ag, 8. Juni 1933 Jahr 180.4 Monat 15.4 bei Garten= und ert, der erheblich liegt, so daß die Grenze liegt. Grundstück von ren Landes pro indestens 15.4 die Wohlfahrtszslose Familie in unterzubringen. zins und Tilgung Wohnung umen Arbeitsprozeß tz. erweitert hat, er Besitzung und Auftraggeber der gesund fundierte samten Volksdae für ein allmähohl nach der seeite. Kirchengemeinden aufgaben anlegen. der Hingabe an irklich gemein1 treuen Händen Aufrichtung von rlehen von 1500 % Tilgung wären Heimstätte einzuschichte für ihn onderen Form inkt alles geThristi und der Bottes, die nur der Angelpunkt fenbarung und christliche Ge rakter, der sie zu betrachten. hat den Vor einer verständiner wichtigen Einführung in sen Lutherscher dlich geschieht, ten lateinischen damit dadurch einern im ganKr. Bezugspreis: Erscheint wöchentlich sechsmal.— Preis monatlich.25 und Bestellgebühr, beim eigenen Postamt bestellt.— Fürs Alusland unter Streifband.95(inkl. Postgeld). Preis der Einzelnummer 10 Pfg. Postscheckkonto Haunover 67877. mit den Beilagen„Für Herz und „dengabdek und„IAnsen Blei. Anzeigenpreis: Die einspaltige Millimeterzeile oder deren Raum 10 Pfennia, Reklame 30 Pfg. Beilagen unter 25 gje tausend 15 Mk. Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 Uhr. Postscheckkouto Hannover 67377. Nr. 132. Bielefeld=Bethel(Verlagsort Bieleseld), Freitag, den 9. Juni 1933. 15.Jahrgang. Denk' nicht, das Leben werd’ bequem; Es lauert immer ein Problem. Wirst du nicht ehrlich mit ihm ringen, Wird's, dir zum Schaden, dich bezwingen. H. Planck. Sumamm gg iziigmiiighmmne Reichsbischof von Bodelschwingh als Theologe. Der neue Reichsbischof als Theologe? Ist es wichtig, daß man auch diese Frage stellt? Ist er nicht deswegen gerade an die Spitze unserer Kirche gerufen worden, weil man einen Mann der Tat haben wollte, einen Mann der Liebe und der Diakonie? Vielen scheint doch dies das Gebot der Stunde zu sein: Heraus aus den theologischen Spitzfindigkeiten und weltfremden Gedankengängen, hin zur Tat in der Kraft des Glaubens und der Liebe. Die Lehre trennt. Die Tat verbindet. Schon zu Zeiten Johann Hinrich Wicherns hat der Satz seine Wahrheit gezeigt. Jetzt haben, weil die Tat der Liebe verbindet, alle evangelischen Richtungen das Trennende zurückgestellt und den Leiter Bethels zum Reichsbischof bestimmt, der sich noch lieber Reichsdiakon nennen würde. Und nun fragt man wieder nach seiner Theologie, nach seiner Lehre und seiner christlichen Erkenntnis? Ich stelle die Frage mit Bedacht; denn es ist nicht richtig, daß Lehre und Tat, Erkenntnis und Liebe Gegensätze sind. Jeder, der die Arbeit Bodelschwinghs und Bethels in den letzten Jahren aus der Nähe gesehen hat, weiß das. Die Liebestätigkeit, die sich auf das Evangelium Gottes berief, stand in lebhafter Auseinandersetzung mit öffentlicher und privater Wohlfahrtspflege. Es gab eigentlich keine bedeutsame Arbeit mehr, die nicht auch von Vorschriften eines modernen Wohlfahrtsstaates erreicht wurde. Es gab fast keine Arbeit mehr, die nicht auch von anderen Verbänden wenigstens versucht wurde; und diese anderen Verbände waren von vielen anderen Beweggründen getrieben und Erkenntnissen geleitet. Wehe dem, der in diesem Miteinander und Durcheinander nicht gewußl hätte, was er eigentlich wollte! Zu klarem Wollen gehören klare Erkenntnisse. Worin besteht denn das Wesen evangelischer Liebesarbeit? Worin besteht etwa das Recht des Staates zur Wohlfahrtspflege? Wer in diesen Fragen nicht klar sah, stand immer in Gefahr, evangelische Liebesarbeit zu verraten. Wenn Bethel in den letzten Jahrzehnten nicht nur seine alten Arbeiten fortsetzen konnte, sondern auch in neue Volksnöte hinein seinen Dienst tragen durfte, wenn es in engster Fühlung stand mit allen großen Fragen unseres Volkes in der Nachkriegszeit und doch immer eine klare Grenze sah zwischen seiner Arbeit und der öffentlichen Wohlfahrtspflege, so war das auch eine theologische Leistung. Es handelte sich darum, letzte Erkenntnisse unserer Kirche im Kampf und in schwerer Verantwortung in die Tat umzusetzen. Der Reichsbischof als Theologe? So ist er also doch nicht ein Mann des Volkes? Wir alle, die wir unter der Kanzel den Worten eines Verkündigers lauschen, wir wollen doch schlichte und klare Worte hören. Mit Recht sind wir empfindlich, wenn wir die häßlichen und geschraubten Worte einer theologischen Schulsprache von der Kanzel vernehmen. In diesem Sinne ist Bodelschwingh sicher kein Theologe! Ich habe selten so klare Predigten sehort, selten eine so schlichte Sprache, die doch an unergründliche Tiefen und unerforschliche Geheimnisse rüheen konnte; die auch scheinbar Verwickeltes ganz einfach sazen konnte, ohne daß es platt wurde; die den sogen. bebildeten in den Bann schlug und auch den Allerärmsten unter den Kranken Bethels erreichte. Ich bekenne es steimütig, daß ich niemals sonst bei einem Menschenwort eliebt habe, wie es wirkliche Gemeinschaft entstehen ließ und Brücken schlug zwischen dem Gelehrtesten und dem nermsten unter den Kranken. Erst wenn man eine solche predigt gehört hatte, kam einem zum Bewußtsein: welche heologische Leistung steckt in dieser Predigt! Wie ist der Lext durchdacht! Wie klar muß man selbst die Wahrdeit sehen, damit man sie so einfach sagen kann. Ich habe Eiost neue Freude an der wissenschaftlichen Theologie besommen, als ich verstand, daß ihr dieses Ziel gesteckt ist: Kar, so schlicht, so jenseits aller Fragen des Intellekts die großen Taten Gottes zu verkündigen. Venn man den Reichsbischof als Theologen verstehen eiu, muß man— es ist fast selbstverständlich— auch an niten Vater erinnern. Er hat doch den stärksten Ein0 auf die Söhne gehabt. Das Werk des Vaters und s Studium des jüngsten Sohnes sind aufs engste mitSander verbunden. Es mag auf einer Reise nach Metz Eioesen sein zum Besuch einer Schwesternstation, auf der T7 1öjährige zum erstenmal dem Vater den Willen kund tat, Theologie zu studieren. Während seines ersten Studienjahres in Bonn, im 2. Semester, im Januar 1897, reiste er nach Bethel, um das 25jährige Jubiläum des Vaters in Bethel mit zu begehen. Von Basel aus, im Sommer 1897, reiste er nach Hause, um die Kaisertage in Bethel mit zu erleben. Er sah in diesem Jahre zum erstenmal mit seiner Vater das Moor in Freistatt. Und schließlich, am Ende seines Studiums, erlebte er, wie der alte Vater und Adolf Schlatter sich fanden in den denkwürdigen Ferien in Braunlage. Hier kam noch ganz unmittelbar zum Ausdruck, wie die Theologie auch ihr Ziel darin hat, zum Dienst zu führen, und wie der, der schon alt und grau im Liebesdienst geworden war, nach Theologie verlangte. Der Bund des alten Vaters mit dem Professor Schlatter ist dem jungen Friedrich für sein Studium von der größten Bedeutung geworden. Für den Rest seines Studiums wurde er Student in Tübingen, wohin Professor Schlatter gerade berufen war. Der Vater wurde der Lehrmeister des Sohnes: so wuchs auch der Sohn hinein in das Verständnis für Geschichte, für die Geschichte der Völker und der Kirche. So wurde der Sohn heimisch in dem nüchternen Bibelchristentum seines Vaters, das so weit ablag von jeder Schwärmerei und doch so frei macht zur Liebestat; so ging auf den Sohn über die Verehrung für Wort und Sakrament; jenes unmittelbare Schöpfen aus dem Heilsbrunnen, in dem man sich so ernsthaft mühte um den Sinn des Bibelwortes und dann doch auch so gegenwartsnahe und frisch die Fragen sah, die jede Generation besonders in das Licht des Wortes Gottes zu tragen hat; auch der Sohn wurde hineingenommen in die Sehnsucht nach dem Reiche Gottes, das durch Gottes Gnade am Ende der Tage kommt und schon jetzt die Wartenden zu einer Bruderschaft zusammenschließt, die den Wanderer auf der Landstraße und den Staatsminister umfaßt. Was Bodelschwingh vom Vater übernahm, haben seine Lehrer unterbaut und gekräftigt. Vor allem dankt er Prof. Schlatter, daß er ihm das Verständnis für Natur und Geschichte und für den Dienst des Christen neu erschloß. Neben Schlatter hat Bodelschwingh von seinen Basler Lehrern, die ihm das Alte Testament erschlossen, mit besonderer Hochachtung gesprochen. Was der werdende Mensch vom Vater und seinen Lehrern gelernt hat, wurde eigener Besitz. Kein fertiger Besitz! Immer neu in Beugung unter das Wort Gottes erbeten und errungen, aber ein Besitz echter theologischer Erkenntnisse, die ihn für jedes Glied der Gemeinde Bethel zum theologischen Führer machte. Zuerst haben einzelne Zweige der Gemeinde besonders diese Führerschaft erfahren dürfen. Bodelschwingh hat vorübergehend an der Theologischen Schule Vorlesungen über das Alte Testament gehalten, später im Kandidaten=Konvikt die Kandidaten eingeführt in Predigtarbeit und in Textverständnis, bis schließlich die ganze Gemeinde in seinen Predigten den theologischen Führer erkannte. Ich höre noch, wie Bodelschwingh anläßlich der Einführung eines Kollegen aussprach, was er unter Theologie versteht:„Theologie ist keine Geheimwissenschaft und kein müßiges Spiel gelehrter Köpfe, sondern Theologie ist das demütige Fragen nach dem gnädigen und guten Willen Gottes. Theologie ist ein gehorsames Lauschen auf die Sprache des Heilandes. Theologie ist ein Durchleuchten der Vergangenheit und Gegenwart mit dem Lichte des Evangeliums. Wie leuchtete, wenn er oas Wort auslegle, in diesem Licht alles auf! Da sieht man in diesem Licht die Heilige Schrift. Sofern sie ein äußeres Gewand hat, ist sie ein „irdenes Gefäß mit tausend Rissen und Sprüngen. Sofern sie Zeugnis ist einer Geschichte,„wie Gottes Heiligkeit und Gnade sich durch die Menschheit Bahn gebrochen hat, bis die Zeit erfüllet war und er seinen eingeborenen Sohn gab“, ein irdenes Gefäß„für einen goldenen Schatz". Durch diese Gottesgeschichte sind Altes und Neues Testament zu einer untrennbaren Einheit zusammengeschlossen. Es gibt„Unterschiede in der göttlichen Oekonomie der Zeiten"; aber„wir vergessen nicht, daß Jesus den größten Tag der Weltgeschichte, den Tag seiner Auferstehung, zu einem großen Teil ausgefüllt hat mit einem gründlichen Unterricht im Alten Testament". Das Ernstnehmen dieser Geschichte ist auf Schritt und Tritt zu spüren. Ich denke an die kurzen Passionsandachten. Wie trat in ihnen die Leidensgeschichte heraus! Jeder Satz verriet genaue Kenntnis der neutestamentlichen Zeitgeschichte und des Spätjudentums. Die wirkliche geschehene Geschichte ist mir nie so deutlich entgegengetreten wie in diesen Andachten. Dieses Herausstellen vergangenen Geschehens ist immer mehr als Erinnerung an Vergangenheit. Wenn man so von dieser Geschichte redet, wird deutlich: sie ist die Gotteshand, die in mein Leben greift.„Es gibt eine solche Hand.“„Es gibt einen Retter, der stärker ist als alle Mächte des Unheils in der ganzen Welt.“„Es gibt einen Namen, der klingt wie Heimatton in der Fremde, wie Siegesgeläut nach heißer Schlacht.“ Ich muß wiederum offen gestehen, daß mir diese Verkündigung für akademische Lehrarbeit wichtiger geworden ist als alle Bücher: Vergangenes Geschehen in seiner Einmaligkeit und Besonderheit zu erfassen, aber doch so, daß jedes Wort zum Glockenton der Heimat wird, und durch das Ganze der eine Name klingt, der Vergangenheit zur Gegenwart macht und die Begegnung mit der Geschichte zur Begegnung mit Gott. Gottes heiliger und gnädiger Wille sucht den Sünder, auch den einzelnen mit seiner besonderen Lebensgeschichte und seiner besonderen Not. Mir hat sich ein Bild unauslöschlich eingeprägt, mit dem Friedrich von Bodelschwingh uns klar machte, was Rechtfertigung allein durch den Glauben bedeutet. Das Wort wurde nach meiner Erinnerung in einer Reformations=Festpredigt gebraucht. Zu der Zeit wurden viele Straßenneubauten in Bethel ausgeführt. Täglich sahen die Kranken Steinhaufen am Wege, Steine von einem eigentümlichen gelben Sandstein aus dem Teutoburgerwalde. Bei fahlem Licht sehen sie grau und schmutzig aus, wenn die Sonne sie trifft, leuchten sie fast goldgelb auf. So ist die Rechtfertigung des Sünders. Die Sonne der Barmherzigkeit trifft ihn. Da fängt sein Leben an zu leuchten. Er selbst hat nichts getan und doch ist auf einmal alles anders. Nur auf Vergeben beruht der Gottesdienst des Christen. Nie aber ist von dem Handeln Gottes so die Rede, daß es uns zum Aus ruhen verleitete. Mit ganz einfachen und treffsicheren Worten wird die alte Frage nach dem Verhältnis von Rechtfertigung und Heiligung angefaßt. Der Stein leuchtet auf. Das uns gegebene Wort ist schöpferisch. Es gehört zur Gabe Gottes, daß in ihr ein Wachsen einge schlossen ist.„Leben, das nicht wächst, stirbt unfehlbar ab.“„Jede Gabe Gottes, jede Erkenntnis seiner Güte, jede neue Lebensstufe, auf die er uns stellt, darf und soll zugleich eine höhere Stufe des Gebetes für uns werden.“ Eine höhere Stufe des Gebetes, d. h. auch eine starke Kraft der Liebe und des Dienstes. Nicht den einzelnen allein trifft das Wort; es trifft ihn immer so, daß es ihn zum Glied macht einer Gemeinde, der Kirche. Es wird von dem Herrn gesprochen, der gekommen war, sein Volk zu rufen.„Wo aber der König ist, da ist sein Volk; und wo sein Wille Herzen und Sinne regiert, da ist neue Gemeinschaft, deren Quelle und Kraft im ewigen Leben liegt.“ Wenn man von dieser Kirche so reden wollte, wie unser Bischof sie versteht, müßte man die Bethelgemeinde beschreiben. Er hat es uns so eindringlich eingeprägt, daß wir es nicht wieder vergessen: für den Bruder ist Christus gestorben.„Das gibt auch dem Geringsten eine hohe Würde, den Kleinen und Schwachen eine Ehre, wie sie die Welt nicht sehen und erkennen kann.“ Schaut die Gemeinde auf ihre Aufgabe, so darf sie nie vergessen,„daß sie eine Magd dessen ist, der ein Arzt gewesen ist nicht für die Gesunden, sondern für die Kranken. Und der kommen ist, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Der Nächste ist der, der die Hilfe am meisten nötig hat. Ich habe niemanden es so eindringlich sagen hören wie Bodelschwingh. So überzeugend, so voller Anbetung vor dem Wunder, daß Jesus der Bruder des Elends wurde. Das stellte ihn an die Seite des epileptischen Bruders. Das hat ihn zu weit ausschauender Hilfe getrieben, als die Nachkriegsnot unseres Volkes ihn rief. Diese Gemeinde, in der die Aermsten eine Ehre haben, wie sie die Welt nicht sehen und erkennen kann, hat volle Verheißung für ihren Dienst an der Welt: steht sie auch der Welt gegenüber wie der kleine David dem Riesen,„so hat sie in ihrer Schleuder doch gute Steine, die ihr Ziel nicht verfehlen und ihre Wirkung nicht vergessen lassen, denn dem Demütigen gibt Gott Gnade." Jesus erwartet von den Seinen, daß sie seine Zeugen werden, und daß sie dieses Zeugnis hineintragen in alle Lagen und Fragen der menschlichen Gemeinschaft und der irdischen Geschichte. Vom Evan gelium her hin zum Volk! Die Gemeinde steht ja in einer Welt, die Gottes Schöpfung ist, in der das Volk, in dem sie zu wirken hat, besondere Bedeutung bekommt und Anspruch hat auf ganze, ungeteilte Liebe. Dabei stand vor Bodelschwinghs Augen die Gottesordnung, die dieser Dienst am Volk regiert: Wenn die Gemeinde des Herrn auch dem Kleinsten dient, wird ihr Zeugnis für die Großen fruchtbar. Indem sie den Weg der Armut geht, wird ihr geschenkt, daß sie viele reich machen darf. So bedingt eins das andere. Nur einige Blicke in den Reichtum dessen, was die Bethelgemeinde von ihrem Leiter nehmen durfte. Warum ist davon geredet? Sicher nicht nur, um vor aller Oeffentlichkeit den Dank abzustatten, den jeder von uns in der Bethelgemeinde dem jetzigen Reichsbischof schuldet. Nicht nur deswegen: vor allem sollte etwas anderes deutlich 0 Nr. 132— Seite 2 Freitag, 9. Juni 1933 geitag, 6. Juni werden. Dieser Führer bedeutet eine neue Zielsetzung unserer Kirche: daß nämlich in ihr eine Theologie ihr Ziel darin sehen soll, zur Verkündigung zu führen; daß sie in ihrem Dienst um so wachsamer werden soll, je größer die Not wird; daß sie nur dann Mission treiben kann, wenn sie selbst ihrer eigensten Aufgabe gerecht wird. Und daß sie lebt von dem Wort, in dem der Vater Jesu Christi sich herabneigt zu armen und törichten und sündigen Menschen, daß sie dieses Wort ausrichten darf in einem Volk, dem ihre ganze Liebe gehört und dem sie nichts mehr schuldet als dieses Wort. Daß gerade das, was Bodelschwingh uns hier in Bethel eingeprägt hat, Richtschnur für die ganze Kirche werden soll, erfüllt mich mit dankbarer und zuversichtlicher Freude. D. Brandt. jedes Volk wird um die Lösung ringen müssen.„Deutschland kämpft einen Kampf auf deutschem Boden für die ganze Welt“, meint Adolf Hitler. Ich glaube es nicht; ich glaube vielmehr, daß jetzt vor jedem einzelnen Volk die Aufgabe der Selbstdarstellung steht, und von ihrer Lösung wird es abhängen, ob ein Volk aktiv Anteil an der künftigen Kulturentwicklung haben wird oder nicht. Alle drei Wege führen zum Ziel, vorausgesetzt, daß bei den beiden ersten die psychologischen, beim dritten Weg die wirtschaftlichen Voraussetzungen zutreffen. Der 1. Weg. Die christliche Nächstenliebe als Grundlage des Gemeinschaftslebens. Deutlichere Zeichen der Zeitenwende. (Von den Grundlagen des Gemeinschaftslebens im nationalsozialistischen Staat.) In einer früheren Rede sagte Adolf Hitler einmal, daß die Zeitgenossen sicher keine volle Vorstellung von der eigentlichen Bedeutung des gegenwärtigen Geschehens haben könnten, denn das, was jetzt begonnen würde, sei bestimmend für Jahrzehnte, vielleicht für Jahrhunderte. Niemand ist wohl besser imstande, den Sinn der Zeit zu deuten, als derjenige, der selbst gestaltend an ihr mitwirkt, und doch unterläßt Adolf Hitler es, letzte Ziele aufzuzeigen, ja er läßt sogar die Frage offen, ob seine eigene Bewegung nur die Zeitenwende einleiten oder ob sie sie auch vollenden wird. Wenn wir darum die Frage nach dem Sinn des geistigen Umbruchs stellen, dann kann es sich nur darum handeln, die Züge aus dem Gesamtgeschehen herauszunehmen, die sich schon deutlicher abzuheben beginnen, um an ihnen die geschichtliche Bedeutung des Gegenwartsgeschehens zu erkennen. In der Aufgabe, die unverändert vor der Menschheit steht, handelt es sich darum, das Zusammenleben der Menschen in den Volksgemeinschaften und in der Völkergemeinschaft möglich zu machen, nachdem die Wirtschaftsentwicklung des letzten Jahrhunderts die Grundlagen zerstört hat. Drei Wege sind bis jetzt deutlich geworden. Ausgehend von der unbedingten Gewißheit, daß die Erde noch Gaben genug besitzt, alle Menschen reichlich zu ernähren, läßt sich die Aufgabe so umschreiben: Es sind die Gaben so zu verteilen, daß kein Mensch unverschuldet Not zu leiden braucht. Wenn alle Menschen bereit sind, auf alle ungerechtfertigten persönlichen Vorteile aus christlicher Nächstenliebe zu verzichten, dann können auch die wirtschaftlich Schwachen mit allen Lebensgütern versehen werden. Dieser Weg wendet sich an den einzelnen Menschen und verlangt von ihm eine radikale Abkehr von aller eigensüchtigen Gesinnung und ein Ernstmachen mit den sittlichen Forderungen der Bergpredigt. Die Forderung muß kategorisch erhoben und an alle gestellt werden. Wenn die Menschen dieser Forderung aber nicht nachkommen können, dann muß der Staat die sittlichen Normen in sich darstellen. Er muß den gesamten Wirtschaftsapparat übernehmen, die Produktion bestimmen und die Verteilung nach einem bestimmten Plan vornehmen. Wenn auch dieser zweite Weg sich als nicht gangbar erweisen sollte, dann bliebe als letzte heute erkennbare Lösungsform eine Umgestaltung der Wirtschaft übrig in dem Sinne, daß in ihr jeder, der arbeitet, auch den vollen Ertrag seiner Leistung erhält. Das Ziel würde erreicht sein nach einer restlosen Beseitigung aller Ausbeutung. Ob diese Wege von der abendländischen Welt nacheinander gegangen werden müssen, oder ob ein Volk den einen, das andere Volk den anderen Weg erproben wird, läßt sich im Augenblick nicht sagen, aber die Aufgabe ist nicht einem Volk, sondern allen Kulturvölkern gestellt; „Die christliche Sittenlehre will damit zur Tat werden nicht nur für den einzelnen, sondern für die gesamte irdische Ordnung. Damit schickt sie sich an, einen neuen großen Fortschritt zu bewirken. Sie redet den Menschen ins Gewissen, nicht mehr zu haben, sondern mehr sein zu wollen und dieses Sein nicht zu suchen in der West. flucht, sondern in der Arbeit an und mit der Welt, nich in hingebendem Glauben an die Heilslehre allein, sondern in tatkräftigem Tun nach den Forderungen der christlichen Sittenlehre. Das Ringen des Nationalsozialismus um die Mitarbeit der Kirchen als den sichtbaren Vertretern des Christentums ist dringlicher als es äußerlich erscheinen mag. Was hier vom Christentum verlangt wird, ist nicht weniger als ein Abgehen von einer Linie, die es fast 2000 Jahre verfolgt hat. Es war bislang individualistisch bestimmt. Die Welt braucht den einzelnen Menschen nichts anzugehen. Das Ziel des Lebens ist die ewige Seligkeit. Wenn dieses Ziel nur erreicht wird, dann bleibt es sich ganz einerlei, wie das Leben sonst verlaufen ist. Selbst wenn es in persönlicher Sklaverei oder in Leibeigenschaft verbracht sein sollte, kann es einen ewigen Wert gehabt haben. Soweit der Christ überhaupt in das Leben eingreift, geschieht es nur im Dienste der christlichen Nächstenliebe. So muß aller Besitz seinen Wert verlieren. Er wird nur so weit geachtet, als er den Menschen die Möglichkeit gibt, andern Gutes damit zu erweisen. In der ersten-Christengemeinde führte die Geringachtung des irdischen Besitzes zu einer kommunistischen Lebensform; aber diese Verachtung der äußeren Lebensgüter dauerte nur so lange, als der Zugang zur neuen Heilslehre fast ausschließlich aus den unteren, nichtbesitzenden Volksschichten erfolgte. Als dann im Laufe der Jahrhunderte das Christentum nach und nach von allen Schichten der Bevölkerung Besitz ergriff, hörte der Haß gegen den Reichtum allmählich auf, wenn die Kirchenväter auch noch Armut und Entsagung predigten. Bereits im vierten Jahrhundert klagt eine Stimme: „Die Leute fürchten sich vor der Forderung der Armut mehr als vor einem Sprung ins unendliche Meer.“ Und so ist es geblieben bis auf den heutigen Tag. Die meisten Menschen, die sich nach Christum nennen, vermögen ihr Christentum nicht mit in die Praxis des Lebens hinein zu nehmen, sie bedienen sich einer doppelten sittlichen Buchführung, indem sie am Sonntag Gott und in der Woche dem Mammon dienen. Auf diesen Zwiespalt hingewiesen zu haben, ist das besondere Verdienst des Christlichen Sozialismus. Er sagte, daß sich die Geltung des Evangeliums mit der Verpflichtung an den einzelnen Menschen nicht erschöpfe; nicht umsonst habe Christus das Wort gesprochen:„Ihr seid das Salz der Erde,“ das mit aller Deutlichkeit auf die Arbeit des Christentums an der Gemeinschaft hinweise. Die Veranlassung dazu, daß sich das Christentum jetzt anschickt, auch gestaltend in die äußere Welt einzugreifen, liegt in dem Hervorkommen des vierten Standes, dem durch die dauernde Konkurrenz der Maschinen immer wieder die Lebenssicherheit genommen wird. Es ist also nicht eine andere Einstellung zu den materiellen Lebensgütern, die das Christentum aus der Reserve herauslockt, sondern ganz einfach die Erkenntnis der verantwortungsbewußten Kreise, daß die Sorgen um die Erhaltung des physischen Daseins bei vielen Volksgenossen eine Höhe erreicht haben, daß sie höheren Lebensinhalten nicht mehr nachstreben können. Um die Menschen frei zu machen von den Dingen des vergänglichen Daseins, fühlt sie sich verpflichtet, mitgestaltend einzugreisen. Das Christentum wird frostig, hilflos, unwirksam wenn es auf seine dogmatischen Lehren beschränkt und des sozialen Einflusses beraubt wird; wenn es eingeschlof. sen bleibt in die vier Wände seiner Kirchen und Kapellen wenn ihm untersagt wird hinauszugehen, um die West mit seinem Geiste zu erfüllen und in entsprechenden Orgg, nisationsformen die tiefen sittlichen Wahrheiten, die lehrt, zu verkörpern. Wird ihm dies verboten, dann in es um seine wahre Mission gebracht und sinkt herab zu einer bloßen Dekoration der oberen Schichten. Wenn aber das Evangelium Wahrheit und Leben ist dann ist es unvereinbar mit einer Wirtschaftslehre, die den Eigennutz als die eigentliche Triebfeder sozialen Handelns ansieht, und mit einem Industriesystem, das auf den Gewinn einzelner allein gegründet ist. Die Bibel darf so wenig angesehen werden als ein Leitfaden für die Polizei wie die Religion als ein Mittel, die unteren Schichten in Ordnung zu halten. Mit größerem Rechte könnte man behaupten, der Mond sei geschaffen worden, um heimkehrenden Studenten als Leuchte zu dienen"(Rein Grundriß der Ethik. S. 179). Auch die katholische Kirche ist sich der Situation bewußt. In der Enzyklika Leos 13. vom Jahre 1891 heißt es schon:„Die Zeit ist gekommen, wo die Religion ihre lebenformende Kraft den sozialen Problemen gegenüber zu beweisen, die Gesellschaft mit dem Geist des Christentums zu durchdringen hat. Die Kirche muß versuchen. durch den Geist, der in ihr lebt, Einfluß auf die äußeren Lebensverhältnisse der Menschen zu gewinnen, damit sie handelnd in das Gebiet des öffentlichen und staatlichen Lebens eingreifen kann.“ So drängen die sozialen Bestrebungen beider Kirchen demselben Ziel zu, und mancher Patriot sieht schon den Augenblick kommen, wo die einigende Kraft der christlichen Ethik die dogmatischen Gegensätze überwinden und die gemeinschaftliche deutsche Kirche erstehen lassen wird, denn der Staat der nationalen Erhebung schickt sich an, das in die Praxis umzusetzen, was die Christlich=Sozialen beider kirchlichen Richtungen erstreben.„Gemeinnutz geht vor Eigennutz. Dieser Satz umschließt das Programm des christlichen Sozialismus. Jede Zeit hat die religiöse Aufgabe, Gottes Willen zu erkennen. In besonderer Weise ist das aber die Aufgabe der Kirche. Sie hat in das Volk hineinzuhören, um zu erfahren, wodurch es bedrückt wird. Heute sind es die Fragen der Familie, des Staates, der Wirtschaft, des Rechts, der Erziehung und die Arbeiterfrage, die das sicht der Zeit bestimmen. Wenn die Kirche klar und vernehmlich ins Volk hineinruft, wie auf Grund der Offenbarung Christi die Not zu wenden ist, vermag sie in enger Verbundenheit mit dem Leben des Volks in Wahrheit Volkskirche zu werden. Nationalsozialismus und Kirche können gar nicht unberührt nebeneinander hergehen. Beide wollen Diener am Volk sein. Wir mußten den Krieg verlieren, um die Nation zu gewinnen; wir mußten durch die Tiefen des Materialismus gehen, um Gott wiederzufinden. Vielleicht schenkte uns Gott die herrliche Volksbewegung, damit sich in der Volksseele unlöslich verbinde„Gott und Nation“. Zeltlager der 5000 bei Bielefeld. Am Pfingstsonnabend eröffnete der Reichswart Pastor Udo Smidt das Reichslager des Bundes Deutscher Bibelkreise, mit dem er die Feier seines 50jährigen Bestehens begeht. 5000 Jungen standen um die Lagermasten, von denen sie die Fahnen des Reiches und Bundes grüßten. Mit klingendem Spiel zogen die 6 Fahnenhundertschaften in das Lager ein. Der Führer begrüßt die Lagermannschaft und die Brüder aus Oesterreich, der Schweiz, Riga, Siebenbürgen, Elsaß, Rußland und Amerika. Mit ihnen eint uns nicht nur gleiches Blut, sondern mehr noch, gleiche Wegfahrt. Wir kämpfen mit ihnen im neuen Deutschland für ein inwendig gesundes Vaterland, zu dem für uns der Weg in Wahrheit Jesus Christus heißt. Er fordert unsern Werktag, er will der Herr unseres Lebens sein, er stellt uns hinein in Volk und Kirche. Der Bund ist gefordert zu dienstbereitem Einsatz. Der Bund muß sich der Verantwortung bewußt sein, die die Losung „Jesus Christus der Herr“ ihm auferlegt. Die Stunde der Entscheidung ist da, wir wollen alle mithelfen, daß keiner sie verträume. So möge das Lager im Dienst für Kirche und Volk stehen. Am Pfingstsonntag rief die Glocke, die mitten im Lager vor den drei Lagermasten aufgehängt ist, zum Gottesdienst. Der Bund wird sie der Gemeinde Ludwigsdorf in Siebenbürgen schenken, wo sie, wie hier im Lager, allsonntäglich zum Gottesdienst rufen soll. Zugleich soll die Glocke dem Gedenken an die im Weltkrieg gefallenen Kameraden des Bundes gewidmet sein. Der Bundesvorsitzende, Pastor Dr. Kertz, sprach über die Losung des Bundes. In ihr liegt das letzte Ziel aller unserer Arbeit. Dem Herrschaftsanspruch Jesu zu gehorchen, heißt, in opferbereitem Dienst in Kirche und Volk stehen, heißt, seine Pflicht tuen im Bewußtsein der eigenen Verantwortung vor Gott, der uns ganz fordert. Er will unser Ja. Nur zu oft aber trennt uns unser Nein von Gott, daher die Pfingstbitte: Herr, schenke uns durch deinen Geist, daß wir bekennen dürfen, daß Jesus Christus unser Herr sei. Ein Festakt sammelte im Lager Gastgeber und Gäste. Im Namen der Stadt Bielefeld und des Landrats sprach Oberbürgermeister Dr. Prieß herzliche Begrüßungsworte. Die Wünsche der gesamten evangelischen Jugend Deutschlands überbrachte D. Stange. Reichspräsident Generalfeldmarschall von Hindenburg hatte ein herzliches und anerkennendes Schreiben als Antwort auf den Gruß des Bundes aus seinem Festlager übersandt, ebenso der Reichsminister des Inneren, der Reichsarbeitsminister, der Regierungspräsident von Minden und andere. Wunsch und Ziel des Bundes soll der Kampfruf unseres deutschen Reformators Martin Luther sein:„Wir stehen alle im Kampfe und Kriege; das Evangelium ist unser Fähnlein, Christus ist unser Feldherr, unter ihm haben wir gut kriegen und erobern auch den Sieg durch das göttliche Wort.“ Dazu stehen wir und weichen keinen Finger breit. Der Nachmittag diente der Gruppenarbeit. Rund um das Lager sammelten sich 65 Arbeitsgruppen, um zu hören, was der Bund fordert von jedem, der in ihm steht. Am Abend traten die einzelnen Landschaften zu Heimatabenden zusammen. Jeder trug etwas dazu bei, seine Heimat vor den Kameraden lebendig werden zu lassen. Wir hörten vom Grenzkampf der Ostmärker, vom Kampf um Volkstum und Scholle der Siebenbürgen, vom Kampf der Kameraden im abgetretenen Gebiet. In diesen Stunden wuchs neue Kameradschaft und Freude zum Dienst an Volk und Vaterland. Auch hier ist der Bund gefordert, zu helfen und zu fördern, wo deutsche Volksgenossen ihn brauchen. Mit dem Zapfenstreich endete der erste Lagertag. Am Pfingstmontag marschierte die Lagerbesatzung zu den Festgottesdiensten, die in 8 Kirchen der Stadt Bielefeld stattfanden und in denen u. a. die Generalsuperintendenten von Rheinland und Westfalen predigten. Im Anschluß daran fand auf dem Rathausplatz eine öffentliche Kundgebung unter starker Beteiligung der Bevölkerung statt. Der Nachmittag diente der inneren Bundesarbeit. Ein Bundesthing gab Rechenschaft von der weitverzweigten Arbeit in Jungenschaft und Jungmannschaft. Wir stehen als Bund im Dienst der evangelischen Kirche des Dritten Reiches. Es war für die Lagermannschaft ein freudiger Anblick, als sie am Morgen nach der Kundgebung mit klingendem Spiel vor dem Reichsbischof almarschieren konnte, um so zu zeigen, daß sie Jugend Kirche, Jugend unter dem Worte Gottes sein will. Was wir am Morgen so zeigten, das wurde uns zur klaten Aufgabe, als wir im Thing vom Reichswart hörten, wie gerade auch heute wieder evangelische Jugend zum em satz und Aufbau in Volk und Vaterland gefordert wurct. Der letzte Lagertag stand im Zeichen per Arbeit, Gliederungen des Bundes traten zusammen, um bi. s“ fehle und Anordnungen für die künftige Arbeit in und Gruppe zu empfangen. Am Nachmittag besuchte Reichsbischof das Lager, dem die Lagermannschaft# ihre Führer eine Groschensammlung überreichte für Anstalt christlicher Nächstenliebe in Bethel. Mit eine Laienspiel und Schlußfeuer, das noch einmal Jungensch und Führer zusammenschloß, fand das Lager, das“ ersten bis zum letzten Tage von herrlichstem Wette! günstigt war, sein Ende. Ein Gang durch das Lager der 5000. Auf weiter Waldwiese am Fuße des Teutoburger des ist eine Zeltstadt von über 450 Zelten Zwanzig Wagenladungen Stroh wurden verbrauch, die Schlafstellen für die Nacht herzurichten. T/#110 pflegung empfing die Lagermannschaft aus 2= vom kanonen und 7 Standkesseln. Bis zum Lager!###au, Vorkommando Wasserleitung, Telefon, Licht und sprecher gelegt worden. Alle wichtigen Punkte zin Kommandoturm, Polizeizelt, Koch= und Wasserstelle“„i durch Teleson verbunden. An allen Ausgängen stey““ der Wachen Tag und Nacht. Morgens um 6 Uhr“zuzter Spielmannszug auf, um zu wecken. Einige 3“ schon rücken die Essenholer ab, um für das leibliche Wbo“ ihrer Mannschaft zu sorgen. Die Verpflegung, is„ährend reichlich, so daß auch Märsche und Leistungen,er zen müssolcher Lagertage von den Jungen gefordertw lg sen, glatt bewältigt werden. Das Lager ist in 12 peg schaften zu etwa 400 Mann eingeteilt, die sich an Der Wortlau Der Viermäck beteiligten Regier genden Wortlaut: Vertrag der Der Deutsche zösischen Republi britannien, Irlan Kaiser von Indi Ztalien im Bewußtse hhnen die Tatsach bundsrat gegenü Mitgliedern aufer Unterzeichnung d# in der Ueber e de den 4 faltung ihrer S eignet ist, dem zu festigen: getri Völterbundssatzut Briand-Kellogg-T mend auf die Er walt, die als Gr 1932 von ihren serenz unterzeichn 1933 von der Pe genommen woorh in dem Bestre der Methoden hoden u. sind, und denen unter Achtun nicht ohne Mitwil sind überein zu schließen, und die, nachdem sie und gehöriger F gen vereinbart h Die Hohen alle Fragen, die verpflichten sich, Rahmen des Bö menarbeit zwisch dens zur Anwei In Ansehr ihrer Artikel 10. schließenden Tei durch die ordent den Entscheidung den und Verfahr sen Artikeln gehö Die hohen alle Anstrengung rüstungskonferen: Fragen, die sie Konferenz offeng wendung dieses um sicherzusteller werden. Die Hoh Absicht, sich bundes anzus licher Art ins schiedenen herrscht r Oberschle Korridors einem Sch recht dem Versailles Zelt der andern g wir die die hohe Gepäck Platz z1 richtige edler A an den gehalte lich aus mandal Stadt jeder und üb die sich ten. g. 9. Juni 1933 zur Tat werden, ür die gesamte an, einen neuen et den Menschen dern mehr sein en in der Weltder Welt, nicht e allein, sondern n der christlichen os, unwirksam, beschränkt und n es eingeschlos. in und Kapellen, n, um die Welt rechenden Orgahrheiten, die es rboten, dann ist sinkt herab zu sichten. t und Leben ist, tschaftslehre, die er sozialen Hantem, das auf den die Bibel darf so 1 für die Polizei, ren Schichten in hte könnte man irden, um heimdienen"(Rein, er Situation beJahre 1891 heißt die Religion ihre lemen gegenüber eist des Christenmuß versuchen, auf die äußeren zinnen, damit sie i und staatlichen n beider Kirchen t sieht schon den Kraft der christüberwinden und ehen lassen wird, ig schickt sich an, Lhristlich=Sozialen „Gemeinnutz geht das Programm Gottes Willen zu aber die Aufgabe inzuhören, um zu Heute sind es die r Wirtschaft, des rage, die das Gesche klar und verGrund der Offenrmag sie in enger olks in Wahrheit ismus und Kirche lander hergehen. Wir mußten den nnen; wir mußten gehen, um Gott Is Gott die herrer Volksseele un9. Juni 1933 Austeokets“ Nr. 132— Seite 3 Vlernachttpark der Wortlaut des Abkommens veröffentlicht. Her Viermächtepakt, über dessen Paraphierung sich die Leteiligten Regierungen nunmehr geeinigt haben, hat folgenden Wortlaut: Vertrag der Verständigung und Zusammenarbeit. Her Deutsche Reichspräsident, der Präsident der fran„äsischen Republik, Seine Majestät der König von Großeritannien, Irland und der britischen überseeischen Gebiete, gaiser von Indien, und Seine Majestät der König von Ztalien im Bewußtsein der besonderen Verantwortung, die hnen die Tatsache ihrer ständigen Vertretung im Bölkerhundsrat gegenüber dem Völkerbund selbst und seinen mitgliedern auferlegt und die sich aus ihrer gemeinsamen Unterzeichnung der Abmachungen von Locarno ergibt; in der Ueberzeugung, daß der Zustand des Unbehagens, in dem sich die Welt befindet, nur durch eine Versärkung ihrer Solidarität beseitigt werden kann, die geeignet ist, dem Europa das Vertrauen auf den Frieden zu festigen; getreu den Verpflichtungen, die sie durch die völkerbundssatzung, die Verträge von Locarno und den Briand=Rellogg-Pakt übernommen haben, und bezugnehmend auf die Erklärung über die Nichtanwendung von Gewalt, die als Grundsatz in der in Genf am 11. Dezember 1932 von ihren Bevollmächtigten auf der Abrüstungskon= serenz unterzeichneten Erklärung verkündet und am 2. März 1933 von der Politischen Kommission dieser Konferenz angenommen worden ist; in dem Bestreben, allen Bestimmungen der Völkerbundspung, geönie Wirklamkeit zu verleihen unter Beachtung thoden und Verfahrensarten, die darin vorgesehen sind, und denen sie nicht zuwiderhandeln wollen; unter Achtung der Rechte eines jeden Staates über die nicht ohne Mitwirkung des Beteiligten verfügt werden kann; sind übereingekommen, zu diesem Zweck einen Vertrag zu schließen, und haben zu ihren Bevollmächtigten ernannt: (folgen die Namen) die, nachdem sie ihre Vollmachten ausgetauscht und in guter und gehöriger Form befunden haben, folgende Bestimmungen vereinbart haben: Artikel 1. Die Hohen vertragschließenden Teile werden sich über alle Fragen, die sie angehen, ins Einvernehmen setzen. Sie verpflichten sich, alle Anstrengungen zu machen, um im Rahmen des Völkerbundes eine Politik wirksamer Zusammenarbeit zwischen allen Mächten zur Erhaltung des Friedens zur Anwendung zu bringen. Artikel 2. In Ansehung der Völkerbundssatzung, insbesondere ihrer Artikel 10, 16 und 19, beschließen die Hohen vertragschließenden Teile, unter sich und unter Vorbehalt der nur durch die ordentlichen Organe des Völkerbundes zu treffenden Entscheidungen alle Vorschläge hinsichtlich der Methoden und Verfahrensarten zu prüfen, die geeignet sind, diesen Artikeln gehörige Wirksamkeit zu verleihen. Artikel 3. Die hohen verkragschließenden Teile verpflichten sich, alle Anstrengungen zu machen, um den Erfolg der Abrüstungskonferenz sicherzustellen; sie behalten sich vor, falls Fragen, die sie besonders betreffen, bei Beendigung der Konferenz offengeblieben sein sollten, deren Prüfung in Anwendung dieses Vertrages unter sich wieder aufzunehmen, um sicherzustellen, daß sie auf geeignetem Wege gelöst werden. Artikel 4. Die Hohen vertragschließenden Teile bestätigen ihre Absicht, sich im Hinblick auf eine im Rahmen des Völkerbundes anzustrebende Lösung über alle Fragen wirtschaftlicher Art ins Einvernehmen zu setzen, die für Europa, insschiedenen Landesverbänden zusammensetzen. Ueberall herrscht reges Leben. In ihrem Lagerplatz haben die Oberschlesier die unsinnige Grenzziehung des polnischen Korridors aufgezeichnet. Besuchern wie Jungen wird von einem Schlesier immer wieder eingehämmert, welches Untecht dem deutschen Volke mit dem Schandvertrag von Versailles angetan ist. Dort wieder finden wir das kleine Zelt der Oesterreicher, die unser Lager besuchen. Ihren mndern gemeldeten Gruppen wurde die Ausreiseerlaubnis aus Oesterreich(!) verweigert. Und dort wieder hören wir die Lieder der russischen Jungengruppe. Ein Blick in die hohen Zwölferzelte zeigt das Geschick oder Ungeschick hter Hausherren, in dem einen ist die Gruppe und ihr bepäck glatt verstaut, in dem andern aber scheint kein zu sein, weil man den vorhandenen Raum nicht ichtig ausgenutzt hat. So entsteht auf solchem Lager ein edler Wettstreit der Zeltbaukunst, und über allem wacht das sorgende Auge der Lagerpolizei. Der Tagesplan steht in den Merktafeln angeschlagen und wird pünktlichst einbehalten. So sieht das Lager immer sauber und ordentsich aus, weil über jede Zeit des Lagers der Lagerkomnandant seine Anordnungen trifft. Der Besuch aus der Sadt und Umgebung war an den Feiertagen sehr lebhaft, eder wollte doch einmal diese Zeltstadt gesehen haben, nio überall, wo er hinsah, erblickte er fröhliche Jungen, *e sich schon jahrelang auf ihr Festlager vorbereitet hatEt. Hier wächst junge Gemeinschaft und Freude an Speraschaft, Zucht und Ordnung. Fragen Sie einmal im Kaffeekränzchen danach, Pohe; Hausfrau nicht schon aus ihrem Elternhause das rote Feüci mit dem Schwan— Dr. Thompson's Seifenpulper— eunt. Seit über 50 Jahren ist Schwan=Pulver fur Wasche u Peusdalt bewährt und begehrt. Schwan=Pulver reinigt leicht Scheuern. ae Wäsche. Zum Abseifen, Schrubben und Anleit es unübertroffen. Die jedem Paket aufgedruckte Schwan=Kdu: Selbstbereitung der weißen, reinigungskräftigen beweist######ste sollte jede Hausfrau beachten. Das Rezept die Schman sparsam Schwan=Pulver ist. Der Hausfrau, Pulver für Wäsche oder Haushalt noch nicht versann es nur dringend zum Versuche empfohlen werden. :— Z u s t i m m u n g a l l e r b e t e i l i g t e n M ä c h t e. besondere für seinen wirtschaftlichen Wiederaufvan, von gemeinsamem Interesse sind. Artikel 5. Dieser Vertrag wird für eine Dauer von 10 Jahren. gerechnet von seinem Inkrafttreten an, abgeschlossen. Wenn keiner der Hohen vertragschließenden Teile den anderen vor Ablauf des achten Jahres seine Absicht mitteilt, den Vertrag zu beendigen, gilt er als erneuert und bleibt ohne zeitliche Befristung in Kraft, wobei jeder der Hohen vertragschließenden Teile die Befugnis hat, den Vertrag durch eine zu diesem Zwecke mit einer Frist von 2 Jahren abzugebende Erklärung zu beendigen. Artikel 6. Dieser Vertrag, der in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache abgefaßt ist, wobei im Falle von Abweichungen der französische Wortlaut maßgebend ist, soll ratifiziert, und die Ratifikationsurkunden sollen sobald als möglich in Rom niedergelegt werden. Die Königlich italienische Regierung wird jedem der Hohen vertragschließenden Teile eine beglaubigte Abschrift der Protokolle über die Niederlegung übersenden. Dieser Vertrag tritt in Kraft, sobald alle Ratifikationsurkunden niedergelegt worden sind. Er soll im Sekretariat des Völkerbundes gemäß den Bestimmungen der Völkerbundssatzung eingetragen werden. Geschehen in Rom am.... in einem Exemplar, das im Archiv der Königlich italienischen Regierung niedergelegt bleibt, und von dem jeder der Hohen vertragschließenden Teile eine beglaubigte Abschrift übersandt werden wird. Zu Urkund dessen haben die genannten Bevollmächtigten diesen Vertrag unterzeichnet. Die Paraphierung vollzogen Rom, 8. Juni. Die Paraphierung des Viermächlepaktes ist am Mittwoch abend um.30 Uhr nach Schluß der Sitzung des Senats durch den italienischen Regierungschef Mussolini und die drei Botschafter von Deutschland, England und Frankreich im Palazzo Venezia in Rom vollzogen worden. In der voraufgegangenen Senatssitzung hatte Mussolini in einer bedeutungsvollen Rede die große Tragweite des Vierer=Paktes und dessen historische Bedeutung erläutert. Er fand dabei warme Worte der Anerkennung für das Entgegenkommen der beteiligten Mächte. Die Rede wurde mit einer stürmischen Ovation des Senats für den Duce ausgenommen. Die Bedeutung Außenpolikischer Erfolg der Reichsregierung. Die Zustimmung der Reichsregierung zu dem VierMächte=Pakt ist nach eingehender Prüfung des Vertragstextes erfolgt. Die deutsche Stellungnahme zu dem Vertrag läßt sich wie folgt zusammenfassen: Der Pakt erfüllt in seiner jetzigen verwässerten Form keineswegs alle Hoffnungen. Er enthält noch nicht die Einigung über alle wesentlichen Punkte, aber er eröffnet Perspektiven einer starken Friedensarbeit für die Zukunft. Das wesentliche ist die Tatsache, daß in dieser Zeit ein solcher diplomatischer Pakt überhaupt abgeschlossen werden konnte. Wie schwer es war, das Abkommen zustande zu bringen, das zeigt sich am deutlichsten darin, daß volle drei Monate diplomatischer Verhandlungen notwendig waren. Der Kerngedanke des Mussolinischen Planes ist geblieben. Er findet seinen Niederschlag in Artikel 1, in dem ganz klar statuiert wird, daß die politische Führung der europäischen Politik in Zukunft in den Händen der vier Mächte liegen soll und daß ihr Ziel die Erhaltung des Friedens durch Zusammenarbeit ist. Dieser Artikel wird noch erläukert in der Präambel. Es kommt in der Präambel deutlich die alte Idee Mussolinis zum Ausdruck, daß der Völkerbund allein es nicht schafft, sondern die Zusammenarbeit der vier Mächte erforbeich b. G Der Pakt stipuliert nicht einen neuen Gollesftieben, sondern den Willen zur Zusammenarbeit. Damit sieht er einen neuen Ausgangspunkt für die Behandlung der eurozäischen politischen Probleme. Tehrer=.Attutg Entscheidende Besprechungen in Paris Am heutigen Donnerstag hat der Führer der amerisungsdelegation, Norman Davis, in Paris Daladier und mit dem französischen Außenminister PaulBoncour sowie dem englischen Unterstaatssekretär Eden. Diese Aussprache muß als die letzte Möglichkeit angesechen werden, die Genfer Abrüstungsverhandlungen vor dem endgültigen Versacken zu retten. Die Amerikaner und Engländer werden bei dieser Unterredung zweisellos den allerstärksten Druck auf Frankreich ausüben, nun endlich einmal in der Abrüstungsfrage Farbe zu bekennen und die Konzessionen zu nennen, 3u. Frankreich bereit ist. Es ist unmöglich, daß die Abrüstun## verhandlungen überhaupt noch vorankommen werden, wenn diese englisch-amerikanische Aktion nicht von Erfolg begleite# ist. Auch die Weltwirtschaftskonferenz wird dann nichts ereichen Eönnen..— zu bewegen Es hat keinen Zweck, sich in der Vut pbeginnende Weltdle ob die in der nächsten Woche in Voypgatziorm sein würde. wirtschaftskonferenz noch die geeignete...„„A Mare-, nun im Kreise der leitenden Staatsmanner die in Genf nicht gelösten Fragen zu besprechen. Die Londoner Verhandlungen werden nogetzige Ainierrehuntg in Bar ist, zu positiven Ergebnissen führen Ueber die haltung, die die französischen weis dafür wären, daß Frankreich an eine tatsächliche Abrüstung überhaupt nicht denkt. Das Blatt behauptet daß Frankreich an sich bereit sei, „nicht allzu sehr auf Beistandsversicherungen herumzureiten". Dagegen werde Frankreich sich aber energisch bemühen, Garantien zu erhalten, d. h. eine technische und eine budgetäre Kontrolle der Rüstungen für einen Versuchszeitraum von etwa drei Jahren, während dessen Rüstungsbeschränkungen nicht vorgenommen werden sollen. Erst am Ende dieses Zeitraumes und auf Grund der Erfahrungen, die man über den Wert dieser Kontrolle gesammelt haben werde, werde Frankreich geneigt sein, nicht etwa einen Teil seiner Waffen und Munition zu zerstören, sondern dem Völkerbunde zur Verfügung zu stellen, unter Bedingungen, deren Festsetzung übrigens ziemlich heikel sei. Kleinarbeit in Genf Nadolny zur Reglementierung des Waffenhandels. Im Hauptausschuß der Abrüstungskonferenz schloß sich der deutsche Delegationsführer Botschafter Nadolny der vom Ausschuß für die Reglementierung des Waffenhandels und der Waffenfabrikation ausgesprochenen Ansicht an, daß die Lösung dieser Probleme von der Entscheidung über wichtige Fragen des englischen Planes abhänge und daß, wenn diese Fragen einmal geregelt sind, keine Schwierigkeiten bestehen, besondere Bestimmungen für die Reglementierung des Handels und der Herstellung von Waffen zu treffen. Die deutsche Delegation habe nichts gegen eine Reglementierung des Handels und der Fabrikation von Waffen einzuwenden. Sie sei aber der Meinung, daß man auf die staatliche Waffenfabrikation dieselben Methoden anwenden müsse, wie auf die private Fabrikation. Eine Abschaffung der privaten Waffenindustrie sei abzulehnen. Botschafter Nadolny schloß seine Ausführungen mit der Feststellung, daß die deutsche Delegation diese Reglementierung als eine Ergänzung der Bestimmungen über eine wirkliche Abrüstung, nicht aber als eine Vorbedingung dazu betrachte. Unterbrechung in Geuf Die Abrüstungsarbeiten bis zum 27. Juni abgesetzt. Genf. 8. Juni. Das Erweiterte Präsidium der Abrüstungskonferenz hat beschlossen, seine Arbeiten bis zum 27. Juni zu unterbrechen. Die Arbeiten der Abrüstungskonferenz werden inzwischen vollständig ruhen. Der Präsident der Abrüstungskonferenz, Henderson, begibt sich Ende der Woche nach London, um dort in Fühlungnahme mit den dort anläßlich der Weltwirtschaftskonferenz anwesenden Außenministern und Regierungschefs die endgültigen Entscheidungen der Abrüstungskonferenz, die fur Juli vorgesehen sind, vorzubereiten. Am 27. Juni wird das Erweiterte Präsidium in Genf wieder zusammentreten, um die zweite Lösung des Abrüstungskonventionsentwurfes vorzubereiten. Henderson deutete an, daß er evtl. auch in der Zwischenzeit nach Paris gehen werde, um dort Verhandlungen zu führen. Er ließ sogar durchblicken, daß unter Umständen das Erweiterte Präsidium der Abrüstungskonferenz in der Zwischenzeit bis 27. Juni nach London einberufen werde. Der deutsche Vertreter, Botschafter Nadolny, unterstützte den Vorschlag Hendersons, der schließlich einstimmig angenommen wurde. Erlaß an die Oberpräsidenten Zusammenarbeit der preußischen Ober- und Regierungspräsidenten mit den Gauleitern der ASDAp. Der preußische Ministerpräsident Göring hat an die Oberpräsidenten und an die Regierungspräsidenten einen Erlaß gerichtet, nach dem die Oberpräsidenten und die Regierungspräsidenten die Pflicht haben, bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit den führenden nationalsozialistischen Persönlichkeiten ihres Bezirkes, also in erster Linie den Gauleitern, Fühlung zu halten. Selbstverständlich, so heißt es in dem Erlaß weiter, wird hierdurch das den Oberpräsidenten und Regierungspräsidenten zustehende Recht der Exekutive in keiner Weise berührt, diese verbleibt vielmehr ausschließlich ihnen, jedoch werden sie zweckmäßig vor wichtigen Maßnahmen mit dem zuständigen Gauleiter in Verbindung treten, um diesem Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Zu solchen Maßnahmen rechnen besonders die über leitende Beamte zu machenden Personalvorschläge. In den Berichten, die in derartigen Personalangelegenheiten erstattet werden, ist die Stellungnahme des Gauleiters anzugeben und, falls sie von der eigenen Auffassung abweichen sollte, zu ihr Stellung zu nehmen. Empfang des Prinzen von Hessen Kassel begrüßt den neuen Oberpräsidenten von Hessen-Nassau In Anwesenheit des preußischen Ministerpräsidenten Göring wurde in Kassel der neue Oberpräsident von HessenNassau, Prinz Philipp von Hessen, sowie seine Gemahlin, die Prinzessin Mafalda, eine Tochter des italienischen Königspaares, empfangen. Die Stadt hatte reichen Schmuck angelegt. In allen Orten der Provinz, die der Zug durchfuhr, wurde der neue Oberpräsident auf das freundlichste begrüßt. Ministerpräsident Göring und Prinz Philipp von Hessen schritten nach dem Eintreffen in Kassel die Front von Schupo, SS.-, SA.- und Stahlhelmformationen ab und begrüßten die Vertreter der Reichswehr, der Polizei sowie der Behörden. Oberbürgermeister Dr. Lahmeyer hielt im Roten Palais, dem früheren Residenzschloß des Landgrafen von Hessen, die Begrüßungsansprache. Der Redner gab seiner Freude über die Ernennung des Prinzen Philipp von Hessen zum Oberpräsidenten Ausdruck und erinnerte weiter an die Verbundenheit mit Italien. Gleichzeitig gab Oberbürgermeister Dr. Lahmeyer noch bekannt, daß die städtischen Körperschaften den preußischen Ministerpräsidenten Göring einstimmig das Ehrenbürgerrecht verliehen haben. Namens der Gauleitung Kurhessen der NSDAP. begrüßte dann Reichsstatthalter Sprenger den preußischen Ministerpräsidenten und den neuen Oberpräsidenten. Ministerpräsident Göring dankte für die ihm zuteil gewordene Nr. 132— Seite 4 AAnteokatte Freitag, 9. Juni 1933 Ehrung und erklärte, es sei sein größter Stolz, zu den treuesten Paladinen des Führers zu zählen. Wenn heute uns Menschen zujubeln, die gestern noch abseits standen, so führte er weiter aus, dann sind sie nicht alle um des Vorteils willen zu uns gekommen. Sie schauten zu wenig hinein in unsere Bewegung. Jetzt sind sie erwacht, Haß, Gram, Neid und Mißgunst sind verschwunden, Hoffnung und Glaube sind wieder in die deutschen Seelen eingezogen. Nach einem dreifachen Sieg=Heil auf den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler übergab Ministerpräsident Göring dem Prinzen Philipp sein neues Amt. Nationalsozialistische Führertagung Berlin, 8. Juni. In den Tagen vom 14. bis 16. Juni wird in Berlin eine nationalsozialistische Führertagung durchgeführt, die am 14. Juni mit einer Veranstaltung beginnt, an der sämtliche Gauleiter und Amtswalter teilnehmen. Für den 15. Juni ist eine gemeinsame Führertagung der Gauleiter, Amtswalter, der Nationalsozialisten in führenden Staatsstellungen, der führenden Betriebszellen=Obleute, der Schulungsleiter und Leiter des ständischen Aufbaus für die Gaue vorgesehen, die im Plenarsitzungssaal des preußischen Staatsrats stattfinden wird. Am 16. Juni soll die feierliche Einweihung der bisherigen Bundesschule des...B. in Bernau bei Berlin als Reichsführerschule erfolgen. Deutschland will leben Beitritt des Deutschen Lehrervereins zum RSLB. vollzogen. In der Vertreterversammlung des Deutschen Lehrervereins in Magdeburg gab der bisherige Vorsitzende, WolffBerlin, bekannt, daß der Deutsche Lehrerverein dem NSLB. beitritt. Die Versammlung begrüßte diesen Entschluß mit langanhaltendem Beifall und wählte dann unter stürmischem Jubel den bayerischen Kultusminister Schemm zum Vorsitzenden des Deutschen Lehrervereins. Minister Schemm dankte für die Wahl und ersuchte um unbedingte Treue und Vertrauen zu der Führung. „Lassen Sie sich", erklärte er,„in der großen Stunde nicht von der großen Straße, die Deutschland und Sittlichkeit heißt, durch kleinliche Dinge wieder herabdrängen. Heute gibt es nur ein Ziel, das ganz schlicht heißt: Deutschland will leben, und da muß die Lehrerschaft als Erzieher mitarbeiten. Mehr wollen die Lehrer nicht, als Garanten der deutschen Jugend und des deutschen Volkes sein. BDA=Kundgebung auf der Walhalla Weihe des Saargebietes zum Endkampf. Im Anschluß an die große Tagung des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland(BDA.) in Passau fand in der Walhalla bei Regensburg eine schlichte, eindrucksvolle Feier statt, an der auch der Präsident der Regierung von Niederbayern und der Oberpfalz, Dr. Wirschinger, teilnahm. Dr. Hans Steinacher, der neue Reichsführer des BDA., brachte die volksdeutsche Forderung an diesem Ehrenmal zum Ausdruck. Anschließend legte der Reichsführer einen prächtigen Kranz vor der Büste des Freiherrn vom Stein nieder. Als Vertreter des Saargebietes führte Oberbürgermeister Neikes-Saarbrücken aus, das Saargebiet habe auf der Pfingsttagung in Passau und jetzt an der Walhalla die Weihe zum Endkampfe um die Erhaltung des Saargebietes bekommen. Das Saargebiet werde sich der anderen deutAbstimmungsgebiete würdig erkennen. schen Aoftimmungsgrdiete wulligein Stimmen für Reichsbischof von Die versammelten Pfarrer der größten Synode Westfalens haben heute telegraphisch an das Kirchenbundesamt in Berlin und die Reichsleitung der Deutschen Christen folgende Entschließung gesandt: Dortmund, 7. Juni 1933. Die in ernster Beratung versammelten Pfarrer GroßDortmunds, der größten Synode Westfalens, stellen sich geschlossen hinter den zum Reichsbischof bestimmten D. von Bodelschwingh und erwarten von seiner Arbeit zusammen mit den jungen Christen der neuen Zeit, besonders mit dem Vertrauensmann des Kanzlers und der Deutschen Christen, Wehrkreispfarrer Müller, eine segensreiche Tätigkeit. Die im Volkshochschulheim auf Haus Mark bei Tecklenburg versammelte Pfarrerschaft der reformiert. Kreisgemeinde Tecklenburgs begrüßt einmütig und von Herzen Ihre Wahl zum Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche. Wir stehen in vollem Vertrauen zu Ihnen und geloben Ihnen treue Gefolgschaft. Wir schließen uns mit Ihnen zusammen in der Bitte, daß Gott unsere erneute Kirche mit seinem Geist erfülle und segne. Wollschläger, Superintendent. Westerkappeln, 7. 6. 1933. Aus dem ganzen Reiche, den Grenzländern und der Schweiz liegen viele Zustimmungserklärungen und Begrüßungen vor, über die noch näher berichtet werden wird. Nachdem Pfarrer Hossenfelder vor wenigen Tagen in einem Rundschreiben aufgefordert hat, sämtliche SA., SS., NSBO. und sonstige Parteiformationen zu Protestkundgebungen zu veranlassen, laufen beim Kirchenbundesamt zahlreiche Protesttelegramme eine, die fast alle den von Pfarrer Hossenfelder vorgeschlagenen Text enthalten. Auch politische Körperschaften, kommunale Gemeindevertretungen und dergleichen mischen sich jetzt in den Streit. Entgegen anders lautenden Nachrichten, auch entgegen angeblichen Aeußerungen von Wehrkreispfarrer Müller sei nochmals ausdrücklich festgestellt, daß in Loccum nicht daran gedacht war, über die Person des Reichsbischofs eine Volksbefragung vorzunehmen. Einen derartigen Gedanken hat Wehrkreispfarrer Müller immer wieder abgelehnt, und diese Ablehung auch im Pakt von Loccum mit seiner Unterschrift bekräftigt. Strafantrag gegen Gereke 6 Jahre Gefängnis—Ehrverlust—Geldstrafe Im Prozeß gegen den früheren Reichskommissar Dr. Gereke beantragte der Staatsanwalt gegen Dr. Gereke wegen Betruges und wegen fortgesetzten Betruges eine Gesamtstrafe von sechs Jahren Gesängnis und 100000 Rm Geldstrafe unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren. Der Haftbefehl soll aufrechterhalten bleiben. Ferner stellte der Staatsanwalt den Antrag, den Sekretär Dr. Gerekes, Freigang, im Falle der Beihilfe zur Untreue und zum Betruge beim Hindenburg=Ausschuß freizusprechen und wegen Beihilfe zum fortgesetzten Betruge im Falle der Zeitschrift mit einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten zu belegen. Die Untersuchungshaft soll bei Freigang voll angerechnet werden, für den Rest der Strafe soll eine Bewährungsfrist von drei Jahren gewährt werden. In seinem Plädoyer hatte der Vertreter der Anklagebehörde, Assessor von Haake, ausgeführt, er müsse mit aller Bestimmtheit feststellen, daß das Verfahren gegen Gereke mit Politik nicht mehr und nicht weniger zu tun hat als jeder andere Prozeß, in dem der Staat gegen einen Schädling, gegen einen Gesetzesbrecher seinen gesetzlichen Strafantrag geltend macht. In dem Strafverfahren gegen Dr. Gereke handele es sich um reine Vermögensdelikte. Aus dieser Erkenntnis heraus seien alle Entschließungen und Entscheidungen in dieser Sache getroffen worden und sollen auch in Zukunft alle Entscheidungen getroffen werden. Der Staatsanwalt behandelte dann die einzelnen Vorwürfe gegen Dr. Gereke. Zum Thema Aufwandsentschätigung betonte er, allein die rechtswidrige Aneignung von 74000 RM durch Dr. Gereke rechtfertige schon die Verurteilung des Angeklagten. Was die Glaubwürdigkeit der beiden Angeklagten betreffe, habe Dr. Gereke, anstatt auf die schweren Vorwürfe klare, eindeutige Ausführungen zu machen, um die Frage herumgeredet; Freigang dagegen habe auf jede Frage eine klare Antwort gegeben. Zu dem Fall Hindenburg-Ausschuß erklärte der Staatsanwalt, daß Dr. Gereke von vornherein den Plan gefaßt hatte, von den gesammelten Geldern einen Teil zurückzubehalten. Untreue und Betrug stellten sich hier als eine Handlung dar. Dr. Gereke habe als Bevollmächtigter des Hindenburg-Kuratoriums nach Schluß der von ihm gemachten Ausgaben auf Heller und Pfennig abrechnen müssen. Dadurch, daß er 452000 Mark Ueberschuß nicht zurückgab, habe er den Berechtigten gegenüber eine Vermögensverfügung getroffen, durch die das Kuratorium in erhebliche Schwierigkeiten geriet. Dem Angeklagten mußte bewußt gewesen sein, daß er in dieser Weise nicht handeln durfte, sonst hätte er nicht mit falschen Rechnungen operiert. „Im Falle der Zeitschrift", fuhr der Staatsanwalt fort, „hat sich herausgestellt, daß Dr. Gereke bis in die neueste Zeit hinein nur Treuhänder des Verbandes war. Es mutet wie ein Stück aus dem Tollhause an, daß Dr. Gereke 30 000 Reichsmark bewilligt wurden, um die Zeitschrift über die nächsten Monate hinwegzubringen, während Dr. Gereke zum gleichen Zeitpunkt bereits das Doppelte dieser Summe aus den Ueberschüssen der Zeitschrift entnommen hatte. Geursche Kelentattagung „Die Kolonialfrage soll eine Frage sein, hinter welcher vu. ganze Nation steht. Man weiß, wie wenig diese Forderung in der Vorkriegszeit hat verwirklicht werden können —igeg„ Prrwirnlich werden toinen. Man erinnert sich der Kampfe, die im Reichstag um die Bewini, zung von Mitteln für die Erschließung der neu gewonnene Kolonien durchfochten werden mußten, daß erst nach., Auflösung des Reichstages, im Dezember 1906 wegen Ver Auflösung des Reichstages. im Dezember 1906.—. weigerung der Zuschusse fur die Schutztruppe in Südwest, afrika dank einer umfassenden Aufklarung im deutschen Volke ein neuer Abschnitt der deutschen Kolonialpolitit b# gann, von dem aus erst eine wirkliche planmäßige Erschlie, tung der Kolonien begonnen werden konnte. Wenn man die deutschen Kolonialleistungen in diesen och nicht zehn Jahren planmäßiger Entwicklung überschaut n3 mit den Leistungen anver### Völker vergleicht, so muß jeder objektive Beurteuer zuge Jayryunderte bewiesene*“ nderer Völker vergleicht, so muß sugestehen, daß sich, das durch die tolonisatorische Genie und Jahrzehnten, sondern nur in Menschenaltern voll er werden kann, und so war es verständlich, daß sich bis zum Ausbruch des Krieges die Erfolge der deutschen Kolonisation fu, die deutsche Wirtschaft und das deutsche Volkstum noch für die deutsche Wirtschaft und das deu. olkstum noch nicht für jedermann erkenntlich zeigten. Die Koionien waren noch nicht in ihre Aufgaben hineingewachsen, dem Mutter, lande diejenigen zusätzlichen Rohstoff=, Absatz= und Siedlungs, gebiete zu gewähren, die die deutsche Wirtschaft und das Volk bis dahin vornehmlich durch den Ausbau des Außen, handels und durch Auswanderung suchte. Die Nachkriegszeit erst hat mit ihren verheerenden Folgen der wirtschaftlichen Ausbeutung Deutschlands durch das Ausland und den Zusammenbruch des weltwirtschaft. lichen Systems dem deutschen Volke die Augen über die eigentlichen Aufgaben deutscher Kolonisation geöffnet. Die immer stärker werdende Forderung nach Rückgabe der Ko, lonien beruht nicht allein auf dem Verlangen nach Beseitigung der kolonialen Aechtung und Wiedereinsetzung in unsere verbrieften kolonialen Besitzrechte, sondern vor allem auf der Erkenntnis, daß das Problem der Arbeitslosigkeit nicht voll wird gelöst werden können, wenn nicht gleichzeitig der deutsche Lebensraum durch Angliederung eigener Rohstoff=, Absatz= und vor allem Siedlungsgebiete über den allzu beengten eigenen und europäischen Raum hinaus erweitert wird. Die Deutsche Kolonialbewegung hat in unermüdlicher 14jähriger Arbeit den Willen zur Wiedererlangung der entrissenen kolonialen Neulande wachgehalten und die Erkenntnis von der Notwendigkeit der Erweiterung des deuschen Lebensbereiches in allen Volkskreisen verbreitet. Das Ausland weiß, daß der koloniale Wille des deutschen Volkes unerschütterlich ist und einmal sein Recht fordern wird. Die erwachte Nation bekennt sich nicht nur zu dem Grundsatz der nationalen Ehre, die die Beseitigung der Kolonialschuldlüge verlangt, sondern vor allem auch zu der Grundforderung, daß jedem deutschen Menschen Anteil gewährt werde am Boden und den Gütern des Volksganzen und daß daher der an Zahl vermehrten Bevölkerung ein entsprechend erweiterter Lebensraum gewonnen werden müsse. Sie lehnt den Internationalismus auch auf dem Gebiete der Siedlung ab, weil sie deutsche Menschen nicht an das Ausland preisgeben und in fremdem Volks tum untergehen lassen will. Darum vereinen sich die Ver treter des neuen Deutschland mit den alten Kolonialverbänden auf der Deutschen Kolonialtagung in Frankfurt zu einem einmütigen Bekenntnis für ein größeres Deutscheinem einmütigen Bekenntnis für ein größ land, in dem sich das alte Stammland mit den verlorenen land, in dem sich deutschen Neuräumen jenseits der Meere zu einer festen deutschen Wirtschafts= und Kulturgemeinschaft vereinigt. Der Generalsekretär der Deutschen Kolonialgesellschaft, Erich Duems, schreibt zu der am 8. Juni in Frankfurt a. M. beginnenden Deutschen Kolonialtagung: Die in der Kolonialen Reichsarbeitsgemeinschaft vereinigten deutschen Kolonialverbände veranstalten ihre diesse Kolonialtagung in der Gr####engsstadt der deutschen jährige Rolbmallagung in der Grandungsstaet der beutschen Kolonialbewegung Frankfurt a. M. Als sich vor 50 Jahren die Verfechter einer neuen deutschen Kolonialpolitik aus dem ganzen Reiche im Saalbau zu Frankfurt a. M. versammelten, prägte der damalige Oberbürgermeister von Frankfurt a.., der spätere Finanzminister Dr. Miquel, den Satz: Verschiedenes. Sieben sonnige Tage am schönen deutschen Rhein während der Zeit vom Mai bis September für eine Pauschalsumme von Mk. 25,—. Geboten wird für diesen PreiSieben Tage Aufenthalt in Wiesbaden, behagliche kunft, reichliche und gute Verpflegung einschließlik bedienung und Trinkgelder. Unsere Gäste finden währene dieser Zeit Gelegenheit, die Schönheiten des Rheins und Taunus kennen zu lernen zu ermäßigten Preisen. Best Referenzen aus ganz Deutschland liegen vor. Prospenl gegen Rückporto versendet der Gemeinnützige Besuch wochendienst e.., Wiesbaden. Die Württembergische Bibelschule Stuttgart=Cannstal durfte auch im verflossenen Jahr unter dem Reichtul der Gnade und des Wortes Gottes stehen. Die Leitunz der Schule wie auch ihre Mitarbeiter sind dem Hein dafür herzlich dankbar. In einer Zeit, in der so viel Fit tum und Verführung von allen Seiten auf die Mensch einstürmt, ist es unendlich wichtig, daß das geoffendatt Gotteswort allein Richtschnur in Lehre und Unterweistng bleibe. Es ist der Schule höchstes Anliegen, daß altvom Evangelium her bestimmt werde.— Auch in dies Jahr durfte die Schule vier Missionsschwestern für Dienst in China vorbereiten, die übrigen Schülerin für den mannigfaltigen Dienst in der. Heimal, Bräute von Pfarrern und Predigern fanden die Rüstung für ihre zukünftige Aufgabe. Im Oktoberzez beginnt, so Gott will, der neue Kursus. Prospekte zur Verfügung. Braunschweiger Frichsog 10.98 Nordlohrte 500 R. 10 10 : fl. 4420* MI..50 oarhnahrne frei ace Sr. dd. Framann Nanlervenio raunschoeig, Ferdttraße 33 17 Kinderreiches Pfarrhaus sucht perfektes Vorstellung zwischen ½4 und ½5 Uhr täglich außer Freitag. Angebote unter A 3362 an die Geschäftsstelle des Aufwärts. Stellengesuche und Angebote haben im„Aufwärts“ srohen Ertolg! Meittk S HIl. Freude ins Haus bringt ein Photo-ApPa,, agrnt Photo-Arbeiten— Qualitäts-Aussa K g ee w cc e ee e Mg erie Bethel. — Heute, Donnerstag, 8¼ Uhr in Gosen Blaukreuzstunde. Jedermann ist herzlich eingeladen. Schriftleitung: W. Kraa; Wirtschafts= und Weit Dr. H. Huttel; Anzeigen: K. Diekmann; alle in 95 Bestellgebäh Ausland unter Einzeluummer Nr. 133. Das ist di Wenn ne Einer wa Buriin Deutlichere (Von den Gi im n die durch den Normen als( Der wirtschaft nahm, daß bei Kräfte sich alles hat arg betroger Hilfe desselben E riode als eine und den sie daru ten, daß der Au fend war. Heute von der Wirksam Staat soll die sit zweigen verwirh auf dem Gebiet stig für die besit den Schichten keit des Staate einer kleinen So führung dafür z1 nisse so geordne arbeitet, auch sei hinaus soll jeder künstlerischen Er Anteil nehmen h der Staat dafür schaftlichen Leber Eigennutz" zur: Ihm eröffnet s Am meisten Kla beuterische Wirk dürften sie verhö des nationalen zu, die sie zu Die den. Oeffentliche Grundlage erriallein darin sehe nen. Wenn sie aaß ihre Träger Rente einbrachte nicht mehr vork das Handeln, hi Der Kredit würk wirtschaftlich no während er jetzt unter möglichste verdienen, sond Staat. Das kani werden, und d die Forderung? Es bedarf k mancherlei gesc nennen: Wir h gelungenen Ver wesens. Durch? rung, die sich st zugute tat, dies dem internatio tung überlassen kratie bei jeder die Arbeiterma em schnödesten Cozialismus h unterließ sie es, rat aufzurufen. Selbstverständli gängig machte, waltung des St Alle diese 9 den Eigennutz auszuschalten 1 Aber die RP Ruepee siche wa eine solch nutionalen Reg daß sie der fr