in Lichtschein, sah er Gasflamme steder Bettdecke herg wieder verlassen in Bedenken gegen zerin einer Wäschese auf Jugend und vorigen Woche albei ihr eintrat und itschied sich endlich Er ließ sich ein he auf den Ladench einfiel, daß es äßen. Die Dame sein und zog sich r der Käufer vollsen nicht recht zu zu zupfen, bis er wünschen übrig lichem Lächeln die ein, nahm das die andere Hand igenthümerin ganz ei und wollte dem sie doch nicht auf nd auf und wollte hob sich auch das sewicht hatte mit kt. Ehe sie alle lufregung auf die er—straße verEin 18er Füsilier U es eben schlachauf die dänischen hinterher und erlegt er sein Geund schlachtet es Schulter. Bruder dergelegt und daglaubt er nun er solle nun als mit dem eigenen ; s i c h i n d e ß n i c h t sein Zündnadelamit umzugehen. ichts.“ Richtig, send er mit höchemächtigt sich der Hahn, legt auf htiges, legst Du Deinigtes dazu ille Befehle, der hm seine geliebte einen Kameraden nwärtig wohl der Halacz. Derselbe dorer Kreise belein einem Dragonem Husaren=ReJahre des siebendie Feldzüge von fürstl. Pleß'schen het. Aus dieser r erster Ehe nach dem ersten Erfahrung festMilch zu geben, en läßt. Wenn er trächtig wird, 1 folgenden Käldie Milch versiesie nur wenig nelken, sie aber 5fNer und amtliches Bielefeld, Halle Erscheint wöchentlich dreimal und wird Dienstag, Donnerstag und Sonnabend Abends ausgezeben. Redigirt unter Verantwortlichkeit von W. Bertelsmann. Druck und Verlag von Gebr. Bertelsmann W Ne 75. Freitag, den 23. Juni U O* für die drei Kreise und Wiedenbrück. Abonnementspreis vierteljährlich mit Bringerlohn oder bei der Post 12 Sar. in der Expedition 10 Sge. Inserate 9 Pfg. für die Borgis=Zeile. 1865. els eis eante Bies chasilie ch d. Se sce escehlcte ani lil sihr de sechenden Agenten: in Hale: C. Hamisch, in Verduod: Bach,) Sut Lespzeut uost Kalad iu Enzsag sn uchnen sa. kann behufs ace Aastiche Laesaon, Kelcheng, Lasche asche e. eicete ie e. elice eice eetee Bie Expeckition. ala d eseriche. ien Kallangen wrden ven den gtuchen Lsea ment " F4chung. aller Art, z. B. Geschäfts=Avise, Preis= Fesdten Stese Feichen. in. Das Poper muit aus Sesht e essseeg e e stcche e e e e unz, ästern Säefen mier de seige sen.=s hösis= Anzeigen von Hand, Haui=Pernaltung der Staatschulben. lungshausern dursen mir der hanoschriftlichen Unterzeichnung der Firma von#:. v. Wedell. Gamet. Löwe. mehreren Theilnehmern der Handlung versehen sein. Wir machen bei Veröffentlichung vorstehender Bekanntmachung, noch „Die Versendung gedruckter Karten gegen moderirtes Porto ist dann un: Figize Seseslichen Nachtheile aufmerksam, welche durch die nicht rechtzeitige zutässig, wenn dieselben nach ihrer Fertigung durch Druck— außer den Einlösung der ausgeloosten Schuldverschreibungen entstehen mit dem Beobigen yandschriftlichen Vermerken noch Zusätze oder Aenderungen erhaltenmerkene, daß die Verloosungsliste in den Geschäftslokali haben, gleichviel ob diese geschrieben oder auf andere Weise bewirkt sind.###;. Magistrate, Amtmänner, der Regierungs=Haupt=Kasse und der Steuerenn, uise ur Bcheten ug unhaune Buns adhe guige Gas eug ur Gute aug igen eezdschenä un ieiug werden dem Absender, wenn er am Orte zu ermitteln ist,(zurückgegeben. 1# Minden, den 16. Juni 1865. sonst aber gleich unbestellbaren Gegenständen behandelt. Königl. Regierung, Abtheilung für directe Steuern, Domainen Die Lisgenung der asenen Lanten imn Vrsendungt: Verthze genihe Lsterelh. und Forsten. 1) daß die Kosten und Mühen, welche mit der Umlegung von Streif= und Kreuzbänden verbunden sind, vermieden werden, 2) daß, da die Adresse auf die Karte selbst geschrieben ist, eine Trennung derselben, wie bei Sendungen unter Band, nicht vorkommen kann da die Post=Anstalt am Aufgabe=Orte feststellt, ob die Karte zur Versendung geeignet ist, und nur solche Karten absendet, am Bestimmungs=Orte niemals eine Nachzahlung vorkommen darf und daß * Bog. Contravention nicht ausses. Postwoesen vom 5. Juni 1852 zur algemeigen Kenntnis gebrache. Hinsichts der Versendung gedruckter Anzeigen nach anderen deutschen Postpereins Bezirken und nach außerdeutschen Postgebieten verbleibt es bei der bisherigen, allein anwendbaren Form des Streif= oder Kreuzbandes bis zur Aenderung der verragsmäßigen Verabredungen.e2 bie Berlin, den 30. Mai 1865. Der Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. Ienplit. Bekanntmachung betreffend die 12. Verloosung der Staats=Anleihe von 1856 und die 6. der fünfprocentigen Staats=Anleihe von 1859. .„In, der am heutigen Tage öffentlich bewirkten Verloosung von Schuld####eidungen der 4½ procentigen Preuß. Staats=Anleihe von 1856 und der ichme en Preuß. Staats=Anleihe von 1859 sind die in der Anlage verdem e#tummern gezogen worden. Dieselben werden den Besitzern mit Bemerken gekündigt, daß die in den ausgeloosten Nummern verschriebenen Für die Hagelbeschadigten in Senne I. und II. Amis Brackwede sind ferner bei mir eingegangen: 3) von Herrn M. St. in hiesiger Feldmark 1 Thlr., 4) von Herrn Meyer zu Heepen zu Heepen 5 Thlr., 5) von Herrn Gymnasial=Director Herbst hierselbst 1 Thlr., 6) von Herrn General von dem Busche auf Haldem Kreis Lübdecke 25 Thlr., 7) aus den Gemeinden des Amts Schildesche=Jöllendeck, eingeliefert durch den Herrn Amtmann Meyer pr. 99 Thlr. 1 Sgr, 8) aus der Gemeinde Bauerschaft Schildesche nachträglich durch denselben 9 Thlr. 5 Sgr., 9) aus der Gemeinde Vilsendorf durch denselben 7 Thlr. 20 Sgr., wofür ich den Gebern meinen herzlichsten Dank ausspreche mit dem Hinzufügen, daß ich weitere Beiträge gern sentgegen nehmen werde. Bielefeld, den 19 Juni 1865. Bekanntmachung. Die Ausführuog„von Neu= und Reparaturbauten an dem hiesigen Schulhause, soll am 30. Juni e. Nachmittags a Uhr auf dem hiesigen Amts=Bureau, wo auch die Licitations=Bedingungen und Kosten=Anschläge zur Einsicht offen liegen, öffentlich mindestfordernd verdungen werden. Unternehmungslustige werden zu diesem Termin hierdurch eingeladen. Halle, den 21. Juni 1865. Der Amtmann. v. Eggers. Durch die Geburt eines gesunden Töchterchens wurden erfreut Postseeretair Schnitger u. Frau. Am Donnerstag, den 29. Juni Morgens 9 Uhr findet der Grasverkauf in unseren Wiesen Statt. A. u. W. Niemöller in Gätersloh. Der Landrath. v. Ditfurth. Wechselformulare sind stets vorrathig bei Gebrüder Bertelsmann. Zu beziehen durch alle Post=Anstalten. Abonnement vierteljährlich 15 Szr. Landwirthschaftlicher Redacteur und Selbstverleger G. Wegener in Berlin, Leipziger Straße Nr. 18. Einladung zum Abonnement. Der landwirthschaftliche General=Anzeiger wird in derselben Weise, wie es in den vom landwirthschaftlichen Publikum so überaus günstig aufgenommenen 12 ersten Nummern des abgelaufenen Quartals geschehen ist, fortfahren: die practische Handhabung des landwirthschaftlichen Betriebes in seiner Beziehung auf den Reinertrag des Grund und Bodens zu besprechen und von diesem Gesichtspunkte aus den Landwirth fortwährend in Rapport mit denjenigen Erscheinungen am landwirthschaftlichen Horizonte zu erhalten, welche practisch und unmittelbar nutzbringend für die Sicherheit, die Vermehrung und den Umsatz des landwirthschaftlichen Vermögens sind. Er wird ferner fortfahren, in, nach dem Königlich Preußischen Staats=Anzeiger aufgestellten Tableaus die je innerhalb der nächsten vier Wochen anstehenden Subhastationen landwirthschaftlicher Besitzungen zu veröffentlichen und in übersichtlich geführten OffertenColonnen einen offenen Markt für den Kauf und Verkauf, die Pachtung und Verpachtung landwirthschaftlicher Besitzungen, den Absatz landwirthschaftlicher Producte, den landwirthschaftlichen Geld: und Hypotheken=Verkehr und für das landwirthschaftliche Beamten=Engagement abzugeben. Anzeigen von vacanten landwirthschaftlichen Beamtenstellen und von Capitalien, die auf landwirthschaftliche Besitzungen hppothekarisch auszuleihen sind, werden gratis veröffentlicht. Der Landwirthschaftliche General=Anzeiger erscheint wöchentlich einmal— am Montag. Bei der Expedition direct bestellte Exemplare werden den Abonnenten franco per Kreuzband zugesandt. Insertionsgebühren werden für die dreigespaltene Petitzeile oder deren Raum bei ein= und zweimaligem Abdruck mit 1 Sgr. 6 Pf., bei drei= und viermaligem Abdruck mit 1 Sgr. 3 Pf., bei fünf= und mehrmaligem Abdruck mit 1 Sgr. berechnet. Die Expedition des Landwirthschaftlichen General Berlin, Leipziger Straße Nr. 18. En gros& en détail. Fenster= u. Wagenleder, in allen Größen und vorzüglicher Qualität empfiehlt Jos. Speyer. Wechselcours. Amsterdam 250 fl. kurz do. 2 Monat Hamburg 300 Mk. kurz do. 2 Monat London 1 Lstrl. 3 Monat Paris 300 Fr. 2 Monat Wien 150 fl. 8 Tage do. do. 2 Mon. Augsburg 100 fl. 2 Mon. Frankfurt 100 fl. 2 Mon. Leipzig 100 Thlr. 8 Tage do. 3 Monat Petersburg 100 R. 3 W. do. do. 3 M. Warschau 90 R. 8 Tage Bremen 100 Thlr. 8 Tage Geldcours. Ausl. Bielefeld, 21. Juni. Weizen 2,7,6. Roggen 1,18. Gerste.15. Hafer 1,2. Bohnen 1,29. Kartoffeln 1. Buchweizen 1,22,6. Heu 1,2,6. Stroh 25. Rüböl 13,15. Raff. 14. Witterungsberichte. Den 21. Juni. Barom. Therm. Wind und 3 142⅞ 3½ 151% * 2151 3½.23⅜ 3 30 ¼ 5 93 5 92¼ 4 56 24 3½56 26 4 99⅝ 4 99½ 5½ 89¾ 5½ 88¾ 6 80% 4(111 Pistolen 5,16. Paris 143½ Brüssel Petersburg Gröningen Memel Königsberg Stettin Berlin Breslau Münster Cöln Trier Napoleonsd. 5,12. Holl. 10 Guld. 5,16. Lv. Sterl. 6,22,6. Fünffre. 1,10,3. Franz. Kronth. 1,16,9. Brab. Kronth. 1,16. Goldkronen 9,9,6. Dollars 1,12. Getreide=Berichte. Cöln, 21. Juni. Weizen 5,25. Rogzen 4,12. Gerste 4,20. Hafer 4,15. p. 200 Pfd. Rüböl 14. 21. Raff. 15,15. Berlin, 21. Juni. Weizen 45— 61. Palss 13.3.".) 34. Haser 24—29. Jahrmärkte in der Provinz Westfalen, im Osnabrückischen, LippeDetmold u. Lippe=Schaumburg. Juni. 24. Paderborn. Ergste. Oedingen. Olpe. Rönsahl. Vörde. Wiblingwerde. 25. Paderborn. 26. Delbrück. Schildesche. Beelen. Kirchhellen. Tecklenburg. Wulfen. Castrop. Haltenberg. Siegen. 27. Dielingen. Schildesche. Ahaus. Münster. Förde. 28. Oldendorf. Lotte. Münster. KleinReken. Werth. Wüllen. Affeln. Herbeda. 29. Münster. 30. Dülmen. Münster. Oer. Balre. Brilon, Langerfeld. Neueste Nachrichten. Münster, 8. Juni. Se. Maj. der König hat dem evangelischen Krankenhause hierselbst, welchem er bereis bei der Gründung einen weis huldreicher Gesinnung hatte zu Theil werden lassen,, zur innigen Freude der evangelischen Gemeinde ein Gnadengeschenk von 5000 Thirn, bewilligt. Desgleichen hat der Johanniterorden dem Krankenhause ein Geldgeschenk von gleichem Betrage gemacht und sich hierdurch den gerechtesten Anspruch auf herzlichen Dank der Gemeinde erworben. Berlin, 21. Juni. Ihre königl. Hoheit die Frau Kronprinzessin geht in kürzester Zeit etwa 2 Tage nach Pommern. Mitte Juli begeven sich das kronprinzliche Paar nach Schleswig und nehmen auf der Insel Föhr einen mehrwöchentlichen Aufenthalt. Im August erfolgt die Zusammenkunft mit Ihrer Majestät der Königin Victoria von Großbritannien zu Reinhardsbrunn. In dem ganzen Umfange des Preußischen Postgebiets wurden in Monal Mai d. J. 432,551 Stück Postanweisungen zur Pöst gegeben, S 155agg Phi Gesammtbetag von 4 Sgr. 3 Pf. vermittelt worden ist. Auf telegraphischem Wege, welcher seit Mitte Mai d. J. für Depeschen=Anweisungen neht, wurden in der letzten Hälfte des Monats Mai übermittelt: 200 Anweisungen, lautend im Ganzen auf 6712 Thlr. 14 Sgr. 9 Pf. Die italienische Regierung hat sich jetzt bereit erklärt, mit dem Zollverein einen Handelsvertrag nach dem Muster des englisch=deutschen abzuschließen. Dadurch sind alle Vorverhandlungen erspart und es steht dem sofortigen Abschluß eines Vertrages nichts im Wege, als die Bedenken der Anerkennung des Königreichs Italien. Einzelne Regierungen sind übrigens von derselben bereits zurückgekommen. Die Verhandlungen, welche Preußen mit dem Cabinet von Florenz wegen Abschluß eines Handelsvertrages führt, haben bis jetzt das erfreuliche Resultat ergeben, daß jenes Cabinet sich bereit erklärt hat, die, Handelsbeziehungeg mit dem Zollverein auf Grundlage des zwischen Enbland und dem Zouverein abgeschlossenen Handelsvertrages regeln zu Mertandiundgen. 3us=kändniß ist sehr vichtig, weil zeitraubende Detaler Grundlagede mersa=ge e d Vereint=Regierungen zu die . Ernnrlag. der Verhaublungen mit dem Königreich Italien ihre Zuland Zeiaien den Fuien dat dereits mit Frankreich, England, Raßesche den e# ven Riederlanden u. s. w. Handelsverträge geschlosen, ##he ven Erzeugnissen dieser Länder große Zollvergünstigungen gewäh.. Unter diesen Umständen ist natürlich die Concurrenz des ZollverSitdentcheene Ländern nicht möglich. Schon jetzt sind namentlich Vereius=Reateruagenise vom Jtalienischen Markte ausgeschlossn. Einize mit Stalien unter der Bedi idre Zutimnung zu den Verhandlungen den sie sich vergegenwärigten d Aurteunung bereits erthelt, in Artikels 45 des Handelsvertrages Oestereich selbst auf Grund bet Mniie 15 die Tanstirvertrages vom 18. October 1851 die Vortheile einer meistbegünstigten Nation im Handelsverkehr mit Italien genießt. die Erbebung des Pronssarslde Iinanzuinisterian macht bekannt, both burg dem ablsezezuener(Stader) Zoll, nachdem auch Olden### eim Golssungsverträge beigetreten ist, vom 14. d. Mts. an gänzlich und für inner aufgehör hat. das ae halr Trhihe. d# den Zolvereinstaaten mitgethelt, zeugnisen veriche. Wanren auf die Veibringung von Ursprungs. Deuschand, haben den„No ate, der vordamerkanschen Union n hington den Pastrag erhal,. toige von den glaubigt sind interbonds“ uun den Regierungen, bei welchen sie be bessen Folge Angebsrige: wuegen eines Vertages einzuleten, I miltärischen Diensugliagescher Staaten, welche vor Erfülung ihr Staten Bor nach Amerika auswandern und Vereinigte lande vicht ger werden, bei etwaiger Rückehr nach ihrem Geburtswerden follen den der Richterfsülung jener Pflicht irgendwie beheligt die Kronsopdiei dlaubt man annehnen zu dürfen, daß Schlusse gelang in d schleswig=holsteinischen Erbfolgefrage zu den von Dänemark baße Leiner der Pritendenten außer den Könge allein könne als Frih derechtigte„Erbdansprüche gehabtz dieser letztere seben werden(ei herer) rechtmatziger Besitzer der Herzogthümer angeabautreten““## also vollkommen in der Lage gewesen, seinenzBesitz seinen Besikztiref Juni. Oesterreich erklärt sich bereit, wenn Preußen burg übertragen au Oldenburg überträgt, auch die seinigen auf Oldenzu bringen“ zu wollen, um die Herzogthümerfrage rasch zur Lösung zu präsen Pri,s von Hohenlohe hat den Auftrag, an Ort und Stelle über Bedr#, die Beschwerden der Schleswiger dänischer Nationalität suckung begründet sind. Das wird jetzt wieder zu einem * evangelischen indung einen Be„ zur innigen von 5000 Thlrn. Krankenhause ein hierdurch den geerworben. au Kronprinzessin Mitte Juli begenehmen auf der August erfolgt ctoria von Großbiets wurden im r Pöst gegeben, sammtbetrag von Auf telegraphihen=Anweisungen Mai übermittelt: 14 Sgr. 9 Pf. rklärt, mit dem englisch=deutschen part und es steht ge, als die Belne Regierungen Labinet von Floden bis jetzt das ereit erklärt hat, age des zwischen strages regeln zu raubende Detailgierungen zu dieItalien ihre ZuEngland, Rußräge geschlossen, tigungen gewähenz des Zollversind namentlich schlossen. Einige Verhandlungen eits ertheilt, iniuf Grund des 11 die Vortheile Italien genießt. ht bekannt, daß dem auch OldenMts. an gänziten mitgetheilt, von Ursprungschen Union in binet von Waswelchen sie beeinzuleiten, in Erfüllung ihrer und Vereinigte ihrem Geburtsendwie behelligt zu dürfen, daß zefrage zu dem ßer dem Könige dieser letztere sogthümer ange, seinen Besitz wenn Preußen igen auf Oldenasch zur Lösung Ort und Stelle er Nationalität jeder zu einem großen Skandal gegen Preußen benutzt. Die Mitglieder der Landesregierung sollen dagegen protestirt haben, daß dem Prinzen ein derartiges Commissorium übertragen ist und mit ihrer Entlassung gedroht haben.— Das Wiener Cabinet hatte sich bekanntlich damit einverstanden erklärt, daß die Klagen der Schleswiger untersucht würden und Preußen die bereitwilligste Unterstützung hiezoei zugesagt. Wenn also der Prinz Hohenlohe nun allein reist, so liägt die Vermuthung nah daß Herr v. Halbhuber anderer Ansicht als seine Regierung gewesen ist und daß ihn allein die Vorwürfe der augustenburgischen Nationalen, daß Prinz Hohenlohe ohne Begleitung eines österreichischen Commissarius und ohne Auftrag beider Commissare reist, treffen. Hierauf bezieht sich die folgende officiöse Wiener Nachricht: Wien, 19. Juni. Die„General= correspondenz“ enthält einen Artikel über die völlig unrichtige Darstellung des Verhaltens des Freiherrn v. Halbhuber zur Enisendung des Prinzen von Hohenlohe nach Nordschleswig, wie sie mehrere Zeitungen enthalten. Die kaiserliche Regierung, heißt es in dem Artikel, h# zwar gegen die vom Freiherrn v. Zedlitz veranlaßte Entsendung des Prinzen Hohenlohe keinen Einwand erhoben, habe jedoch dabei konstatirt, daß Prinz Hohenlohe, weil ohne Kommissorium der obersten Civilbehörde entsendet, keine amtliche Autorität zu üben, sondern sich auf eine bloße Informationsreise zu beschränken habe. Freiherr v. Halbhuber sei weder angewiesen worden, seinerseits einen Kommissär abzuordnen, sche die taiserliche ge iu De us erhalten, dies zu unterlagen. So Baie is#egierung entschlossen sei, die Rechte der dänischen Runonalial in Schleswig in vollem Umfange zu achten, und demgemäß alle begründeten Beschwerden der Nordschleswiger bei dem Freibexrr, 2. Halbhuber stets offenes Gehör finden würden, so wäre letzterer Gemerolunte Tals berusen gewesen, sich an der Vornahme einer Art von ###tersachung zu betheiligen, welcher eine ganz ungerechtfertigte Tllbachtigung der Gesammtheit der deutschen Beamten in Nordschleswig zu Grunde gelegen hätte. Laut einer Bekanntmachung im Kreisblatte soll denjenigen Lehrern „Calauer Kreises, deren Gesammteinkommen sich auf noch nicht vo Thlr. belauft, dasselbe auf diese Summe erhöht werden. Minden. Hier ist der Oberbürgermeister Poelmahn mit 13 gegen schritsepartel gu Die Minorität gehört der Fort 17. Juni. Das hier garnisonirende 8. Husaren=Regigestern und heute sein fünfzigjähriges Bestehen durch eine große Festparade und ein feierliches Diner auf dem alten fürstbischöflichen Schlosse zu Neuhaus. Viele Gäste, welche ehemals dem Regiment angehört, hatten sich zur Theilnahme eingefunden, unter andern der Fürst von Bückeburg, Furst von Rheda, Ober=Präsident v. Schleinitz u. A. Dortmund, 15. Juni. Anfangs dieser Woche waren im Auftrage der englischen Regierung Schiffs=Constructeur I. Reed und M. Rochussen hier anwesend, um mit der Hörder Hütte einen Contract auf Lieferung einer bedeutenden Auzahl Stahlplatten zur Bekleidung Englischer Fregatten abzuschließen. Gutersloh, 21. Juni. Das landwirthschaftliche Fest als Gedenkfeier der 50jährigen Vereinigung unseres Kreises mit dem Königreich Preußen fand heute dem Programm gemäß zu Wiedenbrück statt. Die alte Stadt hatte sich reich mit Flaggen und Kränzen geschmückt, und auf der großen Wiese neben dem Amthause waren mehrere Zelte aufgebaut, in und um welche sich eine zahlreiche Menge aus allen Theilen des Kreises gesammelt hatte. Das Fest wurde mit der Thierschau eröffnet, wobei sich namentlich das Rindvieh hervorthat, welches in zahlreichen ganz vorzüglichen Exemplaren und von verschiedenen Racen vertreten war. Gegen 12 Uhr rief ein Signalhorn die Menge zur Tribüne, von welcher herab der Königl. Landrath in einer Ansprache die Gedenkfeier näher bezeichnete und auf die Segnungen hinwies, welche der Kreis unter dem preuß. Regimente erfahren, und verlas das Patent vom 21. Juni 1815, durch welches die Besitzergreifung ausgesprochen wurde. Schließlich empfahl er die Stiftung eines Denksteines zur Erinnerung an die Bewahrung Sr. königl. Hoheit des Kronprinzen bei Gelegenheit des im Jahre 1851 in der Gemeinde Awenwedde stattgehabten Eisenbahnunglücks und forderte zur Unterzeichnung von Beiträgen auf, mit einem dreimaligen Hoch auf Sr. Maj. den König und den Kronprinzen beschließend. Hierauf erfolgte die Prämiirung des Viehes, wofür erhebliche Beiträge ausgesetzt waren, und dann um 2 Uhr das Mittagsessen, welches—400 Theilnehmer zählte, die meistens in dem hübsch decorirten Zelte Platz fanden. Die westliche Wand zeigte über den für die Ehrengäste bestimmten Plätzen nebst den Büsten unserer drei Könige Friedrich Wilhelm III., Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelms I. Funf Wappen, nämlich der Stadt Wiedenbrück, des Amtes Reckenberg, der Städte Rheda und Gütersloh und der Stadt Rietberg. Die Königliche Regierung zu Minden war durch den Herrn Regierungspräsidenten von Bardeleben und dem Herrn Ober=Regierungs= rath Osterrath vertreten; von denen der erstere den Toast auf Sr. Maj. den König, der Herr Landrath den auf die königliche Regierung und. derex gegenwärtige Vertreter, und schließlich der Here rungeral, Osterrath auf den Kreis und dessen Vorsteber, dem Herrn dem der Kreis so viel verdanke, ausbrachte. Ein gutes Musikchor wirkte wesentlich zur Erhebung mit. Nach dem Essen, gegen winnen dor ach, unter denen. 150 gröberen und kleineren Ge. len und Rinder befanden. Ein Hall beschloß um Sölng.17. Juni. Das Donkapitel ist am 13.). Mis. abermals der Aufstellung einer Kandidatenliste für den erzbischöflichen auseinandergegangen.-ammengetrten; aber wiederam resattatlos Diseldorfet Danpschiffshris=Gesalschest Gersheim bese, Leoske a5 ie Gund guicher Ausland. ia ie aut wie beeshert. Die Einschiflung des transatlantischen Kabels Dratheil oder. a 22: wird der„Great Eastern“ 7000 Tons Diathseit voer incl. Wasser 2c. 9000 Tons Taugewicht und 8500 Tons Kohlen eingenommen haben. Am 24. ds. wird das Schiff mit einem Gewicht von 21,000 Tons und einem Tiefgang von 32½ Fuß den Pedpan verlassen und am 7. Juli nach Valeneia abgehen. Um alle „ühlen zu vermeiden, hat die Admiralität Sorge getragen, daß nicht nur im irländischen Kanal, sondern auch an den irländischen Küsten alle Maßregeln zur Sicherheit des Schiffs getroffen sind, zwei Kriegsschiffe„Terribie und Sphinx“ werden den„Great Eastern“ von Va„—„ lencia aus begleiten. Paris, 17. Irni. Ein Gewitter, wie man selten noch eins erlebt entlud sich dieser Tage über einigen Departements des mittleren brich d„namentlich über dem Correze=Departement. Ein Wolken.„ I ern erwa, 15 Minuten dauerte, hat in einem Umkreise von 19 Kilometern aues verheert. Tausende von Fruchtbäumen wurden umgerissen, einzelne Kastanienbäume wie schwaches Rohr gedreht oder ge, die Saaten fortgeschwemmt, über 210 Häuser ihrer Dächer beaubt, so daß die Bewohner, die den jüngsten Tag gekommen glaubten, sich in die Keller flüchten mußten. Dabei fiel ein gewaltiger Hagel; die wurden an vielen Stellen zerrissen. Unter Anderem in den Shauste Dogen mit einer Last von 2000 Klogrammen ee graben geworfen, und ein junger Mensch, der sich auf ####ove vefand, etwa 100 Meter weit fortgetrieben wurde, bis er (um Glücke in einer Hecke hängen blieb. giche#. Einem Gerücht zufolge soll in Alexandrien eine mazinistische Vetschwörung angezettelt worden sein, um die südlichen Provinzen Italiens zum Aufstand zu bewegen und die Republik proklamiren In der That wurden vier Personen, die mit dem letzten ägyptischen Dampfboot in Brindisi anlegten, beim Aussteigen verhaftet und sollen sich als mazzinistische Agenten erwiesen haben. Andere Verhaftungen fanden in Ancona statt. In Medina und Mekka, den heiligen Städten der Mohamedaner, ist die Cholera ausgebrochen und räumt unter den Schaaren der Pilger kürßzslich. auf. Während des Kurban Bairam sollen nicht weniger als " Pilger der schrecklichen Seuche zum Opfer gefallen sein, und ovwohl die Intensität etwas im Abnehmen begriffen ist, so soll doch noch die Sterblichkeit sehr groß sein. Die Einwohner haben sich sämmtlich geflüchtet und die Straßen liegen voller Leichname. Ein schwedischer höherer Offizier, Herr v. Forstell, hat eine neue Lampe erfunden, die zu Stockholm geprobt worden ist. Ihr Licht ist dreimal so hell als Gas, die Unterhaltungskosten sind billiger als die der Gaslampen und dreimal so billig als die mit Petroleum gespeisten. Das Material, dessen sich der Erfinder bedient, ist ungereinigter TerSüdamerika. Brasilianische Zeitungen veröffenlichen die Kriegserklärung Paraguay's gegen die argentinische Conföderation. Die Kriegsrüstungen werden von allen Seiten mit möglichstem Eifer betrieben, aber sämmtlichen kriegführenden Regierungen fehlt es an Geld. In Rio de Janeiro hat man bereits zu dem nur von der höchsten Noth gebotenen Mittel gegriffen, Münzen von geringerem Werthe zu prägen und denselben Zwangscours zu verleihen, auch Papiergeld zu einem Betrage von 15 Millionen zu emittiren. Inzwischen haben die Sitzungen des brasilianischen Parlaments ihren Anfang genommen. Der Senat wird über eine der wichtigsten Fragen zu diskutiren haben: ein Mitglied desselben hat nämlich einen Gesetzentwurf in Bezug auf die Aufhebung der Sclaverei eingereicht. Ligny und Waterloo. (Fortsetzung.) Dieser 17. Juni ist einer der merkwürdigsten Tage in der preußischen Kriegsgeschichte. Da war ein greiser Feldherr, der eine Schlacht verloren hatte, der kaum der feindlichen Gefangenschaft entronnen und vom Sturz mit dem Pferde am ganzen Leibe zerschlagen war, der aber dennoch in jugendlicher Kampflust glühte und nur auf einen neuen Angriff sann. Da war ferner ein Heer, welches eine Niederlage erlitten hatte und in eine solche Auflösung gerathen war, daß die Erinnerung an Jena schaurig über manche Gemüther kam, welches aber dennoch im Verlauf von wenigen Stunden so ganz wieder in Ordnung war, daß es kühnen Muthes zu einer neuen Schlacht ziehen konnte! „Solches ist nur bei den Preußen möglich!“ schreibt ein britischer Offizier beim Bericht darüber mit unverholenem Erstaunen. Jugendlich munter rief der alte Feldmarschall noch in der Nacht nach Ligny selbst seinem Gneisenau zu:„Wir haben Schläge gekriegt, wir müssen wieder ausbessern!“ Der unverwüstliche Humor des alten Helden spottete der Schmerzen, die ihm seine gequetschte Seite verursachte, ebenso tapfer wie dem niederdrückenden Gefühl der erlittenen Niederlage. Der Bericht an des Königs Majestät war eben beendet, und der Ueberbringer stand bereit, da kam der Wundarzt, um die Quetschungen einzureiben. „Was habt Ihr da?“ fragte der Feldmarschall. „Spirituosa, Ew. Durchlaucht!“ antwortete der Wundarzt. „Auswendig wird das weniger helfen, ich will dem Ding besser beikommen!“ Er ließ sich Champaguer bringen, trank dem Kourier zu und sagte: „Melden Sie Sr. Majestät, ich hätte kalt nachgetrunken, es würde besser gehen!“ Champagner war das liebste Getränk des alten Helden, und im Jahre 1814 sagte er einmal ganz wehmüthig:„Ist's denn nicht schrecklich, daß ein so schlechtes Volk wie die Franzosen einen so herrlichen Wein hat? Sollte man nicht meinen, sie müßten alle zu Engeln werden bei dem Trank?“ Uebrigens enthielt der Tagesbefehl, den Blücher am 17. Juni erließ, keine besondere Schmeichelei für die Truppen, die in der LignySchlacht gefochten, und that denn auch gar nicht sanft. Freilich erkannte er im allgemeinen die Bravour an, aber die Cavallerie hatte ihm nicht fest genug ausgehalten die konnte ihm nie genug thun, weil er sie am meisten liebte, und sie wurde vermahnt, sich baldigst vor dem Feind schneidiger zu zeigen; auch die Geschütze waren ihm nicht nahe genug an den Feind herangefahren; nur die alten Infanterieregimenter erhielten ungetheiltes Lob. Um diese eisernen Rippen der Armee konnte sich denn auch die weichere Masse der neuformirten Truppentheile, der Landwehren und jungen Soldaten, im Laufe des 17. Juni wieder anschließen. Ohne diesen festen Halt der alten Regimenter hätte Blücher sein Heer nicht wieder herstellen um am folgenden Tage aufs Neue schlagen können. Die Verwilderung und Zerstreuung der nicht altgedienten Truppen war über alle Begriffe groß gewesen; von welcher Bedeutung Disciplin und Waffengewohnheit, zeigte sich kaum jemals so deutlich, wie an diesem Tage. Blücher's Tagesbefehl schloß mit den muthigen Worten:„Ich werde euch wieder vorwärts gegen den Feind führen, wir werden ihn schlagen, denn wir müssen! Ein Hauch von dem eisernen, unverwüstlichen Mannestrotz des Feldherrn kam in die Brust jedes einzelnen Soldaten. Vorwärts! Vorwärts! Unterdessen wußte Wellington noch nichts von Blücher's Niederlage bei Ligny; er zog am Morgen des 17. Juni seine Truppen bei Quatre=Bras zusammen und gedachte an diesem Tage mit den Preußen gemeinsam zum Angriff auf Napoleon überzugehen. Die von ihm ausgesandten Offiziere fanden aber den Feind auf der Straße von Quatre= Bras nach Sombreffe, der Rückzug Blücher's auf Wavre wurde endlich bekannt, und nun beschloß auch er abzusehen, denn er fühlte sich nicht im Stande, es allein mit Napoleon bei Quatre=Bras aufzunehmen. Da man im britischen Hauptquatier nicht mehr auf preußische Hülfe zu hoffen wagte, so beschloß man schon den Rückzug auf Antwerpen, man gab Brüssel auf. So dachte man im britischen Hauptquartier; da erschien um neun Uhr Morgens eine Botschaft Blücher's aus Wavre: der Preußenheld verlangte bis zum neuen Angriff nur so viel Zeit, um seinen Truppen Lebensmittel und frische Patronen auszutheilen. Das veränderte die Sachlage sofort, und Wellington ließ Blücher sagen, er werde sich im Laufe des Tages in die Stellung von MontSt.=Jean, welche Brüssel deckt, zurückziehen und dort die Schlacht an„ S wean Blücher verspreche, mit zwei preußischen Corps zu ihm „— goven. Zreudig antwortete der Fürst von der Wahlstatt: nicht mit zwei Corps, sondern mit seinem ganzen Heere werde er am 18. Jun. uber St.=Lambert zu ihm stoßen, den Angriff Napoleon's mit Wesling, ton gemeinschaftlich bestehen, oder, wenn Napoleon zögere, denselben mit ihm vereint am Tage darauf angreifen. Das schlachtenfrohe Herz des preußischen Helden jubelte, denn hatte bis dahin nur die eine Furcht gehabt, Wellington könnte an Rück, zug denken. Darüber beruhigt, gab er sich ganz seiner Freude bin und ließ seine Truppen im Parademarsch an sich vorüberziehen. Ein geschlagenes Heer am Tage nach der Schlacht im Parademarsch! Wahrlich das können nur die Preußen! Aber der Alte wußte recht gut, was er that; der Parademarsch gab seinem Heere das ganze Gefühl, das ganze Bewußtsein kriegerischen Stolzes wieder. Was aber that Napoleon an diesem Tage? Es scheint, als ob er etwas berauscht gewesen von dem Lächeln jener Siegesgöttin, die ihm einst treulich von Schlachtfeld zu Schlachtfeld gefolgt war: wenigstene handelte er nicht mit jener rapiden Entschlossenheit, die sonst, neben der Gewaltigkeit in der Massenentwicklung, seine Kriegsführung so gefürchtet gemacht. Am Morgen des 17. Juni beritt Napoleon das Schlachtfeld von Ligny und wartete auf Nachrichten; erst gegen Mittag wendete er sich gegen Quatre=Bras, nachdem er vorher unter dem Marschall Grouchy zwei Corps, etwa 32,000 Mann stark, zur Verfolgung der Preußen entsandt hatte. Es waren das die Corps von Vandamme und Gerard, die Cavallarie unter den Generalen Pajol und Excelmans. Bei Quatre=Bras hatte Wellington dem Marschall Ney gegenüber eine starke Cavallerieabtheilung stehen lassen, diese plänkelte mit dem Feinde, wartete aber Napoleon's Angriff nicht ab, sondern zog sich in der Richtung auf Brüssel zurück. Eifrig verfolgte sie Napoleon mit der ganzen Masse seines Heeres; er gedachte heute Wellington zu schlagen wie gestern Blücher. Aber er hatte große Schwierigkeiten zu überwinden, bevor er nur an den Feind kam; es hatte die ganze Nacht hindurch geregnet, und es regnete unverdrossen den ganzen Tag weiter; die Wege waren grundlos, in dem zähen Schlamm kamen die Truppen nicht vorwärts trotz alles Treibens und Drängens; die Cavallerie selbst bewegte sich nur langsam in den durchweichten Getreidefeldern. (Fortsetzung folgt.) Vermischtes. Anekdoten aus dem Feldzuge gegen die Dänen. Erst jetzt tauchen mehr und mehr Anekdoten aus dem letzten Feldzuge auf und wir halten einige davon der Mittheilung werth, da wir deren Echtheit verbürgen können und dieselben eine Kaltblütigkeiten dokumentiren, die an jungen Soldaten, welche eben erst ihre Feuertaufe erhalten, wirklich ganz erstaunlich ist. Zwei Musketiere vom 53. Regiement sitzen im Monate März in einer elenden Holzhütte bei Broacker am Wenningbund und spielen„Schafskopf“. Plötzlich mit schrecklichem Krachen kommt ein Gruß von Rolf Krake in Gestalt einer Vollkugel, schlägt durch die eine Wand, geht über die Köpfe der Spielenden fort, und fährt zur andern Wand hinaus. Ohne auch nur von ihrem Spiel aufzublicken, meint der Eine mit höchster Gelassenheit:„Na nu sitt'n ni in'n Zug, unn' war’n uns det Schnuppen hol'.“—„Schadt nischt, sagt der Andere, speel man ut.“ Und ohne die Holzsplitter fortzuräumen, welche die Kugel auf ihre umgekehrte Tonne geschleudert, spielen sie ihren Schafskopf weiter.— Zwei 35er Füsiliere haben nach langem Hungern endlich durch irgend eine List ein Gericht Erbsen und ein Stück Speck erwischt, kochen sich das leckre Mahl in den Laufgräben vor Düppel und erwarten mit unsäglicher Begierde den Moment, wo das Gericht gar sein wird. Plötzlich schlägt ein Granatsplitter in ihr Feuer und zerschmettert den Topf.„Na det ist aber gemein, ruft der eine Berliner ganz weinerlich, nu haben wir wieder nischt.“—„Laß man jut sein tröstet der andere, und gib man schnell die Löffel her, sie sinn' schon weech.“ Und damit löffeln sie aus den Scherben die übrig gebliebenen Erbsen.— In Bieberich stürzte sich am Pfingstmontage eine junge fremde Dame in den Rhein. Dr. Cohnfeld, der eben des Weges daher kam, sprang ihr nach und rettete sie mit Lebensgefahr. Die Dame ist die erst seit Kurzem vermählte Gattin eines auslandischen Offiziers und mit demselben eben auf der Hochzeitsreise begriffen. Am genannten Tage entstand zwischen dem jungen Ehepaare, nach einer reichlichen Champag= ner=Libation, eine Eifersuchtsscene, in deren Folge die Dame drohte, sich in den Rhein zu stürzen. Der Mann hielt dies für eine müßige Drohung und lachte darüber. Die excentrische Dame war darüber so empört, daß sie direkt an das Ufer eilte, und da sie Niemand zurückhielt, auch wirklich in's Wasser plumpste. Der eifersüchtige Ehemann soll nicht wenig ernüchtert worden sein, als man seine ohnmächtige Frau ihm ganz durchnäßt wieder zurückbrachte.