kal von Chebrei Seineset=ise n entlud sich über n Bergen nd Gestein mit sich neu Stadtteile, an seche nnen mit 11h Wfeschreie der Bekonnte glücklicheremassen f m e h r a l s e i n e n beschädigt, Gärzerstört. Pioniere die Unglücksstelle =Ravensberg und ne ein Ferien. Im Juni sind 2 int am 6. Juni und ginnt am 20. und rhanden ist dürfen es teilnehmen. Es nsionspreis beträgt neldungen bald an nschaftsverband hat kursus in Ledde lt, schön am Walde außer Andacht und r den Jakobusbrief riert werden von sogelsang, Detmold. an Pred. Halstenen der Deutschen Deutschen Reichswird versuchsweise ersonen und Reiseutschen Reichsbahn ken der Deutschen er Reichsbahndirekhöfe Personen und ngen nach den einover, Bremen Hbf., Telle. Nähere Ausdie Abfertigungsben die beteiligten von Fr. L. Herrnk.— M; Wachtm. Köln=Kalk.— A; d. E. G. Borsdorf .— Al; Pastor L. Dr. H. H. Breslau ttel.— A; Pastor igsberg.— A; E. ilage.— A; F. Kl. Schneidemühl J. Leipzig.— A; — A: G. G. Realfrau Major M. T. see.— A; Geschw. D. Beedenkirchen r a. D. O. L. Mosen.— A; R. H. lmenau.— A: H. Görlsdorf.— A; lich. des„Aufwärts“. ., ist unsere hend geöffnet. Bedenn eben möglich, Schlachthof. und Weltpolitih: alle in Bethel. S— hleunigter Fahrplan— Ausreichend Sitzplät: Juni 1930 ode Brocen uroA be.egenne en Fohrkortenan ktion Hannover ümster. = Bezugspreis: Erscheint wöchentlich sechsmal.— Preis monatlich.25 und .88 Bestellgebühr, beim eigenen Postamt bestellt.— Fürs eiusland unter Streifband.95(inkl. Postgeld). Preis der Einzelnummer 10 Pfg. Postscheckkonto Hannover 67377. Christliches Tageblatt mit den Beilagen„Für Herz und „Kindergabe“ und„Anser Anzeigenpreis: Die einspaltige Millimeterzeile oder deren Raum 10 Pfennig. Reklame 30 Pfg. Beilagen unter 25 g je tausend 15 Mt Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 Uhr. Postscheckkonto Hannover 67377. Nr. 132. Bielefeld=Bethel(Verlagsort Bielefeld), Sonnabend, den 7. Juni 1930. 12. Jahrgang 1 Gleichwie das Würmchen seltner Künste Sich selig in sich selbst begräbt, Und sich aus seid'nem Luftgespinste Sein Grab der Auferstehung webt, So ziehe aus dem Weltgetümmel Dich glücklich in dich selbst zurück; In deinem Glauben ist dein Himmel, In deinem Herzen dein Geschick. E. M. Arndt. Ein Ausblick auf Konjunktur und Arbeitsmarkt. Die geringe Abnahme der Arbeitslosenziffern beängstigt weite Kreise des Volkes. Vor uns stehen die Zahlungen an die ehemaligen Feindstaaten, die wir nunmehr aus Gewinn, aus Vermögen, nicht mehr aus Anleihemitteln zahlen sollen. Woher die Kraft zu solchen Leistungen nehmen, wenn schon jetzt die Arbeitsmarktlage so ungünstig wie schon kaum ein Jahr vorher ist? Dazu das Elend der Millionen Arbeitslosen, die wir doch auch unterhalten müssen. Die bange Frage nach der Entwicklung unserer Wirtschaft in der Zukunft, die Frage, ob nicht bald mit einer Besserung, mit einem Aufschwung gerechnet werden kann, wird von allen Deutschen in diesen Tagen und Wochen wieder und wieder gestellt. Eine absolut zutreffende Antwort ist nicht zu geben. Doch bildet die systematische Konjunkturforschung manchen Beurteilungsanhalt. Das Institut für Konjunkturforschung beurteilt die Konjunktur Ende Mar 1930 wie folgt: „Produktion und Beschäftigung sind konjunkturmäßig weiter gesunken. Die Arbeitslosigkeit hat zwar abgenommen, die Besserung bleibt aber hinter dem saisonüblichen Umfang zurück. Der seit Jahren anhaltende Auftrieb der Ausfuhr ist zum Stillstand gekommen. Die Zinssätze am Goldmarkt haben einen ungewöhnlichen Tiefstand erreicht. Dagegen sind die Zinssätze für Langkredite trotz fortschreitender Entspannung des Kapitalmarktes noch hoch. Für den weiteren Verlauf des Jahres 1930 ist aber mit zunehmend günstigeren Emissionsbedingungen zu rechnen. Die Aktienkurse stagnieren; auf Teilgebieten sind sie eher aufwärts gerichtet. An den Rohstoffmärkten hat der Preisdruck nachgelassen. Die Wirtschaft zeigt die Symptome einer dem Tiefdruck zustrebenden Depression. Der konjunkturelle Rückgang der Wirtschaftstätigkeit dürfte in den nächsten Monaten zum Abschluß kommen und in eine Periode der Stagnation einmünden. Die weitere Entwicklung wird durch die sich bessernde Kapitalversorgung— in gewissem Umfang auch durch die Preisentwicklung— in günstigem Sinn beeinflußt werden.“ Ueber die Entwicklung des Arbeitsmarktes schreibt das Institut folgendes: Aus verschiedenen Gründen„ist für die nächsten Mosate kaum mit einer konjunkturellen Verminderung der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Es ist im Gegenteil, nachdem die Wirtschaft erst seit drei Monaten von der Krisis zur bepression übergegangen ist, sehr wahrscheinlich, daß mindestens bis in die Sommermonate hinein die Arbeitslosigkeit in ihrem konjunkturellen Verlauf noch weiter steigen wird. Verstärkt wird diese Bewegung durch die Stagnation in wichtigen Saisonberufen(Baubewerbe), die an sich ein wirksames Gegengewicht gegen die Zunahme der Arbeitslosigkeit in den Konjunkturberufen bringen können. Für das ganze Jahr 1930 dürfte der Durchschnitt der Gesamtzahl der Arbeitslosen mit 2,6 Millionen kaum 9och gegriffen sein. Die Arbeitslosenversicherung und Tenenterstützung hat— bei gleichbleibenden gesetzsichen Bestimmungen— mit einem Jahresdurchschnitt i Hauptunterstützungsempfängern zu rechnen, der wohl unnahernd die Größenordnung von 2 Millionen erreichen wird.“ Besteht Wahrheit über die Kriegs=Ereignisse in Belgien? Vas für die Kriegsschuldfrage im allgemeinen gilt, •s gilt im besonderen auch für die deutsch=belgischen glagen, die aus der Zeit des Weltkrieges stammen. Das 56, ebensowenig wie eine wirkliche Verständigung er Volker untereinander jemals möglich ist, solange „##. Volk, das deutsche, als der schuldhafte, verbrecheische Entfeßler des Weltkrieges gebrandmarkt ist, wie des durch den Versailler Vertrag geschah, ebenso wenig kann ein ehrliches Friedensverhältnis zwischen uns und unserem belgischen Nachbarn hergestellt werden, solange die Schuldvorwürfe aufrecht erhalten bleiben, die seit den Augusttagen des Jahres 1914 in der Welt umgehen. Die Worte: Friede und Verständigung sind inhaltslose Phrasen, wenn hinter ihnen nicht Glaube, Wille und Liebe zur Wahrheit im christlichen Sinne stehen. Die Schuldvorwürfe aus den Augusttagen des Jahres 1914 sind immer noch so lebendig, daß heraufreichend bis in unsere unmittelbare Gegenwart fast kein Tag in der belgischen Presse, fast kein Monat im belgischen Buch= und Zeitschriftenwesen vergeht, ohne daß in irgend einer Form das deutsche Volk von dorther zu hören bekommt, in welch grausamer Weise die feldgraue Soldateska, Offiziere wie Mannschaften, in Belgien gehaust hätten. Vor Monaten waren es besonders die belgischen Broschüren über die Kriegsereignisse in den Orten Löwen und Dinant, die in Hunderttausenden von Exemplaren zur Anprangerung des deutschen Heeres in die Welt gesandt wurden. Heute liegt als neuestes Dokument dieses belgischen Propagandafeldzuges ein dickleibiges, reichillustriertes Werk:„La Patrie belge 1830— 1930“ in den Buchläden der französischen Sprachwelt aus, ein Werk, das in Wort und Bild die alten Vorwürfe gegen Deutschland richtet. Ist es verwunderlich, wenn angesichts eines solchen publizistischen Ansturms viele Kreise im deutschen Volk in Gewissensnot geraten sind und fragen: Was ist nun eigentlich wahr? Haben unsere Landsleute im August 1914 tatsächlich in Belgien so furchtbar gewütet? Wen trifft die Schuld daran, daß so etwas sich ereignen konnte, daß Tausende von den zivilen Bewohnern Belgiens, darunter auch Frauen und Kinder, beim Durchmarsch der deutschen Truppen ihr Leben eingebüßt haben? Die Politik auf der einen und die Wissenschaft auf der anderen Seite sind heute noch nicht so weit fortgeschritten, daß einfache, kurze Antworten auf derartige Fragen gegeben werden konnten. Die Wissenschaft ist aus dem Grunde noch nicht so weit, weil die Aufhellung der entsprechenden Tatbestände im einzelnen nicht von einer Seite allein aus betrieben werden kann. Trotz allen Bemühens wird z. B. die nur auf sich selber gestellte deutsche Wissenschaft niemals in der Lage sein, restlos alle derartigen Fragen zu klären. Sie bedarf dazu unbedingt der Mitwirkung seitens der belgischen Forschung. Und ebenso bedarf auch letztere der Mitwirkung der deutschen Wissenschaft, um wirklich zuverlässige Feststellungen treffen zu können. Daß aber ein derartiges Zusammenwirken der beiderseitigen Wissenschaften über die Landesgrenzen hinweg bislang sich noch nicht hat bewerkstelligen lassen, dafür ist verantwortlich zu machen die Politik, die trotz aller Friedensbeteuerungen mit Worten sich dieser wichtigen praktischen Aufgabe bislang entzogen hat. Dank dieser Umstände sieht man sich also, wenn einem die oben erwähnten oder ähnliche Fragen entgegengehalten werden, gezwungen, offen auszusprechen, daß man nur in beschränktem Umfange Rede und Antwort stehen könne. Allerdings bezieht eine derartig vorsichtig=gewissenhafte Antwort im wesentlichen auf die Einzelereignisse des damaligen Kriegsgeschehens. Was dagegen die Grundzüge des damaligen Geschehens anlangt, so kann man ungeachtet der für die Forschung bestehenden Lücken mit hinreichender Bestimmtheit auch heute schon das eine und andere aussagen. Und diese Grundzüge sind allerdings auch am wichtigsten. Es handelt sich nämlich im Großen gesehen um die Entscheidung nur eines einzigen Problems: Hat in Belgien gegenüber den durchziehenden deutschen Truppen im August 1914 ein völkerrechtswidriger Franktireurkrieg stattgefunden oder nicht. Die Belgier antworten auf diese Frage mit Nein, beziehungsweise ziehen sie sich — neuerdings in verstärktem Maße— darauf zurück, zu sagen: vielleicht ist in gewissen vereinzelten Fällen etwas derartiges vorgekommen. Von deutscher Seite wird dagegen diese Grundfrage mit Ja beantwortet. Es klafft also ein Widerspruch zwischen den beiderseitigen Standpunkten, wie er schärfer nicht wohl gedacht werden kann. Wo liegt die Wahrheit? Derjenige, der mit den Bestimungen des internationalen Kriegsrechts einigermaßen vertraut ist, wird auf die Vermutung kommen können, daß auf die erwähnte Grundfrage deshalb von deutscher wie von belgischer Seite eine so verschiedenartig lautende Antwort gegeben wird, weil die Frage selbst trotz ihrer anscheinenden Bestimmtheit eben doch vielleicht nicht so ganz klar ist. Was heißt denn völkerrechtswidriger Franktireurkrieg: Was bestimmt denn das Völkerrecht hinsichtlich der Teilnahme von Zivilisten an Kampfhandlungen? In der Tat sind die bestehenden, international fest gelegten Regeln des Völkerrechts hinsichtlich einer etwaigen Beteiligung der Zivilbevölkerung an Kampfhandlungen keinesfalls von idealer Klarheit und Voll ständigkeit. Das Völkerecht kennt sowohl einen rech mäßigen wie auch rechtswidrigen Franktireurkrieg, und die Unterscheidung zwischen beiden Arten ist dank gewisser Mängel im Völkerrecht keineswegs immer leicht. Indessen ist der Grund, warum Deutsche und Belgier auf das erwähnte Hauptproblem eine kontradiktorisch verschieden lautende Antwort erteilen, doch nicht in diesen Textunsicherheiten zu suchen— wenigstens nicht im wesentlichen—, sondern es handelt sich in erster Linie um die Tatfrage, die beiderseits verschieden beurteilt wird. So ist denn die Frage, wo inmitten des erwähnten Widerspruchs die Wahrheit liegt, vom ersten Tag bis heute nur auf Grund der vorzulegenden Beweise zu beantworten. Und in dieser Hinsicht liegt das, was der Jurist die Beweislast nennt, fast ausschließlich auf deutscher Seite. Das heißt, wir müssen mit stichhaltigen Gründen den Nachweis erbringen, daß gegebenenfalls völkerrechtswidrig gegen unsere Truppen vorgegangen worden ist. Haben wir derartige stichhaltige Beweise bislang der Oeffentlichkeit schon vorgelegt? Die Erfahrungen die wir haben machen müssen, zeigen, daß wider unser Erwarten das bisher veröffentlichte deutsche Beweismaterial als nicht unumstößlich sicher erkannt wird. Zwar ist es von manchen auslän, dischen, neutralen, wie sogar ehemals feindlichen Staats angehörigen, als weitgehend zuverlässig aufgegriffen worden, nichtsdestoweniger hat es in der öffentlichen Meinung der Welt nicht durchzuschlagen vermocht. Der Feuler liegt darin,, daß dieses Beweismaterial allzu juristisch gehalten war. Man hat, um die Existenz eines beigischen völkerrechtswidrigen Franktireurkrieges zu härten, Tausende von Zeugenaussagen der deutschen Soldaten und Offiziere, die an den Ereignissen teilgenommen haben, zu Papier gebracht, hat sogar die Betreffenden ihre Aussagen eidlich bekräftigen lassen. Und was war der Erfolg?— Daß die Belgier auftreten konnten und sagen: alle diese deutschen Zeugnisse sind nicht einwandfrei, denn abgesehen davon, daß Beohachtungen, die man in der Aufregung des Kampfes macht, entsprechend an Ungenauigkeit leiden, so sind vor allem die Zeugen selbst an den Vergehen beteiligt gewesen, die die Belgier den Deutschen zum Vorwurf machen Die Zeugen sind nicht objektiv, sondern selbst belastet. Mit diesem Argument haben die Belgier in der Tat die deutsche Beweisführung zu erschüttern vermocht, und es fragt sich nun, ob angesichts dieses Scheiterns von deutscher Seite nunmehr andere Beweismittel zur Verfügung gestellt werden können. Damit ist die vorstehende Darstellung an den Punkt gelangt, an dem die deutsche Forschung augenblicklich sich selbst befindet. Diese Forschung vollzieht sich in der Richtung, daß insonderheit einem ganz speziellen Beweismittel nachgegangen wird, das schon in den bieherigen Auseinandersetzungen auch von belgischer Seite als untrüglich anerkannt worden ist, nämilch die Schrotschußverletzungen, die deutsche Soldaten erlitten haben. Durch nichts kann die Existenz von Franktireurs klarer bewiesen werden, als durch den Nachweis der Verwendung irregulärer Waffen. Denn mögen auch nicht alle Franktireurs sich der Jagdgewehre bedient haben, sondern daneben auch andere Waffen in Anwendung gebracht worden sein, und mögen auch nicht alle Schüsse, die aus Schrotflinten abgegeben worden sind, einen menschlichen Körper getroffen haben, sicher ist das eine, bezw. das doppelte, daß nämlich einerseits Schrotschußverletzungen bank ihrer besonderen Eigenart als solche, nicht zu verkennen sind, und daß andererseits die Anzahl der etwa feststellbaren Schrotschußverletzungen zugleich eine Mindestzahl für die Existenz belgischer Franktireurs darstellen würde bezw. daß sich daraus nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung die ungefähre Anzahl der in der Wirklichkeit vorhanden gewesenen belgischen Heckenschützen errechnen läßt. Was nun eben diese Zahlenangabe betreffend Schrotschußverletzungen anlangt, so soll mit den vorstehenden Ausführungen den noch in Gang befindlichen Forschungen nicht vorgegriffen werden. Man wird— hoffentlich in Bälde— Genaueres hierüber erfahren. Eines aber kann heute schon gesagt werden: Das Ergebnis wird nicht eine Widerlegung, sondern eine Rechtfertigung der deutschen Behauptung von der Existenz eines Franktireurkrieges ein. Vielleicht— und jeder wahrhafte Friedensfreund wird diesen Wunsch hegen— wird im Laufe der weiteren Ontwicklung dann auch einmal der Tag kommen, wo reutsche und belgische Sachverständige sich um einen Tisch versammeln, um in Ergänzung der im Vorstehenden kurz skizzierten Grundfrage bezw. ihrer Beantwortung nuch noch die Einzelheiten der vielen so überaus traugen Vorkommnisse des August 1914 in Belgien klargustellen. Ereignisse, bei denen Schuld auf beiden Seiten zu suchen und feststellbar sein wird. *** Die vorstehenden Darlegungen sind von jemand geschrieben, der sich eingehend mit dieser Frage beschäftigt. Wenn aber die Verwundungen durch Schrotschüsse die einzige glaubwürdige und überzeugende Bestätigung dafür sein soll, daß belgische Zivilisten tatsächlich mit der Waffe gegen deutsche Soldaten gekämpft haben, so ist es doch wohl fraglich, ob das genügt, um zu erreichen, daß allenthalben eine gerechtere Auffassung über die Sache Platz greift. Erst wenn zu diesen Beweisen das Zeugnis belgischer Augenzeugen kommt, die sie bestätigen, wird drüben auf eine andere Einstellung zu rechnen sein. Oder sind solche Augenzeugen überhaupt nicht vorhanden? Sollte es, wenn sie da sind, nicht möglich sein, der Wahrheit näher zu kommen, zumal wenn die schwierige Situation, in der sich die auf jeder Seite Beteiligten befanden, bei der Beurteilung voll berücksichtigt wird. Wer sollte nicht wünschen, daß es zur Klärung und Verständigung kommt. Die Schriftleitung. Die Weltausstellung der Hygiene. Weihe des deutschen Hygiene=Museums. Dresden, Mai 1930. Die Weltausstellung der Hygiene ist nunmehr in Dresden eröffnet wurden. Gleichzeitig wurde das seit 3 Jahren im Bau befindliche Deutsche Hygiene=Museum vollendet und seiner Bestimmung übergeben. Nur wenige Minuten vom Zentrum der Stadt liegt das Ausstellungs= gelände, das von Mai bis Mitte September seine Pforten öffnet. Die alten Ausstellungshallen, in denen seit dem Kriege alljährlich eine sog. Jahresschau deutscher Arbeit stattfand, sind in weiter Runde mit einer Unmenge neuer Hallen umbaut worden. Große freie Plätze fügen sich dazwischen, Teile der herrlichen Parkanlagen, an denen Dresden so reich ist, sind mit hineinbezogen. Diese Ausstellung will weit über den Rahmen Deutschlands hinausreichen, rund 20 Nationen sind hier vertreten. Das deutsche Hygiene=Museum ist nicht bloß eine Schaustellung eines ungeheuren hygienischen Materials, damit verbunden ist die Hygiene=Akademie. In besonderen Abteilungen soll den Gelehrten Gelegenheit zu Spezialuntersuchungen geboten werden. Die Abteilung „Der Mensch“ steht im Mittelpunkt des ganzen Planes. Hier sollen jeweils die wichtigsten Stücke der Hygiene ausgewählt und gezeigt werden, sodaß eine fortlaufende Gesamtübersicht über die Gesundheitspflege erreicht wird. In reichhaltiger Folge gliedern sich die übrigen Räume an. Es solgen z. B. die Sonderschau„Der durchsichtige Mensch“, die Räume für Ernährung, allgemeine Körperpflege, Vererbung, Rassenhygiene, Fortpflanzung, Wohnung, Siedlung, Arbeits=, Gewerbehygiene. Die drei großen Volkskrankheiten: Die Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten und der Krebs sind in ausgiebigerem Maße behandelt. Vortragsräume für die Lehrausbildung und die Laien reihen sich an. Büchereien, Lesesäle, Gymnastikräume, Werkstätten usw. folgen. Auf den FachEvangelische Jungmannen Sachsens in der Bergstadt Annaberg. Am 24. und 25. Mai hielt der Evang.=luth. Jungmännerbund Sachsens unter der Jahreslosung:„Allzeit bereit zur Verantwortung!“ sein diesjähriges Bundesjest in Annaberg ab. Bereits in den zeitigen Nachmittagsstunden bot das Straßenleben des Bergstädtchens, belebt durch Hunderte von Gruppen und Fähnlein eintreffender Jungmannen, ein überaus buntes Bild. Man konnte seine helle Freude haben über die ganze Fülle kraftvollen Jungentums, verstärkt durch einen sichtbaren Drang nach Zucht und gleichgesinnter Gemeinschaft, die hier schon äußerlich zum Ausdruck kam. Am Pöhlberghang, in der Nähe des Steinbruches, ließen das„Jungvolk“ und die Christlichen Pfadfinder bereits am Sonnabendnachmittag bei herrlichem Sonenschein ein richtiges„Zeltdorf“ erstehen. Wer Gelegenheit nehmen konnte, dort die recht jungenhafte Haltung im Zeltlagerleben zu schauen, der kann nur bestätigen, daß man in der evang. Jungmännerbewegung dem Jungvolk geeignete Wege zu bahnen sucht für ihren Erlebnis= und Betätigungsdrang. Freude, fröhliche Art, und die Gabe, diesem Leben soviel als möglich Fröhliches abzulauschen, sind die Vorteile eines herzhaften Christentums, wie es die Jungen in der christlichen Jugendarbeit finden. Daß man sich im Evang.=luth. Jungmännerbund der Führeraufgabe wirklich bewußt ist, und die jungen Männer auch erleben läßt, welche geistigen Güter hinter diesem Wollen zu äußerer Zucht, echt jungenhafter Haltung und einheitlicher Tracht verborgen liegen, das kam bei der Feuerrede des Sächsischen Bundeswartes, Herrn Pfarrer Hiecke, am Abend klar zum Ausdruck. Die Begrüßungsseier am lodernden Feuer wurde zunächst eröffnet durch gemeinsamen Gesang und dann folgten die Grüße der verschiedensten Vertretungen. Es sprachen der Vertreter und Sonderausstellungen sollen auch in Zukunft die Wanderausstellungen ihren Ausgang nehmen. Das Programm der eigentlichen Ausstellung selbst wird von einer riesigen Sonderschau, das Krankenhaus, eingeleitet. Ungefähr 70 Krankenhausräume: Krankensäle, Krankeneinzelzimmer, Untersuchungszimmer, Operationssäle, Röntgenabteilungen usw. bieten sich dar. Kranke finden natürlich keine Aufnahme, weil das bei dem ständigen Ein und Aus der Ausstellungsbesucher nicht möglich ist. Nächst dem Krankenhaus springen die großen Hallen für Leibesübungen in die Augen. Sie liegen unmittelbar am Dresdner Stadion und wirken um so mehr. Hier fällt das Bestreben auf, zu zeigen, wie jede übertriebene Rekordsucht nur gesundheitsschädlich ist, und daß man mehrere Körperübungen zugleich statt einer einseitigen Ausbildung pflegen soll. In einer Halle:„Gesundes Seelenleben“ steht die seelische Hygiene und der nervöse Mensch zur Behandlung. Die Fähigkeiten des Menschen, sich über das Triebleben zu erheben und keine ungünstigen seelischen Eigenschaften weiterzugeben, werden aufgezeigt. Leider im Verhältnis zur Gesamtausstellung nur verschwindend wenig. Das Gebiet der„Eugenik“, das in den letzten Jahren vor allem von dem Biologen Hermann Muckermann so stark gefördert wurde, findet ebenfalls Berücksichtigung. Die nächsten Hallen umfassen das Gebiet der allgemeinen Körperpflege. Eine Vorschau zeigt:„Die Welt des Großstädters“ und ist dargestellt durch die sog.„Hölle von 1930“ In den Haupträumen hat man ausgiebig auch die kultischen Gebräuche der alten Völker und die Anweisungen der großen Religionsstifter für Waschungen und Bäder usw. mit verwertet. Umfangreiches Material ist im weiteren den Themen„Das Kind" und„Die Frau in Familie und Beruf“ gewidmet. Ebenfalls der Arbeits= und Gewerbehygiene. Die Hallen„Lebensmittel“ sind äußerst instruktiv. Die drei Gruppen„Das Klima“,„Die menschliche Kleidung", und„Wohnung und Siedlung“, schließen sich an. Die Landwirtschaft nimmt einen besonderen Teil der Ausstellung für sich in Anspruch. In den Hallen„Aberglaube und Gesundheit“ endlich werden Heilaberglaube, scheinwissenschaftliche Systeme und Methoden vorgeführt und ihre Gefahren aufgedeckt.— Die deutsche Reichsregierung, die deutschen Eizelländer und die deutschen Städte sind mit eigenen Schauen vertreten. Einen großen Anziehungspunkt der Ausstellung bildet der„Platz der Nationen“. In Hallen, die den Platz einschließen, stellen die Staaten und internationalen Organisationen aus. Vertreten sind: Die Vereinigten Staaten von Nordamerika, Argentinien, Chile, England, Japan, Jugoslawien, Litauen, Mexiko, Holland, Norwegen, Oesterreich, Rumänien, Schweden, die Schweiz, die Tschechoslowakei, die Türkei und die Union der sozialistischen Sowjetrepubliken. Außerdem: Die Hygiene=Sektion des Völkerbundes, die Katholische Mission, die Deutsche Evangelische Aerztliche Mission, das Internationale Rote Kreuz usw. Mancherlei Sehenswürdigkeiten finden sich außerdem auf dem Ausstellungsgelände. Darunter ist am auffallendsten die Straße der 100 Brunnen. Zwischen uralten Baumriesen entströmen hier weit über 100 Springbrunnen der Erde. Abends erstrahlen sie in mannigfachen Farben, wechseln ihre eigenen Formen und gewähren so einen bezaubernden Anblick. Auf dem Platz der Nationen ist eine Freilichtbühne errichtet, auf der von Mitgliedern der sächsischen Staatstheater Aufführungen veranstaltet werden. In einem Pavillon ist ein einzigartiges Glockenspiel zu hören, das aus 40 Glocken besteht, die aus Meißner Porzellan gebrannt sind. Zweifellos vermag eine so gewaltige Ausstellung und ein Institut wie das neue Hygiene=Museum, für das man allerdings in einer ausgesprochenen Kunststadt wie Dresden, rein äußerlich eine wahrhaft künstlerische Prägung gewünscht hätte, und nicht nur eine sehr anerdes Annaberger Kreisverbandes, dem weitere Grußworte der übrigen sächsischen Kreisverbindungen im Jungmännerbund, der Kirche, der Stadt und der Regierung folgten. Alle Redner betonten den Wert einer festen, bewährten Weltanschauung und die hohe Bedeutung für den Staat, wenn seine Jugend geführt wird von ernsten, verantwortungsbewußten Männern. Nun ergriff Herr Pfarrer Hiecke das Wort zu seiner Feuerrede. Der Sontag wurde, wie das dem Ev. Jungmännerwerk eigen ist, durch feierliche Morgenmusik der Posaunen unter Leitung des bewährten Bundesposaunenmeisters, Pfarrer Adolf Müller, Dresden, auf dem unteren Kirchplatz in Annaberg und auf dem Kirchplatz in Buchholz eingeleitet. Der Festgottesdienst in der St. Annenkirche war in seiner Gesamtgestaltung durch Posaunenchöre, Kirchenmusik, geschlossenen jugendfrischen Gemeindegesang, Tedeum und vor allem durch die zielklare, tiefschürfende Predigt von dem neuen Bundesvorsitzenden, Herrn Domprediger von Kirchbach, Dresden, ein ganz einzigartiges Bekenntnis. Dem Gottesdienst folgte eine gewaltige Kundgebung am Lutherdenkmal, die durch Gesang des Lutherliedes, Worte des Bekenntnisses der Augsburgischen Konfession, gesprochen von Max Jahn, Eibau, verschönt wurde. Die Lutherischen Erklärungen der drei Glaubensartikel wurden in sinnvoller Weise vom Sprechchor des Kreisverbandes Dresden dargeboten. Anschließend erfolgte die Kranzniederlegung am Lutherdenkmal. Am Sonntagnachmittag entwickelte sich bei heiterem Wetter noch einmal ein fröhliches Lagerleben im Zeltdorf am Pöhlberghang unter der sicheren Führung des Bundessekretärs Riebold und des Herrn Lehrers Miedtank aus Mildenau. Voll Freude wurde da abgekocht, gebaut, gesungen, und die alten Lagerspiele kamen ebenfalls zu ihrem Rechte. kennenswerte Raumverteilung(Mangel an Zeit und geeigneten Künstlerarchitekten macht die jetzige ge, staltung verständlich) für die gesamte Volkspflege höchster Bedeutung zu werden. Und man muß eine Res schau von so großen Ausmaßen, auch wenn man ein grundsätzlicher Gegner des Ausstellungsrummels der letzten Jahre ist, dennoch einer Würdigung unterzieben Da das Werk jetzt vor uns steht, ist seine Wirkung aut die Umwelt das Entscheidende. Man muß feststellen daß die Darbietung des gesamten Materiales im giene=Museum— ganz allgemein gesprochen— einen sehr hohen Ernst verrät. Verantwortungsbewußtsein steckt dahinter. Und dennoch wird man nicht nur dieseg Hygiene=Museum, sondern auch die gesamte Ausstellung scharfen Kriterien unterziehen müssen, die allerdings erst im weiteren Verlauf der Ausstellung und bei öfterer genauerer Besichtigung der einzelnen Abteilungen voll. ständig möglich werden. Viele maßgebende Aerzte stehen der ganzen Veranstaltung sehr kritisch gegenüber, ge. fahren liegen auch heute schon in folgendem: In der Tendenz durch allzu große Weitherzigkeit selbst rein wissenschaftliche und fachmännische Teile der Hygiene z. profanieren. Weder der Wissenschaft noch dem Laien wird damit gedient. Ferner: Gewisse hygienische Pro, bleme, die mit dem Schlagwort„Aufklärung“ zusammenhängen, schaden unter Umständen dem seelischen Empfinden des Menschen mehr, als ihm die Aufklärung in körperlichen Dingen nützt. Schon gelegentlich der Wauderausstellungen in deutschen und ausländischen Städten haben sich viele Stimmen warnend erhoben. Seelische Hygiene ist für eine rein körperliche Gesundheit oft viel entscheidender als die Kenntnis der Vorgänge und verheerenden Auswirkungen einzelner Krankheiten. Ganz zu schweigen von der Anpreisung vorbeugender Mittel und ähnlichem. Weiter: In der eigentlichen Ausstellung fällt die geschäftliche Tendenz nicht selten sehr stark auf. Dadurch tritt der Ernst der Probleme mehr in den Hintergrund. Hoch über den Ausstellungshallen weht an mehreren Stellen stolz die Fahne der Sowjet=Republiken. Die Jünger Moskaus, die Komunisten, die während der Eröffnungstage der Ausstellung sog. Elendsdemonstrationen inszenieren wollten, aber daran behindert wurden, freuen sich, daß sie wenigstens auf diese Weise ihre Anerkennung haben. In den für Rußland bestimmten Hallen sieht es noch wüst aus. Nichts ist fertig, alles liegt wie ein Trümmerhaufen durcheinander, aber Krestinski hat bei den Eröffnungsfeierlichkeiten in Dresden aufmerksame und liebenswürdige Zuhörer gefunden. Der Kulturbolschewismus der Sowjets, über den sich soeben noch fast ganz Europa entrüstet, und nicht an jetzter Stelle Sachsen, das ja die Segnungen dieser Kultur am eigenen Leibe handgreiflich verspürte, scheint vergessen zu sein. Der Sowjetstern, die Sichel und der Hammer, sind auf einmal interessant geworden für den gutmütigen Sachsen. Dr. A. Bayern erläßt Gültig für Aufmärsche und Versammlungen unter freiem Himmel. — München, 6. Juni. bayerische Innenministerium hat mit Wirkung vom 5. Juni bis auf weiteres alle Versammlungen unter freiem Himmel, insoesondere Aufzüge, Aufmärsche und Kundgebungen, an denen sich Mitglieder von politischen Vereinigungen, Schutzorganisationen oder Vereinigungen in einheitlicher Art der Kleidung(Uniformen und Bundeskleidung) beteiligen, verboten. Begründet wird das Uniformverbot mit einer amtlichen Mitteilung, in der es u. a. heißt: Den Anlaß zu dieser Anordnung geben die zahlre chen Zusammenstöße von Angehörigen verschiedener politischer Richtungen, die im Laufe der letzten Monate wie Gleichzeitig fand im Saale des Museums die alljährliche Bundesversammlung für die Führer und älteren Mitglieder statt. In dieser Versammlung als auch draußen im Lager nahm Herr Regierungsrat Thiele Vertreter des Arbeits= und Wohlfahrtsministeriums legenheit, in warmen und anerkennenden Worten die tagende Jugendgemeinde zu begrüßen. Einen letzten Höhepunkt der Tagung bildete dan noch einmal die Festversammlung und die Schlußfelet. Auch diese Festversammlung und die Schlußfeier 9# wieder das Bild einer dichtgefüllten Kirche. und feiernde Jugend gemeinsam im Gotteshaus: Ein lebnis!„In des Herrn Namen haben sie sich zusammel gefunden" loben, preisen und anbeten Gott. Posauh, chöre und Jungmännergesang bereichern in seiner Weis diese Weihestunde. Und eine evangelische Junhnctit bewegung ist nicht geschichtslos, sie geht nichgegennt, an dem 400=Jahr=Jubiläum des Augsburger 2# nisses, und läßt sich durch die gründlichen Ausführung des Herrn Pfarrer Mitscherling, Drehbach, unter Thema: Augsburg und wir! an diese gelischen Fragen heranführen. Die evangelische Ju# will brüderlich stehen zur anderen Jugend„auhenz, aber sie will fest stehen auf dem Grund des“)“„„slen auf evangelischem Boden. Bibel und Katechism Lebensbücher der evangelischen Jugend bleiben. uune Nun ergriff Herr Superintendent Sprangezi, die Dresdnern wohlbekannt, sein Schlußwort, 1n zperzeuzündende und ernste Frage:„Bist du bereit du: Heinen genden, gültigen Antwort von dem Glauben un“„essen, Geschlechts= und Altersgenossen, um ihnen nehden Weg zu finden hin zu Christus?“ Diese 6r99“ und men wir mit heim, sie klingt noch in unserem Hero läßt immer wieder aufleuchten die eindrinhlgnertagung dieser unvergeßlichen evangelischen Jungman in Annaberg: Bereit zur Verantwortung! an Zeit, Geld acz die setzige Gee Volkspflege von an muß eine Weltwenn man ein lungsrummels der digung unterziehen. seine Wirkung auf gut feistellen, Nateriales im Hyesprochen— einen vortungsbewußtsein an nicht nur dieses sesamte Ausstellung , die allerdings erst g und bei öfterer Abteilungen vollbende Aerzte stehen sch gegenüber. 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Auch bei den besten polizeilichen Vorbereitungen nuß damit gerechnet werden, daß Ausschreitungen erfolgen. ae bleibt daher nach den gemachten Erfahrungen nichts ährig, als den äußeren Anlaß zu diesen Vorkommnissen zu beseitigen. Versammlungen unter freiem Himmel wie überhaupt Aufmärsche und Kundgebungen, an denen Unitormierte nicht teilnehmen, werden durch das Verbot nicht betroffen. Größere Veranstaltungen unter freiem Himmel waren in Bayern für den 14. Juni angesetzt. An diesem Tage sollte in Regensburg ein bayerischer Stahlhelmtag stattfinden. Für die Zeit vom 20. bis zum 25. August ist ein Parteitag der Nationalsozialisten nach Nürnberg einberufen, der nach den bisherigen Dispositionen mit großen Propaganda=Aufmärschen in Uniform verbunden sein sollte. Wie lange das Uniform=Verbot in Bayern— das gegenüber den jetzigen Bestimmungen einschneidende Aenderungen bringt— in Kraft bleiben wird, ist im Augenblick nicht zu beurteilen, ebenso steht dahin, ob sich etwa auch andere Länderregierungen dem Vorgehen Bayerns anschließen werden. Die stockende Saarkonferenz. Schleunige Zurückziehung des Bahnschutzes und sofortige Rückgliederung gefordert. Von Tag zu Tag mehren sich die Entschließungen, die von politischen Körperschaften oder anderen Organi sationen zur Rückgliederung gefaßt und der Reichsregierung oder anderen zuständigen Stellen übermittelt werden. Ganz besonders wendet man sich dagegen, daß die Zollgrenze bis zum Jahre 1935 bestehen bleiben soll. „Die landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kreise“, so heißt es in einer Entschließung der Landwirtschaftskammer Gaarbrücken,„verfolgen mit wachsender Besorgnis den Verlauf der Saar=Verhandlungen auf der augenblicklichen Grundlage. Im Verlangen der sofortigen Rückgliederung der ganzen Landschaft an das Reich ist sich die Bauernschaft einig. Die Landwirtschaftskammer bittet aber die Reichsregierung dringend, daß politische Grenzen und Zollgrenzen bei einer Rückgliederung sofort zusammenfallen". Der saarländische Ausschuß der Zentrumspartei nahm eine Entschließung an, in der gleichfalls die sofortige Wiedergutmachung des dem Saargebiet mit der Loslösung vom Vaterlande angetanen Unrechts sowie die Zurückziehung des Saarbahnschutzes spätestens bis zum 30. Juni gefordert wird. 5 Jahre Wohnungsnot? Von 1924 bis 1929 1,4 Millionen Wohnungen in Deutschland fertiggestellt. In einer Rede anläßlich der Tagung der am Wohnungswesen interessierten Verbände bezeichnete der preußische Wohlfahrtsministers Hirtsiefer die Lösung der Wohnungsfrage als den Schlüssel zum Wiederaufstieg des deutschen Volkes. In der Zeit von 1924 bis 1929 habe der Reinzugang an Wohnungen im ganzen Reich 1,4 Millionen Wohnungen betragen. Das dabei verbaute Kapital beziffere sich auf etwa 12 Milliarden Mark. Die Wohnungszwangswirtschaft könne aber erst bann aufgehoben werden, wenn auf dem Wohnungsmarkt geordnete Verhältnisse herrschten. Das werde etwa in fünf Jahren der Fall sein. Dann müsse ein soziales Mietrecht kommen, dessen wichtigster halt die Beseitigung des schrankenlosen Kündigungs. und Mietsteigerungsrechtes sei. Wohnungsaufsicht und Wohnungspflege müßten wieder stärker ausgebaut werden. Sobald die dringendste Wohnungsnot beseitigt sei, werde an diese Wohnungsreform herangegangen. Die Neubautätigkeit müsse auch in Zukunft mit allem Nachdruck gefördert werden. Dazu sei außer der weikeren Zurverfügungstellung der Hauszinssteuerhypocheken Senkung der Baukosten und Verbilligung des Baugeldes notwendig. Hochschulreform in Preußen. entschrift über die Reform des juristischen Studiums. Den juristischen Fakultäten Preußens liegt geenwärtig eine Denkschrift über die geplante Hochschulesorm vor, die mit der Reform des mehr noch als le anderen Disziplinen überfüllten juristischen Studims beginnen soll. Im Jahre 1911 studierten in beutschland 10000 die Rechte, 1928 23.000. Im ahre 1913 kam in Berlin auf 104 Studenten ein bemieter Dozent, im Jahre 1929 erst auf 281 Studen?7. Unter den Leitsätzen, die das Unterrichtsministeuum für die Neuordnung aufgestellt hat, ist der wichesie„die Wiederheranführung des Studenten an die iversität und an die Wissenschaft“. Danach sollen die Peritoren weitgehend ausgeschaltet werden, indem das suptamtliche Dozenten sollen nebenbei praktische Behaftigung erhalten, umgekehrt Praktiker in größerer I# 9ls Universitätslehrer herangezogen werden. Die der Assistenten soll erheblich vermehrt werden. Pplant ist ferner die Einschaltung eines Zwischengamens. idustrie und heitte in den Verhandlungen über die Arbeitsgemeinschaft. In Verfolg der zwischen dem Reichsverband der strie und der Arbeitgebervereinigung auf der einen en Gewerkschaften auf der anderen Seite schwebenden Verhandlungen über die Steigerung der Wirtschaftsleistung durch Preisabbau und Lohnsenkungen tagte in Berlin ein Unterausschuß der Industrie. Eine der schwierigeren Frage, die noch zu lösen ist, ob die Senkung der Preise und der Löhne gleichzeitig durchgeführt werden soll, oder ob eine Verständigung über den Umfang des Lohnabbaus erst erfolgt, wenn der Grad der Wirkung, die durch die Preissenkung erzielt worden ist, feststellbar wird. Ueber die Ermäßigung der Akkordlöhne soll bereits eine Einigung erzielt worden sein, nicht aber über die Tariflöhne. Die Abfindung der Kriegsopfer. Weseutliche Einschränkung der Kapitalabfindung. Wie der Reichsverband Deutscher Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen mitteilt, hat der Reichsarbeitsminister durch Erlaß angeordnet, daß Vorbescheide über das Ergebnis von Prüfungen nicht mehr erteilt werden dürfen. Der Erlaß ist darauf zurückzuführen, daß die Antragsteller vielfach in Schwierigkeiten gekommen sind, weil sie nach Erkundigung bei den Versorgungsämtern oder Fürsorgestellen oder gestützt auf die bisher üblichen Vorbescheide Verpflichtungen eingegangen waren, die nur unter der Voraussetzung der Gewährung der Kapitalabfindung eingehalten werden konnten. Die beschränkten Mittel für die Gewährung der Kapitalabfindung lassen es bei der Fülle der in Vorlage kommenden Anträge jetzt aber zweifelhaft erscheinen, ob in jedem begründeten Fall auch die Mittel für die Kapitalabfindung zur Verfügung gestellt werden können. Mit der Anordnung wird bezweckt, die Kriegsopfer von der voreiligen Eingehung von Verpflichtungen abzuhalten, solange sie nicht im Besitze eines ausgesprochenen Bewilligungsbescheides der Versorgungsbehörde gelangt sind. Nach den Beschlüssen des Haushaltsausschusses, die also noch vom Reichstag bestätigt werden müssen, stehen 1930 insgesamt 63 Mill. M. für die Zwecke der Kapitalabfindung von Versorgungsrenten zur Verfügung. Sevilla und wenige Minuten später den Flugplatz. Da niemand die Ankunft des Luftschiffes zu dieser frühen Zeit erwartet hatte, mußte der„Graf Zeppelin" zunächst von der Landung Abstand nehmen, bis sich die Landungsmannschaft eingefunden hatte. Das Luftschiff kreuzte infolgedessen längere Zeit in der Nähe Sevillas. Auf dem Militärübungsplatz bei Prag.— Zwei Soldaten getötet. — Prag, 6. Juni. Auf dem in der Nähe von Prag gelegenen tschechischen Militärübungsplatz Hrolorez ereignete sich eine schwere Explosionskatastrophe. Seit den frühen Morgenstunden weilte ein Zug von etwa 100 Soldaten auf dem Platz, damit beschäftigt, tiefe Gräben anzulegen und darin Blechbüchsen mit Ekrasit anzubringen. Kurz nach 9 Uhr explovierte in einem der Gräben eine Büchse, und zwar mit solcher Wucht, daß große Erdmassen viele Meter hoch in die Luft geschleudert wurden. Auf der Erde lagen zwei tote Soldaten mit zerschmetterten Schädeldecken. Die verstümmelten Körper waren mit Lehm und Blut bespritzt. Drei weitere Soldaten waren schwer, eine Reihe anderer leicht verletzt. Der inzwischen ausgegebene amtliche Bericht besagt, ein Soldat sei auf eine Flattermine getreten, was die Explosion verursacht habe. Sofort nach dem Unglück habe sich ein Untersuchungsausschuß auf den Uebungsplatz begeben. Es sei festgestellt worden, daß ähnliche Uebungen bereits die ganze Woche über stattgefunden hätten; am Tage der Katastrophe hätten diese Uebungen mit der Verwendung scharfer Munition ihren Abschluß finden sollen. Neuer Grenzzwischenfall. Ein deutscher Sportler von Polen mißhandelt und verschleppt. An der deutsch=polnischen Grenze hat sich im Kreise Schlochau ein neuer Grenzzwischenfall ereignet. Mitglieder des katholischen Jugendvereins„Deutsche Jugendkraft" aus Pollnitz unternahmen einen Ausflug nach dem nur drei Meter von der Grenze entfernt liegenden Poggenkrug bei Niesewanz und traten an die Grenze, als auf der Grenzchaussee zwei polnische Zivilisten, vermutlich Mitglieder der Grenzwache, an sie heranfuhren und sie festzunehmen suchten. Der Sportler Ballermann wurde festgenommen und mißhandelt. In der Bevölkerung der Grenzmark hat dieser neue Zwischenfall an der deutsch=polnischen Grenze tiefe Entrüstung ausgelöst. Von der Reichsregierung erwartet man, daß sie energische Schritte unternimmt, damit endlich die fortwährenden Zwischenfälle im Grenzgebiet unterbunden werden. für Unter Teilnahme der Reichs= und per preußischen Staatsregierung. Aus Anlaß des 70. Geburtstags des Präsidenten der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft, Staatsministers.D. Schmidt=Ott, fand in Berlin eine Feier statt, bei der Reichsinnenminister Dr. Wirth der deutschen Forschung anerkennende Worte zollte. Für die preußische Staatsregierung sprach Kultusminister Grimme, für den Reichstag Prof. Schreiber, für die Wirtschaft Geheimrat Duisberg, der Vorsitzende des Reichsverbandes der deutschen Industrie, und für die Wissenschaft Prof. v. Dyck. Staatsminister a. D. Schmidt=Ott wies in seinem Dank darauf hin, daß er seit hundert Jahren der einzige preußische Kultusminister gewesen sei, der regelrecht vom Assessor zum Minister aufgestiegen sei. „Graf Jeppelin“ in Spanien. Ozean in 54 Stunden überquert!— Regen verzögerte die Landung. Das Luftschiff„Graf Zeppelin“ erreichte am Donerstag bei Cascaes auf der Heimkehr von Amerika as europäische Festland und überflog dann kurze Zeit päter im Hafen von Lissabon die dort ankernden deutchen Kriegsschiffe. Hinter der portugiesischen Hauptadt änderte der„Graf Zeppelin“ mit Rücksicht auf die chweren Regengüsse, die über Spanien niedergingen, en Kurs und flog statt südöstlich direkt auf Sevilla, ordöstlich weiter, um dem ausgedehnten Tief aus dem Bege zu gehen. In der Geschichte der Zeppeline bedeutet die letzte ahrt über den Ozean insofern ein neues Ruhmesblatt, Is der„Graf Zeppelin" diesmal nur 34 Stunden für ie Ueberquerung des Ozeaus bis zu den Azoren und ur 54 Stunden von der amerikanischen zur portugieschen Küste gebraucht hat. Der Passagier des„Graf Zeppelin", French, hat, Is das Luftschiff sich über dem östlichen Atlantik beind, durch Funkspruch von Bord 1000 Aktien an der ew Yorker Börse verkauft. Damit ist das erste örsengeschäft von einem Luftschiff aus getätigt orden. Der neue Zeppelin im Herbst fahrbereit. Eckeners Sohn Knut, der sich gegenwärtig auf der eimfahrt von New York befindet, erklärte einem mit gleichen Schiff heimreisenden Journalisten, im just werde ein neuer Zeppelin von größerem Ausfertig sein, der dann für den transatlantischen enst zur Verfügung stehe. Wahricgantich, perde, das iftschiff seine Probefahrt nach Suoumerna müchen. ne besondere Neuerung des Schiffes bilde die autoatische Steuerung. Zeppelins Ankunft in Sevilla. Trotz des Umwegs, den das Luftschiff machte, erchte es noch am Donnerstagnachmittag 3,25 Uhr Rundschau. — Berlin, den 6. Juni 1930. — Der Präsident der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, Staatsminister a. D. Schmidt=Ott, ist zum Ehrenmitglied der Universität Innsbruck ernannt worden. * :: R e i c h s p r ä s i d e n t v o n H i n d e n b u r g f ä h r t w i e d e r nach Bayern. Wie in den Vorjahren wird Reichspräsident von Hindenburg auch in diesem Jahre seinen Sommerurlaub in Dietramszell in Oberbayern verbringen. Die Ankunft in Dietramszell dürfte am 12. August erfolgen. Deutsches Flottengeschwader in Cadiz. In dem spanischen Hafen Cadiz weilt gegenwärtig ein deutsches Flottengeschwader, zu dessen Ehren größere Festlichkeiten stattfinden. Die Weiterfahrt erfolgt am 11. Juni. :: Nientimp soll sich rechtfertigen. Der Reichstagsabgeordnete und Stadtverordnetenvorsteher von Bochum, Nientimp, der unter dem Verdacht steht, als Syndikus des Bäcker=Innungs=Verbandes Schmiergelder von Lieferfirmen angenommen zu haben, wurde von der Bochumer Zentrumsfraktion aufgefordert, die Aufhebung seiner Immunität zu beantragen und sich dem Gericht zur Verfügung zu stellen. Kabinettsentscheidung gefallen. Der Gesetzentwurf über die Arbeitslosenversicherung dem Reichsrat zugeleitet. — Berlin, 6. Juni. Amtlich wird mitgeteilt: Das Reichskabinett verabschiedete in seiner heutigen Donnerstagsitzung unter Vorsitz des Reichskanzlers Dr. Brüning den Entwurf eines Gesetzes zur Aenderung des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung. Der Entwurf wird unverzüglich dem Reichsrat zugeleitet. Ueber den Inhalt des Gesetzes wird Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald im Laufe des heutigen Freitags der Presse nähere Mitteilung machen. Außer der Erhöhung der Beiträge um ein Prozent auf 4½ Prozent dürfte das Gesetz auch Reformmaßnahmen zur Verminderung der Ausgaben vorsehen. Danach wandte sich das Kabinett der Beratung des Ausgabensenkungsgesetzes zu. gegen Postfinanzgesetz. Einspruch gegen die Erweiterung des Verwaltungsrates. Der Reichsrat hat in seiner Donnerstagsitzung das Reichsmilchgesetz angenommen. In Abänderung der Regierungsvorlage beschloß der Reichsrat u.., daß die aus der Durchführung des Gesetzes entstehenden Kosten vom Reich zu tragen sind. In dieser Frage wird die Regierung dem Reichstag eine Doppelvorlage unterbreiten. Gegen die vom Reichstag beschlossene Aenderung des Postfinanzgesetzes, wonach dem Verwaltungsrat der Reichspost künftig ein Abgeordneter mehr angehören soll, beschloß der Reichsrat einstimmig, Einspruch einzulegen mit der Begründung, daß eine Vergrößerung des Verwaltungsrates nicht im Interesse der Bestrebungen auf Behördenabbau liege und daß ferner die bisherige Parität durch den Reichstagsbeschluß beseitigt werde. Letzte Meldungen. Silberhochzeit des ehemaligen Kronprinzenpaares. — Hamburg, 6. Juni. Am heutigen Freitag feiert das frühere Kronprinzenpaar seine Silberhochzeit. Die ehemalige Kronprinzessin kehrt in diesen Tagen mit der „Cap Norte“ von dem Besuch ihres Sohnes aus Südamerika zurück; sie wird sich von Hamburg aus mit dem ehemaligen Kronprinzen und ihren Kindern sogleich nach Doorn begeben, wo am 8. Juni eine Feier im engeren Kreise stattfinden wird. Auch das ehemalige draunschweigische Herzogspaar wird sich nach Doorn begeben. Lokal= und Provinzialnachrichten. Bielefeld.(Gemeinschaftskonferenz.) Seit mehr als 30 Jahren findet alljährlich am 2. Pfingsttage in der Volkshalle in Bielefeld eine Gemeinschaftskonferenz für das Ravensberger Land statt, von welcher schon viel Segen ausgegangen ist. Das Thema für diesmal ist sehr zeitgemäß: Der tiefe Ernst unserer Zeit und unsere Aufgaben wird behandelt werden. Da der Referent, Herr Rektor Affholderbach aus Barmen, verhindert ist, hat der Zeltevangelist W. Wolk die Einleitung übernommen. Jedermann ist freundlichst eingeladen. Werbt für den Aufwärts! Kirchennachrichten für Zion. Sonntag, den 8. Juni 1930(Psingsten). 8½ Uhr: Pastor Richter, Ummeln; 9 Uhr: Pastor von Vodelschwingh; 10 Uhr: Pastor Tegtmeier; 11½ Uhr: Kindergotlesdienst. Pfingstmontag. 8½ Uhr: Sup. Simon: 9 Uhr: Pastor Küßner; 10 Uhr: Pastor Wörmann. Anschließend Beichte und Abendmahl. Eine Abendmahlsfeier mit vorhergehender Beichte, besonders für Alte und Gebrechliche der Gemeinde, findet am Pfingstsonntag um 4½ Uhr in Sarepia statt. Kirchennachrichten für Schildesche. Sonntag, den 8. Juni 1930(1. Pfingsttag. 7 Uhr vorm.: Frühgottesdienst, Pastor Dahlmann; 10 vorm.: Festgottesdienst, Pastor Hopmann(Jubiläum dar## saunenchors).— ves Po. Montag, den 9. Juni 1930(2. Pfingsttag). 8 Uhr vorm.: Kindergottesdienst; 10 Uhr vorm.: Pastor Brück. 49- vocm.: Gottesdienst Mittwoch, den 11. Juni 1930. 81° Uhr abends: Bibelstunde im Gemeindehause. — Zionsgemeinde. Schriftleitung: W. Kraa; Wirtschafts= und Weltpolitiz: Dr. H. Huttel; Anzeigen: K. Diekmann: alle in Bethef Schöne, preiswerte Geschenke in guter aualität und reicher Ruswahl WSP WTT Gegr. 1880 Bielefeld Obernstr. 26 Po zellan Kristall bedecke Kunstgewerbe Beachten Sie meine Schaufenster Besichtigung ohne Kaufzwang erbeten Tafelservice, 23 tig. v. Mk. 23.50 an Tafeiservice, 45 tig. v. 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