für Bielefeld und Umgegend, sowie bei sämtlichen Agenturen frei ins Haus gebracht 60 Pfg. monatlich. Durch die Post bezogen 1.80 Mk. vierteljährlich exklusive Bestellgeld. Einzelnummer 10 Pfg. Erscheinungstage mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage täglich nachmittags. Fernsprech=Anschluß Nr. 353. Nr. 178. Organ der Sozialdemokratie für das östliche Westfalen und die lippischen Fürstentümer. Buchhandlung, Druckerei, Erpedition und Redaktion: Schulstraße Nr. 20. 2 Insertionspreis für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pfg. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Inseraten=Annahme bis ½29 Uhr vormittags. Größere Inserate müssen bis 5 Uhr abends tags zuvor aufgegeben sein. Druck und Verlag ver Buchdruckerei und Buchhandlung „Volkswacht". K. Gerisch& Co., Vieleseld, Bielefeld, Dienstag, 3. August 1909. Die heutige Nummer umfaßt 8 Seiten. 20. her Ein Opfer Roms. Wir lesen in der„Berliner Volkszeitung": Die Vorgänge der letzten Tage in Spanien zeigen, in was für einen Abgrund ein Land gerät, das der Klerikalismus beherrscht, in dem Rom der Tyrann ist. Spanien, das im 16. " Jayrhundert das mächtigste Land Europas, das bedeutendste Kolonialreich der Erde war, ist in 300 Jahren durch die römische Kirche in das tiefste wirtschaftliche, kulturelle und politische Elend gestürzt worden, und seine gegenwärtige klerikale Regierung tut das Menschenmöglichste, an diesem fluchwürdigen Werke weiter zu arbeiten. In allen drei großen romanischen Ländern Europas, in Frankreich, Italien und Spanien, hat die römische Hierarchie dasselbe Ziel verfolgt, Land und Volk sich unbedingt dienstbar zu machen. Frankreich hat, angefangen bei der großen Revolution von 1789, in einem mehr als hundertjährigen erbitterten Kampfe diesen Zwingherrn niedergeworfen und sich von seiner Macht befreit; Italien folgte ihm; allein Spanien ist noch der Sklave Roms. Die bourbonischen Herrscher haben sich allezeit als die dienstbereiten Knechte und Büttel des Papsttums erwiesen. Gerade zur rechten Zeit ist in diesen Tagen ein Buch erschienen, das uns ein erschütterndes Bild des Elends entwirft, unter dem das spanische Volk seufzt, und das nachweist, daß allein die römische Kirche die Schuld an diesem Elend trägt. Der Verfasser, ein ehemaliger spanischer Priester, der den Mut besaß, seiner Ueberzeugung zu folgen und die Fesseln der Kirche abzustreifen(„Das heutige Spanien unter dem Joche des Papsttums“. Von Padre Don José Ferrandiz. Autorisierte Uebersetzung von Don Ibero, Frankfurt a. M.. 1909, Neuer Frankfurter Verlag), schildert mit einem Freimut sondergleichen in dem lesenswerten Buche, wie es heute in Spanien aussieht, wie das ganze spanische Volk geflissentlich von der dem unwissenden und ungebildeten Klerus blindlings dienenden Regierung auf der niedrigsten Kulturstufe gehalten wird, wie Spanien einen mittelalterlichen Staat inmitten der modernen Welt bildet. Hören wir den Verfasser selbst: „Seit ungefähr zwanzig Jahren nimmt Spanien unter den Völkern eine eigenartige Ausnahmestellung ein. Nicht etwa seiner Fortschritte wegen sondern weil es im Gegenteil einen solch bedauernswerten. Grad der Rückständigkeit erreicht hat. " Es ist nicht das erstemal, daß dies geschieht. Die Ereignisse der Geschichte wiederholen sich, und besonders bei jenen Völkern, bei, denen das Temperament den Verstand überwiegt und die sich zudem leicht von den Gesetzen der Ueberlieferung führen lassen. Es scheint ein grausames Verhängnis auf der schönen Halbinsel, zu lasten, ein Fluch ewiger Rückständigkeit. Es ist Gearsgugständigkeit Ddes, Papsttums, die seit den Tagen weorgs VII. ihren Einftuß auf die Seele der Nation ausubt. Zum zweitenmal im Laufe eines Jahrhunderts seufzt Spanien unter dem schweren Joch einer Restauration der Priesterherrschaft. Zügellos schaltet sie in unserer Zeit. Wir befinden uns wieder in der Epoche von 1823, wie sie Urquingona in seinem Buche„Spanien unter der Willkürherrschaft der apostolischen Longregation“, schilderte. Die Vorgänge jener schändlichen Zeit, die dem Kongreß zu Verona so willkommen waren, wiederholten sich in unseren Tagen. Nur mit dem einen Unterschiede: damals hörte man Proteste,— während heute das Volk in unglaublicher Entkräftung daniederliegt. Von dieser Situation weiß man außerhalb Spaniens nichts. Man kennt sie nicht einmal recht im Lande selbst. In Europa nicht, weil die iberische Halbinsel am wenigsten studiert wird. In Spanien selbst nicht, weil das Papsttum jetzt, wo es in dem modernen Zeitgeist und in der Solidarität der zivilisierten Welt unüberwindbare Hindernisse vor sich sieht, seine Taktik ändert und weniger überstürzt vorgeht. So haben sich die Spanier allmählich an einen etappenmäßigen Rückschritt gewöhnt, bis sie sich nun von einem eisernen Netz umgarnt sehen. Aber sie nen Teilen kap Faasingamast. Denn zwischen den einzelnen Teilen der Volrsgemeinschaft, besteht kein geistiger Zusammenhang wie bei anderen Nationen. Die Städte scheinen unter sich und von der Hauptstadt durch weite Meere getrennt die vertieft sind durch die Unkultur im Verein mit dem traditionellen Geist der Zwietracht. Madrid weiß wenig von ber Provinzen, und diese glauben, die Hauptstadt lebe so, wie sein Eleneper) gesesselt von der Priestergewalt. Die Presse ist der Aufklärung. Sie duckt sich furchtsam vor der Fheskratie und verschweigt, was die Allmächtigen bloßstellen werden##te fürchtet, von ihnen in der Existenz gefährdet zu hankt die Papitgeral Uneingkeit verder Auslandspngsg u. Starke: Auch, die Korrespondenten und u#st##spresse dringen nicht in die Tiefe dieser Situation, Bssttann wirklich ergründen, das wagen sie nicht einmal ihren doch nicht gu““ zu berichten— aus Furcht, daß man es ihnen die Rolache uben würde. So kennt man Spanien weniger als der B#cen. Man hält uns für ein Volk, wie etwa die Belgier vorzu##a#ern, die ja auch gut päpstlich sind. in#r um Spanien ist es eine ganz andere Sache. Zunächst Fattesis gun ein Volk, das irreligiöser wäre, das mehr an i2## sästerungen leistete, das von den Dogmen und der christanzerMoral weniger Ahnung hätte. Und dennoch gibt es kein das der römischen Herrschaft mehr unterworfen wäre. Darum der Rückschritt ins 17. Jahrhundert. ches Pheine Nation verfolgt man den Bürger, der liberal ist zu bringen Auno 23, und sucht ihn an den Bettelstab prätendenten D absolutistischen Parteigänger, des Thronihre Ideen sind ars sind wieder zu Einfluß gelangt, und Geltung. Die Htrk, Hof;, pie bei der untersten Behörde in früher im Wege Ferng was ihr lich überhäuft war sie mit Gunst. stellt se sich als Onadenbezeugungen, und gegen die sie unaufhörs die verfolgte und von der Monarchie, unterrichtswe"“ piriert, verratene Unschuld hin. gefallen. Man v. Hände der Klerikalen zurückgeführt, aber man die Inquisition noch nicht wieder einwurde 1907 dem Erabischof iorer Wiederkunst den Boden. So Toledo der Rang und der Titel eines Großinquisitors wieder zuerkannt und ihm die Herrschaft einige Güter eingeräumt, die mit diesem Amte verbunden licher Behörden üben Zivilfunktionen aus. Die lsichen Fripz, a c, Fistöster machen von dem ungesetzsperren und in. 1n Ordensbrüder einzufollern, Jungfrauen zegen ihren Willen und den ihrer Familien der Freiheit zu berauben und hohe und niedere sen! Justiz auszuüben. Es ist, als stände ein mittelalterlicher Staat mitten in dem modernen Staate. In beängstigendem Umfange wächst die Zahl der eingeborenen und ausländischen Klosterinsassen. Der Weltgeistlichen sind doppelt oder dreimal so viel als nötig, und darum sind sie in ihrer Mehrheit zum Elend verurteilt. Inzwischen wächst die Auswanderung in alarmierender Weise. In der Landwirtschaft und der Industrie, deren sich übrigens die Klöster auch bereits bemächtigten, fehlt es an nutzbringenden Arbeitskräften. Zum wenigsten ein Drittel des Landes liegt unbebaut da. Noch ein letzter Strich zu diesem mit breitem Pinsel hingeworfenen Bilde. Warum ich von der Rückkehr zum Mittelalter sprach? Die Regierenden zwingen heute sogar den Bürger, sich zu der von den Jesuiten bestimmten Stunde schlafen zu legen. Kurz zuvor müssen die Lokale und öffentlichen Vergnügungen schließen. Eine Unterdrückung aller Freiheiten, vie Spanien sie heute erlebt, hat Europa noch nie gesehen. Es ist klar. Freiheit, Kultur und Recht nehmen in gleichem Maße ab, wie die Herrschaft der römischen Kirche wächst. Dieser krankhafte Zustand verschlimmert sich schnell. Im Frühjahr 1908 hat das klerikale Minesterium Maura unter dem Vorwand, einen gemeingefährlichen Terrorismus auszurotten, von dem allerdings nur in Barcelona etwas zu spüren war, einen Gesetzentwurf eingebracht, der selbst ein Attentat gegen das Rechtsempfinden bedeutete und die Wiederkehr des Sanktum Officium vorbereitete. Denn Freiheit, Ehre und Leben des Bürgers, das Versammlungsrech:, das gesprochene und gedruckte Wort, sowie die Zeitungen sollten dem willkürlichen Urteilsspruch gewisser, aus reaktionären Elementen zusammengesetzter Behörden überantwortet werden, die mit der richterlichen Gewalt ausgestattet sein sollten, festzunehmen, zu verbannen, zu verfolgen und zu unterdrücken, wen und was immer ihnen nur verdächtig erschien. Um zu erfahren, woher eine solche Idee stammte, brauchte man nur die katholische Presse zu lesen und zu hören, wie die Bischöfe im Senat dieses Projekt vertraten. Sie fanden es noch über die Maßen sanft und hätten lieber die Unterdrückung der Gedankenfreiheit überhaupt mit roher Gewalt gesehen.“ In klarer Darstellung wird nun in den einzelnen Kapiteln des tapferen Buches gezeigt, wie ein großes Volk in diesen verzweifelten Zustand materiellen und geistigen Elends geraten konnte. Immer wieder kommt der Verfasser zu dem Schluß: Es ist die römische Kirche, die dieses furchtbare Werk vollbracht hat. Der Verfasser zeigt an dem Beispiel Spaniens, dessen wirtschaftliches, geistiges und moralisches Elend man draußer noch nicht genügend kennt,„wie es einem Volk ergeht, das unter die tyrannische Herrschaft des Papsttums gerät, und welcher Krankheitszustand eine Nation befallen muß, die sich von der römischen Lepra anstecken, läßt". Nicht zuletzt haben wir in Deutschland allen Grund, an dem Beispiel Spaniens zu lernen und uns von ihm warnen zu lassen. Denn auch bei uns ist Rom erneut auf dem Marsch; seine Schutztruppe, das Zentrum, nach Ballestrems berühmtem Ausspruch „die Leibgarde des Parstes“, wittert Morgenluft und macht neue krampfhafte Anstrengungen, unterstützt von dem preußischen Junkertum, das deutiche Volk in geistige Fesseln zu schlagen, und die Herrschaft der päpstlichen Tira immer fester zu begründen. Die Heiligen und die Ritter haben Spanien ins Verderben gestürzt; mag das deutsche Volk dafür sorgen, daß ihm nicht dasselbe traurige Schicksal blüht. Wie es sich der Schwarzen erwehren kann, hat es am Beispiel Frankreichs gesehen: Reinliche Scheidung zwischen Staat und Kirche, energischste Zurückweisung aller hierarchischen Uebergriffe sind das einzige Mittel, die ein Volk vor der römischen Gefahr bewahren können. Wenn wir doch in Deutschland erst soweit wären! *** Wir können diesen Ausführungen des demokratischen Blattes im großen und ganzen zustimmen, wenn wir auch der Ansicht sind, daß die Herrschaft der katholischen Kirche nicht die letzte Ursache der Verkommenheit Spaniens gewesen ist sondern selbst erst wieder in den wirtschaftlichen Verhältnissen Spaniens ihren Grund hat. Immerhin sollte das liberale Bürgertum am Beispiel Spaniens lernen. ho# Vom Kadavergehorsam. Von einem ehemaligen Offizier wird der„Breslauer Volkswacht“ geschrieben: Nach dem Tode des Kommunardenschlächters Gallifet erzählte die„Frankfurter Zeitung" u. a. folgendes über den Verstorbenen. Als Boulangers Bestreben nach der Diktatur immer offenkundiger wurde und die französische Regierung auf Abwehrmittel sann, erschien eines Tages Gallifet beim Minister des Innern, Constans, und meinte, die Sache mit Boulanger könne sehr einfoch gemacht werden. Man möge ihn(Gallifet) zum waren mit dem Projekt des Generals vollkommen einverstanden, denn das Rezept: Tote Hunde beißen nicht, ist von jeher das durchgreifendste gewesen, mögen auch die Leute, die von den Grundsätzen der Realpolitik nicht ganz durchdrungen sind, dagegen allerlei Bedenken haben. Auch Constans hatte vom moralischen Standpunkte aus gegen Gallifets Plan nichts einzuwenden. Für ihn kamen nur Erwägungen, die von der Furcht um seine eigene Haut diktiert waren in Betracht. Er war der Anschauung, daß Gallifet durchaus fähig sei, das von ihm ausgedachte abgekürzte Verfahren gegen Boulanger durchzuführen, aber niemand könne garantiren, daß er, wenn er Kriegsminister sei, nicht auch jedem seiner Zivilkollegen einen Unteroffizier und sechs Mann zum gleichen Zweck ins Haus schicken werde. Das leuchtete dem hohen Ministecrat ein und Gallifet wurde nicht Kriegsminister. Die Geschichte ist weniger wegen der Skrupellosigkeit, die alle daran Beteiligten entwickelten, lehrreich, als vielmehr wegen der drastischen Illustration, die sie zum Kapitel vom militärischen Kadavergehorsam liefert. Bestünde nicht auch in der französischen Armee ein solcher Gehorsam, so hätte Herr Constans Gallifet an den Puls gefühlt und gefragt:„Glauben Sie denn wirklich, daß Sie einen Unteroffizier und sechs Mann auftreiben können, die den General Zoulanger mitten im Frieden ohne Urteilsspruch totschießen?“ Nein, Herr Constans hegte im Gegenteil die Befürchtung, daß Gallifet nicht nur einen Unteroffizier und sechs Mann der bewußten Qualitöt, sondern mehrere solcher Unteroffiziere und einige Dutzend solcher Soldaten im Handumdrehen auf die Beine bringen würde. Wir erinnern hier an die bekannte Köpenicker Affäre. Die daran beteiligten Soldaten erklärten, sie hätten ohne Besinnen gegen den Bürgermeister von ihren Waffen Gebrauch gemacht, wenn dieser sich widerjetzt hätte oder ihnen vom führenden „Offizier“ ein entsprechender Befehl erteilt worden wäre. Allerdings enthält das deutiche Militärstrafgesetzbuch den § 47, der sagt, daß der Untergebene, der einen Befehl ausführt, von dem er weiß, daß er ein Verbrechen oder Vergehen bezweckt, als Teilnehmer bestraft wird. Höchstwahrscheinlich weist auch das französische Militärstrafgesetzbuch eine ähnliche Bestimmung auf. Aber derartige Paragraphen blühen gewöhnlich wie das Veilchen im Verborgenen. Sie stellen mehr einen Zierrat vor, der nur eine formale Konzession an die Theorie vom Rechtsstaat ist. Es ist z. B. charakteristisch, daß der genannte§ 47 in den deutichen Kriegsartikeln, die eigentlich einen Auszug aus dem Militärstrafgesetzbuch vorstellen sollten, vollkommen ignoriert wird. Und selbst, wenn solche Paragraphen bei der theoretischen Ausbildung der Soldaten Beachtung fänden, so würden sie nicht viel nützen, weil der übrige und zugleich weitaus größte Teil der Erziehung auf die Einimpfung eines bedingungslosen Gehorsams, abzielt. Außerdem ist der Gehorsam gegen Befehle Vorgesetzter mit so dratonischen Strafen bedroht, daß jeder Untergebene sich die Verweigerung des Gehorsams mehrfach überlegt. Der militärische Kadavergehorsam gehört zu den vielen Erscheinungen, die nicht möglich wären, wenn die große Masse der Menschen ein wirkliches Rechtsgefühl besäße. Daß ihr dieses Gefühl mangelt, ist aber nicht auf das Konto der Einzelnen zu. setzen, sondern auf jenes des kapitalistischen Klassenstaats, der zwar Rechtsbegriffe aufstellt, zu ihrem Schutze dicke Bücher schreiben läßt, zugleich aber aus Gründen der Selbsterhaltung seine eigenen Rechtsbegriffe und seine eigenen Gesetze fortwährend verletzt. Er verbietet z. B. die absichtliche Tötung eines Menschen und bestraft sie— wär's nicht so trourig, müßte man darüber lachen— just mit dem, was der Delinquent selbst getan hat. Er verbietet die gewaltiame Wegnahme des Eigentums und hat an den Gerichtsvollziehern eigene Organe aufgestellt, die solche Konfiskationen berufsmäßig betreiben. Bricht Krieg aus, so werden verschiedene Handlungen, die das Strafgesetzbuch mit schweren Starfen bedroht, unter gewissen Umständen sogar zu äußerst verdienstvollen Taten. Die Zerstörung von Menschenleben, die Vernichtung menschlicher Gesundheit, das Zusammenschießen menschlicher Heimstätten, werden zur Pflicht. Je besser einer diese Künste versteht, um so größere Ehrung, erwartet ihn. So werden in den Menschen durch den Staat selbst die Rechtsbegriffe immer wieder verwirrt. Vor allem wird in ihnen nur zu leicht der Glaube erweckt, daß man staatlichen Organen, die mit einem gewissen Nimbus umgeben sind, unbedingt Folge leisten muß, auch wenn sie etwas fordern, was den richtigen menschlichen Rechtsempfindungen auf das schärfste widerspricht. ist also im Grunde aus der Natur des kanitalistischen Klassenstaates zu erklären, daß die französischen Minister der Ueberzeugung waren. Gallifet könne, wenn er erst einmal Kriegsminister sei, Boulanger und noch etliche Würdenträger ohne Schwierigkeiten erschießen lassen. Politische Deutsches Reich. D=Züge und Monatskarten. Wie die„Information“ erfährt, ist eine Neuregelung über die Benutzung der Schnellzüge durch Inhaber von Monatskarten in Aussicht genommen. Die Besitzer der Monatskarten sollen in Zukunft D=Züge und Schnellzüge nicht mehr benutzen dürfen. Die Eisenbahndirektionen sind schon jetzt ermächtigt, die Benutzung obiger Züge auf den Strecken, wo erfahrungsgemäß ein großer Fernverkehr stattfindet, gänzlich zu untersagen. Die Uebervorteilung des Eisenbahnfiskus durch das Hüttenwerk in Hörde. Vor etwa 8 Wochen brachte die„Dortmunder Arbeiterzeitung“, die Mitteilung, daß auf dem bekannten Hüttenwerke„Phönix“ in Hörde bei Dortmund zum Nachteil munder bürgerlichen Presse in einer längeren Erslätung mit, daß eine eingehende Untersuchung auf dem Werke stattgefunden habe. Es heißt da, daß die eingehende Untersuchung, die sich auf den Zeitraum vom April 1904 bis zum Mai 1909 erstreckt hat, ergeben habe, daß Staatsbahnwagen mit einem höheren, als im Frachtbrief angegebenen Gewicht zur Aufgabe gelangt seien. Die Uebergewichte bewegten sich zwischen 1,4 bis 3,75 Prozent. Aus diesen Tatsachen ginge zwar hervor, daß Unregelmäßigkeiten vorgekommen seien; es sei aber ausgeschlossen, daß es sich um planmäßige Machenschaften des Werks zwecks Erzielung von Frachtvorteilen handle, vielmehr handele es sich lediglich um Nachlässigkeiten einzelner Angestellter. Sämtliche Forderungen, die sich für die Staatskasse an den bei der Untersuchung ermittelten Unregelmäßigkeiten ergeben haben, seien von dem„Phönixwerk“ nunmehr beglichen. Die zuständige Staatsanwaltschaft habe die Angelegenheit geprüft und erklärt, daß die Erhebungen keinen Anhalt für ein strafbares Handeln einer bestimmten Person ergeben hätten. Schließlich seien auf dem Werk auch Waggons mit Mindergewicht expediert worden. „ Die Unzufriedenen im konservativen Lager mehren sich täglich. So hat der Konservative Verein in Wilsnack eine Versammlung einberufen, in der sich der freikonservative Reichstagsabgeordnete Stubbendorf sehr abfällig über das Verhalten der konservativen Fraktion bei der Reichsfinanzreform aussprach. Bezeichnenb ist auch, daß der Vorsitzende des Vereins, der Landwirt Liese=Haverland, über die Unterwerfung unter den Bund der Landwirte sagte: „Die Deutschkonservativen haben die Bauern durch ihr Verhalten 5- bis 6mal mehr belastet, als sie durch eine Erbschaftssteuer belastet worden wären und mit ihrem maßlOpium, E#n, gecben haben sie sich, selbst ihr Grab gegraben:. Olobium, Später sagte derselbe Redner noch:„Ich wei uns viele Mitglieder des Bundes der Landwir## eil: Max Suchs. für sa ganze Ortsgruppen. Wenn's losgeht, dann bullert's ch die 9 in der Fremso““ rebellieren. Das polnische Komite der Polen geembe mit dem Sitz in Berlin hat ein Mißtrauensvolum gegen die polnische Reichstagsfraktion wegen ihrer ZuVärung heiße en.nen Steuern ausgesprochen. In der Er##, uns das Gesetz die Einberufung einer Versammlung Tausenden en deben wir, im Namen der von uns vertretenen gegen das Rerd andsleuten in der Fremde, einstimmig Protest weiche, im Widerspruch der volnischen Reichstagsabgeordneten, mit den Interessen der breiten Massen polnischen Volkes, an der Belastung der Bevölkerung mit neuen schweren Steuern tätigen Anteil genommen hat. Wir fordern uug vomnumgg Ventratgaht uin mmen beg bas volnisc.########rteil genommen hat. Wir Reich mit: ectwahltomitee für das Deutsche .„„ mii dem Sitze in Posen auf, sich seiner bisherigen Unu en##chragen seine Wirksamkeit zu helehen und atscleinit d#i#. se 1., Sosen auf, sich seiner bisherigen Untutigleil zu Prschlagen, seine Wirtsamteit zu beleven und zu erweitern und in wintigen Momenten seine Stimme zu erheben, um van oer porntichen Bevolkerung ihr materialn du ernenen au Von nales an der holn:fd ten4, Magl 6““. um, Kerung chr mulerieles und natioWohl schwer bebrohende Attentate abzuwehren. Die neuen Steuern als Spekulationsobjekt. neuen Steuern von den durch sie betroffenen Inund Verkehrszweigen als Spekulationsobjekt benußt werden, ist schon an einer ganzen Reihe von Fällen fest brauereigl“ s. B. an der Steigerung des Kurses der Bier##ttien.„Heute nehmen wir Notiz von einer Darlegung hra Hiter aP—gchrliegt es ähalich wie beim Bier(Steuer Zigarren. DieP“ Psa Preisaufschlag 10 Pfg.) auch bei den Berliner Firmen haben bekanntlich folgendes Bild der Preislagen nach Eintritt der Steuer gegeben: Die bisherige 5=Pfg.Zigarre wird 6 Pfg. kosten „„ 6„„ 7—8„ „„„„„ 8—9„„ ** 10„* 19„„ ** 12„„ 15** Die„Germania“ weist nun darauf hin, daß die Belastung barch den neuen Zoll erheblich geringer ist. Sie stellt die Steuerbelastung und die Preissteigerung für 1000 Stück(Mille) einander gegenüber: Mehrbelastung Sorte: durch die Steuer 5 Pfg. Mk. 2,84 6„„ 11,15 7„" 12,80 8„„ 13,60 10„„ 15,60 12„„ 17,60 Danach soll namentlich die Fünfpfennig=Zigatre nahezu viermar statter belastet werden, als es durch die Steuer erforderlich sein würde. Ein ganz anstandiger Extraprofit! Bein„Kaffeehandel ist es nicht anders. Die„Germania“ beruft sich au, hervorragende Sachverständige, die ihr versichert haben, daß eine geschickt geleitete Firma in der Lage ist, gebrannten Kaffee um nahezu denselben Preis, höchstens 10 Pfg. höher abzugeben. Aber man spricht schon von 20 Pfg. Verteuerung. Großhandel und Kleinhandel schraubt die Preise. Dem Kleinhandel sagt das Zentrumsblatt, daß er dadurch die Käufer„in die Konsumvereine treibe“. Daß diese Vereine unter der Preissteigerungspolitik einen erheblichen Aufschwung nehmen werden, steht fest. Mehrbelastung im Kleinhandel Mk. 10 „ 10—20 „ 10—20 „ 20 „ 20 30 usw. Militäranwärter= und Kapitulantenwesen soll eine weitere Förderung erfahren, wie aus folgender Mitteilung zu ersehen ist: „Die Heeresverwaltung hat sich unter Berücksichtigung der immer steigenden Ansprüche an die Bildung des aktiven Unteroffizierstandes und der Militäranwärter entschlossen, eine neue Verfügung über den Kapitulanten- und Militäranwärter-Unterricht herauszugeben. Der Unterricht in den Garnisonen soll so gehandhabt werden, daß Schülergruppen von 5 bis 20 Schülern gebildet werden können. In jeder Garnison bildet der Garaman einen besonderen„Schulaushaß“(Stabsofier, aupth.ann, Oberleutnant oder Leutnant, dazu ein erfahrener hulmann, z. V. Rektor).„Dieser Ausschuß hat die Lehrkrafte zu wahlen, besorgt die Schutraume und Lehrmittel, hält die Schlußprüfung ab, stellt die Zeugnisse aus und führt die Kassengeschäfte. Als Lehrkräfte sollen in erster Linie sorgfältig ausgewählte Zivillehrer genommen werden. Der Unterricht in Geschichte, Erdkunde und ranzösischer Sprache darf auch von hierzu Inaktive Offtgeeigneten aktiven Offizieren gegeben werden. Inaktive ziere sind auch nach Moglichkeit als Lehrer heranzuziehen. Fur ven Kapitulantenunterricht werden zwei Klassen,„ für sehr gering oder mangelhaft vorgebildete Unteroffiziere auch noch veranlagte eper mang.i...#dete Unteroffiziere eine Vorstufe eingerichtet. Der Unterricht dauert von Anfang Oktober his Ende März. Jede Stufe darf höchstens zweimal besucht werden, die Gesamtdauer nicht über vier Jahre ausgedehnt werden. Der Militaranwärterunterricht beginnt vom neunten Dienstjahre der Unteroffiziere und gliedert sich ebenfalls in zwei Stufen. Die Dauer betragt zwei Jahre. Die wöchentliche Stundenzahl ist auf acht bis neun Stunden festgesetzt.“ Man würde natürlich fehlgehen, wenn man annähme, es handle sich darum, den Unteroffizieren ein gewisses Maß wirklicher Bildung beizubringen. Die braucht der Unteroffizier nicht; sie würde ihn auch nur an seiner Gottähnlichkeit zweiseln lassen und vielleicht seine„Schneidigkeit“ mindern. Vielmehr hat man lediglich im Auge, dem Unteroffizier ein gewisses Maß formaler Kenntnisse einzutrichtern, um ihn für noch mehr Stellen im Zivildienst, als jetzt schon von Militaranwärtern besetzt werden, notdürftig zu qualifizieren. Es steht also eine weitere Ausdehnung des Militäranwärtersystems in Aussicht. Diese echt preußische Einrichtung hat sich jetzt schon zu einem Krebsschaden unseres ganzen Staatswesens herausgebildet, indem sie den Kasernengeist in alle Gebiete des öffentlichen Dienstes trägt. Und nun noch eine Steigerung! Die Aussichten sind wirklich nett! Christliche Verleumdungen. Die Zentrumsleute geben sich alle Mühe, den Protest der Sozialdemokraten gegen die Beschränkung der Unterstutzung arbeitslos werdender Tabakarbeiter so hinzustellen, als hatten die Sozialdemokraten gegen die Bewilligung überhaupt gestimmt. Die Sozialdemokratie stimmte in erster Linie für vollen Schadensersatz, und als dieser abgelehnt war, für den ersten Antrag Giesberts(Nr. 1540 der Drucksachen), der noch mindestens drei Viertel des entgangenen Arbeitsverdienstes ersetzen wollte. Welche Summe wäre hier erforderlich? Bei der dritten Beratung der Tabaksteuer stellte Molkenbuhr fest, daß nach Rechnung der Steuertechniker ein Rückgang von 12 Prozent zu erwarten sei. Er führte aus, daß die Einfuhr von ausländischem Rohtabak einen Wert von 132 Millionen Mark repräsentiere; Wertsteuer müßte eine Mehreinnahme von 52,8 Millionen Mark bringen, und die Erhöbung der Inlandsteuer eine Steigerung von 3 Millionen Mark. Es ware eine Mehreinnahme von 55 800000 Mark zu erwarten. Man setzt aber nur 43 Millionen ein. Diese Summe zeige, daß man mit einem Rückgang von 12 Prozent rechnet.— Diese Ausführungen fanden keinerlei Wiverspruch. In der Tabakfabrikation sind nach der letzten Berufszählung 191 600 Tabakarbeiter beschäftigt. Werden hiervon 12 Prozent arbeitslos, dann ergibt das 22992 Arbeitslose. Durchschnittlich verdient nach den Rechnungsergebnissen der Tabakberufsgenossenschaft ein Tabakarbeiter 601 Mark. Die 22992 Arveitslosen hätten al Soll hiervon minde lso einen Lohnausfall von 13.818192 Mark. Se#####ens drei Viertel ersetzt werden, wie es in dem ersten untrag Giesberts heißt, dann waren dazu 10 363644 Mark erforderlich. Nun beantragt Giesberts, 4 Millionen havilligen. Mit dieser Summe können aber nicht WoKrozent, sondern nur 29 Prozent des entgangenen von 3 Näumer:“ ersetzt werden, oder jeder arbeitslose Tabaksraße 35.“ jährlich 174 Mark. Die Herabsetzung der 0.75 Mark wie es der erste Antrag Giesberts verlangk— äuf 174 Mark, das war es, wogegen die Sozialdemokraten stimmten. aber die Zentrumsblätter sich mit der Arbeiterfreundsie mitteilten, weshalb das r“ auch gut, wenn Se Zentrum dagegen stimmte den arbeitslos werdenden Zünoy######rbeitern auch nur einen Pfennig Entschädigung zu geben? In der Zündholzsteuervorlage war angegeben, daß durch die Steuer der Verbrauch um 25 Prozent abnimmt. Die Schatzung wird auf jeden Fall hinter der Wirklichkeit zurückbleiben. Man wußte also, daß mindestens der 4. Teil der Arbeiter brotlos werden wird. Diese Brotlosmachung wollten die Abgeordneten, die für die Steuer stimmten. Unsere Genossen beantragten, diesen armen Arbeitern eine Unterstützung zu bewilligen. Das Zentrum stimmte bis auf zwei oder drei Ausnahmen gegen die Unterstützung der ArUnter denen, die die armen Arbeiter dem Verhungern überließen, befinden sich auch die„Sozialpolitiker" des Zentrums, Hitze, Trimborn und Dr. Pieper. Auch der„Ravensberger“ sucht bei seinen Lesern den Einzu erwecken, als ob die Sozialdemokraten gegen die Entschädigung der Tabaksteuer gestimmt hätten. Es gibt nichts so Blödsinniges, was der„Ravensberger seinen Lesern nicht vorzusetzen den Mut hat. Sozialdemokratische Hofegängerei in Württemberg. Folgendes entsetzliche Ereignis, welches geeignet ist, das Prinzip der Sozialdemokratie bis in di letzten Grundfesten zu erschüttern, hat sich in voriger Woche zugetragen: Die beiden Kammern des württembergischen Landtages haben am Donnerstag den üblichen Sommerausflug gemacht, diesmal an den Bodensee. Von den 92 Abgeordneten der Zweiten Kammer beteiligten sich etwa 80 an der Fahrt, 35 Mitglieder der Ersten Kammer waren mit von der Partie, die 6 Staatsminister nicht zu vergessen. Im Programm war neben der Besichtigung der Zeppelin=Luftschiffbauanstalt auch der Besuch des königlichen Schloßgartens in Friedrichshafen vorgesehen. Am Eingang in den Schloßgarten nun stand der König von Württemberg, Wilhelm II., und begrüßte die Teilnehmer des Ausflugs sehr herzlich. Von den 7 sozialdemokratischen Abgeordneten, die sich an der Fahrt beteiligt haben, zog der König die Genossen Hildenbrand, Tauscher, Heymann und Dr. Lindemann ins Gesprach. Den Ausflüglern wurde ein Gabelfrühstück angeboten. Die Weingartener Regimentskapelle konzertierte im Garten. Nach etwa einstündigem Aufenthalt wurde Abschied genommen. Der Präsident der Ersten Kammer, Graf v. Rechberg, hielt eine Dankesrede für die freundliche Aufnahme. Die Rede schloß mit einem Hoch auf den König. Minister und Ständemitglieder fuhren sodann vom Schloßhafen aus mit einem Salondampfer zur Reichsballonhalle. Hier wurde„Z. II“ besichtigt. Dann ging die Fahrt weiter nach Konstanz. Im Inselhotel wurde zu Mittag gespeist. Die beiden Präsidenten der Kammern hatten vereinbart, daß beim Mahle Reden nicht gehalten werden sollten. Der badische Minister v. Bodmann war von dieser Abmachung wohl nicht unterrichtet. Er begrüßte die Minister und Standemitglieder auf badischem Boden. Seine Rede klang aus in ein Hoch auf den König von Württemberg. Nun mußte der württembergische Ministerpräsident v. Weizsäcker auch reden. Er ließ zum Schluß den Großherzog von Baden leben. Das Entsetzliche an der Geschichte ist nun, daß unsere Genossen bei den Hochs nicht sitzengeblieben sind. Mitgeschrien haben sie jedenfalls nicht. Unsere. Parteiwächter sind schon auf der ganzen Linie dabei, die Sache möglichst aufzubauschen. Sie zerbrechen sich den Kopf darüber, herauszubekommen, warum die Genossen wohl den Ausflug mitgemacht haben. Wahrscheinlich, vermuten wir, aus denselben Gründen, aus welchen die zielbewußten Berliner den Ausflug nach England mitgemacht haben. Daß es gerade unsere prinzipienfesten Genossen sind, welche unser Prinzip für ein so zerbrechliches Ding halten, wirkt einigermaßen komisch! Die Generalversammlung des Stuttgarter Kreisvereins hat übrigens den sündigen Genossen Absolution erteilt. Kommunales. geführt und auch der Stadtkreis Hagen für verpflichtet erklärt worden, eine Wanderarbeitsstätte zu errichten. Die Wanderarbeitsstätten sollen mittellosen arbeitsfähigen Arbeitern, die außerhalb ihres Wohnortes Arbeit suchen, Arbeit vermitteln und vorübergehend gegen Arbeitsleistung Beköstigung und Obdach gewähren. Die Hagener Stadtverwaltung machte sich aber die Durchführung dieser Verpflichtung recht leicht; sie will die in Frage kommenden Unterstützungsbedürftiger einfach der„Herberge zur Heimat“ überweisen, von der angenommen wird, daß sie den in der Provinzialordnung gestellten Anforderungen genügt. Immerhin soll den Vertretern der Arbeiter ein gewisses Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden. Da mit der Wanderarbeitsstätte ein Arbeitervermittlungsbureau verbunden sein muß, so soll zur Verwaltung desselben ein neungliedriger Ausschuß eingesetzt werden, dessen acht zu wählende Mitglieder zur Hälfte Arbeiter und zur anderen Halfte Unternehmer sein müszen. Den Vorsitz soll der Oberbürgermeister Cuno führen. Dieser Arbeitsvermittlungsstelle soll die Verwaltung der schon bestehenden städtischen Arbeitsvermittlung angegliedert werden. Dem Ausschuß soll auch das Recht zustehen, die sonstige Tätigkeit der Wanderarbeitsstätte zu kontrollieren. Abgabe keimfreier Sänglingsmilch. Die seit zwei Jahren bestehende Säuglings=Milchanstalt in Wiesbaden, in der täglich unter Kontrolle der Stadt keimfreie Säuglingsmilch zu 22 Pfg. pro Liter abgegeben wird, hat, wie der Magistrat mitteilt, ausgezeichnete Erfolge zu verzeichnen. Die allgemeine Säuglingssterblichkeit betrug in Wiesbaden im Jahre 1908 13,36 Prozent, die Sterblichkeit der kontrollierten Kinder dagegen nur 6,1 Prozent. Durch dieses günstige Ergebnis ist natürlich auch das allgemeine Verhältnis besser geworden: 1907 betrug die Säuglingssterblichkeit in Wiesbaden noch 15,82 Prozent, ist also um 2,5 Prozent zurückgegangen. Die Beratungsstelle für Mütter, die der Anstalt angegliedert ist, spricht übrigens in ihrem Bericht ganz unverhohlen die Meinung aus, daß das Resultat noch viel besser sein könnte, wenn in Wiesbaden nicht so miserable Wohnungsverhältnisse beständen. Die herrschende Arbeitslosigkeit habe leider viele Arbeiter gezwungen, in überfüllten ungesunden Wohnungen zu hausen. Aus der Stadt und Nachbarschaft. * Bielefeld, 3. August. — Achtung, Zimmerer! In der„Westfälischen Zeitung", Nr. 177 vom Samstag, 31. Juli, befindet sich ein Inserat, wodurch der Bielefelder Städtische Arbeitsnachweis tüchtige, unverheiratete Zimmerleute sucht. Es ist festgestellt, daß die Zimmerer von der Schiffsreederei Blohm u. Voß in Hamburg für einen Stundenlohn von 75 Pfg. bei 9½stundiger Arbeitszeit gesucht werden. Wir weisen erneut darauf hin, daß die Zimmerer in Hamburg zurzeit ausgesperrt sind und wahrschemnlich die Schiffsreederei Blohm u. Voß als falsche Flagge benutzt wird. Haben die Hamburger Schiffsreeder Bedarf an Zimmerleuten, mögen sie die Ausgesperrten anstellen, deren Zahl noch über 1100 beträgt. Allerdings muß dann ein anderer Lohn bezahlt werden; schon seit Jahren betragt nämlich der Arbeitslohn in Hamburg 80 Pfg. pro Stunde, und die Arbeitszeit 9 Stunden. Lasse sich deshalo durch diese Annonce kein Zimmerer nach Hamburg locken. Da nicht ausgeschlossen ist, daß auch in anderen Orten ähnliche Annoncen auftauchen, werden die arbeiterfreundlichen Blätter um Abdruck gebeten. Die Gauleitung: V. Jantzen. — Halbjahresbericht der Zentralarbeiterbibliothek. Die Bibliothek ist im ersten Halbjahr 1909 von 530 Personen frequentiert worden. Dieselben verteilen sich auf folgende Organisationen: Brauereierbeiter 8. Buchdrucker 30. Buchbinder 19. Bauarbeiter 10. Bäcker 14. Barbiere 5. Dachdecker 2. Glasarbeiter 5. Fabrikarbeiter 3. Gemeindearbeiter 1. Holzarbeiter 108. Handlungsgehilfen 2. Steinsetzer 1. Transportarbeiter 2. Metallarbeiter 140. Tapezierer 7. Schuhmacher 6. Schneider und Wäschearbeiter 16. Tabakarbeiter 2. Schmiede 5. Maler 15. Steindrucker 7. Sattler 23. Zimmerer 8. Stukkateure 2. Maurer 46. Textilarbeiter 15. Kupferschmiede 2. Soz. Verein 26. Von den 530 Personen sind insgesamt 5006 Bücher entlieher worden. Davon entfallen auf Monat Januar 1142, Februar 1107, März 1059, April 712, Mai 436, Juni 550 Bände. Die verschiedenen Gruppen sind bei der Entnahme folgendermaßen beteiligt: 1. Halbj. 1909 A. Erzählungen, Romane usw. B. Lebensbeschreibungen C. Klassiker D. Geschichte E. Kulturgeschichte F. Kunstgeschichte. G. Ingenieur=Wissenschaft II. Literatur-Forschung 1. Welt= und Lebensweisheit. K. Naturwissenschaft L. Geheimwissenschaft.. M. Rechts= und Staatswissenschaft N. Politik und Nationalökonomie O. Partei= Gewerkschaftswesen. P. Frauenbewegung C. Erziehungswesen R. Medizin, Hygiene S. Zeitschriften T. Jahresberichte und Prototolle U. SSonstiges Jugendschriften 5006 4022 Der Bibliothek wurden in der Berichtszeit folgende Bücher resp. Gelder überwiesen: Vom Sozialdemokratischen Verein Vielefeld=Wiedenbrück 100 Mk. Vom Sattlerverband 15 Mk. Vom Tapeziererverband 5 Mk. Vom Holzarbeiterverband zwei Bände Werden und Vergehen von Carus Sterne. — Freie Volksbühne. Die Bezirkskassierer werden ersucht, ihre Beitragslisten nebst Marken bis Freitag beim Genossen Böttcher,„Volkswacht", abzuholen. Das nächste Konzert findet am Sonnabend, 21. August, statt. — Bieleselder Sommertheater. Aus dem Theaterbureau wird uns geschrieben: Heute avend wird das bewährte Volksstück mit Gesang„Mein Leopold“ zum ersten Male wiederholt. Mittwoch ist die Premiere der Novität„Der Stammbaum“, Schwank in 3 Akten von Paul Lenz und G. May=Hartung. Der überaus tolle Schwank erreicht durch die köstliche vontische Satire erhöhtes Interesse. Zum Benefiz des ersten Helden und Liebhabers Walter Neumann wird am Donnerstag Anzengrubers„Pfarrer von Kirchfeld“ aufgeführt. — Polizeibericht. Festgenommen wurden 2 Personen wegen Diebstahls, 1 Person wegen Obdachlosigkeit und 5 Personen wegen Trunkenheit und Verüben groben Unfugs; 14 obdachlose Wanderer erhielten im Polizeigefängnis Unterkunft. Gestohlen wurde dem Spinnereiarbeiter Hermann L. hier, Bleichstraße wohnhaft, am 1. August er., abends, auf dem Schützenfestplatze eine silberne Remontoiruhr, Nr. 55 901, mit silberner Münzenkette, im Werte von 40 Mark. Die Kette bestand aus 2 englischen und 1 chinesischen Münze. Eingebrochen wurde in vergangenen Nacht in das Kaufhaus der Firma Gebrüder W. in der Bahnhofstraße. Sperrung. Wegen Herstellung einer Unterfuhrung ist die Moltkestraße vom Schillerplatz bis zur Turnerstraße für den Wagenverkehr in der Zeit vom 3. 8. bis 2. 9. 1909 gesperrt. Gefunden: 1 Regenschirm und 1 Manschette; 1 Paket mit Kleidungsstücken. Zugeflogen: 1 Brieftaube. Verloren: 1 schwarzes Damenportemonnaie mit 6 Mk. Inhalt; 1 Medaille vom Bundesschießen in Minden im Jahre 1907; 1 grauleinener Geldbeutel mit 30 Mk. und etwas Kleingeld Inhalt; 1 altes Damenportemonnaie, inliegend 1 Kassenschlüssel und etwa 6—7 Mk. in bar; 1 schwarzes Handtäschchen mit 30—34 Mt. Inhalt; 1 Handtasche, inliegend 12,50 Mk. in Inhalt; 1 Handtasche, bar; 1 goldener Kneifer und 1 Schlussel. Entlaufen: 1 Dobermanpinscher. Versammlungen. Mittwoch, 4. August. Bielefeld. Soz. Verein, 15. Bezirk. Abends 8½ Uhr bei Heinrich Kaiser. — Arbeiter- Abstinenten= Bund. Abends 8½ Uhr in„Stadt Bielefeld". Brackwede Soz. Verein. Gleich nach Feierabend. Besprechung im Vereinslokal. * Sieker, 2. August. Standesamtliches. Im Monat Juli sind beim hiesigen Standesamt angemeldet: 18 Geburten (10 Knaben und 8 Mädchen) und 5 Sterbefälle; 4 Aufgebotsanträge wurden gestellt und 1 Eheschließung fand statt. * Herford, 2. August. Der Konsum=Verein Herford und Umgegend(E. G. m. b. H.) erzielte im Monat Juli einen Gesamtumsatz im eigenen Geschäft von 39140 Mk., ein Mehr gegen den gleichen Monat im Vorjahre von 17635 Mk. 109 Mitglieder wurden ausgenommen. *. Eilshausen, 2. August. Tabakarbeiter=Entlassungen. Die Firma André, Sitz Bünde, hat sämtlichen in ihrer hiesigen Filiale beschäftigten 180 Arbeitern gekündigt. Die Firma Krüger u. Blumerau, ebenfalls Bünde, kündigte allen ihren sämtlichen 45 Arbeitern. * Besenkamp, 2. August. Tabakarbeier=Enklassungen. Die Firma Zülch u. Nietsche, Sitz Scharmbeck bei Bremen, hat von ihren in hiesiger Filiale beschäftigten Rehling Arbeitern 20 gekündigt., Die Firma Rehling u. Blank, Sitz Bünde, wird ihre hiesige Filiale zum 15. August bis auf weiteres schließen, ebenso die Firma Steinmeister u. Wellensiek, Sitz Bünde. e. Detmold, 1. August. Die Affäre Brüggemann in Schötmar bildet immer noch im ganzen Lande den Gesprächstoff. Aengstliche Gemüter tragen sich mit dem Gedanken, ihre Spalgcoschen den Amtssparkassen nicht mehr anzuvertrauen, da sie diese nicht für sicher halten, seitdem in Schötmar die Unterschleife Brüggemanns ans Licht gezogen sind. Es ist deshalb sehr interessant, an Hand des Jahresberichts der Handelskammer des Jahres 1908 festzustellen, wie bei den einzelnen Amtssparkassen Darlehen und Einlagen sich gegenüberstehen, und welchen Reinverdienst die einzelnen Sparkassen erzielten. Die Berichte sind datiert vom 31. Dezember 1907. Amtsspar= und Leihkasse Schötmar. Ausgeliehene Kapitalien 830 236,35 Mk., Spareinlagen 881 174,35 Mk. Reingewinn 3027,31 Mk. Der Reservefonds betrug 19 830,01 Mk. am Ende des Jahres 1907. — Kreditverein, Spar= und Leihekasse der früheren Aemter Hohenhausen=Varnholz zu Hohenhausen. Ausgeliehene Kapitalien 1 258 454,33 Mk., Spareinlagen 1245639,57 Mk. Reingewinn 7254,95 Mk. Reservefonds 18 569,48 Mk.— AmtsOerlinghausen. Ausgeliehene Kapitalien 648 660,50#mi., Spareinlagen 855 406,42 Mk. Ein Gewinn ist nicht angegeben. Reservefonds 6744,44 Mk.— Darlehnskassenverein Heiligenkirchen. Ausgeliehene Kapitalien 22299.40 Mark, Spareinlagen 10 105,35 Mk., Zentralkasse 19471,90 Mk. Reingewinn 89,97 Mk. Reservefonds 397,66 Mk.— Spar= und Mark, Einlo Reservefonds und Darleh 458 923,01 M Mark. Rein kasse Risch Anleihen 35 1384,32 Mk. Mark.—S liehene Kapis Reservefonds Darlehnskasse Mark, Spare servefonds 36 Darlehnskasse Mark, Gutha einlagen 744 gewinn 371, hausen. A. Geschäftsantei nung 18100, 174,10 Ml Darlehen 173 Spareinlagen winn 1339,41 leben 99870,0 einlagen 137( 1138,27 Mk. 54 055,97 Mk. 473,15 Mk. Schwalenb Laufende Red Mark. Reser Spar= und D nung 43743,74 Zentralkasse 5 810,22 Mt.— bestand der La kassen angegeb auf Bücher 46 Mark, auf Hy auf Handschei 102 075,92 Mk. Einlagenbestan 3029 148,51 M trug der Best 1 256 489,48 M 20 190 228.38* 9 543590,72 T 1 157594 30 M Sparkassen des begründet. Es Brüggemann d weil ihm Gelde ordnungsmäßig sich jeder, der in der von de läßt. Steuern bar; bei dem der Arbeiter und zwar m ein Konium Verkaufsstell gründen. EArbeiter, der sumvereins garrengeschäf die Verkaufs zu ihr gehöl bewegung üb auf diesem G nachzuholen. den Lippisch und den Ge * Horn, Schöffensaal männer und hatte das R Grevenhagen Pecker Nr. Stellvertrete welche von haut wurde, Brüntrup 1 gerte, die 1 des Oberlan wurden.— der Tagegel die vom M eines sich in mit Dampfp Kommunalw pflüge für d werden.— ordnung mit die Vorstebe: steuer wurde Impfung der Frage indes, umte Horn hierüber in folgen. raffinerten heitliche S suckers du sucker ver sind, so daß entwickelt Körper der durch wird das Jucken Als Gegen empfohlen, außerdem 2 beit nehmen Zahn häufig. E und chron sind. Dag nur Aufkla auf denen macht wird Bran Dresdener 6 Uhr u eines Kell entstanden, stralarbeiterbibliothek. Die 909 von 530 Personen fren sich auf folgende Organidrucker 30. Buchbinder 19. re 5. Dachdecker 2. Glasndearbeiter 1. Holzarbeiter der 1. Transportarbeiter 2. Schuhmacher 6. Schneider er 2. Schmiede 5. Maler mmerer 8. Stukkateure 2. pferschmiede 2. Soz. Versamt 5006 Bücher entlieher at Januar 1142, Februar 36, Juni 550 Bände. ei der Entnahme folgender1. 5006 4022 erichtszeit folgende Bücher ozialdemokratischen Verein n Sattlerverband 15 Mk. Holzarbeiterverband zwei irus Sterne. kskassierer werden ersucht, is Freitag beim Genossen Das nächste Konzert findet Aus dem Theaterbureau wird das bewährte Volksm ersten Male wiederholt. dität„Der Stammbaum“, nd G. May=Hartung. Der irch die töstliche politische efiz des ersten Helden und am Donnerstag Anzengeführt. nen wurden 2 Versonen bdachlosigkeit und 5 Veren groben Unfugs; 14 obzeigefängnis Unterkunft. ereiarbeiter Hermann L. ugust er., abends, auf dem ntoiruhr, Nr. 55901, mit 40 Mark. Die Kette beschen Münze. ergangenen Nacht in das in der Bahnhofstraße. g. einer Unterführung ist vis zur Turnerstraße für 8. bis 2. 9. 1909 gesperrt. d 1 Manschette; 1 Paket sportemonnaie mit 6 Mk. zen in Minden im Jahre 30 Mk. und etwas Kleiningie, inliegend 1 Kassen1 schwarzes Handtäschchen e, inliegend 12,50 Mk. in ssel. ser. gen. gust. rl. Abends 8½ Uhr bei Bund. Abends 8½ nach Feierabend. Bemtliches. Im Monat angemeldet: 18 Geburten Sterbefälle; 4 Aufgebotsjeßung fand statt. insum=Verein Her) e r z i e l t e i m M o n a t J u l i jäft von 39140 Mk., ein Vorjahre von 17635 Mk. abakarbeiter=EntSitz Bünde, hat sämtlichen 180 Arbeitern gekündigt. u, ebenfalls Bünde, küntern. bakarbeier= EnkNietsche, Sitz Scharmsiger Filiale beschäftigten Rehling heing u. Blank, 15. August bis auf a Steinmeister u. ffäre Brüggemann n ganzen Lande den Geen sich mit dem Gedanken, en nicht mehr anzuverten, seitdem in Schötmar icht gezogen sind. Es ist des Jahresberichts es 1908 festzustellen, wie sen Darlehen und id welchen Reinverdienst die Berichte sind datiert ar= und Leihkasse n 830236,35 Mk., Spar3027,31 Mt. Der 1 Ende des Jahres 1907. se der früheren Aemter hausen. Ausgeliehene nlagen 1245639,57 Mk. 18 569,48 Mk.— Amtslusgeliehene Kapitalien 12 Mk. Ein Gewinn ist Mk.— Darlehnskassenhene Kapitalien 22299.40 entralkasse 19 471,90 Mt. 397,66 Mk.— Spar= und öhingfeld. Ausgeliehene Kapitalien 2030 537.02 Reserpefonds'7 185.1, Pel. Pet. Wertpaviere 23768353 Mi. rlehnskasse Schlangen. Mi.— Spar458 92301 Mik. Einlagen“23/6): F; g. Alusgelichene Kapitalien Der., Einlagen 522 624,95 Mk. Reservefonds 8497,41 hasse R Fschsnau. 1335.33.Mtg—. Spar= und Darlehns. Anleiben 851 28016 Mi. Geschaft Ner. liehene Kapitalien 12985,50 Mk., Spareinlagen 12821,59 Mk. sersetfgnbe Pälss=i Veichäsftsantelle 278 74372 Mei.“ Re. Harlehnstasse W. Dt;: Gewinn 934,04 Mi.— Spar= und einer g.„Ausgeliehene Kapitalien 16738.75 einlagen 74.44321 Meu 6 8 3568 Mt., SparReservefonds 306,25 Mk. Reingewinn 371,57 Mk.— Spar= und Darlehnskasse RemmigAusgeliehene Kapitalien 92 710,— Mk., Einlagen und nung 18 103°e 86 /436, upgign Schulden in laufender Rech174.10 Mi.. Darlehnskassnverein(gp“: Reingewinn Darlehen 17376600 Wpo““= Hartegsa Fag. o#o benmarpe. Spareinlagen 15043678 vinn 13351 RRz.6215 Mi. Relervefonds 437341 Mt. Ge. leben 99 870,04 Frig sende Pa,echante(8kasse Belle. Darven 99 Siugs Mr. Laufeupe##echnung 93162,95 Mk. 13827 Mi.“8 Weit,. B405597 Mi. Spareinlagen Darlehen 47315 Mt. Gewinn 43819 No.. 4.88 Mi. Veserbefonds Schwalender: z“ Net.— Spar= und Darlehnskasse ##erg. Ausgeliehene Gelder 490255,13 Mk. Laufende Rechnung 113.411,79 Mk. Spareinlagen 602 866,46 Mark. Reservefonds 4365,18 Mk. Reingewinn 1695,41 Mk.— Spar= und Darlehnslasse Leopoldshöhe. Laufende Rechnung 43743,74 Mk. Darlehen 9750,64 Mk. Genossenschaftliche 8t5 se 54/686.96 Mi. Reservefonds 158564 Mi. Gewinn . 5 Es sei hier noch der Einlagen- und Hypothekenbestand der Landesspar- und Leihekasse und der städtischen Sparaus Buchage geben: Landeslparkasse. Belegte Kapitalien wart auf 2 65701028 Mi. Einlagen auf Scheckonto 105 401,83 auf Handscheine zgeliebenn 71074850 Mi, 10207592 Per“e ausgelsegen, 303 70468,„Pk. Reingewinn Einlagenbestand. Opporheren 1/ 43376089 Mi. 029 14851 Se 16986967=14 Mk., neuer Zggang an Einlagen 5Uzs 140,01 Mk.— In ven städtischen Sparkassen betrate, der„Bestand der Spareinlagen Ende 1907: Detmold 1250 489,76 Mr.; Lemgo 10 479 704,11 Mk.; Salzuflen 954359072 Mi; Haene9 8473 42118 Mi.; Lage 115759430 Mi.— Ausr 409151803 Mi., Barntrup Sparfast: des Landes der Affäre Brüggemann den sämtlichen Sparrassen des Landes gegenüber Argwohn zu schöpfen, ist nicht begründet. Es ist dieses schon deshalb nicht angebracht, weil weite shm Geider U. 4lggungen nur hat ausführen können, gestellt wurden, ohne daß diese erdnungsmäßig in Sparbücher eingetragen wurden. Es kann sich jeder, der Gelder übrig hat, dadurch schützen, daß er alles in der von den Sparkassen vorgeschriebenen Weise eintragen *e. Detmold, 1. August. Die Wirkung der neuen Steuern macht sich im Haushalt der Arbeiter sehr bemerkder Arbeiterschiueir de dem anderen weniger., Es ist aber erschaft möglich, in etwas die Wirkung abzuschwächen, uno zwur mit Hilfe, der Konsumgenossenschaft. Es fehlt bisher Vier scofzitesse des r und siad Schritte unternommen, eine Gründen(s.des Lippischen Konsumvereins in Detmold zu .. ist deshalb Pflicht der Selbsterhaltung, daß jeder Arbeiter, der sich noch nicht als Mitglied des Lippischen Konsumvereins angemeldet hat, dies sofort tut, und zwar im Zides Herrn W. Eggen, Krummestraße. Je eher die Verkaufssteue eröffnet werden kann, und je mehr Arbeiter zu ihr gehören, desto besser ist es für die Genossenschaftsbewegung überhaupt. Viel ist versäumt worden in Detmold nachzubolen. Deshalß, Arbeit a Augenblick gekommen, dieses Srehur, Arbenter Betmolds, in Massen hinein in den Lippischen Konsumverein. Der Arbeiterschaft zum Nutz und den Gegnern des Konsumwesens zum Trutz! 3408 — ausbreitete. Unter den etwa 20 000 Besuchern brach eine furchtbare Panik aus. Die Zahl der Toten wird auf ungefähr 20, nach einer anderen Version sogar auf 50 angegeben, unter ihnen befinden sich viele Kinder. Die Zahl der Verletzten soll sehr groß sein. Die gesamte Feuerwehr ist ausgerückt. Drei Dampfspritzen befinden sich in voller Tätigkeit. Der Schaden ist enorm. Das Militär ist ebenfalls zur Hilfeleistung ausgerückt. 2. August. Heute nacht ist auf dem Grundstück Gerichtsstraße 60 im hohen Norden Berlins die Prostituierte Berta Schneider, die in der Neuen Hochstraße 43 wohnt, ermordet worden. Als Täter ist der Kutscher und Stallmann Ernst Wulff von der Kriminalpolizei verhaftet worden. bisher nicht eingestanden. in B#rlin, ZiAugust, Zu der Bluttat in der Gerichtsstraße * noch mirzutenlen, daß per Kutscher Ernst Wulff nunmehr der Tar überführt werden konnte. Nach Angaben eines Zeugen Täter gewesen sein. Auch wurde ein Freund des schon früher gezeigt hat zni: dom. Ver Tat benutzte Instrument schon Früher gezeigt hat mit dem Bemerken:„Wenn mir einer was, will, kriegt, er hiermit!“ Jetzt will Wulff nicht Eigenrumer des Werlzeuges ein. Bei der Gegenüberstellung der Zeugen hat der Beschuloigte schließlich eingeräumt, daß ihm das Verkzeug gehöre. Wulff wird heute mittag nach dem Polizeiprisdiumn gebracht. en Volie ailand, 2. August. In einem hiesigen Hotel schoß sich gestern der bekannte Tenor Piero Schiavazzi, einer der tüchtigsten Sänger Italiens, der auch in diesem Winter große Erfolge erzielt hatte, eine Kugel in die Herzgegend und verwundete sich schwer. Als Beweggrund der Tat wird unglückliche Liebe bezeichnet. Thorn, 2. August. Wegen 8 Mark in den Tod gegangen ist die 17jährige Buchhalterin Wladislawa Koladzeiska aus Hohensalza, da sich in der von ihr geführten Kasse ein Fehlbetrag in dieser Höhe herausstellte. Ihre Leiche wurde heute aus der Weichsel gelandet. Paris, 2. August. In Lille wurden zwei., Soldaten, verhaftet, die sich fortgesetzter Diebstähle von Munition schuldig gemacht hatten. Die Verhaftung der Trödler, die ihnen die Patronen abkauften, steht gleichfalls bevor. Der Heirag der Diebstähle soll mehrere tausend Franken erreichen. Waldbrand. Zürich, 2. August. Seit gestern mittag 2. Uhr ist das ganze gewaltige Gebirgsmassiv des LischenaGleischers und der Piz Ajaz, oberhalb Tarasp und Schuls im ein guggebeures Flammenmeer gehüllt. In wälser her Gemeinden Tanne 5ie bin#: S#smeimeen Schuls und Sent in hellen Flammen, die bis zu 2000 Meter Höhe emporwallen. Der Anblick des Seilenweitzn ungeheuren Flammenmeeres bei untergebender llax cemt“ einen furchtbaren Eindruck. Die Feuerwehren demeinden arbeiten erfolglos. Der Schaden ist ungeDie Erdbeben in Mexiko. Mexiko, 2. August. Eine Depesche des Konsuls der Vereinigten Staaten in Acapulco von gestern abend stellt fest, daß die heftige Erderschütterung am Sonnabend die Stadt vollkommen zerstort habe. Tausende von Menschen sind ohne Obdach und wohnen auf der Straße. Dem Erdstoß folgte eine Flutwelle, welche die niedriger gelegenen Teile der Stadt überschwemmte. Es fehlt an Lebensmitteln. Newyork, 2. August. Die Erdbeben in Mexiko haben sich eneuert. Fast alle Städte in den Staaten Guerrero, Oaxaca, Puebla und Michoacan sind zerstört. Die öffentlichen Gebäude liegen in Trümmern. Zahlreiche Personen wurden durch Mauereinstürze getötet. „ Zusammenstoß von Straßenbahnwagen. Newyork, 2. Aug. Unweit Coeure d'Alana stießen gestern zwei elektrische Straßenbahnwagen zusammen, wobei 20 Personen getötet und über 70 schwer oder minder schwer verletzt wurden. netz, Southampton und vielen anderen Häfen sind diese Hafensperren mit großen Kosten angeschafft worden. Das Experiment von Portsmouth hat ihre Wertlosigkeit erwiesen und Lord Beresford hat recht behalten. Die Mannschaft, die freiwillig ihr Leben bei diesem Experiment aufs Spiel gesetzt hat, erklärte, daß der Stoß so gering war, daß die im Kesselraum Arbeitenden zweifelten, ob dies schon der Anprall gegen die Hafensperre sein konnte. In der Kabine des Kommandeurs stand ein gefülltes Wasserglas, ohne daß bei den Stoße Wasser verschüttet Hochzeit im Einwanderungsburean. Unter nicht ganz gewöhnlichen Umständen feierte in Newyork ein junges Paar seine Hochzeit. Der Bräutigam, ein wohlhabender Texaner namens Heinrich Thoms, hatte seine Braut, ein Fräulein Mathilde Kuhlmann aus Breslau, wo ihre Eltern leben, kennen geiernt und kurzerhand entführt. Der Einwanderungskommissar Williams hielt das junge Mädchen auf telegraphisches Ersuchen der Eltern auf der Untersuchungsstation zurück und wollte es an Bord des Dampfers„Großer Kurfürst“ wieder in die Heimat zurückbefördern lassen. Als Fräulein Kuhlmann schon auf den Dampfer gebracht werden sollte, entschloß sich der Entführer zur sofortigen Eheschließung und stimmte damit den pflichteifrigen Einwanderungskommissar zugunsten des Mädchens um. Das junge Ehepaar, das sein Glück in erster Linie dem Kapitän des „Großen Kurfürst" zu verdankennhat, da dieser den Bräutigam auf den einzigen seiner Braut offenstehenden Ausweg hinwies, trat sofort nach der Trauungszeremonie die Fahrt nach Texas an. Zeppelins Fahrt. Frankfurt, 2. August.„Z. II“ trat 10 Uhr 10 Min. seine Fahrt nach Köln an. Er fuhr zunächst über die Stadt und wandte sich dann in der Richtung nach Wiesbaden. Frankfurt a. M., 2. August. Nach hier eingelaufenen Meldungen wurde der„Z. II“ um 11 Uhr in Mainz gesichtet, um 11½ Uhr in Wiesbaden, wo er ¼ Stunde über der Stadt kreuzte. Um 12 Uhr 10 Min. kam das Luftschiff in Rüdesheim an und überflog das National=Denkmal.„Z. II“ fuhr dann ..k.Horn, 2. August. Amtsgemeinderatssitzung im Schöffensaale des hiesigen Amtsgerichts. Die Wahl der Schiedsden sechs Bezirken des Amtes hatte das Resultat, daß sämtliche, mit Ausnahme des Bezirks Srsgenhagenz zwpiedergewählt wurden. In diesem Bezirk wurden Stellbertreter gewählt... Die gn der an Nr. 34 als baut wurde, ist jetzt in den Besitz der Amtsgemeinde ver dene ro Ddexs Söshauren3 nuold den Ante Horn auferleg Kommunalwegen erfolgen, doch, sollen die Besitzer der Dampfzlüge für den eventuen entstebenden Schaden hardter Danö. Wasser= und Feuersnot. Zwei verheerende Katastrophen, die Biselgschen gerreieden eden vernichtet haben, werden aus aus Faiig: He: 208 Reutersche Bureau berichtet telegraphisch .. Tono: Nachrichten von furchtbaren Ueberschwemmungen uno aus der Mandschurei hierher gelangt. Ueber tausend Menschen sind ertrunken. In Kirin, das 225 Meilen von Mutden entfernt ist, stehen 7000 Häuser unter Wasser. Das Wasser steig: noch. Aus Osaka in Japan wird telegraphisch gemeldet: Eine Reusrsbrung drost die ganze Stadt zu zerstören Ueber tausend Gebaube sind uhon vernichtet, darunter ein prachtvoller Buddhatempel, viele Menschen sind umgekommen. m#chse#g. 1. August. Heute früh ist es gelungen, die bier wer Feuersbrunst einzudämmen. 13.000 Häuser sind zerstört ichhet gzerschnittene Hafensperre. Aus London wird belit erwartungsvoller Spannung hat man in England des verwegenen Experiments entgegengesehen, das auf Betreiben des Admirals Lord Beresford jetzt mit der großen Hafensperre von Portsmouth vorgenommen wurde. Der britische Admiral hatte die Behauptung der Hafenbehörden angefochten, worin diese die englischen Hafensperren als unüberwindlich darstellten und erklärt, daß ein einziger Torpedozerstörer ausreichen würde, den ganzen Hafenschutz über den Haufen zu ger. Die pessimistische Meinung des Admirals erregte lebhafte Heunruhigung, und schließlich kam es zu einem prattischen Versuch. Man beichloß, wie schon gemeldet, den Torpedozerstörer überflog das National=Denkmal.„Z. II“ fuhr dann den Rhein entlang nach Lorch, wo er um 12 Uhr 30 Min. ankam. Um 1 Uhr traf das Luftschiff bereits in Koblenz ein. Graf Zeppelin hat in der letzten halben Stunde die Fahrt beschleunigt, da ausgesprochene Gewitterneigung besteht. Koblenz, 2. August.„Z. II“ kam um 1 Uhr 45 Min. von Niederlahnstein kommend, im schönsten Sommerwetter gegen Koblenz. Er flog in Höhe von 250 bis 300 Meter um die Stadt und machte einige Manöver. Von Ehrenbreitstein zog kurz vor 2 Uhr eine schwere Gewitterbö herauf.„Z. II“ machte deshalb nur noch einige kurze Manöver mit seinem Höhen= und Seitensteuer und flog dann in raschem Fluge über die Mosel. Er blieb dann zwischen Eifel und Westerwald, indem er ziemlich tief gegen den Rhein herunterging. Nach etwa ¾ Stunden war er verschwunden. Koblenz, 2. August.„Z. II“ machte von hier aus einen Abstecher nach Bad Ems, wo er um 1½ Uhr gesichtet wurde. Das Luftschiff führte verschiedene Manöver aus und fuhr dann die Lahn entlang nach Koblenz, wo es um 2 Uhr ankam. Köln=Bickendori, 2. August. Das Luftschiff„Z. II“, welches bereits um 4¾ Uhr bei Brohl vom heftigen Gegenwind zurückgetrieben, wurde um 5 Uhr 36 Min. bei Bonn gesichtet. Von hier ist der Luftkreuzer wiederum durch heftige Gewitterböen und Wirbelwinde bis nach Andernach verschlagen worden. Da es für den Grafen Zeppelin sich als Unmöglichkeit herausgestellt hat, infolge des den Rhein heraufziehenden Gewitters, welches Köln gegen 4 Uhr passierte, nochmals bis Bonn vorzudringen, wird er jedenfalls nach Koblenz zurückkehren und dort landen, wo ihm die erforderliche militärische Unterstützung zur Verfügung steht. Auf dem Landungsplatz in Köln=Bickendorf Sst. d9s„Militär abgerückt. Das Wetter klärt sich auf. Das Lustschiff ist jedenfalls vor übermorgen in Köln zu erwarten. Köln, 2. August. Bereits in den frühen Morgenstunden begann der Auszug der Massen nach der Luftschiffhalle. Das Wetter ist schön. aber schwül, Gewitterwolken drohen im Süden, es ist nahezu windstill, man rechnet infolgedessen auf eine rasche und glatte Fahrt. Die Luftschiffhalle hat für den heutigen Tag eine provisorische Telephonverbindung erhalten, sie wird von den Ortschaften, die Zeppelin passiert, ständig über die Fahrt auf dem Laufenden erhalten. In den Morgenstunden rückte Militär und Schutzmannschaft aus, um die strenge Absperrung der Halle vorzunehmen. In einem Umkreis von 300 Meter ist sie von 10 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags abgesperrt. Nur Personen, die einen Passierschein des Gouverneurs zufweisen können, dürfen die Absperrungskette passieren. Koblenz, 2. August. Gegen 6¾ Uhr fuhr das Luftschiff in sehr schneller Fahrt über Niederlahnstein zurück in der Richtung nach dem Taunus. Frankfurt a. M., 2. August.„„Z. II“ wurde um 8 Uhr Min. durch Böllerschüsse der„Ila“ in Frankfurt angekündigt. Um 8 Uhr 50 Min. landete das Luftschiff auf dem Ausstellungsplatz der„Ila“ glatt. Letzte Frage indes, ob es angebracht sei, den ortsüblichen Tagelat“ unl Vez., Sofort, meldeten sich Freiwillige, die diese gefahrvoule Fayri versuchen wouten; es fehlte nicht an Angriffen gegen die Marinebehörde, die ohne weiteres bereit sei, Menschen für ein so tollkühnes Experiment zu opfern, denn man sah voraus, daß der Torpedobootzerstörer in der Hafensperre sich verfange und unfehlbar zugrunde gehen müsse. Unter der Führung des Marineleutnantscadgsen ist amMittwoch das Experimen: unternommen worden. Diecafensperre wurde ausgelegt. Sie besteht aus einer Anhäufung gewaltiger Baumstämme, die durch schwere Siserse Keiten und Tressen zu einer soliden Mauer zusammenSoziales. Leisernen Widerbaken in. Valkenteile mit xefinerten sind es hauptlächlich zpei Uebessäande, Zie Zucker- tend ve gtesZüge den Fest der Orsost tun ese echagun ad ide adenr Grnen ae Pange uun ua. an nz ie z iue! es sich um den Zuckerstaub, Hann aber uun ven. Einmal handelt s An den Hafentats hatte sich eine gewoalige Menschennenge Zuckers durch die Arbeiter. In den P den Genuß des roßen angelammel, un die tollühne Fahrt des lleinen Torpedoboot. Brcker vervackt wird, und die gewöt„Präumen, in denen der versthers zu beobachten. Mit der Morgendämmerung verließ und, so daß die Arbeiter mit nact““gnlich sehr hoch temperiert) die„Verret' den Hasen von Spitbead zu einer kurzen Probe. entwpickelt sich nämlich viel Zusens verlöger schaffen müssen,(sobrt. Um fünf Uhr morgens ging dann an einen am Bai Körver der Arbeiter oit mit uneritgud, Zu: den, samibzenden s gggerden Kreuzer eine Pilotenflagge in die Höhe, die anzeigte, oaß die„Ferrer“ nunmehr ihren Kurs auf die Hafensperre geTperre wnag eine Die Bahn war freigemacht; in der Mitte der Jahrt richteten Flooge aufgepflanzt, auf die der Zerstörer seine chei richtere. Es war ein aufregender Anblick, das kleine schwarze Boot mit voller Maschinenkraft dem Hindernis entgegenstürmen zu sehen. Hoch am Bug wogte der Gischt, aus niedrigen dicken Schornsteinen quollen dicke schwarze Rauchwolten. Unwilltürlich mußte man an einen Stier denken, der mit gesenkten Hörnern in der Arena gegen den Feind stürmt. Ncaher und näher kam das Boot. Noch eine Meile, jetzt noch Geschwindigfeit.... s dundert Meter Mit rasender Seuhwmvigreit sauste die„Ferret“ ihrem Schicksal entgegen. unvermeidliche Katastrophe. Dann kam der Anprall ein Körzer de. uxventer ost mit emer.eg Fr den schwibend“. Burch wird außerordentlich häufig 8. u; ur ue bedect, Vodas Jucken und Kratzen gewöt gurue erzeugt, die durch Als Gegenmaßnahme werdenin Verbreitung erfährt. empfohlen, so daß die Arheiter in ais temperierte Zimmer außerdem Brausebäder 8leidern arbeiten und beit nehmen können. Der zweite deß,se inigung nach der Argroßen Zuckergenusses während der arktan at die Unsitte des Zahnerkrankungen und Magenbeschwerden bäufig. Es tritt ein zu großer Saliguregehasepero den 1ch und chronsche Magenestzindenz a urgedat des Magens sind. Dagegen kann nach Kroz(Zeitschrift für e107 auf denen auf die Gefahr des Zuckergenussez gen voszgseln, uausende hielten unpillirlicg den Atem an und erwarteten die macht wird.r des Zucrgenusen aufmerlom ge Hulastzophe. Wann kam der aaptau, ein brechen— des Knacken, wild aufwogende Wellen, ein Zerren und Reißen: S Bäunen date die Hsenperre pasiert. In den Wal don leicht sich sbren Weg erzwungen hätte. aus eine ganze Flotte and einer Vogelwiese. Dresden, 2. Aug. Die müer nachmitagg eines Helniers is in Slammen. Durch die Unvorschtigleit enstanber der ich piten greden Vienzelt von Lanz ein Bran) ##egenuden, der sich mit rasender Schnelligkeit über die Zeltstadt Käser hatte gutir.„Wie ein Messer durch der Zerstörer das„unüberwindliche“ Hindernis glatt durchschnitten. Nach den ersten Augenblicken der Verblüffung sich am Kai ein begeistertes Beifallsrufen. Der Zerstörer ging sofort in Dock und wurde untersucht: außer einigen gußeren Schrammen war das Fahrzeug völlig unbeschädigt. Damit ist das Hafensperrsystem Englands gerichtet, für das das Land Hunderttausende ausgegeben hat. In Gibraltar, SheerHannover, 3. August. Wolkenbruchartige Regengesse und Gewitter sind gestern abend über den südlichen Teil der Provinz niedergegangen und haben in den Gärten und auf den Feldern große Verwüstungen angerichtet: Die Leine und die Ihme sind aus ihren Ufern getreten. Auch die Werra und die Fulda haben große Ueberschwemmungen angerichtet. Aachen, 3. August. Bei Sprengarbeiten auf dem Terrain des neuen Bahnhofs in Süsterfeld wurden gestern 9 Arbeiter verletzt, darunter einer schwer. Hamburg, 3. August. Die Polizei entdeckte gestern in der Schwenkenstraße eine Falschmünzerbande und beschlagnahmte dabei eine große Anzahl falscher 20=Martstücke. Das Haupt der Bande, ein früherer Maler namens Gramberg, verübte in dem Augenblick Selbstmord, als er verhaftet werden sollte, indem er Cyankali zu sich nahm. Seine Frau wurde verhaftet; sie hat ein umfassendes Geständnis abgelegt. Weitere Verhaftungen steben bevor.—.—— Verhaftunge Halle, 3. August. Das Kesselhaus, die Schmiede und die Schlosserei von Hallströms Maschinenfabrik brannten gestern nieder. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Mark, ist „Versicherung gedeckt. Frankfurt a. M., 3. August. Graf Zeppelin erklärte gesterr in einem Interview, daß die Rückfahrt nur wegen des starken Sturmes, nicht wegen Motordefektes erfolgt sei. Sonst sei alles glänzend verlaufen. Dresden, 3. August. Zu der gestrigen Brandkatastrophe auf der Dresdener Vogelwiese wird noch gemeldet: Die Ursache der Katastrophe, die in dem Schankzelt zum Bratwurstglöckle entstand, war ein weggeworfenes Streichholz, das eine Gardine erfaßte. Mit rasender Geschwindigkeit verbreitete sich das Feuer und in kurzer Zeit brannten etwa 60 bis 70 größere Schanklokale, sowie viele größere und kleinere Schankbuden. Die Szenen, die sich dabei abspielten, spotteten jeder Beschreibung. Man stieß und lief über niedergefallene Menschen und riß sich die Kleider vom Leibe, um der Gefahr zu entgehen. Die Katastrophe wurde durch fortwährende Gasexplosionen vergrößert. Die Zahl der Schwerverletzten beträgt, wie amtlich mitgeteilt wird, 10, während 60 bis 70 Personen leichtere Verletzungen erlitten. Tot ist niemand. Der Brand konnte gegen 8 Uhr lokalisiert werden. Der Betrieb der Vogelwiese bleibt erhalten. Görlitz, 3. August. Ein Großfeuer zerstörte einen Teil des Bergwerks Glückauf=Lichtenau. Der Schaden wird auf etwa 200- bis 300000 Mark geschätzt. Konstantinopel, 3. August. In Karahisar verbrannten mehrere Häuser, 105 Läden, Depots mit Getreide und Opium, eine Moschee und ein Lehrerseminar. Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Maz Suche. für den Inseratenteil: Wilbelm Böttchen, beide in Bielefel. 83 — K bringt von heute ab Gewaltige Neu-Auslagen und grösste Schlager. 3000 Meter Kleiderstorte grösstenteils reine Wolle, hochelegante Blusenflanelle, nur letzte Neuheiten Einheitspreis Meter des Reste-Musseine und Waschstoffe in Längen bis 5 Meter jeder Rest 1 grosser Posten Kandarbeiten Ueberhandtücher, Wandschoner Besenvorhänge, Tischläufer, gestickt u. aufgezeichn., Wäschebeutel, zum Aussuchen, Stück Wieder eingetroffen 1 Posten in weiss Piqué mit Volant und □ Baumwollflanel! Stück 200 Meter 1 Posten Sciuchstölte uni Taffet und reine Louiséne, in allen möglichen Farben Einheitspreis Meter braun, mode' und marine vorrätig zum Aussuchen Meter 1000 Restebestehend aus Hemdentuch, Biber, Piqué, Siamosen und Bettkattune, in Längen bis 6 Metern jeder Rest 1 Posten aus rein Leinen u. la. 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Ge des näheren und berichts ein welche sind dies namentlic welcher das Abonn halten ist, welches schen Gemeindevert Position„Zuschüsse richtsjahr sind wie Oldentrup, M Genosse Zenkerg „Volkswacht"=Abonn dann über den fin Abrechnung liegt d Ueberschuß von 930, das Gewerkschaftska Der Bericht des erstattet. Zur Erle jahr waren 14 Sit richtet über die Ju ausschuß getroffenen Berichterstatter schl möge den Bestrebun Interesse entgegenb Zahl, der an den I Arbeiter eine viel Eine Diskussion Der Antrag der R gesamten Vorstande angenommen. Zum nächsten Pr delsgesellschaft und ein gedruckter Berich Bericht kurz eingeh des Parteigeschäftes richt der Preßtomm Verband den Antrag und Botinnen einzu Die Kommission hat Die Mandatspri beit beendet und ers Delegierte. Ferner visoren des Vereins, die Redaktion und Noman 28 Die Hände in Dankee-„Storekeepe dorthin zu, wo die ten. Von der Spi dank ihrer Auffasst (Freund— Freund Walle Walle blieb der abgebrochene ap war auch jede zu schnitten. Nichtsde ja als Amerikaner die langen ungeschl beiden Schönen zu, vollkommen festgefa Die beiden Mäd und beobachtet, ohn zu verändern. Si die beiden Indiane einander auf einer ganze Zeltstädtchen sehen konnten. Es ihr Zelt errichtet „Walle Walle!“ lächelnd die beiden „Walle Walle!“ denn beider Blicke zu, wo der Häuptl Alcalden trat, den Hm, verdammt kaner zu dem ander steht ihnen gar ni für einen guten Ge „Und gleich Die Mädchen w paar flüchtige Wo größeren von ihne spöttisches Lächeln. „Wenn man ni könnte,“ sagte der als ob sie kurz abge wären. Ich glaube Jahre in Kaliforni „Walle Walle!“ mal anzuknüpfen, nr Vornswact. Nr. 178. Sozialdemokratischer Verein für den Wühlkrris Hirirseid=Wirdenbrum. Die Jahres=Generalversammlung des Vereins, welche am Sonntag, 1. August, im Lokale des Herrn Lohmann in Bielefeld tagte, hatte sich mit folgender Tagesordnung zu befassen: 1. Abrechnung des Kassierers. 2. Bericht des Sekretärs und des Vorstandes. 3. Bericht der Handelsgesellschaft und der Preßkommission der„Voltswacht“. 4. Stellungnahme zum Parteitag in Leipzig: a) Aenderung des Organisationsstatuts der Partei; h) Beibehaltung oder Abschaffung der Arbeitsruhe am 1. Mai; c) Sonstige Parteifragen; d) Vorichläge zur Wahl der Delegierten. 5. Stellungnahme zum Bezicksparteitag in Brackwede. 6. Neuwahlen: a) des Vorstandes und der Revisoren, b) der Preßkommission. 7. Anträge, die bei den vorhergehenden Punkten ihre Erledigung nicht gefunden haben. Nach Eröffnung der Versammlung durch den ersten Vorsitzenden Genossen Heitlank wurde zunächst eine Mandatsprüfungskommission, bestehend aus den Genossen Graf, Kampe und Leonhardt, gewählt. Die Abrechnung des Kassierers für das verflossene Halbjahr, sowie eine Zusammenstellung für das ganze Geschäftsjahr liegen den Delegierten im Druck vor. Die Gesamteinnahme des Jahres betrug 11 867,60 Mk., die Ausgabe 13.805,52 Mk. Der Kassenbestand hat sich von 7939,09 Mk. auf 6001,17 Mk. verringert. Der Bericht des Sekretärs liegt ebenfalls gedruckt vor.(Veröffentlicht zusammen mit dem Kassenbericht in Nr. 173 der „Volkswacht"). Genosse Zenker erläutert den Bericht noch des näheren und geht besonders auf die Posten des Kassenberichts ein welche eine stetig steigende Tendenz aufweisen. Es sind dies namentlich die Position„Kommunale Agitation“, in welcher das Abonnement auf die„Kommunale Praxis“ enthalten ist, welches bei der steigenden Zahl der sozialdemokratischen Gemeindevertreter größere Ausgaben erfordert, und die Position„Zuschüsse an die Filialen der Volkswacht". Im Berichtsjahr sind wiederum drei neue Filialen, in den Orten Oldentrup, Milse und Theesen, errichtet worden. Genosse Zenker gibt ferner eine Uebersicht über die Zahl der „Volkswacht"=Abonnenten in den einzelnen Orten und berichtet dann über den finanziellen Effekt der letzten Maifeier. Die Abrechnung liegt den Delegierten im Druck vor. Es ist ein lieberschuß von 930,05 Mk. erzielt worden, von welchem Betrage das Gewerkschaftskartell ein Drittel oder 310 Mk. erhalten hat. Der Bericht des Vorstandes wird vom Genossen Heitland erstattet. Zur Erledigung der Geschäfte im verflossenen Halbjahr waren 14 Sitzungen erforderlich. Genosse Schreck berichtet über die Jugendbewegung und über die vom Bildungsausschuß getroffenen Veranstaltungen für die Jugend. Der Berichterstatter schließt mit der Mahnung, die Arbeiterschaft möge den Bestrebungen auf dem Gebiete der Volksbildung mehr Interesse entgegenbringen und auch dafür eintreten, daß die Zahl der an den Jugendveranstaltungen teilnehmenden jungen Arbeiter eine viel größere werde. Eine Diskussion über den Gesamtbericht findet nicht statt. Der Antrag der Revisoren, dem Kassierer und auch dem gesamten Vorstande Entlastung zu erteilen, wird einstimmig angenommen. Zum nächsten Punkt der Tagesordnung:„Bericht der Handetsgesellschaft und der Preßkommission der„Volkswacht", liegt ein gedruckter Bericht vor. Während Genosse Eilers auf den eingeht, teilt Genosse Siggelkow die Bilanz des Parteigeschäftes mit. Genosse Wemhöner holt zum Bericht der Preßkommission noch nach, daß der TransportarbeiterVerband den Antrag gestellt habe, in Zukunft nur solche Boten und Botinnen einzustellen, die gewerkschaftlich organisiert sind. Die Kommission hat diesem Antrage zugestimmt. Die Mandatsprüfungskommission hat inzwischen ihre Arheit beendet und erstattet folgenden Bericht: Anwesend sind 184 Delegierte. Ferner sind anwesend: Der Vorstand und die Revisoren des Vereins, die Handelsgesellschaft, die Preßkommission, die Redaktion und der Geschäftsführer der„Volkswacht", der Reichstagsabgeordnete und der Parteisekretär, im ganzen 209 Personen. Sämtliche Mandate werden auf Antrag der Kommission für giltig erklärt. Zur Beratung gelangt nunmehr der Punkt 4 der Tagesordnung:„Stellungnahme zum Parteitag in Leipzig.“ Das einleitende Referat zur Aenderung des Organisationsstatuts der Partei hält Genosse Hoffmann. Redner geht die vorgeschlagenen„Abänderungen der Reihe nach durch und präzisiert seine Steuungnahme dazu. Sie dürfte sich im großen und ganzen mit den nachfolgenden zu diesem Punkte gestellten Anträgen des Genossen Zenker decken. An der Diskussion beteiligen sich die Genossen Supper, Borgardt, Eilers, Severing und Zenker. Die meisten der Redner gehen auf das Organisationsstatut fast garnicht ein. Sie knüpfen vielmehr an eine Aeußerung Hoffmanns an, die besagte, es müsse leicht sein, 1000 neue Mitglieder im Wahlkreise zu erwerben, namentlich müsse es auch schwer fallen, 1000 Frauen der Parteiorganisation als Mitglieder zuzuführen. * Genosse Supper ist der Meinung, der Vorstand müsse in der Agitation mehr tun, man merke zu wenig von einem Parteileben in Bielefeld. Andere Redner sind dagegen der Meinung, daß es nicht auf die großen Versammlungen ankomme, es sei richtiger, an der bewährten Kleinarbeit festzuhalten. Die Debatte wird durch einen Schlußantrag beendet: Folgende Anträge Zenker sollen dem Parteitag unterbreitet werden: Die Generalversammlung beantragt: Im§ 4 hinter die Worte„angehören müssen" zu setzen: „soweit die Möglichkeit dafür vorhanden ist". Im§ 5 zu setzen:„Der monatliche Mindestbeitrag muß jedoch für männliche Mitglieder 20 Pfg. und für weibliche Mitglieder 10 Pfg. betragen. .„ Die unentgeltliche Lieferung der„Gleichheit“ an die weiblichen Mitglieder ist zu streichen. Imsi2 el. 2 und 3 zu setzen: 2. auf Antrag der Mehrheit der Kontrollkommission, Antrag von mindestens 25 Kreisorganisationen. § 23 Absatz 1 folgendermaßen zu gestalten: „Zur Partei kann nicht gehören, wer sich eines groben Verstoßes gegen die Grundsätze des Parteiprogramms schuldig macht.“ Den erster. Satz des Absatz 3 des§ 23 so zu gestalten: "„Der Antrag auf Ausschluß aus der Partei kann nur durch die zuständige Wahlkreisorganisation gestellt werden.“ Dem§ 28 Absatz 1 folgenden Wortlaut zu geben: „Der Antrag auf Wiederaufnahme eines aus der Partei Ausgeschlossenen ist an den Vorstand der Bezirks= bezw. Landesorganisation des Wohnsitzes des Ausgeschlossenen zu richten. Vor der Entscheidung ist die Organisation, die den Ausschluß beschlossen hatte, zu hören.“ „Sollte der Mindestbeitrag auf 30 Pfennige monatlich festgelegt werden, so beantragt die Generalversammlung, denselben erst mit dem 1. Juli 1910 in Kraft treten zu lassen.“ Es folgt der Punkt„Beibehaltung oder Abschaffung der Arbeitsruhe am 1. Mai“. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 28. Februar d. J. sollte zu dieser Angelegenheit klipp und klar Stellung genommen und dem Parteitag evenkuell ein diesbezüglicher Antrag unterbreitet werden. Von der Ortsgruppe Gadderbaum lag hierzu folgender, auch von der Ortsgruppe Bielefeld unterstützter Antrag vor: „Ortsg ruppe Gadderbaum: Die würdigste Form der Maifeier ist die Arbeitsruhe. Entgegen den Bestrel iugen einzelner Genossen stellt die Ortsgruppe Gadderbaum den Antrag an die Generalversammlung, diesen alten Grundsatz festzuhalten, und mehr als bisher für die Arbeitsruhe am 1. Mai einzutreten“ Das einleitende Reserat zu diesem Punkte war vom Vorstande dem Genossen Hoffmann übertragen worden. Die Anhänger der Arbeitsruhe beantragten, das Referat fallen zu lassen, einmal, weil sich jeder Genosse in dieser Angelegenheit schon seine Meinung gebildet habe, und zum andern, weil der Referent nicht vorher bekannt gegeben sei und man dessen Standpunkt ja auch aus den Artikeln der„Volkswacht“ kenne. Von anderen Genossen wurde ausgeführt, daß es bisher stets üblich gewesen sei, wichtigere Punkte durch ein Referat einzuleiten, eine vorherige Veröffentlichung der Referenten habe bisher nie stattgefunden. Nach einer längeren Geschäftsordnungsdebatte wird beGold. Roman aus den Goldfeldern Kaliforniens von Friedrich Gerstäcker. 28 Die Hände in den Taschen, schlenderten indessen einige der Yankee=„Storekeepers“ oder Händler die Straße hinab und dorthin zu, wo die beiden wilden Mädchen mit den Pferden hiel#.#. Von der Sprache der Indianer hatten sie auch bis jetzt, cent ihrer Auffassungsgabe, so viel gelernt, daß„Walle Walle“ Greuns.— Freund) den Gruß der Eingeborenen bedeute. Dieses Waule Walle blieb in ihren Händen freilich nur wenig mehr als der abgebrochene Henkel irgend eines Geschirrs, denn mit ihm war auch jede zu beginnende Konversation schon wieder abgeschnitten. Nichtsdestoweniger und sich ihres Wertes als Weiße, ja als Amerikaner und als Herren des Landes bewußt, gingen die langen ungeschlachten Burschen ziemlich zuversichtlich auf die on„Schönen zu, brachten ihren Gruß an und blieben dann, boutommen festgefahren, vor ihnen stehen. Die beiden Mädchen hatten sie schon von weitem kommen sehen und beobachtet, ohne ihre Stellung dort auch nur im mindesten zu verändern. Sie waren abgestiegen und standen, während die beiden Indianerknaben die fünf Pferde hielten, dicht nebeneinander auf einer kleinen schwellenden Anhöhe, von der sie das ganze Zeltstädtchen bis zu seinen entferntesten Grenzen übersehen konnten. Es war derselbe Hügel, auf dem die Deutschen errichtet hatten. Ischalnd s: Waue!“ sagten die Yankees und sahen freundlich Nacheind die beiden Mädchen an. „Walle Walle!“ erwiderten diese, aber nur mit dem Munde, denn beider Blicke schweiften an den Fremden hin der Stelle zu, wo der Häuptling jetzt gerade wieder aus dem Zelte des Alcalden trat, den Sheriff aufzusuchen und zu diesem zu rufen. hm, derdammt nette Mädchen,“ meinte einer der Amerikaner zu dem anderen,„besonders die Rote, und die braune Haut steht ihnen gar nicht so übel. Was der Lump von Indianer für einen guten Geschmack hat!“ „Und gleich zwei,“ sagte der andere. Die Mädchen wechselten, ohne einander dabei anzusehen, ein paar flüchtige Worte mitsammen, und um die Lippen der von ihnen, der im roten Kleide, spielte ein leichtes spöttisches Lächeln. „Wenn man nur ihr verwünschtes Kauderwelsch verstehen erste wieder,„die Worte klingen aber alle, als ob sie kurz abgehackt und in einem eisernen Mörser gestoßen wären. Ich glaube, ich könnt's nicht lernen, und wenn ich zehn Jahre in Kalifornien wäre.“ „Walle Walle!“ versuchte der zweite das Gespräch noch einmal anzuknüpfen, und wieder verzog das vorige Lächeln die Schönen, aber keine von ihnen sie hatten der Höflichkeit GeFremden weiter nichts zu tun etwas aufgeworfenen Lippen der erwiderte den erneuten Gruß. S nüge geleistet und wollten mit den haben. „O! zum Henker, vielleicht verstehen sie Amerikanisch,“ rief da der erste wieder,„deutlicher klingt's doch auf jeden Fall, und ich sollte denken, man müßt' es den Worten gleich anhören, was sie meinten. Na, Mädels, wie geht's?— immer munter?— hübschen Spazierritt gemacht, he?" und dabei streckte er die Hand aus, dem Mädchen in dem roten Kleide unter das Kinn zu greifen, aber es blieb bei dem Versuche. Ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen, warf die Indianerin den langsam ausgestreckten Arm mit ihrer rasch emporgehobenen Hand beiseite, und die Züge des wirklich schönen Gesichts drückten dabei mehr Verachtung und Ekel, als bloßen Unwillen aus. „Nu, nu!“ sagte der Yankee etwas bestürzt und wie beschwichtigend,„ich beiße nicht etwa.“ Er wandte sich damit halb zu der Gelben hin, als ob er dort den hier verunglückten Versuch erneuern wollte. Der Blick aber, der ihn hier traf, mochte ihn nicht besonders ermutigen, und die Hand wieder in die Tasche zurückschiebend, wobei er sich auf dem Absatz herumdrehte, sagte er zu seinem Gefährten: "„Komm, Bill— hol der Teufel die verwünschten Dirnen, sie sind gerade wie die wilden Katzen, so bissig. Gegen unsere Grünen=Bergmädchen können sie doch nicht scheinen, und damit schlenderte er langsam wieder, von dem anderen gefolgt, zur Stadt zurück. Herr Hufner hatte vom Zelt aus, in dem er als Posten zurückgelassen war, das regere Leben in dem vor ihm liegenden Städtchen nicht unbeachtet gelassen. Ebenso wenig konnten ihm die Indianerinnen entgehen, die hier, fast dicht vor seiner Behausung, jemanden zu erwarten schienen. Einesteils wurde ihm nun die Zeit schon entsetzlich lang, und dann auch wieder hielt er es für nicht mehr als passend, den braunen Damen wenigstens guten Tag zu bieten. Wie deshalb die Amerikaner fort waren, kam er langsam aus seinem Zelt heraus, ging aber aus angeborener Schüchternheit nicht gerade auf die Madchen zu, sondern tat, als wenn er an ihnen vorüber wollte, und erst als er dicht vor ihnen war, zog er höflich den Hut herunter und sagte auf Englisch:„Good evening, Ladies!“, denn den indianischen Gruß kannte er noch gar nicht. Die beiden Mädchen hatten einen flüchtigen Blick auf ihn geworfen und betrachteten ihn dabei mit nicht günstigeren Augen, als die eben abgewiesenen zudringlichen Amerikaner. Bei dem ihnen wahrscheinlich sonderbaren Gruß erhellte aber ein leichtes Lächeln ihre Züge, und sie drehten einander den Kopf zu, öffneten jedoch die Lippen nicht und wandten sich im nächsten Moment wieder ruhig ab. „Hm,“ dachte Herr Hufner,„sie haben dich nicht verstanden,“ und wurde dabei bis hinter die Ohren rot. Eine weitere Annäherung wagte er aber nicht, nahm jedoch sein Taschentuch herschlossen, das Referat entgegenzunehmen. Ferner gelangen noch folgende Anträge zur Annahme:„Die Redezeit wird auf 15 Minuten festgesetzt" und„In der Distussion soll abwechselnd ein Redner für und einer gegen die Arbeitsruhe das Wort erhalten". . Der Referent geht in seinem Vortrage noch einmal kurz auf die Gründe ein, welche ihn bestimmten, ein so entschiedener Gegner der Arbeitsruhe am 1. Mai zu sein. Und dann beginnt die Diskussion, in der Anhänger und Gegner der Arbeitsruhe ihre Kräfte noch einmal messen. Von den Freunden der Arbeitsruhe gelangen die Genossen Borgardt, Supper, Theisinger, Priebs und Herzwurm zum Wort. Von den Gegnern der Arbeitsruhe beteiligen sich die Genossen Mademann, Severing, Hoffmann und Pauler an der Diskussion, welche alsdann durch einen Schlußantrag ein Ende findet. Ein Dutzend weiterer Redner, meist Gegner der Arbeitsruhe, kommt dadurch nicht mehr zum Wort. Die Abstimmung ist auf Antrag des Genossen Kollner eine namentliche. Für die Abschaffung der Arbeitsruhe stimmen 113 Genossen, für die Beibehaltung derselben 73. Es wird also dem Parteitag ein diesbezüglicher Antrag unterbreitet werden. Zum Punkt„Sonstige Parteifragen" begründet Genosse Hoffmann folgende Resolution: „Der Parteitag wolle beschließen, von den Angehörigen der modernen Arbeiterbewegung zu fordern, sich jeden Genusses von Schnaps zu enthalten, um durch diese Steuerverweigerung energischen Protest gegen die ausbeuterische Steuerpolitik der Regierung einzulegen. Die Resolution findet einstimmige Annahme. Der Parteitag in Leipzig soll wie in früheren Jahren durch zwei Delegierte beschickt werden. Die Wahl selbst findet durch Urabstimmung statt, der Wahltag wird vom Vorstand noch näher bestimmt. Als Kandidaten werden folgende Genossen in Vorschlag gebracht: Borgardt, Hoffmann, Mademann, Pannhorst und Schreck. Nach den geltenden Bestimmungen der Geschäftsordnung ist jedoch bei der Wahl niemand an diese Vorschläge gebunden. Der 5. Punkt der Tagesordnung„Stellungnahme zum Bezirispattelluge in Brackwede“ wird von der Tagesordnung abgesetzt, da zunächst der allgemeine Parteitag über das Organisationsstatut enticheiden muß. Außerdem wird jedenfalls noch vor dem Bezirksparteitage eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden, um zum preußischen Parteitag Stellung zu nehmen. Der bisherige Vorstand wird en bloc wiedergewählt. Es sind also: Heitland und Schulz Vorsitzende, Fleethe und Böttcher Kassierer, Hoffmann und Dreckshage Schriftführer Gustav Grube, Mademann und Frau Köllner Beisitzer. Genossen Castrup und August Schäffer werden als Revisoxen wiedergewählt. Für den eine Wiederwahl ableynenden Genossen Vogt wird Genosse Supper neugewählt. Die Preßkommission, bestehend aus den Genossen Wemhöner, Dannenhaus, Heermann, Kraudi, Bökenkamp, Hanemann, Pannhorst, Pauler und chäffer wird ebenfalls en bloc wiedergewählt. Zum letzten Punkt der Tagesordnung liegt ein Antrag des Bauhilfsarbeiter=Verbandes vor, den Bauarbeiter Bergmann, welcher wegen Unterschlagung von Verbandsgeldern zu sechs Wochen Gefangnis verurteilt ist, aus der Partei auszuschließen. Der Antrag wird angenommen. Genosse Striethörster regt an, zu den Sitzungen der Vertrauensmänner auch die Bezirkskassierer hinzuzuziehen. Der Vorstand verspricht, diese Anregung der nächsten Vertrauensmännersitzung zur Beschlußfassung zu unterbreiten. Damit ist die Tagesordnung aufgearbeitet. Genosse Heitland schließt gegen 8½ Uhr abends die Generalversammlung mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie. d. Die Stellung der sozialdemokratischen Fraktion für Ersschaftsstrurt spricht sich ein Artikel des Reichstagsabgeordneten Genossen Scheidemann im„Kasseler Volksblatt“ aus, dem wir in allen Teilen zustimmen. Wir lassen ihn daher hier folgen: aus und wischte sich die Stirn ab, als ob er nur zu dem Zwecke den Hut gezogen habe, setzte ihn wieder auf und ging in einem weiten Bogen zu seinem Zelt zurück, in dem er gleich darauf verschwand. Unten vor dem Zelte des Alkalden sammelte sich indes eine größere Anzahl besonders von Amerikanern. Der Sheriff, von Kesos herbeigerufen, hatte einigen mitgeteilt, daß ihnen der junge Häuptling etwas anzuzeigen habe, und manche der Händler traten näher, das mit anzuhören, während auch schon hier und da Goldwäscher aus der Flat oder Nachbarschaft zurückkehrten und jetzt sehen wollten, was da vorgehe. Ein Dolmetscher war ebenfalls bald gefunden, und zwar in der Person eines Deutschen, der lange in Chile gelebt hatte und das Spanische fertig, wie fast ebenso gut das Englische sprach. Dieser kannte außerdem den jungen Häuptling, und Kesos, wie er ihn kaum erblickte, bot ihm freundlich die Hand, schüttelte sie derb, und sagte:„Das ist gut, daß ich dich finde, companero. Komm mit hinein, du sollst mir Recht verschaffen bei den Amerikanern.“ „Hast du Gold?“ frug der Deutsche lächelnd. „Gold?“ rief der junge Häuptling entrüstet,„brauche ich Gold, wenn ich Gerechtigkeit verlange? Nimmt Kesos Gold von denen, denen er sie gibt?“ Der Deutsche zuckte mit den Achseln und schob die Spitzen seiner beiden Hände in den Gürtel. „Der alte Major da drinnen,“ sagte er dabei,„will aber gewohnlich erst den blanken Stoff sehen, ehe er den Mund auftut, und nachher möchte man ihn lieber gleich noch einmal bezahlen, daß er nur wieder ruhig wäre.“ „Aber der Sheriff.“ „Ist ein Ehrenmann, das muß man ihm lassen,“ sagte der Dolmetscher,„vor dem furchtet sich auch unser Alter da drinnen, und wenn der ihm nicht manchmal den Daumen aufs Auge hielte, wäre der Teusel los. Na, komm nur; wir wollen einmal sehen, was zu machen ist, und hat unser tätiger Alkalde heute nachmittag ordentlich ausgeschlafen, so ist er auch vielleicht guter Laune und tut einmal ein übriges.“ Der Sheriff, ein Amerikaner natürlich, und zugleich der Metzger oder Fleischer des Ortes, Hale mit Namen, war indessen in das Zelt des Alkalden getreten, fand hier aber unseren Major in keineswegs so guter Laune, wie der Deutsche vermutet hatte. „Da ist das landstreicherische Rotfell wieder, und so geschäftig wie eine Biene“ rief er dem Sheriff entgegen,„wahrscheinlich wieder mit, einer Klage gegen einen Weißen, als ob sich die Lumpen überhaupt zu beklagen hätten. Gottes Erbarmen ist es allein, daß wir sie noch am Leben lassen, die roten diebischen Schufte, die eines Menschen Maultier nicht sehen können, ohne es zu stehlen,“ Dem Richter selber war nämlich vor etwa vierzehn Tagen ein Maultier abhanden gekommen. „Ich denke, wir stehlen ihnen mehr, wie sie uns, Major," sagte der Sheriff trocken.„Uebrigens kann es nichts helfen, der Fraktion zuro Prchschaftzsag, abel auch die Stellungnahme wwütharsener Zu# viutsseuer erörtert. Da uns das Muthausener Blatt nicht zugeht, halten wir uns an einen ihm entnommenen Bericht der„Fränk. Tagespost“:. „Ein Redner hatte sich scharf gegen die Zustimmung der Fraktion zur Erbschaftssteuer ausgesprochen. Die„Diplomatie“ der Fraktion sei vom Uebel. Nur eine klare und scharfe Sprache und Haltung könne bei solchen Gelegenheiten von Nutzen sein. Darauf erwiderte der Abgeordnete Emmel: in der Fraktion der Zustimmung auch zur Erbschaftssteuer schon im Hinblick auf den Verwendungszweck entten.„Die Fraktion einigte sich aber schließlich auf die grundsätzliche Zustimmung in der zweiten Lesung vorbehaltlich der Ablehnung in der dritten Lesung. Man wollte eben den Zwiespalt in der Fraktion nicht nach außen zum Durchbruch kommen lassen. In der Fraktion wurden die lächerlichsten Scheingründe für die Zustimmung zur Erbschaftssteuer angefuyrt, so u. a. der, daß die Regierung die Erbschaftssteuer gar nicht annehmen könne, wenn sie nur mit Zustimmung der Sozialdemokraten angenommen würde. Genosse Emmel erklärt, daß allerdings auch er eine klarere und bestimmtere Haltung der Sresion zr g au tgteregen anfallsteuer gewünsch Der Sozialdemokratische Verein für Magde. sich:.9 Ddem Rassenbericht J. 4626 Mitglieder, davon 521 weibin a Mesan das be s Pat Iz entnehmen, daß einschließlich eines Bestandes von 10 762,74 Mark im Berichtsjahre eine C nahme von 35 869,03 Mark zu verzeichnen war. Die Ausgaben ben Kio6.18 Mari“ahgefzp. Parteivorstand vur. Ma: Fing ssoßstiia; darunter ein Extrabeitrag von 1000 Mark. Eine stalhilsche Aufnahme ergab, daß 3424 Mitglieder auch gewerkschaftlich organisiert waren. Die Gewerkschaften in Magdeburg zählen zurzeit 18078 Mitglieder. Zur Kandidatenfrage in Magdeburg. Wie seinerzeit ganze sogenannte Finanzreform überlassen. Zur Fräge der Maifeier wurde eine Resolution angenommen, in der verlangt wird, daß der Parteitag in Leipzig endlich eine allseitig befriedigende Lösung dieser Frage bringt. Die Konferenz hält Wal seskeusegen.“ die Matseier auf den ersten Sonntag in richtet wurde, faßte, im Frühjahr eine Generalversammlung der being der Fraction in der Frage, der Erbder Fraktian für datt und er teilt mit, vaß ein Teil driten setn jur den Fall, daß auch die Zustimmung zur Sre####ung der Erbschaftssteuer mit Mehrheit von der Frartion beschlossen worden wäre, ein getrenntes Vorgehen für sich allein erwog. Von einer systematischen Verkleisterung des Gegensatzes in der Fraktion, die tatsächlich in zwei fast Trichel sich nichts gespalten ist, verspricht auch Genosse gewichtige Grürde haben vororingen lassen. Daß innerhalb der Pratioskt doas V. 5 Miser Per aleliP. Deh unerbes der vriert werden.“ cd gleichfalls Vorlagen gründlich erständlich, muß, wiro gleichfaus jeder Parteigenosse für h erachten. Weniger selbstverständlich finden wir I„ scheint, Mmittefe Mülhausen der Fall gewesen zu „is dem Fazigggann. au3dr Fraktion zemacht werd erstene den Turachen, so weit wir uns erinnern, nicht tsprechen, und zweitens nur zu reicht mißdeutet, es, daß in der sein die entsprechen. Magdeburger Genossen den Beschluß, den bisherigen Kandidaten, Genossen Pfannkuch, nicht wieder aufzustellen, sondern einen einheimischen“ zu suchen. Dieser Beschluß wurde dann in den Bezirisversammlungen scharf kritisiert, und nun hat ihn eine Holksstimmzes verichter g ausgehoben. Die„Magdeburger die S#ndiscint ichet darüber: Genosse Frenzel berichtet über vie Ranoibalenfrage. Nach mehreren Sitzungen habe die Kommission den Funktionären die Genossen Landsberg, Brandes, Beims und Haupt vorgeschlagen. Die drei Erstgenannten lehnten jedoch mit Rücksicht auf das gedeihliche Zusammenwirken in den eignen Reihen die Annahme der Kandidatur ab und gaben der Meinung Ausdruck, daß es besser sei, einen austigen Kandidaten zu suchen. Die Funktionäre, also die geMotiaffung nachs di wiederholten eingehenden Debatten angeschlossen und empfehlen den Genossen die Aufhebung des Beschlusses, wonach„zunächst ein geeigneter Kandidat in Magdeburg gesucht“ werden solle. Die Kommission habe auch schon mit dem Parteivorstand in Berlin und mit einzelnen als Kandidat event. in Frage kommenden Genossen Rücksprache nehmen lassen. Alle Verhandlungen mußten aber scheitern an dem noch bestehenden Beschluß, daß ein einheimischer Genosse gesucht werden solle. Da in den Bezirksversammlungen ja in dieser Frage fast Einmütigkeit geherrscht habe, hofft Redner, daß die Generalversammlung dem Vorschlag der Vertrauensleute nachkommen und den unglücklichen Beichluß aufheben werde, wonach„zunächst ein geeigneter Wagdehurger Kandidat gesucht werden“ solle. In Konferenz für den Wahlkreis Düsseldorf. Als ReichstagsSacdidez: gurde Genose Haberland=Barmen für den hreis Dusseldorf einstimmig aufgestellt. Der frühere Kandidat des Kreises war, der verstorbene Genosse Grimpe. Zum Sraanisationsstatut wird beantragt: Die 20 Prozent an den Parteivorstand sollen nur von den von den Landes= bezw. Bezirksorganisationen festgeietzten Beiträgen abgeliefert werden. Die Mitglieder der Reichstagsfraktion sollen auf dem Parteitag nur beratende Stimme haben. Füni Vorstände der Landesbezw. Bezirksorganisation, sollen das Recht haben, die Einberufung eines außerordentlichen Parteitages zu beantragen. In § 23 des Entwurfes soll das Wort„bemn werden. bewußter", gestrichen Gewerkschaftsbewegung. werden, wir uns erinnern, nicht, genau ½ und zweitens nur zu leicht, mißbeuler, aufgepauscht #en. g1 unieren Gegnern fruktifiziert werden können. Es hat unseres Wissens Einstimmigkeit darüber geherrscht, daß Leiung für die Erbschaftssteuer zu stimmen sei. Die Frage, wie in der dritten Lesung, zu der es bekanntlich gar Antrag der Funktionäre trater zu stimmen sei, ist verständigerweise offen Richter, Brandes, Holzapfer, Kautfuß, Klühs und Frenzel lebbeodachten wie die Balopiche Kare sch fesfabten pairzen zu deist ein. Geoen 1 Uhr nacts warde die Abtinnung vorzsenaturgenäß, so wenigtens hat der Schreiber dieser Zeisen als sondrvorschlags, keinen Warsehurger i Auncdue des BuniGeflickte Lokalistenehre. Das Industriegebiet Mannheim war von jeher ein Tummelplatz der Lokalisten. Obwohl sie nur über wenige Mitglieder verfügen, versuchen sie doch bei allen größeren Betriebsdifferenzen die Arbeitermassen gegen die Funktionäre der Gewerkschaften aufzustacheln und Partei und Gewerkschaften zu schädigen. Anläßlich des im Dezember des letzten Jahres erfolgten Abbruchs des Streiks im Strebelwerk war die Aufregung der Arbeiter gegen den Vorstand und die Funktionäre des Metallarbeiterverbandes groß. Die Partei und die„Volksstimme“ konnte den Verlauf des Kampfes natürlich nicht ändern. Diese Zeit der allgemeinen Aufregung benützten die Lokalisten wieder, wie schon so oft, zu ihren Quertreibereien. Allen voran betätigte sich ein gewisser Adolf Stelzer aus Dresden, der nach seinem Parteiausschluß in Dresden lange Jahre hindurch in Basel unsere Partei bekämpfte. der Diskussion verlungren die Genossen, Fischer, Rabe, Grimm, Schneider u. a., daß an dem vorigen Beschluß festgehalten und event. Genosse Haupt als Kandidat aufgestellt würde. Für den Antrag der Funktionäre traten u. a., die Genossen Berger, Als die Gasafisen.. nagnmitig Pate unsere Partei bekämpfte. Loralisten zu vorwitzig wurden, da griff die„Volksstimme“ zu dem Mittel, den„Führer“ Stelzer mit bengalischem Licht zu veleuchten. Sie lüftete den Schleier über dessen wenig se sescheschel en Mieeeen die, Wähler, zu bringen, glso guf die Auflözung hinzuarbeiten. sou es angesichts soicher Situationen, wie sie die Fraktion dur Zsehens 5teh nachtgese de veosenen Reichstagssession hat „„eben und nuch bestem Gewissen im Interesse der arbeitenden Flasse hat ausnützen müssen, heißen, wenn in einer Versommlung der Fraktion„Diplomatie“ vorgeworfen wird! Vebenhei soll erwähnt werden, daß uns nichts bekannt ist von sich eines Tgie###, Fxaktion, eventuell„getrennt“,„für Erwägungen befaßt hat, kann gewiß nur sehr klein gewesen sein. Wir nehmen als selbstverständlich an, daß es auch diese Genossen bei den„Erwägungen“ hätten bewenden lassen. Auf allen Feldern blüht unser Weizen. Eine glänzende Ernte steht uns bevor. Unsere Gegner sind in verzweifelter Stimmung. Und in solcher beneidenswerten Situation sollen wir uns darüber streiten, was wir hätten tun sollen, können anders gekommen wäre? Jetzt beißts doch wahrhaftig bessere und notwendigere Arbeit verKonarobrschlags, keinen Mügbeburger Kandidaten zu nehmen, ergab. Die Generalversammlung Elsaß=Lothringens fand am Aus den Organisationen. Der Sozialdemokratische Verein 13500 Mitalieden. ui vie s in Nr. 176 hieß, 1350, sondern Nach dem Bericht des Zentralkomitees der sozial###nskratischen Partei Sachsens ist trotz der wirtVerhältnisse die Mitgliederzahl von 86940 auf 89642 gestiegen. Davon sind 8054 weibliche. Die Zahl der männlichen Mitglieder ist um 1478, die der weiblichen um 1224 gestiegen.— Die Gesamteinnahmen der Partei betrugen 404 970,36 Mark die Gesamtausgaben 210 510,99 Mark. An Kassenbestand verblieb ein Betrag von 107203,20 Mark. der sozialdemokratischen Partei Rericht des Gans“— and„Fenstge in Colmar statt., Der Bericht des Landesvorstandes steut fest, daß durch die wirtschaftliche Krisis in der Mitgliederzunahme ein Stillstand eingetreten ist. Die Mitgliederzahl fiel von 3260 auf 3217. In 6 Wahlkreisen wurden 277 Mitglieder gewonnen, in 6 Wahlkreisen 320 Mitglieder verloren. Dann werden die überraschenden Erfolge der Wahlrechtsdemonstrationen hervorgehoben und auf den Majestätsbeleidigungsprozeß als einer Aktion der Klassenjustiz hingewiesen. Nach längerer Diskussion wurde beschlossen, öffentlich zu verhandeln. An Stelle des ausgetretenen Genossen Knauf soll wieder ein Parteisekretär angestellt werden. Weiter wurde beschlossen, für Elsaß=Lothringen eine Gemeindevertreterkonferenz einzuberufen. Genosse Reichstagsabgeordneter Böhle referierte über das neue Organisationsstatut der Gesamtpartei. Die Stellungnahme dazu wurde den einzelnen Organisationen überlassen. Nach einem Referat des Genossen Emmel über die Bezirkstagswahlen in Elsaß=Lothringen beschloß die Generalversammlung, in allen Kantonen in die Wahl einzutreten, wo Aussicht auf die Erlangung eines Mandats vorhanden ist, oder wo für die Partei agitatorische Erfolge zu erwarten sind. Als Vorort der wurde Straßburg wieder bestimmt. Als geschäftsführende Mitglieder des Landesvorstandes wurden gewählt die Genossen Peixotes, Böhle, Fuchs und Schmitt in Straßburg. Ferner wurde der Antrag angenommen, auch im nächsten Jahre Wahlrechtsdemonstrationen zu veranstalten. Mit der Erbschaftssteuerfrage befaßte sich am Sonntag die Konferenz des 1. Pfälzischen Reichstagswahlkreises und nahm eine Resolution an, in der erklärt wird, daß die Fraktion ganz gerecht gehandelt habe, wenn sie in 2. Lesung für die Erbschaftsteuer gestimmt hat. Die Erbschaftssteuer ist ein icht 31-Zachten. Eie lastel sven Schigtet ,über bessen wenig ruhmvolle Vergangenheit und stellte schließlich an diesen die offene Anfrage: Wer sind Sie? Wovon leben Sie? Die Auskunft über seine Berufsverhältnisse verweigerte der Mann, er lief zum Gericht und verklagte den Redakteur Genossen A. Remmele von der„Volksstimme“ wegen Beleidigung und Verleumdung. Die Verhandlung fand am 29. Juli vor dem Mannheimer Schöffengericht statt und endete mit einer Verurteilung des Angeklagten zu einer Geldstrafe von 20 Mark. Die Gerichtskosten muß zu zwei Drittel der Kläger, zu einem Drittel der Verurteilte tragen. Gegenklage war nicht erhoben. Die Verurteilung erfolgte wegen eines Satzes, in dem ausgesprochen war, daß Lokalisten einen sozialdemokratischen Redakteur nicht beleidigen können, das könnten nur anständige, ehrliche Menschen. Der Verlauf der Verhandlung gestaltete sich zu einer glatten moralischen Niederlage der Lokalisten. Die Christen und die„Gelben". Im„Bund" tobt Herr Lebius gegen die Christlichen, weil diese ihre Leute über die arbeiterfeindliche Natur der gelben Vereine aufklären. Bei Gelegenheit des Kongresses der christlichen Gewerkschaften in Köln fand am 19. Juli auch eine Versammlung in Köln statt, die sich mit der Stellung der christlichen Gewerkschaften in gewerkschaftlicher und politischer Beziehung befaßte. In dieser Versammlung sprach auch der Staatsminister a. D. v. Berlepsch, und dieser sagte bei Besprechung der verschiedenen Organisationsrichtungen unter anderem:„Ich rede nicht von den sogenannten gelben Gewerkschaften; das sind keine Arbeiter=, sondern Unternehmerorganisationen, von Unternehmern und für diese gegründet.“ Diese Kennzeichnung hat nun den Zorn des Herrn Lebius erregt, und doch ist die Bezeichnung des Herrn v. Berlepsch durchaus richtig, wie der nachfolgende Brief des Herrn Lebius beweist: Herrn Dr. Wagner Saarbrücken Schr gechrtgr Harr Oastan, Burbacher Hütte. Seyr geehrter Herr Doktor! werk „Bund“ Herr Rittmeister Renner, von der Direktion des Stahlirkes„Oberhomburg, hat für seine gelben Vereine den Parteivorstand wurden abgeliefert 66 703,55 Mark. „betrugen die Einnahmen 401 442 Mark, der Kassenbestand 67078 Mark. schaftssteuer„geimmr hal. Die Erbschaftbsteuer ist, eine programmatische Forderung der Partei, und daraus ergibt sich die Notwendigkeit, für sie zu stimmen. Bei der Schlußabstimmung konnte die Fraktion durch die Ablehnung auch der Erbschaftssteuer dem schwarz=blauen Block die Verantwortung für die Ihr müßt die Klage annehmen, denn unsere Gesetze sprechen sich darüber deutlich genug aus: Klagen können vor einem Frievensrichter durch Weiße oder Indianer vorgebracht werden.“ ien Fall aber,“ rief der Friedensrichter,„soll ein tbeißer Mann irgend eines Vergehens auf das Zeugnis eines Indianers überwiesen werden können. Nun macht einmal was! eghäaß uste durd den Kopf schießen?“ lugie der Sheriff verächtlich,„so viel Gewalt haben wir auch noch, daß wir das übermütige Gesindel im Zaume halten können. Hören müßt Ihr aber den Burschen jedenfalls; wer weiß denn, was er hat und was vorgefallen ist.“ „Meinetwegen,“ brummte der Richter verdrießlich, kann man's braunen Gesindel dauern, daß uns die Kerle sogar in die Zelte fallen und zu vlündern anfangen; unverschämt sind sie jedenfalls genug dazu. Ruft ihn herein, aber da ist er schon von selber, Verlei Volk rup sich nicht lange nötigen.“ wahrend der Richter sprach, betrat der junge Häuptling, lich ungeniert vielleicht sechs Ze und ihm nach folgten ziemoder achl Nachbarn, die wissen es sich hier handele. Der Richter nahm dabei verdrießlich an seinem Tische Platz, der Sheriff stellte sich neben urde, wie es üblich ist, vereidigt. licher ausdrücken zu können,„gestern abend ist ein Weißer in unser Lager gekommen, während die jungen Leute auf der Jagd waren, und hat, gegen die Weisung eines alten Mannes, der ihn fortschickte von dort, wo er nicht bleiben durfte, die Frauen im Lager geärgert und beleidigt. Sogar an meine Hütte wagte er sich, deren innerer Raum geheiligt ist, überfiel meine vertrieben werden.“ anfing neugierig zu Wie ihm aber Fischer die Worte überietzte, schüttelte er ärgerlich mit dem Kopfe und rief:„Unsinn! Das fehlte auch noch, daß wir uns mit solchen Lappalien befassen sollten. Was geht das mich an? Ich soll jetzt wohl auch noch gar die indianischen Weiber hüten?“ „Halt!“ rief aber der Häuptling, stolz die Hand gegen ihn in der Nähe, wieder in ; der weiße rückwiesen, schlug einen alten Mann, der zu ihrem Schußze hinzu. sprang, zu Boden, verwundete einen anderen mit einem Messer, und entfloh erst, als er fürchten mußte, daß der gellende Schrei der Frauen einen der jungen Leute herbeirufen würde. Sein Pferd hatte er angebunden in der Nähe stehen, und ein ihm nachgeschossener Pfeil erreichte ihn nicht mehr.“ der Richter, als ihm die Anklage übersetzt war, „das ist nicht übel. Ihr schießt mit Pfeilen nach einem Weißen bestrofen foslengnn au“ noch, daß wir ihn dafür ie in des Hösen P, was genP V. pieter vrgefallen.5 vo brennts3„Wieder ma eine woiter viel Freund; nahm vier der Sherif das Bort, zine s6h eder vorgefallen und wo brennt's? Wieder einmal eine weiter viel an seinen Vorgesetzten zu kehren,„das ist aues recht schön und gut, ich denke mir auch, ihr habt ein Recht, die zu vertzesen, die euch Versallen wollen: t die 61 cheit wayrscheinlich, die einer von euch gemacht jetzt ein Weißer ausbaden soll. Was habt ihr über in der Nachbarschaft zu tun? Machr buß ihr wei — acht hat und die Machk, daß gr überhaupt, bier szeireroe kommt: or z.5 Wish iz; dar ebdenfalls genug. Hier de ihm sochense sheristen. als Fischer, der Dolmetscher, in schweigen. vinlte er ihm mit der Hand, „Ich könnte dir darauf antworten, Richter,“ sagte er dabei in seinem gebrochenen. Englisch,„aber wenn du noch Scham in deinem Herzen hatten, würdest du mich, den Häuptling der verfal zön beftig der Maior. n0 ionen zu schießen, unterbrach „Und warum nicht?“ sagte der Sheriff ruhig,„wenn Bursche sein Messer gezogen und einen der Leute verwundet der so muß er sich auch darauf gefaßt halten, eine andere Waffe gegen sich gekehrt zu sehen und weiter keine 9## als Vereinszeitung eingeführt. Gleichzeitig wollen wir von nun ab mit derselben Energie wie gegen die Sozialdemokraten auch gegen die christlichen Gewerkschaften ankämpfen. Wir können dieses aber von Berlin aus nicht alles machen und würden uns freuen, wenn Sie uns vielleicht gegen die„Saarpost“ schreiben würden. Wir zahlen 10 Pf. für die Zeile. Mit vorzüglicher Hochachtung a diesem Grics Jaun m. Rudolf Lebiuz. Nach diesem Brief kann man den Zornesausbruch des „Bund“ gegen die christlichen Gewerkschaften nicht als irgendwie Berechtigtes ansehen, höchstens kann man es als einen Wutausbruch darüber bezeichnen, daß den gelben Arbeiterfreunden die Maske vom Gesicht gezogen ist, und zwar von einer Seite, die zwar mit der Sozialdemokratie nichts zu tun hat, aber aus Reinlichkeitsgründen auch nichts mit den Gelben zu tun haben will. Lebius verurteilt. Einen Artikel des„Solinger Stahlwarenarbeiter“, der in der Zeit heftigster Zwistigkeiten zwischen der Solinger Lokalorganisation und dem Deutschen Metallarbeiterverbande veröffentlicht worden ist und dem Vorstande dieses Verbandes beleidigende Vorwürfe macht, hatte Lebius in seinem„Bund“ abgedruckt und Bemerkungen hinzugefügt, durch die er sich den Inhalt des Artikel zu eigen macht. Schlicke, der Vorsitzende des Deutschen Metallarbeiterverbandes, reichte deshalb die Beleidigungsklage gegen Lebius ein. Das zuständige Amtsgericht Gr.=Lichterfelde lehnte die Eröffnung des Hauptverfahrens ab mit einer Begründung, welche verschiedene Ausfaue gegen die freien Gewerkschaften und die Sozialdemokratie enthält. Auf Beschwerde des Klägers hat aber das Landgericht Eröffnung des Hauptverfahrens angeordnet. Vor dem Stihg epergäch, r.; ichterfeldg, welches am 28. Juli in der Sache verhandelte, suchte sich Lebius damit herauszureden, daß er den Artikel des„Solinger Stahlwarenarbeiter“ nur referierend wiedergegeben habe, ohne sich mit dem Inhalt einverstanden erklärt zu haben. Doch mit dieser Ausrede kam Lebius nicht durch.— Der Verteidiger des Klägers, Rechtsanwalt Roth, wies nach, daß Lebius nicht nur referiert, sondern sich die vom„Solinger Stahlwarenarbeiter“ verbreiteten Beleidigungen zu eigen gemacht und sogar noch selbst Beleidigungen hinzugefügt habe. Diesem Standpunkt schloß sich auch das Gericht an. Es verurteilte Lebius zu einer Geldstrafe von 50 Mark. Vom Versammlungsrech pegen sich gekehrt zu sehen, und weiter keine Wehr, als ihre schwachen Bogen und Pfeile, führen diese Stämme. Das aber ganz beiseite, wißt Ihr den Namen des Schuldigen?“ —.„Was geht uns der Name an?“ unterbrach ihn aufs neue der zua gerugen7 Aber genug“ sehte er. macht“ S90e ur aooe= t abgemacht!“ rief aber, sich trotzig zu tun haben. Wer hat euch gerufen? Aber genug, setzte, er, Lar über zu hrechen. Lin ich berher getionmenz so höre benn, Slanme vergof, iut eines Greiset, der iehzt an Fuseren was ich dir zu sagen habe.“ „Hol's der Teufel, Sheriff,“ rief aber der Major,„wenn mir der Kerl noch einmal solche Sache ins Gesicht sagt, lass' ich ihn aus der Court werfen. Der Sheriff schüttelte, statt aller Antwort, nur ungeduldig mit dem Kopfe und nickte dann dem Häuptling zu, einen Anfang zu machen. us estern begann jetzt dieser, aber in der ihm vollkommen gelaufigen spanischen Sprache, um sich deutlicher und verständWunde hanjeden schwerer Reviers, gekommen, dien ich din zu dir, dem Alealden dieses des Weißen zu verlangen, ebenso wie du sicher bist, daß die von meinen Leuten bestraft die nazscher bist, daß, pdie von meinen Leuten bestrast werdgrz gegen, einen der Fremden vergangeg, haben.“ sie Kricsaehisge“ angenebeg,„ Die Personntung worde von Amtsporsteher verboten. auf vie Beschwerde an den Herrn Jusrizminister ist folgender Bescheid eingegangen: Ihre an den Herrn&. Bleß, den 2. Juni 1909. ###u. ven geern Justizminister gerichtete Beschwerde vom 22. vorigen Monats ist an mich zur zuständigen Erlehigung atgegegen worden..0 dur Ausändioen ErNach Prufung derselben eröffne ich Ihnen, daß ich mich nicht Pohe Jacc befinde, die Verfügung des Herrn Amtsvorwelche Ihnen die J e#r 21. vorigen Monats, durch ###ie Geneymigung zur Abhattung einer öffentlichen poinischen Versommlung unter freiem Himmel daselbst am 23. vorigen Monats versagt wurde, aufzuheben. Ffarrer von der Kanzel heraß sed. datte der Ortsries der Richter ger esremden vergange, haben.“ mit einem boshaften Blick auf den Wilden,„hast du auch etwa die spitzbübischen Kanaillen bestraft vierzehn Tagen mein Maultier gestohlen haben, be? Hab' ich mein Tier zelost etwa wiederbekommen?“ Parsig sen denen die größere energisch gegen die geplant ba d arm 2a. Jpain. i.“. Ferner war zu beachten, ein großes Vereinsfest stattfand und daß den, Oeie Jeien 4 die Teilnehmer an Festen daselbst immer nach dem gegegüberliegen! herüberkon Da die Wiese unn anzunehme Versammlu Der H# wenn er es Verhandlur setzungen u nehmenden sächlich erk welche die Amtsvorste Bemerkts an dem betr. Befürchtung. total grundlo Verbotes statt lung aus der Genossen in aufgenommen. und Ordnung Lohnbeweg eine stark besu und Heizer de treten. Es fahrtsgesellsche Der Entwurf Der Entwur Steuerleute 160 Mark, für 120 Mark. 1. September Generalstre Unternehmer-T selbst die klein rungen lahmzu Taktik zu eine und Metallind wurden. Nach der Arbeiter er in jenen Jahr heute noch die über ihre Käm bis dahin auch hältnisse dort ist nicht nur be ist nahezu bis dieser zentralis oben schon erwdie Bestrebung zu verhindern. den letzten Jal rung zu organ Schlag gegen d Krise erscheint dieser Absicht g im Stockholmer beiterschaft geste gewerbe beschäf fern sie sich n fügten, und im sperrung sämtli verhindert durch lichen Vermittlu schläge zur Beil legenheit also ve nehmerzentrale, Sie hat jetzt die und in der Cell gewünschten Sch Kampf im Schn nehmertum beab Herrenkonfektion den im Frühjah diesen Tarif nur Lokalverträgenf Forderung der wurden sie am 2 Cellulose-Industr tigsten Industrie mer ebenfalls e Das jetzige Akkoaber jo umgestalt beiter trotz einer beitsquantums Jahr in den Ke Arbei rbeiter bei PI Serie Stück 20 90 cmbreit 1 Was 167 iberlassen. Zur Fräge der in angenommen, in der verLeipzig endlich eine allseitig bringt. Die Konferenz hält auf den ersten Sonntag im Düsseldorf, Als Reichstags. rland=Barmen für den ufgestellt. Der frühere Kandene Genosse Grimpe. Zum t: Die 20 Prozent an den von den Landes= bezw. Beiträgen abgeliefert werden. tion sollen auf dem ParteiFünf Vorstände der Landesas Recht haben, die Einbesteitages zu beantragen. In sort„bewußter" gestrichen bewegung. Industriegebiet Mannheim Lokalisten. Obwohl sie nur versuchen sie doch bei allen Arbeitermassen gegen die fzustacheln und Partei und ßlich des im Dezember des es Streiks im Strebelwerk egen den Vorstand und die vandes groß. Die Partei Verlauf des Kampfes natürallgemeinen Aufregung behon so oft, zu ihren Quere sich ein gewisser Adolf h seinem Parteiausschluß in sel unsere Partei bekämpfte. rden, da griff die„Volks*“ Stelzer mit bengalischem Schleier über dessen wenig e schließlich an diesen die ovon leben Sie? verhältnisse verweigerte der rklagte den Redakteur Ge„Volksstimme“, wegen BeVerhandlung fand am ffengericht statt und endete agten zu einer Geldstrafe muß zu zwei Drittel der rteilte tragen. Gegenklage ung erfolgte wegen eines saß Lokalisten einen sozialdigen können, das könnten Der Verlauf der Verhandmoralischen Niederlage der Im„Bund" tobt Herr diese ihre Leute über die ereine aufklären. Bei Geen Gewerkschaften in Köln imlung in Köln statt, die Gewerkschaften in gewerkbefaßte. In dieser Verster a. D. v. Berlepsch, r verschiedenen Organisarede nicht von den sogesind keine Arbeiter=, son1 Unternehmern und für ig hat nun den Zorn des ie Bezeichnung des Herrn er nachfolgende Brief des ner Saarbrücken Burbacher Hütte. or! der Direktion des Stahleine gelben Vereine den ihrt. Gleichzeitig wollen gie wie gegen die Soziallichen Gewerkschaften anon Berlin aus nicht alles wenn Sie uns vielleicht den würden. Wir zahlen er Hochachtung Rudolf Lebius. den Zornesausbruch des kschaften nicht als etwas stens kann man es als en, daß den gelben Argezogen ist, und zwar von demokratie nichts zu tun ch nichts mit den Gelben des„Solinger Stahlter Zwistigkeiten zwischen dem Deutschen Metallist und dem Vorstande e macht, hatte Lebius in ungen hinzugefügt, durch igen macht. Schlicke, der erverbandes, reichte desus ein. Das zuständige Eröffnung des Hauptwelche verschiedene Ausind die Sozialdemokratie hat aber das Landgericht ingeordnet. Vor dem s am 28. 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Juni 1909. r gerichtete Beschwerde ch zur zuständigen Erhnen, daß ich mich nicht des Herrn Amtsvororigen Monats, durch Abhaltung einer öffentr freiem Himmel dawurde, aufzuheben. hers hatte der Ortsdie Teilnahme an der i s i c h i n f o l g e d e s s e n z w e i gegen die geplant ferner war zu beachten, polnischen Orte Jelen daß erfahrungsgemäß umer nach dem gegegbershersommnen Wirtshause in Jast=Dietzlovitz Der Herr Amtsvorsteher befand sich somit im Recht, Verhandlungen in der Verslic hielt, daß die Beratungen und sächlich erhebliche Gefahr für die öffentliche une auns hertseunden und zwar als eine Belegschafiseversamn. ans sarbepefans der Binnenschiffer. In Magdeburg beschloß wrien. en Br A-checsfkeist sn eiae Vouie, Breth zag. 180 Wark, fürgslhschiffahrtssteuerleute 150 und für Bootsleute Taktik zu einer Generzlaussperrung in der schmes unee und Mai Seneralaueperinge in der schwevischen Eisen#eettzzintuggie, von, der zirta 20000 Arbeiter betroffen der Isrheiter. monatlichem Kampfe wurde dieser zugunsten in ien“: Jahrendi Immerhin waren diese Aussperrungen in jenen Jühren noch beruflicher Art, so, wie in Deutschland über ihre Kämpfe mit der Arbeiterschaft...“ ist naßezu bigerslich erstarkt, onderthurchgefühgr.9 Wie Paiel zu verhindern. Lonsequent hat die Unternehmerore etzten Jahren darauf rung zu organisieren, um auf diese Weise einen vernichtenden Schlag gegen die Gewerkschaften zu führen. Die gegenwärtige dieser Irhsehn nu Untenehmertum für die Ausführung im Stockholmenee anet:. Bereits während der Frühjahrskämpfe beiterschaft gestelteusewerbe,wurde ein Ultimatum an die Areenerschaft gestellt, wonach samtliche in dem schwedischen Baugewerbe beschaftigten Arbeiter ausgesperrt werden sollten, sotern sie sich nicht den Geboten der Unternehmerorganisation berrung sämtlicher Kreuse,lau der die GeneralausBerufe. Diese Aussperrung wurde damals ein geschicttes Eingreifen des offiziellen staatlichen Vermittlungsbeamten, der beiden Parteien genehme Vorschlage zur Beilegung des Kampfes machte. Die bei dieser Gelegenheit also vereitette Aussperrung ließ die mächtigste Unterntrale, den Schwedischen Arbeitgeberverein, nicht ruhen. r### Wie Gelegenheit der Kämpfe im Schneidergewerbe der Cellulose=Invustrie venutzt, um den von ihr lange ag gegen die Gewerkschaften zu führen. Der Kampf im Schneidergewerbe betrifft ausschließlich vom UnterLohnherabsetzungen. Die Grossisten der Herrenkonfektion verlangen seit langem einen Reichstarif; in im Frühjahr geführten Verhandlungen aber wünschten sie diesen Tarif nur mit erheblichen Herabsetzungen der jetzt in den Lokalverträgen festgezetzten Lohnnormen. Als die Arbeiter diese der Herren Konfektionäre entschieden ablehnten, Peithsnuis a 24. Mai im ganzen Reiche ausgesperrt. In der bfe-Invustrie, einer infolge der großen Holzbestände wichtigsten Industriegruppen des Landes, verlangen die Unternehmer ebenfalls eine erhebliche Herabsetzung der Arbeitslöhne. Das jetzige Akkord-Prämien=Lohnsystem soll beibehalten werden, über so umgestaltet vezw. die Lohnsatze so reduziert, daß die Arbeiter trotz einer großeren Arbeitsleistung, eines größeren Arbeitsquantums also, Lohnreduktionen bis zu 400 Kronen pro Jahr in den Kauf nehmen sollen. Selbstverständlich können die Arbeiter bei der infolge der Agrarpolitik bestehenden Lebens88 gehen. Ihre en hehen. Ihle endgiltige Ablehnung der Unternehmerforderung longe geheate Wscht, die de Jührung. Er beschloß nun seine zitzienfragen unbedingt seinen Geboten sich fügen sollten, auszu# Foigendes, Ultimatum wurde der Landeszentrale der schwevischen Gewertschaften am folgenden Tage zugesandt: von Fau“. Pichtge#m zum 26. Juli samtuche Konflikte zu den an dat sin zentrale anerkannten Bedingungen beJuli auf die Holzschseisereien eK ausgedehnt: 9) am 26. Turt auf dir,#rgg##renn, die Textilindustrie und die Sagewerke, b) am 2. august auf die Eisenwerke. Wenn auch Heirlie Sareder Porngos ussperrungen ergebnislos bleiben nem Ermessen autorisiert worden. is. zum. 26. Juli war eine Einigung nicht erzielt worden, internehmerzentrale strikte auf ihren Forderungen betem Gründein Arbeiterschaft aus den schon erörter. ie 9118 nicht angenommen werden konnten. Es erfolgte e gperrung in der Textilindustrie, in den Holzschleiseleten und Sagewerken am genannten Tage. Betroffen wurden wer##.900 Arbeiter. Weitere 3000 Arbeiter der Eisenwerke werven nuch dem oben zitierten Ultimatum am 2. August ausgesperrt. Die Gewerkschaftsvorstände traten nach Empfang des ..55### am 19. Juli zusammen und beschlossen, nicht die sutzesside aussperrung nach Belieben der Unternehmerorganisation abzuwarten, sonderen bereits am 4. August den General= streik im ganzen Lande zu proklamieren. Vom Generalstreik ausgenommen sind die in der Krankenpflege, in der Pflege lebender Tiere, in den Betrieben der Beleuchtung, WasserverEleso=Zugenblick nach Art der Hunde, dann auf die linse nöber mehrmals. Von fern erscholl jetzt dumpfes Stimmeneine vielköpfige Menschenmenge kam heran, mit Heugabeln und Dreschflegeln bewaffnet. Sie hatte den flüchtigen uch bemerkt vom Torf aus und war zu seiner Versce echesch euie eie eschecieh regulären Streikunterstützungen mehr auszuzahlen, sondern alle verfügbaren Mittel zur Milderung der Folgen des Kampfes zur Abwendung der bittersten Not zu verwenden. Der Beschluß der Gewerkschaftsvorstände, der nach Inkrafttreten der ersten Ausbeiterschaft: Juli pubnigert wurde, hat in der gesamten Ar. die größte Genugtuung hervorgerufen. Von allen Seiten kommen zustimmende Erklärungen und Beschlüsse aus Arbeiter= und Gewerkschaftsversammlungen, die dafür garantieren, daß gu 2, August der Parole der Gewerkschaftsvorstände einmütig Zblge gegeven wiro. Selbst die Eisenbahner sind durchgus für,eine. Einstellung der Arbeit, welche indes von der Inbastrie=Arbeiterschaft vezw. von den Gewerkschaften zunächst nicht gewünscht wird. Die vürgerliche Presse des Landes gibt sich Schaise bei Her Firheidiese Ation der schwedischen Gewerkien#2.###r arbenerschaft des Auslandes keine Sympathie unde. Sitz,puxfte sich darin täuschen. Ueberall im Auslande, versensat g## sattik der schwedischen Unternehmerorganisation hat, ist man sich auch darüber klar, daß eine andere Möglichkeit, dieser Taktik Einhalt zu gebieten, nicht vorhanden t. Die Arbeiter konnen nur durch die Führung eines entGegenschlages den Unternehmern die Aussperrungstollheit austreiben. Auch in Deutschland, das die stärkste Gewerkschaftsorganisation des Kontinents hat, ist diese Auffassung allgemein. Die bürgerlichen Blätter Schwedens sollten also etwas weniger großspurig von der angeblichen Antipathie der exsamiation, reden,„Wie, die schwedische Presse mitteilt, har auch der in Deutschland unwesende Präsident der American Federadichen Gewerschaften seine dem ofsiziellen Vertreter der den voraussichtlich zwischen 200000 und 300000 Arbeiter teilEs steht selbstverständlich zu erwarten, daß die schweArbeiterschaft den großen Entscheidungskampf mit derelben Geschlossenheit führen wird, wie sie ihre bisherigen Kämpfe zu führen gewußt hat. Vermischtes. Der Elefant ist los. Ein biederer Einwohner von Tirlemont(Belgien) war kürzlich des Abends noch draußen auf der Flur. Er stand in einer Wiese und schaute sinnend dem purpurnen Abendrot nach, das im Westen verglühte. Da löste sich plötzlich etwas großes Graues, ein Unding von grotesker Form aus den abendlichen Nebeln, die aus dem feuchten Wiesengrund ohne Unterlaß von der rechten auf die linke Seite von der inker gusedze rechte. Und so leicht machte er das, so spielend Mann in der Wiesei“ wie ein Gummiball. Das kam unserem ##r ssa###ender bar vor. Der Elefant schien doch keine ernsten ungrifssabsichten zu haben. Vielleicht war er ganz zahm, hatte nur in unbändiger Lust an der Freiheit einen kleinen Exbummel gemacht. Und allmählich kehrte dem Mann in der die Bewegungsfähigkeit wieder, die starren Glieder lösten sich. der. Mut kehrte auch zuruck mit dem Schwinden der Angst. Vorsichtig ließ er sich auf alle Viere nieder, kroch näher an das Ungetüm heran, indem er ein Strauchwerk als Deckung ausnutzte. Nein, das konnte kein richtiger Elefant sein, trotzdem er einem solchen so auffallend glich. Und so rückte er noch näher und erkonnte schließlich, daß der Elefant, der ihm einen so tödeingejagt hatte, ein„Elefant“ aus Ballonstoff war, dessen hohler Leib noch ebenso viel Gas in sich hatte, um über die Wiese heranzuschweben. Und um den Hals hatte er eine Karte gebunden, auf der eine Anweisung stand, wie man ihn entleeren sollte und die Adresse, an die der entleerte Elefantenleib zurückgesandt werden sollte. Während dessen harrte die Menge mit Heugabeln und Dreschflegeln, immer in respektvoller Entfernung, der Dinge, die da kommen sollten. Erst nach und nach, als sie sich, von der Ungefährlichkeit der Situation und von der Garmlosigteit des„Tieres überzeugt, hatten, wagte sich einer Iinen ansslich an. Du bose Tier hatte man in Héverlé der dort alljährlich stattfindenden Gedenkfeier der Er###ndung des Leuchtgases losgelassen. Standesamts-Nachrichten. Heepen. In der Zeit vom 16. bis 31. Juli wurden beim hiesigen Standesamt angemeldet: " Geburten: Sohne: Hofarbeiter Gustav Detmar, Bronninghausen 18; Landwirt Heinrich Kipp, Lübrassen 2; Milchhändler Gustav Tiekötter, Heven 115. Jahritarbeit dan beiter Karl Linnenbrügger, Heven 5: Furkilarbeiter Gustav, Konradi, Heepen 248. Aufgebot: Zouaufseher Louis Hammer, Rheda. mark 382, und Auguste Eikermann, Heepen 29. Ebezchließung: Landwirt Wilhelm Ludolph, Brönninghausen 10, und Marie Meyer zu Hartlage, Gellershagen 1. Stervefälle: Rentenempfanger Julius August Wegner, 80 J., Heepen 101; Witwe Hanne Friederike Henriette Sielemann gev. Möller, 80 J., Oldentrup 52; Anna Augus Franziska Klöpperpieper, 4 Mon., Heepen 61. ** Stadt Herford. In der Zeit vom 26. bis 31. Juli 1909 sind beim hiesigen Standesamt angezeigt: Juli 1909 ArShshurten. Söhne: Schubmachermeister August Brink; Gustao Meymeyer; Schneider Julius Schumacher; Briesträger Hermann Brünger; Handlungsgehilfe Wilhelm Wever; Schuhmachermeister Wilhelm Vogelsang; Eisendreher Wilbelm Mailänderns mann Johann Wimmer: Malermeister „Aufgebot. Buchhalter Max Hein und Johanne WiegelFrieherite Scheskarn gen. Hauderer Heinrich Bebmeier und und, Amalse Schwier. Durre: Kaufmnann Karl Westerhausen Sterbefalle. Friederike Stranghöner, 2 Std.= Heinrich Arionise Hosäufer, 3, Tage. d e. 4: D. August Holle, 82 J.; Enormer Posten Prottter-Handtucher vorzügliches Fabrikat Serie 1 Serie II Serie III Serie IV Stück Stück Stück Stück 401 60 01 1.10 Frottier-Stoffe 90 embreit 1.90 150 cm breit AeG0 und L.09 Waschtisch-Garnituren Decke mit Streiten 1.18 und 2.09 Kinder-Badelaken bs! Nas Ros-Lias in diversen Orössen 1925 Schutzmarke. 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Un schlossen, Solidarit Massen der Unor über die brutale T große Massen strö um in dem allgen schaft als Kämpfer Bei diesem gel größten der skand das Kampfesterrai Schweden hat südlichen Oeresund Der Umstand jede zweite Hälfte des bautreibende war, große Hälfte des L Ackerbau wenig. besondere die südlich Ackerbau aufweisen natürlichen Voraus Industrie. Es hat einsetzte. Einige d Fur die ackerba der Volksvermehrt Jahre 1904 betrug Köpfe. Im Verhä man das Areal de ziffer von mehr de Gesamtfläche des während die Deut Quadratkilometer k nur 12,5 Einwohne Bevölkerungsziffer zeichnen: Einw. pro ak „ Erst seit 1850 Bevölkerungsziffer nicht. Ein großer noch auf die Ausw eine beschränkte Ei strie aber erst in machte. Während zent der Gesamtber in Schweden 1901 Städte industriell mehr als 50000 E ese Zi diese Ziffer über Die prozentual die verschiedenen hervor: Erwerbsar Landwirtschaft Industrie Handel und 2 Oeffentl. 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