mamache in bearbeitet hertung der Berlin W. * erte. P#e 2. 237 —48 41 -40 88. —53 33—3 —38 38—30 —34 32—34 —30 29—29 —25 21—24 — 65 —48 46—48 —45 43—45 —41 32—40 37 35 33 29—30 50 49 45 46—48 46 42—45 100 Pfd. ne rechnen erdenkich in hen ohne ge“ Familien95 in besseres n ausarbeit raerlichen Samdier: 23404.47 42 an die Zeitung. inen 82158 Kunr. 6 48 Bielefeld, Freitag, den 26. Februar 1904 94. Jahrg. „„„ „Westfälische Zeitung" erscheint täglich außer Sonntags und ist das Haupt=Insertionsblatt für Bielefeld und Ertsgend zugleich Anzeiger für die amtlichen Bekanntmachungen Awoovenv, der Stadt und des Landkreises Bielefeld. greis des Blattes: in Bielefeld und bei den sämtlichen #genturen monatlich 40 Pfennig, vierteljährlich 1.20 Mark # Lostbezug monatlich 50 Pfennig, vierteljährlich 1.50 Mark. Im Post=Zeitungs=Katalog unter„Westfälische Zeitung" Tieleserder Tagerkalt Redaktion u. Expedition Niedernstr. 27. Fernspr. Nr. 61. Berliner Büreau: Berlin W. 30, Luitpoldstraße 6. Preis der Inserate für die einspaltige Kolonelzeile oder deren Raum für Inserenten in den Kreisen Bielefeld, Halle, Herford Wiedenbrück 15 Pfg., für alle anderen Inserenten 20 Pfg., die breite Reklamezeile 60 Pfg., Kleine Anzeigen das Wort 2 Pfg., Ueberschrift 10 Pfg. Schluß der Inseraten=Annahme für die am anderen Tage mittags erscheinende Nummer abends 7½ Uhr. Verantwortlicher Redakteur: Nis Peter Rissen. Druck und Verlag von J. D. Küster Nachf., beide in Bielefeld Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten Der Krieg in Ostasten japanische Niederlage vor port Arthur bedeutet eine entschiedene verzögerung weiterer Kriegsgverationen, die den Russen gerade so willkommen und förderlich, wie den Japanern ungelegen und schädlich ist. So gering verhältnismäßig die Verluste der Japaner waren, so kann ihre Niederlage vor Port Arthur doch leicht von entscheidender Bedeutung für den Ausgang des ganzen Krieges werden. Das Seegesecht bei Port Arthur Nach dem amtlichen Bericht des Statthalters Alerejew stellt sich heraus, daß die Verluste der Japaner im Seegefecht bei Port Arthur lange nicht so schwer sind, als man dies nach der ersten Meldung annehmen mußte. Es sind lediglich vier japanische Transportschiffe die so wie so im Hafeneingang von Port Arthur versenkt werden sollten, zerstört worden. Japanische Panzerschiffe haben sich an dem Angriff überhaupt nicht beteiligt und von den acht japanischen Torpedobooten ist, nach dem Berichte des Statthalters Alexejew, kein einziges zerstört worden oder in die Hände der Russen gefallen. Die Torpedoboote haben vielmehr bis auf das letzte ihre Vereinigung mit den sie auf hoher See erwartenden Kriegsschiffen bewerkstelligen können. Der Retwisan Aus dem amtlichen Bericht erhellt weiter, daß der„Retwisan" sich noch auf der äußeren Reede von Port Arthur befand; das Schiff war also soeben erst oder überhaupt noch nicht vollständig repariert, so daß es die innere Reede noch nicht hatte aussuchen können. Die Hafenbatterien am Leuchtturm auf der Port Arthur vorgelagerten Tigerschwanzinsel beschützten den Retwisan, dessen Geschütze wieder vollständig funktionieren. Denvereinten Kräften gelang es, ohne daß das eigentliche Port Arthur=Geschwader, das sich in der inneren Reede befand, und infolgedessen durch die langgestreckte Hafen einfahrt von dem Schauplatz des Gefechts getrennt war, einzugreifen brauchte, den Japanern den schlimmen Empfang zu bereiten. Nach einer Meldung aus Tschifu wurde der Kommandant des„Retwisan“ für eine hohe Auszeichnung vorgeschlagen. Der Zar hat Admiral Alexejew sowie dem gesamten Geschwader seine Glückwünsche ausgesprochen. Die Verwendung von Brandern vor Port Arthur Bei dem jüngsten Gefecht hat es sich weniger um einen Angriff auf die Festung, als darum gehandelt, durch die Versenkung sogen. „Brander“, d. h. also alter, mit Explosivstoffen beladener TransportChiffe die Hafeneinfahrt zu verPonmen. Aüne der Aerluch geungen, io wäre das Port Arthur=Geschwader längere Zeit im Hafen von Port Arthur festgehalten worden, da die Entfernung der Wracks unter allen Umständen viel Zeit erfordert haben würde. Dieser Versuch ist gescheitert, dagegen ist es, wie die Voss. Ztg. annimmt, den Japanern gelungen, vor die Ausfahrt sog. Streuminen zu legen. Der Statthalter Alexejew spricht in seinem amtlichen Bericht ausdrücklich von schwimmenden Torpedos. Was die Brander anlangt, so hat man es, wie das genannte Blatt weiter ausführt, hierbei mit einem uralten Kriegsmittel zu tun. Man versteht darunter immer alte ausrangierte Fahrzeuge, die mit Brand= und Zündstoffen vollgeladen werden. Gewöhnlich findet sich als Kern der Ladung eine mit Pulver gefüllte Kammer vor. Ueber die Pulverladung werden dann sehr oft noch einige gefüllte Bomben gelegt. Zur Rettung der wenigen Leute der Bemannung führt der Brander ein Boot mit sich. Heutzutage bedient man sich der„Brander" seltener. Die alten Holzschiffe mit ihrem geteerten Tauwerk fingen leicht Feuer. Die modernen Schiffe haben weder Takelage noch Holzteile. Gegen die eisernen Russenschiffe waren die Brander auch nicht gerichtet. Sie ahmten vielmehr das Beispiel des amerikanischen Leutnants Hobson nach, der die in Santiago eingeschlossenen spanischen Schiffe dadurch am Auskaufen zu verhindern suchte, daß er den alten„Merrimae“ in der Ausfahrt des Hafens versenkte. Daß die japanischen Dampfer brennend in die Hafeneinfahrt von Port Arthur kommen sollten, hatte seinen guten Grund. Wenn ein solches Schiff brennend ankommt, dann ist damit ausgeschlossen, daß Schleppdampfer ihm nahen, um es an eine Stelle zu bringen, wo es unschädlich sinken kann. Französische und englische Rüstungen Im Marineausschuß der französischen Deputiertenkammer gab der Marineminister Pelletan die Erklärung ab, er glaube nicht an die Möglichkeit der Hineinziehung Frankreichs in den russisch=fapanischen Konflikt. Immerhin müsse die Marine für jeden Fall gerüstet sein. Sie verfügt gegenwärtig über 5 Panzerschiffe neuester Bauart und wird in wenigen Monaten weitere 5 Schiffe dieser Art besitzen. Alle Torpedobootszerstörer, die sich auf den Werften im Bau befinden, gehen ihrer Vollendung entgegen. 6 neue Unterseeboote sind in Bestellung gegeben worden. Es ist unmöglich, daß Frankreich im fernen Osten ein so starkes Geschwader vereinigt, wie es dort Japan, England oder die Vereinigten Staaten von Nordamerika besitzen. Aber seine Schuldigkeit tut Frankreich trotzdem. Der Versuch einer Landung in Indochina ist nach der soeben erfolgten Entsendung von 4 Torpedo= bootszerstörern unmöglich gemacht werden.— England vervollständigt seine Kriegsflotte gleichfalls mit fieberhaftem Eiser. Im nächstjährigen Budget ist nichts geringeres vorgesehen als der Neubau von 2 großen Schlachtschiffen, 4 Panzerkreuzern, 14 Torpedobootszerstörern, 10 Unterseebooten und die Vermehrung des Mannschaftsbestandes um 4000 Mann. Admiral Makarow Wir bringen heute unsern Lesern das Bild des neuernannten Oberbefehlshabers des russiKleines Feuilleton Aus dem Leben des Generals Kuropatkin Alexei Ni olajewitsch Kuropatkin, der am Donnerstag fortgeht, um den Oberbefehl der russischen Truppen in der Mandschurei zu übernehmen, hat bereits eine ereignisreiche Laufbahn hinter sich. Als achtzehnjähriger trat er im Jahre 1864 in des Linienbataillon für Turkestan als Unterleutnant ein. Sein militärisches Leben begann in eider Ttegsgtmosphäre. Die Begründung eines groden Reiches in den unbekannten weiten Ebenen Asiens war der Traum der Soldaten und Staatsnänner, die das heutige Rußland aufbauten. Die großen Heerstraßen Asiens waren unter ihre Herrschaft gefallen, die Eroberung des Kaukasus war Gehzunste Ziel. Langsam wurde der Schleier des #eheimnisses von dem großen Wunderland des Istam gehoben. Taschkent fiel, der Emir von Buchara wich mit 40000 Mann vor 4000 russischen Fmuppen, Chotschent siel nach einem Sturmlausen von sieben Tagen. Bei diesen Ereignissen lernte Kuropattin den Krieg zuerst kennen, und die Erzznerung an die Tage, als die Tore Samarkands Kussen geöffnet wurden und 8000 Kerntruppen chiersag es, in die Hauptstadt des Tamerlan marnarz:“ ist in ihm noch lebendig. Der Unterleutzug kam als Oberleutnant mit zwei Ehrenkreuzen dem Krieg zurück. Aber er mußte noch seine Studien vollenden, und es wurde ihm gestattet, in anderen Ländern zu tun. Er kam nach Feanhreigh, dann nach Paris, und dort leistete er einen Dienst, den dieses noch nicht verSehong. zer#F.gor in Frankreich beit dem Fale kam mit der Belagerung und der Kommune. Er und un dem Marschall Mac Mahon in Berührung, Korgansgason erderte ihn auf, sch an der ligen. Jagn der französischen Reiterei zu, betetDas war eine günstige Gelegenheit für den ingen Mann, sich auszuzeichnen. General Gallifet teilte Mac Mahon mit, daß die besten Ergebnisse der Tätigkeit Kuropatkins zu verdanken seien. Kuropatkin erhielt das Kreuz der Ehrenlegion, als erster russische Offizier, der diese Auszeichnung trug. Als er in die Heimat zurückkehrte, erlebte er neue Kämpfe in Turkestan, und in dem großen Feldzuge, der mit der Annerion von Kokand endete, war Kuropatkin Chef des Generalstabes unter Skobelew. Er wurde in den Jahren 1876—77 an der Spitze einer Gesandtschaft nach Kaschgar zu Jukubbek entsandt, zur Feststellung der Grenzen mit Ferghana. Die Mission begann unglücklich; in den Bergen des Tian=Schan, nicht weit von der Stadt Osch, wurde er von einer Bande von Kara=Kirgisen überfallen. Die kleine Schar, die mit Kuropatkin war, wehrte sich lange und wurde schließlich von der hinzukommenden Infanterie aus Osch befreit. Kurovatkin erhielt eine Wunde in die Hand. Mit einem stärkeren Geleit setzte er seinen Weg fort; er war der erste russische Reisende, der den Weg von Kaschgar über Aksu nach Korla zurücklegte, wo er einige Zusammenkünfte mit Jakub=bek hatte. Die Mission dauerte etwa ein Jahr. während dessen er über 3700 Kilometer zu Pferde zurücklegte und seinen Auftrag glücklich vollführte. Kuropatkin hat auch geographische und statistische Arbeiten über Algter und Kaschgar geschrieben, die von der russischen kaiserlichen geographischen Gesellschaft mit der goldenen Medaille belohnt wurden. Er hat bekanntlich eine ganze Reihe größerer militärwissenschaftlicher Werke geschrieben, die auch ins Deutsche übersetzt sind. Kuropatkin war an dem türki'chen Kriege von 1877—78 als Chef des Stabes von General Skobelew beteiligt, und er machte sich vor Lowtscha, Plewna und Scheinowo einen Namen. Skobelew, der„Weiße General“, saate von ihm, in Hinblick auf die Erstürmung von Plewona:„Kuropattin 17 de: einzige Mann, der eine se gefäheltche Mission ausführen kann.“ Die Heldentaten von Plewna sind bekannt. 3000 Russen fielen in einer Stunde beim Versuch, Osman Pascha und seine Türken zur Uebergabe zu zwingen. Kuropatkin, der P0 schen Geschwaders in Port Arthur Admiral Makarow. Dieser steht noch im besten Mannesalter und gilt als tüchtiger Militär. Ein neues Gesecht bei Port Arthur Der deutsche Dampfer„Gouverneur Jäschke“, der Mittwoch abend von Tschingwangtao in Tschifu eintraf, hörte früh morgens zwischen 1 und 4 Uhr bei Port Arthur lebhaftes Geschützfeuer und beobachtete eine emsige Tätigkeit von Scheinwerfern auf der dortigen Reede. Offenbar machten die Japaner einen abermaligen nächtlichen Angriff auf den Hafen. Hierzu meldet der Sonderberichterstatter des Daily Chronicle aus Charbin, ein weiterer Angriff auf Port Arthur soll ebenfalls mißlungen sein. Die Japaner bereiten die Blockade der Stadt vor. Wir schließen mit der Wiedergabe folgender Telegramme: Paris, 25. Februar. Nach einer Depesche aus Tschifu muß die japanische Flotte drei ihrer Kreuzer, die stark reparaturbedürftig sind, heimsenden. (1 Rom, 25. Februar. Der heutige Popolo Romano bringt einen offenbar von hoher Seite inspirierten Leitartikel über die Ereignisse in Ostasien, der die in den letzten Tagen in den Blättern hervorgetretene russenfreundliche Stimmung noch kräftiger zum Ausdruck bringt. □□ Paris, 25. Februar. Chinesische Rebellen stürmten dasArsenal Futschau und nahmen 10.000 Klg. Pulver weg. Ein chinesischer General wurde gelötet. Deutsche Verluste in Südwestafrika Vom Gouverneur Leutwein traf gestern am späten Nachmittag bei den amtlichen Stellen folgende Vervollständigung und Ergänzung der letzten Verlustliste ein: Am Otjotunderiver am 13. Januar ermordet Tischler Herbst, Karibik, Ansiedler Hoth, Crutiiwa, Bur Max Donald, Okombahe, Lehrke, Orutiiwa, Farmer Böhme, Obomperera, Aschinger, Johannes Meinz, Okandtii, Müller und Frauk.— Gefallen am 14. Jebruar: Matrose Karle, Seesoldaten Mahnke aus Tespe, Luttermöller aus Brackwede(Westfalen), Schneider aus Weiden Oberpfalz, Landwehrmann Berleth. Schwer verwundet: von der Schutztruppe: Friedrich Ranzau, Lazarett Gobabis. Wilhelm Lorenz, rechter Oberschenkel, Windhuk. Joseph Glatzel, linker Oberarm, Outio. August Wiederholf, linke Brust, Okahandja. Außerdem Kriegsfreiwilliger Nitzsche, zwei Schüsse in den Unterleib, Grootfontein. Bur Duplessis, Lunge, Grootfontein. Landwehrmann Modler, linker Fuß, Windhuk. Heizen Feldmann, beide Schenkel und Unterleib, Windhuk. Zivilpolizist Dientrich, linker Arm, Karibib. Kriegsfreiwilliger Rösemann, rechter Arm, Karibib. Kriegsfreiwilliger Liebe, zwei Schüsse Unterarm.— Leicht verwundet von der Schutztruppe: Karl Heydenreich, rechte Schulter, Windhuk. Robert Bredow, Streifschuß, Gobabis. Hauptmann Kliefoth, Fleischschuß in der Achselhöhle, Outio. Walter Kaul, Fleischschuß in den rechten Oberschenkel, Omaruru. Paul Kiel, Gobabis. Paul Pielaczyk, Gobabis. Außerdem Reservist Krusewitz, Unterschenkel, Windhuk. Landwehrmann Meyburg, rechte Hand, Windhuk. Kriegsfreiwilliger Schmiedel, Streifschuß und Schuß rechte Hand, Grootfontein. Kriegsfreiwilliger Halberstadt, Grootfontein. Schlosser Dräger. Kriegsfreiwilliger Düwel, linker Unterschenkel, Gefreiter Arndt der 1. Marine=Inf.=Kompagnie, Schuß rechte Hand. Pionier Hesse, linke Wange. Landwehrmann Guder, linker Oberarm. Kriegsfreiwilliger Metzler, Hals. Landwehrmann Rudath, linke Hüfte. Reservist Behrendt, linkes Ohr. Heizer Albert Ferme, Frau Lange, Kopf. Fräulein Müller. Eine weitere Vervollständigung der Liste bezeichnet Gouverneur Deutwein zurzeit als uumäglich. einzige Offizier von Skobelews Stabe, der am Leben blieb, ging den verschanzten Türken mit 300 Mann entgegen; er trieb die Türken zurück, kehrte aber mit nur wenigen Leuten zurück. Er wurde durch die Explosion eines Munitionskarrens in wenigen Schritt Entfernung am Kopfe verletzt und kam nur wie durch ein Wunder mit dem Leben davon. Er lag einige Wochen in Bukarest im Hospital und kehrte dann zum Heer zurück. Bei dem Uebergang über den Balkan vor dem Kampf bei Scheinowo wurde Kuropatkin, als er sich mit einem kleinen Teil des Heeres in der Nähe von Imetli aus den Bergen in das Tal durchschlug, schwer an der linken Schulter verwundet. Sein Ruhm wurde noch durch eine Heldentat im Minenkriege erhöht, durch die er den Eingang in eine Festung erzwang. Es war während der Belagerung der Hauptfeste Geok=Tepe während des Feldzuges gegen die Teke=Turkmenen in den Jahren 1880—81. Kuropatkin hatte als Befehlshaber des rechten Flügels und dann des Belagerungszentrums eine schwere Aufgabe. Dort befanden sich nämlich die nächsten Zugänge zur Festung und die Minengänge, die infolge der Nähe der tapferen Feinde in beständiger Gefahr waren. Kuropatkin stürmte an der Spitze der Hauptsturmkolonne in die Fe' stung und legte so den Grund zu dem Siege über die Turkmanen. Eine seltene Kaltblütigkeit und ruhige Uebersicht im Kampfe zeichnet Kuropatiin aus. Sein Leben hat sich seit den Tagen der Erpedition in die Wüsten Asiens verändert. Er hit sich im Frieden ebenso wie Kriege bewährt. Er wurde von 1890—1897 zum Gouverneur der neuen Gebiete gemacht, und unter ihm verwandelte sich Transkaspien aus einer Wüste in ein Land mit Städten, mit Eisenbahnen, Kirchen, Banken, Schulen und Baumwollfeldern. Von dort wurde er 1898 als Kriegsminister nach Petersburg berufen. Der erste brandenburgpreußische Admiral. Bis vor etwa zwei Jahren galt Benjamin Raule als der erste brandenburgisch=preußische Admiral, den der Große Kurfurst zum GeneralMarinedirektor gemacht hatte, der in Raules Hof in Berlin noch fortlebt und dem in Kiel ein Denkmal gesetzt wurde. Da trat Franz Eißenhardt in der„Marine=Rundschau“ mit einem Aufsatz an die Oeffentlichkeit, welcher die Taten des Obersten Johann von Hille als Befehlshaber einer brandenburgisch=preußischen Eskadron in den Jahren 1658 bis 1660 nachwies, also lange vor Raules Auftreten 1675. Auf Befehl des Kaisers wurde dem Obersten von Hille in der Marine=Akademie zu Kiel eine Bronzebüste errichtet. Generalleutnant Rössel wies darauf in seinem Werk„Die erste Brandenburgische Flotte“ nach, daß 1577 der Admiral Christoph Zweifel ein preußisches Geschwader von drei Schiffen befehligt hat. Da die Herzoge von Preußen, Brandenburger waren, wie der Große Kurfürst auch, so wäre sonach Christoph Zweifel 1577 der erste brandenburgisch=preußische Admiral gewesen. In dem von Franz Eißenhardt kürzlich erschienenen Büchelchen„Die Kriegsflagge“ liefert dieser eine Uebersicht der gesamten brandenburg=preußisch=deutschen Flotte„von anfängen an und setzt dort als ersten Admiral den Befehlshaber eines Geschwaders, welches Albrecht von Brandenburg. Herzog von Preußen, 1535 dem König Christian III. von Dänemark zu Hilfe gegen die Lübecker sandte. Der Name dieses Admirals ist auch in der„Kriegsflagge“ nicht genannt, aber der Verfasser hat zweifellos den ersten Admiral an dieser Stelle gesunden. Es war Johann von Pein, Hauptmann von Insterburg, der die 12 preußischen Schiffe befehligte, durch deren Mitwirkung die Dänen und Schweden den hochfliegenden Plänen des Lübecker Bürgermeisters Jürgen Wullenweber 1535 in blutiger Schlacht ein Ende machten. Benjamin Raule steht also erst an vierter Stelle und gehört eigentlich an die fünfte, denn noch vor ihm und auch vor Johann von Hille hatte der Große Kurfürst 1650 den holländischen Admiral Aernoult Gissels van Lier in aller Form als Admiral der zu gründenden ostindischen Kompagnie berufen Deutscher Reichstag 42. Sitzung vom 25. Februar 1904. 1 Uhr. Ohne Debatte wird zunächst in britter Lesung der Gesetzentwurf betr. Schutz von Erfindungen definitiv verabschiedet. Dann wird die Etatsberatung fortgesetzt. Von dem Etat der Reichseisenbahnen sind noch die einmaligen Ausgaben zu erledigen. Die Budgetkommission hat an drei Positionen Kürzungen der geforderten Positionen vorgenommen. Die Abg. Schlumberger und Gen. beantragen Bewilligung der vollen im Etat geforderten Beträge. Nach kurzer Debatte Abg. Malkewitz Cons.) verteidigt den KösWer wird der Antrag abgelehnt und der Titel nach den Vorschlägen der Kommission erledigt. Es folgt der Etat des Reichsjustizamts. Es liegen dazu mehrere Resolutionen vor. Die Erörterung dieser Refolutionen wird vorgenommen und die allgemeine Debatte zum Titel Staatssekretör einstweilen ausgesetzt. „Abg. v. Riepenhausen(kons.) empsiehtr seine Resolution betr. Vorlegung eines Gesetzentwurfs über Heimstättenrecht. Er verstehe es, wenn die Regierung einfach ablehne, falls sie dazu Grund zu haben glaube, aber nichts sei bedauerlicher, als ein solches dilatorisches Hinhalten. Dabei fordere ein solcher Gesetzentwurf ja nicht einmal Gelder vom Reiche. Redner verbreitet sich zwei Stunden lang vor fast leerem Hause über die Nachteile der liner Staatsanwalt, daß dieser nicht gegen ein Flugblatt eingeschritten sei, worin Dr. Barth und seine Partei der Vorwurf des Stimmenfangs gemacht worden sei. Es habe kein öffentliches Interesse vorgelegen. Abg. Reveldt(freik.) tritt für Besserstellung der Kanzleibeamten ein. Justizminister Schönstedt erklärt, zum Kösliner Fall, daß er selbst eingehende Untersuchungen anbefohlen habe, welche jedoch ergaben, daß der Tatbestand der Beleidigung nicht gegeben sei. Da die Frist zur Einlegung der Beschwerde verstrichen ist, bleibe nur noch der Weg der Privatklage offen. Abg. Mathis(natl.) verbreitet sich über die Frage des Richtermangels. Abg. Peltasohn(freis. Bergg.) erklärt, daß das Kösliner Flugblatt beleidigender Natur sei, sei zweifellos. Es sei überschrieben:„Eine gemeine Tat!“ Bezeichnend sei übrigens, daß Herr Malkewitz, der Gegenkandidat des Herrn Barth, es für angebracht gehalten habe, die Sache vorzubringen. Redner tritt des weiteren für Besserstellung der Kanzlisten und Büreaubeamten ein. Abg. Cassel(fr. Volksp.) geht gleichfolls auf den Kösliner Vorfall ein. Ferner würden seine Freunde sich der Interessen der Büreaubeamten und Kmzlisten stets warm annehmen. Redner wendet sich zu einigen Mängeln der Strafrechtspflege, die sich bei den letzten großen Prozessen herausgestellt haben. Vor allem müsse das Voruntersuchungsverfahren geändert werden. Die Tätigkeit des Untersuchungsrichters lasse sich kaum von einer Persönlchkeit lösen. Oft würden bei der Voruntersuchung die Hauptanklagepunkte gar nicht dargere#. Die ter Würdigung der bei der betreffenden In miderruflich und# n v: 5t, und stetz Politischer Cagesbericht Beschlüsse der preußischen Tierärzte stalt bestehenden Verhältnisse Die Zenträlvertretung der Tier= wiberküslich und vezuglich der Mart fu ärztlichen Vereine Preußens hat in Kongregationen nur unter der Bedingung ihrer am 20. und 21. Februar stattgehabten teilt werden, daß die Leitung des Plenarversammlung folgende Beschlüsse Religionslehrer der Anstalt übertragen. gesaßt:. Es ist dabei sorgfältig zu prüfen, ob hurs 1. Die Bestimmungen des Reichs. Zulassung des Vereins der Schule ode Fleischbeschaugesetzes und des dazu in Schülern ein Nachteil erwachsen kann, un Preußen erlassenen Ausführungsgesetzes haben die Satzung auch nach dieser Richtung sich in der Praxis im allgemeinen be= völlig unbedenklich ist. Genehmigte Schülerver, währt. Die Ausdehnung der Schlachtvieh= eine unterliegen der Beaussichtigung durch de und Fleischbeschau auf die sogenannten Haus= Direktor, dem es vor allem obliegt, zu verhü. schlachtungen ist im Interesse der öffent ten, daß Schüler unmittelbar oder mittelbar lichen Gesundheitspflege und insbesondere der zur Teilnahme an solchen Vereinen genötig Tierseuchentilgung erwünscht. Ohne die weit= werden, und darüber zu wachen, daß das gute gehendste Mitwirkung der Tierärzte ist eine Einvernehmen unter den Schülern und das ordnungsmäßige Durchführung der Schlacht= friedliche Verhältnis unter den Konfessionen# vieh= und Fleischheschau nicht möglich In nen Schaden leidet ensentonen ien Geh= und Fierschbeschau nicht möglich. folgedessen ist es dringend geboten, die bühren so zu bemessen, daß auch für die Folge auf diese Mitarbeit der Tierarzte gerechnet werden kann. Gegen das unbeschränkte Inkrafttreten des§ 5 des Gesetzes vom 28. Juni 1902, Kir. die ausnen Schaben leider. Auf die Teilnahme von Schülern an ßerhalb der Schule bestehenden Vereinen mit 2 entsprechende Anwendung. gez.: Studt.“ Absatz betr. die Ausführung der Schlachtvieh= und FleischbeschauGesetzes, sind hygienische Bedenken nicht zu erheben. 2. Der Verkehr mit Milch ist einheitlich Der Deutsches Reich = Berlin, 25. Februar. Veräuberung des Grun der die Hauptanklagepunkte gar nicht, dargelegt. DiTeilbarkeit und Veraußerung des Gruno und Folge sei dann eine übermäßig lange Bauer der Bodens. Hauptverhandlung. So dauerte der Sandenprozeß Staatssekretär v. Nieberding führt drei Monate und der Pommernbankprozeß mußte aus, die Regierungen seien von der wirt= nach dem 50. Tage vertagt werden, weil neue Unschaftlichen Bedeutung des kleinen Grundbesitzes tersuchungen nötig wurden. Die Verteidigung müßdurchaus durchdrungen Aber sie könnten sich sk in der Voruntersuchung zugezogen werden. VielDer Verkehr mit Milch ist einheitlich Der Kaiser nach Grundsätzen zu regeln, welche von einer unternahm gestern morgen den gewohnten Spazier. gemischten, aus Milchproduzenten, Vorstehern gang im Tiergarten, sprach beim Reichskanzler milchwirtschaftlicher Institute, Aerzten und Grafen von Bülow vor, empfing im Königl. Tierärzten bestehonden Kammission aufgestellt Schloß den Kunstmaler Schühel und*“. burchaus burchbrungen. Ader sie konnten sich deshalb nicht entschließen, einen Weg zu gehen, von dem sie sich einen Erfolg nicht versprechen. Die Mehrheit der landwirtschaftlichen Zextralgerbände habe sich gegen eine solche Gesetzgevung ablehnend verhalten. Sollte aber der Reichstag diese Resolution annehmen, so würden allerdings die verbündeten Regierungen der Sache ihre volle Aufmerksamkeit schenAbg. Gothein(frs. Vrg.) spricht gegen die Resolution. Die Schuld an der ungesunden Besitzverteilung trage der Egoismus des Großgrundbesitzes in Ostelbien. Mit diesem Gesetzentwurf würde gar nichts geändert werden. Man solle doch mithelfen, die Domänen aufzuteilen. Trotz des großen Landhungers der kleinen Leute würden immer mehr Domänen für den Staat geschaffen. Redner übt dann auch Kritik am Anerbenrecht, an dem Prinzip der Bevorrechtung eines einzelnen Erben. „Abg. Pohl(frs. Bpt.) erklärt sich gleichfaus entschieden gegen die Resolution, im wesentlichen aus denselben Erwägungen wie der Vorredner. .Ahg., Blachem(Ztr.) erklärt, die scharfe seritir der beiden Vorredner nicht verstehen zu in solches Gesetz könnne doch keinesfalls irgend einen Schaden bringen. Der Kleingrundbesitz müsse konsolidiert werden, sonst verschwinde er. Dieses Gesetz soll ja keinen Zwang ausüben, sondern nur fakultativ Befugnissegeben. Redner hofft, daß die Regierungen, wenn sie auch formelle Bedenken hätten, doch den Zweck billigen würden. Abg. Stadthagen(Soz.) erklärt sich namens seiner Partei rund heraus gegen die Resolution. Denn die Heimstätten, sollten fache Mängel des Verfahrens hätten sich auch im Kwilecki=Prozeß gezeigt. Mißstände, wie sie sich in diesem Prozeß gezeigt haben, seien geeignet, das Vertrauen weiter Kreise in die Rechtsprechung zu erschüttern. Zu großem Bedenken habe in diesem Prozeß vor allem das Verhalten des Staatsanwaltes Müller Anlaß gegeben. Die Reform der Strafprozeßordnung sei unbedingt notwendig im Interesse der Rechtsprechung und im Interesse der Staatsautorität. Justizminister Schönstedt führt aus: Auf Einzelheiten der Reform der Strafprozeßordnung wolle er heute nicht eingehen. Daß den Beschuldigten in der Voruntersuchung weitergehende Befugnisse eingeräumt würden als heute, sei wahrscheinlich. Weiter nimmt der Minister den Staatsanwalt Müller in Schutz; wenngleich er in einzelnen Wendungen zu weit gegangen sei. Er sei deswegen auch rektifiz ert worden. Der Minister wünscht, daß alle Staatsanwälte sich stets bemühten, sich möglichst objektiv zu halten. Abg. Dr. Mazewski(Pole) führt Beschwerdarüber, daß die Gerichtsassessoren und Richter Tierurzten bestehenden Kommission ausgesteilt werden. Diese Grundsätze sind für den Verkehr mit Vorzugsmilch, mit gewöhn licher Marktmilch und deren Ab julten, sowie mit Milch aus Sammelmeiereien und Schlachthöfen gesondert aufzustellen. Die Bildung einer solchen Kommission für die Regelung des Milchverkehrs wird vom Minister erbeten. 3. Die Zentralvertretung dankt, dem Minister für seine Absicht, Tierärztekammern einzurichten, hält die Beschleunigung dieser Maßregel für dringend erwünscht, befürwortet daher die Errichtung der Kammern ..„Grund Allerhöchster Verordnung unter volläusigem Verzicht auf Ehrengerichte und schlechtert. Schloß den Kunstmaler Sinöbel und horte von 10 Uhr ab die Vorträge des Kriegsministers v. Einem, des Chefs des Generalstabes der Armee Grafen v. Schlieffen und des Chefs des Militärkabinetts Grafen v. Hülsen=Haeseler. Am Mittag fand anläßlich des Geburtstages des Königs von Württemberg bei dem Kaiser eine Tafel statt.— Am Abend nahm der Kaiser an einem Diner bei dem großbritannischen Botschafter teil. Ueber das Befindeu des jungen Prinzen Heinrich wird aus Kiel berichtet, daß gestern abend ein neuer Einstich in den Wirbelkanal ausgeführt worden sei, der einen geringen Nachlaß der starken Benommenheit bewirkt hat. Der Kräftezustand hat sich nicht verBesteuerungsrecht, jedoch unbeschadet der Anerkennung der Zweckmäßigkeit dieser Einrich= tungen und beauftragt eine Kommission mit der Ausarbeitung der näheren Vorschläge. de veranlaßt seien, ihre E'nlagen aus den polnischen Banken zurückzuziehen. Das heutige System der Polenpolitik führe dazu, politische Hallunken zu züchten. Justizminister Schönstedt erklärt, er halte es für eine Pflicht jedes Staatsbeamten in den volnischen Provinzen sich an der Bekämpfung der volnisch=nationalen Bewegung zu beteiligen. Die Mit der Gewährung der bedingten Begnadigung sind in den deutschen Bundesstaaten gute Erfahrungen gemacht worden. Seit der Einführung dieser Maßregel ist insgesamt bis zum 31. Dezember vorigen Jahres 66047 Verurteilten die Aussetzung der Strafvollstreckung mit Aussicht auf Begnadigung gewährt worden. Für die Zeit bis zum letzten Dezember ergaben sich durchschnittlich 6041 Fälle. Seitdem hat die Verfügung über die Einlagen der Beamten in den Zahl stark zugenommen; im letzten Jahre betrug 2 Trareamen vetage un einen weschupsssie 13779 Der Natur der„0 polnischen Volksbanken berube auf einen Beschluß des Gesamtministeriums. Abg. Wetzmann(natl.) tritt für eine Besserstellung der Landgerichtspräsidenten ein. Abg. von Jazdzewski(Pole) erklärt sich mit den Ausführungen des Herrn Cassel über den Kwilecki=Prozeß durchaus einverstanden. Die Aeußerung des Staatsanwalts Müller inbezug auf das Institut der Beichte habe die Gefühle der katholias gke, wiegend W 1ach waren eo überwiegene Eränner, denen die Vergünstigung zu gute kam, nämlich 77 Prozent, in erster Der österreichisch=ungarische Botschafter in Berlin, Graf Szögyeny, begibt sich gemäß einer ihm gestern telegraphisch übermittelten Aufforderung des Grafen Goluchowski nach Wien, um dort an Vorbesprechungen über die Einbringung von Handelsvertragsverhandlungen mit Deutschland teilzunehmen. gug zu gute kam, näwlich 77 Prozent, in erster ##e aber wurden jugendliche Personen berückJach mur den Großarundheßt. F; zvuten däten mit voltischen Bestrebungen nichts zu tun. voch nur den Großgrundbesitzern Arbeitskräfte sie sollten lediglich die Erwerbstätigkeit der Bevölschaffen, die an die Scholle gefesselt seien. kerung heben. ichen Bevölkerung schwer verletzt. Die Volksbanken enogtllig begnadigt worden die häten mit poltischen Bestrebungen nichts zu tun. die ausgesetzte Strafe wv schlechter Fi nachträglich hüße en Diesss gp urun6 sichtigt, es betreffen also vier Fünftel aller Fälle Lugsagliche. Nach den bis zum Ende des ahres vorliegenden Ermittelungen sind ubeiltlig prozent von den bedingt Beguadigten Abg. Gamp(Reichsp.) bestreitet, daß der konservative Heimstättenentwurf den vom Vorredner behaupteten Zweck habe. Ebenso, daß die Großgrundbesitzer ihre Arbeiter als Arbeitsvieh behandeln und betrachten. „ Abg. Wolff(Bund d. Landw.) tritt für vie Resolution ein, bestreitet Gothein und Stadthagen das Recht zu der Behauptung, daß eine Heimstätte dem Besitzer nur Sorgen bereite. und ihn an die Scholle fessele. Abg. Stadthagen(Soz.) hält seine Auffassung aufrecht, seine Freunde würden stets die Bauern warnen, einem solchen Irrlicht zu folgen. Als Redner dann die preußische Gesetzgebung als eing rüsftäudige arbeiterfeindlich Minister Schönstebt erklärt, dem Staatsanwalt Müller habe es durchaus sern gelegen, ein Sakrament der katholischen Kirche anzugrei en; seine Bemerkung habe sich lediglich gegen gewisse Zeugen gerichtet. Abg. Dr. von Campe(natl.) spricht sich für eine Vermehrung der etgtsmäßigen Richterstellen aus und wünscht eine Statistik über die Dauer der Hilfsrichtertätigkeit. Der Justizminister sagt eine solche Statistik zu. Abg. Dr. Friedberg(natl.) geht nochFrufe Wegen nachtrüglich abbußen müssen. Dieses Ergebnis, zanschen## etwa vier Fünftel aller Fälle einen günfligen Ausgang genommen haben, kann immerhin als günstig bezeichnet werden. Gesetzesveröffentlichungen Der Reichsanzeiger veröffentlicht die Gesetze betreffs Verlängerung des Friedenspräsenzgesetzes und betreffs Aenderung der Reichsschuldenordnung. Konflikt in einem Kriegerverein Wegen einer im Rudaer Kriegerverein hervorgerufenen großpolnischen Bewegung haben oberschlesischen Blättern zufolge sämtliche Vorstandsmitglieder, darunter Reichstagspräsident Graf Ballestrem als Ehrenvorsitzender, ihre Aemter niedergelegt. Auch eine größere Anzahl Mitglieder erklärte ihren Austritt aus dem seit dreißig Jahren bestehenden Verein. Parlamentarisches Berlin, 25. Februar. mals auf Aushebung von Erlässen aus dem Kulturkampf .. Aus, den Tagen des Kulturkampfes rühren einige Regierungsbestimmungen her, die einmunung der Fathaf s uer unerwünscen veDr. Friedberg(natl.) geht noch=###.weck verfolgte, einer unerwünschten Beden Kösliner Fall ein. Harmlos könne### der lachbtischen Schuljugend durch keinesfalls gewesen sein denn das Fleg= vom Staate nicht#ente V: H5..9 die Sache keinesfals gewesen sein, denn das Flug. blatt habe den Zweck verfolgt, die freisinnige Partei zu diskreditieren. Der Vorwurf, der Herrn Varth gemacht werde, berühre nicht nur die Priae ue Ma##etzigtneg. eis: Barth gemacht werde, berühre nicht nur di eine rnrstänbige arbeiterseinbliche patmaral, sondern auch die öffentliche Moral. Jebezeichnet, ruft ihn Graf Ballestrem zur genfalls könne die Parteinahme des Landratsamts Ordnung. w Abg. Heyl, v. Herrnsheim(ntl.) erKart, ein Teul seiner Freunde könne dem Gesetzentwurf zustimmen. Aber der größte Teil seiner Freunde ziehe sich mit Vergnügen auf die Resolution zurück. Nach einigen Schlußworten des Abg. v. Riepenhausen und einer persönlichen Bemerkung des Abg. Gamp wird die Resolution angenommen gegen Freisinnige und Sozialdemokraten. 8% Morgen, 1 Uhr: Fortsetzung. Schluß 6½ Uhr. für die Kandidatur der Herrn Malkewitz noch Konsequenzen haben, die ihm nicht erwünscht sein können. Er, Redner, habe diesen ganzen Fall nur vorgebracht, weil von den Behörden strikteste Unpartetlichkeit im Wahlkampf verlangt werden müsse. Justizminister Schönstedt bedauert, das Herr Barth den Berufungsweg an das Oberlan# kontrouierbare Vereinigunguhengen. Bersche 100 Möglichkeit vorpr shischen B“ sarmnCgungen sind von der Pleußischen Regierung jetzt zum größten Teil aufgehoben worden. Die Aufhebung ist ein von Regierung und Zentrum.006 gra d#ig von der Köln. Volksztg, mitgeteilte ellaglen an die Königlichen Provinzial=Schultlbuegten gerichtet und hat folgenden WortSubmissionswesen Die Abgeordneten Felisch und Hammer haben im Abgeordnetenhaus einen Antrag eingebracht. wonach die Staatsregierung zu ersuchen sei, eine Neuregelung des Submissionswesens nach der Richtung herbeizuführen, daß dem Mindestbietenden nur ausnahmsweise der Zuschlag erteilt werde, die Arbeiten und Lieferungen möglichst nicht an Generalunternehmer, sondern in getrennten Losen vergeben, auch angemessene Ausschreibungsjristen innegehalten werden. Der Etat für Kiautschou In der Budgetkommission des Reichstags wurde heute nach Erledigung einer Anzahl anderer Posttionen der Etat für die ostasiatische Besatzungsbrigade weiter beraten. Von den Kosten der Gelbverpflegung wurden 75000 Mark gestrichen. Bei den„Stabsoffizieren“ werden drei Stellen in Absatz gebracht, ferner drei Hauptmanns= und 18 Leurnantsstellen gestrichen, obgleich der Regierungsvertreter geltend machte, daß im gegenwärtigen Augenblick eine Herabminderung der Stellen nicht angängig sei; ebenso wird das Hoboistenkorps um 13 Stellen verringert. Entschädigung unschuldig Verhafteter Die Kommission zur Vorberatung des Gesetzwurfes über die Entschädigung unschuldig VerPreußischer Landtag Abgeordnetenhaus 27. Sitzung vom 25. Februar. 12 Uhr. Am Ministertisch: Schönstedt Die Beratung des Justizetats wird fortgesetzt. werbung das Hänischen Fr.. #00 Sier daus d.r Atranu bar notwendigen 25 Uid9 Tater, vank der Ft anguebar notwendigen micht auszubringen waren. der Hansetäbte, zunehmen. Das wäre darauf zurückzuführen, die Staatsanwälte zu leicht Anklage erhöben. Faltin(Ztr.) winscht Gleichstellung der Sekretöre an den Amts= und Landgerichten mit den Sekretären an den Oberson'4 waltungsbehörden. Ein Regterungskommissar lehnt dies ab. wg“ P#ec(feil.) weis die Vorwürse bei auf, der Ostmarkenverein zurück und schließt sich dem Dunsch des Abg., Faltin an. Abg. Schmeddina(Ztr.) beklagt, daß von bei Fürsorgezöglingen nicht ge0) se unde inholenel die Schüiler höherer ven Overlandesgerichten u. Ver= Lehranstalten von Schul und zur Tellnahme an angenommen, nach dem die Versäumung der Einlegung eines Rechtsmittels als grobe Fahr: lässigkeit nicht angesehen werden darf. sgend Gehrauch demache une de 6. 10 bessen Vermittelung in der Regel auch lugeno Gebrauen geminer werde. Redner bemängest(een Religlonbrehtel zur Sache zu holen. Kommt wperier vor zongsame Versahren in Vormunschafts= dahel eine Aenderung das 9.3“ doren. Kommt Kunst und Wissenschaft. Peschescheen Wier erch dirigieren. ter Ja8 fangs weroe. nedner bemängel sachen emnschunr Verwamdtschesteracan. bei Verwinoi chaftsfochen, die in intime Familienangelegenheiten eingreifen, sei Vorsicht notwendig Abz. Dr. Bocker(Ztr.) tritt für eine Zusammenlegung der Gerichtsbezirke durch völlige NeuInteilung, ein. Er verlangt die Vermebrung der umrsgerichte und wünscht, daß die Voruntersuchung auf dem Lande von den Amtsgerichten ausgeführt "„Sterauf wird die Weiterberatung auf Freitag is um vertogt. Schluß 4½ Uhr. religiöser Pflichten und zur Teilnahme on Schulgottesdiensten abzuhalten sind, dem Königlichen Provinzial=Schulkoflegium zustehen soll. Dieses hat in den vorkommenden Fällen sor des, Entschließung der Anstaltsleiter und den Religionslehrer zur Sache zu by. Ausland dabei eine Kenberung des Zustandes in Frage wie er gegenwärtig tatsächlich besteht, so ist zu beachten, daß nicht an mehr als zwei Wochentagen für die katholischen Schüler obligatorische Schulmessen eingerichtet werden sollen und daß die Schule einen Zwang zum Empfange der Sakramente sowie zur Teilnahme an Prozessionen nicht ausübt.““ 513.— Bülbung von Schüleivereinen mit relimosen Zwdecken ist fortan mit Genehmigungdes sie Ot: Genchmtiaune hars 3116 Ng. Dir Seneyiiigusugs vur indes nicht allgeEngland. O London, 25. Februar. Die Lao: der englischen Tibet=Expedition in nicht die beste. Nach einer alten tibetanischen Weissagung soll es den Engländern gelingen, in dem Jahre Lhassa zu erreichen, in dem der Winter ohne Schnee sein wird. Die abergläubtschen Tibetaner waren daher in nicht geringen Schrecken versetzt durch die Tatsache, daß der Winter längst hereingebrochen war, ohne den üblichen Schnee### bringen. Zur grotzen Beruhigung der Bevölkerung ist nun, wie der„Post“ aus Kalkutta berichtet wird, starker Schneefall eingetreten. Im Zellep=Paß liegt der Schnee halbmannshoch, und wenn dies auch nicht, wie die Tibetaner vielleicht hoffen, zur Riederlage der Engländer führen wird, so macht#### sich doch in höchst unangenehmer Weise dadurch fühlbar, daß von einem Wagentransport keine Rede mehr sein kann. Damit liegen die Engländer vorkäufig fest. N 48 Zweit Graf Bülow Ne Daß es im Ausl ier würde, die Aufrie schen Kriegsschauplatz sehen. Es wird viell sere guten auswärtige vollständig zu beruhig * den hurmnen har, en icleit seiner Aufrichtigten seiner politik zu versichern. terredung berichtet der Aus einem Gespr einem französischen B morgen erscheinende zerungen des deutscher mr, in Frankreich he deutsche Volk sei anti deutsche Regierung mi Wahrheit verhalten s## politiichen Vereine 2 ausgenommen, stimmer überein, daß die Fo ten Beziehunge bar unserer Ge wohnheiten en die deutsch=russische nennen. Diese Fr ne Spitze gege uns nicht, den bemer schen Volkes anzuerken masten gegen den Fo richtet; ich weiß, daß allerlei macchiavellistisch Deutschland hat alles quo“ in Europa gara Dreibundes und Zweil ten. Dieser Politik d des Friedens treu blei teressen am besten. M sche Weltpolit „Deutsche Erob stehen wollen und uns me Absichten auf Pets mehrere andere chinest auch im Orient und es, auf Beute. Wel neutral und wr ben, und alle die se geblich dem Reiche morgana". Nein, wir Kolle der Konquistador zenten und Konsumen Der deutschen Arbeit, teilhafte Gebiete wie zu erschließen, das ist c. c. Die Leitung Sozialdemo Am vergangenen liner Sozialdemokrat versammlungen abgel Der M Koman von Walt 18 Das ar Todesurteil aber keine wie das Mi vor Schreck das stumme gen erfüllter derte er den mitzutrinken, nes Glas a sen, begann Bedenken g Er führte fecht, die sit anderes, ab gut reden, muß es an t.sie nicht ser, war al gestorben. heiratet an gerad' sein?“ wi wie ihr Die hier schw Pusterkar stelle lackt als der nichts zu sie zu sch Arid „Lei de kommt hab' sie gestellter mann, in der den einzelnen Fall un ders Hetrefsenden An Ainisse und stets n. eitung des Ver zu peisen. rwachsen kenn und## Ahachsen kann, und oo dieser Richtung hin Seschngste Schllerde. „#isichtigung durch den lem obliegt, zu verhü. ittelbar oder mittelbar Hen Pereinen genötg wachen, daß das gute Schülern und er den Konfessionen keivon Schülern an auehenden Vereinen mit en die Bestimmungen Anwendung. gez.: Studt.“ Reich Berlin, 25. Februar. den gewohnten Spazierach beim Reichskanzler , e m p f i n g i m K ö n i g l. Schöbel und hörte von des Kriegsministers v. neralstabes der Armee des Chefs des Militär=Haeseler. Am Mittag stages des Königs von ser eine Tafel statt.— er an einem Diner bei schafter teil. inrich wird aus Kiel ein neuer Einstich in worden sei, der einen len Benommenheit beand hat sich nicht vergarische Botschafter uy, begibt sich gemäß sch übermittelten Aufluchowski nach Wien, gen über die Einbrinrtragsverhandand teilzunehmen. chungen röffentlicht die Gesetze Friedenspräsenzgesetzes der Reichsschuldenriegerverein er Kriegerverein hern Bewegung haben folge sämtliche VorReichstagspräsident renvorsitzender, ihre eine größere unzahl ustritt aus dem seit Verein. risches #rlin, 25. Februar. und Hammer haben Antrag eingebracht. zu ersuchen sei, eine newesens nach der dem Mindestbietenden slag erteilt werde, die öglichst nicht an Gegetrennten Losen verchreibungsfristen inneReichstags wurde ihl anderer Posiische BesatzungsKosten der Geldgestrichen. Bei Stellen in Absatz = und 18 Leutder Regierungsgegenwärtigen der Stellen nicht soistenkorps um Verhafteter ung des Gesetzunschuldig Veritwurfs, wonach für vorsätzlich nem Zentrumsie Versäumung Uls grobe Fahr* 847 ition ist ischen Weisi, in dem Winter ohen Tibetarecken verlängst herSchnee 11 bevölkerung ichtet wird, Patz liegt dies auch zur Niemacht es e dadurch keine ReGogländer N 48— 94. Jahrg. Zweites Blatt Graf Bülow über Deutschlands Neutralität Daß es im Auslande an Versuchen nicht feh## würde, die Aufrichtigkeit der deutschen Neutrantät gegenüber den Vorgängen auf dem ostasiatiichen Kriegsschauplatz anzuzweifeln, war vorauszusehen. Es wird vielleicht auch nicht gelingen, unere guten auswärtigen Freunde über diesen Punkt vollständig zu beruhigen, da sie gar nicht gern daberuhigt sein wollen. Immerhin muß man u dankbar begrüßen, daß Graf Bülow Gelegengenommen hat, durch den Mund eines Franunsere westlichen Nachbarn der unbedingten Kufrichtigkeit seiner wiederholt betonten Friedenszu versichern. Ueber den Inhalt dieser Unterredung berichtet der„Tag“ wie folgt: Aus einem Gespräche, das Graf Bülow mit einem französischen Besucher hatte, publiziert der worgen erscheinende Petit Parisien folgende Aeuzerungen des deutschen Reichskanzlers:„Sie sagen in Frankreich herrsche die Meinung vor, das L#utsche Volk sei antirussisch gesinnt, während die deutsche Regierung mit Rußland sympathisiere. Pahrheit verhalten sich die Dinge anders: Alle volitischen Vereine Deutschlands, die Sozialisten ausgenommen, stimmen mit der Regierung darin überein, daß die Fortdauer unserer guten Beziehungen zum östlichen Nachbar unserer Geschichte, unseren Gepohnheiten entspricht. Fast möchte=ich die deutsch=russische Freundschaft eine atavistische nennen. Diese Freundschaft hat keize Spitze gegen England, sie hindert uns nicht, den bemerkenswerten Elan des japanischen Volkes anzuerkennen, und es ist am allerweziasten gegen den Fortbestand des Zweibundes gerichtet; ich weiß, daß man uns in letzter Richtung allerlei macchiavellistische Absichten zuschreibt. Nein, Deutschland hat alles Interesse, das den„status quo“ in Europa garantierende Nebeneinander des Dreibundes und Zweibundes unverändert zu erhalten. Dieser Politik der Loyalität, Neutralität und des Friedens treu bleibend, dienen wir unseren Interessen am besten. Man hat das Wort„Deutsche Weltpolitik" zuweilen fälschlich als „Deutsche Eroberungspolitik“ verstehen wollen und uns allerjüngstens wieder geheime Absichten auf Petschili oder eine, vielleicht auch mehrere andere chinesische Provinzen zugeschrieben; auch im Orient und Amerika lauern wir, so heißt es, auf Beute. Welche Torheit! Wir sind neutral und wollen neutral bleiben, und alle die schönen Gegenden, die wir angeblich dem Reiche gewinnen sollen, sind„Fata morgana". Nein, wir gefallen uns nicht in der Kolle der Konquistadores, wir sind ehrliche Produzenten und Konsumenten, Käufer und Verkäufer. Der deutschen Arbeit, dem deutschen Handel so vorteilhafte Gebiete wie möglich in friedlicher Aktion zu erschließen, das ist unsere ganze Weltpolitik.“ c. c. Die Leitung der deutschen Sozialdemokratie am Pranger. Am vergangenen Freitag haben die Berliner Sozialdemokraten vierzehn große Volkspersannlungen abgehalten, um gegen die anDer Marschallstab Koman von Walter Schulte vom Brühl. *— Nachdruck verboten Lodesurtesltischer döte dem zu, als obein es gesprochen würde, wagte uer Leine Einwendung zu machen. Hans sah, das Mädchen noch bleicher wurde, wie es vii Schreck einige Maschen fallen ließ, und hons strme Leid seiner großen, flehenden Au####uuten ihn mit neuem Mitleid. So fordenn die Frau auf, ein Gläschen Bier mitzutrimen, und als sie sich erfreut ein kleiGlas aus seiner Flasche hatte füllen lasG# gann er, so gut er es vermochte, seine bebenten gegen jene Berufswahl zu äußern. die, Gesundheitsschädlichkeit ins Ge3ie hrntiche Verwilderung und mancherlei „#eres, aber die Witwe meinte:„Sie haben vui keven, Herr Kaltenbach. Bei der Hulda s Fe Pichrs Verdienen gehen; zur Prinzessin der wer geboren. Das Gusken, ihre Schwegestorben au im Kotten und ist nicht dran stratet an einm isa sie seit zwei Jahren vernicht geraz: Scleifer und sie braucht sich „Iher zu bellagen. sein2= u muß es denn gerade die Schleiferei #i### sandte er ein.„Kann sie nicht anderswie ihr Geld verdienen? ier 7chrneru schüttelte den Kopf.„Das hält Rusterkarte: In Solingen könnte sie am End' stelle lagzten kleben, in Wald Regenschirmgeals der Hastendie bleibt nichts anders übrig nichts zu per, denn mit dem Griff=Rähen ist se zu schwachd.. u— für den Webstuhl is# # zu schwach auf der Brust.“ Denst gingese wür es denn, wenn sie in Lei den Techseltemuuesin lachte höhnischauf. kommt ste mir n Potten, rief ste, 00 sab; se ur nicht aus der Fuchtel und ich gestelten Jen im Hause. Aber bei bessermanm, wig ute im Dienst, bei einem Kaufin dr##.# Euer Vater, das ist schlimmer wie Fuorik. Und wenn der Herr nicht sel. TetfartscheZer. 3 Den Wuliensung ywischen Nasstand und Saran möglichst schnell durch Illustrationen dem Publikum näher führen, ist das Bestreben der„Westfälischen Zeitung“. Dabei wird streng darauf geachtet, daß nur interessante Darstellungen zur Aufnahme kommen und minderwertige zurückbleiben. Dieselbe Sorgfalt wird auch auf das ' Depeschen-Material se verwandt, um die Leser der„Westfälischen Zeitung“— soweit dies in dem Nachrichten= Wirrwarr möglich ist,— nicht mit Depeschen zu belästigen, die den„Erfinder=Stempel“ schon auf der Stirn tragen. Wer daher zuverlässige Depeschen- und Fernsprechnachrichten lesen will, versäume nicht die„Westfälische Zeitung“ per Monat März zu bestellen. Die Zusendung erfolgt schon jetzt und zwar bis Ende dieses Monats gratis. gig; monatlich 40 Pfennig frei in Haus, UId: bei der Post monatlich 50 Pfennig. Die Trägerinnen, die Expedition(Niedernstr. 27), alle auswärtigen Agenturen und sämtliche Postanstalten nehmen Bestellungen entgegen. geblichen„Schergendienste“ der deutschen Behörden für Rußland in entrüsteten Worten zu protestieren. Die Sozialdemokratie hat hier wieder einmal eine Komödie aufgeführt, denn sie wußte selbst ganz genau, daß sie alle Welt belügt, wenn sie die deutschen Behörden verdächtigt. Offenbar hatten die sozialdemokratischen Parteihäuptlinge sich vor ihrer Entlarvung sicher gefühlt weil sie annahmen, mit den Erklärungen des Staatssekretärs des Aeußern im Reichstage sei die parlamentarische Erörterung des Schmuggelns russischer Revolutionsschriften durch Sozialdemokraten abgeschlossen. Die„Genossen" haben sich aber getäuscht. Im preußischen Abgeordnetenhause sind die Machinationen der sozialdemokratischen Parteileitung, zugleich aber deren inniges Einvernehmen mit den Anarchisten weithin sichtbar an den Pranger gestellt worden. Bebel hatte im Reichstage die Stirn, die Schriften, welche mit Hilfe zahlreicher„Genossen“ über die Russische Grenze geschmuggelt worden sind und noch geschmuggelt werden sollten, „harmlos“ zu nennen. Der Justizminister Dr. Schönstedt gab aber eine kleine Blütenlese aus jenem Material und teilte mit, es habe sich die Tatsache ergeben, daß der Vertrieb solcher Schriften nach Rußland schon seit Jahren stattgefunden hat, und daß die sämtlichen ermittelten Personen, die sich daran deutscherseits bereiligt haben. sozialdemokratischen Partei angehören. Aus einer beschlagnahmten Korrespondenz ist zudem hervorgegangen, daß dieser Schriftenschmuggel von der deutschen Sozialdemokratie als Partei organsiert ist und daß die Zentralleitung der Partei dieser Angelegenheit nicht fernsteht. Aus dem Inhalt der bei den„Genossen" beschlagnahmten Schriften teilte der Justizminister folgendes mit: „Bei Nawarotzki in Königsberg wurde eine Schrift gefunden,„Wiedergeburt des Revolutionismus in Rußland“, in der es heißt: Die Aufgabe der Gegenwart bildet die Organisierung eines Zentralkomitees, das uns dient als besonders exzitatives Mittel der Weiterverbreitung der politischen Bewegung unter den Massen. Unsere Ansichten über den Terror oder die politischen Morde, sind sie erforderlich? Nach unserer Ansicht kann es nur eine Antwort geben:„Ja!“ In einer anderen Schrift:„Die Volksfreiheit oder der Volksbeglücker" finden sich folgende Stellen:„..... Ohne Kampf mit dem Zaren kann es in Rußland keinen ernsten politischen Kampf geben, unser Kampfprogramm muß in einem Punkte gipfeln: in dem Zarenmord und dem systematischen Terror. Das muß auch heute das Programm im Minimum bedeuten." Bei dem Arbeiter Klein in Memel wurde eine Schrift gefunden„Nieder mit dem Zaren!" Darin heißt es:„ Schüsse sind erforderlich.... Es bedarf der alten Terroristen, der Apostel der Freiheit, des Blutes und der Rache.... Wir sind revolutionär bis zur Militärverschwörung... bis in den Palast....(Die Namen der berühmtesten Terroiten werden aufgeführt) Das Brogramm Schel. ber Schlechtes im Sinne hat, nachher sind doch die Kommis in der Nähe oder gar ein junges Herrchen von Sohn. Ich kenn' die Gesellschaft,“ schloß sie hart und brüsk. „Ihr scheint mir verbittert, Frau Stein. Vielleicht überlegt Ihr Euch die Sache noch einmal," sagte Hans, der wohl einsah, daß er nichts gegen den Entschluß der Frau auszurichten vermochte. Er bezahlte seine Zeche und führte, da es bereits stark dunkelte, das Mädchen ans Fenster, als wolle er noch einmal nach der Wunde sehen. „Verlier' nur den Mut nicht— vielleicht kommt's doch anders," flüsterte er ihr leise zu und verabschiedete sich, nachdem er der Frau noch versichert hatte, daß ihm das Bier und der Eierkuchen gut gemundet hätten und daß er wieder einmal einen Trunk bei ihr nehmen würde, wenn er zufällig des Weges käme. Auf dem Heimwege ließ ihm der Gedanke an den Kummer des Mädchens keine Ruhe. Er zergrübelte sein Hirn, wie er das arme Ding vor der Arbeit im Kotten retten könne. Und schließlich tauchte eine Rettergestalt vor seinem Geiste auf— der Pastor Mespelmann aus dem nahen Kirchflecken Mörscheid. Der Herr war allgemein als ein wackerer Seelsorger und echter Menschenfreund geachtet; ob man ihn nun wegen seiner leidigen Gewohnheit, mit den Augen zu blinzeln:„Kniffel=August" nannte oder ihn als„der Pfaff“ bezeichnete, oder respektierlicher als„der Herr Paschtur". Für diesen Mann nun trug Hans noch am selben Abend ein mit verstellter Handschrift geschriebenes Briefchen auf die Post, welches folgenden Inhalt hatte: „Ehrwürdiger und verehrter Herr Pastor! Ein gut geartetes, braves Mädchen Ihrer Gemeinde, das vermutlich zu Ostern vorigen Jahres oder vor zwei Jahren von Ihnen konfirmiert wurde, soll demnächst in den Kotten zum Schleifen gehen. Sie wissen, was dies unter Umständen besagen will. Dazu kommt, daß es nicht stark in der Gesundheit ist. Das Kind ist fast verzweifelt bei dem Gedanken, in der scheußlichen Tracht unter die rohen Mannsleute zu müssen, rann aber nicht gegen den Willen der Mutter ankämpfen, die eine harte Frau zu sein scheint. Vielleicht erbarmen Sie sich, verehrter Herr Pastor, der armen gequälten Seele, und reden der Mutter— es könnte ja wie absichtslos geschehen— von dem Vorhaben ab. Ihr Wort gilt ja vieles, da es aus so ehrlichem und menschenfreundlichen Herzen kommt. Das Mädchen heißt Hulda Stein zu Kürschhaus. Ein treues Mitglied der Gemeinde. (Der Name tut nichts zur Sache.)“ 7. Kapitel. „Der Alte kommt!“ Mit diesen Worten schlenderte der Packer Herberts in größter Aufregung aus der Packstube in das Kontor hinab, in dem eben die Kommis und die beiden Lehrlinge einträchtig um einen auf einen Korb gelegten Kistendeckel vereinigt saßen, um die Zeit mit einigen Partieen Sechsundsechzig todzuschlagen. Plümacher war in einer geschäftlichen Angelegenheit nach Solingen gewandert und Hans vermochte das harmlose Vergnügen nicht als einen Raub am väterlichen Erbe zu erkennen, zumal bei ähnlichen Gelegenheiten die vervlemperte Zeit immer durch gesteigerte Tätigkeit eingebracht wurde. In einem Nu waren Korb und Kistendeckel verschwunden, die Kommis flogen an die Pulte, Hans und Küllenberg an den Packtisch, und klopfenden Herzens erwartete man das Nahen des, wie er esliebte, urplötzlich von seiner Frühjahrsreise zurückkehrenden Herrn Kaltenbach. In der nächsten Minute fuhr dann auch der Hauderer Schmidt peitschenknallend in den Hof, dicht vor dem Packstubenfenster die mageren Rosse zügelnd. Im Wagen saß in strahlender Würde der Fabrikant, neben ihm eine junge, hochblonde Dame, rosig, wohlgenährt und blauäugig. „Wen hat denn der Alte da mitgebracht? Ste sieht ja so sauber aus wie ein frisch geschrapptes Schweinchen,“ sagte Küllenberg, und Hans, den das Treffende des Vergleichs stutzig machte, meinte zweifelnd:„Das könnte am Ende die„Cousine Bettchen aus Westfalensein.“ Bielefeld, Freitag, 26. Februar 1904 Helodus diechlt ander Vermachsüch, er wor beserick bei 3 Attentaten auf Alexander II.....“ Und diese Männer werden in diesen Schriften als nachahmenswerte Vorbilder hingestellt! In einem beim Arbeiter Klein beschlagnahmten Aufruf wird ebenfalls aufgefordert, den Fahnen aller der Personen zu folgen, welche an Attentaten beteiligt gewesen seien; und diese Altentate werden verherrlicht; Propaganda, Agitationen, Demonstrationen seien die Mittel der Revolutionäre; die Revolutionäre dürften sich aber nicht darauf beschränken, sie müßten den Kampf mit dem Revolver in der Hand führen, damit überall Terror hervorgerufen würde, ohne den Terror, der in ganz Rußland verbreitet werden müßte, könne der Kampf nicht geführt werden; der Terror müsse systematisch an allen Orten verbreitet werden; es lebe die Freiheit des Volkes!“ Diese Aufforderungen zum Fürstenmorde, zur Verbreitung von Schrecken, nennt Bebel in der sozialdemokratischen Presse„harmlos!“ Und die Verbreitung solcher Schriften in einem befreundeten Nachbarstaate organisiert die sozialdemokratische Parteileitung! Es ist eine ganz selbstverständliche Pflicht jeder Staatsleitung, gegen solches hochverräterische Treiben mit allen Mitteln vorzugehen, und es ist mit Genugtuung zu begrüßen, daß, wie Herr Schönstedt versicherte, in dem Kampfe gegen den Anarchismus alle Länder einig sind. vom Bau und der Ausrüstung der Kriegsschiffe Von unserm Marinekorrespondenten. Zum Bau und zur Ausrüstung von Kriegsschiffen gehören so vielerlei Dinge, daß es zu weit führen würde, hier eine bis ins kleinste gehende Schilderung des Entstehens eines Kriegsschiffes zu geben. Die nachstehende Abhandlung bezweckt nur, einen ungefähren Ueberblick zu geben über die Vorgänge des Kriegsschiffbaues. Der Beginn des Baues, die Kiellegung, wird gewöhnlich mit einer kleinen Festlichkeit für die daran angestellten Arbeiter und Beamten gefeiert. Von nun ab an bildet das langsam entstehende Schiff ein stetes Sorgenobjekt der Beteiligten. Sorgsam wird jede Niete, jedes Stück Eisen oder Stahl vorher einer genauen Prüfung unterzogen, bevor es dem Ganzen hinzugefügt wird. In steter Arbeit entsteht der Kiel, aus einer Reiheschwerer, stählerner Platten bestehend. Auf ihm werden, von vorn beginnend, nach Holzmodellen die eisernen Spanten, die Rippen und senkrechten Stützen des Baues aufgerichtet. Sind nun alle Spanten aufgestellt, dann beginnt das Anbringen der Platten, der äußeren Haut, doch wird heute jedem Schiff ein doppelter Boden eingebaut, der bei mit Seitenpanzer versehenen Schiffen bis unter diesen reicht, bei nur durch ein gepanzertes Deck geschützten Schiffen bis zu diesem. Mit dem Fortschreiten der Anbringung der äußeren Haut schreitet gleichmäßig fort die Arbeit an den inneren Decks, den wagerechten Etageböden des zukünftigen Schiffes. Sind nun alle diese Arbeiten bis zur Höhe des obersten Bodens, des Oberdecks gediehen, dann kann der Stapellauf erfolgen, die Uebergabe an das eigentliche Element, verbunden mit der Namengebung. Der Stapellauf ist stets mit einer großen Festlichkeit verbunden. In neuerer Zeit gibt Kaiser WilEr warf seine Arbeitsschürze ab und beeilte sich, die Angekommenen zu begrüßen, zugleich mit der von allen Seiten herbeistürmenden Geschwisterschaar und der Mutter, die in freudiger Aufregung aus dem Wohnhause kam „Da bist Du ja wieder, Alter.— Mein Gott, wie bist Du stark geworden!" rief sie und bot dem bedächtig aus dem Wagen Steigenden den Willkommenskuß, worauf der Fabrikant seine gesamten Kinder, vom ältesten bis zum jüngsten, küßte und alsdann die junge Dame, die noch keiner so recht beachtet hatte, an der Hand nahm. „Kennt Ihr das Bettchen noch, Ihr Rangen?“ fragte er. Während sich die Kleinsten hinzudrängten und in scheuer Ehrfurcht die Mäuler aufsverrten, umarmte Frau Kaltenbach das junge Mädchen, beteuerte, daß der Unkel keine bessere Ueberraschung von der Reise hätte mitbringen können und daß sie groß und schön, geworden sei in den drei Jahren, während deren sie in der belgischen Pension weilte. „Wahrhaftig, Du bist eine förmliche Dame geworden," sagte auch Hans.„Als Du zuletzt bei uns zu Besuch weiltest, warst Du noch ein spirriges Ding und strecktest mir immer, die Zunge heraus. Weißt Du noch?“ Das Mädchen lachte.„Du warst auch ein ekliger Bengel und hattest so etwas von einem tappigen, jungen Jagdhunde an Dir.“ „Dann haben wir uns beide zu unserm Vorteil sehr verändert,“ entgegnete Hans und Herr Kaltenbach fiel ein:„Ja, das Bettchen ist inzwischen eine junge Dame und der Hans ein junger Herr und Lehrling in meinem Geschäft geworden. Vertragt Euch nur alle gut miteinander, damit unser Besuch nicht kopfscheu wird und gar bald zurück will.“ „Ich hab' Dich gern,“ sagte das kleine Lieschen und hing sich schüchtern an das Kleid der jungen Dame; aber der um fünf Vierteljahre ältere Hermann suchte sie wegzudrängen und behauptete:„Ich habe Dich noch gerner.“ Karl hatte sich inzwischen der Reisetasche des Vaters bemächtigt und schleppte diesen Gegenstand der Neugter und der kindlichen Hoffnung ins Haus,(Forts. folgt.) delm den Erbauern oft die Ehre, einem sol=]„Am Hungertuch nagen“ scheint ein sehr verchen beizuwohnen. Findet derselbe in einen ständliches Bild zu sein: aber sein Ursprung ist Kriegshasen natt, so flaggen an diesem Tage wohl in Bergessenheit geraten. Es beruht auf eialle anwesenden Kriegsschiffe„über alle Toh= nem alten Brauch. Vielerorts wor es Sitte, daß ben“, d. b. ste legen große Flaggengala; an, am Aschermitwoch der Ehor in den Klrchen mit eine Ehrenkompagnie nimmt vor dem Bug der Fostenzeit Hängen bließ shrend behaen Ltushe, iens us wi.el Geheer wunch geimn wasche u. i aiuer e 8u den Klängen des„Pratentier= Wenn man vorsichtig und leise nach etwas narsches und dem Salut der Kriegsschiffe glei= sorscht, sich behutsam nach etwas erkundigt, so bet das nun in die Gemeinschaft der Flotte klopft man auf den„Busch“ wie es auf der Jagd ausgenommene Schiff in sein Element. Nach die Treiber tun, um das Wild aufzuscheuchen. dem Stapellauf beginnt dann der innere Aus Auch die Redensart„einen auf dem Striche ha bau. Bis zu diesem Zeitpunkte sind jedoch 1½ hersz u, der Jägeret entnommen und gleichbedenSesi bas i. Ssct, Kadt dae, Sesienen I g adh ie Sachie iahr eicht ier basck Achche e. Schäche Alse al srelinc an an. e. Schornsteine. Alle diese Arbeiten brauchen im, u welcher ein roßer Stamm behauen werden sol. merhin noch einen Zeitraum von 1—1½ Jah Wer„über die Schnur haut“, handelt unbedacht, ren, sodaß man für ein großes Schiff mit9g.## einer Erbauungszeit von 3—3½ Jahren rech= schmuck, Ling um bildlichen Redenen muß; ein kleines braucht 1—1½ Jahre zwar, wenn ein Kip lngebuld weniger. Hat die erbauende Werst nun alles ten kann, bis sein Apfel geschält ist, sich dern Vesöerne woeprsent mie u ddre eigene denselben„mit Haut und Haaren“ zu esen: ober unshriche en Lieanen eu bauten wenn uns die Hausfrau klagt, daß die Köchin so hiffe. Enyspricht bei diesen das Schiff den viel Geschirr zerbreche und alles„der Katze in die gestellten Anforderungen, wird ein Bericht mit Schuhe schiebe“, oder wenn der Nachbar erzählt, der Bitte um Abnahme des Schisses an das daß bei einem Unfall zur See eine große Menge Reichsmarineamt gesandt. Dieses beordert Leute hätten,„ins Gras beißen“ müssen, so schütteln dann die Schiffsprüfungskommission, welche Hergleichen Redensarten höheren Naschinen= und Schifbautechnikern be, noch an den allgemeinen Sinn denken und den WiGentz, m. ezg varen, in, weichen das Schiff er derspruch gar, nicht merten, der sich ot im ArsamKörperteilen beigekracht und es ist on Wunder zu handen. Die Arbeiten zur Fesstellung der o.=“ fünf Messerstiche am Arm und Bein und anderen Körperteilen beigebracht und es ist ein Wunder zu nennen, daß die junge Frau mit dem Leben dovongekommen ist. Darauf hat sich der Wüterich gegen den jungen Ehemann gewandt, der zwei Messerschnitte an der Hand davongetragen hat. Alle. vo, genslage nehnen idren Fortgang. Dle ue(sieh hinter dam Flüchtigen emnen Steckbries. E Die Gefahr des Häuseraustriches van vouroe, und Lpt is ziuer grindlichen mentang agsk ii zi Ssamn Prüfung in allen seinen Teilen unterwersen. Nach gut bestandener Vorprobe wird dann das Schiff durch eine„Abnahmeprobefahrt“, bei welcer lich die Schiffsprüfungskommission an Bord befindet, in das Eigentum der Marineverwaltung übernommen. Auf dieser AbnahmeprobeLokales und Allgemeines Vakanzeuliste für Militäranwärter im Bezirk des 7. Armeekorps sofort, Alstätte(Mests.), Holländische Eisenfahrt werden die Maschinen in jeder Gangart, bahngesellschaft zu Amsterdam. Stationsarbeiter die Kessel und die Ventilationseinrichtungen er= 2.40 Pk. pro Taa. 2. 1. April 1904, Bochum probt und nur, wenn diese für gut befunden ze seütrat mehrgge Peliieisergeanten, Anfangsgehalt werden, erfolgt die Abnahme. Nach einigen stücke. 3. Jofort aed geld und Auträltungs. Wochen, während welcher das neue Schiff in Polizeiser 1100.a“(reis Tortmund). Amt, einer der drei kaiserlichen Wersten zu Kiel, geldzrschuß und Kleidergeld, Helm. Wilhelmshaven oder Danzig liegt, kommt dann usw. werden geliefert. 4. baldigst. Essen(Ruhr). ein Probefahrtskommando an Bord, welches das Polizeiverwaltung, mehrere Polizeisergeanten. 1400 Schiff gründlich ausprobiert und einfährt. Nun bis 2000 Mk. außerdem freie Dienstkleidung. bei werden auch die Geschütze„angeschossen“ und guter Führung jährliche Remunerationen. 5 1. März alles festgestellt, was irgendwie zur Erhöhung 1904 und 1. Mai 1904, Münster(Wests.), Garnisonder Kampffähigkeit dienen könnte, Kohlenmeß= verwaltung, Shnurng, epiz gpz. 70-— 1100 Mt. Gehalt fahrten zur Erprobung der Kohlenausdauer, Feuerungs= und Beleuchtungsmateriale maschinenleistung., Dauerfahrten zur Auspro= diener für die städtische Realschule, 1100—1500 Mi bung der günstigsten Dauermaschinenleistung. 7. sofort. Moers, Königl. Amtsgericht, Kanzleige Sturmfahrten, um die See=Eigenschaften des hilie, zirka 60 Mk. pro Monat. 8. 1. April 1904 Schiffes zu bestimmen, Schießübungen mit Ge= Oeynhausen. Amtsgericht, Kanzleigehilfe, 5—12 Pfg. schützen und Torpedorohren folgen schnell auf uß.pie Seite nach Qualifikation und Dienstalter. einander, Rudermanöprierfahrten und noch vie schzets, Wiazelsursgmtnenz, 2. 1. April 1904, Nemles mehr. Nach befriedigender Erledigung aller Poslziehun... Overbürgermeisteramt) dieser Proben wird das Schiff an ein dazu dis Zigg nge Steueeinammler. 1500 bekimmtes Sammant Uber 2p an in.#0zu bis 2100 Mt., daneben Kleidergeld, Zählgeld. die den jungen Leuten zur Hilse gekommen, sind Die franzöfische Regierung beschäftigt üb=( mit dar, W.ster ungerichtet pmardau, g., w eine Froge, die auch für deutsche Haus übel mit dem Messer zugerichtet worden. Der Va= eine Frage, die auch ter der Braut hat einen Stich in den Rücken er. hohem Interesse ist. Ge handelt sich um die“ halten, sobaß lhm dos Blut in Hosenben derun, wendung von Bleiweiß und anderen Bleimisch. ter in den Stiesel geflossen ist. Es sind im gan= beim Anstrich der Häuser. Eine parlamentar.“ zen fünf Personen teils schwer, teils leicht verlet: Kommission ist mit der Untersuchung der Egx. worden. Es hat einiger Stunden Arbeit bedurst Heiraut= und Nr. Bretan, einer der 2.=4r.5064. bis der derbeigezogene Arzt die Verwundeten ver. bunden hatte. Einen Milderungsgrund irgend welbetraut.= und wer. Breion, einer der Sachverständigen, ist ermächtigt worden, das Resultat seiner bunden hatte. Einen Milderungsgrund irgend wel. Etudien in einer Broschüre zu veröffentlichen cher Art hat de heutige Handlung nicht ergeben ganz energisch und unbedingt den Zusatz von Biet. Der Stiat anwalt beantragte 6 Jahre Gefängnis weiß zu der Farbenmischung verurteilt und Der Gerichtsbof erkannte gegen den Angeklagten bleihaltigen Farben für hochgradig giftig erklärt, wegen qualifizierter Körververletzumng in 5 Fällen sowohl für die Arbeiter als für die Hausbewohner. auf vier Jahre Gesängnis. Der Angeklagte, der An Stelle des Bleiweiß empfiehlt er die Berwen, sich bis setzt auf freiem Fuß besand, wurde sofort dung von Zinkweiß, das sich für Gegenstände, die in Haft genommen. der Seeluft ausgesetzt sind, auch weit praktischer # Einen teuren Spaß leistete sich vor einiger erweisen soll. Seines Grachtens ist die absolute Zeit ein junger Kaufmann aus Meerane im Ueber: Abschaffung des Bleiweiß zur gebieterischen Nat mute. Er halte in einen Metel briter Ziase wendgtit gewporden.. arschm 2 eines zur Abfahrt nach Glauchau bereitstehenden# gZuges Platz genommen und rief furz vor der Ab Was John Sulls Garderobe kostet Ichtzst, des Zuges laut Absabrein]: Der Loko, grhrten iandeiter der Jeischilt„Ladus Reade .in dem Glauben war, der Zug= Kleider verausgabt.: Er kommt lührer habe dies Signal gegeben, ließ die Pfeise er daß die Garderobe von Mr und Mes S Is Slste., 222, fort. Lauste der Zug. Bei der Ankunft jährlich für unge ähr 4000 090 g0g DNe bergsr. in Glauchau wurden die Personalien des jungen Mannes festgestellt, und bald darauf erhielt er für den„Spaß“ ein Strafmandat in Höhe von 60 Mé. zugestellt. uc Ueber die Haltpflicht der Gastwirte fäctre nach einer Mitteilung der Zeitschrift„Das Techt; des Oberlandesgericht Köln ein interessantes Urteil. In dem Urteil wird ausgeführt, daß die tahrlich für unge ahr 4000 000 000 Mr. vervollständigt wird. Mit anderen Worten, das Geld für die Kleider der Ration würde genügen, um einen von 9 Fuß Breite aus 5 Pfund=Sterling=Roten von London nach Paris zu belegen, welche Stret215 englische Reilen beträgt. Weiche Strete Ein seltsamer Fund Man hat schon öfters von Haftung eines Gastwirtes auch dann begründet ist. Gegenständen gehört, die sich in Fischmagen vorwenn der Verlust oder die Beschädigung nicht in gefonden haben. Einer der gritTr.up, Ca ii.##e### priginelliten derartigen den Gasthofsräumen selbst, sondern in dem dazu= Funde dürfte jedoch der folgende sein: Der Bräugehörigen Restaurationsgarten erfolgt. Für liegen= tigam einer in Livervol wohnenden jungen Tame gebliebene Sachen dagegen, die sich nicht an einem war Leutnant an Bord eines großen Seeschiffef, Orte befinden, welches auf seiner Heimreise von einem schrecklichen haftet der Egstwirt nicht, da ihm nicht zugemutet Orkan überfallen und dem Untergange nahe war. werden darf. seine Vorsichtsmaßregeln auch auf Ueberzeugt, nie wieder Land zu sehen, schrieb der Sasz, Spichsrgehgren an d eingebrachten Lentnant hastig einige Abschiedezeilen an seine Sachen nicht gehoren. Braut, versah dieselbe mit deren Adresse und verschloß sie in einer Flasche, die er über Bord wark, Allein das Schiff kämpfte sich durch Sturm und Briefkasten Nur für untere Abonnenten Deutliche Namensunterichrist Wogenbraus glücklich zum sicheren Hafen durch, während die Flasche auf dem Mere trieb und bestimmtes Kommando übergeben und tritt damit zugleich in den Verband der Schlach#or#e Verband der Schlachtfotte Arbeiterfahrkarten ein. Hier wird es möglichst gleichartigen Schif, gewiesen, daß ein Arbeiseein dei darauf binsen zugetellt. um eine taktische Einheit auch zur Lösung zweier Arbeitermag daute eints Tages Sstces seactes hese e cis helcle sich elisthe nrsltisch Alensgzh. nassgensrshe mehe oder weniger na: eime Kart= Vormitags zur Faobet vom Hobnert nonaleigentümlicher Art wiederkehrende Bild nach der Axbeitsstelle und zurück und die andere galt, bilden vier Schiffe eine Division, zwei Nachmittags zur Ausführung der gleichen Fahrten Divisionen ein Geschwader, zwei Geschwader denutzt werden. eine Flotte., Diese Einteilung hat sich als die.— Die Verussaussichten der Landmesser aes aepont, alit Ldach aur unitgung an g. v. Witrndz I. dez eiter gaherng, Lenten ehe azgatt bicd Somlal richat der Fal ge. Kchilth, dien adia Sode.—d, Gehsage Wwokit, dsn Appetit. eines Stagfisches erregt haben Lige, eneue gas. gertals idrisc dagen Lunmgenan. Zun ur mutte, denn sie fand sich im Ragen, eines fbelchen T#r. 2“ der unlänatt an der Dässe von M.=ss=2-Jatt“ kaus aigs, voiirchgicg, Haitung(Beram; der unlangst an der Küste von Massachusetts in verung atef übergnueg„Fx.„Hrieilice Aneiüusn Amerika gefangen wurde. Der Inhalt der Flasche wurde der Adressatin des Briefes zugesandt, zu300. L. A. Wenn der Vermieter ein Zimmer gleich mit einer Erklörung wie und wo der letztere der Ihnen noch gehörenden Wohnung benutzt hat, gesunden worden war. mußz, mngn, doch annehmen, daß Sie den Schlüssel(D Zum Tode„Konsals“, ### Lohnung schon abgegeben und damit formell des berühmten Afsen, der dieser Tage in Berlin geben haben.— Solle dies nich Alorreiche Laufbahn endete, macht ein enal. haben Eie allerdings das Rechte, den 2 all sein. so Hes Blatt einige interesante Mittellungen. der Se srirssgs,#n, den Mietszins um Wert„Konsuls“ wurde auf 500 000 Mark geschäft. gen, au das fragliche Zimmer entfallenden Betrag In London brachten seine Vorführungen 4000 bis . J. B. 20. Menn Ohr S.kr aus ui. 8; /200, Mark in der Woche ein. Er wor für 400 als Haustnecht vermietet zu ein Jahr Tausend Mark versichert. Er hatte Engagements, beitgesder, einder voentselsen Ersessang Proen Lane uc ne iodten, Die dter eis Kranten se.—, aen dct gaser Belitg de Bishienl. erkedliche Zeit: a die Po Ps angesehendia nicht Wie Dr. Bosock sot, wor„Konsakr die göste kann, das ist fraglich und kommt unter Verdet, gx Harag s.n. in om ie vorgekonnen wor, unt sichtigung des ganzen Arbeitsverhältnissen... Verlust sowokl vom verbnlichen Arbeisvertrages auf die Entscheidun digen Gerichts an. Selbst wenn diese, Puscn: sontesten Vorsält in der Korrtere dei Schnbon vaß, der Lohn während der Zeit weiterzuzatsen lse desierte mit einem übermößig würdetolen Ihr Sohn vervsichtet, sich für die Zeit der Ver, die liebersadetech mit den Asten nienschiffe. Einer Flotte von 16 Linienschif, von Jahr iu Jahr hteigende Uebersülung sich ber sen wird im allgemeinen eine ebenso große, Landmep acht zeigt sich auffallenderweise bei den beiser, iedch goch größere Anzahl von großen migi) daß die Landmeseud Gr. che wohl in Divisionen, nicht aber in Ge= verwaltung und vor allem in den verschiedensten um ühe Bevegungsteibelt uicht zu besladern, Kalalter bei den Esendoknen und bei den Gerneral. da sie, die„Kavallerie des Meeres“, weite Er kommissionen lohnende Anstellung finden und daß kundungsfahrten unternehmen und Vorposten= noch vor kurzem im Abgeordnetenhause über den dienste verrichten müssen. Dagegen ist für die zauel an Landmessern bei den Generalkommissionen Linienschiffe eine feste Zusammengehörigfeit in werden konnen u so wird nicht verlannt Geschwader und Flotten unbedingt nötia, da Veruf iett erareu giesenigen, weilche diesen sie dazu bestimmt sind, in geschlossener Masse gu ergreisen, Die klussickten recht güntig fino. einen wuchtigen Angriff auszuführen. Es ist interessant, hier festzustellen, daß die Kampfesweise(nach Manövererfahrungen) in fast allen Gerichtssaal Marinen eine andere ist. England bevorzugt# Bieleseld, den 24. Februar, Strafdie Liellinse, Frankreich das Mesz. causch, kammer. Vorüten vir Krieutimte, Franrreich oas Mele, Deutsch= Kraft. Vertrei, der Staatsanwaltschaf: ährs.2.; enz,sher'sgeueg Pobtet. Pseshor Bohzr. richtung des herandampfenden Gegners stehen=„—(Schluß.) de gestaffelte Kiellinie mit Kreuzern und Tor= 5. Wegen einer rohen Tat pedobooten in Feuerlee, d. h. an der dem hatte sich heute der aus der Untersuchungshaft vorseindlichen Feuer abgewandten Seite. geführte Arbeiter Wilbelm Jennebach von Brackwede zu verantworten. Als am Abend des 29. Nov. der Arbeiteg Hermann Werning und der Kuriose Redensarten Wohnung des Angeklagten passierten, ist plötzlich der Angeklagte aus dem Hause gesprungen und hat Ertaunlich, ist der Reicztum der dentichen mit irgend schweren: 9 scar uud bet Beile) zunächst sch setlce lichesheteie e sie ihren richtigen Sinn von Geschlecht zu Geschlecht vererbt haben. Wenn wir z. B. sagen. es habe jemand sein Schäschen ins Trockene“ gebracht, so meinen wir, er habe nach Gefahr und Mühsal seinen Erwerb glücklich geborgen, sodaß er jetzt der Sorgen enthoben sei. Die Redensart stammt von der Nordseeküfte und besagt:„Sein Schifschen ins Trockene zu bringen.“ Dort ist es zur Winterszeit, wenn der Fichlang gufhört, die zu diesem Zweck verwendeten Boote ans Land zu ziehen und unter einem den Kampmann zu Boden Lielsctieg die der cdeni lde, Schschen st bei der ins Hochdeutsche„Schäfwahrscheinlich der viel gebrauchte Aus „Maulassen seil halten“. Wenn die Herleitung richtig ist, so hieß er wahrscheinlich: 2 h einhilige Nazl osen: er steht nach eigfaltiger Leutt„Weise mit offenem Munde da. Aus„Mul aven“ wurde im Hochdeutschen„Maul=Assen“ und aus„veel“ seil. geschlagen. Ihm wurden Angesichts der an den Tag gelegten Roheit und der Schwere der Verletzung keine mildernden Umstände zugebilligt. Er erhielt 8 Jahre Gefängnis, worauf ihm 2 Monat von der erlittenen Untersuchungshaft angerechnet 6. Ein entsetzliches Blutbal hat am Abend des 11. September v. J. auf einer Hochzeit in Großendorf bei Nahden der Rottenarbeiter Wilhelm Schönfeld von Großendorf unter seinen Verwandten angerichtet, sodaß das Hochzeitshaus keinem solchen mehr, sondern vielmehr einem Schlachtselde geglichen hat. Der Angeklagte, ein sehr aufgeregter Mensch, der in der heutigen Verhandlung wegen Ungebühr vor Gericht 3 Tage Ha! erhielt, war mit seiner Familie auf der Hochzeit seines Schwagers, die in dem Hause des Schwiegervaters gefeiert wurde. Richt lange nach seinem Erscheinen hatte er einen Wortwechsel mit seinen Schwiegereltern vom Zaune gebrochen, der zur Fol35 Vote,„Haß er gewaltsam entsernt werden mußte hat jedoch nicht lange gedauert, so ist er wutim schnaubend wieder zurückgekehrt und zunächst auf die Braut mit einem Messer eingedrungen, hat shr ishren eine außergerichtliche Einigung herbeizu= widerte, zenheit habe und„Konsul“ blieb auch während der U " Urkunde. 1. Wenn es sich um eine von einem Notar ausgenommene Urkunde handelt, erhalten Sie von demselben auf Antrag jederzeit gegen Erstattung der Schreibgebühren eine Abschrift. Iit die Urkunde von dem Notar nur beglaubigt und dann dem Gericht eingereicht, so müssen Sie den Antrag auf Erteilung einer Abschrift bei dem betreffenden Amtsgericht stellen. 2. Für die Erhebung der Privatklage wegen Beleidigung ist nur dann der Sühneversuch vor dem Schiedsmann Voraussetzung, wenn beide Parteien in demselben Gemeindebezirk ihren Wohnsitz haben. Ist dies nicht honunk wniche, bedari#s. sages Sühneversuches überschahr 10„Eine Anzeige bei der StaatsanwaltAnzeigenden i0 da lestere in solchem Falle den ven immer auf den Weg der Privatklage verweist. Die Klage selbst ist bei demjenigen Amts„ W. 50. Wenn in einem bereits anhängigen Prozesse die Verhandlung der Sache und lediolich eerharpiglich ein nener Termin zur münd„Betandlung anberaumt wird, so entstehen Krnse ha bscgens ite, vch Anwaltioten. 6e zur die.rschiie um Vorto und Schreibgebühr für die Benachrichtigung der Parteien von der AnTermins durch die Anwälte handeln. An Kosten wird in jedem Falle eine Prozeßgebühr, ferner, salls mündliche Verhandlung Zahsr serhoben Verhandlungsgebühr in gleicher Hun ur robesz enzlich, falls Beweis erhoben und dann nochmals verhandelt wird, eine Beweis= und eine weitere, Verhandlungsgebühr, die halb so hoch wie die erstgenannten Gebühren sind. Außerdem aine Gascaeidngtgehset ven den Anwalel. 1oh erlassen ist Jengn erhoben, wenn ein Urteil einmal zum Rusah abrigen für die Jase die Anzahl der Termine im übrigen für die Kosten gleichgiltig ist. S. Vermischtes Schnellbahn Berlin—Hamburg In der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses teilte der Eisenbahnminister mit, das Eisenbahnministerium prüse zur Zeit einen bei ihm eingegangenen Antrag auf Konzessionierung einer elektrischen Schnellbahn Berlin=Hamburg mit einem Anlagekapital von 150 Millionen Mark. 2 2 Der verschwundene Bankter Meyer .— Aug Perlin wited gemeldet: Die Nachsorschungen nach dem verschwundenen Bankier Fritz Meyer blieben bis jetzt ohne Erfolg. E# Ueberfahrt der Liebling der Salonpassagiere. 6% Marquis Ito der Mann, von dem so viel in dem fernen Osten abhängt, ist in den abenteuerreichen Tagen seiner Jugend einmal kaum dem Tode entronnen. Er und sein Freund Inouye wurden wegen ihres Eintretens für die europäische Zivillsation in Japan verfolgt, und ihre volitischen Gegner beschlossen ihre Ermordung. Ito wurde in das= Haus einer Dame verfolgt, der er ergeben war. Die Dame verbarg ihn lo gut, daß er nicht gefunden werden konnte; sie erklärte dann den Feinden Itos, er hätte ste bereits vor einigen Stunden verlassen, und es wäre ihr lieb, wenn die Fremden sie ebenfalls verlassen wollten. Sie gingen fort, und es zelang Ito, an Bord eines nach England bestimmten Schiffes zu gelangen, in einem Seidenwarenhallen verborgen. Er blieb ohne Essen und Trin22 36 Stunden in diesem Bassen. Dann stellien Ich, dem Kap tän vor und schlug ihm vor, seine Fahrt nach Livervool als Steward abzuverdienen. 0' Schule für Papageien Eine der originellsten Schulen der Welt ist kürzlich von einer Bewohnerin Philadelphigs eröffnet worden— und zwar eine Schule für Pavageien, woselbst den Rögeln mit Hilfe eines Phonographen das Sprechen beigebracht wird. Bei Anwendung der früheren Lehrmethode mußte die betreffende Nersönlichkeit sich, dem Vogel unsichtbar. in einer Ecke verbergen und nun tausendmal desselbe Wort, dieselbe Phrase wiederholen.— eine überaus anstrengende und zeitraubende Aufgabe. Der Vorteil dieser neuen Methode liegt daher au der Hand. Die Besiterin der Schule stellt einfach einen aufgezogenen Phonograpben in Horweite des Papageis und geht ihren audern Obliegenheiten nach, während der Apparat mit riner Ausdaner und Präzision, deren ein Mensch niemals fabig wäre, die dem Vogel einzuprägende Phrafe wiederholt. Dieser Sprechkursus für Papageien währt 6 Monate und kostet 40 Dollars. Die Stärke der Kulis Die chinesischen Kulis verfügen über eine gan erstaunliche Körverkraft. Zähigkeit und Ausdauer Etliche sollen imstande sein, mit einer schweren Lai auf dem Rücken, ohne sonderliche Anstrengung 40 englische Meilen zurückzulegen. Ein englischet Journalist, der eine zeitlang in China gelebt hat. erzählt u. a., daß Kulis, die, schwer beladen und ohne jegliche Nahrung 27 Stunden gewandert waren. noch so viel Kraft besaßen, um einen Menschen noch weitere 15 englische Meilen zu tragen. Für Reklamen und Inserate verantwortlich A.-B.-V. B Sonnabend, abends Vort des Hru. Kom.= öbe Rechie Zu zahlreiche De Soeben eir Große unb Bol sehr prei zute Puterhäht 5—10pfl junge weiße (7—14pfündig), schwere franz. Ka zart Zeitassee= u. e ferner zerlege heu Damwill und empfehle sol Bratenstücke 100 schwere? Fasai Birkn eice gein Chicorées. engl. Bleit Radi frische A frischer Wal L. Sa Gütersl Gesangb in den einfachsten u Einbänden mit u. Gaunech der reform. Bibeln, Test Gchet. Andachtsb hält stets in größt vorräti J.D.Küster Niederustr M Jedes in der Worte mit m werden Rai Gardero ## barn karte gebrauchte, berrenklei kauft nurg An= und Nr. 2. Friebrich 9 Bielefeld. origang 96 der Vernd. v#gung. Die Polizei er einen Steckbrief. Kund handelt sich um unleng P-enenerih“ umeenuchung der Sachven ga#; Sachorlüh ven, das Resultat seine e zu veröffentlichen die nat den Zusatz von Bleisung verurteilt und alle Wihgradig gistig erklärt, für die Hausbewohner. npfiehlt er die Verwensich für Gegenstände, die d. auch weit praktischer achtens ist die absolute zur gebieterischen Notarberobe kostet eitschrikt„Lados Realm“ die englische Nation für ommt zu der Schätzung, r. und Mrs. John Bull 000 000 Mk. vervollstänhorten, das Geld für die genügen, um einen Weg 5 Pfund=Sterling=Noten u belegen, welche Strecke zt. 3 von allerhand seltsamen sich in Fischmagen vororiginelliten derartigen gende sein: Der Bräuohnenden jungen Dame ines großen Seeschiffes, von einem schrecklichen Untergange nahe war. o zu sehen, schrieb der bschiedezeilen an seine deren Adresse und verdie er über Boro wark. sich durch Sturm und sicheren Hafen durch, dem Meere trieb und stockfisches erregt haben Magen eines solchen, von Massachusetts in Der Inhalt der Flasche Briefes zugesandt, zuwie und wo der letztere dieser Tage in Berlin ndete, macht ein engliite Mitteilungen. Der 500 000 Mark geschätzt. Vorführungen 4000 bis ein. Er war für 400 ir hatte Engagements, Jahre gebucht waren. worden und wird im verden, wo er eine Wowird. Der begabte Afebling des Publikums. „Konsul“ die größte vorgekommen war, und wohl vom persönlichen unkt. Einer der amüarriere des Schimpan= Übermäßig würdevollen zleich mit dem Affen machte. Dieser Würgegen, daß der Schimwurde, und bat den machen". Letzterer ernis in dieser Angelelieb auch während der Salonpassagiere. in dem fernen Osten rreichen Tagen seiner Tode entronnen. Er den, wegen ihres EinZivillsation in Japan Gegner beschlossen ihin das. Haus einer en war. Die Dame nicht gefunden werden Feinden Itos, en Stunden verlassen, die Fremden sie eben. gingen fort, und es lach England bestimmeinem Seidenwarenhne Essen und Trinallen. Dann stellte er blug ihm vor, seine eward abzuverdtenen. der Welt ist iladelphigs erzule für Pavae eines Phonowird. Bei Anmußte die begael unsichtbar. nuisendmal dastholen.— eine sende Aufgabe. liegt daher auf le stellt einfach Hörweite des Obliegenheiten iner Ausdauer niemals fähig Phrase wiedertagelen wührt r eine ganz Ausdauer. weren Last rengung 40 englische: gelebt hat. beladen und dert waren. nschen noch e verantwortlich s. Bielefeld. A.-B.-V. Brackwede. enn abends g uhe: Febr., Vortrag 2totckatten des Hru. Kom.=Rat Dr. Möller öber: fand beim Wegreißen der Setzwand im Schweinestall Herr A. Müller, Bienowitz, nach Auslegen des weltberühmten Rattentot(Felix Immisch, Delitzsch). Kreiner Laden Jungen Packer 4 Zu haben in Pak. à 50 Pfg. Arbeitsnachweise.#. Zu zahlreichem Besuch ladet serie, Bielefeld. Der Vorstand. Soeben eingetroffen: Große Posten Prima Kapannen und Poularden, sehr preiswert, zurte Puterhähne u. Hennen, 5—10 pfündig, junge weiße Gäuse (7—14pfündig), à Pfd. 65 Pfg., schwere Mastenten, franz. Kapaunen, zarte[2265 Zrikasse= u. 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Zwangsversteigerung Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Amshausen belegenen, im Grundbuch von Amshausen Band 3 Blatt 79, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen der offenen Handelsgesellschaft„Teutoburger Kalkwerke Wömmel& Dröge zu Amshausen“ eingetragenen Grundstücke: Flur 3 Nr. 439/144 Kl. Schulkamp, Acker 31 ar 60 gm 1 2/10 Tlr. R.=E., Flur 3 Nr. 440/145 Kl. Schulkamp, Holz 35 ar 31 gm, 43/10 Tlr. R.=E., Flur 4 Nr. 341/58 Vorm Sandfelde, Hofraum 5 Ar 33 gm, mit c) Arbeiterwohnhaus 24 Mk. N.=W., Flur 4 Nr. 342/60 Mitten auf'm Sandfelde, Hofraum 41 ar 82 qm, mit d) Kalkringofen 210 Mk. N.=W., Flur 4 Nr. 343/63 Mitten auf dem Sandfelde, Acker 16 ar 63 gm, 13/100 Tlr. R.=E., Flur 4 Nr. 344/63 Mitten auf dem Sandfelde, Hofraum 40 ar, mit k) Arbeiterspeisehaus 120 Mk. N.=W., Flur 4 Nr. 345/68 Der große Berg, Gebäudefläche 22 gm, mit b) Lagerhaus 12 Mk. N.=W., Flur 4 Nr. 346/68 Der große Berg, Holzung 6 h 98 ar 80 gm, 10 9/1o0 Tlr. R.=E., Flur 4 Nr. 348/63 Sandfeld, Hofraum 2c. 35 ar 92 gm mit e) Arbeiterwohnhaus mit 2 Ställen 300 Mi. N.=W., Flur 4 Nr. 69 Berg, Holzung 47 ar 38 gm, 7/10 Tlr. R.=E. am 13. Mai 1904, vormittags 10 Uhr durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 1 versteigert werden. Der Versteigerungsvermerk ist bezüglich des Grundstücks Flur 4 Nr. 343/63 am 20. November 1903, bezüglich der übrigen Grundstücke am 14. August 1903 in das Grundbuch eingetragen. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, spätestens im Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. 2245 Halle i. W., den 16. Februar 1904. Köngliches Amtsgericht. Zwangsversteigerung. den 27 mittags 10 Uhr, versteigere ich in der Anktionshalle hier: 1 Vertikow, 1 Sofa, 6 Stühle aus Eichenholz mit Rohrsitzen, 1 Tisch aus Eichenholz, 1 Kommode. 1 Regulator, 8 Blumentöpfe u. 2 grüne Decken öffentlich meistbietend gegen Barzahlung.. 12270 Bielefeld, den 26. Februar 1904. Piteanburg, Gnthsenste. sen sche anutmeogugtg hn zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Firma Karl Steinhoff& Co. zu Senne 1 beabsichtigt, auf dem Grundstücke Flur 28 Parzelle 326/146 der Katastral=Gemeinde Senne I einige Dünger=Mischaruben nebst Holzschutzdach zu errichten. Es ergeht gleichzeitig die Aufforderung, etwaige Einwendungen gegen obiges Unternehmen binnen 14 Tagen bei der unterzeichneten Behörde, woselbst Zeichnungen und Beschreibung der Anloge zur Einsicht offen liegen, schriftlich in 2 Stücken oder zu Protokoll anzubringen. Die erwähnte Frist nimmt ihren Anfang mit Ablauf des Tages, an welchem das diese Bekanntmachung enthaltende Blatt ausgegeben worden und ist für alle Einwendungen, welche nicht auf privatrechtlichen Titeln beruhen, ausschließend. Gleichzeitig wird hiermit zur mündlichen Erörterung der etwaigen rechtzeitig erhobenen Einwendungen auf Mittwoch, den 16. März 1954, vormittags 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten in dessen Geschäftszimmer Termin anberaumt zu welchem die Beteiligten mit der Eröffnung hiermit geladen werden, daß im Falle des Ausbleibens der Unternehmerin oder der Widersprechenden gleichwohl mit der Erörterung der erhobenen Einwendungen vorgegangen wird. Bielefeld, den 23. Februar 1904. 1“ Der Vorsitzende des Kreisausschusses des Landkreises v. Ditfurtb. Geh. Regierungsrat. Bekanntmachung. zur Ankörung der Zuchtstiere Die Frühjahrstermine finden statt: Am Montag, den 21. März d. J., vorm. 10 Uhr, an Kleinbahnhof in Großdornberg bei Wirt Bökenkamp. Am Dienstag, den 22. März d. J., nachm. 2 Uhr, bei Wirt Brand in Brock und nachm. 4.35 bei Wirt Upmann am Bahnhof Isselhorst. Am Mittwoch, den 23. März d. J., vorm. 9½ Uhr, an Kleinbahnhof in Schildesche und nachm. 4 Uhr in Jöllenbeck am Kleinbabnhof.. 224 eit mhr. Am Donnerstag, den 24. März d. J., nachm. 2½ Uhr, in Hillegossen bei der Wirtin Ww. Siekmann und nachm. 4 Uhr bei Wirt Hassebrock in Heepen... 14.— Te Die anzukörenden Stiere sind zu den genannten minen an den betreffenden Orten pünktlich vorzuführen und müssen mit Nasenring oder Bremse versehen sein. Stiere, bei denen diese Vorschrift nicht beachtet ist, werden von der Ankörung ausgeschlossen. Besitzer eines nicht angekörten Stieres, welche denselben zum Decken fremden Rindviehs benutzen, werden mit 5—30 Mk. evtl. entsprechender Haft bestraft. Be' gekörten fremden ützer, welche ihre Kühe von einem nicht, angekörten. Stiere belegen lassen, werden mit 3—10 Mt. oder entsprechender Haft bestraft... Nr. oder entspremenn Bielefeld, 12 Februar 1904. Der Vorsitzende#le der Körkommission des Land= u. Stadtkreises Bielefeld. v. Ditfurth. Königlicher Landrat, Geheimer Regierungsrat. Lippstadt, Realgyn aust.: berecht,„zu Unsv. gymn. u. Reatschule. Rekermaußt: berechtz, zu Unip. u. Hochschz,; Grck.=far; Drk. Konverf.(290 Sch.) Mildes Klima, freundl. Verhältn, gute Pensionen, soxei, Aufs.„Haldige schriftl. Anmeld, erb,„ F56 auf Wunsch: Rildes uff Bald 20. April. ## gerichtsbe und den Der einer Mitteilung sammlung der internationale mittelbar bevor. Spanien G. Madr in Spanien Beratung über nischen Partei äußerst kritisch. lagern das Par holt einschreiten. Orient & Konst neral Degi fiziere sowie die stern ins Kriegs mit einigen höh Letztere legtene lement zur Reor zedonten vor.— halt für Degior Totole eisante Aluteun eonen Unsere Orig Euellenangabe * Westfälisch Eine Besp Arbeitsnachweis Gründung eine stern im Rathe Oberpräsident zu der die Arnsberg, Min der Handwerks industrie, des sowie der Herl schienen waren. rat des Regier! beitsnachweisfra batte. Herr K. industrie sei we durch persönlich bei den Meister ner spricht dan in guten und ten Zeiten sei seinem Betriebe Jahre. festgestell drei Viertel bet: Holle hebt großes Interesse da in den sch beiter entlassen heitsnachweise halb sei auch zu pflegen und Dr. Stapen nachweisbe und konstattert, rend der schlecht beiter, die frühe später aber in den hatten, in mn. Die Handt beitsnachweis nahmslos ihre Die Arbeitsnack durch eingeschrän ler= Kupferham industrie ein leb weise habe und die diese Ansicht der weiteren De Rat=Dortmund. wie andere Her wird lebhaftes druck gebracht. daß die Notwen beitsnachweise al tritt in die Berdes„Westfäl se“ ein, welche angenommen wer Personen besteher des wird zund den Dortmund stand wurden a. Zurgermeister B, gen=Betbel, 1. ster Stapen! Rat Möller #italied wurde wesenden meldeter weder persönlich einem Dank an präsident die tr# h eine Sien ung. 4 81s1 # Ueberschwen varen gestern sän schule an der H# gas aus dem stiegen war. Di gestern abend der ausgepumpt und unter Wasser. den Hauptkanal derartiges Malher aaf Rohr ind folger 4. Lakeme Karmeyer seld 3155.0 Schardt. 3336 Mk. ord 4172 Fick, Lage 1 ketnenen Verräuft. P 24 k. f 10. 2259 gerung ag sollen die in Amsishausen Band 3 Blatt igerungsvermerkes auf schaft„Teutoburger hausen" eingetragenen ip, Acker 31 ar 60 qm p. Holz 35 ar 31 qm, Hofraum 5 Ar 33 gm, N.=W., i Sandfelde, Hofraum W., dem Sandfelde, Acker m Sandfelde, Hofraum N.=W., Gebäudefläche 22 gm, g. Holzung 6 h 98 ar aum 2c. 35 ar 92 qm ställen 300 Mk. N.=W., ar 38 qm, 7/100 Tlr. ttags 10 Uhr Gerichtsstelle, Zimmer üglich des Grundstücks bezüglich der übrigen brundbuch eingetragen. e, soweit sie zur Zeit erkes aus dem GrundVersteigerungstermine Geboten anzumelden glaubhaft zu machen, des geringsten Gebots g des Versteigerungsid den übrigen Rechten ung entgegenstehendes er Erteilung des ZuEinstellung des Verr das Recht der Vereigerten Gegenstandes 2245 Amtsgericht. ing. rung der Zuchtstiere vorm. 10 Uhr, am Bökenkamp. ., nachm. 2 Uhr, bei dei Wirt Upmann am , vorm. 9½ Uhr, am 4 Uhr in Jöllenbeck J., nachm. 2½ Uhr, nn und nachm. 4 Uhr den genannten Terlich vorzuführen und den sein. Stiere, bei werden von der Anangekörten Stieres, Rindviehs benutzen, r Haft bestraft. Beangekörten fremden k. oder entsprechender dtkreises Bielefeld. esterunotrat. ealschule. sch.: Grch. fak.; Frz. ndl. Verhältn., gute nmeld, erb., 750gg s, 25. Februar. Ein Schieds gerichtsvertrag zwischen Frankreich , und den Vereinigten Staaten steht nach einer Mitteilung die am Dienstag in einer Versammlung der parlamentarischen Gruppe für das internationale Schiedsgericht gemacht wurde, unmittelbar bevor. Madribd, 25. Februar. Zur Lage in Spanien: In den Cortes fand heute die Beratung über die gesetzliche Lage der republikanischen Partei statt. Die Lage der Regierung ist äußerst kritisch. Tausende von Repub ikanern umlagern das Parlament. Die Polizei mußte wiederholt einschreiten. Orient & Konstantinopel, 25. Februar. General Degiorgis und alle ausländischen Offiziere sowie die Mlitärattachees begaben sich gestern ins Kriegsministerium, wo die erste Reunion mit einigen höheren türkischen Offizieren stattfand. Letztere legten ein von ihnen ausgearbeitetes Reglement zur Reorganisation der Gendarmerie in Mazedonien vor.— Das vom Sultan festgesetzte Gehalt für Degiorgis beträgt 3400 Franks monatlich. Lokales und Allgemeines. Interessante Mitteilungen aus dem Leserkreise nehmen wir gern entangen. Unsere Original=Artikel durfen nur mit deutlichen Quellenangabe— Westfäl. Zig.- nachgedruckt werden. Bielefeld. 26. Februar * Westfälischer Arbeitsnachweis Eine Besprechung über die Ausgestaltung des Arbeitsnachweises in der Provinz Westfalen und Gründung eines Arbeitsnachweisverbandes fand gestern im Rathaussaale zu Hamm statt. Der Herr Oberpräsident leitete persönlich die Verhandlungen zu der die Regierungspräsidenten aus Münster, Arnsberg, Minden, Vertreter der größeren Städte, der Handwerkskammern, Handelskammern, der Großindustrie, des Bergbaus und der Landwirtschaft, sowie der Herbergsvereine und Arbeitsnachweise erschienen waren.— Nach einem einleitenden Referat des Regierungsrats Dr. Tull über die Arbeitsnachweisfrage entspann sich eine lebhafte Debatte. Herr Komm.=Rat Funke glaubt, die Großindustrie sei wenig beteiligt, da der Arbeitsbedarf durch persönliche Meldung bei den Portiers und bei den Meistern hinreichend gedeckt werde. Redner spricht dann über die Bewegung der Arbeiter in guten und schlechten Geschäftszeiten. In schlechten Zeiten sei der Wechsel weniger, während er in seinem Betriebe im Jahre 1899, also einem guten Jahre, festgestellt habe, daß der Wechsel mehr als drei Viertel betragen habe. Herr Landeshauptmann Holle hebt hervor, daß die Großindustrie ein großes Interesse an guten Arbeitsnachweisen habe, da in den schlechten Zeiten häufig viele Arbeiter entlassen würden, die dann durch die Arbeitsnachweise leichter unterkommen würden. Deshalb sei auch in guten Zeiten der Arbeitsnachweis zu pflegen und zu benutzen. Herr Bürgermeister Dr. Stapenhorst bespricht die Arbeitsnachweisverhältnisse in Bielefeld und konstatiert, daß durch den Arbeitsnachweis wähgend, der schlechten Zeit für die Industrie viele Areint, dir früher in der Landwirtschaft gearbeitet, aber in den Industrie, Beschäftigung gefunden hatten, in die Lanowirischaft zurückgeführt seiPignai„Handwerksorganisationen seten dem Arernenichweis beigetreten und bezogen fast ausnahmslos ihre Arbeiter durch den Arbeitsnachweis. durch eingeschesusee von Haus zu Haus set boer. Kupfers.: Herr Komm.=Rat Dr. M öl: industrie ein lehhaftes der Anscht, daß die Großwesse habe und beingt eiafe ur die Arbeitsnachdie diese Anscht begründen der weter gate betelligen sich Herr Stadtrat wie andere Herren. eister Cuno=Hagen sowird lebhaftes Interesse d Bergbautndustrie druck gebracht. Der 2. für die Sache zum Ausdaß die Rotwendsgt, Oberpräsident stellte fest, beitsnachweise allsee einez Organisatton der Arhrit in die Veratung au n sei und des„Westfällsch er Seungen des Verkanden Dortmund und Bielefeld den VorBürgermeister Bruch Hen=VBetbel, 1. Bürgermeisser 20r: ster Stabenhorst, Oherseher durgermeiRat Möller u. For..“: Komm.= Mitglied wurde ein Sir saebeim. Für jedes wesenden meldeten sch.. a chlt. Alle Anweder versönlich zür igen erd an, enteinem Dank an die Ers“. iyen Austraggeber. Mit bräsident die Nersammf;nieneneigschloß der Oberte noch eine Sitzung. u: Der Vorstand hat(ung.n, anschließend an die Versammvaren gestern sämti. schule an der Herforderstraße u. d. 6 Büraergas aus dem alten=Abf.: durch Grundwasser. stiegen war. Durch einKonaz in die Höhe gegestern abend der größte bis ausgepumpt und jetzt- Teil des Wassers wieder unter Wasser. Wenn chen den Hauptkonal angeschlossen sein wied wohl nicht wieder vor. Submission Ind folgende Pferten abgegeben 1 Laleneyer, Heriord 2765 Maer den: uithef Karmeyer, Bielefeld 28929r Me., Leßmann. seld 315505 Mi. Nebelung, Biel““ dnm Siete“ echnrdt, Vieleield 880590 Die uie Surtso ui. 3336 Mt., Soth. Bielefeld 4acz Fischer. Brackwede ord 4172 Mt., Wiedem. Mt.: Strunk, HerFick, Lage 5389 Me. nann u. Co., Stele 5155 Mi. 4 Chausseebau Steinhagen=QuelleAus der Teistrecke= Steink. Pescue“e Erdarbeiten sas.“gen=Quelle sind die peiten Teiles. a Für den Bau des rackwede sind. Duelle nach schreibung folgend ingige der öffentlichen AusPurich 21 983.55 Me, Rabe augegeben: ffocke. Soth, Bieleseld 17 206.40 gabrick 18 122.25 1381204 Mc., Wundram. feld 11 41964 Mk. Der Zuschlag wird innerhalb 8 Tagen erteilt. * Die Gemäldeausstellung des Kunstmalers Herrn Pfennigschmidt im Hause des Herrn Rahtert an der Obernstraße wird nach wenigen Tagen geschlossen. Herr Pfennigschmidt. namentlich als Landschaftsmaler Tüchtiges eeiner, hat seine Sammlung neuerdings um einige neue Stücke bereichert. Liebhaber seien auf die Ausstellung hingewiesen. XX Christl. Verein junger Männer „Nae man. der Feldhauptmann von Syrien“ lautet der Titel eines Lebensbildes, das der Christliche Verein junger Männer, Papenmarkt 2, am Sonntag Abend darzustellen gedenkt. Das Programm führt uns eine Periode aus dem Leben „Felz hauptmanns vor, in der das Haus der Murschaus durch seine Krankheit in große Trauer und Sorge versetzt war. Naeman. dieser berühmte beidnische Feldherr, sollte die Macht Jehovas erfahren und ihm die Ehre geben. Das Programm inspricht der Passionszeit. X Gewerkschaftsversammlungen Morgen. Sonnabend abend 8 Uhr, findet in der Reichshalle(Ulmenstraße) und am Sonntag abend 6 Uhr bei Wirt Milberg in Brackwede eine öffentliche christliche Gewerkschaftsversammlung statt. Tageskalender Sonnabend. den 27. Februar 1904 Vortrag. Kom.=Rat Dr. Möller(A.B.V. Brackw.) 9. Apollotheater: Künstlervorstellung 8 Uhr. „Zur Neustadt" Damen=Orchester Hütter, 7 Uhr „Westfäl. Hof“. Damenorchester Sturm 7 Uhr. Verein ehem. 55er, Stiftungsfest, Erholung, 8½ U. Wellmanns Tivoli, Maskenball. (Fortsetzung des lokalen Zeiles im 2. Blatt. Aus provinz und Nachbarschaft tr. Pr. Oldendorf. 26. Februar.(Fabrikanlagen.) Hier hat sich unter der Firma „Dampfziegelei Pr. Oldendorf“, eine Aktiengesellschaft gebildet, welche im kommenden Sommer auf dem Terrain südlich des Bahnhofes eine Dampfziegelei anlegen lassen wird. Mit der Ziegelei soll eine Kalkbrennerei verbunden werden. Auch die nlage einer Margarinefabrik in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes ist,wie verlautet, geplant. Vermischtes. 5 Personen verbrannt Feuer brach gestern früh in dem Hause des Kaufmanns Jünemann zu Emden in Ostfriesland aus. Es war im Kellergeschoß entstanden und verbreitete sich mit großer Schnelligkeit, sodaß bald auch das darüber liegende Wollwarengeschäft des Hausbesitzers in Flammen stand. Die vier Kinder und das Dienstmädchen Jünemanns. die in einem Zimmer neben dem Geschäft schliefen. kamen in den Flammen um. Die 13jährige Tochter einer in dem Hause wohnenden Verkäuferin sprang aus dem Fenster, weil sie befürchtete, die Flammen würden auch das obere Stockwerk ergreifen; sie erlitt schwere Verletzungen. Das Feuer selbst konnte in kurzer Zeit gelöscht werden. Gerichtssaal = Leipzig. 26. Februar.(Duellaffäre.) Das hiesige Kriegsgericht verurteilte den Hauptmann v. Schröder vom 177. Inf.=Regt., der den Leutnant Schubert im Pistolenduell erschossen hat 2 Jahren Festungshaft. Die Oeffentlichkeit war bei der Verhandlung ausgeschlossen. = Brackwede, 26. Februar.(Im Arbeiterbildungsverein) hält morgen. Sonnabend abend 9 Uhr. Herr Kommerzienrat Dr. Möller einen Vortrag über Arbeitsnachweise. th. Spenge, 26. Februar.(Die diesjährige Musterung) der Militärpflichtigen des Amtes Spenge findet am Montag. den 21. März d. J., vormittags 9 Uhr im Lokale des Wirts A. Aecker zu Herford statt. Hieran müssen sich auch sämtliche Gemeindevorsteher beteiligen. lg. Borgholzhausen. 26. Febr.(Steuererhebung.) In der Sitzung der Gemeindevertretung von Borgholzhausen wurde beschlossen. zur Deckung des Bedarfs an Kommunalsteuer für die Gemeinde pro 1904 116 7/8 Prozent der sämtlichen vom Staate veranlagten Realsteuern einschließlich der Betriebssteuer, sowie 116 3/8 Prozent der Staatseinkommensteuer einschließlich der nach § 74 des Einkommensteuergesetzes vom 24. Juni 1891 fingiert veranlagten Einkommensteuerfätze zu erheben. bg. Borgholzhausen, 26. Februar.(Schulpersonalten.) Die durch die Versetzung des Lehrers Diekmann zur Erledigung kommende Lehrerstelle an der evangelischen Volksschule zu Erter im Kreise Herford ist dem Herrn Lehrer Karl Becker zu Borgholzhausen vom 1. April 1904 ab endgiltig übertragen worden; die dadurch zur Erledigung kommende Lehrerstelle an der evangelischen Volksschule zu Borgholzhausen ist dem Schulamtsbewerber Herrn Wilhelm Langhoff zu Holzen bei Schwerte vom 1. April 1904 ab einstweilig übertragen worden. * Bünde, 26. Februar.(Bahnprojekt— Fortbildungsschule.) In der letzten Handelskammersitzung wurde über das Bahnprojekt BündeWarendorf=Hamm berichtet, daß der Ausschuß des Komitees beschlossen hat, für die allgemeinen Vorarbeiten 20000 Mk. zu bewilligen, die auf die beteiligten Gemeinden nach ihrem Interesse und der Steuerkraft umgelegt werden sollen. Der Ausschuß ist mit der Firma Hermann Bachstein in Berlin in Verbindung getreten und hat zu einem Vertragsentwurf mit ihr Stellung genommen, worin sie sich, im Falle der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten nicht selbst die Vorarbeiten ausführen will, verpflichtet, diese zu übernehmen. Ferner hat der Ausschuß beschlossen, dem Herrn Minister den Antrag des Komitees durch den Vorsitzenden Herrn Karl Steinmeister=Bünde und einige Landtagsabgeordnete vorzutragen.— Im Anschluß an ein Schreiben des Herrn Regierungspräsidenten beschloß die Handelskammer, für die Errichtung einer obligatorischen kaufmännischen Fortbildungsschule in Bünde einzutreten. it Minden, 16. Februar.(In der letzten Handelskammersitzung) wurde zu dem Gesetzentwurf betreffend die Kaufmannsgerichte nach Vortrag des Vorsitzenden einstimmig beschlossen, dem Reichstag schleunigst folgende Erklärung einzusenden:„Die Handelskammer zu Minden erklärt sich mit dem Gesetzentwurf betreffend Kaufmannsgerichte im allgemeinen einverstanden, hält jedoch für geboten, daß 1. die Kaufmannsgerichte allgemein für das ganze Reich eingeführt werden, z. die aus der Festsetzung von Konventionalstrafen und Konkurrenzklauseln entstehenden Streitfälle ebenfalls der Zuständigkeit der Kaufmannsgerichte unterliegen. 3. der§ 31 des Gewerbegerichtsgesetzes auch bei den Kaufmannsgerichten Anwendung findet. 4. alle Privatschiedsverträge ausgeschlossen werden. An Stelle des ausscheidenden stellvertretenden Handelsrichters Herrn Hermann Lohmeyer zu Bielefeld wird beschlossen, wiederum diesen und daneben Herrn Direktor Gräbner zu Gadderbaum in Vorschlag zu bringen. * Detmold. 26. Februar.(Ein Unglück im Zirtus Reiffarth). das verhältniemäßig noch gut abgelaufen, aber die schlimmsten Folgen hätte haben können, hat sich laut Landeszeitung bei der gestrigen Abendvorstellung ereignet. Ale nach der dritten Nummer ein Clown von der linken Galerie in die Manege heruntergesprungen war. lehnte sich das auf dieser Galerie sitzende Publikum. besonders Soldaten, an die Brüstung. Diese gab nach, und etwa 20 Leute fielen in die Manege herab. 7 Soldaten und das Geschwisterpaar Steinmeyer(Lemgoer Grund) wurden hinausgebracht. Fünf Soldaten, am Handgelenk leicht verletzt. wurden im Lazarett untergebracht, einer ist schon wieder entlassen, zwei andere Soldaten sind nur revierkrank in der Kaserne. Der Knabe wurde leicht verletzt, das Mädchen ist ganz ohne Schaden davongekommen. Im Publikum herrschte recht großer Schrecken, eine Dame wurde ohnmächtig. ( Blotho, 26. Februar.(Das Hochwasser) der Weser in seit gestern nacht um einen halben Meter gefallen. Die Schiffahrt kann voraussichtlich schon heute oder morgen wieder ausgenommen werden. Briefkasten 1. E. 1. Bis jetzt hat die hiesige Polizeiverwaltung noch keine derartige Verordnung erlassen. Neuene Nachrichten Die Kanalvorlage 0 Berlin, 26. Februar. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat die wasserwirtschaftliche Vorlage fertiggestellt. Einbringung in das Abgeordnetenhaus steht nahe bevor, so daß die erste Lesung noch vor den Österferien stattfinden dürfte. Zum Tode des abgeordneten Rosenow V Berlin, 26. Febr. Der plötzliche Tod des sozialdemokratischen Abgeordneten Rosenow hat hier peinliche Gerüchte aufkommen lassen, die der Kriminalbehörde Veranlassung gegeben haben, nähere Ermittelungen anzustellen. Unmittelbar nach dem Ableben Rosenows verbreiteten sich im Hause des Verstorbenen und später auch in weiterer Umgebung das Gerücht, daß der Abgeordnete nicht eines natürlichen Todes gestorben sei. Indessen wurde darauf hingedeutet, daß das Eheleben Rosenows nicht gerade das beste gewesen sei und man verdächtigte Rosenows Frau, seinen Tod verschuldet zu haben. Um dem Gerede ein Ende zu machen, entschloß sich die Frau, die Angelegenheit der Schöneberger Polizeidirektion zur weiteren Veranlassung zu übergeben. In ihrer Eingabe wies sie darauf hin, daß man sie in den schweren Verdacht des Gattenmordes gebracht habe. Die Polizeidirektion gab die Sache an die Staatsanwaltschaft bei dem Königlichen Landgericht 2 weiter und stellteselbstverständlich den Antrag, eine Ausgrabung der Leiche vorzunehmen. Die Staatsanwaltschaft wird sich nunmehr voraussichtlich noch am heutigen Tage schlüssig werden, ob eine Ausgrabung der Leiche zum Zwecke weiterer Klarstellungen in der peinlichen Angelegenheit erforderlich ist. flüchtige Bankier O Berlin, 26. Febr. Die Passiven des geflüchteten Bankiers Meyer sind auf drei Millionen Mark sestgesetzt worden. Wie der Lokalanzeiger erfährt, waren die behördlichen Recherchen nach dem Flüchtigen bisher erfolglos. Es ist ein Steckbrief hinter ihm erlassen worden. Hochwasser * Essen, 26. Febr. In Obermeiderich ist der Damm, der gegen das Hochwasser errichtet wurde, durchbrochen. Die Ruhr überflutet große Strecken. I Breslau, 26. Februar. Die Oder ist stark gestiegen und hat weite Wiesenflächen überschwemmt. Der Revolver O Essen, 26. Febr. Der Bergarbeiter Ahr aus Rütte scheid verletzt seine Frau und seine Schriegermutter sowie zwei Schutzleute durch Revolverchüsse schwer und tötere sich durauf selbst durch einen Schuß. Klage richtet sich gegen den Redakteur Kruse vom hiesigen Residenzbogen, der der Beleidigung des Justitzministers Ruhstrat und des oldenburgischen Richterstandes beschuldigt wird. Ansprüche an den Nachlaß Leos VIII. D Rom, 26. Febr. Die Familie Peeei unternahm gerichtliche Schritte, um den Vatikan zur Herausgabe der Erbschaft zu bringen, die Papst Leo seiner Zeit von seinem Bruder, dem Kardinal Pecei erhalten hatte. Grubenunglück + London, 26. Febr. In einer Kohlengrube in Rotherham wurden 7 Arbeiter durch Herabstürzen des Fahrstuhles getötet. Som Kriegsschauplatz in Ghasten O Kiel, 26. Februar. Das Kaiserliche Kanalamt teilt mit, daß ihm von einer Sperrung des Kaiser Wilhelm=Kanals für russische und japanische Schisse nichts bekannt sei. + Tientsin, 26. Febr. In Peking werden unwahre japanische Nachrichten verbreitet, in der Absicht, China zum Kriege zu reizen. A Tientsin, 26. Febr. Die Russen stellten eine Wache von 300 Mann mit zwei Kanonen bei der Eisenbahnstation Jinkau auf. Die Chinesen drohen Hoinaintun zu besetzen. L. Tokio, 26. Febr. Die Gesamtzahl der in Korea stehenden russischen Truppen übersteigt nicht 1090 Mann. Die Russen weichen vor der Uebermacht nach dem flusse zurück. + Peking, 26. Februar. Die mandschurische Eisenbahn wird von den Russen streng bewacht. In Entsernungen von einer Meile zur anderen ist je ein Wachtturm ausgestellt. c Schanghai, 26. Febr. Hiesige Kausleute und Unternehmer erhielten Drohbriefe, in denen sie gewarnt werden, den Russen Kohlen oder Proviant zu liefern, da sie sonst dem Tode versallen würden Neue Ministerbeleidigungsklage in Oldenburg AOldenburg. 26. Februar. Vor der hiesigen Straskammer wird sich am 23. März ein neuer Ministerprozetz abspielen. Die Die Kampfe vor Vort Urkhur London, 26. Februar. Morning Leader meldet, daß der zweite Angriff der Japaner von den Russen mit großen Verlusten für die Angreifer zurückgewiesen wurde. Wie Daily Telegraph berichtet, hatten russische Torpedojäger zuerst die russischen Wachtposten benachrichtigt von dem Herannahen des feindlichen Geschwaders. Die Japaner eröffneten das Feuer 8 Kilometer von der Hafeneinfahrt entfernt. Die Geschütze der Forts erwiderten das Feuer, ebenso diejenigen von 4 Kreuzern. Auf japanischer Seite sollen 3 Kriegsschiffe in den Grund gebohrt und 3 kampfunfähig gemacht worden sein. In Port Arthur wurde ganz bedeutender Schaden angerichtet, mehrere Granaten erreichten die Werft. à Paris, 26. Febr. Wie der NewYork Herald meldet, erfolgte der Angriss aus Port Arthur um Mitternacht. Die japanische Flotte griff mit ganzer Kraft an und der Kampf deuerte bis zum Morgengrauen. Russische Torpedoboote hatten das japanische Geschwader 20 Meilen von Port Arthur gesichtet und die Kommandauten der Festungswerke sofort benachrichtigt. Beim Kampf wurden 5 Festungsgeschütze zum Schweigen gebracht. Eine Granate siel mitten in den Ankerplatz der Dschunken. von denen viele zerstört wurden. Mehrere Personen wurden getötet; indessen sind die Verluste auf beiden Seiten noch nicht genau bekannt. Japanische Opferwilligkeit 0 Tokio, 26. Februar. reiche vornehme japanische Familien legten eine große Aufopierung an den Tag, indem sie ihre Jahrhunderte alten Schmucksachen, Edelsteine 2c. dem Kriegsschatz zur Verfügung stellten. Die Gesamtsumme der auf diese Weise gesammelten Gaben beläuft sich bis jetzt auf ungefähr hundert Millionen Pfund Sterling. Witterungs=Uebersicht. Bielefeld, 26. Februar. Niedrigner Xbermometer= stand in der Nacht— 5½ C. Thermometerstand um 10 Uhr vormittags— 1 1/8 C. Barometer: 755 mm. Wind: W. Himmel: teilw. bedeckt. Biele AEfelder Tu. Jomeinde. Dienstag abend nach dem Turnen: Mitglieder=Versammlung im Vereinslokal. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Gautag. 3. Schauturnen. 4. Verschiedenes. 22261 Der Vorstand. Shnagbgengemeinde. Sonnabend, den 27. Februar: Predigt. Sonntag, den 28. Februar, vormittags 10 Uhr: Jugendgottesdienst. 82258 L. Koselsky, 46 Heeperstr. 46. Spezial=Geschäft * Hei Für jede Dame ist unsere Schaufenster-Ausstellung von besonderem Interesse. 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Königliche Vereinigte Maschinenbauschulen, a)Höh. Maschinenbauschule, b) Werkmeisterschule. II. Königliche Baugewerkschule. PMf. 123/04 III. Städtische Kunstgewerbe- und Handwerkerechule. Des Sommerhaibjehr beglant b. Aprl, Prra praters duskunft d. d. birettor gomeete u— Drit 7 Die Konfirm tritt an die Schule entwachser ernste Frage hera den? Diese Fra Zeit vor der En Schule gestellt ur erst, wenn der Au folgt ist. Viele Eltern Kinder nach dem aus, welche der geschäftlichen Lag richtige Art. So allem dafür sorge Befähigung Beruf ergreift, Kinder auf ihre gungen prü allein, so wird i fahrene und get der gern mit Rat meistens ein sicher welchem Berufe si lagen und Befäh Bei den imm unsere Dasein an jeden in der Lage, sich Beruf erwählt ha und Neigungen vi ten keine Eltern e# zwingen, das rächen. Ein verfe dem davon Betros hängt. Da meinen „Ein 4 Denn Er kan Ist ein Nur ja Das Und Es mi Und doch mit keinem B Wer nur eine rechnen kann, d amten oder Ki kannt, daß ger am schlechtesten Die vielen stell land und die vi hängiges Sklav weisen zur Gen Kaufmannsstank macht haben. 2 guter Schulbild stande bestimmt lauben, sogar a Den Berufs demische B sich alljährlich n ren Anlagen durchaus nicht Jahren zu den oder sie vermehr läufen und Ver scheiterten Existe oft wegen eines Kraft unverhält seinen Geschwist vorzugte gar nit oft werden alle zurückgesetzt. U lich einen akade das Gehalt oft eine wirksame 1 Geschwister denk Der Zustrot akademisches Stu mannsstande nel mer mehr einen Zuwachs. Und immer noch ei dem Handwerk fähigte, talentvi muß die vornehr Handwerks und selbst sein, went werden soll. De Handwerksm ablassen, ihre S. besondere Begab stande zu entziel um sie als tücht und ihre Innut und Gedeihen de ren Zeiten hatte mit darin, daß ihrem eigenen S rauf waren, wei weitererbt über die Abneig dem Handwerk #en fast nur aus er geringsten B schandete! Wer ringsten Arbeiter nriebe erkannt ha Gleichgiltigt #in der Arbe velbienen müssen Alle redliche ihres Lohnes we B ar, 8 Uhr: 's Konzert cht“. W. Lamping. Siegfried-Idvll von Wolf. Quv. Barbier 2208.49 2 50 und 1.50 Mk. BAGBGBE Rent 27. Februar: M 48— 94. Jahrg. Drittes Brart Restsartsche Bielefeld, Freitag, 26. Februar 1904 8als zisKoutl. im Anstich. ; f e i e r t a m S o n n 3½ Uhr anfangend Erholung sein dies2588 rungen u. Ball. 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Das ist nicht die richtige Art. Sondern die Eltern müssen vor allem dafür sorgen, daß das Kind einen seinen Befähigungen entsprechenden Beruf ergreift, und müssen deshalb die Kinder auf ihre Fähigkeiten und Neigungen prüfen. Können sie dies nicht allein, so wird ihnen bei der Prüfung der erfahrene und gewissenhafte Lehrer ihrer Kinder gern mit Rat zur Seite stehen. Er kann meistens ein sicheres Urteil darüber abgeben, zu welchem Berufe sich das Kind nach seinen Anlagen und Befähigungen eignet. Bei den immer höheren Ansprüchen, welche unsere Zeit bei dem erbitterten Kampf ums " Dasein an jeden einzelnen stellt, ist nur der in der Lage, sich emporzuarbeiten, der einen Beruf erwählt hat, welcher seinen Fähigkeiten und Neigungen völlig entspricht. Deshalb sollten keine Eltern einem Kinde einen Beruf aufzwingen, das würde sich sicherlich später rächen. Ein verfehlter Beruf ist ein Fluch, der dem davon Betroffenen sich bis ans Ende anhängt, Da meinen manche Eltern: „Ein Handwerk soll der Bub' nicht treiben, Denn dazu ist er viel zu gut; Er kann so wunderniedlich schreiben, Ist ein so junges, feines Blut. Nur ja kein Handwerk!— Gott bewahre! Das gilt ja heute nicht für fein! Und wenn ich's mir vom Munde spare, Es muß schon etwas Bess'res sein!“ Und doch tauscht so mancher Handwerker mit keinem Beamten und Kaufmann. Wer nur eine gute Handschrift hat und leidlich rechnen kann, der ist noch lange nicht zum Beamten oder Kaufmann berufen. Es ist bekannt, daß gerade der Kaufmannsstand zu den am schlechtesten gestellten Berufsarten gehört. Die vielen stellenlosen Kaufleute in Deutschland und die vielen, ihr ganzes Leben ein abhängiges Sklavenleben führenden Kommis, beweisen zur Genüge, wie viele Eltern sich vom Kaufmannsstande ganz falsche Vorstellungen gemacht haben. Trotzdem werden die Knaben mit guter Schulbildung meistens zum Kaufmannsstande bestimmt oder, wenn es die Mittel erlauben, sogar auf eine Hochschule geschickt. Den Berufsarten, zu welchen die akademische Bildung berechtigt, wenden sich aufahrlich manche Kinder zu, die nach ihren Anlagen und persönlichen Verhältnissen durchaus nicht dahin gehören und kehren nach Jahren zu den bürgerlichen Berufen zurück— vver sie vermehren nach allerlei erfolglosen Anläufen und Versuchen die große Zahl der gescheiterten Existenzen. Es bringt eine Familie oft wegen eines studierenden Sohnes über ihre Kraft unverhältnismäßige Opfer, die der vor seinen Geschwistern als Stolz der Familie Bea. gar nicht ersetzen mag noch kann. Wie o: werven alle anderen Kinder dagegen arg zurückgesetzt. Und hat ein junger Mannschließlich einen akademischen Beruf erreicht, so ist das Gehalt oft ein derartiges, daß er nie an Unterstützung seiner Eltern und Geschwister denken kann. glademie„Zustrom zu den Berufen, welche ein mademisches Studium erfordern, und zum Kaufmannsstande nehmen dem Handwerk imeinen gesunden, ausbildungsfähigen doch hat gerade das Handwerk noch einen goldenen Boden. Gerade dem Handwerk tüchtige Kräfte, möglichst besähigte, talentvolle junge Leute zuzuführen, Hapdpoersgost Aufgabe aller Freunde des salhst zein und vor allem der Handwerker perden falt wen“ anders es wirklich gehoben die Handwerssen in erster Linie ghlaslenmeiste selbst von dem Bestreben hfans“ ihre Sohne, wenn sie nicht eine ganz #ere Begabung haben, dem Handwerkerum s. zu entziehen, und vielmehr alles tun, und s#rals tüchtige Mitglieder in ihren Beruf und ace Innung einzureihen. Das Blühen ren Seiteren des Handwerkerstandes in frühemit derin datte zum großen Teil seinen Grund , daß die Handwerksmeister ihre Söhne rauf wagen. Stande zuführten und stolz damiliegen wenn sich ihr Geschäft in der Faüber die Fhn.. Heute klagen die Meister dem Han. u der jungen Leute, ben fan werk zuzuwenden; die Lehrlinge geder gerinastenu den armsten Volksklassen mit Bildung hervor. Als ob Arbeit ringsten Arbeiters Bedeutung auch des getriebe erkannt hattichen Vemer Gleichaltigteit d= wird nicht mit vornehdie in der Arbeitsbluse diesenigen binabsehen, In jedem Seekrieg ergibt sich die Notwendigkeit, die Häfen und mit ihnen die wertvollen Werften und Depots, die für die kriegsmäßige Instandhaltung und die Reparaturen der Kriegsschiffe namentlich im Kriegsfalle Lebensbedingung sind, vor feindlichen Angriffen zu schützen. Der beste Schutz wird jederzeit eine kampfbereite Flotte sein. Da diese aber sich oft weit von den heimatlichen entfernen muß, ist man gezwungen, diese.ven noch anderweitig zu verteidigen. Neben den schweren Küstenbatterien kommen da hauptsächlich die unterseeischen Minen in Anwendung. Auch jetzt spielen diese in dem russisch=japanischen Kriege eine bedeutende Rolle. Sie sind allerdings bis heute mehr passiv als aktiv hervorgetreten, wenn man von der Vernichtung des russischen Minenlegers Jenissei absieht, die ja ganz außerhalb jeder Berechnung und Absicht lag und wohl nur auf Nachlässigkeit des Befehlshabers des unglücklichen Schiffes zurückzuführen ist. Japan hat Nagasakt sowie die anderen Häfen durch Minen geschützt, und sie auf diese Weise vor den Angriffen des russischen Wladiwostok=Geschwaders, über dessen Aufenthalt nichts bekannt ist, bewahrt. Auch Port dem Staate mit der Hand, wie mit der Feder und dem Schwerte zu dienen. Wer Liebe und Begabung für einen Beruf hat, der wird in ihm auch fortkommen. Dies gilt insbesondere inbezug auf das Handwerk. Gerade bei dem großen Mangel an Nachwuchs haben strebsame Handwerker die beste Aussicht auf eine gute Zukunft. Noch recht kräftig lebt das Handwerk und wird niemals durch die Großindustrie beseitigt werden. Eins ist allerdings unbedingt notwendig, daß der Handwerker selbstmit fortschreite und sich nicht überfluten lasse. Ein Handwerker, der etwas Tüchtiges gelernt hat, und fleißig und tätig ist in seinem Betriebe, der seine Kunst gelernt hat und sein Geschäft versteht, wird stets in allgemeiner Achtung stehen, und der klingende Lohn wird ihm nie fehlen. Im allgemeinen hat jeder Stand und jeder Beruf seine Leiden und Freuden, seine Licht= und Schattenseiten. Jeder Beruf erfordert Kenntnisse, hier eine kürzere, dort eine längere Vorbildung, hier größere, dort geringere Geldkosten. Mögen die Eltern den Lebensberuf für ihr Kind nach reiflicher Prüfung der Fähigkeiten ihres Kindes und der erforderlichen Kosten wählen! Es wird dies dem Kinde sowohl wie den Eltern zum Segen gereichen. „Ein Ende nimmt das leichte Spiel; Es ruft der Ernst des Lebens. Behalt im Auge fest Dein Ziel, Geh' keinen Weg vergebens! Nimm auf die Schultern Last und Müh' Mit frohem Gottvertrauen Und lerne, wirkend spät und früh, Den eignen Herd Dir bauen!“ gan lse edilsche Arbeit ist ihres Lobes und ohnes wert, und gleich ehrenvoll ist es, Aus Provinz und Nachbarschaft * Bad Oeynhausen, 25. Febr.(Errichtung eines Zentralbahnhofes.) Die Handelskammer in Minden hat an das preußische Abgeordnetenhaus eine Eingabe gerichtet um Errichtung eines Zentralbahnhofes an Stelle des hiesigen Bahnhofes Nord. Bisher hat Oeynhausen zwei Bahnhöfe(der eine Nord, Köln=Mindener Bahn, der andere Süd. für die Bahn HamelnLöhne). Das Abgeordnetenhaus wird nun unter Darlegung der ganz unhaltbaren Zustände bezüglich der hiesigen, für den enormen Verkehr im Sommer ganz unzulänglichen Bahnhofsverhältnisse gebeten, die in dem diesjährigen Eisenbahnetat für Anlegung von Ueberholungsgeleise geforderten 93000 Mk. abzulehnen, dagegen den Minister ersuchen für den Bau eines Zentralbahnhofes, in dem in Zukunft beide Bahnlinien einmünden würden, die erforderlichen Summen in den nächstjährigen Etat einzustellen. Des weiteren wird diese Eingabe auch. laut R. W. Z., mit der dadurch herbeigeführten Entlastung des beschränkten Bahnhofes in Löhne motiviert. * Düren, 25. Febr.(Ueberfallen und beraubt.) Gestern morgen wurde ein Briefträger in dem Kermeter Forst zwischen Gmünd und Heimbach von einem an der Urft=Talsperre beschäftigten italienischen Arbeiter überfallen, durch vier Revolverschüsse schwer verletzt und sodann beraubt. Der Ueberfallene ist bis jetzt noch nicht vernehmungsfähig; der Täter ist flüchtig. Es dürfte interessant sein, an der Hand unserer Skizze den Leser über die Bauart und Wirkungsweise von Seeminen zu informieren. Es sind im wesentlichen eiserne, verschiedenartig geformte Hohlkörper, die mit einer Sprengladung, meist Schießbaumwolle, gefüllt sind und in den äußeren Einfahrten zu einem Hafen derartig staffelförmig unter der Wasserlinie schwimmend verankert sind, daß ein einfahrendes Schiff unbedingt auf eine oder mehrere derselben treffen muß. Die Entzündung erfolgt dann in zweierlei Weise entweder elektrisch von Land aus oder durch den Anstoß des Schiffes selbst. Das erstere System sehen wir in dem oberen Teil der Abbildung. Von jeder Mine führen zwei Drähte, die schließlich sämtlich zu einem Kabel vereinigt sind, an Land. Ein Beobachter verfolgt durch ein Fernrohr die Bewegungen der feindlichen sich nahenden Schiffe und bringt in dem Moment, in welchem sich eines derselben über einer Mine befindet, was er aus einer ihm vorliegnden Seekarte ersehen kann, dieselbe durch Schließung des betreffenden Stromkreises zur Zündung. Wir sehen derartige Minen in dem unteren Teil des Bildes in der ersten, dritten und vierK. Aus dem Lippischen, 25. Februar. Man schreibt uns: Im§ 28 der dem Landttag zugegangenem neuen Volksschulgesetzvorlage heißt es Absatz 1. Nach Ablauf eines jeden Schulhalbjahres hat der Schulvorstand über den Zustand der Schule im allgemeinen, über den Ausfall der Schulprüfung, die Leistungen der Lehrer, den Schulbesuch usw. an das Konsistorium zu berichten. Nach beendigter Prüfung hat der Ortsschulinspektor sein Urteil über den Ausfall derselben dem Lehrer in Gegenwart des Schulvorstandes mitzuteilen. Absatz 2. Der Halbjahrsbericht ist durch den Ortsschulinspektor abzufassen und dem Schulvorstande vorzutragen. Letzterem oder einzelnen Mitgliedern steht es frei, etwaige abweichende Urteile demselben beizufügen usw. Schon seit längeren Jahren sind die Kandidaten der Theologie verpflichtet, einen längeren Kursus in der Seminarschule durchzumachen, damit sie möglichst befähigt sind, den Anforderungen als Ortsschulinspekor nachzukommen und nun sollen nach der neuen Volksschulgesetzvorlage die Schulvorstände als Laien verpflichtet werden, über die Leistungen und den Stand der Volksschulen zu berichten. Schreiber dieses als Mitglied eines Schulvorstandes kann nicht annehmen, daß viele Vorstände sich für einen solchen Bericht kompetent halten. Außerdem wird es nicht zur Hebung der Berufstätigkeit des Lehrers beitragen, wenn diese Bestimmungen bestehen bleiben. Würde es wohl nicht genügen, wenn der zweite Absatz bestehen bleibe, daß der Ortsschulinspektor diesen Bericht zu machen hätte, und nachdem der Bericht vom Schulvorstande genehmigt resp. ergänzt wäre, an das Konsistorium abgesandt würde. Jedenfalls werden sich die Herren Landtagsabgeordneten mit der Fassung dieses Paragraphen eingehend befassen, damit nicht wieder eine Auswanderung der lippischen Lehrer stattfindet. * Lippstadt, 26. Februar.(Selbstmord.) Besucher des Wochenmarktes wurden Mittwoch morgen gegen 9 Uhr durch einen Schuß erschreckt. der aus einem am Markte stehenden Hause drang. Dort hatte sich in seiner Wohnung der 21jährige K., der seit einiger Zeit bei der Firma Brülle u. Schmelzer in Dienst gestanden, kürzlich aber entlassen worden war, erschossen, nachdem er sein Vermögen verschwendet hat. K. Dortmund, 25. Februar.(Grundsteuer.) Der Magistrat hat beschlossen, der Stadtverordnetenversammlung vorzuschlagen, die Gültigkeitsdauer der Grundsteuer nach dem gemeinen Wert vorläusig um ein Jahr und zwar bis zum 1. April zu verlängern. * Bochum, 26. Februar.(Kohlenfunde.) Die Bohrversuche nach Kohlen haben in der letzten Zeit überraschende Ergebnisse gezeitigt. Zunächst ist, wie der hiesige Anz. schreibt, durch diese Bohrversuche festgestellt worden, daß die Ruhrkohlenflötze in östlicher bezw. nordöstlicher Richtung bis an die Grenzen der Kreise Soest und Beckum weiterstreichen, da man in der Nähe von Werl sowie in der Gegend von Ahlen und Beckum fündig geworden ist. Das östliche Bohrloch, in welchem man Steinkohlen gefunden hat, befindet sich bei dem Dorfe Ampen, 4 Kilometer westlich von Soest, das nordöstlichste in der Feldmark der Stadt Beckum. Während man bei dem ersteren schon bei etwa 500 Meter Teufe auf Kohlen stieß, mußte man bei Beckum 987 Meter tief bohren, um Kohlen anzutrrffen. Im Lippetal bei Haltern und Dorsten sowie südlich und nördlich der Studt Wesel hat man ebenfalls Steinkohlen in einer Teuse von 650—900 Meter gefunden. Das überraschendste Ergebnis der jüngsten Bohrversuche aber ist das Auffinden von Steinkohlenflötzen an der holländischen Grenze bei Ahaus und Verden. ten Skizze. Das einfache Ueberschlagen eines elettrischen Funkens bei Stromschluß bedingt die Zündung. Dieses System der Fernzündung wird natür lich etwas unsicher, wenn ein Schiff es wagen sollte, sich im Schutze der Dunkelheit dem Hafen zu nähern. Sicherer wirken in dieser Beziehung die Minen, die wir in der zweiten im Schnitt dargestellten Abbildung als eine Vertreterin der anderen, vorhin angeführten Gattung sehen. Auch sie wird elektrisch entzündet. Durch die Erschütterung des Anstoßes in Bewegung gebrachtes Quecksilber liefert den Kontakt in der elektrischen Stromleitung, für die eine in der Mine befindliche kleine Batterie die Energiequelle bildet. Der letzte mit Herzmine bezeichnete Typ wird ebenso durch Stoß zur Explosion gebracht; jedoch erfolgt die Entzündung nicht elektrisch, sondern auf chemischem Wege, indem eine Schwefelsäure enthaltende Glasröhre direkt durch den Anstoß zerbrochen wird, sodiß sich ihr Inhalt in chlorsaures Kali ergießt und so durch Entzündung von Knallquecksilber die Sprengladung zur Explosion bringt. Köln, 26. Februar.(Großfeuer.) Mittwoch nachmittag gegen 4 Uhr entstand in der Kölnischen Baumwollspinnerei an der Bayenstraße in dem Mischungsraum Großfeuer. Der Brand dehnte sich. laut K. Vztg., ganz über den ziemlich großen Raum aus. Die Hafenwache, welche sich in der Nähe befindet, war sofort zur Stelle. Bald darauf trafen auch alle übrigen städtischen Feuerwachen und die Automobildampispritze ein. Dank dem tüchtigen Eingreifen der Wehren konnte das Feuer auf seinen Herd beschränkt werden. Der Schaden ist jedoch bedeutend; was nicht durch Feuer vernichtet wurde, ist durch das Wasser beschädigt. * Düsseldorf, 26. Februar.(Neues Oberpostdirektiosgebäude.) Die Postverwaltung beabsichtigt, auf dem alten Exerzierplatze ein neues Oberpostdirektionsgebäude zu errichten. Außer dem Königlichen Gymnasium würde also noch ein großes öffentliches Gebäude auf den ehemaligen Exerzierplatz kommen. Schon seit Jahren sind einige Abteilungen der ersten Postbehörde unseres Bezirks in einem Privathause an der Friedrich= straße untergebracht. In dem Neubau werden alle Abteilungen der Direktion Unterkunft finden. Nach seiner Fertigstellung wird das Telegraphenamt laut Düsseld. G.A. in das jetzige Oberpostdirektionsgebäude an der Haroldstraße verlegt. Das Gebäude des Telegraphenamtes an der Königsallee soll dann lediglich zu Zwecken des Fernsprechamtes dienen. Schluss des redaktionell9: Tells Sicher und schmerzlos wirkt das seit 30 Jahren bewährte echte Radlauer'sche Hühneraugenmittel, Fl. 60 Pf. Nur echt mit der Firma: Kronen=Apotheke. Berlin. Depot in den meisten Apotheken u. Drogerien Ueber Haarausfall Herr“- Hrchmesn greibt Leipzig: Habe Obermeyer's Herba=Seife durch täglichen Gebrauch bei Kopfschuppen und dadurch bedingten Haarausfall mit großem Erfolge angewandt. z. h. i. all. Apoth., Drog. und Parfm. St. 60 Pfg. u. 1 Mk. 2244 Amalie hat geschrieben. Die drei Kinder waren furchtbar erkältet; sie habe, schreibt Amalie, Tag und Nacht keine Ruhe gehabt und das Husten und Würgen sei schrecklich gewesen. Dazu hatte ihr Mann wieder viel mit dem Magen zu tun— du weißt ja, daß unleidliche Sodbrennen. Und was meinst du, hat sie gegen all das Uebel angewendet? Fay's echte Sodener Mineralpastillen, die in allen Apotheken. Drogen= und Mineralwasserhandlungen erhältlich sind. Davon hat sie ihrem Mann und den Kindern gegeben— in heißer Milch und so, wie man Bonbons nimmt. Und nun— schreibt Amalie— ist alles wieder gut, der Husten ist verschwunden und das Sodbrennen dazu. Die Pastillen sollen nämlich— schreibt Amalie— nicht nur für Hals und Lungen. sondern auch für den Magen und Darm ausgezeichnet wirken. So, und nun will ich dir was sagen. Alte: Die Sodener provier ich auch. Da sind 85 Pfg. und nun laß mal schnell'ne Schachtet aus der Apotheke oder Drogerie holen. D. ark F. Sozansckan- Bonn: Bratin: Lsirste n's WRieloraner handelsnachrichten 2— Der Spekulant Fritz Meyer und die Berliner Börse. Das Verschwinden des bekannten Spekulanten und Börsenmaklers Meyer ist auch heute noch das Tagesgespräch der Börsenkreise. Schon seit geraumer Zeit sind die Spekulationen Meyers mit Mißtrauen beobachtet worden, schreibt man der F. Z. aus Berlin. Die Spekulationen gehen bedeutend über die von der haute banque übernommenen 25 Millionen Mark hinaus. Es fehlen die großen Beträge, welche die verschiedenen Gegenkontrahenten persönlich übernommen haben und die bedeutenden Positionen. die für Rechnung Meyers im Auslande, besonders in Paris, laufen. Man hat immer geglaubt, daß Meyer alle die Ordres im Auftrag von ersten Banken und Firmen ausführe; kein Mensch dachte daran, daß er alle die gewaltigen Summen für sich allein kontrahierte. Der Ausfall, den die Berliner Börse erleidet, wird auf über 2 Millionen Mark geschätzt. Trotzdem wird auch jetzt noch daran festgehalten, daß die Berliner Börse gesund ist; es handelt sich nur um einzelne Auswüchse, um Ausnahmen, die keinen Anlaß zu Besorgnissen bieten. Immerhin darf man auf die Ultimoregulierung gespannt sein, die nun beginnt. Die Seehandlung baut bereits besonders vor; sie erklärt sich bereit, Reichsanleihe und Konsols ohne Einschuß zu prolongieren. O Russische Finanzlage. In der Now. Wr. wird Rußlands Finanzlage in einem wahrhaft glänzenden Licht dargestellt. Niemals sei Rußland so kriegsbereit gewesen wie jetzt. Bei den ungeheuren Geldvorräten, über die Rußland verfügt. liegt nicht die geringste Notwendigkeit vor, auswärts das Geld zum Kriege zu suchen. Rußland ist gerüstet und hat ungeheure Mittel zur Erhöhung der Kriegsbereitschaft verausgabt. Es gereicht dem ehemaligen Finanzminister Witte zur Ehre, daß er mitten im Frieden der Versuchung nicht erlag, die Gefahren eines Krieges zu vergessen. Der freie Barbestand, der zu Kriegszwecken zur Verfügung steht, dürfte sich auf ungefähr 250 Millionen Rubeln belaufen. Am Schlusse dieses Jahres würde diese Summe durch Mehrerträge noch um 50—100 Millionen Rubel— je nach dem Ausfall der Ernte— anwachsen.— Finanzminister Witte hat nach allem reichlich vorgesorgt, und die vielen Anleihen, die er angeblich für produktive Zwecke aufnahm, zum guten Teil zu Kriegsvorbereitungen verwendet. Deutschland und Frankreich haben das Geld hergegeben und an den Börsen beider Staaten verspürt man nun den Krieg am meisten. — Kleine Finanz=Chronik. Der Mansfelder Kupferpreis wurde wieder einmal erhöht und zwar um 1 Mark pro Doppelzentner. — Die Aktiengesellschaft für Feld= und Kleinbahnbedarf Orenstein u. Koppel zu Berlin wurde zum Geschäftsbetrieb in Oesterreich mit einer Repräsentanz in Berlin zugelassen. Zur industriellen Lage. Die belgischen. speziell Lütticher Waffenfabriken haben für russische Rechnung große Bestellung in Revolvern und Pistolen auszuführen. Aber auch die diesbezügliche rheinisch=westfälische Industrie hat größere Abschlüsse für russische Rechnung ausgeführt. Weiter haben einzelne größeee deutsche Tuchfabriken von Japan umfangreiche Bestellungen auf sofortige Lieferung erhalten. X Hallesche Maschinenfabrik. Wir haben bereits mitgeteilt, daß die Dividende pro 1903 von 15 auf 9 Prozent zurückgegangen ist. Die Folge dieser niedrigeren Dividendenfestsetzung war. daß am Montag die Aktien der Gesellschaft um volle 58 Prozent wichen. Der Rückgang der Dividende wird damit erklärt, daß die Fabrik, die früher ausschließlich für Zuckerfabriken und zwar besonders in Rußland. arbeitete, sich der Fabrikation von Gaskraftmaschinen erst zu einer Zeit zuwandte, als auf diesem Gebiete andere Fabriken eine sehr starke Konkurrenz entwickelten. Neue bayerische Anleihe. Daß es mit der Ausgabe von 50 Millionen Mark neue bayerische Staatsanleihe vorläufig nichts wird. haben wir gestern bereits kurz mitgeteilt. Die bayerische Regierung beabsichtigt nach dem Vorbild der deutschen Reichsregierung Schatzscheine auszugeben. Dortmunder Union. Der Erwerbspreis der Henrichshütte und der Zeche Carl Friedrich aus dem Besitze der Dortmunder Union durch die Firma Hendschel u. Sohn in Cassel beträgt 12½ Millionen Mark. und Kanada ansehnlich niedriger als gestern. Am Montanaktienmarkte machte sich schließlich eine mattere Tendenz geltend, die mit dem mangelhaften Kohlenabsatz zusammenhing. Fremde Renten meist nachgebend, nur Russen fest. Schluß sehr still. Dividenden Die eingeklammerten Ziffern bedeuten die Dividende des Vorjahres. * Vorgeschlagene. Faber und Schleicher, Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main 10 Proz. (9 Prozent).— Rütgerswerke. Aktiengesellschaft in Berlin 7 Prozent(6 Prozent).— Kreditbank Rolenheim 7 Prozent(7 Prozent).— Oldenburgische Landesbank 10 Prozent(10 Prozent).— Württembergische Hypothekenbank 7° Prozent(7 1/8 Proz.). — Vereinigung Chemischer Fabriken in Mannheim 16 Prozent(15 Prozent).— Erste Deutsche Feinjute=Garnspinnerei in Berlin 7 Prozent(4 1/8 Proz.) Konkurse. (A= Anmeldefrist.) Firma A. Fischer, Charlottenstraße 22. Berlin A 26 3.— Kaufmann Louis Freudenstein, Oranienstraße 130. Berlin, A 3 4.— Kaufmann Albert Faller, Frankfurt am Main. A 15 3.— Verstorb. Tiefbauunternehmer C. Hecker. Gelsenkirchen. A 14 3.— Damenkonfektion August Meier, Hamburg, A 30 3. Berliner Börse Berlin, 25. Februar. Die unverbürgte und vielfach angezweifelte Meldung über eine angebliche Niederlage der Japaner vor Port Arthur hat an den westlichen Auslandsbörsen eine verstimmende Wirkung ausgeübt. Der hiesige Markt blieb jedoch fest, wenn auch wenig belebt. Bankaktien waren im Kurse durchschnittlich um ½— 9/, Deutsche Bank um 1½ pCt. gebessert. Weniger fest lagen Darmstädter und Nationalbank. Von Bahnen notierten österreichische Werte und Gotthard höher italienische Privatdiskont 8 pCt., Ultimogeld 8½ à 8¼ pCt. Produktenbörse. In New=York und Chikago hat Weizen momentan seine höchsten Preise seit dem berüchtigten Leiter=Corner im Jahre 1898 erreicht. Die Firma Armour soll in Verbindung mit einer Reihe anderer Großspekulanten den gesamten greifbaren Kontraktweizen, über 20 Millionen Bushels, unter ihre Verfügung gebracht haben. Die aus Amerika vorliegenden Offerten waren knapp und teuer. Am heutigen Frühmarkte wurden bei lebhaftem Geschäfte Weizen und Roggen 3 Mk. über gestrigem Schluß bezahlt. Weizen gab auf matte Pariser Meldungen etwas nach. Roggen war stärker gedrückt und ging um 2 Mk. von seinem anfänglichen Preisniveau zurück. Mehl stellte sich bei kleinem Handel nach festerem Beginn wie gestern. Hafer war loko still, Lieferungen 2 Mk. gebessert. Mais gewann auf Amerika 1 Mk. im Preise. Rüböl gab um 10 Pfg. nach. Getreide ging weiterhin noch mehr im Preise zurück. Bei Schluß des offiziellen Verkehrs notierte Weizen noch 2 Mk., Roggen ¼ bis ½ Mk. höher, als gestern. Deutsche Fonds Deutsche Reichsanleihe do. do. Preussische Staats-Anleihe do. do. Westfällsche Prov.-Anlethe do. do Bielefelder Kommunal-Anleihe Westfällsche Pfandbriefe do. do. Rheinisch-Westfälische Rentenbriefe ..: % 3½ 3 3½ 3 3% 4 4 4 3½ 4 24. 2. 101.30 89.10 101.10 99.10 99.75 25. 2. 101.50 85.10 101.20 89.45 100.— Oesterreichische Silberrente do. Goldrente Ungarische Goldrente do. Kronenrente Russische Gold-Anleihe cons de. Staaterente 1902 Argentinter 88 Bukarester 98 Chinesen 98 Italienische Rente nene Mexikaner cons 99 Rumänische amort 98 Ausländische Fonds 102.25 102.25 99.60 103.90 102.25 102.25 99.80 103.90 4½ 4 **** 4 4 4 4 4½ 4½ 4½ 4 5 4 99.50 100.20 98.10 96.80 92.25 90.30 100.20 107.30 98.— 97.10 91.10 91.50 89.90 84.80 84.50 Hupotheken-Pfandbriefe 99.70 83.25 9.50 83.10 Deutsche Hypoth.-Bank Plandbr. bis 1910 4 do. do. do. 05" 3½ Gothser Gr. Or.-Pfandbriefe 09 do. do. 05 3½ Hamburger Hypotheken-Bank 10..... 4 3½ 4 3½ 4 3½ 4 3½ do. do. 08 Meininger Hypotheken-Pfandbr. 11.. do. do. 07. Preussische Boden-Credit-Pfandbr. 10 do. do. 07„ Preussische Central-Boden-Plandbr. 10. do. do. do. 06 Preussische Pfandbrief-Bank 10..... 4 do. do. 08 3½ Rheinisch-Westfälleche Boden-Or. 12 4 do. do 4o 08 3½ Eisenbahn-Stamm-Aktien Aachener Mastr. abg. 425.— Anstolische— Braunschweiger Landes-Eisenbahn 121.50 Dortmund-Enscheder— Italienische Meridional-Eisenbahn.— Italienische Mittelmeer-Eisenbahn. 89.— Jura-Simplon— hahn 131. 102.25 132.50 97.30 102.1) 96.75 102.50 97.— 101.90 95 80 101.70 96.20 101.80 96.— 102.40 97.— 102.25 96.— 102.50 97.— 10..10 96.6 102 50 97.— 101 90 91.80 101.60 96— 101.70 96.— 102.40 8 125 10 121.50 136.4 87.75 Industrie- Paplere Allgemeine Elektrisitäts-Gesellschaf Baroper Walswerk Bochumer Gusestahl Braunschweiger Maschinen Deutsche Gasglühlicht! Dortmunder Union Dürkopp Meschinen Eschweiler Bergwerk Gelsenkirchener Bergwerk Georgs-Marienhütte St. Pr. Gerresheimer Glas Hamburg-Amerikanische Packetf. Harpener Bergbau Hengstenberg Maschinen Hlbernis Bergwerk Hörder Bergwerk Lit. A. Hösch Eisen. Könlgsborn Bergwerk Laurahütte Louise Tiefbau St. Pr. Menden und Schwerte Nähmaschinen Koch& Co. Norddeutscher Lloyd Phönix Bergwerk Ravensberger Spinnerel Rheinische Metallwaaren do. Stahlwerke Rheinisch-Westfällsche Industrie Stollberger Zinkhütte Vogt à Wolfl Vorwärte Spinnerei Westtalia Cement Westfälische Kupferwerke do. Stahlwerke 96.— 7360 182.90 61.— 210.— 77.— 337.— 230.50 K0.25 119.75 264 75 16. 185.90 125 25 185.— 128— 18390 15.70 217.50 95.50 85.10 194.30 10.70 144 75 111.— 66.— 170.50 126.75 188.— 218.— 69.— 151.75 94.50 120.25 #20 Amsterdam kurz Belgische Plätse„ London Wechsel-Kurse 82.25 61.— 211.75 77.40 228.75 198.— 119.75 166.75 106.— 185.— 116.50 184 10 1.6.90 187.50 113.— 216.90 36.75 85.25 191.— 102.40 146.10 111.— 67.— 160— 129.50 137.— 218 50 69.50 151.10 95.50 120.50 169.55 81.20 20.47 Paris kurn Petersburg„ Wlen Dollart Imperiale 20 Franos-Stücke Severeigne Amerik. Noten klein Gold, Silber, Banknoten Belgische Noten 81.35 85.25 16,18 20 43 4.21 Englische Banknoten Französische„ Holländische Noten Oesterr. Banknoten 81.20 1. 45 129.40 85.15 Reionebenkdickont Privatdiskont Kaffee Hamburg, 25. Februar. Kaffee behauptet. Heutiger Umsets: 2500 Sack. Rlo reel ordinary 33, Santos good average 33. Bremen, 25. Februar. Kaflee ruhig. Zucker Fapdeburg, 25. Februar. Preise für greifbaren Rohrucker Ausschliesslich Verbrauchssteuer. Die Preise verstehen sich für 50 Kllogramm. Kornsucker I. Produkt 88pros, ohne Jsor 7,90—8.07½ Mk Nachprodukt 75pros ohne Sack 6.00—6.30 Mk. Tendens schwächer. nourg. 25. Februar. Offisielle Notierung. Februar 16.10 B 1640 G.—.— ba. Metalle Amsterdam, 25. Februar Bankasinn 74¼ „ondon, 25. Februar. Kupter 57% à 66 P1. St.— Zino 122% Pf. St.— Blei 11⅞ Pf St.— Zion-2¼ Pf. St. Glasgow, 25 Februar. Roheisen. Mized numbres warragts. s 6 d. 4%— Fettwaren Februar Schmalz. fest. Steam 40 Ptg. Switt. Paching& Co. Hamburg, 25. Kingan u. Co. 4l, Hammond 41 Pig. 41 Pig. Bremen, 25. Febr. Schmals fest. Loko, Tube und Firkin: 59¼ Pfg. Doppeleimern 40 Pig. Schwimmend April-Leierung Tube und Firkins—.— Doppeleimer—.— Speck ruhig, Short loko— Pfg., Short dieer Januar-Abladung— Pig. Oele Berlin, 25. Februar, Rübö. Februar 46,3. Köln, 25. Februar. Rüböl loko 51.0 Hamburg, 25. Februar Rübo ruhig oko 48,00 B.— Leinöl zuhig loko 40.50 B.— Petroleum runig, Icko 7.30 B. Spiritus * Fehrne: 1111 Fehrer 61 Zu verkaufen. Der Bierverleger Carl Vortlage in Ennigloh beabsichtigt am Montag, den 1. März, nachmittags 3 Uhr, seine an der Kreischaussee Bünde=Westkilver, etwa 3 Minuten vom Bahnhof Bünde belegene Teschung 10** Nr. 185, bestehend aus einem fast neuen massiv erbauten Wohnhause mit einem geräumigen Laden und einen Schessels. großem Garten meistbietend unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. In dem Hause selbst ist seit längeren Jahren Kolonial und Manufakturwarenge schäft sowie Bierverlag mit gutem Erfolg betrieben. 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