9. 14. Juni 1933 chau sgesuch zurück. Der zrofessor Sprang ingereicht. Diesem insofern, als man gegen eine Reihe ministers erblickte. „stichhaltig waren frung, die er dem zurückgezogen. si. Der Reichsrat, oche zusammentre. führen wegen des ing des Reichsrats arten. gation zur Welt. sutschen Delegation ngetroffen. Fürst u besonderer tivausschuß usschusses der Ab, in dem u. a. geer vormilitärischen geführten obligato. deutsche Vertreier achrichten. renze.“ Am Sonnnuspiel„Es brennt NSDAP das erste rt. Unter der Leing zu ergreifender m ist nun einmal der Nachkriegsgezeranstaltern Dank in dem Bielefelder on dem Grenzgeist ), den 14. Juni und und für Sonntag, noch Aufführungen ten, für eine dieser u besorgen. Volksfestspielen in ktorat des ReichsZoebbels, stehenden r Westfalenhalle in 7. d.., ein Sonzung gefahren. Abeis 3,20 R. K. Auch Eintrittskarten zu iner. ammlung. Bericht errn Rußwurm. nachm. Frauenhilfe. zilfe und die neue Bezngsperis: Erscheint wöchentlich sechemel.„Preis monatlich.35 und .36 Bestellgebühr, beim eigenen Postamt bestellt.— Fürs ausland unter Streifband.95(inkl. Postgeld). Preis der Einzelnummer 10 Pfg. Postscheckkonto Haunover 67377. mit den Bellagen„Für Herz und Haus“ unnd„DJasen Anzeigenpreis: einspaltige Millimeterzeile oder deren Raum 10 Pfennig. Reklame 30 Pfg. Beilagen unter Wgje tausend 15 Mi. Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 Uhr. Postscheckkonto Hannover 67377. Nr. 137. Bielefeld=Bethel(Verlagsort Bielefeld), Donnerstag, den 15. Juni 1933. 15.Jahrgang. Wer sich ins Tal der Demut legt, Der wird von keinem Sturm bewegt. kstätten bei Bielefeld *= und Weltglt.; uunn: dlle in grchelt Amschichtung und Siedeln als Forderung der Weltwirtschaftslage. (Schluß.) Die Weltwirtschafts=Konferenz, auf die man so viel Hoffnung setzt, wird trotz guten Willens Deutschlands und des einen oder anderen Staates auslaufen wie das Hornberger Schießen, d. h. mit pflaumenweichen, dehnbaren Formulierungen und Richtsätzen, weil keines der Länder, das selbst ein Heer von Arbeitslosen hat oder eine Industrie zu schützen gezwungen ist, seine Arbeitslosen und seine Industrie um Deutschlands willen preisgeben wird. Mit dieser Tatsache muß gerechnet werden. Wir dürften und könnten auch nicht anders handeln, wenn wir in ähnlicher Lage wären, denn auch von uns könnte das eine oder andere Land Aufgabe unserer schutzzöllnerischen Maßnahmen verlangen ohne Rücksicht auf unsere Arbeiter und Bauern. Selbstverständlich würde sich einem solchen Verlangen jede deutsche Regierung widersetzen müssen, denn höher als die Wirtchaft steht die Nation. Gewiß könnte es eine hohe Versammlung in London, die guten Willens ist, manche Widersinnigkeit zu beseitigen, indem etwa Länder, die eine nicht bodengewachsene, künstlich erhaltene Industrie pflegen, veranlaßt werden, diese aufzugeben. Aber es gibt keine Macht der Welt, die den Widerspenstigen zu zwingen wagen dürfte. Wir haben noch keinen Welt=Diktator, dem sich alles aus Vernunftgründen unterwirft, und der Völkerbund ist ein Debattierklub ohne Macht. Welch gute Wünsche die Weltwirtschaftskonferenz auch begleiten mögen, in London wird noch immer das national=egoistische Wirtschaftsdenken obsiegen. Deutschland tut gut daran, bei allem guten Willen zur Mitarbeit die Möglichkeit eines Mißerfolges in Betracht zu ziehen und vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Ich bin mir bewußt, daß ich damit keine Neuigkeiten ausspreche. Jede Regierung seit 1920 hatte die Möglichkeit, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung vorauszusehen, wie es einzelne getan haben. Der„Aufwärts“ hat so manches Jahr vor dem Umbruch den Stimmen Raum gegeben, die die gesamtwirtschaftliche Entwicklung voraussahen, und die schon damals drängten, eine Umstellung und Umschichtung raschest in die Wege zu leiten. Ich denke weiter an die Vorschläge Geheimrat Böhmers aus seinem Buche „Erbe der Enterbten“, die ich immer wieder im Aufwärts auftischte. Man muß sich wirklich wundern, daß Erkenntnisse und Folgerungen, die Böhmer zog, nicht längst Gedankengut des ganzen Volkes geworden sind. Deutschland von der industriellen Entwicklung her nicht allzuviel zu erwarten hat, zeigt die Expansion der lapanischen Exportwirtschaft, die sich zielsicher die Närkte erobert. Die Weltwirtschaft ist auf den Kopf gestellt. China, das vor den Toren der japanischen Industrie liegt, bezieht Aufbau= und Ausbau=Material von Deutschland. Dagegen kommen in Rotterdam, das vor den Toren der Ruhr=Industrie liegt, japanische Röhren in canzen Schiffsladungen an, bezieht man in der Tschecholowakei japanische Spielwaren, ist es möglich, daß man in den Läden deutscher Großstädte Bälle mit dem Eindruck „Made in Japan“ kaufen kann. In einem der bedeutendsten Industrieplätze Deutschlands, in Chemnitz, versuchen Vertreter japanischer Firmen Kunstseide abzusetzen. Ostafrika, früher stark von Deutschland beliefert, sauft japanische Strümpfe, das Dutzend zu.K.—, bemden, das Dutzend zu.K 15,— bis 20.—. Niederlänbisch-Indien, ein Absatz=Gebiet, in dem früher Deutschuund dominierte, mit alteingesessenen Niederlassungen deultscher Export=Häuser, nimmt japanisches Steingut auf, das dem deutschen gleichwertig ist, aber um etwa 30 bis 40 Prozent billiger zu stehen kommt. Dazu laufen die Bestebungen der Malaien ganz offensichtlich auf eine natiosale Erhebung unter Anschluß an den Osten hinaus. Gandhi hat in dem Malaien Hatta ein Gegenstück gefunden, nur daß die national=revolutionäre Stoßkraft der christianisierten Malaien stärker ist. als wir vor einiger Zeit von der Revolte der eingeboeenen Besatzung des holländischen Kriegsschiffes„Zeven Piovineien“ lasen, haben wir kaum daran gedacht, daß 9 hier nicht ein Soldkampf abspielte, sondern ein Stück Eeschichte. Der Zug der Zeit geht nun einmal zur natioeien Volkwerdung und Abgrenzung. Auch Niederl.=Indein wird als Absatzgebiet für deutsche Industrieprodukte eimer weniger in Betracht kommen. Vielmehr wird Nieest. Indten ein Feld der japanischen Industrie werden, zumal die gelbe Rasse seit Jahrzehnten den Kleinhandel und damit den Markt beherrscht. Nur kapitalistisches Wirtschaftsdenken könnte auf den Ausweg verfallen, die Löhne der deutschen Arbeiter so zu senken, daß dieser scharfen und zielbewußten japanischen Konkurrenz ein Halt geboten werden könnte. Das hieße, unsere Arbeiterschaft auf den Kulturstand des Mittelalters zurückzuwerfen, sie in Löcher als Wohnungen zu verbannen und sie ausschließlich mit Kartoffeln zu nähren. Denn in Japan bezieht der Arbeiter einen Tagelohn von höchstens 2 Yen oder.K 1,80, außerdem ist die Frauenund Kinderarbeit dort zu Hause, soziale Errungenschaften und Versicherungen gibt es nicht, die Arbeitszeit beträg: 60 Stunden pro Woche. In der Welterzeugung von Kunstseide hat Japan Deutschland überflügelt. Aber auch in den billigen Qualitäten von elektrischen Artikeln, Gummi, Lebensmittelkonserven usw. steht es an führender Stelle. Die Hoffnung auf eine soziale Revolution Japans, die höhere Ansprüche der Arbeiterschaft und damit höhere Löhne erzeugen könnte, ist vage. Mag die Entwicklung auch im beschleunigten Tempo vor sich gehen, so lange Japan als Eroberer=Staat im Osten auftritt, Siedlungs= und Kolonial= land zu erschließen vermag, also den Kampf um den Lebensraum stoßkräftig führt, ist mit innerpolitischen Verwicklungen in Japan nicht zu rechnen. Bei dieser Sachlage bleibt Deutschland nichts weiter übrig, als in großzügigster Weise eine Umschichtung und Umsiedlung beschleunigt vorzunehmen, denn die Arbeitslosenziffer muß sich durch das Freisetzen der für den Export beschäftigten Kräfte nur noch erhöhen. Es kann nicht verkannt werden, daß auf dem Binnenmarkt eine gewisse Belebung eingetreten ist, und daß sowohl diese wie auch das Arbeitsbeschaffungprogramm der nationalen Regierung außer einem saisonbedingten Schwund der Arbeitslosigkeit, die Ziffer der Arbeitslosen gesenkt hat und noch senken muß. Bei aller Freude über den beispiellosen Erfolg der Arbeit seit dem 30. Januar 1933 wollen wir aber nicht vergessen: Jede Milliarde Rückgang im Außenhandel bringt uns 300000 Arbeitslose ein, deren tragisches Geschick es ist, unter der Regierung der nationalen Erhebung Besitz und Arbeit zu verlieren. Zu einer Zeit, da man sich anschickt, Hunderttausende von Arbeitslosen unterzubringen, stehen die am Export und Hafenumschlag beteiligten Kräfte vor der bitteren Notwendigkeit, den mühsam erkämpften Arbeitsplatz, den mühsam aufrechterhaltenen Betrieb verlassen zu müssen. Es ist kein Geheimnis, daß im Schiffahrts= und Verkehrsgewerbe in den Hansestädten Kündigungen, besonders solche von langjährigen Angestellten ausgesprochen werden mußten. In einer Zeit, da alles auf Besserung glaubt hoffen zu dürfen. Und weiter: Jedes Jahr kommen aus dem Geburtenüberschuß rund 200000 Menschen ins berufstätige Alter und suchen nach einem Arbeitsplatz. Ein Arbeitsbeschaffungsprogramm, das Erleichterung und Erlösung bringen soll, darf auch an diesen beiden Faktoren nicht vorübergehen, muß auch mit diesen Zahlen rechnen. Gerade darum muß die Umsiedlung und Ansiedlung mit doppelter Wucht in Angriff genommen werden und weder kapitalistisches Rechts= noch Wirtschaftsdenken dürfen unüberwindliche Grenzen darstellen. Ein nationalsozialistischer Staat muß unter Umständen Besitzrechtsänderungen vornehmen, Boden der Spekulation entziehen, Renten an Stelle von Kapitalabfindungen für abgetretenen Boden gewähren. Erst dann ist Totalität gegeben. Ich denke hier an Kleinsiedlungen, wie sie Pastor G. von Bodelschwingh vorschweben. Mit anderen Worten: Schaffung von Heimstätten mit ausreichendem Land, um dem ständig Erwerbslosen Betätigung und Anbau des Küchenbedarfes zu schaffen, so daß ohne Gefahr für den Volksbestand die Barentschädigungen herabgesetzt werden können.... Knn 66 Der in Arbeit Stehende nann— bei entsprechender Verkürzung der Arbeitszeit in eine Lohnherabsetzung einwilligen, soweit diese abgegolten wird durch die Möglichkeit der Schaffung des Küchenbedarfes aus selbstbearbeitetem Land. Lon## Ich habe absichtlich die ethischen und bevölkerungspolitischen Erwägungen außer Betracht gelassen, lediglich auf den Zustand der Weltwirtschaft hinweisend, der uns gebieterisch auf diese Bahn der Entwicklung zwingt. Je mehr Schwung hinter dem Angriff steht, je tiefer in die breiten Massen die Erkenntnis eindringt, daß aus ethischen und bevölkerungspolitischen Gründen, kurzum aus nationalen Gründen die Frage der Umsiedlung aufgegriffen werden muß, um so besser. Wir haben nicht viel Zeit zu verlieren. Es wachsen uns sonst die Dinge über den Kopf. F. V. A. Zunächst ein tapferes Wort, das der Missionsdirektor D. Knak zu dem Streit um den Reichsbischof in den Berliner Missionsberichten veröffentlicht hat. Nachdem er der Bewegung der„Deutschen Christen" alle Gerechtigkeit hat widerfahren lassen und von ihr sagt, daß sie auch nach dem Zustandekommen der neuen Verfassung zu einer kraftvollen Mitarbeit am inneren Ausbau der neuen Kirche berusen sei, sagt D. Knak bez. des Kampfe um den Reichsbischof: Ich vermag die Mittel nicht zu billigen, mit denen die leitenden Männer diesen Kampf zu führen unternehmen. In dieser letzten Ueberzeugung bestärkt mich ein eben erhaltener Brief. in dem mir einer der Provinzialleiter der„Deutschen Christen" ankündigt, daß man beharrlich eine andere Führung der Missionsgesellschaften fordern werde, wenn die Führung nicht mit den„Deutschen Christen“ gehe. Dieser Hinweis bedeutet einen Appell an die Furcht derer, die in den Missionsgesellschaften in der Führung stehen. Ich kann das weder für deutsch. noch für christlich halten. Gerade in einer Zeit, in der mit Recht von unserer Regierung vor denen gewarnt wird, die um der Konjunktur willen in die Reihen der Partei eintreten, und in der die große nationale Bewegung durch solchen Konjunkturzustrom verfälscht zu werden droht, sollte man eine solche Drohung unterlassen. Ich persönlich jedenfalls trete sofort von der Leitung der Berliner Mission zurück, wenn meine persönliche Stellung das Vertrauen der Missionsfreunde zu der Berliner Missionsgesellschaft wankend macht, denn ich bin entschlossen. aus diesem Sturm, der über unsere Kirche gekommen ist, mit Gottes Hilfe als ein eherlicher deutscher Mann und als ein Christ, der seine Ueberzeugungen nicht verrät, herauszukommen. Ich zweifle aber auch keinen Augenblick daran, daß sehr, sehr viele Mitglieder der Bewegung„Deutsche Christen“ solche Mittel ebenso beurteilen wie ich. D. Knak spricht dann über den Austritt D. Weicherts aus der Reichsleitung der„Deutschen Christen“, der allein auf Grund dessen eigenster Ueberzeugung erfolgt sei und erklärt zum Schluß: Der Beschluß des Vertrauensrates, mich mit der Vertretung der Berliner Mission dem verfassunggebenden Ausschuß gegenüber zu beauftragen, ist von dem Deutschen Evangelischen Missionsausschuß dahin erweitert worden, daß ich die Gesamtheit der deutschen evangelischen Missionen in der gleichen Weise vertreten soll. Der Ausschuß, der am 26. und 27. Mai in Berlin tagte, hat den Willkommensgruß, den ich im Namen der Mission D. von Bodelschwingh als dem neuerwählten Reichsbischof zugerufen habe, im Namen der gesamten deutschen evangelischen Mission freudig gutgeheißen. Präsident D. Kap ler hat mich beauftragt, einen Entwurf für die Eingliederung der Mission in die neue Verfassung einzureichen. Gott schütze unsere Kirche und schenke ihr Einigkeit! Gott segne den neuerwählten Reichsbischof! Am liebsten möchten wir über einen Angriff im„Evangelium im Dritten Reich“ gegen Bethel und damit auch gegen Pastor v. Bodelschwingh schweigen. Wenn dieser Artikel nun auch Bethel und das Liebeswerk, das hier geschieht, in den wirbelnden Staub der öffentlichen Diskussion hineinzieht, so ist es uns durchaus zuwider und widerspricht auch dem Sinne unseres Anstaltsleiters, Scheltwort mit Scheltwort zu vergelten. Immerhin können die faktischen Irrtümer, welche hier veröffentlicht werden, doch auch bei unseren Lesern Verwirrung anrichten. Und es muß darum wohl etwas gesagt werden über den Artikel „Betheler Nationalismus“, der in dem genannten Blatt erschienen ist. Es wird am Schluß dieses Artikels behauptet,„die dortige Gesinnung ist antinational, regierungsfeindlich, antinationalsozialistisch", und hinzugefügt:„Da D. von Bodelschwingh in seinem eigensten Wirkungskreise sie geduldet hat, kann er schlechterdings als Bischof der evangelischen Kirche nicht in Betracht kommen. Hier ist zunächst auf die sehr betrübliche Unsachlichkeit des Kampfes aufmerksam zu machen. Wer darf eine Persönlichkeit nach dem beurteilen, was um sie her geschieyt? Das Bild Bodelschwinghs und seiner ePrsönlichkeit und seines Wollens ist für sich klar genug, um sich damit auseinanderzusetzen. Ist es recht, dieses Bild dadurch zu vernebeln, daß man das, was in Bethel, wo wie in einer Stadt Menschen verschiedenster Richtungen zusammenkommen, geschieht, zur Beurteilung von Bodelschwinghs Persönlichkeit verwendet? Dabei heißt es zu Anfang des Artikels, daß der Nationalsozialismus bei der letzten Reichstagswahl in Bethel 750 Stimmen über die absolute Mehrheit erhalten habe. Das könnte an und für sich schon genügen, um den oben angeführten Satz zu widerlegen. Die Anklage, daß bei den folgenden Gemeindewahlen des Anstaltsbezirks die Stimmen der Nationalsozialisten in Bethel auf 50 v. H. zurückgingen, fällt dadurch in sich ganz zusammen, daß es sich bei dieser Wahl nicht etwa um den Gegensatz national oder antinational handelte, sondern um den Gegensatz der Nationalsozialisten gegen eine Einheitsliste, bei deren Aufstellung im Ausschuß auch Nationalsozialisten mitgewirkt hatten. Diese Einheitsliste hatte unpolitischen Charakter. Es sollten bei der Arbeit im engeren Gemeindebezirk die politischen Cegen□ — □ 80 Nr. 137— Seite 2 „Auftocets“ sätze vermieden werden, eine Einstellung, die jedem verständlich sein muß, der ein Anstaltsleben aus eigener Erfahrung kennt. Pastor v. Bodelschwingh hat von jeher darauf gedrungen, politische Erregungen aus dem Anstaltsgebiet fernzuhalten. Es ist ein faktischer Irrtum, wenn er selbst als Mitglied des„Christl. Volksdienstes bezeichnet wird. Der Christliche Volksdienst ist im Anstaltsgebiet insbesondere von Pastor v. Bodelschwingh nicht gefördert, sondern nur geduldet worden. Ebenso ist andererseits zugelassen worden, daß die Nationalsozialisten sich ausgiebig in Flugblättern und dergleichen innerhalb der Anstalt Bethel betätigen konnten. Unser Anstaltsleiter hat in diesen ganzen Dingen eine Objektivität, ein Freilassen der einzelnen für ihre politischen Ueberze igungen bewahrt, de wir jetzt im Rückblick erst recht verstehen und aufs tiefste in ihrer Weite und inneren Freiheit bewundern müssen. Sollte man nicht gerade für den Reichsbischof der evangelischen Kirche eine solche innerste Unabhängigkeit von politischen Strömungen beim vollen Verständnis für das Leben, das sich in ihnen ausdrückt, als notwendiges Erfordernis für sein Amt verlangen müssen? Ueber die Stellung der Theologischen Schule zum Nationalsozialismus berichtet der gegenwärtige Leiter D. Brandt wie folgt:.thosur 655. „Mit tiefem Schmerz sehen wir Berheler, duß man die vaterländische Gesinnung in Bethel in Frage stellt und auf diese Weise dem designierten Reichsbischof von Bodelschwingh seine jetzige Stellung erschwert. Soweit diese Versuche Vorgänge an der Theologischen Schule Bethel genannt haben, diene folgendes zur Entgegnung: Die Führung der Theologischen Schule Bethel stand und steht in keiner Weise unter dem Einfluß„pazifistischer Ideologie". Es ist richtig, daß während der Ferien in ganz vereinzelten Fällen einem Studenten mitgeteilt worden ist, daß er sein Studium an der Theologischen Schule nicht fortsetzen könnte. Es ist aber unwahr, daß diese Maßnahme irgend etwas zu tun hatte mit einem Kampf gegen die nationale Bewegung. Vielmehr haben die Studenten während der Ferien eine Absage bekommen, die ihr Studium in Bethel gänzlich vernachlässigt oder so schlechte Ergebnisse in ihren Sprachexamina hatten, daß uns eine Fortsetzung ihrer Studien und vor allem auch ihrer Sprachstudien an der Theolgischen Schule in Bethel nicht ratsam für sie erschien. Da diese Prüfungen in den meisten Fällen in den Ferien abgelegt werden, müssen diese Bescheide wenigstens zum Teil in den Ferien gegeben werden. Wir hatten in jedem Semester einen solchen Andrang von jungen Studenten, die mit starker Kraft nach Bethel drängten, daß wir ihre Plätze nicht von solchen fortnehmen lassen wollten, die offenbar an der Arbeit der Theologischen Schule nicht teilnahmen. Die Abweisung der Studenten ist in ganz seltenen Fällen ausgesprochen und kann in jedem einzelnen Falle als begründet nachgewiesen werden. Auch die Tatsache, daß der französische Kapitän Etienne Bach an der Theologischen Schule geredet hat, hat nichts mit pazifistischer Ideologie der Leitung zu tun. Es besteht an der Theologischen Schule die Einrichtung der sogenannten Dienstag=Vorträge, bei denen die Studenten aus der Arbeit Bethels, des kirchlichen Lebens in Deutschland und im Ausland von solchen Männern erfahren sollen, die praktisch in dieser Arbeit stehen. In diesem Zusammenhang ist der Führer der Kreuzritterbewegung, Etienne Bach, um einen Vortrag gebeten. Bach hat in anderen Teilen Deutschlands mit Nationalsozialisten in enger Fühlung gestanden. Sein Auftreten in Bethel, ist von den nationalsozialistischen Studenten, die damals in Bethel studierten, nicht verhindert, obwohl sie gefragt sind. Bach selbst ist kein Pazifist schlechthin. Er vertritt einen Nationalismus, der Fühlung sucht mit den Christen jenseits der französischen Grenzpfähle. Die Berufung des Etienne Bach bedeutet nicht, daß irgend jemand an der Theologischen Schule seinen Ansichten zustimmt. Er hat aus dem Kreis der Dozenten der Theologischen Schule schon vor seinem Auftreten in Bethel und nach seinem Auftreten in der Diskussion Widerspruch erfahren. Sein Auftreten geschah lediglich unter dem Gesichtspunkt, den jungen Theologen der Schule eine Kenntnis zu vermitteln von der Bewegung der Kreuzritter. In der Angelegenheit des Herrn Lic. Vischer schwebt ein Verfahren. Wir haben nichts zu verbergen. Die ihm zur Last gelegten Aeußerungen stehen zum Teil in ihrem genauen Wortlaut nicht fest. Sie sind alle in Privatgesprächen gefallen und nicht etwa unter Mißbrauch von Kanzel und Katheder. Wir erwarten zur Zeit einen Kommissar aus Berlin, der diese Aeußerungen in ihrem Zusammenhang an Ort und Stelle untersuchen soll. Herr Pastor Vischer ist bis zur Klärung der Angelegenheit beurlaubt. In ein schwebendes Verfahren möchten wir hier nicht eingreifen. Wir müssen aber darauf hinweisen, daß wir von vielen Seiten dankbare Zustimmung zu der theologischen Arbeit des Kollegen Vischer bekommen. Aus seiner literarischen Tätigkeit, aus zahlreichen Aufsätzen und Vorträgen kann sich jeder von der Arbeit und der Gedankenwelt unseres Alttestamentlers ein Bild machen. Auch nach Bethel haben die Spannungen in unserem deutschen Volk in den letzten Jahren hineingegriffen. Unser Leiter hat uns immer gesagt, daß wir das gar nicht anders erwarten könnten. Er wollte nicht, daß seine Gemeinde eine Insel des Friedens und der Stille bliebe, wenn unser Volk draußen von Kämpfen durchtobt war. Er wollte mit seinem Volk leiden. Aber aus diesem Leiden heraus mit zur Tat vorstoßender Kraft unermüdlich Volksnöte aufgreifen, Richtungen zeigen zu ihrer Ueberwindung, deutsche Studenten einführen in die großen Aufgaben an Volk und Vaterland und sie zu wahrhaften Theologen machen, die wissen, was ihr Vaterland ihnen bedeutet: das war und ist Betheler Nationalismus. Wir alle, die wir in Bethel arbeiten, wissen, daß dieser Betheler Nationalismus keinen glühenderen Vorkämpfer hatte als Pastor von Bodelschwingh selbst. D. Brandt. * Austausch mit dem Leserkreis. Von Pfarrer A. in E. wird uns ein Wort zur Bischofsfrage zugeschickt, in dem die ja bekannte Stellung mancher reformierter Kreise zum Ausdruck kommt, die im Bischofsamt einen zum Katholizismus führenden Weg sehen.„Nach unserer rheinisch=westfälischen Kirchenordnung“, so heißt es da,„ist nicht der Pfarrer an sich der Führer der Gemeinde, er ist es nur, wenn er sich mit seinen Gedanken innerhalb der Vertretungen durchsetzt. Und es ist durchaus möglich und oft genug der Fall, daß die Führung der Gemeinde nicht beim Pfarrer ruht, sondern bei irgendeinem Presbyter.“ Wenn man doch darüber klar wäre, daß alle unsere kirchlichen Organisationen, auch die presbyteriale Ordnung, niemals etwas Vollkommenes darstellen, sondern Königin Elisabeth Christine von Preußen. (Schluß.) Während des Winters wohnte das Paar im Kronprinzenpalais zu Berlin. Dort bildete es die Zierde und den Mittelpunkt der Hoffeste. Die Entwicklung der Verhältnisse dieser Ehe berechtigte also zu den besten Hoffnungen. Im siebenten Jahre des Zusammenlebens erkrankte der König sehr schwer; Ende Mai 1740 starb er: Elisabeth Christine ward regierende Königin von Preußen! Nun begann aber Friedrichs unruhiges Regenten= und Feldherrnleben. Noch verlief das erste Regierungsjahr in gewohnter Weise, wenn auch der Gemahl oft unterwegs war. Noch einmal besuchte sie mit Friedrich auf einige Tage das geliebte Rheinsberg. Es war das letzte Mal, daß sie es sah. Auch war es das letzte Mal, daß sie mit ihrem Gemahl außerhalb Berlins einige Tage zusammen verlebte. Daß übrigens damals Friedrich ihre geliebte Schwester Luise Amalie mit seinem Bruder August Wilhelm, dem Thronfolger, verlobte, ist ein Beweis dafür, daß er für diesen ckeine bessere Gemahlin zu finden meinte als die Schwester seiner eigenen Frau. Es unterliegt also keinem Zweifel, daß sich das Paar in Rheinsberg gefunden und verstehen gelernt haben muß! Gewiß, das Auferzwungene seines Ehebündnisses hat Friedrich nie vergessen. Auch könnte man sich wohl an einem Briefe stoßen, in dem er erklärt, er sei nie verliebt gewesen. Aber der französische Ausdruck dafür deckt sich keineswegs mit dem deutschen Begriffe„Liebe“. Friedrich meint dabei zweifellos den Gegensatz zwischen romantischer Zuneigung ohne Hochachtung und der wahren Hochachtung und ehelichen Freundschaft, die ihn mit seiner edlen Gemahlin verband. Er hätte sonst nicht weiter geschrieben:„Doch müßte ich der schlechteste Mensch der Welt sein, wenn ich sie nicht wahrhaft achten wollte. Und als sie dem Gemahl in das Feld von den Gerüchten Mitteilung machte, daß man österreichischerseits ihn vergiften wolle, schrieb er ihr die schönen Worte:„Man muß Sie lieben, wenn man Sie kennt, und Ihre Herzensgüte verdient, daß man Sie hochschätze. Drei ihrer Brüder haben im Heere Friedrichs gedient. Ferdinand, Albrecht und schließlich auch noch Friedrich Franz. Als der König dem Erstgenannten nach dem ersten schlesischen Kriege den Schwarzen Adlerorden u. Albrecht ein Füsilierregiment verlieh, da wollte er zweifelsohne auch seiner Gemahlin etwas Liebes erweisen. Am 25. 9. 1744 erfreute ihn auch die Geburt des Thronerben außerordentlich, wie aus Briefen hervorgeht, die die Königin mit Ferdinand gewechselt hat. Freilich stehen in einem Briefe auch die Worte, die bald für das Leben der Königin Geltung haben sollten:„Ich werde ganz allein in dem alten Schlosse hier bleiben wie eine wahre Gefangene, während die anderen sich belustigen.... In diese Einsamkeit von Schönhausen strahlte im Juni 1745 die Siegeskunde von Hohenfriedberg hinein, welche die Königin am 13. 6. durch ein prächtiges Hof= und Gartenfest feierte, an welchem auch die Königinwitwe teilnahm. Wenige Monate darauf traf Elisabeth Christine die Trauerbotschaft, daß ihr Bruder Albrecht bei Soor am 30. 9. 1745 gefallen sei. Auch nach dem zweiten schlesischen Kriege wurde der Sieger von beiden Königinnen auf das zärtlichste und liebreichste empfangen. Aber nun offenbarte sich zum ersten Male das eigentümliche Nebeneinanderherleben des Königspaares. Friedrich lebte nun fast stets in Potsdam und kam nur besuchsweise nach Berlin, wo sich die Ehegatten nur bei der Mutter und bei Hoffestlichkeiten trafen. Er versprach seiner hohen Gemahlin wohl, sie einmal in Schönhausen zu besuchen. Das Versprechen ist aber nie eingelöst worden. Die Königin ist nie in Potsdam gewesen, auch nach des Königs Tode nicht. Andere fürstliche Damen sind daselbst empfangen worden, aber die Königin hat offenbar nie eine Einladung nach Sanssouci erhalten. Man darf wohl annehmen, daß die innige Frömmigkeit der hohen Frau vor dem Philosophenheime zurückscheute, in dem jahrelang der Spötter Voltaire Heimatrecht genoß. Jedenfalls hat die Königin nie an einer Potsdamer Feier teilgenommen, während sie doch in Berlin und Charlottenburg an allen Vorkommnissen in ihrer Stellung als regierende Königin vollen Anteil hatte. Im Winter bewohnte sie eine reiche Flucht von Zimmern im Berliner Schlosse, wo sie auch Gesandte und Fürstlichkeiten empfing. Alle Hoffeste knüpften sich an ihre Person. Da irgendeine Verstimmung oder gar ein Zerwürfnis nicht nachweisbar sind und auch nie hätte verborgen bleiben können, so wird das Fernbleiben von Potsdam immer Donnerstag, 15. Juni 1933 immer auch dem Angriff der Sünde ausgesetzt sind, g. kann in einem Presbytreium auch im kirchlichen wande, wie das jeder weiß, der in dieser Ordnung jahre. lang gelebt hat, ein Eigensinn zur Herrschaft kommen der ganz ebenso dem Geiste Christi widerstrebt, wie das Papsttum eines einzelnen Pfarrers oder Bischofs, gr, kann sich eben immer nur darum handeln, welcher Geit durch die Verfassung hindurchwirkt. Ist der Bischof alein demütiger Diener Christi von dem Geist des Dienenerfüllt, so kann er mehr zum Segen sein als eine viel. köpfige Körperschaft, in der dieser Geist nicht herrscht Wenn aber die Kirche überhaupt zu einer größeren Ein, heit zusammengefaßt werden soll, dann muß diese Ein, heit doch auch einen Mund haben, der als ein Bekennen, der im Namen der ganzen Kirche zum ganzen Volk spricht und nicht nur zu seinem Volk allein, sonder auch zu den Kirchen außerhalb des Volkes. Daß ein rechter Bischof der so der Mund der Kirche sein will, dabei mit ganzem Ernst auf alle die lebendigen Stimmen lauscht, die in sei. ner Kirche hörbar werden, und dann das, was er so hört auch nach außen wiedergibt, sollte jedem, der evangelisch denkt, selbstverständlich sein.., m. Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund. Genf, Rue de Montchoisy 2, den 3. Juni 1933. Seiner Hochwürden, dem Herrn Reichsbischof D. Friedrich von Bodelschwingh Deutsches Evangelisches Kirchenbundesamt, Marchstr.? Berlin=Charlottenburg. Hochwürdigster Herr Reichsbischof! Der Vorstand des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes erlaubt sich, Ihnen zu Ihrer Wahl als Reichs, bischof einer evangelischen Kirche deutscher Nation seine herzlichsten Glück= und Segenswünsche zu senden. Wir sind hocherfreut, Ihre Wahl zum Leiter der Geschicke des deutschen Protestantismus als einen freien Akt der maßgebenden kirchlichen Vertretung Deutschlands begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns im besonderen, daß mit Ihrer Wahl ein verehrter Name über die Türe der deutschen Kirche geschrieben wurde, der uns ein Symbol ist für den Glauben, der in der Liebe tätig ist und der auch in unserer evangelischen Schweiz mit Liebe und Verehrung genannt wird. Die reformierte Schweiz erlebt gegenwärtig den Neubau der deutschen evangelischen Kirche in größter Spannung mit. Nicht nur aus Interesse an der Stellung unserer reformierten Glaubensgenossen in Deutschland innerhalb der Gesamtkirche, sondern aus lebendigster Teilnahme an dem geistigen Leben der deutschen Schwesterkirche und in der Hoffnung, daß es ihr beschieden sein möge, aus dem gemeinsamen Glaubensgut der Reformation in voller Freiheit ein neues Leben und eine neue Form zu gewinnen, die auch für die Zusammenarbeit mit den evangelischen Kirchen des Auslandes von Bedeutung sind. Mit dem Wunsch, daß unser gemeinsamer Herr Jesus Christus Ihre Arbeit zum Wohl Seiner Kirche segnen möge, sind wir in brüderlicher Hochschätzung Für den Vorstand des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes: Der Präsident:(Sig.) I. Der Sekretär:(Sig.) Adolf Keller. Wir danken u gruß und erwider bittender Liebe m in der Höhe.“ Deutsche Luthe ein ungelöstes Rätsel bleiben. Die Königin liebte doch ih ren Gemahl sehr und schätzte ihn außerordentlich hoch. Mithin muß sie unter der Entfremdung sehr gelitten haben. Als er im Februar 1747 krank lag, schrieb die Köngin an Ferdinand, daß die Gefahr nun überstanden sei. In dem Briefe heißt es:„Wenn ich es gewußt hätte, ware ich selbst nach Potsdam gefahren, um ihn zu sehen. Es so aus, als habe die Königin unter allerlei Eifersüchteleien der Verwandtschaft leiden müssen. In einem vertrauten Briefe an Ferdinand heißt es:„Ich habe einen außerordentlich verbindlichen und freundlichen Brief vor meinem lieben Herrn erhalten, verbunden mit Entschulot gungen, daß er nicht hier bei mir abgestiegen ist, als? vorbeifuhr. Zu gleicher Zeit macht er mir Hoffnung, enn mal hierher zu kommen. Ich halte das wohl verborgen, damit es die Familie nicht erfährt, sonst würde sie wieder versuchen, mir einen Streich zu spielen, da man eisersuch tig auf die geringste Gunst ist, die er mir bezeigt. In einem anderen Briefe, der Potsdam betrifft, steyen die Worte:„Glücklich, wer dort sein kann! Aber die Herrlichkeiten würden mich nicht anziehen, sondern teure Herr, der den Ort bewohnt. Warum mußte sich“ ändern, und warum mußte ich die einstige Güte und 9“ verlieren! Ich denke noch mit Vergnügen an die Ze Rheinsberg, wo ich eine völlige Zufriedenheit genoß ich eine gute Aufnahme erhielt von einem Herrn, den liebe und dem ich mein Leben opfern würde. Welches d“ dauern empfinde ich jetzt, daß alles verändert ist.„ mein Herz wird sich niemals verändern, und ich wel“ stets dieselbe für ihn sein, und ich hoffe immer noch, sich alles ändern wird. Einzig diese Hoffnung erhalt noch. Wolle das Höchste Wesen uns diesen teuren Kontt in voller Gesundheit erhalten!“ Wenn man bedenkt, daß die Königin, trotzdem!“ Hochkirch am 14. 10. 1758 auch noch ihren Bruder Fater rich Franz verloren hatte, diejenige war, die ihren.“ den Herzog von Braunschweig, durch ihre warmygn Fürsprache dazu veranlaßt hat, seinen Sohn Ferosz, samt seinen Truppen nicht aus dem Heere Friedtich““ rückzuziehen, wozu er bereits fest entschlossen wutt kann man nach allem, was von dieser Frau den sie ihrer Opferfähigkeit, Treue und Ausdauer weot'g, den edelsten und selbstlosesten Frauengestalten e Dem letzteren Hochverehrter Nachdem unse dankbarer Freu gleich einen Dra keit abgesendet einer kleinen ki Gemeindeglieder Heimatkirche Ke licher Fürbitte ei Bei unserer Brüdergemeinelo sten sitzt und unt der spricht zu d Burg, mein Got Matth. 16, 18:„ meine nicht über einer besonderen die Entwicklung Wir fühlen uns Reichsbischof, de daß unsere Gen bescheidenen Gal ken können, nu „hinter Ihnen s1 Darum füge Sammlung, die zum besten des fügung bei. Wir wären Genf, so besche Größe Ihrer sch verehrungsvolle Deutsche Luther ren in Genf leb und der geliebt In aufricht der Deutschen Der Effektir Bericht seines U rakter der Poliz an den Generala vertagt. General Sch die Schlußfolger artig zu kompliz große Schwierig gation halte ihre zelnen Fragen legentlich der D# neut hierauf zu schichte zählen. Spaldings übe Friedrichs Reisewagen n dem Berliner Gemahlin, die Festlichkeiten das Paar 1785 eint gewesen sen war, schr wolle meine S Tod unseres g nigstens ist er Tag, ohne daf werde, werde Man sieht keine Spur: Friedrich mahlin der heißt darin: ihr, als d stin, die nie Elisabeth und starb am Von den 41 0 24000 Taler hat sie versch Spaldings B Auflagen besonders lie Sie liebte wenn diese wenn ihr P ihre Gärten Nach nur schlichten Wo ich mir selb wird mir wi vergessen!“ Nach Kar waseiche Beisetzun Entschlafene Sürge folgte 8. 15. Juni 193g Domerstag, 15. Juni 1933 MAustohaté! Nr. 137— Seite 3 sgesetzt sind. E, kirchlichen GeOrdnung jahrerschaft kommen, erstrebt, wie das er Bischofs. Es In, welcher Geist esf e che ele Eist des Dienens in als eine vielst nicht herrscht. er größeren Einmuß diese Eins ein Bekennennzen Volk spricht nder auch zu den i rechter Bischof, abei mit ganzem auscht, die in sei, was er so hört, , der evangelisch d. den 3. Juni 1933. Reichsbischof ingh imt, Marchstr. 2, Charlottenburg. vangelischen KirWahl als Reichs. her Nation seine zu senden. Wir der Geschicke des en Akt der maßchlands begrüßen en, daß mit Ihrer ire der deutschen ymbol ist für den er auch in unserer erehrung genannt wärtig den Neuin größter Spaner Stellung unsedeutschland innerlebendigster Teilitschen Schwesterr beschieden sein gut der Reformain und eine neue sammenarbeit mit is von Bedeutung samer Herr Jesus er Kirche segnen tzung zen Evangelischen I. E. Choisy, Adolf Keller. ebte doch ihsentlich hoch. gelitten haieb die Könierstanden sei. hätte, wäre ehen. Es sieht Eifersüchteeinem verhabe einen en Brief von it Entschuldien ist, als er offnung, einzl verborgen, de sie wieder rifft, stehen Aber diese ondern der te sich alles e und die Zeit in genoß. 50 rrn, den ich Welches Best ist. Aber ich werde er noch, daß erhält mich uren König gerrn Reichsbischof D. von Bodelschwingh geichebischo Berlin=Charlottenburg, mir danken unserem Reichsbischof für seinen Pfingstuis und erwidern ihn in herzlicher Verehrung und fürzittender Liebe mit dem Wort„Der Herr aber ist größer in der Höhe.“ Deutsche Lutherische Kirche in Genf. Pastor Fiedler, Mohr, Müller. dem letzteren Telegramm folgte noch dieser Brief: Genf, 9. Juni 33. Hochverehrter Herr Reichsbischof! Nachdem unsere Gemeinde schon am Pfingstfeste mit zankbarer Freude Ihren Gruß vernommen und auch gleich einen Drahtgruß als Zeichen unserer Anhänglichseit abgesendet hat, haben wir uns noch am Mittwoch zu kleinen kirchlichen Feier versammelt, um unseren gemeindegliedern von allen wichtigen Kundgebungen der heimatkirche Kenntnis zu geben und für diese in herzlicher Fürbitte einzutreten. Bei unserer Feier leiteten uns die Tagessprüche der Brüdergemeinelosung„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe“. Psalm 91,—2 und Matth. 16, 18:„Die Pforten der Hölle sollen meine Gemeine nicht überwältigen.“ Beide Worte wurden uns zu einer besonderen Stärkung in der ernsten Lage, in der sich die Entwicklung unserer geliebten Heimatkirche befindet. Wir fühlen uns gedrungen, Ihnen, hochverehrter Herr Reichsbischof, davon in dem Sinne Kenntnis zu geben, daß unsere Gemeinde, die alle Jahre hindurch mit ihrer bescheidenen Gabe Ihres großen Bethelwerkes hat gedenken können, nun erst recht mit ihrem treuen Gedenken „hinter Ihnen stehen“ will. Darum fügen wir unserem Briefe auch die kleine Sammlung, die wir am Schluß unserer Feier machten, zum besten des kirchlichen Reformwerkes zu Ihrer Verjügung bei. Wir wären glücklich, wenn Sie aus diesem Gruß aus Genf, so bescheiden unnd unbedeutend er auch für die Größe Ihrer schönen Aufgabe sein mag, doch die Liebe und verehrungsvolle Treue heraushörten, die unsere kleine Deutsche Lutherische Kirche, welche seit mehr als 200 Jahren in Genf lebt, Ihnen, hochverehrter Herr Reichsbischof, und der geliebten Heimatkirche entgegenbringt. In aufrichtiger Fürbitte im Auftrage der Direktion der Deutschen Lutherischen Kirche in Genf gez. Otto Fiedler, P. Der Effektivausschuß der Abrüstungskonferenz hat den Bericht seines Unterausschusses über den militärischen Charakter der Polizei und über die vormilitärische Ausbildung an den Generalausschuß weitergeleitet und sich auf den 27. 6. vertagt. General Schönheinz gab seinem Bedauern Ausdruck, daß die Schlußfolgerungen des Berichtes den Fragenkomplex derartig zu komplizieren drohen, daß man für die Zukunft neue große Schwierigkeiten befürchten muß. Die deutsche Delegation halte ihren Standpunkt und ihre Reserven zu den einzelnen Fragen aufrecht und behalte sich das Recht vor, gelegentlich der Verhandlungen in der Generalkommission erneut hierauf zurückzukommen. Weltwirtschaftskonferenz. Staatssekretär Hull vertagt seine Rede. Die zweite Sitzung der Weltwirtschaftskonferenz stand 48 Stunden vor Fälligkeit der britischen Rate an Amerika Zahlung Amerika als Zeichen des guten Willens einen kleinen Betrag von einer Million Pfund zu überweisen. Das hat in Washington bereits peinliches Aufsehen erregt. In aller Elle wurden in London Kabinettssitzungen abgehalten, und es wird damit gerechnet, daß die Engländer, wenn die Amerikaner Schwierigkeiten machen, überhaupt keine Zahlungen leisten werden. Da Präsident Roosevelt Rasche Arbeitsbeschaffung Beschleunigte Verteilung der einen Milliarde. Das Reichsarbeitsministerium hat bereits Vorschläge ausgearbeitet für die Unterverteilung der einen Milliarde RM, die nach dem Arbeitsbeschaffungsplan der Reichsregielischen Angebot begnügen oder einfach den Zahlungsverzug rung durch Arbeitsschatzanweisungen für die ArbeitsbeschafEnglands feststellen soll, hat der amerikanische Staatssekre= fung zur Verfügung gestellt werden. Dem Wunsche der kär Hull sich entschlossen, zunächst von jeder Stellungnahme Reichsregierung, daß die Arbeitsbeschaffung sehr rasch in die auf der Weltwirtschaftskonferenz. Abstand zu nehmen. Es Praxis umgesetzt wird, werden die Ressorts auch dadurch Folge leisten, daß sie in schnellen Verhandlungen die notwendige finanztechnische Unterverteilung regeln werden. Vor allem ist eine Entscheidung des Reichsfinanzministeriumschichte zählen. Leider sind auch die Urteile Büschings und Spaldings über sie zu wenig bekannt. Friedrichs Hochachtung für sie war stets gleich. Als sein Reisewagen nach sechsjähriger Abwesenheit wieder vor dem Berliner Schlosse hielt, galt sein erster Besuch der Gemahlin, die ihn auf das liebevollste empfing. Bei allen Festlichkeiten zeichnete er sie aus. Das letzte Mal scheint das Paar 1785 zum Geburtstage des Prinzen Heinrich vereint gewesen zu sein. Als Friedrich zu Sanssouci entschlasen war, schrieb die Witwe an Ferdinand:„Gott allein wolle meine Stütze sein; ich zweifle nicht, daß Ihr über den Lod unseres großen Königs recht betrübt worden seid. Wenigstens ist er ohne Schmerzen gestorben. Es gibt keinen Lag, ohne daß ich Tränen vergieße, und so lange ich leben werde, werde ich nicht aufhören, solche zu vergießen.“ Nan sieht, daß in dieser wahrhaft königlichen Seele keine Spur von Bitterkeit Platz gefunden hatte. Friedrich hat in seinem Testamente von 1769 seine Genahlin der Fürsorge seines Nachfolgers empfohlen. Es heißt darin:„auch wird er ihr jene Hochachtung beweisen, de ihr, als der Witwe seines Oheims und als einer Fürsin, die nie vom Tugendpfade abgewichen ist, gebühret!“ Elisabeth Christine wurde 81 Jahre und 2 Monate alt und starb am 13. 1. 1797, bis zuletzt bemüht, Gutes zu tun. Von den 41000 Talern, die ihr zustanden, hat sie ganz still 44000 Taler an Arme verteilt. Bis zuletzt geistig regsam, mi sie verschiedene Werke ins Französische übersetzt, z. B. Spaldings Buch„Die Bestimmung des Menschen“, das 19 Auflagen erlebte, und die Dichtungen Gellerts, die ihr besonders lieb waren. sie liebte die Menschen von Herzen und sah es gern, eenn diese froh und glücklich waren. Es erfreute sie, eenn ihr Park voller Besucher war; jedermann durfte ihre Gärten betreten.1ed sie mit# Nach nur 12=tägiger Krankheit verschieo sie mit den Pichten Worten:„Ich habe lange genug gelebt, nun kann 7 mir selbst und andern wenig mehr nützen. Jenseit oico mir wohler sein. Ich weiß, Ihr werdet mich nicht vergessen!“ Nach Karl Friedrich v. Klödens Lebens= und Regieegsgeschichte Friedrich Wilhelms III. sand am 20. 1. 1797 ** Beisetzung statt. Auf ausdrücklichen Wunsch der hohen Wschbsenen erfolgte sie ganz still, so daß niemand ihrem Swne folgte. Johannes Herold. Weltwirtschaftskonferenz Abstand zu nehmen. erregte gleich zu Beginn der zweiten Konferenzsitzung großes Aufsehen, daß Hull, der an erster Stelle auf der Rednerliste stand, nicht das Wort ergriff. Beginn der Aussprache An Stelle von Hull eröffnete der französische Ministerpräsident Daladier den Rednerreigen. Er bezeichnete es vor allem als notwendig, die Probleme, die sich auf dem Gebiete des Geldwesens und der Produktion ergeben hätten, zu lösen. Daladier erklärte, man müsse die Freizügigkeit des Goldes wiederherstellen, denn nur so könne man die Kämpfe auf dem Gebiete des internationalen Geldwesens beenden. Eine Entlastung des Arbeitsmarktes könne herbeigeführt werden, wenn die 40= Stundenwoche international angenommen würde. Der italienische Delegierte Jung betonte, daß erst das internationale Schuldenproblem gelöst werden müsse, ehe man an eine Erhöhung des internationalen Preisniveaus und an eine Begrenzung der Zollschranken herangehen könne. Die Erhöhung des Preisniveaus dürfe lediglich im Zusammenhang mit dem Währungsproblem verhandelt werden. Eine Besserung der internationalen Wirtschaftsverhältnisse könne nur durch eine tatsächliche Stabilisierung der Währungen erzielt werden. Der japanische Delegierte Ishii erklärt. Japan sei bereit, alle Maßnahmen zu prüfen, die geeignet seien, eine Rückkehr zur Goldwährung zu ermöglichen und den Wertschwankungen auf dem Devisenmarkte vorzubeugen. Im übrigen sei ein Abbau der Zollschranken zu befürworten. Ishil trat ferner für eine Anwendung der Meistbegünstigungsklausel ein und erinnerte daran, daß es ohne Befriedung der wirtschaftlichen Beziehungen auch keinen politischen Frieden geben könne. Nachdem der Vertreter Uruguays und Südafrikas gesprochen hatte, trat die Mittagspause ein. Der deutsche In der Nachmittagssitzung der Weltwirtschaftskonferenz sprach der Führer der deutschen Delegation, Außenminister Freiherr von Neurath. Nach Worten des Dankes an den englischen König und an die englische Regierung, führte Reichsaußenminister von Neurath u. a. aus: „Für die Generaldebatte möchte ich dem allgemein anerkannten und auch in dem Bericht der Experten ausgenommenen volkswirtschaftlichen Grundsatz erneut betonen, daß internationale Schulden letzten Endes nur durch Waren= und Dienstleistungen abgetragen werden können. Nach unserer Auffassung werden die wirtschaftlichen und insbesondere die handelspolitischen Probleme erst dann einer Lösung zugeführt werden können, wenn man sich zuvor über die fundamentalen Grundsätze der Kredit= und Finanzfragen befriedigend verständigt hat. Die Goldwährung hat keinen Sinn, wenn die Freizügigkeit des Goldes nicht gewährleistet ist. Nachdem diese Konferenz der lebendige Ausdruck dieser Einsicht ist, werden wir auch den Mut aufbringen müssen, die sich daraus ergebenden Lösungen durchFreilich werden die Völker und Regierungen sich dazu nur durchringen, wen das Vertrauen und ein friedliches und verständnisvolles Zusammenleben der Völker wieder hergestellt wird, wenn die großen politischen Aufgaben geregelt werden, die immer noch der Lösung harren. Daß das andere große politische Problem, um dessen Lösung wir seit Jahren ringen, vor dieser Konferenz nicht mehr gelöst werden konnte, war eine herbe Enttäuschung. Die deutsche Regierung kann von sich sagen, daß sie ihr Teil dazu beigetragen hat, das Vertrauen wieder herzustellen. Selten wohl ist eine Regierungserklärung in der Welt mit gleicher Spannung erwartet worden wie die kürzliche Erklärung des Reichskanzlers Hitler vor dem Deutschen Reichstag. Selten wohl ist eine Regierungserklärung mehr geeignet gewesen als diese, Beruhigung zu schaffen und der Wiederkehr des Vertrauens die Wege zu ebnen. Der Wert dieser Regierungserklärung kann nicht dadurch gemildert werden, daß gesagt wird, das sind Worte, wir wollen die Handlungen abwarten. Die deutsche Regierung hat gehandelt Sie hat ihr volles Teil dazu beigetragen, um die große von staatsmännischer Weisheit eingegebene Initiative des italienischen Regierungschefs zu verwirklichen und den Pakt von Rom zu schaffen. Sie hat der Abrüstungskonferenz in Genf einen neuen Impuls gegeben, in dem sie den Plan des Herrn Macdonald als Grundlage der zukünftigen Konvention angenommen hat. Sie hat das getan, obwohl die Erfüllung der Versprechungen, auf die Deutschland einen Anspruch hat, noch nicht sichtbar ist. Vergessen wir nicht, daß ohne eine Lösung der großen schwebenden politischen Fragen die Beratungen dieser Konserenz zu keinem befriedigenden Ergebnis führen können.“ Private Zusammenkünfte in London darüber zu erwarten, welche Beträge auf die verschiedenen Arbeitsgebiete entfallen sollen. Bei diesen Besprechungen wird auch erörtert, ob die formelle Auflösung des bisherigen Reichskommissariats für die Arbeitsbeschaffung durchgeführt werden soll. Es würde im Zuge der Konzentrierung der Arbeitsbeschaffung liegen, wenn diese Stelle verschwände, und wenn das Reichsarbeitsministerium dann wieder die maßgebende Instanz für Arbeitsbeschaffungsangelegenheiten werden würde. Das Kommissariat beschäftigt sich zur Zeit nur noch mit Abwicklungsarbeiten früherer Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Schon jetzt werden neue Aktionen auf diesem Gebiet von einem Ausschuß bearbeitet, der vom Reichsfinanzministerium und Reichsarbeitsministerium für die Arbeitsbeschaffung gebildet wurde. um die deutsche Seele Massenkundgebung der ASBO. in Berlin. Kreis IV der NSBO. veranstaltete im Berliner Sportpalast eine Kundgebung. Im Mittelpunkt der Tagung stand der Kampf um die Seele des deutschen Volkes, der mit dem Siege der nationalen Revolution keineswegs beendet, sondern erst begonnen ist. Staatskommissar Engel legte dar, daß der Nationalsozialismus der Freund der Armen und Unterdrückten geblieben ist und bleiben wird. Heute gelte es, die Neugewonnenen für die Ideen des Nationalsozialismus zu erziehen. Für den Nationalsozialismus seien Charakter, Anständigkeit und Ehrlichkeit entscheidend. Diesen Grundsätzen werde auch das Gesetz der Arbeit gerecht werden, das dem Arbeiter Ehre und Ansehen wiedergeben wolle. Stadtverordnetenvorsteher Spiewok wandte sich gegen die dünkelhaften Spießer, die sich unter nationalem Deckmantel gegen die sozialen Bestrebungen des Nationalsozialismus wenden. Oberpräsident Kube führte aus, trotz aller Verleumdungen habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß, seitdem es eine deutsche Arbeiterschaft gäbe, diese keinen besseren. treueren und ehrlicheren Freund gehabt habe als Adolf Hitler. Der Nationalsozialismus habe den arbeitenden deutschen Menschen in den Mittelpunkt seiner Politik gestellt. Trotz aller Beunruhigung der Wirtschaft von außen her sei die Zahl der Arbeitslosen schon ganz erheblich zurückgegangen. Hitler habe Deutschland wieder zu Ansehen gebracht, dem deutschen Menschen wieder Persönlichkeitswert verliehen. Für den Nationalsozialismus gäbe es keine Gefahr, weil er sich selbst und seinen Worten treubleibe wie Adolf Hitler, der immer der schlichte, einfache Nationalsozialist war, sich selber treugeblieben sei. Darum aber seien alte und neue Nationalsozialisten, die zwar spät, aber noch nicht zu spät gekommen seien, stolz, daß sie die Mannen dieses Führers seien. Zuspitzung in Wien Ueber 80 reichsdeutsche Nationalsozialisten verhaftet. Die österreichische Bundesregierung hat die politischen Anschläge zum Vorwand einer großen Aktion gegen die NSDAP. benutzt. Im Laufe des Montags und des Dienstags sind in ganz Oesterreich zahlreiche Mitglieder der NSDAP. festgenommen worden. Das Vorgehen der Poliwerden soll. Nach Wiener Zeitungsmeldungen sollen bisher 80 Reichsdeutsche verhaftet worden sein. Unter den Verhafteten befindet sich u. a. der Landesinspekteur der NSDAP. in Oesterreich, Reichstagsabgeordneter Habicht, der nach heftiger Gegenwehr in seiner Wohnung in Linz festgenommen wurde. Legaler Kampf der Die Wiener Gauleitung der NSDAP. fordert in einem Aufruf alle Nationalsozialisten auf, vollkommene Ruhe und Disziplin zu bewahren. „Wir erheben den schärfsten und nachdrücklichsten Einspruch“, so heißt es in dem Aufruf weiter,„gegen die von einer ganzen Reihe von jüdischen und judenhörigen Zeitungen gemachten Versuche, unsere Bewegung mit den Sprengstoffattentaten in Zusammenhang zu bringen. Wir haben den Boden des Gesetzes bisher nicht verlassen und werden es auch weiterhin nicht tun.“ Die gesamte nationalsozialistische Landtagsfraktion erschien mit dem Gauleiter Frauenfeld in der Wiener Polizeidirektion. Namens der Fraktion erklärte Gemeinderat Dr. Walter Riehl dem Polizeipräsidenten, die nationalsozialistische Partei in Oesterreich habe immer auf dem Boden der Legalität gestanden und verurtelle auch heute noch jedes Abweichen vom legalen Wege, zumal Adolf Hitler den legalen Weg auch immer innegehalten habe. Die Gewaltakte der letzten 24 Stunden seien als eine Folge der Ausschaltung der Führung der Partei zu betrachten. Vorbereitete Flugschriften revolutionären Inhalts seien offenbar von unverantwortlichen privaten Stellen ausgegangen, wenn nicht gar von Provokateuren. Wenn die Aktionsfähigkeit der Leitung der NSDAP. weiterhin durch Sperrung der Parteidienststellen verhindert werde, so sei es nicht zu verwundern, daß die Leidenschaften junger Leute, wie etwa der Studenten, bis zur Gluthitze entfacht würden und nicht abzuschätzende Folgen eintreten könnten. Er fordere deshalb den Polizeipräsidenten auf, dem Vizekanzler Dr. Winkler telephonisch das Ersuchen um Wiedereröffnung der Parteidienststellen der RSDAp. zu übermitteln. Frauenfeld beim Vizekanzler Winkler Gauleiter Frauenfeld und die Landtagsabgeordneten Dr. Riehl und Dr. Hanke gaben dem Vizekanzler Winkler die Erklärung ab, daß sie mit den Vorfällen der jüngsten Tage in keinem Zusammenhang stehen. Sie erhoben ferner Einspruch gegen die Sperre der Braunen Häuser und der SA.= beime. Lokal= und Provinzialnachrichten. — Bielefeld. Freilichtspiele Olderdissen. Heute abend 8¼ Uhr findet die zweite Aufführung des Stückes „Es brennt an der Grenze“ von Hans Kyser auf der Freilichtbühne Olderdissen statt. Es wird noch einmal darauf hingewiesen, daß die Aufführung bei schlechtem Wetter verschoben wird, die Vorverkaufskarten behalten also Gültigkeit. Karten im Vorverkauf sind in allen Buchhandlungen der Stadt, außerdem im Horst=Wessel=Haus, im K Verkehrsamt, im Betheler Anmeldehäuschen, Ophir Bethel, weiter in allen Geschäftsstellen der NSDAP Ortsgruppen zu haben. Ein Dank an die Gemeinde Beihel. Der Bund Deutscher Bibelkreise schaut mit tiefer Dankbarkeit auf sein großes Reichszeltlager bei Buschkamp zurück. Für das äußere Gelingen der Tagung war es von unschätzbarer Bedeutung, daß erfahrene und hilfsbereite Kräfte aus Bethel sich uns in so entgegenkommender Weise zur Verfügung gestellt haben. Für diese Mitarbeit und für die bereitwillig angebotenen Freiquartiere auf diesem Wege herzlich zu danken, ist uns ein aufrichtiges Bedürfnis. Von den 5000 Jungen unseres Lagers aber wird es den Besuchern Bethels unvergeßlich bleiben, daß sie nicht nur in den Krankenhäusern Elend und menschliche Not gesehen haben, sondern dabei auch erinnert wurden an die Worte, welche unser Reichsbischof, Pastor Fritz von Bodelschwingh, an die Jungenschaft unseres Lagers richtete und die getragen waren von dem einen Klang: „Gott wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst.“ Johannes Schlingensiepen, Lagerführer. Udo Smidt, Reichswart im Bund Deutscher Bibelkreise. Beihel. — Christlicher Verein junger Mädchen. Mittwoch abend: Vereinsstunde. Frau Missionar Bergmann, Biebrich, erzählt aus den Missionsanfängen in NeuGuinea. — Donnerstag abend 8¼ Uhr ist in Gosen Blaukreuzstunde. Jedermann ist herzlich eingeladen. — Weggenossen=Kreis, Donnerstag, abends 8¼ Uh bei Becks, Bethelweg. Vorbereitung zu Römer““ — Kirchenchor. Die Mitglieder werden dringend gebe, ten, am Donnerstag 8¼ Uhr ganz vollzählig zur Uebunge. stunde zu kommen. Die Darbietungen an diesem Bethei. Jahresfest werden wahrscheinlich einem größeren Pubsi, kum zugänglich gemacht. Deshalb muß noch eine gründ, liche Probe stattfinden. Die Kantate:„Selig sind di, Barmherzigen“ bitte mitbringen. — Schlüssel(Tür) gesunden im Zionswald. Abzuholen in Neu=Eben=Ezer. Autobus-Sonderfahrten veranstalte ich auf vielseitigen Wunsch. Am 17., 18. u. 19. Juni eine dreitägige Rheinfahrt. Die Fahrt geht durch das Lahntal(Marburg, Gießen, Wetzlar) bis zum Rhein nach St. Goarshausen. Am 2. Tage wird eine Dampfer, fahrt nach Koblenz unternommen. Von hier aus geht die Fohrt am Lacher See vorbei durch das schöne Ahrtal nach Königs, winter. Die Rückfahrt am 3. Tage geht über Godesberg. Pann KOl.n.—9110 Die Fahrt findet unter ständiger ortskundiger Führung statt und werden alle Sehenswürdigkeiten besichtigt. Für gute und preiswerte Unterkunft wird ebenfalls gesorgt. Preis für Hinund Rückfahrt einschließlich Dampferfahrt 20 RM. Abfahrt Sonnabend früh 5 Uhr ab Parkplatz Hindenburgstraße.— Karten und genaue Fahrtbeschreibungen sind zu haben im Zigarrenhaus Pott, Niedernstraße, und im Café Sadler am Hinden, burg=Parkplatz. Voranzeige: Am Sonnabend, Sonntag und Montag, den 24., 25. und 26. Juni, veranstalte ich eine dreitägige Fahrt nach Holland Preis 16 RM. Anmeldungen werden schon jetzt entgegen, genommen. Autobus=Verkehr A. Wittler. Schriftleitung: W. Kraa; Wirtschafts= und WeltpolitikDr. H. Huttel; Anzeigen: K. Diekmann: alle in Bethel. Die Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen in dankbarer Freude an Dr. med. Wilhelm Philipps und Frau Renate geb. Rammrath Bethel, den 13. Juni 1933. Heute morgen entschlief sanst, nach kurzem Teiden in Gilead unsere liebe Mutter Bw. Ensadenh Tich geb. Franke im Alter von 70 Jahren. Arnold Dietz und Frau Elisabeth geb. Zenker Heinz Dietz und Frau Mary geb. Bruns Bethel, den 13. Juni 1933. Bethelweg 42. Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 16. Juni, nachmittags 3,15 Uhr in Hannover in der Kapelle des Stöckener Friedhofes statt. Wir bitten von Beileidsbesuchen und Kranzspenden abzusehen. * 28. Aus Anlaß der Bestimmung Pastor Friedrich von Bodelschwinghs zum Reichsbischof kommen aus allen Teilen deutschlands Bitten, über Leben und Arbeit Pastor v. Bodelschwinghs etwas Ruthentisches zu erhalten. Obwohl Pastor von Bodelschwingh schon 23 Jahre, d. h. seit dem Heimgang seines Vaters, die Leitung von Bethel inne hat, ist bisher über ihn und seine Arbeit nichts veröffentlicht worden. das war nicht möglich, weil dazu die Erlaubnis Pastor von Bodelschwinghs nötig war. diese würde er nie gegeben haben. durch seine Ernennung zum Reichsbischof hat sich das insofern geändert, als wir von vielen Seiten aus gedrängt werden, ein kurzes Lebensbild des Reichsbischofs zu veröffentlichen. Der Reichsdischof selbst hat nur widerstrebend sich dem Zwange der Tatsachen gefügt und seine Einwilligung gegeben. das Bächlein ist von seinem alten Mitarbeiter Herrn Missionsinspektor Trittelvitz geschrieben. Esenthält außerdem im Anhang im Wortlaut die erste Predigt des Reichsbischofs, die er am Pfingstsonntag in der Zionskirche in Berlin vor einer großen Gemeinde gehalten hat, und eine Würdigung Pastor von Bodelschwinghs als Cheologe von 1. Brandt.— das Buch ist 64 Seiten stark, kostet 30 Pfennig und ist portofrei zu beziehen(Partiebezug Preisermäßigung) durch die Schriftenniederlage dev Anstalt Beibel Postscheckkouto: Hannover Nr. 49657. 1500 Mark in Worten: eintausendfünfhundert Mark gegen hypothekarische Sicherheit und entspr. Verzinsung für sofort gesucht. M. v. Chaumontet, Erdmannsdorf(Schlesien). 25 jährige christlich gesinnte Lehrertochter, schon im Pastorat tätig gewesen, im Kochen und Haushalt bewandert, kinderlieb, warmes Herz für Kranke und Leidende, sucht zum 1. Juli oder früher passenden Wirkungskreis in Pastorat, Arzthaus, Heim oder Sanatorium. Angebote unter A 3373 erbet. an die Geschäftsstelle des Aufwärts. Stellengesuche und Angebote haben im„Aufwärts“ zrohen Erfolg! del-Biene9 eim 4/5 Pd. ustie Uf..90 reup.)“ 13-r. .15 vorw. Dos-indenll Nr. 10.90L1118 und.10 franko, Nache. 20 Pig. Garantie Büche. Henig-Arleger, Ssest-Lank. 2 a spize und Irm Berlin Berlin N. W. 7, Albrechtstr. 17. Christliches Hospiz Albrechtshof. Nahe dem Bahnhof Friedrichstraße. Fspr. D. 2 Weidendamm 9950. Zimmer v. 2,50 bis 4,50 Mk., einschl. der Nebenkosten. Sachsen Leipzig. Christl. Hospiz, Roßstraße 14. Bes.: Verein für Inn. Mission. Straßenbahn 2 und 16. Ferneuf 16260 und 20791. Preis pro Bett 2,75 bis 4,50 Mk. einschl. Steuern. Leipzig. Christl. Hospiz WittenbergerHof, Czermaksgorten 10(5 Min. v. Hauptbahnhof, linker Ausgang). Ruhigste Lage. 30 Zimmer. Elektr. Licht. Zentralh., Bäder. 48 Betten von.25 bis 3,25 Mk. enischl. Bed. Brandenburg Hospiz Bodelschwingh=Haus, Brandenburg=Havel, Kirchhofstr. 14. 5 Min. vom Reichsbahnhof. Zimmer von 2 RM. an mit fließendem kalten und warmen Wasser. Mittag= und Abendtisch. Zentralheizung. Bad. Der„Aufwärto“ liegt hier auf. Kinnerhüsing Hessen Ostseebad Prerow, Darß, Pom. Erholungsheim für Kinder. Kosten täglich—3 Mk., Gruppen weniger. Glänzende Erfolge seit 8 Jahren. = Westdeutschland Theistliches Erholungsheim „Pntel“, Bad Oeynhausen, Weststr. 15, Part., 1. und 2. Etg. 18 gut eingerichtete Zimmer. Abendandachten. Nächste Nähe des Kurparks und der Bäder. Mittlere Preise. Das ganze Jahr geöffnet. Zentralheizung. = M i t t e l d e u t s c h l a n d Bad Nauheim. Villa Wilhelma, Bes. Förster=Östermeyer, Frankfurter Str. 38. Schöne geräumige Zimmer mit voller Verpflegung in nächster Nähe der Bäder, Kurpark und Bahnhof. Zimmer m. voller, guter Verpflegung u. einschl. gewissenhafter Bedienung (keine Proz.) 6 AM je Tag u. Person Erholung— Versüngung Heilung im Kurort Elim, Bad Wildungen. Christl. Erholungsheim in der Waldecker Schweiz. Naturkuren, auch unter der persönl. Leitung des Direkt. Gotmann aus Kassel-Wilhelmshöhe. Wildunger Kuren. Badehaus. Lehmbäder(auch warme), Sonnenbäder. Massagen. Packungen uff. gegen alle Krankheiten außer ansteckende. 126 Morgen Landwirtschaft u. Gärtnerei. 5 Pensionshäuser. Begetarische und Fleischküche. Nachmittagskaffee. Gesundbäckerei. Autounterstellung frei. Pension 3,— bis 4,50 Mk. u.%. Keine Kurtaxe. Bilderprospekte frei. Evgl. Gemeinschaft. Waldeck Luftkurort Kohlgrund in Waldeck, Arolsen=Land, bietet angenehmen Aufenthalt in waldreicher, schöner Gegend. Gute Verpflegung(4 Mahlzeiten). Freundl. Schlaf= u. Aufenthaltsräume. 5½ Morg. groß., sonnenseitiger, in Terrassen angel. Garten mit Spiel= u. Ruheplätzen. Liegestühle. Landwirtschaft. Pensionspreis ohne jeglichen Zuschlag tägl. 3,— Mk. Prospekt zu Diensten. Bahnstation Marsberg, Strecke Hagen= Kassel. Christl. Erholungsheim M. Dönges. Das nasilbergliaus Goldern Evang. Erholungsheim an wundervoller Alpenlage des Berner Oberlandes, 1060 m, ladet Erholungs-und Stärkungsbedürftige zum Besuche ein. Es bietet bei bescheidenen Preisen sorgfältige Verpflegung (auch Diät) in traulicher Hausgemeinschaft. Sonnen- und Quellbad. Illustrierter Prospekt v. Hausvater Dr. Rud. Burckhardt Pfr. AlLE ERHöHEN DIE UIRN: BAMKEIT JHRER AU ZEIGEN. Hohegrethe bei Aue an der Steg. Christl. Erholungsheim. Schöner Landaufenthalt bei gut. Verpflegung. Täglich Hausandacht. 60 Zimmer mit 60 Betten. Münster i.., Christl. Hospiz, Sternstraße 8, Fernruf 1242. 8 Min. vom Bahnhof. Ruhige Lage. 10 Zimmer 12 Betten von—3 Mr. Bielefeld. Christl. Hospiz, Telef. 2391. Bahnhofstraße 30. Einzelzimmer —3 Mk., Doppelzimmer—6 Mk. Gute Speisen und Getränke. AutoUnterstand. Bad Homburg v. d. Höhe. Christliches Hospiz Quellenhof, Kaiser=Friedrich= Promenade 91. Schönste Lage am Kurpark. Kurgemäße Verpflegung. Mäß. Preise. Das ganze Jahr geöffn. Haus Patmos Geisweid bei Siegen. Strecke Hagen=Siegen. Perle d. Siegerlandes. Angenehmer Erholungs= aufenthalt. Sonnen-, Luft= u. Felkelehmkuren. Leibes= u. Atemübungen. Fleisch=, vegetarische u. Rohkost. Täglich Andacht. Preis.—:.50;.— u. 4,50 Mk. Man verlange Prospekt. Zur Aufnahme Alkoholkranker empfiehlt sich das Haus Bethesda, Lintorf, Bez. Düsseldorf. Mäßige Preise. DRUCKSTöCKE 3R MUSTERSULTIGER AUS FUHRUNG FTTESE #e Ehelungsaufenthaft im Wald! Das Erholungsheim im Solling bei Dassel, Kr. Einbeck(Weserbergland) umgeben von herrlichen Fichten- und Laubwäldern mit prächtiger Fernsicht, bietet vorzügliche Erholungsmöglichkeiten. Bei Herz und Nerven besonders bewährt. Gelegenheit zu Waldwanderungen, Luft- und Sonnenbädern, Liegekuren, Diäten. Qute reichliche Verpflegung. Preise zeitgemäß. Prospekt einfordern. Anfragen an Sekr. Friedr. Oramm. Bochum. Christl. Hospiz, Humboldstr. 61, am Hauptbahnhof. 56 Zimmer von—3 Mk. 1 Bett, 2 Betten das Doppelte. Zentralheizung. Christliches Erholungsheim„Tabor“, Sachsenberg in Waldeck. Schöne, stille Lage, direkt am Walde, gute Verpflegung, 4 Mahlzeiten, elektr. Licht und Bad im Hause; sonnige gedeckte Liegehalle.— Pensionspreis .— Mark. Täglich Andachten.— Für alleinstehende Damen und ältere Ehepaare auch als Dauerheim geeignet.— Pensionspreis monatlich Mk. 75.— bis Mk. 85.—. Aenne Müller. = Schwarzwald Cheistliches Kurhaus Murgtalperle 600—900 m, Schwarzenberg d. Freudenstadt, Post Schönmünzach, Tel. 31. Hochschwarzwald, sonnige Südlage, bietet Ruhe, heilt Herz und Nerven. Fließ. Wasser, Zentralheiz..50 und .— Mark. Dauergäste Ermäßigung. Ill. Prospekt. Baden=Baden. Erholungsuchende finden in dem von Diakonissen geleiteten Haus Galem Leopoldstr. 19, direkt am Walde und ruhige Lage freundliche Aufnahme. Das ganze Jahr geöffnet. Pensionspreis von 5,50 Ml an. Bad Dürrheim(Schwarzwald), höchstgelegenes Solbad Europas. Chuistliches Erholungsheim„Haus Hecht“. Neuzeitlich eingerichtetes Neuhaus für spezielle Winterkuren, Solbad im Hause. Zentralheizung in allen Räumen. Fließendes warmes und kalteo Wasser in allen Zimmern. Die ganze Südfront mit großen Liegeterrassen versehen. Gute und reichliche Verpflegung bei 5 Mahlzeiten. Diätküche. Staubfreie ruhige Lage. Mäßige Preise. Telefon Nr. 236. Freiburg i. Breisgan. Hotel zum Pfauen(Christl. Hospiz), 3 Minuten links vom Bahnhof, Friedrichstr. 16. Christlich. Kurheim Haus Gottestrene Badenweiler in schönster Gegend des südl. Schwarzwaldes bietet Müden und Erholungsbedürftigen bei bester Verpflegung zu denkbar mäßigem Preis idealen, stärkenden Aufenthalt. Anfragen an Schwester Elli. Süddeutschland Christl. Hospiz Holländerhof, Heidelberg, Reckarstaden 22. Haltestelle der Straßenbahn Linie 1 Kettengasse. Ruhige Lage an der alten Reckarbrücke mit freier Aussicht auf Reckar und Gebirge. Zentralheizung, Bäder, fließendes Wasser, 30., 47., von 2,50 bis 5,—. Heidelberg, Christl. Hospiz Wartburg, Schiffgasse 2, am Neckar gelegen mit schöner Aussicht auf das Gebirge. Straßenbahnl. 1, Haltest. Theaterstr. Zimmer mit fließend. Wasser, Zentralheizung, Bad, elektr. Licht, 30 Zimmer, 45 Betten von RM.50 bis.50. Vor= und Nachsaison Ermäßigung. Fernruf 755. Besitzer: Aug. Kühn Die Heilstätte„Elim" bei Herford nimmt Alkoholkranke aller Stände in gewissenhafte Pflege. Bad Lippspeinge. Christl. Erholungsheim Immanuel. Trautes Heim am Tannenwald. Vorzügl. Verpflegung. Bill. Preise. Liegehallen. Zentralhzg. Bäder. Andachten. Rhein Radium=Solbad Kreuznach. Stuttgart. Hospiz„Herzog Christoph“ Ruhige Lage inmitten der Stadt. 60 Zimmer, 75 Betten v. Mk..50 an. Fließendes Kalt= und Warmwasser. Bäder. Personenaufzug. Schöne Gesellschafts= und Aufenthaltoräume. Bekannt gute Gaststätte. Direktor W. Leuze. Altglashütten(1000), Bahnstation Herrl. Spazierg.(Feldberg=Titisee). Strandbad. Haus Sonnwärts (N. Leis), veget. u. Rohkost nach Dr. Bircher=Benner. Gemütl. Heim, fließ. Wasser, Bad. Preis von 4,20 Mk. an. Gründl. Erholung in kurz. Zeitzg Höhenluft und vorzügl. neuze###ht Ernährung. Evangel. Erholungsheim„Haus Hagental“, Gernrode(Harz), schönster Harzlage. Große, freundliche und gut eingerichtete Zim Billige Preise. Volle Pension von .50 Mk. an. Prospekte durch die Seltung. Darmstadt. Evang. Hospiz„Marthahaus“, Stiftsstr. 14. Einzelzimmer mit Frühstück einschl. Bedienung.50 Mark. Elektr. Linie 5 oder 6 bis sungghan Gnavenyer, Hesite Stiftsstraße.1„ächtiger Fernsicht. Erholungsbedürftige finden freundl. Aufnahme zu ermäßigten Preisen i. Evang. Erholungshaus„Daheim“ Gustav=Pfarriusstr. 4. Nähere Auskunft erteilt die leitende Diakonisse. Lahntal Bad Rassan— Haus Koppelheck, christl. Heim a. Wald u. Lahnufer. Gr. GarZimmer m. fließ. Wasser. Schwimm=, Ruder= und Angelsport. Garagen auch für Kanus. er Höhensonne. Diätwahl.— Räßige Preise.— Tel. 201. = Schleswig=Holstein= Sie finden angenehmen EeholungsAufenthalt in der Christlich. Privat= pension Haus Bucheneck, Natzeburg Laubg., direkt am Wald und See. "*.30— Prosp.— Evangelist 5. wozmann. Altoholkranke! Wo finden dieselben Aufnahme und gewissenhafte, individuelle Behandlung und Pflege? Im Haus Burgwald,„Heilstätte“ Eberstadt v. Darmstadt. —ge Wendlinghausen in Lippe. Bibel= und Erholungsheim. Gute Verpflegung, viel Stille, schöne waldreiche Umgebung. Liegehalle, Sonnenbad. Morgen= u. Abendandachten. Wöchentlich Bibelstunden. Platz für 20 Gäste.— Zausan. Jelene Rudisile. —on von 2,40 bis 4,— Mk. ohne Aufschlag. Bahn und Post Farmbeck i. Lippe, 2½ Kilometer v. Heim entfernt. von Reden=Wendlinghausen. Kirchheide in Lippe bietet angenehmen Aufenthalt in waldr. schöner Gegend. Gute reichl. Verpflegung. Pensionspreis 2,50 bis.— Mk. Prospekt zu Diensten. Autoverbindung Leingo u. Bad Salzuflen. Christl. Eeholungeheim Fromme Wernigerode Harz.„Harzfriede“, liches Erholungshaus u. Hospiz. 60 Zimmer 80 Betten.— Pens. bis 5,25 Mk.— Keine Nebenkosten, — 4 Mahlzeiten— Balkons— Ausf. Werbeschrift— Fernruf 2522. Braunlage(Oberharz)„Haus kl. behagl. Fremdenheim m. schönet Garten, ruhige Lage, nahe Balde und A gensionopreig olich Verpflegung. Penstonspreis# . Zesizerin Agnes Gieseler. Schweiz= Luzern(Schweiz), Johanniterhof Sempgggestr. 46, 5 Min. von get. Trinkzwang. Trinkgeldberechnung. Restaurant. = Rhöngebirge Rhöngebirge. Soiel gerzz e# christl. Land, Schnellzugsst.. pem. errhotungshaus######cht Groe tage mit prauhtz###ung. Täglich Stille. Gute Verpflegzuen##0 ml. Andacht. Pensionspr. 2,30—0 Besitzer E. Jack. = Nordsee= Christl. Eeholung=bein e, empfehlen Langeoog(Rordsee).—unden unset den Geschwistern u. Prezigg, in## neuerbautes Heim. E. gtamiliärer Naye des Badestrand= zingachten in Gemeinschaftskreis aut, Perpflegung. Hause. Anerkann ,Heutend herabge. Die Preise sind oeden:„Dachsatson setzt. In der Vor= und Frospekte besonders billige Preise, gnmeldung werden gern Aug=srizf, geholungefrühzeitig erb. an bei„Bethanien“, Langeoog. Borslerbed 8t. Geter-eties. Hhn „Stlvana“ biete: Gesgstea#e## aue Vort=Hzinen und Wäldchen bein Hause; mäßige Preise, beste Nr. 191 Es kam ein dunkelste war göttliche Licht Welt geschaffe Aber der Me borgenes, Göt nügen, sonder bösen Lohn. hinaus in die und fand nich Die Erde n des Genughab gestellt in Kan Nahrung seine wo er auch wo ihm auch geno Nacht und N sagte:„Du wi Und wo hat e weisung gege „Wohl dir, du Und er ar und er jagte? kleide. Er sti und edles Ge für Acker und und Widersac Lebens. Er b er tausche und nisse ab, daß diene. Unde Und seine der Welt, das nicht dienen aus der Erdi Köstlichste, do machte, das n der Arbeit m Glanz des Gl mag ich nicht“ leugnete das und wenn er „Liebe Seele, Jahre; wohl d Fülle stierte se was einen Mei und Redlichkei der Welt zu sch und wenn er Grauenvoll um des Golde Ehre gab und öffnete, achtete Land ward in flogen brenne Herrn stieg d käufer lobte nicht allezeit u die aus einer keit durfte dre lang blieb do leisten konnte Nun war a über die Erde Held und ein das verlorene lehrte, was g adelte. Ein Fi der Liebe. Un ihm lehren lie Nenschengesch seine Ehre und von ihnen, ei der aber vor seinen Tagen Bauern und 2 stand ein Tröster der M „Gesegnet ist“ Arbeit ist Leb Religion, die Aber es k Arbeiter nann Führer seine Gottestum let sondern eine Rechten und 1 machten den auch sie das goldene K und aller Mer wie ein fresse brachte der k und gerechter darbte und he Eines„mensch Aber die 2 Lob der Arbeit. Ein deutscher Pfalm. Es kam ein Tag, der war dunkel wie eine Nacht. Der dunkelste war es, seit in die Tiefen der Finsternis das göttliche Licht gesprungen war, seit das„Es werde!“ eine Pelt geschaffen hatte, voll der Wunder des Paradieses. Aber der Mensch, der hineingesetzt war, begehrte Verborgenes, Göttliches aufzudecken, er ließ sich nicht genügen, sondern gelüsten, und siehe, die Lust fand einen hösen Lohn. Er ward vertrieben aus dem Licht, er irrte hinaus in die Nacht und in alle Unrast der Heimatlosen und fand nicht den Weg zurück. Die Erde war ihm eine Stätte des Friedens, ein Land des Genughabens gewesen, nun aber sah er sich hineingestellt in Kampf und Not. Wüstes Getier neidete ihm die Nahrung seines Leibes und grinsend nach seinem Leben, wo er auch wandelte, reckte der Tod die Hand. Aber was ihm auch genommen worden war— eins ging mit ihm in Nacht und Not. Das war die Gnade Gottes, die ihm sagte:„Du wirst dich nähren von deiner Hände Arbeit.“ Und wo hat es je in der Menschheitsgeschichte eine Wegweisung gegeben, die ein trostreicheres Amen hatte? „Wohl dir, du hast es gut!“ Und er arbeitete. Er erntete die Frucht des Feldes und er jagte das Wild des Waldes, daß er sich nähre und kleide. Er stieg in die Klüfte der Erde und förderte Erz und edles Gestein, daß er schaffe, was ihm fehlte: Gerät für Acker und Werkstatt, Wehr und Waffen gegen Neider und Widersacher, schönen Schmuck für die Zierde des Lebens. Er baute Schiffe und fuhr über die Meere, daß er tausche und handle; er lauschte der Natur ihre Geheimnisse ab, daß die gewonnene Erkenntnis seinem Wohl diene. Und er war fruchtbar und füllte die Erde. Und seine Mühe war gesegnet. Wo gab es etwas in der Welt, das geschaffen und vergänglich war, das ihm nicht dienen mußte? Nur daß er ein rotes Erz, das er aus der Erde grub, nahm und glaubte, das wäre das Köstlichste, das sein Leben hätte und es zu seinem Gott machte, das war sein Unglück. Nun wurde ihm der Ertrag der Arbeit mehr als die Arbeit selbst. Wer sich von dem Glanz des Goldes blenden ließ, der sagte bald:„Graben mag ich nicht" und raffte lieber, als daß er schaffte. Er leugnete das Göttliche, das über der Menschheit waltet, und wenn er genug gerafft hatte, tröstete er seine Seele: „Liebe Seele, du hast nun einen großen Vorrat auf viele Jahre; wohl dir, du hast es gut!“. Und neidvoll auf seine Fülle stierte sein armer Bruder. Der mochte alles haben, was einen Menschen gut und wertvoll machen kann, Treue und Redlichkeit und ein williges Herz, etwas Rechtes auf der Welt zu schaffen; aber weil er arm war, galt er wenig, und wenn er ganz arm war, galt er nichts. Grauenvolle Wege ist sie gewandelt, die Menschheit, um des Goldes willen. Aber weil das Gold Macht und Ehre gab und den Weg zu allen Freuden des Lebens öffnete, achtete der Mensch das Grauen nicht. Blühendes Land ward in eine Wüste verwandelt, in friedliche Hütten slogen brennende Fackeln; stumpf auf den Tisch seines Herrn stieg der gefangene Knecht und der Seelenverkäufer lobte seine Ware. Und wenn auch der Mensch nicht allezeit und nicht überall eine leibeigene Ware war, die aus einer Hand in die andere ging und keine Obrigkeit durfte dreinreden— jahrhundertelang, jahrtausendelang blieb doch die körperliche Kraft, das, was einer leisten konnte, ausschlaggebend für seinen Wert. Nun war aber einer aus der Ewigkeit gekommen und über die Erde gewandelt, ein Helfer und ein Heiland, ein beld und ein Streiter Gottes, der den Weg frei machte in das verlorene Paradies. Ein Führer, der die Menschen lehrte, was gut und groß ist, und der auch die Arbeit adelte. Ein Freund der Geringen und Armen, ein Künder der Liebe. Und die ihn ihren Herrn nannten und sich von hm lehren ließen, die wurden die wahrhaft Großen des Nenschengeschlechtes, die gaben auch dem Mann der Arbeit eine Ehre und nannten ihn ihren Bruder. Es sagte einer von ihnen, ein Bergmannssohn und ein armer Mönch, der aber vor Königen und Kirchenfürsten stand und in einen Tagen gewaltig war wie kein anderer:„Es sind die dauern und Arbeiter rechte Bischöfe und Standesherren.“ stand ein anderer auf, ein Stiller und Reiner, ein troster der Müden, der nannte die Arbeit etwas Heiliges. Frö#spnet ist“, sagte er,„wer seine Arbeit gefunden hat. Wbeit in Leben. Alle echte Arbeit ist Religion und jede Religion, die nicht Arbeit ist, kann gehen. aber es kamen auch andere, die sich Freunde der ebeiter nannten, Männer und Frauen, die dem göttlichen führer seine Gefolgschaft neideten, die überhaupt sein vollestum leugneten und die Arbeit nicht einen Segen, endern eine Last nannten. Die sprachen viel von den bechten und wenig von den Pflichten des Menschen, die Denn..*““ Armen, der ihnen glaubte, noch viel ärmer. ein auch sie mochten nicht graben, auch sie tanzten um ns goldene Kalb und hinter ihnen stand der Feind Gottes ni0 aller Menschen, der hetzte und schürte, bis ihre Lehre * ein fressendes Feuer durch das Land flog. Willig unz d kleine Mann den Baumeistern einer„neuen berechten“ Weltordnung seine Spargroschen und und hoffte auf den Tag, der für ihn der Anfang ###menschenwürdigen" Lebens sein sollte. üder die Würde des Menschen ist seine Arbeit. Wieder einmal kamen über eine irrende und verführte Menschheit dunkle Tage. Wieder einmal hatte sie sich, goldgeblendet und machthungrig, gelüsten lassen des Bösen. Volk stand gegen Volk, sie neideten einer dem andern Luft und Land und Leben, bis dann die ganze Erde eine einzige Waffenschmiede geworden war und überall unter der Sonne Gottes der Grimm der Hölle tobte. Es war ihnen alles schlecht geraten, führerlos, geschlagen und verlassen taumelten sie ihres Weges und es schien, als ob sie verkommen sollten in ihrer Not. Endlich, nach einem Jahrzehnt des Darbens, des Irregehens und der Würdelosigkeit sagte sich ein Volk, beraubt und ausgeplündert und von allen Mächten des Bösen umworben wie kein anderes, endlich los von seinen falschen Propheten, welchen der Bauch ihr Gott und das irdische Wohlleben alles war, und stellte sich hinter einem Führer, der es offen bekannte:„Wer ein Herr der Menschen sein will, der muß ein Knecht Gottes sein.“ Eine Welt horchte auf, unruhig die Goldgeblendeten, neidvoll die Gewaltigen. Ein Volk, das sie knechten wollten für alle Erdenzeit, kehrt zurück aus Wüste und Wirrnis und legt die Quellen wieder frei, die ihm Torheit, Haß und Gottesfeindschaft verschüttet hatten, aus denen allein aber ihm Kraft und Gedeihen springen kann. Und der das Volk führt, kennt seinen Weg und geht ihn, unbeirrt durch Gunst und feindseliges Gekläff. Du mühst dich ab mit Sorgen Vom Abend bis zum Morgen— Doch größer wird dein's Herzens Pein. Dein' Sinne und Gedanken An Klag' und Kummer kranken Und müssen gar verloren sein. Laß ab von deinem Mühen, Schau, wie die Blumen blühen Sorglos im Sonnenschein. Wie sind sie all zufrieden! Gott hat das Licht beschieden— Auch du sollst so zufrieden sein. Schaff' recht dein Werk mit Freude::, Dein Lieben und dein Leiden, Stell' es in Gottes Schutz. Du kannst ja nichts erzwingen Wenn er nicht sein Gelingen Dir schenkt durch Treu und Trutz. Drum laß dich nichts bekümmern, Die goldnen Sterne schimmern Und Gottes Gnade wacht. Erbitte seinen Frieden. So kannst du wohl hinieden Auch hoffend gehn durch tiefste Nacht. Ernst Frank. Alles wahrhaft Große trägt ein schlichtes Gewand. Und alles wahrhafte Erdenglück hat nur eine Grundlage: Bete und arbeite! Das allein ist der sichere Weg, den alle gehen mußten, die gesegnet sein wollten und die dann auch gesegnet waren: der Weg der Einfältigen und Treuen. Bete und arbeite! Aber Pflicht und Recht. Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert. Und was ist der Lohn der Arbeit? Fest wie die Ewigkeit steht die in grauer Zeitenfrühe jedem arbeitenden Menschen gegebene Verheißung: Wohl dir, du hast es gut! Aber wie sich die Menschheit wohl noch einmal schämen wird, wie sich ihre Besten schon jetzt schämen, daß sie, in jeder Stadt schier, prunkend wie Königsschlösser Geschäftspaläste bauen konnte, daß sie manchem heidnisch lebenden Knecht des Goldes jahraus jahrein zwanzig=, dreißig=, hunderttausend Mark zahlen konnte, und daß ein stiller und treuer Knecht Gottes und der Menschen nicht einmal ein Häuschen oder auch nur eine Hütte sein eigen nennen durfte! Möge dem Führer des neuen Deutschlands bei allem, was er tut, Kraft und Weisheit gegeben werden, daß sich das fleißigste und tüchtigste Volk unter der Sonne einst wieder seines Lebens und seines Vaterlandes freue! Boersing. Ausbau oder Ambau weiblichen F..D. von H. Landgraf. Der Umschwung, der sich in unserem Volk in der Einstellung zum Begriff Arbeit vollzogen hat, erfuhr seine öffentliche Bekundung am 1. Mai. Die innere Umstellung — vom Fluch der Arbeit zum Segen der Arbeit— fand allmählich statt und setzte schon vor Jahren mit beginnendem Arbeitsmangel ein(so trugen am 1. Mai 1930 kommunistische Kindergruppen in Bielefeld ein Schild mit der Aufschrift: Gebt unsern Väter Arbeit!), sowie mit der Propagierung ethischer Grundanschauungen der bürgerlichen Parteien und des Nationalsozialismus. Aus den Erfahrungen, die einzelne Persönlichkeiten (v. Bodelschwingh) und Bünde mit zusätzlichen freiwilligen Arbeitsbeschaffungen für Jugendliche gegen bescheidenes Entgelt außerhalb des Tarifzwanges machten, erwuchs die noch sehr allgemein gehaltene Verordnung des Reichsarbeitsministers vom 23. Juli 1931 über den FAD., welcher dann eine genauere Neuordnung am 16. Juli 1932 folgte. In dieser vereinigen sich militärisch straffer Organisationsgeist und Disziplin mit dem freiwilligen Dienstgedanken in glücklichster Form. Das einsame, ereignislos gewordene Dasein des jungen Menschen bekommt wieder Inhalt, seiner Schaffenskraft harren Aufgaben. Die äußeren Lebensbedingungen sind denkbar einfach zu halten, körperliche und geistig=sittliche Ertüchtigung sollen das Selbstgefühl beleben und den Charakter stärken, das Zusammenleben im Lager das Gemeinschaftsgefühl fördern. Es ging ein Aufmerken durch die deutsche Jugend, und schon Ende 1932 war die vorgesehene Zahl von 250000 Freiwilligen überschritten, unter ihnen befanden sich etwa 8000 weibliche, gleich 7 Prozent, denn, so führte ein angesehener Mitarbeiter der Reichsanstalt einmal aus, „unter jungen Deutschen“ könnte man ja schließlich auch junge Mädchen verstehen! Während ein zweiter Führer gelegentlich einer anderen Arbeitstagung von vornherein bekannt gab, daß er bei seinen Ausführungen vom weiblichen FAD. überhaupt nicht sprechen werde. Man soll über dieses bedauerliche Vorbeigehen am weiblichen FAD. nicht lächeln oder spotten, denn beide oben angeführte Redner waren tief durchdrungen von der großen Bedeutung des FAD., kannten aber ihre Grenzen in der Beurteilung einer rein weiblichen Angelegenheit, zu der der FAD. nach dieser Seite hin geworden war und mit der sie nichts anzufangen wußten. Es muß zugegeben werden, daß das Gesetz über den FAD. durchaus männlichen Charakter trägt. Kameradschaftliches Lagerleben unter primitiven Bedingungen, Körperstählung durch Sport und Geländeübungen, sowie die schweren Arbeiten der Oedlandkultivierungen und Wasserregulierungen, die sich schließlich als einzige wirk lich gemeinnützig=zusätzliche Arbeiten erübrigten, waren die Voraussetzungen. Um so mehr ist es zu begrüßen, wenn Menschen mit Verantwortungsgefühl und Entschlußkraft die ihnen durch die Verordnung gebotene Möglichkeit auszunutzen wuß ten, auch junge Mädchen in den FAD. einzugliedern, um unter heilsamen Einfluß zu bekommen. Denn auch die weibliche Jugend ist von dem Los der Erwerbslosig Fkeit ungemein schwer betroffen. Da man an den Wortlaut des Gesetzes gebunden war, ergab sich vielfach eine rein mechanische Uebertragung männlicher Lebens= und Arbeitsmethoden auf die weiblichen Freiwilligen. Eine von Frauenverbänden eines Bezirks gewünschte und auch gewährte weibliche Lagerinspektion hat in dieser Beziehung leider gar keine Verbesserung gebracht. Es hatte den Frauen daran gelegen, eine der weiblichen Wesensart entsprechende Sinngebung bei der Gesetzesdurchführung zu erreichen; es blieb bedauerlicherweise bei starren bürokratischen Forderungen nach dem Wortlaut der Verordnung. Ohne das zähe Festhalten der Behörden, den volkswirtschaftlichen Wert der Arbeit nur bei Bodenverbesserungen anzuerkennen, wäre wohl niemand darauf verfallen, junge Mädchen mit schweren Oedlandkultivierungen zu beschäftigen, während noch Millionen kräftiger Männer zwangsläufig tatenlos herumsitzen. Von dieser Anerkennung aber hängen bekanntlich ab die Höhe des Förderungssatzes, die 40wöchige Dauer des Dienstes und die Gutschrift für Siedlungszwecke ins Reichsschuldbuch. Unter Verzicht auf solche Anerkennung begnügten sich die meisten weiblichen FAD. mit der Dauer von 20 Wochen und mit geringerem Zuschuß; als Beschäftigung dienten in der Regel Gemüsebau und Kleintierzucht, Winterhilfsarbeiten für die Wohlfahrt, sowie Wäsche= und Kleiderpflege für männliche Lager. Die Erfahrungen aus den zurückliegenden Monaten lassen nun die Frage laut werden, ob bei der kommenden Umordnung des Freiwilligen Arbeitsdienstes in eine Arbeitsdienstpflicht, die, wie Oberst Hierl ausführte,„dazu berufen ist, durch Bearbeitung des deutschen Heimatbodens die Lebensbedingungen unseres Volkes zu verbessern“, auch die weibliche Jugend einbezogen sein soll, oder ob zum Wohl der letzteren und des Volksganzen andere Forderungen aufzustellen sind. Daß z. Z. auch bei der Regierung noch keine Klarheit herrscht, geht aus der Pressebemerkung hervor, daß„die Frage des weiblichen Arbeitsdienstes besonders geregelt werden dürfte, die Verhandlungen darüber sind noch in der Schwebe". So ist es denn gerade noch Zeit. Wünsche zu äußern. Neben manchen erfreulichen und netten Erscheinungen ist das junge Menschenmaterial, das meistens aus den Beilage 8115 Donnerstag, 15. Juni 1933 Nr. 137— Seite 2 Industriestädten in die Arbeitsläger(Mädchenheime) kam, vielfach in körperlich dürftigstem Zustande und seelisch verkümmert. Aus den Erzählungen ergeben sich oft trostlose Bilder. Enge, freudlose Wohnungen, ungeordnete armselige Haushaltungen(mittags Kaffee und Vldl, gegenseitiger Ueberdruß und allgemeine Hoffnungslosigkeit. Eine erstaunliche Unkenntnis in den spezifisch weiblichen Arbeiten mußte festgestellt werden. Häusliches Können, das vielleicht die Großmutter noch besaß, ging in der dritten und vierten Industriegeneration endgültig verloren. Echter Familiensinn ist gering entwickelt, Verantwortungsgefühl und Arbeitsfreudigkeit sind selten vorhanden. Wenn diese jungen Mädchen einmal einen eigenen Hausstand gründen werden, müssen sie ohnmächtig vor einer von ihnen nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen. In jeweils kurzen 20 Wochen des FAD. hat man verantwortungsbewußte Führerinnentreue eingesetzt, um der anvertrauten Jugend neben der vom Gesetz abverlangten ernsten Arbeitsleistung noch an Erziehung und Kenntnissen soviel wie möglich mit auf den Lebensweg zu geben. Das Ergebnis einer Führerinnenaussprache war in voller Uebereinstimmung, daß eine rechenmäßig rentable Arbeitsleistung weiblicher Dienstpflichtiger zum Nutzen der Allgemeinheit nicht das z. Z. zu erstrebende Ziel sein sollte, zumal sich gemeinnützig=zusätzliche Arbeiten, die sich nicht auf Bodentiefenbearbeitung beschränken, für 3 bis 400000 Mädchen(1 Jahrgang) schwerlich finden lassen dürften, ohne die Privatwirtschaft zu schädigen. Vielmehr muß mit aller Kraft dahin gewirkt werden, daß die weibliche deutsche Jugend ohne Ausnahme Gelegenheit erhält, sich das Rüstzeug für den künftigen Hausfrauenberuf anzueignen. Alle Lohn= und Gehaltsaufbesserungen müssen wirkungslos bleiben, wenn die Hausfrauen, durch deren Hände 80 Proz. des Familieneinkommens geht, dieses nicht einzuteilen und auszuwerten wissen. Wie lange schon die mangelhafte Frauenausbildung Gegenstand ernster Besorgnis ist, geht aus einem Aufruf der Kreissynode Lennep(Rhld.) hervor(Leop. Cordier: Evg. Jugendkunde), die diese 1853 an die Fabrikdirektion des Kreises Lennep erließ und worin es heißt:„Es ist ein oft zu beklagendes Uebel, daß die Fabrikarbeiter häufig in einem zu jugendlichen Alter heiraten und dann gewöhnlich mit Schulden ihren Haushalt anfangen. Dieses Uebel wird aber in seinen nachteiligen Folgen noch dadurch außerordentlich gesteigert, daß viele Mädchen ohne alle Kenntnis des Hauswesens in den Ehestand treten. Dadurch entstehen Vernachlässigung des Haushalts, Verarmung, Mißmut des Gatten, der sich in Zank und Streit und im Trunk Luft macht, ungeeignete Kinderzucht, Versuchung zur Untreue, und viele andere sittliche Gebrechen. Die Mädchen können sich aber die zur Führung eines ordentlichen Haushalts erforderlichen Kenntnisse und Geschicklichkeiten deshalb nicht gründlich erwerben, weil sie sich von Jugend auf mit Fabrikarbeit beschäftigen, und dabei den Haushalt gar nicht oder höchst dürftig kennenlernen.“ Darauf wird vorgeschlagen: „Jedes Mädchen soll veranlaßt werden, wenigstens zwei Jahre in einem ordentlichen Hause zu dienen.“ Schöpferfreude angefertigten Sachen. Hausreinigung, Wäschebehandlung und das Kochen im Familientopf müssen eben einmal gelernt werden, wenn sie gekonnt sei, Natürlich könnte dieser„Heimdienst“ ablösbar sein durch selbitbezahlte, Sravens frenden Haushalt mit Kinweisende Tätigkeit in einem frem. i dern. Denn es sind nicht immer die tatigen und geschickten Mütter, die ihre Töchter einfach zu Hause behalten, zwingende häusliche Verhältnisse natürlich ausgenommen. In Holland z. B. soll sich ein sogenannter Töchteraustausch sehr gut bewährt haben. Eine Aeußerung des preußischen Kultusministers Rust über ein geplantes 9. Schuljahr läßt hoffen, daß sich hier Frauenwünsche und Regierungsabsichten glücklich be888 Hebunrs tchich unl Die entstehenden Kosten mußten zelcsteerstant, auf das Aeußerste beschränkt bleiben und die der Arbeitsdienstpflicht nicht übersteigen. Der volkswirtschaft liche Nutzen dieser Summe wird einst voll in die Ersche nung treten, sobald diese so geschulte deutsche jugend zur Gründung eines eigenen Hausstandes gelangt. Dann beginnt, aufbauend auf das Gelernte, der lebenslange, ethisch und wirtschaftlich wertvolle weibliche Arbeitsdienst. So lange die große Erwerbslosigkeit dauert, könnten nebenher gewiß noch freiwillige weibliche Arbeitsdlenstlager, welche die weiblichen Arbeiten für die männlichen Pflichtlager übernehmen, unter den bisherigen Bedingungen bestehen bleiben, sofern noch Verbände bereit sind, die Verantwortung dafür zu tragen. Die wirklichen Kosten betragen ja nur den Mehraufwand gegenüber der Arbeitslosenunterstützung, also täglich etwa 50 Pfg. Hitler und die Geburtenfrage. Immer wieder sind Versuche gemacht worden, eine hauswirtschaftliche Ausbildung für alle Mädchen durchzuführen. Kochstunden in der letzten Volksschulklasse(die leider bei weitem nicht von allen erreicht wird), sowie hauswirtschaftlicher Unterricht in der Berufsschule und im freiwilligen 9. Schuljahr dürfen als Vorstufen auf diesem Weg dankbar gebucht werden. Das Wesentliche aber, einen lückenlosen Tages= und Wochenablauf im Haushalt, konnten diese Einzelstunden naturgemäß nicht vermitteln. Der Freistaat Bremen führte 1920 Halbtagsschulen für Hauswirtschaft ein, die sich bis heute gut bewährt haben. 1927 richtete der Stadtverband Bielefelder Frauenvereine eine Eingabe an den Arbeitgeberbund des Inhalts, von Ostern 1928 ab schulentlassene Mädchen ohne Nachweis einer hauswirtschaftlichen Ausbildung nicht mehr in die Arbeit einzustellen. Diese Eingabe wurde eingehend begründet ähnlich wie oben, und zugleich auf die Bestrebungen der sozialistischen Presse hingewiesen, die einen Ausweg aus dem anerkannten Notstand in der Errichtung von Zentralküchen sah, der die Zentralisierung in der Kindererziehung folgen mußte. Das, so meinten die Frauenvereine, sei gleichbedeutend mit Auflösung der Familie. Leider blieb diese Eingabe damals ohne jeden Erfolg. Heute jedoch dürfte in der Oeffentlichkeit mehr Verständnis dafür vorhanden sein, daß aller Berufsarbeit der Mädchen eine hauswirtschaftliche Ausbildung vorangehen muß, die an Stelle einer weiblichen Arbeitsdienstpflicht einzuführen wäre. Dabei ist Sorge zu tragen, daß gerade die Großstadtmädchen in ländlichen Heimen unterzubringen sind(stehen vielfach leer), um sich dort, möglichst aus eigener Landwirtschaft, in anspruchsloser Lebensweise z. T. selbst zu unterhalten. Denn eine, wenn auch bescheidene Landverbundenheit wird eine wesentliche Voraussetzung der künftigen kleinbürgerlichen Haushaltungen sein. Mit einem Stückchen Garten sind Zeiten der Arbeitslosigkeit besser zu überstehen, ein Garten gibt dem in der Fron des laufenden Bandes arbeitenden Mann den seelischen Ausgleich in seinen heute nicht mehr karg bemessenen freien Stunden. Einfache Kleidung soll nicht mitgebracht, sondern im Heim hergestellt werden. Im Winter können die Kleidersammlungen für Wohlfahrtsämter umgearbeitet werden, und gerade im Verwenden getragener Sachen lernt man die Güte des Stoffes schätzen, und diese Erkenntnis bewahrt am sichersten vor späterem Einkauf von Warenhausplunder. Ebenso erzieht das Selbstherstellen von Strickwaren zum Schonen und rechtzeitigen Stopfen der mit eigener Mühe aber auch oft mit großer „Hitler, wie ihn keiner hennt!“ (oder dürfen wir besser sagen: wie ihn mancher der Seinen nicht kennen will?)— nämlich als Anwalt der geburtenreichen Familie. Die Frage aller Fragen unseres völkischen Seins ist die Geburtenfrage. Was helfen uns die schönsten Baupläne fürs Dritte Reich, wenn uns einst die Menschen fehlen, die es bewohnen sollen? Den Aufwärtslesern ist wohl noch der Artikel„Volk ohne Jugend“ (Ende vorigen Jahres erschienen) in Erinnerung. Von berufenster Stelle wurde uns da gezeigt, wie grauenerregend stark der Geburtenrückgang in Deutschland ist. „In 50 Jahren noch 30 Millionen Deutsche!“ frohlocken heute schon polnische Zeitungen. Das Dritte Reich, wie jedes Reich der Zukunft, wächst— darüber wollen wir uns ja nicht täuschen— nicht auf Propagandaaufmärschen, sondern in den geburtenreichen Familien. Denn das Dritte Reich will ein Reich sozialer Gerechtigkeit sein. Soziale Gesinnung ist nur dort zu finden, wo Opfersinn herrscht. Wo aber werden wir zur Selbstlosigkeit erzogen? Im Dienst an unsern Kindern! Mir schrieb kürzlich ein lieber Kollege, der eine stattliche Kinderschar besitzt:„Kinder sind ein Segen. Lernen wir doch ganz besonders unser teures Ich ein wenig in zweite Linie rücken; und das ist gut für unsere Mitmenschen und nicht zuletzt für uns selbst. Die meisten Kinderlosen und Einkinderigen sind Egoisten, die durch Kindersegen ihre Bequemlichkeit und ihr Wohlleben bedroht fühlen.“ Es ist für mich keine Frage: Das Werk Adolf Hitlers steht und fällt mit der Geburtenfrage. Steigt die Geburtenziffer in den nächsten Jahren, dann hat ein guter Geist im deutschen Volk seinen Einzug gehalten, dann ist die Selbstsucht zurückgedrängt, dann reifen wir zur Volksgemeinschaft. Sinkt die Geburtenziffer weiter oder bleibt sie auch nur auf ihrem jetzigen Stand stehen, dann vermögen mich alle nationalen Kundgebungen nicht darüber hinwegzutäuschen, daß wir als Volk dem Untergang geweiht sind; denn nur das Volk vermag sein nationales und soziales Wollen zu verwirklichen, dessen Lebenswille, dessen Zeugungskraft unerschüttert ist. Leider habe ich bis heute bei nationalen Versammlungen und in Gesprächen noch nicht feststellen können, daß man die Frage der Geburtenbewegung in ihrem ganzen Ernst erkennt, sie freudig bejaht, sie nicht nur als eine Frage unter Fragen auch gelten läßt. Man geht daran immer vorbei, oft mit spöttischen Bemerkungen. Einen lieben Freund, dem neulich wieder ein Kind geboren wurde, gratulierte ein Kollege(Einkinderiger), der in seinem Kreis politischer Führer ist, und bemerkte etwas spöttisch:„Na, in einigen Jahren werden Sie das halbe Dutzend voll haben. Ruhig und schlagfertig erwiderte mein Freund:„Nun, man kann die Sache von zwei Standpunkten ansehen. Erstens vom beruflichen: Wenn es keine Kinder mehr gibt, dann können wir Lehrer stempeln gehen; zweitens vom völkischen: Wenn das deutsche Volk sich weiter so bergab bewegt in der Geburtenfrage, dann können wir es in 100 Jahren auf dem Mond suchen. Da schwieg der andere. Wir, die wir Kinder besitzen und die wir wünschen, daß Adolf Hitlers Werk gelingen möge, müssen überall den Finger auf die Kinderfrage legen: Es war mir eine große Freude zu entdecken, daß Hitler, der konsequente Denker, in seinem Werk„Mein Kampf“ die Kinderfrage in ihrem ganzen Ernst anerkennt.„Hitler?“ werden da einige einwerfen,„der ist ja selbst nicht verheiratet.“ Nun, er spricht im 2. Band seines Werkes auch von der durch die Verhältnisse gebotenen Kinderlosigkeit bezw. Ehelosigkeit (S. 446 ff.). Hitler schreibt S. 144/45 über die Geburtenfrage:„Die Natur selber pflegt ja in Zeiten großer Not oder böser klimatischer Verhältnisse sowie bei armem Bodenertrag ebenfalls zu einer Einschränkung der Bevölkerung von bestimmten Ländern oder Rassen zu schreiten; allerdings in ebenso weiser wie rücksichtsloser Methode. Sie behindert nicht die Zeugungsfähigkeit an sich wohl aber die Forterhaltung des Gezeugten, indem sie dieses so schweren Prüfungen und Entbehrungen aussetzt daß alles minder Starke, weniger Gesunde, wieder in den Schoß des ewig Unbekannten zurückzukehren ge, zwungen wird. Was sie dann dennoch die Unbilden deDaseins überdauern läßt, ist tausendfältig erprobt, hart und wohl geeignet, wieder weiter zu zeugen, auf daß die gründliche Auslese von vorne wieder zu beginnen vermag Indem sie so gegen den einzelnen drutal vorgeht und ihn augenblicklich wieder zu sich ruft, sowie er dem Sturme des Lebens nicht gewachsen ist, erhält sie die Rasse und Art selber kraftvoll, ja steigert sie zu höchsten Leistungen Anders ist es, wenn der Mensch eine Beschränkung seiner Zahl vorzunehmen sich anschickt. Er ist nicht aus dem Holze der Natur geschnitzt, sondern„human", a. versteht es besser als diese grausame Königin aller Weig, heit. Er beschränkt nicht die Forterhaltung des einzelnen als vielmehr die Fortpflanzung selber. Dieses erscheint ihm, der ja immer nur sich selbst und nie die Rasse sieht. menschlicher und gerechtfertigter zu sein als der umgekehrte Weg. Allein leider sind auch die Folgen umgekehrt: Während die Natur, indem sie die Zeugung freigibt, jedoch die Forterhaltung einer schwersten Prüfung unterwirft. aus einer Ueberzahl von Einzelwesen die besten sich als wert zum Leben auserwählt, sie also allein erhält und ebenso zu Trägern der Forterhaltung ihrer Art werden läßt, schränkt der Mensch die Zeugung ein, sorgt jedoch krampfhaft dafür, daß jedes einmal geborene Wesen um jeden Preis auch erhalten werde. Diese Korrektur des göttlichen Willens scheint ihm ebenso weise wie human zu sein, und er freut sich, wieder einmal in einer Sache die Natur übertrumpft, ja ihre Unzulänglichkeit bewiesen zu haben. Daß in Wirklichkeit allerdings wohl die Zahl eingeschränkt, aber dafür auch der Wert des einzelnen vermindert wurde, will das liebe Aeffchen des Allvaters freilich nur ungern sehen oder hören. Denn sowie erst einmal die Zeugung als solche eingeschränkt und die Zahl der Geburten vermindert wird, tritt an Stelle des natürlichen Kampfes um das Dasein. der nur den Allerstärksten und Gefündesten am Leben läßt, die selbstverständliche Sucht, auch das Schwächlichste, ja Krankhafteste um jeden Preis zu„retten“, womit der Keim zu einer Nachkommenschaft gelegt wird, die immer sämmerlicher werden muß, je länger diese Verhöhnung der Natur und ihres Willens anhält. Das Ende aber wird sein, daß einem solchen Volke eines Tages das Dasein auf dieser Welt genommen werden wird; denn der Mensch kann wohl eine gewisse Zeit den ewigen Gesetzen des Forterhaltungswillens trotzen, allein die Rache kommt früher oder später doch. Ein stärkeres Geschlecht wird die Schwachen verjagen, da der Drang zum Leben in seiner letzten Form alle lächerlichen Fesseln einer sogenannten Humanität der einzelnen immer brechen wird, um an seine Stelle die Humanität der Natur treten zu lassen, die die Schwäche vernichtet, um der Stärke den Platz zu schenken. Wer also dem deutschen Volke das Dasein sichern will auf dem Wege einer Selbstbeschränkung seiner Vermehrung, raubt ihm damit die Zukunft.“ Gerhard Rauh Neue Bücher. „Leidgeprüft“, ein kurzes, packendes Lebensbild unserer Kaiserin Auguste Viktoria, das Seelengröße um Dienesinn der herrlichen deutschen Frau, Mutter und desmutter erkennen läßt, ist als Ergänzung des„H fahrt=Büchleins“ im Druck. Es ist eine Gedächnisansprache für Erinnerungsfeiern am 11. u. 18./19. April u.„ tober, eine Ostergabe an die deutschen Frauen und Aad chen des erwachenden Deutschland! 94i Bestellungen bei der Verfasserin: Frau Gertrud Altenkirchen=Westerwald.(Preis: 0,20 Mk., Postsch Essen=Ruhr 31297). Auch auf das Buch:„Die Heimfahrt unserer Auguste Viktoria“, sei bei dieser Gelegenheit gurte on gen Jahren auf das herzlichste hingewigiet., Bariter serinnenkreise geht uns nachfolgendes Urten varu#-! „Wohl kein anderes Büchlein versteht es, uns die les Lebenszeit, das Sterben und die erfolgte Heimfahr u dem freiwillig mitübernommenen Exil so ergreiseng#en, innig u. dabei so geschichtlich wahrheitsgetreu zu schl als das Büchlein„Die Heimfahrt unserer Kaiserin“. 30 reicher Bilderschmuck und sinnige Gedichte erhoh Wert der trefflichen Berichte. Die Heimfahrt unserer9 liebten toten Kaiserin ist so lebendig empfunden und kend erzählt, daß das Herz eines jeden wahrern beim Durchlesen dieser tiefernsten, aber doch#.#zug, großen Erinnerungen höher schlagen wird in dem Enzen, das war unsere Kaiserin! Einem jeden, der das—„, ken dieser großen Dulderin in warmem Herden,ngisg das liebevolle Büchlein herzlich empfohler, auch Rütern als wertvolle Gabe für Prgzr, g. u 6. Zu beziehen durch die Schriftenniederlage Bethel Bielefeld. Postscheckckonto Hannover 4957(Volk in schlichtem Karton 1,— Mk., in Leinen gebunde Mark, Geschenkausgabe.— Mk.; desgl. bei der Vegtseg, rin in Altenkirchen=Westerwald, Postscheckkonl Ruhr 31297. Postkarten mit Federzeichnungerz„exeine entnommen, die Serie zu 6 Karten.50 Mk. Rabatte. # 05 Nr. 138. Restlos ge Richt' es, Eine Sor Zwirnt si Flicht' es, Doch viel Wägst du Schriftleitung: W. Kraa; Wirtschafts= u. g, chef“ Zzuschälg H. Huttel; Anzeigen: K. Diekmann; alle zg 28. zür„ge Schriftleitung: Bielefeld. Sr.„„.“. 9 für die Schtinrnung. 312. Schließ Lufwarte“, sendungen Postscheckkonto: Hannover 61541,„“ 4011/3919, Au liches Tageblatt, Bethel b. Bielefeld. Fernruf Bielefeld. Druck und Verlag: Anstalt Beio# Für die nu schaftskrise sind lichen Gründe nicht ohne Absi lichen Ursachen oberflächlichen, Verlust des Kr. am meisten ve rung der Wirt Daß dem nicht Wenn es n hebung des No beitsmethoden Aber dann n die Möglichkei Lebensunterho Mähmaschinen Turbinen usw nen wieder di Deutschland u und bekleiden dem technische den besseren I Gewiß mac tionalisierende z. B. im Berg durch den Boh Verdrängung Maschine. Bo nen erforderr ken mit Inge Herstellung. D mal dieses, sol neue Bedürfn Verbilligung Hier nur ein Vor Guten Arbeit die Bü nur sehr weni Bücher, Zeitsch der bescheiden Tageszeitung die Woche. D zum großen Sie hat keine den gewaltig Mönch durch Zeitungsfraue ihr Brot find Gleiches se noch im Ochse konnten nur Die große M gebung ihres scheidenen M der Eisenbahn zurückzulegen und Postillo Lampfroß sch Arbeiter. Ch worden. Dal wesen tätig a Folge der Vi Wird übe Nähmaschine der Herstellu billiger, ime dung. Die? brauch und Dies habenn können, dur Autos stark die Verbillig Nachfrage i Rationalisie zent verbillig frei für