1 Wbonmements=Preis, Vierteläbrlich mit„Erjädler“ 12 Sgr. Insertionsgebühr: Die Zeile oder deren Raum 1 Sgr. Mittwoch, den 1. Mai 1872. Aedacton, Duck u. Vertag oen Lon Haus in Cdtwart. 5. Jahrgang. Erscheint: Mittwochs und Samstags.„„ # Nachabonnements auf das„Schwerter * Wochenblatt“ werden für die Monule Mai und Juni zum Betrage von 8 Sgr. angenommen und der Anfang der spannenden Geschichte im Erzähler:„Der Sträfling“, soweit der Vorrath reicht, gratis nachgeliefert. Italien. Neapel, 25. April. Personen, welche heute den Vesuv bestiegen hatten, wurden durch Feuerflammen, die plötzlich aus dem Boden herausschlugen, überrascht. Es geht das Gerücht, es seien gegen 60 Personen umgekommen oder beschädigt. Spanien. Du schönes, reiches und doch immer noch so armes Land, wann wirst du endlich Frieden und Ruhe finden?— Die Welt=Aufbesserer und Verbesserer können immer noch nicht den rechten Tritt finden, das rechte Tempo, bald gehts zu schnell, bald zu langsam, bald zu weit links, bald zu weit rechts. König Amadeus könnte helfen, wenn er und sein Volk des Namens Sinn recht zur Wahrheit werden ließen, denn er hat ja den schönen Namen„Gott=lieb“ und ist der Sohn des Königs Viktor Emanuel, auch ein schöner Name für eine noch schönere Sache. Aber es will nicht in Spanien. Muß jetzt recht in der Schwebe sein in Madrid und im ganzen Lande. Die neuesten Blitzposten melden nichts Gutes. Das alte Königshaus ist wieder auf dem Kampfplatze und die alten schwarzen Gesellen auch. Madrid, 22. April. Carlistische Banden sind in Navarra aufgetreten. Eine Bande, von einem Priester angeführt, wurde geschlagen. Eine andere Blitzpost von demselben Datum meldet: In Navarra, Guipuzcoa, Ternel, Huesca haben unter dem Rufe:„Es lebe Karl VII! Tod den Liberalen!“ karlistische Erhebungen stattgefunden. BeTagesereignisse. Berlin. Das deutsche Kaiserhaus ist wieder um ein Mitglied reicher. Die Kronprinzessin wurde von einer Tochter entbunden. Der Oberkirchenrath in Berlin hat für die ersten Tage des Mai sämmtliche Consistorialpräsidenten und General=Superintendenten zu einer Berathung nach Berlin einberufen. Dr. Strousberg in Berlin macht alles, was er hat, zu Geld, um nach England auszuwandern. Auch die Zeitung„Post“, die er vor mehren Jahren gründete, soll er für 80,000 Thlr. an neue Gründer losgeschlagen haben. Auch zahlreiche kleine Bauern und Taglöhner in Pommern und Westpreußen ziehen in Massen über's Meer und die Gutsbesitzer und Bauernklagen, daß sie kaum mehr Knechte und Mägde bekommen. Aus Kurhessen kommen(im Fr. Journ.) ähnliche Klagen über starke Auswanderung. In zwei preuß. Provinzen, Sachsen und Hannover, schnitzen verständige Männer schon die Keile zurecht, mit denen sie die Socialdemokraten ausnund dnr gus Aesesternuohaungen geneint. Duc masnete gesäht, eischerg, In dr dankbare Herzen.„„ wiesen worden und hat sich nach die Darleiher ist. Im„Kreisblatt“ in Seit, werdeg Metz. Auf jedem der noch in Bau begriffenen mung des Pariser Vertrages vom 19. August Julien arbeiten jetzt 1300 wieder in Kraft treten solle, nach welcher die Moldau Arbeiter; sobald dieselben vollendet, werden noch und die Walachei als getrennte Fürsteutgümer forterbaut, so daß Metz einer der festesten Plätze bestehen sollen. In Konstantinopel hat man diesem ird. Nicht uninteressant dürfte es sein, die Preise Plane mit Freuden zugestimmt; um so weniger erzu erfahren, welche für diese Arbeiten bezahlt wer=freut waren aber die Führer der revolutionären Partei den. Ein Grundarbeiter erhält per Stunde 7 bis in Bukarest, denen der Gedanke an eine Trennung 8 Sous(hier geht Alles noch nach französischer Rech= der Walachei ein Schreckensgedanke ist. Sie haben bon Magr) z. Cu. fu. S uishähald zue Maue der die Puthis, gelceer 12 Stunden werden des Tags gearbeitet, so daß welche diesen besimmt anr, iIe gogen zu legen. sch ersterer auf tiglich 4 bs 5, bepterer uf biten Ehpeden, Stogholm. Der sunge Vrin Schweiz. Dieser Tage ist die Kostenrechnung Murat, welcher als Verwandter des Exkaisers NaPäiche Olauue aun Frontr9h bot., 9.) ose, er sist uon den Könige von Schweden und Vegrogen, die Ausgaben, welche der Schweiz daraus er### von dem Könige von Schweden und Norwegen, wachsen sind, 12,154,396 Francs; darauf hat Frank= der aus seiner Vorliebe für Franreich und seiner reich bis jetzt zurückerstattet 6,682,584 Francs; wei=[Feindseligkeit gegen Preußen wenig Hehl tere 1,154,459 Francs sind von dem Reste abzuziehen macht, zu seinem Adjutanten ernannt worden. als Erlös aus den von der Schweiz verkauften Are) England. An dem Tage,„gug geiet, meepferden und desgleichen noch einmal 160,646 Fr. kaiser Napoleon III. seinen 64. Gevultslug feierte, als Erlös für verkaufte Fourage. Demgemäß schul= erhielt er einen Besuch der Königin von det Frankreich an die Schweiz noch 4,156,706 Frcs.(der nicht ganz eine halbe Stunde vauerte. Oestereich. Bei den Wahlen für den böhmischen Weggehen wurde die Königin von dem Kaiser Napomen. Dem Parlamente liegt nämlich eine Bill vor zur Erlangung der nöthigen Privilegien seitens einer Compagnie, welche Seebäder im Westen Londons anlegen und das Wasser vermittelst einer Leitung von Brighton aus nach der Hauptstadt bringen will. Türkei. Der Sultan, der alle Jahre bei Juden und Christen borgen muß, hat dem Großvezier ein kleines Trinkgeld von 300,000 Thlrn. geschenkt. Diese großherrliche Freigebigkeit erhält erst ihre rechte Beleuchtung durch die Thatsache, daß die Besatzungen der Dardanellenforts seit 17 Monaten keinen Sold empfangen haben. Kein Wunder, daß die armen Kerls jetzt rebellisch werden. Westfalen und Rheinland. * Schwerte, 28. April. Leider haben wir einen neuen tragischen Fall eines Selbstmordes zu berichten, der sich in diesen Tagen in unserm benachbarten Lichtendorf zugetragen hat, wo der lebensmüde Landwirth N. in der Nähe seines Wohnortes durch Erschießen seinem Dasein ein Ende machte. Obgleich der Selbstmord nach dem göttlichen Gebot: „Du sollst nicht tödten!“ ein Verbrechen ist und bleibt, so gebührt es uns in solchen Fällen nicht die Person, sondern die That zu verurtheilen, indem man nicht immer im Stande ist, die Beweggründe derselben richtig zu beurtheilen. * Grüne, 29. April. Der Besuch von Fremden nach der„Dechenhöhle“ war am Sonntag den 21. ds. wieder frequent. Die Anzahl der Personen, welche im Gasthof bei Herrn Grürmann in der Grüne zu Mittag speisten, betrug 185. Gestern ist ein Extrazug aus Aachen mit 200 Personen zur „Dechenhöhle“ angekommen, die ebenfalls im„Gasthof“ in der Grüne an der table d’hôte Theil nahmen. Hattingen. Seit Ostern haben endlich die Erdarbeiten auf der ganzen Strecke der Ruhrthalbahn von hier nach Herdecke begonnen. Da das Terrain im Allgemeinen günstig ist, so wird die Vollendung dieses letzten Theils der mittleren und unteren Ruhrthalbahn nicht mehr zu lange hinausgeschoben werden.— Am Blankensteiner Berge, wohl die schwierigste Stelle der ganzen Strecke, sind circa 100 Arbeiter beschäftigt, dem Dampfroß den Weg durch den Fuß des Berges zu bahnen.— Den Freunden alterthümlicher Baulichkeiten können wir mittheilen, daß die Ruine Hardenstein unversehrt bleibt; es werden nur einige niedrige Umfassungsmauern abgetragen. Unser Nachbarort Herbede wird, obgleich die Bahn ihn quer durchschneidet, doch keinen Bahnhof bekommen. Derselbe soll in der Nähe des Steinen=Hauses angelegt werden, einmal, um auch für Blankenstein den Bahnhof möglichst gelegen zu machen, dann auch, um später die projectirte Ersenbahn Rittershausen= Sprockhövel=Steinen=Haus hier einmünden zu lassen. Haus= und Landwirthschaftliches. Aus Düsseldorf wird geschrieben:„Das Wachsthum in Feld und Garten ist in diesem Jahre gegen andere Jahre bedeutend vorgeschritten. Es geht dies z. B. auch daraus hervor, daß wir jetzt schon Kornähren haben. Die Thurmschwalbe, großer Segler, welche sonst gewöhnlich erst um die Mitte des Mai ankommt und uns schon im August zu verlassen pflegt, ist schon eingetroffen. Von allen Seiten gehen die günstigsten Berichte über den Stand der Feldfrüchte ein. Besonders günstig wirkte das naßkalte Wetter, welches der Entwickelung des Ungeziefers vorbeugte. Die Blüthenpracht der Obstbäume übersteigt Alles, was wir in frühern Jahren um diese Zeit sahen. Der Stand der Futterkräuter ist wohl selten so üppig gewesen wie jetzt. Ueber den Stand der Wintersaaten in Ostpreußen wird berichtet, daß der Weizen meist gut aus dem Winter gekommen ist. Oelsaaten stehen nahezu befriedigend, während die Roggenfelder sehr dürftig aussehen und höchstens eine mittelmäßige Ernte versprechen. Von dem Landwirthschafts=Minister ist eine größere Quantität einjähriger Lachse aus der Fischzuchts=Anstalt zu Hameln angekauft worden, um dieselben in verschiedene Flüsse, sofern dieselben zur Lachszucht geeignet sind, einzusetzen. Der größte Theil dieser jungen Fische wurde der Weser übergeben, während gleichzeitig das Bureau des deutschen Fischerei=Vereins aufgefordert wurde, 2000 Stück nach der Ems transportiren zu lassen. Der Transport dorthin ist mit bestem Erfolge bewerkstelligt worden. Die Einsetzung der Fische in die Ems wurde sofort nach der Ankunft bei Lingen ohne Schwierigkeit bewirkt. Ein Fisch war todt, die übrigen alle sehr gesund. Bei einer größeren Zahl der in die Weser eingesetzten einjährigen Lachse sind seitens der Professoren Dr. Virchow und Dr. Hansen(Kiel) höchst interessante Markirungsversuche ausgeführt worden. Aus Sibirien wird gegenwärtig Butter nach Sachsen eingefuhrt. Dieselbe stellt sich pro 50 Kilo noch um 1 Thlr. billiger, als die beste baierische Schmalzbutter. Im Banate, der Kornkammer Ungarns, stehen mehrere Millionen Joche Land unter Wasser. Die Regierung Californiens hat jetzt einen„StaatsBaum=Pflanzer“ angestellt, dessen Pflicht es ist, dort überall Bäume anpflanzen zu lassen, wo er es für den Staat nützlich und vortheilhaft hält. Es ist dies der erste Anfang einer Forstwirthschaft in Amerika, der freilich etwas späl kommt und über kurz oder lang einen Holzmangel nicht wird hindern können. Der Anbau der schmalen Wegebreit. Bei dem großen Schaden, welchen die Mäuse seit dem Herbste auf den Kleeangerichtet haben, dürfte es von Wichtigkeit sein, ein Futterkraut zu haben, welches im Stande ist, den Klee aushelsend zu ersetzen und von den Mäusen verschont bleibt. Dies ist in der schmalen Wegebreit gegeben. Es weist die Natur schon auf diese Pflanze hin, welche sich dem Landmanne auf Rändern und Rainen aufdrängt.— Ein Landwirth, welcher Versuche mit dem Anbau derselben hat sie unter den zu säenden Rothklee gemischt nebst englischem und französischem Raigras und Weißklee. Der Erfolg übertraf seine Erwartungen, indem die schmale Wegebreit auf dem gut cultivirten Kleeacker üppig gedieh und die Quantität, namentlich aber die Qualität des Ertrages ganz bedeutend erhöhte. Im grünen und dürren Zustande wurde das Futter sehr gern und lieber wie reine Vieh, vorzüglich von den Schafen angenomAuch die blähende Eigenschaft des Rothklees scheint durch die Wegebreit vermindert worden zu sein. Dazu kommt noch, daß die Wegebreit auf allen Stellen der Felder wächst, auf den besseren und etwas feuchten freilich üppiger und viel ausgeglichener wie der Klee, und daß sie nach der Angabe unseres Gewährsmannes von den Mäusen, die ihm zur Zeit seiner größeren Versuche mit dem Anbau der schmalen Wegebreit sehr bedeutenden Schaden zufügten, gänzlich verschont blieb und den nun fehlenden Klee ersetzte. — Es dürfte sich jedenfalls empfehlen, die schmale Wegebreit unter die Futterkräuter aufzunehmen. Das kluge Viergroschenstück. (Zur Kritik des Consums) Von H. Beia. (Fortsetzung.) rechte Maß schwankt zwischen sechszehn und vier und zwanzig Loth fester, trockener Nahrung. Hier muß man bedenken, daß die meisten Lebensmittel, auch wenn sie trocken aussehen, viel Wasser enthalten. Gewöhnliches frisches Brod besteht zur Hälfte, die Kartoffeln und das Fleisch zu etwa drei Vierteln aus Wasser. Früchte und Gemüse enthalten fünf und siebenzig dis neunzig Procent. So kommt es heraus, daß man durchschnittlich mindestens zwei Pfund Hausmannskost genießen muß, um sechszehn bis zwanzig Loth feste Nahrung einzunehmen. Nun die entscheidende Hauptsache: Wie kann man sich für diese fünf Silbergroschen, ja noch weniger, täglich gut, kräftig und schmackhaft verschaffen? Ein Pfd. Weizen kostet höchstens zwei Silbergroschen. Die Hälfte davon mit Zucker und Milch kostet ebenfalls nicht mehr. Genießt man dazu noch für einen Groschen Früchte, so hat man die nöthige Nahrung für einen ganzen Tag für drei Silbergroschen. Statt des Weizens kann man natürlich auch andere Zubereitungen aus Getreidekörnern wählen, es bleiben immer noch zwei Silbergroschen für eine Art von Luxus. E.n Pfund Hafergrütze für drei Silbergroschen ist noch nahr= und oft noch schmackhafter. Die Hälfte davon mit Zucker, Salz, Milch, Obst, etwas Brod und Käse ist vollste Nahrung für einen Tag und Alles zusammen kostet ungefähr vier Silbergroschen. Zur Abwechselung macht man sich einmal ein Kartoffelgericht mit Gemüse und etwas fetter Zuthat zurecht und kommt noch billiger weg. Auch Graupensuppe mit Zuthaten von Erbsen, Zwiebeln, Suppenkräutern und hinterher etwas Brod ist ein herzhaftes, wohlschmeckendes und kräftig nährendes Gericht von zwei bis drei Silbergroschen für die Person. An einem andern Tage herrsche Reis vor; mit etwas Früchten und Gemüsen sättigt es uns auf vier und zwanzig Stunden für weniger als fünf Silbergroschen. Die besten gehülsten und gespaltenen Erbsen, die man bis jetzt leider nur in England allgemein und billig findet, kosten zwei und einen halben Silbergroschen das Quart. Mit etwas Zwiebeln, Mohrrüben und sonstigen pflanzlichen Zuthaten gewürzt, kochen sie zu einer dicken Suppe oder gar zu einem Brei und Pudding zusammen und bilden für eine ganze Woche die solideste Fleisch und Muskel bildende Nahrung. Man kann nur noch mit Bohnen und Linsen ein ebenso billiges und verdichtetes Nahrungsmittel herstellen. Wir wissen Alle, daß die Erbswurst kein leerer Wahn ist. Der Beduine bindet sich eine Handvoll solchen Erbsenbreies in den Zipfel seines Burnus und nährt sich von diesem Zulpe vier und zwanzig Stunden lang und fliegt dabei auf seinem Rosse fünfzig, sechszig Meiin vrl. Nun haben wir schon eine hubsche Speiselalle, immer noch unter fünf Silbergroschen für den Tag. Wir können sie aber noch sehr bereichern. Da ist z. B. Mais, welcher in vielen Gegenden Deutschlands nur als Viehfutter gezogen und grün abgehauen wird. In südlichen Theilen wird er noch gut reif und verdient wegen seiner nahrhaften und billigen Körnertrauben(die auch unreif gekocht und gewürzt sehr gut schmecken) eine viel breitere Cultur als bisher. Zur Noth kann man von Mais und etwas Syrup eine ganze Woche lang für zehn Silbergroschen leben. Maccaronen, das Brod und Fleisch der Italiener, sind, weißgekocht mit etwas Butter oder Oel und würzigem Käse darauf, Labsale für Könige. Etwas Früchte oder Salat hinterher, und man ist ein gut gesättigter, glücklicher Mensch für zwei oder drei Silbergroschen. Milch und Alles, was aus ihr gemacht wird, ist sehr nahrhaft und meist wohlschmeckend. In Pommern leben die Leute, zumal in Fischer=Dörfern, hauptsächlich von Kartoffeln und Buttermilch, und wenn sie noch Brod oder Hafergrütze dabei genießen, halten sie sich für Lebemänner. Dabei fühlen sie sich stark und arbeiten viel. Solche Nahrung kostet auf den Mann durchschnittlich sechs Dreier täglich. Die Schweizer, den des Gebirges, strotzen von Kraft und Muth aus Milch und Käse. Vier Loth davon, acht oder zehn Loth Brod oder Milch, macht für zwei oder drei Silbergroschen ein tüchtig sättigendes Mahl aus. Für dassebe Geld kann man sich etwa ein Viertelpfund Fleisch kaufen, das zu Dreivierteln aus Wasser besteht und in seiner trockenen Masse noch viel unverdauliche Bestandtheile enthält. Wenn wir Fischzucht verständen, könnten wir aus dem Wasser so viel Nahrung ziehen, daß man für einen Silbergro schen vollständig, leichtverdaulich und angenehm satt 8. en a Nun die Früchte, werche uns in den reichsten und reizendsten Gestalten in glücklichen Jahren so massenhaft und mannigfaltig zuwachsen oder zugeführt werden, daß wir namentlich die unverfälschten Kinderappetite damit auf das Wohlfeilste und Beglükkendste befriedigen könnten. Mit welcher wonnigen Glückseligkeit greift jedes geringelte Kinderhändchen nach jeder ihm vorgehaltenen Frucht, um sofort hinein zu beißen und uns durch seinen fruchtsauersüßen Gesichtsausdruck ebenfalls ein gemüthliches Lächeln abzunöthigen. Aepfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen, Johannes=, Stachel=, Him= und Erdbeeren, Weintrauben u. s. w. gehören für alle Menschen, geschmort auch für Kranke, zu den wohlthätigsten Nahrungs= und Erquickungsmitteln, und man sollte sie sich überall und zu jeder Jahreszeit immer viel eher verschaffen als Fleisch und sonstige Kostbarkeiten Was an Früchten bei uns nicht wächst, ist wenigstens durch den Kaufmann zugänglich und deshalb sollten Datteln, Feigen, Bananen, Rosinen, Cocosnüsse, Apfelsinen und dergleichen gebackene oder getrocknete Früchte südlicher Erdtheile viel reichlicher eingeführt, verwohlfeilert und durchaus nicht für Naschwerk gehalten werden. Sie sind alle eine hübsche Nahrung, namentlich Verdauung fördernd und für jeden ungestumpften Gaumen eine reizende Erquickung, welche namentlich die Brod=, Mehl= und Hülsenfrüchte=Nahrung auf das Wohlthätigste unterstützt und ergänzt. Unter ihnen nimmt der Apfel in jeder Zubereitung und Mischung wegen seiner besonders wohlthätigen Wirkung auf die Verdauungsthätigkeit eine der ersten Stellen ein. Wir sollter überall, wo es irgend möglich ist, Obstbäume un Fruchtsträucher pflanzen und die vorhandenen auf das sorgfältigste pflegen. Alle die Nahrungs= und Erquickungsmittel, die wir bis jetzt genannt, können in den verschiedensten Mischungen und Reihenfolgen so genossen werden, daß man jeden Tag etwas Anderes, jeden Tag ein neues Gericht mit bestem Appetite genießen, sich vollständig sättigen und Alles mit fünf Silbergroschen oder gar noch weniger bezahlen kann. (Schluß folgt.) Vermischtes. Büchsenmacher Mauser in Oberndorf in Würtemberg hat ein Gewehr erfunden, das die Zündnadel an Tragw und Leichtigkeit bei Weitem übertrifft. Man hat in Spandau das neuerfundene Gewehr bereits probirt und spei dem Erfinder großes Lob. In Moskau wurde eine unter dem Namen„rother Club“ vollständig organisirte Gesellschaft von Gaunern ponizeilich aufgehoben, deren Mitglieder größtentheils junge Leute aus aristokratischen Familien waren, die ihr Vermogen durchgebracht und sich nun zu dem Zwecke vereinigt hatten, reichen jungen Leuten durch falsches Spiel das abzunehmen und falsche Wechsel in Umlauf zu setzen, Führer der sauberen Gesellschaft, der auch abrig# Damen von zweifelhaftem Rufe als Mitglieder angehörten, sind zur Haft gebracht. Die„Bombay Gazette" erzählt, daß irgendwo in der Nähe von Akbapore im Bezirk Tyzabad ein Knabe in einer Wolfsschlucht aufgefunden worden ist. Der Knabe kani nicht sprechen, ist sehr abgemagert, hält sich gern an abgelegenen Orten auf und verschlingt rohes Fleisch. Kürzlich kam in Klattau bei einer Trauung der Fall vor, daß, während das Brautpaar am Altare kniete, ein Kinde zu dem Vrautpaorger das Kind dem Bräutigam übergab und sodann die R#ch verließ. Natürlich erregte dies unter den in der Kirche zahlreich Versammelten großes Aufsehen, die Trauung wurde aber ohne weitere(!) Störung vollendet und das weinende Kind der Mutter wieder zugeführt. Ein neues Projekt zur Gründung einer Actien=Gesellschaft wird in Gründerkreisen lebhaft erörtert, seitdem ein Schuhmacher, der auf einer Auction eine Anzahl ausrangirter Uniformstücke gekauft hatte, beim Zertrennen derselber eine nicht unbedeutende Menge eingenähter sungen vorgefunden hat. Die zu gründende„Alte Uniformstücke=Einkaufs= und Verwerthungs=Actiengesellschaft“, sol für ihr gesammtes Actiencapital alle im In= und Auslande von Soldaten abgelegten Uniformen aufkaufen, der Verwaltungsrath wird sie eigenhändig zertrennen, und man hofft aus den sich vorfindenden Cassenanweisungen den Actionären eine glänzende Dividende zahlen zu können. Pater Arbuez, der vom Papste unter die Heiligen versetzte ehemalige Inquisitionshenker in Spanien, von Kaulbach gemalt worden, wie er an dem Tode seiner unschuldigen Opfer sich weidet. Dieses Bild hat überall mächtig gezündet und die ganze fanatisirte Priesterschaft sammt Papst und Jesuiten fühlte sich dadurch an den Pranger gestellt. Die Gartenlaube hat das Bild in Holzschnitt in alle Weltgegenden getragen. Das Interessante aber dabei ist: ein deutschliberaler Verein in Böhmen hat beschlossen, diesen Holzschnitt der Gartenlaube mit erläuterndem Text als illustrirtes Flugblat: unter den katholischen Bauern zu verbreiten. Der Berliner Hausbesitzer ist ein geschworener Kinderfeind, und ein Miethsmann mit kleinen Kindern kann lange suchen, bis er eine Wohnung findet. In Hannover aber ist's noch toller. Dort bieten Hauswirthe ihre Wohnungen aus mit dem Bemerken: nur deutsch=hannöverische (d. h. welfisch gesinnte) Familien ohne Kinder werden berücksichtigt. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Gera. Hier wird in einem Zaubersalon eine Person dem Publikum gezeigt, welche mit 3 Köpfen lebt, redet, ißt und trinkt. Das geht über die Japanesischen Zwillinge und beruht vermuthlich auf optischer Täuschung. Deutschland zählt jetzt etwa 80,000 Turner und 20,000 Purtsericht. H. A: Hcrsit „Wie wunderbar das Spiel des Zuraues," so schreibt der„Niederrh. Cour.“,„manchmal waltet, erhellt aus Folgendem: Vor langen Jahren lernten sich in Spanien zwei tüchtige Offiziere gegenseitig schätzen und wurden die intimsten Freunde. Der tückische Zufall will, daß sie im Kriege 1870/71 als Oberfeldherren feindlicher Armeen einander gegenüberstanden. General Faidherbe war Generalissimus der französischen Nordarmee; ihm gegenuber stand sein intimer Freund, der preußische General von Göben. Nach dem Friedensschlusse besuchten Beide sich sehr oft in Bstok.. Asue Gent der Ueber die Tragweite der menschlichen Snmme fagl der Luftschiffer Glas aus, daß er eine englische Meile von der Erde die Stimme des Mannes noch deutlich verstanden hat, die Stimme der Frau auf zwei Meilen, die des Hundes auf 4—5 Meilen Entfernung. Briefkasten. Frau S. in B. bei F. Das Gewünschte ist nicht mehr auf Lager. wegen seiner Verdauungs= Wir sollten bstbäume und handenen auf igsmittel, die verschiedensten ossen werden, den Tag ein eßen, sich vollSilbergroschen in Würtemberg el an Tragweite n hat in Spanirt und spendet Namen„rother n Gaunern polißtentheils junge die ihr VermöZwecke vereinigt Spiel das zu setzen. Die adlige Damen ehörten, sind zur rgendwo in der 1 Knabe in einer der Knabe kann h gern an abgefleisch. rauung der Fall ltare kniete, ein Brautpaare trat, odann die Kirche n in der Kirche Trauung wurde nd das weinende Actien=Gesellirtert, seitdem ein e Anzahl ausranrtrennen derselben er Cassen=Anweie„Alte Uniformngesellschaft“, soll In= und Auslande ufen, der Verwali, und man hofft gen den Actionäonnen. die Heiligen verin Spanien, ist dem Tode seiner Bild hat überall sirte Priesterschaft urch an den PranBild in Holzschnitt teressante aber danen hat beschlossen, erläuterndem Text atholischen Bauern chworener Kinderkindern kann lange In Hannover aber e ihre Wohnungen =hannöverische Kinder werden beppe. salon eine Person en lebt, redet, ißt nesischen Zwillinge uschung. Turner und 20,000 tfalles," so schreibt t, erhellt aus Folh in Spanien zwei id wurden die inwill, daß sie im dlicher Armeen einserbe war Generahm gegenüber stand neral von Göben. ide sich sehr oft in Stimme sagt der ische Meile von der tlich verstanden hat, 1, die des Hundes Das Gewünschte Bekanntmachung. In der Nacht vom 17. auf den 18. d. M. ist eine zum Gute Reichsmark gehörige Tannen=Anpflanzung, welche gegenüber von Wirth Prein zu Höchsten belegen, frevelhafterweise zerstört worden. Seitens des Herrn Overweg zu Reichsmark ist demjenigen eine Belohnung von 10 Thlrn. zugesichert, der den Thäter so zur Anzeige bringt, daß gerichtliche Bestrafung eintreten kann. Da die Holz=Culturen in letzterer Zeit mehrfach böswillig beschädigt sind, so ist strenge Aufsicht angeordnet worden; auch ersuche ich Jeden, der über die Thäterschaft Auskunft geben kann, mir solches mitzutheilen. Westhofen, den 23. April 1872. Der Amtmann Rebber. Bekanntmachung. Die Anlegung eines Seitendurchlasses und Grabens auf dem Communalwege von Ergste nach Weisched, veranschlagt zu 35 Thlr. 3 Sgr.; und der Umbau des Communal= weges zu Bürenbruch, veranschlagt zu 92 Thlr. 23 Sgr., soll am Dienstag, den 7. Mai curr., Nachmittags 5 Uhr, im Lokale des Wirths Hengstenberg hierselbst öffentlich mindestfordernd verdungen werden. Die Kostenanschläge und Bedingungen werden im Termine bekannt gemachr. Ergste, den 29. April 1872. Der Amtmann Wiel. Es ist höhern Orts angeordnet worden, daß zum Zweck von Mobilmachungen eine allgemeine Musterung des Pferdebestandes stattfinde und wird solche für den Amtsbezirk Ergste am Mittwoch, den 8. Mai cr., Vormittags 8 Uhr, an der Schwerter Brücke abgehalten Von der Musterung ausgeschlossen sind die Hengste und Fohlen, sowie die den Marställen der souveränen Fürsten und reichsunmittelbar gewesenen Fürsten und Grafen angehörigen Pferde, desgleichen die eigentlichen Dienstpferde der Staats= und Hofbeamten und die kontraktlich zu haltenden Postpferde. Die Besitzer aller übrigen Pferde im Amtsbezirk Ergste werden hierdurch aufgefordert, die letzteren zur Vermeidung einer Strafe von 5 Thlrn. bis 50 Thlr., zur festgesetzten Zeit und am bestimmten Orte pünktlich zu gestellen. Der Amtmann Wiel. Bekanntmachung. Zur Aufnahme der Gesuche um Entlassung vom Militair nach beendeter 2jähriger Dienstzeit habe ich auf Mittwoch, den 15. Mai curr., während der gewöhnlichen Bureaustunden Termin auf hiesigem Amtsbureau anberaumt. Schulddokumente und Steuerzettel sind mit zur Stelle zu bringen. Ergste, den 27. April 1872. Der Amtmann Wiel. Einige geüote Schneider-Gesellen finden sofort Beschäftigung bei Haber. Der Wundersaft.“ Wie Liebigs Fleisch=Ertrack auf guegfegrästershnegz bere Vuf, Shpächliage seder Art, insbesondere süie Gesglecdtschwäche, Perowvaletdur Scagz eder Bagenr ud Auete het eustgage, gache un chande einsich vricieher sesers Mitck. Der Baudersat svt in 5 Nunuu... de Nahr eine wunderbare Hellest gelegt bal. sind und nur diesenigen Planzenstoft,entglten, in welg. Zeiden Extracte aus Pllanzenstossen verordnet. Wie allgemein bekannt, werden von auen Aerzten bei innern Leiden####rracte aus Pflanzenstofft einer Composition vereinigt, von welcher man ohne zu übertreiben behaupten kann, daß sie die größt eion Tepoee. Theohalh Werner zu Breslau bürfte die Güte des Wundersaftes Nachtezendes Gutacten des Dr.—,vuy,— hongrirtes ist, wird Her Dr. Werner jederzeit beconkatiten. Daß dieses Atest kein erkauftes over Eir.=„undersaft jeder Autoriät der Mediein oder wahrstätigen event. eidlich erhärten müssen. 39) belte berzzexgu versoyt, i im Voraus überzeugt bin, daß das heitsliebenden Fachmännern Behufs Begutachtung zur Verfügung, da ich im Voraus überzeugt 2 bei Brust= und Lungenleiden, als da sind: Bluthusten, hectisches Fieber, Athemnoth, Lungen3 bei Magen= und Unterleibsleiden, als Magen=, Darm= und Brouchial=Katarrh wie Hämorrhoidalleiden, „ 5 gegen Geschlechtsschwäche bei Jung und Alt, bei Pollutionen, Impotenz, Weißfluß, Unfrucht. Der ächte Wundersaft ist nur bei mir und in den von mir bekannt gemachten Niederlagen Preise von 1 Thlr. pro Flasche zu haben. Veiter Ricderlagen werden erschtet. Johann Zeidler— Verlin. Adalbertstraße Nr. 1. in meinem analgtischchemischen Laboratiorum genau andlyhrt,., und j, nach den Nummern verschiedenen Die Mitel bestehen aus einer Lostung von besten Vu, gz, in der Gebrauchsanweisung bei den einvegetabilischen Ertractionen, deren erfolgriche Aerheig schog laugt beobachet wurde. So sund die Ur. I zu. verwendeten Extractionen sind von bester bsesion, in pe Der Director des polztechnischen Justituts und chemischen Laboratiuns Dr. Theobald Werner. Landwirthschaftl. Local-Verein für die Stadt Schwerte und das Amt Westhofen. Die Herren Mitglieder des Vereins werden zu der auf Freitag, den 3. nächsten Namittags 5 Uhr bei Herrn Clemens in Schwerte anberaumten General-Versammlung ergebenst eingeladen. Tagesordnung. 1. Rechnungslegung; Frische Brathäringe, sowie einmarinirte Matjeshäringe sind wieder vorräthig und werden solche einzeln wie in Fäßchen billigst abgegeben bei Fr. Sturm, in Westhofen am Bahnhof. 2. Vortrag des Herrn Albert über Rindviehzucht; 3. Beschlußfassung über eine Thierschau; 4. Erörterung landwirthschaftl. Fragen. Villigst, den 22. April 1872. Der Vereins=Director: v. Elverfeldt. AA Glasirte, blaue und rothe Rreser und holländische Dachziegel wieder vorräthig, und empfiehlt auch alle sonstige Baumaterialien billigst die Baumaterialien-Handlung von Carl Unterberg in Duisburg. Mittwoch, den 1. und Donnerstag, d. 2. Mai c., findet in meinem Lokale großes CORCERT der berühmten Gesellschaft = E. helfen.— unter Mitwirkung des Komikers Herrn A. Wagenführ aus Berlin statt, zu welchem ergebenst einladet Wilh. Junge. Entree 5 Sgr. Anfang 4 Uhr. Prima amerikanischen sowie Hesigen Sprit, sehr schöne Häringe und empfiehlt zu mäßigen Preisen G. VOrW18, Mehlhändler auf dem Kamp. Am Kirmer! findet bei mir BOTT statt, wozu freundlichst einladet Jul. Quenter. * 15 555000000505555558550 0 0 0 0 0 0 0 Geschaftt=Derngung. Mit dem heutigen Tage verlegte ich mein Geschäft aus dem Stork'schen Hause in das gegenüberliegende des Herrn Schröder. Indem ich meine geehrten Kunden für das bisher geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich, dasselbe auch ferner bestehen zu lassen, reelle Bedienung versprechend. Schwerte, den 29. April 1872. W. Werner, Klempner. 8 0 0 0 0 0 0 8 000000000000000000000 *c.,„ mKeenner als: Platten, Schnure, Ringe, Schläuche, mit und ohne Einlage, liefert prompt und habe ich die gangbarsten Sorten stets am Lager. W. Dommermühl. Kellres Wasser, eigner Fabrikation, in täglich frischer Füllung, on gros und en detail, sowie andere Mineral-Wasser bei II. Haver. Ein zu Pferden, für Feld= und GartenArbeit gesucht. Von wem, in der Exped. d. Bl. zu erfragen. „ Am Mittwoch, den 1. Mai, Morgens ½11 Uhr anfangend, sollen wegen Aufgabe eines Geschäfts 15 bis 20 mille gute abgelagerte Cigarren bei Julius Quenter gegen baare Zahlung verkauft werden. Schwerte, den 30. April 1872. C. Hohenschwert, Auctions=Commissar. Hierdurch theile dem auswärtigen Publikum ergebenst mit, daß vom heutigen Tage an wieder Pferde gestallt werden können. Iserlohn... Schmans. „Gasthof zum Schwan W. Schnepper. Schwerter Kirmess. Am Mittwoch, den 1. Mai, findet bei mir statt, wozu frundlichst einladet Fr. F. W. Clemens. Montag, den 6. Mai, Nachmittags 5 Uhr anfangend, läßt Herr Friedr. SchulteLennings in Holzen ca. 5 Morgen vorzüglich guten Klaver, am Holzener Wege belegen, nummerweise gegen Credit verkaufen. Zusammenkunft beim Hofe. Schwerte, den 30. April 1872. C. Hohenschwert, Auctions=Commissar. Klader=Elrbauf. Am Dienstag, den 7. Mai, Nachmittags 5 Uhr, läßt Herr Chr. Eckey, gen. Becker, circa 2 Morgen sehr guten Klaver, in der Nähe von Rügge am Schwerter Walde belegen, nummermeise gegen Zahlungsfrist verkaufen. Sammelplatz an Ort und Stelle. Schwerte, den 30. April 1872. C. Hohenschwert, Auctions=Commissar. Klaver-Verkauf. Am Donnerstag, den 2. Mai, Nachmittags 5 Uhr, läßt Herr Carl Saatmann hierselbst circa 2½ Morgen gut gerathenen Klaver, auf dem Heethofe belegen, nummerweise gegen Credit an Ort und Stelle zum Verkaufe aussetzen. Zusammenkunft beim Wirth D. Düsberg. Schwerte, den 30. April 1872. C. Hohenschwekt, Auctions=Commissar. Aity“, KSErrffn Mit dem heutigen Tage eröffnete ich in meinem Hause, an der Bahnhofstraße, eine Wirthschaft und Mauralion. Indem ich für gute Speisen und Getränke sorgen werde, bitte um geneigten Zuspruch. Schwerte, den 22. April 1872. C. A. Jeilingnaus. 1867. 1867. Die als fise- Hausminitter gegen Husien, Heiserkeit, Verschleimung 2c. rühmlichst bekannten Stollwerk'schen Brust-Bonbons in Original==Paqueien à 4 Sgr. stets vorräthig in Schwerte bei F. Oertlinghaus am Bahnhof und H. Schmidt; Berghofen bei Fr. Pack; Westhofen bei R. Unckenbolt. Hiesige blaue und rothe Pstanz und * zu haben. Wo, sagt die Exp. d. Bl. König-Wilhelm-Lotterie. Ziehung im Monat Mai d. J. Loose noch vorräthig bei Sundermann, A.=C. in Westhofen. Marktpreis zu Dortmund am 27. April. Geld-Course. Elberfeld, den 27. April. Brab. Kronenthaler 1 16— Fünf Francs=Stücke 1 9 6 Napoleonsd'or 5 9 6 Preuß. Friedrichsd'or 5 20— Ausländische Pistolen. 5 15—