roßer Freude begrüßen der aage. nigen, bestinng, ganz, fernstehen die Bodenrelorg mend. Sie wissen, das n Boden den olten. Es lst hren eg se guoch damt aau, sie auch dem Kor g des Eigentuns. m führe. Sie sei servativ Gerichtete alteude wisen sie den ein den etwaigen ehendes Recht an gefährdete nicht s, auch sein Vezur Ware werden, mit deln kann! Nicht ers behauptet, einsichtige privaten Eigentümen, sen dem Großen Zurer inneren Verwaltug setzten im 19. Jahr hard von Gneisena, noch immer viel ein, der erklärte:„Der auf!“, und den„treue ner engherzigen Regie etzt wurde. Unter den iemand als Demagogen im Reichstag erklärt, den östlichen Provinzen eitenden Klassen st unmöglich sei. ohe und heimatliebend ts des Weltmeeres en sollte er nicht metz ege die für Deutschland s Sieger in Trier en daß deutsch Sprechend stimmten, weil ihnen Scholle erwerben n Leib und Seele d daß noch heute d t ernster Sorge sehen nze auf deutscher Seit en gegenüberliegen! n 12. 6. 1882, die 94 ir zum Schluß:„Ven jemand Schrecken ein eren, so stehen Sie au berwunden habe, die ganze Reichsdig ist!“ Waffe gegenüber den Betonung des Eigen roativ gerichtet 44 empfohlen. Er so n, was im Soziovor furchtbaren Ze# berechtigt sein n! Wie anders hüt taltet, hätte die Kirch, n für eine bessere Stel sen der Arbeiter nicht Man urteile nicht n schon zu einer großen nhänger in der Konmit Rücksicht, sonden ust Bebel! Es aut irmender Liebel reform undihres och weithin verstanden Bodelschwingk en vergessen, daß ein edigt seinen Jüngen des gekommene den Elenden, den 2 dern das Erdreis irn geröteten Wangen auf die Erde zu wer er schon brenne! E# erzehren! Das s! Der die Pharsär nannte, weil sie, ne„der Witwen Häusa aus der Kirche auer Arbeiter ist h eine der schwerten gabe der Kirche, d sie erfüllt, wenn s politischen Partei hr! Es ist eine Satze ewissens, daß de die sozialen Fragu Bodenretorn gee! ts genannten Büchem rungsrats Hartechk di selnd geschrieben. diejenigen Stellen Erscheint wöchentlich sechsmal.— Breis monatlich.8 undI 44652###s##flchdoge Asi# choue zurrd Gh####e Die einspaltige Millimeteruati. ader deren Raum 19 Penntg, Jahs ese etee e, bein eigegen Pestiegt beigst.— Kiro mrirt den Heungen„oils Sprrg usdd Spellli Perlame B. Vfsk.„Peuashm.; Nach.=I. le, Caulenz. 15 Mil unter Stretfpand.95(inkl. Poßgeld).,„Preiz. der.44####. gel ggnnd do### Sen Schluß der Anzeigen=Anngyme nachmyztags 3 Uhr. BostscheckEinzelnummer 1e Usg, Vestscheckonte Hannover Sron.„Riedergabe“ und„Uusen Liel.“ n Zonto Hannover Grift“ .#.#### ntt den Genagen„Dur Hers und Anzeigenpreis: l.-nfanftins###miterzeile oder deren Raum" Pfeuvig. Reklame 20 Ufg. Beilagen unter Wb aje tausend in Ml Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 5 Uhr. Postscheckkonto Hannover 67377. Nr. 46. Bielefeld=Bethel(Verlagsort Dielefeld) Sonntag, den 23. Februar 1930. 12. Jahrgang. 0 Jesu, daß dein Name bliebe Im Grunde! Drück ihn tief hinein. Möcht deine süße Jesusliebe In Herz und Sinn gepräget sein! In Wort und Werk, in allem Wesen Sei Jesus und sonst nichts zu lesen. Im Namen des Königs. „Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu und danket Gott und dem Vater durch ihn." Kol. 3, 17. Wer im Namen des Königs auftritt, muß dazu vom König beauftragt sein. Er hat von da ab nicht mehr mit seiner eigenen Sache oder gar mit seinem eigenen Namen zu tun, sondern nur mit dem Namen und der Sache seines Herrn. Darin besteht seine hohe Verantwortung. Würde er auch nür den Versuch machen, die Sache des Königs für seinen eigenen Vorteil zu benutzen, so wäre er ein Frevler. Aber eben in diesem Aufgeben seiner eigenen Person und Sache, eben in der Vertretung der hohen Sache seines Herrn besteht auch seine Würde, seine Sicherheit— wer ihn antastet, der tastet seinen Herrn an— und seine Freude, falls der König. dem er dient, etwas bedeutet in der Welt. Wer im Namen Jesu redet und handelt, der tut es im Auftrag des größten Königs, des Königs, über dem der Himmel offen ist, des Königs, der sein herrliches Reich der Gnade und Wahrheit Gottes in der Welt des Todes und der Finsternis aufrichten will. Wer diesen König schaut, der schaut in die Sonne hinein und noch mehr, wie man über das Erscheinen der irdischen Sonne immer wieder neu staunt, so oft man sie auch schon begrüßt hat, noch mehr staunt man über Jesus, so oft man ihn von neuem sieht, über diesen König, der darum so ganz König ist, weil er so ganz dient, der alle, die zu ihm kommen, mit starken Händen zum Vater trägt. Wer darf sich einen Beauftragten Jesu nennen, in seinem Namen reden und handeln? Dürfen das nicht nur Apostel? Nein, es ist jedem, auch dem geringsten Glied der Gemeinde gesagt, das diesen König als seinen Herrn anbetet. Welch eine Verantwortung, daß nun alles. was wir reden und tun, in seinem Namen geschehen soll. Welch ein Frevel, wenn wir dann noch den eigenen Namen, die eigene Sache über alles wichtig machen. Wenn uns der Stand, in dem wir leben, der Sport, den wir treiben, die Sache geworden ist, für die wir da sind. Viel schlimmer noch, wenn unsere Frömmigkeit zum Mittel wird, unseren eigenen Namen zu erhöhen. Der Sportsmensch, der Klassenmensch trägt den Stempel der Vergänglichkeit an der Stirn. Der sich selbst erhöhende Fromme verwirrt sich und andere in der schrecklichen Vermischung vom Menschlichen und Göttlichen, welche Gott die Ehre raubt. Aber auch welch eine wundervolle Gottesgabe, daß wir handeln und wandeln dürfen im Namen Jesu. Endlich dürfen wir uns selbst loslassen, endlich können wir es, weil wir ganz an ihn gebunden werden. Im Namen Jesu sein Leben führen, kann man denn da noch hassen? Kann man da noch unversöhnlich bleiben? Kann man da noch den eigenen Begierden nachgehen? Hätten wir vamtt nicht den Namen Jesu u. seine Sache verlassen und umseren eigenen Namen frevelnd wieder aufgerichtet? Im Namen Jesu reden und handeln. Ist es nun noch etwas broßes, wenn wir vergeben, wenn wir die Wahrheit bekennen, wenn wir lieben? Sind das nicht alles, ich mochte es kühnlich sagen, Selbstverständlichkeiten für den, der seinen Herrn vertritt? Sind es nicht seine Werke, seine Worte, die er einfach weitergibt? Im Namen Jesu reden und tun— alles. Wie kindlich froh muß das machen. Herr, hilf mir, daß ich es lerne!—m. Was vorgeht. zuun besonderen sensationellen Ereignissen hat das ponrische Leben der vergangenen Woche nichts gebracht. Venn in Paris die Regierung wechselt, fällt das gar nicht mehr viel auf. Es ist ein Szenenwechsel im Drama. Und denn der politische Sprachschatz von der Weltgeschichte nis einem großen Theater spricht, so machen die französischen Regierungswechsel sehr oft noch im besonderen den Eindruck eines Theatercoups. Nach außen sieht es dann so aus, als fielen hochpolitische Entscheidungen, während der eigentliche Grund der Oeffentlichkeit verdeckt bleibt. Was hat man sich in Deutschland in diesen Nachkriegsjahren schon alles von Regierungswechseln in Frankreich versprochen. Aber alles Schwenken nach links oder nach rechts hat immer denselben Erfolg wie das Lukashauen auf dem Jahrmarkt, wo es auch dem stämmigsten Boxer mit der stärksten Keule nicht gelingt, den Lukas so zu treffen, daß er in seinem Kasten bleibt. Der Lukas schnellt immer wieder hevvor. Und so ist es eine Tatsache, daß diejenigen, die jetzt auf den Regierungsstühlen in Frankreich sitzen, noch die gleichen politischen Ziele haben wir die, die das Versailler Diktat machten. Nur haben diese Politiker heute noch den Vorteil, daß sie in Deutschland einen Partner sich gegenüber haben, der sich mit vieler Mühe aus einem Zustand der Erschöpfung und der Verwirrung herausgearbeitet hat in eine Lage, die sich viel leichter übersehen und kontrollieren läßt. Es ist bestimmt anzunehmen, daß die Franzosen der Meinung sind, mit dem heutigen Deutschland noch sicherer zu ihrem Ziele zu kommen als mit dem Deutschland von vor 12 Jahren, in dem doch damals revolutionäre Funken schwelten, deren Brandherd ziemlich unberechenbar war. Soweit sich die materielle, wirtschaftliche Seite der Sache überblicken läßt, sollte man meinen, Frankreich könne mit der Entwicklung ganz nett zufrieden sein. Klappt die Sache weiter, so wird Frankreich nach Annahme des Youngplans wieder für einige Jahre seine 500 Millionen Mark jährlich einsacken. Was das bedeutet, wenn ein Staat soviel Geld einnehmen kann, wofür er nichts zu leisten braucht, das merken wir in Deutschland an der Schwierigkeit, das Geld aufzubringen. Ja, könnte Deutschland hemmungslos arbeiten, seine Arbeitslosen beschäftigen, Waren produzieren und gegen Gutschrift oder Gold an das Ausland verkaufen! Aber so liegen die Kräfte brach und die Finanzminister müssen leihen, Schulden machen, und Staat und Volk verarmen immer mehr. Es ist das alte Lied, eine traurige Sensation. Freilich lasen wir in der„Vossischen Zeitung“ wieder einmal einen Artikel, der sich mit Steuerfragen Frankreichs beschäftigte und zu der Auffassung kam, der deutsche Steuerzahler habe gar keinen Grund, mit Neid auf den französischen Steuerzahler zu blicken. Vielleicht kommt hier noch einmal jemand auf diese Frage zurück. Mit dem Steuer fachmann der Vossischen wird man sich nicht messen können. Wir glauben aber auch, daß das Interesse jener finanz= und wirtschaftspolitischen Richtung ein anderes ist, als das, welches den Aufwärts und seine Mitarbeiter zur Besprechung und Beurteilung dieser Fragen bewegt. Eine kleine politische Sensation ist es allerdings auch, wenn im deutschen Parlament zwei hochvornehme Männer so scharf aneinandergeraten, wie es der ehemalige Minister Dr. phil. Wirth und der Abgeordnete Universitätsprof. v. Freytagh=Loringhoven am Mittwoch in einer Ausschußsitzung taten. In den vereinigten Ausschüssen werden jetzt die Younggesetze, Reichsbank= u. Reichsbahngesetze besprochen. Wenn jede der Richtungen ernst überzeugt ist, durch Annahme oder Ablehnung der Younggesetze das Richtige zu tun, darf es nicht wundern, wenn gerade die klügeren Köpfe am wärmsten dabei werden und ihrer Meinung Geltung zu verschaffen suchen. Uns Laien muß es dann um so deutlicher werden, daß tatsächlich große Gegensätze vorhanden sind, Interessengebiete, deren Umkämpfung nicht zu vermeiden ist, und daß da nicht eher geruht wird, bis entweder, äußerste Not zusammenzwingt oder bis daß ein ganz kluger Diktator es versteht, auf seine Art die Kräfte zu sammeln, die zur Wiedergewinnung und zur Erhaltung staatlicher Selbständigkeit nötig sind. Das endgültige Schicksal des Youngplans steht zur Zeit noch nicht fest. Es ist merkwürdig, daß die deutschen Politiker und Wirtschaftler aller Richtungen von schwerer, untragbarer Last reden, aber fast keiner auch nur den Gedanken anzuregen wagt, sich doch gegen diese untragbare Last zu wehren. Der Innenminister Severing hat noch am letzten Sonnabend hier in Bielefeld über die politische Lage gesprochen„Wer glaubt, daß wir dauernd die Lasten des Youngplanes tragen könnten, der irrt sich gewaltig. Nur jemand, der annimmt, wir vermöchten 50 Jahre lang 2 Milliarden Mark zu zahlen, wird einen Abschluß unserer(das heißt der sozialdemokratischen) außenpolitischen Tätigkeit heute sehen". Severing sprach vor Parteigenossen und wollte der Ansicht entgegentreten, die außenpolitische Aufgabe der Sozialdemokravie sei erfüllt und die Partei müsse sich wieder mehr auf das Endziel einstellen. Neulich sprachen wir es hier einmal aus, daß das Endziel der Sozialdemokratie der Sozialismus sei und daß sie den Sozialismus auf dem Wege der Beseitigung des Privatbesitzes durch die durch die Younggesetze erzwungene Wegsteuerung zu erreichen hoffe. Die Wegsteuerung des Privatbesitzes ist in vollem Gange. Aber ob das, was dann erreicht ist, als Sozialismus bezeichnet werden kann, ist doch sehr zweifelhaft. An die Stelle der Privatbesitzer, die immerhin vom Staate und vom Volke noch zur Rechenschaft gezogen werden konnten, sind die unkontrollierbaren Börsen und Aktiengesellschaften getreten. Von Minister Severing kann man nicht annehmen, daß er an ein solch einziges Endziel denkt, oder sich nicht klar darüber ist, was mit einem solchen Endziel erreicht wäre. Ein anderes Ziel, von dem er seinen Zuhörern sprach, wäre, wenn es nun ans Erfüllen des Youngplans geht, schon etwas, das wenigstens eine Stufe zu einer neuen Etappe ist, die wieder in eine neue Konferenz auslaufen würde. Er sagte:„Auf dem Weltmarkt haben wir mit der starken amerikanischen Konkurrenz zu rechnen. Amerika ist nicht wie wir mit äußeren und inneren Reparationsleistungen belastet. Wir haben außerdem viele Rohstoffe vom Auslande einzuführen. Erleichterungen sind in diesem Konkurrenzkampf nur zu erhoffen, wenn wir die Zollschranken abbauen und ein europäisches Wirtschaftsgebiet schaffen. Das wird eine unserer besonderen Aufgaben ssein.“„Würden die Nationalsozialisten, Deutschnationalen und die Treviranusleute zusammenkommen und die Regierung beeinflussen, so wären die Resultate hohe Zollschranken und die Erschwerung der Möglichkeit, den Youngplan in den nächsten Jahren zu lindern.“ Minister Severing ist einer von den edlen Menschen, die glauben, die Kämpfe der Zukunft würden nur noch mit dem Schwert des Geistes ausgekämpft. Manche politische Rede hat er schon mit diesem Gedanken geschlossen. Auf der Arena des innerpolitischen Kampfes ist er freilich auch nicht immer nur mit dem Schwert des Geistes ausgekommen. Die Reform des Grenzzollwesens ist immerhin ein Gebiet, auf dem vielleicht einmal der Kampf ohne Waffen versucht werden kann. Wir fürchten nur, daß, wenn die Leistungsfähigkeit eines Volkes der einzige Gesichtspunkt sein soll, der bei einer solchen neuen Wirtschaftsregelung berücksichtigt werden soll, Deutschland denselben Widerstand finden wird, den auch seine bewafsnete Macht fand. Schon dieser Gedanke, der einen heilsamen Wettkampf friedlicher Arbeit bedeuten würde, ist zu schön, um auch nur für Europa wahr werden zu können. Ja, wenn Frankreich und Polen nicht wären! So kann man die außenpolitische Lage Deutschlands ansehen wie man will, es bleiben immer dieselben Fragen. Den untragbaren Forderungen der Gegner gegenüber gäbe es nur den Weg der Ablehnung und den Willen, die Folgen dieser Ablehnung zu tragen. Diesen Weg wollen die Führer der Parteien, die über die Stimmenmehrheit im Parlament verfügen, nicht gehen. Sie versuchen es, die Ergebnisse der sich aufeinanderfolgenden Konferenzen ihren Anhängern als Erfolge darzustellen, die zuletzt doch Deutschland im Rahmen irgend einer neuen Konstellation, wie es ein zollschrankenfreies Paneuropa vielleicht sein könnte, sein volles Recht bringen würden. Uns fehlt noch der Glaube und das Vertrauen, daß dies eine gute Realpolitik und ein Weg aus der deutschen Not in eine bessere deutsche Zukunft sei. Diese Politik scheint nicht imstande zu sein, die moralischen Instinkte zu wecken und zu stärken, die in einem Volke lebendig sein müssen, das eine große Aufgabe in der Weltgeschichte erfüllen sollte und könnte. Zur Zeit macht Rußland wieder viel von sich reden. Im Blick auf die Zukunft liegt die Frage nahe, welche Methoden der Politik und der Wirtschaft überhaupt geeignet sind, anderen Völkern so schwere Wege zu ersparen, wie sie das russische Volk hat gehen müssen. Wenn uns von den verschiedensten Seiten immer wieder Berichte über Vorgänge in Rußland zugehen, kommen wir stets in einige Verlegenheit, weil es uns die Erfahrung gelehrt hat, wie nötig es ist, gegenüber manchen dieser Berichte einige Vorsicht walten zu lassen. Es scheint immer noch so zu sein, daß es auch heute noch nicht möglich ist, aus eigener Anschauung ein zutreffendes Bild von den wirklichen Zuständen in Rußland zu gewinnen. Es kann vorkommen, daß der eine Bericht von schrecklichen Quälereien und Leiden um religiöser Ueberzeugung willen erzählt, während der andere Bericht von der größten Toleranz, ja, von Begünstigung religiöser Bestrebungen zu ssagen weiß. Nach manchen Berichten hat es den Anschein, als machten die russischen Gewalthaber einen Unterschied zischen dem, was eine religiöse Be vegung ohne jede politische Tendenz ist und dem, was nit irgend einer kirchlichen Organisation mit alten Beziehungen zum Staat oder der kirchlichen Orthodoxie in Verbindung steht. So schreibt Pastor D. O. Schabert auch vom Ende der evangelischen Kirche in Rußland. In den kleinen Städten brechen die Gemeinden zusammen, sie lösen sich auf, denn sie können die Last nicht tragen, mit der sie von der Regierung zu Tode geschunden werden. Die Landgemeinden, die gezwungenermaßen zur kommunistischen Wirtschaft übergehen. können beim besten Willen nichts für den Unterhalt der Kirche und des Pastors tun, denn die einzelnen Glieder erhalten ja selber von der Kommune nur das Notdürftigste, um leben und arbeiten zu können; so brechen auch diese Gemeinden eine nach der andern zusammen. Das Ende des evangelischen Kirchenwesens in Rußland ist gekommen. Schließlich werden nur noch die kleinen Gemeinden von zwei und drei bleiben, die die große Verheißung haben, daß die Pforten der Hölle sie nicht werden überwältigen. Zwischen den Berichten der Art, wie sie von D. Schabert und vielen anderen gegeben werden, nimmt sich dann besonders merkwürdig die Niederschrift einer Unterredung aus, die zwischen dem Oberhaupt der griechisch=orthodoxen Kirche Rußlands, dem Metropolit Sergius, Mitgliedern des Synods und Vertretern der Sowjetpresse stattgefunden hat. Wir können hier nur einige Sätze daraus wiedergeben. Es heißt dort: „In der Sowjetunion gab und gibt es keine Religionsverfolgungen. Gemäß dem Dekret über die Trennung von Kirche und Staat ist jedes Glaubensbekenntnis völlig frei und wird von keinem staatlichen Organ verfolgt. Von der Sowjetregierung gegen Gläubige und Priester unternommene Repressalien gelangten keineswegs wegen religiöser Ueberzeugungen zur Anwendung. sondern wie anderen Burgern gegenüber wegen verschiedener regierungsfeindlicher Haltungen. Das Mißgeschick der Kirche besteht nämlich darin, daß sie in den vergangenen Zeiten, wie allgemein bekannt, zu sehr mit der monarchistischen Ordnung verwachsen war. Die besten Geister der Kirche, wie beispielsweise der Patriarch Tichon, haben dies erkannt und waren bestrebt, die geschaffene Lage zu bessern und empfahlen ihren Anhängern, sich dem Willen des Volkes nicht zu widersetzen und der Sowjetregierung gegenüber loyal zu sein. Gewiß beunruhigt uns die rasche Entwicklung des Atheismus. Wir aufrichtigen Gläubigen sind aber der festen Zuversicht, daß das göttliche Licht nicht schwinden kann und daß es mit der Zeit in die Herzen der Menschen machtvoll eindringen wird. Auf die Frage: Wie stellen Sie sich zu der jüngsten Botschaft des Papstes? wurde geantwortet: Wir halten es für nötig, darauf hinzuweisen, daß uns die jüngste Botschaft des Papstes gegen die Sowjetmacht äußerst befremdet. Der Papst hält sich für den„Vertreter Christi. Doch hat Christus für die Unterdrückten und Entrechteten gelitten, während der Papst durch seine Botschaft ins Lager der englischen Großgrundbesitzer und der französisch italienischen Geldsäcke geraten ist. Christus hätte anders gehandelt. Es dünkt uns, daß der Papst in diesem Falle den Weg alter Traditionen der kathosischen Kirche geht, seine Herde auf unser Land hetzt und somit den Scheiterhaufen zur Vorbereitung des Krieges gegen die Völker der Sowjetunion in Brand setzt. Diese Aktion des Papstes, deren wir Griechisch=Orthodoxen keineswegs bedürfen, halten wir für überflüssig und unangebracht. Wir selbst vermögen unsere griechisch=orthodoxe Kirche zu schützen. Der Papst hegt längst den Wunsch, unsere Kirche zu katholisieren, die stets in ihrer Stellung zum Katholizismus als Irrlehre fest blieb und sich nimmer durch irgendwelche Beziehungen zu ihm zu binden vermag.“ Diese von den Beteiligten gemeinsam unterzeichnete Niederschrift macht durch die wenigen hier mitgeteilten Sätze deutlich, unter welchem Einfluß sie formuliert worden ist. Man sieht im Hintergrunde die Tscheka. Wer vermag aber nach Kenntnisnahme all der wenig kontrollierbaren Berichte zu einem festen und klaren Urteil über Rußland und seine Verhältnisse und über die Verpflichtungen, die Deutschland demgegenüber hat, zu kommen? Ueber der politischen Welt liegen nun einmal sehr dunkle Wolken. Kr. es sich zur Pflicht, für den„Aufwärts" zu werben? Halbstarke. Zur Charakteristik der proletarischen Jugend. „Meine Gutheit hat nich ins Gefängnis gebracht“ so klingt es mir aus meinen Düsseldorfer Gefängniserfahrungen noch in den Ohren.„Gutheit" war der beschönigende Ausdruck für Schwäche gegenüber den schlimmen Kameraden, für Widerstandsunfähigkeit gegen die Versuchung. Es sind die„Halbstarken“, die degenerierte Volksjugend, welche noch mit einem gewissen Grad von Gutmütigkeit,„Gutheit", ausgestattet ist. D. Günther Dehn in Berlin, vielleicht der beste Kenner der proletarischen Jugend, entwirft in seinem neuen, so betitelten Buch“) eine erschütternde Charaktertstik dieser überaus ernsten Erscheinung als eines fast notwendigen Erzeugnisses des„Arbeitergroßstadtmassenquartiers“. Nach der Schulentlassung wird der Halbstarke, aus trüben häuslichen Verhältnissen stammend, ungelernter Arbeiter. Ist er schon vorher Gegenstand der Fürsorge geworden, so wird ihm wohl eine Lehrstelle besorgt. Man hofft doch wenigstens, es werde gehen. An Bereitwilligkeit zu Gelöbnissen für die Zukunft hat es nicht gefehlt. Sie fallen dem Halbstarken niemals schwer, aber freilich, sie pflegen nur selten vorzuhalten. Der Aufenthalt in der Lehrstelle dauert in der Regel nicht länger als drei Monate, dann macht entweder der Meister ein Ende oder der Junge selbst. Die Ungebundenheit des Ungelerntentums lockt eben doch zu sehr. Dann kommt die Arbeitslosigkeit als Dauerzustand, vielleicht zunächst unverschuldet; man setzt sich nicht sehr ein, um wieder Arbeit zu finden, wenn Mutter irgendwo noch ein warmes Plätzchen bereit hat. Manche junge Burschen leben Jahr und Tag ohne *) Proletarische Jugend, Lebensgestaltung und Gedankenwelt ißstädtischen Proletarieriug Schober in Berlin. Bekräftigung der Blutsbrüderschaft.— Das Festprogramm.— Empfang durch den Reichspräsidenten. — Berlin, 22. Februar. Der Bundeskanzler Deutsch=Oesterreichs, Dr. Schober, stattete am heutigen Sonnabend dem Deutschen Reiche einen offiziellen Staatsbesuch ab. Das gesamte deutsche Volk entbietet dem Kanzler des stammverwandten Oesterreichs ein herzliches Willkommen und ist der setten Zuversicht, daß auch dieser Besuch dazu beitragen wird, duß in nicht zu ferner Zeit über alle Abgründe hinweg eine Brücke geschlagen werden kann, die die deutsche Einheit vollendet! Zu Ehren des österreichischen Bundeskanzlers gibt Reichspräsident von Hindenburg in den Mittagsstunden ein Frühstück. Im Anschluß daran finden politische Besprechungen statt; abends gibt der Reichskanzler ein Gestessen. Der Sonntag wird ausgefüllt mit einem Ausflug nach Potsdam, Essen beim Reichsaußenminister Dr. Curtius und dem österreichischen Gesandten Frank und einer Festvorstellung in der Staatsoper, bei der das Festspiel„Rheingold“ von Wagner zur Aufführung gelangt. Sonntag abend 7 Uhr spricht Bundeskanzler Dr. Schober im Rundfunk. Die politischen Besprechungen, die bereits am heutigen Sonnabend beginnen, werden am Montag fortgesetzt und zum Abschluß gebracht werden. Sie werden Fragen der allgemeinen Politik und insbesondere auch Wirtschaftsangelegenheiten und dem noch immer ausstehenden Handelsvertrag gekten. In den Abendstunden des Montags wird Bundeskanzler Dr. Schober dann die Heimreise nach Wien antreten. Aktive Bundeskanzler Dr. Schober hat sich um DeutschOesterreich mannigsach verdient gemacht. Es ist ihm gelungen, die Verfassungsstreitigkeiten, die zeitweise Oesterreichs Sicherheit gefährdeten, beizulegen und Reformen durchzusetzen, die die weitere Entwicklung Deutsch=Oesterreichs nur günstig beeinflussen können. Im Haag erzielte Dr. Schober dann auch außenpolitische Erfolge, ist Oesterreich im Haag doch praktisch von der Tributlast befreit worden. In Anerkennung dieser Verdienste, die noch durch den Ausgleich mit Italien — wie er bei dem Besuch in Rom zum Ausdruck kam — gekrönt wurden, ernannten die Universitäten Wien und Graz Dr. Schober zum Ehrendolter. Hoffentlich ist es Dr. Schober beschieden, auch während seiner Anwesenheit in Berlin gute Arbeit zu leisten. Es ist höchste Zeit, daß die verantwortlichen Männer im Reiche und in Deutsch=Oesterreich dem Hin und Her der Handelsvertragsverhandlungen ein Ende machen und damit einen neuen Schritt zur wirtschaftlichen Einheit der beiden deutschen Staaten tun. Dem Anschluß steht jetzt noch das Machtdiktat der Mächte entgegen, nichts kann uns jedoch verhindern, auf allen Gebieten Vorarbeit für den Anschluß zu leisten und bei jeder Gelegenheit der Welt die Erkenntnis einzuhämmern, daß Deutschland und Deutsch=Oesterreich ein Volk sind und ein Staat werden müssen. Und deshalb aktive Außervolitik Herstellung einer österreichisch=deutschen Wirtschaft schaft und Bekräftigung der Toen Vagenpeliket, Herst.. K krschaftsgemeinBlutsbrüderschaft: der großstädtischen Dehn, 4# Kiematielsugend.“ Von O. Günther (arrer an der Reformationskirche in Berlin. Verlag Berlin. 200 S. Geb. 6,50 M. Ein klassisches Bu# neue Strafgesetzbuch. Die erste Lesung der Vorlage im Ausschuß beendet. — Berlin, 22. Februar. Der Strafrechtsausschuß des Reichstags hat nunmehr die erste Lesung des neuen deutschen Strafgesetzbuchs beeudet. Es besteht die Hoffnung, daß die zweite Lesung dieses bedeutsamen Gesetzgebungswerks noch im Lause des Sommers durchgeführt werden kann. Die Geschäftsordnung für die zweite Lesung wird noch vor den Osberferien festgelegt werden. Namens der Reichsregierung sprach Reichsjustizminister von Guerard dem Ausschuß den Dank für die von ihm geleistete hingebende Arbeit aus. Abgeordneter Dr. Landsberg dankte im Namen des Ausschusses dem hochverdienten Vorsitzenden, Geheimrat Pros. Dr. Kahl für die vortreffliche Leitung, der Arbeit, selbst wenn ihnen solche vom Nachweis zugewiesen wird. Man steht spät auf und treibt sich den Tag über herum. Bisweilen ergreift man eine Gelegenheitsarbeit auf einem Kohlenplatz oder bei einem Umzug, um wieder ein paar Groschen in die Hand zu bekommen für Zigaretten und die Destille. Ist irgendwo etwas los, ein Krawall oder Auflauf, dann sind sie da. Wie die Pilze aus der Erde schießen sie da auf. In der Tasche haben sie Steine, gelegentlich auch ein Schießwerkzeug, mit den Fingern bringen sie die gellenden, durch Mark und Bein dringenden Pfiffe hervor, vom Hinterhalt her wird so Revolution gemacht, mit Geschrei und Gejohle. Wendet man sich energisch gegen sie, so verschwinden sie wie Ratten in ihren Löchern, denn dieses Volk ist feige. Drohung mit Fürsorgeerziehung nach einer Straftat hilft nur wenig. Vielleicht bewegt man den Burschen, eine Stelle auf dem Lande anzunehmen, aber der an Kino und Großstadtlärm gewöhnte Geist kommt bei dem Bauern in keiner Weise zu seinem Recht. Man schreibt zerknirschte Briefe nach Hause, daß man sich bessern wolle, und eines Tages ist man wieder da. Die törichte Mutter hat womöglich das Geld zur Heimreise geschickt.„Er will sich ja bessern.“ Doch die zweite Straftat bleibt nicht lange aus, der Junge wird einer Anstalt überwiesen. Einstweilen also Schluß.— Und das ist nichts Vereinzeltes. Studiert man Dutzende, Hunderte von solchen Lebensläufen, so überzeugt man sich, wie wenig doch der freie Wille vermag, wie sehr der Mensch von den Anlagen, die in ihm stecken. und von der Umgebung, in der er aufwächst, abhängt. So müssen die Kinder niedergehender Volkskraft aussehen, es kann gar nicht anders sein.“ „Es gibt nur ein Motiv des Handelns.“ führt Dehn des weiteren aus,„das den Halbstarken zu Taten bringen kann, die doch nicht im Gang des Sichtreibenlassens liegen. Das ist die Eitelkeit. Der Halbstarke ist getragen von einer ganz auffälligen Grotmannssucht. Das Minderallein es zuzuschreiben sei, daß man jetzt schon zu einem gewissen Abschluß gelangt sei. Geheimrat Prof. Dr. Kahl verwies auf das ve ständnisvolle Zusammenarbeiten von Reichsregier. und Strafrechtsausschuß, dem allein der erzielte g. folg zu verdanken sei. Die neuen Kaffee= und Teezölle. Eine Mitteilung des Reichsfinanzministeriums. In Ausführung des Kabinettsbeschlusses auf höhung der Kaffee= und Teezölle hat das Reiche, finanzministerium folgende Anordnungen getroffen: Mit Wirkung vom 5. März 1930 ab wird de Zollsatz für rohen Kaffee auf 160 Reichsmark, für nicht rohen Kaffee auf 300 Reichsmark und für Tee 350 Reichsmark erhöht. Kaffee und Tee, die sich an 5. März 1930 im freien Verkehr befinden, unterliegen einem Nachzoll, der für einen Doppelzentner Kaffee 30 Mark, für einen Doppelzentner Tee 130 Mark be, trägt. Vom Nachzoll befreit sind Kaffee und De# im Besitz von Haushaltungsvorständen, die weder Kas. fee verarbeiten, noch mit Kaffee oder Tee oder daraus hergestellten Getränken Handel treiben, sofern die## samtmenge nicht mehr als je fünf Kilogramm beträgt Formblätter für die Anmeldung von nachzollpflich, tigem Kaffee und Tee, die vom 5. März ab binnen einer Woche zu erfolgen hat, werden von den Zollstellen unentgeltlich abgegeben. Eröffnung der Generalsyuode. — Berlin, 22. Februar. Im Pleuarsitzungssaal des Reichswirtschaftsratz wurde am heutigen Sonnabend die neugewählte Generalsynode, die oberste Vertretung der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union, feierlich eröffnet, Wichtigster Verhandlungsgegenstand ist die Verabschie. dung des kirchlichen Haushaltsplanes. Ferner wir die Generalsynode das Kirchengesetz über die Verwendung der Kandidaten des Pfarramtes im Hilfsdien der Kirche beraten. Zu Beginn der Sitzung wurden die neu eingetretenen Mitglieder der Generalsynode verpflichtet. angenommen. Von den vereinigten Reichstagsausschüssen.— Stegerward über die Frage der Tariferhöhung. Der Auswärtige Ausschuß des Reichstags und der Haushaltsausschuß stimmten in gemeinsamer Sitzung nunmehr auch dem neuen Reichsbahngesetz zu. Das Gesetz regelt die durch die Ersetzung des Dawesdurch den Youngplan aufgeworfenen Fragen. In der der Abstimmung voraufgegangenen Debatte hatte auch Reichsverkehrsminister Dr. Stegerwald das Wort genommen. Die Frage des Abgeordneten Quaatz, ob wir eine Verpflichtung auf Erhöhung der Eisenbahntarife übernommen hätten, beantwortete der Minister verneinend. Im einzelnenen führte Dr. Stegerwald darn net aus, der internationale Kommissar habe sich ihm gegenüber lediglich dahin geäußert, er möchte raten, für Oronung in der Betriebsrechnung zu sorgen, weil nur so größere Anleihen, die die Reichsbahn benötige, aussichtsreich erscheinen würden. Ueber eine etwaige Tariserhöhung möchte er, der Minister, im gegenwärtigen Stadium nicht sprechen. Darüber könne erst nach der Feststellung des Reichtetats geredet werden. Der Anteil der Reichsbahn an der Reparatione last habe früher 38 Prozent betragen, jetzt entfielen etwa 55 Prozent aller Reparationsverpflichtungen auf die Bahn. Was an Verkehrssteuern gesenkt werde, müsse man bei der gegenwärtigen Lage der Reicht finanzen durch andere Steuern wieder aufbringen. Auf eine Frage, inwieweit deutsche privatwirt schaftliche Kreise auf die Gestaltung des Charakter der Reichsbahn Einfluß genommen hätten, erwidert der Minister zum Schluß, die Reichsregierung habe dem Vorsitzenden des Reichsbahnverwaltungsratet, Herrn von Siemens, abgeraten, nach Paris zu fahret, die Fahrt jedoch nicht verhindern können. wertigkeitsgefühlen entstammende Selbstbewußtsein normalen Ungelernten zeigt sich hier in einer stark der gröberten Form.“ Das ist wohl zu verstehen. Der Jun hat weder zu Hause noch in der Schule ein Wort der erkennung zu hören bekommen. So möchte er schon a Schulbub versuchen, die ihm versagten Lorbeeren s wenigstens von seinen Mitschülern reichen zu lassen. a der Schüler, der immer auffällt, der Krach macht um irgend einen Unfug ins Werk setzt, wird man unbeding der Volksheld der Klasse. Da wird dann jedes Wort um jede Tat mit einem Seitenblick auf die andern gesagt i getan; da schreitet man stolz aus der Klasse, wenn“ einem gelungen ist, den Lehrer kräftig zu ärgern. i dies Motiv der Eitelkeit spielt nach der Schulentlassun eine noch weit größere Rolle. Durch die Beziehungen weiblichen Geschlecht, die man bald findet, werden Oier manns= und Prahlsucht in ganz besonderer Weise an stachelt. So sinkt der Halbstarke allmählich rettungslos Zuhälter oder Landstreicher hinab.„Wirklich helfen som man nicht durch Behandlung von Symptomen, Dehn,„durch Verpflanzung des Einzelnen in eine am“ Atmosphäre, wie sie Fürsorgeerziehung und Unter## gung in eine andere Familie erstreben, sondern nur“ Schaffung von Lebenssphären, die die Existenz prolei scher Schichten, die im harten Daseinskampf immer“ der an die Grenzen des Lumpenproletariats werden, unmöglich macht.“ Am aussichtsreichsten unter den Versuchen, den Halbstarken außerhald“ eigentlichen Anstaltserziehung zu helfen, woy! Fagn manchen Städten getroffene Einrichtung von heimen für jugendliche Arbeitslose sein. Der Jugendur ist zu ihrem Besuch verpflichtet, wenn er nicht seinet zi terstützung verlustig gehen will. Die Jugend kann? ihr eigenes Leben leben, für sich selbst arbeiten. Daun langt nicht von ihr, daß sie in schlechtbezahlter Rotstat“ man jetzt schon zu rwies auf das ver, on Reichsregierung in der erzielte Er. d Teezölle. inzministeriums. beschlusses auf Erhat das Reichtjungen getroffen: 1930 ab wird der für nicht und für Tee auf d Tee, die sich an efinden, unterliegen sppelzentner Kaffee Tee 130 Mark bend Kaffee und Tee den, die weder Kaser Tee oder daraus ben, sofern die Ge Kilogramm beträgt. von nachzollpflich. Marz ab binnen den von den Zollalfhusde. n, 22. Februar. keichswirtschaftsratz e neugewählte Geder evangelischen feierlich eröffnet. ist die Verabschie. nes. Ferner wird über die Verwenites im Hilfsdiens er Sitzung wurden der Generalsynode genommen. schüssen.— Stegerriserhöhung. s Reichstags und in gemeinsamer Reichsbahngesetz zu. setzung des Dawesn F r a g e n. aufgegangenen Dester Dr. Stegerfrage des Abgeordtung auf Erhöhung ätten, beantwortete gerwald darn und habe sich ihm er er möchte raten, ng zu sorgen, wel eichsbahn benötige, ung möchte er, der um nicht sprechen. ellung des Reichtder Reparationgen, jetzt entfielen verpflichtungen auf ern gesenkt werde, Lage der Reichtder aufbringen. eutsche privatwirtig des Charakters hätten, erwidert ichsregierung habe nverwaltungsratet, ) P a r i s z u f a h r e n, en. ewußtsein der ner stark ver n. Der Jung Wort der Ane er schon als Lorbeeren sich zu lassen. ich macht und nan unbeding des Wort und irn gesagt un asse, wenn 6 ärgern. Und schulentlassung sehungenP werden r Weise ange Koalitionsschwierigkeiten. an der Frage der Verbindung des Polenabkommens . mit dem Youngplan. Her Beschluß des Reichskabinetts, die Liquidationsabkommen einschließlich des Polenvertrages gemeinsam mit dem Youngplan zu verabschieden, hat die Schwierigkeiten noch nicht behoben, die sich in dieser heiklen Frage ergeben haben. Wie verlautet, sieht von den Regierungsparteien das Zentrum nach wie vor auf dem Standpunkt, daß das Polenabkommen von dem übrigen Vertragswerk zu trennen ist. neben den oberschles schen Abgeordneten der Partei, der Gruppe um Ulitzka, soll sich besonders der Fraktionsführer Dr. Brüning für die gesonderte Behandlung einsetzen. Auch in der eigenen Partei des Reichsaußenministers Curtius(der Deutschen Volkspartei) ist der Widerstand gegen das Polenabkommen eher im Nachsen. Rauscher wieder in Berlin. — Berlin, 22. Februar. Der deutsche Gesandte in Warschau, Rauscher, ist abermals in dienstlicher Mission in Berlin eingetroffen. Führerwechsel im Jentrum? Schlechter Gesundheitszustand des Abgeordneten Kaas. Ein Berliner Blatt rechnet mit einem baldigen Personenwechsel in der Führung der Zentrumspartei. „Der jetzige Parteiführer, Abgeordneter Dr. Kaas, — so schreibt die Zeitung— ist in den letzten Monaten dem Reichstage serngeblieben, weil er an Magenblutungen leidet und nach zwei operativen Eingriffen neuerlich das Bett hüten muß. Sein schlechter Gesundheitszustand macht es Dr. Kaas unter allen Umständen unmöglich, die wirkliche Leitung der Zentrumspartei in der Hand zu behalten. Gleichzeitig wird aber auch behauptet, daß Dr. Kaas als KurienKardinal nach Rom berufen werden solle. Eine Bestätigung der Nachricht steht Der preußische Staatsrat vertagt. Neuwahl der Vertreter Schleswig=Holsteins zum Staatsrat. Der preußische Staatsrat erklärte in seiner Sitzung die am 20. Dezember vom Provinziallandtag in Schleswig=Holstein vorgenommene Wahl der Vertreter zum Staatsrat für ungültig, da verschiedene Vorschläge des Wahlgesetzes verletzt worden seien. Die Wiederholung der Wahl wird voraussichtlich Ende März stattfinden, doch wird eine Aenderung des Wahlergebnisses nicht erwartet. Der Staatsrat stimmte dann den neuen Ausführungsbestimmungen zum Polizeikostengesetz zu und vertagte sich alsdann auf den 25. März. Politische Rundschau. — Berlin, den 22. Februar 1930. — Der Präsident des estländischen Landtags hat für Anfang Mai seinen Besuch in Berlin angekündigt. * :: Innenminister Grzesinski an Grippe erkrankt. Der preußische Innenminister Grzesinski ist an einem schweren Grippeanfall erkrankt. Der Aeltestenrat des Landtags soll darüber beschließen, ob unter diesen Umständen die für die nächste Woche vorgesehene zweite Beratung des Haushalts des Ministeriums des Innern stattfinden kann. :: Der preußische Kultusminister Dr. Grimme nahm am Sonnabend an der Eröffnung der Rembrandt=Ausstellung in der Akademie der Künste teil und feierte Rembrandt als Erzieher zur Echtheit und Wahrheit. Die Begrüßungsrede hielt der Präsident der Akademie der Künste, Professor Max Liebermann. Rundschau im * Nach einer amtlichen russischen Mitteilung sind in Rußland bisher 70 Millionen Hektar Land kollektivisiert, d. h. kommunistischen Arbeitsgenossenschaften zur Bewirtschaftung überwiesen worden. Fvanzofisch=Indochina schleuderten Aufständische eine Kirche, wobei eine Person getötet und zwei verletzt wurden. * Revision im Kolmarer Prozeß? vr###Finer der vier— später begnadigten— Verurteilten von Wolmut, Professor Rosse, hat dem Pariser Justizoffiztell einen Antrag auf Revision des Kolmarer Schwurgerichtsurteils vom 24. Mai 1928 einreichen ntrag ist begründet mit dem späteren frei## von Besancon vom vergangenen Juni, die Nichtexistenz des behaupteten Komplotts gegen Eicherheit des französischen Staates bescheinigt worMit 217 gegen 198 Stimmen.— Fortsetzung der Aussprache zum preußischen Landwirtschaftsetat. — Berlin, den 21. Februar 1930. Der Preußische Landtag setzte heute die Aussprache zum Haushalt des Landwirtschaftsministeriums fort und erledigte ferner die Abstimmung über die von den Deutschnationalen und der Wirtschaftspartei gegen den preußischen Ministerpräsidenten Braun eingebrachten Mißtrauensanträge. Beide Anträge wurden mit 217 Parteien der Regierungsparteien gegen 198 Stimmen der Opposition abgelehnt. Die Deutsche Volkspartei stimmte für die Mißtrauensanträge. In der allgemeinen Aussprache zum Etat der Landwirtschaftsverwaltung betonte Abg. Hartwig=Stettin(Soz.), die Sozialdemotratie habe stets die Maßnahmen unterstützt, die im Interesse der Landwirtschaft notwendig wären und begrüßte insbesondere auch die Hilfsmaßnahmen für die östlichen Provinzen. Abg. Gauger(Dutl.) unterstrich die Notwendigkeit ver Verstandigung von Landwirtschaft und Verbrauchern. Der Großstädter müsse einsehen, daß die Landwirtschaft ohne eigene Schuld in ihre Notlage geriet und daß in der Wirtschaft des Bauern unabänderliche Naturgesetze maßgebend sind, die sich seiner Beeinflussung entziehen. Die Existenz der Bauern könne im Augenblick nur gerettet werden, wenn die Bevölkerung ein halbes Pfund Roggenbrot mehr pro Kopf und Woche und ein halbes Pfund Haferflocken mehr pro Kopf und Monat verbrauche. Es folgten die Abstimmungen zum Haushalt des Finanzwinisteriums. Annahme fanden Anträge auf Aufrechterhaltung des Berufsbeamtentums, bessere Unterbringung der Versorgungsanwärter, Reform des BeamtenDienststrafverfahrens und Vorlegung eines Beamten=Unfallfürsorgegesetzes. Dann wurde die Aussprache zum Landwirtschaftshaushalt fortgesetzt. Abg. Hagemann(Ztr.) wies auf die Gefahren der passiven Handelsbilanz hin und forderte eine weitgehende Einschränkung der Einfuhr derjenigen landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die Deutschland selbst hervorbringen kann. Eine vernünftige Zollpolitik sei dabei die erste Voraussetzung. Abg. Kahmann(Komm.) forderte stärkere Berücksichtigung des Kleinbesitzes. Abg. Iversen(D. Vp.) setzte sich für die östlichen Grenzgebiete ein und verlangte die Erhöhung der Landwirtschaftszölle und die Stabilisierung der Viehpreise. Die Frage der Wiederherstellung der landwirtschaftlichen Ertragsfähigkeit sei ein nationales Problem ersten Ranges. Abg. Vortmann(Dt. Frakt.) verwies auf die schlechten Verkehrsverhältnisse, unter denen die Landwirtschaft in Hannover zu leiden habe. Zum Schluß schilderte Redner noch die Sorgen des deutschen Weinbaus. Danach vertagte der Landtag die Weiterberatung auf Sonnedend. Letzte Meldungen. — Neuyork, 21. Februar. In Chikago veranstalteten kommunistische Arbeitslose eine Riesenkundgebung. Als etwa 2000 Personen sich anschickten, das Rathaus zu stürmen, ritt Polizei in die Menge und zerstreute sie. Die Zahl der Verletzten ist sehr groß. Es wurden viele Verhaftungen vorgenommen. Kösters letzte Bei der Ankunft des Belgrader Zuges mit den sterblichen Ueberresten des deutschen Gesandten Dr. Köster fand in Berlin eine schlichte Trauerfeier statt, zu der sich der Reichskanzler, die Reichsminister Severing und Wissell und der südslawische Gesandte mit dem gesamten Personal der Gesandtschaft eingefunden hatten. Nachdem der Zug in die Halle eingelaufen war, bestieg der Reichskanzler den von dem sudslawischen König zur Verfügung gestellten Salonwagen und sprach der Witwe des Gesandten das Beileid der Reichsregierung aus. Benzinanleihe für Deutschland? Ein amerikanischer Versuchsvallon. — Berlin, 22. Februar. Eine Berliner Zeitung verüffentlichte Meldungen von einem amerikanischen Angebot an Deutschland, nach dem die großen internationalen Petroleumkonzerne, die amerikanische Standard Oil= und die englisch=holländische RoyalDutch=Shell=Gruppe, der Reichsregierung eine Anleihe in Höhe von einer Milliarde Mark angeboten haben, für die sie als Gegenleistung ein Handelsmonopol für Benzin gefordert hätten. Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, handelt es sich hier um einen amerikanischen Versuchsballon. Es habe bisher nicht eine einzige Besprechung in dieser Angelegenheit stattgefunden. Wissen Sie schon, daß kaum ein anderes Nahrungsmittel so viel gesundheitliche Vorzüge aufweist, wie reiner Bienenhonig, den die Bienen aus den Blüten sammeln und in ihrem Stock zur Reife bringen! Er ist wegen seines köstlichen Geschmacks und seines hohen Vitamingehaltes begehrt seit altersher, und wurde von allen Völkern in jedem Lebensalter gern gegessen Da dem Honig ferner vielfache Heilwirkungen nachgewiesen werden und er u. a. ein ausgezeichnetes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Grippe, Bleichsucht etc. ist, sowie einen vorzüglichen Einfluß auf Nervöse, Magen= und Darmkranke ausübt, ist er nicht nur als Genußmittel, sondern als ein wahres Volksnahrungsmittel anzusprechen, welches in keinem Haushalte fehlen sollte. Es kann daher der Bezug von Honig selbswerständlich nur von einem vertrauenswürdigen Lieferanten. wozu auch die Firma Rektor a. D. Feindt und Söhne, Hemelingen, zählt, empfohlen werden. Dieser Betrieb steht unter der Kontrolle eines beeidigten Handelschemikers, wodurch die Garantie für die unbedingte Reinheit gegeben ist. Auf den dieser Ausgabe beiliegenden Prospekt wird angelegentlichst hingewiesen. Bethel. — Bei Frau Pastor Wilhelm von Bodelschwingh, Sareptaweg 6, findet eine Ausstellung von Original=Radierungen und Steinzeichnungen von Thoma und Steinhausen statt, die von der Gesellschaft für Volksbildung zur Verfügung gestellt wurden. Die Blätter sind von den Künstlern selbst unterschrieben. Sie werden gezeigt am Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags, an den folgenden Tagen von 4 bis 5 Uhr nachmittags. Zur Besichtigung wird freundlich eingeladen. Die Blätter sind zu verhältnismäßig geringen Preisen verkäuflich. — Oratorienchor. Am Sonntag, dem 23. Februar, 2 Uhr, soll in der Zionskirche noch eine Probe abgehalten werden. Die Sänger werden gebeten, ganz vollzählig zu scheinen. — Christlicher Verein junger Männer. Sonntag abd. 8 Uhr junge Männer bei Herrn Kambach=Hauptkasse. Instrumente mitbringen.(Der Abend in Tiberias wird verschoben).— Für die Kreis=Senneheim=Verlosung können noch Gewinne gebracht werden. Die Hauptgewinne sind bis 25. Febr. im Buddeberg=Eck, Obernstraße, ausgestellt. Lose zu 50 Pfennig b. Br. Sprinz und Anstaltspost. Wenn Schmerzen Togal=Tabletten! Togal=Tabletten sind ein hervorragendes Mittel bei Rhouma, Gicht, Ischlas, Grippe, Nerven- und Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten. Laut notar. Bestätig. anerkennen über 5000 Arzte, darunter viele bedeut. Professoren, die gute Wirkung arbeit, die den Arbeitslosen ja immer nur verbittert, etwas leiste, sondern man schenkt ihr in der schweren Lage ihrer Arbeitslosigkeit so etwas wie eine Freizeit, in der sie lernen und zu sich selbst kommen kann. Da erlebt denn auch der Halbstarke vielleicht zum ersten Mal Zudehörigkeit zu einer größeren Gemeinschaft und sieht sich eingeordnet und respektiert. Man hat da unter einem tüchtigen Fürsorger schon gute Ergebnisse für die geistige Hebung der Halbstarken erzielt. Auch andere Formen der freien Jugendpflege bieten Aussicht auf Erfolg. Doch es wäre nun nichts verkehrter, als die gesamte Großstadtjugend nach dem hier geschilderten Ausschnitt der Halbstarken beurteilen. Von der gelernten und der kaufmännischen Proletarierjugend kann Dehn ein sehr viel günstigeres Bild entwerfen. Damit stimmt auch burchaus das, was der katholische Rektor Heinrich Kautz in seinem höchst anregenden, sehr stark verbreiteten Buche „Im Schatten der Schlote"*") von der Industriejugend des Ruhrbezirks berichtet. Er zeigt an einer langen Reihe wundervoll gesehener Typen von jungen Bergleuten, Grubenarbeitern, Gelegenheitsarbeitern und Arbeitslosen, ebenso jungen Handwerkern, Kaufleuten, Beamten und „Industriebauern“, daß der umsichtige und wohlwollende Erzieher auch an der modernen Jugend immer noch ein schönes, hoffnungsvolles Arbeitsfeld hat. Aber freilich, hinsichtlich der religiösen Erziehung müssen wir umlernen. Günther Dehn widmet der religiösen bedankenwelt der Jugend eine eindringende Untersuchung, die den zweiten Hauptteil seines Buches umfaßt, kommt da auch zu recht ernsten Ergebnissen. Allerdings verwahrt er sich ausdrücklich dagegen, etwa eine der ja sicht ganz unbeliebten christlichen Klage= und Anklageschriften über oder gegen die Gottlosigkeit der Zeit und in Sonderheit die Gottlosigkeit und Zuchtlosigkeit .7) Im Schatten der Schlote. Versuche zur nunde der Industriejugend von Heinrich Kautz..—8. Tauend. 1928. Verlaasanstalt Benzinger u. Co., Einsiedeln. 295 S. modernen Jugend geliefert zu haben.„Hier soll niemand angeklagt werden, weder die Schule noch die Kirche, noch der Sozialismus, noch die Elternhäuser oder die Jugend selbst. Es scheint mir dringend nötig zu sein, daß man zu allererst nicht anklage, sondern es lerne, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.“ Und Dehn glaubt gezeigt zu haben, daß die Jugend besser ist als ihr Ruf. Sie ist keineswegs nur die verwahrloste Großstadtjugend, über die die Zeitungen und unsere Familienblätter nur allzu gern zu schelten pflegen; vielmehr eine im ganzen nicht untüchtige Jugend, die, frühzeitig in die Härte des Erwerbslebens hineingezogen, arbeitet und lernt und auf ihre Art und Weise rechtschaffen versucht, mit dem Leben fertig zu werden; eine Jugend auch nicht ohne geistige Interessen und nicht ohne das Bemühen, sogar allerlei Weltanschauungsfragen zu lösen. Aber freilich, das religiöse Bild, das uns die Jugend bietet, ist das der Auflösung. Das zeigt der in dem Dehnschen Buche nachgewiesene Mangel an religiöser Entwicklung von Altersstufe zu Altersstufe, das zeigen die überall eindringenden Elementei der Zersetzung und das zeigt auch der nach dem Untersuchungsbericht tatsächlich vorhandene, in Wahrheit doch unendlich dürftige religiöse Besitz. Es ist für diese Jugend durchaus selbstverständlich, daß Religion aufgehört hat, eine das Leben in seiner Gesamtheit bestimmende Macht zu sein. Sie ist lediglich Privatsache, Weltanschauungssache des Einzelnen geworden, an die Peripherie des Daseins gedrängt. Für den Proletarier hat die Frage nach Gott dasselbe Interesse wie die Frage, ob auf dem Mars Menschen wohnen. Es gibt keine lebendige Beziehung zur Kirche, kein Gemeindebewußtsein. Steht es aber so, dann hat Kirche und Schule allen Grund, sich selbst, ihre Unterweisung, ihre Erziehungsmaßnahmen und ihre Organisationen zu prüfen, wie weit sie wohl an diesem traurigen Ergebnis mit schuld sein wagen! Halle a. d. Saale.. Gustav v. Rohden. Suche zum 15. März oder 1. April fleißiges, kinderliebes Mädchen für den Haushalt. Gelegenheit zum Kochenlernen. Lebenslauf und Gehaltsansprüche an Frau Opitz, Obstbausiedig. EdenOranienburg bei Berlin. Gesucht zum Frühjahr(Stift Steterburg bei Braunschweig) ält. Haustochter zur Hilfe in Haus und Garten (Gärtner vorhanden) Kochkenntn. Bedingung. Taschengeld wird gezahlt. Freiin v. Specht, z. Zt. Braunschweig, Fasanenstraße 201 ERIE STORES NUR ERSTE FABRIKATE. BEOUEME ZAHIUNGEN. KATALOGE GRANS. tsfräulein, 30 J. alterfahren im Backen, Einmachen und in feiner Küche, sucht passenden Wirkungskreis zum 1. April. Erholungsheim, Pensionat oder Hospiz bevorzugt. Gute Zeugnisse vorh. Angebote an Hildegard Kühn, BerlinDahlem, Am Schülerheim 100. uummumnmn Schlosser, Feinmechaniker und Fräser, christl gesinnt, Mitglied des christl. Vereins junger Männer Ludwigshafen.Rh., sucht sofort Stellung; übernimmt auch andere Arbeiten. Bitte um Angebote unter A 6188 an die Geschäftsstelle d. Blattes. Locarno-Monti Südschwolz. Christl. Erholungsheim Tahor. An der neuen Straße LocarnoMonte Bré, Idyllisch, ruhiges, sonniges Heim in klimatisch vorzüglicher Höhenlage, bietet Ihnen Erholung an Leib und Seele und zugleich beste Gelegenheit, die Schönheiten des Südens kennen zulernen. Hausandechten. Auf Wunsch Diälküche. Eig. Auto; Prospekt: bescheidene Preise; das ganze jahr offen. W. Keller, Prediger. Christl. Erholungshaus Elim In Oberndort b. Feudingen Kreis Wittgenstein, empfichlt sich zur Aufnahme von Erholungsbedürftigen. Reine, stärkende Luft, 430 m. große Wälder in der Nähe. wohltuende Stille wirken heilsam auf angegriffene Neiven. Sorgtäitl#e Verpflegung. Gelegenheit zu Liegekuren, Mäbige Preise. Tägl. Andecht. Anmeldungen an die Leitung erbeten. Der Pilger aus der Ferne seiner Heimat zu. Am vergangenen Donnerstag abend 11½ Uhr erlöste der Herr unseren lieben alten Oroßpater August Weiß im 86. Tebensjahre aus dieser Zeitlichkeit. Nun darf er den schauen, den seine Seele geliebt. Im Namen d. Derwandten und Angehörigen R. Grotz, Diakon. Bethel, den 21. Februar 1930. Die Beerdigung findet am Montag, den 24. Februar, nachmittags 2 Uhr von der Friedhofskapelle aus statt. K Matratzen Polstermöbel Dekorationen in solider Handwerksarbeit empfiehlt Polsterei Ordelheide, Bielefeld Gegr. 1888 Kreuzstraße 43 Vergriche Eintädung zur 11. Bänder Konferenz zur Weckung und Vertiefung des Glaubenslebens vom Dienstag, dem 11. März bis Donnerstag, dem 13. März 1930 vormittags und nachmittags im Stadtgarten, abends in der neuen Kirche zu Bünde in Westfalen. Evangelische Kinderpflegerinnenschule der Pfeifferschen Anstalten zu Magdeburg-Cracau. Beginn des neuen Kursus: 1. Mai Dauer der Ausbildung: 1½ Jahre Kosten: 40.— Mark monatlich Meldungen und Anfragen an die Schulleitung. 10 000 Dankschreiben über Bettfedern beweis. uns. konkurrenzlos billige, gute und rasche Bedienung. 1 Pfd. graue—,80 u..— halbw. 1,50, graue Halbdaunen 2,50u..— weiß 5, 4, slaum.—, 10.—. Neue Oberbeiten 76, 19,50, 27,—, 31.—. Kissen 4,50, 6,50, 4, 50, 11.50 Unterbetten 17,—, 18.50, 22.—, 29.—. Muster u. Preisniste umsonst. Von 9 Pfd. an franko geg. Nachn. Richtpass. Geld zurück. Jos. Christl Nachf.. Cham 315(BayrWald). Der Name allein bürgt für reelle Bedienung. Garantiert reine Nassbaktel (veg. Margarine) leicht bekömmlich, gesund mit außerordentlich hohem Nährwert liefert zu Fabrikpreisen direkt ab Werk in Postpaketen von—10 Pfd. oder Bahnkisten zu 30 Pfd. portofrei bezw. frachtfrei, Eilgut, Bahnstation Plianzenbutter Vertriebsgesellschaft „Niederrhein“ m. b.., Düsseldort 72 Schließfach Thema der Konferenz: Bewahrung und Bewährung der Gläubigen in schicksalsschwerer Zeit. 1. In den Zweifeln der Gegenwart. Joh. 8, 12. 2. In den Versuchungen unserer Zeit. 1. Könige 18. 3. In den besonderen Nöten im Alltags= und Berufsleben. 1. Timoth. 6, 12. Hebr. 12, 1b u. 2a. 4. In Gefahr, Leid, Krankheit und Tod. Röm. 8, 35—39. Tagesordnung: Dienstag, den 11. März abend 8 Uhr: Eröffnung der Konferenz durch einen Gottesdienst in der neuen Kirche. Pastor Wolf, Westkilver. Mittwoch, den 12. März 9 Uhr: Morgenandacht mit Gebetsgemeinschaft. Geleitet von Generalsekretär Veer, Bad Oeynhausen morgens 10—12 Uhr: 1. Vortrag mit anschließender Besprechung: Missionar Pichler, Herford nachmittags—5 Uhr: 2. Vortrag: Dr. Hans Berg, Neustrelitz, mit anschließender Besprechung abends 8 Uhr: Evangelisation in der neuen Kirche. Pastor Vonhof, Bielefeld. Thema: Kulturkrisis der Gegenwart als eine Folge eines Abfalles von Gott. Donnerstag, den 13. März 9 Uhr: Morgenandacht mit Gebetsgemeinschaft, geleitet von Generalsekretär Veer, Bad Oeynhausen morgens 10—12 Uhr: 3. Vortrag: Missionsinspektor Henrichs, Barmen nachmittags—4 Uhr: 4. Vortrag: Pastor Kirschsieper, Sarepta=Bethel abends 5 Uhr: Feier des heiligen Abendmahles in der neuen Kirche. Pastor lic. Prüßner abends 8 Uhr: Missionsversammlung in der neuen Kirche. Missionsinspektor Hoffmann und Missionsinspektor Henrichs, Barmen. Freitag, den 14. März morgens—12 Uhr: Brüdertagung im Gemeindehaus zu Bünde. Thema: Unsere evangelische Freiheit, die Stärke und die Gefahren für Kirche und Gemeinschaft. Pastor Wilmanns, Bethel. Hierzu sind alle Pfarrer besonders der Synode Herford, mit je 1 Mitglied aus ihrer Gemeinde, der Vorstand und der erweiterte Vorstand der Konferenz sowie alle leitenden und dienenden Brüder, auch Frauen, herzlich willkommen. Anderungen bleiben vorbehalten! Die Konferenzleitung. Auf den Bücherverkauf wird besonders hingewiesen! Viele Tausend neue Kuffee-Säcke aus starkem Handtuchstoff, weiß mit rotem Rand, ganz billig. ungenäht und ohne jeden Aufdruck. jeder Kaffee-Sack enthält zwei gute, brauchbare Handtücher Preis per Sack 68 Pfennig (1 Sack- 2 Handtücher) Direkt an Private ohne jeden verteuernden Zwischenhandel. Lieferung von 30 Stück an per Nachnahme franko. Geld zurück bei Nichtgefallen. Hubert Martin Helle, Bromen, Schließfach 201 (Handelsgerichtlich eingetragene Bremer Firma) Lieferung nicht unter 10 Säcken. ——— ist gu spart Zeit u. Geldl Ist onerkannt in aller Welt ruralle Schune! Aum Witrrsent Sonderausgabe unseres Wochenblattes „Für Herz und Haus“. Ein vierseitiges schön illustriert, geeignet zum Verteilen an den Kirchtüren und Friedhöfen. Eine schöne Gelegenheit, um mit dem Evangelium von der Osterbotschaft an breiteste Massen unseres Dolkes heranzukommen. Preise: 100 Stck. 27M 2,50(von 100 Stck. ab portofrei) 500 Stck. R9 10,—: 1000 Stck. R M. 15.— Probenummer auf Wunsch. Bestellungen erbeten an Blätterverlag der Anstalt Bethel Abteilung„Für Herz und Haus“ Postscheckkonto Hannover 7382 „ Ehe Sie kaufen, fordern Sie bitte unser Angebot und Gratismuster. Versand in Postkolli. Echtheit behördlich überwacht. Beste Belieferung verbürgen 1929 eingegangene 2189 freiwill. Anerkennungen und 1921 Nachbestellungen in 1 Monat. Großimkerei und Honighandlung Robert Isterheil, Ebersbach 106(Sg.) Geschwister, gedenkt bitte meines Hauses bei Bedarf in Schleswig-Holsteinischer Meierei-Tafelbutter Versand allerfeinster Ware, täglich morgens frisch erzeugt in 9 Pfund Postpoketen. Thomas Honningsen, ButterSchor Versandhaus, Söderbrarup, „derup bei Kreis Schleswig. MHONIGE neuer Ernte, ger. rein. BldtenSchleuder, ohne Zuckerfütterung. das Allerteinste, was die lieben Bienen erzeugen, 10 Pfd.-Dose Mk. 11.50, S Pfd.-Dose Mk. 6,65, frei Nachnahme, ohne Nebenkosten, Garant. Rücknahme unter Nachn. Carl Scheibe, Oberneuland 92 b. Br. ist eine Wohltat für den Körper. Und wie schön ist immer das Aussehen, einerlei ob weil) oder farbig. 1 rischauftend, sauber und hygienisch einwandtrei, das ist das Nierkmal der Persilwäsche! K