wird. Den Glückwir uns herzlich an. heimatzeitung. ter von 67 Jahren Kahmen, der in R. i. p. ninarpriester Franz lsorge in Leiberg erer hiesige Geflügeleine Versammlung ch eingefunden. Im trags wurden diei den heutigen Verungen und Fingerhe Arbeit mit nach 715 vegt und erfüllt von rnden Dramatik, läßt !“ das Leid und die Ehe erstehen. sind, um im Zusamn und Gefahren ausrlieren. Ehe es aber ißersten kommt, siegt m bringt ein fesselntung, das eine Fülle ifend schildert. Umso ndlichen und heiteren der Kitzbüler Alpen ind erschar um.45 Uhr in. Der Scharführer. 1 r treten alle Ig. der Turnhalle an. Der Scharführer. loten: b. Wiesel verw. Drave. Hutreise, 52 J. Erich, 73 J. 57 J. ennemann., 64 J. Eike, 62 J. t; Stellvertreter: Otto Kultur, Unterhaltung Provinz: Hans Joachim genteil: Otto Birklo, lag und Druck: C. Jos. stadt. färz 1936 gültig.) urch Freude“ iem 16. April, 20 Uhr, dde-Menke ein us-Abend hsinn und Humor . *„ 9. Jahegang Soldatenlied- Soldatenliebe Wenn die Gedanken in die Heimat gehen 7 Lieder, die der Liebsten gelten Staubige Landstraßen, regendurchweichte Aecker, kalte Unterstände, Bunker und Wälle, das sind die Reviere des Soldaten. Dort lebt und wacht er mit seinen Kameraden, dort steht er dem Feind gegenüber und ist zu jeder Stunde bereit zum Kampf. Von dort aus wandern aber auch seine Gedanken oft zurück in die Heimat, in der ein Mädchen oder eine junge Braut seiner harrt. Und was ihm dann so im Kopf herumgeht, das hat auch seinen Niederschlag in den vielen schönen Soldatenliedern gefunden, die heute überall gesungen werden. Es sind Lieder im Marschrhythmus, in denen von Kampf und Tod, von Treue und Opferbereitschaft— und von der Liebe gesungen wird. Es gibt kaum einen Mädchennamen, der nicht in einen solchen Text aufgenommen wurde. Irgendwann einmal fand einer die Reime, ein anderer die Musik dazu, und am Morgen sang das Lied die ganze Kompanie. Es ist wohl keiner unter diesen Soldaten, der nicht ein„Feinslieb" zu Hause hat. Und wenn er Dore singt, dann denkt er an sein Klärchen und hält begeistert mit. So ist auch durch das Lied die Heimat ihm immer nahe. Soldatenlieder sind fröhlich, das macht schon ihr Rhythmus. Selbst wenn auch der Text hier und da vielleicht traurig stimmen könnte, den Feldgrauen bringt es nicht aus der Ruhe. Ist alles dunkel, ist alles trübe, dieweil mein Schatz ein'n andern liebt. Ich hab' geglaubt, sie liebet mich, aber nein, aber nein, sie hasset mich. So stellt er bedauernd fest. Und er fragt eindringlich, was ihn denn ein schöner Garten nützen könnte, wenn andere drin spazieren gehen. Dagegen kann man halt nichts machen, denn auch er hat es ja einmal ähnlich getrieben. Und fröhlich wird angestimmt: Des Wirtes Tochter, die trägt ein blaukariertes Kleid, sie trägt das Blaue nur zum Zeitvertreib. Drum Madel, wink, wink, wink... Vergessen und ausgelöscht. Der Mädchen gibt es viele. Denn wenn sie nicht treu sind, sind sie auch nicht der Liebe wert. Eine aber hat ein jeder, der er krauen kann, die er liebt und bei der seine Gedanken sind. Für einen ist es die Rosemarie, für den andern die Erika, für die nächsten Marie, Margarete, Rose. Rosa heißt das holde Kind. Willst du sie noch näher kennen? Ei, so komm doch her geschwind. Sie hat zwei Aeuglein wie zwei Sternelein, und einen roten, roten Mund. Diesen Mund küß ich so gerne und sei's in schöner Abendstund'. Eines Tages aber steht der Soldat dann dicht am Feind. Gespannt sieht sein Auge in die Finsternis und sucht den Gegner. Nur dann und wann huscht ein Gedanke zur Liebsten daheim. Diese Wachen sind schwerster Dienst, mögen sie auch noch so ruhig ablaufen. Wenn der Soldat dann am nächsten Tag wieder bei seinen Kameraden weilt, dann wird vielleicht jenes Lied angestimmt, das wohl eines der schönsten Soldatenlieder ist: Steh' ich in finst'rer Mitternacht, so einsam auf der stillen Wacht, dann denk ich an mein fernes Lieb, ob mir's auch treu und hold verblieb. Mädchen, ich liebe dich, heiraten aber kann ich dich Warte nur noch ein Jahr, dann wird's werden wahr, daß wir werden ein Paar. Der Soldat rechnet trotzdem mit allen Möglichkeiten, das geht aus folgendem Vers eines Soldatenliedes hervor: Kommen die Soldaten wieder in die Heimat, sein ihre Mädchen alle schon verheirat'. Ei warum? Ei darum! Weeneniomnunnnmn mein Kind von der Westfront in die Heimat All Mein liebes Kind, als ich so klein, wie du es heute bist, Da war's mein Vater, der weit fort gewesen ist. „Es ist nun Krieg“, hat mir die Mutter still erklärt, „Und Papa ist Soldat und trägt ein Schwuert: Mein liebes Kind! Run sind wir beide dran, Dein Vater steht im Felde seinen Mann. Und nun fragst du, wo ich so lange bleibe, Und warum ich euch nur noch Briefe schreibe? Mein liebes Kind! Mein Herz ist stets bei dir, Ich trage stets dein kleines Bild bei mir, So sind wr zwei beisammen, wie lang wir auch getrennt, Weil überall die Liebe sich in sich selbst erkennt. Und sollt' es einst so werden, daß ich nicht wiederkehr, Hoch über allen Erden bin ich dann in dem Heer Der Kämpfer, die für Deutschland seit se gefallen find. Du aber— du souft leben! Icy grüße dich, mein Kind. Wolfgang Jünemann. Stilleben in Feldgrau (PK.=Lysiak=Scherl=Autoflex) — RM. älle Borghoff u. Grebe 1g. on“, altbewährt gegen tnässen .90. In allen Apotheken. in Lippstadt: Einhornund Engel-Apotheke. ie Heimatzeitung unterrichtet die Front über die Ereignisse in der engeren Heimat Gefechtsübung am Granatwerfer(PK.=v. d. Piepen=Autoflex) Die ganze Stimmung der Wache wird lebendig in diesem Lied, ein Sehnsuchtshauch zieht hindurch und durch das beglückende Bewußtsein, daß irgendwo ein Herz für diesen einsamen Krieger schlägt. Die Glocke schlägt, bald naht die Rund' und löst mich ab zu dieser Stund Schlaf wohl im stillen Kämmerlein und denk in deinen Träumen mein! Und dann sprechen die Kanonen. Granaten heulen über das Schlachtfeld, Schüsse peitschen über den Sand. Der Soldat kämpft. Kämpft, bis der Sieg errungen ist. Das ist so an der Küste, auf Meeren, an der Saar und im Argonner Wald. Und mit dem Spaten in der Hand, er vorne in der Sappe stand. Mit Sehnsucht denkt er an sein Lieb, ob er es wohl noch einmal wiedersieht. Aber auch die Sehnsucht kann nicht das große Bewußtsein umschatten, daß er an dieser Stelle für sein Vaterland steht. Mag sie weinen, die Liebste, wenn er fallen sollte, er stirbt für Deutschland. Morgen marschieren wir in Feindesland. Mädchen, so reiche mir nochmal die Hand. Ob ich einst wiederkehr', ist einerlei, wenn nur mein Vaterland, mein Deutschland wird frei! Tod und Liebe stehen in den Soldatenliedern dicht beieinander. Die Liebe aber hat darin den größeren Anteil, denn ans Sterben denkt der Soldat zuletzt. Er singt von seinem Mädchen, freut sich auf die Heimkehr und rät ihr, die Treue zu halten, da sie ihm doch das Wort gegeben habe. Wenn er wieder bei ihr ist, dann will er sie auch heiraten, das verspricht er. Ueber diese Möglichkeit versucht er sich früh genug hinwegzusetzen, sofern er nicht felsenfest auf„sie“ bauen kann: Und abends, wenn kein Dienst mehr drückt, wird lustig ausgeschwärmt; an neuer Liebe sich beglückt und alte aufgewärmt.——— Der Mensch braucht, was er haben muß, auch ab und zu nen Kuß. So geht die Liebe durch das Soldatenlied. Die oberflächliche und die ernste. Wie sie sich auch ausdrückt, immer ist sie das Band, das zurückführt in die Heimat. Ueber diese schlichten Worte gehen die Gedanken zum fernen Lieb. Ob man nun singt: Sind auch drauß' der Mädle viele, lieber Schatz, ich bleib’ dir treu... oder ob es klingt: Eins, das macht mir viel Verdruß, weil ich von der Liebsten muß. Liebchens Tränen schwimmen nach und zuletzt ein heißes„Ach!“. Immer spricht daraus die Heimat. Selbst auch dann noch, wenn der Name, an den man gerad denkt, schon morgen wieder von einem anderen abgelöst wird: Mädel hat mir Busserl geb’n, hat mich schwer gekränkt, ja kränkt, hab ich's ihr gleich wiedergeb’n, ich nehm ja nichts geschenkt. So ziehen unsere Soldaten mit ihren Liedern hinaus ins Im Gleichschritt des Marschrhythmus marschieren sie gegen den Feind: Sie liebt mich treu, sie ist mir gut, drum bin ich froh und wohlgemut! Feld. Ss Jens unzwutl“ Eine dentsche Sage von Ottmar I. Schätze aller Art birgt unsere Erhe,„,. Durch den kalten Stein schlägeln sich kcupferavern in allen Auf dem Grunde des Rheins schlummert das Gold, das der wilde Hagen versenkte.„. 8n 6ich Tief im Schoß der Erde ruht ein Samenrorn, bis Sonne, richt und Wärme es zum Leben erweckt: dann wird daraus ein weitschattender mächtiger Baum. Dringen Sonne, Licht und Wärme überall hin? Auch ins Firneis, wo alles Leben, alle Wärme aufhört? Ja, auch dorthin verirren sich Sonnenstrahlen und rusen bunte Farbenspiele hervor. Einige von ihnen stahlen sich in ihrem Fürwitz weit hinunter ins=Eis, bis ihnen fast um die Rückkehr bange Dort aber gewahrten sie etwas so Ungewöhnliches, daß sie länger verweilen, schauen und staunen mußten. Der Ferner hielt— wie die Muschel schützend die kostbare Perle birgt— vier Reiter in voller Rüstung samt ihren Pferden Aufrecht standen sie im Eis— starr und kalt zwar, aber doch in ihrer ganzen körperlichen Wesenheit, als ob sie im nächsten Augenblick das Schwert hochschwingen könnten, um es auf den Feind Ein graubärtiger Alter war der eine, ein Mann in Vollkraft der Jahre der andere, und dabei zwei blutjunge Knappen. II. Fern im Süden kämpfte— es ist lange, lange her— ein deutscher Kaiser gegen aufständische Städte seines Reiches. Vom Feind und noch mehr von tückischen Seuchen umdrängt, schmolz das Häuflein seiner Wackeren zusammen. Boten ritten über den Wall der Berge, die sollten ihm Zuzug herbeirufen. Vergebens wartete und wartete der Kaiser. Wer hätte ihm sagen mögen, daß der Fürst, auf den er gebaut hatte wie auf einen War der Ruf des Kasers wie ein Hornsoß, der gewaltig ertönt, sich zornig in die Lüfte hebt und in der Ferne ungehört, schwach verhallt?—-Doch nicht ganz war er verklungen. Aus einem Winkel des südlichen Deutschlands brach ein kleiner Zug von Gewappneten auf: ein Greis, zwei Mann und zwei Hildebrand und Dietrich hießen die Männer, Wolfhart und Gselher die Knaben...— 5. Wihu Einem geschwinden Bergstrom entgegen ritten sie. Naher und näher drängten die Felswände heran und drohten sie zu erdrücken. Nun aber winkte, hoch und fern, die Paßhöhe, wo sie frei und unbeengt rasteten und den ersten Blick ins ersehnte Land werfen Am Paß erspähte Wolfharts scharfes Auge schon von weitem hin und her huschende Gestalten. Der Paß war von feindlicher Uebermacht gesperrt, ein DurchAmiehrens wenn der Kaiser rieft Niemals! Also hinein ins unwegsame Gebirge, immer höher in Eis und Schnee, in die klirKeuchend verschnauften die Pferde. Da geschah es, daß die trigerische Schneedecke— stand auch sie mit den Feinden im Bunde? — brach. Vier Reiter versanken mit ihren Pferden in der Spalte des Ferners; Schnee stürzte nach und begrub des Kaisers GeIst der Ferner vot? Ist er nicht der bedächtige Bruder des Schritt für Schrit, in Zeiträumen, die uns unermeßlich scheinen und doch nur Bruchteile von Sekunden der Ewigkeit sind, schiebt sich das schillernde Eis abwärts. Der Stelle zu, wo aus dem Eis ein milchweißer Bergbach herausströmt. Dort gibt der Ferner wieder heraus, was er auf seinem Weg an sich gerafft hat: fein gemahlenes Geröll und größere und was er sonst an Lebendigem und Totem verschlungen hat. III. Der Ferner gab seinen Raub heraus. Endlich, endlich kamen Von nah und fern eilten die Leute herbei, das Wunder zu bestaunen. Sie kamen umsonst. Wie der Falter, der dem Licht zu naye kommt, im Nu vergeht, so zerfiel am hellen, schmerzenden Sonnenlicht alles Leibliche der Der Ferner hatte ja nicht nur die Körper der vier Getreuen sorgsam umhüllt. In dem Augenblick, als ihre Leiber verdarben, wurden sie selbst frei. Ungesehen von allen Umstehenden griff sich jeder der vier sein Geisterkoß, stieg auf und schwang sich jubelnd in die Lüfte. Sie hatten das Raunen vernommen, das abermals durch die Lande ging: Der Feind an den Grenzen! Deutschland in Gefahr! Und wieder ritten sie, überall hin, wo der Feind am heftigsten Diesmal aber nicht als verspätete Nachzügler, sondern allem Volke weit voran. n f.„, Ihr Heerruf scholl, weit durch das Lano, und aue, alle kamen, alle mit dem brennenden Wunsch, der einst die vier ins Eis getrieben: dem Führer zu helfen, das Reich zu retten! W 97 * Flug über den Wolken In der Tiefe die Wolkenschwaden; In der Tiefe das Nebelmeer— Wir aber jagen auf Aetherpfaden, Uebergoldet von Sonnengnaden Wie ein blitzender Pfeil einher. Wie das brandet und brodelt zu Füßen; Wie das gischtet, sich löst und sich ballt! Täler müssen mit Schatten es büßen— Nur die Häupter der Berge grüßen Schimmernd, in zackiger Inselgestalt. Schön sind die treibenden Schleier von oben. Doch auf den Ebenen lasten sie grau. Uns sind die bergenden Hüllen zerstoben... Sauset Propeller! Die Herzen erhoben, Donnern wir hin durch das himmlische Blau! Heinrich Anacker. Sterbender Krieger am Berliner Zeughaus (Aufn. Maeschke) IV. Von Osten her wälzte sich eine trübe Flut gegen Deutschland heran.„Reite, Giselher!“ gebot Dietrich. Giselher ritt, und hinter ihm brauste ein wildes Heer junger, kecker Gesellen. Schmetternd fuhr die deutsche Faust auf den Gegner— die Gefahr von Osten war gebannt.„ 6 mestGefährlicher war der Feind, der in hellen Hausen von Westen herandrängte und in deutsches Land einfallen wollte. Dietrich schickte seinen alten Hildebrand und der scharte um sich eine hell schimmernde Wehr von Gewappneten, graubärtige, feste Männer und junge Knaben, also daß dem trotzigen Feind alle rust zum Schlagen verging....: Schit. Sut Von allen Meeren her fuhren feindliche Schiffe gegen Deutschlands Küsten heran.„Laß mich ab!“ bat der unbändige Wolfhart, und Dietrich nickte. Inmitten kühner Wikinger fuhr Wolfhart hinaus aufs stürmische Meer, stürzte sich ungestüm auf den Feind und jagte ihn auseinander. Seine schrecklichsten Waffen schmiedete der Feind gegen das Reich. Doch„Her zu mir!“ schallte Dietrichs heller Ruf, und die Kühnsten der Kühnen drängten sich um ihn. Aus den Lüften herab brausten gespenstisch reisige Geschwader und brachten dem ahnungslosen Feind Tod und Verderben. Sei getrost, Deutschland: alle deine Söhne stellen sich schützend Erhebe stolz wieder dein Haupt, Deutschland, und jauchzend über jedem Gefallenen erheben sich zwei seiner Brüder! Sie werden kämpfen für dich— und sie werden siegen! Der letzte Appell preußische Erzählung von Oskar Bischoff lehen nicht erhalten wird. Auf dem Pirschgang e e (Scherl=Wagenborg=.) „Dessauer!“ MAcheib?? „Heute ist der... der... welchen Tag yaven wir heute?“ „Den neunundzwanzigsten Mai, Majestät", erwiderte Fürst Leopold von Dessau, der Freund des Preußenkönigs Friedrich „Richtig: den neunundzwanzigsten Mai“, wiederholte der 85nig. Dann versuchte er, die wassergeschwollenen Beine auf den niederen Schemel zu heben... Vergeblich. Der General half vorsichtig nach.„Helfe Er mir auch in den blauen Rock!... Ja, danke Ihm!... Eine Plag so eine Wassersucht, Dessauer!" Der nickte. Er wußte, wie es um seinen König stand, seitdem die Königin vor vier Tagen eine Stafette nach Neuruppin an den Kronprinzen abgesandt hatte mit der Weisung: daß er sich beeilen möge, wenn er den Vater noch am Leben antreffen wolle. In derselben Nacht schon war Kronprinz Friedrich mit einem Eilwagen in Potsdam angekommen. Bald, vielleicht in Tagen gar, wird die Zeit sich erfüllt haben. Schweigen. Nur der schwere Atem des Kranken im geräumigen Saal. Und der rasche, schnarrende Gang einer Wanduhr. Dann der König in die wortlose Stille:„Dessauer, Sie sollen noch einmal defilieren!“ Ein Befehl war das aus des Herrschers Mund. Laut und hart. Wie einst.„Es wird der letzte Appell sein, Leopold.. der alerletzte!“.„. gan Mintersieht wuie Der Alte Dessauer ließ den Leutnant von Winterseldi#ufen. „Alle verfügbaren Regimenter zum Parademarsch antreten lassen!“ „Rücke Er mir den Sessel nahe ans Fenster!... Ganz nahe.. So“. Kammerdiener Abt tat wie befohlen.„Knöpfe Er mir den Rock zu!... Und nun die Fenster auf!... Weit auf!... Ganz Ferne Trommelwirbel und Hornrufe. Nahes glockenspielartiges Schlagen einer Turmuhr. „Wie spät?“ „Gut, gut. Sie werden nicht auf sich warten lassen Meinen Stock!“ Des Königs Augen werden groß, wie man es seit langem Wie starier Regen braust in die Marschmusit das Geräusch der anmarschierenden Truppen. Deutlicher wird der Gleichschritt im Näherkommen.„ 85ni, „Sein Werk, Dessauer“, lobte der König. Bataillon nach Bataillon, Eskadron nach Eskadron defilieren in ehernem Akkord und rauschender Feldmusik an ihrem sterbenden König vorbei. Im frischen Maimorgen glühten die Gesichter der Soldaten., Grä5tst2 der Ganera „Majestät, die Großen kommen“, berichtete der General. Weit beugte sich der König vor, um besser sehen zu können. „Das„Riesen"=Regiment marschiert vorüber. Kerle, gewachsen wie Bäume, Männer aus Blut und Eisen. „Das Bataillon aus Neuruppin, das Regiment Kronprinz Friedrich“, meldete Leopold von Dessan. „Regiment Kronprinz Friedrich“, sagte nach einer Weile der König leise. Dann lauter:„Dessauer, ich sterbe zufrieden, weil ich einen so großen Sohn und Nachfolger hinterlasse. Aus dem Querpfeifer und Poet ist ein Soldat geworden, der den Degen nun ; b e s s e r m e i s t e r t a l s d i e F l ö t e“. Lange, sehr lange schaute der König hinunter auf die vorbeiziehenden Truppen. Dann hieß er die Fenster schließen. Mit geschlossenen Augen lehnte er sich zurück in die Kissen. Zwei Tage später— am 31. Mai 1740— ist er entschlafen. Rnekzdote Friedrich der Große traf in Potsdams Straßen einmal einen ungen Menschen, den er anielt und fragte, welchen Glauben er glaube dasselbe, was mein Schneider glaubt!“ war die Antwort des jungen Menschen. „So! Und was glaubt sein Schneider?“ „Daß er den Taler. den ich ihm für eine Arbeit schulde, in seinem Leoen nicht erhalten wird, Majestät!“ Der König, dem die witzige Antwort gefiel, lachte herzlich und überreichte dem schlagfertigen jungen Menschen einen Taler. Wenige Tage später begegnete der König abermals dem Spaßvogel und fragte ihn: „Nun, hat er meinen Taler dazu benutzt, seinen Schneider zu beschlen?.... isfenen Gugen schanute dur Aus schalkhaft zusammengernissenen augen schaute der andere den Konia er: „Aber Eure Majistät werden doch nicht im Ernst verlangen, daß mein Schneider und ich wegen eines einzigen Talers unseren Glauben wechseln sollen!“ söpfchen, Köpfchen... Kreuzworträtsel Senkrecht: 1. kostbares Harz(„Gold des Meeres"), 2. Farbe, 3. Zahlwort, 4. Großvater, 5. aufsehenerregende Meldung, 9. Wasserbewohner, 10. Gesangsstimme, 13. römischer Kaiser, 15. Irländer, 17. geographische Bezeichnung. Waagerecht: 1. optisches Gerät, 6. Gottin der Morgenröte, 7. Lebensbund, 8. weibliches Haustier, 11. Singvogel, 12. Figur aus„Lohengrin“, 14. tierisches Erzeugnis, 16. Gewässer, 18.„geistesgestört“, 19. Tierpark, 20. Stadtteil von Berlin. Sinnspruch. Lösung des Kreuzworträtsels Waagerecht: 1. Strohgelb, 4. Ob, 5. Fee, 6. Oel, 9. Frankreich, 14. Fama, 15. Avus, 16. Laubfrosch, 18. Ur, 19. Ara, 21. Oer, 22. Rolomunde.„„„. g,. al.Aähr.„ E. Senkrecht: 1. Souffleur, 2. Hea, 3. Blechschere, 7. Samum, 8. devot, 10. Raa, 11. Nab, 12. rar, 13. Jus, 17. Form, 20. Au. IX 48— Lösung des Ziffern=Denksports