tag, 24. Januar enteurern Militär und änkel wurden die Anin die Kaserne einge. die übrigen ergriffen Während des Geplännißglückten Anschlags, ßerdem wurden sat einen Schwer= und * gung in Botschafters Aloist n Montag zu seiner ihr umfangreichen— 1 Verwaltungsfragen rnennung eines Danrfte diese Ernennung steht von Deutschkums in Po. es Dreier=Ausschusses sregierung als völlig oßen Schwierigkeiten Regierung heftigen hi überwunden. Ju schlesien=Beschwerden, ksbundes wegen des Rybnik. Daneben ner Persönlichkeiten. - und wirtschaftspo. ehandlung, darunter der Action directe, wischen Danzig und zollfreien Danziger Köln. späten Abendstunhen in Köln weiter erum zu erheblichen. en kommunistischen Steinen und Briund schließlich bevon der Schußwaffe den vier Personen tachrichten. Im Frühjahr 1932 Besellschaft in HanGelegenheit wurde ise Mitteilung getwicklungsmöglich Während die Entso kennt man doh lfelder die geologiin von Erdöllager. t eifrig an der Argeologischen ErIm Naturwissenttwoch) Herr Postjag, in dem neben anderen mit dem behandelt werden 1 Vortrages wird ter. gen in der Aufn Gosen. Wir be), den 25. Januar 5 Bethel=Orchester d hierzu herzlich gest. u. Arbeiter eitag, den 27. Jang: Jahresbericht, der Mitglieder, nüssen 2 Tage vor Vorstand eingeDer Vorstand. Schweit enlage, 1060 m. en. Liegekuren. ildg. von Hausniedr. Preise. Burckhardt, Pfr. eim Haslibergner Oberlend. uche bote aben im„Aufwärl“ rohen Eriol pparat! löte-Ausführund Rathausstraße 6 Bezugspreis: Erscheint wöchentlich sechsmal.— Preis monatlich.25 und .36 Bestellgebühr, beim eigenen Postamt bestellt.— Fürs Ausland unter Streifband.95(tukl. Postgeld). Preis der Vsa. Postscheckonto Saunsser FiHr Einzelnummer 10 Postscheckton Hannover a. UI1. mit den Beilagen„Für Herz und „Radengabek ganh Anzeigenpreis: Die einspaltige Millimeterzeile oder deren Raum 10 Pfennig, Reklame 30 Pfg. Beilagen unter###se tausend 15 Mi. Schlus der Anzeigen=Aunahme nachmittags 3 Uhr. Postscheckkonto Haunover 67377. Nr. 21. Bielefeld=Bethel(Verlagsort Bielefeld), Mittwoch, den 25. Januar 1933. 15.Jahrgang. Kind, wenn dich eine Bürde sehr schwer drückt, so vergiß nie, daß der Mensch durch das Schwertragen sehr stark wird. Pestalozzi. Mimg e imigziMM Innerpolitische Entscheidung vertagt. Durch Beschluß des Aeltestenrats ist die für den 24. Januar in Aussicht genommene Reichstagstagung auf den 31. Januar verschoben worden. Damit ist man zunächst der großen innerpolitischen Entscheidung aus dem Wege gegangen. Die Tage des Rätselratens und Kombinierens sind für die Presse und die sonst politisch interessierten Kreise zu Ende, um Anfang der Woche wieder zu beginnen. Man hatte von der Freitagssitzung des Aeltestenrats eine Klärung darüber erwartet, ob auf die Tagesordnung der für den 24. Januar angesetzten Sitzung außer einer Regierungserklärung auch die Abstimmung über Mißtrauensanträge gesetzt würde. Letzteres hätte den Sturz des Reichskabinetts bedeutet. Daher die immer wiederkehrende Frage: was wird Adolf Hitler tun? Von ihm hing die Entscheidung ab. Vor der Wahl in Lippe konnte angenommen werden, daß die NSDAP trotz ihrer Oppositionsstellung zu Schleicher geneigt war, einen Konflikt mit der Reichsregierung zu vermeiden und auf einen ihm angenehmen Zeitpunkt zu verschieben, da Neuwahlen im Augenblick nicht im Interesse der Partei lagen. Nach dem für Reichstagswahlen bedeutungslosen Wahlerfolg in Lippe wuchs die Kampfesstimmung derart, daß es nicht überrascht hätte, wenn Hitler jetzt schon den Konflikt geschaffen und damit die Reichstagsauflösung erwirkt haben würde. Die Reichsregierung hatte sich darauf eingerichtet. Aber Adolf Hitler entschloß sich nicht, sondern Empfänge und Verhandlungen, gaben Anlaß zu den unmöglichsten Gerüchten und Kombinationen. Wenn man sich bemüht, Tatsächliches von dem zu trennen, was bei solchen Gelegenheiten immer wiederkehrt und von vornherein in das Reich der Phantasie verwiesen werden muß, dann ergibt sich, daß bei Schleicher ernsthaft die Umbildung des Kabinetts erwogen und dabei an eine Synthese Hugenberg=Stegerwald=Strasser gedacht wurde. Hugenberg wäre bereit gewesen, im neuen Kabinett mitzuwirken, wenn ihm das Wirtschafts= und Ernährungsministerium übertragen wurde. Die Schwierigkeit lag beim Zentrum, das einer solchen Synthese die Zustimmung versagte. Ein anderer Versuch Hugenbergs, die Harzburger Front wiederherzustellen, scheiterte ebenfalls, da in einer ausgedehnten Unterredung mit Hitler dieser die Ausschließlich für seine Partei forderte und über die Machtverteilung eine Einigung nicht erzielt werden konnte. Die Reichskanzlei wurde hellhörig und zog sich von weiteren Verhandlungen zurück. So kam die Freitagssitzung, ohne daß irgendeine Kombination Aussicht auf Verwirklichung bot. Die Parteien, die bis in die letzten Tage recht laute Löne anschlugen und auf Schleicher ein wahres, aber unwirksames Trommelfeuer richteten, schienen Angst vor der eigenen Courage bekommen zu haben. Der Vertreter der NSDAP schlug vor, den Reichstag erst dann tagen zu lassen, wenn der Reichshaushaltsplan vorgelegt werden konnte. Das hätte eine Vertagung auf längere Frist bedeutet, an der die Regierung nicht nur kein Interesse hatte, sondern die dem eigenen Wunsche, beschleunigt eine Klärung der Lage herbeizuführen, direkt zuwider war. So einigte man sich auf Vorschlag des Zentrums auf eine Vertagung um 8 Tage, um so Zeit für weitere VerhandUUngen zu gesbinnen. Unter dieser Voraussetzung stimmte die Reichsregierung zu. Man fragt sich: Was bezweckte das Zentrum mit diesem Vorschlag, der die letzte Möglichkeit zur Lösung der Krise bieten soll, ohne daß es zu einer Auflösung des Reichslages kommt, die alle Parteien am liebsten vermeiden mochten. Wie bekannt geworden ist, haben kurz vor der Sitzung des Aeltestenrats unter einigen Parteien Besprechüngen stattgefunden, die dem Zentrum zu diesem Vorsehen Veranlassung gaben. Es verfolgt den Plan, die zur Verfügung stehenden Tage zu einer Klärung der Mehrheitsverhältnisse im Reichstag zu benutzen. Man will deim Zentrum versuchen, eine recht starke Mehrheitsregierung zu schaffen, die sich auf das Zentrum, Bayerische Volkspartei, NSDAP, Deutschnationale Volkspartei und die Technische Fraktion(Deutsche Volkspartei und Christtich=sozialer Volksdienst) stützen soll, wobei man annimmt, daß Hitler den Kanzlerposten für sich beanspruchen wird. so sehr eine einigermaßen vernünftige Regelung zu Seriten wäre, muß doch die Frage aufgeworfen werden, de ein soich erneuter Versuch Aussicht auf Erfolg bietet? Es ist doch schon alles einmal dagewesen. Dieser Absicht tegzen die Gedanken zugrunde, die den Reichspräsidenten i November, bald nach der Reichtagswahl, veranlaßten, Hitler die Regierungsbildung auf dieser Basis anzubieten. Hitler beantwortete dieses Angebot mit seinen bekannten Gegenvorschlägen, die dem Reichspräsidenten nicht annehmbar erschienen. Auch Prälat Kaas vom Zentrum scheiterte damals an dieser Aufgabe, so daß nicht recht ersichtlich ist, wieso und warum das Zentrum jetzt mehr Erfolg haben sollte. Zwar sind die damals vorliegenden Schwierigkeiten eher kleiner geworden. Soviel wir wissen, gehört ein Zusammenarbeiten der Deutschnationalen und des Zentrums auf dieser Basis nicht mehr zu den Unmöglichkeiten. Dagegen vermag man einstweilen noch nicht zu glauben, daß Hitler seinen Standpunkt der Ausschließlichkeit(uneingeschränkte Machtergreifung) ausgeben wird, es sei denn, daß die mannigfachen Schwierigkeiten in seiner Partei Raum für bessere Einsicht, d ih. zum Einlenken, geschaffen haben. Die Reichsregierung wird diesen Verhandlungen fernbleiben. Sie erklärt sich für desinteressiert und hat nur einen Wunsch, nämlich die Möglichkeit zu haben, in Ruhe arbeiten zu können. Sie wird deshalb, wie uns bekannt ist, nach erfolglosem Verlauf dieser acht Tage daraus drängen, daß die innerpolitische Entscheidung herbeigeführt wird, eotl. mit Hilfe des Reichspräsidenten, da der Reichskanzler von Schleicher gar kein Interesse daran hat, eine Auflösung des Reichstages so lange verschleppen zu lassen, bis seine Gegenspieler sich für den Wahlkampf genügend gerüstet haben. Außerdem darf man einen Faktor in dieser Krisenangelegenheit nicht übersehen. Der entscheidende Mann ist der Herr Reichspräsident, von dem man weiß, daß dieses Intrigenspiel gegen Schleicher ihn auf's peinlichste berührt hat und er nicht mehr gewillt sein dürfte, ohne zwingende Gründe einen Regierungswechsel vorzunehmen. W. W. Schutzzölle— Bauer— Verbraucher. Ich lese seit einigen Jahren den Aufwärts. Er hat schon manches Erfreuliche gebracht. Zu dem Aufsatz in Nr. 306 von„Wedi“ über Schutzzölle, Bauer und Verbraucher kann ich nicht schweigen. Die angegebenen Zahlen sind falsch und bedürfen der Berichtigung. Die Inlandspreise sind heute für je 100 kg: Weizen RM 18,60 während Sie angaben RM 25,60 RM 15,60 RM 19,05 RM 10,60 RM 16,04 RM 180.— RM 212.— RM 60.— RM 74,20 Roggen Hafer Butter Ochsen In diesem Aufsatz findet sich nur eine Klarheit: Feindschaft gegen die Landwirtschaft mit besonderer Einstellung gegen die„Ritter von Ahr und Halm". Das erscheint uns hier in Bayern besonders töricht bei unserer Besitzverteilung von 98 Prozent an kleinem und mittlerem und nur 2 Prozent größerem Grundbesitz. Dabei haben wir die Not wie im ganzen Reich, weil uns der Staat in der Inflation das von den Vorfahren ersparte Vermögen enteignet und dann später mit Steuern und Lasten mehr ab. genommen hat, als wir erarbeiten können. Früher zahlten wir getreu und pünktlich unsere Steuern an das k. b. Rentamt, welches in wenigen Amtsräumen mit dem Vorstand 7 Beamte umfaßte; dafür zählt heute das Reichsfinanzamt mit Direktor und Stellvertreter das Zehnfache an Beamten in einem großen Bau, der früher ein kriegsstarkes Bataillon beherbergte. Die gesamte deutsche Landwirtschaft vom kleinsten Bauern bis zum Besitzer des größten Gutes arbeitet heute angestrengt für die Ernährung des Volkes und durch diese Arbeit ist, begünstigt von einer gesegneten Ernte, in diesem Jahre keine erhebliche Getreideeinfuhr mehr notwendig gewesen. Bei einer Mißernte hätten wir schon den Hunger im Land, denn die durch allgemeine Zollerhöhungen und Verbote der Gegner gedrosselte Ausfuhr bringt kaum die Devisen auf, welche für die Versorgung unserer Industrie mit Rohprodukten gebraucht werden. Der Versuch einer Erweiterung unseres Wirtschaftslebens durch den Zollanschluß Deutschland=Oesterreich ist von den Franzosen brutal verhindert worden, ein trauriges Zeichen unserer Ohnmacht; trotzdem beruft sich der Artikelschreiber auf das Leben von Friedrich List und verlangt einen Zoll. verein für ein größeres Gebiet! Etwas Ungereimteres ist doch undenkbar! Weiß der Mann nichts vom Weltkrieg seit August 1914? Dann die Hinweise auf die Vereinigten Staaten von Amerika mit 48 Staaten ohne Zollschranken, aber mit unübersteiglichem Hochschutzzoll, da ist schlechthin alles besteuert, aber wir sollen eben doch exportieren; zur Verstärkung der Hochzölle erhebt sich neuerdings eine große Pressekampagne für den strengsten Ausschluß aller Auslandsware. Die Engländer rufen:„Buy British Goods only“— Der Holländer und der Däne haben seither die Erzeugnisse ihrer hochentwickelten Landwirtschaft, noch gemästet durch Kriegsgewinne, hauptsächlich auf dem großen, nahen englischen Markt abgesetzt, der jetzt durch den Zusammenschluß des englischen Imperiums so ziemlich gesperrt ist. Holland und Dänemark ersticken daher im eigenen Fett, sie drücken jetzt verzweifelt auf den deutschen Markt, sie wollen den deutschen Bauern aus seinem eigenen Land wegdrängen, und Herr„Wedi“ will ihnen dazu helfen. Ueber die Bedeutung des Getreidebaues, bezw. der Zölle für den kleineren und mittleren Bauern verweise ich auf die Feststellungen des Prof. Münzinger von der landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim in den Mitteilungen der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft. Daraus ergibt sich die maßgebende Bedeutung des Getreidebaues gerade auch für diese Betriebe. In unserer völkischen Not ist die Wirkung unserer Landwirtschaft für die Ernährung und Erhaltung unseres Volkes stärker als je, wir müssen alle zusammenhalten und arbeiten, um diese schlimmen Zeiten zu überwinden, da heißt es: Jeder trage mit an des anderen Last. Zu dieser Hilfe gehört auch die Selbstzucht, zu schweigen in Dingen, die richtig zu beurteilen man nicht fähig ist. Die deutsche Landwirtschaft hat keine reine Freude an den hohen Schutzzöllen, es wäre auch ihr lieber, ohne sie auszukommen. Aber mit dem Schutzzoll hat sie dem deutschen Volk die Lebensmittelfreiheit erkämpft. Wenn erst unser werktätiges fleißiges Volk dazu gelangen kann, seine Arbeit in Werkstatt und Fabrik wieder aufzunehmen, d. h. wenn dem Versailler Wahnsinn gesteuert sein wird, dann kann über die Neuordnung der Gesamtwirtschaft beraten werden, und das Schlagwort „Autarkie“ wird verschwinden. Aber noch ist diese Zeit nicht erfüllt, und es gilt den heimischen Markt der deutschen Landwirtschaft zu erhalten, damit sie ihrerseits die deutsche Industrie wieder beschäftigen kann.„Hat der Bauer Geld, hat's die ganze Welt", d. h. auf Deutsch: Wenn der Bauer endgültig verdorben ist, dann ist auch das Deutsche Reich zerbrochen und durch die zur Zeit billigeren Auslandslebensmittel kann es nicht wieder zusammengeleimt werden. 4. Januar 1933. Nold, Erlachhof. Erwiderung. Wer meinen Aufsatz aufmerksam gelesen hat, wird bestätigen, daß es mir nicht allein darauf ankam, die drükkende Belastung der nichtbäuerlichen Bevölkerung durch die stete Erhöhung der Zölle zu zeigen, sondern auch die Grundursache der Krise, die natürlich auch vor der Landwirtschaft nicht haltmacht. Außer der Schilderung des deutsch=dänischen Bauern hier im„Aufwärts“ steht es doch einwandfrei fest, daß in allen Ländern, in denen Deflation betrieben wird, die Lage der Bauern verzweifelt ist. Nold hat aber auch übersehen, daß ich zeigte, wenn der Gesamtwirtschaft Luft gemacht wird, auch der Landwirtschaft geholfen ist. Die heutige„Staatskunst" besteht eben darin, dem einen auf Kosten des andern zu„helfen.“ Wenn eine Familie durch eine neue Zollerhöhung 50 Mark für landwirtschaftliche Erzeugnisse mehr aufwenden muß, so muß derselbe Betrag an Kleidung, Wohnung, Heizung, also anderswo eingespart werden und dann werden eben andere Berufe geschädigt. Daß durch solche„Hilfen“ die einzelnen Stände fortwährend gegeneinander gehetzt werden, ist selbstverständlich. Dann steht die Industriebevölkerung gegen die Landwirtschaft, während Urheber des „Preisabbaus“ im Dunkeln ihr Schäfchen scheren. Die von mir benutzten Indexziffern entstammen der Zeitschrift„Wirtschaft und Statistik“, die von N. angezweifelten Zahlen den„Statistischen Tafeln zur Krisengeschichte der Zinswirtschaft 1920—32“ im Selbstverlage B. P. Schliephacke in Magdeburg=Leundorf. Da ihr Verfasser wohl die Durchschnittszahlen von 1932, N. dagegen die letzten bringt, dürften beide recht haben, da die Preise in den letzten Monaten weiter nach unten absackten. Uebrigens widerlegt das nicht meine Behauptungen. Wie ich über den Steuerbolschewismus denke, weiß die Schriftleitung. Nichts liegt mir ferner, als zu erwarten, daß Deutschland allein die Zölle senkt. Alles auf Gegenseitigkeit. Gelingt es uns z. B. Holland zu veranlassen, seine Zölle auf Solinger Stahlwaren herabzusetzen, kann es auch von uns Entgegenkommen verlangen. Wenn im übrigen Frankreich aus politischen Gründen eine Zollvereinigung mit Oesterreich verhinderte, so kann man den Zollgegnern daraus wirklich keinen Vorwurf machen, denn ich lehne die C Nr. 21— Seite 2 heute betriebene Zollpolitik auch außerhalb Deutschlands ob, zumal sie die Gefahr künftiger Kriege in sich trägt. N. sieht sehr schwarz, wenn er behauptet, die übrigens rein germanischen Länder Holland und Dänemark drückten deshalb auf den deutschen Markt, um den deutschen Bauern aus dem Lande„wegzudrängen". Ich glaube, die dortigen Bauern sind nicht besser und schlechter als unsere und wollen ihre Arbeitserzeugnisse zu Geld machen, um das zu kaufen, was sie selbst nicht erzeugen, auch wenn es aus einer deutschen Fabrik stammt. Der Vertrag von Versailles ist heute nicht mehr allein der schwarze Mann für unsere wirtschaftliche Not, unter der doch auch die Sieger leiden. Nein, die Krise ist die Folge der verbrecherischen Währungspolitik der international geleiteten Notenbanken. Diese macht es fast unmöglich, daß die arbeitenden Schichten ihre Arbeitserzeugnisse und Leistungen gegeneinander austauschen können. Wenn die private Reichsbank, wie hier zu lesen war, im etzten Jahre 800 Millionen hamstert und die Kleinen im Lande machen diesen Wahnsinn auch noch mit, anstatt ihre Ersparnisse auf die Sparkassen zu tragen, so braucht es keinen wunderzunehmen, daß die Wirtschaft zu Eis erstarrt. Diese 800 Millionen einmal in der Woche umgesetzt, würden im Jahre einen Mehrumsatz von 41,6 Milliarden und entsprechende Arbeitsmöglichkeiten bedeuten. Der Satz:„Hat der Bauer Geld, hat's die ganze Welt“ ist umgekehrt richtiger.„Hat die Volkswirtschaft Geld, der Bauer". Das beweisen die Jahre 1885 infolge langsam steigender Preise das Geld umlief und nicht streikte. Und trotz niedriger Zölle ging es den Bauern bei uns und draußen gut, denn ihre Schulden wurden im Gegensatz zu heute leichter. Wenn heute die Landwirte verzweifeln, dann sollte sich N. an Dr. Zutzenund die ihn dechende Hochsinanz wenden und an eint### denen die Spekulation auf Baisse die Scheuern am n nicht an diesenigen, die sich bei schmalem Einhaltung pehren Als Muß=Großstädter bin ich durchaus kein Gegner des Shtsigg esane... Priese meiner Verwandten und schen Darte u. Bescheid weiß, wie es auf dem deut. warnicht aussieht. Zluch ich weiß, was für ein Volk die ricchlung seiner Lundwirtschaft bedeutet, und dem Worte von E. M. Arndt stimme ich vorbehaltlos zu:„Der Bauer ist des Vaterlandes erster Sohn. Aber gerade er ist leider volkswirtschaftlich ungeschult den Ruf des Reichslandbundes, der großsche Interessen vertritt, nach immer höheren Schutzzöllen mit. Außerdem sind hier jene Kreise zu finden, die sich mit Händen und Füßen gegen eine wirklich nationale Siedlungspolitik sträuben, welche die Schäden unserer wettnachen könnte. deutschen Wirtschaft in Gang gebracht werden, denn solange Bedürfnisse da sind, arbeitswillige Menschen und die Mutter Erde die Rohstoffe hergibt, kann es in einer natürlichen Wirtschaft keine Krise geben. Die Arbeitslosen greifen lieder heute als morgen in die Speichen. Sind sie kaufkräftig, hat der Bauer Absatz und ist vor sinkenden Preisen geschützt und hat keine hohen Zollmauern nötig. Ga schaffen keinen Wohlstand, sie haben als Vater die Lechtbührung, die die Völker immer von neuem mitsamt der Landwirtschaft in Krisen stürzt. Wie in meinen früheren Ausführungen sage ich nochmals: Wollen wir eine gesunde Wirtschaft, in der alle Kopf und Hand rühren kön. nen, so ist alserstes eine stabile Währung zu fordern „Aufoochets Mittwoch, 25. Januar 193 und ein Geld, was nicht aus Dummheit oder um Spekulationsgewinne zu machen, jederzeit gehortet werden kann. Dann wird allen geholfen und damit auch der Landwirtschaft. Wedi. Zur Krise des öffentlichen Schulwesens. Im letzten Jahre sind die Im h. 2### fnr die Angriffe gegen die Arbeitsschule immer stärker geworden. In Tageszeitungen spricht man seit kurzem schon von der„im Sterben liegenden Arbeitsschule". Diese Krise ist es nicht, von der im nachfolgenden gesprochen werden soll, denn sie besteht in Wirklichkeit nicht, wohl aber darf von einer Krise gesprochen werden, in die das ganze öffentliche Schulwesen hineingekommen ist und immer stärker hineinkommt. Dabei wird aber von der Oeffentlichkeit gern der # gusgeübt, die Sache so darzustellen, als wäre die Echule infolge mangelhafter Leistungen, die ihren Grund wiederum in der Arbeitsschulweise haben sollen, in dem Ansehen des Volkes gesunken. Die Arbeitsschule braucht ihre Zielsetzung nicht zu ändern. Wenn sie sich im Augenblick nicht so auswirken kann, was zugegeben werden soll, so liegt das in den wirtschaftlichen Hindernissen begründet. Ich erinnere nur an e Raumfrage, an die Klassenstärke, die Lehr= und Lernmittelnot usw. Im einzelnen wird ihr vorgeworfen, daß der Idee der Arbeitsschule die Notwendigkeit liegen se den, Autoritäts und Führergedanken zu zerschlagen. die Arbeitsschule auf Autorität verzichtet? Freilich stellt sie die Autorität der Persönlichkeit himmelhoch über die des Amtes. Sie fordert den Lehrer, der das Amt als Beruf und nicht als Versorgung ansieht. Wo anders ergibt sich die Notwendigkeit, Persönlichkeiten herauszustellen so unmittelbar als in ihr? Solange es einen Volksstaat geben wird— und die Idee des Volksstaates steht auch heute überhaupt nicht zur Frage, es handelt sich nur um ihre Ausgestaltung— solange wird die Arbeitsschule notwendig sein. Der pädagogische Begriff„Arbeitsschule“ soll, so wird weiter gesagt, unter den sehr starken Einfluß einer poliSecgrisfes gebommen gekommen sein. Und das deshalb, weil die Lehkerschaft sich aus Dankbarkeit an politische Parteien gebunden habe. Wer das sagt, der hat von dem Berufsethos der deutschen Lehrerschaft und dem aus ihm hervorgehenmerkt, Es Bürste haumn 9 Kernl. Er rurste naum eine Gruppe im Volk geben, die n ihrer Grundeinstellung, sich in völlig vorurteilsloser und darum auch in politisch neutraler Weise sich ihr eigenes Urteil in allen Fragen zu erarbeiten, so unbeeinflußbar wäre wie die deutsche Lehrerschaft. Das hinderte sie allerdings nicht, dankbar anzuerkennen, wenn eine Parihrem Programm mehr entgegenkam als andere. Aus unzähligen Beispielen ihrer Vereinsgeschichte ließe sich nachweisen, wie sie selbst hohen und höchstgestellten Personlichkeiten gegenüber mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berge gehalten hat. Man braucht auch nur die Probleme zu nennen, um deren Lösung die Lehrerschaft auf ihren großen Tagungen wie in engsten Kreisen gerungen Trosdem steht Sie it nicht ge. die öfentliche Schale in einer Krse. #### nicht dus geworden, was von ihr nach dem Kriege Sc wurde: Die Volksschule des Staates sollte zu pes Volkes werden. Sie ist nicht die große Erziehungsstatte des Volkes geworden, man muß viel eher fragen, ob sie überhaupt noch der maßgebende Fakton In dieser Hinsicht sind bedeutsame Wandlungen 5 vorgetreten, die immer deutlicher werden. Das Famili leben ist in weiten Schichten unseres Volkes zerrüttet, und das Ausscheiden dieses bedeutsamsten Faktors wirkt sic weiter aus in einem Verschieben des Schwergewichts das Leben selbst hinein, auch zuungunsten der SchulDas Leben selbst wirkt heute bedeutsamer als Schule und Elternhaus. Es formt schon in einem Lebensalter an den jungen Menschen, in dem sie sonst völlig in der Obhut deElternhauses oder der Schule waren. Sport, Kameraz schaften, Wandergruppen, Rundfunk, Lichtbilder, weltanschaulicher, politischer und nichtpolitischer Natur usw. usw.: sie alle machen ihre Einflüsse geltend, die sog in solchen Familien empfunden werden, die in althergeSechrauch machen. Eriehungsrech schaftekrise pir Anderlichenhenugg die durch die Wioz „ne.f( Kur außerlich emhennbur wird. Das Vertrauen in die Wirksamkeit und Berechtigung der Schule als seinichtung muß verloren gehen, wenn man schließt. daß nicht die Schule in erster Linie erzieht und auch nich mehr das Haus, sondern die außerschulischen Mächte, dann fragt man, ob die Schule als Staatsschule aufhören soll? Kann der Staat aber auf die Staatsschule verzichten? „Es ist nicht zu bestreiten, daß der Staat durch seinen Schun und Kulturabbau diese Entwicklung, die an sich zwangsläufig zu sein scheint, bedeutend in ihrem Ablauf beschleunigt, daß er sie aber aufhalten könnte, wenn er der Staatsschule die Fürsorge widmen würde, die er ih in den ersten Jahren nach der Staatsumwälzung angedeihen ließ; mit anderen Worten, wenn er die Arbeitsschule, die er selbst gewollt und als notwendig für das Belehen des Volksstaats anerkannt hat, so stützt, daß Zweifel an ihrer Wirksamkeit nicht aufkommen können.“ NtSta#lssormung und Erziehung der Jugend werden imvercus sizen inneren Verhältnis zueinander stehen. Bo Ai Erschillle des Staatslebens nur von einigen durch die Geburt bestimmten Gruppen im Volk bestimmt werden, da bedarf es keiner staatsbürgerlichen Erziehung. Die Notwendigkeit der staatsbürgerlichen Erziehung tritt in dem Augenblick hervor, wo alle Volksgenossen auf d Geschiclle des Staatslebens einwirken können. In einem solchen Staat kann die eine Schicht nicht mehr auf Kosten der andern bevorzugt werden. Geschieht es dennach, so führt es zu Verwicklungen. Die Schwierigkeiten häufen sich, wenn außer den wirtschaftlichen und sozialen auch Arbeitsdienst.(F. A..) Vom 9. bis 14. Januar fand im Haus der Jugend in Dortmund ein Führerinnenlehrgang für den Freiwilligen Arbeitsdienst(-.D) statt. Da wohl die meisten Leser den geut. vom Hörensagen kennen, ohne daß sie sich einen eigentlichen Begriff davon machen können, möchte ich ersten Tag hielt, ordnung vom Juli 1932. Bestimmte Jugendliche, die Er### oder Krisenunterstützung erhielten, konnten zum.A. zugezogen werven. Da entstanden die ersten Arbeitslager. Die neue Regierung berief ein Reichskura. torium für Jugendbetreuung und Jugendpflege, das nur für Jungens gedacht war, die sich hauptsächlich im Geländesport üben sollten. Bis jetzt sind es 12 Lager in denen es ziemlich militärisch zugeht. Zahl der Jugendlichen, die zum.A. kommen, größer, als man erwartet hatte.(Es ist wichtig, zu unterscheiden zwischen dem..D. und der Arbeitsdienstpflicht, zu der das Werkjahr der Studenten gehört.) Im September umfaßte der..D. 140000 Jugendliche, und jetzt ist die Zahl schon auf 200000 gestiegen. Die gesetzlichen Bestimmungen sind folgende: Es kön„Jede, Naßnahme des..D. muß einen Tröger haben, le Jugendamt, das Wohlfahrtsamt, den kathol. Ge„#nerein, den Jungdo, den Stahlhelm usw., oder bei den Frauen die weiblichen Verbände. Wir unterscheiden den Träger der Arbeit und den des Dienstes. Ist die welcher der gegebene Staat gerade durch gemeinsame Tätigkeit seiner Bürger zugeführt werden kann. Darum hann sogtsbürgerliche Erziehung nur auf der Grundlage igsuio Sziehung erreicht werden, denn sie bedeutet die ###trose Hinlgabe an eine Idee. In kühnem Vorwärtsstürmen sind wir trotz aller ungeheuren Schwierigkeiten zur letzten Formung des blautsbegriffes gekommen, weil wir der Meinung waren, daß bei der grundsätzlichen Gleichberechtigung aller Raum zur Befreiung jeder Individualität sei. Die Bildungsidee hielt das Recht des Einzelwesens auf Emporbildung aller Verpflichtung des Individuums an die Gemeinschaft. Dahaben, die Grundlagen zur Erziehung der jungen Staatsu. a. die Frage zu beantworten st, a nchmiat. I werden meisene 20 bis 40 Münster(für Katholiken) aue in Gessenkirchenuu gebildet, die Evangelschen Soert gllenbing. tzung fällt während dieser Zeit weg. Es können ferner die nicht unterstützt werden, kurz: alles, was den Opfermut einsetzt, zu arbeiten, um innere Lebenszufriedenheit zu finden. Frau Cleven be tonre besonders, daß es keine Gelegenheit sei, um Geld zu verdienen— auch nicht für die Führerinnen. An der Spitze des..D. steht die Reichsanstalt für und werwendung, deren Leiter der Präsident ist(Syrup). Ihm unterstellt sind die Landesunter diesen gen dern Spißze der Reichskommissar steht. Arbeitaamt guu örtlichen Arbeitsämter, d. B. das Hihren muh..0 burch bares Taschengeld. Jede Naßnahme wird allerdinge willigt, so muß der Träger der Arbeit das Fehlende hinzu. höcht werden, wenn der Zugendiche soter noch nicht darüber semt Terholten ung hen— nicht— segen von Sachgütern gespro. techisse gesammelt werz. Sachen, die in der Winrlagern und ändert se entt man in den Arbeitdürtige.—— um. vienstleistungen für Hilfsbe, Sleihung der(erner das Iustandsetzen der sen in Bolksküchen Ländereien. Diese uiur die Vewirschaftung undenutter ten Erlaß leider nicht für geschen, was unseren Fraweige 1odtchwervollen Im TA seg ernen nich entspricht Freizeit den Dienst. 0 arbeit und eine planvol gestallet Auinaungsbod um Ziel, sondern ein VerWitte der g dur unsere Jugend— eine Dase in der im urbeitslager ohelt. Sind die 20 oder 40 nüich in das Elend, Gag d ugend wieder iu wert ein Es sicht a uumn Du setzt dos Jugendnot entallen auf die Man.g Stunden täglich vor, 2 Stunden stige Schulung. An den Mahheit anschließen. c eine worn„Hosentlich ist der 6Ald, nur eine vorübergehende Zeit Zugend halt dern du Erstrebenswerte st und bleibt. de ##che Eald chrem erlernten Beruf zuzuführen. G. W. Hinweis. behaglich und zwechmäßig eingerichtete. Sensse ad; Hauemuter— Kasergveriher Diadonise“ Mittwoch, 2 bürger zu be Pflicht tat. sein könnte. 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Ddie Verleihung der vollen politischen Rechte an alle Staatsbürger setzt voraus, daß entweder die staatlichen Einrichtungen und Verhältnisse so klar und durchsichtig sind, daß sie von allen begriffen werden, oder, wenn das nicht der Fall ist, daß die Bildung des Staatsbürgers bis zu jener Höhe gebracht wird, daß auch der schlichte Mann aus der Masse des Volks Sinn und Wirkungsweise des Staatsapparates begreifen kann. Beides ist nicht der Fall. Die Unübersichtlichkeit des Staatsbetriebes wird infolge der Aufgaben, die Reich und Länder infolge des verlorenen Krieges und der wachsenden Wirtschaftsnot übernehmen müssen, immer größer. Aus dem Grunde darf der Staat die Bildungseinrichtungen nicht aus der Hand geben. Er würde sich heute noch selbst damit aufgeben, denn die Einrichtungen, die bei der bestehenden Armut an die Stelle der Staatsschule gesetzt werden würden, sind nicht imstande, dem Kinde das staatsbürgerliche Rüstzeug zu geben, dessen es bedarf. Allerdings sind die Verhältnisse noch nicht vollendet, die dieser Entwicklung entsprechen; denn noch sind wir nicht imstande, allen Gliedern der Volksgemeinschaft ein kulturwürdiges Dasein zu verschaffen. Hier erfüllt die Wirtschaft nicht die Aufgabe, die sie billigerweise erfüllen sollte; aber auch hier ist die Entwicklung vorgezeichnet. Indem die Technik immer neue Maschinen hervorbringt und dadurch die Arbeitsleistung in großartigster Weise steigert, arbeit sie unausgesetzt an der Befreiung der Menschheit von der materiellen Gebundenheit und schafft Raum für eine höhere Körperkultur und Geistesbildung. H. Vagts. Schleicher in der Krise Der Reichskanzler bei Hindenburg.— Besprechungen zwischen N. S. D. A. P. und Zentrum Berlin, 24. Januar. Reichspräsident von Hindenburg empfing den Reichskanzler von Schleicher zum Vortrag. Nach der amtlichen Mitteilung berichtete der Reichskanzler über die politische Lage und den Stand der Arbeitsbeschaffung. Man nimmt daher in politischen Kreisen an, daß bei dem Empfang des Reichskanzlers auch die mit der Vertagung des Reichstags zusammenhängenden Fragen erörtert worden sind. Was die Verhandlungen der Parteien über die Bildung einer arbeitsfähigen Mehrheit betrifft, ist bisher im Reichstag von solchen Besprechungen nichts zu bemerken gewesen. Dem Vernehmen nach hat in den letzten Tagen lediglich eine neue Fühlungnahme zwischen der NSDAP. und den Deutschnationalen stattgefunden; ebenso hört man auch von einer unverbindlichen Unterhaltung zwischen dem Zentrumsabgeordneten Dr. Bell und dem Nationalsozialisten Dr. Frick. Ein Ergebnis dieser Besprechungen ist bisher nicht zu erkennen. Im Zentrum geht das Bestreben offensichtlich dahin, den Gedanken des Staatsnotstandes, der insbesondere von deutschnationaler Seite vertreten wird, wieder auszuschalten. In der Berliner Presse ist verschiedentlich auch von einer bevorstehenden Unterredung Hitlers und Gregor Strassers die Rede, die angeblich zunächst noch während der Anwesenheit Hitlers in Berlin stattfinden sollte, und die nunmehr für München in Aussicht genommen sei. In nationalsozialistischen Kreisen wird dieses Gerücht jedoch nicht sehr ernst genommen. Zentrum gegen kurzfristige Lösung— aber für parlamentarische Zusammenarbeit mit der Rechten? — Berlin, 23. Januar. Die Tatsache, daß die ersten Vorbesprechungen zwischen dem Zentrum und den Nationalsozialisten nunmehr, wenn auch in ganz unverbindlicher Form, ausgenommen worden sind, hat in Berliner politischen Kreisen starke Beachtung gefunden. Jedoch dürfte in diesen ersten Besprechungen kaum viel geklärt worden sein. Gleichwohl ist es beachtlich, daß der Deutsche" davon spricht, daß von den Nationalsozialisten an eine lose Vereinigung gedacht werde, aus der heraus man ein„Kabinett der Köpfe“ bilden könne, also ein nationales Kabinett, das fürs erste lediglich auf ein Tolerieren der Harzburger Parteien und Verbände rechnen könne. Vielleicht hoffe man für diesen Ausweg auch das Zentrum zu gewinnen. Die Aussichten für den Erfolg eines solchen Planes seien allerdings minimal. Das läßt darauf schließen, daß das Zentrum bei seinen Verhandlungen nicht an eine kurzfristige Lösung denkt und daß es etwa den Plan, ein neues Kabinett zu bilden, das nach kurzer Zeit Wahlen durchzuführen hätte, ablehnt. Dagegen dürfte das Zentrum immer noch bereit sein, ein Kabinett zu dulden, das eine politische Stabilität für dieses Jahr garantiert. Die Stabilität der Regierung könnte aber nach der Ansicht des Zentrums nur durch die Sammlung starker Volkskräfte in einer genügend breiten Front der Zusammenarbeit gewährleistet werden. Da die Verhandlungen am Dienstag fortgesetzt werden sollen, läßt sich natürlich noch nicht überblicken, wie sie verlaufen werden. Immerhin dürfte soviel sicher sein, daß die Stellung des Reichskanzlers Schleicher vorläufig noch unerschüttert ist, da der Reichspräsident selbstverständlich nur dann an einen Kabinettwechsel denken dürfte, wenn es gelingt, eine breite parlamentarische Front vom Zentrum bis zu den Deutschnationalen zusammenzufassen. Selbst für den Fall, daß Verhandlungen über eine„Harzburger Front“ Ersog hätten, müßte die Mitarbeit des Zentrums, und sei es nur in der Form der Tolerierung, gesichert werden müssen. Unter diesen Umständen gewinnt neuerdings der Gedanke eines beschränkten Ermächtigungsgesetzes, das eine Ausschaltung des Reichstages auf ein Jahr zum Ziele hätte, an Boden. Feststellungsverfahren Meinungsverschiedenheiten im Neunzehnerausschuß über das weitere Vorgehen.— Redaktionsausschuß eingesetzt. Genf. 24. Januar. Der Neunzehnerausschuß hal, nachdem seine Vermittlungsbemühungen im chinesisch-japanischen Konflikt, die er auf Grund des Artikels 15, Absahz 3, des Völkerbundspaktes unternommen hatte, krotz eineinhalbjähriger Dauer nicht das geringste Ergebnis gezeitigt haben und damit gescheitert sind, mit der Vorbereitung des Schlußberichtes an die außerordentliche Völkerbundsversammlung begonnen. Das Völkerbundssekretariat hatte einen Entwurf ausgearbeitet, der aber vom Ausschuß als Diskussionsgrundlage nicht angenommen wurde. Ueber den Inhalt und die Form des Berichtes, insbesondere über die Verwertung des LyttonBerichtes hierbei ergaben sich erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Die Vorschläge, die der Bericht zu enthalten hat, wurden überhaupt nicht besprochen. Einige Regierungen, besonders die englische, verlangen, daß die Vorschläge des Lytton=Berichtes als die alleinige Grundlage der weiteren Entscheidung angenommen werden, wahrend andere Regierungen, darüber hinausgehend, die offizielle Feststellung des völligen Scheiterns aller Versöhnungsversuche und eine endgültige Entscheidung des Völkerbundes, unabhängig von der japanischen Regierung fordern. Ausschuß beschloß, zunächst einen engeren neunsliedrigen Redaktionsausschuß einzusetzen, dem Deutschland, Fessten“ Frankreich, Italien, die Schweiz, Tschechoslowakei, Spanien und Schweden angehören und der einen vorschlag für den Bericht ausarbeiten soll. Eine Entscheidung über die Einberufung der VölkerLundsversammlung, die das Scheitern des Versöhnungsversährens offiziell feststellen soll, ist bisher nicht gefallen; jerechnet man mit einem Zusammentritt der außerordentmeidi:###kerbundsversammlung für die nunmehr unvermeidlich gewordene endgültige Stellungnahme zum Konflikt für Anfang Februar. * in Japan die Existenz des Mandschukuostaates eine unabänderliche Talsache. Tokio, 24. Januar. schuisegung der Vermittlungsaktion des 19er=Ausvorschlagen Totio als Ablehnung des letzten sapanischen dahin, daß s sehen. Die allgemeine Ueberzeugung geht mindeft####pan aus dem Völkerbund austreten oder zumehrk seine Delegation abberufen werde, falls Genf nunEhr das Verfahren nach Ark. 15 Abs. 4 anwenden sollte. amtlichen Kreisen wird zu dem Gerücht, daß der erbund Javan empfeblen werde, die Anerkennung der Mandschukuo zurückzuziehen, erklärt, die Existenz der Mandschukuo sei eine unabänderliche Tatsache, die weder durch Wort noch Schrift abzustreiten sei. Die Mandschurei sei kraft des Selbstbestimmungsrechtes der Völker entstanden. Die Anerkennung eines Staates könne auf Grund des Völkerrechts von Dritten weder angefochten noch ignoriert werden. * tagt Aussprache über die Tagesordnung des Hauptausschusses. — Brivale Besprechungen der Großmächte. Der neue Tagungsabschnitt der Abrüstungskonferenz. der wiederum eine große Zahl von Diplomaten und Milikärs am Genfer See zusammengeführt hat, begann mit einer Sitzung des Büros, d. h. des Präsidiums, dem außer dem Präsidenten Henderson, dem Vizepräsidenten Politis und dem Generalberichterstatter Dr. Benesch die Vertreter der sieben Großmächte und einer Anzahl kleinerer Nächte angehören. Dieses Gremium, das die Konferenzarbeiten zu leiten hat, beschäftigte sich zunächst neben verschiedenen Formalien mit der Tagee erdnung des Hauptausschusses, der am 31. Januar zusammentreten und endlich die so oft unterbrochenen und schließlich ganz zum Stillstand gekommenen sachlichen Beratungen wieder aufnehmen soll. Die achttägige Frist, die dieser öffentlichen Sitzung der Konserenz noch vorangehen soll, zeigt, daß man ihre eingehende Vorbereitung durch Besprechungen zwischen den nunmehr in Genf anwesenden Vertretern der Hauptbeteiligten für unbedingt notwendig hielt. Wenn in den letzten Wochen von einer neuen Fünf=Mächte=Konferenz gesprochen und diese Ankündigung von anderer Seite dementiert worden ist, so haben alle diese Kombinationen den berechtigten Kern, daß zwar keine offizielle Konferenz, wohl aber eine ständige vertrauliche Fühlungnahme der fünf an der Erklärung vom 11. Dezember beteiligten Mächte sowie Japans und der Sowjetunion notwendig sein wird, wenn die öffentlichen Sitzungen der Konferenz ersprießlich verlaufen sollen. Der französische Sicherheitsplan, der möglichst bald erörtert werden soll, wird die noch vorhandenen Schwierigkeiten bereits voll in die Erscheinung treten lassen. Daß die praktische Durchführung der deutschen Gleichberechtigung Schritt für Schritt gegen die verschiedensten Sabotageversuche wird erkämpft werden müssen, ergibt sich schon jetzt aus der Haltung verschiedener kleinerer Mächte. aus gewissen Pariser Auslegungskunststücken und nicht zuletzt aus den jüngsten französischen Quertreibereien in der Frage der entmilitarisierten Rheinlandzone. Bei Feldarbeiten in einem kleinen an der Eisenbahnstrecke Reims—Laon gelegenen Dorfe wurden die Leichen von 15 deutschen und sechs französischen bei den Kämpfen von 1918 gefallenen Soldaten aufgefunden. Nr. 21— Seite 3 für Landarbeiter Beschlüsse des Siedlungsausschusses des Reichstages. Berlin, 24. Januar. Im Reichstagsausschuß für landwirtschaftliches Siedlungswesen kam es zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Sozialdemokraten. Die nationalsozialistischen Ausschußzmitglieder protestierten gegen die Berichterstattung sozialdemokratischer Zeitungen über die letzten Ausschußsitzungen; es sei dort von„Volksbetrügereien der Nationalsozialisten im Ausschuß“ gesprochen worden. Wenn diese Art unwahrer Berichterstattung nicht aufhöre, würden die Nationalsozialisten unter Umständen auch mit Brachialgewalt antworten. Die sozialdemokratischen Abgeordneten wiederum wandten sich gegen die Erklärung der. Nationalsozialisten. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzungen ersuchte der Ausschußvorsitzende Abg. SchulzeStapen(Dnat.) die Parteien, sich im Ausschuß eines Verkehrstones zu befleißigen, der eine fachliche Weiterarbeit ermögliche. Dann gab Regierungsrat Dr. Richter vom Reichsarbeitsministerium einen Ueberblick über die Entwicklung der. Darlehensgewährung aus der werteschaffenden Arbeitslosenfursorge für die Errichtung von Land= und Forstarbeiterheimen. Wenn man die Landflucht, die nach Beendigung der Inflation erneut eingesetzt habe, energisch bekämpfen wolle, dann müsse man zu diesem Zweck auch den Bau von Landarbeiterwohnungen fördern. Bis zum 1. Oktober 1932 seien rund 67.000 dieser Baulen gefördert worden, wovon rund 41 000 Landarbeitereigenheime und über 25000 Werkwohnungen waren. Reich und Länder hätten seit der Inflation rund 275 Millionen Mark als Baudarlehen für diese Zwecke ausgegeben. Für die Vergrößerung der Landzulagen und die Umwandlung von Werkwohungen in Eigenheime seien im Haushaltsjahr 1932 6 Millionen Mark bereitgestellt. Das Reichsarbeitsministerium sei bemüht, neue Mittel für den Landarbeiterwohnungsbau zu schaffen, die auch zur Vergrößerung bestehender Stellen benutzt werden sollten. Die Arbeitslosigkeit von Landarbeitern in Ostpreusei zum Teil die Folge falscher Ansetzung oder der Aufteilung der Güter im landwirtschaftlichen Siedlungsverfahren gewesen. Inzwischen habe man sich bemüht, die Landzulagen zu vergrößern. Nach längerer Debatte nahm der Ausschuß den ihm vom Plenum überwiesenen sozialdemokratischen Antrag an, der die Reichsregierung ersucht, die Rückzahlung der Darlehnsraten aus der werteschaffenden Arbeitslosenfürsorge zur Errichtung von Land- und Forstarbeiterheimen auf 50 Jahre zu verteilen, die Hälfte der am 15. November 1932 fällig gewejenen Rückzahlungsraten zu erlassen und die bis dohin rückständigen Raten bis zum Ablauf der Rückzahlungsfrist zu stunden. In Ergänzung des sozialdemokratischen Antrags wurde auf Antrag der Nationalsozialisten einstimmig beschlossen, sofort geeignete Maßnahmen zu ergreisen. um Landarbeiterheime in Anliegersiedlungen mit voller Ackernahrung umzuwandeln. Ebenso fand ein Ergänzungsantrag des Volksdienstes einstimmige Annahme, wonach den Land= und Forstarbeitern, die mit der Rückzahlung der Darlehnsraten aus der werteschaffenden Arbeitslosenfürsorge zur Errichtung von Landarbeiter=Eigenheimen während der Arbeitslosigkeit in Verzug kommen, die Verzugszinsen in Höhe von 2 v. H. über Reichsbankdiskont erlassen werden sollen. Ein Zentrumsantrag bezweckt die einheitliche organisatorische Durchführung der Anliegersiedlung für Inhaber von Lawoarbeiterheimen sowie auch der landwirtschaftlichen Sit ng und Vereinheitlichung der Finanzierungsbedingungen, ein abgeänderter kommunistischer Antrag fordert, für die Zeu der Geltungsdauer des Vollstreckungsschutzes in der Landwirtschaft alle Zwangsmaßnahmen und Zwangsversteigerungen bei den Siedlern und den Land= und Forstarbeiterheimbesitzern zu unterlassen. Kundgebung der milchwirtschaftlichen Verbände. Berlin, 24. Januar. Im Plenarsaal des ehemaligen Herrenhauses fand eine Veranstaltung für die Presse statt, zu der die milchwirtschaftlichen Verbände im Einvernehmen mit den Organisationen der Landwirtschaft und des Handels geladen hatten. Erschienen waren u. a. Reichsernährungsminister Freiherr von Braun, als Vertreter des Reichslandbundes die Präsidenten Graf Kalckreuth und Belhge, für den Deutschen Industrie= und Handelstag Minister a. D. Hamm, für die Landwirkschaftskammer Schlesien Kammerpräsident von Schneider, für die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft Oekonomierat Dr. Wiese. Nach Begrüßungsworten des Generaldirektors Forthmann von der Zentralkreditgenossenschaft deutscher Molkereien führten Reichsminister a. D. Dr. Fehr in dem Referat „Eine Lebensfrage der deutschen Milchwirtschaft" und Professor Dr. Atzler, Direktor des Kaiser=Wilhelm=Instituts für Arbeitsphysiologie in Dortmund. in dem Referat„Ernährungskrise— ein Eiweißproblem?“ aus, daß einerseits die deutsche Landwirtschaft jährlich für etwa 7 Milliarden Mark entrahmter Milch keine rentable Verwendung habe, während andererseits die städtische Bevölkerung der Gefahr der Eiweißunterernährung ausgesetzt sei. Nach jahrelangen Versuchen, den Nähr= und Vitamingehalt entrahmter Milch in einer schmackhaften Vollkost zu erhalten, sei es nunmehr gelungen, ein echtes Volksnahrungsmittel in NärmilVollkost zu schaffen. Außer reichhaltigen Mengen hochwertigen Eiweißes enthalte dieses Nahrungsmittel das leistungssteigernde Lecithin. Das Erzeugnis stehe mit Butter und Käse auf ein und derselben Stufe. Frau Dr. Hildegard Margis, stellvertretende Vorsitzende der Zentrale der Hausfrauenvereine Groß=Berlins. und Direktor Maurer von der Zentralkreditgenossenschaft deutscher Molkereien, betonten, der städtischen Verbraucherschaft werde durch die Närmilkost zweifelsohne eine bessere Ernährung gewährleistet. Volksentscheid über das Danziger Ermächtigungsgesetz. Nachdem der Danziger Senat der vom Volkstag beschlossenen Gesetzesvorlage zur Abänderung des Ermächtigungsgesetzes vom 28. Juni 1932 nicht zugestimmt hat und der Volkstag bei seinem Beschlusse verblieben ist, hat der Senat beschlossen, diese Gesetzesvorlage zum Volksentscheid zu stellen. 21— Seite 4 AAutobat“ Die Sorge in Südtirol Rittwoch, 25. Januar Mihrers der. Sc... Berlin, 24. Jandor. Wahrend der Schnee Südtirol bis tief in die Täler hinab in sein weißes Winterkleid hüllt, sieht man mit Sorgen der nun hald beginnenden Frühlingssaison entgegen. Schon berrscheh aig.. panz anderes Leben und Treiben beiten durchschnittich. Dort sind zur Zeit die HotelBei dem an und fiühr sich“ versehn vom Hundert besetzt. ies Kontingent.a wachen Fremdenbesuch, dessen tartes Abwanz deucden stellen, ist obendrein ein Brinatmagru aus den Hotels und Pensionen in die Pribalwöhnungen zu beobachten. Die wenigen Kurgäste, die noch kommen, schränken sich in ihren nicht unbedingt notwendigen Bedürfnissen aufs Gicherste si, ing die Kaufmannschaft natürlich in erster Einie zu fühlen betommt. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Aufenthaltstage der Fremden um 17 v. H. zurückgegan8e3 889hsgig“ Einnahme aus der Kurtaxe von 939°000 auf o87 voo Lire, also um 27 v. H. sank, dies infolge der stärkeren Nachfrage billiger Unterkunftsstätten, für die die Kurtaxe zwei statt drei Lire beträgt. Vergleichung der einzelnen Saisonzeiten miteinander würde ausweisen, daß dabei der Sommer mit seinem starken Ausflüglerverkehr aus Deutschland noch verhältnismäßig gut war; denn der Krisensommer 1931 hatte den für Südtirol entscheidenden deutschen Fremdenstrom fast zun; Versiegen gebracht. Der Rückgang trifft also die eigentliche Hauptsaison, die in normalen Zeiten die Einnahmen voller Wucht, und das scheint nach den bisherigen nzeischasen den kommenden Monaten verschärft der Fall Neben der allgemeinen Krisenlage ist es natürlich die eitihig“cheaes jeder Deutsche monatich nur 200 Mark übei vie Grenze„mitgehmen darf, die die Schwierigkeiten verursacht. Mit 200 Mark läßt sich wohl als Tourist, nicht aber als Kurgast mit etwas weitergehenden Ansprüchen leTeilächlich haben die Deutschen im vergangenen Sommer zuhlrencher venn vorher Südtirol aufgesucht, während die Ziffer auler anderen Nationen zurückging. Dafür ist man in Südtirol den Deutschen auch dankbar, aber die eigentSchr,5gfge richtet sich auf die kommenden Monate der Hauptlaison.“ Versagt sie, werden zahllose Existenzen in der Folgezeit zusammenbrechen.Pstens= In Südtirol verlangt man, daß die italienische Regierung ernsthafter mit der deutschen verhandeln soll, um diese Devisenbestimmung zu lockern, ähnlich wie Oesterreich, die Schweiz und Frankreich Vergünstigungen durch Deutschland erlangt haben. Ein Südtiroler Blatt schrieb dieser Tage: ..„Was für eine enorme Reklame wäre es, wenn wir gigendes Inserat in deutschen Zeitungen aufgeben könnten: 700 Mart bewilligt für Italienreisen! Merans reizvoller Frühling lädt ein. Sonne— Ruhe— Erholung! Abgebaute Deutschen, die wir immer mit dem harten Los Südtirols in besonderem Grade empfunden haben, wünschen unseren Volksgenossen jenseits der Alpen von Herzen, daß ihnen geholfen werde. Und wenn sich ein gangbarer WBesnlände, der eige Lockerung der Devisenbestimmungen begriben in dies Gebiet ermöglichte, würden wir es sehr Italien, dem Südtirol anvertraut ist, hat auch eine abgesehen von wirtschafts= und finanzpolitiGegenseitigkeit. Was Deutschland Südtirol zuwendet, komt letzen Endes der gesamten italienischen Wirtschaft ir müssen und können verlangen, daß Italien das Deutschtum Südtirols so behandelt, daß es uns nicht ein beständiger, Schmerz ist, ihrer Entdeutschung machtlos zusehen zu müssen. Die Deutschen und Oesterreicher stellen Eischlande und in Weran. Antel der Aufenthaltstage im 404 38 Peran kamen auf Reichsdeutsche im letzten Jahr nur 80 188, Cnalsauf 167637, auf Italiener dagegen dier 34883 ulich under 2b 487, Franzosen 5694, Skandinavier 5# 005 usw. Aufenthaltstage. Dabei hatten die Deutschen gegenüber dem Vorjahre um 70000 zugenommen, dagegen die Italiener um über 41000 Tage abgenommen! Wir erkennen gern an, daß sich die Verkehrs= und Sicherheitsverhältnisse in Italien von Jahr zu Jahr bessern und daß die Italiener uns mit ausgesuchter Höflichkeit und aus in ihrem Iuterese. über das ist sa auch durchBacgeslane Ve Sislale Belickisns Gaesher dr aise. die für beide Nationen eine wertvolle Brücke des Friedens und der Freundschaft sein würde. Vor allem muß der Kampf gegen die deutsche Sprache ein Ende nehmen. Noch ist das königliche Dekret vom 27. August v. Is. in Kraft, das weittragende Ausnahmebestimmungen auf dem Gebiete des Schulwesens für Südtirol und insbesondere einen schweren Anschlag gegen die Seelsorge in der Muttersprache enthält. Um die Italienisierung der deutschen Kinder mit noch größerem Nachdruck als bisher betreiben zu können, wurde das italienische Schulamt in Trient, dem das Unterrichtswesen in Deutsch=Südtirol untersteht, von allen im Gesetz vorgesehenen Beschränkungen bei Anstellungen, Versetzungen und Entlassungen von Lehrern befreit und dieser gegen die Deutschen Südtirols mit besonderer Gehässigkeit amtierenden Behörde unbeschränkte Vollmacht zur Neuorganisierung des Schulwesens erteilt. Um aus ganz Italien die besten Lehrkräfte in das„Kolonialland“ Südtirol zu locken, werden ihnen allerlei Benefizien angeboten. Noch schwerwiegender und weittragender sind die den Religionsunterricht betreffenden Bestimmungen dieses Dekretes. Auf diese Weise soll erreicht werden, daß der gesamte Unterricht in italienischer Sprache erteilt und die deutsche Muttersprache der Kinder völlig aus dem Unterricht verdrängt wird. Ehe diese brultmaßnahmen gegen das ureigenste Recht jedes Volkes nicht fauen, wird in Südtirol niemals Ruhe und auch die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien immer getrübt bleiben. des Kreises Regenwalde in Labes; er wurde dam der preußischen Regierung Braun wegen politischer Betig. gung in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Dem Reich tag gehört von Bismarck als Mitglied der deutschna: Fraktion seit 1930 an.ionglg Deutschnationale Die deutschnationale Reichstagsfraktion trat unter de Vorsitz Dr. Oberfohrens zu einer Sitzung zusammen. g, dem parteiamtlichen Bericht darüber heißt es u..:„De, Parteiführer Dr. Hugenberg legte in eingehenden Au rungen seine Auffassung über die politische Lage dar. Nad der seitens der Fraktion mit lebhafter Zustimmung aufenommenen Rede Dr. Hugenbergs kam aus der Fra#### heraus die wachsende Verzweiflung im#..0 Ausdruck.“ im Lande stark zug Drei Todesopfer in Köln Köln, 24. Januar. In Köln kam es in verschiedenen Stadtteilen im Verlaufe kommunistischer Demonstrationen zu Zusammenstößen, wobei acht Demonstranten verletzt wurden. Von den Verletzten sind inzwischen drei im Krankenhaus ihren Verlehungen erlegen. .. Der Polizeibericht teilt darüber mit: Bei den Toten handelt es sich erstens um den 20jährigen Schleifer Pökel, der durch einen Bauchschuß getötet wurde; Pökel war Oesterreicher und lebte bei seinen Eltern in Köln. Der zweite durch einen Lungenschuß tödlich Verletzte ist der 30jährige Schuhmacher Trewer. Diese beiden hatten sich bei einem nunistischen Demonstrationszug, der von der Polizei britte Ta, der udte; als Rädelsführer betätigt. Der „vie, ver.27 Jahre alte Arbeiter Dominik, hatte Polizeioeamte sarlich angegriffen, die auch in diesem, wie u. eu erster beiden Fällen, scharf schossen. Von den übrigen . hat einer einen schweren Beckenschuß davongetragen. Die anderen vier Personen erlitten leichtere Verletzungen. Köln, 24. Januar. uetikels 123 Albiahz Peich, asein dut auf Grund des Artikels 125 Aufug 2 der neichsverfassung alle Aufzüge und Stadt Köln, des Landkreises Köln, der Stadt VergschcGlad. auf weiteres verboten.“ heiße, die wiederholten Versuche der amichen lizei fätlichen Wiberstand entgegenzusehen. Sozialdemokratischer Appell an die KPD Der Vornirigs reit Verin, 24. Jannar. rott“ zu einer ozaldemotrate dem Moto:„Verlin bleibt den sichsetzt zwei Fraganeuu chreibt das Blatt: Es erge. auch die n prugen:„Die erste lautet: Sieht setzt nicht nicht gensigg ein, daß scheinrevolutionäre Kraftphrasen nicht genugen, um eine wirkliche Arbeiterpolitik zu treiben? Und die zweite: Kann die KPD. auch nach dem 22. Januar Bismarck preußischer Staatssekretär ßischen Innenministerium ernannt worden. 40 Personen der See entrissen. Wieder liegt ein Jahr segensreicher Tätigkeit hinter der Deutschen Gesell zur Rettung Schiffbrüchiger. Das große Werk der Nächstenliebe, das sie unentwegt und unbeirrt durch wirt, schaftliche Schwierigkeiten dieser Zeit an den deutschen Küsten weiterführt und weiter entwickelt, hat im vergangenen Jahr sseine beste Anerkennung gefunden in der Zahl der Geretteten. 40 Personen wurden durch die Sta tionen der Gesellschaft der See entrissen. Damit steigt die Zahl der seit der Gründung der Deutschen Gesellschaft zu Rettung Schiffbrüchiger im Jahre 1865 bis zum 31. Dezember 1932 durch deutsche Rettungsstationen geborgenen Menschenleben auf 5348 Personen. Wirft man einen Blick aus das Rettungswerk des letzten Jahres, so zeigt sich, daß die Mehrzahl der Rettungen in den Beginn der Winterperiode mit den an der Küste gewohnheitsmäßig auftretenden schweren Stürmen entfallen. Es wurden in September, Oktober und November dieses Jahres in 7 verschiedenen Rettungsfällen der Nord= und Ostseestationen insgesamt 22 Personen gerettet. Bei allen 14 Reitungsfahrten des letzten Jahres handelt es sich um in See. not geratene Segler, in der Hauptsache Fischereifahrzeuge Aber auch der Segelsport hatte die Hilfe der wackeren Männer der Rettungsstationen stark in Anfpruch zu nehmen. Es wurden in 4 Strandungsfällen von deutschen Segelbooten und Segelyachten insgesamt 11 Personen in Sicherheit gebracht. So dient das deutsche Rettungswen allen, die im Bereich der deutschen Küste in Seenot geGaben gestützt, muß die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger die Unterstützung aller Kreise finden. Ob es sich um ein Fahrzeug deutscher oder ausländischer Flagge handelt, ober ein größeres Schiff oder nur ein Fischerboot, eine Segelyacht oder nur ein Ruderboot ist, immer sind die braven Retter bereit, in Sturmsee und Brandung ihr Leben ein zusetzen. 40 Menschenleben in Jahresfrist aus Seenet gerettet zu haben, ein stolzes Werk, das die Unterstützung eines jeden Deutschen verdient. Gott schütze das RettungLokal= und Provinzialnachrichten Bielefeld.„Aus der Wildnis in den Zoo!“ über dieses Thema wird man Gelegenheit haben, am Donnerstag, den 26. Januar, abends 8¼ Uhr, im Gemeindehause an der Grünstraße, den Leiter des Berliner zooligischen Gartens, einen der besten Tierkenner, Herrn Dr. Lutz Heck, spechen zu hören. Film und Lichtbild wird dem Beber-stagste der.. di(honsten Aufnahmen geiten von Büsseln, Löwen und Arsene dem Fang der Tiere und dem Transport nach Berlin. Der Vortrag, der von der Deut schen Kolonialgesellschaft veranstaltet wird, dürfte auch bei den Lesern des Aufwärts dem lebhaftesten Interesse in Bielefeld zu haben. Lelrwittschaft Nassau) Tahn Th. Petzold's Tropfen W. Kraa; Wirtschafts= und Weltpolitik: Dr. H. Huttel; unzeigen: K. Diekmann; alle in Bethel. Ausbildung junger Mädchen als Tehrlinge der ländlichen Hauswirtschaft in Küche, Haus, Gartenbau und Geflügelzucht. Examen vor der Tandwirtschaftskammer. 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D fälle in ein liches empfi ten“ Tages, lich behandt Mord“ gew uns in eine uns indesser wie die offe man sich ab sagt man— Revolution Reparaturen preiswert u. sauber Bieleteld, Gütersloherstr. 404 Gegenüber Bethel-Eingon9 Wir empfehlen unsere, in eigener Werkstatt, aus bestem Material hergestellten Semzefr Die WiRk DRUCKSTöCHE In MUSTERGULTIGER AUS: rönkung K Photohaus Zaumann Was — Wir lich wick dunkel. zwischen wir nich Durchgre res deut gesichert Vaterlan sozial „Kommu sten wer heit. Wei terstützut und brei werbslos unserer leben wi hen, den packt, mi bindet. die den schen Me Daß es Spannun die bishe im„Aufr Tag fast daß es mehr lan rungskri man imn schon so glauben mehr das der im R leicht die fahren k Schärfe „Aufwärts“ 191 Sowie die bei uns selbst angefertigten Korbwaren, Sessel und Tische Tiberias-Verkstätten der Anstalt Bethel für Küche und Tisch