* enn sie dann so lu mit einer unund ließ sie tanzen. hen brauchte, wenn de, stille stand, denn , aber es sich dabei gesunde KörperbeMenschenpflicht— nd austheilen, ohne eine erlaubte und seiner Wunde nicht eilt war, daß die heraufgebracht. Er ven und betrachtete nd um das Schiff mals seine Heimath und setzte sich oder hmlos liegen blieb. Verdeck war und e und Liqueur auf gant geschnittenes, Pantoffeln, so daß serkte man daraus, nommen. tsetzung folgt.) schende Räude(der Am gebräuchlichsten die graue Queckchem Erfolge angeie schlechtere(gelbelbe ganz wie die agel eines Fingers röl schmiert. Außer rch aus, daß die s billiger als alle dieser verderblichen das Einreiben der icher Wirkung sein. drolliger Zufall im ifklärung zu obiger rrecht lebhaft war, rreiten, der einen sich umschaute, als lan bemerkte dabei, ten er vorüberkam, nachzufühlen, ob h bewies, daß sie ieren zu können. ist im Jahre 1859 slatt theilte„über vom Seile in die darin seinen Tod hen hatte man den Eine ungeheure ofe. Dicht hinter sondin's, Heinrich igen, der während e. Auf Barnums eauerflor umgeben. n und die Trauer n beabsichtigt eine ment zu errichten. den Trottoirs von u auch volle zwei rei, erbreiten. ich frei, zu streiten. n blüh'n, licht umziehn. Gruß". und amtliches Kreisblatt## Vielefeld, Halle Erscheint wöchentlich dreimal und wird Oienstag, Donnerstag und Sonnabend Abends ausgegeben. Redigirt unter Verantwortlichkeit von W. Bertelsmann. Druck und Verlag von Gehr. Bertelsmann in Bielefeld. Ne „ O für die drei Kreise und Wiedenbrück. Abonnementspreis vierteljährlich mit Bringerlohn oder bei der Post 12 Sgr., in der Expedition 10 Sgr. Inserate 9 Pfg. für die Vorgis=Zeile. Mittwoch, den 19. Juli 1865. Bestellungen auf den„Allgemeinen Anzeiger“. werden baldigst erbeten, damit die Auflagezahl zeitig genug festgestellt werden kann. Man abonnirt in Bielefeld in der Expedition, Obernstraße 4, auswärts bei der Post und bei nachstehenden Agenten: in Halle: C. Harnisch, in Versmold: Buchbinder Kolbe, in Werther: Buchbinder Godt, in Gütersloh: C. Bertelsmann, in Rheda: Buchbinder Schmidt, in Wiedenbrück: Buchbinder Breimann, in Rietberg: Buchbinder Bartscher. Wie Expedttion. Auf der Bielefeld= Werther=Borgholzhauser Kreisstraße wird der Chausseegeld=Empfang, welcher bisher an den Wirth Tiemann in Dornberg verpachtet gewesen ist, zum 1. October d. I. pachtlos. Zur anderweiten öffentlichen Verpachtung auf die Dauer von 3 Jahren haßs ich am Montag, den 11. September d. I. Morgens 10 Uhr Termin angesetzt und lade ich dazu Unternehmungslustige nach meinem Büreau ein. Es werden nur solche Personen zum Bieten zugelassen, welche auf Erfordern im Stande sind, eine der Pachtsumme entsprechende Caution zu leisten, oder einen sicheren und bekannten Bürgen zu stellen. Halle, den 8. Juli 1865. Der Landrath. Graf Schmising. Lekanntmachung. Die Jagdnutzung in den Gemeinden löbedissen, Brönninghausen, Altenhagen, Heepen und Steghorst soll am Montag d. 24. d. M. Nachmittags 3 Uhr in der Wohnung des Gastwirths Hassebrock hierselbst auf 3 elective 6 Jahre öffentlich verpachtet werden. Heepen, den 10. Juli 1865. Der Amtmann. Barner. Für eine Eisenhütte wird 1 Sandformer auf Maschinentheile gesucht. Nur solche die in ihrem Fach tüchtig sind und dauernde Arbeit an können, wollen sich in Franco=Briefen san die in der Expedition d. Bl. zu erfahrende Adresse unter Angabe ihrer Bedingungen wenden. Um schnell damit zu räumen verkaufe ich meine Laden=Vorräthe zu bedeutend herabgesetztem bestehend aus einer großen Auswahl Rouleaux, Tapeten, Körbe und Korb-Möbeln, auch kann das Ganze an Einen übertragen werden, da ich das Laden-Geschäft aufgebe, um meine ganze Thätigkeit meinem Tapczierer= Geschäft, welches ich hiermit bestens empfehle, zuwenden zu können. Bielefeld, den 7. Juli 1865. H. C. am Markt. Nur das Gute bewährt sich. Bei dem Unterzeichneten sind die so rühmlichst beliebten giftfreien Pillen zur Vertreibung der Ratten, Mäuse und Wanzen wieder vorräthig. Gütersloh, den 15. Juli 1865. Alex Ising. Im Verlage von C. Harnisch in Halle i. W. ist erschienen und gegen nehmen Baareinsendung des Betrages zu beziehen Kleine allgemeine Geographie in Reimen zur Uebung des Gedächtnisses Lianrsrrie und Eigersarta von Gebr. C. Kud. amp; nich. Ibach, vormals: Adolph Ibach Söhne in Barmen, Alleestraße Nr. 162. Preis-Courant. Conzertflügel nach neuem System mit überliegenden Contrasaiten... Thlr. Conzertflügel gewöhnlicher Bauart:.„ Salon= und Stutzflügel.„ Pianos-obliques„ Pianos-droits„ Tafelinstrumente 3chörig.....„ Tafelinstrumente 2 chörig.....„ Garantie 2 Auf unsere Adresse bitten wir genau zu achten. von C. G. H. Spiekerkötter, Rector zu Versmold. 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Bielefeld, 8. Juli. Weizen 2,15. Roggen 1,27,6. Gerste.20. Hafer 1,5. Bohnen 2,5. Kartoffeln 22,6. Buchweizen 2. Heu 25. Stroh 22.6. Rüböl 15,15. Nast. 16. Jahrmärkte in der Provinz Westfalen, im Osnabrückischen, LippeDetmold u. Lippe=Schaumburg. Juli. 20. Westerholz. 21. Gescher. Gevelsberg. 22. Gevelsberg. 23. Paderborn. 24. Bockhorst. Gehrden. Paderborn. Petershagen. Steinheim. Wünnenberg. Enniger. Epe. Ledde. Valberf. Voßwinkel, Winterberg. 25. Büren. Mastholte. Paderborn. Borken Ibbenbüren. Lüdinghausen. Steinfurth. Breden. Breckerfeld. 26. Padervorn. Werne. Breckerseld. 27. Paderborn. Limburg. 28. Paderborn. Limburg. 29. Paderborn. 80. Paderborn. 31. Hegehrock. Vochold. Oestinghausen. Witterungsberichte. Geldcours. Ausl. Pistolen 5,16. Napoleonsd. 5,12,3. Holl. 10 Guld. 5,16. Lv. Sterl. 6,23. Fünffre. 1,10,5. Franz. Kronth. 1,16,9. Brad. Kronth. 1,16. Gold. kronen 9,10. Dollars.12. Bhat und Himmelsausicht, SSO. schön. N. bewölkt. NW. bewölkt. NW. bewölkt. SO. herter. SO. heiter. O. heiter. ONO. heiter. O. heiter. S. heiter. RW. heiter. SO. heiter. Neueste Nachrichten. Berlin, 17. Juni. Se. Majestät der König wird, wie es jetzt heißt, bereits in Salzburg eine Zusammenkunft mit dem Kaiser von Oesterreich haben; die Abreise von Carlsbad nach Gastein erfolgt dem Reiseprogramm am 20. Juli Morgens, und wird vor derselben der Handelsminister Herr Graf Itzenplitz sich noch nach Carlsbad begeben. Die Abreise des Generals von Manteuffel von Carlsbad nach Wien ist abermals verschoben worden. Berlin. Das Gutachten der 18. Kron=Syndici in der Eldherzogthümerfrage ist dahin ausgefallen: 1) das Besitz= und Souverainetätsrecht über die Gesammtheit der Herzogthümer gehört Preußen und Oestreich, kraft des Wiener Fried ns; 2) die Rechte des Augustenburgers erstreckten sich nur auf einzelne Theile, sind aber dadurch verloren gegangen, daß sein Vater auf diese Rechte seiner Familie verzichtet hat; 3) auch die Oldenburger Ansprüche können sich nur auf einzelne Theile beziehen, selbst wenn es möglich wäre dieselben juristisch zu begründen; 4) die Ansprüche des Hauses Brandenburg begreifen Schleswig und einen Theil Holsteins, können aber nicht hinreichend begründet werden. Berlin, 13. Juli. Durch eine, unterm 8. d. Mts. ergangene Verfügung des General=Post=Amtes ist die Ueberweisung von Zeitungen, auch wenn diese nicht bei der Post bestellt sind, statthaft und die Postanstalten haben solche Anträge auszuführen, wenn die Ueberweisung nach dem Gebiete des deutschen Postvereins erfolgt. Außer der preußischen Provision werden 10 Sgr. Gebühren bezahlt. Diese Anordnung wird namentlich allen Bade=Reisenden hochwillkommen sein. Aus Wien wird der K. Z. geschrieben: Nach Artikel 23 des zwischen Oesterreich und dem Zollverein abgeschlossenen Handelsvertrages sollen Commissarien der vertragenden Theile nach Austausch der Ratificationen dieses Vertrages zusammentreten, um die zur Ausführung desselben erforderlichen Vereinbarungen und Vollzugsvorschriften festzustellen. In Nr. 18 des Schlußprotokolls wird bemerkt, daß diese Verhandlungen in Wien stattfinden. Die Oesterreichische Regierung will dieselben am 1. August d. J. eröffnen und hat zu Commissarien den Ministerialrath Peter im Finanzministerium, den Sections Pareuntis im Handelsministerium und den Ministerial=Secretär Falb ernannt. Die ZollvereinsRegierungen von Preußen, Sachsen und Bayern, welche den Zollverein auf dieser Conferenz vertreten, sind von dieser Entschließung in Kenntniß gesetzt und zur Beschickung der Conferenz eingeladen. Schleswig, 10. Juli. Wie man hört, hat Herr von Halbhuber ebenfalls sich entschlossen, an den Sitzungen der Landesregierung theilzunehmen. Daß in der Landesregierung eine große Mißstimmung herrscht, ist begreiflich, da eigentlich gar nicht regiert wird. Alle ihre Anträge werden wegen der Uneinigkeit der Commissionäre ad acta gelegt.— Von Seiten der Landesregierung soll in der letzten Zeit eine Art Beschwerdeschrift über das Stocken der Verwaltung bei der obersten Civilbehörde eingelaufen sein. In Mögeltondern in Nordschleswig sind vor einigen Tagen von mehreren Soldaten eines in Tondern in Garnison liegenden österreichischen Regiments arge Excesse verübt worden. Ohne besondere Veran lassung, und anscheinend durch Branntwein und von den Augustenburgern erhitzt, schlugen die Soldaten alle sichtbar werdenden Einwohner des Ortes mit Stöcken nieder, verfolgten die Fliehenden und demolirten die Häuser in arger Weise. Eine österreichische Patrouille, welche die Tumultanten verhaftete, stellte die Ruhe wieder her. * In Pillnitz bei Dresden weilen zur Zeit die vier Schwestern, die Königin und die Königin=Wittwe von Sachsen, die Königin=Wittwe von Preußen und die Erzherzogin Sophie, des Kaisers von Oestreich Mutter. Herzog Ernst II. von Gotha hat dem Heidelberger Professor Schenkel in Heidelberg in Anbetracht seiner religiösen Verdienste(?) den Ernestinischen Hausorden verliehen. Die Zahl der evang. Candidaten, die in Preußen im Jahre 1864 das Wahlfähigkeitszeugniß erhielten, beträgt im Ganzen 235. Davon kommen auf Sachsen 50, Brandenburg 49, Preußen 28, Pommern 32, Westfalen 25, Rheinprovinz 20, Schlesien 22, Posen 9. Ordinirt wurden im vorigen Jahre 189. Im Jahre 1863 wurden 244 Candidaten für wahlfähig erklärt und 175 ordinirt. Von einem Passagier des Kölner Nachtschnellzuges wird uns vom Bahnhof Magdeburg, Montag, 17. Juli, Morgens 4 Uhr, in aller Eile Folgendes berichtet:„Der von Berlin Nachts 10 Uhr 30 Min. abgelassenene Zug muß hier liegen bleiben, wei! der vom Thale kommende(um 9 Uhr abgegangene) Vergnügungszug 10 Minuten vor Magdeburg vermuthlich durch falsches Weichenstellen aus den Schienen gerathen. Die Locomotive und die ersten drei Wagen zertrümmert, man befürchtet mehrere Todte; die beiden nächsten Wagen umgestürzt, viele Verwundete; die folgenden Wagen starken Stoß, Passagiere Contusionen; Aerzte eilig derufen, fehlt an Bandagen, Pionier=Abtheilungen commandirt zur Räumung der Bahn. Große Verwirrung.(Aus zuverlässiger Quelle geht uns noch Nachstehendes zu: In Folge einer falschen Weichenstellung ist diese Nacht der vom Thale kommende Personenzug auf Bahnhof Buckau auf einen daselbst stehenden Güterzug gestoßen. Durch diesen Zusammenstoß sind der Maschinist und Heizer, so wie drei Passagiere sofort getödtet, 12 Personen schwer verwundet. mehrere leicht verwundet. Der Weichensteller, durch dessen Schuld dieser beklagenswerthe Unfall„oeigeführt worden, ist bereits verhaftet.) Wien. Im Dorfe St Leonhardt in Niederöstreich kam ein heftiser herbeigeführt worden, ist bereits verhaftet.) Pr Tu binse Sn. Tenhalerin tm ein heikis ges Feuer zum Ausbruche, welches mehrere Häuser in Asche legte. Das Feuer griff so rasch um sich, daß man bei der hierdurch entstandenen Verwirrung auch zwei kleine Kinder vergaß, die in einem von den Flammen ergriffenen Hause zurückgeblieben waren. Die Kinder schienen dem Tode geweiht, da Niemand ein Rettungsversuch wagen wollte: der Jammer der Mutter dieser Kindek war herzzerreißend. Plötzlich stürzte ein fremder junger Mann, welcher sich in der zum Löschen herbeigeeilten Menschenmenge befunden hatte, in das brennen###Haus und kehrte nach wenigen Minuten mit den Kindern unversehrt zurück. Erschöpft fiel er, außer dem Bereiche des Feuers angelangt, ohnmächtig u Boden. Kurz darauf stürzte die Decke des Hauses, von den Flammen erfaßt, krachend zusammen. Als Gendarmerie auf der Brandstätte erschien, stellte es sich heraus, daß der vermeintliche Retter ein steckbrieflich verfolgter Deserteur, Namens Georg., sei. Die Gemeinde=Insassen des Ortes beschlossen, ein Gnadengesuch an den Kaiser zu richten, um für den der Strenge des Gesetzes Verfallenen die Nachsicht der Strafe und überdies eine Belohnung für seine muthige That zu erbitten. Ausland. Aus Kopenhagen wird gemeldet: Mehrere auf der Insel Alsen belegene ehemalige Herzogl. Augustenburgische Güter sind hier in der neuesten Zeit öffentlich zum Verkauf angetragen worden. Es haben in Folge dessen mehrere Schleswig=Holsteinische Gutsbesitzer und Hamburgische Kaufleute über die Verkaufs=Bedingungen Erkundigungen eine gezogen. Kopenhagen, 12. Juli. Lieutenant Ankers Schicksal beschäftigt noch immer das Publikum. Es heißt, daß er von allen Subsistenzmitteln entblößt sei. Den„Hamb..“ wird berichtet:„Nachdem eine beabsichtigte Benefizvorstellung des Königl. Theaters durch Einmischung des Kriegsministeriums verhindert sein soll, ist eine Geldsammlung für ihn eröffnet. Natürlich berührt diese Geschichte, welche, wie man voraussehen konnte, im Auslande allgemeine Aufmerksamkeit erregen würde, hier überall sehr peinlich. Es ist jedoch nach dem, was man leider von ganz Unparteiischen und Unbefangenen hört, wohl wahr, daß das Bild eines edlen Helden ohne Furcht und Tadels sich bei näherer Bekanntschaft als Illusion erweist. Dennoch ist es unerhört, daß einem anerkannt selten tapfern Manne eine Pension von 2 Thlr. Dänisch(1 Thlr. 15 Sgr.) monatlich bewilligt ist, was dem leidigen Buchstaben des Gesetzes, betreffend die Bornholmer Miliz, zu verdanken ist.“(Wir theilen ganz die Ansicht, daß es unerhört ist. Wäre, wie wir bisher glaubten, Lieutenant Anker ein äußerlich wohlgestellter Mann, so ließe sich's mit dem Buchstaben des Gesetzes entschuldigen, wenn der„Held von Schanze 2“ mit einer Monatspension von 1 Thlr. 15 Sgr. entlassen wird. Ist er aber, wie wir nach Vorstehendem annehmen müssen, ein mittelloser Mann, so ist es ein Scandal, einen in Volksliedern gefeierten, auch von seinen geehrten Mann in solch gesetzlicher Weise zu pensioniren.) Um die Eisenbahnverbindung zwischen Frankreich und Italien, welche— bis die Durchbrechung des Mont Cenis ausgeführt sein wird — auf die Strecke von 47 englischen Meilen unterbrochen ist, zu ergänzen, haben die Herrn Brassey es unternommen, die beiden Endpunkte Michel und Susa durch eine Eisenbahn über den Berg zu verbinden. Von den 7½ Meilen, welche der Tunnel lang sein wird, sind erst 3 Meilen vollendet, und die Durchführung des ganzen Werks wird jedenfalls noch 7 bis 8 Jahre in Anspruch nehmen. Während dieser Zwischenzeit soll die Bahn über den Mont Cenis die Tunnelbahn ersetzen. Die französische Regierung hat die Concession gewährt unter der Bedingung, daß die Ausführbarkeit des Planes dargethan werde, die italienische Regierung desgleichen. Eine Versuchslinie zwischen Landlebourg und dem Gipfel, 1½ Meilen lang, ist bereits eröffnet; Capitain Tyler, von dem Handelsamte abgesandt, hat dieselbe in vollster Orbnung gefunden. Sie hat eine mittlere Steigung von 1: 13, ein Maxlmum von 1: 12. Die Kosten der ganzen temporären Linie sind auf 320,000 L.(oder 6270 L. per Meile) veranschlagt, während die Tunnel“ Linie 5,4000,000 L.(ooer 128,5000 L. per Meile) erfordern wird. Ohne die französische und italienische Regierung um eine Unterstützung angegangen zu haben, sind die Herrn Brassey der Zuversicht, daß die Bahn am Ende der 7 Jahre eine Einnahme von mindestens 1,080,000 L. abgeworfen haben wird, welche nach Abtragung aller Kosten und bee Capitals mit seinen Zinsen einen Reingewinn von mehreren Millionen Francs übrig Planes für muß, ist klar Wie ma liam Nelson“ Queenstown den. Die C haben an de des„Willial Die fro die von ihr zehnten Jahr sie irgend ein Freiwillige ir sie in einer oder sie leist auch schon g schen Schule Weitere den: Von d Payne, Hart werden morg lebenslänglich worden. Düsseld ist von dem schreinerei ur Der Schaden Aus der der Colon B langen Dürr Regenwetters zunehmen. E es rühre dies dem Orte. Brunnens ei deckung. Ei bezuges dien nimmt die sich auf; un Vielleicht wur Leben durch Regung gehi denn erschien wohl nach se befunden und lich erlegen. nichts ermitt gelingt, über Ein N kränken woll hinsehen mu deu Schrei terdeck lief, hindern kon würdigte die stimme einig Ayscheh schri und sing hef trosen den und vor sich Der C stand und fr und fragte ger Mann z Mumbo=Jun nun erzählt Dieser Nam 1: In Folge einer ale kommende Perstehenden Güterzug schinist und Heizer, schwer verwundet, dessen Schuld diebereits verhaftet.) eich kam ein heftiAsche legte. Das edurch entstandenen n einem von den Die Kinder schienen ch wagen wollte; rreißend. Plötzlich zum Löschen herennen#Haus und rsehrt zurück. Erlangt, ohnmächtig s, von den Flamuf der Brandstätte ketter ein steckbriefDie Gemeinde=Inden Kaiser zu richenen die Nachsicht muthige That zu r Insel Alsen besind hier in der zu. 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Wie man aus Havre erfährt, sind noch 30 Passagiere des„Wiliam Nelson", und zwar von dem„Meteor“, der von Portorico nach Queenstown ging, gerettet und in Neufundland ans Land gesetzt worden. Die Consuln der Schweiz, Preußens und Hollands in Havre haben an den Capitän des Mercury, der einen Theil der Passagiere des„William Nelson“ gerettet, ein anerkennendes Schreiben gerichtet. Die französische Armee zählt im Ganzen 5572 Regimentskinder, die von ihr vollständig unterhalten und erzogen werden. Bis zum achtzehnten Jahre verbleiben die Kinder beim Regiment; alsdann müssen sie irgend ein Geschäft ergreifen oder, was gewöhnlich der Fall ist, als Freiwillige in die Armee eintreteu. Vom vierzehnten Jahre an werden sie in einer der Regimentswerkstätten oder in den Bureaus beschäftigt, oder sie leisten als Trommler oder Musikanten Dienste. Doch hat es deren auch schon gegeben, die es bis nach St. Cyr oder bis zur polytechnischen Schule(wo sie zu Offizieren ausgebildet werden) gebracht haben. Weitere aus New=York vom 6. d. eingegangene Nachrichten melden: Von den bei der Ermordung Linco'ns betheiligen Personen sind Payne, Harold, Atzerott und Frau Surrat zum Tode verurtheilt und werden morgen gehenkt werden; Mudd, Arnord,'Laughlin sind zu lebenslänglicher, Spangler zu 6jähriger Gefängnißstrafe verurtheilt worden. Westfalen und Rheinland. Düsseldorf, 17. Juli. Nach einer uns eben zugegangenen Nachricht ist von dem großen Krupp'schen Etablissement bei Essen die Modellschreinerei und die Kanonengießerei ein Raub der Flammen geworden. Der Schaden ist sowohl für den Besitzer wie für die Arbeiter ein enormer. Aus dem Kreise Wiedenbrück. Am 8. Juli früh gegen 4 Uhr trat der Colon Brentrup zu Lintel auf seinen Hof, um eilige, wegen der langen Dürre aufgeschobene, in Folge des Tags zuvor eingetretenen Regenwetters nun ausführbare ländliche Arbeiten mit den Seinigen vorzunehmen. Er vernahm aus der Ferne ein Wimmern— und glaubend, es rühre dies von einem Igel oder jungen Katzen her, nähert er sich dem Orte. Zu seiner großen Ueberraschung sieht B. in der Nähe des Brunnens ein neu gebornes Knäblein, ohne jede Bekleidung oder Bedeckung. Ein roth karrirtes baumwollenes Tuch oder Theil eines Bettbezuges diente dem Kindchen als Lager. Voll herzlicher Theilnahme nimmt die Familie das fast vor Frost erstarrte Kindlein zur Pflege bei sich auf; und steht der Findling jetzt unter dem Schutze der Behörde. Vielleicht wurde die unnatürliche Mutter an dem Vorsatz, des Kindes Leben durch einen Wurf in den Brunnen zu enden, durch eine bessere Regung gehindert. Gott waltete aber über dem Leben des Knäbleins; denn erschien der Regen nicht Tags zuvor, so hätte der Landmann sich wohl nach seiner eignen Erklärung noch eine Stunde lang im Bette befunden und eine Stunde später wäre das Kind der Kälte wahrscheinlich erlegen. Ueber die Urheberin des Verbrechens ist bis jetzt verlautlich nichts ermittelt; jedoch zu hoffen, daß es den Bemühungen der Behörde gelingt, über jene die verdiente Strafe herbeizuführen. Ein schwarzer Regiments-Pauker. (Fortsetzung.) Ein Neger, der einen heftigen Haß gegen Tomango hatte und ihn kränken wollte, stieß ihn an und zeigte auf Ayscheh, so daß Tomango hinsehen mußte. Kaum hatte er sie erkannt, als er einen durchdringendeu Schrei ausstieß, aufsprang und von dem Vorderdeck nach dem Hinterdeck lief, wo der Capitän saß. Ehe die wachhabenden Matrosen es hindern konnten war er ganz nahe an den Capitän herangekommen, würdigte diesen aber keines Blickes, sondern rief nur mit einer Donnerstimme einige Worte, unter denen der Name Mumbo=Jumbo vorkam. Ayscheh schrie laut auf, als sie diese Worte hörte, sank auf die Knie und fing heftig an zu schluchzen. Mit einigen Hieben trieben die Matrosen den Sclaven wieder auf das Vorderdeck, wo er sich niederkauerte und vor sich hin starrte. Der Capitän rief den Matrosen, welcher das Dollmetschen stand und fragte ihn, was Mumbo=Jumbo hieße? Der Matrose lachte und fragte seinerseits die geängstigte Ayscheh, was denn ihr ehemaliger Mann zu ihr gesagt hätte? Sie antwortete, das er ihr mit dem Mumbo=Jumbo gedroht, wenn sie die Treue gegen ihn verletzte, und nun erzählte der Matrose, was er von dem Mumbo=Jumbo wußte. Dieser Name bedeutet nämlich bei den Congo=Negern eine Art von Schreckensgespennst, wie der Knecht Ruprecht, der über die Treue der Frauen zu wachen hat. Die Neger bedienen sich desselben, um ihre Frauen zu schrecken und in Furcht zu erhalten, wenn sie glauben, daß diese ihnen untreu geworden sind. Dazu bedienen sie sich folgender List. Wenn die Frauen ihre Tänze halten, was sie Folgar nennen, so läßt sich zuweilen plötzlich aus einem nahen Busch eine sonderbare Musik hören.— Sie wird durch hölzerne Trommeln, Rohrpfeifen und Caloases hervorgebracht, welches letztere eine Art von Guitarre sind und aus Seiten bestehen, die über eine besonders harte Kürbisschaale ansgespannt sind. Wenn diese Musik sich hören läßt, fangen die Frauen schon an zu zittern, und wollen gewöhnlich fortlaufen. Die Männer halten sie aber zurück. Dann erscheint aus dem Busche eine übermenschlich große Figur, so hoch wie ein kleiner Mast und ganz weiß behängt. Der Kopf ist so groß wie eine Tonne, die Augen wie Melonen, und aus dem Munde speit er Feuer. So nähert sich diese Figur bis auf einige hundert Schritt den Weibern, die furchtsam:„Mumbo=Jumbo thue ns doch nur nichts!“ schreien, die Männer aber lassen sie niederknieen und sagen: Nun gesteht ob Ihr uns treu gewesen seid? Wenn Ihr lügt, frißt Euch der Mumbo=Inmbo. Aus Angst gestehen dann diejenigen, welch etwas zu gestehen haben, und werden von ihren Ehemännern erbarmungslos durchgeprügelt. Von dem Augenblicke, wo das Beichten anfängt, müssen die Weiber alle ihre Augen von dem schrecklichen Mumbo=Jumbo abwenden, so daß es diesem ein leichtes Ist, wieder zu verschwinden. Es braucht wohl nicht erst erklärt zu werden, daß ein Neger auf hohen Stelzen mit einem ausgehöhlten Kürbis als Kopf, und brennendem Flachs oder Hanf im Munde, dieses Schreckengespenst vorstellt, und daß die ganze Leichtgläubigkeit der Congo=Negerinnen dazu gehört, um sich vom Mumbo=Jumbo schrecken zu lassen. Als der Capitän Ledoux erfahren hatte, was es mit dem MumboJumbo für eine Bewandniß habe, lachte er, daß ihm der Bauch wackelte, meinte aber, der Matrose solle dem Tomango doch sagen, wenn er sich noch einmel einfallen ließe, das Wort Mumbo=Jumbo anszusprechen, so würde er ihm eine Züchtigung angedeihen lassen, daß ihm dergleichen auf lange hin vergehen solle.— Ayscheh war indessen von diesem Vorfall an wie verwandelt. Sie seufzte und weinte im Stillen, und der Capitän mochte anfangen, was er wollte, er bekam kein freundliches Gesicht mehr von seiner Sclavin. Während der Nacht, die diesem Vorfalle folgte, hörten die wachehabenden Matrosen einen lauten Gesang von tiefer Männerstimme, in den Raum wo die Sclaven lagen, und bald darauf das Schreien einer weiblichen Stimme in der Nähe der Kajüte des Kapitäns. Sogleich wurde der Lärm verboten, und Alles wurde still. Am andern Tage, als die Reihe an Tomango gekommen war, an die frische Luft gebracht zu werden, war ihm das Gesicht geschwollen, denn einige der Peitschenhiebe, die ihn gestern von dem Hinterdeck vertrieben, waren ihm gerade in das Gesicht gezielt gewesen. Auch der Capitän Ledoux saß wieder auf dem Verdeck, und als ihm Ayscheh aus der Kajüte etwas zu trinken heraufbrachte, sah sie unerwartet den Tomango wieder. Gleich lief sie auf das Vorderdeck, bis dicht an Tomango heran, fiel vor ihm auf die Kniee nieder und rief im schmerzlichsten Tone:„Ach Tomango! verzeihe mir, verzeihe mir!"— Die wachehabenden Matrosen wußten nicht, ob sie die Lieblings=Dienerin des Capitäns ebenso mit Peitschenhieben zurücktreiben durften, als jeden anderen Sclaven, und während sie sich noch bedachten, was da wohl zu thun sei, hatte Tomango ihr leise zugerufen:„Ayscheh schaffe mir eine Feile!“— Kaum waren diese wenige Worte heraus und von Ayscheh verstanden worden, so rief der Capitän die Sclavin, und diese ging auch mit niedergeschlagenen Blicken zu ihm zurück. Sie wurde verwarnt, wenn sie noch einmal versuchte mit ihren frühern Ehemann zu sprechen, so würde sie unbarmherzig durchgepeitscht werden, und zwar damit ihr kein Zweifel bliebe, daß er seine Sache eben so gut verstehe, wie ihr Mumbo=Jumbo, so wolle er sie selbst so lange peitschen, bis ihr die Liebesgrillen vergangen wären. Von diesem Tage an war der ganze Raum für die Sclaven nur eine Höhle, in welcher eine gefährliche Verschwörung angezettelt wurde. Tomango bediente sich nicht der Congo=Sprache, die jener Dollmetscher verstand, sondern die Pansos=Sprache, die tief im Innern Afrika's gesprochen wird, machte die Neger aufmerksam, wie gering eigentlich die Zahl ihrer weißen Wächter sei, und zeigte ihnen auch, daß diese Wächter fast mit jedem Tage nachlässiger oder zuversichtlicher würden. Er erbot sich, wenn sie ihm folgen, seinen Befehlen gehorchen und unbedingt thun wollten, was er von ihnen verlange, sie in ihre Heimath zuruckzuführen, und da die Sclaven eben so große Scheu als Achtung vor ihm hatten, denn sie hielten ihn für einen Zauberer, unwiderstehlichen Krieger und entschlossenen Anführer, so waren sie bald zu Allem bereit, was er auch von ihnen fordern würde.— Er hatte jetzt nur zu thun, um sie zur Ruhe zu ermahnen, bis ein günstiger Augenblick gekommen sei, denn nun drängte ihre Ungeduld zu baldiger Befreiung. Tomango wollte aber seines Erfolges sicher sein und nichts auf das Spiel setzen. Er behauptete prophetische Träume zu haben und einen Fetisch zu besitzen, der ihm schon die rechte Zeit zu der Ueberwältigung ihrer Peiniger angeben würde. Vor einem Fetisch, wie die Neger irgend ein Zauberzeichen, oder ein Götzenbild nennen, das übernatürliche Kräfte verleiht, haben sie einen unglaublichen Respeckt und lassen sich Alles gefallen, wenn sie Jemanden im Besitz eines solchen wissen.— Tomango ließ keine Gelegenheit vorübergehen, um irgend etwas zu thun oder zu beobachten, was seinem finstern Plane nützen konnte. Eines Tages, als er auf dem Verdecke frische Luft schöpfen durfte, bemerkte er, daß einer der Matrosen sein Gewehr wegstellte, um mit größerer Begu.mlichkeit einen Haifisch zu betrachten, der die Spur des Schiffes mit der gewöhnlichen Schnelligkeit dieses Fisches folgte. Sogleich machte sich Tomango an dies Gewehr, nahm es in die Hand, und exerzierte damit, indem er auf eine komische Weise die Bewegungen eines bewaffneten Matrosen nachahmte. Die Matrosen lachten, bis sie es ihm verboten. Augenblicklich stellte Tomango das Gewehr aus der Hand, aber soviel hatte er doch dadurch erfahren, daß es eine Möglichkeit gab, ein Gewehr in die Hand zu nehmen, ohne gerade Verdacht zu erwecken. Bald nachher warf Ayscheh in Abwesenheit des Capitäns, ihrem Mann einen Schiffszwieback wie aus Mitleid zu, und wechselte dabei einen Blick mit ihm, den nur sie beide verstanden. In diesem Zwieback war eine Feile versteckt, die sie sich aus den Werkzeugen des Schiffszimmermanns zu verschaffen gewußt. Mit gleichgültigem Gesichte, aber wilde Freude im Herzen, stieg er in den Raum zurück, sagte aber seinen Gefährten nicht gleich davon, daß er in den Besitz einer Feile sei, sondern erwartete erst die Nacht, wo er plötzlich anfing zu stöhnen, unverständliche Töne auszustoßen, und sich zu bebehrdeu, als ob er mit seinem Fetisch spräche. Aufmerksam lauschten die andern diesen sonderbaren Tönen, bis er ausrief:„Brüder, eben hat mir mein Fetisch das Instrument zu unserer Rettung übergeben! Zum Beweise, daß er mit übernatürlichen Kräften in Verbindung stände, reichte er seinem Nachbar die Feile, und diese ging nun im Dunkeln von Hand zu Hand, bis sie wieder zu Tomango zurückkam. (Fortsetzung folgt.) Vermischtes. In einem nordamerikanischen Blatte finde ich folgende Geschichte, die Manches zu denken gibt:„James..., ein Bürger einer der größten Städte im nördlichen Indiana, der in seinem Gewerbe immer große Intelligenz an den Tag gelegt hatte, hatte vor etwa drei Jahren sein ganzes mühsam erworbenes Vermögen durch eine unglückliche Spekulation eingebüßt, so daß er sich gezwungen sah, von dem geringen Eigenthum, das ihm seine Frau als Mitgift zugebracht hatte, allein zu leben. Er unternahm eine kleine Fabrik, die sich über alle Erwartung einträglich erwies. Da kam im vorigen Jahre der Draft. Gerade in dem Moment, wo sich... soweit aus seinen Schwierigkeiten herausgearbeitet hatte, daß er mit Hoffnung der Zukunft entgegensehen konnte, erhielt er die unwillkommene Nachricht, daß er gezogen sei. Es half da kein Erschrecken und kein Gejammer seiner Frau. Er mußte sich in Ermangelung der Mittel, einen Stellvertreter zu kaufen, dazu entschließen, die Muskete zu schultern, und seinem bäuslichen Heerde für eine Zeitlang Lebewohl zu sagen. Vergebens hatte er versucht, auf das kleine, seinem Schwiegervater gehörige Häuschen, Mittel für die Anschaffung eines Stellvertreters zu erheben; die Preise der Letzteren überstiegen den ganzen Werth seiner Habe. Als der verhängnißvolle Morgen seines Abschieds anbrach, ging er in seine Wohnstube hinab, und fand dort seine Frau mit dem kleinen sechs Monate alten Kinde, in Trauer und Thränen aufgelöst. Sie erklärte, daß sie fest überzeugt sei, sie würden sich nie wieder sehen, daß sie diese Trennung nicht überleben würde, und nalm Abschied von ihm, als ob es für die Ewigkeit gemeint sei. .. verließ nun sein Haus auf eine halbe Stunde, um noch einige Geschäfte zu besorgen, fand jedoch bei seiner Rückkehr zu seiner Verwunderung seine Frau nicht mehr dort. Das Kind spielte allein in seiner Wohnstube. Auf seine Rufe erhielt er keine Antwort, denn die beiden Alten waren ebenfalls verschwunden. Endlich durchkreuzte ihn ein gräßlicher Gedanke. Hinter dem oberen Zimmer befand sich eine dunkle Kammer,— er stürzte hinauf, und sah dort zu seinem Entsetzen die Leiche seiner Frau an einem der massiven Querbalken hängen. Alles Leben war bereits erloschen. Bald darauf kamen seine Schwiegereltern ins Haus zurück. Die Frau hatte sich auf schlaue Weise unter einem Vorwa de aus dem Hause entfernt, um ihr gräßliches Vorhaben ausführen zu können. Mit einer tiefen Wunde im Herzen gehorchte... der traurigen Pflicht, die ihn ins Hauptquartier berief. Er empfahl sein Kind seinen Schwiegereltern und verabredete eine häufige Correspondenz mit ihnen. Er ward nach Georgia geschickt. Bald war er Sergeant in seinem Regiment und hatte Aussicht, Offizier zu werden. Von seinem Schwiegervater empfing er häufig gute Nachrichten. Plötzlich hörten diese auf. Auf alle seine Briefe kam kein Wort der Antwort mehr. Er glaubte, daß Krankheit seinen Schwiegervater am Schreiben verhinderte, und wartete mit Geduld. Aber so lange er auch warten mochte, er hörte nicht eher etwas von Hause, als bis er durch einen aus derselben Gegeud gekommenen Soldaten seiner Compagnie erfuhr, daß sei, Schwiegervater an den Blattern gestorben, daß sein Kind ebenfalls tadund seine Schwiegermutter auch an den Blattern erkrankt gewesen, und wenn auch mit sehr geschwächtem Geiste, von der Krankheit genesen se; Man kann sich das Entsetzen des armen Mannes bei diesen Nachrichten denken. Er dachte vor Allem daran, einmal selbst nach Hause zu kommen, um sich selbst von allem dem Schrecklichen überzeugen zu können Lange wollte es ihm nicht gelingen. Bald in Mississippi, bald in Tennesee verwandt, konnte er den erbetenen Urlaub nicht erhalten. Endlich ward er bei einer Streiftour von den Rebellen gefangen. Als er nach langem Schmachten in südlichen Gefängnissen ausgewechselt wurde, hatter die Hoffnung, nun seine. Heimath wieder sehen zu können; aber waren traurige Gefühle, mit denen er in Vicksburg den Bord der „Sultana" bestieg, die ihn und seine ausgewechselten Mitgefangenen nach Norden führen sollte. Der Dampfer ging unter. James.., befindet sich unter den Getödteten.— Das war der tragische Abschluß dieser trazischen Geschichte, wenn auch nicht der letzte; denn als die Schwiegermutter, deren Geisteszustand bereits stark zerrüttet war, diese Nachricht erhielt, brach das morsche Gebäude ihrer Vernunft vollende zusammen. Sie ward tobsüchtig, und nur der liebevollen Pflege ihrer in Ohio wohnenden Verwandten, die die Unglückliche zu sich genommen haben, mag es vielleicht gelingen, sie wieder etwas zu bernhigen, Einer dieser Verwandten verdanke ich die vorstehenden Einzelnheiten.“ Danken wir unserm Könige, daß er durch die Reorganisation die Landwehr vor solchen schauderhaften Dingen bewahrt hat, soweit es menschlich möglich ist. Das„Karlsbader Wochenblatt“ richtet folgende Verse an den König von Preußen: „Du nahst zum dritten Mal, dies Thal zu weihen; Wie ferner rollt auch der Geschicke Rad, Unsterblichkeit kann eine That verleihen, Die kleinste ist nicht die Karolsbad. Du schuf'st im Nerden Sieg den deutschen Söhnen, Du hältst im Süden schöner Eintracht Keim, Ließ'st Dich im Osten majestätisch krönen, Kehr'st von des Westens Huldigungen heim!“ Ein Astronom entdeckte zu seiner großen Freude einen Elephanten im Monde, auf welchen er grade sein Glas gerichtet hatte; allein bei näherer Untersuchung fand er, daß, durch Zufall— eine Maus in sein Fernrohr gerathen war. Berlin. So haben wir nun alle auch gesehen den Mstr. Blondin, den homo fabulae von jenseits des Oceans. Er gab am Sonnabend, 1. Juli, angekündigtermaßen bei zweifelhaftem Wetter seine erste Vorstlllung auf dem Königsplatze vor dem Kroll'schen Etablissement, und vor einem zahlreichen Publikum, das jedenfalls noch zahlreicher gewesen wäre, wenn es nicht eine Stunde vorher geplatzregnet hätte. Blondin ist ein Mann von mittlerer Größe, gedrungener Gestalt und muskulösem Bau. Sein stark hervortretender Kopf ist von einem dicken Barte eingerahmt. Die Länge des ausgespannten Seiles(ca. 500 Fuß) durchmaß er sechs Mal, vorwärts, rückwärts, langsamen Schrittes, im Polkaschritt, im schnellen Lauf, mit verbundenen Augen und einen Sack über dem und einen erwachsenen Mann(den schon erwähnten Italiener) hockepacke tragend. In an diesen Evolutionen zeigte Blondin neben Eleganz die bewundernswertheste Sicherheit. Freillch that der Mann vom Niagara=Strom auch seinerseits, offenbar zum eigenen Kitzel, mancherlei, um die Nerven der Zuschauer aufzuregen. Das geschah namentlich beim Beginn seines Sacklaufes. Er that einigemale so, als rutsche er mit einem Beine aus, was denn ein Unisono von„Herrgott!“ aus weiblichen Kehlen richtig zuwege brachte. Gleichmäßig interessant und grausig ist das Aufbuckeln des andern Mannes und das Hinübertragen desselben über die doch ziemlich lange Strecke des Seils. Es geschieht das in der Weise, daß sich derselbe mit dem Hintertheile in ein Tragband setzt, seine Arme über Blondins Brust kreuzt und die Beine gespreizt von einander hält. Auch hier aber sah man mit Beruhigung, wie sicher die beiden Menschen in ihren halsbrechenden Unternehmen waren. Mitten auf dem Seil wurde der Lauf etliche„Sekunden gehemmt; der Getragene nahm seinen rechten arm von Viondins Brust, hob seine Mütze und schwenkte sie dreimal. In dieser Situation sah die Gruppe wirklich grausig aus. Die Vorsteuung dauerte eine volle Stunde und das Publikum gab durch rauschenden Beifall seine Befriedigung kund.— In nächster Woche begibt sich Bistr. Tiondin zu drei Vorstellungen nach Breslau. die Oesterreicher hätten am 21. Juni ein 60 jähriges Jubiläum feiern konnen, wenn sie recht das Herz dazu gehabt hätten. Vor 60 Johren am 20. Juni zogen zum letzten Mal die Soldaten zum Zapfenauf mit steifen Zöpfen im Nacken und mit Köpfen, die dicht mit Nehl bestreut waren. Am andern Morgen kamen dieselben Leute zum Vorschein kurz geschoren und ohne Puder. al und Bie Erschel Dienstag, Donn Redigirt unter## Druck und Verla M 87. Beste verden baldi gestellt werder dition, Ober stehenden Ag binder Kolbe C. Bertelsme brück: Buchb verbindung dem kürze In Folge schifffahrten, wie sammenhange m nachstehender W Die Aus B Aus S in Stre Reisenden kostomnibus un Abfahrt Ankunft Abgang Ankunft Antunk Aus E Aus C in Ma (Die Reisenden Abfahr Ankunf Weiter Ankun Ankun 715 U 815 1015 11 115 Die zwis ch in sehr zu wendbar, ind Dampfschiffef Berlin, 1C 2