F7. Preis das Abonnemenig: /4“ 40* Preis des Abonnemenis: vierteljährlich 2 M. praenumerando bei der Expedition, den Agenturen und den Postanstalten; einzelne Nummern 10 Pfg. „Westfälische Zeitung" erscheint wochentäglich und wird nach auswärte mit den nachmittags von Bielefeld abgehenden Zügen expediert. (Rereserder! S O Preis der für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum für Inserenten am Platze 12 Pfg., für auswärtige 15 Pfg.; für Reklamen 50 Pfg., Inserate werden in der Expedition und bei sämtlichen Annoncen=Bureaux angenommen. Bei Anfragen von auswärts wolle man eine Postfreimarke zur Antwort mit einsenden. Der Antrag .. Zu dem, Antrage Hammerstein, betreffend größere Freiheit und Selbstständigkeit der evangelischen Kirche, ist jetzt von verschiedenen Seiten Stellung genommen worden, und es dürfte angezeigt sein, das sich hieraus ergebende Material zur Beurteilung der Frage neben einander zu. Kellen. telung der Ftage Der Antrag selbst lautet:„an die Königliche Staatsregierung den Antrag zu richten, das Geeignete wahrzunehmen, daß bei Wiedergewährung größerer Freiheit und Selbstständigkeit an die römischkatholische Kirche, auch der evangelischen Kirche ein entsprechend größeres Maß von Freiheit und Selbstständigkeit und reichlichere Mittel zur Befriedigung der kirchlichen Bedürfnisse gewährt werden." von einem Teil der deutschkonservativen Fraktion unterstützt. Motive sind dem Antrage nicht beigegeben, man kann solche aber in den Reden der Herren Stöcker und von Hammerstein gelegentlich der Beratung der kirchenpolitischen Vorlage finden. „Aber ich kann es allerdings nicht verschweigen“, sagte Herr Stöcker, „daß die Forderung, welche nun schon zum zweiten Mal auf der evangelischen Generalsynode sich geltend gemacht hat, daß der Kirche ein größerer Einfluß bei Besetzung der theologischen Professuren ein geräumt werde, angesichts dieser Vorlage doppelt berechtigt ist, wie ich denn überhaupt glaube, daß dieser ganze Fortschritt auf dem Wege der kirchlichen Unabhängigkeit auch der evangelischen Kirche zu Gute kommen muß. Wenn der Staat von dem System Falk der katholischen Kirche gegenüber zurücktritt, so muß er selbstverständlich auch der evangelischen Kirche eine größere Unabhängigkeit gewähren..... Wir verlangen mehr kirchliche Selbstständigkeit. Es ist ein Zeugnis der Schwäche des politischen Liberalismus, daß er der religiös=liberalen Mächten in der Kirche die Kraft nicht zutraut, ohne staatlichen Schutz den katholischen Bestrebungen und Agitationen gegenüber Herr zu werden und darüber zu siegen. Daß dies eine schwere Aufgabe isi für unsere Kirche, erkenne ich selber an; aber ich spreche es rückhaltslos aus, daß auf dem Wege der freien Uebung und Erprobung der Kräfte unsere Kirche Rom gegenüber alles leisten kann, was sie sich selbst und dem Staate schuldig ist.“ Die evangelisch=lutherische Pastoralkonserenz in Bielefeld hat zu dem Antrage von Hammerstein, wie schon mitgeteilt, in einer Resolution Stellung genommen, in welcher sie denselben mit Genugthuung begrüßte. Auch die rheinische Predigerkonferenz hat sich für den Antrag Hammerstein ausgesprochen. Eine dagegen sehr erhedlich abweichende Stellung hat der Vereinstag der landeskirchlichen evangelischen Vereinigung(kirchliche Mittelpartei) in Halle eingenommen, indem er auf Antrag des Professor Beyschlag folgenden Beschluß saßte: Im Hindlick auf den Friedensschluß des preußischen Staates mit der römischen Kirche geknüpften Forderungen und Anträge erklären wir: 1) Wir hoffen, der Staat werde nicht vergessen, daß die Wurzeln seiner sittlichen Kraft vor allem in der Resormation und ihre Grundsätze wahrenden evangelischen Kirche liegen. 2) Wir halten es für recht und billig, auch im eigenen Interesse des Staates liegend, daß derselbe die evangelische Kirche durch eine entsprechende Dotation in den Stand setze, ihren Aufgaben— namentlich in der deutsch=evangelischen Diaspora— besser zu genügen. 3) Wir protestieren dagegen, daß unter dem Titel„größere Freiheit und Selbstständigkeit der evangelischen Kirche" die Freiheit der evangelischen Aniversitäts=Theologie bedroht und eine hierarchistische Forderung der Kirchenverfassung versucht werde. Eine größere Freiheil und Selbstständigkeit unserer Kirche können wir nur dann erwarten, wenn unsere bestehende Kirchenverfassung in ihrem ursprünglichen Sinne gehandhabt und ausgebildet wird.“ Daß die Anhänger des Protestantismus in noch schärferer Weise dem Antrage Hammerstein gegenüberstehen, liegt in der Natur der Sache, da sie in dem Antrage ein Mittel erblicken, den Protestantenverein überhaupt aus der Kirche zu schaffen. * Bielefeld, 31. Mai. Den„Hamburger Nachrichten“ wird geschrieben:„Für den Fall, daß eine Verständigung über die Branntweinsteuer im Reichstage nicht zu stande kommt, hören wir heute wieder aus sehr Quelle versichern, daß unverzüglich eine Braentweinsteuervorlage an das preußische Abgeordnetenh ius gebracht werden soll. Der Entwurf soll schon vollständig ausgearbeitet sein und wird sich natürlich auf dem Boden der Gewerbesteuer, einer Schank= oder Licenzsteuer bewegen. Im Abgeordnetenhaus ist ja die parlamentarische Konstellation weit günstiger als im Reichstage, und man würde auch ohne die Mitwirkung des Zentrums, dessen Unterstützung immer zu theuer erkauft werden muß, ein derartiges Gesetz, vorausgesetzt, daß es für die Nationalliberalen annehmbar ausfällt, zu stande bringen können. Dann würden wahrscheinlich andere Bundesstaaten nachfolgen, und man würde durch Uebereinstimmung der Landesgesetzgebungen thatsächlich dasselbe Ziel erreichen, das man auf dem Wege der Reichsgesetzgebung angestrebt hat. Aber erfreulich wäre es auf alle Fälle, wenn man diesen Umweg nicht einzuschlagen brauchte. Vom nationalen Standpunkte aus wäre es höchst bedauetlich, wenn eine Aufgabe, zu deren Lösung naturgemäß der Reichstag berufen ist, an die Landtage der Bundesstaaten verwiesen würde." . Heute Montag tritt die Branntweinsteuerkommission des Reichstages nach mehrtägiger Pause wieder zusammen und wird vielleicht schon in dieser Sitzung gemeinsam von den Konservativen und der Zentrumspartei der vereinbarte Abänderungsantrag vorgelegt werden. Die Verständigung zwischen Zentrumspartei und Konservativen, so schreibt die„Natliv. Korr.“, scheint bereits ziemlich weit gediehen zu sein und wenn, wozu alle Aussicht ist, die Regierung dafür gewonnen wird, könnte die Annahme eines Branntweinsteuergesetzes weit näher gerückt sein, als man bisher annahm. Sind Konservative und Zentrumspartei zur Bewilligung der neuen Steuer entschlossen und bieten eine feste Mehrheit für dieselbe, so werden die Debatten sich freilich nicht allzulang gestalten.— Der neue Steuerentwurf soll auf Einführung von Zwangsgenossenschaften der Brennereibesitzer beruhen; aller gewonnener Spiritus soll an eine Zentralstelle abgeliefert werden und beim Verkauf aus dieser an die Konsumenten soll die Verbrauchssteuer, aber nicht in einem so hohen Maßstabe, wie die Regierung es wünscht, erhoben werden. Die Nationalliberalen haben an den Besprechungen bisher nicht teilgenommen. ... Der„Voss. Ztg.“ wird aus München gemeldet: Zwischen dem Prinzen Luitpold und dem Gesamtministerium besteht eine feste Abmachung für die Regentschaft Luitpolds. Der letztere erklärte, man thue unrecht, ihn für ultramontan zu halten, und forderte die Minister auf, auch unter seiner Regentschaft im Amte zu bleiben. Der Eintritt der Regentschaft ist für die nächste Zeit schon zu erwarten. Man glaubt, daß durch eine Proklamation des Prinzen Luitpold und des Ministeriums, welche der Landtag billigt, König Ludwig und Prinz Otto als derzeitig nicht in der Lage erklärt werden, die Regierung des Landes zu führen. Die Zustimmung des Reiches dürfte schon eingeholt sein.— Dahingegen weist die Münchener„Allgem. Ztg.“ auf die sensationslüsternen, tagtäglichen neuen Versionen der Tagespresse über die Königliche Kabinettskasse hin, durch welche die schon ohnehin großen Schwierig keiten der Lage in wenig patriotischer und taktvoller Weise noch vermehrt würden und ist aus bester Quelle ermächtigt, die Meldung, daß der Plan einer Regentschaft des Prinzen Luitpold für reif zur Ausführung erklärt worden sei, für unwahr zu erklären. 161 Sidonie. Roman aus dem Englischen. Von Mas von Weißenthurn. (Nachdruck verboten.] „Mir will scheinen“, murmelte der Graf, indem er langsam nach dem Hause zurückkihrte,„daß ich gerade rechtzeitig gekommen din. Dieser Herr Hargrave scheint nicht übel Lust zu verspüren, sich in mein Revier zu verirren.“— „Das also ist der vielgenannte Eugen, Sidonie's Vetter, dieser Spieler, der längst darüber im Klaren sein mußte, auf welch abschüssige Bahn Leonard von Ilaine geraten war! Er lieh ihm Geld und mußte doch wissen, zu welchem Zweck er dasselbe verwendete!“ dachte Karl Hargrave, war aber doch gerecht genug, um sich zu sagen, daß man es im Grunde genommen dem Grafen nicht übel deuten könne, wenn er die Thorheiten des toten Jünglings den Seinen vorenthalten, daß es vielmehr edel von ihm gewesen, wenn er Jenem geliehen, was ihm nur möglich gewesen, um ihn vielleicht an der ferneren Verübung des Verbrechens zu hindern, welches schließlich doch sein Ende herbeigeführt hatte. Die Grübeleien Karls wurden durch herannahende Schritte unterbrochen; emporblickend, sah er Nannette, mit einem Korbe am Arwe, vom Meierhof her auf sich zukommen. „Nannette!“ rief ihr der junge Mann fast streng entgegen. „Was soll das heißen, daß Sie mir sagten, das Porträt des Grafen von Montévie befinde sich in dem Schlafzimmer Ihres seligen Herrn? Ich sah das Bild über dem Kaminsims——“ „Ach, das war mein seliger Gebieter selbst, als er noch ein junger Herr gewesen ist! Herr Eugen's Bild ist ganz klein und hängt an einer Seitenwand. Sie haben aber den Herrn Grafen kennen gelernt— und, gnädiger Herr, nach Ihrem Gesichtsausdruck zu schließen, gefällt er Ihnen nicht!“ „Nannette, Sie und ich, wir sind gleich alten Bekannten. Ich weiß, daß ich Ihnen vertrauen kann, und so sage ich Ihnen denn auch offen, daß ich den Grafen von Montévie nicht mag. Ich möchte lieber meine rechte Hand missen, als Sidonie mit ihrem Vetter vermählt wissen. Es soll und darf nicht geschehen!" „Sie sind voreingenommen gegen ihn, denn er ist Ihr Rival!“ „Das gebe ich zu, doch wenn ich gegen ihn spreche, so geschieht es nicht, weil ich selbst die Hand Ihrer jungen Gedieterin für mich Zum Verbot der Berliner Arbeiterinnenvereine, in welchen die Frauen Cantius, Pötting, Wabnitz, ihr unweibliches Spiel trieben, schreibt die„C. Corr.“ sehr gut: Mit besonderer efriedigung erfüllt uns das Vorgehen des Berliner Polizeipräsidiums hinsichtlich der Arbeiterinnenvereine, welche laut Bekanntmachung im „Stuats=Anzeiger“„vorläufig“ geschlossen worden sind. Wir hoffen, daß dieses„Vorläufig“ in Wirklichkeit ein„Endgiltig" bedeutet. Ein widerwärtigeres Schauspiel als diese Weiverversammlungen, die regelmäßig in wüstem Lärm und Gezänk endeten, ließ sich gar nicht denken. Von irgend welchem sachlichen Nutzen ist schlechterdings keine Rede gewesen. Die zu verschiedenen Malen unternommenen Versuche, auf die Lehnverhältnisse einiger Kategorieen von Arbeiterinnen einzuwirken, sind an der persönlichen Untüchtigkeit, um nicht noch schärfere Ausdrücke zu brauchen, der sog,„Führerinnen“ gescheitert, erlangen möchte. Möge sie wen immer heiraten, möge sie sich selbst in ein Kloster zurückziehen, nur möge sie niemals, ohne daß ihr Herz danach verlangt, ihrem Vetter sich vermählen!" Nannettes Gesichtsausdruck war ein so eigentümlicher, daß Karl, unwillkürlich die Hand der Alten ergreifend, rief: „Meine gute Nannette, im Grunde genommen lieben Sie den Grafen kaum mehr, denn ich; ich lese es in Ihren Blicken!" Die alte Frau legte rasch die Hand über ihre Augen, als wollte sie dadurch ihr Gegenüber verhindern, in denselben zu sen. nden „Sie haben Recht, gnädiger Herr“, sprach sie nach kurzem Zögern.„Aber Herr Eugen ist gut, sehr gut, und nach Allem, was sich zugetragen, kann das Fräulein seine Werbung gar nicht ausschlagen. Es ist ihr Schicksal, vor welchem sie sich nicht zu retten vermag!“„—4 sie sich nicht zu „Weßhalb ihr Schicksal? Nannette, lassen Sie uns sie gemeinsam retten, nicht um unser, sondern um ihrer selbst willen. Ich kann Ihnen nichts Näheres sagen, aber es giebt Gründe, welche es mir wünschenswert erscheinen lassen, daß das Fräulein den Grafen nicht heiratet!“ Stasen nicht Die Alte war tief erregt; sie erschrak vor dem Bekenntnis, welches, ohne daß sie so recht über dessen Tragweite sich bewußt geworden, ihren eigenen Lippen entschlüpft war; erschrak vor den möglichen Folgen, wenn der Graf von Montévie davon vernahm, erschrak nicht zum Mindesten vor der offenkundigen Adneigung, welche Karl urplötzlich völlig unverhüllt gegen den Rivalen an den Tag legte. „Gnädiger Herr, es ist Alles nutzlos. Herr Eugen war stets sehr gütig und das Fräulein allein hat das Recht, zu entscheiden, was geschehen soll. Was sie wählt, wird zweifelsohne das Rechte sein!“ Und ihren Korb, den sie zur Erde gestellt, wieder emporhebend, schickte sich die Alte rasch an, ihren Weg weiter sortzusetzen, und auch Karl entfernte sich leichteren Herzens; fühite er doch, daß er trotz ihrer reservierten Haltung in der alten Nannette eine treue Verbündete habe.—— Am folgenden Morgen wurden dieß irdischen Ueberreste Herrn von Ilaine's auf dem eine Stunde von Buen Retiro entfernten Gottesacker zur Ruhe bestattet. Es war eine schlichte Feier. Sidonie, auf den Arm des Grafen gestützt, folgte als Hauptleidtragende dem Sarge, dann kam Nannette mit dem treuen Jacques und endlich Karl Hargrape mit jenen wenigen, aus dem Bauerstande sich die sich gegenseitig Unterschlagung und wer weiß was alles vorzuwerfen pflegten, ohne daß irgend jemand feststellen konnte, was diesen Beschuldigungen zu grunde lag. Wenn man die Arbeiterinnenwelt von Berlin nach den mit dem Verein derselben gemachten Erfahrungen beurteilen wollte, würde man den allertraurigsten Eindruck gewinnen. Wir nehmen indessen an, daß die besseren Elemente sich von dieser wüsten Oeffentlichkeit zurückhesten und da geblieben sind, wo die Frau hingehört, zu Hause. Daß sich einzelne Schwärmerinnen unter den leitenden Geistern befinden, die von den besten Absichten erfüllt d. ist uns bekannt. Noch weniger wie anderswo macht aber hier eine Schwalbe den Sommer. Im allgemeinen haben die weniger guten Elemente in diesen weiblichen Kreisen auch schneller die Oberhand gewonnen als in denen der männlichen Arbeiter, was sich aus der Unerfahrenheit der Frauen in öffentlichen Angelegenheiten hinlänglich erklärt. Hinter den Coulissen haben auch in diesem Fall wieder dieselben Leute gestanden, welche Herr v. Puttkamer in seiner Rede vom 21. Mai kennzeichnete. Die Arbeiterinnen waren im Begriff, der Sozialdemokratie vollständig anheimzufallen. Dem ist durch die Schließung der Vereine bis zu einem gewissen Grade wenigstens vorgebeugt. Deutsches Reich. □ Berlin, 30. Mai.[S. M. der Kaiser) entsprach Sonnabend nachmittag einer Einladung des hiesigen italienischen Botschafters, Grafen de Launay, in der italienischen Botschaft. Dem Diner wohnten auch die Großherzogin und der Prinz Ludwia von Saen bi. Wre2—cHa und dr Beig, Lodoiz [(Prinz Wilhelm von Preußen] ist in Folge von Erkältung an einem Ohrenleiden erkrankt. Die Heilung desselben ist erst nach längerem Gebrauch einer Badekur zu erwarten. [Großfürst Wladimir von Rußland] und Gemahlin, die am Sonntag auf der Durchreise nach Petersburg in Berlin verweilten, empfingen den Besuch des Kaisers und erwiderten denselben. Nachmittags fand ihnen zu Ehren Galadiner statt. [Fürst Bismarck] wird in der vorletzten Juniwoche aus Friedrichsruhe zur Teilnahme an den Reichstagsverhandlungen nach Berlin zurückkehren.— Dem ältesten Sohne Leopold von Ranke's hat der Reichskanzler ein sehr herzliches Beileidschreiben übersandt. Aus Anlaß des neuen Kirchengesetzes sandte der Bildhauer und der St. Marienkirche in Spandau eine von ihm selbst gefertigte Büste des Papstes an den Fürsten Bismarck, um ihm zu danken,„daß wieder ein mildes Mailüfichen wehen wird.“ Darauf sandte der Kanzler dem Bildbauer folgendes eigenhändige Dankschreiben:„Friedrichsruhe, 21. Mai. Ew. Wohlgeboren haben mich durch die Uebersendung der, wie ich glaube, gelungenen Büste Sr. Heiligkeit des Papstes sehr erfreut, und bitte ich Sie, meinen verbindlichsten Dank für Ihre liebenswürdige Aufmerksamkeit entgegenzunehmen. v. Bismarck.“ ..[Der Minister von Puttkamer] hat sich zu mehrwöchentlichem Kurgebrauch nach Ems begeben. „,(Kriegsminister Bronsart von Schellendorfst ist bis zum 6. Juni nach Ost= und Westpreußen beurlaubt worden. [Der Staatssekretär von Bötticher,] der Reichstagspräsident von Wedell=Piesdorf und mehrere Bundesratsmitglieder besichtigten am Sonnabend in Stettin den für die ReichsdampferUinie erbauten Darpser„Stetin.:0sanp ## Sraf Herbert Bismarc) ist nicht an Stelle des Grafen Hatfeldt zum Mitglied d.s Bundesrates ernannt worden, sondern Unterstaatssekretär Graf Barchem ist in die erledigte Stelle getreten. Graf Bismarck wird in Lauenburg wieder für den Reichstag kandidieren. „[Dex russische Minister des Aeußern, von Giers,] hat seine Badereise nach Franzensbad und damit auch den beabsichtigten Besuch in Friedrichsruhe auf einige Woche verschoben. [Die deutsch=afrikanische Gesellschaft) hat die Bildung von vier Kapitalgesellschaften geplant, nämlich eine Tabakbau=, eine und eine Eisenbahngesellschaft. Gegenwärtig nentlich über die Errichtung einer Tabakbaugesellschaft verhandelt. Das Kapital soll zwei Millionen betragen. Sarauw.] In Wilhelmshaven wurde ein t#,## rekrutterenden Nachbarn, deren Herzen unter der rohen Lodenjacke doch treu und warm für den Verblichenen geschlagen hatten. #. Für Karl war die ganze Scene höchst peinlich; er hörte Sidonies leidenschaftliches Schluchzen, er sah das Beben der zarten Gestalt ssen hee noch beruhigen; dieses Recht stand Mantsoie sein Karl fühlte, als das Grab geschlossen worden war, daß ein neues, ereignisvolles Dasein vor Sidonie und vor ihm selbst lag. Wie würde dasselbe enden? Mit Frohsinn oder Thränen? Wer war im Stande, as worher zu sogen!— Thetun! —„Al5### kleine Zug den Rückweg antrat, wendete Sidonie sich um und blickte Karl Hargrave an; es war nur ein kurzer Blick, sie ihm schenkte, Karl aber dünkte es, als sei derselbe voller Deutung und zwar voll von einer Deutung, die er nicht zu enträtseln im isem Bsch. Es lag eine stehrnde, heibe, leidenschaftliche Bitte in Betroffen blieb Karl ein wenig zurück; er sah, wie alle schlichten Leute, welche dem Leichenzuge gefolgt waren, mit stummem, ehrerbietigem Gruß auf Sidonie zutraten und sich dann entfernten. fühlte er, wie sich leise eine Hand auf seine Schulter legte, sah er, sich umwendend, Nannette an seiner Seite. leise, zu ihrer jungen Gebieterin und dem Grafen hinüberblickend,„seien Sie heute um nenn Uhr im Gartenzimmer, wenn Sie nicht wollen, daß Sie nie mehr Gelegenheit haben, mit dem Fräulein allein zu sprechen. Sie möchte um jede Preis, ohne Zeugen mit Ihnen reden!: um seden Dann eilte Nannette rasch von dannen und ließ den jungen wann in höchster Bestürzung zurück.8“ Was hatte das zu bedeuten? Nannette blickte noch einmal fragend über die Schulter zurc und Fersgige besekend dos Haupt. ## Ex begrd, mit einem Mal Sidonie's flehenden Blick; derselbe hatte ihn bitten sollen, zu kommen. Als ob er im Ste wäre, den leisesten ihrer Wünsche nicht zu ersüllen! Zehntes Kapitel. auf prächtigen Rossen durch den fastionadlesten Stadtteil mit der Affaire Sarauw in Verbindung steht. D. stand schon einmal in Untersuchung wegen Veröffentlichung geheim zu haltender einmal in Untersuchung wegen Veröffentlichung geheim zu haltender Schriftstücke und verlor in Folge dessen seine Stellung bei der Marinebehörde. München, 30. Mai. In Anwesenheit des Prinzen Luitpold und der Prinzessin Gisela, der Minister von Lutz, von Crailsheim, von Riedel, sowie zahlreicher Notabilitäten der Kunst und Wissenschaft 2 Panorama, Piglheim's Kreuzigung Christi, feierlich ist heute das neue eröffnet worden. 369 gegen 171 Stimmen ein Vertrauensvotum bewilligt und ein kommunistischer Antrag auf Gewährung von Staatsunterstützung an die Streikenden abgelehnt. Die Regierung erklärte, ihrerseits sei alles Mögliche zur Aufrechterhaltung der Ruhe geschehen. [Wie es heißt, wird der Prinz Napoleon] demnächst nach Amerika abreisen, wo er mit seinem Sohne Ludwig, der von einer Reise um die Welt zurückgekehrt, zusammentrifft. * Griechenland. Preußischer Landtag. &am Berlin, 29. Mai. Abgeordnetenhaus. (86. Plenarsitzung.) Das Offizier=Kommunalsteuergesetz wird in 3. Lesung unverändert angenommen. Es folgt 2. Beratung des Antrages Kropatschek betr. die Gleichstellung der Lehrer an den nichtstaatlichen höheren Lehranstalten mit denen an Anstalten staatlichen Patronats. § 1 der Kommissionsvorlage bestimmt: Die bezüglich des Durchschnitts=, Höchst= und Mindestbetrages der Gehälter und bezüglich des Wohnungsgeldzuschusses der Lehrer an den staatlichen höheren Lehranstalten geltenden Bestimmungen finden auch auf die eine etatsmäßige Stelle bekleidenden Lehrer an den entsprechenden öffentlichen nichtstaatlichen höheren Lehranstalten Anwendung; auf die Vorschullehrer jedoch nur dann, wenn die Vorschule, an welcher sie angestellt sind, auf dem Etat der Hauptanstalt steht. Die an einzelnen Anstalten noch vorhandenen etatsmäßigen Hilfslehrer bleiben von den vorstehenden Bestimmungen ausgeschlossen. Abg. Frhr. v. Hüne(Zentrum) erklärt, daß seine Partei gegen den Entwurf stimmen werde, weil derselbe in das Recht der Kommunen eingreife. Abg. Schmidt=Stettin(freis.) tritt für unveränderte Annahme des Kommissionsentwurfes ein, der einem dringenden Bedürfnis Rechnung trage. m„Abg- Hobrecht(natl.) erklärt, daß er im Gegensatz zu der Mehrhen seiner Partei gegen die Vorlage stimmen werde, da dieselbe sehr wesentlich in das Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden eingreif:. Jedenfalls müßten auch die Freunde der Vorlage verlangen, Tug dir durch das Gesetz den Gemeinden erwachsenden Mehrausgaben vom Staate übernommen werden. Abg. Kropatschek(kons.) bestreitet, daß die Vorlage einen unberechtigten Eingriff in die Selbstbestimmung der Gemeinden bedeute, da es sich um Anstalten handle, denen der Staat gewisse Berechtigungen rücksichtlich der rein staatlichen Rechtsverhältnisse erteilt Abg. Langerhans(freis.) verwendet sich für die Vorlage, wünscht aber Streichung des letzten Satzes betr. die Hülfslehrer. Miinister v. Goßler kann sich vom Standpunkt seines Ressorts nur einverstanden mit dem Entwurfe erklären; es kommen aber noch andere, namentlich finanzielle Rücksichten in betracht. Es könnte zu erwägen sein, ob der Staat nicht, anstatt eine Anzahl kleinere Anstalten zu unterstützen, besser thuen würde, dieselben in eigene Verwaltung zu nehmen. Eine bestimmte Erklärung könne er aus diesen Gründen heute nicht geben. Seyffardt=Magdeburg befürwortet namens der nationalliberalen Mehrheit die Vorlage. .§ 4 wird darauf mit großer Mehrheit angenommen und dann der Rest des Gesetzes. Die Kommission schlägt ferner folgende Resolutionen vor: a) Die Regierung aufzufordern, in der nächsten Session dem Hause einen Gesetzentwurf vorzulegen betr. die Fürsorge für die Witwen und Waisen der Lehrer an den öffentlichen nichtstaatlichen höheren Lehranstalten, mit der Maßgabe, daß derselbe sich gründet auf betreffenden Lehrer oder zur Unterhaltung jener Anstalten Verpflichteten; b) die Regierung aufzufordern, in Fällen, wo die eigenen Einnahmen der Lehranstalten und die Mittel der Schulunterhaltungspflichtigen zur Erhaltung dieser Anstalten nach Maßgabe der§§ 1 und 2 nachweisbar nicht ausreichen, in möglichst ausgiebiger Weise Subvention aus staatlichen Fonds zu gewähren und die erforderlichen Mittel in den nächsten Etat einremme Die gesoutionen werden nach kurzer Debatte angeNachtrggsetat a Dienstag. Antrag Krovatschek(3. Lesung), Wazprutungen. 0) Rasauische Städteordung),(2. Lesung), * Belgien. intiosge de werkates der fh.. d s, Umngebung von Charleroi Ar beiterneri Juni geplanten Brüsseler #rernerrltsammlung große Auftegung, doch sind bisher direkte Unruhen nicht vorgekommen. Die belgische Regierung hat vorsichtshalber mehrere Regimenter nach Charleroi beordert. * England. „(Imenglischen Unterhausel vertrat Gladstione Freitag mi der ihm eigenen Beredsamkeit seine irische Politik, speziell die Homerulevorlage. Er erklärte, daß nach der zweiten Lesung der Homerulevorlage die Session geschlossen bezw. vertagt und das Parlament in Oktober wieder berufen werden soll, um in die eigentliche Spezialberatung einzugehen. Die zweite Lesung gilt nunmehr als gesichert. Die Abstimmung darüber wird voraussichtlich am 1. Juni erfolgen. „Times“ ist. trotz der von Gladstone bewiesenen Nachgiebigkeit der Meinung, duß die Homerulebill nach der zweiten Lesung als tot und begraben betrachtet werden müsse. 8 * Frankreich. .[Der Graf von Paris] ist nach Frankreich zurückge. W i e l a n g e e r n o c h a u f h e i m a t l i c h e m B o d e n v e r w e i l e n d a r f, laßt sich zur Zeit noch nicht beurteilen. Die radikalen Freunde des Kabinetts drängen auf sofortige Landesverweisung der Prinzen, ein Schritt, den die Mehrheit des Kabinetts für unpolitisch erachtet. Es wird sich zeigen, ob Herr Freycinett soviel Autorität besitzt, um die Kammer von einem auf sofortige Ausweisung gerichteten Beschlusse abzubringen. Es heißt übrigens, daß Freycinet die Gelegenhei gahrnehmen wolle, um sich der Bürde der Staatsgeschäfte zu ent[Das Leichenbegängnis des französischen Obersten Herbinger] in Paris hat sich zu einer ergreifenden Lundgebung gestaltet. Zahlreiche Generale und Stabsoffiziere folgten dem Sulge, den außerdem Rochesort mit seinen Mitarbeitern und Tausende von Bürgern und Arbeitern begleiteten, die zeitweise „Nieder mit Ferry, Frankreich hoch, es lebe die Armee!“ riefen. sprachen mehrere hohe Offiziere, welche alle die Anklagen gegen Herbinger für Verläumdungen erklärten und seinen Heldenmut .(Vei. Beratung einer Interpellation über ven E.leik von Decazewille] wurde der Regierung mit Sa. Tie= Dange war Isabelle Delange. Das Miniaturbild, welches Nurt Gulgrabe seinem Freunde, Lord Shelborne, von ihr gezeigt, grüinen Reitleid mit dem eschweichelt. Sie war in dem dutel. walse und um die Hand n anliegenden, weißen Streisen am Knopilos fast schäner noch ue; mit der dunkelroten Blume im An-Frech faf schonet noch als auf dem Bilde. Ihre Wangen waren von dem völig in ihrer Gerwalt hate. gndte Reiterin war und das sie zu ihrem Begleiter empor, Mit einem anmatigen Lächeln blickte (Fortsetzung folgt.) Auflösung des Logogryphs in vor. Nr.: Rost— Post— Most— Kost. [Vollständige Ruhe ist auf der Balkanhalbinsel] noch nicht eingekehrt. Bisher haben an der griechisch-türkischen Grenze immer kleinere Zusammenstöße stattgesunden, wobei es Tote, Verwundete und Gefangene gab. Die Türken bemessen ihre Verluste auf 180 Tote, die griechischen Verluste sollen nach türkischen Quellen noch viel größer sein, außerdem sollen 300 chriechische Gefangene in Salonichi eingetroffen sein. Die Zusammenstöße sind hauptsächlich von den Griechen provoziert worden, es scheint, daß ein Teil der griechischen Truppen auf eigene Faust eine Politik betreibe, die bestimmt ist, die Stellung Trikupis zu gefährden. Trikupis hat auf eine Interpellation in der Kammer, wegen der noch nicht erfolgten Aufhebung der Blokade, erwidert, daß ihm die Absichten der Mächte gegenüber der jetzigen Regierung nicht bekannt seien, jedenfalls habe die Regierung in betreff der Entwaffnung keinerlei Verpflichtungen übernommen, welche die souveränen Rechte Griechenlands verletzen. Trikupis gehorchte mit dieser Erklärung einem Gebote der Vorsicht, das ihm vorschreibt, die Empfindlichkeit seiner Landsleute nach Möglichkeit zu schonen. Wenn es ihm, wie es den Anschein hat, gelingt, Griechenland aus den Klippen zu bringen, in die es durch die fanatische Politik Delyannis geworfen wurde, wird man ihm das Zeugnis eines bedeutenden Politikers nicht versagen können. Es soll übrigens die Absicht bestehen, Delyannis seitens des Parlaments in den Anklagezustand zu versetzen. Wie lange ists her, daß Delyannis das Volk zujubelte, während es Trikupis Katzenmusiken brachte? Die Griechen sind heute noch dieselben, die sie zur Zeit des Alcibiades waren. [In betreff der Blokadel der griechischen Häfen sagt das Petersvurger Journal(Regierungsbl.) daß wenn die Aufrichtigkeit des Athener Kabinetts nicht in Zweifel zu ziehen sei, so dürfte man annehmen, daß dir Blokade in kurzer Frist aufgehoben werden würde. * Italien. Die sozialistische Strömung] nimmt in Italien noch fortgesetzt zu. In den Provinzen Igenza und Forli herrscht tiefgehende Gährung. Aus Turin sind 3000 Sozialisten ausgewiesen worden, trotzdem giebt die dortige Bewegung zu ernsten Befürchtungen Anlaß. [In Turin und Livorno) haben Kundgebungen für den zum Abgeordneten gewählten Zuchthäusler Cipriani zu Kämpfen mit dem Militär geführt. Demonstranten zogen mit roter Fahne unter den Rufen:„Es lebe Cipriani! Hoch die Galeere!" durch die Straßen; auf dem Corso Dante kam es zu kurzem Kampfe mit den Soldaten um die Fahne, welche erobert wurde, worauf sich die Menge zerstreute. In Livorno fand eine Kundgebung mit den Rufen statt: „Hoch Cipriani, hoch die Pariser Kommune, hoch die Revolution!" Auch hier schritt das Militär ein, welches mit einem Steinhagel empfangen wurde. Der Kampf dauerte lange, unentschieden aufund abwogend, da die Demonstranten durch Arsenalarbeiter eine Verstärkung erhielten. Auch Weiber mischten sich in den Kampf, zwei Soldaten blieben tot. 17 Arbeiter wurden schwer verwundet, über hundert verhaftet. * Rumänien. welche die Turner in Lübbecke gefunden haben, ist in jeder auß erordentlich freundlich gewesen, die Bürger haben sich die größie Mübe gegeben um der Stadt ein festliches Aussek #grein, am der Eindl ein festliches unbsihen zu verleihen. *“. Bielefeld, 31. Mai.[Mitglieder resp. Stellve treter derselben für den Landes=Eisenbahnrat.] Auf Grund des§ 10 des Gesetzes, betreffend die Einsetzung von BezirksEisenbahnräten und eines Landes=Eisenbahnrats für die Eisenbahnverwaltung, vom 1. Juni 1832, ist von Sr. Mäjestät dem Schim. P e Gonen eehe u. Wirlie Geheme Ober=Kegierungs=Kat und Direktor im Ministice Könige zum Vorsitzenden des Landes=Eisenbahnrats der A Emetiot im Ainisterinm öffentlichen Arbeiten, Brefeld, zum Stellvertreter desselben der Gebe: Ober=Regierungs=Rat und vortragende Rat in demselben Ministerium Fleck, auf die Dauer der drei Jahre 1886, 1887 und 1888 ernannt worden. Für den gleichen Zeitraum sind seitens der Minister Handel und Gewerbe, der öffentlichen Arbeiten, für Landwirtschaft. Domänen und Forsten und der Finanzen in den Landes=Eisenbahnrat berusen worden, aus unserer Provinz als Mitglieder; Geheimer Kommerzien=Rat zu Bochum. Dr. Natorp, Geschäftsführer des Vereins für die bergbaulichen Interessen im Ober=Bergamtsbezirt Dortmund zu Essen; als Stellvertreter: Telius, Kommerzierat Bielefeld, Winkelmann, Gutsbesitzer zu Koebbing bei Hiltrop. Aus den Kreisen der Land= und Forstwirtschaft: Freiherr v. Hoevel, Rittergutsbesitzer zu Herbeck bei Halden, Freiherr v. Landsberg, Rittergutsbesitzer und Kammerherr zu Drensteinfurt. Aus den Kreisen der Industrie zu Mitgliedern: Bueck, Generalsekretär und Mitglied des Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen für Rheinland und Westfalen, zu Düsseldorf, Weyland, Fabrik=Direktor zu Siegen. Aus den Kreisen des Handelsstandes zum Mitglied: Bertelsmann, Fabrikbesitzer, Präsident der Handelskammer zu Bielefeld, zu Stellvertretern: Boedinghans, Fabrikbesitzer zu Elberfeld: Massenez, Fabrik=Direktor zu * Bielefeld, 31. Mai.[Personalie.] Der bisheri ordentliche Gymnasiallehrer am Gymnasium zu Hamm, Gottbrecht, ist an demselben zum etatsmäßigen Oberlehrer befördert worden. Die Brautleute Johann Thewes zu Kleinenberg und Maria Schwarie Oekonom Herm. Bargholz zu Oberjöllenbeck und Fahrikbesitzer Dr. Heinr. Busch zu Brock als Schöffen bestimmt. *0 Gutersloh, 29. Mai.[Kirchweihfei Der heute [Der König von Rumänien] hat in Begleitung seiner nahlin die rumaneichen Donauee#rison infniziert und“ Gerahin Lie unmariez a anien) hat in Begleitung seiner Gemahlin die rumanischen Vonangarnisonen inspizirt und ist überau begeistert empfangen. Auch der Senat in Bukarest hat das gegen Oesterreich gerichtete Zollgesetz angenommen. Rußzland. [Minister von Giers] ist nach Petersburg zurückgekehrt wohin die kaiserliche Familie in diesen Tagen folgen soll. [Die russische Regierung) hat sich entschlossen, für dieses Jahr auf jede weitere Zollerhöhung im Verkehr mit Deutschland zu verzichten, nachdem sie gemerkt hat, wie ungünstig die Meldungen von neuen Zollmaßregeln in Deutschland aufgenommen sind. [Die Nachrichten, China] habe an der russischen Grenze größere Truppenmassen aufgestellt, sind unrichtig. Es ist nur ein kleines Korps von ein paar Tausend Mann an der Grenze postiert, welches die chinesischen Goldfelder vor unberechtigter Ausbeutung, die sehr stark betrieben ist, bewahren soll. * Afrika. [Der Sultan von Marokko] hat an der Spitze seiner Armee einen entscheidenden Sieg über den Rebellen Sidi ben Hashem davongetragen. 2000 Rebellen wurden getötet, 800 Gefangene und 3 Kanonen fielen in die Hände des Siegers, dessen Autorität jetzt in ganz Marocco unbestritten ist. Amerika. [Die Hochzeit des Präsidenten] der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Mr. Cleveland, soll am 2. Juni abends im Weißen Hause zu Washington stattfinden. Die Braut, Frl. Francis Folsom, steht anfangs der zwanziger Jahre, Mr. Cleveland ende der vierziger. [In dem Prozessel gegen Johann Most und Genossen wegen Aufreizung zum Aufruhr hat der Gerichtshof gegen Most und zwei andere Anarchisten das Schuldig ausgesprochen. Das Strafmaß wird später bekannt gegeben. Die Verurteilten wollen gegen das Erkenntnis appellieren. * Amtliches. „.Verliehen: Dem Grubensteiger Wilhelm Taube zu Weuendorf im Kreise Iburg, und dem Bergarbeiter, Hauer Franz Haslöwer zu Kloster=Oesede, desselben Kreises, die Rettungsmedaille am Bande.0 Versetzt: Der Forstmeister Hartig zu Minden auf die barch Pensionierung des Forstmeisters Münter erledigte Forstmeisterstelle Hannover=Nienburg. Aus der Provinz und ". Bielefeld, 31. Mai.[Extrazug.] Bezüglich der Billetpreise für den Extrazug nach Bertin, verweisen wir auf das Inserat in beutiger Nummer. 903 s Bielefeld, 31. Mai.[Konzert.] Prosessor Franz Mannstaedt, unter dessen Leitung hierselbst morgen, den 1. Juni cr. das Konzert des trefflichen Berliner Plilharmonischen Orchesters stattfinden wird, ist, wie nicht Allen bekannt sein dürfte, ein geborener Rheinländer. Schon als Knabe von 10 Jahren machte er bei seinem öffentlichen Auftreten in unserer Gegend durch seine pianistischen Leistungen großes Aufsehen, und hat die großen Erwartungen, zu Pesche, Wonnigen sten Maßze g# vic gaedt zählt augenblicklich zu den begabtesten Pianisten de. Nruzeit, die ganz außergewöhnliche Feinfühligkeit seiner Auffassung und die hervorragende Technik und Akkuratesse seines Spiels wurde neuerdings wieder gelegentlich seines wiederholten solistischen Auftretens in den bedeutendsten Berliner Konzerten der verflossenen Süisen, vom Pubikum wie von der Kritk in begeisserter Weise des Hauturnfestes in Aübele und des Süngersestes in Blotho, de doch viele Personen aus unserer Stadt führten, war die gestri Frühlingsfeier der Schützengesellschaft stark besucht. Der Verlauf des Festes soll ein sehr zufriedenstellender gewesen sein. s Bielefeld, 81. Mai.(Beim Gauturnfest in Lübbekel in Bieleseld Güterslob Hersorder Sniestie, Umttrieg, Perforder Turngemeinde und Turnerbund, Oeynhausen, Hausberge, Minden, Bünde: Westfalia und Turnverein, Lübbecke: Germania und Männerturnverein, Enger. Die Aufnahme, vor 25 Jahren stattgehabten Einweihung der damals neuerbauten hiesigen evangelischen Kirche wurde heute 7 Uhr abends durch einen besonderen Dankgottesdienst feierlichst gedacht. Die Kirche wai Innern festlich geschmückt und die zwar einfach aber äußerst geschmackvoll ausgeführte Bekränzung mit frischem lebendigen Grün und der Erleuchtung durch Gaslicht bot einen ebenso imposanten wie bedeu tungsvollen Anblick dar. Auch die Kanzel war mit einer neuen grünen Decke bekleidet, der gegenwärtigen kirchlichen Zeit entsprechend, Den Beginn des Gottesdienstes eröffnete ein gemischter Chor von Knaben und Mädchen der Bürgerschule mit dem Liede:„Danket dem Herrn, denn er ist freundlich“ u. s. w. Danach sang die Gemeinde als Einleitung zur Agende, welche Pastor Siebold hielt, das Lied: „Thut mir auf die schöne Pforte.“ Die Agende wurde verherrlicht durch den gemischten Kirchenchor, welcher dazwischen in schönster Ausführung sang:„Ehre sei Gott in der Höhe“ u. s. w., sowie 3 Verse Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren.“ uigr hient ver erste Pfarrer, Pastor Greve, über Offenb. Joh. 21, Gur e sch g eise enthielt im Wesentlichen einen Rückblick auf die Burchtevten 20 Jahre und sprach von den Segnungen, von dem Walten des Herrn über unsere Gemeinde. Es wurde aller Derer gedacht, die vor 25 Jahren an dem Zustandekommen des Kirchenbaues mitgewirkt und der ersten Kirche von Amts wegen beigewohnt haben, von denen viele bereits hinüdergegangen sind in die Ewigkeit. Es wurde der kirchlichen Erlebnisse in den Zeiten schwerer Kriege, wie in Zeiten des Friedens gedacht, es wurde ferner der in der Kirche Getauften, Konfirmierten, Getrauten gedacht, der Verstorbenen und noch Lebenden. Den Letzteren wurde besonders Glaubenseinheit, Dankbarkeit zu Gott, Festhalten an seinem Wort ans Herz gelegt, welches der wahre Samuck der Kirche sei; der sichtbare Schmuck der Kirche sei nur Vorbild, der wahre Schmuck der Kirche seien gläubige Seelen. Das Schlußgebet sprach Pastor Meinshausen mit 2 Versen rebenrce eier. Deiuar Gade“ und mit denselben schloß de &§ Vlotho, 30. Mai. IXI. Stiftungsfest des Ravensberger Sängerbundes.] Zum heutigen Sängerfeste, welches vom schönsten Wetter begünstigt wurde, war unsere Stadt durch zahlreichen Guirlanden= und Flaggenschmuck auf's herrlichste geschmückt. Die Delegirten aus Bielefeld und Herford trafen mit dem 7 Uhr Zug hier ein und wurden von der Empfangs=Commission des Gesangverein Germania am Bahnhofe empfangen und nach dem Hotel Delkeskamp geführt, wo um 8½ Uhr die Delegirten=Sitzung stattfand. Dieselbe wurde vom Vorsitzenden A. Brühl=Vlotho mit Dankesworten an die Erschienenen, sowie mit Verlesen des Protokolls der Sitzung vom vorjährigen 10. Stiftungsfeste in Herford, eröffnet. Als erster Punkt stand auf der Tagesordnung der Antrag Bielefeld, dahin lautend:„daß die Preisrichter nicht wie bisher, aus den betreffenden Elten wo das Stiftungsfest, resp. das Preissingen stattfindet, für die Zukunft gewählt werden sollen, um dadurch eine Beeinflussung derselben seitens der betreffenden Localvereine völlig auszuschließen, welches nicht zur Zwietrach: im Bunde führen könne. Hierzu wurde noch vom Dirigenten der Germania=Vlotho, den Lehrer Sturhan die Frage angeregt, ob es im Interesse des Bundes nicht besser sei, daß Veateiz, Zukuust, gänzlich aufzuheben, oder doch nur von Zeit längere lephaste Dedateen Aecder diesen Gegenstand enstond eine —o-; gg###### welche dahin führte, daß das Preissingen, um die slege des Gefanges in den Vereinen mehr zu fördern, allzchrlich, veibehalten, sopie, auch die Preisrichter jedesmal aus den velleffenden Orten wie bisher gewählt werden sollen. Dann wurde esscäimrt, dauß den Preisrichtern die Parituren von dem zum Si timmten Liedern jedesmal 14 Tage vorher zur besseren Einnmung ubgeben werden sollen. Vom Vors. Strunk=Herfordwurde der Antrag gestellt, daß vom Bunde veranlaßt werden möge, ruß noch mehrere von den, in den Nachbarorten bestehenden Gesangvereinen demselben beitreten. Auf Antrag Wols=Herford wurde eine Revision resp. Abänderung des Bundesstatuts speziell des§. 5. beKtalsfhaden sol., Bradl=Bloihg de en Delegirtenversammlung teilte noch mit, daß ein Gesangverein in Minden seinen Beitritt zum Bunde in aussicht gestellt habe. Außerdem war der Vorsitzende des Vereins„Concordia"= Rinteln in der Versammlung anwesend, welcher ebenfalls den Beitritt seines Vereins in naher Aussicht stellte. Ueber die Mitgliederzahl der soge, Ppistelongen dann von den keirstenHrsord 53 Miglies... gemacht:„Einigkit“: ford 30.„Eintracht“= Herford ss verod 49,„Teutonia“ bertafel“, Bieleseld as und Gercdermania“ Vielefeld 21.-Licder288 Mitglieder# Vlotho 51, zusammen iun Preiszrichternen noch mitgteilt, und Franke von vier s. das helulige Preissingen die Lehrer Staudach wähit seien. I. sowie Kopellmeister Fahrmann aus Minden vierauf Schiah der nichllährigen Vorort ist Bieleseld bestinmt. Ertraung wie den a.Otegierten=Sitzung, Um 103, Uhr traf der Genen und u die en, welche in großer Anzaßt erbose empfangen wurden O=sanperin„Germania“, her an Bohrdie Geueralbreide hatfand. 1 uhr im Hotl Delstomp) um 1134 sr“.„Nach derselben traten sämtliche Vereine ardneten, sowpie. dem Kircaplatze an, und nachdem de Stadtver: m Ralhousagse erten, weilche sich auf den wurde doseist vom goesemmelt hatten, mit Musik abgeholt waren, warde daselost dom Gunve das Lied„An das Vaterland“ von Kreutzer, in besonders erhebender Weise vorgetragen, worauf Amtmunn Müller, anknüpfend an den Inhalt des vorgetragenen Liedes, eine kurze aber kernige Ansprache hielt, welche mit einem ausgebrachten harmonischen Hoch seitens der Sänger, an das deutsche endete, worauf dann noch das„Bundeslied“ von Mozart Chor zum Vortrag gebracht wurde. Darnach begann von den ca. 260 Sängern unter Voranschritt der Kapelle der Festmarsch durch die schön dem Festzelte hinbew und Instrumental= Vereine, welches pro vorzüglichen Leistung Nachdem das Konze hörer im Zelte eine richter das Resultat vom Amtmann Mül die drei Ehrenpreise erhebenden Worten den ersten Preis(gr zweiten Preis(klei Bielefeld den Außerdem wurde d Anerkennung zu teil. einige schöne und zur Worte an sämtliche endeten. Darnach be die fremden Sänger beiwohnten. * Hagen, 29. aller Frühe im sog. Leiche eines gutgekleid schlossen zu sein, da seelten fand. Nachba lautes Schreien verno der Person ist noch n von dem oder den T * Soest, 27.1 Konferenz] wird, abgehalten werden. Provinzial=Schulkolleg höheren Lehranstalten hörung der Lehrerkolle Gegenstände zu mache * Essen, 28. 9 meisters) fand gest trauliche Besprechung d dieser Besprechung hat sich alles in ein geheim sehl gehen, sagt die dem Herrn Beigeordnet der langen Krankheit während der Vakanz d in musterhafter Weise von den 27 Bewerder in den letzten Tagen einflußreicheren Stadto wenn wir nicht irren, zweite Bürgermeister v# reits Dienstag, den 1. begierig sein, wer von Los ziehen wird. Auf hin wird es uns end definitives Oberhaupt der Vorwahl 17 Stin 12 auf den jetzigen erst * Herdecke, 21. bei Herdecke ist dieser 2 berg bei Wetter als Fe Turn= und Volksfeier orten in den turnerischer wird. Den Turnern: nämlich das Fest defin herzlicher Empfang berei * Köln, 27. Ma daß mit dem Bau des Stadtgarten am 1. Jul wird auch das Anschlus gelegt. Die betreffende Eisenbahndirektion ersuch abzutreten und sollen die des erzielten Preises erh * Löningen i. Cloppenburg.] Den dem Emslande, wird den bahnproject Ameloe=Ne Cloppenburg hinfällig Gestern ist nämlich von worden, auf Gemeindeko bauen nach Essen als Ar Die ministerielle Genehm kürzester Frist mit dem Thatsache werden alle a große Freude über diesen * Krefeld, 27. A deutschen Turnkrei Detmold), welches vom verspricht in der That Bürgerschaft sieht, wie freudiger Hoffnung entgeg tausenden Turnern Civilstand der Vieleseld. Beim Stande meldet in der# bis einschließlich Schneider 1 terstr. 23, 1 T Kämper, Ehl1 T. Schuldien Kaiserstr. 92, Otto Rockstroh, Handarb. Di Alt. Schildesch. Schlosser Fritz S 23, 1 S. Sch Heeperstr. 46, Konrad Detring. Handarb. Aug. straße 14, 1 Wolf, Friedrichst Fer Aug, Hinnel 4 S. Gärtner Herforderstr. 87 Herm. Kleinebeke Handarb. Heinr. kirchenerstr. 21, Aug. von der M 45, 1 S. Schl Friedrichstr. 59, Eduard Vethake, brischg, Tischler Recchstt. 5, 1 S händler Friedr. bofstr. 18, 1 2 Gottfried Plehn, Dienstmann G Ziterstr. 75, 1T Tchmann, Herford Fabrikard. Christia straße 130, 1 S. Hüttemann, Schlat eboren: in jeder Beziehung aben sich die größte ehen zu verleihen. resp. StellverLahnrat.) Auf egung von BezirksSr. Mäjestät dem nrats der Wirkliche . Peinisterium der serden ver Geheime selben Ministerium, und 1888 ernannt der Minister für für Landwirtschaft, Riteliederene Aigeieber: Baare, , Heschästsührer der=Vel gamtsbezirk Kommerzierat zu bei Hiltrop. freiherr v. Hoevel, err v. Landsberg, nfurt. Aus den heneralsekretär und i Garne e vand, er Handelsstandes dent der Handelsins, Fabrikbesitzer Der bisherige amm, Gottbrecht, rdert worden. chaft betreff.) „Maria Schwarze Sutergemeinschaft ür die Schöffensind die Herren id Fabrikbesitzer ier. Der heute ials neuerbauten bends durch einen je Kirche war im äußerst geschmackn Grün und der anten wie bedeumit einer neuen Zeit entsprechend. ischter Cher von e:„Danket dem ng die Gemeinde hielt, das Lied: urde verherrlicht in schönster Aussowie 3 Verse hren.“ Die PreOffenb. Joh. 21, Rückblick auf die , von dem Walr Derer gedacht, irchenbaues mitigewohnt haben, e Ewigkeit. Es rer Kriege, wie er in der Kirche Verstorbenen und Glaubenseinheit, us Herz gelegt, are Schmuck der e seien gläudige en mit 2 Versen selben schloß die des Ravenszerfeste, welches re Stadt durch ichste geschmückt. nit dem 7 Uhr on des Gesangnach dem Hotel itzung stattfand. 1 Dankesworten Us der Sitzung zet. Als erster Bielefeld, dahin den betreffenden stattfindet, für Beeinflussung auszuschließen, Hierzu wurde er Sturhan die besser sei, daß nur von Zeit d entstand eine is Preissingen, u fördern, allesmal aus den. Dann wurde von dem zum ser zur besseren Strunk=Herfordwerden möge, enden Gesangrd wurde eine des§. 5. benversammlung n Gesangverein gestellt habe. rdia". Rinteln Beitritt seines liederzahl der den betreffen„Einigkeit“= eutonia“- Herd 21,„Lieder, zusammen: och mitgeteilt, hrer Staudach aus Minden eld bestimmt. Uhr traf der Anzahl err am BahnDelkeskamp stliche Vereine die Stadtversich auf den geholt waren, terland" von worauf Amtgenen Liedes, einem ausgedas deutsche von Mozart zann von den er Festmarsch. durch die schön geschmückte Stadt, welcher sich dann schließlich dem Festzelte hinbewegte. Um 4 Uhr nachmittags begann das Vokalund Instrumental=Konzert sowie das Preissingen der einzelnen Vereine, welches programmmäßig durchgeführt wurde, und wobei die vorzüglichen Leistungen der Bundesvereine volle Anerkennung sanden. Nachdem das Konzert beendet, während desselben die Zahl der ester dae Besastat shrer Grüse „chlrr eus Resultal chrr Plüfungen unter sich festgestellt hatten, vom Amtmann Müller, als Vorsitzender der Ehren=Fest=Kommission, die drei Ehrenpreise den betreffenden Vereinen mit ganz besonders erhebenden Worten übergeben, und zwar erhielt:„Germania"=Vletho den ersten Preis(große silberne Medaille),„Einigkeit“=Herford den zweiten Preis(kleinere silberne Medaille) und„Germania“Bielefeld den dritten Preis(bronzene Medaille) Außerdem wurde dem Verein Euterpe=Herford; och eine lobend Anerkennung zu teil. Zum Schluß richtete Amtmann Müller noch einige schöne und zur weiteren Pflege des Gesanges aufmunternde Worte an sämtliche Sänger, welche mit einem Hoch auf dieselben endeten. Darnach begann um 8 Uhr der übliche Festball, welchem Die enien,. Sänger bis zum Abgang des letzten Zuges(12 Uhr) * Hagen, 29. Mai.[Mord.] Spaziergänger fanden in aller Fruhe im sog. wasserlosen Thal in der Nähe der Stadt die Leiche eines gutgekleideten Mannes. Ein Raubmord scheint ausgeschlossen zu sein, da man noch über 4 Mk. in der Tasche des Entseelten fand. Nachbarn haben gestern abend kurz nach 11 Uhr ein ept 3, Sährige vernommen, das bald verstummte. Die Identicht von dem oder den Thätert. 8 weitß mon etwas Preobinigl=Schaltsos Iusolgsedesen hat schon setzt das lönigliche höheren Oehbrium zu Münster die Direktoren sämtlicher Hörung der Lehrertellagsen gi. ausofordert, eventuell nach AnVorschläge betreffs der zu neintePhesaad gsten(Bezüglich der Wahl des Bürger. n.rs) fale gestern abend im Hotel Nöltgen eine zweite vertrauliche Besprechung der Stadtverordneten statt. Ueber das Resultat dieser Besprechung hat man zwar offiziell nichts erfahren können, da sich alles in ein geheimnisvolles Dunkel hüllte, man wird jedoch nicht die„Tortm. Ztg.“ in der Annahme, daß neben dem Herrn Beigeorone##n nonig, welcher ja im vorigen Jahre während der langen Krankheit des Herrn Oberbürgermeisters Hache und auch während der Vakanz der Stelle die Leitung der Kommunalverwaltung in musterhafter Weise geführt hat, nur diejenigen zwei Kandidaten von den 27 Bewerbern noch in Frage kommen können, welche sich in den letzten Tagen hier aufgehalten bezw. bei den verschiedenen einflußreicheren Stadtverordneten vorgestellt haben. Es waren dies wir nicht irren, der Oberbürgermeister von Guben und der zweite Burgermeister von Halle an der Saale. Die Wahl findet bereits Dienstag, den 1. Juni d. J., statt und man darf wirklich sehr begierig sein, wer von diesen dreien, zweifellos gleich Befähigten, das Los ziehen wird. Auf wen dasselbe aber auch fallen möge, immerhin wird es uns endlich Gewißheit bringen, wer demnächst unser definitives Oberhaupt sein wird. Neuerem Vernehmen nach sind in der Vorwayr 17 Stimmen auf den Oberbürgermeister von Guben, 12 auf den jetzigen ersten Beigeordneten König gefallen. eis g er decke, 21. Mai.(An Stelle des Sonnensteins) ni. Hrlr. ist dieser Tage seitens der vier Turngaue der Harkortberg bei Wetter als Festplatz für die alljährlich stattfindende große Turn= und Volksfeier gewählt worden,— eine Wahl, welche allerden turnerischen Kreisen lebhafte Befriedigung hervorrufen wird. Den Turnern wird am 15. August— auf diesen Tag ist namlich das Fest definitiv festgesetzt worden— ein fröhlicher und herzlicher Empfang bereitet werden. ..“ Koln, 27. Mai.[Bahnhofsbau.] Es steht jetz fest, vun mit dem Bau des neuen großen Güterbahnhofes hinter dem Stadtgarten am 1. Juli d. I. begonnen wird. Zu gleicher Zeit wird auch das Anschlußgeleise der Aachener und Crefelder Strecken Die betreffenden Grundeigentümer sind seitens der Kgl. ersucht worden, die nötigen Grundstücke schon jetzt bis zum Löningen i. O., 27. Mai.[Eisenbahn AmeloeCloppenburg.] Den Ausführungen Ihres Korrespondenten aus Um Emstank., wird dem„W. M.“ geschrieben, wonach das Eisenbahnproject Ameloe=Nordhorn=Lingen=Haselünne=Herzlake=LöningenSloppenburg hinfällig geworden sei, müssen wir entgegentreten. Gestern ist nämlich von der Gemeindevertretung Löningen beschlossen worden, auf Gemeindekosteu eine normalspurige Sekundärbahn zu bauen nach Essen als Anschluß an die Bahn Oldenburg=Osnabrück. Die ministerielle Genehmigung ist bereits eingetroffen, so daß in Frist mit dem Bau begonnen werden kann. Mit dieser Thatsache werden alle anderen Projekte zu rechnen haben. Hier ist große Freude über diesen Beschluß. * Krefeld, 27. Mai.[Das IV. Turnfest des VIII. beutschen Turnkreises](Rheinland. Westfalen und LippeDetmold), welches vom 3. bis 5. Juli hier gefeiert werden wird, verspricht in der That ein großartiges zu werden. Die gesamte Bürgerschaft sieht, wie die„Dortm. Z.“ erfährt, dem Feste mit freudiger Hoffnung entgegen und wird alles aufbieten, an den vielen tausenden Turnern echt rheinische Gastfreundschaft auszuüben. Der Küper, gebidete Festauschus dat bereits das Fesprogramm Empfang der ankommenden Turner; von 4 Uhr Tiergrten. Daselbst Miltär=Konzet licher Empfang de Turger. Somtag, den 4. Juli Hen iae denr Vertarsgz, r Turner Keiens bi Odertdurgrnestenr, auf dem Festurplote: Aufnarsch Riegenturnen ia ta. 60 Riegen, und algemeine Freiübungen, Während desselben großes Dovpet g.piustertigen= und Kürturnen. hale: Festessen. Im Tier e.. 8/ Uhr in der StadtMontag, den 5. Juli: Morar Vortsetzung des Konzertei.— Weturnen; während deose Sengz von 8—117. Uhr auf Blumenthal: Konzerte in verschiedenen nach. Ju 11.— 1Uhr: MorgenKLapile dis niederth, Füslier=Regimente krefelder Kapelle ausgeführt. 39 und der verstärkten waren zumeist von hiesigen Händlern aufgestellt und wurden dafür Preise bis 700 Mk. und höher erzielt, wenngleich der Umschlag kein flotter war. Das mittlere Pferdematerial war stark vertreten und wurde flott gehandelt. Derartige Tiere galten 150 bis 200 Mk. Von dieser Sorte boten die Zigeuner eine große Anzahl an. Mit den Abendzügen gingen 15 mit aufgekauften Vieh beladene Wagen Mirden a d. 1 Hamm und 5 Wagen in der Nichtung nach Handelsnachrichten. Lohnbewegung. wieder ausgenommen. Einig „P-, Plateln. 2a. ei die Psahre banodar ein. Donnerstag den 27. d. Mis. hat, nach der„L. L. Ztg., der größte eri, Ss. Steigmeten der Bückeburger Steinbrüche nach vorhergeganverband vor du un Uedeut mit dem berliner Steinbauervereund, von dem man Unterstützung hofft, die Arbeit niedergelegt. Die Forderungen gipfeln in 2 Punkten: 1) Da meistens auf Stück gearbeitet wird, verlangen die Arbeiter für Gesimsarbeiten 45 Pfg. weniger saog,„Glieder= berechnen. u biligen Ausgleichung aber mit 10 Gliedern dder Dirklionsberechnung (eit Direlnonst. hnung) à 30 Pig. bisher 3 M. gebracht, so würde dasselbe Stuck nach der Berechnung der Steinhauer Die Bedimmung. Pss est auf 3.60 Mit. zu stebden kommen. werden soll konn fereisch.. ai seiche Arbeit eingeteilt dürste sich eine Disputen Veranlassung geben doch arbeiten unter Norm dafür aufstellen lasen.)— Bei ebenen StückSt:““ uu:## Om. verlangen ferner die Arbeiter einen höheren als fur größere Stücke. Die Billigkeit dieser Forderung leuchtet wro Stund,„Arbeit auf Tagelohn verlangen die Steinmetzen 50 Psg. ie bei 9½ stündiger Arbeitszeit, also 4,75 Mk. pro Tag. Arbeitgeber wie die urs des Strites dürste für beide Pareien, de .#rbeiter, nur von Vorteil sein, und bei etwas Nachgiebiglen um beiden Seiten ist der Streit schnell geschlichtet. * Elberfeld, 27. Mai.[Maurerstreik.] Auf der we heimn 3og gntast, lut der„Fr. Pr.; gestern abend eine von .2.g Too Personen besuchte Maurerversammlung, welche fast einder Str.“ zamtlicher Daurergesegen ei###t fumtch Mlaurergesten in Elberfeld proklamiert ist. welche im Vereinslolasen des bestchend aus acht Personen, gewäht, Verlauf des Streiks jede gewünschte Auskunft erteilt. Von den sch dem Streite anzuschließen.30 u9 Berlin, 29. Mai.[Ein gewaltiges Feuer] wütete am Sonnabend spätabend in Berlin im Südosten der Stadt, an der Grenze zwischen Rixdorf und Berlin. Zwei große Fabriken, eine Se siammen. Der Schadei #c: Gruption s sehr beträchtlich. begrissen: die Lawa durchsaust. i um endich im Abnchnen Seit Freitag wiest. der gaton gate nicht erreichen dürste. mehr ang 8 wiest der Smtan ung keinen schwarzen Sand vor Ssafne#t tengesellschaft für Besatzindustrie pro 1885 die u.“ i u: Co.] Die Generalversammlung genehmigte # Jeos Un Verteilung einer Dividende von 5 Proz. Kupferwerke, Aktieninem muisens i Olpes Die Geselschaft erzielte pro 1885 bei 103916 Mii vn 1 200000 Mi. einen Reingewinn von *[Die Spinnerei und Weberei] in Firma J. Krumbhol; beräigt 5odggg fl. Vohmen ist total niedergebra g, Pa, 3 a. S haden Steindrucker Albert Huber, Mülhausen i. E.; Hoppe u. Krufschwitz, Telegraphischer Kursbericht, Mersiner Weckseltaus a. mitgeteilt von der Betliner Wechseldun, Herm. Friedländer& Sommerfeld, Hofbankiers. Berlin NW, U. d. Linden 45. (Schlußkurse. Franzosen Lombarden Oesterr. Kreditaktien Diskonto=Kommandit Deutsche Bank Darmstädter Bank Westfälische Bank Preuß. 4% Konsols Oesterr. Gold=Rente Ungar. Gold=Rente Russen v. 1884 Laurahütte Ravensb. Spinnerei Spinnerei Vorwärts Russische Noten Londoner Wechsel=Cours Amsterdamer Pariser Weizen Roggen Rübsl Spiritus pr. Köln, 29. Mai. Weizen, hiesiger loco 17,00, fremd. loco 17 50, ai 16.85, pr. Juli 17.05.— Roggen loco hiefiger 14 pr. Mai nominell, pr. Juli 13.60.— Hafer loco 15,25 Köln, 29. Mai. Rüböl loco mit Faß 22,50, pr. Mai 22.30. Schuhmacher Heinr. Tasche, Siechenmarschstr. 5, 1 S. Damastweber Herm. Strathmann, Wertherstraße 122, 1 S. Sa. 26. Beim Standesamte sind angemeldet in der Zeit vom 23. Mai bis einschließlich 29. Mai 1886. Geboren: Schneider Peter Kassing, Ritterstr. 23, 1 T. Fabrikard. Wilh. Kämper, Ehlentrupperweg 127, 1 T. Schuldiener Friedr. Niedieck, Kaiserstr. 92, 1 S. Schuhmacher Otto Nockstroh, Siekerstr. 110, 1T. Handard. Dietrich Horstkötter, Alt. Schildesch. Weg 3, 1 T. Schlosser Fritz Sprenger, Mittelstr. 3, 1 S. Schreiber Richard Heck, Geperstr. 46, 1 T. Kaufmann Konrad Detring, Marktstr. 7, 1 T. Handarb. Aug. Kazemek, Blumenstraße 14, 1 S. Maler Moritz Volf, Friedrichstr. 57, 1 T. Fordir Aug Ztmaenttal, We=gegrg(Werthersite 122, 3 M. 17 Herforderstr. 87, 1 S. Handard Sohn des Schlosers Karl Starte, Karl Herforderstr. 81, 1 S. unn# perm. Kleinebekel, Feldstr. 86, 1T. Handarb. Heinr. Bergmann, Neuenkirchenerstr. 21, 1 T. Kaufmann Aug. von der Mühlen, Niedernstr. 45, 1 S. Schlosser Karl Starke, Friedrichstr. 59, 1 S. Schriftsetzer Gestorben. Tochter des Lumpenhändlers Heinr. Bohle, Herforderstr. 83,5 T. Sohn des Handarb. Aug. Benter, Obernthorwall 10, 2 J. 1 M. Ehefrau des Kaufmannes Jakob Windmüller, Obernthorwall 2, 32 J. Sohn des Gärtners Herm. Röhleke, Webereistr. 24a, 6 M. 24 Tage. Maurer Aug. Bruns, Jöllenbeckerstr. 122, 41 J. Knecht Wilb. Uffmann, Jöllenbeckerstr. 35, 20 J. Ziegelarb. Wilh. Menke, Ziegelstr. 94, 35 J. Schneidergesell Gustav Flick, Hersorderstr. 48, 22 I. Ww. Anna Ermshaus, am Goldbach 22, 54 J. Sohn des Fabrikarb. Wilh. Korte, Kesselstraße 18, 1 J. 10 M. Tochter des Handarb. Heinr. Heitmann, M. 17 Tage. von answärtigen Händlern aufgekauft. Die Preise waren gegen den g7 183 bse 210 Mt. angelegt. Mitere Ware galt 120 bis 150 Mt. Dn vorhandenen besseren Pferde, kräftiger schöner tharine Friedrichstr. 59, 1 T. 7 St. Ehefrau des Fabrikarb. Wilh. Blome, Teichstr. 12, 32 J. Ehefrau des Maurers Heinr. Stickan, Burgstr. 6, 58 J. Sohn des Maurers Georg Spethmann, Webereistr. 24, 7 M. 25 T. Tochter des Schneider: händler Friedr. Schröder, Bahnsstr. 18, 1 T. Schmiedegesell Gottfried Plehn, Oststr. 3, 1 S. Fiegtgngnn Gottlied Riehaus, Lehmann.“ T. Schmied Heinr. Kahrisa-4#. forderstr. 113, 1 T. Aufgeboten. Handarbeiter Paul Blume und Friederike Meyer. Schlosser Aug. Tauchert und Anna Hörster. Sattler und Tapezierer Friedrich Wilh. Gellert zu Bielefeld und Karoline Fahrikarh, Ha... str. 118, 1 8. Jellert in straße 190, 1 S. Fabeitard. Veier Vlorenine Henriete Hütemann Scalactzstaste g Peter Oeppe zu Ehren. Tischler Christion *, Schllcgtgossir. 6, 1 S.! Göwert zu Pavenstädt und KaMashart zu Güersich. Maurer Karl Robert Müller und Anna Elisabeth Maiberg, beide zu Schnarsleben. Schmiedemeister Hermann Heinrich Poggenpohl zu Amshausen und Katharine Wilhelmine Vemmer zu Brockhagen. Sergeant August Eduard Brand zu Detmold und Luise Antonie Lüke zu St. Vit, Kreis Wiedenbrück. Schlachter August Modersohn und Juliana Scholz. Schlosser Herm. Röhring und Sofie Schönseld. Kellner Wilhelm Bergmann zu Köln und Auguste Tente zu Bieleseld. Kaufmann Gustav Sellhausen und Martje Siefkens. Glasmacher Heinrich August Seidensticker zu Brock und Katharine Luise Osthus zu Bielefeld. Schlosser Hermann Heinrich Wilh. Kley und Hanne Friedirike Büscher, beide zu Schildesche. Tischler Heinrich Kerkhoff und Emma Miska. Fabrikarbeiter Heinrich Feldmann und Witwe Anna Hermann geb. Tappe. Cigarrenfabrikant Heinrich Heitbrink und Witwe Marie Pobig geb. Süß. Hausvater Johann Heinrich August Bremer zu Bielefeld und Margarethe Forbord zu Züßow. Kaufmann Heinrich Uhlenbrock und Elisabeth Dolle. Sa. 18. Verehelicht: Kaufmann Wilhelm Böckmann mit Emma Zumwinkel. Fabrikarbeiter Hermann Grotendiek mit Juliane Schürmann. Premier= Lieutenant u. Regiments=Audjutant Friedrich Patzig mit Matbilde Kisker. Kutscher Wilhelm König mit Auguste Gaus. Fabrikarbeiter Wilhelm Hellkamp mit Karoline Detering. Sa. 5. Familien=Nachrichten. (Von unseren Abonneuten uns zugehende, erkennbar beglaubigte Familien=Nachrichten finden in dieser Rubrik Aufnahme.] (Unna) mit Hrn. Franz ein Mädchen: Dr. Pelz(Ganabric. minhest den: Hr. Apotheker Carl Hackebrand, 39 J., Meteorologische Beobachtungen. Biesiche E...... Beltsecd, V1. Mal. Kleutigster Stand der Thermometers während der Nacht+ 7° C. Stand des Thermometers um 12 Uhr mittags..+ 16½°C, Barometer:.... 757 um Die Tepression im Norden ist noch weiter nach Nordost gehe gleschmag z und Süd=Europa ist die Lustdruck=Verteilung ch. gleichmazig. Ueber unster Gegend ist heute der Himmel leicht bedeckt, nennenswerte Niederschläge haben nicht stattgefunden, die Temperatur hat etwas abgenommen. Inzwischen ist das Barometer noih gestiegen, der Wind kommt aus östlicher Richtung. Meist Petert, tackaes Weiter disse u. awaren siu. 4116 Nies Neueste Nachrichten. Sonntag, 80. Mai.(Telegramm.) Gegen den Präsidenten der hiesigen Gelehrten=Gesellschaft, Wladimir Jovanovics, hschung eingeseiter rsgerichtliche UnterAnnrmüchungen für den Land- und Stadtkreis Bielefeld. Ge######baum, den 28. Mai 1886. Auf Grund des Ponizel=clegiements für den Lutterbach vom 19. April 1854 werden die Uferbesitzer hierdurch aufgefordert, die Räumung des Lutterbachs bis zum 15. Juni d. J. ordnungsmäßig ausführen zu lassen. Säumige haben Exekution auf grund des§ 12 des Reglements zu gewärtigen. Der Amtmann. v. Unger. Erledigte Stellen für Civilversorgungsberechtige im VII. Armee-Corps. Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mitteilungen: 1) Ort und Behörde, bei welcher die Stelle vacant ist, 2) Nähere Bezeichnung der Stelle, 3) Einkommen der Stelle.— Fernere Mitteilungen sind aus auf dem Bezirks=Bureau des Königl. Kommandos ausliegenden Listen zu ersehen. ##), Burgsteinfurt, Bärgermeisteramt, 2) Nachtwächter, 8) 225 1) Cleve, Postamt, 2) Postschaffner, 3) 908 M. Duisburg, Postamt, 2) Postschaffner, 3) 944 M. 1) Elberfeld, Postamt, 2) Postpacketträger, 3) 980 Mark. Gechalt 60 Mt. Wobnungsgeldzuschuß sährich.1 Mart D 1030 Mark shrsch, fa) Polizeiverwaltung, 2) Polizeisergeant, .1). Münster(Westfalen), Garnison=Bau=Inspektor, 2) Baubote und Tauwachter, 3) 2 Mark 20 Pfg. Diäten pro Tag. 1) Neuß, Postamt, 2) Postschaffner, 3) 908 Mark. 1) Solingen, Postamt, 2) Postschaffner, 3) 908 Mark. Am Sonnabend, den 5. Juni c., nachmittags 5 Uhr, 6022 wird das Gras in den zu Brockmanns Hofe Nr. 4 Siekec gehörenden Wiesen parzellenweise meistbietend auf Credit versauft. Heepen, den 29. Mai 1886. W. Niebuhr. 100 pferde und 10 Equipagen ..„ sind die Hauptgewinne der 14. Stettiner Pferde-Lotterie. Saose 1 9. Zibung am 7. Juni 1866. Sie vi d g. Wegz, 11, für 30 Mark) empfeblen und versenden vir muit ven General= 4. betrauten Bankhäuser Rob. Th. Schröder, Stettin und M. Fraurer, Berlin C., Roßstraße 7.— und Gewinne sind 20 Pf. mehr beizufügen. schrung. Gut gearbeitete 6015 Fensterstäugen oder Espagnoletten liefere nach Maß bis zur Länge von 2 Faß für Mi 1, jeder laufende Fuß länger 20 Pf. mehr. W. Vollmer in Jöllenbeck bei der Schule zu Niederjöllenbeck. Ausergrug. Wiederkäufer die Dampfgrützmüble von(6016 C. Witteborg in Paderborn. F. Frisches Perbestrisch. ellocbrandt. Dienstag, den 1. 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Brackwede Vorstandssitzg Turner=Feuerwehrkapelle 9 Uebung Gab. Sten. V. Brackwede 8 Uhr Rauchklub Oldenkott 8 Uhr. Verein für Geflügelzucht 2c. 8½. Lebenden u. gekochten Hummer, Luppenhühner u. leb. junge Hahnen, Steinbutt, Seezunge und Salm, täglich frisch gestochenen Döhrener Spargel. 6011 Menescher Ausbruch von der Menescher Import=Compagnie in Frankfurt a. M. ist der edelste aller bis jetzt existierenden Medicinal=Weine und das beste Stärkungsmittel für alle schwächlichen und kranken Personen, sowie auch als spezielles Heilmittel für Bleichsüchtige und Blutarme, von ärztlichen Autoritäten empfohlen. In ½, ½ und ¼ Originalflaschen a M. 3, M. 1,50 und M. 0,75 bei 4780 J. P. Klein, Niedernstr. 24, Herm. Stromfeld, Obernstr. Sehtrar-kähe. 300 Meter farbigen Kammgarn-Stoff zu Herren= und Knaben=Anzügen geeignet Dienstag d. 1. Juni zum Monatsmarkt à Metr 2 Mark bei(5852 von morgens 10 Ahr an. L. Wiese, Goldstr. 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Von wem, sagt die Exp. 6024 Hugo Ein junger Mann sucht ge anständiger Famslie Kost und Logis *####Offerten mit Preisangabe unter Chiffre L B bes. die Exp.(6/18 Sofort mehrere tüchtige gesucht. Wo sagt die Exped. 6031 Hie? Abonnenten auf Eis gesucht. Vitsbohnenstangen; Erbsenbraken stets vorrätig. Ulmenstr. 6032 Sofort werden noch einige Plätterinnen gesucht. S. am Fußbach. im A.ter von 19% Jahren, welches wir hiermit Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt anzeigen. Bielefeld, 31. Mai 1886. Die trauernden Hinterbliebenen. 6020 Die Beerdigung findet am Mittwoch Nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause, Rutterstraße 77, aus statt. 5903 1— Gestern morgen um 7 Uhr hat es Gott dem Allmächtigen gefallen, meinen lieben Sohn 6019 heinrich Polmer KN Gesucht rg“ Prg engrieteen wgn. Außer dem Handgepäc wird Freigewicht für Gepäck nicht unentgeltlich abzuholen(6012 gewährt. Hannover, im Mai 1886. Königliche Eisenbahn-Birektion. Nedernstraße 25. per 1. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so rlößlich betroffenen herben Verlust und für die zuhlreiche Beteiligung bei der Beerdigung sagen wir hiermit allen. unsern tifgefühlten Dank. 6038 Im Ramen der trauernden Hinterbliebenen. Ferdinand Meyer Wendischhoff. Niederdornberg, 31. Mai 1886. Copirtinte, sowie Schreibtinte, in vorzüglicher Qualität, in größten bis zu den kleinsten Flaschen vorrätig bei J. D. Köster Nachfolger Drug und Verlag von 3. D. Küster Nachfolger in Bielefeld. Preis des vierteljährlich 2 M. Expedition, den A anstalten; einzel Die„Westfälische 3 täglich und wird nachmittags von Bi 1886. (8 für den Monat werden noch fortt vom 1. Juni ab, zwischen dem großen Rumänien hat seiner Zollvertrag abgelau reich=Ungarn verwo Oesterreich eine b nische Waren entgeg nicht gefochten, es Opfer an Gütern ur in Frage. Mit sein moderne Europa ein halb weiß es noch dem österreichisch=un einen jährlichen Gü dieser Verkehr plötzli den, welche ganz zogen, und sie zählen züchter in Rumänien und viele andere E Vermittler und Zwis Verschiebung von 1 und jederzeit empfun ten Erwerbsverhältni herrschen. Welches sind letzte Handelsüberein! stark angesochten. starke Einfuhr österre Papierwaren 2c. zu dererseits waren in Landwirte über die immer mißvergnügter wohl nicht allzuschwer Viehsperre die rumär Diese Viehsperre ist trachten, sie ist die Wien und Bukarest doch ein leidliches Eis wurde, je mehr der Oesterreich hätte sich Ungarn wollte es kei Damm in mitten der Haß die beiden nicht die rumänische Frage wohnen, hält diesen einbezogen, seitdem hohe Getreide= und Vi Rumänien unmittelba Willen der Bukareste von 1885 eine rumär ten, Rumänien gero können, und man mit der Anschauung lassen, da es keinen 3 Roman Bo „Sie können al sprach sie mit der si gekommen.„Nun, fordern, Sie sollten brechen. War es ni zu verdammen mich „Liebste Komtes bin, wenn Sie mir welches die ganze Je Neid in so fern kei jedenfalls einer jener schaft des Graubarte seinen greisen Haaren „Es müßte ein und Edelsinn mit Mädchen.„Seien so bald ledig werder Ablauf voller drei I „Sehr kluges T welches Sie verpflich Apropos,“ fügte er anderen hervorgerufen zurück?“ „Seien Sie 11 Namen mit besondere dem väterlichen Fre Rückkehr ist gänzlich „Ich hätte mir Carls einstweilen vor „Der Name jen ich ihn schon gar nich Während dieses eleganten Hause ange einen Diener heraustr brett Zucker brachte,