Woche im ihme mit vielen selten Komenten Wirsehen, r Behendigkeit dies se Raubtier von Ast ingt, die so überaus altung des schweren abei ist tatsächlich ein imposanter Anblick, unvergeßlich bleiben ; muß.::::: Räuber nehmen Welt spannend. Drama. fhausen. Natur=Aufnahme. spenstig moristisch. uchtssiach. des Weihnachtsbild. gerichtet. Drama. Natrose. Drama. glücklich beAbiturientenderrn Lehmann Totlachen. Arms Liebesgeschichte. h koloriert. errungen. rama. Gallllei! innend. 7188 Abonnementshreie für Bielefeld und Umgegend, sowie bei sämtlichen Agenturen frei ins Haus gebracht 60 Pfg. monatlich. Durch die Post bezogen 1.80 Mk. vierteljährlich exklusive Bestellgeld. Einzelnummer 10 Pfg. Erscheinungstage mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage täglich nachmittags. Fernsprech=Anschluß Nr. 353. Nr. 290. Ue U UrUssn GrUsSo Organ der Sozialdemokratie für das östliche Westsaten und die Lippischen Kurstenlumer. Buchhandlung, Druckerei, Erpedition und Redaktion: Schulstraße Nr. 20. Bielefeld, Montag, 20. Dezember 1909. Insertionspreis für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 13 Pfg. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Inseraten=Annahme bis ½9 Uhr vormittags. Größere Inserate müssen bis 5 Uhr abends tags zuvor aufgegeben sein. Druck und Verlag per Buchdruckerei und Buchhandlung „Volkswacht" A. Gerisch& Co., Vieleseld. 20. J. Zühlg. Die heutige Nummer umfaßt 8 Seiten. Jesuitentaktik des„arbeiterfreundlichen“ Zentrums. Die„Sozialpolitik“ des Zentrums zeichnet sich dadurch aus, daß das Zentrum eine große Zahl von Anträgen bringt, deren Annahme es selbst nicht will. Wird nun ein solcher Antrag angenommen, dann bringt es selbst wieder Anträge ein, die den ersten Antrag entweder ganz aufheben oder so verschlechtern, daß er ohne jeden praktischen Wert ist, ja selbst in das Gegenteil verwandelt wird. Diese Taktik des Zentrums ist nicht neu, sondern so alt wie die Sozialpolitik des Zentrums überhaupt. Die Sozialpolitik ist für das Zentrum ein Mittel, um Arbeiterstimmen einzufangen. Wird ein Antrag des Zentrums angenommen, dann erinnert es sich, daß es auch die Interessen der anderen Klassen zu vertreten hat, und es zerstört sehr oft selbst die durch den ersten Antrag erweckten Hoffnungen der Arbeiter. Zum Beweise für diese Behauptung greifen wir drei charakteristische. Fälle aus den letzten 10 Jahren heraus. Der erste Fall ereignete sich bei der Beratung der Novelle zum Invaliden=Versicherungsgesetz im Jahre 1899. Der Allgemeine Knappschaftsverein in Bochum, der als Kasseneinrichtung für die Invaliden= versicherung zuge assen ist, hatte Anfang der neunziger Jahre die Einrichtung getroffen, daß er einem Berginvaliden, der auch Invalide im Sinne des Alters- und Invalidenversicherungsgesetzes wurde, und für den nun auch der Reichszuschuß von 50 Mark zur Auszahlung kam, diesen Reichszuschuß nicht auszahlte. Die vom Reiche an den Knappschaftsverein gezahlte Summe wurde als Zuschlag zu den Renten ausgezahlt, wodurch nun der Invalide, der lange Mitglied der Knappschaftskasse war, zwar mehr als 50 Mark erhielt, aber die Inoaliden, die nur kurze Zeit der Knappschaftskasse angehört hatten, erhielten nicht nur eine niedrige Invalidenrente, sondern auch von den für sie vom Reiche an den Knappschaftsverein gezahlten 50 Mark nur einen geringen Bruchteil. Für diese Praktiken war ein Altersund Invalidenversicherungsgesetz zwar keine gesetzliche Grundlage, aber die Aufsichtsbehörden ließen es zu, daß mancher Berginvalide, für den das Reich 50 Mark zahlte, nur 25 Mark und noch weniger von dieser Summe erhielt. Diesen Mißstand wollten unsere Genossen bei der Revision des Gesetzes beseitigen. Sie stellten einen Antrag, der diese Praktiken verhindern sollte. Kaum war der Antrag unserer Genossen verteilt, da setzten sich auch die Zentrumsmitglieder hin und formulierten einen entsprechenden Antrag. Beide Anträge wurden in der Kommission abgelehnt. Der Zentrumsantrag mit Stimmengleichheit. Schon vol Beginn der zweiten Lejung im Plenum war der Zentrumsantrag wieder da. Er war die Nr. 280 der Drucksachen und hatte folgenden Wortlaut: Stötzel, Dr. Hitze, Trimborn: Der Reichstag wolle beschließen: In§ 5 als Ziffer Za einzuschieben: „Wenn für die Gewährung der reichsgesetzlichen Leistungen besondere Beiträge von dem Versicherten erhoben werden, oder eine Erhöhung der Beiträge derselben eingetreten ist oder eintritt, so dürfen die reichsgesetzlichen Renten an Kassenmitglieder nur zu dem den Reichszuschuß übersteigenden Betrage auf die Kassenleistungen für diese Mitglieder angerechnet werden.“ Berlin, den 10. Mai 1899. Der Antrag stieß auf heftigsten Widerstand der Vertreter des Grubenkapitals, aber er wurde trotz dieses Widerspruches angenommen. Triumphierend konnte das Zentrum ausrufen, daß es nun für die armen Invaliden den vollen Reichszuschuß gerettet habe. Verärgert waren nur die Zechenbarone, die nun damit rechnen mußten, das Knappschaftskassenstatut dem Gesetz anzupassen. Der Aerger der Zechenbarone dauerte aber nicht lange. Das Zentrum wurde nicht nur wankend und die Zechenbarone durften nicht nur hoffen, daß die Bestimmung in der dritten Lesung wieder fallen werde, sondern es wurde nun gar noch eine gesetzliche Basis für die Politik der Zechenbarone geschaffen. Diese Basis schuf das Zentrum durch den Antrag Hitze und Genossen, Nr. 355 der Drucksachen. Dieser Antrag hatte folgenden Wortlaut: „Der Reichstag wolle beschließen:§ 5. Ziffer 3a, Zeile 6 nach dem Wort„Renten“ zu streichen, und an dessen Stelle zu setzen: auf die sonstigen Kassenleistungen nur insoweit angerechnet werden, daß der zur Auszahlung gelangende Teil der letzteren im Durchschnitt mindestens den Reichszuschuß erreicht. Berlin, den 12. Juni 1899.“ Für diesen Antrag stimmten selbstverständlich neben dem Zentrum auch alle Vertreter des Zechenkapitals, denn nach dieser ###immung wurde das gesetzlich exlaubt, was man früher ohne gesetzliche Erlaubnis getan hatte. Der ursprüngliche Antrag des Zentrums wurde durch diesen Antrag in sein direktes Gegenteil umgekehrt, indem er nun gesetzlich festlegte, was der erste Antrag verboten wissen wollte. Eine zweite Glanznummer auf diesem Gebiete ist die Schafjung von Mitteln für die Witwen= und Waisenversorgung aus Wuchertarif. Schon in der ersten Lesung und vor allen Dingen in den Versammlungen der Arbeiter hatten die Zentrumsabgeordneten immer verschert, daß alle Mehrerträge aus den Nahrungsmittelzöllen für die Witwen und Waisen reserviert werden sollten. An die Erfüllung dieses Versprechens hat das Zentrum nie gedacht. I Er241., Seinhgrn un In der Zolltarifkommission brachten Trimvorn und Genossen folgenden Antrag ein: „Ueber denjenigen Ertrag der Zölle aus den Tarifstellen 1 (Roggen), 2(Weizen], 3(Gerste), 4(Haser), 102(Rindvieh), 103(Schafe), 105(Schweine), 106(Federvieh), 107(Fleisch), 132(Butter), 133(Käse), 134(Eier), 160(Mehl) und 163(sonstige Müllereierzeugnisse) zu verzollenden Waren, welcher den Durchschnittsertrag der Zölle aus den nach den Tarifstellen 9a, 9b a), 9b b), 9c, 25f, 25g 1), 250, 25g“, 375, 39b, 39c, 39d, 39e, 39f, 39g. 39h, 39i des Zolltarifs vom 24. Mai 1885 zu verzollenden Waren nach dem Ergebnis der Jahre 1895 bis 1902 übersteigt, ist durch 1. Januar 1910 zu verabse der Durchführung der Wi ktimmung du Fefraznstg uss taschen Gefepes find Ble Bis zum Intraftireren eines solchen Geseßes sind diese Mehrerträge für Rechnung des Reiches anzusammeln und verzinslich anzulegen. Tritt dieses Gesetz bis zum 1. Januar 1910 nicht in Kraft, so sind von da ab die Zinsen der angesammelten Mehrerträge, sowie die eingehenden Mehrerträge selbst den einzelnen Invalidenversicherungsanstalten nach Maßgabe der von ihnen im vorhergehenden Jahre aufgebrachten Versicherungsbeiträge zum Zwecke der Witwen= und Waisenversorgung der bei ihnen Versicherten zu überweisen. Die Unterstützung erfolgt auf Grund eines vom Reichsversicherungsamt zu genehmigenden Statuts.“ Es fehlen hier zunächst die Zölle für Mais, Hülsenfrüchte, Küchengewächse, Obst usw., die doch auch Agrarzölle sind. Aber das Zentrum rechnete ohnehin sicher mit der Ablehnung dieses Antrages. Wäre der Antrag abgelehnt, dann hätten die Zentrumsredner im Lande sagen können, daß sie etwas für die Witwen tun wollten, aber die Mehrheit habe ihre guten Vorschläge abgelehnt. Nun kam es anders. Die Sozialdemokraten traten mit für den Antrag ein und brachten ihn zur Annahme. Damit' kam das Zentrum in die größte Verlegenheit, denn es dachte gar nicht daran, die sich aus diesem Antrage ergebenden Einnahmen den Witwen und Waisen zuzuwenden. Da nun auch von keiner anderen Seite Verschlechterungsanträge kamen, mußte das Zentrum sich selbst an die Arbeit machen. Bevor noch die 2. Beratung im Plenum begann, und bevor noch irgend ein Angriff im Reichstage gegen die Bestimmung erfolgt war, kam folgender Antrag des Zentrums, Nr. 760 der Drucksachen: „Trimborn: Der Reichstag wolle beschließen: § 11a. Der auf den Kopf der Bevölkerung des Deutschen Reiches entfallende Nettozollertrag der nach den Tarifstellen 1 (Roggen), 2 Weizen), 102(Rindvieh), 103(Schafe), 105 (Schweine), 107(Fleisch), 107a(Schweinespeck) und 160(Mehl) des Zolltarifs zu verzollenden Waren, welcher den nach dem Durchschnitte der Rechnungsjahre 1898 bis 1903 auf den Kopf der Bevölkerung entfallenden Nettozollertrag derselben Waren übersteigt, ist zur Erleichterung der Durchfuhrung einer Witwen= und Waisenversorgung zu verwenden Ueber diese Versicherung ist durch ein besonderes Gesetz Bestimmung zu treffen. Bis zum Inkrafttreten dieses Gesetzes sind diese Mehrerträge für Rechnung des Reiches anzusammeln und verzinslich anzulegen. Abs. 3 und 4 wie in den Kommissionsbeschlüssen. Berlin, den 21. November 1902. In dieser Fassung fehlten also nicht nur die Zölle für Gerste, Haser, Feoervieh, Butter, Käse, Eier und sonstige Müllereierzeugnisse, sondern es wurden die Zölle für Roggen, Weizen, Rindvieh, Schafe, Schweine, Fleisch, Schweinespeck und Mehl auch noch zu einer Kopfsteuer gemacht, aus der die Reichskasse, in dem Verhältnis wie die Bevölkerung steigt, stets steigende Erträge haben soll. Mit der Annahme dieses Antrages war das Schicksal der Witwen= und Waisenversorgung besiegelt. Was unsere Genossen in dem Handbuch für sozialdemokratische Wähler 1903 voraussagten, ist eingetreten. Am 1. März 1906 trat der Wuchertarif in Kraft. 1906 sloß kein Pfennig in den Fonds, 1907 brachte 42 Millionen Mark, 1908 wieder gar nichts, und 1909 wird auch nichts bringen. Nach dem Zolltarifgesetz müßte die Witwenund Waisenversorgung am 1. Januar 1910 beginnen. Nun kam eine Novelle zum Zolltarifgesetz, statt 1. Januar 1910 zu setzen 1. April 1911. Für diesen Antrag trat das Zentrum mit großem Eifer ein. Denn wenn die Auszahlung der Rente am 1. Januar 1910 begonnen wäre, und man hätte den Witwen, wie es bei den vorhandenen Mitteln möglich war, eine Jahresrente von 5 Mark angeboten, dann wäre der ganze Schwindel aufgedeckt worden. Als drittes Beispiel wollen wir hier das Verhalten des Zentrums beim Tabaksteuergesetz anführen. Bei Beratung dieses Gesetzes hatten unsere Genossen eine Entschädigung arbeitslos werdender Tabakarbeiter beantragt. Auch hier folgte das Zentrum unseren Genossen und brachte am 2. Juli 1909 folgenden Antrag(Nr. 1540 der Drucksachen) ein: „Giesberts, Schiffer, Wiedeberg, Berker und Genossen. Der Reichstag wolle beschließen: in dem Entwurf eines Gesetzes wegen Aenderung des Tabaksteuergesetzes folgenden Artikel 2a einzufügen: Artikel 2a: Unterstützung arbeitslos werdender Tabakarbeiter. Aus den Einnahmen auf Grund dieses Gesetzes sind den Landesregierungen, je nach dem festgesetzten Bedürfnis, entsprechende Beträge zu überweisen, aus welchen denjenigen Hausgewerbetreibenden und Arbeitern, welche innerhalb des ersten Jahres nach Inkrafttreten dieses Gesetzes vorübergehend oder für längere Zeit arbeitslos werden, ohne anderweit eine entsprechende Beschäftigung zu finden, oder welche wegen notwendig gewordenen Berufswechsels geschädigt werden, Unterstützungen gewährt werden. Die näheren Vorschriften über Umfang und Bedingungen der Zuwendungen erläßt der Bundesrat, jedoch mit der Maßgabe, daß die Unterstützung im Falle eintretender Arbeitslosigkeit nicht weniger als drei Viertei des entgangenen Arbeitsverdienstes betragen darf.“ Dieser Antrag wurde am 2. Juli 1909 in namentlicher Abstimmung mit 341 gegen 12 Stimmen angenommen. Gegen den Antrag stimmte nur eine Anzahl Konseroative, die wohl Liebesgaben für die Branntweinbrenner begehren, aber nicht für Entschädigung hungernder Arbeiter eintreten Es lag auf der Hand, daß dieser Antrag auch in dritter Lesung glatt angenommen worden wäre. Es ließ sich natürlich nicht übersehen, wieviel von der Tabaksteuer für Arbeitslose wieder hergegeben werden müßte. In dieser Verlegenheit wußte sich das Zentrum zu helfen. Es setzte den für hungernde Arbeiter zu zahlenden Betrag auf 4 Millionen Mark fest, also den zehnten Teil von dem, was jedes Jahr an Mehrerträgen aus der Tabaksteuer kommen soll. Es brachte folgenden Antrag(Nr. 1599 der Drucksachen) ein: „Giesberts, Gröber, Dr. Hitze: Der Reichstag wolle beschließen: In dem Entwurf eines Gesetzes wegen Aenderung des Tabaksteuergesetzes dem Artikel 2a folgende Fassung zu geben: Artikel 2a: Unterstützung geschädigter Arbeiter. „Die mehr als ein Jahr im Tabakgewerbe beschäftigt gewesenen Hausgewerbetreibenden und Arbeiter, welche nachgewiesenermaßen infolge dieses Gesetzes innerhalb des ersten Jahres nach dessen Inkrafttreten entweder vorübergehend oder für längere Zeit arbeitslos werden, ohne anderweit entsprechende Beschäftigung zu finden, oder wegen notwendig gewordenen Berufswechsel. oder wegen Einschränkung des Veirieves geschädigt werden, erhalten Unterstützungen bis eshe ece e e Bedürfnis entsprechend, überwiesen. Die näheren Vorschriften über Umfang und Bedingungen der Zuwendungen erläßt der Bundesrat, jedoch mit der Maßgabe, daß die Unterstützung im Falle eingetretener Arbeitslosigkeit nicht weniger betragen darf als drei Viertel des entgangenen Arbeitsverdienstes. Berlin, den 9. Juli 1909.“ Mit der Annahme dieses Antrages war der sozialpolitischen Tat vom 2. Juli das Genick gebrochen. Die stereotype Ausrede für dieses Abwürgen der eigenen Anträge lautet:„Es würde das ganze Gesetz scheitern, und das wollten wir verhindern.“ Aber diese Ausrede ist sehr fadenscheinig. 1899 wurde die Novelle zum Invalidenversicherungsgesetz gebracht, um den Bankrott der ostpreußischen und niederbayerischen Versicherungsanstalt zu hindern. An dem Widerstand einiger Zechenbarone hätte die Regierung das Gesetz nicht scheitern lassen, da das Zustandekommen im Interesse ostpreußiicher Junker lag. Und wenn die Gefahr des Scheiterns der Vorlage vorhanden gewesen wäre, dann hätte das Zentrum diese durch die Ablehnung der in der zweiten Lesung geschaffenen Bestimmung beseitigen können. Da es aber eine Bestimmung schuf, wie die Zechenherren sie gebrauchten, bewies das Zentrum, welches in der zweiten Lesung für die Arbeiter eintrat, daß es in der dritten entscheidenden Lesung doch lieber gegen die Arbeiter und für die Zechenherren wirken wollte. Ob der Wuchertarif an der Aufrechterhaltung des ursprünglichen§ 11a des Tarifgesetzes gescheitert wäre, muß man gleichalls bezweifeln. Die Junker wollten den Wuchertarif haben. ihnen war es um die Steigerung der Getreidezölle zu tun. Dem Machtgebot der Junker hätte die Regierung sich nicht widersetzt. Und nun die Ausrede, daß an dem Antrag Giesberts vom 2. Juli das ganze Tabaksteuergesetz und die sogenannte Finanzreform gescheitert wäre. In den Augen der Arbeiter wird durch diese, in diesem Falle von Erzberger vorgetragene Ausrede das Verbrechen am Volke nur noch größer. In der parlamentarischen Geschichte Deutschlands ist es ohne Beispiel, daß eine Partei die von ihr selbst geschaffenen Verbesserungen beseitigt oder in ihr Gegenteil verwandelt. Beim Hartnäckigkeit aufrecht wie die Junker. Politische Uebersicht. Von unserer Arbeiterfürsorge. Wie es um die Arbeiterfürsorge im„Lande der Sozialpolitik“ zuweilen aussieht, das zeigt ein Bescheid der Landesversicherungsanstalt Berlin, der einem 64jährigen Tischler zuteil wurde. Er hatte um Bewilligung eines Gebisses gebeten, da seine Ernährung unter dem Zahnmangel leidet. Er hatte sich zunächst an die Krankenkasse gewendet, die ihn aber an die Landesversicherung verwies. Der Kassenarzt hatte attestiert, daß infolge unzureichender Verdauung auch die Erwerbsfähigkeit des Mannes bedroht wäre. Pflicht der Landesversicherung wäre es nun, für diese Erwerbsfähigkeit Sorge zu tragen; aber leider steht diese nicht auf dem Standpunkt, daß dies ihre Pflicht sei. Der von ihr erteilte Bescheid lautet, wie uns mitgeteilt wird, wörtlich: „Ihrem Antrage auf Bewilligung von Zahnersatz vom 8. November 1909 können wir nicht entsprechen, da Sie bereits in einigen Jahren in der Lage sein werden, die Altersrente zu beantragen.“ Allerdings: der Bittsuchende ist 64 Jahre alt. Wenn er noch 6 Jahre lebt, muß ihm die Altersrente gezahlt werden, und dann— braucht er wohl kein Gebiß mehr, denn die Rente ist so gering, daß er sich davon ohnedies nicht satt essen kann. Der oorliegende Bescheid ist nicht etwa geschrieben, sondern gedruckt, so daß es also allgemein üblich ist, in dieser Weise die Bittsuchenden abzufertigen: Wie nennt man wohl den damit eingenommenen Standpunkt im Hinblick auf Gefühl, Humanität und, da die berühmte deutsche Sozialpolitik so oft als„praktisches Christentum" bezeichnet worden ist, im Hinblick auf das Christentum? Die Schiffahrtsabgaben im badischen Karlsruhe, 17. Dez. Am Schluß der heutigen Vormittagssitzung der Zweiten Kammer begründete Abgeordneter König(natl.) die Interpellation König und Genossen, die die nach dem gegenwärtigen Stand der die Schiffahrtsabgaben beung d leitend den Stand der Verhandlungen in bekannter Weise schildert und teilte mit, daß der auf Antrag Preußens vom Bundesrat eingesetzte Ausschuß zur Behandlung der Frage bisher noch nicht zusammengetreten ist, so daß die badische Regierung noch keine Gelegenheit hatte, ihren Standpunkt geltend zu machen. Sie hat aber beim Bundesrat am 22. April beantragt, die Beratungen auszusetzen, bis die Vorschläge der einzelnen Regierungen geprüft sind. Die Regierung hat mit anderen Bundesstaaten Fühlung genommen, insbesondere mit Sachsen. Die badische Regierung hat ihren grundsätzlichen Standpunkt in der sächsischbadischen Denkschrift dargelegt. Im übrigen sind die Verhandlungen vertraulicher Art und ihr Ergebnis kann daher hier vor dem Landtag nicht mitgeteilt werden. Was aber Ziel und Richtung der Verhandlungen betrifft, so sind diese durch den Standpunkt gegeben, den die Regierung gegenüber den geplanten Abgaben einnimmt. Die früher erhobenen schweren Bedenken sind durch den vorliegenden Antrag Preußens noch verstärkt und durch die preußische Denkschrift nicht gemindert worden. Die durch die Staatsverbände gewährleistete Abgabenfreiheit der einer lanojährigen kampfreichen Entbedeutet eine Hemmung Ströme ist, das Ergebnis ezner langjährigen kampfreichen Entwicklung. Die Einführung der Abgaben#### eine Hemmung der Entwicklung des Vertehrs. Die Bestimmungen über die Zweckverbände, insbesondere über die Zwangsbefugnis des Bundesrats, sind unvereinbar mit der verfassungsrechtlichen Selbständigkeit und mit der Finanzhoheit der Bundesstaaten. Die badische Regierung ist deshalb, obwohl sie unverbrüchlich festhält an der bundesfreundlichen Gesinnung und großen Wert Nerch Reichsgesetz über die Kaliindustrie. Saicgsöiste ePäehzich sehgeit die. Versäktase u b7 Die ähnlich wie das Kalispndikat zu organisierende Vertriebsist„ke insoweit vorgesehen als die Satzung der Rameinschaft Gemeinschaft Serhise Keschlc ie eichtlseak elie cehticehe lich nennt. Besitzer von außergen3husich. halten zusätzliche Beteilgungen: groden Abbauieldern erschnittsabsaßzes steigen. In den.... Beteiligungen maßgebend sein, über die sich Sseueg hosen eriosen zui der Auior Zies Kelbrtes guch eine sorche durch Ankauf der Abbaurechte gegen Ersatz der bare Zuswendunge des.. Zehre=zoierten Kursvertes zuläissg. Zur Verbitung don tritt und damist die Anlage eines lieferungsbereche zu gestatten. Bestebende Lieferungsverträge sind von Vie Sfeätliche elimnshache Pülte bie gebeine Wahl zu Hirhga. bat vielrieb: mancherigi Warzsag uge Die indtreite Wahl hul, hleiklehr manchertei Vorzuge vor der direkten, weil sie zur kum und der Heppresse das Spiel verdirbi. der geheimen Wahl in Verbindung mit der anderweitigen Klasseneinteilung das stärkere Eindringen der Sozia demokratie in oas preußische Parlament. Daß im modernen Leben die arbeitende Klasse an der Legislative mitzuwirken hat, ist eigentlich ein ganz selbstverständliches Postulat, denn zu den modernen Standen gehört auch der Arbeiterstand. Er wird allerdings in seiner Mehrheit von Sozialisten geführt, aber deshalb verliert er noch lange nicht das Recht der Standesvertretung. Die Landwirte haben ja auch ihre Standesvertretung nicht eingehüßt, nachdem sie ihre Führung an Temagogen abgegeben haben.“ Professor Biermer ist sicher nicht der einzige der UnterLeute vor der Sozialdemokratie s. Dst doch die Furcht der Dazu kommt noch der Standesdünkel, der einen großen Teil unseres kleinen und großen Bürgertums, aus dem sich die libeteien zusammensetzen, beherricht und sie von oben auf das Proletarigt, herabsehen läßt. So mancher aus diesen Kreisen rann den Gebanken nicht ertragen, daß er i.n Staate nicht sagen hat als sein Arbeiter oder Hausknecht. Es zeigt sich hier wieder, daß das Proletariat im Kampf um das.geeisens rleitiche gehzeime gund direkte Wahlrecht böchstens von Häuflein Burgerlicher Unterstützung zu erwarten in Grund für die Arbeiterschaft, um so eifriger an dem Ausbau ihrer Organisation zu arbeiten, damit sie moglichst bald ueisepien. eies Wahrrecht in Preußen Aihacs erict iborel De e ck ick Rskalslgeriäile zux, Verfügung zu stellen, Mittel zu Notstandsarbeiten zu be. #inigen, die Arbeitslosen mit Barmitteln zu unterstützen, den escs en Peschalsie eien e Aase u er ad er der die Anträge vorbereitet hatte. beantrogte, sie samt und sonders abzulehnen. Eine Arbeitsmarkt ständig beobachte. Mittel für Unterstützung Arbeitsloser Arsezäiose set üterhauot undzskaiggel, Unertühzungssends lüit tragfe Fesprechung pzialdemokratischen Stadtverordneten bean. wurde gegen 14 Stimmen abgelehnt, worauf der Vorsitzende die Zustimmung der Versammlung zu dem Abeas as ge de s. egaberge. chuses sonstaterte. in gewiß 5, Tauemste ur“ und Weise, der Arbeitslosigkeit zu begegnen! Daß eine solche in Magdeburg tatsächlich vorhanden ist, wurde erst vor etwa acht, Tagen durch eine Arveits###enversammtung bewiesen, zu der sich 944 Arbeitslose einnoch beträchtlich höher sein.“ etelosen wird also Reglementierung kommunaler Werlzuwachssteuer in Preußen. Zur Erzielung größerer Einheitlichkeit bei Einführung der Die meckleuburgische Verfassungsfrage und der Bundesrat. Nach der nationalliberalen„Berliner Börsenzeitung“ soll im Bundgsrat, die Ankündigung der mecklenburgischen Regierung, greisen bes##der mecklenburgischen Verfassungsfrage ein Eingerusen dahen. Gieden führen, große Ueberraschung bervor. ausgsführt: 4n0 es wird dann anscheinend preubisch=ofiziös Regierung geht wohl von der VorSacisen ee daß der Artikel 76 Absatz 2 der Reichsvereinen Bundesstaat auf Anrusen-Versallungsstreitiskeiten in entweder vom Runderat agan en Zaues der streitenten Teile Tunwbeber vim Hundesrar voer im Wege Muttaffung Pöriie ei. Dieser guns du##e sich aber der Bundesrat nicht anschließen Arzitels## n cimmung mit sämtlichen Kommentatoren des 76 ein Einschreiten des Reiches in der mecklenburgischen Verfassungsfrage zurückweisen, da aus dem Artikel 76 daß die Entscheidung des Reiches nur Sische Alnglegung Mn chiedenheiten über die juri. Rundesttstekn shon bestehenden Verfassung in einem Hundesstaat entstehen. Im vorliegenden Falle handelt es sich politische amhein zuristische Streitfrage, sondern um eine politische Machtfrage, indem die mecklenburgische Regierung die bisher bestehende ständische Verfassung durch eine konstituaussetzen, daß der S. 4 Lair Feischsterfaspe Reiches würde voruß der§ 2 der meicsverfassung, der die Befugnisse der Reichsgezetzgebung in 17 Punkten aufzählt, um einen geiteren Punkt, näm ich den, daß der Reichsgesetzgebung das #cecht, zusteht, den Bundesstaaten ihre Verfassungen vorzuschreiben, vermehrt werden müßte. Für eine derartige, durch nichts zu rechtfertigende Einschränkung der bundesstaatlichen rate niemals finden, Pird sich aber eine Mehrheit im Bundes. preußischen Ferniern gebt offenbar von den preubischen Fu: aus und ist gso wahrscheinlich oon der werL##er Regierung dem nationalliberalen Blatt übermittel: spirater Laum amen des Bundesrats kann der rückständige Inbesrat nach der preußischen Pfeise auuuedmen, daß der Bunimmer getan hat. Pso Zie Fengguse wird wie er das bisher zweifellos die I7hiet ur vir gevo urnonierung der Geister ist die Kupser.9 und Verhinderung der Reform durch wit Fhrar Fiehr ersprießlich. Daß die mecklenburger Junier Stillitand brinallung, den Fortschritt in der Weltgeschichte zum Stiustand bringen werden, glauben sie doch wohl selbst nicht. Bürgertum und das preußische Wahlrecht. #asVFriszen veröffentlichte, wie unseren Lesern belannt ist, lehrten, aber auch ven. einen Aufruf, der von vielen Gedie zum großen Teil mit dem ge Iudustriellen, richis pan dar..: Iu dem Wahlaufruf heimen und direkten Wahlrechts, und man wurde sehr fehlgehen, Die dolitische Gesinnung der Rekruten. In der Budgetkommission des badischen Landtags erklärte der Minister Bodauf die Anfrage eines demokratischen Abgeordneten, daß die Naaforschung nach der volitischen Gesinnung der Rekruten wesentlich eingeschrankt worden sei. Sie ginge jetzt nur noch dahin, ob jemand unter den eingetretenen Rekruten bei den Sozialdemokraten eine führende Stellung eingenommen habe.— Was die politische Gesinnung mit der militärischen Ausbildung zu tun haben soll, ist einigermaßen unverständlich. Landtagsersatzwahl in Magdeburg. Bei der Ersatzwahl zum preußischen Landtag wurde am Freitag an Stelle des ausgeschiedenen Geh. Kommerzienrats Zuckschwerdt der von den Nationalliberalen aufgestellte Fabrikbesitzer Gruson einstimmig gspöhlt. a Unzere Eenossen beteiligten sich diesmal nicht an der Wani. Bei der Hauptwahl im Juni 1908 wurde Zuckschwerdt mit. 650 gegen 209 sozialdemokratische Stimmen gewählt. Die Wirkungen der Zündhelzsteuer. Die Folgen der blauschwarzen Finanzreform machen sich auch in der schlesischen Zündho'z=Industrie in recht fühlbarer Weise für die Arbeiter derselben bemerkbar. Die Fabrikanten in der Grafschaft Glatz lassen nur noch an vier Tagen in der Woche arbeiten, haben aber außerdem noch weitere Betriebseinschränkungen für die nächste Zeit angekündigt. Das sind schlechte Aussichten für die schon ohnehin fast bungernden Arbeiter dieses Berufes. Landtags=Stichwahlen in Sachsen=Weimar. In SachsenWeimar fanden im Freitag die Stichwahlen zum Landtag statt. Es.wurden gewählt:1 Sozia demokrat 5 Liberale und 2 Konservarive. In Berga=Elster, wo die Liberalen die Parole ausgegeben hatten, gegen den agrarischen ehemaligen nationalliberalen Reichstagsabgeordneten Lehmann=Jena zu stimmen, wurde unser Genosse gewählt., Die preußische Wahlrechtsvorlage. Das preußische Staatsministerium hat Freitag und Sonnabend lange Sitzungen abgehalten. Wie die Scherlpresse mitteilt, handelte es sich um die vreußische Wahlrechtsvorlage, deren Einbringung nunmehr sichergestellt ist. Ueber den Inhalt der Vorlage wird strengstes Stillschweigen bewahrt, vermutlich hat man auch guten Grund dazu, das Machwerk möglichst spät der öffentlichen Kritik zu üibergeben. enlickch Krilit u Der Streit an der Leiche des Königs Leopold. Der Anwalt der Prinzessin Kuise Egs..2 den Haupibanken die eventuellen Depots beschlagnahmen lassen, welche auf den Namen des Königs oder der Baronin Baughan vort liegen. Er hat auch die Testamentsvollstrecker beauftragt, einerlei Papiere des Verstorbenen zu zerstören. Die Baronin Vaughan hat gestern den sozialistischen Advoaten Picard mit der Vertretung ihrer Interessen beauftragt Zicard wird mit allen Mitteln darauf dringen, daß die volle ##echtsgiltigkeit der Ebe der Baronin mit König Leopold in Belgien anerkannt werde im Interesse der Erbberechtigung der Kinder. Eventuell wird der Advokat Dokumente veröffentlichen, die sich auf die Heirat beziehen. Heute wird die Baronin Vaughan Belgien ver'assen. Sie ist die einzige, die der sterbende König zu sich gelassen hat. Prinzessin Klementine konnte ihn nur wenige Minuten sprechen, und Prinz Albert hat ihn überhaupt nicht mehr gesehen. Bei der vom König nengegründeten Aktiengesellschaft batte der König selbst den Hauptkatienbesitz, der nun wohl heftig bestritten werden wird. Auch sonst wird die Gesellschaft als unzulässig vor dem belgischen Gesetz bezeichnet, da sie kein Handels= oder Industrieunternehmen ist. Es verlautet, daß das Aktienkapital v. 12 400 000 „Franken fiktiv und daß auf irgend eine Weise das Riesenvermögen des Königs in dieser Gesellschaft verborgen ist. zuwehsteuer in den Gemeinden und Kreisen haben der preußi'che Finanzminister und der Minister des Innern eine neue, Verfügung erlassen. Diese bestimmt, daß in den WertZuwag#neuerordnungen grundsätzlich die persönlichen Steuer1895 vorgesehen werden, daß ferner alle Erwerbungen von Todes Besizveränderungu Scencmer. Lebenden oder Wessgr#nan Pr#nd einer Schenkung unter Lebenden oder Steuer krei kyupen inz„Interesse der Allgemeinheit von der Steuer frei bleiben. Fernei empfiehlt die Verordnung bezüglich der Rückwirkung der Wertzuwachssteuerordnung eine Bestimmung aufzunehmen, durch welche die Erfassung eines vor Ellaß der Steuerordnung eingetretenen Wertzuwachses in angeTei d#r###e beschränkt wird ctwa derart, daß wenigstens ein eit der Wertsteigerung, der länger als 10 Jahre vor dem Intrafttreten der Ordnung entstanden ist, von der Besteuerung ausgenommen bleibt. Endlich wird geraten. und zwar für Wertzuwachesteuer wie für Umsatzsteuerordnungen, die die Steuer vom Erwerneatte erhehen, eine Vorschrift vorzusehen, durch die einer Umgehung der Steuer vorgebeugt wird. Wertzuwachssteuer in Koburg. Die Stadtverordneten in Koburg beschlossen die Einführung einer Wertzuwachssteuer. B. Pis, Rttteviter Stadtverordnetenwahlen werden angefochten. den zusiändi 2 Feßn sportei und der Polen haben Proteste bei Tigen Beyorden gegen die Giltigkeit der Wahl eingereicht. Begründet werden die Proteste damit, daß die mittleren und unteren Beamten bei der Stichwahl von ihren Vorgesetzten derart beeinflußt worden seien, daß der freie Wille der Wähler nicht zur, Gellung sonmen konnte. er Wählr Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am Tonnerstag über den Protest verhandelt. Die Versammlung beschloß, die Wahlen der ersten und zweiten Abteilung für giltig Beweis zu erbeben, die Einsprüche in der dritten Abteilung Aus der Stadt und Nachbarschaft. Zum Viertrie a Vielefeld, m. Dezenber. Mart'=Brau: hat: perr Dr. Barnholt von der Hammer Birte=Verein fürzisch Schreiben an die Vielefelder mitgeteilt, daß eine Herabsetzung der Frazinereien: Jasren. dß die im Bezirk vorhandenen errrr, sen Jugtin keine oder nur geringe Dividenden zahlten, sei unmöglich. Nach der jetzt vorliegenden Jahresabrechnung der Hammer„Mark“=Brauerei für das Jahr 908/09 können die Aktionäre dieser Brauerei immerhin noch 6 Prozen; Dibidsende für ihre Müße einstecen.— din 106h an Erzieltgurde, ein Bruttogewinn von 116 425,88 wuxk., aoschreidungen wurden 31083.66 Mk. vorgenommen, Reservefonds wurden 4184,83 Mk. überwiesen, der Vorstand Prinzejun Luise, Jaspar, ist nach Köln gereist und hat in l und Aussichtsrat erhielt 11 926,75 Mk. .—, guten die eventuellen Depots beschlagnahrten lassen, wurden gezahlt 67500 Mk. und, 1730,64 Mk. slieben als Vortrag fürs kommende( echäftsjahr. Von auswärtigen Brauereien zahlt die Frankfurter Brauereibe#ellschaft 7 Prozent, die Aktiengesellichft Paulenerbräu in Hiuipeß, 1 Prozent, die Herkulesbrauerei in Kassel 9 Prozent Dr. verwahrt has seinehetzer Anbänger dieses Wahlrechts sind. So den sez, Wie der Zar reist. Las euroväische Publikum dat bei Dr Biermer, im„Giese.1 1 Igeichner des Aufrufs, Professor/ Vorsichtsmaßregeln getroii ekommen, igung des Beichstags.tzeiger“ dagegen, für die Ueber: weichs. Vor) Schlosie gzngu ge#sseg, werden, wenn der Zar sich igung des Reichstagswahlrechts auf Preußen eintreten zu aus seinem Schlosse hinauswagt., Alle diese Vorstellungen ver5a Uerseipich P has rentischen Grandstzen die ein unerrig. magogentums hineintreiben zu wallen. Die Einführung des Reichstagswahlrechts in g uu wollen. Die Einführung des ein unverzeihlicher Druckfehler der Geschichte". lein gewähre Unakhängigleit der Abstp=beime Waht, denn sie scs heae eicheäche Ahlcie ie chälcen Möcbeßimmnn. erberes hält Gleichzeitig muß eine Wahlkreiseinteilung den Städten, dem Handel und der Indu. strie eine größere Anzahl von Mandaten gesichert sein". Ob man diese Ziele bei Beibehaltung der Dreiklasseneinteilung, durch ugletin„ Steuerherechnungen, durch Pluralwahlrecht, durch Heranziehung aller maßgebenden wirtschaftlichen Interessengruppen oder durch das Provortionalwahlrecht erreiche, das seien mehr oder minder gesetzestechnische Fragen von verhält: aus seinem Schlosse hinauswagt. Alle diese Vorstellungen verblassen aber, wenn man die Maßnahmen sieht, die der Zar bei seinen Reisen im„eigenen“ Lande trifft. So wird der„Prawda“, aus Rußland von einem Genossen geschrieben, daß bei der Durchreije des Zaren nach Warschau die ganze Bahnstrecke, soweit man unterscheiden konnte, von Infanterie, Kavallerie und Polizei bewacht wurde. In rasender Eile jagten drei Züge nacheinander vorbei und niemand wußte, in welchem von ihnen sich der Zar befand. Die Soldaten, die den Bahndamm bewachen, stehen mit dem Rücken zu ihm gekehrt und dürfen sich nicht umkehren. uls der Zar vor kurzem aus Zarskoje Selo nach der Krim fuhr, wurde in den betreffenden Gouvernements die gesamte Polizei mobi isiert. Unweit Borki wurde ein Bauer niedergeschossen, der guf seinem Felde in der Nähe des Bahndammes angetroffen Ortskrankenkasse hält am Dienstag nächster Woche eine Generalversammlung in der„Reichshalle" Vensst, Iher die Umwahl des Vorstandes vorgenommen und lner einen Vortrag üher„Die Krankenkasse als gundgment per Arbeitervexsicherung halten wird. Näheres siege Inserat in gentiger Kummer. Pche g##.— Der Leineweber=Brunnen auf dem Altstädter Kirchplatz, bessen Einweihung schon im Juli aus Anlaß der Dreihundertjahrfeier der Zugehörigkeit der Grafschaft Ravensberg zu Brandenburg stattgefunden hat, ist jetzt fertig gestellt. Nach den Einweihungsfeierlichkeiten wurde#lanntlich der Brunnen wieder mit einer Bretterplanke umgeben, dami: die Bildhauerarbeiten ungestört vollendet werden konnten. Am Sonnabend ist dis Planke weogeräumt und gestern wurde der Brunnen in voller ###eit von ven vieten die Stadt besuchenden Menschen beder Bürgerweg=Unterführung sind soweit vergeschritten, daß die Maurerarbeiten auf der Stadtseite bis etwa zur Hälfte des Bogens mit den auf jeder Seite sich erheben52 Mag 3eiten etwa zur, Hälsir des Bogens mit den auf jeder Seite sich erhel den Bloagesimsen fertig gestellt sind und das Werk„Union aus Kommunales. Gemeinderatswahlen in Württemberg. In Stammheim bei seien, mehr voer minder gesehzeslechnische Fragen von verhaltnisrbeulung. Jepensalle müsse der Verkischung vor Lausernatinen und liheras. mäßig untergeordneter Bedeutung. Jedenfalls müsse der VerEine### von konservativen und liberalen Grundgedanken aufweisen und der nationalen Reichsidee moderner Stände Rechnung tragen.„Es wäre schon viel gewonnen, wenn es gelänge, durch eine andere Klasseneinteilung große Gruppen aus der zweiten Klasse in die oberste zu versetzen und neu zu särten; durch einen Zusluß aus der untersten Klasie des u zu stärten.“ In diesem Sinne,“ so erklärt der Herr Professor,„bedarf s bisberige Klassenwahlipstem einer gründlichen Korrektur.“ den des Rauernbundes. Die Wahlbeteiligung betrug 956 Pro. gntz 3„ In Weil im Dorf wurden die zwei sozialdemokratischen „stie baten mizt, den hichsten abgegebenen Stimmenzahlen gewahlt.— In Kunsenyarot bei Neuenburg siegte die Sozialdemokratie zum ersten Male glatt über die Gegner, so daß die ersten zwei Sozialdemokraten dort ins Rathaus einziehen.— In Gerlingen, wo fünf Mandate zu besetzen waren, wurden zwei Sozial##msfrateg, ggwpählt.— In Kornwestheim wurde ein Sozialgenshse ag und ein Bauernbündler dadurch hinaus„„In Feuerbach hatte die Sozialdemokratie von vier Mandaten, die zur Wahl standen, zwei seither schon im Besitz. Eins davon vermochte sie zu erhalten, das zweite verlor sie an vir vereinigten Gegner. Die sozialdemokratischen Stimmen gingen von 878—709 im Vorjahre auf 742—612 zurück. Essen seit einigen zuo Keneut sind und das Werk„Union, aus an struttt; einigen Wochen mit der Montierung der Eisenkonstruttionsbogen beschäftigt ist. Bald werden die zwei Geleise darüber benutzt werden kännen dann wird mit den Orheiten auf der ar er-Teit der rruncn vann wild mit den albetten anf ver anderen Seuur vezonnen werden. Sen da, Preegande zurs Förderung des Fremdenverkehrs. E# genugt nicht auein, daß ein Kaufmann gute Waren führt, er muß auch die Konsumenten wissen lassen, was er bietet— nach diesem Vorbild arbeitet das Verkehrsbureau durch eine zweckmäßige Verbreitung der Kenntnis der vielen Vorzüge unserer Stadt auf den Gebieten des geperblichen Lebens, der GeselligF.Kunst, und nicht zuletzt, um auf die landschaftlich schöne Lage der Stadt hinzuweisen. Diesen Zwecken diente bisMtassen vertrieben— ein Läpfter“e. her— nach auswärts in Massen hertrieben— ein kunstierisches Plakat, ein vornehm gehaltener Führer und die sogenannten VerLetztere, mit kleiner Ansicht und empfehlendem im letzten Jahre in etwa 100000 Exemplaren im Verkehrsbureau kostenlos abgegeben.— Als weiteres Propagandamittel ist ein„Illustrierter Stadtplan" bestimmt, dessen Fertigstellung und Vertrieb in etwa 4 Wochen zu ergarten, ist. Die vorhandenen Mittel reichten zur Durchführung wensi# umfgnareichen, wirksamen Reklame nicht aus und wandte sich das Verrehrsvureau deshalb an die hiesige. Geschäftswelt.mit dem Ersuchen, sich an der Aufbringung der Mittel durch verhältnismaßig kleine Zuschüsse zu beteiligen. Als Gegenleistung sollte dafür eine vornehm gehaltene Geschäftsempfehlung die betreffenden Drucksachen aufgenommen werden.— Inbes Shuser.. füir die Herstellung und Verbreitung an certen Stadtplans“ in ganz kurzer Zeit rund 1000 Mcart gezeichnet, während auf ein Schreiben betreffend Beteili3878 J. de Herausgabe und dem Vertriebe des Führers für mit is 10 Mhs Beitra. 7. ae Bestellungen von 50 Inserenten Tiese erfreuliche Tarfag““ insgelamt über 500 Mi. eingingen. Verkehrsbureaus, namenis, den für die Aufgaben des ständnis berrscht, wag zuic in der Geschäftswelt, volles Vergrücßen in.(i was in allgemeinen Interesse freudig zu be∆—4. Gewerbege #rzember. Gegen d herselbst einen T# rlagen 5 Arbeiter: klagte bezweifelt die da sie mit den# Streitigkeiten sei de weiteren Verhandlu aussichtslos ist, da beschäftigten Werk sieht, für die auf de ausdrücklich ausschli da das Gericht besch — Eine Klage des Berning wird außergerichtlich geei Fahrradhänder He in Höhe von 40,50 gungsloser Entlassu Mark. Kläger beha bei einer Differenz schweigend seine Zu streitet diese Angab rückständigen Lohn h der Beklagte mit ein aufgerechnet. Der d tagie auch diesen P gegen den Lohn nic Herren Vorsitzenden Teilurteil gezwungen ist doch auch wohl ei möglichst schnell zu die lange Bank zu se Arbeiter G. klagt gedes Restlohnes in Hö aus einer der Damp nach seiner Angabe? etwa 3 Tage keinen wird dies zugegeben, auch wegen des Wet einigen sich schließlick Klage des Wäschereil wird gegen die Bekl 12 Mark erlassen. Hotelier Kirchhof Entlassung läßt Kläge versschar““ Summe versicherung gedeckt,1 nicht in Abzug gebr worden ist, daß er de nur für die beiden let wird ein Vergleich a Einer derjenigen Hote zitiert wird, ist der kenkamp, Diesmal lenvermittler eine Me in Bielefeld nicht eine Klägerin sei zum 15. erst am 16. gekommen Klägerin einverstander zwar in Altona anzut behauptet, auch wenn Einstellung nichts ger zwischen herausstellte, die Klägerin nicht ein daß die Stelle in Alt getrieben, gibt der Bek hört" zu haben. Der verurteilt, an die Kläg hat die Verspätung de heblich angesehen, ums nicht die Absicht gehab — Die Plätterin P. Mertins wegen kür gung in Höhe von 36! zu Recht vorgenommen grober Weise beleidigt. das Gericht zu der An der Klägerin vorliege u — Ende einer Se Unterstutzungs beiterpresse schon seh Praktiken zuletzt auund vor dem Beitritt ihrer Generalversa Mit der Abwicklung is Kassel beauftragt jache darin bestehen, bisher nicht in der erklärt haben, die nach dem Hilfskasser lange dauern, bis Kasse wieder selbst andere Kasse erricht werden. Wir warn kasse, bis man sich Redaktion, Gewerk Kasse vergewissert ho anderes als Geschäft wertlos sind und ihn mit die Unternehme auch nicht dadurch gewerkschaftlich orgat die man gern benutzt bis sie den Schwinde trittsscheine untersch — Stadttheater. Ar Mosers unverwüstliche heute abend zum letzte Wiederholung der Ope Donnersrag=Abonnente merksam gemacht, daß des Weihnachtsfestes mi führung kommt das erg von Sophus Michaelis — Das gesamte Künf veranstaltet im Februar großen Stils, dessen Reir Zeutschen Bühnen= Gen Waisen- und Krankenkasse sich diese in ganz exquisi großen Städten der emin den höchsten Kreisen fregt keit befind iche Arbeitsaus ren Angaben dienen. — Die Heimsparbüch gar es, a.s die Verwalt Heimsparkassen beschloß. und wiederum steht We Tür Manches Mutter „Was soll ich schenken? freuen?" Nicht als Spielzeug dankbarer Führer und Lebens sei daber an un 10 Prozent aller e# bereits im Besitze einer Dieser außerordentli Zeugnis davon ab, daß den Einrichtungen der vorden ist. Mancher Groschen, de und die Arbeitslosigkeit .. B8t-8. esere iner Arbeitslosenzahlung Kotstandsarbeiten zu beeln zu unterstützen, den Verfügung zu stellen, me zu beschaffen und rbeitsloser und zur Ausn. nträge vorbereitet hatte. lehnen. Eine ArbeitsMagistrat den Arbeitsnterstützung Arbeitsloser sei um deswillen übernicht über das normale Unterstützungsfonds für Stadtverordneten beannmen abgelehnt, worauf rsammlung zu dem Abes konstatierte. ad Weise, der Arbeits. Magdeburg tatsächlich Togen zurch eine Arich 944 Arbeitslose einArbeitslosen wird also vachsstener in Preußen. bei Einführung der ind Kreisen haben der ister des Innern eine nt, daß in den Wertperjönlichen Steuergesetzes vom 31. Juli rwerbungen von Todes unter Lebenden oder Allgemeinheit von der die Verordnung bezügeuerordnung eine BeErfassung eines vor Vertzuwachses in angert, daß wenigstens ein 0 Jahre vor dem Inder Besteuerung ausund zwar für Wertngen, die die Steuer vorzusehen, durch die wird. adtverordneten in Kortzuwachssteuer. n werden angefochten. en haben Proteste bei igkeit der Wahl einmit, daß die mittleren on ihren Vorgesetzten eie Wille der Wähler in ihrer Sitzung am Die Versammlung Abteilung für giltig er dritten Abteilung chbarschaft. d. 20. Dezember. lt von der Hammer an die Bielefelder eine Herabsetzung der Bezirk vorhandenen geringe Dividenden jetzt„vorliegenden auerei für das Jahr ierei immerhin noch en. von 116425.88 Mt. vorgenommen, wiesen, der Vorstand ieme, als Dividende k. lieben als Vorankfurter Brauereit Pausenerbräu in in Kassel 9 Prozent hält am Dienstag n der„Reichshalle" vorgenommen und ie Krankenkasse als in wird. Näheres Itstädter Kirchplatz, ß der Dreihundert= t Ravensberg zu gestellt. Auch den ich der Brunnen mi: die BildhauerAm Sonnabend ist Brunnen in voller iden Menschen beführung sind soweit der, Stadtseite bis Seite sich erhebenWerk„Uniont aus erung der Eisenen die zwei Geleise t den Arbeiten auf ndenverkehrs. Es Waren führt, er er bietet— nach durch eine zweckVorzüge unserer ens, der Geselligdie landschaftlich wecken diente bisein künstlerisches sogenannten Verund empfehlendem va 100000 Exem.— Als weiteres dtplan" bestimmt, 4 Wochen zu erzur Durchführung ie nicht aus und hiesige, Geschäftsder Mittel durch zen. Als Gegenschäftsempfehlung werden.— Inund Verbreitung Zeit rund 1000 setreffend Beteilides Führers für von 50 Inserenten 0 Mk. eingingen. ie Aufgaben oes welt, volles Verse freudig zu beStadt), Spzgtng# gepche trarde, ist im verslossenen Jahre den Heinsporkassen ander. lagen 5 Arbeiter wegen kündigungsloser Entaslung. Die Ver: Büchse nuruu is der Durchschaitsertrag jeder einzelnen Klaste bezpzsel, dis, Zustäindiateit des biesigen, Geverbgerichtz, Mann zu des Psshahgergn Heser vekrischen der dud der Keine da sie nur für die in E siebt, für die auf den Baustellen Beschäftigten diesebe ausdrücklich aussch da das Gericht beschlossen hat, — Eine Klage des Arbeiters Sch. gegen den Ziegeleibesitzer a fergerschich zurückgenommen. Die Parteien haben sich Fahrradbänder Heisutr. De Mechaniker W. fordert von dem in Höhe von 4050 gp; 10 Hagemeier rückständigen Lohn gungsloser Entlasse uet; ferner verlangt Kläger wegen kündiMark, Kläger petuus eine Entschädigung im Betrage von 54 bei einer Differenz entlaßte sei von dem Sohne des Bellagten #rrecz entlassen worden und der letztere habe stillstreitel diese Angaben, Kläger sei freiwilig Der Veklagte beSes eriernice ehiche bonr 84 Zeesins Kesle zu schieben, nicht wahr, Herr Asesor 9.— Der des Restlohnes in Höken ie Firma H. E Fricke auf Zahung auf einer der Dawop v. 15 Mark. Kläger war als nach seiner Angabe 27 Mark Wochenlahzr. Mann iu Seoecisre de ganz besonders die Jugend und de Mann zu den Liebhabern vieser prallischen Einrichtung etagr e i diele Wenige ein Vi## fortdauernden Steigerung. Während im besamtergebnis aller geleerten Sparbüchsen trug, wurden bereits im laufenden Jahre g gehören. er. Das „* Gelsenkirchen, 19. De: Hier wurde eine Diebes= und Pehlerbande verhaftet, die Eisenbahn= und Brückenvaumaterial, das für die Regulierung des Emscherflusses verwendet werden sollte, in großen Posten gestohlen und weitervertaitt khalte. Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Max Sachs, für den Inseratenteil: Wilhelm Böttcher, beide in Vielefeld. hechstrage Seien Aussatung pielen eine rechte Weih. durch zist zu hoffen, daß die Anregung zur Sparsamkeit, die ## g#e Sparbüchsen gegeben wird, auch in späteren Jahren reiche Früchte tragen wird. Srericet„Jabrikvergrößerung. Der FabriLeabsichtigt, auf seinem Grundstück an der Friedrichstraße eine Vergrößerung der Eisengießereianlage durch #ung eines Kessel= und Maschinenhauses und eines Werkstattenbaues. Etwaige Einwendungen gegen dieses Vorhaben sind innerhalb 14 Tagen beim Stadtausschuß hierselbst schriftlich in zwei Exemplaren oder zu Protokoll anzubringen. Beschreibung und Zeichnung liegen im Rathaus Zimmer 63 zur Einsicht aus. Termin zur mündlichen Erörterung findet am Dienstag, 11. Januar 1910, im vorbezeichneten Amtszimmer statt. Eingebrochen wurde in der Nacht zum 19. d. M. in den Zigarrenladen des Kaufmanns Wolf hier, Kaiserstr. 49, und daraus zirka 150 Stück Zigarren entwendet. Die drei Täter wurden heute morgen in der Person des Dachdeckers F. W., des Arbeiters H. W. und des Glasers O. W., sämtlich von hier, estgenommen,—— hier, e. Dem Maler K. hier wurde vom Flur der Handwerkerichule, Klosterstr. 6, am vergangenen Sonnabend abends ein Ueberzieher von grauem, wolligem Stoff mit schrägen Taschen und grauem Futter im Werte von 45 Mark entwendet. Irbeiter Str. aus Quelle wurde gestern nachmittag im Neuen Tonbildtheater von einem unbekannten Täter eine silberne Herrenuhr im Werte von 24 Mark entwendet. Das Zifferblatt war weiß mit goldenen Pünktchen und römischen die Zeiger waren vergoldet, der Deckel ist außen mit Stauttneater! Heute, 8 bis 10½ Uhr: = Zum letzten Male! Der Beilchenfresser. Lustspiel in 4 Akten von G. v. Moser. Dienstag, 7½—10 Uhr: Die Dollarprinzessin. Operette in 3 Akten von Leo Fall. 1. Weihnachtsfeiertag. nachm. 3 Uhr: Dornröschen. Abends 7 Uhr: Förster-Christl. Dutzendkarten sind im Theaterbureau zu haben. Wilhelm Kuper, # Visiten-Karten K. liefert sauber und billig Bu chdruckerei„Volkswacht“. Bielefeld, Viktoriastr. 31, erteilt Rat an Kranke. Sprechstunden ausser Freitags: 9—1 Uhr, 3—6 Uhr. Telephon 1736. Hotelier Kirchhoff rückständigen Zahe.d gordert von dem Blumen die Zeiger waren vergolbet, der Deckel ist außen mit Mart Eine Entichsdianngst**“ vvon im Betrage von 23.80 u zu verziert, im inneren Rande sieht in lateinischer Schrift Sentaslung läst Kiähger wicher salel. Der Velagse Zat kileser armert dad: Dor Antaut wirch genarnt. den Sot einem Stande auf dam hiesigen Mache. g 19 n und Invaliden= etwa 1½ Jahren ste belehrt Pird, eig, Fergleich auf Zahlung von 19.50 Mt. geschossen.— esthe e ce le. ese bescese se elsch le Klägerin einverstanden gewesen, sofort eine andere Stelle, und heblich angesehen, um so mehr. als auch der Bessaate am sr ur Klschesgeisen um s mebr, ails auch der Vellge am sr gehabt hätte, die Klägerin wirklich einzustellen. MeFkin gswpegen kun #at. eing. grobe, Beleidigung der Klägerin vorliege und weint aus diesem Grunde die Klage ab. Ende einer Schpindellase. Die Deutsche Kranken= Der Chrsgas, Poadtesit: Veleuict, Unterstützungskaise zu Kassel, mit der sich die Nr. Ein= s.eiiche erhielt 92 von 93 absegebenen Stimmen. sen lig e. beichäiten misetz und aus dren uus Suune set ul iunen Gensn Sute sem Beitritt wornte, hat sich jetz ille von hier wurde am 18. 12 09 gegen mittog von riro## auf dem hiesigen Wochenmarkte eine Wagendecke, Bielefelds gestasten, groß, mit der Bezeichnung„Gustao Hille. „Re#tgenommen wurden 3 Personen wegen Einbruchs. e ssgah s— 24 Oldachlose erhielten Unterkunft im Polizeisesgeng.. ut imn Boize Enilaufen ist in der Mittelstraße am 16. 12. ein schwarzer wertvoller Seidenspitz. Vor Ankauf wird gewarnt. Wie sie irreführen. Der„Ravensberger" verkündet seinen Anhängern, daß laut eines Zentrumsantrages die Forderung, den Fonds zur Unterder infolge der Steuergesetze arbeitslos gewordenen Tabakarbeiter um 2 Millionen zu erhöhen, einstimmig angenommen sei. Auch aus den Reichstagsberichten bürger icher Blätter glauben viele Tabakarbeiter, die ausgesetzte Summe von 4 Millionen sei erhöht worden Das ist nicht der Fall: die Bewilligung ans Reichstage jgax weiter nichts, als daß von den 4 Millionen ### 1. upril 1910 2½ Millionen ausgegeben werden können. Nachtrag zu dem Etat vom 1. April 1909 bis 1. Avril 1910.) 11 bleiben dann noch 1½ Millionen zur Verfügung des Reichsschatzamtes. Mehr gibt man nicht heraus. Gewerbegerichtswahlen Bielefeld=Land. Wahlbezirk Isselhorst. Kandidaten der Christlichen erhielten: Kohlhörster Schröder 19 Stimmen; die Kandidaten des Gewerkschaftskart Niediek 19, Schröder 19 Stimmen und die Kandidaten Bleiche Ummeln Hahnefort 16. Apenbrink 16 Stimmen. Gewählt sinl also der Christliche Kohlhörster mit 22 und Genosse Schröder mit 19+19=38 Stimmen. Virirfeidrt Augrmrint Erlskrankranaßst. Dienstag, den 28. Dezember, abends 8½ Uhr: im Lokale der Frau Wwe. Hagemann(Reichshalle), Ulmenstr., wozu die Vertreter hiermit eingeladen werden. Tagesordnung: 1. Die Krankenkassen als Fundamente der Arbeiterversicherung. Referent: Herr J. Köllner, Mitglied des Ausschusses der LandesVersicherungs=Anstalt Westfalen. 17210 2 Unwatt des Vortandes 3 Wahl der Revisocen 4 Verschedenes. Der Vorstand. örster 22, tskartens der Praktiken sache Perin besiehen, vone Taiskeut wird pohl in der Haupt. hancge, Saten. al die sechäsfälchnöigen Griader der Gesiket Kasse wieder selbst oder durch vorgeschobene Strohmänner eine werden. Wir warnen vor dem Beitritt zu jeder neuen Hi fsKasse vergewissert hat. Die meisten neuen Hilfskassen sind nichts anderes als Geschäftsgründungen, die für die Mitglieder völlig wertlos sind und ihnen nur das Geld aus der Tasche locken, die Unternehmer fette Eingahmen haben. Man lasse sich gewerkscheftlich organisserte Arbeiter ale zuweilen sie den Schwindel erken trittsscheine unterschreiben. .- Stadttheater. Aus dem Theaterbureau wird uns geschrieben: Mosers unverwüstliches Lustspiel„Der Veilchenfresser“ wird heute abend zum letzten Male gegeben. Dienstag findet eine Wiederholung der Operette„Die Dollarprinzessin“ statt. Die Donnerstag=Abonnenten seien auch an dieser Stelle darauf aufvuersam gsma daß das Donnerstag=Abonnement dieser Woche der weinnachts#estes wegen auf Mittwoch verlegt ist. Zur Aufven Sophus Michaelis. * Ennigloh, 19. Dez. Gemeinderatssitzung vom Lezember. Zum Vertreter zur Amtsversammlung wurde Schulze mit 6 Stimmen auf die Dauer von 6 Jahren ge— Bei Festsetzung der Baufluchtlinie des Bruchweges bei Malermeister Brünger wurde einstimmig beschlossen, die Geiegten 2= Nsep 1 au 10 Meter herabzusetzen, wenn die ab9## Meter auf beiden Seiten gleich verteilt werden.— ubsenbruchenen au, Chaussierung des Versammsung zur Abler Chausse stimmie die zur Erbreite zu; wenn die anliegenden Grundeigentümer den Gemeinde. u. des Weges, erforderlichen Grund gratis der beis zur„Verfügung steuen und pro laufenden Meter an beiden Seiten 10 Mi. Wegebaugelder zahlen.— Der Antrag auf Anpflanzung der Borriesstraße wurde vertagt. ##r. Detmold, 18. Dezember. Wieder einmal beschäftigte das Straßenpflauer der Elisabethstraße reip. dessen beibstraße waren gar sinns gericht. Die Anwohner der Elisaworden, die Straßensanerer Zeit vom Magistrat aufgefordert Ersuchen schnell nechztosten zu bezahlen. Während ein Teil dem Magistrat bestritt ein anderer Teil, daß der berechtigt sei, die Straßenkosten von den Anwohnern zu erheven, und beschritt den Klageweg und siegte auch vor dem e#s##exg burgs gericht mit seiner Ansicht, daß die Elisabetbden Charasterstr die Pflasterung vornehmen ließ, bereits bieses urteils einer fertigen Straße gehabt habe. Auf Grund vieses Urteils wandten sich nun die anderen Anwohner, welche Ersuchen die für dasrKe“t hatten, an den Magistrat mit dem u sablen Sehgre#e# aster gezahlten Summen zurückzuzühlen. Der Magistrat weigerte sich aber, und nun blieb den Anwohnern nichts anderes übrig, als der Weg der Klage. In der heutigen Sitzung wurde geltend gemacht, daß die Kläger die Einspruchsfrist gegen die Verfügung nicht innegehalten hätten. elzggment Fogenhisgig a# berverwaltungsgericht an etwas verwunder sich. Ein Teil der Anwohner der Ein schones in Drachtausstattung! Preis Mk. 3.— (der frühere Ladenpreis betrug Mk. 20.—). Buchhandlung „Volkswacht“. Waisen= und Grankenkassel ingute kommt m v= Witwen=. Witwen=, henendgau die Richtigteit der Forderung des Magistrats, zahlen Oberverwaltungsgericht konnte aber nicht anders urteilen, da in der Tat von den Anwohnern die Frist der Einsprace gegen die Verfügung des Magistrats nicht inne kels eutschen Bühnen= Genossenschaft(Pensionsanstalt, Wi uen- und Krantentäfsel zugun iommt Bekanntlich erfreuen diese in ganz exquisiten Formen gehaltenen Feste in allen 8 Herford! S ochumme bausen 9., bekurations- und Möbelgeschäft (0):#melingerstr. 5 Hämelingerstr. 5 e Holz- u. P oistermobeln. Stansbraht-Matratzen in eigener Fabrik angefertigt. (9) Grosses Lager in Reise-Utensilien, Lederwaren, Offenbacher usw. Fabrikate. 6545 (S Oekorationen jeder Art und Ausführung. lelelelee Herford! Herford! Gut und preiswert kaufen Sie Berufskleidung, Herren-Wäsche, Krawatten, Hosenträger, NormalWäsche, Damen- und KinderWäsche, Unterzeuge, Schürzen und Schürzenstoffe, Umschlagtücher, Wollgarn u. 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Die Zah. ahrigen Stadtverordnetenwahlen auf ralen stimmten in u.... 1. 4: Die Libe. Boashan. 10. De,.=Parei ir mier Fandbaten. zung sprach eine von über 1000 Lehrern Westfalens besuchte sat legt, ein beredies lung der Oriszulagen in den meissen Orten West serer Bürgerschaft an Vetsuumnznzu, vertangte die wewährung der vollen Ortszulage Bengnis davon ab, daß das Interesse unserer Bürgerschaft an Versammtung ver' Gemöhr vordenisirkasse ein recht lebhaftes vo. orönung der Lehrer zacerins=Pin==hluns: Zur Besoldungs. Mancher Groschen, der sonst für unnütze Zwecke ausgegeben gerichtet werden. Aogeoroneienbaus Ahgenchmstam! Adgeordnetenhaus In Weihnachts=Einkäufen S 6 2 H S! 5 8 5 5 S#ae S 835 5 S.*• empfehlen ihr reichhaltiges Lager in Damen=, Herren= und Knaben=Koufektion, Kleiderstoffen, Woll= und Weißwaren, Wandschühen, Krawalten u. Strumpfen Gebrüder Stoppenbrink, Herford, Lübberstrasse 19. 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Buchdruckerei„Volkswacht“. Nr. 296. Reichstagskandidature Wahlkreise(Lauenbu Hamburg als Kandidat a Kandidatur, Genosse Lesch Wahlkreise(Harburg] an Der Sozialdemokratis jetzt 471 Mitglieder zählt den Genossen Ortstra Schiltigheim wieder als wahl auf. a. k. Die 17. Landes marks war, außer vom 3 Landtagsabgeordneten, besucht. Der Bericht des den 5 Landtagsabgeordne gewählt. Die Frauenbew arbeiter schreiten voran, Bildungswesen ist jetzt er Das Parteiorgan„Arbe im Jahre 1904 auf 150 Arbeiterverein„Kinderfr fohlen. Ferner beschloß, liche Parteimitglieder als Die Organisation wurde schlossenen neuen Statut( beitrag von mindestens 2 Die„Glühlichter“, de ständigen Umgestaltung: für diesen Zweig speziell! stab gewonnen und die Großmann übertragen. tig durch Buchdruck, nicht Neuerungen treten mit 9 Der Aufruf der tschec lich in Prag beschlagnahr freigegeben worden. Als. waltung. a. k. Die Lüge der rumänischer Genosse Rakt garischen Regierung ein E amtlich aufgedeckt word Aeußern erklärte auf Auft Stipendium von der Regi erkannt hat, erhalten habe sonnen werden, um die treibu# aus dem Lande a. k. Von Maxim C gestellten Zeitungsnachrich gar ausgeschlossen sein si daß er sich mit Feuereife in Capri, dem Orte seine richtet, in der eine Anzal Verständnis der sozialen eingeführt werden. Gewerks. Wieder ein„Terrorisn Bäckergesellen,„Deutscher ganze Reihe Meisterzeitur zeitungen bringen folgend „Einen unerhörten Ro kratischen Bäckerg Zweigbundes Mitteldeutsc gesellen in Frankfur genanntem Bund einberuf tratischen Bäckergesellen b selben nicht trotz wiederl und der Polizei, so daß de Saal zu verweigern. N Bäckergesellen ein Freude hatten. Auf den Vorsitze zwei bis drei Dutze mit Stöcken, Fäust Schlagringen, die sie Die Hosen des 50 Vaterländischer Roman v Achtes Kapit „Sprich, was du denk gleiter, als sie durch den I war auf seinen Wink zur an die Nebel zu zerteilen „Daß Ihr wieder gut macht. Aber—“ „Grad' heraus, niemat dich zu hören.“ „Ihr denkt, der Specht Krähe schreien, warum nit „Was ich denke, ist me „Nun ja, Herr Kurfür das wißt Ihr, als ich noch „Das zu wiederholen, nun?“ „Weil Ihr meinem Ohkamt Ihr. Denn, daß Ihr nur so von ungefähr anges „Bursch, du zeihst dein „Das darum auch nock mag's wohl so in der Art er im Sinne hat; weil d sich's aus.“ „Und wenn ich nun da Wir sind hier nicht bei H Du darfst nicht hinterm B „„Wenn einer einen ges ist, als das, denn das ist Haus ein, und ißt an sein da weiß ich doch nicht wie „Bist du unter Bären der Unterschied ist zwischer „Jeden juckt doch seine das weiß doch ein Vasall „Denke, du wärst ich, Fremden unrecht getan ur zu machen. Was würdest lange.“ „Das ist schon recht. sch einen zu meiner Tür h lüd' ich wieder zu mir ein allen Ehren und täte ihn auch hart anginge, und u wenn—“ „Besinne dich, Hans I O 0 Nr. 296. Bielefeld, Montag, 20. Dezember 1909. 20. Jahrg. Parteinachrichten. . Reichstagskandidaturen. Im 10. schleswig= holsteinischen Wahlkreise(Lauenburg) wurde Genosse SchaumburgHamburg als Kandidat aufgestellt, da der bisherige Inhaber der Kandidatur, Genosse Lesche, die Kandidatur im 17. hannoverschen Waglkreise(Harburg] angenommen hat. jetzt den Schiltighe wahl auf. a. k. Die 17. Landeskonferenz der Sozialdemokratie Steier#marks war, außer vom Landesvorstand, den 6 Reichsrats= und 3 Landtagsabgeordneten, von 55 Delegierten, davon 17 Frauen, besucht. Der Bericht des Vorstandes lautete günstig. Es wurden 5 Landtagsabgeordnete und in 24 Gemeinden 102 Vertreter gewählt. Die Frauenbewegung und die Organisation der Landarbeiter schreiten voran, weniger die Jugendorganisation. Das Bildungswesen ist jetzt energisch in Angriff genommen worden. Das Parteiorgan„Arbeiterwille“ hat seine Auflage von 6400 im Jahre 1904 auf 15000(Sonntags 22000) gesteigert. Der Arbeiterverein„Kinderfreunde“ wurde zur Unterstützung empsohlenz, Ferner beschloß man daß bei allen Wahlen nur wirkliche Parteimitglieder als Kandidaten aufgestellt werden sollen. Die Organisation wurde gemäß dem vom Gesamtparteitag beschlossenen neuen Statut(vereinsmäßiger Unterbau und Monatsbeitrag von mindestens 20 Hellern) umgestaltet.— .. Die„Glühlichter", das Partei=Witzblatt, wird einer vollständigen Umgestaltung unterzogen. Es wurden einige junge, für diesen Zweig speziell befähigte Künstler für den Mitarbeiterstab gewonnen und die Chefredaktion dem Genossen Stephan Großmann übertragen. Die Herstellung der Bilder wird künftig durch Buchdruck, nicht mehr durch Steindruck, erfolgen. Die Neuerungen treten mit Neujahr in Wirkung.— „ Der Aufruf der tschechischen Sozialdemokratie, der bekanntlich in Prag beschlagnahmt worden war, ist vom Landesgericht freigegeben worden. Also eine nutzlose Blamage der Verwaltung. a. k. Die Lüge der rumänischen Regierung, daß unser rumänischer Genosse Rakowski Bulgare sei und von der bulgarischen Regierung ein Stipendium erhalten habe, ist von dieser amtlich aufgedeckt worden. Der bulgarische Minister des Aeußern erklärte auf Anfrage in der„Sobranje“, daß R. nie ein Stipendium von der Regierung, die ihn stets als Rumänen anerkannt hat, erhalten habe. Welche neue Lüge wird nun sonnen werden, um die gegen R. rechtswidrig verhängte Vertreibu# aus dem Lande zu beschönigen? a. k. Von Maxim Gorki, der nach einer bereits richtiggestellten Zeitungsnachricht aus der Partei ausgetreten oder gar ausgeschlossen sein sollte, wird der„Humanité“ berichtet, daß er sich mit Feuereifer der Parteitätigkeit widmet. Er hat in Capri, dem Orte seines Exils, eine sozialistische Schule errichtet, in der eine Anzahl junger russischer Landsleute in das Verständnis der sozialen Probleme und die Lehren von Marx eingeführt werden. Gewerkschaftsbewegung. Wieder ein„Terrorismusschwindel". Das Organ der gelben Bäckergesellen,„Deutscher Bäcker= und Konditorgehilfe“, eine ganze Reihe Meisterzeitungen sowie andere bürgerliche Tageszeitungen bringen folgende Schwindelnotiz: „Einen unerhörten Roheitsakt verübten die sozialdemokratischen Bäckergesellen an dem Vorsitzenden des Zweigbundes Mitteldeutschland der national gesinnten Bäckergesellen in Frankfurt a. M. anläßlich einer von letztgenanntem Bund einberufenen Versammlung. Diese sozialdemokratischen Bäckergesellen besetzten den Saal und verließen denselben nicht trotz wiederholter Aufforderung des Vorsitzenden und der Polizei, so daß der Wirt sich veranlaßt fühlte, allen den Saal zu verweigern. Nun stimmten die sozialdemokratischen Dackergesellen ein Freudengeheul an, daß sie ihr Ziel erreicht hatten. Auf den Vorsitzenden Hermann Drewitz stürzten sich zwei bis drei Dutzend Genossen und bearbeiteten ihn mit Stöcken, Fäusten, Schlüsseln, ja logar mit Schlagringen, die sie zu diesem Zwecke mitgebracht hatten. so daß derselbe übel zugerichtet wurde am ganzen Körper und eine Gehirnerschütterung erlitt und schwer danieder liegtz; Dieser Notiz liegt offenbar ein Aufruf zugrunde, der die ganze erste Seite der Nr. 23 des Blattes„Deutscher Bäcker= und Konditorgehilfe“, bedeckt und unterzeichnet ist„Der Bundesvorstand". Dieser Aufruf fordert dazu auf, am 11. Januar 1910 in ganz Deutschland scharfe Protestversammlungen abzuhalten gegen den geschilderten Roheitsakt. Und dann heißt es: „In allen Versammlungen bitten wir, Tellersammlungen am Eingang zu veranstalten und die Einnahme an Schatzmeister Wolf, Berlin NW. 5, Perleberger Straße 15, zu senden. Derselbe wird den Ertrag dem Kollegen Drewitz zugehen lassen.“ Also zugunsten des vom„sozialdemokratischen Terrorismus“ aufs Krankenlager hingestreckten und so erwerbsunfähig und unterstützungsbedürftig gewordenen Märtyrers seiner Ueberzeugung soll eine allgemeine Landeskollekte veranstaltet werden. Die fragliche Versammlung war als Werbeversammlung einberufen(siehe Nr. 31 der„Frankfurter Bäcker= und KonditorZeitung"); unterschied slos waren Meister und Gejellen dazu eingeladen(Nr. 21 der Zeitung:„Deutscher Bäcker= und Konditor=Gehilfe"). Mit vollem Recht gingen auch Mitglieder des Verbandes der Bäcker usw. und Nichtorganisierte zur Versammlung, Meister erschienen nicht. Als die Einberufer jahen, daß ihre Anhänger eine verschwindende Minderheit der Versammlung bildeten, weigerten sie sich, die Versammlung zu eröffnen, die Anwesenden bestanden aber darauf, auch der Wirt war anfanglich damit einverstanden. Die Gelben holten jedoch die Polizei und nunmehr wünschte auch der Wirt, die Versammlung solle ganz unterbleiben. Auf der Straße hat schließlich der Gelbe Drewitz ein paar Ohrfeigen erhalten. Die Namen Beteiligten sind festgestellt. Es befindet sich unter diesen kein Mitglied des Bäckerverbandes! Und nun das Tollste: Der angeblich schwer verletzte Drewitz schafft froh und munter auf seiner Arbeitsstelle beim Bäckermeister Eckert in Frankfurt=Bornheim, Luisenstraße 79; er besucht täglich das Verlehrslokal der Gelben: Zum Präsidium, Heiligkreuzgasse 32. Er hat dies auch am Tage nach dem„Attentat“ getan. Allerdings hat er später einmal drei Tage seine Arbeit ausgesetzt, aus welchem Grunde ist unbekannt. Drewitz geht auch selber frisch und munter auf Agitation. Wird die bürgerliche Presse wohl von dieser Richtigstellung Notiz nehmen? „ Zum Zusammenschluß der Arbeiter=Organisationen im Transportgewerbe. Vom 13. bis 16. Dezember d. J. tagte in Hamburg eine Konferenz von Vertretern der Zentralverbände der Hafenarbeiter, Seeleute und Transportarbeiter zwecks Festlegung der Grundsätze für den Aufbau und die Einrichtungen der bereits von allen drei Verbanden im Prinzip beschlossenen Einheitsorganisation der Transportund Verkehrsarbeiter zu Wasser und zu Lande. Nach einer umfassenden, sachlichen Aussprache über die Grundlagen und Form der neuen Organisation wurde, unter Berücksichtigung aller einschlägigen beruflichen und organisatorischen Interessen, eine völlige Verständigung über die statutarischen Grundlagen des zukünftigen Verbandes, sowie die der Uebergangsbestimmungen erzielt. In Verfolg der Beschlüsse und Vorschläge dieser Konferenz werden die genannten Verbände im Mai 1910 außerordentliche Verbandstage abhalten, wo die von der Konferenz geschaffene Erundlage zu sanktionieren ist. Daran anschließend findet ein gemeinsamer Verbandstag statt, dessen Aufgabe es ist, den Zusammenschluß der Verbände endgiltig zu vollziehen und alle für die neue Organisationsform notwendigen Jormalitäten zu erledigen. Nach den Vorschlägen der Konferenz wird die Einheitsorganisation am 1. Juli 1910 in Wirlung treten. Auch„gelbe“ Arbeiter streiken. In der Weberei und Spinnerei von Semmlinger in Gaustadt bei Bamberg haben 600 Arbeiter, meist Weber, wegen Lohnreduktion die Arbeit eingestellt. Es handelt sich um einen sogenannten„wilden“ Streik. Von den 2400 im Betriebe berchäftigten Arbeitern und Arbeiterinnen sind nur 6 im Textilarbeiterverband organisiert, eine größere Anzahl ist im christlichen Verbande und zirka 1800 sind dem Chef, dem Kommerzienrat Semmlinger, zu Gefallen„geib“ organisiert. Unter den Ausständigen sollen sich auch„gelbe“ Arbeiter befinden. Wie ersichtlich, ist selbst auf die gelb organisierten Arbeiter kein Verlaß, wie das schon in letzter Zeit mehrere Male offensichtlich wurde. Die schriftliche Garantie, die der spiritus rector der Gelben, Bürger Lebius, den Unternehmern devot gab, daß seine Garde gegen den Streikbazillus immun sei, ist somit für die Katz! Bedauerlich ist es nur, daß in diesem Falle die ausständigen Weber nichts erreichen werden, denn unorganisiert und ohne jede Unterstützung wird der Ausstand, der schon wegen der verhältnismäßig geringen Beteiligung aussichtslos erscheint, nach wenigen Tagen zusammenbrechen. Trinkgelder, keinen Lohn, will der Reichsverband der Deutschen Gastwirtsvereine für die Gastwirtsgehilfen beibehalten. Der genannte Verband hat beschlossen, dem von dem Kellnerverein gestellten Antrag auf Einjührung von Minimallöhnen vor der Hand nicht näher zu treten. Begründet wurde die ablehnende Stellung damit, daß gegenwärtig keine Möglichkeit vorwerbsverhältnisse des Gastwirtestandes einwirken, daß an eine Durchführung gar nicht gedacht werden kann. Zur Tarifbewegung im Baugewerbe. Mit den örtlich zu treffenden Vereinbarungen für das Bereich der rheinisch=westfälischen Unternehmer für das Baugewerbe beschäftigte sich am 17. Dezember in Düsseldorf eine Konferenz. Eine Vereinbarung kam nicht zustande, weil die Unternehmerverbände örtliche Verhandlungen nicht wollen. Dem Zentralarbeitsnachweis des Zechenverbandes, der in 16 Orten des Industriegebietes Zweigstellen errichtete, sind 226 Zechen angeschlossen und zwar: in Essen 43, Dortmund 33, GelMilde Strafen für Arbeitswilligenausschreitungen. Der Arbeitswillige Freidrich Mainack vom Eisen= und Stahlwerk Ohligs(Rheinland) geriet nach dem Verlassen der Fabrik mit dem Streikenden Becker in eine Auseinandersetzung. Alsbald drohte er dem Becker, er werde ihn niedermetzeln und auf die Eisenbahnschiene werfen. Der Sohn des M. schlug B. ohne jede Veranlassung mehrere Male mit einem Stock auf den Kopf und der Arbeitswillige Schwalbach versetzte B. mit einer Truffel einen Stich in den Rücken. Die Strafkammer in Elberfeld verurieilte den Freidrich Mainack wegen Bedrohung mit einem Verbrechen zu 20 Mk. Geldstrafe, dessen Sohn und den Schwalbach wegen gemeinschaftlicher Mißhandlung, ersteren zu 3 Wochen Gefängnis, letzteren nur zu 50 Mk. Geldstrafe. Wegen der Verletzung im Rücken war Becker längere Zeit arbeitsunfähig. Eine Einheitsorganisation der englischen Eisenbahner. Auch in England haben die langjährigen Bemühungen um die Einheitsorganisation der Eisenbahner jetzt Erfolg gehabt, indem eine Konferenz der beiden Verbände„Amalgamates Society of Railway Servants" und„General Railway Workers Union“ die Verschmelzungsbedingungen annahm. Die endgiltige Zusammenlegung wird infolge der nötigen Vorarbeiten, die durch das ausgedehnte und komplizierte Unterstützungswesen erschwert werden, erst am nächsten Jahresschluß geschehen können, doch sollen die Bureaus schon jetzt vereinigt werden. Die neue Organisation wird etwa 90000 Mitglieder zählen. R. Bell, der bekannte Generalsekretär der Eisenbahner, der sich als Parlamentsmitglied der Arbeiterpartei anzuschließen weigerte, wird bei den kommenden Wahlen nicht kandidieren, da seine Organisation ihre offizielle Unterstützung ihm entzog und beschloß, daß ihre Kandidaten sich unbedingt der Arbeiterpartei anzuschließen haben. Voraussichtlich wird Bell trotzdem an der Spitze auch der Einheitsorganisation bleiben. Industrie, Handel und Verkehr. Ki Spielkarten. Die Herstellung von Spielkarten, die früher in zahlreichen kleineren Fabriken erfolgte, liegt jetzt in den Händen von wenigen großen Fabriken. Einen förmlichen Spielkartentrust bilden die Vereinigten Stralsunder SpielkartenFabriken, die im Jahre 1872 als Aktiengesellschaft gegründet 50 Die Hosen des Herrn von Bredow. Vaterländischer Roman von Wilibald Alexis(W. Häring). " Achtes Kapitel. Zwei erwachen. „Sprich, was du denkst,“ sagte der Kurfürst zu seinem Begleiter, als sie durch den Fichtenwald ritten. Das kleine Gefolge war auf seinen Wink zurückgeblieben. Die Morgensonne fing an die Nebel zu zerteilen und versprach einen schönen Tag. „Daß Ihr wieder gut machen wolltet, was Ihr schlimm geicht. Aber—“ mack „Grad' heraus, niemand lauscht, und ich bin in der Laune, dich zu hören.“ "„Ihr denkt, der Specht spricht auch, und der Häher und die Krähe schreien, warum nicht Hans Jürgen.“ „Was ich denke, ist mein. Ich will deine Gedanken hören.“ „Nun ja, Herr Kurfürst, was ich von Euch damals dachte, das wißt Ihr, als ich noch nicht wußte, daß Ihr's wart.“ „Das zu wiederholen, erlaß ich dir. Was denkst du aber nun?“ „Weil Ihr meinem Oheim so große Schmach angetan, darum kamt Ihr. Denn, daß Ihr auf der Jagd bloß verirrt wärt, und nur so von ungefähr angesprochen, das glaube ich nicht.“ „Bursch, du zeihst deinen Fürsten einer Lüge?“ „Das darum auch noch nicht. Bei Hofe und in der Stadt mag's wohl so in der Art sein, daß jeder was anders sagt, als er im Sinne hat; weil das jeder vom andern weiß, so gleicht sich's aus.“ „Und wenn ich nun darum nach Hohen=Ziatz geritten wäre? Wir sind hier nicht bei Hof, wir sind in Gottes freiem Walde. Du darfst nicht hinterm Berge halten.“ .„„Wenn einer einen geschlagen hat, oder was noch schlimmer ist, als das, denn das ist es, und nun kehrt er bei ihm in sein Haus ein, und ißt an seinem Tisch und schäft bei ihm zu Nacht, da weiß ich doch nicht wie er das damit wieder gut macht." „Bist du unter Bären aufgezogen? Weißt du nicht, was der Unterschied ist zwischen einem Fürsten und Vasallen?“ „Jeden juckt doch seine Haut, und was Ehr' im Leibe ist, das weiß doch ein Basall so gut, wie ein Fürst.“ „Denke, du wärst ich, und hättest einem Vasallen, einem Fremden unrecht getan und fühltest den Drang, es wieder gut zu machen. Was würdest du tun?— Du besinnst dich sehr lange. „Das ist schon recht. Es geht einem schwer an. Aber wenn ich einen zu meiner Tür hinausgeworfen hätte wider Recht, den lüd' ich wieder zu mir ein, wenn's auch übers Recht wäre, mit allen Ehren und täte ihn bewirten wie einen Fürsten, wie's mis auch hart anginge, und was auch die Leute dazu sagten, und wenn—“ „Besinne dich, Hans Jürgen, ob ich nicht mehr tat?“ „ Hans Jürgen bejann sich:„Ja, Ihr denkt's so. Daß Ihr Euch so fast allein in unsern Wald gewagt und in unser Haus geritten, und ohne Leibtrabanten Euch zur Ruh' gelegt habt. Denn um der Ehre willen war das gar nicht nötig, daß Ihr noch zu Nacht bliebt Wenn Ihr zur Vesper gegessen und einen Trunk getan, hättet Ihr noch ganz gut bis Golzow reiten können, wo Ihr bei den Rochows besser ausgenommen wart, als bei uns. Aber Ihr tatet es, um so zu tun, als wenn Ihr uns wunder was Vertrauen damit zeigen tätet. Aber ich meine, für meine Person, das ist nicht so sehr viel; denn das weiß doch jedes Kind, daß wir Euch nicht totgeschlagen hätten, und hätten's auch nicht geduldet, daß Euch einer ein Haar krümmte, bloß weil Ihr unser Gast wart. Ich stand selbst die ganze Nacht durch vor Eurer Tür Wache. Dagegen ist nun nichts, und's ist auch ganz gut, aber Ihr denkt Euch doch nun, wir alle müßten uns überschlagen vor Erstaunen und Verwunderung und vor Dankbarkeit nicht wissen, wo wir hin sollen, und dabei kommen mir denn so eigene Gedanken." Joachim ritt eine Weile schweigend vor sich hin. „Sie werden's mir nicht danken, meinst du?“ „Ach ja, das werden sie schon; dabei aber dacht' ich mir: Wie das kurios in der Welt ist! Der eine hat seine Schläge weg, was ich nämlich so meine: mein Oheim und wir. Und der sie ihm gab, der hat erst das Vergnügen weg, daß er einen ehrlichen Mann geschlagen hat; denn da mögen die Priester sagen, was sie wollen, wenn ich einen prügeln getan, das hat mir Vergnügen gemacht und ihm Schmerzen, und zweitens kostet's Euch gar nichts, im Gegenteil, es hat Euch auch noch Vergnügen gemacht, und am Ende erheben sie Euch noch in den Himmel, wie edel und großmütig Ihr seid, und danken Euch, und der andere muß erstlich seine Schmerzen einstecken und tun, als wenn er wunder wie froh wäre, und dann auch noch danken und von den Leuten sich Glück wünschen lassen, daß es noch so gekommen ist. Das ist doch kurios in der Welt geteilt.“ Der Fürst blickte ihn an, als wollte er ihn fragen, ob er es anders teilen könne. „Möchtest du Fürst sein?“ „Das weiß ich nicht,“ sagte Hans Jürgen.„Ich müßte es doch erst lernen.“ „Uns lehrt es niemand. Gott gibt es und es ist da.“ „Da ist's am Ende recht gut, daß es mir Gott nicht gegeben hat. Itzund möchte ich am wenigsten in Eurer Haut stecken.“ „Du beneidest mich also nicht mehr um das Vergnügen, einem wackern Mann unrecht getan zu haben, nicht um die Lust, die es mir macht, von den Leuten gepriesen und bewundert zu werden! Ich sage dir, es gibt noch andere Dinge, um die du mich nicht beneiden darfst.“ Sie ritten wieder eine Weile, ohne ein Wort zu wechseln.“ „Aber du kannst scharf lesen in den Gedanken anderer,“ hub Joachim wieder an.„Wenn nun einer wäre, der auch so in deinen Gedanken läse!“ Da stutzte Hans Jürgen und wurde rot. Er dachte zwar, daß die Leute immer gemeint, er habe keine Gedanken, aber er wünschte jetzt doch nicht, daß der Fürst in sein Herz hinein gesehen hätte. „So ich nun läse, was die Röte auf deinem Gesicht ansagt: wie du zwar Wache gestanden vor meiner Tür, als ich schlief, auch mich itzo sicher willst hinbringen, bis wo ich aus Eurem Gebiet bin, und so mich einer anfiele, dein Schwert ziehen würdest, aber doch innerlich grimmig schaust, und sinnst, wie du es wenden sollst. Wie du in Spandow hingehorcht hast auf die wilden Reden, welche die Junker in der Schenke geführt, wie du dann hinreiten wollen nach Friesack zu deinem Paten, um Rats dir zu erholen, bis dir einer zugeflüstert, der Rat, den du da fändest, würde dir nicht gefallen. Wie du ingrimmig heimgeritten, mit gar wilden Gedanken in deiner Brust. Wenn ich läse, wie du an den Knöpfen abgezählt, ob du zum Pommerherzog gehen solltest, oder warten auf die Gelegenheit, die im Lande kommt. Läse, wie du beim Gedanken aufgejauchzt, das Schwert zu ziehen und in heller Schlacht gegen deinen Kurfürsten zu fechten? Da könntest du auch Ritter werden, und welcher Preis erwartete dich, wenn du heimkehrtest. Darum lohnte sich schon, die Treue gegen seinen Landesherrn zu brechen. Nicht so, Hans Jürgen?" Hans Jürgen hatte den Kopf allmählich sinken lassen und die Arme fielen ihm auch schlaff zur Seite. Aber er ermannte sich doch, ihn wieder anzusehen, ob er sein Urteil auf dem Gesichte lese:„Das wißt Ihr alles, Herr Fürst.“ „So mir ein Vöglein auch gesungen, daß du mit ausreiten gewollt in jener Nacht gegen den Krämer, du wärst gar trotzigen Mutes gewesen; nur die wackere Frau hätte dich anderwärts hingeschickt. Ei, ei, so keck, und das doch hinter dir?“ „Herr Kurfürst, lügen kann ich nicht!'s ist alles wahr. Ihr werdet mir den Kopf abschlagen lassen, wie jenem.'s ist schon manchem bessern Mann, als mir, so gangen.“ „Du aib“ dich?“ „Wenn“ Esein muß,'s ist besser schnell, als lange fackeln. Besser früh'Aus der Welt gehn mit Ehren, als lange leben ohne Ehren.“ „Den Krpf soll's dich nicht kosten. So ein Fürst alle die strafen müßte, die ihm übel denken und Böses tun wollten, aber 's kam nicht dazu, da hätte dieser Wald nicht Pfähle genug, um die Köpfe darauf zu stecken. Du hast dich mir aber gegeben, und nun sollst du icht mehr frei sein, vielmehr mein Diener. Du hast für mich da gewacht im Haus von. Ziatz, nun sollst du für mich wachen im Schloß zu Kölln. Und das denke wohl, Hans Jürgen, was es heißt, für seines Fürsten Kopf einstehen. Ich will keinen Schwur vor dir, nur deine Hand darauf.“ Hans Jürgens Arm zitterte doch etwas, als er seinem Fürstendie Hand reichte. Daß er ihm den Kopf würde abschlagen lassen, das, wenn er recht nachdachte, hatte er doch eigentlich nicht gedacht; ab., daß er ihm würde die Hand reichen dürfen, das hatte Geiellichaff sigen Stadt vollzogen. Im Jayre 1855 kaufte die in Naumburg, 1904/05 wurde die Werdauer SpielkartenRi Zftiser. Spielartentsabrik von Eduard Bitner, Nach Jahresdurchschnitt Zahl der Fabriken 1882/86 1887/91 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 60 52 46 39 36 36 34 33 34 32 30 29 29 30 31 31 28 26 Absatz 4680 000 S 5 245 000 6073 000 6034 000 5 807 000 5949.000 6 063 000 6014 000 6259 000 6342000 6379.000 6 484 000 6519 000 6928 000 7166 000 7615 000 7249 000 7514 000 Spiele Untersachungshaft verurteilt. Monasen der Miltärisches. Schmidt und Kos ovsii Rheinischen Hosaren=Regiment würde festgestelt: Ior Verhandlung vor dem Kriegs. eines kleinen Versehens, das nicht einmal disziplinarisch bestraft Zur gleichen Zeit brach bei A. eine Geisteskrankheit aus, an der wurde, ermordet worden ist. Es ist festgestellt, daß drei Finger. ringe beblen und die Handtasche aufgeschnitten und ihres Inhalts Hizfugezesite lonnte nicht nachgewiesen werden. Vor der gemesen“ Kist A. nach Aussage seines Vaters geistig normal gen" undere Husaren erhielten von Schmidt Schläge auf den gopf und in das Gesicht und wurden sonst in jeder Weise den Estisch der Mannschaften. aus er in die Stube oder au den Epar, der Mannschaften., Mit den Zahnbürsten mußten aus den Beiteng Im Winter kommandierte er die Leute ven Betten, ließ sie 10 Minuten in der Kälte stehen und einer nach dem anderen mußte ein Streichholz anzünden, damit die Stube beleuchtet wurde. Ein Husar wurde von ihm mit dem Gesäß getreten; er erlitt, eine Wunde, an der ins Gesäß getr. er drei Wochen lang kurierte. auf den Euvogen und den Knien mußten die Soldaten 10 Minuten lang in der Stube herumrutichen, im Stalle sich in den Mist legen und dann darin herHierzu gab es dann noch die üblichen Schimpfworte. Soldaten mit dem Reitstock. Der Vertreter der Anklage beantrogte gegen Schmidt 8 Monate Geseben der Brmees chandi iche Soldatenschinder das Anarrest. Das urteil sautete Wochen Mitteldas Anseben der Armee zu heben. wohrscheinlich, un Zahl der sells 6140 einigten Stralsunder Fabriken, größere Kartenfabriken bestehen sonst noch in Frankfurt a. M. und Darmstadt. Seit 187° besteht im Deutschen Reiche eine Spielkartensteuer die als Stemvel1892/99 1 467375 Mark und im Durchschnitt 1900/08 1751 000 Ir Stat für 1910““ die Einnahm. Mark. Im Elal für to10 ist die Einnähme mit 1819 000 seranschlagt. Bei den innerhalb des Reichsgebiets hergestellten Karten wird die Steuer innerhalb der Fabrik erhoben die aus dem Auslarzzingesichzeg hoben nebden demn Stenbel.— Vermischtes. seit langer Zeit nur geringe Schwank, Einfuhr bat fuhr bestimmte Spiekarten adren Zur Ansamtlicher Aufsicht erfolgt, stempelfrei. Die Kartenfo amtlichen Genehmigung.: zu ihrer Anlage bedarf es Gerichtliches. Der Schlosser ** U: den Milln Bielefeld, 18.,Dez. Strafkammer. mirt S#chaw,von, hiex hat am Abend des 4. Juli d. J. den ### Julch hierselost, der ihn aus seinem Lokal entfernt hatte, Mit keinem Geystocke über das Hinterhaupt geschlagen. Das hatte gegen Schaw wegen gefährlicher Körperverletzung auf eine Geldstrafe von 35 Mark evtl. 7 Tage GeLeligte Herzsung verworsen. deis urtel einMaurerpolier Wolf zu Brackwede eine Sparbichse mit 40 Pfg. und aus einem Portemonnaie, welches auf dem Kleiderschranke lag, 2,50 Mark und außerdem noch für 1 Mark Wertmarken gestohlen zu haben. Der Angeklagte war an dem Hause des Wolf vorbeigekommen, hatte ein Fenster offenstehen sehen und sofort den Entschluß gefaßt, dort einzusteigen. Das Geld hat er bis auf einen geringen Teil verbraucht. Der Gerichtshof nahm zwar schweren Diebstahl an, erkannte aber auf die milde 3 Tagen Gefängnis. Außerdem wird der Knabe der bedingten Begnadigung empfohlen werden. Der Landwirt Hermann Frerichs gent. Schäfer zu Ems Pewangst gesnossengericht zu, Rheda wegen Jagdvergehens zu fängnis verurteitt worden und hatte Berusung eingelegt. Auch in ver heutigen Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß er früh morgens am 8. August d. J. mit einem Jagdgewehr Teälenburg die Jagd ausgeihe ha. hob5 der Arezeifgefel von einer Gefängnisstrofe Abstand nahm 30 Tagen Gefängnis verurteilte. 150 Mark eventuel wm. d#rheiter Eduard Bergsiek von Herford, schon achtzehn Mur vordestraft, hat wiederum einen kleinen Gelegenheitsdiebstahl ausgeführt. Tazu kam noch eine andere Strafe von vier Monaten, die er augenblicklich verbüßt. Der Gerichtshof erkannte, gegen ihn auf eine Gesamtstrafe von 6 Monaten GeUrteil im Prozeß Grabowski. Berlin, 19. Dez. Die Schwurgerichtsverhandlung gegen den Schlachter Theodor Grabowski wegen Tötung seiner Ehefrau wurde diese Nacht nach Fslchdanper„Berzig„evter in der Nordse gesangn; Gewicht. Der guumnn d 2° Reter, Länge und 540 Prigd #er Thunfisch lebt im Anantit und kommt im Fruhjahr in großen Massen ins Mittelmeer, um zu laichen, wobei er pern egy, Zeute fällt. Wie sich der vom Geestemünder urrt hat ist ein Rässel.s sangene Thunfisch in die Nordse verSelbstmord eines Oberlentnants. Berlin 19. Dez. In Wohnung Ludwigkirchstraße 1 hat sich gestern der OberEr wurde von.von degslitärtechnischen Alademie erschossen. ##rbi###leinem Larschen in seiner Wohnung mit durchschossener Schlafe aufgesunden. Ueber den Grund der Tat verwis, noch nichts Bestimmtes, doch heißt es, daß der Lebenswern“#ciete, in ein gerichtliches Verfahren verwickelt zu Kinder verbrannt. Teplitz=Schönau, 19. Dez. Beim Brand eines Wohnhauses kamen gestern zwei Kinder um. ein brites wurde iebensgesährlich verietz. avei Kluder un, . Ein Lentnaut als Mörder seiner Schwiegermutter. Budanach einem Woxsweckfellstadt erschoß der Oberleutnant Kemlink seibst. Kemlink hatte sich in der se daß seine Frau ihn versießz., ledien Zeit dem Trunie ergeben, blat“: Paris, 17. Dez. Gestern l“e im Verliner Tagemeldet, auf einem Bahngel“te wie schon kurz genahe bei der Eisenbahnbrücke Brunoy der uiuebleau und Baris de. France Madame Foniy, Zunächstv Jangue de Franer, Madame Feuin. Zanacht schien die Behörd Unfall anzunehmen. Madame Gauin litt an Kl de einen Agunehmen. Madame Gonlin Nil un Blutungen und Fahrt von der Krantbeit au sie während der wollte und“ der### überrascht wurde und Hilfe rufen woule und in der Herwirrung, die falsche Wagentür geöffnet hatte.: So ließen uch die Blutspuren im Coupé und auf dem Geleise erklären. Heute aber scheint die Kriminalpolizei nach genauer Untersuchung zu der Ueberzeugung gekommen zu sein, daß ein Verbrechen vorliegt. Die Aerzte, die die Leiche unterMadame Gouin keinen Anfall von Standesamts-Nachrichten. sind beim biesigen Standesant angezeig. straße 6; Elektrotechniker Milhelm Pint,neterkeiter Karl Führer ntraße 21; Ar Demolderstraße 1600 gogr straße 97: Arbeiter Karl Ellermann, „o, Naumaschinen- und Fahrradhändler Aug„ Bleichstraße 105; Monieur Heinrich Heu Brintmang, Wilhelm Bussemas, Bürgerweg 73; Arbeiter Emil Maaß, Webereistraße 26; Kleinhändler August Dieckmans. Hallergeg 83: Schlosser Wilhelm Brösel, Eduard=Windtaße 19, Schlosser und Schmied Hermann Jwohn, straße 149: Schirrme. raße 2. Fuhrinecht goger Joseph Schiferle, Neuenkirchener. beiter Emil Vorbs, Halenort..weiz Am Güterbahnhof 2: Ur. Töchter: Botenmeister Karl Metzler, Friedrichstraße 27; Tapezier„Gustav Köhler, Kaiser=Wilhelms=Platz 12; Bäcker Couato Vieler, Mellerstraße 75; Schlachtermeister Heinrich Bokermann, Mühlenstraße 6; Guterbodenarbeiter Wilhelm straße 16: Kleinhändler Arbeiter Gustad Riedel, Hohenzollern. taur ang wiel August Dieckmann, Hallerweg 83; Arbeiter Wiinelm Rolte, Stadtheiderstraße 34; Kaufmann Otto Ganzer, Detmolderstraße 61; Arbeiter Gustav Obermark, fürstenstraße 33: Kuufmann shmidt, Gr. Kurstraße 59:“ Wrschereibesitzer gld, Schroeder, Ravensberger. Wascherewegiger Gustav Welicher, Feldstraße 66; Geschäftsführer Heinrich Fromme, Bahnhofstraße 18; Wer.meister Thomas Holzer, Nordstraße 37(Zwilliage). Sterbefälle: Wilhelm Ramhorst, 5 J.; Mädchen Dieckmann, 1½ Stunden: Mädchen Bera, 8 Stunden; Erra Finke, 5, Mon.; verw. Bleicharbeiter Kerkhoff, Wilhelmine geb. Flise geb Frzzt.3 Landpi Meyer(genannt Obersiebrasse), gisge.“ Proit, 65 J., Fabrikarbeiter Robert Kley, 23. J.; Siechmannd 2 J: Karl Boßmervaumer, 13 J.; Palter mölerl. 36 Jahre.“ Arbeiter Papenmöller(genannt Pepp„Aufgebote: Buchdrucker Karl Dodt, Bielsteinstraße 6, und Martha Lompa. Alsenstraße 2; Buchbinder Robert 38, und Luise Göbel, Dammstraße 17; Sergeant aur##.„ Katerstraße 151: Uhrmacher Hermann Brinkmann, „ gurfurstenstraße 63a, und Luise Lohmann, Bürgerweg 16; Provisionsreisender Gustav Sussiek, Lützowstraße 18, und Wilhelmine Berkenbrink, Albrechtstraße 25; Arbeiter Hermann Schnelle, Holländischestraße 4, und verw. Kanalarbeiter Rüter. Angese, 6 6 Shrage, Kronenkraße,. 11a. belmine Diest Fungen: Backer Albert Drewing und WilEmm: Tiestelkamp; Schutzmann Gustav Wiedenbeck und Rosa Nachtwey: Kurzwarenhandier Johann Westheider und Emma Rienstrorkz„ Jaufmann Otto Scherer und Ottilie Ostermann # Tönsmann und Margarete Fischer; Arbeiter Ewalo Kunng und Stanislawa Wesolowski: Dachdecker einrich Eigenhauex, und„Johanne Rolte; Eisendreher Gustav ##t und Maria Pirnter, Kartonnagenarbeiter Emil Wietund Verta Hartmann. Nach Ennigloh. Die Berichte, welche zur Veröffentlichung immi sind, wollen Sie nicht mehr an das berrühren könnte. Es wurde aber konstatiert, daß die Ringe der linten Hand, die dureh die Räder des Wagens vom Körper war, verschwunden sind, daß die kleine Ledirtasche, die Madame Gouin bei sich führte, weit hinter der Fundstelle Korvers auf dem Geleise und etwas weiter nach Paris ein abgerissener Wagenvorhang lag, an dem Spuren blutiger Fingerabdrücke zu sehen sind. Aus diesen Beobachtungen und Funden purdt auf ein Verbrechen geschlossen, unnatürlich scheint es aber F#i Lirfer, Annahme, daß ein barer Geldbetrag, den die Ver10 Fransen, Fize“ ausgefunden wurde: zwei Banknoten zu zerknittert und gleichfalls mit Blut befleckt. Madame Gouin, geborene Singer, war 56 Jahre alt. Nach der Annahme ihrer Bekannten und Verwandten muß es sich um er auch nicht gedacht. Da war ihm wunderbar, fast bang zumute. und in den Nebeln, die durch die Fichten glitten, sah er ganz eigene Bilder. Seine Muhme Agnes hob den Finger auf. Er hatte ihr ja versprochen, nicht des Fürsten Mann zu werden, und nun war er's doch geworden, er wußte nicht wie. Aber dann sah er auch wieder die Eva, wie sie, als er am Morgen mit dem Fursten ausritt, so schelmisch ihm ein Mäulchen zog. Sie war Abschies. Sieig u0 Untersuchung kann es kaum einem Zweifel unterliegen, Gouin, deren Leichnam auf dem Geleise bei Brunoy gefunden Aber bös““ gete ihm, er hätte ja nun einen anderen Schatz. atte sies nicht gemeint. Und was mochte sie nur mit dem Kurfürsten gesprochen haben, der sich so lange und insgeheim beim Morgenimoiß mit ihr unterhalten, und als er eintrat, da sahen ihn beide so sonderbar an. Da mußte er doch Der Kurfürst sprach wieder gar nichts. wohl anfangen, er hielt es für gute Sitte. rr Kurfürst, da ich nun Euer Mann bin, so muß ich Euch #rei. ard. gewgstie, hei#, das versteht sich: aber wenn ich nun unders denle, ülr Ihr wollt, dafür kann ich doch nicht. „Denken magst du, was du Lust hast. chluchen z, muß ich alles rausspregen, oder soll sichs ver„Wenn's dir zu schwer, wird, sprich, aber nur wen wir allein sind, wie jetzt im Walde.“ „Wie ich mit dem Herrn von Lindenberg ausreiten wollte, das war nicht recht von mir, das hab' ich auch längst eingesehen. Darum könntet Ihr mich mit Recht strafen. Aber daß ich bös auf Euch war, da weiß ich doch nicht, ob ich da nichwrecht hatte. Und wie ich alles das in Spandow erfuhr, ach Gott, da kochte es mir in der Brust.'s ist ein Glück, daß Ihr mir, nicht schon da im Walde begegnei#eid, das hätte ein Unglück gegeben für Euch oder für mich. Nachher, da ritt ich mir denn die erste Wut aus.“ 4e ers „Es blieb doch noch genug, als wir uns da begegneten, und du kanntest mich nicht einmal.“ „Das war, weil der rote Adler auf Eurer Brust stak.“ „Hans Jürgen,“ sprach Joachim,„eins nimm in acht. Es ist nicht Befehl, es ist ein guter Rat. Wenn du einem begegnest, den. di nicht kennst, so verschlucke deine Gedanken, bis du ihn Junier nach einer Weile wieder an. alls sagen, hub der beinen Herrn nachsommsz.“ r Trebe „Es denken viele wie ich, Herr.“ „Ich weiß es.“ "„Und noch schlimmer. Wenn sie Euren Namen nennen— #ans Jurgen stockte, man sah ihm an, daß er mit sich selbst — In Spandow, was ich da hörte.— Der Tod des Linvenberg hat Euch viele Feinde gemacht, Herr, die schwuren: es solle Euch nicht ungerächt hingehen.n „Beim Weine. „Muß ich ihre Namen nennen?“ nar vir. de ne frei re“; es ist ihre Art. Ich kenne sie Pe r„Zeitung bestimmt sind, wollen Sie nicht gehr an da # c#riat, sondern direkt an: Redaktion der„Volkswacht“ Abracht. gebracht. Das Gemeinderecht— das ist das Wahlrecht und das Recht und die Pflicht. unbesoldete Aemter in der Verwaltung und Vertretung der Gemeinde zu bekleiden— besitzt ½P zn dem singierten Normalsteuersatze von 4 Mk. veragam; oder ein Einkommen von mindestens ark beziehl. Die vorstehend gesperrt gedruckte Bestimmung bezog sich ursprünglich auf solche Gemeinden, in venen chemeinvesteuern üverhaupt nicht erhoben wurden oder in denen diepuneren Einkommensstufen von der Steuer freigestellt jetigen Fastun n. uu a. da Einkommenstenergesetz in seiner reichen Famiten Leltung ist, die bekanntlich die den kindererweitert hat als uen, Feßer gewährten Ermäßigungen noch Wte er hat, als neur Gestimmung aber vorsieht, daß die Ernanigungen für Wahlzwecke außer Betracht bleiben sellen, müssen in die Wählerliste die Wähler überall mit dem ihren Einkommen entsprechenden Steuersatze eingetragen mit dem,„der nach Gewährung der Ermäßigungen wirklich bezuhlt wiro. Wer deshalb wegen des Vorhandenseins unterhaltungspflichtiger Angehöriger(Kinder 2c.) zu weniger s45 Föachhngiert“ Steuersatze von 4 Mk. veranlagt ist, aber trägt, ist wahlberechtigle daß sein Einkommen 660 Mi. be. st wu gerichligr und muß seine Eintragung in die Liste verlangen#amtmann oder Gemeindevorsteher können einen eichen untrag nicht ablehnen, sie müssen denselben der meindevertretung zur Beschlußfassung vorlegen gegen deren bof Tage der Bisteselenden Beschlus innerhalb zwei Wochen schuß erhoben werden kann. # mag, der Gefahr sehen, der sich selbst nicht loie 17 Gch=“ wi sch deine, Vzigine sie ich wie##h dein tas. Sie waynen sich im Recht, Er schlug sich auf die Brust. Mahlan lie ihre Gevanten seten, welches Recht stärter ist. G „Herr!“ hub Hans Jürgen wieder nach einigem Schweigen Sieser Zeit burchs Gandt; rit nicht mit so geringem Gefolge in es Herrat, wenn du schweigsa; mehr ist. als Worte, dann wäre sserf ss#an Fall. Unsere gesamten neuen Operettenterte st auch bei der Dolarprinzessin der a Spanu sehlt. Das gall. Eigentlich sind es zwei Dollarprinzessinnen, und man weiß nicht recht, welche der Sahr5e dasch die Rliche des Miliardäirs John Con=eg a 6. im ersten Akt, daß sie sich kriegen werden. Das würde aber für der Tohn Giadde au schen. Es muß also noch hzahlungane Dircksen, L., Möbel aller Art, He Kinderwagen, HerrAnzüge, Kompl Harry Dreyer Alkoholfreie 9 1e Persz fäher Sursinn gerin Olga Labinsla derbeischleppen, ingestelt später soganefüihrt und zunächst als Dame des Hauses .n gebeiratet wird. Geg abfindungsiumme von einer halben Million Gegen eine Millionen „ Joachim sah ihn scharf an, während der Junker antwortete. ever seine Muskeln spielten ein verächtliches, mitleidiges icher und andastahenee Prakungeinzelnen verzweifelten Wunnhen und auegestogenen Trögungen=Tericht erstattete. (Fortsetzung folgt.) Bielefelder Stadttheater. cn. Sonntag, 19. Dezember: Die Dollarprinzessin Operette in 3 Akten von A. M. Willner und F. Grünbaum, Meer. statr= sogut von John gebeiratet wirh beliehig bern Vursen Bentzun— mit Mill wils beinrig herumgeworfen— verschwindet sie zuletzt. Das Lied von der ach so armen reichen Dollarprinzeß, die sich mit all ihren Schätzen keine Liebe kaufen kann, eine Melodie voll so verSrteschen gonn Zuhörer ihrem Zauber sich nicht jüchen tinssichen Pie andere ist der Ringelreihen, von einer so japen, Aindlichen unmittelbarkeit, wie sie nur ein musikalisches einerseits Berta Massary Franz Schaler“ Sorhiß,r3 Fet 1nd Kurt Klotz, welche die Zukörer entzückten. . Kurt, Klotz als Freiherr Hans sangen, schlug durch und mußre breimal wiederholt werden. Es war aber auch ein genuß, diese süße Melodie von diesen süßen Stimmen gesungen Bez a3 Hieg vortrefuch. 4s Milartie vor eir aut. Ale. noch bemggrf, fgaß, spziesir, Fledermausaufführung Die Dollarprinzessin wird das Zugstück der Saison werden. Bilz, Verir. II. Sinalco Hegeler, Hch., Mühler Pastor Feike Vertr. J. Rosen, Aug. Sewing, Spez Apfelperle u Ciprl Frinkt Kochs A K Bettod., Rettatol Pecher& Co., Wertor d. Hal Nur bewährte, preiswer Unübertroffene Rein Federn und D Lagerbesuch erw Friedrich Weh Betten kaufen Sie aus im Bielefelder Bet Viktoriastraße Blerbrauerelen, Schen-Gierbrauerei Barkey, C., Weißbierb. Bielefelder Biel Altwein& H Bielef. Pilsener, Müncher M. Lagerbier(Braue Brauerei Fels Herford Gebr. Ueke Prauere J. Reiff Gülersober Brauet „Niederlage Bie Kaiser Wilhelmplatz 9: Veriorder MilekiunsSpez. Flaschenbier, Brai Löllmann, E., Weisbie Lucas, Carl, Seitere, Brause und Spez. ff. hell und ff. Lippstädter P Remke jr. Fr. Dortm. Union, Lan Münchner- u. Culmb. Sparrenberger R fl. a. W. Wiege Trinkt Falkeakraf A. Pos. Minden, Portl Wilenborg, Car, hell u. dunkle Biere i. Flas Branntweine, L. Aruung. Joh. Reinr., Inh. Otto 4 Herm. 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J. „* tier August Kronsbein, Wulfmeier, Meinderser, Arndtstraße 21; Ar rbeiter Karl Ellermann, id Fahrradhändler Aug : Heinrich Brinkmann, Höner, SchildescherBürgerweg 73; Arbeiter händler August DieckBrösel, Eduard=Windtlied Hermann Jwohn, land Knauer, Bleichifferle, Neuenkirchener= m Güterbahnhof 2; Arr. Friedrichstraße 27; lms=Platz 12; Bäcker lachtermeister Heinrich bodenarbeiter Wilhelm Riedel. Hohenzollernnn, Hallerweg 83; Ar34; Kaufmann Otto r Gustav Obermark, leinschmidt, Gr. Kurroeder, Ravensberger#lscher, Feldstraße 66; nhofstraße 18; WerlZwillinge). st, 5 J.; Mädchen a. 8 Stunden; Erra khoff, Wilhelmine geb. senannt Obersiebrasse), Robert Kley, 23. umer, 13 J.: alier öller(genannt Peppodt, Bielsteinstraße 6, hbinder Robert Gast, mstraße 17; Sergeant ike Preuß, Wittekindelle 49, und Karoline Hermann Brinkmann, mann, Bürgerweg 16: wstraße 18, und WilArbeiter Hermann Kanalarbeiter Rüter, Drewing und WilWiedenbeck und Rosa estheider und Emma Ottilie Ostermann; te Fischer;„Arbeiter olowski; Tachdecker ; Eisendreher Gustav arbeiter Emil Wieter Johannes Ruppe ktion. zur Veröffentlichung nicht mehr an das n der„Volkswacht". issen wir wiederholt ahlrecht in den westausführliche Artikel ist das Wahlrecht Aemter in der Verbekleiden— besitzt atze von 4 Mk. verson mindestens sesperrt gedruckte olche Gemeinden, in ben wurden oder in r Steuer freigestellt steuergesetz in seiner tlich die den kinderErmäßigungen noch vorsieht, daß die ErBetracht bleiben er überall mit dem uersatze eingetragen der Ermäßigungen des Vorhandenseins 2c.) zu weniger veranlagt ist, aber mmen 660 Mk.=beragung in die Liste eher können einen denselben der Geegen, geger deren halb zwei Wochen age beim Kreisauszuen Operettentexte innung fehlt. Das Eigentlich sind es hi recht, welche der st die Tochter, die John Couder. Es Hans von Schlick, ns und Daiiv verind man weiß schon das würde aber für Es muß also noch Bruder Tom eine beischleppen, welche Dame des Hauses wird. Gegen eine — mit Millionen t sie zuletzt.„Das Spur von SpanMusik an, und da er Operette immer n. Die eine, das seß, die sich mit all Lelodie voll so verZauber sich nicht ihen, von einer so e ein musikalisches stvoll. Es waren, iler, andererseits uhörer entzückten. Berstl als Daisy schlug durch und ber auch ein HochStimmen gesungen par sehr gut, Liso ermausaufführung r Saison werden. Lrach: teluf Zma! Iöchentlich. „"- NanVerzeiezme! Roedagn d. scece. Möbel aller Art, Herde, Uhren e. Kinderwagen, Herren- u. KnabenAnzüge, Kompl. Betten. .) Dreyer oobener. 4 Getränke) Bilz, Vertr. Wr. Festing“ Sinaleo Blelefeld. Hegeler, Rich., Mühlenstr. 19. Pastor Feikes Corri Vertr. J. Rosen, Blelefeld. Aug. 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Der Landrat, w das Amt Löhne vertreten Schlüter vom Taba Schneiderverband und S anwesend. Die Sozialden Parteisekretär Klingen Redakteur Hoffmann Die Konferenz wurde u Vorstand Kruse=Bünde, Enger. Zunächst verlas Landrats, welches dieser a Herford als Antwort auf tung eines Gewerbegerichts Darin wird mitgeteilt, da eines Gewerbegerichts nich hält und es deshalb ablehn Kreistag gelangen zu lasser Hierauf erhielt Gewer zu seinem Referat über die den Kreis Hersord. Zunächst führte der Re durch das Gewerbegericht Schnelligkeit der Entscheil fällen unter 100 Mark, die des Rechtsanwalts, endlich Sühneterminen. Diesen V den der Landrat gemacht gerichte des Kreises viel bec eine Gewerbegericht liegen von vornherein schon verzick Recht bei den Amtsgerichte ringe Summen handele. R Daß nun der Kreis He gerichts bedarf, läßt sich stellung mit seinen Nachba sitzen. Der Kreis Herford Erwerbstätige. Rechnet 1 bleiben für den Kreis imi gegenüber leben im Kreis 10304 Erwerbstätige. Da Minden 58 711 Hektar, der während Bielefeld allerding in Minden mit seiner viel werbegericht bewährt hat, kleineren Kreis Herford ab Welcher Weg ist nun ei ausschuß es abgelehnt hat. Redner empfiehlt 1. eine P Petition an den Gewerbei eine Agitation entfaltet wi In der Diskussion wei des Gewerbegerichts in sein die Beilegung von Streitig beitnehmern hin, welche ge der durch die Tabaksteuer he zu erwarten sind. Schlü an. Der Einwand mit der ganz hinfällig, jetzt müßter durg, Bremen, ja sogar in Recht suchen, wobei sie oft rigens sei es doch recht bez ausschusses das Gewerheger gerade diese Herren gehört Sozialdemokratie als arbeit weil diese das erste Gesetz länglich abgelehnt habe. D lichkeit bier im Kreise Herf schusse die Macht hätten, der zuenthalten. Es sprachen dann in der Weßler=Hüffen, Schm Nadig=Herford, Mei Maschmann= Eilshause Bünde, Klüter=Enniglok wendigkeit des Gewerbeger Vorgehen empfahlen. Es wurde dann ein Ant Gewerkschaften und die O Vereins sollten in der näc mit der Tagesordnung: Deals Geaner der Erricht wenige Stimmen angenon wünschten nicht, daß geg Stellung genommen würde. die Gewerbeinspektion in A In der Annahme, bei Interesse für die Erricht Kreis Herford zu finden, tagende Konferenz der folgendes Gesuch an sie: Die Königliche Gewer darüber abgeben, ob auf strie und des Gewerbes in tung eines Gewerbegerich angesehen wird. Die V Bitte wurde der Versamn bayk. Min.=Entschl. vom laut gegeben: „Die Gewerbeaussichts vornehmste Aufgabe zu be tung von Gewerbegerich