* Ein Beschluß des preußischen Aeltestenausschusses. Berlin, 20. März. des Preußischen Landtages beschloß in seiner Freitag=Sitzung vor der Plenarsitzung, mit knapper Mehrheit, die Vertagung des Tundtages bis zum 31. März zu gmpfehlen. In der Erörterung kam es zu der Fruge, ob in der Zeit der Nichttagung des Plenums der Ständige Ausschuß Verordnungen über wichtige Gegenstände erlassen werde. Die bei wichtigen For, dse den und verlangte, daß tages einizen i das Blenum des Landt#### zzuperufen sei. Ministerpräsident Marz gefgagt, werden, ob die Regierung den Erlaß WElcher Rolverordnungen beabsichtige. Die Landtagssitzung. Berlin, 20. März. ssen Bartels eröffnet die Sitzung um antragt## do#, Eintxitt in die Tagesordnung beuntragt Abg. von der Östen(Deutschn.) die Vorwegnahme des Antrages seiner Fraktion über zen Begriff eines Geschäftsministeriums speziell den Begriff„Laufende Geschäfte“. B#(Kom,) verlangt, daß der kommugistische zantrag auf Auflösung des Landtages und Neuwählen am 26. April vorweg genommen wird. Jie Detischnachon=sien Inen uschn.) bemerkt, daß die Deutschnanbnaten einen Antrag auf Auflösung des Landtages mit sofortiger Wirkung vorgelegt haben.(Stürmischer Beifall rechts.) Dem fehle jede verfassungsmäßige Grundlage.(Großer Lärm in der Mitte und links.) Abg. Riedel(Dem.) bemerkt unter großem Lärm der Rechten: Die Mehrheit, die am 20. Februar das Ministerium Braun gestürzt habe, trage für den jetzigen Zustand die Verantwortung. än hbeun... se Schöningen(Deutschn.) ertriebe, werde ste, Veimarer Koalition eg so weiter Weimarer Salsieein Tages als Vernichterin der Weimärer noantion darstehen. in Saensigu und Unterbrechungen dauern Redners weiter forl. Darauf erscheint Ministerpräsident Marx im Hause und gibt eine Erklärung ab, daß nach der Verfassung das geschäftsführende Ministerium die lausenden Geschäfte zu erledigen habe. Es habe dafür zu sorgen, daß der preußische Staat und das preußische Volk keinen Schaden leiden. Man habe während der Vertagung alles getan, was notwendig sei. des Ministerpräsidenten Geschöftzministerizent. uv die Besugnisse eines Geschaftsministeriums wird mit den Stimmen der Rechten und der Kommunisten angenommen. Bei der Entscheidung über den sozialdemokratischen Antrag auf Vertagung dieser Besprechung vieior die Abstimmung zweifelhaft. Es muß Auszählung erfolgen. Da nur 185 Stimmen abgegeben werden, ist das Haus beschlußunfähig. der auf sofort anberaumten neuen Litzung wird die Aussprache über die Vorgänge in Halle fortgesetzt. . Abg. Ladendorff(Wirtsch. Vag. Uemerkt, die Veranstalter der Versammlung in Halle hätten sich den Anordnungen der Polizei nicht gefügt, deshalb seien sie verantwortlich für die Vorgänge. "„Abg. Stock(Nat.=Soz.): Die Vorgänge in Halle seien nur die Auswirkung der maßlosen und gewissenlosen Hetze der Kommunisten. rung 851.85 chnetter(Kom) erklärt, die Regie2# Tuther schütze die Besitzenden und bereite ein Vittaturgesetz vor, um das Proletariat vollends auszuhungern. Den Urantrag des Zentrums über die Neuordnung des höheren Schulwesens hat der Ausschuß in folgender Fassung angenommen:„Das Staatsministerium wolle die Ausführung der Neuordnung des höheren Schulwesens für das besetzte und besetztgewesene Gebiet durch entsprechende Uebergangsmaßnahmen erleichtern.“ Dazu liegt ein gemeinsamer Urantrag sämtlicher Parteien, mit Ausnahme der Kommunisten und Nationalsozialisten vor, das Staatsministerium zu ersuchen, bei der Durchführung der Schulreform im besetzten und besetzt gewesenen Gebiet festzuhalten a) an den bisherigen VorschrifPrlichefund der bisherigen ###undenzh der Lehrkräfte, c) an der Einrechnung des wahlfreien Unterrichts in die Pflichtstundenzahl. Weiter sind an besonders geschädigten Schulen Förderklassen einzurichten.“ Die Anträge werden angenommen. Das Haus nimmt sodann den Bericht des Unterrichtsausschusses über die Uranträge und groden Anfragen betreffend die Auflösung der Seminare, Unterbringung der Lehrerbildner u. s. w. entgegen. Ueber den Antrag Hirsch(Soz.), wonach erklärt werden soll, daß ein Abbau der Wahlbeamten nur unter der Voraussetzung des§ 21 der Preuß. Personalabbauverordnung zulässig ist, wird auf Antrag Ebersbach(Dutl.) namentlich abgestimmt. Da nur 169 Stimmen abgegeben. werden, ist das Haus beschlußunfähig. Gewaltige Kundgebung für Jarres in Breslau. Ein Gruß an die Oktmark.— Die Schranke des polnischen Korridors.— Völlerbundslagen.— Dura, Ueverwindung des Parteigeistes zur Schicksals=Gemeinschaft. Breslau,=20. März. Oberbürgermeister Dr. Jarres traf heuts nachmittag in Breslau ein und wurde Lauptbahnhof von führenden Persönlichkeiten begrüßt. Die Veranstaltung gestaltete einer gewaltigen Kundgebung. Viele Tausende konnten wegen Ueberfüllung des Saales keinen Eintritt finden. Von Musik unz Kürmischem Händeklatschen beglei et, beritz erstnete deng, Saal. Geheimrat HelBesrüßungsworten wies auf den üharhartgis on Dr. Jartes und Veraustel Charatter der Verunstuttung hin. Er schilderte dann, wie Duisburg gegen die Franzosen verteidigte und sprach den Wunsch aus, daß diese Stunde eine Stunde der nationalen Ehre und Erhebung sein möge. Dann nahm Dr. Jarres das Wort und führte aus: Gerade als Rheinländer hatte ich den besonderen Herzenswunsch empfunden, hier in der Ostmit führenden Persönlichkeiten aus allen Schichten der, Bevölkerung Fühlung zu nehmen. „ vir Wah. des Ausschusses auf Breslau siele und daß ich so die Möglichkeit habe, mit den Vertretern des schlesischen Landes mich auszusprechen, bereitet mir eine aufrichtige Freude. Mein BeKilt auch Henen. Li. gesamten Ostmark. Er unter fremder Herrschaft leben Pisslenz aber mit uns fühlen und denken, sowie denken. Während meiner Amtszeit als Minister des Innern habe ich häufig GeEsgnhßit, gesucht und gefunden, mich mit den Wunschen und schweren Sorgen der Ostmarken= überzeugen, daß durch die räumliche Trennung serringert, sondern verschefe ie d Reiches nicht es als Rheinländer vreuut worden ist. Wie ich ich deute““aner schon oft getan habe, so möchte allen Ostpreußen meinen Gruß und die Hoffnung aussprechen, daß im Reich und Preußen geten, wird, um in Ihnen keinen Augenblick laslen upt der Vereinsamung aufkommen zu a.„ Die. Schranken des sogenannten polnischen Korrivors empfinden wir als eine Verhöhnung des gerade von Polen so gern in Anspruch genommenen Selbstbestimmungsrechts der Völker. zstentlichen... si“ setzt auch in der kannenen s.Peinung der uns früher seindlich gesonnenen Lander Stimmen der Vernunft, die die d## audharteit des jetzigen Zustan# ctennen.„Deutschland ist aufgefordert, in den Volkerbund einzutreten. Die Bedenken, die dagegen bestehen, sucht man neuerdings auch von deutscher Seite mit dem Einwand zu zerstreuen, wir könnten den Völkerbund nur ändern, wenn wir in ihn hineingingen. Nach den schmerzlichen Erfahrungen in unseren Ostmarken, in Danzig und auch im Saargebiet würde ein bedingungsloser Eintritt vom deutschen Standpunkt aus ein gefährliches Spiel mit der deutschen Zukunft sein. Auch wir erstreben im eigenen Interesse den Völkerfrieden. Ich habe als Reichsminister die Auffassung vertreten, daß Deutschland grundsätzlich dem Völkerbund beitreten solle aber unter der selbstverständlichen Voraussetzung, daß uns die Gleichberechtigung als Großmacht eingeräumt und unserer besonderen Lage inmitten des waffenstarrenden Europas Rechnung getragen wird. Wir dürfen nicht durch voreilige Schritte die wenigen uns gebliebenen Schritte preisgeben. Große politische Fragen und nicht die engen Gesichtspunkte der Partei müssen für die Wahl des Reichspräsidenten ausschlaggebend sein. Solche großen Fragen harren heute viele der Lösung. Die Nichträumung der Kölner Zone bedeute nicht nur vom deutschen Standpunkt aus, sondern auch für die Wiederherstellung eines wirklichen Völkerfriedens einen schweren Rückschrag und eine schwere Versündigung gegen Vertragstreue und gegen den Geist der Londoner Verständigung. Für die Befreiung der besetzten Gebiete sind wir bereit, jedes Opfer zu bringen. Wir können die schweren Lasten des Londoner Abkommens nur dann ertragen, wenn man uns in den„Stand setzt, diese Leistungen aus unserem Voitseinkommen, nicht aber aus unserem zerrütteten Volksvermögen aufbringen können. Jarres schloß seine Rede mit dem Hinweis auf die Wiederkehr des Tages der Abstimmung in Oberschlesien:„Ein hartes Schicksal hat unser Land und Volk betroffen und gerade hier in der Ostmark empfinden wir die nationale und völkische Not unseres Deutschtums besonders stark. Die Leiden, Zicachan der auserl“ hat, sollten uns nach der der„Feinde voneinander trennen. In Wirklichkeit haven sie aber das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt, sie haben uns zu einer unlösbaren Schicksalsgemeinschaft zusammengeschmolzen. So wie dieser Wahlkampf von dem Reichsblock geführt wird, um den Parteigeist zu überwinden, um einer höheren Staatsgesinnung zu dienen, so wollen wir von Westen und Often aus die Hand uns entgegenstrecken zu dem Gelöbnis: über allen inneren Hader hinweg unserem alten Preußenstaat und unserem großen deutschen Vaterlande treu zu bleiben und im Unglück nun erst recht!“ Der Rede folgte stürmischer Beifall. Zas, Deutschlandlied schloß die KundgeEine zweite Rede Jarres'. Breslau, 20. März. Wegen des ungeheuren Andranges zum großen Konzerthause mußte die Polizei die Kundgebung für Dr. Jarres vorzeitig schließen, da die Menge wiederholt versuchte, die Postenkette zu durchbrechen. Dr. Jarres hat daher in einer zweiten öffentlichen Versammlung noch eine Rede gehalten, die ebenfalls mit stürmischem Beifall aufgenommen wurde. Vor dem Versammlungsgebäude fanden große Kundgebungen für Dr. Jarres statt, die vor dem Hotel, in dem er abgestiegen war, fortgesetzt * Hamburg, 20. März. burg: a.#.: Der neue Kurs in HamP#encd die Deutsche Volkspartei # gsammlungen in allen Bezirken des WahlLeise Lamburg in den Wahlkampf für Dr. altes ein. Nation und Wahlen. Präsident Bartels schließt die Sitzung und beraumt die nächste Sitzung auf Dienstag, den 31. März, an. Infolge des großen Lärms im Hause ist die Bekanntgabe der Tagesordnung nicht zu verstehen. Die Sieben für den ersten Wahlgang. Berlin, 20. März. Amtlich. Die auf Grund von Wahlvorschlägen für den ersten Wahlgang der Reichspräsidentenwahl zugelassenen Anwärter, deren Namen auf den amtlichen Stimmzettel vorgedruckt werden, sind folgende:" 1. Otto Braun, preußischer Ministerpräsident a. D., Berlin. 2. Heinrich Held, bayrischer Ministerpräsident, München. 3. Willy Hellpach, badischer Staatspräsident, Karlsruhe. 4. Karl Jarres, Reichsminister a. D. und Oberbürgermeister, Duisburg. 5. Erich Ludendorf s. General der Infanterie a. D., München. 6. Wilhem Marx, Reichskanzler a. D., Berlin. 7. Ernst Thaelmann, Transportarbeiter, Mitglied des Reichstages, Berlin. Der amtliche Stimmzettel verzeichnet also den in Pesp. i Senatspräsidenten beim Reichsgericht burch 89 Dr. Lobe nicht mehr. Dr. Lobe war pie„deutsche Aufwertungs= und AufbauPariel“ aufgestellt worden. Der Antrag ist offenbar entweder zu spät eingegangen oder hat nicht wieserlrliche Anzahl von un polizeiliche Sicherung Berlin, 20. März. Der Preußische Minister des Innern hat an sämtliche Oberpräsidenten, Regierungspräsidenten und an alle Polizeiverwaltungen einen Runderlaß gerichtet, der lautet:„Für die bevorstehende Neuwahl des Reichspräsidenten bringe ich meine Verfügung vom 29. März 1924(Schutz der Wahlversammlungen und der Wahlhandlung) und vom 25. Oktober 1924(gegen die Kräfteverzettelung der Polizei) besonders in Erinnerung. Gegen Polizeiverwalter, die es an den erforderlichen und nötigen Maßnahmen des Versammlungsschutzes und der Abwehr aller Störungsversuche im Wahlkampf wie an den Wahltagen selbst(29. Märgeg beuenfalls 26. April 1925) sehlen lassen,## ich unnachsichtiichz einschreiten. 1 Bielefeld, 20. März. „Zur Nation euch zu bilden, ihr hofft es, Deutsche, vergebens!“— Der Unmut über die deutsche Kleinstaaterei ließ einmal Goethe, der sie in Weimar ja aus nächster Nähe beobachten konnte, diesen bitteren Satz schreiben. Zwei Menschenalter später gab es ein Deutsches Reich. Aber daß es den Deutschen gelungen wäre, sich zur Nation zu bilden, das Reich, das Bismarck schuf, als innerstes Erlebnis zu empfinden— wer könnte den Beweis dafür erbringen? Eher ließe sich das Gegenteil nachweisen, eher sich feststellen, daß dem Deutschen das Bewußtsein, ein Volk, ein Staat, eine Macht zu sein, nur bei ganz besonderen Anlässen, meistens nur bei der Bedrohung von Freiheit und Leben durch einen äußeren Feind, aufgedämmert ist. Sonst ist er der Partikularist, der Eigenbrödler, der in allen Dingen, die die Nation angehen, Unzuverlässige und Gleichgiltige, als den ihn Goethes untrügliches Forscherauge sah, geblieben bis auf den heutigen Tag. Wir erleben in diesen Wochen einen neuen Beweis für diese schmerzliche Tatsache. Als es galt, für den Wahlgang zu rüsten, der dem neuen Deutschland endlich ein nach der Verfassung gekürtes Oberhaupt zu geben hat, da ist die Nation hinter dem Ofen sitzen geblieben und hat schafsgeduldig alles den Parteien überlassen, die sie nach sechs Jahren Parlamentarismus doch wirklich nicht als die zuverlässigsten Hüter ihrer Interessen kennen gelernt hat. Der einzige Lichtblick in diesem trüben Bild ist der Reichsblock, dessen Bildung wenigstens unter den Vaterländischen eine Zersplitterung hintangehalten hat; aber diese Einigung ist Stückwerk gewesen, weil sie weder die entschiedene Mehrheit des deutschen Volkes zu umfassen, noch mit festem Griff über die Parteihürden hinweg den Volksgenossen selbst zu erfassen vermochte. Trotz des mit mehr gutem Willen als Geschick unternommenen Anlaufes ist die Vorbereitung zum 29. März eine Parteiangelegenheit geblieben: es wäre unverzeihliche Leichtfertigkeit, wollte man über diese schwerwiegende Tatsache hinweggehen. Die unausbleibliche Folge war, daß auch der alsbald einsetzende Wahlkampf von der niederen Zinne der Partei aus geführt wurde. Und was für ein Niveau war das! Während sich der um Jarres vereinigte Reichsblock nach. Kräften bemühte, in allen seinen Kundgebungen jeden unsairen Angriff auf den Gegner zu vermeiden, während sein Kandidat in seiner ersten Rede ernst und nachdrücklich darauf hinwies, daß in diesem unblutigen Waffengang jede unritterliche Kampfesweise zu vermeiden sei, da sonst schwerer Schaden für das ganze Volk entstehen müsse, zog man auf der Gegenseite das gesamte Höllenregister, dessen Töne wir von den DezemberWahlen her noch allzu gut im Gedächtnis haben. Da war keine Verunglimpfung zu niedrig, keine Verdächtigung zu schmachvoll, daß man sie nicht gegen Jarres und seine Anhänger geschleudert hätte. Wer von den Verleumdern, die das Gift kübelweise gegen den Kandidaten des Reichsblocks spritzten, machte sich auch nur einen Augenblick Skrupel darüber, daß man mit dieser gewissenlosen und unwürdigen Hetzkampagne dem deutschen Volke wie dem vergnügt zuschauenden Ausland das elende Schauspiel einer Selbstbeschmutzung bot, deren sich eine südamerikanische Freibeuterrepublik geschätzt hätte? Das Niederschmetternde an diesem widerlichen Vorgang ist die Tatsache, daß sich diese Ehrenwerten allem Anschein nach gar nicht darüber klar sind, daß die Reichspräsidentenwahl von der zu einem Parlament himmelweit verschieden ist. Hier handelt es sich doch nicht darum, einige hundert Reichs= oder Landtagssitze zu vergeben, sondern den höchsten Posten, der in der Republik zur Verfügung steht. Wer einen Mann, dem weite Kreise des deutschen Volkes die Ehre erwiesen, ihn für diesen Platz an der Spitze des Deutschen Reiches in Vorschlag zu bringen, händeweise mit Schmutz bewirft, der wird nicht verhindern können, daß ein Teil davon auf den Staat selbst, auf die Republik fällt. Daß nun gerade die Leute, die vorgeben, am Sanktuarium des deutschen Staates Schildwache zu stehen, sich der gröbsten Beschimpfungen befleißigen, ist ein furchtbares Zeichen dafür, wie weit sie vor allem entfernt sind, was mit staatsmännischer Einsicht auch nur eine schwache Aehnlichkeit aufwrei“ uud daß sie sich vom Partei*: g·slos im „„ h l a s s e n, d e r verleidet, anderen wortung halten ke Bei Mchme „un früheren den, auf wirtschaft gen zu b. hingenon den werd setzung Korftellgs neuen A. Rat der Ausweg es die M beenden, detes un der das! hemmun Margei In# r e 9 sradk Schauspi dramatif Kraft. sehr schi wiesen. männlick liche Kr. produkti des Gei geboren Natur.“ von den aus werden, geistige auch die Frau#s# gedichtet ihrem Goethe Männer unserem Dienstb. gedrückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglich weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind zwinger sondern suchen. meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerdman al Weib u in voll von Lö über di jegen haffer Ri sonder: geistig Ach, al Nür. 67 Tragik. M 95 Makler Herzen scheuch — Dai seine die bef — Da Vaters Nutzen reichen öffnet. Gedul Tage Und n uns h erfasse Lene ließ Schlo Verzu Männ hei Reise restlos deme ein ar sein ob er dem von reift die 6 der in ausge. el a zurüc die a: Neues vom Tage. Der preuß. Landtag hat sich auf den 31. März vertagt. Damit ist die Kabinettskrise bis nach der Reichspräsidentenwahl verschoben. Dr. Jarres, der Kandidat des Reichsblocks, hat gestern in zwei überfüllten Versammlungen in Breslau gesprochen. Vor= und nachher kam es zu stürmischen Kundgebungen für Jarres, die sich noch vor seinem Hotel fortsetzten. Im Reichstag wurde der Notetat in 3. Lesung gegen die Stimmen der Kommunisten und Sozialdemokraten angenommen. Das kommunistische Mißtrauensvotum wurde mit dem gleichen Stimmenverhältnis abgelehnt. In der französischen Kammer kam es bei der Besprechung der Frage des Laienunterrichts und der Trennung von Kirche und Staat zu stürmischen Szenen, die schließlich in eine allgemeine Prügelei ausarteten. Nachher erhielt Herriot ein Vertrauensvotum mit 325 gegen 251 Stimmen. tums, Mut und Können, Vaterlandsliebe und Charakterfestigkeit, Klugheit und edle Gesinnung. Dr. Jarres wählen heißt Deutschland dienen“. Der Notetat angenommen. Ablehnung des kommunistischen Mißtrauensbobunns. Berlin, 20. März. heute der Notetat in Im Reichstag wurde dritter Lesung gegen die Stimmen der Kommunisten und Sozialdemokraten angenommen. Ebenfalls angenommen wurde eine Entschließung über die Wahrung der Interessen des Reiches bei der Umstellung der Deutschen Werke. Der kommunistische Mißtrauensantrag wurde gegen die Stimmen der Kommunisten und Sozialdemokraten abgelehnt. unserem Volk schon so oft zum Verderben geworden ist. Angesichts dieser Lage ergibt sich, daß wir au die Parteien nicht hoffen können. Und nun lautet die Schicksalsfrage: wird die Nation nicht endlich doch das befreiende Wort sprechen? Wird sie am 29. März abermals hinter dem Ofen sitzen bleiben? Wir wissen, daß das deutsche Volk in politischen Dingen eine Langmut besitzt, deren Grenzen weit jenseits des bei anderen Völkern Vorhandenen liegen. Aber die Geschichte lehrt auch, daß einmal, irgend einmal auch deutsche Geduld ein Ende hat und daß dann Aufbäumen und Ermannung umso wuchtiger sind. Uns will scheinen, daß die Stunde da sein könnte, die solche Umkehr bringt. Denn was sich in den letzten Wochen vollzogen hat, liefert den klaren Beweis dafür, daß gewisse Parteien die Wahl am 29. März als eine Art verspäteten Fastnachtsscherz aufzufassen belieben, den sie sich zum Ergötzen ihrer Häuptlinge mit dem deutschen Volk machen zu können glauben. Man mutet der Nation zu, sich zu einer Art Parteizählung herzugeben; man hat fein säuberlich für jede Gruppe, zuletzt sogar für einige Grüpplein von herzlicher Unbedeutendheit,„Kandidaten“ nominiert, um einmal festzustellen, wieviel man an Wählern hinter das Parteibanner scharen kann. Man glaubt, sich das ungestraft leisten zu können, da ja nach der Berechnung der Herren die Entscheidung erst im zweiten Wahlgang fallen soll. Möge die Nation auf dieses unwürdige Spiel die rechte Antwort geben! Es gibt einen Kandidaten, der sich ausdrücklich dagegen verwahrt hat, sich als Probierstein für die parteiliche Eitelkeit herzugeben. Und dieser Mann, Dr. Karl Jarres, hat dazu das Herz auf dem rechten Fleck und einen klaren, geschulten Kopf; dieser Mann hat längst die Feuerprobe der Aufopferungsfähigkeit für Heimat und Vaterland bestanden, hat in schwerster Zeit bewiesen, daß er gegenüber dem äußeren wie dem inneren Feind die„Zivilkourage" besitzt, die nach Bismarck dem Deutschen nur zu oft fehlt und die wir gerade heute beim ersten Führer doppelt nötig haben. Die Nation braucht sich dieses Mannes wahrlich nicht zu schämen. Möge sie am 29. März den rechten Weg finden! Ihr aber, Wähler und Wählerinnen, denkt daran, daß ihr alle Glieder dieser Nation seid! H. M. Auf der Tagesordnung der Freitagssitzung steht zunächst die dritte Lesung des Notetats. Abg. Dittmann(Soz.) gibt eine Erklärung ab, wonach die sozialdemokratische Fraktion nicht in der Lage sei. dem Notetat zuzustimmen. Durch die steuerlichen Vorbereitungen der Regierung würde die Lastenverteilung nur noch ungerechter gestaltet. Abg. von Graese(Nat.=Soz.) bedauert, daß keine außenpolitische Debatte stattgefunden habe. Er stimme nur mit großem Bedenken dem Notetat zu. Abg. Koch=Weser(Dem.) erkennt die Notwendigkeit dieses Notetats an und stimmt ihm zu. Das Mißtrauensvotum der Kommunisten lehnt er ab, da die Demokraten sich ihre Haltung nicht von den Kommunisten vorschreiben ließen (Lachen bei den Kommunisten). Der Notetat wird dann in dritter Lesung gegen Sozialdemokraten und Kommunisten endgültig angenommen. Das Mißtrauensvotum der Kommunisten wird in einfacher Abstimmung gegen Kommunisten und Sozialdemokraten abgelehnt. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfes über die Sparer etwas geschieht, die Frage dürfe aber nicht über das Knie gebrochen werden. Notwendig sei ruhige und sachliche Arbeit. Abg. Dr. Best(Dutl.) hält es für notwendig, der Eintragung von aufzuwertenden Hypotheken von zweiselhafter Grundlage vorzubeugen. Er schließt mit der Versicherung, daß er für eine gerechte Aufwertung immer seine Stimme erheben werde. Es folgt die Beratung der sozialdemokratischen und kommunistischen Anträge auf Sicherung der Wahlfreihett. Reichsinnenminister Schiele stellt fest, daß nach der Verfassung die Wahlfreiheit gewährleistet ist. Es liege kein unmittelbarer Anlaß vor, die Länderregierungen noch einmal besonders darauf hinzuweisen. Die freie Meinungsäußerung werde in keiner Weise gefährdet. Dieses Recht gelte aber nur für Deutsche und nicht für Ausländer. Er schließt sich in dieser Beziehung durchaus den Erklärungen des preußischen Innenministers Severing an. Die Vorgänge in Halle seien noch nicht völlig geklärt. Darauf werden die Beratungen abgebrochen. Das Haus vertagt sich auf Sonnabend 11 Uhr mit der Tagesordnung: Weiterberatung und kleine Vorlagen. Das Gegenbesspiel! Braun als Nutznießer des Ruhrfonds! Seit Wochen redet die sozialdemokratische Piesse voller moralischer Entrüst illion über 700 Mil.=nen, die angeblich den Ruhrindustriellen in den Rachen gejagt worden sind. Kein amtliches Dementi, keine vernünftige Beweisführung bringt sie davon ab, daß hier ein „Panama“ allerschlimmster Sorte vorliege. Die Herren werden uns deshalb nicht böse sein, wenn wir einmal an einem Gegenbeispiel zeigen, wie sie es verstanden haben, aus dem Ruhrfonds Kapital zu schlagen: Verlängerung der Dritten Steuernotverordnung bis zum 30. Juni d. Is. Abg. Dr. Schetter(Zentr.) berichtet über die Ausschußverhandlungen. Die Fristenverlängerung sei notwendig geworden, weil das neue Aufwertungsgesetz nicht vor dem 1. April erledigt werden könne. Der Rheinischer Aufruf für Jarres. Der Reichsblock Köln=Aachen richtet an die Bevölkerung u. a. folgende Worte:„Wir am Rhein vor allem kennen Dr. Jarres, kennen seine Art, seinen Charakter, seine Besonnenheit und seinen politischen Weitblick. Dr. Jarres an der Spitze des Deutschen Reiches ist wahrhaftige Verkörperung besten deutschen MannesAusschuß hat der Vorlage noch folgende Bestimmung zugefügt:„Der Wiederherstellung eines gelöschten Rechtes zu dem Zwecke der Aufwertung steht dem öffentlichen Glauben des Grundbuches insoweit nicht entgegen, als ein nach de: Löschung eingetragenes Recht nach dem 1. April 1925 begründet worden ist.“ Reichsjustizminister Dr. Frenken gibt namens der Reichsregierung folgende Erklärung ab:„Das Reichskabinett hat hinsichtlich des Aufwertungsgesetzes inzwischen entscheidende Beschlüsse gefaßt. Der Gesetzentwurf wird noch vor der Reichspräsidentenwahl im Laufe der nächsten Woche den gesetzgebenden Körperschaften vorgelegt werden. Die Reichsregierung wird von sich aus in allernächster. Zeit eine eingehende Darlegung der wichtigen und grundlegenden Bestimmungen des Entwurfs der Oeffentlichkeit unterbreiten. Abg. Koch=Weser(Dem.) legt eine Enthließung vor, wonach der Reichstag bedauert, daß die Regierung ihrem Versprechen, den Gesetzentwurf über die Aufwertung bis Anfang März vorzulegen, bis heute noch nicht nachgekommen sei. Abg. Hergt(Dutl.) bedauert, daß die Regierung heute nichts Näheres über die Aufwertungsfrage gesagt habe. Das ganze Volk beschäftigte sich bereits mit der Angelegenheit. Der Redner kritisiert dann die Stellungnahme des Reichsbankdirektoriums, das immer einseitige Interessen im Auge zu haben scheine. Der Verweisung des neuen Artikels an den Ausschuß stimme er zu. Er hält es für bezeichnend, daß sich die Sozialdemokratie plötzlich für die Aufwertung erkläre. Abg. Dr. Wunderlich(Dt. Vp.) hält es für durchaus notwendig, daß für die kleinen Ende des Eisenbahnerstreiks. Ein Aufruf der Gewerkschaften. Berlin, 20. März. Die Eisenbahnergewerkschaften fordern in einem Aufruf die streikenden Eisenbahner auf, sich geschlossen zum Dienstantritt zu melden. In dem Aufruf heißt es, der Schiedsspruch bringe zwar nur einen Teilerfolg auf materiellem Gebiet, aber einen vollen Erfolg in moralischer Hinsicht. Es gibt in Münster eine sozialdemokratische Zeitung, der„Volkswille“, bei der immer noch Herr Otto Braun, bis vor einigen Wochen Ministerpräsident in Preußen, als Geschäftsführer fungiert. Die Zeitung ist im April 1919 gegründet worden mit einem Aktienkapital von 21000 Mark. das von Herrn Braun und seinen Freunden nominell aufgebracht war. Sie hat sich damit amüsiert, auch während des Ruhrkampfes gegen den passiven Widerstand zu schreiben. In der Nacht vom 23. zum 24. Juni 1923 ist dann eine Bombe in die Druckerei geworfen worden, wodurch Maschinen und das Gebäude beschädigt wurden. Attentäter waren zwei junge Leute. Mit Hilfe des Zentrums=Oberpräsidenten Gronowski gelang es dem„Volkswillen“ .. In dem Aufruf heißt es:„Die Entscheidung über den Ausgang des Kampfes um höhere Löhne und kürzere Arbeitszeit ist gefallen. Der Schiedsspruch wurde am 19. März 1925 vom Reichsarbeitsministerium für verbindlich erklärt. Die Organisationen bringen hiermit sum Ausdruck daß sie sich in Beachtung der gesetzlichen Einrichtungen dieser Zwangseinigung fügen. Hiermit fordern die Organisationen die streikenden Eisenbahner auf, sich geschlossen und in würdiger Form zum Dienstantritt zu melden. Nähere Anweisungen erteilen die zuständigen Bezirksleitungen und Ortsverwaltungen. Die Organisationen haben sich nach Kräften bemüht, durch Verhandlungen mit der Hauptverwaltung der Reichsbahn und vor dem Schlichter die erhobenen Forderungen zur vollen Durchführung zu bringen. Das scheiterte an der Hartnäckigkeit und Unnachgiebigkeit der Hauptverwaltung der Reichsbahn. Nicht geschlagen und entehrt nehmen die Kollegen die Arbeit wieger auf, sie können erhobenen Hauptes in die Betriebe zurückkehren, begleitet von der Sympathie aller rechtlich Denkenden. Die ausgebrochenen Streiks sind damit beendet. Der Kampf für die materielle und soziale Besserstellung der Arbeitnehmer tritt nunmehr in ein anderes Stadium. Die Organisationen werden nicht ruhen und rasten, der ehrlichen Arbeit die gebührende Anerkennung zu erringen und zu sichern. Ihre Stärkung ist dazu Voraussetzung.“ zwangsweise bei der Münsterischen Sparkasse 600 Millionen flüssig zu machen, mit denen er sich sofort Maschinen kaufte und eite erscheinen lassen ko die Zeitung weiler erscheinen tassen konnte. Dies Geld wurde durch die Inflation aufgezehrt, der „Volkswille“ hat also seine Maschinen tatsächlich geschentt bekommen. Aber damit war er noch keineswegs zufrieden, er verlangte von der Stadt Münster ein Grundstück zum Neubau umsonst, was ihm abgelehnt wurde. Immerhin erhielt er ein Grundstück zum billigen Preise und wollte nun darauf ein großes Gebäude errichten. Dazu fehlte es ihm an Geld. Aber, wozu war schließlich derRuhrsonds da? Der Verlag des„Volkswillens" verlangte mit rühmlicher Bescheidenheit aus diesem Fonds nicht weniger als 118000 Mark als Entschädigung für das Unheil, das durch die Bombe angerichtet war. Damit hatte er zunächst kein Glück, obwohl der Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion, Hermann Müller, einen entsprechenden Brief an den damaligen Reichskanzler Cuno schrieb, worin er das Bombenattentat politisch auffrisierte und Zahlung aus dem Rhein=Ruhr=Fonds verlangte. Die in Frage kommenden Ministerien lehnten das ab. Die Sozialdemokratie kannte jedoch noch andere Wege und wandte sich an den damaligen Innenminister Oeser der einen Kabinettsbeschluß verlangte und auch am 7. August erreichte, daß Millionen gebrauchen geg. Husten, Heiserkeit, Keuchhusten, Verschleimang. schmerzenden Hale, Katharrh, als Vorbeugungsmittel gegen Erkultungen Kalsere Brust Caramellen mit den 3 Tannen. Die sichere Hilfe beweisen 7000 not. begl Zeugnisse von Aerzten und Privaten! Was kann Sie besser überzeugen? Appetitanreg, feinschmeckend Bonbons Zu haben in Apotheken, Drogerfen und wo Plakate sichtbar Nur in Paketen und Dosen, aber nie offen. Lassen Sie sich nichts andere aufreden. v6599 grundsätzlich die Entschädigung des sozialdemokratischen„Volkswillens“ aus dem Ruhrfonds gutgeheißen werde. Alles weitere ging dann auf das Wiederaufbauministerium über, das sich wieder an das preußische Ministerium des Innern wandte, wo Herr Severing saß, der ja dem„Volkswillen“ in Münster parteipolitisch nicht fern steht. So entstand dann eine Entschädigungsrechnung von insgesamt 180000 Mark, von der im ganzen 118000 Mark bezahlt werden, während Sachverständige den Schaden überhaupt nur auf 30.000 Mark einschätzten. Kein Wunder, wenn in der letzten Bilanz vom Dezember 1923 das Grundstückskonto mit über 100000 Mark erschien und ebenso das Maschinenkonto. Während also das ganze Kapital 1919 mit 21000 Mark angegeben war, hatte sich inzwischen dank der Unterstützungen aus dem Rhein= und Ruhrfonds der Betrag verzehnfacht. Gewiß ein gutes Geschäft, von dem freilich die Sozialdemokratie nicht gerne redet. Es ist ja auch sehr viel bequemer, anderen Leuten unbegründete Vorwürfe zu machen, als sich selbst nachrechnen zu lassen, wie man es verstanden hat, sich aus öffentlichen Mitteln gesund zu machen! Tarzan, der Deutschenfresser. . In den Tarzan=Geschichten, die jetzt wie eine Seuche durch ganz Deutschland ziehen, ist der siebente Band„Tarzan, the untamed“ nicht in deutscher Sprache erschienen, und zwar wohlweislich, da dieses Buch eine einzige unflätige Beschimpfung der deutschen Nation enthält. Stephan Sorell wird nun in den nächsten Tagen im Verlage von Carl Stephenson, Berlin S, eine polemische Broschüre „Tarzan, der Deutschenfresser“, erscheinen lassen. Hier werden die wüsten deutschen Beschimpfungen ausführlich zitiert. Ein neuer Beitrag zur Völkerpsychologie und ein besonders charakteristisches Beispiel für die Art, wie gegen Deutschland gehetzt wurde, liegt hier vor. Hier seien drei der markantesten Stellen festgenagelt: 1.(Tarzan belauscht das Gespräch deutscher Kolonialsoldaten, die in seiner Abwesenheit seine Farm verbrannt und alle Bewohner getötet haben. Ein deutscher Soldat erzählt:)„Die Waziri kämpften wie die Teufel, aber wir sind größere Krieger und töteten alle. Als wir fertig waren, kam der Hauptmann und tötete das Weib. Er stand zuerst draußen und brüllte uns Befehle zu, bis alle Männer getötet waren. Leutnant Groß war tapferer. Er kam herein, stand in der Tür und brüllte uns ebenfalls zu. Er befahl uns, einen Wasziri, der verwundet war, an die Wand zu nageln und lachte laut, weil der Mann litt. Wir alle lachten. Es war sehr ulkig!“ 2.(Tarzan will dem deutschen Hauptmann den Bauch aufschlitzen. Berta Kircher ruft:)„Sie können das nicht tun— Sie können nicht eine solche Bestie sein wie der da!“ Tarzan wandte sich um und blickte sie an.—„Sie haben Recht— ich kann es nicht— ich bin ja kein Deutscher!“ Und er senkte die Spitze des Messers tief in das üble Herz des Hauptmanns Fritz Schneider und machte so lezten Schrei des leuchenden Hunnen ein Ende trieb ihn(einen deutschen Maior) vorwärts, wie er ein Schwein getrieben huben wurde, nur mit dem Unterschied, daß er für mehr Achtung und demnach auch mehr ksicht gehabt hätte. Schon vor einiger Zeit ging ein Artikel der „Köln. Ztg.“ durch die Presse„Tarzan und hoffentlich ein Ende“: Der Roman„Tarzan the untamed“ spielt in Ostafrika zur Zeit des Weltkrieges: Tarzan und sein Weib Jane haben in Britisch=Ostafrika eine Farm angelegt. Während einer Abwesenheit Tarzans besetzte unter Führung des Hauptmanns Fritz Schneider eine deutsche Abteilung die Farm. Schneider ist ein Ausbund von Roheit und Feigheit. Er macht seinem„Prussian Spleen“ in Torturen der schwarzen Träger Luft,„deren armen erschundenen Körpern die Marke Kultur in verchiedenen grausamen Wunden und Beulen aufgeprägt war". Lady Jane, Tarzans Weib, die noch nichts vom Kriege weiß, empfängt die Weißen mit größter Gastfreundschaft. Als Tarzan bald darauf nach Hause zurückkehrt, findet er seinen Besitz verwüstet und ausgeraubt, ein treuer schwarzer Diener ist gekreuzigt worden, und den greulich verstümmelten und versengten Körper Janes erkennt er nur an den Ringen an ihren Fingern. Seinem Schmerz gesellt sich bald eine andere Empfindung so deutlich zu, als ging sie als Weggenosse an seiner Seite:„Es war der Haß— und er brachte ihm einen gewissen Trost und eine gewisse StärHaß gegen Deutschland und die Deutschen.“ Den weiteren Verlauf der Geschichte, in der Tarzan als Franktireur Dutzende von Deutschen meuchelte, haben wir nur flüchtig durchblättert; den läppischen, blutrünstigen Quark genau zu lesen, ging über unsere Kraft. Auf der letzten Seite wird dann offenbar, daß die Frau Tarzans nicht tot ist. Die Deutschen haben sie gefangen mitgeführt, beileibe nicht aus Menschlichkeit, sondern weil ihnen die lebendige Lady Jane wertvoller erschien als die tote. Sie haben eine hingeschlachtete Negerin angebraten und ihr die Ringe Janes an die Finger gesteckt, um ihrem Gatten dem„englischen Schwein“, einen Streich zu spielen. Alos Aussicht auf eine Fortsetzung. Sersenen Im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel ergreift jetzt der Tarzan=Verleger Dieck& Co., Stuttgart, das Wort zu einer Erwiderung, die nicht gerade erschütternd ist. Immerhin wollen wir den Tarzan=Autor, Edgar Rice Burroughs, die Gerechtigkeit widerfahren lassen, hier seinen Brief aus Los Angeles vom 9. 2. 1925 folgen zu lassen: „An meine deutschen Leser! Mein Vater war während des Bürgerkrieges 1861—1865, der unser Land in zwei Teile zerriß, Kavallerieoffizier in der Armee der Vereinigten Staaten. Ich war damals noch ein Kind und lauschte atemlos jedem Wort meiner Mutter über das, was in diesen von Kampf durchwühlten Tagen vor sich ging. Besonders erinnere ich mich noch an die vielen Berichte über die Erbitterung, die auf beiden Seiten— bei den Nordstaaten und den Südstaaten— herrschte. Die Leute in den Südstaaten nannten die im Norden „Yankees“, und darin lag Haß und Hohn zugleich; und den Kindern im Süden wurde in Schule und Haus eingehämmert, daß den Yankees Hörner wüchsen, und daß sie sich furchtbare Verbrechen und Grausamkeiten leisteten. Aber andererseits wurde uns Jungens damals gekehrt, daß wir die Südstaaten achten und lieben sollten. Heute ist nichts mehr von dem alten Groll geblieben, er hat sich aufgelöst in Licht und Wärme eines besseren gegenseitigen Sichverstehens. Und ebenso geht es mit der Erbitterung, die der Weltkrieg gebar: sie wird im Lichte der sich immer angenehmer gestaltenden Beziehungen, die das Freundschaftsband zwischen den beiden großen Republiken Deutschland und Amerika fest knüpfen, völlig verschwinden. Man muß sich eben daran erinnern, daß die erwähnten Bücher in der Hochglut der Erbitterung eines außerordentlich erbitterten Krieges geschrieben wurden. Wenn Auszüge aus „Tarzan, the untamed“ gewissermaßen an den Pranger gestellt werden, um zu beweisen, daß ich die Deutschen nicht leiden könne, und wenn nur ein kleiner Teil des deutschen Volkes zu der Ansicht neigt, daß ich irgendwie das Empfinden meiner amerikanischen Landsleute widerspiegle, so ist die Erklärung nur zu berechtigt, daß keine derartige Vermutung durch Tatsachen gestutzt wird. Einer meiner Schwäger ist Deutscher, ein geborener Hamburger.. „Vor Tisch konnten wir es anders lesen“ nämlich in dem Roman„Tarzan, the untamed“. Vielleicht sind wir heute doch so gezähmt, daß wir getrost vieses Buch in Uebersetzung hinnehmen können, um damit ein für alle Mal von der Tarzan=Seuche geheilt zu sein. Tanzgastipiel: Tamara Karsawina und Pierre Wladimiroff Bielefeld, den 20. März 1925. Kein noch so eingefleischter moderner Tanzgeist wird ernstlich die Augen vor der virtuosen Kunst eines guten Balletts verschließen. Wenn auch Isidora Duncan als Erste die Balletkunst zum Sturz gebracht hat und der Tanz seitdem in ein neues vertieftes Ausdrucksstadium getreten ist, kann deshalb jener Tanz, der an Umfang in strenge Formen grenzt, trotzdem aber an Qualität reich bewegt und vollendet war, auch heute noch eine starke Wirkung ausüben. Allerdings muß man hierbei ein Palowna, eine Fokina oder eine Karsawina sein, die auch starren Formen Leben und Erfindungsgeist einzuhauchen verstehen, und nur dann kann das Ballett mit seinem Spitzentanz, das immer wieder als Kabinettstück vorangestellt wird, mit seinen berechneten Sprüngen und abgezirkelten Bewegungen, Linien und Rhythmen neben dem modernen Tanz bestehen. Bei der großen Balletteuse Karsawina ist zudem tatsächlich das Gewicht der Schwere aufgehoben. Ihre entzückende Leichtigkeit, die sich sowohl in der graziösen Beweglichkeit der Beine, als auch in der leichten ausdrucksvollen Linie des Rückens, der gelockerten Schulterhaltung und dem elastischen amüsanten Kurvenreichtum der Arme zu erkenen gibt, führt sie unbeschwert über den Boden und gibt uns die Vorstellung, einen Menschen wirklich von der Körperschwere befreit zu glauben. Hier ist keine bloße erklügelte Artistik am Werke, aus einer heiteren unbezwinglichen Tanzfreudigkeit stellt die Tänzerin ihre Figuren zusammen und zeigt uns den Triumph einer eminenten Lebenslust. Es wäre darum auch falsch, in der Karsawina das schwermütige und Die Förderung Frage des Ein Bericht der E lands Ansi (Von unse Die Erledie ternationale La gen Amt als„ wird— also ein herumangeln ka zu stoßen. Ein endgültig wenigstens sow wird anscheinen! vier Gars besont lufhebens lischen Kabinett geherrscht haben drauf und dran zulegen. Auch g rühmte Rede C Balfours Feder warten, daß übe und solcher Wei herrschen könne. sitzende des par mit der Prüfun und erklärlicher Chamberlainscher Die Ausscha deutschen Vo frei; dies zu t der englischen 9 schläge, die damo tes Anraten ten in Berli Ihre Annahme i späterer Verhand ein gesichert, übrig, ihnen der ihre freundliche sichern. Die jetz besteht darin, die öffentlichen Alliierten, und! denken über den men soll. Ein Beitritt Deu bund. Als Mi Deutschland das die Revision zu beantragen. T könnte dann aus ausgenommen w kommender Verh tragen würde. Elich, die gleichen 2 Form an den Ko Auch dürfte leisten als Berate innenpolitischer e Wiederhall in d könnten. Die Pr legenheiten solcher Kandidaten Dr. C dung einer solch Denn der Reichsn Frankreich im Ve des Friedensvertr angebliches Verge Bericht der Entw geben hat. Ueber viel und Verschied ben worden. Er i an dem die Räur ist. Die englische keine Schuld haber gar keine Ge dem Inhalte zu nehmen. D den langweiligen mission und liegt Händen der Milit ist jedoch ein Exen tischen Regierung. wird ohne weiteres lange daran herum melancholisch Element zu Rimsky Kor leichten, en bleiben und samen Zager plötzlichem halt macht, keit über Ab kümmert hin wird sie nati und einer Be wir ihr imm in sich selige gen und Glei vorbrechen, musik und di Als Par prachtvoll bei sawina zu ge mäßiger Kör er samen Tänzei beschwingte 2 gelaunte jun Spielzeug gedes verwegen ball, eine ra den der geschi einfängt, um im Wirbel zu Kurtz eine beide, Tänzes und in lebhaft Kunst Ausbau der Bühnenvoltsbunde von Frankft Slechzeitig solle nisation entspreche Der seitherige G# Ruhrfonds! zialdemokralischer Entrüstung eblich den Ruhrjagt worden sind. e vernünftige Beab, daß hier ein rte vorliege. Die cht böse sein, wenn beispiel zeigen, s dem Ruhrfonds ine sozialdemokrawille", bei der un, bis vor einiin Preußen, als 1 1919 gegründet l von 21000 Mark, seinen Freunden ie hat sich damit uhrkampfes gegen hreiben. In der 923 ist dann eine rfen worden, woebäude beschädigt bei junge Leute. räsidenten Grolkswillen“ ischen Sparkasse u machen, hinen kaufte und ssen konnte. Dies n aufgezehrt, der schinen tatsächlich amit war er noch te von der Stadt zum Neubau wurde. Immerm billigen Preise ßes Gebäude erGeld. Aber, woinds da? Der angte mit rühmem Fonds nicht intschädigung für mbe angerichtet in Glück, obwohl atischen Fraktion, prechenden Brief Cuno schrieb, politisch auffrizein=Ruhr=Fonds nden Ministerien mokratie kannte indte sich an den r. der einen Kaich am 7. August g des sozialdeius dem RuhrWiederaufbauan das preußiandte, wo Herr Volkswillen“ in steht. So entgsrechnung von der im ganzen ährend Sachvernur auf 30.000 Junder, wenn in mber 1923 das 0 Mark erschien Während also 000 Mark angedank der UnterRuhrfonds der wiß ein gutes Sozialdemokratie ch sehr viel bendete Vorwürfe chnen zu lassen, aus öffentlichen sten eWladimiroff ). März 1925. noderner Tanzr der virtuosen hließen. 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Eins aber ist klar, das Protokoll ist endgültig aus der Welt geschafft wenigstens soweit es England betrifft. Dies wird anscheinend auf dem Kontinent nicht richtig beeriffen, hesonders in Frankreich nicht. Es wird diel Aufhevens varum gemacht, L. s im englischen Kabinett Uneinigkeit über d.: Protokoll geherrscht haben soll— daß Chauverlain sogar drauf und drau war, sein Amt darüber niederzulegen. Auch geht ein Gerücht, daß die jetzt beChamberlains in Geuf aus Lord Balfours Feder stamme. Es ist aber kaum zu erwarten, daß über eine Frage von solchem Gewicht läufigkeit völlige Einstimmigkeit Lord Balfour war der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses, der mit der Prüfung des Protokolls betraut war, erklärlicherweise diente sein Bericht der Chamberlainschen Rede als Grundlage. des Protokolls läßt den deutschen Vorschlägen jetzt das Feld rei; dies zu tun war seit Dezember das Ziel iglischen Regierung. Die deutschen Vorschldes, die damals erfolgten, waren auf direkgaten des englischen GesandIure uud..“ Lord dAlbernon, erfolgt, psterer Seme in England als Diskussionsbasis Verhandlungen war also von vornhergesichert, und es blieb für England nur übrig, ihnen den weiteren Weg zu ebnen und ## freundliche Aufnahme bei den Allierten zu besteht darin. Aufgabe, Lord dAlbernons Stteutlich, die, deutsche Rregierung zu einem Anlierten. den hensen ut und besonders Frankreich, jedes Bemen“ folt den guten Willen Deutschlands nehBeitrit Ein solcher Schritt wäre z. B. der bund. Ale Sitsclands zum Völtermitglied des Völkerbundes hätte Deutschland das Recht aufgrund des Artikels 19 die Revision seiner östlichen Grenzen zu beantragen. Der darauf bezügliche Vorbehalt ronnte vann aus den deutschen Vorschlägen herausgenommen werden, was zur Erleichterung kommender Verhandlungen unendlich viel beitragen würde. Es wäre dann in der Tat mögin einer ganz andern Form an den Konferenztisch zu bringen. Auch dürfte Lord d'Albernon gute Dienste Isticerater bei der Vermeidung solcher Schritte, die einen ungünstigen Wiederhall in den alliierten Ländern erregen Die Präsidentenwahl bietet Gelegenheiten solcher Art. Das Zurücktreten des Kandidaten Dr. Geßler kann als die Vermeidung einer solchen Klippe angesehen werden. Frankreich im Verdacht gten se bekanntlich in S er. Arttucht, die entwaffnungsklauset . Frieo,nsvertrages umgangen zu haben, ein ungevliches Vergehen, das zu dem berühmten er Entwaffnungskommission Anlaß gegeben hat. Ueber diesen Bericht ist in letzter Zeit .. und Verschiedenartiges geredet und geschrieven wurden. Er ist vor allen Dingen der Nagel, an dem die Räumung Kölns hängen geblieben Regierung will in dieser Sache garsu haber, denn sie hat offiziell noch keine Geregenheit gehabt, von zu nSmelt des Berichtes Kenntnis den langweiligen e Vericht, macht immer noch den lungweitigen Weg von Kommission zu Komund liegt augenblicklich wieder in den Händen der Militärexperten in Paris. Offiziell ist. jedoch ein Exemplar schon im Besitze der engtischen Regierung. Denen, die es gesehen haben, wird ohne weiteres klar, warum die Experten so lange daran herumzudieren. Auch mir ist es gegönnt worden, einen Blick aus der Ferne auf dieses umstrittene Schriftstück zu werfen. Es erinnert in seiner Form und Größe— er ist etwa nsig Fäuste dick— an jene alten Bibeln, die in bissen Familien noch gebraucht werden, um dem jüngsten Mitglied den Stuhl aufzubauen, damit er beim Essen über den Tischrand gucken Erst wenn dieser Bericht durch die Botschafferenz den Regierungen überreicht worden ist, wird voraussichtlich ein Versuch gemacht werden, die Diskussion in die Länge zu ziehen. Bis vann wird er sich durch das eingehende Memoin Schritn das schon aufgesetzt, aber von der Botschafterkonferenz als nicht ausführli nug bezeichnet worden ist(!). Auch ist die Militärkommission jetzt damit beschäftigt, es um einiges zu verlängern. In zuständigen Kreisen in London wird den in diesen Dokumenten behandelten Vergehen Deutschlands keine Wichtigkeit zugechrieben. Es wird in diplomatischen Kreisen hervorgehoben, daß der Bericht ein sehr einsei#iges Licht auf Deutschlands Ausführung der Entwaffnungsklausel wirft, da er sich lediglich damit befaßt, Verstöße aufzuzeichnen, ohne sie in ihrem wahren Verhältnis in das Bild der enormen Leistungen Deutschlands auf dem Gebiete der Entwaffnung einzuzeichnen. Auch herrscht hier die Meinung, daß Deutschland Gelegenheit geboten wird, seine Stellung zum Bericht am Konferenztisch zu verteidigen. Ueber diesen Punkt hat bekanntlich zwischen England und Frankreich bereits ein Meinungsaustausch stattgefunden. Das Endziel einer solchen Konferenz wäre die Festsetzung eines Termins für die Räumung der Kölner Zone. Es wird hier offiziell betont, daß die Räumung ausschließlich von dem Entwaffnungszustand Deutschlands abhängt, und nicht mit Sicherheiten und sonstigen Garantien zusammenhängt, wie es von französischer Seite gerne ausgelegt wird. C. E. Carroll. prügel in der französischen Kammer. Das„Christentum der Bankiers.. Paris, 20. März. In der Kammer kam es heute nachmittag zu noch nie dagewesenen Tumultszenen. Als Herriot in seiner Rede über die Laiengesetze und den Brief der Kardinäle sagte:„Das Laientum bestreitet nicht die zeitweise Mitwirkung des Christentums an der Zivilisation, besonders in seiner Form der ursprünglichen Reinheit, als es noch nicht das Christentum der Bankiers, sondern das Christentum der Katakomben war", erhoben sich die Abgeordneten der Mehrheit von ihren Sitzen und brachten Herriot eine lang anhaltende Ovation dar. Auf der Rechten werden heftige Protestrufe laut, die in dem wachsenden Lärm verloren gehen. Herriot kann nicht weitersprechen. Die sozialistischen Abgeordneten springen auf und stürzten sich mit geballten Fäusten auf die Opposition. Trotz des raschen Eingriffes der Saaldiener kam es zu einem Handgemenge. Zeitweise läßt der Kampf nach, um dann wieder mit doppelter Wut einzusetzen. Die Saaldiener versuchen vergebens, die Kämpfenden zu trennen. Der Tumult dauert ungefähr 20 Minuten, während der Herriot nicht von der Tribüne weicht. Schließlich hebt Painleve die Sitzung auf. Die Abgeordneten verlassen den Saal mit aufgeregten Gesichtern und teilweise mit zerfetzten Kragen und Kravatten. men verurteilt. Der Regierung wurde darauf erneut mit 325 gegen 225 Stimmen das Vertrauen ausgesprochen. Lord Curzon. Mit Georges Nathanael Curzon, Lord of Nedleston, der soeben einem hartnackigen Gallensteinleiden erlegen ist, tritt einer der markantesten Persönlichkeiten des heutigen England von der Bühne ab. Man braucht sich bei den Werdegang dieses Mannes nicht lange aufzuhalten, denn er gleicht der Laufbahn jedes anderen britischen Politikers wie ein Ei dem andern. Eton, Oxford und Auslandsreisen. Dann Mitglied des Unterhauses, Unterstaatssekretär im indischen Amt, später im Foreign Office. Dann die unvermeidlich reiche Heirat mit einer Amerikanerin, die den schlicht bürgerlichen Namen Leiter führte: so klimmt der Lord die Stufen zu den höheren Staatsämtern empor. Sein Ziel war, in der englischen Kolonialpolitik Führer zu werden und aus seiner Umgebung hörte man, daß er sich in ehrgeizigen Träumen als Vizekönig von Indien sah. Die Wirklichkeit hat ihm die Erfüllung solcher Wünsche versagt. Denn seine sechs in Indien verlebten Jahre haben ihm schließlich mehr Enttäuschung als ungemischte Freude der Erinnerung gebracht. Obwohl Curzon mehr Arbeitsleistung in seine indische Amtsführung hineinsteckte, als manch seiner Vorgänger und Nachfolger, hat er dochr# dem Fehlgriff der administrativen Teilung Bengalen viel verdorben. Und als er im um die Organisation der militärischen Vertei gung gegen die von ihm vielleicht etwas übe schätzte russische Gefahr sich den militärischen Sachverständigen Lord Kitchener zur Unterstützung kommen ließ, da erlebte er, daß er selber beiseite geschoben wurde. Wohl durfte er nach der Heimkehr eine volitische Rolle spielen. Er erlangte einen Oberhaussitz und seine nach Form und Inhalt meisterhaften Reden vor dieser Körperschaft erhielten seinen Namen der politischen Welt im Gedächtnis. Auch dem Koalitionskabinett der Kriegszeit hat er angehört, wie dem Ministerium Lloyd George der Nachkriegszeit als Staatssekretär des Aeußeren. Daß er nicht gerade deutschfreundlichen Ansichten zuneigte, mag ihm so wenig wie anderen Engländern dauernd nachgetragen werden. Nach Friedensschluß war er jedenfalls einer der ersten, die offenherzig den Irrtum bekannten, an Frankreichs allzu vollständig ausgefallenen dieg Mitschuld zu tragen. Ueberhaupt bewies er mehr Weitblick als sein Kabinettschef Lloyd George— beifpielsweise auch in bezug auf den Orient; er hat kaum jemals ein Hehl daraus gemacht, daß er der Ueberzeugung war, daß Old England auf das falsche Pferd gesetzt hatte. als es Griechenland gegen die Türkei Kemal Paschas mobil machte. Die Geschichte hat ihm recht gegeben. Seinen außenpolitischen Fähigkeiten wurde wieder größerer Spielraum eingeräumt, als er 1922 in das Kabinett Bonar Law und dann in die Regierung Baldwin übernommen wurde. Nach dem Poincare=Einmarsch sprach er das gewichtige Wort von der Unrechtmäßig#e#t.der Kuhrbesetzung. Auch bei dem Zusranverommen des Dawes=Planes hat er entscheidend mitgewirkt. Deshalb gab es eine der Aussprache besondere Bedeutung bei, weil sie der Kabinettssitzung vorausging, in der Chamberlain über seine Unterredungen in Paris und Genf berichten wird. Der französische Botschafter trifft heute abend in Paris ein.„Echo de Paris“ meldet ergänzend, daß wahrscheinlich auch die Frage der 26prozentigen R=parationsabgabe besprochen würde. Ein Brieswechsel. allgemeine Ueberraschung, als er nach der Macdonald=Episode das Portefeuille des. Auswärtigen Chamberlain überlassen und als„Geheimer Lord“ eine Rolle zweiten Grades spielen mußte. Ob der erst 56jährige zu neuen Taten berufen gewesen wäre? Ein tragisches Schicksal hat rasch die Laufbahn eines fähigen Mannes beendet, dessen Name längst über die Grenzen seines Landes hinaus Klang und Geltung hatte.... Die Pressestelle der deutschnationalen Reichstagsfraktion teilt folgendes mit: Die Ortsgruppe Unna des Reichsbanners Schwarz=Rot=Gold hat an den Reichstagsabgeordneten Wallraf folgendes Schreiben gerichtet:„Wie wir aus Pressemeldungen ersehen, haben Sie an der Ueberführung des verstorbenen Reichspräsidenten Ebert im Schlapphut teilgenommen. Wir setzen als selbstverständlich voraus, daß Sie als ehemaliger Oberbürgermeister und Staatssekretär a. D. wissen, was Repräsentieren heißt und bestimmt an der Trauerfeier für den höchsten Beamten des Reiches im Zylinder teilgenommen hätten, wenn Sie einen solchen besitzen würden. Um diesen Uebelstande abzuhelfen, gereicht es uns zur Ehre, Ihnen anbei ein solches Exemplar als Geschenk zu übersenden. Die von uns gewählte Größe(60 cm) dürfte Ihrer Kopfweite entsprechen. Achtungsvoll Reichsbanner Schwarz=Rot=Gold. Ortsgruppe Unna.“ ichstagsabgeordneter Wallraf hat in rung an den Präsidenten der Provinz il###en, Herrn Hörsing=Magdeburg, das folgende Schreiben gerichtet: „Euer Hochwohlgeboren beehre ich mich beifolgend eine Zuschrift des Reichsbanners Ortsgruppe Unna Westfalen zur gefälligen Kenntnisnahme zu übersenden. Bei der überragenden Bedeutung der Angelegenheit glaube ich sie nur mit der Zentrale des Reichsbanners erledigen zu können. Die Angabe, daß ich an der Ueberführung des verstorbenen Reichspräsidenten einen Schlapphut getragen habe, stellt eine falsche„Behauptung" dar. Ich habe an der Ueberführung überhaupt nicht teilgenommen. Sonach würde ich mich durch Annahme der gütigen Spenden einer unberechtigten Bereicherung schuldig machen, und erlaube mir daher, diese Spende zur anderweitigen Verwendung im Interesse der wirklich großen Köpfe des Reichsbanners diesem zu Händen seines Schirmherrn ganz ergebenst zurückzureichen". Ein Vertrauensvotum! Paris, 21. März. Die Kammer hat gestern abend noch folgende Abstimmung vorgenommen: Die Aufrechterhaltung der Trennung zwischen Kirche und Staat wurde mit 375 gegen 48 Stimmen gutgeheißen. Der Aufruf der Kardinäle wurde mit 330 gegen 30 StimDer französische Botschafter bei Chamberlain. melancholische, das dunkle und geheimnisvolle Element zu suchen. Selbst wenn sie zu Bach oder Rimsky Korsakoff tanzt, wird sie immer ihrem leichten, entzückend frischen Temperament treu bleiben und an Dunkelheiten nur mit dem behutZagen eines Kindes herantreten, das mit plötzlichem Schrecken vor unbekannten Regionen halt macht, aber dann in geschwinder Aengstlichkeit über Abgründe und Tiefen, lächelnd, unbekümmert hinwegtanzt. Ganz ihrem Wesen gerecht wird sie natürlich bei Mozart, dem Wiener Walzer und einer Ballettmusik Tschaikowskis. Hier erleben wir ihr immer unermüdlich sich offenbarendes in sich seliges Tanzentzücken, ihr intensives Wogen und Gleiten, das Sichverstecken und jähe Hervorbrechen, den ekstasischen Ausruf der Gliedermusik und die demütige Geste einer Zufriedenen. Als Partner ist Pierre Wladimiroff pruchtvoll befähigt, sich der Tanzfreude einer Karsawina zu gesellen. Sein schöner kräftiger ebenmäßiger Körperbau wirkt eindrucksvoll neben ihrer grazilen Tanzfigur. In ihren gemeinsamen Tänzen motiviert sich der ebenso leichtbeschwingte Wladimiroff als der fröhliche gutgelaunte junge Held, dem ein zerbrechliches Stielzeug gegeben wurde, mit dem er ein reizender verwegenes Tollen beginnt. Wie ein Spielhall, eine rasche Elfe, so fliegt sie vor ihm her, ven der geschickte Freund sich immer wieder lustig einfängt, um sie dann im Kreise zu schütteln und im Wirbel zu drehen. Dazu macht dann Efram beirt eine reichbewegte glutvolle Musik, die Tanzer und Tänzerin, erneut entzünden und in lebhaften Atem halten. Dr. R. Ausbau der Bühnenvollsbund=Organisation. #5 In der letzten Sitzung der Bundesleitung des heue u.nd wurde die Verlegung der ZentralFrankfurt a. M. nach Berlin beschlossen. Hächzeitig soll ein dem raschen Wachstum der Orgaution entsprechender Ausbau vorgenommen werden. seicherige Generalsekretär Herr Wilh. Carl Gerst Kammergerichtsentscheide in Aus einer größeren Reihe neuerer Rechtsentscheide des Kammergerichts teilt der Amtliche Preußische Pressedienst die folgenden mit: Durch einen Wohnungstausch, bei dem das Mietseinigungsamt die Zustimmung des Vermieters zum Wohnungstausch gemäß§ 8 des Wohnungsmangelgesetzes ersetzt hat, tritt der einziehen. Mieter in die Rechte und Pflichten des abziehenden Mieters dessen Vermieter gegenüber ein; ein Zwangsmietvertrag zwischen dem Vermieter und dem einziehenden Mieter kann daher nicht geschlossen werden. Eine räumlich und wirtschaftlich getrennte Wohnung ist eine abgeschlossene Wohnung, in der ein selbständiger Haushalt geführt werden kann, ohne daß die Mitbenutzung anderer Räume im Hause mehr als ortsüblich erfolgt. Die Zustimmung des Vermieters zum Wohnungstausch nach§ 8 des Wohnungsmangelgesetzes kann durch das Mietseinigungsamt nicht mehr ersetzt werden, wenn das Mietverhältnis des abziehenden Mieters zur Zeit der Entscheidung durch rechtskräftiges Gerichtsurteil aufgehoben ist. In der Begründung des Beschlusses, durch den das Mieteinigungsamt gemäß§ 2 Abs. 4 des Reichsmietengesetzes die Friedensmiete festsetzt, müssen die zum Vergleich herangezogenen Räume bezeichnet, ferner muß angegeben werden, auf welchen Tatsachen die getroffene Festsetzung der Friedensmiete beruht. wurde durch einstimmigen Beschluß zum Generaldirektor ernannt, als Verwaltungsdirektor bei der Zentralstelle wurde bestellt Herr Josef Kunert, seither Reichsbevollmächtigter der Außenhandelsstelle, als Verlagsdirektor Herr Dr. jur Thias Brünker. In Frankfurt a. M. wird eine Landesstelle für Hessen=Nassau errichtet und mit dem seitherigen Direktor der Finanzbeamtengewerkschaft Herrn Adolf Leweke besetzt. Leiter der neuen hauptamtlichen Landesstelle in Hannover wird Herr Redakteur Aloys Vogedes, Leiter der Landesstelle Sachsen mit dem Sitz in Leipzig Herr Kreisvorsteher Winkler, seither in Zittau. In Stettin wird eine neue Landesstelle für Pommern errichtet, ebenso in Berlin für die Provinz Brandenburg, ferner eine Bezirksgeschäftsstelle in Rostock für Mecklenburg. Die Frage der Neubesetzung des Intendantenpostens remer Stadttheater ist noch immer nicht gelöst. Die aussichtsreichste Kandidatur war die des bisherigen Rostocker Intendanten Dr. Ludwig Neubeck der indes inzwischen zum Intendanten des Braunschweiger Landestheaters gewählt worden ist. Nachdem er somit unter den Bewerbern um den Bremer Posten ausscheidet, wird der gegenwärtige Intendant des Gothaer Landestheater, Willy Loehr, als zukünftiger Bremer Intendant bezeichnet. Loehr war, ehe er den Posten in Gotha übernahm, Oberregisseur in Darmstadt und Bremen. Er gilt als umsichtiger Theatermann und hat in Bremen allseitige Sympathien hinterlassen. Die diesjährige Tagung der Kantgesellschaft, die am 5. und 6. Juni stattfindet, wird wieder in Form eines philosophischen Kongresses in Halle abgehalten werden. Das Thema der Verhandlungen lautet:„Die Erneuerung der Metaphysik der Gegenwart“. Anmeldungen zu Vorträgen liegen bisher vor von den Professoren: Becher(München), Nicolai, Hartmann, Hans Driesch, Menzer und William Stern. Unter den deutschen Kunstzeitschriften war die altberühmte Wochenschrift„Kunstchronik und Kunstmarkt“ ein Opfer der Geldentwertung geworden. Jetzt hat der Leipziger Verlag E. A. Seemann, bei dem sie mehr als fünfzig Jahre erschienen ist, auch sie wieder angekurbelt: vom 1. April ab wird sie unter der bisherigen Redaktion von Dr. Alfred Kuhn und mit Zweigredaktionen an allen Kunstzentren der Welt wiedererscheinen, um aus der Feder der besten Fachleute sachlich und unparteiisch über alle Dinge der bildenden Kunst, ihre Ausstellungen, ihre Museen, ihre Literatur uss. zu berichten. Die Karsawina im Film. Die Deulig macht zurzeit eine Reihe von Neef ahmen der berühmten Tänzerin Karsawina. Diese Filmaufnahmen werden ihren besonderen Reiz dadurch erhalten, daß die berühmtesten Pas der großen Tänzerin mit der Zeitlupe festgehalten werden. Diese Aufnahmen, die für das Studium des Tanzes von großem Wert sind, werden das allgemeine Interesse des Publikums finden, umsomehr, da die Zeitlupe es gestattet, sich einmal an den Beinen einer schönen Tänzerin in Ruhe satt zu sehen. Die Bilder der Karsawina werden im Rahmen der Deuligwoche demnächst zur Vorführung gelangen. Iglecte: Hellmuth Anger: oder„Ein Held dieser Zeit“ Uraufführung in Dortmund. der Dortmunder Vereinigten Städtischen Bühnen(Karl Schäffer) setzt diese Spielzeit mehr denn je ihre Ehre darein, Pionier für noch nicht veröffentlichte, neue dramatische Arbeiten zu sein. Am 18. März hob sie Hellmuth Ungers fünfaktige Tragikomödie„Palette“ oder„Ein Held dieser Zeit" unter der Regie Dr. Thur Himmighoffens aus der Taufe. Mit diesen Stück wollte Unger eine Satyre die zeitgenössische, materialistisch eingestellte Gesellschaftsordnung schreiben. Das kalte Nebeneinander der Menschen erinnert in seiner Abwandlung an Georg Kaisers Typen. Die Ausfeilung des humanistischen Prinzips mit seinen Idealen ist anerkennungswert, ergeht sich aber infolge ihrer schwärmerischen Notierung zu stark im Absonderlichen, so dup man dem Fall eine Allgemeingültigkeit nicht zusprechen kann. Bis zum Schlußakt, der das tragische Moment erst in seiner vollen Schwere von innen heraus unterstreicht, hat Unger das Geschehen eigentlich mehr feuilletonistisch behandelt. Diese flächig hingeworfenen Situationsbilder, vereint mit einem sicher pointierten Gesprächston, den untrüglich kopierte Menschentypen führen, interessieren durch die Buntheit der für sie verwendeten Farbenpalette. Leider wird der treibende dramatische Kern der Handlung im Zirkus aber wegen zu breiter Ausspinnung der nebensächlichen Unterhaltung zwischen den Artisten in seiner Entwicklung stark gehemmt. Das grobschlächtige Spiel mit göttlichen Dingen muß in seiner aistig beshaften Aus zirkung abgelehnt und als reichlich geschmack los Lezeichnet werden. Dr. Thur Himmighoffens Spielleitung hatte keine Mühen gescheut, die Begebenheiten in den fünf Bildern bei frischer Temponahme in naturalistischer Treue auf die Bretter zu bringen. So ging man lebhaft mit dem Werke, mochte man sich gleich gegen seine allzu wohlfeilen Wirkungen wehren. Die Titelrolle hatte man Rudolf Greving übertragen. Er war ein Mensch, dessen Wesenheit anzog, der jedoch noch nicht in allen Teilen das Theatermäßige daheim gelassen hatte. Der lebhafte Beifall am Ende galt wohl in erster Linie seiner starken Leistung. Max Voigt. Grabbe? Es war in München, draußen im Künstlertheater. Man spielte Grabbes„Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung". Ich hatte einen bequemen Platz im zweiten Ring. Das Theatei war ausverkauft. Sehr viele Fremde, viele Leute, die jetzt Geld haben, aber nur ganz wenige Münchner waren da. Vor Beginn der Vorstellung hörte ich vor mir folgendes Gespräch, das zwischen zwei jungen Damen, die studienhalber in München zu weilen einem jungen Herrn, wohl von gleihin und herging:„Grabbes Ist da, aicht ein neuer Autor des Kurt zages„Nein, nein, sein erstes Buch in bei giepenheuer und dieses Drama, soviel ich weiß, bei Rowohlt.“— dozierte seitlich hinter mir in breitem, schmalzenden Berliner W.=Deutsch ein Wohlbeleidter älterer Herr mit tyvischem Bestreben, gewisse äußere Kommerzienratssallüren nachseinen Nachbarinnen zur Linken und Rechten:„Nun erkläre ich Euch das Stück nochmais. Es zafällt also in 13 Bilda: 3 Stück Scherz, Ironie und 3 Stück tiefere Bebeutung. Was das is, wer'n wa schon sehn. Zuletzt folgt natürlich die Apothöse. #### beim Weggehen sing ich in der Garderobe uch das Wort einer schnippischen„Jöhre“ auf: 3 janz schön, auch der Teufel, aber Krabben T.a, unaise sin ma lieba!“ Frald Sülrester. verleidet, anderen wortung halten ke Bei #erie od Mahnung früheren den, auf wirtschaft gleg gen5h den werd setzung d Vorstellu neuen A Rat der Ausweg es die 1 beenden, detes un der das! hessungen! Margei In# 87 onben, so sprack Schauspi dramatif Kraft. sehr schi wiesen. männlick liche Kr. produkti des Gei geboren Natur.“ von den ausgesch werden, geistige auch die Frau st gedichtet ihrem Goethe Männer unserem Dienstbi gedrückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglich weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind zwinger sondern suchen. meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerdman al Weib u in voll von Lö über di ∆ 95 h#tfer sonder: geistig Ach, al für Fr Tragik. 05 Makler Herzen scheuch — Dai seine die bef — Da Vaters Nutzen reichen öffnet. 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Barchen 18.— Mr. Bestellungen werden auch schriftlich entgegengenommen bei 5782.b Henriettenstraße. Rechtzeitige Anmeldung für Blömkers Schülervorbereitung zum„Einjährigen"=Bildungsnachweis wird erbeten.(4989 Hermannstraße 70 oder Göbenstraße 231. Ueber den Nachlaß des am 8. Dezember 1924 zu Bielefeld verstorbenen Geigenoauers Heinrich Neumärker, zuletzt wohnhaft gewesen Bielefeld, Rohrteichstr. 2. ist heute 7 Uhr nachmittags der Konkurs eröffnet. Konkursverwalter ist der Rechnungsrat a. D. Ludewig in Bielefeld, Gneisenaustraße 2. Offener Arrest mit Anzeigepflicht und Anmeldefrist bis zum 6. Mai 1925. Erste Gläubigerversammlung am 8. April 1925. vormittags 10¼ Uhr, im hiesigen Amtsgericht, Detmolder Str. Nr. 9, Zimmer 23. Prüfungstermin am 18. Mai 1925. vormittags 10 Uhr daselbst. Bielefeld, den 18. März 1925. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. Drucksachenaller Art n geschmackvoller, moderner Ausführung liefert schnell u. preiswert J. D. Küster Nachf. Bielefeld Husten, Atemnot Verschleimung Die Kanalisationsarbeiten auf dem früher Bollbrinker'schen Grundstück sollen vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind für 1.50 Mark im Rathaus, Zmmer 91, zu haben. Die Angebote sind bis Freitag, den 27. März, eben daselbst einzureichen. a5653 21.8 Stadtbauamt Bielefeld. Bekanntmachung. Ich beabsichtige, die Milser Gemeindejagd an den bisherigen Pächter auf sechs Jahre unter der Hand und unter den bisherigen Bedingungen weiter zu verpachten. Etwaige Einsprüche sind innerhalb 14 Tagen bei den Unterzeichneten anzubringen. u5806 Milse, den 20. März 1925. Der Gemeindevorsteher. Bensiek. Allen Brust= u. Lun gen=Leidenden gebe ich gern umsonst Auskunft. Viele Tausend Lob= u. Dankschreiben. Rückmarke erwünscht. Walther Rithaus Heiligenstadt (Eichsseld). B110 5191 g28. Stickereien für 1 rivate in Wälcke aller Art, sowie rohlsaum sadengezogen. schnell und billig. Tauer, Vittoriostr. 27 5027 Pmmmmmm en PREIS NUR Oihe Kiche K Der Schuhp# □ 21. Mär braucht deshalb in dem sich Lieb wie in jenen Ze Male wie ein großmutter vor expressionistische und auf das m machen kann. 21. März! Fälle Frühlings lingsluft und E Beispiel der So noch feineren A Nun, der Schuh und seinen Wich Glanzbürsten, sch dem Hauptbahnh hats begriffen, d Herzen und reine felder Projektmuß. 21. März! Blüte getrieben! Sahara in Biel ....! Gewiß, in Form eines in eine Grünanl wiß nicht zieren Naturen in dies der Zentralschw nerne Blüte steh über an der ande wunderschönes 8 geschosse des Krei Der vorige Kreis Protest gegen di anstalt auf dem müßte ein flamn Man denke, ein ist da schon bei unvermeidlich.. Konfirmatiol Am morgigen Kirche durch Pas tion der Kinder 2. Pfarrbezirks werden 70 Knabe miert. In der durch Pastor Qu Ermiert in der Ainder des West Konfirmation dur kobns=Kirchensaal und in der Petri 28 Ausgabe der Vom 30. Mär für die Straßenba kasse(Schildescher stunden von 8½—. Hetere 5 Georg leiser Selb „Für 4 „Aha „Ich w jetzt manch: etwas wie „O. Ge richte!“ "„Da ist ja den Gege nie gesproch „„So ple i lustig.“ 2 Georg der Nachbai „Da dri der Gegenst Der al storven.“ „O, da Herrn! Nur WJetzt l! ihrem Töcht „Witn „Henn in Erfahr Forschung „Arm tragisch! Heirat wa „Sto. denkst scht Wort mit „Hm etwas mi gnügen. „Ich legenheit rechnet ha 9—.*Glei Ists recht Geor lächelnd a Wi 1. am sonntag, 22. Mürz, der Obervealschuse. Einirui freit — laterialien Richenfänle ernbenl. " Ravensberger Str. 7. on 8766 b50cs herde nen Kochherd tausen, ecker Str. 29 lausen! von 98 Mk. an. öllenbecker Str. 29. Mr. rden auch schriftlich bei 5782.b nmeldung für kers bereitung ldungsnachmeis beten.(4989 er Göbenstraße 231. des am 8. Dezember erstorbenen Geigenfärker, zuletzt wohn#ld. Rohrteichstr. 2. tittags der Konkurs ter ist der RechnungsBielefeld, Gneisenaust mit Anzeigepflicht zum 6. Mai 1925. mlung am 8. April : Uhr. im hiesigen Str. Nr. 9. Zimmer 23. 18. Mai 1925. vor18. März 1925. berichtsschreiber Amtsgerichts. deiten auf dem früher stück sollen vergeben unterlagen und für is. Zimmer 91, zu ind bis Freitag, den einzureichen. a5653 sauamt Bielefeld. ie Milser Gemeinde1 Pächter auf sechs und unter den bisseiter zu verpachten. be sind innerhalb terzeichneten anzu15800 rz 1925. steher. Bensiek. R 68— 115. Jahrgang. Erste „„„„ O 5 Bielefeld, Sonnabend, 21. März 1925. * Bieleseld 21. März. Der Schuhputzer und die steinerne Blüte. □ 21. März! Frühlingsanfang ist heut! Man braucht deshalb nicht gleich ein Gedicht zu machen, in dem sich Liebe und Triebe noch genau so reimen wie in jenen Zeiten, da der Urgroßvater zum ersten Male wie ein Gebild aus Himmelshöhe die Urgroßmutter vor sich stehen sah. Oder ein elastisch expressionistisches Gedicht, das sich gar nicht reimt und auf das man sich nicht einmal einen Vers machen kann. 21. März! Feine Nasen wittern auf alle Fälle Frühlingsluft. Noch feinere Nasen Frühlingsluft und Großstadtluft zugleich. Da ist zum Beispiel der Schuhputzer. Der hat eine von den noch feineren Nasen. Welcher Schuhputzer? Nun, der Schuhputzer, der seinen Operationsstuhl und seinen Wichskasten mit Schmutzbürsten und Glanzbürsten, schwarzem und gelbem Creme vor dem Hauptbahnhof in Bielefeld aufgestellt hat. Der hats begriffen, daß die Menschheit mit gläubigem Herzen und reinen Stiefeln in die Aera des Bielefelder Projekt= und Verkehrsfrühlings schreiten muß. 21. März! Der Kesselbrink hat bereits eine Blüte getrieben! Der Kesselbrink, der die Wüste Sahara in Bielefeld geographisch vertritt, hat ....! Gewiß, und zwar eine steinerne Blüte in Form eines Tankhäuschens, das einen in eine Grünanlage verwandelten Kesselbrink gewiß nicht zieren wird, obwohl phantasiebegabte Naturen in diesem Tankhäuschen die„Urzelle" der Zentralschwimmhalle vermuten. Die steinerne Blüte steht dem Kreishaus gerade gegenüber an der anderen Seite des Kesselbrinks. Ein wunderschönes Ziel für die theoretischen Wurfgeschosse des Kreistags am kommenden Dienstag! Der vorige Kreistag hat bekanntlich flammenden Protest gegen die Errichtung der Zentralbadeanstalt auf dem Kesselbrink erhoben. Diesmal müßte ein flammender Protest wirklich zünden. Man denke, ein Benzintank... Eine Explosion ist da schon bei einer einzigen Protestflamme unvermeidlich... Antumngs. Konfirmation. 9. Am morgigen Sonntag findet in der Altstädter durch Pastor Trautermann die Konfirmation der Kinver(42 knaven und 42 Mädchen) des #. Pfarrhezirks statz.„ Ir der Neustädter Kirche wiegen 70 Knahen durch, Pastor Vonhoff konsier„In der Pauluskirche findet Konfirmation durch Pastor Quistorp statt. Pastor Mund konfirmiert in der Evang.=Reformierten Kirche die Kinder des Westbezirks. In der Johanniskirche Konfirmation durch Pastor Rohmeyer. Im Jakobus=Kirchensaal konfirmiert Pastor Hesselmann und in der Petrikirche Kastor Kortmann. * Ausgabe der Straßenbahn=Monatskarten. ## Vom 30. März an werden die Monatskarten für die Straßenbahn von der städtischen Betriebskasse(Schildescher Straße 16) während der Kassenstunden von 8½—12 Uhr vorm. ausgegeben. Ein Heiterer Roman von Friede Birkner 5— Georg seufzte leicht auf und sah Ines in leiser Selbstironie lächelnd an. „Für Henner kann ich noch garantieren.“ „Aha— und du?“ „Ich weiß nicht so recht, Ines. Ich spüre da jetzt manchmal zwischen meinen linken Rippen so etwas wie ein Herz.“ „O. Georg, das ist interessant! Schnell, berichte!“ :„Da ist nicht viel zu berichten, denn ich habe ja den Gegenstand meines Herzensinteresses noch nie gesprochen.“ „So platonisch liebt mein alter Georg? Das ist lustig. Wo lebt sie denn?“ Georg deutete durch das Fenster hinüber nach der Nachbarsvilla. „Da drüben beim alten. Herrn Geheimrat lebt der Gegenstand deiner platonischen Liebe?" „Der alte Herr ist vor fünf Monaten gestorben.“ „O, das tut mir leid um den netten, alten Herrn! Nun— und?“ „Jetzt liebt seine Erbin Frau Dr. Olf, mit ihrem Töchterchen in der Villa.“ „Witwe?“ „Henner hat durch ihren schwarzen Diener in Erfahrung gebracht, daß der Mann bei einer Forschungsreise verschollen ist.“ „Armer Georg, da liegt ja der Fall ganz tragisch! Da mußt du ja noch fünf Jahre mit der Heirat warten.“ „Stopp. Ines— nicht so stürmisch! Du denkst schon an Heirat— und ich hab' noch kein Wort mit ihr gewechselt.“ „Hm— läßt sich das nicht einrichten. So etwas macht uns Frauen doch immer viel Vergnügen. „Ich muß gestehen, daß ich in dieser Angelegenheit schon sehr stark mit deiner Hilfe gerechnet habe, Ines.“ „Gleich morgen mache ich drüben Besuch. Ist's recht so?“ .# Eeorg küßte ihr beide Hände und sah sie lüchelnd an Lichtbild 4 mal 4 Zentimeter ist mitzubringen. Die Karten haben keine Gültigkeit an Sonn= und Feiertagen. Die Preise betragen für den Kalendermonat: für eine 15=Pfg.=Strecke 13 Mk., für eine 20=Pfg.=Strecke 17 Mk., für eine 25=Pfg.=Strecke heön, beide Stadtlinien 21 Ml., für alle Linien □ Aufschriftlose Massensendungen am. 9. durch die Post. Die Deursche neichspost wird am 1. April versuchsweise die Beförderung aufschriftloser unverschlossener Massendrucksachen(Wurfsendungen) aufnehmen. Zur Verteilung kommen Sendungen für beliebige Gattungen von Empfängern, z. B. sämtliche Haushaltungen, sämtliche offenen Geschäfte, bestimmte Berufsklassen usw. Die Zahl der zu verteilenden Druckstücke ist von dem Auftraggeber auf Grund eigener Feststellungen für jede Postanstalt zu bestimmen. Die Mindestzahl einer Auslieferung beträgt 1000 Stück. Das Gewicht des Einzelstücks darf 20 g nicht übersteigen. Die Gebühr für Wurssendungen beträgt zwei Drittel der tarifmäßigen Drucksachengebühr für das Stück unter Aufrundung des Gesamtbetrages auf volle 10 Pfennig. Die Aushändigung an die Empfangsberechtigten erfolgt nach den Grundsätzen für die Aushändigung gewöhnlicher Briessendungen. Nach= und Rücksendung findet nicht statt. — Nationale Kundgebung zur Reichspräsidentenwahl. Am morgigen Sonntag, ½12 Uhr, findet im Hotel Vereinshaus eine vaterländische Kundgebung des Reichsblocks statt, bei der Generalmajor Dr. Friedrichs über das Motto des Reichsblocks: Ein Weg— ein Wille sprechen wird. Musiralische Darbietungen werden die kurze Feier einrahmen. Die nationalen Verbände, vor allem Stahlhelm und Jungdeutscher Orden, nehmen in Abordnungen an der Veranstaltung teil. Alle vaterländischen Kreise unserer Stadt sind eingeladen. — Die Berechnung der Lebenshaltungskosten soll dadurch eine Erweiterung erfahren, daß die Ausgaben für Verkehr und Sonstiges(Körperpflege, Reinigung, Bildung und Unterhaltung) mit erfaßt werden sollen. Die Erhebung der Zahlen findet in den Gemeinden auf Grund einer Anleitund des Statistischen Reichsamts statt, um eine Gleichmäßigkeit in der Erhebung im Reichsgebiet herbeizuführen. Die örtlichen Erhebungszahlen werden von der Gemeinde und den Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen festgestellt. Der Magistrat hat sich mit der örtlichen Reform der Berechnung der Lebenshaltungskosten bereits befaßt, er kann sie aber erst in die Tat umsetzen, wenn die Anleitung vom Statistischen Reichsamt ergangen ist. Hohes Alter. Frau Ww. Amalie Wendt, Lutherstift, beging gestern ihren 85. Geburtstag.— Der Maurer Johannes Mackenroth, Dammstraße 14, begeht am morgigen Sonntag seinen 78. Geburtstag. 1 Urlaub für Lehrpersonen zur Romfahrt. Der Minister ermächtigt die Schulbehörden, den Lehrpersonen, die in diesem Jahre an den Pilgerzügen nach Rom teilnehmen wollen, den dazu erforderlichen Urlaub zu erteilen. Der Schieopsprach sur die Melaumbasitrie. Am gestrigen Freitag ist, wie schon am Donnerstag in der Westfälischen Zeitung mitgeteilt werden konnte, die Schlichterkammer unter dem Vorsitze des Herrn Schoebel zusammengetreten. Nach längeren Verhandlungen ist folgender Schiedsspruch gefällt worden, zu dem sich beide Parteien bis 24. März zu erklären haben: Schiedsspruch. 1. Das bisher bestandene Arbeitszeitabkommen wird mit der Maßgabe wieder in Kraft gesetzt, daß für die 49. bis 54. Wochenarbeitsstunde ein Zuschlag von je 5 Prozent gezahl wird und die 55. Arbeitsstunde als Ueberstunde im Sinne des Rahmentarifvertrages gilt, hinsichtlich der Zahlung sowohl als auch der Leistung. Diese Regelung kann mit monatlicher Frist gekündigt werden, erstmalig zum 1. Oktober 1925. 2. Die Stundenlöhne betragen vom Tage der Wiederaufnahme der Arbeit für die Lohnarbeiter: Ba Klasse Ca Klasse Da Klasse Ea Klasse Od Klasse Oe Klasse Gb Klasse Oa Klasse Hd Klasse hic Klasse Aib Klasse Ha Klasse 438 Pfg. 41,4 Pfg. 36,6 Pfg. 27,6 Pfg. 63 Pfg. 29,4 Pfg. 26/4 Pfg. 23,4 Pfg. 24,6 Pfg. 22,2 Pfg. 19/8 Pfg. 17/4 Pfg. Sonderzulagen, wie für Ueberstunden usw berechnen sich künftig aus den neuen Einstelllöhnen. Die Errechnung der Akkorde erfolgt künftig abweichend von der bisherigen Regel dergestalt, daß nicht mehr die Akkordbasen, sondern Akkordricht= löhne, in die bei neu festzusetzenden Akkorden bereits fünfzehn Prozent eingerechnet sind, nach folgender Tabelle zur Verrechnung kommen: Be Klasse..... 65,4 Pfg. Ce Klasse.... 61,2 Pfg. De Klasse 55,2 Pfg. Ec Klasse. 43,2 Pfg. Bb Klasse..... 57 Pfg. Ch Klasse..... 51 Pfg. Ob Klasse..... 44,4 Pfg. Eb Klasse 35,4 Pfg. Die bisher bestandenen Akkordzeiten werden mit 0,87 multipliziert. Die entsprechenden Bestimmungen des Tarifvertrages werden sinngemäß geändert. Diese Lohnregelung kann mit monatlicher Frist gekündigt werden, erstmalig zum 1. Juli 1925. 3. Der Mantelvertrag wird bis zum 30. April 1925 mit den sich aus vorstehender Lohnregelung notwendig machenden Aenderungen verlängert. 4. Die Erklärungsfrist läuft bis einschließlich den 24. März 1925. * Für den Uneingeweihten geht aus diesem Schiedsspruch nicht ohne weiteres hervor, wie durch ihn die strittige Frage der Lohnerhöhung geregelt werden soll. An zwei Beispielen wollen wir das klar zu machen versuchen. Der Einstell=Lohn eines Arbeiters der Be Klasse betrug bisher 53,3 Pfg. für die Stunde. Hinzu kamen als Leistungszulage bisher 6,4 Pfg. je Stunde, so daß sich der Lohn in der Spitze der Be Klasse auf 59,7 Pfg. stellte. Nach dem Schiedsspruch soll der EinstellLohn 58 Pfg., die Leistungszulage bis 7 Pfg. betragen, so daß sich ein Spitzenlohn von 65 Pfg. in dieser Lohnklasse ergeben würde. Die Lohnerhöhung beträgt somit etwa 10 Prozent. In der Ac Klasse ist durch den Schiedsspruch eine Steigerung des Spitzenlohnes von 68,7 auf 77 Pfg. je Stunde vorgesehen. In einem ähnlichen prozentualen Verhältnis bewegt sich auch die Steigerung der Lohnsätze in den übrigen Klassen. Ohne der Stellungnahme der beteiligten Organisationen selbst vorgreifen zu wollen, möchten wir doch im Interesse des gesamten Wirtschaftslebens unserer Stadt dem Wunsche Ausdruck geben, daß der Kampf in der Bielefelder Metallindustrie, der nun schon volle vier Wochen andauert, ein schnelles Ende finden möchte. immer noch das hilfreiche, liebe Mädel. Früher waren es Löcher in den Beinkleidern, die du uns heimlich mit mehr Liebe als Geschick stopftest, und jetzt erbarmst du dich wieder meiner Herzensnöte!“ „Es ist immer ein gutes Zeugnis für den Mann, wenn seine Frau gerne eine neue Ehe möchte,“ sagt Ines,„es hat also meine Hilfsbereitschaft weniger mit meiner schwesterlichen Liebe zu tun als mit meiner....“ „Lust am Bösen,“ warf. Georg lachend dazwischen. Ines warf ihm schnell eines der weichen Seidenkissen an den Kopf. „Brüder sind immer boshaft gegen ihre Schwestern. Zur Strafe würde ich jetzt meine Hilfe verweigern, wenn ich nicht selbst zu....“ „Neugierig auf Frau Olf wäre," vollendete Georg vergnügt schmunzelnd wieder ihren Satz. „Hat Henner sich auch in dem Maße entwickelt wie du Scheusal?" „Du, der ist mir noch bedeutend über.“ „Und da meint Archy, ich soll mich hier bei euch erholen?—.“ „Ja, wenn Archy meint?“ Henner stand breitbeinig, vornübergebückt und bearbeitete mit dem Frottierhandtuch seine triefnassen Haare. „Brrrhuahu— ist das blödsinnig! Alle Morgen wäscht sich der Mensch! Und wißt ihr Boys denn auch, warum?“ Fitz und Gerf, beide ohne Artigkeitskragen, die gestern abend als absolut unmännlich endgültig ad acta gelegt worden waren, beide die Hände in den Hosentaschen, sahen der Prozedur still lächelnd zu und blickten nun bei Henners Frage sich nicht sehr geistreich gegenseitig an. „Keine Ahnung, Henner.“ „Na, Old England scheint nicht eben befruchtend auf den Geist seiner Söhne zu wirken.— Der Mensch wäscht sich am Morgen, damit er am Abend einen Grund hat, sich zu ärgern, wenn er wieder dreckig ist.“ „Gott, das ist doch'ne ganz einfache Antwort. Ich denke, du haft da irgendeine nette Scherzfrage,“ sagte Fitz, entschieden überlegen. Henner hielt einen Augenblick mit Haartrocknen inne und sah ihn über die Schulter nur mit einem Blick an. „Hände aus den Hosentaschen, ihr Boys! Steht man so vor seinem Vorgesetzten? Doch ehe er feststellen konnte, ob seinem Donnerwort Folge geleistet wurde, tönte von unten aus dem Garten herauf ein zartes Stimmchen: Henner stürzte an das weitgeöffnete Fenster und winkte Klein=Elschen zu. „Guten Morgen, Elschen, schon ausgeschlafen?“ „Lange schon! Mutti und Mady auch!“ „So? Wo ist denn Mady?“ „Weggelaufen, wie Elschen Henneronkel gerufen hat. Dort, im Busch steckt Mady“ „Oho, hat deine Mady Angst vor mir?" „Kann dich nicht leiden,“ kam Elschens lakonische Antwort, die ein unterdrücktes Losplatzen der hoffnungsvollen Englandboys zur Folge hatte, was Henner aber vornehm ignorierte und pomadig Elfchen antwortete: „Das wird sich bald legen. Sag' ihr aber, daß wir heute nachmittag um sechs Uhr Tennis spielen.“ „Tennis spielen,— gut, Henneronkel, Elfchen kommt,“ nickte die Kleine ihm altklug zu und lief rasch mit ihren drallen, flinken Beinchen davon. Als Henner sich umwandte, sah er gerade noch, daß Fitz an seiner Zigarette sog und Gerf sich mit seinem Rasierapparat den Arm abschabte. Schneller als ein Gedanke hatte er sie beide im Genick und stupfte sie leicht mit den Köpfen zusammen. „Anderer Leute Zigaretten und anderer Leute Rasierapparate seien euch heilig, ihr Lausbuben!— So, und nun zum Frühstück!“ Sich die Stirnen reibend, folgten ihm die beiden, im wutschnaubenden Herzen einen Heidenrespekt vor der Faustkraft Henners, gegen die nicht anzukommen war.—— Herzlich begrüßte Henner seine Schwester, die mit Georg am Frühstückstisch saß. „Morgen, Ines! Hm! Du siehst famos aus! Man glaubt es dir nie, daß die zwei Gauner dort ein Recht daran haben, mütterliche Gefühle von dir zu fordern.“ Lachend küßte ihn Ines. „Dich drücken ja Alter und Falten noch nicht. Wir sind je auch nur neun Jahre auseinander.“ „Na ja, du bist ja auch gleich vom Steckkissen aus mit Archn an den Altar getreten. Was aus Georg und mir hier wurde, war dir ganz egal.“ „Stimmt! Archy meinte damals, wir sollten heiraten— und da taten wir es denn auch.“ Jetzt trat die lastenschwere Pause ein, die der Beginn einer jeden Mahlzeit ist, bis bei jedem der erste, brüllende Hunger gestillt ist und allmählich das satte Philisterbehagen um sich greift. Georg, mit Liebe seine Morgenzigarre anrauchend, sagte jetzt in auffällig gleichgültigem „Ines geht im Lauf des Vormittags hinüber zu Frau Dr. Olf, ihr einen Besuch zu machen.— Herrgott, nun iß schon weiter und sieh mich nicht so schlau an!“ Henner schob sich den letzten Bissen in den Mund, stand auf und umschlang Ines, wie ein Spitzbube zu Georg hinsehend. „Ines als„postillon d'amour“. Ines, juckt es dir nicht an den Schulternblättern, wachsen noch keine Flügel?“ „Fitz, Gerf. schnell, verhaut Henner, erärgert eure Mutter!“ rief Ines lachend. Ein wütendes Geheul, Gelache und Gequitsche!— Henner,„Fitz, Gerf, Fix und Far, alles zu einem scheußlichen Klumpen geballt, tobten unten auf der Wiese. Gegen die Jungens konnte Henner sich ja wehren, aber Fir und Fax, die die Angelegenheit höllisch ernst nahmen, ließen sich nicht um die Welt in dem Genuß stören, ungestraft an ein paar Hosenbeinen zu zerren und zu reißen. Das Ende vom Lied— Henner lag schachmatt am Boden, jeder der Jungens hatte ein Knie in sieghafter Pose auf seine Brust gestemmt, Fix schnüffelte mit seiner Schnauze an Henners Schienbein herum, und Fax sprang ihm, unentwegt vergnügt wedelnd, über das Gesicht.— Da waut dem Deutschen auch sein Blut! Ein Gewaltgkt, rechts Fitz, links Gerf, verpler im Grase einen Tritt verscheucht und Fox im Genick gepackt— so war Henner befreit! Aber thf men win dav ich so gut gefrühstickt: genossen: m. Söhn— Nache wird kalt ließ er“ Wchlachtfeld sonallend, veru Seoin. Siesiche zugen- und konnte sich Ines lochn eem Gesicht gegenuder nur dadurch helfen, deß er ihr seine Zunge präsentierte. (Fortsetzung folgt.) verleidet, anderen wortung halten kei Bei #erie od Mahnung früheren den, auf wirtschaft gen zu b. hingenon den werd setzung Korftellge neuen A Rat der Nucieg es die 2 beenden, detes un der das! hemunau! Margel In# r so Wrag Schausp dramatis Kraft. 3 sehr schi wiesen. männlick liche Kr. produkti des Gei geboren Natur.“ von den ausgesch werden, geistige auch die Frau st gedichtet ihrem Goethe Männer unserem Dienstb. georückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglich weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind zwinger sondern suchen. meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerdman al Weib u in voll von Lö über di gegen e sonder: Ach, al Makler Herzen scheuch — Dai seine 6 die be — Da Vater: Nutzen reichen öffnet. Gedul Tage Und n uns h erfasse Lene 2 Set schlo Verzu Männ Keise restlos deme ein ar sein #ein ober dem von 9 A a Sperrung der Oberrealschule für auswärtige Schüler. Gestern bereits machten wir Mitteilung von einem einschneidenden Beschluß des GesamtschulAusschusses, der eine Schulsperrung für auswärtige Schüler zum Gegenstand hatte. Die Sperre soll sich allerdings nich Ferke foll sich aue lbings nicht auf alle, sondern lediglich aus die Oberrealschule beziehen. Zur Vorgeschichte dieses Beschlusses, der dem Gesamtschulausschuß wegen der für die Betroffenen damit verbundenen Härten sehr schwer geworden ist, wird in einem Schreiben vom Rathaus wie folgt dargestellt: Von den großen Leistungen der Stadt Bielefeld auf dem Gebiete des Schulwesens ziehen im großen Umfange auswärtige Schüler Nutzen. Die vier höheren Schulen werden von 728 auswärtigen Schülern und Schülerinnen besucht, das sind 28 v. H. der Gesamtschülerzahl; bei den Handelslehranstalten beträgt der entsprechende Hundertsatz 20, bei den Mittelschulen erreicht'er dieselbe Höhe und das techn. Seminar ist soca; zu zwei Drittel von auswärtigen Schülerinner: ucht. Ganz besonders mai# der starke Andrang auswärtiger Schüler be. er Oberrealschule bemerkbar. Diese Schule hat gerade durch den Besuch der Auswärtigen einen Umfang angenommen, der eine einheitliche Leitung des gesamten Schulbetriebes kaum noch ermöglicht, zumal die Raumnot die Unterbringung von 9 Klassen außerhalb des Hauptgebäudes und zwar in zwei verschiedenen Gebäuden notwendig gemacht hat. Ein ganzer Klassenzug aber von Sexta bis Oberprima könnte eingespart werden, wenn die Schule nicht von Auswärtigen benutzt würde. Die ganze Not der Schule ist also auf den Besuch durch auswärtige Schüler— 265 an Zahl— zurückzuführen. Gesamtschulausschuß und Magistrat sind bei früheren Beratungen davon ausgegangen, daß eine Entlastung der Oberrealschule, nur durch Errichtung einer neuen Anstalt herbeigeführt werden könnte. Sie glaubten aber bei den geschilderten Umständen, daß, wenn die Errichtung einer neuen Schule in Bielefeld allein durch den Andrang auswärtiger Schüler notwendig werde, es nicht Sache der Stadt sein könne, diese Schule zu errichten, sondern daß dann der Staat verpflichtet sei, helfend einzugreifen. Diese Stellungnahme erschien umsomehr gerechtfertigt, als der Staat in Bielefeld allein bei dem mit einem Realgymnasium verbundenen Gymnasium. und zwar nur mit der Hälfte der Kosten, beteiligt ist, während er in anderen Städten, auch der näheren und weiteren Nachbarschaft, erheblich mehr leistet. So betreibt der Staat in den Städten Paderborn, Hamm und Gütersloh je eine Vollanstalt und in den Städten Minden, Osnabrück und Münster je 2 Vollanstallten. Trotzdem aber hat der Staat es abgelehnt, in Bielefeld die erbetene neue höhere Knabenschule zu betreiben und hat es auch abgelehnt, was der Stadt notfalls auch genügt haben würde, wenigstens das Gymnasium ganz auf seine Kosten zu übernehmen. Unter diesen Umständen wird sich die Stadt einstweilen selbst helfen müssen und die Entlastung der Oberrealschule auf den ganz allein übrig bleibenden, durch den oben mitgeteilten Beschluß des Gesamtschulausschusses beschrittenen Wege finden müssen. Der Beschluß bedeutet für die davon betroffenen Schüler und Eltern eine große Härte, die Stadtverwaltung wird daher weiterhin versuchen, eine günstigere und gerechtere Stellungnahme des Ministeriums in dieser Angelegenheit zr erreichen. * Lehrerprüfung. Die erste Lehrerprüfung am Lehrerseminar zu Herford bestanden folgende Herren: Alfred Hahne (Brake), Heinrich Heermann(Bielefeld), Walter Schröder(Stieghorst), Heinrich Tubbesing(Bielefeld), Erwin Twistel(Bielefeld). (!) Das Reifezeugnis in der Bosse=Mittelschule erhielten folgende Schüler: Kl. la: H. Pieper, B. E. Osthus, K. Rohlmann, K. Gottlieb, Th. Köhler, W. Leich, H. Friederich, A. Menze, W. Herbst, O. Senfleben, W. Sentker, H. Straube, W. Wüstefeld, G. Hoffmann, H. Wehmeyer, F. Tölle, G. Menke, O. Wolf, Rh. Olderdissen, sämtlich in Bielefeld. G. Landwehr=WerH. Kley=Hillegossen, Pilgrim,Gadderbaum, Fritz Conrad=Sudbrack. Kl. lv.: P. Rieper, H. K. Ratloff, sämtlich in Bielefeld. G. Pott=HilleW. Beske=Schildesche, K. M. KoopmannBethel, Wilh. Speckmann=Oldentrup, W. Ellermann=Theesen, E. Werkmeister=Volmerdingsen, H. Donnermann=Ubedissen. Kachlese zum starnschen=Haushanspian. Freifahrscheine und Aufwandsentschädigung an Stadtverordnete.— Keine Verstaatlichung unserer Polizei?— Straßenverbesserungen.— Elektrische Beleuchtung im Stadtzentrum.— Die fehlende große Lesehalle.— Theater und Orchester.— Museumsnöte. daß die Straßenbeleuchtung in unserer Stadt noch immer sehr erheblich hinter den Verhältnissen der Vorkriegszeit zurückbleibt, obwohl an manchen Stellen Spuren einer Verbesserung deutlich wahrnehmbar sind. Wir meinen, es müßte mit allem Nachdruck im neuen Etatsjahr darauf hingearbeitet werden, in der Straßenbeleuchtung möglichst die vorkriegszeitlichen Verhältnisse wieder herbeizuführen. Namentlich sollte man ernstlich in Erwägung ziehen die innere Stadt, in der sich der Hauptverkehr abspielt, allmählich mit elektrischer Beleuchtung zu versehen. Auch darin würden wir ein Stück neuzeitlicher Entwicklung erblicken. Bielefeld hat von jeher in dem Rufe gestanden in gesundheitlicher Hinsicht vor anderen Städten Westdeutschlands besonders günstig abzuschneiden. Wenn am kommenden Mittwoch der Oberbürgermeister der Stadtverordnetenversammlung seinen alljährlichen Rechenschaftsbericht über den Stand der Gemeindeangelegenheiten erstatten wird, wird man vielleicht auch darüber einiges zu hören bekommen. Aber auch ohne dies und nur gestützt auf eine Angabe im Etat der Friedhosverwaltung wird man die vorerwähnte Behauptung erneut aufstellen dürfen. Der Etat des Sennefriedhofes rechnet nämlich mit nur 750 Beerdigungen jährlich, eine Zahl, die gemessen an der 86584 betragenden Einwohnerzahl als erfreulich niedrig bezeichnet werden kann. Wir kommen zum Etat für Kunst und Wissenschaft. In ihm finden wir einmal die Summe von 12000 Mark, die die Stadtverordneten zur Unterstützung von künstlerisch hochstehenden musikalischen und gesanglichen Veranstaltungen unlängst auszugeben beschlossen hat. Wir finden weiter den unseres Erachtens zu geringen Betrag von 3000 Mark für den Ankauf von Kunstgegenständen. Allzuwiel wird die Stadt für diese Summe nicht erwerben können und wenn wir auch nicht etwa grundsätzlich einer Ueberschreitung der Etatansätze das Wort reden wollen, so möchten wir doch für den vorliegenden Fall der Hoffnung Ausdruck geben, daß evtl. Kaufgelegenheiten auch dann ausgenützt werden möchten, wenn die Etatmittel an sich schon erschöpft sind. Nur wenn das geschieht, wird man von einer wirklichen Förderung vor allem der heimischen Kunst durch die Stadtverwaltung sprechen können. wird (!) Unfug am Feuermelder. Von der Städtischen Berufsfeuerwehr uns geschrieben: Die im Stadtgebiet vorhandenen öffentlichen Feuermelder, die so eingerichtet und angebracht sind, daß auch ein Kind eine Feuermeldung abgeben kann, werden häufig, hauptsächlich zur Nachtzeit, unbefugter Weise in Tätigkeit gesetzt. Daß hierdurch, außer den Kosten, die durch das Ausrücken der Feuerwehr, an Betriebsstoffen usw. entstehen, auch schwere Schäden an Menschenleben und Gütern verursacht werden können, scheint diesen Unfugstiftern nicht klar zu sein. Man nehme nur an, die Feuerwehr wird unbefugter Weise nach dem Feurmelder Hallerweg, Ecke Hohenzollernstraße alarmiert. Etwa 2 Minuten später läuft eine Feuermeldung von dem Feuermelder Herforder Straße Nr. 192 ein. Wenn es sich im letzten Falle um einen Brand handelt, wo sich Menschenleben in Gefahr befinden, so könnten durch das verspätete Erscheinen der Feuerwehr an der wirklichen Brandstelle Menschen vernichtet sein. miteiese zu steuern, muß jeder Bürger Aus den wiederholten Veröffentlichungen der „Westfälischen Zeitung“ über den Haushaltsplan für das Jahr 1925=26 hat der Leser im großen und ganzen bereits ein Bild von der Finanzwirtschaft der Stadt im neuen Geschäftsjahr erhalten. Dennoch ist es nützlich, sich noch mit dieser oder jener Position des Etats, wenn auch nur flüchtig, zu befassen. Das soll nicht etwa geschehen, um an solchen Etatpositionen nur Kritik zu üben, sondern vor allem unter dem Gesichtswinkel des Allgemeininteresses. Wir folgen in den nachstehenden Ausführungen den einzelnen Etatabschnitten. Bei der Allgemeinen Verwaltung finden wir unter den Ausgaben eine Summe von 13600 M., die die Stadt an das Betriebsamt abführen muß für der Stadt zur Verfügung gestellte Freifahrscheine. Man geht gewiß nicht fehl in der Annahme, daß in der ebengenannten Summe auch die Kosten für die Freifahrscheine der Stadtverordneten mitenhalten sind. Vor einigen Jahren hatte sich bekanntlich das Stadtparlament auch Aufwandsentschädigungen bewilligt, deren Auszahlung aber durch die Inflation hinfällig geworden war. Mittlerweile scheint man auf diese Vergütung völlig verzichtet zu haben, was im Hinblick auf den ehrenamtlichen Charakter des Stadtverordnetenmandates nur zu begrüßen ist. Der Polizeietat balanziert, wie schon mitgeteilt, mit 508000 Mark und er weist damit gegenüber dem letzten Vorkriegszeitetat eine Steigerung von rund 258000 Mark auf. Dabei sind in den Aufwendungen für die Polizei lediglich die Besoldungskosten für 78 Beamte und 5 Angestellte enthalten und zum anderen ein Betrag von 20000 Mark als Zuschuß zur staatlichen Schutzpolizei, die seit langem bekanntlich ausschließlich den Exekutivdienst in unserer Stadt versieht. Ob und inwieweit sich allerdings der Polizeietat in dieser Form aufrechterhalten läßt, bleibt abzuwarten. Wir können uns jedenfalls gewisser starker Zweifel nicht erwehren angesichts der in den letzten Tagen bekannt gewordenen Versetzung des seit April vorigen Jahres in Bielefeld als Uebergangskommissar fungierenden Polizeipräsidenten Frhrn v. Korff. Da die Versetzung anscheinend mit sofortiger Wirkung ausgesprochen worden ist, sie aber bestimmt spätestens am 1. April in Kraft treten dürfte, wird also der Posten des Uebergangskommissars in Bielefeld in aller Kürze verwaist sein und es hat fast den Anschein, als ob er überhaupt nicht wieder besetzt werden soll. Jedenfalls hat unsere unlängst hier geäußerte Auffassung, daß die Aussichten für die Verstaatlichung der kommunalen Polizei in Bielefeld sich wieder getrübt hätten, durch die jüngste Entwicklung der Verhältnisse eine überraschend schnelle Bestätigung erfahren. Welche Konsequenzen für die Stadt Bielefeld nicht nur in etatrechtlicher Beziehung, sondern auch sonst aus einer weiteren Verzögerung der Verstaatlichung der Polizei oder gar aus einer Aufgabe dieser Absichten durch die preußische Regierung sich ergeben können und werden, muß hier vorerst außer Betracht gelassen werden. Zum Polizeietat selbst nur noch soviel, daß als Polizeirafen eine Summe von 20000 Mark eingesetzt ist, die einer 25prozentigen Steigerung gegenüber dem Jahre 1914 entspricht. Der Bauetat, der mit über 2 Millionen Mark Endsumme etwa ein Zehntel des Gesamtetats ausmacht, sieht u. a. vor für Unterhaltung der städtischen Gebäude 353000 Mark vor, für Neupflasterung und Beschotterung der Straßen 444000 Mark, wozu noch 80000 Mark für gleiche Zwecke für die Kreisstraßen hinzukommen. Die Unterhaltung der nichtgepflasterten Straßen des Stadtgebietes ist mit 50000 M. veranschlagt. Trotz dieser, wie man zugeben muß, großen Aufwendungen wird auch im neuen Geschäftsjahre noch mancher Wunsch betr. die Verbesserung der Straßenverhältnisse unerfüllt bleiben, weil es nicht möglich ist, innerhalb kurzer Zeit alles das nachzuholen, was durch ein Jahrzehnt hindurch hat ruhen müssen. Das ursprüngliche Straßenverbesserungsprogramm der Bauverwaltung ging, wie uns bekannt geworden ist, viel weiter. Im Interesse der städtischen Finanzlage aber sind Abstriche in erheblichem Maße gemacht worden. Doch auch nach diesen Abstrichen stellt das, was die Stadt in diesem Jahre an Verbesserung der Straßenverhältnisse zu leisten sich vorgenommen hat, noch allerlei dar. Da wir nun schon mal bei den Straßenverhältnissen sind, mag auch daran erinnert werden, alle jungen Müftter und auch für junge Mädchen so wichtig, auf dem Gebiete der Kinderpflege etwas zu lernen, damit die anvertrauten Kleinen gesund und ohne Schädigungen aufwachsen.(Anmeldungen siehe Anzeige.) Zirkus Blumenfeld. Zirkus Blumenfeld, der auf dem Kesselbrink sein Zweimastenzelt aufgeschlagen hat, bot in der Eröffnungsvorstellung am Freitag abend eine bunte Folge der verschiedensten Darbietungen aus dem Gebiete der Pferdedressur, Parterre= u. Luftakrobatik usw. Eingeleitet wurden sie durch ein halsbrecherisches„Looping“ am gesteiften Trapez. Es folgten Voltige= und Balance=Akte zu Pferde und auf dem Drahtseil, Pferdedressuren von Herrn und Frau Blumenfeld, darunter ein niedliches Shetland=Ponp. Besonderes leistete eine exotische Truppe von acht Mitgliedern im Pyramidenbauen und Saltomortales. Eines ihrer Mitglieder betätigte sich später noch als erfolgreicher Feuerfresser. Im zweiten Teil folgten Vorführungen am Reck und„Trampolin“, Handvoltigeure und Tänze. Die lustigen Gebrüder Jensch als Clowns wurden viel belacht, besonders in der komischen Geschichte mit dem„Bienenhonig“. Sonntagsdienst in den Bielefelder Apotheken. Den Dienst versehen— nachts in Rotfällen und gegen Entrichtung der Nachtdienst=Gebühr— folgende Apotheken: Löwen=Apotheke, Sparrenberg=Avotheke, Wittekind=Apotheke. Beim Etat des Theaters und Orchesters hat man diesen Eindruck jetzt durchaus, denn die Bereitstellung eines Zuschusses von zusammen 155000 Mark heißt für Bielefeld immerhin eine Tat. Die ständigen Besucher des Theaters— das sind die Abonnenten— wird es interessieren zu hören, daß sie an den Einnahmen mit 88000 Mark beteiligt sind, während die Freie Volksbühne 91600 Mark aufbringen soll und aus Eintrittsgeldern(durch Tageskartenverkauf) 390000 Mark erwartet werden. Insgesamt weist das Theater eine Einnahme von 627000 Mark, das Orchester eine solche von 57000 Mark auf. Während aber der Theater=Etat so aufgestellt ist, daß Einnahmen und Ausgaben sich das Gleichgewicht halten, weist der Orchesteretat allein den Zuschußbedarf von 155000 Mark nach. Erst der Verlauf der nächstjährigen Spielzeit wird es dartun, inwieweit es möglich war, diesen Voranschlag mit der Wirklichkeit in Uebereinstimmung zu bringen. Daß im neuen Etatjahr etwa 30 000 Mark für Verbesserung unserer Bühneneinrichtung und unseres Theaterfundus verausgabt werden sollen, kann nur bei allen, die am Aufstieg unserer städtischen Bühne interessiert sind, Zustimmung finden. Beim Durchblättern des Etats der öffentlichen Bücherei wird manchem erneut der Wunsch nach einer schönen großen Lesehalle kommen, ein Verlangen, das man in der Gegenwart mehr denn je verstehen kann. Auch das Museum ist noch immer genötigt, sich räumlich sehr zu bescheiden, aber schließlich ist solches bescheiden noch eher zu ertragen als völlige Obdachlosigkeit. Diese Gefahr aber droht unserem Museum mit der Weiterverfolgung des Planes, die Rudolf Oetter=Halle in dem jetzigen Museumsgarten zu errichten. Die Gründe, die gegen die Ausführung dieses Planes sprechen, sind von uns in der Ausgabe vom 14. März— wie wir glauben— überzeugend dargelegt worden und wir können nur noch einmal allen Stellen dringend anempfehlen, den Plan sehr gründlich und nach jeder Richtung hin zu überlegen. Noch gibt es andere Möglichkeiten zu einer glücklichen Lösung dieses Problems! Der Magistrat hat eine Belohnung von 20 Mk. für denjenigen ausgesetzt, der eine Person, welche einen Feuermelder unbefugter Weise in Tätigkeit setzt, so zur Anzeige bringt, daß eine gerichtliche Bestrafung erfolgen kann. Die Belohnung wird auch für zurückliegende Fälle gewährt, falls ein solcher erst jetzt zur Anzeige gebracht wird. Die Unfugstifter haben schwere Strafe zu erwarten. * Gesiegelte Briefe nach dem Auslande. Neuerdings wird von ausländischen Postverwaltungen wieder lebhafte Klage darüber geführt, daß ihnen zahlreiche Wertbriese aus Deutschland zugehen, bei denen die Siegelverschlüsse ganz oder teilweise abgesprungen sind. Nach den Beobachtungen wird das Abspringen der Siegelverschlüsse zuweilen durch Benutzung von ungeeignetem Lack, meistens aber durch die Verwendung von Umschlägen verursacht, die aus Papier mit zu glatter Oberfläche hergestellt sind, auf welcher selbst Siegellack von bester Beschaffenheit nur schlecht haftet. Diese Uebelstände verursachen den deutschen GrenzAusgangs=Postanstalten und den in Betracht kommenden ausländischen Dienststellen erhebliche Schwierigkeiten. Auf die Hersteller von Wertbriefumschlägen muß eingewirkt werden, daß sie von der Verwendung glatten Papiers zu Umschlägen für Wertbriefe absehen. (!) Ein gefährliches Spiel. Bei dem gestrigen Tanzabend der russischen Tänzerin Tamara Karsawina blieb der Zuschauerraum während der einzelnen Tanzstücke und der Zwischenmusik infolge Störung in der Lichtleitung verdunkelt. Eine ganze Reihe von Zuschauern nahmen Veranlassung sich auf dem Programm dadurch zu orientieren, daß sie Streichhölzer ansteckten. Sie waren sich wahrscheinlich nicht bewußt, welch gefährliches Spiel sie dadurch trieben. Da solche Gedankenlosigkeiten schwere Brandgefahren in sich bergen, wird die Polizei künftig scharf gegen diese Lichtselbstversorger vorgehen. (!) Kurse in der Säuglingspflege. Auf vielfachen Wunsch sollen in diesem Jahre wieder in der Mütterberatungsstelle, Herforder SPPNES Vereine und Veranstaltungen (!)„Der fliegende Holländer“. wird heute im Stadttheater(Ab. A) wiederholt. Als Heldenbariton auf Engagement stellt sich in dieser Aufführung Herr Kempf aus Kaiserslautern und Frl. Susanne Stolz aus Oberhausen(Hochdramatische) vor. Am Sonntag wird die Operette„Die Geliebte Sr. Hoheit“ zum billigen Wochentagspreise 3(80 Pfennig bis 5 Mk.) wiederholt. (:) Städtisches Orchester. Morgen, Sonntag, 22. März, nachmittags 3½ Uhr, konzertiert das Städt. Oechester auf dem„Johannisberge“ und auf der„Berglust". Für das Konzert auf dem Johannisberg hat Kapellmeister Jul. Dworzak ein vorzügliches Programm zusammengestellt. Das Konzert auf der Berglust leitet Kapellmeister Liebisch und es kommt auch hier ein populäres Programm zum Vortrag. ! Konzerte der Cecilienschule. Heute, Sonnabend, 21. März. und am Mittwoch, den 25. März, abends 8 Uhr, veranstaltet der Lyzealchor der Cecilienschule in der Aula zwei Konzerte Als Solist ist Otto Wetzel gewonnen worden. Zum Vortrag kommen klassische und moderne Klavierkompositionen, ernste und heitere Frauenchöre mit Klavierbegleitung und neue Kinderlieder von Ehrhart Mühlberg. Karten sind an der Abendkasse zu haben.(Siehe gestrige Anzeige.) O Platzkonzert vor dem Rathaus. Die Bielefelder Orchestergemeinschaft(Dirig.: Kapellmeister Heinr. Lorenz) veranstaltet am morgigen Sonntag, 22. März, vorm 11 ½—12½ Uhr ein Platzkonzert vor dem Rathause mit nachstehendem Programm: 1. Gruß an Hans Sachs aus „Meistersinger“ von Wagner; 2. Ouvertüre z. „Das goldene Kreuz“ v. Brüll; 3. Preislied aus „Meistersinger“ von Wagner; 4. Vorspiel und Huldigungsmarsch aus„Sigurd Jorsalfar“ von Grieg; 5. Reichsbanner=Marsch von Hainsberg. Die Sterbegeldvereinigung des Beamtenwirtschaftsbundes hält morgen, vormittags 11½ Uhr, in der Aula der Augusta=Viktoriaschule, Viktoriastraße, ihre Hauptversammlung ab. (:) Kuhlo=Horn=Sextett. Am Dienstag, 24. März, veranstaltet der Christl. Verein junger Männer St. Pauli eine musikalische Feierstunde in der Pauluskirche.(Näheres siehe Anzeige.) 8 Der Verein für naturgemäße Lebens= und Heilweise(Naturheilverein) feiert heute abend 7 Uhr im Gesellschaftshaus Nerlich am Bürgerweg 14 sein 27. Stiftungsfest.(S. Inserat.) )( Versammlungen des Reichsblocks finden heute abend in Theesen um 7 Uhr(Redner Studienrat König=Herford), morgen nachmittag 5 Uhr in Vilsendorf(Redner Dr. Böhle=Bielefeld) und um 8½ Uhr in Brake(Redner Dr. Friederichs=Bielefeld) statt. Ein Ereignis für Bielefeld ist der heute abend, 8 Uhr, in der Aula der Oberreal= schule stattfindende Vortrag des Naturwiss. Vereins, Gruppe Radiofreunde. Baron M. v. Ardenne, eine Größe auf dem Gebiete des Funkwesens, wird nicht nur den Empfang der verschiedenen Stationen, sondern auch Teilversuche usw. in verständlicher Weise vorführen, und durch einen leichtverständlichen Vortrag das Rundfunkwesen erläutern. Harn=Geräte=Wota für Bettnäß=Kranke usw. M. 15—25(anderes zwecklos). Siehe Fachgeschäfte u. URO Munchen IX. 325111 Rasngein=Hasten raten wir Ihnen die von Arzten als krättiges Hustenmittel hervorragend begutachteten Sagitta=HustenBonbons zu nehmen. Lindern die Schmerzen, lösen den Schleim. Sagitia=Bonbons sind in allen Apotheken erhältlich. Stets vorrätig: Löwen=Apotheke, Krummacher'sche Adler=Apetheke. Geschbittiche Rüitteilungen. Manoli hat jetzt wieder seine eigene Einkaufsorganisation im Orient. Alle Manoli=Marken haben dieselben ausgeglichenen, milden Mischungen, die in der Vorkriegszeit den Manoli=Zigaretten ihre besondere Note gaben. Manoli fabriziert jetzt wieder„echte Friedensware“. Wasch- Extrakt L5h#. Salmiak-Terp.-Seife lege gegeben werden. wird auch in der ngerichtet. Es ist für für junge Mädchen te der Kinderpflege invertrauten Kleinen en aufwachsen.(Anauf dem Kesselbrink lagen hat, bot in Freitag abend eine n Darbietungen aus r. Parterre= u. Luftden sie durch ein halssteiften Trapez. Es =Akte zu Pferde und ressuren von Herrn inter ein niedliches leistete eine exotische im Pyramidenbauen ihrer Mitglieder beerfolgreicher Feuerlgten Vorführungen Handvoltigeure und Jensch als Clowns is in der komischen nig“. efelder Apotheken. hts in Rotfällen lachtdienst=Geheie. wttchtttanachen A) wiederholt. Als At sich in dieser Auflautern und Frl. Suhdramatische) vor. Am Geliebte Sr. Hoheit“ 80 Pfennig bis 5 Mk.) nachmittags 3½ Uhr, auf dem„JohannisFür das Konzert auf ter Jul. Dworzak ein ngestellt. Das KonUmeister Liebisch und äres Programm zum kärz. und am MittUhr, veranstaltet der Aula zwei Konzerte onnen worden. Zum oderne Klavierkompoenchöre mit Klavierjeder von Ehr) a n d e r A b e n d k a s s e 195. meinschaft(Dirig.: eranstaltet am morm 11½—12½ Uhr luse mit nachstehenHans Sachs aus Ouvertüre z. Oper ; 3. P r e i s l i e d a u s 4. Vorspiel und d Jorsalfar“ von von Hainsberg. Beamten= wirtschaftsbundes r, in der Aula der ße, ihre Hauptverinstaltet der Christl. li eine musikalische iheres siehe Anzeige.) Lebens= und se(Naturheilverein) lschaftshaus Nerlich sfeft.(S. Inserat.) um 7 Uhr(Redner en nachmittag 5 Uhr e=Bielefeld) und um riederichs=BieleAula der Oberreal= Naturwiss. Vereins, v. Ardenne, eine sens, wird nicht nur tionen, sondern auch Leise vorführen, und trag das Rundfunkettnäß=Kranke usw. Siehe Fachgeschäfte Wasten Is kräftiges HustenSagitta=HustenSchmerzen, lösen den n allen Apotheken Krummacher'sche Bllann egant! n dieselben ausin der Vorkriegsondere Note gaben. Friedensware“. kt n Lahns Seife Ann dent=Erstenkreir AMbn ungngnnngnngngngngnnngnnn wurde unser Essener Haupt=Geschäft beim Schaufensier. Wettbewerb ausgezeichnet. In der Bielefelder Filiale zeigen wir in der Auslage die gleichen eleganten Frühjahrs=Neuheiten Familien=Drucksachen jeder Art werden stets sofort geliefert Herrn B. S. Kustel Nachs. Schapiri=S=Belte Obernstr. Modehaus für Damen- und Herrenartikel. 41 5656.23.8. Marier-Schreis Gormtaten riesige Auswahl, sehr preiswert Marmortiguren echte Pronres Karmelitergeis„Amol altbewährtes Einreibemittel bei Erkältungsschmerzen ZU HABEN IN DEN APOTHEKEN VON BIELEFELD UND UMGEGEND Die glückliche Geburt eines gesunden Marmortiguren echte Broncen# Gustav Köring. Bleleleid.„ Bängert zeigen an 15715 H. Brandt und Frau Marie geb. Otting. Burlo, Westf., 18. März 1925. Todesanzeige. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oroßmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, die Witwe geb. Heidemann im Alter von fast 91 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen. Jöllenbeck, den 20. März 1925. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 24. März, 3 Uhr, vom Trauerhause, Ober-löllenbeck 33, aus statt.°4826 Statt Kurten! Für die uns beim Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen erwiesene Teilnahmewie auch für die zahlreichen Kranzspenden sprechen wir hiermit unsern FM-Lhore findet am Montag. 23. März, nachmittags 3 Uhr, auf dem Sennefriedhof statt. Vorfeier daselbst um 2 40 Uhr. Die Hinterbliebenen. Es ist bestimmt in Gottes Rat Daß man vom Liebsten, was man hat — muß scheiden. Statt besonderer Anzeige. Nach Gottes Willen entschlief am 19. März, vormittags 12½ Uhr nach langem Leiden, und ooch unerwartet, mein lieber Mann, unser lieber Vater. Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, der Zigarrenfabrikant herzlichsten Dank au“. 4896 Gin aut- und jeder Art, Beinleiden, Hämorrbotd., Wurmleiden, Rheuma, Nervenleiden, Krankheiten der inneren Organe Frauen= und Kinderkrankheiten, beh. in langs., erfolgr, bomöopathischer Praxis W. Hermann, Aradtstr. 6, 1. Etg. Sprechstund. tägl. von 8—11 und 2—6, auch Sonnabends. Bistreinigungs- und Entgittungskuren! 1865 P Wer Chauffeur werden will, evtl. praktisch, kostenlos od. gegeringen Unkosten, erhält Informationen d. d. Neuesten Auto= u. Chauffeur=Nachrichten Berlin NW. 6. Freiprowpekt geg. Rückvt°29.8 BiligeTapeteh große Auswahl,schöne Muster, kaufen Sie im Möbel- und Tapetenhaus Klong, Gorgerwegbo 4981 25/87 Hotel Stadt Breien N. Kleiter. Sonnabend abend Künstler-Konzert Sonntag: Früh-Konzert Ab 6 Uhr: Familien-Rbend Reichhalt. Mittags- u. Abend-Karte Prima geptlegte Biere. 1,5780 900000 Liesel Eikelmann Paul Linnert Verlobte. 5721 Brackwede, den 22 März 1925. 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Seine hervorragenden Eigenschaften sichern ihm allezeit ein ehrendes Gedenken. u4900 Bielefeld, den 20. März 1925. Die Hngestellten der Betriebs- und Bau-Hbtg. der Dürkoppwerke R. G. nach vollendetem 61. Lebensjahre. Dieses zeigt mit der Bitte um stille Tei nahme an im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Witwe Johanne Borgstädt geb. Kassing. Bielefeld, den 20. März 1925. Bossestraße 5 „, Zie.,„Beerdigung findet am Dienstag, den Murz, nachmittags 8 Uhr, von der Kapelle 6756.5 des Sennefriedhofes aus statt. Vorfeier daselbst 2.40 Uhr. In vergangener Nacht erlöste Gott der Herr meine liebe Frau, meine treusorgende Mutter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Arerie-Rumsel geb. Frerk im Alter von 50 jahren, nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden durch einen sanfien Tod. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fritz Ramsel Mariechen Ramsel. Oldentrup, den 20. März 1925. 15717 Die Beerdigung findet am Dienstag, den 24. März, nachmittags 3½ Uhr, vom Trauerhause, Oldentrup Nr. 4, aus, nach dem Friedhof in Stieghorst statt. Vorteier 3 Uhr. Am 19. März entschlief nach kurzem, schwerem Teiden unser treuer Mitarbeiter Oberingenieur Theren=Siedern. Schwer trifft uns der unerwartete und viel zu frühe Verlust dieses erfahrenen und aufrichtigen Mannes, der fast 30 Jahre mit unermüdlichem Fleiß und selbstloser Aufopferung seine nie versagende Arbeitskraft in den Dienst des Unternehmens gestellt hat. Sein Name wird mit der Geschichte unseres Werkes eng verbunden bleiben. Wir werden seiner siets in Dankbarkeit gedenken. Bielefeld, den 20. März 1923. Dürkoppwerke A.=G. Der Vorstand. 1668 verleidet, anderen wortung halten Bei Mahnung früheren den, auf wirtschaft gen zu b hingenon den werd setzung d Vorstellu neuen A. Rat der Ausweg es die M beenden, detes un der das! hemmun Marge In# Br Kauben, in sprach Schauspt dramatif Kraft. sehr schi wiesen. männlick liche Kr produkti des Gei geboren Natur.“ von den ausgesch werden, sch bi sie Frau#s# gedichte: ihrem Goethe Männer unserem Dienstb. gedrückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglich weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind zwinger sondern suchen. meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerdman al Weib u in voll von Lö über di gegen schaffer sonder: Ach, a für r Tragik. Makler Herzen scheuch — Dai seine g die bei — Da Vaters Nutzen reichen öffnet. Gedul Tage Und u uns h erfasse Lene □ Kirchl. Anzeiger für Bielefeld. Sonntag, d. 22. März 1925. Altstädter Kirche. Vorm. 10 Uhr: Konfirmation der Kinder des 2 Pfarrbezirks. P. Trautermann. Nachm. 3½ Uhr: Prüfung d.r Konfirmanden des 1. Pfarrbezirks. P. von Sicard. Abends 6 Uhr Beichte u. Abendmahlsfeier für die Neukonfirmierten u ihre Angehörigen. P. Trautermann. Freitag abend 8 Uhr Passionsgottesdienst mit Abendmah sseier. Pestor Trautermann. Neustädter Kirche. Sonnabend und Sonntag: Beichte der zu konfirmierenden Knaben und deren Angehörigen. Vorm. 10 Uhr: P. Vonhof. Konfirmation d. Knaben. Abends 6 Uhr: P. Kuhlo. Prüfung der von ihm unterrichteten Mäochen. Donnerstag abend 8 Uhr: Passionsgottesdienst mit Beichte u. dl. Abendmahl. P. Vonhof. Evgl.=res. Süsterkirche. Vorm. 10 Uhr: Konfirmation der Kinder aus dem Westbezirk. P.Mund. Abends 6 Uhr: Feier des hl. Abendmahls für die Konfirmierten des Ostbezirks und ihre Angehörigen. P. Conrad. Rittwoch abend 8 Uhr: Passionsgottesdienst P. Mund. OOrSel Feinster Geschmack. Beste Qualitätsware. Größte Preiswürdigkeit. Paulus=Kirche. Vorm. 10 Uhr: P. Quistorp. Konfirmation. Beichte u. übendmahl. Nachm. 4 Uhr: Prüfung der Konfirmanden von P. Schneider. Donnerstag abend 6 Uhr: Passionsgottesdienst mit anschl. Abendmahlsfeier. P. Hackländer. Johannis=Kirche. Vorm. 10 Uhr: P. Rohmeier. Konfirmation. Vorm. 12 Uhr: Kindergottesdienst. Nachm. 4 Uhr: Prüfung der Konfirmanden des 3. Bezirks. Der Abendgottesdienst fällt aus. Mittwoch abend 8 Uhr Passionsgottesdienst mit Beichte u. hl. Abendmahl, besonders für die Konfirmierten des 2. Pfarrbezirks und ihre Angehörigen. P. Rohmeyer. Martini=Kirche. Vorm. 10 Uhr: P. Georges. Vorm. 11½ Uhr: Kindergottesdienst. Nachm. 4 Uhr: Prüfung der Konfirmanden. P. Usener. Dienstag abend 3½ Uhr: Passionsgottesdienst mit Beths und bell. AbendTunlen=konseinen. Mäntel a" gutem Zwirn=Covereoat mit reicher 9850 Wiamser Knopfgarnierung.... Mk. 46.00 84.00 Mänt=“ aus gutem Rips Mouliné, Gabardine, sein 4000 Miantel verarbeitete Herrensolm: Mk. 78.00 6800 Jackenkleider aus Gabardine und Rips elegante 6800 Bademieider Verarbeitung... Mt. 88.00 79.00 00 aparte Schottenstoffe, jugendliche Formen 4600 Mr. 72.00 64.00 40 Kleider für starke Damen. Mi.38.00 84.00 2850 975 Kasaks sehr modern in bedrucktem Baumwollu Marocain u. 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P.Hesselmann Zionsgemeinde. Connabend abend 7.10 Uhr: Beichte. P. von Bodelschwingh. Sonntag: Vorm. 8½ Uhr: Passionsgottesdienst. P.Schlatter. Vorm. 9 Uhr: P. Voigt. Vorm. 10 Uhr: P. Tegtmeyer Anschließend Feier des heiligen Abendmahls. Nachm. 4 Uhr: Prüfung der Konsirmanden. P. Greve. Passionsgottesdienste: Dienstag abend 7½ Uhr: P. Schlatter. Donnerstag abend 7½ Uhr: P. Schlatter Seidenstoffe Bastseide gestreift und kariert, die große Mode, für 990 —- Sommerkleider. Meter Mk. 6.90 3.50 4 Joulard modernste Ausmusterungen für elegante 75 Goulatt=Straßen=Kleider Meter Mk. 21.00 12.50 10.50 O entzückende Streifen und Schotten, 90 cm breit, K75 Taffei Meier Mir. 18.00 9.76 U Crepe=Marocain". Erspedechine, f. Kasaks, 100 br., 1050 Gepe=Wialdianll mod. Druck, Meter Mk. 19.50 14.50 40 reine Seide, in den neuesten Mode= 1800 Crépe=Safin farben, 100 cm breit Meier Mi. 21.00 40 Ottomans für Mäntel und Complets,„„ 1875 Stiomant 100 cm breit, Meter Dl. 40 Wäschsiesse Zephir für Sporthemden u. 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Jeden Sonntag, nachmittags 4½ Uhr: Oeffentl. Versammlung s. jedermann. Jeden Mittwoch 2 Uhr: Frauenstunde. 4 Uhr: Hoffnungsbund. 5½ Uhr: Bibelbesprechstunde. Blau=Kreuz= Jugendbund: Sonntags 2½ Uhr. Lokal: Blautreuzhalle. Kaiserstr. 68. 17 Schildesche. Vorm. 10 Uhr: Konfirmation. P. Neuhaus. Nachm. 2 Uhr: Konfirmandenprüfung. P.Hopmann Nachm. 5 Uhr: Abendmahls seier. P. Neuhaus. Dienstag abend 8 Uhr: Bibelstunde im Hellingskamp. Freitag abend 3 Uhr: Passionsgottesdienst und Abendmahlsfeier. Pastor Dahlmann. Christl. Versammlung. Rohrteichstr. 10. 7 Nachm. 4½ U. Bibelstunde Christlich=Wissenschaftliche Vereinigung, Am Sparenberg 12. Gottesdienste: Sonntags 10 Uhr vorm. Mittwochs 8½ Uhr abends. Baptistengemeinde Viktoriastr. 27. Vorm. 9½ Uhr: Gottesdienst Pred. Brendle. Vorm, 11 Uhr: Sonntagsschule. Nachm. 4 Uhr: Gottesdienst Pred. Brendle. Donnerstag abend 8 Uhr: Bibelstunde. Methodistenkirche, Hermannstr. 24. Vorm. 10 Uhr: Gottesdienst A. Schmalfuß. Vorm. 11½ Uhr: Sonntagsschule. Abends 6 Uhr: Gottesdienst A. Schmalfuß. Mittwoch abend 8 Uhr: Bibelstunde. Gümschellol Sohbradk Vorm. 10 Uhr. Konfirgendenprütung Nachm. 3 Uhr: KinderEvangel. Gemeinschaft Waldeckstr. 6 I. Vorm. 10 Uhr: Pred. Müller Vorm. 11¼ Uhr: Sonntagsschule. Nachm. 4 Uhr: Gottesdien Donnerstag abend 7½ Ul: Gebetstunde. Kathol. Gottesvienst. St. Jodokuskirche am Klosterplatz. ½7 hI. Messe, 1/8 Frühmesse mit Pred., 8¼ Kinder7 messe mit Predigt(nicht für Erwachsene), 9¼ Hochamt mit Predigt, 11 ¼ hl. Messe mit Predigt, 1/8 Chrtstenlehre, 8 Andacht mit Segen. St. Josephskirche, Kaiserstraße 7. 8Uhr Frühmesse m. Pred. 10 Uhr Hochamt m. Predigt 2½ Uhr Andacht m. Segen. Kapelie des FranziskusHospitals. 6 Uhr hl. Messe, 5 Uhr nachm. Andacht mit Segen Kapelle in Sieker. 10 Uhr Hochamt m. Predigt. Grassel. Trausen Unikortes empfiehlt Fernruf 241. Versand nacaußerhalo prompt. 5808 Habe laufend gute in Postpakete gegen Nachn. abzugeben. 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Huf Jesu, daß nuf daß ich einst die Der Morgenglan kehre bei uns ein. I rechte Morgenröte fü Bete rein, arb Segen mit bir sein. Mensch schaue vi haus, dies muß verl niemand aus. Es wird kein B doch einer, der's ve gekommen, wär er n dazu geben guten Ri spat. Herr Gott, die Segen, den wir mit legen. Was Gott mir wohl bleiben. Mein nem Segen. Vertrat Wegen, so wirst Kränken, was nützlic So ich schlafe#o# meine Sache. Behüte Seel u treib, was unsre Ar mindert. Laß uns von hinnen scheiden " Der Frühling ist der Erde Süßigkeite Sommer reift die v milde Früchte aus, und findet ein gefüll Durchs Feuer und Rat steht dieses und die da gehen ein den liebet und sich Wir bauten nich hat uns dazu gebre Neiders neiden, wai leiden. . Das Holz ist r wahre dieses Haus und manche Nacht h Denn wer nicht der kein Holz kaufen in Gott mache fest segne Kind und Ki #. Oben Korn un reine Hungersnot.(1 Streik! dfabrik tung, Nähe Bielefelds. verpachten. Günstige Billige Arbeitskräfte. 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PHOR ensfache Inänfer nd sind unentschin ine 26=jahr. ee der Frma mir eine absolut nung aufs besie iich zu Lieferung oh en. 6,5052 edstraße 38. N: 68— 115. Jahrgang. Zweite Beilage Alte Hausinschriften in Minden=Ravensberg . Fast an allen Fachwerkhäusern im Ravensbergischen fand man früher Hausinschriften, die meistens auf die Erbauung des Hauses oder auf seine Bestimmung Bezug hatten. Mit dem allmählichen Verschwinden der Fachwerkbauten gehen auch die Hausinschriften verloren, so daß es angebrucht ist, das noch vorhandene Inschriftgut zu sammeln. Im nachstehenden teilen wir eine Anzahl Inschriften mit, mit denen jetzt noch vorhandene Bauernhäuser, Scheunen, Mühlen usw. geschmückt sind. Ruf Gott in Allen Nöthen an, er wird gewißlich bei dir stehn. Er hilft ein Jeden aus der Noth. der nur nach seinem Willen thut. und strenger Hand, das vorige Haus ist abgeorannt. Bewahr, o Gott, dieses Haus, vor Feuer, Schaden, Sturm und dir besohlen sein, veinem Segen ein und latz es ( nnische Zzeitung Sonnabend. 21. März 1925 Dem Menschen Gott nicht ohne Rat, zwei Ohren lang gegeben hat, damit er damit horche Veroacht, was Kläger und Beklachte sacht.(Am Rathaus in Wiedenbrück). Des Noahs Arche war kein Haus für schnöde Sünder. Für wen denn“ Nur für Gottes wahre 20 Bielefeld im Wandel der Zeiten. „Untenstehende Bilder zeigen uns wieder ein mit Sauerteich angesetzt, tags darauf geknetet und Stun„Aul=Vielefeld", es ist„Starken Mühle“ im Brücke, die mit Sandsteinen d Lutterbach führte und den Gehrenberg von der geformt und zum Schwarzbrotbäcker zum Backen gebracht. „Rechts, im Hause war„die beste Stube“ und weiter hinten, ungefähr bis zur Mitte des Hauses die anderen wohnbaren Räumlichkeiten. In die eigentliche Mühle führten einige StuJ53. Zandmanns bestes Gerät sind die Wagen, Le,#gruig den Dünger zu Felde tragen. Und in brauche vi inden sie die Garben, wer sie hat, blaucht nicht zu darben. # Ic. echte meine Hasser gleich wie das Wasser, Me## E. Tropfen vom Dache fällt und dennoch kleiol die Räder der Welt. gönnen und geben, müssen 5 leiden, daß wir lehen(An einem Hause, da doch leiten, vaß wil leven.(An einem Hause, das mit einem adligen Besitz benachbart ist.) Gesaslen sein.— Ausgang mein, laß dir, o Herr .„Ach. Hott, durch deine Gnadenhand bewahr dies Haus vor Blitz und Brand. Wer aus= und eingeht durch diese Tür, der soll bedenken füx und für, das unser Heiland Jesus Chrift, die rechte Tür zum Himmel ist. Jetzt ist Krieg, Gott gebe uns Sieg(1813). geht die Herde aus und ein, Gott laß sie gesegnet sein und das Futter wobl gedeihn. ##Abgunst der Leute, kann uns nicht schaden, was Golk uns gibt muß wohl geraten. .. Mein Tagewerk ist vollbracht, ich leg mich niever, wenn ich werde wach, Gott hilf mir wieder. Man öffnet schnell die Tür, wenn jemand klorset an, wie oft klopft Gott ans Herz, ihm wird nicht aufgetan. Im Krieg= singen wir an dies Haus zu bauen, schaun(17gs), ausgercht, lietß Gott den Frieden Hilf Jesu, daß ich bau, auf dich hier Allezeit, auf daß ich einst dich schau, dort in der Ewigkeit. Morgenglanz zeigt hellen Schein,o Jesus hei uns ein. In deinem Blute stelle mir, die nchte mungenedte sdr. 6elis 25. Bete rein, arbeite sein, dann wird Gottes Segen mit dir sein. schaue von der Erde in das Himmelshaus, dies muß verlassen werden, dort treibt dich viemand aus.—4 546h versehen, die der langjährige treue Müllergehilfe H. am frühen Morgen beim Aufschließen der Mühle oft aus dem Lutterbach holen mußte, wohin sie übermütige Hände zu später Nachtzeit befördert hatten. Zwei schräg neben einander liegende Mühlräder wurden von der Lutter, deren Wasser durch vier„Stauschütte“ aufgehalten wurde, getrieben. Diese gebrauchte man je nach Bedarf. Durch zwei Schütte fiel das Wasser auf die bemoosten Mühlräder. Die beiden anderen Stauschütte wurden nur bei starkem Regen oder Gewitterschauern aufgezogen, denn durch das plötzliche Anschwellen des Lutterbaches drohte das Wasser in die niedrig gelegenen Mahlräume einzudringen. Herr Starke starb im Jahre 1866, seine Witwe setzte das Geschäft mit ihrem ältesten Sohn fort. Hauptsächlich waren es die Bauersleute aus dem Siekerfelde, die ihre„Kornpucken" zum Mahlen nach Starken Mühle brachten. Hierdurch hatte der Müller einen, guten Verdienst. Doch in den achtziger Jahren ließ dieses nach. Die Leute kauften lieber ihr Mehl, was sie ja im Laufe der Zeit in jedem Kolonialwarengeschäft bekommen konnten, auch ließ bei den kleinen Leuten das Interesse am Korn bauen immer mehr nach. Der Lutterbach floß offen weiter bis zum Siekerwall. Als nun Bielefeld die Kanalisation anlegte, wurde den Müllern zu diesem Zweck die Wassergerechtsame, die sie an den Lutterbach hatten, abgekauft. Der Bach wurde überwölbt und die Räder bei Starken Mühle stellten ihr„Brausen“ ein. Frau Starke setzte den Mehlhandel fort und nahm auch einen Brotverkauf auf. Das Grundstück wurde dann in den neunziger Jahren von Herrn H. A. Kuhlmann erworben und weiter an die Stadt verkauft. Diese entfernte bald die alten Mühlräder, überwölbte den Lutterbach weiter bis zum Siekerwall, wo dem Flüßchen ja schon durch die jetzigen Ulmenanlagen, unter denen es herfloß, Luft und Licht genommen war. So wurde auch mit Starken Mühle ein Stück vom alten Bielefeld zu Grabe getragen. "„Es wird kein Bau so schön gemacht, es kommt voch einer, der's verlacht. Wär er ein wenig eh'r gekommen, wär er mit in den Rat genommen. Um dazu geben guten Rat, kommt mancher öfter viel zu spat. Herr Gott, dich loben wir für allen deinen Eegen, den wir mit frohem Mut in unsre Scheunen .„Was Gott mir zugedacht, das wird mir auch wohl bleiben. Mein Glück beruht, o Gott, auf deinem Segen. Vertrau ich dir und geh auf deinen Begen, so wirst du mir auch ohne Sorg und Ktanten, was nützlich, schenken. So ich schlafe oder wache, so sieh du, Herr auf meine Sache. „Behüte Seel und Leib und alles von uns treto, was unsre Arbeit hindert und deinen Segen mindert. Laß uns in Fried und Freuden zuletzt von hinnen scheiden. Frühling ist die Zeit der Saat, der schmeckt der Erde Süßigkeiten, der ihr genützet hat. Der Sommer reift die vollen Aehren, der Herbst teilt Früchte aus, der Winter tuet sie verzehren und finoet ein gefülltes Haus. Zurchs Feuer darnieder durch Gottes Hilf und Nar steht dieses wieder. Herr gib diesem Haus und die da gehen ein und aus ein Herz, das Frieden liebet und sich darinnen übet. Wir bauten nicht aus Pracht, sondern die Not hat uns dazu gebracht. Des Hassers hassen, des Neiders neiden, was Gott uns gibt, sie müssens Vor Starken gehörte die Besitzung dem Müller Bunte, als dieser starb, übergab die Witwe desselben die Mühle ihrem Schwager Starke, es war ungefähr um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Wie auf dem Bilde ersichtlich ist, führte eine runde Steintreppe nach oben in das Müllerhaus. fen hinunter durch eine Türe, die rechts unten, neben der vorerwähnten Haustreppe lag. Neben dem Nachbargrundstück und der Mühle führte ein schmaler Gang in den Pferdestall, der links hinter der Mühle am Siekerwall lag. Hier stellte der Postillon, der seinen kaiserlichen Post#of 2½, Holz ist rar und dabei teuer, Gott bewühle vieses Haus vor Feuer, denn manchen Tag und manche Nacht hab ich mit Sorgen zugebracht. Denn wer nicht den Beutel hat mit Geld, kann kein Holz kaufen in der Welt. mache fest die Riegel dieser Zinnen, und segzne Kind und Kindeskinder drinnen.. Ohen Korn und unten Brot, da wird sein keine Hungersnot.(An einer Bodentür). D. R. * Links im Hause war ein Laden, in dem alle Mehlsorten verkauft wurden, auch Kleie und Schrot. Besonders groß war immer die Nachfrage nach ungebeuteltem Roggenmehl, was die Bielefelder Bürger zum Herstellen des Schwarzbrotes gebrauchten, denn fast in jedem Bürgerhause wurde zu damaliger Zeit im Backtrog das Schwarzbrot wagen von Halle nach Bielefeld und zurück fuhr, die Pferde unter. Nach Eingang des Wagens diente der Raum der benachbarten Firma F. Eilers als Papierlager,9 bin, von wo gnaßg; Mühle zog sich ein Kornboden #s has Korn, durch Holzröhren geleitet, bis auf bie vier Bahlgänge fiel. Die Fenster ver Mühle waren des Nachts mit grünen Läden :: Brackwede, den 21. März.(KirchenPassionskonzert.) Der hiesige„Musikverein von 1919“ hat sich in der kurzen Zeit seines Bestehens, besonders unter der Leitung seines jetzigen Dirigenten, des Lyzeal=Musiklehrers Ehrhart Mühlberg=Bielefeld, zu dem bedeutendsten Chore unseres Ortes entwickelt, und zwar sowohl in Hinsicht auf die Zahl der aktiven Sänger und Sängerinnen— über 90— als auch vor allem in bezug auf seine musikalischen Leistungen. Alle veranstalteten Konzerte bildeten Höhepunkte im Musikleben unseres Ortes und übten deshalb ihre Anziehungskraft nicht nur auf einheimische, sondern auch auf auswärtige Musikfreunde aus. Mit größter Spannung sieht man deshalb auch dem nächsten Konzert, einem Passionskonzert, am kommenden Mittwoch hier entgegen, zu dem Fräulein SchniewindtLippstadt(Alt), Gerhard Bunk=Dortmund (Orgel) und Konzertmeister Schäfer=Bielefeld (Violine) als Solisten gewonnen wurden. Der Vorverkauf der Karten bei H. Goldbeck hier hat bereits begonnen. Am Tage des Konzerts beginnt der Vorverkauf 7,30 Uhr im Zigarrengeschäft „Großer Kurfürst“, gegenüber der Kirche.(Siehe heutige Anzeige.) : Brackwede, 21. März.(Konfirmation.) Am vorigen Sonntag sind die Konfirmanden des Nordbezirks geprüft worden. Die Konfirmation findet am morgigen Sonntag durch Pastor Östermann statt. Es ist die letzte Konfirmation durch Pastor Ostermann, da er bekanntlich zum 1. April in den Ruhestand tritt. Konfirmiert werden morgen 84 Kinder und zwar 40 Knaben und 44 Mädchen.— Nachmittags ist die Prüfung der Konfirmanden aus dem Sudbezirk und in acht Tagen, also am Sonntag, 29. März. findet die Konfirmation auch während des Hauptgottesdienstes durch Pastor Münter statt. Es werden dann 90 Kinder konfirmiert, und zwar 51 Knaben und 39 Mädchen. Die Konfirmanden des Weswezirks werden in der Kapelle zu Quelle durch Pastor Grauthoff und die des Sennebezirks in der Kapelle zu Senne I durch Pastor Neumüller konfirmiert. I, I.Theesen, 19. März.(Brand durch ein jährliche sches. Heiztissen.) In eine geLage kum hier nachts eine Frau, die krank ###und sich zur besseren Erwärmung eines elertrischen Heizkissens bediente. Durch Ueberheizung desselben war das Bett nebst Bettstelle in Brand geraten und es ist einem glücklichen Zufau zu vanken, daß die Kranke an Leib und Leben nicht größeren Schaden nahm. Rehenbec 19. März. Der neugegrünRepohlschen garverein) hielt am 16. März im " Saale seine erste Generalversammlung ab. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde einstimmig Rektor Kayser gewählt. Außerdem wurden die Wahlen der übrigen Vorstandsmitglieder und des Aufsichtsrats getätigt. Die Zahl der Bszeinsmitglieder hat sich bereits auf über 120 ereinem weiteren Anwachsen der Mitgliedarf gerechnet werden. Eine längere Aussprache röfte die Beratung der vom Vorsitzenden volgetragenen Satzungen und Richtlinien für die Leistungen des Vereins aus. Die vorgelegten Vereinsstatuten gelangten schließlich mit geringen Abänderungen einstimmig zur Annahme. Das Einmonatlich 2 v. H. zu tilgen. Edelstuck Meisterstuck verleidet, anderen wortung halten kei Bei #erie od Mahnung früheren den, auf wirtschaft gen zu b hingenon den werd setzung## Vorstellu neuen A Rat der Ausweg es die 17 beenden, detes un der das bemannun! Marga In# Br 9 9(Prad Schauspi dramatif Kraft. sehr schi wiesen. männlick liche Kr. produkti des Gei geboren Natur.“ von den aus werden, e ch die Frau st gedichte! ihrem Goethe Männer unserem Dienstb. gedrückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglich weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind zwinger sondern suchen. meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerdman al Weib u in voll von Lö über di Soite 85 sonder: 0 für Fr Tragik. Makler Herzen scheuch — Dai seine die bef — Da Vaters Nutzen reichen öffnet. 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Der Hut lag heute auf dem Richtertisch, Als erstr Zeuge bekundet Staatsminister a. D. Rechtsanwalt Heine, daß er Ebert zweimal im Furstenkeller gesehen have. Bei diesen beiden Gelegenheiten sei Ebert. nicht im geringsten angeheitert oder betrunken gewesen. Der nächste Zeuge, Reichskanzler a. D. sagte aus, daß er zwanzig Jahre mit sagt haben:„Sind das hier aber gemütliche Leute.“ Es erfolgt dann die Vernehmung der Wirtin des Furstenkellers, Frau Berta Rößler:„Ich kann nicht sagen, daß Ebert betrunken oder angeheitert gewesen ist; ich kenne aber den Unterschied zwischen betrunken und angeheitert nicht.“ Früher hat Frau R. angegeben, Ebert sei zwar nie sinnlos betrunken, aber doch angeheitert gewesen. Schmidt, der die Verpflegung der Schloßinsassen zu besorgen hatte, gibt auf Vorhalt zu, daß die Schloßbewohner während der Nationalversammlung etwa 1000 Flaschen Wein geschickt bekamen, sich französischen Benediktiner besorgten und daß ihnen die Reichsfettstelle einmal 20 Zentner Butter gesandt habe. bringt aussprach:„Ich geh' zu Hindenburg!“ die„Rote Fahne“ eine sehr eingehende Information, die besagt, daß Heilmann während des Krieges vom Generalstab für seinen flammenden Patriotismus recht gut bezahlt worden sei. So ist nun einmal der sozialistische Idealismus, den Bebel in die Worte faßte:„Zeigt mir den Mann, der nicht für Geld empfänglich wäre!“ endet. Damit war der erste Verhandlungstag beFreispruch. Im bulgarischen Parlament verlas der Führer der bulgarischen Kommunisten, Dr. Sukarow, eine Erklärung, in der die bulgarischen Kommunisten die revolutionären Methoden Moskaus, die Politik der Attentate entschieden ablehnen und eine Sanierung der Arbeiterschaft durch Luliurelle Arbeit nach dem Muster Deutschunds fordern, wo für die Arbeiterschaft unendlich mehr getan werde als in Sowjetrußland.— Das wird die deutschen Kommunisten natürlig ssische Ral..nn voch nicht abhalten, auch fürderhin die„Barone v#n das russische Vvir seine blutsauge. rischen Verschwender nennt, anzubeten und gegen ihr eigenes Vaterland mit Revolver, Handaranz= ten und Vomben vorzugehen! g. 4ne englischen Sozialisten, Macdonald kanntlich gläubiger Christ ist, erklärte in einer kirchlichen Versammlung, daß ohne die festen Grundlagen des Christentums weder eine konser, vative, noch liberale noch sozialistische Politik bestehen könne.— Wenn es nun richtig ist, was ebel sagte, nämlich daß sich Christentum und nzialdemakratie verhalten wnie Jouer und 90 Sozialbemorralte verhatten wie Feuer und Wasser. so dürfte das Verhältnis zwischen englischer und dürfte das Verhältnis zwischen englischer und seutscher Sozialdemokratie nicht viel anders sein. Der Wachthabende. Ebert verkehrt habe und ihn als Menschen gekannt habe, der großte Selbstdisziplin übte. Ebert habe sich, weil die allgemeine Aufmerksamkeit in Weigerichtet war, größte Zurückhaltung auferlegt. Bei seiner Vernehmung im Vorprozeß hat Bauer ausgesagt, daß Ebert ab und zu einmal angeheitert gewesen sei. Es werden im ganzen 26 Zeugen vernommen werden. In der Nachmittagssitzung wird mit Beweisaufnahmen fortgejahren. Der Zeuge Tappe, Hausinspektor des Reichspräsidentenpalais, war 1919 als Leibdiener mit dem Volksbeauftragten Ebert in Weimar und wohnte im Schloß. Er hat Ebert nie betrunken gesehen. Der auf dem Grichtstische liegende Hut habe nicht Ebert gehört. Zeuge Winter, Schriftleiter der kommunistischen „Neuen Zeitung“ in Jena, war zu der fraglichen Leit, Soldatenrat in Weimar. Er bestätigt aussagen der Angeklagten. Harz, habe ihm die Angelegenheit der Zechgelage im Fürstenkeller beschwerdeführend erzählt. Harz ist während der Voruntersuchung gestorben. Seine Frau erzählt, daß ihr Mann von den Vorgängen im, Fürstenteller 3u Hause erzählt habe. Er soll auch gesehen haben, vaß Ebert von zwei dem Fürstenkeller kam und g. bestis schwankte, daß er den Hut verlor. Eine Getlesung der protokollarischen, nicht beeideten Aussagen des Harz ergibt, daß dieser den Vorgang zwar gesehen haben will, aber nicht erkennen Herren den Hut verlor. Der Milchhändler Käsehage gibt an, als hend sehaten unim Fürstenteller einmal Feierabend gevoten und Ebert dabei betrunken gesehen zu haben. Zeuge Pabst, gleichfalls Mitglied der damaligen Sicherheitskompagnie, hat Ebert nicht erzählen hören.“ dut das aber auf der Wache van der Heyden war Angehöriger Wärkerscgen Freikorps in Weimar. dem Schloßplatze Ebert, Noske und Erzbetrunren gesehen zu haben. Der Tischler efer gibt an, einmal von Ebert in angeprochen worhen erden zu sein. Ebert soll ihn 100 Meter vor dem Schlop gefragt haben: „Können Sie mir nicht sagen, wo das Schloß ist?“ Der Zeuge hat ihm dann das Schloß gezeigt. Beim Fortgehen soll Ebert seinem Begleiter geWeimar, 20. März. Die vier Angeklagten sind freigesprochen worden. Die Urteilsbegründung verletzt aber in keiner Weise die Ehre des verstorbenen Reichspräsidenten, sofern sie überhaupt durch die Aussagen der Angeklagten angegriffen sein sollte. Glossen. Gerhart Hauptmann und Ebert.— Soziales von der Aufsicht der Reichsbahn.— Die J. A. K. und der deutsche Storch.— Heilmann und sein Patriotismus.— Deutsches oder russisches Muster?— Christentum und Sozialismus. #Gerhart Hauptmann, der sich aus dem deutSorgenpfuhl an die Gestade Rapallos geFesgendes sandte von dort der„Bost. Zeitung“ paschau-Telegramm:„Wird man den ersten Reichsprasidenten feierlich im Dom aufbahren omit den höchsten Vertreter der deutschen Raiien diejenige Ehre erweisen, die das deutsche selbst schuldig ist?" Das hat man nun getan. Denn Ebert war erstlich und zweitens Dissident. Der Berliner eine evangelische Kirche, was Herr Hauptmann auch hätte wissen können. 1. Die amerikanisch=englisch=französisch=belgischKulienische Aussichtsbehörde der Deutschen Reichsbahngesellschaft beschloß, die den deutschen Sohryreist beschädigten zugestandenen Juhirleisermäßigungen im Interesse einer sparsameren Wirtschaft aufzuheben. Die internationalen Herren aber, die die deutschen Reichsbahnen kontrollieren, haben sich für ihre recht geringe Gesarbeit Gehälter bewilligt, die ein mehrfaches der deutschen Ministergehälter ausmachen, mit denen sich am Ende auch leben läßt. Ktedes aus auer ten. * Stapellauf eines Lloyddampfers. Am Dienstag, 24. März, läuft auf der *— Dienstag, 24. März, läuft auf der Werft des Bremer Vulkan in Vegesack vei Bremen der Doppelschrauben=Personen= und Frachtdampfer„Berlin“(15000 Brutto=Registertons) des„Norddeutschen Lloyd“ vom Stapel. Die Taufrede wird Oberbürgermeister Dr. Boeß halten. Die Taufe wird Frau Dr. Boeß vornehmen. Monsieur Gilles Normand klagt in Pariser Zeitungen bitter über die Kinderarmut Frankreichs und steht heute schon„das Kind, das heute in Frankreich geboren wird, einsam auf einem verödeten Gebiet, das sich Frankreich nennt, steren.„Gilles Normand verlangt von der hohen interaunerten Kommission Sicherheit gegen die deutsche Tüchtigkeit in der Volksvermehrung, die und die Shest sei. ggztschen Gesahr für Frantreich und vi Wen sen. Wie wäre es, wenn die Kontroll= flüfige Tätiak, eu schland ihre ziemlich überflünfege Taligleit beenden und sofort mit einnen würden 55; Srche in Deutschland bemären:.. regelmäßig zu wiederholen * Ein historisches Wachsfigurenkabinett eingeäschert. Aus Londön wird unterm 20. März berichtet: Während der letzten Nacht ist das berühmte Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud durch Feuer zerstört worden. Bald nach dem Ausbruch des Feuers, der um ½11 Uhr stattfand, stand das ganze Gebäude in Flammen. Das Feuer fand in den im höchsten Maße ipfindlichen Wachsfiguren die beste Nahrung und in 14 Stunden war das ganze Gebäude mit seinem wertvollen Inhalt ein Raub der Flammen. Der Schaden ist außerordentlich groß. Die Modelle stellen die Arbeit von vier Generationen der Tussaud=Familie dar und sind natürlich unersetzbar, da ein großer Teil der Figuren nach dem Leben modelliert ist und viele der Figuren mit den Originalkleidern ihrer Eigentümer bekleidet waren. Es scheint auch die ganze Sammlung von Erinnerungen aus der Zeit Napoleons I., darunter das Sterbezimmer auf St. Helena, zerstört worden zu sein. Die Wachsfiguren einzelner„berühmter“ Verbrecher aus der Schreckenskammer wurden unter Beifallskundgebungen einer riesigen Menschenmenge von Feuerwehrleuten in Sicherheit gebracht. sollte. Das Geschäft ging glänzend, bis eines Tages irgend jemand, der sich geneppt glaubte, Anzeige erstattete. Der Gerichtschemiker analysierte das„Wunderpulver“ als einfaches Natron. Von der abgründigen zukunftentschleiernd der Hühnerherzen vermochte falls nicht zu überzeugen. Die Wahrsagerin wur zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt und hat nun Zeit, sich einen neuen Trick auszudenken. * Das elektrisierte Erntefeld. Die seit einiger Zeit in Norwegen untersommenen Versuche, die Frühjahrssaaten durch Elektrisierung zu fördern,„Aben bisher , habe --sten der Kommtenen Elektrisierung zu förde recht gute Erfolge erzielt. Die Kosten des Verwendung gelangenden Schwachstromes nur geringe. Bisher hat man das Verfahren hauptsächlich nur auf Frühgemüse, Südfrüchte und Maltakartoffeln angewendet. u sind * Ein gefahrloses Flugzeug? Der bekannte Flugzeugbauer 1.##### Heilmann war während des Krieges Zätig, Hiilei:„Chemnitzer Volksstimme“ wpor es, wo er den gefligelten Sat Folker wird demnächst in England eintreffen, um hier einen neuen Flugzeugtyp vorzuführen, der nach Mitteilungen Fokkers beim Abstürzen für die Flieger keinerlei Gefahren in sich birgt. Wenn aus irgend welchen Ursachen der Flieger die Gewalt über den Apparat verliert, neigt sich der Apparat und kann ohne Gefahr zu Bogen gleiten. — Amerika„mit Alkohol durchsättigt“. Ein Bericht des parlamentarischen Komitees für die Bekämpfung des Alkohols in den Vereinigten Staaten kommt zu dem Schluß, daß Amerika gegenwärtig mit alkoholischen Getränken gesättigt sei. Der Bericht stellt fest, daß die Prohibition bisher ein starker Fehlschlag gewesen sei. In vielen Städten würden alkoholische Getränke ohne die geringste Verheimlichung ausgeschenkt, und zwar vorzugsweise in den„fashionablen“ Salons und Restaurants. Wo echte alkoholische Getränke nicht erhältlich seien, werde Alkohol aus industriellem Spiritus gewonnen, begreiflicherweise nicht zum Vorteil der Volksgesundheit. 0 * Wahrsagerei und Hühnerhandel. s leht eine Wahrsagerin, die sich damit beschäftig., chrer zahlreichen Kundschaft die aus Hühnerherzen zu deuten. Bedingung sber it, daß man ihr die Hühner lebend bringt. auf diese Weise konnte die geschäftstüchtige Sybille einen schwunghaften Hühnerhandel treiben, außerdem nahm sie noch für jede„Konsultation“ eine nette Summe in bar. Kranke konnten auch ein Wunderpulver von ihr beziehen, das angeblich Beschwerden aller Art heilen — Ein Abenteuer d'Annunzios. Gabriele d'Annunzio ist mit knapper Not großer Lebensgefahr entgangen. Der Dichter, der mit seinem Motorboot den Gardasee befuhr, wurde bei Malcesine von einem heftigen Sturm übercascht. Das Wasser drang in das kleine Schiff ein, das gleichzeitig in Brand geriet, denn das flüssige Heizmaterial hatte sich entzündet. Die doppelte Gefahr des Schiffbruchs und des Schiffsbrandes wurde nur mühsam beschworen, und zu Tode erschöpft kehrte d'Annunzio nach Gardone heim. — Ausgrabung einer Stadt in Nevada. Eine von dem bekannten Archäologen Harrinzton geleitete Expedition entdeckte bei Noap= im südlichen Nevada eine Stadt, die vor etwa 10000 Jahren existiert haben muß. Die Stadt hat eine Ausdehnung von 9 Kilometer und liegt an einem Fluß zwischen den Städten St. Thomas und Overton. Sie entspricht der Epoche der vorindianischen Zeit. Die zwischen Ruinen gefundenen Pfeile, Gegenstände aus gebrannter Erde, Körbe usw. lassen auf eine hohe Zivilisation schließen. CXein, die echuhe sind nicht neu. ich habe mir die alten aufgefärbt nit Brauns“ Lederfarbe Dilbra! „Wilbra“ färbt alle Gedersachen wie neu! Erhältlich in allen Drogerien, Apotheken uste. erisce Gtern i!. P erhster Richotet Ehevermittlung Fortuna. süntliche, übernimmt Krüger Am Bach Nr. 26. v4867 Conntag, 22. März, nachm. 5 Uhr, im Hotel„Zur Post“ zu Isselhorst Hafer G. Farwick, Diskrete Vermittlung v. Ehen jeden Standes. „wleleield. Appische Str. 17, letztes Haus.*.? über: Parteiponin vo. 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Haush au gebildet, wunsch ab 1 Mai Erlernu g des seinen Hausha Tachenge der an: n eb u t. K 1 h.9 die Wess. 2.13. Zu diesen öffentlichen Versammlungen alle wahlberechtigten Frauen und werden alle wahlberechtigt Männer herzlich eingeladen. Reichsblock für die Reichspräsidentenwah Geschäftsstalle isselhorst. in gutgeh. Geschäft wrd einem tüchtigen Ka#fmann, etwa 85 Jahre, geboten. Bin Dreitzigerin, aus guter amilie, und des Alleinse ns müde. Nur Reigungsehe beabsicht gt. Zuschriften u. W O 5498 an die Westfäl sche Zeitung. Seelisch einsam, suche ich einen geb. Herrn, ni1 unt. 35 J., zwecks Halle I. B.Biete: In Halle i. W. Einsamilienhaus mit Garten, 6 Zimmer, Küche, Zubeh., el.Licht, Tel., Miete 600 Mark. Suche in Bielefeld ähnliches oder Etage mit Gartenbenutzung. Ausführl. Angeb. unt AT 5737 an die Westtälische Zeitung. Zu einem Anfängerkursus ür Obersekundareife, dem früheren Einjährigen, weiden weitere Teilnehmer gesucht. 4840.28 Dr. W. Potthoff. von der Reckestraße 4. Telephon 566. 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Nachdem die als ungeeignet er Wunder nehmen, Abgesehen davon, Gesetzgebung die licher Angelegenhe das Risiko, das: ist, auch gar nicht kann es auf sich r meister, die glaubdenen er aber nat irgendwelchen Gri muß, abzuweisen. welche Nessel er si von Innungsbank anders sein. Bei Innungs! ein weiterer Umste werkerberufen wer Mitglieder Geld a Genossenschaft kaun vielen Ansprüche z1 übrigen Zeit vie Für die heute zur werkerkredite genü und erprobten Gen Die einzig richtige Handwerk ist und senschaft, die d faßt. Es wäre schad schaftliche Bewegun die den Todeskeim Von We s. Minden. Schütte"=Dan hiffahrts=Gesellse Schleppdampfer vi der Weser in D Fabrikanten Schit Fündete und sei. ##ssichtsrats ist, Schütte“ genan findenden Genera teilung von 5 P werden. s. Minden, 19. Die Einrichtung Minden=Unterlübb sarten Verkehr h ayrplan erweiter des Baues eine Strecke ins Auge Provinz, des Elekt berg und der Str Provinzialstraße b nische Seite eines Die Bevölkerung () Westerenger Am 1. April wir gerichtet. Industr grüßen sie mit Frei Westerenger bau.) Hart an Die Seid die Seidenweber ein großes Grun Fabrikgebäu etwa 500—600 L können. — Detmold, Schließung d folge des fortgese schlossen die Stadt des Magistrats April zu schließer traglichen Bezüge zum 5. Mai. Lei der Fortbestand d die gediegene mu phoniekonzerte un möglich geworden bisher nicht verzich Kommunisten natürlich eree#, Borgne von e Vvir seine Vtuhsange. it, anzubeten und geger it Revolver, Handgrangsen! elt. glänzend, bis eines ich geneppt glaubte, Anichtschemiker analysierte einfaches Natron. ngnis verurteilt und uen Trick auszudenken. eld. n Norwegen unterFrühjahrssaaten durch ördern, haben bisher Die Kosten des zur Schwachstromes sind man das Verfahren zemüse, Südfrüchte und urchschtigt“ mentarischen Komitees ohols in den VereinigSchluß, daß Amerika en Getränken gesättigt , d a ß d i e P r o h i b i t i o n lag gewesen sei. In holische Getränke ohne ig ausgeschenkt, und „fashionablen“. 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Premier und Führer der lacdonald, der beist, erklärte in einer daß ohne die festen ums weder eine konsersozialistische Politik bees nun richtig ist, iß sich Christentum und wie Feuer und Wasser, zwischen englischer und nicht viel anders sein. Die Kreditfrage für das Handwerk. Gegen die Errichtung von Innungsbanken. * Bielefeld. Sonnabend 21 März 1925 E& J. Hirschfeld, akr He 17. * teilungen heranzuziehen bezw. Innungskreditgenossenschaften und Innungsbanken zu grünsol. Im Amtsblatte der Haudtnerse. on. Her Amlbolalle der Handwertslammer zu Frankfurt a. O. wird dieser Plan der Gründut von Innungsbanken scharf bekämpft. Es heißt da: Wer die Geschichte des Handwerks in Verbindung, mit dem Genossenschaftswesen kennt, Fnnuns.##dante der Gründung von Jusiriscsanten nichts weiter als eine Auffrischung von Ideen einer Be Prindtiiche=Geeloyn. Von Professor Dr. Mestwerdt, Berlin. en ihusef und neunziger im Lausee und Undurchist. Sämtliche aus dieser Zei: der Zeit erwiesen Handwerkerkreditgenossensz ammn reinen nungsbonsten“ oder„In#gscunten“ sind heute von der Bildfläche verschwunden oder haben ihre Tendenz geänder. und sich in gewöhnliche Kreditgenossenschaft umgewandelt, in denen alle Stände vertre: sind. Nachdem dieser Gedanke sich bereits einneel als ungeeignet erwiesen hat, muß es eigentlich nehmen, daß er heute wieder auftaucht. Abgesehen davon, daß den Innungen durch die Letzgebung die Erledigung derartiger geschäfta# eise legenheiten verboten ist, können sie „ keistto, das mit Kreditgeschäften verbunden saf Pächnragen. Kein Innungsmeister au suh neymen, diejenigen Handwerksmeister, die glauben, Kredit erhalten zu müssen, irgendmer aber nach pflichtmäßiger Prüfung aus Agenbweichen Gründen den Kredit verweigern muß, abzuweisen. Er würde sehr bald sehen, in Weiche Nessel er sich gesetzt hat. Für die Leiter von Innungsbanken würde die Lage nicht viel anders sein. Bei Innungsbanken kommt außerdem noch ein weiterer Umstand hinzu: In vielen Handwerkerberufen werden in der Saison fast alle Mitglieder Geld aufnehmen wollen, so daß die Genossenschaft kaum in der Lage sein würde, die vielen Ansprüche zu befriedigen, während in der übrigen Zeit vielleicht Geldüberfluß herrscht. Für die heute zur Verfügung stehenden Handwerkerkredite genügen die bereits bestehenden und erprobten Genossenschaften. Es bleibt dabei: Die einzig richtige Kreditorganisation für das Handwerk ist und bleibt die Kreditgenossenschaft, die den gesamten Mittelstand umfaßt. Es wäre schade, wenn die gesunde genossenschaftliche Bewegung durch unausführbare Pläne, die den Todeskeim in sich tragen, gestört würde. Von Weser bis Rhein 19. März.(Ein„Max te“=Dampfer.) Die Mindener Schleppschiffahrts=Gesellschaft hat einen SchraubenSchlepydampfer vom Rhein angekauft und ihn auf gestellt. Zu Ehren des Seährikeagtz Schütte, der die Geselschaft mitund seit Jahren Vorsitzender des ist, wurde der Dampfer„Max Schütte“ genannt.— Der am 6. April stattninvenven Generalversammlung soll die Verteilung von 5 Prozent Dividende vorgeschlagen werden. .. s. Minden, 19. März.(Verkehrsfragen.) Die Einrichtung der Kraftpost auf der Strecke Minden=Unterlübbe(bei Bergkirchen) hat solchen starken Verkehr hervorgerufen, daß die Post den Fahrplan erweitern muß. Jetzt scheint der Plan des Baues einer Straßenbahn für die Strecke ins Auge gefaßt zu sein. Vertreter der Provinz, des Elektrizitätswerkes Minden=Ravensberg und der Straßenbahn Minden haben die Provinzialstraße bereits besichtigt, um die technische Seite eines Straßenbahnbaues zu prüfen. Die Bevölkerung sähe die Verwirklichung gern. () Westerenger, 20. März.(Postagentur.) 1. April wird die Postagentur wieder eingerichtet. Industrie, Handel und Gewerbe begrüßen sie mit Freuden. ( Westerenger, 20. März.(Fabrikneubau.) Hart an der Westerenger Grenze kaufte die Seidenweberei C. A. Delius& Söhne ein großes Grundstück an zwecks Errichtung eines Fabrikgebäudes. Ab 1. Oktober werden etwa 500—600 Leute dort Beschäftigung finden können. — Detmold, 19. März.(Vorzeitige Schließung des Landestheaters.) Infolge des fortgesetzt schlechten Theaterbesuches beschlossen die Stadtverordneten nach dem Vorschlage des Magistrats die Theaterspielzeit schon am 5. April zu schließen, unter Fortbezahlung der vertraglichen Bezüge an die Bühnenmitglieder bis zum 5. Mai. Leider ist mit diesem Beschluß auch der Fortbestand des neuen Landesorchesters, dem die gediegene musikalischen Darbietungen(Symphoniekonzerte und Oper) zu danken waren, unmöglich geworden. Auf die Sommerspielzeit ist bisher nicht verzichtet worden. #.„ Sehr viele Menschen haben heutzutage noch die Voistellung, als ob die Erdoberfläche seit Anbeginn der Zeiten im wesentlichen so ausgesehen habe, wie si uns heute erscheint. Die Veränderungen etwa vulkanische Tätigkeit oder durch die fortspülende Arbeit des Wassers seien im wesentlichen doch #. von örtlichen beschränktem Ausmaße. Das sind Anschauungen, wie sie auch das Altertum oder das scholastische Mittelalter gehegt hat. Ein kleiner Te; zerstört ein für alle Mal solche Vorstellung, er seten Tieinbruch Ste u den städtischen Elembruch bei dem Ummelmann'schen Hofe c en an der Vvornberger Straße. Wir nehmen ein onn Ruttplatten auf und siehe da, auf einer von en erkennen wir plötzlich Versteinerungen. Derichen Funde kann man in Gebirgen aller Länder und es ist höchst ergötzlich zu lesen, was für Jorsammen. Zeit Altertum pielt se„Versteinerungen hatten. Das Allerkum hielt si für Ueberreste früher lebender Tiere, die durch irgend welche Ereignisse vom Meere her landeinwärts gebracht worden seien. Solche Vorstellungen treffen wir auch heute noch oft bei Neugierigen, von denen wir beim Sammeln von Versteinerungen beobachtet werden. Natürlich ist es dann die Sündflut gewesen, die jene Muscheln bis hoch in die Berge getragen hat. Im späteren Mittelalter, ja auch hernach noch hatte man von den Versteinerungen die seltsame Vorstellung, daß die Natur gewissermaßen Modelle für Lebewesen im Bestein forme, und als man mit dieser Anschauung nicht viel weiter kam, sprach man ziemlich hilflos von Spielereien der Natur. Erst die Neuzeit, deren Beginn durch das Abschütteln dogmatischer Fesseln gekennzeichnet ist, machte auf diesem Gebiet der Naturwissenschaft die Bahn für die richtige Erkenntnis der Dinge frei. Es wurde klar, daß die Tiere dort, wo ihre Reste sich finden, auch gelebt haben müssen. Was heute hartes Gestein ist, war einstmal weicher Schlamm am Boden eines Wasserbeckens, in den Muscheln und andere Lebewesen absterbend hineinsanken und der in der Folgezeit erhärtete. Aber es sind noch Jahrhunderte vergangen, ohne daß man eine Ahnung davon hatte, wie die Versteinerungen als Zeugen vergangener Erdverioden gewertet werden konnten. Solche Perioden ließen sich überhaupt erst unterscheiden, nachdem man festgestellt hatte, daß in einer Schichtenreihe große Gruppen von Tierformen vorherrschten und einer darüberliegenden und demnach jüngeren Schichtenreihe anderen Formen Platz machten. Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß die Tierformen um so mehr von denen der Gegenwart abweichen, je weiter wir in die Vergangenheit der Geschichte unserer Erde zurückgehen. Paläontologie ist die Wissenschaft, die sich mit den Lebewesen der Vorzeit beschäftigt und die der Geologie fortgesetzt zur Hand gehen muß; beide können ohne einander nicht auskommen. Ebenso wie in der Geschichte der Menschheit unterscheidet man in der Erdgeschichte eine sehr lange Urzeit, dann das Altertum, das Mittelalter und die Neuzeit, wofür die klangvollen Namen Paläozoikum, Mesozoikum und Känozoikum eingeführt worden sind. Gesteine des Altertums gibt es bei Bieleseld nicht, wollen wir sie kennen lernen, so müssen wir schon in den Harz oder in's Sauerland reisen, auch bei Osnabrück finden sich kleine Bezirke solcher Art. Die Ruhrkohle ist eine Bildung des Pulabzbirums, und ebenso ist das beispielsweise mit unseren Kalisalzen der Fall. Die festen Gesteinsschichten, die wir bei Bielefeld auftreten sehen, oder im Münsterland, im Wesergebirge, im lippischen Bergland, das sind alles Bildungen aus dem Mittelalter unserer Erde; es sind mesozoische Formationen, wie der Geologe sagt. Von diesen ist der Buntsandstein die älteste Stufe und wohlbekannt aus der Umgebung von Karlshafen an der Weser. Was vom Buntsandstein bei Bielefeld vorhanden ist werden wir später erfahren. Sehr vertraut klingt uns dann der Name Muschelkalt, der von unkundigen leider auf jeden Kalk mit Muscheln angewandt wird, mit dem man aber doch nur die Kalksormation bezeichnen darf, die über dem Buntsandstein liegt. Am Sparenberg und am Johannisberg werden wir den Muschelkalk naher kennen lernen. Die nächste Formation ist der Keuper, ein buntes Mergelgebirge. Bei der nächsten Volkszählung müßte mal festgestellt werden, wem in Bielefeld bekannt ist, daß diese schöne Stadt zum größten Teil auf Keuper steht. Da es zu schwer ist, die Zahl derer zu schätzen, die sich bei dieser Frage als geologisch bewanderte Einwohner Bielefelds erweisen würden, so wollen wir nur noch erwähnen, daß man Bunksandstein, Muschelkalk und Keuper, diese drei, unter dem Namen Trias zusammenfaßt. Dem Kenver oder der jüngsten Trias folgt die Juraformati## Der Name Jura ist dem Schweizer Jura entle“ wo ebenso wie im fränkischen Jura die hierhe hörigen Schichten wundervoll entwickelt sind. rühmt ist die Juraformation durch ihre schönen Versteinerungen, und auch bei Bielefeld sind solche in ganz vorzüglicher Erhaltung zu finden, nämlich in den Bethel'schen Tongruben, aber auch bei anderen Ziegeleien, denen wir bei nöchster Gelegenheit unbedingt einen Besuch machen müssen. Die Jurazeit wird durch die Kreideformation abgelöst. Ihr Name bedarf einer kurzen Erklärung, er stammt natürlich von der Schreibkreide, wie wir sie z. B. im Ostseegebiet kennen. Man hat unter dem Namen Kreideformation alle Ablagerungen mit solchen Versteinerungen zusammengefaßt, die mit den jenigen in der Schreibkreide in großem Rahmen gesehen verwandt sind. Schichten der Kreideformation haben wir am Teutoburger Wald in außerordentlich mächtiger Entwicklung. Der Sandstein von der Hünenburg und vom Eberg, die Kalkberge bei Brackwede und ihre Fortsetzungen nach Oerlinghausen wie nach Halle zu, endlich der gesamte Untergrund des Münsterlandes, alles das sind Bildungen der Kreidezeit,und daraus sehen wir daß der Name Kreideformation nicht eine Gesteinsart bezeichnet, sondern ein großes Zeitalter der Erdgeschichte umfassen will. Etwa wie ein Mensch Schneider heißen kann, ohne doch ein Schneider zu sein. Mit der Kreidezeit geht das Mittelalter der Erde oder das Mesozoikum zu Ende, und die Neuzeit wird durch die Braunkohlenperiode eingeleitet. Daß davon in der Bielefelder Gegend nicht viel vorhanden ist, kam uns nach dem Kriege während der Kohlenknappheit schmerzlich zum Bewußtsein.Was für Bildungen wir in der weiteren Umgebung unserer Stadt der Tertiärformation, wie man die Braunkohlenperivde auch nennt, zuzurechnen haben, müssen wir später untersuchen. Es folgt das Eiszeitalter, für uns bedeutungsvoll durch das erste Auftreten des Menschen, und dann treten wir in die geologische Gegenwart ein, worunter wir uns einen schon viele Jahrtausende währenden Zeitraum vorzustellen haben. Wir möchten bei dem Gedanken an diese Jahrtausende überhaupt so gerne wissen, wie lange liegen denn wohl diese fruheren Erdperioden zurück? Wenn wir auch vielleicht mit so und so vielen Millionen von Erdjahren rechnen müssen, es macht ja nichts, wir haben uns in der Inflation doch sogar an Milliarden und Billionen gewöhnt. Nun wir kömmen auch noch zur Beantwortung solcher Fragen. Für heute wollten wir nur einmal einen Rundblick halten, was uns Bielefeld mit seiner Umgebung geologisch zu bieten hat. Dabei haben wir ja nicht viel mehr als bloße Namen für eine Reihe von Begriffen vernommen, den Inhalt dieser Begriffe müssen wir noch erst kennen lernen. Spinnobend. Vor kochter Tuid vertelle einer in'r Westfälsken Zeitung, kat„fröher“ in ollen Hüsern in'n Ravensberger Lanne flietig spunnen wöre. Dat es wall recht; inr Stadt süht man an Dage nicks mehr van Spinnrädern, blaut verc.#elt drap man nau wecke an in'r besten Stuwe tor Jierde. Bi us ober up'n Dourpe, in'neise Lübbte, send dei Spinnräder noch in'n Gange, wiärd dei Spinnerie jewrig bedriewen. Dei L###ens kurmt toerst tosammen to'n Spinnen. Jedes het:'n vullen Wocken meibrocht, un et es schön antuseihn un recht gem### wenn dei Räder olle schnurrt. Do mot sick dern jedes an'r Arbeit haulen; denn so'n Wocken dat es ollerlie. Dat eine Lüd well no schneller spinnen, os dat annere un dann immt et lichte vo, dat dei Faden tau dünne turgen wiard un hei dem Lüd ashannen kümmt. Domet bei Arbeit flotter gäud, wiärd schöne Lieder dobi sungen. Dann vertellt dei olle Badder Spukgeschichten un hei freugget sick, wenn dei Lüdens dat Gruseln krieget. Dei Meume bringt lei Rede ober hennig wielr up wai anners. Sei gibt Rätsel up. wie to'n Beispiel„Hümpelken, Hümpelken up der P'ank, Hümpelle, Pümpelken unner der Bank, do is kein Dekter in Engeland, der Hümpelken, Pümvelken kurieren kann“. Olle denket no, endlich i“ ein Lüd. Et es'n Ei. Denn wenn et # k fällt, es't kaputt un kein Doktor kan: terwiele es't Aomdt woren. Nu kurmt de: Jungen auk un rötet den Lüdens dei Fäden af. to'n Zeichen dat jetzt dei gemütliche Teil beginn:. Do seggt dei Meume ober, sei sollen sick vörerst stärken. De hett sei denn auk olle grauten Appetiet metbrocht, w##el da jeder wäit, dat up Spinnec##e jümmer caud urd eedisket wiärd. Dei gröttste Wourst es anschnie;, un ein Köppken Kaffee no'n annern wiärd drun'en. Jetzt kümmt ober dar Wichtigste, dorup freugget sick bekanntlick dei Jungens un Lüdens am meisten; denn nu wiärd up'r Deele danzt. Kort,„Holskenball“ genannt. Einer van den Burschen##celt up'r Ziehharmonika, de tweite met'n Munddingen un dat es dann ganz schöne Musik. Nein Danzen, ümme teihn Uhr, wiärd nau mal un##edisket, Kaffee un Kauken dobi und dann verte#lt dei Jungens. Dei eine well dann nau mehr erlewet hebben, os dei annere. Manchmal es nu rein dat Enne dovan weg. Nu es't ober oll Tied woren, nau Huse tau gauhn. Et wiärd nau fix dörchsproken, wann un wo dei näichste Spinnobend sien soll un dann maket sick olle fröhlich up'n Heimweg. P—s. fa ):( Borgholzhausen, 20. März.(Unglüch ll.) Der Begleiter des auf der Rückfahrt v ds, Der Begleiter des auf der Rückfahrt von Bielefeld nach hier begriffenen Lastautos der Firma A. Upmeyer, Betriebsleiter Christian Mühlenweg, erlitt am Mittwoch kurz vor Halle einen Unsall, der leicht die ernstesten Folgen hätte haben können. M. wollte sich vom Motorwagen auf den Anhängewagen begeben, geriet aber, da der Fahrer zu früh weiterfuhr, unter die Räder des Wagens und erlitt erhebliche Verletzungen. ): L ü n e n, 1 9. M ä r z.( E i n e M u t t e r m i t drei Kindern in den Tod.) Die Ehefrau Brennecke in Lünen=Süd hatte sich am 16. Februar mit ihren drei Kindern im Alter von 6 Monaten, 3 Jahren und 5 Jahren aus der Wohnung entfernt. Wohin sie gegangen, konnte nicht festgestellt werden. Am Kanal gefundene Kleidungsstücke ließen der Vermutung Raum, daß sie mit ihren Kindern ins Wasser gegangen sei. Jetzt hat sich diese Vermutung als richtig erwiesen. Frau Bennecke, die ihre drei Kinder an sich festgebunden hatte, wurde als Leiche im Kanal gefunden. Sie soll den Tod mit ihren Kindern gesucht haben, weil sie durch die Verurteilung ihres Mannes wegen Bigamie erfahren hatte, daß dieser sie geheiratet, bevor er von seiner Frau geschieden war, und dies nicht ertragen konnte. Fahrlässige Preistreiberei. Gegen den Inhaber des Maßgeschäfts für Herrenbekleidung Albert Thulin war Anklage erhoben wegen Leistungswucher. Einem Schupowachtmeister, der sich im Mai 1924 unter Beigabe aller Materialien einen Lodensportanzug anfertigen lassen wollte, wurde als Arbeitslohn die Summe von 168 Mark abgefordert. Auf erfolgte Anzeige wurde Anklage erhoben. Der Angeklagte wurde beschuldigt, vorsätzlich für eine Leistung des täglichen Bedarfs, das Nähen eines Lodenanzugs, eine Vergütung gefordert zu haben, die unter Berücksichtigung der gesamten Verhältnisse einen übermäßigen Verdienst enthielt, indem er den tariflichen Höchstpreis nach Geschäftsklasse 1 noch um 30 Mark überschritt. Das Amtsgericht war zu einem Freispruch gekommen, gegen den der Amtsanwalt Berufung eingelegt hatte. Nach einer umfangreichen Beweiserhebung durch Sachverständigengutachten sah die Kleine Strafkammer als Berufungsinstanz in der Forderung des Angeklagten fahrlässige Preistreiberei als erwiesen an und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 200 Mark oder ersatzweise zu 10 Tagen Gefängnis und den Kosten des Verfahlens. irz.(Hergt OberHannover?) Unter Hannover, 20. Mär: bürgermeister von den Bewerbern um die Nachfolge Leinerts als Oberbürgermeister der Stadt Hannover steht an nicht aussichtsloser Stelle der frühere Vorsitzende der deutschnationalen Reichstagsfraktion, Abgeordneter Hergt. Auf die Kandidatur des Abgeordneten Hergt wurde man infolge einer Indiskretion aufmerksam, die, wie es heißt, von einem Stadtverordneten begangen worden ist. Schürzen für Kutscher und Arbeiter, aus Leder und Segeltuch, hält ständig am Lager Friedrich Berke. Dedenfabrik Fernspr. 3140— Bielefeld— Paulusstr. 45 Zärtliche Verwandte. Der Händler Wilhelm Steinbach von Herford war vom Amtsgericht Herford wegen vorsätzlicher körperlicher Mißhandlung seines Onkels, des Händlers Reinhard von Hersord, mit einem Messer, zu einer Gefängnisstrafe von 4 Wochen verurteilt worden. Der Amts- walt, dem die strafe nicht genügte, hatte das 1. teil durch Berufung angefochten.— Onkel und Neffe hatten am 1. Weihnachtsfeiertage 1924 in Herford eine Bierreise unternommen und der Neffe war ohne seinen nicht mehr ganz standfesten Onkel in das gemeinsame Heim zurückgekehrt. Deshalb gerieten die zärtlichen Verwandten später aneinander, der Onkel verabreichte seinem Neffen ein paar wohlgezielte Ohrfeigen. Der Angeklagte, der von Zigeunern stammt, erwiderte die Zärtlichkeiten, indem er mit einem Brotmesser blindlings auf den Angreifer einstach. Das Gericht sah in dieser Verteidigung eine erhebliche Ueberschreitung der Notwehr und erkannte in Anbetracht der bewiesenen Rohheit auf eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten, von denen 3 Monate durch die Untersuchungshaft als verl't gelten. en für eleganie„Damenkonfet. kon A bertader, anderen wortung halten kei Bei gerie od Mahnung früheren den, auf wirtschaft gen zu bi hingenon den werd setzung## Vorstellu neuen A Rat der Ausweg es die## sache detes un der das 1 hemmun Mangel 38 5 r SAER so sprac Schauspi dramatif Kraft. err. schi wiesen. männlick liche Kr. produkti des Gei geboren Natur.“ von den ensgesch werden, e die 1a 5 gedichtet ihrem Soethe Männer unserem Dienstbe gedrückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglicht weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind zwinger sondern suchen. meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerde man al Weib u in voll von Lö über di gegen e sonder: 1. 9 für Fr Tragik. Makler perzen scheuch — Dai seine 6 die bef — Da Vaters Nutzen reichen öffnet. Gedul! Tage Und u uns h erfasse Lene 25 ließ 8 Schlos Verza Männ 2 Händensien GerVveshlanschon-Sonraung Berliner Börse. Berlin. 20. März. Nach dem schwachen Verlauf der letsten Börsen zeigt sich der Markt heute widerstandsfähiger. Während bei den Banken wieder vermehrte Kaufaufträge einliefen, hielt auch die Spekulation bei erniedrigten Kursen zurück, so daß die Effektenmärkte allgemein ein lebhafteres Geschäft als in den Vortagen aufwiesen. Die Kurse zeigten besonders für Dividendenpapiere Befestigung, vorwiegend Pfandbriefe lagen dagegen wiederum vernachlässigt, nachdem man die gestrigen Berichte mißtrauischer betrachtet hatte. Von der deutschen Bank. Im Zusammenhang mit dem Uebergange der Effener Kreditanstalt auf die Deutsche Bank werden der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats der Essener Kreditanstalt, Regierungsassessor a. D., Dr. v. Waldthausen, und der stellvertretende Vorsitzende, Eugen v. Waldthausen(Essen), in der nächsten GV. der Deutschen Bank in den Tabakwaren.— G.-Aufs, aufgel Kalk- und Marmorkalkwerke Weiaufgehoben: Warburg: Welda-Bredelar. Die Scciuferian pih Petrschtet hatte. Die Spekulation hält sich auf diesem Marktgebiet heute mehr zurück, so daß die Schlußkurse des Vortages bei Der hr zurück, so daß die Schlußkurse des Vortages bei Eröffnung nicht behauptet waren. Im Gegensatz hierzu llegen Staatspapiere widerstandsfähig. Die Kurse der fünfprozentigen Reichsanleihe schwankten in der ersten Stunde zwischen 0,725 und 0.735, wobei dieses Papier das Hauptaugenmerk der Spekulation auf sich lenkte. Daneben waren größere Kaufaufträge für russische Werte zu verzeichnen, die bei Beginn der heutigen Börse infolgedessen bemerkenswerte Befestigungen durchsetzen. Der Anlaß für diesen Umschwung der bisherigen Verstimmung ist einmal darin zu suchen, daß die bisher immer noch herrschende Unklarheit über den Ausgang der Differenzen bei der Eisenbahn nunmehr vollkommen beseitigt sind und die Bankwelt sich ihrerseits reger am Geschäft beteiligt. Daneben steht fest, daß die Effekten-Engagements der Produktenbörse, an der bekanntlich einige Firmen in Schwierigkeiten sind, nur einflußlose Beträge ausmachen und die Börse dem herannahenden Quartalsultimo zuversichtlich entgegensicht. Der Geldmarkt bietet dem Verkehr insofern weiter eine Stütze, als unverändert die bisherigen günstigen Sätze gefordert werden. Tägliches Geld erhält man mit 7—9 Prozent, Monatsgeld mit 10—12 Prozent, Privatdiskont 8 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt lag dafl englische Pfund unter Einwirkung von Gerüchten über eine bevorstehende neue Diskonterhöhung der Bank von England fest, während auch nordische Devisen wieder besser gehalten waren. zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen werden.— Wie verlautet, steht demnächst auch die Verschmelzung der Osnabrücker Bank mit der Deutschen Bank bevor. Die Deutsche Bank unterhält bekanntlich schon seit langem enge Beziehungen zur Osnabrücker Bank und verfügt such über die Aktienmajorität des Instituts. P Pre Commerz- und Privatbank A.-G. In der Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, der Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 8 Prozent vorzuschlagen. Der neue Entuurt des Kohlensundikatsvertrages“ .„Die„Frkf. Zig.“ berichtet: Der Vorstand der Ruhrkohlen A.-G. war mit der Ausarbeitung eines neuen Vertragsentwurfes beauftragt worden. Der neue Entwurt sucht zwischen den Parteien zu vermitteln. In der Handelstrage soll die Grenze für die ausschließliche Zuständigkeit des Syndikats und den verschiedenen Organisationen folgendermaßen festgesetzt werden: Im unbestrittenen Gebiet 600 Tonnen und in den bestrittenen Gebieten 1200 Tonnen, sowie Süddeutschland 1800 Tonnen, d. h. also, daß die Lieferung des im Jahre über die angegebenen Mengen hinaus abnehmenden Verbrauches dem Syndikat und den Untergesellschaften ausschließlich vorbehalten sein soll. Für Süddeutschland würde bei Annahme dieses Vorschlages demnach keine Aenderung eintreten. In der Beteiligungstrage eicht der neue Entwurk vor, daß der Unterschied zwischen Verbrauchs- und Verkaufsbeteiligung aufrecht erhalten bleibt, daß aber die Verbrauchsbeteiligung künftig auch einer Beschränkung unterworten werden soll, und zwar jeweils um die Hälfte der Beschränkung der Verkaufsbeteiligung. Die Verkaufsbeteiligung für Kohlen ist zur Zeit auf 45 Prozent eingeschränkt, die für Koks auf 40 Prozent der Koksverkaufsbeteiligung. Für die Selbstverbraucher ist also mit einer durchschnittlichen Beschränkung um etwa 30 Prozent auf 70 Prozent zu rechnen. Der wichtigste Grund des Widerstandes der Hütten gegen eine Beschränkung der Selbstverbraucherquoten liegt darin, daß die Keksfrage für den Hochofenprozeß einer der wichtigsten Gründe für den Erwerb von Zechen durch die Hüttenwerke ist. Ob man daher hinsichtlich des Verbraucherrechtes zu einer Zusammenlegung der Kohleund Koksbewirtschaftung kommen wird, oder in welch anderer Form hierüber eine Einigung beabsichtigt ist, ist im Augenblick noch nicht bekannt. * Die Notierungen verstehen sich in Billlonen Mark, und .Die. Pohsnugsen, versteher,#ch, u.egen# Die Haldenbestände an Ruhrkohlen. Die zurzeit hlolge der Absastris in Rahrgellet laut„D. H. D.“ einschließlich den Ruhrorter Häfen lagernde Kohlenmengen betragen nach vorsichtigen Schätzungen 12½ Millionen Tonnen. lie. Notierungen versiehen sich in Billlonen Mark, und zwar fur Buenos Aires, London, Newyork, Japan, Rlo de Janeiro für eine Einheit, Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen, Kristiania, Stockholm, Helsingfora. Italien, Paria, Schweis, Spanien. Lissabon, Prag, Jugoslawien und Bofla für 100 Einheiten und Wien und Budapest für 100.000 Einheiten. Weitere Entlastung der Reichsbank. Der Ausweis der Reichsbank vom 14. März zeigt einen weiteren Rückgang der Kapitalanlage und des Zahlungsmittelumlaufs. Die Wechsel- und Lombardbestände haben um 49,9 auf 1591,4 Mill. Rm. abgenommen. Von der Verminderung entfallen 25.4 Mill. Rm. auf die Abgabe landwirtschaftlicher Wechsel an der Rentenbank, deren Forderungen an die Reichsbank dadurch auf 190.8 Mill. Rm. abgetragen wurde, und 20.3 Mill. Rm. auf neue Wechselrediskontierungen, die sich dementsprechend von 565,6 auf 585,9 Mill. Rm. erhöhten. privater Seite waren geReichsbanknoten ist um 87.8 auf 1947,7 der Umlauf an Rentenbankscheinen um 41.8 auf 1631.8 Mill. Rm. zurückgegangen. Insgesamt gelang. ten 129,6 Mill. Rm. an papiernen Geldzeichen zur Reichsbank zurück. Die fremden Gelder erhöhten sich in diesem Zusammenhang um 66,8 auf 992 Mill. Rm. Der Bestand an Gold und an zur Deckung herangezogenen Devisen blieh in der graiten M4—woche nehTertillen Bremen, 20. März. Baumwolle- Schlußenlamnnen ühmtichd Brief Geld bes. Sept. Okt. Nov. Des. Jan. 175 Tendenz: ruhig. Brief Geld bez. 27.54 27.51 27.13 27.11 27.17127.11 27.3 27.09 26.90 gestand en Gold und an zur Deckung herangezogenen Devisen blieb in der zweiten Märzwoche nahezu unverAndert. Die Notendeckungsziffern verbesserten sich etwa infolge der Abnahme des Notenumlaufs und zwar die Deckung durch Gold allein von 484 auf 50.6 Proz., die Deckung durch Gold und Deckungsdevisen von 64.5 auf 67,4 Prozent. Die Scheidemünzenbestände vermehrten sich um 1,2 auf 63,8 Mill. Rm. Konkursnachrichten aus dem Oberlandesgerichtsbezirk Hamm vom 12.—18. März. (Die gesperrten Ortsnamen bezeichnen gleichzeitig das zuständige Amtsgericht.) Konkurse: Lippstadt: Kaufm. Hans Kamp; Bochum: Gebrüder Müller; Lüdinghausen: Kaufm. Antonius Nierhoff: Paderborn: verstorb. Pferdehändler Josef Stern; Eisengie ßerei und Maschinenfabrik Felder Gmbll.; Buer i. W.: Ehefrau Karl Rednos Anna geb. Walmroth; Borken i. W.: Kurzund Manufakturwarenhdl. Johann Ahrens, Borkenwirthe-Burlo; Bottrop: Westd. Lederwaren GmbHl.; Gelsenkirchen: Ww. Anna Behling, Bochumer Straße; Olpe: Kaufm. Aloys Nickel und Fa. A. Joh. Nickel; Siegen: Schrauben- und Mutternfabrik A.-G., Rudersdorf; Bünde: Johannes Clausius, Ennigloh, und Fabrikant Joh. Clausius; Herford: Dachdecker Josef Rommerscheidt; Wattenscheid: Kaufmann Adolf Diehl, Konkursverfahren eingestellt.— Geschäftsaufsicht angeordnet: Bochum: Kfm. Erich Weber, Industrielle Mittellungen. — Aus der Papierindustrie. In der kürzlich in Berlin abgehaltenen Konventions-Versammlung der Papierfabriken wurden die Preise für Cellulose- und Packpapier um 5 Prozent erhöht. — Erhöhung der Gardinenpreise. Die Vereinigung deutscher Gardinenwebereien hat die Preise für Rohware um 5% Prozent und für ausgerüstete Ware um 5 Prozent erhöht. — Besitzverschiebungen in der Textiindustrie. Die Firma Gebrüder Simon, Vereinigte Textilwerke A.-G. in Berlin zeigt, nach der „Frankf. Ztg.“, in letzter Zeit das Bestreben, einen Teil der während der Inflation aufgenommenen fabrikstorischen Beteiligungen abzustoßen. Nachdem bereits vor längerer Zeit die Beteiligung an der Mechanischen Weberei Kempten an deren Verwaltungsgruppe verkauft worden ist, haben nunmehr noch folgende Abstoßungen stattgefunden: Ein 18proz. Aktienpaket der Mechanische Weberei Bayreuth an deren Verwaltung, eine 50proz. Beteiligung an der Manufaktur Köchlin, Baumgartner& Co. an die Blumensteingruppe, und eine 30proz. Beteiligung bei der Meyer-hauffmann-Textilwerke-A.-G. an deren Verwaltung. Bei dieser Gesellschaft ist bekanntlich außerdem die Hammersen-Gruppe ebenfalls mit beteiligt. — Accumulatorenfabrik A.-G., BerlinHagen. Zu den an der Berliner Börse verbreiteten Divdendengerüchten erfährt der D. H. D., daß es zur Zeit noch nicht möglich ist, bezüglich des Abschlusses für 1924 irgendweiche Voraussagen zu machen, da bei der Gesellschaft das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr abschließt und die Bilanzarbeiten noch nicht erledigt sind. Wenn nicht alle Anzeichen täuschen, wird die Gesellschaft jedoch in der Lage sein, eine den Zeitverhältnissen entsprechende Dividende zu verteilen. — Schuhfabrik Hassia A.-G. in Offenbach. In der H.-V. wurde die Umstellung des Aktienkapitals von 8 Mill. Pm. auf 1,6 Mil. Rm. beschlossen, dabei werden die 1,6 Mill. Pm. Vorzugsaktien genau 90 umgestellt, wie die 6.4 Mill. Stammaktien. — Eisen- und Stahlwerk Hoesch A.-G., Dortmund. Der Papiermarkabschluß per 30. 6. 1924, der gleichzeitig mit der zur Vorlage gelangenden Reichsmarkbilanz per 1. 7. 1924 zur Veröffentlichung gelangt, zeigt einen Verlust aus der Interessengemeinschaft Hoesch-Köln-Neuessen in Höhe von 3 200 218 Bill. Mark, der durch die Reichsmarkbilanz verrechnet wird. Die Reichsmarkeröffnungsbilanz sicht vor, die Stammaktien im Verhältnis von 10:6 auf 54,3 Mill. Rm., die Vorzugsaktien Serie I von 5 Mill Pm. auf 300000 Rm. und die Vorzugsaktien Serie II von 15 Mill. Pm. auf 750 000 Rm. zusammenzulegen(im Jahre 1914 verfügte die Gesellschaft über ein Aktienkapital von 28 Mill. M.) Der gesetzlichen Rücklage werden 14 505 000 Rm. zugeführt. Seits darauf, daß die Umsatasteuer ab 1. Januar 1933 von 2 auf 1½ Prozent berabgesetst wurde. Die Gesamt. Steuereinnahme des Reiches vom 1. April 1924 bis Ende Februar 1925 beläuft sich auf 6710 Mill., wührend der Voranschlag für das ganze Rechnungsjahr 1924/25 mit einer Gesamteinnahme von nur 5243,7 Mil. Rm. rech. nete. In den ersten 11 Monaten des Rechnungsjahree 1924/25 wurde somit bereite die Voranschlagszifter um 1466 Ull. überschritten.— eranschlagssilier un Berlin, 20. März. Elektrol. Kupfer, Wirebare Raft. Kupker. 90—99,Blo... Hattenweichblei, Original Hattenrohrink, Freiverkehrspr. " Orig., abOberschl. Bamas ½#n..:„Verbandapr. Remelted-Plattenzink Hatenaluminium. Orig. 98-99%0 desgl. Wals- und Drahtbarren Zinn. Banka Biliton " Stralts......... „„ austr. Hüttenzinn, mindestons 95%. Reinnickel. 98—99%0..... anfimon-Regulus.:..... Silber in Barren 300 fein 1 kg Aetalle. Preise für Lchtate Notierung 137.00 #4 31.972 471-0.72 0.63-0,64 2.25—2.40 2.45—2.50 5,90-5.10 4,80-5.00 3.40-3,50 1=21.1.23 94.40-95.00 kg Vorletste Notierung 136.00 24-1.25 0,72-0.73 0.71-0.72 9.63—0,64 2.35-2.40 245—2.50 4.95—5.05 4.85-4.95 3,40-3.50 1-21-123 94.90-95,00 Hambur g. 20. März. Silber prompt 94.50 B., 93.50 G. Zinkprompt 72.50 H., 71.50 G. März 72.50, B., 71 50 G. Blei, Lagerware 74.75 B., 7¾,00 G. ab Hütte 74.75 B. 73.00 G. Weichblei 74.00 B., 72.50 G. Zino grompt 5.15 B., 5.05 G., März 5.15 B., 5.05(z. Banca prompf 5.20 B., 5.10 G. März 5.20 B., 5.10(l. Kupfer greitbare Kathoden 1.83 B., 1.81 G. Raffinade 1.27 Br. 1.25 G., Wirebars 1.85 B., 1.88 G. Der Reichshaushalt im Februar. Die Einnahmen des Reiches an Steuern, Zöllen und Abgaben betrugen im Februar, wie schon kurz gemeldet, 648,2 Mill. gegen 768,8 Mill. im Januar, so daß sich ein Rückgang von 120 Mill. Rm. gegen den Vormonat ergibt. Dieser Einnahmerückgang ist einerseits darauf zurückzuführen, daß im Januar die Vierteljahrszahlungen auf die Einkommen- und Umsatzsteuer fällig waren, andererDie Lege am Holzmarkt. Infolge des Frostes der letzten Tage konnten große Posten der bisher nicht heranzubringenden polnischen Erle eingeführt werden, die leicht ihren Abnehmer tagden. Für erstklassige wolhynische Erlenschnittware wur. den etwa 110 Mk. je Kubikmeter zollfrei deutscher Grenzstation angelegt. Der Handel mit Eiche hat sich wieder etwas belebt. Neben Schnittware wurde ganz be. sonders Furnier-Eiche gesucht, wofür bis zu 416 Mark je Festmeter angelegt wurde. Das Buchengeschäft ist nicht verändert, trägt aber alle Anzeichen beginnender Abschwächung.— Der Bauholzmarkt, der ohnehin schon sehr matt lag, ist durch den Witterungsumschlag weiter verschlechtert. In Ostdeutschland sind daher die Gebete für solches Rundholz, das sich nur zu Bauware eignet, auf 26 Mark zurückgegangen, ist dagegen für die besse. ren Qualitäten auf 50 Mark und darüber stehen geblie. ben. Ostdeutsche unbearbeitete Hobeldielen, für die meist 58 Mark je Kubikmeter ab Verladeplatz gefordert wurde lagen besonders lustlos, da hierbei der nordische Wett. bewerb stark ins Gewicht fällt. Die Vergebung von Bauholzlisten ist recht karg, nur stellenweise wird von einer belebten Nachfrage in Vorratskantholz berichtet, daß um 40 Mark abgeschlossen wurde. Auch 20 mm. par. bes. Schalbretter zu 33 Mark p. cbm. Flm. ab Station wurden gefragt. In Kiefer wurden besonders wieder trockene, blaufreie, astreine Seiten, möglichst feinjähriger, masurischer Beschaffenheit gesucht. Den zahlreichen Anfragen steht aber in solcher Ware sogut wie kein Angebot entgegen, namentlich in 30 mm Stärke. Nur die anhaltende Geldknappheit wirkt hier bei einer unnormalen Ueberwertung entgegen. Weiterhin wurden 24 und 26 mm, sowie kief. Stammware(I. und II. Kl.) gut angefordert, so daß sich auch der Verkehr mit Pomme. rellen beiebte. Rückgängig lagen angeblaute Seiten (75 Mark) und Schwammware(53 bis 63 Mark): Gute blanke Seitenbretter wurden meist um 125, frischer Einschnitt mit 100 bis 115 Mark notiert.— Auf dem Schleitholzmarkte erwartet man in den nächsten Tagen gröBere abgehbare Posten. Polen führte beträchtliche Partien ein. Da die Papierfabriken ihren Hauptbedart eingedeckt zu haben schienen, ist mit etwas Entspannung zu rechnen.— Grubenholz liegt weiter abgeschwächt, da infolge des geringen Kohlenverbrauchs der Bergbau die Förderung minderte und deshalb die Nachtrage zu. rückging, wogegen das Angebot stieg. In den Forsten wurden durchschnittlich 15 Mark je Festmeter bezahlt.— Fichtennadelholz ist, mit Ausnahme einiger Termine in Rheinland und Westfalen im Preise überall rückläufig. Teilweise wurden sogar die abgegebenen Höchstgebote durch die Forstämter als zu niedrig abgelehnt. In Schnittware ist der Geschäftsgang noch ruhiger gewor den. Frei nordwestdeutschem Hafen wurden je Kubikmeter verlangt: X-Bretter 52 Mark, Ausschuß 65 Mark, „Gute“ Ware 85 Mark, R. und HR. 110 Mark, Produkte. Reioan müskland Roggen" Braugerste Futtergerste Hafer, märklech. Hafer, pomm. Maisab Hambarg Weizenmehl Roggenmehl Weizenkleie Bosgenkleie Viktoriaerbsen Kl. Speiseerbsen Futtorerbsen Riceis 219—221 225—246 203—220 179.195 2-890 32.50—35.00 31.25—53 25 13,.80— 14,0 14,00—14.10 24—29 19—21 18—19.00 Polachsten... Ackerbohnen Wieken.. Lupinen, blaue „I., gelbe Seradella, neue " alte Raps Rapskuchen Leinsaat.... Leinkuchen Trockenschnitzel Kartoffelflooken Tor tmelasse K 1-—7 18.50— 19 18.50—20.40 11.75— 12.00 14.40— 15.50 13.50—1690 390—90 15.20—159 2299-21.25 9.80—9.70 19 20—15.3 9.00—940 Dortmunder Pferdemarkt. Dortmund, 20. März. Auftrieb 1380 Pferde, 125 Wagen aller Art. Handel mittel. Bezahlt wurden für beste Stuten 1000-1300, Arbeitspferde Ia. 1000-1309 IIa 650-1000. IIIa 300-650, zweijährige Pferde 450-700. einjährige 250-400 Mark. Ausgesuchte Tiere wurden über Notiz bezahlt. Omrechnungesätze: 1Latr1.= 20.40 fl., 100ll.= 4.20 W. 7Rb 2.16 M. G16rb.(ai. Cldc)— 3.20 U., 1 SIbrbl.(ak. krod.)— 2.16 U. 7 41.244. Gabr.— 12 U. 11. Jut. Nähr. u.1 f. Silb.— 1. 70 U., 1 tut. 614g.— 2 u. Ghefedakteur Caus Kühns. Verantwortlich für die Politik: Hans Meyer; für Kommunalpolitik, Handel und Sport: Garl Kühne; für Lokales, Gerichtssaal und Provinz: Carl Ludwis Herbst; für Feuilleton und den übrigen Teil sowis die illustrierte Beilage: Dr. Rolf Berg: für die Anzeigen: Karl Weller; sämtlich in Bielefeld, easchnugrcgin Elür Actien u.Anteie. För Vesverigsl. Merte, abieh. ob. 15 Milld. Snot., in R. A. 5. unter 15 Mild. H i. R.4. für IMIIC, P A. 8-15 5K.4 Schatze 1924 mn R. M. für! Milld. P. A. Fasherzias. vertbest hal. R.A. för100 9#.Oogran. i.# Sachn. v. Schuldr., d. bieh. in Bill. . 1 94.75 91.95 202 265 Deutsche Anleihen R. vost. Goich. D. Oolarach. Ghl. 4. 28 K K 44 cn. Assoaud. Ga. fülig 24 Lechaus. 34 ∆ cn ch. 22 kunn! Sounzen in. SPg## Pr. St. Soh. Fr. S. Sohd. 24 aa aust. 14 Prü lanss cn Konen ##. loneo Aayor. 8.-49l. Srom. 19 2.30 Hand Stol 19 Veusen Hott. St. A. 19 Sche, Shztast prnen. 41.36 958 0728 0.90 94 1.17 7400 3 90 9495 9.36 0.825 0.98 1.02 1.00 125 1.50 1.13 943 995 1.05 Dach, Proriarlalant. Sas enr 1914 co. Cassel Loir. 81. Oetpr. Prov. 4n Bbeinorovigg Devische Plandbriete Ber.Picd. all 4 an. den. r#hg Pstamt kore a. Noum. 4#. Comm. hocd. Cent. Oetprendische Panerche Siche. sehen.— Schleerig- Ml. 934 6.80 850 1500 1623 1100 1335 980 Berliner besher Brandend. Ciro Diuch. Kon. 20 Olc. staat. kro. Pommer. Giro Prers. Hrasteot. Ausländische Anielhen 20. März 1 Krene österr.-dng. Nähr. 0.85 M., 1 61d. hofl. Währ.= 1.80 Ul., 1 F. eder Lira eder 1 Pasta oder 1 Len— 0.80 M., 1 ekandinarische Kress — 1.125 u., 1Paso(Gelch)—4 U. 1 Pano(argania. Papier)— 1.158 Industrie-Paplere A10. L0rbe Hachen Spina. Or. K. ioden Accumulatrbr. 24dler Pordanc Adier Oppenh. Adlerhott. Glas Adlerverte #5183.- LAaliat. Allg. Elktr. Ges. 6a. Vorz. do. V.4 L.8. Anme Gieseche Anmend. Pap. Anhalt, Hchlen Aaker-Nerte Aachafb. Zelist. Auged. Rbg. A. 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Mannheim. Breslan, Mardeburg, Kassel. Karten zu 1.-, 2.-. S.-, 4.- Im Muelkhaus fer. Obernstr. 49 u. a. d. Abendkasse. F Srine I E CNN C r Radio-Gruppe Sonnabend, 21. März, 8 Uhr abends Aula Oberrealschule : Lichtbilder- und Experimentalvortrag Baron Menfred von Ardenne, Berlin. Radio=Empfangsschaltungen und ihre Anwendung. Begrüßung durch die Westdeutsche Funkstunde Münster. d21 8 Kartenvorverkauf: Pletfersche sohhdlg. Mitaliader 1 Mark, Fremde 2 Mart. Ser Belderwand8tolfe Aberaate K.—2 Sonntag, d. nachmittags 22. Mär: 8½ Uhr: Der akademische W-Ring veranstaltet am Sonnabend, den 4. April. abends 8 h. c. t., in dem Vereinshause, Bahnhofstraße, einen Bismarekkommers, zu dem alle auf vaterländischem Boden stehende akademischen Verbände hiermit eingeladen werden. Zusagen sind bis 20. März zu richten an Dr. Wolff, Bielefeld, Bahnhofstr. 40. haben sich nur wegen ihrer vorzüglichen Qualität überall beliebt gemacht. Ze haben in allen elnschlägigen Geschäften! Mlng BielereiderMaeikverenl. 24.—26. April 1925. DF TOPP YEST Leitung: Herr Professor Lamping, städt. Musikdirektor Solisten: Sopran: Frau Eva Bruhn, Essen Alt: Frl. Maria Philippi, Basel Tenor: Herr Alfred Wilde, Berlin Bass: Herr Fred Drissen, Berlin Herr Professor Dr. Hans Joachim Moser, Heidelberg Orgel: Herr Arnold Landmann, Mannheim Mitwirkende: Das verstärkte städt. Orchester und der Chor des Musikvereins. 2. Tag: 1. Tag: Preitag, den 24. April, abende 7 Uhr in der Tonhalle des Johannisberges: 1. Konzert: Matthäuspassion Generalprobe: Donnerstag, den 23. April, abends 7 Uhr Sonnabend, den 25. April Nachmittags 5 Uhr in der Aula des Gymnasiums Vortrag des Herrn Professor Dr. Hans Joachim Moser über Bach's Kantatenwelt 2. Konzert: Abends 8 Uhr in der Altstädter Nicolaikirche Orgelkonzert des Herrn Arno Landmann, Mannheim Sologesang mit Orgel(Frl. Philippi) Sonntag, den 26. April, abends 7 Uhr in der Tonhalle des Johannisberges 3. Tag: 3. Konzert: Kantaten: Magnificat. Christ lag in Todesbanden Gott fähret auf mit Jauchzen )O ewiges Feuer, O Ursprung der Liebe Generalprobe: Sonntag vormittag 11 Uhr. Eintrittspreise: Zu den Konzerten am 1. und 3. Tage 6 und 4 Mk.(num.), 2 Mk. Galerie. Zum Kirchenkonzert 4 und 2 Mk. „ Zu den Generalproben 2 Mk. Der Verkauf beginnt am 1. April 1925 in der Buchhandlung O. Pischer, Obernstraße. Dauerkarten: Sümtliche Dauerkarten müssen für diese Konzerte bis zum 1. April 1925 in der Buchhandlung von Pischer, Obernumgetauscht sein. Bis dahin ist auch das Abonnement vollständig zu bezahlen. Nach dem 1. Aprll wird über die nicht ausgetauschten und bezahlten Plätze verfügt. m4697.21,8 Sitig. Genzert auf dem Jobannisberge und auf der Verglast. 1600OA 65 92• Sonntag, 22. März rahmittags Achtung!— Dauerb. selbstgearbett Choiselongues, Stück 55 Mk., Sofas 55 Mk. und höher Vatentmatratzen mit Polster v. 42 Mt an, alles in Auswahl am Lager. Aufvolstern sehr preiswert. Ein Besuch, lohnt sich bestimmt. 2? 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Makler Herzen scheuch — Dai seine 6 die bes — Da Vaters Nutzen reichen öffnet. Gedul Tage Und u und erfasse Lene 1 ****" P o n T r e i c h n e i r k o n t ausschaß fal Wielcseid Siadl und Tand. nur den besten und würdigsten Mann berufen. Deshalb haben sich die Vertreter derjenigen Darteien, die fast die Mehrheit aller deutschen Wähler hinter sich haben, gemeinsam mit Vertretern vaterländischer, wirtschaftlicher und kultureller Verbände zum Reichsblock haben sich nach reiflicher Erwägung entschlossen, dem Deutschen Volk für die Wahl zum Reichspräsidenten Herrn — A Fermnesstel=27. ein lauterer Charatter, ein Mann des nationasen Larschritzs:: dien Gebeten des Ssenichen Lchens, ein lauterer Charakter, ein Mann ver nunvumten Foirscheus und kerndeutscher, christlicher Gesir bewährt als Vorkämpfer deutscher Freiheit für Rhein und Ruhr. Herr Dr. Jarres vere tal dle Statenon de Gioshen dae hechas vesder Dei eive Beden uichchsoes fir Stak und Dekr eingseht. Gr Läander geiesigt. Aach Hindenbug fit für Jarres ein. denenlone Abeit mut den Resernnen aler beuschen auf für den Kandchoten des Reichesfoake u werben..en Männer und Frauen und de deutsche Jugend Unsere Parole ist: Das Staatswohlüber den Parteigeist. Die Reinheit des öffentlichen Lebens. Die Einheit der Deutschen. 7 Ein Weg, ein Wille. Dr. med. Wichern Eisenbahnsekretär Avenarius Malermeister Becker Lehrer Becker Arbeiter Berkenkamp, Schildesche Frau Margarete Bertelsmann Kaufmann Ernst Bertelsmann Frau Boeder Püllergeister Fr. W. Borgstedt, Milse Vehrer Breder Kaufmann Brünger Schneidermeister Otto Brinkmann Dr. med. Brölemann Oberregierungsrat Castendyk Rektor Dellbrügge Fabrikant Herbert Delius Fabrikant Erwin Delius Frau Klara Delius Kommerzienrat Paul Delius Frau Erich Delius Schlossermeister Deppe, jun. Schneidermeister A. Diekmann Maurermeister Ehrich, Malermeister Elbracht, Heepen Justizrat Fasbender Frau M. Fasbender Bürovorsteher Feike Generalmajor a. D. Dr. Friederichs Tischlermeister Generotzki Schornsteinfegermeister Grundmann, Brackwede Luise Hasenclever Kaufmann F. Heidemann Generalsekretär Dr. Herrmann Assessor Hestermann Dr. Hoehner Zahntechniker F. E. Irrgang Dr. jur. Jochmus Kaufmann Alexander Kempe Ernst Kettembeil Maurermeister W. Klarhorst Pastor Klein, Eckardtsheim Fabrikant Georg Kisker Fabrikant Karl Kisker Rektok Kaiser Kaufmann Georg Köring Oberstudiendirektor Körnicke Architekt Bernhard Kramer Frau A. Küster. Frau H. Landgraf Rechtsanwalt Landmeyer Arbeitersekretär Landwehr Oberstudienrat Else Lange Sattler Lange Klempnermeister Leich Landwirt Lechtermann v. Lessel Frau Liebmann, Sieker Landwirt Lohmann Klempnermeister Paul Meister Schneidermeister C. Menkel Fabrikant Gerhard v. Möller, Kupferhammer Müllermeister Möller, Babenhausen von der Mühlen, Bauernschaft Schildesche Rektor Müller, Gellershagen Verwaltungsinspektor Bogislaf Müller Apotheker Mummenthey, Heepen Oberstleutnant a. D. Niemann Fabrikant L. Oetker Landwirt Ostermann, Ummeln Maurermeister Pfaff Bäcker Pieper Dr. med. Plath Postinspektor Plöger Pastor Quistorp Agent E. Radderz Tappeziermeister N. Rüppel Tischlermeister Ronsiek Handelskammersyndikus Satorius Handwerkskammersyndikus Sackmann Gutsbesitzer Meyer zu Sellhausen=Lämershagen Fleischermeister Schwiering Rektor Schröder, Sieker Frau Schlenter Fabrikant Schwarze, Quelle Landwirt Siekmann, Heepen Professor Dr. Schrader Professor Schirmer Schneidermeister Späing Oberbürgermeister Stapenhorst Frau Stapenhorst Generalsekretärin M. Steffan Oberbibliothekarin Lotta Steinhaus Malermeister Fritz Stamm Landwirt Stenner, Altenhagen Oberstleutnant a. D. Schulz Dr. med. Strathmann Frau M. Tümpel Schlachtermeister Thumel Metallarbeiter Trapphöhner Pastor Usener Apotheker Upmann Betriebsleiter Mathias Weber Malermeister Wehmeyer Gärtner Wewers=Milse Sapesiermester August Westheide Zimmermeister Wedegärtner Syndikus F. Wigand Fabrikant Wakter Wittenstein Fabrikant Gustav Windel, Senne! Schuhmacher Wolf. Ne 68— 115. Jahrgang Vierte Beilage. der Stadt Bielefeld. Von Handelskammersyndikus Otto Sartorius=Vieleseld. Zeitung Bielefeld, Sonnabend. 21. März 1925 Sartorius=Bielefeld. Verlagssirmen den Versuch unie „Heimatbücher“ für einzelne Städte senamnte auszugeben. Obwohl nicht geleugnet..euite der: in einzelnen Fällen gute und wagr e“. datz 963, Seite bin einwandstet ud ud der buchtcnte sprechen und eher einer Verunglimpfung als einer Verallzu ossentundiger Weise in erster Linie 2a le pläntagen waren und zu sehr den Charalter in erster Linie dem KundenSstüch verweigert. Sie bat dami vun ies eaiantlilc dr Gan enr. im Verlag einer Bielefelder Firna zu betrachten, so haben doch die porhereitend“ 9s sch bei allen Beteiligten die besten Sinne des Wortes das Buch der Stadt Bielefeld durch sein prachtvolles Werk über das heimische Leinenein Textprogramm aufzustellen, das selbst sehr weitSie Pearbeitung an.“ arbeiterstab aißt einzelnen Beiträge geworbene Mitdaß nicht erfächliche vornherein die Gewähr, oberstachliche Redensarten, sondern von Beträcht ninis und Heimatliebe getragene Verruchtungen von bleibendem Wert den Text bes bages Ailden werden. ten Teri dem Buche vom Standpunkt der Wirtschaft besondere Bedeutung verleihen wird, ist die AbKohtongeneie... ei. 4 chmitt anzugliedern, werden soll ucheselder Firmen Gelegenheit gegeben werden fou, sich über die geschichtliche Entwickelung und die besondere Eigenart ihrer Betriehs##ns Gewerbeerzeugnisse zu äußern. Bieledutriens##sgnüber vielen anderen Inven besonderen Vorzug, 1 h s e i n g e w e r b l i c h e s L e b e n t r o t z andererlichen vielsettigunden Entwickelung aus bobenständizahlreiche 4ten organisch entwickelt hat. Fäden verknüpfen die Gewerbezweige und Betriebe untereinander und die Gegenwart mit der Vergangenheit. Eine umfassende Darstellung dieser Beziehungen und Entwickelungslinien zu geben, ist eine überragender voltswirtschaftlicher und kulturvoliti. Ssch e aich ui hani aun Pezeng, a.e der Heimatliteratur beanspruchen dürfen. Mit diesem Ziel, das mit dem landläufigen Begriff der Reklame zu tun hat, zur Finanzierung des Werkes beizuragen, wird sicher von weiten Kreisen der Wirtschaft Da der Verlag nach seinen seh. uteres Gewand zu geben, so wird auch der Freund Stige, P#itgrbeit zu unterstützen und dem fördersamen Inlerense der Bielefelder Gewerbetreibenden zu empfehlen. Kl. lassers a Teiamens" wo die Unterschrift des Erbantworten: Bei der leben muß, ist folgendes kurz zu die größte Rolle. Unterschrift, Ort, Dazum, der Inhalt der Erklärungen— alles muß vom Erb###er eigenhändig geschrieben sein, wenn der Erblasser vas Testament selbst errichtet. Die Unterschrift muß— mein Peschlebt darauf schreibt:„Herin befndet sch unterschreihgdi Erlärung mit dem Ramen unebelsche Zinder in leber die Namensverleihung an unebelichen Kinde sei. Legen: Will ein Ehemann dem nehelichen Kinde seiner Frau, dessen Vater er nicht ist, bes Pärgerlichen06 eerskarnugs sec u a: der Einwilligungs. so hat der Nar n... 3, das Kind noch mirderjährig, Vormundschaft S## st über ein uneheliches Kind steht jetzt meist Jugendamt zu. Die Erklärung des Jugendamts bemit einem Siegel und der Unterschrift des zuständigen Beamten versehen ist, einer weiteren Beaber ist die vormundschaftsgerichtder Schulaust visbehörd. Veranlossan kurse bieten Schulentlassenen jungen Madchen und jungen Leuten eine bessere Vorbereitung für und erhohie Fertig eit in Seno rophie M sch nenschreinen usw. Das Bestehen der Schlußprufung bringt den Teilnehmern außer dem Veraünstigungen, die von liern. Schülern und Ge chättsinhabern fleud'g begrüßt e eselsl- ier D.essei e skunst wiecd miünReichserisetr 5. ge 55n eiustweisen auch noch böberer Lebranstalten— Prospekt ung zuskunlt rei Da nur eine beschränkte Schülerzahl aufgenommen weiden kann sind Anmeldungen baldigst einzureichen." 1.18.4 * Kaufmännische Privatschule Franz Kohlhase Beeidigter Bücborreviene K Bielsteld. Beslolgter Bücherrevisor. Arndtstraße 11a.— Teleion 2930 inigung über den Eintritt der Vormundschaft dse hinterschrig namns des Jugendamts chrift abzugeben, richtet sich nach dessen Satzung ven allgemeinen Gesetzen über die GemeindeJugendas. 2“ Vgsel wird es der Vorsitzende des Landratz(Lei den Kreisjugendämtern der gannt; Ziellel sind Osterbräuche jener Gegend nicht beNathaus) dien#eschl=ie in der Heimatbibliothek(neues Ruthaus, die einschlügige Literatur nach oder wenden sich an Zeitungen der genannten Städte. "„N. W. Die Ueberfahrt kostet: nach Südamerita 3. Kl. Wohndeck 18 Pfund, 3. Kl. Wohnkammern 20 Pfd. Kinder unter einem Jahre sind frei, für Kinder im Alter von 1—5 Jahren wird ¼, für solche im Alter von 5—10 Jahren, die halbe Gebühr berechnet. Vom 10. Jahre sosten die useberfahen Kordamerita für Kinder unter einem Jahre 5,5 Dollar, für solche von 1—10 Jahren die Hälfte, ältere Kinder werden, nur zur vollen Gebühr befördert. An Landungsgebühren werden pro Person 8 Dollar erhohen. Das Visum kostet 10 Dollar. Es ist gleichgiltig, ob Sie eine deutsche oder eine holländische Dampferlinie Wesideutsche Funtstunde Münster. an Märr dis. Fageseinteilung von Montag, den 25. Murz bis einschl. Samstag, den 28. März 1925. 12.30 Uhr vorm. Vorbörse und Pressebericht. 12.95 Uhr vorm. Nauener Zeitzeichen. 3.30 Uhr im Preissebericht um: Zeitzeichen. 330 Uhr nachm. Plefsebericht und Zeitangabe. 4—5 Uhr nachm. Unterhaltungsstunde. 7.40 Uhr abends Bagl sher Ibends. Zettangabe. E.c0 uhr abenos Vorträge nach besonderer BeEin uth. abrnos Vorträge nach besonderer Be8.25 Uhr abends Füns Minuten der Hausfrau. 8.30 Uhr abends Abendveranstaltung. Anschließend an die Abendveranstaltung: Bekanntgabe der neuesten Nachrichten u. Hackebeils Sportsunkdienst. 10—10.45 abends: Dienstag und Freitag: Einführung in die englische Sprache und Kultur(Pros. Hase=Münster); Montag und Donnersdie spanische Sprache und Kultur(Dr. Heinermann). 7—.7.40 abends: Dienstag und Samstag: Einführung in die ita###d Kulter(Dr. Heinern nstag und Samstag: Einführung in die itaMünister) Szanster). 4—440 Uhr abends:„Mittwoch: Mänsens(sud. phil. Adrian, Lehrerin, Sonntag, 22. März. Mitmirtaung Porgenfeier unter von Frau Anita Greve=Hamburg (Alt) und dem Rundfunk=Kammerorchester. 1. Händel: Concerto grosso in C=Moll op. 6 Nr. 8. 2. Papini:„Die Lebensgeschichte Jesu", gesprochen von Heinz Bisping. 3. Rinkens: a) Fromm, b) lod(Anita Greve). 4. Händel: Trio für zwei Flöten und Baß in E=Moll op. 5 Nr. 3. 5. Bach: 8.Zsbster Herx, Jesu, b) Komm, süßer Tod(A. Grebe). 4—5 Uhr nachmittags 2. Volkskonzert. Mitwirkende Hanns Kämmel vom Theater der Stadt Münster(Lieder zur Laute), GesangKammerorchestet 1. Stors. Fitanenut avellm. Rebe. Rauer: Sttupgmarsch. 2. Suppé: Dichter und Bauer. 3. a) Mücke: Gott grüße dich; b) Schugann:„Frühlingsgruß(G.V.„Heimatklang“). 4. Lieder zu. Laute(Hans Kämmel). 5. Mozart: a) Wiegenlied, b) Vom Naschen(G.=V.„Heimatklang").6. Léhar: Potpourri a. d. Operette„Die seit: 5) Zwog Stern, Gedene JugendG L“ matslanggand Kärntener Voltslied (G.=V.„Heimamlung). 8. Bizet: Fantasie a. d. Oper„Carmen“. 9. Wohlgemuth: Pappelmäulchen „Heimatklang"). 10. Berté: Potp. a. d. „Dreimäderlhaus“. Anschließend: Der Hamburger Funkheinzelmann erzählt(Dr. Heinz Halban). 8 Uhr abends Vortrag: Dr. Wember=Berlin„Wie errichte ich ein Testament“(gesprochen von H. Bisping). 8.30 Uhr abends: Rußland in Dichtung und Musik. Mitwirkende Frau Liselott Borggräfe=Hagen i. W.(Sopran), Willi WittigMünster(Rez.) und das Rundfunk=Kammer orchester unter Leitung des Kapellmeisters Nebe. 1. Glinke: Ouvertüre„Rustan und Ludmilla“ 2 a) Reketowa: Der Tannenbaum: b) Rostoptschina: Die Zwangsehe(Willi Wittig). 3 Tschaikowsky: :) O singe mir Mutter die Weise, b) Töte mich, aber liebe mich; Russ. Volkslieder: c) Der rote Sarafan, d) Ach, wozu die Plage(Lieselott Borggräfe). 4. Tschaikowsky: Fantasie a. d. Oper„Jolanthe“. 5. Karganoff: Suite lyrique, a) Adien— Melodie, I) Pensée fugitive, c) Valse, d) Serenade, *) Menuetto all'antico, f) Danse la gondole. 6. Tschechow: a) Sst!(Humoreske), b) Eine vorurteilslose Frau(Willy Wittig). 7. Moussorgsky: a) eine Träne, b) Lied der Lerche. 8. Tschaikowsky: .) Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, b) Einst zum Narren der Weise sprach.... c) Moussorgsky: In den Pilzen(Lieselott Borggräse) 9. Karganoff: Suite d'Aquarelles: a) Au Crepuscule, b) Berceuse, c) Valsette. Montag, 23. März. 4—5 Uhr nachmittags Unterhaltungsstunde unter Mitwirtung von Josef LachenichtRinkerode, plattd. Rez.; anschl. Ratschläge fürs Haus. 7.30—7.40 Uhr abends:„Unsere Singvögel“ aus Brehms Tierleben(stud. rer. nat. PeusMünster). 8 Uhr Vortrag:„Der deutsch=spanische Handelsvertrag“(Dr. Obermeyer=Münster). 8.30 Uhr abends Klassiker=Abend. Mitwirkende Alexander Läszlo=Starberg und das RundfunkKammerorchester unter Leitung des Kapellmeisters Nebe. 1. Bach: Fantasie C=Moll. 2. Beethoven: Septett op. 20 für Streichorchester: Violine, Viola, Vivioncell, Kontrabaß, Klarinette, Horn, Fagott; a) Adagio— Allegro con brio, b) Adagio cantabile, c) Tempo do Minuetto, d) Tema con Variacioni, e) Scherzo: Allegro molto e vivace, f) Andante con moto a. Marcia, g) Presto. 3. Beethoven: Sonate patetique. Ein Radio-Apparat Dir sehr gefällt, ist er von Radio-Bielefeld. Auch alle Einzelteile kannst Du billig kaufen, Nur must Du Niedernstr. 35 drei Treppen laufen * Tableiten bewäori bei: 10. Rheuma, SSeclcz, Pornon un Neiben= und Kopfschmerzen Togal stillt die Schmerzen und scheiden die Harnsaure aus. Fragn Sie Ihren Arzt.— In allen Apotheken erhältlich. 34111? i Best. 12.6% Lith., 0, 42%, Shinin. 74.3% keid, acet, salie. nf 106 Apettn Die echten Weischbrunwaftel 3 tragen auf der rot-gelben Packung den Namen MAGGI. 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Man dente ein beachtenswertes moralisches sonntag Imn Rhepdig ann die Arminen vom Vorzig wäre ihnen eine derLurbessen weiß.s wahrscheinlich nicht möglich gewesen. oaß man von ihm viel erwartet, und Register seines Könnens ziehen. Die 1: 7 wartst wordens Lager der Hessen nicht ermüssen, daß ein solcher Unterschied, Gegnern nicht besehe besagt— zwischen den beiden meister ebensa": Torgelegenheiteg, soll der Hessenmeister ebenso viele gehabt haben. Vielleicht ist man Auf jede Feapannen sie gegen Sport Kassel 3:1. „en gull müssen sich die WestKurhesenig tüchtig anstrengen, denn im Ruthessenlager hat man trotz der 7:1 Niederlage Hoffnungen. Und das mit Recht, denn mit Hunste gebol .###t werden.“ Dies moralische Plus wiegt schwer, ducfte aber nicht hinreichen, die sehr kühnen Zekmurngen in, erfüllen., Die Arminen kennen ihren werden wit der Zähieleit und Kampfesfreudigkeit und werven mit der gleichen Unerbittlichkeit die Waffen führen und mit noch größerer Zähigkeit den Kampf z Ende fuhren, wie am Vorsonntag. Man erwartet nach schwerem Kampf einen sicheren Seik und ra#tewelß=blauen Farden . In Köln treffen sich die Kontrahenten Düsselvory 99 und die Sportfreunde aus Sie„en Septe Satoapie gesprochen werden; venn FRwreht in der Angriffsweise, wie in der Veridigung sind die Gartenstädter um vieles besser als der Gegner. ausgerüstet mit den schärfsten Waffen gläneine aufe Tansk versügt der Märkische Meister über zäher. Kampfenergie und angebrachter schwau, Läuferreihe der Siegener wird vor schwere Ausgave gestellt. Man geht nicht sehl in „ Behauptung, daß die Spielstärke beider Mannschaften in einem Torunterschied von drei Treffern ungefähr zum Ausdruck kommt. ". Die Runde der Zweiten führt die Osnabrucker nach Duisburg. 08 wied sicher hart um den Sieg kämpfen müssen. Aber es werden die Außenläufer der Osnabrücker die sehr flinken Flügelstürmer des Fußballvereins nur selten halten können und das dürfte für ren Ausgang des Treffens ausschlaggebend sein. Jedoch liegt ein Sieg der Haasestägter im Bereich der Möglichteit zut Larsnicht als Ueberraftung gebucht werden eteider Sportplitze find morgen verwaif. Grüc und trisft als Sotereizu.07 fährt nach OönaSüdtreises 9 f. K. Hamm. eiter bes wernichte 8 dat noch in letzter Minute einen Gegner Arpflichtel Das gegen Preußen=Du sburg abgeclossene Spiet mußte wegen des Spieles der Gauzweiten in Dulsourg abgesagt werden Die BeBogenges spieler spielen am Sonnabend gegen wait in dagen. Am 29. März spielen die RotSöln S c. soce Platz gegen die Zoivermannichaft setzt schon hingewiesen. Bielefelder Pokalrunde. B..Ss ihg Sonntag vormittag 9½ Uhr auf dem Spiel und Sport gegen V. f. B.; um die auf dem Kesselbrink Arminia gegen die Spielvereinigung 06/07.— Arminia und V. f. B. haben hier zu beweisen, ob sie noch an die Spitze im hiesigen besrächtlsch an Spieh aud 06or haben n Spalstärke gewonnen, beide werden ihrem Gegner das reben recht sauer machen. Handballvorschau. In der Jugendklasse(Bezirk) stehen sich am Sonntag vormittag um 10 Uhr auf dem Großspielplatz in Quelle nachfolgende Mannschaften im Verbandsspiel gegenüber. Turngemeinde von 1848—Einigkeit I; Turnund Sportverein von 1890—Einigkeit II. Die Gaumannschaft der Turngemeinde fährt nach Minden, um gegen Jahn=Minden das fällige Verbandsspiel auszutragen. Ferner findet in Witten ein Auswahlspiel statt, um die beste Mannschaft von Westfalen ausfindig zu machen, die am 1. Ostertag gegen Rheinland spielt. Diese Mannschaft spielt am Sonntag gegen die Stadtmannschaft Wanne. In der Auswahlmannschaft wirken von Bielefeld folgende Spieler mit: Kunze, Kirchhoff und Kramer von der Turngemeinde. Weber, Einigkeit und Kronsbein vom Turn= und Sportverein 1890. Vorturner=Lehrstunde in Jöllenbeck. Am morgigen Sonntag veranstaltet der Südbezirk des Minden=Ravensberger Turngaues in Jöllenbeck beim dortigen Turnverein„Einigkeit“, eine BezirksVorturner=Lehrstunde. Nach dem Turnen findet eine Sitzung statt mit der Besprechung über die turnerische Tätigkeit in diesem Sommer; außerdem wird die Jugendwartin Fräulein Liebmann einen Vortrag über „Die Ziele der Jugendbewegung innerhalb der Deutschen Turnerschaft" halten. Aussicht genommen, um dort für deutsches Turnen und deutsches Volkstum zu wirken. Die Riege soll aus zehn Turnern, lauter bewährten Siegern= auf Kreis= und Deutschen Turnfesten, sowie vier Mitgliedern des Kreisausschusses bestehen. Der erste Vorsitzende der D. T., Berger, sowie der Oberturnwart der D. T. Kunath=Bremen werden sie wahrscheinlich begleiten. Die Mannschaft soll am 12. Juni in Stettin eintreffen und von dort am nächsten Tag nach Helsingfors fahren. 4. Schwimmfest. Schwimmfeste der D. T. haben bis jetzt immer nur in Verbindung mit Deutschen Turnfesten stattgefunden zwar 1908 in Frankfurt a. M., 1913 in Leipzig und 1923 in Münchn. Frankfurt ist somit die Wiege des Turnerschwimmens, weshalb das nächste Schwimmfest der D. T., das nur als Schwimmfest, also außerhalb jeder anderen turnerischen Veranstaltung abgehalten wird, wieder in Frankfurt stattfinden soll. Das hat den daß alle Wettbewerbe ohne Uebereilung und Behinderung durch andere Kämpfe durchgeführt werden können. Die Ausschreibung enthält 19 Wettbewerbe für Turner, fünf für ältere Turner(über 35 Jahre) und 12 für Turnerinnen. An 1. Stelle der Wettkämpfe stehen die Mehrkämpfe, die von den Turnern 15, von den Aelteren 9 und von den Turnerinnen 12 Uebungen verlangen. Das Hauptspringen sieht je 10 Sprünge für Aeltere und Turnerinnen und 12 für Turner vor. Neu eingeführt hat man das Turmspringen, bestehend aus 6 Sprüngen vom 10 Meter=Brett. Außer den Mehrkämpfen sind Mannschaftskämpfe vorgesehen, bestehend aus Staffeln und Wasserball. Zur Wahl des Reichspräsidenten. Wie bei den letzten Wahlen zum Reichstag alle Turn= und Sport=Verbände ihre Mitglieder an die Wahlpflicht erinnert haben, so veröffentlicht auch jetzt wieder die Deutsche Turnerschaft als erster Leibesübungen treibender Verband einen Aufruf, in dem es heißt:„Am 29. März 1925 findet zum ersten Male die Wahl des Reichspräsidenten durch das deutsche Volk statt. Diese Wahl hat eine große vaterländische Bedeutung, besonders im Hinblick darauf, daß der Reichspräsident auf sieben Jahre gewählt wird. Wir deutschen Turner, die wir Parteipolitik aus unseren Reihen bewußt fern halten, wünschen uns als Staatsoberhaupt einen Mann von reicher Erfahrung auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens, von lauterem Charakter, von kerndeutscher, sozialer und christlicher Gesinnung.(Folgt die Aufzählung der Kandidaten.) Wir glaubten, den deutschen Turnern die Wichtigkeit gerade dieser Wahl des Reichspräsidenten vor Augen führen zu müssen, und überlassen es jedem, nach seinem Gewissen zu wählen. Daß kein deutscher Turner und keine Turnerin der Wahlurne am 29. März 1925 fernbleiben darf, möchten wir hiermit noch einmal ins Gedächtnis rufen.“ * Turn= und Sportpflicht für die Schulentlassenen. Im Reichstag ist folgender Antrag der Deutschen Voltspartei(unter Namenszeichnung Frau Dr. Matz, Mende, Dr. Runkel) eingegangen, worin von der Reichsregierung folgende Maßnahmen verlangt werden: 1. Vorlage eines Gesetzentwurfs über Ausdehnung ter Turn=, Spiel= und Sportpflicht auf die schulentlassene Jugend; 2. Vorlage des schon wiederholt angekündigten Reichsspielplatzgesetzes; 3. Förderung des Jugendwanderns durch weitere Ermäßigung der Eisenbahntarise und Bereitstellung von Mitteln für alkoholfreie Jugendherbergen; 4. Bekämpfung des Alkohol= und Nikotin=Genusses unter der Jugend durch Festsetzung eines Schutzalters. Eröffnungsrennen des Radfahrervereins Teutoburg 91, Bielefeld. Am kommenden Sonntag eröffnet der R.=V. Teutoburg 91 den Reigen seiner diesjährigen Rennsaison in einem Straßenrennen über 85 Klm. auf der Strecke: Bielefeld— Brackwede— Gütersloh— Wiedenbrück— Lippstadt und zurück. Der Start ist vormittags 8½ Uhr am Restaurant Gadderbaumer Erholung, Gadderbaum, Gütersloher Straße, wo sich auch das Ziel befindet. Eintreffen der ersten Fahrer am Ziel gegen 11½ Uhr. Mitglieder von Turn= und Sportvereinen, die in diesem Jahre die Prüfungsfahrt für das deutsche Turn= und Sportabzeichen des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen unternehmen wollen(20 Klm. Radfahren in 45 Minuten), wollen schon jetzt ihre Meldung abgeben an den Gaufahrwart des Gaues 53 im Bund Deutscher Radfahrer, Herrn Gottl. Kespohl, Bielefeld. Herforder Straße 39. Wann die Prüfungsfahrten stattfinden, wird den Gemeldeten rechtzeitig bekanntgegeben. Westfalens große Fernfahrt: Bielefeld— Hannover — Bielefeld findet in diesem Jahre am 19. Juli statt. Durch die Luft nach Borkum. Wie wir erfahren, sind die Verhandlungen des Bades Borkum bezüglich Einrichtung einer täglichen Flugverbindung während des Sommers soweit gediehen, daß dieselben als gesichert angesehen werden kann. Die Verbindung mit Bremen wird durch den Junkers=Seebäderdienst hergestellt werden. Hier haben die Borkumer Gäste Anschluß an das große internationale Flugnetz nach Hamburg und weiter, ferner nach Berlin und Hannover und damit nach Mitteldeutschland. Von größerer Wichtigkeit für Borkum und seine Gäste dürfte die direkte Verbindung werden, die die Luft=Verkehrsgesellschaft Ruhrgebiet A.=G. von Essen aus herstellen wird mit einer voraussichtlichen Zwischenlandung in Münster. Auf diesem Wege würde es auch dem beschäftigten Wirtschaftler möglich sein, jederzeit seine Ferien in Borkum zu verbringen, da er gewiß ist. innerhalb wenigen Stunden bei wichtigen Fällen wieder im Industriegebiet sein zu können. Sicher und schmerzlos wirkt das echte Radlauer’sche Hühneraugenmittel. Fl. 80 Pfg. Nur echt aus der Kronen=Apotheke Berlin W. 8. Depot in den 33/6 meisten Apotheken und Drogerien. 5500 An der Spitze siehen Srer bonbons .AArT tut wohl, lindert Schmerzen. 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Mart, bei drei aus Sald Mart, bei nehr aie der Kudern 20000 Mark, das levte Jahreseiniommen mehr als 5000 I, Die Shalanlentshene. Jchur der Mgrk, wenn.. denn zwei minderjährige Kinder vorhanden segzuing Pur“gerechneten Ehevermögen tritt die HerabMannes vorliegen.:en Alter oder Erwerbsunfähigkeit des Bei der ####, steht zu hoffen, daß die Ermäßigungen bei den KapttalKellehrssteuern ihre Auswirkungen auch hinsichtlich preise finden werden. der Warendie merm Erbschastosteuer bewertungsgesetz. Die Bestenerung des Gattenerbez den geichs= ve Siestander, Abiömalinge von ihnen oder soche en Rechnung des Gläubigers der halb einer Woche abzuführen. is se geregelt, daß De Vürperschaltstene: sind Erwerbsgesellschaften. Richl Ghsisberies nur die Mialser anist, Keusen. Sr. este ae shune e Die Steuer ist so weiteren Erben beträgt. Bei der Steuerklasse l und n 11 10.000 2 4 20000 2,5 5 30000, 3 6 40 000 3.5 Körperschaften des öfsentlschen Der Sintaste iche laeger. Pechtodersgalchen Die Ermite der Einkünfte amter zug nach den stir steuergesetzes(S8 6—12 Finsammenstenmungen des EinkommenSonderleistungen sind 11 Wirschasshsahr, für das sie Jahrelabschlüs machen. weiteren 8000 Mark 15 Prozent, für die weiteren 8000 20 Prozent, für alle weiteren Beträge 25 Prozent. Es darf die sent der Einkommens, desgleichen für die öffentlichen werbenden 1 11 50 000 8„ 300000„ 12„ nO H 100 000„ 8„ 16„ von 10000000 Mark per hinauslaufenden der Steuerklasse III, chließend, beträgt die leigen. Bei den übrigen G. m. b. H.'s beträgt getärat, die sei der ausgeschütteten Gewinnen werden 10 Prozent de: Sat 16 mu““n. Wenn hei einer G. m. t steuerplichtige ist angerechnet werden. der Satz 10 Prozent. Gesellschafters nkommensteuer der Gesellschaften aber hleihen die Gewinnanteile bis zur Höhe von 8000 Mark steuerfrei Bei der chtet sich die verse Vernigensseuer Einkommen= und Körperschaftsteuer, nur bei den offe schaft selbst steuerbflichtig. Als Vermögen gilt senes Der Höchstsatz beträgt hier bei einem 14 Prozent und 24 Prozent, bei noch Vermögen 15 Prozent und 25 Prozent Prozent, von 300000 Mark schon 18 Prozent, 140 099. 2ar, 8 Ds Vragen, die Sieter sur uu uu us den auan uen Verrmzachazn er 1925 in Wirkung treten. Bis zur Zustellung des Erbschaftsteuergesetz.) emögens= und Bei den snd folgende Steuerminde geschfossen werdend“ die zwischen Bankier und Kunden abDer vor Bisen schoeschessen vien Wert Lezenber, dier zur Vermögenssteuer mit dem Einheitswert anzusetzen, Hunderte nach unten abgerundete Vermögen 95./00 W.“ nicht unten abgeranden Bermögen 23000 Mart uversteigt, auf 3 vom Tausend; wenn das Vermögen 25.000 aber nicht 50000 Mark übersteigt, auf 4 vom Tausend. Bei unbeschränkt Steuerpflichtigen wird die Vermögenssteuer nicht erecri penn das Vermögen 5000 Mark nicht übersteigt. Bei der Rutüttichen unbeschrankt steuerpflichtigen Person wird die Steuer übertragung nicht der Geselschaftsteuer unterliegt(mp; audstüicksSstitalpezehrsteuergeset). Der Geldentwertungsausgleich entwertungsausgleich(Art. IV Kapitalverkehrssteuern). Wirtschaftliche Amschichtungen. Langsam, aber mit urwüchsiger Kraft beginnen sich die durch den Krieg und durch die Friedensverträge bedingten Umschichtungen der Erdwirtschaft zu entwickeln. Daß Deutschland dabei der besonders leidtragende Teil ist, zeigen vor allem die Produktionsziffern der Rohstoffe, soweit sie das wichtigste Material für die industrielle Wirtschaft liefern. So wurden im Jahre 1913 insgesamt 1321000 To. Stein= und Brennkohlen gefördert, eine Menge, die nach dem Kriege nach mannigfachen Schwankungen 1923 mit 1 520000 To. wieder erreicht wurde. Da 1923 das Ruhrgebiet fast ausgeschaltet war. ist für 1924 mit einer Gesamtförderung über die Vorkriegszeit hinaus zu rechnen. Allein innerhalb dieser Gesamtförderung haben sich gewaltige Umschichtungen vollzogen. Deutschland. das 1913 an der Gesamtförderung mit 21 v. H. beteiligt war, konnte 1923 nur noch 13 v. H. buchen und hat auch 1924 kaum 15 v. H. erreicht. England hat durch den Krieg Kohlengebiete nicht verloren, aber es hat trotzdem verstanden, seinen Anteil an der Gesamtförderung zu steigern. Die Ausbeute betrug 1913 rund 287000 metrische Tonnen, gleich 26 v. H. der Gesamterzeugung. Diesen Anteil hat es, von Schwanin den ersten Nachkriegsjahren abgesehen, 1923 wieder erreicht. Was fur England die Hauptsache ist, es hat die Kohlenausfuhr in den Nachkriegsjahren wiederholt über den Stand von J# hinaustreiben können. Im Jahre 1923 führte England wieder 79,0 Miuionen Tonnen im Werte von zwei Milliarden Mark aus, gegen 73 Millionen Tonnen im Werte von einer Milliarde Mart im Jahre 1913. Die Wertsteigerung ist zum Teil durch die allgemeine Preissteigerung, zum Teil aber auch durch höhere Kohlenpreise bedingt. Im Jahre 1924 sind Wert und Mengen etwas zurückgegangen, was dann zu der viel erörterten Kohlenhat, die sich u. a. darin äußerte, daß die englischen Grubenarbeiter gegen den Dawesplan Einspruch erhoben, weil er die ausländischen Absatzgebiete der englischen Kohle bedrohe. Zu diesen Absatzgebieten gehörte besonders Deutschland, das 1923 rund 15 Millionen, 1924 aber nur noch 7 Millionen Tonnen abnahm. .„Pas der Ruhreinbruch für die englische Kohlenausfuhr bedaraus hervor, daß England 1923 inse minianen Frankreich, Belaien und Italien rund m Sohre 1„JTonnen Kohlen lieferte, gegen 32 Millionen Tonnen im Juhr 1o24. Um 16 Millionen Tonnen ist also die Ausfuhr zurückgegangen, was auch dem Unterschied der Erzeugung von 1923 und 1924 entspricht. Die internationale Gemeinbürgschaft der englischen Grubenarbeiter geht also über die Landesgrenze verträgt sich indessen damit, daß der deutsche Kohlenbergbau zum Erliegen kommt und die deutschen Bergarbeiter verhungern müssen. Frankreich, dessen Kohlenerzeugung 1913 etwa 19 Milionen, To. betrug, erreichte 1924 schon 46 Millionen, wozu und rrachtreion d besten deutschen Ruhrkohle kostenlos # kommen. Ebenso ungünstig schneidet Deutschland bei der Eisenerzeugung ab. Von 33 Millionen To. im Jahre 1913 ist es auf 4,7 Millionen im Jahre 1923 zurückgegangen, wobei nur eine unerhebliche Besserung gebracht hat. Daß Frankreich geute das reichste Eisenerzland Europas ist, ist bekannt, ebenseine Eisen= und Stahlerzeugung in großen Sprüngen aufwärts schnellt. Für Deutschland ergibt sich daraus das Problem, den Verlust an Rohstoffgebieten durch Steigerung der Produktion von Halb= und Fertigfabrikaten wieder auszugleichen. dazu umso mehr gezwungen, als seine Bevölkerungszahl verhältnismäßig gleichgeblieben ist. Die Steigerung der Produktion bedeutet an sich noch keinen Ausweg, da das Wesentliche der Avsatz auf den Auslandsmärkten ist. Das aber ist eine Preisdie Preise durch die Konturtenz Inlandsmarkt durch Ausgleich kann Deutschland nur schaffen, indem es die wirkung auf die Arbeitszeit 1e Has sch blergass erhöhen muß, Verbesserung der Lebenshaltung ergibt, wieder selbtiätig eine Feilen und Werkzeuge Muilhiundbudbugnazus bundbnbunnndneneuhnundeuntilihnaingnundilihhndilii beste Qualitäten billigste Preise prompt ab Lager. H. Bremicker& Co., Felen, Wertzeug. und Maschinenfabrik —##ager u. Verkautsbüre: Bieisfeld, Zimmerstr. 15 Teicphon Nr. 2717 Masschärtiker in Stanz- u. Dreherei Ausführung sämtlicher Schweißungen, spez. 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Tyon eine Konkurrenz der Leipziger Messe— Das Steuerbukett— Steigende Preise und Löhne. (Von unserem Pariser Korrespondenten.) Die Lyoner Messe ist mit dem üblichen Messetamtam zu Ende gegangen. Herriot hat am Messesonntag in Begleitung des Finanzministers Raynaldy und des Arbeitsministers Justin Godart sowie des tschechoslowakischen Handelsministers Novak der Messe, die er selbst vor rund 10 Je such abgestattet und viele schöne strengungen, die die französische Platz am Weltmarkt wieder zu er## Verdienste kam der Ministerpräsiden. sprechen, indem er betonte, daß er dem französischen Volke erst den wirklichen Frieden gegeben habe. der eine normale und ruhige Entwicklung von Handel und Industrie erst ermögliche. Neben anderen offiziellen, mehr oder minder berühmten Persönlichkeiten sah man an der Seite Herriots später auch Herrn Krassin, den sowjetrussischen Gesandten. Das ist symptomatisch zu werten, denn die Russen machen jetzt alle Anstrengungen, um mit Frankreich ins Geschäft zu kommen. Auf der Lyoner Messe sind die Russen mit einem eigenen, meist mit Rohprodukten ihres Landes, aber auch Erzeugnissen der Volkskunst belegten Pavillon vertreten gewesen und machten eine rege Propaganda. So gaben sie eine eigene Messe=Broschüre heraus, die darauf hinweist, daß die französisch=russischen Handelsbeziehungen wieder in ein reales und für beide Teile nützliches Stadium eingetreten seien. Auch das übrige Ausland war in Lyon ziemlich stark vertreten. Außer den französischen sah man Besucher aus der Schweiz. aus England. Italien, Holland, Belgien, dem Saargebiet, aus Dänemark, Luxemburg und Spanien. Reichsdeutsche waren als Aussteller nicht vertreten. Unter den Besuchern befanden sich einzelne deutschsprechende Interessenten aus der Textilindustrie, doch wird es hier sich fast ausschließlich um Kaufleute aus den abgetrennten Gebieten gehandelt haben. Das geschäftliche Ergebnis der Messe war übrigens, wenn auch nicht günstig, so doch besser zu nennen als das der Leipziger Messe. Der Frankenstand begünstigte namentlich Exportaufträge, von denen für die Mode= und Textilindustrie und für die Bijouteriewarenbranche umfangreiche Exportaufträge hereingeholt wurden. Die Ausstellerzahl betrug nach den Ausweisen des Messeamtes 2800 Firmen gegen 2645 im Jahre 1924. An Besuchern wurden durchschnittlich täglich 7500 gezählt. Im großen und ganzen sind das keine Zahlen, die Deutschland mit Konkurrenzneid zu erfüllen brauchten, wenn nicht bei den Franzosen offensichtlich die Tendenz herrschte, eine Konkurrenz gegen die Leipziger Messe aufzuziehen. In der gesamten französischen Presse wird diese Absicht immer wieder unterstrichen und als letztes und erstrebenswertes Ziel für die Lyoner Messe hingestellt. Mag auch Lyon in verschiedenen Artikeln, so in der dort heimischen Seidenbranche führend sein, in allem übrigen ist Deutschland mit der Leipziger Messe doch immer noch voran. Allerdings ist Vorsicht geboten und man darf die Bestrebungen der in ihrem Nationalgefühl zielbewußten Franzosen durchaus nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor allen Dingen sollte mit dem Ueberfluß an deutschen Messen Schluß gemacht und das gesamte Messewesen wieder an einer einzigen Stelle, dem bewährten Leipziger Platz konzentriert werden. Wenn auch die Lyoner Messe in ihrem belebten Aeußern den Eindruck hinterließ, daß es der französischen Industrie gut ginge, so ist dem, wenn man einmal hinter die Kulissen sieht, doch durchaus nicht so. In Herriot hat Frankreich einen politischen Führer, der in die französische Wirtschaft zur Durchführung seiner Parteiideale rücksichtslos hineingreift. Auf der Messe hat seine Rede neben den von uns angegebenen Einzelheiten noch einen anderen Hauptinhalt gehabt, sie handelte von der Steuerfreudigkeit der französischen Staatsbürger. Allerdings von der nicht vorhandenen, und daß sie viel, viel besser werden müsse. Man müsse, so sagte Herriot weiter, nachdem er bei dem offiziellen Festbankett ein reichliches Frühstück genommen hatte, die Steuern „mit Vergnügen bezahlen, da sie für Handel und Industrie eine Prämie für Ruhe und Sicherheit bedeuteten“. Nun, die französischen Industriellen sind etwas anderer Meinung, was man ihnen, wenn man das neue Steuerbukett kennt, auch nicht verdenken kann. Sind doch die nach dem neuen Steuergesetz in Kraft tretenden Steuern nicht nur so unübersichtlich, daß sich kein Laie in ihnen zurechtfinden kann, sondern tragen auch einen direkt parteipolitischen, gegen die besitzenden Klassen und vor allen Dingen gegen das Kapital gerichteten Charakter“. Charakteristisch für das ganze Regime, das in der französischen Wirtschaftspolitik augenblicklich herrscht, ist die staatliche Ueberorganisation, die allenthalben versucht, die Privatwirtschaft zu verdrängen. Zahlreiche neue Staatsämter werden nach dem Haushaltsplan für 1925 neugegründet, ein Straßenamt, ORDELHEIDE& MARTMANN MECH. ZELTE-, PL. INEN- UND DECKEN-FABRIK Fernruf Nr. 1961 BIELEFELD, Alter Markt 4 liefern wasserdichte Waggondecken, Planen jeder Hrt. ein Einwanderungsamt, ein Versicherungsamt für Auslandskredite und dergleichen mehr. Konsumanstalten und ähnliche gemeinnützige Vereine werden von Staatswegen unterstützt, indem man z. B. bei ihnen die neu eingeführte Umsatzsteuer, die übrigens im Verein mit der Lohnsteuer die französische Wirtschaft am unangenehmsten berührt, nicht auf den Umsatz wie gewöhnlich, sondern den Gewinn berechnet. Die Entrüstung in den Wirtschaftskreisen des ganzen Landes flammt immer mehr auf und von der kürzlich in Lille abgehaltenen Versammlung der nordfranzösischen führenden Handels= und Wirtschaftsvereinigungen wurde eine geharnischte Note an die Regierung gesandt. Darin werden in der Hauptsache folgende Forderungen aufgestellt: Möglichst schleunige Vorlage eines Gesetzes, wodurch die Steuergesetzgebung ohne die bisherige Schikanierung auf ein verständiges Maß zurückgeführt wird. Die Zuschläge auf die Grundsteuer sollen bei den verschiedenen Steuerarten gleichmäßig gestellt werden. Die für die Wirtschaft sowohl wie für die Konsumenten drückende Umsatzsteuer soll gänzlich abgebaut werden, ebenfalls die Preistreibereiverordnung. Auch sonst greift die französische Regierung häufig recht unliebsam in das Wirtschaftsleben ein. In der Metallindustrie sind z. B. jetzt Lohnerhöhungen von 21—32 Prozent festgesetzt worden, die weit über die Erhöhung des Lebenshaltungsniveaus hinausgehen. Es ist erstaunlich, wie sehr die französischen Zustände der deutschen, nunmehr glücklicherweise bereits überwundenen Lage nach der Revolution und in der Inflationszeit ähneln. Allerdings trifft die französischen Industriellen und Kaufleute dies Los nicht ganz unverdient. Hätten sie sich rechtzeitig zu einer vernünftigen Wirtschaftspolitik entschließen können und das alte Schlagwort:„der Deutsche bezahlt am Ende alles“ fallen gelassen, so säßen sie jedenfalls jetzt nicht so in der Klemme. Auslandskredite. Von parlamentarischer Seite wird uns geschrieben: Dir sch Alater Lale derhtich slde. WBeikte Kelie in Ausmaß, von 350 Millionen Dollar seien in Bearbeitung. Wenn auch diese zum Abschluß gelangen, so würde das innerhalb Jahresfrist eine Auslandsverschuldung allein für diesen Fall in Höhe von fast 1,9 Milliarden Mark bedeuten. Wie hoch sich die Summe aller im Ausland aufgenommenen Beträge beläuft, ist nicht zuverlässig bekannt. Nehmen wir an, daß es nur drei Milliarden Mark sind, so sind für Zinsen und Rückzahlung jährlich mindestens 500 Millionen Mark erforderlich. Daß das eine schwere Belastung der deutschen Zahlungsbilanz darstellt, leuchtet ohne weiteres ein. Es ist ein verhängnisvoller Fehler, daß das Kreditproblem fast immer nur als ein Ding an sich behandelt wird, während nur die Betrachtung begründet ist, die die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge mit umfaßt. Der deutsche Außenhandel hat für 1924 mit einem Fehlbetrag von 2,7 Milliarden Mark abgeschlossen. Es ist viel Aufhebens davon gemacht worden, daß dieser Fehlbetrag teils durch die Dawesanleihe, teils durch Mobilisierung der im Ausland angelegten Kapitalien, teils durch den Abfluß von Devisen ausgeglichen werden konnte. Das ist aber kein Normalzustand, denn Auslandsanleihen und Devisen stehen uns nicht jederzeit in beliebigen Mengen zur Verfügung. Der Monat Januar 1925 hat eine erhebliche Verschlechterung der Außenhandelsbilanz gebracht. Wenn auch wahrscheinlich ist, daß der Februar und die folgenden Monate nicht Fehlbeträge in Höhe von 650 Millionen Mark bringen, wie es im Januar der Fall war, so ist immerhin mit einem beträchtlichen Einfuhrüberschuß zu rechnen. Betrug er im Vorjahre 2.7 Milliarden Mark, so ist es nach dem Anlauf des Januar möglich, daß er für 1925 rund 4 Milliarden Mark erreicht. Dazu kommt die Belastung der Zahlungsbilanz mit den Zinsen der Auslandskredite und der Rückzahlungen sowie mit den Zinsen der Dawesanleihe. Es ist so gut wie gar keine Aussicht vorhanden, diese beispiellos hohen Summen aus dem Ertrag der Wirtschaft zu decken. Wenigstens dann nicht, wenn dieser Ertrag nicht steigt, was in Hinsicht auf die Gleichgültigkeit, mit der wir allgemein dies wichtigste Problem behandeln. kaum anzunehmen ist. Wir haben im Kriege allgemein einen Kursus in praktischer Wirtschaftspolitik durchgemacht. Wir haben unter allerdings außergewöhnlichen Verhältnissen lernen müssen, daß Deutschland der Einfuhr von Lebensmitteln und Rohstoffen bedarf. Dieser Anschauungsunterricht hat leider keine Spuren hinterlassen, obschon unsere wirtschaftliche Lage infolge der Gebietsverluste im Osten und Westen ungünstiger ist als in der Vorkriegszeit. Wir verlassen uns vielfach auf den Dawesplan, der unsere Zahlungsverpflichtungen feststellt, die wir als solche aber ganz allein zu erfüllen haben. Auslandskredite. Abstoßung von angesammelten Devisen reichen dazu nicht aus, sind überdies nur Behelfe, die nur für ganz kurz bemessene Fristen Erleichterung verschaffen. Es ist notwendig, in diesem Zusammenhang auf den Jahresbericht der„Hapag“ zu verweisen. in dem mit dürren Worten auseinandergesetzt wird, daß das Frachtgeschäft im vorigen Jahre sehr schlecht war, weil es an Waren für die Einfuhr mangelte. Wenn wir auf Grund der Auslandskredite die Einfuhr steigern und steigern können, so sind die deutsche Wirtschaft und die deutsche Schiffahrt damit noch nicht über den Berg. Die Einfuhr muß bezahlt werden, was nur geht, wenn die Ausfuhr gesichert ist und die Kaufkraft des Inlandsmarktes steigt. Auf diese Kaufkraftsteigerung kommt es wesentlich an. Sie setzt Mehrleistung und Mehrarbeit voraus, ist also nicht etwa durch den einfachen Mechanismus der Einkommenserhöhung zu schaffen, wie leider immer noch vielfach geglaubt und behauptet wird. Einkommenserhöhung ist nur möglich, wenn sie mit der Gütererzeugung parallel läuft, denn nicht die Geldzeichen sind es, die wachsende Kaufkraft schaffen, sondern nur das steigende Angebot von Ware. Die Dividendenpolitik. Es wird uns geschrieben: Bis vor kurzem war man in wenen Kreisen der Ansicht, daß die Kapitalrente von durchaus nebensächlicher Bedeutung sei. Diese falsche Ansicht entsprang der marxistisch=kommunistischen Anschauungsweise von der Ueberflüssigkeit, ja von der Notwendigkeit der Vernichtung der privatwirtschaftlichen Idee. Infolge des restlosen Versagens dieser wirklichkeitsfremden Theorie auch in Deutschland hat in der letzten Zeit jedoch wieder erkannt, daß die Wiederherstellung des Kapitals und seiner Befugnisse eine der wichtigsten Aufgaben der wirtschaftlichen und finanziellen Wiederaufbaupolitik ist, schon um die Kreditfähigkeit der deutschen Wirtschaft dem Ausland gegenüber nicht zu gefährden. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet können die bisher veröffentlichten Dividendenvorschläge als befriedigend nicht angesehen werden. Ermöglicht worden sind die Dividenden überhaupt nur durch die vorhergegangene scharfe Zusammenlegung, die eine Dividende in der Regel bereits vorgesehen haben dürfte. Man nehme als Beispiel eine der größten deutschen Banken, die Berliner Handelsgesellschaft. Diese verteilte vor dem Kriege durchschnittlich Dividenden von 85 Prozent, jetzt 10 Prozent. Dabei darf man aber nicht vergessen, daß die Aktionäre gerade bei der Berliner Handelsgesellschaft durch eine außerordentlich starke Zusammenlegung des Aktienkapitals sehr hohe Verluste erlitten haben und daß die Vorkriegsdividende nicht unbeträchtlich über den damaligen Zinssätzen lag, während die jetzige Dividende hinter ihnen erheblich zurückbleibt. Anstatt daß die Aktionäre für ihren Kapitalverlust in Gestalt der Aktienzusammenlegung eine Entschädigung erhalten in Form einer höheren Dividende, werden sie jetzt noch weiter geschädigt durch das Zurückbleiben der Dividende hinter den Zinssätzen des normalen Marktes. Bei sich die Dividendenvorschläge zwischen 6 Prozent als niedrigster Dividende und 12 Prozent als höchster Dividende: als Durchschnittssatz kann man annehmen 8—9 Prozent. Die Textilindustrie, die schon während der Inflation in Devisen rechnete und infolgedessen ihre Substanz relativ gut bewahren konnte, verteilt durchschnittlich zwischen 9 und 10 Prozent; bei ihr schwanken, die Sätze zwischen 6 und 15 Prozent. Bei DruckereiAnlagen, der Glasindustrie, bei den Porzellanfabriken, in der chemischen Industrie usw. kann man durchschnittlich höchstens mit Dividenden von 6 Prozent rechnen; es kommen aber auch Dividenden von 2—3 Prozent vor. Am schlechtesten schneidet die rheinisch=westfälische Schwerindustrie ab, von der kein einziges Werk für das letzte Geschäftsjahr 1923/24 Dividenden verteilt hat. Die„Gelsenkirchener Bergwerks=Aktiengesellschaft“, die Zechen im ganzen Ruhrrevier unterhält und deren Anlagen zu den besten des Bergbaues zählen, weist sogar(unter Berücksichtigung der inzwischen erfolgten Vergütungen des Reiches) einen Verlust von über 11 Millionen Mark auf. Bei den anderen Werken liegen die Verhältnisse ähnlich. Schon diese Tatsache allein zeigt die Unhaltbarkeit der Behauptungen von Ruhrkampfgewinnen, Micumgewinnen usw. besonders auch unter Berücksichtigung der Tatsache, daß außerhalb des Ruhrreviers liegende Montanwerke (z. B. die Ilse Bergbau=A.=G.) Dividende verteilt haben. Die Dividendenpolitik in der Industrie reizt in ihrer jetzigen estalt nicht zu Kapitalanlagen in Industriellen Werken de sawpokGestalt nicht zu Kapitalanlagen in industriellen Werken, da sowohl nsliche Pavie jestverzingliche Papiere(wie Obligationen usw.) als auch Sachwertanleihen bei völliger Sicherheit eine effektive Verzinsung gewähren, die durchschnittlich über der der industriellen Dividendenwerte liegt. Nun braucht aber gerade das deutsche Gewerbe anerkanntermaßen ein nicht unbeträchtliches neues Kapital. Dieses kann es auf die Dauer nur bekommen vom Inland; dazu gehört aber die Gewährung ausreichender Dividenden, zumal unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die Aktienbesitzer an ihren Industriepapieren ganz beträchtliche Summen verloren haben und daß sie lange Jahre ohne jede Dividende geblieben sind. Der Fall der Berliner Handelsgesellschaft ist typisch. den Banken bewegen sich die Dividendenvorschläge zwischen 6 Pneumatiks Zubcher&8 V. KORDING Vulkanisier-Werkstatt BIELEFELD Nikolaus Dürkoppstr. Klischees für die Industrie. Uind Ir. 2 Bieleteld. u i ccr er Uinhler Alle Typen ab Lager od. kurzfr. lieferbar Reparaturen aller Systeme. Westdeutsche Kühlerfabrik Wilhelm Lübbers Aelt. Spez.=Unternehmen am Platze. Brackwede I. W., Niederstr. 91. Fernspr. Amt Bielefeld 2288. H. C. Janßen& Co./ Bielefeld Zimmerstraße 3. 8 u. 9 Telephon 4644/45 Baustoffe aller Art, Marmer, Granit, — Wand- und Fohbeden-Platten= FEILEN extra Qualität in allen Orößen und Ausführungen. Stets großes Lager. 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Glück in'n Dräum Ick kinne äin gelobtet Land, Wuiet irgendwo. wenkt dä schönsten Luedenshand! Bleomen stäiht dä ganze Strand, Un Scheppe ankert do Un blenkert so. Ett klingt äin Lied iut äuler Tuied, Wuiet irgendwo. Dann säth ick Schlösser himmelwuiet, Hofdamen gäuht an iuser Suiet, Un Perlen ligget do Un lüchtet so. Diu lachst, denn Welt un Wader lacht, Wutet irgendwo. Un Arm in Arm mett mui in Pracht, Säggs diu:„Wie schön eß dösse Nacht!“ Un striebst mut so: „No senn ick do!“ An'n wunnerschönen Inselsäum, Wuiet irgendwo. Häul ick datt ganze Glück an'n Täum. Un eßt äuf nur in'n Dräum, in'n Dräum: In'n Dräum eßt do Un drückt mut so. Fr. Wilh. Heuermann. Ein Gang durch die Stilgeschichte des deutsch evangelischen Kirchenliedes oder 400 Jahre Gesangbuch Von Dr. Walther Kühne=Leipzig Sechs Jahre nach dem großen Schritt auf Luthers Bahn der Entscheidungen entsteht des Reformators erstes Lied„Nun freut euch, lieben Christen g'mein“, der eigentliche Beginn einer evangelischen Lieddichtung. Eine seiner Waffen schmiedet Luther mit dem Bekenntnislied. Auch das Lied achtet scharf auf Reinheit des Dogmas wider Verkehrung in Irrlehre, ist so zugleich Lehrlied. Das Bekenntnislied ist Gemeindelied, um die Massen zu gewinnen. wobei Luther von vornherein Wert auf gute Sangbarkeit legt. Noch fehlt freilich die musikalische Nüance, was im Sinne des Volksliedes ein Vorzug ist; doch bringt es dieser einfache Aufbau in aller Mund. Ist sonst Tendenz und Lehre Tod der Dichtung: die Lutherlieder haben ihre Mission erfüllt. Der deutLiterarbishtarisen.“““ ius Horn, unbekümmert um den späteren der überlegt, wie diese Spezies„unterbringen“. In Pietät will und darf er den Großen nicht Undichter schelten, der doch nur die Reime als Rahmung gebrauchte, dem Volke zu sagen, was in den Geburtsjahren des neuen, bald Deutschland durchflutenden Glaubens gesagt werden mußte. Durch die ersten Liedsammlungen aus seiner Hand legte Luther auch den Grund zum Gesangbuch. Luthers Glaubenskraft in Lied überstrahlte die meist weichere, innige seiner Nachfolger. Das Feuer der ersten Begeisterung läßt nach. Luthers starke Persönlichkeitsprägung fehlt. Neue Nöte tauchen auf: Selbstbekämpfung der Protestanten, Geistesenge des Streites um die „rechte" Lehre, argwöhnisch und kleinlich; kluge Verszimmerei, Kathederverse mit dem erhobenen Zeigefinger, ein Zeitfehler. Das Atmen der Religiosität erscheint gedrückt angesichts des Zeithaders, sonst viel Innerlichkeit bei ungefüger Sprache. Die Sterbelieder mit dem Motiv der Resignation mehren sich. Im Anblick der Pest schreibt Herberger sein„Valet will ich dir geben“". Daneben steht das Thema der Sündenerkenntnis, vom Bruder Christus. Bevor Paul Gerhardts Lied der christlichen Lehre weiter vorauseilt, ist der Wechsel von allerhand Tönen spürbar, bis zum Hexenkessel des Dreißigjährigen Krieges. Ein Läuterungsbad nach seinen Schrecken spendet das Motiv der Trostsuche. Heermann ringt, nicht wie Giordano Bruno Böhme. Scheffler, sondern unschwärmerisch, als Prediger, Trostsprecher der Erfahrung. Das Motiv der Weihe, ohne schwärmerische Extrakulte, bei Tobias Kiel. Ein religiös=vaterländisches Thema zage nicht, du Häuslein zlein. der kirchlichen Werke, des Lebens und Wandels der Chrißten, verfolgen wir, halten bei der aufrichtigen Liebenswürdiggelins S##mmings, bei der schlicht=gläubigen Treue Josua Weirchenlied wird hie und da individuell=sympathisch, harrer Shsenzipischt vor. gegenüber Philipp von Zesen fagese stlichelhrische Ertwicklungsreichtum. ist floßträftig, daneben aber auch spielerisch. Der nicht, wie, Luther und Heermann stählerne Charakter, aber in Satteln gerechte Rist ist manchmal mehr hochtönend als flammend; im ganzen herrscht bei Rist ein neuer Ton der Salbung mit gesundweltlichem Einschlag. andeserhardt steht prädestiniert, ganz deutlich zu sagen, was Höllenschison vor ihm sangen. vas Drohen mit Rache und Haur au#unden hat Platz gemacht einer humanitas religiosa. ..„Dichter Gerhardt ist Jesus und seine Botschaft Dogma, aber die Tradition ist nicht alt geworden, sondern der Gerhardt neuert er ruft:„Jesu, Jesu, setze mir selbst die Fackel bei, damit was dich ergötze, mir kund und wissend sei.“ Seine Bilder erIn öfters des höheren Phantasieehrgeizes, der die Schwungkraft noch steigert. ## Von Stöcken hat in seinem bekanntesten Liede geradezu scchon einen Rilkeschen, mönchisch getragenen Klang. Im Südosten hatte u. a. Gryphius die Harfe der düsteren Vergänglichkeitspoesie Beichischen mgener!ssimistische Sang in der geistlich.„ Die geistliche Lyrik ruft Züge der sinnlichen Liebe herbei: Jusbesondere gewinnt das Motiv der persönlichen Vereinigung in Sehnsuchtsglut mit dem Seelenbräutigam Boden. Das Völlereithema wird angeschlagen, das poesieverlassenste zirchenlied; solche albern übertreibende Strophen haben sich bis ins 19. Jahryundert gehalten, überhaupt derlei moralische Warnungen, gezierte Verstandesfabrikate mit dem Stempel eines nachgeschleppten, entarteten Rokoko. . Wir sehen die Poesie der Dichtorden und Sprachgesellschaften, Sryphius Dusterkeit in den Ernst des sonst tändelnden Rokoko abgemildert; dann aber halten wir verehrungsvoll vor dem Zenith der in Jesum verliebten Psyche: Angelus Silesius; ihm verwandt Friedr. v. Spee. Neben der Vorstellung des Einen, Persönlichen der lyrisch stärkere Rausch dieser ideevollen Vorstellung von Gott. Die Verwandtschaft Schefflers und Spees mit der künstlerischen Religiosität unserer Zeit wird deutlich. Der schwärmende Gefühlsstrom versickert nicht so rasch. Neumark zeigt keine seelische Auflösung, sondern frischbündiges Zusammennehmen der Kräfte:„Wer nur den lieben Gott läßt walten:„Allzu krause Art läßt biedere Forschheit verlieren, aber weng Fkutorius“ Stimme ist wieder schlicht und herzhaft. st dem Pietismus ist die Aera ganz andersartiger Innerlichkeit angebrochen, von den gegensätzlichen theologischen Prinzipien abgesehen, für das Lied die lyrische Uebermittlung einer neuen Frommheit an sich; trotz bald auftretender abstruser Ideen und Seltsamkeiten wundersam vertieft. Statt des oft bloßen Ueberschwangs galt es in einem Sinn zur Forderung der Reformatoren zurückzukehren: lebendiger Glaube, allerdings nicht mehr objektiv, sondern subjektiv gefaßt. Ungeheurer Liedersoll aus den Einzelkreisen guter Menschen. Alles Vorherige schien in dieser Gefühlsvollendung aufgegangen zu sein. Bedürinis Eismus schafft sich eigene Gesangbücher, teils aus dem " ursnis per Zusammenfassung, teils wegen ablehnender Hallung der(Haupt=)Kirche, die keinesfalls Dokumente der abgezweigten Richtung in ihrem Hause dulden wollte. Pietistisches war(neben dem anderen Zentrum Berlin(Spener!) in Halle zentralisiert, wo tätigste Nächstenliebe am Werke war. Dort schützte vie universitat, vekampft von Wittenberg, vietistischen Geist. Auch bei Aug. Herm. Francke wie einst bei Rist Salbung, aber ohne veringste Tulmigebarde. Zuversichtliche Geduld zieht sich als tapferes Motto durch seine Verse. Des öfteren scheint er Untervurchschnitt zu sein, bei Wortfülle und steifen Versgelenken leer. Die alte Pietismusbahn wird verlassen, wenn auch die Württemberger noch Vertiefung in gleicher Richtung begehren. Zinzendorf ist ein Kapitel für sich. Man muß ihn aus der Welt des Sektierers zu begreifen suchen. Dichterisch ist er berauscht, sbshseine Zorstellungen geraten rasch in ein Chaos des Unsinns. us das formale Produkt seiner Verse ist die Zinzendorfsche Grundanschauung: das kindliche Friedensgefühl. Spangenberg preist die vielen Gemeinden, die zerstreut doch gleiches Ziel erstreben. Auch er wächst über Herrnhut hinaus. Nach der neuen rationalistischen Aesthetik wurde alle Geburt Die Familie des Djotr Iwanowitsch Eine russische Erzählung. Von K. v. Mön Mit starrer Duldermiene sitzt Marußja Michailowna auf dem niedrigen Hocker, das eine der Zwillinge an der Brust, das andere, das sich seit Stunden in Leibweh krümmt und jämmerlich weinend in der Wiege liegt, hin und herschaukelnd. Iwitsch, Jefim, Sascha und Gawril liegen, zu einem Knäuel verwickelt, die Fäuste in ihre gegenseitigen Haare verkrampft, mörderisch schreiend in der einen Ecke des Zimmers, während Lisa, Mascha und Nataschinka sich vergeblich bemühn, der großen, auf dem Boden liegenden Harmonika melodische Töne zu entlocken Allem zum Trotz sägt aber der Vater dieses lärmenden Hausens, Pjotr Iwanowitsch, in Seelenruhe ein großes Scheit Holz, da ihm der Frost draußen die Hände verklammt hat und es ihm behaglicher erscheint, in der dem großen Ofen entströmenden Hitze zu arbeiten. „Pjotr!“ ruft schließlich Marußja verzweifelt,„es ist nicht zum Aushalten mehr!— Irgend etwas muß geschehen!— Neun Kinder und wir in dem engen Zimmer,— das halt ich nicht mehr aus!“ „Nitschewo“, antwortet Pjotr in Seelenruhe,„da ist doch nichts dabei zu machen, mein Läubchen.— Werden die Kinder größer, werden wir auch mehr Ruhe haben.“ „Aber bis dahin bin ich schon längst unter der Erde!— Nein, so kann es nicht bleiben!— Geh zum Popen, der ist so klug!— Er wird helfen!" Pjotr murrt. Die Arbeit ist noch lange nicht fertig, und draußen weht einem der Schnee über dem Kopf zusammen. „Ach, was, wickle Dir ein dickes Tuch um die Ohren“, schlägt er begütigend vor,„was anderes wird unser Väterchen, der Pop, auch nicht raten.“ " Aber Marußja besteht auf ihrem Willen, und Pjotr entschließt sich seufzend zum Gang. Er ist bald zurück, ganz aufgeräumt. Der Pop hat wohl einen nunderlichen Rat gegeben, doch er ist so klug,— es wird schon „Nun, was hat er befohlen?“ as besen slalle die Hühner auch ins Zimmer nehmen, dann wird Sahn guchsg ve“ die Augen auf.„Die Hühner.. „Ja, Väterchen hat es gesagt. Es wird schon stimmen.“ Also kommt Pjotr, die drei Hennen unter einem Arm, den andern, ins Zimmer. Alle vier flattern mit Krähen und Gegacker auf den Ofen, wo Pjotr es sich gerade hat bequem Und der Hahn kräht zu den unwahrscheinlichsten Zeiten, die Hennen fühlen das Bedürfnis, Eier zu legen, alle flattern den Kindern auf die Köpfe, und der Lärm wird betäubend.— So geht es die ganze Nacht. #„Marußja ist wütend. Als der Morgen graut, weckt sie den „Natürlich hast Du den Popen falsch verstanden. Steh auf!— Geh zu ihm, sprich Dich mit ihm aus. Er wird schon helfen.“ Murrend geht Pjotr aus der Stube, den Kopf noch ganz wirr von der schlechten Nacht. Aber er weiß genau, der Pop hat gerade so befohlen. Dänn wird es schon irgend wie stimmen. „„Nach kurzer Zeit kommt er vergnügt zurück.„Der Pop meint, nehmen; gut wir sollen die Kuh nur auch noch ins Zimmer auf.„Wo soll denn die Platz haben?!— Es ist doch kein Eckchen mehr leer!" „Ja, der Pop hat es gesagt. Der muß es wissen.“ Marußja sieht sich verzweifelt um. Wenn sie nun das Bett der vier Knaben in den Stall brächte, dort, dicht am Herd könnte die Kuh am Ende noch Platz finden. Die Buben müßten dann noch zi, gr. ins Bett, wo schon die Mädchen ihre Liegestelle haben. wird hereingeführt. Aber auch dieser scheint der Lärm nicht zu behagen. Sie wirft mit dem wedelnden Schwanze den Kochtopf vom Herd, daß alle Kartoffeln durch das Zimmer rollen, und das heiße Wasser Pjotr über die Füße läuft. Sie brüllt mit ohrenbetäubendem Lärm Tag und Nacht. Der Hahn kräht und lattegt,„ die Hennen gackern, die Kinder schreien und Piotr sägt Marußja weint vor Erschöpfung. Tag und Nacht keine Minute Ruhe!— Das hält sie nicht aus! sag o; Eeb zum Poven und erzähl ihm, wie es hier zugehtl“ besiehtt ste.„Der Pop wird helfen. Und Piotr geht. Nach kurzer Zeit kehrt er zurück. reinen Gefühls beanstandet oder auch gemodelt. Man wies ihr das„blutlose“ Antlitz der Zeit zu. Die gesamte Aufklärung in und außerhalb der Kirche ist meist als das Gegenteil aller Frucht und positiven Erreichens gesehen worden. Aufklärung innerhalb der Allgemeindichtung war trotz aller Fehler respektgebietende Vorbereitung auf die Größe; für Kirche und Gesangbuch trifft dies allerdings nur im Hinblick auf die letzten großen Sänger von Inspirationsgnaden zu, die von den Konsistorien im Bereich der Gesangbücher geduldet wurden. Die Reform der Gesangbücher brachte zum ersten Male schwere Gefahr, erschreckender als früher versuchte Modelungen, sogar die Fortlassung altbewährter Kirchenlieder. Man wurde pietätlos gegen die alten Meister des Kirchenliedes. Nicht nur einzelne Lieder, sondern ganze Gesangbücher„verbesserte“ man. Ein einst sehr geliebtes trostvolles(namenloses) Lied„O Herre Gott, dein göttlich Wort ist lang verdunkelt blieben“ verlor unter der rationalistischen Herrschaft seine Verbreitung. Das gesamte eigentliche Kirchenlied ist seit jenen Tagen bis heute ohne Zweifel in gesenkter Kurve begriffen. Die größten weltlichen Dichter des beschließenden 18. und anbrechenden 19. Jahrhunderts sind mit wenigen Ausnahmen in Reserve gegen das Lied der Kirche ihren Weg gegangen. War Christian Fürchtegott Gellert auch bibelgläubig, so vermochte er doch nicht mehr bibelgläubiges Lied zu singen. Sein Lied war schon ein Produkt der Zeit, er geht in moralischen Spekulationen auf; Endzweck der Poesie ist ihm höchst tendenztös die Moral. Und doch sind ihm Oden gelungen, die dies Prinzip nicht immer verraten. Unaufgewühlt, in ständigem, edlem Frommheitsstreben ist Gellert der lautere Mensch der sanften Glaubenswärme, die aber anders geartet als die frühpietistische ihre Wirkung erreicht. Alt=volkstümlich wie im einstigen Sinne ist Gellert nicht, aber er bringt durch seine glückliche Persönlichkeit den Willen der Aufklärer dem Volke nah. Die Reflexion führt, das Gefühl folgt. Des gottfürchtigen Gellert Wirkung, wenngleich aufklärerisch, steht der einstigen Luthers und Gerhardts nicht nach. Uns begegnen jetzt ganz außerhalb des Gesangbuches Lyriker, die zwischen Weltlichem und Geistlichem vermitteln. Ihre Hirnund Herzenszeugnisse haben bereits, im guten Wortsinne, zunehmenden literarischen Zug. Und zwar erklingen aus weltlichen Dichterherzen geistliche Verse nicht so selten, als nach Beliebtheit anderer Stofflichkeit angenommen werden möchte; man war nicht vom Dogma zum religiösen Lied gekommen, sondern von außerkirchlicher, natürlicher Empfindung. Religiöse Töne fanden das monumentale Erhabensein Albrechts v. Haller, idyllisches Pathos des Christian Ewald v. Kleist, der lebensprühende, frische Hagedorn, die freundlich=gütige Musensonne Gleims, beseelte RokokoAnakreontik des Uz. andere Große, führender als Gellert, wird Friedrich Gottlieb Klopstock. War Gellert der sanfte Harfner, schwebte Gellerts Glaube taubenhaft, steigt Klopstocks Psyche mit machtvollen Schwingen des Adlers zum Zenith, dem Harrenden gläubiges Schaudern erregend. Klopstock ist Sänger der feierlichen, lang schwingenden Leidenschaft. Trotz des Gekünstelten, in das Klopstock erfolgberauscht und gewillt, die höchst erreichten Stärkegrade noch zu übersteigern, geriet, hat er sich die Palme des Ghristlichen Avoll unbestritten ersungen. dann kaum als Jünger im Schoße der Kirche anzusehen, wenn sich die Kirche auch einiger ihrer Lieder von den Vaterländischen einige Namen zu nennen, so gehört Arndt zum letzten neuen Glaubensfrühling, ebenfalls kanntere Spitta, Knak, Gerok? Während sie singen, geht die Zeit Perspektive für freie veligiöse Lyrte und eöffnet endlich die Die Kirchendichtung, besonders der Mitte des 19. Jahrnicht mehr hossen ermattete, weil sie nicht nehr heisen konnte, alle Kreise sieghaft zu durchdringen, #####evigonisch; teils spukte Rationalismus in anderer Gestalt noch nach. teils wurden Innigkeiten ausgesprochen, deren echtes Erleben nachließ. Eingeschworene Bibelgläubige gaben in glatten eleganteren Reimen ihren Ausdruckswillen nur blaß wieder. Nach kurzem letzten Aufflammen war es aber bei dem Kirche nicht verwunderlich, daß das Feuer so ba4% ide n sich zusammensank. Vor allem ist Volkstümlichkeit urch beder sanz verloren gegangen, nicht wieder zurückgekehrt. Tulch bebeutende Kulturideen sind breite Volkskreise mehr für naturwissenschaftlich=philosophische und ethisch=ästhetische Erkenntnisse gelbonnen worden. Vorderhand ist Volksdichtung nicht mehr zu erwarten. Gervinius sprachs 1853 aus:„Je weiter die tung und Musik von Luther bis auf Gerhard und die Choralkunst „Der Pop hat gesagt, es fehle nur noch das Schwein, wenn das auch im Zimmer ist, wird es schon gemutlich sein.“— Marußja starrt vor sich hin.„Das Schwein,— das Schwein! Schaste i“ aller Welt sollen wir noch für das Schwein Platz zum Aushalten.. estant: Es ist ja jetzt schon nicht mehr op hats gesagt. Es wird schon stimmen!“ „Schwein wird unter das große Ehebett verstaut. Es vulf sich nur ja nicht aufstellen, liegend hat es allenfalls Platz. Eie schauert uchau vil natürlich nicht still liegen. Sie hebt sich. En schrurtt sich am Backofen. Das ganze Bett wankt und zittert. Und Pjotr geht. Strahlend kommt er zurück. und Hahn hinausiagen.“ wit sollen Kuh, Schwein und Hühner sa gesagt. Der Pop wird heisen i 3Pi, schön, wie gemütlich ist unser Zimmerchen jetzt!“ rufen gemütlich sein Bfelischen in Frand. Piotr und stect sch Und Marußja?— sie alle nieder, Trch s. ide ihd ze strablt sie mütterlich auf schienen, Tia ta.." Simgerchen so geräumig schienen.“ En zn. es t: immer gewußt:„Der pop wird helfen.“ 8 verleidet, anderen wortung halten kei Bei wich aun früheren auf 1 zu hingenon den werd setzung## Vorstellu neuen A Rat der Ausweg es die 1 beenden, detes un der das! hemungen! Marge In# 87 e v 9 g##ad Schauspi dramatif Kraft. sehr schi wiesen. männlick liche Kr produkti des Gei geboren Natur.“ von den ausgesch werden, geistige auch die Frau#s# gedichte! ihrem Goethe Männer unserem Dienstb. gedrückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglich weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind zwinger sondern suchen. meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerdman al Weib u in voll von Lö über di# gegen# 9% sonder: Ach,### für Fragit Makler Herzen scheuch — Dai seine 6 die bef — Da Vaters Nutzen reichen öffnet. Gedul Tage Und n uns h erfasse Lene 9 5 der: „ und von dn wirdel dis zu Hander und Klopflog sing. #ete mehr nieg auch, das Weltliche und Künstlerische, das dem Rei glösen eben nicht günstig war.“ Andachtsäußerungen größerer Weltlicher(Grillparzer. Platen, Heine, Lenau) treffen wir erklärlicherweise wohl in den geistlichen Anthologien an, nicht aber im Gesangbuch. das ie eblen Gast wie gmaue bringtl Schade, man übersah dort einen der Kirchlichen kand Jahr:““ Wa sind ich Frasse mit den Strovhen„Zum neuen Jahl und„W, sind uh Trost sollte man dem würdigsten Lyriter bes Zschtgutn Sütulums begegnen! Vielleicht mochte sein Tauzzahme auch Mangel einer passenden Verionung Grund darüber weahelsen vön Frühling täuschen: aunen Gustav Schwabs„Latz dich nicht den ### nahm sich nur ein Gesangbuch unter den zahlFreitigrath fand Aufnahme mit seinem„O lieb, so Premer Gesanabuch“ san dem in ganzen ausgezeichneten neuen sichere Gefühl fürs Feste, uu dier verliet die Herausgeber das Gesanohichen.... 3 Ph. Spitta besonders gern in die sehlt ihner gufsenommen worden, auch Knapp. aber die Wuchl sehr bedauerlicher(Lonsirmanden=Gerok ist ein Bseudo=Erleber gang. Als eine It seine struphasten Verse fanden auch EinSturm an. Dieun fürs Birchenlied sprach man Julius — Die burchschnittliche Artigkeit dieses Erbauenden gestutter keine Anlegung anspruchsvolleren Maßstabes. is 55 war denn wirklich groß untei den Andächtigen von 1800 ischer Gemeinschah mi kathodie anderens Ber aanzen Pakt geschlossen hatte!: Rovalis. und Arndie#Wer taßt sich literarhistorisch halten? Brentano, Arnor. Ja. Die Droste? Ja.— Fouqué?? Dem, was ganz im Schoß der Kirche lag, geriet im 19. Jahrhundert nichts, was höherer Dichtung beizuzählen wäre. Die innere Hohlheit und Armut bei allem Wortüberfluß flößt, wenn wir manches Lied aus dem kirchlichen letzten Sätulum im Gesang###c bbet m geistlichen Authologien lesen, Grausen ein. Ist das „. was ihr zu sagen habt? Es hätte ebenfalls fur die Rliche und auch in diesem Betracht heißen müssen...: Wach wenigen vorgeschrittenen Gesangbüchern begegnet man„ der Einsicht sei Lob— schon Dichtern des weiteren Gustap Schilen. im Bremer Gesangbuch preislicher noch: Rudolf Behcwoch sein. e Le'sch und andern. Leider ist die Keinesfalls sollen sie die Klassiker des Kirchenliedes zurückdrängen, das ist zu fordern.— Man interessiere sich hrechrchzigen Röttger, Arthur Silbergleit mit ihren waug ga, scheu=behutsamen Versen oder wuchtigen von OrgelGlanzjahnen wurden in den Vorauch guteneuzeitliche Lieder in ihnen Richard Gerlach 7 Die Sprache der Augen „„Wen haben nicht schon zwei Augen verfolgt bis in die Träume .. die Augen einer schönen Frau, eines Bettlers, eines rasensen Tieres? Ist es nicht ein Ozean der Wonne und Pein, dieses Auge, in denen die Liebenden allzeit so gern nicht in die u ni die alte Welt zu Grunde und ersten Mal= in ihrem mmischen Gärten zu schauen, wenn sie zum ersten Male in ihtem Kinde sich selbst und den, der ihrer Seele sprechenk Whobie der Gp. u““.. sind Worte, wenn die Augen dach des#.####er Rund auch, schweigen, so sahwatzen die Blicke doch dus gunze Perz aus. Das Auge sagt ja soviel mehr, als man der unbeholfenen Zunge abringen könnte. Heute wird wieder vielfach die Physiognomik angepriesen, damit es. jedermann möglich sei, die Symbolik der menschlichen For„ Juveuten. Lange Zeit als eine abwegige und verdächtige .„schaft beargwöhnt, ruhrt sie sich heute wieder freier, weil die geistigen Strömungen in der Gegenwart überhaupt mehr auf die Zusammenschau der Dinge laufen. Mir scheint, die Physiognomiker haben die Welt immer für einfacher gehalten, als sie ist. Denn hier läßt sich mit allgemeinen Regeln nichts anfangen, und alles hängt ab von Gefühl und Er„Augen, die allzu helle glänzen, bedeuten verliebte Leute“ schreibt ein alter Physiognomiker in der Anleitung zu denen curiPäre 1 Und er schreihr weiter: 1“““ Ja, wenn die Sache so leicht halsstarrigen VerWestfälische Schach-Zeitung. Lösungs=Problem Nr. 19. Von A. Arnell, Göteborg. a d e d1 g 0 bc d e 1 g Matt in 8 Zügen. Lösungsfrist ist der 11. April 1925. Lösungs=Problem Nr. 20. Von C. C. W. Mann. ade d e1 g h a d e d** 5 Matt in 4 Zügen. Lösungsfrist ist der 11. April 1925.“ Aefelder Schachklub. Spielabend Freitags 8 Uhr im Ratskeller. schwender und Lügner. Gal zu kleine Augen, wesche n., im Arpse liegen, sind die Marque eines zornigen, mißgünstigen, argwöhnischen und betrüglichen Menschen. Zusammengezogene Augen, welche gleichsam noch etwas zielen, denotieren einen grausamen und tyrannischen, bisweilen auch einen verliebten Menschen. Augen, die sich oft hin= und her bewegen, sind begierig und verliebt. Wenn die obersten Augenwimpern herunterhängen, solches zeiget einen schläfrigen Menschen an; wenn aber die untersten herunterhangen, so bedeutet es einen weibischen, und dabev versoffenen Menschen.“ Mit dieser Weisheit läßt sich natürlich nichts anfangen. Denn hellglänzende Augen können ebenso gut Freude. Begeisterung, Aufmerksamkeit. Neugierde und Frechheit verraten wie nun gerade die Verliebtheit. Kalbsaugen wirken in der Tat wohl meist unsympathisch und melancholisch, sie sind ein Schönheitsfehler, haben aber mit dem Charakter nichts zu tun. Kleine Augen haben vorzugsweise ältere und abgemagerte Personen, und wieviele Ursachen kann es nicht dafür geben, daß jemand seine Augen oft hinund hergehen läßt. Also mit der Eindeutigkeit der Physiognomik ist es nichts, so wenig heute wie bei jenem alten Herrn aus dem 18. Jahrhundert, der überall„Verliebtheit“ vermutete. Es ist wohl wahr, daß jedes Gesicht durch die Wiederholung bestimmter Erregungen und Gewohnheiten schließlich einen besonderen Ausdruck annimmt. Das Auge des Apothekers sieht anders drein als der Diener, und die gute Bürgerin anders als die mondäne Dame. Aber es gibt soviele Masken, daß bei der Betrachtung der Formen an sich nichts herausspringt. Wir halten ja längst nicht mehr die Puppe für schön, die möglichst regelmäßige Züge hat und welche ihre Augen jedenfalls so weit wie möglich aufreißt, was sich beim menschlichen Auge übrigens auch durch gewisse Augentropfen erreichen läßt. Schönheit des Antlitzes ist die Bewegung des Mienenspiels, die durchgeistigte Bewegung, nicht die Form. Die tiefschwarzen,weit geöffneten Augen mit den seidenen Wimpern oder die dunkelblauen mit den schön geschwungenen Brauen sind darum noch nicht schön. Sie können den Ausdruck des Wiederkäuers, des Schaf= oder Kuhauges haben. Die Augen sind so wechselvollen Regungen hingegeben, daß sie sich jeder Abbildung entziehen; sie sind so ganz von schwingendem Leben durchflutet, daß jede Photographie oder Malerei der Augen irgendwie tot und stärt wirkt. Selbst die besten Gemälde können den Glanz des lebendigen Auges nie wiedergeben. Darum läßt Dürer das eine Paar seiner bekannten vier Apostel, Johannes und Petrus, in der stillen Glut des Glaubens die Lider über die Augen senken, darum ist auf dem Selbstporträt des alten Rembrand aus der Münchener Pinakothek von Einzelheiten der Augen überhaupt nichts mehr zu erkennen als zwei braune Flecken, darum hat Grecco seiner heiligen Jungfrau den ganzen weitgeöffneten Raum zwischen den Lidern mit einem schwärzlichen Braun ausgefüllt und kaum noch einen hellen Streifen gelassen. So strömt der Ausdruck aus den dunklen Geheimnissen der Seele. Alles Glanzlicht ist verlöscht. Es entsteht jener erschütternde Jenseitsblick, der wohl auf einen Punkt gerichtet ist, und doch zugleich in das andere Reich sieht, wo Gott und die Urgewalten, Geburt und Tod wohnen. Alle tiefen Menschen blicken ins Weite, mögen sie vielleicht auch zugleich einen Gegenstand aufmerksam betrachten. Wer dauernd seine nächste Nähe fixiert, ist ein flacher Kopf, dem die Außenseite und die Oberfläche der Dinge genügt und der vielleicht noch mit einer gewissen Schlauheit aufpaßt, wie er seinen Vorteil herausschlagen kann. Aber die eigentlich menschenwürdige Welt des Geistes und des ästhetischen Genusses bleibt ihm vermauert, wie allen, die in die Kunstbetrachtung keine freie und begierdelose Stimmung mitbringen. allgemeinsten Einstellung des Blickes gibt es aber die Ausdrucksbewegungen, die durch Affekte und Leidenschaften hervorgerufen werden. Sind wir unruhig, so schweifen unsere Augen wohl flüchtig umher, der Zornige rollt in wildem Grimme die Augen und ein Seitenblick kann ebenso kokett, wie schelmisch oder lauernd sein. Fühlt sich jemand unsicher, ist er bescheiden, schamhaft, blasiert oder abweisend, so läßt er das obere Lid herabsinken, verbunden mit Bewegungen in den Mundwinkeln oder auf der Stirn. Wird das Auge ganz weit aufgerissen, so entsteht der Ausdruck des Entsetzens. Wer lacht, in greller Sonne steht oder jemand übelwollend angafft, senkt das obere Lid und hebt gleichzeitig das untere, so daß nur ein schmaler Spalt übrig bleibt. In finsterer, verhagelter Stimmung werden die Brauen mürrisch zusammengekniffen. Immer trägt die Umgebung des Auges sehr viel zu seinem Ausdruck bei. Aber das Innerlichste, was im Auge liegt, ist hiermit noch Auflösung des Lösungsproblems Nr. 9.(Von Berger, Graz) 1. L a2—b1! Auflösung des Lösungsproblems Nr. 10.(Von Dr. A. Kraemer). 1. D h7—881 d6Xc. 2. L 17—63 usw.— 1.... h8, 2. T gl usw. 4. 46—45 4. T es—28! nebst D b8ttz. Dreifache Bahnung! Die Lösungsprobleme 15 und 16(beide von W. Pauli, Bukarest) könne nicht gewertet werden, da die Verstellung des So die Probleme nicht korrekt machen, und um keine Verwirrung unter den Lösern hervorzurufen wer#en beide Probleme gestrichen. Der gewollte Lösungsverlauf bei Nr. 15 ist 1. Spet. K d4, 2. Spos. K o4, 8. SpXb5, KXb5.-4. L d8t. Nr. 16. Sp h1 usw. " Unsere beiden Aufstellungen scheinen aber unrichtig zu sein, vielleicht ist ein Löser in der Lage uns die richtige Stellung mitzuteilen. Wir „darauf aufmerksam, daß das Auffinden einer Nebenlösung wie volle Losung zählt, bei Urdrucken also besonders aufpassen! E. St v. wir Schachbrieflasten. R. Wil verstehen den Schmerz, aber so ganz aussichtslos ist es doch noch nicht! Es ist tatsächlich mitunter eine peinliche Ueberraschung, daß das Matt anders aussieht, wie man es sich gedacht hat! Löserliste. Die Probleme Nr. 9 und 10 wurden mit 2 und 8 Punkten bewertet: 1. G. Peipers, Eckardtsheim, 2--3+-17=22 Punkte. 2. A. Barthelmos, Eckardtsheim, 2-3-15—20 P. 3. P. Kraft. Eckardtsheim. 2+-3+17—22 P. 2. M. Oltrogge, Bielefeld.——7 P. 5. W. Sohn, Bielefeld, 2--328=28 P. 6. H. Herkströter, Bielefeld, 2--3+-23—28 P. 7. O. Diekmann, Bielefeld, 2--8--23=28 P. 8. W. Ott, Bielefeld, 0+-34-23=26 Punkte. 9 H.Neumann, Bielefeld, 2--3+-28=28 P. 10 H. Riechling, Bielefeld, 2--3--28-28 Punkte. 11. H. Pielsticker, Bielefeld, 2--3+21=26 Punkte. 12. E. Stolze, Bielefeld, 2--3+17=22 Punkte. 13. K. Meier, Bielefeld, 2--3-23—28 P. 14. E. Brandes, Bielefeld, 2--3--23=28 P. 15. H. Hilkenhach, Bramhauer, 24-3-20—25 P, 16., H. valverscheidt, Herford, 2+3+ 23-—20 P. 11. H. Klette, Herford, 4++-43=28 Punkte. 18. K. Kuhlmann, Sieker, 24- 3--23—28 P. 19.21., Brgcher, Zamm, 2--3-/28—28 Punkte. mann, Bunthe. 2--3+-23=28 P. 29. M. Parschetat, Kastammen, 2--8+-23=28 Punkte. 30. A. Groos, Südlengern, 2--3+23=28 Punkte. 81. O. Wittkämper, Bünde, 0+-3+17=20 P. 32. R. Trebitz, Schloß=Holte, ## 28=28 Punkte. 33. W. Pohlmann, Nordhorn, 2+3+28-28 Punkte „Oelkex., Hörde i. W., 2--3--28—28 P. 35. O. Jahn, Bielefeld. üromit-iv Punkte. 86. H. Resmann, Werne, 2--8+16—21 P. N. N.: Bielefeld, 2--8+-28=28 P.(Außer Konkurrenz). nzwort-Rät . In. alle Felder, außer den schwarzen. sino Buchstaben einzusetzen Bei richtiger Einsetzung ergeben sich dann Wörter von nachfolgender Bedeutung. Die Wörter laufen von links nach rechts bezw. von oben nach unten. „„Wagerecht: .. 4 Lunoschaftsbezeichnung. 4 Weiblches Schwein. 5 Plattdeutsche Bezeichag eines Nachtvogels. 6 Gestalt aus Nibelungensage. Senkrecht: 1 Manni cher Vorname. 2 Bezeichnung für Lande t il 5 En Witzblatt. nun der nich. berührt und kann mit Woiten uuch schwei ungrbrunt Weiaen. Das Auge ist nach dem Volksmunde der Spiegel der Seele, und sn wenig die medizinische Wissenschaft sich diese Anschauung zu eigen machen will. so enthält sie gleichwohl etwas Richtiges. Das verrät jede Gemütserregung, aber stets nur so flüchtig ich, und so ist es erklärlich, daß die Gelehrten hier nichts Greiffinden wollen.„Gefühl ist alles. Name ist Schall und d“. Leises Mißbehagen. Zweifel, Vertrauen, grenzenlose HinHauch, bares Rauch“. Leises Mißbehagen. Zweifel, Vertrauen, grenzenlose Hingabe. Gleichgultigkeit, Himmel und Hölle. Tod und Teufel, dammung und Erlösung kann uns aus einem einzigen Blick entgegenleuchten. Ein sicheres Zeichen dafür, ob zwei Menschen zusammengehören, ist, wie sie mitsammen schweigen können. Mitlammen schweigen, das heißt, nichts sagen, und doch dasselbe Gefühl, vieseive Landschaft im Auge haben. Eine Geige und ein Sehle, Rüieler zusammen gestimmt sein, ehe die Melodie ungetrübt Die Augen werden oft auch zur Willensübertragung benutzt. und schüchterne Leute lassen sich denn auch leicht durch ein unverschämtes Anstarren imponieren. Seitdem mit Hypnose und Suggestion soviel Unfug getrieben wird. begegnet man zuweilen einem zweifelhaften Subjekt, das einem wie blödsinnig auf die Nasenwurzel stiert. Es gibt Bücher, besonders amerikanische, die behaupten, daß man durch solche Dummheiten einen Einfluß oder Erfolg erlangen könnte, weil man alsbald in den Ruf eines aktiven und geheimnisvollen Menschen käme. Ich glaube aber nicht an den lähmenden Blick der Schlangenaugen, ich weiß, daß die Schlangen darum so starr und böse gucken, weil sie eben noch ganz Leimitive Reptilienaugen haben. Und mir scheint, daß alle, die sich „magnetisches“, Auge etwas zugute tun, wieder in das Schildkröten= und Froschstadium zurücksinken. Das Auge nur zum Instrument seiner Zwecke und Absichten benutzen, ist eine Entheiligung des göttlichsten Organes, welches derz„Menschen verliehen ist. Diesen wackeren Willensmenschen en ubald riesige Scheuklappen, die ihnen nur noch einen Agee Fleck der Erde zu betrachten erlauben. Dem liebenden be(inet sich die ganze Welt. Das vorteilsuchende Auge findet um Ende aues kahl und trostlos, wie abgeholzte Berge. Die Kinder haben ganz große Augen, denn der Körper ist noch unausgebildet und klein; die Augen aber haben schon im siebenten volle Größe erreicht. Dazu kommt, daß die Kinderaugen noch ungetrübt glänzen und daß sich das Licht ganz weit Märchen staunend ausgetan. und alen Wundern und Sexeietz Fankheiten, Tränen und Enttäuschungen. Die Kinder Gran, das ibi0“ aber den Erwachsenen geht es oft wie Dorian wird, weil ihre Ersehnissede Tage um eine häßliche Falte reicher Art sind. Die sinnliche Frische Verlangen schwinden dahin, und es bleibt eine Erinnerung der schönen Vergangenheit. Aber es gibt auch Nenschen, die erst mit den Jahren schön werden. Wie mahr apift eri esie sie duer.4t Frauen, deren Augen dag sie dalch Tränen getäutert wurden und die nun einen mil. u. verzeihenden, wissenden, gütigen Blick zu verschenken ihr betörendes Feuer. Oder wie ergreifend ist #r. Zlic. des Greisenauges, das schon in die senseitige Welt get gelat und in dem die Visionen von tausend Träumen en GHoethe hatte als junger Mann ein großes, blitzendes, geistersantes Auge. Wie er zunahm an Alter, sah man die Frage nach irdischer Betätigung immer dringender in ihm werden. Gegen Ende seines Lebens aber war sein Auge so durchhellt und verdunkelt zugleich, als wäre es schon der Erde entrückt. Wilhelm Humbo#ot schildert diesen Eindruck so:„Sein Auge fand ich verändert, nicht trübe, aber um die Puville herum einen . Ivlauen Kreis— mir war, wie ich hineinschaute, als suche dus Auge ein anderes Licht und andere Sonnen.“ „.So liegt hinter jedem Blick etwas Unaussprechliches und ein wis uebeweecf eimmaliges blühendes oder tragisches Leben. ### ein Bliu in, das kommt darauf an, was dahinter steht. anssebt oder Zemusen des Menschen strömt es her, der uns gebt dann wie Musz ins Ause schauen. Der Lebensrhuthmus über. Wie durch d“ semtod i, vie veinigendes Geräusch in uns guchen wir Priner in vas Innere eines Hauses, so ver####n unaufhörlich durch die Augen unserer Mitmenschen in ele zu schauen. Oft getäuscht durch Schleier und berechnete Verstellungen, vermögen wir vielleicht einiges zu ahnen, aber klar Genberes der Periug9 der Phpsioenomik ist nichts zu hauen——9 der Ameisen, eine Brücke über das Meer Anagramm. Abel Emil Genle Mehl Nestor Ranke Reich Riege Schos Siam Silen Ulanen # Aus jedem Wort ist durch Umstellen der Buchstaben ein anderes geardnet, 1.=Ratzse n40 ihrer Bedeutung wie folgt Kopfbedeckung. 5. Vorname. B. Stimmungsausdruck. Teil der Ichchsgurstistung 8. Rest. 9. Raubvogel. 10. Inel im Mittelmeer. berühmten tallenschen Künster, venennen die Antangsbuchstaben einen Skat=Aufgabe. (V. M. H. die 8 Spieler. A=Aß. B=Bube. D=Dame. K=König.) (a=Kreuz. b=Pique. c=Herz. d=Karo die 4 Farben). N eaßt Josleichz, H. bietet, nur um mal anzutippen, Wenden(Tournier) w### budt mu ve. Bemerkung:, Verzehren's gesund. Der Hinterhandpirier, behält also Wendesptel au, folgende Karten: o- und d-B. a 7, b K, c10, cK, d A, d10. dK, d8, (Herz= u. Karo-Bube, Kreuz=7. Pique=König, Herz=10, Herz=König, Karo=Aß, Karo=10, Karo=König, Karo=8) da die Geaner mur uuef 24. c: bkagnd gewinnt mit Schneider, dae nies ener unt auf ui kommen. Wie sugen die Karten? Wie ging Auflösung der Rätsel aus voriger Nummer. Silben=Rätsel. " Hagebutte, Unteroffiziersschule, Motorradler, Baldriantee, Oleander, Leguminosen, Diamanten, Theologie.— Humboldt. Bilder=Rätsel: Benedektiner. für Lande t il 5( —3 Auslandisches Geldstück. verautwortlich für die Redaktion: Dr. Rolf Berg. Bielefeld. Druck und verlag von j. D. Küster Nacht., Bielefeld. ∆ gel der Seele, und se clezenung zu eigen Richtiges. Das Auge so flüchtig wie ein ten hier nichts Greifme ist Schall und uen, grenzenlose Hinod und Teusel. Verm einzigen Blick entob zwei Menschen veigen können. Mitnd doch dasselbe GeEine Geige und ein e Melodie ungetrübt übertragung benutzt, leicht durch ein unmit Hypnose und jegnet man zuweilen blödsinnig auf die rs amerikanische, die einen Einfluß oder sen Ruf eines aktiven laube aber nicht an weiß, daß die il sie eben noch ganz eint, daß alle, die sich tun, wieder in das wecke und Absichten in Organes, welches im Willensmenschen nen nur noch einen en. Dem liebenden uchende Auge findet sie Berge. der Körper ist noch n schon im siebenten nt, daß die Kinderdas Licht ganz weit allen Wundern und Schatten und Fältd des Lachens, der ingen. Die Kinder es oft wie Dorian äßliche Falte reicher Die sinnliche Frische hin, und es bleibt ungenheit. Aber es schön werden. Wie rauen, deren Augen urden und die nun Blick zu verschenken wie ergreifend ist jenseitige Welt getausend Träumen s, blitzendes, geistman die Frage nach der in ihm werden. e so durchhellt und entrückt. Wilhelm sein Auge fand ich iville herum einen hineinschaute, als onnen.“ prechliches und ein tragisches Leben. was dahinter stebt. mi es her, der uns r Lebensrbythmus Geräusch in uns es Hauses, so verer Mitmenschen in eier und berechnete u ahnen, aber klar siognomik ist nichts cke über das Meer ch Riege Schoa staben ein anderes Zedeutung wie folgt nung. 8. Zustand. druck. 7. Feil der niel im Mittelmeer. nasbuchstaben einen dame. K=König.) 4 Farben). Wenden(Tournier) d. Der Hinterhand10. dK, d8, r3=10. Herz=König, ro=8) einnt mit Schneider, Karten? Wie ging Rummer. driantee, Oleander, NE E II 95 42 er a; Beletad. Dielefeld. Die WantTes Reichehrasteennt!. findet am Tirdes Die Abstimmungszeit dauert von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmitta Stimmberechtigte hat bei der Stimmabgabe durch ein Kreuz oder Unterstreichung oder in strmz sind amtlich hergestellt und enthalten alle zugelassenen Wahlvorschläge. Der berechtigte, die keinem der vorgeschlagenen Anwärter ihre Stimme geben wollen, haben u u... Weise den Anwäcter zu bezeichnen, dem er seine Stimme geben will. Stimmhierzu freigelassne Feld zu schreiben. Stimmzettel, die diesen Vestimmur de de d aie imme geben wolen, auf dem amtlichen Stimmzettel in das hierzu freigelasene Feld„e Srzngetet vur brsen Serzimmungen nicht ensprechen knd ungaltig, 95 Sachstraße, Vritestraße, Gehzenberg, Kosernenstrache. Am Sparenberg, Burgstraße, Kesselstraße, Kreuzstraße, Lessingstraße, Löbellstraße, LorkiPZstrabrtnPitelstraße, Papenmarkt, Siekerwall, Sparenstraße, Spiegelstraße, Ulmenstraße Dornberger Straße, Goldbach, Roonstraße, Weststraße Wahlraum des Wahlvorstehers Stellvertreters Sal im alten Nathaus, am Mark Neues Rathaus, Schillerplatz, Magistratstzungssaal, 1. Stock Gymnasium, Zimmer 6, Erdgeschoß, Nebelswall Gymnasium, Gesangsaal, Erdgeschoß, Nebelswall Degtegentrariz sriezrichstraße, Hammerschmidtstraße, Laerstraße, Mindener Straße, Arzitstraße, Kustav=Adolf=Straße, Johanniskirchplatz, Große Kurfürsten=Straße, Albrecht=Delius=Weg, Bürgerweg, Bismarckstraße, Wertherstraße Gesteshe. Sbemnstrahe Waldshrahe Humboldtstraße, Kantstraße, Rolandstraße, Wittekindstraße Gutzenherostraße, Melanchthonstraße, Obnabrücker Straße, Schmiedestraße, BülsenKurze Straße, Siegfriedplatz, Siegfriedstraße, Teichstraße — Nordstraße, Pestalozzistraße Meller Straße, Sudbrackstraße Kamphof, Bünder Straße, Ernst=Graebe=Straße, Gellershagener Straße, Kampstraße, Küglerstraße, Neuenkirchener Straße. Straße, Schwarzkopfstraße, Spenger Straße, Thesener Straße Am Hauptbahnhof, Bahnhofstraße, Düppelstraße, Feilenstraße, Herforder gtedthasßer Stragzs) lorder Straße von Nr. 85 bis Ende, Albrechtstraße, Alleestraße, Am Lehmstich, Am Lindenplatz, Borstostraße B#####r Straße, Hrandenburger Straße, Buddstraße, adenplatz Vorstgstraße, Brater Feldstraße, Am Finkenbach, Finkenstraße, Flurstraße, Petristraße, Walkenweg, Ziegelstraße Coßmann, Jakob, Kaufmann, Niedernstraße 30 Kottmann August, Färbereibesitzer, Breite Straße 2 Heckeroth, Gustav, Stadtbauamtmann, Am Sparenberg 25 Giebe, Adolf, Kaufmann, Obernstr. 20 Gewerbliche Berufsschule, Zimmer 1, Erdgeschoß, Grabenstraße VII.(kath.) Bürgerschule, Klasse 6a, Erdgeschoß, altes Gebäude, Klosterplatz V. Bürgerschule, Erdgeschoß, Zimmer 18. Große Kurfürstenstraße VII.(kath.) Bürgerschule, Klasse VIlb, Erdgesch., neues Gebäude, Klosterplatz Bossemittelschule, Turnhalle, Bosseftraße V. Bürgerschule, Turnhalle, Große Kurfürstenstraße X. Bürgerschule, Zimmer 7a, Erdgesch., Gutenbergstraße X. Bürgerschule, Zimmer 75, Erdgeschoß, Gutenbergstraße X. Bürgerschule, Zimmer 8a, Erdgeschoß, Gutenbergstraße. I. Bürgerschule. Erdgeschoß, Turnhalle, Sudbrackstraße I. Bürgerschule. Erdgeschoß, Zimmer 39, Sudbrachtraße Löwenberg, Reinhold, Katasterober= sekretär, Goldbach 20 Schlömann, Karl, Rektor, Laerstraße 3 Morgner, Hermann, Buchhalter, Arndtstraße 42 Schäfer, Emil, Kaufmann, Bürgerweg 87 Oberrealschule, Erdgeschoß, Zeichensaal, Paulusstraße.0 Am grünen Winkel, Bleichstraße, Fichtenweg, Flachsstraße, Hanfstraße, Quellenweg, Pr. wezerr Ger, Hak egort, Feapangtgslaut, Stgez, gelländische Straße, Königstraße, Börtorras=“; Sedanstrape, Staorholz, Weizenurger Straße, Am Werkering, Heeper Straße, Kavalleriestraße, Kronenstraße, Kesselbrink, Webereistraße III. Bürgerschule, Turnhalle, Eingang im linken glügel, Herforder Straße IX. Bürgerschule, Klassenzimmer links am Eingang, Erdgeschoß, Josefstraße VIII. Bürgerschule, Turnhalle, Petristraße Luisenschule, Turnhalle, Paulusstraße Alemannstraße, Heimweg, Große Howe, Kleine Howe, Kordskamp, An der Krücke, Im Krummentimpen, Mühlenstraße von Nr. 51 bis Ende, Nitschstraße, Oststraße, Oldentrupper Straße, An den Rabenkamp, Rußheider Weg, Im Siekerfeld. Am Eduard=Windhorst=Straße, Jakobusstraße, Oelmühlenstraße, Sadowastraße Turnhalle der Freien Scholle, Bleichstraße IV. Bürgerschule, Zimmer 8, Westflügel, Heper Straße—ftügel Brüderpfad, Falkstraße, Hermannstraße, Körnerstraße, Marktstraße, Nikolaus=Dürkopp=Straße, Turnerstraße, Viktoriastraße, Waldeckstraße Buchenstraße, Ehlentrupper Weg, Lippische Straße, Teutoburger Straße 34 35 Alsenstraße, Bielsteinstraße, Ravensberger Straße Gartenstraße, Gerichtstraße, Göbenstraße, Jüngststraße, Karlstraße, Rohrteichstraße Detmolder Straße von Nr. 1 bis einschließlich Nr. 127, Luisenstraße, Oerlinghauser Straße An den Glockenstücken, Am Tempel, Am tiefen Weg, Beethovenstraße, Bromberger Straße, Calvinenfeld, Culemannstraße. Detmolder Straße Pee hetmazse,„Lis Ende, Diesterwegstraße, Fröbelstraße, Gabelsberger Gobelinusstraße, Graudenzer Straße, Hamelmannstraße, Hellweg, Klusstraße, Königsbrügge, Lameystraße, Mozartstraße, RichardWagner=Straße, Schatenstraße, Schumannstraße, Vormbaumstraße Um Müutzenhgmar, Plscherstraße, Bllowstraße, Bunnemannstraße, Burgstieg, Burg, ring, Gneisenausraße, Brenzweg, Gütersloher Straße von Nr. 19 bis Ende, senungrags arenzweg, tautersloher, Straße, von Nr. 19 bis EndHohenzollernstraße, Kantenstek, Königsweg, Lastweg, Lutterstraße. Scharnhorststraße, Steinmetzstraße, Zastrowstraße urz Fahlenberg, Am Lautsberg. Am Lothberg, Am Steinbrink. Am Wellenkotten, „ihsterheim,„Fxeiligrathstraße, Friedhofstraße, Geibelstraße, Goethestraße, Haller Straß=“usiandstraßen“ Johanniskal, Langenhagen, Rordfeld, Steinhagener Engersche Straße, Heinrichstraße. Josefstraße, Kleine Bahnhofstraße, Märkische Straße Maybachstraße, Milser Straße, Thielenstraße, Waldemarstraße, Weidenstraße Bielefeld, den 21. März 1925. Handelsschule, Erdgeschoß, Zimmer 4, Kaiserstraße XI. Bürgerschule, 1. Stock, Lehrerzimmer, Haupteingang, Fröbelstraße Schröder, Friedrich, Stadtobersekretär, Schloßhofstraße 35 Kreimeyer August, Gewerbelehrer, Humboldtstraße 52 Klostermann, Bernhard, Mittelschullehrer, Melanchthonstraße 31 Schlüter, Peter, Gewerkschaftssekretär, Stegfriedstraße 25 Hoener, Heinrich, Stadtsekretär, Jöllendecker Straße 123 Konrad. Albert, Kaufmann, Meller Straße 52 Wreder, Hugo, Obersteuersekretär, Bünder Straße 27 Herzwurm, Karl, Kaufmann, Herforder Straße 58 Bitter, August, Lehrer, Herforder Straße 152 Lange, Wilhelm, Stadtoberinspektor, Am Lehmstich 37 Beckmann, L., Gewerkschaftssekretär, Petristraße 49 Busch, Hugo, Reichsbankrat, Prinzenstraße 8 Schäfers, Emil, Malermeister, Bleichstraße 84. Ekkernkamp, Karl, Stadtoberinspektor, Am Stadtholz 10 IV. Bürgerschule, Zimmer Nr. 11, Ostflügel, Heeper Straße XI. Bürgerschule, Erdgeschoß, Klassenzimmer Nr. 19, Haupteing. Fröbelstr. Auguste=Viktoriaschule, Klasse 1, 1. Stock, Eingang Viktoriastraße II. Bürgerschule, Zimmer Nr. 1, Erdgeschoß ünks, Rohrteichstraße II. Bürgerschule, Turnhalle, Rohrteichstraße II. Bürgerschule, Zimmer Nr. 2, Erdgeschoß rechts, Rohrteichstraße Technisches Seminar, linker FlügelErdgeschoß, Kreuzstraße XI. Bürgerschule, Nebeneingang, Turnhalle, Fröbelstraße XII. Bürgerschule, Zimmer Nr. 1, Erdgeschoß, Bülowstraße Kunstgewerbe= und Handwerkerschule, Zimmer Nr. 13, Erdgeschoß. Am Spakenberg IX. Bürgerschule, Klassenzimmer, rechts am Eingang, Erdgeschoß, Josefstraße Aschhoff, Fritz, Buchhalter, Heeper Straße 36 Sierau, Gewerkschaftssekretär, Oldentrupper Straße 35 Hoppe," Robert. Schirmfabrikant, Niedernstraße 33 Hülsmann, Hermann, Wildhändler, Breite Straße 10 Boese, Richard. Schornsteinsegermeister, Am Sparenberg 6 Pechner, Richard, Prokurist, Bergstraße 3 Verleger, Wilhelm, Lehrer, Roonstraße 12 Kobusch, Karl, Prokurist, Friedrich= straße 68.a Husemann, Fritz, Malermeister, Große Kurfürstenstraße 47 Gehring, Heinrich, Stadtinspektor, Bürgerweg 69 Gubatz, Albert, Gewerkschaftssekretär, Schloßhofstraße 35 Wagner, Karl, Stadtobersekretär, Humboldtstraße 47 Feldscher, Friedrich. Kaufmann, Melanchthonstraße 81 Kespohl, Karl, Obersteuersekretär, Siegfriedstraße 7 Lindemann, Wilhelm jun., Kaufmann, Jöllenbecker Straße 65 Friedrichs, Friedrich, Dreher, Meller Straße 9 Nolting, Heinrich, Prokurist, Theesener Straße 23a Gerlach, Oswald, Generalinspektor a. D. Herforder Straße 10 Diekmann, Wilhelm, Kaufmann, Herforder Straße 198 Bauer, Friedrich, Gewerkschaftsbeamter, Am Lehmstich 39 Welscher, Gustav, Wäschereibesitzer, Feldstraße 66 Lehmann, Otto, Autoverleiher, Kaiserstraße 139 Rüter, Wilhelm, Dreher, Bleichstr. 104 Köchling, Bernhard, Steindrucker, Blumenstraße 7 Heuermann, Hermann, Bäckermeister, Mühlenstraße 30 Gehlen, Josef, Lehrer, Eduard=Windthorst=Straße 27° virschfeld, Max, Fabrikant, Viktoriastraße 22 Brinkmann Gustav, Lehrer, Teutoburger Straße 41 Pietteg, F; Prokurist, Ravensberger Rüdenberg, Otto, Vertreter, Rohrteichstraße 10a Munscheid Gwald, Landmesser, Detmolder Straße 45 Hornberg. Hermann, Kassierer, Fröbelstraße 8 Beckmann, Hermann, Rektor a. D., Gütersloher Straße 53 b Butenuth. Heinrich, Lehrer, Uhlandstraße 9 Kleinewächter, August, Buchhalter, Heeper Straße 68 Nord, Bernhard, Verwaltungsgehilfe, Am Soltkamp 11 Gehner Gustav, Zimmermeister, Schlosserstraße 15 Supper, Alfred, Gewerkschaftssekretär, Jakobusstraße 8 Schröder, Emil, Lehrer, Falkstraße 14 Stuke Karl, Verwaltungssekretär, Teutoburger Straße 28 Jesumann. A., Kaufmann, Ravensberger Straße 54 Fronemann, Friedrich, Lehrer, Göbenstraße 28 Klaremeyer, Gustav, Rechnungsrat, Detmolder Straße 41 Jerrentrup, Heinrich, Gewerkschaftssekretär, Fröbelstraße 8 Konrad, Oberamtmann, Gütersloher Straße 40 Waldemar, Pgztr,„Exnst, Prokurist, Waldemav4 # wortung halten kei Bei 85e“ 90 Srung früheren den, auf wirtschaft gen zu b hingenon den werd setzung# Vorstellu neuen A Rat der Ausweg es die 1 beenden. detes un der das hemurann: Marge In s e laur o sprad Schauspi dramatif Kraft. sehr schi wiesen. männlich liche Kr. produkti des Geis geboren Natur.“ von den ausgesch werden, geistige auch die Frau### gedichte: ihrem Goethe Männer unserem Dienstb. gedrückt trotzdem nicht an Was hi wohl ge worden Abe die Fre möglich weit he leicht m das au wie ein durchlat Abituri es sind ender onkern meisten bilden. endlich setzen. und M Schritte Die außerdman al Weib u in voll von Lö über di gegen schaffer sonder: Ach. 21 für Fr 1gik. 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Nordkapfahrt 25. 6.—13. 7. 1925 3. Spitzbergenfahrt 17. 7.—9. 8. 1925 4. Spitzbergenfahrt 13. 8.—5. 9. 1925 Prospekte und Buchungen HUGOSTINNES LINEEN HAMBURG 36, JUNGFERNSTIEG 30 TELEGRAMMADRESSE: STINNREISE oden PAUL FLEEGE, BIELEFELD HAUS BISMARCKECK (GEGENUBER DEM RATHAUS, TELEFON 4550-4551 und bei den bekannten Reisebüros. *• 50 SPeziar-Kaus für bessere Herrenkonfektion. Damen-Mäntel, Gummimäntel, Kontirmanden-Anzüge Teilzablung gestattet, Mitgabe nach Anzahlung. Arronge, Hermannstraße 6. Die Gesundheit der Frau erhalten und fördern tägliche Ausspülungen mit Autiseptihum Trebar. Ueberraschend kr# erfrischende Wirkung, stark desinfizierend, gcruchsneselligend. Aerstl. empfohlen, seit über 20 Jahren erproht, preisgekrönt. 100 Gramm-Flasche Mk. 1.50, goppelter Inhal Mk 2.50. Erhältlich in allen einschlägigen Geschäften, bestimmt bei M. Middender! Niederwall a. 4. 118de.„ Wunderbären des Vertett-Künallers Breher auf Göriche-Red. 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