* Preis des Abonnements vierteljährlich 2 M. praenumerando bei der Expedition, den Agenturen und den Postanstalten; einzelne Nummern 10 Pfg. Die„Westfälische Zeitung“ erscheint wochentäglich und wird nach auswärts mit den nachmittags von Bielefeld abgehenden Zügen expediert. (Aereserder! O O„ Gegründet am 1. Januar 1811 als„Oeffentliche Anzeigen für die Grafschaft Ravensberg“. Bugleich Kreisblatt für die Kreise Bielefeld und Halle i. W. Preis der Inserate: für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum für Inserenten am Platze 12 Pfg., für auswärtige 15 Pfg.; für Reklamen 50 Pfg. Inserate werden in der Expedition und bei sämtlichen Annoncen=Bureaux angenommen. Bei Anfragen von auswärts wolle man eine Postfreimarke zur Antwort mit einsenden. auf die Westfälische Zeitung (Bielefelder Tageblatt) für den Monat Juni zum Preise von 70 werden noch fortwährend angenommen und die Nummern vom 1. Juni ab, soweit der Vorrat reicht, nachgeliefert. Die W. Der Zollkrieg Pichenien Pagro den Kaiserstat Oesterreich=Ungarn und dem kleinen Sedeertea##t seinen Ansang genommen. Am 31. Mai ist der alte Zollvertrag abgelaufen, und mit dem 1. Juni tritt der von Oesterreich=Ungarn verworfene neue rumänische Zolltarif in kraft, dem eine beträchtliche Erhöhung des Zolles auf rumänische Waren entgegenstellt. In Zollkriegen wird nicht geschossen und nicht gefochten, es fließt auch kein Blut, aber sie fordern doch große Opfer an Gzitern und stellen manche wirtschaftliche Eristenz wesentlich in Frage. Mit seinen reichentwickelten Verkehrsbeziehungen hat das moderne, Europa einen ernstlichen Zolltrieg noch nicht erlebt und desgu# s noch nicht, was solch ein Zwischenfal bedeutet. Bei dem osterreichisch ungarisch=rumänischen Zollstreit handelt es sich um einen jährlichen Güteraustausch von 140 Millionen Mark. Wird dieser Verkehr plötzlich abgebrochen, so müssen darunter alle die leiden, welche ganz oder teilweise aus diesem Verkehr ihre Nahrung zogen, und sie zählen nach vielen Tausenden, die Ackerbauer und Viehzüchter in Rumänien, die Schneider, Schuhmacher, Weber, Spinner und viele andere Gewerbetreibende in Oesterreich=Ungarn, dazu die Vermittler und Zwischenhändler in allen beteiligten Ländern. Eine Verschiebung von 140 Millionen jährlichen Umsatzes wird überall und jederzeit empfunden, doppelt und dreifach aber unter den gedrückten Exwerbsverhältnissen, wie sie in Rumänien und Oesterreich Ungarn Welches sind nun die Ursachen des heftigen Konfliktes? Die letzte Handelsübereinkunft von 1877 wurde schon auf beiden Seiten stark angesochten. In Rumänien betrachtete man mißgünstig die starke Einfuhr österreichischer Kleider, Tuche, Zeuge, Glas=, Kurz=, Papierwaren 2c. zu Zollsätzen, welche viel zu niedrig schienen. Andererseits waren in Ungarn, Galizien und den Alpenländern die Landwirte über die freie Einfuhr rumänischen Getreides und Viehes immer mißvergnügter geworden. Einen Ausgleich herbeizuführen wäre wohl nicht allzuschwer gewesen, wenn nicht Ungarn durch eine strenge Viehsperre die rumänische Ausfuhr an Ochsen total vernichtet hätte. Diese Viehsperre ist nicht nur als Vorläufer des Zollkrieges zu betrachten, sie ist die eigentliche Ursache des Zollkrieges. Zwischen Wien und Bukarest hatte ferner niemals große Freundschaft, aber doch ein leidliches Einvernehmen geherrscht, das immer mehr getrübt wurde, je mehr der ungarische Einfluß in Wien hervortrat. Von Oesterreich hätte sich Rumänien mancherlei gefallen lassen, aber von Ungarn wollte es keine schroffe Behandlung ertragen. Anstatt einen Damm in mitten der slawischen Hochflut zu bilden, trennt ein alter Haß die beiden nicht slawischen Stämme der Ungarn und Rumänen, die rumänische Frage in Ungarn, wo zweieinhalb Millionen Wallachen wohnen, hält diesen Haß wach und in denselben wurde Oesterreich einbezogen, seitdem man in Wien nach ungarischem Verlangen auf hohe Getreide= und Viehzölle einging. Inzwischen hatte man in Pesth Rumänien unmittelbar verletzt, indem man gegen den ausgesprochenen Willen der Bukarester Regierung in der Pesther Landesausstellung von 1885 eine rumänische Abteilung vernichtete. Die Ungarn glaubten, Rumänien geradeso wie Serdien wirtschaftlich beeinflussen zu können, und man trat in die neuen Handelsvertragsverhandlungen mit der Anschauung ein, Rumänien müsse sich den Vertrag diktieren lassen, da es keinen Zollkrieg aushalten könne. Die Rumänen waren Sidonie. Roman aus dem Englischen. Von Mar von Weißenthurn. (Nachdruck verboten.] „Sie können also wirklich nicht mit ins Haus treten, General?“ sprach sie mit der silberhellsten Stimme, welche je über rosige Lippen gekommer.„Nun, dann din ich gewiß nicht so unvernünftig, zu sordern, Sie sollten irgend eine getroffene Vereinbarung meinetwegen brechen. War es nicht überhaupt schon grausam genug, Sie dazu zu verdammen, mich auf meinem Ritt zu begleiten?“ „Liebste Komtesse, Sie wissen recht gut, daß ich Ihnen dankbar bin, wenn Sie mir täglich solches Ehrenamt übergeben wollen, um welches die ganze Jeunesse dorée mich beneiden würde, obzwar zum Neid in so fern keine eigentliche Ursache vorhanden ist, da doch Denfells iner jener jungen Leute Sie eines Tages von der Gesellgust des Graubartes erlösen wird, der sein Ehrenamt ohnedies nur seinen greisen Haaren zu verdanken hat.“ „Es müßte ein junger Mann kommen, der sich an Verdienst und Edelsinn mit dem Graubart messen kann," versetzte das junge Mädchen.„Seien Sie unbesorgt, General, Sie werden meiner nicht so. bald ledig werden; ich heirate, wie Sie recht gut wissen, vor Ablauf voller drei Jahre nicht!" „Sehr kluges Testament meines alten Freundes Lord Delange, welches Sie verpflichtet, nicht vor einem gewissen Alter zu heiraten! Apropos,“ fügte er hinzu, als sei der eine Gedanke durch den anderen hervorgerufen,„wann kommt denn Ihr Vetter Karl Hargrave zurück?“ „Seien Sie nicht boshaft, General! Sie nannten Karl's Namen mit besonderer Bedeutung!“ Und die junge Dame drohte dem väterlichen Freunde mit der zierlichen Reitpeitsche.„Seine Rückkehr ist gänzlich unbestimmt.“ „Ich hätte mir gedacht, daß er nach der Affaire in Monte Carls einstweilen vom Reisen genug haben würde!“ „Der Name jenes Ortes war mir von jeher verhaßt, nun kann ich ihn schon gar nicht mehr leiden!“ Während dieses Zwiegesprächs waren die beiden vor einem eleganten Hause angelangt, dessen Thor sich alsbald öffnete, um einen Diener heraustreten zu lassen, der auf einem silbernen Theebrett Zucker brachte, mit welchem Isabelle Delange die Pserde, ihre aber vorbereitet, und als Oesterreich=Ungarn hohe Forderungen aufstellte, ohne entsprechende Gegenkonzessionen zu machen, da sagt: man in Bukarest nein, die Verhandlungen wurden abgebrochen, die Drohungen mit dem Zollkrieg unberücksichtigt gelassen. Naturgemäß wird Oesterreich, das stark nach Rumänien Waren von dem Zollkriege auch den größten Schaden haben, denn jeder Absatz wird durch die Zollsperre unmöglich; es schadet sich doppelt, indem es dem englischen, französischen und deutschen Handel Gelegenheit giebt, sich in Rumänien festzusetzen, und man darf schon annehmen, daß nichts versäumt wird, die günstigen Chancen auszunützen. Erhalten die Rumänen von dieser Seite Entgegenkommen, so können sie es schon ein ganz Stück Zeit trotz aller Repressalien mit Oesterreich=Ungarn aufnehmen. * Bielefeld, 1. Juni. Ueber den Wucher und seine Wirkungen will der„Verein der Sozialpolitik“, womit er sich ein großes Verdienst erwerben würde, genauere Untersuchungen anstellen lassen. Dieselben sollen sich nicht auf den Wucher im engern Sinne,„also den Geld= und Kreditwucher", beschränken, sondern sich„auf wucherische Geschäfte aller Art erstrecken, also auf alle Geschäfte, bei welchen unter AusFutuns. der Notlage, des Leichtsinns, der Unerfahrenheit und Unwirtschaftlichkeit der eine Teilnehmer zu zukünftigen Leistungen verpflichtet wird, welche zu der gegenwärtigen Gegenleistung des anderen Teilnehmers oder dem aus dem Geschäft vernünftigerweise zu erwartenden Nutzen in einem mehr oder minder großen Mißverhältnis stehen und die an und für sich ungerechtfertigt und bedrückend zu einer schweren Vermögensschädigung oder gar zum wirtschaftlichen Verderben der Verpflichteten führen müssen.“ In dieser Beziehung kommen hier neben dem Geld= oder Kreditwucher hauptsächlich der Vieh=, Grundstück= und Waarenwucher in betracht, und es soll zunächst festgestellt werden, in welchem Umfange und in welcher Form dieser Wucher in der betreffenden Gegend vorkommt. Sodann würden die Ursachen zu ermitteln sein, welche zu diesen wirtschaftlichen Mißständen geführt haben, und schließlich die Abhilfemittel zu besprechen sein, welche man gegen diese verschiedenen Wucherformen teils angewandt hat, teils in Vorschlag bringen kann. In vollem Einklange mit der Ansprache des Stadthauptes von Moskau steht die Sprache der russischen Presse anläßlich der Wiedererstehung der russiichen Flotte im Schwarzen Meere. Die „Moskauer Ztg.“ spricht die Hoffnung aus, daß von nun ab die russische Macht dort starke Wurzeln schlagen werde.„Nichts, keine Verwickelung, kein Mißerfolg“, sagt das Blatt,„kann im Herzen des russischen Volkes den Glauben an die Bestimmung Rußlands, an den Triumph seiner Mission im[Orient erschüttern. Es wäre ein unnützer Versuch, den Lauf der natürlichen Entwickelung der Dinge aufhalten zu wollen. Der Lauf derselben kann sich wohl verlangsamen, aber die Geschichte bürgt für die Zukunft.“ Aus London geht dem Pariser„Mémoire diplomatique“ folgende Information zu:„Die Beziehungen zwischen Deutschland, Oesterreich, England und der Türkei sind so innige und die Politik, welche diese Reiche verfolgen, ist eine so übereinstimmende, daß man in London keinerlei Befürchtung hinsichtlich der Ansprache des Stadthauptes von Moskau noch auch hinsichtlich der Rußland Bulgarien gegenüber zugeschriebenen Pläne hegt. Man glaubt, daß ein Einfall Rußlands in dieses Fürstentum die Zusammenziehung einer deutschen Armee längs der Weichsel zur unmittelbaren Folge haben würde.“ Eine Garantie für die Richtigkeit dieser letzteren Vermutung möchten wir nicht übernehmen. Nebenbei sei daran erinnert, daß noch vor wenig Jahren Gladstones Politik dahin ging, sich in Zentralasien Ruhe dadurch zu erkausen, daß er Rußland freie Hand im Osten Europas gewähren Deutsches Reich. □ Berlin, 31. Mai.[S. M. der Kaiser) empfing am Montag den Ober=Hof=Jägermeister Frhrn. v. Heintze und später den Staatssekretär Grafen Herbert Bismarck. Nachmittags ee e eice eiste eisce ehce gabe vollendet hatte und dem Diener das Breit zurückreichte, sprach „Die Frau Gräfin hat mich beauftragt, bei der Rückkehr zu melden, die gnädige Komtesse möchten sich nach dem Salon begeben; es sei ein Herr hier, welcher Nachricht von Lord Hargrave bringe!“ „Von meinem Vetter!“ rief Isabelle mit strahlender Miene. „General, Sie werden mich entschuldigen!“ Der General lüftete grüßend den Hut und ritt fort. Ihr Reitkleid anmutig emporhebend, trat Isabelle Delange ins Haus und begab sich sofert ins Wohnzimmer. Lady Delange, eine Dame von etwa sechzig Jahren, mit regelmäßigen Zügen und eisgrauen Haaren, befand sich in lebhaftem Gespräch mit einem Fremden im Salon; ihre schlanken, weißen Hände ruhten auf den dunkelblauen Lehnen des Sammetfauteuils, auf welchem sie Platz genommen hatte; ihr gegenüber in dem durch die zugezogenen Vorhänge halbdunkel gewordenen Gemache saß ein junger Mann mit üppigem, blondem Haar, der, leicht vorgeneigt, aufmerksam den Worten der alten Dame lauschte. Isabelle's Schritte waren auf dem Teppich so geräuschlos, daß sie dicht neben den Beiden stand, ehe sie ihre Gegenwart bemerkten. „Ah. Du bist zurückgekehrt!" rief Lady Delange, die Tochter liebevoll an sich ziehend.„Mein Kind, dies ist Lord Harry Shelborne, der Freund, von dem wir unseren Karl so oft reden hörten; er ist der Ueberbringer einiger kleiner Gaben für Dich." Eilfertig erhob sich der junge Mann und wendete sich der jungen Dame zu, welche kennen zu lernen er so begierig gewesen war. Miniaturbilder sind nicht immer getreu; selbst die wahrhaftige Sonne ist durch kluge Verwendung ihrer Strahlen schon zur Schmeichlerin geworden. Doch ein Blick auf die hohe, schlanke Gestalt, in die hellen Augen des Mädchens— und Lord Shelborne erkannte, daß dies Mal das Bild weit hinter dem Original zurückgeblieben sei. 1 Er verneigte sich tief und ehrfurchsvoll; dann, seine ganze Selbstbeherrschung zusammennehmend, schickte er sich an, Isabelle's eifrige Fragen zu beantworten und empfand lebhaften Schmerz, als er sah, welche Teilnahe und welch warmes Empfinden das Mädchen für Karl im Herzen zu tragen schien. „Hat er den grausamen Verdacht, welchen man gegen ihn hegte, sehr schmerzlich empfunden?“ fragte Isabelle. „Freilich war die ganze Angelegenheit höchst peinlich, wenn er entsprach der Kaiser mit der Frau Großherzogin von Baden einer Einladung des Herzogs von Ujest zum Diner. [Bei den kronprinzlichen Herrschaften] fand Sonntag abend ein größeres Souper statt, zu welchem das Komitee der Kunstausstellung, eine größere Zahl hervorragender Künstler, geladen waren. [Der Großfürst Wladimir von Rußland] und Gemahlin, welche am Sonnabend abend von Paris in Berlin eingetroffen waren, sind nach Petersburg weiter gereist. Ueber den Aufenthalt des Großfürsten Wladimir in Paris waren mancherlei Gerüchte in Umlauf gesetzt worden; insbesondere behaupteten Pariser Blätter, daß der Großfürst der Träger einer politischen Mission sei, die mit einem Bruche der Beziehungen der drei Kaiserhöfe im Zusammenhange stehe. Dem wird seitens der offiziösen russischen Presse sehr entschieden widersprochen. Freycinet hade sich dem Großfürsten vorgestellt, die Unterhaltung sei aber eine rein konventionelle und von irgend einer politischen Abmachung dabei keine Rede gewesen. Der Empfang, den Großfürst Wladimir in Berlin gefunden, beweist jedenfalls, daß von einem Bruch der guten Beziehungen zwischen den Höfen von Berlin und Petersburg nicht gesprochen werden kann. In Paris setzt man gern Wünsche für Thatsachen. [Das sächsische Königspaar] kehrt am 9. Juni von Sibyllenort nach Dresden zurück. [Staatssecretär Graf Bismarck] begab sich heute nachmittag nach Friedrichsruhe. [Die Konsekration des Erzbischofs Dinder) hat am Sonntag vormittag in Breslau durch den Fürstbischof Herzog unter Assistenz der Weihbischöse Gleich und Cybichowski stattgefunden. Bei dem nachfolgenden Diner brachte Erzbischof Dinder den ersten Toast auf den Kaiser und den Papst aus.(Die „Germania“ meldet umgekehrt„auf Papst und Kaiser", wobei zu bemerken ist, daß das genannte Blatt die Umkehrung selbst bewerkstelligt, da die Meldung des„W. T. B.“, welche die„Germania“ reproduziert, den Kaiser voranstellt.) [Der Pole Kraszewski läßt in einem polnischen Blatt erklären, es sei ihm kein Ehrenwort, nach Magdeburg zurückzukehren, abverlangt. Er könne auch zwei Atteste deutscher Aerzte aufweisen, daß die Rückkehr ins Gefängnis sein Leben mit Gefahr bedrohe. [Die Delegiertenversammlung der Nationalliberalen und Freikonservativen] von Rheinland und Westfalen, welche in Düsseldorf stattgefunden hat, hat sich prinziviell für ein Wahlbündnis beider Parteien entschieden. [Die Berliner Jubiläums=Kunstausstelung) ist bisher täglich von 10000—12 000 Personen besucht worden. [Der Landtag des Großherzogtums Hessen] ist bis auf Weiteres vertagt. Wie sich die„Köln. Volkszig.“ aus Rom telegraphieren läßt, sollen direkte Verhandlungen zwischen dem Vatikan und der großherzoglichen Regierung dem Abschluß nahe sein. * Breslau, 31. Mai. Die„Schlesische Volkszeitung“ meldet über den Toast des Erzbischofs Dinder bei dem gestrigen Diner folgendes: Er sei sich der schweren Bürde seines neuen Amts wohl bewußt, aber der Kaiser habe die Anerkennung zu teil werden lassen und er sei vom Papste berufen worden. Nach dem Gebote:„Gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“, werde er, wie bisher, auch in seinem neuen Amte handeln. Auf den hohen Schutz der beiden von Gott geordneten erhabenen Gewalten bauend, trinke er auf das Wohl des heiligen Vaters Leo und unseres ruhmreichen Kaisers Wilhelm. * Posen, 31. Mai. Das„Posener Tageblatt“ meldet, Erzbischof Dinder werde am Sonntag, den 6. Juni, hier eintreffen und seine Inthronisation werde am Dienstag, den 8. Juni, stattfinden. * Parlamentarisches. 2 Berlin, 31. Mai. — Der von konservativen Mitgliedern der BranntweinsteuerKommission des Reichstags aufgestellte Gegenentwurf ging heute der Kommission zu. Derselbe setzt folgendes fest: Der im Gebiet des deutschen Reiches hergestellte Branntwein unterliegt einer Verbrauchsauch seiner Unschuld und der Möglichkeit, dieselbe zu beweisen, sich vollkommen klar bewußt gewesen ist.“ „Selbstverständlich; aber die Demütigung, eines so schmählichen Verdachtes wegen verhaftet zu werden! O, es ist empörend! Doch er ist freigesprochen, geben wir uns zufrieden,“ fuhr sie mit einem verbindlichen Lächeln gegen den Lord sort.„Wann sind Sie vom Kontinent zurückgekeht, Herr Graf?“ „Ich kam vor zwei Stunden!" „Und Sie haben sich sofort zu uns bemüht? O, wie liebenswürdig von Ihnen!“ versetzte Isabelle mit Wärme. dachte mir, daß Sie sich freuen würden, Nachrichten von Ihrem Vetter zu erhalten!“ entgegnete der Lord. G E# ist großmütig von Ihnen, unser überhaupt gedacht zu „Spenden Sie mir nicht mehr Lob, als ich verdiene, Komtesse. Sie übersehen ganz das Vergnügen, welches ich mir bereitete, indem ich Ihre und Ihrer Frau Mutter Bekanntschaft machte. Wenn ich nicht heute gekommen wäre, so hätte ich meinen Besuch auf lange Zeit hinaus verschieben müssen, da ich mich genötigt sehe, morgen schon die Stadt für unbestimmte Wochen oder Monate zu verlassen.“ „Das. bedaure ich aufrictig! Da Ihr Aufenthalt in London tragte Lahh Helgnge. wost den heruigen Abend schon bergebenf“ W.„Rein, Viemand im Kreife meiner Freunde weiß von meiner antunst; der Abend ist somit völlig zu meiner Verfügung.“ uns also denselben! Wir haben durch Karl schon so viel von Ihnen gehört, daß es uns gar nicht vorkommen wiu, als seien Sie uns ein Fremder. Wir haben eine Loge im Theater. Sie finden einen Platz für sich reserviert.“ hätte Lord Shelborne anders als bejahend antworten können?. Er blickte auf Isabelle und glaubte, die Einladung, welche die Mutter ausgesprochen, auch in den Augen des Mädchens zu lesen, und so entgegnete er denn wahrheitsgemäß, daß Nichts ihm Freude bereiten könne und daß er die Einladung dankbar annehme. So warm seine Worte auch waren,— sie klangen doch kalt gegen die Gefühle, welche sein Innerstes bewegten. des Beluches dem chaßt, nag endlischer Sitte von Isabelle während des Besuches dem Gaste kredenzt wurde, dünkte ihm Nektar, und im angenehmsten Gespräch verstrich eine Stunde, nach welcher Zeit sich Lord Sheldorne leichteren Herzens, als es wohl sonst der Fall wiederschen songes masite er ha doc, daß er sie beim Diur abgabe, welche vom 1. April 1887 an zu entrichten ist und für das Liter reinen Alkohols 80 Pfennig beträgt. Zur Erhebung dieser Abgabe, sowie zur Ueberführung des Branntweins in den freien Verkehr werden die bestehenden Branntweinbrennereien zu einer Branntweinbrennerei=Genossenschaft unter den nachstehenden Bestimmungen vereinigt: a. Von sämtlichen am 1. April 1886 vorhandenen Brennereien wird ein Kataster mit ihrem Produktions= quantum vorgelegt; als Produktionsquantun wird diejenige Menge Branntwein festgesetzt, welche jede Brennerei in den Jahren 1880 bis 1885 einschließlich regelmäßig produciert hat. Es erfolgt die Errichtung genossenschaftlicher Lagerhäuser, welche den für den Konsum im Inlande dienenden Branntwein von jeder Brennerei nach einem bestimmten Prozentsatz aufnehmen. Die Entschädigung der Brennereibesitzer für den von ihnen an die Lagerhäuser der Genossenschaft abgelieferten Branntwein ist für die ersten fünf Jahre der Durchschnittspreis, welchen der Branntwein in Deutschland in den Jahren 1876 bis 1885 einschließlich gehabt hat. Für die spätere Zeit erfolgt die Bestimmung über die Höhe der Entschädigung für den jedesmaligen Zeitraum von fünf Jahren durch das Gesetz. Bei nicht rechtzeitigem Zustandekommen eines Gesetzes verbleibt es bei dem bestehenden Entschädigungs=Betrage. d. Die Lagerhäuser stehen unter steuerlicher Kontrolle und unter amtlichem Mitverschluß. Die Kosten der Herstellung und Unterhaltung der Lagerhäuser trägt das Reich. Die Verwaltungskosten werden von der Genossenschaft getragen und auf die einzelnen Brennereien pro rata der von ihnen an die Lagerhäuser abgeführten Branntweinmengen repartiert. o. Der seitens der Lagerhäuser zur Ueberführung in den inneren Konsum nicht verlangte Branntwein, welcher von den der Branntwein=Brennerei=Genossenschaft angehörigen Brennereien produciert wird, ferner sämtlicher von den nach dem 1. April 1886 in Betrieb gesetzten Brennereien producierter Branntwein ist zum Export zu verwenden. Von der Verbrauchs abzabe bleibt befreit: 1. Branntwein, welcher ausgeführt wird, 2. Branntwein, welcher zu gewerblichen Zwecken, einschließlich der Essigbereitung zu Heil=, zu wissenschaftlichen oder zu Heizungs= oder Beleuchtungszwecken verwendet wird, nach näherer Bestimmung des Bundesrats.— Die Paragraphen 2—6 enthalten Schutzbestimmungen gegen heimliche Ableitungen von Branntwein. Die Kosten für die Anschaffung von Sammelgefäßen, Meßapparaten, Ueberrohren trägt das Reich.§§ 7—10 enthalten erleichternde Bestimmungen für kleinere Brennereien. Für Defraudationen und dergl. wird Geldbuße bis zu 5000 M., Gefängnis bis zu 3 Jahren und Verbot des serneren Branntweinbetriebes festgesetzt. Von der Maischraumsteuer sollen vom 1. Oktober d. J. ab 10 pCt. unerhoben bleiben. Von dem vom Zollauslande eingehenden Branntwein endlich sollen vom 1. Juli d. J. ab 160 M. für 100 Kilogr. Eingangszoll erhoben werden. Aus den Bestimmungen über die Genossenschaften sei noch mitgeteilt, daß die Reichskasse der Genossenschaft das nötige Betriebskapital zinsfrei vorschießen soll. Den nicht zur Branntweinsteuergemeinschaft gehörenden Bundesstaaten wird der Zutritt zu dem Geltungsbereiche des Gesetzes offen gehalten. Von zwei anderen Mitgliedern der Branntweinsteuerkommission liegt der Antrag vor, die Maischraumsteuer nach der Höhe der monatlichen Einmaischung abzustufen. Brennereien, welche monatlich bis höchstens 32,500 Liter Bottigraum bemaischen, sollen zahlen für 100 Liter Bottigraum 90 Pfg., für 32 500 bis 100000 Liter monatlicher Bemaischung 1 M. 15 Pf., bis 200 000 Liter 1 M. 25 Pf. bis 300 000 Liter 1 M. 33 Pfg., bis 400 000 Liter 1 M. 40 Pfg. bis 500000 Liter 1 M. 50 Pfg., bis 600 000 Liter 1 M. 60 Pfg., ac oi2 M., Preßhefenfabriken 1 M. 15 Pfg.— immer pro 100 Viler vemaischten Bottigraum. Von der Branntwein=Material= steuer sollen 10 pCt. unerhoben bleiben und vorstehende Sätze nur für die Zeit vom 15. Septbr. bis 31. Mai gelten, während der übrigen Zeit des Jahres jedoch für den Brennereibetrieb mit anderen iastreiem as Kartoffeln eine Zuschlagsbesteuerung von 20 Progent aufgeworfen worden sei, das Kabinett zu beseitigen, als wirklich die Ausweisung der Prinzen herbeizuführene Das ist nicht unwahrscheinlich; unter dem parlamentarischen Regime, wie es in Frankreich gehandhabt wird, will eben jeder mal aus Ruder kommen, wenn auch das Vergnügen nur von kurzer Dauer ist. Jetzt dürfte wohl Herr Clemenceau an der Reihe sein. [Die Patriotenliga) hielt Sonntag in Havre ein Bankett ab. Es wurde dabei unter allgemeinem Beifall die Forderung erhoben, allen Ausländern in Frankreich eine Kopfsteuer aufzulegen. Paris, 31. Mai. Die Deputiertenkammer votierte einen Kredit von 200 000 Francs für das Institut Pasteur's.— Die Kommission für die Ausweisungsvorlage wählte Montjau zum Präsidenten. Morgen werden die Freycmet, Sarrien und Demole in der Kommission erscheinen. Die Beratung der Vorlage in der Kammer findet voraussichtlich am Sonnabend statt. Die„France" glaubt, daß zwischen der Majorität der Kommission und der Regierung ein Einvernehmen dahin erzielt werde, daß nur die Ausweisung der Prätendenten der direkten Linie erfolgen solle.— Der Graf von Paris ist heute vormittag nach Eu abgereist. [Der Feldzug in Tongking.] Der Pariser„Figaro" veröffentlicht unter der Ueberschrift:„Der Feldzug in Tongking“ sehr bemerkenswerte Auszüge aus einem chinesischen Journale: Chen=Pao“, in welchem das Verhalten der Franzosen einer scharfen Kritik unterzogen wird. An einen Ausspruch des Confucius auknüpfend, wie gerade ein starkes Volk stets anerkenne, daß es besiegt werden könne, während die schwachen Völker sich für unbesieglich hielten, wird Frankreich von diesem Gesichtspunkte aus beurteilt: „Frankreich“, heißt es,„ist das gewaltsamste Volk der Erde; anstatt wie England mit Milde in den Ländern vorzudringen, welche es okkupieren will, anstatt den Handel einzuführen und das Wohlergehen zu befördern, so daß sein Einfluß von dem Volke gesegnet wird, kommt Frankreich mit den Waffen in der Hand, indem es auf seinem Wege alles niederbrennt und plündert. Auf diese Weise gelangt es aber dahin, sich den Zorn dieses Volkes zuzuziehen, welches keinen anderen Wunsch hegt, als denjenigen, von einem solchen Tyrannen befreit zu werden. Mit dieser gewaltsamen Natur verbindet Frankreich einen unerträglichen Stolz, welcher bewirkt, daß es sich als das erste Volk der Welt betrachtet. Es glaubt, daß niemand ihm Widerstand leisten kann.... Ganz aus der Nähe betrachten wir die Wildheit des französischen Soldaten, welchen der bloße Anblick der Chinesen erregte, so daß er alles, was sich unter seiner Hand befand, vernichtete; und dennoch, auf welcher Seite befand sich der Angreifer? Griffen wir die Franzosen an? Der Franzose hegt den Wunsch zu siegen, er besitzt auch den Mut dazu, aber nicht die erforderliche Ausdauer; und dieser Feldzug in Tongking hat bewiesen, daß unsere Soldaten in Zukunft gegen eine europäische Nation mit Erfolg kämpfen können. Man kann es aussprechen, der militärische Erfolg ist in diesem Kriege auf unserer Seite geblieben.“— Nachdem dann die Siege und Niederlagen der beiden Nationen in dem Feldzuge einander gegenübergestellt worden sind, heißt es weiter:„Erinnert man sich dessen, was vor fünfzehn Jahren in Frankreich aus Anlaß der Niederlage des Kaisers bei Sedan geschah? Zunächst allgemeine Panik, dann nach dem ersten Augenblicke der Bestürzung, da dieses Volk nicht zugeben kann, daß es besiegt worden sei, der Ruf: Verrat und Absetzung des besiegten Staatsoberhauptes.“— Das chinesische Blatt betont weiter, daß sich nach dem Rückzuge von Langson in Paris dasselbe Spiel wiederholt habe.„Eine Thatsache ist jedoch gewiß, daß der Sieg nach diesem Feldzuge unseren Truppen verblieben ist, und daß Frankreich den Frieden verlangt hat.“— Die „Nat.=Ztg.“ bemerkt dazu: Wir überlassen dem Pariser Blatte die Gewähr für die Richtigkeit seiner Auszüge, durch welche jedenfalls erhärtet wird, daß die Position Frankreichs gegenüber China keineswegs eine so glänzende ist, wie die opportunistische französische Presse Bürgermeister Brüggemann von hier und Gutsbesitzer Bühlmeer von Nordrheda ist geählt; dieses wird die erforderlichen Vörarbeitein anfertigen lassen, wozu ihm vom Kreistage 60 000 Mark zur Ver, fügung gestellt sind. Als Bauplatz sind der Heising'sche, Hase'sche und Hasenjäger'sche Platz an der Mönchstraße bereits angekauft. Es soll dem Vernehmen nach mit dem Bau sofort begonnen werden ". Lübbecke, 31. Mai.[Das Minden=Ravens, berger Gauturnfest] war, wie wir bereits mitteilten, von allen Vereinen stark beschickt worden, so daß sich in Lübbecke wohl über 250 Turner zusammen gesunden hatten, denen von den Bewohnern derz Feststadt ein überaus herzlicher Empfang bereitet wurde. Bedeu, tend nach 9 Uhr begann die Sitzung des Gautages, durch welche Preisgericht für die Wetturner, bestehend aus 15 Preisrichtern, und die Vertretung des Verbandes, auf dem 8. deutschen Turnfefte am 3., 4. und 5. Juli zu Crefeld, durch eine Musterriege, beschlossen wurde. Nun begannen die Wetturnen und damit das eigentliche Fest. Die Turner arbeiteten am Reck, Barren und Pferd, sowie in volkstümlichen Uebungen, wie Hangeln, Weit= und Hochsprung 2c. Die Zastiedenbest der Preistrschter 2. Preis, Genesius=Minden(52% 1%) 4. Preis, Drude=Minden(49“) 46 1/8 6. Preis, Rentsch=Bünde(45%) 43°) 8. Preis, Stertkamp=Gütersloz, Heute früh fanden im Reichstage Sitzungen der Abteilungen zum Zweck der Ergänzung der Branntweinsteuer=Kommission statt. Aus derselben sind die Abgg. Struckmann und Oechelhäuser ausgeschieden und an ihrer Stelle die Abgg. Franke und Sattler eingetreten. Das Ausscheiden der Abgg. Struckmann und Oechelhäuser beruht auf Gründen von persönlich=privater Natur. Ferner sind für die Abgg. v. d. Osten und Staudy(cons.) und für den Abg. Witte (fri.) die Abgg. Uhden und v. Hammerstein(cons.) und Abg. Maager (frs.) in die Kommission eingetreten. In der heutigen Sitzung der Branntweinsteuer=Kommission bekämpfte Abg. Bromel(frs.) den conservativen Entwurf, der den Charakter des Monopols habe; eine andere Besteuerungsform aber als die der Verbrauchssteuer zu beraten sei nicht Aufgabe der Kommission. Der neue Entwurf nehme nur die Interessen der Kartoffelbrenner wahr, die keineswegs so allgemein identisch mit denen der Landwirtschaft seien als man vorgebe. Redner kam schließlich auf die Forderung des Bedürfnisnachweises für die Erschließung neuer Reichseinnahmequellen zurück. Abg. Frhr. v. Mirbach(cons.) verteidigte den neuen Entwurf, der keineswegs in dem behaupteten Maße von der Regierungsvorlage abweiche. Fabrikatsteuer und Erhöhung der Maischraumsteuer würden unter keinen Umständen annehmbar sein; das Monopol vernichte viele Existenzen, dagegen habe der neue Entwurf die Vorteile des Monopols ohne dessen Nachteile. Die Höhe der Steuer sei discutabel. Abg. Rickert(df.) schloß sich den Broemel'schen Ausführungen an. Der neue conservative Entwurf enthalte nicht nur ein Monopol, sondern sogar zwei, nämlich ein Producenten= und ein Händler=Monopol, die viel schädlicher wirken würden, als selbst das Staatsmonopol. Dagegen vertrat Abg. v. Wedell=Malchow(cons) die neue Vorlage, indem er die Angriffe Rickerts zurückwies. Die Beratung wird morgen fortgesetzt. Belgien. [Aus Brüssel] wird die Nachricht, die deutsche Regierung habe wegen der angekündigten großen Arbeiter=Versammlung in Brüssel Vorstellungen erhoben, für durchaus unbegründet erklärt. * England. [Die Abstimmung] über die zweite Lesung der irischen Vorlage findet erst Donnerstag oder Freitag statt. Eine knappe Mehrheit wird für gesichert gehalten. [In der kanadischen Provinz Neuschottland] ist eine lebhafte Agitation für die Vereinigung mit Nordamerika entstanden. Selbst die Regierung nimmt daran teil. London, 31. Mai. Die„Pallmall Gazette“ veröffentlicht die Details einer militärischen Organisation der Provinz Ulster, welche behufs thatsächlichen Widerstandes gegen die Autorität eines irischen Parlaments in Dublin angeblich ins Werk gesetzt werden soll. Darnach hätten sich 78561 Mann für diesen Zweck einzeichnen lassen. [Die Frage der Prinzenausweisungen] stett in fortgesetzt im Mittelpunkte des Interesses. Mehrere sungen sprechen, einem Pariser Telegramm zufolge, die Meinung aus, vaß die Frage der Ausweisung der Prinzen mehr in der Absicht Lord Shelborne am Nachmittag von Isabelle begrüßt hatte: Her Feznh das erste Mal, da er sie erblickt außer ihm nach goins dem Grasen nur allzurasch. Es war umausgesetzt Ladn Der“ zugegen, der seine Aufmertsamteit fast ion angenie dete, so daß Isabelle fast ausVernhardt's Spiel Lady a; wor: Auch im Theater nahm Sarat so in Anspruch daß zi, Velange und den Marquis von Brokiyn blieben ir, dup bie jungen Leute sich ganz einander überlassen (Fortsetzung folgt.) Griechenland. [Die Blockade.] Während die„Times“ dieser Tage die Aufhebung der Blockade der griechischen Küsten in aussicht stellte, erklärt sie jetzt, die Blockade musse fortdauern, bis ihr Zweck, die Abrüstung Griechenlands und die Beseitigung der Quelle zu einer Gefahr für Europa, vollständig erreicht sei. Diese Auffassung des Londoner Blattes deckt sich offenbar mit der der Mächte. Es liegt derselben keineswegs ein Mißtrauen gegen das Kabinett Trikupis zu Grunde; im Gegenteil liegt die Aufrechterhaltung der Blockade im Interesse der Erhaltung des Ministeriums Trikupis, welches, wenn Griechenland plötzlich wieder volle Aktionsfreiheit erhielte, von der „öffentlichen Meinung“ gezwungen werden würde, in der Abrüftung einzuhalten oder zurückzutreten. Was von einer vorzeitigen Aufhebung der Blockade zu erwarten wäre, daß haben die neulichen Zusammenstöße an der Grenze gezeigt. * Italien. [Die Wahlen.] Nach den letzten Nachrichten aus Rom wird die ministerielle Mehrheit in der Kammer 90, vielleicht sogar 100 Abgeordnete betragen. [Das römische Blatt Dirittol betrachtet die Wiedererrichtung der russischen Flotte im Schwarzen Meer und die Reden in Moskau als Vorboten eines Kriegs zwischen Oesterreich und Rußland, der nur durch die Person Kaiser Wilhelms noch verhindert würde. Bräche dieser Krieg aus, dann müsse Italien die Oesterreich freundliche Politik verlassen, die ihm nicht das Geringste eingebracht habe. * Oesterreich=Ungarn. [Der Rücktritt des Kabinetts Taaffe] infolge der Differenz mit Ungarn über den Petroleumzoll gilt in Wien als wahrscheinlich. Die Bestimmungen über den Petroleumzoll, welche die beiden Ministerien in die Zollconvention, den wichtigsten Teil des österreichisch=ungarischen Ausgleichs aufgenommen haben, benachteiligen die galizische Petroleumproduktion und die Polen sind deshalb entschlossen, dieselben abzulehnen, vielmehr für einen Antrag zu stimmen, wonach das raffinierte und das Rohöl im Zolle gleichgestellt werden soll, was den Vorteil der ungarischen Raffinerien vermindern würde. Es ist indeß nicht ausgeschlossen, daß die Polen, wenn ihnen anderweite Vorteile geboten werden, schließlich ihrem Landsmann, dem Finanzminister Dungjewski, der sich nun einmal Gehar, Pachaesen 3Pconvention einzu. Rußland. 3. Preis, Rahing=Bielefeld(51% 5. Preis, Jötten=Bielefeld(46¼ 7. Preis, Wiegand=Bielefeld(43½) 8. Preis, Stertkamp=Güterslob (43⅞) 9. Preis, Tuxhorn-Bielefeld, Arbeiter=Bildungs=Verein(42%) 10. Preis, Kobusch=Bielefeld(42½) 11. Preis und Schröder=Herford (42 ⅞ Punkte) 12. Preis. Ehrenvolle Anerkennung wurde zu teil den Turnern Gronau=Bielefeld(54½) und Dohm=Minden(59% Punkte).— In dem darauf inscenierten Festzug waren 14 Fahnen vertreten. Während des Festessens brachte Bürgermeister Lüders das „Gut Heil“ auf den Kaiser aus; Zimmermann=Minden dankte der Stedt für den Empfang. Nach dem Fesiessen begann das Riegen Kuttamnen, varnach der Festball, während welchem ein interessantes Feuerwerk abgebrannt wurde. Damit war der Schluß des überaue schön verlaufenen Verbandsfestes herbeigesührt.8 Minden, 31. Mai.[Feuer.] Gestern morgen etwas nach 5 Uhr brannte das Gebäude der Bau= und Möbeltischlerei von L. Kamlah in der Lindenstraße. Die rasch herbeieilenden Feuerwehren griffen das brennende Gebäude von allen Seiten mit großer Energie an und es gelang, Dank der herrschenden Windstille und der vorbeifließenden Bastau, das Feuer auf das ergriffene Gebäude zu beschränken. Bei den Ablöschungs= und Rettungsarbeiten kam mehrere, glücklicherweise unerhebliche Verletzungen von Mannscha der freiwilligen und der städtischen Wehr vor.(Mind. Zig.) = H a h l e n, 3 1. M a i.[ J u b i l ä u m.] D a s„ M i n d. L ü b b. zer. Bl.“ schreibt: Wiederum begehen morgen 2 Bewohner unseres Ortes, Heinrich Riechmann und Christian Hundertmark, das 25jährige Jubiläum ihrer ununterbrochenen Thätigkeit in der Zigarrenfabrik H. v. d. Heyde. Sie haben sich durch Fleiß und Treue die Zufriedenheit ihrer Chefs und die Freundschaft ihrer Mitarbeiter zu erwerben und zu erhalten gewußt. * Diepholz, 29. Mai.[Feuer.] Am Freitag morgen brannte, nach der„Osn. Ztg.“, das Brenngebäude des Ziegelmeisters hierselbst nieder. Das Gebäude war nicht versichert und der Besitzer hat einen ganz empfindlichen Schaden zu erleiden, zumal auch der ganze für die nächste Brennperiode zum Heizen des Ziegelofens bestimmte Torf, welcher gleichfalls unversichert war, mitverbrgmnt st.44 war, „. Hagen, 30. Mai.[Ueber die gestern mitgeteilte Blutthat] ist noch folgendes zu berichten. Nach den bei der Leiche vorgefundenen Papieren ist der Ermordete ein früher hier wohnhafter Tagelöhner, Namens Joseph Schlüter aus dem Kreise Lippstadt, der sich aber am 19. März d. J. nach Dortmund abgemeldet hatte. Verschiedene in den Kleidertaschen des Ermordeten vorgefundene Papiere führten auf den mutmaßlichen Namen des Mörders, einen raße wohnenden Fabrikarbeiter Namens Röhl. Da der Erschlagene, welcher in der Elberfelderstraße, wie festgestellt worden ist, in der vorigen Woche drei Ballen Kaffee gestohlen, mit dem Royl kurz vor der Blutthat zusammen gesehen worden ist, so hatte man die Fäden in der Hand. Eine in der Wohnung des Röhl sofort vorgenommene Haussuchung ergab das überraschende Resultat, daß man dort die gestohlenen Kaffeebohnen fand, den Mörder jedoch nicht. Es war also erwiesen, daß Röhl bei dem Diebstahl selbst beteiligt gewesen, oder doch wenigstens der Hehler gewesen war. Man vermutet nun wohl nicht mit Unrecht, daß die beiden sauberen Patrone über den Raub in Streit geraten sind, oder daß Röhl, der sich verraten wähnte, di der Erschlagene gestern in der Diebstahlsange legenheit gerichtlich vernommen werden sollte, sich seines Diebsgenossen entledigen wollte. Die Polizei setzte alle Hebel in Bewegung, um den Mörder festzunehmen. Erst um ½ 6 Uhr nachmittags gelang es dem Polizei=Sergeanten Rabenhorst, denselven in der Wohnung seiner Schwiegermutter in der Pelmkestraße in Wehringhausen, wohin er gegangen war, nachdem er sich in der übrigen Zeit im Walde aufgehalten, zu verhaften. Der Mörder ist 28 Jahre alt und Vater mehrerer Kinder. Derselbe wurde sofort dem Untersuchungsrichter vorgeführt, soll aber, wie die„Rh. W. Ztg.“ berichtet, die That bis jetzt noch geleugnet haben. u.###, Bremen, 30. Mai.(Belociped=Wettfahren.] Ein Tielseiber Radfahrer, der die Bremer Rennen mitgemacht hat und auch als Sieger zurückgekehrt ist, teilt uus mit, daß die Rennen bei vorzüglichen Wetter stattgefunben haben, daß die Bahn der Bremer eine treffliche ist und infolgedessen ausnahmsweis gute, teilweise bisher nie erreichte Zeiten gefahren wurden. Von den haupt sächlichsten Rennen sind erwähnenswert: Das Dreirad=Rennen 3000 Mtr. Distanz in welchem Garbe=Bremen 1. mit 6 M. 6 7/8 S. und VoigtLeipzig 2. mit 6 M 6 3/ S. wurde. Im 10000 Mtr. Hauptrennen siegte als 1. Eggersmann=Bremen, den wir Bielefelder rennen siegte als 1. Eggersmann=Bremen, den wir Bieleselder ja vor wenigen Tagen hier sahen, als 2. Davids=Haunover, 3. RothgießerBielefeld und 4. Böckeler=Bremen. Die Zeiten sind 19 M. 34½ S. [Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland vus Moskau nach Schloß Gatschina bei Petersburg zurückgekehrt. der Provinz und Nachbarschaft. . Bielefeld, 1. Juni.[Der Westfälische Philogentug; der wie wir schon mitteilten hierselbst abgehalten wird, wird am Dienstag nach Pfingsten, den 3. Feiertag stattfinden. Die hiesigen Philogen, haben in einer vorberatenden Versammlung das Programm jur die Versammlung und Festlichkeit, welch letztere indes nur ganz internen Charakter hat, aufgestellt und dem Central=Komitee zur definitiven Genehmigung eingesandt, die jeden Tag zurückerwartet wird. Darnach wird am Vorabend, 2. Pfingstfeiertag, ein Rendezvous der etwa schon eingetroffenen Herren in der„Ressource" während die Züsammenkunft am Haupttage in den„Drei geschehen wird. Um 11 Uhr beginnt die beratende Versamm' der Aula des Gymnasiums und nach Schluß derselben ein schaftliches Festessen in der„Ressource". Die hiesigen Mitglieder werden sodann die Erschienenen von der Sparenburg und vom Johannesberge einen Ausblick auf das herrliche Panorama unserer Gegend thun lassen und dabei die Führerschaft übernehmen. Höchst wahrscheinlich wird ein geselliges Zusammensein den Schluß des Haupttages bilden. Für den Mittwoch hat man eventualiter einen Nurftug nach dem Herrmann in aussicht genommen. Sadt sche bhensaner Besgzuah gtost, uinich stehendes Komitee, bestehend aus den Herren Böckeler=Bremen. Die Zeiten sind 19 M. 34% 19 m. 54— und 19 M. 36 S. Im 4000 Mtr. Handicap gewann den 1. Preis bei 100 Mtr. Vorgabe Rothgießer=Bielefeld mit an 9. den 2. Böckeler=Bremen, 100 Mtr. Vorgabe mit „an## und den 3. Nagel=Hamburg 200 Mtr. Vorgabe mit M. 25 S. Für die Professionsfahrer(für Geldpreise) die vor kurzem in Frankfurt a. M. rangen, waren 2 Rennen eingelegt in denen 3 Fahrer, nämlich der Engländer Durcan, und die Franzosen de Civry und Dubois sich maßen. Beim 2000 Mtr. Rennen gewann Duncan in 3 M. 28 S. Zeit und beim großen 10000 Mtr. Rennen. de Civry, in der schnellsten, jemals erreichten Zeit von 18 M. 26 S. . Die Preise,„Rothgießers=Bielefeld bestehen in einen seiner Moltal#ser und einem großen Humpen. Kassel, 30. Mai.[Rennen.] Gelegentlich des dies Pferdemarktes findet, nach der„Elb. Ztg.“, am 2. Juni sachmittags von vem Hessischen Reiterverein ein großes Pferderennen stult, zu welchem auch die Stadt einen Ehrenpreis gestiftet hat. Dutzend. Gerichtssaal. „ 12e raudation.] In Küstrin wurde ein Brennermeiser #####enachbarten Dorfe wegen Maischsteuer=Defraudation zu 3069,00 z. ev. zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. „ 4Caxtra Bandersmissen.] In Brüssel hat am Montag ur pruzeg, gegen, den Abg. Bandersnissen begonnen, der bekanntlich gussllss“.g, eine grau ermordet zu haben. Die sensationelle Assalte machlt vor einigen Wochen ungemein viel von sich reden. tes. Vermisch der Schintestage: Mai.[Bei den großen Prandes s Nrr Schmiastraße in Berlin ist, wie nunmehr festgestellt worden, eine andere, die sich aus dem dritten Stock schwer verletzt, zwei Feuerwehrmänner wurden detäubt. Der Schiden beträgt ½ Million. Von dem Gesindel, sich einfand, ist während der Nacht zum Sonntag kolossal gestohlen. Einzelne dec vom Feuer betroffenen Familien sind gand ausgeraubt, nicht einmal die Betten sind ihnen geblieben. seltenes Unglück) ereignete sich Sonntag nachmittag in Berlin. Ein kleiner Junge lief neden den Pferden einer Pferdebahnwagens be deshalb mit der Pe wickelte sich so fest u. gerissen wurde und g wurde getötet. [Dem Passag nach New-York wurd Schiff umkehren muß [Bei einem 3 Lieutenant von Wint fürchtet wird. [Verhaftet.] Zeitz flüchtig geword Günther, ist in Aache Paris, 31. sand auf dem Bahn sammenstoß zwischen 15 Reisende wurden, ziemlich schwer. * Hannover, Viehbörse waren auf Schweine, 55 Stück Großvieh: I. Sorte Sorte 42—50 M. fü. 46—48 M., II. Sort# per Pfd. I. Sorte 60 per Psd. I. Sorte Schlachtgewicht.)— — Des Himmelfahrtsf 2. Juni, statt. * Köln, 31. A markt waren angetriebe M. 62, II. Qual. M. M. 49, II. Qual. M. Rinder, I. Qual. M. 229 Schweine, I. Qu M. 48, alles pr. 50 am 28. Mai waren an Preise pr. 50 Kg. Sch II. Qual. M. 69, III. 60, II. Qual. M. 55, Ochsenhäute, beste 45 Pfg., geringe 31 Pfg., alles pr.% Kg. * Berlin, 31. A 3096 Rinder, 7398 S. In Rindern ziemlich Ueberstand. Man zahlt IIIa. 37—42 Mf., IVa — Schweine. Der 2 geräumt. Wir notieren Illa. 40 bis 42 Mk., Alles per 100 Pfd. m 42 Mk. pro 100 Pfd. Kälberhandel gestaltete bis 40 Pfg. pr. P hammelmarkt zeigte rei la. Waare 44—48—52 gewicht.— * C [Oelheimer Adolf= M. Mohr. eine ordentliche und finden werden. Auf folgende Anträge: B behufs Vereinigung Uebertragung ihres Vi Gewährung von Stal der Liquidatoren und fassung über die Mode oder Reduktion des Gesellschaft Adolf M. und zwar: 1) um die verfallen erklärten 21 2) durch Zusammenle 1891000 M. Aktien Petroleumwerke erfähr sollen werden: 1) Okapital 3782 000 M (Aktienkapital 3 250 0 (Aktienkapital 1200( (Aktienkapital 1 000 0 Dr. Lepenau. Aus d einem Kapital von 5 Prioritäts=Aktien und heimer Petroleum=Ind merkt, 50 Prozent ihr aktien gegen Inferier Ausnahme der etwa vi streitenden Entschädig Aktionären zufallen sol sich in den Rest der Fusionsgesellschaft frei baaren Betriebskapite Girungr Presteigerul In Wege der Zw streckung soll der ioeel resp. das ideelle Mit e) des Kaufmanns August Pott in ert in an den im Grundbe Bielefeld Band 31 B auf den Namen b. des Kaufmanns August Pott zu des Kaufmanns Kleckenbring in c. des Generaldirekt seph Rieve zu H. siedel bei Benrat eingetragenen Grundstück Flur 10 Nr. 3 348/240 in der C Bielefeld belegen, am 27. Augu vormittags vor dem unterzeich — an Gerichisste mer Nr. 13 verste Orundssiäck Pferdebahnwagens her. Die Tiere scheuten und der Kutscher schlug deshalb mit der Peitsche nach dem Knaben. Die Peitschenschnur wickelte sich so fest um den Körper des Kleinen, daß dieser zu Boden eriser gzige Srade vor die Wagenräder zu ligen kam. Er [Dem Passagierdampfer, Amerika“] auf der Fahrt Schiff umkehren mußle. [Bei einem Rennen in Stargard) stürzte ein Premier= Leutenemt zen Winterfeld so unglücklich, daß für sein Leben ge[Verhaftet.] Der nach bedeutenden Wechselfälschungen aus Zeitz flüchtig gewordene Maurermeister, Stadtverordnetenvorsteher Gunther, ist in Aachen ergriffen worden. Paris, 31. Mai.(Zugkollision.] Heute vormittag sand auf dem Bahnhofe zu Saint Marthe bei Marseille ein Zusammenstoß zwischen einem Personenzuge und einem Güterzuge statt. naich dem„Hann. C.“, verletzt, darunter sünf Viehmärkte. * Hannover, 31. Mai.[Viehmarkt.] Zu Viehbörse waren aufgetrieben: 107 Stück Großvieh, 212 Stück Schweine, 55 Stück Kälber, 59 Stück Hammel. Die Preise sind Großvieh: I. Sorte 57—60 Mk., II. Sorte 50—57 Mk., III. Sortez, 12., 50 M. für 100 Pfd., Schweine per 100 Pfd. I. Sorte II., Sorte 42—46 M., III. Sorte 40—42 M., Kälber per Po. 1. Soite 60—65 Pfg., II. Sorte 50—60 Pfg., Hamme I. Sorte 60 Pfg., II. Sorte 50 Pfg.(Alles Schlachtgewicht.)— Der Bedarf war gering und der Handel flau. 9 Dri Himimelfahrtssestes wegen findet der nächste Markt Mitwoch, * Köln, 31. Mai.[Viehmarkt.] Am heutigen ViehM. 49, II. Qual. M. 44, III. Qual. M. 39; 355 Kühe und Rinder, I. Qual. M. 57, II. Qual. M. 52, III Qual. M. 229 Schweine, I. Qual. M. 52, II. Qual. M. 50, III. Qual. am 28. Mai waren angetrieben: 125 Schafe, und wurden folgende, II. Qual. M. 69, III. Qual. M. 55; 450 ues ur. J. 88. Pso Fet, bestes 16 Pig, geringes 14 Vlo, 3006 Kinder, 7388 Schweite, 1783 Küber, 14313 Hammel.— u. I aVien gehite ür. 45-34 Mi., A4-.48 M, Ila. o.— Mf., IVa. 30—35 Mk. pro 100 Pfd. Fleischgewicht. uie. 40 bis ig Mere fir u. ea. 46 Mi., Il. 43—-44 Mi, Kälberhandel gestaltete sich rege. la. 42—52 Pfg., IIa. 30 bis 40 Pfg. pr. Pfd. Fleischgewicht.— Der Schlacht= hammelmarkt zeigte rege Tendenz und wurde ziemlich geräumt. gemwicht— 4—48—52 Psa, Ila. 34—12 Pfg. pro Pfd, FleischHandelsnachrichten. [Oelheimer Petroleum=Industrie=Gesellschaft Adolf= M. Mohr.] Wir teilten bereits mit, daß am 19. Juli eine ordentliche und eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden werden. Auf der Tagesordnung der letzteren stehen u. A. folgende Anträge: Beschlußfassung über Liquidation der Gesellschaft Vereinigung mit anderen Aktien=Gesellschaften, oder behufs Achestragung ihres Vermögens an eine andere Aktiengeselschaft gegen der gianizs, Stamm=Prioritäts=Aktien der letzteren; Ernennung Jatoren und des Umfanges ihrer Vollmachten, sowie Beschlußafung über die Modalitäten der Ausführung vorstehenden Beschlusses; Geselschast Woaif me Was.. d Oelheimer Industrie= AktienGefeuschaft Abdis M. Moyr um den Betrag von 2 109000 Mark, veräaten ernisrten. o 16. Rovember 1883 für 2 durch Zosammense, Di. nicht eingezadlter Interimsscheine, 891 Oocg Sncgugg, von 3782000 M. Interimscheine in Peor oc0 M. Artien. Tezüglich des Fusionsprojektes der Oelheimer Petroleumwerke erfährt das„Deutsche„Tagebl.“ folgendes: Fusioniert sollen werden: 1) Oelheimer Petrol.=Ind.=Akt.=Gesellschaft(Aktienapital 3 782 9%9 g 2) Oelheimer Landkompagnie in Peine attienkapital 3 290 000 M.), 3) Deutsche Petroleum Bohrgesellschaft (Aktienkapital 1200000 M.), 4) Germania Petroleum=Bohrwerk (Aktienkapital 1 000 000 M.), 5) die Privatunternehmung des Herrn Dr. Lepenau. Aus diesen soll eine Gesellschaft gebildet werden mit siuem, Kapital.von 5000 000 M., je zur Hälfte aus 4proz. StammPrwinals=altten und Stammaktien bestehend, davon erhält die Oel(Mohr), wie oben bemerkt, 50 Prozent ihres Kapitals, gleich 1 891000 M. Prioritätsaktien gegen Inferierung ihrer sämtlichen Aktiva und Passiva mit Ausnahme der etwa von Herrn Nicodemus August Sternberg zu erHeigeggen cädigungssumme, welche zur Hälste den alten sich in den Pasten(90:. Die übrigen Teilnehmer der Fusion haben Fasongeselschaft d zu teilen. Jedeusals sol indessen de bagren Betrichaft frei von allen Schulden bleiben und mit einem ranten Telnoskapital von 700000 M. ausgestattet werden, um Bohrungen in rationeller Weise und umfassenderem Maße als bisher Mobrsichen Geselschesfeu a; daß die Generalversammlung der Schluschaft ihre Zustimmung zum Fusionsprojekt verbieier Geiedschast d ercört hoben. u. Hälste durch Abstempelung, um die unhohrn Buchwerte angemessen reduzieren zu können. [Aktiengesellschaft für Bergbau, Blei= und Zinklahrikation zu Stolberg und in Westfalen.] Die GeneralPisammlung genehmigte den Rechnungsabschluß und die Verteilung des Gewinnes in Uebereinstimmung mit dem Vorschlage des Verwaltungsrats: es wird also eine neue Rücklage gebildet und mit Aetien erbaien...... Die Inhaber der bevorzugten (13) Dlodende. Dt.(5'e) und die der Stammakien 3 Mi. der Rücktauf von die Generalversammlung beschloß ferner, daß der Bärse ges. u orzusten Aktien in der bisherigen Weise an übersteigenden iusoweit dies zu einem den Nennwert nicht Preise geschehen könne.(„Köln. Ztg. der„Köln. Zig.“ aus Peierse“ente nu mwandlung) teit mon heiten mit:„Der Finan. Ker. 28 Mai folgende Einzel. unserer hiesigen Banken, x minzer, der, abgesehen von den Leitern mit dem Haupt der Pers ausländischen Banguiers ausschließlich unn Um Haupt dir Beiliner Diskontogesellschaft, Herrn v. Oansegrundlegenden Verhandlunu diesen am letzten Sonntag die letzten rusischen St geführt. Eine Umwandlung der gegetroffenen Verak u ist nicht in aussicht genommen, die „nbredungen beziehen sich vielmehr nur auf einen einzigen Herr u. Haute u inau ist weder unser Finanzminister noch semann gebunden. Dem letztern ist insbesondere kein er eine weitere Zinsker; worden, sodaß unser Finanzminister, fals wolte die Verhandlungen darih müste und sich an jed. n vieder von Ansang an führen wesentlichste Gesichtpunkt neue Baulgeuppe wenden könnte. Der Staat nicht hlaß an Dinsen den ievigen Geschäft ist der, daß der #iye vivb in Julen, sondern auch an erheblichen TiilgungsLiuse um die Anleihe Die Verliner Annahme, daß es sich in erster von 1882 handeln werde, ist irrtümlich, bei dieser findet überhuupt eine Tilgung nicht statt. Es handelt sich viel13000 gog 8; öprocentige Goldanleihe von 1877 im Betrage von e innerhalb 37 Jahren mit einem Procent und ührigens demru tigen ist:. Das gegenwärtige Abkommen, das gemeher einnächst noch von unserm Finanzkomite und vom Zaren faß dieserPrleihe 0e un darauf hin, nicht nur den Zinsan, Schaif zum 10“, herabzusetzen, sondern außerdrm die ganze Schuld zu einer ständigen zu machen, außerdem soll die Kündigung dieser neuen Schuld für eine lange Reihe von Jahren— ich höre von zwanzig sprechen— gesetzlich ausgeschlossen sein. Die Ausführung dieses Geschäftes soll, wie mir versichert wird, nicht beVesiter der Schaldbriese d uu der mit Rücksicht auf die keinern bleiben Di. Bihgagistigern Jahreszeit, dem Herbst, aufgeK ogn; dem g der Bankvereinigung für das Geschäft bstredend dit armessen des Herra v. Hansemann überlassen, der selestrrerne die Führung behält und dem nur, wie dies hier üblich eriennen gegeben worden sad. auf eiuige duzsichende Banien zu Vergperte zu verpachten babschige, aubs die Regierung samtich (Rämische 5proz. Stadt=Anleihe.] Die Einführung der 5. Eiln dieser Anleihe an der hiesigen Börse erfolgt am kommenden Sonnabend(5. Juni) durch die Deutsche Bank. Diese Neu=Emission soll in bezug auf alle Modalitäten der 2. Serie gleichsammengsaßt werden. ded Serien unter einer Kourinoli Ju. G. Sianhuber, Piernel. u een) Witwve C. Bährmamn, Iserlohn; (Schlußkurse. Franzosen Lombarden Oeiterr. Kreditaktien Distonto=Kommandit Deutsche Bank Tarmstädter Bank Westfälische Bank Preug. 4% Konsols Oesterr. Gold=Rente Ungar. Gold=Rente Russen v. 1884 Laurahütte Ravensb. Spinnerei Spinnerei Vorwärts Russische Noten Londoner Wechsel=Cours Amsterdamer„ Pariser.„ Weizen Roggen Rüböl Spiritus pr. Juni=Juli Biele felder Wochenma Butter pr. Kilo 80—85 Kindst. fleisch„ Schweinefleisch, Speck, hies.„ Speck, amerik.„ Kalbfleisch„ Hammelfleisch„ Gänsefleisch Eier 26 Stück Dwieheln Zwiedeln Aepfel„ Birnen :—60 Große Bohnen pr. 1 Kilo 1,— Erbsen„„ 1.— —.60 55—,60 —.70 40—.50 60—,65 1,— 30—45 7—.08 20—.25 9* rktspreise vom 1. Juni. Rüben„ 1 Wurzeln„ 1 Kartoffeln, neue„„ 40— Blumenkohl pr. Stück, 45— Kepfsalat 3 Kappus„ 20— Rotkohl„„ 30— Wirsing„„ 20— Steckrüben„ 4— Kohlrabi Giren„„ 25— Kartoffeln pr. 150 Pfd. 3 80Roggenstroh.100 Pfd. 2 Haferstroh 100„ Weizenstroh 100„ Heu 100„ 2,30-2 Reichsnseitze Staatspaviere. Teutsce 2##. 106.— Oesterr. Silberrente 4% F. 68,70 Simisschuloscheine 3 8% 100,50] Russische Anleihe von 1877 102,75 Industrie=Gesellschaften. Bochum. V. f. B. u. Gußstf. 117,90 Bochumer Bergw.=Ges. 40.— Dortm. Union St.=Pr. 42,50 Gelsenkirchener Bergw. 108,75 Georg=Mar. B.=St.=Akt. Hibernia 96,50 Burmer Banhperein... e. ttien. Bera=Märk, Pauk.: 96.50 Leipiger Kreditanstalt.. 169.— Ellg.=Aurt. Ban.. 115.60 Reichsbank(3% Diso.) 136,90 dörder B.= u. Hütten=Ver. 16,50 Mechan. Weberei(Köln) 171.— Luise Tiefbau........ 29,50 Westf. Drahtind.=Ver. 67,75 Phönix, Berg. u. H. Lit. A. 59,50 * Hamburg, 31. Mai. Kaffee fest.— Heutiger Ums 8%9 Sac.— Rio rell ordirary 38 Pfg., Santos good average Bremen, 31. Mai. Schmalz, Wilcox, 31% Pfg. Hamburg, 31. Mai. Schmalz, Wilcox, 30¼ Pfg. vag Picginig. Vai: Tadat. Unsatz 111 Faß Kentuckhy, 30 raff. Standard white. Ruhig. Hamburg, 31. Mai. Rübsl matt, loco 41 Br.— Leinel fest, ruhig, loco 6,45 Br., 6,35 Gd., pr. Mai 6,30 G., pr. Aug.=Dezbr. 6 60 G. pr. Spt.=Dasbr. 1633 bez, 163, He. d.; vr. Schibr. 16°. Br., Essener Kredit=Anstalt.. 101,60 Schaffh. Bankverein... Inländische Eisenbahn=Prioritäten. Köln=M. Lit. A 4 1/2% 1 Em. ... 3. Ser. Lit. A. u. B. 101,— Rhein. 4 1/2% 3. Em. 8 c 3. Ser. Lit. C. 101,— Oberschl. 4 1/2% Ltr. F. Geldsorten und Banknoten. 8910 16,16 20,33 " 4,18 161,15 Französische Banknoten Englische Holändische 80 80 20,33 167,— 20=Frank=Stücke Livre=Sterling Gold=Dollars Oesterr. Banknoten ve. Mal“ 2gg dr. Jaste..ser Gro 17.0, frend. luo 1750, # an 4-.00, vr. Juli 16 95.— Roggen loco hiefiger 14.50. . Laus 13.30, pr. Juli 13.45.— Hafer loco 15.25. Soisze 31: Pai. Rhböl loco mit Faß 22.50, pr. Mai 32.50. Nrup, VI. Mai. Weizen 16,40—17,40 M., Roggen 13.50 bis 14,00 M., Gerste 13.00 M., Hafer, neuer, 15,00 M. Rüböl per 100 Klgr. 45,50 M., gereinigtes Oel 48,50 M. Westeigerung. In Wege der Zwangsvollstreckung soll der ioeelle Anteil resp. das ideelle Miteigenium (½e) des Kaufmanns Friedrich August Pott in Bielefeld an den im Grundbuche von Bielefeld Band 31 Blatt 177 auf den Namen 8. des Kaufmanns Friedrich August Pott zu Bielefeld b. des Kaufmanns Eduard Kleckenbring in Bielefeld c. des Generaldirektors Joseph Rieve zu Haus Einsiedel bei Benrath eingetragenen Grundstücken: Flur 10 Nr. 349/241, 348/240 in der Gemeinde Bielefeld belegen, am 27. August 1886, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an Gerichtsstelle— Zimmer Nr. 13 versteigert, werden. Die Grundstücke sind mit 49,68 Mark Reinertrag und einer Fläche von 76 Ar 75 gm. zur Grundsteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts— Grundbuchartikels — etwaige Abschätzungen und andere die Grundstücke betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei Abtl, I eingesehen werden.(6067 Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehren den Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Verteilung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigentum der Grundstücke beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld inbezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urteil über die Erteilung des Zuschlags wird am 28. August 1886, vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle verkündet werden. Bielefeld, den 29. Mai 1886. gez. Peters. Rückständige Gewinne von der Frühlingsfeier sind Mittwoch Nachmittag 3 Uhr abzuholen. Die Spielkommission. 6096 Am Sonnabend, 5. Juni, morgens 9½ Uhr anfangend, sollen auf der früher Tubbesing'schen Besitzung verschiedene Mobilien, Haus= und Ackergeräthe, darunter namentlich zwei starke eichene Kleiderschränke, eine Kochmaschine, ein Ziehwagen, ein Schlitten und ein gutes Windetau, meistbietend gegen Barzahlung verkauft werden. 6046 Auf dem Gute Wistivghausen sind abzugeben:(6065 ca. 30 Rmeter ff. Buchenscheitholz, große eichene Bottige und sonstige Fässer, 3 Ctr. gute Kupferrohre, 1 gut erhaltene Breitdreschmaschine, ein größerer Posten gute Speisekartoffeln, sowie einige 100 Ctr. Runkeln, 1 Kutschwagen und 1 Milchwagen. Wistinghausen b. Oertinghausen. herm. Eberhardt. ob Sie Abonnenten unseres Blattes sind.— Herrn V. Da Dig füher üiber Gasch Meteorologische Beobachtungen. Stand des Thermometers um 1g. 10“ 0. Barometer:(gestriger Stand 757) über dem Biscayschen Meerbusen, also im Südwesten, ist eine Depression erschienen. Das Wetter ist heute warm bei wol“. Himmel. Der Wind kommt aus Süd.— Warmes. mit Neigung zu Gewitterbildungen dürfte zu erwarten sein. Neueste Nachrichten. „De Berlin, Dienstag, 1. Juni.(Privat=Telegramm der Wistsalischen Zeitung.) Die auswärtigen Vertreter Rußlands sind angewiesen worden, die Auslassungen des Moskauer Stadtoberhauptes, vertraulich als Rußlands Politik direkt widersprechend zu bezeichnen. s„Fie, deg, Finsilerfest aus Anlaß der Jubickumsanstellung hat S. M. der Kunstt seine Anwesenheit zugesagt. Haffner zum a me„Sturstaltin, = a. 2000 i wtr. in geschmackvollen Mustern,= halten stets am Lager und empfehlen Edel& Decker, Neumarkt. Kreine Schneibetaben zum Grünschneiden empfiehlt à Stück 5 und 7 Mark Carl Benteler, Eisenhandlung. Gehrenberg Nr. 12. 5800 Reine Ungar=Weine. 4 Liter feinsten Weiß= oder Rotwein, Auslese mild M. 4.—. berb M. 4.60, Ausbruch suß M. 7.—, franko samt Fäßchen Postnachnahme oder Kassa. 5489 „Anton Tohr,(Werschetz, Ungarn SxKchrere in Guß und Blech, alle Sorten KI Wam 65768 Herm. Verner. Birkenbalsam-Leife v. Bergmann u. Co., Frankf. a. M Seche Sst. S5 Ples--che; Felix Vattig. Vereins=Nachrichter. Mittwoch: Ziether=Klub 8½ Uhr Uebgsstde. Kegelklub Amititia 9 Uhr. 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Al Kanal vorlage di wähnt dabei auch eine haus werde seinerseits nicht daran und meint Berdiensten um des B tritt zu dem Beschlusse Eine allarmieren Melbourne: Nach den 22. Mai hat ein deut dem von dem König T Malietoa, mit welchem war) besetztem Gebiete gegen den König M amerikanische Konsul Autorität Malietoa's i hoben. Als Antwort der amerikanische Kon Samoa gehißt und an rates telegraphiert.“— richtig. England, Nor mäßig die Unabhängigk der deutsche Handel un währkeistet, und desha von ihm gehißte deutsch amerikanische Konsul aber klar zu sein, da dringend eine Lösung er □ Berlin, 1. Montag abend mit de ladung des Herzogs v# Kaiser der Vorstellung in sich derselbe zur Besichti Neuen=Palais bei Potsk selbst das Frühstück ein noch die neuen Anlagen der Frau Großherzogir Kaiser hat der Neu=Gui Statutes mittels Ordre Person verliehen. [Die Kaiserin Dienstag früh in Mün weiter. [Der russische v. Giers,] ist gestern in Friedrichsruh eingetro [Die Fürstin v. Graf Herbert Bis begeben. Graf Herbert englischen Seebade. [Der Bischof v der Kaiserin erfreut work das Begrädnis der hl. E [Der Erzbischo in Berlin eingetroffen, Mit dem Beginn nächst bischöflichen Sitz in Pos theologischen Fakultät ir Theologie erhalten. Gaere'so hn bes pfarrer am Potsdai demnächst als Konsistoria [Das Generalk Regierungsbehörden den 2c. bekannt gegeben,„da 18 Roman 4 Von „Es ist ein Shelborne, als er blickte, welcher die begehen, welche m lassen und auch vor „Was hältst Lady Delange, als „Ich finde ihr sein.“ „Er ist ein so „Ja, wenn au „Ich finde, d absolute Notwendig! Mir ist nie ei unser Karl!“ Armer Harry, können! „Seien Sie heute wenn Sie nicht wollen, dem Fräulein allein zu Diese Worte der Karl's Ohren nach und hatten sie? Weshald fl dabei unverwandt zu de von demselben dabei ent Karl stellte sich um den Weg zurücklegte, de wohnte. Er fand nur „Es ist Etwas im ihr Vormund und er lie nissen möchte er sie in aus einander gesetzt und