ousfest lmshöhe onntag den tags 2½ Uhr, Hanspach aus delschwingh aus Soest hat zum Feste zu nkheiten. in Horde. Luplikum von gegend die erzu jeder Zeit sich zu beziehen ommissionär. aus. August. Kirche: P. Schütte. P. Pickert. hr: P. Schütte. Brokenhaus aus Hagen. am 31. Juli. 323— 3 22— 2 15— 2 12— 1 3— 1—— 1 6 6 1 5— — 11——10— am 31. Juli. Frse. 29. Juli. ". 1 16— ." 1 9 9 ... 5 10 6 ... 5 20 4 .. 5 15— □ Worauf beruht die dauernde Größe einer Nation? Es ist ein Erfahrungssatz der Geschichte, daß alle Völker so lange gesund und kräftig bleiben, als ihr Familienleben in gesunden Bahnen, in festen Schranken der Sitte und Zucht einhergeht. Jeder Staat hat in den Familien seine Wurzeln und Herzpulse — denn er kann da nur so viel Lebenskraft haben, als die Menschen, aus denen er besteht. Aber zur sittlichen Lebenskraft gehört vor allem Herzensbildung, und die kann nur in den Familien gewonnen, nur dort so innig eingepflanzt werden, daß sie für das Leben mit seinen Versuchungen und Gefahren ausreicht. Im Gehorsam gegen die Gesetze der Familie wird der Anfang gemacht zu derjenigen Selbstverleugnung, Beugung und Unterordnung unter das Ganze, welche das Leben in der Gesellschaft und im Staat von Jedem verlangt. Wer diese Vorstufen übersprungen, der wird nie oder selten als Erwachsener Etwas leisten; dem wird das Gesetz stets äußerlich bleiben, ein harter Zwang, eine drückende Last, die er möglichst abzuschütteln sucht. Die Achtung, der freie willige Gehorsam gegen das Gute kann nur auf dem Mutterboden der Familie, durch Herzensgewöhnung, Vietät, Liebe zu den Vorangängern auf dem Pfade des Rechtes und der Ehre, den eigenen Eltern erwachsen. Man stelle 2 Völker der Neuzeit gegenüber: die Engländer, Deutschlands Stammverwandte, und die Franzosen! Worauf beruht der unzweifelhafte gesetzliche Sinn der Englischen Nation, der sich auch bei der wildesten Erregung der Leidenschaften, so in Volksversammlungen, Arbeiterprocessionen u. s. w., doch im Gehorsam bethätigt, wenn der Konstabler sein:„Im Namen des Gesetzes“ ruft? Erberuht darauf, daß Englands Familien= leben eine feste Burg der Sitte ist, daß das Wirthshausleben dort unter dem eigentlichen Kern der Nation, dem Bürger= und Arbeiterstande, noch viel weniger Raum gewonnen als anderswo. Und nun umgekehrt in Frankreich, dieser zersetzten, unterwühlten Nation, wo durch die Selbstsucht der Parteien, die nur in verblendetem Nationalstolz sich zusammenfinden, aller Sinn für feste Ordnung, für Autorität des Gesetzes abhanden zu kommen scheint, welches ist der Quell alles Uebels? Das mangelnde Familienleben. Die Franzosen, und ganz besonders die tonangebenden Pariser schaffen ja ihre Kinder geschwind nach der Geburt in ländliche Nähranstalten, dann in Erziehungsanstalten und begegnen ihnen erst im salonreifen Alter wieder. Da freilich liegt es denn sehr nahe, den Zweck der Ehe, statt in der Kinder=Erziehung, nur in dem zu suchen, was auch außerhalb der Ehe zu finden ist. Und so dringt in alle Schichten der Gesellschaft jener Leichtsinn, jene Selbstsucht, die nur für sich lebt— die, wenn große Opfer gefordert werden, kläglich erliegt. Aus den Deutschen Familien dagegen mit ihrer stillen Zucht, mit ihrer opfernden Vater= und Mutterliebe — daraus sind die todgetreuen Helden unserer letzten Kriege hervorgegangen. Sie wußten, für was sie kämpften, für ein Heiligthum, für ewige Güter. Denn was eine fromme Mutter uns gelehrt, was sie durch ihr Beispiel, ihre liebenden und strafenden Geberden dem Kindesherzen eingeprägt, das gräbt sich immer tiefer ein, das bildet bei Menschen, die irgend Gefühl haben, den Grund und Boden ihres Gewissens, ihrer Neigungen, ihres Gemüthes. Darum sehet zu, ihr Mütter, daß das Heiligth Deutscher Familie durch eure stillen Tugenden stets unserm Volk erhalten bleibe! Tagesereignisse. Die Drei=Kaiserzusammenkunft soll nun feststehende Thatsache sein. Da haben nun die Welr und ihre Zeitungsschreiber wieder einmal ein weit Feld zu neuen Vermuthungen. Allgemein spricht man jedoch die Zuversicht aus, daß die Begegnung der Monarchen, denen erleuchtete Staatsmänner zur Seite stehen, der friedlichen Entwickelung zu statten kommen werde. Dem königlichen Ceremonienmeister am preußischen Hofe soll es nicht wenig Kopfzerbrechens machen, wie die Etiquettenfrage bei dieser Drei=Kaiserzusammenkunft gelöst werden könne. Wer reitet bei Paraden dem greisen Oberfeldherrn der deutschen Armeen zur rechten Seite? Wer von den beiden gekrönten Gästen wird bei den Festtafeln neben dem kaiserlichen Wirthe den ersten Ehrenplatz einnehmen, Alexander oder Franz Joseph? Der östereichische Kaiser ist wohl an Jahren der jüngste, aber an Dienstalter der älteste, da er schon 1848 den Thron seiner Väter bestiegen hat. Der Erfolg der französischen Anleihe ist nicht nur gesichert, sondern hat die kühnsten Erwartungen übertroffen. Nach der neuesten amtlichen Bekanntmachung des französischen Finanzministers beträgt das Ergebniß der Subscription 41 ½ Milliarden. S. mit wäre die verlangte Summe von 3 Milliarden fast vierzehnfachüberzeichnet. Thiers hat nun leichtes Spiel. Er darf nur die aus allen Theilen der Welt und Frankreichs über den Erfolg der Anleihe eingelaufenen Telegramme vorweisen, um unbefangene Leute über die innere Lage Frankreichs und über das Vertrauen der Republik im Auslande zu beruhigen. Es ist aber dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen; und wenn unseren franz. Nachbarn über den großartigen Erfolg ihrer Anleihe das Herz vor Stolz und Uebermuth schwillt, weil allein in Berlin, Hamburg und Frankfurt mehr als 5 Milliarden gezeichnet worden sind,— so steht die kalte Douche gleich daneben, welche die hochfliegenden Hoffnungen der gallischen Heißsporne gewaltig zu dämpfen im Stande ist. Man sagt, Bismarck habe selbst das französische Anlehen unterstützt. Das benimmt die Fieberhitze schon einigermaßen, noch mehr aber kühlt die Nachricht ab von der Drei=KaiserZusammenkunft in Berlin. Der Kaiser von Rußland mit Oestereich und Deutschland im Bunde, — das läßt sich für einen französischen Magen schwer verdauen. Die Berliner beurtheilen die französische Anleihe sehr kühl und halten die Summe von 41 Milliarden für die Ausgeburt eines Schwindels, wie er nur möglich ist, wenn die größten Börsen=Jobber der ganzen Welt sich ins Zeug legen. Sie fürchten, daß die„Macher“ den ersten Profit des Geschäftes(½ p Ct.) einstreichen, nicht eine einzige Obligation behalten und den„kleinen Leuten“, die Papiere in die Hände spielen werden. So lange die Welt steht, ist eine Summe von 41 Milliarden nicht einmal auf dem Papier gesehen worden. Darmstadt, 1. Aug. Es wird mit Bestimmtheit erzählt, berichtet man dem„Pf. Courier, daß die Trauung des Großherzogs mit einem Frl. Appel zu's Gravenhage auf einer Besitzung des großh. OberstStallmeisters Frhrn. v. d. Capellen stattgefunden habe. Metz, 31. Juli. Gestern Nachmittag sind am Fort Queulen die Militär=Baracken abgebrannt. Ein Individuum, welches verdächtig erschien, wurde sofort eingezogen. Das Nähere wird die Untersuchung ergeben. Baiern. Die Universität München feierte in diesen Tagen unter warmer Theilnahme von Stadt und Land ihr 400jähriges Jubiläum. An der Spitze der Universität steht als neugewählter Rector der alte Döllinger. Auch der junge König kam zu dem Feste in seine Residenz und wohnte dem Festspiele(von P. Heyse) und der Festoper Lohengrin bei, stiftete ein Capital von 10,000 fl. zu Stipenden für das Studium der Geschichte und verlieh Döllinger und den hervorragenden Männern der Wissenschaft hohe Orden. Im Festzuge zogen unzählige alte Philister und die jungen Studenten, und Reden und Gegenreden gabs in Hülle und Fülle. Bei dem Festmahl, dem die Prinzen und sämmtliche Minister beiwohnten, brachte Döllinger den ersten Toast auf König Ludwig aus und Minister Lutz folgte ihm mit folgendem Trinkspruch auf Deutschlands Kaiser und Reich, der, weil grade aus Baiern und von solcher Stelle und in solcher Stunde kommend, weithin mit Freuden vernommen werden wird. Dieser Trinkspruch lautet: „Der Vorredner hat ein Hoch vorgeschlagen, das lauten Wiederhall fand, zumal in den Herzen der Baiern. Noch einmal werfe ich den Blick zurück nach dem Gefeierten, nicht um das Gehörte weiter auszuführen und mehr seines Lobes zu bringen, nein! um von ihm wie von einem leuchtenden Vorbild zu lernen, was uns ziemt. Vor kurzer Frist waren Deutschlands Gränzen vom Erbfeind bedroht; der König hat unverweilt Söhne seines Landes entsendet um mitzukämpfen, mitzusiegen. Das in ernster Noth geschlossene Bündniß deutscher Völker konnte unmöglich nach Hebung der Gefahr wieder aufgelöst werden. Er hat als der ersten einer den entscheidendsten Schritt gethan, dem Bündnisse bleibende Gestalt und Vorbedingungen ewiger Dauer zu geben. Er hat sein Volk gelehrt, daß der Deutsche, weß Landes Kind er auch sei, ein zweites großes mächtiges Vaterland hat, das allen dieses Namens gemeinsam ist; er hat durch sein Beispiel gezeigt, daß wir dieses gemeinsame Vaterland lieben dürfen und sollen mit Wort und That. Und wir lieben unser herrliches Deutschland, Fürst wie Volk mit Kraft unserer Seele, wir freuen uns, daß was seit dem Verfall der alten Kaiserherrlichkeit von Geschlecht zu Geschlecht ersehnt worden, in äußerer Vollendung vor uns steht. Die des deutschen Volkes tiefste Erniedrigung erlebt, die Donner der Leipziger Völkerschlacht gehört, die später unter Mühen und Leiden für Deutschlands politische Entwickelung gestritten, die Jünglinge namentlich an den Hochschulen, die nachmals unsere Väter geworden, alle haben gehofft, gerungen, ohne die Erfüllung zu schauen, aber wir, das glückliche lebende Geschlecht, wir haben's errungen und gewonnen ein einiges Deutschland. Die Liebe zu unserem gemeinschaftlichen Vaterland, unsere freudige Hoffnung möge ausströmen in den Ruf: Hoch Deutschlands sieg= und ruhmgekrönter Kaiser! Hoch das Deutsche Reich!“ Spanien. Die carlistischen Schaaren nehmen immer mehr den Character von Räuberbanden an. So haben sie von der Bahnlinie Barcelona=Saragossa 13 Beamte fortgeschleppt, für deren Auslösung sie 30,000 Duros forderten. Amtlich wird aus Madrid 26. Juli gemeldet, daß die mehr als 1000 Mann starke Bande Castell's, welche jenen Menschenraub verübt hatte, von dem Obersten Arcondo mit dem Verlust von 13 Todten und 25 Gefangenen geschlagen und zersprengt worden ist.— Fünfzig junge Männer der hervorragendsten Familien in Madrid haben den König in einem Schreiben um die Auszeichnung gebeten, seine und der Königin Person als Leibgarde umgeben zu dürfen. Italien. Rom, den 30. Juli. Sanct Peter wackelt. Ein Wunderbau ist die Peterskirche in Rom. Zur Zeit der deutschen Reformation wurde noch viel daran herumgebaut und man meint, daß Papst Leo manchen Pfennig oder Thaler aus den Ablaßgeldern dazu benutzt hätte. Zur Zeit des Ablaßkrämers Tetzel soll ja ein Verslein damals in Deutschland im Volksmunde gewesen sein: So wie das Geld im Kasten klingt, Die Seele aus dem Fegfeuer springt. Nun, diese, mit großem Kostenaufwand erbaute Peterskirche,— man nennt sie wohl den 8. Hügel Roms— droht einzustürzen, wenigstens hat die prachtvolle Kuppel, ein Werk des großen Malers und Baumeisters Michel Angelo, einen Riß bekommen, und es zeigen sich Schwankungen. Eine päpstliche Commission untersucht jetzt die Sache.— Die Franzosen sollen die Schuld tragen, die im Jahre 1849 mit ihrem Kanonendonner Rom und die Römer so sehr erschrekten.— Man sagt, daß die großen Oeffnungen in der Kuppel, die nicht nach dem ursprünglichen Plan des Baumeisters, die Kuppelgewölbe geschwächt. Die Rothen drohen immer mehr, Rom mit einer Nachahmung der Pariser Comune zu beglücken. Bei den Tumulten am 20. Abends hörte man das Rufen: „Petroleum nach dem Vatikan!" und am folgenden Morgen wurde die Thür des Profeßhauses der Jesuiten mit der erwähnten Flüssigkeit bestrichen gefunden. In Frankreich bricht jetzt auch ein Sturm gegen die Jesuiten aus, in Folge eines Verbrechens gegen die öffentliche Moral, dessen sich ein angesehener Jesuiten=Oberster schuldig machte. In Brest verlangt man bereits ihre Ausweisung. Auch gegen den Papst wendet sich jetzt der öffentliche Unwille Frankreichs. Der alte redselige Mann hat wieder ein unbedachtes und„unnützes Wort“ geredet, uneingedenk der Warnungen des Herrn. Er hat von den„sogenannten“ Regierungen in Spanien, Italien und— Frankreich gesprochen, was die Franzosen ihm sehr übelnehmen. In Algerien wüthen noch fortwährend die Blattern. Französische Aerzte ziehen von Stamm zu Stamm, um die Eingeborenen zu impfen, und werden überall gut aufgenommen, was früher nicht der Fall war. Die Eingeborenen Algeriens schmelzen immer mehr unter der Herrschaft der Franzosen zusammen: Aufstände, Hungersnoth und nun die Blattern es sind dieselben Nöthe, welche unter den Indianern so schnell aufgeräumt haben. Rumänien. Bukarest. Fürst Karl wird in der zweiten Hälfte des August mit dem Kaiser von Rußland eine Begegnung haben. Däuemark. Die Dänen haben, um den Franzosen ihre Sympathien zu beweisen, bei der großen Anleihezeichnung mit 1330 Mill. Francs sich betheiligt. Das ganze Dänemark hat nur 2 Mill. Einwohner. Amerika. Die Regierung von Guatemala hat eine Verordnung erlassen, worin die Aufhebung aller Klöster, sämmtlicher religiösen Gesellschaften, sowie die Uebertragung des Eigenthums derselben an die Nation angeordnet wird. Dasletztere soll zur Gründung und Erhaltung öffentlicher Schulen verwandt werden. Türkei. Der Vicekönig von Egypten hat dem Sultan 50,000 Stück Martini= und Henri=Gewehre zum Geschenke gemacht. Constantinopel. In der türkischen Armee sollte ein neues Gewehr eingeführt werden und die Agenten der verschiedenen Gewehrsysteme und Fabriken liefen förmlich Sturm, der Agent der Martini=HenriFinte aber schlug sie alle aus dem Felde, denn er bestach den Großvezier und den Kriegsminister mit je 300,000 Thlr. und erhielt die Lieferung. ein paar Monaten aber wurde der Contract wieder aufgehoben— und das Wettrennen mit goldenen Eseln geht von Neuem an. Das arme Persien seufzt noch immer unter der gewaltigen Hand Gottes. Neue Trübsale gesellen sich zu der furchtbaren Hungersnoth, welche mehr als eine Million Menschen dahingerafft haben soll! Der Hungertyphus wüthet in manchen Gegenden furchtbar. Dazu ist noch in Ispahan ein entsetzlicher Hagelschlag und in andern Gegenden die Plage großer Heuschreckenschwärme gekommen, so daß die neue reiche Ernte bedroht erscheint. Gott wolle sich des armen Landes nboren! Rbeinland. * Schwerte, 5. Aug. Am bonner Turnfeste ist auch der hiesige Turnverein vertreten, wenngleich nur durch eine geringe Zahl. Es sind, wie wir verseiben. Die Zige ehalten, vie vir horen, direten nach 2u. Jult. Sesten wundein 3= oge. uih uuch oue g.szaszeiget, ukisich her erschienenen Meister beschlosen, die Arbeitspreise und sch konne nach Füuf aus der Grube und laufedann bbschen Ve oh Fruer=purg, bevor er uns auf so lange verläißt. Gesagt, geihan. Viertelschr Rechnungen auszustelen. Very.. Siewissen, daß wir zu Gerdahütten von sechs zu sechs ein Comite gewöhlt, betzegenp aus brei auswartigen Stunden in der Grubearbeiten; sich war um 11 Uhreinund zwei hiesigen Meinetn, weiches die Gewerbsge].... gegen F heraus nossen zu einer regelmäßigen Versanmlung am ersten sefahren, tom veStrippfe,. Zeider beging ic einen Sonntage des Duarals zu bersen und bos Erfor) hontnen Sreich, einen kürzeren Weg einschagen zu Ge oni nächlichen Gewiter st auf ders wollen, der mir aber nicht völig bekannt war; ich der den siungsten nächtlichen Gernue. v. u.)—.(H und kam erst nach langen Unheliren Dortmunder Hüte em Begelarbeiter beim dug wieher gauf den recten Pfad. Als ich den Erdritz becten der dem Regen ausgesetzten Ziegelteine auf am dürren Baume passirt, war es bereits dunikel gefreiem Felde vom Bitz erschlagen. gat sich beisworden. Ich lief noch ein paar Hundert Schritte Auf den Iserlohue: Schutenfef, Fgaft durch weiter, bis dabin, wo sich der Hauptweg theilte, inder großen Hite einer von der Wactnanz, g, g. 0 dem der eine Fußsteig gradeaus nach dem Kattenhof Pasertrinten derart verdorben, doß berztuo, ereis zu, der andere links hinüber auf Sandern zu führt. mit dem Tode abgesangen It... Stadt Vom alten Mayer hatte ich erfahren, daß Herr KuDusseldorf, 30. Juli., In bepoer, Shar., nitz vorher bei Ihnen einzusprechen, dann aber übers trit in Holge der sot vopischen Hive— Er hrechen Gebirge nach Werdenrode zu gehen gesonnen sei, oscder, un Produy, Zin ersigenamunter Krancheit vo der Postwagen in der Nacht durchlount. 36 Kaben in wenigen Tagen. Möge mnan sch ur besen= ftaden wirde, daß er sedoch auf ale Fille hier vorders die Kinder) vor unreifem Obste und Gurken hüten. überkommen müsse. Ich setzte mich also nieder und ließ die Beiden Eine seltene Hochzeit Lutgergrng ,ig nich und wurde am Sonnabend, den 3. d. M., in Limburg!„und die beiden Männer waren—2 unterbrach a. d. Lenne gefeiert, welche diesem vaterländischen hier Weßling mit hohler, fast gebrochner Stimme Gedenktage durch die Vermählung des Invalden Wm. den Sprecher, Hengstenberg mit seiner Braut Lina Brauck=] Nun, der große blondhaarige Mann im Jagdmann das Siegel deutscher, ehelicher Treue aufdrückte fleide, mit Büchse und Waidtasche, wer konnte es und dadurch der unter großer Theilnahme stattgefun anders sein als mein lieber Herr Kunitz. Den zweidenen Feier eine seltene Weihe verlieh. ten erkannte ich nicht recht; er hatte sich fest in Der wackere Bräutigam, welcher anno 70 mit den Mantel gewickelt und es war doch ziemlich dunAlldeutschland in Frankreich hineingezogen, verlor in kel. Wohl dachte ich anfangs, Sie wären es, Herr der Schlacht bei Beaun la Rolande, und zwar Weßling, allein bei schärferem Hinsehen kam mir bei Erstürmung des Dorfes Gionville ein Bein, der Mann doch kleiner und schmächtiger vor. Ich indem eine feindliche Kugel ihm das Knie zerschmet= mußte somit annehmen, es sei irgend ein bekannter terte. Hengstenberg in Ergste, während die Compagnie nun ein Stück Weges, vielleicht auch gar bis Werd zurückweichen mußte, aus dem mörderischen Feuer ge= rode, begleiten wolle. Unschlüssig, ob ich mich nähern tragen, mußte aber bei dem heftigen Kugelregen zu= und Herrn Kunitz anreden sollte, trabte ich immerrückgelassen werden und gerieth in französische Ge= fort hinterdrein. Kurz vorher, ehe man zu dem Erdfangenschaft. Aber schon Tags darauf kam er zum spalt kömmt, senkt sich der Pfad bekanntlich in eine Glück wieder in deutsche Hände und wurde nach lan=[Art Hohlweg hinab, zieht sich aber bald wieder auf ger Zeit als geheilt in seine Heimath entlassen, 1o0 die Hochebene hinaus. Ich befand mich grade in er nun in den Armen seiner geliebten, verwittweten dieser Vertiefung, hatte also vie zwei Bormitherzehener nun in den Armen seiner geliebten, verwittweten Mutter und seiner glücklichen Braut, mit der er Jahre lang verlobt gewesen, wohl aufgehoben war, im dankbaren Aufblick zu Dem, der das Herz erquickt und die Gebeine wieder fröhlich macht! Diese seltene, bräutliche, deutsche Treue seiner braven Lina, die ihm treu und ergeben geblieben mit Herz und Hand unter allem Leid und Weh des Krieges, war die schöne Freudenkrone, die um das Haupt des glücklichen Bräutigams, der sein Kreuz in Geduld getragen, an seinem Ehrentage schmückte. hne Kreuz, Geduld und Treue keine Krone! Der alte Bergmann. (Fortsetzung.) Er stand auf, schob den Riegel vor und nahm dann wieder Platz an dem Bette des Kranken, welchen er jedoch nicht gradezu in's Auge faßte, als er folgende Mittheilung begann: „Es mag zwei und zwanzig Jahre her sein, daß der frühere Besitzer dieses Gutes, Herr Kunitz, den die Hochebene hinaus. Ich befand mich dieser Vertiefung, hatte also die zwei Vormithergehenden aus dem Gesichte verloren, als ich Tritte vernahm, und nicht weit vom Rande des Hohlweges eine menschliche Gestalt vorüberstreifen sah. Sobald ich aus dem Hohlweg heraus war, merkte ich wohl, daß es Kunitz Begleiter sei, welcher, quer über die Fläche des Gebirges hinweg, zurückeilte. Aha, sagte ich zu mir selber, der sputet sich auch, um ins warme Bett zu kommen und er scheint überdies noch einen näheren, als den gewöhnlichen Fußsteig zu wissen. Damals, Herr Weßling, hatte ich noch zwei gesunde Beine am Leibe, die gebrauchte ich nun wacker, um Herrn Kunitz einzuholen und mit ihm bis Werdenrode zu gehen. Ich konnte ihn aber nicht vor mir entdecken, obwohl man auf dem nackten Plane weit genug ausschauen konnte, und die Nacht nicht völlig finster war, da ein wenig Schnee am Boden lag. Ich verstärkte meinen Lauf, ich rannte endlich bis ich außer Athem war. Eine bedeutende Wegstrecke hatte ich so zurückgelegt,— ich hätte Kunitz erreichen müssen, wenn er nicht durch die Lüfte davon war, sch wußt luse und Herrn. beschäften ich eben h erkunigte mir sich Herr beabsichfrau aust Mayer, aufe dann sof, denn al sehen, t, gethan.* s zu sechs 1 Uhr einachte mich ich einen hlagen zu war; ich mherirren en Erdriß dunkel get Schritte heilte, inKattenhof zu führt. Herr Kuber über's innen sei, imt. Ich zu Hause hier vornieder und von Sanwaren in ielt es für zu stören, n welchem rübergehen. in einiger unterbrach er Stimme im Jagdkonnte es Den zweiich fest in mlich dunes, Herr kam mir vor. Ich bekannter d der ihn s Werdennich nähern ich immerdem Erdch in eine zieder auf grade in irhergehenritte verHohlweges Sobald ich wohl, über die Aha, sagte ins warme noch einen wissen. zwei gesun wacker, bis Werst vor mir Plane weit nicht völlig soden lag. endlich bis Wegstrecke tz erreichen avon war, denn eigentlich hatte er ja nur einen Vorsprung von drei= bis vierhundert Schritten gehabt und seitdem war ich gelaufen, wie ein Wahnsinniger: Erschöpft und nach Luft schnappend blieb ich stehen. Indem ich so nach einer vernünftigen Erklärung der Umstände umhersuchte, hatte ich die Blicke mechanisch zur Erde gerichtet;— sie blieben auf den, im Schnee sichtbaren, von mir selbst herrührenden Fußtapfen und — eine böse Ahnung durchzuckte mich. Ueber den Erdriß war ich natürlich weit hinausgekommen; nun machte ich den Weg langsam zurück und spürte am Boden umher, so weit die Augen reichten. Ich sah nur meine eigenen, in der dünneu Schneedecke ganz deutlich ausgedrückten Fußtapfen! Diesen Weg also, den einzigen in der Richtung auf Werdenrode, war er nicht gegangen! Ich kam bis anden Erdriß zurück, überschritt ihn und vermochte jenseits die Spur meiner eigenen Tritte, immer in gleicher Linie zu verfolgen. Plötzlich aber gewahrte ich etwas weiter seitwärts andere Fußtritte, die bis an die Schlucht gingen, dort aber— aufhörten! Der Fall lag nun klar vor mir: Herr Kunitz hatte sich, bevor er an den dürren Baum gelangte, von seinem Begleiter getrennt, und war dann beim Ueberschreiten des Erdspalts ausgeglitten und hinabgestürzt! Was in mir bei dieser fürchterlichen Entdeckung vorging, mag ich nicht beschreiben, Herr Weßling, aber vergessen werde ich den Augenblick nie! Ich warf mich am Rande des Erdrisses, da wo die Fußtapfen meines Wohlthäters aufhörten, nieder und spähte hinab in das Dunkle, ob ich nicht ein ziemlichgbar, trocken und mit herabgerollter Dammerde bit. Nur zu bald stieß ich beim Vorwärtsschreiteuf den Gegenstand meines Suchens! Der Unglüse hatte sich nicht nur beim Herabstürzen schaue verletzt, sondern— weil vornüber fallend — vi das Genick gebrochen. Ich knieete an der Leiche'der, die, in einem gräßlichen Klumpen, da lag; streckte sie, untersuchte die Todeswunden, küßtes theure Antlitz.— Noch lange saß ich in wildedanken vertieft neben dem Todten, dann ergriff meine Haue, arbeitete in eine weiche Stelle der senwand eine Höhlung hinein und bettete daein: zerschmetterten Körper. ie begreifen nun, Herr Weßling, weshalb IhBriefe und Nachforschungen zu keinem Resultatehrten; um so mehr, als dieselben nicht in der Näangestellt wurden, sondern in jenen fernen Seestät, wo sich Ihrer Meinung nach, Kunitz eingesch haben mußte.“ er Bergmann hielt jetzt inne. Weßling ganz ine Bettdecke gehüllt, so daß kaum der Obertheil sei Gesichtes zu sehen war, machte ein Paar vergche Anstrengungen zu sprechen. Endlich brachte eit heiserer Stimme die Frage heraus! Wie kommt eber, Jakob, daß Ihr von dem ganzen Vorfalle ler nicht eine Sylbe verlauten ließet?“ „Weil Sie mich das fragen, so muß ich Ihnen or eine andere Frage stellen; Sagen Sie mir ofund ohne Rückhalt, wie Sie es anfingen, den viel rkeren und bewaffneten Mann in den Erdspalt hinustürzen?“ Ein unartikulirter Laut des Entsetzens entfuhr Wimmern, Aechzen oder einen Ruf nach Hülfe zu hö E.rr„„ ren bekäme. Es war Alles still da unten. Langem Kranken, wobei er instinttmaßig die Decke von ging ich mit mir selbst zu Rath, was zu thun sei.ch warf und mit beiden Füßen aus dem Bett zu Zwar begriff ich, daß der Erdriß weder sehr tief, ringen versuchte. noch das Hinabsteigen besonders gefährlich sein könne, Der Bergmann jedoch hatte sich von seinem Sitze dennoch wäre es unter den vorliegenden Umständenhoben und drückte ihn aufeon räogr gthoren Sieg gewagt und obendrein nutzlos gewesen, den Versucken Sie rubig!“ rief er g, zalggt zu Grunde, und zu machen. Nicht einmnal Feuerzeng hatte ich beu.„Richten Sie bch wige nicghz, mit gegenäber. mir, um mir durch einen brennenden Span die Nach gog., Alem— wagen Sig;.“ garg ich win forschung zu erleichtern!— Ich wandte mich also zwie Tyut zu leugnen, wenn Eie anvers— ich will letzt, das Herz voll bittern Weh's, dem Heimgang zulicht sagen Gott,— aber doch die irdische Gere— Es war Mitternacht, als ich meine Hütte betratigkeit, fürchten! Sie waren es! Ich sprach vorhin aellein ich dachte weder an den entbehrten Schlaf, noabschtichz, zur grzet g.sennz ich habe den Mann an die Arbeitsstunde, sondern verfah mich mit Strkannt, welcher. gleitete, und an dem Rande cken und Werkzeug, stärkte mich durch einen Schluder Schlucht fand ich nicht die Fußspur eines Einze Brantwein und eilte zurück auf das Gebirge. Beimen, sondern die von zwei Männern! Bekennen Sie Erdriß angekommen, machte ich mein Grubenlicht zugaher!“..16 wi, usleg was der recht und klomm an geeigneter Stelle vorsichtig hinab„Barmherzigkeit!“— oas wur Alles, was de Für Unsereins war das eigentlich nur ein Spaßrlende herauszuoringen vermochte.(Forts. folgt.) Die Wände der Schlucht waren weder sehr steil, noch klagte seinen Herrn wegen einer von diesem ihm auf offener Straße versetzten Ohrfeige. Der General erhält eine Vorladung und erscheint. Im Bewußtsein seiner hohen Stellung spiegelt sich schon beim Eintreten im Gesichte desselben ein ausgeprägter Unwille. Der Richter gibt ihm Kunde von der Anklage, mit einem Hinweis auf einige Zeugen, welche die That bestätigen. Der General schleudert dem Diener ein„Wrosch“(Du lügst) zu. Richter:„Die Pflicht gebietet mir, Ew. Exelenz darauf aufmerksam zu machen, daß dieser Ausdruck verboten ist und gesetzmäßig mit einer Strafe von drei Rubeln gerügt wird.“ General:„Mein Herr, Ihr Benehmen ist in der That etwas mehr als unanständig.(Große Aufregung.) Ich bin nicht gewohnt, in Gegenwart meines Dieners zu stehen. Man pflegt mir, dem kaiserlichen Gen.=Maj. F., überall einen Stuhl anzubieten.“ Richter: Vor dem Gerichte, Excellenz, sind alle gleich, und sie veranlassen mich, Sie wegen der beleidigenden Aeußerung von„mehr als unanständig“. mit einem dreitägigen Arrest zu belegen. Sie sind gleichzeitig wegen der Ohrfeige zu funf Rubeln Entschädigung verurtheilt.“ Der General entfernte sich und appellirte an die oberste Militärbehörde. Von dort aus wurde ihm aber der Bescheid, daß nicht der Richter, sondern das Gesetz ihn verurtheilt habe, und er dem Gesetze, welches der Kaiser selbst respectirt, sich unverzüglich unterwerfen müsse. Die Furcht vor dem Kometen, welcher sich kanntlich am 12. Aug. der Erde nähern soll, greift unter der abergläubischen Bevölkerung Prags derart um sich, daß dieselbe im Familien= und selbst im öffentlichen Leben schon hemmend gewirkt hat. Bei der letzten Procession nach St. Margareth glaubte ein großer Theil der Theilnehmer, daß es sich um einen Bittgang wegen Abwendung der Kometengefahr handle. — In Cilli läßt man ein Marienbild Thränen über den Untergang der Welt vergießen. Anna Böckler, das von Zigeunern geraubte Mädchen, ist noch immer nicht aufgefunden, obgleich die ganze Polizei hinter jeder Zigeunerbande her ist und der Minister 300 Thlr. Belohnung für den Finder ausgesetzt hat. An einer frequenten Straßenkreuzung in Berlin steht ein Dienstmann, dessen Brustschild folgende Worte trägt:„Bescheidsagen und Feuergeben kostet 6 Pfenning.“ In einem Gasthofe in Passau saß ein junger Mann bei Tische, als ein Fräulein eintrat, ihm windschnell ein gesundes Knäblein auf den Teller legte und verschwand. Gichl& Khematismar dlich ohne allo Schmeren gebei durch wird schnell und grünblich ohne aue Schmerzen gehelburch C. Fischer, Chemiker au Trier. Zu sprechen 9. und Sonntag, 10. August,i Gasthof: Ulmecke auf dem Markt in Unna. Das Eissionsfest auf der Wilhelmshöhe soll, so Gott will, Sountag den 11. August, Nachmittags 2½ Uhr, gefeiert werden. Festredner: Missionar Hanspach aus China, Pastor v. Bodelschwingh aus Bielefeld. Die Blinden=Kinder aus Soest haben auch wieder zugesagt zum Feste zu kommen. Aln.ggrigen Dienstag oder Mittwoch ist bei mir ein Regenschirm stehen geblieben, der sich legitimirende Eigenthümer kann denselben gegen Erstattung der Insertionsgebühren wieder in Empfang nehmen. Rosenthal. S Mdlein. 5 9 9 Ss. Die soeb erschienene Nr. 45#s “ enthält:„„ G6 Meyer. Polizoveue von F. Chr. B. Avé=Lallement, ortsetzung.)— In der römischen Campaa.“ Von Hermann Allmers. Zu den lde: Römischer Hirtenknabe in der Casagna. Von Passini.— Moderne Culturmkheiten. Von Dr. Dyrenfurth.— Tagich aus der Belagerung von Straßburg. n Max Reichard.(Fortsetzung.)— Aus utschen Bergen. Mit 4 Abbildungen.—* Famlilientische: Krieg der Schiefertafel. Republikanische Einfachheit in Paris.—Diverkunft des Gambrinus. Bestellungen ween von allen Buchhandlungen und Postanlten angenommen. In J. Heuberger's Verlag in Bern ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:.. Der mevizinische Haus=Schatz. alte Heilmitt=“ für Godorman Neue und alte Heilmirrel für Fevermann. Mit besonderer Rücksicht auf die Ars Spagyrica und deren Anwendung zur Bereitung von außerordentlichen medizinischen Geheimmitteln, nebst einigen Bemerkungen über die Universalmedizin der Hermetik. Von Chas. F. Zimpel, Dr. med. et philos. 80. Elegant broschirt. Preis 1 Thaler= 1 fl. 48 kr. eh. Dieses Buch ist der Erfolg vieler und großer Reisen des Verfassers und enthält Geheimmittel, die nicht allein für's Volk im Allgemeinen, sondern auch für Männer der Naturwissenschaften und namentlich für Diejenigen von unbezahlbarem Werth sind, die sie zu verwerthen verstehen. Hafer=Verkauf. Am Samstag, den 10. August dieses Jahres, Nachmittags 4 Uhr, werde ich für Herrn Fr. Wortmann auf dem Albecks Felde zu Lichtendorf circa 20 Morgen aufstehende Haferfrucht öffentlich, meistbietend, in Abtheilungen gegen Credit zum Verkauf aussetzen. Nach beendetem Haferverkauf wird sämmtliches Obst, als Aepfel, Birnen und Pflaumen, baumweise in Abtheilungen auf dem Albeckschen Hofe verkauft werden. Zusammenkunft an Ort und Stelle. Lichtendorf, 1. August 1872. Dieckerhoff. Gerichts=Tarator. UniversalReinigungs-Salz. Flechten, empfiehlt Wein=tiquetten Wekarten, Fracbriefe, Sarg Braus. Von allen Arzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden in 1/1, ½, ¼ Pfd.-OriginalPacketen mit Gebrauchs-Anweisung à 10, 5 und 2½ Sgr. nur allein ächt und direkt bezogen von Carl Braus. besonders Gesichts= und Bartflechten, sowie alle veralteten Hautausschläge, heilt gründlich auf brieflichem Wege der königliche Kreis=Wundarzt Philippson in M.=Gladbach, Rhein kuunnnAA zuterzeichneter erlaubt sich, allen Haushaltungen und Familien, welche ihren Bedarf aller Arten Stoffstiefeln und Plüschpantoffeln, mit und ohne Lederbesatz, sowie: Stiefeln, Kinderschuhe, schwere Schuhe 2c. ferner: Arbeitszeug, als Hosen, Röcke, Westen, auch Hemden 2c., gut und billigst kaufen wollen, sein in diesen Tagen eröffnetes Geschäft bestens zu empfehlen. Sonntags ist das Geschäft geschlossen. Westhofen, im August 1872. Const. Graf. TA RARRKRRRRRRAAANA A Zu verpachten. #g Per Paguet4 Ssr. c 1937 KRTIOEE den Hals und Brusileiden ∆ 905 Rh. (Stollwercksche Brust Vonbons# Aus der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln a. Prämiirt 1867, 1860. 1857, 1855. Beliebtes Hausmittel gegen Reizhusten, Rauhheit im Halse, Verschleimung und jegliche Brustaffection. Mit Gebrauchsanweisung in versiegelten Paqueten à 4 Sgr., stets vorräthig in Schwerte bei F. Oertlinghaus a. Bahnhof, H. Schmidt und Conditor August zur Nieden; Berghofen bei Fr. Pack; Westhofen bei R. Unckenboldt. Bekanntmachung. Die Jagd des Stadt=Bezirks Schwerte, cir ca 4200 Morgen Flächenraum, soll am Mittwoch, den 14. August er., Vormittags 11 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause öffentlich meistbietend auf mehrere Jahre verpachtet werden. Schwerte, den 1. August 1872. Der Magistrat. Vergisch=Märkische Ersenbahn. serpachtung von Tagerplätzen. Die auf den Bahnhöfen Menden und Fröndenberg eingerichteten Lagerplätze sollen im Wege der öffentlichen Submission meistbietend verpachtet werden. Die Pachtbedingungen liegen auf den genannten Stationen, sowie auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, auch können dieselben gegen Erstattung von 2½ Sgr. von den genannten Dienststellen bezogen und die Lagerplätze auf Verlangen durch die betreffenden Stations=Vorstände angewiesen werden. Offerten sind mit der Aufschrift:„Submission auf Lagerplätze zu Menden und Fröndenberg“ versiegelt und portrofrei an mich bis zum 12. d. Mts. einzusenden. Arnsberg, den 2. August 1872. Der Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Inspector v. Gabein. Steinbruchs=Verpachtung. Jagd-Verpachtung. Eine sehr gute Jagd von circa 750 Morgen ist im Kreise Dortmund sofort anzupachten. Wo, sagt die Exped. d. Bl. wird der zum Gute Husen gehörende Steinhal SteinJäckel Mit dem 1. November d. bruch am Bahnhof zu Westhofen, bisher vom Herrn Steinhauermeister Ic mit dem besten Erfolge betrieben, pachtlos und ist auf's Neue auf mehrere Jahre unter der Hand anzupachten. Haus Husen bei Westhofen, den 3. August 1872. Der Verwalter. Thuse inen 19f. ähmas mit verbessertem S. von Renther& Cie. in Mchne für Getreide und Klee mit Beispannvorrichtung.. Thlr. 160, kombinirt für Gras, Getreide und Klee„ 210 Dieselben schnitten bei der letzten Prüfung in Poppelsdorf theilweise gelagerten Roggen vorzüglich, und wurden in ihren Leistungen von keiner der anwesenden englischen und amerikanischen Maschinen übertroffen. # + Recbmmmngs- Vormaniare empfiehlt Carl Braus. Plan der Kreuzuacher Lotterie des landwirthschaftlichen Vereins für Rheinpreußen. General-Versammlung zu Krenzuach im September curr., verbunden mit großem Pferde= und ViehMarkt, einer landwirthsch. Ausstellung und Prämiirung; ferner einer Verloosung und Versteigerung von Pferden, Vieh, Wagen 2c. im Werthe von ca. 20,000 Thlr. Ziehung der Verloosung: Mittwoch, den 25. September curr. Zur Ausgabe für die Verloosung kommen 25,000 Loose à 1 Thlr. und wird der ganze Ertrag des Loosenverkaufs, nach Abzug der Unkosten des Vereins, zum Ankauf der Gewinne verwandt. Die Gewinne werden im Interesse der auswärtigen Spieler am 26. Sept. cr. öffentlich gegen Baar versteigert und wird der Erlös den betreffenden Gewinnern vom 27. Sept. cr. ab bis zum 25. Dec. cr. ohne allen Abzug durch den Rendanten des Vereins, Herrn Jos. Stöck sen. in Kreuznach, baar ausbezahlt. Ausführliche Programme und Prospecte stehen gratis zu Diensten. Loose à 1 Thaler zu beziehen durch mich und alle meine Agenturen. Paul Rud. Meller in Köln, General=Agent des rheinpreuß. landwirth. Vereins zu Kreuznach. Obige Loose à 1 Thlr. in der Expedition dieses Blattes zu haben. Hafer= u. Verkauf: Frau Wittwe Landwirth Diedr. Welling in Rheinen läßt am Samstag, den 10. August c., Nachmittags 3 Uhr, 99 20 Morgen schöner Hafer und 10 Morgen gutes Gras in Abtheilungen gegen Credit verkaufen. Pütter. Die Besitzung der Erben Graeve in Schwerte, bestehend aus sehr geräumigem, gut gelegenen Wohnhause mit dabei liegendem großen Garten, Baumgarten, Hofraum u. s. w. soll anderweitig verpachtet werden. Die Uebernahme kann pr. 1. Februar 1873 oder auch früher erfolgen. Nähere Auskunft bei Herrn Gutsbesitzer Friedr. Althoff in Ergste. Klee= u. Verkauf! Sonnabend, den 10. August c., Nachmittags 4 Uhr, werde ich für Herrn W. Braß gt. Loose in Syburg, auf dem Grundstücke„Fischerskamp“, circa 20 Sechsziger schönen rothblühenden Klee, zweiter Schnitt, und 5 Morgen sehr gut gerathene Haferfrucht, nummerweise gegen Credit verkaufen. Zusammenkunft beim Wirth Brembt in Syburg. Westhofen, 31. Juli 1872. Sundermann, Auct.=Com. bei Legel-Veglements Carl Braus in Schwerte. Marktpreis zu Dortmund am 3. August. pr. Ctr. Thlr. Peizen Roggen Wintergerste„—„ Erbsen"—„ Bohnen„—„ Hafer„ 2„ Kartoffeln neu„ 1„ Heu„ 1„ Stroh„—„ Butter, per Kilgr.—„ Eier 5 Stück„ Marktpreise zu Neuß, am Weizen, 200 Pfd., 1. Qual. 12 Sgr. 10 Pf. Land=Roggen, 3.: 1. Qual. 16 14 1 28 23 7 8 22 S 14 5 25 5 17 3. 5. 9— 9— 8 22 S 22 8 14 8 14 5 20 5 15 5 12 5 7 1 2/121 10 17/10 17 10 17 10 12 10 12/10 12 2—2— 2 — 21—21— 21 1 6 1 6/1 e Sommergerste... Buchweizen Hafer Raps, per berl. Scheffel Aveel Kartoffeln, 200 Pfd. Heu, à 50 Kilo Stroh, à 100 Kilo Rüböl, 100 Pfd., in größeren Partien 13—/13—13— in kleineren Partien 13 3/13 313 3 Gereinigtés Oel.13 1513 1513 15 13 18 13 18 13 18 Rübkuchen, 2000 Pf. Stampf 46— 46— 46— Preßkuchen, 2000 Pfd..43—43—43— Branntwein, 100 Liter zu 50%, ohne Maklergeld 14—14—14— Weizen=Vorschuß, 200 Pf.———— Kleien.——— El Brab. Kronenthaler Fünf Francs=Stücke Napoleonsd'or Preuß. Friedrichsd'or Ausländische Pistolen Zufuhr Sack 300 300 Geld-Course. lberfeld, den 1. August. 250 5 15—