Heilung für Kabensberg und Minden. Klefelberg, Tagerkart. Erscheint täglich Abends und kostet vierteljährlich 1 4 80 J. Inserate: Die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 H, für Bieleseld 12 H. Minimum 50 F.— Bei Nachfrage von Auswärts wolle man Postfreimarke behufe Antwort reir einsenden. (Des Vielefelder Wochenblattes 68, Jahrg.) Donnerstag, den 17. October. Abonnements und Inserate befördern unsere Agenten: in Prackwede Polizeidiener Lange, in Dornberg Polizeidiener Gößling, in Heepen Polizeisergeant Riewe, in Schildesche Polizeiserg. Niehage, in Halle A. Witte, in Vorgholzhausen Polizeiserg. Rosendahl, in Persmold F. A. Kolbe, in Werther Rendant Reutsch, in Hüterskoß C. Bertelsmonn. U 240. Tagesbericht. * Deutsches Reich. Eine der hervorragendsten Reden zum Socialistengesetz war die des Herrn v. Kleist=Retzow am Montag. Da wir dieselbe im vorgestrigen Tagesbericht nur kurz erwähnen konnten, bringen wir heute nachstehend einen Auszug, wekcher die Hauptgedanken derselben mittheilt:„Avg. von Kleist=Retzow trat zunächst denen entgegen, die dem Christenthum die schützende Kraft gegen die Gefahren der Socialdemokratie absprechen, ferner der Auffassung des Abg. Richter vom Staat, der zwar nicht Alles sein kann, aber nicht nullificirt werden darf. Dieses Gesetz ist nicht gegen den vierten Stand gerichtet, es will ihn vielmehr von seinen Drängern und Tyrannen befreien. Es will die Meinungsfreiheit sichern gegen ihre gefährlichsten Feinde, es ist aber nicht gemacht gegen die Meinungsfreiheit. Unser Antrag zu dem zweiten Absatz des sechsten Paragraphen ist von der größten Bedeutung. Es handelt sich darum: soll der gegenwärtige Zustand der socialdemokratischen Presse, der ja allgemein bekannt ist, genügen zu der Anwendung dieses Gesetzes oder bedarf es zu diesem Zwecke noch neuer Ausschreitungen nach Maßgabe des§ 1. Das wichtigste, furchtbarste Agitationsmittel der Socialdemokratie ist die Presse mit ihren etwa fünfzig Organen. Die Vereine und Versammlungen sind nur vorübergehende Schauspiele, durch die Presse wird das socialdemokratische Gift nachhaltend in das Blut der Bevölkerung gebracht. Diese Presse hat bisher den Bedingungen des; 6 entsprochen, sie ist die Fackel, mit welcher das Pulverfaß in Brand gesteckt werden soll. Nach der Rede des Abg. Hasselmann hat der Abg. Windthorst zugegeben, daß da freilich der Spaß aufhöre; aber wer sich mit diesen Dingen etwas beschäftigt hat, weiß, daß die Socialdemokraten vielfach derartiges in ihrer Presse sagen. Es war ja auch nicht Zweck des Abg. Hasselmann, uns hier zum Aufruhr zu reizen, sondern er wollte nur seine Rede hinausschleudern in die Presse, um das Land ufzureizen zu etwaigem Aufruhr. Ich würde nicht Schulter an Schulter mit dem Abg. Windthorst gegen die Socialdemokraten kämpfen; da wären mir unsere Garderegimenter lieber.(Heiterkeit.) Das Charakteristicum unserer Zeit ist das Drängen zur confessionslosen Schule. Was die Kinder in dieser Schule gelernt haben, daran halten die Männer fest und lassen sich nicht leicht eines Besseren belehren. Ober glauben Sie, daß die socialdemokratische Presse nicht schon eine furchtbare Wirkung ausgeübt hat auf die Schule? Ich werde meine neuliche Behauptung beweisen, daß das Treiben der sozialdemokratischen Agitatoren in der That sich als Vorbereitung zum Hochverrath charakterisirt.(Redner verliest aus sozialdemokratischen Broschüren und Zeitungen u. A. den Satz: „Jesus von Nazareth ist todt; es lebe Lassalle“, sowie folgenden Vers:„Schlaf, mein Kind, schlaf leis, da draußen geht der Preuß'; deinen Bruder hat er umgebracht, deine Schwester hat er zur H... gemacht, deinen Vater trieb er in fremdes Land, das Haus, das hat er uns niedergebrannt. Schlaf mein Kind 2c.“) Als ein Pastor in der Schule den Kindern vortrug, daß Gott die Obrigkeit eingesetzt habe, grinste ihn ein Knabe von 11 Jahren an und erklärte auf Befragen;„Gott ist ja gar nicht da; das stehe im„Vorwärts“, den er seinem Vater vorlesen müsse, weil dieser nicht lesen könne.“ Was hilft dem Staate die Schule, wenn ihm nicht die Mittel gegeben werden, sich zu schützen vor solcher Schule. Gerade um der Presse willen ist dieses Gesetz gemacht und es wäre unwirksam, wenn unser Antrag zu diesem Paragraphen nicht angenommen würde. Wollte man auf neue Ausschreitungen der socialdemokratischen Presse warten, so wäre das ebenso als ob ein Vormundschaftsrichter, der einen Knaben in die Besserungsanstalt schicken soll, sagte:„Die bisherigen Streiche reichen noch nicht aus, er muß noch einige Holzdiebstähle oder Baumfrevel begehen.“(Heiterkeit.) Gute, reformatorische Gedanken sollen keineswegs abgeschnitten werden. Dadurch, daß wir die Bestimmung„auf Umsturz gerichtete Bestrebungen“ in die Definition aufnahmen, haben wir dasjenige, was durch das Gesetz getroffen werden soll, genau charakterisirt; deutlicher kann man sich nicht ausdrücken. Als Kern der Argumentation des Abg. Windthorst können die Worte gelten; er wolle dieser Regierung nicht diese Waffe geben. Wie die liberale Partei früher sagte: Dieser Regierung keinen Groschen, so sagt er: Dieser Regierung keinen Paragraphen. Die Kathedersocialisten, die keinen Umsturz wollen, die Führer der christlich=socialen Partei, welche die höchste Anerkennung verdienen und die hineinsteigen in die Massen des Volkes, um sie zur Liebe des Vaterlandes und der Ordnung zurückzuführen, diese werden durch das Gesetz nicht getroffen werden. Der Abg. Bamberger hat geglaubt, daß das Gesetz zur Bekebrung der Socialdemokraten beitragen würde, das ist ein Köhlerglauben; die Socialdemokraten proclamiren in ihren Zeitungen, daß sie die Zeit, während welcher das Gesetz gilt, als eine Zeit der Ruhe betrachten, nach welcher sie neu gestärkt wieder ans Werk gehen könnten. An eine Umkehr ist nicht zu denken. Man will keine Ausnahmsgesetze, und wenn man sich schon zu solchen entschlieft, so will man sie in mildester Form, wie nach den Commissionsbeschlüssen. Wir haben aber schon Ausnahmegesetze, wie den Kanzelparagraphen. und das Gesetz, durch das Geistliche expatrüirt werden können, aber das gilt der schwarzen Internationale; die Ausnahmsgesetze zu Gunsten der Bank und Börse, die gelten der goldenen Internationale. Aber die Interessen, welche wir hier vertreten, halte ich für die wichtigsten. Die Regierungen haben die Pflicht, Alles aufzubieten, um den Culturkampf aus der Welt zu schaffen, das Volk davor zu bewahren, daß es verliere zwischen dem Hammer der Staatsgewalt und dem Amboß der Kirche. Ich erkenne schmerzlich die gefährlichen und üblen Folgen, welche der Culturkampf der evangelischen Kirche gebracht hat. Aber, meine Herren vom Centrum, wenn das geändert werden soll, so müssen Sie die Auffassung gewinnen, daß das Reich Gottes aus Abtheilungen besteht, und daß Sie doch nur eine Abtheilung bilden, neben welcher gleichzeitig andere Interessen bestehen: Sie müssen ferner zugestehen, daß die bürgerliche Obrigkeit einen selbstständigen Beruf hat, den sie zu verfolgen hat mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln und zu schützen gegen ihre Feinde. Ich weiß, welcher Mißbrauch mit dem Worte Feind getrieben worden ist. Zur Zeit der römischen Kaiser war jeder Christ ein Feind.(Windthorst: Gerade so wie heute!) Jetzt handelt es sich aber um einen Kampf gegen die Feinde jeder Regierung. Wenn Sie hier nicht der Staatsregierung alle Mittel gewähren, so entziehen Sie sich selbst der Mitarbeiterschaft an den gesetzgeberischen Geschäften und schädigen Ihr eigenes Interesse am schwersten. Die Kirche muß vor Allem solche Schäden des Volkslebens heilen, aber sie allein kann es nicht. Beide Gewalten, Staat und Kirche Doctorhause. Von M. Widdern. (Fortsetzung.) Es war ein langer Blick, der eine Welt von Empfindung in sich verschloß, mit dem die beiden Frauen einander begegneten, ehe sie endlich von dem Zweck dieses Zusammenseins zu sprechen begannen, und dann war es Hellmuth, der Alles, was man zu sagen hatte, in eine möglichst bündige Form zu fassen suchte. Es war ihm, als müßte das Mädchen da in ihrer vornehmen Bescheidenheit sich gedemüthigt fühlen durch die Aufträge, die man ihr gab. Sie hatte die Aufträge in ihr Taschenbuch notirt und zuletzt nur leise gefragt:„Darf ich die Herrschaften bitten, sich mir zu nennen? Meine Principalin trägt die Namen ihrer Auftraggeber in die Bücher ein.“ Was lag denn Eigenes in den Worten des Mädchens, was das Paar so plötzlich erbleichen machte?! Sie tauschten einen kurzen aber vielsagenden Blick aus, nur einen Moment schien es, als zögere Hellmuth, dem Wunsche der Putzmacherin nachzukommen, dann sagte er mit einer gewissen, hier sonderbar klingenden Feierlichkeit, während seine Augen sich förmlich in die Züge des Mädchens bohrten: „Ich heiße Felsenberg! Baron Hellmuth Fels von Felsenberg!“ „Also Frau Baronin von Felsenberg,“ wiederholte das junge Mädchen und verbeugte sich. Die Kranke senkte den Kopf. Dann empfahl sich die Fremde, die Thür schloß sich hinter ihr, und das Paar war wieder allein. „Hast Du bemerkt?“ fragte Hellmuth und sah zu Helenen hinüber, die aufgeregt an das Fenster getreten war. Sie nicte leicht.—„Es ist zu augenälig; slasterte sie.—„Hellmuth, mir kam bei ihrem Erscheinen plötzlich ein Gedanke, den—“ „Ich mit Dir theile,“ unterbrach er sie;„wir irrten jedoch Beide— sie würde sonst irgend welche Erregung bei Nennung meines Namens gezeigt haben. Uebrigens war es sehr übereilt von mir, ihr zu sagen, wer ich bin.“ „Fürchtest Du Unannehmlichkeiten?“ Die Kranke sah sichtbar geängstigt zu ihm auf.„Ich bitte, regulire sobald als möglich Deine Angelegenheiten— es ist eine moralische Marter, diese fortwährende Angst, in der wir leben.“ „Soll das ein Vorwurf sein?— Helene, nur Dir zu Liebe habe ich ja bis jetzt keinen Schritt gethan. Während des ganzen vergangenen Jahres bin ich ja kaum von Deiner Seite gewichen; Du armes Weib bedurftest ja so sehr einer Pflege.“ Sie seufzte:„Wie lästig muß ich Dir geworden sein, Hellmuth!“ „Was ich gethan, that ich aus aufrichtig liebendem Herzen— übrigens ist durch den Aufschub nichts verloren— Geld nimmt Jeder gern, ob früher, ob später, und er—“ „Schweig, Hellmuth— ich bitte Dich, sprich nicht weiter.“ „Willst Du mir heute auf eine Stunde Urlaub geben, Lenchen,“ sagte er nach längerem Schweigen und versuchte heiter zu erscheinen. Er war ganz nahe an sie herangetreten und legte seine Hand, die seltsam hart und rauh war, wie die eines Arbeiters, kosend auf das schöne blonde Haar der Kranken. „Geh— ich weiß, was Du vorhast— Gott sei Dank, daß ich wenigstens diese Stunde noch erlebe.— Und der Alte, füge sie dann binen—„Jühr Dein Weg Dich auch zu ihm?“ Sein Auge erhellte sich—„Helene— das ist mein erster Gang nachdem— nun zuerst die Ehre und dann die Liebe!“ „Hellmuth, vielleicht hältst Du mich für gefühllos, daß ich nicht mit Aufbietung aller meiner Kraft Dich zu ihm begleite. Du weißt, daß mein Wünschen und Hoffen nur Dir— und meinem Kinde gilt. Für mich selbst— guter Gott! es geht schnell mit mir zu Ende. Nur Eines ist es, was ich für mich selbst von Gott erflehe— ich möchte ohne Kampf hinübergehen, verhallen wie der letzte Ton eines traurigen Liedes, möchte nicht an das erinnert werden, was ich gefehlt.— Hellmuth, ich habe mich arg versündigt an meinem Gotte, und an Dem, den ich hätte lieben sollen und dem ich doch nur Treue geschworen, um die Mittel zu besitzen, in den Genüssen des Lebens zu schwelgen, aber ich bin auch schwer gestraft worden durch Jahre lange Reue. Einer Reuigen wird vielleicht Gott verzeihen, und er wohl auch, wenn er hört, daß ich nicht mehr bin.“ Es lag rührende Demuth in dem Ton, mit dem sie sprach, in der Art, wie sie die Hände in dem Schooß zusammenfaltete, über den sich das sanfte Leidensgesicht beugte, und Hellmuth konnte dem Eindruck nicht wiverstehen, den dieses ergreifende Bild auf ihn machte. Er wußte, daß sie Recht hatte mit ihren Selbstanklagen, er aber konnte sie nicht verdammen, nein, im Gegentheil, in seinem Herzen regten sich tausend Entschuldigungen für sie, und unwillkürlich beugten sich seine Kniee, und er legte den Kopf auf ihre feinen, durchsichtig weißen Hände. (Fortsetzung folgt.) gemeinsam Hand in Hand zu arbeiten; lehnt, weil derselbe die Bestrebungen zur Bekämpfung der Konsuls in Ismail vom 11. d. M an den es wird Ihnen schwer das anzuerkennen, aber Sie müssen Sozialdemokratie mit der Verfolgung einseitiger politischer ausrgärtigen Angelegenheiten, betreffend die laut es. Sehnlich erwünsche ich die Zeit, in welcher es uns ge Tendenzen der Fortschrittspartei in Verbindung bringt.—d#8 Berliner Vertrages erfolgte Annerion von Bessterh lingen wird, die zahlreichen conservativen Elemente unter Die Versammlung nahm bei der Verathung übr„die von Ismail habe die kaiserliche Kommission Keuen, uit Idnen Hao iu Hund u gchen. Wie bosfen, saigene Resclautonen an: 1) Dr waie beusche Ackeler, der Sitraer dr Siak daß es geschehen kann bei der weiteren Entwickelung der kongreß erllärt sich mit Entschiedenheit gegen die EinfühGewerbegesetzgebung, vielleicht bei den Wuchergesetzen, viel=rung von Zwangskassen und empfiehlt die Förderung der leicht bei Veränderung der Gesetze über die obligatorische bereits bestehenden freien Kassen, sowie event. die GrünCivilehe. Deshalb bitten wir Sie, stimmen Sie mit uns dung von neuen freien Kassen in allen Kreisen der Gesellfür diesen 8 61 schaft. 2) Der reichte dem Hauptbevollmächtigten Brod und Salz und hergarrie weiche große Begeisterung Türkei. Konstantinopel. In der Sitzung der Kommission für Ost=Rumelien vom 12. d. verlangte der ruistische, Komrzissax, die Pforte möge der Kommission die Erntwürfe der Reglements mittheilen die sie in(He Kassen in allen Kreisen der Gesell= russische Kommissax, die Pforte möge der Kommissian. zweite deutsche Arbeiterkongreß ersucht das des Berliner Verirages in den sheit t, in geigneter Weise Katistisches Mate= eurowäischen Türkei anzuwend Je. nden der in Eine ineresante Kad:.. se2:, 9 Der weite beulsche, Arbeaterbengrch ersacht bus rg mterenantegi, oegung ist, nach derstteschstansteramt, in geionter Weise Katitisches Mar=, egxrozagsen, Bure, EVersangen sehocß gb.— dr Kicz National=Zeitung vor einiger Zeit in den Freuern des frial zu sammeln, um daraus die technischen Unterlagen zu Kommissar lehnte dies egente. Der turkicte Masenms genacht werden, In mehreren Kisten wohl ver= einem Normatv=Geset für die Arbeiter=Invalidenkasen zu von Montenegro sollerlärt baben, er würde die türkischen paut sanorn sich namtich uveraus werthvolle alte Mosaik= gewinnen. Kriegsgefangenen erst nach Durchführung der Montenegro IV. in Italien angekauft waren. Diese Mosaikbilder stam= von Kladie Ericdher ie der Die die Kersthautz uach iest ales Keute Nachanltag 4 Uhr den Hasen vertäst. Der Beigz,) Wiedin ads GCoentchung, Die Kogauison für die Nle. Muster des vuzantinischen Kuppetbaues bewunderte Kirche welcher seinen Bruder, den Prinzen Heinrich, auf die Rbedel Parurung der Glüchtinge ist wieder in Aktion getreten. von San Vitale aus der Zeit des oströmischen Exarchats begleitet, kehrt am Abend mit dem Damfper„Notus“ hier=I andsungen dog D, herrührt. Die Bilder sino aus dem 6 Jahrbundert und her zurück und wird hier übernachten. Serhandlungen des Deutschen Reichstages. im byzantinischen Stil angefertigt. Ein Bild stellt ein Posen, 14. Oktbr. Der im Jahre 1821 gegründete rathung über das Socialistengesetzes. auf weicher sich Tauben wiegen. Ditze Mosallider dieten aufatst. mmüicher Geschäste mitelbare: Gesadr für die öfenliche Rühe vorhganden sein tung der Absis der Kirche hinter dem Altar! Potsdai zur Auschnüctung der Abs der Kirche hinter den Aler und sind von der Wand losgelöst worden. Zufällig kamen diese Bilder in einer sehr erregten Zeit in Berlin an, nämlich am Tage vor dem Ausbruche der Märzrevolution, so daß Friedrich Wilhelm IV. sie nicht in Augenschein nahm. Sie wurden deshalb unausgepackt in den Kellerräumen des sehen gewöhnt; so gab von nicht bloß das Schwert zu führen verstebt, sondern daß es dächtigen Personen der Aufenthalt nur außerhalb ihres auch Landwirthschaft und Gewerbe mit einsichtsvollem ILohzartes untersagt werden dürfe. Beseler beantragt. Verständniß zu schützen und zu fördern bestrebt ist, davon Kaiser mie Ausnahmemaßregeln durch den sind wir besonders kei unserem Kronprinzen Veweise zu die Centralbebörden solle getroffen werden können 044 der Voeradn benecheren seahesiteu Ve seniech eiunrien Selten, ald ausf Kutag u denschen Geigeanbeit u abten, die aufden Konvriagze Verkälguag von Ausadue=Mäahrgean berauselt, und Jelde arbeitende verbesserie Gülich'sche Kartoffeliunein ihrer testung u bestachten und haten iun erwigen, ab sie salcher Mohrhsein bedürsen. Duggen nalgalerie geschafft und dort ausgepackt worden. Es zeigte sich nun, daß das Papier, auf dem die Bilder aufgeklebt waren, völlig zerfault war und keinen Halt mehr bot, sodaß mit großer Vorsicht vorgegangen werden mußte, damit die Bilder nicht auseinander fielen. Da die Museumsdirection diese werthvollen Kunstwerke erhalten wollte, aber nicht wußte, wie dieSairiati kam deswegen bierber und untersuchte die Biülder, der Maschine mit großem Interesse und geradezu fachlicher Gestzes völlig illusorisch werden würde Wndtborst gegen stische Dirigent der hier eiabüirten Filiale der Salviatischen ster Weise die Vortheile der neuen Erfindung, persönsch Abstimmung wird das Amendement Ackermann, welches Mosaiktiter, Rarimni, gleichfalls ein Rtaliener, eine sinnreiche darauf hinweisend, wie die Maschine die Kartost=o 2 seder Gefahr(nicht nur bei unmitelbarr) die BesimmunManixulation angak, um diese alten Bilder zu erhalten, nicht im Geringsten verletze und selbst mit dem diesjährigen en v, ugeschagren. Eden se wird das Amenund sich seltst der Aufgabe unterzgog, diese Biter wieders starten Graewuchs ohne Verstopfung fertig wede undstrach Ausweisung zulißt, und das leste Auendeme aus Neue zu besesigen. Darauf wurden diselben wieder dem Erfiuder seine besondere Anerkennung aus.— Des Die Anträge Beseter eids=Anzeiger angmnomimen. Vornstedter Kartoffelfeld war leicht aber in hober Kultur, trägen Ackermann mit großer Mehrbeit angelommen.(Davie die für diesen Jahrgang außergewöbnlich reiche Pop= Igegen Forschrit, Ceurum, Sorialsten und von den Panung sowohl der gewöhnlich rothen Kartoffeln, wie die Schröder, Friapberg.) Praun, Schlieper, Thilemius, aundbeuice e Seriectung ds auf denschen Fede aufsagnonuet. Hu 8 Ai(Heikaurhud te Reichskanz= Wunscy ord Keronprinzen noch fort kultivirten v. Gröling= den Antrag Sckmid(Würtemberg): Ausbebnung bis 31 sorgsam verpackt und einstweilen im Souterrain der Nationalgalerie aufgestellt. Die Bilder find dazu bestimmt, später nach Vollendung der Fürstengruft an den Wänden der Krypta angebracht zu werden. In Bezug auf die sociale Gesinnung des lers bringt das„Liegnitzer Stadtblatt“ folgende sehr geschätzter Seite“ zugegangene„authentische“ Mitthei= die Rieselwiesen=Anlage, das mächtig entwickette Rübenfeld lung:„Kaum war im Jahre 1862 der damalige Herr v. und die schön bestandene Saat, die den Anwesenden unter Bismarck an die Spitze der preußischen Regierung getreten,(der liebenswürdigen Führung des kronprinzlichen Oberso richtete er in seiner Eigenschaft als Minister=Präsident1 Inspektors, Herrn Schulz, vor der Abfahrt zu besichtie an seine betreffenden Herren Collegen ein Schreiben, in Gelegenheit wurde, daß die Bornsteder Landwirthschaft i welchem er darauf hinwies, wie wünschenswerth es sei, den hoher Kultur, und der Sohn unseres Heldenkaisers alten Tagen invalider Arbeiter durch Errichtung von Pen=(rauben Kriegerhandwerk, so auch in der friegsetz u Wodlichten amner Neviien gegchenF sonstasn zu Hase zu doumen, und zusgleich in Aurgung san der Spige des deuschen Velleg ur mdiden Arkaitsein Amendenent, de Sutiotichur gunz ur brichen. bachte, d die gusen Cenmanal=Vetäodse Ganmenlich dief Rostock, 10. Diater Wort, arit soboer in Kraseu u iu Borchesten de ueta. Der jetzige Herr Reichskanzler mag selbit lichen Dienste genommen, sesen beltimmten Vorgang längst vergessen haben;— wir ist als vortragender e ae re caer ir ur Gagn, sehren dun an Lais enta un ue. a ane e gur gugn eie uin ur a e ..— bieran erinmern muisollan, und win=(laut, biese Stelung auf 6 Jahre an. Er sol für diesel beit atgelcbnt, Auendenent Luciue miggeober MichrZat in Gehdalt von 27ch0 D. schelch ataten.— uchus urd k. hezgeah u der G, misansarb. beitenden Klasse ftühzeitig am Herzen getragen hat: Jusland. Die zweite Thierkarawane Hagenbecks langte heute Nach= vat Bewei Paris, 14. Oktober. Die Regierung damit die möglchft kürzesse Dauer eintrete; seroch würde Redner und seine Partei gegen das Ganze stimmen. Bracke gegen den Paragraphen, schweift wiederbolt von dem Gegenstande der Discussion ab, so daß er des öftern zur nochmals aus, daß das in Geiss.wirkungslos bleiben werde. Kiefer für den CommisMöglichteit dungi Fee=gegenwärtigen Reichstage noch die Moglichteit einer Revision gegeben werde. Flottwell stellt dem gr-herzogug aus dem grosberuege daiß er sein Amendement zurückzjehe. Hierauf zeht auch mmen um nach Japan zu geben. Er Flottwell sein Amendement zurück. Von Au ermann wird Rath im Auswärtigen Ante des Kai die Guinyu gestellz gelches jederlei Bestimmung über uch Tolio berusen und nahm, wie uu, de Gulgteitsdauer genrigen wissen will. Bei der Abmitags 2 Uhr 40 Min. von Frankfaurt kommend bier au. von der Internationale Strites Sechezehn Nubier, alles kräftige Gestalten, vom tiefsten minister hat darüber wichtige Dokumente. Schwarz bis zum bellen Braun, alle bis auf Einen in der weiche den Kammern vorgelegt werden sollen. Die Repucharateristischen Haarfrisur, waren wohl größtentheils noch Kliaue Demokratigne, melhet, daß tros der inr vourer veamnatuichen Tracht, batenr sch aber der Kate) Poiur aue setaltiche Versomnlung gelehut und der Vo, Aintuder Gommisnann a0 de Sockalistengesetzeg. Tautortnung: Aus Westfalen und dem Rhernlande. )(Bielefeld, 17. Oktober. In der gestrigen Sitzung Sernauerengen Harftshur, manemn mat gesentals unds hiage. Peugruge nuige, das ues dur Machsanich ders dir Siedtorndtunen bunen ehanz Gorskäaske n sachen ue auimche, boder den un, Hrgasftel geresenen Miglichet.(Verillgung von 240 Mi Zir Auschaflng euner heuen 46 700 uscenscer Vasteden baie sSecheben uateics, Sieanteng eidbst, ie Sacher, Dulsahke ar Mitsiask er Wiansahu. Betanke. 2. beische be Dauncheute uchene Batchekansen isinene oe Vterachiche Beschaise, Hes Zach, aiz Panzasonr id Sicnuag el üir Der sthshtacg I für 8 Codaer. naunte anisetalgische Achaiter. Konures mucge L.,.(Kosono in frah, deueutung üericher Trupen, vail Selenhoeht aus asane ehtes eee ieal- Saien Pir. Keni- AaGu, Aazusdhngeheein ch Walter(Dresden) gewählt. mit 21 Stimmen gewählt. Beim 5. Antrag, betr. Wahl von vier Stellvertretern für die Mitglieder des Kreisausschusses sind 31 Stimmen abgegeben. Es wurden 1) * Emil Wessel, Th. Calow mit 23, 2) Comm.=Rath Delius, Sanitätsrath Dr. Steinheim mit 20, 3) Ad. Coesfeld, H. Landwehr mit 20, 4) W. Vieler, Jul. Kisker mit 21. Stimmen gewählt. Die übrigen Stimmen zersplitterten sich. Antrag 6, betr. Wahl von a. vier bürgerlichen Mitgliedern nebst vier Stellvertretern zu der verstärkten Ersatz=Kommission, b. eines bürgerlichen Mitgliedes und eines Stellvertreters zu der verstärkten Oberersatz=Kommission, wurden 30 Stimmzettel abgegeben, wovon 2 Zettel als ungültig erklärt wurden. Als Mitglieder der Ersatz=Commission wurden gewählt: 1) Gartemann mit 20, 2) Dr. Schmidtmann mit 18, 3) Gnuse mit 21, 4) Claus mit 21 Stimmen; als Stellvertreter Jul. Kisker mit 20, Heilbronn mit 21, M. Bonnin mit 21 und Zaunert mit 21 Stimmen. b. als Mitglieder der Ober=Ersa=Commission Emil Wessel mit 20 und Ad. Coesfeld mit 21 Stimmen.— Antrag 7, betr. Wahl in Gemeinschaft mit dem Magistrat der KreisCommission behufs Ausführung des Bundes=Gesetzes über den Unterstützungs=Wohnsitz, übernahm Herr Oberbürgermeister Huber den Vorsitz und ist darüber ein besonderes Protokoll ausgenommen.— Antrag 8, betr. Bewilligung von 54 Mark monatliche Remuneration für den Kastellan des Polizei=Gefängnisses wurde angenommen.— Antrag 9, betr. Genehmigung der Anstellung eines besonderen Standesbeamten an Stelle des als Magistratsmitglied ausscheidenden bisherigen Rathsherrn Goepel und Feststellung des Gehalts desselben auf 1800 Mark vom 1. Januar 1879 ab, wird genehmigt. Oberbürgermeister Huber theilt mit, daß die Königl. Regierung unser Standesamt für das bestverwaltete im ganzen Regierungsbezirk erklärt habe.— Antrag 10, betr. Genehmigung des Etats der Handwerker=Fortbildungsschule pro 1878/79 nach den von der Staats=Regierung vorgenommenen Abänderungen, wird genehmigt. Der Etat ermäßigt sich von 6578 auf 5320 Mark durch Herabsetzung der Lehrergehälter.— Es folgt hierauf, gebeime Sitzung. Vielefeld, 17. Oktober. Gestern hatte unsere Nachbargemeinde Übbedissen die große Freude, unter zahlreicher Betheiligung der benachbarten Geistlichen, der früheren Pfarrer der Gemeinde, wie des Regierungspräsidenten von Eichhorn aus Minden, den Tag der Einweihung der neuerbauten Kirche zu feiern. Im Jahre 1855 gegründet, hatten dieselben schon seit langem diesen Tag entgegengesehen und gehofft, den engen kleinen Betsaal mit einer würdigen Kirche vertauschen zu können. Der außerordentlich zahlreichen Betheiligung der Gemeinde, die dichtgedrängt das neue Gotteshaus füllten, merkte man die Freude an, daß endlich, nach Ueberwindung vieler Schwierigkeiten, das ersehnte Ziel erreicht sei. In der That können wir die Gemeinde zu der neuen Kirche nur beglückwünschen und gebührt dem Königlichen Bauinspector Cramer(sowie den Bauunternehmern), dei den Bau zum größten Theil entworfen und geleitet, den ihm gestern gewordenen Dank im vollsten Maaße. Eine dreischiffige, geräumige gothische Hallenkirche, mit schlankem Thurm, in harmonischen Verhältnissen; im Innern der Altar mit einer gut ausgeführten Copie des berühmten Bildes von Prof. Pfannschmidt in Berlin, die Jünger von Emmaus, reichem Antependice und kostbaren Abendmahlsgeräthen geschmückt, bildet jetzt Freude und Zierde der jungen Gemeinde. Nach dem Abschied von dem alten zerfallenden Betsaal begab sich der Festzug unter dem Gesange des Liedes:„Lobet den Herrn, den mächtigen König der Ehren“ zur neuen Kirche. Nachdem dieselbe im Namen des dreieinigen Gottes geöffnet, und eine dichtgedrängte Menge dieselbe gefüllt, fand die Einweibung derselben durch den Generalsuperintendenten Dr.„Wiesmann im Anschluß an 2. Chron. 6, 14 statt; oer präses der Provinzial=Synode, Polscher aus Lünen, begrüßte die Gemeinde im Namen der Provinzialkirche auf Grund von Matth. 5, 14—16; die Festpredigt des Orts pfarrers rief der Gemeinde die Geschichte des Kirchenbaues ganzen Gemeindegründung noch einmals ins Gesächtniß und gedachte besonders dankbar des Königs Friedrich Wilhelm IV., der durch königliche Munificenz die Gemeinde gegründet und unseres jetzigen Kaisers, der das Werk seines Bruders vollendet. Eine Ansprache des Superintendenten Huchzermeier schloß die erhebende Feier, zu deren Verschönerung der Hillegossener Gesangverein in anerkennenswerther Weise beigetragen. Ein einfaches Festmahl vereinte nach der kirchlichen Feier die Gäste und eine große Anzahl Gemeindeglieder und wurde folgendes Telegramm an Se. Majestät den Kaiser abgesandt:„Ew. Majestät egt die zur Feier der Kirchweih in Ubbedissen, Kreis Bielefeld, versammelte Gemeinde ihren ehrerbietigsten Dank zu Züßen für die hobe Gnade, durch welche Ew. Majestät das von Dero Hochseligen Bruder begonnene Werk der Gründung hiesiger Gemeinde zu dem gewünschten Ziele geführt haben. 9=143 16. October. Wir erachten es für unsere Pflicht, nochmals auf die Dilettantenvorstellung, mit welcher der Musik=Verein die diesjährige musikalische Saison Berlin W., 12. October 1878. Bekanutmachung. Aufbewahrungszeit für Postlagersendungen. .. Vom 1. November ab wird bei den Postanstalten im ReichsPostgeviete die Aufbewahrungsfrist für diejenigen mit dem Vermerk postlagernd" bezeichneten Sendungen, welche innerhalb Deutsch lauos zur Post gegeben sind, auf einen Monat, und die Aufbewahrungsfrist für dergleichen gewöhnliche und eingeschriebene Briefsendungen, sowie für Postanweisungen vom Auslande auf zwei Monate festgesetzt. Werden die Sendungen innerhalb der bezeichneten Fristen von der Post nicht abgeholt, so erfolgt die Rücksendung nach dem Aufgabeorte. Alle vor dem 1. November zzur Post gelieferten Lagersendungen werden noch nach den bisherigen Bestimmungen behandelt, mithin 3 Monate lang am Bestimmungsorte aufbewahrt werden. Bezüglich der Wertbbriefe und der Packete vom Auslande bleiben die bisherigen Bestimmungen in Kraft. Kaiserliches General=Postamt. In Vertretung: Kramm. ekanutmachung. . D a d i e S t e u e r= E i n s c h ä t z u n g p r o 1 8 7 9/ 8 0 b e v o r s t e b t, s o w e r d e n diejenigen Personen, welche behufs der Steuer=Ermäßigung Schulden nachweisen wollen, hierdurch aufgefordert, die bezüglichen Quittungen über die letzten Zinszahlungen in der Zeit vom 16. bis 31. October d. J. im Ratbhause, Zimmer Nr. 4, vorzulegen. wird darauf aufmerksam gemacht, daß die bereits in den Vorjahren nachgewiesenen und bereits berücksichtigten Schulden bei der neuen Einschätzung nicht weiter in Betracht kommen. Bielefeld, den 15. October 1878. Der Magistrat. Huber. Vekanutmachung. — Laut Verfügung der Königlichen Regierung zu Minden vom 5. August cr. findet die Körung der Privat=Beschäler in diesem Jahre für die Kreise Bielefeld und Halle am Montag, 21. October er., Vormittags 9 Uhr, auf dem Kesselbrink hierselbst statt. Die von den Beschälern des Königlichen Landgestüts zu Warenvorf abstammenden Fohlen werden in den Körorten mit dem Gestütbrandzeichen versehen. Bielefeld, den 14. Oktober 1878. Polizei=Verwaltung. eröffnet, aufmerksam zu machen. Verlautlich Feier des Tages(18. October— Geburtstag prinzen und Jahrestag der Schlacht bei Leipz führung mit der Jubelouvertüre von Weber tem Orchester) eröffnet, nach welchem dann d Lustspiel„Der Knopf“ und darauf die Operetts kehr aus der Fremde“ von Mendelssohn mit vollständigem Orchester aufgeführt wird. Es ist ein so seltener Genuß, der uns durch die liebenswürdige Bereitwilligkeit der mitwirkenden Bielefelder Damen und Herren, unter der bewährten Leitung unseres Musik=Direktors Nachtmann, geboten wird, daß wir nicht zweifeln, das kunstsinnige Publikum werde sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, und seine Theilnahme für eine nach allen Richtungen hin gut einstudirte Dilettanten=Aufführung, durch zahlreiches Erscheinen zu beweisen. Es sollen schon mehr als zweihundert Sitzplätze genommen sein, so daß Jeder, der noch auf einen guten Platz reflectirt, sich beeilen einen solchen zu belegen. Ueber die Aufführung selbst werden wir später ausführlich berichten. 17. Okt. Durch Erkenntniß des Polizei=Gerichts vom vorgestrigen Tage ist der zur Zeit wegen Körperverletzung in Untersuchungshaft befindliche Maurer Rudolf Eulen in der Kesselstraße hierselbst wohnhaft wegen Verübung groben Unfugs zu einer Haft von 4 Wochen verurtheilt worden. Derselbe hatte sich am 1. September dieses Jahres auf öffentlicher Straße in Gegenwart von und andern Personen unsittlicher Aeußerungen bedient.— Wegen Erregung ruhestörenden Lärms resp. Verübung groben Unfugs wurden ferner noch der Maurer Franz Quilitsch in der Kesselstraße hierselbst wohnhaft mit 1 Tag, und der ebendaselbst wohnhafte Cigarrenmacher Sauerborn mit 14 Tagen, der Handarbeiter Johann Heinrich Halemeyer, wegen Nichtbeschaffung eines Unterkommens in der ihm von der Polizeibehörde gestellten Frist mit 3 Tagen und der Cigarrenmacher Otto Duchardt aus Berlin wegen Landstreicherei und Bettelns mit 14 Tagen Haft bestraft.— Dem in der Crüwellstraße wohnhaften Lackirer Schäfer senior mußte am vergangenen Samstag, sowie dem an der Herforderstraße wohnhaften Bäcker und Wirth Zahle, in der Nacht zum Montag wegen Trunkenbeit, Rühestorung und greben Unfugs ein Unterkommen im gewährt werden. Gefunden: 2,16 bis 17 Fuß lange ¾ Zoll breite Stangen Eisen, 1 Contobuch, 1 Griff vom Schirm.— Verloren: 2 Portemonaies mit Geld. Zugelaufen: 1 Ferkel weißer Farbe und eine Kuh. Entlaufen: 1 Hund, Rattenfänger, 2 Truthähne. Kurtion. Unterzeichneter beabsichtigt am Mittwoch, den 23. d. Mts., Morgens 10 Uhr, um sein Fuhrwer aufzugeben, Folgendes meistbietend zu verkaufen: schwere und leichte Ackerwagen, sowie sämmtliches Pferde=Geschirr, eine Hackselmaschine, mehrere Eggen, Pfluge, zwei neue Schlagdecken u. s. w. Oerlinghausen, den 17. October 1878 W. Spmeger. Das bedeutende Waarenlager der Concursmasse Weber= Verein Selbsthülfe, bestehend aus Teinen, Thillings, Bamnst err., steht zu verkaufen. Unterzeichneters nimmt Offerten entgegen und wird die Waaren vorzeigen. Der Concurs= Verwalter. Ferdinand Schmidt, General=Agent. g anntmachung. .„„Die polizeiliche Nachrevision der Maaße und Gewichte beginnt in nächster Woche. Die betheiligten Gewerbetreibenden werden hiervon lemerken in Kenntniß gesetzt, daß die bei der ersten Revision vorgefundenen Mängel, welche in den meisten Fällen in geringen Abweichungen von dem Normalgewicht bestanden, alsdann beseitigt sem müssen, andernfalls die Polizewerwaltung verpflichtet ist, Confiscation reten tse assen eidc und Bestrafung der Betheiligten Bielefeld, den 14. October 1878. Die Polizei=Verwaltung. einRestaurant zu verkäufen oder zu verpachten. treundlich besegeng, demnächstigen Sitze eines Landgerichts schönen Zimmern. g'schmackvoll eingerichtetes Restaurant mit Kundschaft ist wegenu Oeu..“— ztglicher Küche umnd lebbafter Inventar unter günstigen ammtlichen sofort zu verpachten. Das„Beeingungen zu verkaufen event. auf Haus ist sehr solide gebaut und von einem Offerten nimmt entgegen Wilh. Hülsemann in Bielefeld. Am Freitag, den 18. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen bei dem Hause Nr. 151 Cant. 4, auf den sogenannten Juden=Kamp 1 Stück mit Kartoffeln öffentl. meistbietend verkauft werden. Im gerichtlichen Auftrage: Schönemann. Es wird eine Wohnung in freier, gesunder Lage, bestehend aus acht bis neun Räumen, Mansarden und Garten, auf den April oder später zu miethen gesucht.— Offerten unter Lttr. O. M. Nr. 21 beliebe man an die Expedit. d. Bl. gelangen zu lassen. Zum 1. April 1879 wird eine Wohnung von 8—10 Räumen zu miethen oder auch ein entsprechendes Haus zu kaufen gesucht. Miethpreis 5—800 Mark. Offerten durch die Exped. d. Bl. unter Chiffre O. O. Am Dienstag, den 22. d. M., Nachmittags 1 Uhr anfangend, soll der Kapps im Haus Brincker Gemüsegarten öffentlich meistbietend verkauft werden. Brincke bei Borgholzhausen, 16. October 1878. Niehues, Rentmeister. Von einer stillen Familie wird ein kleines oder eine freundliche Etage, womöglich mit Garten, auf 1. April zu miethen gesucht. Schriftliche Offert. mit Preisangabe unter O. N. in der Exp. d. Bl. niederzulegen. S.H4296. Ein Schweizer # sucht betreff. Lieferungen von S handgestiekten Devants 0(Herrenhemden= Einsätze) 0 mit einem soliden Bielefelder O Hause in Verbindung zu 62 O treten. Andere Artikel könn= □ Oten jedoch auf Berlangen#2 G auch besorgt werden. 0 „ Offerten unter Chiffre F W. E. 429 befördern □ 0 Haasenstein S. Vogler □ O in St. Gallen. 62 GROHOOOOGHGGRG Meine Wohnung ist jetzt 18, im Hause des Herrn Bitter. J. H. Schlossmacher. Verein gegen Bettelei. Beim Nahen der rauhen Witterung treten an den„Verein gegen Bettelei“ größere Forderungen und biten wir um Unterstützung der Kleiderkammer. Gern werden die Sachen abgeholt, wenn die Meldung auf dem Bureau, Zimmec Nr. 5 des Rathhauses, oder bei den Mitgliedern des Vorstandes erfolgt. Der Vorstand. Kaiser- K olender für 1879 angekommen bei J. D. Küster Nachf. 13000000000 Sotbstraße 491. Soeben 80 Stück feine Kuppellampen erhalten, à Stück 3—4 Mark, früher das dreifache gekostet, sowie Blecheimer und Zinkeimer zu 25 Sgr., Hängelampen 2—3 Mark. L. Wiese, Goldstraße. 93008300000 Limburger Käse n ½ und 1½ Pfd. Steinen, je nach Qualität, versendet stets à 50 Kilo von 20 bis 26 Mt. gegen Nachnahme Franz Niederberger in Lutter a. B., Braunschweig. Hutersloh. Zwei tüchtige Schneid ergesellen gesucht. Halersloh. Lohmann'sche Patent Bügeleisen mit 10 Stück Bolzen, elegantem Fuß und Zange, à Stück 15 Mk., sowie neueste Plätteöfen u. Spaarheerde mit Chamottefütterung, unter Garantie empfiehlt F Wilmking. Gesucht. Eine erfahrene Kinderfran auf sofort. Näheres in der Exped. Eine gesunde Amme sucht möglichst gleich Stellung. Nachzufragen in der Exp. E 3 sip Obernstraße 36. — Hertestes Pelnnauren-Geschaft Bieieleid s. Prämint Wien 18673. Prämirt Bielefeld 1877. Kaufmännischer Verein. Sonnabend, den 19. d. M., Abends 8½ Uhr, im Saale des Restaurants „Drei Kronen“:. Vertrag des Herrn Dr. Paul Wislicenius, Wanderlehrer der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung, über: „Die Entslehung und Entwicklung des Handels und seine Geschichte bis auf die heutige Zeit.“ Die Mitglieder des Vereins haben freien Zutritt, Nichtmitglieder erhalten Billets zum Preise von 60 Pfg. bei Herrn Cigarrenhändler Neumann, Obernstraße. . Durch die vorjährig beabsichtigte Aufgabe meines Detail=Geschäfts und dadurch entstandene Raumung wurde es mir möglich gemacht, mein Pelzlager in frischer, guter Waare arbeiten zu lassen und empfehle solches, der schlechten Zeit Rechnung tragend, zu den billigsten Preisen. Nur ein Fachmann kann für Güte und Aechtheit bei Pelzwaaren Garantie leisten. Mit Hochachtung Friedr. vorck, Sämmtliche Umarbeitungen werden gut und billigst ausgeführt. 18. October. den 18. October 1878, im Theater=Saale der Gesellschaft Eintracht: Dilettanten-Aufführung. Lustspiel in 1 Act von J. Rosen. Hierauf: Die Heimkehr aus der Fremde. Liederspiel in 1 Act. Musik von F. Mendelssohn Bartholdy. Kassenöffnung 6 Uhr. Anfang präcise 7½ Uhr. Preise der Plätze: Sperrsitz 2 M., Parterre und Mittelgallerie 1 M. 25 Pfg., Seitengallerie 1 M. Vorverkauf bis Freitag Nachmittag 5 Uhr bei Frau Wittwe Vette. Der Text der Gesänge à 20 Pfg. ist Abends an der Kasse zu haben. Der Besuch der Proben ist nicht gestattet. Sonntag, den 20. October, Abends 7½ Uhr, im großen Saale der„Eintracht“: Einmalige e#nd von Panot Solree Von Ernst Schumn im Gebiete der Mimik und Pregramm. Leute von Heute.— Die Naturgeschichte der Bärte.— Darwin'sche Studien.— Künstler=Imitationen und Vorführungen bekannter und berühmter Persönlichkeiten. zum Saal à 1 Mark, zur Gallerie à 50 Pfg.(für Schüler und Schülerinnen z. Saal à 60 Pfg.) sind schon vorher in Sulzer'schen Musikalienhandlung zu haben.— Entree an der Abendkasse: Saal 1 Mark 25 Pfg., Gallerie 60 77 Der hies. landw. Kreis=Verein versammelt sich dem Beschlusse der letzten General=Versammlung gemäß am 18. d. Mts., Nachm. 4 Uhr, in den Räumen der„Erholung“, um, nach Erledigung einiger Fragen, den Tag als Gedenktag der Völkerschlacht bei Leipzig und zugleich als Geburtstag Sr Königl. Kaiserl. Hoheit des Kronprinzen von Preußen und Deutschland zu feiern. Wir laden alle Vereinsmitglieder zu dieser Feier hiermit dringend ein. Programm. 1) Anfang der Versammlung 4 Uhr. 2) Berathung über das zu veranstaltende Stiftungsfest. 3) Festrede und Festfeier. Bielefeld, den 14. October 1878. Der Vorstand. J. von Ditfurth. Sonntag, den 21. d. M: " Jnug bei h. P. Gößling hinter der neuen Bleiche. Neue TraubenRosinen, Krakmandeln, Eleme= und Smyrna=Jeigen, Brünellen, Caih=Pflaumen, Citronen u.Para=Nüsse bei Herm. Winkler. Schng Kobritan“ 6 Kreuzstraße 558 empfichlt gein □) A. S; G. Dreger, Hannocer Kreuzstraße 558 empucutt sein II Lager von Seidenstoffen und Sammet zu Mänteln, Hüten, Besatz. g e Extra frische S. Löwenstein, Markt. Heute Abend: Frische Schellnsche. Kuhlmann. Prima Magdeburger Sauerkohl, neue SalzGurken, frische Citronen. Irische Schellfische in Eispackung. Frankfurter Würstchen. Herm. Winkler. bei Frische Schellfische, Tarbutt, Seezungen 99 * L. Jacke am Markt. Weichkochende Erbseu, Linsen u. Bohnen, sowie Magdeburger SauerKraut und Salzgurken empfiehlt F. Kampenann. Morgen früh: Frische Scheilnsche H. Kronsbein. bei Geräucherten, untersuchten, gestempelten Bral= u. KochSpeck prima Qualität empfiehlt G. Hindermann. HlofSchönfärberei und chemische Wäscherei, auf der Provinzial-Gewerbe-Ausstellung Hannover 1878 mit dem ersten Preise empfehlen sich zum Reinigen und Färben von Herren- u. Damen-Garderoben, Möbelstoffen, Decorationsgegenständen aller Art. Filiale: Bielefeld, Niedernstrasse 266/67. Mett- resp. untersuchtes Schweinefleisch ohne Knochen, 8½ Pfd. pro 3 Mark, à Pfd. 35 Pfg., empfiehlt G. Hindermann. Tyroler. Den geehrten Herrschaften Bielefeld's und der Umgegend zur Nachricht, daß ich auch in diesem Jahre zum Kumsthobeln hier eingetroffen bin. Gefl. Aufträge werden im Hause des Herrn C. Muder neben der Kaserne, bereitwilligst entgegen genommen. 8. Tschofen. Ein Schwein entlaufen. Lübke, Kirchdornberg Nr. 1. Ein gelbfarbiger Hund mit kurzen Ohren, weiße Brust zugelaufen. Krüger, Nr. 1 Uerentrup. Ein Schwein zugelaufen. Gegen Erstattung der Kosten abzubolen bei Ummelmann, Cant. 1 Nr. 9. Bielefelder Getreide=Bericht Personenposten. Werther 6,8 Bm., 1.00 Nm., 6.30 Nm. 6,2s Nm.,(von Halle nach Dissen 4,13 Nm.) Pragwede dan Na. von Versaolo nach Dissen 10.— Vm.) 9. Jm).“ase und Detmold 6 Bm., 6i=Nm.(von Lage nach Lemzo Borgholzhausen, 6.20 Nm. Privatpersonenpost von Bielefeld(Byf.) nach Heepen 840 Vm, 818 Ab. Jollenbeck über Schildesche 9.30 Bm., 6,20 Nm. nach Bieleteld von Versmold 6,50 Vm., 6/10 Ab.,(von Dissen nach VersBarnger 2e: Ju., 1. Nr. 3 P.(— Oisen uus Halz dn Bucwede 9/42 Bm. Wochenmarkts=Preise. Butter pr. ½ Kilo=#—.95 Kartoffeln„ 75„ 4,50 Rindfleisch„—.40 Kalbfleisch„ ½„—.55 Eier„ 9 Stck.—.50 Detmold 5.5 Vm., 6.## Nm. Lage 6,1# Um 7.50 Ab.(von Lemgo nach Lage 6 Nm.) Berse egen, 1mn Bn.. 4) Oerlinghausen 7.25 Vm., 9,5 Ab. Privatpersonenpost von Heepen 7,90 Vm.. 6,15 Nm. Jöllenbeck über Schildesche 7,16 Vm 4,15 Nm. von Brackwede nach Schloß Holte 4,33 Nm. Kaunitz 5 Nm. aach Brackwede von Schloß Holte 6.10 Um Kaunitz 6 Bm. 993 Pess, nach Paderborn 6.18 Vm. 12.44 Nm Warendorf= 12.16 Km. nach myeoa von Padervorn 6.10 Bm., 5.13 Nm Warendorf 4,30 Vm. Omnibus=Fahrten. Hraaweoe=9 Uhr 45 N serüt, in Bieleseld(Bos. 10 nhe 10 N. früh. T5se, in Halde P lhz. G5 pig Rode, ducd Btaggat. ute 5 27 durch Soin=Lindener Hobrng. aaign ven Bielseld ul; Bremen,.540, M. 1,184 N. 12.2 Nchte. Cöln 4,7*= 7.28. 3,38“ 4,24. 6,21. Deut 5.3. 7.28 10.44 M. Oortmund 47•= 5,3. 7,28. 10,44, 3.38“, 4.24. 6, 2f. 8.30. Duisburg l.1“ 5.3. 1.28 10.44, 3.3, 424 6.2f. Husseldorf4,7“, 5.3. 7.28, 1044, 3,.38° 4,24. 621. Emneeich 4.1“, 5.10.A, 3.8“, 4.24., 6,86. Hamm 4,7*, 5,3. 7.28. 10.44. 338“. 4,24. 6.8t 3.30. Hamburz 5.40 M. 1.131 N. 12.22“= Rchte. Lübeck 5,40 M. 1,18f N. 12.22“= Nchts. Minden 5.40. 9.25. 11 13“ 1,18f. 1,24, 4,6. 89. 2.22*0. Oberhausen 4,7*. 5. 7,28. 10,44. 3.38°, 424, 6.2f. Ruhrort 4,7%, 7,28. 10,44, 3.38“. 6,21. Venlo 7,28 M. Wesel 4,7*=. 5,3. 10/44, 338“. 4.24, 6.21. bebentet Schnellng ir Komterng, 1 Srtraces.