Ausgabe B. nungen und Entder Deutschen Naimung des Reichsurf stellt das erste isvertrag dar und er Bedeutung, naund die deutschen je besonderes Verümer. Jedermann örde, auf Verlanerachteten Ausbehörden oder die , zur Ermittlung se. Geschäftsbücher Das Ergebnis der jedoch nicht zu en. Wesentlich ist eht, daß die Entidigung in Geld igen Gegenständen lichkeit einer Voring, falls die Abeine gewisse Zeit Frankreich. itztums in Frankimen worden. itztümern wird an französische Anutschland beschlagden Beträge sollen schlechter Lage beverbleibender RestKriegsschäden zu000 Liquidationen sich in allen Fälter sollen die Beindere Rechte hinn Waren erhalten. ifbaufrage. kreichs ist bei den eine gewisse Anat Schmidt begab Vortrag zu halten. igen in Versailles Kommissaren der hat sich nach dem irt gemeinsam mit fahrplan auszuartschen Arbeiter zu en nördlichen und ich bringen sollen. hiffe explodiert. hat vor etwa zwei tbares Unglück erchboote sind, nachvaren, in die Lust fe, zusammen etwa wjetrußland. lt betrachtet die ufgehoben und bein Frachtdampfern Leldung aus Stockhe Schiffe mit Leigt. Die beiden Bord haben, und ndelt sich demnach igkeitsaktion.= In n eine Reihe von gt. ob die Exporgt wären, amerikanische Rechnung eg weiterbefördern Pariser amtlichen 5 die Entente die rechtlich aufgeho.— Druck und Verlag: Amt Vielefeld. zu richten nach Bielefeld alle Inferate und Geldenbrot, Geihel=Bleichet I. Rh. es und on und : Vols oder Kursus tung. Sanatoriun kausen oder n erbittet e A Phönixstr.o. nfichlt unsern „esern gute nsionate 2 2 Bezugspreis: Erscheint wöchentlich sechsmal.— Preis: Bei der Post geholt vierteljährlich.40 Mk. Durch den Briefträger oder Boten .82 Mk. Theistlich nun. nlr. mit der Sonntagsbeilage„Für herz und hherausgeber O. Taeger. Anzeigenpreis: Die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 25 Pfg., Reklamezeile.00 Mk. Beilagen nach vorheriger Vereinbarung. Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 Uhr. Nr. 187. Bielefeld=Bethel, Mittwoch, den 13. August 1919. Jahrgang 1. Es haben dir die Hoffärtigen noch nie gefallen; aber allezeit hat dir gefallen der Elenden und Demütigen Gebet. Judith 9, 13. Weltkriegs erster Teil. Von Dr. W. Lessing. Der Friede ist ratifiziert. Der größte Kampf der Waffen, den die Welt je gesehen hatte, der zugleich ein kläglicher Krieg des Geistes war, ist zu Ende. Der große Kampf der Geister, nicht des Geistes, tritt an seine Stelle. Weltunfriede folgt dem Weltkriege. Der härteste Friedensvertrag, den man sich überhaupt ausdenken konnte, tritt in Kraft. Das„vae victoribus“ ist ein schwacher Trost, unser Schicksal ist besiegelt. Wir werden leidende Zuschauer im Theater der Weltpolitik. Seien wir aufmerksam! Der Friedensvertrag zerstört, ohne die Kraft zum Aufbau zu haben. In allem Negativen, allem Vernichtenden für Deutschland ist er glänzend durchdacht. In allem Positiven, überall da, wo Neues geschaffen werden soll, wo vom Völkerbund, wo von neuen Staatsbildungen die Rede ist, ist er ein trauriges Stümperwerk. Kein Problem ist gelöst. Der Völkerbund ist eine Farce, wie das Haager Schiedsgericht. Das Ost= und das Balkanproblem sind problematischer denn je. Was aus Rußland werden soll, ist vollkommen ungewiß, eine schlechte Nachahmung unserer Randstaatenpolitik durch die Entente gibt zu ernstesten Besorgnissen Anlaß. Polen steht auf schwachen Füßen. Die Tschecho=Slowakei ist ein unnatürliches Gebilde. Rumänien sieht sich in seinen überspannten Erwartungen getäuscht und steht vor inneren Schwierigkeiten. Die alten und ältesten Gegensätze auf dem Balkan werden wach. Das vergessene Mazedonien regt sich. Vor allem aber hat es die Kunst der Ententeweisen zuwege gebracht, den Gegensatz zwischen Islam und Christentum, der jahrhundertelang schlief, zu wecken. Ganz in der Ferne aber tauchen neue Rassenprobleme auf, die leichtsinnig in diesem Kriege geschaffen wurden, in dem Schwarze und Gelbe gegen Weiße kämpfen durften. Wer ist aber der Sieger? Italien fühlt sich betrogen, seine diplomatischen Mißerfolge erhöhen seine inneren Schwierigkeiten. Selbst Frankreichs Freude ist nicht rein; aus allen seinen Taten und Worten spricht die Angst vor der Zukunft. Es hat für seine Idee gesiegt und sich für Englands Sache verblutet. Die tatsächlichen Sieger sind die anglo=amerikanisch=kapitalistische Interessengemeinschaft und Japan. Wie sind aber die Beziehungen der Siegertruppen untereinander? Bisher wurde ängstlich alles verschwiegen, was auf Interessengegensätze hinweisen konnte. Während des Krieges hatten die Sieger ein gemeinsames Ziel— den Krieg zu gewinnen. Hierbei war die Vernichtung Deutschlands nur für Englands Selbstzweck, für Amerika und Japan Mittel zum Zweck. Amerika und Japan haben sich Landund Seegeltung verschafft. England aber steht im Zeni einer Macht. Seine Hegemonie in Europa ist gesichert, sein Kolonialbesitz mehrt sich von Tag zu Tag; nicht nur im schwarzen Erdteil, nicht nur in Kleinasien, sondern auch in Europa. Estland. Livland und der Kaukasus sind im Begriff, unter dem Deckmantel selbständiger Republiken englische Kolonien zu werden. 41666, Mider Hier zeigte sich nun der erste, tiesere Wile pruch in den Interessen der Sieger. England hat in Europa nach der Zerschmetterung Deutschlands in erster Linie politische Interessen un zweiter Linie erst wirtschaftliche, und auch diese sind in der Hauptsache negativ, denn sie wollen die wirtschaftliche Abhängigkeit des europäischen Kontrahenten, nicht sei wirtschaftlichen Aufschwung. Amerika hat nur wirtschaftliche Interessen und diese beruhen auf kaufmännischer Basis, d. h. auf dem Grundsatz der Kreditfähigkeit des Abnehmers, die wiederum dessen Wohlergehen zur Voraussetzung hat. Das Gentlemen agreement, das die englisch=amerikanische Weltwirtschaft stabilisieren sollte, beginnt seine Schattenseiten zu zeigen. Der Gegensatz zi Deutschland und der Gegensatz zu Japan hat es geschaffen. Der Gegensatz zu Rußland lag ihm fern und war nur eine englische Reservatio mentalis. England hat an der Fortsetzung der Vertiefung unserer Randstaatenpolitik und an der Absperrung Rußland gegen Südosten nach Persien und Afganistan ein zu lebhaftes Interesse. Amerika aber hat dieses Interesse nicht, und muß in einem starken Rußland das beste Gegengewicht gegen Japan sehen. Beide, England und Amerika, haben nun wiederum gegen russische Aspirationen im fernen Osten, die Rußland in einen Gegensatz zu Japan bringen würden, nichts einzuwenden. Im Gegenteil,ein neuer russisch=japanischer Krieg wäre ihr Ideal. Eine selbständige Politik im fernen Osten kes#####r nur ein zukünftiges Rußland treiben, das wirtschaftlich unabhängig ist.- Ohne Baku, Turkestan und die Ostseehäfen ist ein wirtschaftlich unabhängiges Rußland undenkbar. Hier liegt ein Widerspruch, dessen sich Japan freut. Muß doch ein Rußland, dessen freier Ausgang zum Meer von England kontrolliert wird, dessen Petroleumquellen in englischer Hand sind, eine Anlehnung im fernen Osten.suchen, um nicht noch seine sibirischen Reichtümer zu verlieren und um freie Hand zur Wiedererlangung seines alten Besitzes zu haben. Wir wollen vor der Hand von weiteren Kombinationen absehen. Wir müssen uns aber klar darüber werden, daß dieser Friedensvertrag, der uns keinen Frieden gebracht hat, und der Welt den Weltunfrieden beschert, auch nur des Weltkrieges ersten Teil beendigt hat.„D. Allg. Ztg.“ Terrorismus. Von jeher hat die Sozialdemokratie zur Erreichung ihrer Ziele das Mittel der Knebelung gegenüber der Überzeugung Andersdenkender angewendet. Im politischen und im wirtschaftlichen Leben fanden diese terroristischen Bestrebungen und Maßnahmen ihre schärfste Auswirkung. Wie haben die nichtsozialdemokratischen Arbeiter schon vor dem Kriege unter diesem Joche geseufzt. Nun aber nach dem unglücklichen Ausgange des Weltenringens die Revolution über unser Vaterland dahingebraust, kennt die Anmaßung und Brutalität der Sozialdemokratie keine Grenzen. Auf allen Gebieten spielt sie sich in unerträglicher Weise als die allein zur Leitung Berufene auf; sie will nicht nur das politische, sondern auch das wirtschaftliche Leben entscheidend beeinflussen. Wer sich ihr bei dieser Gewaltpolitik entgegenstellt, bekommt den ganzen Haß der „Freiheitshelden" zu spüren. Davon können diejenigen Arbeiter Zeugnis ablegen, die den Mut haben, gegen den sozialdemokratischen Stachel zu löken. Mit glühendem Fanatismus bekämpft man die christliche Arbeiterschaft. Es gehört heute wirklich eine Menge Mut dazu, sich auf dem Arbeitsplatz als christlicher Arbeiter zu bekennen. Die Hetze gegen die Angehörigen der christlich=nationalen Arbeiterschaft nimmt immer tollere Formen an. Unter Androhung von Gewaltmitteln erzwingt man den Austritt aus den christlichen Berufsverbänden. In der Remscheider Gegend haben die Genossen die Terrorisierung der christlichen Arbeiter derart betrieben, daß der dortige Arbeitgeberverband in einer öffentlichen Eklärung dieser Vergewaltigung entgegentreten mußte. Es ist für die Arbeiterschaft tief beschämend, daß Arbeitgeberverbände der Selbstzerfleischung innerhalb des arbeitenden Volkes entgegentreten müssen. Bei der Firma Wellerhaus in Wermelskirchen traten die Mitglieder des sozialdemokratischen Metallarbeiterverbandes in den Streik, weil ein christlich organisierter Kollege sich weigerte, in den roten Verband überzutreten. In den beiden größten Düsseldorfer Brotfabriken— in denen nur christlich organisierte Bäcker arbeiten— erschienen die Führer des sozialdemokratischen Bäckerverbandes und forderten den Übertrett sämtlicher christlichen Bäcker zur roten Gewerkschaft; wenn die Umschreibung bis abends 9 Uhr nicht erfolge, würden sie am andern Morgen durch Bewaffnete aus den Betrieben entfernt und an ihre Stelle Arbeitslose gesetzt. Der Direktion der Bochumer Straßenbahn wurde von ihren sozialdemokratischen Straßenbahnern die Forderung gestellt, alle Angestellten, die nicht dem roten Verbande angehörten, zu entlassen. Unter dem Druck der Verhältnisse stimmte die Direktion diesem Verlangen zu. Diese bedauerlichen Vorkommnisse, die beweisen, daß die Sozialdemokratie nicht davor zurückschreckt, Andersdenkende existenz= und brotlos zu machen, lassen sich vertausendfachen; es sei nur noch ein typischer Fall aus einem Gemeindebetrieb angeführt. In einer Betriebsversammlung der städtischen Gasanstalt in Berlin=Tegel wurden mit überwältigender Mehrheit folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Jeder Arbeiter hat jeden Monat das Mitgliedsbuch seiner Gewerkschaft vorzulegen. 2. Jeder Arbeiter hat jeden Monat die Mitgliedskarte seiner politischen Partei vorzuzeigen. 3. Jeder Arbeiter hat nachzuweisen, welche politische Zeitung in seiner Familie gelesen wird. Es ist dabei ausgesprochen worden, daß diese Kontrolle dazu beitragen soll, alle nicht der Sozialdemokratie angehörenden Arbeiter aus dem Betriebe herauszubringen. In letzter Zeit scheinen in besonderer Weise auch die Betriebsräte sich an diesem Kesseltreiben beteiligt zu haben. Das ist so weit gegangen, daß sich Reichskommissar Severing veranlaßt sah, in einem sehr scharf gehaltenen Rundschreiben dagegen anzugehen. Er weist darauf hin, daß es nicht die Aufgabe der Betriebsräte sei, die politische Gesinnung und Zugehörigkeit der Arbeiter zu kontrollieren und bezeichnet dieses Vorgehen als ein dem Geist der neuen, freiheitlichen Zeit widersprechendes. Diese Kundgebung Severings war aber doch wohl nicht nach dem Geschmack der offiziellen Sozialdemokratie. Jedenfalls konnte man beobachten, daß in der sozialdemokratischen Presse nur ganz kurze Auszüge derselben in möglichst versteckter Form oder überhaupt nichts davon gebracht wurde. Wie es scheint, sollen unserem Volke auch in Zukunft diese inneren Kämpfe nicht erspart bleiben. Diese unser gesamtes Volksleben vergiftenden Ungeheuerlichkeiten gaben dem deutschnationalen Abgeordneten Martin Veranlassung, in der Preußischen Landesversammlung am 20. März 1919 folgenden Antrag einzubringen: „Die verfassunggebende Preußische Landesversammlung wolle beschließen: die Staatsregierung zu ersuchen, dafür Sorge zu tragen, daß die Koalitionsfreiheit der Arbeiter und Arbeiterinnen vor terroristischen Eingriffen sichergestellt wird.“ Der Antrag wurde vom Plenum dem Ausschuß für Handel und Gewerbe zur Beratung überwiesen. In diesem Ausschuß wurde über diesen Antrag und in Verbindung damit über einen Antrag Friedberg vom 24. März 1919, der die Staatsregierung ersucht, die Beamten und Arbeiter der Staatsbetriebe hinsichtlich der Koalitionsfreiheit gegenüber gewaltsamen Eingrifsen zu schützen, eingehend beraten. Mit Mehrheit wurde die Berechtigung der Anträge anerkannt und beschlossen, der Landesversammlung folgende Fassung zur Annahme vorzulegen: „Die Staatsregierung zu ersuchen, dafür Sorge zu tragen, daß die Koalitionsfreiheit der Arbeiter und Arbeiterinnen, insbesondere der Beamten und Arbeiter der preußischen Staatsbetriebe vor unberechtigten Eingriffen sicher gestellt wird. Die Plenarsitzung am 9. Juli hatte über den Antrag zu entscheiden. Geschlossen dafür stimmten: die Deutschnationale Volkspartei, die Deutsche Volkspartei, das Zentrum und die Demokratische Partei. Die Mehrheitssozialisten und die Unabhängigen lehnten einmütig ab. Darob allgemeines Aha! und lebhafte Entrüstung bei den bürgerlichen Parteien. Mit der Ablehnung dieses Antrages hat sich die Sozialdemokratie beider Richtungen selber entlarvt; sie haben zum Ausdruck gebracht, daß ihnen die Koalitionsfreiheit zuwider ist, und sie sich nach wie vor zum Terror, als einer geeigneten Waffe im Kampfe gegen Andersdenkende, bekennen. Durch die Abstimmung vom 9. Juli 1919 haben sich auch die sozialdemokratischen Gewerkschaften selber gerichtet; denn namhafte Führer der roten Berufsverbände sind bei der Ablehnung beteiligt gewesen. Daß die Sozialdemokratie die Freiheit immer zum Deckmantel all ihrer Bosheiten benutzte, haben halbwegs vernünftige Menschen immer gewußt; am 9. Juli aber hat sie die Freiheit verhöhnt und ihr ins Angesicht geschlagen. Diese Tatsache muß sich die noch recht denkende deutsche Arbeiterschaft merken. Die Lage der Landwirtschaft. Eine amtliche Beurteilung. Die deutsche Landwirtschaft hat nach wie vor unter den Nachwirkungen des Krieges und der Revolu tion seiwer zu leiden, so daß ihre Lage als eine durchaus schwierige zu bezeichnen ist. Das zeigt sich ganz besonders auf dem Geviete der Ackerwirtschaft. die infolg. des seit Jahren bestehenden und seit der Revolution durch mangelhafte Kohlenförderung, durch Arbeiterstreiks und Transportschwierigkeiten hervorgerufenen Mängel an Düngemitteln in ihren Erträgen an sämtlichen Fruchtarten, insbesondere an Zuckerrüben. mehr und mehr zurückgeht. Die Folge hiervon, eine immer mehr zunehmende Gefährdung der Volksernährung mit inländischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, liegt auf der Hand. Die diesjährige Ernte verspricht trotz des gekennzeichneten Mangels dank dem in der ersten Hälfte des Juli in weiten Gebieten Deutschlands endlich nieder gegangenen reichlichen Regens für viele Gesenden eine bessere zu werden, als es sich zu Anfang des Monats Juli erwarten ließ. Es wäre aber völlig unberechtigt, etwa die Hoffnung an diese erfreuliche Tatsach zu knüpfen, als könnte Deutschland eine sehr erhebliche Einfuhr an ausländischen Lebensmitteln entbehren, ganz abgesehen davon, daß die Ernte der wichtigsten Frucht, des Brotkorns, erst eben begonnen hat und ein abschließendes Urteil daher noch nicht möglich ist. Es ist ferner nicht zu vergessen. daß die Ernte außer von der Witterung in hohem Grade auch von der Frage, inwieweit genügende Arbeitskräfte zur Zeit der Ernte vorhanden sind sowie von der Arbei####willigkeit derselben, da auch mit Landarb sternreiks zu rechnen ist, beeinflußt wird. Während die Kartoffeln unter der Voraussetzung, daß deren weitere Bearbeitung und Ernte keine Störungen erfahren, gute Erträge erwarten lassen, trifft das für die im allgemeinen verspätet bestellten und wegen Arbeitermangels schlecht bearbeiteten, daher auch verunkrauteten Zuckerrüben nicht zu. Ihre in diesem Jahre wegen des Fehlens an künstlichen Düngemittein, vor allen. an Stickstoff. und an gelernten Arbeitern, Schnittern, an und für sich verringerte Anbaufläche hat durch Umpflügen ganzer Schläge eine weitere Einbuße erfahren. Es steht demnach unter Berücksichtigung des Ausfalles der in den nach dem Friedensvertrage abzutretenden Gebieten, besonders in Posen, im ausgedehnten Maße angel auten Zuckerrüben zu befürchten, daß Deutschland kaum den eigenen Bedarf an Zucker wird decken, geschweige denn Zucker wird ausführen können. Der erste Schnitt des Rauhfutters ist geborgen, hat aber, besonders was die Menge anbelangt. nur teilweise befriedigt. Es ist daher ganz besonders zu wünschen, daß der zweite Schnitt recht reichlich ausfällt. weil andernfalls die Durchfütterung sclbst der stark reduzierten Viehbestände noch mehr erschwert werden würde. Die bisher vorliegenden Berichte lassen auf eine befriedigende Oelfruchternte schließen. Besonders schlimm sieht es bezüglich der Viehhaltung aus. Die Bestände sind durch die jahrelangen und noch immer aufrechterhaltenen Zuangsablieferungen derart zusammengeschrumpft, daß einmal weitere Eingriffe in die heimischen Viehbestände den völligen Zusammenbruch der deutschen Viehhaltung zur Folge haben müssen, und daß andererseits eine leidlich geregelte Versorgung der Bevölkerung mit Fleiso. und Fett auch in den bescheidensten Mengen als ausgeschlossen erscheinen muß. Deutschland wird, um wenigstens den Rest seiner Viehbestände zu schonen, um die Vieh=, besonders die Schweinehaltung wieder hoch zu bringen, auch noch auf Jahre hinaus auf die Einfuhr ausländischen Viehes und ausländischen Fleisches, von Fett, Butter und Käse angewieser sein. Neben der Schonung und Vermehrung der heimischen Viehbestände hat vor allem eine reichliche Einfuhr von ausländischen, aber auch die Freigabe der im Inlande erzeugten Futtermittel zwecks Wiederaufbaues der deutschen Viehhaltung zu erfolgen. Deutschland war seit jeher auf die Einfuhr bedeutender Mengen an Futtermitteln, Gerste, Oelkuchen usw. aus dem Auslande, besonders aus Rußlans angewiesen. Futtermittel und künstliche Düngemittel Chiliialpeter. Superphosphat, Thomasmehl und Rohphosphate werden, solange nicht die inländische Erzeugung an diesen für die Landwirtschaft unentbehrlichen Dingen ganz bedeutend gesteigert wird, zunächst in großen Mengen aus dem Auslande bezogen werden müssen. Andererseits wird sich die Einfuhr aus Rücksicht auf die ungünstige deutsche Valuta und der sich daraus ergebenden Zahlungsschwierigkeiten natürlich nur in sehr engen Grenzen bewegen können. Trotz der auf Grund der letzten am 2. Juni d. J. vorgenommenen Viehzählung festgestellten zahlenmäßigen Vermehrung der deutschen Viehbestande fällt die von der Entente geforderte Abgabe an Verband kommunaler „Westfalen" Ein Verband kommunaler Volkshochschulen„Westfalen“ ist in Gelsenkirchen gegründet worden. Auf Einladung des ##„Oberbürgermeisters hatten sich am 6. August im #uthause Vertreter folgender Städte eingefunden: Soest, Wattenscheid, Borken, Gladbeck, Castrop, Dorsten, Buer, Unna, Wetter, Ahlen, Herford, Gelsenkirchen, Hohenlimburg, Gronau, Bocholt, Haspe, Lüdenscheid, Wanne, Gevelsberg, Lünen, Altena, Bottrop, Minden, Münster, Bielefeld. Die Versammlung nahm den Standpunkt ein, daß die Volkshochschule im Aufbau und Lehrplan den örtlichen Verhältnissen anzupassen sei, daß aber die hiernach erforderliche Bewegungsfreiheit die Aufstellung einheitlicher Richtlinien nicht hindere. Beiden Anforderungen werde die kommunale Volkshochschule am sichersten gerecht. Gleite dagegen die Volkshochschulbewegung in die Hand von Privatvereinen, so bedeute das nicht nur eine bedauerliche Zersplitterung in Lehrplan, Methode und Ziel, sondern es müsse auch mit der Entstehung von Konkurrenzvereinigungen gerechnet werden. Es liege die Gefahr vor, daß die Volkshochschule, die als gemeinsame Arbeitsstelle aller Volksschichten in erster Linie berufen sei, soziale Gegensätze zu überbrücken, zu politischen Parleiagitationszwecken ausgenutzt werde. Auch von diesem Gesichtspunkte sei die Kommune, die als neutrale Stelle allgemeines Vertrauen genießt, die berufene Trägerin der VolkshochVieh und Pferden für die um ihr Dasein kämpfende deutsche Landwirtschaft sehr schwer ins Gewicht, denn mit der zahlenmäßigen Vermehrung hat nicht der für die Schlachtviehablieferung Ausschlag gebende Gewichtszuwachs Schritt gehalten. Uc': die Arbeiterverhältnisse läßt sich sagen, daß sie namentlich in Anbetracht der begonnenen Ernte im allgemeinen nicht günstige sind. Die vielfachen Versuche, städtische Erwerbslose und Industriea.##eiter in der Landwirtschaft zu beschäftigen, sind leider vielfach als mißglückt zu betrachten. Unkenntnis mit den ländlichen Verhältnissen und landwirtschaftlichen Arbeiten. Arbeitsunlust, Kontraktbrüche und Verhetzung sind als die Ursachen für das Mißlingen dieser immerhin anerkennenswerten Versuche zu bezeichnen Schwere Schäden haben die bereits stattgefundenen Landarbeiterstreiks verursacht und noch weit schlimmere drohen der deutschen Landwirtschaft und damit auch der Volksernährung, sollten die für die Zeit der Ernte in ganz Deutschland befürchteten Streiks zur Tatsache werden Woht, mit dem Arbeitgeber die Arbeizu vereinbaren, die, soweit sie durch di. nung vorgeschrieben war, bisher#####rttag## der Völtige Ump staltung der wirtschaftlichen Erundlagen. In den. soeben veröffentlichten Entwurf eines Betriebsrätegesetzes ist der erste Schritt in der Verwirklichung des in der Verfassung verankerten Rätegedankens getan. Ueber den weiteren Aufbau des Rätesystems durch die Bezirksarbeiterräte und Reichsarbene###rat sowie Bezirkswirtschaftsräte und Reichswirtschaftsrat werden der Nationalversammlung noch besondere Gesetzentwürfe zugehen. Betriebsräte stellen die unterste Stufe die es Systems dar, ihre Aufgaben liegen teils auf sozialem, teils auf wirtschaftlichem Gebitte. Soweit es sich um erstere, in der Hauptsache um Arbeiterfragen handelt, gewährt den Gesetzentwurf den im Betriebsrat vertretenen Arbeitnehmern das volle Mitbestimmungsrecht. Anders steht es mit den auf dem Gebier der wirtschaftlichen und technischen Leitung liegenden Aufgaben. Hier gewährt der Entwurf den Arbeitnehmern nur ein Recht der Kontrolle und Einsichtnahme Dai künftige Betriebsrätegesetz beseitigt die alten ####nd Angestelltenausschüsse, an ihre Stelle neren für alle Betriebe des öffentlichen und privaten Rechts, sofern sie nur regelmäßig mehr als 20 Arbeitnehmer beschäftigen, Betriebsräte, für Betriebe von 5 bis 20 Arbeitnehmern Obleute. Handel und Industrie Landwirtschaft und freie Berufe werden gleichmäßig den Vorschriften des Gesetzes unterstellt. Der Arbeitnehmerkreis, der zu den Betriebsräten wählt, und durch sie vertreten wird, umfaßt ausnahmslos alle Arbeiter und Angestellten und schließt allein die Beamten des öffentlichen Rechts aus. Auch die eitenden Angestellten, soweit sie nicht, wie z. B. der selbständige Filialleiter eines Warenhauses oder der angestellte Direktor eines industriellen Unternehnens, selbständige Geschäftsführer und Betriebsleiter, insbesondere Vorgesetzte aller im Betriebe Beschäftigten sind. Das aktive Wahlalter beträgt 18 Jahre— bei den bisherigen Ausschüssen war es 20 Jahre—. die Wählbarkeit erfordert ein Alter von 20 Jahren, eine Betriebszugehörigkeit von 6 Monaten und eine Geverbezugehörigeikt von 3 Jahren. Die Wahlperiode ist auf ein Jahr festgesetzt. Das sind in kurzen Zügen die organisatorischen Bestimmungen. Viel größere Bedeutung kommt dem eiten Abschnitt des Gesetzes zu, der von der Aufgebe der Betriebsräte handelt. Der Aufgabenkreis der Betriebsräte zerfällt, wie bereits oben angedeutet, in zwei Gruppen: einerseits die Wahrnehmung der sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Arbeitnehmer(Arbeiter und Angestellten) des Betriebes, anderseits die Einflußnahme auf Betriebsleitung und Betriebsleistung. Die Ausgaben der Betriebsrüte auf dem Gebiete der Wahrnehmung der sozialen und wirtschaftlichen Interessen, der Arbeiter sind solche, die unmittelbar die albeitsbedingungen betceffen, nämlich: 1. die Ueberwachung der zur Durchführung der zugunsten der Arbeitnehmer gegebenen gesetzlichen Vorschriften, Tarifverträge und anertannten Schiedssprüche, 2. die Mitwirkung bei der Regelung der Löhne und sonstigen Arbeitsverhältnissen, soweir eine tarifliche Regelung nicht besteht, wobei als Sonderfall unter anderem die Festsetzung der Aktorde und die Einführung neuer Löhnungsmethoden genannt werden. 3. das mec, ordnung z Gewerbeordnung vorgeschrieben war, bisher einseitige“ Arbeitgeber erlassen wurde. Eine zweite Gruppe von gaben will eine Verhütung von Arbeitsstreitigleiten oddoch ihre Leitung in georonete Bahnen herbeiführen u. diesem Zwecke sollen die Betriebsräte 30 4. das Einvernehmen innerhalb der Arbeitnes. merschaft und zwischen ihr und dem Arbeitgeber und für Wahrung der Koalitionsfreiheit eintreten. 5. bei Arbeitsstreitigkeiten, wenn keine Einz nung mit dem Arbeitgeber erzielt wird, den Schlichtungs ausschuß oder eine vereinbarte Einigungs= oder Schiedsstal, anrufen, undern 6. in Fällen drohender Arbeitseinstellung für eine; geheimer Abstimmung vorzunehmende Beschluß jassung sorgen, für die— vorbehaltlich abweichender werkschaftlicher Regelung— eine Zweidrittelme:" heit, vorgeschrieben wird.4e9r Eine letzte Untergruppe bilden die Aufgaben der Mi bekämpfung der Unfall= und Gesundheitsgefahren im B. triebe und der Mitwirkung an der Verwaltung von me### fahrtseinrichtungen. 400 Die Ausübung des Mitbestimmungsrechtist in dem Entwurfe so gedacht, daß der Arbeitgeber von jeder Einstellung und Kündigung dem Betriebsrat Kenntnis zu geben und dieser, wenn er wichtige berechtigte Interessen des Betriebs oder der Arbeitre merschaft des Betriebes verletzt glaubt, von gewissen wichtigen Ausnahmefällen abgesehen, ein Einspruch: recht hat Kommt es nicht zur Einigung mit dem Arbeitgeber, so kann er den Schlichtungsauschuß anrufen, ohne daß die Anrufung aufschiebbare Wirkung hat. Der Schlichtungsausschuß entscheidet endgültig und bindend. Gesetzentwurf bezweckt, wie es in der beigefügten Begründung heißt, vor allem den guten Willen und die Kentnisse der Arbeitnehmerschaft für das Gedeihen des Betriebes nutzbar zu machen und durch die Verleihung größerer Rechte am Betrieb auch ih Verantwortlichkeitsgefühl für den Betrieb zu wecken und zu stärken. dar Gursegvon diesem Zwecke beherrscht sind die in u##clung folgenden Aufgaben der zweiten Grupfe, welche die Förderung der Betriebsleistungen zum Ziele haben. Zu ihrer Durchführung wird den Bekrieboraten das wichtige Recht gegeben, vom Arbeitgeber zu verlangen, daß er dem Betriebsrat oder dem Betriebsausschuß über alle die Arbeitnehmerverhältnisse berührenden Betriebsvorgänge Auskunft gibt soweit dem; ht gewisse gesetzliche Hindernisse entgegenstehen, dag er insbesondere die Lohnbücher vorlegt und über die Leistungen des Betriebes sowie den zu erwartenden Arbeitsbedarf Aufschluß gibt. Dazu kommt bei größeren Unternehmungen, die zur Führung von Handelsbüchern verpflichtet sind, die Verpflichtung zur Vorlegung einer Bilanz und einer Gewinn= und Verlustrechnung. m„Fedann gehört zu dieser Aufgabengruppe die urg u,#es Einführung neuer Arbeitsmetho. ten, die den Veirieboraten eine gerade in der komArt, die ein Mitbestimmungsrecht der Arbeitgehmer in der Betriebsleitung der größeren Unternehmungen herbeiführt, bildet schließlich die Entsendung von Vertretern des Betriebsrats den Aufsichtsrat derjenigen Unternehmungen, ür welche ein solcher besteht. Die Verleihung einer Befugnis, welche das im allgemeinen gewährte Mitberatungsrecht in ein Mitbestimmungsverwandelt, wird in der Ueberzeugung vorgegen, daß nichts so sehr die Arveitsfreudigkeit, das Verantwortlichkeitsgefühl und das Interesse an der Hebung der Betriebsleistungen und des Ertrages zu steigern geeignet ist, als die verantwortliche Pit##rkung an der obersten Leitung des UnterVorlage dürfte sowohl wegen ihrer ganzen Feudenz, pie wegen ihrer einzelnen Bestimmungen hart .„ 9# werden. Während die Vertreter der äußer, einten behaupten dürften, daß sie noch nicht en genug geht, werden die Arbeitgeber voraussichtdie Eingriffe in ihre Rechtssphäre entcisgemein..ide spruch erheben und zumal das Mitgründiichegsrecht bei Einstellungen ablehnen. Eine Erörterung und Prüfung der Vorlage ist schon deshalb notwendig, weil sie sich auf ein bisher ie unerschlossenes Gebiet begibt, und weil ein Fehlatlsiche Waik Pmder Betriebsräte für unsere wirtWeiterenlialung wie für die ganze Gesellschaftsordnung verhängnisvoll werden muß. Nach den Satzungen soll der Verband die Einrichtung und den Ausbau kommunaler Volkshochschulen fördern, weiteres Material sammeln, mit den beteiligten Stellen Fühlung nehmen und den wechselseitigen Austausch der Erfahrungen vermitteln. Mitglied kann jeder Kommunalverband werden, welcher eine städtische Volkshochschule oder Volkshochschulkurse besitzt oder einzurichten gewillt ist. „Vorsitzenden wurde Herr Oberbürgermeister v. Weveisteot in Gelsenkirchen, zum 2. Vorsitzenden Herr Oberbürgermeister Diekmann in Münster gewählt. und Anfragen werden an die ... Volkshochschule in Bielefeld als der Geschäftssteule des Verbandes erbeten. Ahnungen. Der Schriftsteller Gustav Stutzer erzählt: Ich lernte eine Dame kennen, die uns gern von ihrer einzigen, entfernt wohnenden Tochter erzählte. Eines Tages redete ich sie auf ihren traurigen Gesichtsausdruck an.„Ach“, sagte sie,„mir hat diese Nacht geträumt, meine Tochter werde September sterben. Ich habe sie im Sarge liegen sehen“. Auf meine Frage:„Warum gerade am 14. September, erwiderte sie:„Das ist ihr Geburtstag“. Und auf meine weitere Frage:„Haben. Sie irgend eine Nachricht erhalten, daß ihre Tochter leidend ist?“ erwiderte sie: „Ja, sie schrieb, daß sie heftig erkältet sei.“ Die Mutter zu bewegen, ihren Erholungsaufenthalt fortzusetzen, sondern reiste zu ihrer Tochter. Im August schrieb sie mir:„Mein Traum ist erfüllt, meine Tochter ist an einer Lungenentzündung gestorben.— Wir waren zur Erholung im Kurhaus Palmenwald in reudenstadt, wo es uns so sehr gefiel, daß wir uns vornahmen, länger zu bleiben, als ursprünglich geplant war. Eines Morgens sah mein Freund auffallend blaß aus und sagte auf meine besorgte Frage:„Ich möchte heute nicht ausgehen. Mir ist so, als ob uns heute etwas Schlimmes begegnete; ich weiß aber nicht was.“ Der Tag verging ohne das geringste Ereignis; er brachte sogar mehrere gutlautende Briefe von unseren Kindern in Brasilien und England. Wir wollten gerade zum Abendessen in den Speisesaal gehen, als mir ein Telegramm ausgehändigt wurde, welches den am Morgen desselben Tages erfolgten Tod eines unserer lieben Schwiegersöhne in Brasilien meldete.— Eine Dame aus Santos in Brasilien war auf der Fahrt nach Deutschland. Als Frau Stutzer eines Tages an den Abhängen des Salantraberges bei Lugano dahinging und auf den herrlichen See hinausblickte, sah sie in der fernsten Ecke desselben einen englischen Dampfer, auf dessen Verdeck eben ein Sonnenstrahl fiel. Auf derselben Stelle sah sie die brasilianische Dame stehen. Vierzehn Tage später traf eine Karte aus England ein mit der Bemerkung:„Ic) habe auf See viel an Sie denken müssen“. Hellsehen, Ahnungen, prophetische Träume— ein dunkles Gebiet, das noch der Erforschung harrt. Es ist aller Aufmerksamkeit wert. Km. ber die Arbeit: soweit sie durch di. bisher einseitig von te Gruppe von Auf. eitsstreitigkeiten oder n herbeiführen. halb der Arbeitneh. Arbeitgeber förderr heit eintreten, n, wenn keine d. den Schlichtungs gs= oder Schiedsstell stellung für eine it mende Beschluß lich abweichender ge eidrittelmehr Aufgaben der Mit eitsgefahren im Be waltung von Wohl mmungsrechts iß der Arbeitgeber g dem Betriebsrat nn er wichtige beer der Arbeitre# lübt, von gewissen ein EinspruchsEinigung mit dem lichtungsausirufung aufschiebausschuß entscheies in der beigeden guten Willen terschaft für das machen und durch Betrieb auch ihr setrieb zu wecken erscht sind die in en der zweiten r Betriebsleistunurchführung wird ht gegeben, vom dem Betriebsrat e die ArbeitnehIsvorgänge Ausgesetzliche HinderIndere die Lohnzen des Betriebes bedarf Aufschluß ernehmungen, die verpflichtet sind. einer Bilanz jung. sabengruppe die er Arbeitsmethoade in der komvon Zweckmäßigbesonders bedeuug völlig grundrecht der Arbeitgrößeren Unterßlich die EntBetriebsrats Unternehmungen, Verleihung einer im allgemeinen Mitbestimmungsrzeugung vorgerbeitsfreudigkeit, as Interesse an id des Ertrages antwortliche tung des Untern ihrer ganzen stimmungen hart reter der äußersie noch nicht ber voraussichtechtssphäre entumal das Mittblehnen. Eine der Vorlage ist auf ein bisher weil ein Fehlfür unsere wirte ganze Gesellnuß. e Tochter ist an Palmenwald in aß wir uns vorrünglich geplant auffallend blaß ge:„Ich möchte uns heute etwas was.“ Der Tag er brachte sogar en Kindern in ade zum AbendTelegramm ausdesselben Tages hwiegersöhne in ir auf der Fahrt Tages an den dahinging und e in der fernsten auf dessen Verelben Stelle sah hn Tage später Zemerkung:„Ich räume— ein harrt. Es ist Km. Der Aufschub des Friedens. eie Heimbesörderung der Kriegsgesangenen wieder erzögert. Die Ratifizierung des Friedensvertrages in Frankreich und in Italien wird noch einige Wochen auf sich warter lassen. Die Kammer=Ausschüsse haben sich zwar bereits eingehend mit dem Vertrag befaßt, doch sind die Parlamente selbst in beiden Ländern am Sonnabend in die Ferien gegangen. In Frankreich wird jetzt die Ratifizierung unmittelbar nach den Parlamentsferien— die für den Senat am 4. September enden— und längstens bis zum 15 September angekündigt. Aber zweifellos wird man im September nach Gründen für einen weiteren Ausscheib suchen, an dem vor allem die Händlerkreise bei unseren Gegnern stark interessiert sind Erst von der Inkraftsetzung des Vertrages laufen ja die Fristen ab, innerhalb deren die Einfuhr aus allen gegnerischen Ländern die Mindestzölle genießt, die in Deutschland vor dem Krieg bestanden haben Der Aufschub der Friedensratifikation bedeutet natürlich eine Verlängerung dieser Fristen, also eine Verschärfung des Vertrages, die jetzt um so deutlicher zutage tritt, weil die britische Behörde für das besetzte Gebiet die deutsche Verordnung über Zollzahlung in Gold außer Kraft gesetzt hat, womit die Verordnung überhaupt unhaltbar geworden ist Mit der Hinausschiebung der Ratifikation des Vertrages verzögert sich auch die Heimbeförderung unserer Kriegsgefangenen Die Entente ist gar nicht willens, früher damit zu beginnen, als nach der Inkraftsetzung des Vertrages. Ganz unbegreiflich ist es da, daß man andererseits mit Frankreich Verständigungen getroffen hat, nach denen die Kohlen= und Ammoniaklieferungen, zu denen wir durch den Friedensvertrag verpflichtet sind. schon vor der Inkraftsetzung des Vertrages beginnen sollen. Es steht der Reichsregierung schlecht an, sich dagegen zu entrüsten, daß man ihr Gleichgültigkeit gegen das Schicksal der Kriegsgefangenen vorwirft. Jede vertragsmäßige Leistung Teutschlands vor Inkraftjetzung des Vertrages mußte davon abhängig gemacht werden, daß die Heimbeförderung unserer Kriegsgefangenen unverzüglich beginnt. Man kann sich nicht des Eindruckes erwehren, daß die Regierung diesen Standpunkt bei den Verhandlungen mit der Entente nicht mit dem nötigen Nachdruck vertreten hat. Die Kohlenversorgung Europas. erste Sitzung der europäischen Kohlenkommission, die von dem Obersten alliierten Wirtschaftsrat in Paris eingesetzt ist und an der zehn Vertreter der alliierten Länder anwesend waren, hat die Steinkohlenförderung in Euroxa besprochen und Maßnahmen festgestellt zur Erhöhung der Förderung in den Kohlengruben von Schlesien, Teschen und Dombrowa. Ferner hat die Kommission die Notwendigkeit eines Gedankenaustausches zwischen den beteiligten Ländern besprochen und eine Kommission ernannt, die aus einem Sachverständigen jedes einzelnen Landes bestehen soll und ein Gutachten über die Lage bezüglich der Förderung und des Kohlenverbrauches erstatten soll. Der amerikanische Lebensmittelkontrol= leur Hoover hat die Reise nach Polen und Tschechoslowakten angetreten, um dort die Kohlenfrage zu studieren. Nach einer Pariser Meldung des„Corriere della Sera“, können die Vereinigten Staaten wegen des Schiffsraummangels nicht mehr als höchstens zwei Millionen Tonnen Kohlen monatlich liefern. Das einzige wirksame Mittel zur Bekämpfung der europäischen Kohlenkrise bestehe in der Vermehrung der Kohlengewinnung in Europa und namentlich Deutschlands. Die Kommission werde natürlich keine Rücksicht nehmen auf den Kohlenbedarf der deutschen Industrie, und in erster Linie an die Erfüllung der deutschen Verpflichtungen gegenüber den Alliierten denken. Leider habe die Kohlenkommission keine beschließende Kraft. e ungarische Eine Proklamation des Erzherzogs Joseph. Der ungarische Regent Erzherzog Joseph erklärt einer Proklamation an das ungarische Volk, daß er zar nicht daran denke, die Monarchie wie# einzuführen, und daß er auch nicht die Abzuu# hat, sich die Krone Ungarns aufzusetzen. Er „ aus, daß er, trotzdem er ein treuer Anhänger ###serhauses ist, ein treuer Bürger der Rebleiben werde, nachdem er der Republik den Freueid geleistet habe. Dieser Aufruf ist augenscheineine Folge jener Demonstration, die vor dem hotel Bristol, in dem der Erzherzog wohnt, stattzefunden hat. Es hatten sich einige hundert Persozurbzurg Hotel versammelt. Als die Menge nicht , den Erzherzog zu rufen, erschien ein junzer Adjutant auf dem Balkon und verkündete, daß Frsherzog, nicht in der Lage sei, sich zu zeigen, und vur, nicht länger nach ihm zu rufen. Die Regiekung habe den Rumänes und der Entente mit ihren Fähtten dafür bürgen müssen, daß die Ruhe erhalten .: Nach diesen Worten rief jemand aus der Menge: lebe der König!" Die Menge applandierte, brachte Hochrufe auf den König aus und verlief sich Loann. Es scheint nun, daß Erzherzog Joseph un# der Wirkung dieser Demonstration sich veranlaßt sah, seine Proklamation herauszugeben. stischen I# deser entgegenkommenden antimonarchimit den g; lantion hahen sich die Verhandlungen #### Sozialdemokraten zerschlagen. Die Buger Arbeiterführer an sich waren bereits geneigt bewesen, an der Regierung teilzunehmen, doch Gasami der erst vor wenigen Tagen in Wien eintraf, ehnte entschieden ab. Er meinte, daß die Regierung rung Bentagenden Bürgschaften für eine Demokratiste. Sozialisten sind jedoch entschlossen, den Wahlen der Nationalversammlung nach Kräfteilzunehmen. Sollten sie dann eine Mehrheit werden sie es für ihre Pflicht halten, ine Kontrolle der Regierung auszuüben. in — Weimar, 11. August. Das Grundwechselsteuergesetz. Der Entwurf eines Grundwechselsteuergesetzes, mit dem sich die Nationalversammlung heute in zweiter Lesung beschäftigte, hat in der Ausschußberatung manherlei Aenderungen erfahren. Schon§ 1 hat nach den Beschlüss des Ausschusses folgende Fasung erhalAten:„Beim Uebergange des Eigentums an inländischen Grundstücken wird eine Grunderwerbssteuer erhoben. Dem Uebergange des Eigentums steht gleich der Erwerb von herrenlosen Grundstücken. Dieser Fassung entsprechend ist auch die Ueberschrift geändert worden in:„Entwurf eines Grunderwerbssteuergesetzes.“ Fa. alle Parteien hegten große Bedenten gegen die Vorlage, da man nach Uebergang des Grunderwerbestempels auf das Reich eine Erschwerung der Finanzgebarung der Gemeinden befürchtet. Der sozialdemokratische Abgeordnete Sollmann erklärte, daß seine Fraktion für die Vorlage stimmen würde, wenn nicht in der zweiten Lesung unerträgliche Abänderungen vorgenommen werden würden. Für den Abg. Henke(U. Soz.) wog das Bedenken, daß die Grunderwerbesteuer auf die Mieter abgewälzt werden wird, schwer genug, um das ganze Gesetz abzulehnen. Abg Waldstein(Dem.) bezweifelte, daß der Entwurf wirklich die erwarteten Mehreinnahmen bringen wird Nach seiner Ueberzeugung wird das Gesetz eine außerordentliche Verminderung des Umsatzes und somit eine außerordentliche Verminderung der Einnahmen aus dem Umsatzstempel mit sich bringen Nicht aus Steuerscheu, sondern um das Erträgnis der neuen Steuer einigermaßen sicherzustellen, werde seine Partei dem von deutschnationaler Seite gestellten Antrag, den Steuersatz von 4 auf 3 Prozent zu ermäßigen, zustimmen Namens der Deutschen Volkspartei konnte Abg Becker=Hessen dem Entwurf nur schweren Herzens zustimmen Dieselbe Ansicht äußerte auch Abg. Baevicke(Duatl.). Die Hauptbedensen der beiden Redner richteten sich gegen die Höhe der Steuer und die Benachteiligung der Gemeinden. Hierauf wurde in die Einzelberatung eingetreten.§ 1 wurde in der Fassung des Ausschusses angenommen und demgemäß auch die Ueberschrift geandert.§ 7 behandelt die Fälle, in denen die Grundbechselsteuer nicht erhoben wird. Dazu beantragten die Demokraten eine Ermäßigung der Steuer bis zur Hälfte, wenn der steuerpflichtige Betrag bei bebauren Grundstücken 20 000, und bei unbebauten 5000 Mk. nicht übersteigt, als§ 7a. Daran knüpfte sich eine längere sozialpolitische Debatte. Der demokratische Antrag wurde schließlich abgelehnt. Nachdem der Reichsfinanzminister Erzberger beim§ 8 eine Neuregelung der Besteuerung der toten Hand bis zum Herbst in Aussicht gestellt hatte, wurden schließlich die§§ 8 bis 15 nach den Beschlüssen des Ausschusses angenommen. Unter Ablehnung des deutschnationalen Antrages auf Herabsetzung des Steuersatzes von 4 auf 3 Prozent wurde§ 16 unverändert angenommen. Auch im übrigen hielt sich das Haus an die Beschlüsse des Ausschusses. Nach Erledigung des Erwerbssteuergesetzes wurde die Sitzung auf nachmittags 4 Uhr vertagt. „„— Berlin, 11. August 1919. — Die zur Besetzung Oberschlesiens bis zur Abstimmung bestimmten alliierten Truppen werden eine Division stark sein, zu deren Aufstellung jede der in Frage kommenden Mächte je drei Bataillone zu stellen hat. In einer Besprechung zwischen dem Vorstand des Gewerkschaftsbundes deutscher Eisenbahner und dem Minister der öffentlichen Arbeiten übernahm die Bundesleitung die Gewähr dafür, daß von Erfurt aus keine Sonderstreikaktion unternommen wird. — Die sozialdemokratische Mehrheit der Koburger Landesversammlung beschloß, die Volksabstimmung über den Anschluß an Bayern auf den 28. September festzusetzen. — Die Bahnhöfe des Gebietes Moresnet und der Kreise Eupen und Malmedy werden von der belgischen Regierung nach der offiziellen Ratifikation des Friedens in Anspruch genommen werden. :: Neue Tokumente. Eine Genfer Zeitung veröffentlicht bis jetzt unbekannte Dokumente über Friedensverhandlungen, die im März 1918 zwischen dem bayeriichen Grafen Toerring, einem Verwandten der belgischen Königsfamilie, und dem belgischen Gesandten in der Schweiz begann und sich bis Ende August hinzogen. Danach soll Toerring am 23. August dem Vertreter Belgiens mitgeteilt haben, daß die deutsche Regierung die Souveränität Belgiens wiederherstellen und für den dort angerichteten Schaden aufkommen wird. Weiter soll Deutschland keinerlei Pfand verlangt haben, dagegen an Belgien das Ersuchen gerichtet haben, dieses möge bei der Entente für die Rückgabe der deutschen Kolonien vorstellig werden. :: Die Auflüsung des Großen Generalstabes. Am 1. Oktober wird der Große Generalstab als oberste Operationsbehörde des alten Heeres zu bestehen aufgehört haben. In seiner bisherigen Form ist der Generalstab schon jetzt aufgelöst und führt den Namen„Abwickelungsstelle General v. Seekt". Die einzelnen Abteilungen werden entweder vollständig aufgelöst oder Zivilbehörden angegliedert. So wird die Landesaufnahme, der die Vermessung deutscher und während des Krieges besetzter Gebiete oblag, dem Reichsamt des Innern als Zivilbehörde angegliedert. Ebenso wird auch die im Zusammenhang mit der Landesaufnahme stehende große Kartendruckerei vom Reichsamt übernommen. Die Abteilungen „Fremde Heere“ und Nachrichtenabteilung treten zum Auswärtigen Amt als Zivilbehörden über. Die Abteilung„Eisenbahnen“ wird dem Eisenbahnministertum überwiesen. Die Operationsabteilung und die Presseabteilung werden vollständig aufgelöst. :: Lettischer Undank. Nachdem die lettische Regierung es abgelehnt hat, eine Abordnung der deutschen Soldaten in Kurland zu empfangen, die das ihnen vertragsmäßig zustehende lettische Staatsbürgerrecht in Anspruch nehmen wollen, haben die Vertreter der Truppen der lettischen Regierung durch die deutsche Gesändtschaft eine Entschließung zugehen lassen, in der auf den bindenden Vertrag der lettischen Regierung, unterschrieben vom jetzigen Ministerpräsidenten Ulmanis, mit der deutschen Regierung hingewiesen wird. Niemand könne die Tatsache aus der Welt schaffen, daß die deutschen Truppen den Bolschewismus aus Lettland zurückgeschlagen, das Land mit ihrem Blute befreit, die lettländische Republik, die nur noch über zwei Kreise Kurlands verfügte, vor dem Untergange errettet und ihre Wiedererrichtung ermöglicht haben. Im Namen der deutschen Truppen erklären die Vertreter nochmals, daß sie, wenn ihnen ihr Recht nicht wird, sich für schmählich betrogen halten müssen und sich alle weiteren Schritte vorbehalten. — Die deutsch: Regierung hat bekanntlich den Befehl zur sofortigen Zurückziehung der deutschen Truppen gegeben; sie wird jedoch nicht verhindern können, daß ein großer Teil der reichsdeutschen Soldaten ihrem Befehl keine Folge leisten wird und auf der Erfüllung des von der lettländischen Regierung gegebenen Versprechens bestehen bleibt. Mehr deutsche Truppen ins Rheingebiet. Der Fünferrat hat den Vorschlag Fochs angenom men, wonach Deutschland ermächtigt wird, neue Truppen in die 50 Kilometerzone östlich des Rheins zu legen, da die dort befindlichen deutschen Truppen falls Streikunruhen ausbrechen, zur Aufrechterhaltung der Ordnung nicht genügen. Wie die Frankfurter Zeitung meldet, beträgt die vom Fünferrat zugestandene Verstärkung der Garnisonen in der neutralen Zone drei Battaillone. Chemnitzer Vergleichsvorschläge. In Dresden fanden Verhandlungen einer Abord nung der Chemnitzer Arbeiterschaft über die dortiger blutigen Ereignisse mit dem Kriegsminister Kirchho sowie den Generalen von Oldershausen und Müller statt. Diese sagten zu, daß die Verstärkung des Belagerungszustandes wieder aufgehoben werden könne falls die Arbeiterorganisationen die Wiederherstellung der öffentlichen Ruhe und Ordnung herbeiführer könnte Unter der gleichen Voraussetzung soll auch von der Einsetzung außerordentlicher Gerichte abgesehen werden, jedoch soll ein besonderes Gericht zur Untersuchung der Vorgänge vom./8. August eingesetz werden. Vom Minister wie von den Generalen wurdder Abordnung gegenüber kein Zweifel darüber gelassen, daß die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung in Chemnitz auf jeden Fall durchgesetzt werde Von Berlin sind zwei Reichswehr=Regimen ter nach Chemnitz abgegangen. Sie sollen zur Ver stärkung der sächsischen Truppen in Chemnitz diener und werden auch dem sächsischen Kommando unterstellt Ob es zu einem militärischen Eingreifen in Chemnit kommen wird, hängt von dem Ergebnisse der Verhandlungen ab, die noch nicht zu Ende geführt worden sind. Bankstreik in Hamburg. Die große Gefahr einer Arbeitsniederlegung der Beamten der sieben Hamburger Girobanken, die bereits im April drohte, ist am Montag zur Tatsach geworden. Die Verhandlungen über die Gehaltsforderungen der Bankangestellten sind ergebnislos verDie Angestellten beschlossen darauf mit großer Mehrheit, in den Streik einzutreten. Das Ergebnis der Abstimmung der Bankbeamten wird auf die Agitation des Berliner Bankbeamtenführers Marx zurückgeführt. Um irgendwelche Störungen und Zwischenfälle zu vermeiden und die Arbeitswilligen zu schützen #### sämtliche Großbanken von Reichswehrtrupper Die Streiks in Oberschlesien. Streiklage im oberschlesischen Industriegebie hul sich bedeutend verschärft. Es sind jetzt noch die Belegschaften der Friedensgrube in Beuthen und der Gottessegen=Grube in Antonienhütte ausständig geworden. Es wird mit einer Arbeitseinstellung auch aus anderen Gruben gerechnet. Bei dem Kampf gegen die oberschlesischen Verbrecherbanden gelang es dem SturmBataillon von Arnault de la Perriere der dritten Marinebrigade von Loewenfeld, den berüchtigten oberschlesischen Bandenführer Hajok zu fassen. Hajok selbst „ sein zweiter Führer Hecisch wurden dabei geworer. Mehrere andere Hauptverbrecher, darunter der Bruder Hajoks, wurden festgenommen. Das SturmGataillon war erst am vorhergehenden Tage in Hindenburg eingerückt. Vom Sturm=Bataillon wurde der Freiwillige Leutnant zur See Fricke, durch drei Schüsse schwer verletzt. Wie die Pressestelle des Staatskommissariats mit teilt, streiken augenblicklich 35 bis 40 Prozent det gesamten oberschlesischen Kohlenreviers. Die Ausstän digen fordern die Wiedereinstellung der entlassener Arbeiter und erheben Einspruch gegen den Grenzschutz, gegen die Wiedereinstellung der von den Ar. beitern entlassenen Beamten und gegen die Verhaftung mehrerer Obmänner. Die Lohnbewegung der Kaliarbeiter. Der Reichsbergarbeiterrat in Halle a. S. hatte namens der streikenden Kalibergarbeiter den Reichsar. beitsminister wiederholt telegraphisch um eine Unterredung und um die Einleitung von Verhandlungen mit den Vertretern der Kaliinteressenten gebeten. An letzten Freitag wurde einer Abordnung des Bergarbeiterrates unter Führung des Abgeordneten Koehnen (U..) Gelegenheit zu einer Rücksprache mit dem Referenten des Reichsarbeitsministeriums in Weimar gegeben. Die mitgeteilten Forderungen gingen im wesentlichen auf weitere Erhöhung der Löhne und Verkürzung der Arbeitszeit. über die im Tarifvertrage zwischen Gewerkschaften und Kaliinteressenten getroffenen Vereinbarungen hinaus und auf die sofortige Einführung der Betriebsräte im Kalibergbau. Der Reichsminister lehnte die Einleitung von Verhandlungen ab mit dem Hinweis, daß am 26. Juli ein Tarifvertrag für den gesamten Kalibergbau abgeschlossen sei und etwaige Forderungen bei der Reichsarbeitsgemeinschaft gewerblicher Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Fachgruppe Kalibergbau, anhängig zu machen seien. Rundschau im Auslande. Polen: Polnisch=tschechischer Eisenbahnkrieg. Ein Kalischer Blatt meldet: Wie aus tschechischen Eisenbahnkreisen mitgeteilt wird, halten die tschechischen Behörden in Oderberg seit einer gewissen Zeit alle Waren transporte, die über Oderberg nach Polen gehen, an. Auf diese Weise haben sie schon über 800 Güterwagen auf der Oderberger Station zurückgehalten. Das sind Repressalier für die Zurückhaltung der 2000 tschechischen Wagen durch die Polen. Es sei bemerkt, daß seit November v. J. die tschechischen Behörden etwa 4000 Wagen, die der polnischen Regierung gehörten, umgemalt haben. Der Streit um diese Wagen dauert schon etliche Monate. Um den Rauk und dem„Ummalen“ ein Ende zu machen, haben die polnischen Behörden einen Teil der tschechischen Wagen zurück. gehalten. Als Antwort darauf halten die Tschechen ungeheure Transporte, hauptsächlich aus der Schweiz, Italier und Frankreich, in Oderberg fest. Bulgarien: Die Teilung Thraziens. * Laut„Intransigeant“ sollen zwei Drittel von Ostthrazien Griechenland und ein Drittel dem Freistaate Konstantinopel zugesprochen werden. Von Westthrazien erhält Griechenland ein Viertel, drei Viertel werden zu einem Freistaat unter Aufsicht des Völkerbundes umgewandelt. Ein Ausschuß von Fachleuten soll sich nach Thrazien begeben, um diest Entscheidungen durchzuführen. Wenn die der Konferenz unterbreiteten Vorschläge Wirklichkeit würden, dann würde damit nahezu ein Drittel der bulgarischen Rasse unter fremde und feindliche Herrschaft kommen. Schweden: Unregelmäßigkeiten bei der schwedischen Flotte. : Aus Stockholm wird ein großer Flottenskandal gemeldet. Man hat bedeutende Unregelmäßigkeiten in der Flottenverwaltung entdeckt. Die Untersuchung führte zur Verhaftung eines Kommandeurs und des Marinedirektors Folkman wegen grober Vernachlässigung ihrer Arbeitspflichten. Türkei: Die Aufstandsbewegung in Kleinasien. * Der frühere türkische Korpskommandeur Mustafa Kemal Pascha hat sich geweigert, der Aufforderung der türkischen Regierung, nach Konstantinopel zurückzukehren, Folge zu leisten. Er hat sich von der Türkei unabhängigerklärt und läßt überall bekannt machen, die Konstantinopeler Regierung habe das Vaterland verkauft. Er fordert alle Anhänger des Islams und alle Freunde der Türkei auf, sich ihm anzuschließen. Mustasa verfügt über zwei revolutionäre Divisionen. Zahlreiche Freiwilligen laufen ihm zu. Die türkische Regierung hat zwei Minister zu Verhandlungen in die aufständischen Gebiete gesandt. Mustafa steht mit seinen aufständischen Truppen in der Gegend von Amasia, nicht weit von der Schwarzen Meerküste. Die Regierungsbeamten in Anatolien haben sich ihm größtenteils angeschlossen. Eine Konstantinopeler Mitteilung an Pariser Blätter besagt, daß die türkische Nationalversammlung, die von den Gegnern der jetzigen Regierung einberufen wurde, demnächst in Erzerum ihre erste Sitzung abhalten werde. Erntestreiks in Frankreich. Die großen sozialistischen Gewerkschaften haben auf dem Lande eine rührige Propaganda entfaltet, die sich schon bemerkbar macht. Die Landarbeiter des Seine= und Marne=Departements fangen an die Arbeit niederzulegen, sodaß Militär zur Einbringung der Ernte in die Ausstandsgebiete geschickt werden mußte. Im Seine= und Oise=Departement streiken die Landarbeiter ebenfalls. Es wurden freiwillige Kräfte aus anderen Teilen des Landes zur Einbringung der Ernte herangezogen. Internationale Metallarbeiterbewegung. Der Verband der italienischen Metallarbeiter erläßt einen Aufruf zum Zusammentritt eines Internationalen Kongresses in Mailand vom 15. bis 17. August. Der Entscheidungskampf zwischen Kapitalismus und Arbeitergewerkschaften stehe namentlich in der Metallindustrie unmittelbar bevor. Der Verband schätzt die Zahl der ausständigen Metallarbeiter auf 300000 Die Bewegung wachse weiter an. Kircbe, Schule und Mission. Vergewaltigung der Evangelischen in Posen. epd. Dem Vernehmen nach ist soeben eine Verordnung des Obersten Polnischen Volksrates ergangen, durch welche die evangelischen Gemeinden des von den Polen besetzten Gebietes dem Warschauer Konsistorium unterstellt werden. Ein solches Vorgehen würde eine flagrante Verletzung des Rechtszustandes und zugleich, bei dem exklusiv konfessict ell=lutherischen Charakter der Augsburgischen Kirche Polens und ihres Konsistoriums, eine brutale Gewissensvergewaltigung für die der unierten Preußischen Landeskirche angehörigen Gemeinden des besetzten Gebietes bedeuten. Im Namen der Preußischen Landeskirche und der beteiligten Gemeinden, die unter den derzeitigen Verhältnissen nicht selber zu Wort kommen können, muß gegen einen derartigen Gewaltakt der schärfste Einspruch erhoben werden. Wie der„Evangelische Pressedienst“ erfährt, hat der Evangelische Oberkirchenrat die preußische Regierung ersucht, dem berichteten Vorgehen des Obersten Polnischen Volksrates bezw. des Warschauer Konsistoriums aufs nachdrücklichste entgegenzutreten. Bücherscbau. Durch die Annahme des Schulkompromisses in Nationalversammlung scheint der Weiterbestand der Privat, schulen gesichert u sein. Vielleicht gewinnen diese noch viel größere Bedeutung als bisher. Der Thüringer Verband der freien Schulen und Anstalten gibt durch den Verlag Hermann Beyer u. Sohn(Beyer u. Mann), Langensalzg in zwangloser Folge Hefte heraus:„Die freie Bildung und Erziehung in Haus, Schule, Kirche und Staat“, welche eingehend über alle Schul= und Erziehungsangelegenheiten berichtet. Heft 1 und 2 sind erschienen mit Abhand, lungen über den Wert und die Notwendigkeit der freien Schulen von Dr. Adrian und Karl König, sowie Mitteilungen über die Verbände der Privatschulen und Lehrpersonen. Die Hefte sind für 1,80 M zu beziehen. Bielefeld, 13. August 1919. — Evangelischer Arbeiterverein. Am Sonntag nachmittag fand im„Kronprinzen“ eine Vereinsversammlung statt. Es wurden zunächst Vereinsangelegenheiten besprochen; es wurde beschlossen, am 24. Aug. einen Familien= ausflug nach Einschlingen zu machen und im Oktober das Jahresfest zu feiern, nachdem vorher der Anschluß an den rheinisch=westfälischen Verband vollzogen sein wird. Anstelle des verhinderten Dr. Spaltowski sprach dann Herr Hartwig über die gegenwärtige politische Lage mit besonderer Berücksichtigung dessen, wie die evangelischen Arbeiter dazu stehen. — Die Kreiskonferenz des Sittlichkeitsbundes vom Weißen Kreuz findet am kommenden Sonntag in Bad Oeynhausen im Saale der Christl. Gemeinschaft(Weststraße 15) statt. Eröffnung vormittags 11½ Uhr mit einer biblischen Ansprache des Vereinssekretärs Heuer=Bielefeld. Nachmittags 2½ Uhr Vortrag mit anschließender Besprechung über:„Unser Triebleben als göttliche Gabe und sittliche Aufgabe“(P. Kuhlo=Bielefeld). — Bielefelder Kriegspatenstiftung. Die Bielefelder Kriegspatenstiftung soll den Kindern unserer gefallenen Bielefelder Vaterlandsverteidiger den Eintritt in das praktische Leben erleichtern. Die Opferfreudigkeit unserer Bürgerschaft hat sich bei den ersten Einzahlungen außerordentlich bewährt. 168000 Mark sind bei der Stadt=Spar= kasse, der Zahlstelle der Kriegspatenstiftung, bar eingezahlt worden. Da durch die bitteren Kämpfe in der ernsten Kriegszeit die Zahl der Kriegerwaisen bedeutend gewachsen ist, wäre es dankbar zu begrüßen, wenn weitere Spenden der Stadt=Sparkasse zugeführt werden könnten. Kleine Nachrichten. * Die Gesamtaufwendungen für die Erwerbslosenfürsorge in Berlin von ihrer Einführung bis Ende Juli haben eine Höhe von über 148 Millionen Mark erreicht. * Der bekannte Potsdamer Hofprediger D. Bernhardt Rogge ist nach kurzer Krankheit im Alter von 88 Jahren gestorben. Rogge war besonders dadurch bekannt, daß er am Tage der Kaiserproklamation von Versailles die Weihrede hielt. * In Jena wurde am Sonntag die öffentliche Tagung des Zentralverbandes der deutschen Haus= und Grundbesitzervereine eröffnet. * Auf der Oberspree kenterte ein Wasserrad mit sieben Insassen, von denen zwei ertranken. * Bei einem Zugzusammenstoß bei Ahlen(Westf.) wurden drei Militärpersonen getötet, zwei schwer und drei leicht verletzt. * Der auf dem Bahnhof Wirballen angestellte Bahnassistent Gayski ist nach Unterschlagung von Kassengeldern in der Höhe von 200000 Mark flüchtig geworden. * Die deutschen Fahnenflüchtigen, die während des Krieges nach Holland gecommen sind, werden, nach dem Blatte„Vaderland“, in Bälde genötigt sein, Holland zu rerlassen. Ihre Zahl beträgt 6000 bis 7000. Die Steuerflucht im Flugzeug. Zu der angeblichen Vermögensschiebung des Kö. nigs von Sachsen erfährt der„Berl. Losk.=Anz.“ daß der König tatsächlich nicht das geringste mit der Sahe zu tun hat. Die Flugzeugsendung der Wertobjekte erfolgte von einem früheren deutschen Fürsten, dem Prinzen Wied, der aber seit geraumer Zeit nicht mehr deutscher Staatsangehöriger ist und bekanntlich Mbret von Albanien war. Der ehemalige Fürst, der zurzeit in der Schweiz weilt, wurde von Freunden veranlaßt, die Wertobjekte auf diese Art Verwandten in Schweden überbringen zu lassen. Die Berliner Polenkauferenz. Im Herrenhause begannen Montag nachmittag die Verhandlungen der Reichs= und Staatsbehörden mit den polnischen Delegierten über die Durchführung der im Friedensvertrag enthaltenen Bestimmungen. In dem großen Sitzungssaal versammelten sich außer den Vertretern der Zentralbehörden des Reiches und Preußens und einer Reihe meist aus der Ostmark geladener Sachverständiger sowie den 45 Delegierten Polens auch die Vertreter der Militärmission der Alliierten. Unterstaatssekretär v. Haniel vom Auswärtigen Amt leitete die Verhandlungen durch eine Ansprache ein, in der er namens der deutschen und preußischen Regierung der Hoffnung Ausdruck gab, daß die Konferenz im Geiste des Entgegenkommens geführt werden möge. Ihm erwiderte namens der Polen der Unterstaatssekretär des polnischen Ministeriums des Aeußeren Dr. Wroblewski. Nach russischen Meldungen soll sich Kerenski, der erste Diktator nach dem Sturze des zaristischen Regines, in Berlin aufhalten. Gegenwärtig beschäftigt sich Kerenski damit, daß er heftig gegen Koltschak und Deiekin agitiert. Der Konflikt Rumäniens mit dem Verband. Genf, 11. Aug. Nach einem Telegramm der„Neuen Züricher Zeitung“ nimmt der Konflikt zwischen Rumänien und dem Verbande immer stärkere Formen an. Auf eine Anfrage des englischen Generals in Gordon, wo sich das rumänische Hauptquartier befindet, lehnte der rumänische General die Antwort ab. Der englische General legzte dar. auf bei der englischen Mission Beschwerde ein. Nach einem Privattelegramm des„Corriere" ist bis Sonnabend abend auf die englische Aufforderung nach dem rumänischen Waffenstillstandsbegehren mit Ungarn keine Antwort eingetroffen. Das Blatt sieht den vollständigen Bruch mit dem Verbande voraus. Nach eigenen Informationen „Corriere della Sera“ dürfte die Begünstigung des Erzherzogs Josef auf französischen Einfluß zurückuführen sein. Ein endgültiger Enschluß über die Absichten des Vierverbandes wird heute erwartet. #fl. den Inhalt verantwortlich: W. Kraa, Bethel. Druck und Verlaz: Druckerei Bethel bei Bieleseld. Fernruf 74, Amt Bielefeld. Alle für die Redaktion bestimmten Zuschriften sind zu richten nach Bieleseld Schließsach 141. Alles, was die Expedition betrifft, alle Inserate und Geldsendungen an die Geschäftsstelle Missionar Heienbrok, Bethel=Bieleseld, Postscheckkonto 7382 Hannover. Zehnpraxis W. Heidbrede Bielefeld, Grabenstraße 22. Sprechstunden: Vorm.—1, nachm.—7 Uhr. Herferd, Gänsemarkt 7. 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Wir haben diese Aufgabe übernommen und richten nun an alle unsere Missionsfreunde die herzliche Bitte, uns mitzuhelfen sie zu erfüllen, sodaß wir imstande sind jedem Heimkehrenden diese Schriften in die Hand zu geben. Wir müssen dahin bemüht sein, die heimkehrenden Volksgenossen unter christlichen Einfluß zu bringen und ihnen von vornherein die Richtlinien zum Wiederaufbau unseres Volkes ans Herz zu legen, noch ehe sie unter den Einfluß der Volksverführer geraten. Freiwillige Gaben bitten wir gefl. an unser Postscheckkonto Nr. 9201, Hamburg 11, einzahlen zu wollen. Gott wird's lohnen und unser Vaterland wird es ihnen danken. Elle tut not. Der Vorstand der Mitternachtsmission E. V. Hamburg 5, Alexanderstr. 21/23. Adolf Müller, Missionsleiter. Pastor Prietsch, Vorsitzender. Erisgruppe- Schildesche der deutsch-nationalen Volkspartei. Offentl. Versammlung am Mittwoch, den 13. August, abends pünktlich 8 Uhr bei Br. Herr Lindner=Bieleseld spricht über: Erzberger an der Arbeit“. Alle Männer und Frauen sind herzlich eingeladen. Evangel. soziales Frauenseminar der Diakonissenanstalt zu Kaiserswerth a. Theoretische und praktische Ausbildung für berufliches ehrenamtliches Wirken auf dem Gebiete der Inneren Mission un sozialer Betätigung. Kursusdauer2 Jahre. Voraussetzung: lendetes 20. Lebensjahr. Abschlußzeugnis eines Lyzeums## Nachweis gleichwertiger Vorbildung. Beginn des nächsten Kursm 15. September 1919.— Prospekte durch die Leitung. Erhelungsbedürftige finden monatl. und lebenslängliche freundliche Aufnahme bei guter Verpflegung und billigem Preise. Sommer und Winter. In schöner Lage direkt am Walde. Anfragen Rückporto beifügen. Gustar Kraut, Runkelsteiser Mühle, Post Rod a. d. Weil(Taunus). Herrnhut Sa. Töchterschulheim der evangel. Brüdergemeine, Christl. Erziehung, sorgfältige Verpflegung, schöne, waldreiche Umgebung. M. Hoffmann, Vorstsherin. :: Rezeptlerikon:: 17000 Rezepte von Chemiker Di. J. Bersch M. 38,—, 10000 she misch=Techn. Vorschriften Literaturnachweis von Chemitet Dr. O. Lange M. 46,20, Auskunftsbuch für die Chemischt Inoustrie M. 40,05,„Gishe, Handbuch der Pharmazezz## Praxis(3 Bände.) M. Dierrichs Neues Pharmazegeistt Manual M. 37,40, Buchz,rrugg Handbuch der Drogisteze,## M. 28,/64, Die Fabrikatt=z Parfümeriewaren von H. Ma M. 88,—. Nur gegen L. Schwarz& Verlag Berlin M. 14, Annenst Ausgabe Erscheint wüch vierteljährlich Nr. 1 Heile du mir geholfen K K. 00 g: Die Ver Un folgen! Organ lands herige Man schwer politist lungen zudäm und kr beiten bahne scheide „Die Velapidaren A Weimar vol daß die Kan tion die Em ebenso der A gekleidete A fassung wär lution in D hielte und f Organisation Die Ve ihr Werk v volution de gegnete mit lismus und Revolution Revolution promisses zu Parteien um von dem geschrieben der Revolu in der etwLloyd Geor nisse gemac der Gesellsc tion mußte zitterten di Revolution, mierten no gegen sie in kam. 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