ts=Obligationen 10190 10190 94.— tien ink 88.60 160.90 143.40 225.30 191.60 15588 123.70 205.— 145.50 123.50 160.90 154.0 113.75 11750 122.20 165.— 168.30 179.80 14650 147.50 139.25 158.75 14980 114.— 83394 81.2 143.10 22510 191.90 15590 12215 2450 145.50 123.60 161.— 153.— 11410 11735 12220 165.50 163.— 17025 14650 14673 139.75 154.— 150.— 11450 Banknoten elgische Roten 6103 nglische Banknoten 20.43 ranzösische„ 3090 olländische Noten 163.90 esterr. Banknoten 85.25 e behauptet Heutiger Umsatz Banod gund auerage 1ed ehguptet r ise für greifbaren Rohzucker Preise verstehen sich für 50 Prozent ohne Sack—. Sack—.— M. Tendenz: Notierung. Septbr. 22.00 B. zlle pland middl. loko 59¼ Pfg. 1 6,. 8.100 Ballen, davon for Tendenz: Ameritaner feit ruhig und unverändert. nerkanische good oromarh ren lz. Steam stetig, 35½ Pfg., 3 7½ Pfg., Swift, Paching est Loko, Tubs und Firkins schwimmend April=Lieserung, er—.— Speck fest, Short Pg le kazinn 76. 7 7ge à 57½ Pf. St.— Linn St.— Zink 23½ Pf. St. en. Mized numbres warants br. 44. 8 B. Bad. ruhig, loko 47,.00 B.— Leinbedccptet, loto 8o0 d. 6 3. August 27% A.— ichte er Septbr. 103 ¾, Mais per hmalz per Sept. 6.971g. Speck Septbr. 69½, Leinsaat per De ptbr. 177¾, Roggen, Septbr. el 148—153, gering 140—147. Weizenmehl 00 22.50—24.50 willig, per Dezbr. 109¼.— Krei. auferinnen esucht. 2.214 riften unter M bestfäl. Zeitung. atz-Näherinnen den-Näherinnen iteur=Näherinnen ne Näherei und außer use gesucht. 219211 Ebmeyer. Nebelswall. rmadchen ne Hemden=Näherei und Käherei gesucht. Hugo Ebmeyer. Nebelswall. es junges Madchen zeundl. Aufnahme zum der in gutem Hause s. Erler. des Haushalts. ädchen wird gehalten. Buchdruckereibesitzer Uekermann, d. Salzuslen. 124924.211. unges Mädchen ten vom Lande, findet he Aufnahme zur Erdes Haushalts und eit ahne gegenseitige na bei Familienanschl. en unter 21937 an die Zeitung. 1 Kenungevöte ellengesuche man mit bestem Erfolg in der ilischen Zeitung. M 211 Bestunie ScherugP eniches Bels enber Grutes S Werratische Zerrung erscheiur raglich außer Sonntags und M### 6 rags und int das Bauhr=Iiniertionsblart fur Bielefeld und##T4 4##S 110. Reraf V U 1 1 Preis gend, zugleich Anzeiger für die amtlichen, Bekanntmachungen TVIPPOLPTTGE„######∆4t#at4 der der Inserate: Für die einspaltige Kolonelzeile oder der Stadt und des Landkrenes Bielefeld. WIELETELDEL Sesestes 3 Wpihhtg eren Raum 20 Pfg., für Inserenten in den Kreisen Bielefeld, des Blattes: in Bielefeld u. bei den sämtl. Agenturen Eugeblatt seuzverforg. Tiedenbrück 15 Pfg., die breite Reklamezeile 60 Pfg. ie grei ins Haugggthrgeht, 50 Pf. vierteljährl. 1.50 Mark Redaktian n E. en„„Fleine Anzeigen das Wort 2 Vfg., Ueberschrift 10 Pfg. Die„Westfaltsche Zeitung erscheinr raglich außer Sonntags und Feierrags und ist das Haupt=Insertionsblatt für Bielefeld und Umgegend, zugleich Anzeiger für die amtlichen Bekanntmachungen der Stadt und des Landkreises Bielefeld. Preis des Blattes: in Bielefeld u. bei den sämtl. Agenturen monarlich, frei ins Haus gehracht 50 Pf. vierteljährl. 1.50 Mark bei Postbezug monaruich 60 Pfg. exkl. Bestellgeld. Im Post=Zeitungs=Katalog unter„Westfälische Zeitung". —**** Die haige Ranur mnich s Soien. Rede des Kaisers im Hanburger Rathaus Der Kaiser und die Kaiserin nahmen an Dienstag abend als Gäste des Senats des Freien und Hansastadt Hamburg an einen Festmahl im Hamburger Rathaus teil. Ar eine längere Begrüßungsansprache des Bürger meisters Dr. Mönckeberg, die mit einem Hoch auf das Kaiserpaar endete, hielt der Kaiser wie der Berliner Lokalanz. mitteilt, folgend Rede: In erhebenden Worten haben Ew. Mag nifizenz meine Frau, die Bundesfürsten un mich willkommen geheißen im Namen der Stad Hamburg, und es fehlen mir die Worte, un den Gefühlen Ausdruck zu geben, die mei Herz beseelen und die auch das Herz Ihre Majestät durchziehen bei dem Anhören diese Ausdruckes von Patriotismus, von Hingab und von freundlicher Liebenswürdigkeit. Vor ganzem Herzen haben wir uns gefreut, da die Manövertage die Gelegenheit gaben, Han burg zu besuchen. Ich darf wohl sagen. hat mir heute aus dem Verhalten der Bevö kerung so entgegengeklungen, als ob die Hay burger mich nicht mehr als fremden Souverd sondern als alten Bekannten begrüßt habe Sie haben der Reihe der Tage gedacht,# ich hier bei ihnen zugebracht habe, und der eignisse, die sich daran geknüpft haben. V## das inhaltschwerste, der 18. Cktober 1899, Kräfte gezeitigt, und der Appell an d) deutsche Volk ist nicht ungehört geblieben. D Erfolg derselben ist in dem Kerne der den schen Flotte zu erblicken, der nunmehr verg kert vor der Elbmündung liegt, um meines spizierung zu erwarten. Das deutsche Volk h die Berechtigung, die Flotte und das H sich zu halten, deren es bedarf zur Vertretus seiner Interessen, und niemand wird es 5 ran hindern wollen, dieselben auszubauen n seinem Wunsch und Willen. Der gesteige T hat wohl für manches Hamburger Kind zu erstenmale das Bild einer großen Parade bracht. und ich bin fest überzeugt, daß ma cher Hamburger, als er die glitzernden Reih der herrlichen Truppen des 9. Armeekorps u des forschen Landungskorps gesehen hat, z1 erstenmale sich darüber klar geworden ist, i es heißt, Armee und Flotte. In diesen schi mernden Reihen stehen auch die Söhne Hansastädte, und die Regimenter, deren F nen dort vorbeiwehten und deren Numm an uns vorbeizogen, haben auch eine schichte und haben redlich sich geschlagen### Blut und Leben eingesetzt, um das deut Vaterland wieder zu einigen. Aber nochme wir haben uns gefreut an dem Anblick Jugend, die doch auf den Heeresdienst bereitet und gedrillt in stolzen Reihen überschritt; und so manches ältere Mensch herz hat mit Bewegung das Spalier betr tet, das vom Paradeplatz bis in die S hinein dastand, Kriegerverein an Krieger ein, eisgraue Leute neben jüngeren, Beebartion u. Expedition Niedernstr. 27. Fernspr. Nr. 61. Berliner Bureau: Berlin W. 30, Luitpoldstraße 6. Kriegsmedaillen aus vergangenen Zeiten auf bringend aus zung duldigungsgruß entgegenringend. Das sind Kriegskameraden Kaiser Dash ins dis Proßen und Kaiser Friedrichs. eng####0 die alten Hanseaten, die das Leben eingesetzt haben, um uns das Reich zu gePrassater deun dadurch, das das von meinem Sppeggter vorbereitete Heer in der Stunde schhip sahr eine scharfe Waffe war, die er schwingen konnte, dadurch kam das deutsche Volk wieder zur Einheit, und seit das heutsche ser göstung kesun, das Vaterland in voldasteht, haben wir Frieden. So Ticztischen am beitigen Tage den speziell misanders besduate des Besuches dadurch beperonen, daß ich die Hansaitädte in nähere Beziehung zu meiner Armee bringe. Wie Ihnen bekannt, hat ein jeder neue Kreuzer in meiner Marine den Namen einer Hansastadt erhalten. Ich habe unter dem gestrigen Datum befohlen, daß die drei InfanterieRegimenter,„Hie in Garnison in den drei Hosenstädten stehen, von nun an die drei Städtenamen tragen sollen: Regiment Hamburg, Regiment Bremen, Regiment Lübeck. Mögen Sie hieraus die Zuversicht schöpfen, daß meine vollste und innerlichste Dankbarkeit und mein wärmstes Interesse den Hansastädten und vor allem Hamburg gilt, daß ich der festen Ueberzeugung bin, daß uns Gott die Kraft geben wird, mit Hilfe ihrer kapferen Regimentar dam deutschen Volke den Frtodon Inserate: Für die einspaltige Kolonelzeile oder deren Raum 20 Pfg., für Inserenten in den Kreisen Bielefeld, Halle, Herford, Wiedenbrück 15 Pfg., die breite Reklamezeile 60 Pfgdas Wort 2 Pfg., Ueberschrift 10 Pfg. Schluß der Inseraten=Annahme für die am andern Tage Mittags erscheinende Nummer abends 7½ Uhr. age Verantwortlicher Redakteur: Nis Peter Nissen. Druck und Verlag von J. D. Küster Nachf., beide in Bielefeld. Adniral Alexetew das natürliche Vorteile biezeu### Terrain befestigen, um an der Spitze der Mukdener Garnison und etwaiger Verstäraus Wladiwostok gemeinsam mit der Kuropatkins den Marsch der Jotzaner aufzuhalten. Bisher begleiten japaicen Pelonnen die zurückmarschierenden rusrusische pde andere drängen gegen die garde befinder sich so, Die Lepanische Abont, bar bei Waoe 3uge angeblich unmittelZügen der rusise uu poch vor den vordersten derstang Pmman Arme: Auf ernsten Wiorsteuf können es diese kleinen japanischen Abtetlungen nicht ankommen lassen, sie werden vielmehr rechtzeitig ausweichen müssen, um nicht zermalmt zu werden. Wie Tokioer Blätter melden, nahm Kurokt, nach heftigem Kampfe die Kuropatkins Rückzugslinie beherrschenden Stellungen. 15 Kilometer südöstlich von Mukden. Die Russen mußten einen großen Teil ihrer Artillerie auf zur Fluche ang,urclossen; der Rückzug wird woie folau“, der Russen nach MRuden c###, wie folgt geschildert: Auf der Hauptstraße von Jantai nach Mukden bewegt sich ein langer Truppenzug, dessen Spitze bereits Mukden erreicht hat. Den Schluß bildet die Artillerie, die den Rückzug der gesamten russischen Streitmacht deckt. Die Wege sind fürchterlich. Die Javaner ziehen mit starkenTrupvor dem Hafeneingang von Port Arthur unablässig auf der Lauer liegt, um einen Ausbruch der russischen Schiffe zu verhindern die Zufuhr von Lebensmitteln zugelassen haben sollte. * Petersburg, 8. Sept. Eine gestern hier eingetroffene Meldung besagt, der Vormarsch der Japaner auf Mukden gestaltet sich äußerst schwierig. Sämtliche Flüsse sind infolge der anhaltenden Regengüsse aus ihren Ufern getreten, wodurch das Ueberschreiten derselben mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Die Avantgarde Kurokis befindet sich sieben Werst von Mukden; dieselbe hatte ein schweres Gefecht mit drei Divisionen Kuropatkins. Man glaubt, daß Kurokis macht zurückgewiesen wurde. StreitDolitischer Cagesbericht ter dem deutschen Volke den Frieden zu er ven den ar Javaner ziehen mit starkenTruthalten. Doß dos Blühen und Gedeiden Ham ste, da wezgeflich der Eisenbahn entlang, burgs sich entwickeln möge bis in die kernne vaven also die bessere Mandarinentraße burgs, sich entwickeln möge, bis in die sern gen Zeiten, darauf leere ich mein Glas. Die Stadt Hamburg und die Hansastädte Kurra! Hurra! Hurra! Der russisch=japanische Krieg Die Erwartung, daß nach der Auseinandersetzung bei Liaujang der Krieg für dieses zweifelhaft gemart gelangt set., it wieder zweifelhaft geworden. Kuropatkin will den Japanern die ersehnte winterliche Ruhe nicht n, sondern die Vorteile ausnützen, die den Russen die kalte Jahreszeit bietet. Darauf deuten auch die gewaltigen russischen Rüstungen hin, die mit fieberhaftem Eifer fortgesetzt werden. Eine große Anzahl Rekruten nach dem Kriegsschauplatze Kauna Vershzeg, von den Trupzoeg zur Pevo, Staodt ergoh, seten die. nachs cer- birschen Eisenbahn, 315000 Mann und Beanten, ihrg. Vemühungen, das ungesie haben also die bessere Mandarinenstraße der gechafend die Rusen auf dem werlich führenden Landwege unter größeren Schwierigkeiten vorwärts kommen müssen. Die Japaner drängen energisch vor, um Mukden früher zu erreichen als die Russen. Die japanischen Kräfte sind bei weitem stärker als die russischenbesonders die Artillerie.(Nördlich von Jantai doch wohl kaum.) Zwanzig Werst von Mukden entfernt ist bereits Geschützdonner gehört worden. Die Japaner folgen den Russen sast unmittelbar auf den Fersen. Der Kaiser in Hamburg. Unser Kaiser ist in den letzten Jahren mehrmals in Hamburg gewesen und hat in der alten Hansestadt stets eine sehr herzliche Aufnahme gefunden. Die Hamburger kennen und schätzen das lebhafte Interesse des Monarchen für den Handel und die Schiffahrt. Besonders regen Anteil nimmt der Kaiser an der Entwicklung der HamburgAmerika=Linie, deren Generaldirektor er wiederholt ausgezeichnet hat. So hat sich zwischen dem Oberhaupt des Deutschen Reiches und Hamburg eine Art freundschaftlichen Verhältnisses herausgebildet. Eine besondere Auszeichnung ist den drei Infanterieregimentern zuteil geworden, die in den Hansestädten in Garnison liegen und die in Zukunft die Namen„Hamburg“,„Bremen“ und„Lübeck“ führen sollen. Damit hat der Kaiser fortgesetzt, was er vor zwei Jahren begonnen, als er den preußischen Truppenlinien die Namen der Provinzen verlieh. aus denen die Mannschaften der Regimenter stam. eiter er. eurticher aulf den Pasea. en, g di. Nausestn de Vegtaeter anUnter den Chinesen macht sich eine toachsende Zur Stärkung des Heimatsfinnes trägt das Lahrzus, hemerkbar. Der Materialschaden, den viten enn nolse der Räumung Liausangs alten, ist gerigg, da 500 Waggons mit allen möglichen Vorräten rechtzeitig abgelassen werden konnten. Dagegen sind den JaZahl Geschütze zugefallen. des Bomhenregens, der sich über die Ostasten ershang 315000 Nann entsandt, die noch nicht einmal sämtlich auf dem Kriegsschauplatze eingetroffen sind. Vor Ende Oktober werden auch das 152000 Mann nich=13: Korps mit zusammen der bis Enaga gicht zur Verfüguna stehen, „#de September in den Besitz von 1198 Sechützen gesetzt sein wird. Andererseits ruhen aber auch die Rüstungen der Janicht. Am 6. September trafen acht japanische Truppentransporte in Niutschwang ein, die sofort mit der Eisenbahn nach Liaujang befördert wurden. Bei seinen 48 Millionen Einwohnern ist Japan natürlich gleichfalls in der Lage, noch viele Tausende von Soldaten auf den Kriegsschauplatz zu werfen. Bei Tteling, nördlich von Liaujang, läßt Feuilleton ** Die Traumvisionen im Mesealranse Auf gar viele Arten suchen heute die Men nach Genüssen und Seligkeiten, und mannigfach die Betäubungen und Sensationen, die ihnen auf Erden den Himmel aufschließen sollen.# Schlüssel, die durch die Tore des„künstlichen dieses“ einführen in ein Land des gesteigerten S## und mystischen Träumens sind die Berauschmittel, deren sich so viele bedienen, um die Sch des Alltags und die Trübsale der Welt mit H. flügen nach Wolken und farbigen Symphonich Schönheit zu vertauschen. Die Wunder des Olund Haschischrausches haben de Quincey und Heschig geschildert. Im Osten wird vor h. zersnisch verwandt, um Visionen und Ekstasetvorzurufen. Dieses Präparat aus indischemf ruft, wie ein englischer Arzt es schildert,se völlige Verkehrung aller Vorstellungen von 9. Zeit und Persönlichkeit hervor. Du weistt schen welchem Ort Du Dich befindest, Is Gefaßf Du in Ewigkeiten zu schweben und dee traut### Ich=Bewußtseins hat sich gest; fremde Masken und Gestalten recken sich aus er Seele und grinsen Dich an.“ Professor Mll nahm einmal Haschisch und schilderte nacho einen Zustand:„Ich war frei von jedem hl der Sorge und Not und völlig glücklich, hsang brach ich fortwährend in helles frohesn aus vor Uebermaß des Wohlgefühls. Vonn schienen die Bande der Zeit gesprengt; ist leständig„meine„Uhr hervor und meinte, en doch waren nuche heil. 2 psslse han a. h meine Eindrücke hatte ich völlig das Gedächtnis verloren.“ Doch den Seligkeiten dieses Haschisch=Paradieses folgt die Vertreihung und der schwere Fall in einer furchtbaren Zerschlagenheit, in einem müden Ermatten. Warnoek den Haschisch für eine Hauptursache der vielen Wahnsinnserscheinungen in Aegypten. Ein„künstliches Paradies“ aber, in dem keine Schlange sich birgt, wird aufgeschlossen das neueste und raffinierteste dieser Mittel, durch Mescal, über das ein englischer Arzt folgendes berichtet: Es ist ein bitterer widriger Trank. der aus den getrockneten Blättern der Kaktusart gewonnen wird. Die Indianer in den sädlichen Ebenen der Vereinigten Staaten bringen dieser sestliche Verehrung dar und sammeln sie gshshere, wieu Die Missionare haben es dieser Gottesdienst dem Christentum gefährlich ist, denn sein Himmel öffnet sich schon auf Erden zu jeder Stunde. In einer Sonnabend nacht versammeln sich die Anbeter des göttlichen Trankes und setzen sich in einem Kreis um ein loderndes Lagerfeuer, aus dessen unruhig aufsprühenden Lichtfarben und jäh flackernden Flammen unheimlicher und greller die Visionen auftauchen; sie beten um einen„schönen Rausch“, Wie Dect bindurch Trank herum. Die Nacht hinourch sitzen nun die Männer unbein tiefes Träumen versunken; dazwischen hallt das eintönige Singen und die dumpfen Trommelschläge der Diener, die herumstehen. und sie starren verzückt vor sich hin, ganz hingegeben an die Farbenvisionen, die vor ihnen aufglühen und leuchten. Der anders. Tgs, renn die flammenden Gesichter der Nacht verblaßt sind und verflogen, gehen sie wieder an ihre Arbeit ohne eine Mattigkeit oder heuere rollende Material möglichst schnell fortzuschaffen, ununterbrochen fort. Die Zivilbevölkerung, die vor dem Angriff ihre Möbel in Sicherheit zu bringen suchte, floh dagegen Einschlagen der ersten Bombe nach allen Windrichtungen. Während der zahlreichen Sturmangriffe war das Morden fürchter„. Bei Port Arthur haben die Javaner trotz fortgesetzter Angriffe noch immer keine Erfolge erzielt. Die hauptsächlichsten Befestigungen befinden sich nach wie vor in den Händen der Russen. Die Behauptung, daß eine Mehlladung in Port Arthur eingetroffen sei, wird wiederholt. Wir können nicht glauben, daß das Geschwader des Admirals Toge, das dod andere unangenehme Nachwirkungen.“ Havelock Ellis hat an sich selbst Versuche mit diesem Narkotikum gemacht. Nach einem jähen Aufzucken und einer kraftvollen Erregtheit legte sich eine wohlige Mattigkeit, ein taumelndes Kreisen um ihn. Blaßviolette Schatten lchwebten auf und schienen sich zu allerlei schwankenden Formen zu ballen, flohen wieder auseinander wie brausende Wolkennebel. Die, Luft wax erfüllt mit einem unbestimmten Wohlgeruch. Felder voll funkelnder Edelsteine, ein Meer glitzernder Pracht wuchs vor ihm auf und aus dieser Ueberfülle des Blitzens und der bunten Farben entstiegen blumengleiche zarte Gebilde, die dann wie prächtige Schmetterlinge als leuchtende Funken entschwebten.„Ich war nicht nur von dem Glanz, der Feinheit und Mannigfaltigkeit der Farben hingerissen, sondern noch mehr von der Liebgewiß bei. * Mit dem neuen deutsch=russischen ist die deutsche Industrie nicht zufrieden. Obüber die Tarissätze im einzelnen noch nichts bekannt ist, bezeichnet es eine Zuschrift der Voss. Ztg. doch als unzweifelhaft, daß Deutschlands Handel und Industrie sich auf schwere Nachteile gefaßt machen müssen. Wenn man Eisen und Eisenbleche, die mit 3 bis 4 Prozent„Nutzen gehandelt werden, so heißt es ei. 755#uschrift, mit einem Wertzoll von 140 bis 200 Prozent belastet, so kommt das einem Einfuhrverbot gleich. Bei einem Zoll von 14 100 Kilogramm Stabeisen müßte der deutsche Lieferant dem russischen Verbraucher das Material ganz schenken, denn der Zoll beträgt genau soviel, wie der Preis des Materials in Rußland auf dem Werke. Dabei ist nicht einmal die Fracht berücksichtigt. Faconeisen und Träger, die zur Zeit in Rußland mit 10 50 Mark für 100 Kilo verkauft werden, unterliegen einem Eingangszoll von 13 Mark für 100 Kilo; man müßte in diesem der sich formenden Gestalten,“ sagt Ellis.„Wie ein unendliches Spiel zart verschlungener Arabesken zogen die Farben porbei, balo von tiefen Schatten gedämpft, bald in flutender Helle; Farbensymphonien, die an Bilder Monets erinnerten. Dazwischen tanzten groteske und phantastische Figuren mit merkwürdigen Gebärden nickende Chinesen und allerlei tolles Volk.“ Ellis fiel danach in einen friedlichen und ruhigen Schkaf und es blieb ihm nur eine schöne Erinnerung, ja er glaubt sogar, seitdem eine feinere Sensibilität für Licht und Schatten und Farbe zu besitzen. Ein Künstler, dem Ellis den Trank gab, ward von einer plötzlichen Todesangst befallen. „Mit dem jähen Hereinbrechen einer Nervenkrisis schien sich mir die Schädeldecke zu spalten und Ströme eines strahlenden Lichtes schienen hervorzudringen.“ Ihm wars, als ob sein Anzug sich in ein reich geschmücktes mittelalterliches Kostüm verwandle. Ströme eines blauen Feuers von wundervoller Schönheit umwogten ihn und flossen durch das Gemach in einer tiefen Färbung, so daß er glaubte, umfange plötzlich die blaue Grotte von Capri. Ihm däuchte, daß das Innere seiner Mundhöhle von Flammen erstrahle. Ein Dichter. der Mescal zu sich genommen, hatte mitten im Leben des AllBeleuchkung isionen; wie in eine 55# senzgr schen ics, ger u... schienen ihm die Dinge, die Menschen schienen zu schweben und alles fügte sich ein in wundervolle Bilder gesättigter Farbenund reicher Schönheit. Auch die Musik nun einen anderen Klang, eine tiefere BeGeshzesst Fartwährende Farbenasoeiationen werden ausgelbst, Gemälde erwachen aus den Tönen. So wirkten auf Ellis Kompositionen Schumanns mit einem unsäglichen, nie gefühlten Reiz. Weite Blumengärten blühten auf, von Sonnendunst umhüllt und kostbare Edelsteine blitzten funkelnd aus dem tiefschwarzen Haar schöner Frauen. Alle geheimsten Wunder der Musik erschlossen sich dem visionären Gefühl und auf jede leiseste Nüanee des Tones antwortete die Phantafie mit glühenden lichten Bildern. So baut Mescal im Leben der Straße und des Tages märchenhafte Wunderwelten der Schönheit und exotischen Pracht.„Aus den einfachsten und gewöhnlichsten Dingen.“ sagt Ellis, „blickt uns auf einmal die Phantasmagerie eines überirdischen Paradieses entgegen; mit tausend Augen lockt uns die vorher tote Welt; aus dieser Pflanze erwachsen Herrlichkeiten. Freilich gehört eine kräftige gesunde Natur dazu, um wahre Erquickung und echten Genuß aus diesen Leut alzusehe erigt werden.:“ Falle dem russtschen Käufer nicht nur das Material schenken, sondern ihm noch 2,50 Mark für 100 Kilo zuzahlen. Das ist ein tatsächliches Verbot der Einfuhr nach Rußland. Den Hauptschaden freilich trägt die russische Regierung telbst. Die russischen Werke erhöhen unter dem ihnen gewährten Schutz und in dem Bewußtsein, daß die Konkurrenz des Auslandes beseitigt ist, die Preise für ihre Fabrikate bis zur äußersten Grenze und zwingen die russischen Verbraucher, sich ihren Forderungen zu fügen. Eine Reihe anderer Gewerbe befindet sich in nicht besserer Lage als die Eisenindnstrie. Auch ihnen droht bei einer Erhöhung der russischen Zölle die Verdrängung vom russischen Markte. „* * Wasserstrahlen vom Jungbrunnen Die sozialdemokratische„Frankftr. Volksstimme“ des„Genossen“ Quarck schreibt gegen die sozialdemokratische„Leipziger Volkszeitung“ des„Genossen“ Mehring, mit der sie schonlängere Zeit in Fehde liegt: „Dieser Erguß einer weder von„Eitelkeit" noch von„Rechthaberei" oder von„unbefriedigtem Parteiehrgeiz“ angesteckten schönen Parteiseele steht allerdings völlig„auf der Höhe" der systematischen Parteivergiftung, jener Spezialität der„Leipziger Volkszeitung", die auf jede sachliche Diskussion verzichtet, sich aus Wut darüber, daß unser absolut sachlicher und unpersönlicher Artikel von einer ganzen Reihe angesehener Parteiblätter bis auf das letzte Wort übernommen worden ist, zu lügenhaften Unterstellungen verleiten läßt, diese geundlosen Unterstellungen mit Tingeltangelwitzchen schmackhaft zu machen sucht und andererseits gegen einen Parteigenossen speit, wie irgend ein dunkles Revolverblatt. In solchem sinnlosen Aerger muß sich schließlich die dort aufgespeicherte höchste Parteiweisheit ausladen! Pfui Teufel!" Darauf erwidert das also gekennzeichnete „dunkle Revolverblatt“ folgendermaßen: „Genosse Quarck ist furchtbar empfindlich, und ich muß gestehen, nichts ist langweiliger und abgeschmackter als ein weinerlicher Gegner“— mit diesen Worten charakteeisierteeinst Auer in Gotha die Quarcksche Rückzugstaktik. Auch jetzt ist man in Frankfurt wieder auf der Retirade und macht in weinerlicher Empfindlichkeit und sittlicher Entrüstung, um schließlich mit Gestank abzufahren.„Lügenhafte Unterstellungen",„Tingeltangelwitzchen",„speien", „dunkles Revolverblatt“, das sind die respektablen Ergüsse des guten Tons, nach denen die Frankfurterin allerdings das Recht hat, gesittet Pfui zu sagen. Journalistische Beckmesserei!“ Es ist doch etwas Schönes und Erhebendes um den sozialdemokratischen Jungbrunnen. Nebenamt für Volksschullehrer Der Justizminister hat im Einvernehmen mit dem Kultusminister eine Anzahl Volksschullehrer zu Urkundpersonen für Nottestamente bestellt, ohne daß die Lehrer bisher die Genehmigung der Regierungen zur Führung dieses Nebenamtes nachgesucht haben.— Die Kreisschulinspektoren sollen der„Post“ zufolge, über jeden Fall, wo die Ausübung des fraglichen Nebenamtes den Ausfall von Unterrichtsstunden veranlassen sollte, Anzeige erstatten und bis zum Ende des Schuljahres am 10. April einen eingehenden Bericht über den Umfang der etwa eingetretenen Unterrichtsstörungen einreichen. ** * Prinzessin Luise von Koburg und die Sozialdemokratie. In der„Frankf. Volksstimme“ teilt der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Dr. Südekum mit, daß er vor zwei Jahren in Dresden mit bemüht gewesen sei, der Prinzessin Luise zur Flucht aus Koswig zu verhelfen. ** * Ueber die japanische Schutzherrschaft in Korea schreibt die Kölnische Zeitung: „Damit tritt, ohne daß der Ausdruck„juzeräne Macht“ gebraucht wurde, in Korea gegenüber Japan, was die auswärtigen Angelegenheiten betrifft, ein viel engeres Verhältnis ein, als dasjenige, das kraft des Vertrages von 1884 zwischen Großbritannien und der Südafrikanischen Republik bestand. Durch die Bestallung eines japanischen Beirats geht die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten tatsächlich an Japan über, das nebenbei durch sein Recht der Kontrolle von Konzessionen an Ausländer sich die Fernhaltung jedes unerwünschten Einflusses sichern will. Aber auch die Finanzen Koreas werden nach bekannten Vorbildern der Aufsicht und Leitung Japans unterstellt. Wie Japan seine Aufgabe in Korea auffaßt, geht im übrigen aus folgenden Mitteilungen unseres Tokioer Mitarbeiters vom 28. Juli hervor: Am 3. Juli wurden 3 Rädelsführer der antijapanischen Bewegung in Söul von der japanischen Polizei verhaftet. Die öffiziöse„Kokumin“ schreibt zum Inkrafttreten der Kriegsgesetze in Korea sehr # befriedigt:„Wir haben der Welt gegenüber die #ernste Pflicht, aus den Koreanern eine Nation machen, die sich von den Vorscheiften und Brauchen der modernen Kultur leiten läßt. Bisher hat weder Erfahrung noch Erziehung dieses Inselvolk irgend etwas gelehrt. Deshalb ist die einzige Art, mit ihm umzugehen, — die, daß man den Stier bei den Hörnern faßt und ihm seinen Willen aufzwingt, immer vorausgesetzt, daß wir nicht von den Pflichten der Ehre und Wahrheit abweichen. Die Gegenwart ist nicht die Zeit, mit den chamäleonartigen eingeborenen Politikern sich auf einen Streit um dies und das einzulassen. Eine liberale Kraftentfaltung unsererseits kann für sie nur gut sein, da unsere Absichten über allen Argwohn erhaben sind.“ Deutsches Reich □ Berlin, 7. September. Die Kaiserparade unserer aktiven Schlachtflotte fand am Mittwoch auf der Höhe von Helgoland statt und nahm bei bedecktem Himmel einen guten Verlauf. Der Kaiser, der am Abend zuvor Hamburg verlassen hatte, passierte am Mittwoch vormittag die Insel unter dem Salut der Helgoländer Batterien und der gesamten Flotte. Der Monarch hatte seine Standarte aus dem Linienschiff„Kaiser Wilhelm U.“ gesetzt. Bald daranf nahm die Parade ihren Anfang. Das Kaiserschiff fuhr zweimal durch die Reihen der in schnurgrader Linie aufgestellten Flotte, die 22 Linienschiffe und Kreuzer. 36 Torpedoboote zählte. Auf den Decks standen die Offiziere und Mannschaften in Parade, die Bordkapellen spielten die Nationalhymne, aus tausenden Matrosenkehlen schallten dem obersten Kriegsherrn laute Hurras entgegen. Das Helgoländer Oberland war schwarz von Menschen, aber viel war nicht zu sehen, das verhinderte der Nebel. Nach der Parade fand ein Gefechtsexerzieren statt. Dieses brachte die Schiffe mehr in die Nähe der Insel, sodaß die Zuschauer wenigstens zum Teil auf die Kosten kamen, und sie dankten mit Tücherschwenken und brausenden Hurrarusen. Am Donnerstag und am Freitag spielen sich die Flottenmanöver in der Nordsee ab. die möglicherweise mit einem Generalangriff auf die Elbmündung bei Kuxhaven enden werden. Der Kronprinz als Kläger. Der Deutsche Kronprinz hat eine Klage beim Breslauer Bezirksausschuß gegen den Kreisausschuß in Oels wegen Steuerbelastung seines Oelser Lehensgutes angestrengt. Der Verhandlungstermin ist auf den 15. September angesetzt. Zur Erkrankung des Fürsten Herbert Bismarck erfährt die Staatsb.=Ztg. von bestunterrichteter Seite, daß das gegenwärtige Leiden des Fürsten von einer Austernvergiftung herrührt, die er sich vor längerer Zeit in London zugezogen hat. Allerdings trat nach dem Austerngenuß ein Zustand auf, der mit einem Schlaganfall Aehnlichkeit hatte, sich aber nicht als solcher herausstellte. In der Umgebung des Fürsten sieht man nicht ohne Sorge dem Ausgange des Leidens entgegen doch ist nach der Aussage der Aerzte begründete Hoffnung auf Heilung vorhanden. Oberpräsident Dr. Wentzel. Der Rücktritt des preußischen Ministers des Innern Freiherrn v. Hammerstein steht der Staatsb.=Ztg. zufolge tatsächlich bevor. An der Annahme seines dem Kaiser schon längere Zeit vorliegenden Entlassungsgesuches sei nicht zu zweiseln. Die Frage seines Nachfolgers ist bagegen noch nicht entschieden. In erster Linie kommt zwar der Oberpräsident v. Hannover, Dr. Wentzel, in Frage. Dieser aber hat bei seinem Besuche in Norderney vor 14 Tagen den Reichskanzler Grafen v. Bülow geDr. Wentzel beten, von seiner Person Abstand zu nehmen, da er lieber in Hannover bleiben möchte. Ob der Verzicht ein entgiltiger ist, darf bezweifelt werden, da der Kaiser die Ernennung Dr. Wentzels ausdrücklich wünscht. Der Personenwechsel im hannoverschen Oberpräsidium galt s. Z. als eine Konzession an den Liberalismus; in demselben Sinne dürfte auch der bevorstehende Wechsel im Ministerium des Innern erfolgen, der zwischen dem Kaiser und dem Grafen Bülow in demselben Augenblicke beschlossen wurde, als die Entscheidung über Freiherrn v. Mirbach getroffen wurde. Graf Botho von Wedel. Der Reichsanzeiger veröffentlicht heute die Ernennung des bisherigen ersten Sekretärs bei der Kaiserlichen Botschaft in Wien, Botschaftsrat Grafen Botho von Wedel zum Generalkonsul in Budapest. Prediger Wallfisch. Die„Welt am Montag" brachte die Nachricht, daß der Staatssekretär des Reichspostamtes dem Prediger D. Wallfisch für seine Agitation zur Bekämpfung der Sozialdemokratte Portofreiheit zugestanden habe. Nach Informationen der N. A. Z. ist diese Angabe unrichtig. Aus Deutsch=Südwestafrika wird der Nat.=Zig. berichtet: Gouverneur Leutwein, dessen Verhältnis zum General v. Trotha durchaus gut ist, geht mit einer größeren Abteilung demnächst nach dem Süden, um etwaigen feindlichen Kundgebungen der Nama=Stämme von vornherein entgegentreten zu können. Schon hieraus geht hervor, daß der Höchstkommandierende den Gouverneur als Kenner der Verhältnisse zu schätzen weiß. Das Zusammenwirken dieser beiden Männer wird ohne Zweifel dem Lande bald einen endgiltigen Frieden sichern, wenn die augenblickliche Lage durch Niederwerfung der Herero und Entwaffnung der Namastämme geklärt sein wird, das Vertrauen hat die ganze Kolonie. Lotaz Interessante Mitteilu## gegen. Unsere Orin Ouellenangebe und Allgemeines nehmen wir gern ent2 Arikel dürsen um mit dentlicher Densäl. Zig.— nachgedruckt werden. Bieleseld, 8. September. Partei= und Wahlnachrichten am Ein Mittelstandskonareß soll 16. Oktober in Berlin tagen, der sich hauptsächlich die Bekämpfung der Warenhäuser und Konsumvereine zum Ziel gesetzt hat. Referate haben dem Vernehmen nach die Herren Abgeordneten Hammer= Zehlendorf und Professor Suchsland=Halle übernommen. Dortmund, 6. Sept. Nationalliberaler Parteitag. Der für Ende Juni geplant gewesene und dann verschobene Parteitag der nationalliberalen Partei der Provinz Westfalen findet" nunmehr bestimmt am 9. Oktober in Bochum statt. Ausland Oesterreich=Ungarn Der Handelsvertrag mit Italien. Ein römisches Telegramm des offiziösen Fremdenblatt bestätigt, daß die Handelsvertragsverhandlungen zwischen Italien und Oesterreich=Ungarn einem günstigen Ende nahe gerückt sind und daß die Unterzeichnung der Verträge in den nächsten Tagen erfolgen dürfte. X Neuer der Lintigen Nummer beginnen wir mit dem Abbruc eines neuen Romans:„Svante Ohlsen'##aus der Feder des bekannten und beliebten#manciers Franz Rosen. Die Handlung dieser jofselnd geschriebenen Erzählung spielt in der Heimat Ibsens und Björnsons, jenem romantischen westlichn Teile Skandinaviens, den unser Kaiser zur Ersolung jährlich mit Vorliebe aufzusuchen pflegt. Wir hoffen mit dem Abdruck dieses Romans unsern Lesern eine Freude zu bereiten. Die Einweihung des neuen Rathauses ist auf den 11. Oktober vom Magistrat in Aussicht genommen. Die Vorbereitungen zu der Feier werden von einem Festausschuß besorgt, dem die Herren Oberbürgermeister Bunnemann, Beigeordneter Törner, Stadträte Kaselowsky und Heringhaus angehören. In den Ausschuß werden außerdem noch von der Stadtverordnetenversammlung einige Herren aus ihrer Mitte hinzugewählt. Italien Der Bischof von Laval hat Rom verlassen, und wird sich in einigen Tagen nach Frankreich zurückbegeben. Er hat in Rom nur mit dem Papst und dem Staatssekretär Merry del Val gesprochen. Er ist nicht vor das heilige Offizin gestellt worden. XX Der nationalliberale Parteitag für die Provinz. Westfalen findet am 9. Oktober dieses Jahres in Bochum statt. Es ist folgende Rednerliste vorgesehen: Abgeordneter Schmieding über Kanalfrage, Abgeordneter Westermann über die Zechenstillegung, Abg. Patzig über die Handelsverträge und Abgeordneter Dr. Hackenberg über Schulkompromiß. + Die nächste Feldpost nach Afrika geht von Berlin am 12. d. M. ab. Sie benutzt den am folgenden Tage von Hamburg abgehenden Woermanndampfer nach Swakopmund." Er ist dort am 11. Oktober fällig. Rußland Notstand in den Industriebezirken. Aus Petersburg wird der D. Tagesztg. geschrieben: Der Krieg hat einen sehr schlimmen Einfluß auf die wirtschaftliche Lage in Rußland geübt. Besonders in den Industriebezirken äußern sich die Wirkungen der unglücklichen Kämpfe im Osten Asiens. Zahlreiche Fabriken haben sich genötigt gesehen, ihre Thore zu schließen, und andere schränken ihren Betrieb ein. Dadurch sind natürlich zahlreiche Arbeiter arbeitslos geworden und die Armut unter den Proletariern nimmt überhand. In hervorragendem Maße tritt das im Weichselgebiete hervor, wo die Industrie recht stark entwickelt ist. Die Arbeitslosigkeit hat dort einen derartigen Umfang angenommen, daß die Regierung sich veranlaßt gesehen hat, einzugreifen. Auf Befehl des Generalgouverneurs von Warschau sind Komitees gebildet worden, denen der Kampf mit dem aus der Arbeitslosigkeit erwachsenen Elend übertragen wurde. Die Komitees sollen zunächst die Zahl der Arbeitslosen im ganzen Gouvernement. sowie den Grad ihrer Bedürftigkeit genau seststellen. Darüber müssen sie dem Generalgouverneur berichten. Das wäre an sich keine schwierige Arbeit, die in einigen Wochen erledigt werden könnte, die Komitees sollen jedoch auch dafür sorgen, daß den Arbeitslosen lohnende Beschäftigung nachgewiesen werde, und sie sollen den größten Teil der Mittel zusammenzubringen suchen, welche denjenigen überwiesen werden, die nirgends untergebracht werden können. Beides wird sich nicht leicht verwirklichen lassen. Es ist kaum anzunehmen, daß die wohlhabenden Klassen zu neuen Opfern für einen Zweck, der mit dem Kriege nicht in unmittelbarem Zusammenhange steht, sich ohne weiteres bereit finden lassen. Die Anordnung des Generalgouverneurs ist daher ein Schlag ins Wasser. Sie beweist aber auch die Verlegenheit der Regierung gegenüber der Notlage, die in weiten Kreisen der Industriebezirke des Reiches herrscht. Die Staatskasse ist offenbar stark erschöpft, und weil man in Petersburg nichts beisteuern kann, ist man auf das Auskunftsmittel der Komitees verfallen. Dieses wird aber nicht viel nützen. Ueber den Krawall in Riga am 28. August erfährt das Leipz. Tagebl. noch graufige Einzelheiten. Die Urheber des Krawalls waren lettische Sozialisten, die vor das Gefängnis zogen, um ihrer Entrüstung darüber Ausdruck zu geben, daß das Gnadenmanifest des Zaren allerlei Gefindel berücksichtigte, aber den politischen Verbrechern, die noch im Gefängnis schmachten, nicht zugute gekommen sei. Noch ehe ein starkes Polizeiaufgebot auf dem Platze vor dem Gefängnis eingetroffen war, erschien zweite Polizeimeistergehilfe Lischin mit zwei Freiwillige für Afrika Für einen demnächst nach Südwestafrika abzusendenden Feldvermessungstrupp werden Photographen. Mechaniker, Steindrucker und Zinkdrucker benötigt. Anmeldungen von Freiwilligen dieser Berufsarten aus dem Beurlaubtenstande werden bis zum 11. September 1904 jeden Vormittag auf dem hiesigen Bezirkskommando entgegengenommen. = Französischer Vortrag und Rezitation I Auf den heute abend stattfindenden Vortragsibend des Herrn Prof. Villemin in der Augusta Liktoria=Schule sei hierdurch hingewiesen. 9 Ruhetag Die seit gestern hier einquartierte 4. Schwadron es Westfälischen Ulanenregiments Nr. 5 hat heute tuhetag, der besonders den Pferden, die in letzter zeit stark angestrengt wurden, gut tun wird. der Schutzleuten bei den Tumultuanten und forderte sie zum Verlassen des Platzes auf. Ein Steinhagel war die erste Antwort, ein regelrechtes Peletonfeuer aus Revolvern, die die Demonstranten mit sich führten, die weitere. Durch mehrere Schüsse in der Brust, am Halse und im Rücken verwundet, stürzten Lischin und die Schutzleute zu Boden. Der Haufe warf sich auf sie. Dem Polizeimeistergehilfen wurden mit Messern die Arme zerschnitten, ein Ohr abgeschnitten, ein Auge ist schwer verletzt, sowie Kopf und Gesicht durch Fußtritte bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Auch die beiden Schutzleute wurden schwer verwundet. An dem Aufkommen Lischins wird gezweifelt. Als die aufgebotene Polizeimannschaft endlich erschien, hatte sich der Haufe längst in alle Winde zerstreut, und es ist nicht so unwahrscheinlich, daß auch diesmal— wie schon früher bei ähnlichen Vorkommnissen— zufällig des Weges kommende, harmlose Straßenpassanten als vermeintliche„Schuldige" verhaftet worden sind. Das Skandalöseste ist aber, daß während dieser blutigen Vorgänge das Militär einer benachbarten Kaserne — ob die Soldaten allein, oder auch die Offiziere, ist nicht bekannt— auf dem Zaun des Kasernenhofes saß und in aller Gemütsruhe zusah, wie drei Polizisten von einer wilden Horde auf das grausamste mißhandelt wurden. % Die Bielefelder Turngemeinde ielt am Dienstag Abend im Vereinslokal Keymeier hhre Monatsversammlung ab. Der 2. Gemeindewart, Herr Stadtrat Schneider, eröffnete und leitete ie Sitzung. Nachdem die Aufnahme einiger Mitlieder und Turnschüler beschlossen war, wurde als Schriftwart Turngenosse Stoffel gewählt, Als Punkt der Tagesordnung erfolgten Berichte über as Harkortbergfest, Geburtstagsfeier Jahns und hen Turngang der Zöglingsabteilung. Das Stifungsfest, dessen Vorbereitungen schon eifrig berieben werden, feiert der Verein am 15. Oktober n althergebrachter Weise in der Eintracht. Die für en 25. d. M. in Aussicht genommene Tagesturnahrt über Horn=Meinberg=Silbermühle, Vilmerstoot ach der Brandstätte Schlangen, von hier über ippspringe nach dem Sennelager wurde von der Versammlung genehmigt. Für den in Münster i. V. stattfindenden Kreistag wählte die Versammlung ls Vertreter des Vereins den 1. Turnwart Bartsch. zum Schluß der Sitzung wurde noch beschlossen, sie Rekruten=Abschiedsfeier am Sonnabend, 1. Okober, durch einen Abendturngang nach der Hünenurg mit anschließendem Kommers zu begehen. Uebernahme des militärischen Gepäcktrausportes In nächster Zeit ist zur Fortschaffung des Geder hier eintreffenden Truppen die Gestellung größeren Anzahl ein= und zweispänniger Waen erforderlich. Diejenigen, die bereit sind, solche fuhren zu übernehmen, können sich im neuen Rataus, Zimmer 12, melden. Der Staat zahlt beinntlich, wenn ein billigeres Angebot nicht voregt, bei einer Leistung von 6 bis 12 Stunden ir einen Einspänner 8 Mark und für einen Zweisänner 12,50 Mk. und wenn die Leistung täglich der 12 Stunden dauert, für einen Einspänner 12 kk. und für einen Zweispänner 18,75 Mk. Eine weitverbreitete Unsitte es, beim Vorübergehen an einem Getreidefelde ne Aehre abzureißen und die Körner zu essen. lelch traurige Folgen das unter Umständen zeitimn kann, mußte der Sohn eines Mühlenbesizers i Hameln erfahren, der von einer neuen Getreide#ndung einige Körner probiert hatte. Er erkrankte a Strahlenpilz und starb nach kurzer Krankheit dtz aller angewandter Mühe. Ein einziges Korn, t dem sich der Strahlenpilz vorfindet, ist imstanein Menschenleben zu vernichten. Also Vorsicht! äcks iner a Vom neuen Rathause... 8.45 Da täglich noch eine Anzahl Leute im Rathausi die verschiedenen Geschäftszimmer nicht finden, se nochmals darauf hingewiesen, daß im Treppenhise des Erdgeschosses rechts, Eingang vom NeuNekt aus, eine Uebersichtstafel der vorhandenen Gchäftsräume angebracht ist. Das am meisten verFlich gesuchte Büreau ist die Ausgabestelle der dalidenkarten, das die Bezeichnung„Arbeiterverbrung" trägt und sich im ersten Obergeschoß, Agang von der Viktoriastraße im Zimmer 33 bebet. Serbien Krönungsfeier. Der Berliner serbische Gesandt begidt sich am nächsten Dienstag Gesandte beaiht sich am nächsten Dienstag zu den Krönungsfeierlichkeiten nach Belgrad. Die Krönung soll nunmehr bestimmt am 21. September stattfinden. * Geschenk Die Firma A. W. Kisker hier hat für das neue ##haus ein großes Damastgedeck mit eingewebtem Refelder Wappen geschenkt, das vom Magistrat * D a n k a n g e n o m m e n w u r d e. 0 Die Marine=Rekruten den bereits ihre Einberufungen V einberufen die Ausgehobenen scher: für die 1. und Pftdivisionen und erhalten. Es zum 30. Sep.N e D;, Zur Aufbewahr Gat sich lufttrockener Früchte behalten da einen guten Geschma des. folgenden Jahr Schimmeroildung, 1 können nicht anstecke konservierten Obstes jenigen der frei auf Aepfel. Die Tätigkeit soll erweitert werder Aufmerksamkeit auc wenden. Zugleich erhöht werden. Altertümer. Im neuen Rath des Erdgeschosses. v Truhen aufgestellt. Stadt angekauft ur mehr solcher Stück geschafft. X Die Vorbildung Im Interesse de Apothekerberufe zuzu aufmerksam gemach Apothekereleve bis s1 noch die Reife für nasiums oder Rea 2. Oktober d. Is. ab 0 Die silberne Ho feierte gestern Herr Gemahlin. Dem F beiwohnen und zwe mutter, die Mutter, des Jubilars. * Markwährung Am 1. Januar! sein, seit 1 Mark St Eine Königliche Ve bestimmte zunächst die Einführung der Januar 1875 ab fü Entworfen und gepr in den Jahren 1873 * Fabrik= oder Wie sehr bei Be oder Handwerksbetr maßgebenden Behör sind aus den letzten Beispiele zu verzeich mitteilt, wurden drei werkskammer für Gewerbeinspektion Buchdruckereien us Handwerksbetrieb. druckereien nunmehr fahren, was sie eigen Falle— es handelt Schlosserei mit Gies werkskammervorstan Urteil; er will des Unterlagen feststeller Schlosserei oder der nach der Lage der# merkmale zwischen jemals gefunden wi nicht abzusehen, wan und Handwerker ein IO Straßenbezeil Die Straße Alt nennung Schildescher Personalien Der Unteroffiziel Schutzmann auf Pr. aus Detmold als gewählt worden. Tag Freitag, de Zur Neustadt“.T Apollotheater Aus Provinz hr. Milse. 7. S. Auf dem hiesigen flossenen Monat Ar verzeichnen: Gebur lichen und 6 weibl 1 Eheschließung. 2 1 Kind. Friedrichs Krankheiten.) der Scharlach ausg liegen sämtliche Kin heit darnieder. Ar Stellen zu verzeicht * Herford, 7 gel.) stellt sich jet mark ein; indem d Die Anwohner sind ser aus Quellen zu beachtet blieben un nutzt wurden, auf tummelten. * H e r f o r d, 6 der Erde.) Bei der Johanniskirche von 3 Metern auf gefertigten Sarg. eine ganze Reihe vr gen, die eine eigen Wie der Rh.=W. 31 geiteren Ausschachti Overfläche eine L# stämmen frei, deren * Detmold, 7. ausgebrochen den die zum 30. rufenen Reservisten etwa 500 Mann, Herford gesammelt Personen beträgt n 193. Bei den meist um typhus=verdächt heir scheint ihren H bereits in der A gestern vormittag n Gestorden sind bis * B ü c k e b u r g, Sekliendorf.) sehensten Mitglied Bauernstandes, ist gestorden. Reugen ∆ Ugemeines skreise nehmen wir gern entürsen nur mit deutlichen = nachgedruckt werden. #feld, 8. September. ner beginnen wir mit Romans:„Svante es bekannten und betosen. 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Also Vorsicht! ihl Leute im Rathauzimmer nicht finden, en, daß im TreppenEingang vom Neufsel der vorhandenen Das am meisten verie Ausgabestelle der eichnung„Arbeiterverersten Obergeschoß, de im Zimmer 33 behier hat für das neue deck mit eingewebtem das vom Magistrat ungen erhalten. Es benen zum 30. Seporardechsen ie Zur Aufbewahrung frisch gepflückten Obstes it sich lufttrockener Sand am besten bewährt. Die „Früchte behalten dadurch ein frisches Aussehen und ##einen guten Geschmack und dauern bis zum Sommer des folgenden Jahres. Auch bleiben sie frei von Schimmelbildung, und etwa faulende Exemplare können nicht anstecken. Der Wasserverlust dieses so konservierten Obstes beträgt nur die Hälfte von demjenigen der frei auf Gestellen und Lagern liegenden Aepfel. Die Tätigkeit der Gewerbeaussichtsbeamten soll erweitert werden. Sie sollen in Zukunft ihre Aufmerksamkeit auch dem Wohnungswesen zuwenden. Zugleich wird die Zahl dieser Beamten erhöht werden. Altertümer. Im neuen Rathause sind jetzt im Treppenhause des Erdgeschosses, vom Neumarkt aus, drei alte Truhen aufgestellt. Die Altertümer sind von der Stadt angekauft und werden später vielleicht noch mehr solcher Stücke zu Dekorationszwecken angeschafft. X Die Vorbildung für den Apothekerbernf. Im Interesse der jungen Leute, welche sich dem Apothekerberufe zuzuwenden beabsichtigen, sei darauf aufmerksam gemacht, daß für den Eintritt als Apothekereleve bis spätestens zum 1. Oktober d. Is. noch die Reife für die Obersekunda eines Gymnasiums oder Realgymnasiums genügt. Vom 2. Oktober d. Is. ab ist Primareise erforderlich. 0 Die silberne Hochzeit feierte gestern Herr Fabrikant Raphael Edel und Gemahlin. Dem Feste konnten fünf Generationen beiwohnen und zwar die noch sehr rüstige Großmutter, die Mutter, eine Tochter und eine Enkelin des Jubilars. * Markwährung Am 1. Januar 1905 werden 30 Jahre verflossen sein, seit 1 Mark Stücke zur Einführung gelangten. Eine Königliche Verordnung vom 28. Juni 1874 bestimmte zunächst für die Norddeutschen Staaten die Einführung der Reichsmarkrechnung vom 1. Januar 1875 ab für den allgemeinen Verkehr.— Entworfen und geprägt wurde diese Münze bereits in den Jahren 1873 und 1874. * Fabrik= oder Handwerksbetrieb? Wie sehr bei Beurteilung der Frage, ob Fabrikoder Handwerksbetrieb, selbst die Meinungen der maßgebenden Behörden auseinandergehen, dafür sind aus den letzten Tagen einige bemerkenswerte Beispiele zu verzeichnen. Wie die„Rh. W. Ztg.“ mitteilt, wurden drei Buchdruckereien von der Handwerkskammer für Handwerksbetriebe erklärt, die Gewerbeinspektion charakterisierte dagegen zwei Buchdruckereien as Fabrikbetriebe und eine als Handwerksbetrieb. Demnächst werden die Buchdruckereien nunmehr von der Aufsichtsbehörde erfahren, was sie eigentlich sind. In einem anderen Falle— es handelte sich um eine Schmiede und Schlosserei mit Gießereibetrieb— kam der Handwerkskammervorstand selbst zu keinem abschließenden Urteil; er will deshalb erst durch zahlenmäßige Unterlagen feststellen lassen, ob die Schmiede und Schlosserei oder der Gießereibetrieb überwiegt. Da nach der Lage der Dinge genaue Unterscheidungsmerkmale zwischen Fabrik und Handwerk kaum jemals gefunden werden dürften, so ist auch gar nicht abzusehen, wann diese Scherereien für Behörden und Handwerker einmal ihr Ende erreichen. IO Straßenbezeichnung Die Straße Altenschildescherweg soll die Benennung Schildescherstraße erhalten. Personalien Der Unteroffizier Oetken aus Detmold ist zum Schutzmann auf Probe und der Gefreite Schmold aus Detmold als Hilfsschutzmann auf Probe hier gewählt worden. Tageskalender Freitag, den 9. September 1904 Zur Neustadt“. Damenorchester Hütter, 8 Uhr. Apollotheater: Künstlervorstellung 8 Uhr. Aus Provinz und Nachbarschaft hr. Milse. 7. Sept.(Standesamtliches.) Auf dem hiesigen Standesamte waren im verflossenen Monat August folgende Personalien zu verzeichnen: Geburten 10, davon waren 4 männlichen und 6 weiblichen Geschlechts. Es erfolgte 1 Eheschließung. Die Zahl der Sterbefälle betrug 1 Kind. Friedrichsdorf, 7. Sept.(Ansteckende Krankheiten.) Hier ist jetzt unter den Kindern der Scharlach ausgebrochen. In manchen Familien liegen sämtliche Kinder an dieser ansteckenden Krankheit darnieder. Auch Diphtheritis ist auf einigen Stellen zu verzeichnen. * Herford, 7. September.(Wassermangel.) stellt sich jetzt auch in der Radewiger Feldmark ein; indem daselbst viele Brunnen versiechen. Die Anwohner sind genötigt, ihren Bedarf an Wasser aus Quellen zu schöpfen, die bisher völlig unbeachtet blieben und als Tümpel und Teiche benutzt wurden, auf denen sich Gänse und Enten tummelten. * Herford, 6. September.(Funde in der Erde.) Bei Fundamentierungsarbeiten an der Johanniskirche stieß man neulich in einer Tiefe von 3 Metern auf einen aus einem Baumstamm gefertigten Sarg. Jetzt hat man in derselben Tiefe eine ganze Reihe von auseinandergeschichteten Särgen, die eine eigenartige Bauart ausweisen, entdeckt. Wie der Rh.=W. Ztg. berichtet wird, legte man bei weiteren Ausschachtungen 5 Meter unter der heutigen cherfläche eine Lage von Eichen= und Buchennummen frei, deren Zweck noch nicht aufgeklärt ist. “ D e t m o l d, 7. S e p t.( W e g e n d e r h i e r ausgebrochenen Typhusepidemie) werden die zum 30. September zur Uebung einberufenen Reservisten und Landwehrleute, zusammen etwa 500 Mann, nicht in Detmold, sondern in Herford gesammelt werden. Die Zahl der erkrankten Personen beträgt nunmehr, laut amtlicher Meldung, 193. Bei den meisten Kranken handelt es sich nur um typhus=verdächtige Erscheinungen. Die Krankheit scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben und bereits in der Abnahme begriffen zu sein, da gestern vormittag nur 9 Anmeldungen erfolgt sind. Gestorden sind bis jetzt 2 Typhuskranke. * Bückeburg, 8. Septbr.(Meier SpießSekliendorf.) einer der bekanntesten und angeschensten Mitglieder des Schaumburg=Lippischen Bauernstandes, ist hier im Alter von 71 Jahren gestorden. * Stadthagen, 7. September.(Schulsache.) Mit höchster Genehmigung ist vom 1. Oktober d. J. ab der Rektor Daseler als Hauptlehrer von der Bürgerknabenschule zur Bürgertöchterschule daselbst versetzt worden, der Lehrer Steinsiek zum Hauptlehrer an der Bürgerknabenschule ebendaselbst ernannt worden. = Dortmund, 8. Sept.(Die Wechselfälschungen) des Tonwerksbesitzers Johannes Peters sind weit umfangreicher, als anfänglich angenommen wurde. Der Betrag von 150000 Mark dürfte überschritten werden. Lüdenscheid, 7. September.(Eisenbahnunfall.) Vorgestern abend erfolgte auf dem Bahnhofe Oberbrügge ein Eisenbahnunfall. Der um 8 Uhr 40 Minuten abfahrende Personenzug fuhr bei der Ausfahrt aus dem Bahnhose in einen Güterzug hinein. Ein Wagen des letzteren wurde zertrümmert. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Die Züge erlitten bedeutende Verspätungen. * Langendreer, 7. September.(Die letzte Schicht!) Gegen 8½ Uhr wollte sich gestern abend ein hiesiger unverheirateter Bergmann zur Schicht nach Zeche„Bruchstraße" begeben. Unter der Eisenbahnunterführung an der Gasstraße kreuzten sich gerade ein Straßenbahnwagen und ein schwerer Bierwagen. Der Bergmann geriet in der Dunkelheit unter den Bierwagen, wurde überfahren und so schwer verletzt, daß er nach einer halben Stunde in einer Wirtschaft, wohin man ihn gebracht, seinen Geist aufgab. * R o t t h a u s e n, 7. S e p t.( U n g l ü c k s f a l l.) Auf der Zeche„Dahlbusch“, Schacht 5, ereignete sich ein schwerer Unglücksfall dadurch, daß drei Berg= leute trotz des Verbotes mit der Fixförderung von Sohle zu Sohle fuhren. Ein Bergmann stürzte in die Tiefe und war sofort tot, während die beiden anderen verletzt wurden. * Essen, 7. September.(Jubiläum Kruppscher Beamter.) 350 Beamte der Kruppschen Werke, die 25 Jahre und länger in der Gußstahlfabrik tätig sind, wurden vorgestern abend auf der Villa Hügel von Frau Geheimrat Krupp und den beiden Töchtern festlich empfangen. Als Andenken wurde jedem der Herren eine wertvolle Busennadel überreicht. * Düsseldorf, 7. Sept.(Schlechte Erfahrungen) mit der Einrichtung der freien Aerztewahl hat die hiesige Ortskrankenkasse gemacht. Sie war eine der ersten, welche die freie Aerztewahl einführte. Die erste halbjährige Periode der freien Aerztewahl hat nun ergeben, daß ohne Erhöhung der Beiträge oder Herabsetzung der Leistungen das System der freien Aerztewahl gegenüber dem früheren System der beschränkten Aerztewahl bei der Kasse nicht durchführbar ist. In ärzt= liche Behandlung traten im ersten Halbjahr 10 862 Mitglieder, gleich 91 Prozent der Gesamtmitglieder, während 523 Mitglieder auswärtige und Nichtkassenärzte in Anspruch nahmen. Von diesen 10 862 Mitgliedern wurden 3440 gleich 31,67 Prozent als erwerbsfähig befunden, also jedes dritte Mitglied. Das ist ein Prozentsatz, wie er selbst in den schweren Jahren der Influenza=Epidemie nicht zu verzeichnen war. Während im Jahre 1903 die Kasse noch mit einem Ueberschuß von 22 439 Mk. rechnen konnte, stand in dem betreffenden Halbjahr einer Einnahme von 119 883 Mark eine Ausgabe von 152 943,70 Mark gegenüber, so daß eine Mehrausgabe von 33 069 Mark entstand. Vermischtes Der Hafenarbeiter=Ausstand in Marseille " 3000 Hafen= und Dockarbeiter haben das Streikkomitee beauftragt, mit den Unternehmern auf der Grundlage der alten Bedingungen in Verhandlungen einzutreten. Der Präsident der Handelskammer beglückwünschte die Docker zu diesem Entschluß und hat für heute eine Konferenz mit den Unternehmern. anberaumt. Andererseits hat der Generalsekretär des Dockerverbandes an alle Sekretär der Einzelverbände in den franzosischen und algerischen Häfen das telegraphische Ersuchen gerichtet, heute die Arbeit wieder aufzunehmen. Die Wasserschäden des Hochwasserjahres 1903 in Preußen werden amtlich auf 43.7 Mill. Mark in 6501 Gemeinden angegeben. Unfall des Großherzogspaares von Mecklenburg Als der Großherzog von Mecklenburg und seine junge Gemahlin sich in Altona von der Parade zurückbegeben vollten, und sich noch auf dem mit vier Rappen bespannten Wagen unweit des Paradefeldes vor Bahrenfeld befanden, scheute aus unbekanntem Grunde das eine der Stangenpferde, bäumte sich hoch auf und stürzte nieder. Dabei geriet es mit einem Hinterbein in ein Vorderrad des Wagens, wodurch ihm das Bein gebrochen wurde. Das Pferd schlug mit dem anderen Hinterfuß gegen den Kutschersitz des Wagens. Der Großherzog und seine junge Gemahlin sprangen schnell aus dem Wagen und der Leibjäger hieb die Stränge der Pferde durch, da auch die anderen Tiere unruhig geworden waren. Offiziere, welche Hilfe leisten wollten, kamen von allen Seiten herzu, es war aber keine Freimachung des Wagens möglich, ehe Pioniere zur Stelle waren, welche das gestürzte Pferd aus dem Rade befreiten und den Weg freimachten. Der Kaiser schickte seinen Flügeladjutanten, Oberstleutnant v. Plüßkow, um sich nach dem Ausgange des Unfalles zu erkundigen, der große Beunruhigung hervorgerufen hatte. Man konnte ihm melden, daß das großherzogliche Paar keinen Schaden genommen habe. Der Großherzog und die Großherzogin fuhren in einem anderen Wagen weiter. Das Pferd, welches den Hinterfuß gebrochen hatte, wurde von einem Feldgendarm erschossen. 0 Zur Prinzessin=Flucht. Prinz Philipp von Koburg hat gegen die beiden an der Entführung der Prinzessin Luise beteiligten Personen, Hotelier Weitzer und Frau Marie Stöger. Haftantrag gestellt. * Der Selbstmord des Advokaten Dr. Herz „ in Wien. Wie von der Polizei festgestellt wurde, unterschlug der durch Selbstmord gestorbene Advokat Dr. Ludwig Herz sämtliche bei ihm liegende Depots in Höhe von einer Million Gulden. Die Entdeckung der Malversationen hatte erregte Auftritte in den Räumen der heute geöffneten Bureaus des Advokaten zur Folge, da mehrere seiner Verwandten um ihre Habe gekommen find; außerdem sind einige Aristokraten geschädigt. 4 80' Der deutsche Feuerwehrtag in Mainz schließt mit einem Defizit ab, das nach oberflächlicher Schätzung ca. 12000 Mk. beträgt und wohl von der Stadt getragen werden muß. Gerichtssaal 8 Prozeß Dasbach=Hoensbroech. Der am 23. September bei dem hiesigen Oberlandesgericht anberaumte Prozeß des Kaplans Dasbach=Hoensbroech wird sicherem Vernehmen nach vertagt werden. Neueste Nachrichten (Telegraphische und telephonische Meldungen der„Westsälischen Zeitung“.) Ludwig von Bayern ∆. München, 8. September. Herzog Ludwig von Bayern. Das Befinden des im Manövergelände bei Regensburg mit dem Pferde gestürzten Herzogs Ludwig Wilhelm in Bayern erregt keine Besorgnis mehr. Es liegt eine einfache Gehirnerschütterung vor, die nachteilige Folgen wohl nicht hinterlassen wird. Der Brand in Dingelstädt(Eichsfeld), 7. Sept. Gestern früh ist das Feuer zum Stillstand gekommen. Im ganzen sind etwa fünfzig Häuser niedergebrannt. Den Anstrengungen von 14 Feuerwehren gelang es, die bereits brennende Hauptpfarrkirche soweit zu retten, daß nur der Dachstuhl und die Fenster beschädigt wurden. Der Schaden wird auf über eine Million geschätzt. Großfeuer & Berlin, 3. Septbr. Gestern abend brach in den Eisenbahn=Hauptwerkstätten zu Tempelhof bei Berlin Großfeuer aus. Zwei Gebäude sind mit 30 Waggons niedergebrannt. Räuberischer Aeberfall 8 Berlin, 8. Sept. In Großlichterfelde wurde der 76jährige Rentier Hesse Nachts in seiner Wohnung von einem arbeitslosen Maler überfallen, lebensgefährlich verletzt und beraubt. Der Tater ist entflohen. D Magdeburg, 8. September. Die Wirtschafterin Stief aus Berlin beging ein Revolverattentat gegen einen hiesigen Kaufmann, weil er das seit 6 Jahren bestehende Verhältnis mit ihr lösen wollte. Hierauf schoß sich die Wirtschafterin eine Kugel in den Mund und war sofort tot. Der Kaufmann ist nur leicht verletzt. Von glühendem Straßburg i. E., 3. Septbr. Auf dem Hüttenwerk de Wendel entstand ein Bruch am Hochofen. Von den glühenden Eisenmassen wurden 4 Arbeiter verschüttet, 3 tötlich verletzt. Die Anruhen in Armenien O Genf, 8. September. Der Rat der revolutionären armenischen Komitees hat heute folgende Depesche an die Minister der Auswärtigen Angelegenheiten der Signatarmächte des Berliner Vertrages gerichtet: Die türkische Regierung hat die Mobilisierung des vierten Armeekorps in Erfinghian angeordnet und sie wird unter dem Vorwande, den Aufstand zu unterdrücken zu neuen Metzeleien schreiten. Die revolutionären Armenier verlangen durchaus nicht, daß man sie schone, aber sie haben das Recht zu verlangen, daß die türktsche Regierung bei ihrem Kampfe gegen die armenische Bewegung nicht ihre unmenschlichen mörderischen Angriffe gegen unschuldige Wesen richtet, Männer, Frauen und Kinder Andernfass würde die revolutionäre Partei genötigt sein, zu extremen Maßregeln zu greifen, deren sie sich jetzt enthält. Wir hoffen, daß die Diplomatie durch eine wirksame Intervention endlich die Sicherheit der friedlichen Bevölkerung garantiert wird. Ausschreitungen Kolosvar(Ungarn), 8. Sept. In Debrod stürmten eine Anzahl Einwohner das Haus des Kreisnotars, richteten arge Verwüstungen an und verletzten die Frau des Notars schwer. Drei Arbeiter verunglückt ∆ Trient, 8. Sept. Durch das Reißen eines großen Förderdrahtseiles wurden 3 Holzarbeiter getötet. Anglücksfall bei Schießübungen. D Portsmonth, 8. Septhr. Bei den Schießübungen an Bord eines Kanonenbootes explodierte ein Geschütz. 3 Seelente wurden getötet. 2 schwer verwundet. Das Ende des Ausstandes. Chieago, 8. Septdr. 25597 Ausständige haben sich zur Fortsetzung des Streiks in der Fleischwarenindustrie ausgesprochen und 2403 für Wiederaufnahme der Arbeit. Der ## 2 Aruue 8m Paris. 8. Sept. Aus Petersburg wird telegraphiert, daß gegenwärtig Wassenruhe zwischen beiden Armeen vorzugsweise durch Mangel an Lebensmittel während der letzten Gewaltmärsche eingetreten sei. Kuropatkin scheint sicher zu sein, in den nächsten 48 Stunden nicht angegriffen zu werden. Die augeordnete Mobilisierung von 100000 Mann in Kiew, Wilna und Kasan ist die Antwort Rußlands auf die hier und dort auftretenden Vermittlungsvorschläge. = Paris, 8. September. Nach einer Meldung aus Petersburg findet gegenwärtig eine Schlacht in der Nähe von Mukden statt und zwar zwischen den Truppen Kurokis und dem 1. und 17. Armeekorps. Kuropatkin marschiert mit dem Gros auf Tienling zu. X Petersburg, 8. September. Hier werden die Verluste der Russen von dem ersten Kampf bei Liaujang auf 30000 Mann angegeben. Bis in später Stunde gestern abend ist keine Nachricht eingetroffen, ob der Rückzug über Mutden hinaus fortgesetzt wird oder nicht. C Petersburg, 8. September. Nach weiteren Meldungen des Generals Sacharow vollzieht sich der Rückzug der Russen in voller Ordnung, nur die Nachhut hat unter den Belästigungen der Japaner zu leiden. Man vermutet, daß für die Japaner der Proviant und die Munition dringend werde, da die sehr schwer sei. tt London, 8. Sept. Eine Drahtung aus Mukden besagt, daß der Rückzug Kuropatkins unter den beklagenswertesten Umständen vor sich geht. Ungeheuere Regenmengen haben die Landstraßen in Moraste verwandelt. Es fehlt auch an Ambulanzen, so daß Verwundete preisgegeben werden mußten; viele starben an Hunger und Durst. Man befürchtet den Ausbruch von Seuchen. Es verlautet, Kuropatkin denke in Mukden oder in Tienling eine Schlacht zu liefern. a London, 8. Sept. Aus Petersburg wird gemeldet, Kuropatkin werde das Hauptquartier nach Charbin verlegen. In Mukden werde er wahrscheinlich keinen Widerstand leisten. Die Russen haben in den letzten 12 Tagen 3200 Mann an Toten und Verwundeten verloren. Die zweite Armee in Wladiwostok mit General Linewitsch soll erst im Mai mit ihren Operationen beginnen. Schlafüransheit unter den verwundeten Japanern Tschifu, 89 September. Wie berichtet wird, sind die meisten der in den Hospitälern von Charbin untergebrachten verwundeten Japaner von der Schlafkrankheit befallen. General Linewitsch in Wladiwostoß X Petersburg, 8. September. Aus Mukden wird gemeldet: General Linewitsch verbleibt in der Umgegend Wladiwostocks, um einen etwaigen japanischen Angriff auf Sachalin abzuwehren. Die Ausreise des baltischen Geschwaders (0 Petersburg, den 8. September. Das baltische Geschwader geht nun definitiv am 10. September von Kronstadt nach Libau und von dort am 14. September nach dem fernen Osten. Das Geschwader besteht aus 40 Fahrzeugen einschließlich der Minenboote und Transportschiffe. Verantwortlicher Redakteur i. V.: Karl Friedrich Dreßler, Bielefeld. Witterungs=Uebersicht. Bielefeld, 8. Septbr. Niedrigster Thermometer= stand in der Nacht+ 10 C. Thermometerstand um 10 Uhr vormittags+ 13 C. Barometer: 760 mm. Wind: W. Himmel: heiter. Bielefelder Wochenmarktspreise vom 8- September 1904, vorm. 10 Uhr (Amtlicher Bericht.) 4 Hamburger Importhaus, Rathaus- und Renteistr.-Ecke. Lebendfr. Schellfisch per Pfd. 11 Pfg. la. neue Holl. 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Die Direktion. 222062 Traugott Ochs. rstlingsAusstattungen 16226 Hemdchen, Jäckchen, Wickelbänder, Wickeltücher, Kindertücher, Taufkleidchen, wollene Kattun- und BarchendKleidchen, Tragröskchen, Steckkissen, Taufhäubcher und-Rütchen, Lätzchen, Taillenbändchen, Korsettchen, Kinderschürzen, Gesundheits-Korsette, Wagendecken, Zahnhalsketten, Zahnbänder, wasserdichte Betteinlagen Aussert billig im Baby-Bazar Herm. Sauerland, Fernsprecher 661, Gehrenberg 18. Auskünfte, vertrauliche, private, sowie geschäftliche, Vermittlungen aller Art. Einziehung von Forderungen besorgt prompt und streng gewissenhaft. Rud. Zdiarsky, 221671 Dortmund. 211 Verbindungen a. allen größeren Plätzen im In= und Auslande. Buntglas-Papier reizende Muster das Meter von 50 Pfg. an Aug. Eggers, Tapetenfabrik, Rathausstrasse 7. K000 Schlachthof. Am Freitag, den 9. Sept. 1904, morgens 8 Uhr: Verkauf minderwertigen Schweinefleisches. 5 für die kommende Saison von älteren bei mir gekauften Konfektionssachen ersuche ich höflichst, jetzt vornehmen zu lassen, da ich Infolge der durch die neuen gesetzlichen Bestimmungen verkürzten Arbeitszeit nicht in der Lage bin, nach dem 15. September noch Aenderungen anzunehmen. 219625,213 Pr Bdadtrr. 22016) Prachtvoll lebendfrische Schellsische Cabliau Seeaal Seelachs Schollen Rotzungen Steinbutt Backsische à Pfd. 20 Pfg. Geestemünder Fisch-Handlung Oberwallstraße, gegenüber Friedenstr. Tel. 897. Heute und morgen früh große Sendungen: Feinste Norderneyer Ncheuf, se. fette große Kabliau im Anschnitt, Schollen, Rotzungen, feinste Flußhechte und Zander, Steinbutt billigst, NordseeBratschellsische à Pfd. 20 Pfg., große lebende 22052: Tafelkrebse. L. Jacke. frisch angekommen, 18 u. 20 Pfg. per Pfund. 122066 Pstäumen 5 Pfg. per Pfd. Bahnhoftr. u. Gehrenberg 31. Prima neues Magdeburger empfiehlt 22050 Pera. 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Die Sachen sind größenteils gebraucht und können eine Stunde vor dem Verkauf besehen werden. Schildesche, den 6. September 1904. 21978 Lindemann. Gerdschrunk, Dop, Venreibdieeh und audere Kontormöbeln zu verkaufen. Off. unter 22033 an die Exped. der Westfäl. Ztg. Fahnen Reinecke, Hannover. 3 211 Zweit Die deutsche u in Gerade jetzt, wr kämpfen und damit Mittelpunkt des Int angebracht, auf ein 1 mit der Erhaltung de im engsten Zusamme 1902 trat eine Anza sammen, um über die beraten, die den Deu heit bieten soll, ihren Erziehung im Vaterl lassen. Freilich haber Zahl deutscher Schule doch nur da vorhand scher Tätigkeit vorha immer nur verhältnis Gebrauch machen kör Mehrheit müssen die h Schulen besuchen. Un tum zu leicht verlore Eltern in der Lage si herzuschicken, um sie lassen, so finden sie Ausbildung, die sie g ihrer Rückkehr ins Ar Anforderungen zu ger der Typus einer Schu schen im Auslande u nannten Männer schaff Schule eröffnet; zum schule hatte man das erwählt, das an der Main liegt. Zu ihrem Kapff ernannt, ein wü es verstanden hat, d kurzen Zeit des Best Aufschwung zu verhe des Juli war zum ers Publikum Gelegenheit die ganze Art des Ur wird, kennen zu lernen ist, entspricht natürli Schüler dermaleinst kehren sollen, um dort des Deutschtums täti der praktische Unterrich Gründliche Vorbildung richt, wie Schneidern, der Naturwissenschaften eine starke Betonung engster Verbindung n Geographie wird die geographie besonders Mathematik wird ein barkeit des Gelernten sches Rechnen. Der fr ginnt mit dem Englische hinzu. Sehr erfreulich allem der naturgeschich halten wird. 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Und de und kocht und bre schäumt, und der flo zu Welle und hinaufgeschleudert. 1 oer über die Berge nen Ausweg mehr fi ohnmächtiger Wut ur Wirbel. Die Nebelfa setzen vor ihm und eine hinter die ander dis Bäume vor sein 2 S 8 8 J 211— 94. Jahrg. Zweites Blatt s Preiswürdigken lenifleinhandel zogengemeinde. hierorts eingeführte buch für die este ist zum ern Preise von 2 Mk. den Synagogenzu beziehen. Der Vorstand. Sonntag (22057 haus PSUT onntag Mts. 0 rtags halber# 100.7 5=Haus. 900090 alber bleibt nabend und 222061 en. Malz. Mt prachtvol jed. schädlich. Säure. haft, Düsseldorf. Trauf! September er., Uhr F in Schildesche, en, 1 nene zweirigen zerlegbaren ne Koffer, 1 Wandt Sockel, 1 Partie ie Schrankkonsolen zu. einflügelig, mit Fenster, 5 □Meter 1 Schiebkarre, dene andere Wirtucht und können eine 1904.=21978 indemann. KIK, Iotisen ufen. Off. unter Itg. Pentsurtsche geit-““ 3 Bielefeld, Donnerstag, 8. September 1904 die deutsche Nationalschule in Wertheim a. Main Gerade jetzt, wo unsere Truppen in Afrika kämpfen und damit die koloniale Frage in den Mittelpunkt des Interesses gerück ist, erscheint es angebracht, auf ein Unternehmen hinzuweisen, das mit der Erhaltung des Deutschtums im Auslande im engsten Zusammenhange steht. Im Frühjahr 1902 trat eine Anzahl patriotischer Männer zusammen, um über die Begründung einer Schule zu beraten, die den Deutschen im Auslande Gelegenheit bieten soll, ihren Söhnen eine deutsch=nationale Erziehung im Vaterland selbst zuteil werden zu lassen. Freilich haben wir bereits eine stattliche Zahl deutscher Schulen im Ausland; aber sie sind doch nur da vorhanden, wo ein Mittelpunkt deutscher Tätigkeit vorhanden ist; es werden also da immer nur verhältnismäßig wenige sein, die davon Gebrauch machen können. In der überwiegenden Mehrheit müssen die heranwachsenden Kinder fremde Schulen besuchen. Und da geht dann das Deutschtum zu leicht verloren. Aber selbst wenn einzelne Eltern in der Lage sind, ihre Kinder nach Europa herzuschicken, um sie hier die Schule besuchen zu lassen, so finden sie auch hier nicht die bestimmte Ausbildung, die sie geeignet macht, den später bei ihrer Rückkehr ins Ausland an sie herantretenden Anforderungen zu genügen. Es fehlt also bei uns der Typus einer Schule für die Kinder von Deutschen im Auslande und ihn wollten die obengenannten Männer schaffen. Ostern 1903 wurde diese Schule eröffnet; zum Sitz dieser deutschen Nationalschule hatte man das badische Städtchen Wertheim erwählt, das an der Mündung der Tauber in den Main liegt. Zu ihrem Leiter wurde Herr Dr. Ernst Kapff ernannt, ein württembergischer Pädagoge, der es verstanden hat, der neuen Gründung in der kurzen Zeit des Bestehens zu einem erfreulichen Aufschwung zu verhelfen. In den letzten Tagen des Juli war zum ersten Male auch dem größeren Publikum Gelegenheit gegeben, die neue Schule und die ganze Art des Unterrichts, wie er dort erteilt wird, kennen zu lernen. Dem Ziele, das vorgesehen ist, entspricht natürlich der Lehrplan. Da die Schüler dermaleinst wieder ins Ausland zurückkehren sollen, um dort als Vorkämpfer und Erhalter des Deutschtums tätig zu sein, so tritt vor allem der praktische Unterricht sehr in den Vordergrund. Gründliche Vorbildung im Gartenbau, Werkunterricht, wie Schneidern, Drehen, gründliche Kenntnis der Naturwissenschaften sind ein Hauptziel; daneben eine starke Betonung des deutschen Unterrichts, in engster Verbindung mit der Geschichte. In der Geographie wird die koloniale und Wirtschaftsgeographie besonders eingehend behandelt; in der Mathematik wird ein Hauptwert auf die Verwertbarkeit des Gelernten gelegt, dabei viel kaufmännisches Rechnen. Der fremdsprachliche Unterricht beginnt mit dem Englischen, dann tritt das Französische hinzu. Sehr erfreulich ist, daß der Unterricht, vor allem der naturgeschichtliche, ganz im Freien abgehalten wird. Eine Ausstellung der im Zeichen= und Werkuntenricht von den Schülern angefertigten Arbeiten bot ein sehr erfreuliches Bild. Im Zeichnen und Modellieren wurde mit großem Erfolge die Hamburger Methode verwendet. Die Schüler sind teilweise in Familien in der Stadt untergebracht, zum Teil wohnen sie in der Schule und bilden mit dem Anstaltsleiter eine große Familie. Beim Turnen und Spielen wie bei den gemeinschaftlichen Ausflügen und Turnfahrten vereinigen sich alle Lehrer und Schüler. Das ganze Unternehmen erfreut sich in der Sicht Abeniham unes grohen Zulersler hat doch die Gemeinde das 16000 Quadratmeter große Grundstück unentgeltlich überlassen. Jetzt ist die Schule noch in den Anfängen, aber die Keime einer gesunden Weiterentwicklung trägt sie in sich. In der kurzen Zeit von 1½ Jahren hat sie bereits erfrenliche Ergebnisse gezeitigt, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigen. Zur kretischen Frage. n. Rom, 4. September. Prinz Georg von Griechenland hat seine Mission, soweit Italien in Betracht kommt, beendet und kann nun seine Rundreise zu den an der kretischen Frage interessierten Mächten fortsetzen. Wenngleich sich über das Resultat seiner Mailänder Unterredung mit dem Minister des Aeußeren Tittoni ebensowenig etwas Positives sagen läßt. wie über das voraussichtliche Ergebnis des bevorstehenden Pariser Besuches, so ist es doch wenig zweifelhaft, daß der Gouverneur von Kreta für seinen Plan einer Vereinigung Kretas mit Griechenland nicht gerade auf hervorragende Sympathien bei den Mächten zu rechnen hat. Der Prinz verstand es im Verlaufe seiner bisherigen Wirksamkeit nicht, sich das Vertrauen der europäischen Staaten zü erwerben, und die Miß= und Uebergriffe. die seine Verwaltungstätigkeit auf Kreta aufweist, gehören einer noch zu jungen Vergangenheit an, um ohne weiteres vergessen werden zu können. Gegenüber den Klagen der Kreter über die Beschwerden. die unter seinem Regime entstanden, hat sich der Prinz immer in einer hochmütigen und ablehnenden Haltung gefallen und es selbst den Besten des Volkes zu verstehen gegeben, daß sie nur Geschöpfe von seinen Gnaden seien. Wenn er sich nun zum Vorkämpfer der an sich zweijellos berechtigten automanen Bestrebungen auf Kreta aufwirft, so ist es sicher mehr sein griechischer Imperialismus als sein kreterfreundliches Herz, das ihn zu einem solchen Schritt veranlaßt. Im Verlaufe weniger Jahre verstand es der Gouverneur von Kreta, aus dem Kabinett, das ihm beratend zur Seite stehen sollte. ein gefügiges Werkzeug zu machen, mit dem er nach Gutdünken schalten konnte. Er hat die Freiheit der Presse unterdrückt und die Kreter aus allen einflußreichen Stellungen verdrängt, um sie durch Griechen zu ersetzen, die seinem Willen blind gehorchen. Das seit Jahrhunderten bestehende Recht der Gemeinden, ihre Oberhäupter selbst wählen zu können, wurde von ihm ohne die geringste Rücksicht auf die Loadition des Volkes einfach abgeschafft und das Streben der Kreter nach konstitutionellen Einrichtungen mit Gewaltmitteln unterdrückt, wie sie in der Türkti an der Tagesordnung zu sein pflegen. Ein derartiges Vorgehen kann den Mächten keine Garantie dafür bieten, daß eine Vereinigung der Insel mit Griechenland die beste Lösung der kretischen Frage wäre. Ueber den Ursprung des Donners haben neuere Arbeiten des amerikanischen Physikers Trowbridge interessante Aufklärung gegeben. Gewöhnlich stellt man sich den Donner vor als Schallwellen, die durch plötzliche Zerreißung von Luftmassen gebildet werden. Diese nebenbei etwas unklare Auffassung ist aber viel zu allgemein, wie Professor Trowbridge in großartigen Experimenten gezeigt hat. Der wichtigste Satz, der sich aus seinen Leobachtungeneraibt, belagt dan dasstarke Geräusch des Blitzes im wesentlichen der Zersetzung des Wasserdampfes zuzuschreiben ist. Zur Erzeugung seiner künstlichen Blitze benutzte der Forscher eine Akkumulatoren=Batterie von 20.000 Zellen, deren Strom er in große Glaskondensatoren leitete. So hat er mit ungeheuren elektrischen Entladungen die Nachahmung des natürlichen Blitzes so weit getrieben, wie es vor ihm noch keinem Gelehrten im Laboratorium gelungen war. Die sonst notwendigen Apparate mußten erst neu erfunden werden, um den außerordentlichen Anforderungen zu entsprechen. Zunächst dachte er daran, um seine Hypothese zu stützen, elektrische Funken von einer Wasserfläche zur anderen überspringen zu lassen. Die Ausführung dieser Absicht erwies sich aber als unmöglich, da sich zwischen Flüssigkeiten keine elektrischen Funken bilden wollten, und zwar aus denselben Gründen, weshalb auch der natürliche Blitz selten eine Wasserfläche trifft. Der Gelehrte sättigté nun zwei Holzstücke mit destilliertem Wasser und hüllte sie in Watte ein, die gleichfalls mit soviel Wasser befeuchtet war, wie sie halten wollte. Wenn diese beiden Gegenstände an den Enden eines Stromkreises angebracht und etwa vier Zoll von einander entfernt belassen wurden, so entwickelte sich zwischen ihnen ein Strom von außerordentlich hellen Funken. Das Geräusch dieser Entladungen war so betäubend, daß sich der Forscher die Ohren verstopfen und außerdem noch ein dickes Tuch um den Kopf binden mußte, um es überhaupt auszuhalten. Die Entstehung des donnergleichen Getöses führte Trowbridge auf Grund dieser Beobachtungen zurück auf die Explosion von Wasserstoff= und Sauerstoffgasen. die durch die Zersetzung des Wasserdampfes gebildet werden. Auf Grund dieser Annahme wird es durchaus wahrscheinlich, daß die Stärke des natürlichen Donners mit der Feuchtigkeit in den Wolken zusammenhängt. Aus provinz und Nachbarschaft * Aus dem Sennelager, 7. Septbr.(Zur Typhusgefahr.) Von dem III. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 55, das wegen Typhus im Sennelager isoliert untergebracht ist. werden tagtäglich typhusverdächtige Mannschaften in das Paderborner Lazarett gebracht, das zur Aufnahme von Typhuskranken eigens eingerichtet ist. Die Kranken der übrigen Regimenter, welche in der Senne üben, werden in das Lazarett zu Bielefeld transportiert.— Um jede Gefahr der Ansteckung zu vermeiden, ist das neue Lager, in dem das Infanterieregiment Nr. 55 untergebracht ist, von dem alten Lager durch einen Zaun abgesperrt, die Wege sind mit Posten besetzt, so daß kein Soldat das Lager verlassen kann und darf. Auch die Baracken der Offiziere sind von den übrigen durch Zäune abgegrenzt. Dem Bataillon ist zum Ueben ein besonderes Gelände angewiesen und es sind auch die Uebungen— leichte— vorgeschrieben. Bis jetzt steht dem„W. Vbl.“ zufolge fest, daß das Bataillon bis zum Dezember in der Senne verbleiben wird. * Minden, 8. Septbr.(Die Erlaubnis) zur Anlegung des Fürstl. Lipp. Ehrenkreuzes 4. Kl. ist dem Oberpostkassenrendanten. Rechnungsrat Schulz zu Minden, vom Kaiser erteilt worden. * Haunover, 7. Sept.(Eine Einbrecherbande) bestehend aus 4 Männern und 2 Frauen, ist in Nienburg dingfest gemacht worden. Nach dem umfassenden Geständnis haben die Verhafteten sämtliche schweren Einbrüche in der Stadt Nienburg und im Kreise ausgeführt. auch den Kirchenraub in lchc, derner die Hrandhsstungen in Hudon und auf der Chemischen Fabrik. Von der Gefährlichkeit dieser Gesellschaft zeugt am besten die Tatsache, daß sie auch Pulverdiebstähle ausführten, um durch Sprengung von Häusern ihnen mißliebige Personen! zu beseitigen. Da ein förmliches Komplott gegen das Leben hiesiger Beamten bestand. lautet die Anklage auch auf Mordversuch. Daß nicht tatsächliche Sprengungen ausgeführt wurden, war nur der Uneinigkeit dieser Gesellschaft zu danken. * D o r t m u n d, 7. S e p t.( U e b e r 1 0 0 J a h r e gelebt.) Die Freifrau Wilhelmine von der Heyden=Rynsch, welche erst am 6. Juli d. Is. im Kreise ihrer Kinder. Enkel und Urenkel ihren 106. Geburtstag im besten Wohlsein feiern konnte, ist gestern früh nach kurzem Leiden gestorben. * Dortmund, 7. Sept.(Vergiftet.) Die aus sechs Personen bestehende Familie des Arbeiters Hellmuth ist gestern abend nach dem Genuß von sogenannter Plundermilch an Vergiftungserscheinungen schwer erkrankt. Die sofortige Ueberführung ins Hospital wurde angeordnet. Infolge alsbaldigen ärztlichen Eingreisens befinden sich Helmuth und zwei erwachsene Kinder außer Gefahr. während die Frau und die beiden kleinen Kinder sich noch im Spital befinden und noch in Gefahr schweben. * Hagen, 7. Sept.(Großfeuer.) brach gestern abend im Lagerhause des Kolonialwaren=Engros=Geschästs von Ahrens in der Grabenstraße aus. Die Löschungsversuche des Geschäftsinhabers und seiner Angestellten blieben erfolglos, da sich das verheerende Element, an den aufgestapelten, leicht brennbaren Vorräten Nahrung findend, mit rasender Schnelligkeit weiter verbreitete. Erst der später anrückenden freiwilligen Feuerwehr, die mit der 1., 2. und 4. Abteilung auf dem Brandplatze erschien, gelang es nach mehrstündiger Arbeit, das Feuer auf das obere Stockwerk zu lokalisieren. * Ahans. 7. Septbr.(Waldbrand.) In der Bauerschaft Quantwick entstand durch Lokomotiv= funken ein Waldbrand. Dieser hält an und bedroht zahlreiche Bauerngüter. * Greven, 7. Sept.(Dem sichern Tode entrissen) wurde hier ein Arbeiter aus Guntrup. der mit seinem Rade infolge eines Unfalles direkt in den Kanal fuhr. Einige Schiffer von einer nahen Pünte hörten den Fall ins Wasser. Sofort eilten sie zur Unfallstelle, die ihnen durch die Wasserkreise kenntlich wurde. Mittels einer mit einem Haken versehenen Stange holten sie den bereits Besinnungslosen aus dem Wasser und stellten Wiederbelebungsversuche an, die auch bald von Erfolg gekrönt waren. * Borghorst, 7. Sept.(Ein großer Waldbrand) ist in dem Emsdettener Venn, welches sich zwischen hier. Emsdetten und Mesum erstreckt, zum Ausbruch gekommen. Eine Fläche von weit über 100 Morgen, meist mit niedrigem Gestrüpp bewachsener Moorboden, ist gefährdet. Ungeheure Rauchwolken verdunkeln den Horizont. Die Löscharbeiten sind im Gange. * Dorstfeld, 7. Sept.(Großes Geschenk) für die neue evangelische Kirche. Frau Witwe Witte in Iserlohn, eine Schwester des Ehrenamtmanns Schulte=Witten, schenkte für den Bau der evangelischen Kirche hier die Summe von 5000 Mk. Die Gemeinde wird der edlen Geberin stets in Liche gesenten Svante Ohlsen Roman von Franz Rosen. 1)—(Nachdruck verboten.) 1. Kapitel. Tief und still und dunkelblau bettet sich die krystellklare Seeflut zwischen die steil ansteigenden Felswände der nordischen Berge. Wie mächtige, trotzende Festungsmauern wachsen sie grau und hart aus der weichen, feuchten Flut empor— wild zerrissen immer höher steigend, hie und da in Klüften und auf schrägen Hängen mit frischem Grün bedeckt, und von einer ihrer zackigen Höhen zur andern wölbte sich der blaue, wolkenlose Sommerhimmel. Hie und da klammert sich eineernste Fichte, eine maigrüne Birke um das Gestein, und wo Moos und Gras den Fels mit dünner Narbe bedecken, blühen Steinnelke und Fingerhut. Feierlich still ist's als feiere die Natur den Sonntag mit, der über den Bergen liegt. Nicht einmal ein Vogellied unterbricht die an' dächtige Ruhe. Die weiße Seemöwe streicht und kreuzt mit blendend hellem Gesieder über der blauen Tiefe; ab und zu erklingt ihr melancholischer Schrei und hallt von den Felswänden zurück. Ja, dann ist es schön am weltfernen Selbosee. Dann möchte man meinen, der Herr der Erde habe sich hier ein Heiligtum errichter, in das er sich an solchen goldhellen SomRersonntagen aus der Unruhe seines Weltre#imenis zurückzieht, um zu ruhen und sich an einem seiner unentweihten Meisterwerke zu ersreuen. Aber es kommt auch anders. kommen Tage, da ist der Himmel grau und finster, da hängen dicke Nebel wie Trauerfahnen überall herab, in die Schluchten und Klüfte hinein, bis herunter tief auf das Wasser.. Und das Wasser ist blauschwarz und kocht und brodelt und schwillt und Zhumt, und der flockige Schaum fliegt von Weue zu Welle und wird hoch an den Felsen hinaufgeschleudert. Und ein wilder Sturm, der über die Berge hereindrang und nun keinen Ausweg mehr findet, tobt und brüllt in ohnmächtiger Wut und dreht sich in rasendem seh. Die Nebelfahnen zerflattern und zerseren vor ihm und verkriechen sich vor Angst eine hinter die andere. Stöhnend biegen sich 24 Bäume vor seiner Wucht, und die sich nicht biegen wollen, werden entwurzelt und geknickt und stürzen zersplitternd in die brodelnde Tiefe; die erregten Wasser fangen mit begehrlichen Armen die zerschundenen Riesen auf und treiben mit ihnen ein tolles, verwegenes Spiel, Aber auf den bäumenden, schäumenden Wogenkämmen schaukelt die weiße Möwe in unschuldiger Ruhe, und wenn der Wasserberg, der sich emporhob, rauschend unter ihr zusammenbricht, tragen ihre sturmsicheren Fittiche sie zu einem andern hinüber. Ja, dann ist es wild und grausig am einsamen Selbösee. Jahrtausende sind so über ihn hingegangen in ewigem Wechsel. Seine Felsen haben Geschlechter auf Geschlechter erblühen und vergehen sehen auf dem grünen Talgrund, in den unwirttichen Klüften— bis zurück in jene Zeit, wo noch kein menschlicher Laut ihren steinernen Frieden störte; wo nur der schrille Schrei der Möwe, der klagendeRuf eines Falken, das hungrige Heulen eines jagenden Raubtieres erklang; wo nur die Stürme sich ihren Weg über Fels und Flut suchten und die ewigen Wasser über die Berge rauschten. Heut aber ist Sommertag, und die stürme sind ferne. Ostwärts, wo auf eine kleine Strecke die Seeflut ein sanft ansteigendes, wiesengrünes Gestade bespült, das sich in die starre Felsenwelt friedlich und vertraulichhineinschmiegt, wo die Nidelf, aus dem engen, grasreichen Hochtal kommend, ihre blauweißen, eiskalten Gletscherwasser rasch und unermüdlich in den See ergießt, kräuselt sich der matte Rauch aus den Dächern einer dorfartigen Ansiedelung. In gemessener Entfernung des launischen, leidenschaftlichen Elements, an die schützenden Bergwände sich lehnend, liegen die wetterbraunen, hölzernen Häuser, ohne den Schmuck blumenduftiger Gärten, schlicht und fest hineingebaut in die gewaltige Natur. Etwas abseits von dem brausenden Fluß, der die Ansiedlung durchströmt, steht das Herrenhaus; gleich den andern aus kernigen Planken und Brettern dauerhaft gefügt und bis unter das weit vorspringende Dach mit wunderlich verschnörkeltem Schnitzwerk verziert. Zwei Blockwerka erheben sich über einem ringsum verbreiterten Unterbau; eine mächtige Holztreppe mit bequemen Stufen und festem Geländer führt vorn herauf in das erste Stockwerk, während der Unterbau, nur wirtschaftlichen Zwecken dienend, seitwärts zu ebener Erde einen breiten, torartigen Eingang hat. Die Außenkante des Unterbaues ist mit einem reichgeschnitzten Gitterwerk versehen, und so entsteht ein mehrere Schritt breiter, verandenartiger Gang, der das erste Stockwerk ungs umläuft, verschiedene Zugänge zu den Innenräumen hat und sich vorn, wo die Eingangstreppe mündet, zu einem Altau erweitert. Das Schindeldach ist mit schwärzlichem Moos und grauer Flechte bewachsen und mit Steinen beschwert. Obgleich das Haus allen Prunks und jeder gefälligen Zier entbehrt, macht es doch einen ehrfurchtgebietenden Eindruck: kräftig in seiner Einfachheit, trotzig in seiner wetterharten Kraft, anheimelnd in seiner sorglosen Ruhe. Es ist das Haus Knut Ohlsens, ihm von seinen Eltern und Voreltern von undenklicher Zeit her vererbt. Sein sind die Vorratshäuser und Stallungen, die sich dem Wohnhaus in regelmäßigem Viereck nach hinten anschließen, einen sauber gepflasterten und gefegten Hof umgrenzend, sein die Häuser und Höfe, aus denen sich die Ansiedlung zusammensetzt. Sein die Fischerhütten weit unten am Wasser und die schwargeteerten Kähne, die an ihren Pflöcken regungslos auf der sonneatmenden Flut liegen. Sein der grüne Hang, der sich zu beiden Seiten der Elf in ihr schmales Tal hinaufzieht, das üppige Gras und das spärliche Korn, das er ihm bringt, die flockigwolligen Schafe, die darauf weiden, die munteren, starkknochigen Füllen, die darauf herumspringen und sich aus dem Gletscherwasser Kraft und Stahl in die Sehnen trinken. Sein ist alles, was die Felsen umschließen. Sie stehen zwischen seinem Eigentum und der Welt jenseits der Berge wie eine schützende, drohende Umfriedigung, scheinbar alle Verbindung zwischen diesem Tal und jener Welt abschneidend. Wer aber den schmalen Karrenpfad verfolgt, der sich am langgestreckten, südlichen Ufer stundenlang hinzieht, bergauf und bergunter, bald über schroffe Felsen kletternd und an schwindelnden Abstürzen vorüber sich windend, bald unten dicht am Wasser über steiniges Erdreich, der kommt endlich dahin, wo am westlichen Ende des Sees ein schmalesTor in den Felsbergen sich widerwillig öffnet, um den rauschenden Wassern der Elf den Weg freizugeben, auf dem sie, den See wiederverestead, daatt üilt in die Fgchelt, dan hinter den Bergen liegt der Fjord mit der vieltürmigen Hafenstadt, und dann kommt das Meer. Vor dem Herrenhause dehnt sich ein kleiner, wohlgepflegter Küchengarten, den ein brauner Staketenzaun umschließt. Ein sauber gehaltener, mit grobem Kies beschütteter Weg führt von der Vordertreppe in gerader Linie auf die weitgeöffnete Pforte zu und findet draußen seine Fortsetzung nach dem Dorfe, auf hölzerner Brücke den Elf überschreitend, bis er in die Straße mündet, die sich am See hinunterzieht. Vom Küchengarten bis zum Wasser hinunter ist alles sanft abfallendes, kurzgrasiges Weideland, mit reichlichen Spuren weidenden Getiers bedeckt. Ein schmaler Fußpfad läuft quer darüber hin. Am Wasser liegt ein Kahn, kleiner und zierlicher als die grobgefügten Fischerkähne, und schön blau angestrichen. Er liegt an der Kette, aber das schon dicht am Ufer mannstiefe Wasser trägt ihn frei auf seinem Rücken. Aufrecht in dem Kahn steht ein kräftig gewachsener, etwa zwölfjähriger Knabe. Er trägt einen blauen, durch einen buntgestickten Gürtel um die Hüften zusammengefaßten Leinwandkittel, der den Hals und die Arme bis zum Ellbogen frei läßt; kurze Kniehosen,weiße Strümpfe und niedrige, derbe Lederstiefel. Sein frischgefärbtes Gesicht ist von einer Fülle unverschnittenen, blonden Haargeringels umrahmt. Sein Mund ist voll und energisch, die Nase schmal und gerade mit beweglichen Flügeln, die man meint bei jeder Erregung zittern zu sehen, wie die Nüstern eines edlen Füllens. Die Augen, mit denen er aufmerksam und nachdenklich in den Sommernachmittag hinausspäht, sind kräftig blau, und die großen Pupillen verleihen ihnen ein eigenartig dunkles Leuchten. Offenheit und Güte strahlt aus diesen Augen. Er steht aufrecht mitten im Kahn, die braungebrannten, kräftigen Arme in die Seiten gestemmt, und seine schöne, kleine Gestalt langsam hin und her wiegend, versetzt er das Fahrzeug in ebenmäßig schautelnde Bewegung. Er steht da wie einer, der nichts zu tun hat und mit seiner Zeit nichts anzufangen weiß. (Fortsetzung folgt.) Ke — weil 6nd * 31111 * Bockholt, 7. September.(Per Nad an die Grenze des Todes) fuhr der Arbeiter L. von hier. Als derselbe längs des DortmundEms=Kanals unter der Brücke hindurchradeln wollte, verlor er, an die Mauer stoßend, die Herrschaft Fahrzeug und fuhr die steile Böschung den Kanal, wo er sogleich unterging. geraumer Zeit gelang es in der Nähe Fischern, den bereits bewußtlosen Mann sogenannten Eishaken aus dem Wasser und nach angestrengter Arbeit ins Leben über sein hinab in Erst nach weilenden einem zu ziehen J4rückzurufen. ° Bonn, 7. September.(Ein Gaunerstretch.) In der Wohnung eines Geistlichen der Stiftskirche erschien, während dieser in der Provinzial=Irrenanstalt den Gottesdienst ubhielt, vorgestern morgen ein Mann, der im Namen des Geistlichen dessen besten Rock forderte mit der Erklärung, ein Kranker der Anstalt habe in einem Tobsuchtsanfall dem Geistlichen den Talar zerrissen. Dieser müsse sich daher umkleiden. Ohne Bedenken wurde daraufhin das Kleidungsstück ausgehändigt. Es war eine Soutane im Werte von 70 Mark. Kaum eine Stunde später wurde im Hause des Geistlichen durch Eilboten ein Brief abgegeben, worin der Gauner— mit einem solchen hatte man es zu tun gehabt,— sich bedankte für den schönen Rock und erklärte, er werde sich daraus eine schwarze Hose machen lassen. * Aachen, 7. Septbr.(Ueberfall einer Prozession.) Bekanntlich wurde im vorigen Jahre eine nach Rott wallfahrende Prozession von halbwüchsigen Burschen überfallen und mehrere Pilger mißhandelt. Die Täter haben dies mit schweren Gefängnisstrafen büßen müssen. Trotzdem wurde jetzt abermals eine Prozession überfallen. und zwar bei dem Orte Vennwegen, wo die im Wagen sitzenden Pilger durch Steinwürfe verletzt wurden. Auf die Pferde hieb man mit leeren Flaschen ein. Ueber diesen Angriff wurde Anzeige bei der Behörde erstattet. wird, haben der Lokomotivführer, ein Schaffner vom Personenzuge und zwei Bremser des Güterzuges leichte Verletzungen erlitten. Der Zugführer des Personenzuges war, als er das Unglück ahnte, abgesprungen ind hatte die Maschine zum Stehen zu bringen versucht. Ferner erlitten zwei Passagiere des Personenzuges leichte Verletzungen. S 14 Meuschen verbrannt Depeschen aus Newyork melden den Brand eines fünfstöckigen Hauses. Bis jetzt sind 14 Leichen und 25 Schwerverletzte aus dem Hause geborgen. Vermischtes Ein Vorgehen der Biertrinker gegen die Wirte " Vielfach klagen die Biertrinker darüber, daß ihnen nicht genügend gefüllte Gläser vorgesetzt werden. In München ist nun, dem Fränk. Kur. zufolge, die Gründung eines„Verbandes gegen das betrügerische Einschenken der Schenkkellner" beschlossen worden. Die Versammlung war überaus zahlreich von Personen der besseren Stände besucht. In der Erörterung wurde u. a. mitgeteilt, daß in einem Hotelbetrieb mit Restaurant 47 Halbe Bier als„Haustrunk für die Angestellten“ mit herausgeschenkt werden müssen, trotzdem verlange der Besitzer von seinem Schenkkellner noch, daß er mehr Geld abliefere, als das verzapfte Bier tatsächlich einbringen könne. Es wurde ein Komitee gewählt, das in einer am kommenden Sonnabend stattfindenden Versammlung über die zu ergreifenden Schritte und Maßnahmen Bericht erstatten soll. In die aufliegenden Listen zeichneten sich über 100 Personen als Mitgliedes des neuen Vereins ein. Eisenbahnnnfall Infolge falscher Weichenstellung stieß der um 12 Uhr 36 Minuten nachts aus Luxemburg in Metz eintreffende Personenzug bei dem Vorort Montigny in vergangener Nacht S 2s Auf dem Sterbebette. machte eine Frau in Tölz in Ooervayern ein Geständnis. Vor drei Jahren sei sie Zeugin gewesen, wie bei Tegernsee ein Mann meuchlings erschossen und seiner Barschaft von über 800 Mk. beraubt wurde, worauf der Täter und dessen Frau die Leiche verscharrten. Sie machte ihrem Manne Mitteilung davon, und diesem gab der Mörder 50 Mk. Schweigegeld. Seitdem quäle sie das Gewissen, auf dem Totenbette habe sie es erleichtern müssen. Die Behörde hat sofort eine Untersuchung eingeitet. Der feutsche Fischereikreuzer ist von einer sehr interessanten und bemerkenswerten Tour nach Dänemark und Schottland zurückgekehrt. In Esbjerg(Dänemark) hatten der Nat.=Ztg. zufolge die Offiziere des Fischerei kreuzers Gelegenheit, zu beobachten, wie der dänische Fischhandel vorwärts gekommen ist, und in welch rationeller Weise der Fischfang betrieben wird. In England und in Schottland ist man uns doch noch in manchen Beziehungen hinsichtlich eines großzügigen Fischfanges weit über. Außer dem Fischereikreuzer„Zieten“ sind noch zwei Torpedoboote mit dem Schutz der deutschen Fischerei beauftragt worden. Sie haben in diesem Sommer Gelegenheit gehabt, schon mehrfach gegen Uebergriffe englischer und holländischer Fischer eingreifen zu müssen. Mehrere dieser Fischer sind mit ihrem Fahrzeug nach Wilhelmshaven gebracht worden. R. N. Allerdings soll die Krankenversicherung mit der Invaliditäts= und Altersversicherung bis zum Jahre 1910 verschmolzen werden, damit für die dann ins Leben tretenden Witwen= und Waisenversorgung eine einheitliche Grundlage vorhanden ist und nicht noch wieder ein neuer Versicherungsträger geschaffen zu werden braucht. Nach 1910 wird darauf auch die Unfallversicherung angegliedert werden. Dr. We. Briefkasten W. Wer die Fensterscheiben eingeworfen hat. der muß sie wieder ersetzen. Wohnungsbesichtigung. Das Gesetz enthält über die Zeit, in welcher der Mieter die Besichtigung der vermieteten Wohnung nach erfolgter Kündigung durch Mietlustige gestatten muß. keine ausdrückliche Vorschrift. Falls daher in dem Mietvertrage hierüber keine besondere Vereinbarung getroffen ist, ist für diese Frage das Ortsübliche und Angemessene maßgebend. Für Bielefeld dürfte in dieser Beziehung etwa die Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags unter allen Umständen als angemessen angesehen werden müssen, eventuell bei kleineren Wohnungen noch die Mittagszeit. Falls der Mieter die Besichtigung verhindert, kann ihn der Vermieter für den ihm entstandenen nachweisbaren Schaden haftbar machen. 211. Königl. Prenß. Klassenlotterie. 3. Klasse. 2. Ziehungstag. 7. September 1904. Vormittag. Nur die Gewinne über 144 Mk. sind in Klammern beigef. (Ohne Gewähr. A. St.=A. f. Z.)(Nachdruck verboten.) 148 73 216(300) 578 725 1069 99 204 819(20000) 926 2169 450 538 626 65 74 701 3018 42 205 470 606 21 38 792 973 4004 39 347 57 68 487 665 789 91 881 85 995 5149 267(300) 495 511 633 728 78 980 91 97 6082 168 282 540(300) 82 772 7345(300) 588 8105 582 85 668 79 921(400) 9068 194 551 71 611 751 842 943 10071 129 206 73 339 74 547 95 685 810 20 67 95 11156 332 603(300) 32 780 813 914 12011 384 425 (500) 70 520 982 13101 39 426 38 81 610 715 76 867 956 14028 69 160 62(300) 378(400) 745 54 835 96 910 15092 151 341 93 668 828 936 16068 271 352 67 401 32 548 648 85 802 67 17593(400) 732 919 18042 52 137 62 646 50 953 19074 248 579 821 992 20006 21 104 30 272(400) 83 491 676 84 902 21033 95 565 849 22066 352(300) 77 722(300) 45 812 943 23066 89 486 537 753 24725 90 818 51 977 95 25112 305 479 80 508 67 783(300) 961 85 26023 61 492 598 603 868 963 27216 652(300) 730 800 7 58 28123 233 74 321 486 559(300) 29335 30052 231 351 469(500) 732 64 908 25 31010 79 (300) 80 358 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103472(300) 902 24 41 104099 139 215 23 459 627 704 859 920 28 105085 198 239 67 302 485 901 106224 310 46 69 434 632 829 991 107021 304 558 771 824 108082 190 441 757(300) 88 109160 243 377 512 32 600 79 110019 167 311 463(300) 523 621 85 111288 500 64126 704 12 67038 69097 691 712 930 112465 723 812 54 68 113109 32 34(400) 66 74 400 11 33 572 606 36 94 749 900 114153 98 374 84 774 970 115170 298 300 404 889 99(300) 953 116261 591 969 117084(300) 177 229 460 65 763 118197 242 56 435 72 119093 212 43 436 84 569 120317 429(300) 524 683(300) 121055 138 344 437 697 721 925 122341 45 69 656 65 750 905 123350 (300) 95 714 804 124156 253 337 68 574 873 900 17 125252 384 579 90 615 27 875 974 126328 580 885 972 127073 562 664 771(300) 838 45 128071 147 70 82 461 616 129148 399 522 642 842 82(300) 926 130032 68 97 178 85 131154 445 583 717 64 840 949 132021 137 76 79 322 858 921 1333012 268 722 892 975 134048 86 330 487 607 940 135258 313 87 839 917 45 136116 60 752 926 60 137008 345 52 472 585 798 858 990 138043 162(500) 250 741 887 139741 910 140314 27 75 403 717 20 141152 320 578 708 50 142053 122 42 543 602 64 723 44 83 811 960 143103 11(300) 18(300) 300 473 558 144460 71 789 917 22 69 145005 85 142 369(5000) 748 146096 136 255 487 679 923 53 147006 55 59 69 216 433 564 89(300) 766(500) 94 842 49 148046 254 330 580 724 991 149152 84 526 56 76 90(300) 734 80 86 95 876 150259 496 558 784 800 45 63 151173 231 336 91 460 517 32 880 152215 37 96 603 30 836 937 153154 206 300 98 412 703 154011 17 62 183 439 782 833 89 155009 522 52 824 61 941 80 156494 544 822 55 941 157093 219 445 158119 322 489 541 625 837 159008 89 100 80 340 62 768 821 45 160023 80 130 438 528(300) 80 804 94 986 95 161134 333 46 486 658 72 87 750 850 162037 74 287 462(300) 685 735 163197 827 757 164301 51 526 727 808 992 165062 383 728 810 166129 210 65 535 82 645(300) 98(300) 728 40(300) 833(500) 167262 305 59 530 733(300) 168026 177 275 405 634(300) 758 805 27 70 980 169086 123 91 305 56 456 747 924 170075 98 99 163 88 279 314 714 46 822 985 171261 545 694(400) 925(300) 172137 70 492 804 173162 267 97 357(400) 475 510 678 741 46 87 174055 201(300) 85 338 96 475 526 816 21 72 920 175149 327 86 462 652 176034 44 704 998 177269 515 47(300) 739 42 50 823 998 178160 77 456 524 668 179147 543 645 97 710 180176 279 92 505 15 33 626 861(300) 181038 113 86 284 447 74 545 68 77 716 860 82 023 182279 648 951 183203 498 512 59 69 698 716 830 184041 195 202 9 40 404 679(400) 946 185213 31 75 543 96 607 746 71 186028 208 17 401 14 846 187005 28 631 785 188054 147(400) 98 259 77 658 739 861 991 189075 526 615(300) 33 733 62 65 854 74 190221 65 468 574 782(300) 879(500) 887(400) 907 76 191200 420 613 17 777(400) 809 41 192034 164 311 859 62 79 193044(400) 263 764 194700 877 195485 572 661(300) 724 76 196160 445 67 545 86 197124 49 230 42 352 502 720 89 843 93 918 198245 81 332 34 55 610 748 941(300) 199084 132 53 271 99 348 59 766 907 200177 252 74 371 612 894 948 57 201022 288 418 23 712 817 91 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September ist Nr. 181 824. 25. statt 181 524. 25. gezogen. Standesamts=Nachrichten (Nachdruck verboten.) Doruberg. In der Zeit vom 1. August bis 31. August 1904 wurden beim hiesigen Standesamt angemeldet: Geboren: Sohn: Lagermeister Hermann Temming, Großdornberg Nr. 58. Geflügelzüchter Friedrich Deppermann. Großdornberg Nr. 60. immermann August Bergmann, Uerentrup Nr. 41. hattler August Stuke, Kirchdornberg Nr. 29. Heuerling Heinrich Lüking, Uerentrup Nr. 17. Aufgeboten: Gutsbesitzer August Wulfmeyer zu Rengerslage und Anna Hallau zu Niederdornberg Nr. 6. Verehelicht: Sattler Wilhelm Steinmann zu Kirchdornberg Nr. 29 und Johanne Möntkemöller zu Großdornberg Nr. 10. Maurer Hermann Oberwetter zu Babenhausen Nr. 10 und Auguste Voß zu Niederdornberg Nr. 13. Gestorben: Gerhard Vogel, 1 Jahr alt, Großdornberg Nr. 2. Hausierer August Obergünner, 28 Jahre alt. Kirchdornberg Nr. 22. Hermann Konrad Bruns, 10 Monate al berg Nr. 39. alt, GroßdornHandelsnachrichten ∆ G e s t a l t u n g d e r K o h l e n p r e i s e. Der unbefriedigende Absatz von Kohle hat den Ruf nach einer Preisermäßigung laut werden lassen. Es wurde auch in der Presse behauptet, daß innerhalb des rheinisch=westfälischen Kohlensyndikats sich eine Gruppe von Mitgliedern zu einer Preisherabsetzung bereit finden ließe. Wenn damit angedeutet werden sollte, schreibt dazu die Dortm. Ztg., daß noch für den kommenden Winter die Möglichkeit einer Kohlenpreisermäßigung bestehe, so muß dieser Auffassung ganz enschieden widersprochen werden. Bei der ganzen Art der Geschäftsführung beim Kohlensyndikat ist es ausgeschlossen, die Preise früher als bis zum 1. April 1905 zu ändern. Würde innerhalb des Kohlensyndikats selbst jetzt die Frage einer Preisveränderung aufgerollt, so würde auf dem Kohlenmarkt eine große Unsicherheit entstehen. Man muß eben erwägen, daß ein großer Teil der Abschlüsse für den Winter schon getätigt ist und zwar auf Grund der zur Zeit für die Winterkampagne festgesetzten Preise. Ja. es sind noch zu den Sommerpreise große Abschlüsse mit Rücksicht darauf gemacht worden, daß das Kohlensyndikat die von ihm für den Winter festgelegten Preise nicht mehr ändert. Würde trotzdem nun plötzlich eine Herabsetzung der Kohlenpreise durch das Syndikat vorgenommen, so würden alle diejenigen Konsumenten und Händler, die ihre Aufträge. für den Winter schon vergeben haben, in äußerst empfindlicher Weise benachteiligt werden. Das Kohlensyndikat würde seine besten und zuverlässigsten Abnehmer durch eine plötzliche Preisherabsetzung schädigen. Dabei soll ganz unentschieden bleiben. ob die gegenwärtigen Preise des Kohlensyndikats der Marktlage angemessen sind oder nicht. = Zum Konkurs der Berliner Bankfirma Brendel u. Co. ist mitzuteilen, daß die Passiva etwa 2½—3 Mill. Mk. betragen dürsten. Inhaber der Firma wird bezeichnet eine zwischen den Regierungsrat Brendel und der Frau von Gregory bestehende offene Handelsgesellschaft. Eine hiergegen eingelegte Beschwerde wurde vom Landgericht zurückgewiesen. 24 Spanische Auslandsrente. Wie uns aus Paris gemeldet wird, befinden sich di Exterieurs fortgesetzt in steigender Bewegung und stehen gegenwärtig 87,90, während sie vor 4 Wochen 86.50 notierten. Als stimulierend gilt der Abschluß der Transpyrenäischen Konvention. Dann sind abermals Gerüchte über geplante Maßnahmen zur Valutabesserung im Umlauf; wenn sich die letzteren nur einmal verwirklichen würden. cmp.; Bulgarische Anleihe. Pariser Depeschen, die uns vorliegen, bestätigen, daß der bulgarische Finanzminister nunmehr in Paris ist und seine Reise eine größere Anleihekombination bezweckt, die zur Abtragung schwebender Schulden, zu neuen militärischen Rüstungen usw. dienen soll, aber die gegenwärtigen Erörterungen sind fürs erste nur rein prinzipieller Natur. Dividenden. Die eingeklammerten Ziffern bedeuten die Dividende des Vorjahre: Vorgeschlagene: Reichelbräu A.=G. in Kulmbach 10 Proz.(10.)— Chemische Fabriken Harburg und Staßfurt vormals Thoerl u Heidtmann 9 Proz(5½.)— Aktienmalzfabrik Sangerhausen 11° Proz.(11.)— Düsseldorfer Röhrenindustrie 6 Proz. (4.)— Körtings Elektrizitätswerke A=G. Hannover 4 Proz.(6.) — Zittauer Maschinenfabrik u Eisengießerei A.=G 17 Proz. Festgesetzte: Hasper Eisen= und Stahlwerk 8 Proz.— Balcke, Tellering u. Co., A.=G. in Benrath 10 Proz. Konkurse. (A= Anmeldefrist.) Rheinische Automobil=Werke Aachen G. m. b. H., Nachen A 1 10.— Kaufmann Ferd. Koenemund, Barmen, A 20 9.— Kaufmann Adalbert Reuter i. F. Louis Türffs, Köln, A 3 10.— Kaufmann Israel Deutsch, Köln, A 31 10.— Kaufmann Georg Rud. Rockstroh, Stickereigeschaft, Eibenstock, A 25 9.— Kaufmann Wilhelm Wunkhaus. Herford, A S 10.— Kaufmann Frz. Vohl nebst Ehefrau, Peterwitz, A 22 9(Ottmachau.)— Zigarrenfabrikant Adolf Speer und Frau, Friesenheim, A 6 10(Lahr.)— Unternehmer Herm. Naumann, Winkhausen, A 1? 11(Lüdenscheid.)— Rehmer, Konsumverein, e. G. m b. H., Oeynhausen, A 2 10.— Schnittwarenhldr. Amalie Seydler, Kopitz, A 24 9(Pirna.)— Firma Heinrich Neuke, Trachenberg, A 15 10. Berliner Börse * Berlin, 7. September. Die Tendenz der Börse blieb fest, wenn auch der Verkehr an Lebhaftigkeit noch zu wünschen übrig ließ. Ebenso wie der Berliner Platz, scheinen auch die westeuropäischen Börsen sich allmählich von den verstimmenden Wirkungen des ostasiatischen Krieges loszumachen. Namentlich gilt das von Paris, von wo heute recht feste Meldungen kamen. In erster Linie wurde dadurch der Markt für fremde Renten vorteilhaft beeinflußt. Türken, Argentinier und Spanier standen in guter Meinung. Auch Montanpapiere lagen wieder recht fest. Die Fusion DeutschLuxemburger=Friedlicher Nachbar macht einen durchaus befriedigenden Eindruck, der bereits durch die Kursentwickelung in den letzten Tagen sich dokumentierte. Heute sind namentlich Laurahütte zu erwähnen, die 1½ Prozent höher einsetzten. Das Interesse für die sonstigen in letzter Zeit bevorzugten Werte blieb bestehen, speziell für Schiffahrtsaktien und elektrische Werte. Die Anteile der„A. E. G.“ zogen 2 Prozent an. Der Bankaktienmarkt blieb ziemlich ruhig, doch hatten die meisten Werte klei211. Königl. Prenßt. Klassenlotterie. 3.Klasse. 2. Ziehungstag. 7. September 1904. Nachmittag. Nur die Gewinne über 144 Mk. sind in Klammern beigef. (Ohne Gewähr. A. St.=A. f. Z.)(Nachdruck verboten.) 9 62 82 122 234 405 20 44 832 65 944(300) 53 60 1177 343 740 827 910 2201 42 80 738 3309 86 588 777 804 917, 4040 71 349 407 32 41 537 725 836 973 5325 507(400) 9 42 649 853 983 6334 42 412 75 85 (400) 650 7374 525 654 876 916(400) 8454 688 964 9201 44 68 488 704 77 938 67 10283 794 11020 51 516 765 996 12398 530 679 906(500) 13002 505 861 928 53 60 14330 36 417 69 569 726 811 99 15469 73 585 829 930 16165 68 215 92 320 86 537 48 687 835 936 17033 85 491 627 18069 302 29 487 551 96 19190(300) 376 659 744 804 963 20136 326 27(400) 596 639 714 891 933 60 21112 42 393(300) 507 600 46 60(60000) 768 825(1000) 44 934 22145 273 96 390 99 400 614 17 706 804 23155 460(500) 87 24007 94 125 241 409 733 848 990 25335 763 77 859 26050 381 82 730 860 27078 109 321 38 682 816 52 55 995 28314 414 584 700 49 963 29168 284 496 699 863 913 30028 73 99 108 55 69 201 354 473 685 759 905 31026 215 424 693 798 817 91 32013 56 199 218 378 448 979 33254 892 34049 89(500) 116 889(300) 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Berliner Bankmitzuteilen, daß die Kk. betragen dürften. vird bezeichnet eine rendel und der Frau e Handelsgesellschaft. hwerde wurde vom andsrente. Wie 5, befinden sich di nder Bewegung und end sie vor 4 Wochen imulierend gilt der Konvention. Dann eplante Maßnahmen auf; wenn sich die en würden. eihe. Pariser Deitigen,„daß der bulhr in Paris ist und eihekombination bewebender Schulden, jen usw. dienen soll. terungen sind fürs AT e Dividende des Vorjahre: A.=G. in Kulmbach 10 ra und Staßfurt vormal: Aktienmalzfabrik SangerRöhrenindustrie 6 Proz. ). Hannoper, 4 Broz.(6.) ßerei A.=G 17 Proz. ind Stahlwerk 8 Proz.— th 10 Proz. st.) n 6, m. b. H., Nachen nd, Barmen, A 20 9.— Türffs, Köln, A 3 10.— 10.— Kaufmann Georg ock. A 25 9.— Kaufmann — Kaufmann Frz. Vohl hau.)— Zigarrenfahrikant A 6 10(Lahr)— UnterA 12 11(Lüdenscheid.)— Oeynhausen, A 2 10.— opitz. A 24 9(Pirna.)— 15 10. örse iber. Die Tendenz ch der Verkehr an übrig ließ. Ebeninen auch die westlich, von den verstanatischen Krieges as von Paris, von i kamen. In erster für fremde Renten Irgentinier und Spa1. Auch Montanpadie Fusion Deutschmacht einen durcher bereits durch die Tagen sich dokumenlaurahütte zu erwähinsetzten. Das Inter Zeit bevorzugten für Schiffahrtsaktien teile der„A. E. G.“ ankaktienmarkt blieb meisten Werte klei35 202 345 965 92 469 510 15 53 980 282 358 421 28 33 214 353 441(400) 117254 363 93 517 9 233 340 480 780 1023 239 76 328 53 017(400) 87 314 98 84 97 836 124562 26 429 551 677 799 127025 66 388 426 129571 631 732 988 00 41 131193 95 97 33023 28 41 63 249 8 73 81 424 702 47 36074 153 219 438 96 999 138623 758 469 516 17 654 729 2 890 909 143233 145182 90 246 97 27 890 147155 492 5 54 587 648 928 68 151145 66 886 397 153014 24 128 84 837 155029 70 (1000) 91 134 410 158408 60(300) 37 56 89 927 81 161253 524 1 187 94 99 343 83 42943 164048 122 962 165769 813 95 39 73 532 33 779 94 35 391 525 689 707 08 37 803 939 84 121 309 88 413 519 366 541 67 604 723 906 174102 94(300) 6(300) 683 787(300) 83 667 713(300) 90 100) 179202 73347 33 234 93 302 15 465 0 904 183235 404 792 150 61 267 316 3 771 949 187003 9 718 84 87 189008 657 743 70 854 922 965 73 90 192223 3 469 511 194124 95 101 538 625 64 964 71 197000 15 0) 22 44 233 37 323 0) 103 86 217 863 6 201299 709 904 203430 553 685 735 39 205000 364 529 206169(300) 438 208120(300)414 3 61 65 209419 36 N 708 804 211086 M4 212015 205 311 00) 99 707 213090 130 200 394 466 74 10 477 503 658 927 1 217048 170(300) 218204 42 471 87 20 68(300) 997 025 71 84 150 412 100) 26 39 250 306 99 603 24 791 843 ni an 1. Söste #rsbesserungen aufzuweisen. Von Bahnen wamerikanische Werte auf Newyork fest; Kanada #ozent höher; ferner Prinz Henri gebessert. fest. Privatdiskont 2 7/8 Prozent. F. Produktenbörse. Das verstärkte #enangebot vom Inlande, das gestern mit auf Preise drückte, hatte heute ziemlich aufgehört. außerdem Liverpool höhere Preise meldete und * Trockenheit in Deutschland ununterbrochen fortsauert, so machte sich einige Frage für prompte Ware wie auch für spätere Sichten geltend, und die Tendenz gewann einen ziemlich festen Charakter. Hintere Weizensichten wurden um ¼ bis ½ Mk. besser bezahlt, als gestern. Roggen lag unverändert fest und zog im Lieferungshandel um bis ¾ Mk. an. Mehl war still behauptet. Die ausländischen Getreideofferten zeigten keinerlei Preisveränderungen; fremder Roggen ist nicht erhältlich. Hafer und Mais blieben im Lokohandel ziemlich unverändert; nahe Lieferungen behauptet, spätere gedrückt, besonders Hafer. Rüböl war still und unverändert. Getreide schloß fest. Deutsche Fonds Deutsche Reichsanleihe#... da. da. Preußische Staats=Anleihe„ do.„ da.. Westfälische Prov.=Anleihe* da da. Bielefelder Kommunal=Anleihe.. Westsälische Pfandbriese.... ##. mn. au b...... Kheinisch=Westsälische Rentenbreief 3½ 3 3½ 3 3½ 4 4 4 3½ 4 Ooterreichische Silberrente do. Goldrente Ungarische Goldrente„. do. Kronenrente Kuffische Gold=Anleihe kons. do. Staatsrente 1902 Argentinier 88...* Bukarester 98„..„ Chinesen 98...... Italienische Rente neue„. Mexikaner kons. 99„„ Rumänische amort. 98„„ Ausländische Fonds 4½ 4 4 4 4 4 4½ 4½ 4½ 4 5 4 6. 9. 102.80 89.75 102.10 89.80 9##0 102.— 102.80 98.60 108.40 101.70 100.70 97.60 90.90 89.40 90.— 101.60 86.20 Eisenbahn=Stamm=Aktien Nachener Mastr. abg. Anatolische Braunschweiger Landes=Eisenbahn Dortmund=Enscheder Italienische Meridional=Eisenbahn Italienische Mittelmeer=Eisenbahn Jura=Simplon Hesterreichische Staatseisenbahn 129.50 96.50 128.10 7. 9. 102.20 89.80 102.— 89.90 99.60 104.— 102.20 102.80 99.60 103.30 101.70 100.40 97.50 91.40 89.80 95 86.25 129.50 96.50 127.75 4 9.55 18720—.— Hypotheken=Pfandbriefe Deutsche Hypoth.=Bank Pfandbr. bis 1910„ 4 101.75 do. da da. a5„ 8½ 95.90 Gothaer Gr. Kr.=Pfandbriese 09..... 4 101.50 da. do. 05..... 3½ 96.50 Hamburger Hypotheken=Bank 10.... 4 201.90 do. do. 05.... 3½ 96.— Meininger Hypotheken=Pfandbr. 11... 4 102.20 da. do. 07... 3% 96.50 Preußische Boden=Kredit=Pfandbr. 10... 4 108.— do. do. 07... 3½ 95.19 Preußische Zentral=Boden=Pfandbr. 10„. 4 102.75 da. do do. 06„. 3½ 95.50 Preußische Pfandbrief=Bank 10..... 4 101.50 d9. cb 3½ 95.50 Rheinisch=Westsälische Boden=Kr. 12... 4 102.30 do. do. do. o8„.. 3½ 96.40 Eisenbahn=Prioritäts=Obligationen Oesterreichische Staatsbahn 85„**** do. Nordwestbahn...** 5 Ungarisch=Galizische Große Russische.........• 3 Moskau=Kiew W.4 93.— Russische Südost=Bahn„„.**** 4 92.90 Warschau=Wien...........—.— Klein= und Straßenbahn=Aktien Allgemeine deutsche Kleinbahn...... 72.— eine Lokal= u. Straßenbahn„... 149 25 Barmen=Elberfeld........ 12110 Große Berliner Straßenbahn...„ 185.10 Hamburg=Altonaer„„„—. Hannoversche Straßenbahn......: 52.50 Magdeburger Straßenbahn....... 144.50 101.75 95.80 101.50 96.50 101.90 96.— 102.20 96.50 101.80 95— 108.60 95.40 101.50 95.50 102.30 96.40 10160 10170 Sold, Silber, Banknoten 92.75 99.75 74.25 151.— 121.25 185.50 52.— 144.50 Klein= und Straßenbahn=Obligationen Allgemeine Lokal= und Straßenbahn.. Badische Lokalbahn...... Berlin Charlottenburger Straßenbahn Krefelder Straßenbahn Große Berliner Straßenbahn... Bank=Aktien Berliner Bank do. Handels=Gesellschaft.... Darmstädter Bank Deutsche„. do. Diskonto=Gesellschaft....... Dresdener Bank........ Nationalbank für Deutschland.... Oesterreichische Kredit....... Schaaffhaus. Bankverein. Barmer.. do. Bergisch=Märkische Bank Braunschweig=Hannoversche Bank. Deutsche Genossenschafts= do.„.„ Dortmunder Bankverein Elberfelder„ do. Essener Kredit=Anstalt Hamburger Hypothekenbank Oldenburger Spar= u. Leihbank Osnabrücker Bank Preußische Bodenkr.=Bank..... Preußische Pfandbr.=Bank..... Reichsbank.......... Rheinisch=Westfälische Boden=Kreditbank Mestfälische Bank........ graitharen Bohe verstehen sich zucker für 50 Kassee Hamburg, 7. Septbr. Kassee behauptet. Heutiger Umsay 2000 Sack, Kio reel ordinary 36½, Santos sood everage 36½. Dremen, 7. Septbr. Kassee ruhig. Zucker Magdeburg. 7. Septbr. Preise für Ausschließlich Verbrauchssteuer. Die Preise verstehen sich, fi Kilogramm. Zucker, I. Produkt 88 Prozent ohne Sack—, M., Nachproduckt 75 Sroz, ohns Sack 8,90—9,10 M. Tenden;: Stetig. Hamburg, 7. Septhr. Oksizuelle Cotierung, Septbr. 21.65“. 21.75 G.—.— bez. Baumwolle Bremen, 7. Septhr. Ruhig, Upland middl. loko 59½ Plg. Liverpool, 7. Septbr. Umsayz 8000 Ballen, davon fur Spekulation und Export 300 Ballen. Tendenz: Amerikaner stetig und 10 Punkte höher, Aegypter stetig und unverändert. Broach und Tinnewelly ½ höher, Amerikanische good ordinary Lieferung, Ruhig Septbr. 5,96. Fettwaren Hamburg, 7. Septhr. Schmalz, Steam stetig, 35½ PfgKingan u. Ko. 37% Pfg. Hammond 37¼ Pfg., Swift, Paching u. Ko. 37½ Pfa. Bremen, 7. Septhr. Schmal; stetig Loko, Tubs und Firkin3 37¼ Pfg., Doppeleimer 33 Pfg. Schwimmend April=Lieferung, Tubs und Firkins—.—, Doppeleimer—.— Speck fest, Short loko— Pfg., Short clear Abladung— Pfg. Metalle Amsterdam. 7. Septbr. Bankazinn 76¾. London, 7. Septbr. Kupfer 57 5/16 d 57 5/16 Pf. St.— Zinn 125 7/8 d 126 3/8 Pf. St.— Blei 11 11/16 Pf. St.— Zink 23 ½/8 Pf. St. Glasgow, 7. Septbr. Roheisen. Mixed numbres warant: 89 4— 4 Oele Berlin, 7. Septbr. Rüböl Oktbr. 44.3 B. Köln, 7. Septbr. Rüböl loko 49.00. Hamburg, 7. Septbr. Rüböl ruhig, loko 47,00 B.— Leinöl, fest, loko 39,00 B.— Petroleum behauptet, loko 6.30 B. Spiritus Hamburg, 7. Septbr. Spiritus. August 27%/8 D.,— S. Marktberichte Chieago. 7. Septbr.=Weizen per Septbr. 12 4 1/8. Mais per Septbr. 53⅝/8, Hafer per Sept: 31 ¼, Schmalz per Sept. 7,00, Speck niedrigster Preis 8.25, Roggen per Septbr. 70, Leinsaat per Septbr. 1.19½. Getreide Berlin 7. Septhr. Weizen, Septbr. 177¾, Roggen. Septör. 140—139¾, Hafer sein 154—165, mittel 144—153, gering 140—147. Mais, ametikanischer mixed 129—131. Weizenmehl 00 22,50—24,50 Roggenmehl 0 und 1 17,30—18,60. New=York. 7. Septhr. Weizen fesk, per Dezhr. 110½.— Mos hetiag der Saßhr. 55. Schlachtviehpreise nach Lebendgewicht auf Grund amtlicher Marktberichte zusammengestellt und nach eigenen telegraphischen Berichten bearbeitet von der Zentralstelle für Viehverwertung der Preußischen Landwirtschaftskammen Berlin W., Köthener Straße 30. S* ### * 3 * * 41—43 41—43 41 35—36 35—36 37—93 30—31 30—31— — 26—27— 30—40 38—40 37—33 33—34 30—32 31—39 28—29 26—28 25—27 2—33 21—21 37—38 37—38 30 33—34 32—34 33—35 30—31 29—30 28—30 — 23—25 21—23 Ochsen. a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahr alt„ b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete.... c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 0 gering genährte jeden Alters Bullen. a) vollfleischige, ausgemästete bis zu 5 Jahren b) vollfleischige jüngere....,—77. c) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere....“... 0) gering genährte jüngere und ältere.. Kalben und Kühe. a) vollfleischige, ausgemästete Kalben höchsten Schlachtwertes b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren... c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jungere Kühe und Kalben". d) mäßig genährte Kühe und Kalben.. e) gering genährte Kühe und Kalben.. Kälber. a) Doppelender b) seinste Mast=(Vollmilchmast) und beste Saugkälber c) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber ch) geringere Saugkälber und älteres, gering genährtes Jungvieh(Fresser) Schafe. 2) Mastlämmer und jungere Masthammel b) ältere Masthammel. c) mäßig genährte Hammel und Schafe (Märzschafe) Schweine. a) vollfleischige der seineren Rassen u. deren Kreuzungen bis zu 1½ Jahren... b) fleischige....,..... c) gering entwickelte sowie Sauen... Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Pfd. Lebendgewicht; auf die Notizen für Schweine rechnen die Märkte ca. 20—22 Proz. Tara ab. Schluse den radaktionallen valls a Dr. SScker's Backpurter! Für Reklamen und Inserate verantwortlich Friedrich Lieder, Bielefeld. —— 65 52—54 48—42 48—51 43—46 — 44—47 33—40 34—35 35—37 37 31—32 31—33 28—30 25—27 25—27 20—12 55—57 56—57 55—56 52—54 54—55 52—54 48—61 52—53 46—50 Großer 22071! „„„ gut erhalten, billig zu verk. C. Richter, Bülowstraße 23. 21952*(Bäcker)„212 sucht für sofort oder bis zum 15. Stellung in einem kleinen Geschäft, am liebsten in Bielefeld oder in der Nähe von Bielefeld. Off. unter A O 400 wolle man bitte postlagernd perlinghausen senden Junger Mann sucht zum 1. Oktob. Arbeit als Fabrikarbeiter. Gefl. Angebote unt. K. 21754 an die Exp. d Westfäl. Ztg. 1211 Junges Mädchen sucht Stellung als 21914,211 zum 15.Oktob. oder 1. Novbr. Zu erfr. Welle 51, 2 Treppen. Suche für meine Tochter, 14 Jahre alt, Stelung auf Lager. Offerten unter 21989 an die Exped. d. Westfäl. Itg. Junges Mädchen sucht Stellung zur Erlernung der Küche und des Haushalts. Schlicht um schlicht, bei Familienanschluß. Off. unt. S. M. 100 postlagernd Purmont. 2163474 es esce cch Köchin, evangelisch, mit guten Zeuan., sucht Stellung in einem herrsch. Hause, zum 1. Oktober. Nachzufr. F. Marie Kipp, Bünde i. W., Fünfhausenstr. 13. Offene Stellen. Veischaferin, welche im Zuschneiden bewand. ist, per 1. Oktober gegen hohen Lohn und Jahresstellung gesucht.„„„ 22070 213 L. Beckhaus Nachfolger, Hamm i. Westf. Flickerin, welche Wäsche gut ausbessern kann, für einige Tage gesucht. Frau Richter, Zülowstr. 23. 22072 Sof. u. I. Okt. gesucht 1 Ingen., 1 Obermstr., 1 Ziegelmstr. p. 1. 1. 05, 2 Fakt., 2 Exp., 1 Bautechn., 1 Zeichn., 2 Magaz., 3 Lagerr. 3 Buchh., 4 Kommis, 11 Reisende, Geh. bis 3500 M., 8 Verk., 14 Verkäuferinnen 1 Kass., 3 Kontoristinnen, 1 i. Heizer, 1 Werkmstr., 2 Einkass. Näheres Verband-Reform Bielefeld, Niedernstr. 36, Eing. Niederwall. 22068 Ein besseres, erfahrenes Mädchen zu Kindern u. für leichte Hausarbeit zum 1. Oktober gesucht. Fran lch. fülteneser, Oberwallstr. 24 121985 Geld, Darlehne f. Pers. jed. Glld= Stand. à 4, 5, 6% in kl. Rat. rückzlb. M. Joseph, Berlin, Gleditschstr. 51. Rückporto. t20777215 Wap bessere Stellung sucht ##Os verlange per Postkarte d. Vakanzenpost i. München. Auf 3 Jahre zur 2. Stelle auf ein Geschäftshaus, Nähe Obernstraße, 18000 Mt. zu 4¼ Prozent auf gleich oder 1. Oktober d. J. gesucht. Wert 70000 Mk. 1. Hypothek sind 24000 Mk. 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Den Organen der Militärverwaltung, Flurabschätzungskommissaren und Gendarmerie=Patrouillen, sowie sämtlichen Truppenbefehlshabern ist es deshalb strengstens zur Pflicht gemacht worden, Personen des Publikums von Flurschaden abzuhalten, den Flurschaden, welcher von Zivilpersonen verursacht wird, sofort als solchen konstatieren und die Namen der Betreffenden zur Bestrafung und zum Ersatz des Schadens feststellen zu lassen. „2. Während der Gefechtstage befinden sich im Manövergelande Feldtelegraphen=Leitungen, deren Drähte teils an Stangen, teils an Bäumen befestigt werden, teils auf dem Erdboden liegen. Die vorsätzliche oder rechtswidrige Verhinderung oder Gefahrdung des Betriebes dieser Anlagen durch Beschädigung von Teilen derselben wird mit Gefangnis von einem Monat bis zu 3 Jahren, und wenn eine dieser Handlungen aus Fahrlässigkeit begangen ist, mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu 900 Mk. bestraft. 3. Die Militärbehörde lehnt jede Verantwortung ab für körperliche Schäden an Zivilpersonen, die etwa aus einem unbefugten Zwischendrängen durch Geschütz= oder Gewehrfeuer oder durch Anreiten entstehen. 3. Die Militärbehörde trägt Sorge dafür, daß das Publikum, welches den Manövern beiwohnen will, dorthin geführt wird, wo es ohne Gefahr am besten dem Gang der Manöver folgen kann. 4. Das Betreten der Biwaks ist nur mit schriftlichen Erlaubniskarten, die vom Biwakskommandanten ausgestellt werden, gestattet. Bielefeld, den 6. September 1904. Der Landrat. I. V: A. Veerhof, Kreisdeputierter. Auf 1. Oktbr. oder 1. Novbr. d. J. istbesondererUmstände wegen eine schöne abgeschl. freundliche A Stage * Uhhkaus, Wonkaus. Einem verehrten Publikum von Bielefeld und Umgegend teile ich ergebenst mit, dass ich das seither von Herrn Wilhelm Lein, Altstädterkirchstrasse 12, betriebene Prissur Veschaff übernommen habe und bitte ich, das meinem Vorgänger entgegengebrachte Vertrauen auch mir bewahren zu wollen.(22067 Hochachtungsvoll Saut Korniiis. Ein an belebter u. verkehrsreicher Straße gelegenes VierFamilienhaus, mit schönem Garten, Einfahrt ist für 13500 Mark bei geringer Anzahlung sofort zu verkaufen.(Cb. Wilh. Wienstroth Immobiliengeschäft, Bürgerweg 16. 2½ Stock, direkt an der Stadtgrenze, mit großer Werkstube und mit einem Mietswert von 1302 Mk., Hintergarten, bin ich beauftragt, baldig. zu verkaufen. Kaufpreis 19500 Mk., Anzahl. 1000 bis 1500 Mk. Cb.„211 Ernst Theen. Immobiliengeschäft, Friedrichstraße 27, 2. Etage. Ein= bis Zweifamilienhaus mit Garten.211 Bismarckstraße zu verkaufen. Gefl. Off. unter 21804 an die Exped. d. Westfäl. Zeitung erbeten. Wohnhaur. Veranurmachung. 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Diejenigen Fuhrwerksbesitzer, die bereit sind, die Gestellung der Wagen zu übernehmen, wollen dies unter Angabe der beanspruchten Entschädigung möglichst umgehend— spätestens aber bis Freitag mittag— im neuen Rathaus, Zimmer 12(Erdgeschoß), mitteilen. Bielefeld, den 7. September 1904. 22037 Der Magistrat. In unser Handelsregister Abteilung A ist unter Nr. 449 die offene Handelsgesellschaft unter der Firma PartiewarenBörse Harms& Co. zu Bielefeld, Gesellschafter: Kaufleute Max Weiß und Wilhelm Harms, beide in Bielefeld, heute eingetragen und folgendes vermerkt: Die Gesellschaft hat am 1. September 1904 begonnen. Zur Vertretung der Gesellschaft ist jeder Gesellschafter allein ermächtigt. 222004 Bielefeld, den 5. September 1904. Ein sehr gut verzinsliches, vor 2 Jahren neu erbautes Kamilienhaus, mit Garten, Werkstatt, besonders für Maler oder Tischler sehr geeignet, dem auch ein Teil Arbeiten jährlich mit übertragen wird, ist sofort für 21500 Mark bei geringer Anzahlung zu verkaufen.(Cb. 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Die Verlobung ihrer Tochter Emma mit dem Kaufmann Hrn. Qustav Vosslek beehren sich anzuzeigen Heinrich Gerheld u. Frau Minna geb. Kampmann. Meine Verlobung mit Fräulein Emma Oerhold, Tochter des Herrn Heinr. Gerhold u. seiner Frau Gemahlin, Minna geb. Kampmann, beehre ich mich anzuzeigen. Gustav Vossiek. Hörste b. Halle i. W. im September 1904. Gütersloh, 198000 Heute abend ½5 Uhr erlöste Gott meinen lieben Mann, unsern guten Vater, Schwiegervater und Grossvater, den aheschofen P Arung Offerten unter 21970 an die Exp. der Westfäl. Zeitung. t,211 abgeschlossen, 5 Zimmer, fortzugshalber zum 1. Oktober zu vermieten. 21865,211! Ellerstraße 36 p. Junger, zuverl. und fleißiger Müller Kontorraum mit Telephonanlage Bahnhofstraße 4, part., an verkehrsreichster Stelle Bielefelds, per 1. Oktober d. J. zu verAnfragen daselbst rechts Seeck. tCb. Mtage * Jnahj. abgeschlossen, 5 Räume, Bodenkammer u. Keller per 1. Oktbr. zu vermieten. Preis 320 Mk. 14945 Siegfriedstr. 40, p. 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Aus Tokio Armee marschi vor in der Ho Russen abzusch der Besetzung wird stündlich aller mandschu der von Mulden keit statt, daß Die Bevölkern und leichtes G Armee die ga Die Züge sin guter Ordnung werden zum T wundeten werd Züge gehen ein Richtung und! Waggons mit lich Mukden. Schrappnels V zumeist sterben Mukden ist vol drückten Eindr russischen Verl. deten in den s# steigt 30000. Die Kämpfe ohne Unterbrechun sollen neuerdings unter die Forts; Luft zu sprengen es keine Ruhe. sind auf dem Cre Das Fundament nen sind durch P Hauptlinie der Fr Nordwesten ist im vom Bahnhof ent geflechte und Lau bunden. Die Stel eine Linie von S der russischen Fort Forts von Port n den Händen d. Tei Karl hört, gaskar dar, wiegt menta wenigst 100 0d gebore! wegen sehr be sein. 2 es Ha ausste den werde nach eine der si und