rhades Staats. t, Wirkung vom die vom Siedschen und für dler, soweit sie rebgelel. veriage in Budapest die erwählten Unu. die kaum in rien in GegenGegner el. ent, wenn auch and die deutsche r. erter Höhe. n und nach der erste Tor schoß s vollem Lauf. senheiten, aber onnte der Südrs zum AusUte eine glänurms den Sieg aus wenigen setzten sich die durch, und in chienen, spranBraunschweig weig 3:1(2:1), Hildesheim— n Dorfe“ rante vunktgleich, sich hat. Arst nämlich auf lage ner kombinierr Schlittschuhiden und haren 3:3. Das Reieroe des te=und=Maus#o#ch. storennen 7000 Zuschaueinheimischen große UeberPunkte 328.5 zurück: Krollhoen=BuschenDie übrigen ftel zum dritlos die Mei04 auf den tete und eine wurde. gewann nach nt von Horn tranzösische verbarg sich Thea veritdem das e hier unLassen auf —— was war nicht traurig ohgefühl. efunden. te getan. haben: ich nicht Wortes riebkraft Verk ers den bei Thea den en. Sein escheiden. en. toiot Rampssratt für Kationutsozlaltfrische Polit. Tageszeltungder Gaues Westf mtiiehe A-,reru ue wauewestialen-Nord der N. A. D. A. P. altee aun e.. t. en Kord der Brs b Vacteo, Herferd.— Erschelnt werktage., Bezagepreie monatlich 200 a geld. Jede Postanstalt niumt Bestellungen an— Zusendung durch Keuzhand 1.50.2 mehr.— Bei höheren Gewalten, Streike, Betriebestöru Verpflichtung zur Räckzahlung des Bezugspressez. Posto efund Herford. Herausgeber. Dr. Meyer. Bracht meider Papen den Zasammenbruch der Preußischen Genlemnden Berlin, 1. November. Daß das Finanzelend im Reich, Ländern ind Gemeinden unter der Regierung Papen gapid fortgeschritten ist, ist kein Geheimnis nehr. Trotzdem wird es die Oeffentlichkeit nteressieren, das Ausmaß dieses Elends einmal durch die Feder eines der engsten Mitarbeiter des Herrn Reichskanzlers zu vernehmen. Uns legt, s n Schreiben auf den Redaktionssisch, das der„mit der Wahrnehmung der Gechäfte beauftragte" Reichskommissar für Preuen, Dr. Bracht, unter dem 18. Oktober 982(IV St. 1108) über den bedrohlichen Ernst der Finanzlage der preußischen Gemeinden und Gemeindeverbände auch an den Herrn Reichskanzler und die Herren Reichsminister“ gerichtet hat. In diesem Schreiben heißt es u. a.: „Selbst wenn man unterstellen will, daß der Fehlbetrag für das Rechnungsjahr 1929 noch auf Anleihen genommen werden konnte und 55 der„Fehlbetrag für das Rechnungsjahr 1930 sich in einer kurzfristigen Verschuldung bei den eigenen Kreditinstituten ausdrückt, so kann kein Zweifel darüber sein, daß sich die Fehlbeträge der Rechnungsjahre 1931 und 1932 restlos in einer Verschul dung der Kassen auswirken, die insbesondere in der Nichtablieserung von Staatssteuern und anderer fremder Gelder(wie z. B. Kirchensteuer, Versicherungsbeiträgen, Berufsgenossenschaftsbeiträgen), in der Nichtzahlung von Kreisund Provinzialumlagen, Anstaltspflegekosten und sonstigen Leistungen an übergeordnete Verhände, von Zins= und Tilgungsbeträgen sowie von Handwerker= und Unternehmerrechnungen zutage tritt. Da den Gemeinden und Gemeindeverbänden die Aufnahme irgendwelcher Kredite nicht mehr möglich par und ist, sind ihre sämtlichen eigenen sonds(einschließlich der zweckgebundenen) inzwischen aufgezehrt worden. Die Rückstände der preußischen Gemeinden an nichtabgelieferten Staatssteuern beliefen sich am 30. Mai 1932 auf 1.7, am 30. Juni 1932 auf 83,1, am 31. Juli 932 auf 107,2 und am 31. August 1932 auf 129,6 Millionen Reichsmark. Seitdem sind sie weitergestiegen, trotzdem durch den Runderlaß vom 22. August 1932— Min.= Alatt für die innere Verwaltung, Seite 843— e. nur erdenklichen Maßnahmen getroffen worden sind, um die Ablieferung der Staatssteuern sicherzustellen. Gerade der praktische Mitzerfolg dieses Erlasses ist ein klassischer Ausdruck für die ungeheuere Finanznot der Gemeinden und ihrer Rückwirkung auf andere Interessensphären, indem selbst die lokalen Aussichtsbehörden im weitesten Umfang genötigt waren, sich über die jetzigen Anordnungen der Zentralinstaneinfach hinwegzusetzen, um den Gemelnden durch Freigabe hoher Beträge an Staatssteuern die Zahlung von Wohlfahrtsinterstützungen zur Aufrechterhaltung von 35 und Oebnung vorläusig noch winst#gellen. In welche unüberSchwierigkeiten dadurch der Staat gekommen ist, braucht nicht her ergehozu werden. Funktionieren des gantaatsapparates ist durch Rückstünde in solcher Höhe in Draae getellt.“ Nach einer Darstellung der trostlosen Finanzlage im einzelnen heißt es dann weiter: „Es bedarf keiner weiteren Ausführungen darüber, daß die Dinge so nicht weiterlausen können. Die schwere und sich ständig verschärfende Finanzkrise der Gemeinden und Gemeindeverbände kann auch nicht weiterhin isoliert für sich betrachtet werden. Sie hat bereits in immer stärkerem Maße Auswirkungen auf die Lage des Staates und anderer Körperschaften, nicht minder aber auch der privaten Wirtschaft gezeitigt. Diesbezüglich muß ich mit aller Deutlichkeit betonen, daß der Zusammenbruch zahlreicher Gemeinden und Gemeindeverbände alle Maßnahmen zu nichte machen würde, welche die Reichsregierung zur Hebung des Vertrauens und zur Belebung der Wirtschaft inzwischen eingeleitet hat.“ Das Erschütternde dieses Dokuments liegt nicht in seinem Inhalt, denn der drohende finanzielle Zusammenbruch ist allen Wissenden um die Lage längst bekannt. Das Unfaßbare liegt in der Tatsache, daß der oberste Beamte des Reiches erst durch den Notschrei seines Adlatus auf die Gefahr hingewiesen werden muß, wie das Reichsgebände in den Fundamenten wankt, derweilen er ahnungslos an der Fassade herumbastelt. Herr von Papen ist daran,„vollendete Tatsachen“ gegen den Vorstoß des Staatsgerichtshofs zur Sicherung der Reichsverfassung zu schaffen, er„spielt Reichsreform“ und will sich die Stücke für sein Herrenklub=Luftschloß durch die Zerschlagung Preußens verschaffen, ohne zu merken, daß er nach schon morsch gewordenen Bausteinen greift. Diesen Papen=Experimenten muß das Volk am 6. November seine vollendete Tatsache entgegenstellen, unter deren Wucht die PräsidialFront mitsamt den drei bestehenden und der geplanten vierten Berliner Regierung beiseite geschoben wird. Dadurch wird einer Berliner Regierung die Gasse gebahnt, die den Wiederaufbau des Reiches organisch bei seinen Gliedern beginnt und damit Gemeinden, Länder und Reich, Wirtschaft und Staat aus dem Zusammenbruch des Novembersystems rettetDer Gewanstreich gegen Preußsen Die roten Preußenzaren kuhhandeln mit Payen— Die Anost par der natie„ 824 Die roten Preuhzenzuren uchhandein um Hupen— Die Angst vor der nundiussozialistischen Voltserhebung treibt Reaktion und Marxismus zu Verfassungswidrigkeiten Berlin, 1. November. Man sollte meinen, daß das Urteil des Staatsgerichtshofs absolute Klarheit über die Unantastbarkeit der in der Reichsverfassung selbst festgelegten Hoheitsrechte der Einzelländer gebracht hätte. Es ist sich auch tatsächlich niemand im Unklaren über die Verfassungswidrigkeit aller Experimente, die jetzt auf die Ausschaltung der preußischen Hoheitsrechte im Sinne der Reichsreformpläne der Regierung Papen hinauslaufen. Trotzdem spricht zwei Tage nach dem Leipziger Urteilsspruch die ganze Systempresse in Deutschland von nichts anderem als von der Personalunion zwischen der Reichsregierung und der preußischen Regierung. Ob Herr Bracht als kommissartscher preußtscher Innenminister gleichzeitig Reichsminister ist, oder ob Herr Popitz als Reichsminister gleichzeitig das preußische Finanzministerium verwaltet, oder ob das bei einem dritten prominenten Mitglied des Herrenklubs auf dem umgekehrten Weg vor sich geht, ob die preußtsche Regierung künftig nur mehr so etwas wie eine verlängerte Reichsregierung darstellen wird, das sind alles Geschmacksfragen. Das Wesentliche ist, daß Preußen verreichlicht wird. Und das Entscheidende dabei ist, daß die Art, wie es gemacht wird, versassungswibrig ist. Aber unn kommt das politisch Pikante: Die sozialdemokratische Preußenregierung, die sich soeben in Leipzig ihre Unabsetzbarkeit von Reichs wegen bestätigen hat lassen, setzt sich mit Herrn v. Papen an einen Tisch und verhandelt ihre unveräußerlichen preußischen Hoheitsrechte! Das preußische und das deutsche Volk steht um den Tisch herum und schaut entgetstert bei dem Schauspiel zu, dessen Sinn es nicht versteht. Aber das war immer schon so! Der Staatsgerichtshof in Leipzig hat erklärt:„An die Stelle der Landesregierung nach Artikel 17 kann kein anderes Organ gesetzt werden.“ Der Artikel 17 der Reichsverfassung sordert von jedem Land eine freistaatliche Verfassung und bestimmt:„Die Landesregierung bedars des Vertrauens der Volksvertretung“ Und weiter hat das Urteil von Leinzig ausgeführt.„Die! verfassungsmäßige Landesregierung muß als Organ des Landes bestehen bleiben.“ Es besteht also gar kein Zweifel: Herr von Papen kann noch so viel kommissarische preußische Minister ernennen, er kann noch so viel Reichsminister mit der Führung der preußischen Geschäfte beauftragen, die Regierung Braun=Severing wird dadurch in ihrer verfassungsmäßigen Existenz nicht berührt. Jedenfalls so lange nicht, als nicht die geschäftsführende und an sich zurückgetretene sozialdemokratische Regierung vom preußischen Landtag durch eine neue ordnungsgemäß gewählte Regierung ersetzt worden ist. Die neuen preußischen Minister von Papens Gnaden könnten also überhaupt erst dann als Landesregierung auftreten, wenn ste das Vertrauen des preußischen Landtags erhalten Aber gerade diese Aussicht hot weder Herr Bracht noch Herr Popitz, noch Herr von Hülsen, noch sonst einer der neuen Herren. Hätten sie es, wozu dann der Umweg? Dann könnten die Herren ja nach den Vorschriften der Verfassung von der dazu berufenen Körperschaft, dem preußtschen Landtag ordnungsgemäß gewählt werden. Und dann wäre ja auch die ganze Reichsreform nicht notwendig! Auch Herr von Gayl kann uns mit seinem umfangreichen Referat über die Notwendigkeit der Neuordnung des Verhältnisses zwischen dem Reich und Preußen nicht überzeugen. Alle staatsrechtlichen Argumente, die far diese Reichsreform zusammengetragen werden, können die politischen Hintergründe des ganzen Manövers nicht aus der Welt schaffen. Wie ist denn die Lage? Auch im Preußtschen Landtag sind die Voraussetzungen für eine Regierungsbildung unter nationalsoztalistischer Führung gegeben. Solange Preußen unter marxistischer Herrschaft stand, war Herr Braun partikularistischer, wie ein waschechter bayerischer Volksparteiminister. Nach dem Bankrott der roten Preußenregierung hält alle Welt die Beseitigung des Dualismus plönlich für das„Rebot der Stunde". Einschließlich der Genossen Braun und Severing selbst! Politisch hat also die Verreichlichung Preußens gar keinen anderen Zweck als die Verhinderung eines nationalsozialistischen Ministeriums! Staunen muß man über die Kühnheit, mit der heute— nach dem Urteil von Leipzig!— die Dinge so hingestellt werden, als ob die von oben diktierte Verreichlichung Preußens durchaus in Ordnung und im Einklang mit der Verfassung stünde. Wir haben auf den Artikel Reichsverfassung schon hingewiesen. Aber darüber hinaus muß man doch fragen: welchen Sinn und Zweck hat denn die Volksvertretung eines Landes noch, wenn sie in der entscheidenden Frage, die es für sie gibt, überhaupt nicht mehr gehört werden soll? und welche wichtigere Frage kann jemals in einem preußischen Landtag zur Debatte stehen als jene, ob Preußen aufhören soll, als selbständie ger Staat weiter zu existieren. Ohne den Preußischen Landtag ist jede Personalunion zwischen preußischen und Reichsministern undurchführbar. Wie sich aber der Reichsinnenminister von Gayl zur Stützung seiner gewagten Pläne noch ausdrücklich auf das Urteil des zu berufen wagt, dazu gehört Mut! In dem Urteil heißt es: "„Die Abtrennung von Zuständigkeiten Landes und die Uebertragung auf das Reich findet ihre Grenze darin, daß die Vorschriften nicht angetastet werden dürfen, die zur Aufrechterhaltung der Selbständigkeit des Landes dienen.“ Schärfer kann die Ungesetzlichkeit des Attentates, das soeben auf die Selbständigkeit Preußens ausgeübt wird, von berufenster Seite nicht gut gebrandmarkt werden Wir lehnen die Reichsreform des Herrn von Papen und ihren ersten Schritt dazu ab, erstens weil sie verfassungswidrig ist, zweitens weil sie nur ein durchsichtiger Vorwand zum Zwecke der Verbinderung der nationalsozialistischen Volkserhebung ist, und drittens weil diese Reichsreform so wie sie jetzt in Berlin angepackt wird, an sich keinen Fortschritt, sondern einen Rückschritt darstellt. Wir wollen kein deutiches Reich erster und zweiter Klasse, kein Ab heute erscheint unser Gaublatt nur noch unter dem Titel„Westkälischer Beobachter“ norödeutsches Reich unn einem mobeuischen Anhängsel. Wir wollen ein großdeutsches Reich, organisch gegliedert von unten nach oben, mit gleichberechtigten Ländern, getragen vom Geist der deutschen Volksgemeinschaft und vationalen Einigkeit. Der feine Ton Das wahre Gesicht der Deutschnatiang'en Altineistes von Papen=gestarzt! Die sllb bonsticheee Hürden tnpnen aus hach. Das gehoimmiehal'e Volofer-estm* die süddenischen Farden würen zu hoch— bas geheimmsvonle=Teiesongesprach Papens mit dem bayrischen Ministerpräsidenten Held Berlin, 1. Nov.(Eigener Drahtbericht.) Der„Angriff“ veröffentlicht in seiner heutigen Ausgabe das Faksimile eines Brieses eines Deutschnationalen an Pg. Dr. Goebbels. Der Brief lautet: Derrn Dr. Ooebbels, Hier. Nach dem Rededuell in der„Neuen Welt“ und ihrer nachherigen Berichterstattung im „Angriff“ erkläre ich Sie für einen stinkigen Mistjuden und Pestbiest. Sie Stinkaas sind bestimmt kein Deutscher. Sie haben weder Germanenblut noch Germanencharakter. Sie blöde Pestsau suchen für sich wie für Ihre Parteigenossen Ministerposten und nichts anderes Ernennen Sie doch„August“ Hitler zum General Mit tiefer Verachtung! A. Ritter, Charlottenburg 2, Leibnitzstraße 12.“ Der Schlußsatz dieses Brieses ist in dem vom„Angriff“ wiedergegebenen Faksimile unkenntlich gemacht, da dieser Satz so unslätig und gemein ist, daß man ihn einfach nicht verössentlichen kann. Man sage nicht, daß es sich hier um einen Fersinnigen aus dem deutschnationalen Lager handelt. Oh nein! Herr Hugenberg kann diesen Vorkämpfer nicht abschütteln, denn dieser Brief liegt vollkommen in einer Linie mit den schamlosen Schmutzereien, mit denen Deutschnationale und Stahlhelmführer gegen unseren Parteigenossen Prinz August Wilhelm vorgeheu und auch mit den haßgeisernden Verleumdungen des deutschnationalen Herrn v. KleistSchenzin, der Hitler einen Feigling nannte, mit den Worten der deutschnationalen Landtagsabgeordneten Freifrau von Watter, die unsere Abgeordneten als Schweine bezeichnet:, und mit den Unflätigkeiten des deutschnationalen Parteiorgans„unsere Partei“ und der Frau von Pheimb, die erklärte, daß die 400 Toten der NSDAP. ein Parteivergnügen seien, über das man sich nicht aufzuregen brauche. Wir gratulieren Herrn von Papen zu seinen Hilfsvölkern. Das deutsche Volk wird sich bedanken, zusammen mit solchen Schmierfinken aus dem deutschnationalen Lager Herrn von Papen zu wählen. (Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung) Berlin, 1. November. Das System PapenBracht hat sich gestern schließlich doch von dem Schrecken erholt, den ihm der lahme Protest des Otto Braun eingejagt hatte. Die Ernennung der Paladine des Herrn von Papen für Preußen wurde vollzogen. Mit dieser Maßnahme hat sich die Lage der deutschen Innenpolitik nicht geändert, wohl aber bedingen die Folgen eine verschärfte Gefahr für das Reich und die deutsche Politik. Wir haben in den letzten Tagen schon deutlich genug ausgesprochen, daß das Techtelmechtel der Herren Papen=Bracht mit Braun=Severing geradezu verheerende Folgen haben müsse. Das Echo, das diese Maßnahmen besonders in Süddeutschland gefunden hat, beweist, daß wir die Lage richtig erkannten. Die süddentschen Zentrumsregierungen benutzen die ihnen gebotene günstige Gelegenheit, um unter AufS ahlhelmführer kommt zu Hitler Berlin, 1. November(Eigene Drahtmeldung). Die Flucht aus dem zur Schutzgarde der deutschnationalen Reaktion herabgewürdigten Stahlhelm dauert an. So ist jetzt einer der Mitbegründer des Berliner Stahlhelms, der Führer der Stahlhelm=Ortsgruppe Friedenau, Dittmann, der der erste Gauführer des Stahlhelms in Berlin gewesen ist, ausgetreten und hat sich den braunen Bataillonen Hitlers angeschlossen. Dittmann erklärt, daß er es vor seinem Gewissen nicht mehr verantworten könne, mit einer Führung zu marschieren, die den Führer der größten deutschen Freiheitsbewegung angreise. Wir begrüßen unseren Parteigenossen zusammen mit jenen Kameraden aus dem Stahlhelm, die schon bei dem SA=Aufmarsch am Sonntag in Berlin in geschlossener Formation unter der roten Hakenkreuzfahne marschierten. Der Frontkämpfer und der Aktivist, der junge Deutsche und der schaffende Mensch gehören nicht in das Lager der Reaktion, sie gehören zu Hitlers deutscher Volksbewegung, zur RSDAP. Die amtlichen Ernennungen Berlin, 81. Oktober. Amtlich wird mitgeteilt: In seiner Eigenschaft als Reichskommissar hat der Reichskanzler folgende Ernennungen vorgenommen: Zu seinem Stellvertreter für den Geschäftsbereich des Finanzministeriums hat er den Staatssekretär z. D. Professor Dr. Popitz ernannt. Zu seinem Stellvertreter für den Geschäftsbereich des Ministeriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten den Reichsminister Freiherr Edlen von Braun. Zu seinem Stellvertreter für den Geschäftsbereich des Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung den Univ.=Professor Dr. Kaehler. peitschung der söderalistischen Instinkte gewisser süddeutscher Kreise ihre Position zu stärken. Jede Stärkung der überspitzten liberalistischen Kreise hat aber zwangsläufig eine Erschütterung des Reichsgefüges zur Folge. Der„Regensburger Anzeiger“, das Blatt des Bayerischen Ministerpräsidenten Held, ist daher auch außerordentlich verschnupft und gibt seinem Unmut über die Beantwortung des bayerischen Protestes an Hindenburg durch Papen laut und vernehmlich Ausdruck. Das Blatt schreibt, daß es eine„Mißachtung deutscher Länder und der Länderminister sei, wenn die Antwort aus den Protest Bayerns gegen die Reformpläne ausgerechnet durch die Stelle(gemeint ist hierbei der Reichskanzler und die Reichsregierung) erfolgen, deren Maßnahmen in dem bayerischen Telegramm als nicht mit der Verfassung vereinbar bezeichnet werden.“ Nach unseren Informationen ist die Erbitterung gerade der Bayerischen Volkspartei gegen Herrn von Papen deshalb so groß, weil diese Kreise aus den Worten, die Herr von Papen zu vertrauten Kreisen in München sprach, entnahmen, daß die Wünsche des bayerischen Zentrums von Herrn von Papen weitgehendst berücksichtigt würden. Die Enttäuschung ist jetzt umso größer. Kritischer wird die Situation für Papen noch dadurch, daß das Kabinett Braun=Severing trotz aller Loyalität doch eine Vollversammlung des Reichsrats vor dem 6. November haben möchte, um von der Tribüne aus für die nötige Wahlstimmung zu sorgen. Die Herren der bayerischen Volkspartei, die mit Brann=Severing zusammen die Mehrheit im Reichsrat haben, sollen bereit sein, für die Einbernfung des Reichsrats schon zum Donnerstag dieser Woche zu stimmen. Herr von Gayl hat im Auftrage Papens die Reichsratssitzung vor der Wahl dadurch verhindern wollen, daß er den Reichsrat selbst zum 10. November einberief. Papen und Gayl werden sich aber dem Wunsche der Mehrheit auf frühere Einberufung des Reichsrats nicht versagen können. So ist es sehr wahrscheinlich, daß wir noch vor dem 6. November erleben, daß sich zwei preußische Regierungen, unterstützt von ihren Hilfsvölkern, im Reichsrat eine ofsene Feldschlacht liefern sehen. Papen ist die erneute Zuspitzung der Lage außerordentlich peinlich, denn selbst dem einfältigsten Deutschnationalen wird man bis zum 6. November nicht vorenthalten können, daß die Politik des Herrenklubs eben nur Halbheit ist und nichts mit der angekündigten „Gott wohlgefälligen, autoritären Staatsführung" zu tun hat. Papen hat Herrn Held, den er auf der Stuttgarter Konserenz so liebevoll untergehalt hat, schleunigst antelesoniert und sernmündlich mitgeteilt, daß alles gar nicht so schimm und nicht so böse gemeint sei. Papen soll in diesem Telesongespräch Herrn Held zugesschert haben, daß gegen ein anderes deutsches Land niemals derartige Maßnahmen ergrissen würden, wie jetzt gegen Preußen. Wenn das. was wir über dieses Telefongespräch gehört haben, den Tatsachen entspricht, dann hat man allerdings die erschütternde Gewißheit, daß die ganze Reichsreform des Herrn von Papen keinen anderen Zweck hat, als Preußen zu zerschlagen und die Machtübernahme durch Nationalsozialisten zu verhindern. Es ist allerdings, wenn man den Worten gewisser Herrenklübler glauben will, nicht anzunehmen, daß beim Weiterbestand des Systems Papen—Bracht die einschneidenden Maßnahmen auf das Land Preußen beschränkt bleiben. Der Löwe, der einmal Blut hat, wird sein Leben lang kein Vegetarier mehr werden. Wenn man die augenblickliche Lage kurz charakterisieren will, so muß man ganz objektiv feststellen, daß die Verwirrung und die Planlosigkeit in Deutschland wohl selten ein solches Ausmaß hatten, wie es heute der Fall ist. Es knistert bedrohlich im Gebälk und es ist sehr gefährlich, diese knisternden Balken einer noch schwereren Belastungsprobe zu unterziehen, Bis zum 6. November wird sich die Tendenz der deutschen Innenpolitik nicht ändern. Das aber dann ein dicker Strich unter die Vergangenheit gezogen wird, dafün wird das deutsche Volk zu sorgen haben. Barmatjüde Dr. Weidmann bei Zinbenburg Der Reichsräsider“ schenkt ihm sein Bild— Houn der Rendsprundem schennt ihm sem Bnd— Herr von Papen spricht ihm den „Dank des Landes Preußen“ aus Berlin, 1. November.(Eigenbericht). Auf Anweisung der kommissarischen Staatssekretäre waren die gegen den Juden und Staatssekretär a. D. Dr. Weismann erhobenen Vorwürfe durch einen Senatspräsidenten des Kammergerichts in der Richtung nachgeprüft worden, ob Möglichkeit und Anlaß zur Einleitung eines Disziplinar=Verfahrens vorlägen. Wie wir erfahren, hat diese Nachprüfung ergeben, daß ein Disziplinarverfahren nicht eingeleitet wird, da sämtliche Vorwürfe sich auf Vorgänge beziehen, die in rechtsverjährter Zeit lägen. Gleichzeitig meldet die jüdisch=reaktionäre „Vossische Zeitung":„Dr. Weismann, der taatssekretär im preußischen Staatsministerium, der bekanntlich in den Ruhestand tritt, ist vor einigen Tagen vom Reichspräsidenten empfangen worden, der ihm dabei sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift überreicht hat. Reichskanzler von Papen hat Dr. Weismann bereits vor einigen Wochen für das Land Preuhen ein Dankschreiben übermittelt.“ Man muß sich diese Meldung mehrmals genau durchlesen, um zu der Ueberzeugung zu kommen, daß man nicht das Opfer einer HalHaluzination geworden ist. Dieser Herr Weismann, dem Papen ein warmes Dankschreiben zustellt, dieser Herr Weismann, dem der Reichspräsident sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift überreichte, ist derselbe Herr Weismann, der unter dem System Braun=Severing als ganz gemeiner Unterdrücker und haßwütiger Gegner der nationalsozialistischen Bewegung fungierte derselbe Herr Weismann, der mit seinem Freund und Großschieber Barmat zum Schaden des deutschen Volkes die schmutzigsten Schmiergeschäfte machte, derselbe Herr Weismann, der seinen Strafantrag gegen den Bücherrevisor Lachmann, der ihn des Meineids beschuldigte und ihm andere schöne Dinge vorwarf, zurückzog. Daß Herr von Papen diesem übelbeleum deten Herrn ein„warmes Dankschreiben“ überreicht, spricht seine eigene Sprache. Die Männer aber, die dem greisen Reichspräsidenten den Rat gaben, Weismann zu empfangen, bewiesen damit, daß ihnen das Ansehen und die Autorität des Reichspräsidenten nur dann etwas wert sind, wenn sie diest Autorität für ihre egoistischen Ziele mißbrauchen und ausnutzen können. Das in Vonsgemeischaft! Mit Pholl Gitter durch aberhongiicheg Daph sun Gieg uen“ 62. M. Evon Fler durch vververgisches Lund für Sieg und zur Lahn Limburg, 81. Oktober. Langsam schließt sich der Ring des Deutschlandfluges, der in vier stolzen, erhebenden Wochen aufrüttelnden Wahlkampfes um das Deutsche Reich gelegt wurde. Noch einige Tage, dann sitzen wir wieder erwartungsvoll vor dem Lautsprecher und schreiben die Ergebnisse der Wahl mit. Jubelfahrt ins oberbergische Land. Weiter in rasender Fahrt zur Sieg und zur Lahn. Tempo, Tempo! Hunderttausende in Deutschland, in den Städten warten noch, um den Führer zu sehen und zu hören. Wieder drei am Wochenanfang. In überfüllten aneinandergekuppelten Zeltstädten. (Drchtbericht Deutschnationale Veirüger Wieder ein kubanischer Staatsmann ermordet Washington, 1. Nov. Auf Kuba hat sich schon wieder ein neuer politischer Mord ereignet. Der kubanische Staatsmann HermanP#de am Conntag— durch mehrere niedergestreckt— in seiner Wohnung int autastunden. unserer Berliner Schriftleitung) Berlin, 1. November. Die Deutschnationale Volkspartei behauptet jetzt vor der Wahl, daß sie und ihr Kabinett Papen aus ehrlichem Herzen heraus die Belange der Landwirtschaft wahrnehmen wollte. Wie in Wirklichkeit die Reaktion über die berechtigten Forderungen des deutschen Nährstandes denkt, geht aus den Ausführungen des deutschnationalen Spitzenkandidaten für den Wahlkreis Weser=Ems, Hintzmann, hervor, der vor prominenten Bremer Wirtschaftlern und Akademikern zur Frage der Kontingentierung folgendes ausführte: „Meine Herren! Diese in Bremen so angesehdeten Kontingentierungsmaßnahmen sind halb so schlimm. Die Kontingente sind so festgesetzt, daß praktisch dabei garnichts herauskommen kann und auch garnichts herauskommen soll. Aber, meine Herren, Sie dürfen die audere, die psychologische Seite des Falles, nicht außer acht lassen. In Anbetracht der kommenden Wahl mußte die Reichsregierung der Landwirtschaft irgend etwas bieten, um sie aus den Armen Hitlers zu treiben und sich in der Landbevölkerung eine breite Grundlage zu schafsen. Das scheint mir die wesentlichste Ursache und die ausschlaggebende Bedentung der landwirtschaftlichen Maßnahmen der Beihbreslerans un bein: Diese Worte des deutschnationalen Hintzwie abgrundtief verlogen die reaktionäre, Propaganda für die Landwirtschäft in. Es ist kein Wunder, daß die weniPeronen r“ eorlichen Menschen in der Tnwp. sich entsetzt von dieser Partei wenden Ja, sogar maßgebende Führer der DRBP. wenden sich gegen die reaktionäre Politik der Papen und Hugenberg. So hat u. a. der Landesverbandsvorsitzende der DRBP. und Vorsitzende des Landbundes Erfurt, Herr von Goldacker, an Hugenberg folgendes Telegramm gerichtet: „Zann Eintreten für eine Regierung, die Preise für landwirtschaftliche Produkte, insbesondere für Getreide, jetzt völlig verfallen läßt, im Interesse der Landwirtschaft verantworten. Werden zur wenn nicht umgehenz Maßnahmen erfolgen.„Gebitte autsprechende Schritte bei gez.: von Goldacker.“ es gestlose Eingeständnis der katastrophalen Foigen der reaktionären Politik für Nährstand spricht für sich. Das zusammen mit den übrigen Schichten des deutschen Volkes am 6. November der Reaktion und ihren Trainten die Quittnne geben. Der schaffende Gummersbach, Betzdorf, Wallendorf u. Limburg. Man muß sich wundern, wo die vielen Menschen herkommen. Ueber 35.000 in Gummersbach, mindestens 50000 in Betzdorf und noch einmal 30000 in Limburg an der Lahn. Schicksalsverbundenheit führt die Volksgenossen zu gewaltigen Haufen zusammen. An zauberumwobenen Wasserburgen vorüber, durch jubelnde Dörfer saust die Autokolonne. Begeisterte Dorfbewohner haben sich Fähnchen schwenkend vor den Türen aufgestellt. Er kommt, der Führer. Die frohe Kunde rast mit Windeseile den fauchenden Wagen voraus. Gummersbach: Sechs Riesenzelte am Bergeshang. Lebende Spaliere zäunen die Auffahrtsstraße zur steilen Höhe. Jubelnde, ausgelöste Menschenmassen geben sich ganz in ihrer Freude. Der Führer weilt zum ersten Male in ihrer Mitte. Jubel der nicht enden will. Noch einmal der Jubel während der Rede. Noch einmal als sich der Führer von Gummersbach trennen muß. Jubel schallt noch nach, als sich die Wagen schon in Fahrt von der Höhe ins Tal der überschwemmten Sieg herunterschrauben. Betzdorf ist erreicht. Eine gewaltige Versammlung. Lange spricht der Führer in den zum Bersten angesüllten Zelten. Er legt Rechenschaft über den 13. August ab und geißelt das wirtschaftliche Versagen der Regierung. In das jubelnde Beifallstosen mischen sich die wuchtigen Klänge des Deutschlandliedes. Grandioser Abschluß des Montags in Limburg an der Lahn. In sechs riesigen Zelten und Arbeiter, Bauern, Beamte und Mittelversammelt, um der Oeffentlichkeit Beweis für die Bekenntalsfreude und Bekenntnistreue zum Führ e abzulegen. Kundgebung wird wie alle anderen die Zauderndsten und Zweifelndsten davon Überzeugen, daß diese unsere Bewegung zu ge“ waltig und zu herrlich ist, auf eine Verlustkarle gesetzt zu werden. Und wieder dasselbe Bild. Zehntausende von einem heiligen Bekenntnis erfaßt. Zehntausende stehen unangreifbar und behauptene ar. ur aie. See e und Bat uute Dir reiben#u., Paten. boz dem Bett Eine sein Seitdem wir ers essen und Veransta hohe Politik gemach Teilnehmerliste o ganz besonders. Ein finden wir kürzlich liner Zoologischen( essen des„Vereins melt, um dem Reich Vorsitzender des Klein der papistische tes Mitglied des Hei durch Anwesenheit: ster von Braun, 6 Schäffer, Kommissat Frankreichs, Spanie der Gesandte Oester Länder. Sämtliche S samt jenen des Reie „Abgebaute“, Ministe lige Reichspressechef men die Bank= und Luther, Dr. Solmsst Ravené, Siemens ur legern Klitzsch(Luge Arm in Arm. Wisser ihnen auch der Kam ges, bisher stramme roten Politisierung d genluft!—; Herren (Schlesinger), Flesch, Ferner der Generalf Bürgermeister Lange Melcher, Präsident M Oberpräsident Maier Professor Wagemann, den Reichsbankpräside Wiesi Die Lügenabwehr= gibt bekannt: 1. In der marxist logene Meldung verk „Das Landgericht der von der sozia „Hamburger Echo der weismittel, das durch ausgesprochene Ver verbreiten, die NSD) nationalen Rüstungsi gehoben.“ Diese Behauptung reche Lüge. Es ist unwahr, da burg das Verbot, die verbreiten, aufgehober Wahr ist, daß da neuerdings die gegen „Hamburger Echo der weilige Verfügung le stätigt hat, weil eine u Inhalts,„daß die NS. industrie finanziell un beleidigend angesehen Obwohl die Unwal gerichtsnotorisch erwie dung von der SPD e Die 8PD hat dam gewissenlose Volksbetr derin aufs neue bestät Wie mögen Pampl Verlage ent Reure beschäftigt Hochbetrieb in ein dakteure mit Siegerm einander los, Hände tester Bewegung. Alle ßen Beratungstisch. Chefredakteur Bres mesbrüder! Auf zum fluchten Gojim=Nazis Deutschnationalen für schlau, daß sie nicht me lich kämpfen! Sie vers zu schreiben. Wie matt deutsche Volk. Wir wir verstehen das Gift feln. Jetzt, Brüder in Euch('edanken, mit de nich en Ionnen!“ Redakteur Prossing= wir insbesondere die 9 chen?„Dergeschma bels" und„Herr Wahrheit"? Darau was C#es machen. men!" Redakteur Tentelbe fertigen Goebbels müs Fehmen,„und Goeb taßt sich auch gut verr Redakteur Polacken „Eine nati Fattlostatett in schreiden. Gute Gelege den wir so gut verstehe Redakteur Simson: n der Satz:„Polit 1ch lan den Worten n will, nicht anbestand des Syneidenden Maßußen beschränkt nal Blut geleckt kein Vegetarier e Lage kurz chan ganz objektiv und die Planelten ein solches der Fall ist. Es und es ist sehr ilken einer noch u unterziehen. sich die Tendenz st ändern. ter die Verganird das deutsche enburg sicht ihm den sem Papen ein dieser Herr sident sein Bild überreichte, ist er unter dem ganz gemeiner Gegner der na fungiertei r mit seinen nat zum Schae schmutzigsten de Herr Weisgegen den Büdes Meineids ne Dinge vorm übelbeleum Dankschreiben“ Sprache. greisen ReichsWeismann zu ihnen das Anichspräsidenten venn sie diest Ziele mißbrau9 0 am Lahn ndorf u. Limwo die vielen 000 in GumBetzdorf und an der Lahn. die Volksgeammen. rburgen vorst die Autokoer haben sich #en aufgestellt. je Kunde rast Jagen voraus. elte am Bernen die Aufbelnde, ausgeganz in ihrer ersten Male enden will. id der Rede. r von Gum5 die Wagen Tal der überen. waltige Verihrer in den Er legt Reund geißelt kegierung. mischen sich landliedes. ags in Limsigen Zelten und Mitteleffentlichkeit de und Besen. e alle andeidsten davon gung zr geVerlustkarte ehntausende faßt. Zehnbehauptend * Eine seine Gesellschaft Seitdem wir erfahren haben, wie auf Festessen und Veranstaltungen der„Gesellschaft" hohe Politik gemacht wird, interessiert uns die Teilnehmerliste offizteller Veranstaltungen ganz besonders. Eine ganz illustre Gesellschaft finden wir kürzlich im Marmorsaal des Berliner Zoologischen Gartens bei einem Abendessen des„Vereins Berliner Presse“ versammelt, um dem Reichsinnenminister zu lauschen. Vorsitzender des Vereins ist Chefredakteur Klein der papistischen„DA.“ und prominentes Mitglied des Herrenklubs. Weiter glänzten durch Anwesenheit: von Papen und die Minister von Braun, Gürtner, v. Neurath und Schäffer, Kommissar Bracht, der Botschafter Frankreichs, Spaniens, der Sowjet=Union(!), der Gesandte Oesterreichs, Vertreter deutscher Länder. Sämtliche Staatssekretäre in Preuß. samt jenen des Reiches, darunter verschiedene „Abgebaute“, Ministerialdirektoren, der ehemalige Reichspressechef Zechlin, u. a. Dann kommen die Bank= und Industriegewaltigen: Dr. Luther, Dr. Solmssen, Geheimrat Kastl und Ravené, Siemens und Thyssen. Von den Verlegern Klitzsch(Lugenberg) und Louis Ullstein Arm in Arm. Wissenschaftler, Juristen. Unter ihnen auch der Kammergerichtspräsident Tigges, bisher strammer Anhänger der schwarz= roten Politisierung der Justiz— er riecht Morgenluft!—; Herren der Kunst, Bruno Walter (Schlesinger), Flesch, Walter von Molo usw. Ferner der Generalsuxerintendent D. Karow, Bürgermeister Lange(SPD!), Polizeipräsident Melcher, Präsident Mulert vom Städtetag und Oberpräsident Maier sowie— last not least— Professor Wagemann, der schon als Favorit für den Reichsbankpräsidentenposten genannt wird. Arbeitsinvaliden! Kriegsbeschädigte! Venkenempfanger! Am 6. November habt Ihr die Möglichkeit, vernichtende Abrechnung zu halten mit jenen, die mit Euch Schindluder getrieben haben! Was war Euer Schicksal zumal in den letzten Jahren? Immer wieder habt Ihr Kürzungen Eurer Bezüge hinnehmen müssen. Wenn eine Notverordnung kam, dann brachte sie für Euch neue Entbehrungen. Stück um Stück nahm man Euch von Eurer kärglichen Unterstützung, mit der Ihr sowieso kaum das Leben fristen konntet. Euer Haß gilt darum mit Recht den Machern dieser Notverordnungspolitik. Wer sind denn die Schuldigen? Da ist vor allem der Reichskanzler Brüning zu nennen, der darum bei den breiten Massen den„Ehrentitel“ der Notverordnungskanzler erhielt. Brüning, sein Zentrum und seine bürgerlichen Schleppenträger sind verantwortlich! Aber nicht vergessen dürfen wir jene Partei, die dafür sorgte, daß die Brüning=Politik erst verwirklicht werden konnte! Und die Notverordnungen Brünings immer wieder tolerierte! Wer war denn diese Partei? Das war die SPD! Jene SPD, die heute ihre Lügen=Bonzen im Lande herumschickt, um Eure Stimmen zu gewinnen. Jagt sie aus dem Hause! Sie spekulieren auf Eure Vergeßlichkeit! Sie wollen Euch wieder mit Redensarten dumm machen! Das ist diesen SPD=Betrügern bei der letzten Reichstagswahl noch zum Teil gelungen. Damals vermochten sie noch von„Nazi=Baronen" zu schwindeln. Und davon: Von Papen, Brünings.Nachfolger, auch auf dem Gebiete der Rentenkürzungen, sei von Adolf Hitler toleriert worden! Diese gemeine Lüge ist jetzt restlos entlarvt! Welche Partei kämpft am rücksichtslosesten gegen die Papen=Reaktion? Das ist die NSDAP Adolf Hitlers! Sie hat niemals ihre Hand zu Kürzungen der Renten gereicht. Sie hat niemals die Rentner, Invaliden und Kriegsopfer verraten! Diesen Verrat hat sie der SPD überlassen Darum macht Schluß mit der SPD! Für Euch gibt es nur eine Parole: Hitler! Liste 1 Mtalle; Wehr dich! Wie sie lügen! Die Lügenabwehr=Zentralstelle der gibt bekannt: 1. In der marxistischen Presse wird die erlogene Meldung verbreitet: „Das Landgericht Hamburg habe auf Grund der von der sozialdemokratischen Zeitung „Hamburger Echo der Woche“ vorgelegten Beweismittel, das durch einstweilige Verfügung ausgesprochene Verbot, die Behauptung zu verbreiten, die NSDAP werde von der internationalen Rüstungsindustrie unterstützt, aufgehoben.“ Diese Behauptung ist wieder eine erneute reche Lüge. Es ist unwahr, daß das Landgericht Hamburg das Verbot, diese Behauptung weiterzuverbreiten, aufgehoben hat. Wahr ist, daß das Landgericht Hamburg neuerdings die gegen das jüdisch=marxistische „Hamburger Echo der Woche“ ergangene einstweilige Verfügung lediglich deshalb nicht bestätigt hat, weil eine unwahre Behauptung des Inhalts,„daß die NSDAP von der Rüstungsindustrie finanziell unterstützt werde“ nicht als beleidigend angesehen werden könne. Obwohl die Unwahrheit dieser Behauptung gerichtsnotorisch erwiesen ist, wird diese Meldung von der SPD erneut verbreitet. Die 8PD hat damit ihren alten Ruf als gewissenlose Volksbetrügerin und Ehrabschneiderin aufs neue bestätigt. Neue, mittelstandsfeindliche (Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung) Berlin, 1. November. Die Wirtschaftspolitik der Reichsregierung hat auch den deutschen Mittelstand als solchen besonders schwer getroffen. Während wir gestern noch einmal feststellen konnten, daß sich die Wirtschaftspolitik der Reichsregierung, die zu einer Vernichtung weiterer tausender Existenzen des Mittelstandes geführt hat, sich in der Ermöglichung finanzieller Transaktionen zu Gunsten von Warenhaus=Konzernen erschöpft, wird jetzt gemeldet, daß die Reichsregierung sich mit Absichten trägt, die ebenfalls eine schwere Schädigung des Mittelstandes bedeuten würden. Der deutsche Einzelhandel steht schon seit Jahren in einem scharfen Kampfe gegen jegliche Konzernierung und vor allem auch gegen die Ausschaltung tausender kleiner Existenzen durch die Automaten=Industrie. Die Automaten-Industrie beabsichtigt jetzt, ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Einzelhandel noch dadurch zu steigern, daß sie ein Offenhalten von Automaten nach Ladenschluß durchsetzen will. Diese Pläne der Reichsregierung Absichten scheinen, wie wir erfahren haben, bei der Reichsregierung tatsächlich Anklang gesunden zu haben. Es ist daher damit zu rechnen, baß vieneicht schon in den nächsten Tagen eine Verordnung erscheint, die diesen Wünschen der Automaten=Industrie gerecht wird und die damit eine weitere schwere Schädigung tausender kleiner Existenzen des Mittelstandes sanktioniert. Es ist selbstverständlich, daß sich der deutsche Einzelhandel gegen diese Absichten mit allen Mitteln zur Wehr setzen wird. Die Führung der Abwehraktion liegt bei der NSDAP. Innerhalb der Hauptabteilung 4 der Landesinspektion Berlin wird gegenwärtig ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, der das selbständige Ladengeschäft gegen die Konkurrenz der Waren=Automaten schützen und der dem Expansionsdrang der Automaten-Industriellen einen Riegel vorschieben soll. Auch hier zeigt es sich wieder, daß allein die NSDAP in der Lage ist, für den Mittelstand einzutreten. Ueber die „Mittelstands=Politik“ des Herrn von Papen ein Wort zu verlieren, erübrigt sich. Gießen, zum Ministerialdirektor im Preuß. Ministerium des Innern. Der Ministerialdirektor Dr. v. Leyden, Palatiae=Bonn, zum Senatspräsidenten beim Preußischen Oberverwaltungsgericht. Der Oberlandesgerichtsrat Frege, Baudaliae=Heidelberg, zum Oberverwaltungsgeric, srat. Der Regierungspräsident a. D. Kut## r. Sueviae=Tübingen zum Oberpräsidenten in Königsberg. Der Vizepräsident Thon, Rhenaniae=S burg, zum Oberpräsidenten in Kiel. Der Landrat Graf Degenfeld, Saxor## Göttingen, zum Oberpräsidenten in Bresler. Der Legationsrat Freytag, Sueviae=F 1# burg, zum Gesandten in Lissabonn. Der Landrat Graf zu Rantzau, Saroniae= Göttingen, zum Polizeipräsidenten in Kiel. Der Oberregierungsrat Frhr. v. Nord nflycht, Saxoniae=Göttingen, zum Polizeipräsidenten in Magdeburg. Der Regierungsrat v. Kottwitz, SaxoniaeGottingen zum Polizeiprasidenten in Kassel. Der Landrat Wackenzapp Sueviae=Heidelberg, zum kommissarischen Polizeipräsidenten in Gleiwitz. Der Regierungsrat Rabe v. Pappenheim, Hasso Bornssige, zum kommissarischen Polizeipräsidenten in Erfurt. Der Oberregierungsrat Kretzschmar, S xoniae=Göttingen, zum Regierungsdirektor beim Polizeipräsidium Berlin. Der Landrat Mengel, Hasso=Nassoviao, wurde mit der Vertretung des Vizepräsidenten beim Oberpräsidium der Provinz Brandenburg beauftragt. * Welche„Zufälligkeiten“ Herr von Papen! Wie heißt's doch so schön in dem bekannten Studentenlied:„Solange wir uns kennen, woll'n wir uns Brüder nennen!" Das ist der Herrentlad! Neues von alten Corvsstudenten Das Organ der deutschen Corpsstudenten im Kösener S. C. veröffentlicht in Nr. 7 des Oktoberheftes eine Liste von„alten Herren". die unter der Aera des Herrenklubs befördert wurden. Sie lautet: Der Botschafter in Paris, v. Hoesch SaxoBornssiae, wurde zum Botschafter in London, der Gesandte Köster Franconiae=München, Guestphaliae=Heidelberg, zum Botschafter in Paris ernannt. Ernannt wurden ferner: Der Ministerialrat Dr. Landfried, Rhenaniae=Straßburg, zum Ministerioldirektor im Preußischen Staatsministerium und zum ständigen Preuß. Bevollmächtigten im Reichsrat. Der Ministerialrat Dr. Suren, Reichsminister ohne Arbeit Die neue kommissarische Preußenregierung Berlin, 81. Oktober. Die Ernennungen für die neue kommissarische Preußenregierung wurden gestern veröffentlicht, nachdem die Urkunden bereits vollzogen worden sind. Gegenüber der am Sonnabend gemeldeten Liste ist nur eine Aenderung zu verzeichnen. Oberlandesgerichtsprändent Anz wird nämlich nicht mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Justizministeriums beauftragt werden, sondern Staatssekretär Hölscher. Die neue Liste hat somit folgendes Aussehen: Mit der Wahrnehmung der Geschäfte als preußische Minister werden beauftragt: Inneres: Dr. Bracht, der zum Reichsminister ohne Geschäftsb reich ernannt worden „Knanzen: Dr. Povitz, ebenfalls zum Reichsminister ohne Geschäftsbereich ernannt. Landwirtschaft; Reichsernährungsminister von Braun, ferner „Wirtschaft und Arbeit: Staatssekretär Ernst, Kultus: Professor Dr. Kaehler=Greifswalo und mögen Pamphlete in einem deutschnane'en Verlage entstehen, in denen jüdische Reure beschäftigt sind? Hochbetrieb in einem solchen! Jüdische Redakteure mit Siegermienen: sie mauscheln aufeinander los, Hände und Füße sind in lebhaftester Bewegung. Alle setzen sich an einen großen Beratungstisch. Chefredakteur Breslowski:„Jüdische Stammesbrüder! Auf zum Kampf gegen die verfluchten Gojim=Nazis! Schicken wir jetzt die Deutschnationalen für Allfuda vor! Seien wir schlau, daß sie nicht merken, für wen sie eigentlich kämpfen! Sie verstehen keine Wahlaufrufe zu schreiben. Wie matt ist der große Aufruf an oas deutsche Volk. Wir machen das besser, denn nir verstehen das Gift in die Seelen zu träufeln. Jetzt, Brüder in Juda, wünsche ich von Euch(“ danken, mit denen wir die Nazis vernich en Ionnen!“ Redakteur Prossinger:„Wie wäre es, wenn wir insbesondere die Nazi=Größen schlecht machen?„Dergeschmack volle Herr Goebbels" und„Herr Goebbels und die Wahrheit"? Daraus könnte man schon etwas C.#es machen. Hauen wir ihn zusammen!" Redakteur Tentelbaum:„Ja! Den schlagfertigen Goebbels müssen wir gründlich vorrehmen.„Und Goebbels schimpft“, das sich auch gut verwerten Redakteur Polackenstein:„Ich schlage vor, Eber„Eine nationalsoztaltstische aktlosigkeit in Braunschweig" zu schreiben. Gute Gelegenheit für einen Dreh, den wir so gut verstehen.“ Redakteur Simson:„Wie gefällt den Kolleder Satz:„Volitisches Berbsecer: uns!“ tum der Nazis“? Mit diesem muß ausgiebig beim ängstlichen Bürger hausiert werden!" Redakteur Schönessohn:„Sehr aufregend wird sicher wirken:„Nationalsozialistische Rowdys gegen Reichswehrsoldaten". Vorzüglich für die Propaganda, unsere Feinde aufeinander zu hetzen.“ Redakteur Katzenstein:„Als Semi=Deutsch= nationale müssen wir energisch für unseren Pinke= und Brotonkel, der uns seinen deutschen Volksgenossen vorzieht, eintreten. Er fällt glatt herein, wenn wir in unserer Presse in die Welt hinausposaunen:„Nationalsozialist schießt auf deutschnationale Redner.“ Wir sind doch geborene Schnorrer!“ Redakteur Carnickelstein:„Ich will des Schürens wegen unsern Stammesgenossen noch ergänzen:„Feiger Ueberfall auf Deutschnationale.“ Damit schnorrt es sich nicht weniger gut.“ Redakteur Schweißinger:„Wir öffnen dem Volke die Augen, wenn wir die Verjudung der Nazis feststellen. Schlachten wir das Thema: „Der Jude Saalfeldt und die RSD= AP“ gründlich aus. Daß er nach dem Bekanntwerden seiner Abstammung ausgeschlossen wurde, sagen wir selbstverständlich nicht. Für unser Leserpublikum bleibt er Nazi.“ Chefredakteur Breslowsky:„Ein gorofainer Tipp. Die Nazis müssen alle beschnitten werden!" Redakteur Rosenblüth:„Gefällt Euch der Satz:„Der Stahlhelm und die Kampsesweise der RSDAP“? Wir wollen doch eine unheilbare Spaltung zwischen diesen beiden hervorrufen! Alle soldatisch Denkenden dürfen sich nicht zusammenfinden,— sonst wehe Juda! Es gibt dann ein Schlamassel für Bedakteur Kapernaum:„Hetzen wir doch die Pongei und unsere größten Feinde, die Nazis, gegeneinander! Schreiben wir:„RSDAP gegen Schupo!“ Redakteur Mondsohn:„Um unsere Gegner zu vernichten, machen wir sie schlecht und schofel, das ist unsere bewährte Methode! Man wähle den Titel„Nationalsoztalistisches Untermenschentum!" Das wirkt gut und ängstigt den Spießer, der dann schon fühlt, wie er angestochen wird.“ Redakteur Löwensohn:„Ich habe ein Gedicht mitgebracht, das brülle ich Euch jetzt vor: „Genossen, rosenrot und braun, Die Fahne schützen sie als Zaun. Die Fahne mit dem Hakenkreuz Den Sowjetstern zeigt andrerseits. Und dann die Nazigarde.“ Nichtwahr, gemeine aber schmissige Verse? Schlagen mächtig bei uns Juden und unseren Judengenossen ein!" Redakteur Mariental:„Ich zeichne eine Karrikatur dazu: eine Nazischaar, geführt von Hitler und Brüning. Arm in Arm. Goebbels geht voran, die Pauke schlagend. Damit man nicht glaubt, daß ein Jude der Karrikaturist ist, setze ich noch einige fette Kallen aus unserer Mischpoche auf das Bild. Habe ich die Sache gut ausbaldowert, geliebte Stammesgenossen?“ Redaktrice Ilsabe Prinz:„Ich bin wohl rote Politikerin, aber von Kleidern verstehe ich doch schon mehr. Ich schlage vor, der ganzen Welt eine Einheitskleidung vorzuschreiben(in der Mode sind wir Juden bestimmend) für die Herren Form Mardochai, für die Damen Form Esther. Die Schnitte für Deutschland macht Ulenstein und die Kleider dürfen nur in jüdischen Warenhäusern gekauft werden. Was geht uns der deutsche Mittelstand an! Die Farbe braun ist verboten! Brachts Vorschriften lassen wir nicht gelten, was gesehen werden soll, wird Welcher Sieg Alljuda's, wenn die GanefNazis a la Mardochai und die Nazinnen a la Esther gekleidet herumspazieren müssen! Dann sr. 5e, Sude für unsere Todseinde gekommen! sacheni###to= und Weltmacht muß alles unterChefredakteur Breslowsky:„Kollegen, Ihr seid genial! Wir stellen aus Euren Gedanken einen zugkräftigen Wahlaufruf zusammen. Der Brotonk I wird sich über unseren Aufruf reuen. Die Pläne der Kollegin verschieben wir bis zum Siege des Brotonkels. Auf die Wahrheit des Aufrufs kommt es nicht an. Einiges wird vom krittklosen, von uns bereits vernebelten Bürger doch geglaubt. Deutschnationale, Volksparteiler, Staatsparteiler, Sozen und Kommunisten usw. werden Beifall jauchzen und unsere gehässigen Gedanken gegen die Nazis ausnutzen und darauf kommt es ja nur an. Wir haben es hier gut im Verlage, ebenso wie unsere Brüder in der Filwgesellschaft. Die Nazis sprechen immer von Volksgemeinschaft. Wir haben sie unter dem Brotonkel bereits, wir brauchen keine andere. In ganz Deutschland muß eine solche eingeführt werden! Der Brot= und Pinkeonkel spricht vom„Völkischen Staat und völkischer Wirtschaft". Reiner Schwindel! Er ist meschugge! Für uns heißt es: Jüdischer Staat und jüvische Wirtschaft und dafür arbeiten wir hier. Merkt das der I denn garnicht? Oder ist er damit einverstanden? Stammesgenossen! Wir haben heute erfolgreich für Allfuda gewirkt. Jetzt gehen wir zum Kahalsbruder Kempinsky, lassen die Sektpfropfen knallen und bringen ein Hoch aus auf die Deutschnational=südische Volksgemeinschaft und ihren Führer, Kain Herbst- und Winterdie man nicht immer wieder sicht. die Ihnen stets unverbindlich vorgelegt wird. Wer also geschmackvoll und billig kaufen will geht doch immer wieder zu Busldeberg Bielefeld Niedernstr. 5-9 □ Ganz Bückeburg staunt über di „ Pa gr Klüche „RUM le Küche mit den 45 Vortellen, ie praktische Küche der Jetztzeit, #ie Küche, die Sie besitzen müssen, #le Küche, die oft kopiert, aber nie erreicht wurde, a le Küche, von der auch Sie sagen werden: praktischer und preiswerter gibt’s keine Küche — ie Küche, die nur ausgestellt ist Lange Strasse 7. Ausstellungsraum von Möbel Paul Sulbeck. Das Haus der Qualltäten. Achtung! Achtung! Unsere anerkannt guten und preiswerten Zigarren können Sie von jetzt an bei Carl Dreyer, Bückeburg, Langestraße. 50 zu Fabrikpreisen kaufen. Zigarrenfabrik Ernst Wenke& Co., Bremen. Tapeten moderne Muster von 25 Pig. an Resttapeten 50% und mehr billiger! Fritz Hoppe Riateln, Fersruf 222. Zum Bückeburger Jahrmarkt Dienstag und Mittwoch zeigen Ihnen die Rathaus- Lichtspiele 2 große Schlager Reserve hat Ruh 4 2 4 Fr Der lustigste aller Militär-Schwänke. 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Mitwirkende: Musikvereinschor, Leitung: Musikdirektor Tchrassaer Otto Siegl, Leurerge-angvere n und Quartettverein, v„ Leitung: Paul Gröppler, Dr. Friedrich Castelle, Münster. reise der Plässe 1.50 und 1.CORM Vorverkauf a1as! Theater, Blelefeld Rlesiger Erlolg! Nur noch bis einschliesslich Dornerstag der stärkste, spannendste, grandioseste aller Schiations Tiime DER HERR DES URNAAS· Ein Metro Goldwyn-MayerFilm in deutscher Sprache mit Johnny Weißmüller Alles schreit vor Lachen über In Ihrem neuesten Lustsplel: Im Beiprogramm: Unterhaltendes und die beliebte Fox-Wochensonau in modernster Ausführung, aller Systeme hochstehende Qualität, preiswerte Berechung, ferner I Reparaturen, Modernislerung und Instand: setzung veralteter resp. ungenügender Anlagen. Pg. O. Winkler, Ing., Gadderbaum b. 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Ro Reichstagswahl halten derversammlung bereits 8.30 Uhr abends, im kensieks Parkgarten“ scheinen aller Parteigen forderlich, da noch wich Wahl besprochen werden gegen ordnungsmäßigen Marxistisch Das Benehmen d. Leute vor dem horst Lag provozierender. vor der„Dolkswacht“ stelle der KPD. de machen würden, wie beiden marxistischen uns machen, dann u täglich zehn Mal D schreiten haben, Das Spoi in Silber des Deutsche Leibesübungen errang Wehmeyer. Neue Sehenswürdig kundlichen Abteilung Das Aquarium des koblenzer Straße ist sehenswert. Es gleid dergarten. Die Seg hunderten vermehrt, Es ist eine wahre Alten die Jungen Dater sollte versäume reizvolle Schauspiel zu Stadttheater „Das Dreim! Schuberts liebliche I terlage eines Operetten alität und billigem Hi gehmen, von den Text Dillmer und heinz R seinrich Berté als Bül sart an der Grenze des rs, wenn man auch daß nun auch weitere solche Wesse verkit aber hier gelang die Sa jene Folgen blieben derlhaus“ hat seinen er die deutschen Bühnen immer noch ein Dublikr Unterhaltungsstücke liel Die Bielefelder, die an theater füllten und es vom„Dreimäderlhaus“ nun eine Zeitlang die Franz Schuberts im Ropf —„horch, horch, die Le „„Unter einem Flieder ist oas Rest"—„Es so künden..“—„Was Ihre Brucl kaufen Sie nur be Sanitätshaus Bleiefeld, Niede (neben Kaffee Mai Lieferant aller K Nr. 250 „Westfälischer Beobachter“ Die Schutzstaffel wirbt! rrurschaftsabens it Aer! Der SS.=Sturm 1/4/19 Bielefeld hatte für Sonntag die SS.Standarten=Kapelle Münster für mehrere Konzerte verpflichtet. Unter " lebhafter Anteilnahme der Bevölkerung veranstalteten die routinierten Spielleute ein platzkonzert auf dem Resselbrink. Des Nachmittags fand im„Ayffhäuser“ ein zweites konzert statt, zu dem sich eine große Anzahl Parteigenossen und Anhänger unserer Bewegung eingefunden hatten, die immer wieder die fabelhaft spielende Kapelle mit Beisall überschütteten. Besonders schneidig waren die Janfarenmärsche. Die Abend=Veranstaltung wurde durch den Friedericus=Marsch eingeleitet! Der Eirmarsch der SS. zeigte erneut, über welch prächtiges Menschenmaterial die usDap. verfügt. Diese schneidigen und kernigen MänOrtsgruppe Johannisberg. Wegen der am 6. November stattfindenden Reichstagswahl halten wir unsere Mitgliederversammlung bereits heute, Montag, um 8.30 Uhr abends, im Verkehrslokal„Brakensieks Parkgarten“ ab. Unbedingtes Erscheinen aller Parteigenossen ist dringend erforderlich, da noch wichtige Fragen für die Wahl besprochen werden müssen. Einlaß nur gegen ordnungsmäßigen Ausweis. "" M a r x i s t i s c h e F l e g e l e i e n vas Benehmen der KPD.= und SpD.Leute vor dem horst Wessel=haus wird jeden Cag provozierender. Wenn unsere Leute vor der„Dolkswacht“ oder vor der Geschäftsstelle der KPD. derartig viel Spektakel machen würden, wie das die Vertreter der beiden marxistischen„Geistes“richtungen bei uns machen, dann würde die Schutzpolizei täglich zehn Mal Veranlassung zum Einschreiten haben, Das Sportabzeichen in Silber des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen errang Pg. Jahnarzt Dr. Karl Wehmeyer. Neue, Sehenswürdigkeiten in der Naturkundlichen Abteilung des Städt. Museums. Das Aquarium des Städt. Museums an der koblenzer Straße ist augenblicklich besonders senswert. Es gleicht einem richtigen Kindergarten. Die Segelflosser haben sich zu hunderten vermehrt, ebenso die Maulbrüter. Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie die Alten die Jungen spazieren führen. Rein Dater sollte versäumen, seinen Kindern dieses reizvolle Schauspiel zu bieten. Stadttheater Bielefeld„Das Dreimäderlhaus.“ Schuberts liebliche Melodten mit der Unerlage eines Operettentextes voll Sentimenalität und billigem Humor— das Untergehmen, von den Textdichtern Dr. K. M. Dillmer und heinz Reichert gewagt, dazu seinrich Berté als Bühnenbearbeiter, stand hart an der Grenze des Unmöglichen, besonrs, wenn man auch an die Folgen dachte, daß nun auch weitere große Komponisten a solche De se verkitscht werden könnten; aber hier gelang die Sache och einmal, und jene Folgen blieben aus. Das„Dreimäderlhaus“ hat seinen erfolgreichen Weg über die deutschen Bühnen gemacht und erfreut immer noch ein Dublikum, das gute deutsche Unterhaltungsstücke liebt. Die Bielefelder, die am Sonntag das Stadttheater füllten und es bei jeder Aufführung vom„Dreimäderlhaus“ füllen werden, haben nun eine Zeitlang die Lieder und Melodien Franz Schuberts im Ropf und auf den Lippen „horch, horch, die Lerch im Retherblau!“ „Unter einem Fliederbaum...“—„Leer it das Rest“—„Es soll der Frühling uns nden...“—„Das schöner's kann sein Ihre Bruchbänder kaufen Sie nur beim gepr. Fachmann, im Sanitätshaus Ewald Harting Bleiefeld, Niederwall 10 Teleion 84 (neben Kaffee Mai) Lieferant aller Krankenkassen. ner passen eben nur unter die Freiheitsfahnen der nationalsozialistischen Bewegung. Der Jahnenspruch, von Pg. Dieper vorgetragen, fand ebenso wie die Dolkstänze des BOM. lebhafte Zustimmung. Humoristische Vortrüge und akrobatische Vorführungen beschlossen den offiziellen Leil des Programms. Anschließend daran kamen diejenigen, die nach des Tages Last und Sorgen einmal wieder tanzen wollten, auf ihre Rechnung. Die Verlosung war sehr reichhaltig und sah viele glückliche Gewinner, Während man unten im Sual des„Kyffhäusers“, lustig und fröhlich war, wetteiferten im oberen Saal die Schützen miteinander. Die gesamte Veranstaltung verlief, wie alle nationalsozialistischen Feste, in echter Kameradschaftlichkeit. als ein Wienerlied" usw.; es sind ja so viele in dieser Operette enthalten, und jedes verdiente„volkstümlich“ zu werden. Seien wir froh, daß sie das widerliche Niggergejaule anderer„Operetten“ einmal ablösen! Gespielt und gesungen wurde gut. Nach anfänglichem Durcheinander und Nicht=inGang=kommenckönnen„wobei auch der allzu peinlich bemühte Wiener Dirlekt sehr störend wirkte, brachte das Duett zwischen Schubert und dem hannerl das Spiel in Fluß, und auf dieser höhe blieb es danach. Erica Mott gab ein niedliches Hannerl ab. Immer wieder erfreut das frische, natürliche Spiel und die klare, gut geschulte Stimme dieser jungen Künstlerin. Ebenso gut war Leo Falks Darstellung des bei der holden Weiblichkeit ewig zurückgesetzten SchubertFranzl. Auch Paul Belocs Baron Schober gefiel; nur wünschte man seinem Cenor manchmal etwas mehr Cragkraft. Er trifft oft nicht die richtige Conlage und stört dadurch sehr im Jusammengesang, wie bei dem Quartett„horch, horch, die Lerch.. Die Regie leitete Alfred Nicolat. Auch, wenn das nicht auf dem Programm erwähnt wäre, würde man es an gewissen kleinen Uebertreibungen und Mätzchen merken, die nun einmal bei ihm dazu zu gehören scheinen„wie die alberne Figur des Nowotny, mit der sich Alfred Roland abfinden mußte. Nicolai selbst, der den hofglasermeister mit der kriminalistischen Spürnase spielte, hatte wieder die Tacher für sich, ebenso Margarete Schott als hausbesorgerin BrametzbergerEdith Fils— hoftheatersängerin Grifk; Adolf Remper— Maler Moritz von Schwind; Gert Buchheim— kupelwieser; Senta Wagemann und Marianne Rudolf als Schwestern Hederl und heiderl— alles gute Leistungen. Beifall, der oft bei offener Bihne spontan einsetzte und nach den Aktschlüssen begeisternde Formen annahm, dazu Blumen und leckere Früchte lohnten die Hingebung und Mühe aller Darsteller. Endlich Kohlenbezugscheine: Wie uns das Wohlfahrtsamt mitteilt, werden die Rohlenbezugscheine für die Betreuten des Wohlfahrtsamtes wie folgt ausgegeben: Montag, 7. November. Dormittags: 8 Uhr 1. Bezirk; 9 Uhr 2.Bezirk; 10 Uhr 3. Bezirk; 11 Uhr 4. Bezirk; nachmittags: 15 Uhr 5. Bezirk; 16 Uhr 6. Bezirk; 17 Uhr 8. Bezirk. Dienstag, den 8. November. Dormittags: 8 Uhr 10. Bezirk; 9 Uhr 11. Bezirk; 10 Uhr 12. Bezirk; 11 Uhr 13. und 14. Bezirk; nachmittags: 15 Uhr 15. Bezirk; 16 Uhr 16. Bezirk; 17 Uhr 17.Bezirk. Die Catsache, daß die Wohlfahrtserwerbslosen erst in 8 Tagen Kohlen bekommen, müßte eigentlich genügen, um bei herrn Binder für diese Zeit die Dampfheizung zu entfernen. SPD.=Propagandatafel verloren gegangen Die SpD. hatte in der Nähe der Wirtschaft „Zum Schwan“ an der Detmolder Straße eine mehrere Zentner schwere Propagandatafel aufgestellt, an der außer der„Dolkswacht“ auch noch andere hetz= und Lügenschriften angebracht worden sind. Die SPD. hat aber, wie schon oftmals, Dech gehabt; denn nicht nur die sozialdemokratischen Propagandazeitungen, sondern gleich die ganze Cafel ist verschwunden, ohne daß diese bisher wiedergefunden wurde. Ein ganz verbissener Sozialdem Inlett geschüttelt und flugs drei Pfeile demokrat hat vor Dut die Bettfedern aus darauf gemacht, damit däs Ganze äls Fähne wenigstens ein kleiner Ersatz für die schöne Cafel darstellt. Arme SpD., erst stahlen die Nazis dir ungezählte deiner früheren Wähler, und jetzt ist auch noch die Tafel verschwunden. KeinWunder, wenn die SDD.-Bonzen eines Morgens merken, daß ihnen auch noch der Verstand geklaut ist. 1. Vovember 1932 Aus der Bewegung. Ortsgruppe Königsbrügge: heute, Diensetag: Rundgebung bei Kriemelmann, Stieghorst. Redner: Pg. heikhaus, Gelsenkirchen. Gau-Anordnung I. Verbindung mit der Uebersiedlung der Gauleitung d.r USDAp. westfalen=Nord nach Münster i. W., Annette von Droste=Hülshoff=Allee 25, ist die Hauptabteilung IX Kriegsopfer-Versorgung) eingerichtet worden. Die bisher in Bielefeld befindliche Gaufachberatung für Kriegsbeschädigte ist aufgehoben worden. Als Leiter dieser Hauptabteilung IX stehe ich allen kriegsbeschädigten Pag. und Wahlanhängern mündlich und schriftlich in allen Versorgungssachen, Fürsorge= und sonstigen Angelegenheiten jederzeit zur Verfügung. Sprechzeit: Nachmittags außer Sonnabende, von 15 bis 18 Uhr im hause der Gauleie tung Doranmeldung erwünscht und auch erreichbar unter Fernsprecher Münster 218 41. Etwaigen schriftlichen Anfragen ist Rückporto beizufügen. Gau Westfalen Nord, Hauptabteilung IX. gez.: Eggers. Wieder ein Selbstmord. Am Sonntag mittag, gegen 12 Uhr, wurde das Krankenauto mit Diederbelebungsapparaten nach der Melanchthon=Straße angefordert, wo sich der Tackierer Karl RR. erhängt hatte. Der inzwischen eingetroffene Arzt konnte nur noch den Cod feststellen. Im Zeichen der Papenschen Wirtschaftsankurbelung nimmt die Jahl der Selbstmorde im ganzen Reiche erschreckende Formen an. Sieteselder Kreistag tagke Der Bielefelder Kreistag trat nach langer Rotgerardnungen erließ d#os#lhe end Der Borrr ,, lunger Pause am Freitag, den 28. Oktober 1932, zu einer Sitzung im Kreishaus zusammen. Auf der Cagesordnung standen 2 Punkte. 1. Abnahme der Rechnungen für 1931. 2. Antrag Chielke und Gen. auf Betreuung der Unterstützungsempfänger im Landkreis Bielefeld. Punkt 1. wurde ohne Debatte erledigt. Der Antrag der SpD. verlangte, daß die Richtsätze der Wohlfahrtsempfänger, die vor dem Monat September Geltung hatten wieder in Kraft gesetzt würden. Außerdem sollten jeder Familie 15 Jentner Kohlen sowie pro kopf der Familie 4 Zentner Kartoffeln bewilligt werden. Soweit der Antrag der SpD.— Zu Beginn der Sitzung brachte der Rommunist Milberg einen ähnlich lautenden Antrag mit natronalsozialistischer Unterstützung ein. Nun leistete sich die SpD. ein tolles Stück. Sie verlangte, daß die Reichsregierung ersucht werden sollte, die Mittel für diese Unterstützungsaktion bereitzustellen. Hieraus ersieht man, daß es der verbonzten spD. nur darauf ankommt, vor der Wahl noch schnell einen Agitationsantrag einzubringen.— Die kann die SpD. von derselben Reichsregierung, die die Unterstützungssätze auch der Wohlfahrtserwerbslosen kürzte erwarten, daß sie heute, weil der Bielefelder Kreistag es beschloß, den Erwerbslosen Zulagen bewilligt.— Wir erinnern uns, daß s. Zeit, als die Regierung Brüning Allerseelen, dei Tag des Gedenkens an die Toten. Donauschiffer versenken nack, altem Brauch zur Eeinnerung an ihre toten Kameraden Kränze in die Fluten des Stromes. Rothelotönungen erließ, dieselbe 3p1. im Bielefelder Kreistag ablehnte, daß die Reichsregierung für die Unterstützungen bzw. für die Winterhilfe„ausschließlich" zu sorg n habe, heute, wo keine von der SpD. offen tolerierte Regierung in Berlin zum Schaden des ganzen schaffenden deutschen Dolkes regiert, will die SpD. die Reichsregierung dafür sorgen lassen. Wir haben, wie inzwischn bewiesen ist, Papen nie toleriert, die SpD. aber s. Zeit die Regierung Brüning. hieraus ersieht man, daß es der SpD., die an der Verarmung des Dolkes in erhöhtem Maße beteiligt und verantwortlich ist, nicht darum zu tun ist, den ausgehungerten Erwerbslosen wirklich zu helfen, sondern daß es ihr nur darauf ankommt, durch diesen Antrag vor der Wahl von dem grenzenlosen Dolksverrat abzulenken, Praktisch ist der Antrag ohne Bedeutung, weil die Regierung sich nicht um die Bielefelder Erwerbslosen kümm rn wird. Wei der Antrag aber berechtigt war, haben wir Us. zugestimmt. Der von dem Rommunisten eingebrachte Antrag bedurfte, da nur ein Kommunist im Kreishaus vertreten ist, noch zwei Unt schriften, die wir RS. gerne gaben, handelte es sich doch hier um einen Antrag. der d erwerbslosen Dolksgenossen helfen, sollte Der Antrag Milberg verlangte, daß die Mit tel für die Winterhilfe aus den Einnahmen gedeckt werden sollten. Während der Antrag Chielke von dem Kreistag geschlossen ang wurde, stimmten für den mit Nat. Soz. 1 terstützung eingebrachten Antrag Milberg nur die Nationalsozialisten und Kommunisten. Es ist besonders bezeichnend, für die SD denn der sozialdemokratische Antrag hat, wie unser Fraktionsführer, Pg. Bitter aus föhrte, keine Aussicht, von der zur Zeit noch amtierenden Reichsregierung durchge führt zu werden. Wenn bürgerliche Parteien gegen den Antrag gestimmt haben, weil der Kreis infolge großer Verschuldung keine Mittel hierfür habe, so stehen wir US. auf dem Standpunkt, daß für die hungernden und frierenden Dolksgenossen immer Gelder da sein müssen. Genau wie die Glücklichen, die noch Arbeit und Brot haben, haben auch die Erwerbslosen das Recht, vom Staat zu verlangen, daß ihnen geholfen wird. kein Mensch ist geboren um infolge einer schlechten Politik zu verelenden.— Adolf Hitler gibt Arbeit und Brot, deshalb gebt alle am 6 November Eure Stimme der Liste 1. Leidensweg der Erwerbslosen. Ein arauer, tröber Herbstmargen. De f nungeliehand:h Ein grauer, Rüder herosrmorgen. Die Curnhalle am Wilhelmsplatz ist überfüllt von Menschen, für die heute ein großer Tag anbricht—— es ist Freitag, der Lohntag der Erwerbslosen.— Es gilt die Bettelpfennige des Papen=hungersystems aus den Händen seiner Gerichtsvollzieher entgegenzunehmen.— herr„Verwaltungsamtmann“ Tielking läßt es sich nicht nehmen, in höchst eigener Person, an der Spitze seiner Untergebenen, an den sich in der Riesenhalle stauenden Massen hungriger Arbeiter Ordgerdienste zu leisten, anstatt selbst eine zweite Auszuhlungskaffe zu übernehmen, und somit manchem unterernährten Dolksgenossen die Zeit des unnützen Wartens um Stunden zu verkürzen. Im vollen Bewußtsein seiner Bonzenwürde stolziert er zwischen den Reihen der geduldig wartenden Massen, aus deren Augen hunger, Elend und Verzweiflung leuchtet. Da auf einmal— ein schriller Hilferuf des herren„Verwaltungsamtmanns“ nach einem Sanitäter. Rhal denkt der ordnungsliebende Spießburger, wieder haben die bösen Nazis eine Schlägerei entfacht, oder sollte gar dem wackeren treuen„Beamten" Tielking etwas zugestoßen sein? Wer so denkt hat weit gefehlt! klein, ein auf seine hungergroschen wartender Dolksgenosse hat infolge monatelanger Unterernährung trotz Papenscher Wirtschaftsankurbelung, einen Ohnmachtsanfall erlitten, und muß mit Hilfe seiner Leidensgenossen und der Polizei auf den Wilhelmsplatz befördert werden, wo er neue Kräfte sammeln kann, um alsdann erneut die hungerkur aufzunehmen, die eines Lages im„Ewigen Frieden" endet' Das, deutscher Arbeiter, ist das Endziel Deines Leidensweges den Dich der verbonzte Marxismus heute hand in Hand mit der herrenkaste der Reaktion führt.— Wir aber sagen, nun ist genug gehungert, wir befreien Dich, deutscher Arbeiter, indem wir mit ganzem herzen Dir dienen. Darum wählt am 6. November Liste 1. Ein Arbeitilosen Mit Braun n. Thülmann ist n’chts 1o8 Wühlt alle Liste Jetzt los. Ortsgruppe Altstadt Der für Montag vorgesehene Tellenabend der Zelle 2 und 3 ist, wie auch allen Pg. durch Karten mitgeteilt wurde, mit Rücksicht auf die am gleichen Tage festgelegte öffentliche Wahlversammlung der nsDap. im Vereinshause ausgefallen. Dafür ist auf Mittwoch, den 2. November, abends, 8.30 Uhr, bei Brinkmann, Renntor, eine Mitgliederversammlung der Ortsgruppe angesetzt, zu der alle Pg. dringend eingeladen werden. Spülung des Wasserrohrnetzes aus dem Anzeigenteil zu ersehen, wird am Mittwoch, den 2. November, abends ab 8 Uhr, das Wasserrohrnetz gespült. Durch die Spülung wird das aus dem Wasser ausgeschiedene, im Kohrnetz abgelagerte Eisen aufgerührt und das Wasser getrübt. Es wird deshalb gebeten, am Abend nach Beginn der Spülung der Leitung möglichst kein Wasser zu entnehmend“ Reformationsfest Gestern wurde in allen evangelischen Gemeinden Gottesdienste zum Gedenken an den großen Reformator Martin Luther abgehalten. Auch die Schulen beteiligten sich wie in jeoem Jahr an diesen kirchlichen Feiern. Die heutige Zeit beweist, daß die mutigen numpfernaturen wie Luther in unserem Volke noch nicht ausgestorben sind Diese Einrichtung bezweckt, die Telefonleitungen zu entlasten und dadurch zu erreichen, daß die amtlichen Meldungen, die bekanntlich mit größter Beschleunigung dem Kreisleiter weitergegeben werden müssen, ohne jede Verzögerung durchgehen. Es wird gebeten, die Wahlergebnisse bei den amtlichen Stellen durch Boten holen zu lassen und von telefonischen Anrufen abzusehen. Die Wahlergebnisse pflegen in der Zeit von 20 bis 21 Uhr, einzugehen beschwingten, ungezügelten Art eines gerissenen Backfisches! „Schuß im Morgengrauen“ betitelt sich der zweite Großtonfilm, der einen Kriminalfall zur Handlung hat und eine Spannung auslöst, die bislang kein anderer Film aufzuweisen hatte. Das übliche Beiprogramm mit der UfaWoche und einem gut rbotograohierten Kulturfilm von Indochina geben dem Programm eine interessante Abwechslung. Wahlversammlung im Vereinshaus Im Vereinshaus sprach gestern Abend Pg. Telegrapheninspektor Jansen vor einer Versammlung, die sich größtenteils aus Beamten zusammensetzte. Eingehender Bericht folgt.— Aus dem Landkreis. Filmschau im„Helipa“ Mit einem Bombenprogramm wartet augenblicklich der herforder Lichtspiel=Palast Zur Reichstagswahl. Für die Reichstagswahl am 6. 11. 1932, ist im Kreise herford, wie bei den letzten Wahlen wiederum die Einrichtung getroffen, saß dssspchlergebnisse von den Zeitungen, — g#tichen parteien und Organisationen am noend des Wahltages für den ganzen Landkreis auf dem Landratsämt, Zimmer „.: 2 und für die einzelnen Amtsbezirke auf den kemtern erfragt werden können. Iranft Eiste Ein überaus lustiger Anny Ondra=Film, der den Helipa allabendlich von dem Tachen des köstlich amüsierten Publikums in seinen Grundfesten erbeben läßt, eröffnet den Regen der interessanten Hörschau.„Kiki“ ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das seinen Mann um jeden Preis erobern will Der Mann ist Hermann Chimig, als tugendamer Besitzer eines Repuetheaters drapiert: „Riki“ spielt Anny Ondra in der leichtQuernheim:. Die Deutschnat. Dolkspartei hatte hier eifrig eingeladen zu einer Wahlversammlung auf Sonntag abend. Aber hier scheint diese Partei vollständig abgewirtschaftet zu haben, es erschien kein einziger Quernheimer, in dem sonst ziemlich belebten Schiermeyerschen Lokal. Der Redner, die beiden Landjäger und ein zufällig hereingeratener Auswärtiger taten das unter diesen Umständen einzige Richtige: ste setzten sich zu einem friedlichen Skat zusammen, und ließen Politik Politik sein Berliner Effektenverkehr. reßz ankseite Int-ventionskäufe erfolgtVerstimmend wirkte aus den im letzten cht hervorgehofenen Gründen die weitire Abschwächung des englischen Dfundes, 8a nunmehr den tiefsten Stand des laufenden Jahres erreicht hatte. Die Catso che, daß trotz der in letzter Zeit vorgenemme Neu einstellung von Arbeitern die Arbeitslos. ziffer weiter gestiegen ist, war ebenfalls nicht dazu geeignet, die Situation licher zu beurteilen Es zeigt sich hier mu deutlicher Schärfe, daß das Arbeitslosenpro blem auf dem bisher beschrittenen Wege nicht gelöst werden kann, und daß, vom Bör, senstandpunkt aus betrachtet, die„Ankurbe, lung" der Wirtschaft bisher noch keine Er folge gebracht hat; denn sonst würde die Effektenbörse, die auch heute noch durch ihr feinfühlige Struktur als Wirtschaftsbarome Georg Uhlich Bankgeschatt unmmmmmmmmmmmmmm An- und Verkauf von Effekten Konto-Korrent-Verkehr Errichtung von Sparkonten für Parteigenossen uudummmmmmmnenmmmmmn Berlin NW 7, Friedrichstraße 100 Tel.-Adr.: Friedrichsbank Telephon: Merkur A 6 2694 ter anzusprechen ist, nicht Kurse aufweisen, die durch künstliche Machinationen gestützt. werden, sondern die den tatsächlichen Verhältnissen Rechnung tragen. Mitgeteilt von Pg. Georg Uhlich i.§. Georg Uhlich, Bankgeschäft, Berlin uw 7, Friedrichstraße 100. In Anbetracht des immer näher heranrückenden Wahltermins verkehrte die Börse in der letzten Woche in lustloser Haltung. Außerdem mahnten die unklaren politischen Verhältnisse zur Zurückhaltung, und da an sich schon sehr wenig Reigung bestand, neue Engagements einzugehen, schrumpfte das Geschäft vollständig zusammen. Nachdem in der ersten hälfte der Berichtswoche das Kursnipeau weiter abbröckelte, wurde im weiteren Verlauf die haltung wieder fester, da vor Die Reihe derjenigen Werte, welche in letzter Zeit durch starke Abwertung auffielen, wurde in dieser Woche durch Chade=Aktien erweitert. Dieses Elektro=Dapier gehörte bis her zu den besten internationalen Werten und wurde nicht zuletzt wegen seines valutartschen Charakters auch hier in Deutschland mit Dorliebe als Kapitalsanlage erworben. Obwohl der Geschäftsgang bei diesem Unternehmen als relativ günstig bezeichnet werden muß, so find diese Aktien trotzdem in großen Posten auf den Markt geworfen worden. Die Gründe hierfür sind in der unsicheren Währungspolitik Argentiniens, wo bekanntlich die Hauptinteressen der Chade=Ges. liegen, zu suchen. Zum Kursrückgang trugen auch Gerüchte bei, wonach Argentinien bezüglich seiner Auslandsschulden ein Moratorium nachzusuchen beabsichtige. WGestfalschen Tabararbeiter für Adols hirler Gegen Gewerkschaftsverrat und gegen die Hungerkuren der Reaktion kämpft Sewerbsche), der Nationalsozialismus. „Wenn heute der Durchschnittslohn eines erbestenest.... und dam imig 12.— mark betrage Sand Eecanntganzen Minden=Ravensberger rano bekannte Ausbeuter einen weiteren s6 hesen das Prakese tieren wollten, Bolschewige egnninen die unbedingt zum raug waus führen müßten. dienstuichriter Zedner sprach anstelle der leiter per der. mener. u uer GanPaninden sluge zu erobern soindlich betrogen deuticher Arbeiter und durch Hungerkuren mürbe gemacht worden und nun hält er ie Herrenelique für an der Zeit, sich auf —— Bören und Großte u ehmen um wietgrholt von iosendem Beifall unterbrohen wenn nicht die braumen.der un Popen, venn Peuschaung Sstailone vom Marxismus befreit er vergangene Sonntag war Großkampftag der USBO.— Drei überfüllte Massenversammlungen in Löhne, Bünde, und Lübbecke!— Zu Causenden strömten die Cabakarbeiter zu den Versammlungen um aus berufenem Munde näheres zu hören über den lationalsozialismus, insbesondere über den Rampf der ASBO. gegen den allzu spürbaren Verrat der Gewerkschaften und die hungerverordnung der Reaktion. Bereits um 13.30 Uhr, war der große bei Wortmann in Löhne bis auf den letzten Platz besetzt. Als erster Redner zeichnete Pg. Homann=Bielefeld der Versammlung den Weg und das Ziel des Nationalsozialismus. Er hob hervor, daß es müßig ei sich heute noch mit dem„Prögramm“ des herrn von Dapen auseinanderzusetzen, denn dieses politische Caschenkunststück des hunger verordneten Kanzters der Reaktion sei beHlamsheit werden“ des deutschen Volkes berdigt nach Stürmischer Beifall durchbrauste diesen Worten den Saal. Der Redner führte dann weiter aus, daß ein wirkliches Arbeitsbeschaffungsprogramm nur vom Nationalsozialismus, nur im Zeiden des hakenkreuzes durchgeführt werden kann. Es stehe nicht zur Debatte, ob schwarzweißzrot oder schwarprot=gold die Losung # es stehe zur Debatte, wie für Millionen hungender, deutscher Dolksgenossen Arbeit und Brot zu schaffen sei.— pg. Altvater schilderte dann den Verrat der Gewerkschaften am deutschen schaffenden Menschen und erwähnte dazu als Beispiel die elende Lage der heimischen Cabakarbeiter, die heute in Verzweiflung und Elend dem nackten hunger preisgegeben sind. De e che e eice bcherte. Kimnmung den Rebner, der dsinde Su. steht, sondern allein zu Rdolf hitler. nach Bünde, der Zentrale der Zigarrenindustrie, wo schon in den frühen Mittagsstunden eine wahre Völkerwanderung eingesetzt hatte nach dem Stadtgarten. Bei dem Eintreffen des Redners war der große Saal bereits überfüllt. Zuerst sprach wiederum Pg. HomannBielefeld, dann der Gauleiter der USB0. pg. Nagel Bottrop. Auch Pg. Nagel zeichnete den Leidensweg des deutschen Arbeiters, auf dem er unter der Parteifuchtel der SpD., von seinen bewerkschaftsführern verraten und verlassen, hat wandern müssen.— Es ist Bolschewismus in reinster Kultur, Herr von Papen wenn sie den treuesten der Creuen die letzte Brotkruste wegnehmen und den Börsensobbern in den Rachen werfen.— Das wird sich auch der westfälische Zigarrenarbetter niemalt gesallen lassen. Beifall dankte dem Redner. Anschließend sprach auch hier Gauleiter Dr. Meyer, der nochmals mit begeisternden Worten alle Zuhörer für die Idee Rdolf hitlers zu gewinnen wußte.— „Und weiter ging die Fahrt durch Sturm 10 Regen nach Lübbecke, wo wiederum hunderte von Arbeitern auf unsere Redner war teten und ihnen in Begeisterung zujubelten —„KS.B.0. im Groß=Kampf, im Kamp um die Seele der Arbeiterschaft auf Vorposten im großen Ringen um das kommend Deutschland.— Die jahrelang bezrogenen Helden des Elttag, die im Kampf um ihre bescheidene er“ stenz um ihre Familie so oft enttäuscht wurden, sind erwacht und stehen nun in fester Zupersicht zu unserer Bewegung, blicken gläubigem Vertrauen zu ihrem Rdolf hitler, dem Führer zu Freiheit und Brot.— Da Unter dem Vorsitz tors Dr. Maiweg tag leseld zum zweiten 1 gevertreter war d rat Dr. Lucan. Zu 5 Streitfälle, und z wegen unbefugten ersten Anklage han jugendliche Kommun Schmidt und den Sc einen Schüler verpr Der angeklagte vor etwa 10 Jahren tretenden Schüler U sucht hat, glaubte jet begegnete„ihn auf dürfen und zu sagen: dieser ironischen Be wickelte sich dann der Angeklagte J. der kinn gab, daß die Das Gericht verurtei naten und Jendernie nis. Der Dater des Strafe. Es ist traurig, daß kaum der Schule ent licher hemmungslosig! ügeln, nur weil er listischen Bewegung b, land über alles liebt. Als zweiter Fall st Prozeß„Schießerei vor Verhandlung. Angekle Willi Riemann, der gegen das Waffenmiß 1931 zu verantworten weiteres seine Beteili menstößen und die Ab Auf die Frage des D eine Waffe trage, ar infolge des Gewerbe: unterwegs sei. Einen man ihm nie ausgeste sei. Crotzdem wurde fängnis verurteilt, 3 suchungshaft wurden ik Jeder fragt sich, wie eine solch schwere Str doch erst in der höchste gesogen und auch dann abgegeben. Richtiger reizusprechen und die klagebank zu setzen. Dann kam zum Schl schießerei auf dem me daren wiederum zwei nd zwar die SA.-M# lug. Riemer. Die Derh Thea e Romat „Nun, wie war's „Auf gut Deutsch zeworfen! 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Homannr der NSB0. en Leidensweg dem er unter on seinen Geund verlassen, Bolschewismus Dapen wenn ie letzte BrotBörsensobbern das wird isich beiter niemals Redner. Gauleiter Dr. sternden WorAdolf Hitlers durch Sturm iederum hunRedner warig zujubelten. ff, im Kamp ift auf Voras kommende inden Das Sondergericht tagte. im Vorsitze des Landgerichtsdirek= des Rufgeb Unter de. Ver ge der Lundgerichtsoiten= #rs Dr. Mawweg ragte das So dergericht Bieleseld zum zweiten Male in Minden. Anklagepertreter war der StaatsanwaltschaftsZur Verhandlung standen 5 Streitfälle, und zwar 1 Prügelei und 2 wegen unbefugten Waffenbesitzes. Bei der ersten Anklage handelte es sich um zwei jugendliche Kommunisten, den Schiffer W. Schmidt und den Schiffer A. Jendernie, die einen Schüler verprügelt hatten. Der angeklagte 16jährige Schmidt, der vor etwa 10 Jahren mit dem als Zeugen auftretenden Schüler Chiemann die Schule besucht hat, glaubte jetzt plötzlich, als Ch. ihm begegnete„ihn auf die Schulter hauen zu irfen und zu sagen:„Braper Junge!“ Aus dieser ironischen Bemerkung heraus entwickelte sich dann eine Schlägerei, wobei der Angeklagte J. dem Ch. einen Schlag ans kinn gab, daß die Lippe gespalten wurde. Das Gericht verurteilte Schmidt zu 2 Monaten und Jendernie zu 3 Monaten Gefängnis. Der Dater des Ch. bat um eine milde Strafe. Es ist traurig, daß junge, verhetzte Leute, kaum der Schule entwachsen, in unverständer hemmungslosigkeit einen Schüler verügeln, nur weil er sich zur nationalsozialistischen Bewegung bekennt und sein Daterland über alles liebt. * Als zweiter Fall stand ein Nachtrag zum Prozeß„Schießerei vor dem Arbeitsamt“ zur Verhandlung. Angeklagt war der SA.=Mann Willi Riemann, der sich wegen Vergehens gegen das Waffenmißbrauchgesetz vom 28. J. 1931 zu verantworten hatte. Er gab ohne seine Beteiligung an den Zusammenstößen und die Abgabe von 5 Schuß zu. Frage des Vorsitzenden, warum er eine Waffe trage, antwortete R., daß er infolge des Gewerbes seines Daters viel unterwegs sei. Einen Daffenschein würde man ihm nie ausgestellt haben, da er Nazi sei. Crotzdem wurde er zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt, 3 Wochen der Untersuchungshaft wurden ihm angerechnet. Jeder fragt sich, wie ist es möglich, daß R. eine solch schwere Strafe erhielt? hat er doch erst in der höchsten Gefahr die Pistole geeogen und auch dann nur einige Schrecksch sie abgegeben. Richtiger wäre es gewesen, R. reizusprechen und die Verfolger auf die Anklagebank zu setzen. * Dann kam zum Schluß die Verhandlung: schießerei auf dem Marktplatz. Angeklagt aren wiederum zwei Nationalsozialisten, die SA.=Männer Krumme und lug. Riemer. Die Verhandlung end einem Freiprach. 3euen für beide mit nnem..... Es hat sich einwandfrei ergeben. oun k. und die anderen SA.-Männer, außer R., keine Wafsen trugen. Das „surchtbare Werkzeug“, das Riemer trug, war großen Entsetzen der Kommunisten nur eine Schreckschußpistole. Geschossen wurde dagegen von den Rommunisten, die in vielfacher Ueberzahl die 4 SK.=Männer einzufangen und nieverzuschlagen versuchten. Bemerkenswert war es, daß nur die als Zeugen geladenen nommunisten die SA.=Männer belasteten. Die parteilosen Zeugen traten dagegen als Entlastungszeugen auf. Man sollte die Kommunisten, an der Spitze Wilkening, auf die Anklagebank setzen! Es ist von mehreren Zeugen einwandfrei festgestellt worden, daß W. der Schütze war. Die Staatsanwaltschaft sowohl, wie der Verteidiger, Rechtsanwalt hattenhauer, beantragten darum für die Angeklagten Freispruch Das Gericht folgte di sen A trägen, indem es Freispruch verkündete. Am Freitag nachmittag stürzte auf der hohenstraße ein Mann mittleren Alters zusammen. Er wurde mit dem Ueberfallwagen der Polizei nach der Wache gebracht. Man nimmt an, daß der Bedauernswerte vor Hunger zusammenbrach. * Am Meßsonntag, dem 6. November, darf in den offenen Verkaufsstellen der Stadt Minden in der Zeit von 11,45 bis 18Uhr Geschäftsbetrieb stattfinden. * Gestern fand in der Martinikirche die Reformationsfeier statt. Der Kirchliche Gesangverein und der Unabenchor der Mittelschule verschönten die Feier durch ihre Darbietungen. Der Mindener Diehmarkt findet am Dienstag, den 1. November 1932, statt. Bad Deynhausen u. Umgegend. Thea erwacht K Roman von Friedrich Lange „„„„ 44 „Nun, wie war's?“ fragte sie voller Spannung. „Auf gut Deutsch gesagt: Dein Vater hat mich hinauszeworfen! Einem Phantasten will er seine Tochter nicht ur Frau geben“, sagte Psylander erheitert. Für einige Sekunden ließ die Blonde den Kopf sinken. „Also doch Kanossa..“ Dann mußte Ivar die Szene in allen Einzelheiten beschreiben, von Anfang bis Ende. sofort klar.„An diesem negativen Ausgang rägt meine Stiefmutter mehr Anteil als mein Vater.“ =Vielleicht wäre es doch taktisch klüger gewesen, wenn nich begleitet hättest“, wandte Psylander e#n. „„Rein, nein“, wehrte Thea ab,„jetzt weiß ich, daß es crig war; denn Vater hört in allem auf diese Frau. Und ie hätte mich bestimmt nicht zu Worte kommen lassen.“ Sie waren am Wagen angekommen. Psylan der zögerte ntt dem Einsteigen. .Verzeih““, sagte Thea,„du wirst hungrig sein und erst ###bas genießen wollen.“ „Nein“, wehrte Psylander ab,„das ist es nicht.“ „Sondern?“ Er sah ihr mit einem traurigen Ausdruck seiner braunen Augen ins Gesicht. „Thea— nun stehst du vor der allerletzten Entscheidung. Wenn du umkehren willst, nicht gegen den Willen deines magst— noch ist es Zeit... Ich werde dir nichts in den Weg legen.“ Das blonde Mädel sah ihm schweigend in die Augen. Der Schlag ihrer beiden Herzen verlangsamte sich. Es war ein allerletztes Atemschöpfen. Aber dann brach es Thea heraus:„Eigentlich müßtest du für deine KleinHäubigkeit bestraft werden, zu böser, lieber Mann!“ 0 Bad Geynhausen. In der letzten sozialdemokratischen Versammlung sagte der Reichstagsabgeordnete Schreck folgendes: Wenn man unserm Severing vorwirft, das Leivziger Urteil sei ihm nur insofern willkommen segsseg, als es ihn in den Fortbezug seines setze, so sei das eine gemeine Ehrabschneiderei. Es sei auch nicht ein jeder in der glücklichen Lage, eine Ausländerin zur Schwiegermutter zu haben, wie herr von Papen. Die Mutter seiner Frau sei Luxemburgerin Unter der heutigen Devisenverordnung sei das sehr willkommen. haben Sie, herr Reichskanzler, zu diesem offenen. Dorwurf des Devisenschmuggels durch einen sozialdemokrattschen Reichstagsabgeordneten nichts zu sagen? Jedenfalls schienen die anwesenden berufenen hüter der Ordnung, unter denen sich ein Landjägereioffizier befand, an dieser Keußerung des herrn Schreat keinen Anstoß zu nehmen. Bad Geynhausen. Auf einen eigenen Friedhof zielen die Wünsche des eingemeindeten Stadtteils Neustadt hin. Da infolge des Umgehungsstraßen=Projektes an eine Vergrößerung des jetzigen Eidinghauser oder Werster Friedhofes nicht zu denken ist, hatte man mit dem Landwirt Uistendietrich Verhandlungen über ein Grundstück am östlichen Rande des Stadtgebietes, östlich der HermannLöns=Straße, angeknüpft. Die Beschaffenheit der Bodenverhältnisse sowohl als auch der sich längs dem Borstenbach hinziehende Baumbestand am Fuße bes etwas ansteigenden Geländes, hätte dem dort anzulegenden Friedhof ein besonderes Gepräge gegeben Unter dem Druck der Wirtschaftskrise mußte jedoch vorläufig von dem Rauf des Grundstücks Abstand genommen werden. Hinzu kommt, daß die Verselbständigung als eigene Kirchengemeinde Vorbedingung für das Zustandekommen des Projektes ist. * Bad Geynhausen. Auf der 60. hannoverschen Junggeflügel=Ausstellung konnten die Geflügelzüchter Liekenheinrich(Bad Oennhausen) und H Ronicke(Bergkirchen) wertvolle Preise erringen. Hel=hausen. Von seinem Gespann mitgeschleift und erheblich verletzt wurde der Landwirt Steffen. Als ihm seine Pferde durchgingen, kam er zu Fall. Kerztliche H war bald zur Stelle. * Löhne. Lehrerprüfung. Seine zweite Lehrerprüfung bestand vor dem Prüfung: ausschuß der Lehrer Ernst Siebe von der Volksschule Löhne=Ort mit„gut“. * Kirchlengern. Seinen 85. Geburtstag feierte hermann Krämer, Nr. 14. Er ist der älteste Einwohner unserer Gemeinde. Rehme. Für die Rehmer kirchenwahl kam ein einheitlicher Wahlvorschlag zustande, so daß die auf dem Wahlvorschlage genannten Personen als gewählt gelten. Löhne. Eine Hifs=Bahnschutz wurde unter Führung von Obergütervorsteher Niedeck ins Leben gerufen. Die Mitglieder der neuen Organisation sollen mit der Handhabung von Schußwaffen und den bahnpolizeilichen Vorschriften bekannt gemacht werden Ein Lokomotivschuppen wurde als Uebungsraum eingerichtet. Diese Neuorganisation soll zur Unterstützung der Bahnpolizei dienen * H ä v e r“ G e m e i n d e v e r t r e t e r s i t z u n g. U n t e r Vorsitz des Gemeindevorstehers stand die Abnahme der Jahresrechnung für 1931 zur Debatte. Sie schließt in Einnahme mit 64649,55 Mark, in Ausgabe mit 65 231,34 Mark, und weist somit einen Fehlbetrag von 681,7: Mark auf. Der Bestand an Wertpapieren wurde mit 5132,53 Mark nachgewiesen. Dorschuß und Wertpapierbestand wurden in die nächstjährige Rechnung vorgetragen und dem verantwortlichen Rechnungsführer Entlostung erteilt. Ein Unrecht wieder gut gemacht. Von den im holsteinischen Bombenlegerprozeß zu sieben Jahren Zuchthaus Verurteilten wurden, wie vor einiger Zeit die Presse meldete, Klaus heim, Schmidt, Tuhmann u. a. amnestiert. Nur Herbert Dolck, der Verfasser des Buches„Rebellen um Ehre“ wurde, da die Kommune dagegen stimmte, von der Amnestie ausgenommen. Er befindet sich z.5. wohl auf freiem Fuße, doch schwebt immer noch das Damoklesschwert einer siebenjährigen Zuchthausstrafe über ihm. Den haß der Kommunisten hat sich herbert Dolck durch das oben erwähnte Buch, das von dem ehemaligen Berliner roten Polizeipräsidenten Grzesinski vor Jahresfrist beschlagnahmt wurde, zugezogen. Schonungslos werden in diesem die Tscheka=Methoden der Mordkommune aufgedeckt, und schlimme, sehr schlimme Zustände aus dem Polizeiund Spitzelwesen werden enthüllt. Ein Zeitbild in grellen Farben, das zu einer Geschichte der Republik lebendiges Material gibt. Jetzt ist es den gemeinsamen Bemühungen nationaler Männer und des Verlages endlich gelungen, die Freigabe des Buches vom Preußischen Innenministerium zu erlangen. Das flammende, glühende, vulkanische Nachkriegs=Abenteuerbuch„Rebellen um Ehr“ das im Brunnen=Verlag, Willi Bischoff, Berlin, erschienen ist, sollten alle lesen, die sich über die Methoden der früheren Nachthaber in Preußen, denen das Buch so gefährlich erschien, daß es beschlagnahmt und eingezopen wurde, ein lebendiges Bild machen wollen. Kunfe EieteT Nun ließ er sich nicht länger nötigen. leichtert aufarmnend. Und Thea, bekräftigend:„In unsere Zukunft!“ *„* Daß Lucanus selbst nicht an die Wirkung seiner schroffen Abfuhr glaubte, bewiesen seine Worte:„Thea cren denuteren.: Ja, sie war ihnen in Wahrheit veroenn er hatte gerade das Gegenteil von dem er## er beabsichtigte: die beiden jungen Leute vielten nun fester denn je zusammen. .„Wenn wir nicht mit dem Segen meiner Eltern glückl#ch werden dürfen, dann ohne ihn!" Das war Theas Glaubensbekenntnis in diesen Tagen. Ein Lebenstrotz ohnegleichen hatte sich der beiden Arbeitszeit. Sie munr Ihr Tag daute sechzehn Stunden schalsen. Ader un nicht müde, für das Wert zu a####e sie wuhten aucht wenn alles fertig ist, wenn Glechausg bemischen Werke um den Darstellungsprozeß des synthetischen Kautschuks zu verfolgen, dann waren die schlimmsten Tage vorüber, dann bekamen sie Luft! „Allerdings mußzte alles verkauft werden, was irgendBinge Keuen. ge. Opsermut war vorbildlich: Ange, ketten, Spangen, alles wanderte denselben Weg. Und dafür wurden aus Berlin Ersatzteile für das Laboraden Rest seineg nee sverständlich velte auch Vsplander seche ini neinen Barvermögens von der Bank 4d in sein hoffnungsvolles Unternehmen. fir müssen die Einrichtung modernisieren, so gut es geht. wean soll nicht wie Herr Lucanus sagen, daß es eine dilettantische Sache seil“ Prang Oetor Sein ein, borgte den Rest. So wurde vermieden, daß sie das Kabriolett Theas verkaufen mußte. Einmal noch war sie daheim in Villa Lucanus gePapiere geholt, die sie glücklicherselber aufbewahrte. Diesmal ging das ohr: Zwischenfasl at, denn weder Sabine noch Konrad Lucanus waren anwesend. Aber selbst wenn beide dahein gewesen wären: sie hätten nicht mit Gewalt vermocht Thea zurückzubehalten. aus oetr aie ins Forsthaus zurückam, war Pfplander gan „Was ist denn passiert— du bist so verändert—“ wunderte sich die Blondine. „Großes ist im Gange— bitte, lies selber.“ in Gmpiang mit Ropfdrus die Mitteldeutsche Chemie meldet sich!“ staunte uind dann las sie hochtlopsenden Herzens,„dat man angebotenen Patente lebhaftes Interesse habe“ und duß man den baldigen Besuch Psylanders in den Werken zum mündlichen Vortrag erwarte. Alsbald werde man eine Kommission von Fachleuten zur Begutachtung der angezeigten Erstudung büden.un Dank, man hat in Deutschland noch Interesse für Neuheiten!“ atmete Thea auf. Und dabei mußte sie ihren Vater denken, der so schlechte Erfahrungen mit ausländischen Erfindungen gemacht hatte, daß er nun da# nind mit dem Bade ausschüttete und überhaupt kein Vertrauen mehr zu irgendwelchen Neuerungen zeigte. „Liplanders Augen glänzten wie die eines beschenkten „Wahrhaftig, es wäre mir schwer gefallen, meine En rungenschaft nach Amerika oder England zu verkaufen Von jeher hatte ich mich gefreut, Deutschland mit dieser großen Idee dienen zu können und damit am Volksvermögen sparen zu helfen, denn eines Tages werden die Rohgummizufuhren aus fremden Kolonien aufhören. Wir werden sie nicht mehr benötigen. Viele Millionen deutschen Geldes bleiben im Lande. Dürfen wir keine eigenen Kolonien haben, mögen die anderen auch sehen, wie sie ihre Kolonialerzeugnisse loswerden; denn sehr bald schon wird man sich im Ausland um Lizenzen meiner Patente bewerben, dann entbrennt der Kampf auf der ganzen Linie.“ (Vortsenung folgt.) Der Provinzialausschuß will gehört werden Eine Erklärung zur Neugliederung der Landkreise Hannover, 1. November. Der Provinzialausschuß befaßte sich in seiner Tagung am 28. und 29. Oktober mit Fragen der Neugliederung von Landkreisen in der Provinz Hannover und insbesondere mit der verwaltungsmäßigen Durchführung der Angliederung des Kreises Grafschaft Schaumburg an Hannover und des Kreises Ilfeld an die Provinz Sachsen. Im Zusammenhang hiermit wurde einstimmig folgende Erklärung gefaßt: Der Provinzialausschuß bedauert, daß die Verordnung über die Neugliederung der Landkreise vom 1. August 1932 in Kraft gesetzt ist, ohne daß der Provinzialausschuß der Provinz Hannover vorher gehört ist. Der Provinzialausschuß ersucht das Staatsministerium, Aenderungen in der Organisation der öffentlichen Verwaltungen in der Provinz ihm künftig vorher zur Begutachtung vorzulegen. Dann erörterte der Ausschuß eingehend die Finanzlage der Provinzialverwaltung. Es wurde beschlossen, der Provinz die Einnahme aus der Provinzialabgabe in der durch den Haushaltsplan festgesetzten Höhe trotz des Rückgangs des für die Verteilung maßgebenden Maßstabes dadurch zu sichern, daß der zu erhebende Hundertsatz entsprechend erhöht wird Die Erhöhung beläuft sich auf 3 Prozent. Als Folge des Beschlusses haben die Kreise die Provinzialabgabe in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen. Ferner wurden mehrere Verkehrsangelegenheiten erledigt So wurde der SteinhuderMeer=Bahn eine Beihilfe von 20000 Mark in Form der Beteiligung durch Uebernahme neuer Aktien gewährt. Zur Behebung der finanziellen Schwierigkeiten bei der Extertalbahn an der die Provinz nach der Angliederung des Kreises Grafschaft Schaumburg interessiert ist, wurde ein anteilmäßiges Darlehen bewilligt. Zur Erneuerung der Weserbrücke bei Bodenwerder wurde ein einmaliger Zuschuß von 5000 Mark gewährt. Eine Reihe Personalfragen und kleinere Vorlagen bildeten die restlichen Verhandlungsgegenstände. Die Aufgabe des Luthertums Eine evangelische Kundgebung zur Gustav-Adolf-Feier Hannover, 1 November. Die anläßlich der Gustav=Adolf=Jubelfeier am Sonntag oom Evangelischen Ring Hannover im Kuppelsaal der Stadthalle veranstaltete evangelische Kundgebung klang in ein machtvolles Bekenntnis zum Luthertum aus Stadtluperintendent Stalmann wies in seiner Begrüßungsansprache an die zahlreich erschienenen evangelischen Männer und Frauen auf die innere Notwendigkeit der Kundgebung hin Hauptpastor D Dr. Schöffel=Hamburg hiei, dann einen Vortrag über„Luthertum und Weltgestaltung" Man stehe vor dem Grabe des sich übersteigernden Ichs. das heute im gottlosen Menschen seinen Höhepunkt gefunden habe. Jeßt wolle der Gegenpol kommen die objektive Macht Gottes wolle herein in die Welt, und dafür müsse Raum geschaffen werden. Die Welt ringe um Neugestaltung, und bei dieser Aufgabe dürfe das Luthertum nicht zurückstehen. Es müsse in erster Reihe stehen und an die Formung der Welt vom Evangelium her gehen. Die marschierenden Massen ahnten dumpf, daß etwas Neues kommen müsse in dem der Mensch Mensch sei Dazu gehöre ein ruhiger Sinn und ein warmes Herz. Wenn die Fundamente der neuen Weltgestaltung nicht gut leien werde es schlimm um die Kinder stehen, die in dem neuen Bau wohnen müßten. Das Luthertum wolle eine Freiheit in Bindungen, nicht Knechtung der Seele in Bindungen. Frei sei nur der Mensch. der gebunden sei an Gott. Nach einem weiteren Vortrag von Professor D. Dr. Beyer=Greifswald über„Kirche und Volkstum im GustavAdolf=Verein“, sprach Landesbischof D. Marahrens das Schlußwort. A's nieversächstschen Landen Regelleistung und Mehrleistung in der Sozialversicherung Hennover. Gesamtvorstand und Genesungshauskom mission der Landesversicherungsanstalt Hannover bereisten in diesen Tagen die Heilstätten und Genesungshäuser. Gelegentlich einer Sitzung im Anschluß an die Bereisung wier der Vorsitzende des Vorstandes, Dr. Frommhold, au die Verordnung zur Erganzung der sozialen Leistungen vom 19 10. 1932 hin. Nach dieser Verordnung dürfe die Selbstverchaltung neben den gesetzlichen Leistungen widerruf: ich Mehrleistungen gewähren. Die Gewährung ei aber abhängig von zwei Bedingungen. Die ine sei die, daß die Deckung der Regelleistungen nicht gejährdet sei. Die Frage, ob diese Gefährdung vorliege, hänge aber ausschließlich von den Maßnahmen des Gesetzgebers ab, nämlich davon, ob die sozialen Beiträge so hoch festgesetzt würden, daß die Regelleistungen gedeckt seien. Die andere Bedingung sei die, daß über die Einführung von Mehrleistungen eine Hauptsatzung zustandekomme, die von mindestens drei Vierteln aller Versicherungsanstalten, also von mindestens 22 deutschen Landesversicherungsanstalten, angenommen werde. Die Aussicht, daß die Ausschüsse einer so großen Anzahl von Landesversicherungsanstalten einen gemeinsamen einheitlichen Beschluß faßten, sei nicht sehr hoch zu bewerten. Tod im Rangierdienst Lehrte. Auf dem Bahnhof Dollbergen wurde der 58jährige Schaffner Geiger von hier von einem D=Zuge ersaßt und so schwer verletzt, daß er auf der Stelle starb. Der Beamte war mit dem Rangieren eines Güterzuges beschäftigt und hatte das Herannahen des D=Zuges nicht bemerkt. Das Ehepaar Koch festgenommen Hildesheim. Der seit dem 8. Oktober von der Polize gesuchte 28jährige Schneider Franz Hoch von hier ist jetzt zusammen mit seiner Frau in Bremen festgenommen worden. Koch hatte, wie erinnerlich, seinen dreijährigen Sohn mit einem Militärkoppel derart mißhandelt, daß das bedauernswerte Kind seinen Verletzungen erlag Nach der Tat flüchtete Koch mit seiner Frau, ohne daß es der Polizei vorerst möglich war, seinen Aufenthaltsort fest zustellen Er verriet sich jetzt dadurch, daß er einen Verwandten in Hildesheim um Uebersendung eines Wäschepaketes an einDeckadresse bat. Der Brief siel der Polizei in die Hände Sie veranlaßte daraufhin die Festnahme des Täters in Bremen. Das Ehepaar Koch wird nunmehr nach Hildesheim übergeführt. Die unmenschliche Tat wird bereits in der nächsten Schwurgerichtsverhandlung ihre Sühne finden Neuer Postdirektor in Hildesheim Hildesheim. Als Nachfolger des wegen Erreichung dei Altersgrenze in den Ruhestand tretenden Postdirektore Diers ist Postdirektor Sprosse aus Neustettin nack Hildesheim versetzt worden. Er tritt sein Amt am 1 Dezember an. Neuweihe der Alfelder Nicolaikirche Alfeld. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die 700jährige Nicolaikirche, das Wahrzeichen Alfelde, mit einem feierlichen Gottesdienst neu geweiht. Die jetzige gotische Hallenkirche hat sich aus einer romanischen Anlage des 13 Jahrhunderts entwickelt; ihr mächtiger Doppelturm hat Kriege und teure Zeiten. Blüte des Handels und Gewerbes. Niedergang und Aufstieg geschaut. Die Gesamtkosten der Wiederherstellungsarbeiten betrugen insgesamt 18.000 M von denen 15000 Mark aus den Beständen der kirchlichen Kassen gezahlt werden konnten, sodaß eine Anleihe bei öfkentlichen Kassen nicht erforderlich ist und der Gemeinde keine Zinsenlast erwächst. Wirtschaftsdienst Eln mißglückter Erpreffungsversuch Göttingen. Das Göttinger Schöffengericht verurreit# einen hiesigen Mechaniker wegen Erpressung zu zwei Monaten Gefangnis. Der Verurteilte, ein völlig haltloset Mensch und starker Morphinist, der im Kriege schwer verwundet wurde, ist durch Schicksalsschläge, aber auch durch eigenes Verschulden in Not geraten und schon öfters mil dem Strafgesetz in Konflikt gekommen. Diesmal hatte er unen Erpressungsversuch bei einem hiesigen, ihm völlig un ekannten Reichsbankangestellten unternommen, der schein dar auf seine Drohung einging und ihn, als er die verlangte Summe abbolen wollte, verhaften ließ. Blehmärkie Dorkmund, 31. Oktober. Auftrieb: 812 Rinder, 403 Kai, ber, 57 Schafe, 2417 Schweine. Preise: Ochsen: 1. 27—30. 2. 24—26, 3. 20—22; Bullen: 1.—, 2. 21—23, 3. 4. 15—17; Kühe: 1. 26—28, 2. 23—25, 3. 19—22, 4. 14 bis 18; Järsen: 1. 28—30, 2. 25—27, 3. 22—24; Kälber, 1.—, 2. 48—50, 3. 38—46, 4. 25—37; Schafe: 1. 28. 2. 24—27; Schweine: 1.—, 2. 41—43, 3. 40—43, 4. 37 bis 42, 5. 36—38, Sauen 34—38. Marktverlauf: Rinder langlam, Kälber und Schafe mittel, Schweine schleppend. Mark. geraumt. 60, Essen, 31. Oktober. Auftrieb: 124 Ochsen, 186 Bullen,. 262 Kühe, 89 Färsen, 42 Fresser, 511 Kälber, 56 Schafe 2670 Schweine. Preise: Ochsen: 1. 28—30, 2. 25—27, 3 22—24; Bullen: 1.—, 2. 22—24, 3. 19—21, 4. 16—18. Kühe: 1. 25—27, 2. 22—24, 3. 19—21, 4. 14—18; sen: 1. 28—29, 2. 25—27, 3. 22—24; Fresser: 15. Kälber: 1. 55—63, 2. 45—50, 3. 35—43, 4. 25—32; Scha. se: 1. 28—30, 2. 25—27, 3. 20—22; Schweine: 1. 41—43 2. 40—43, 3. 38—43, 4. 36—38, 5. 35—36, Sauen 3 bis 38. Marktverlauf: Großvieh und Schweine Kälber und Schafe ruhig. selecht Düsseldorf, 31. Oktober. Auftrieb: 107 Ochsen, 89 Bul len, 162 Kühe, 74 Färsen, 14 Fresser, 497 Kälber, 270 Schweine. Preise: Ochsen: 1. 28—31, 2. 22—27; Bullen 1. 23—26, 2. 18—22; Kühe: 1. 26—28, 2. 22—25, 3. 1 bis 21; Färsen: 1. 27—30, 2. 22—26, 3. 18—21; Kä ber: 1. 57—67, 2. 45—50, 3. 36—44, 4. 25—35; Schweine 1.—, 2. 40—44, 3. 39—44, 4. 37—42, 5. 35—38, Saue 30—35. Marktverlauf: ruhig. Elberfeld, 31. Oktober. Auftrieb: 222 Ochsen, 80 Bu len, 213 Kühe, 123 Färsen, 67 Fresser, 379 Kälber, 10 Scha se, 2622 Schweine. Preise: Ochsen: 1. 28—30, 2. 24—27 3. 20—23; Bullen: 1. 23—25, 2. 19—22; Kühe: 1. 2 bis 27, 2. 22—24, 3. 17—21, 4. 12—16; Färsen: 1. 2 bis 28, 2. 22—25, 3. 18—21; Fresser: 16—20; Kälber 1.—, 2. 45—48, 3. 36—44 4. 25—35; Schweine: 1.4 bis 44, 2. 40—44, 3. 40—44, 4. 38—39, F 35—37, 6. 3 bis 34, Sauen 32—40. Marktverlauf: Gr-ieh und Käl ber mittel, Schweine schlecht, Markt geräumt. Köln, 31 Oktober. Auftrieb: 432 Ochsen, 287 Buller 616 Kühe, 116 Färsen, 11 Fresser, 773 Kälber, 92 Schaft 4899 Schweine. Preise: Ochsen: 1. 28—32, 2. 24—27, 20—22; Bullen: 1.—, 2. 20—23, 3. 15—18; Kühe: 1. 2 bis 30, 2. 20—25, 3. 14—18; Färsen: 1. 27—31, 2. 2 bis 25; Fresser: 18—24; Kälber: 1. 55—65, 2. 45—50 3. 37—42, 4. 28—34; Schafe: 1. 25—28, 2. 20—24 Schweine: 1. 41—45, 2. 40—45, 3. 39—45, 4. 37—42, 34—38, Sauen 32—38. Marktverlauf: Großvieh best Tiere, auch noch höher bezahlt, sehr langsam; Kälber un Schafe ruhig: Schweine sehr schlecht. Frankfurt Main, 31. Oktober. Auftrieb: 1372 Rinder 433 Kälber, 81 Schafe, 4240 Schweine. Preise: Ochsen: 1 29—32, 2. 25—28, 3. 22—24; Bullen: 1. 27—29, 2. 21 bis 26; Kühe: 1. 24—26, 2. 20—23, 3. 17—19, 4. 14 bit 16; Färsen: 1. 30—32, 2. 26—29, 3. 23—25; Kälber: 1 40—44, 2. 36—39, 3. 30—35; Schweine: 1.—, 2. 42 bis 45, 3. 41—45, 4. 39—43, 5. 35—40. Marktverlauf: Kälber ruhig, geräumt; Schweine schleppend, nahezu ausverkauft Wunstorf, 31. Oktober. Auftrieb: 871 Ferkel, 24 Stangenschweine. Preise: Ferkel: bis 6 Wochen 5, 6—8 Wochen 5—8, 8—12 Wochen 8—12 M; Stangenschweine: bis 22 M, je nach Gewicht und Güte. Marktverlauf: langsam, etwas Ueberstand. Getreidebörsen Hamburg, 31. Oktober. Preise in Hfl. per 100 Kg. ei Hamburg. Weizen: Manitoba I 5.02,5, Nov 5.025, Dez 5.20, Manitoba II 5, Nov. 4.95, Dez. 5.10; Gerste: Donau= 3.75. Nov. 3.82,5; Roggen: Nordrussen=, Okt. Nov 3.60; Mais: La Plata, Okt. 3.45, Nov. 3.47,5. Dez. 3.525 Jan. 357.5; Hafer: Plata Unclipped, fag. Nor. Dez. 3.74.5 Plata Clipped, Nov. Dez. 3.95; Weizenkleie: Pollards 3.30 Nov. 3.30; Leinsaal: La Plata, Nov. 6.95, De. 7. Bremen, 31. Oktober. Preise per 50 Kg. pai wiggon frei Bremen=Unterweser. Weizen: Manitoba 1 4.85, Gerste Donau=, verzollt 9.40, Dt. Gerste 9.40; Hafer: Di. vomm Weißfaser 7.70, Holst. Weißhafer 7.80; Mais: Lo Platak Tendenz: stetig. AOSSESTLOERT Eopyright by NI-Verleg„Ruhrland“ #. Meister& Co., Bochum Bozialer Roman aus der Gegenwart, von Walter Heppner (6. Fortsetzung Gleichgültigen Blicks sah er auf die Frau. „Das ist deine Sache——— übrigens, der soll essen, was er mitbringt.“ Wieder griff er nach der Flasche, hielt sie gegen das Licht, gleichsam prüfend, wie viel noch darinnen sei. Mit zwei Schritten stand Meta vor dem „Quatsch nicht so blödsinnig. Er gibt uns gerabe genug, und wenn du nicht sogar das Geld von dem Jungen für Schnaps ausgäbst, so wären wir wenigstens bis jetzt noch ganz gut herumgekommen. Sieh dich um, ist von unserem schönen Haushalt geblieben? Ein paar ärmliche Dachkammern, fast ohne Möbel! Alles hast du die Kehle heruntergetagt, und hätte ich nicht die Nächte hindurch am Waschsaß gestanden, wir wären längst verhungert———“ sank sie auf den nächsten upd, Llug die Hände vor das Gesicht. waren, die gritz. Daß es gerechte Anklagen sen, doch, lon von den Lippen der Frau tra. voc im Unrecht zu sein, das Gefühl war win unbeyaglich und lästig. halten——“ brüllte er sch lauter.“—— ich bin froh, wenn mich der Schnaps betäubt und ich nichts mehr höre und sehe,——— vor allem dich Jammerliese nicht mehr." Meta weinte noch mehr. Das war nun ihr Mann, ihr Fritz, der ihr früher jeden Stein aus dem Wege räumte, auf den sie immer so stolz gewesen war. Warum war sie damals, kurz nachdem er arbeitslos wurde und sie erkrankte, nicht gestorben? Es wäre für sie beide doch so viel besser gewesen Wie konnte es überhaupt dahin kommen, wie es in der letzten Zeit war? Zuerst nach seiner Entlassung war es noch gegangen. Pünktlich wie früher, stand Fritz des Morgens auf. den altgewohnten Weg zur Baumannschen Fabrik nicht entbehren zu müssen. War er doch das Einzige, was ihm aus der Zeit seiner Tätigkeit geblieben. Sie hatten auch häufig über die Wiederaufnahme der Arbeit gesprochen und es wurden sogar noch Scherze über die Ferien wider Willen gemacht. Aber dann kam es anders. Die Zwangsferien dauerten Wochen, dann Monate, da verflog die gute Laune und Stimmung im Hause Körner und Fritz begann, heimlich erst, dann lauter auf die Verhältnisse zu fluchen und die Zeit zu verwünschen. Meta aber sand immer noch die Kraft, dem Ehemann einige tröstende Worte zu sagen. weiter fraß die Seuche„Wirtschaftskrise" um sich, untergrub und vernichtete Hunderttausende von Existenzen, zerstörte Hunderttausende von geordneten Familien, machte die Fleißigen zu Faulenzern und ließ die Gerlsienen und Gefährlichen sich Unglück des deutschen Volkes durch Börsenspekulationen und Darlehenmachenschaften. Wucher und Ausbeutung seierten Orgien. sisherstreih zimmelg.en am Hortzont des Wirtschafts. Und dann kam der Tag, an dem Fritz Körner zum ersten Mal nur noch einen Teil seiner Unterstützung heimbrachte, dafür aber einen Rausch und da wollte sein Schimpfen und Fluchen kein Ende nehmen. Doch auch jetzt noch nahm Meta den Verlauf der Dinge nicht gar so tragisch. Gewiß, es hieß nun, durch weitere Sparden Ausfall wieder wett machen, und dann hatte sie noch einige Mark von ihren heimlichen Ersparnissen, die sie in früheren besseren Zeiten machte. Davon Tag vergesen ging in den nächsten Tagen mit hängendem Kopfe einher. Kaum wagte er, brackte son, in die Augen zu seben. es .„wenn er sah, wie sie den Pfennig n der Lund herumdrehte, bevor sie ihn auserlten großen Geblen. wuht, den Hätte sie, die immer den größten Einslus auf ihn ausgeübt hatte, ihm mit ruhigen, iber ernsten Worten vor Augen geführt, das es ein Frevel sei, auch nur einen Pfennig der knappen Unterstützung für Schnaps auszuer hätte sich dieser Wahrheit sicher nich verschlossen. Er würde sich gesagt haben, einmal und nicht wieder, und wäre sich von der Schuld denn eine solche war es, und er fühlte es auch— befreit vorgekommen, hätte sich#### seiner an sich guten Veranlagung vorgenom men, wieder gutzumachen. Bis dahin hatte er den größten Teil des Tages in seiner Wohnung zugebracht, wai nur ausgegangen, wenn es unumgänglich notwendig war. Das änderte sich nun mi einem Schlage. Kaum, daß er zu den Mayt zeiten im Hause war, um dann so schnell wit möglich wieder zu verschwinden. Da machte die Frau den zweiten großer Fehler, jedoch nur aus Unbedacht und Un kenntnis der ganzen Situation. Statt ihn möglichst an das Haus fesseln, ihn zu bitten, zu ihrer Gesellschaft in Hause zu bleiben, ließ ste ihn ruhig fortgehen ja, sié freute sich sogar, daß er anscheinen wieder etwas Lebensmut und damit Zerstren ung fand, die ihn sein Los vergessen lieb fragte nicht einmal, was er draußen trieb. So kam es denn. Ehe sie schs versah, de“ fand sich alles um sie und ihn der einem Strudel, der mit n“ ins Verderben zog. (Fortietung Amtilen Geschäftostelle: Herford, Vactew, Herford.— Er geld. Jede Postanstalt mehr.— Bel höheren C Verpflichtung zur Räckza Hauptschriftlettung: Dr. 24 Uummer 251 Die unntt Die Reaktion hofft in lust der N. S.D.A.P., ur schnell wieder auflösen z durch die Monokel des H len ist lediglich darauf jede Rücksichtnahme, wer Moskau der Siege der bolschewistische Borniertheit an, zu ein deutscher Kultur, deutsch könnte, diese deutschnat### schen Menschen, gleich w Alters ein. Man hüte sich, diese A Sie fußen im Wissen um jeden Wähler, der sich vo die richtige Einschätzung Der günstige Wind we Kundsa auf den Tisch, das die „Achtung äuße Die Aktionsaufgaben der Zentralkomitees An die Landes=, Bezirks leitung Streng geheim.“ Auf mehreren Seiten einzige der K.P.D. no stige Gelegenheit e volution“ hingewiesen. d in die Tat umgesetzt wer von dem Führer= und in der K.P.D. sieht der Bolschewismus Reaktion festgesetzten Ri allerletzte C en Staatsstreich. Es be reiben wörtlich: Wie sollen die Aktion den? 1. Die Aktionsauslö vor den Wahlen gegebei min ist vom Zentralkon vember festgesetzt: 2. Die Landes=, Bez zirksleitungen beginner Schulung der Hau Es werden nur die z und erprobtesten das Zentralkomitee vorsc 3. Die Aktionsauslöst den Erwerbslosen der Kommune ist daftr Zahlungen der Erwer gen an bestimmten Tage nommen werden müssen. sammenballung großer# jeder Zahlstelle sinde teure zu entsenden, die A haher: Die Mitglieder „2 R F. B, der K. G. ernn“en. An den Be hart; slicht= und kom nnd ertreiks zu organi von Abschnitt 3 und 4 Polizei zu zermürb es weiteren werden Blätzen der Hauptstädte Ver.