Nr. 304 88. Hahrgang(1. Oserir hitol Manton a0. Seogamber 1930 ug Aieciesushutugsgu Gcrt Se ss scseeiee Aisem usthraantee saim SO) u saur mitenstan. Peusp, Le,,—.S Sor.3 .# I#. Jelen aese a S re- ttin 8 Neuester vom Tape 425.=sesh. d. Kelcie dcnts Der 97 1999:91 zuishertiun, De. Sch#sser, zum Seaarsserretär im Reichssinanzministerlum Die Verhandlungen über das Sonderabkommen Si 2s ecec. essee Ret e e eecee e Die•W, Lammer dat am Sonnabend Seuersone hepsligt, zununterbrocene eineg Mittelmserpa#te bei der Schafung Deutsche Aboronung für den Haug Schacht geht nicht mit, steht aber zur Verfügung Telgeramm=brese: Huieanzeiger Zteriche In Veräizigang der kürzlichen Ankündiggng des Aubensentlicht die chinesische Zentralreg Peche se da“P Khonage rag..i elttäts. gggeben wied. 1: Sanmnar nächsten Jahres bekannt, * Fisten gue ien Gertot. Ze Sihase: Herartaltet Fiauerinen. wrier zum Tode In Berlin=Neu=Kölln sind vier Fälle von dovon ist ödlich verlausen. Der in Oesterreich verhaftete Arbeiter Copalski kommt Gufstieg oder Abstieg des Mittelstandes Gedanken zur Jahreswende. Von Universitätsprosessor D. Dr. Dr. Bredi, Mitglied des Reichstages. Das Jahr 1930 wird für das ganze deutsche Volk für lange Zeit hinaus von größter Bedeutung sein. In dieem. Jahr sol die endgültige Regelung der Reparations= wung Kaschen ud gewissermaßen die große KriegprechGelsgenbeit s dier nicht die geignete wen“ Wir wig en neuen Doungplan Siellung zu nehHhosen seisen deute noch gar nicht, wam er abge. Schgeshessen. d gumen sich in allen unser Heusche Post perden. Eines nur sit sicher, daß wachen mie...—0 guf schwere Zeiten gefaßt ehe es seine vollwertige Stellung in der Welt wieder errungen hat. aa Richt, suletzt der deutsche Mittelstand ist es, der sich zur Jahreswende seine Gedanken macht und mit SorFüi demn gehstuns Wie kein anderer st gerade er per tnsint. ge und dem Wehe des eigenen Vaterlandes VBarameter an möchte sagen: er merkt wie an einem und den wan eigenen Veruse die Lage des Poterlandes und des Volksganzen. Wird nun das neue Jahr einen Aufstieg oder einen Abstieg bringen? Wird das FinanzSarier Hean Mitelstande die Mögichteit lasen, sich mit „Feic. gost weiter empor zu arbeiten, oder wird es ihn erdrücken? Es ist nicht möglich, heute hierauf eine klare Antwort zu geben. Es ist aber wohl möglich, den Dingen einmal klar ins Auge zu sehen. Es ist bezeichnend, daß beim Bekanntwerden des Youngplanes sofort verkündet wurde, man werde die zu erwartenden Ersparnisse gegenüber dem Youngplan in Linie zu einer Deckung der Realsteuern verwenden. Darin lag das Eingeständnis, daß die RealFatschsch irer deuigen Höhe nicht mehr ktragbor fnd. heute in grisher dahin gekommen, daß der Mittelstand seiden dat Ir Linie unter der Höhe der Realsteuern zu v. 2.## Nach der Erzbergerschen Steuerreform haben die Städte und Gemeinden keine Möglichkeit mehr, Zuaf ss.##r Finkommensteuer zu erheben; sie sind vielmehr M die Realsteuern als den einzigen beweglichen Steuersaktor angewiesen. Sie bekommen zwar vom Reiche gewisse Anteile aus der Reichseinkommensteuer überwiesen; aber diese reichen bei weitem nicht aus, um die Ausgaben zu decken. „ Run war es von vornherein schwer, sich eine„Senzuus der Realsteuern“ vermöge der Ersparnisse aus dem Poungplan vorzustellen. Man hätte zweifellos den Städsr. und, Gemeinden größere Summen überweisen kön., Man hätte aber schwerlich ein Mittel gefunden, den Städten und Gemeinden weitere neue Ausgaben und daZit eine neue Anspannung der Realsteuern zu verbieten. Dies wäre nur im Wege einer allgemeinen Reichsaufsicht möglich gewesen, die wir einstweilen noch nicht haben und auch schwerlich in nächster Zeit bekommen werden. Am ist es aber klar, daß eine Senkung der Realchan n den Ersparnissen aus dem Youngplan heute Paß, nicht mehr möglich ist. Wir werden die größte Feich, daben, im kommenden Jahre uns finanziell im Dauengrsheu zu erhalten, und die Erleichterungen des Poumgplans werden bestenfalls hinreichen, dem Reiche eine Zeckung der eigenen Ausgaben zu ermöglichen. Eine E, Tepkung der Reuisienern wäre nur durch grö## Beschränkung der kommunalen Ausgaben möglich. #ise aber wiederum durch einen Abbau von kommunalen Aufgaben, und daran scheint man heute nicht herangehen zu wollen. Melchior Sachvorständigentährer Berlin, 28. Dezember.(Drahtber.) Kabinettssitzung am Samstag wurde die Liste heianstalgzeheng für den Haag vie folgt antlich ##. Veschsauhenminister Curtius, Reichsminsster für die besetzten Gebiete Wirth, Reichsfinanzminister MolSchaibt epergähige Sachverständigen ist der während der Pariser Verhandlungen, a5s Kigse ernamt worden. Ersorderlichensalls wird gan nach Pergntprsdent, Schacht während der Veratunreisen. Im übrigen wird auf Vorsanse, der Feischesan Mitclicd des Vordie Minstartadirettoren Calag.d#““ und Kinisterialdirektoren Gaus und Ritter, vom Ministersassireiige und sen der Zeistesgnlet Statzseltretr Pünder und ven der 8. Pstgiuns der Neichtregierung Ministerialdirektor Hierzu drahtet uns unser Berliner Vertreter: beress siesschlagende ee ceche e Klil 94 Woer in Monn sehlt, dar deie vilen Jahem Swer. Lshpie und der in unerncheischer aubenpoeltischen Kront präsident Dr. Sch besonderen hacht bleibt in Berlin, er will nur auf DR R e ceiche 11= Fen e e ernhält, läßt den Rücschlutz auf 5 ben n Sni verschiedenheiten zwischen ihm und dem Kabinett über die Behandlung der 229 offenen Probleme im Haag zu, Meinungsverschledenheiten, die leider nicht aus der Welt geschafft werden ache Fesege uwpeiselhast auf beiden Seten dais chr beiantohren., einen Ausgleich derim Haga saiDe“ nicht gelang, Schachts Mitarbeit un dndern.“1 gewinnen, ist bedauerlich, aber nicht meht steht nun die Delegation marschbereit, sie wird an: Sgnnerrige, den?. Janugr abends von Berlin abreisen und Freitag vormittag im Haag eintreffen und dann an eine Aufgabe herangehen, die übermenschliche Anstrengungen von ihr verlangen wird. Nichts wäre unter diesen Amständen törichter, als den innerpolitischen Streit gerade während der Haager Konferenz von neuem aufearen Passsgt vie das osenbar die Sozialdemo: Preitscheid sten und kein geringerer als Rudolf blicken läßt. Jeat gite von in Jeitungsartieln durchbligen laßt. Jetzt gilt es, alle politischen Kräfte zusammerzusassen, Die Felegaeton zu stüten und zu stürten, un zu verhindern, daß die Forderungen der Gegenseite sich nicht Töher=sseracherteigen und sKleßhlich mue der Dawesplan sleichen Pesben, Pelte die Lasten aber im wesentlichen die „* zu den Haager Verehlmaßnahme. Sie wird Psade rmeut!9 dahin auswirlen, daß die Reparationsglächsegenu. als ie geneigt sind, uns Zugeständniss einb b Eindruck in Becheheash-fhahet aul einmal heiht. luch iur Buse. de7 Deutschen geiges#labe Binenzmann paratonsbonsetenz seszlen pich. ir enshelbenden Ne über das Fernbleiben Große Ueberraschung. Dezember. Die Nachricht, daß Dr. Schacht #ct.3 der deutschen Abordnung nach dem Hag gehen wird, hat in Pariser Kreisen sehr große Aeberin desheben Gg. a— fudet in der Poriser Presie die deutsche Snign untertreicht mit Nachdruc, daß Regierung vergebens versucht habe, Dr. veranlassen, zusammen mit den deutschen Anterzändlern die Berantwortung zu übernehmen. Schacht Frahrers Versgeziogen, seine ganze Handlungsfreihelt zu dr. langen, die von dem Lechnischen und Kiron=.=Ao d“ auf das.— sitet seien Tiuansachverständigen auf das genauste vorbereiter seien, oder aber die deutsche Geästushesihe dr Poltschsinanselen Oitatur des Teiana Prp sidenten Schacht nach, mache sich die FordeSchachts zu eigen, und die ganze KonserenzPFit Penpe in Frage gesell. Mehr als se, ührt das ersardersch seie Siniskeit der Glkhubiger der Londoner Konserenz zu einem Erfolg kommen wolle. Deutscheameritanisches Abkommen über die Jahreszahlungen. Berlin, 28. Dezember.(Drahtber.) zurzumeg. Die Verhandlungen über das räglichen deutschen Zugeständnisse beia#en wochen. nsbesondere ging der hansier Wvorgesgen huat in Veiah. 84 der Reisr, wir ihm entgegen bringen, hätten wir es doch sicher geen am aig Vr Keszster Pea Fe ldi ger gangen wäre. So wird die s a. m. 196 dem Huag geaus den Schasdtern.. Verantwor, Das sind keine erfreulichen Aussichten für den Mittelstand, und er hat darum alle Ursache, mit Sorgen in das selsch eie duir Auin un. Sben., uo bes bute Die, Stärkung des Mittelstandes eine der wichAufgaben des modernen Staates sein. Der MitSiti a doch in erster Linie der Faktor, von dem die Mittel geholt werden müssen, die der Staat zum braucht. Heute liegen die Dinge aber so, daß der Staat densenigen Stand gerade durch seine wögseaze Pchern iase u eigenen Interese nach aler Moglichkeit fordern soll. Die Krise der Landwirtschaft, insbesondere der bürgerlichen, ist nicht zuletzt auf die der die kleinen ländlichen Betriebe schlechterdings nicht mehr gewachsen sind. Beim städtischen Mittelstand liegen die Dinge nicht viel ehniach nsch en einfach nicht mehr umgehen, wenn anders man diesen wertvollen Bestandteil des deutschen Volksganzen in seiner und seiner Leistungsfähigkeit erhalten will. Die Frage nach dem Aufstieg oder Abstieg des deutschen Mittelstandes ist keine solche, die nur die betreffenden Standesangehörigen betrifft, sondern in erster Linie den Staat selbst, und das ganze Volk angehl. Die Erhaltung eines starken Mittelstandes ist eine der wichtigsten Fragen unserer ganzen Zeit. Es zeigt sich allenthalden deutlich, daß die aufwärtsstrebenden Kräfte im Volke zerade dem Mittelstande entstammen und daß man soziologisch deshalb hierauf das größte Gewicht legen muß. Als Hochschullehrer sieht man es am besten, daß aus der unverbrauchten Kraft des Mittelstandes diejenigen Elemente stammen, die der deutschen Wissenschaft und damit der deutschen Kultur immer neue Kräfte zuführen. Wenn deshalb auch der deutsche Mittelstand mit Sorge die Frage nach Abstieg oder Aufstieg im kommenden Jahre betrachtet: es sollte eigentlich gar keine Frage sein dürfen. Die Mittelständler selbst sind ganz gewiß gewillt, ihre ganze Kraft an einen Aufstieg zu setzen. Aber auch die gesamte deutsche Politik sollte ebenso entschlossen sein, dem Mittelstande die Wege dazu zu ednen. Es läßt sich nicht verkennen, daß die eigene InteressenVertretung manche Kreise noch mit den Interessen des Mittelstandes in Widerspruch setzt. Sieht man aber einmal auf das Ganze und erkennt man die große wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Mittelstandes, dann kann es nur ein Ziel in diesem Zusammenhange geben: Förderung des Aufstlieges des Mittelstandes. Das ist denn auch der Wunsch, mit dem wir in das neue Jahr hinein gehen wollen: daß diese Erkenntnis sich durchsetzen möge und unsere innere deutsche Politik befruchte zum mmahse dea(Ranaeschefiligse Kühelkel: die sich hauptsächlsch auf die nachtäslichen deutschen Zugestägdnisse bezogen. Len damit verbunder anscgespreochene um den deutVerzicht auf 300 Millionen. Dr. Schacht stellte diese Fragen in den Mittelpunkt der Diskussion, was im Kabinett begreiflicherweise eine gereizte Stimmung hervorrief. In der Debatte sollen vornehmlich der Reichskanzler und die Minister Curtius, Moldenhauer und Schmidt dem Reichsbankpräsidenten entgegengetreten sein. Andererseits befürchteten anscheinend die Regierungsmitglieder, daß die Einstellung Dr. erfolgreich abgeschlossen " Nach dem am 28. Dezember vereinbarten deutsch=amertkanischen Abkommen zahlt Deutschland die nach dem Sachverständigenplan vom 7. Juni 1928 den Vereinigten Staasis osceraleneaten Sesonganstgheig telbar an die amerikanische Regierung. Aus nischer Prsbride iuPesege wpel Aren amerita, nischer Ansprüche befriedigt: diejenigen e burch Wie Abnisch.=Buerlaniche. 8e Kommission festgesetzt werden und die rien amerikoAnsprüche, Gemischte Die revolutionäre Wühlarbeit der Kommanisten Enthüllte Richtlinien der KPD. „Die Zeit zum Handeln ist gekommen“ Das geheime Rundschreiben der kommunistischen Parteizentrale. Hamburg, 28. Dezember.(Drahtber.) Der„Hamburger Anzeiger“ veröffentlicht ein geheimes der kommunistischen Parteizentrale, Dder esen Sutzel aen auuues Prrlhra e der dio den Inhalt, kein Jwenei bestedt. Das RundschreiIrtagn. 41 streug vertraulich bezeichnet, enthält die Ortsangabe mit Datum vom 10. Dezember 1929 und ist an alle Bezirksleitungen und Sekretäre gerichtet. In dem Rundschreiben heißt es u..: In Anbetracht der wirtschaftlichen und politischen Notlage des Proletariats teilen wir euch nach dem Beschluß des 3. K. unter folgenden Richtlinien mit: Ansere Zeit zum Handeln ist gekommen. Anvereinbar wäre es mit unserer proletarischen Pflicht, der Verelendung des deutweiter zuzusehen. Kämpft im Stnne Lenins, Liebtnechts und Rosa Luxenburgs für ein freies Sowjetdeutschland. Es folgen jetzt die vom S. K. ausgestellten Richtlinien: „ I. Jede innerparteiliche Debatte hat zu unterbleiben. Auf oppositionelle Genossen ist zu achten. S er Tng Parteiorganisationen werden sogen wendg, date a. aes geschassen, Dabel ist nicht notmicheiger i zadlenmäßzig stark sind. Weit .##leicht bewegliche und doch e Hrochten#: Gruppen zulammengestellt werden. haben die Pflicht, sich über Gegner, 1 gnd Polizel und Bewaffnung die nötigen Kenntnisse zu erwerden. Sie könnten sich hierbei Säuuen hep. Fall in Frage kommenden Vertrauenszinbediunge gienn zhu sie in unsere Pläne einzuweihen. Suxedingt ist uns über Bildung, Stärke, Bewaffnung usw. dieser Gruppe bis zum8. Januar zu berichten. 3. Die Erregung unter der werktätigen Bevölkerung, insbesondere unter den Erwerdslosen ist künstlich zu steigern. Haben wir die drei Millionen der Erwerbslosen, dann ist die proletarische Revolution gesichert. Zu diesem Iweck sind unsere Genossen in den Gemeindeparlamenten zu einer Konferenz zusammenzuberufen, ohne diesen jedoch die ganze Bedeutung des Planes darzulegen. Sie müssen in den Kommunen Anträge einbringen, die der Not der Erwerbslosen steuern sollen. Die arbeiterfeindliche Politik der Sozialdemokraten und der bürgerlichen Parteien muß durch die Ablebnung dieser Anträge erneut unter Beweis gestellt werden. Auf den Versammlungen der Erwerbslosen müssen ihre Forderungen von uns aufgenommen und vertreten werden. Ebenso ist es mit den im Betriebe stehenden Arbeitern zu halten. Ihre Forderungen müssen wir zu unseren eigenen machen. Dadurch muß es uns gelingen, die Führung in den Wirtschaftskämpsen zu erlangen. 4. Ansere illegale, demoralisierende und zersetzende Agitation unter den Reichswehrsoldaten und der Polizei muß bedeutend gesteigert werden, besonders in der Großstadt. 1. 5. Aus den im zweiten Abschnitt genannten Gruppen ist ein Kurierdienst zu organisieren. Verbindung der nachbarlichen Bezirksleitungen untereinander, Verbindung der B. L. mit der., Verbindungen zwischen den Ortsgruppen sind unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln herzustellen. Am 12. Januar wird die I. zu einem Generalalarm des Kurierdienstes aufrusen. Dann muß alles klappen. 6. Die Genossen, die den Kurierdienst versehen, müssen energische, kluge und umsichtige Menschen sein. Ihnen liegt nicht nur der Nachrichtendienst ob, sondern sie sollen gleichzeitig die Parteipolizei bilden. Nähere Anweilungen für die einzelnen Bezirke geben noch zu. Wie vorstehende Richtlinien beweisen, ist für uns die Jeit der Proteste und der bloßen Opposition vorüber. Gog c„z greiben ist unterzeichnet: Das Orgentsationsbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partschlands, Sektion der Kommunistischen Internationale.(gez.) Obuch. Die in den Tagen vor Weihnachten in den verschiedenen Städten und Gemeindeparlamenten entfesselten Unruhen sind offenbar bereits Ausflüsse der„verstärkten“ Agitation. Das übliche Dementi. bb. Perlin, 29. Dezember.(Drahtber.) Die„Rote Fahne“ erklärt das von der bürgerlichen Presse ver„Lenticht, Rundscheiben(ei eine durch einen Volizeispitzel mit ungeschickter Hand zurecht gemachte Fälschung. I. Pr. kommunistische Abg. Rechtsanwalt Obuch, der ue nach Wilteltung in do1 Senannt wurdke, aLart, nach,####ellung in der„Roten Fahne“, daß er selbstverständlich niemals ein solches oder ähnliches Rundschreiben gezeichnet hat. demd Tahre sgch due, weist n a. Jarauf hin, daß es helit sden Daentralomites mehe gse dumumst. — Aluntse frschs Rustungereouite Rottenbau und Grenzbefestigungen Tardien über die Internationale Bank Vegrchäite genährt worde Dr. Schaeifer, Staalssekretür im Reichssinanzministerlum Dr. Hans Schaeffer, bisher Ministerialdirektor im Reichswirtschaftsministerium, wurde für den zurückgetretenen Pros. Dr. Popitz als Staatssekretär in das Reichsfinanzministerium berufen. rikanische Forderung für rückständige BesatzungsHichen In Abommen schließt sich eng an die Form der Staaten und anderen Mächten Sames=Mnleibe. Di Priorität für die von 1924 bleibt gewahrt. Da Deutschland Wosgie sander Jamepei Maung, sondern der Gesamihen der Gläubigermächte ist, dei den bevorstehenden Verhandlungen im Haag be„artn, di die ameritanische Andeshalb das##scheidet. Die deutsche Regierung wird devyalo vas Abkommen zur Kenntnis der übrigen Gläubringgp.#elle Unterzeichnung erfolgt erst, nachdem der Reichvlag und der amerikanische Kongreß Jesc Lüithrumie D ge haben. Das Abkommen wird gleichgritig mit den Abmachungen mit den anderen Gläubigermächten über den Young=Plan in Kraft treten. Das deutsch=amerikanische Reparationsabkommen finStaaten durchweg eine ##hlwollende Aufnahme. In einer amtlichen Eltlarung des Schatzamtes wird unterstrichen, daß die Vereindarung im wesentlichen dem am 19. Mai bei einer Konkraftistung des Doungplanes. Ame hin feine Rechte ausnahmslos vor. gemeldet: Zu dem Abkommen über die direkte Zahlung der deutschen Youngplan=Jahreszahlungen an Amerika schreibt das„Echo de Paris“, in der Haltung der Vereinigten Staaten könne man den Willen erkennen, jede Verbindung der deutschen Reparationszahlungen mit den interalliierten Schulden zu verhindern. Amerikas neuer Botschafter in Berlin Frederic Mosley Sackell. 4 Newyork, 29. Dezember.(Drahlb.) Als Nachfolger des bisherigen Botschafters der Vereinigten Staaten in Berlin, Schurmann, wird Frederic Sackell, republikanischer Senator von Genden Berliner Botschafterposten übernehmen. Wr chenten Sackett ist ein intimer Freund des #enten Hoover, mit dem er während des Weltnieges die Ernährungsorganisation durchführte. Er wurde im Jahre 1868 in Providence geboren. Nach Ablegung des juristischen Staatsexamens auf der Universität von Harvard betätigte er sich als Anwalt. Im Jahre 1907 wurde er Syndikus verschiedener Industrie= und Bankfirmen. Er gilt als hervorragender FinanzsachverKußreiches Mitgleg dapte 1925 st er Senatoer und einRuglied des Finanzausschusses. Srindeng einas Ebritlich=Sozielen Volksdienstes Berlin, 28. Dezember.(Drahtb.) In gemeinsamer Sitzung haben am Sonnabend die im Reichstag aus ganz Deutschland versammelten Vertreter des Christlich=Sozialen Volksdienstes und der ChristlichSozialen Reichsvereinigung den Zusammenschluß beider Bewegungen unter dem Namen Christlich-Sozialer Volksdienst beschlossen. Der Reichsvorstand setzt sich zusammen aus den Herren Bausch, Hartwig, Hülser, Kliesch, Kling und Simpfendorffer. Am Samstag abend trat die neue Vereinigung mit einer Kundgebung im Herrenhaus an die Oeffentlichkeit. neue polnische Kabinett Warschau, 29. Dezember.(Drahtb.) Wie am Sonntag aus dem Jagdschloß Spala gemeldet wurde, hat der polnische Staatspräsident die Ernennung des neuen Kabinetts Bartel bereits amtlich vollzogen.„Prosessor Bartel hatte sich am Sonntag früh mit der fertigen Ministerliste nach Spala begeben, nachdem die Zusammensetzung der Regierung am Sonnabend abend die Billigung Marschall Pilsudskis gefunden hatte. Im neuen Kabinett sind nur vier Ministerposten neu besetzt worden, während die übrigen in den bisherigen ## ieben. Die wichtigsten Ministerien sind wie Oigl beseßl: Aussprache in der Kammer Paris, 28. Dezember.(Drahtber.) #. Die, französische Kammer trat am Samstagvormittag in die Beratung des Flottenbauprogramms ein, d. h. des Gesetzesvorschlages über die Kiellegung derjenigen Kriegsschiffe, die zum Bauprogramm 1930 gehören und zwischen dem 1. Januar und dem 31. März des kommenden Jahres gebaut werden sollen. Der Berichterstatter gab einen sehr ausführlichen Bericht, in dem er die Notwendigkeit der vorgesehenen Bauten darlegte. „## Lause der Veratungen wies der Abgeordnete de gramm bin. d; deutsche Flottenbaupro: most. g“ deutschen Jehntausend a.. demühen musse. Die deuischen Zeymausenvronnenkreuzer hätten von den englischen Kreuzern der Nelson=Klasse nichts zu befürchten. Man müsse außerdem den Bau der 3000=TonnenUntersceboote noch weiter fördern, da sie allein zur zweckmäßigen Verteidigung des Landes geeignet seien. Lepgues antwortete, die französische Flottenbauprogramm vorsehe, entpxeche, den Bedürfnissen des Landes. Wenn Frankreich mächte; dann irrten sich auch eine ganze Reihe anderer Der Abschnitt des Flottenbauprogramms für 1930, der Pise erseh.. Connen neuer Kriegs. biesien 40 gggit“, wurde sodann angenommen. Bei lesen 20 U00 Tonnen handelt es sich um einen ZehntauTorpedobootszerstörer, sechs Anterseeboote erster Klasse und einen Unterseebootminenleger. Die Kammer ging sodann zur Beratung des Gesetzesvorschlages für die Eröffnung von Krediten zur Vertei digung der Grenze über. Der Abgeordnete Flaudin begreuge Frrantreiche. di Organisation der Ost. Faurs selte seischehen sei. Der Abdgeordnete Cmite sest, der nächste Krieg werde ein ausFeligungen aderstasig. Dader seien Grenzbe. Der Abgcordnete Boullaux=Lafont betonte, daß der Verteidigungsplan fertiggestellt sei. Die Ausgaben beliefen sich auf 2900 Millionen Franken, zu Simen Die Brbeitung kumen. Die Arbeit würde etwa fünf Jahre dauern. Der Fichtesstatter erwiderte, daß man sich über die Verteidigung einig sei, ebenso darüber, die Grubenzechen von sührung dieses Programp u. 91. Lapen. Die DurchOrogrums werde mit der Errichtung einer ununterbrochenen Feuerlinie zum Schutz der Grenze enden. Außer der fortlaufenden Befestigungskette werde man bewegliche Lager für Reservebestände In der Nachmittagssitzung gab es eine kurze Auseinandersetzung zwischen dem sozialistischen Abgeordneten Zurtin und dem Vorsitzenden des Heeresausschusses der g Fabri, wobei der letztere, um die Kammer zur Annahme des Gesctzesvorschlages zu bewegen, noch einmal auf die„deutsche Gefahr“ hinwies: Die Schutzpolizei, über die niemals eine Kontrolle möglich sei, stelle einen zweiten Heeresteil von 250000 Mann dar, die Deutschland seinerDeutschland könne mit seinen schnellen Transvortmitteln Bfische Deckung mässe. 000 Mann wersen. Die francholtenu muge gark genug sein, um diese Masse aufzu Aussprache über die Welibank " In einer Nachtsitzung hat dann die Kammer die Aussprache über die Interpellation zur B. J. J. abeschlossen. Die Vertrauensfrage der Regiejung, die mit der Abstimmung über die Priorität des Anrages Bonnet verhunden wierde wuerde ani t 716 traues Bonner vervunden wurde, wurde mr Sto gegen •1 Stimmen bejaht, so daß die Regierung eine mehrheit von 45 Stimmen erhielt. Der Vertrauensantrag Thomson wurde anschließend durch Handausheben angenommen. — Vor der Abstimmung beantwortete zunächst Finanzmininer a heron vor wenig besetzten Bänken die einzelnen Interpellationen. Nach einer eingehenden Darstellung der Ereignisse, die zum Doungplan geführt haben, erklärte er u.., das Hauptergebnis des Doungplanes sei es, die Kommerzialisierung der deutschen ermöglichen. Wenn auch die Rechte Frankes doch Jahlungsgarantien, die ihm bisher fehlten. Die B. J. J. werde ihre Tätigkeit der Geldpolitik eines jeden Landes anzupassen haben. Die Staaten selbst hätten keinen Einfluß auf is. B87 und diese Bedingung müsse erfüllt werden, Samtt die Reparationsfrage aus der Politik in die Wirtschaft übergeleitet werde. Auf einen Einwurf des Abgeordneten Bergery entgegnete der Minister, daß auch Poincare ein Befürworter des Doungplanes und der V. J. J. sei. Darauf erc Wort. Er erkl rung mit dem Vertrauensvotum vom Haag ihre Handlungsfreiheit behalte. Man könne nicht kommerzialisieren, indem man eine politische Ueberwachung Die Krititen g. 1. 2u F H, widersprachen nssch#tten gegen die B. 9. J. wilktsgluhen sich. Eine Einmischung der Regierung in die Geschäftsführung der Grandsseen steden. Die c; uu den dereits angenommenen blieben durch das Ginsnuv de tramösischen Regierung Rans von###r einspruchsrecht des Gouverneurs der Banr von Frankreich gewahrt. Diesenigen, die ein Einspruchsrecht des Bölkerbundes wünschten, vergäßen, daß man es stets vermeiden wollte, den Völkerbund mit der Reparationsfrage zu verquicken. if den Einwurf, daß man Europa der FloTacs., Amgtgs ausliefern wolle, entgegnete Turvien, die Ameritaner wollten nicht an der Leitung der Bank beteiligt sein. Die Regierungen hätten sich um die ameritanische Mitwirkung bemüht, um dadurch den amerikanischen Markt zu interessieren. Eine Kreditinflation sei burch die neue Bank nicht zu befürchten. Die B. J. I. böte dis wirtschaftliche Lösung, die man seit Jahren verlange: habe er alle mögNeue schwere Anruhen auf Samoa Jahlreiche Tote und Verwundele. London, 29. Dezember.(Drahlb.) aus Wellinglon sind in Apia auf in Meiher und ein wwetgee und zwei Eingeborene Polizisten gelölei Eingearene Eengevorenenpolizei wurden zum Teil schwer verletzt. Die gestelle marde Verichlen inzwischen wieder hergestemt wolven, doch mußten umfangreiche Vorkehrungen getrosieg werden, da die Eingeborenen auberordentlich erIm Jahre 1930 keine Polarfahrt Eine Erklärung der Aero-Arktis. Berlin, 28. Dezember.(Drahib). — Iim. Zusammenhang der lehlen Meldungen wegen des n 4 830 geplanten Polarfinges des„Graf Zeppeaun ernmuet der Vorstand der Aero= Artio: 927 G Sste ge der allgemeinen schlechten wirschaftlichen schlien ie früheag die Versicherung des Last. Nerüich fugzring unterzubringen, daß die von der W erungsfrage abhängigen geldlichen und technischen gemnäh wich Bitden Jahe 1930 richt.ehe Spebien für 9os ahl erästng; murgt gerechnet werden können. Erst sehzt erossnen sich günstigere Aussichten für Bie„uternaltonalek auf der„mder“ Eine angebliche Meulerei. tu. Berlin, 29. Dezember. Die kommunistische„Welt am Abeno; bringt in ihrer Sonnabend=Ausgabe eine Meldung über eine angebliche Meuterei auf dem Kreuzer „Emden“ während der Auslandsfahrt. Dazu wird von zuterrichteter Seite mitgeteilt: Es trifft zu, daß auf dem Kreuger„Emden", der vor einigen Tagen von seiner Auslandsreise zurückgekehrt ist, unter der Back die Inter. nationale gesungen wurde. Die Schuldigen sind von dem zuständigen Kriegsgericht in öffentlicher Verhandlung bestraft worden, und zwar zwei Mann zu je fünf Wochen Arrest, einer wurde freigesprochen. Von einer Meuterel oder ahnlichen Dingen kann bei der ganzen Angelegenheit nicht gesprochen werden. Politische Schlägereten in Verlin Berlin, 29. Dezember.(Drahtb.) In der Nacht zum Sonntag kam es in Berlin zu mehreren Zusammenstößen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. Bei einer dieser Schlägereien wurde der 22 jährige Nationalsozialist Bartoll aus Mariendorf durch einen Messerstich am Halse verletzt und mußte sofort ins Krankenhaus überführt werden. Als Täter wurden der Kommunist Paps und ein gewisser Berthold von der Polizei festgenommen und dem Polizeipräsidium zugeführt. Zu einer weiteren Schlägerei kam es in der Tauroggenerstraße in Charlottenburg zwischen Nationalsozialisten und Mitgliedern einer antifaschistischen Jugendorganisation. Dabei fielen Schüsse, durch die drei Personen verletzt wurden. Während einer der Verwundeten, der einen Beinschuß erhalten hatte, im Krankenhause bleiben mußte, konnten die beiden anderen nach Anlegung von Verbänden entlassen werden. Verlins sinanzielle Schwierigkeiten Weitere Sparmaßnahmen erforderlich. Berlin, 28. Dezember. Der Magistrat besprach in einer ißerordentlichen Sitzung heute nachmittag die Finanzlage der Stadt und die Ueberwindung der Ultimoschwierigkeiten mit Hilfe des Ueberbrückungskredits. An den Beratungen nahm der Oberpräsident teil. Er erläuterte seinen Erlaß vom 20. Dezember dahingehend, daß er sich in vier Punkte zusammenfassen lasse: 1. Solange die kurzfristige Verschuldung läuft, dürfen neue Ausgaben nicht übernommen werden; 2. der festgestellte Etat des Dezembers muß unter Verantwortung des Bürgermeisters unter allen Umständen eingehalten werden; 3. der Tilgungsfonds muß regelmäßig mit 5 Millionen Reichsmark monatlich gespeist werden; 4. auch vermehrte Einnahmen aus der Tariferhöhung solten in diesen Fonds abgeführt werden, falls sie nicht zur Fertigstellung begonnener Bauten unbedingt notwendig sind. Der Magistrat war sich mit dem Oberpräsidenten darüber einig, daß die Finanzlage der Stadt auch über den 1. Januar 1930 hinaus weitere Sparmaßnahmen erforderlich machen wird, um so mehr, als zurzeit bei der Geldmarktlage langfristige Anleihen nicht zu erwarten sind. Die Schuldenwtrischelt der Stadt Frankenhausen Weimar, 28. Dezember. Das Innenministerium hat einen Regierungskommissar für die Stadt Franam Kyffhäuser bestellt. Die dort herrschende Schuldenwirtschaft, die insbesondere in einer ungesetzlich großen Inanspruchnahme von Sparkassenkredite ein Geitonmwörder verbaltet " Bad Blaukenburg(Thüringen), 29. Dezember. Der Landwirk Breternitz aus Dittersdorf wurde Sonntag abend unter dem Verdacht, seine Ehefrau, die seit dem 13. Dezember verschwunden war, ermordet zu haben, von der Landjügerei verhaftet. ersten Vernehmung legle der Verhafteie ein Geständuls ab. Er gab an, seine Frau mit einem Ministerpräsident Innenminister Außenminister Kriegsministerium Professor Barte! 95 Karschall Pilsudski. Die radikalen Ender Der Kongreß der indischen Nationalisten erössuet. Lahere, 29. Dezember. Die erste Vollsitzung des gesamkindischen nationalistischen Kongresses ist nach Abschluß der einleitenden Ausschußzberatungen von dem Präsidenten Pandll Jawaharial Rehrn eröffnet worden. Nehru bezeichnete sich in seiner Ansprache als Sozialist und Republikaner und sehzle sich unter Ablehnung der Dominien-Statuts für folgende Programmpunkte ein: Kampf zur Erringung vollständiger nationaler Unabhüngigkeil: sofortiger Beginn des Boykolls der zurzeit bestehenden gesetzgebenden Körperschaften: Organisallon einer friedlichen Massenbewegung unter der Parole des Steuerstrelks. Verg Aelig uumchr Posti der Ve, Zezimpge hell durchfähren zu Können. Jsdr 1661 ui Der Vorstand der Aero=Arktis nimmt diese Gelegenheit wahr, ganz besonders der deutschen Reichsregierung, den Regierungen der Vereinigten Staaten, der Sowjelunion und den Regierungen von Norwegen, Dänemark, Trams, den Ssgaulstt sowie den Städten Fairbauks und Tromso, orn wissenschaftlichen Institulen, den Industrie= firmen und nicht zuletzt der Luftschiffbau=Jeppelin G. m. d.., die unsere Expedition moralisch und materiell bereits setzt so hochherzig gefördert haben, zu danken“. Die Byrd=Expedition findet eine Botschaft Amundsens Newpork, 26. Dezember. Gruppe der Byrd=Expedillon Axel-Heiberg-Gletschers das Nachrichriches —##### Amundsen vor sei1 vor 18 Jahren ers! Die geologische hal am Juße des tendepol aufgefunden, welner Ruckehr vom Pol vor 18 Jahtenerrichtese. In dem Innkbericht an Byrd meldete Dr. Gould, der geologische Leiter, daß unter einem Feisenhausen eine 20Liter=Kanne Reresin, zwei Schachlein Streichhölzer und eine Zinnbüchse mit einer Botschaft Amundseus enldeckt wurden. Die Bolcaft, gibi eine kurze Beschreibung der letzten Strecke der Egpevition und enthält die Erklärung, daß der Jor'cher vom 14. bis 16. Dezember am Südpol geweilt hal. Gould fertigte eine Abschrift des Berichtes an, fügle einen längeren eigenen hinzu und verschloß das Oepot in der gleichen Weise, wie es aufgefunden worden war. Neues Land am Südpol enldeckt. Oslo, 28. Dezember. Der Flieger=Kapitän Riiser=Larsen von der„Norwegia“=Expedition teilt mit, daß er zusammen mit Kapitän Lützow=Holm im Haakon VII.=Meer im Südpolargebiet zwischen Goatsse ar 2. Paderdoland ein neues Land endet hat, das in Besitz genommen haben. die beiden Piloten verließen die„Norwegia“ im Flugzeug und gingen auf einer offenen Stelle im Wasser nieHierauf begaben sie sich auf Skiern an Land, die norwegische Flagge und flogen dann zu ihrem Schwrter=Eidemuder=Westrurrpa Ueberall bedeutender Sachschaden Sturmtief über Europa Münster, 29. Dezember. Stapen zu.d Sonnabendnacht einsetzende orkanartige Mänster uden ganzen Sonntag über anhielt, hat in Manster und Umgebung schwere Verheerungen Weter“ haße TSchornsteine ge.. wd 20 Weier hoge Schornstein einer Gerreidemühle umgelegt. Auch ein großer Neuvau, der im Eisengerüst bereits stand, wuroe vom Sturm vollständig umgebrochen. Die an der viehergesege.. fe# Maner wurde völlig —gelgt. Personen wurden nicht verletzt. * Amsterdam, 29. Dezember. Ueber Holland wütet seit Waniten eung gee Sturm. Der schwedische Dampfer „ 1310 Tonnen groß, ist am Sonnabend bei der Ausfahrt aus dem Amsterdamer Hafen infolge des Sturmes gegen einen Pfeiler der Hem=Brücke gestoßen und gebracht. Bei Hoiel hat des Snacm ailtegd am in ein Dock N d# veort zut der Stucm eme Schiffsbrücke über die Maas zerstört. Die Schiffe liegen kreuz auf dem Fluß. Der deutsche Dampfer „Regoldstein", der von Portershaven nach Newyork abEZlenhperhisse. en um * Paris, 29. Dezember.(Drahtber.) In der Nacht zum Sonntag wütete in weiten Teilen Frankreichs von neuem ein ungeheurer Sturm, von dem auch die französische Hauptstadt und ihre Umgebung heimgesucht wurden. Nach 3 ee Bahesge.# nttammeen drBaumzweigen best. wurden mit London, 29. Dezember. An der englischen Südküste wüteten am heutigen Sonntag wieder sehr heftige Stürme. Von Deal aus mußten im Laufe des Tages die RettungsSwernstatgetehr an der schleswig=holsteinischen Westküße. „ 2 Lomburk, if, Lepember.(Drahtber.) Im Lause des Sonntagnachnilllugs hat im Kustengebiet und auf der Elbe erneut stürmisches wetter eingesetzt. Hamburg hatte is zu 33 Sekundenmeter Stärke zu verzeichnen. Die Deutsche Seewarte in Hamburg hat Sturmflutwarnungen An der schleswig=holsteinischen Westküste ist der Wasserstand 2 Meter üder normal. Im Elbegebiet Wasserstand, 2 Meter üder normal. Im Ell durfte sich der Wasserspiegel um etwa eineinhalb, auf der um etwa einen Meter erhöhen. Hamburg wird bei Höchstflut am Montag früh gegen 4 Uhr mit einem Wasserstand von etwa sechs Meter über Rull zu rechnen haben.— Ueber die Wetterlage teilt die Deutsche Seewarte mit: Seit Sonnabend abend war ein Sturmtief vom Atlantik her im Anzug, das über Schottland nach den Shetland=Inseln gezogen ist und feinen weiteren Kurs nach dem Nordmeer nimmt. Das Sturmtief hat den außerordentlich tiefen Kerndruck von 715 Millimetern. Da über Spanien ein höherer Druck herrscht, so entstanden starke Druckgegensätze über den britischen Inseln. Diese veranlaßten, daß atlantische Luftmassen mit sehr hoher Geschwindigkeit nach dem europäischen Kontinent geschleudert wurden, die Nordwestdeutschland im Laufe des heutigen Tages vassierten und am Nachmittag gegen 4 Uhr über die Elbe drangen. Die Flut der Westzuttglassen ist weiterhin nach Osten gerichtet und hat im Tause des Sonntagabend bereits die Oder passiert. Folgenschwere Anfälle Kranumsturz. Paris, 29. Dezember.(Drahtber.) Das schwere Unwetter, das während des Sonntags an der französischen Kuste wittete, hat in Le Havre einen schweren Unfall gs shabt, Der furczibone Sturm kürzte einen in sen stehenden Kran um, der auf einen Schleppdampfer Der Schleppdampfer sank sofort und### drei Menschen mit sich in die Tiese, die nicht werden konnten. An der Küste mußte jeder Schiffsverkehr eingestellt werden, und alle Fernsprechleitungen setzten aus. Hauseinsturz. „Lesten, 2. Dezember. Nord= und Mittelengland sowie das Kanalgebiet sind am Sonntag erneut von hese tigen Stürmen, begleitet von starken Regenfällen, heimgesucht worden. In Mauchester stürzte ein Haus ein, wobei zwei Persouen getötet und vier Personen leicht verletzt wurden. Der Sturm hat ein ganzes Dach abgdecht, das, mit großer Wucht auf das Haus, insbesondere die Vorverfront, zurückstel. Durch die starken Regengüsse P die Themse erneut stark im Steigen begrissen. Der Schiffsverkehr im Kanal weist große Verspätungen auf. Der Flugverkehr nach Paris mußte eingestellt werden. Orkan über Belgien —“ Brüssel, 29. Dezember.(Drahtber.) In ganz Belgien wütete am Sonntag ein gewaltiges Sturm, wie man ihn seit langer Zeit nicht erlebt hat. Aud allen Teilen des Landes werden schwere Sturmschsden gemeldet. Das Dach der Sankt Gudula=Kirche ist zum größten Teile abgedeckt worden. Im Walde von Soignies bei Brüssel hat der Sturm zahlreiche alte Bäume entwurzelt. An vielen Stellen sind die Telegraphenstangen auf die Gleise gestürzt und machen jeden Verkehr unmöglich. Das schwer# Steinkreuz auf der Kirche St. Henri in Brüssel ist herabzestürzt. Eines der Türmchen der Kirche in Gosselies be# Charleroi wurde vom Sturm glatt abgerissen. In Mouscron wurde ein Arbeiter von einem Klavier erdrückt, das er auf einen Rollwagen geladen hatte, den der Sturm um stürzte. Ueberallher wird gemeldet, daß Personen durch herabstürzende Schornsteine und Dachziegel verletzt wurden. Die Feuerwehr ist dauernd unterwegs, um die Strahen frei zu machen. In den Häsen von Antwerpen und Ostende wurden viele Schiffe beschädigt. Erst gegen Abend legte sich der Sturm. Nummer „Weihnachten zwei Theaterbille gel, zum Feste Neese machen la ihr Weihnachten um. Wenn Sie irren Sie. Aber Nase ist sein Hin Das ist ein gutbürgerlichen Dinge hört man die große Mode Spezialchirurgen, Frauen zu versch geben Himmelfah es, freischwebende Dr. Josef, de „Nasenheiland“ h Operationz Nachahmer gefun diesen Künsten v# erzählt sich gern Frauen Verlins Bantiersgattinnen einen Beruf hat. Parafin eine grie Vis 4 Vis das etwas Gespenstisch von der man weiß tem Wachs. Falte straff angezogen „überflüssige". Tei natürlich Narben geht, so werden a mis die Fettpolste ausgeschnitten un genäht. Ueppige knospende Backfisch Hinter solchen pei mehr als die liebe um den Mann. S den, den man schor müßte man einmal operierte„Jugend“ von blenden und bl dungen in den durt milien? Gibt es m durch den Chirurg Kann der Arzt au Haltung, das sinken Seitdem wir die die Frauen überhau Arzt gerade an jug heute die Schneider: So haben sie i dem Westen. Haben ein sparsames Weih den Leuten" ist? U. Semmering und na Es gibt eben in di waltige Schicht von unabhängig von Ko Fabrikdirektoren mit tende Angestellte, di neuen Mittelstandes, recht erhält. Wie brüchig die nachdem in dieser W ter Geschäftsai Geisteskranker, wie unter die Vormundse den— die Selbstve gehoben. Wenn es so wissen, müßten wir wir nicht alle hinaus vormundung zu oppo sinnigen fragen. Aber Eingriff des Oberpr waltung wird allgen funden. Man erkennt lin über ihre Verhält an dieser Stelle unst „Se bo nicht wiede enn nichts sehlSie kü den er ent sie besorgt. „Na 11 und einen den Weg von Nella. „Nein!“ iech vissige Stre Zähne, so er, in ein allzu sehr habe. „Wie ge desser sei. solut keinen Zlutne: Sa: du dich da Tochter im „Sei nid „Aber, getanzt!“ „Sie ist Elsobeth. „Ich hätt ich hätte sie zu kommen. Elisabeth terten dabei. daß sie unre „Nimm Neue Slepet nun kannst 5 der Back die Inter. ldigen sind von dem er Verhandlung bezu je fünf Wochen Von einer Meuterei ganzen Angelegenin Verlin In der Nacht zum ece hrige Nationalsoziah einen Messersofort ins Krankenburden der Kommuold von der Polisidium zugeführt. m es in der Tauschen Nationalsoziastischen Jugendorgauch die drei Pereiner der Verwunhatte, im Krankenn anderen nach An87. viertgtelten forderlich. at besprach in einer ttag die Finanzlage Ultimoschwieingskredits. Oberpräsident 0. Dezember dahinnmenfassen lasse: 1. äuft, dürfen neue n werden: 2. der unter Verantworen Umständen ungsfonds muß monatlich gespeist aus der Tarifeführt werden, falls Bauten unbedingt berpräsidenten darst auch über den 1. urmaßnahmen mehr, als zurzeit sen nicht zu erwarRummer 304( 2. Blatt heit mministerium hat r die Stadt Frandort herrschende einer ungesetzlich issenkrediten Einleitung eines den Ersten ehaltet ), 29. Dezember. urf wurde Sonnfran, die seil dem ordet zu haben, le der Verhaftete Frau mit einem Jeb g r nimmt. Das t Kerndruck von n höherer Druck gensätze über n, daß atlaner GeschwinKontinent stdeutschland im am Nachmittag Flut der Westerichtet und hat der passiert. We schwere 1 der französischen schweren Unsal stürzte einen im Schleppdampfer ofort und ri### iese, die nicht iste mußte jeder sernserechteiturpittielengserd erneut von dese senfällen, heimein Haus ein, vier Personen sanzes Dach abs. insbesondere ken Regengüsse Sesrissen. De sparungen auf. it werden. (Drahtber.) an geneiltee #rlebt hat. Ans SturmichlS,Kohnel Herewanzeiger und Benlung Werimer=Sruf Montag. 30. Dezember Saodt muter Knratct.— uentg. useuheland— Aepantent Sczhchetn.— Oi. Weshachene.— Kd an Velizen Abend.— Thescher und Anamaletz.— Ote rolle der Kate Dorsch.— Applausftürme im Theater des Westens. Berlin, im Dezember. hr Weserachien sen. For zwotausend Märker. Die nräigt um. Wenn Sie denten, daß sie mite der: Rase ist sein Himmelreich.“gen Sichitegtlichen Büiner Siammisch imn Besten. Saiche erzählt sich gern und laut, welche von den berühmten straff angezagen wird und dann unter den knospende Backfische aus. n0ge wväter wie perierte„Jugend“ auf sie wirkt— ob Mußte sich Berlin, das zwei staatliche, niemals regulär ausverkaufte Opernhäuser besitzt, den Luxus eines eigeSebr'c Pder Opernhauses leisten, das im Sie iamensten Se#esonen Zuschuß kostetr Rutzten wir die teuersten Kapeumeister und Primadonnen engagieren, wo wir jetzt in Gefahr, gerieten, zu Sylvester dem ärmsten städtischen Burodiener das Gehalt nicht auszahlen zu köndag Fädtischen don mus der Etats, der nun mühsam ausbalaneiert werden muß, indem man den Straßenbahnfahrschein um fünf Pfennige verteuert. Das kostet für jeden einzelnen Fahrgast im Monat schon drei Mark mehr. Das sind zwei Ki„gesuche, weniger— die bisherige Verschwendung wurde auf Kosten unserer kleinen Daseinsfreuden betrieben, die wis zun nschränken müssen. Denn der elektrische Strom und das Gas werden auch verteuert. am Flügel spielt. Und ehe er im Auto vom Ostbahnhof, nach der Kantstraße brauste, war man schon nei im erfolg des dritten Aktes... Der Berliner Gär. 7,5 Millionen=Nachtragsetat der Stadt Vortmund Vor einer empfindlichen Erhöhung der Steuern? Wir berichteten kürzlich daß die Verwaltung der Stadt Der Enppurt liag. Der ennbuti tiegt jetzt vor und sieht, wie die.=W. Z. berichtet, eine Mehrausgabe von 7573 400 RM. vor. Von diesen sollen 5248000 RM. durch Steuern gedeckt und 2325 400 RM. auf das neue Rechnungsjahr 1930 übernommen werden. Die Stadtverwaltung Dortmund ist die Berufsvertretungen mit dem Ersuchen herangetreues un der Vorlage Stellung zu nehmen. Man darf anabig—ect dies heabsichtigte Mehrbelastung der Steuerzahler nicht ohne lebhaftesten Widerspruch bleiben wird. Dem Vernehmen nach dürfte die Finanz= Fih-hetrassene Kreise führen; dabei wird vermutlich das den#und He soiorigeschtsbehsr. Ge m##, tädtischen* swangsweise neberwa: chung err stabtischen Haushaltes verlangt werden.— Im einzelnen sieht die Vortage vor: . J. F###4- Dortmund eine Erhöhung des Wohlmuau shaftes durch Unterstützungen in bar von 3 Miuionen Mark und durch Ausgaben für Kleidung, Kohlen Kartoffeln, Lebensmitteln, Arzt= und Arzneikosten, Franken:, Siechen= und Waisenpflege von 3 832.500 RM. Ferner einen Betrag von 700 000 RM, für Beteiligung an müßte man anmal die Männer fragen, wie solche von blenden und blufsen lassen. Gibr es weniger Ehescheigurch den Chirurgen um zehn Jahre zurüichatert st) kann der Arzt auch den welkenden Gang, die alternde Haltung, das sinkende Feuer der Augen korrigieren? Seithem wir die Mode der langen Röcke haben, sehen überhaupt wieder älter aus— was gestern der Arzt gerade an jugendlichem Aussehen eingeholt hat, hat Prie ie Sechgeden sdon vicher wrnichet. Pesche Re eches eic e eche Semmering und nach dem Riesengebirge wieder überfüct. walige Schicht immer noch eine geumabhängig von Kansuten Verdienern, deren Eintommen von Konjunkturschwankungen ist: Bank= und mit hohen festen Gehältern, Syndici, leitende Angestellte, die ganze Schicht eines sehr gehobenen wezer, Pittelstandes, der die blinkende Fassade Berlins aufWie brüchig rachden in deser Woce die Reichshauptstadt unGeistestranh saufsicht gestellt worden ist. Wie ein Seistcottänter, wie ein leichtsinniger Sohn ist Berlin unter die Vormundschaft des Oberpräsidenten gestellt worer— die Selbstverwaltung unserer Finanzen ist aufgehoven. Wenn es so etwas gäbe wie ein öffentliches Gealle zu Tode schämen.„Müßten alle hinaus auf die Straße, um gegen solche Behnnigen fragen, arer. u ein. a FreiEineriff Jod=Fretorgeneu keiner denkt daran, sondern der Eingriff des Overprasidenten in die Berliner Selbstverhonden“ Man. Strafe emp. Ihar stan Friennt, wie wahnsinnig die Kommune Verlin uper iynr Verhältnisse geleht hat. Ich habe manchmal an dieser Stelle unser böses Gewissen zu wecken gesucht. #„Der Fimplizisimus“ hat neulich ein bitteres Bild geunersie drei Brüder Sklarek sitzen im Pyjama im Untersuchungsgefängnis und fragen:„Wer wird diesmal für den Berliner Magistrat das Christkind spielen?" Ahnicht wie sehire dur auu.. 4Sie Llauben mwt, wir seyr, ver zrall Stlarek unser Geschäft nieder: Krauten;, Siechen= und Waisenpflege von 3882500 Rm. Sreisen der alhestrie a. i 9 aus den der Kapitale2u „Inotasse und des Handels den Direktoren noch eir Miyie###nng des 8. C. V. Schledich Unternehmungen und den Angestellten in ähn von na für lausende Zinsen, auch lichen leitenden Positionen ein Weihnachtsgruß in Gestal: auzunehmenden Schulden. sichsen man sich en 99s in Besem Jahne deri ge nichts Schlimmes dabei. Aber sino gar keine solchen Präsentkörbe mit Ingper und Hennessy mehr bestellt und verteilt Korruption fängt mit der ersten Zigarre neulich Regierungspräsident Dr. Friedensburg in einenz Portrag gesagt. Nun hat man erst recht Angst vor der hoyeren Stufe eines Delikatessenkorbes... Stadt. Im Sprechrohr riefen sie Be3,#e, Fassade ist, hat sich jetzt ergeben, bieset Woche die Reichshauptstadt un„Was haben die Erwerbslosen zu Weihnachten?“ Ran befürchtese du doden siel“ nicht nur ale sautal Paunderungen. Es erwies sich blöstlich zisch das u; sziat, sondern auch als polizeitechnisch prakder Dunkelheit Pe. Göham gesgig ungesähr bei Einbruch wor auf g Suuen gerchiossen hatte. Die Schupo dem Posten, jeder Demonstrationszug war von bewaffneten Lastautos eingeriegelt. Bitteres Weihnachten. tlagen war, Jacht, wen gen der Verlir mgigon das andere Weihnachtsvergnügen der Berliner: ins Theater zu gehen. Zu Weihnachten geht ins Theater, wer sonst das ganze Jahr nicht geht, man sah ein ganz anderes Publikum als sonst im Parkett. Da lachten wir über Guido Tielscher, der in der Komischen Oper mitten ins Berliner Amanullahabenteuer hineinplatzt. urnold und Bach haben mit„Hullah di Bullah“ einen Schwank geschrieben, der den Amanullah=Besuch zu einer wahrhaft lustigen Zeitsatire verarbeitet. Unser dikder bei dieser Gelegenheit aus Versehzen Seises gisck An ser geri“ Dersch st imnmer wicher ein Ses Schitendariten eine ganz große Starbesetzung, Leo Schutzenoorff von der Staatsoper gibt den russischen watischen=Shserinstenene 10e stive Leistung. Den problematischen Oberleutnant singt Carl Jöken von der Staatseper einer der wenigen wirklich begnadeten Ritter vom houend Hssi Oswast.. Zimsiehsh eines Tauber. Reizend Osst„Obwulda, der Fumnehlung von gestern, die sich ganz, intensive Sprechschauspielerin entpuppt, ein großer Gewinn fur die Operette. Die Premiere war ein SenGilbert ist nie so kostbar gespielt urkonnte er nicht viel davon sehen. Er tkitt nämlich in diesem Monat am andern Ende der Stadt, im Plazavarieté im Osten auf, wo er auf der Bühne seine alnoch eine Million marr für laufe von neu aufzunehmenden Schulden. „#.#### die eingemeindeten Ortsteile muß rin Feyibetrag von 2040 900 RM. gedeckt werden, der sich folgendermaßen zusammensetzt: Landkreis Hörde 928 717 RM. (Dortmunder Anteil) Aplerbeck 235077 RM. Terohosen 100765 RM. Schüren 122 103 RM. Sölde 97 745 RM. Wellinghofen 141 391 Syburg 12944 RM. Kirchhörde 242028 RM. Barop 160 130 RM. .715000 Mark, 2. auf die Nachsorderungen, die der prenpische Staat mitten im Haushaltsjahr in Höhe von 800 000 Sax„lür die Polizektosten für die Jahre 1926, 1927 und Tisch des Hauses gelegt habe, und 3. auf das Ueberschreiten des Wohlfahrtshaushalts mit mit voraussichtlich 500 000 bis 1 Million Mark. Die Stadtrchilgen Zode eingegent dud sie die Politzeklosten in der ruhnigen Hoyr eingesegt sehen wollte, daß aber die Stadtverordneten ihr nicht gefolgt seien in der Annahme, die VerDie Frndnse—ile Rüchagen“ schassen. Edenso habe der Wchliahrise die Steigrung der Wohlfuhtimusten rechtgegeben. Aber auch hier hätten die Stccg on Paushaltsverhandlungen rund 920 000 Mark abgestrichen, und zwar auf das Gutachten der 2272 He##elskammer hin, die als zuständige bssentliche Körpersun, der Wirtschaft die Wirtschaftsentwicklung des Jahrer opumistischer beurteilt habe als die Stadt. Der Fehlde#reg von voraussichtlich 3½ Millionen Mark romme also überraschend nur für die, die die der Verwaltung seinerzeit nicht gelten lassen wollten. Ein Kind nulerm Weihnachlsbaum verbraunt. .„“ Münster, 29. Dez. In der Allenburger Mädchenschule bei Burgsteinfurt kam die in einer Weihnachtsseier als Engel auftretende zehnjährige Traute Kresse mit einem leichten Gewande dem brennenden Tannenzunahe. Im Nu stand die Kleine in Flammen. Odwohl Hilse sofort zur Stelle war, hatte sie schon so schwere Brandwunden erlitten, daß der Tod kurge Zeit später ein## Misheim= Kohr, 29. Dez. Das k. Tehesopfer des Möl. permer Lisenbahnunglücks. Am 1. Weihnachtstage verschied olischen Krankenhaus der beim Heissener Eisenbahnunglück verletzte Johann Flores aus Oberickhoven bei Rees. Somit hat das Eisenbahnunglück vom 19. 12. bei Mülheim sein 8. Todesopfer gefordert. Summe: 2 040900 RM. Alt=Dortmund ergebenmen mit den Autgaben für 7573 400 Km.n die genannte Gesamtsumme von „Die Deckung dieses erhöhten Zuschußbedarfs soll erwie erwähnt, in Höhe von 5 248000 RM. durch erhöhte Steuern, und wpar: 9 1. Degt, senerr ges. Feschläge zur Grundvermölichen Kristen, wosen dir goch Ortstellen und beiten Fristen, Wobei der Zuschlag zwischen 175 und ge Prozent schwankt. Beabsichtigter Ertrag 609.000 2. Durch Erhöhung der Gewerbesteuer, a) Gewerbeertragssteuer für die Monate April 1929 8is. M2äzs. 1930: 750 Prozent Zuschlag. v) Gewerbeloynsummensteuer für die Monate April bis Dezember 1929: 2100 Prozent Zuschlag; für die Monate Dezember 1929 bis März 1930: 4800 ProIm Jahresdurchschnitt also 3000 Prozent. „Die Gewerbeertragssteuer soll 1 965000 RM, die Gewerbelohnsummensteuer soll 2674000 RM. mehr erbrinMeßr) Pirgrg##,#s. ich, der, Besamtsehlbetrag durch ##ausgaden dei anderen Haushaltsnchmen noch Steuereinzu erbößen drecht veitere swei Millionen RM. Millionen=Fehlbetrag auch in Bässeldorf Kweihrer der Liede Roman von J. Schneider=Jörstl. (Nachdr. verd) (23. Fortsetzung.) „Sie hob beide Arme.„Was soll ich tun, wenn du einmal „Wony „ichie eciad; wie heute um meine Rückkehr betest, kann mie machls sehlen,“ sagte er ernst. Sie küßte ihn und war glückselig über den Riesenappetit, „Hast du denn nichts gehabt?“ meinte —.-Na und obl“ lachte er.„Scherereien an der Grenze einen Bahnwärter, den der Blitz gestreift und uns auf von Peste gsworsen hat, und heimzu eine Portion Grodheiten „Nein!“ rief sie entrüstet. doch, doch! Wir haben uns abgerauft wie ein paar Illier Straßenköter. Weißt du, so:—“ Er zeigte alle r. in#s doß sie hellauf lochte.„Glaube es nur!“, nickte allin### belegtes Brot schauend, od Elisabeth auch nicht sehr mit dem dazwischengelegten Geräucherten gespart „Wie geht es Annemarie?“ hm!— Renkell sagte mir, als ich zurückkam, daß es solut keinen Spah.Pstung ist se eine Sache. Verträgt ab. „Blutergiftung!“ wiederholte die junge Frau entsetzt. zu dich#. Er ließ sich ein drites Glas Tee geben.„Kannst Tacht# da hineindenken? Die Mutter zanzt, während ihre Tochter im Sterben liegt.“ nicht hart, Georg! Sie hat es ja nicht gewußt.“ getamzise“ 41s sie es wußte, hätte sie ganz gern weiter. Esiadiß“ ader doch heimgesahren mit dirl“ verteidigte ich Häte Aut“ ihr es auch nicht geraten, zu bleiben. Bei Gott, i, Flle sie geschlagen, wenn sie sich geweigert hätte, mit mir zu rommen.“ terten hased caltete die Nachtompel ein. Ihre Hände zit. ### 5 dabei. Od er sie auch schlogen würde, wenn er glaubte, uß sie unrecht tne. ##-Rimm das Zeug weg, Liesl!“ gebot er und strich die scue Steppdecke mit den großen Vierecken glatt.„So, und in kannst du mir noch einen Kuß geben. Wecke mich rechteldorf, 29. Dez. Aufgerüttelt durch die Weihnachtshilßen des. PLewilligungsparteien in Höhe von 210000 Mi. nanaoueschuß fir 9 vermalting iager die Weihnachtsbeihlsen, teilt die Stadt. verwattung jegt mit, daß das Haushaltjahr 1929 ½ Millionen Mark abschließen werde. Er sei zurückund 1927 in Höhe von insgesamt F6i49, daß ich die Sprechstunde nicht verschlafe. Guten Morgen, mein Mäuschen.— Wundere dich nicht, daß ich ledher Lähte ig. S..=Tenkell zu Annemarte gesagt. 3ch rich was Scönes nicht gefunden, ich bin so gar Das letzte war schon unverständlich. Er schlief bereits. Elisabeth bog sich über ihn, betrachtete sein scharfgeschnittesanm und fiale dach gnsen Ecen an Stirn und Rund, nomeniag, wum nur das eine einzige: ste kaebte ihn Mittwoch, den 1. Januar 1930. ): Morgenkonzert. M. Elkan: Neues aus der Esperantobewegung. uebertragung des Geläutes von St. Gereon, Köln. Katholische Morgenfeier. Geimm. imn nördlichen Sadameria. torschuns 25 Per Walter: Crnst Varlach, der Bildhauer : Mittagskonzert. ): Meister v. Fhein Dr. A. van Nüh: Schachtust. Pashecher Senicn ir. Scnack. ): Die Stande des Arebeiterg.: Lesperkonzert. Ligad, Steim: Verichte aus Amerika und ans ): K l e i n e K o s t b a r k e i t e n d e r W e l t l i t e r a t u r. : Sportvorbericht. Seg achent Mahn e üüber en Sportberiche. Vericht über das geistige Leben, hl. bis 24: Nachtmusik und Tanz. ): Meister des Jazz. Donnerstag, den 2. Januar 1930. Leibesübungen. Morgenkonzert. Schallplattenkonzert. Wschanische Musik. : Mittagskonzert. Funkwerbung: Ratschläge fürs Haus. ). Die Welt im Thach. Beigertongert. Iu den Kraterhöllen des Mount Wso. Dr. Sperber: Gutes Deutsch. Veltpterschaftisch, detnermnam: Spansg. ): Röselsprung. Iwöif „Musi von Hans Chert.— Secder v. Kurt „Meldungen, Sportbericht. bis 24: Konzertübertragung. Hrechenden Ja. en Nela mickte ein vtelber. sebergänzenden Deu war se mit Reichmamn alein. Die grschend gis Kindes standen weit ossen und forschen auf ihnen beiden. Nella empfand beinahe Sezliommen iob se u J. 85#eichmann hinüber und atmete auf, als Annemarie die Lider wieder sinken ließ. sagte Im Herrenhaus von Regenbach lastete drückendes Schweigen. Annemaries Befinden hatte sich verschlechtert. Als Reichmann gegen neun Uhr vormittags kam, zuckte er die Achseln und machte ein ernstes Gesicht. Renkell stand blaß und mit tiefen Ringen um die Augen am Fenster, gegen das der Regen klatschte. Nella saß vor dem Bett der Kleigen,und sah schweigend in das stieberglühende Gescht des „Ich werde Ihnen eine Schwester besorgen!“ sagte Reichmann, wöhrend er den Verband erneuerte. „Nein!“ Renkell schrak auf, als seine Frau dieses Nein rief. Er trat zu ihr und strich freundlich über ihr flimmerndes BlondB9s5.,-derr Zoktor Reichmann meint es nur gut, mein Liedes. Die Pflege würde dit, zu sehr anstrengen. Auch wenn ich mich mit dir in die Nachtwachen teile, kannst du das nicht leisten. Du bist derlei nicht gewöhnt!" „Dann werde ich mich eben daran gewöhnen!“ Reichmann sah für eine Sekunde zu ihr hinüber. Wie bleich sie war, und diesen eigenen Zug um den Mund. Um Jahre gealtert, stellte er fest. Annemarie bewegte sich unruhig hin und her. Reichmann wollte ihr eine etwas bequemere Lage geben. Nella schob ihn betseite und bog sich über das Kind. Gien u michl— Baierite jell kommeni“ Rang es ans dem Ein tieses Rot auf den Wagen, machte sie Renkell Platz. Als die Kleine die Augen schloß, flüsterte Nella ihrem Mann zu, er solle sich zu Bett begeben. Das Kind würde sich rasch sie gewöhnt haben.„Bitte, nun gehe auch, Ferdinand! 39., werde dich sofort wecken, wenn es schlimmer werden soulle!“ mahnte sie dringend. Ihr die Hand küssend, zögerte er noch, ihr zu willfahren. „Sie haben wirklich Ruhe nötig,“ stimmte Reichmann dei.„Die ganze Nacht in den Kleidern macht schrecklich müde!“ Man sah, Renkell entfernte sich ungern. Immer wieder „Bist du wirklich gewillt, sie allein zu pflegen?“ Reichmann im Flüstetion. „Ja!“ aue— Schte brisia aufs pünktlichste defolgt werden. Ich müßte sonst jede Verantwortung ablehnen!“ sagte er, den Fiebergrad notierend. werte Geschipf wie u in se berachtend. geshsr- dam es alg. desist nach einen Neh von Brülcht, „Nur von Pflichtgefühl?“ Sioße aus sihrem Mund. ren ae Titgo sie an, aber site wandte sich ab und neigte sich über Die ihne in die nachen Hallen au eiu Dund und brichte Er kraate, od er aeden Puen res heidenen Morgentlielter. Er fragir, oo er gegen abend nochmals kommen solle. „Erst gegen Abend?“ entfuhr es ihr. Sa haohenr 8 früher da bein.:“ 15. Dam kom das tonlos lähmende Schweigen, das sie dor loorrankes Kind umsing. Durch die hohen Fenster das düstere Grau eines Spätsommertages. Eintönig rieselte der Regen von dem Schiefer des Daches, tickte von den Bäumen und Sträuchern und sprühte gegen den weißen Tie, der Paxtwege. Rella hatte das Gefühl, als müsse ste an erwas ersticken, und sie sand nicht, was dieses war. Grenzenlos elend und verlassen kam sie sich vor. Ich ertrage es nicht, es ist unmöglicht schrie es in ihr. Sie wollte Mann wecken, aber ein Blick auf die Uhr lehrte sie daß er erst knapp eine halbe Stunde der Ruhe Stilleliegen sollte se, halte Reichmann eingeschörft. Ack schn. Ses unr e. 13 Wr=cdt. Ein Renderl und rann en Ser eaie aich ashen eimnseunchen Praen er Soschenaun Segsien s. ueni ui. Nach donn dur Johr geliebien zu warten, lag in so weiter serne gr Suge nach dem erten Halszahr zu den Vermisten. #er as ien Toten. Ce vur iher heute uch ein Risel, uie Durcheinander der Prienstahre hühen konote ##cheugnber der Krugsfahre slugen ronnte, Gin und diesem fürchterlichen Allainuuch dom Poie. sehe müd,“ sapgte de Muter lebenol. Dann hob es sich wor „ Dr Köpschen sank gehorsam purüc. „Bitte den Papa, daß er zu mir kommt.“ der! Die Mama ist ja ohnedies immer bei Jad ihn rchen! birl“— bückte er nach Annemarie und neigte sich derob, nach ihren Jugendt Dag Sehnen Nächte Tuum stur Akemzigen zu banschen, Shon an der Tür, wandte er sich Sein Weib zu sein, der Gipsel sher Pod mehrmals um und dat dringend, ihn spätestens nach einer: Ihre erste Ehe wor ein Irrtum gewesen. hatte vom gegolten. Wünsche. #ewcsen. Alis Attestes lieb!“ kam es der Fabrkk. Auch Franz, der Chauffeur, (Fortsetzung folgt.) Aus dem Heimatgebiel Der Mord an dem Spielkameraden Die Lommenele Ontichsltengtekten erammatlschen: 3n den Die Pressestelle des Landkreistager teilt mit: Eeschasanz der Reichoregierung sTr der Müller, sowie auf der Tagung des Deutschen Das Verbrechen eines Lehnjährigen durch Industrie= und Handelstages ist auf die Notwendigkeit einer Gesundung der Kommunakkredite und der Kommunalfinanzen hingewiesen. Die kommunalen Spitzenverbände haben sich schon vor einiger Zeit mit diesen Fragen grundsätzlich bebeschlossen, die auf diesem Gebiet ir M Pu eine Selbsthilse=Aktion einleiten. In folgerichtiger FortEhrung dieses Gedankens stehen setzt die technischen Durchführungsmaßnahmen zur Aussprache. Als Ausweg aus der bedrängten Finanzlage ist in letzter Zeit auf eine verstärkte Staatsaufsicht vielfach hingewiesen worden. Der Landkreistag steht wie die übrigen kommunalen Spitzenverbände auf dem Standpunkt, daß kommunale Seibstkontrolle und kommunale Selbstbeschränkung ein besseres und wirksameres Mittel darstellen. Er steht in der Forderung nach einer verstärkten kommunalen Aufsicht nicht das geeignete Mittel. Ihm scheint vielmehr die sachSce. Zusammenarbeit der Beteiligten desser und sicherer zum Ziele zu führen. Diese sachliche Zusammenarbeit der Beteiligten muß al#erdings auf paritätischer Grundlage erfolgen. Der solidarischen Haftung, die in den gemeinsamen Garantie=Verdänden begründet liegt, muß eine mitbestimmende Einflußnahme auf der Grundlage der Gleichberechtigung gegenüberstehen. Der Vorstand des Landkreistages hat sich infolgedessen erneut mitt der technischen Durchführung beschäftigt. Er macht seine Teitptrkung Ldovon abhängig, daß in den entsprechenden Ausschüssen Landkreise und kreisangehörige Gemeinden vertreten sind. „Der, Landkreistag sieht in der wirksamen Verhinderung einer Weiterverschuldung das Kernproblem der ganzen Aktion. Die gemeinsame Entscheidungsbefugnis über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel muß daher so ausgeschaltet werden, daß eine wirksame Garantie gegen Weiterverschuldung geboten wird. Nur in der Verwirklichung dieser Garantie sieht der Landkreistag die Möglichkeit zu einer vollen Mitwirkung bei der Lösung dieses für die Kommunalfinanzen so wichtigen Problems. * Personalien des Amtsgerichts. An Stelle des zum Amtsgerichtsrat in Herne ernannten Hilfsrichters Amtsrichter Groene wurde der Gerichtsassessor Aßmann aus Lüdenscheid, zurzeit bei dem Amtsgericht in Lünen, zum Hilfsrichter ernannt. Illggrichricht drr Poelgel= Hauztmache vom N. 12. 12. Ein Zugmaschinenführer wurde angezeigt, weil er nicht im Besitze der erforderlichen Papiere war.— 7 Personen meldeten sich obdachlos und wurden behervergt.— Ein Kraftwagenführer wurde zur Anzeige gebracht, weil er das Zeichen des Verkehrsbeamten an der Unterführung(Hagener Straße) nicht beachtete.— Wegen Befahrens einer Einbahnstraße in verbotswidriger Richtung wurde ein Motorradführer angezeigt.— Zwecks Verdüßung einer Haftstrafe wurde eine Person eingeliefert. Jast 100000 Arbellslose in Westsalen=Lippe. Das Landesarbeitsomt Westfalen berichtet über die Lage auf dem westfältsch=lippischen Arbeitsmarkt in der Woche vom 19. bis 24. Dezember 1929: Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung und Krisenunterstützung stieg in der Woche vom 19. bis 24. Dezember in dem im Lause dieses Winters noch nicht erreichten Umfange von 11 296(in der Vorwoche 7506) auf insgesamt 94 477(in der Vorwoche 83 181) weiter an. Davon entfallen 86.091 (in der Vorwoche 75 158) auf die Arbeitslosenversicherung und 8366(in der Vorwoche 8023) auf die Krisenunterstützung. Trotz der starken Zunahme ist die Differenz, die sich aus dem Vergleich mit dem gleichzeitigen Stande des Vorjahres zu Gunsten dieses Jahres ergibt, größer geworden. Es werden zur Zeit 35 239 Hauptunterstützungsempfänger (in der Vorwoche 31 536) weniger als zur gleichen Zeit des Vorfahres unterstützt. Auf je 1000 Einwohner entfallen in Westfalen=Lippe 18,3 unterstützte Arbeitslose, von denen 16,7 aus der Arbeitslosenversicherung(in der Vorwoche 14,6) und 1,6(in der Vorwoche 1,6) aus der Krisenunterstützung unterstützt werden. Im Reichsdurchschnitt entfallen dagegen auf je 1000 Einwohner gegenwärtig etwa 30 Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung und Krisenunterstützung. * Turnverein„Jahn“, Iserlohn. Wieder geht.:.njahr zu Ende; damit das Fünfzigste des vorgenannten Vereins, reich in seiner Abwicklung im L ereinsleben und auf turnerischem Gebiete. In der Turnerwelt und der Bürgerschaft ist es bekannt und bereits historisch: der Turnverein „Jahn“ begeht am 31. Dezember an der mit ihm seit 50. Jahren verwachsenen Stelle auf der„Alexander höhe" seine Stloesterfeier. Bei dieser Gelegenheit zeigt sich das Programm aller Abteilungen. Alle Riegen sind bereits der urbeit, von den jüngsten„Knirnsen" bis zu den„Alten“, dazu Turnerinnen und Munnerturner.(Siehe Inserat.)(Siehe (Nachdruck verboten.) Die Photographie, die diese unsaßbare Nachricht begleitete, zeigte das Porträt eines zehnjährigen Knaben, eines jener lockenumrahmten, sanften und vertrauenden Gesichter, bei denen leicht Begeisterungsfähige prompt: „Was für ein Engel“ auszurufen pflegen. Aber auch für den nüchternen Beschauer sprang aus diesem Kinderbildund ein wenig Schalkhaftigkeit hervor, und selbst die skeptischeste, genaueste Ueberprüfung dieser Züge vermochte keinen anderen Eindruck zu geben, als den angenehmen und gerührten, den der Anblick eines schönen, wohlgeratenen Kindes hinterläßt. Dieser schöne und wohlgeratene Zehnjährige aber... Paul van der Nest ist das einzige Kind einer aus Holland zugewanderten Dreißigerin, die, aus einer bürgerlichen Familie stammend, einmal bessere Tage sah. Eine Liebesasfäre trieb sie dazu, ihre Kreise zu verlassen, sie zog nach Paris und nahm dort, von einem Tag zum anderen vor die Notwendigkeit gestellt, sich selbst und das Kind zu erhalten, die Stelle einer Aufräumefrau an. Das Quartier, in dem sie arbeitete, Etoile=Gegend, war von vermögenden Leuten bewohnt, Leute, die ihr gelegentlich beisprangen, in schwierigen Tagen aushalfen, sie mit abgelegten Kleidern versorgten, sodaß der kleine Paul in Samtanzug und Spitzenkragen umher lief und mit Millionärskindern spielte, als warte weiß Gott was für eine glänzende Zukunft auf ihn. In den letzten Monaten verlor Frau van der Rest durch unglücklichen Zufall mehrere ihrer Bedienungen, das Brot wurde knapp und so wandte sie sich nach jahrelanger Pause an den Vater des Kindes und bat ihn, ihr aus den Schwierigkeiten, in die sie ohne ihr Verschulden hineingeraten war, herauszuhelfen. Der Vater antwortete ihr, daß er selbst mit jedem Sou zu rechnen habe und ihr kein Geld schicken könne, ihr aber vorschlage, den kleinen Paul für ein paar Monate zu seinen Eltern zu geben, die in der Nähe von Donjeville ein kleines Bauerngut besaßen. Frau van der Nest nahm den kleinen Buben und fuhr nach Donjeville. Fand dort freundliche Aufnahme und ließ den Kleinen bei den beiden alten Leuten zurück. Der Spielgefährte... Das Leben Pauls änderte sich von Grund auf. Er trug keinen Samtanzug, keine Spitzenkragen mehr, lief bloßfüßig und zerrissen in Hof und Stall umher. Das freiere und wilde Leben bekam ihm ausgezeichnet, und er fühlte sich wohl, wurde groß und stark, und wenn Frau van der Nest nach Donjeville kam, um nach dem Kind zu sehen, ließ sie es immer wieder beruhigt in der Hut seiner Großeltern zurück. Unter den Spielkameraden Pauls befand sich der Sohn der Nachbarin, der dreijährige Noger des hatte Jungen hn der„Nachbarin, der dreijährige Meunier. Trotz des großen Altersunterschiedes sich Paul mit ihm angefreundet und die beiden I waren unzertrennlich. Am vergangenen Sonntag wollte Pauls Großmutter den Knaben bewegen, in die Kirche zu gehen. Paul weinte und bettelte so lange, bis man ihm endlich gestattete, den Kirchgang sein zu lassen und mit Roger zum Fluß gehen zu dürfen, um nach Vogelnestern zu sehen. Eine Stunde später kam Paul allein zurück und drückte sich an der Küche vorüber, um zu seiner Kammer zu gelangen. Die Großmutter erblickte ihn aber und rief ihn, durch sein seltsames Aussehen erschreckt, zu sich und begann ihn nach Roger auszufragen. Erst erklärte der Knabe, von seinem Spielgefährten nichts zu wissen. Als die Fragen aber immer dringlicher wurden, brachte er weinend eine lange und verworrene Geschichte von Zigeunern hervor, die Roger verschleppt haben sollten. Die alte Frau wurde von Angst gepackt und lief zu Rogers Mutter. Die beiden machten sich auf den Weg zum Fluß. Etwa 200 Schritt vom Haus entfernt fanden sie das Kleid des Kleinen, das zerrissen und zur Hälte verbrannt war. Von schrecklichen Ahnungen erfüllt, suchten sie weiter und entdeckten endlich den kleinen Roger an einem niederen Weidenast aufgeknüpft, völlig enkkleidet und tol. ... Ich wollle sehen, was geschiehl... Der Arzt, der herbeigerufen wurde, erklärte, daß das Kind nach einem heftigen Kampf erwürgt und nachträglich aufgehängt worden war. Paul van der Nest versuchte erst, auch der Gendarmerie gegenüber die Geschichte von den Zigeunern aufrecht zu erhalten. Bald aber verwickelte er sich in Widersprüche, Legann zu weinen und kam mit der furchtbaren Wahreraus. Er hatte erst mit Roger gespielt, dann hatte er,„um sich zu unterhalten“, wie er sagte, den Kleinen gewürgt, um zu sehen, was geschehen würde. Als er dann sein Opfer regungslos liegen sah, packte ihn die Angst. Er entkleidete das Kind, hängte es an den Weidenast auf und versuchte, das Kleid zu verbrennen. Die Behörde hat sich des zehnjährigen Mörders bemächtigt und ihn einstweilen in eine Erziehungsanstalt gesteckt. Dort ist er, als Jüngster, mit Dieben, Gewalttätern, Sexualverbrechern, beisammen. Das Gesetz erlaubt es nicht, den Zehnjährigen länger als bis zu seiner Großjährigkeit von der menschlichen Gesellschaft abzusperren. So steckt es ihn zehn Jahre lang in die beste Schule, in der die junge Bestie sich in allem vervollkommnen kann, was ihr noch zu einem Verbrecher großen Stils fehlt. —..— Saraß Bernhards Rachsolgerin gastiert In Deutschlaud. Ceeile Sorel, die große französische Schauspielerin, die die Nachfolgerin Sorah Bernhards genannt wird, gastiert demnächst mit einem eigenen Ensemble in Berlin. * Duisburg, 29. Dez. Der Dulsburger haupkdehuhof wird 1930 gedaul. Eine Weihnachtsüberraschung bereitete die Reichsbahnverwaltung der Stadt Duisburg, indem sie am Abend vor dem Feste mitteilte, daß sie den wiederholten Anträgen der Stadtverwaltung entsprechen und mit sämtlichen Bauten des neuen Bahnhofes einschließlich des Empfangsgebäudes am 1. April 1930, spätestens aber am 1. Jum 1930 beginnen wird. behörde auszuliefern; sie könnten vielmehr auf diese Weise ihre kommunale Selbständigkeit und Freiheit wiedergewinSommunete Verkchrenollilk ## ist. eits, hekgnnte Tatsache, daß die Wirtsch keit bei der Lösung der Verkehrsfragen von Städt Hawmpnen bäufig nicht genügend berücksichtigt wird Kommunen häufig nicht genugeno veruchsichtigt wird. Ueber SSemraunals„Verrehrspolitik“ macht Oberingenieur A. Hecker=Darmstadt im neuesten Heft des„Städtetages“ interessante Ausführungen. „ Fast kritiklos wurde der Kraftomnibus nahezu allenthalben als das alleinige Verkehrsmittel der Zukunft angesehen. Durch die vorhandene Kapitalnot wurde diesem Verkehrsmittel der Weg in solcher Weise geebnet, daß es selbst da Aufnahme fand, wo es sicher nicht am Platze war. Neue Straßenbahnen zu bauen, erfordert zuviel Geld, und alte Straßenbahnen zu erneuern, war aus dem gleichen Grunde häufig unmöglich. Daß dort, wo eine Straßenbahn noch nicht vorhanden war der Kraftomnibus stets den Vorzug erhielt, wenn es unmöglich war, die für größeren Kavitalie die Straßenbahn erforderlicher schaffen, ist selbstverständlich. Der Kraftomnibus wird zug erhielt, wenn es unmöglich war, die für . r kerderlichen geoheren Kapnanen zu beKraftomnidus wird im allgemeinen gar nicht hinreichend auf seine wirtschaftlichen Auswirkungen geprüft. Seine Nachteile als innerstädtisches Verkehrsmittel wurden bislang zu wenig gewürdigt. Rein wirtschaftlich kann wohl gesagt werden, daß die Straßenbahn selbst bei kostspieliger Herstellung jährlich um Hunderttausende von Mark besser abschneiden dürfte. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die elektrische Straßenbahn gleichzeitig ein sehr ansehnlicher Strombezieher für die Elektrizitätswerke ist. In England, Holland, Dänemark. Frankreich und Amerika hat man neuerdings sich des elektrischen Oberleitungsomnibusses als Verkehrsmittel bedient und damit gute Erfahrungen gezeitigt. Nachdem das Ausland auf diesem Gebiet rasch vorangegangen ist, nimmt man sich auch bei uns dieser Sache wieder an. Die elektrische Oberleitungsomnibus vermeidet die großen Ausgaben, die durch die Anlage des Bahnkörpers oder den Einbau der Schienen erwachsen. und erfordert nur die Herstellung einer zweipoligen Oberleitung, deren Kosten umso weniger in die Wagschale fallen, als der elektrische Oberleitungsomnibus selbst eine größere Lebensdauer hat als der Kraftomnibus. Die Oberleitung hindert den Omnibus in keiner Weise am seitlichen Ausweichen. Der Stromabnehmer gestattet vielmehr weitgehendste Beweglichkeit und Anpassung an den Straßenverkehr. Was eder die Hauptsache ist, das sind die bedeutenden Ersparnisse an Betriebskosten, verbunden mit einfacher Handhabung, größerer Betriebs= und Feuersicherheit. geringere Beanspruchung der Straßenoberfläche und unbedingte Geruchlosigkeit. Der elektrische Oberleitungsomnibus stellt dabei einen bedeutenden Abnehmer für die Elektrigitätswerke dar. Durch Einführung des Oberleitungsomnibusses könnte den monopolartigen Bestrebungen der Reichspost begegnet werden, insbesondere würden auf diese Weise die Siadtverwaltungen nicht mehr nötig haben. ihre innerstädtischen Betriebe einer Reichs* Grüne, 28. Dez. Bürger=Schützen=Verein. Wie in den früheren Jahren, beging der hiesige Bürger=Schützen=Verein am 2. Weihnachtstage seine Weihnachtsseier. Der Soal des Vereinswirtes A. Zobel wies zwar diesmal nicht den gewohnten starken Besuch auf, dennoch war die Veranstaltung von Erfolg gekrönt. Oberst Herm. Wilke begrüßte die Anwesenden, die„Schützenfamilie“, wie er seine Schützenbrüder nannte, mit herzlichen Worten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zwei Weihnachtsvorführungen. Die Leistungen befanden sich auf gewohnter Höhe. Der starke Beifall brachte den Spielern den Dank für ihre Mühe. Es ist zu wünschen, daß diese Kräfte dem Verein auch fernerhin erhalten bleiben. Nach weiteren heiteren Darbietungen erschien, wenn auch mit Verspätung, der Nikolaus, der nicht nur die guten Seiten des Vereinslebens kannte, sondern auch die Nachlässigkeiten betonte und zu tadeln wußte. Nach dem Schlußwort blieb man noch einige Stunden gemütlich zusammen. * Westig, 30. Dez. Die neue Brücke über den Hemerdach. Erfreulicherweise hatte noch die alte Gemeindevertretung Westig eine neue Steinbrücke an der Bachstraße hierselbst über den Hemerbach beschlossen. Diese Brücke ist nun fertiggestellt und bereits dem Verkehr übergeben worden. Die von Ruberg gebaute Notbrücke aus Holz dürfte nun bald in Wegfall kommen. Die neue Steinbrücke trägt wesentlich zur Entlastung des Verkehrs auf der Iserlohn=Deilinghofener Straße bei. * Hemer, 30. Dez. Die allen Orlsschilder stehen immer noch. Mit Wirkung vom 1. August 1929 ist die Großgemeinde Hemer gebildet worden; die früheren Gemeinden Westig, Sundwig, Landhausen und Griesenbrauck(Restteil der Gemeinde Calle) wurden eingemeindet. Aber die Wegepolizei des Amtes Hemer hat die alten Ortsschilder noch nicht beseitigt bzw. nicht umändern lassen. An der Eisenbahnbrücke am Westigerkreuz steht heute noch das Schild mit der Aufschrift: Nach Hemer 4 km, obwohl es nur ein Schritt bis zur Gemeinde Hemer ist, ähnlich enthält es sich im Ortsteil Sundwig, wo das alte Schild in der Nähe der Turnhalle steht. Hoffentlich wird im neuen Jahre recht bald eine Aenderung vorgenommen. * Sundwig, 30. Dez. Die neue evangelische Vo. sschule wied vorläufig nicht gebaut. Bekanntlich war für die frühere Gemeinde Sundwig der Neubau einer evangelischen Volksschule beschlossen worden, um damit zugleich eine anderweitige dringend notwendige Unterbringung der katholischen Volksschüler vorzunehmen. In der alten evangelischen Volksschule sollten die katholischen Kinder unterrichtet werden. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, ist aber aus finanziellen Gründen der Neubau der evangelischen Volksschule vorläufig zurückgestellt worden. Die Auffindung des Influenza-Erregers Das Werk eines deutschen Berierlelegen. Durch die deutschen Zeitungen ging vor kurzem unter der Ueberschrift:„Aufsehen erregende Entdeckung“ ein Bericht über die Auffindung des Influenza=Erregers von einem amerikanischen Professor. Hierzu stellt uns Herr Dr. WeihmarIserlohn folgende Zeilen zur Verfügung: Bereits im Jahre 1891 konnte der bekannte deutsche Bacteriologe R. Pfeisser in Hamburg bei der damaligen Grippeepidemie den Erreger dieser Krankheit feststellen. Seine Untersuchungen wurden allgemein anerkannt und hielten den Nachprüfungen der Wissenschaft stand. Bis heute nimmt man allgemein an, daß dieser von Pfeisser erstmalig gefundene Baeillus der Erreger der Grippe ist. Wenn jetzt durch die Presse das Gerücht geht, daß ein neuer Erreger der Grippe geieiden sei, von dem übrigens in diesem Falle die Fachzeilschriften nichts bringen, so beruht das wie bisher stets auf der Tatsache, daß erstens der echte Pfeiffersche barillus Insluencae sehr schwer zu züchten ist, und daß zweitens bei der Grippeinfection sehr viele andere Keime, als sogenannte Misch= oder Begleitkeime, in den Organismus gelangen. Unter diesen Begleitkeimen kann mal bei einer Epidemie der eine oder andere vorwiegen und so den Eindruck erwecken, daß die Krankheit durch ihn hervorgerufen werde. Doch nie hielten disher diese Befunde den Untersuchungen stand, immer wieder sand sich bei exaktem Arbeiten mit gleicher Konstanz und Regelmäßigkeit der Pfeifsersche Bacillus. Zur Züchtung des Bacilus, der sehr hohe diologische Ansprüche stellt, wird heute neben der von Lewinthal angegebenen Methode, die zwar sicher, doch sehr umständlich ist, ein weit einfacheres Verfahren angewandt, das vie gleichen Resultate gibt. Dieses Verfahren habe ich während meiner Afststentenzeit am preußischen Institut für Infectionskrankheiten„Robert Koch“, Berlin, ausgearbeitet und darüber erstmalig 1928 in Bern auf der Tagung der„Deutschen Gesellschaft für Mikrobiologie“ öffentlich berichtet. Denselben Vortrag hielt ich im Mai dieses Jahres in Aachen gelegentlich der Tagung der„Rheinisch=Westfälischen Gesellschaft für innere Medizin“. Es steht somit fest, daß die Entdeckung des Influenzabacillus das Werk eines deutschen Bacterlologen war. Dem vorstehend erwähnten Vortrag entnehmen wir den folgenden Absatz: Herr Wethmar=Iserlohn: Die Blutröstplatte. Das Thema betrifft eine bakteriologisch=technische Frage, nämlich die Züchtung der hämophilen Stäbchen und Kokken. Also: Influenzabazillen, Meningokokken, Gonokokken und Pertussiserreger. Die Züchtung dieser Keime, sei es als Abimpfung von Kulturen oder zur Gewinnung aus menschlichen Se= und Exkreten selbst, verlangt hochwertige Nährböden, deren bisher gebräuchliche Herstellung ein äußerst sorgfältiges und umständliches Arbeiten erforderte und viel Zeit, Arbeitskräfte und Material beanspruchte. Bei der klinischen Bedeutung dieser Bakterien hinsichtlich der Diagnose, Epidemiologie und spezifischen Impfstofftheraphie, möchte ich hier über einen Nährboden berichten, der sehr leicht herzustellen ist und doch den kulturellen Ansprüchen dieser Keime entspricht. Dieser Nährboden hat sich in Berlin am„Institut Robert Koch" bei Arbeiten mit diesen Keimen bewährt. Es wurde über ihn bereits im September 1928 in Bern auf der Tagung der„Deutschen Vereinigung für Mikrobiologie“ berichtet. und Nachbarprovinzen Kirchenneubaueinsturz in Dortmuns Der Orkan über Westdentschland. * Dortmund, 29. Dez. In Dortmund hat ein orkanartiger Sturm, der am Sonntag über Westdeutschland hinwegbrauste, schweren Schaden angerichtet. Gegen Mittag stürzte, die im Bau begriffene Kirche der Petri=Nikolai=Gemeinde infolge des Sturmes ein. Der Kirchenneubau, der aus Eisendeton ausgeführt wird, war bereits bis zur Höhe von 30 Metern gediehen. Man hatte gerade damit begonnen, die Holzverschalungen der seitlichen Tragpfeiler und die Deckenverstrebungen mit Beton auszugießen, sodaß das in zweimonatiger Arbeit hergestellte Werk ein Opfer des Sturmes wurde. Der Rohbau des Kirchenschiffes mitsamt dem Chor ist wie ein Kartenhaus zusammengestürzt und bildet einen wüsten Trümmerhausen. Nur die Rohkonstruktion der Taufkapelle und der Sakristei blieben unversehrt. Der Schaden wird auf 50 bis 60000 Mark geschätzt. Menschenleben sind nicht zu deklagen, da die Ardeit am Sonntag ruhte. Großfener im Duisburger Innenhafen Mit dem Automobil in den Rhein 2. Tole, 2 Schwerverletzte. tu. Emmerich, 29. Dez. In der Nacht zum Sonntag ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Ein mit fünf Personen besetztes Mietsauto stürzte in rasender Fahrt am Hafenkopf die steile Böschung hinunter, prallte auf eine Mauer auf und stürzte dann in den Rhein. Der Wagen geriet auf eine seichte Stelle, sodaß er noch aus den Fluten des Rheins herausragte. Hilse war schnell zur Stelle. Von den Insassen konnten aber zwei nur noch als Leichen geborgen werden. Zwei weitere Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus überführt, während der Führer des Wagens mit leichteren Verletzungen davonkam. Auto rast in eine Fußgängergruppe * Dulsburg, 29. Dez. Am Tonnlagmergen Techhnde der Lauereinhalb 10 Uhr brad Spedilionssirme Großjener aus. in dem Gebände der Coger= und Co. im Duisburger Innenhofen des stürmischen Weiters breiiete sich Uhr brach in efirme 9eh Großsener aus. Insolge des stürmischen Weiters breitele sich mit unheimlicher Geschwindigkeit aus. Die flädtische Jeuerwehr war sofort zur Sielle. Da sie sich dem Brande machllos gegenüdersah, wurden weilere Wehren alarmiert, sodaß zegen einhalb 11 Uhr 10 Wehren und mehrere Löschboole an der Brandstelle waren. Wegen der groden Einsturzgefahr des ünsstöckigen Gebäudes muhle man sich darauf beschränken, die umllegenden Lagergebände . haoden. All eiws 50 Schlauchlellangen wurden riesige vossermengen gegen die Gebände geschleudert. In kurzer Zeit war das gesamie Gebände ausgebraunf. Werivolle Juliermitlelvorräte sind dem Brande zum Opfer gesallen. Der Schoden därfe etwn eine Milllen Reichsmart ##trassn., 06 das Jener durch Kurzschlußz oder durch Seistenrzündung entstracen I, Hicht noch nicht fest. Dn beiruntener Gdausten. * Kassel, 29. Dez. In der Nacht zum Sonnabend fuhr ein geldes Postpaketauto der Kasseler Reichspost in einem Tempo von 50 bis 60 Kilometern die steile Bahnabwärts und flog von der rechten auf die linke Straßenseite und dann wieder von der linken auf die rechte Seite zurück. Beim Einbiegen in eine Kurve schoß der Wagen auf den Bürgersteig in eine Gruppe von FußWäöschen nieher is duei Männer, eine Frau und en Diese Personen wurden zum Tell mutge. schleift oder überfahren und erlitten sämtlich schwere, zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Der Chauffeur, der den Wagen schließlich gegen ein Haus prallen ließ, blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Er wurde in völlig betrunkenem Zustande von der Polizei dem Kasseler Polizeipräsidium Kunst- Wissen- Leben Ein echter Franz Hals auf dem Speicher , 29. Dezember:(Drahtb.) Bei einem französischen Kaufmann in Lille wurde ein altertümliches Gemälde entdeckt, das die Signatur von Franz Hals trägt. Ein belgischer Sachverständiger hat die Echtheit festgestellt. Das Werk befand sich seit 50 Jahren im Besitz der Familie, die von dem Wert keine Ahnung hatte und das Bild auf den Speicher gestellt hatte. Ein neues Stück von Arthur Schnitzler. „“ Aus Wien wird geschrieben: Unsere Stadt liebt Arthur Schnitzler. Mit Recht. Er ist der wienerischste Dichter. So ehrte ihn auch das Elite=Publikum des Deutschen Volkstheaters, als er nach jedem Akte seines neuen Schauspiels vor dem Vorhang erschien, mit herzlich betontem Beifall. ihn und das Wiener Geschlecht um die Wende dieses Jahrhunderts, das er wieder, wie in seiner Jugend, auf die Bühne gestellt hat. Es war wie eine Familienfeier: die Jugend von heute grüßte die Generation von 1900 ein wenig verblüfft über die langen Röcke der Damen, über die Eleganz von damals, die dem Heuteger, Spartsirg. nverständlich ist. Rnd um den Eros der Vorkriegszeit drehen sich die Vorgänge auf der Bühne. Schnitzler betitelt sein Stück„Im Spiel der Sommerlüfte“. Er nennt es weder Drama noch Komödie; er schreibt einfach:„In drei Aufzügen“. Wieder läßt der liebenswürdige Dichter die Leitmotive seines Schaffens ertönen: ein wenig Tragik, die Konflikte zwischen Moral und Sinneslust, Leidvolles und Freudvolles der Herzensregungen, innere Seelenkämpfe, wilden Drang und Resignation, die in süß=bewegliches Nachkosten ausklingt. Ein schwüler Tag, ein Nachtgewitter spielen mit den Herzen der Helden; ein heller Morgen führt sie wieder in die geruhsamen Freuden des Alltags. Konflikte tauchen auf; aber alles endet ohne dramatische Zuspitzung. geruhsam, wohl sentimental, aber auch in Ironie. So echt das dichterische Werk, wenn auch mit veralteten Menschen und Ideen, so# unecht war die Darstellung. Ganz ausgezeichnete Schauspieler wirken mit, aber sie svielen mit, sie können sich nicht einfühlen in Wesen und Fühlen der Gestalten. Der Beifall bezeugte, daß der Dichter über die Darsteller und über sein„Werk selbst gesiegt hat. Er trinkt aus einen kleinen Glase, aber es ist fein geschliffen und sein eigenes. Verantwertlich: Jür den gesamten Textteil: Arno Fischer; für Handel und Sport: Dr. Ludwig Reinold: für den Inseratente“. Ernst Richter, sämtlich in##erlohn 5 OecanerFrserr Schalke 04 von Köln=Sülz geschlagen. Der wesidenische Meister muß in Köln eine verdiente Niederlage einstecken.— Beide Mannschaften zeigten ein hochstehendes Spiel10 Sülz war durchschlagskräftiger. Sp. 5g, Köin=Sülz an: Schalbe 94:1(.). Ss Ls esheis a. Auls shshaler bech un dich ese 2u. e ee ece e ven Goanger sachen., u lechnscher Bezschung beihegunge st. „.Dis, Sülzer hatten das große Glück, während der ersten Hab#u# mit dem sich stark auswirkenden Winde spielen zu können, De ia. Mimuie Keaste don Verzignile str iu dortel ausht. rung der rung der Zuschauer kannte kaum Grenzen, ale bereits zwei Miund mineie Detschase guschen de Besen ude Wsrcdn Trosdem Scholte nach Wiederansoß mit Win Sien Se richegh egeei durchaus osen, Den Schaltern ueberhonbination und deg vergeledenhelten, aber infolge beinen Ersolgen. Erst in der 23 Minute komte Vorlage Czepane zum Ehrentor verwandeln. In der 29. Minute Seber geschiahn a i, Scelee Rahmen; Swatosch gab dae oriten Erfaig Velder höpste aus dem Gedränge zum Während Schalte ses vur damit entschseden ichten mutte, sehite 01 Kenen reizen Läufer Kampmana uro zichren mußte, sehlre bei Sulz noch immer Ulrich. Der 2FC. Prag siegt in Krefeld. Preußen Krefeld: D. Z. C. Prag:5(:1) g.„Jn. Sonntag tral in Kreseld vor annähernd 3000 Zuschamern Je Regeamnge..... 9r9, Bedauerlicherweisse lt! ter In beide Pariesen ter. An beide Parteien wurden die denkbar größten Anforssesse ardder die Deusch Böhmen ltten hierunter „###### und hamen eigentlich erst 20 Minuten vor Spielschlußz, nachdem sie sich so einigermaßen mit der Tatsache abgesunden vei ga e Sisten Sieg i Schanz Auri der ersten Halbzeit mußte das Spiel sogar zeitweilig unterbrochen werden, da der überaus kalte Regen in unverminderter Stärke niederging. Trotzdem die Prager während sochten se ie lecheit oese den Bind anzukänpsen haten, vermöglich zu kämpfen, was ihnen eigentglänzende Kombination der Sätt gunde vor dem Kreseder Rahmen manch bedenklicher Ro1254 grwbeigeführt. Trotzdem aber reichte es nur zu einem Unent"— Nach Wiederanstoßz liefen die Tschechen zu immer besserer Form auf und während der letzten 20 Minuten kamen die zermürdten Kreselder nicht wieder von der Umzingelung frei. Die Ueberlegenheit der Prager war jetzt unverkennbar und in rascher Reihenfolge wurden vier schöne und durchaus verdiente Tore erzielt. In erster Linie sind an den Erfolgen die beiden Prager, Stog und Kannhäuser betelligt. Die Prager spielten mit kompletter Mannschaft, aus der die ausgezeichnete Verteidigung und die blendende Fünserreihe hervorstachen. An sich ließ die Durchschlagskraft der Prager bis zu den bereits vorerwähnten 20 Minuten zu wünschen übrig, was man aber dann erlebte und sehen durfte, war vollendete Fußballkunft. Die Franzosen in Duisburg geschlagen. Duisburger..—Duioburg 99: Red Star Olympique:2(:). Das erste Spiel der Südländer, die ihre Westdeutschland=Reise in Duisburg begannen, hat ganz, wie man es erwartete, am Niederrhein die Wellen der Begeisterung hochgehen lassen. Leider 4 hat— denn zu guten Spielen gehört nun einmal gute Spiellaune #####— das Wetter der Partie einen herben Schlag versetzt: Regen und Sturm beeinträchtigten nicht nur den Besuch— vielleicht haben—5000 Zutzballfreunde dem Ganzen den Rahmen gegeben—. sondern auch die Leistungen auf beiden Seiten. Der Versuch der Dutsburger Kombination ist nach den augendlichlichen spielkulturellen Verhältnissen deurteilt, nur günstig zu bezeichnen und ermuntert zu weiteren gleichartigen Veranstaltungen. 1 Ganz hervorragende Leistungen volldrachte Dutsburge HinterImannschaft, aus der besonders der Verteidiger Busch hervorragte 7# 3 2 und Anspruch auf Rote l erheben kann. Ueberhaupt war die 2*7 Sensibilität dieser drei Leute begeisternd und auch für den Erfolg ausschlaggebend. Im Lauf wurden von den beiden Wdern und dem Spielvereinler die erwarteten Leistungen gezeigt. LedigWlich im Angriff haperte es etwas. Mag sein, daß im Bergleich zu der Wendigkeit und Intelligenz der gleichen gegnerischen Linie die Gesamtentfaltung der Hiesigen etwas steif sich ausnahm, so ist aber doch zu sagen, daß der französische Sturm um eine Klasse besser war. So betrachtet, ist dann auch zu sogen, daß der Duisburger Sieg glücklich war; ein Remie wäre dem Ganzen der gerechtere Spiegel der Handlung gewesen. Es bleibt noch zu erwähnen, daß die internationale Mannschaft der Franzosen nicht in der mitgeteilten Aufstellung startete, doch aber wohl in einer Formung, wie sie besser kaum sein konnte. Es handelt sich nicht um eine reine Vertretung von Red .40 Star. Letztere waren vielmehr an vier Stellen durch Repräsen##* Ltatine vom Raeing Clud und Cerele athletique und den nunverstärht. Der.ste Pann euner Erote aug ir est Feng wor der Halblinke Fenamore, ein Mittelläuser Wihe, sopia clug sich aber auch Leitner, der Mittellaufer Deino, sowie der Torhüter Jzard. Diese vier Leute beiden Kudensiarmen 20 Zimuten Hah. 3uhrung diertten Schriasche Lindsausen der Franzosen durch Lauser Rlch gus.)u; Kurz darauf verbesserte der RittelPleisser auf.31. Nach der Naus. Halbinte dar Franzalen ged es minutenlanges Drängen der Franzosen, die unter dem Einsatz ihres südländischen TempeSs Seiene aeisce escechich e Der WSV sucht nach neuen Leuten. Westsalene=Mannschaft schlägt die=Mannschaft:1(:). In Hamin gelangte am Sonntag ein Auswahlspiel zweier repräsentativer Mannschaften aus Westsalen statt, da es dem Verbands=Fußballausschuß des Westdeutschen Spielverbandes darum zu tun war, neue Leute für seine Verbandself zu finden. Infolge des überaus schlechten Wetters hatten sich nur 2000 Zuschauer eingefunden Die=Mannschaft konnte bedeutend besser gefalWieeiseih und nolmann schalt dereita g Stumlügels gelang es der=Rann. Wamnschsi dis zur Pause drei Tore zu erzielen, denen die A. Mannschaft nur eine entgegensetzen konnte. Auch nach dem wec bur ch un die Gerdes(Hamm) als Halblinker erzielte, zum Ausdruck kam. München schlägt Berlin 6: 1(3: 0) Zum 10. Male standen sich am Sonntag die Stadtmannschaften Sshene Kamo, Segeniber. Der in Rünchen durchgen sechamP sah die Bayern hoch mit:1 stegreich Im Stadion der 1860er hatten sich mehr als 25000 Zuschauer eingefunden, die einen interessanten Kampf erledten. Leider wurden die beisemüich sart, durseneau die shlechten Bodenoerhältmise beeinträchtigt. Ein großes Teil Schuld an der der Reichsstädter trägt der Torhüter ButterSeoia gei den Anforderungen heineswege genügen konnte. Ausgezeichnet arbeitete die Hintermannschaft der Münchener, die nur einen Erfolg der Berliner zuließ. anr Tuicht beneie wearen seut dur: da. de Zührungetresser. Hofmann stellt nurz darauf nach schöner Kombination des gesamten auf:0 und Nebauer kann noch vor der Halbzeit ein drittes Tor erzielen. Auch nach der Pause zeigt Bätinger wiehen uich ds engeuim solgreich Beim Stande von.1 machen ###### Berliner etwas frei und unterstützt durch den starken bennen. sie einige schöne Angriffe einleiten. Aber erst in ineschen Pard Reichshaupistädter zum ersten und ###, das Sobechk nach einer Flanke von Ruch erzielt. ist München wieder tonangebend, durch Hofmann und Böttinger wird das Ergebnis schließlich auf:1 gestellt. Holländische Hockeygäste in Düsseldorf. Düsselderfer HC.: HV. Deventer SiR(:1) ackr und dam sastahaischun Honigheim zwischen dem Düsseldorser HC. und dem holländischen Club HV. Deventer ein überaus flotkeyspiel statt, das unentschieden:3(:1) gueging. Das Spiel der Holländer gesiel durch seine Forsche und Eifrigkeit, De Ichen s. Laurc, 3 echnischer Bezehung nich allun Rühmiches ichen denam, zn vorbildlicher Form hesand sich das Schlußzdreieck, das wieder seinen besten Mann im Torwart hatte. Im der Rechtsaußen der beste Mann. Düsseldorf hatte zweiselsohne weitaus mehr vom Spiel, konnte aber zu keinem wart. Lediglich die üind. 3gommenioel ungenas und zu burz berworstechend.— umns Zlande Hammerschmnidt=Schmitz war rung und erst nach einem Anschlos Bngen die Oühte in 36h. iir Disseporf auangeigsen ungeren Drängen vermnachte Schmit acber bedeutend in Front. 10 Biederanstot wur der Gast. Surch ihren eriezeistegrgn a troddem war den Holländern hren Mittelstürmer wiederum der Führungstresfer beschieAbermals war es Schmitz, der für Düsseldorf den längst fällig gewesenen Ausgleich schaffte. Das Unentschieden ist für die Deventer nichte mehr als schmeichelhast. Hein Müller schlägt auch Riour in Amerika Ein einmanofreier Dunhtfieg. Amerihe an...n. Lein Rüllr auch seinen zweiten Amerthakampf gewonnen, und wir können mit dem Abschneiden unleres bieherigen Halbschwergewichtomeisters durchaus zufrieden # Man muß nun abwarten, ob Müller tatsächlich heimkommt oder ob er noch weitere Kämpfe in USA, austrägt s ie Pelite sich ihm imn Chleagoer Stadion der minerme, ee gewichichozer Klonz, der dem Duschen, der ei auch Schwergewicht geworden ist, nicht nur an Größe überlegen war, sondern auch 15 Pfund Gewicht mehr hatte. Das Kürmisch, goch Kampf begann rech erielaresch viei der die bessere Technik erfolgreich bleiben wird Den harten Schlägen des Kanadiere ar keur Ppis.:: Gurch, sagen Haten dam er immer wieder durch, goch verriet Rioux keine Wirkung. Je„oder üir den Deutschen Punkte, die immer mehr wurden und letzten Endes zu einem sicheren Gieg ausreichten. In der neunten Runde war Müller ganz groß, aber er brachte den Kanahter, der sich nur mit Mühe aufrecht hielt, nicht auf die Serosguebgung einwandserier Siag wunte vom Pubikum durd Neujahrswünsche des Deutschen Fußball=Bundes. Jum Jahreswechsel! Zum Jahreswechsel gilt mein erster Wunsch einer neu sich durchringenden Reise unseres Fußballsports. Wer von Jugend sie. Berse dit ar us unseres Sporte gelebt hat, kennt ahrer Snors.... i weis aber auch, daß ein Diese Erbenntnie wige.... ericbt werden mutz werdeni kommenden Jahre Allgemeingut „In#erflossenen Jahre hat unser Sport manche Erscheinungen gezeigt, die nicht zur Hebung seines Ansehene beitrugen. Ich wünsche und bitte, daß alle unsere Anhänger sich von einem Strestrebt unzV, Lammt sair au betresaen, dud sie dielmehr be. strebt sind, den Kampf fair zu betreiben, daß sie auch im heißesten Kampf den Gegner als Menschen und Sportkameraden achten. Auch unsere Zuschauer bitte ich sich diese Anschauung zu eigen zu machen und darüber hinaus den Schiedsrichter als unverletzlichen Leiter des Kampfes anzusehen. Viele unserer Vereine sind entsprechend der wirtschaftlichen Lage unseres Vaterlandes und in Auswirkung der Anlagen, die sie früher zur Förderung unseres Sportes geschaffen haben, in großer Not. Ich hosse und wünsche, daß die Regierungen und die Kommunen die große Bedeutung des Sports für die Volkegesundale bieher würdigen, daß sie den Vereinen Mittel zur Sportolas erigari zin P vortanlagen halten zu können. Jeder! eise unseres Toter aru.91 es im Interesse unseres Vaterlandes, die Anlage und die Erhaltung der Sportplätze durch Bewilligung öffentlicher Mittel weiterhin zu ermöglichen und somit für die Gefundung unseres Volkes vorbeugend Sorge zu tragen. F. Linnemann, 1. Vorsitzender. Neujahrsaufruf der 9T. „Der Vorstand der DX. erläßt an die deutschen Turner nachstehenden Neujahrsaufruf: Liede Turnsreunde! Itemsent e. 1 des alten Jahres brachten die ersten Veohandlungen zwischen der Deutschen Turnerschaft und einem Spenigangn zur Aussühung der Beschlüsse des 20. dauschen Ihr werdet den Wortlaut des Uebereinkommene zwischen der 27. ein DS gelesen haber,„Jeses Abkommen stellt einen ersten Schritt dar zu dem großen Ziel der Einigung aller deutschen Turn= und Sportverbände, die auf derselben Grundlage arbeiten. Wenn wir dieses Ziel erreichen, so erhält unsere ganze deutsche Veregung für Leibesübungen einen storken neuen Austrich und Stoßzkraft, und unsere DT. vor allem neuen Schwung! „ Hellz ihr Turnfreunde, im Jahre 1930 überall mitwieken anf diesem großen und verdienstvollen Werk! Gut Heil! Der Vorstand der Deutschon Turnerschaft. J..:(gez.) Dominieus, 1. Vors. Sport in Kürze. Hallentennte Rheinland: Berlin in Essen. trägt am 5. Januar schon wieder einen repräpg a Kersin ühl Wolli ete, währerd das 9hein uhl, Wolff etc., während das Rheinland mit Remmert, Nourney, Wengal, Heitmann und Cohm antrit., Kourmp Die Weltreisenden auf der Heimfahrt. Die französischen Tennis=Weltreisenden Cochet, Brugnon, Ro#s. und Landry befinden sich auf der Rückreise. Sie waren Weihnachten in Kairo und werden bald in Paris erwartet. Es Gerie ereregeunnen, datz se sich uch an dem aungenbtlichlich in Paris vor sich gehengen Turnier beteiligen. Tussy Geiffith schlägt auch Johnny Ricke. sunge, aber schon ganz samose amerikanische Schwergegichtler Tuffy Grissih, der behanntlich unseren Reister Ludwig Haymann k. o. schlug, kam am Freitag in Newyork wieder zu Denr Tichr sach i e Zopung Rleto über gehn Runseier Siaeg gu Nach, seinem Erfolg„über Paolino ist Ariergonen ungen Länderhampf Japan— Italten! absetst=Sändertamg Deutschand in Japan einen Leicht, ##. my gat dieser hierzu noch keinerlei Stellung genomHerberger als Trainer der„Betichen“. Der frühere Mannheimer internationale Mittelstürmer Her51 we in ledter Zeit dei den Verliner Tennia=Vorusen spielte, wird diese ab 1. Januar ehrenamtlich trainieren, da der Engländer Stanion seine Stellung aufgegeben hat. Später wird Herberger dann Berufasportler der„Vellchen“ werden. Nae Namera auf dem Wage noch Curopa. Sucd dar Tohrgig. Segeköntg desindet sich an e aste munde Sechetporengen Brteiagen. u Blur an un Dert, Zu den Bedweltmoisterschaften in Caug. ae une ie de= Verdand gibt setzt die Aursich gobenden. Jonuur in Cauz(Wesschwetz) vor hierbei durch die beiden Berliner Grau und Zahn vertreten sein. lang. Der Start liegt im Cretch'=Vou, das Ziel ist in Cauz. 82% ce haben eine Rangliste der besten bei Zo erreicharen Tommy Luoghran 354 Pankte, Phil Scott 319 Punkte, Young Jehe mieressant, dach ohne Zwech Das endgüitigs Programm für Dortmund. der Dortmunder Westsalenhalle für den Bepose Bage kann nicht delnehmen Veshe Pleser=Bochum gegen Kracht= Hanburg über 4 Kunden, onmecon zum geigen Roverst=Ztalen über 8 Runden, Trollmunn-Pannover gegen Esteve=Frankreich über 8 Runden und Banta=Portugal gegen Rösemann=Hannover über 10 Runden. Paris von Seville dis geschlagen. Nach Madrid, wo die französische Städtevertretung bekanntlich Weihnachten gegen die Madrider Repräsentativ=Elf knapp, aber nicht unverdient mit:2 unterlog, fand jetzt eine Städtespiel zwibeimnischen sederze. Die Vegegnung, von der die EinSsenten#####n ettonn mehr hatten, endete mit einem vervienten.besleg der Sevilla=Mannschaft Schnesfalle oge ingerbeitnie drgen haben die Winter„Sctbethännisse in ven letzten 24 Stunden infolge erheblichen Schneefalles eine starke Verbesserung erfahren. Natürlich beträgt Bieiasacbzrgg uin Lagen noch etwas über Rul Im ansengeung., im Schwarzwald und teilweise in den Bayerischen Schweiz wird Neuschnoehnet. Auch aus der in Tolringenu gemeldet. Die Vlterungeverhältnisse vorherrschend ig Sine Stich Rul, an Ziemlich mide, Werter den Böche..: Eins Zolge davon war, daß man„Rund um verlegen mußte. # F. Gur Gder 7: Bohe daren uo cn Lülbil, avermals verlegen mußte. 29jähriges Bestehen des Deutschen Hockey=Bundes. Rit Ablauf des alten Jahres ist der Deutsche Hockey=Bund in der=Gane sr... sein 20jähriges Jubilkum zu begehen. In1000 gei—“ Zeststellung, daß der Bund im Gründungssahre 10p zehn a. Leitstellung,„ngt der Bund im Gründungssahre heute dagegen in seinen Reihen 500 Vereine mit über 30 000 Spielern hat. Tul Harder wieder tätig. Tull. Harder, der internationale Sturmführer des deutschen Egmeistrrs Hamburger Sportverein, hat sich von seinen Verletzungen soweit erholt, daß er in den nächsten Spielen seiner e Schre ait i. noch nicht entbebren. Sandurg und auch Rondeutschand Terminkalender 1930 des 9FB. Die seche kommenden Länderspiele. Dus Trmio. Lerin, A Deeander 122 Zußball=Bundes weist für 2. März in Frankfurt a. M gegen Italien: „Rain Zurich gegen die Schweiz: mitte Mal in Berlin gegen England; 7. September in Kopenhagen gegen Dänemark; 28. September in Dresden gegen Ungarn; 2. November in Breslau gegen Norwegen. Neuer Rekord im Stoßen. Werbeveranstaltung in Rübenach bei Koblenz. aunS efeng a. dem Curopameister Vogt=Ochtendung, den deutschen Halbschwergewichtsrekord im beidarmigen Stoßen auf 290 Plun#. zu verbessern, womit er seine bieherige Höchstleistung um Laoi Bat 3 Pnung 2 s149 edoch beim Nachwiegen heraustellte, Uebergewicht hatte, kann sein neuer Rekord werden. Vogt versuchte darauf, die deutsche Höchstleistung der Schwergewichtsklasse, die auf 300 Pfund steht, der Veranstaltung hand Im Mitelgundt de. Erlanstaltung stund ein Kampf im Gewichtheben zwischen n Loblenzer Stadtmannschaft und der Vertretung von Kod##nd. Die Letztgenannten sltegten überlegen mit 8200:1905 Berliner Schlittschuhklub siegt in Davos. Um den Spengler=Cup. Ir den drei Begegnungen des Spengler=Pokal=Wettbewerbe asche wer.. Samstag gad es nur Favorttenslege. Die Eio. uich h. W, ewer, da viel Schne gesallen war, doch hatten Der nummennit.. de schubblinh, ause guide beutsche Vertreiter, der Verliner Schlit. Abfolvierte sein erstes Spiel gegen die Studenten aus Stigre,#itz.er sicher mit:.(:0, 241,.0) besiegen konnte. R. Schütze des ersten Treffero. Dann erhöhten Doviund Jähnecke auf:0, doch kamen die Engländer noch im weiterdin leicher.cerseu De lepte Sptelzelt biled bei r Ueveriegenheit torlos. Die Studenten aus Satigre Geod.. dc. Ralland Donon kmg(Augen: Der 22c Prag und die zweite Garnitur #gen ein Freundschatsspiel aus, das die Tschechen hoch mi.0 18:0,:0,:0) gewannen. 9/V. Weldenau: Jugend Botzdouf oS 1911 06 Betzoorf wellte zum Meisterschaftospiel bei Wetdenau und verließ mit einer haushohen Niederlage abgesertigt, und semit grlg.; Spiel Rand ganz im Zeichen von Weidenan Virnerians m. veshesten. di Bepdorsern nicht, eine pmeistelbge Pe Westsahenbezirk. besonderen Fußzballspielen standen im Westfalenbezirk auf dem Programm. Auf Veranlassung des Verpeischshend Plaueschusses standen sich in Hamm die Auswahlmünnschoften a und B gegenüber. Die=Mannschaft setzte sich aus Leuten von Bielefelder, Hertener, Rheiner, Lippf =Rannschaft Spie Münste ebenfalls aus Rheing uu; Münstr,„Sazobhrüich, Samm, Vowie sche under: 3rtlt g, Herten alwiraten. 4ud Spio“ t mo, so daß techntsch hochsteben“* 1 an#er dem starken Wind,„ stungen nicht geboten werden konnten. Nachdem die=Mannschäft schon in der ersten Halbzeit einen:=Vorsprung erzielen konnte, gelang es ihr, mit:! Toren das Spiel zu ihren zu entscheiden.— Der..L. Oonabrück hatte sich zu Freundschaftsspiel Schalke 96 eingeladen. Das Spiel wurde kurz nene der Plazoerhältnisse gelang eo den Einhetmtse Abbruch ein Tor vorzulegen.50 dum gerros Kate *e Fußball ir Wesideutschland. Am Sonntag geschlagen. Der Valtenverband probt für den D. Z..=Pokal. .„ Um gegen Verlin am 12. Januar im Bundespokal=ZwischenFrunvenspiet gut gerüstet zu sein, veranstaltet der Baltenverband in Söniacbera. Bag. baum Die Bohal- Ait nang-uden biesee Treisens wied eulen des Ponul-wi, innnhaft gemacht. Kesete-üngern behrt gun Amsteuriemns perüchk. Ungarns bekannter Fliegengewichtsvoxer Koreis, der in trug, scheint seinen bedertriat. e ag. eser Gewichtoklasse beavondenn er ist setze beim Ver. u. en Vertschorern zu berenen, . umaterP### scat n wieder darum eingekommen, ihm seine Amuleureigenschaft zuruckzugeben. Diese wird er aber erst Sampf mit Ftaslen icr anden können, denn er hat sein Land im Nampf anns Jialten schwer im Stich gelassen. Preußen Zadorze Reister von Oderschlesien. Shanden sachleichen Spielen in Sübostdeutschland interessiert brüchschächte. Die Jahorzer Zaborge mit DellMeister von Oherschleen.(szevten doch mit 69 und And damit Keister von Wetschlesien. um den zweiten Platz werden sich Beuthen 09 und Deichsel Hindenburg streiten. Die übrigen Tressen sind weniger von Belang. Sechslagerennen in Brüssel. Eine lebhafte dritte Nacht. ledhaft ging es wiederum in der dritten Benneng ishen..... Jusden wechselte der Stand des von etene 19000 Zuschomern Di. annenden Nennen wurden aleg rti uu vo Zuschauern, unter lebhafter Anteilnahme verrunde Saichendten zweimal eine Bahnkonnten sie aber in den späteren Vorstötzen wie5g.che. Dann gelang es diesem Paar, die übrigen Lunnschaften nochmals zu überrunden, wodurch sie allein an der Spitze lagen. Im weiteren Verlauf der zahlreichen Jagden ging dieser Vorsprung wieder verloren. Etwas Ruhe trat erst nach der Nachtwertung ein. Die Gebrüder Standaert sowie Davivier und Ramschaert stellten im Laufe der Nacht die Weiterfahrt ein, Braspenning und H. Aerte bilden eine neue Mannschaft. Anstrengungen des Vortages machten sich am Sonatag nachmittag ziemltaf demerkbar. Das Rennen verlief wesentlich ruhiger und wurde erst bei den Wertungespurts etwas lebhafter. " Der Stand um 4 Uhr nachmittags lautete: 1. CharkierBuray 100 Punkte; L. van Kempen=Buschenhagen 59.; 8. se n a P B: eins Runde zurüch 4 Sallierevan Re. Verschuaren dg gn Kpsselberghe 49., a von HevelWass 1###. Mantere gurüch: 7. Verhaegen=Abert Nues 100., 8. Wauters=Vermandel 57., 9. Dawaele=Deuerte 13 B. i9„Plochhoven 41., I1. Ledueg=G. Kerto „., 1n Lonaut=piemontesi 25.; drei Runden zurück: 13. alex Maes=Müller 111., 14. Choury=Fabre 49.; fünf Runden urüich: 15 Braspening=H. Aerto 72 P. Bei den Spielen um den Spengler=Cup in Davos gab es am Sonntag die mit Spannung erwartete Begegnung des.C. lich Prag) das Endsptel au. Die Verlner Könen ch und den Verlierer des Treffeno Prag: Mailand schlagen. Die Berliner traten in der Besetzung G. Ball, Dr. Holzboer, sehe schwach, währen..u 2 VBall an Iher Leistung war so die Davoser ein ausgezeichnetes Spiel vorun„Besonders gesiel der Sturmführer Torrlant, der alle Gesanderg exstelte. Den Ehrentreffer für Berlin schoß Brück. Eesonders schwach war bei den Berlinern der Torhüter G. Ball. Im sxetten Spiel des Tages konnten die Oxforder StudenFerundschaftesotel sad 9 uit 71( 841. 20, 30) abserigen Ein zwelte Mannschen.. e Studenten von Cambridge gegen die 10) segreich.— des H. Davos überlegen mit.1(440, 131, Amerikas Schwimmer in Europa. Auch Starto in Deutschland vorgesehen. Zwei Monate lang werden sich im nächsten Jahre einige amerikanische Schwimmer in Europa aufhalten und u. a. in Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Belgien, Holland, Ungarn, Oesterreich, Tschechoslowakei und England an den Start gehen. Die Amerikaner verlassen am 20. August ihre Heimat von Newyork aus und werden Anfang November die Heimreise antreten. In Deutschland sind vier Starts vorgesehen, und zwar am 20. und 21. September in München, am 29. September in Magdeburg, am 4. und 5. Oktober in Berlin und am 6. Oktober in Sheinbegseh: Blau=Weiß Köln: BfR. Köln 421 Alemannia Aachen: SC. 03 Düren 421 SC..Gladbach: Tura Vonn 120 Rheydter SB.: Rülheimer SB.:3 Borussia.Gladbach: Kölner BE.•3 Riecdercheinhasel.“ Schalle 6t 34 srchausen ap Witenessen 9 SpVg. Oberh#usen“ 96. Aunossen:2 Meiderich 06: SV. Moere•2 SpVg. Sterkrade: VsoB. Ruhrert 224 Preuten Krefeld: DFC. Prag 135 1. Liga. Gruppe B: Tura 88— Union Hamborn•1 Duisburg 1900— B/B. Bottrop:1 SpV. Osterseld— Rheingold Emmerich•0 Viktoria Goch— BfB Kleve:1 Hessen=Hannover Bezich: Kurhessen Marburg: Borussia Julda 121 Hermannia Kassel: Kurhessen Kassel 133 Spielverein Kassel: Göttingen 05 821 Ruhrbezirk: MVV. Linden: Hagen 72 Essen=West: Sportverein 90 Pmnng. L. Liga. Grappe 1. Hüllen 07— Essen 05 Gruppe 2: Dortmund 08— Germania Herne•2 Hattinger SB.— Westsalia Herne:3 abgebr. Preußen Bochum— Rasensport Bochum•2 Tus Werne— Henrichshütte:8 Sportfr. Essen— Homberger SpB.•3 sehgetraden) 15 :1 •0 abgebr. Fußball im Reiche. i Einn nun Eder schlägt Olto Lauer nach Punkken. Die Boxkämpfe im Beeliner Ständigen Ring. Der Berliner Ständige Ring veranstaltete Freitag abend die letzten Berufsboxkämpfe für dieses Jahr. Durch das Erscheinen von Max Schmeling erhielt die Veranstaltung eine besondere Note. Das Haus war ausverkauft. Schmeling stiftete für den besten technischen Boxer eine goldene Uhr, die der Dortmunder Eder erhielt. In sämtlichen Kämpfen wurde recht guter Sport seboten. Im ersten Kampf des Abends schlug der Hamburger Kracht den Mühlhausener Beier glatt nach Punkten. Dagegen dam die Bunktniederlage des Berliner Pfitzner gegen Heise=Hannover etvas überraschend. Der Hannoveraner zeigte wirklich gutes Können und sein Punktsleg war verdient. Im Mittelgewicht fertigte der Hannoveraner Trollmann den Berliner Bogel bereite in der zsweiten Runde durch k. o. ab. technisch besten Kampf gad es zwischen Oder=Dortmund ind Otto Lauer=Saardrücken. Trotzdem Lauer zohn Pfund lebergewicht hatte, flegte der Dortmunder glatt nach Punkten, Den Schlußzkampf des Abende bestritten die Haldsch=vergewichtlet npie-unermunn und Paeba-Gietwib Boie w*“ S Abans bstritun die Gabicks Posfa-Borlilchits und Rochu-Sinlibig Eojs Nür feirem Gegner in jeder Hinsicht überlegen und flegte doch nach Punkten. Eine weitere Riederlage Engels. „In„Broßen Fliegerpreis von Australien“, der in Bresbude n australien ausgefahren wurde, mußte der dautsche Fliegermeiter Matthlas Engel(Köln), wiederum eine empfindliche Riederlage hinnehmen. Er belegte hinter Willy Folk=Hansen(Dänenark), dem Australe Kussen Loudaroff und dem australischen ####gerald nur den vierten Platz, Einen zweiten Siag 9 ay. gein-Hansen im 5 Mellen-Bunhtejahren## Veranhaltung derue Bergisch=Märkischer Bezirk B/L. Benrath: Schwarz=Weiß Barmen:0(:0) ####uch dier waren die widrigen Windverhältnisse für das Spiel techt storeiw. Benrath wußte sich aber dennoch damit gut abzufinden und beherrschte meist die Situation. Trotzdem langte er Steonelg, grziei.. en Hälste vom Habrechten raotber der wer Als dann nach dem Wechsel die Venlücher von Eind zum Bundesgenossen hatten, brach das Verhävgnie über die Bergischen herein und fünf weitere Tore mußzte deren Haler hoch aus dem Netz holen. Bei Benrath war nur der Platz hielt. Auch der Mittelinschaft ausder Angriff nicht über Durchschnittsleistungen hinauskam. TRU. Düsselders: Sp. Sp. Vg. Barmen:3(:3) Eine angenehme Ueberraschung bot TRU. Düsseldorf ihren Vg. Barmen. nach der Pause sanden die Jonier en Tgren. dann imnmer geschrlich, Nach dem da Partie 92 und, bellgee dann in der 28. Minute ein Handelfmeter den Wilscdortern Siag und Punkte. Bei TRll. konnten Bestkämper, Susen Mehl, bei Barmen der Mittelläuser Emmerich, die -gnester und vor der Pause auch die Verteidigung gefallen. Eller 64: E5. 30 Düsselders:9(123) noo Juschaner Laten Runnschast Ellers in Hochlorm. Stun sich versammelt, als morgens um 11 Uhr das Spiel seinen Ansang nahm. Trotz des vorher niedergegangenen Regens besand sich der Platz in leidlicher Versastung, nur ein starter Wind beeinträchtigte die Spielhandlungen. Schon Beginn war der Sieg der Elleraner vorauszusehen. A4 ger Bamnschaft in du beanranden mit ihrer Mann.—.——inllescen Spielen sohr zu rothSüdwestsalenbezirk. un alg konnte Loiel war von Ansang bis zu Gawzelt brachte die Entscheidung. Hagen 1911: 668. Elderseld 117 Der dergisch=mürkische Vertreter aus Elderfeld schnitt im Er schlug die in der Toselcher in den ersotzmn eüe Barnichere. Pumnitesptlen kemmt dur abter Grachnlte Bübes=Mechenburg: Rostock 95: Oldesloer St. Rasensport Lüdeck: Schwerin 08 Süddeutsche Meisterschaftsspiele: Runde der Ersten: Wormatia Worms: St Waldhof Mannheim 2 Trostrunde Südoß: 1 FC. Rürnberg: BfR Heildronn 7 Union Böckingen: ASV. Rürnberg 4 Nordwes: BfL. Reckaran: B/3. Nou Isendurg 1 Phönix Ludwigshafen: Sportfr. Saarbrücken 1 8V. Saarbrücken: SV. Wiesbaden 6 Verbandsspiele: Gruppe Baden(Endspiel um den 1 Platz): Sesternber 88: Freiburger 66. 9 Lecin=wegirt:(Um den 2 Platz): FSL. Frankfurt: Rot=Weiß Frankfurt 6 Gesellschaftsspiele: Städtespiel München: Berlin 61 uncheim: Stuttgarter Kickers 91 Kerodentschlau. Ses m Verbandsspiche: ####burger Obertiga: Altona 93: Unttas 61 Union Altona: Eimsbüttel 02 Viktoria: Rothenburgsort Bezirksliga: Wacker: Sperber 41 Teutonia: Blankenese 01 Phöntx: Nienstedten Nordhannover: Borussia Harbung: Eintracht Lüneburg 9: Vittoria Harburg: SC. Deizen 44 Hannover=Breunschweig: SC. 08 Goslar: Concordia Hildesheim ee eieeit Berien 101p K. BsN. Mann aunschweig: Südbezirk: Maadeburg Städtespiel: P9.—: Braunschweig Leswig=Holstein: Union=Teutonia: Klila Ain: Union=Teutonia: Kilia Eintracht glensburg: Holstein Kiel Rasensport 10 Neumünster: Borussia Kiel Dremen: Bromer SB.: Dremer Sportfr Büoshentschland. Berdhandssiele: 014 Mittelschlesten: Schlesion: BfR Breslau Riederlausitz: Bittoria: Deutschland Forst 216 Beilner Verbanzsteicke. Abteilung A: Berliner SB 92: Südstern 4 Halleh=Concordia: BB. Luckenwalde arssimng B: Weißensos: Tonnis Borussia Adlershofer BS.: EC. Wacker 04 wittebbenschlan. Verbandstricke: Kasseng 98 . Tepdach: Teutonla Chemnit„ ##o: merkur Oelsnitz: Bogtl. F8. Planen B/V. Plauen: Konkordia Plauen SubS. Plauen: EC. Morknenkluchen gan: Vorussia: Wacker Halle Sportfreunde: 8B. 98 Haße Vordtokriagen: Jro. Erfar: Sck Grsten T66. Gispersieden: EC. Stadtihm # Sbeimer hosen Weimer: SB. Rohle m: Bomusste Sisenach: Woder Pferdesport. Tev: 826, Plaz: 71. 1I. Vr. Herner küsen: Boakdlt, Bleng 3. Ronneu: 1. Saint Bernard(V Hamah), 2. Penagos, 3. Gasels Ferner kleson: Percheur. Gans Dour 7. Sein: vennev:: Passionement(R Ball), 2. La Boiel, * Renaea! Plat: 99 2. W. Femer licten: Hletup g 3. 6 Lamstog, Abtaut, Risach 2p Cheche, Bece Kud. Ueber uns, Diese ewigen B gen und Gletsch weder enge Rät die Luft überd sen Höhen—e tausend Meter königs. Wir he daraus die kraft am sind wir. Schneefelder den dahingleiten Nacht— nichts lich sind diese S des Vergwindes hinab. Hier kar Nur von der fr nisvolle Pfeifen, Weinen. Hast T schon weinen ge belnd— dann der Wind das würde. Und nu hinabgleiten, des mit Worten nich brüllt in einem Menschlichste. N Was uns abe erfüllt— ist die letzte des Jahres anderen den We dann wollen wiGang sein! Woll len ganz nahe de Elf Uhr! Dit larsterns. Rasch Schnee. Halb zwölf 1 uns von unseren höchsten Höhe d schaffen es! Fünf Minute penwelt. Wie 9 den Nachthimmel lieren, desto dun im Vordergrund Schneefelder, die Und ganz unten Tal leuchten Tau — dort sind Dörf Glockenklingen ur land. In den Tä dumpf klingt es z Reden können hineinhorchen in fernen Glockenklan und frei und stür uns— nur die 9 Wir zwei Ein Das neue Jah Altenlalsplan Der wurde verhaftet unt Eisenbahnzug geplat samilie nach Rom zen Umberto mit de gen sollte. Snrechnungnaktze: 1 Let11.— 7 Gl4rt4.(akt. Gier.)=.20 U Ellr.= 12 Ul., 1#. öst. Nähr. Deutsche Anleihen 2901—— Gersse s 8730 E EE B0 v. Amreihe-Abibsrng ibes Anleseng Fr. Stastsanl. 28 eStaatsch. l. F. K 6.51 u. Rbetr. 1930 65 85 a Schtstges 14 Bbh ei.h 2 raussehug 26 Preeiss 20 Sase, 33 26f•7 a1s7 3 ee.Abtindsepl. .-Neum. Altter a d K 2 a. 6. k. 5 6n. 4a. k. etpe 4. 64. #.* !! 97.30 74.25 95.50 120 Peenidsergahrats ae Aen 1 de. Jrni 4. 62. 6a. R. 7 181. 6 * 19 *10 * 19 94.50 90.00 75.50 105.00 94.50 90.00 91.30 101.80 91.30 91.50 91.30 Den Sternen nahe! Neujahrsnacht auf Gletscherhöhen. Von Karl Perktold, Traunstein. Re e echer ee e es ce Alschse in Singt des freie, Lied des Alpen Hören e chen ie. 5 er singt das freie Lied des Alpendaraus die krafwvolle Melodie der Natur. Und doch— einde Sohsesestenen Sien. Kasta de dan büid dise lich sicd diese Stunden des Schweigens, de nur das Heulen des Vergwinzes unterhrcht,„Wir gleiten einen Abhang Eine sellsame Krankheit Die Papageienseuche zum ersten Male in Deutschland Mesen PeiseZ,, eit Alugt eit wie ein sortwährenes ###st Du den Mitternachtswind auf Bergeshöhen schon weinen gehört? Bald braust er machtvoll und juder Wind dag Wenschsen in— 416 05 Faschaelent, big, Bateicher Alen er. Kan u. Di Präat in einen gipigern venn deser Bind heult. Er in einem Einsamen das Herz, das Tiefste, Meuschlicste. Nacht und heulender Wind! erfüllt.— ist die Bestimmnung dieser muit iunerem Gefäht lete des Lähres sein Pie Thage“ Nacht— 6s soll die letzte des Jahres sein. Die Stunde naht, wo ein Jahr dem anderen den Weg freigibt. Wenn diese Stunde kommt, e sgsee, Seisgen einr u ihen eure unt. Elf Uhr! Direkt über uns das klare Leuchten des Polarsterns. Rasch steigen wir empor. Knirschend kracht Uhr! Nur mehr hundert Meter trennen Pöcsten Hoher Zel Hundert Reter von der freiesten, schasen Jöhe der umiegenden Vergeswelt. Und wie Eer Sechehlalge biheae Perster angen de Verzäicse n lieren, desto dunkler werden die Felsenleiber. Die Berge Schrefeder, de schwarzen Wälder, die dtesbunken Täler. Und ganz unten im Tal— leuchten Lichter— in einem Tal leuchten Tausende von Lichtern— dort ist eine Stadt sind Dörfer— wir horchen in dieses Tal hinunter: lond. In den Tälern bischt sch der aus einem Märchenesechr e ies Praugt ue Aue ier Auz e Perein gsfhser in das Prausen des Windes, in den fernen, fernen Glocentlang und in das eigene Herz, das sich dehnt und frei und stürmisch schlägt. Denn kein Mensch ist um uns— nur, die Natur und die Weihe dieser Nacht. Wir zwei Einsamen sehen uns tief in die Augen.—— Das neue Jahr zieht in die Wel:! Eine feltsame Krankheit hat in Berlin ihren Einzug gehalten, die Papageien=Seuche. Mehrere Personen, darunter der in Dahlem wohnende Geologe Professor Dr. grspnesbnüchen are eine Gatin kud unter tpphus. und grippeähnlichen Erscheinungen erkrankt und daran gestorben. Die behandelnden Aerzte standen zunächst vor en a. säiten, der das mehrfache Austreiten der Kranhelt #— Lersonen, die zu dem nächsten Kreise von Prof. Harborth gehörten, ließ die Vermutung aufkommen, daß es Gnaschien Wis rt porden ist. Man stellte fest, daß Prof. Harborth sich selbst einen Papagei gekauft und ein anderes Tier weitewerschenkt hatte. Es waren nicht allein die Hausbevohner erkrankt, sondern auch die Dame, der das exotische Tier zum Geschenk gemacht worden ist. Erkransungen e den Sie gebört zn un die sogenannte Papageiseuche handelt. — 555753 g iener Gruppe von Krankheiten— Mykosen — wie die Pneumomykosis(bei Tauben), d. h. AnsiedlunS Lit= Sechen gewpuen in Lungen und dostäcen, die sür ten Tiere meistens mit dem Tod enden. An der enseuge, der Psittakosis, sterben häufig die grauen (Sireptorocens pernseiglich, graus Kndichen in der Leber genommen das zeu 1. Früher hat man häufig angenommen, daß durch Uebertragung des Krankheitserrewan Leähald auch Vis Lungenentündungen(die konnte biet dor Nachwets nennd entsländen. Doch Namentlich in Deutschlane Paig ni erbracht werden. nicht feltgestellt. Sing den schon Frnt Prnsegen hat man in Vorls und in Lonwez:, Falle erlebt, in denen Personen offensichtlich weger. unsteckung von erkrankten Tieren Lungenentzündung bekannt, Man 1 9ebt, ist nicht sich sehr leicht in den ag# der Kraniheilterreger bier aus rasch verbreite Sichr dei den Bodogten Der selgt it de üecbereagunas. sehr groß. So lieben es die Besi#s rpen. Bägeln Häufg, mit ihren Tieren zu spielen und sich auf die Finger hacken zu lassen. Hat das Tier Krankheitserreger im Schnabel und auf der Zunge, so werden sie übertragen und von hier aus entweder direkt auf den Mund oder auf die Speisen. Deshalb wurde eine allgemeine Warnung erlassen, die Papageien, nicht. aus den Käfigen herauszuholen und besonders vorsichtig im Umgang mit ihnen zu sein. Es ist überhaupt im allgemeinen zu empfehlen, möglichst hygienisch bei dem da diese vielfach die Träger gefährlicher Krankheiten sind. So sollte man sich unbeHände waschen strichelt hat, nachher die .Jiuk ist es noch nicht gelungen, den Errager der in Sines bad dir en eena sestzustellen. Abergings sin die behandelnden Aexzte der festen Ueberzeugung, daß sie durch erkrankte Papageien hervorgerufen er,#. n besonders schweres Indiz ist die Tatsache, geshoert wurden Papppzten, die aus Südamerlta einGrd gers an der Papageien=Krankheit gestorben Eharlasenburg, Jr. Hassden Gesandheltaomies m der balterialgischen Untersuch Gr.— esesice aes eien e scheise cih Pesdensengie witn Gelehrten vom Institut für Paden Fiager an der Tierärztlichen Hochschule geführt wurbiäher noch zu keinem abschletenden Ergebnis geUnnötig ist eine allgemeine Besorgnis vor infektiösen Erkrankungen durch Tiere, namentlich Papageien. Durch das rechtzeitige Erkennen der Gefahr konnten in Berlin sofort entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden, so daß eine weitere Verbreitung der Seuche nicht zu beLirchten ist., Immerhig empfiehlt es sich für die Personen, die sich gerade setzt erst einen Papagei zugelegt haben, beken Zaß durch den Fie sen, daß durch den Tierhandel kranke Tiere, die zu demselben, Tragsport gehörten, auch an anderen Städten Deutschlands zum Verkauf kommen. Vielsach dürfte allerTiere gefund sind Wberer, bis Tiere gesund sind oder nicht. Auf alle Fälle muß man für größte Reinlichkeit sorgen, und durch Händewaschen eine möglichst gründliche Desinfektion vornehmen. Dann beseht, keine Gesaht, daß die Vsitakosis weiter um sch Weitere Krankheitsfälle. Zum Anschlag auf den Prasidensen Argenkiniens. Präsident Irigoyen, auf den in Buenos Aires ein Italien= amans Marinelli, ein Revolverattentat verüdte. Der Chaufseur des Motesem wurde ge Präsident selbst blieb un lizisten niedergeschossen. in Buenos Aires ein Italiener, namens Marinelli, lverattentat verübte. Der Chauffeur des Präsidengsh ie Leheimpolizst schwer vurlatz. Der selbst blieb unverletzt, der Mörder wurde von Poedergeschaffen. uror von P en Löisteshes chee den ver hrgen in Vrlnr dahBanen dort Mih:atzf son gzen a; Lelchrten und seiner Herlanen befar endern auch secht, weitere ##e. befallen hatte, ist nun auch in Neukölln festgestellt worden, wo zwei Familien von der Krankheit befallen wurden. In Berlin sind somit jetzt 12 Persovon der Krankheit befallen worden, und drei Todesfälle haben sich ereignet. Aus aller Welt Altenlatspläne gegen die beigische Königssamille? Der italienische Anarchist Berini wurde verhaftet unter dem Verdacht, ein Attentat gegen den Eisenbahnzug geplant zu haben, der die belgische Königssamilie nach Rom zur Hochzeit des italienischen Kronprinzen Umberto mit der belgischen Prinzessin Marie Jose bringen sollte. Tödlicher Autounfall des Tennismeisters Moldenhauer Ein schwerer Verlust für den deutschen Tennissport. Berlin, 29. Dezember.(Telunion). Am SonnSdge Mei de. 3 3 Uhr ii der densche Tennlsmeister en##er bel einem Kraftwagenunglück so Paschzunen erlage. 4d a dimn Stande beraus eiuen Hans Moldenhauer befand sich mit seinem Fordwagen, den er selbst steuerte. auf der Heimfahrt von einer Privatgesellschaft. In der Königsallee, an der Ecke Caspar=Theiß=Straße, wollte er einen vor ihm fahrenden Wagen überholen, wobei sein Kraftwagen ins Schleudern geriet und mit einer aus entgegengesetzter Richtung kommenden Straßenbahn zusammenstieß. Moldenhauer erlitt einen Schädelbruch und einen Schlüsselbeinbruch, sowie Fleischwunden. Von den übrigen drei Insassen des Kraftwagens erlitt der Direktor Mompe vom Rot=Weiß=Club einen Nervenschock, während der Maler Leu und ein Fräulein Plehinghaus gleichfalls erhebliche Verletzungen davontrugen. Während Direktor Mompe in seine Wohnung gebracht werden konnte, mußten die übrigen drei Verletzten ins AchenbachKrankenhaus überführt werden, wo Moldenhauer um 19 Uhr seinen Verletzungen erlag. * Der deutsche Tennisweister Hans Moldenhauer, am 10. April 1901 geboren, hat sich zuerst in der Nachkriegszeit erfolgreich im Tennissport betätigt. Ein Maßstab 105s maren Austiezagg der deutschen Tennierangliste. 1026 mn: Sr. 15. 33“ an 10, 1924 an 5, 1925 und 3. Stelle. In, den folgenden Jahren befand er sich. steis unter den ersten drei Spitzenspielern DeutschJahre 1926 wurde er deutscher Tennisherrenmeister und gemann mit Cilly Außen zusammen die deutsche Meisterschaft im gemischten Doppelspiel. Er hat die besten europäischen Tennisgrößen mit Ausnahme der Franzosen, besiegt, so den Italiener de Morpurgo, den Spanier Flaquer, den Holländer Timmer usw. Erst in der vergangenen, Saison hat er wieder, insbesondere in den Dawespokalspielen, ganz Außerordentliches gezeigt. Er ist eines der größten Tennistalente, die Deutschuand Ee dewongetracht al. d4e Jeuscz, Neue Brandstiftungen im Verheerende Jeuersbrnust in Werben. * Beriin, 29. Dez. Die Serie der Brandstiftungen im Spreewold, über die wir mehrsach berichteten, hol noch immer kein Ende gefunden. Obwohl ein Sonderdezernot der Berliner Kriminaspolizei seil langer Zeit an der Aufklärungsarbeit ist und auch ein größeres Aufgebol von Tchußzkeruen Vesaaen aun, Srieg wurde, wicd dus Gettel in iuchc. In dre Aesenbrbaden belnge. Rächte wieer en.... s i eier der letsen er dell gh Brand muagebrochen, der schuell einen erheblichen Teil des Dorses eingesscher! esa, Sase ua drmier krei mulsändhgr Geheise Tast. n0d Schennengebchoden, siad dem Beande zum Opfer gefallen. Zweiseklos liegt auch in diesem Jalle wieder Brandstlftung vor. Zu dem Brande wird noch folgendes berichtet: Nachts gegen 1 Uhr wurden die Einwohner von Werden durch Feuersignale geweckl. Es stand zunächst nur die Scheune des Landwirtes Dalitz am östlichen Ausgange des Ories in Brand. Ehe ader die erste Feuerwehr zur Stelle war, slammte der Brand olößlich aus vielen anderen Gebäuden des Dorses, die zum Teil nicht einmal denochbart sind. Offendar ist das Feuer i ershiedenn Lieiten zeichgelle ungeien worden. Eine riesige Wolke von Rauch und Flommen walzie sich, überall zündend, über die strohgedeckten Dächer. Lis, Wie Einwohnerichast des Dorses wurde alaermert und trug Wasser herbei. Nach und noch erschienenen acht Feuerwehren. Zu allem Unglück kam gegen 2 Uhr ein heftiger Sturm aus Westen auf, der die Funken dis zu den abgelegensten Gehöften trug. Unter der Einwohnerschaft des Orles entstand eine furchtbare Aufregung. Viele Leute mußten von der Landsägerei gewaltsam gehindert werden, die brennenden Gehöfte zu betreten, um die wertvollen Habseligkeiten zu retten. Bis in den hellen Morgen hinein die Löscharbeiten. Dreizehn Gebäude sind mit allem Inhalt, u. a. großen Erntevorräten, vollkommeg., adgebrangt. Nur dos Diey komt gunte Schreckenslat einer Geisteskranken. vi. Wersigen.. 2 Oevemder. Am Somntag früh wunrde elermiert genn de Alexanderstraße 26 alarmiert. Dort hatte eine Frau, anscheinend in geistiger„Umnachtung ihre Wohnung in Brand gesetzt, worauf ur sich ins vierte Stockwerk des Hauses begab und aus nach dem Krankenhaus gebracht, wo sie Gut abgelaufener Verputz=Absturz in der Kirche. gunc Simburg. 30. Dezember.(Drahtb.) In der Stadtrirche loste sich am Sonntag während der Elf=Uhr=Messe #r. eiwe, 20 Meier Länge und anderthalb Meter Breite per 15 Zentimeter starke Verputz des Gewölbes und stürzte in die überfüllte Kirche. Die Wucht der herabstürzenden Steinmassen war derart, daß das Gebetpult einer schweren Eichenbank glatt abgeschlagen wurde. Obwohl die Bank, vol, besetzt war, entstand kein schweres Unglück, da sich die Kirchenbesucher gerade zur Verlesung des Evangeliums erhoben hatten. Nur 2 Kirchenbesucher wurden verletzt dem Krankenhause zugeführt. Mühselige Rettung französischer Flieger —“ Rom, 29. Dezember.(Drahtb.) Vor zehn Tagen war ein französisches Postflugzeug, das von Frankreich nach Indochina unterwegs war, an der afrikanischen Küfte unweit der großen Syrte abgestürzt. Nach langem Suchen war es italienischen Fliegern gelungen, das Flugzeug aufzufinden. Eine Autokolonne, die zur Bergung entsandt war, konnte wegen des unwegsamen Gebietes nicht weit genug vordringen. Ein zur Bergung bestimintes Flugzeug wurde beim Niedergehen schwer beschädigt. Die italienischen Flieger konnten in den Trümmern des Ellte wose hergen. e der Ploten und fun PARSLLS,ASOSRR ERS WITSCFAPTSSEA!! Surschrungnattze: 1 Lattl.= 20. 40 Ul., 1 Dofl.=.20 Ul., 7##. 2. 16 U. Gat(ok. Gte)—.20 u, 1 85hr6l.(ok. Jnd).16 U, T6. 24. ##b.— 12 u. 4. 44 Mnb. a. 1 f. 32. m—.70f., 1 4a. 64/. 224 6. Berllner Börse . Jrnst a 410 a a. k K31 a a 853 a 77 Treuhahmuumg und in und mitgetellt vom Germer Bank-Verein lserichn Kone in.-Alle. ainsian mn-dal. Nachtrage Aedienden Censtantin der Grose Oiergare: Jchann Deimeisberg Langenbraren Trier Kohlen-Aktien Adler Bergbat Gahlbusch Lothringen MOhlheimer Bergoat Kall-Kuxe Asse Burbsch Erichssegen Priedrichrode Heringen Auge Eindenburg kenigeba!! Mariagtck Volkanrose winterchall Kall-Ahtien Acter kan Kall Chernis Hall. Roll Mannev. Kon Heieburg, Vorz. winterhall Aktien Gurbach-Kall Diedersacheen Industrie-Ahtien Allgern. Hochbau Balcke Maschinen Baumwollee. Gronau Oortrruncee dtilan Eloanwark rrueret atreichoncherfere Gladbacher Wolle Kabelverk Rheydt rroimn Lineianern Rheingneten Gebr. Schöndert Stahlvork Gecker 1400 8700 won, 4m Asgebe 8100 9130 91 002. So oo ## 0on, 1m 600 155002 7% 11520 19020 952 19502 12525 172001 190 on82 92 5 verdern ereinkettien Ich bin dir ferne- da steigen... ich bin dir ferne— da steigen viel Wolken am düsteren Ort: ich denke an dich— da schweigen die grollenden Stürme sofort. Ich bin dir ferne— und machtvoll schäumt über das dunkeinde Meer: ich denke an dich— und prachtvoll zicht Wogenleuchten einher. Alexander Kaufmann. 1004 z Mnn Roman von Liesbei Dill. —:.—(Nachdr. verboten.) (26. Fortsetzung.) Es kann einem angst werden um die Zukunft. Frau Blinzler verfehlt nicht, mir ihre Noblesse täglich einmal vorzuhalten, da sie doch jeden Tag dreißig andere haben er sind als ich.— Ich bin dann rin, einer Doktorin der Philosophie, gegangen. An diesem Tage aber sprach sie gerade über die Erfolge der Madchengymnasien und die des gemeinsamen Schurunterrichts in Amerika, wobei sie dem unabhängigen, zielbewußten Wesen der Amerikanerin ein bewunderndes Lob spendete. Ich habe einem Vortrag mehrerer Frauenrechtlerinnen in Frankfurt a. M. beigewohnt. Es wurde in dem überfüllten Saal vor jungen und älteren Damen darüber diskutiert, wie man „gefallenen Mädchen“ das Aufziehen ihrer Kinder erleichtern könne, damit sie nicht„wieder hinaus auf die Straße grauen Alpakakleid sprach über Säuglingssterblichkeit, Säuglingsheime, Kinderkrippen und Prämien für„stillende Frauen aus dem Volk“. Eine jüngere Frau mit magerem Profil, Habichtsnase, Kneifer, lässig geordnetem schwarzem Haar, losem braunem Reformkleid, das am Halse recht weit offen war, suchte die Zuhörerinnen für„Befreiung von der Mutterschaft",„ein neues Ehegesetz",„freie Wahl der Liebe“ zu begeistern. Sie sprach zuerst fesselnd, scharf, klar sarkastisch, allmählich aber verwirrten sich die Fäden ihrer Rede zu einem wilden, unauflösbaren und unverständlichen Knäuel, sie stieß auf Widerreden, das Publikum murrte, die Stimmung wurde kühl, ja feindlich, einige Damen verließen unter lautem Stuhlrücken den Saal, und nachdem ihr von der Vorsitzenden das Wort abgeschnitten war, schloß die Versammlung. Ich ging zum Bahnhof zurück und fuhr nach Hause. Mir war zu Mute wie jemand, der hungrig an den Tisch gekommen ist und hungrig wieder aufstehen muß.— Ich weiß nicht, ob ich das nachste Mal Geld und Zeit haben werde, die Zeitungsnachrichten, die Reden, die Erfolge des Frauenkampfes zu verfolgen; abwarten, ob sich von dort aus eine helfende Hand entgegenstreckt, kann nur der, der keine Hilfe nötig hat. * Auf dem Rosenfest im Kurhaus haben wir mit einer bunt zusammengewurfelten Gesellschaft an einem Tisch gesessen uns mit ihnen angefreundet und sind nach dem Ende der Reunion noch miteinander in das Café Metropol geher, Musik und eine Luft, deren Zusammensetzung berauschen kann: frische Rosen, ein Durcheinander von feinen künstlichen Odeurs, von Feuerwerk und dem Duft lauer Sommernächte. Um uns ein Lichtermeer, ein Gleißen von Brillanten, ein Rauschen von seidenen Schleppen uber den Kies, ein Wogen von Spitzen, Federn und zarten, schleierduftigen Gewandern. Im Saal tanzten die Paare. Ich hatte abgelehnt zu tanzen, aber Frau Blinzler und Johanna wurden zu den Tänzen geholt, während ich an dem Tische sitzen blieb bei den anderen. Neben mir saß ein schielender Amerikaner, der mir erzählte, daß er sein Glück „by photograph“ gemacht habe, mit seiner Frau, einer Englanderin, die in ihrer schwarzen Spitzentoilette unbeweglich mir gegenüber saß und, das Lorgnon an den Augen, ohne an jemand ein Wort zu richten, das Publikum betrachtete. Sie verstand kein Deutsch oder sie wollte keins verstehen. Jedenfalls blieb sie steif und schweigsam. 4 Auf meiner anderen Seite saß Frau Wolf mit einer Freundin, die uns als Frau Mohr vorgestellt war. In deren Gefolge befand sich nun wieder der junge Mohr, ein Gerichtsreferendar, ein Herr Schwenker, der mit„Herr Leutnant“ angeredet wurde, und ein junger Herr, der mich hier oft in einem Warenhaus begrußt und nach meinen Wünschen gefragt hat; auch ein verwachsenes achtzehnjähriges schwarzlockiges Fräulein Mohr war mitgekommen. Oben an der Spitze saß eine Dame mit feuerrotem ChifDer Film und ich Von Donglas Jairbanks. dem weltbekannten Filmschauspieler. Mancher geht zum Film, um Geld zu verdienen. Andere wollen ihre künstlerischen Vorstellungen verwirklichen, und wieder andere glauben, rasch zu einem Namen kommen zu können. Keiner dieser drei Gründe war für mich maßgbend. Beder lockte mich das Geld, noch rief mich die anst. Ich suchte Abenteuer. Schon frühzeitig in meinem Leben, als ich in Wallstreet den Kontorschemel drückte oder als Reporter hinter Sensationen herlief, waren Adenteuer mein Ziel. Ich suchte danach in den dunkelsten Winkeln Newyorks und in jenen Ländern, die mir als die noch unersorschten Gebiete Europas erschienen. Ich sand die Abenteuer nicht und ging deshalb zum Theater. Aber auch hier wurde ich wieder enttäuscht. Wie hätte auch das tägliche Wiederholen der Rollen meinen Durst noch Abenteuern stillen können? Eines Tages trat ein Mann, den ich noch nie gesehen hatte, in meinen Ankleideraum im Theater. Es war D. W. Griffith, dessen hervorragender Film„Die Geburt einer Nation“ damals alle Aufführungsrekorde der amerikanischen Lichtsptelhäuser drach. Ich hatte mir den Film schon viermal angesehen, da er etwas ganz anderes bedeutete als die mir dis dahin bekannten Stücke. Griffith verschwendete seine Zeit nicht mit langen Vorreden:„Warum gehen Sie nicht zum Film?“—„Ich gehe nicht, devor Sie ihn drehen,“ antwortete ich.—„Gemacht,“ sagte er trocken, und am nächsten Tag unterzeichneter wir den Vertrag. Ich wor entzückt; denn es schien mir, daß ich jetzt ein wundervolles Feld für Abenteuer gefunden hatte, und diese sind es noch immer, die mich am Film interessieren, Abenleurerfilme die einzigen, die mein Blut roscher pussieren lassen. Da mir im Leden nicht genug Abenteuer zustoßen, fonkleid und einem riesigen schwarzen Hut mit Bindebändern, der an den benachbarten Tischen Heiterkeit erregte. war mager, und das pechschwarze Haar hing ihr in Löckchen über Stirn, Ohren und Nacken herab. Sie unterhielt sich meist hinter ihrem Fächer mit Schwenker, wobei sie kleine Laute der Entrüstung ausstieß:„Aber, Herr Leutnant! Nein, so was! Sie sind mir einer! Wenn Sie nochmal so was zu mir sagen, hau' ich Ihnen eins auf den Mund!“ hielt sich, obwohl unsere Namen absichtlich so laut, daß sie die Beobachter rings an sämtlichen Tischen verstehen konnten, genannt worden waren, mit scheinbarer Absicht von mir fern und schien kein Verlangen zu haben, sich mir zu nähern. Baronin Ossenburg! Es ist mir, als ob ich mich schämen müßte für andere, die so achtlos das Beste verschleudern: den guten, ehrlichen alten Namen! Die Kinder einer solchen Frau— die„Baronin“ hat einen sechsjährigen Sohn — tragen den Namen weiter, und was wird aus solchen Kindern, die in der„Kosmopolis“ aufwachsen! Der Amerikaner unterhielt sich mit Frau Wolf über einen neuen Skandal in der„Kosmopolis. Der Referendar war mit Frau Blinzler und Johanna in den Tanzsaal gegangen, das verwachsene Mädchen hörte Herrn Schwenker gierig zu, und die„Baronin“ kicherte zu den Witzen. Frau Mohr saß zwischen zwei leeren Stühlen und aß ein Stück Torte nach dem anderen. Frau Blinzler in fürstlicher weißer Spitzenrobe, mit einem Strauß frischer Marschall=Niel=Rosen an der Bruse, mit großem, weißem Federhut, war guter Laune, sie tanzte unaufhörlich. Als wir gehen sollten, schlug sie vor noch eine Tasse Kaffee zu trinken, und wir brachen nach dem „Metropol“ auf. Hier wurde die„Baronin“ plötzlich intim mit Frau Blinzler und erklärte, nachdem sie so lange mit dem Spazierstockchen auf den Marmortisch geklopft hatte, bis alle schwiegen, sie lüde uns alle morgen zum Kaffee nach Biebrich auf die Hotelterrasse ein! Der Vorschlag fand begeisterten Anklang, und gegen drei Uhr trennte man sich.„Um vier Uhr auf der Terrasse in Biebrich! Ich bring' noch ein paar Herren mit!“ rief die„Baronin“ hinter uns her, als sie mit Schwenker nach der „Kesmopolis“ ging und wir in die sille Frankfurter Straße „Eine dolle Frau!“ sagte Frau Blinzler lachend und wellen Rosen auf die Straße.„Aber TemperaAn einem der Nebentische hatte ein alter Herr mit weimich scharf anblickte, als wir auf##. Ich hatte ihn vorher nicht gesehen. Das muß Onkel Bernhare gewesen sein, Papas ältester Bruder. Die aufrechte Haltung, die gerade Nase, das helle Auge (vielleicht einer der Generäle, die mit dem Vetter von Frau Blinzler zur Jagd fahren?). Alles stimmte mit dem Bild überein, das wir von ihm haben! Er ist es gewesen! Er Man sagt, daß ich Vater ähnlich sähe. Diese Möglichkeit ließ mich nicht schlafen. * Frau Blinzler hatte den Wagen erst auf vier Uhr bestellt, so daß wir zu spät kommen mußten.„Meine Sie, ich wollt auf die warte?“ sagte sie zu mir, als wir durch das heiße, sonnendurchglühte Wiesbaden fuhren.„Die Blinzler kann's abwarte.“ Und sie streifte ein Paar neue weiße Ballhandschuhe an. Sie hatte ein pastellblaues Tuchkleid an mit rosenbestickter, prallsitzender Taille, einer kleinen Schleppe, innen mit weißen Spitzen und weißen Taftrüschen ausgeschlagen, so daß man sie über den Arm legen kann, wovon Frau Blinzler reichlich Gebrauch macht, einen fliederfarbenen Chiffonhut und einen mauveseidenen Schirm. Ihre üppige Schönheit, gehoben von Farben und Eleganz, bewirkte, daß ich mich in meinem verblaßten Organdykleid neben ihr ganz erdrückt fühlte. Es gab auch ein gewisses Aufsehen, als der Wagen fünf Uhr vor dem Hotel am Rhein hielt, von dessen überschatteter Terrasse Johanna Wolf herabsah und uns dann laut zurief:„Endlich! Wir haben schon angefangen!— Ihr kriegt nichts mehr! Alles schon aufgefuttert!“ Wir gingen durch den sonnigen Garten, stiegen die eiserne Treppe hinauf zu der fast überfüllten Terrasse, steuerten an den Tischen entlang bis zu der Ecke, wo die übrige Gesellschaft beim Kaffee saß. Es waren dieselben wie gestern, nur saß neben Frau Mohr eine alte unehrwürdig aussehende rothaarige Dame in weißem Jackenkleid, die uns die„Baronin“ als„meine Mama“ vorstellte. Das Aufstehen, Stuhlrücken und Begrüßen veranlaßte die kleine Gruppe am Nebentisch, zwei alte Herren und eine ältere Dame, mit denen ich Rucken an Rücken zu sitzen kam, zu unwilligen Bemerkungen.„Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr.“„Verzeihung, Edith, aber der Platz war schon belegt, als wir kamen... Sobald es kühler wird, brechen wir dann auf.“ Ich war neben Herrn Referendar Mohr geraten, an der anderen Seite saß Johanna; diese beiden setzten nun ihre Unterhaltung über mich hinweg fort, von der die Nachbarn jedes Wort vernehmen mußten. Ich hatte in dem alten Herrn Onkel Bernhard erkannt. „Wenn Sie die Duncan überhaupt noch nicht verstehe,“ rief Johanna,„dann könne Sie mir gestohle bleibe mit im Film, doch nicht immer mit vollem Erfolg. Die Arbeit im Studio in Hollywood erfüllt mich oft mit dem Wunsch fortzugehen, weit fort von ihr, in einem anderen Lande ganz von vorn zu beginnen, am Strand in der Sonne zu liegen, ohne Sattel, ohne Zügel über die endlose Prärie zu jagen, durch dunkle, enge Straßen einer alten europäischen Stadt zu schlendern oder mich dem Sport zu doch weit fort von jedem Studio. Aber mein Wunsch ist unerfüllbar. Das Publikum, dieses Götzenbild mit den Millionen Gesichtern, verlangt, neue Filme. Die großartigen Lichtspielpaläste in den Riesenstädten und die Kinobuden in Hinterwäldern, in den letzten Außenposten des Fernen Ostens und wohin die Zivilisation sonst noch gedrungen ist, alle schreien sie nach dem täglichen Filmbrot. is Chaplin, Mary Pickford, Griffith und die anderen unter uns die„Untied Artist Corporation“ gründeten, übernahm jeder die Verpflichtung, seinen Teil zu unserem Werke beizusteuern. Jeder hat gleich mir seine schwachen Augenblicke und dunklen Stunden, wenn ihm Geld und Namen als nichts erscheinen im Gegensatz zur Freude an der Freiheit, aber jeder verharrt auf seinem Posten. So bleide auch ich weiter beim Film und suche nach Abenteuern, ohne sie zu finden. Mary, die seit ihrem fünften Jahr auf der Bühne oder im Film tätig ist, sucht im Filmland die glückliche Kindheit, die ihr nicht vergönnt gewesen ist. würd ich direkt Stund von ihr nehme—!“ „Und ich bleibe dabei, die Duncan hat Plattfüße“, sagte der Referendar.„Wenn sie ihre drei Posen gemacht hat, weiß sie nix Neues mehr. Und was soll das denn heißen, sie„tanzt Chopin“? Chopin will ich horen. Wenn der'Albert mir'n Walzer von Chopin spielt, kann ich mir was denken. Aber wenn eine sich in einem griechischen Gewand da hinstellt und mir barfuß mit ihren paar Gliedverrenkungen beweisen will: sie tanzt Chopin, weil zufällig ein Chopinscher Walzer dazu gespielt wird, ist das eine Arroganz, über die jeder gebildete Mensch lacht!“ (Fortsetzung folgt.) Wagnis im Grenzenlosen Skizze von Walter Anaiole Persich. Sran m Jesserson lächelte über die Zeitung hinweg seiner „Man lobt uns wieder, Dessie. Wie werden wir erst überraschen, wenn ich die neue Verbesserung zustande bringe! Ich habe mit dem Manegemeister gesprochen: Wahrscheinlich können wir ab morgen im Zirkus trainieren.— Du weißt dech, wie ich mir die Sache gedacht habe— Leiter, einsacher „Besite unterbrach ihn hoftig:„Ich meine, du darfst bei viesen Dingen eins nicht vergessen— aber daran willst du, scheint mir, nicht gern erinnert werden!" „Und das wäre?“—„Nun, wir sind beide rund vierzig Jahre alt.“„Darling, ich fühle diese Jahre nicht!"—„Es wird solange nicht mehr dauern, Charles. Kein kluger Artist übersteigert in deinem Alter eine Leistung. Drei Konkurrenten haben sich in diesen fünfzehn Jahren schon beim ersten Salto den Hals gebrochen. Jede Tollkühnheit...“ vaenten Jedchen kenne ich zur Genüge. Die Herren i, die nichts als Prozente verdienen können und zu steif sind, um sachgemäß über einen Stuhl zu springen, kommen täglich mit dieser Besorgnis um meinen Hals und ihren Verdienst.“ „Lieder Charles,“ sagte Dessie bestimmt,„ich glaube, in zwanzig Jahren unseres Lebens habe ich dir genug Beweise der Furchtlosigkeit gegeben. Wir wollen davon jetzt nicht mehr sprechen; überlege dir die Sache.— —— Im Zirkus, wo er die Vorbereitungen des Trainings prüfen wollte, sah Charles Jefferson Lydia. Sie spielte im Trapez mit der Geschmeidigkeit und Schönheit der Jugend. Sein Ehrgeiz begehrte die Russin heftiger als sein Blut. Er wartete. Lydias Gesicht wurde böse bei seinen ersten Worten— als sie dann hörte, er wolle von ihr lernen, erklärte sie sich bereit, ihm Unterweisungen am Trapez zu geben. Tage der Arbeit begannen. Nichts fand in diesen Menschen Raum neben dem Willen zur Leistung. Saltos von Trapez zu Trapez arbeitete Lydia in drei Stufen— zuweilen berührten sich in den Atempausen ihre Hände. Dann stand ein leichtes Lächeln zwischen ihnen.— In der Manege stellte Jefferson die beiden Frauen vor. Er spürte den ersten bewußten Reiz des Vergleichens. Kraftvoll, mehr Dame als Artistin: Yessie, seine Frau, unverkennbare Züge verdeckten Alters im vollen Gesicht. Geschmeidige Jugend: die Russin. Sein Blick blieb bei Lydia. Dessie arbeitete still an dem Gerät. Die beiden Plaudernden spürten ihre Blicke nicht. Die erste Balance begann mit einem eigenartig=unsicheren Zittern der Leiter, wie Jefferson es nie bei seinen Produktionen gespürt hatte. Er glich die Gewichtsquoten durch äußerste Konzentration im Kopfstand auf der Höhe der Leiter aus— ein Wirbel, Jefferson schnellte ins Trapez.— Unter der Erschütterung des Abstoßes mußte Dessie die Leiter wieder in ihre Gewalt zwingen— der Salto ging fehl— hätte die wartende Lydia nicht zugepackt, wäre Jefferson zerschmettert in die Manege geschlagen. Er fluchte und überließ Lydia die Leiter, während er den Sicherheitsposten auf dem Trapez übernahm. Er bewunderte die straffe Gestalt der Frau im Silbertrikot, der alle Reize hervorhob. Seine Nerven spannten sich— Kopfstand— Abstoß mit der Geschmeidigkeit einer Menschenkatze, jetzt erreichte sie das Trapez, schlug über die drei Recks hinweg drei Saltos und stand mit dem vierten schon wieder auf der Leiter. Diese Leistung riß Jefferson mit sich fort. Dessie hatte für ihn im Augenblick kaum den Wert einer Aushilfsstatistin. Er erwog schon, die Balanzierung der Leiter selbst zu übernehmen, um Abend für Abend Lydia als die Wagende durch die Luft wirbeln zu sehen. Von Erfolg zu Erfolg. Er bat um Wiederholung. Sie rief ihn vom Trapez herunter, seine Gegenwart störe— Wirbel und Wagnis vollzogen sich aufs neue. Salto von der Leiter zum Trapez, drei Saltos von Reck zu Reck— und— nun— zurück... Das Rund des riesigen Raumes kreiste— wenige Zentimeter hatte die Leiter geschwankt— offenbar konnte Dessie das Gewicht nicht ausgleichen— Ausprall— das LeiterWerich: Nohieg Sd las ein —— In einer anderen Stadt, Monate, später, las er von nicht ganz so tragisch beendeten Versuchen ausländischer Artisten, Charles reichte Dessie die Zeitung mit dem genauen Bericht: „Dieselbe Sache. Es ist wohl undurchführbar— nur Lydia konnte genug, sie wäre eine ganz große Nummer geworden.“ Yessi zwang sich zu einem Lächeln:„Charles, du hast früher in demnem Ehrgeiz vergessen, was du heute sagst. Es stimmt, Lydia wäre die einzige Artistin gewesen, die unsere Leistung überbieten konnte. Hast du geglaubt, ich würde freiwillig, nach zwanzig Jahren Arbeit, ihretwegen zurück. treten? Und— hätten wir uns trennen müssen, da sie spielend leistete, wo du versagtest? Ich will annehmen, nach Deinem Wunsch sollte es nicht dazu kommen!— Lydia hätte sich einen Partner gesucht. Sie vergaß nur eins: zu verlangen, daß du die Leiter dalanciertest.. Beide schwiegen, Jefferson sah seine Frau zweiselnd an, sie blieb bei ihrem unbestimmten Lächeln, und er wagte nicht, weiter zu fragen. Yessie machte seit jenem furchtbaren Erlebnis einen zerquälten Eindruck— er konnte nicht ahnen, wie sehr sie unter ihrer Schuld litt. Und als sie zwei Jahre später gegen ihre ständige Schlaflosigkeit zuviel Veronaktabletten nahm, ahnte er nur dunkel die Zusammenhänge. Jedenfalls warb er keine neue Partnerin an. Er ist heute ein sehr vergrämter und grauhaariger akrobatischer Clown. Elesanten=Friedhöse. Der Gouverneur von Aganda, Sir William Gowers, der sich einen ebenso bedeutenden Ruf als Forscher wie als Jäger erworben hat, hat sich seit einigen Jahren eingehend mit der Frage beschäftigt, wo eigentlich die Gebeine derjenigen Elefanten bleiben, die eines natürlichen Todes infolge Altersschwäche sterben. Weder Sir Gowers, noch sein Jagdführer Pearson, ein alter, erfahrener Wildnisjäger, waren aber jemals auf einen in dieser Weise verendeten Elefanten gestoßen, und es war einem Zufall vorbehalten, die Lösung dieses Rätsels zu bringen. Bei einer Fahrt, die Sir Gowers in seinem Motorboot auf dem Victoria=Ril unternahm, entdeckte er zu seinem Erstaunen, im dichten Schilf, neun Kilometer von der Einmündung in den AlbertSee entfernt, eine dunkle Masse, die sich deim Näherkommen als die halb im Schlamm versunkene Figur eines mächtigen Elefantenbullen erwies. Er mußte schon sehr alt gewesen sein, denn er besaß keine Stoßzähne mehr. Bis zum Bauch eingesunken, steckte er in dem Schlamm. Weder eine Schußzwunde noch eine andere äußere Verletzung war an seinem Körper wahrzunehmen. Es ist nun eine bekannte Tatsache, daß angeschossene und auch kranke Elefanten mit Vorliebe das tiefe Wasser aufsuchen, so damit die Theorie stark an Wahrscheinlichkeit gewinnt, vaß Elefanten, die ihr Ende herannahen fühlen, sich in die von mächtigen Papyrusstauden umstandenen Afer der Seen und Flüsse des äquatorialen Afrikas zurückziehen, um dort ihre Todesstunde zu erwarten. Diese Anschauung wird auch durch einen Bericht des Erbauers der großen Brücke bei Chartum über den Blauen Nil gestützt, der bei den für den Brückenbau notwendigen Arbeiten im Flußbette auf ganze Elefantengebeinen gestoßen ist. Diese Eigenümlichkeit scheint übrigens auch den Vorgängern des heuigen Elefanten, den Mammuts, angehaftet zu haben, denn Dros. Ridley von der Oxford Universität fand in den 70er fahren des vorigen Jahrhunderts in der Kiesbank eines Sees bei Darton, in der Nähe von Oxford, ebenfalls eine Massenansammlung von Gebeinen dieser Tiere, deren Anhäufung in den vorstehend geschilderten Wassergräbern ihre rsache haben dürfte. Trocken- StI. Wenn ich einen Film schaffe, so bemühe ich mich immer, zu verleihen das was Dichter und Novellisten die Moral nennen.„Der Dieb von Bagdad“ zum Beispiel soll zeigen, daß ein junger Mensch, der Glück und Wohlergehen erstrebt, dafür kämpfen muß und beides vielleicht erringt wenn er Ausdauer hat. Meiner Ansicht nach verhält es sich zwar im Leben nicht immer so, aber der Grundsatz ist doch richtig, und je mehr ein Mensch an ihn glaubt, um so eher bringt er es zu etwas. Ich spiele nicht meine Filmrollen, sondern ich erlede jedes Ereignis, jede Einzelheit und muß deshalb meine eigenen Textbücher schreiden. Ich lege im voraus nichts anderes fest als die großen Umrisse der Handlung. Die Einzelhetten, die dem Schauplatz der Handlung angepaßte Atmosphäre überlasse ich vollständig der Eingebung des Augenblicks, weil sie aus der Situation heraus entstehen müssen und nicht im voraus bestimmt werden können. Ich verlöre das ganze Interesse an der Sache, wenn ich schon vorher wüßte, was ich zu tun habe. So kaufe ich zwar Ideen für meine Textbücher, aber ich habe keine Verwendung für fertige Geschichten. Vielleicht würde mir eine genau ausgearbeitete Handlung gefallen, wenn ich sie einmal lese, womöglich auch nach zweimaliger Durchsicht, aber nach ein oder zwei Wochen müßte sie mich ärgern und nicht mehr interessieren. Ein genau in allen Einzelheiten festgelegter Plan beschneidet die Flügel meiner Phantasse. Arbeitsweise allein sagt mir zu. Jeder hat natürlich in dieser Beziehung seine eigenen Ansichten. Chaplins Methode ist ganz anders. Nehmen wir an, er sieht einen Stuhl.„0, welch schöner Stuhl!“ wird er sagen. „Den muß ich haben.“ Dann stellt er seinen Stuhl auf: „Jetzt brauche ich einen Raum dafür. Nun baut er ein Zimmer für seinen Stuhl auf, dann ein Haus, schließlich ein Menschenleben, und so entsteht sein Film. Der Stuhl ist die Hauptsache, und alles andere dreht sich um ihn. Bei mir aber gilt nicht das Einzelne, sondern das Ganze. Ich habe eine Idee, und dann versuche ich, den richtigen Ausdruck dafür zu finden. Zuerst das Gerippe, dann Fleisch und Blut. .„Die Ideen aber verdanke ich oft Kleinigketten und Einbrucken, die deshalb für mich von Bedeutung sind. So besuchte ich vor zwei Jahren Rußland und Palästina. Dann bereiste ich Europa und kam nach Lourdes. Als ich nach Amerika zurückkehrte, waren die Höhepunkte meiner Erinnerung Rußland und Lourdes, der einsache Glaube mit einem geheimnisvollen Einschlag von Ritterlichkeit. Dann kam ich nach Mexiko, wo ich ähnliche Gestalten sand. Ich hatte mich schon längst danach gesehnt, die Rolle eines mexikanischen Cowbows zu spielen, und der„Gaucho“ war das Ergebnis. Abenteuer, Abenteuer und nochmals Abenteuer! Das ist es, was mich frisch erhält und was mich wieder an Hollyklammert, diesen eigenartigen Ort, wo die Filme entstehen. Alles dort lebt nur für sie. Wenn in Hollywood ein Mann mit dem breitrandigen Sombrero vor einem Glase Limonade sitzt und lange Zahlenreihen abdiert, so ist zu rechnen, daß er einen Film plant oder schon vordereitet. Für wen scheint in Hollywood die Sonne, für wen schäumen die Wellen, für wen werden Kinder gedoren, für wen wachsen die Pflanzen so üppig? Nur für den Film. Und wenn ein Liebespärchen im Mondlicht sitzt, so flüstert es nicht von Liebe, sondern vom Film. Tausende von tüchtigen Menschen, ehrgeizige Leute, Amerikaner, Deutsche, Engländer, Franzosen, Ungarn, Spanier, Chinesen und selbst Neger, alle kommen sie in Hollywood zusammen, um Filme zu drehen. Pelsz. swangsmäßige Zusammenballen schafft natürDe dog aussfähigket, hat aber auch seine Schattenseiten. " f u z u e M e n s c h e n i n H o l l y w o o d v o n d e r g l e i c h e n I d e e belebt sind, die gleichen Impulse, Wünsche und Gedanken eri, Dar geste umdsich dr Gnidagtelt u eu. che fleh ermüdet, weil der Mensch immer das (ah, und der Vorrat an neuen Ideen und Imgussen scheint zu versiegen. Stets, wenn ich fühle, daß ich virfet ur von Ermüdung erliege, fahre ich schnell nach Europa, um neue Eindrücke zu gewinnen. Im. Amerika leben wir in einem Zustand der fteten Spannung auf das Moigen. In Europa dagegen haben die Menschen noch Zeit, um auf das Vergangene zurück zu dlicken. Dort herrscht wer sars andere Atmosphäre, die für mich von großem Ich fühle nicht den Drang in mir, alles systematisch zu untersuchen. Ich lasse die Dinge an mich herantreten, wie sie kommen, und halte Augen und Ohren offen, um sie erfassen zu können. Ich liebe die Gesellschaft tüchtiger TheaterMenschen mit Iden fade umgbung ih ost hunge Die Außerachtlassung dieses Grundsatzes ist vielleicht die Ursache, warum hervorragende Filmdirektoren sich nicht immer selbst gerecht werden. So scheint Griffiths Talent ei.##rem zu schlummern. Aber jeder macht einmal seinen Chaphin ist hiervon ebenso wenig verschont worden wie Mary und ich selbst. Doch wenn mein Kopf ermüdet ist, so stürze ich mich in den Sport hinein. Ich fechte, swimme, reite, fahre im Kraftwagen, fliege und reise, um eist und Körper wieder zu stärken und die stete Jagd nach dem einzigen Traum meines Lebens wieder beginnen zu können, die Jagd nach dem großen Abenteuer. die Tal zu verkuschen, zerund brachte die einzelnen Teile, in wo er be vergrub. Verternih ist 35 Jahre al und Baker von erei Kindern. Der Grund zu seiner Tai soll Jamstenstreiigteiten liegen. ur 20 bet h. R 101“ wird verlängert Lendeg, 28. Dezember. ** Schos aus dem Gerichtssaa R 101 wied verlängert Meem Piuud Lelant. suherdtenstüichzen, Titgket genatz, werden krmnte.Sr. Sasteg, De. Dezendger. Las aist doer kram ferig. Uhert sch. Von den wernigen Gsen, 2u Svarhunde, Lages arbu. ii— ,V. Sopiergsite, Eines Haltien, Perden und duch einfiguns esses Kelar dden de Venastzer zu Nar Pedbelk ut den sit. der Arpsge— n, seine go., Halog vent .eses. Dur Sihoen us Aut eihanten Aaste un. Resge aunsgn ungen a uie 1ad. Juit dur der ianre, Pitzentst uus Stuteute u telstückes mit Gasbehältern für 500 000 Kubikfuß e erie gesider is Huit echaten Astahfe dn. Kampf wit Ebllanger Vorbrachenn — Chikago, 28. Dezember. In einem schweren Feuerkampf zwischen Banditen und Geheimpolizisten wurden drei Banditen getötet, während einer der Beamten verwundet wurde. Der Kampf spielte sich in den Büroräumen der Gewerschaft der Bulkanisierarbeiter ab, erren Vorsitzender die Polizei darauf aufmerksam gemacht werde. Aaf gheit angener Zeit von Verbrechern verfolgt Verbrecer durch die Aulagr das dutte der Bedrohte die Herrecher ourch die Zusage, daß er die Forderungen erfüllen werde, in sein Büro gelockt, wo sich Detektive versteckt hielten. Es erschienen drei Mann, die, als sie die Agenten sahen, sofort ihre Revolver zogen und unter wilden Schüssen den Ausgang zu gewinnen suchten. Bei dem einer der DeAus dem Heimatgebiet * Iserlohn, 30. Dezember. Sylvester 1919 Dem alten Jahr ein gutes Ende! Der alten Not ein„Halt!" und„Wende!" Dem ernsten Wollen ein Gelingen, Dem ernsten Streben ein Vollbringen, Zu neuem Werden wahrer Frieden Sei uns im neuen Jahr beschieden. ., Iserlohn. * Der sterke Sturm, der Samstagnacht einsetzte und den Sroden Scaden n Iserlohn keinen alzu veoven Suygden„verursacht, da die Gewalt des Unwetters durch den Berggürtel abgeschwächt wurde. Einige Schäden bel dem wichen Saesi. worden und mancher düre Ast des Sturmes, die sich frite um Opser. Die Zertörungswut rschteir finde.. Früher gern gegen die Fernleitungen richtete, findet hier immer weniger Angriffspunkte. Die geschaere Jar PPrechleitungen verhindert Urnoberd und..Tur eine einzige Fernleitung nach einige Ortsleitungen wurden zerstört. Der Schaden dürfte bald wieder behoben sein. aemrinn von.. Der HauptSimnsisten srde u die Nr. 603 939. Ge. winnusten ninv zum Preise von 10 Pfg. im Reise= und Verkehrsbüro Wichelhovenhaus zu haben. * Weihnachlsfeier im Reichsbund der Kriegsbeschädigten. beging gestern im weihnachtlich geschmückten Saale des„Buchenwäldchens“, die hiesige Ortsdes Veichshundes der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegshinterbliebenen die diesjährige Weihnachtsmusikalische Einleitung der Feier erfolgte durch dur Pandolinenorchester Hemer, das mehrere Musitstücke esten gab. Er folgte ein schöner Prolog und im Anschluß daran begrüßte der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe, err Bornhausen die Erschienenen. Gemeinschaftlich sang man dann ein Weihnachtslied. Im weiteren Verlauf Mädchen einen prächtigen Reigen auf, und eine Weihnachtsposse und gemeinschaftlicher Gesang verschönten die Stunden. Den Höhepunkt aber bildete die Begerng der Kinder, die alle reichlich bedacht wurden. Ver, Lanz und musikalische Einlagen bildeten den Ausklang der schön verlaufenen Weihnachtsseier. bei den Sanitätern. Eine selten schöne Weihnachtsfeier veranstaltete gestern nachmittag die Sanitätskolonne vom Roten Kreuz, Iserlohn, im Soale der Wirtschaft Seyfarth. Obwohl nur die Angehörigen der Mitglieder eingeladen worden waren, war der Saal doch derartig überfüllt, daß man den unteren Speisesaal hinzunehmen mußte. Mit herzlichen Worten begrüßte der Vorsitzende, Major Schütte, die so zahlreich Erschienenen, unter denen sich, wie nicht anders zu erwarten war, auch Vertreter der Feuerwehr und der Schutzpolizei befanden. Besonderer Dank galt der Musik, die in uneigennütziger Weise von einigen Kameraden der Schutzpolizei ausgeführt wurde. Zwischen musikalischen und deklamatorischen Darbietungen kam der Nikolaus und verbreitete mit seinen Gaben helle Freude bei der Kinderschar. Hierauf fand eine Verlosung statt, bei der von den Erwachsenen noch viele schöne und nützliche Gegenstände gewonnen werden konnten. Im Geiste echter treuer Kameradschaft flossen die Stunden nur zu schnell dahin und mit einem kleinen Familientänzchen nahm dann—" diese schöne Feier ihr Ende. ..“ Iserlohner Männergesangverein e. V. Die Weihnachtsstille ist vorbei, da rüstet sich schon wieder ein gut Teil der Bürgerschaft zum althergebrachten Neujahrsfest des Iserlohner Männergesangvereins in der neuen Halle der Die gute Aufführung der Operette „Das Mädel vom Neckarstrand“ im vergangenen Jahre wird bei den vielen Besuchern noch in angenehmer Erinnerung sein. Die neue große Operette„Die Winzerprinzessin vom Rhein“ ist in Inhalt und Ausstattung der vorjährigen weit überlegen, sodaß die Aufführung— die einzelnen Rollen sind gut verteilt— eine recht gute sein wird. Außerdem wird der Verein auch in diesem Jahre mit guten Chören, vor allen Dingen Volksliedern aufwarten. Alles in allem: Wer einmal das traditionell gewordene Neujahrsfest besucht hat, wird jedes Jahr wieder hingezogen. Erwähnt sei noch, daß selbstredend ein flotter, gemütlicher Sängerball sich anschließt. Der Anfang ist auf 4 Uhr festgesetzt. Wir. verweisen auf die aushängenden Plakate sowie das Inserat in dieser Zeitung. * Neujahrs=Jeier im„Buchenwäldchen“. Am Neujahrstage findet von nachmittags 4 Uhr an Konzert und Theater statt. Das Traumspiel„Weihnachten“, das von kleinen Schauspielern aufgeführt wird und bei der erstmaligen Aufführung vielen Beifall sand, wird auch Jesmal volle Befriedigung erwecken. Der Eintritt ist frei. Abends von 7 Uhr an ist Gelegenhit zum Tanz gegeben. (Näheres stehe Inserat in der morgigen Nummer.) * Hemer, 30. Dez. Aus der evangelischen Klechengemeinde Hemer. Noch einer Mitteilung im„...“ solllen am ersten Sonntag nach Neujahr die Probepredigten für die reigewordene Pfarrstelle des 1. Pfarrbezirks beginnen. Wie Pastor Becker im Anschluß an den gestrigen Hauptgottesdienst von der Kanzel herad bekannt machte, hat der für den Sonntag vorgesehene Pfarrer abgesagt, sodaß also keine Probepredigt am 5. Januar stattfinden kann. .* Hemer, 30. Dez. Vom Zentralverband der Arbellsin Mneie„#tegruppe hemer. Im Christopheryschen Saale weinig deging die Ortsgruppe Hemer des Zentralverbandes der Arbeitsinvaliden mit ihren Mitgliedern und Freunden eine, wohlgelungene Weihnachtsfeier. Eingeleitet wurde der Abend durch einige gut gespielte Musikstücke. Sodann fand die Kinderbescherung statt. Dank der Opferfreudig##, der Bürgerschaft und der Kreisfürsonge siel die Gabe zufriedenstellend aus. Herr Karl Bußmann=Hemer hielt Sue vom Geist der ernsten Zeit getragene Ansprache.— herr Diplomvolkswirt Langermann=Iserlohn, der Leier des Kreiswohlfahrtsamtes für den Landkreis Iserlohn, nicht einig wer. J0 könmnen wosene Maotol her=Die vorgerücte Stunde und der ge. #uene attovot pringen es mit sich, daß der Ton immer Gas Frachier an so ersolglos plar ni9ts. Die beiden zanken weiter. Ebender Hast uch. Zine zweite Mahnung des Wirtes, als sc zum Fortgehen anschickt. Der Kellner folgt in seinem Jorn dem Gast auf die Straße, stellt ihm dort aesc Phede Jede und das Ende ist eine schwere Prüziehe. Als hieraus belde nochmal Kürzeren und ihre Schimpsimrhonte mit Gorten paster Paurspboezx.a, Lernicht wicherngebernden dumm gate vortsetzen, wurde es dem Wirt schließlich zu und warf ihn raug den Lelluer am garnicht einverstanden ut dieser kristiosen Entlasung „ganden. Er ging schnurstraks hin und klagte. #5. Verhandlung allerdings merkte der Kellner, daß er Am Ars sretlich schit lage nicht zu erheben. um ansang freuich schien es fast, als ob er Recht beEinwand des Arbeitgebers, daß der richt richt als Grunn sir Nicht jedes borzsferisge Hepe ritiose Entlassung gelten. beit albt nach der Fortgehen von der Arlallung.: Die aan Vesezessinn Grund zur fristlosen Entzi: Tgraussetzung ist hier vielmehr eine durch n in der Arbeitsentlassung beschwerte oder sonst der Dienstpsiche Glsdarg aud le it dem sonstigen Verhalten des ggöche nich aus dem Arbeitsvertrag griss sondern auch die tens wie un den zwee Wahrung eines Verdal—##s###en, des Arbeitsvertrages im gesamten Nahmen pes Dienstes entspricht. Bei dem Dienstvertrag des Kellners ist dessen Benehmen den Gästen gegenubsr gan guesentlichster Bedeutung, so sehr, daß das Wesen Duhuiscerm gen. Pellner im Verkedr mit dem niehaitenn fUr den Rang und Erfolg eines Gastbetriebes Zurüchaltun Auserachtlassen der üblichen Arbeitspertrag selgen un se. der: einem Gast aus dem Betrieb zu eine gröbliche Verlenup ogoe it unter allen Amständen einz gogg#ge Verlegung der Vertragspflichten. gen Rase und einen de agen Kelner mit einer lanrichtssal versieß. S9od guter Velchrungen den Ge. * Entziehung der Prokura als wichtiger Kündigungsgrund. Bei einer kleinen Bankfirma war einem Angestellten nach zufriedenstellender Tätigkeit als Handlungsgehilfe die Znem Posien Medrere Jahre datte er bereits als Prokurist ausgeführt, ohne daß ihm der geringste Vorwurf hinsichtlich seiner dienstlichen oder zwischen uut seine Firnag un. u Fages erbies Schwierigkeiten. das ihm Zie... Registergericht die Nachricht, ddr Ta. Ma.Fale, Horaup eiuf Eirnz, entoam Parr Mlle drei „Als drei Instanzen gaben ihm recht. Es stimmt zwar, geschbucheg dir.Pierna nach dem Wortlaut des Handels. kaunte Der e Klägers jederzeit widerrufen konnte. Der Widerruf rann aber nach jener Gesetzesbestimmung nur unbeschadet des Anspruches auf die vertragsnach den zugrundeltegg Gag##venngeriegenden Rechtsverhältnis begrüghet ist. gilt in gleicher Weise für den sich aus diesem Rechtsverhältnis etwa ergebenden Schadensersatzanspruch. Der Klüiger konnte das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung g Kündigungsfrist dann kündigen, wenn ein wichtiger Grund vortag. Dies trifft nach der ständigen Rechtsspregung, des„Reichsgerichts und Reichtarbeitsgerichts dann Ermessen dem einen oder anderen Teile die Fortsetzung des Verhältnisses nicht mehr zumuten lassen, da durch sie das den würde Si. Zeuu Weise geschädigt werden wurve. In vies der Fall, so ist die fristlose Kündigung nich vorliagt Pulden einer Partel Geschäftes herbeigesizen hatten, hat der Kläger nichts zu der Frtzisehrsen und diesen Amständen der Klüäger in wesentliche Veralgg Prokura eine so einschneidende und seiner Dienstleistung erblickt hat. daß man ihm habe nicht zumuten können, in der so veränderten Stellung zu verbleiben, so ist das nicht zu beanunerwartet.“ ion kam die Entziehung der Prokura gauz er zur Eniziehung der Protura keinerlei Veranlassung gesom Vegacegp den seit, seinem Wunsche sutzugeben und lich bätte beschreiten dürsen, sondern sen euge schlagenen Weg Das musikalische Empfinden der Tiere Von Karl J. Krüger. Viel ist über dieses hochinteressante Forschungsgebiet geschrieben, worden und heißer Meinungsstreit entbrannt, oo nur Zufallsspiel, oder ob wirklich vorhandene FähigkeiHünzn Frage kommen. Ich will mich in den Kampf der Wissenschaften nicht mischen nd nur einige meiner kleiic einft in Ron Es waren könliche Märztage. Die Welt stand voll Veilchen und leuchtend bunter Anemonen. Meine leidende Mutter, die das lebhafte Treiben in den römischen Parks, Verwpon Leschränrken Hutnuigt. ve hatte durch Verwandte unveschrankten Zurmit zum Park des Fürsten Massimi grlangt, der unserer Wohnung benachbart war und dem Publikum streng verschlossen blieb. Er wurde von 255. Familie des Besitzers, die sich meist in Frascati aufZuarig en“ wir sind in den Gängen nie einer Menschenseele begegnet. Eine Marmorbank auf blumendurchwirktem Rasenplatz, in weitem Umkreis von Morthen, blühenden Rhododendren und Azaleenbüschen umgeben, lockte uns an. Wir saßen beide ganz still, ich las aus einem Band Gregorovius vor. Als ich nach etwa fünf Minuten zufällig aufblickte, sah ich in einen ganzen Kranz schwarzglänzender Aeuglein. Von allen Seiten waren entzückend zierliche Eidechsen verschiedenster Größe, bis zu den kleinwinzigsten herangekommen und hörten mit erhobenen Köpfen regungslos zu. Kaum ließ ich das Buch erstannt inken—, husch, waren die scheuen Tierchen davon, auch nicht eins ließ sich weit und breit entdecken! Und nun geschah das Sonderbare: sobald ich von neuem vorzulesen begann, kamen sie lautlos herangeflitzt, ganz nah, um zu ar25 E' kann nicht bloß Neugier gewesen sein, was „inee, denn sobald ich, ohne mich zu rühren, mit LeE##nnehielt, verschwanden sie. Es muß der rhythmische Tonfall der selten gehörten menschlichen Stimme gewesen sein, dgr. sig, axzog, So oft ich das Spiel wiederholte, immer machte ich die gleiche Erfahrung. Meine kkeine Zutostz, es geschehe sehr viel, leider könnten nicht alle Wünsche wiate ner Sier ein Ausdan der Sozialversicherung sei am „nige Theaterstücke, ausgeführt vom Kath. Gehananerein Le sangporträge vom Gerung der Feier 1 gieg eizunden ehr zur Verschöne, gait berngr Verlgung rief allgemeine Heiter. füir ingere Kraniheiten, Dr. Bücker, Gasche hobstn Marienhospital in Nachen war, ein. Dr. Hassen bei seine Privatpraxis, freie und kaufmännische ####. Westhosen, 30. Dezember. Wer ist Eigentümer? Von der Polizei ist ein fast neues Herrenfahrrad, Marke ziknummer: 174 783, das vermutlich in der hiesigen Gegend gestohlen worden ist, sichergestellt. Der Eigentümer wolle sich auf dem Polizeibüro melden. * Dortmund, 30. Dez. Der„Einsturz des Kirchennenbaues“. Zu dem von der Tel.=Union etwas sensationell aufgemachten„Einsturz eines Kirchenneubaues“ finden wir in der heutigen Ausgabe der„Dortm. Ztg.“ einen Bericht, der die Angelegenheit weit weniger schlimm erscheinen läßt, als aus der Tel.=Union=Meldung zu schließen war. Es wird berichtet: Am Neubau der Nikolaikirche stürzte ein großer Teil Betonverschalung mit großem Getöse zusammen. Ein dort aufgestellter Betongießturm, seiner Stützpunkte beraubt, konnte jeden Augenblick umschlagen. Die in Eile alarmierte Feuerwehr kam noch früh genug, um die schwankende Eisenkonstruktion zu stützen und abzufangen. Dahrschainlich wieder eine falsche Mörderspur Keine Uebereinstimmung der Schriftproben mit den Düsseldorfer„Mörderbriefen“. Düsseldorf, 29. Dezember. Bei dem Verdächtigten von Blumenau in Niederösterreich handelt es sich um einen Josef., der nach seinen eigenen Erzählungen vor dem Kriege in einer Düsseldorfer Dapierfabrik beschäftigt war und sich nach Friedensschluß wieder nach Düsseldorf begeben hat, um in der gleichen Dapierfabrik Anstellung zu erhalten. Wie von dem Generalkommando in Sollenau mitgeteilt wird, hat der mit den Nachforschungen betraute Funktionär erklärt, daß die Frau, auf deren Aussagen sich die Verdächtigungen und Vermutungen stützten, als rachsüchtig und hysterisch bekannt sei. Er habe die Angaben dieser Frau nur weitergeleitet, weil er sich als gewissenhafter Beamter dazu verpflichtet gefühlt habe. Daß die ganze Angelegenheit von den Verfassern der Meldungen unnötig aufgebauscht worden ist, zeigt auch die Darstellung der Düsseldorfer Kriminalpolizei, die u. a. folgendes mitteilt: Von Wien war vor längerer Jeit ein Schreiben eingelaufen, in dem auf einen Josef K. hingewiesen worden war. Gleichzeitig waren Schriftproben in Gedichtform eingegangen, die vom Schriftsachverständigen geprüft wurden. Eine Gleichheit mit den sogenannten Mörderbriefen besteht nicht. Festgestellt wurde, daß ein Josef K. mit den angegebenen Personalien in Düsseldorf nicht gemeldet gewesen ist. Ebenso kommt er in der Kartei nicht vor, wird auch nicht steckbrieflich gesucht. Mit der Kriminalpolizei Wien hat sich die Düsseldorser Kriminalpolizei erneut in Verbindung gesetzt, um festzustellen, ob weiteres Material, welches K. belasten könnte, dort bekannt oder erMauter, 5 Insbesondere ist um Aebersendung eines##thildes des K. und um Papiermuster zu leichszwegken gebeten worden. Da Josef K. angibt, in Düsseldorf gewohnt zu haben, ist um eingehende Vernehmung gebeten worden, wann und wo K. sich in Düsseldorf Seiesheisten dat und kusbesondens um Angade setner Arteurer Bau wit hoben Dachhewülügungen II Solingen, 28. Dezember. .Die;, Losten des Neudaues der Allgeneinen richsch lag.. ssse waren mit 70000 Nm schon reichlich hoch bemessen. Der Appetit kam aber, wie von berichtet wird, beim Essen: allerhand neue Wünsche und Forderungen kamen hinzu— u. a. erhielt der Bau noch einen großen Aussichtsturm! und so konnte es nicht ausbleihen, daß einer für Monaoge ee enen Versamnlung de Verwaltungsaus1.402 der Kasse vorgeschlagen wird, eine Nachbewilsess ha 20800d Ri vorzmehmen. Der Vau 115000 mm bcasche 000 umn 115 000 RM uverschritten, dabei allein bei den FlieJsggg ben e1 gg. Auf de Heizung enfalen Mehrtosten 19g00 um x... de Naurerarbelten von gcr;, Außer für die Baukosten wurden ausgege. ven. fur Mobiliar, und zwar für den Vertrauensarzt 22000 RM, Wäscherei 6000 RM, Bürceinrihtungen 64000 RM, zusammen rund 93 000 RM, vaß das Gebäude mit Einrichtung 208 000 RM mehr gekostet hat. Der Schuldendienst und die laufenden Unkosten bringen natürlich der Kasse und ihren Versicherten und Arbeitgebern eine schwere Last. Die laufenden jährlichen Hausunkosten sind auf 93.000 RM errechnet worden. Sie sollen zwar durch Mieteinnahmen aufgebracht werden, von der Miete entfallen aber allein auf die Hauptverwaltung der Kasse 49700 RM und auf die Zahnklinik der Kasse 29 000 RM. Derartige teure Bauten der öffentlichen Kassen stehen im Widerspruch zu der heutigen schwierigen Lage der Gesamtbensiteung dr 6 hot Nch d Schauspielerz. Am Sonntag der ehemalige Schauspieler Karl Löbel in seiner Wohnung in Berlin in der Badestube erhängt. Motio ist in wirschaftlicher Not zu suchen. esce ir Ri aid baich der Lecheie Khateser Ganz ähnlich erging es mir mit Wildvöglein, Finken, Schmrngeschune die immer näher heranhüpften, osienbar borchenza Wahdblägen rezitierte, und sich ich verstummie. 6 lange in wriner Nähe helten, bis beiden Hunden benahm sich der Pinscher, wie wohl die meisten seines Geschlechts: er verabscheute Musik und heulte bei jedem Trompetenstoß, bei jedem der Geige oder Klavier entlockt ward. Um so aufder Pudel dagegen, der sich von seidas er unendlich liebte, erhob, um sich unter den Tisch zu legen, an welchem ich Zither spielte. Wurde am Flügel musiziert, so kroch er sofort unter das Zpstrgment, ader schmiegte sich dicht an den tätigen Künstuwohnen. rt im Freien beisetzte er sich vor das Orchester und schaute die Spieler unverwandt an— ihm war Musik offenbar Eis. angene,pargsenggsetz, Merkwürdig erschien nüir auch, wie mein Kanarienvogei, ein sehr feiner Harzer Hohlder sofort zu singen begann, wenn musiziert wurde, und dann mit erhobener Stimme schmetternd, sich den TöDisonan, Hervories.— u mi Bähge=eauts eaere eiue Seroise Frde on Zusznaige ebecren Bachlben die Aniercherier. von eellerket Hunar Ausgleich.„Ich habe dich schon fünfmal um das Geld gebeten, das ich dir vor einem halben Jahre borgte.“ borad hab gn sehnmal gebeten, bedor du ei mitr gevorgr hast, also warten wir halt noch.“ schmersgg zsebens: Dauer:„Site wollen mie den Zahr wn stzäin a, ich betkube Sie, und Sie verieren das Be.Bauer:„Kostet das mehr?“ Arzt:„Fünfzehn Francs mehr.“ Er zieht sein Portemonnate. aie schier die drnuchen setzt nicht zu zahlen—. das Einntn merlen, wiebiel drin zie dur nicht wohlen. 3c will wir * „Wat putzen Se „Entschuldigen Sie— aus Gewohnheit.“ „Erstens ham Se det nich neetig bei mir, un zweetens machen Se de Zerwiette dreckig!“ * „ Auf der Hochzeitsreise.„Sie sitzen ja so allein im sougt, wo ist denn Ihre junge Frau?“ „Im Raucherabteil!“ * " Der Grund. Sag mal, warum ist denn eigentlich deine Verlobung mit dem Lehrer auseinandergegangen?“ weißt du, als ich einmal zu einer Verabredung nicht kommen konnte, verlangte er eine schriftliche Entschuldigung von meiner Mutter“. * Unter Gaunern.„Ede, warum hast Du denn Deinen und nach hann ig billiase Mühlenbesitzer Meier verkauft, „Weil ich bei dem nächstens mal einbrechen möchte.“ Bie eln M ..— in oieser gepanzerten Verkleidung aus festem Aecenielf! s##ten Cewüssern der nordamerikanischen großen Sten leinen Airtgrungebolen Milmautes prücktehrt. S Si eise Dles: nahm stellten und Hut, Herren garlange keinen aüche Er tat wurbe en bei. habe kein verflixten uns e in Neuer Tanzkursus beginnt Mittwoch, den 8. Januar, abends .30 Uhr im Saale der Schauburg. Anmeldungen nur Wermingser Str. 262 Paul Sturm d. J. Kommet her zu mir alle Die ihr mühselig und beinden seid. 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