Paus sest den ich, und in Oester. nven und 36 Ein, Bund gehören in 0000 Sängern g. riften. Seihel. „Natur u. Technik“. e Gebiet der Natur, en Unterrichts, des r Beilage: NachrichRoturdenkmalpsieg, 00 Mark, mit Nachhler Verlag, Berlincierte Monatsschrift kus allen naturwis dem ersten Heft die, slärende Artikel von men über die Papaeisen will, daß von illen in keinen vorden ist, daß eine ertragen worden sei taatlichen Stelle für Prof. Dr. Walther Ry. nachrichten. trakter. Zu diesen Uhr der führende med. Fritz Künke , G r ü n s t r a ß e, s p r e Beachtung aller päten Kreise. Das Leimmer komplizier. dungen der Gemein se, in sich selbst zunehr der Zersetzung heim. Vom bleichen n keine Lebensordmentsprechend wachheute fast in jeder : E n t w i c k l u n g e n z u ngsläufig sind. Künern über individualers wertvolle Wege i auch zur positiven scher Schwirigkeiten inst der Individualder Gegenwart anünkel, dessen Gedanogie Adlerscher Prän, bedeutsamen Ann mit einer seltenen tände in bildreicher deutlichen. Der Beill pädagogisch interuch der Elternschaft Dr. Kl. se im Assapheun. Bodelschwingh. den 7. Mai 1930, dentliche jährliche n Baubundes der adderbaum=Biele zesordnung statt. des vorjährigen übericht. 4. VorVorstands= und gez. Wellmann. zo.—(nUM. ernstraße 1.— aft und liteSöigte Preise. lungssuchende eundliche Aufnahme# r. Sellin(Rüägen) Bethel. Bezugspreis: Erscheint wöchentlich sechsmal.— Preis monatlich.25 und 086 Bestellgebühr, beim eigenen Postamt bestellt.— Fürs Ausland unter Streifband.95(inkl. Postgeld). Preis der Einzelnummer 10 Pfg. Postscheckkonto Hannover 67377. Christliches Tageblatt mit den Beilagen„Für Herz und „Kindergabe“ und„Anser Ziel.“ Anzeigenpreis: Die einspaltige Millimeterzeile oder deren Raum 10 Pfennig. Reklame 30 Pfg. Beilagen unter Wgje tausend 15 Mi Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 Uhr. Postscheckkonto Hannover 67377. Nr. 100. Bielefeld=Bethel(Verlagsort Bielefeld), Mittwoch, den 30. April 1930. 12. Jahrgang. 1— Freundliches Geben Ziert das Leben. Schließet dem Dürftigen Nimmer die Hand! Frommes Erbarmen Läßt nicht verarmen: Wohltun ist Quelle In brennendem Sand. Usteri. Bilsninnrnnennininnnintininininnnnn Die soziale Die Völker sind in Bewegung geraten, überall gärt und brodelt es. Reiche und arme Staaten werden von den sozialen Fragen erschüttert. Auch früher ist es so gewesen, nur in kleinerem Maßstab. Die Anzahl der Menschen, ihre materielle Einstellung und die fortschreitende Technik haben es mit sich gebracht, daß wir uns öfter dieser Frage gegenübergestellt sehen als die Menschen früherer Zeit. Unsere Staatsmänner mühen sich ab um Lösungen, die oft nur wochenlang anhalten. Das, was die Politik zur Kunst erhebt, ist eigentlich nichts anderes als die Frage: Wie verschaffe ich meinem Volke den nötigen Lebensspielraum? Diese Tätigkeit hat oft den Anschein von bloßem Machtstreben; sie ist aber nur die Folge des Zusammenlebens vieler Menschen auf dem verfügbaren Raume. Tritt der Machtwille bei einem Volke einmal zu stark hervor, so weist ihn der Lebenswille anderer Völker in seine Schranken. Die Lösung der sozialen Frage fällt uns Deutschen besonders schwer. Die geographische Lage und der Weltkrieg sind die Hauptgründe dafür. Sehen wir uns um, so finden wir Vorbilder, die wir nachahmen oder meiden können. England hat diese Frage frühzeitig gelöst: es verschaffte sich Raum, weil es ganz richtig die Lebensfrage eines Volkes in erster Linie als Raumfrage angesehen hatte. Wenn dabei auch das Machtstreben stark überwog, so lagen diesem Griff in den Weltraum doch die soziale und geographische Lage des Volkes und Landes zu grunde. Daß aber England sich heute erneut vor die Lösung der sozialen Frage gestellt sieht, sagt nichts gegen die Richtigkeit früherer Lösungen. Die Zukunft wird zeigen, ob dieses Land vom weltweiten Denken zurückfindet zum engeren, das allen Menschen Lebensrecht zugesteht. In kleinerem Maße erleben wir die Lösung der sozialen Frage in Italien. Dort wird mit frischer Kraft der vorhandene Raum ausgenützt und, wenn nötig, nach Neuland gegriffen. Die Gesinnung der Menschen spielt dabei eine bedeutende Rolle. Auf ganz andere Art ist Rußland an die Lösung der sozialen Frage herangegangen. Anstatt nach dem Raum, der ja vorhanden ist, hat man nach der Gesinnung der Menschen gegriffen. Diese aber ist im kapitalistischen Zeitalter vorwiegend kalt egoistisch, die Gemeinschaft zerstorend. Darum erzwingt man das Gegenteil, die alkrusstische Gesinnung. Die bisherige Wirtschaftsform wird zerschlagen und die sozialistische an deren Stelle gesetzt. Da die bisherige Wirtschaftsform auf dem Privateigenlum beruhte, so mußte dieses vernichtet werden. Damit über hat man den Kern jeden menschlichen Fortschritts getotet. Wir wollen die vielen Auswüchse des Privateigentums nicht beschönigen, aber das ist sicher, daß die an sich tote Sache doch nicht schuldig ist, wenn sie von Nenschen mißbraucht wird. Das Privateigentum ist die antriebskraft allen menschlichen Strebens. Wenn die Gesinnung dem Eigentum gegenüber eine andere, höhere , dann ist das Privateigentum imstande, zum Wohle es Menschen zu wirken. Es liegt im Wesen des Menschen, daß er den Grund, der ihn bedrückenden Not duerst in seiner Umwelt und nicht in sich selbst sucht. So i es zu verstehen, daß Millionen Menschen wie gebannt nach Rußland blicken, als nach dem Lande, in dem die sciale Frage am einfachsten und sichersten gelöst wird. auch ist es verständlich, daß der im Materiellen wurzelnde Sozialismus das russische Beispiel mehr oder weniger veiteu nachahmen möchte. Aber die Entwickelung dort beigt uns, daß es unmöglich ist, die soziale Frage auf diese Art zu lösen. In Amerika ist die soziale Frage noch nicht so brenend geworden, weil das Land jung und von Natur sehr tech ist. Ansätze zu einer Lösung vom materiellen Standeamkt aus sind vorhanden und es wird sich zeigen, wie weit man damit kommt. Wie steht es nun bei uns? An Theorien fehlt es “: der schon stark zur Wirklichkeit gewordenen soziastischen steht entgegen die Gesellsche Freiwirtschaftsehre. Die Wurzel des sozialen Elends wird im Gelde gesucht, deshalb soll es geändert werden insofern, als das Geld der Ware gleichgestellt wird, die mit der Zeit an Wert verliert. Dieses Frei= oder Schwundgeld soll nun alle Not beseitigen, weil es stets umläuft; ja, es enthebt uns der bisherigen Gebundenheit an Raum und Staat. Also auch hier wird die Lösung von außen angefaßt. Es wäre noch eine wirtschaftsfriedliche Richtung zu erwähnen, die das Heil in der Gewinnbeteiligung aller Arbeitenden zu sehen glaubt. Teilweise ist dieser Gedanke schon seit Jahren verwirklicht. Leider kann man von keinem Erfolg sprechen: die Arbeiter solcher Betriebe sind meist sehr radikal gesonnen. Auch spukt noch in vielen Köpfen der Gedanke von der Eroberung des Weltmarktes. Da gäbe es Arbeit und Brot. Aber auch hier steht das Materielle zu sehr obenan, ganz abgesehen von der Schwere dieser Aufgabe unter den heutigen Verhältnissen. Der Lösung einen Schritt näher kommen die Bauund Siedlungsgenossenschaften. Freilich berühren sie nur einen Teil der sozialen Frage und stoßen nicht durch bis zu der untersten Volksschicht. Aber Lebenswertes haben sie schon geleistet. Die Bodenreformer unter Damaschkes Führung zählen dazu. Zwei deutsche Männer aber haben die soziale Frage mit einer Begeisterung und Gründlichkeit angefaßt, wie dies eben nur von Deutschen zuwege gebracht werden kann. Hans Grimm zeigt uns in seinem„Volk ohne Raum“ die große Not als eine solche des Raumes. Er sagt:„Aber nichts ist unerklärlich, wo Baum und Raum und Gottes eigene Gehege verloren gingen; sondern in Enge und Gedrängtheit wird jedes Geschöpf und jeder Leib und jede Seele krank und weiß es nicht.“ Wir sind bei der Aufteilung der Erde zu spät gekommen. Heute kann man nicht mehr so leicht Land bekommen wie vor 50 oder 100 Jahren. Doch müssen wir deshalb den Blick in die weite Welt richten und als Voraussetzung eine andere Denkart erringen. Der Dichter sagt dies so:„Daß das, was die Menschen am nötigsten haben, Nahrung und Kleidung, immer zuletzt vom Bauern kommt. Und daß also der Fabrikant und der Arbeiter beide vom Bauernmenschen gefüttert und gekleidet werden, obgleich sie es zuweilen vergessen.“ Bevor die Achtung landwirtschaftlicher Arbeit nicht allgemein durchgedrungen ist, gibt es keine Lösung, sondern eine Verschlechterung der sozialen Lage unseres Volkes. Die Zustände im deutschen Osten zeigen uns dies deutlich genug. So kommt Grimm zu der Ueberzeugung, daß die soziale Frage nicht von außen her gelöst werden kann, sondern von innen. Die Gesinnung des Menschen dem Bauernstand gegenüber muß eine andere werden und der Grundsatz, daß Eigentum verpflichtet, muß durchdringen. Dieses heilige Vätererbe müssen wir wieder erwerben. Rudolf Böhmer baut auf diesen Grundsätzen weiter. In seinem Buche„Das Erbe der Enterbten“ zeigt er uns den Weg zur Lösung der sozialen Frage. Die restlose Besiedelung des Landes ist notwendig; die Industrie muß als Mittel= und Kleinbetrieb sich in kleinen Landstädten ansiedeln. Der Amerikaner Ford ist hier als Zeuge angeführt. Bööhmer gibt Zahlen an, mit denen bei unseren beschränkten Mitteln der größten Not gesteuert werden könnte. Ein Absterben der teueren und ungesunden Großstädte muß eintreten, weil der Mensch wieder mehr der Natur zuneigt. Bei einigermaßen gutem Willen sind die Gedanken von Böhmer fast alle zu verwirklichen. Wir kennen ja die Kraft des:„Ich will“, dem helfend zur Seite steht das wirtschaftliche:„Ich muß"; kommt dann noch das religiöse„Ich darf“ hinzu, dann ist ein Erfolg gewiß. Das wichtigste Erfordernis für eine soziale Umwandlung ist, eine neue Gesinnung vorzubereiten. Daß dies nicht so schnell geht, ist klar. Wir stehen heute noch auf dem Standpunkt des liberalen Zeitalters, in dem das Eigentum sich aller Schranken entledigte.„Eigentum verpflichtet,“ muß wieder Allgemeingut in unserem ganzen Denken und Handeln werden. Niemals werden wir eine Einheitsfront noch außen zustande bringen, solange ein Teil des Volkes mit Almosen abgespeist wird. Und niemals werden wir die soziale Frage allein von außen her lösen können. Es wäre traurig, wenn wir dabei nicht über das rein Materielle hinweg kommen würden. Die Kirche predigt Nächstenliebe allen Volksgenossen, der deutsche Idealismus hat Großes vollbracht und wir alle haben erfahren, wie schnell äußerer Reichtum vernichtet wird. Wenn wir mit diesen geistigen Werten die brengende Frage nicht zu lösen vermögen, dann sind wir reit für den Untergang, der nicht ausbleiben wird. Nieß. Das volksnationale Unser„Aufwärts“ hat eine so feine Art, die bejahenden Kräfte, die in unserem Volk und in den Gemeinden sich rühren, zu Worte kommen zu lassen, damit wir alle immer wieder an die Pflichten denken, die so leicht durch den eintönigen Alltag und durch unser liebes Ich zurückgedrängt werden.— So möchte ich von einem Lichtblick für unser Volk berichten. Am 5. und 6. April war in der Philharmonie in Berlin die Gründung der volksnationalen Reichsvereinigung. Das war ein schlichtes, starkes Erlebnis und ich wollte, manch einer hätte mit dabei sein können, der verzagen möchte über die Unhaltbarkeit unseres heutigen Parteiwesens. Am Sonnabend abend waren wir wohl 800 Leute, nur Vertreter aus den verschiedenen Städten; am Sonntag 2000 Menschen. Es war kein lauter Hurrapatriotismus, der für Ideen kämpft, die gar nicht zu verwirklichen sind, wie wir es so oft erleben. Man mußte den Eindruck mitnehmen, daß wirklich ernste Arbeit geleistes war und noch mehr geleistet werden wird. Wie groß die stille Vorarbeit ist, die der Jungdeutsche Orden geleistet hat, wurde mir in den Tagen einmal klar, zugleich erkannte ich aber auch, daß manch einer auf dem Wege zurückgeblieben war, der das Ziel nicht über sein eigenes Ich stellen konnte. Unabhängig vom Kapital und dessen Einfluß baut die volksnationale Reichsvereinigung von unten auf. Mitarbeit alle: am Ganzen, Selbstverwaltung und Selbstfinanzierung und vertrauensvolles Folgen der Führerschaft gegenüber, sind die Grundlagen der volksnationalen Reichsvereinigung. Möge hier das Programm in seinen Grundzügen einmal Platz finden, damit die Aufwärtsleser sich ein Urteil bilden Können. A. Cr. Die Volksnationale Reichsvereinigung als Gesinnungs= und Arbeitsgemeinschaft deutscher Männer und Frauen erstrebt die Reform von Volk und Staat. Ueber die Fortentwicklung und den Ausbau der Republik erstrebt sie den Volksstaat als den Staat der Selbstverwaltung der Nation. Sie stellt folgende Forderungen auf: 1. Volksstaat. Der Volksstaat auf der Grundlage der Volksgemeinschaft muß die politische Gleichheit aller Staatsbürger und deren gerechte Behandlung in sozialer und kultureller Beziehung gewährleisten. Durch organische Gliederung der Nation soll der unberechtigte Einfluß des Geldes und wirtschaftlicher Interessentengruppen auf die Auswahl der Volksvertretung und Volksführung unmöglich gemacht werden. Der Staatsbürger muß an die Stelle des Untertanen treten. Das politische Machtstreben von Kaste, Klasse und Geld ist zu bekämpfen. 2. Reichsgliederung. An Stelle überholter erbdynastischer Gliederung tritt die Reichsgliederung nach deutschen Stammesgebieten bei Berücksichtigung wirtschaftlicher Notwendigkeiten. In Wahrung der Stammesbelange ist den Stammesgebieten als Reichsteilen unter zentraler Reichsgewalt weitester Spielraum in der Selbstverwalung zu geben. 3. Wahlrechtsreform. Die staatsbürgerliche Gleichberechtigung aller Staatsbürger muß durch ein allgemeines, gleiches und geheimes Wahlrecht gewährleistet und vor Vergewaltigung geschützt werden. Eine Wahlrechtsreform ist anzustreben, die an Stelle des unpersönlichen Listensystems die Wahl von Persönlichkeiten setzt, die vom Vertrauen ihrer Wähler getragen werden. 4. Staatsbürgerliche Eingliederung der Frau. Der deutschen Frau ist außer dem aktiven und passiven gleichen Wahlrecht die Möglichkeit zu geben, die Einstellung der weiblichen Staatsbürgerschaft zu Volk und Staat wirksamer als bisher zur Geltung zu bringen. 5. Stärkung der Regierungsgewalt. Die Reichsregierung ist dadurch zu stärken, daß der Reichstag die Regierung für die Dauer der Wahlperiode des Reichstages bestätigt und so gezwungen ist, vor der Nation die Verantwortung für die von ihm bestätigte Regierung zu tragen. Ergibt sich die Unmöglichkeit der Zusammenarbeit zwischen Regierung und Reichstag, so erfolgt der Rücktritt beider. 6. Staat und Wirtschaft. Die Geltung der Wirtschaft innerhalb des Staates ist durch den Einbau eines Selbstverwaltungskörpers der Wirtschaft in den politischen Staatsaufbau zu sichern. Der Reichswirtschaftsrat ist zu einer Wirtschaftskammer, bei gleichzeitigem paritatischen Ausvau bestehenoer offentlechrechtlicher Kammern als Unterbau, auszubauen. Träger ollen die vom Staat anerkannten und geschützten gewerkschaftlichen und ständischen Organisationen sein. Die Wirtschaftsgesetzgebung soll im Zusammenwirken zwischen Reichetag und Wirtschaftskammer durch den Reichstag erfolgen. 7. Gestaltung der Wirtschaft. Das Eigentumsrecht und das freie Spiel der Kräfte n der Wirtschaft sind zu bejahen. Beide finden ihre Grenze in den Rechten der Volksgesamtheit. Der Staat hat diese Rechte nötigenfalls durch einschränkende Maßnahmen gegenüber Privateigentum und Kapital zu wahren. Die sich als notwendig ergebende Eingliederung der deutschen Wirtschaft in die Weltwirtschaft legt dem Staate die Pflicht auf, die bodenständige national=bedingte Wirtschaft vor den Machtgelüsten der Weltplutokratie zu schützen. In Verbindung mit den Selbsthilfeorganisationen berufsständischer Art hat der Staat Schutzmaßnahmen, insbesondere für die deutsche Landwirtschaft und den Mittelstand in Handel und Gewerbe, zu treffen. Die Kapitalbildung aus dem Volke heraus muß gesichert werden. Dazu gehört eine gerechte, den Bedürfnissen der Wirtschaft, aber auch den Lebensbedürnissen der Arbeitnehmerschaft entsprechende Einkommensgestaltung. 8. Sozialpolitik. Der Staat hat die gesellschaftlichen, sozialen und staatsbürgerlichen Rechte aller Staatsbürger, Arbeitnehmer wie Arbeitgeber, gerecht und unparteiisch zu wahren. Die Sozialpolitik muß auf dem sozialen Gewissen der Volksgemeinschaft beruhen. Unter Ablehnung einer den Willen zur Selbsthilfe schwächenden Staatsfürsorge ist eine dem Staat verantwortliche Selbstverwaltung in der Sozialversicherung und die Schaffung eines einheitlichen Arbeitsrechtes zu fordern. Die Arbeitslosigkeit ist durch wirksame vorsorgende Maßnahmen, in erster Linie durch Beschaffung von Arbeit und Förderung einer gesunden Siedlungspolitik, zu bekämpfen. 9. Finanzpolitik. Die Steuergesetzgebung muß die notwendigen Finanzbedürfnisse des Staates in seiner Verwaltung und in seinen Aufgaben sichern, andererseits aber auch den Schutz der wirtschaftlich Schwachen berücksichtigen und der wirtschaftlichen Notwendigkeit der Kapitalbildung Rechnung tragen. Reichs= und Verwaltungsreform müssen zu Sparmaßnahmen führen. Dabei ist Sorge zu tragen, daß das Berufsbeamtentum erhalten bleibt und dem Beamten eine seiner staatsbürgerlichen Stellung entsprechende Lebenshaltung gewährleistet wird. 10. Kulturpolitik. In Achtung vor den Traditionswerten deutscher Vergangenheit soll das Volksempfinden verwurzelt sein in dem stolzen Glauben an die Zukunft der Nation. Unter Ablehnung jeglichen Gewissenszwanges hat der Staat die freie Entfaltung aller Kräfte deutschen Volkstums und christlicher Weltanschauung zu schützen und den Familien= und Heimatsgedanken zu pflegen. Unbeschadet der Pflicht des Staates, die Jugend im Sinne des Volksstaates staatsbürgerlich zu schulen, ist das Recht der Eltern zu sichern, dem Kinde durch die Schule religiös=sittliche Kräfte für das Leben zu vermitteln. Die Konfessions und Kulturgemeinschaften sind gleichmäßig zu schützen und paritätisch zu behandeln. 11. Außenpolitik. Außenpolitisch hat der Staat die Freiheit und volle Gleichberechtigung Deutschlands mit allen übrigen NaFriedrich Lienhard, deutscher Heimatdichter. Zum ersten Jahrestage seines To des. 30. April 1930. Am 30. April jährte sich zum ersten Male der Tag, da Friedrich Lienhard, der Elsässer, sein Leben fern von der Heimat beschloß. Und er hing doch so sehr an der Heimat, dieser Vertreter der Heimatkunst. Wie über dem ganzen Elsaß ein tragisches Schicksal liegt, daß dieser echt deutsche Volksstamm unter ein fremdes Joch gekommen ist, so liegt auch eine gewisse Tragik über dem Leben dieses hervorragenden Sohnes aus dem allemannischen Volksstamm. Er wurde entwurzelt aus seinem Heimatboden, indem er nach dem großen deutschen Vaterlande verlangte, und er ist doch in der Fremde niemals recht heimisch geworden. Mit naiver Freude weilte er einst in seiner Jugend in dem von Sonnenschein und Gartenduft umgebenen Dörfchen Rothbach, in dem er am 4. Oktober 1865 geboren war. Schwärmend blickte er vom Odilienberge in sein Heimatland und jauchzte:„Elsaß ist doch wunderschön.“ Aber diese naive Heimatfreude hat ihn auf die Dauer doch nicht befriedigt. Er stürmt hinaus aus der Enge in die Weite und Ferne. Nach der Studienzeit in Straßburg und Berlin, wo er sich der Theologie und Philosophie befleißigte, unternahm er Reisen durch Frankreich, Italien, Schweden, Norwegen und Schottland, um dann in Berlin als Journalist bei der„Deutschen Zeitung“ einzutreten. Hier kämpft er in literarischer Fehde gegen die Dekadenz und gegen das Berlinertum, die Vorherrschaft Berlins und die Oberflächenkultur. Nicht lange chielt er es in der Großstadtluft aus. Sein Freiheitsdrang führte ihn zuerst in die Thüringer Berge und dann nach Weimar, in die Stadt der Dichter und Denker. An dieser Stätte, wo Goethes und Schillers Geist ihn umgab, schrieb er eine„Monographie Schillers“ und „Einführung in Goethes Faust". Seit 1905 gab er Monatsblätter heraus mit dem Titel:„Wege nach Weimar.“ Seine ersten dramatischen Versuche, z. B.„Die Weltrevolution“ und„Naphtali“, gehören noch der Sturm= und Drangperiode an, die auch er durchlebte, aber bald drang er zur Klarheit durch und schuf nun seine reiferen Werke: tionen, die praktische Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker und den Ausbau der deutschen Kulturgemeinschaft zu sichern. Mit allen Kräften ist die Befreiung von den Fesseln der Diktate von Versailles und St. Germain, vor allem die Neuregelung der deutschen Ostgrenze und der Anschluß Deutschösterreichs anzustreben. Unter Abkehr von den bisherigen Methoden der Kolonialpolitik ist zur Schaffung des für das Volk notwendigen Lebensraumes eine koloniale Siedlungspolitik und die Betreuung Deutscher im Auslande durch deutschkulturelle Organisationen zu fördern. Die koloniale Rohstofferzeugung und=zufuhr und die gleichberechtigte Behandlung der Deutschen im Auslande im Niederlassungs=. Erwerbs=, Vermögens= und Justizrecht ist zu sichern. In dem Willen, den Frieden und die Wohlfahrt der Staatsbürger zu sichern, hat der Staat seine Wehrfähigkeit zu pflegen und zu fördern. „Hochverräter“, Matschek. — Belgrad, 29. April. Die von dem Belgrader Staatsgerichtshof eröffnete Hauptverhandlung gegen den des Hochverrats angeklagten Kroatenführer Dr. Matschek und seine 23 Leidensgefährten offenbarte erschütternde Tatsachen. Offenbar wird der Kampf gegen die nationalen Minderheiten in der ganzen Welt mit den schärfsten und teilweise auch mit den verwerflichsten Waffen geführt. Wo es an Belastungsmaterial fehlt, da werden„Geständnisse“ erpreßt. Daß man dabei in Belgrad auf Folterungen mit Grammophonbegleitung verfallen ist, ist wohl nur eine„Eigenart“ des Balkans. Den Hintergrund des Prozesses bildet der Kampf des kroatischen Volksteils des Südslawischen Staates um die Wahrung seiner Eigenart; den akuten Anlaß für den Prozeß gab die Aufdeckung einer Verschwörung ab, deren Ziel die Vernichtung eines Eisenbahnzuges gewesen sein soll, der eine kroatische Huldigungsabordnung nach Belgrad bringen sollte. Dr. Matscheks Verbrechen soll darin bestehen, die Attentäter mit 15000 Dinar— das sind etwa 1120 Mark— unterstützt zu haben. Das wahre Ziel der Verhandlung vor dem Staatsgerichtshof in Belgrad ist aber die Ausschaltung der kroatischen Führer aus der Politik, nachdem der Versuch, die Kroaten für die südslawische Regierung zu gewinnen, fehlgeschlagen ist. Da man Matschek aber noch in letzter Zeit verlockende Angebote gemacht hat, u. a. soll ihm ein Ministerium in Aussicht gestellt worden sein, scheinen die Serben innerlich sich selbst der Unwahrheit der Hochverratsanklage bewußt zu sein. Dr. Matschel steht gegenwärtig im 51. Lebensjahr. Im alten Oesterreich=Ungarn war er Rechtsanwalt in Agram und einer der Führer der kroatischen Turnvereine. 1914 zog er mit der kroatischen Landwehr in den Krieg, in dem er sich als Frontoffizier durch seine Tapferkeit vor dem Feinde auszeichnete; hoffentlich wird ihm das von dem Belgrader Staatsgerichtshof nicht als erschwerender Umstand angerechnet! Die politische Laufbahn Dr. Matscheks begann in der Nachkriegszeit und führte ihn an der Seite des„Bauernkönigs“ Stephan Raditsch in das südslawische Parlament und kurz danach für einige Zeit in die südslawischen Gefängnisse. Im August 1928 erreichte die serbisch=kroatische Spannung ihren Höhepunkt. Von den Kugeln eines serbischen Fanatikers getroffen sanken in der Belgrader Kammer mehrere kroatische Abgeordnete tot oder schwer verletzt zu Boden, unter ihnen Stephan Raditsch selbst. Wenige Wochen später versammelten sich in Agram die kroatischen Führer, um sich einen neuen Präsidenten zu wählen. Die Wahl fiel auf Dr. Matschek, den Stephan Raditsch auf seinem Sterbebette zum folger bestimmt hatte. Feierlich verbanden sich 1: Kroaten durch folgenden Eid: d0 Stephan Raditsch, der von Gott gesandte Fuß. rer des kroatischen Volk s, hat mit seinem leiblichen Tode nicht aufgehört, der Führer des Volke## sein. Da er das kroatische Volk und die KrogtischBauernpartei, deren Präsident er seit ihrer Grün, dung war, geführt hat, ist es nur natürlich er auch nach seinem leiblichen Tode Präsident der Partei bleibt.— Die Geschäfte des Parteivorsitzen, den wird Vizepräsident Dr. Matschek führen. Das war ein Bekenntnis zum Geist und Politik Stephan Raditschs! Dementsprechend setzte di, Kroatische Bauernpartei unter der Führung Dr. Mat, scheks ihren Kampf für die Umwandlung des groß, serbischen Einheitsstaates in einen südslawischen Bun desstaat fort. Mit Recht warnte Dr. Matschek Bel. grad, die ehemals mit Oesterreich=Ungarn verbundenen Länder als eine„Siegesbeute Serbiens“ zu betrachten über die von Belgrad aus verfügt werden kann, ohne den Willen der kroatischen Bevölkerung zu berücksich, Belgrad bemühte sich mehrfach, die Kroatische Bauernpartei von diesem Standpunkt abzubringen und bereitete ihr die Ehre eines Empfangs Dr. Matschete durch den König. Dr. Matschek blieb jedoch standhaft und wurde nicht müde, Belgrad und die Väter der Friedensverträge daran zu erinnern, daß auch Kroatien noch auf Gerechtigkeit wartet. Die serbischen Angriffe, durch die Propagierung dieser Ideen das Staatsgefüge zu gefährden, beantwortete Dr. Matschek mit einer Erklärung, in der es hieß:„Wir sind uns dessen bewußt, daß jede gerechte Idee von Gott ist und jede Gewalt vom Teufel stammt.“ Nachdem so das Zuckerbrot nichts genutzt hatte, folgte die Peitsche: Anklageerhebung und die Auflösung der kroatischen Parteien. Der Ausgang des Prozesses wird für das weitere Verhältnis des serbisch=kroatischen Volksteils Südslawiens von erheblicher Bedeutung sein. Hauptbelastungszeuge gegen Dr. Matschek ist übrigens nach der Darlegung seines internierten Verteidigers ein Individuum, das viele Jahre hinter Zuchthausgittern verbracht hat. Manifest vor dem Staatsgericht. Neue kroatische Anklagen über Mißhandlungen in Beigrad. — Belgrad, 29. April. Im Kroatenprozeß vor dem südslawischen Staatsgerichtshof wurde der Angeklagte Hadschjia verhört, ein schmächtiger, junger Mann, der ebenso elend aussieht wie alle anderen Angeklagten. Hadschjia, der Präsident kroatischer Jugendvereine ist, ist angeklagt, Führer einer terroristischen Organisation zu sein. Zu Beginn des Verhöres verlas der Angeklagte eine Art Manifest. Er erklärte, das kroatische Volk befinde sich in Südslawien im Zustande der Sklaverei und wandte sich dann mit erregten Worten an den „Hohen Ausnahmegerichtshof“, was ihm eine Rüge des Vorsitzenden einbrachte. Der Angeklagte erhob Einspruch dagegen, daß die Verhandlung geheim durchgeführt werde, der Verteidiger Dr. Drujewitsch interniert worden sei, und verwahrte sich ferner gegen das Vorgehen der Agramer Polizei, die ihn schwer mißhandelt habe. Alle Angeklagten seien furchtbar gemartert worden. Einige von ihnen hätten zwischen Leben und Tod geschwebt. Den Agramer Polizeichef Bedekovitsch nannte Hadschjia ein„wildes Tier". Seine Ausführungen wurden von dem Vorsitzenden unterbrochen, der ihm das Manifest abnahm und zu den Protokollen legte. Wegen dieses Manifestes dürfte gegen Hadschjia ein neues Verfahren eingeleitet werden. „Wieland der Schmied",„König Artus“,„Gottfried von Straßburg",„Till Eulenspiegel", Münchhausen“, den großen historischen Roman:„Oberlin". So schöpfte er seine Stoffe aus der deutschen Volkssage und Volksgeschichte, alles echte Heimatkunst. In seinen„Wasgenfahrten“ tritt er gegen die Ausländerei und fordert auch seine elsäßische Heimat auf zum Anschluß an die deutsche Kultur. Dieselben Ziele wahrer Nationalität und religiös unterbauten, tief ethischen Idealismus vertrat er auch als Herausgeber des„Türmer", als welcher er 1920 dem Freiherrn von Grotthuß folgte. So sehen wir in ihm eine schöpferische Persönlichkeit des deutschen Protestantismus. Aber auch von seinem tiefreligiösen Sinne geben seine Schriften, besonders seine Gedichte, Zeugnis, in denen sich Gedankenreichtum mit Bilderfülle und tiefem Empfinden verbindet. Ueber alle irdischen Länder hinweg sucht er ein Vaterland, das unendlich ist. Darum empfindet er die ganze Tragik der irdischen Gegensätze, wenn er sagt: „Nicht Garizim, Burg Zion nicht, nicht Elsaß, noch der Nordseestrand, mein unerforschlich Vaterland weiß ich in Gottes großem Licht." St. Lutindi, das Bethel Afrikas. In Lutindi(Ostafrika) unterhält Bethel seit dem Jahre 1896 eine Irrenanstalt, die in ähnlicher Weise wie Bethel in der Heimat den Blöden und Epileptikern(Fallsüchtigen in der Heidenwelt dient. Nach dem letzten Jahresbericht befindet sich die Anstalt in fröhlichem Wachstum. Es wurden im Laufe dieses Jahres 30 Kranke aufgenommen, so daß Lutindi am Ende des Jahres 91 Pflegebefohlenen(60 Männer, 31 Frauen) Heimat bot. Alle neu Aufgenommenen wurden von der englischen Regierung überwiesen. Unter den 91 Hilfsbedürftigen befinden sich 12 Christen, die den verschiedenen Missionen angehören. Die starke Inanspruchnahme stellt an die Leitung der Anstalt hohe Anforderungen, einmal hinsichtlich der wirtschaftlichen Versorgung der Pfleglinge, zumal in Jahren der Trockenheit wie dem letzten, andererseits bereitete die Unterbringung der Kranken oft Schwierigkeiten. Es ist ein Neubau beschlossen und bereits in Angriff genommen worden, der weiteren 65 bis 70 pflegebedürftigen Schwarzen Aufnahme bieten kann. Neben dem großen Irrenhaus soll eine kleine Polyklinik gebaut werden, in welcher körperlich Leidende aus der Umgegeno sich behandeln lassen können. Im letzten Jahre wurden bereits 5 461 Behandlungen durchgeführt. Das Bekenntnis von Augsburg, das von Julius Schieder zur 400=Jahrfeier der „Confessio Augustana“ versaßte Festspiel soeben(Verlag Chr. Kaiser, Müchen, Preis.— Mark) erschienen. Von einem Vor= und Nachspruch umrahmt, zer fällt das Werk in zwei Teile, denen ein kurzes Vorspie aus dem Lager Lechfeld vorausgeht. Das erste Bile bringt dann in Bologna die Einberufung des Reichstages durch Kaiser Karl V. nach Augsburg. Im 2. Bild! Luther auf der Veste Coburg. Das 3. Bild auf dem 30 kobertorturm läßt zwischen Bürgern und Patriziern den Einzug des Kaisers in Augsburg miterleben. Spielt ou 4. Bild am Abend in der bischöflichen Pfalz zwischen Kaiser, Kardinal und Ratsherren, wobei die Fürsten zut Teilnahme am Fronleichnamszug aufgefordert werden, so versetzt das 5. Bild mit Melanchthon in die Herverh“ des Kurfürsten von Sachsen. Während im 6. Bild am Fronhof sich das Volk versammelt, endet das 7. Bilo! Kapitelsaal vor Kaiser und Fürsten mit der Verlesung det „Confessio Augustana". Der zweite Teil beginnt im#t ten des Honold. Beim 2. Bild erfolgt im Kaufladen““ Bürgers Langenmantel ein erregter Meinungsauskaus über die katholische Gegenschrift Dr. Ecks. Das 5. b auf der Veste Coburg zeigt die Stimmung Luthers die Verzagtheit Melanchthons und der Fürsten. Im:.* im Augsburger Pfarrhaus von Hl. Kreuz wird Pfar“ Schneider durch die Kaiserlichen verhaftet. Im bild beraten am 23. September die Fürsten, in e Bedenken aufzusteigen beginnen, in der Goldschmiet“ kapelle über ihre weitere Stellungnahme. Da überh“ der Kurfürst von Sachsen einen Brief Luthers, worchh mit voller Entschlossenheit die Fürsten den kaiserllg Erlassen ihr Nein gegenüberstellen. Kriegsverhütungs=Diskussion. gröffnungssitzung des Sicherheitsausschusses.— Be*:: grüßungsworte Undens. — Genf, 29. April. die Eröffnung des neuen Tagungsabschnittes des gicherheits= und Schiedsgerichtsausschusses des Völkerhundes verlief ruhig und in aller Stille. Nun sind auch die Russen, die vor der großen Jahrespause noch zurch einen Beobachter vertreten waren, ganz ausgeblieben. Nicht vertreten sind ferner die Vereinigten staaten, die übrigens noch niemals Interesse für die giskussionen des Sicherheitsausschusses bekundet haben. nicht rechtzeitig zur Stelle war der Präsident des ausschusses, der tschechische Außenminister Benesch, der in Paris noch mit den Ostreparationen zu tun hatte; als sein Stellvertreter wirkte der frühere schwedische Außenminister Unden. Auf der Tagesordnung standen drei Punkte: VerGärkung der Maßnahmen zur Verhütung von Kriegen, der Vorschlag,„bedrohte“ Staaten finanziell zu unterstützen, und die Frage, ob man in Krisenzeiten dem gölterbund nicht Kurier=Flugzeuge zur Verfügung stellen soll. In seiner Eröffnungsrede gab Unden zunächst einen Ueberblick über die bisher geleistete„Arbeit“ und die Gegensätze, die die Aufgabe des Ausschusses zu einer heiklen machen. Verschiedene Regierungen haben zu dem Abkomnensentwurf über die Kriegsverhütungsmaßnahmen neue weitgehende Vorschläge eingereicht. Man erwartet, daß die Verhandlungen auf große Schwierigkeiten stoßen werden, da in den beiden zur Aussprache stehenden Abkommensentwürfen die grundlegenden Seiten des Sicherheitsproblems berührt werden. Das Abkommen über die finanzielle Unterstützung bedrohter Staaten stößt auf große Bedenken, da nach den bisherigen Vorschlägen hierdurch eine einseitige Festlegung des Völkerbundes gegen einen Staat erfolgen soll, bevor es noch zu einem Kriegsausbruch gekommen ist. Die Verhandlungen des Sicherheitsausschusses werden voraussichtlich bis zum Zusammentritt des Völkerbundsrates am 12. Mai dauern. Als Vertreter Deutschlands nimmt Gesandter Goeppert daran teil. * „Entwurf eines Paneuropa=Vertrags.“ — Wien, 29. April. Der Paneuropa=Graf Coudenhove=Kalerghi veröffentlicht einen Vertragsentwurf der europäischen Staaten zur dauernden Sicherung des europäischen Friedens und ihrer Zusammenarbeit. Der Bund soll als gegründet gelten, sobald Staaten mit einer Gesamtbevölkerung von mindestens 120 Millionen Europäern den Pakt ratifiziert haben. Die Bundesmitglieder sollen jeden Angriff gegen irgend einen„Teil des Bundesgebietes" als Angriff gegen ihr eigenes Staatsgebiet betrachten und sich verpflichten, ihre Konflikte dem Bundesgericht zur Entscheidung vorzutragen. Ihren nationalen und religiösen Minderheiten sollen die Staaten volle Gleichberechtigung vor den Gesetzen, sowie freie Ausübung ihrer Muttersprache und ihres Kultes in Schule, Kirche und Presse, vor Gericht und Behörden gewähren. Sämtliche politischen und militärischen Sonderverträge, die dem Geiste dieses Paktes widersprechen, sollen als aufgehoben gelten. Künftige Verträge sollen der Zustimmung des Bundesrates bedürfen. Indien=Aufruf Englands. Lord Irwin mahnt zur Ruhe.— Verschärfung der Zensur. — London, 29. April. Der britische Vizekönig von Indien, Lord Irwin, ließ einen Aufruf veröffentlichen, in dem er die Bevölkerung Indiens warnt, der„aufrührerischen Propaganda“ zu folgen. Gleichzeitig setzte Lord Irwin im Wege der Notverordnung das Pressegestz von 1910 wieder in Kraft, das der Regierung Vollmachten gibt, gegen die indische Presse einzuschreiten, falls sie in aufrührerischer Weise„über die Tagesereignisse berichtet.“ Außerdem richtete Lord Irwin ein Schreiben an den zurückgetretenen Präsidenten der indischen gesetzgebenden Versammlung, Patel, in dem er bedauert, daß die offizielle Zusammenarbeit zwischen ihm und Ba# nunmehr zu Ende ge nen ist. Er warnt eutet, sich in seiner selbstgewahnren neuen politischen Laufbahn mit der Regierung und dem Gesetz in Konflikt zu bringen. Nach der blutigen Niederwerfung der Aufstände in der Nordwestgrenze und in Peschawar ist es in ien in den letzten Stunden ruhiger geworden. Ueber wochenende ist es nur in Madras zu Ruhestörungen gekommen. Hat Amerita Flottengleichheit? — New York, 29. April. Präsident Hoover wird die Ratifizierung des Londoner Flottenabkommens auf schnellstem Wege herbeizuführen suchen. Im Weißen Haus wird erklärt, der ####tlag werde dem Senat unterbreitet werden, sobald „amerikanische Flottenabordnung, die am Dienstag Wasyington eintrifft, dem Präsidenten eine beglaubigte Abschrift des Flottenabkommens überreicht habe. Man nimmt an, daß der Vertrag dem Senat spätestens am Donnerstag vorliegen wird. Das. Vorliegen des Vertrages im Kongreß wird siesen, ob zu drei Anfragen sein, die darauf bingieten, bo das Londoner Abkommen den Vereinigten Staaten Flottengleichheit mit Großbritannien gibt, und ob es dem Flottenrüstungswettbewerb ein Ende benoch Zweifel über de ama den Kongreßz vorhanden zu sein.“ Prage der Parität mit Bundeskanzler Schober in Paris Tardien unterbricht seinen Urlaub. — Paris, 29. April. Der Bundeskanzler Deutsch=Oesterreichs, Dr. Schober, ist zu seinem angekündigten Besuch in Paris einIn Begleitung des Kanzlers befindet sich Gesandter Dr. Junkar. Aus Anlaß der Anwesenheit Schobers in Paris unterbrach der französische Ministerpräsident Tardien seinen Urlaub für einige Tage. Vor seiner Abreise nach Paris hatte Dr. Schober eine Unterredung mit dem ungarischen Außenminister Die französische Presse betrachtet den Besuch des österreichischen Bundeskanzlers nicht nur als einen Akt der Höflichkeit, sondern glaubt, ihm auch politische Bedeutung beilegen zu können. Die meisten Artikel haben eine Spitze gegen Deutschland. Schober an die deutsche Presse. Nach seiner Ankunft in Paris empfing der österreichische Bundeskanzler Dr. Schober Vertreter der deutschen Presse, um sich über seinen Besuch in Paris zu äußern. Bundeskanzler Dr. Schober betonte, er wolle während seiner Anwesenheit in Frankreich in enger Fühlung mit der deutschen Presse bleiben. Er erinnerte dann an Oesterreichs Erfolge im Haag und schsoß seine Ausführungen mit den Worten:„Mein Besuch in Paris wird nicht nur dem Interesse DeutschOesterreichs, sondern auch der Aufrechterhaltung des europäischen Friedens und überdies der europäischen Zusammenarbeit dienen.“ Entschließung zur Bodenreform. Mindestforderungen für ein Wohnheimstättengesetz.— Bodenreform und Grenzsicherung. — Würzburg, 29. April. Der 33. deutsche Bodenreformertag in Würzburg wurde mit der Billigung einer Reihe von Entschließungen beendet. Darin wird u. a. gegen eine reichsgerichtliche Entscheidung hinsichtlich der Fluchtlinienfestsetzung protestiert; ferner gelangte eine Entschließung zur Annahme, in der folgende Mindestforderungen für ein Wohnheimstättengesetz erhoben werden: Grundstücke und Rechte an Grundstücken, die auf Grund dieses Gesetzes erworben werden, dürfen nur unter solchen dringlichen Fällen abgegeben werden, die eine mißbräuchliche Ausnutzung, insbesondere preistreibender Art hierfür ausschließen. Den Gemeinden muß das Recht gegeben werden, dieselben für Zwecke der Wohnungswirtschaft, ferner für Straßen und Plätze und für sonstige erforderliche Anlagen, im Wege des Vorkaufsrechts zu gerechten Preisen zu beschaffen. Der Verkaufs= bezw. Enteignungspreis muß vor dem Erwerb feststehen. Für alle Grundstücke ist der gemeine Wert festzustellen. Dieser Wert muß für die Besteuerung durch die Gemeinden maßgebend sein. Der vom Reichsarbeitsminister ausgearbeitete Referenten=Entwurf ist nicht annehmbar. Der Bund deutscher Bodenreformer sieht mit Besorgnis die wachsende Ueberfremdung deutschen Bodens und seiner Bodenschätze und fordert, daß die Reichsregierung und die zuständigen Länderregierungen in Ausführung des Artikels 155 der Reichsverfassung sofort die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um dem deutschen Volke die Erträgnisse aus seinem Boden dauernd zu sichern. Nachdem anschließend noch die Vertreter verschiedener Verbände zu Wort gekommen-waren, sprach Professor Dr. Rietschel=Würzburg über die Wechselbeziehungen zwischen Wohnung und Gesundheit. Dr. Wagenbach brachte ein Schreiben des Prälaten Dr. Ulitzka (Ratibor) über Grenzlandnot und Siedlung zur Verlesung, in der er auf die Tatsache hinwies, daß die Grenze, die heute nicht mehr durch militärischen Schutz gesichert werden könne, ihre wirksamste Sicherung in einem lebendigen Wall deutscher Siedler fände. Macdonald unterbricht seinen Arlaub. Wegen der Ereignisse in Indien. — London, 29. April. Der englische Ministerpräsivent Macdonald ist von einem Urlaub aus seiner schottischen Heimat plötzlich nich London zurückgekehrt. Da Macdonald sehr erholungsbedürftig ist und er wegen der Unterzeichnung blottenvertrags seinen Osterurlaub schon einmal unterPochen hat, erregte die neue Unterbrechung großes Aufchen. Wie verlautet, hängt Macdonalds Rückkehr mit den Ereignissen in Indien zusammen. Nach den letzten Meldungen drohen in Indien neue erschütterungen. Wenn auch die Zusammenstöße in einzelnen Städten an sich nicht bedeutend sind, so enn doch niemand voraussehen, wie sich die Dinge in sem großen Land voller leidenschaftlicher Gegensätze gestalten werden. bandhi hat seine Boykottbewegung nun auch auf Mblandische Textilwaren ausgedehnt. In Karatschi zog ene Menge von ungefähr 8000 Freiwilligen mit drei camelen durch die Straßen und belud sie mit auslänschen Kleidern, die dann auf einem Hausen verbrannt wurden. tug 12##.„ Amerika sind bei Flugzeugunglücken am SonnPersonen getötet worden. Heimkehr von der Englandfahrt. Glatte Landung in Friedrichshafen.— Mittwoch Start zur Schweizerfahrt. — Friedrichshafen, 28. April 1930. Das Luftschift„Graf Zeppelin“ ist über Brüssel, Trier und Landau von seiner Englandfahrt nach Friedrichshafen zurückgekehrt. Während des kurzen Aufenthalts auf dem Flugplatz Cardington bei London hatte sich auch Dr. Eckener an Bord des Schiffes begeben. Da die Ankunft in Friedrichshafen zwei Stunden vor dem Termin erfolgte, zu dem die Landemannschaft bestellt war, unternahm das Luftschiff noch eine Fahrt über dem Bodenseegebiet. Die Landung ging bei leichtem Nebel glatt vonstatten.. I.# Während des Landungsmanövers winkten die Pussagiere aus allen Fenstern den trotz der frühen Morgenstunde reichlich vorhandenen Zuschauern zu. Nachdem das Luftschiff in der Halle gut verankert war, verließen die Fahrgäste nach Erledigung der Zollformalitäten begeistert und hochbefriedigt das Luftschiff. Frau Dr. Eckener hatte sich auch in der Halle eingefunden, um ihren Gatten zu begrüßen. Bei der Rückfahrt waren 20 Passagiere an Bord, darunter Direktor Brancker sowie Vertreter des britischen Luftfahrtministeriums. Kapitän Lehmann erklarte kurd nach der Landung, daß der Fahrtverlauf als äußerst günstig zu bezeichnen ist. Die in etwa 24 Stunden zurückgelegte Strecke beträgt rund 2000 Kilometer. Beim Passieren des Stadions Wembley ist das vort stattfindende Länderspiel, dem Hunderttausende von Menscheu beiwohnten, unterbrochen worden. Mit Händeklatschen, Hurra= und Hochrufen habe man dem Luftschiff entgegengejubelt. Der Empfang in Cardington sei recht herzlich gewesen. Neben dem„Graf Zeppelin" war dort das englische Luftschiff„R. 100“ verankert, so daß man erstmals beide Schiffe habe vergleichen können. Das englische Luftschiff gleiche vollkommen einer Zigarre, während der„Graf Zeppelin“ länger und zierlicher sei. Am Mittwoch wird programmäßig die SchweizerFahrt ausgeführt. Der Start zur Südamerikafahrt ist nunmehr endgültig auf den 18. Mai festgesetzt worden. der Jeppelin=Fahrt. Der„Observer“ über die deutsch=englischen Beziehungen. — London, 29. April. Die rechtsstehende englische Wochenschrift„Observer, veröffentlicht, anknüpfend an den ersten Besuch eines Zeppelins seit dem Kriege in London, einen Artikel über die deutsch=englischen Beziehungen, in dem den außerordentlichen deutschen Leistungen seit Versailles volle Anerkennung gezollt wird. Der Besuch des„Graf Zeppelin" erscheint dem Blatt als ein Symbol für die wiederhergestellte Freundschaft zwischen Großbritannien und Deutschland. Es ist nichts weiter als die Wahrheit, so heißt es u.., wenn man sagt, daß unsere besten Hoffnungen für die Zukunft der Welt auf der friedlichen Zusammenarbeit der so verschiedene Fähigkeiten aufweisenden Länder Großbritannien und Deutschland beruhen. Wir wollen nicht behaupten, daß diese Zusammenarbeit sehr leicht ist. Der Respekt, den wir gegenüber den Deutschen hegen und den die Deutschen uns entgegenbringen, ist mit bitteren Erinnerungen vermischt, aber wir wissen zum mindesten, daß die Auseinandersetzungen zwischen beiden Ländern zu Ende sind. Diese Erkenntnis verstärkt uns in der Ueberzeugung, das beiden Nationen, die sich mit solcher Wirksamkeit geg.n seitig bekämpften, mit derselben Entschlossenheit und Fähigkeit ihre gemeinsamen Anstrengungen der Zivilisation widmen können. Von den ablehnenden Stimmen steht die des „Sunday Expreß“ in vorderster Linie. Der Bericht hat die Ueberschriften:„Zeppelin=Zerstörer wieder über London",„Deutsche sehen die City, die sie bombardierten.— London blickt auf und erinnert sich.“ * Die Aufnahme, die die Zeppelin=Fahrt über Paris in der französischen Presse gefunden hat, ist geteilt. Der Vorsitzende der Pariser Bezirksgruppe der Patriotenliga hat sogar in einem Schreiben an den Luftfahrtminister gegen das Ueberfliegen von Paris protestiert! Politische Kundschau. — Berlin, den 29. April 1930. — Die von den Kommunisten für den 1. Mai in Nürnberg und Fürth geplanten Kundgebungen sind verboten worden. * :: L e g a t i o n s r a t G r a f v o n B a s s e n h e i m F. I n d e r Besprechung der Direktoren und Dirigenten des Aus wärtigen Amtes gedachte Staatssekretär von Schubert in warmen Worten des Vortragenden Legationsrates Graf Waldbott von Bassenheim. Sein Abscheiden sei um so tragischer, als Graf Bassenheim erst vor kurzem geheiratet habe. Graf Bassenheim, der im 44. Lebensahle stand, leitete zuletzt das wichtige Referat Frankreich im Auswärtigen Amt. Der Tod trat nach einer Blinddarmoperation infolge Herzlähmung ein. Neuwahlen in Sachsen? Da außer Nationalsozialisten und Kommunisten nunmehr auch die Sozialdemokraten für Neuwahlen in Sachsen eintreten, wird für den 6. Mai die Auflösung des sächsischen Landtags erwartet. :: T a n t z e n a u s d e r D e m o k r a t i s c h e n P a r t e i a u s. getreten. Reichstagsabgeordneter Tantzen hat in einem Schreiben seinen Austritt aus der Demokratischen Partei erklärt und sein Reichstagsmandat niedergelegt. Orsenigo wird Doyen. Am Freitag Empfang durch den Reichspräsidenten. Reichspräsident von Hindenburg wird am Freitag den neuen päpstlichen Nuntius in Berlin, Orsenigo, zur Ueberreichung des Beglaubigungsschreibens empungen. Der neue Nuntius wird ebenso wie sein Vorgänger Pacelli der Doyen(Rangälteste) des Berliner diplomatischen #tps sein. Ein ungeschriebenes Gesetz gibt dem Botschafter des Papstes seit 1815 dieses Vorrecht, das aus Courtoisie immer wieder erneuert wurde. Mit der Verabschiedung Pacellis war der russische Botschafter Krestinski Doyen. In einem Zirkularschreiben an die Mitglieder des diplomatischen Korps hat nun Krestinski zu Gunsten des neuen Nuntius verzichtet. Arbeitsbeginn im Landtag. Ausschuß=Beratung des Landwirtschaftskammergesetzes. — Berlin, 29. April 1930. Von den Ausschüssen des Preußischen Landtags nahm als erster der Ausschuß zur Verabschiedung des Landwirtschaftskammergesetzes seine Arbeiten nach den Osterferien wieder auf. In der Debatte sprachen sich die Vertreter der Deutschnationalen, der Deutschen Volkspartei, der Wirtschaftspartei, der Deutschen Fraktion und der Kommunisten gegen eine Neuregelung im jetztgen Augenblick bezw. gegen das vorliegende Gesetz aus. Demokraten und Zentrum begrüßten den Entwurf; die Sozialdemokraten äußerten zu einzelnen Punkten Bedenken. Landwirtschaftsminister Steiger setzte sich für das Gesetz ein und betonte dabei, die Selbstverwaltung sei auch unter dem neuen Gesetz gewahrt. Am 20. Mai Verhandlung gegen — Berlin, 29. April. Wie amtlich mitgeteilt wird, ist in der Disziplinarsache gegen den Berliner Oberbürgermeister Böß nunmehr Termin zur mündlichen Verhandlung auf Dienstag, den 20. Mai, anberaumt worden. Eine Erweiterung der Anklage hat nicht stattgefunden. Der Vorsitzende des Disziplinargerichts, Präsident Mooshake, hofft, die Verhandlung an einem Tage zu Ende führen zu können. Letzte Meldungen. Reichstagsabgeordneter Kollwitz zu Gesängnis verurteilt — Köln, 29. April. Das Schöffengericht Köln verurteilte den kommunistischen Reichstagsabgeordneten Kollwitz wegen Aufforderung zum Ungehorsam zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten und wegen Ungebührs zu einer Geldstrafe von 50 Mark; in einem zweiten Prozeß erhielt Kollwitz eine Geldstrafe von 100 Mark. Nationalsozialistische Reichsführertagung. — München, 29. April. Unter dem Vorsitz Adolf Hitlers fand in München eine nationalsozialistische Reichsführertagung statt. Nach einem Vortrag Strassers über Organisationsfragen sprach Oberst a. D. Hierl über die militärpolitische Lage Europas. Adolf Hitler machte Ausführungen über die Aufgaben der Partei. Die Gedankengänge des Führers fanden einstimmige Zustimmung. Mit dem Gelöbnis der Gefolgschaftstreue zum Führer schloß die Tagung. Die Angst vor der Rückkehr nach Moskau. — Moskau, 29. April. 19 Beamte der russischen Handelsniederlassung in London, die der Aufsorderung zur Rückkehr nach Moskau nicht Folge leisteten, wurden im Abwesenheitsverfahren zum Tode verurteilt; ihr Vermögen in Rußland wurde beschlagnahmt. Unterzeichnung der Ostreparationsverträge. — Paris, 29. April. Im Gebäude des französischen Außenministeriums wurden die Verträge über die Regelung der Ostreparationen unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte ohne jede Feierlichkeit. Bethel. — Bethel. Am heutigen Tage,(Dienstag) feiert Herr Fettkötter, Fuhrgeschäft, seinen 65. Geburtstag. 28 Jahre steht er im Dienste des Fuhrgeschäftes. Viele Jahre hat er den Stückgut= und Eilgutverkehr besorgt und ist dadurch in allen Anstalts= und Privathäusern als einer bekannt, den man meistens gerne sieht. Die freundliche Art des Herrn Fettkötter trug noch mehr dazu bei. Deshalb wird dieser Geburtstagsgruß aus dem Herzen vieler Bethelleute kommen und der Wunsch, daß dieser Tag ein Segens= und Freudentag für Herrn Fettkötter sein möge und daß ihm, wenn er aus seinem Amte scheidet, noch eine schöne und gesegnete Feierabendzeit beschieden sei. Am 30. April 3½ Uhr Frauenhilfe im Assapheun L. v. Bodelschwingh. — Turnverein„Jahn".T. Donnerstag, den 1 abends pünktlich 20 Uhr: Mitgliederversammlung in Kaffestube. Neuregelung des Turnbetriebes. Es ist Besia, eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Der Vorstand“ Der Katechumenenunterricht für die gesunden ei der beginnt am Donnerstag, d. 1. Mai, in Bethsaida und zwar für die Knaben und Mädchen zusammen um an Uhr. Für die kranken Kinder(Knaben und Mädchen) an Freitag, den 2. Mai, um 11¼ Uhr, ebenfalls in Bethsaid, Die Kinder sollen in der Regel 12 Jahre alt sein Ausnahmen aus Gründen der Schulentlassung sind her mit Herrn Pastor Wilmanns in dessen Wohnung (Saronweg 37) am besten in seiner Sprechstunde van 2½ bis 3½ Uhr zu besprechen. Der Konfirmandenunterricht beginnt am Donnerstag den 1. Mai in Bethsaida, und zwar für die gesunden Kng, ben und Mädchen zusammen um 7½ Uhr vormittags. Für die kranken Knaben und Mädchen am Freitag, den 2. Mai, um 11¼ Uhr. — C. V. j. M. Bethel. Sonntag, den 4. Mai 1930 Weißkreuzgautagung in Halle i. W. Abfahrt v. Brackwedmorgens 7,30 Uhr. Anmeldung bei Bruder Sprinz in Gosen bis spätestens Freitag, den 2. Mai, mittags 12 Uhr da die Freunde in Halle für freien Mittagstisch sorgen wollen. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. ( Durch die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens wurden hocherfreut Studienrat Heinz Schütte und Frau Darel(Oldb.), den 27. April 1930. Maria Dankbar und erfreut zeigen wir die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens an Pastor Voigt und Frau Thea, geb. Zietz Bethel, den 26. April 1930 Heinz In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt eines gesunden Stammhalters an Wilhelm Telgheider jun. und Frau Hethel, den 29. April 1930. Am Sonntag morgen 5½ Uhr entschlief sanft infolge Altersschwäche unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Srieerich Hreitag im Alter von fast 93 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Jamilie Fischer. Bethel, den 27. April 1930. Die Beerdigung findet am Donnerstag, nachmittags 3 Uhr von der Friedhofskapelle in Bethel aus statt. Herzlichen Dank allen, die uns durch Wort, Schrift und Blumenspende beim Heimgang unserer kleinen Trudi so viel Trost, Erquickung und PFreude bereiiet haben. Familie Fr. Schreiber Bethel, den 28. April 1930. Das Erholungsheim Emmaus sucht ab 15. Mai oder 1. Juni Haustöchter die im Haushalt angeleitet werden (schlicht um schlicht). Diesbezügliche Anfragen bitte zu richten an die Leitung des Erholungsheims Emmaus, Königsweg, Post Hohenkrug(Pommern). Fräulein sucht Tätigkeit, wenn möglich in frauenl. Haushalt als Wirtschafterin, bin in allen Zweigen des Haushalts erfahren. Umgegend Bielefelds bevorzugt. Off. unter S.., Brackwede bei Bielefeld, Waldstr. 10. Welch älteres, gläub. Mädchen oder alleinstehende Frau würde bei einem alten Ehepaar in Bethel ein leeres oder einfach möbl. Zimmer unentgeltlich beziehen, bei Mithilfe im Haushalt. Anfragen an die Geschäftsst. d. Bl. unt. A 6518. Erholungsheim i. südlichen Schwarzwald nimmt Pensionäre auf. 4 Mahlzeiten. Pensionspreis inkl. Wäsche und Bäder .— Mk. Kuckuckbad Bollschweil bei Freiburg Br. Raum zum Unterstellen von Möbeln gesucht. Klavier zu vermieten. Angebote unter A 6517 an die Geschäftsstelle d. Bl. Fürr are Einmadrtzeil empfehlen wir unsere bewährten Einmach-Kannen ebenso wie sämtliche Geschirre für Küche und Haushalt aus bestem Aluminium. Ulberras-werke der Anstaft Bother Bethel bei Bletefeld. K — Gummiplatten Gummiläufer Gummiabireter„ Gummischläuche u. dgl. empfichlt Richard Hayser, Techn-Geschäft Cottbus, Schützenstr. 9 0 erien im Berner Oberland! Evang. Erholungsheim Hasllberghaus, Goldern. Herrl. Hochgebirgslage 1000m sonnig windgeschützt. Gärten, Wiesen, Wälder, ebene Wege. Berg- und Gletscherfahrten. Sorgfältige Verpflegung. Traul. Famillenleben. Illustr. Prospekt von Dr. R. Burckhardt, Pfarrer. Haus Bergblick, Luftkurort Ilsenburg, freundl., ruh., sonniges Heim im Harz unterhalb des Brockens. Behagl. einger. Zimmer mit und ohne Pension. Mäßige Preise. Ausf. Auskunft erteilt Tabea Sprick(vorm. Frau Lastor MN. Spric). Heidelberg, Christliches Hospiz Wartburg(früh. Blau=Kreuz=Hotel) Schiffgasse 2, am Neckar gelegen mit schoner Aussicht auf das Gebirge. Zimmer mit fließend. Wasser, Zentralheizung, Bad, elektr. Licht, Fernruf 755. 40 Betten von 2,50 bis 5,— Mi. Vorsaison Ermäßigung. Besitzer: August Kühn. Köln a. Rh. Christl. Hospiz, Hotel Fernes. Inh.: Fritz Kraus, Diakon Johannisstr. Nr. 77, Tel. Rheinl. 3562 (nicht zu verwechseln mit Johannisstraße Nr. 39). Freundl. Zimmer mit guten Betten! Vorzügl bürgerliche Küche! Mäßige Preise! Bicken, Dillkreis, Bez. Wiesbaden. Land= Jugendheim„Dennoch“. Freizeit= und Erholungsheim für Kinder und Jugendliche. Schöne Lage am Wald, 7½ Morgen großer Obstgarten. Badegelegenheit. Mäß. Preise. Das ganze Jahr geöffnet. Th. 1 Anfr. an: Lehrer a. Herborn, Dillkreis. Koon. Leipzig. Christl. Hospiz, Roßstraße 14 Bes.: Verein für Inn. Mission. Straßenbahn 2 und 16. Fernruf 16260 und 2791. Preis pro Bett.75-4,50 Mk. einschl. Steuern. Bad Lippspringe. Christl. Erholungsheim Immanuel. Trautes Heim am Tannenwald. Vorzügl. Verpflegung. Bill. Preise. Das ganze Jahr offenZentralheizung. Bäder. Liegehallen. Andachten. Barmen. Christl. V. j. M. Immanuel Holpiz und Pensionat. Untere Lintenplatzerstraße 8, Fernsprecher 8313. Behagliches Heim mit guter Verpflegung für kürzeren und längeren Aufenthalt. Zentralheizung, elektr. Licht und Bad im Hause.— Mäßise Preise. Zu erreichen mit Linie 5 ab Hauptbahnhof. Haltestelle Schillerstraße. Nordseebad Langeoog. Tongers Familienheim bietet Erholungsuchenden Wohnung mit gut bürgerlicher, seeEbendandachten anbüchten hält im Juli Pastor Tegtmeyer, Vorsteher der Diakonenanstalt Nazareth in Bethel, und im August Pastor Voigt am Diakonissenhaus Sarepta in Bethel. Weitere Auskunft wird kostenlos durch Hausprospekt gern erteilt. Untel a. Rhein. Horeskahans Hotel Schulz. Direkt am Rhein. Pensionspreis von 7 Mk. un. Hospiz C. V. j.., Christl. Verein ig. Männer e.., Essen, Hoffnungstr. 9 (Nähe Limbeckerplatz). Vollstä d. neu eingerichtet, elektr. Licht, Zentralheizung. Ruhige Lage. Einzelzimm. von Mk..75. Caub a. Rh., Haus Elsenburg, Erholungsheim des Westd. Jünglingsbundes. Prachtvolle Lage. Freundl. Zimmer, gute Verpflegung, mäßige Weise. Das ganze Jahr für jedermann geöffnet. Werbeschrift sendet Ferd. Hinnenberg. Nürnberg. Horeskahaus Sterntorhospiz. 3 Min. links vom Bahnhof. .50 Mk. an. Stolberg Harz. Christl. Erholungsheim. Bevorz. Lage, best eingerichtet, ruhig. Haus. Andacht. Sanatoriumsverpflegung. Mäßige Preise. Wernigerode=Röschenrode. Christl. Erholungsheim Haus Rödenbeck, Schmales Tal 2, mit großem Garten, herrlich im Walde gelegen. Tagespreis für volle Pension 4,40 Mk. Durch Pastor Hölzel warm empfohlen. Christl. Erholungsheim Braubach am Rhein, in schönster Rheingegend. Tägl. Andacht. Sonnige Zimmer mit und ohne fließend. Wasser. Gute Verpflegung. Tagespreis.80—6 Mk. Prospekte und Auskunft durch H. Göttert in Braubach a. Rhein, Wilhelmstraße 6, Telefon 51. Neuhäuser Ostpr. Kaserin=AugusteViktoria=Heim. Evang. Kurhaus a. d. Ostsee. Wundervoller Si and. Herr. Wald Schöne Spaziergänge. Großer Park. Gute Pension.50—5,00 Mk., je nach der Jahreszeit. Jahrüver geöffnet.(Inh. Ev. Frauenhilfe.) Kinderheim Paulsen. Ganzjährig geöffnet. Prospett frei d. d. Besitzer Gemeindevorsteh. Paulsen, AmrumNorddorf. Nordseebad Langeoog. Christliches Erholungsheim„Bethanien", Erholungsheim des Diakonie=Vereins „Bethanien“, Solingen=Aufderhöhe. Familiärer Gemeinschaftskreis, Andachten und Versammlungen im Hause Anerkannt gute Verpflegung, mäßige Preise. Im Mai pro Tag Mk..— Kurtare berechtigt zum Baden. Nähere Auskunft durch: Schw. Marie Rießner, Christliches Erholungsheim „Bethanien“, Nordseebad Langeoog. Post checkkonto: Christl. Erholungsheim Langeoog, Amt Essen Nr. 20502. Oberndorf b. Feudingen, Kr. Wittgenstein. Christliches Erholungshaus Elim. Winter und Sommer geöffnet. Stärk. Luft herrl. Wald. Tägl. Andacht 4, bis 4,50 Mk. Gut eing. Zimm. mit elektr. Licht Badeeinrichtung. Anmeld. an die Leitung. Bad Salzuslen. Christl. Erholungsheim„Bergfriede". Eigentum des Diakonenhauses Nazareth, Bethel. Mätzige Preise, für Berufsarbeiter der Inn. Mission besondere Ermäßigung. Hausvater Schneider, Salzuflen (Lippe), Bergfriede“. Ostseebad Müritz, christl. Familien“ pension Min Hüsing. Winter und Sommer geöffnet. Sehr gute Verpflegung, elektr. Licht, Bad. Breiter Strand, herrl. gesch. Waldspaziergänge. Bes.: Frl. Engel und Frau Dir. Schlapoczek. Hamburg. Auswandererheim und Hospiz für Stad besucher, 4 Minuten vom Hauptbahnhof, Rautenberastr. 11, neu eingerich et, Betien von Mk..75 an; Zentratheiz ng, fließendes Wasser, shr preiewerte und gute Verpflegung. Telephon Hansa 4702. Leipzig. Christl. Hospiz WittenbergerSprmalsgerten 0. SeMite von sauptbahnhof, linker Ausgang). uhigste Lage. 30 Zimmer. Elektr. Licht. Zentralh, Bäder. Preis pro Bett 2,50 bis 4,— Mk. einschl. Bedng. Das Erholungsheim Teichwolframsdorf liegt zwischen Werdau und Greiz an der Grenze Thüringens. Es ist umgeben von meilenweit sich ausdehnenden Nadelwäldern und daher zum Erholungsaufenthalt vorzüglich geeignet— eine Pflegestätte zur Vertiefung geistlichen Lebens. Täglich Bibelstunden. Fröhliches, gemeinsames Zusammenleben. Nicht nur der äußere, auch der innere Mensch soll einmal Luftveränderung haben. Dem sollen die Bibelstunden, Aussprachen und das ganze Zusammenleben dienen. Pensionspreis bei voller, reichlicher Verpflegung Mk..75 bis Mt..— je nach Wahl des Zimmers. Vier Mahlzeiten, viel Gemüse, da eigene Gärtnerei. Auf Wunsch vegetarische Küche. 49 Christl. Hospiz und Erholungsheim, Bad Salzuflen, Wenkenstraße 31, Telefon 904. Unmittelbar am Kurgarten. Neuzeitl. einger. Zentralhzg. Frließ. Wasser. Beste Verpfl. Auch Tagesgäste. Vor und Nachsaison billiger. Näheres durch Prospekt. Bad Dürrheim(Schwarzwald), höch gelegenes Solbad Eur pas. Christ gecht: Erbolungsheim A: Neuzettlich eingerichtets Neuhaus für spezielle Winterturen, Solbad im Hause. Zentralheizung in allen Räumen. Fließendes war mes und kaltes Wasser in allen Zimmern. Die ganze Südfront mit großen Liegeterrassen versehen. Gute und reichliche Verpflegung bei 5 Mahlzeiten. Diätküche. Staubfreie ruhige Lage. Mäßige Preise. Teleson Nr. 236. Orsoy(Niederrhein). Heimvolkshochschule s. j. Mäd en u. 18 J. Eini tor. Lehrgan:. Zi l.&a araki#rbildung au chrinlicher und deutscher Grundtage. Neben wissenschiftlichem Unterrich auch hauswirts aftlicher mit Praris. Erholungsheim im Solling b. Dassel, Krs. Einbeck, Weserbergland. Höhen lage inmitten herrlcher Laub= un Fichtenwälder, Licht=, Luft= und Sonnenbäder, Zentralheizg., elektr. Licht. Andachten und Bibelstunden. Pro spekte kostenlos. Stuttgart. Hospiz z. Herzog Christoph. Christophstraße 11. 60 Zimmer von Mt. 3,50 ab. Zentralheizung, Elektr. Licht. Kein Trinkgeld. Aufzug. Voranmeldung ratsam. Wernigerode=Oberhasserode. Christl. Haus Waldfrieden=Steveking, Steinberg 18, nahe Tannenhochwald und 4 Min. v. Station Hasserode der Harzquerbahn. Zentralheizg. Das ganze Jahr geöffnet. Fräulein E. Sieveking Wölfelsgrund. Glatzer Schneegebirge Deutsch=christl. Touristenheim Hötzelei im Bergwald an einem Fußzweg gelegen, für kürz. und läng. Aufenthalt geeignet. Nachtl von 1,50 Mk. an, Frühstück 75 Pfg. Charlotte v. Radecke Kurhaus Monbachtal. Chrissl. Er holun, sheim im Schwarzwald, herrliche, einsame Lige zwis ven Hohen und Waldern. Frdl. Zimmer, n Kiche. Eine halbe Stunde von B# Liebenzell, Bahnd if Monbach=Neuhausen. Tagespreis Mt..5 bis.50, Alkoholkranke! Wo finden dieselden Aufnahme und gewissenhafte, indt viduelle Behandlung und Pfleges Im Haus Burgwald,„Heilstätte“ Eberstadt b. Darmstadt. Wernigerode=Harz. Christl. Erholungshaus und Hospiz„Harzfriede“ 1. Mai bis 15. Oktober. Fernruf522. Verbeichett. Schloß Rhoden(Waldeck). Er holungsheim für berufstätige Damen. Beste Verpflegung. Schöne Zimme mit herrlicher Aussicht. Tagespreis 250 und.25 Mr. Münster i.., Christl. Hofyi, von Bahnhof Ruhs=9= Zimuer Mk. straße 8, Fernruf 1242. S g, Bahlchef. Rühige Lage. 10 hmmdet 12 Betten von—3 Luftkurort Soislieden, Post bach, Rhön. Christl. Erhol Gnadenheim. Zur rechten Ausspannung wirklich geeignet. Orgise Lage, weite Fernsi t, größte St Gute Verpflegung, freundl. Zimmer, Schnel—:: tagliche Andachten. mäßige Preise, Autoverbindung. Besiger Ernst. Kbharer-Phelesraphon decken ihren Bedarf in der Rots Naltalung Ronig, Bieielein, Kalnausstr. e. Ter. Jos Stellengesuche. Angebote Ersez.—=Aufodrtu= grober Luzern(Schweiz), Vierwaldstättersee, Sempacherstr. 46, 5 9 in. und Schiff. Mäßige Preise. Trinkzwang. Trinkgeldberechnung Vestrachen Wenn Sie verreiten und den- Aufwärtse während dieser Zeit nicht vermissen möchten, so wenden Sie sich bitte an Ihr Postamt oder an Ihren Briefboten. Die Umleitung der Zeitung kand nur durch ihre Postanstalt gegen Entrichtung einer Gebühr von 50 Pfennig geschehen. Geschäftsstelle des n Aufwärtse Schriftleitung: W. Kraa, Wirtschafts= und Weltpol H. Huttel, Anzeigen: K. Diekmann, alle in Bethel. 3usch für die Schriftleitung: Bielefeld. Schließfach 28. V# ghri sendungen Postschechkonto: Hannover 67377,„4½, sendungen Postschechkonto: Hannover 67377,„Aufggfg uches Tageblatt, Bethel b. Bielefeld. Fernruf 39 1 1/5010.“ Bielefeld. Druck und Verlag: Anstalt Bethel. Ja, vor Doch vo Und vor Dem Al Milhihihigig Ausklang Gegensä Was wir das Ergebnis haben, ist durt den. Die fünf Frankreich un tion unterzeich tung beizumes sind nur zwis und Japan ge lichen Abrüstu stand entgeger anderes übrig Bedrohung se auch das Drei land und Japc alle drei Mäc weitere Rüstr Rüstungspolit zwungen wer ligten die sug ein Blatt der wagen: Währ Niederlage er Bühne als Sie Der eigent! auch diesmal Londoner Kon Englands zur schreibt Jules nien zum erst Nächte=Standa Staaten von berechtigung 3 schreibt:„Gro Vorherrschaft werden in bet erhöhen. Das Welt.“ Ganz gewif amerikani lauf der Flotte ren hat, wie a Amerika und getreten sein ten von Nor politischen## wie nach während sich fensive gedrän Vereinigten S buße an mac Eduard VII. be land sicherlich nießer dieser noch— Franki dem Ausmaße Im übriger heute noch sei kann vorausse sche Expan gendwann zu rikanischen Ge pression in No licher auf Aus amerikaner si len, ohne gege eine ungelöste entnehmen, ste der Vereinigte Zeit des Vorz # Prozent 5h Lorjahr. Die ersten Viertelj erzeugung. Di hauser hatten Jahres nur d# verträge. Die