34589 2 M SS San STeßsng 8391T9S S33a 8 S 550 S 5 8 Sgass S S3S33: scharfen Beil oder Hackmesser. Wenn das vorsichtig und schnell ausgeführt wird, dürfte man gegen diese Art des Tötens nichts einzuwenden haben, zumal der Tod augenblicklich Intritt. Das Ans= seiner Tauben kann ein Züchter erkennen, wenn er den selbstgezogenen Tieren einen kleinen Oelfarbenfleck auf den Kopf macht und ihn jedes Jahr mit einer anderen Farde erneuert. Macht man im ersten Jahre einen roten Tupfen. so kann im zweiten ein blauer, im dritten ein grüner usw. folgen. Auf diese Weise ist stets zu erkennen, ob eine Taube zuchtfähig ist oder nicht mehr. Bei zugekauften Tauben ist das Erkennungsmal ebenfalls von Nutzen, wenn man vom Vorbesitzer nur leidlich zuverlässige Angaben über das Alter zur Zeit des Kaufs erlangen kann. Bienenzucht. Ruhe! Alle Arbeiten und jede Störung an seinen Bienen ist auf das Sorgfältigste zu vermeiden, denn jetzt heißt die Parole:„Ruhe!" Wer seine Bienen noch nicht etwas zugedeckt hat. tue dies sehr behutsam und begnüge sich mit dem Auflegen von warmhaltigen Sachen. Bei strenger Kälte hüte man sich, nur die geringste Störung zu verursachen. weil schödlich. Auch schütze man seine Bienen vor Mäusen, Katzen. Vögein und dergl., oft sind es auch lose Bretter. die Tür selbst Baumaste, die als Störenfried gelten können. Muß unter allen Umständen noch etwas nachgeholt werden, so warte man bis bei gelindem Wetter. Auch das Verstellen geschehe alsdann, aber, wie gesagt nur, wenn absolut notwendig. Vor dem Eintragen der Bienen in Keller und Speicher kann nur gewarnt werden, denn wenn man seine Bienen versorgt, so überwintern diese besser auf dem Stande oder im Freien, als in solchen Räumen, wo fast alle durch Ruhr und Aufregung zugrunde gehen. Die Zehrung ist z. R. sehr gering, etwa ein Pfund vro Monat, und ist jetzt nichts gefährlicher, als bei kaltem Wetter flüssig zu füttern. Wem es um seine Völker bangt der lege dicke Kandisstücke ins Spundloch. stülve ein Glas oder Tasse darüber und decke es warm zu. Auf solche Weite kann man die Bienen längere Zeit erhalten. Einmal habe ich auf solche Weise ein Volk bis zum Frühjahr durchgebracht. Bauernkarpfen, drei= und einsömmrige, zirka 15 Zentimeter lang haben als Besatzfische absolut keinen Wert: es ist verkrümmtes und verkrüppeltes Zeug, welches den Platz im Teiche nicht wert ist. Jung muß der Setzling sein, kräftig und voll entwickelt: bei schlechten Setzlingen ist der niedriaste Ankaufspreis weggeworfenes Geld und da dann auch eine Verzinsung des Teiches nicht erreichbar ist, hat der Teichwirt dopvelten Verlust. Hat ein viersömmriger Karpfen nicht mehr Gewicht erreicht, als 2 bis 2½ Pfund, so taugt entweder die Rasse oder die geübte Aufzucht und Teichpflegen nichts. Kohlpudding mit Kämmelsoße. Zutaten: Ein kleiner Kopf Weißkohl, 250 Gr. frisches gehacktes Fleisch oder vorhandene fette Fleischreste, 1 kleine Zwiebel 1 Ei. 50 Gramm Weißbrot. Salz Pfeffer: zur Soße: 50 Gramm Fett 30 Gramm Mehl. 1/ Liter Kohlkochwasser. 2 Magai's Fleischbrühwürfel. eine halbe kleine Zwiebel 1 Teclöffel gestoßener Kümmel. Zubereitung: Vom Kohlkopf werden die einzeinen Blätter gelöst. 10 Minuten in kochendem Salzwasser abgekocht, mit kaltem Wasser überspült und abgetropft. Das Fleisch oder die Fleischreste werden mit der geschälten kleinen Zwiebel sein gebackt, mit dem Ei dem eingeweichten, fest ausgedrückten Weißbrot etwas Salz und Pfeffer zu einem geschmeidigen Fülltel zusammengerührt. Dann fettet man eine Puddingform gut ein, legt sie mit großen Kohlblättern aus und füllt sie schicktweise mit Kohl und Fleischfüillsel, wobei Kohl die letzte Schicht sein muß. Im Wasserbade muß der Kohlpudding zwei Stunden kochen. Er wird gestürzt und mit der inzwischen bereiteten Kümmeltunke gereicht. Zu dieser röstet man das Mehl und die kleingeschnittene Zwiebel in dem Fett lichtbraun, verkocht es mit 1/ Liter Kohlkochwasser, in dem man zwei Maggi's Fleischbrühwürfel gelöst hat, und würzt zuletzt die Tunke mit dem gestoßenen Kümmel. Luise Holle. Dicke Baseler Lebkuchen. Man siedet 1¼ Kilo Honig auf. rührt ihn dann, bis er ausgekühlt ist. vermischt ihn mit 625 Gramm Mehl nebst 30 Gramm Pottasche, läßt die Masse stehen, bis sie aufgeht, fügt noch 625 Gramm Mehl, 125 Gramm zerschnittene Mandeln. 30 Gramm Anis. 30 Gramm gestoßene Nelken, 15 Gramm gestoßenen Pfeffer und 15 Gramm Koriander hinzu. arbeitet den Teig tüchtig durcheinander, drückt ihn in die mit Mehl bestreuten Formen, bäckt die Kuchen bei starker Hitze, befreit sie von dem Mehl und glasiert sie. Weißes Gebäck(sehr einfach). Man rührt 8 Eier mit ½ Kilo feingestoßenem Zucker eine halbe Stunde, alsdann gibt man etwas Zimt, für 3 Pfg. pulvertsierte Pottasche, 190 Gramm zerlassene Butter und so viel Mehl dazu. bis der Teig steif ist und läßt ihn über Nacht stehen. Am andern Taa rollt man ihn aus, stößt ihn in kleine Förmchen aus, bestreicht ihn mit Eigelb und backt sie schön hellgelb. Vermeidet das Plätten von Spitzen. Weder kostbare noch billige Spitzen sollten nach dem Waschen geplättet werden. Ste werden durch das Bügeleisen nicht nur stark verzogen. auch ihre Haltbarkeit und das duftige Aussehen leiden darunter. Man wickelt die gewaschenen Spitzen, in noch nassem Zustand, um eine saubere Weinflasche, doch ist es notwendig, die Zacken vorher sorgfältig auszuziehen. Das Umwickeln muß ziemlich stramm erfolgen, damit eine Art Spannen eintritt Ein weiteres, einfaches Verfahren ist das Spannen nasser Spitzen auf dem Plättbrett. Man benutzt dazu rostfreie Stecknadeln, mit denen man die sorgfältig ausgezogenen Spitzen auf dem Plättbrett müthelos feststeckt und dort trocknen läßt. Gesundheitspflege. Ein vorzügliches Mittel gegen verdorbenen Magen besteht in dem öfteren Gebrauch von Zitronensaft. Man verwendet am besten den aus den Zitronen gepreßten Saft. nicht die käufliche Zitronensäure. Hat man einen Diätfehler begangen. und aus dieser Ursache resultiert meistens der verdorbene Magen so vermeide man es, denselben mit Rohfleisch und dal. zu belasten, ein gelindes Fasten, indem man dem Magen möglichst wenig Nahrung zuführt, ist hier am ersten angezeigt. Nebenbei mache man sich fleißig Bewegung in frischer Luft und reibe den Magen nach jeder Mahlzeft um die Muskulatur der Magenwandungen zu lebhafterer Arbeit anzuregen. Wer zum ersten Male einen akuten Gichtanfall bekommen hat, gehe zu seinem Arzte, um durch Arzneien und diätische Maßnahmen einer weiteren Ausbreitung seines Leidens vorzubeugen. Im allgemeinen ist Gichtkranken folgendes zu raten: Man vermeide alle zu„reichlichen Mahlzeiten", besonders Fleisch und Hülsenfrüchte, auch Eier und vor allem alkoholtsche Getränke, welche die Herz= und Verdauungstätigkeit, die beide bei Gichtkranken darnieder liegen, auf die Dauer noch mehr schwächen. Da die Gicht entstanden ist in der Hauptsache durch Überernährung, muß sie gemildert werden nicht etwa durch Unterernährung, sondern durch kleinere und häufigere Mahlzeiten und Einschränkung in der Aufnahme von tierischem und pflanzlichem Eiweiß. Man ernähre sich in der Hauptsache mit grünen Gemüsen, Möhren, Blättersalaten, Reis, Kartoffeln, Brot und vor allem Obst in jeglicher Form und Mischung. Morgens eine feuchte Abreibung des Oberkörvers regi die Haut zur kräftigeren Ausscheidung der„Schlacken“ aus dem Blutkreislauf an Lfters am Tage ausgeführte Tiefatmungen bei geöffnetem Fenster stärken die Tätiakett von Lunge und Herz und viel Bewegung in frischer Luft fördert den Stoffwechsel. Der Sauerstoff der frischen Luft ist allein imstande, die giftige Harnsäure aus dem Blute zu entfernen, und die vorwiegende Ernährung mit vegetabilischen Stoffen, die nur wenig Etweiß enthalten, beschränkt nattrlich auch die Büduna von Gornläure Pentund datten Seste grcsstes Herandgedei es Evdidammere Gerlag in Stungalt, Biebattion Dr. C. Gerlach in Stuttgart. W 8 5833 SSS ge S S SASS SASEE 95 B5 BSSS E 8 B 8 55 85 5 E. 8 0 8 8 8 5• Nr— Gratisbeilage zur„Volkswacht“. Winterfütterung der Der Winter bringt den daheimbleibenden gesiederten Freunden harte Zeit. Wenn Schneesturm, Frost und Eis das Nahrungssuchen zur Unmöglichkeit machen, fallen unendlich biete Vöget dem Hungertod zum Opfer. Schon wenige Stunden harter Kälte ohne Nahrung genügen, um die kleinen zarten Körper zu vernichten, denn nicht die Kälte tötet die Bögel, sondern der Nahrungsmangel, der Hunger! Hilflos ergeben in sein Schicksal, gleitet der kleine Vogelkörper kraftlos vom Baum, und im kommenden Sommer fehlen jauchzende Vogelkehlen, vor allem Vertilger von Schädlingen. Für den Gartenbesitzer gilt es jetzt, sich seine unersetzlichen Gehilfen zu erhalten. Es heißt daher, vorbeugen durch Anlegen von Futterplatzen an geschützten Stelten. Man zimmere sich entweder kleine Fütterhauschen selbst oder verwende, richtiger, die Fihr. von Berlepschen Futterhauschen, die gar nicht teuer und als praktisch erprobt sind. Man beginne zeitig mit der Fütterung, vorerst nur mäßig. um die Vögel an die Futterstelle zu gewöhnen, da bei offenem Wetter stets Larven und Kerbtiere genug zu finden sind. Man erlahme nicht gleich in seinem Eifer, wenn die Vögel sich nicht sofort, womöglich in Scharen, einfinden. Sie merken es bald, wo man ihnen verlockend den Tisch deckt, verlieren ihre Scheu und warten schon, auf den umliegenden Bäumen sitzend auf ihre Mahlzeit. Brüderlich vertragen sich Buchfinken Drosseln Meisen, Rotfehlchen, keck holt sich der Zaunkönig was ihm schmeckt. und gar der Spatz. Ter fann doch verlangen“, daß an ihm wo es nur irgend angeht, den Tisch deckt als Ersatz für die leckeren Pferdeäpfel, die er kaum noch in den Straßen findet. Danach benimmt sich denn auch der freche Gassenbub an den Futterplätzen, aber— na laßt ihn auch leben! Da wir also eine ganze Reihe verschiedener kleiner Wintergäste haben, muß die Zusammensetzung des Futters auch verschiedenartig sein. Hanfsamen. Mohnsamen, Sonnenbinmenkerne grobgebackte Erdnüsse(keine Rübsamen!) mische man gut, tue sie in flache Gefäße, begieße sie mit zerlassenem Talg. lasse erkalten und hebe dann die flachen Fettkuchen an geeigneter Stelle auf. So verbreitet hat man nur nötig täglich einen guten Brocken in das Futterhauschen zu legen braucht nicht zu befürchten, daß es vom Wind verweht wird, daß es im Schmutz verkommt, oder aar Ratten und Mäusen als Fraß dient. Brotkrumen und einige besondere Leckerbissen— feingehacktes Fleisch Ameiseneier Mehlwürmer— finden sich auch immer einmal. Für die Meisen außerdem Knochen und Speckschwarten aufhangen. Wer Gelegenheit hat, einen abgebalgten Wildkadaver an geschützter Dezember Nr. 1. 1928. De Stelle aufzuhängen, tut den Meisen einen besonderen Dienst. Bis auf das Skelett picken sie die Fleischteile ab. Bei trockenem Frost stelle man ein Schälchen mit angewärmtem Wasser hin, entferne es, wenn es geftoren ist. Im übrigen hat man nur in wasserarmen Gegenden nötig. regelmäßig für Trinkwasser zu sorgen, das schon der Schnee ihnen ersetzt. Auf diese Weise, vom Fett und von den Oelsaaten erwärmt, vermag der kleine Vogelkörper mühelos den härtesten Winter zu überstehen. Gewerbliche Mitteilungen. Zum Schärfen der Haudwerkzeuge und von Messern dienen Abziehsteine, sog. belgische Brocken. Es gibt auch vorzügliche Stahle die auf der einen Seite glatt, auf der anderen Seite leicht aufgerauht und auf der dritten Seite seilenartig ausgebildet sind, mit denen jede Art von Handwerkszeugen und Messer leicht geschliffen werden können. Zimmertüren, die schwer schließen, können meistens dadurch repariert werden, daß man in die Türangel Ringe einlegt, die billig zu kaufen sind. Dadurch wird die Tür gehoben und schließt leichter. Fallen die Türschnapper nicht mehr in die Klinke. so genügen einige Schläge auf den Kolben, um diesen zu senken, und der Mißstand ist behoben. Wenn ein Sägeblatt einen Sprung bekommen hat so geht dieser mit der Zeit immer weiter und das Werkzeng wird schließlich ganz unbrauchbar. Handelt es sich zum Beispiel um eine in raschem Umlauf befindliche Kreissage, no ist das Zerspringen unter Umständen auch gefahrbringend Nun gibt es aber ein Mittel um das Fortschreiten des Risses zu verhindern; man bohrt einfach am Ende des Sprunges ein kreisrundes Loch. Aber häufig macht es große Schwierigkeiten, das Ende des Sprunges genau zu finden. Mißlingt das, dann ist natürlich der Erfolg ausgeschlossen. Dieser Mißstand läßt sich beseitigen wenn man die Oberfläche der Werkzeuge mit Petroleum einreibt und nachdem dieses in den Riß eingedrungen ist, den liberschuß mit einem Tuch entfernt. Darauf bestreicht man den Riß mit Kreide. Durch das aus dem Sprung heraustretende Petroleum kann man jetzt ohne Schwierigkeiten das Ende des Risses erkennen. Acker= und Wiesenbau. Die Herbstfurche zu Zuckerrüben. Die Grundlage zu hohen Zuckerrübenernten wird ein Jahr vor der Ernte gelegt. einem Maße wie bei keiner anderen Ackerfrucht sind stand von Oberkrume und Untergrund entscheidend für die * 43 2 2 G 81 S8 54 S“ 8 99.200 . S 26 S * PE. S SE“ S E 9 P ir 18 Sa es0n B 3R MS SERSS SSSSETSOEE S 8 g S S S 5 5 Sec 558. 9% 8 S S 9 L S 0 B5gE S 82Mg. E G. E„ S 25S SSE O ANETS PESEE so— anün n 88 385 8 SbangE SSSSSTEE SE us 4509 5 2 S### B 8 5 S S 55 S#ug S9#S 5S 3• G SDgE 5•55 SUs Se • a 25 ASAES Saher Ficd e u Psahlwurzel der Rübe will freie tief unter die normale Pflugsohle haben. In feuchten, nieverschlagsreichen Sommern vermag sie sich selber mweisens wern do iu trocenen Jahren aber setzt die I. S gerbägtete Pflugsoble dem Vordringen der Wurzel " erhevtichen Biverstano entgegen, daß diese ihre normale Form verliert: sie fasert oberhalb der Sohle auf. wird „beinig", oder biegt seitwärts ab und nimmt die Gestalt eines rechtwinkelig gebogenen Hakens an. Diese Mißbildungen bedeuten Einbußen am Ertrag. Weiter zeigen sie aber auch an, daß der Wurzel der Zutritt zum Untergrundwasser verwehrt war, daß also kein ungestörter Nährstoffstattfand. Das Vorbeugungsmittel gegen solche Wachstumshemmungen liegt auf der Hand: Tieflockerung! Nur auf besten, tiefkrumigen Böden darf diese Lockerung auf 2o bis 30 Zentimeter mit einer gewöhnlichen Pflugschar erfolgen. In allen anderen Fällen muß der„tote“ Boden des Untergrundes in der Tiefe bleiben, um nicht das Wachstum der zarten Keimpflanzen zu beeinträchtigen. Man arbeitet daher mit ausgesparten Streichblechen oder mit dem Untergrundlockerer. Muß der Boden entsäuert werden, so ist die erste Kalkgabe mit der Tieffurche zu verabfolgen, die zweite auf die rauhe Furche zu geben. Nur dann kann in solchen Fällen die Tieflockerung gutgesormte, voll ausgewachsene Wurzeln und hohe Ernten zeigen. Divpl.=Landw. M.=B., Die Getreidehalmwespe(Cephus pygmaeus L.) Im vorigen Jahre wurde die Weißährigkeit vom Weizenhalmtöter(einem Pilz) verursacht, in diesem Sommer daO neben durch die Getreidebalmwespe. Deren Fliege legt im Mai in das oberste Halmglied je 1 Ei. aus dem schon nach 14 Tagen die Larve schlüpft. Diese frißt sich im Halminnern nach unten durch, wo sie beim Reifwerden des Weizens anlangt. Dann bricht der Halm am Grunde ab, während bis dahin bereits die Achre notreif und taub wurde. Das einzige Bekämpfungsmittel ist ein sauberes Schälen der Stoppel mit nachfolgendem Tiefpflügen vor Winter. Als natürlicher Feind kommt eine kleine Schlupfwespe in Betracht, so die Larve abstirbt, ehe sie den Stengelgrund erreicht hat. Seiten werden auch Roggen und Gerste befallen, meistens nur der Weizen. Man beachte(im Gegensatz zu den glatten Larven dei Getreidetliegen) hier die ausgeprägte Segmentierung; das Insekt selbst ist langgestreckt, schwarz, hat aber eine Reihe von charakteristischen gelben Flecken. Dr. Schr. Obst- und Gartenbau, Blumenpflege Beim Obstbau spielt der Kalkgehalt des Bodens eine Rolle. Der Erfolg jeder Pflanzung hängt neben der Güte des Pflanzenmaterials von der richtigen Wahl der Obstart und Sorte für die betreffenden örtlichen Bodenverhältnisse ab. Alle Obstarten benötigen zu gutem Gedeihen hinreichende Mengen Kalk. Das Steinobst ist besonders kalkliebens. Kalkarme Böden müssen unbedingt Kalkzufuhr Im Hausgarten kann diese beguem beim Pflanzen besten die gesomte Ziäche a Vllanzungen wird am Boder, Kasfhaltig it gedungt. um sestzustellen, ob ein Doben kalthlllig ist oder nicht, gibt es ein sehr einfaches Mittel. Das ist die Salzsäureprobe. Man nimmt dazu etwas Erde, tut sie in ein Glas und gißt dann eine Mischung von konzentrierter Salzsäure und zwei Teilen Wasser darüber. Findet ein Aufbrausen statt, so ist das ein Zeichen, datz, dem Boden Kalk nicht fehlt. Im anderen Falle ist nangel vorhanden. Wo es angängig ist, gebe man Obstpflanzungen stets einen jungfräulichen Boden. Wo das aber nicht möglich ist, sollte wenigstens Fruchtwechsel betrieben werden. K. D. Haselnüsse. Da ältere Pflanzungen nicht mehr genügende Erträge geben, so ist es zweckmäßig, sie alle 10—12 Jahre bis zum Wurzelhalse zurückzuschneiden, obwohl das neu austreibende Holz nach drei Jahren erst wieder Ernten gibt. Der Haselnußstrauch läßt sich auch in Pyramidenform kultivieren und gibt dann im geschnittenen Zustande viel größere und reichlichere Früchte als in Buschform. Behandlung von Hecken. Beim Schnitt der Hecken werden häufig Fehler begangen. Jetzt, da der Trieb abgeschlossen hat, ist die beste Zeit, unschön gehaltene Hecken durch Schnitt in Ordnung zu bringen. Hecken müssen stets entsprechend kurz gehalten werden, damit auch die unteren Augen zum Austrieb kommen. Bei neugepflanzten Hecken ist ein kurzer Schnitt doppelt nötig. Jedes Kahlwerden muß von Anfang an vermieden werden. Weiter ist zu beachten, daß die Hecke nach oben zu etwas schmäler gehalten wird, denn die Spitzentriebe wachsen am stärksten, wobei die Gefahr besteht, daß die unteren Teile nicht genügend dicht bleiben. Nachträgliche Zwischenpflanzungen an Kahlstellen befriedigen selten. Wo von vornherein höhere Hecken gewünscht werden, dürfen nur in den Baumschulen dazu vorbereitete Pflanzen benutzt werden die natürlich im Preise entsprechend höher stehen. Nadelhölzer sollten stets nur mit Erdballen gepflanzt werden, ebenso größere Pflanzen von Hainbuche(Carpinus) und Buche(Fagus), die gern auch in ihrer rotblättrigen Abart(Blutbuche) in der Gartengestaltung Verwendung findet. Die Auswahl in Heckenpflanzen ist groß. Man sollte aber bei derartigen Anlagen auch einmal vom Althergebrachten abweichen und Pflanzen wählen, die nicht überall gebräuchlich sind. So lassen sich beispielsweise ausgezeichnete Hecken von der bekannten nischen Quitte(Cydonia japonica) heranziehen. Sie gewährt im Frühjahr mit dem jungen Grün und Tausenden leuchtendroter Blüten einen entzückenden Anblick. K. Der Gemüsegarten im Dezember. Wenn kein Frost, können Spinat, Petersilie, Karotten und Rapunzeln auf vorbereitete Beete breitwürfig ausgesät werden. Wo man mit Säubern der Erdbeerbeete im Rückstand ist, kann das Reinigen jetzt nachgeholt werden. Dabei schneidet man mit einem scharfen Messer die Ranken von den Pflanzen und deckt sie, jedoch nicht vor dem Frost, da die Mäuse sonst zu sehr schaden, mit kurzem Kuhdünger zu, der im Frühjahr mit der Düngergabel untergegraben wird. Ebenso sind auch erst bei Froft die sorgfältig behackten Artischocken zu decken, desgleichen Rosen= und Blumenkohl, soweit er noch draußen steht: Mohrrüben. und Peterstlienbeete erhalten nur bei sehr starkem Frost und, falls es keinen Schnee gibt, eine leichte Decke von Stroh oder Laub, die man mit steinbeschwerten Brettern festhält, während Braunkohl, der durch den Frost erst den angenehmen süßlichen Geschmack erhält, den ganzen Winter ohne Decke bleibt. Der syrische Eibisch. Hibicus syriacus, der syrische Eibisch, ist einer jener schönen Sträucher die selten in den heimischen Gärten angetroffen werden. Wenn er seine prachtvollen violetten, roten oder weißen Blüten in großer Menge treiben soll, muß ein leidlich guter Boden und genügende Wärme vorhanden sein. Nasser, schwerer Boden und ein schattiger Standort sagen dem Strauch nicht zu. Zur vollen Geltung kommt er zu Gruppen vereinigt. Die Büsche sind dann mit großen, schönen Blüten im Hochsommer förmlich überdeckt. Da der syrische Eibisch immerzu neue Blüten treibt, so hält der farbige Schmuck bis in den Herbst hinein an. In rauheren Lagen verlangt die Pflanze einen leichten Winterschutz. Soweit ein Rückschnitt erfolgen muß, geschieht dieser am besten vor dem Austrieb. K. D. Arankarien müssen, wie alle in Töpfen kultivierten Nadelhölzer, im Winter kühl aber frostfrei und mehr trocken als naß gehalten werden; im Sommer lieben sie regelmäßige Bewässerung und sonnigen Standort im Freien. Die echte Akazie, Acacia lophanta muß jetzt am Fenster eines sonnig gelegenen Zimmers, dessen Durchschnitts=Temperatur im Winter 6 bis 8° R beträgt, gepflegt und mäßig, im Sommer aber reichlich begossen werden. Die Annahme, daß beide Pflanzen besonders tiefe oder besonders flache Gefäße fordern, ist nicht zutreffend Viehzucht. Die durch schwere Herbstarbeit abgetriebenen Zugtiere sind durch entsprechende Fütterung und Pflege wieder in guten Futterzustand zu bringen. Die Temperatur in den Viehställen verdient größte Beachtung. Ein Thermometer darf in keinem Viehstall fehlen. Bei Frostwetter, besonders bei Glatteis, achte man auf scharfen Beschlag. Das Wohlbefinden der Tiere kann durch peinliche Sauberkeit und tägliche Körverpflege bedeutend gefördert werden. „Soller Ziegenlämmer im ersten Jahr gedeckt werden? Es in besser, wenn das Jungtier schon im ersten Winter gedeckt wird, im besonderen deswegen, weil die Tiere besser aufnehmen und schon im Frühjahr Milch liefern. Beabsichtigt man Ziegenlämmer erst im 2. Jahr decken zu lassen, dann dürfen solche Lämmer nicht fett gefüttert werden; man muß ihnen viel Bewegung geben und sie möglichst auch im Stalle frei herum laufen lassen. Fehlerhaft ist es entschieden, wenn junge Tiere in Löchern statt in guten Ställen untergebracht werden und wenn die Ketten kaum einen halben Meter lang sind, wie dies so oft vorkommt. Auch während der Tragezeit sollen die Ziegen nicht gemästet werden; wir haben die Erfahrung gemacht, daß viele Totgeburten bzw. Todesfälle beim Lammen auf Ueberfütterung zurlickzuführen waren. Werden tragende Ziegen vernünftig gepflegt und gefüttert, dann sind alle künstlichen Mittel unnötig, wählt man nun noch zur Zucht gute Ziegenlämmer aus die im Februar, spätestens im März gefallen sind, dann sind die Grundlagen zu guter Zucht und zu guten Erfolgen gegeben. Die Fraukenwaldziege(s. Abb.) gehört zu den bunten Ziegenschlägen. Aus den heimischen, zunächst sehr verschiedenartigen Landziegen entwickelt sich unter Beachtung strengster Zuchtwahl allmählich ein bestimmter, der ganzen Gegend eigentümlicher Schlag von mittlerer Größe und Schwere. Farbe und Abzeichen sind einfarbig braun mit Aalstrich. mit Salz ein, damit sie im Winter ein billiges Weichfutter haben. Kartoffelschalen im rohen Zustande zu reichen, ist ganz zu verwerfen. deutscher Widder(2W.). Die Zucht des deutschen Widderkaninchens hat in den letzten Jahren in Deutschland einen ganz bedeutenden Fortschritt genommen. Die Ursache Der Bauch ist meist weiß. Die Milchleistung ist befriedigend sund hat sich durch Verbesserung der gesamten Haltung gesteigert. Schr. Winterfütterung der Kaninchen. Im Winter füttert man hauptsächlich Weichsutter(gekochte Kartoffeln oder Schalen mit Mehl vermischt) und Heu. Hafer. Brot. Runkel= oder Steckrüben(roh), ebenfalls auch Möhren. Apfelschalen sind auch zu empfehlen. Hat man keine Kartofselschalen und will man die Kartoffeln schonen, so kann man auch Runkeln und Steckrülben kochen und mit etwas Gerstenmehl vermischen. Einige Züchter sammeln sich im Sommer Runkelund Kohlblätter und machen dieselben im rohen Zustande mag hier wohl sein, daß unser Widder ein vorzügliches Fellund Fleischtier ist. Nach dem Reichseinheitsstandard zählt unser Widder zu den schweren Rassen. Das Gewicht ist abgestuft zwischen 9 und 12 Pfund und hiernach richtet sich die zu ergebende Punktzahl. Der Körper soll gedrungen und massig, jedoch nicht plump erscheinen. Nichts ist unschöner wie ein sog. Fettklumpen. In der Fütterung ist besonders zu beachten, daß das Widderkaninchen sehr leicht Fett ansetzt. Der Ausstellungszüchter muß also darauf achten, daß Körnerfütterung nicht vorherrschend ist. Der Rücken des Tieres ist schön gewölbt und verläuft in guter Rundung nach der Blume. Das Eindrucksvollste am ganzen Widder ist wohl der Kopf. Der Kopf sitzt auf einem kurzen Hals und ist über die Stirne ziemlich breit. Die Ohren bängen zu beiden Seiten des Kopfes herab, und zwar mit der Schallöffnung nach innen. Die Ohransätze, Wulste genannt sollen äußerst stark ausgeprägt sein. Ein Tier, welches diese Merkmale besonders gut zeigt, wird stets auf Ausstellungen anderen gegenüber den Vorsprung haben. Man hat nun den Widder in den verschiedensten Farben. Am häufigsten ist wohl der graue Widder, ferner sind die Farben: Madagaskar. gelb, blau, man findet öfters auch weiße. Außerst selten schwarz, sowie gescheckt. Das Fell ist halblang im Haar. dicht und weich, und hat vie! Unterwolle, wodurch es für die Kürschnerbranche so wertvoll wird. Bei der Paaruna verwende man nur einwandfreie Tiere die auch gut in der Farbe zusammen passen. Als Mütter sind die deutschen Widder recht fürsorglich und ziehen ohne große Mühe 4 bis 5 Junge groß, mehr soll man den Muttertieren nicht belassen. Geflügelzucht. Ein schmackhaftes, bekömmliches Grünfutter darf unserem im Winter nicht fehlen. Außer Rüben. Runkeln. Möhren, gebackten Kohlblättern sollten die Kohlstrünke nicht ungenützt gelassen werden. Die harten Strünke der verschiedenen Kohlarten sollen niemals wintersüber im Garten stehen bleiben, um dann im Frühjahr mit untergegraben zu werden. Auch dürfen sie nicht dem Komposthaufen einverleibt werden, weil in den Strünken bzw. an den Wurzein gar oft schädliche Larven überwintern. Mancher Gartenbesitzer verbrennt darum im Herbst diese Strünke. Damit werden aber vortreffliche Nährwerte vernichtet. Am vorteilhaftesten zerkleinert man die Strünke mit einem Beil und kocht sie weich und mischt den Brei unter dus Futter. Nicht nur für das Geflügel bildet das Mark dieser Strünke ein beliebtes Futter. sondern auch Ziegen und Kaninchen fressen es mit Behagen. Sch. hat sich jetzt die Frage vorzulegen: Will ich weiterhin meine Entenzucht hauptsächlich der Fleischgewinnung wegen betreiden oder will ich auch auf Legetätigkeit hin züchten? Zu setztoram Znack##t mehr Auslauf nötig, als das für Fleischenten der Fall ist. Je nach dem, wie der Züchter sich entschließt, hat er die entsprechenden Rassen zu wählen und jetzt zu beschaffen. Als Legeenten sind boch angesehen: Orvington=, Lauf= und Chaki=Camphellenten. Als feinste Fleischenten gelten immer noch: Anlesbury-, Ronen= und Pekingenten. Wie erfolgt am besten das Schlachten des Geflügels? Die verbreitetste Art ist die des Kopfabschlagens mit einem W —