Trin. in Zion, Vastor Jasper; 9 Uhr: donnerstag, 19 he. Frühgottesdienst. nst, Pastor Hop½ Uhr abends: Resh ce ecc e mit den Beilagen„Für Herz und Haus“ „Kodengalbek uud„JAnker Riel. Anzeigenpreis: Die einspaltige Millimeterzeile oder deren 30 Pfg. Beilagen unter Waje Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 konto Hannover 67377. Kaum 10 Pfennig. e tausend 15 Mr. 3 Uhr. Postscheckrversammlung esfest. 3. Ver(San.=Rat Dr. Zeltpolitik: Dr. hel. Zuschriften 28. Für Geldfwärts“. Christ3911/3916, Am Bethel. Gelder Hypotheken, un nortisierung, keine rch die -Aktiengesellschaft Ilhelmstr. 34 reter gesucht! reissturz! r volllettkäse mit stet ab heute nur RH derfolgt nur in PostRto.Verpackung frei. Stotzka 1 Jedwilleiten, Tilsiter Niederung. 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Die Schrift ist selbst ein Stück ewiges Leben. In ihr leben, heißt in der Ewigkeit leben. Christus hat uns ewiges Leben in Aussicht gestellt, ja, es ist in ihm zu uns gekommen. Er hat ein Stück ewiges Leben in Menschengestalt. In ihm ist die Ewigkeit mitten in der Zeit sichtbar geworden. Die im Glauben in ihm und in dem Vater bleiben(Vers 24), haben die Ewigkeit bereits in sich. Mitten in der Zeit ist die Ewigkeit ihr Besitz geworden. Das ist der merkwürdige Zustand der Christen. Sie leben in zwei Welten. Sie sind gleichzeitig in der Zeit und in der Ewigkeit, sind ganz und gar mit ihren Gedanken bei dem, was die Zeit von ihnen fordert, und leben doch in ihrem tiefsten Inneren bereits über die Zeit hinaus. Mit ihren beiden Füßen stehen sie fest auf dem Erdboden, aber in ihrem tiefsten Inneren wurzeln sie schon in der Ewigkeit. Christen sollen also bei dem Worte Ewigkeit nicht nur an die Zeit nach dem Tode denken. Obwohl sie wie alle Menschen ja dieser Ewigkeit schon ganz nahe sind. Es ist nur ein Schritt zwischen mir und dem Tode. Wer will das leugnen? Aber das heißt doch nichts anderes als: zwischen mir und der Ewigkeit. In dem Augenblick, in dem die Nacht des Todes über mich hereinbrichk, leuchtet der Tag der Ewigkeit in mir auf. Das wissen alle die, die der Verheißung ihres Herrn und Meisters Jesu Christi glauben. Der Glaube an ihn schließt die köstliche Gewißheit. in sich, daß er uns durch das Tor der Ewigkeit hindurchträgt. Sie wissen, daß die Ewigkeit ihm gehört, daß er ihr eigentlicher Inhalt ist. Er hat uns mit seinem Blut erkauft, nicht nur für die Zeit, sondern für die Ewigkeit. Er sammelt in der Zeit seine Herde und leitet sie in Ewigkeit. Sein Hirtenwerk hier aber steht unter der Losung:„Eine Herde und ein Hirt“, das erfüllt sich in der Ewigkeit. Wir sollen Könige und Priester werden. Wir sollen mit der Gesamtschöpfung und mit der Gemeinde der vollendeten Gerechten, ja, mit allen Engeln und Erzengeln Lob=, Jubel= und Danklieder singen. Aber das alles kommt noch, wenn die Ewigkeit hereinbricht. Bereits ragt ein Stück Ewigkeit in diese Zeit hinein. Bereits haben wir im Glauben Teil an dem, was die Ewigkeit erfüllt. Aber die volle Entfaltung des ewigen Lebens liegt noch vor uns. Vergeßt das nicht, Ihr Christenleute! Denkt daran, Ihr Geschäftsleute in Euren Geschäften, Ihr Arbeiter in der Arbeit und in der Arbeitslosigkeit, Du Gesunder in Deinem Leben voll Unrast und Mühe. Du Kranker in Deiner Einsamkeit, Ihr vielgeplagten Mütter, Ihr treuen Väter in Eurem harten Ringen um Eure Existenz. Du Mann und Streiter mitten im Kampf und Hader der Parteien und Du, fröhliche, frische Jugendt Darin sind wir alle eins: wir stehen hier vor den Toren der Ewigkeit. In Jesu Verheißung sind sie bereits geöffnet, und durch den Spalt des göttlichen Wortes erblicken wir einen Strahl ihrer Herrlichkeit. Es währt nicht lange, dann werden die Pforten weit aufgerissen und der Glanz der ewigen Herrlichkeit wird unser Auge blenden, daß wir nur ihn sehen, der uns diese herrliche Verheißung gab. Zeit und Welt liegt dann weit, weit hinter uns.„ Simon. Auch diese Woche ist wieder dahingegangen, ohne daß die Probieme, die unseren Politikern Sorge machen, einer Lösung näher gebracht sind. Die Schulden sind da. Niemand weiß, wie sie gedeckt werden sollen. Um das Programm streiten sich die Parteien weiter. Dazu werden von einigen Stellen aus Gerüchte verbreitet, die ungedeckten Beträge im Reichshaushalt seien noch viel höher als die Summen, um deren Deckung schon so viele Pläne entworfen und wieder verworfen sind. Davüber, woher nun der Reichsfinanzminister eine Mehrheit finden wird, die seinen Vorschlägen zustimmt, brauchte man sich noch nicht zu streiten. Es ist auch weniger wichtig, ob die Deutschnationalen oder die Sozialdemokraten zuletzt einem Finanzplan zur Annahme verhelfen. Unter der durch die Annahme des Youngplanes geschaffenen Zwangslage wird es kaum gelingen, Deckungsmöglichkeiten zu finden, durch die eine Belebung der Wirtschaft herbeigeführt wird, wie wir sie brauchten, und das Chaos zu verhindern, das schon immer droht und das auch von manchen herbeigewünscht wird. Wenn man sich umhört bei den verschiedensten Leuten, wo der eine hier, der andere dort Fühlung mit dem praktischen Leben in seinen mancherlei Ansprüchen und Interessen hat, gewinnt man ein Bild, das ziemlich allenthalben den Zustand zunehmender Hoffnungslosigkeit zeigt. So gerne man dann auch ein Wort des Trostes und der Hoffnung sagen will, wird man hingewiesen auf die sprechenden Tatsachen, die nicht gut widerlegt werden können. Wer heute für den Haushalt des Staates, einer Stadt oder Gemeinde, einer Anstalt oder eines Vereins oder auch einer Familie verantwortlich ist, bekommt jetzt etwas von dem Druck dieser Verantwortung zu spüren. Die Oberfläche zeigt auch jetzt oft noch Glanz und Schein, während es an den Stellen, die vielleicht diesen Glanz und Schein schufen, schon Sorgen genug gibt um das Notwendigste zur Erhaltung der Existenz. Gewiß ist es schön, den Bürgern einer Gemeinde etwas zu schaffen, an dem sich auch das Auge erfreut. Legt sich aber auf das Geschaffene der Fluch von solchen, die die Not und die Sorge quält, so bekommen alle diese Dinge ein anderes Gesicht und es wird dann gleichgültig, ob Schloß oder Park und Anlagen unter autokratischer oder unter demokratischer Regierung geschaffen wurden. Es ist keine Nörgelsucht, wenn wir solche Dinge berühren, und wir haben in den zwölf Jahren, wo wir genötigt waren, zu manchen politischen und wirtschaftlichen Vorgängen etwas zu sagen, immer den Wunsch gehabt, diejenigen möchten recht haben, die aus der neuen Entwicklung der Dinge in Deutschland einen Fortschritt, bessere Verhältnisse emporwachsen sahen. Die Gestaltung der Lage scheint aber zu zeigen, daß der Weg, auf dem wir in diese Lage hineingewandert sind, doch vielleicht nicht der richtige Weg war und daß daher Maßnahmen nötig werden dürften, die nicht viel anders aussehen als die, die von Anbeginn die um ihre Existenz ringenden Menschen und Staaten oder Volksgemeinschaften angewandt haben. Auch wenn man eine fortschreitende Entwickelung im Leben der Völker anerkennt, ändert das am Wesen der Menschen nichts. Das beweist die Menschheitsgeschichte, so weit sie den Nachkommen bekannt ist. Die letzte Woche hat den Abzug der feindlichen Truppen aus dem Rheinland gebracht. Darüber herrscht im ganzen Reiche die herzlichste Freude. Nicht nur im Rheinland, sondern auch in den Städten des Reiches sind die Flammen emporgelodert und haben die Salutschüsse gedröhnt. Wenn auch in einzelnen Reden und Kundgebungen, je nachdem die Redner einer politischen Richtung angehörten, die Rheinlandräumung reichlich stark als ein Erfolg der Friedenspolitik gerühmt wurde, so übten die Kundgebungen der offiziellen Stellen, besonders auch die des Herrn Reichspräsidenten die gebotene Zurückhaltung. Wenn aber Parteiblätter und Kundgebungen etwas höhnisch darauf hinweisen, daß die Räumung für die nationalistischen Kreise eine Enttäuschung sei, weil dort im mer behauptet worden sei, ohne Anwendung von Waffengewalt würden die Franzosen den Rhein nie wieder verlassen, so versäumen es die Regierungserklärungen doch nicht, auf die schweren Opfer hinzuweisen, mit denen die frühere als die im Versailler Diktat vorgesehene Räumung hat erkauft werden müssen. Ueberlegt man, welche Ursachen der hinter uns liegende Krieg hatte, wie er durchgekämpft wurde und welche Folgen er hatte, so liegt für die Deutschen kein Grund vor, denen, die das Versailler Diktat schufen, nun auch noch zu danken für ihr durch die vorzeitige Räumung und überhaupt für die während der Besetzung gezeigte Haltung. Die fast verzweifelte Lage, in der sich die deutsche Regierung und das deutsche Volk jetzt befindet, ist eine Folge der Gewalkpolitik, die vom Versailler Diktat bestimmt ist und es muß sich nun zeigen, ob sich eine Regierung findet, der es gelingt, die Opfer auch wirklich aufzubringen, mit denen die Räumung der Rheinlande hat erkauft werden müssen. „Wer es noch irgendwie ermöglichen kann, verläßt das sinkende Schisf des derzeitigen Reichskabinetts. Dieser in stürmischer Brandung noch verzweifelt worwärtsstrebende Kahn ist aber nicht eine neue Konstruktion von Männern wie Brüning, Schiele usw., sondern er ist ein altes klappriges Fahrzeug, mit dem die Genannten nur einen letzten, allerdings von vornherein ziemlich aussichtslosen und waghalsigen Versuch machten, in einen sicheren Hafen zu gelangen. Man hat Moldenhauer über Bord geworfen, um nach einem alten Aberglauben durch dieses Opfer die tosende See zu beruhigen. Es zeigt sich aber, daß das Schiff einen schweren Ruderschaden haben muß, denn es kommt auch so nicht vorwärts und wird niemals vorwärtskommen, sofern man sich nicht zu einer gründlichen Ueberholung entschließt. Dieses Schiff fährt mit einer gewissen Zwangsläufigkeit— mag der Steuermann heißen, wie er will— einen falschen Kurs, weil es falsch gebaut ist. Die Frage ist heute nur noch die, ob wir jene schwerwiegenden Ereignisse, die notgedrungen dieser Fortwurstelei ein Ende setzen müssen, noch in diesem Hochsommer oder erst im kommenden Herbst erleben werden. Vor wenigen Wochen schien es, als ob wir mit einer großen Parlaments= und vielleicht sogar Staatskrise erst in den Herbstmonaten zu rechnen hätten. Inzwischen hat sich aber die Ohnmacht des ganzen parlamentarischen Systems und die Unproduktivität der Parteiwirtschaft in so eindringlicher Weise dokumentiert, daß man, besonders nach den sächsischen Wahlereignissen schon in naher Zukunft mitsehrernsten Dingen zu rechnen hat. Wohin wir auch sehen, überall hemmt die öffentliche und die Verbandsbürokratie eine gründliche Erneuerung unseres öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. Das größte Unglück des jetzigen Kabinetts besteht darin, daß keine der Parteien, die dahinter stehen, eine Verantwortung mehr tragt will. Nachdem die Sozialdemokratie sich der Verantwortung für die Folgen ihrer früheren jahrelangen Regierungspolitik durch einen Sprung ins oppositionelle Lager entzogen hat, äugen die Demokraten und weite Kreise des Zentrums nach einem ähnlichen rettenden Absprung. Wer Deutschland in diesem Augenblicke retten will, muß wie ein Ritter Georg den Drachen des deutschen Bürokratismus erschlagen. Der Kampf gegen die Bürokratie und nicht zuletzt gegen ihre parteipolitischen Hintermänner ist die große staats= und wirtschaftspolitische Aufgabe unserer Tage. Wo ist der Ritter Georg?“ Diese Ausführungen entstammen dem Richard Calwerschen Wirtschaftlichen Tagesberichten, einer Korrespondenz, deren Gründer der sozialistische Schriftsteller R. Calwer war, also einer Quelle, die nicht verdächtig ist, ein Feind derer zu sein, die unsere heutigen staatspolitischen Verhältnisse herbeigeführt haben. Dort wird die Lage nicht anders angesehen als da, wo man die ganze Nachkriegspolitik für falsch und unglücklich gehalten hat, Wird es auch die heutige Sozialdemokratie ab lehnen, solche Calwerschen Ansichten als Meinung der Partei gelten zu lassen, so ist es doch bezeichnend, daß von einer Stelle aus, die sicher auch einmal rein sozialistische Wirtschafts= und Parteitheorien vertrat, der in der Nachkriegszeit weitgehend unverantwortlichen und maßgebenden Politik der Sozialdemokratie ein solches Zeugnis ausstellt. Es ist kein böser Wille und braucht keine Miesmacherei zu sein, wenn immer wieder auf die Folgen einer Politik hingewiesen wird, die kaum krasser und deutlicher zu schildern sind, als es Calwer in seiner Korrespondenz tut. Der Reichsrat hat nun am Donnerstag nach 1½=stün diger Beratung die von der Regierung aufgestellten Steuer= und Deckungsvorlagen angenommen. Am Montag soll die erste Beratung im Reichstag stattfinden. Reichsfinanzminister Dietrich wünscht eine schnelle Verabschiedung der Vorlagen und hofft damit die Ordnung der Finanzen zu erreichen. Dem gewöhnlichen Staatsbürger bleibt es allerdings vorläufig noch schleierhaft, woher bei der zunehmenden Wirtschaftskrise und den bis jetzt schon ausgeschöpften Steuerquellen die erhöhten Steuern doch noch kommen sollen. Calwer, der doch sicher über wirtschafts= und finanzpolitische Dinge gut unterrichtet ist, scheint nicht an die Möglichkeit einer ausreichenden Sanierung zu glauben und man muß nun abwarten, ob sich die Hoffnungen des Finanzministers Dietrich, oder ob sich die Befürchtungen Calwers erfüllen werden. Die„Vossische Zeitung“ schreibt:„Je größer die Sorge weiter Lolkskreise um ihre Existenz wird, desto lauter ertönen die Posaunen der radikalen Gruppen, die den völligen Zusammenbruch als unvermeidlich hinstellen. Diese wakieren Minierer sind immer am muntersten, wenn die Rot von Volk und Reich am größten ist.“ Ganz abgesehen davon, daß sich das Zitat auch auf andere Notzeiten des seutschen Vaterlandes anwenden läßt, wo ganz andere kreise die Minierarbeit leisteten als die, die die Vossische etzt treffen will, muß man auch da wieder fragen, ob die Sorge, die weite Volkskreise um ihre Existenz erfüllt, licht doch eine Folge ist der Politik, für die die Kreise verantwortlich sind, die ihre politische geistige Kost der Bossischen und ihren Schwestern entnehmen. Was sich zur Zeit auf dem politischen Kampfplatz abspielt, ist doch nur die Reaktion auf die Politik für die diejenigen verantvortlich sind, gegen die die jetzige Opposition sich zur Vehr setzt. Wir glauben nicht daran, daß Freude an der Opposition und Angst vor den Erfolgen einer Regierungssolitik der Grund für die politischen Kämpfe sind, die jetzt ausgefochten werden. Die politische Linie, die seit 12 Jahren eingehalten wird, trotz mancher Versuche, kleine Richtwege zu gehen, hat doch in die Lage hineingeführt, n der sich Deutschland nun befindet. Man kann sich höchtens wundern über die Verwunderung, die sich hier und da an verantwortlichen Stellen zeigt über die Entwickung, die die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands genommen haben. Daß es so nicht weiter sehen kann, ist schließlich jedem klar. Daß radikale Reormen weitgehende Zustimmung und Unterstützung finden, daran ist die lange, lange Prüfungszeit schuld, die vir schon durchmachen mußten. Auch das energische Zugreifen der Preußenregierung wird weder den Radikalisnus aufhalten können, noch seinen Einfluß auf das Beimtentum und das Heer verhindern können, wenn nicht durch sichtbare und fühlbare politische Erfolge die Gefahen beseitigt werden, die auch so dem Beamtentum und illen, deren wirtschaftliche Existenz mit der staatlichen Organisation zusammenhängt, drohen. Wird diese Exitenz bedroht, läßt sich ahnen, welche Haltung bei der heuigen Mentalität auch diese Stützen des Staates einnehnen werden. Nach dem Abzug der Franzosen aus den rheinischen Städten ist es an verschiedenen Orten gleich zu Kundgejungen und Ausschreitungen gegen die Persönlichkeiten jekommen, die in den Zeiten höchster deutscher Not als Führer der Separatisten hervorgetreten waren. So sehr nan es auch bedauern kann, daß dieser Streit wieder uuflebt, so sind die Vorgänge doch auch ein Beweis daür, wie tiefe Wurzel der deutsche und preußische Natioialsinn im Rheinland geschlagen hat. Wenn sich dieser ationalsinn in den kommenden Tagen so bewährt, wie er sich im Rheinland während der ganzen schweren Zeit der Besetzung bewährt hat, dann braucht man keine sorge um das Schicksal des Vaterlandes zu haben, auch venn noch manche wirtschaftspolitische Not zu überwinden ein wird. Kr. Neue Steuern. D. Adolf Stöckers Wortspiel gibt einen guten GrundRkord:„Steuern sind dazu da, der Not zu steuern“. Wir ürfen nicht der natürlichen Selbstsucht, die jegliches Oper für sich ablehnt, aber unausgesetzt neues vom Staat ordert, uns hingeben, sondern haben die christlich=soziale Zrundstimmung einzuhalten, die„dem Kaiser gibt, was Durch Ankole und Aganda. Von C. Ronicke. Schluß. Weiter sind wir nicht gekommen. Zwar die Ueberfluungen des Straßendammes hätten uns nicht gehindert. Zir hatten schon viel auf unserer Reise durchfahren. Aber inter ihnen floß ein Fluß von 6 Meter Breite und etlizen Metern Tiefe. Die Brücke war von den Fluten wegerissen. Nur ein Notsteg für Menschen war eben fertigjeworden. Und der war afrikanische genug. Auf einen roßen Baum führte er hinauf. Dann kletterte man auf llen Vieren auf einem dicken Ast entlang, der schräg ber den Fluß reichte. Von drüben aber war eine Leiter n die Aste geworfen, um das Ufer gewinnen zu können. dort standen die Gebäude der belgischen Grenzstation kayitumba. Die folgende Nacht lagen wir lange Stunden schlaflos uf unseren Feldbetten und sannen und überlegten, was oir tun sollten. Aber wie hätten wir ohne Brücke unser luto hinüberbringen, wie hätten wir ohne Menschen unere Lasten befördern sollen. Es war unmöglich, wir nußten umkehren. Wieder einmal war Ruanda für die Zertreter der Bethelmission verschlossen. 4. Zeltleben. Jur„Romantik“ einer solchen afrikanischen Reise seute gehören nicht nur Autoerlebnisse, sondern auch das kreiben im Zelt, in dem wir unsere Nächte zubrachten. der Platz war im allgemeinen leicht gefunden. Wir beorzugten einen solchen, auf dem kein hohes Gras stand ind an den wir mit unserm Auto recht nahe heranfahren onnten. Das Wasser machte uns keine Schwierigkeiten, veil wir es ja in unsern Tins auf dem Wagen immer eit uns führten. Die Steppe aber war groß und breit nd bietet Raum genug. So lagerten wir einmal auf em Platz vor Straßenarbeiterhütten, ein andermal auf inem frischgeackterten Feld, wieder ein andermal mitten n der Steppe, wo meilenweit keine Menschen waren. kur einmal hatten wir Schwierigkeiten, einen Platz zu inden. Es war auf unserm Rückweg in der Nähe der Stadt Kampala. Die Gegend ist so dicht besiedelt, daß hütten, Felder und Bananenhaine in ununterbrochener folge einander abwechseln. Schließlich fand sich aber doch des Kaisers ist": die dem notleidenden Staat zuführen will, was er bedarf. Darin ist aber noch nicht ein„Ja“ zu jeder uns vorgeschlagenen neuen Steuer einbegriffen. Wir haben in diesen Tagen sehr sorgsam zu prüfen. Und wir haben nicht nur das Beste zu wählen, sondern wir haben auch zu prüfen, was bei den gegenwärtigen Verhältnissen durchführbar ist. Und darum dürfen wir christlich=sozialen Reichstagsabgeordneten uns nicht für jede Einzelheit schon zu früh festlegen. Das mag hier und da für unsere Freunde etwas unbequem sein. Aber ich darf wohl an ein Wort erinnern, das mir ein sehr bekannter Staatssekretär einmal vor einem Jahrzehnt sagte:„Da habe ich alter Esel mich zu früh festgelegt.“ Wir dürfen nicht Entscheidungen treffen, ehe sie spruchreif sind. Das ist nötig, um die Belange des Vaterlandes zu wahren. Als die Ankündigung der großen neuen Steuervorlage kam, stellte ich eine vom Arzt als dringend bezeichnete Kur zurück. Denn zuerst gilt es die Pflicht, die dem Abgeordneten obliegt, zu erfüllen. Und aus den Bera tungen im Frühjahr weiß ich, daß es sich bei den Abstimmungen um drei oder vier Stimmen handeln kann, d. h. daß die christlich=sozialen Stimmen ausschlaggebend sein können. Da darf niemand fehlen. Und wer seit 20 Jahren große Steueworlagen im Parlament miterlebt hat, weiß, wie unsäglich schwer gerade Steuerkämpfe sind. Uns Abgeordneten gehen von unseren Freunden in diesen Tagen ungezählte Vorschläge zu. Wir suchen sie alle mit Ernst zu prüfen. Auch wenn wir einmal nicht persönlich antworten— ich muß jeden Tag über 20 Briefe schreiben— sind wir für jedes Zeichen christlichsozialen Anteils dankbar. Nur können wir christlich=sozialen Abgeordneten um unserer Zahl willen nicht überall führend hervortreten, sondern müssen weise erwägen, wie wir den christlich=sozialen Einfluß möglichst stark zur Geltung bringen. Wenn die Kindergelder nach den neuen Entwürfen steuerfrei bleiben, so meinen wir dies nicht zuletzt unserer Einwirkung zuschreiben zu dürfen. Ein menschlich Erfreuliches sei erwähnt: Der Kanzler Dr. Brüning hat sich besonders für solche Steuern eingesetzt, die ihn persönlich hart treffen, so für die Junggesellensteuer: er ist ebenso wie Dr. Wirth unverheiratet. Freilich muß man sich darüber klar sein: Junggesellen, die für zwei andere zu sorgen haben, etwa für alte Eltern, sind nicht wirtschaftlich leistungsfähiger als kinderlos Verheiratete. Man wird soziale, gerecht wirkende Bestimmungen in die Steuergesetze noch mehrfach einarbeiten müssen. Jedenfalls wollen wir uns von der Gesinnung der Selbstsucht fernhalten, die aus täglichen Zuschriften an alle Parteien spricht:„Jede Steuer ist gut, die der Andere zahlt; jede Steuer ist schlecht, die mich trifft.“ Nein; wir wollen christlich=sozial handeln, und in diesem Geist unsere Stimme in die Wagschale werfen. D. Reinhard Mumm,..R. Der vorgelegte Geschäftsbericht für das Jahr 1929 zeigt eine außerordentlich günstige Entwicklung des bei der letzten Generalversammlung beschlossenen Bausparplans. Die Zahl der Bausparer ist um über 2½ tausend gestiegen, die Bilanz zeigt auch rein zahlenmäßig ein großes Anwachsen. Die Einlagen der Bausparer haben um rund 4 Millionen Mark zugenommen, der Monatsdurchschnitt ist von 455 000 auf 540000 gestiegen. Im Berichtsjahre konnten 399 Darlehen vergeben werden. Diese außerordentlich günstige Entwicklung wurde sowohl von den erschienenen Gästen, als auch von dem Vertreter des Magistrats der Stadt Homburg, dem Vertreter der Stadt Darmstadt und dem Herrn Verbandsvorsitzenden des Raiffeisen=Verbandes, Dr. Nolden, Frankfurt a. M. anerkannt. Bei der jetzigen Generalversammlung konnten zu den bereits in diesem Jahre vergebenen 145 Darlehn weitere 139 Darlehen erneut zur Vergebung kommen. Die durch die Auslosung aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen Mitglieder wurden wiedergewählt. Die ganze Tagung fand einen guten und würdigen Abschluß und gab allen Teilnehmern die Gewißheit, daß auch unter dem kommenden Bausparkassengesetz die Entwicklung der ..S. aufwärts führen wird. Deutsche Bau- und Siedlungsgemeinschaft e. G. m. b.., Darmstadt. Die Deutsche Bau= und Siedelungsgemeinschaft, eingetragene G. m. b.., Darmstadt hielt ihre 5. ordentliche Generalversammlung im hiesigen Kurhaus, unter außerordentlich starker Beteiligung aus allen Teilen des Reiches, ab. ein neu geackertes Feld in unmittelbarer Nähe Straße. Sobald der Platz gewählt war, wurde zu allererst das Zelt aufgeschlagen. War das geschehen, dann konnten wir ja der Nacht und dem Regen, der etwa fallen wollte, getrost entgegen sehen. Wir drei Männer entwickelten bald eine große Fertigkeit in der Kunst des Zeltaufbaus. Ein jeder wußte die Handgriffe, die nötig waren. Im Nu waren die Zeltbahnen auf dem Boden ausgebreitet, die Zeltstangen zusammengeschoben und befestigt. Dann wurde das Zelt aufgerichtet und ringsum mit den Zeltstöcken befestigt. Das eine oder andere Mal hatten wir verwunderte schwarze Zuschauer, die nicht genug darüber staunen konnten, mit welcher Schnelligkeit diese Europäer ein brauchbares Haus für sich aufrichteten.„Es ist gerade wie unsere Hütte", das war das höchste Lob, was sie unserm Kunstwerk offenbar spenden konnten. War erst einmal das Dach für unser nächtliches Lager geschaffen, dann war alles übrige einfach. Da wurde das Feldbett zusammengesetzt und mit den wärmenden Decken belegt. Das Moskitonetz wurde fest darüber gezogen. Unterdessen brannte schon unser Kocher, um unser Abendessen zu bereiten. Auf zwei Petroleumkisten wurde das eine große Brett gelegt, über das unser Auto 2 Tage durch den schlammigen Sumpf gefahren war: Unser Tisch war fertig. Während die Sonne am Westhimmel schnell in die Tiefe sank, aßen wir unsern Reis und unser Brot mit großem Behagen. Am Tage hatten wir bei dem immerwährenden Fahren nur wenig zu uns genommen. Immer dunkler wurde es, bis nach kurzer Zeit der Mond aufging. Die Sturmlaterne brannte an der vorderen Zeltstange. Die Grillen zirpten laut und aufdringlich. Die Frösche lieferten ein Freikonzert. Sonst war rings um uns ein großes Schweigen. Doch nein, ein böses Summen und Singen umgab uns bald. Das trieb uns unsere Moskitonetze. Dann mochten die Mücken blutgierig draußen hin und wieder fliegen. entronnen. Hatten sie doch beim Auskleiden, so schnell es auch gehen mochte, immer noch genug Blut uns abgewonnen. Einmal schliefen wir mitten in der großen afrikaniund wein Reschegs hörte ich eine Hoäne schreien und nem Rei,Wegleiter erzählte mir eines Morgens, daß er in weiter Ferne auch einen Löwen habe brüllen hören. Nur einmal wurden wir so gestört, daß wir nachts aufder Saarkonferenz? Unterbrechung der Verhandlungen wahrscheinlich.— Vor der Auflösung des Bahnschutzes. — Berlin, 5. Juli. Wie aus Paris gemeldet wird, sind die deutsch=französischen Verhandlungen über die Rückgliederung des Saargebietes an Deutschland in ein sehr kritisches Stadium getreten. Trotz der seit Monaten in Paris geführten Besprechungen sind sich die deutschen und die französischen Unterhändler nicht einen Schritt nähergekommen. Es ist damit zu rechnen, daß die Konferenz=Verhandlungen in einigen Tagen eingestellt werden. Wie verlautet, soll die Saarfrage alsdann von den beiden Regierungen auf diplomatischem Wege behandelt werden. Gescheitert sind alle Bemühungen bisher daran, daß die französischen Unterhändler die Saargruben in Gesellschaften umwandeln wollten, an denen auch Frankreich beteiligt sein sollte. Für Deutschland war dieses Projekt selbstverständlich unter keinen Umständen annehmbar. Die deutsche Delegation forderte vielmehr die Wiederherstellung des Zustandes, wie er vor dem Kriege bestand, also den Uebergang der Saargruben, in den Besitz des preußischen und bayerischen Ueberraschung hat diese letzte Entwicklung der Dinge nicht ausgelöst; mit einem ähnlichen Ausgang war bereits seit Wochen zu rechnen. So sehr diese ganz gewiß unnötige Verschleppung der Saarverhandlungen zu bedauern und so groß die Enttäuschung ist, die die Vertagung der Konferenz, vor allem im Saargebiet, auslösen muß, so ist es doch für Deutschland besser, eine verspätete Rückgabe des Saargebietes in Kauf zu nehmen, als für eine Verkürzung der— zeitlich übrigens begrenzten— Leidenszeit des Saargebietes unbefristete Bindungen einzugehen, die sich später gerade für das Saargebiet verhängnisvoll auswirken müßten. Gelingt es auch den Regierungen nicht, noch rasch ner Einigung zu kommen, dann ist auf eine Rückzu einer standen und Licht machten, trotz der Mücken, die sofort über uns herfielen. Der Sturm, der einem nahenden Nachtgewitter voranzog, rüttelte derart an unserm Zelt und seinen Stangen, daß wir es für besser hielten, nachzusehen, ob alles standhalten würde. Unser schwarzer Helfer Joel lag unterdessen Nacht für Nacht im Auto, dessen Regenschutzwand er heruntergelassen hatte. Nur einmal hatten ihm schwarze Leute in unserer Nähe so viel von einem Löwen erzählt, der in der Gegend umherziehe, ja, sie hatten ihm Fußspuren dieses Löwen gezeigt, daß er es vorzog, in ihrer Hütte die Nacht zu verbringen. Unsere Mahnung, den Löwen, wenn er käme, mit dem Buschmesser zu erschlagen oder mit den Händen zu erwürgen, schien ihm doch wohl nicht recht ausführbar zu sein. 5. Ankole und Uganda. Wir wußten, daß in Jinja am Viktoriasee eine unserer Mitarbeiterinnen, vom Urlaub kommend, auf den DampSo beschlossen wir, da wir einmal auf der Rückfahrt nach Bukoba waren, sie dort abzuholen und mitzunehmen. Das war die Veranlassung, daß ich auch noch ein gutes Stück des eigentlichen Uganda zu sehen Wer mit dem Auto schnell durch ein Land fährt, kann ganz gewiß vieles nicht sehen, was nur dem Wanderer oder dem, der etliche Monate im Lande bleibt, sich erschließt. Aber einen Vorteil hat die schnelle Fahrt durch zwei solche Distrikte wie Ankole und Uganda. Sie gibt einen lebhaften Eindruck von der Gesamtstruktur des Landes und macht die Unterschiede besonders deutlich. beide Länder gemeinsam: große vorzügliche Autostraßen. Man darf hierbei nicht an europäische Autostraßen denken. Es gibt auch hier keine geschotteren. Straßen, Aber wer die afrikanischen Straßen mit ihten Wassersurchen und ihren Löchern kennt, um die die Autos einen wahren Tanz aufführen müssen, der freut ich, wenn er hier schnell bergauf und bergab dahineilen, Der Exund ist schnell ersichtlich Man läßzt hier die Wege nich. ensuch von den Einwohnern herstellen, die dann eben nur immer wieder die Löcher zuschütten, ohne des Wassers zu achten. Hier stehen vielmehr alle 10 bis 20 Meilen unmittelbar am Wege runde, saubere Hütten, in denen die Straßenarbel#er wohnen. Sie sind Tag für Tag mit der Instandhaltung gliederung des Saargebietes vor 1935 kaum noch zu hoffen. 1935 hätte das Saargebiet alsdann im Wege des Volksentscheids selbst über sein staatsrechtliches Schicksal zu entscheiden. daß diese Volksabstimmung zugunsten Deutschlands ausfallen wird, ist hundertprozentig sicher! Nach der Volksabstimmung hat dann Deutschland die Eigentumsrechte Frankreichs an den im Grenzgebiet den Gruben im ganzen zu einem in Gold hlvon einer von Frankreich und einer, der weder Franzose noch Deutscher sein dars, vom Völkerbund ernannt. Offenbar um etwas entspannend zu wirken, kündigen jetzt die französischen Zeitungen die Auflösung der Eisenbahn=Schutztruppe im Saargebiet an. Allerdings hat diese Truppe, die den Schutz der rückwärtigen Verbindungen der Besatzungsarmee garautieren sollte, mit der Räumung ihren Daseinszweck perloren. Der Landesrat des Saargebietes hat denn auch bereits gegen die weitere Anwesenheit des## Saargebiet protestiert. Die 9 schutztruppe soll nunmehr 10. Juli erfolgen. rgebietes hat denn auch bereits Lahnschutzes im t. Di. Jurückziehung der Bahnin don Tagen um den Montag Finanz=Debatte. Beratung der Deckungsgesetze in Verbindung mit dem Etat des Finanzministeriums. — Berlin, den 4. Juli 1930. Die heutige Sitzung des Reichstags galt der Erledigung einer ganzen Anzahl von Abkommen. Am Sonnabend wird der Reichstag das Brotgesetz beraten, am Montag nächster Woche den Etat des Reichsfinanzministeriums und in Verbindung damit die vom Reichsrat verabschiedeten Deckungsgesetze. Der Reichstag wird einen Unterausschuß. bestehend aus je einem Vertreter jeder Fraktion, einsetzen, der Vorschläge für die Einbeziehung der Diäten der Reichstagsabgeordneten für das allgemeine Notopfen machen soll. Genehmigt wurde in der heutigen Sitzung auch die Strafverfolgung der Kommunisten Geschke, Schneller, Repschläger, Papke, der Nationalsozialisten Wagner, Dr. Goebbels, Straßer und Feder, sowie die Einleitung eines Privatklageverfahrens gegen den Sozialdemokraten Dr. Leber. Endgültig verabschiedet wurde ein Gesetz zum Schutze des nationalen Films das die Vorführung ausländischer Bildstreifen regelt. An den Ausschuß überwiesen wurde eine Vorlage, die Erhebungen über die Auswirkung einer Besteuerung öffentlicher Betriebe fordert. Nach Annahme mehrerer Anträge des Verkehrsausschufses folgte die zweite Beratung des Gesetzes über den endgültigen Reichswirtschaftsrat. (Dutl.) forderte eine berufsundische Volksvertretung an Stelle des jetzigen ParlamenMathoden##er Aufbau des Reichswirtschaftsrats sei nach eitein..““ die eine berufsständische Gliederung ver(Soz.) bezeichnete den Wirtschaftsrat als ein Zeuanie Hafür tschen Verfassung. die Wirtschaft im modernen Staat als eine öffentliche Angelegenheit betrachtet werden ### Abg. Bogt=Westfalen(Komm.) lehnte die VorPsz=# witz(Wirtschp.) beantragte, in der Gruppe „guch den Vertretern des Kleingewerbes eine angemessene Vertretung zu gewähren. „ Abg. Meyer=Berlin(Dem.) bedauerte die ungenüende Vertretung verschiedener Berufsgruppen im Reichsbeschäftigt. Durch die lange Uebung verstehen sie auch die Straße wirklich zweckmäßig zu bauen. Bei dem großen Autoverkehr, wie er besonders in Uganda herrscht, ist das ja auch eine Notwendigkeit. Kennzeichnend für das Land sind besonders die großen Lastwagen, meistens von Indern gefahren, die als Autobusse dienen. Unten sitzen dicht zusammengepfercht die schwarzen Passagiere, oben liegt das Gepäck. So fahren die Autos durch das Land, indem sie an der Vorderseite ihre Reiseroute geschrieben haben, etwa: Kampala—Masaka oder Mbarara—Kabale usw. Besonders vormittags fielen uns die vielen schwarzen Leute auf, die an den Bergrändern mit ihren Lasten sahen und auf das nächste Auto warteten. Es gibt kaum ein treffenderes Bild als dieses für die neue Zeit im tiefsten Innern des Kontinents. Ist dies in beiden Ländern gleich, so machen sie doch in allen andern Dingen den Eindruck größten Gegensatzes. Je weiter wir nach Ankole hineinkamen, um so afrikanischer wurde es. Ich will damit sagen, es wurde immer mehr so, wie man sich daheim gewähnlich Afrika vorstellt. Zuerst ging unsere Fahrt durch eine breite Baumsteppe. In dem nimmer endenden Gras standen die schwierigen Akazien, Kandelabereuphorbien und andere Steppenbäume. Jeder Baum wächst in gemessenem Abstand vom anderen, so etwa wie die Obstbäume in einem deutschen Obstgarten. Von der Höhe eines fernliegenden Berges aus gesehen, macht solche Steppe auch wirklich den Eindruck eines meilenweiten Obstgartens. Weiter nach Westen fuhr unser Wagen und durch hohe Berge. Es ist ein ganz eigenartiger Anblick, wenn jede Falte, jedes Tal, jeder Einschnitt eines solchen Gedirgszuges deutlich und klar heraustritt, weil kein einziger Baum sich schültzend davor stellt. Nur Gras und nichts als Gras bedeckt Kuppen und Abhänge. Drunten aber in den Tälern fließt kein murmelnder Bach. Dort unten dehnen sich die Sümpfe mit den unzähligen wunderbaren grünen Bilscheln des Papyrus. Als diese Berge überwunden waren, dehnte sich dann die Grassteppe über hügeliges Land. Gras, soweit das Auge reichte, nichts als Gras. Menschen gibt es in diesem Lande offenbar sehr wenig. Je weiter wir nach Westen kamen, um so spärlicher wurden sie. Oft fuhren wir stundenlang, ohne auch nur ein paar Hütten zu sehen. Und wenn nicht die entgegenfahrenden Autobusse oder die Straßenarbeiter gewesen wäwirtschaftsrat. Die Demokraten würden aber dem Gesetz in der Ausschußfassung zustimmen. Abg. Rauch=München(Bayer. Vp.) begrüßte es, daß sorlage die Mitgliederzahl des endgültigen Reicgregrischanzgates wesentlich Fleiner. gengorden ist. (Christl.=Nat. Bauernp.) fuorte aus, der in der jetzt vorgeschlagenen Form verewige das Monopol der sozialtstischen Gewerkschaften. war die Aussprache beendet. Sämtliche Aendedes Die Konferenz bei Brüning. Meinungsaustausch zwischen Regierung und Parteien An der Fraktionsführerbesprechung, die Freitag abend beim Reichskanzler stattfand, nahmen von der Reichsregierung der Reichskanzler Dr. Brüning, der Reichsfinanzminister Dr. Dietrich, der Reichsarbeitsminister Stegerwald, der Reichsinnenminister Dr. Wirth, der Reichspostminister Dr. Schätzel, der Reichsjustizminister Dr. Bredt und Staatssekretär Dr. Trendelenburg als Vertreter des Reichswirtschaftsministeriums teil. In der Besprechung, welche der ersten Fühlungnahme der Regierung mit den Parteien diente, nahmen Reichskanzler Dr. Brüning, Reichsfinanzminister Dr. Dietrich und Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald Gelegenheit, den Standpunkt der Regierung zu den einzelnen Vorlagen darzulegen. Die Fraktionsführer brachten ihrerseits den Standpunkt ihrer Fraktionen zum Ausdruck. Die Besprechungen sollen fortgesetzt werden. Scholz vor dem Jentralvorstand. Ehrung Stresemanns.— Vorschläge zum Deckungsprogramm.— Kritik und Mitarbeit. Der Zentralvorstand der Deutschen Volkspartei trat im Festsaal des Preußischen Landtags zu der ursprünglich nach Mainz einberufenen Sitzung zusammen. In der nach der Tagung veröffentlichten parteiamtlichen Mitteilungen heißt es: „Die Sitzung gestaltete sich durch die Rede des Vorsitzenden, Reichsministers a. D. Dr. Scholz, zunächst zu einer eindrucksvollen Stresemann=Ehrung und Rheinlandfeier. Die Versammlung erhob sich von den Plätzen und hörte ergriffen den Worten des Redners über die Befreiungspolitik Stresemanns und den Heldenmut des Rheinlandes zu. Dr. Scholz bedauerte, daß der Name Stresemann in der Kundgebung der Reichsregierung nicht genannt worden sei, und wandte sich dann gegen die Nationalsozialisten. Der Zentralvorstand stimmte dem Gelöbnis des Vorsitzenden, im Geiste Stresemanns weiterzuarbeiten, zu und beschloß, an die Witwe Strefemanns ein Danktelegramm zu senden.“ Abgesehen von der Ehrung Stresemanns galt die Zentralvorstandssitzung der Volkspartei der Erörterung der politischen Lage. Dr. Scholz führte aus, die Regierung Brüning habe das starke Vertrauen, das ihr entgegengebracht worden sei, leider nicht voll gerechtfertigt. Das Gebot der Stunde sei eine starke Aktivität auf allen Gebieten. Auf der Partei laste schwere Verantwortung. Solle sie die bürgerliche Regierung im Stich lassen? Auf der anderen Seite stünden bleiben. In der Frage der Arbeitslosenversicherung erfülle das Kabinett die schon vor einem Jahr gestellte Forderung der Partei. Erschwert wurde die Zusammenarbeit durch die im Sozialpolitischen Ausschuß vorgenommenen Abstriche an den Reformmaßnahmen. ##l# Ersatz für die Reichthilfe und die EinkommenKenckethohung schlug Dr. Scholz eine weitere Ausgabensenkung und die Einführung der Kopfsteuer vor. " Im Hinblick auf das Ergebnis der Sachsenwahlen gas Dr. Scholz der Hoffnung Ausdruck, daß schließlich doch einmal eine Annäherung der bürgerlichen Parteien zustandekomme. Kopf= oder Der Stanopunkt der Landgemeinden.— Ein Vortrag des Präsidenten Dr. Gereke. a. D. Dr. Gereke, der Präsident des Deutschen Landgemeindetages, sprach auf einer Tagung des Landgemeindeverbandes Niederschlesien in Mallmitz über Finanzreform und Finanzausgleich und verwies dabei darauf, daß Reichsfinanzminister Dr. Dietrich im Reichsrat den Gemeinden die Schaffung zusätzlicher Einnahmen in Aussicht gestellt hat. Zur Erwägung stehe die Einführung eines Beitrags zu den Verwaltungskosten oder die Schaffung einer Gemeindegetränke= oder Schankverzehrsteuer. Die Bedenken gegen diese Vorschläge müßten noch vermehrt werden, wenn man vom Reich die Gemeindegetränkeoder die Schankverzehrsteuer den Gemeinden freigeben würde, ohne diese Steuern zwingend zu beschließen. Die Gemeinden müßten es ablehnen, daß der heiße Kampf um diese Steuer vom Reich in die einzelnen Gemeindeparlamente übertragen würde. Weiterhin müsse unterstrichen werden, daß eine Erleichterung für die Gemeinden nur möglich sei, wenn Reich und Länder mit einer Ausgabensenkungs= und Sparpolitik vorangingen. Keine Gemeinde könne die Gewähr für einen geordneten Haushalt übernehmen, wenn nicht zunächst das Fünftel der Krisenfürsorge, das die Gemeinden zu tragen haben, von der Reichsanstalt übernommen werde. Außerdem müsse man ernsthaft erwägen, ob nicht darüber hinaus ein Teil der Ausgaben für die ausgesteuerten Erwerbslosen gleichfalls vom Reich übernommen werden könne. Am Reich liege es, einen gerechten Ausgleich für die einzelne Gemeinde bei den Wohlfahrtslasten zu schaffen, denn die Arbeitslosigkeit sei nicht örtlich bedingt. An Preußen, den innerpreußischen Finanzausgleich so zu gestalten, daß er sozial gerecht sei. Ohne eine verständnisvolle Opferbereitschaft der Leistungsfähigeren für die Schwächeren sei ein Lastenausgleich nicht möglich. unerfüllte grundsätzliche Forderungen. Der Reichstagsfraktion müsse eine gewisse Freiheit des Handelns verren, dann hätten wir auch wohl keinen Menschen in solchen Stunden zu Gesicht bekommen. Wieder einmal trat vor mein Auge ein Land, wo Raum ist; für einen Deutschen immer ein besonders schmerzlicher Anblick. Die Menschen hier sind noch weniger von dem erfäßt, was wir Kultur nennen. Der größte Teil von ihnen hat ganz einfach ein Fell oder eine Decke umgehangen. Wenn diese Kleidung im Winde oder bei der Arbeit sich verschiebt, daß der ganze Mensch sichtbar wird, so schadet das offenbar auch nichts. Auch die Frauen, wo sie auf dem Felde ackerten, hatten meist nur einen kurzen Schurz um. Das gerade Gegenteil zu dem allen ist Uganda. Je weiter wir an die Hauptstadt Kampala herankamen, um so erstaunter waren wir über die Schönheit und den Reichtum dieses Landes. Sanfte Hügel ziehen sich wellenförmig hindurch. Ueberall sind sie bepflanzt mit Bananen, süßen Kartoffeln, Mais, Maniok, Zuckerrohr usw. Unten aber in den Tälern stehen hohe mächtige Bäume im dichten Wald. Wir mußten wirklich lange suchen, bis wir einen Platz für unser Zelt gefunden hatten, so war hier jedes Elechchen Erde durch Wälder oder Felder ausgenutzt. Gerade weil wir soeben die Armut Ankoles mit seinen unendlichen Grasweiten hinter uns hatten, machte der Reichtum Ugandas mit seinen Wäldern und Feldern uns einen besonders tiefen Eindruck. Ein Garten Gottes, so lag das Land da, das überall die fleißige, ordnende Hand des Menschen erkennen ließ. Da konnten wir mit einem Schlage verstehen, warum England gerade auf Uganda besonders stolz ist. Es hat Grund dazu. Natürlich war auch der Anblick der Menschen ein ganz anderer. In großen Scharen sahen wir sie auf den Straßen. Sauber und geschmackvoll waren sie gekleidet. Die Frauen tragen hier zumeist lange Tücher, die dis auf die Zehen herunterreichen und vorn auch noch in reichen Falten geschürzt sind. Allerdings gibt diese Kleidung ihnen einen reichlich watschelnden Gang. Die Männer tragen entwoder den Kansu oder kurze Kniehosen. Viele Leute fahren auf Fahrrädern zu ihrer Arbeitsstelle, wobei der Mann oft die Frau hinten aufgeladen hat. Die Wohlhabenheit dieser Menschen kam uns umso mehr zum Bewutztsein, als man überall dazwischen die ärmlichen, zerlumpten und abgemagerten Gestalten der Leute aus Ruanda und Ankole dahinmarschieren sah. Auch hier wurde die Freude an dem Glück des Landes getrübt durch den Regelung der Roggenausfuhr. Neue deutsch=polnischen Verhandlungen.— Einbeziehung Rußlands? — Berlin, 5. Juli. Die deutsch=polnischen Roggenverhandlungen haben soeben mit einer Konferenz im Gebäude des Reichsernährungsministeriums in Berlin ihre Fortsetzung gefunden. Zweck der Verhandlungen ist die Verlängerung der deutsch=polnischen Roggenkonvention, die am 30. Juni ablief und auf einen Monat bis zum 1. August verlängert wurde. Geplant ist ein einjähriges Abkommen, das die Konkurrenz im Auslands=Roggengeschäft ausschaltet, d. b. eine Preiskonvention, die Anblick eines Proletariats, das nur spärlichen Anteil daran gewinnen kann. 6. Die Mission. Als wir in schneller Fahrt durch Uganda eilten, sahen wir eines Tages plötzlich auf einem Berge vor uns eine eindrucksvolle Steinkirche, und da tauchte auch schon auf einem zweiten, gar nicht so weit entfernt liegenden Hügel eine andere ebenso große Steinkirche auf. Unser schwarzer Begleiter Joel sagte, als er beide sah:„Das ist ja gerade wie in Kampala“, auch dort bei der Hauptstadt stehen ja auf zwei großen Hügeln oben die Steinkirchen, die auf die Stadt hinüberschauen. Was Joel etwa zum Ausdruck bringen wollte, das war der Eindruck von der Macht des Christentums im Lande Uganda. Es gibt wohl kein Land in Ost=Afrika, wo sie so groß ist wie hier. Gerade je näher man an die Hauptstadt herankommt, um so selbstverständlicher wird es, daß die Menschen Christen sind. Als wir am Abend unser Zelt aufschlugen, half uns auch ein schwarzer junger Mann. Wir fragten ihn, wie er heiße: Jeremia war sein Name. Er war Lehrer der englischen Kirchenmission. Aber in dem Ausspruch von Joel lag noch etwas anderesz. Die beiden Kirchen waren ja nicht Kirchen desselben Bekenntnisses: es war eine anglikanische und eine römisch katholische. Und das wollte er sagen:„Wie in Kampala, so sind auch hier beide Bekenntnisse nebeneinander.“ In der deutschen Missionswelt ist die Meinung weit verbreitet, daß Uganda ein evangelisches Land sei. Unsere auffallende Nichtbeachtung der katholischen Mission ist Schuld daran. Denn sie hat hier eine große und erfolgreiche Arbeit ebenso lange getan wie die englische Kirchenmission. So ist Uganda wohl im Großen und Ganzen ein christliches Land geworden, aber kein evangelisches. Wohl ist die Gegend um Kampala zum größten Teil anglikanisch, aber in den übrigen Provinzen scheint das katholische Christentum vorzuherrschen. Und dann: Wohl schauen die großen Kirchen von den Bergen auf das Land. aber doch sind mehr als die Hälfte des Volkes Heiden. Nur die Tatsache, daß die führenden Kreise und Schichten des Landes christlich sind, gibt uns ein Recht, vom„christlichen Uganda“ zu reden. Von diesem Uganda gehen auch die Einflüsse aus in die Nachbarschaft, die auch unsere Mission im Bukobalande kennt und dankbar benutzt. * gleichzeitig das Ausfuhrquantum für jedes der vertragschließenden Länder kontingentiert. Man ist sich noch nicht einig über die Quotenverteilung, die angeblich 60 Prozent für Deutschland und 40 Prozent für Polen bringen soll. An und für sich wird Deutschland wohl nicht soviel exportieren, da der Export zu kostspielig ist, wenn die Reichskasse mit Hilfe des sogenannten Einfuhrscheinsystems, die große Preisdifferenz zwischen Inlandsund Auslandsroggen als Prämien auszahlen muß, Aber es ist nicht gut möglich, die#ländischen Absatzmärkte der Konkurrenz der Roggenausfuhrländer kampflos zu überlassen und sich dort, auch für die Zukunft ausschalten zu lassen. Wie verlautet, sind auch unverbindliche Erörterungen im Gange, um Rußland in die Konvention einzubeziehen. Die zuständigen russischen Stellen haben jedenfalls ihr Interesse an einer solchen Lösung zu erkennen gegeben. Politische Rundschau. — Berlin, den 5. Juli 1930. schen Postztommifsfar D: Curtius sprach dem russtSetis##ustommisar Lwwinow Deutschlands Dank für die Füffischen Elnnwunsche zur Rheinlandräumung aus. * :: Kein Reichskommissar für die Reichsreform. Die Meldung mehrerer Zeitungen, daß an amtlicher Stelle die Einsetzung eines Reichskommissars für die Reichsreform beabsichtigt werde, ist unzutreffend. Hindenburg wieder in Berlin. Reichspräsident von Hindenburg ist von seinem Aufenthalt auf Gut Neudeck in Westpreußen nach Berlin zurückgekehrt. In den nächsten Tagen wird der Reichspräsident seine Reise in das befreite Gebiet antreten. Nordhaus freigesprochen. Der Fahrdienstleiter zu sechs Monaten Gesängnis verurteilt. — Köln, 5. Juli. In dem Prozeß wegen des Eisenbahnunglücks vom 25. August 1929 bei Buir, bei dem 15 Personen den Tod gefunden hatten und 56 verletzt wurden, sprach das Erweiterte Schöffengericht Köln den Lokomotivführer des entgleisten Schnellzugs, Nordhaus, frei. Der Fahrdienstleiter Fischer wurde dagegen wegen fahrläsger Körperverletzung in Tateinheit mit Transportgefährdung zu einer Gesängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt.— Die Frage einer Bewährungsfrist wird noch geprüft. Rundschau im * In dem polnischen Kriegshafen Gdingen weilt gegenwärtig ein aus einem Schulkreuzer, fünf Unterseebooten und einem Arbeitsschiff bestehendes dänisches Geschwader. : Der französische Gesandte in Kanada, Knight, zon zum Pressechef des französischen Auswärtigen Amtes ernannt werden. * Der in Budapest weilende ehemalige italienische Finanzminister Volpi hatte eine einstündige Unterredung mit Graf Beisen.—4 uuterebug * Radauszenen in der französischen Kammer. * In der letzten Sitzung der französischen Kammer, die sich bis gegen 4 Uhr morgens hinzog, kam es zu großen Lärmszenen. Zur Debatte stand ein Antrag Herriots über die 50=Jahrfeier zur Erinnerung an die Einführung des schulgeldfreien laizistischen und obligatorischen Unterrichte in Frankreich. Im Laufe der Debatte, die mehrfach ausgesetzt werden mußte, erregten sich die Geister so, daß ein Sozialist gegen einen Radikalen handgreiflich wurde. Beide wurden aus dem Saale gewiesen. Bethel. — Christlicher Verein junger Männer. Sonntag morgen 8½ Uhr Weißkreuzstunde in Gosen. (Auch Nichtmitglieder willkommen.) Abends 8 Uhr: Jungvolk zur Besprechung der Nachtfahrt. Schriftleitung: W. Kraa, Wirtschafts= und Weltpolitik: Dr. H. Huttel, Anzeigen: K. Diekmann, alle in Bethel. Zuschriften für die Schriftleitung: Bielefeld. Schließfach 28. Für Geldsendungen Postscheckkonto: Hannover 67377,„Aufwärts“, Christliches Tageblatt, Bethel b. Bielefeld. Fernruf 3911/3916, Amt Bielefeld. Druck und Verlag: Anstalt Bethel. Sonnenschutzbrillen de. Melter Bielefeld, Hütersloherstraße 14 Fernsprecher 1012 Bielclelder Husikinstrumenien-Fabrik EKNSTDATID Getründet 1885 prämilert mit Ehrendiplom und goldner Medaille Uiefert als Spezialität die von den = Posaunen-Chören= bevorzugten Hügelhörner(System Kuhlo) sowie in bester Qualität auch alle anderen Blechinstrumente, empfohlen durch Pastor Kuhlo in seinen„Poseunenfragen“.— Seite 20—26 — Katalos und Preisliste gratis. 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