Freitag. 14. August 1925 925 Nr. 376— 98. Jahrg. Wochentäglich 2 Ausgaben Dortmunder Zeitung ung Einzelnummer 15 Goldpfennig albmonatl. Bezugspreis:.95 Goldmar Dortmund und in den Nachbarstädten wöchentlich 2mal zugestellt, in ländl. Bezirken.50 Goldmar zöchentl. 7 mal zugestellt. Falls wir in der Herausgabe der Zustellung der Zeitung gehindert sind, hat der zezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nach eserung des Blattes oder auf Rückzahlung des BezugsUnzeigenpreis: 1 mm hoch und 25 mm drei: 1S Goldpfennig, auswärtige, amtliche und sinanzielle Anzeigen 20 Goldpfennig. private Familienanzeigen sowie kleine Anzeigen detr. Wohnungsmarkt, Hauspersonal. Stellengesuche und private GelegenheitoAnzeigen bei sofortiger Bezahlung 10 Goldpfennig. Reklamen 1 mm hoch u. 75 mm breit 90 Goldpfennig. Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übemnommen. Die etwa gewährte Rabattvergünstigung erlischt bei Konkursen, Zwangsvergleichen und gerichtlichen Klagen 12. 8. 113. 8. 60.00 91.00 95.0 .37 Ptchreises. Erfüllungsort Dortmund. Unterstützung bei A g l i c h e m U n f a l l l a u t u n s e r e r A b o n n e m e n t s= Q u i t t u n g Für die Redaktion verantwortlich: 45.50 45,1olitik und Allgemeines: t. B. Joh. Bernkopf; C32]„9euilleion, kuns und Wissenschaft: Theo Schäfer; 32,19 32okales und den übrigen Teil: i. V. Ald. Wemper; nierate u. Reklamen: H. Grävinghoff, Dortmund L W Relnecker.2 .-V. Elektr. Richter David lem& Söhne tter Gebr. Rockstrchu Rotophot Rückl. Sprit Ruschewors Sächs. Cart 10. Thür. F. Hauptgeschäftsstelle: Redaktion und Druckerei: Karlstraße 5. Fernsprecher 5880—5884. 101 001100 66,00 68, Morgen=Ausgabe Druck und Verlag: T. L. Krüger, G. m. b.., Dortmund, Postscheck=Konto: Dortmund 11 298. 37.25 37 76.00 46 austausch zwischen Deutschland und Rußland in Frage kommen. Dann aber befinden sich auch in den Gefängnissen der übrigen Ost= und SüdostEuropastaaten zahlreiche kommunistische Revolutionäre, deren Freilassung Rußland im Austausch gegen festgehaltene Personen rumänischer, polnischer, tschechischer und südslawischer Nation fordert. Es sollen aber auch solche Personen in Freiheit gesetzt werden, die von Geburt Russen sind, sich aber gegen die jetzige russische Regierung betätigten und von ihr zu langen Gefängnisstrafen verurteilt waren. 76, 77.00 dagegen gehört haben, daß tatsächlich Kreditverhandlungen im Anschluß an die seinerzeitige Besprechung beim Reichskanzler geführt wurden, die jedoch noch keine konkreten Formen angenommen haben. r. Stresemann zwei Jahre Außenminister 2 .00 71 71.25 schles. Zeil. do. Leinen 1o. fextl Schönwald F. Slegersdorf W Siemons Olas Ccnderm. ap; 81. Soino amp; Staho Spina. Ronne Stader Leder Stett. Elektr. Stock Mipfl. Stock& Co. Starm.-0. Sodd kum 51 49.75 55. 50.00 58.00 57. leicht einmal in rückwirkender Betrachtung späterer Zeiten mehr gewurdigt werden, alses die Gegenwart tut. (Von unserm Berliner Mitarbeiter.) 52,00 55. 86.00 85. 77.50 77. Vor zwei Jahren übernahm Herr Dr. Stresemann —Die Leitung des Auswärtigen Amts in einem Augen71blick, in dem Deutschland vom Westen her auf das eftigste bedrängt wurde, in dem der passive WiderDer Reichsrat 0,60 W Berlin, 13. Aug. Der Reichsrat erklärte sich in seiner öffentlichen Vollsitzung vom Donnerstag mit sämtlichen Beschlüssen des Reichstages zu den noch vor der Vertagung verabschiedeten Gesetzen einverstanden, ohne Einspruch zu erheben. Bei der Zollvorlage kam es zu einer Debatte. Der sächsische Gesandte Dr. Gradnauer erklärte, daß die sächsische Regierung gegen die Vorlage stimmen müsse, da der Beschluß der Ermächtigung für die Regierung, evtl. Zölle abzuändern oder neue einzuführen, verfassungwidrig ohne eine Zweidrittelmehrheit zustande gekommen sei. An diese Erklärung schlossen sich die Vertreter von Lübeck, Hessen sowie die der Provinz Sachsen und von Berlin an. Der Antrag Sachsens, gegen die Reichstagsbeschlüsse Einspruch zu erheben, wurde abgelehnt. 71.00 Vertrauliche Besprechung in Genf 1,62 1. 45.00 45.0 19.75 19stand im Abklingen begriffen war und von innen 28,00 29 Paris, 13. August. Nach einem vom„Journal des Débats“ wiedergegebenen Telegramm aus Brüssel ist Außenminister Vandervelde von seinem Sommerurlaub zurückgekehrt und gestern nachmittag in Brüssel angekommen. Gleichzeitig ist auch die Antwort Chamberlains eingegangen, in der Vandervelde mitgeteilt wird, daß der britische Außenminister am 1. September in Genf sein werde und mit Vandervelde und Briand vor Z sammentritt des Völkerbundes eine Besprechung haben möchte. Der Korrespondent des„Temps“ in Brüssel erfährt, daß Vandervelde am 2. September in Genf ein werde, jedoch vorher nicht nach London gehen werde, weil Chamberlain seinen Urlaub antreten wolle. Nach einigen englischen Zeitungen werden die Genfer Besprechungen einen vertraulichen Meinungsaustausch darstellen. Vorher werde Vandervelde mit General Castainy die Organisation der nationalen Verteidigung und die darauf bezüglichen Teile des Sicherheitspaktes besprechen. Übrigens wird Vandervelde, wie der„Temps“ berichtet, nicht am Sozialistenkongreß in Marseille teilnehmen, um nicht bei der Besprechung internationaler Fragen mit seinen Pflichten als Außenminister in Konflikt zu kommen. W eraus bolschewistische Agitatoren sich anschickten, eine 34cheue Revolution anzuzetteln. Wahrlich, die Zeichen, unter denen er die Leitung Der außenpolitischen Geschäfte übernahm, waren nicht 66,00 ssclückverheißend; sie deuteten vielmehr auf ein volltändiges Chaos hin, so daß die Bereitschaft Dr. Unger Gebr.—.— 96Stresemanns, kurz vor der Übernahme des AuswärUglon over 11.90 11cigen Amts als Reichskanzler die Zügel zu ergreifen, VelsstellerF 44.25##poppelt anzuerkennen ist, um so mehr als damals eine Wernsh. K. Der Drusenausstand 78,00 78 Tack C. Tatelglas Feichgräber 23.00 Terra.-E. 53.00 Thtel C. Söhne Thür. Blelw: 55,87 do. Gas Trachenb. Z. 50.00 Triton-Werke 30,00 22 Von einem außenpolitischen Mitarbeiter. Berlin, 13. August. Kleinasien ist nach dem Weltkriege genau wie Mitteleuropa von den Siebenmal=Weisen der Entente balkanisiert worden. Man behandelte die Trümmern des alten Türkenreiches als freiwerdende Kolonien und verteilte sie als Mandate. Syrien mit den Städten Beirut, Damaskus, Aleppo, Antiochia und Alexandrette war ja schon in dem 1916 zwischen England und Frankreich abgeschlossenen geheimen Sykes=Picot= Vertrag Frankreich zugesprochen. Der Friedensvertrag von Sevres löste das Gebiet, in dem Frankreich allerdings von jeher besondere Interessen hatte, von der Türkei ab, und der Oberste Rat sprach es als Mandat„Groß=Libanon“ der=Klasse Frankreich zu. Frankreich hat aber bisher wenig Freude an Syrien erlebt. Die früheren Aufstände wurden von dem Gouverneur General Weygand so blutig unterdrückt, daß das Kabinett Herriot einen Systemwechsel eintreten lassen mußte. General Weygand wurde durch General Sarrail ersetzt. der das Land durch demokratische Verwaltungsreformen zu befrieden versprach, als er in Beirut einzog. Aber Sarrail ist heute genau soweit wie Weygand. Wieder fallen französische Fliegerbomben in die Dörfer am Hauran, wo die kriegerischen Drusen sich erhoben haben. Syrien, ein buntes Völkergemisch, ist nicht wie das englische Jrak oder Transjordanien ein Einheitsstaat, sondern ein Bundesstaat, drei Länderstaaten mit Eingeborenenregierungen und zwei selbständige Gebiete, der Alaviten und der Drusen. Als Ursache des Aufstandes der Drusen wird die Unzufriedenheit der herrschenden Familie Atrasch mit dem allzu jungen französischen Gouverneur Carbillet, der von Sarrail als Nachfolger des sehr beliebten Kommandanten Tranca ernannt wurde, bezeichnet. Die führenden Mitglieder der Familie, welche zwecks Einleitung von Verhandlungen mit der französischen Regierung nach Damaskus gebracht worden waren, flüchteten in das Drusengebiet und organisierten dort den Aufstand. Die Gründe des Konflikts iegen viel tiefer. Schon Anfang dieses Jahres andte der Drusenfürst Emir Chekib Arslan(der übrigens häufig in Deutschland weilt) ein scharfes Telegramm nach Paris, worin er dagegen protestierte, daß im französischen Parlament Syrien als eine französische Besitzung bezeichnet worden war, ohne daß von der Regierungsbank eine Richtigstellung erfolgte. „Syrien“, so hieß es in dem Telegramm,„ist der auschließliche Besitz der Syrier.“ Keine deutsche Hand W Paris, 13. Aug. Eine von Havas veröffentlichte hat etwa dem Drusenfürsten die Feder geführt. Er ist ein kluger und gebildeter Mann. Er kennt die allarabische Bewegung und das wachsende Gemeinchaftsgefühl der islamitischen Völker. Die Hoffnung der syrischen Nationalisten beruht auf der Erwartung, daß die Mandatsfrist in Bälde ablaufen muß. Was geschieht dann mit Syrien? Zwei seiner Nachbarländer, die neue Türkei und Palästina, sind infolge der fortschrittlichen Politik Mustafa Kemals beziehungsweise des für die zionistische Bewegung einströmenden Kapitals im Begriffe, sich die wichtigsten Errungenschaften der europäischen Kultur, insbesondere der Technik, anzueignen. Syrien will da nicht zurückbleiben. Aber sein Vorwärtsstreben stößt auf Schwierigkeiten. Das französische Kapital wandert gern in die französischen Kolonien und Schutzgebiete, aber nicht nach Syrien, weil das Mandat etwas Vorläusiges ist und man nicht wissen kann. Aus dieser Unsicherheit möchten alle politischen Gruppen in Syrien möglichst bald herauskommen. Es ist kein Zufall, daß die Unruhen im Hedschas, Irak, Syrien und Marokko immer wieder zur selben Zeit aufflackern. Aber Ules ist fast ein Witz, wenn zur selben Zeit der Völglkerbund sein altes Sprüchlein von den„zurück„gebliebenen Völkern“ hervorholt, aus dem der ganze Mandatsschwindel beruht. Der kürzlich (veröffentlichte Mossulbericht lehnt die Volksabstimmung der Jrak=Kurden ab, weil sie noch nicht reif seien zur Selbstbestimmung. Aber kein Volk ist so unreif, daß es nicht den üblen Schacher durchschauen könnte, der in Vorderasien getrieben wurde. Der Drusenaufstand ist nur ein Teilausbruch der Bewegung, die auf der ganzen arabischen Halbinsel gärt. Er kann zu einer ebenso ernsten Lage für Frankreich führen wie der Marokkokrieg. Ausdehnung des syrischen Aufstandes 1U London, 13. Aug. Nach Meldungen aus lästina hat der Drusenaufstand weiter an Ausdehnung zugenommen. Die französischen Behörden befürchten jetzt eine Erhebung der benachbarten Araberstämme. In Damaskus hat sich die Lage für die Franzosen weiter verschlechtert. Die Bevölkerung verlangt von den Franzosen Wafsen, um die Stadt zu verteidigen. Das Oberkommando hat dies jedoch abgelehnt. 53, * —T. 50. 131. eyorige Portion Mut dazu gehörte, sich an ie Spitze einer Regierung zu stellen, von der man icht wußte, ob sie binnen weniger Wochen von rechts der links her weggeschickt werden würde, und die innerlich so schwach war, daß seine außenpolitischen Schritte nur geringe Erfolge versprachen. Den Posten des Reichskanzlers mußte Herr Dr. 54Stresemann nach kurzer Zeit wieder abgeben, als seine innerpolitische Krise seinen Rücktritt forderte. ene Kräfte, die schon damals gegen ihn Sturm éshliefen, waren aber doch nicht stark genug, um ihm den Eintritt in das Außenministerium verwehren zu 42 Anleihen in Milllarder Inkraftsetzung des Zolltarifs = Berlin, 13. Aug.(Eig. Drahtm.) Die angenommenen Zollgesetze dürften in den nächsten Tagen im Reichsgesetzblatt verkündet werden, so daß für den 27. bis 28. August die gesetzliche Wirkung für die Agrarzölle zu erwarten ist. Die übrige Zollvorlage dürfte mit dem 1. Oktober in Kraft treten, wobei mit Rücksicht auf den gekündigten deutsch=spanischen Handelsvertrag die Weinzölle erst am 17. Oktober Geltung erhalten. Aktien 1. Billionen Pros fest rschreldungen 12. 8. 113. 55,00 -Main-Don. Gold . Bedkred. Roge sen-Rentenb.-4 d. Bodkred. Gold II. Prov. Kohle 22 terkraditbk. deld urse .87 .56 1 10,00 10. 68,00 Eine Unterredung mit Maltzan Spanischer Besuch in Berlin TII Berlin, 12. August. Morgen abend 9 Uhr trifft eine Gesellschaft spanischer Arzte, die sich auf einer Reise durch deutsche Universitätsstädte befindet, in Berlin ein. Der Berliner Magistrat hat die spanischen Gäste für Freitag zu einer Rundfahrt durch die Reichshauptstadt eingeladen, auf der ihnen mehrere sanitäre Einrichtungen Berlins gezeigt werden. Um 1 Uhr werden die Spanier sich im Berliner Rathaus zu einem Frühstück, das ihnen der Berliner Magistrat gibt, zusammenfinden. Abends um 8,15 Uhr findet eine Sitzung sämtlicher medizinisch=wissenschaftlichen Gesellschaften im LangenbeckVirchow=Haus statt, wo Vorträge gehalten werden. Für Sonnabend sind Besichtigungen der Charité, des Kaiserin Friedrich= Fortbildungshauses und des Robert Koch=Instituts vorgesehen. können. Zwei Jahre sind seit diesen Tagen vergangen, zwei Jahre, die angesichts unserer militärischen und 1ispolitischen Ohnmacht dank der Geschicklichkeit des eichsaußenministers doch manche schöne außenolitische Erfolge gebracht haben. Da sei in es#erster Linie an die Befreiung des Ruhrgeiets gedacht, für die der Reichsaußenminister alle Vorige! Heutige Kurse TU Neuyork, 13. August. Der deutsche Botschafter Maltzan ist in Williamstown eingetroffen. Er erklärte in einer Unterredung, daß die Londoner Sicherheitsverhandlungen auf einen baldigen Eintritt Deutschlands in den Völkerbund, der vielleicht noch in diesem Jahre möglich sei, schließen ließen. Eine englisch=französische Einigung für das Zustandekommen des Sicherheitsbaktes sei nunmehr vorauszusehen. Maltzan wies besonders auf die Londoner Meldungen hin, nach denen England entschlossen sei, darauf zu dringen, daß Frankreich nur mit der Zustimmung des Völkerbundes Truppen über die deutsche Grenze schicken kann. Weiter erklärte der Botschafter, daß Deutschland nie wieder ein Dokument unterschreiben würde, das Deutschland die Alleinschuld am Kriege zuschreibt. In Bezug auf den deutsch=polnischen Streitfall hob Maltzan hervor, daß Deutschland Polen gegenüber keine kriegerischen Absichten habe. Deutschland wünsche lediglich eine Revision des Friedensvertrages in der Danziger, Oberschlesien= und Korridorfrage. Über diese Fragen müsse nach Ansicht Deutschlands der Völkerbund erneut beraten. 66,10 65,87 67.25 113,60 113,75/115.25 70,09 70 70.30 71.00 114,37/113,87/113.50 76 75.25 75,10 76,00 61.50 62 67,20 62.75 49,00 68.87 96.67 68,60 89.30 89.50 89.00 112.50 102,90/100,00 54,50 51,50 51,12s 70,37 102.62/103 53,00 50Kräfte anspannte und die ihm schließlich doch geglückt —hist. Wenn auch seinerzeit in London nicht alles nach ——###seinem Wunsch ging, so war das nicht seine Schuld. —.—— Die Ungeschicklichkeit eines hervorragenden Mitglie49.00 49#00#####0#####des der deutschen Delegation hat hier politisches Porlzellan zerschlagen, das der Reichsaußenminister erst 6in den späteren Monaten wieder notdürftig zusam40.00 40.00 39.50####enflicken mußte. Er war es auch, der klar erkannte, aß von Berlin aus vorgestoßen werden müßte, um Furopa den endlichen Frieden zu bringen. Gewaltiges —AAufsehen erregte es in allen Hauptstädten der Erde, Jhals bekannt wurde, daß Herr Dr. Stresemann das 41.00 42.00„#wagnis übernommen hatte, von sich aus Frank46.25 44,00 4 50 Pgreich den Abschluß eines Sicherheits#'g#paktes anzubieten, auch auf die Gefahr hin, aß ihm dieser Schritt seine Stellung als Reichs.25.12 6,25—haußenminister kosten könnte. 49,00 47.50 56,12 57,00 56,75 58. 70,12 26,00 30.00 25,75 98,00 94,00 66.00 66.50 65,50 Der Krieg in Marokko Neue französische Mißerfolge IU Madrid, 13. Aug. Die Rifkabylen haben die Franzosen bei Riffano zurückgedrängt. Bei Yffanen tobt ein heftiger Kampf. 43.50 43,60 43 50 40,00 40,00 41.50 41,00 33.75 50.871 50,00 50,75 36.121 36.75 37.00 46.00 44,00 45.00 1 1 87.00 88.25 88.50 28.12 Hindenburg am Walchensee 34,12 35.00 amtliche Mitteilung aus Madrid vom 13. August besagt, daß die gemeinsamen Operationen der französischen und spanischen Truppen an der Lukkosfront gestern zur Einschließung des Sarsar=Massivs geführt haben. Die spanischen Truppen hätten den Ring zwischen Resbus und Ed Sedra am Lukkosufer enger gezogen. Überall begeisterter Empfang 'IB München, 13. Aug. Der Besuch des Reichspräsidenten bei der bayrischen Staatsregierung fand mit der heute durchgeführten Besichtigungsfahrt zum Walchenseekraftwerk seinen Abschluß. Am Bahnhof hatte sich auch Staatssekretär Dr. v. Frank, der an der Teilnahme an der Besichtigungsfahrt verhindert war, zur Verabschiedung des Reichspräsiventen eingefunden. Bei der Abfahrt begleiteten lebhafte Hochrufe den elektrischen Sonderzug, der überall auf der Strecke und bei der Einfahrt in Garmisch=Partenkirchen von der Bevölkerung jubelnd begrüßt wurde. Vor dem Bahnhof hatten die Kriegervereine, die Jugend und dichte MenschenmassenAufstellung genommen, die unter den Klängen des bayrischen Prüisentiermarsches dem Reichspräsidenten beim Verlassen des Bahnhofes eine begeisterte Huldigung darbrachten. Unter den Klängen des Deutschlandliedes, dem Krachen der Böller und erneuten lebhaften Kundgebungen verließ der Reichspräsident Garmisch=Partenkirchen mit seinem, die Präsidentenstandarte führenden Kraftwagen, geleitet vom Ministerpräsidenten Held zur Fahrt nach Mittenwald. TUI München, 13. Aug. Die heutige Fahrt des Reichspräsidenten von Hindenburg über Garmisch und Mittenwald an den Walchensee gestaltete sich zu einem wahren Triumphzuge. In Garmisch war die Bevölkerung mit Fahnen und Musikkapellen zur Begrüßung erschienen. Die Vereine und viele Kurgäste hatten vor dem Bahnhof Aufstellung genommen. Dem Reichspräsidenten wurden von jungen Mädchen in Gebirgstracht Bergblumen überreicht. Hindenburg begrüßte besonders herzlich die alten Kriegsinvallden und schüttelte vielen die Hand. Auch sprach er mit mehreren Schulkindern. Auf der Fahrt durch die Straßen wurde er vom Jubel der Bevölkerung begleitet. Auch in dem festlich geschmückten Mittenwald hatten viele Hundert zur Begrüßung Aufstellung genommen. In Einsiedel am Walchensee wurde das Mittagsmahl eingenommen. Ministerpräsident Held wünschte in seinem Trinkspruch dem Reichspräsidenten recht gute Erholung im bayrischen Oberland. Der Reichspräsident gab in seiner Erwiderung dem Wunsche nach einem baldigen Wiedersehen Ausdruck. Nach der Besichtigung des Walchensees=Werkes, wo sich ebenfalls große Menschenmengen eingefunden hatten, wurde im Hotel „Zum grauen Bär“ der Kaffec eingenommen, worauf der Reichspräsident, begleitet vom Ministerpräsidenten Held und vom Minister des Inneren, Stützel, im Auto nach Dietramzell fuhr, wo er voraussichtlich bis zum 9. September weilen wird. W Schwerin, 13. August. Reichspräsident von Hindenbura wird hier am Sonntag, den 30. August, eintreffen, um der mecklenburgischen Regierung einen Besuch abzustatten. 15,80 102,00105,00 16.25 99.00 10 .87 .87 n. Noch ist es nicht möglich, die Früchte dieses Unterbehmens nach Hause zu tragen, wohl aber kann festapierbörsefrestellt werden, daß sich der Reichsaußenminister mit seinem Schritt Sympathien diesseits und jenseits des 12../13.6Ozeans erwarb. Trotz der politischen Machtlosigkeit 120 Erlangen—— Deutschlands ist es gelungen, das ganz Europa beKawmg, Kals. 72.00 1herrschende Frankreich an den Verhandlungstisch zu 00 Karisrub. Ma. 33.00 3l Kemp Stettio—. 972. Meuterei in der französischen Marine IUU Madrid, 13. Aug. Auf dem französischen Kanonenboot„Montmirail“ meuterte im Hafen von Tanger die Besatzung. Die Meuterei wurde unterdrückt und mehrere Matrosen wurden verhaftet. 25 25 00 bringen. Es ist ein Erfolg, den seit Kriegsende vor Irmat Klsz., 50g##ihm kein anderer Außenminister zu buchen vermochte. Konsern F 78„J Bedauerlich ist es, daß es im deutschen Volke noch krum: gig— Immer Kreise gibt, die die nationale Bedeutung und sgogeune.—.—.—“e nattonale Richtung der Außenpolitik Dr. StreseMalnkraltwk. 81.50 Marswerke Reguln Batzd. 42,00 Metall Dannh.— Miag Mühlen. 70,00 Mündank belohnt, die den Mut zur Tat in Stunden sioiorl. beote.— illerhöchster Gefahr fanden, die sich nicht scheuten, zu tun, die vielleicht unheilvolle Wirkungen Neckar. Fahrs 71.50 ½auslösen konnten, die aber doch auch Erfolge verNeckarw. EnI. oberrh. Dauia.—.—sprachen. Cleawerke Peter Unlon 00 00 00 90 Schweres Eisenbahnunglück 12 Tote 80 Verletzte 35 Amnanns nicht begreifen können und sie immer wieder ####in ihr Gegenteil umzuprägen versuchen. Fimmer wurden jene Männer im deutschen Volke mit 75 TU Paris, 13. August. Heute nachmittag gegen Uhr ist ein Schnellzug in der Nähe vo Amiens entgleist, wobei 20 Wagen völli zertrummert wurden. Bis jetzt sind 12 Tot gevorgen worden. Bisher konnten über 80 Ve letzte aus den Trümmern befreit werden. In dem hinterherfolgenden Zuge befand sich Außenminister Briand. Der Zug ist etwa 100 Meter vor der Unglücksstelle zum Halten gebracht worden. 4 60,00 50 Aber noch 50 .00 75 .00 00 .50 50 .00 .00 Mag es dem Reichsaußenminister beschieden sein, 67,.00 6 vI. Näb. Kalsl. 38.50 R# die Früchte der von ihm eingeleiteten Außenpolitik, Porzel. Messel—.Adie so gar nichts mit der mit Recht angeseindeten Er50 fhteiklishang. 65.30 üllungspolitik früherer Regierungen zu tun hat, zu Jernten und Deutschland unter den Völkern des Erd.00 Rötgerswerke—.—AAballs jene Stellung zu verschaffen, die ihm entscinellor kr. 62.00#prechend seiner Größe und Bedeutung zukommt. 4,50 Schramm back 69.00 Schucker! 51.00 Schuhl. Bern. 41.50 Schuhl. Nerz 35.00##* Berlin, 13. Aug. Am heutigen Tage blickt Dr. slemans beitr. 20•18/ ½Stresemann auf eine zweijährige Tätigkeit als Mit.00 Siemens nais 69.75 7Aied des Reichskabinetts zurück. Die„Tägliche Sinalco Detm..97 ½Rundschau“ erinnert daran, daß, als Dr. Strese.001 frik, Gesigd.—.— nann vor zwei Jahren den Posten des Reichskanzlers .00 Orevl. kurmn—.—-sübernahm, die Not im Ruhrgebiet und der Siegesver. Dout. den. 47.00 FRübermut Poincarés ihren Gipfelpunkt erreicht hatten, .00„ kiuzoslys“ sbährend sich die innenpolitischen Gegensätze in .25" Uitramzein 20.00—Deutschland noch zu verschärfen schienen und das bis .50-Zeztsenl.]—.—dahin immer noch erträglich fließende Gewässer der .50 soiot 4 höna. 62.00#Iuflation, im Begriffe stand, mit unheimlicher Ge.00 votihom Kadl. 25,00####schwindigkeit zum reißenden Strom anzuschwellen. Sele: Gasäb#880###er. Stresemann hatte den Mut und die Opferbereit5,00 Zuckt. va. wa: 56.50###schaft, in diesem Augenblick, der wenig Dank verPrankentd. 60.00###sprach, die Zügel in die Hand zu nehmen. Das Blatt 6.00„Oüstet 54.00####eist dann weiter darauf hin, daß Stresemann als .50 I. Stutigan 61,25 S3Außenminister die Kühnheit hatte, der Feeste zu sein, der einen„Silberstreifen" an 7 00 benzmotoren 52.00 s,em trüben Himmel der deutschen PoDI: Petroleum 62.00 s0clitik wahrnahm. Inzwischen ist es klar geworden, 260#### aß er Recht behalten hat. Es läßt sich heute .30 Konsluul 7260.0025 nicht mehr leugnen, daß wir vorwärts gekommen .75 .00 .00 Auf dem toten Punkt angelangt TU Neuyork, 13. August. In Regierungskreisen verlautet, daß die belgisch=amerikanischen Schuldenverhandlungen auf dem toten Punkt angelangt seien und daß der Abbruch kurz bevorstehe. Belgien lehne jedes weitere Entgegenkommen ab und wolle nur über die Schulden verhandeln, die nach dem Waffenstillstand eingegangen worden sind. .10 5,14 .75 Belgische Entrüstung TU Brüssel, 13. August.(Eig. Drahtm.) Die belgische Presse beschäftigt sich eingehend mit den Washingtoner Schuldenverhandlungen. Man ist allgemein über die hohen Zahlungsbedingungen Amerikas entrüstet. Amerika verlange von dem verarmten Belgien eine Höchstleistung. Die Regierung wird ausgefordert, sich auf keine Bedingungen einzulassen, die für die Wirtschaft nicht trag bar seien. Man glaubt, daß auch in Regierungskreisen kein weiteres Entgegenkommen gegen Amerika gezeigt werden könne. E Verhandlungen nicht plötzlich abbrechen zu lassen. Ja, man glaubt, daß Amerika doch noch zur Herabsetzung seiner Forderungen veranlaßt werden könnte. .25 .50 .25 .00 s wird jedoch alles versucht, die als Beilagen Industrie= u. Handelsblatt Internationaler politischer Gefangenenaustausch? = Berlin, 13. August.(Eig. Drahtm.) Nach dem „Acht=Uhr=Abendblatt“ soll der zurzeit in Rußland weilende Frithjof Nansen einen internationalen politischer Gefangener anstreben. Es dürfte Hilfsaktion für die Ruhrzechen Technische Nachrichten K Der Rundfunk 1 00 Berlin, 13. August. Donnerstagbörse (Eig. Drahtm.) An der e waren Gerüchte verbreitet, sind. fest .55 Berliner daß die Reichsbahn den Ruhrzechen einen Kredit von 100 Millionen Mark zur Verfügung gestellt haben soll. Dazu hört der„Börsenkurier“ von der Reichsbahn, daß diese Meldungen nicht den Tatsachen entsprechen. Die verfügbaren Gelder der Deutschen Reichsbahn=Gesellschaft seien bei der Verkehrs=Kredit=Bank festgelegt und hätten eine Höhe, die eine Unterstützung des Ruhrbergbaues in dem gerüchtweise angenommenen Umfange ausschließen. Von anderer zuverlässiger Seite will der„Börsenkurier" I. Auch das„Acht=Uhr=Abendblat!“ kommt bei der Molinari#### einem Überblick über die letzten zwei Jahre ß der Mitinhaber d Außenpolitik zu dem Schluß, daß wir es unzweifelhaft i die Hauptschuld ein Stück Weges vorwärts gebracht haben. Wir köngemessen wird.#####nen, so schreibt das Blatt weiter, in der Außenpolitik idet. Die Verläng##die Gegner nur von Schützengraben zu Schützen3 Monate wird ei#t graben treiben; für einen Generalangriff der Umkehie sich das endgülti# tung der weltpolitischen Verhältnisse sind die Mittel gestalten wird, wirc nicht in unserer Hand. Diese zähe Arbeit ist nicht gests, die noch ausstehlit eignet, Popularität zu schaffen, aber sie wird vielAustausch sich aber wohl hierbei in der Hauptsache auf der einen Seite um Kommunisten und auf der anderen Seite um solche Personen verschiedener Nationalität handeln, die von den Russen wegen gegenrevolutionärer Umtriebe oder als Repressalien für die Festhaltung russischer Kommunisten im Auslande gefangen gesetzt worden sind. In zweiter Linie würde ein GefangenenDie heutige Morgen- und Abend-Ausgabe umfassen zusammen 16 Seiten. entlassen bis auf zwei, die man als Rädelsführe dem Polizeipräsidium zuführte. Wie verlautet, sol es sich um streikende Bauarbeiter aus den . Bezirk Osten handeln, die sich auf dem Wege zun w London, 13. Aug. Reuter meldet aus Tien:=[Reichsarbeitsministerium befanden, sin: Kurze Zeit, nachdem gestern abend der verstärkte Polizeiposten der Baumwollspinnereien zurückgezogen Ministerrücktritt in Belgien? war, stürmten die Ausständigen die Spin=,—. ugal 13,.2 Im politischen Kreisen 5 nereten und derstörten die Maschinen.—enlautet, daß de Justizminister und der Lau Streikenden hatten sich Bauern und Landarbeiter aus tp#rtschaftsminister die Absicht haben, den umliegenden Werken angeschlossen. Die schwache persönlichen Gründen zurückzutreten. Polizeiwache war machtlos. Heute früh umzingelten etwa 800 Polizeibeamte und Rußland und Frankreich Fruppen das Fabrikviertel. Sie wurden)—. Aaig 13. Aug. Kraffin hat bei eine der auf 1ocho geschätzten Menge mit einem Bogel Festessen, das von der rusischen Handelsdelegatio va Steinen empfangen. Die Truppen versuchten ore in den Räumen der Botschaft gegeben wurde, u Führer der Streikenden zu verhaften. Es wurde ihnen Verlauf einer Aussprache erklärt, daß die Handel! starker Widerstand geleistet. Die Wachtmannschaften delegation seit ihrer Anwesenheit in Paris Al wuren Gliehlich oepwugenten seatger uhaischelt desl ber einer Mstllarde Pranken vermnit, Reihen der Streikenden sahen keine Möglichkeit des von einer Mitliarde## Entkommens; viele sprangen in den Fluß. Die Gesamtzahl der Getöteten wird auf 6s geschäßt. Von! Der Großhandelsinder Polizeimannschaften wurden mehrere schwer ver=1... 1. Eu Der auf den Stichtag des 1 wundet. Später wurden 3 7.gtreitene..[August berechnete Großhandelsinder des Statistische haftet. Die Polizei hat sämtliche Büros der Ge= Reichsamts ist gegenüber dem Stande vom 5. Augu werkschaften in der Chinesenstadt geschlossen und aur von 133.8 um.3 Prozent auf 134,2 gestiege verhaftet. Alle Versammlungen Von den Hauptgruppen haben die Agrarerzeugniss von 133,0 auf 133,9 oder um 0,7 angezogen, währen „ die Industriestoffe von 135,2 auf 134,8 oder um 0 „Schansthat, 19. Auzust. In ver. Sylnrsemu:“ Prozent nachgegeben haber. bitert siud, daß die Aluszahlung der Streitgelber auf Rückrittsahbsichten des Stackssekretärs Bredo sich warten läßt. Die Polizei machte von der Schußwaffe Gebrauch und verwundete einen Plünderer. Einige hundert Streikende zogen dann nach den Fremdenniederlassungen und veranstalteten vor der chinesischen Handelskammer eine Kundgebung. Die Polizei verhinderte weitere Ruhestörungen. Die Unruhen in China worden ist, so liegt das nur an der Mangelhaftigkeit Doch ist kein Zweifel, daß sich von ihnen im Reichsgemehr, als (Industrie Sessionsschluß und Parlamentsbilanz der polnischen Listen. noch Tausende biet befinden und jedenfalls deutsche Optanten sich gegenwärtig noch in olen aufhalten. Blutige Zwischenfälle in Tientsin. ded Saure Wochen— Reichstagssitzungen mit bemessener Tagesordnung— liegen hinter unsern Volksvertretern, die nun nach der getanen Arbeit sich ein volles Anrecht auf das frohe Fest der Heimkehr erworben haben. Neben der Steuerreform war die Erledigung der Zolltarifnovelle das wichtigste und umfangreichste Arbeitsstück der inneren Politik, nicht nur der letzten Session, sondern überhaup:] W Berlin, 13. August. Dem ständigen Ausschuß der gesamten Legislaturperiode. In vorvi####: des preußischen Landtages ist jetzt die Vorlage der Pflichttreue haben die Mitglieder der Regierungspar= preußischen Staatsregierung über die preußische Lanteien trotz aller Erschwernisse, die diese, Pochlommfgc, desamnestie zugegangen. Sie sieht entsprechend der tage in körverlicher und geistiger„Hivsch; mit„Iay Reichsamnestie für die in dieser Vorlage aufgeführten brachten, das Vertrauen gerechtfertigt, das mit 19r8: Straftaten unter den gleichen Voraussetzungen und in Wahl ihnen von ihrer Gegnerschaft entgegzisgeb gp; dem gleichen Umfang Straferlaß und Niederschlagung war. Von der Notwendigteit dieser gewaltigen,„ian schwebender Versahren vor, soweit die Straftaten von hinaus, indem sie nicht nur in dem vorhandenen, aus Friedensjahren übernom= eine Anzahl verwandter politischer Delikte einbezieht menen Zolltarif keine geeignete Handhabe mehr, um /1. B. Ministerbeleidigungen, unerlaubten Waffenunseren wirtschaftlichen Belangen geeigneten Schutz 3u.216. Zuwiderhandlungen gegen die Verbote politiVirichaftichen Intersen der berschschertet., Soigbe scher, Vorteien oder valtischer Vertande und danit und Berufe in der Zollfrage gerecht zu werden, der im Zusammenhang stehende Straftaten), sondern auch Regierung Luther gelungen ist, vor aulent die Amnestie überhaupt auf öffentliche Kundgebungen auch in der Zentrumspartet bostzpelim poltischen Kampfe ausdehnt. Mitarbeiter zu gewinnen, bedeutet einen Erfolg von nicht gering einzuschätzender Tragweite; die Regierung vermochte ihre parlamentarische Grundlage zu erweitern und damit eine erfreuliche Klärung der inneren Parteiverhältnisse zu errergez. 2#gzx die Der Flugzeugführer interniert gesam nach weiter auszubauende R chssinanzresorm, TUI Köln, 13. August. Am„Dienstgg, nachmittag hat mit der verabschiedeten Steuernovelle noch keinel mußte ein Flugzeug der Postverkehrslinie Hamendaültige spstematische Neuregelung gefunden. Eslburg—Heidelberginder Nahe von Bornunserer Steuerreform die gerade Linie des heim wegen Benzinmangels notlanden. Durch den Systematischen, des in die Zukunft weisenden plan= dichten Nebel hatte der Führer die Orientierung verAufbaues. Immerhin wird die Steuerreform sloren und kam so ins besetzte Gebiet. Bei der Lanwie der Zolltarif, der letzten Endes auch nur ein Pro=Idung brach der Propeller. Der Flugzeugführer erlitt visorium, eine Sammlung von nebeneinandergestellten leichte Verletzungen und wurde mit den anderen InZollsätzen darstellt, in der Wintersession dem Reichs= sassen von der Besatzung interniert. Das scin tag neue schwere gesetzgeberische Aufgaben stellen. szeug wurde beschlagnahmt. Das Verhalten Wenn man heute die Beteiligung der einzelnen der Besatzungsbehörde muß als ein unfreundlicher Parteien an der schwierigen Gesetzarbeit dieser beiden Akt bezeichnet werden. Abgesehen davon, daß das aroßen Vorlagen überblickt, so muß man wiederum Verbot zum Überfliegen des deutschen besetzten Gefeststellen, daß die uptarveit von den Aus= bietes widersinnig ist, weil Deutschland keine Flugschüssen geleistet worden ist. Die von der Oppo=zeuge führen darf, die der Besatzung gefährlich werden ition vor allem eingeleitete große Redeschlacht im können, ist die Zwangslage der deutschen FlugzeugPlenum hat bei beiden Vorlagen nichts Ersprießliches insassen von vornherein ganz offensichtlich. erbracht. Sie diente nur der Parteiagitation, sollte auf der Straße gehört und von den Massen ausgegriffen werden— nicht zum Wohle des gesamten Volistums, sondern eben nur zuguusten:„I Neuyork, 13. Augk. Die Verbände der Deutsch der volitischen Einzelgruppe, für deren wahre Ontet: merikaner Kaliforniens faßten eine Entschließung esen diese Parlamentarter einen„äihtiächent zotzjehr die in der der Generalkonsul ersucht wird, die Reichsführen sich den Anschein gaben. Richts hat so sehr diel in der der Veneratr=peranlassen, ein deutsches Grundsesten des barlamentarischen Systems erschüttern re 9...., zur Feier der Fhjährigen Zugebsin den Weg gelegt. Daß eine derartige Agitations=[Vorschlag an die Reichsregierung weitergegeben taktik der Sozialdemokratie letzten Endes auch bei!— tefste Mißstimmung herogrrusen mußte, kennzeichnete Besatzungsvermehrung in Trier das Bemühen der demokratischen Hauptzednez, bei„II Trier, 13. August. Eine Mitteilung, die der ihren Ausführungen immer wieder das Hachlische, in Trierer Stadtverwaltung von der Besatzungsbehörde den Vordergrund zu stellen. Daß sie von toren ugggangen ist, deutet darauf, daß ein Teil der Düsgrundsätzlich ablehnenden Standpunkt nicht abwichen,]IIdorzer Besatzung hierher verlegt werden läßt sich aus der Einstellung ihrer Führer wenigstens).„U. Die Stadtverwaltung ist namentlich davon in verstehen. Bedauerlich bleibt es natürlich, daß im Kenntnis gesetzt worden, daß die Besatzungsbehörde Reichsrat wiederholt die Gegnerschaft der demokran= zu einer allgemeinen Aufnahme aller Wohnungen in schen preußischen Regierung gegenüber der Reichs= Trier schreiten werde, um festzustellen, ov die Wohregierung hervortrat. nungsverhältnisse„die Bedürfnisse der Bevölkerung überschreiten. Wenn man weiß, wie groß infolge der bereits starken fremden Besatzung die Wohnungsnot in Trier ist, so kann man sich vorstellen, welche Unruhe und Erregung durch diese Ankündigung in der Bevölkerung herrscht. unBörse b Essener Wertz heutige Börse zeigt wärtsbewegung ein als an den Vortag allen Marktgebieter markte gingen Alte ziehenden Preisen Preisen gehandelt. Kohlenaktien, von 1 gewinnen konnten. Dahlbusch prozent Bergbau gaben lei kohlenwerte verkehr derten Preisen. etwas Kauflust al hall, Volkenroda, fund, während zu Günthershall, Eriwurden. Kaliaktie serungen erzielten Wittekind. Zu sta mehrtägigem Ange Markte der Indust ruhig bei gänzlich Die preußische Amnestievorlage 25 von von 1 der 2 95 den Gewerkschaftsbeamten der Studenten sind verboten worden. Esser Notlandung im besetzten Gebiet W Im heutigen Ver Bankhaus Uhneso Kohle Nach Trage Angebot amtra AD Haase Babarrlichkt Caroline Carolu: Mag. Constantin Deutschland Olergardt Ewald 350 450 850 1000 3100 3400 29000 Aussperrung 170 200 1950 2150 TU Pforzheim, 13. August. Heute vormittag wurde auf der Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes der Pforzheimer Schmuckwaren= industrie einstimmig beschlossen, der gesamten Arbeiterschaft mit 14tägiger Frist zu kündigen. Kündigung soll nur zurügenommen werden, in sämtlichen Betrieben die Arbeit wieder ausgenommen wird. 27000 300 Pr. Morgenso. Glückh. Pried. Glücka. Segen Gottessegen Cral Bismarck Gra: Schwerin Feinrich Bermann-In .Deimelsberg König Ludwig Langenbrahm Richard Schürb. 4 Che Treppe Trier-In EIstoria b. K. Restialen VIlh.-Moviss. Adler-Actien Blankenbg.Ak Loteringen Vatl. Rergb.A. Cerl-Priedr.A. Kiederr.Bergb Hoolanls zahrkohle Die 32000 4000 5000 wenn 2100 2300 1400 1700 Jubelfeier Kaliforniens 25500 Chemnitz, 13. August. Wie das„Chemnitzer Tageblatt“ berichtet, hat die heute hier abgehaltene und von weit über tausend Firmen besuchte Mitgliederversammlung des Verbandes von Arbeitgeber der sächsischen Textilindustrie einstimmig die Gesamtaussperrung der westsächsischen und thüringischen Textilarbeiter beschlossen, nachdem sämtliche Einigungsverhandlungen mit dem Textilarbeiterverband gescheitert sind. Von den Maßnahmen werden etwa 200 000 Arbeiter betroffen. 9750 Moers 4000 9. um 5. 2100 2300 29! 31 12 501 53 14 8.14. 271 29 .141.20 Staatssekretär Dr. Bredow, der lange Jahre im Reichspostministerium an maßgebender Stelle tätig war, wird dem Vernehmen nach demnächst aus dem Ministerium ausscheiden. Dr. Bredow ist weiten Kreisen durch seine verdienstvolle Arbeit an der Entwicklung des deutschen Rundfunes, dessen besondere Betreuung seinem Referat oblag, bekannt geworden. Es verlautet, daß Staatssekretär Bredow den Vorsitz im Aussichtsrat der Reichs=Rundfunkgesellschaft übernehmen wird, um seine ganze Kraft an die weitere Vervoll kommnung des deutschen Funtwesens zu setzen. Schiedsgericht für den engl. Bergbau Braunkohle und Verschiedene TU London, 13. August. Im britischen Kabinett wurde auch die Lage im Bergbau eingehend erörtert, besonders die Zusammensetzung der Untersuchungskommission. In politischen Kreisen glaubt man, daß die Regierung bestrebt sei, vor allem eine völlig unparteiische und vorurteilsreie Kommission zu ernennen, die aus neun Mitgliedern bestehe, die über Kenntnisse des Bergbaues verfügen. Das Gutachten wird einem Schiedsgericht vorgelegt, das über alle weiteren Schritte zu entscheiden habe. Den Bergwerksbesitzern und den Grubenarbeitern soll Gelegenheit gegeben werden, ihre Auffassung vor dem Schiedsgericht zu vertreten. 8001 900 Aslterhammer Greckdorl Nie Gummerode Gute Hoflnung Loonhardt Lucherberg Michel Oskarssegen Ostheim 5300 1900 2100 5500 3000 3300 Veste 100 94 Zukunft. Akt. Bernhardsball Christine Eisa-Zement Nanzleid-Akt 58 62 Musik und Theater Kabinettsrat in London = Berliner S Hiß Trahtm.) ste sich das# am Montanaktien nommen wurden. Gerüchte, wonach eine Kohlenmenge rheinisch=westfälise Eine Nachprüfung möglich, doch dür lieren. Die Kur bessern. Sie ber freundlichen Stim vatdiskont kurze solge Mangels und der regen Na vatdiskont mit la zum zweiten Mal mung der Börse Die erwähnten C Deutschen Reichs westfälischen Kohl gen, so daß man b Käufen zurückhie am Kolonialaktiel auf 21½ verbesse matt. Nachbörsl Phoenix 61¾—62 Rheinstahl 51½— gebietsanleihe 2,7 Höchster Farben Siemens& Hals h Husum, 12 waren 1515 Rind geführt. Der Hi voriger Woche. 1. Qual. 58—62 40—46 Pf.; Kü 16—53 Pf., 3. L 24—30 Pf.; beste mittlere 39—45 13. August findet — Hamburger Drahtm.) Kaf lauteten weiter bis 1 Pfund hö Marktes war no dessen gut behau konsums liefen Kakao: Die W unverändert. Ar erte Abweichun lustloser Tendenz Veränderungen August=Septembe zember 16.3, Bur Auaust 13.41/. Bruch AII loko Moulmain loko 20.9, Siam 21.6, zucker: Die Ur zen, doch war de chische Kristalle tober 15.9. Nove Juli 163. Sch sches 42½, raff Dollar je 100 K konnte sich trotz wenn dies auch druck kam. Me Weisenaustugsn 35¾, inl. Auszt 32.—34.5, amer genmehl 70=proz 5. M. 26¼. Rog * Westdeutsche Bühnenrundschau. Das Düsse dorfer Schauspielhaus(Dumont=Bühne) die neue Spielzeit mit des Engländers Sut Vane interessanter Arbeit„überfahrt“ unter9 im Norden an der estländisch=lettischen Spieles aus.—. sghundtbegter unter# rumänischen Grenze stattfinden. Im erstenskunztlerischen Führung von Richagk, 3g,1# per Divisionen Kavallerie, eine Division Insanterie und bte n.....u, eröffnen.„Faust“, guver weint technische Abteilungen verwendet werden. Iovt. ur..(Juckenak“,„Der Zigennerbaron“,„Kater Lampe“ u Teil der Manöver, die einige Tage später stattfinden, PZtuv. Lan der Pfalz; werden sich anschließen. werden vornehmlich Kavallerieabteilungen in einer Dax frühere Oberspielleiter des Dortmunder Stal Stärke von vier Divisionen zur Verwendung gelgn.](heaters und Stelvertreter des Intendanten, s gen. Im zweiten Teil soll auch die Kavallerie des Furtenhant des Lübecker Stadttheaters, 1 Reitergenerals Budsenny eingesetz werden. Zu„den3P“., Himmighoffen, hat für seine Bühne u. Manövern sollen viele ausländische Gäste, alles Mit=(gxworben: R. Straußens„Intermezzo“ und Pira glieder der„Internationale, eingeladen werden. bellos„Sechs, Personen suchen einen Autor: Letzter Werk soll in den Kammerspielen, die im Marmorse des Stadttheaters neu eingerichtet werden, in Sze gehen.— Hagen(Intendant Dornseiff) beginnt 19. September mit der„Zauberflöte" und läßt Amsterdam, 12. August. Der in den östlichen Gynz“ folgen.— Der Burgfestspielvere Provinzen angerichtete Schaden wird auf anna=svon Altena(Lenne) gedenkt das im verflossen bernd 10 Millionen Gulden geschätt. EinsKhelzeppan Gzse Pitlinger unter Der Resiek großer Teil der Bevölkerung befindet sich in bitterster Oberspielleiters W. Hanschmann(Hagen) Not, da der Schaden auf den Feldern nur selten Berlin zu bieten.— Der Lippische Theate durch Versicherung gedeckt ist. Unterstützungs=]verein plant im nächsten Winter in, Detmo!. komitees sind in der Bildung begriffen. Die 95,.ung.“.: Die Vereinigten Stadttheater Elbe nigin hat sich in die am stärksten heimgesuchten Ge= seld=Barmen, denen unter der neuen Intende biete begeben. Es ist gelungen, die Hauptwege wieder[Otto Henning(früher Leiter des Baseler Sta aherbar zu machen. Telegrop'ege, Pe itfsche ger. Wacde, persen u. 9. lehr sind noch unterbrachen. Der deutsche Ge=un uraufführung bringen. sandte hat der niederländischen Regierung heute out nenmnzeurg... seine Teilnahme zum Ausdruck gebracht. w Prag, 12. August. In der Nacht von Dienstag f Mittwoch wurde Prag und die Westhälfte Böhmens von einem Unwetter heimgesucht, das stellenweise katastrophalen Charatter annahm. Am!. J 82####te Blbonstr schwersten dürfte das Flußgebiet der Beraun betrof= wogon Auflösung des Geschäfts Balkenstr.### en worden sein, wo ein starker Hagel niederging. Die angeschwollenen Bäche und Flüsse rissen alles fort, was ihnen in den Weg kam. Durch den Sturm wurden in den Wälderen viele Bäume entwurzelt und auf den Feldern und an den Obstbäumen großer Schaden angerichtet. Auch im Eisenbahnverkehr sind Unterbrechungen zu verzeichnen. Auf der Strecke Prag—Pilsen wurde der Bahndamm in einer Länge von 30 Metern durchbrochen. Pilsen, 12. August. Der ganze Blewitzer Bezirk ungeheuren Katastrophe heimgesucht erfährt, Wie Reuter London, 13. August. hielt das Kabinctt heute nachmittag eine Sitzung ab, in der die Verhandlungen, die bisher hinsichtlich des Sicherheitspaktes gepflogen worden sind, eingehend besprochen wurden. Chamberlain erstattet Bericht über seine Aussprache mit dem französischen Außenminister Briand. TU London, 13. August(Eig. Drahtm.) Trotz= dem über die heutige Kabinettssitzung keine amtliche Erklärung herausgegeben wurde, glaubt man in gut unterrichteten Kreisen, daß der Ministerrat der Haltung Chamberlaius bei den Verhandlungen mit Briand ohne Vorbehalte zugestimmt habe t0 Die Manöver der Sowjet=Union Gegen das tschechische Gewaltregime IU London, 11. August. Francesco Nitti. der frühere italienische Ministerpräsident, hielt im Universitätsferienkursus von Cambridge einen Vortrag über den Niedergang des freiheitlichen Gedankens in Europa. Der englische Nationalökonom und Professor an der Cambridger Universität, John Maynard Keynes, führte den Vorsitz und begrüßte im Namen der englischen intellektuellen Welt den Vortragenden, der seine Abhandlungen in französischer Sprache verlas. Nitti bezeichnete als Hauptursache der herrschenden traurigen europäischen Verhältnisse die Friedensverträge, die als eine neue Methode der Fortsetzung des Krieges entworfen wären. Der Friede sei ein Gewaltfriede. Vor dem Kriege hätte es nur ein Elsaß=Lothringen gegeben. Jetzt gäbe es davon neun oder zehn. Vor dem Kriege habees nur ein Österreich=Ungarn gegeben. Die Friedensverträge hätten sechs oder sieben solche neue Staaten geschaffen. Die Tschechoslowakei sei hierfür das klassische Beispiel. Die Tschechen selbst seien sogar in einer Minderheit im Vergleiche zu den Deutschen, Slowaken und Ungarn. Infolgedessen benötigen sie eine große Armee und eine Politik der Verfolgung. Sie trachten danach, ihre eigene Sprache den übrigen Nationalitäten mit roher Gewalt aufzuzwingen. Dieselben Erscheinungen stellte Nitti in bezug auf Südslawien, Rumänien und andere Staaten fest. Folge des Höfle=Prozesses bb Berlin, 13. August.(Eig. Drahtm.) Wie das B. T“ hört, hat die Staatsanwaltschaft beim Reichsgericht im Auftrage des Justizministers gegen den seines Amtes enthobenen vormaligen Gefangnisarztes Dr. Thiele ein Verfahren eingeleitet. Das Verfahren stützt sich auf die die der Untersuchungsausschuß des Preußischen Landtaas zur Prüfung des Strafverfahrens gegen den Reichsminister a. D. Dr. Höfle gemacht hat. Es haben in den vergangenen Tagen bereits die ersten Zeugenvernehmungen stattgesunden. Es darf erwartet werden, daß sich der Justizminister bald über das Ergebnis der Vernehmung äußern wird. Die Unwetterkatastrophe IT Die Optantenziffern Unterbrechung der Verhandlungen mit Spanien TII Berlin, 13. Aug. Von der polnischen Presse sind die in der deutschen Note vom 10. August angegebenen Zahlen über die Optanten angezweifelt worden. Dazu wird von halbamtlicher deutscher Seite folgendes bemerkt: Nach den von der polnischen Regierung übergebenen Listen sollten sich anfangs des Jahres noch etwa 35000 deutsche Optanten in Polen befinden. Durch Zuschriften an jeden, einzzngi## Optanten wurde festgestellt, daß es in nur nach 26.300 waren, von denen etwa 20000 bis zum 1. 8. Polen verlassen sollten. Das sulat in Posen hat bisher für etwa 19000 Optanten Abwanderungspapiere ausgestellt. Da außerdem di Beschaffung der Freifahrtscheine und der Abtransport der Möbel in der Regel durch Vermittlung des deutschen Generalkonsulats geschieht, kann mir Sicherheit gesagt werden, daß wenigstens 17000 deutsche Op tanten tatsächlich aus Polen bereits avg wandert sind, davon 4000 bereits im Laufe des Juni. Dieselbe Zahl ergibt sich daraus, daß etwa 8000 Personen abgewandert sind, ohne das Lager Schneide mühl zu berühren, während dieses Lager bereits über 9000 Personen ausgenommen hat. Wenn die Zahl der polnischen Optanten in Deutschland sich nicht mit der gleichen Exaktheit feststellen läßt, so ist dies nur Schuld der unvollständigen und unzulänglichen polnischen Listen. Nach diesen Listen hätten sich zu Beginn des Jahres noch etwa 13000 polnische Optanten in Deutschland befinden sollen, wozu weitere 6000 Ds ohocs elachschels de Aalse alce eli. Lelscge Plsensiz ietede. seszshshe seicheie se boch die wielche9 15. Dis 15clhd anzasehe, mitelametlanschen Repohsen ab. Bek ginsiten Abwanderungs= bezw. Ausweisungsbefehl zugestellt eingerichtet werden. bb Berlin, 13. Aug.(Eig. Drahtm.) Die deutsche Delegation, die mit den Handelsvertragsverhandlungen mit Spanien betraut war, ist Berlin zuruckgekehrt. Sie hatte den Spaniern im Auftrage der Reichsregierung bestimmte Vorschläge für Zölle auf Wein, Tomaten, Apfelsinen, Weintrauben usw. auf der Grundlage der Meistbegünstigung unterbreitet. Die Spanier hatten dann ein Nebenangebot gemacht, indem sie weitgehendes Entgegenkommen zeigten und so die Grundlage für weitere Besprechungen schusen. Plötzlich schränkten sie in wesentlichen Punkten ihr Angebot ein. Sie begründeten diese Haltung mit dem Hinweis auf angebliche Schreibfehler in dem Nebenangebot. Die deutsche Delegation hat sich jedenfalls veranlaßt gesehen, nach Berlin zurückzukehren, um neue Instruktionen einzuholen. Man wird hier in Berlin zunächst das spanische Angebot einer eingehenden Prüfung unterziehen. Es ist anzunehmen, daß inzwischen die Botschafter der beiden Regierungen weitere Klärung zu schaffen suchen, die eventuell durch Notenwechsel präzisiert werden. Dann dürften im September die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Total- Ausverkau an Stark ermäßligte Preis für 0 Anzüge, Paletots, Loden- u. GummiMäntel, Loden-, Lüster- u. Waschjoppen, Hosen, Westen, kleidung, Hüte, Mützen, Krawatten, Anzugstoffe, Hosenstoffe 1 ist von einer worden, die durch die anhaltenden Regengüsse verursacht wurde. In Brennperitischen richtete das Wasser Etwa 30 Häuser sind Zwei Frauen sind Untergroße Verheerungen an. vollkommen eingestürzt. ums Leben gekommen. Deutscher Rundflug in Mittelamerika Eick& Com Auflösung eines Demonstrationszuges W Berlin, 13. Aug. Heute vormittag wurde ein Demonstrationszug von etwa 70 Mann, der mit roten Fahnen und Plakaten die Karlstraße entlang zog, wegen Überschreitung des Bannkreises festgenommen. Nach ihrer Feststellung wurden die Teilnehmer wieder Balkenstraße 38. ils Rädelsführe e verlautet, sol eiter aus den em Wegezun befanden. Dolberg.=G. für den Betrieb die nöttgen Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Geschäftsgang ist zurzeit bei der Gesellschaft günstig. Mehr Innerlichkeit Roggengrobmehl 22.—23.5. Hülsenfrüchte: Die Tendenz war etwas befestigt. Bei geringem Bedarfsgeschäft blieben die Preise jedoch noch unverändert. Futtermittel: Bei stetiger Tendenz konnte sich etwas Geschäft zu behaupteten Preisen entwickeln. Oele und Fette: Der Markt war ruhig. Chemikalien: Der Markt verkehrte in ruhiger Haltung. Paraffin und Wachs: Tendenz ruhig. (Industrie Handel Gewerbe, Von Karl Markus, Leipzig. (Nachdruck verboten.) Als der Sport in Deutschland aufzukommen begann, erregte er durch die bunte Kleidung seiner Jünger u. ihr in Ermangelung von Spielplätzen dopvelt auffälliges Eintreten in die Öffentlichkeit vielach unliebsames Aufsehen. Es ist nicht zu leugnen, daß in den ersten Zeiten von den Jüngern der neuen Form der Leibesübungen nicht immer der nötige Geschmack in der Wahl der Kleidung entfaltet wurde, und daß man es vielfach auch an der nötigen Rückichtnahme auf die öffentliche Meinung fehlen ließ, die sich auf dies absolut Neue doch erst allmählich eintellen mußte. Daraus ist auch zum großen Teil zu erklären, weshalb die deutsche Turnerschaft, die zur Pflege dieser neuen Bewegung berufen gewesen wäre, sich ihr gegenüber so ablehnend verhielt. Die unwiderstehliche Werbekraft des Sportes hat es trotzdem fertiggebracht, sich mit einer geradezu fabelhaften Schnelligkeit gegen alle diese, im alten Deutschland besonders mächtigen Widerstände durchzusetzen, und der Krieg und die Nachkriegszeit mit ihren besonderen Bedingungen haben dem Sport schnell zu einer unbestrittenen Stellung im öffentlichen Leben verholfen. So notwendig, wie das Ausblühen des Sportes gerade in der Nachkriegszeit war, so war doch mit diesem übermäßigen Wachstum zugleich eine gewisse Ungebundenheit verbunden, das hat sich auf mancherlei Gebieten in der Inflationszeit zur Genüge gezeigt und ist auch heute trotz der sehr energischen gegenteiligen Bemühungen aller Sportführer noch nicht ganz überwunden. Die Notwendigkeit, die immer noch viel zu zahlreichen, abseits Stehenden für die Leibesübungen zu gewinnen, gibt dem Betonen der Außerlichkeir immer weiter Nahrung, und es ist auch nicht zu leugnen, daß gerade durch große Veranstaltungen, die den Blick der Allgemeinheit gewissermaßen mit Gewalt auf sich lenken, am besten und wirksamsten für die gute Sache geworben wird. Dieser Zwang hatte naturgemäß in einigen Disziplinen des Sportes den Berufssport großgezogen, während es in anderen, die gerade die wichtigsten Volkssportarten darstellen, wie dem Fußballsport, der Leichtathletik, eine Zeitlang wenigstens in dieser Beziehung schon sehr kritisch aussah. Nur den vereinten Bemühungen der Vereine und Verbände ist es hier gelungen, das Berufssportlertum im Keime zu ersticken oder wenigstens zur Bedeutungslosigkeit herabzudrücken; daß die Gefahr aber noch nicht ganz überwunden ist, beweisen die immer wieder auftauchenden Versuche von Unternehmeern, dem Berufssport auch auf diesen Gebieten den Eingang zu verschaffen. Diese Versuche werden auch nicht aufhören, solange die großen Werbeveranstaltungen Zuschauermassen anziehen, aber gerade diese großen Werbeveranstaltungen sind, wie schon oben gesagt, für die Ausbreitung des Sportes nun einmal im Interesse der Volksgesundheit unumgänglich notwendig. Gegen diese ständig drohende Gefahr gilt es darum auch ständig auf der Hut zu sein und sich dagegen zu rüsten. Das beste Mittel dazu ist zweifellos die Beto41½(nung der inneren Erziehung, die mit dem Sport an sich zwar sowieso fest verknüpft ist, die aber von den Führern in weit höherem Maße als bisher in den 23.80(Vordergrund geschoben werden muß. An Versuchen fehlte es glücklicherweise dazu auf keinem Gebiete. Der breite Raum, den die Erörterung der Jugendpflege in allen Sportverbänden ohne Ausnahme einnimmt, zeugt am besten davon, daß man die Wirksamkeit dieses Mittels überall erkannt hat. Vielleicht begeht man aber dabei den Fehler, dieses Mehr an Innerlichkeit nur von der Jugend zu fordern, anstatt auch bei den Halb= und Ganzermachsenen mit allem Nachdruck darauf hinzuwirken. Diese Innerlichkeit, die der beste Hort gegen das Aufkommen von Berufsspielertum und anderen Schäden ist, besteht in erster Linie in einer Vertiefung der Aufsassung des Sportes. Die Treue zur Farbe, zum Verein, zur Stadt, zum Verband und zur Hei19.25(mat im weiteren Sinne muß wieder mehr zur Selbstverständlichkeit im deutschen Sport werden. Was nützen allen Karenzbestimmungen bei Wechsel von Verein zu Verein oder Verband zu Verband, wenn .65[nicht die öffentliche Meinung einen derartigen Wechsel verdammt? Besonderer Anerkennung erfreuen sich die„Wandervögel“ ja sowieso nicht, aber diese Verurteilung der Untreue könnte ruhig schärfer und allgemeiner als bisher zum Ausdruck kommen. Insbesondere sollten die Verbände in dieser Beziehung erzieherisch wirken, indem sie solchen Wandervögeln repräsentative Ehren grundsätzlich verweigern. Wer von Verein zu Verein oder von Stadt zu Stadt ohne stichhaltigen Grund wechselt, der dürfte in keiner Stadt= oder Verbandsmannschaft einen Platz finden. Das würde auf so manchen seine Wirkung nicht versehlen. Käme auf diese Weise eine Einschränkung solcher Wanderungen zustande, so würde sich auch leichter im Einzelfalle nachprüsen lassen, ob wirklich ein stichhaltiger Grund zu einem Wechsel irgendwo vorgelegen hat. Solche stichhaltigen Gründe sind allein schon dadurch bei vielen gegeben, daß der Zwang des Erwerbslebens sie zum Verlassen ihres bisherigen Wohnortes zwingt. Ein stichhaltiger Grund kann 444(auch weiter sein, daß ein Verein den Weg der reinen Sportpflege verläßt, aber jeder Verein von einiger Bedeutung sollte schon um seines guten Namens willen sich scheuen, Leute aufzunehmen, die nur um äußerer Vorteile willen zu ihm hinüberwandern. Wenn diese Auffassung allgemein für den heutigen Sport wird, so ist damit die sicherste Gewähr gegen das Aufkommen von Berufssportlertum gegeben. Um zu diesem Ziel zu kommen, müßten die Verauch mehr als bisher bemüht sein, in ihren Reihen, oder wenigstens in ihren Gruppen, mehr den Zusammenhang zu pflegen, als sie es gemeinhin bisher tun. Jede Mannschaft soll eine Einheit sein, die sich ihrer Zusammengehörigkeit jederzeit bewußt ist, und nicht ein Gremium von soundsoviel Leuten, die zufällig einmal zu irgendeinem sportlichen Ereignis zusammentreten und nachher wieder ohne innere Fühlung auseinanderlaufen. Wo in dieser Weise die Innerlichkeit gepflegt wird, kann die stete Aufwärtsentwicklung nicht immer wieder durch Kämpferverluste in unliebsamer Weise unterbrochen werden. Es liegt also im Interesse der Vereine selbst, mehr Innerlichkeit zu pflegen. Geld- und Wechselkurse “ A m s t e r d a m, 1 3. A u g u s t.( S c h l u ß). 1207¼ .5917¼ 11.61 11.21 48,30 .3505 . 5 6. 8 7 ½ 66.85 “ K o p e n h a g e n, 1 3. A u g u s t. 21.22 ....381 104.80 20.65 19,99 85,00 15.95 Stockholm 13. August 18.08¼ Kopenhagen 0,88.70 pro Bill 1 Christlania .... 17.45[Washingion 16,90 Helsingfore 72.35 . 1 4 9. 7 5 Börsen und Märkte lgien? chen Kreisen v und der Lau icht haber., a b Essener Wertpapierbörse vom 13. August. Die heutige Börse zeigte im Anschluß an die leichte Aufwärtsbewegung eine wesentlich freundlichere Haltung als an den Vortagen, die Umsätze waren jedoch auf allen Marktgebieten nicht groß. Am Kohlenkuxenmarkte gingen Alte Haase und Graf Schwerin zu anziehenden Preisen um. Diergardt wurden zu letzten Preisen gehandelt. Reges Interesse zeigte sich für Kohlenaktien, von denen Lothringen bis zu 3 Prozent gewinnen konnten. Fester lagen noch Adlerkohle, Dahlbusch prozentweise höher gefragt. Niederrhein. Bergbau gaben leicht nach. Am Markt der Braunkohlenwerte verkehrten Gute Hoffnung zu unveränderten Preisen. Auf dem Kalikuxenmarkte bestand etwas Kauflust auf erhöhter Basis für Alexandershall, Volkenroda, Schwarzburg, Burbach und Carls= fund, während zu letzten Preisen Herffa, Neurode, Günthershall, Erichsegen und Desdemona gehandelt wurden. Kaliaktien zogen an. Wesentliche Kursbesserungen erzielten Krügershall, Kaliindustrie und Wittekind. Zu stark weichenden Kursen wurden nach mehrtägigem Angebot Adler=Kali ausgenommen. Am Markte der Industrieaktien war das Geschäft weiter ruhig bei gänzlich unveränderten Kursen. . 46.00 248¾ 35.77½ .. 6,96 ...37½ . 6,27 ½ 000.35 Christiania Amerfka Niedrid Rom Prag Helsingfort Budapest London Frankfurter Abendbörse. Paris Brüssel Zürich Wien Kopenhagen Stockholm **** Frankfurt a..,.3 August 1925. Bergwerksaktien 12. 8. 113. 8. 12. 8. 113. 8. Nach Sachwerten verz. Schuldverschr. ** boch- u. Fleld Röchst. Pard Holzmann Bolzverkon Geb. Junghans Karlsr Masch. Kraußt Lo#om Cahmeyer Metaliges Moenns Motoren Deut: Neckarsulmer Poters Union Rh. Met. Vorz. Rhenan. Aach. Rülgerswerke Schuckert Sichel& Cie. Stem.&am Halske Volgt SpHälliner Kayß amp; Freyt. ellst. Waldh. lack. Waghäu. " Frankent. " Hellbronn " Ofstein " Rheingau " Stattoar 113.75 reich n hat bei einen Handelsdelegatio geben wurde, in ß die Handel! eit in Paris Ab Rußland in Höh nken vermitte 12. 8.[13. 8. 51,00 bochune Budera: Deutsch-Lax. Gelsenkircher Karpener Ise Bergoaa Kall Aschersi Westeregels Klöcknerw. Nannesm.-A. 55,25 60.50 Mansteld 55.00— Oberbedar 35,00 35.00 Caro 36.00 37.00 Otav! Minen Phönix 58,000 62.66 Rhein. Frauns 109,00 111,00 Rheinstahl Rombacher Stinne: fellus Laurahütte 32,06 31,03 .80 pr. Kons.— Europdische Staatsanleihen. 176.35 117.55 80.75 ". 11.06 . 1 3. 0 0 Amsterdam Stockholm Christiania Helsingfor: Madrid Prag London Newyork Berlin PParis Antwerpen Zurich Rom 57.50 49.25 80.00 81,06 119,00/120,00 — 136,00 d. Reichsanl. 10,1350 0, 145 ½ pr. Kons.—— *** *** Ausländ. Anleihen. 4½ öster 51. Rento 1922"— ½ östr. Sch.Rente 1914 1— 4½ östr. Snberrente 4% östr..-.— 4% f. Aum. 021—"— Bagdsd 1-"— %— Zolltürken—"— 4% Ueg.-Gold—"— 2% Goldmer.!—"— 4% ierloation—"— 85.25 ... 69.00 372.50 " 941.00 13.50 11.10 London Beilin Paris Brüssel Schweiz Amsterdam *** 26.00 27.00 25.50 dder Rom Prag 53.50 70.50 72,50 n Stichtag des 11 r des Statistische ide vom 5. Augu 134,2 gestiegen Agrarerzeugniss ngezogen, währen 134,8 oder um 0 Oslo, 13. August 13 8 13.80 24.75 146.75 124.50 16.30 12. 8. 13. 8. 26.50 130.00 25.65 .46.00 219.50 106,00 12. 8. 13.76 24.65 145.75 124.50 16.20 Helsingtor: Antwerpen Stockholm Kopenhagen Praz 26.30 129.25 25.50 5,42,00 218.00 106.50 London, 13. August.(Schluß) 12. 8. 104.10 .85.75 204,000 107.95 33.76 Paris, 13. August.(Schluß London Hamburg Paris New York Amsterdam Zürich 40 51.00 55.06 Industrieaktien. Essener Börse 54,00 Akkumat Adlorwerke Angle Guano Isch Zellst. Bad. Anlllo Bergmann Chem. Griosa Dalmier DeutscheBras Scheldeanst. Dyck. a Widm Elberl. Parben 113,75/116,00 Elektr. Lieler Pl. Licht u. Kr Pelten Galll. Pok. a Wiltek. Pachs Waggon Ganz Ludwig Goldschmidt Hammersen Elrsch Kuoter 89,06 47.50 Bankaktien. Deutsche Transportanstalten 12. 8. 1 13. 8 12,07,87 12.67.50 134,75 134,43 25.02 25,02 53 34.53 13. 8 k. i. Brauine Barmer Bank Bayar.Ap u. W.—— Verl. Randelss 13590 Com. u. Prival 93.25 93.75 Darmst. u. Nill Deutzebeßan) 113.00 114.00 " Ell.-Bk. -.- Ban Gisk.-Ges. bresdner si 100.00 Metallbank Mitteld. Kreds 93.00 Oesterr. Krods.40 Reichsbank 121.00 Südd. biskonte— Vestbank— Vien. Eankv.— Im heutigen Verkehr ermittelte Kurse, mitgetellt von 121,25/124,00 103.98 .85.71 204,000 107.85 33.74 Holland Italien Bukares Schweiz Wien Parts Newyork Deutschland Belgien Spanien Bankhaus Ohnesorge, Pasel und Weber, Dortmund Essen, den 13. August 1925 Rapag skretärs Bredo Korad. Loye Ausl. Transp.-Anst. Oester.-ang. Slaaisbahn—"— Oester. S00d. omid. Baltlmn.& Cals 47,00 49,00 Anst. Elsenz.—— Priorit.-Obligationen 4½% Anat.I—"— 34. Nach Trage 2600 AnErze Kohle 29.00 gebot Nach Trage AnNach krage An60.06 102,10 13. 8 12. 8, 862.25 77.25 414.00 308½ 577.00 399.00 397.50 491.00 13. 8 12. 6 Hansa Silberd Heiligenmüble Redwigsbarg Heillgenrode Helmboldhaus Heldrungen Heldrunges 0 Heringen Hermannn Illdasglder Kindenburg Hohentel: Hüpstec gebot gebot 103.25 100,00 861.25 77.40 416.75 308.25 Holland Italien Schweiz Spanien Stockholn Norwegen Dänemark Deutschlend Bukarest Pr. g Wen Amerika Belnien England 1110.00 6370 301.50 21.45 21.41½ 96.42½ 96.50 104.22 104.03 — Wechselkurse aus Südamerika vom 12. August (Eig. Drahtm.) Buenos Aires: London 455 Neuyork 108.90, Berlin.86: Montevideo: Neuyork 100; Rio de Janeiro: London.29/32, Neu york.316: Valparaiso: London 40.40, Neuyork .43. 250 amtra ED Haase Babarrlichkt Caroline Carolu: Mag. Constantin Deutschland Olergardt Ewald 150 170 86.50 Aptelbaumer Bllesonhach 350 450 4900 5400 15 10 93.00 Plick 475 520 850 1000 75 50 .37 Henriefte Wollram 150 165 3100 3400 122,00 150 165 29000 800 900 Herla 170 200 1075 1125 15.00 1950 2150 250 firteslam—*— w Frankfurter Abendbörse vom 13. August.(Eig. Drahtm.) An der Abendbörse war die Umsatztätigkeit ziemlich lebhaft. Bei befestigten Kursen wurden in der Hauptsache Stützungen vorgenommen, wobei gegen die Mittagskurse Gewinne von bis 3% erzielt wurden. Gefragt waren namentlich chemische Werte. Auch Anleihen und Pfandbriefe waren zum Teil gut gehalten. 27000 Kall-Aktien 575 300 Pr. Morgenso. 6lückh. Pried. Glücka. Segen Gottessegen Cral Bismarck Gra: Schwerin 4000 Feinrich Hermann-In .Delmelsberg König Ludwig Langenbrahm Richard Schürb.&ap Che Treppe Trier-In #storia b. K. Restialen VIlh.-Meviss. 2100 Adler-Actien Blankenbg.Ak oteringen„ 50 Vatl. Rergb.A. Cerl-Friedr.A. Kiederr. Bergb Hootanla zahrkohle 75 77 Adler, Stamm Deutsche Kall Priedrichsb.Neust. Rallesche Kall Hanne: Kall Kall-Indusirie Heldborn Vorz Krügershall ladersachs Ronnenberg Salzdetfortd Sigmondshall Steinförde Teutonla Witteking Ummendort 5100 4750 26 2900 3300 Hope 1000 1100 83 32000 6500 5900 Gogo 103 108 5000 75 Isenbarg Immenrode Irmgart Johannashall Kalserode Könlgshall Marlagldek 62 2100 2300 950 1050 140 143 1400 300 450 30.5 36 1700 Amerikanischer Funkdienst Eigener Bericht. Neuyork, den 13. August 1925. 800 93 95 25500 9500 6200 80 83 9750 Nachdruck verboten. Moers 1600 1750 143 Hamburger Metallmarkt. Hamburg, 13. Aug. Brief Oeld 40 60 Marte 40 60 Marie Louise 40 60 Kar 12 6 13. 8. 13. 8. 12. 8. 4000 200 Melmerbaus. Neurode Neusollstedt Neustaclurt Oberhol Ransbach Rastenbero Reichskrone Reichsland Reinhardsbe Riebare Rössinn-Bran Rothenfeide Sachsen-Kel. Salzmünde Schwarzbarg Slegirted Slegtried-Gie. Thdringen Volkenred: Walbeck Walter Vilhelmsball do. Oelsburg Wintersball Wintzlagerod. .96 Wechsel a. Prag „ Wien „ Budapest Belgrad Athen „ Japan Buen.Aires „ Rio de Jan. Berlin, Schlußkurs(Geld) Berlin, Schlußkurs(Brief) höchst. Kurs niedrig. Kurs Silber, ausländ. Baumwolle „ August „ Septbr. Oktober " Dezbr. „ Januar " März April Mai „ Juli Tendenz: 2,96 4% 52 55 Gelo Tägliches Geld Wechsel auf London(Cable Transt.) Wechsel auf Lond. 60 Tage Wechsel.Paris „ Brüssel „ Rom „ Madrid „ Bern „ Amsterd. „ Stockholm „Uhristianla „ Kopenhag. Kaffee, Santoe „ Rio " Septbr. " Dezbr. „ März " Mai „ Juni Tendenz: Baumwolle loco Beiet .0014 0,00114 .179 .57½ .001 1 0,0014" .179½ Zinn(Banka Straits) per Dez. per Jan. Kupfer(gfb. Cath.) per August per Septbr. per Ottober per Nov. per Dez per Jan. Silber(ca. 900 sein. Preis für 1000 1000) Zink(Hüttenroh) per April per Mai Zink(umgeschmolzen) Blei(Original=Hütten=Weichblei dopp. raff.) Lagerware Blei, Original ad Hütte Blei, Weichdl. d. raff. Zinn(Banka Straits) per Aug..28 5,19 der Sept..27.26 per Okt..30 15,27 per Nov..30[5,27 — Berliner Edelmetallmarkt vom 13. Aug.(Eig. Drahtm.) Gold.82, Silber.94, Platin 14.20 Rm. per Gramm. 95) .30 .29 96 ¼ .74 2300 .73 5,31 4,85¼ 5,33 .85¾ 4,81% .63% 29! 31 475 525 .56 12 750 900 41 122.25 123.25 124.75 125.50 126.75 127.50 123.25 123.75 125.75 126.25 127.00 127.75 .81" .67½ .50½ .61½ 53 Kali 1000 600 .6. O. 8.14. 40.37 40.37 475 12.00 11.95 6000 6250 .50 r. Alicanbal 14 170 190 .60 27 29 .14].20 450 525 23,80 3300 3000 14,39 14,37½ 19.41¾ 4336 475 640 660 19.41½ der lange Jahre aßgebender Stelle en nach demnächst Dr. Bredow verdienstvolle Arutschen Rundfungs, inem Referat oblautet, daß Staatsn Aussichtsrat der ernehmen weitere Vervoll wesens zu setzen. Beienrode Bergmannss: öernsdort Braunseb.-L# Burbach 3500 23,82 23.82 6600 7000 13.50 40,18 40 18 Quecksilber Antimon Nickel Alumtuium Elektrolytkupfer 500 525 62.10 26.86 26.85½ Braunkohle und Verschiedene 3300 18.40 18.50 69⅞ 69• 275 325 2550 2650 22.77 22,89 en. 550 600 8001 900 525 .80 2,82 a Aslterhammer Greckdorl Nie Gummerode Gute Hoflnung Loonhardt Lucherberg Miche! Oskarssegen Ostheim 23 ½ 23% 20¾ 1400 1300 5300 1325 1400 Carislune Garlshall Desdumone Elalgkeit 23,52-52s23,02-02 23,62-62s23,17-17 23,72-74123,24-27 23,97-96 23,50-52 23.50-5023,02-04 23,80-80 23,33-33 23-98 951 23.48-48 24.09-10 23,63-63 23.90-90123,44.44 ruhig ruhig 5 000 13000 20% 7200 6900 800 875 19.00 18.45 500 1900 2100 5500 2750 2950 17.00 16.45 280 2900 3000 15.34 15.85 385 415 Bller: 14.64 15.05 550 1875 2050 Brichssegen Pelsenlest Priedrichst. Fürstenhal! 14 00 14,10 2500 2650 1000 1125 wird, 400 1150 1225 Londoner Metallmarkt stetig 24,25 stramm 23,50 41000 3000 3300 Veste 30 100 94 2150 Gebra 2300 Zukunft. Akt. Bernhardsball Christine Eisa-Zement Nanzleid-Akt (Eigene Meldung.) London, 13. Aug. 1925. 12. 8. 113. 8. 5600 Glückant sen. Cronh. W. 8. IOntborsbal Babighorz! 5900 12. 8. 13.8. 1200 Baumwollzufuhr Atlantic und Golf Elektrolyfkupf. loco auf Lieferung Zinn, loco Blei, loco Schmalz, prima Western Talg, extra lose Baumw.-Saatöl " Septbr. " Okf. Petrolem in Cases in Tanks Standard withe Credit balauce Zucker Zentritugal, Septbr. Aluminium s. Aus! Antimon Regulus Spez. Mittelpreie Weißblech loko Quecksilber Nickel für Inland Nickel für Ausland Wolfram=Erz Platin(Qual.„Sp.“ Silder Silber auf Liefer. Gold 58 Kupfer per Kasse Kupfer per 3 Mon. Kupfer Elektrolntik Kupfer Best Selected Kupfer Str. Sheete inn der Kasse inn per 3 Mon. lei nade Sichten Blei entfernte Sicht Zink nahe Sichten in entfernte Sicht Uluminium für Inl. 62½ 62½ 63½ 62 1525 1600 seater .55 .52 Zink, loco Elsen Weißblech Bessemerstahl 63½ 500 19.25 13½—7 13½ 58.00 142.—7 14¼—¾ 58.12 18 634 66,00 66 92 1 92 258¼ 256¼ 261% 259 36 15/16 371 35 11/16 3512 36 4 36 35 13/16 36 13/16 .50 .50 = Berliner Schluß= und Nachbörse vom 13. Aug. Eig. Trahtm.) Im weiteren Verlauf der Börse ste sich das Kursniveau allgemein befestigen, da am Montanaktienmarkt starke Deckungskäufe vorgenommen wurden. Die Veranlassung hierzu waren Gerüchte, wonach die Reichsbahn eine Option auf eine Kohlenmenge von 100 Millionen Mark bei den rheinisch=westfälischen Zechen erworben haben soll. Eine Nachprüfung dieser Behauptung war noch nicht möglich, doch dürfte sie für Montanaktien stark stimulieren. Die Kurse konnten sich um einige bessern. Sie bewirkten dabei ein Übertreiben der freundlichen Stimmung auf die übrigen Märkte. Privatdiskont kurze Sicht 7 7/8%, lange Sicht 7 5/8 76. Insolge Mangels an börsenfähigen Diskontierungen und der regen Nachfrage war somit der Satz für Privatdiskont mit langer Sicht in dieser Woche bereits zum zweiten Male ermäßigt worden. Die feste Stimmung der Börse konnte sich bis zum Schluß erhalten. Die erwähnten Gerüchte über die Transaktion der Deutschen Reichsbahn=Gesellschaft mit den rheinischwestfälischen Kohlenzechen schien sich nicht zu bestätigen, so daß man bei Schluß des Verkehrs von weiteren Käufen zurückhielt. Gefragt blieben auch späterhin am Kolonialaktienmarkt Diamond=Chares, die sich bis auf 21½ verbesserten; dagegen Dollarschätze mit 94% matt. Nachbörslich nannte man folgende Kurse: Phoenix 61 3/—62, Gelsenkirchen 48, Harpen 87¾, Rheinstahl 51½—52, Kriegsanleihe 0,137½, Schutzgebietsanleihe 2,70, Ofa 55½ Deutsche Erdöl 74, Höchster Farben 115¾—116, Badische Anilin 123¼, Tiemens& Halske 72½, A. E. G. 94. h Husum, 12. August. Dem Weidefettviehmarkt waren 1515 Rinder und 378 Schafe und Lämmer zu geführt. Der Handel war kaum so lebhaft wie in voriger Woche. Es bedangen: Ochsen und Quien: 1. Qual. 58—62 Pf., 2. Qual. 50—55 Pf., 3. Qual. 40—46 Pf.; Kühe: 1. Qual. 55—60 Pf., 2. Qual. 16—53 Pf., 3. Qual. 38—42 Pf., geringer genährte 24—30 Pf.; beste fette Schafe und Lämmer 46—51 Pf., mittlere 39—45 Pf. das Pfund Lebendgewicht. Am 13. August findet der nächste Pferdemarkt stalt. Das Düsser Dumont=Bühne) 10 gländers Sutto erfahrt“ unter do ffnet. Die Wiede Ausgeglichenheit#### Neuß wird vom theater unter### gard Jost verso r Stadttheat# tember unter seine Kühn mit de ist“,„Wer weint u „Kater Lampe“ un n sich anschließen. Dortmunder Stal s Intendanten, is# dttheaters. für seine Bühne u. rmezzo“ und Pira nen Autor". Letzte### die im Marmorsa let werden, in Sie dornseiff) beginnt# löte" und läßt gfestspielvere das im verflossen stück„Der Zöger v unter der Regie d nann(Hagen) pische Theate er in Detmold rere Gastspiele zu Stadttheater Elbe der neuen Intenda r des Baseler Stal her Beirat verpflich randello und Rehfi au. 38.50 38.50 .50 .57 Zucker, entritugal, Dezbr. „ Jan „ März „ Mal Kaut schuk first letex crepe Kautschuk Smoked sheet Terpentin SavannahTerpentin .65 18,12½ 18.20 16 .64 .65 101 16 32 1/16 32½ 32¼ 32 9/16 3 4/10 0 ¾ /1050 .71 .72 11.29 11.55 .72 11.17 11.55 11,93 11.13 75¾ = Magdeburger Zuckerbericht vom 13. Aug.(Eig. Drahtm.) Innerhalb 10 Tagen 22¾, August 23, Melasse.85—.75. Tendenz ruhig, stetig. Terminpreise für Weißzuckerkristalle frei Seeschiffseite Hamburg inkl. Sack per 50 Kg. netto: August 16.15., 15.85.; September 16.15., 15.95.; Oktober 15.85., 15.70 .: November 15.70., 15.55.; Dezember 15.75., 15.65.; Doppeltermine: Oktober=Dezember 15.75., 15.75.; Januar=März 16., 15.85.; März 16.05 ., 15.95 G. Tendenz ruhig. 16.40 16.40 76 79 .00 .00 104,00 103 13.00 13.00 3,20-3,65 stetig .-.65 k. stetig 95.75 100 .49 .49 Neuorleans, den 13. August 1925 Baumwolle 23,67] 23.15 Neuyork, den 13. August 1925. Mais, loco Mehl, Spring wheat clears 119⅞ .75 8,25 bs 1,9sh 2,6 —11 120¼ .75 bis Weizen, Rotwinter, loco 1744 Hartwir., loco 183½1 184 Getreidetracht nach England „ nach dem Kontinent Chicago, den 13. August 1925. Welzen, Septbr.s 164½ "„ Dezbr. Mai Tendenz: Mais, Septbr. " Dezbr. Tendenz: I fest Schmalz, Sept, Oktbr. " Jan Tendenz: Rippen, Sepl. 18,95 18.90 Oktbr.. I 18,77¼ 18.75 „ Jan.——„— Schweinesufahren in Chicage.. um Westen 175 .25 Rundschau 1,9 30 2,6 -14 Die b Vereinigte Spiegelfabriken A.., Fürth. G. V. genehmigte den Abschluß für das ab gelaufene Geschäftsjahr und setzte die Dividende auf 6% für die Vorzugsaktien fest. 39 Mais, Mal Hlafer, Sept. " Dezbr. " Mai Roggen. Sept. " Dezbr. Mai 897 165½ 162½ 165% k. stetig 103½ 86 wilig 41¾ 41½ 162 44¾ 164⅞ k. stetig 104½ b Die deutsch=russischen Handelsvertrugsverhandlungen sind nach einer Moskauer Meldung der„Vosischen Zeitung“ in ein entscheidendes Stadium getreten. Die Verhandlungen wurden von Tschitscherin und dem Botschafter Graf Brockdorff=Rantzau und dem Generalkonsul Schlesinger geführt. b. Drahtindustrie A.., St. Tönis. Das zuständige Amtsgericht hat dem Antrage der Leitung dieer Gesellschaft, die dem Stinnes=Konzern angehört, auf Stellung unter Geschäftsaussicht stattgegeben. b Von der Bandeisen=Vereinigung. Der Verkauf durch diese Vereinigung soll nunmehr ab 1. September ausgenommen werden. Der Preis für ThomasBandeisen ist auf 160 A je Tonne festgesetzt worden; Siemens Martin=Güte kostet 10 M mehr. b Die albanischen Petroleum=Konzessionen sind von der albanischen Regierung folgendermaßen ausge teilt worden: Die Anglo=Persian erhält 32.000 Hektar im besonders günstigen Gelände, der Verwaltung der italienischen Staatsbahn sind im ganzen 8000 Hektar zugesprochen worden, eine italienische Gesellschaft erhält 28000 Hektar, die römische PetroleumGesellschaft 15000 Hektar und die Standard Oil=Company erhält 20000 Hektar. TII Inkrafttreten der Getreide= und Mehlzölle. Wie die Tel.=Union erfährt, sind dem Verein Berliner Getreide= und Produktenhändler Mitteilungen zugegangen, wonach die Einfuhrzölle für Getreide und Mehl in der Zeit zwischen dem 29. August und 1. September in Kraft treten werden. 47% 47½ 109½ 108% 112½ 116⅜ 113 87% 1174 19.00 19.00 17.37½ 17.421 15,92½ stetig 17.27½ Speck Schweine leicht niedrig Preis höchst. Preis Schweine, schw. niedrig. Preis höchet. Preis 17.32½ 15,82½ 12 25 12.40 13.90 14,00 willig 13.20 13.30 13 60 13.75 eine 21 000 72.000 15 000 92.000 Schöffengericht Dortmund Wegen Vergehens gegen§ 170,3 in 2 Fällen wurde der in Schwäbisch=Hall geborene Schmied Christian Haas, der, als er verhaftet werden sollte, flüchtig war und erst in Berlin ergriffen wurde, zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte s. Zt. mit den Kin dern seiner Logiswirtin in Hörde unzüchtige Handlungen vorgenommen. Verleitung zum Meineid. Der Telegraphenarbeiter Hans Garus aus Unna lernte im Januar vor. Jahres ein Fräulein B. aus Kaiserau bei Kurl kennen. Der Heimweg verlief nicht ganz einwandfrei, so daß Frl. B. nach einem halben Jahre dem Garus brieflich mitteilen mußte, daß sie der Geburt eines Kindes entgegensehe. Garus ging nun zu seinem Freunde, dem Arbeiter., und beauftragte ihn, bei einem eventl. Prozeß auszusagen, däß er(.) immer—5 Schritte von dem Paar entsernt gefolgt wäre, und er unbedingt hätte sehen müssen, wenn „ewas passiert“ sei. Gelegentlich einer späteren Begegnung auf dem Sportplatz fragte G. den anderen: „Weißt du deine Aussage noch; vergiß ja die 4 bis 5 Schritte nicht!“ In der Verhandlung vor dem Gericht in Unna hat M. diese seine frühere Aussage bezüglich des Hinterhergehens widerrufen und erklärt, daß er von G. dazu verleitet worden sei. In der jetzigen Verhandlung vor dem Schöffengericht in Dortmund hielt der Staatsanwalt den Angeklagten der Verleitung zum Meineid für schuldig und betrachtete es als erschwerend, daß Garus auch heute noch kein Geständnis ablegt; daher wurden 1 Jahr 3 Monate Zuchthaus beantragt. Das Gericht erkannte auf die geringste zulässige Strafe von 1 Jahr Zuchthaus. verkau häfts Balkenstr. ite Preis — Hamburger Warenmarkt vom 13. August.(Eig. Drahtm.) Kaffee: Die Meldungen von Santos lauteten weiter fest. Die Offerten waren etwa 6 sh bis 1 Pfund höher. Die Stimmung des hiesigen Marktes war noch sehr ruhig. Die Preise waren indessen gut behauptet. Die Kaufaufträge seitens des konsums liefen regelmäßig in kleinen M Kakao: Die Marktlage war trotz regen Geschäftes unverändert. Auch von draußen wurden nennenswerte Abweichungen nicht bekannt. Reis: Trotz lustloser Tendenz weisen die Preise heute noch keine Veränderungen auf. Burmah II. notierte loko, August=September 16, Oktober=November 16.11/2, Dezember 16.3, Burmah Bruch Al loko und erste Hälfte August 13.415. spätere Andienung 13.1½ Burmah Bruch AII loko, August und September 12.10½, Moulmain loko und August 20.3, spätere Andienung 20.9, Siam 21.6, Patna loko 29.9. Auslandszucker: Die Umsätze hielten sich nur in engen Grenzen, doch war der Markt stetig. Man nannte tschechische Kristalle Feinkorn loko und August 16.4½, Oktober 15.9, November, Dezember 15.9, Java 25 JuniJuli 1633. Schmalz: Tendenz ruhig. Amerikanisches 420. raffiniertes 44½—45, Hamburger 45½ Dollar je 100 Kg. netto. Getreide: Die Tendenzl 1## Holberg,=G. Berlin, wdas im Besitze der penn dies auch in den Preisen noch nich zum Aus. Parmatiausdatsen und„Treuhand.=G. und d:.e Gz); Hächernieht 9. WV. bergz=Aten 1K laut.„B.;, an die.=G. für In35¾, inl. Auszugsmehl 36.—39.5, inl. Weizenmehl dustrie und Technik(Agit) Berlin verkauft worden. 32.—34.5, amerikanisches Weizenmehl—10½, Rog= Es handelt sich hierbei um einen maßgebenden Teil genmehl 70=proz. h. M. 30.—33½, Roggengrobmehl des nach der Umstellung 600000 M betragenden d. M. 26¼, Roggenmehl 70=proz. inl. M. 27—29, inl. Aktienkapitals. Die neue Gruppe beabsichtigt, der engen ein. Von Banditen überfallen Königshütte, 12. August. Der„Oberschlesische Kurier“ meldet aus Pleß: Als zwei Kaufleute ihren Damen sich auf dem Heimweg von W mit Geczalkowitz nach Pleß befanden, wurden sie von zwei Banditen überfallen und mit vorgehaltenem Revolver auf das offene Feld hinausgedrängt, wo sie ihrer gesamten Wertsachen beraubt wurden. Während sich die zwei männlichen Personen mit dem Gesicht auf den Erdboden legen mußten, zwangen die Banditen die Damen, ein Stück weiter mit abseits en- u. Gummier- u. Waschisten, Unteren, Krawatten, senstoffe W Terminnotierungen der Berliner Metallbörse vom 13. August. Kupfer: August 122,5., 123,5., September 123,5., 124., Oktober 124¾ bez., 124¾ ., 125., November 125¾ bez., 125¾., 125½., Dezember 125¾., 126¼., Januar 126½ bez., 126 ¼., 127 B. Tendenz: stetig.— Blei: August 75., 76., September 74., 74¾., Oktober 72 ., 73¾., November 71¼., 72., Dezember 70¼., 71., Januar 69¾., 70¼ B. Tendenz: ruhig. zu kommen. Auf Hilfeschreie der Damen stürzte sich einer der Kaufleute auf einen Räuber und versuchte, ihm die Waffe zu entreißen. Bei dieser Gelegenheit wurde er von dem Banditen zweimal durch die Brust gescossen, so daß er schwer verletzt liegen blieb. Die Täter ergriffen die Flucht und entkamen unerkannt. be 38. Nr. 376 Zweit Vereinigte städt. Jung-Mühle Alhambra Bühnen Dortmund. Freitag, 14. August. (Jus 51 Mmmmzznnrnen Burgwalltheater Künstlerspiele. Heute, Preitag, nachm. ab 3½ Uhr: 7½ bis geg. 10½ Uhr Das größte (Haltestelle der Linien 2, 13, 14). Westenhellweg 9 Krügerpassage. Eine fabelhafte 1001 Nacht. Vortrag 8 Uhr. Konzert 7½ Uhr Interesse aller bustspiel-Woche Die Franzosen räumen! Fernr. 4427. verdient ab heute, Preitag, ohne Zweifel der ungeheuer interessante Oroß-Film: Vorübergeher Zwei und ein halbes jahr haben Rhein- und Ruhrgebiet gekampft ODEON 7 Das grosse Angst vor verbunden mit IU Aus einem um Recht und Ehre. Ossi Osswalda ßischen Ministers? Puppen-Schönheits-Konkurrenz! Puppen von 25 cm an aufwärts sind zum Wettbewerb zugelassen und werden prämiiert. 6 Trostpreise! Nun endlich schlägt auch für sters teilt der Amtl in Jedermann muß den Rest des Sanktionsgebietes die Stundeder Befreiung. der Ehe! des mit: Die auge Blitzzug der biebe IIUm Recht die sensationelle selbst für die dr WeltEdinund Jördens Kredit zu erhalten, 4 Hauptpreise! 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Der Oberstadtsekretär Hecht, Leiter des Städtischen Arbeitsantes, wurde heute mittag auf seinem Büro von einem Arbeitslosen durch medrere Revolverschüsse getotet. Der Täter hatte Arbeitslosen=Unterstützung verlangt, die ihm aber aus ganz bestimmten Gründen verweigert wurde. Darauf verlangte er seine Akten. Während diese herbeigeschafft wurden, feuerte der Täter zwei Schüsse auf Hecht ab, von denen einer die linke Hand durchbohrte und der andere in die linke Seite drang. Hecht sprang auf, erhielt aber sofort einen dritten Schuß in die Herzgegend, der ihn tot zu Boden streckte. Der Täter entkam in den benachbarten Gärten. Es handelt sich um den Arbeitslosen Otto Salewski aus der Hüttenstraße. Der Erschossene war früher Kriminalbeamter in Gelsenkirchen=Rotihausen, ist 45 Jahre alt und hinterläßt Frau und 9 Kinder. Der Täter ist wegen Betruges schon vorbestraft. Außerdem hat er am 19. Februar d. J. mit noch einem anderen Täter in Dorsten einen Einbruch in die katholische Pfarrkirche versucht, um die Monstranz zu berauben. Er wurde seinerzeit ergrifsen und dem Amtsgericht in Dorsten zugeführt. 8 Bork, 13. August. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich am Mitttooch nachmittag auf der Zeche Hermann. Der Bergmann Ventrich aus Selm war in der Grube mit Schießarbeiten beschäftigt. Hierbei ging ein Schuß zu früh los und traf V. im Gesicht. Dem Bedauernswerten wurde der ganze Unterkiefer zerschmettert. Mit einem Sanitätsauto wurde er dem Brüderkrankenhause in Dortmund zugeführt. h Lüdinghausen, 13. August. Beim Böllerschießen verletzt. Durch einen zu früh losgegangenen Böllerschuß sind die beiden Arbeiter Berninger und Offermann schwer verletzt worden und mußten ins Krankenhaus gebracht werden. h Münster, 12. August. und getötet. Schneiders Holthaus geriet, als es die Straße überquerte, unter ein Bäckerauto, wobei ihm die Räder über den Kopf gingen. Der Tod des Kindes trat alsbald ein. 4 Erkrankungen,— Todesfall, Scharlach 5 Erkrankungen,— Todesfall, übertragbare Genickstarre 1 Erkrankung,— Todesfall, Kindbettfieber 1 Erkrankung, 1 Todesfall. = Sonntagsausflugsverkehr. Das städtische Verkehrsamt weist im Interesse der Sonntagsausflüg. ler darauf hin, daß am Sonntag, den 16. Aug. d.., folgende Verwaltungssonderzüge 4. Klasse mit 33½ Prozent Fahrpreisermäßigung verkehren: Sonderzug DüsteldorHptbhf.—Arnsberg. an 9,06 Uhr vorm. Dieser Zug ist von Dortmund aus mit dem Personenzug 406(Dortmund Hptbhf. ab 6,25 Uhr vorm.) in Hagen zu erreichen. Der Gegenzug fährt von Arnsberg um.32 Uhr abends ab und trifft in Hagen um 9,49 Uhr ein. Von Hagen weiter nach Dortmund Hptbhf. mit=Zug 275(Dortmund Hptbhf. an 11,22 abends) oder mit Personenzug 413(Dortmund Hptbhf an 12,08 Uhr nachts.)— Sonderzug Oberhausen 8,14 Uhr vorm. Dieser Zug ist von Dortmund aus ebenfalls mit dem Personenzug 406(Dortmund Hptbhf. ab 6,25 Uhr vorm.) in Witten= West zu erreichen. Der Gegenzug Altena ab 8,20 Uhr abends trifft in Witten=West um 9,21 ein. Gelegenheit zur Weiterfahrt nach Dortmund bietet der Personenzug 513, Dortmund Hptbhf an 10,39 Uhr abends. Die Sonderzugrückfahrkarten zu diesen beiden Zügen müssen in Hagen bezw. Witten=West gelöst werden. Es gelangen nur soviel Fahrkarten zur Verausgabung, als Sitzplätze im Zuge vorhanden sind. = Bautätigkeit. Die an der Großen Heimstraße neuerbauten Häuser mit etwa 60 Wohnungen sind fertiggestellt. Zum Teil sind die Wohnungen bereits bezogen. Seit kurzem sind auch die von der Gasanstalt an der Ardeystraße erbauten 20 Wohnungen bezogen worden. Im allgemeinen ist die Bautätig keit im Süden und Westen der Stadt äußerst gering. In dem Block an der Althoffstraße sind noch drei Häuser im Bau, die auch im Laufe der nächsten Mo nate bezugsfertig werden. mit dem Ministerium für die besetzten Gebiete und dem Finanzministerium mit diesen Vorschlägen beschäftigt. Am 10. ds. Mts. fand im Reichstag eine Besprechung der Vertreter des D. H. V. und einiger Reichstagsabgeordneter mit dem Herrn Minister für die besetzten. Gebiete statt, die die Lösung dieser Fragen wesentlich gefördert hat. Die Begründung der aufgestellten Forderungen durch klare Rechtsgxundsätze dürfte die Erfüllung der vorgetragenen Wünsche wesentlich erleichtern. Das Finanzministerium wird in dieser Sache das letzte Wort zu sprechen haben. Da auch dem Reichstagsausschuß zur Untersuchung der Ruhrentschädigung die Vorschläge nicht überraschend kommen, ist zu wünschen, daß den geschädigten Angestellten recht bald eine Erleichterung ihrer noch immer bedrängten Lage geboten wird. (Aus Stadt und Land) ößte aller Dortmund, 14. August. Vorübergehende und kurzfristige Kredite der Gemeinden ag, ohne Zweifel inte Oroß-Film: IU Aus einem gemeinsamen Runderlaß des preu ßischen Ministers des Innern und des Finanzministers teilt der Amtliche Preußische Pressedienst folgendes mit: Die augenblicklich bestehende Schwierigkeit, selbst für die dringlichsten Aufgaben langfristigen Kredit zu erhalten, darf nicht dazu verführen, sich in einer die Liquidität gefährdenden Weise anstelle langfristigen Kredits mit kurzfristigem Kredit zu behelfen. Es wird deshalb die Beobachtung folgender Grund sätze den Kommunalaussichtsbehörden, Gemeinden, Landesbanken usw. besonders ans Herz gelegt. Der vorübergehende Kredit ist lediglich ein kassentechnischer Notbehelf, der vorübergehenden Ersatz für noch nicht fällige ordentliche Einnahmen schaffen soll, um die zu deckenden Ausgaben rechtzeitig leisten zu können, niemals aber dazu mißbraucht werden darf, um die Einnahmen über das planmäßig bestimmte Maß hinaus zu erhöhen. Hieraus folgt zwingend, daß vorübergehende Kredite nur zur Bestreitung laufender ordentlicher Ausgaben aufgenommen werden dürfen. Ein Kredit, der hiernach nicht als vorübergehend anzusehen ist, bedarf der Genehmigung gemäß den Gemeindeverfassungsgesetzen; ein Kreditvertragsabschluß ohne Genehmigung ist rechtlich wirkungslos. Das Maß des vorübergebenden Kredits wird lediglich durch die Kassenlage bestimmt und muß daher in einem natürlichen Verhältnis zum Umfang des Kassengeschäfts der einzelnen Gemeinde stehen. Jeder Kredit, der im obigen Sinne vorübergehend ist, ist eine Anleihe, durch die der Schuldbe stand vergrößert wird, gleichgültig, ob er lang= oder kurzfristig ist. Er bedarf stets der Genehmigung. Ob eine Anleihe lang= oder kurzfristig ist, bestimmt sich lediglich nach den wirtschaftlichen Grundsätzen einer ordnungsmäßigen Finanzwirtschaft. Normalerweise wird der Rückzahlungstermin durch die Möglichkeit bedingt sein, bis dahin die Schuld durch Kapitalsrückzahlung oder durch laufende Tilgung abzutragen. Bei der Verwendung für nicht werbende Anlagen, bei denen für eine kurzfristige Tilgung erforderliche Mehrerträge nicht herausgewirtschaftet werden können, wird in der Regel nur langfristiger Kredit in Betracht kommen. Angesichts der gegenwärtigen Schwierigkeit langfristiger Kreditbeschaffung werden aber unter Umständen Ausnahmen zugelassen sein, wenn es sich um die Erfüllung ganz unaufschiebbarer Aufgaben handelt. Auch dann aber darf die Aufgabe keinesfalls auf Kosten der Liquidität der Gemeinde ausgeführt werden.— Die Genehmigungsbehörde hat die Genehmigung nicht nur auf den Verwendungszweck, sondern auch auf die Rückzahlungsbedingungen zu erstrecken, d. h. entweder den laufenden Tilgungssatz oder den Termin der Kapitalsrückzahlung festzusetzen, wobei grundsätzlich der frühest zulässige Termin, gegebenenfalls auch der spätest zulässige zu nennen ist. OT Ehel Jeheimnissen E = Der 40 000ste Besucher auf der Ausstellung. Donnerstag nachmittag.27 Uhr durchschritt den Haupteingang der Handwerks= und Gewerbeschau der Steiger Heinrich Kampmeier aus Marten. Er war unbewußt der 40 000ste Besucher und erhitlt den ausgesetzten Preis der Firma Richard Müller, Dortmund, Rosenthal, eine Erika=Schreibmaschine. Über weitere Besucherprämien wird sich die Ausstellungsleitung noch schlüssig werden. * Der Dortmunder Männergesangverein veranstaltet am morgigen Sonnabend, 8 Uhr abends, in den schönen Anlagen des Stadtwaldrestaurants „Grävingholz“ ein großes Konzert. Ohne Zweifel dürfte auch diese Veranstaltung des beliebten Vereins ein künstlerisches Ereignis werden, umso mehr, da Herr Musikdirektor A. Lamberts ein besonders gewähltes Programm zu Gehör bringen wird. * Freibankfleisch. Am Samstag, den 15. ds. Mts., von vormittags 7 Uhr ab, erfolgt die Belieferung der Freibankkarten von Nr. 1200—2000. * Vereinigte städtische Bühnen Dortmund. Statt der vorgesehenen Operette„Die Königin vom Naschmarkt“ geht Samstag abend 7½ Uhr im Burgwalltbeater zum dritten Male„1001 Nacht“ von Johann Strauß in Szene. k Krankenkasse Deutscher Lehrer. Gegen 300 Mitglieder aus allen Teilen des Reiches hatten sich zu der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Krankenkasse Deutscher Lehrer im Gewerbeverein Dortmund eingefunden. Die Leitung hatte Rektor LenhoffDortmund. Er wies darauf hin, daß die Kasse am 11. Juni auf ein 15jähriges Bestehen zurückblicken konnte, und daß jetzt zum ersten Male auf Grund des § 15 der Satzung eine außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt worden sei, und zwar auf den gleichzeitigen und einstimmigen Wunsch von Vorstand und Aufsichtsrat. Die Versammlung sei unbedingt erforderlich, um Übereinstimmung zwischen Beiträgen und Leistungen herbeizuführen, dann auch, um die durch Vorstand und Aufsichtsrat geforderten außerordentlichen Beiträge durch die Mitgliederversammlung genehmigen zu lassen. Gegenüber dem Vorjahre hätten die Leistungen der Kasse eine Steigerung um 130 Prozent erfahren. Das liege einmal an der sehr starken Zunahme der Erkrankungen, dann auch an den steigenden Forderungen der Arzte und sei eine Erscheinung, die sich bei allen Krankenkassen zeige. Um nun die Kasse auf eine möglichst gesunde Grundlage zu stellen, habe Vorstand und Aufsichtsrat den Entwurf einer neuen Satzung ausgearbeitet. In mehrstündigen Verhandlungen befaßte man sich nun eingehend mit dem Entwurf. In dem Entwurf war vorgesehen, daß die Mitglieder der Krankenkasse Deutscher Lehrer keiner anderen Krankenkasse angehören dürfen. Die Versammlungsmehrheit aber sprach sich dahin aus, daß kein Mitglied in mehr als einer anderen Krankenkasse sein dürfe. Nach Beratung der einzelnen Paragraphen und Abstimmung darüber wurde die gesamte Satzung angenommen. — Auszeichnung. Auf der Schuhmacher=Fachausstellung in Aachen vom 8. bis 10. August 1925 wurde dem Schuhmachermeister Diedrich Schneider hier, Schwanenwall 48, die goldene Medaille und Ehrenpreis für vorzügliche Leistung zuerkannt. Ansteckende Krankheiten. In der Berichtswoche vom 2. bis 8. August sind im Stadtkreise Dortmund folgende ansteckende Krankheiten festgestellt: Lungenund Kehlkopftuberkulose 16 Erkrankungen, 6 Todesfälle, Ruhr 34 Erkrankungen,— Todesfall, Diphtherie Mädchens, das Liebe empfand! E Darstellung!!! u heute Zei Altena, an morgen an dieschwei„die Angst vor rn so unzähliger r Anschauungen Besucher unseres eginnenden Filmgenden Aphoriswir aus dem Initen Filmdramas ollen: tung Kont en Frau dasselbe n!? gut wie seine urt die Frau so r Mann sein? b der Liebe? t irgendwo das dem die Liebe und Sitte in wird-!? eigste Filmkomiker ntachon hütternden neuen ager * * Habinghorst, 12. Aug. Leichenfund. Am gestrigen Tage wurde hier im Kanal eine männliche Leiche gelandet, welche bereits mehrere Wochen im Wasser gelegen zu haben scheint. Legitimationspapiere wurden bei dem etwa 30 Jahre alten Toten nicht vorgefunden. Bekleidet ist die Leiche mit ziemlich neuen, noch nicht besohlten schwarzen Schnürschuhen, graukarierter Hose, hellgraukariertem Jackett und schwarz=weiß gestreiftem Hemd. Die Person ist ziemlich gesetzt, hellblond und glatt rasiert. Wer irgendwelche Angaben über den Toten machen kann, wird gebeten, diese der nächsten Polizeibehörde mitzuteilen. r Stockum, 12. August. Vom Auto überfahren. Am vergangenen Mittwoch, vormittags 10½ Uhr, wurde das 5jährige Töchterchen des Bergarbeiters B. von hier auf der hiesigen Provinzialstraße von einem Personen=Auto überfahren. Das Kind hatte beim Spielen die Hupesignale des Autos überhört. Dem Autoführer kann keine Schuld beigemessen werden. Das Kind kam mit leichteren Verletzungen davon. ter von hier. Er soll an einer dunklen Tat beteiligr sein. tachon treise Vom Auto überfahren Das sechsjährige Töchterchen des (4ge welthichte von b- und 2 gabunden. uernd Heiterteit h Coesfeld, 13. August. Lebensgefährlich verletzt. In der Bauerschaft Aulendorf geriet der Gutsbesitzer W. Averbeck infolge Scheuwerdens der Pferde unter die Räder eines beladenen Erntewagens und wurde schwer verletzt. Sein Zustand ist ernst. h Coesfeld, 12. August. Schwerer Unglücksfall. Der Regierungslandmesser Kruse wurde, als er einem Personenauto entstieg, von einem rückwärts fahrenden Auto erfaßt, so daß ihm der Brustkord eingedrückt wurde. Der Verunglückte wurde ins Krankenhaus gebracht. ine immer die chenlenschau. Festgenommen wurde ein BergarbeiSie bei mir te b Annen, 12. Aug. Einbruchsdiebstahl. Von dem Westermannschen Lager wurden nachts mittels Einbruchs ein Drehstrommotor 1 PS und eine elektrische Handbohrmaschine gestohlen. verbrechen. Der 50 Jahre alte ledige Invalide E. von hier wurde von der Polizei festgenommen und dem Amtsgericht Witten zugeführt. E. hat seit Monaten kleine Kinder, Knaben und Mädchen, im Alter von 7, 10 und 11 Jahren in geradezu schamloser Weise mißbraucht. mußte ferner ein dem Trunke ergebener Mann. Derselbe mißhandelte seine Frau und verletzte dieselbe erheblich. Die Frau mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. mib Bochum, 12. August. Ruhrsender. Nach dem Abzug der Franzosen sind jetzt die Vorarbeiten für die Errichtung des neuen Rundfunksenders bei Bochum, der an die Stelle des vorläusigen Senders bei Dortmund treten wird, in Angriff genommen. Der Sender wird durch die Postvecwaltung errichtet. Wie die„K..“ hört, legt auch Duisburg im Hinblick auf die engen wirtschaftlichen und kulturellen Entschädigung der Angestellten für die während der Ruhrbesetzung erlittenen Verluste Vom D. H. V. wird uns geschrieben: Der Gesamtverband deutscher Angestelltengewerkschaften(christlichnational) hatte Anfang dieses Jahres dem Reichsarbeitsministerium festumrissene Vorschläge überreicht, nach denen den kaufmännischen und technischen Angestellten und Werkmeistern eine Entschädigung gezahlt werden soll, die 1. im Jahre 1923 aus Anlaß des passiven Widerstandes fristlos entlassen worden sind, ohne hierzu nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches oder des BGB. Anlaß gegeben zu haben; 2. ohne Gehalt oder mit überweisung an die Erwerbslosenfürsorge„beurlaubt“ worden sind; 3. die unter Außerachtlassung des Kündigungsschutzge setzes vom 17. Juli 1923 gekündigt worden sind. Als Voraussetzung der Entschädigungsberechtigung soll die Anwesenheit und Beschäftigung in dem damaligen Notstandsgebiet gelten, wobei auch auf die Vertriebenen Rücksicht zu nehmen ist. Das Reichsarbeitsministerium hat sich seit längerer Zeit in Verbindung SittlichkeitsALTHOFF 16. bei einer AbHonatsraten e für M. 145.... M. 1 6 5.- .. M. 145.— ... M. 175.— ".. M. 185.... M. 125.ragen M. 120.ssen Sitz und Atung. zwang erdeten. Festgenommen werden DORT UND größtes sch zit Muster. anzer anenwall 3. dächtigte ihn, gelogen zu haben, als er über seine Beziehungen zu Hela gesprochen hatte. War es nicht deutlich, daß die beiden eine häßliche feige Komödie vor ihm spielten? Gab es einen deutlicheren Beweis dafür als Helgas Mienen? Er hatte sehr wohl bemerkt, daß ihr vorhin Worte auf den Lippen schwebten, die seinen Vorschlag begeistert annehmen woll ten. Woher kam dieses plötzliche Stocken, diese plötz liche Ratlosigkeit? Was stand hinter diesen Blicken, mit denen sie Ellcott schen und ängstlich betrachtete? Verschleierten die beiden vor ihm geschickt und vorsichtig zärtliche Beziehungen, die zwischen diesem alternden Mann und dem jungen blühenden Mädchen jedem Fernstehenden lächerlich erschienen wären? Bitterkeit und Scham über die leidenschaftlichen Bitten, die er vorhin ausgesprochen und auf die er keine Antwort erhalten hatte, überkamen ihn. Die unlösbaren Fragen, denen er sich plötzlich gegenübergestellt sah, verwirrten ihn und erfüllten ihn mit Unsicherheit und Verdruß. Er sah Helga noch einmal an, versuchte, we nigstens in ihren Augen eine geheime Zustimmung zu seinen Bitten zu entdecken, aber sie schlug die Augen nicht auf, und in seiner herzbeklemmenden Not faßte er plötzlich, fast gegen seinen Willen, der eigensinnigen Entschluß, die Vorbereitungen zu sei ner Abreise nach Möglichkeit zu beschleunigen, um all den verwirrenden Fragen und quälenden Zweifeln aus dem Wege zu gehen, die hier auf ihn warteten.——— Abtreten! Das war der Kehrreim, der für Ellcott aus allen Worten, aus den Mienen der beiden sungen Leute ihm entgegenklang und ihn gevieterisch anstarrte. Abtreten! Die erste Stelle gebührt immer und ewig der Jugend! Der Mut und die Überwindung zum Verzicht die er trotz aller Kämpfe nicht auf bringen konnte, wurde ihm jetzt anbefohlen und aufgezwungen von zwei jungen Menschen, denen er im Wege stand. Nichts anderes blieb zu tun übrig, als die Hände der beiden zu ergreifen und ineinander zu legen, ihnen nachzusehen, wenn sie hinüberfuhren über den Ozean in das Glück, das nur für die Jugend wuchs. John Kellys Blicke wurden jeden Abend besorgter, wenn er Ellcott in die Manege hinaustreten sah. Jeden Abend schien es, als wolle er sein Schweigen brechen, und als Ellcott an diesem Abend seine Fahrt hinter sich hatte, zu der er nervöser hinausgegangen war als je zuvor, stand Mister Kelly auf der obersten Stufe der Treppe, die hinaufführte zum Garderobengange, und hatte beide Hände in den Hosentaschen tief vergraben Aus dem Zirkus kam, wie das ferne Branden und Rauschen eines Meeres, das Beifallsrasen der Fünf tausend, das nicht aufhören wollte. Mister Kelly nickte und stieß einen hörbaren Seufzer der Erleichterung aus, als er Ellcott wohlbehalten und unversehrt auf sich zukommen sah. Wieder einmal war es geglückt! Kelly verharrte wie festgewurzelt auf seinem Platz und versperrte Ellcott breitbeinig den Weg. Ellcott mußte stehen bleiben und sah seinen Assistenten verwundert an. Die Blässe der Erregung war aus seinem Gesicht noch nicht ganz verschwunden. Er war triefend naß, der Puder auf seinem Gesicht war verwaschen, er zitterte vor Kälte, und ein Zirkusdiener legte ihm den Mantel um seine tern. Fräulein Hardt, Herr Ellcott—— ich versoreche Ihnen, niemals in Ihrem ganzen Leben haben. Sie ein solches Weihnachtsfest gefeiert, wie wir es drüben feiern werden, zwischen dem Rio de la Plata und dem Colorado. Sehen Sie: Vierzig junge Deutsche sind dort drüben! Die werden alle zu uns kommen, und mit ihnen zusammen werden wir Weih nachten feiern. Wir werden uns von der Heimat erzählen, wir werden hübsche Tische decken, mit allen möglichen Geschenken darauf, die wir ganz heimlich aus Buenos Aires gekauft haben, und jeder wird Augen machen, so groß wie ein Teller. Dann werden wir lustig sein und maßlos, unhändig glücklich!“ Und er wiederholte inbrünstig und flehend: „Kommen Sie mit! Bitte! Kommen Sie mit!“ Keiner erwiderte ein Wort. Helga hatte den Kopf gesenkt. Das Glücksschiff fuhr in diesem Augenblick an ihr vorüber. Seine lustigen, bunten Wimpel flatterten in dem leichten Winde. Nach dem Süden ging seine Fahrt. Ihre ganze Sehnsucht folgte diesem Schiff. Aber sie sprach kein Wort, sie wagte nicht einmal, Bernard anzusehen, wagte nicht, seinen flehenden Blicken zu begegnen, denn neben ihr saß ein anderer, von dem sie wußte, daß er die Einsamkeit, die ihm bevorstand, so wenig ertragen konnte, wie das gemeinsame Leben zu dreien, das eines Tages, früher oder später, lächelnd und tänzelnd über ihn hinweggehen würde, das ihn eines Tages in eine schlim mere Einsanrkeit hineinstürzen würde, als er sie je mals zu ertragen hätte. Bernard sah erwartungsvoll die beiden an, als aber keine Antwort kam, erlosch plötzlich die Begeisterung in seinen Augen und wich einem unsicheren, gedemütigten und ungeduldigen Ausdruck. Ellcott bemerkte das wohl, und um das peinliche Schweigen zu unterbrechen, sagte er in einem Tonc, dessen leichter, scherzender Klang eine armselige, feige Lüge war: „Es wird Ihnen ja nichts anderes übrig bleiben, liebe Helga, als den Vorschlag unseres Herrn Valender in Güte anzunehmen. Was wollten Sie tun, wenn er eines Tages mit Ihnen kurzen Prozeß macht und Sie einfach entführt? Ich kann nichts anderes tun, als Herrn Valenders Vorschlag zu unterstützen. Wissen Sie denn gar nicht mehr, Helga, was Sie damals sagten, als wir dort oben, auf dem Berge am Müggelsee, auf der Aussichtswarte standen?" Sie gab keine Antwort, und Bernard fuhr an Ell cotts Stelle fort: „Sie sagten damals, Fräulein Hardt, daß Sie hinaus wollten aus Ihrer Heimat, daß Sie Furcht davor hätten, den Winter hier zu verleben, und daß Sie mich beneideten um meine Fahrt nach dem Süden. Wissen Sie das gar nicht mehr?" Und sie antwortete leise, gequält und unsicher: „Ich—— ich weiß nichts mehr——“ Mit keinem Wort kam Bernard wieder auf seine Bitte zurück, die er vorhin ausgesprochen hatte, denn plötzlich richteten sich in ihm Mißtrauen gegen Ellcott und Argwohn gegen dessen Ehrlichkeit empor. Er verSchloß Nirgendwo nachung. Ein Zirkuoroman von Otto Neufeldt. busverkehr nach mntag, den 18. d. en, und zwar um igs statt. recke tritt eine FahrLeise ein, daß die er Bach.30 4 und =Hohensyburg.50 A und dezw. umgekehrt zahlen den bisherihaben den Vorrang. K. (Nachdruck verboten.) Bernard nahm einen tiefen Zug aus seiner Zigarette, sann vor sich hin, wandte sich dann mit einem flehenden Blick von Helga zu Ellcott und von Ellcott zu Helga: „Ach, wenn ich Sie doch mitnehmen könnte!“ Er erschrak fast vor der Unmöglichkeit und dem Glück dieses Wunsches. Mit dem Eigensinn eines Kindes bat er stürmisch:„Kommen Sie mit! Sie, Herr Ellcott, wollen doch ohnehin nicht mehr auftreten, und Sie, Fräulein Hardt— Unsinn war ja alles, was Sie mir von Bureau und Schreibmaschine erzählt haben! Das alles ist ja gar keine Arbeit für eine junge Dame! Traurig ist es natürlich, wenn die meisten an Schreibmaschinen und in Bureaus sitzen müssen; aber Sie sollten es nicht! Seien Sie Herrn Ellcotts und meine Hausmeisterin! Was Sie da zu tun haben, wird besser zu Ihnen passen und. Sie werden es auch viel schneller und lieber lernen als die dumme Stenographie. Kommen Sie mit! Denken Sie doch! Da unten ist Frühling— Frühling ling!“ 18) Schul„Was gibts, Kelly?“ fragte er und stand nun, eine Stufe tiefer, dicht vor dem andern. „Hng!“ brummte Kelly und machte keine Anstalten, den Weg freizugeben. Aus seinen lichtbraunen Augen, die tief verborgen lagen unter dicken Stirnwülsten, sah er Ellcott eindringlich und forschend an und versuchte vergeblich, seine Besorgnis zu verbergen. enbahnen G. m. B. K „Mund auf, Kelly! Was gibts?“ Der Assistent nahm gemächlich erst die linke, dann die rechte Hand aus der Hosentasche, legte die Hände auf dem Rücken fest ineinander und sagte phlegmatisch, in fast grobem Ton, der seine herzliche Fürsorge verbergen sollte: „Habe mit Ihnen zu sprechen, Mister Ellcott!“ „Schießen Sie los! Was gibts?“ Kelly brummte wieder etwas Unverständliches, sagte dann kurz und volternd, als müsse er Ellcott die heftigsten Vorwürfe machen: lauungsschwäche. en verschwinden b ’s Magenwein mittel für Magenten. Angenehmer ch Kindern gegeben en er. und Drogerien, otheke, Drogerie und Hohestr. 39, Hütten-Apotheke. d Auskunft: möopath. Central, Moselstraße 52. Früh5 Helga sah ihn dankbar und begeistert über seinen Vorschlag an, ganz eifrig wollte sie beginnen, Plänc zu schmieden, und sie dachte an die große, weiße Jacht, die bald in Bremen einlaufen würde. Sie malte sich mit kindlicher Phantasic die Fahrt aus, die aus dem nordischen Herbst in den südlichen Früh ling und Sommer führte. Sie träumte in romanti scher Sehnsucht von den Nächten an Bord des Schif ses, von denen ihr Bernard überschwenglich und phantastisch erzählt hatte. Vor ihren Augen entstan den die lachenden, blühenden Zaubergärten Flort das. „Jeden Abend wundere ich mich, daß Sie noch so mit dem blauen Auge davonkommen! Daß Sie nicht das Genick brechen, daß Sie Ihre heilen Knochen jedesmal wieder zurückbringen in Ihre Garderobe, Mister Ellcott, darüber wundere ich mich! Weiß Gott!" Ellcott versuchte ein mißglücktes Lachen: „Ich verstehe Sie nicht. Was wollen Sie damit sagen? Heraus mit der Sprache!" „Hng!“ brummte Kelly wieder und fuhr dann fort: „Ein Artist, der Nerven hat, ist verloren! Sie, Mister Ellcott, haben Nerven! Also!“ Er nickte gewichtig, um seinen Worten noch eine ganz besondere Bestätigung zu geben. Dann vergrub er die Hände wieder in seine Hosentaschen und machte auf den Absätzen kehrt, als habe er alles gesagt, was in diesem Fallc zu sagen war. „Ich erkenne Sie nicht mehr wieder. Kellv!" rief Ellcott mit einem schwachen Versuch zu scherzen.„Wie können Sie Gespenster sehen bei aller Nüchternheit und am hellichten Tage! Ich verstehe Sie nicht! Was soll das bedeuten?“ Kelly blieb stehen, wandte langsam den Kopf und sah Ellcott aus zusammengekniffenen Augen über die Schulter an. Er beeilte sich nicht mit der Antwort, erst nach einer ganzen Weile erwiderte er lakonisch: „Warnungssignal!“— Er tippte an seine Mütze. „Good bve!“ Da, ihr Blick streifte, slammend und begeistert, Ellcotts Gesicht, das voll zaghafter Bitten und müder Hoffnung war. Da waren mit einem Male alle die leuchtenden Bilder verschwunden, und kleinmütig sah Helga Bernard Valender an: „Welche verwegenen Pläne Sie haben! Was sol len wir dort drüben? Sollen Herr Ellcott und ich Farmer oder Cowboys werden? Sollen wir lernen, einen Lasso zu werfen?" Ein mühsames Lächeln verzog ihre Lippen und ihr war tieftraurig zu Mut Aber Bernard ließ sich seine Begeisterung nicht nehmen: „Sie wollen sich ja nur lustig über mich machen, Fräulein Hardt! Cowboys und Farmer? Unsinn! Wir werden dort drüben eine hübsche Hazienda ha ben, und auf deren Veranda werden wir sitzen bis in die sinkende Nacht, und die Leute drüben von der Siedelung und in den Ranchos werden kommen und uns ihre Lieder vorsingen, sie werden auf Gitarren spielen, wir können weite Ausritte unternehmen in die Steppe, wir können Weihnachten hnte verlängern Sie eim Einnehmen von luh’s Cordol, erzstärkend, appetittigend. Fl..— Mk. Flaschen Apotheken. Depot: ansastr., Glück Aufaße heke. Herstellung: n. Zentral-Laborato2. Ebendaselbst sind exmittel wie Oichthenzatropfen, Herz„Keuchhustenmittel, haben. erforder8 Für Hörde: usW. zu (ranken ich mit, wie ich befreit wurde, Ang. u. 8524 an tmunder Zig. (Fortsetzung folgt.) ach, Autosport Firma Atrops u. Naumann abtragen und mittels Königsstcele, 11. August. Milch 60 Proz. ihres wirtschaftsrates, an der Spitze des Verbandes. Der Fettgehaltes beraubt und Wasserzusätze bis zu 30 Pro= Zentralvorstand bat eine Festschrift herausgegeben zent.— diese Feststellung wurde in einer Gerichtsver=betitelt: Ein Vierteljahrhundert Zentralverband handlung gegen den Leiter der Molkerei Tönishäus=schristlicher Holzarbeiter. In geschnlackvoller Aufchen im Münsterlande getroffen, welche jahrelang täg=machung wird auf 200 Druckseiten Gründung und lich mehrere tausend Liter Milch in unsere Gegend Entwicklung des Verbandes im Allgemeinen und in lieferte.„Zwanzigliterweise wurde das Wasser in die seinen verschiedenen Bezirken geschildert. Milch geschüttet“— bekundete ein Zeuge. Der hiesige Milchhändler Geißen hat von der Milchtause gewußt, aber keine Anzeige erstattet. Das ist aber um so schlimmer, als die„Milch“ doch vielsach an Arme, Kranke und Säuglinge abgegeben wurde. Die Strafkammer verschrieb den Molkereileiter anderthalb Jahre Gefängnis, 12000 Mark Geldstrafe und 3 Jahre Ehr verlust und nahm ihn sofort in Haft. Der Verurteilte unterhielt eine größere Schweine=Züchterei, wozu er die Milch der Molkerei verwandte. Die Fina Kippwagenzügen auf sein Werksgelände fahren, um Das Deutsche Berg=Derby. letzteres aufzufüllen und noch erheblich zu erweitern. Eine schwere Baggermaschine ist fast unIm Herbst Diuc Kilometer=Retord und ADAC=Berg=Rekord. unterbrochen an der Arbeit, um die langen Reihen Wenige Tage trennen uns nur noch von den die nationale und internationale Kraftfahrwelt mit größ=# ten ist durch die C ter Spannung erfüllenden beiden AD AC=Konkurren= rung, daß die Ver zen, die am 15. und 16. August im romantischen Schwarzwalde ausgetragen werden sollen. Nach der nunmehr abgeschlossenen Nennungsliste werden sich dem Starter 126 Krafträder und 72 Kraft= wagen stellen. Das ist eine Beteiligung, wie sie in dieser Auserlesenheit der Maschinen und der Fahrer keine andere kraftfahrsportliche Veranstaltung dieses Jahres aufzuweisen hatte. Man„vergegenwärtige ich folgende Tatsache: Schwere und schwerste Konkurrenzen hat das Jahr 1925 bereits gerade im Kraft= Caillaux den denk fahrsport gebracht, so daß die Industrie sowohl wie 1 es ist nicht unwah die Privatfahrer so ziemlich an der Grenze der Lei= I dungen sich bestätig tungsfähigkeit und Leistungsmöglichkeit angelangt 1 Bittgang nach Was ind. Und trotzdem sind für den Kilometer=Rekord 67" deutsche Krafträder und 59 ausländische Krafträder, 51 deutsche Kraftwagen und 21 ausländische Kraftwagen angemeldet. vb. Die Frage der Kippwagen zu füllen, die dann durch eine Lokomotive auf weitem Umwege— die Rombergsche Verwaltung hat den Transport bezw. die Gleislegung mib Köln, 12. August. Ein Großsener brach heute früh in der Reinigungskammer der Mühlenwerke lung verlangen, in über ihr dortiges Gelände verweigert— an Ort und ten, zumal Engla Stelle geschafft werden. Wenn dann erst einmal die Das Feuer ist vermutlich durch in Köln=Deutz aus Schuldner Frankr alte häßliche Zechenhalde verschwunden ist es Heißlausen der Maschinen im ersten Stock entstanden. internationalen F dürfte dies wohl noch eine ganz geraume Zeit dauern Obschon die Feuerwehr sofort zur Stelle war, griff Schuldenfrage meh dann wird ein schönes, viele Hektar großes Geder Brand mit rasender Geschwindigkeit um sich; imdem Gegendri lände für Bauzwecke erschlossen werden. Dieses mer wieder stürzten Maschinen mit lautem Getöse in die Tiefe. Das große Gebäude wurde bis auf die Umfassungsmauern eingeäschert. Auch das Dach eines benachbarten Hauses wurde von den Flammen ergriffen. Hier aber konnte die Wehr größeren Schaden verhindern. Nach vierstündiger intensiver Arbeit war die Hauptgefahr beseitigt. Der Mühlenbeakut werden wird. umfangreiche Gelände ist noch nach wie vor Eigentum hindert bereits jet der Möbelfirma Rose u. Co., deren Fabrikanlagen hen; sie hat dami sich schräg gegenüber dem Steinernen Turme befinr Iserlohn, 13. Aug.(Eig. Drahtm.) Ein Raubmordversuch wurde hier gestern nachmittag gegen 4½ — Während die westliche Straßenfront an der den. Hohenstraße an besagter Stelle durch verschiedene Villenbauten und durch die Wirtschafts= und Garten Uhr auf die in der Brenke wohnende Witwe Lewe verübt. Eine fremde Mannsperson kam zu der alleinstehenden Frau in die Küche und erbat sich von ihr einige Eier, die sie dem Bittsteller bereitwillig gab, und einige Apfel. Der fremde Mann nahm sich darauf ein Ei und verzehrte es. Daraushin bat ihn die Frau, er möge ihr dabei behilflich sein, den Waschkessel auf den Herd zu heben, was der Mann auch Plötzlich erhielt die alte Frau zwei wuchtige Schläge über den Kopf, so daß sie ohnmächtig zusammenbrach. Als sie wieder zu sich kam, rief sie um Hilfe, anlagen des„Flora"=Restaurants einen verhältnistrieb liegt vollständig still. mit, daß Rußland mäßig wohlgefälligen Eindruck macht, wirkt die öst einigten Staaten n mtb Leichlingen, 12. August. Das Zigennerunweliche Straßenfront mit der zum Teil förmlich verbezahlen wird, dan sen macht sich auch in unserer Gegend immer unangenehmer bemerkbar. So bombardierten durchzie hende Zigenner aus Zorn darüber, daß ihnen die Leute nicht die gewünschten Geschenke machten, witterten alten Mauer und den hinter dieser hervorwerden müssen ins lugenden alten Zechen= und Fabrikgebäuden(MonSehen wir uns zunächst die Nennungen der Krafträder an, so haben wir 31 deutsche Typen vertreten und zwar: 5 B. M..., 8 D. K.., 5 Imperia, 5 Klotz, 4 Ardie=Sport, 4 Ernst M. A.., 3 Viktoria, 3 Wanderer, 3 N. S.., je 2 Hirth, U. P.&., Hecker Güldner und Mabeco, je 1 TX, Wimmer, Abaco, Dolf, Heß, Zündapp. Horx, Ardie, O. K. jr., Astra, Schüttorff, Arco, H. K.., Pimph, Luwe, M. I. mark. England n tanus usw.) und der jetzt verschwindenden ZechenFrankreich 5,04, 9 die balde geradezu abschreckend auf den Beschauer, so Frankreich kann al Häuser der Sandstraße mit Steinen. daß nur dringend zu wünschen wäre, daß sich die .5 Milliard. Gm., TU Mainz, 12. Aug. Gefährliche Musik. Der Oberkommandierende in der Provinz Rheinhessen ordnete die Beschlagnahme des Musikstückes„O Deutschland hoch in Ehren“ an, da es geeignete sei, die öffentliche Stadt erbarmte und demnächst die gesamten, fast zurückerhält. Fra ankaufte durchweg baufälligen Gebäude=Ruinen einigten Staaten u tat. durch weitere Grünanlagen oder freundliche und liarden, denen ein Wohnhausbauten ersetzen ließe, denn so wie jetzt und Belgien mit Ordnung zu stören. kann es auf die Dauer beim besten Willen nicht Jahres 1925 gegen bleiben!— Mit dieser Friedrich=Wilhelm=Zechenhalde Diesen 66 deutschen Maschinen werden sich im sportlichen Kampfe 59 ausländische Typen gegenüber stellen und zwar: 7 Harley Davidson, 6 Motoguzzi, je 5 New Imperial, Brough Superior, 6 A. J.., 4 Norton, 5 Sunbeam, je 2 Douglas, Scott, Coventry Eagle und je 1 Puch, Neander, Velocette, Cotton, Roger=Barbier, Rex Acme, Spaarbrook, F.., Bradshaw, Rudge Witworth, Motosacoche, Motorborgo, Indian, O. E. C. Blackburne, Groft Cameron, Sarolea. Zinsen, die es ni Nachbarn während der Täter verschwunden war. nahmen sich der Unglücklichen an und sorgten für ärztlichen Beistand. Alsdann wurde die Schwerverletzte in das Elisabethkrankenhaus gebracht, wo die hilflos darniederliegt. Der Begehen sonach drei große Halden im Süden und Süd Die älteste Dampfmaschine rund 22½ Millia westen unserer Stadt ihrem letzten Stündlein entKriegsschulden 192 gegen: es sind dies die beiden Schlackenhalden der es an die Vereini Die erste Zeche im Ruhrgebiet, die eine Dampsmaschine aufstellte und dann zum Tiefbau überging, war die dem Freiherrn von Romberg gehörende Zeche „Vollmond“ in Werne(Landkreis Bochum); heute zum Harpener Bergbau gehörig. Sie wurde 1805 aufgestellt. Noch älter ist die Dampfmaschine, die von der Saline Königsborn bei Unna aufgestellt wurde; denn sie war bereits 1799 in Betrieb. Und was das Zeche„Freie Vogel" südlich des Westfalendammes denen gegenüber (eine davon ist, wie seinerzeit berichtet, von der Firma mit 11,76, an Ita 61jährige Frau dauernswerten ist mit zwei Schlägen die Schädeldecke mit 3, an Belgien Hoesch angekauft worden, die die Schlackenmassen als rechnerisch Englan Bergeversatz auf ihrem Schachte„Kaisexstuhl 1“ verzertrümmert, so daß ein doppelter Schädelbruch vorhanden ist. An ihrem Aufkommen wird gezweifelt. weder der Franzo wenden will, die zweite wurde dieser Tage submissiozu zahlen, mußte niert) und die dritte verschwindende Halde ist die eben erwähnte Friedrich=Wilhelm=Zechenhalde; alle radezu katastrophal Man Diese Gegenüberstellung der 67 deutschen und 59 ausländischen Maschinen zeigt wohl auch dem Laien, welche Bedeutung international auf die beiden ADAC=Veranstaltungen im Schwarzwald gelegt wird. Denn wenn allein 7 amerikanische Maschinen, 6 italienische Maschinen, ganz abgesehen von den übrigen ausländischen Typen, nach dem Schwarzwalde geschickt werden, so geschieht es doch in der zuversichtlichen Hoffnung, die Sieges=Trophäe zu erobern. Man ersieht also, daß die beiden Schwarzwaldtage auch für die nationale und internationale Kraftfahrzeugindustrie von größter Wichtigkeit sind. Von dem Täter fehlt bis jetzt jede Spur. Schuld an die Ver drei Halden dürften im Verlaufe eines Jahres von nimmt an, daß es ein Herumtreiber aus Iserlohn abzuzahlen, mit der Bildfläche verschwunden sein, ihr Verschwinden ist, den man in den Nachmittagsstunden gesehen hat. gegenüber der urs aber macht große Geländekomplexe für Bau= oder den Dollar. Man Grünanlagen=Zwecke frei. r Fröndenberg, 13. Aug. Polizeilicher Wochen bericht. Bei der Polizeiverwaltung des Amtes Fröndenberg wurden in der Woche vom 5. bis 12. August bekundet: 3 Anzeigen wegen unrechtmäßiger Ausübung des Handels, 1 Anzeige wegen Vergehens gegen das Notgesetz, 1 Anzeige wegen Sachbeschädigung, 1 Anzeige wegen Diebstahls, 1 Person wurde wegen Diebstahls dem Amtsgericht Unna zu geführt, 6 Anzeigen wegen Übertretung verschiedener Polizeiverordnungen, 13 Personen meldeten sich obdachlos, die untergebracht wurden. Jahre lang je Sport Spiel nen Gm. an di führen will, Gläubigern n Zahlungen für rui dem viel ärmeren Hindenburg an die deutschen Turner Milliarden Goldm Das Anwachsen Daß unter den Fahrern keiner von Klasse und Namen fehlt, ist hocherfreulich. Dadurch ist ein Wettkampf gewährleistet, wie er bisher noch nicht oft im nationalen und internationalen Kraftfahrsport ausDer Beginn des Hermannslaufes. kerung wird vone tigung der Golden Der Hermannslauf der Deutschen Turnerschaft, an dem 120000 Turner und Turnerinnen beteiligt sind, r Hemer, 13. Aug. Maßznahmen der Gemeinde zur Hebung der Wohnungsnot. Die Firma Geck& Hell mann hierselbst steht bekanntlich in Konkurs. Zur Konkursmasse gehört außer der Fabrik mit Maschinen ein neu errichtetes dreistöckiges Verwaltungsgebäude und Grundstücke. Die Gemeinde ist nun an die Hauptaläubiger der Firma, zwei Bankunternehmen, heran getreten, um das gesamte Besitztum zu erwerben mit der Maßgabe, daß Wohnungen darauf errichtet werden können. Wie verlautet, soll als Preis inklusive der Maschinen 75000 Mark gefordert sein, ohne Maschinen 55000 Mark. Es können eventuell 12 neue Wohnungen geschaffen werden. Keller sind nur nach der Urbeckerstraße vorhanden. So verlockend bas Angebot auf den ersten Blick auch sein mag, bedarf es doch einer nüchternen Erwägung. Auch die Gemeindevertretung Hemer fand in ihrer am Montag stattgefundenen vertraulichen Sitzung den Kaufpreis entschieden zu hoch. Sie beauftragte den Gemeindevorsteher Clarfeld, nochmals mit dem Konkursverwalter Stader=Iserlohn zu verhandeln zwecks Herbeiführung des Kaufpreises ohne Maschinen. Es ist selbstverständlich, daß das Unternehmen bei einer zwangsversteigerung niemals die geforderte Summe abwerfen wird, wie bei einem eventuellen Kauf durch die Gemeinde Hemer. In den nächsten Wochen soll sich die Sache entscheiden, gegebenenfalls wird die Gemeinde Hemer andere Maßnahmen zur Hebung der die eine Strecke von 18000 Kilometer zurücklegen, nimmt heute, am 14. August, bereits in einzelnen Läufen, die eine längere Strecke zu durchmessen haben, seinen Anfang. Der längste Lauf ist der von Eydtkuhnen(Ostpreußen) in Detmold eintreffender. Die Urkunden, die von den Läufen nach Detmold befördert werden, sind burchaus hochkünstlerisch ausgeführt. Sie sind teilweise Ehrengaben der Stadtverwaltungen, deren Gebiet durch den Lauf berührt getragen wurde. pr England Die Kraftwagen weisen insgesamt 72 Nennungen auf und zwar 51 Kraftwagen deutscher Herkunft und 21 Auslandsmarken. Die 51 deutschen Kraftwagen verteilen sich auf die ersten 20 deutschen Kraftwagenfabriken und zwar: 8 Mercedes, 6 StoeFrankreich Belgien Italien Dagegen haben die wer, 6 Opel, 6 Steiger, je 3 N. S.., Simson Supra, je 2 Benz, N. A.., Presto und Wanderer, je 1 Pluto, Amilcar, Ley, Dürkopp, Dixi, Diabolo, Amor, Faun, Brennabor, Adler, Selve. Kriege Schulden i Milliard. Gm. von werden mindesten wird, teilweise Stiftungen turnerischer Verbände, England festgelegt der Turnkreise und Gaue. Auch der Reichspräsident von Hindenburg hat eine Urkunde gestiftet, die von Berliner Turnern zum Hermannsdenkmal gebracht Das Ausland ist vertreten mit 10 Bugatti, 3 Steyr, je 2 Austro, Daimler und Buick, je 1 Salmson, Alfa Romeo, Chiribiri, Lancia. Auch bei den Kraftwagen Summe, nach eini sen weit über 120 wird. Sie stellt eine Anzahl von Germanenkriegern dar und entthält den Text herausziehen wird die Elite der deutschen Privat= und Industrie= fahrer am Steuer sitzen und dadurch den beiden KonDer Reichspräsident. Der Stadt Detmold und dem am HermannsdenkDere kurrenzen das sportlich klassische Gepräge verleihen. Die Industrie hat nicht nur durch zahlreiche Nennungen ihr lebhaftes Interesse an diesen beiden ADAC=Schwarzwaldveranstaltungen zum Ausdruck gebracht, sondern auch Preise gestiftet und zwar N. S. U. einen Preis für den besten N. S..=Fahrer und die Stoewerwerke 2 Preise, die für Kraftwagenfahrer bestimmt sind. mal Versammelten entbiete ich herzliche Grüße. Deutsche Turner bringen sie, wie sie aus allen Gauen und von allen Grenzen unseres Vaterlandes Schon vor eini tung" darauf hin Bemerkenswerteste ist: Diese Dampfmaschine ist noch heute, also 126 Jahre, in Betrieb und erfüllt ihre Aufgabe zu voller Zufriedenheit. Solquellen traten an den Abhängen des Ardcy in der Gegend von Unna schon im 13. Jahrhundert zutage. Die Salzgewinnung war Staatsmonopol Friedrich der Große ließ in Königsborn das noch heute im Kurpark stehende„Amtshaus“ errichten. Das Salz wurde in Körben bis Langschede in Fuhrwerken verfrachtet und dort in Kähne geladen, denn die Ruhr war damals für größere, hauptsächlich dem Kohlentransport dienende Kahne bis Herdecke und für kleinere Kähne bis Langschede schiffbar. Ehe man die Dampfmaschine besaß, pumpte man auf der Königsborner Saline die Sole mittels Windmühlen auf die Gradierwerke. Noch heute tragen die langen Gradierwerke(das längste erstreckt sich 1400 m weit) diese Zeichen einer früheren Technik. Die aus England bezogene Dampfmaschine wurde 1798 gebaut; ein Jahr später wurde sie als die erste Dampfmaschine Separatist Matt her Ihnen Grüße übermitteln. Sie, die seit Jahren Träger des Gedankens der deutschen Einheit waren, sollen mit diesem großen Staffellauf durch ganz Deutschland alle Deutschen daran erinnern, daß wir Söhne eines Vaterlandes sind und daß wir nur dann Gegenwart und Zukunft meistern können, reau Cosmop hat, die deutsche Lothringen und F Die„Telegrapl Der ADAC hat technisch und organisatorisch alle Vorbereitungen getroffen, so daß nur noch zu hoffen ist, daß auch der Wettergott den Schwarzwaldtagen blauen Himmel und Sonnenschein bescheren möge. Treiben des Herr ihren Feststellunge wenn wir einig sind und treu! res seinen berüch von Hindenburg. Namen Dr. Ger Alle Urkunden sind zugleich ein geschichtliches Zeugnis für die hohe Bedeutung, die dem deutschen Turnen von den Städten beigemessen wird, und sie sind im Text getragen von hoher vaterländischer Begeisterung. Sie werden dem Jahn=Museum in Freyburg a. U. zur Aufbewahrung übergeben werden. Von den 18 Haupt= und 53 Nebenläufen werden Wohnungsnot ergreifen. ter diesem Namen Der Fabrikr Hemner, 13. Aug. Berufsjubiläum. direktor Adolf Vollmer hierselbst kann am 15. August auf eine 25jährige erfolgreiche Tätigkeit bei der Firma Basse& Selve, Zweigniederlassung der Selve=.=., Hemer i.., zurückblicken. deutscher Presseur ger Korrespo Musik und Theater mals mußte es K hältnisse auffallen, * Westfälisches Musiksest in Bad OeynhausenHerford. Gelegentlich des am., 5. und 6. September stattfindenden Musikfestes in Bad Oeynhausen=Herford gelangt am 6. September, nachmittags 5 Uhr, im Schützenhof in Herford die 8. Mahler=Sinfonie unter Leitung des Städt. Musikdirektors Friedr. Quest zur Aufführung. Als Solisten sind verpflichtet: Sonja Vergin(Sopran), Hertha Stolzenberg (Sopran), Marg. Prochno(Alt), Gertrud SchmidtGerlach(Alt), Paul Walter Stieber(Tenor), Karl Giebel(Bariton), Willi Wissiak(Baß), sämtlich vom Opernhaus Hannover. Tödlich ver„ A u s d e m B e r g i s c h e n, 1 2. A u g u s t. unglückt auf einer Vergnügungsfahrt ist der Major a Werner Post aus Heiligenhaus; das Auto Kurve gegen einen Baum.— Ein Bettler aus KönigsFilmaufnahmen hergestellt, die einen Film von über 5000 Meter ergeben, der Ende August vorführungsbereit sein wird. Hersteller ist die Bild= und Filmstelle der Deutschen Turnerschaft. Die Dortmunder werden von dem Lauf wohl nicht viel sehen, da die Dortmunder Turner bereits in den allerfrühesten Morgenstunden von Dorstfeld her die Stadt durchfuhr in einer scharfen Ein lohnendes Geschäft. steele ließ sich alle Tage nach Essen bringen; dort bertelte er, indem er sich ein Schild umhing mit der Ausschrift„Blind und elternlos". Die Polizei ergriff ihm; nach seiner eigenen Aussage hat er täglich bis 40 M eingenommen; zwei Fünftel führte er an sei„Arbeitsstätte“, brachte. Der in Westdeutschland in Benutzung genommen. Kolben und das Gestänge waren ursprünglich aus Holz; erst 1868 wurden sie aus Gußstahl erneuert. Die Röhren zur Fortleitung der Sole sind aber noch laufen. Große Dortmunder Flugwoche die alten aus ausgehöhlten Eichenstämmen. Diese Der Chor ist zusammengestellt aus dem Herforder Musikverein, Lehrergesangverein, Liederhort und Quartettverein, Damen verschiedener gemischter Chöre aus Hannover, dem Opernhauschor, Männergesangverein Hannover, Knabenchören des Friedrich=Gymnasiums, der Oberreal= Dampfmaschine, die sogenannte„Feuermaschine“, steht in einem von zwei Türmen flankierten Bau zwischen der„langen“ und der„roten“ Saline. Ihre Betriebskosten sind gering: nur ein Mann bedient sie und sie braucht wenig Kohlen, da sie mit nur 1 Atmosphäre Druck den 8 m langen„Balancierer“(Gewicht 88 Ztr.) vom 15. bis 19. August Freund ab, der ihn zur nen Anläßlich der Westfälisch=Lippischen Handwerksund Gewerbeschau veranstaltet die Rheinisch=westfälische Fluggesellschaft m. v. H. unter Mitwirkung der Weln(Westfalen=Luftverkehrsgesellschaft.=.) und der Stadtverwaltung Dortmund vom 15. bis 19. Aug. Unwetter. Niedertb Vom Rhein, 12. August. rheinische Blätter berichten über die das schwere Unwetter, das Holland so furchtbar heimsuchte, auch am Niederrhein angerichtet hat. besonders der Ort Cranenburg schwer mitgenommen. Von dem Hause der Lohgerberei wurde das ganze Dach buchstäblich heruntergerissen und fortgetraagen. Auf der Landstraße in der Nähe des Friedhofes wurden einige mächtige Bäume rissen. Die Telegraphenstangen brachen ab. Auch in Schneppenbaum richtete das Unwetter großen Schaden an. Zuerst erschien unheilverkündend eine langgezogene schwarze Wolke am Horizont und entlud sich in ganz kurzer Zeit zu einem gewaltigen UnwetPlötzlich wurde der laut heulende Sturm durch mächtigen Krach übertrumpft, und laut polternd stürzte die fast neue Scheune eines Landwirts zusammen. Verschiedene Bäume wurden entwurzelt. Bei einer Wirtschaft wurde ein Scheunentor abgerissen und durch das Dach geschleudert, wober die Hälfte des Daches zerstört wurde. Große Getreidehausen und Korngarben lagen am Boden. 111 Verwüstungen, schule u. der Mittelschule(Konrektor Gerdon). Orgel: Prof. Dr. Detner, Hannover. Orchester: Das Städtische Herford, das verstärkte Opernhausorchester, Hansetzt, der die Pumpen in Tätigkeit setzt, in Bewegung die in der M als erste Propagandaaktion eine großzügige Flugwoche wurde kinnte 1200 Liter Sole auf die Gradier= mit folgendem Programm: Sonnabend, den 15. August: Anflug der teilwerke drücken. nover(140 Mitwirkende). Insgesamt werden über Der Vorverkauf für die Seitdem durch den Kohlenabbau auf Königsborn 1000 Personen mitwirken. nehmenden Flugzeuge(Aero=Lloyd=, Junkers=, Dietrich=Flugzeuge usw.). Teilnahme des bekannten die Sole wenig ergiebig ist, wird in einer 24 km langen Leitung aus Eichenröhren die Thermalsole Veranstaltungen in Bad Oeynhausen findet in der Badeverwaltung und für die Herforder Veranstaltungen in Herford im Rathaus statt. umge Frontpiloten Hauptmann Felmy, Hauptmann Ausvon Werries nach Königsborn geleitet und durch das Pumpwerk der„Feuermaschine“ auf die Gradierwerke fahrt, des Friedenspiloten Seelhar u..). Einige Flugzeuge fliegen Propaganda über den Nachbarstädten Hamm, Schwerte, Hagen, Elberfeld=Barmen, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Wanne, Wetter, Witten usw. Sonntag. den 16. August: 1. Geschwaderfliegen, 2. Schau= und Sturzfliegen der vorgenannten Piloten, Luftkampfvorführungen, Abtrudeln, Rammen von Kleinballons, 3. Fallschirmabsprünge: a) Pilotin Frl. Thea Müller=Hamburg, b) Pilot Herr P. Merkelbach Hamburg, 4. Kleinballonwettfliegen unter Beteiligung des gesamten Publikums: 1. Preis ein Freiflug nach Frankfurt=Main, 2. Preis ein Freiflug nach Bremen, 3. Preis ein freier Rundflug; 5. Passagier= und Rundflüge: a) im modernen Verkehrsflugzeug(Kabine mit 5 Passagieren), je Flug— ca. 12 bis 15 Minuten— 15 Mark je Passagier, b) im Sportflugzeug(1 Passagier), je Flug— ca. 15 Minuten—.20 Mk., c) im modernen Großflugzeug(ca. 10 Passagiere), ca. 25 Minuten, je Passagier 30 Mk. Flugscheine sind nur zu haben am Eingang zum ersten und zweiten Platz. Man achte auf die Flugscheinnummer. Eintrittsgeld: 1. Platz 3 Mark, 2. Platz Montag, den 17., Dienstag, den 18. und Passagier= u. Rundgebracht. An diesen aufgeschichteten Dornhecken, die schon sehr alt sind, aber infolge der Intrustierung mit sehr fest stehen, verdunstet das in der Sole entSalz haltene Süßwasser, so daß die ursprünglich 8proz. Sole schließlich 22 Proz. Salz enthält. Diese Sole dient einerseits zur Salzbereitung in der alten Saline(es hat Jahre gegeben, wo die jährliche Salzerzeugung 100000 Ztr. betrug; heute ist sie etwa halb so groß) und zum Betrieb des Solbades Königsborn, das besonders heilsam ist bei Rheumatismus; die ter. einen ..0. Führen Sie Buch #1 über Ihre täglichen Ausgaben? nur briefliche un Bäder haben oft einen ganz überraschenden Heilbestimmten Züger erfolg. Die Zukunft von Königsborn als Kurort wie als Salzgewinnungsstätte beruht auf der Ergiebigkeit der unterirdischen Quelle(in einer Teufe von 600 m) bei Werries. Durch den Bergbau der 800 m tiefen Schachtanlage„Maximilian“ drohte der Quelle Gefahr. Da die Zeche den Betrieb eingestellt hat, so ist diese Gefahr einstweilen beseitigt. telephonische Ber mtb Grevenbroich, 12. August. Vandalismus. An dem nahen Barrenheim nehmen an, daß Sie regelmäßig hergehende Erfah dem Kriegerdentmal in wurde nachts von Bubenhänden eine Figur, Odol benutzen und daß Sie über Ihre Art von Berichte die durchsichtigen vol Mutter Gottes darstellend, zertrümmert. kleinen Ausgaben Buch führen. Bitte, sehen schen Regierung mtb Dülken, 12. August. Wegen Hinterziehung von Umsatzsteuern wurden drei hiesige Geschäftsleute zu je 1000 M Geldstrafe verurteilt. wurden. Auch ent Sie mal in Ihrem Ausgabenbuch nach, wie ap. Versuchen, ihn kennen zu lernen, oft Odol darin erscheint: wahrscheinlich * Köln, 13. August. Jubiläumsverbandstag der Holzarbeiter. Der Zentralverband christlicher Holz arbeiter hält in den Tagen vom 16. bis 19. August im Franz=Hitze=Saal in Köln seinen 11. Verbands tag ab. Mit dieser Tagung wird die offizielle Feier des 25jährigen Bestehens des Verbandes verbunden. Die Verbandsgründung erfolgte im Jahre 1899 anläßlich des 1. christlichen Gewerkschaftskongresses in Mainz. Es konnte somit schon im vorigen Jahre das Silberjubiläum gefeiert werden. Aus verschiedenen Gründen wurde vom Verbandsvorstand die Feier um 1 Jahr verschoben. Man begnügte sich eine Festnummer des Verbandsorgans herden. Sofort ei Die große Friedrich-Wilhelm-Zechenhalde verschwindet etwa alle zwei bis drei Monate. 1 Mark. haben zu dem E Mayer“ mit Mat Wissen Sie, weshalb wir um diese Mittwoch, den 19. August: a) flüge, b) Flugzeugbesichtigungen. Eintritt an diesen Tagen einheitlich 1 Mark. Mittwoch, den 19. August, abends 8 Uhr: Großer Fliegerfestabend in den Räumen der Kronenburg Märkischestraße(Militärkonzert, Festansprache, Vor träge bekannter Flieger). Das gesamte Publikum, das an dem Aufblühen der Fliegerei Interesse nimmt, wird hierdurch herzst eingeladen. Autoverkehr d Die große Halde der ehemaligen Zeche„Friedrich Wilhelm“ an der Hobenstraße(in der Nähe der Blockstelle„Friedrich Wilhelm"), die sich von den dort vorüberführenden Eisenbahngleisen bis fast hinauf zur Ringstraße erstreckt und für alle Passanten der Hohenstraße einen überaus häßlichen Anblick gewährte, wird gegenwärtig abgetragen. Der große GeCosmopolite“ in men gehört. Eine Korrespondenzdie Feststellung bitten? großen Unternehr Weil wir in der heutigen Zeit der chrospondentendienst Mayer" an. Er nischen Geldknappheit Wert darauf legen, großen Blättern ländekomplex mit der darauf ruhenden gewaltigen Schlackenhalde war seinerzeit seitens der Möbelfirma Rose u. Co. käuflich von der ehemaligen Zeche„Friedrich Wilhelm" erworben worden. Stater ging die große Halde durch Kauf in den Besitz der Eisenbahnund Tiefbaufirma Atrops u. Naumann in Düsseldors(Zweiggeschäft Dortmund) über, die nun wie Ferienvertretung Sie auf eine Tatsache aufmerksam zu machen, reich auf Freifahr lich die Ihnen selbst vielleicht bisher entgangen (also seinem eige damit, auszugeben. Zur Einleitung des 11. ordentlichen Verbandstages findet nun eine Festversammlung statt, in der Ministerpräsident a. D. Dr. h. c. Stegerwald die Festrede halten wird. Stegeroald war der erste Vorsitzende des Verbandes bis zum ab Ausstellungshalle der Handwerksund Gewerbeschau, Linie 12 ab' Hauptbahnhof und Sonderwagen, Eisenbahnzüge halten in Scharnhorst, direkt am Flugplatz. Näheres auf den Bahnhöfen. Aus einem Ar ist: nämlich darauf, daß Odol nicht nur sche Zeitung sind das anerkannt wirksamste, sondern zugleich teresse: Matthes rung, daß er„ei * das sparsamste Mund= und Zahnpflegederum die Halde, die etwa 130 005 Kubikmeter stamtung sei“. Frankreich kommt Am Dienstag morgen haben Dortmunder Schüler freien Eintritt, die in Gruppen von je 50 Personen die Flugzeuge besichtigen können, müssen aber um 9 Uhr antreten. Jahre 1903, wo er Generalsekretär des Gesamtver=[Schlackenmassen umfaßt, an den Phönix in Hörde bandes der christlichen Gewerkschaften wurde. Seit verkauft hat. Der Hörder Phönix läßt nun gegen1903 steht Heinrich Kutscheid, Mitglied des Reichs=wärtig die umfangreiche Zechenhalde durch die mittel ist. Versuchungen, be ich wie meine thes unterstreicht — Die Finanzsorgen der Entente nerstag nachm..30: Frauenbundstunde. Arndtstraße 12. Sonntag nachm. 4: Predigt.— Donnerstag abend 8: Predigt. Baptisten=Gemeinde, Westerbleichstraße 64. Morg. 10: Prediger de Haan. 11.15: Sonntagsschule. Nachmittags 4: Prediger de Haan. Abends 6: Jugendverein.— Mittwoch abend 8: Bibelstunde.— LindenG. K. 9. Für die im Juni 1921 ausgenommene. thek ist die Berechnung nach dem Gesetz vom 15. 1925 maßgebend. 3000 PM. hatten am 13. 6. 1921 (100= 6,61) einen Wert von 198.30 GM., hiervon 25 Prozent— 49.58 GM. E. R. 1908. Der Anspruch fällt unter§ 10 Nr. 4 letzter Halbsatz„Überlassungen oder ähnlichen Rechtsvorgängen begründet ist". Die Aufwertungsstelle hat damit nichts zu tun. Die Entscheidung über die Höhe und die Festsetzung des Auswertungsbetrages ist dem ordentlichen Gericht vorbebalten und kann hierbei Aplerbeck, Beziehungen zu elsaß=lothringischen Parlamentariern und hohen Pariser Amisstellen habe. Er bot Unterredungen mit führenden Persönlichkeiten an. Was die angebliche Neutralität seiner Berichterstattung anlangt, so ist festgestellt, daß sämtliche Berichte vor der Absendung der Zensurstelle des französischen General=Kommissariats in Straßburg vorgelgen haben. Trotzdem sei er zynisch genug, seine Briefe „mitz treudeutschem Gruß" zu unterschreiben. Die„Telegraphen=Union“ hat dann nach vielerlei Schwierigkeiten eine alte Schriftprobe von Maithes aufgetrieben und sie mit den Unterschriften des „Dr. German Mayer“ verglichen. Das Ergebnis war ebenso frappant wie eindentig. Als einen Beweis für die Identität übergeben wir der Öffentlichkeit die faksimilierten Unterschriften des Matthes aus früherer Zeit und des„Dr. German Mayer“ auf einer nach Deutschland gelangten Honorarquittung. t erby. Im Herbst Diuck der internationalen Figanzwelt auf Frankreich. Berg=Rekord. vb. Die Frage der Kriegsschulden der Ententestaa noch von den die ahrwelt mit größ 1 ten ist durch die Erklärung der amerikanischen RegieA2 AC=Konkurren= rung, daß die Vereinigten Staaten jetzt volle Bezah im romanti sollen. Nach horst, Tauroggenstr. 29. Montag abend 8: Bibelschen der lung verlangen, in ein sehr kritisches Stadium getre ten, zumal England wieder auf seinen böswilligen sliste werden sich 1 Schuldner Frankreich drückt. Man erwartet in der und 72 Kraft= internationalen Finanzwelt, daß im Herbst die ligung, wie sie in 1 Schuldenfrage mehr oder minder verkuppelt mit i und der Fahrer 1 dem Gegendruck auf Frankreichs Politik ranstaltung dieses I akut werden wird. Die amerikanische Regierung ver vergegenwärtige 1 hindert bereits jetzt französische und belgische Anlei n d s c h w e r s t e K o n= I h e n; s i e h a t d a m i t d e m f r a n z ö s i s c h e n F i n a n z m i n i s t e r gerade im Kraft= Caillaux den denkbar härtesten Schlag zugefügt, und dustrie sowohl wie 1 es ist nicht unwahrscheinlich, daß die britischen Mel r Grenze der Leilichkeit angelangt ilometer=Rekord 67 idische Krafträder, usländische Kraftstunde. Hombruch, Luisenstr. 9. Sonntag nachm. .30: Predigt.— Dienstag abend 8: Bibelstunde. Brambauer. Morg..30: Pastor von Kaltenborn. über den normalen Höchstsatz hinausgegangen werden. Wir raten Ihnen, sich zunächst mit der betrefsenden Kirchengemeinde in Verbindung zu setzen. Hameln. Wann die Zinsen zu leisten sind, ob halb= oder vierteljährlich, ob am Anfang oder Ende der Zinsperiode, bestimmt sich nach den Vereinbarungen zwischen Schuldner und Gläubiger. Die für Halbjahr 1925 geschuldeten Zinsen wurden nicht vor dem 1. August 1925 fällig. 101 E. S. 1. Stellen Sie einen dahingehenden 10.30: Kindergottesdienst. 11.30: Tausen. Abends 7: Jungmännerabend.— Mittwoch nachm. 3: Taufen. Abends.30: Jungmännerbibelstunde. Donners tag abend 8: Gemeindebibelstunde. Barop. Morg..30: Pastor Richter=Bochum. 10.45: Hl. Taufe. Brackel. Morg..30: Gottesdienst. Kandidat Topp. das 1 dungen sich bestätigen, Caillaux werde im Herbst einen Bittgang nach Washington antreten. Rechnet man damit, daß Rußland seine Schulden weder an die Vereinigten Staaten noch an England noch an Frankreich bezahlen wird, dann würden von der Masse abgezogen werden müssen insgesamt rund 19½ Milliarden Goldmark. England würde an Rußland einbüßen 13½, Frankreich 5,04, Nordamerika 0,95 Milliarden Mark. Frankreich kann auch kaum damit rechnen, daß es die 4,5 Milliard. Gm., die es an Rumänien usw. lieh, bald zurückerhält. Frankreich bleibt verschuldet den Ver einigten Staaten mit 15,2 und England mit 11,76 Milliarden, denen einstweilen Forderungen an Italien und Belgien mit etwa 4,5 Milliarden zu Beginn des Jahres 1925 gegenüberstanden, so daß Frankreich ohne Zinsen, die es nicht zahlte, eine Kriegsschuld von rund 22½ Milliarden trägt. Als England seine Kriegsschulden 1923 zu fundieren versuchte, schuldete es an die Vereinigten Staaten 19,74 Milliarden Gm., denen gegenüber standen Forderungen an Frankreich mit 11,76, an Italien mit 10,08, an die Dominions mit 3, an Belgien mit 0,18 Milliarden, so daß rein rechnerisch England keine Kriegsschulden hat. Da aber weder der Franzose noch der Italiener Miene macht zu zahlen, mußte England mit Nordamerika ein geradezu katastrophales Abkommen treffen. Es hat seine Schuld an die Vereinigten Staaten in 62 Jahresraten abzuzahlen, mit den Zinsen 11,2 Milliarden Dollat gegenüber der ursprünglichen Schuld von 4,6 Milliar= den Dollar. Man versteht, daß England nicht 62 Jahre lang jedes Jahr rund 700 Millionen Gm. an die Vereinigten Staaten abführen will, während es von seinen Glaubigern nichts erhalt England hält die Zahlungen für ruinierend, aber es hat im Dawesplan dem viel ärmeren Deutschland Annuitäten bis zu 2½ Milliarden Goldmark auferlegt, Das Anwachsen der Schulden pro Kopf der Bevölkerung wird von englischen Statistikern bei Berücksichtigung der Goldentwertung seit 1913 berechnet: 10.30: Kindergottesdienst(Knaben und Mädchen). Brechten, Morg..30: Gottesdienst. 10.30: Kindergottesdienst. 11: Taufen. Pastor Große=Oetringhaus. Antrag beim Versorgungsamt in Dortmund. 2. Der Bund ist keine Körperschaft öffentlichen Rechts. Verharten Sie auf Ihrem Standpunkt. Sollte der Bund eventl. einen Zahlungsbefehl gegen Sie durchs Gericht erlassen, erheben Sie gegen denselben bei dem Amtsgericht sofort Widerspruch. L. 150. Das Restkaufgeld von 20000 M. begrünbet am 1. 4. 1921, hatte an diesem Tage(100= 7,24) einen Wert von 1448 GM. Die persönliche FordeDerne=Kirchderne. Morg..30: Pastor Kohlmann. Nachm. 3: Taufen.— Im Vereinshaus.30: Kindergottesdienst. Pastor Kohlmann. Horstmar=Beckinghausen. Morg..30: Gottesdienst Nennungen der 31 deutsche Typen D. K.., 5 Imrnst M. A.., 3 je 2 Hirth, U.., co, je 1 TX. Wimpp. Horx, Ardie, H. K.., Pimph, Pastor Thabe. Grevel fällt aus. Deusen. Morg. 10: Pastor Stenger II. 11: Kindergottesdienst. Dorstfeld. Morgens 10: Pastor Kuhlmann.— Kolonie. Morg..30: Pastor Kuhlmann. Eichlinghofen. Morg..30: Kandidat Niedermeyer. 10.45: Taufen. Nachm. 5: Männerverein. Eving. Morg..30: Pastor Thiele. Nachm. 2: rung kann über den normalen Höchstsatz hinaus bis zu 75 Prozent aufgewertet werden, weil die Forderung vor dem 1. Januar 1922 begründet worden ist. Die in der Zeit vom 1. 7. 1921 bis zum 1. 7. 1923 in Raten zurückgezahlten 2000 A hatten nach dem Umrechnungsverhältnis einen Wert von zusammen 38,26 GM. Diese 38,26 GM. sind auf den zu 25 Prozent aufzuwertenden Betrag von 1086,00 GM. anzurechnen; bleiben zu zahlen 1047,74 GM. Die Straße können wir werden sich im Typen gegenüber son, 6 Motoguzzi, erior, 6 A. I. iglas, Scott, Coder, Velocette, Cotspaarbrook, F.., tosacoche, Motore, Groft Cameron, Taufen.— Amtswoche: Pastor Thiele. Habinghorst. Morg..30: Pastor Rüping. 10.30: * Taufen. Huckarde. Morg. 10: Gottesdienst, anschl. Taufen. Ickern. Morg. 11.15: Pastor Rüping. 12.15: Tauen: anschl. Kindergottesdienst. Kirchhörde. Morg. 10: Gottesdienst. 11.15: Kinder gottesdienst. 12: Taufen in der Kirche. Pastor BlomDeutschland und die Einfuhr von Gefrierfleisch th Berlin, 12. August. Auf Veranlassung der Reichsregierung werden im kommenden Winter die Kommunen zum Teil den Verkauf von ausländischem Gefrierfleisch übernehmen; auch soll Sorge dafür getragen werden, daß der Großhandel billige Wurst aus Gefrierfleisch herstellt. Der Verbrauch an Gefrierfleisch wird also (90000 Tonnen sind zollfrei) in Zukunft bedeutend steigen, im Jahre 1924 sind rund 92.000 Tonnen in Deutschland eingeführt worden, dies ist der 5. Teil der gesamten europäischen Einfuhr an Gefrierfleisch. Hauptlieferanten an Deutschland sind Argentinien (77 Prozent), Nordamerika(15 Prozent), Brasilien (2 Prozent). 86 Prozent des Gefrierfleisches war Rindfleisch. Die Einfuhr im ersten Halbjahr 1925 übersteigt bereits die der ersten 6 Monate des Vorjahres um 7000 Tonnen(45000:38000). Berlin führt verhältnismäßig wenig Gefrierfleisch ein: 1924 nur 12000 Tonnen(1/ der deutschen Einfuhr) oder 6 Pfund pro Kopf im Jahre. Da die polnische Einfuhr von Frischfleisch, hauptsächlich von Schweinefleisch, fortfällt, wird eine erhöhte Gefrierfleisch=Einfuhr kaum eine Konkurrenz für den Frischfleischhandel sein. Bismarck=Hindenburg. Aber die Sendung kommt sicher auch nicht angeben. so an. Vorhand hat verlonen. Er mußte Revolution berg. deutschen und 59 l auch dem Laien, auf die beiden warzwald seine Karte auflegen. P. K. Die Stickerei, Berlin, Stickereien und Spitzen, Darmstadt, Wochenschrift für Stickerei und Lünen. Morg..30: Pastor Rosenkranz..30: Pastor Frey. 11: Kindergottesdienst. Kappenberg. Morg. 10: Pastor Rosenkranz.— Taufen in der Kirche: Sonntag und Donnerstag rzwald gelegt enische Maschinen, gesehen von den dem Schwarzwalde h in der zuversichte zu erobern. Man zwaldtage auch für KraftfahrzeuginduSpitzenindustrie, Plauen i. V. H. B. Reichsmarinestation der Ostsee in Kiel. ani nachm. 2 Uhr. Mengede. Morg..30: Pastor Stenger I. 10.30: Taufen. Scharnhorst.(Posaunenfest.) Morg..30: Choral= blasen, Wecken, 10: Festgottesdienst unter Mitwirkung der vereinigten Posaunenchöre; 11 Uhr Festblasen auf dem Kirchplatz. 12: Taufen. Nachm. 3: Nachfeier im Kunst und Wissenschaft * Musikdirektor C. Holtschneider wurde vom Regierungspräsidenten in Münster nach Zustimnung des Herrn Ministers des Innern und des Herrn Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung zum Sachverständigen zur Begutachtung von Anträgen auf Erteilung von Kunstscheinen für die Provinz Westfalen Saal von Hancke. von Klasse und durch ist ein Wettnoch nicht oft im kraftfahrsport ausWellinghofen I. Morg..30: Pastor Sogemeier. 11: Kindergottesdienst.— Mittwoch abend 8: Kirchen ernannt. chor. 1913 pro Kopf der Bevölker. 1925 Gottesdienst. Pastor Westerfilde. Morg..30: pro Kopf 2142 Gm. 2528 Gm. 1800 Gm. 833 Gm. Stenger II. Vereinigte städt. Bühnen Dortmund nsgesamt 72 Nen= England gen deutscher Her=1 Frankreich Die 51 deutschen Belgien ersten 20 deutschen 1 Italien Mercedes, 6 Stoe., Simson Supra, inderer, je 1 Pluto, holo, Amor, Faun, 306 Intendant: Carl Schäffer 697 Briefkasten der Redaktion 394 Spielvlan vom 15. bis 23. August. Auskunst im Briefkasten wird gegen Vorlegung der Abonnementsquittung den Lesern der„Dortmunder Zeitung" unentgeltlich. aber ohne jede Verbindlichkeit für Verlag und Schriftleitung erteilt 344 Burgwalltheater— Städtische Opcrette. Dagegen haben die Vereinigten Staaten, die vor dem Kriege Schulden in Europa hatten, ohne Zinsen 47,59 Milliard. Gm. von ihren Verbündeten zu fordern, sie werden mindestens, wie in den Verhandlungen mit England festgelegt worden ist, das Dreifache dieser Summe, nach einigen Jahrzehnten einschließlich Zinsen weit über 120 Milliarden Goldmark, aus Europa herausziehen Samstag, 15. Aug. 7,30—10,30 Uhr. Preise 3. 1001 Nacht. Vorverkauf ab Dienstag. Sonntag, 16. Aug. 3,30—6,30 Uhr. Preise 3. Die Königin vom Naschmarkt.— 7,30 bis gegen 10,45 Uhr. AusK. M. 1096. 1. Gehörte der Salon zur steuer, und war er bei Schließung der Ehe in diese mit hineingebracht— eingebrachtes Gut—, somit in Ihre Verwaltung und Nutznießung übergegangen, konnte Ihre Frau ohne Ihre Genehmigung darüber nicht mehr verfügen. Der alsdann 3 Wochen nach Schließung der Ehe zwischen Vater und Tochter geschlossene Leihvertrag wäre insoweit nichtig. Ist aber der Salon nach Schließung des Leihvertrages eingebracht, gehörte also noch nicht zum eingebrachten Gut, müssen Sie denselben herausgeben. 2. Nein! Sie können sich aber die Kosten durch das Gericht festsetzen lassen und von der unterliegenden Partei beitreiben lassen. Die Kosten des Scheidungsprozesses müssen Sie tragen. 3. Ihnen steht die elterliche Gewalt über das Kind zu, sofern dieselbe Ihnen Sie haben für das Kind in allen auch den Aufenthalt Evangelischer Gottesdienst Sonntag, den 16. August (10. Sonntag nach Trinitatis) Cloco. Vorverkauf ab Donnerstag. Montag, 17. Aug. 7,30 bis gegen 10,45 Uhr. Pr. 3. 0 Bugatti, 3 Steyr, e 1 Salmson, Alfa ei den Kraftwagen at= und Industrie= ch den beiden Konepräge verleihen. rch zahlreiche Nenan diesen beiden zum Ausdruck ftet und zwar N. S..=Fahrer und Kraftwagenfahrer Kirchenkollekte für den„Westdeutschen Verein für Israel". Reinoldikirche. Morg. 8: Pastor Daub. 10: Pastor Tribukait. Kindergottesdienst: Ferien.— Taufen in der Kirche: Donnerstag und Sonntag nachm. 3 Uhr. Waisenhaus. Morg..30: Pastor Daub. Körne=Wambel. Morg. 10: Pastor Reineke. 11.15: Kindergottesdienst.— Dienstag abend.30: Bibelstunde. Johanneskirche. Morg..30: Pastor Homann. 10: Superintendent D. Winkhaus.— Kindergottesdienst fällt aus.— Abends.15: Bibelbesprechstunde im Johanneum, Kielstr. 12. Rothkirchkapelle. Morg. 10: Pastor Wiedenfeld. 11.30: Kindergottesdienst.— Mittwoch abend 8: Frauenverein mit Vortrag von Zahnarzt Dr. Weißhuhn über die Bedeutung der Zahnpflege für die Gesundheit. Männer mit eingeladen!— Donnerstag abend 8: Bibelstunde. Lutherkirche. Morg. 10: Pastor Homann.— Tau fen in der Kirche: Sonntag und Donnerstag nachm. 3 Uhr. Cloclo. Vorverkauf ab Freitag. Dienstag, 18. August. 7,30 bis gegen 10,30 Uhr. Preise 3. 1001 Nacht. Vorverkauf ab Samstag. Mittwoch, 19. August: Keine Vorstellung. Der entlarvte Matthes Donnerstag, 20. Aug. 7,30 bis gegen 10,30 Uhr. Preise 3. 1001 Nacht. Vorverkauf ab Sonntag. Freitag, 21. Aug. 7,30 bis gegen 10,45 Uhr. Pr. 3. Schon vor einiger Zeit konnte die„Kölnische Zei tung“ darauf hinweisen, daß der bekannte rheinische Separatist Matthes in Straßburg ein„Bureau Cosmopolite“ unterhält, das den Zweck hat, die deutsche Presse mit Berichten aus ElsaßLothringen und Frankreich zu versorgen. Die„Telegraphen=Union“ ist in der Lage, das Treiben des Herrn Matthes voll aufzudecken. Nach ihren Feststellungen hat Matthes Ende vorigen Jahres seinen berüchtigten Namen abgelegt und den Namen Dr. German Mayer angenommen. Unter diesem Namen hat er sich einer Reihe führender deutscher Presseunternehmungen als Straßburger Korrespondent angeboten. Schon damals mußte es Kennern der elsaß=lothringischen Verhältnisse auffallen, daß„Dr. German Mayer" nicht Cloclo. Vorverkauf ab Montag. 7,30 bis gegen 10,45 Uhr. Samstag, 22. Aug. Preise 3. Cloclo. Vorverkauf ab Dienstag. Sonntag, 23. August. 7,30 bis gegen 10,30 Uhr. Preise 3. 1001 Nacht. Vorverkauf ab Donnerstag. nicht entzogen ist. Lebensbedürfnissen zu sorgen zu bestimmen usw. Dieses Recht kann Ihnen aber während der Dauer des Scheidungsprozesses entzogen werden. 4. Der Vertreter wird durch das Gericht bestimmt und bekannt gegeben. Zuvor müssen Bescheinigung von der Polizeibehörde beibringen, daß Sie Gerichtskosten ohne Gefährdung des Unterhalts nicht zahlen können. 5. Zunächst müssen Sie auf Herstellung der häuslichen Gemeinchaft klagen. Die Ehescheidungsklage kann erst dann angestrengt werden, wenn Ihre Ehefrau ein Jahr lang nach rechtskräftiger Verurteilung in die häus liche Gemeinschaft nicht zurückgekehrt ist. Der Klage auf Herstellung der häuslichen Gemeinschaft muß ein Sühneversuch vorangehen. Der Antrag auf Anberaumung eines Sühnetermins ist beim Amtsgericht zu stellen und zu diesem die Beklagte zu laden. Beide müssen in diesem Termin erscheinen. Erscheinen nur Sie, die Beklagte nicht, so ist eine Sühneversuch als mißlungen anzusehen. H. B. In der Anfrage zu 1 bezeichnen Sie den Antragsteller als den Gläubiger der Hypothek. Wenn Sie der Antragsteller, richtiger gesagt, der Fragesteller sind, und die Besitzung von D. erworben und die auf derselben lastende Hypothek in Anrechnung auf den Kauspreis übemnommen haben, dann sind Sie nicht der Gläubiger, sondern der Schuldner der Hypothek. 1. Das Restkaufgeld von 67000 M. begrün det am 18. 4. 1919, kommt für Sie in dieser Höhe Sie haben lediglich die Resthypothek von noch 16200 M(als Kaufgeld für den Erwerb des mit der Hypothek belasteten Grundstücks) übernommen. Diese Restkaufgeldhypothek hatte am Tage der Begründung derselben am 1. 10. 1920(100 — 6,87) einen Wert von 1112,94 GM. Dieser Betrag ist mit 100 Prozent aufzuwerten und ist für die Zeit vom 1. 1. 1925 ab mit 1,2 Prozent, und für die Zeit vom 1. 7. 1925 ab mit 2½ Proz. zu verzinsen. Diese Zinsen sind zu dem vereinbarten Termin fällig, ledoch nicht vor dem 1. 8. 1925. 2. Diese Hypothek unterliegt der Aufwertung. Die gezahlten Beträge sind 3. Die Hypothek hatte bei 6,87) einen organisatorisch alle nur noch zu hoffen Schwarzwaldtagen bescheren möge. Konzerte— Varietés— Kinos usw. Das heutige Kinderfest im Vergnügungspari Fredenbaum wird den kleinen Gästen wieder viel Freude bereiten. Alles ist von Onkel Albert und seinen GeSie eine treuen aufs beste vorbereitet, damit die Mädel und ter Buben viel Vergnügen und Unterhaltung finden. U. a. ist große Puppen=Schönheits=Konkurrenz; Puppen von 25 cm an aufwärts werden zum Wettbewerb Bad Oeynhausenund 6. September d Oeynhausen=Herhmittags 5 Uhr, im hler=Sinfonie direktors Friedr. isten sind verpflichertha Stolzenberg Gertrud Schmidtder(Tenor), Karl Baß), sämtlich vom r ist zusammengerein, Lehrergesangerein, Damen verHannover, dem in Hannover, Knams, der Oberreal= or Gerdon). Orgel: chester: Das Städhausorchester, Hansamt werden über sorverkauf für die isen findet in der order VeranstaltunPetri=Nikolaikirche. Morg. 8: Pastor Spieker. 10: Pastor Vetter.— Taufen in der Kirche: Pastor Goldberg. zugelassen und sind für die Prämiierung 4 Hauptpreise und 6 Trostpreise vorgesehen. Also liebe Kinder, schmückt eure Puppen und Püppchen und kommt zum Fredenbaum.— Punkt 4½ Uhr ist großer Festzug. Ferner werden neue Spiele und ÜberraschunKapelle Kreuzstraße 66. Morg..30: Pastoi Gold berg. Martinkapelle. Morg. 8: Masurischer Gottesdienst. 10: Pastor Spieker; im Anschluß Vorbereitung und Abendmahlsfeier.— Taufen in der Kapelle: Pastor Spieker. Panluskirche. Morg..30: Pastor Petri. 10: Taufen und Trauungen in der gen alles erfreuen. Bei Eintritt der Dunkelheit ist wieder ein Pracht=Fackelzug, außerdem wird ein großes Brillant= und Höhenfeuerwerk abgebrannt, an welches sich die Riesen=Leucht=Fontäne und bengal. Illumination der Anlagen anschließen.(Siehe Ins.) Pastor Petri. Kirche: Pastor Petri. Marienkirche. Morg. 10: Pastor Haberkamp. Kindergottesdienst: Ferien. Westdeutsche Funkstunde.=G. Münster Samstag, den 15. August 1925. Altkatholische Gemeinde in der Krimkapelle. Morg. 10: Deutsche heil. Messe mit Predigt. Pfarrer Kehren aus Witten. 2,00—3,00 Uhr nachm.: Konzert des Rundfunkorchesters unter Kapellmeister. Nebe. Mitw.: Bonney. 1. Cimarosa: Le mariage secret. 2.'Albert: Fantasie aus der Oper„Die toten Augen“. 3. Kreutzer: Evangelisch=Lutherische Gemeinde, Ardeystr. 82 a. Nachmittags.30: Kirchenkollegsitzung. 4: Predigt und Abendmahlsgottesdienst; anschließend Jünglings= verein.— Mittwoch: Kirchenchor. Evangelische Gemeinschaft, Friedenskirche, Holzhofstraße 31. Morg. 10: Prediger Pieper(Abschiedspredigt). 11.30: Sonnlagsschule. Abends 6: Predigt. .30: Männer= u. Jünglingsverein und Jungfrauenverein.— Mittwoch abend 8: Allianzversammlung im Saal der Freien Evangelischen Gemeinde, Baumstr. — Hombruch, Kirchstr. 1 b. Nachm. 2: Sonntagsschule. .15: Prediger Piever(Abschiedspredigt)..30: Jugendverein.— Donnerstag abend 8: Bibelbesprech stunde.— Husen, Evangelische Schule. Morg. 10.30: Sonntagsschule. Nachm. 2: Prediger Pieper(Ab schiedspredigt).— Mittwoch abend 8: Jugendverein. — Freitag abend 8: Bibelstunde. Stadtmission Junggesellenstraße 14. Morg. 11: Sonntagsschule. Nachm. 4: Biblischer Vortrag für Jedermann. Abends 6: Jugendbund E.., Abtlg. junge Mädchen; 8: Abtlg. junge Männer.— Mittwoch nachm. 4: Frauenverein. Abends 8: Allianzgebetstunde(Freie Gemeinde, Baumstr.).— Freitag abend.15: Bibelbesprech= und Gebetstunde.— Preußen, Kleinkinderschule. Sonntag abend 6: Bibel stunde. Fantasie Das Nachtlager in Granada. 4. Bizet: nicht in Betracht. aus der Oper„Das schöne Mädchen von Perthes“. 5. Brahms: Walzer. 6. Reger: Liebeswalzer. 7,10 Uhr abends:„Bastelfunk", Ing. E. SchultzMünster. Erna Kroll=Lange.00 Uhr abends: Liederabend. Hamburg; am Flügel: Kapellmeister Neve. Szenen aus deutschen Lust8,35—9,10 Uhr abends: Mitw.: Alarich Lichtweiß=Münster, Willi spielen. Wittig=Münster. ..0. zuch 9,15—10,00 Uhr abends: Konzert des Rundfunkorchesters unter Kapellmeister Nebe. 1. Mendelssohn: Ausgaben? Sie regelmäßig Sie über Ihre en. Bitte, sehen nbuch nach, wie wahrscheinlich onate. wir um diese 2. Beethoven: Fingalshöhle". „Die Ouvertüre um= und anzurechnen. ihrer Entstehung am 1. 10. 1920(100 Wert von 687,00 GM. Davon 25 Prozent Aufwernur briefliche und eilbriefliche Berichterstattung mit bestimmten Zügen, sondern sogar zeitlich festgelegte telephonische Berichterstattung anbot, während vorhergehende Erfahrungen bewiesen hatten, daß jeder Art von Berichterstattung aus Elsaß=Lothringen aus durchsichtigen politischen Gründen von der französischen Regierung die größten Schwierigkeiten bereiter wurden. Auch entzog sich„Dr. German Mayer“ anen Versuchen, ihn diesseits oder jenseits der Grenze kennen zu lernen, unter den merkwürdigsten Umständen. Sofort eingeleitete vorsichtige Nachprüfungen haben zu dem Ergebnis geführt, daß„Dr. German Mayer“ mit Matthes identisch ist und das„Bureau Cosmopolite“ in Straßburg zu demselben Unternehmen gehört. Einem Teil der Presse bot Matthes den Korrespondenzdienst des„Bureaus Cosmopolite", großen Unternehmungen einen persönlichen Korrespondentendienst unter dem Namen„Dr. German Mayer" an. Er war aber so unvorsichtig, diesen großen Blättern im Juli mitzuteilen, daß er seine Ferienvertretung(während einer Reise nach Frankreich auf Freifahrschein!) dem„Bureau Cosmopolite“ (also seinem eigenen Büro!) übergebe. Aus einem Angebot an eine große besannte deutsche Zeitung sind besonders folgende Sätze von Interesse: Matthes gibt die ehrenwörtliche Versicherung, daß er„ein Mayer vollständig„arischer“ Ad stamtzung sei".„Der freie deutsche Journalist in Frankreich kommt von hüben und drüben 3. Bizet: OrchesterAndante aus der 1. Sinfonie. 4. Mendelssohn: Nocsuite: L' Arlösienne., II, turo aus dem„Sommernachtstraum“. tung= 171,75 GM. F. W. H. Sie können die Schlußbestimmungen in Abs. 2§ 67 des Auswertungsgesetzes wegen Feh lens eines gerichtlichen Vergleichs für sich nicht in Anspruch nehmen. Nach§ 13 der 3. Steuernotverordnung sollten„Vereinbarungen über die Aufwertung" unberührt bleiben. Das Gesetz ersetzt den Begriff„Vereinbarung“ durch„Vergleiche, die den Zweck hatten, den Streit oder die Ungewißheit über die Höhe des infolge der Geldentwertung zu zahlenDadurch ist klargestellt, Tanzumusik des Rund10,00—11,00 Uhr abends: funkorchesters Radisanlage mk. 15.(fix und fertig) Wir garantieren für jede Anlage. Derne, Wilhelmstr. Montag abend.15: Bibelstunde.— Eving, Deutschestr. Donnerstag abend .15: Bibelstunde. geladen. Christlicher Jugendbund, 2. Kampstraße 14 II. Sonntag Ausflug, Treffpunkt 8 Uhr Grafenhof. Die Eltern und Geschwister der Mitglieder werden ge beten, daran teilzunehmen.— Dienstag abend.30: Gesang=Abungsstunde.— Freitag abend.45: Gebet stunde.— Zu allen Stunden sind Jugendliche herzlich eingeladen. Christliche Versammlung, Saarbrückerstraße 32. Nachm..45: Sonntagsschule. 4: Verkündigung des Wortes Gottes.— Dienstag abend.30: Bibelstunde. — Donnerstag abend.30: Gebetsstunde.— Samstag abend.30: Bibelstunde der jungen Brüder. Baptistengemeinde Süd, Martinschule am Körnerin starke splatz. Morg.•10: Prediger Koschorke. 11: Kinder Versuchungen, bestellte Tendenzarbeit zu leisten, waslgottesdienst. Nachm. 4: Prediger Koschorke. Abends , ich— wie meine Berichte beweisen— ablehne.“ Mat-16: Jugendbundstunde. thes unterstreicht auch gern, daß er ausgezeichnetelübung.— Mittwoch abend 8: Bibelstunde. Radie-Spezialhaus den Betrages zu beseitigen. daß nur solche Vereinbarungen unberührt bleiben sollen, die nach ihrem Inhalt wirkliche Vergleiche über die Aufwertung sind. Die Zahlung und Annahme eines Aufgeldes allein begründet daher noch nicht die Annahme, daß ein hiernach wirksamer Vergleich vorliegt. Auch die in der Rückwirkungszeit geschlossenen Vergleiche sollen wirksam bleiben, wenn der Gläubiger Kaufmann war und den Vergleich im Be triebe seines Handelsgewerbes geschlossen hat. Daß letzteres der Fall war, wird gemäß§ 344 H. G. B. vermutet. Unter Kausmann ist nur der Vollkaufmann zu verstehen. Eine Ausnahme ist zugunsten Kommunalkreditanstalten Jedermann ist herzlich ein Hansastraße 3(neue Sparkasse) Rundfunk=Programm des Dortmunder Senders n Zeit der chrodarauf legen, ksam zu machen, isher entgangen dol nicht nur sondern zugleich ind ZahnpflegeSamstag, 15.., ½5 Uhr: „Deutsche Lyrik in Wort und Klang“.— 8,35—9,10 Uhr: Übertragung aus Münster „Szenen aus deutschen Lustspielen".— 9,19 Uhr: Heiterer Abend unter Mitwirkung von Frl. Hella Schmidthaus, Dortmund, Herrn Michels, Dortmund, und Herrn Muermann, Dortmund. Nächste Woche Mittwoch u. Donnerstag der Grundkreditanstalten, und Versicherungsgesellschaften, die ja in den meisten Fällen Kaufleute sind, gemacht, wenn die Aufwertung einer Teilungsmasse oder einem AufwertungsMontag abend 8: Chor= stock und damit mittelbar den Psandbriefgläubigern Don= und Versicherten zugute kommt. ist die Ziehung der großen Wohlfahrts=Geld=Lotterie. Es kommen 4917 Gewinne mit Mk. 120000 bar zur Verlosung. Da die Lose schnell ausverkauft sind, hole sich eiligst noch ein Glückslos zu Mk..50 in Jülichers Glückskollekte, Münsterstraße 4, worauf wir an dieser Stelle ganz besonders hinweisen. Schiffahrtsgesellschaft sucht für Suche für großen Haush.(Wirtschaft und Bäckerei) tüchtige. ** u. Etagen=Haus sofort Statt besonderer Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsern Sonnenschein, unser liebes Söhnchen, Brüderchen, Enkel und Neffe —6 Büroräume Großer Keller u. 2 helle Lagerräume in guter Lage zu vermieten. Schr. Angebote unter 8919 an die Gesch. der Dortmunder Zeitung. bell. 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Doch dürfte wohl anzunehmen sein, leihen seines Kapitals angewiesen sei, ist nicht richtig.]daß durch Stützungsaktionen das Unheil letzten Endes Auch im Ausland ist das Geld vielfach knapp, es wird lnoch abgewendet wird. von Interessenten dauernd zu relativ hohen Zinsen] Wie schon anfangs bemerkt, betrug die Durchgesucht. Außerdem ist nicht zu vergessen, daß der aus=schnittszahl vor dem Kriege ungefähr 815 Konkurse. ländische Geldgeber viel lieber mit seinem Geld im Berücksichtigt man, daß wir jetzt weit mehr Firmen eigenen Lande bleibt, in dem er die Verhältnisse über=sals vor dem Kriege aufzuweisen haben, die monatsehen kann, als daß er(selbst um den Preis hohersliche Durchschnittsziffer der Vorkriegszeit aber noch Risikozinsen) ins Ausland geht. Die Erfahrungen nicht ganz erreicht ist, so geht daraus klar hervor, daß mit der rückläufigen Kursbildung deutscher Anleihensnoch eine Unmenge unrentabler Unternehmen auf haben zur Befestigung dieses Standpunktes beige=[Kosten der übrigen durchgeschleppt werden, was der tragen. Daß daneben oft noch der Umstand eine Rolle baldigen Gesundung des deutschen Wirtschaftskörpers spielt, durch Nichtgewährung von Kredit die deutsche sehr hinderlich ist. Industrie nicht wieder hochkommen zu lassen, darf man auch nicht übersehen. Für längere Zeit noch sind die Aussichten auf dem Kapitalmarkt ziemlich trübe. Die deutsche Wirtschaft wird um eine Art Kreditrationierung nicht herumkommen. Bisher sind Kredite wahllos an alle mög=] Die Fragen des Ausgleiches unserer Handelsschaftliche Rotwendigkeit gegeben worden. In Zutunft Mülses gzabepirge, evenswiange gadusrien bevor-Resche Mitel zur Greichung dieses Zieles im Inzugt bedacht werden. lland ergriffen werden müssen, ist bekannt. über die Schwierigkeiten aber, welche die deutsche Industrie und der deutsche Exporteur an den ausländischen Märkten zu überwinden haben und welche eher im Steigen als im Zurückgehen begriffen sind, bestehen in weiten Kreisen— selbst in denen der Erzeuger— oft noch ungenügende Kenntnisse. Die Ursache dafür liegt weniger darin, daß wir uns in ungenügendem nung von Geschäftsaufsichtsverfahren zweifellos zahl-#laßs mit diesen Schwierigkeiten beschäftigen, als in reiche wirtschaftliche Zusammenbrüche verhindert der Tatsache, daß die Ausdehnung des Weltmarktes worden sind. außerordentlich groß und die Verhältnisse überaus Im Jahre 1923 sind die Zahlungseinstellungen in-skompliziert sind. folge der eigenartigen Struktur der Währungsver=] Wenn deshalb die Schriftleitung der Deutschen hältnisse auf einen geringen Betrag zusammenge=[Wirtschafts=Zeitung, des amtlichen Organs des Deutchrumpft, der in gar keinem Verhältnis zu den Ge Industrie= und Handestags, es unternommen chäfts= und Vermögenszusammenbrüchen der Vor= hat, ihre aus Anlaß des 60. Geburtstags des Präsiahre oder gar der wirtschaftsnormalen Vorkriegs= denten, Herrn Franz von Mendelssohn, herausgeahre steht. Während unter normalen Währungsver=] gebene Nummer den Problemen der Ausfuhr zu hältnissen die Anzahl der Konkurse ein gutes Wahr= widmen, so konnte sie sich nur das Ziel stecken, einige und Kennzeichen der Wirtschaftskonjunktur ist, ihrel im Augenblick besonders aktuelle Fragen aus dem Vermehrung oder Verminderung im genauen Ver=lganzen Problemkreis herauszugreifen. Man darf wohl hältnis zur Ertrag= oder Verlustwirtschaft steht, gehört sagen, daß ihr die Auswahl dieser Fragen und insEigenart, der, Papiergeldwirtschaft, daß aisef, besondere die Gewinnung der geigneten Mitarbeiter tive Gold= und Substanzverluste in der Papiermark=] gut gelungen ist. 559 bilanz rechnerisch sogar in Gewinne umgeformt werden können. Die Konkurse hören in solcher Zeit auf, Aufsatz aus der Feder van aver: v. 9. gr erste ein Gradmesser der Wirtschaftsergiebigkeit zu sein. win eine vo: rapherr aretairungt at Dr. Bol Das Anschwellen der Konkursziffer in Deutschland gsusce Darstellungen wertvoll erbeginnt von dem Zeitpunkt an, wo die Unternehmun wigt= Abersicht über„Die Grenzen unserer Ausfuhr“, gen auf der Passivseite der Bilanz ebenso in Gold=## weicher die Entwicklung de„deutschen Außenhanmark rechnen müssen, wie auf der Aktivseite. Sahrg gaß zenen„Produktionsgebieten für die Die Gesamtzahlen der Konkurse aller Wirtschafts= 1925 untersucht ist. Es folgt ein Auffat„# gruppen in den einzelnen Monaten des Jahres 1924 metter, deni Generaks###lat en Aufsaß von weisen eine allmählich steigende Tendenz bis zum über die volkswirtschaft### der Knort=Iremse.., Juni auf, dem dann im Juli ein Emporschnellen auf am#ch; voltswirtschaftlich, Bedeutung der deutschen die annähernd doppelte Juniziffer folgt. Vom August ggschzinenauskuhr. Der, hervoxragende Fachmann hat an fällt die Konkurszahl wieder langsam bis zum der reichen Fülle seines Wissens und seiner ErDezember, in dem sie nur noch wenig mehr als die inhaltsreiche. Ausführungen gemacht. Die Hälfte der Julizahl aufweist. Das gleiche Bild zeigen####### von Rohstoffen und Erzeugnissen der Wolluns die beiden meistbeteiligten Gruppen Industrie##### in von Dr. Genzmer vom Verein deutscher und Warenhandel. Bei der Landwirtschaft usw. fällt Wollkämmer und Kammgarnspinner äußerst gründlich es auf, daß die Septemberzahl noch höher ist als die untersucht. Für jedes einzelne Erzeugnis des InJuliziffer. Bei Banken und„andere Gewerbe“ trat dustriezweiges ist die Entwicklung der Ausfuhr unter im Oktober nochmals eine vorübergehende Erhöhung Angabe der jeweils maßgebenden Verhältnisse geschilverr. Direktor Dr. Fellinger von den SiemensDie Gesamtzahl der angeordneten Geschäftsaussich=chuckert=Werken gibt interessante Einblicke in die ten, für die erst vom Juli 1924 ab vergleichbare Mo= Exschwerungen, welchen die Ausfuhr der elektrotechnatsangaben vorliegen, ist im Juli noch doppelt so nischen Industrie im Ausland ausgesetzt ist. In seihoch wie im August. Bis zum November zeigt sich nem Beitrag„Prohibitivzölle und Elektrotechnik“ dann eine weitere langsame Senkung, während De=sgibt er ein ausgezeichnetes Bild von den Abwehrzember und Januar 1925 wieder ein schwaches An- maßnahmen unserer Abnehmerländer, welche zur ziehen der Geschäftsaufsichten nachweisen. Die ein-] Folge haben, daß der Anteil der deutschen elektrotechzelnen Wirtschaftsgruppen geben mit kleinen Abwei= nischen Ausfuhr an der Bedarfsdeckung der betreffenchungen im allgemeinen dasselbe Bild.den Länder stark zurückgegangen ist. All diesen Aufsätzen ist zahlreiches und wertvolles statistisches Material beigegeben. Dr. Riderer vom Deutschen Industrie= und Hanberichtet über den Stand der englischen Industrieschutzzoll=Gesetzgebung. Er schildert insbesondere die Bestrebungen einzelner englischer Industriea# zweige, auf Grund der neuen gesetzlichen Maßnahmen auf dem Gebiet des Industrieschutzes, die Einführung von Abwehrzöllen durchzusetzen, und die Aus112s seinandersetzung, welche in England über die Absichten der dortigen Regierung, Subsidien für die Eisenund Stahlindustrie und für den Bergbau einzufüh821##ren, in der Öffentlichkeit eingesetzt hat. Das in letzter Zeit wieder in den Vordergrund gerückte Problem 30531der Einfuhrscheine wird von Dr. Poelchen vom Deutschen Industrie= und Handelstag beleuchtet. Den Schluß des Heftes bildet eine fast 14 Seiten umfassende, im Statistischen Reichsamt bearbeitete statistische Zusammenstellung der mengenmäßigen jdeutschen Ausfuhr in den Jahren 1913, 1922—1924 und im ersten Vierteljahr 1925 für die wichtigsten 29 1 Waxengruppen unter Angabe des Anteils der jeweils in Betracht kommenden hauptsächlichsten Empfangs247 sländer. rui das geschilderte Heft der Deutschen Wirtschafts=Zeitung schon durch den Inhalt seiner AufMit wenig Ausnahmen haben sich die Konkurse ase bleibenden Wert, so muß dies erst recht von der seit Anfang dieses Jahres aus dem gleichen Niveaua: graphische Darstellungen für jede bewegt. Die Schwankungen in den einzelnen Monaten Warengruppe erganzten Statistik gelten. sind von geringer Bedeutung. In den Monaten von Januar bis Juli wurden folgende Konkurse und Geschäftsaufsichten eröffnet: Unter Berücksichtigung der Geldentwertung stellt dieser Betrag aber knapp 35 Proz. der Vorkriegseinlagen dar; noch ungünstiger ist das Verhältnis bei den Sparkassen, die rund 2,5 Milliarden Mark Bestand an Einlagen aufweisen gegenüber beinahe 20 Milliarden im Jahre 1913. Allein an Hypotheken waren von den preußischen Sparkassen und von den Versicherungsanstalten in der Vorkriegszeit rund 14 Milliarden Mark ausgeliehen; jetzt sind Hypotheken kaum zu erhalten; wenn man sie bekommen kann, sind die Bedingungen außerordentlich hart und die gewährten Beträge(durchschnittlich 15—20 Proz. vom Wert) viel zu gering. Auch die Beschaffung von langfristigem Kapital für industrielle Zwecke wird immer schwieriger. Während im Januar 1925 noch 48 Aktiengesellschaften mit 23,8 Millionen Mark Kapital gegründet werden konnten, war die Zahl im Mai schon auf 25 bezw. 4,2 Millionen Mark zurückgegangen. Im ersten Vierteljahr 1925 konnten noch monatlich Kapitalerhöhungen von 85 Millionen Mark durchgeführt werden, im zweiten Vierteljahr nur noch 40 bis 50 Millionen Mark monatlich. Die Ausgabe von festverzinslichen Industrieanleihen hat vollkommen aufgehört. Im Januar und Februar d. J. wurden noch ca. 67 Mill. Mark festverzinsliche Industrieschuldve chreibungen ausgegeben; in den Monaten März bis Mai war die Summe auf ganze 3 Mill. Mk. zurückgegangen. Nach der Vorstellung lamstag, den 15. rhause aus statt. Der Einzelhandelsverband für Rheinland und Westfalen schreibt: In den letzten Monaten hat sich der Einzelhandel unter Aufbietung aller Kräfte bemüht, aus Regierungsmitteln Kredite zur Verfügung gestellt zu bekommen, die zur Auffrischung des durch die Inflation so arg zusammengeschrumpften Betriebskapitals dienen sollten. Als Erfolg dieser Bemühungen sind denn schließlich auch der Reichs= und preußischen Regierung gewisse Beträge abgerungen worden. Das Reich hatte bekanntlich 30 Millionen für den gewerblichen Mittelstand zur Verfügung gestellt, der preußische Landtag hat 50 Millionen bewilligt und letztlich ist für das besetzte Gebiet noch ein besonderer Betrag von 10 Millionen Mark für den Mittelstand ausgeworfen worden. Hierbei ist jedoch zu bemerken, daß die 50 Millionen betragende, von Preußen zugesagte Kredithilfe noch nicht wirksam ist, da für diesen Betrag noch keine Deckung gefunden wurde, und es die preußische Regierung ablehnt, aus kaufenden Mitteln etwas zu geben. Bei den Verhandlungen über die Kredithilfe ist viel Theater gespielt worden. Die Vorstellung ist jetzt vorbei und die Kritik hat das Wort. Sie muß zunächst feststellen, daß die Höhe der bewilligten Kredite auf eine unglaubliche Verkennung der tatsächlichen Lage des gewerblichen Mittelstandes und speziell des zelhandels schließen läßt. Die 30 Millionen Reichsite sind inzwischen den Interessenten zugängig gemacht worden, ohne daß, wie wir betonen müssen, im rheinisch=westfälischen Einzelhandel etwas von der Wirksamkeit der Mittel zu bemerken gewesen wäre. Das ist ohne weiteres einzusehen, wenn man bedenkt, daß das Handwerk den weitaus größten Teil von den 30 Millionen bekommen hat und auf die einzelne Einzelhandelsfirma bei der großen Zahl von Einzelhandelsbetrieben nur ein paar Mark entfallen können. Um dem besonders notleidenden besetzten Gebiet zu einer Auflebung und Unterstützung zu verhelfen, ist dann in den letzten Wochen nochmals ein besonderer Reichskredit von 10 Millionen Mark zur Verfügung gestellt worden. nennen hört, so ist man leicht versucht, sich günstiges Urteil über die voraussichtliche W zu machen. Es ist jedoch stets vor einem Optimismus gewarnt und die ganze Kreditaktion immer wieder als eine bloße Geste hingestellt worden. Nachdem jetzt bekannt wird, was auf die einzelnen Städte des besetzten Gebietes entfällt, muß festgestellt werden, daß die Warner leider Recht behalten haben. Denn auf Städte mit 15000 Einwohnern entfallen ganze 2500 Mark, auf Städte zwischen 50= und 60 000 Einwohner 5000 Mark und auf Städte mit über 100 000 Einwohnern 15000 Mark. Man wird nicht behaupten können, daß diese geringen Beträge irgendwie nennenswerte Erleichterungen für den gewerblichen Mittelstand und vor allem für den Einzelhandel des besetzten Gebietes bringen können. Denn hierfür ist die Kreditnot viel zu groß. Aus allen Teilen des Rheinlandes und Westfalens kommen deshalb Beschwerden über die Geringfügigkeit der zur Verfügung gestellten Mittel und der Einzelhandel fühlt sich gleichsam als Gegenstand einer Aktion, die rein äußerlich wirken soll und lediglich dazu angetan sein kann, mit kleinsten Mitteln sich, einer übernommenen Verpflichtung zu entledigen. Es kann demgegenüber gar nicht oft genug darauf hingewiesen werden, daß die zur Verfügung gestellten Kreditmittel in keiner Weise ausreichen, um über die bestehende Kreditnot hinwegzuhelfen. Die erste Forderung, die sich aus dem Urteil über bisher Geleistete ergibt, wird sein, daß schleunigst die Deckungsfrage für den 50=Millionen=Kredit, den der preußische Landtag zu geben beschlossen hat, gelöst wird, damit von dieser Seite noch einige Beträge für den gewerblichen Mittelstand flüssig werden. Sodann gibt die große Enttäuschung über das bisher Geleistete Veranlassung, nochmals auf die furchtbar ernste Lage, die sich aus der überall bestehenden Kreditnot ergibt, hinzuweisen. Mit Befremden muß man hierbei feststellen, daß die öffentlichen Körperschaften immer noch Mittel sich zu verschaffen verstehen für Kapitalfestlegungen in Bauten und sonstigen für die heutige Zeit nicht gerade unbedingt notwendigen Objekten. Anstatt der Wirtschaft diese Milliardenbeträge, die augenblicklich für 50 und mehr Jahre festgelegt werden, zur Verfügung zu stellen, damit sie wieder etwas zu. Blut kommen kann, muß man immer noch die Beobachtung machen, daß vielfach in der heutigen Zeit von Kommunen und sonstigen Körperschaften mit Millionenbeträgen in einer Weise gewirtschaftet wird, wie wir es uns als reiches Volk vor dem Kriege nicht geleistet haben. Der Kreditmarkt muß unter allen Umständen eine Besserung erfahren, sonst ist zu befürchten, daß weitere zahlreiche Unternehmen wegen unzureichender Betriebskapitalien zusammenbrechen. Dies ist unter keinen Umständen eine gutzuheißende Entwicklung. Denn es werden hierdurch nicht nur große Teile der erwerbstätigen Bevölkerung ihres Einkommens beraubt, sondern der Zusammenbruch so zahlreicher Unternehmen muß auch die übrigen heute noch gesunden als Gläubiger mit ergreifen und die Wirtschaft in ihren Grundfesten wankend machen. Die Lage ist außerordentlich ernst und erfordert umfassende Maßnahmen. Mit so geringen Mitteln, wie man dem Einzelhandel zu helfen versucht, geht es wirklich nicht. Sie können nur ein Tropfen au einen heißen Stein sein und müssen danach in den Kreisen, denen angeblich hiermit geholfen soll, den oben wiedergegebenen Eindruck erwecken. en abzuschen. nahm der liebe gsvollen Sohn, ötter Zu den Problemen der Ausfuhrbestimmungen glücksfall, den ite, wo er zur Ewigkeit. der: Kötter T= ertz. lingen, Rheydt, August 1925. Ein kred Betrachtungen zur Konkursstatistik in den Jahren 1913-1925 ag, 16. August, ngen bei IsselVon Walter Wetzig. Seit Ausgang der 70er Jahre hat die deutsche Wirtschaft wohl nicht eine solche Krise durchmachen müssen, wie die augenblickliche. Die Folgen der Kriegsund besonders der Inflationszeit haften ihr noch in ganz Mark, chaft erhoffte, war für einen großen Teil von gewerblichen Betrieben der Anfang ihres Zusammenbruchs. Hinzu kam, daß die Steuerlast immer drückender wurde und das deutsche Wirtschaftsleben bis zum letzten Tropfen aussaugte. Erschwerend wirkte ferner, daß im Frühjahr des Jahres 1924 die Reichsbank im Interesse der Sicherung der Währungsstabilität zu einer Beschränkung in ihrer Kredithergabe schreiten mußte. Schon damals machten sich Anzeichen dafür bemerkbar, daß selbst viele gute, alte Firmen dieser Machtprobe nicht standhalten würden. Im Oktober 1924 berichtete eine große Tageszeitung, daß„die Befürchtung des Zusammenbruchs sich im allgemeinen als übertrieben erwiesen habe. Die deutsche Wirtchaft hat im großen und ganzen die„Gesundungskrise“ glimpflich überstanden". Die Tatsachen zeigen uns heute bedauerlicherweise ein anderes Bild; die Krise ist überhaupt noch nicht zu Ende. Weiterhin war auch keineswegs zu verkennen, daß eine große Anzahl von Unternehmen, die auf dem Sumpfe der Inflation erblüht waren und jetzt jeder Daseinsberechtigung entbehren, eines Tages wieder verschwinden muß. Der Weg vom Produzenten zum Konsumenten hat sich durch übermäßige Ausdehnung des Zwischenhandels um ein Vielfaches vermehrt. Die eit einiger Zeit einsetzende Teuerung dürfte zum Teil auf dieses unheilvolle System zurückzuführen ein, das die Ware nicht nur für den Konsumenten verteuert, sondern auch die Verdienstmöglichkeit des reellen Handels ganz erheblich schmälert. Mit der weiter sich steigernden Geldknappheit etzte bei allen Unternehmen der Kampf um die wirtschaftliche Existenz ein. Der kapitalarme Betrieb hatte naturgemäß besonders darunter zu leiden. Wechselproteste, die Vorläufer des Konkurses. und Zahlungseinstellungen häuften sich in ganz erschreckender Weise. Als nächste Folgeerscheinung blieben natürlich die Konkurse und Geschäftsaufsichten nicht aus. Für die Wirtschaft bedeutet der Konkurs eine Katastrophe, die weit über die Grenzen des unmittelbaren Betriebes hinaus zu wirken pflegt. Mit einem Schlage ist das Prestige des Schuldners in Frage gestellt. Die Masse wird verschleudert und als Folge davon macht sich eine empfindliche Schädigung des Handels mehr und mehr bemerkbar. Die augenblicklichen Verhältnisse geben uns ein anschauliches Bild. Die Auswirkungen der jetzigen Wirtschaftslage lassen sich am besten durch die Konkursziffern erkennen, die man gewissermaßen als Wirtschaftsbarometer bezeichnen kann. Das Jahr 1913 ist für die Vorkriegszeit in statistichen Angaben ausschlaggebend. In der Konkurstatistik ist es interessant, daß gerade in jenem Jahre die Konkursziffer einen Höhepunkt erreicht hatte. Nicht weniger als 12 756 neue Konkurse wurden beantragt. Davon wurden allerdings 2981 Konkursanträge wegen Mangels an Masse abgelehnt. In diesem Falle war die Vermögenslage des Gemeinschuldners so schlecht, daß nicht einmal die Kosten für die Gerichte und den Konkursverwalter gedeckt werden konnten und daß sämtliche bevorrechtigte und nichtbevorrechtigte Gläu biger überhaupt leer ausgingen. In folgenden Erwerbs= und Geschäftszweigen stellt sich die Konkursziffer besonders hoch: 1. Industrie der Nahrungs= und Genußmittel 1000, davon abgelehnt 181 wegen Mangels an Masse. Baugewerbe 913, davon abgelehnt 238 wegen Mangels an Masse. 3. Handelsgewerbe 5211, davon abgelehnt 1029 wegen Mangels an Masse. Warenhandel 4712, davon abgelehnt 800 wegen Mangels an Masse. 4. Bekleidungsgewerbe 911, davon abgelehnt 183 wegen Mangels an Masse. Der Monatsdurchschnitt im Jahre 1913 betrug un gefähr 815 eröffnete Konkurse. Seit 1914 hat die Zahl der eröffneten Konkursverfahren, also während des Krieges, ganz erheblich abgenommen, bis im Jahre 1918 mit 816 der niedrigste Stand erreicht wurde. Erst 1919 beginnt die Zahl wieder zu steigen. Während der Jahre 1914 bis 1923 belief sich die Zahl der eröffneten und der wegen Mangels an Masse abge lehnten Konkursverfahren auf: dzek echtsleiden. krankheiten örung. Fortfall der suchung, Frauen. neuesten Verfahren. 53, I. Etg. erheblichem Maße an. Die Stabilisierung der von der man die Rettung der beutschen WirtWenn man diese Beträge ein allzu irksamkeit —8. en geführte Ambusich jetzt IPt. htsSchwäche usw. leilverfahren. brung atoriun Pt 3 part. sthorn. s von 11-12 Uhr. Tel. 8842. Ing Zurück. „Mittermaier das Burgmundastr. 36. Telephon 1627. C5 1118 Landwirtschalt Warenhandel andere Gewerbe ohne zuMonat Industrie Banken sonstige Angaben sammen 1924 Konkurse: Siegerland, Waldeck. Oberhessen, Bergisches und Oberbergisches Land von Dr. Kneebusch Januar Pebruar 6 19 3 2 30 2 12 20 4 1 39 März 11 39 2 2 April 2 22 81 3 27 139 al 7 65 172 6 62 326 Juni 9 19 159 278 2 3 116 585 Juli 12 330 60 581 75 12 127 August Oktober 9 271 51 427 10 10 117 895 14 277 38 397 3 13 106 850 1 228 51 254 13 9 96 752 Nov. 180 33 322 6 6 70 Dez 8 206 mit zwei großen Wegekarten 302 34 6 52 618 all 69 1768 2972 36 301 66 773 024 Preis.50 Mark. 1925 an 6 249 424 9 40 12 56 796 1924 Geschäftsaufsichten: u 14 362 394 21 39 6 137 973 August Oktober 180 190 7 81 Sopt. 2 126 117 7 11 Krüger Krüger-Passage. 13 108 106 1 14 10 26 265 Nov. 1 84 2 8 27 Der 5 88 88 13 11 30 235 924 26 948 990 41 105 23 344 Jung. Mädchen sucht Kundschaft zum Weißnähen und Wäscheausbessern. Schr. Ang. u. 8910 an die Dortm. Ztg. 2. Halb. 0 1925 an 5 123 4 1 * 18 256 werden ein zelne Am 12. August, abds. um—28 Uhr brannled. Damentasche Westfalendamm, KohlgarStraßenb= bis ArdenDer Geld= und Kapitalmarkt von Haltestelle tenstraße. Linie 8. straße abhanden kommen. Wiederbringer gute Belohnung. Erzbergerstr. 16. Erdg. Während die Lage des Marktes für kurzfristiges Geld bis vor einiger Zeit noch verhältnismäßig befriedigend war, macht sich seit kurzem auch hier eine stärkereAnspannung bemerkbar. Trotzdem die öffentlichen Kassen aus Steuergeldern nicht unbeträchtliche Mittel auf den kurzfristigen Geldmarkt bringen können, obwohl von den öffentlichen Instituten(z. B. von der Seehandlung) ausgeliehene Gelder verlängert wurden, und obwohl der Geldeigentümer, um sich flüssig zu halten, viel lieber Geld auf den kurzfristigen als auf den langfristigen Markt gibt, entspricht das Angebot bei weitem nicht der Nachfrage. Die Folge ist, daß(namentlich um die Mitte und um das Ende des Monats) immer wieder starke Anspannungen auftreten, die sich nicht nur in Kreditverweigerungen, sondern auch in einem Anziehen der Zinssätze äußern. Schon das große Angebot an Warenwechseln deutet auf eine starke Illiquidität der Großbanken und auf Erschöpfung vieler Kreditkontingente hin. Noch viel trostloser ist die Lage für langfristiges Geld. Schon die Tatsache, daß jemand langfristiges Geld zu leihen sucht und dafür auch harte Bedingungen einzugehen gewillt ist, macht ihn dem Geldgeber verdächtig. Leider hat der Prozeß der Kapitalnen= bildung bedeutende Fortschritte in der letzten Zeit nicht gemacht. Zwar beträgt der Einlagebestand bei den sechs Berliner Großbanken zurzeit 4,3 Milliarden Mark. Die neue Ernte und die Weltmärkte Land Zu- bezw. Abnahme in #m Vormonat InWarenbande Obwohl das Wetter dieses andore Gewerbe ohne 2I Sommers im ganzen recht unsicher war, hat es der Ernte nicht allzu sehr geschadet. Gewiß brachten starke Regenfälle die auf dem Halme stehende Getreideernte vereinzelt zum Liegen, auch dürfte in einzelnen Gegenden das Hochwasser Schaden angerichtet haben; aber, wie gesagt, wechselten im allgemeinen Regen und Sonnenschein ab. Die Arbeiten auf dem Felde wurden wohl manchmal behindert, aber verzögern dürfte sich das Einbringen der Ernte dadurch kaum, wenn auch das Ausbleiben von größeren Angeboten darauf schließen läßt, daß das Dreschen noch nicht allgemein begonnen Monat Wir Panken sonstice dustrie Angaben sammen schalt 1 1025 Konkurse: Vitrine 6 Jan. 219 134 9 40 12 796 + 29,5% 9,.2% +.320 — 11.5% + 17,5% .1% + 17,4% 6 Pebr 150X60, für Gewerbeausstellung zu vermiet. Hohe Straße 1, Schuhgeschäft. 715 397 2 41 6 723 6 Märt 229 430 11 46 37 17 776 5 Apri 237 313 7 55 28 9 687 11 Ma 273 429 8 49 27 10 807 9 Juni 262 409 3 43 3! 9 766 Fröllaste Konkursverlahren Wegen Mangels an Masse abgelehnte Zusammen + 2 I.-15. schinen Geschäftsaufsichten 4 Ju 147 197 1 18 9 15 391 1025 Geschäftsaufsichten: 1914 7849 2531 10480 5 123 Jan. 96 9 1 18 256 + 6,9% .3% 309 1+ 29.0% 27.8% + 51.4% — 6,6% 185+ 19.4% Aus den angezogenen Zahlen ist ersichtlich, daß im ersten Halbjahr 1925 beinabe die gleiche Zahl an Konkursen erreicht ist wie im Jahre 1924. In erster Linie werden die Inflationsgründungen betroffen, die etwa mit 50 Proz. an dieser Zahl beteiligt sind. Sodann aber geben die Zahlen ein anschauliches Bild von der sich dauernd verschlechternden wirtschaftlichen Lage und der Unmöglichkeit, insbesondere bei mitt1915 4515 1917 6192 Podr. 90 102 2 6 1 35 240 1916 2258 1573 383 1029 hat 134 März 127 6 15 5 19 1917 1229 1263 2492 463 102 4 April 100 2 7 1 7 272 Die Preisentwicklung auf dem Berliner Markt ist sehr verschieden, da man mit den Getreidezöllen sicher rechnen zu können glaubt, und daher die sofort greifbare Ware billiger als die Zeitware angeboten wird. Aber natürlich haben auch die Preise für die greifbare Ware angezogen und übersteigen den Weltmarktpreis, weil sonst die Inlandspreise den Wettbewerb mit den Weltmarktnotierungen angesichts der Ausfuhrprämien nicht aushalten könnten. Der Grundton war auf allen Gebieten recht fest und resultiert diese Festigkeit aus dem langsamen Anziehen der Weltmarktpreise. Diese allgemeine Lebhaftigkeit der Märkte kam sogar dem 1918 816 826 1638 235 7 a 167 146 11 4 20 351 egutachtet! gen latlichen Raten. 1919 1019 1005 2024 172 Jun 143 157 3 13 1 10 328 1920 1318 808 2124 231 .-15. 1921 3070 1057 4127 516 1 o 67 89 5 11 12 1922 955 741 1696 Tkeine vergleichbaren Nonalsangaben Interessant sind auch die Zahlen der Geschäftsaufsichten. Für die Jahre 1914—1915 sind gemäß einer Verordnung vom 8. August 1914 keine Zählungen vorgenommen worden. Vom Jahre 1918 ab ist trotz der Steigerung die Gebietsabtretung infolge des Friedeusschlusses besonders zu berücksichtigen. Weiterhin ist bei diesen Zahlen zu bedenken, daß durch Anord1923 266 239 505 2r. Dortmund ei — Mehlgeschäft zu nutze, das in der letzteren Zeit sehr still lag. Futtermittel und Mais blieben ruhig, während Hafer in alter Ware gefragt war. Die Meldungen aus dem Ausland zeigen, daß zumindest der Erntestand in Europa ähnlich ist, wie bei uns und daß der starke Regen wohl verzögernd, aber sonst nicht ungünstig gewirkt hat. Im Gegenteil war das Wetter in der letzten Zeit für Hackfrüchte geradezu ideal, hört man von Mittel= und Westeuropa. Die Nachrichten, die uns aus Osten und Südosten erreichen, lauten günstig und das Angebot aus Rumänien speziell ist um ca. 20—50 Prozent höher als im Vorjahre. Die Beschaffenheit besonders des Weizens ist sehr gut. Der Drusch hat verschiedentlich eingesetzt. Über den russischen Ernteüberschuß, der für den Export nach Deutschland in Frage kommt, werden Zahlen genannt, die eine Schätzung von 3 Millionen Tonnen zulassen. Nur ist nichts darüber zu erfahren, wie sich die Ausfuhr auf die verschiedenen Getreidesorten verteilt. Vereinzelt sind bereits Geschäfte schen Rußland einerseits und England und Deutschland andererseits getätigt worden. Was Polen anbetrifft, so läßt sich wegen des momentanen Wirtschaftskrieges und der Unsicherheit der polnischen Währung nichts sagen. Tatsache ist, daß der Ernteüberschuß außergewöhnlich hoch ist und sich auf ca. ¾ Millionen Tonnen hauptsächlich in Roggen und Gerste beziffert. Die Überseeländer melden durchschnittlich gute Ergebnisse. Aus Kanada kamen vor einiger Zeit Nachrichten, die von einer starken Schädigung der Ernte durch Rostgefahr wissen wollen. Neuerdings aber äußern Sachverständige, daß diese Gefahr durch die Wetterlage der letzten Wochen beseitigt wäre und daß man, wenn auch nicht von einer Rekordernte, so doch von einer guten Mittelernte sprechen könne. Die Schätzungen über das Ergebnis der Ernte sind daher sehr vorsichtig abgefaßt und dürften eher zu tief als zu hoch gehen. Aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika sind im großen und ganzen die Erträgnisse der Ernte gut, wenn auch die Schätzungen etwas unter denen des vorigen Monats liegen. Es hat sich in den letzten Jahren jedoch immer wieder gezeigt, daß die ausländischen Schätzungen nicht recht zuverlässig sind und nur zur Erhöhung des Preisniveaus dienen sollen und so hält sich dann auch die große Masse der Interessenten vorläufig noch zurück. Es läßt sich aus diesem Grunde also noch recht wenig über die Preisentwicklung der nächsten Zeit sagen, wenn auch mit Bestimmtheit angenommen werden kann, daß der bevorstehende Winter kein Hungerwinter werden wird. vinzen, Kreise und engeren Kommunalverwaltungen sich rücksichtslos auf das alleräußerste Minimum ihres Geldbedarfs umstellen müssen, wenn sie nicht die Schuld an der vielleicht noch abwendbaren Katastrophe tragen wollen. Die Verhältnisse in der märkischen Eisenfertigwarenindustrie liegen zurzeit so ernst und besorgniserregend, wie sie nur in den allerschlechtesten Zeiten der zurückliegenden Jahrzehnte beobachtet wurden. Die Lage der Remscheider Werkzeug=Industrie, der Cronenberger Hämmer=, Axte=, Beil= und Schraubenindustrie, der Velberter und Radevormwalder Schlösser= und Beschlagindustrie ist uneinheitlich. Die Umsätze sind teilweise zurückgegangen und die Aufträge laufen nicht in ausreichendem Maße ein. Die Waren werden, um Geldmittel flüssig zu machen, verschleudert, Preisdrückerei ist eine allgemeine Er scheinung. Die Geschäftsaussichten werden aus diesen Gründen ungünstig beurteilt. Im Export ist die Geschäftslage kaum günstiger. Die Aufträge reichen nicht überall aus und die Zukunftsaussichten sind wenig erfreulich. Die Kündigung des spanischen Handelsvertrages hat in Industrie und Handel lebhafte Beunruhigung hervorgerusen, da Spanien ein gutes Absatzgebiet war. In der Baubeschlag=Industrie hat die Beschäftigung sowie der Auftragseingang im Monat Juli weiter nachgelassen. Größere Aufträge werden von der Kundschaft fast gar nicht mehr erteilt, da dieselbe ebenfalls sehr unter der Versteifung des Geldmarktes leidet und größere Posten nicht mehr auf Lager legt, sondern nur das Nötigste kauft. Ganz besonders hat die Industrie unter dem schlechten Eingang der Außenstände zu leiden, Zielüberschreitungen von drei und mehr Monaten kommen sehr häufig vor. Andererseits halten sich die Rohmateriallieferanten streng an ihre Zahlungsbedingungen und berechnen bei kleinen Zielüberschreitungen Verzugszinsen, die von der Kundschaft, selbst bei größeren Zielüberschreitungen, nicht hereinzubekommen sind, so daß sich dieser Zustand in der weiterverarbeitenden Industrie sehr unangenehm bemerkbar macht und der ohnehin sehr geringe Verdienst durch die hohen Kreditzinsen und Bankspesen, sowie Steuern und sonstige Unkosten fast restlos aufgezehrt wird. Für den Monat Juli ist aus dem Industriebezirk des Kreises Herrschaft Schmalkalden nicht viel Veränderung zu melden. Die Verhältnisse hinsichtlich Beschäftigung sind in den verschiedenen Artikeln ziemlich verschieden. Bohrerfabriken haben zu tun, in Zangen ist die Beschäftigung nicht befriedigend, in Nadeln und Ahlen ist sie etwas besser. Löffel, Striegel und einige andere Artikel haben jetzt die jedes Jahr um diese Zeit wiederkehrende ruhige Periode. In der gesamten Industrie bleibt die permanente Klage wegen der Kapitalknappheit, die größere Kraftentfaltung lähmt und schwächere Firmen zum Erliegen bringt. Es sind wieder Fälle von Geschäftsaufsicht in diesem Monat zu verzeichnen. Die hohen Steuern wirken auf Industrie und Handel je länger desto mehr erdrückend. Es werden vielfach Klagen gehört, daß die unteren Organe der Finanzbehörden rigoros vorgehen, während von oben immer wieder die tröstlichen Versiche rungen von„tunlichster Berücksichtigung der schweren Lage der Industrie“ erklingen. In der süddeutschen Eisen= und Stahlwaren=Industrie haben sich die Verhältnisse gegenüber dem Vormonat wesentlich nicht geändert. Der vorliegende Auftragsbestand erstreckt sich in der Hauptsache auf das Inland. Alle Versuche, das Auslandsgeschö weiter zu beleben, sind an unseren hohen Gestehungskosten gescheitert. Der Zahlungseingang ist äußerst schleppend. Das Verpflichtungsgeschäft sei rückgängig gemacht worden, sie habe die Schecks sperren lassen und andere. Das Landgericht 1 Berlin verurteilte die Beklagte nach dem Klageantrag, das Kammergericht zu Berlin hat die Klage auf Grund der§§ 16 und 8 des Scheck gesetzes abgewiesen. Auf die vom höchsten Gerichtshof zurückgewiesene Revision der Klägerin tritt das Reichsgericht zwar dem aus§ 16 Scheckgesetz hergeleiteten Abweisungsgrund entgegen, billigt aber die Abweisung der Klage aus§ 8 Scheckgesetz. In Bezug auf§ 16 wird in den reichsgerichtlichen Entscheidungsgründen ausgeführt, daß die auf den Schecks befindlichen Erklärungen, daß die Schecks am 18. Dezember 1923 vorgelegt, nicht bezahlt und nicht eingelöst sind, den Anforderungen des Scheckgesetzes genügen. Wenn an sich auch die Vorlegung des Schecks seitens des Inhabers ordnungsmäßig bei der im Scheck als Einlösungsstelle(Berlin, Weinbergsweg 1) bezeichneten Kasse zu erfolgen habe, so sei doch nicht ausgeschlossen, daß die Vorlegung bei einer anderen Geschäftsstelle der bezogenen Bank erfolgen könne, wenn der Inhaber des Schecks und die Bank damit einverstanden sind. Auf die Vorlegung des Schecks und den Protest finden nach§ 16 Abs. 2 Scheckgesetz die Vorschriften der Art. 87, 88, 90, 91 der Wechselordnung entsprechende Anwendung. Es besteht daher kein rechtliches Hindernis, wenn die Berliner Großbanken zum Zweck der Übersicht und schnelleren Abwicklung untereinander und mit der Reichsbank die Einrichtung getroffen haben, daß die Schecks nicht bei den einzelnen Kassen, sondern bei einer Abteilung der Zentrale der bezogenen Bank zur Einlösung vorgelegt werden sollen. Demgemäß kann auch die Vorlegung und Ausstellung einer Erklärung gemäß§ 16 Nr. 1 Scheckgesetz bei der betreffenden Abteilung der Zentrale der Bank vorgenommen werden. Dagegen kann— so wird in den reichsgerichtlichen Entscheidungsgründen weiter ausgeführt— dem Kammergericht darin beigetreten werden, daß die Abweisung der Klage aus§ 8 des Scheckgesetzes herzuleiten ist, weil das Indossament der Klägerin unwirksam ist. Denn der Bezogene kann einen Scheck nicht rechtswirksam indossieren. Da es sich um Überbringerschecks handelt, hatte das Indossament nur die Wirkung, daß der Aussteller desselben dem Inhaber für die Einlösung haftbar wurde, jedoch mit Ausnahme des Bezogenen, auf den die Vorschrift des§ 15 Abs. 2 Satz 1 Scheckgesetz nach ausdrücklicher Bestimmung von Satz 2 keine Anwendung findet. Diese Vorschrif ten beruhen darauf, daß nach dem Willen des Gesetzgebers der Scheck lediglich ein Zahlungsmittel und kein Kreditpapier ist. Hiernach konnte ein von der bezogenen Bank auf die Schecks gesetztes Indossa ment keine scheckrechtliche Haftung der Bank gegenüber späteren Inhabern der Schecks und insbesondere auch nicht gegenüber dem von der Bank angegebenen Indossanten begründen. Daß die Indossamente nicht von der in den Schecks angegebenen Berliner Zahl stelle, sondern von der Kölner Filiale auf die Schecks gesetzt sind, ändert an der Rechtslage nichts. Denn die Bankfiliale ist kein von der bezogenen Bank verschiedenes Rechtssubjekt.(Nachdruck verboten.) Kommissionär muß, wenn er auch eine Anzahl geborener Hilfskräfte beschäftigt, mehrere Sprachen beherrschen, um mit seiner Kundschaft reden zu können. Dazu gehört ein ernstliches Sprachenstud und das liegt dem Engländer nicht. Wer von ihm kaufen will, soll eben— so verlangt es der britische Dünkel— hübsch Englisch zu können. Der deutsche Kommissionär oder Vertreter jedoch lernt die Landessprache und wird allein schon dieserhalb ganz anders ausgenommen. So kam es, daß schon in den letzten Jahren vor dem Kriege der Absatz deutscher Industrie=Erzeugnisse zum Schaden glischen beträchtlich zunahm. Abnehmer für europäische elcum lernen, um mit ihm reden Die natür Von 9 Die Tatsache, das Schleifmittel bis in weist aufs Deutlich möglichst vollkomme Betracht kommenden der Metallindustrie, hat. Ich erinnere miheuren Aufsehens, schleifmaschinen auf Jahres 1900 erregt! wahrscheinlich noch gewußt hätte, daß noch in den Kinde vielleicht noch nicht vermag sie auf eine Jahren zurückzublick natürlichen Schleifm schiedenen Zwecken rader und Schleifsch gen und Feinheits für bestimmte Arbei Kunststein=, Metall sind also etwa in v nerhalb derselben Fi mittel, Aluminiumo, liziumkarbid, auch allgemein bekannt, ren Härte und Z Beschaffenheit das mittel bedeutend Macht und der C die Entwicklung de wurden. Die künstlichen außerordentlichen H eignet sind, vermo teln keinen Abbruch beliebteste aller nat gel, eine immer we einerseits auf die 1 strien in unserer anderseits aber auch Beschaffenheit der ganzen Schleiftechn ergründet und mit telt hat, die natür mäße Bearbeitung den verschiedensten passen. Die Türkei ist ein Waren, da sie viele aus Mangel an Rohmaterialien nicht herzustellen vermag, und von anderen, die sie hervorzubringen imstande wäre, weit mehr verbraucht, als sie produzieren kann. der en guter Ein wesentlicher Faktor ist auch das Zutrauen, das man im Orient in die Leistungsfähigkeit der deutschen Schiffahrtsgesellschaften setzt. Der Transport der Fertigfabrikate erfolgt vielfach auf dem Seewege. Seit der Norddeutsche Lloyd und die Hamburg= Amerika=Linie sowie die anderen großen Gesellschaften sich von der durch den Krieg heraufbeschworenen Krisis zu erholen beginnen, wächst auch der Export und der Import auf dem Seewege. Deutschland liegt aber auch der Türkei näher als England und kann deswegen Waren, die mit der Bahn befördert werden, billiger transportieren. Wenn Frankreichs Außenhandel nach dem Orient schon seit Jahren immer mehr zurückgeht, so ist daran nicht in letzter Linie die mangelhafte Schiffahrtsgesellschaften schuld. Die Beförderung mit deutschen Schiffen ist in Warenladungen wie beim Personenverkehr weit prompter und billiger. Mit einer ernstlichen Konkurrenz Frankreichs haben wir Deutsche in der Türkei kaum noch zu rechnen, mit Ausnahme von einigen Gebieten, die wirtschaftlich nicht von Belang sind. Aufgabe der zuständigen Stellen wird es sein, unsere wirtschaftlichen Beziehungen zur Türkei immer enger und ergiebiger zu gestalten, um auch so am deutschen Wiederaufbau mitzuwirken. 9 806 Leistungsfähigkeit der französischen 240 Steuertermine Es schlägt der Notwendigkeit größtmöglicher Vereinfachung und Rentabilität der Wirtschaft ins Gesicht, wenn, wie die„Deutsche Bergwerks=Zeitung“ schreibt, heute noch jährlich 304 mal Steuern und soziale Abgaben zu berechnen und fast ebenso oft abzuführen sind. Die deutsche Wirtschaft kann sich unter den heutigen Verhältnissen so viel unproduktive Arbeit nicht mehr erlauben. Ein Arbeitgeber Lohnsteuern für Arbeiter Lohnsteuern für Beamte Arbeitgeberabgabe für Arbeiter 52 mal Arbeitgeberabgabe für Beamte Krankenkassenbeiträge für Arb. Krankenkassenbeitr. für Beamte 12 mal Inv.=Versicherung für Arbeiter 52 mal Reichsversicherung für Beamte Mietzinssteuer Einkommensteuer Vermögenssteuer Grundsteuer Brandkasse Umsatzsteuer Gewerbesteuer Kirchensteuer Handelskammerbeitr. mindestens 2 mal das sind in Summe 300 bezw. 302 Steuerberechnungen und 240 bezw. 242 Steuerabführungen. Auf alle diese Steuern sind bei verspäteter Abführung Strafen festgesetzt, welche den Unternehmer bei der Höhe der Zuschläge von 24 Prozent jährlich unerhört treffen! Demgegenüber muß gefordert werden: monatliche Abführung der Lohnsteuer für Arbeiter und Beamte, monatliche Abführung der Arbeitgeberabgabe, monatliche Abführung der Krankenkassen= und Versicherungsbeiträge, vierteljährliche Abführung der Umsatzsteuer. 22 berechn. u. bezahlt jährl. 52 mal 12 mal 36 mal 12 mal 36 mal 12 mal 24 mal 12 mal 52 mal 12 mal 12 mal 4 mal 4 mal 4 mal 2 mal 12 mal Die Eisen= u. Stahlwarenindustrie im Juli 12 mal 52 mal Die Lage der deutschen Eisen= und StahlwarenIndustrie im Monat Juli 1925 war nicht einheitlich. Teils hat sie sich gegen den Vormonat verschlechtert, teils ist sie im großen und ganzen gleich geblieben. Eine Besserung ist nirgends eingetreten. Allgemein wird über den schlechten Zahlungseingang geklagt. Die Lage der Eisenfertigwaren=Industrie im märkischen Bezirk wird durch die beängstigende Ruhe auf dem Weltmarkte und durch die krisenhaften Erscheinungen im Kohlengebiet auf das empfindlichste getroffen. Sie hat sich infolgedessen auch gegen den Vormonat weiter verschlechtert. Der Kampf um die wenigen Aufträge hat das Preisniveau auf einen außerordentlich niedrigen, durchgängig verlustbringenden Stand herabgedrückt. Die Regulierung in Kundenwechseln und Akzepten anstelle der Überweisungen greift immer weiter um sich. Die Schwierigkeiten, die Wechsel bei der Reichsbank oder den Privatbanken unterzubringen, beginnen erschreckende Folgen zu zeitigen. Das Hinausziehen der Zahlungsziele über die vereinbarten Zahlungsfristen erschwert den Werken den Überblick über die Bonität der Kundschaft und hat nicht wenig zur Untergrabung des Vertrauens und damit der ganzen Lage beigetragen. Der zu der kleinen Beschäftigung hinzukommende außerordentlich schleppende Eingang der Zahlungen bringt viele Werke in die größten Schwierigkeiten, die baren Mittel für die Gehälter und Löhne zur rechten Zeit zusammenzubringen. Es liegt tatsächlich so, daß die wenigen Eingänge zurzeit durch die Steuern und sonstigen Abgaben dahinschwinden. Es ist nicht zu begreifen, daß in den Kommunalverwaltungen trotz der nachdrücklichsten mündlichen und schriftlichen Vorstellungen der Organisationen die Sparsamkeit nicht so durchgeführt wird, wie dies die steuerzahlenden Gewerbetreibenden unter dem unmittelbaren Druck der Verhältnisse tatsächlich tun. Der Widersinn, dauernd den Gewerbetreibenden ihre Vermögenswerte zu entziehen, um den öffentlichen Kassen zum Teil das Vielfache wie in der letzten Friedenszeit zuzuführen, muß, wenn nunmehr nicht bald Einhalt getan wird, zu Katastrophen führen, die alle ernstdenkenden Elemente mit der größten Besorgnis erfüllen. märkischen Fertigindustrie die Regierung, die ProDie natürlicher Klassen. Man un Schleismittel, die a zu denen u. a. alle der Tripel gehören Schleifmittel, die Basen bestehen(z. aluminhaltigen Sch ment das Aluminiu hört auch der Schu lichen Schleifmittel. aber auch häufig hauptsächlich auf (Smyrna) und i ten) gewonnen. D mittel Smyris, Schmirgel entwick Material 15 bis 3 vorös und brüchig der Schmirgel fri Pulverform verwei so griff man zum 70er Jahren des Bindemittel entde mittels so zu binde steine und Schleist konnte, war die Gr wicklung der Schm strie vernachlässigte der Pulver. Diese siert und schließlich dener Feinheitsgre ten, die zur Beart Kupf scheiben a klebt wurden. Ein anderes mittel, und zwar Korund. Er steht auch viel härter u der Schmirgel. W rund Verwendung Schmirgel weiter ist. Der Korund Nordamerika, Kan Oesterreich u Man kann ihn abe dem Thermitverfal ist dann härter u rund und wird d sen von Werkzeuge testen natürlichen vorgehoben, der 55 15 Prozent Alkali 2 Prozent Wasser men an Vulkane, und findet sich z. Deutschland, in de Sees. Als Schleif sangreicher Weise kann sich aber an Schmirgel messen. auch sehr harte ur vielfach pulverisier zu künstlichen Bi den verschiedenen 12 mal 12 mal 4 mal 4 mal 4 mal 2 mal 12 mal 2 bezw. 4 mal 2 bezw. 4 mal 2 mal Die deutsch=türkischen Wirtschaftsbeziehungen 90 Aus Konstantinopel wurde kürzlich gemeldet, daß die Türkei seit einiger Zeit geschäftliche Aufträge fast ausschließlich an deutsche Firmen erteilt. Es handelt sich dabei zumeist um Eisenbahnbauten und Lieferungen der dazu benötigten Materialien, sowie um Lokomotiven= und Waggonlieferungen. Woran liegt es, daß der deutsche Fabrikant die englische, rege Konkurrenz zu schlagen vermag? England bewarb sich von jeher im gesamten nahen Orient mit Vorliebe um gewisse Staatsaufträge, die ohne großen Schwierigkeiten durch Besuche in den Büros der maßgebenden Regierungsstellen eingeleitet werden konnten, so namentlich um solche, die sich auf Staatseisenbahnen bezogen. Trotzdem hatte Deutschland auf dem Gebiete der Lokomotivenlieferung stets einen bedeutenden Vorsprung vor England. Bei allen ausgeschriebenen Submissionen ergab sich beinahe regelmäßig, daß die deutschen Fabriken bei weitem billiger und häufig in wesentlich kürzerer Frist zu liefern imstande waren als die englischen. Auch rühmte man der deutschen Industrie unbedingte Pünktlichkeit in der Innehaltung der vereinbarten Fristen sowie die Zubilligung günstigerer Zahlungsbedingungen ach. Interessant ist der Vergleich zwischen der Art, wie im allgemeinen deutsche und englische Fabrikanten ihre im Orient ansässigen Vertreter unterstützen. Der deutsche Industrielle reist jährlich mehrmals selbst das von ihm wirtschaftlich zu erobernde Gebiet oder schickt gewandte Angestellte dorthin, die den landeseingesessenen Kommissionär mit Samnllungen neuer Muster bei der Kundschaft begleiten. Der englische Fabrikant dagegen bemüht sich möglichst selten selbst; er sendet wohl Reisende aus, aber diese können wegen mangelnder Sprachkenntnisse nicht als eine wirkliche Hilfe für den Kommissionär angesehen werden. Der 2 mal 2 mal Unwirksame Scheckindossamente Freiheit in der Vorlegung und dem Nachweis des Regreßrechts im Sinne des§ 16 Nr. 1 Scheckgesetz. Eine grundsätzliche Reichsgerichtsentscheidung des Feriensenats. Die beklagte Firma in Berlin=Charlottenburg ist Ausstellerin von zwei Schecks, die am 8. Dezember 1923 auf die Klägerin, eine Großbank, Depositenkasse und Wechselstube Berlin, Weinbergsweg 1, gezogen sind. Die Bezogene wird angewiesen, 1590 Billionen Mark aus dem Guthaben der Ausstellerin zu zahlen. Beide Schecks tragen neben dem Vermerk„Nur zur Verrechnung“ die Bekundung, daß sie am 18. Dez. 1923 vorgelegt, nicht bezahlt und nicht eingelöst Unterzeichnet von der Klägerin, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Abteilung Behrenstraße. Auf der Rückseite tragen die Schecks ein von der Klägerin, Filiale Köln, ausgestelltes undatiertes Indossament an die Reichsbahndirektion Berlin. Die Kölner Filiale der Klägerin will die Schecks im Regreßwege bei der Reichsbank eingelöst haben. Sie nimmt jetzt im Klagewege— Scheckprozeß— die Ausstellerin auf Zahlung der Schecksumme von zusammen 3180 Goldmark zuzüglich Zinsen und Provision in Anspruch. Die Beklagte hat mehrere Einwendungen erhoben: Zu den Meldungen, wonach das Aktienkapital im Verhältnis von:1 umgestellt werden soll, wird von einer der Verwaltung nahestehenden Seite erklärt, daß über die Kapitalreduzierung noch keinerlei Beschluß gefaßt worden sei, vielmehr sollen die Aktiven durch Sachverständige zunächst neu geschätzt werden, worauf man sich im Aufsichtsrat über die endgültige Festsetzung des Aktienkapitals schlüssig werden wird. = Ostdevisen vom 12. August. Bukarest—; Warschau 76,05., 76,45.; Kattowitz 75,90., 76,30.; Riga 80,55., 80,95.; Reval 1,107., 1,113.; Kowno 41,445., 41,655.; Polen=Noten 75,70., 76,50.; Lettland 79,75., 80,55.; Estland 1,075 G. 1,085.; Litauen 40,90., 41,41.; Posen 76.15., 76,55 B. b Baroper Walzwerk,.=., Barop. 9 erscheiben iufgestrich * auf 1 9 in Die Verhältnisse in der liegen in der Tat so, daß in RAKIN •IeI:AyLIII• AEITLTE Ae TT Schweilen gebrochener Gußstücke Friedrich Kehrhahn .-G. Johannes nach dem Verfahren G. Grossmann D. R. P. — auch ausserhalb an Ort und Stelle.= vorm. Wimmel& Landgraf, Hamburg. Heizungen, bültungen * Aufzüge Vom größten Damptzylinder, Dampfturbinengehäuse, Zahnrad etc. bis zum dünnwandigen Heizofenglied, haltbar u. betriebssicher geschweißt. Abdampfverwertung Neuanlagen Erweiterungen Reparaturen Paternosterwerke Krane Winden Wartungen und Reparaturen Kein Erhitzen, daher kein Verziehen. la. Relerenzen. Maschinenfabrik H.& G. 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Nach nach England, wo werken arbeitete u fabrikation kennen der nach Köln zur in England erwor seine Pläne zu v Kohle dem Stahlg legte er die Fabri Kaufmann Baare kleine Stahlschmel Gußstahlfabrik des löste er im Jahre Stahlformgusses, -Heuere Garre Asbest-Packungen Heitmann& Kirckhefer DORTMUND Schnüre, Dichtungen, Stopfbüchsenpackungen, Putzwolle, Putzlappen, Putztücher iefern zu äußersten Tagespreisen sofort ab Lager oder Werk GEEE LESTEAE Holzhandlung, Dampfsägewerk und Hobelwerk — DORTMUND, Inselstrasse 23/25— empfehlen ab hiesigem Lager: Ruf 1342 Hagenstraße 11 Ruf 1342 Glasschleiferei, Belegerei und Glasätzerei. Großhandlung in Spiegel-Draht und Fensterglas. Ausführung von Schaufensterverglasungen. STAMM& Co. S. H: Dortmund für Möbelsohreinerei: la. trockene u. milde Eichenblockware u. Dickten von 12—100 Feinste Fourniere, gemessert und gesägt tann. Bord und Dielen und Spaltbord unsortiert und astfrei la. poln. 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So kam es, dem Kriege der zum Schaden ie Türkei ist ein en, da sie viele herzustellen verrzubringen imsie produzieren das Zutrauen, igsfähigkeit der Der Transport dem Seewege. die Hamburg= en Gesellschaften aufbeschworenen such der Export Deutschland liegt gland und kann efördert werden, nkreichs AußenJahren immer letzter Linie die r französischen Beförderung mit ingen wie beim billiger. Mit sichs haben wir zu rechnen, mit die wirtschaftlich uständigen Stelsen Beziehungen ger zu gestalten, au mitzuwirken. Aus der Werkstatt Anschweißen der Ventilgehäuse an den Zylinderboden von Explosionskraftmaschinen. Die„ArgusMotoren=Gesellschaft m. b. H. in Berlin=Reinickendorf bewerkstelligt das Anschweißen jedes Ventilgehäuser in zwei Arbeitsstufen(A, W) in der Weise, daß in anzutreiben gehabt hätte. Das wäre unwirtschaftlich gewesen. Es gibt aber in der Küche noch eine Reihe andere Arbeiten, die man ebensogut dem Motor überlassen kann, der hierdurch zu einem fleißigen und helfenden Gesellen wird und seine Anschaffungskosten mit Zinsen zurükgibt. Man braucht ja den Motor nur mit einer Befestigungsvorrichtung für die inen oder mit einer beweglichen Welle für deren Antrieb zu versehen und die gewünschte Maschine hervorzuholen, und die Küche mit elektrischem Antrieb ist fertig. Wie bereits erwähnt, gehört zur elektrischen Küche ein kleiner Elektromotor von etwa ¼ Pferdestärke. Sein Stromverbrauch entspricht dem eines ganz kleinen Bügeleisens. Der Motor darf aber nicht an irgendeiner Stelle der Küche festgeschraubt oder sonstwie befestigt zu werden, den das würde stören, weil er ja nur dann und wann gebraucht wird. Auch an einen bestimmten Raum darf er nicht gebunden sein, damit er überall verwendet und an jede Steckdose der Lichtleitung angeschlossen werden kann. Außerlich ist an dem Motor nichts Auffallendes. In seinem Innern befindet sich iber ein besonders wichtiger Teil, das Getriebe, das dazu dient, der Antriebswelle der Küchenmaschinen, die günstigste Drehzahl zu geben. Es ist ja bekannt, daß die Elektromotoren sehr schnell lausen, während die Maschinen für den Haushalt nur etwa 100 Umdrehungen in der Minute zulassen. Ist z. B. eine der gebräuchlichsten Maschinen, eine Fleischhackmaschine, anzutreiben, so wird der Zapfen ihrer Schnecke mit der Motorwelle gekuppelt, der Strecker in die Dose an der Wand eingeführt, und schon befindet sich die Hackmaschine in voller Tätigkeit. Der Bedienende hat weiter nichts zu tun, als für ununterbrochenes Nachfüllen zu sorgen. Die Ar beit geht spielend vor sich, der Motor ermüdet nicht, und kostbare Menscheuarbeit wird für wichtigere Aufgaben gespart. Wenn man berücksichtigt, wie mancherlei Dienste allein eine Hackmaschine bei Ver wendung von Lochscheiben mit verschiedenen Lochweiten gestattet, wird man den Wert solcher Maschinen zu schätzen wissen. Ist die Arbeit beendet, so wird die Kupplung gelöst, und an die Stelle der Hackmaschine tritt eine Reibemaschine zum Reiben von trockenem Brot, Kartoffeln oder anderen Sachen. Während der Einmachzeit, in der die Hausfrau besonders mit Arbeit überlastet ist, kommt die Frucht presse zu ihrem Recht. Das Auspressen selbst großer Mengen von Beerenfrüchten ist eine ganz einfache Arbeit. Sauber und mübelos geht sie vor sich, nur das Einfüllen der Früchte, das Fortschafsen des ausgepreßten Saftes und der getrennt austretenden Treber bleibt zu tun übrig. Eine Bohnenschneidemaschine gibt es auch, deren Leistung bei vorzüglichem Schnitt außerordentlich groß ist. Jedes Kind kann diese Maschine bedienen und wird es gern tun, denn die Boh nen einführen und in gleichem Augenblicke in feine Streischen zerlegt zu sehen, ist wirklich ein Vergnü gen. Eisen= und Stahlindustrie in neue Bahnen lenkte. Der deutsche Stahlformguß stellte bald den englischen in den Schatten. Das erste Gußstahlerzeugung der Bochumer Fabrik war eine 6pfündige Kanone. Die preußische Regierung bestätigte der Fabrik, daß ihre G schütze denen von Krupp ebenbürtig seien. Bald folgte die Herstellung von Gußstahlglocken. Die erste dieser Glocken wurde im Jahre 1852 auf der Düsseldorfer Gewerbeausstellung ausgestellt. Im Jahre 1855 wurde die Pariser Weltausstellung mit drei Gußstahlglocken des inzwischen zum Gußstahlwerk des Bochumer Vereins ausgedehnten Fabrik beschickt. Die Erzeugnisse erzielten dort in der industriellen Gesellschaft großes Aussehen. Sie bezweifelte die Herstellung der Glocken aus Gußstahl. Flugs reiste Mayer mit zwei Arbeitern nach Paris, ließ vor einem Preisrichterkollegium eine Glocke in Stücke zerschlagen und aus den Stücken verchiedene Werkzeuge schmieden. Der Beweis war somit zegeben. Der Erfinder Mayer erhielt den höchsten Preis, die große goldene Ehrenmedaille, Napoleon erlannte Mayer zum Ritter der Ehrenlegion. Weit über 30 000 Gußstahlglocken hat der Bochumer Verein bis heute hergestellt und in alle Weltteile versandt. Der Gußstahl wird auch vornehmlich zur Herstellung von Schiff= und Eisenbahnmaterial verwendet. Im Jahre 1862 finden wir die Erzeugnisse des Bochumer Vereins auf der Londoner Ausstellung. Der amtliche Bericht der Ausstellung bestätigt, daß in Bochum der Stahlformguß seinen Ursprung genommen und die Engländer von Bochum aus diese wertvolle Erweiterung der Stahlindustrie empfangen haben. Im Jahre 1888 schenkten die katholischen Arbeiter Bochums dem Papst Leo 13. ein dreiteiliges Gußstahlgeläut aus An laß seines silbernen Priesterjubiläums. Der Papst überwies das Geläut der Windthorstschen Marienkirche in Hannover. Mit der im Jahre 1854 erfolgten Umwandlung der Gußstahlfabrik in die Aktiengesellschaft„Bochumer Verein“ wurde Mayer technischer Direktor des Werkes, Kaufmann Louis Baare General direktor. Die natürlichen Schleifmittel Von Friedrich Huth. Die Tatsache, daß sich der Sandstein als einziges Schleifmittel bis in unsere Zeit behauptet hal, beweist aufs Deutlichste, daß man das Wesen eines möglichst vollkommenen Schleifmittels in allen in Betracht kommenden Gewerben, namentlich aber in der Metallindustrie, erst in der jüngsten Zeit erkannt hat. Ich erinnere mich mich noch sehr lebhaft des ungeheuren Aussehens, welches die deutschen Werkzeug schleifmaschinen auf der Pariser Weltausstellung des Jahres 1900 erregt haben, und dieses Erstaunen wäre wahrscheinlich noch viel größer gewesen, wenn man gewußt hätte, daß diese ganze Industrie eigentlich noch in den Kinderschuhen steckte; damals war sie vielleicht noch nicht einmal 20 Jahre alt— heute vermag sie auf eine Entwicklungszeit von etwa 40—43 Jahren zurückzublicken. Also die bessere Auswahl der natürlichen Schleifmittel, die Gestaltung der den ver schiedenen Zwecken angepaßten Formen der Schleifräder und Schleifscheiben, die zweckmäßigen Körnungen und Feinheitsgrade, die Spezialschleifmaschinen für bestimmte Arbeiten in den Werkstätten für Stein=, Kunststein=, Metall=, Holz=, Glasbearbeitung usw. sind also etwa in vier Jahrzehnten entstanden. Innerhalb derselben Frist wurden die künstlichen Schleifmittel, Aluminiumoxyd(künstlicher Korund) und Siliziumkarbid, auch unter dem Namen Carborundum allgemein bekannt, erfunden, die wegen ihrer größeren Härte und Zähigkeit und ihrer gleichmäßigen Beschaffenheit das Anwendungsgebiet der Schleifmittel bedeutend erweitert und damit zugleich die Macht und der Einfluß der Schleifmittelwerke auf die Entwicklung der Industrien wesentlich gesteigert wurden. Die künstlichen Schleifmittel, die infolge ihrer außerordentlichen Härte für bestimmte Arbeiten geeignet sind, vermochten den natürlichen Schleifmit teln keinen Abbruch zu tun. Im Gegenteil hat das beliebteste aller natürlichen Schleifmittel, der Schmir gel, eine immer weitere Verbreitung gefunden, was einerseits auf die bedeutende Entwicklung der Industrien in unserer Zeit zurückgeführt werden muß. anderseits aber auch darauf, daß man das Wesen, die Beschaffenheit der Schleifmittel, wie überhaupt der ganzen Schleiftechnik, mehr und mehr wissenschatlich ergründet und mit der Zeit die rechten Wege ermittelt hat, die natürlichen Schleifmittel durch sachgemäße Bearbeitung den mannigfachen Arbeiten, sowie den verschiedensten zu bearbeitenden Stoffen anzupassen. e K d # C * jeder Stuse an einem in der Nähe des Umfanges des Zylinders liegenden Punkt begonnen und nach der Mitte des Zylinders zu geschweißt wird. Die axial verlaufenden Flanschen c, cl. an welche die Ventilgehäuse d d1 angeschweißt werden, sind an den einander gegenüberliegenden Stellen e ausgespart. Die richtige Behandlung der Schleifscheiben. Die Ursachen für Schleifscheibenbruch sind sehr verschieden. Ebene, trockene Aufbewahrung und Lagerung vor Gebrauch ist wichtig. Als Ursachen für Bruch kommen in Betracht: fehlerhafte Montage, fehlerhafte, rohe Behandlung im Betriebe, Beulenbildung infolge seitlichen Schubes bei Verwendung ungeeigneter Bindemittel, Gleichgewichtsstörung der einseitig längere Zeit im Wasser stillstehenden Scheibe durch Wass aufnahme. Überschreitung der höchstzulässigen Umfangsgeschwindigkeit. Wichtig ist die Erhaltung konstanter Umfangsgeschwindigkeit bei Abnutzung. Beizen, Schleifen und Schweißen von rostfreiem Stahl. Die zum Beizen von rostfreiem Stahl hauptsächlich benutzten Säurebäder haben folgende Zusammensetzung: 1. 50prozentige Salzsäurelösung, die auf 60 bis 70 Grad erwärmt ist; 2. 50prozentige Schwefelsäurelösung, ebenfalls bei 60 bis 70 Grad; 3. Eintauchen während 10 Minuten in eine 50prozentige Salzsäurelösung mit darauf folgendem Eintauchen ohne vorheriges Abwaschen in eine 20prozentige Salpeterlösung während 25 Minuten. Beide Lösungen sind kalt zu benutzen. Von diesen drei Beizlösungen erzielt man mit dem Verfahren Nr. 3 die besten Ergebnisse. Andere Verfahren zum Reinigen dieser Stahlart bestehen in einem elektrolytischen Beizen in einem alkalischen Bad, das mit mehr oder weniger gutem Erfolg bei Stäben usw. und bei Gegenständen von einfacher Form Verwendung finden kann. Säurebeizen mit chemischen Salzzuschlägen, um die Wirkung zu beschleunigen, können ebenfalls benutzt werden. Das Schleifen von weichem, nicht rostendem Stahl muß sehr sorgfältig geschehen, da sich dieses Material schwieriger als gewöhnlicher Stahl schleifen läßt. Das Metall führt die Hitze nur langsam ab und es ist sehr sorgfältig darauf zu achten, daß beim Schleifen die Schleifscheiben nicht zu heiß werden, wodurch leicht an der Oberfläche des Stahles bräunliche Flecken entstehen. Naßschleifen ist dem Trockenschleifen vorzuziehen. Weicher rostfreier Stahl kann entweder mit Sauerstoff=Azetylen oder auch auf elektrischem Wege geschweißt werden. Ein Zusammenschweißen im Schmiedefeuer ist nicht möglich. Beim Schweißen wird die Temperatur des Metalles an der Schweißnaht eine ziemliche Höhe haben müssen, so daß das Material beim Abkühlen an der Luft härtet und daher vor dem Abdrehen, Schleifen oder Polieren wieder angelassen werden muß. ßtmöglicher Verrtschaft ins Gegwerks=Zeitung“ 1 Steuern und st ebenso oft abt kann sich unter unproduktive * Neuzeitige Fertigung von Lehren und Präzisionswerkzeugen Die in den letzten Jahren in bisher nicht gekanntem Ausmaß gesteigerten Anforderungen an wirtchaftliche und auch qualitativ hochwertigste Fertigung stellten besonders dem Werkzeugbau außerordentlich schwierige und doch schnell zu lösende Aufgaben, da nur die besten und genauesten Arbeits= und Meßwerkzeuge die gewünschten Spitzenleistungen ermöglichen. Die Passungen für Reihen= und Austauschfertigung wurden nach dem Kriege erheblich erweitert und verfeinert und besonders für die Herstellungsgenauigkeiten wurden bedeutend engere Grenzen gezogen, als sie bisher üblich waren, die jedoch im Rah men der früher möglichen Meßgenauigkeit liegen. Die in den letzten Jahren in der optischen Meßtechnik gemachten Fortschritte, wobei in erster Linie die optischen Meßinstrumente der Firma Zeiß(Jena) zu nennen sind, ermöglichen neben genauer Maßbestimmung das Erkennen geringster Formabweichungen. Erst hierdurch wurde dem Werkzeugbau die Möglichkeit gegeben, Lehren und Werkzeuge in jeder gewünschten Genauigkeit herzustellen. Verhältnismäßig einfach gestaltet sich noch die Fertigung aller Rechenlehren, Lehrdorne, Meßscheiben, Kugellehren u. dgl., da hier in der Regel nur ein Maß auf das genaueste einzuhalten ist, während bei der am schwierigsten herzustellenden Gewindelehre fünf Maße, und zwar: Außen=, Flanken= und KernDurchmesser, Flankenwinkel und Steigung genau eingehalten werden müssen. Es ist hierdurch bereits außerordentlich schwierig, ein vollkommen korrektes Gewinde am ungehärteten Arbeitsstück herzustellen. Die Schwierigkeiten werden aber durch das Verziehen der Lehren und Schneidewerkzeuge beim Härten noch bedeutend höher. Neuerdings kommt nun bei der Herstellung von Gewindelehren und Werkzeugen ein Schleisverfahren zur Anwendung, welches eine bei diesen Werkzeugen bisher nicht gekannte Genauigkeit verbürgt. Während in früherer Zeit die durch Verziehen beim Härten eingetretenen Fehler durch Schmirgeln mittels Metallbacken und ähnlicher Hilfswerkzeuge zu beheben versucht wurden, wobei aber niemals genaue Lehrengewinde erzielt werden konnten, werden jetzt Flanke, Spitze und Kern geschliffen und neben Behebung jeglicher Steigungsfehler vollkommen korrekte Gewindeformen erreicht. In der Werkstatt werden alle Arbeitsgänge mittels Optimeter und Meßmikroskop nach der Fertigstellung mittels des Komparators, des hochwertigsten optischen Meßinstrumentes für absolute Gewindemaßbestimmung, kontrolliert. Die Gewindeschneidwerkzeuge werden mit Fräsern und Rundschneidzähnen hergestellt, welche nach dem gleichen Verfahren, wie die Lehren, geschliffen werden, wodurch auch bei den Gewindeschneidwerkzeugen die vollkommensten Gewindeprofile erreicht werden. Die Entwicklung und Herstellung genauer Ur= und Hilfswerkzeuge für die verschiedenen Gewindearten ist so überaus schwierig und kostspielig, daß nur durch eine laufende große Fertigung von Schneidwerkzeugen jeder Größe und Gewindeart die aufgewendeten Kosten und Mühen sich bezichlt machen können. Bedauerlicherweise glauben aber heute noch die meisten Unternehmungen, Lehren und Präzisionswerkzeuge am besten und billigsten selbst fertigen zu können, was als Trugschluß bezeichnet werden muß. Entweder wird durch die Beschaffung der teueren für eine genaue Herstellungsmöglichkeit aber unbedingt erforderlichen Meß= und Sondereinrichtungen und für die überaus kostspielige Entwicklung der Urwerkzeuge, Schulung der Facharbeiter usw. eine derart große Kapitalaufwendung benötigt, daß eine Wirtschaftlichkeit bei Anfertigung nur für den eigenen Bedarf in den wenigsten Fällen zu erzielen sein wird, oder aber, die gefertigten Werkzeuge werden den an sie zu stellenden sonderen Behälter heraus der Lötstelle zugeführt. Die k Bochum, 30. Juli. Auf dem alten Friedhof ruht Anforderungen zum Schaden der gesamten Fabri=]schwenkbare Sperrscheibe g weist einen schaufelartig im Schatten alter Bäume seit dem 30. Juli 1875 der kation bei weitem nicht genügen. Auch vom volks= ausgebildeten Ansatz k auf, der das Lockern von etwa Begründer des„Bochumer Vereins", Jakob Mayer, wirtschaftlichen Standpunkt muß es als verfehlt be= aneinanderhaftenden Zinnkugeln bewirkt. der Erfinder des Stahlformgusses. Mayer wurde ge=(zeichnet werden, wenn in so vielen Einzelfällen stets Spanfänger=Stemmeißel. Das Wesen der Erfin boren am 1. Mai 1813 in dem Marktflecken Düningen die gleichen Aufwendungen für Sondereinrichtungen, dung besteht darin, daß über dem Meißel, bis vorn bei Rottweil auf der Hochebene zwischen Schwarzwald Versuche, Erfahrungen u. dgl. gemacht und eine über= üver die Phase, ein beweglicher Greisarm als Span und dem Neckar. Schon als Schuljunge befaßte er sich aus große Zahl bester Fachkräfte für die Entwicklung] fänger angeordnet ist, der beim Arbeitsschub(bei der mit Vorliebe mit der Mechanik in der Herstellung der und Ausführungen der gleichen Arbeiten gebunden Bildung von Spänen) sich vom Meißel etwas abhebt Schwarzwälder Uhren. Nach seiner Entlassung aus werden müssen. sund somit den Span aufnimmt, während er beim der Schule kam er nach Köln in die Lehre seines On=[Meißelrückgang gegen den Meißel gedreht bzw. gekels Mauch, der das Mechaniker= und Optikergewerbe!.„„„„„„ Idrückt wird und dadurch den Span mitnimmt. betrieb. Dieser besaßte sich in seinen Mußestunden] Die Kuche mit elektrischem Antrieb 1 Doppeltwirkendes Preßluftfutter. Dieses Futter viel mit Versuchen, Stahl zu Uhrsedern herzustellen.] Gan Ingenion= Garf Frat: leignet sich besonders zum Aufspannen gebohrter und Hier erhielt Mayer den ersten Einblick in die Stahl= Von Jugement Kart Trort. seinseitig abgeplanter großer Kegelräder von Diffabrikation. Nach einigen Jahren begab sich Mayer!(Nachdruck verboten.) ferentialen. Die durch die hohle Drehbankspindel nach England, wo er in mehreren Eisen= und Stahl=] mr. Meine Frau, das Muster einer deutschen gehende Kolbenstange des werken arbeitete und so manches Geheimnis der Stahl=Hausfrau an Fleiß und Sparsamkeit, schimpfte schon zunachst einen Zentrierkegel in die Werkstückbohrung, fabrikation kennen lernte. Dann kehrte er 1837 wie=(längst über viele zeitraubende Küchenarbeiten. Haupt= dadurch, daß Sucicher, mtt der nach Köln zurück, um in einer kleinen Fabrik die sächlich das Kasseemahlen war ihr ein Greuel, alslersterem kraftschlüssig verbunden ist, dann drückt in England erworbenen Kenntnisse zu verwerten und fnun die Kasseemühle altersschwach wurde, wagte ich Ai4 um a3 auf der vlanscheif zu befestigen e seine Pläne zu verwirklichen. Da aber die Aacheneridie Ausgabe für eine mit elektrischem Antrieb. Die stua, um es auf der Planscheibe zu befestigen. Kohle dem Stahlauß nicht besonders dienlich war, ver=sob solcher Verschwendung aufziehenden Wetterwol=] Neue Härteprüfmaschine. Anstelle der Brinellschen legte er die Fabrik nach Bochum, wo er sich mit demisten wurden schon beim Mahlen des ersten halben Stahlkugel wird eine Diamantspitze benutzt, die jedoch Kaufmann Baare im Jahre 1842 verband und eine Psundes Kassee zerstreut, denn statt des langweiligen durch die Kugel nach Belieben ersetzt werden kann kleine Stahlschmelze auf dem Terrain der jetzigen Drehens der Kafseemühle konnte meine Frau in die=[Die Spitzenbelastung erfolgt durch Gewicht an langem Gußstahlfabrik des„Bochumer Vereins“ errichtete. Hiersser Zeit eine andere Arbeit vornehmen. Ganz Un=Hebelarm. Die Spitze wird auch als abgestumpfte löste er im Jahre 1847 die schwierige Aufgabe der des trecht hätte sie allerdings nicht gehabt, wenn der lquadratische Pyramide ausgebildet, was die Berech Stahlformgusses, eine Erfindung, welche die deutsche Elektromotor nur hin und wieder die Kafseemühle nung erleichtert. u. bezahlt jährl. 36 mal 12 mal 36 mal 12 mal 24 mal 12 mal 52 mal 12 mal 12 mal 4 mal 4 mal 4 mal 2 mal 12 mal nal 2 bezw. 4 mal 2 mal 2 mal euerberechnungen nal nal 9 nal nal natürlichen Schleifmittel zerfallen in drei Klassen. Man unterscheidet die rein silikalischen Schleismittel, die aus reinem Silizium bestehen, und zu denen u. a. alle Quarze, der Sandstein und auch der Tripel gehören, ferner die gemischt silikatischen Schleifmittel, die aus Silikaten und verschiedenen Basen bestehen(z. B. der Bimsstein) und endlich die aluminhaltigen Schleismittel, deren wirksamstes Element das Aluminium ist. Zu dieser dritten Klasse gehört auch der Schmirgel, das wichtigste aller natürlichen Schleifmittel. Der Schmirgel, ein eisengraues, aber auch häufig braunes, streifiges Gestein, wird hauptsächlich auf der Insel Naxos in Kleinasien (Smyrna) und in Massachusetts(Vereinigte Staa ten) gewonnen. Die Griechen nannten das Schleifmittel Smyris, woraus sich unsere Bezeichnung Schmirgel entwickelte. Leider enthält dieses zähe Material 15 bis 35 Prozent Eisenoxyde, die es sehr machen. Aus diesef Grunde wurde hauptsächlich in Körner= und Pulverform verwendet; brauchte man Schleifsteine, so griff man zum Sandstein. Als man aber in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts geeignete Bindemittel entdeckte, um die Körner des SchleifDie nal ernal nal nal nal nal Ein besonderes Kapitel in jeder Küche ist das Putzen der Messer und Gabeln. Es sind 2 verschiedene Arten Messerputzmaschinen im Handel, solche mit Lederbezug über Gummirollen und die Bürstenputzmaschinen. Beide erfüllen ihren Zweck in hervorragender Weise und sind in ihrer Behandlung und Bedienung gleich einfach. Ist einmal der Elektromotor vorhanden, so kann man mit ihm auch Eis= und Buttermaschinen, Kaffeeröstmaschinen, Teigrührmaschinen und wie sie alle heißen mögen, antreiben. Wie weit man darin gehen will, wird sich ganz nach den Ansprüchen richten, die man an die Ausrüstung einer Küche stellt. Auch ist es nicht gleichgültig, ob man eine Gasthausküche oder die eines kleineren Haushaltes elektrisch einrichten will. Hiernach richtet ich auch die Größe der Maschinen. Alle haben aber den Grundgedanken, daß jede Gfahr für die bedienende Person ausgeschlossen ist, und völlig ungechulte Kräfte mit jeder Maschine arbeiten können. Eine der leidigsten Fragen ist heutzutage die nach Dienstboten. Die Küchenarbeiten müssen aber erledigt werden, denn der Magen verlangt nach seinem Recht. Wenn daher findige Köpfe versucht haben, in der elektrischen Kraft Hilfe aus allen Schwierigkeiten zu finden, so ist das eigentlich gar nicht verwunderlich. nal nal nal nal # nal nal en. verspäteter Abden Unternehmer Prozent jährlich den: er für Arbeiter erabgabe, lassen= und Vertsteuer. ös und brüchig ma Schmirgel früher vorös der Pulverf so griff 70er Jahren des vorigen Jahrh Bindemittel entdeckte, um die Körner.n mittels so zu binden, daß man aus der Masse Schleifsteine und Schleiswerkzeuge beliebiger Form bilden konnte, war die Grundlage zu einer großartigen Entwicklung der Schmirgelindustrie gegeben. Die Industrie vernachlässigte aber keineswegs die Herstellung der Pulver. Diese wurden mehr und mehr spezialisiert und schließlich fertigte man Pulver sehr verschie dener Feinheitsgrade für Schleif= und Polierarb ten, die zur Bearbeitung der Werkstücke, namentlich erscheiben, Holzscheiben, Leder= und Filziufgestrichen, unter Umständen auch aufgeZu den trop. il im Verhältnis d von einer der ärt, daß über die Beschluß gefaßt ven durch Sachwerden, worauf endgültige Festberden wird. ie eidie 3 Kupf scheiben a klebt wurden. Ein anderes sehr begehrtes natürliches Schleifmittel, und zwar ein reineres Aluminiumoxyd, ist der Korund. Er steht zwar sehr hoch im Preise, ist aber auch viel härter und reicher an Schleifkristallen als der Schmirgel. Wenn dieser weit mehr als der Korund Verwendung findet, so liegt das daran, daß der Schmirgel weiter verbreitet und demgemäß billiger ist. Der Korund wird in hervoragender Güte in Nordamerika, Kanada, Afrika, am Ural, in Indien, in Oesterreich und in Jugoslawien gefunden. Man kann ihn aber auch auf künstlichem Wege nach dem Thermitverfahren aus Schmirgel herstellen; er ist dann härter und spröder als der natürliche Korund und wird dann hauptsächlich zum Scharfschleisen von Werkzeugen benutzt. Als drittes der bekanntesten natürlichen Schleifmittel sei der Bimsstein hervorgehoben, der 55 bis 74 Prozent Kieselsäure, 5 bis 15 Prozent Alkalien(Alkali und Natron) und 1 bis 2 Prozent Wasser enthält. Er ist in seinem Vorkommen an Vulkane, tätige oder erloschene, gebunden und findet sich z. B. massenhaft auf Lipari; auch in Deutschland, in dem vulkanischen Gebiete des Laacher Sees. Als Schleifmittel wird er z. B. in sehr umfangreicher Weise in der Holzindustrie verwendet, kann sich aber an Bedeutung keineswegs mit dem Schmirgel messen. Da er sehr ungleichmäßig ist, also auch sehr harte und scharfe Stellen enthält, wird er vielfach pulverisiert nd mit geeigneten Bindemitteln zu künstlichen Bimssteinen verarbeitet, deren Korn den verschiedenen Arbeitszwecken angepaßt wird. * auf Vom Werrzeug Ein neuer Lötkolben. Einen interessanten, neuen Lötkolben zeigen wir in beigegebener Zeichnung. Bei dieser Konstruktion wird das Lötzinn aus einem beukarest—; War90., 76,30.; 97., 1,113.; Noten 75,70., .; Estland 1,075 1,41.; Posen Wer ist der Erfinder des Elektromagneten? Die Erfindung der elektromagnetischen Rotation, owie der elektromagnetischen Induktion schrieb man isher allgemein dem englischen Physiker und Chemiker Micael Faraday zu. Wie englische Fachzeitschriften berichten, gebührt jedoch der Ruhm, als erster die Wechselbeziehungen zwischen Magnetismus und Elektrizität erkannt zu haben, einem heute völlig unbekannten Schuhmacher William Sturgeon. Sturgeon legte bereits Mai 1825 der Society of Arts in London seine Erfindung vor und erhielt seinerzeit eine silberne Medaille und einen Betrag von etwa 600 Goldmark. Der Elektromagnet= kern des Sturgeon=Apparates war ein hufeisenförmiges Eisenstück, auf das 18 Windungen Kupferdraht gewickelt waren. * Die vatentierte Erfindung in neuer Darstellung Beanspruchung(Die rechtliche Vielgestalt der patentierten Erfindung) von Dr.=Ing. Fritz Berg. Patentanwalt in Mannheim. J. Bensheimer, Mannheim, Berlin, Leipzig. Broschiert Mk..—. Eine Neuerscheinung, in der ungemein tiefgreifende patentrechtliche Fragen zur Erörterung stehen, an deren Klärung und zweckmäßigster Gestaltung bei den beteiligten Kreisen, vor allem der Industrie, dem Richter, dem Patentrechtslehrer, sowie der Rechts= und Patentanwaltschaft mit Recht das höchste Interesse vorausgesetzt werden darf. Das vorwiegend in den Dienst der Praxis gestellte Buch darf mit Recht bei den beteiligten Kreisen auf Beachrung rechnen und seine Anschaffung in deren Interesse liegen. 6 ½ □ 7 Dstücke ∆ M R. P. ahnrad etc. bis ler geschweißt. 9 9 und Merenzen. Dortmund * deutschem ager. Der Erfinder des Gußstahls IXX Rätsel der iefe LeTe MAE. Die Entschleierung der Hohle, des Erdöls und des Salzes von Hanna Plscher Mit 34 Abbildungen In Ganzleinen gebunden 5.-Mk. „Hanns Fischer hat diese Entwicklung meisterhaft und spannend wie den ereignisreichsten Roman darzustellen vermocht. Er führt die Vorgänge auf so einfache alitägliche Beobachtungen zurück, daß ihm jeder Laie in die großartige Lehre zu folgen imstande ist. Er schreibt volkstümlich und zum Oreifen anschaulich.“ „Deutsche Allgemeine Zeitung.“ M FI Buchhandlung Krüger ildaenke ücherrevisor Krüger-Passage. Wilhelmstr. 66 1925 Nr. 377 Wochentäglie Halbmonatl. Bezugin Dortmund und in den 12 mal zugestellt, in ländl. wöchentl, 7 mal zugestellt. oder Zustellung der Zeit Bezieher keinen Anspruch lieferung des Blattes oder preises. Erfüllungsort D tödlichem Unfall laut unst Für die Redakti Politik und Allgemeines Feuilleion, Kunst und Wi Lokales und den übrigen Inserate u. Reklamen: H. 2 tragen. Auch die im Festsaal gehaltenen Reden wurden mit Hilfe der Lautsprecher den bei den Propyläen angesammelten Tausenden zugänglich gemacht. Millers Wunsch entsprechend, sollte jedes Musikstück nicht nur eine musikalische, sondern auch eine technische Leistung sein. Das Ergebnis befriedigte so sehr, daß Oskar von Miller anerkennende Telegramme an die Firma Siemens& Halske wegen der hohen Leistungsfahigkeit der Großlautsprecher richtete. einen Leiter so, daß jeder Teil des Querschnitts eine seiner Größe entsprechenden Teil des Gesamtstrome aufnimmt. Anders dagegen bei Wechselstrom. Ver suche haben ergeben, daß mit zunehmender Frequen der Ström immer mehr das Innere des Leiters ver läßt und sich nur noch auf der Oberfläche derselber fortbewegt, so daß unter Umständen Leiter, die eine großen Querschnitt aber keine Oberfläche haben, eine viel größeren Widerstand für Hochfrequenz besitz als solche mit großer Oberfläche und kleinem Quer schnitt. Man versuchte also, die Oberfläche eines Lei ters möglichst groß zu machen, um seinen Widerstan zu verringern und tam zur Litzenform. Neuere Versuche haben aber nun gezeigt, daß de Vorteil der Litze als Leiter für Hochfrequenzström gar nicht so bedeutungsvoll ist, wie man vielfach an nahm. Schon in elektrischer Hinsicht ergab die Litz nur geringe Vorteile gegenüver Volldraht. De Strom läuft nämlich nicht auf der Oberfläche der ein zelnen Litzendrähte, sondern auf dem Umfang des ge samten Litzenbündels, und da dies aus 7 Adern besteht so ist die Oberfläche nicht einmal vollständig, weil der Querschnitt der Litze kein Kreis ist, sondern 7 kleinen Kreisen sich zusammensetzt. # rein praktischer Beziehung ist die Litze abe dem Volldraht von vornherein unterlegen. Die groß Oberfläche ist der Grund für eine schnelle Zerstörn durch Orydation, die den elektrischen Widerstand her aufsetzt. Beim Volldraht kann dies Oryd leicht durc Abreiben mit Schmirgelleinewand entfernt werden bei der Litze ist dies unmöglich. Der Bruch eine einzelnen Drähtchens kann die elektrischen Eigenschafte dieser stark herabsetzen. Der Preis der Litze ist en wesentlich höherer als der des Volldrahtes und cher Amateur hat in dem Glauben, es besonders machen zu wollen, seine Spulen mit Hochfrequenz litzen gewickelt und dafür 10 Pfg. und mehr für da Meter gezahlt, wofür er die drei= bis vierfache Meng Volldraht hätte bekommen können. Überhaupt ist da Material der Antenne viel weniger von Einfluß ihre Leistung wie ihre Lager, Anbringung, wirksamt Höhe. Antennen aus verzinktem Eisendraht gebei fast genau so gute Resultate wie solche aus Kupfer litze. So dürfte also die Meinung, daß nur Litze das ausschließlich und allein brauchbare Material für An tennen ist, endgültig widerlegt sein. Spannung des Fahrdrahtes verschiedenen Schwingungen auf das Haus übertragen. Mit der Erkenntnis vom Wesen dieser Störungen sind auch die Abhilfemittel gegeben: Die Rolle muß eine Form haben, die ein seitliches Schwingen des Fahrdrahtes auf ihrem Grunde verhindert, die Rille muß also eine keilförmige Gestalt haben, ohne jedoch den Fahrdraht etwa einzuklemmen. Die Rolle muß aus einem sich nicht nennenswert abnutzenden Stoff bestehen. Die Verstärkung der Beleuchtung zur Beseitigung der Störungen halte ich aus wirtschaftlichen Gründen nicht für ein empfehlenswertes Mittel, eher verspreche ich mir Erfolg von der Einschaltung je einer Drossel in die Lichtstromkreise jedes Trieb= und An hängewagens. Während des Umlegens der Kontaktstange muß das Licht am Schalter ausgeschaltet sein. Die Zahl der Störungen durch die Straßenbahn, einschließlich der scheinbar aus anderen Quellen stammenden, mittelbar aber doch durch die Straßenbahn verursachten Störungen, ist, wie wir gesehen haben, ganz ungeheuerlich, und in der Tat sind bei mir als Anwohner einer Endhaltestelle nur Sekunden störungsfrei. Daß die Störungen gerade abends einreten, ist besonders deshalb vom übel, weil der wertvollere Teil der Bevölkerung, nämlich der, der arbeitet, erst abends Zeit zum Funkhören hat. Gerade dieser Teil der Bevölkerung hat aber Anspruch auf ungestörten Genuß des Rundfunks und seiner Bildungs möglichkeiten. Rund unkstörungen Turch Straßenbahn und andere Fahrzeuge Von Karl Ammon. Angeregt durch den vorzüglichen Aussatz Wilhelm Buchmanns über Rundsunkstörungen durch die Straßenbahn, der den jetzigen Stand der Erkenntnis richtig wiedergibt, habe ich Beobachtungen angestellt, die wohl geeignet sind, nicht nur die Frage der Rundsunkstörungen durch die Straßenbahn, sondern auch der durch andere Fahrzeuge verursachten weiter zu klären. Ich muß dazu vorausschicken, daß sich dicht bei meiner Wohnung eine Endhaltestelle der Straßen bahn befindet, die ziemlich frei liegt, und die ich von meinem Fenster aus dieser Haltestelle hält einem Anhänger. Ehe er abfährt, kommt schon der nächste Triebwagen mit einem Anhänger an, so daß einige Zeit zwei Triebwagen mit je einem Anhänger da stehen. Es ist durchaus richtig, daß die Störungen nur abends eintreten, wenn in den Straßenbahnwagen die Lampen brennen, es ist aber nicht richtig, daß sie nur dann eintreten, wenn ein Wagen mit brennenden Lampen nach Ausschaltung des Fahrstromes ausläuft. Abends sind die Störungen nämlich auch sonst ganz erheblich. Andere Fahrzeuge, die an meinem Hause vorbeifahren, verursachen ganz ähnliche Störungen wie die Straßenbahn. Man hat das schon auf die Zündung der Kraftwagen zurückgeführt. Das kann aber nicht richtig sein, denn erstens zünden die Motoren auch bei Tage, die Störungen treten aber immer erst abends ein, und zweitens läuft das Pferd, der„Hafermotor“, bekanntlich ohne Zündung. Trotz dem stören Pferdefuhrwerke durchschnittlich mehr als Kraftwagen. Wie ist das alles zu erklären? Ich habe mich nun mit aufgesetztem Kopffernhörer und mit einem Zeiß=Achtfach=Prismenglas bewaffnet viele Abende stundenlang ans Fenster gesetzt und beobachtet, was auf der Straße vorgeht, wenn im Fernhörer Geräusche auftreten, habe auch bei Tage, wenn früh, ehe ei hat sich großen Zahl von Beobachtungen ganz folgendes ergeben: Die Störungen treten nur abends ein, wenn ein Straßenbahnwagen mit brennenden Lampen an der Haltestelle steht, oder wenn ein solcher Wagen mit brennenden Lampen herannaht oder abfährt. Störungen durch einen mit Fahrstrom fahrenden Wagen treten nur ein, wenn ein anderer Straßenbahnwagen mit brennenden Lampen an der Haltestelle steht. Die Störungen treten aber nicht bei jedem Wagen in gleicher Stärke auf. Manche Wagen verursachen so starke Störungen, daß man nichts versteht, solange sie andauern, andere geringere, manche keine. Die Störungen hören oft nicht auf, wenn ein herannahender Wagen zum Stehen gekommen ist, sondern gehen allmählich abklingend noch einige Zeit weiter. Windstöße verursachen dieselben Störungen, wenn ein Straßenbahnwagen mit brennenden Lampen an der Haltestelle steht, ebenso alle Erschütterungen eines stehenden Straßenbahnwagens, in dem die Lampen brennen. Diese Erschütterungen können am Wagen selbst verursacht sein, z. B. durch das Ein steigen von Personen, durch Gehen oder sogar durch heftige Bewegungen von Personen im Wagen, insbesondere beispielsweise dadurch, daß sich Fahrgäste beim Hinsetzen auf den Sitz fallen lassen, durch Umsetzen der Plattformgitter, beim An- und Abkuppeln des Anhängers— namentlich, wenn beim Ankuppeln der Stift nicht gleich in die Löcher der Kupplung paßt und zum Zweck der Einführung des Stiftes an der Kupplung„gerankert" wird. Oft genügt schon das Umdrehen der Richtungsschilder oder hartes Einsetzen der Kurbel zur Einleitung von rauschenden Geräuschen. Solche rauschenden Geräusche können aber auch durch Erschütterung des Bodens hervorgerufen werden, auf dem der haltende Straßenbahnwagen steht, wenn seine Lichter brennen, also z. B. durch rende Fahrzeuge beliebiger Art. Die Störungen dauern länger an, wenn diese Fahrzeuge in der Straße fahren, in der die Schienen liegen, als wenn sie die Schienen nur kreuzen. Wenn z. B. der Anhängewagen von Hand verschoben wird, während der Triebwagen mit brennenden Lampen neben ihm steht, so genügt das schon zur Hervorbringung eines oft recht erheblichen Rauschens. Wird dieser Wagen über das Herzstück der Weiche geschoben, so hört man das manchmal, ebenso— aber seltener— wenn er über die Weichenzungen geschoben wird. Manchmal genügt schon das Vorbeigehen von Personen an bestimmten Stellen, z. B. an einem Mast, namentlich wenn mehrere Personen im Tritt gehen, um Rauschen hervorzubringen. Störungen anderer Art, die sich als scharfes Knacken äußern, treten ein, wenn die Rolle zum Zweck des Umlegens der Kontaktstange vom Fahrdraht abgezogen und besonders, wenn sie wieder eingefädelt wird, was bekanntlich immer erst nach mehrmaligen vergeblichen Versuchen gelingt. Ebenso äußert sich das Fahren ohne Fahrstrom über Luftweichen durch Knacken. Die Rauschgeräusche sind im allgemeinen geringer, wenn der stehende Triebwagen so steht, daß sich die Rolle gerade an einem Punkt des Fahrdrahtes befindet, wo dieser aufgehängt ist. Aus diesen Erscheinungen ziehe ich in Verbindung mit weiteren Beobachtungen folgende Schlüsse: Die angeblich durch die Zündung von Kraftwagen entstehenden Störungen sind nicht auf die Zündung zurückzuführen, sondern ebenfalls auf das Schuldkonto der Straßenbahn zu setzen. Sie entstehen durch die Erschütterung des Gleises und damit der Straßen bahnwagen. Durch alle Erschütterungen tritt zwischen Rolle und Fahrdraht ein sogenannter Wackelkontakt ein; dieser Wackelkontakt verursacht bei brennenden Lampen die Störungen. Ich bin der Ansicht, daß es nicht die großen sichtbaren Schwingungen des Fahrdrahtes sind, die störende Geräusche hervorrufen, weil diesen großen Bewegungen die Kontaktstange folgt. Vielmehr ist es ein ganz seines Zittern des Fahrdrahtes, das die Erscheinungen hervorruft, und zwar meiner Ansicht nach hauptsächlich ein Schwingen in wagerechter Richtung, bei der sich der Fahrdraht auf dem Grunde der Rille reibt. Bei Bügeln sind die Störungen geringer, weil in den Bügeln meistens Vertiefungen durch den Fahrdraht eingerieben sind, in die dieser paßt, so daß er sich seitlich nicht darin hin= und hervewegen kann. Auch bei Regen oder wenn der Fahrdraht durch Nebel angefeuchtet ist, sind die Störungen gering oder sie fehlen, was ebenfalls darauf schließen läßt, daß es sich nur um ganz geringfügige Schwingungen handeln kan.., nämlich um solche von einer die geringe Wasserschichtdicke nicht überschreitenden Größe, wenn sie senkrecht verlaufen; Aber diese Erklärung scheint mir nicht glücklich: Ich glaube, daß die Störungen in diesem Falle verschwinden, weil bei wagerechten Schwingungen des Fahrdrahtes durch die Feuchtigkeit eine gewisse Schmierung, d. h. eine Überbrückung der Unebenheiten beim wagerechten Gleiten des Fahrdrahtes auf dem zerfaserten Grunde der Rolle entsteht. Eine Stütze findet meine Ansicht auch in einem Aufsatz des Herrn Hans Boas, der sagt, daß man im Winter geradezu die Außentemperatur aus den Störungen heraushören können. Es ist ja bekannt, daß man dies auch in Häusern kann, an denen der Fahrdraht bejestigt ist, weil sich die seinen, bei verschiedener Nach en Unterirdische Antennen (Nachdruck verboten.) Dem amerikanischen Ingenieur Dr. Rogers ist es bereits während des Krieges gelungen, die von den europäischen Großfunkstellen ausgesandten Zeichen mit unterirdischen Antennen aufzunehmen. Er hat jetzt auch erfolgreiche Sendeversuche mit solchen Antennen gemacht, die folgendermaßen gebaut sind: In 1,20 Meter Tiefe liegen etwa 12 Zentimeter weite Röhren, in denen sich die Antenne, ein 2 Zentimeter starkes und 30 Meter langes Kupferrohr, befindet. Die gleiche Anordnung dient als Gegengewicht. Antenne und Gegengewicht erstrecken sich in der Nordsüdrichtung. Der Röhrensender mit zwei 50=WattRöhren war bei einer Antennenstromstärke von weniger als 2 Ampère bis auf 1600 Kilometer zu hören. Es ist eine Richtwirkung fahrungen mit der Anordnung sind— namentlich auch wegen der geringen Sendeenergie und wegen der Billigkeit der Anlage im Vergleich zur Hochantenne — so gut, daß sie sicher eine große Zukunft hat, wenn sich die Angaben des Erfinders bestätigen. Über den Ve Briand= Chambei und reichhaltige! London vor. Es Seite entschiedene es schon mehrfac Meldungen, die b Augenblicksstimmu als unzutreffend Stellungnahme de Richtung hin zu Ergebnis der Lon angekündigten Not Im großen un Meldungen und doch tritt heute in die man in Lon Garantien für Sch glaubt. Am schärf gebnis der Londo heraus, der in B Ausführungen des Chamberlain Fällen ein ohne Inanst bundes guthe deutschen Einfall entsendung deutsch Rheinlandzone, b Truppen in unmi die auf einen Ein beim Bau von Fess gesprochenen militi Auch eine der dings der englische aufgaben widerspi schen Ansicht nach einer Zwang jektives Verfahren ist hervorzuheben, lösungen der Ged vorläufig alles den Vertrete ofsen zu halte als wenn die Te für den Weste Möglichkeiten tärischen Ein Gefahr würde die vielleicht noch meh bedeuten; denn wi das Bestreben En kontinentale Vern werden, entfällt do grenzen, bei d England aus stelle davon wird in Frankreichs B Verbündeten liegt. Deutscherseits i Berichten zunächst die künftigen Verh offengehalte und geflissentlich! land nicht vor ein mit ihm zu verha Gelegenheit ergebe örterungen mehr Punkte, die Ber tikels 16 der die Frage einer abschlusses auf di zubringen. Wenn Berichterstatters de wonach Briand kei im Widerspruch n Presseempfang get Erörterung für d Ziele zu kommen aufgetauchten Ge ferenz aufger Dinge und bei der von den Zentralbe Wirkungsmöglichke Schwierigkeit sammenkunft stehen, so daß da auch nicht notwe nationale Konferei kreis hängen ebe deutschen Mitwirk ab, das die Verl Gestalt der künftig nachdem man sich aussichtlich noch n aus benommen ha An genau beobachten kann. immer ein Triebwager * n mit #80 au vorhanden. Die ErEin Jahr Großlautsprecher Von Ingenieur Werner Ahrens. (Nachdruck verboten.) man 91 Vor einigen Jahren konnte man in einem milden Winter auf der Bahnhofstraße in Zürich fast Abend für Abend die Ansammlung von Menschen beobachten, die den gewinnenden Tönen einer aus der Art geschlagenen Nachtigall lauschten, die im„mitteleuropäischen Winter“ konzertierte. Es waren nur Kammerkonzerte, die auf der Hauptstraße dieser kleinen Großstadt Helvetiens gegeben wurden. Den Besuchern einer großen Großstadt, nämlich des Deutschen Reiches Hauptstadt, wurden vor nunmehr Jahresfrist Konzerte großen Ausmaßes auf einem öffentlichen Platz der Hauptverkehrsgegend dargeboten— Konzerte, von denen man nicht so recht wußte, wer sie veranstaltete. Woher kamen die Töne und wer brachte sie hervor? Es war auf dem Dönhoffplatz in Berlin. Von irgendwoher aus der Luft drangen die Laute an die Ohren der dort angesammelten Menschen. Bald waren es einschmeichelnde musikalische Weisen, bald waren es mit Riesenstimme gesprochene Worte. Ein neuartiger Großlautsprecher der Firma Siemens& Halske hielt seine öffentliche Antrittsrede im Freien. Die Firma Tietz hatte ihn für einige Tage als Reklameredner gewonnen und ließ ihn auf dem Warenhausdach Stellung nehmen, nicht um winterliche Nachtigallenlieder ertönen zu lassen, sondern um die unter der Sommerhitze leidende Kauflust der Berliner Bevöllerung zu beleben. Zwischen Mascagnischen Weisen und anderen Darbietungen wurde die Anpreisung von Damenwäsche der dergleichen„verpackt". Lautsprecher an sich waren schon lange bekannt gewesen. Jene Lautsprecher von anno dazumal waren aber nur ins Große übertragene Fernhörer. Der Vergrößerung waren ziemlich enge Schranken gesetzt, denn schon die Töne, die der gewöhnliche Fernsprecher von sich gibt, sind verzerrt. Darüber hilft der Verstand des Hörenden hinweg, indem er sie unbewußt zu Worten zusammenreimt. Würde man das Fernhörerschallblech und die Sprechströme so vergrößern, daß die Lautsprecher großen Ansammlungen, ja Tausenden von Menschen vernehmbar werden, so würden die Sprachverzerrungen bedeutend. Man würde nur Lärm aber keine Musikstücke und keine verständliche Sprache vernehmen. Mühseliger Forschungsarbeit sind die den jetzigen Lautsprechern zu Grunde liegenden Lösungen, die auf elektrodynamischer Grundlage beruhen, zu verdanken. Der Großlautsprecher— obwohl nicht viel mehr als einjährig— hat schon allerhand erlebt. Um seine Reichweite zu erproben, wurde er zunächst auf dem Dache des Wernerwerkes in Siemensstadt 30 Meter über der Straße aufgestellt. Aus einem 3½ Meter langen Trichter ließ er seine Stimme bis an die 800 Meter entfernte Jungfernheide dringen, wo man an der Waldesgrenze seine Worte nicht nur hören, sondern auch verstehen konnte. Dabei zeigte sich, daß eine Fläche von 125000 Quadratmeter, auf der eine halbe Millionen Menschen Platz hat, vom Schall hinreichend getroffen wurde. Es war also ein Mittel gefunden, um eine ganze auf den Beinen befindliche Stadt anureden, zumal es möglich ist, mehrere Lautsprecher o aufzustellen, daß sie sich nicht gegenseirig überbrüllen. Vor diesem öffentlichen Auftreten im Freien hatte sich der Großlautsprecher allerdings schon in der Münchener Universität im Auditorium maximum „verlauten“ lassen, wo er mit sich selber auch die „Deutsche Stunde in Bayern“ einführte. Lorbeerbäume und Zypressen strebten an der Stirnseite des Saales in die Höhe, und Pflanzenschmuck barg die zur Übermittlung nötigen Apparate. Den Münchener Berichten zufolge erregte der im Blumenhain stehende Apparat allenthalben Erstaunen und Bewunderung. Während der Lautsprecher in einem Fall die Rolle Marktschreiers, im anderen Falle die des Volksredners übernommen hatte, wurde ihm am altehrwürdigen Dom zu Köln die Rolle zuteil, die Reden hoher kirchlicher Würdenträger in die versammelte Gemeinde zu tragen. Ein Kardinal machte sich beim Weihen der neuen Domglocke mit Hilfe des Lautsprechers den angesammelten Menschenmassen verständlich. Die Kölner Zeitungen aber berichteten erstannt, was den Siemens=Lautsprecher auszeichne, sei neben der weitreichenden Stimme besonders die klare, reine, verzerrungsfreie Wiedergabe der Sprache, die auf dem gesamten Domplatz und in den angrenzenden Straßen von vielen Tausenden gehört wurde. Funksprachecke Der Herr Zieh an (Nachdruck verboten.) Kennen Sie den Herrn Zieh? Ich auch nicht! Ich kenne nur den Herrn Zietz, der bekanntlich seinen Fernsprecher abgeschafft hat, weil auf seine Meldung „Hier Zietz“ die Leute immer gesagt haben:„Dann machen Sie doch das Fenster zu!“ Aber etwas kann ich Ihnen doch vom Herrn Zieh mitteilen: Der Berliner Rundfunk bat verkündigt, daß er Teilhaber bei dem bekannten Seidenhaus Michels geworden ist, so daß die Firma jetzt lautet:„Michels und Zieh".— Wie meinen Sie? es hieße gar nicht Zieh, sondern der Herr Ansager meine„Michels und Kompagnie“? Nee, nee, er hat ganz deutlich„Zieh“ gesagt. Wenn man Kompagnie meint, sagt man niemals Zieh. Das weiß ich ganz genau! Ich habe doch auch beim Kommiß gedient. Da sagten wir„bei der Dritten“, wenn wir Kompagnie meinten— aber Zieh? I wo!„Zieh“ sagten wir nie! Und gar der Rundfunk, der doch eine mustergültige deutsche Sprache spricht, wird doch nicht Zieh sagen, wenn er Kompagnie meint! Nein, nein, ich lasse mich nicht irre machen: Der Herr Zieh ist Koh nicht gesendet wurde, und morgens ganz eine Straßenbahn da war, gehorcht. Dab aus einer rei Die Rahmenantenne Bei Verwendung einer Rahmenantenne ist es gut dieselbe in einiger Entfernung von den Zimmerwän den auszustellen. Man hat festgestellt, daß der Wider stand einer Rahmenantenne, die nur 15 Ztm. vor einer Wand entfernt war, beim Empfang kurze Wellen gegenüber dem Widerstand einer Rahmenan tenne, die sich in einer Entfernung von 1,5 Meter vor derselben Wand besand, sich um 30 Prodent vergrö Die Rahmenantenne wirkt als Stromkreis eines in Scrie geschalteten Konden auf die empfangene Wellenlänge abgestimm Bei Benutzung einer Rahmenantenne brauch man notwendig keine weitere Selbstinouktion, auße der bereits in der Rohmenentwiallung enthaltenen einzuschalten. Infolgedessen muß man bei Prüfung einer Rah menantenne durch einen Empfangsapparat, der ge bräuchlicherweise mit Einsteckspulen versehen ist, nächst die Antennenspule entfernen Enden der Rahmenentwicklung schrauben von Antenne und Erde verbinden. Man muß auch darauf achten, daß der Doppel schalter derartig eingestellt ist, daß der Abstimmungs kondensator zur Antenne in Serie geschaltet ist, d.# daß derselbe mit der Rahmenantenne direkt in eine Reihe liegt. Die erste Schwierigkeit der Abstimimung eine Rahmenantenne kann mitunter durch Beibehaltunz der gewöhnlichen Erde des Apparates verringen werden, besonders dann, wenn der Apparat in einem höher befindlichen Raum aufgestellt oder eine längere Erdungsleitung vorhanden ist. Die vorhandene Leitung wird dann den Empfang der Energie unterstützen und die gemeinsame Wirkung wird derartig sein, daß sich der Empfang der gewünschten Zeichen nicht schwierig gestaltet. Sowi man die Höchststärke der Zeichen erreicht hat(durch Drehung des Rahmens in die beste Richtung),—— die Erde ausgeschaltet werden und nur eine geringe Nachstellung des Abstimmungskondensators ist dann zur Erzielung der richtigen Abstimmung erfonderlichEs mag vielleicht Interesse bieten, auf welche An und Weise die Antenne als Empfangsapparat wirkt. Die empfangene Welle besteht aus magnetischen und elektrischen Feldern die rechtwinklig zu einander abwechseln und beide senkrecht in der Richtung, in der sich die ganze Welle vorwärts bewegt, stehen. Für die Rahmenantenne ist nur das magnetische Feld wirksam. Bekanntlich wird bei Kreuzung eines magnetischen Feldes durch einen Leiter die elektromotorische Kraft in diesem erzeugt. Bei der Dynamo ist das magnetische Feld stationär und der Leiter bewegt sich durch dieselbe; bei einer Empfangsantenne sind gekehrte Verhältnisse vorhanden, der Leiter ist fest und das magnetische Feld bewegt sich durch denselben, wobei die induzierte elektromotorische Kraft mit der Frequenz der empfangenen Wellen schwankt. Wenn die Welle auf der Erdoberfläche sich fortpflanzt, so wird das magnetische Feld horizontal und das elektrische vertikal sich ausbreiten. Hinsichtlich dieses magnetischen Kraftseldes, das einer zur Erdoberfläche parallelen Ebene schwingt, ist leicht ersichtlich, daß bei einer gewöhnlichen Antenne die Höhe der wichtigste Faktor für die Bestimmung der empfangenen Energie ist. Mit zunehmender Höhe werden mehr magnetische Kraftlinien empfangen und eine größere Spannung im Antennenstromkreis induziert. Andererseits bemißt sich bei einer Rahmenantenne die empfangene Energiemenge nach der magnetischen Kraftmenge, die tatsächlich durch den Drahtrahmen fließt. #4 ßeite. der vermittels sators wird. bei Michels geworden. Rundfunktechnik Kontakt für einen Schalterhebel. Ein schlechter Kontakt zwischen der Spindel eines drehbaren Schalters und seiner Lagerbuchse verursacht häufig Geräusche im Empfangsapparat. Die Beseitigung dieser Störung gelingt mit Leichtigkeit durch Verlötung eines dünnen Messing= oder Bronzestreifens in einem am Ende der Spindel vorgesehenen Schlitz, und die beider mit den Klemm 2 Er 5 NE p * U * Schlitz Bandfeder kann ** * wobei der Streifen dann an einem, an der Unterseite des Apparatbrettes angebrachten Stift befestigt wird. Diese Anschließart ist besser, als diejenige vermittels eines biegsamen Drahtes, der sehr schnell an den Stellen, an denen die größte Durchbiegung stattfindet, bricht. Erschütterung des Mikrophons. Ein einfaches fahren zum Schutz eines Lautsprechermikrophons Erschütterungen ist nachstehend beschrieben. Mikrophon wird auf einem Streifen Ebonit oder AlIkrephon Vergegen Das umdes 95 in Hartholz befestigt, das an die Bodenplatte des Apparates durch zwei umgekehrte=förmige Klammern befestigt wird, wobei ein Stück Schwamm oder anderei weicher Stoff zwischen den Klammern und der Befestigungsplatte des Mikrophons in der angegebenen Weise eingeschoben wird. Hierdurch ist das Mikrephon gegen jeden Stoß gesichert. sich wiederholt Gelegenheit, in großem Kreise zu reven. FunkEinweihung Deutschen Museums in München. Beim Deutschlandflug des Amerika=Zeppelins spielte ein vor der Zeppelinhalle in Staaken bei Berlin aufgestellter Großlautsprecher die Rolle des Ansagers, der am Tage der Durchfahrt um 8½ Uhr Dr. Eckeners Nachricht verlauten ließ:„Hier Zeppelin. wir werden pünktlich um 9 Uhr über dem Flugplatz sein.“ Beim Deutschen Rundflug der Lüfte sprachen die dort aufgestellte Großlautsprecher vor Menschenmassen, die, Zeitungsberichten zufolge, zeitweilig bis zu 400000 anwuchsen. Sie verkündeten nicht nur die Flugergebnisse, sondern verhalsen auch Müttern zu ihren verloren gegang Kindern. Bei der Jahrtausendfeier der Rheinl auf dem Königsplatz vor dem Reichstagsgebäude in Berlin hat man mit Hilfe der Großlautsprecher sogar den Wortlaut von Telegrammen bekannt gegeben, um deren Absendung an den Oberpräsidenten in Königsberg und an den Provinziallandtag in Düsseldorf von den umstehenden Hunderttausenden beschließen zu lassen. Inzwischen bot mehr oder weniger ausstellung, Reichsreklamemesse, des Wenn die Rahmenantenne feststeht, so daß ihre Ehene in der Richtung der empfangenen Welle liegt, dann wird sie von der größtmöglichsten Anzahl magnetischer Linien getrofsen, und die empfangene Energiemenge kann nur durch Vergrößerung der Antennenoberfläche vergrößert werden. Wenn die Rahmenantenne allmählich um ihre eigene Achse gedreht wird, so nimmt ihre Wirkung als Energiesammler deutlich ab. Weil die Stärke des Empfangs vollkommen von dem magnetischen, durch die Drahtwicklung fließenden Kraftseld abhängig ist, so ist ersichtlich, daß bei einer Drehung der Rahmenantenne um einen rechten Winkel, so daß sie die Vorderseite der Welle trifft und das Ende des maguctischen Kraftfeldes bildet, keine der magnetischen Kraftlinien durch den Rahmen fließt und deshalb auch keine Energie aufgefangen wird. Litzendraht oder Volldraht 1 Jeder Funkfreund kennt Antennenlitze, die heute fast ausschließlich als Luftleiter für Antennen verwendet wird. Die am meisten gebrauchte Stärke ist 7 X 7 X 0,15, d. h. der ganze Litzenquerschnitt setzt sich zusammen aus 7 Adern und jede derselben wird noch aus 7 einzelnen Drähten aus Hartkupfer oder Bronze vom Durchmesser 0,15 mm, so daß der ganze Litzenquerschnitt aus 40 Einzeldrähten besteht. Für gewöhnlich gebraucht man in dieser Art zusammengedrillte Metalldrähte dort, wo es auf gute Biegskeit eines metallischen Leiters ankommt, also bei T phonschnüren z.., oder aber bei biegsamen organen im Maschinenbau, bei Drahtseilen an nen, Aufzügen u. dgl. Bei der Antennenlitz jedoch nicht diese Eigenschaften für die Art ih stellung maßgebend, sondern ihre elektrische Leitfähi keit für Hochfrequenzströme. Gleichstrom durchflie Voln enen ande TU Warschau, ihre heutigen Le doner Konfer ihrer Unzufrieden vornehmlich über ster in der Frage in den Völk Warszawski“, den Völkerbund: dürfe. Mit dem der Völkerb Charakter un lommen neue I ameleZugKraTaubgewordene Thorlumröhren Einen Gedanken Oskar von Millers verwirklichend, hatte man sich bei der Einweihung des Deutchen Museums darauf eingerichtet, die Musik nicht im Festsaal selber spielen zu lassen, sie vielmehr zum Festsaal wie zu den Propyläen elektrisch zu übere waren rer Herwerden regeneriert nach eig. Verfahren u. geben dieselbe Lautstärke wie zuvor. Preis pr. Stck..I. CLEMENS, Bruchhausen b. Hüsten I. Westl.