Amtliches Kreisblatt für den Kreis Paderborn. Der Daderborner Anzeiger, Organ des landwirtschaft! Kreisvereins, erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage—. Fernsprecher Nr 267. Im Paderborner Anzeiger werden alle Abonnementspreis viertelfjährlich 1,20 Mark. — Inserate kosten die sechsgespaltene Petitzeile oder deren Raum nur 10 Pfg.— Reklame 30 Pfg. Bekanntmachungen d. hiesig. Magistrats veröffentlicht Nummer 144. Paderborn, Dienstag, den 27. Juni 1911. 25. Jahrgang Wreichischer Landchack. Sitzungsbericht aus dem Abgeordnetenhause. bec Berlin, 26. Juni. Vor Eintritt in die Tagesordnung beantragi Abg. Hoffmann(Soz.), den als achten Punkt auf der Tagesordnung stehenden Antrag v. Brandenstein (kons.) auf Vervollständigung der Geschäftsordnung abensetzen und an erste Stelle den Wahlrechtsantrag der Volkspartei zu setzen. Das Volk verlange, daß endlich einmal ein Anfang gemacht werde. Präsident v. Kröcher: Ueber den ersten Antrag werde ich abstimmen lassen. Ein neuer Gegenstand kann aber nicht auf die Tagesordnung gesetzt werden. Gegen die Sozialdemokraten, die Volkspartei und die Polen wird die Absetzung des Antrages v. Brandenstein abgelehnt. Die Reinigung öffentlicher Wege. Die dritte Lesung des Gesetzentwurfes über die Reinigung öffentlicher Wege war am Donnerstag auf Antrag des Abg. Dr. Friedberg(ntl.) abgesetzt worden, da gleich zu Anfang ein neuer Antrag eingebracht wurde. und steht heute als erster Punkt auf der Tagesordnung. Es liegen jetzt zwei Anträge vor. Ein Centrumsantrag schließt die Städte bis zu 5000 und die Landgemeinden bis zu 10000 Einwohnern von der Anwendung des Gesetzes aus. Ein Antrag Herold(Ctr.), Brämer(kons.) und Frhr. v. Zedlitz(freik.) bestimmt unter Bezugnahme darauf, daß die vom Gesetz statuierten Verpflichtungen nur für„geschlossene Ortslagen“ Geltung erhalten sollen, den Begriff dahin, daß geschlossene Ortschaften nur insoweit anzunehmen sind, als die Wohnhäuser im wesentlichen im räumlichen Zusammenhange liegen. Einzelne unbebaute Baustellen sollen den Zusammenhang nicht unterbrechen, wohl aber feld= oder forstwirtschaftlich genutzte Flächen. Abg. Dr. Lieblnecht(Soz.): Das Gesetz regelt die Verteilung der Lasten so ungerecht wie möglich, und noch mehr geschieht das durch die beiden Anträge. Wir lehnen die Mitwirkung ab. Abg. Lippmann(Vp.): Keine Beschwerde ist über die Reinigung laut geworden. Das Gesetz soll nur die Lasten anders verteilen, dem Haus= und Grundbesitz neue Lasten aufbürden. Die Anträge und dazu der in Vorbereitung zu Paragraph 7 befindliche, der die Gutsbezirke befreien will, bedeuten eine ungerechte Ausnahmestellung für den großstädtischen Hausbesitz. Ich beantrage Zurückverweisung des Antrages an die Kommission. Der Antrag wird abgelehnt. Unterstaatssekretär Frhr. Coels van der Brügghen wiederholt seine Erklärung aus der zweiten Lesung. Es soll keine neue Belastung eingeführt werden. Der Umfang der bestehenden Reinigung wird durch das Gesetz nicht ausgedehnt, nur das praktische Bedürfnis soll entscheiden. Abg. Graf Strachwitz(Ctr.): Erklärungen der Regierung haben keinen Wert, wenn sie nicht im Gesetz stehen. Der Redner nimmt den Antrag auf Zurückverweisung des Gesetzentwurfes an die Kommission auf. Der Antrag wird auch jetzt abgelehnt. Nuch weiterer Besprechung wird die###ale sinition der geschlossenen Ortschaften ungenommen, der Antrag Strachwitz abbelehnt, desgleichen der Antrag auf Herausnahre der Gutsbezirke aus dem Rahnten des Gesetzes. Das Gesetz wird im übrigen nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen und muß wegen der vorgmommenen Aenderung an das Herrenhaus zurück. Abg. Rächling(ntl.) begründet einen Antrag. die Staatsregierung zu ersuchen, sithleunigst Maßregeln in Aussicht zu nehmen, durch welche den durch ein schweres Hagelwetter im Weindangebiete der Nahe geschädigten Bewohnern staalliche Unterstützung zuteil Staatsminister v. Dallwitz: Wir haben noch nicht die erforderlichen Unterlagen zur Beurteilung der Frage. inwieweit weitere Kreise der Bevölkerung in ihrer Existenz bedroht sind. Erst nach dem Eingang der U: lagen können wir entscheiden, ob die Einleitung einer Hilfsaktion aus öffentlichen Mitteln angezeigt und zulässig sein wird. Im übrigen sage ich eine sorgfältige Prüfung der Verhältnisse zu..(46 824 Die Abgg. Kuhn(Cir.), Engelsmann(Krt.„ roth(kons.), Fischbeck(Vv.), Veltin(Ctr.) und Hoffmann (Soz.) sprechen sich für den Antrag aus, der einstimmig angenommen wird. Abg. Dr. v. Heydebrand(kons.) beantragt, unter Zurückstellung der übrigen Punkte der Tagesordnung zunächst die Zweckverbandsgesetze zu erledigen. Die Abgg. Gyßling(Vp.) und Cassel(Vp.) widersprechen: so bleibt es bei der jetzigen Reihenfolge der Tagesordnung.„ Atun; der Mensfl. ium G. Es folgt die zweite Verarung der Novelle zum Gesetz über die Eisenbahnunternehmungen. Die Novelle regelt die Rechtsverhältnisse zwischen der Eisenbahnverwaltung und den Anliegern, besonders hinsichtlich des landesvolizeilichen Prüfungsverfahrens. Die Kommission hat dem Bezirksausschußz bei dem Prüfungsverfahren weitergehende Vollmachten zugewiesen. Eisenbahnminister v. Breitenbach: Die letzte Ent scheidung über die Anlage einer Eisenbahn muß dem Minister bleiben. Die Vorlage erscheint daher jetzt für die Regierung nicht annehmbar. Abg. v. Brandenstein(kons.): Die Herren im Bezirks ausschuß sind nicht alle Eisenbahntechniker. Aber das ist auch nicht notwendig. In Anliegersachen ist ein Gemeindevorsteher oft sachverständiger als ein Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat aus dem Eisenbahnministe= rium.(Zustimmunz.) Leider wird das Gesetz wohl in dieser Session nicht mehr erledigt werden. Abg. Schwabach(ntl.): Die Kommissionsbeschlüsse sind unklar und gehen zu weit. Wir beantragen Zurückverweisung an die Kommission. Der Antrag auf Zurückverweisung wird angenommen. Abg. v. Heydebrand(kons.) zur Geschäftsordnung: Der Vizepräsident war vorhin der Ansicht, daß eine Abänderung der Tagesordnung nur möglich sei, wenn kein Widerspruch erfolgt. Meine Partei ist der Ansicht, daß die Mehrheit die Tagesordnung ändern darf. Abg. Fischbeck(Vv.) widerspricht dieser Auffassung. Es handle sich um Bestimmungen zum Schutze der Minderheit. Bisher genügte der Einspruch eines Abgeordueten. Abg. Schiffer(ntl.): Die Frage ist zweifelhaft, umsomehr müssen wir das Recht des Einzelnen wahren. Präsident v. Kröcher: Hätte ich präsidiert, so hätte ich ganz harmlos die Mehrheit entscheiden lassen.(Heiterkeit.) Man kann verschiedener Ansicht sein, ich will diese Doktorfrage nicht entscheiden. Damit ist die Sache wohl erledigt. Das Zweckverbandsges tz für Groß=Berlin. Abg. Dr. v. Kries(kons.' empfiehlt namens der Kommission unveränderte Annahne der Fassung des Herrenhauses. Ein Antraa v. Brandenstein(kons.). v. Bülow=Hom vurg(ntl.). Würmeling(Ctr.) und Frhr. 9. Zeolin(freik.) fordert ein Wohnungsgesetz, zunächst wenigstens für die Großstädte und Industriegegenden. Ein Antrag Aronsohn(Vp.) fordert allgemein ein Gesetz zur Besserung der Wohnungsverhältnisse. Ein Antrag Bitter(Ctr.) will die Erwerbung von Flächen für den Bau von Kleinwohnungen, die vom Herrenhause gestrichen worden ist, unter die Aufgaben des Zweckverbandes wieder aufnehmen. Abg. Dr. Keil(ntl.): Nicht alle unsere Wünsche sind erfüllt. Leider ist auch der Bau von Kleinwohnungen ausgeschaltet. Trotzdem versprechen wir uns von dem Gesetz einen erfreulichen Erfolg und stimmen den Herrenhausbeschlüssen zu. Abg. Dr. Liebknecht(Soz.): Wenn dieses jämmerliche Gesetz scheitert, wird ihm Groß=Berlin keine Träne nachweinen. Abg. Würmeling(Ctr.) befürwortet den Antrag Bitter auf Wiederherstellung des Programmpunktes „Kleinwohnungsbau“. Minister v. Dallwitz: Auch ich bedauere lebhaft die Streichung dieses Programmpunktes. Da aber vom Herrenhause eine andere Stellungnahme nicht zu erwarten ist, bitte ich um Ablehnung des Antrages, um nicht das Scheitern des Gesetzes herbeizuführen. Abg. Cassel(Vp.): Man will ein Ausnahmegesetz für Berlin machen. Gewiß, die Wohnungsverhältnisse in Berlin sind zum größten Teil wenig befriedigend, das ist aber anderwärts ebenso. Der Redner weist dann die Ausfälle des Charlottenburger Oberbürgermeisters Schustehrus im Herrenhause gegen die Berliner Stadtverwaltung zurück und erklärt, daß seine Partei gegen das Gesetz stimmen werde. Das Haus vertagt sich auf Dienstag 11 Uhr. Der Präsident schlägt als Tagesordnung vor: Interpellation über die Verhütung einer Ueberschwemmung durch Oppa, Antrag über die Hagelschäden, Zweckverbandsgesetze, rheinische Landgemeindeordnung, Bullengesetz, zahlreiche Anträge und Petitionen. Abg. Fischbeck(Vp.) beantragt, auch den Wahlrechtsantrag auf die Tagesordnung zu setzen, und zwar an dritter Stelle. Abg. v. Heydebrand(kons.): Auch uns ist es ein Bedürfnis, den Antrag behandelt zu sehen. Wir erwarten davon einen guten Eindruck im Lande. Es wird sich dann zeigen, daß hier noch Parteien sind, die gewillt sind, an den bewährten Grundlagen des preußischen Wahlrechts festzuhalten.(Lebh. Beifall rechts, schallendes Gelächter links.) Die Ruhe und Ordnung im Lande und auch hier das mit wenigen Ausnahmen so ausgezeichnete Haus zeigen, wie gut es ist.(Beifall rechts, Lachen links.) Präsident v. Kröcher: Gut, ich nehme den Antrag Fischbeck als meinen auf. Nach weiterer Geschäftsordnungsdebatte wird beschlossen, den Wahlrechtsantrag nach dem Zweckverbandsgesetz auf die Tagesordnung zu setzen. Schluf 6¼ Uhr. Politische Rundschau. + Berlin, 26. Juni. — Der Kaiser hörte am Montag in Kiel den Vortrag des Reichskanzlers und den des Staatssekretärs v. Kiderlen=Waechter. — Sultan Mehmed V. hat seine Rückreise nach Konstantinopel angetreten. M Der neue Herr. Roman von Walter Hogarth. 76)(Fortsetzung.) Aber ich will jetzt nicht weiter in Dich eindringen und rasche Entscheidung verlangen. Vereinbaren wir, daß diese Angelegenheit zunächst ein Jahr ruhen soll.“ „Gut, ein ganzes Jahr bleibt alles wie es ist zwischen Dir und mir, und erst wenn zwölf Monate verstrichen sind, darf über die Adoption wieder gesprochen werden," entgegnete William „Gut, gut,“ rief Kuno von Bevern.„abec nun kemm, jetzt will ich Tir wenigstens noch die Ahnengalerie zeigen, den Turm können wir erst morgen besuchen, denn es will schon Abend werden und gar solange Zeit dürfen wir uns von den Damen auch nicht entfernen. Langsam schritten der Onkel und der Neffe jetzt durch die langen und breiten Korridore des Schlosses der Ahnem##lerie zu auf deren Wundgetäfel eben noch durch die Finster die scheidende Abendsonne ihre geldenen Strahlen sendete und die ehrwürdigen Bilder wie mit einem Zauberdufte umwob. William stand wie geblendet in diesen geldenen Sonnenstrahlen und betrachtete dann gerührt die Bilder seiner Ahnen. Und fast schien es, ob der Ahnherr Philipp von Bevern, dem William so ähnlich sah, so besonders fest sein Auge auf den jüngsten Sprößling richtete, der wie von einer Wunderhand geführt, von Amerika herüber nach Deutschlank gekommen war, nur vorübergehend im Schlosse der Väter hatte Efnfeyr halten wollen und nun nach dem Willen des einslußreichen Onkels der neue Herr auf Bevern wurden sollte, wenn Kuno von Bevern 5 uit bec en wesien Selisch bant ble dist bchen diese neue Lieblingsidee auch noch etwas geheim zu Anwartschaft auf den uraften Bevernschen Herrensitz naturgemäß haben müsse, war aber bei Kuno so mächtig, daß er sein Vorhaben gar nicht recht geheim halten konnte. Dazu kam noch, daß Kuno, seitdem er erkannt hatte, daß William wirklich sein Nesse war, diezen so väterlich in sein Herz geschlossen hatte, daß er ihn um keinen Preis wieder nach Amerika ziehen lussen, sondern zunächst in Deutschland und später möglichst auch auf Schloß Bevern oder doch in seinem schönen großen Landhause festhalten wollt: Jetzt erktärte Kuno auch dem Neffen die lange Ahnenreihe der Vorfahren, die auf ach: Jahrhunderte zurück nachwetsbar war, aber wahrscheinlich noch einen älteren Stammbaum hatte, und dann sagte Kuno feierlich „Lieber Witliam, fühlst Du nicht bei dem Anblicke der Bilder unserer Ahnherren, daß Du berufen bist deren Stammbaum in der alten, schönen, rittlichen Trabition fortzusetzen William erwiderte leise. Lieber Onkel, ein ganz neues Gefühl der Liebe und Treue für unser Geschlecht beginnt sich aller dings jetzt mächtig in meinem Herzen zu regen. Das, was früher in der Erinnerung an Vater und Mutter und drüben in dem nüchternen demokratischen Amerika nur noch ein Fünkchen in meinem Herzen war, beginnt sich jetzt zu mächtiger Flamme zu entwäckeln Derr romantische Zauber dieses uralten Herrensitzes unserer Väter, diese lange Ahnengaleric edsei und wackerer Vorfahren und Deine väterliche Güte und Huld und Vein großes Vertrauen zu mir haben lan einem einzigen Tgge mein ganzes Sinnen und Trachten umgewandelt. Wenn ich, ohne daß ich dem Vetter Heribert und der Cousine Hanni Aergernis bereite, hier bleiben kann, so soll es geschehen, und ich würde mir höchstens einmal ein Jahr laub ausbitten, um meinem Herrn und Freunde Sennor Horstmann in Argentinien durch einige Dienstleistungen für die Einrichtung einer größeren Gutswirtschaft nach europäischem Muster meinen Dank abzustatten, denn Liebe für Liebe und Treue für Treue, das muß ich Sennor Horstmann gegenüber doch hochhalten. „Das sind schöne und edele Gesinnungen, die Du mir offenbart hast. William,“ rief der Onkel freudig,„ich umarme Dich als meinen Neffen und Adoptivsohn und gebe Dir die Versicherung, daß Heribert und Hanni deshalb von mir nicht hintenangesetzt werden sollen. Taran habe ich auch nie gedacht, wenn auch nun meine Erbschaft in zwei Teile gehen wird. Sie ist aber, wie ich bereits sagte, auch in zwei Hälften geteilt noch groß genug, um zwei adelige Jamilien mit genügendem Vermögen sicher zu stellen. „Zwei Familien sollen gegründet werden," bemerkte William ernst und nachdenklich,„nun, ich glaube, das hat jedenfalls noch lange Jahre Zeit, ehe dies geschehen kann. Die Cousine Hanni kann ja mit ihrem Bräutigam bald zum Traualtar schreiten, aber ich für mein Person möchte mir da doch einige Jahre Bedenkzeit ausbitten, ehe ich mich verheirate. „Natürlich mußt Du noch einige Jahre warten, ehe Du an eine Heirat denken kannst,“ entgegnete Kuno lächelnd,„denn Du mußt erst in Deutschland warm werden und Einführungen und Position in den adeligen Kreisen erlangen. (Fortsetzung folgt.) des Centrums zur elsatz=lochringischen Nationalpartei. Der Ausschuß der Straßburger Centrumspartei faßte folgende Entschließung: #Das erweiterte Komitee lehnt jede grundsätzliche Gemeinschaft mit der in Bildung begriffenen Nationalpartei ab. Diese Partei gefährdet die Aufrechterhaldie Erfüllung der unerläßlichen Aufgaben unserer sarteiorganisation. Die Nationalpartei und ihre Unterstützung durch uns ist unvereinbar mit der nachdrücklichen Vertretung der christlichen Ideale unserer Partei, die uns in ## heutigen„Zeit gls, die erste Pflicht unseres christlichersaß=lothringischen Volkes erscheint. Ein Erfolg der Nazienalvarzei würde ferner dazu führen, daß die wirtschaftricht wit“ sozialen, Forderungen des Centrumsprogramms nicht mir der Entschievenheit im Landtage vertreten werden könnte, wie es für uns nötig ist.“ gescheiterte Fortbildungsschulgesetz. Wie ein Berliner Blatt erfährt, hat die Regierung beschlossen, das Fortbildungsschulgesetz nicht vor das Plenum des Abgeordnetenhauses zu bringen. Ir# dexs preußischer„Ministerium besteht Einigkeit darüber, daß die Vorlage in der gegenwärtigen Form als unannehmbar gelten müsse. „ Zuxückhaltung. Die preußische Regierung hat anscheineno Angst vor der eigenen Courage bekommen, mit der sie das Leichenverbrennungsgesetz in Preußen durchgedrückt hat. Gegenüber den Anträgen auf Errichtung ven Kxematorien will die Regierung Zurückhaltung üben. Die Staatsregierung beabsichtigt, Krematorien vorläufig nur in den großen Städten zu genehmigen, und will auf Grund des Zweckverbandgesetzes dahin wirken, daß auch die den großen Städten benachbarten Vororte von den Einrichtungen der zu errichtenden Krematorien. Gebrauch machen können.— Sellte das ernst zu nehmen sein, oder will man diese Meldung dem christlichen Volke nur als Beruhigungspulver verabreichen. Beschiu6 Jhes Dismaradenkmal am Rhein. Nach einem Bismarch=Nationgin 4u shusses für die Errichtung eines aer brüc#ckatopaldentmals auf der Elisenhöhe bei Bingerbruck sollen die preisgekrönten Entwürfe so abgeändert werden, daß die Person Bismarcks mehr zur Erscheinung kommt. I3. Dex nächste nationalliberale Vertretertag wird in viesem Jahre sehr spät, erst Ende November oder enfang Tezember, nach Berlin einberufen werden. Die Nationalliberalen scheinen danach viel Zeit zu gebrauchen, sich zu besinnen. 4 Steuerhinterziehung des Großindustriellen Klönne. Vor einiger Zeit ging die Nachricht durch die Presse, daß nach dem Tode eines Dortmunder Industellt seien. Diese Andentungen zielten auf rserein gnder wrgen der Binterasenschaft benm. ErbStreit geraten sind. Die königl. Regierung für die Jahre 19051908 a 0t s= Eizgkggggenteuer steuer reklamiert§. S iu8gesamt 135 vod Mtark Nachliche Einschätun v den Erben ist diese nachträgaierur— aibt dach angefochten, worden. Die ReAngaßen# Könne wissentlich falsche gemacht habe, und daß die Erben Klönnes die Annahme der aeis nicht erbracht haben, daß trotzdem ist noch ein jährlicher Zuwachs seines Vertag erwartet. Der neue Kabinettsche Steb voraussichtlich Frhr. v. Gautsch werden. Italien.*“ gurin Trinzessin Klothilde Vonaporte in Sonntag in 1618„ztorben. Prinzessin Klothilde war am 2. März 1o25 geboren, hat also ein Alter von 68 Jahren erreicht. Ihr Gatte war der 1891 verstorbene Prinz Napoleon Bonaparte. Seit Jahren lebte die geborene Prinzessin von Sapoven in fast klösterlicher Abgeschiedenheit auf Schloß wconcalieri in Turin. Prinzessin Klothilde von wersgran dis einzigen Sohnes des Königs„Lustik“ von Westfaten, jenes Prinzen Napoleon, den der Volksmund„Plon=Plon“ getauft hat. Ihr Sohn, Prinz Viktor Napoleon, vermählte sich am 14. November 1910 mit der Prinzessin Klementine von Belgien. Frankreich. ! Von einer Massenvergiftung in der französtschen Fremdenlegion wird aus Oran berichtet: Dort erkrankten von 150 Mann der 14. Kompagnie des 2. Regimentes der Fremdenlegionäre, das in Colombechar liegt, 140 unter schweren Vergiftungserscheinungen. Den Offizieren, die sich sofort um ihre Leute bemühten, gelang es, alle bis auf fünf oder sechs die cheänt, daß gisli Plde Td zu retten. E8 scheint, daß giseige zriegen das für die Soldaten bestimmt gewesene Fleischgericht verunreinigten. Portugal. dem Titel:„Dom Manuels Armee“. 805 Warsagerseepsenten Statstreichs werden nenr sen, namentlich Mausde de duun versprochen. Wafsam keit der spanischeneggere sollen troßz der Wachsamkeit der spünischen und portugiesischen Behörden in e sroßen Pengen eingeschmuggelt worden sein, daß die waffner isolkerung von Nordvortugal be##1# daß die republikanischen Truppen nur ungern iyre uutorität geltend machen. Türkei. türkisch=montenegrinischen Grenze haben Mautenegriner im Verein mit aufständischen Albaeine türkische Truppenabteilung angegrissen; sie wurden jedoch zurückgeschlagen. Ein Parsevalballon verbrannt! Te. Lustschiff„.“, dus Sonntag nachmittag zu Passagierfahrten in Hann.=Münden eingetroffen war, fing Montag nachmittag 1 Uhr 20 Minuten bei Reparaturarbeiten an dem Ventil des Motors Feuer und verbrannte vollständig. Personen sind nicht verunglückt. für zwei Personen Tragkraft und außerdem einer Vallast, die Bautätigleit zweifelsos beledaen werde Sescbessecsam. Er dur Eigentumn der Lut, den zum Bau zimes Einfamiienhauf, se H. Eikel bittet namens der Anwohner des Schinkendamms um die Ausgabe von Monatskarten für zwei Teilstrecken. Der Umsatz beläuft sich schätzungsweise auf 700 Mark jährlich. — Der Bürgermeister empfiehlt einen bezl. trag an die Verwaltung der Straßenbahn zu stellen, er zweifelt nicht daran, daß diese den Wünschen der Antragsteller entgegenkommen wird. Redner wünscht Poasdten Absendung des Antrages Mitteilung zu Reirk, Etabee###schaffung einer Rechentuschine. iv. Peters. Eine hiesige Firma hat der Stadt eine Rechenmaschine probeweise überlassen, die sich vollauf bewährt bat. Die Maschine addiert und subtrahiert mit unfehlbarer Sicherheit, sie erleichtert die anstrengenden Rechengeschäfte ganz ungemein und trägt zur Beschleunigung des Kassendienstes erheblich bei.— Die Kommission beantragt deshalb den Ankauf der Maschine(560 Mark), der von den Stadtv. Hagemann, Kruse und Ratsher Stille warm empfohlen wird.— Der Antrag wird angenommen. Punkt 9 Antrag der gemeinnützigen Baugesellschaft, im Interesse der Einfamilienhaus=BeweBuuichebeseuse und aubreichenden m u nde# sritals behilflich zu sein. Rest.: Stadtb. Munoelein Die Anbauer Seitz und Neumann sind s 8 an die Stadt mit dem Antrage herangerreten, für ihre Neubauten eine Hypotheken=Bürg= schaft zu übernehmen. Dieser Antrag ist abgelehnt worden, da solche Bürgschaften nur Baugesellschaften gegenüber, die hinlängliche Sicherheit böten, eingegangen werden könnten. Die gemeinnützige Baugesellschaft hier, hat nunmehr einen bez. Antrag gestellt. Die Kommission schlägt vor, der Geseltschaft unter folgenden Bedingungen einen Kredit zu gewähren: 1. Die Bürgschaft wird nur gegen Sicherheits=Hypothek übernommen. 2. Nur Einsamilien= häuser dürsen beliehen werden, und zwar bis ¾ des Wertes. 3 Innerhalb bestimmter Frist dürfen die Häuser nicht verkauft werden. 4. Die Gesellhat die Sicherheit der Bürgschaft zu prüfen. Stadtv. Hagemann bezweifelt, ob mit dem projektierten Einfamisienhausbau den sog. kleinen Leuten eine Wohltat erwiesen werde. Ein Einsamilienhaus von 300—250 Mark arfgrdart, us eine Verzinsung von 300—250 Auri####orvert. Ein solcher Aufwand sei aber für die meisten Arbciter zu teuer.—Vom sozialen Standpunkte aus ist der Antrag zwur zu begrüßen, er hat aber seine Schattenseiten. Durch und mögens von 320(00.,Mark für die Jahre 1905=1908 eingeleeten.— Die Staot Dortmund stellt selbstverständSteuersapser vi her Pafs Ansprüche an diesen schlechten dafür, wie seicht ar a ist übrigens ein krasses Beispiel zu kinterziehen.— dem mobilen Kapital ist, Steuern in der Pfosz fand am Sonntag zuuidatt. In Landau allgemeinen 40: Verbindung mit einer die Enthällungigen pfälzischen Friedensgedenkfeier schaft“ und der Stade, Lanhan“P falder Kampfgenossender 3. Armee im Führers Friedrich Wilhelm, späteren Velozuge, des Kronvrinzen mit dieser Armee Freiwill Kaisers Friedrich, und der zen Leopold und Arnuls. Feld gesogenen Brinmals statt. Der Gedensstein ist Oavern erichteten DenkDeutschen Toren bistorischer Stätte, am Wilhelm 3. Augast“ Friebelt und den Bef=Feaguttleinen Einzug in Landau französischen ar“ zum Ueberschreiten der Feier wor Prinz Leopold) Hien Zur Teilnahme an der 9ger wur Prinz Ephold erschienen und ferner der Sohn Bavern. Pas Denkmai 0 von des Kaisers Friedrich u. Seigt das überlebensgroße Bild aulf. Bei dem Festessn deg Priniden Leovold und Armal das Wort und en ergrist Prinz Leovold zweisorbenen großen Herführers, groben Zeit und des Koloniales. * Begnadigt Gouverneur Rechenberg? Während des in Ostafrika von 1905 hatten ndische Händler den Empörern Pulver zugeHeststersfen, Ra verurteilte sie zu langfristigen Freiam Hilimandse Veroüßungsort für diese wurde Moschi um Kilimandsiharo bestimmt. Jetzt taucht in der ostafriurteilten Indern seien se uu von den vertag des Kaisers durch den gvon am letten Geburtsers burch ven Gouverneur Freiherrn von Rechenberg begnadigt worden und den letzten drei solle schene inr teil sererden. Kaiserin dasselbe Ge über zu Außern haben— Die Regierung wird sich darüber zu außern haben, ob Gouverneur Rechenberg diese Begnadigung auf Anweisung von oben getroffen hat. Kirche und Schule. Longreies ar Wpagaig ischen Kongresses i Muvriv empfingen 60000 Personen die —. Kommunion. Der spanische Ministerrat will in nichtinntlicher Eigenschaft der am 29. Juni stattfindenden ien. Der Eröffnungsfeier in der San Franzisko=Kirche woynten.1500 Personen bei. Den Vorsaß der Infent Ton gobschof Aguerri, ihm zur Linken Jsabella Infontin gpars zu seiner Rechten Infantin aine Ansprache bela verlas namens des Königs Königtum werdeu beißt: Das spanische weige, stets getreu der Ueberlieferung auf Seiten der Kirche stehen. Europäisches Ausland. Oesterreich=Ungarn. Muistertums Vienerth wird für Mittwoch oder Donners.. Aus dem Stadtparlamente. außerorbentl. Stadtv.=Sitzung von 23. Juni 1911. (Schluß.) . Punkt 7. Genehmigung der Bedingungen für den Bau der Straßenbahn von Paderborn nach Elsen. Wegen Weitersührung der elektr. Bahn nach Elsen schweben bereits seit dem Jahre 1908 Verhandlungen, die nunmehr abgeschlossen sind. Der Bahnbau ist unter folgenden Bedingungen gesichert: 1. Die Stadt übernimmt die Hälfte der Grunderwerbskosten aus ihrem Gebiete, während die andere Hälfte der Kreis zahlt. 2. Die Stadt leistet Bürgschaft für eine Anleihe von 110000 Mark; 3. zahlt sie für die nächsten 10 Jahre ein Betriebszuschuß von 800 Mark jährlich. Da sich die Mi tglieder des Koll. mit der Materie noch nicht hinreichend vertraut gemacht haben, so beantragt die Kommission die Vertagung der Vorlage. Auf Anfrage des Stadtv. P. Eickel, ob später die Weiterführung der Bahn über Elsen hinaus nach Delbrück beabsichtigt sei, vermag der Bürgermeister keine bestimmte Auskunft zu. geben, er fügt aber hinzu, daß der Weiterbau seinen Wünschen entspreche. Stadtv.: Peters erkundigt sich, ob etwa das Rh. W. E. W. die Rückbürgschaft für die 110000 Mark übernehmen werde. Der Bürgermeister verneint das. In einer längeren Ausführung nimmt nun der Stadtv. Block zu der Vorlage Stellung. Er kann sich von der neuen Strecke keinen Vorteil für den Verkehr versprechen. Auch die Unternehmer schienen keine besondere Rentabilität der Bahn zu erwarten, das gehe schon aus der Abfassung der Beoingungen hervor. Außerdem gravitiert der Verkehr Elsens ohnehin nach Paderborn, und die hier arbeitenden Elsener würden sich auch künftig des Fahrrades bedienen. Der Bürgermeister ersucht, in der Angelegenheit bald Beschluß zu fassen. Er kann die Bedenken des Stadtv. Block nicht teilen. Die Arbeiter werden bald einsehen, daß die Benutzung der Straßenbahn billiger und bequemer ist, als die des Fahrrades, dessen Unterhaltung Geld und Zeit kostet. Die Fahrräder werden von der Elsener Landstraße ebenso schnell verschwinden, wie sie auf der Neuhäuser Landstraße verschwunden sind. Dann sei aber auch mit der Ausbaufähigkeit Elsens und die Zunahme seiner Bevölkerung rechnen. Ferner komme das Hinterland Elsens in Betracht, und schließlich dürfe auch nicht übersehen werden, daß sich infolge des Straßenbahnverkehrs die Bautätigkeit an beiden Seiten der Elsener Landstraße heben werde. Im übrigen ist Redner davon überrascht, daß die Vorlage im Kollegium anscheinend so wenig Anklang findet.— Der Stadtv. Vorsteher spricht sich für beschleunigte Erledigung der Vorlage aus, er ist davon überzeugt, daß die Bahn Verkehr hierher bringt. Nachdem der Stadtv. Block nochmals seine Zweifel an der Rentabilität der Bahn dargelegt hat, wird die Vorlage dem Kom.=Antrage „teit zweisegles belebt. Weite Kreise den zum Tau eines Einsumistenhauses üvergehen. Es sei auch nichts dagegen zu erinnern, wenn hieu ein Wohnungsmangel bestände, davon könne aber z. Zt. keine Rede sein.(Sehr richtig.) Kürzlich habe ein Beamter. der eine mittlere Wohnung suchte, auf Aagfrage 35, Angebote erhasten. Dies beweise dech, an solgen Wohnungen hier nicht mangele. oies auch aus die kleinen Wohnungen zutrifft, entziehe sich seiner Kenntnis. Er bittet daher die Angelegenheit zu vertagen und den Magistrat zu ersuchen, eine Statistik über die z. Zt. teerstehenden kleinen Wohnungen vorzulegen. Dies liege im Interesse vieler Leute, die kleine Wohnungen zu vermieten haben. Wenn diesen Leuten durch die Förderung des Einsamitienhausbaues Konturrenz entsteht, so wirkt die vermeintliche Wohltat unsozial.“ Bevor in der Angelegenheit Beschluß gefaßt werden kann, muß erst die Sedürfnisfrag" Geemziesen werden. Bürgermeister: Eine Wolftegener### kann nach Eröffnung der Eisenbahn-Werkstätten leicht kommen.(Unruhe.! Stadtv Wöhning glaubt, daß ein Wohnungsmangel nicht zu befürchten ist; er stimmt dem Stadtv. Hagemann bei und wünscht ebenfalls eine Umfrage. Stadtv. Hagemann ersucht, die Umfrage auf alle leerstehenden Wohnungen auszudehnen, um über die allgemeine Wohnungslage Ausschluß zu erhalten. Im weiteren weist Redner auf die hohen Abgaben und die neuerdings erhöhte Gebäudesteuer hin. Mit den kommunalen Zuschlägen gehe man auch nicht sparsam um und die hohe Belastung bilde eine Gefahr für manchen Hauswenn ihm eine Wohnung ein Jahr leer stehe. Alles dieses müsse berücksichtigt werden, bevor man eine weitere Wohnungs=Konkurrenz zulasse. Stadtv Leonard wünscht, daß sich die Umfrage nur auf Wohnungen bis 300 Mark Miete erstrecke. Stadtv. Vorst. Lippe stimmt dem Vorredner zu; im übrigen ist er für Vertagung. In der weiteren Distussion handelt es sich um den Umsang der Wohnungsstatistik. Stadtv. Vonderbeck .„, alle leer stehenden Wohnungen berücksichtigt wissen; Ratsheuer Stille weist auf die großen Schwierigkeiten einer solchen Statistik hin. Stadtv. Hagemann belont, daß wir gutes Material haben müßten, auf Schätzungen können wir uns nicht einlassen. Stadtv. Hense: Ein derartige weitgehender Antrag muß mit statistischem Material unterstützt werden Redner ist für Vertagung.— Die folgenden Redner wünschen in der Statistik nach Angaben über Größe, Anzahl und Bewohnlichkeit der Räume, ob das Haus alt ist oder neu, ob in der Altstadt oder in der Neustadt gelegen, usw.— Schließlich wird die Vertagung beschlossen; der Magistrat soll um Beibringung einer Statistik über die sämtlichen leer stehenden Wohnungen ersucht werden. Punkt 10. Bewilligung der Mittel 24 610 Mkaux„Anlage eines Jugendspielplatzes hinter dem Schußenplatze. Ref.: Stadtv. Uhle. Der neue Spielplatz wird 10000 am. groß und soll mit Bäumen bepslanzt werden.— Stadtv Vonderbeck ersucht, — S * den Platz so einzurichten, daß er auch als Landungsplatz für Flugzeuge benutzt werden könne. Stadtv. Peters erkundigt sich nach der Art und Zeit der Benutzung des Spielplatzes. U. A. müsse eine Tafel mit den Platzangaben aufgestellt werden. Bürgermeister: Der Platz lann außer den Schülern auch von anderen Spielern benutzt werden. Beschränkungen würden zu Beschwerden führen. Stadtv. de Weldige ist ebenfalls für unbeschränkte Ueberlassung des Platzes an die Spieler.— Der Antrag wird angenommen. Punkt 11. Beschluß über die Ablehnung als Armen-Bätirks=Vor'stehers seitens des Tischlermeisters Feldmann. Der Tischlermeister Feldmann hat die Wahl als Bez.=Armen=Vorst. aus persönlichen, familiären und geschäftlichen Gründen abgelehnt. An seiner Stelle wird der Schuhmachermeister Reker junr. gewählt. Punkt 12. Eingabe eines Anwohners der Warburgerstraße betr den Graben daselbst. Refr.: Stadtv Mündelein. Die Eingabe wird auf An trag des Refr. an den Magistrat mit der Bitte um Berücksichtigung abgegeben. Der Bürgermeister weist darauf hin, daß in der Angelegenheit das Verwaltungs=Streitverfahren noch schwebt. Auf Antrag des Stadtv. Block soll der Platz an deß Friedrichstraße auf dem an den Montagen und Donmars zagene der Gemüsemarkt abgehalten wird, regelmäßig gereinigt werden. Punkt 13. Bürgschafts=Uebernahme für eine Anleihe von 300000 Mark zum Ausbau der Straßenbahnstrecke Schlangen=Horn.— Auf Antrag des Refr. Stadtv. Esser wird die Dringlichkeit beschlossen.— Die für den Bahnbau erforderlichen 700000 Mark sollen bei der Landesbank in Münster ausgenommen werden. Die Bürgschaft für dieses Kapital soll in der Weise geleistet werden, daß Paderborn 300000 Mark und Horn 400000 Mark übernimmt.— Der Antrag, der übrigens eine Folge des Beschlusses vom 5. 4. 1911 ist, wird angenommen. Stadtv. H. Eikel wünscht aus Verkehrsrück sichten die Beseitigung der an der Ostseite des General=Vikariats=Gebäude neu gepflanzten 4 Platanen. Der Stadtv.=Vorsteher und einige andere Mitglieder des Kollegiums bestätigen die Angaben des Vorredners; die Antratung wird daher dem Magistrat zur Berüchsichtigung empfohten. Stadtv. de Weldige bemängelt die gegenwärtigen Zustände auf dem Wochenmarkt(vergl. die Notiz in Nr. 129 d. Anz.) durch das Zusammendrängen der Verkäuser aulf einen beschränkten Platz werdder Marktverkehr erheblich gestört. Die Buden dex Wiederverkäufer gehören nicht zwischen die Kreinhändler. Redner ersucht um Beseitigung des Uebelstandes.— Der Bürgermeister erklärt, es handele sich nur um einen Versuch, wenn sich Schwie rigkeiten herausstellen, wird Abhilfe geschaffen.— Die Stadtv. Uhle Proppe und Lippe treten den Ausführungen des Stadtv. de Weldige bes. Stadtv. P. Eickel empfiehlt, die ganze Alle für den Marktrerkehr auszunutzen.— Der Antrag wird ebenfalls dem Magistrat zur Berücksichtigung überwiesen. Stadtv. Hartmann beschwert sich über die lange Dauer der Sitzung. Sein Tagewerk sei mit der Sitzung noch nicht beendet, er habe hinterher noch im Geschäfte zu arbeiten. Der Stadtv. Vorst. weist darauf hin, daß es nicht an ihm säge, wenn die Sitzungen so lange dauern. Er seit auf möglichste Kürzung der Verhandlungen stets bedacht. Stadtv. de Weldige meint, es würde zur Beschleunigung erheblich beitragen, wenn sich die Herren angewöh nen wollten Res#nemals mehr als 10 Mitglieder gleichzeit##uch Weren.(Alls. Heiterkeit). Stadtv. Hartmann betont, daß er keineswegs einen Vorwurf gegen den Stadtv. Vorsteher erheben wollte. Seine Bemerkung bezögen sich lediglich auf die Gesprächsfreudigkeit im allgemeinen, die sich vielleicht eindämmen ließe, wenn die Presse die Berichte ohne die Namen der Redner veröffentsichen wollte, wie das schon der sel. Stadtv. Mantell angeregt habe. Jetzt lesen die Leute die Namen und sagen sich: „Donner noch mal, was ist das für ein Kerl!“(Große Heiterkeit). Stadtv. H. Eikel bittet, noch einige städt. Fahnen zu beschaffen und diese nöt Falls für die alte Wellhalle zu verwenden Schluß 8 Uhr. Anwesend waren der Ratsherr „le und sämtl. Stadtv. außer den Herren Lauffs und Loer.— Dann dertr. Sitzung. Westfalen und Nachbarländer. Paderborn, 27. Juni. Wegen des Feiertages Peter u. Paul erscheint am Donnerstag keine Zeitung. Wir bitten unsere Inserenten die für die MittwochNr. bestimmten Anzeigen bis heute mittag 5 Uhr aufgeben zu wollen. — Münzenfund. Südlich von Paderborn in der Nähe des Turnplatzes wurde im Ackerlande eine Goldmünze gefunden. Die gut erhaltene Prägung zeigt auf der Bildseite einen Bischof mit der Umschrift: S. GEMINIANUS. MUTINENSIS PONT. Die Kehrseite eine Art vierspeichiges Rad mit der Umschrift: HERCULES. II DUX. FERRARIE. Wir haben es also anscheinend mit einem Dukaten des Herzogtums FerraraModena aus dem 16. Jahrhundert zu tun. aehrerimenu9 Am Samstag ung die Prüftung der .#erinnen an der Pelizäus=Schule und der Schule der franz. Nonnen zu Ende. Den Vorsitz führte Prov.=Schulrat Dr. Flügel. Es hatten sich 58 Kandidatinnen gemeldet die mit Ausnahme einer Externen sämtlich bestanden. § Das Ortskartell der christl. Gewerkschaften beging am letzten Sonntag im Piushause das diesjährige Kartellfest, welches einen sehr guten Besuch seitens der Gewerkschaftler und ihren Freunden aufzuweisen hatte. Das vom Kartell vorbereitete Fest nahm einen von echter Kollegialität und wahrer Eintracht zeugenden Verlauf. Die Gesangabteilung sowie die Musikkapelle des Pius=Arbeitervereins trugen durch gute gesangliche und musikalische Vorträge viel dazu bei, daß unter den Teilnehmern eine recht gehobene Stimmung Platz griff. Der Festredner des Tages, Gewerkschaftssekr. Knollmann=Köln zeichnete in begeisternden Worten ein Bild der Tätigkeit der christl. Gewerkschaften im wirtschaftlichen Leben und ihre Stellung gegenüber der christentumfeindlichen Sozialdemokratie. Der Vorsitzende des Ortskartells dankte dem Festredner für seine herrlichen Worte. Gemeisam gesungene Lieder und Veranstaltungen für die Kinder vervollständigten das Programm. Ein gut besuchter Ball im Kaiserhof, der einen recht gemütlichen Verlauf nahm, beschloß das Fest. (!) Windhorstbund. Die nächst: Sitzung des Windthorstbundes findet am Mittwoch, den 28. Juni, abends 8,30 Uhr im Gasthof Rohde am Markt statt. In derselben wird der 2. Vorsitzende einen ausführlichen Bericht erstatten über den Vertretertag der Windthorstbunde in Koblenz, an dem er als Delegierter des hiesigen Bundes und des ostwest fälischen Gauverbandes teilgenommen hat Der dies jährige Vertretertao hat ein erhöhtes Interesse gewonnen durch die gründliche Beratung über die fernere Gestaltung und den weiteren Ausbau des Verbandsorgans„Das Zentrum,“ sowie durch die Erörterung der seitens der Windhorstbunde zu treffenden Maßnahmen für den kommenden Reichstagswahlkampf. Der Delegicrte wird in der Lage sein, eine Reihe von wichtigen Punkten zu erörtern, die wegen ihrer internen Natur in den Zeitungsberichten kaum Besprechung gefunden haben. Nach der Bericht erstattung findet die übliche Diskussion statt, an die sich, soweit es die Zeit gestattet, die Aussprache über die politischen Ereignisse seit der vorigen Sitzung anschließen wird. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung bittet der Vorstand alle Mitglieder um zahlreiches Erscheinen. Gäste sind willkommen. *) Sauerländischer=Gebirgs=Vereia Um auch den Wünschen derjenigen Mitglieder gerecht zu werden, welche ihrer Wanderlust gern die Zügel schießen lassen, hat der Wanderausschuß des.=.=V. eine 6½ stündige Waldwanderung zusammengestellt, welche am Donnerstag unternommen wird. Der Weg ist sehr abwechselungsreich und führt durch die schönsten. Distteikte mehrerer Forsten. Bleiwäsche, das höchste Dors im Reg=Bez. Minden, bildet die erste, Ringelstein=Waldlust die zweite Etappe. Es ist empfehlenswert, etwas Mundvorrnt mittzunehmen. Näheres bringt die morgige Anzeige. ( Sonntagspostdienst an katholischen Feiertagen. Am 29. Juni(Peter und Paus) wird bei dem Postamte in Paderborn sowie bei den Postanstalten der Umgegend(ausgenommen die lippischen Postanstalten) der Postdienst in der gleichen Weise eingeschränkt, wie an Sonntagen. Es findet jedoch des Morgens in den Ortsbestellbezirken außer der Briefbestellung auch eine Geld= und Paketbestellung statt !! Wienbröckersches Grundstück. Der Staatssekretär des Reichspostamts hat sich damit einverstanden erklärt, daß das Wienbröckersche Besitztum, Westernstraße 33 vorbehaltlich der versassungsmäßigen Bewilligung der Mittel zu dem reichseigenen Postgrundstucke für 104000 Mark hin zugekauft ist. Der Vertrag läuft vom 1. April 1911 an.— + Kreuzbündnis. Wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich, findet am Donnerstag, den 29. Juni nachm. 5 Uhr eine Festversammlung des Kreuzbünd nisses im Bürgerverein statt, in der der neue Präses Herr Kaplan Prior eingeführt wird und zugleich eine Arzahl neuer Mitglieder und Freunde in den Verein ausgenommen wird. Zu dieser Persamml. sind außer den Vereinsmitgliedern auch alle Freunde der Abstinenzbewegung herzlich willkommen. Am 16. Juli veranstalten anläßlich des 250 jährigen Jubiläum in Verl, die Mitglieder des Kreuzbündnisses(Männer und Frauen) aus den Diözesen Köln, Münster und Paderborn eine Wallfahrt nach Werl. Nach den bis her vorliegenden Anmeldungen werden sich etwa 6000 Abstinenten beteiligen. Näheres wird in der Festversammlung am 29. Juni und an dieser Stelle noch bekannt gemacht werden. (=) Das Deutsche Volkslieder=Quar= tett veranstaltet morgen abend im Saale der Volks halle einen Liederabend, der den Besuchern auf gesanglichem Gebiete einen hervorragenden Genuß vermitteln wird. Die vier Mitglieder der Quarteits sind Opern Solisten und sind mit bestem Erfolge in verschiedenen Städten und Kurorten aufgetreten. Wie der Name schon andeutel singt das Quartete fast ausschließlich volkstümliche und Volkslieder. Für unser gesangliebendes Publikum und besonders für die Mitglieder der Gesangvereine wird der morgig, Abend viele Reize bieten. Eingesandt. Nach den Zeitungsberichten hat in dee letzten Stadtverordneten=Sitzung hierselbst sich ein Stadtverordneter über die nach seiner Ansicht zu lange Dauer der Beratungen beschwert und außerdem die Presse ersucht, in Zukunft in ihren Berichten die Namen der Redner nicht mehr zu nennen. Ueber den eigentümlichen Standpunkt des Herrn kann man mit Recht erstaunt sein. Die im Durchschnitt monatlich einmal stattfindenden Sitzungen unseres Stadtverordneten Korlegiums baginnen regelmäßig um 6 Uhr nachmittags und dauern gewöhnlich 2, in Ausnahmefällen auch wohl 2½—3 Stunden. Wenn man nun bedenkt, daß fast immer 20 und mehr Punkte auf der Tagesordnung stehen, so hat man nicht den Eindruck, als ob auf die Beratung der verschiedenen Gegenstände eine übermäßig lange Zeil verwendet würde. Einzelne Punkte mögen sich ja zuweilen ohne lange Debatte erledigen lassen; in der Regel aber liegen doch Sachen von solcher Bedeutung vor, daß man sie nicht kurzer Hand abtun kann, vielmehr gezwungen ist, sie einer mehr oder weniger gründlichen Erörterung zu unterziehen, wenn ein für die Stadt ersprießlicher Beschluß zu Stande kommen soll. Ich habe die Beratungen in unserm Stadtverordneten=Kollegium seit Jahren aufmerksam verfelgt und, offen gestanden, bisher nicht die Empfindung gehabt, daß sie unnötig weit ausgesponnen würden. Wohl aber habe ich ungekehrt mich zuweilen des Gedankens nicht erwehren können, daß auf die eine oder andere wichtige Angelegenheit vielleicht noch etwas tiefer hätte eingegangen werden sollen. Im Interesse der Stadt würde ich es daher lebhaft bedauern, wenn die Ansicht, die Verhandlungen besdürften allgemein einer Abkürzung, im Kollegium an Beden und so tatsächlich irgendwie Einfluß auf die Praxis gewänne. Gewiß mag es einem geschäftlich oder sonst statk in Anspruch genommenen Stadtvater nicht selten unbequem sein, mehrere Stunden im Kollegium sitzen zu müssen; allein wer diese Zeit nicht übrig hat, der tut gut, das Amt eines Stadtverordneten überhaupt nicht anzunehmen. Das Amt ist viel zu wichtig, als daß dessen Ausübung durch persönliche Verhältnisse und Rücksichten jemass beeinträchtigt werden dürfte. Ebenso verfehlt, wie eine Abkürzung der Verhandlungen, wäre es, wenn dem Wunsche jenes Stadtverordneten entsprechend die Angabe der Redner in den Sitzungsberichten der Presse unterbliebe. Was der Herr Stadtverordnete zur Begründung seines Wunsches geltend macht, kann ernstlich gar nicht in Betracht kommen. Ich gebe zu, daß nicht in allen Fällen, z. B. nicht bei jeder Anregung oder Anfrage. die vielleicht wenig bedeutungsvoll ist und nur einen engbegrenzten Personenkreis berührt, der Name des betreffenden Stadtverordneten erwähnz zu werden braucht Allein im allgemeinen haben die Berichte doch gerade durch die Namensnennung für den Leser einen besonderen Reiz, und da, wo es sich um Dinge von irgend welcher Bedeutung handelt, hat die Bürgerschaft unzweifelhaft auch begründeten Anspruch darauf, die Stellung der einzelnen Stadtrerordneten zu den vorliegenden Beratungsgegenständen zu erfahren. Die Namensnennung gewährt endlich der Bürgerschaft ein schätzenswertes Mittel, zu kontrollieren, in welchem Maße und mit welchem Erfolge sich diejenigen, denen sie das wichtige Amt des Stadtvecordneten anvertraut hat, an der Lösung der kommunalen Aufgaben beteiligen. Es genügt nicht, daß jemand die Würde eines Stadt Stadtverordneten hat,— er soll auch die Bürde dieses Amtes tragen und deshalb sich fähig und bereit erweisen,a 1f dem Gebiele der kommunalen Verwaltung verständnisvoll und tatkräftig mitzuarbeiten. Gegenüber den im Kollegium hervorgetretenen Auffassungen habe ich geglaubt, meinen abweichenden Standpunkt hier rückhaltlos darlegen zu müssen, und ich zweifle nicht daran, daß dieser Standpunkt von der gesamten Bürgerschaft geteilt wird. Sincerus In der letzten Stadtverordneten=Sitzung hat es eigentümlich berührt, daß man dem Projekt, Elsen an die elektr. Straßenbahn anzuschließen, so wenig Interesse entgegengebracht hat. Die engere Verbindung Padervorns mit Essen, die durch die elektr. Bahn erreicht wird, ist für Paderborn von großem Wert, da sie für Paderborn eine bedeutende Frequenz bedeutet, die die Paderborner Kaufmannschaft seit langem anstrebt. Die Kaufmannschaft sagt sich dabei mit Recht: ist erst Elsen angeschlossen, dann werden die Ortschaften Gesseln. Bentfeld, Anreppen, Boke, Sande und Delbrück bald folgen; wir haben dann mit diesen kaufkräftigen Orten eine Verbin dung, die für die Stadt von bedeutungsvoller Wich tigkeit ist. Diesen Standpunkt vertritt der Pader borner Kaufmann seir langer Zeit und muß auch daran festhalten, da nur bessere Verbindungen der Umgegend mit dem Centrum seinen Handel und Wan del heben kann. Es wäre daher freudig zu begrüßen, wenn Herr Bürgermeister Platzmann, der so über aus viel für die Gestaltung des Verkehrs nach Pader born getan hat, für sein Projekt auch bei den Stadtverordneten die gewünschte Berücksichtigung sände. Die Paderbomer Kaufmannschaft wird ihm stets danbar sein. die ein Vorurteil gegen meine„GesundheitsKaffee=Ersatz=Mischung“ hatten, weil sie nach einem einmaligen Versuch vom Gegenteil überzeugt waren. Rheinisches Kaufhaus, Paderb., Westernstr. 5 u. Markt 4. Bekanntmachung. . Fürz dies„Westernstr. zwischen Westerntor und Marienplatz, für die fübliche Seite des Marienplatzes Haus Nr. 1 bis 15 einschließlich sowie für den Rathausplatz Haus Nr. 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 11, 13, 15, 17 und 19 soll ein neuer Fluchtlinienplan festgesetzt werden. Der von den städtischen Kollegien unter Zustimmung der Polizeigemäß§ 7 des Fluchtliniengesetzes E87. 35 1875 vom 30. bis bis zum 27. Juli d. J. einschließtteh an den Werktagen vormittags von—12 Uhr im Stadtbauamt in der Grube zu Jedermanns Einsicht offen: uns anaubringen. Frist bei Paderborn, den 24. Juni 1911. Der Magistrat: Plaßzmann. Deutsches volkslieder-Cdartett Fahrer. (Opernsolisten). Bitz: Moinz. Gtlrlunden Mittwoch, den 28. Juni, abends 8¼ Uhr in der Volkshalle Für kirchliche Faate Veranntmachung. elenepite,„ Zächsicht auf den gegenwärtigen Stand der Maul= und aenrdes an! im Regierungsbezirk Minden ordne ich hiermit folMär 1911 Sstichg..in Anordnung vom 12 des Amtsblattts, Extraausgabe) erlassene Verbot des Austriebs von Klauenvieh zu den Märkten bleibt über der Sraite#. 3. hinaus bis auf Weiteres bestehen, mit Ausnahme ber Kreise Buren, Paderborn und Warburg. Zu den Viehmärkten dieser drei Kreise darf Klauenvieh aufgetrieben(bei Schweinen gefahren) werden, wenn es aus seuchenfreien Ortschaften dieser Kreise stammt. .., Das in 1. Nr. 7 der landespolizeilichen Anordnung vom . März d. J. ausgesprochene Verbot des Hausierhandels mit Klauenenvieh wird bis zum 1. Oktober d. J. verlängert. Minden, den 20. Juni 1911. .## S- eeierungs, Präsident. „ Kathol. Gesellen-Verein„ Paderbern.* Am Feste Peter u Paul(29. Juni), nachm. 4½ Uhr * Garten=Konzert. „ ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen Infanterie=Kapelle. „ Abends Illumination. Die werten Ehrenmitglieder nebst Familie haben gegen# Vorzeigung ihrer Ehreumitgliedsbarte sreien Eintriat. Einteitt für Nichtmitglieder 30 Pig.„ Gallerie Vorwerten Sperrsitz I. Platz II. Platz Vorverkauf:.25.80.50 Abendkasse:.50.—.60.30 Den Vorverkauf haben Cigarrenhaus A. Breker und Cigarrenhaus Niemeyer gütigst übernommen. K. Sazbühuns Verein abst. Katholiken, Donnerstag, 29. Juni. nachmitt. 5 Uhr •, fammtung im großen Saale des Bürgervereins. Es ladet freundl. ein ladet freundl. ein der Vorstand. KS. Bei ungünstiger Aüttterung st das Konzert im Saale. Die Getreide und Mehlhandlung der Kuthausnühle befindet sich im Hause der Frau Ww. Bademeister Fischer Langestraße 14. Das Geschäft wird in der bisherigen Weise weitergeführt. Kurhausmühle. Restaurant R Ichen Lippspringe. Heinrich Langlau= der Neuzeit entsprechend eingerichtet, 3 Minuten vom Bahnhof Lippspringe in schönster Lage des Fichtenwaldes. Billard. Teleph.=Anschl. 35. Billard. Heilstatten=Verein für den Regierungsbezirk Minden.„Auguste=Viktoria=Stift". Die Herren Ehren=, Vorstands= und sonstigen Vereinsmitglieder perden hiermitz zu, er ag Dienstag, den 4. Juli d.., nachm. 5 Uhr, in Vieleseld in der Ressource statttfindenden Vorstandssitzung u. Generalversammlung ergebenst eingeladen. dieser Zeitin Hieh u Uhr eine gemeinsame Besichtigung des zu #elefeld ausgestellten Wandertuberkulosemuseums stalt, an der wir gleichfalls möglichst zahlreich teilzunehmen bitten. Tchrascbhunig, Tagesordnung: 1. Jahresbericht für 1910. 2. Kassenbericht für 1910. 3. Genehmigung der Rechnung für 1910 und Entlastung des Vorstandes. 4. Wahl von 2 Kassenrevisoren und deren Stellvertretern. 5. Voranschlag für 1911. 6. Bauliche Angelegenheiten. 7. Wahlen. 8. Verschiedenes, „ Der Vorstand. v. 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Künstlerkonzerte## * des 1 Bertiner Künstler-„ u.[Solist.-Ensemble E unter Leitung des Violinvirtuosen Henrv Sidney Konservatorisch 62 gebildete Kräfte. 8 Das Repertoire umfasst cr. 1500 Plécen.„ Sonntags von 12—1 Uhr# Matinée. 5 Sansane Zum Einmachen! Stechbriefsrücknahme. Der am 17. Mai gegen d. Kaufmann Arthur Daniels aus Padervorn wegen Betruges erlassene Steckbrief wird hierdurch zurückgenommen. i. J. 191 11. Paderborn, 24. Juni 1911. D. Erste Staatsanwalt. eignet sich am besten die tiefschwarze Taunusleberkirsche. Der Versand hat begonnen und treffen täglich morgens frisch ein. Lieferung in jedem Quantum zum Tagespreis. Ferner helle u. Sauerkirschen. Täglich frische Gemüse u. neue Kartoffeln. Nicol. Hildmann, Friedrichstr. 18, Lippspringe. PRANAMTT von Lungenspezialärzten empfohlenes vollkommen alkoholfreies, bierähnliches Getränk aus rein Hopfen=Malz=Zucker ohne Zusatz irgend welcher Farbmittel, Schaumstoffe oder Essenzen, nahrhaft und erfrischend. 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