tkämpfen der e Flasche mit Kampfes den Bottle-holder rhoben hatte, ilmerston, um unterstützen. entschuldigte Augelegenheit können ganz r Revolution ation,„aber ondon=Brücke, m Italiens ren machen. aufgerissen cht zu allem jetzt an fast mtdeckt und fanden zwei accatojo bei icklicherweise Schnellzug, id zweifelte, neuer Maßdie Ueberlt unter dem ehen eines rem Blatte als Mandet. Nades Herrn r zu dem Gott, was Munde.— storben sei, ratulire ich haben mir „Entschädtnn es kann as Anderes, gstens zehn rau, fährt Forderung, inbequemen schsten Geriser Zuchtsuchte eine sgefährten. eingesandt iniger Zeit in welchem doch unter sein müsse. en seitdem Das letzte r den Bert, er sei le. und amtliches Kreisblatt Bielefeld, Halle Erscheint wöchentlich dreimal und wird Dienstag, Donnerstag und Sonnabend Abends ausgegeben. Redigirt unter Verantwortlichkeit von W. Bertelsmann. Druck und Verlag von Gebr. Bertelsmann in Bielefeld. M 135. D 5 für die drei Kreise und Wiedenbrück. Abonnementspreis vierteljährlich mit Bringerlohn oder bei der Post 12 Sgr., in der Expedition 10 Sgi. Inserate 9 Pig. für die Borgis=Zeile. Freitag den 10. November 1865. Nach dem Vertrage vom 16. Mai 1865, die Fortdauer des Zoll= und Handelsvereins betreffend,(Ges.=S. S. 641) Artikel 11 unter Nr. 2, 60. 2 und 5 sollen 1) Versendungen vereinsländischer unbearbeiteter Tabacksblätter, wenn sie in Mengen von 10 Pfund oder weniger als Proben aus einem Vereinsstaate in den anderen, oder aus einem Steuergebiete in das andere mit der Post übergehen, von den Uebergangsabgaben und da: mit auch von der Begleitung mit zoll= und steueramtlichen Bezettelungen freigelassen; 2) die Uebergangsabgaben von Tabacksblättern und Tabaksfabrikaten mit 20 Sgr., sowie von Bier mit 7 Sgr. 6 Pf. in diesen Beträgen nicht mehr von dem Centner des früheren preußischen Landesgewichts, sondern von dem Centner des gegenwärtig in Preußen bestehenden Landesgewichtes erhoben werden. Diese Verabredungen kommen vom 1. Januar 1866 ab zur Anwendung, demgemäß sind die erforderlichen Anordnungen getroffen worden. Berlin, den 10. Oktober 1865. Der Finanz=Minister. Im Auftrage: gez. v. Pommer=Esche. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Senat der freien Stadt Hamburg das gegen die Einfuhr von Vieh aus Großbritannien erlassene Verbot auch auf die Einfuhr von Vieh aus den Niederlanden aus. gedehnt hat. Minden, den 25. Okrober 1865. Königliche Regierung. Die legalisirten Quittungen über die im 1. und 2. Quartal d. J. eingezahlten Domainen= und Forst=Veräußerungs= und Ablösungs=Kapitalien sind am 19: und 31. d. M. den Special=Kassen zur Aushändigung an die Einzahler zugefertigt. Minden, den 31. Oktober 1865. Königliche Regierung. Bekanntmachung. Post=Dampffmiff=Fahrten zwischen Stralsund und Malmoe. Die Post=Dampfschiffe zwischen Stralsund und Malmoe werden bis auf Weiteres wöchentlich zweimal sowohl aus Stralsund, wie aus Malmoe, und zwar aus beiden Häfen: am Mittwoch und Morgens Sonnabend abgefertigt.— Berlin, den 2. November 1865. General=Post=Amt. v. Philipsborn. Polizei=Verordnung. Die§.§. 1 und 2 der Straßen=Ordnung für die hiesige Stadt vom 1. November 1830 werden hiermit aufgehoben und es tritt in deren Stelle nachstehende Verordnung: S. 1. a) Jeder Eigenthümer oder Stellvertreter desselben in Verwaltung eines Grundstücks in den bebauten Theilen der Stadt, an der Bahnhofsstraße bis zur Ravensberger Dampfmühle, an der Heeper Straße bis zur Ravensberger Spinnerei und an der Werther Straße bis zur Barriere, ist verpflichtet, den vorliegenden Bürgersteig, Rinnstein und Straßendamm, letzteren bis zur Mitte, längs der ganzen Breite seines Grundstücks,— und wenn solches an Straßenecken liegt,— auch in der Länge der Seitenfront stets rein zu halten und wenigstens wöchentlich zweimal, Mittwochs und Sonnabends, rein zu kehren und den Unrath sofort wegschaffen zu lassen. b) Die Zeit der Reinigung bleibt den Verpflichteten überlassen. Behufs Feststellung, ob vorschriftsmäßig gereinigt ist, werden jeden Mittwoch und Sonnabend Nachmittag in den Wintermonaten, und zwar vom 1. Oktober bis, 31 März zwischen 3 und 4 Uhr und in den Sommermonaten und zwar vom 1. April bis 30. September, von 6 bis 7 Uhr von der Polizei=Behörde Revisionen abgehalten werden. Fällt auf einen dieser Tage ein Festtag, so finbet die Revision an dem vor: hergehenden Wochentage statt. Außerordentliche Reinigungen und Revisionen durch Straßenruf anzuordnen bleibt vorbehalten. c) Bei trockener Witterung muß vor dem Reinigen(Kehren) dergestalt gesprengt werden, daß der Staub gelöscht wird; bei dem Aufraumen der Rinnsteine sind dieselben mit Wasser rein auszuspülen und darf ein Nachbar dem Andern die vor seinem Grundstücke gesammelten Unreinigkeiten nicht zukebren. d) In den Wintermonaten haben die Reinigungsverpflichteten an den sub b festgesetzten Revisionstagen das Aufeifen der Rinnsteine und Abflüsse jeder Art und die Beseitigung des Schnees und Eises bis zur Revisionszeit bewirken zu lassen. Außerdem muß dies jedesmal, nachdem die Polizei=Behörde durch Straßenruf oder schriftliche resp. mündliche Anweisung dazu aufgefordert hat, geschehen und zwar in der durch die polizeiliche Aufforderung bestimmten Frist. S. 2. Nichtbeachtung der vorstehenden Bestimmungen zieht die im§. 65 der hiesigen Straßenordnung festgesetzte Strafe nach sich. Bielefeld, den 31. Oktober 1865. Die Ortspolizei=Behörde. Hüber. Die Buchhandlung von Louis Zander in Leipzig erläßt folgende anerkannt gute Werke, sämmtlich neu, zu den angegebenen bedeutend ermäßigten Preisen und können dieselben durch alle Buchhandlungen bezogen werden: Anstatt 2 Thlr.— für 22½ Ngr. Schmitz,., Geschichte Griechenlands von den ältesten Zeiten bis zur Zerstörung Korinths. Nebst einem Anhange über die Civilisation, Religion, Literatur und Kunst der Griechen. Mit 132 Abbildungen antiker Kunstwerke, Münzen und landschaftl. Skizzen. 2. Aufl. 1865. 37 Bogen gr. 8.(Eleg. geb. 1, Thlr.) Ausverkauf! Der Verkauf der Claviere des verstordenen Instrumentenmachers J. Koch hier, ist mir von dessen Frau übertragen worden. Um nun rasch mit dem Lager zu räumen, werde ich die genannten Claviere, sowohl Tafelform als Pianinos, bedeutend unter den Fabrikpreisen verkaufen. Sämmtliche Claviere sind von hübschen und gefälligen Aeußern, haben einen vollen, sehr angenehmen Ton und wird für deren solide Bauart eine mehrjährige Garantie geleistet. Gebrauchte Claviere werden zu auffallend billigen Preisen abgegeben. Gütersloh, den 7. November 1865. Sali Ising, Clavier=Stimmer. Einem hochgeehrten Publikum bringe ich hiermit mein welches reichhaltig assortirt, von mir und unter meiner Leitung selbst gearbeitet, so daß ich im Stande bin Garantie dafür zu leisten, zur empfehlenden Erinnerung. Zugleich mache ich aufmerksam, daß mein Fabrikat nicht zu verwechseln ist mit Andern, welche von auswärts bezogen sind. Gronau, Gehrenberg 137. Schellsischund Brau he, Frankfurter Bratund Tlanaschweiger Schlack würste dei Th. Wolpers. Eisenbahn=Abfahrten von Bielefeld nach —— Berlin 711., M. 3, N. 632 A. 11½2 * 3/2 Nchts. Bremen 114, M. 3. N. 4 1122 3/2 Nchts. Köln 14. M.### N. Deutz 930 M. 218 Geldcours. Ausl. Pistolen.15,6 Napoleonsd. 5,11,9. Holl. 10= Guld. 5,16. Lv. Sterl. 6,22,6. Fünffre. 1, 10,3. Frau., Kronth. 1,16,9. Brab. Krontb. 1, 16. Gole. kronen.10. Dollars.12.3. Getreide=Bericht. Cöln, 8. November. Aezen 6,15. Reg. gen.10. Gerste.10. Haser 4,9. v. 200 Pfd. Rüböl 16 Raff. 16,15 Berlin, 8. November. Weizen 54—75. Roggen 50. Gerste 30—43. Haser23—27 Räböl 14. Dortmund 6/8 Quisburg 14 Düsseldorf 14,*9 M. 20 Nchts. 223#4 N. M. 2. M. 2%% 4 N. 2, 4 N. 22 Rts. N. 220 10 Nchts. 23 M. 218 531 N. ##um 11. 39, 220 Nchts. Hamburg 5114, M. 1 1123 312 Nchis. A. Harburg 4114, M. 1 112 Nchts. Minden 9/4 414, M. 36 N. 622 A. 11½ 3/ Nachts. Oberhausen 14*9. 220 Nchts. Ruhrort 14, Wesel 2930 M. 2, M. 228 4 N. N. 220 Rts 935 M. 226 5431 N. 2209 4. N..0 Nchts. bedeutet Schnellzug u. Eilzug, 1 Kourierzug. Jahrmärkte in der Provinz Westfalen, im Osnabrückischen, LippeDetmold u. Lippe=Schaumburg. November. 10. 14. Salzkotten. Billerbeck. Heek. Steinfurth. Wüllen. Breden. Schwelm. Soest. Minden. Minden. Bielefeld. Güterslob. Minden. Ahaus. Alstedde. Lienen. Nottuln. Ostenfelde. Riesenbeck. Südkohn. Drotshagen. Möllenkotten. Vorgentreich. Minden. Anholt. Attendorn. Minden. Borken. Werth. Wettenscheid. Mieden. Bochold. Witten. Minden. Padervorn. Bielefeld. Minden. Bettrov. Lippstact. Möllenkotten. Neue. Kaunitz. Ibbenbüren. Schale. Breden. Nienborg. Unng. Witten. Ramsdorf. Ryeine. Delbrück. Gehrden. Minden. Dorsten. Eggerode. Harzfeld. Recke. Möllenkotten. Engter. Neueste Nachrichten. Deutschland. Frankfurt a. M. Die Fachmänner=Commission für Einführung gleichen Maßes und Gewichtes in den deutschen Bundesstaaten, welche sich am 12. August vertagt hatte, ist am 7. d. wieder zusammengetreten, um den von ihr ausgearbeiteten Entwurf einer deutschen Maß= und Gewichtsordnung einer zweiten Lesung und Schlußberathung zu unterziehen. Von Preußen sind bekanntlich in Betreff dieser Angelegenbeit weitere Erklärungen zu erwarten. Sollten dieselben nicht zu einer Vereinbarung führen, so sind, bei den gerechten Bedenken Sachsens und einiger anderer Staaten, sich in dieser Angelegenheit von Preußen zu trennen, wenigstens die süddeutschen Regierungen entschlossen, die entworfene Maß= und Gewichtsordnung bei sich einzufuhren, wozu auch Oesterreich und Kurbessen geneigt sein sollen. Bekanntlich zehen schon seit langer Zeit fast wöchentlich größere Tronsporte von Mastvieh von Berlin per Eisenbahn nach Hamburg und Antwerpen, um von dort nach England eingeswifft zu werden. Wie man nun hört, ist vor einigen Wochen einer dieser werthvollen Transporte, der aus einigen Hundert Mastochsen und Tausend Schaafen bestand, auf der Ueberfahrt nahe an der englischen Küste verunglückt, indem das Schiff, welches diese Ladung barg, durch verspätete Abfahrt von Antwerpen die englische Küste vor Eintritt der Ebde nicht erreichte, und somit auf eine Sandbank gerietb, zu dessen Flottmachung eine Ueberdordwerfung der ganzen Ladung nötbig ward. Einr der Händler, dem die Mastochsen gehörten und der versichert war, soll Schadenersatz beantragt haben, der andere aber, dem die Schaafe gebörten und der nichts versichert hatte, muß den Schaden selbst tragen. Berlin. Wie wenig Sorgfalt auf die Baugerüste mitunter verwendet wird, dafür gad es am 7. Novbr. wieder einen traurigen Beweis, Ein Maarergeselle arbeitete, ganz allein stehend und seinen Nebengesellen nicht sichtbar, am Ausputz der ersten Etage. Man hatte ihm ein so morsches Brett unter die Füße gelegt, daß dasselbe mitten entzwei brach und er einige 30 Fuß niederstürzte, wo er besinnungslos liegen blieb. Nur zufällig wurde er später durch einen Steinträger aufgefunden. Den Bemühungen der schnell herbeigerufenen Nebengesellen gelang es endlich, den Betäubten wieder ins Leben zurückzurufen. Diesem Unfalle liegt ganz allein nur Fahrlässigkeit zum Grunde.# Berlin. Daß es nicht gut ist, seine Hunde zu gelehrt zu erzieben, dafür spricht eine komische Scene, welche vergangene Woche in einer Offiziersfamilie sich zutrug. Ein alter verabschiedeter Hauptmann lud drei seiner Freunde zu einer Whistpartie ein und erklärte dabei, es solle Klops geben, in dessen Zubereitung seine Frau nicht ihresgleichen fand. Alle Vorbereitungen wurden getroffen. Der Klops, eigenhändig von der Frau gehackt und gewürzt, wurde abgetheilt und auf ein Brett neben einander gelegt, das auf zwei Stühlen ruhte. Während das Mädchen einen Gang fortgeschickt worden war und die Frau Hauptmännin in der Stube nach ihren Gästen sah, kam Herr Mylord, der Hühnerhund des Hauptmanns, anspaziert. Man hatte ihm beigebracht, sich allein die Thüre aufzumachen; er trat deshalb unbehindert in die Küche und in dem Glauben, der Klops sei für ihn dort hingestellt, verzehrte er gemüthlich die ganze Mahlzeit. Man denke sich den Schreck der Hausfrau, als sie das Brett leer fand. Zum Glück wohnte ein Fleischer in der Nähe.— Die Spielenden mußten sich für diesmal mit Coteletts begnügen. In Berlin ist in Kreisen, die der Regierung nahestehen, das Gerücht verbreitet, der Crbprinz Friedrich von Augustenburg habe sich dahin ausgesprochen, daß er unter den jetzigen Verhältnissen nicht länger in Holstein verweilen, sondern seinen Wohnsitz vorläufig nach Hamburg verlegen wolle. Kiel, 5. Novbr. Nachdem der Kieler Hafen durch die Befreiungen von Friedrichsort und Möltenort factisch ku einem Kriegshafen umgeschaffen worden, ist daselbst außer einer Commandantur vom 6. ostpreuß. Inf.=Reg. Nr. 43 auch eine sogenannte Signalstation unter Commando eines Seeoffiziers errichtet worden. Sonderburg, 3. Novbr. Der König von Dänemark hat mehreren hiesigen sowie Flensburger Damen, welche sich bei Pflegung der Verwundeten im letzten Kriege besonders hervorthaten, am vergangenen Dienstage eine goldene Brosche mit der Inschrift:„Edle That wird nicht vergessen“ sammt einem eigenhändigen Schreiben zugesandt. Aus Schleswig wird geschrieben: Am Allerseelentag fand bei den Gräbern der 1864 im Gefecht bei Oversee gefallenen Oesterreichischen Krieger eine kleine stille Feier statt. Ein Theil derselben nämlich wurde tödtlich verwundet, in die Lazarethe zu Schleswig gebracht und hier, ihren Wunden erliegend, auf dem schön gelegenen Militärkirchhof, im Gehölz Neuwerc an der Chaussee nach Flensburg, beerdigt. Ein Kreis von patriotischen Damen schmückte am genannten Tage die Gräber der gefallenen Tapfern mit Kränzen, Blumen und Bändern mit den Oesterreichischen Farben, gleichsam die Stelle der trauernden Angehörigen in der fernen Heimath vertretend. Sämmtliche Gräber sind von dankvaren patriotischen Herzen im besten Stand erhalten, und es hat sich ein eigener Verein gebildet, um diese Gräber am Allerseelen= und wo möglich auch am Befreiungstage, d. h. am 6. Februar, besonders zu schmücken. Kiel. In Folge der von mehreren Seiten erhobenen dringlichen Vorstellungen wegen der nachtheiligen Folgen des Verbots der ViehEin= und Durchfuhr vom 18. October hat die Statthalterschaft heute verfügt, daß die Einfuhr des Viehes zur See aus Dänemark für den Transit nach Hamburg per Eisenbahn zu gestatten sei. Gleichzeitig soll eine Verständigung mit dem Gouvernement von Schleswig über die Wiederherstellung des Viehverkehrs mit Dänemark, welches sich bereits vor längerer Zeit gegen England und Holland genügend abgesperrt hat, angestrebt werden, und wir dürfen eine bezügliche Verfügung in Bälde erwarten. Wien, 5. Novbr. Das Schreckensereigniß von Bersin hat hier ein Seitenstück gefunden. Gestern Mittag stürzte ein zu dem Hause des Seifensieders Ueblein in der Wildemannsgasse Nr. 6, Bezirk Margarethen, aufgeführter Neubau, eine gewölbte Werkstätte sammt Trockenterrasse, plötzlich zusammen. Von den Arbeitern, die um diese Zeit bei dem Baue beschäftigt waren, haben drei ihr Leben eingebüßt. Zwei derselben, Vater und Sohn, wurden bald darauf als Leichen aus dem Schutte gezogen. Drei andere der Arbeiter liegen schwer verwundet im Spitale darnieder. Der Polier wurde von den Trümmern gestreift, vermochte sich jedoch zu retten. Das furchtbare Unglück wurde durch die Berstung eines Pfeilers herbeigeführt, der für die aufhabende Last schwach situirt war. Der Pfeiler, aus der Lage gerückt, stürzte zusammen; die Gewölbe sammt der Terrasse haltlos gemacht, folgten nach und begruben die Arbeitsleute. Eine zahllose Menschenmenge versammelte sich an der Unglücksstätte; auch der Bürgermeister=Stellvertreter Dr. Felder, mehrere Gemeinderäthe und Magistratsräthe erschienen da selbst, um die nothwendigen Maßregeln zu treffen. Es ist bei alledemals ein außer Mittagsstund gewesen wäre Mehrverdienst wurde angesti jedoch gelang eingestürzten sen werden u schwacher Dr. Nur die Flüg Holzpfosten g Wien, 2 im neuen Flu Die Arbeiter der ihnen ein fenden Ortes Berger ließen sich ein römise Schuh, noch verhüllt, ein pital von eine Aus Litt! vorgekommenen Offizier a. D. Gutskomplex r gegen die hiesi welcher den bie bel, Ackergerätl Werkzeuge alle thum hier in j allgemeine und versicherung für auch noch freist bäuden und M Dieselbe Bewan Hagelschaden u rung gegen En Rindvieh einzu haben die Aufn treffenden Nach Juli ganz aufg Minden, eintreffen mußt auf dem Bahn Beide Locomot Locomotivführe Dortmund keller deim Wi der Bogen zus. doch nicht leben Von der überreichen Wei dient folgende Trauben von wobei nur der nommen, sondet vom Proponent größer, als die Wasserstand sch denn, daß man mußte, bis, wo tes herbeigeschaf einen so reichen Godesberg, Klimas und der hier gewachsener sind im Septem reif. Im Gart große Felder di vember frische, aufgetragen wer ihm ein so ntzwei brach blieb. unden. Den es endlich, Infalle liegt zu erziehen, se in einer ptmann lud bei, es solle eichen fand. händig von Brett neben 18 Mädchen nnin in der nerhund des h allein die üche und in ehrte er geder HausFleischer in it Coteletts n, das Geabe sich danicht länger 5 Hamburg Befreiungen zafen umge6. ostpreuß. Commando at mehreren g der Ververgangenen That wird indt. nd bei den erreichischen nlich wurde t und hier, rchhof, im Ein Kreis Gräber der den Oesterehörigen in dankbaren h ein eigewo möglich schmücken. dringlichen der Viehhaft heute rk für den hzeitig soll über die sich bereits sperrt hat, in Bälde hat hier dem Hause ezirk Marit Trocken= se Zeit bei ißt. Zwei aus dem verwundet n gestreift, irde durch bende Last stürzte zugten nach e versamillvertreter hienen da ei alledemals ein außerordentliches Glück zu betrachten, daß die Katastrophe zur Mittagsstunde geschah, da sonst die Zahl der Opfer noch weit größer gewesen wäre, während um diese Zeit nur wenige Personen, welche einen Mehrverdienst erlangen wollten, arbeiteten. Die ganze Nacht hindurch wurde angestrengt an der Aufräumung des Schuttes gearbeitet; heute jedoch gelang es erst, auch die dritte Leiche aufzufinden. Der Rest des eingestürzten Baues wird wahrscheinlich bis auf den Grund niedergerissen werden müssen. Die herabgestürzten eisernen Traversen sind wie schwacher Draht verbogen und die dünnen Mauern stark gesprungen. Nur die Flügel zu beiden Seiten sind stehen geblieben; sie wurden mit Holzpfosten gespreizt. Wien, 2. Novdr. In den letzten Tagen der vorigen Woche wurde im neuen Flußbette der Wien ein höchst interessanter Fund gemacht. Die Arbeiter stießen nämlich an der Flußsohle auf einen großen Stein, der ihnen ein Werkstein zu sein schien, und sie machten hierüber betreffenden Ortes die Anzeige. Der Ingenieur Wurth und der Unternehmer Berger ließen die Sandschicht vorsichtig abgraben und siehe da, es zeigte sich ein römischer Opferaltar mit dem Genius in der Höhe von 4 Schuh, noch sehr gut erhalten, und daneben lag, ebenfalls vom Sande verhüllt, ein prachtvoll gearbeitetes und noch vollständig erhaltenes Kapital von einer dorischen Säule. . An die Stelle des bisherigen Pfarrverwesers Meinberg, welcher einem anverweiten Rufe folgt, ist der Pfarramts=Candidat Johannes Platzhoff aus Hamm als Pfarrverweser in Ubbedissen, Diöcese Bielefeld angeordnet worden. Die Luisen-Stiftung. Ausland. Aus Litthauen, 1. Novbr. wird geschrieben: Die in jüngster Zeit vorgekommenen Gutskäufe, darunter auch ein durch einen preußischen Offizier a. D. im Bugthale für den Preis von 250,000 Rudel erkaufter Gutskomplex von 27,480 Morgen, sprechen dafür, daß das Mißtrauen gegen die hiesige Gegend immer mehr schwindet. Die Verfügung, nach welcher den bier anziehenden deutschen Landwirthen Zollfreibeit für Möbel, Ackergeräthe, Sämereien und Saatfrüchte, sowie für Maschinen und Werkzeuge aller Art bestimmt wird, zeigt deutlich, wie man dem Deutschthum hier in jeder Beziehung gern entgegenkommt. Außerdem, daß eine allgemeine und unmittelbar unter die Staatsverwaltung gestellte Feuerversicherung für Immobilien vom 1. Juli k. J. eingeführt wird, soll es auch noch freistehea, besondere Gesellschaften zur Versicherung von Gebäuden und Mobilien unter Beaussichtigung der Regierung zu errichten. Dieselbe Bewandtniß soll es auch in Beziehung auf Versicherungen gegen Hagelschaden und Viebseuchen haben. Das Projekt, eine Viehversicherung gegen Entrichtung von fünf Kopek feste Abgabe für jedes Stück Rindvieh einzuführen, scheint man ganz aufgegeben zu haben, wenigstens haben die Aufnahmen der Viehbestände und die Einforderung der betreffenden Nachweisungen von Abgang und Zuwachs von Vieh seit 1. Juli ganz aufgehört. Westfalen und Rheinland. Minden, 5. Novbr. Der Courirzug, welcher vorige Nacht hier eintreffen mußte, kam erst mehrere Stunden später hier an, da derselbe auf dem Bahnbofe zu Dortmund auf eine Rangirmaschine gestoßen. Beide Locomotiven und ein Packwagen sind dabei beschädigt und ein Locomotivführer verletzt. Dortmund, 4. Novbr. Ein eben in Bau fertig gewordener Bierkeller deim Wirthe G. am Markt stürzte am 3. Nov. bei Wegnahme der Bogen zusammen. Zwei Arbeiter wurden verletzt; einer schwer, doch nicht lebensgefährlich. Von der Mosel, Anfangs Novbr. Als eclatantes Wahrzeichen des überreichen Weinsegens, dessen sitz die Mosel heuer zu erfreuen hat, dient folgende Notiz: Zu Piesport wurde die Wette proponirt, aus den Trauben von bundert Weinstöcken ein gänzes Fuder Wein zu keltern, wobei nur der Vorbehalt gemacht wurde, daß die Stöcke nicht vorabgenommen, sondern ausgewählt werden sollten. Diese kühne Wette wurde vom Proponenten gewonnen. Die Noth um Fässer war und ist um so größer, als die Qnantität alle Erwartungen übertrifft und der niedere Wasserstand schwierig machte, Füsser kommen zu lassen. So geschah es denn, daß mancher Winzer mitten im Keltern aufhören und warten mußte, bis, wohl oder übel, noch Gefäße zur Aufnahme des edlen Saftes herbeigeschaft waren. Die ältesten Leute exinnern sich nicht, jemals einen so reichen Weinsegen erlebt zu haben. Godesberg, 4. Novdr. Einen Beweis von der Milde unseres Klimas und der außergewöhnlichen Herbstwitterung liefern die bis jetzt hier gewachsenen frischen Mai=Erbsen, genannt Döp=Erbsen. Dieselben sind im September gepflanzt und jetzt theils in der Blüthe, theils völlig keif. Im Garten des Herrn Theodor Blinzler hier sehen wir zwei große Felder dieser Sorte, und es kommt gewiß selten vor, daß im Nobember frische, freigewachsene Mai=Erbsen und Krammetsvögel zusammen aufgetragen werden. König Friedrich Wilhelm III. stiftete am 3. August 1814 für Frauen und Jungfrauen, welche sich durch aufopfernde Thatigkeit für die Sache des Vaterlandes während der Befreiungskriege ausgezeichnet hatten, einen Orden, welchem er zum Andenken an seine zu früh dahin geschiedene edle Gemahlin den Luisen=Orden nannte. Die Stiftungs=Urkunde begann mit folgenden Worten:„Als die Männer Unserer tapferen Heere für das Vaterland bluteten, fanden sie in der pflegenden Sorgfalt der Frauen Labsal und Linderung. Glaube und Hoffnung gab den Müttern und Töchtern des Landes die Kraft, die Besorgniß um die Ihrigen die mit dem Feinde kämpften, und den Schmerz um die Verlorenen, durch ausdauernde Thätigkeit für die Sache des Vaterlandes zu stillen. Unmöglich ist es, diese Handlungen des stillen Verdienstes bei Allen öffentlich zu ehren, die ihr Leben damit schmückten; aber Wir finden es gerecht, denjenigen unter ihnen eine Auszeichnung zu verleihen, deren Verdienst besonders anerkannt ist. Wir verordnen daher hierdurch Folgendes: Die gedachte. Auszeichnung soll unter dem bedeutungsvollen Namen: Luisen=Orden, in einem kleinen schwarz emaillirten goldenen Kreuz bestehen. Das himmelblau imaillirte runde Schild in der Mitte des Kreuzes hat auf der Außenseite den Buchstaben L. und um denselben einen Sternenkranz;— auf der Rückseite die Jahreszahlen 1813 1814. Dieser Orden wird an dem weißen Bande des eisernen Kreuzes mit einer Schleife auf der linken Brust getragen.“ Zur Auswahl der Frauen und Jungfrauen wurde ein Ordens=Kapitel unter dem Vorsitz der Prinzessin Wilhelm eingesetzt. Nach dem Tod derselben trat ihre Majestät die Königin Wittwe Elisabeth an ihre Stelle. Während der Luisen=Orden nach dieser Stiftungs=Urkunde bisher nur für aufopfernde Thaten aus der Zeit der Befreiungskriege verliehen werden konnte, haben die Ereignisse des vorigen Jahres, die Selbstverleugnung und Hingebung, welche Frauen und Jungfrauen auch während des Krieges gegen Dänemark wiederum im reichsten Maße bewährt haben, Se. Majestät den König bewogen, aus demselben Geiste heraus welcher den Orden stiften ließ, jetzt eine Erweiterung desselben eintreten zu lassen. Die neue Urkunde ist von Sr. Majestät am 30. October d.., an dem Tage, an welchem im vorigen Jahre ein ehrenvoller Friede den glorreichen Feldzug krönte, vollzogen worden. Nach derselben zerfällt der Luisen=Orden fortan in zwei Abtheilungen. Für die erste Abtheilung bleibt die Urkunde vom 3. August 1814 die unveränderte Grundlage: besonders hervorragende Verdienste von Frauen und Jungfrauen um die pflegende Sorgfalt für verwundete und erkrankte Krieger sollen auch ferner der Grund der Verleihung sein. Die zweite Abtheilung wird an Frauen und Jungfrauen verliehen, die in edler Selbstverleugnung ein ehrenvolles Vorbild liefern, nicht bloß durch ausgezeichnete Verdienste um die Krankenpflege überhaupt, auch wenn sie dieselbe zum Lebensberuf erwählt haben, sondern auch durch hochherzige und aufopfernd menschenfreundliche verdienstvolle Handlungen im Kriege und in Friedenszeiten,— namentlich auch an solche, welcher in vollster Uneigennützigkeit und reinster Nächstenliebe durch Leistungen oder Sammlungen für Bedürfnisse der im Felde stehenden Truppen, deren Angehörigen, sowie der Hinterbliebenen der im Felde Gefallenen, Hervorragendes gethan oder bei besonderen Unglücksfällen, Nothständen, Epidemien und anderen Landes. Kalamitäten sich vorzugsweise und erfolgreich ausgezeichnet und ihren patriotischen Sinn bewährt haben. Die Dekoration der zweiten Abtheilung zerfällt in zwei Klassen. Die erste Klasse besteht in einem schwarz=emaillirten silbernen Kreuz,— ähnlich dem goldenen des bisherigen Luisen=Ordens. Zu außerordentlicher persönlicher Auszeichnung soll das Kreuz erster Klasse mit einer goldenen oder silbernen Krone verliehen werden. Die zweite Klasse besteht in einem Kreuze in Silber mit dem Emaille=Medaillon des bisherigen Luisen=Orden. Die Kreuze beider Klassen werden von einer Schleife des Bandes des Königlichen Hausordens von Hohenzollern getragen. Für die zweite Abtheilung des Ordens soll ein besonderes Kapitel aus Damen dieser Abtheilung gebildet werden, dessen Vorsitz Ihre Majestät die Königin Augusta führen wird, während Ihre Majestät die Königin Wittwe Elisabeth das Protektorat des Ordens in Bezug auf erste Abtheilung auch in der jetzigen erweiterten Gestalt beibehält. Des Königs Willen ist, das Verdienste um das Vaterland auch vom Vaterlande in Ehren gehalten werden. Der Geist der Demuth und Selbstverleugnung freilich, aus dem jene Verdienste entspringen, sucht nicht Ehren und Auszeichnungen vor der Welt, doch wird die ehrende Anerkennung, welche der König Namens des Vaterlandes zollt, dem patriotischen Sinn zur freudigen Genugthuung gereichen und weite Kreise zur lebendigen Nacheifrung jener verdienstlichen Thätigkeit anregen helfen.(Amtsblatt.) Eine Katzengeschichte. (Fortsetzung.) „Eine allerdings zunächst persönliche Angelegenheit ist von dem General auf das dienstliche Gebiet verpflanzt.“ „Das ist ein eben so absichtsloser Mißgriff wie die ganze Katzengeschichte von vorn herein.“ „Die Katze kommt nicht mehr in Frage,“ entgegnete der Amtmann scharf betont,„und ich muß überhaupt daran erinnern, das wir uns in amtlicher Eigenschaft zu amtlichen Zwecken hier vereinigt Podenr. „Nun denn," und Eduard stand auf,„den beiden Herren in amtlicher Eigenschaft zur Nachricht, daß ich mich von dieser Minute an zu amtlichen Zwecken nicht mehr hergebe. Der Oberbehörde werde ich noch heute von meinem Entschlusse Anzeige machen. Die meinen Händen befindlichen dienstlichen Papiere stehen zur Verfügung.“ Ehe noch eine Bemerkung in Folge seiner Erklarung fallen konnte, hatte er das Zimmer verlassen. „Da geht er hin,“ sagte der zweite Beamte spöttisch trocken, und lehnte sich bequem in den Sessel jzurück. Er hatte sich bis jetzt ganz still gehalten.„„ Man muh Gei. „Ah,“ meinte der Amtmann theilnehmend,„man muß seiner peinlichen Lage viel nachsehen, kann ihr aber nicht jede Rücksicht opfern.“ „Fürs Erste hat er schließlich Lesen und Schreiben gelernt und der Unterricht ist schon etwas werth.“ „Dem General ist auch eine Lehre zu gönnen,“ eiferte der Amtmann.„Diese alten Soldaten überheben sich nur zu gern. Die Mißachtung, welcher ein solcher Mann gegen Gesetz und Behörden an den Tag legt, reizt die übrige Bevölkerung zur Nachahmung und veranlaßt mit den Mangel an Bescheidenheit und Gehorsam, über den man gegenwärtig mit Recht zu klagen hat.“ „Das ist wahr und nicht wahr, wie man es nimmt. Ich will mir immer schon die nöthige Ehrfurcht zu verschaffen wissen.“ „Lasse ich mir etwa meine Stellung verkümmern?“ „Wer sagt das? darum glaube ich aber noch nicht an Beleidigungen aus Fahrlässigkeit.“ „Wie so?“ „Aus Fahrlässigkeit kann Jemand die Achtung außer Augen setzen, die er einem andern schuldet. Zur Beleidigung gehört aber ganz entschieden eine dahin gerichtete Absicht.“ „Liegt die hier etwa nicht vor?“ „Ich zweifle.“ „Was? bei den klarsten Ausdrücken? Unter Umständen wird der böse Wille vorausgesetzt.“ „Ja, die Umstände bestehen nur darin, daß der Kundige den Unkundigen auf den Knitteldamm geleitet hat. Wer vom Lehrstuhle herabspricht muß sich die Antwort auf den Lehrstuhl hinauf gefallen lassen.“ „Der General nennt mit dürren Worten das Amt.“ „Und Ihr anfängliches Schreiben an den General war durchaus wie ein amtlicher Erlaß gehalten.“ Der Amtmann stutzte, sah vor sich hin, begann nach einigen Bedenken von neuem: „Ich erinnere mich freilich. Aber wenn auch die äußere Form etwas fehlerhaft sein mochte, so sprach sich doch die Beziehung nur auf mich allein verständlich genug aus.“ „Wenn nur die zweite Unterschrift nicht wäre.“ „Auch dann bleibt sich der Fall gleich, denn als Behörde konnten wir den Verkehr gar nicht aufsagen.“ Was weiß der General von dem was wir können und dürfen und vor allem was wir wirklich thun? Von einer Persönlichkeit wie die seinige, sind, namentlich im Zustande der Erregung, juristische Unterscheidungen weder zu erwarten noch zu verlangen.“ „Die Erregung habe ich nicht zu verantworten.“ „Sie wurde durch die Aeußerung Ihres verletzten Privatgefühls veranlaßt. Diese an sich völlig gerechtfertige Aeußerung umgab sich aber mit einem amtlichen Scheine, und lenkte daher die folgende Entgegnung gleichfalls wider den Schein.“ Der Amtmann saß ganz still. Der Andere sprach weiter. „Juristisch betrachtet liegt die Sache mindestens zweifelhaft. Daß Sie aber zur Lächerlichkeit führen wird ist gewiß.“ Der Amtmann fuhr auf. „Wo in aller Welt soll die Lächerlichkeit für uns herkommen?“ „Bitte um Entschuldigung, College; damit haben Sie allein zu thun. Ich befasse mich mit der ganzen Geschichte nicht.“ „Was? Und eben sprachen Sie in der Mehrzahl?“ „Ich habe mich im Ausdrucke geirrt,“ wurde kühl erwiedert.„Nein, den Baum haben Sie allein gepflanzt; seine Früchte gehören gleichfalls Ihnen allein.“ Sichtlich befremdet blätterte der Amtmann in den vor ihm liegenden Akten. Etwas gedehnt fügte der zweite Beamte bei: „Und doch würden mich alle die schlechten Witze nichts angeben. Der Amtmann sah ganz verstört aus. Endlich sagte er kleinlaut; „Es muß doch aber etwas geschehen.“ „Gewiß muß es das“ hieß es lebhafter auf der anderen Seite. „Der Hinweis auf seine Dienstboten ist denn doch überflüssig stark. Hören Sie aber auf mich. Ich meine, in Anbetracht der Veranlassung und der betheiligten Personen wird es genügen, daß der General sein Vertrauen über seinen Irrthum in Betreff der Katze und über sein späteres Benehmen gegen Sie ausspricht.“ „Ach, schweigen Sie von der Katze.: Ja, wenn Sie das bewirken könnten, wenn der alte Eisenstumpf sein Unrecht einsehen wollte.—“ „Und wenn ich ihn dazu bewege?“ „Er müßte sich aber persönlich und mündlich entschuldigen,“ bedingte der Amtmann wieder ermuthigt. „Auch gut. Also nach dem dies geschehen wollen Sie die Sache für erledigt halten?“ Der Amtmann zögerte einige Augenblicke nachdenklich indem er den Zeigefinger seiner rechten Hand an die Wange legte. Dann stieß er rasch heraus: „Ja, laß es drum sein. Es ist im Grunde doch ein alter braver Kerl, dem man wohl einmal eine Uebereilung zu Gute halten kann. Eine Aeußerung des Bedauerns von ihm steht der Abbitte und Ehrenerklärung von einem Andern völlig gleich. Und mehr habe ich nie gewollz. „So soll denn sofort ein Ende sein. Ich werde noch heute hinausgehen um etwas Wiederspenstigkeit in Augenschein zu nehmen und in Nachgiebigkeit zu verwandeln.“ „Zugestimmt!“ bestätigte der Amtmann gutgelaunt. Der häklichen Angelegenheit war eine günstige Wendung gegeben.— Aus der Sitzung begab sich der zweite Beamte zu Eduard. „So hast Du treulos mich verlassen?“ spöttelte er. Ein stolzer indeß zugleich fragender Blick war die einzige Antwort. „Nun, ich bringe gute Botschaft. Ein Ausdruck des Bedauern von Seitens des Generals über das was er gesündigt hat, wird genügen, um alle Schreckgebilde in Nebel aufzulösen. Ich werde Ihren Schwiegervater deshalb diesen Nachmittag bearbeiten.“ „Gott Lob und Dank.“ „In Ihrem Namen werde ich aber recht demüthig um Verzeihung bitten müssen.“ „Ich gebe Ihnen dazu uneingeschränkte Vollmacht. Für Emilie thue ich alles.“ „Spaziere durch Wasser oder Feuer nach beliebigem Verlangen mit meinem ganzen theuren wohlgepflegten Selbst von oben bis unten mit und ohne neue Kleider, daß heißt, vor der Hochzeit. Nachher mag man nicht einmal eine Fingerspitze eintauchen. „Höhnen Sie so viel Sie wollen; nur helfen Sie weiter wie Sie so eben geholfen haben.“ „Rechnen Sie auf mich.— Dann erzeigen Sie mir aber auch einen Gefallen.“ „Sprechen Sie.“ (Fortsetzung folgt). Vermischtes. Das Musikcorps des Pommerschen Inf.=Reg. Nr. 34 war in Paris und gab dort Concerte und spielte auch vor dem Kaiser und der Kaiserin. Der Kaiser trat dann zwischen die Musiker und unterhielt sich mit Jedem. Einige komische Scenen sielen dabei vor. So erwiederte ihm ein Preuße, der den Kopf verlor, als der Kaiser ihn anredete, auf die Frage, wie alt er sei:„Zwei Jahre,“ und gab zugleich seine Dienstzeit auf 19½ Jahr an. Der Kaiser und alle Umstehenden lachten, worauf der arme Jüngling noch mehr in Verlegenheit gerieth und eilig hervorstotterte: Ich wollte sagen, ich diene seit 19 Jahren und bin 2½ Jahr alt. Das Gelächter wurde natürlich noch ärger. Der Kapellmeister Parlow bewahrte aber während seiner Unterredung mit dem Kaiser seine volle Geistesgegenwart. Der Kaiser, der, nebenbei gesagt, in der neuesten Zeit sich gern in kurzen Sätzen ergeht, wie Friedrich der Große und auch zuweilen Napoleon., hing sich eines der Sax'schen Instrumente um und fand es sehr schwer.„Tragen Ihre Leute"— so sagte er hierauf zu Parlow—„im Felde auch Havresacs(und sich verbessernd) Tornister?“„Natürlich, Sire!“ war Parlow's Antwort.„Aber auf dem Rückzuge," fragte der Kaiser weiter, immer an eie Schwere der Instrumente denkend,„wie machen Sie es denn da?"„Majestät, ich weiß es nicht. Dieses wird bei uns nicht eingeübt!“ war die sehr prächtige Antwort. Der Kaiser schaute etwas verblüfft drein, fügte aber sonst weiter nichts hinzu. Al und Bi Ers Dienstag, De Redigirt unte Druck und Vei Ne 131 Zur Aus lung S. 102 kaufter Geger Suchen von Anweisung zu 1) Die jenigen Anwei des Aufkaufs Staatsgebietet pflichtigen ode karte(Anweist Verwaltung fl Minden, Stüschein ausschlivon Waaren= Auch die legitimationske sichtlich der B fortan die aufe Bestimmungso 2) Aus d. Ertheilung stei Kabinets=Ordre Gesetzes vom1 Bestimmungen S. S. 61), ni frachtweise befö gen Erforderni ergeben. Die Bestil December 1843 gehoben, als sie entgegensteht. Waaren zum deren Befördert Ueberhaupt bezeichneten Ge Strafbarkeit ihr nichts geändert. ist ohne Nachsick mit den Gegen derung der gese treiben sollten. 3) Der in Gewerbescheinen frachtweise zu b Satz: Auch er 4118 mit si Statt dies zunehmen: „Der welche er aber nu sich führ 4) Der vor Suchen von Bfügung vom 22. 5) Das de Ausführung de Formular C. n Königreichs der Königreichs BelCircular=Verfüg tone der Schwei 25. Mai d..,) auszufertigen sin