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Ebristliches Tageblatt mit den Beilagen„Für Herz und indergabe“ und„Auser Ziel.“ Anzeigenpreis: Die einspaltige Millimeterzeile oder deren Raum 10 Pfennig, Reklame 30 Pfg. Beilagen unter 25g je tausend 15 Mk. Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 Uhr. Postscheckkonto Hannover 67377. Bielefeld=Bethel(Verlagsort Bielefeld), Sonntag, den 12. April 1931. 13. Jahrgang. Der du deinen spröden Jünger milde mit Erbarmen trägst und des Thomas blöden Finger sanft in deine Narben legst: trage mit des Zweiflers Schwächen noch erbarmende Geduld, gib des blinden Kopfs Gebrechen nicht dem armen Herzen Schuld! Die Heilung der Christuszweifler Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen?— Jesus sah Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in welchem kein Falsch ist. Joh. 1, 46. 47. Thomas sprach zu ihnen: es sei denn, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich's nicht glauben.— Darnach spricht Jesus zu Thomas:— sei nicht ungläubig, sondern gläubig. Joh. 20, 25. 27. Am Anfang und am Ende der irdischen Wirksamkeit Jesu steht ein Zweifler: Nathanael und Thomas. Jener ein Mensch kühler Zurückhaltung voller Bedenken gegenüber dem Herrn, dieser, der„Melancholiker“ unter den Jüngern, der in tiefster Seele durch den Tod des geliebten Meisters verwundet von den übrigen Jüngern sich getrennt hat, mit seinem Leid allein sein will und keinen Ostermorgen erlebt hat.— Wer will sie zählen, die Zweifler in der Welt und auch in der Christenheit? Derer sind doch viele, die an Gott überhaupt zweifeln, die sich zergrübeln an den Rätseln, die das Leben aufgibt, die an Gott verzweifeln über den gewaltigen Katastrophen, die heute über die Menschheit dahingehen, und die es mit dem Wort halten: die Periode des Glaubens ist vorüber, jetzt kommt das Wissen an seine Stelle, Wissen und Technik sind heute alles. Aber man hat gesagt, es gäbe einen doppelten Zweifel, wie es eine doppelte Dämmerung gibt, eine Abenddämmerung, die in die Nacht führt, einen Zweifel, der in Verzweiflung endet und eine Morgendämmerung, die den Tag heraufführt, einen Zweifel, der zur Gewißheit führt. Es gibt einen Zweifel, der aus tiefer, innerer Wahrhaftigkeit geboren ist und einen solchen, der aus Leichtsinn und Oberflächlichkeit stammt. Diese beiden Zweifler Nathanael und Thomas gehören zu der ersten Art von Zweiflern. Sie wollen nicht vorschnell bekennen, sie wollen nicht das Zeugnis anderer, und sei es auch das der besten Freunde, nachsprechen, selber wollen sie sehen, erleben und dann Ja sagen. Wie Nathanael seine stillen Stunden im Leben gehabt hat, von denen die Stunde unter dem Feigenbaum nur eine war, so hat auch der schwermütige Thomas mit Gott gerungen, wie nachmals A. H. Franke gerungen hat:„Gott, wenn du bist, dann bezeuge dich mir.“ Trägt unser Zweifel auch etwas von diesem tiefen Verlangen nach einem lebendigen Gott und Heiland, ohne den die Seele nicht leben kann? Diesen aus Wahrhaftigkeit Zweifelnden wurde Heilung zuteil durch Jesus selber, der zuletzt allein heilen und stillen kann. Ist es nicht beweglich zu sehen, wie Er, der Herzenskündiger, mit beiden umgeht? Mit einer Anerkennung begegnet er dem Nathanael, er hat sie nicht für ein Gift gehalten, das ihm schadete, Thomas darf tun, was er verlangt hatte: die ans Kreuz erinnernden Zeichen an Jesu Leib berühren; mit zarter und linder Hand nur ruhrt er an die Bedenken, die beide noch von ihm trennen, aber dann reißt Er sie heraus aus Zurückhaltung und Gebundenheit an das Sichtbare, vor seiner Lebensmacht und Liebe beugen sie sich, aus dem Zweifler wird der Bekenner; aus dem Verzagtesten der Freudenvollste. Das Auge des lebendigen Herrn ruht auch heute noch auf allen, die er mit dem Worte kennzeichnet:„Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“ Er hat großes Erbarmen mit denen, bei welchen das Nichtverstehen seiner Wege zur Zeit noch größer ist als der kindliche Glaube an ihn. Aber er läßt sie nicht und wirbt um ihr Vertrauen. Er möchte, daß, wie die Sonne die Blütenkeiche der Blumen zwingt, sich ihr aufzutun, so seine Wahrheit und Liebe Menschenherzen nötigt, sich ihr zu offnen und zu sprechen: Wir sehn dein freundliches Angesicht voll Huld und Gnade wohl leiblich nicht, aber unsere Seele kann's schon gewahren, du kannst dich fühlvar genug offenbaren, auch ungesehn. Cremer. Was vorgeht. Wie sehr Deutschland auch jetzt noch Mittelpunkt ist in den Erschütterungen, mit denen die Welt heimgesucht wird, haben wir in den letzten Wochen wieder in starkem Maße erfahren. Man weiß nicht recht, ob es mit dem schlechten Gewissen derjenigen zusammenhängt, die für die Nachkriegsentwickelung verantwortlich sind, also der Väter des Versailler Diktats, wenn der ganze Stab der Alliierten in Bewegung gerät, sobald Deutschland selbst irgend etwas anstellt, das zeigt, wie noch Kraft und Leben in ihm ist, oder wenn ein anderer Staat Miene macht, mit Deutschland eine Verbindung einzugehen, die vielleicht auch einen Vorteil für Deutschland bringen könnte. Nachdem es um das deutsch=österreichische Abkommen etwas stiller geworden ist, hat die Einladung zu einem Besuch in England, die von London aus an den deutschen Reichskanzler und den Außenminister ergangen war, den ganzen politischen Apparat wieder in Gang gebracht. Die Aktivität, zu der Deutschland aus seiner Notlage heraus gezwungen ist, fällt den Franzosen sehr auf die Nerven. So haben sie denn auch jetzt sofort Schritte unternommen, um die Zusammenkunft der englischen und deutschen Regierungsvertreter zu dem Zeitpunkt zu verhindern, wo der Versailler Völkerbund zu den deutsch=österreichischen Absichten noch nicht hat Stellung nehmen können. Die geplante Englandkonferenz ist auf den 5. Juni verschoben worden. Wenn wir genötigt sind, zu politischen Vorgängen irgendwie Stellung zu nehmen oder unsere Meinung dazu zu sagen, fragen wir uns oft, ob der kritische Standpunkt, den wir seit der Unterzeichnung des Versailler Diktats vor nun bald zwölf Jahren unentwegt einnehmen, auch wirklich noch berechtigt ist. Sehen wir aber dann; wie Frankreich ebenso unentwegt auf diesem unglückseligen Schein besteht und erleben, was wir nun in den letzten Wochen wieder erlebt haben, dann glauben wir mit gutem Gewissen an der Auffassung festhalten zu dürfen, daß das Versailler Diktat, so, wie es von den französischen Revanchepolitikern formuliert wurde, die Hauptursache der jetzt herrschenden allgemeinen Weltnot ist. Unter der Aera Dr. Stresemann gab es eine Periode, wo die mit Friedenssehnsucht erfüllte Welt anfing, Hoffnung zu gewinnen, daß der Zeitpunkt kommen werde, wo sich wenigstens der Franzose Briand, in dem Dr. Stresemann den ehrlichen, neuzeitlichen Friedensdemokraten sah, entschließen werde, an die Revision des Versailler Diktats heranzugehen. Die neueren Erfahrungen, die mit Briand gemacht sind, könnten diese Hoffnung zerstören. Eine so friedliche Maßnahme wie das deutsch=österreichische Zollabkommen soll wider den Versailler Vertrag sein. Will Deutschland mit andern Staaten Verträge schließen oder wollen deutsche Regierungsleute irgendwo Besuche machen, meldet sich der Versailler Vertrag. Lägen Währungsreformen im Interesse des Staates, stellt es sich heraus, daß die Younggesetze das nicht zulassen. So zeigt es sich auf allen möglichen Gebieten, daß das Versailler Diktat ein Gesetz ist, das Deutschland in einer Weise entrechtet, die nicht gutgeheißen werden kann. Und so wird auch weiterhin der Refrain aller politischen Betrachtungen der sein müssen: Das Versailler Diktat muß fallen! Dadurch, daß der Reichstag bis zum Herbst in die Ferien geschickt wurde, ist etwas mehr Ruhe im öffentlichen Meinungskampf eingetreten. Der Antrag der Oppositionsparteien beim Aeltestenrat des Reichstags, den Reichstag wieder einzuberufen, ist abgelehnt worden. Wenn die Regierung Brüning Aussicht hat, eine Politik machen zu können, die dem Radikalismus das Wasser abgräbt, wollen wir das auf das herzlichste begrüßen. Gestern lasen wir die Nachricht, daß Leipzig als erste Großstadt eine Kürzung der Wohlfahrts= und Krisenfürsorgeunterstützung um 10 Prozent beschlossen habe und daß die Stadt dadurch eine monatliche Ersparnis von 400 000 Mark erziele. Es ist anzunehmen, daß diejenigen, die diesen Beschluß herbeiführten, noch nie in der Lage eines Wohlfahrts= und Krisenfürsorgebeziehers gewesen sind. Ohne zu wissen, ob die Leipziger Stadtväter den Betroffenen für besseren Ersatz gesorgt haben und ohne der Meinung zu sein, als Anwalt der Leipziger Unterstützungsempfänger auftreten zu sollen, gibt uns diese Nachricht aus Leipzig aber doch wieder Anlaß, darauf hinzuweisen, daß diese 400000 Mark, die man den Konsumenten wegnimmt, die letzten Endes doch weiter nichts damit machen, als sie in Leipzig aus einem Geschäft in das andere wandern zu lassen, den Haushalt sicher lange nicht so belasten als mancher andere Posten, an den sich die Sparkommissare der Stadt aus den verschiedensten Gründen nicht heran wagen. Vom Standpunkte sozialer Gerechtigkeit aus wird die Leipziger Tat, auch wenn sie vom kapitalistischen Standpunkte aus als mutige und große Tat angesehen wird, nicht gut geheißen werden können. Aber, wie gesagt, wenn die Regierung Brüning stark genug ist, solche Maßnahmen in Leipzig und im Reich zu tragen und ihren Folgen zu begegnen, ohne daß dabei noch mehr seelische oder moralische, nationale und völkische Werte verloren gehen, dann wäre das eine hoffnungsvolle Erscheinung in dieser Zeit der Not, der Verwirrung und weitgehender Ratlosigkeit. Die Statistik über die Arbeitslosigkeit stellt fest, daß die Zahl der Arbeitslosen in der zweiten Hälfte des März um 200 000 abgenommen hat. Da die Landwirtschaft und das Baugewerbe sicher den größten Teil dieser Neubeschäftigten aufgenommen hat, scheint bis jetzt bei den anderen Industrieen noch wenig Aussicht zu sein, daß neue Kräfte eingestellt werden. Die Kommission, die die Aufgabe hatte, das Arbeitslosenproblem zu bearbeiten, ist nun zu vorläufigen Beschlüssen gekommen, nach denen es, soweit es möglich ist, mit der Arbeitsstreckung versucht werden soll. Von den Industrien, die in Frage kommen, ist aber schon früher geltend gemacht, daß bei einer gesetzlichen Festlegung der 40=Stundenwoche nicht viel herauskäme, da der größte Teil der Betriebe schon seit langem Feierschichten eingelegt und kurz gearbeitet habe. Und doch kann es für niemand eine Frage sein, daß der jetzige Zustand, wo Millionen junger Menschen ein völlig zweckloses Dasein führen mußten, weil ihnen keine Möglichkeit der Betätigung und der Schulung für das praktische Leben gegeben wird und wo andere Millionen erfahrener und gereifter Menschen ihre Talente und Kenntnisse nicht verwerten können, weil sie aus„Rentabilitäts“gründen aus dem Arbeitsprozeß ausgeschaltet sind, ein Zustand ist, der zu Katastrophen führen muß. Ueberlegt man sich diese Dinge und sieht, wie ratlos man allenthalben dem gegenüber steht, gewinnt man immer wieder den Eindruck, daß das deutsche Volk, in dem die besten intellektuellen Kräfte und Fähigkeiten sicher noch vorhanden sind, wie wir oben schon sagten, unter einem Druck, oder sagen wir, unter einem Fluche steht, der es nicht einmal zuläßt, daß sich dasjenige an Verbesserungen und Reformen durchsetzt, was sich trotz der Fesseln von Versailles noch durchsetzen ließe. Durch die Zerschlagung seiner Wehrmacht, durch die Unterzeichnung des Vertrages von Versailles und durch mancherlei andere Vorgänge, die mit dem Umsturze zusammen hingen, ist etwas verloren gegangen, was man Volksehre nennt. Und wenn nun jetzt, trotz aller technischen Fortschritte und trotz des Bemühens vieler tüchtiger Menschen, die auch jetzt noch in der Leitung des Staates und der Wirtschaft stehen, eine solche Ratlosigkeit herrscht und die wirtschaftliche und die seelische, die völkische Not immer größer wird, dann meinen wir, sei darin etwas von jenem Fluche zu spüren, der immer auf der Untreue und der Unzuverlässigkeit liegt. Das will man in der politischen Staatsleitung, bei den Parteileitungen gewisser Richtungen und durch sie beeinflußt auch vielfach im Volke nicht hören und bezeichnet eine solche Ansicht als reaktionär und staatsfeindlich. Man wandere aber durch die Geschichte der Welt und der Völker, sehe auch in die Gegenwart und frage sich, ob bei den Franzosen, den Engländern, den Italienern, den Spaniern, den Amerikanern und auch bei den Russen eine solche nationale Willenlosigkeit oder Schlappheit denkbar ist, wie sie sich seit 1917 in Deutschland geltend machen. Ueber die Tatsache der deutschen Not und der deutschen wirtschaftlichen und politischen Ohnmacht sucht man sich hier mit der Argumentation hinwegzusetzen, das seien internationale Erscheinungen, mit denen sich alle Staaten und Völker abfinden müßten. Fast kommt es uns aber vor, als seien die Russen nahe davor, zu beweisen, daß diese Theorie nicht richtig ist. Die Volksmasse ist immer derjenige Teil, der am schwersten und empfindlichsten getroffen wird. Sie wartet stets auf die Führung, hat aber immer auch dann die Folgen zu tragen, wenn sie in der Meinung, in einem demokratischen Staat mit zu regieren, den Führern freie Hand läßt zu solchen politischen Taten, die den Staat, die Wirtschaft, das Volkstum ruinieren. Adam Röder kommt in seiner„Süddeutschen Konservativen Korrespondenz“ in seinem Artikel„Zur Lage“, nachdem er kritisch Stellung genommen hat zum deutsch=österreichischen Zollabkommen und anderen nationalen und internationalen Fragen, auf die Wirtschaft der Zukunft zu sprechen und meint:„Die Wirtschaft sind die Konsumenten, die gleichzeitig die Produzenten dessen sind, was diese Konsumenten als die ungeheure Mehrheit der Volksgenossen: Arbeiter, Bauern, Beamte, Angestellte, Handwerker verbrauchen im eigenen Lande. Würde man endlich die Konsequenzen aus dieser Tatsache ziehen, so kämen wir in der Bewältigung der Wirtschaftskrise sosort um erhebliche Schritte weiter. Autarkie Errichtung wirklicher nationaler Wirtschaften heißt die Losung. Es ist nichtsmit dem Internationalismus, weder mit dem bolschewistischen noch mit dem manchesterlich=börsianischen.“ Wenn dann Adam Röder, auf dessen wirtschaftsreformerische Stimme im alten und neuen Staat niemand recht gehört hat, ausruft:„Völker aller Länder, vereinigt euch zu brüderlicher Gesinnung, zubrüderlichem Tun auf dem Boden des Naturgegebenen, dann entsteht das„Pan“(All=Europa, All=Amerika, All=Rußland oder überhaupt All, Gesamtheit einer Weltbrüderschaft) auf ethischer Grundlage“, so scheint sich da wieder ein übersteigerter Optimismus zu zeigen. Besser wäre es schon, wenn sich erst Deutschland einmal darauf besänne, daß ihm da trotz des Versailler Diktats noch Wege frei sind, einen sozialen Volksstaat aufzubauen, der anderen Völkern zum Vorbild werden könnte und der Anfang einer friedlichen Weiterentwickelung. Es läge nahe, in einer Wochenübersicht sich auch mehr mit Einzelheiten des politischen Kampfes zu befassen. Liest man aber eine Woche hindurch alles das, was sich an parteipolitischen Kämpfen abspielt, so sieht man, wieviel gute Kraft in zwecklosen Auseinandersetzungen vertan wird und wie die Aussichten auf eine nationale Einigung, in der die einzige Hoffnung auf eine bessere Zukunft liegt, immer trüber werden. Das ist der Grund, weshalb wir unserem Blatte parteipolitische Auseinandersetzungen so fern als möglich halten und dafür unseren Lesern in Aufsätzen, die sicher teilweise eine starke geistige Konzentration erfordern, Vorschläge unterbreiten, die zum Ziele haben, den deutschen Staat und das deutsche Volk wieder dahin zu führen, daß aus ihm wird, was alle die aus ihm machen wollten, die in selbstloser Hingabe Diener des Staates waren, mochten sie auf Fürstenthronen oder am Schmiedeambos ihre schwere Pflicht tun. Uniformverbote, Kampf um die Preußische Regierung, Notverordnung, Streit um die Ministerbesuche, erfolglose Steuergesetze, zunehmende Verarmung, ungeordnete Wirtschaft, Unsicherheit vieler kultureller Werte, das alles sind Symptome eines kranken Staatsorganismus. Möge mit dem aufwachenden Leben in der Natur auch neues Leben in den Staatsorganismus kommen, von dessen Gesundheit die Gestaltung all unserer menschlichen Verhältnisse in so weitem Maße abhängt. Kr. Zur Währungsreform. Auf eine Anregung des„Aufwärts“ hin ist die nachstehende kleine Arbeit entstanden, die Richtung und das Ziel waren von der NSDAP gegeben! Trotz des vorangesetzten Mottos muß erwähnt werden, daß der hier aufgezeigte Weg in die Freiheit zur Zeit für uns vielleicht nur theoretisches Interesse hat, denn wir haben uns selher freiwillig hinsichtlich unseres Bankgesetzes vom Jahre 1924 auf der Londoner Konferenz von 1924 unserer Souveränität begeben! Ohne vorheriges Einverständnis der Feindbundmächte können wir demnach unsere Währung nicht ändern! Nach deutschem bürgerlichen Recht ist ein Drosselungsvertrag nichtig, um wie viel mehr müßte das völkerrechtlich gelten! Daß aber der ganze Versailler Vertrag nebst allen seinen Anhängern, wie die Londoner Konferenz von 1924, den Charakter eines Drosselungsvertrages trägt, dürfte wohl von niemand bezweifelt werden, denn er tractiert ja ausschließlich davon, auf welche Art Deutschland langsam erdrosselt werden soll. Als Begründung dieses Vertrages dient die berühmte Kriegsschuldlüge. Es kann daher nicht genug wiederholt werden: die erste Voraussetzung für Befreiung und Das Rundschreiben des Papstes. Erwiderung. In den unlängst erschienenen Nummern des„Aufwärts“ erscheinen sehr interessante Artikel über das päpstliche, die Ehe betreffende Rundschreiben. Der Ton ist im allgemeinen ein gemäßigter. Doch auch da sind Sätze, denen man unbedingt seine Zustimmung versagen muß. Wenn es z. B. heißt:„Das römische Christentum ist nicht Evangelium, sondern Gesetz. Wir glauben an die Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist“ so frage ich:„Tut Rom das nicht?“ Wenn W. Beßler, der verstorbene Benediktiner, in seinem Büchlein „Der frohe Prediger“ dem Priesteramtskandidaten sagt: „Du glaubst ja nicht mehr im allgemeinen, daß Jesus der Erlöser der Menschen ist. Du weißt es: Das Kindlein in der Krippe liegt für mich(im Original gesperrt!) in der Krippe. Der Heiland am Kreuze hängt für mich am Kreuze und hat an mich gedacht, in der Krippe und am Kreuze. Er liebte mich und gab sich hin für mich.“ Ich frage: Ist das Gesetz oder ist es nicht seligstes Evangelium? Täten wir nicht besser, wenn wir bei uns nicht nur das Licht, sondern den dunklen Schatten, bei unsern katholischen Brüdern aber weniger den Schatten als das Licht sähen? Denn es ist da viel Licht, gerade auch in betreff der Ehe, wo bei uns Evangelischen Schatten ist! Ich denke an folgenden Satz in dem genannten Aufsatz: Die Bedrohung des Kindeslebens im Mutterleibe verbietet er(der Papst) in allen Fällen, auch da, wo das Mutterleben selbst der kostbare Preis ist. Ich stehe nicht an zu sagen, daß da der römische Bischof im Recht, der Verfasser aber im Unrecht ist! Wer laßt denn das Leben entstehen? Wir Menschen oder Gott? Und wenn Gott nun Leben entstehen ließ, tut Er es Gesundung ist der Widerruf der Kriegsschuldlüge und die damit verbundene Revision der Verträge. „Grau ist alle Theorie, grün des Lebens goldner Baum.“ Die Aufrechterhaltung einer Goldwährung bedeutet heute für jeden der Schuldnerstaaten, zu denen weitaus der größte Teil der Welt gehört, eine schwere Tributlast zum Besten des internationalen Kapitals. Die Emmissionstätigkeit der Zentralen Notenbank bringt heute Deutschland nicht nur keinen Gewinn, sondern sogar Verlust, wenn wir bloß mit einer 42 proz. Golddeckung rechnen, die mit 12 Prozent zu verzinsen wäre bei einem Diskont von 4,5 Prozent. Tatsächlich benötigen wir aber über 50 Prozent Golddeckung, um den Kurs unserer Mark intervalutarisch zu halten. Ohne auf das theoretische, in der Volkswirtschaft umstrittene Problem, ob die Goldwährung ohne wesentliche Nachteile durch eine andere Währung ersetzt werden könnte, einzugehn,— könnten wir ohne jedes Risiko die Frage empirisch lösen: indem wir einen Versuch im kleinsten Ausmaß durchführen. Der derzeitige Roggenüberschuß im Betrage von 1,2 Mill. Tonnen wäre— mit gleichzeitiger Festsetzung eines Einfuhrmonopols, wodurch dem Staat ein Einfluß auf die Preisbildung gewährleistet wäre,— vom Staat zu übernehmen und als notwendige Brotreserve und zugleich als Deckung einer neuen Währung aufzuspeichern. Der Roggen würde mit einer Roggenmark bezahlt werden, die eine volle Besicherung durch Roggen hätte, wobei die Wertfestsetzung in Roggen, etwa 230 Mark die Tonne, zu erfolgen hätte. Diese Roggenmark wäre für ein Jahr der Goldmark gleichzusetzen, von da ab dürfte die Roggenmark nicht mehr durch die Goldmark ersetzt werden, wogegen die Goldmark jederzeit durch die Roggenmark ersetzt werden dürfte. Es würde sich um etwa 300 Mill. Mark zusätzliche Umlaufsmittel handeln, also um eine Erhöhung der c. 6,5 Milliarden um etwa 5 Prozent. Dabei hätte dieses neue zusätzliche Geld im Gegensatz zur Goldmark eine volle Wertdeckung. Sollte— wie das mit großer Sicherheit vorauszusehn— nach diesem Experiment der Kurs der Goldmark der gleiche bleiben,— die Bewertung der Mark im Inneren ist nach der noch unvergessenen Inflation ganz ausschließlich bedingt durch die intervalutarische Bewertung unserer Mark— so könnte weiteres Geld — aber nur für Erschaffung neuer eine Rente tragender Werte— herausgegeben werden, durch die, vielleicht in Form von Grundschulden, das Geld in voller Höhe zu besichern wäre. Auf dieser Grundlage müßte die produktive Arbeitslosenfürsorge in weitestem Umfange sofort in Gang gesetzt werden, vor allem für landwirtschaftliche Meliorationen, Entwässerungen, Kanalbauten, Kraftwerke, Arbeitersiedlungen und dergleichen mehr. Auch der privaten Wirtschaft wären auf der Grundlage Mittel zur Verfügung zu stellen. Auf diese Art könnte die Roggenwährung allmählich die Goldwährung verdrängen, um sie schließlich ganz zu ersetzen. Das ausgeliehene Geld könnte dem Staate 4 Prozent Zinsen tragen und die neuerschaffenen Werte würden wohl mindestens denselben Betrag an Rente abwerfen. Nun hätte der Staat statt der verlustreichen Goldwährung, die uns zu immer neuen Anleihen und zur Uebereignung deutscher Werte an das Ausland zwingt, eine eigene unabhängige Währung, die uns Gewinn bringt und uns die Möglichkeit einer vollen Arbeitsentfaltung gibt. Auf dem einmal beschrittenen Wege müßten die andern Schuldnerstaaten zwangsläufig Deutschland folgen. Und wenn Deutschland nicht vorangeht, so tut es oielleicht ein anderer Staat, dessen Regierung unabhängiger und furchtloser ist, als die unsrige! Der Wert des Goldes würde dann dank dem Verzicht auf die monetäre Benutzung, sowohl wie auf die Notendeckung, auf einen Bruchteil des heutigen Wertes fallen. Bekan lich war aus den gleichen Gründen der Wert des Goldeg von 1914 bis 1920 auf über 50 Prozent seines gesunken. Im Dawesplan wurde mit einer evtl. Gold, entwertung gerechnet, für den Fall war eine Erhöhun, unserer Tributlast vorgesehn. Im Youngplan ist davon nicht die Rede, weil die Feindbundmächte mit Steigen des Goldwertes rechneten. Dank diesem um stande ließen sich unsere Tributzahlungen auf einen Bruchteil des heutigen Wertes reduzieren. Es braucht wohl nicht besonders darauf hingewiesen zu werden, daß das Gold keineswegs einen ideglen Wertmesser abgibt: der Wert des Goldes ist ständigen Schwankungen unterworfen gewesen! Wenn wir blaß an die letzten 100 Jahre denken, so fielen beispielsweise die Preise in England bei einer reinen Goldwährung zwischen 1821—25 und 1846—50 um 52 Prozent; zwischen 1846—50 und 1871—75 stiegen sie um 20 Prozentzwischen 1871—75 und 1894—98 fielen sie um 40 Prozent; zwischen 1894—98 und 1909—1913 stiegen sie um 30 Prozent(Layton: Introduction to the study of prices), citiert nach Roberson„Das Geld"). Zwischen 1914—20 fiel der Goldwert dagegen, wie schon eben erwähnt, um über 50 Prozent. Unsere Roggenwährung würde im Gegensatz zum Golde stabil bleiben, wenn wir sie so ausbauen, daß sie sich als Zinswährung durchsetzen könnte. Im Gegensatz zu jedem Wert, der stets nur eine Relation darstellt. ist der Zins eine absolute Größe. Der Zins geht jeder Preisbildung voran, und zwar entspricht stets einem geringen Zins— ein geringer Preis(also hoher Geldwert), einem hohen Zins ein hoher Preis(geringer Geldwert). Für die Stabilität jeglicher Währung ist letzten Endes stets der Zins maßgebend. Es ist das Verdienst von Ernst Dick, die bezüglich der Preis= und Zins=Theorie herrschende Ansicht,— Alfred Marfhall, Pigou, I. M. Keynes, Irving Fisher, Gustav Cassel, Ludwig Mises,— widerlegt und richtig gestellt zu haben. Es ist keineswegs eine Utopie, den Zinsfuß in Deutschland allgemein auf 4 bis 5 Prozent senken zu wollen. Dagegen zeugt es von unserer derzeitigen Ohnmacht, wenn bei einem Reichsbankdiskont von 4,5% für hypothekarisch besichertes Geld an erster Stelle heute noch —12 Prozent bezahlt werden. Eine Umgestaltung der Zentralen Notenbank in eine Hypothekenbank, wobei der Wechseldiskont den Privatbanken zu überlassen wäre, ist eine Frage, die wohl erwogen werden müßte. Der Widerstand gegen diese Währungsreform dürfte in erster Linie politisch bedingt sein: es liegt selbstverständlich nicht im Interesse des internationalen Großkapitals, eine Senkung des Goldwertes herbeizuführen; auch der grundsätzliche Verzicht auf Anleihen für Neuerschaffung von produktiven Werten legt die Axt an die Wurzel der Herrschaft dieses Kapitals. Diese Zusammenhänge dürften sofort erkannt werden und Kräfte auf den Plan rufen, deren Einfluß unsere derzeitige rung vielleicht erliegen könnte! Volkswirtschaftlich wird wohl gegen die Reform angeführt werden, daß durch jede, auch noch so gut besicherte Neuausgabe von zusätzlichen Umlaufsmitteln das bereits im Umlauf befindliche Geld entwertet werden müßte, mit anderen Worten, daß die Währungsreferm eine neue, leise einsetzende Inflation auslösen müßte. Es ist uns aus der Geschichte allerdings kein einziger Fall bekannt, wo eine Inflation durch zusätzliches vollwertiges Geld hervorgerufen wurde! Bei vollwertigem Gelde, wie beim Goldgelde verschiedener orientalischer Staaten,— auch beim Silbergelde in Indien, wo bis zum Jahre 1893 es jedermann freistand aus seinem Silber sich Rupien prägen zu lassen— verzichtet der Staat meist auf jede Normierung des Geldquantums. Die Stabilität des Geldes gilt dort durch den Metallvert desselben für gewährleistet. Eine Inflation wird hingegen nicht durch die Vergrößerung des Geldvolumens an sich, sondern durch die Entwertung des Geldes, die sinn= und gedankenlos, oder hat Er Seine Absichten dabei? Und wer sagt denn, daß das Mutterleben gefährdet ist, so daß es unbedingt zugrunde gehen muß? Prof. Dr. Frank, Direktor einer Frauenklinik in Köln, schrieb vor mehreren Jahren in einer Broschüre:„Schutzengel oder Würgengel?": Er müsse als Sachverständiger erklären, daß für ihn nur dann von Gewissenswegen ein Eingriff erlaubt, ja notwendig sei, wenn Bauchschwangerschaft gegeben sei! Alle anderen wirtschaftlichen, sozialen, hygienischen Beweggründe könne er nicht für maßgebend halten, einen Eingriff vorzunehmen. So schreibt ein Mediziner! Ich, als Seelsorger, kann ihm nur zustimmen. Zweimal war das Leben der Mutter meiner Kinder so gefährdet, daß Aerzte und Diakonissen einen Eingriff für unbedingt notwendig erachteten. Wir wußten aber, daß Gott das Recht hatte, uns zu trennen, wie Er wollte. Wir stellten es ihm anheim. Und siehe da: Wir bekamen zwei gesunde blühende Kinder und meine liebe Frau ist so gesund wie nur jemand sein kann. Warum denn Gott so mißtrauen, als wüßte Er nicht, was Er tut? Er weiß es, aber wir kleinen Erdenwürmer wissen es leider oft nicht, zumal nicht mehr in unserer Zeit. Und nun noch einen weiteren Satz:„Die Geburtenregelung hat heute Formen angenommen, die auch vor dem christlichen Gewissen völlig einwandfrei sind. Wirkgibt da meines Erachtens nur eine Form, die der Enchaltsamkeit. Es ist ein sehr schweres Wort, das ich da niederschreibe, ein Wort, das man nur im Verrauen auf Gottes bewahrende Gnade niederschreiben kann. Aber ist diese Gnade denn heute nicht mehr mächtig? Und wenn es zu schwer wäre, zumal unter der f“ schlimmen Wohnungsnot, dürften denn dann nicht Eheleute ihr von Gott ihnen gegebenes Eherecht ausüben ohne Angst, in völligem Vertrauen auf den, der doch nicht nur ein Vater der Witwen und Waisen, sondern auch der Eheleute ist? Kennt denn nicht jeder Arzt Fälle, wo er sagte: Die Frau darf keine Kinder mehr kriegen. Und sie kriegte nun doch welche im gläubigen Mariengehorsam: Ich bin des Herrn Magd. Sein Wille geschehe. Und sie ward keine Leiche, sondern eine frohliche Kindermutter. Als evangelischer Pfarrer kann sch das Papstwort nur von Herzen begrüßen als ein Wort des Glaubens an den Herrn der Gnade, aber auch den, der auch die Nöte der Eheleute sieht und auch da nur au unser völliges kindliches Vertrauen wartet. Wo ist der Glaube? Bei uns Evangelischen, wie es so s10l3 hieß? Ich muß anders urteilen. Ja, wenn es nur eine vereinzelte Stimme wäre, die auf unsrer Seite so ertönt. Aber man lese z. B. in„Die Innere Mission im Evangelischen Deutschland 1931, Heft 2 und“, die Aufsätze von Dr. Wagner. Da erklingen dieselben Töne si im Aufsatz des Aufwärts, für mich ein sehr erschüttern des Zeichen der Zeit! Nein, nicht so von oben herab über unsre katholischen Mitbrüder reden! Nicht für sich Apologieen schreiben, sondern Buße, ernste Buße kun. Wann kommt die Zeit, da wir Getauften zusammen gehen werden? Tun wir es nicht, solange Golies Gnadensonne scheint, so werden wir es lernen müssen! Wetterstürmen göttlicher Gerichte. Aber solange wir noch arbeiten dürfen, laßt uns ulch Dämme abtragen, die die Gottlosen schon von selbst ab“ tragen, sondern laßt uns in gläubigem Vertrauen ahinter die von Gott selbst gegebenen Dämme stellen. Denn sowohl das Leben im Mutterschoß ist uns sich gegeben uns zur Qual, auch nicht die eine Zeit lang d“ übende Notwendigkeit der Enthaltsamkeit, sondern ind zum Segen und vor allem Gott zur Ehre! Pfarrer., Langenselbold. eine Verringeru zracht. Ee ge Firma, die über hat. Die Quan Berechtigung al Zusammenhang neren Wert des wo das Bargel großen Transa und im Vergleiseiner Funktior tung der dam Quantitätstheor Bankkredite al um auch erster wie das heute di falsch: wir brau Waisenknaben Konto auf ein um uns davon den inneren W kann. Wenn dageg Geldes eines L der Zahlungsm „Manchester dem von ihm Der Par Guardian“ ser ten Bericht üb knüpfend an d besuchs in Che Vertagung wi reichs angesehe darin den Wu vermeiden, wa gefährden kön eigene Schuld, „Denn.“ ist in großem Zustand der antwortlich. 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Wo je es so stolz es nur eine Seite so ere Mission im “, die Aufen Töne wie r erschütternoben herab Nicht für sich e Buße tun. zusammenange Gottes en müssen in aßt uns nicht on selbst abrtrauen uns mme stellen. ist uns nicht Zeit lang zu sondern und genselbol.) eine Verringerung der Golddeckung mit sich bringt, verursacht. Es geht dem Staat hierbei, genau wie einer girma, die über ihre Aktiva hinaus Wechsel gezeichnet hat. Die Quantitätstheorie hatte vielleicht eine gewisse Gerechtigung als sie aufgestellt wurde, insofern, als ein Zusammenhang zwischen der Bargeldmenge und dem inneren Wert des Geldes damals fraglos bestand. Heute, mo das Bargeld seine Bedeutung als Tauschmittel bei großen Transaktionen dem Bankkredit abgetreten hat und im Vergleich zu der Zeit vor 100 Jahren hinsichtlich seiner Funktion als Tauschmittel nur noch die Bedeutung der damaligen Scheidemünze besitzt— hat die quantitätstheorie jegliche Berechtigung verloren. Die Bankkredite aber den Umlaufsmitteln hinzuzurechnen um auch erstere der Quantitätstheovie zu unterstellen, wie das heute die Theorie zu tun pflegt, ist augenscheinlich falsch; wir brauchen nur, wie es Bernoulli einst mit den Waisenknaben und Kugeln tat,— Milliarden von einem Konto auf ein anderes und vice versa buchen zu lassen, um uns davon zu überzeugen, daß der Bankkredit auf den inneren Wert des Geldes keinen Einfluß ausüben kann. Wenn dagegen Gustav Cassel sagt:„Der Wert des Geldes eines Landes ist bestimmt durch die Knappheit der Zahlungsmittelversorgung im Verhältnis zum Umfang des Verkehrs. Die Vorstellung, daß der Geldwert in irgend einer Weise aufrecht erhalten wird durch die Golddeckung oder durch den Kredit des Staates, ist also falsch“— so können wir ihm darin unmöglich zustimmen: unter dem Wert kann selbstverständlich nur die Bewertung verstanden werden, da von einem absoluten Wert überhaupt nicht die Rede sein kann; für die Bewertung ist der Kredit oder das Vertrauen der maßgebende Faktor: sobald dieses Vertrauen durch irgend welche politische Ereignisse, durch Revolution oder Kriegsgefahr ins Schwanken gerät, so äußert sich dieses sofort in der Bewertung des Geldes. Eskönnte schließlich noch folgender Einwand erhoben werden: es sei inopportun, etwas gegen das Großkapital zu unternehmen, wir seien abhängig“ von ihm, es könnten uns gar die Auslandsanleihen gekündigt werden! Derartige Bedenken sind solchen gleichzusetzen, die einen ängstlichen Delinquenten, der mit der Schlinge um den Hals zur Richtstätte geführt wird, davon abhalten, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und die Gelegenheit zu einer Flucht zu ergreifen, bloß weil der Henker dadurch verärgert werden könnte, und es nicht ganz sicher sei, ob die Flucht auch glückt! Also lieber der sichere Tod, als die unsichere Befreiung! R. v. Brasch Brianos=GienungWschunt!. „Manchester Guardiau" rechnet damit, daß Briand dem von ihm entfachten Sturm selbst zum Opfer fallen wird. — Manchester, 11. April. Der Pariser Berichterstatter des„Manchester Guardian“ sendet seinem Blatt einen bemerkenswerten Bericht über die politische Lage in Frankreich. Anknüpfend an die Verschiebung des deutschen Ministerbesuchs in Chequers bemerkt der Berichterstatter, diese Vertagung werde in Paris als ein Erfolg Frankreichs angesehen. Gut unterrichtete Kreise sähen jedoch darin den Wunsch der britischen Regierung, alles zu vermeiden, was Briands Stellung in Frankreich mehr gefährden könnte, als sie es, teilweise durch seine eigene Schuld, bereits sei. „Denn,“ so betont der Korrespondent,„Briand ist in großem Maße für den augenblicklich erregten Zustand der französischen öffentlichen Meinung verantwortlich. Er hat es leider als eine persönliche Kränkung empfunden, daß die deutsche und die österreichische Regierung grundsätzlich über eine Zollunion übereingekommen sind, ohne ihn zu Rate zu ziehen, und unter dem Einfluß seiner Verstimmung autorisierte er eine heftige Fehde gegen Deutschland und Oesterreich in der offiziösen Presse. Er weckte dadurch den latenten Chauvinismus Frankreichs und entfachte einen Sturm, dessen Opfer er jetzt selbst geworden ist. In den Wandelgängen der Kammer ist Briand von den trotz der Parlamentsferien anwesenden Abgeordneten der Regierungsmehrheit scharf kritisiert worden, und man hat sogar von der Möglichkeit seines Rücktritts gesprochen. Seine Stellung ist weiterhin geschwächt worden durch die bei der Redigierung des französisch=italienischen Flottenabkommens entstandenen Schwierigkeiten.“ Die Verschiebung des deutschen Besuches werde, wie der Berichterstatter des„Manchester Guardian“, glaubt, Briands Stellung vielleicht festigen. Es gehe aber nicht an, daß man in Paris es als ganz natürlich empfinde, daß französische und englische Minister so oft zusammenkommen, wie sie wollten und dann, wenn auch der deutsche Kanzler und der deutsche Außenminister eingeladen würden, gleich über einen„verräterischen Akt“ schreie. * In ähnlichem Sinne äußert sich die Londoner Zeitung„Evening Standard“ dahin, der Pfad der internationalen Verständigung sei dornig.„Macdonald lädt aus dem verständlichen Wunsch— fährt das Blatt dann fort— Deutschland als einen unserer wichtigsten Mitarbeiter an dem Werk des Wiederaufbaus zu behandeln, Reichskanzler Dr. Brüning und Außenminister Dr. Curtius nach Chequers. Sofort wird die französische Presse hysterisch. Schrien wir, als Stresemann und Briand ihr Frühstück in Thoiry hatten? Werfen wir ein mißgünstiges Auge auf die ausgedehnten Abmachungen zwischen Frankreich und seinen Trabanten? Sicherlich sollte den Franzosen in dieser Angelegenheit ihre männliche Intelligenz ermöglichen, ihre weibliche Empfindlichkeit zu unterdrücken.“ bei — Paris, 11. April. Der britische Botschafter in Paris, Lord Tyrrell, stattete dem französischen Außenminister Briand einen Besuch ab. Offiziös wird angedeutet, daß Tyrrell jedes Mißverständnis aufzuklären wünsche, das über die Einladung der deutschen Minister nach Chequers etwa noch bestehen könnte. verboten. Auf die Dauer von drei Monaten.— Vom Berliner Polizeipräsidenten. — Berlin, 11. April. Der Polizeipräsident der Reichshauptstadt hat die Bundeszeitung des Stahlhelms auf die Dauer von drei Monaten verboten. Gestützt wird das Verbot auf Paragraph 5 Ziff. 1 und 13 des Gesetzes zum Schutze der Republik sowie Ziff. 2 und 12 der letzten Notverordnung des Reichspräsidenten. In einer Mitteilung über die Gründe für das Verbot heißt es: „Das Verbot findet seine Begründung in dem Leitartikel, der im„Stahlhelm" Nr. 13 vom 5. April erschienen war, in welchem unter der Ueberschrift „Um der Freiheit willen löst den Landtag auf!“ der Bundeskanzler des Stahlhelms, Major a. D. Wagner, eine Reihe von Ausführungen gemacht hat, die in Inhalt und Form eine besonders verletzende und rohe Beschimpfung der preußischen Staatsregierung darstellt. Der Artikel führt im einzelnen aus, daß die verzeitige Staatsführung in Preußen nicht geeignet sei zur Abwehr der polnischen Gefahr. Die marxistische Führung habe in der Republik die Sabotage des Ruhrkampfes auf dem Gewissen. Die marxistischpreußische Regierung werde stets ein sicherer Verbündeter Frankreichs und damit Polens sein. Sie werde in ihrem Haß gegen jede stolze Regung der Nation Volk und Reich zu entmachten suchen. Weiterhin wird der preußischen Staatsregierung unterstellt, daß sie bei der kommenden Abrüstungskonferenz dem Reich in den Rücken fallen werde. Endlich wird in dem fraglichen Artikel der preußischen Staatsregierung nachgesagt, daß sie das Preußentum hasse; sie werde dem Willen des feindlichen Auslandes, sich in die deutschen und deutschosterreichischen Angelegenheiten einzumischen, eher Vorschub leisten, als sich ihm widersetzen. Alles in allem wird also von der preußischen Staatsregierung behauptet, daß sie völlig ungeeignet sei zur Abwehr einer polnischen Gefahr, daß sie die Sabotage des Ruhrkampfes auf dem Gewissen habe, sie stets ein Verbündeter Frankreichs und Potens sein werde und in ihrem Haß gegen jede stolze Regung der Nation Volk und Reich zu entmachten suche. Der preußischen Staatsregierung wird weiter vorgeworfen, daß sie außenpolitisch die Reichsregiekung bremse und daß das Ausland bei seinen Verhandlungen mit der Reichsregierung in Genf hoffen könne, die preußische Regierung werde dem Reich in den Rücken fallen. Die oben angeführten Gesetzesbestimmungen sind somit erfüllt. Für die Dauer des Verbots war die Tatsache maßgebend, daß der Artikel nicht etwa nur eine einzelne Beschimpfung enthält, die als eine einmalige gelegentliche Entgleisung aufgefaßt werden könnte, sondern daß eine Kette planmäßiger, gehässiger und in politischer Hinsicht denkbar schwerwiegendster Vorwürfe gegen die Regierung eines deutschen Freistaates erhoben wird.“ Aus den Kreisen des Stahlhelms wird zu diesem Verbot mitgeteilt, daß die Bundesleitung den Beschwerdeweg beschreiten wird. Als nächste Instanzen hätten der preußische Innenminister und der Reichsminister des Innern, als letzte das Reichsgericht über die Beschwerde zu entscheiden. der Gottlosenhetze. Die Stellungnahme des evangelischen Reichselterntags. — Bad Harzburg, 11. April. Der evangelische Reichselterntag nahm im Verlaufe seiner Tagung in Bad Harzburg in der Frage der Gottlosenpropaganda dahin Stellung, daß die Gottlosenbewegung mit ihrem Aktivismus und ihrem Radikalismus eine ernste Gefahr für die deutsche Kultur bilde. Die unterirdisch betriebene Bolschewisierung Deutschlands werde noch viel zu wenig in ihrem Ernst gewürdigt. Sie sei bereits soweit fortgeschritten, daß im Falle eines Generalangriffs des Kommunismus die Hälfte des deutschen Volkes dem Gifte des Bolschewismus verfallen erscheine. Es wurden die Richtlinien einer einheitlichen Abwehr= und Gegenaktion beraten. Die evangelischen Elternbünde stellen sich entschlossen an die Spitze des Kampfes gegen die Gottlosen=Front. Es wurde beschlossen, die Organisation der Elternbünde entsprechend auszubanen und alle Kräfte aus dem Lande wie in der Großstadt zu mobilisieren. * Kundgebung des Reichselterntages. In einer Kundgebung ruft der Elterntag die evangelischen Eltern auf„zu entschiedener Abwehr gegenüber der vom Osten her eindringenden Gottlosenpropaganda“. „In planvoll straff organisierter Kleinarbeit,“ so heißt es weiter,„soll unserer Jugend geranbt werden, was uns allen heilig ist: Gottesglaube. Familie, Heimat, Vaterland. Daher tut schärsste Wachsame keit not, wenn wir vermeiven wollen, daß das Sift der Gottlosigkeit in die Schule hineindringt. In ernstestem Verantwortungsbewußtsein für die uns auvertrauten Kinderscelen gilt es, fester als bisher zur sammenzuhalten. Wer abseits steht, macht sich mitschuldig, wenn der entschlossene Angriff der Gottlosen keine wirksame Gegenwehr findet. Gebt selbst ein Beispiel christlicher Erziehung im eigenen Haus, tretet in der Oeffentlichkeit ein für unsere evangelische Schule und ihre Lehrer. Zur schulpolitischen Lage wurde folgende Entschließung gefaßt:„Wir erwarten, daß die Reichsregierung trotz aller Schwierigkeiten ihrer Verpflichtung endlich nachkommt und die notwendigen vorbereitenden Maßnahmen zur Schaffung eines Reichsschulgesetzes trifft. Neueren geistigen und politischen Strömungen erklären wir, daß wir an der stets vertretenen Forderung:„Evangelische Schulen für evangelische Kinder“ unbedingt festhalten. Die evangelische Erziehungsschule ist im nationalen Bildungsorganismus die notwendige Grundlage einer deutschen Erziehung unserer evangelischen Jugend und ein unentbehrliches Mittel zun Gestaltung der deutschen Zukunft.“ Forderungen der Gewerkschaften Entschließung des Ausschusses der christlichen Gewerkschaften. — Essen, 11. April. Der Ausschuß der christlichen Gewerkschaften hielt in Essen eine mehrtägige Tagung ab, der zeitweise auch Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald beiwohnte. Es wurde eine Entschließung angenommen, in der u. a. folgende Forderungen aufgestellt werden: „Ausgangspunkt aller Bestrebungen muß die schnellstmögliche Beseitigung der katastrophalen Arbeitslosigkeit sein. Die Wiederbelebung der Wirtschaft sitzt jedoch eine entschiedene und rasche Senkung der Preise voraus. Sowett die Preissenkung von einer Verminderung der Gestehungskosten abhängt, müssen Unternehmerverbände und Gewerkschaften gemeinschaftlich nach wirklich aussichtsreichen Wegen suchen. Das einseitige Vorgehen im Sinne eines Lohnabbaues erschließt keine solchen Wege.“ Die Entschließung spricht sich ferner für die Verbilligung der Verwaltung und die Senkung der Steuern aus. Die österreichisch=deutsche Zollunion wird als ein erster Schritt zur Ausgestaltung des mitteleur=päischen Wirtschaftsprogramms begrüßt. Zum Schluß der Resolution wird zur Reparationsfrage bemerkt: „Eine endgültige Vereinigung der fast unlöslich schei enden Verwicklungen und ein fruchtbarer Ausbau der Weltwirtschaft ist undenkbar ohne eine Gestaltung des Reparationsproblems, die das deutsche Volk bei Aufbietung seiner besten Kraft kulturwürdig leben läßt.“ Das Geschäft mit den Russen. Beschleunigte Durchführung der deutsch=russischen Besprechungen. In Berlin fanden neue Besprechungen über die deutschen Industrielieferungen nach Rußland statt. In einer amtlichen Mitteilung über diese Verhandlungen heißt es: „ Die Verhandlungen, die heute in Fortsetzung der Moskauer Besprechungen vom Februar und März dieses Jahres zwischen der Sowjetindustrie und eine Gruppe deutscher Industrieller in Berlin begonne haben und sich mit den generellen Fragen und Be dingungen für Lieferungen deutscher Firmen nach der UdSSR. beschäftigen, waren ebenso wie die Moskauer von dem Wunsche gegenseitiger Verständigung getragen. An den Besprechungen nahmen von sowjetrussischer Seite die Herren Pjatakoff, Bossonoff. Ljubimoff und Bitker teil, von deutscher Seite die Herren Krarmer, Köttgen, Reuter, Schauke und Veit. Die Verhandlungen sollen mit Beschleunigung durchgeführt werden.“ „Graf Jeppelin“ in Kairo. 13 Stunden früher als erwartet. — Kairo, 10. April. Das Luftschiff„Graf Zeppelin" traf am Freitag, 13 Stunden vor dem angekündigten Landungstermin, über der ägyptischen Hauptstadt Kairo ein. Da die Vorbereitungen für die Landung des Luftschiffes noch nicht beendet waren, flog das Luftschiff nach Oberägypten weiter. Hinweis. Wenn die Frühlingssonne lacht— dann will man doch nicht in seinen„vier Wänden“ verkümmern. Hinaus an die frische Luft! Und wie gut Sie das vertragen können! Sagen Sie nicht:„Ich hab' keine Zeit.“ Denn eine Frau unserer Tage, die die Henkel=Helfer zu gebrauchen weiß, bei der müßte das Tagesprogramm wie ein Uhrwerk ablaufen. Das Dreigestirn der„goldenen Reinheit"— Ata, iMi und Persil— darf in keinem Haushalt fehlen! Vorfrühling in Bad Salzuflen. Schon wenn man sich der gesegneten Umgebung Bad Salzuflens nähert, die nahe herübergrüßenden Waldberge des Teutoburger Waldes mit dem berühmten Hermannsdenkmal sieht, dann fühlt man: hier wird man besonders nahe und beglückend das Weiche, zärtlich Heitere der ersten sonnigen Frühlingstage erleben, ihr Befreiendes und Erlösendes. Herrlich umrahmt ist das Tal, welches die Kuranlagen birgt: weite Wälder, Berge, Blütenwiesen. Welcher Rahmen könnte auch kostbar genug sein für die wundertätigen Quellen Bad Salzuflens, die erst lange auf ihrer unterirvischen Wanderung alle Energien in sich gesammelt haben, um sie dem badenden Heilbedürftigen wieder mitzuteilen? Gerade der Frühling ist die richtige Zeit, ihre Heilkraft zu erproben. War der Körper von schleifenden Wintergiften geschwächt, so wird er durch die Bade= und Trinkkuren wieder voller Spannkraft und Jugendfrische. Dank des milden Klimas— die nahen Waldberge schützen das von warmer Südsonne durchflutete Tal gegen rauhe Winde, setzt der Frühling zeitig in Bad Salzuflen ein mit allem Schönen und Beglückenden, den tausend kleinen Schauspielen wiedererwachender Natur. Früh beginnt auch das Kurleben in Bad Salzuflen. Die Säle und vor allem die schöne Terrasse des Kurhauses haben berei“ ihre Pforten geöffnet, und auch bei unfreundlichem Wetter bieten die behaglich durchwärmten Räume und Wandelhalle angeneh Ich weiß, daß mein Erlöser lebt. Heute morgen um 8 Uhr durfte unsere liebe alte Großmutter Amalie Weiß im Alter von 83 Jahren in Frieden heimgehen. Im Namen der Angehörigen: Für alle aufrichtige und herzliche Teilnahme, die wir während der langen Krankheit und nach dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen erfahren durften, danken innigst Diakon Philipp Hugenstein und Kinder. Bethel, am 10. April 1931. Spareinlagen und Depositen 1924—1929(graph. dargest.) Zugang üb. 6,5 Millionen RM 1924 Verlangen Sie Prospekte in keiner reichend Familie fehlen. Preis pro geschlossener ist die schönste der ostfriesischen inseln, ein Gesundbrunnen für Kinder. mes Verweilen. Vor allem wartet schon eine reichhaltige Folge 937Veranstaltungen auf: Regelmäßige Unterhaltungs= und „kkurkonzerte, Theater, Solisten= und Vortragsabende. Ein Bild von der Große und Schönheit Bad Salzuflens gibt der neue, mit zahlreichen forbigen Bildern neste der alle Baile#.9n, Tnbern geschmückte Prospekt, Reiseburos, sowie die Badeverwaltung erhaltlich Kurlaxe und Pensionspreise sind in der Vorsaison ermäßigt.„zur ven bedürftigen Mittelstand sind übrigens verdinigte Pauschalkuren eingerichtet worden. Kirchennachrichten für Zion. den 12. April(Quasim.): 63. Jahresfest des Diakonissenhauses Sarepta. 8½ Uhr: Pastor Bischoff. 9 Uhr: Pastor Peisamgt, Uhr: Pastor Kirschsieper. 15 Uhr: Festgottesdienst. gnung von 56 Diakonissen: Pastor Meyer. Donnerstag, 19½ Uhr: Pastor Wörmann. Bethel. Christlicher Verein junger Mädchen. Sonntag morgen.30 Uhr Singen im Gottesdienst. 3 Uhr und 7 30 Uhr Teilnahme am Sarepta=Jahresfest. Am Mittwoch, den 15. April, zeigen wir im großen Saal des Assapheums den Großfilm„Die weiße Hölle vom Piz=Palü“, 3300 Meter lang. Es ist ein Lehrfilm von atemraubender Spannung, der die Auffindung und Rettung Verstiegener durch Flugzeug und Bergwacht behandelt. Die Vorführungen finden statt: um 2 Uhr für die Insassen der Frauenhäuser, um.30 Uhr für die Insassen der Männerhäuser, abends um.30 Uhr für jedermann. Eintritt im Vorverkauf 60 Pfg., an der Kasse 75 Jugendliche zahlen die Hälfte. Die Eintrittskarten:“ im Vorverkauf schon jetzt zu haben in der An“ im Dankort und Telephonamt.sictspos, Geldtasche mit Inhalt auf dem Wege von# Buchhandlung und Bäckerei zur Schuhmacherei loren. Abzugeben in der Schuhmacherei. Fehlts am Auge merke jeder Augengläser stets von Breder H. BREDER, OPTIKER Fernruf 1012 BIELEFELD Gütersloherstr. 14 i Anfrageg bis 1. 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