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter Frau Maria Proppe geb. Viefhues verwitw. Heere im Alter von 59 Jahren. Alle Verwandten, Preunde und Bekanaten bitten wir, der lieben Verstorbenen im Gebe zu gedenken Telgte, Steyl, Munsterlager, Bottrop, Antwerpen, den 24. Oktober 1917. In ttefer Trauer: Stephan Proppe Dr. phil. Franz Hoere Schwester Raphaelis geb. Elisabeih Heere Paal Heers, Unteroffizier d. R. Dr. phll. Alois Heere Hermann Hoers, Leutnant d. R. Hänni Proppe Hermann Steinhoff. ein Schlachtpferd, dann rufen Sie Telephon 1191 und ich komme sofort und zahle di höchsten Preise Vierdemeggerei Frau a. Bachmunn, Krummer=Timpen 8. ziür Bemittelung zahle hohe Provision. Die Beerdigung findet statt au Teigte Montag, den 29. Okt., morgens 8½ Uhr. k. wird böflichst gebeten, von Belleidsbesuchen absuschen. Sollte jemand aus Verschen keine besondere Anseige erhalten haben, se bitten wir, diese als soiche anzuschen. Berichtigung! Die Beerdigung meiner lieben Frau, unsever guten Mutter Louise Kley findet Sonntag nachmittag 4½ Uhr, nicht 5½ Uhr vom Trauerhause aus statt. Familie Kley. Nach Gottes hl. Willen starb in....... am 21. Oktober 1917 nach kurzer Krankheit im Alter von 47 Jahren plötzlich unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmang Nichurd Gerbracht Landsturmmann in einem Landst.=Ins.=Reg. nachdem er etwa ein Jahr an der... front gestanden. Um ein andächtiges Gebet für den lieben Verstorbenen bitten Die trauernden Angehörigen. Münster, Cloppenburg, westl. Kriegsschauplatz, Rheine t. W., den 26. Oktober 1917. fel n Am 4. Oktober stard den Heldentod der Kommandeur eines Res.-Inf.-Regimente Oberstleutnant Bernhard Rave Inhaber des Eis. Kreuzes I. u. II. Klasse, des Ritterkreuzes des Hausordens ven Hohenzollern mit Schwertern, sowie des Hamburgischen Hanseatenkreuzes. 1½ Jahre hatte er sein Regiment in den echwersten Kämpfen in vorbildlicher Weise geführt. Ein reiches, verdienstvolles Soldatenleben ist abgeschlossen. Seine Pflichttreue, seine vornchme und kameradschaftliche Gesinnung, seine unermüdliche Fürsorge für Offisiere und Mannschaften sichern ihm bei allen Angehörigen des Regiments ein treues Andenken. Im Namen des Offizierkorpe: von Groeling Majer a. Regiments-Kommandeur. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute nacht 12½ Uhr meine innigstgeliebte Tochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Gerirus Großse Wachler zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Sie starb nach kurzer, schwerer Krankheit, wohlvorbereitet durch einen christlich=frommen Lebenswandel und gestärkt durch den Empfang der hl. Sakramente, im Alter von 28 Jahren. Wir bitten der Seele der teuren Verstorbenen im Gebete zu gedenken. Münster I. W., Albersloherweg 28. östl. Kriegsschauplatz, Holthausen, Füchtorf, 24. Oktober 1917. trauernden Angehörigen. Die Beerdigung findet Montag, den 29. d. Mts., morgens 8 Uhr vom Landesbahnhof aus statt, das feierliche Seelenamt gleich darauf in der Herz Zesurche. Sollte jemand aus Versehen keine besondere Anzeige erhalten haben, so bitten wir, diese als solche anzusehen.