* Die Schmerten Zeltung ercheint wichentich uchand. Be#gsprets wöchentlich 45 Rpf.(einschl. Trägerlohn). Postbezug monatlich 2.- RM.(einschl. 289 Rpf. Zattungsgebühr und 0.44 Rpf. Postverpackungsgebühr) zuzüglich 36 Mpf. Bestellgehd. Einzelnummer 10 Hpf. Druck und Verlag: Han: Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftestelle: Große Marktetr. 3-5 Ruf: 2770. Pestscheekkonte: Dortmund 2832. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Helmatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Aunslgemgerien: din uchegemchene btilimshereile 45 unm breit)„ Hpf. Textanzeigen: Millimeter 20 Apf. Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorbergeschenen Betriebsstörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pünktliches Erscheinen der Zeitung, auch kann kein Anspruch auf Schadenersats oder Nachlieferung erhoben werden. Nr. 54 Schwerte Kuhr), Donnerstag, 8. März 1948 77. Jahrgang Moskaderme Maske Die bolschewistische Brutalität in den europäischen Ländern WA. Berlin, 7. März. Der Empfang der inund ausländischen Presse durch Generaloberst Guderian, bei dem mit den Augenzeugen auch unser Hammer Ritterkreuzträger Fritz Imgenberg die furchtbaren, bestialischen Untaten der bolschewistischen Horden in den deutschen Ostgebieten darstellten, wird vielleicht auch diejenigen Deutschen, die da sagen, daß es nicht so schlimm wäre, davon überzeugt haben, daß der Bolschewismus keine„Kompromisse“ kennt und rücksichtslos die Ausrottung des deutschen Volkes sich zum Ziel gesetzt hat. So wie in den deutschen Gebieten, haust der Bolschewismus auch in den europäischen Ländern, in denen er seine Macht auszubreiten vermochte, seit langem. Die bolschewistischen Mordtaten, die Schändungen, Raub und Sengen sind Tatsachen, die in ihrer apokalyptischen Grausamkeit kaum mit Worten wiedergegeben werden können. Nur Roosevelt und Churchill, die verbrecherischen Kompagnons Stalins; verschließen vor den Untaten der bolschewistischen Bestie ihre Augen und Ohren, aber in der englischen und amerikanischen Oeffentlichkeit ist man doch etwas hellhöriger, als es die Gangsterchefs in London und Washington annehmen, und hier und dort werden Befürchtungen geäußert, daß das „bestialische Wesen“ des Bolschewismus, wie es z. B. sich in Finnland, den baltischen Ländern, Bulgarien, Polen, Ungarn, Italien, Belgien und Frankreich zeige, döch auf Tatsachen beruhe. So schreibt die englische Wochenzeitung„Weekly Review“ und richtet dabei an Churchill die Frage:„Die barbarische Brutalität der griechischen Bolschewisten ist mit Recht von Churchill verurteilt worden. Aber warum beschränkte er sich darauf, von bolschewistischem Terror nur in Griechenland zu sprechen?“ In Moskau, das mit dem„demokratischen“ Mäntelchen seine unmenschlichen Schandtaten tarnen zu können glaubt, ist diese um sich greifende Kritik in den anglo-amerikanischen Ländern an dem bolschewistischen Mordterror bereits unangenehm geworden, so daß der Moskauer Nachrichtendienst sich in scharfer Sprache gegen die„sonderbaren und weitläufigen Berichte über die Sowjetunion“ in der USA-Presse richtet. Dabei hat beispielsweise der amerikanische Schriftsteller-White, gegen den sich besonders der Zorn der Kreml-Machthaber wendet, nur in rücksichtsloser Offenheit die tragischen Zustände in der Sowjetunion, den erschreckend tiefen Lebensstandard, die Armut der Menschen und die teuflischen Machenschaften des NKWD geschildert. Da die„christliche Anständigkeit“ Roosevelts sich in nichts von der Verbrecherphysiognomie Stalins unterscheidet, sind sie sich einig in der Vernichtung und Zerstörung Europas und seiner Kultur. Jedoch trotz der: Moskauer Drohungen und trotz der politischen Blindheit und der verbrecherischen Verantwortlichkeit des amerikanischen Präsidenten gibt es in den Vereinigten Staaten in immer stärkerem Maße Kreise, die sich ein genaues Bild von der bolschewistischen Gefahr zu machen vermögen. So schreibt„New Vork Journal“ warnend, daß die bolschewistische Flut Europa zu überschwemmen drohe, und es sei zu bedauern, daß ein großer Teil des amerikanischen Volkes nur eine unklare Vorstellung von den Gefahren habe, vor denen es stehe, wenn dieser furchtbare Krieg zu Ende gehe. Der Bolschewismus sei keine Demokratie und nicht einmal der Atlantische Ozean könne ihn aufhalten, wenn der bolschewistische Despotismus in Europa seinen Einzug gehalten hätte. Das ist eine klare Erkenntnis. Wenn es Deutschland nicht gelingen sollte— wir sind allerdings gewiß, daß wir es schaffen werden— die bolschewistischen Horden nach Asien zurückzuwerfen, dann hätten Roosevelt und Churchill auch den Tod des englischen und amerikanischen Volkes herbeigeführt. Keinerlei entscheidende Aktion im Westen Reuter meldet:„Unser Plan ist mißlungen“— Realistische Betrachtung der Lage auf der Gegenseite WA. Berlin, 7. März. Solange Deutschlands Wehrmacht nicht vernichtend geschlagen ist, solange ist das Ende des Krieges nicht abzusehen. Zu dieser Feststellung ist eine Reihe der bekanntesten englischen Militärkritiker in ihren Betrachtungen über die neueste Entwicklung der britisch-amerikanischen Großoffensive im Westen gekommen. Dieser Rückschluß ist um so beachtenswerter, als ja die Agitation der Feindmächte in krassem Widerspruch zu dieser nüchternen Beurteilung der Lage steht. Die militärischen Fachleute sehen die Dinge offensichtlich ganz anders an. Sie gehen übereinstimmend von der Annahme aus, daß der große Plan des alliierten Oberkommandos darin bestand, die deutsche Verteidigung im Westen so schnell und so wiichtig aufzureißen, daß auf dem linken Rheinufer die deutschen Streitkräfte in einem Riesenkessel eingeschlossen und vernichtet werden sollten. Die Operationen der britisch-amerikanisch-kanadischen Streitkräfte der letzten Wochen dürften darüber, daß dies tatsächlich der ursprüngliche Alliierten-Plan war, keinerlei Zweifel aufkommen lassen. Was aber ist eingetreten? Durch die bewegliche deutsche Abwehrtaktik ist wieder einmal dieser große Vernichtungsplan fehlgeschlagen. Es kam weder zu dem alles überrennenden Durchbruch, noch— was als viel wichtiger betrachtet wird— zu der erstrebten Vernichtung großer deutscher Verbände.„Immer wieder halten uns die deutschen Nachhuten auf. Immer wieder stoßen wir auf erbitterten und fanatischen Widerstand von deutschen Verbänden, der es dem Gros der deutschen Streitkräfte ermöglicht, neue Stellungen zu beziehen. Wir sind wieder einmal hinters Licht geführt worden. Daß die deutschen Streitkräfte nicht eingeschlossen und vernichtet werden konnten, daß sie ihre Ausrüstung, ja sogar das schwere Material auf ihre neuen Linien zurückführen konnten, muß nun als absolut geglückt angesehen werden. Das ist gleichbedeutend mit dem Mißlingen des großen alliierten Planes, dessen Hauptziel darin bestand, gerade diese deutschen Streitkräfte zu vernichten. Zunächst ging es darum, den Rhein zu beherrschen, aber entscheidend sollte die ganze Operation dadurch werden, daß die deutschen Verbände westlich des Rheins eingeschlossen und vernichtet werden sollten. Stattdessen ist keinerlei entscheidende Aktion zustande gekommen, sondern nun stehen wir vor neuen schweren Kämpfen, die den britisch-amerikanischkanadischen Verbänden keinerlei rosa Zukunftsaussichten versprechen. Das deutsche Oberkommando im Westen hat seine Verbände zusammenhalten und in tadelloser Ordnung diese auf neue Verteidigungslinien führen können.“ Am Dienstag entwickelte sich neben der Materialschlacht am unteren Rhein, in der Eifel ein neuer Schwerpunkt. Hier griffen starke Panzerverbände der 3. nordamerikanischen Armee aus ihrem Einbruch nördlich Kyllburg weiter längs der Straße zwischen Voreifel und Hoher Eifel an. Die Bewegungen der massierten Panzerkräfte konnten durch unsere Sperrverbände zwar immer wieder verlangsamt, aber erst im Bereich der Straße Kochem—Hagenau aufgefangen werden. Dieser neue schmale Frontvorsprung ist durch unsere gegen die tiefen Flanken angelaufenen Gegenmaßnahmen bedroht, zumal den gleichzeitigen starken Angriffen der Nordamerikaner an der Basis des Einbruchsraums der Erfolg versagt blieb. Der Gegner konnte zwar unsere Gefechtsvorposten auf den Kyll zurückdrängen, aber auf dem Ostufer des Flusses führten seine Vorstöße nuf bei Geroldsheim und an der Straße Speicher—Herfort zu geringfügigen Einbrüchen. Die Hoffnung der Nordamerikaner, sich durch weitere Angriffe an der Ruwer auch südlich der Mosel eine größere Straße öffnen zu können, scheiterten jedoch in Gegenangriffen unserer Gebirgsjäger. Diese nahmen westlich der mittleren Ruwer verschiedene Ortschaften und stürmten einige Höhen, darunter den Galgenkopf und den Dreikopf. Bei Lampaden schlossen sie vorgeprellte feindliche Kräfte ein, und schlugen südlich davon feindliche Angriffe ab. Bis tief in die Nacht hinein wurde gekämpft, doch blieb trotz schwerer Gegenangriffe die Lage an der Ruwer-Front unverändert. Am Niederrhein drückten die Anglo-Amerikaner vor allem gegen unseren Brückenkopf westlich Wesel, gegen Köln und Brühl sowie aus dem Raum von Euskirchen nach Osten und Süden. Die starken Panzerangriffe der Kanadier in Richtung auf Xanten brachen wiederum unter schweren Verlusten für die Angreifer zusammen. Südlich des Reichswaldes konnte der Feind dagegen in Sonsbeck eindringen und längs der Straße Geldern—Wesel etwa drei Kilometer Boden gewinnen. Um Rheinberg tobten erbitterte: Kämpfe. Trotz zähester Verteidigung unserer verbissen um ihre Heimat kämpfenden Truppen mußte die Stadt jedoch dem Feinde überlassen werden. Der Druck des Feindes richtete sich von hier aus weiter gegen unsere nördlich gelegenen Stellungen. Wie hart das Ringen gerade in dem Raum Xanten—Sonsbeck—Rheinberg ist, beweisen die 115 Panzerabschüsse in zwei Tagen, von denen der Wehrmachtbericht spricht. Weiter südlich hat sich vor allem im Stadtgebiet von Köln die Angriffswucht des Feindes aufs höchste gesteigert. Dem Feind liegt offenbar daran, den Besitz dieser Stadt verkünden zu können. Die Verteidiger von Köln machen den Amerikanern den Erfolg aber fürwahr nicht leicht. Um jede einzelne Straße toben erbitterte Kämpfe. Vor allem machten sie den Angreifern südlich von Köln alle Erfolge streitig. Weiter südlich im Raum der Ahr versuchte der Feind vor allem durch den Einsatz seiner Panzerverbände weiteren Boden zu gewinnen. Wie hart das Ringen in diesem Kampfabschnitt zwischen Rur und Rhein ist, läßt auch der Wehrmachtbericht erkennen, wenn er davon spricht, daß hier seit Beginn der neuen Großoffensive mehr als 700 Panzer außer Gefecht gesetzt worden sind. Jeder Deutsche ein Kämpfer! DD. Berlin, 7. März. Bolschewistisches Untermenschentum wütet im Reichsland, der Gegner im Westen hat den Rhein erreicht. Unser schwerer Kampf um Leben und Freiheit läßt uns keine Wahl mehr: Wir müssen dieses unerbittliche Ringen durchstehen bis zum Siege. Darüber müssen wir uns alle klar sein. Keiner kann sich hier ausnehmen, keiner darauf rechnen, daß sein Einsatz nicht notwendig ist. Nur der unbeugsame Wille, nur die zähe Kampfentschlossenheit und die fanatische Einsatzbereitschaft geben uns die Gewähr, daß wir die Stärkeren bleiben in diesem Kampf. Für Weichlinge ist kein Platz. Zäuderer begreifen den Ernst der Stunde nicht. Jetzt gilt es, bedenkenlos und bedingungslos zu handeln. Wer noch Kraft in sich fühlt, hat die Pflicht, zu kämpfen, wo auch immer ihn der Auftrag erreicht. Die unzähligen Beispiele der Opfer- und Einsatzbereitschaft beweisen, daß in unserem Volke unausschöpfliche Kräfte ruhen, Kräfte, die, richtig angesetzt, Wunder vollbringen. Da werden Knaben zu Helden, Mädchen und Frauen leisten Uebermenschliches. Und doch tut jeder nur seine Pflicht! Moltke hat einmal den Satz geprägt: Man muß Unmögliches fordern, um Mögliches zu erreichen. Das ist das Gebot unserer Stunde. Es wird unmöglich erscheinendes gefordert, aber der Sieg fällt auch nur dem zu, der ihn unter Einsatz aller Kräfte erkämpft. Wir haben an dem Beispiel Frankreich erlebt, wie ein Volk, das auf seinen Lorbeeren ausruht, überrannt und geschlagen wird. Frankreich glaubte sich sicher hinter der Maginotlinie und meinte, mit der Verteidigung dieses Walles, den es für uneinnehmbar hielt, alles zu tun. Als aber der deutsche Ansturm begann, zeigte sich, wie wenig die stärksten Pestungswerke wert sind, wenn nicht hinter ihnen die Kühnheit einer kampfbereiten Truppe steht. Nur ein Volk, das vom Kampfeswillen beseelt ist, wird auch in der Lage sein, dem schwersten Feindansturm standhalten zu können. Aus dem Geist des Angriffs sind unsere großen Erfolge in diesem Kriege zu begreifen. Nur weil unsere Soldaten von Anfang an diesen Angriffsschwung hatten, weil jeder Grenadier der beste Einzelkämpfer im Angriff war, ist unser Heer das beste der Welt. Angreifen heißt, den Blick nach vorn nehmen, heißt an dem unbeugsamen Willen erfüllt sein, das Ziel, das gesteckt ist, zu erreichen. Unbeirrt vorwärtsstürmen, bedenkenlos sein Leben einsetzen: das ist das deutsche Wunder, das selbst dem Feind immer wieder höchste Achtung abringt. Zunehmende Arbeitslosigkeit in England X StockHolm, 7. März. Trotz der Mobilisierung aller Kräfte für Rüstungszwecke steigt nach einem Bericht des Londoner„News Chronicle“ die Arbeitslosigkeit in England langsam aber sicher an. Während im Oktober des Vorjahres schon 36 500 Engländer sogar amtlich arbeitslos gewesen sind, wobei die Regierung das Versprechen ihrer baldigen Unterbringung abgab, hob sich diese ungewöhnliche Zifler im Oktober 1944 schon auf 93 300. Die englischen Soldaten können aus dieser Tatsache erschen, daß die Plutokratie, die sich selbst noch Im Kriege ein Arbeitslosenheer und damit eine Stteikbrecherreserve von rund 1 000 000 Mann sichert, nach Kriegsende erst recht ein Lohndrückerheer von Arbeitslosen aufzustellen beabsichtigt, das aus jenen Soldaten gebildet wird, die für das heutige System in England bluten und sterben. Harte Abwehrschlacht längs des Rheins Straßenkämpfe in Köln— Harte Kämpfe an der Oder-Front Aus dem Führerhauptguartler, v. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Sowjeis setzten im slowakischen Erzgebirge ihre Angrifle gegen den Frontbegen Im Altschl mit verstärkten Krätten fort, ohne den Zugang zum oberen Grantal erzwingen zu können, in harten Abwehrkämpten leisten unsere Sicherungen Im Raum nördlich und östlich Schemnits dem Feind zühen Widerstand. Volksgrenadiere warlen südlich der Hohen Tatre vorübergehend den eingebrochenen Feind in seine Ausgangsstellungen zurück. Unsere Gegenangrißle beiderseits Lauban führten trotz erbitterter Gegenwehr sowjetischer Panzerverbände zur Binschließung einer leindlichen Kräftegruppe nordöstlich der Stadt. Die Besatzung des Brückenkopfes Guben gewann in erlolgreichen Verstößen beherrschendes Gelände zurück, An der Oder-Pront führte der Feind nördlich Prankfurt sowie östlich und beiderseits Küstrin zahlreiche von starker Artilierie unterstützte Angriffe, um sich Ausgangestellungen für weitere Operationen auf dem Westufer zu schaffen und die Pestung Küstrin aus unserer Pront herauszubrechen. Sie, scheiterten sämtlich an der zühen Verleidigung und durch die entschlossenen Gegenangrißle unserer Truppen. Die Schlacht in Pommern geht in unverminderter Härte welter. Unsere Kampfgruppen verhinderten durch Ihre verbissene Gegenwehr zwischen Stargerd und Kanmin den erstrebten Durchbruch der Sowjets gegen das Steitiner Hafl. Im Raum südlich Kolberg stehen eigene Krätte in##echweren Kämpfen gegen sowjetische Panzer. In Westpreußen werten die Bolschewisten nördlich Helderode und südlich Preußlsch-Stargard sterke Panzerkrätte in die Schlacht und erzielten mehrere tiefe Einbrüche. In schwerem Ringen füglen unsere Divisionen dem Feind hohe Verluste zu und brachten ihn vor neu ausgebeuten Linien zam Siehen. In Ostpreußen wurden die durch unsexe Gegenangrißfe nördlich Zinten erkämptten Stellungen in erbitterten Weldhämpten bebenptet. Der Schwerpunkt det Abwehrschlacht in Kurland lag auch gestern Im Raum östlich Frauenburg. Trotz hohen Kräfte- und Munitionseinsatzes des Feindes blieben seine Angrillserlolge auf anbedeutende Einbrüche beschränkt. Kampfraum Mittlere Oder (Weltbild Gliese, GaD) Südöstlich Libau lleß die Wucht der erlolglosen sowjetlschen Durchbruchsversuche weiter nech. In Lutikämpfen verloren die Sowjets in den leizten zwei Tagen ee bangIm Westen scheiterten die Angriffe der 1. hanadischen Armee auf Kanten auch gestern so verlustreich für den Feind, daß er seine Angrille am Nachmittag nicht mehr lortsetzte. Westlich Rheinberg, das nach schweren nächtlichen Straßenkämpfer verloren ging, konnten die Amerlkaner unsere Linien nach Norden zurückdrücken. Am Niederrhein vernichteten unsere Truppen gestern und vorgestern 118 feindliche Panzer. Die Härte der Abwehrschlacht am und westlich des Mitteirheins hat sich gestern noch gesteigert. In Köln sind heftige Straßenkämpfe entbrannt. Südlich der Stadt behaupfeten unsere Truppen das Feld gegen die auf breiter Pront andringenden Amerikaner. Im Raum östlich Euskirchen siehen sie in erbitterten Abwehrkämpfen Gegen vorgedrungene feindliche Panzer- und Infanterleverbände, die Rheinbach nahmen und„im Vorgehen auf die Ahr sind. Seit Begian des Großangrifls zwischen Rur und Rhein am 23. Februar wurden über De# leindliche Panzer abgeschossen. Zwischen Kyll und Mosel konnte der Feind mit einem Panzerkeil unsere Linien auf schmaler Front durchstoßen. Hettige Kämpfe mit den In Richtung auf die Mosel vorgehenden Panzerspitzen sind im Gange. Feindliche Vorstöße bei Forbach und StiringWendel wurden abgewiesen. In Mittelltallen konnten die amerikanischen und bresllianischen Truppen ihre Angrißte nördlich Porette infolge Ihrer Verluste gestern nicht fortsetzen. Durch eigene Gegenangrißle wurde der Feind aus seinem Einbruchsraum mehrere Kllometer zurückgeworten. Der örtliche Versuch einer britischen Kampfgruppe, hiater unseren Linien an der adrialischen Küste gu landen, brech Im Abwehrtener zusammen. Britische Terrorklleger grillen am Tege und in den Abendstunden wesidentsches Geblet an. in der Necht war Saßnitz das Ziel eines Terrorangrißs, bei dem des Lasereitschis„Mochring“ in Brand geriet. Außerdem wurden Bomam ant din Daichshauptsiadt geworten. Schwerter für Generaloberst Heinrich Führerhauptquartier. V. März. Der Führer verlich am 3. März das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generaloberst Gotthard Heinrich, Oberbeichlshaber einer Armesgruppe, als 136. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Generaloberst Heinrich, dessen Name bereits bei dei Abwehr feindlicher Durchbruchsversuche in den Beskider im Herbst 1944 genannt wurde, hat maßgeblichen Anteil daran, daß die sowjetischen Kräfte westlich des oberschlesischen Industriegebietes an der Oder aufgelangen wurden. Seit Anlang 1942 ist er Oberbeichlshaber einer Armee, seit Anfang 1943 Generaloberst und hat das Ritterkreuz im Septemhber 1941; das Eichenlaub im November 1943 erhalten. Das Eichenlaub Führerhauptquartler, 7. Mürz. Der Führer verlich das Eichenlaub sum Ritterkreux des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Arthur Kullmer(Groß-Birkenhain), als 738., Hauptmann Traugôtt Kempas(Insterburg) als 737., und an Major Michael Poessinger(Landsberg, Ostpreußen), als 759. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Neue Ritterkreuzträger □ Berlin. V. März. Der Führer verlich das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst d. ir Walter Neise (Berlin), Oberleutnant Modick(Dortmund), Leutnant Georg Schmidt(Troisdort), Unteroftizier Franz Greeck(Strelow, Kreis Grimmen, Pommern), Leutnant Heinz König(Dutsburg). Oberfeldwebel Erich Jaschinskl. Das neue Kabinett Rumäniens □ Steckholm. V. März. Nach einer Reuter-Meldung setzt sich das neue rumänische Kabinett unter dem bolschewistischen Ministerpräsidenten Groza folgendermaßen zusammen: Stellvertretender- Premierminister und Außenminister der krühere liberale Premierminister Tartarescu, nationale Verteidigung General Rascana, Arbeitsministerlum Sozialist Radaceanu, Propagande Bolschewist Professor Constantinesen Jasay, Innenministerium Techart Georgescu, Finanzministerium Allmanestlanu, Bergbau und Petroleum Tudor Jonescu. Sowohl Radceanu wie auch Constantinesen Jasey hatten die gleichen Posten im Kabinett Radescn inne. Am Dienstagabend wurde einer TASS-Meldung aus Buharesl zufolge die Vereidigung der neuen Regierung Im kgl. Schlos vollzogen. Eingeständnis der Terrorabsichten □ Steckholm, V. März. Die schwedische Zeitung „Altonbladet“, zitiert eine Meldung eines deutschleindlichen Senders, die die reine Terrorabsicht der täglichen Nachtangriße britischer Terrorflieger auf Berlin zugibt. Unter Hinweis auf einen der letzten Angrille wurde gesagt, das dieser ebenso wie die trüheren gleichartigen das Ziel gehabt habe, die Berliner zu bindern, ausschlafen zy können. Das deutsche Velk läßt seine Widerstandskralt auch durch die nächtliche Terrorisierung nicht brechen. E. weis, daß die deutsche Wehrmacht diesem Terror nicht tatenlos gegenübersicht. Der britische Luttwallenminister Sinclair mußte am Dienstag Im Unterhaus erneut die Wirkungslosigkeit der Abwehr gegen den deutschen“ V-Beschuß. zugeben. ür erklärte, das die britischen Plleger nichts versäumt hätten, um die V-Walle auszuschalten; doch selen die Startplätze klein und schwer, zu erkennen. ür teilte gleichzeltig mit, daß die V=Geschosse jetzt eine längere Reichwelte hätten. Folgen des Ohio-Hochwassers X Steckheim, V. März. Nach einer Reutermeldang aus dem Westen der USA mußten zahlreiche Rüstungstabriken geschlossen und Tausende von Einwohnern der niedriggelegenen Städte evakulert werden infolge einer hatastrephalen Ueberschwemmung. Die Pluten des Ohlo erreichten eine Höhe, wie ele bis Jetzt nur zweimal verzeichnet wurde. Allein in den Flugzeugwerken der Wright-Corperetion sind 25 608 Arbeiter zum Pelern gerwungen. Der Straßen- und Bahnverkehr ist in vier Staaten sul beiden Seiten des Flussen Jchmgelegt. 4 USA-Journalisten schildern die Scwjetunion # Genf, 7. März. Nach einer Mitteilung dei Schweizer Depeschen-Agentur griff der Mos ekauer Nachrichtendienst die USA-Journalister die einige Zeit als Vertreter großer nordamer kanischer Blätter in der Sowjetunion wellter scharf an, weil sie das, was sie gesehen ur erlebt haben, auch wahrheitsgemäß der USA-Oe fentlichkeit unterbreiteten. Moskau spricht de Journalisten das Recht ab, sich als„Spezialiste für sowjetische Fragen“ zu bezeichnen und nen die Berichte„sonderbar und weitläufig“. A Entschuldigung für die Pressevertreter der US wird die Unkenntnis der russischen Sprache a geführt. Besonders scharf richtet sich die be schewistische Kritik gegen den bekannten nor amerikanischen Schriftsteller und Journaliste William White, der sich im vergangenen Jal als Begleiter des nordamerikanischen Handel kammerpräsidenten Johnston fünf Wochen in de Sowjetunion aufhielt. White hat seine Eil drücke in einem Buch zusammengefaßt, das i rücksichtsloser Offenheit die grauenvollen Zi stände in der Sowjetunion, den erschreckend tie sen Lebensstandard, die Armut und die Freue losigkeit, der Menschen und den Terror de NKWD schildert. Die USA haben damit erneut die Bestätigu erhalten, daß der Kreml keine Zeugen sein Gewaltregimes wünscht. Die Sowjets wolle unbeobachtet von der Weltöffentlichkeit nach ihren Methoden in ihrem Lande schalten und walten und verbitten sich sehr energisch jede Kritik an ihrem Handeln und ihren Methoden auch von den Bundesgenossen. Bulgarien als Vorbild Stockholm. V. März. Nach dem Wunsch der Belschewisten soll der Ausrottungsprozeß gegen die tragen den Volkskräfte in allen Ländern mit verstärkter Enerigi durchgeführt werden, um diese Länder politisch aktions unfählg zu machen und dann für die bolschewistischen Ab sichten um so eher reit zu machen. Der Moskauer Nachrichtendienst zitierte am Montag einen Artikel der„Prawda“, in dem es heißt, daß nur Bulgarien die Vertilgung der Faschisten restlos durchgeführt habe. In anderen Ländern wird Kritik geübt. So heißt es, daß Frankreich „nur ungefähr 1200 Urtelle gefällt“ habe, Belgien„beeile sich nicht damit“, und in der rumänischen Liste seien „Iediglich 65 Fälle aufgeführt“. Auch an den Londoner Kommissionen, die die Liquidlerung für ganz Europa vorbereiten sollen, wird Kritik geübt und ihnen vorgeworfen daß sie zuviel Zeit an Besprechungen gewandt hätten. Kurz gesagl In alter Treue fest! Jahteshauptappell der Kriegerkameradschaft Lendringsen Die Kriegerkameradschaft Lendringsen hielt am vergangenen Sonntag im Gasthof Dederich ihren Jahreshauptappell ab. Der Kameradschaftsführer begrüßte besonders das Ehrenmitglied Maj. d. Res. Max Becker. Die ang schließenden Ausführungen über die militärischen und politischen Ereignisse gipfelten in der Feststellung, daß Deutschland im vergangenen Jahre infolge des Verrates seiner Bundesgenossen schwere Rückschläge hätte hinnehmen müssen, aber seine Kraft ungebrochen sei. Die Schilderungen aus dem vom Feinde besetzten Ländern und die Haßgesänge unserer Gegner besagten zur Genüge, welches grauenhafte Los uns zugedacht sei, wenn wir die Nerven verlören und schwach würden. Dem deutschen Volke bliebe daher nur die Wahl, weiter zu kämpfen bis zum Siege oder unterzugehen.— Es folgte die Ehrung der zur Großen Armee abberufenen Kameraden Wilhelm Schulte, losef Stremmel, Fr. Ebel, Josef Brinkmann, Wilhelm Pröpper und Karl Hampel sowie der auf dem Felde der Ehre verbliebenen Kameraden Ritterkreuzträger Oberlt. Alfons Köster und Oberlt. von Heuss. Der Kameradschaftsführer widmete dem Ritterkreuzträger Köster, der das jüngste Ehrenmitglied der Kameradschaft ist, einen warmen Nachruf. Kamerad Köttendorf erstattete den Jahresbericht, der ein reges Leben innerhalb der Kameradschaft erkennen läßt. Es fanden 10 Appelle und Sitzungen statt. Die ihr aufgetragenen Sammlungen für das Kriegs.-WHIW. wurden mit bestem Erfolg durchgeführt. Für 25jährige Mitgliedschaft konnte 24 Kameraden ein Diplom überreicht werden. An bedürftigen Kameraden und Kameraden-Witwen wurden 650 RM. ausgezahlt. An die Stelle des verstorbenen Kameradschaftspflegers Fr. Ebel trat Kamerad Karl Gottschalk. Kamerad Schlünder gab einen umfessenden Bericht über die Kassenverhältnisse, die in Ordrung sind, so daß dem Kassenwart und Führerrat Entlastung erteilt werden konrte. Die bisherigen Kassenprüfer Ed. Hohl und Th. Wescher wurden wiedergewählt. Die Beiträge und Sterbegelder sollen künftig vierteljährlich im voraus eingeholt werden. Es wurde beschlossen, den Schießstand instandzusetzen u. den Schießsport besonders zu pflegen. Der Kameradschaft führer dankte den Führerratsmitgliedern und Beisitzern für die im verflossenen Jahre geleistete Arbeit und bat, um die gleiche rege Betätigung und Pflichterfüllung im neuen Geschättsjahre. Mit der Führerehrung wurde der Jahreshauptappell beschlossen. Die Bedienung der Panzerfaust Bei der Panzerbekämpfung mit der Panzerlaust ist folgendes zu beachten: 1. Du sollst den' Feindpanzer nicht fürchten, sondern alles aufbieten, ihn umzulegen. Stockheim.„Dagens Nyheter“ beschwert sich über die Versuche der englischen und amerikanischen Gesandtschaft in Stockholm, durch Wirtschaftsspionage Einblick in das schwedische Wirtschaftsleben zu gewinnen und durch Drohungen mit schwarzen Listen schwedische Unternehmen zu veranlassen, sich den Wünschen der Alllierten anzupassen. Stockholm. Nach einem Eigenbericht von„Svenska Dagbladet“ aus Helsinki hat der Leiter der handelspolitlschen Abteltung des ünnischen Innenministeriums, Minister Jalantl, auf unbestimmte Zeit um Beurlaubung gebeten. Bern. Der Vertreter der„New Vork Times“ berichte: nach sechswöchigem Aufenthalt in Sofia über die Verhältnisse In Bulgarlen, daß nur die Bolschewisten die wirkliche Nacht ausüben. Der Innenminister, ein Bolschewist, habe die völllge Kontrolle über die Millz, mit deren Hilfe er die ganze Reglerungsgewalt an sich zu reißen suche. In Bulgarien herrsche ein Schreckensregiment, ein bürgerliches Recht gebe es nicht mehr. Bern. Eine Tagung polnisch-amerikanischer Journalisten von 41 Zeitungen In Neuyork protestierte erneut gegen die Jalta-Beschlüsse, da sie in krassem Widerspruch zur christlichen Weltauffassung, zum Völkerre- nd zur Allantik-Charta ständen. Gent. Nach einer USA-Meldung ist Roosevelts persönlicher Berater Rosenman In London eingetroffen, um über eine beschleunigte Lieferung ven Krlegsmaterial zu verhandeln. Toklo. Von der nordbirmesischen Front wird gemeldet, daß die sechzehn chinesischen Divisionen der Fuenna-Armee in den zehn Monaten dauernden Kämpfen um die Lédo-Straße insgesamt 150 000 Mann an Toten und Verwundeten verloren haben, also praktisch aufgerieben worden. Stockholm. Laut Reuter haben die syrische und die libanesische Reglerung in einer an die Anglo-Amerikaner gerichteten Note Protest erhoben gegen die Nichteinladung nach San Francisco. Stockholm. Aus Canberra meldet Reuter: Der australlsche Premierminister geb bekannt, daß Generalmajor G. A. Vasey und Generalmajor M. Downes, die vermißt wurden, wahrscheinlich bei einem Flugzeugunglück zusammen mit anderen Angehörigen der australischen Luftwalle getötet worden sind. Genf. Der ägyptische Ministerpräsident Mahmud Fahmi Nokraschi Kascha wurde als Nachfolger des ermordeten Maher Pascha zum Führer der Sardi-Partei gewählt. Sein Vertreter wird Gesundheitsminister Ibrahtm Abdulhadi Bey sein Bern. Bei einer Explosion auf dem Munitionsschifl „Greenhill Furk“(10 000 BRT), das Im Hafen von Vancouver lag, kamen laut Reuter mehrere Personen ums Leben. Eine große Anzahl weiterer Personen wurden verwundet. Man glaubt, daß die Explosion durch einen Brand Im Lagerraum des Schifles verursacht wurde. Mailand. 21 Offiziere und Soldaten der Schwarzbemdenlegion„San Murco“ wurden dieser Tage mit dem Bisernen Kreuz ausgezeichnet. Die Legion gehört zu denJenigen Verbänden, die sich nach dem 8. September 1943 sofort der deutschen Uebermacht anschlossen. Beatenung der Fanzerlaust. Sicherungsdraht lösen. Visier bechkloppen. Sicherungsschieber auf kntsicherf’schieben. schus 908.— 7. Nimm jede Gelegenheit wahr, mit der Panzerfaust zu üben und laß dich von kampferprobten Kameraden beraten, wenn du selbst noch keine Erfahrung hast. 8. Sei mutig und unerschrocken, wenn Feindpanzer nahen, auch der stärkste Panzer ist durch die Panzerfaust mit dem ersten Schuß zu erledigen. Anschlagsarten bei der Panzerfaust Du kannst aus jeder Körperstellung schießen. Nur achte darauf: Rohrende freil Außerdem mußt du wissen: Die Panzerfaust schießt ohne jeden Rückstoß(daher auch der Feuerstrahl nach hinten). Uebe vorher Anschläge, dann geht es nachher besser. Blindgänger soll man nicht anfassen! Liegenlassen, wenn möglich sprengen. Zündversager 2. Die beste Watfe des Infanteristen zur 2anzernahbekämpfung ist die Panzeffaust. Du sollst ihr vertrauen und dich ihrer bedienen, wo iu nur kannst. 3. Du mußt dich vorher genau unterrichten, wie die Panzerfaust zu bedienen ist. 4. Du sollst jederzeit im Bilde sein, wo in der Nähe deines Kämpfplatzes die Panzerfaust zu haben ist. 5. Du mußt unbedingt darauf achten, daß sich seim Schießen mit der Panzerfaust in 10 Meter Entfernung hinter dir kein Kamerad befindet. Der aach hinten gehende Feuerstrahl der Treibladung kann bis auf 3 Meter tödlich wirken. 6. Du sollst bei Panzerbekämpfung ruhig Blut bewahren, um so sicherer wirst du treffen, um so mehr verliert der Panzer seine Schrecken. Ou wirst dann zum Schrecken für den Panzer. Alsuinugsarten bel der Panzerlaust 84 H-Aer #25 können vorkommen, dann die Panzerfaust sofort weglegen, später sprengen. Merke vor allem: Je näher du den Panzer herankommen läßt, um so sicherer triffst du ihn. Presse-Hoffmann(GBD.) Wer will zur Motor-A1.? Jungen, die später einmal einer motorisierten Einheit der deutschen Wehrmacht angehören wollen, erhalten ihre vormilitärische Aus“ bildung in den Reihen der Hitler-Jugend. Sie werden hier in allen theoretischen und praktischen Arbeiten zur Erlangung des Führerscheins und des Motor-HJ.-Prüfungsabzeichens geschult. Sie können sich ieden Samstag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr auf der Motor-HJ--Dienststelle im NSKK.-Heim, Hauptstraße, melden. Rechtsangelegenheiten Rückgeführter. kückgeführte Volksgenossen aus den Grenzgebieten werden darauf hingewiesen, daß sie Rechtsangelegenheiten wie VormundschaftsNchlaßsachen- und Zivilprozesse nur am neuen Aufenthaltsort weiter betreiben können. — Müllabfuhr nur für den häuslichen Abfall. Es besteht Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß die Müllabfuhr nur für die Entfernung des häuslichen Abfalles eingerichtet ist. Es ist verboten, Bauschutt und Gartenunrat in die Mülleimer einzufüllen, da diese sonst zu schwer werden und von den Mülladern nicht hochgehoben werden können. Die Einschüttöffnung der Müllwagen ist nur für System-Mülleimer geeignet. Andere Gefäße können nicht geleert werden. Diejenigen Haushaltungen, die mit ihrem Mülleimer nicht auskommen, können während des Lädens die Mülleimer noch einmal füllen; sie müssen dies jedoch so schnell tun, daß für die Müllader kein zusätzlicher Aufenthalt entsteht. Hilter "— D i e M ü t t e r b e r a t u n g f i n d e t a m M o n t a g, 12. März, um 15 Uhr in der Schule statt. Schwarzes Breit Achtung. Fähnlein 7/136. Das gesamte Eähnlein 7 tritt am kommenden Samstag, pünktlich um 14.45 Uhr, zum Einheitsdienst an der Schlageterschule an. Es hat unbedingt Jeder zu erscheinen. Roman von M. Oberlin „Es gehört zu Ihren Gewohnheiten, abends früh daheim zu sein, Fräulein Kay?“ „Sie sind gut unterrichtet!“ gab Evelyn bitter zurück.„Jal’, „An diesem Abend handelten Sie gegen Ihre Gewohnheit.“ „Ja!“ „Es war scheußliches Wetter draußen, der Schnee und Regen, eiskalt dazu.. Warum gin„Sie haben ja den Brief gelesen, ich mußte mit den Dingen fertig werden.. „In Schnee und Regen!“ kam es skeptisch zurück.„War es nicht mehr ein Schuldgefühl, was Sie hinaustrieb, Fräulein Kay?“ Evelgn sah den Kriminalrat an. Es waren verstörte, angstvolle Augen, die den Kriminalrat anblickten, und doch erschien es auch ihm, als seien es nicht die Augen einer Schuldigen. Plötzlich stand groß wie eine riesige Filmaufnahme das Bild des Schwerverletzten vor seinen Augen. Er sah das totbleiche Gesicht, das blutbefleckte Oberhemd, die matt herabhängenden, kraftlos gewordenen Hände, die Bahre, die man von irgendwoher beschafft hatte, um den Verletzten in die Hausmeisterwohnung zu bringen... Und dann sah er das Mädchen noch einmal forschend an. „Sie sagen also, daß eine Dame bei ihm war. Können Sie sie beschreiben?“ Evelyns Gesicht wurde noch bleicher.„Nein“, sagte sie hastig! Schaubs geübtes Ohr hatte den nuechten Klang der Worte sogleich aufgespürt. „Ich glaube, daß Sie es doch können“, sagte er scharf. „Kannten Sie die Dame vielleicht?“ Seine: Stimme brannte jetzt förmlich. Evelyn bewegte abwehrend und unbestimmt den Kopf. „Ich kann darüber keine Auskunft geben“, kam es matt von den, blassen Lippen. „Jedenfalls werden Sie sich der Polizei zur Verfügung stellen——“ sagte Schaub. Brach ab, denn die Tür öffnete sich nach raschem Klopfen Eine Krankenschwester stand auf der Schwelle, blickte aus müden Augen durch den Raum, sah schließlich den Kriminalrat am Schreibtisch an. „Herr Kriminalrat Schaub?“ Schaub stand auf. „Ja, Schwester, bitte?“ „Herr Bortefeld hat die Operation überstanden und ist bei Besinnung.“ Schaub fuhr zurück. Freude übergoß sein Gesicht. „Er lebt? Er ist bei Besinnung?“ Evelyn hatte sich taumelnd an den Schreibtisch gelehnt. Ihre Augen leuchteten auf. „Er lebt!“ murmelten ihre blassen Lippen„Er lebt“ 10 1, Wird er alles überstehen?“ forschte Schaub und bot der Schwester Platz an. Sie ließ sich einen Augenblick auf der Kante des Stuhls nieder. „Vielleicht!“ meint sie vorsichtig.„Die große Kunst des Herrn Professors wird ihn hoffentlich retten. Herr Dr. Bortefeld ist bei Besinnung, doch noch zu schwach, jemanden zu sprechen. Seine ersten Worte galten dem Unglick—— Er fragte, was unternommen worden sei. Herr Professor Hepstedt klärte ihn in kurzen Worten auf, daß Sie die Angelegenheit übernommen hätten und alles tun würden den Fall zu klären. Herr Bortefeld geriet jedoch in Erregung, als er das hörte. Er bat, das Unglück als einen selbtverschuldeten Unfall anzusehen, nichts zu unternehmen Schaub saß einen Augenblick unbeweglich. „Das ist unmöglich!“ sagte er leise.„Es war kein Unfall, das weiß Bortefeld doch. Es war ein Anschlag; ein Ueberfall, ein Verbrechen!“ Dié Schwester zuckte die Achseln.„Das meinte Herr Professor auch zu mir.“. Sie dämpfte ein wenig die Stimme.„Ich glaube, Herr Kriminalrat, daß eine Frau im Spiel ist. Herr Bortefeld möchte sie nicht belasten, darum seine Bitte „Sehr gut möglich!“ meinte Schaub und warf einen Blick zu Evelyn hinüber.„Sehr gut möglich... Aber ich kann doch nicht meine Pflicht versäumen „Iedenfalls muß man den Verletzten beruhigen. Fieber soll vermieden werden...“ meinte die Schwester ruhig. Die Tür ging. Professor Hepstedt stand da. „Kann ich hier einmal telefonieren, Herr Schaub? Ich kenne mich in diesem riesigen Gebäude nicht aus, Ihr Zimmer, ist das einzige, was ich finde... „Ia, selbstverständlich— hier ist das Telefon!“ Der Arzt griff zum Hörer, ließ sich mit der Klinik verbinden, bestellte Zimmer, Krankenwagen, Nachtwache. „Wir müssen jetzt sehen, daß wir ihn hinüberschaffen. Kommen Sie, Schwester „Einen Augenblick, Herr Geheimratl“ bat Schaub und sah deh Chirurgen bittend an.„Die Schwester erzählt mir von Bortefelds Wunsch. Er ist begreiflich, aber ich kann natürlich nicht..“ Forts. folgt. Verantwortlich: Hauptschriftleiter Josef Ruhmann, Menden. Druck und Verlag: Verlausgesellschaft v. Rauchenbichler, Menden.— /902— Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste 7 gültig. Unsagbar tiefes Herzeleid brachte uns die unerwartete, immer noch unfaßsbare Nachricht, daß mein innigstgeliebter Sohn, mein einziger Bruder, unser guter Schwager, Onkel, Neffe und Vetter Obergefreiter Hermann Danne Inh. des E. K. 2. Klasse, Inf.Sturmabz., der Ostmedaille u. des Verw.-Abz. am 27. Jan. 1945 sein junges Leben im Alter von 33½ Jahren im Osten gelassen hat. Ein Wiedersehen mit seinen Lieben in der Heimat war seine Ond unsere Hoffnung. In unsagbarem Leid: Frau Wwe. Elisabeth Danne, geb. Schmitz, Familie Josef Schmitz und Anverwandte Oberrödinghausen, im Felde, Lendringsen u. Menden, den 7. März 1245. Aelterer Kleinlandwirt und Invalider entner; sucht leichte Beschaftigung auf dem Lande. Firm in Hackfrucht- und Gemdsebau Kleintierzucht, Konservierung und Schreibarbeiten Komme evtl. auch als heifender Gast. Angebote unter N. U, 358 an die MZ. * Statt besonderer Anzeige. Der liebe Gott erlöste heute morgen 4,30 Uhr nach langem Leiden meine liebe, gute Schwägerin, unsere herzensgute, treusorgende Tante Fräulein Anna Langenhorst im Alter von 80 Jahren, versehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche. In stiller Trauer: Frau Witwe Wilhelm Langenhorst und Kinder Menden und im Felde, den 6. März 1945. Beerdigung: Freitag, 9. März, 8 Uhr vom Sterbehause, Vinzenzstraße 8, aus. Seelenamt am gl. Tage 6,15 Uhr in der St. Vinzenzkirche. Witwer, ohne Anhang. 40 Jahre; evang., wünscht Briefwechsel mit nette: Frau oder Fräulein zwecks späterer Helrat. Zuschriften mögl. mit Bild(zurück) unter O. B. 363 an die Geschäftsstelle der M2. Biete lederne Schnürgamaschen, suche Aktentasche. Schiffer Sümmern dber SchwertelRuhr. * Der liebe Gott nahm am Sonntag, 4. März, unser einziges Söhnchen Peter wieder zu sich in den Himmel. Nur für kurze Zeit war er unser größtes Glück und unser Sonnenschein. In stiller, tiefer Trauer: Paul Lammert v. Frau Eise, geb. Stege Großeltern und alle Anverwandten Menden(Feldherrnstraße), den 6. März 1945. Beerdigung: Donnerstag, 8. März, 8,10 Uhr vom Waisenhaus aus. Witwe, 43 Jahre, sucht Stelle als Haushälterin. Bei Zuneigung spätere Heirat nicht ausgeschlossen. Zuschriften erbeten unter N. Z. an 361 die M2. iete guten Bleyle-Kommunionanzug, suche Burschenanzug für 15—16jährigen Jungen. Angebote unter O. C. 354 an die MZ. Amtliche Bekanntmachung. Weiterbenutzung von Kraftfahrzeugen. Durch Anordnung des Reichsverkehrsministers vom 1. 1. 1945( RVkBI. S. 1) ist die Weiterbenutzung von Kraftfahrzeugen mit Wirkung vom 15. 1. 45 neu geregelt worden. An Stelle des bisherigen roten Winkels treten bei Lastkraftwagen und Klein-Nutzkraftfahrzeugen(d. s. die zur Güterbeförderung mit oder ohne Anhänger bestimmten Personenkraftwagen und Lastkraftwagen mit einer Nutzlast von weniger als 750 kg) die vom Landrat— Fahrbereitschaft— genehmigten Fahrtenbücher. Klein-Nutzkraftfahrzeuge müssen daneben noch eine von der Zulassungsstelle ausgesetellte Benutzungsbescheinigung mitführen. Personenkraftwagen und Krafträder müssen ein von der Zulassungsstelle abgestempeltes Fahrtenbuch und eine von der gleichen Stelle ausgestellte Benutzungsbescheinigung mitführen. Alles Nähere ist aus einem Merkblatt zu ersehen, das die Besitzer von Lastkraftwagen und Klein-Nutzkraftfahrzeugen beim Landrat— Fahrbereitschaft— und beim zuständigen Stützpunktleiter, die Besitzer von Personenkraftwagen und Krafträdern bei ihrer Ortspolizeibehörde erhalten. Die Benutzungsbescheinigungen für Personenkraftwagen und Krafträder sind bei der zuständigen Ortspolizeibehörde zu beantragen. Die Fahrtenbücher für Nutzkraftfahrzeuge sind dem Landrat— Fahrbereitschaft— zur Genehmigung vorzulegen. Iserlohn, den 28. Februar 1943 Der Landrat des Kreises Iserlohn: Ebel. Bekanntmachung. 12. Deutsche Reichslotterie. Die Ziehung der 5. Klasse der 2. Oeutschen Reichslotterie konn; te infolge Beschädigung des Dienstgebäudes nicht planmäSig am 6. Februar 1945 beginnen. Nach behelfsmäßiger Wiederherstellung wird der Ziehungsbeginn nunmehr auf Montag, den 26. Februar 1945, um 7½ Uhr festgesetzt. Die Einschüttung der Gewinnröllchen erfolgt am Sonnabend, den 24. Februar 1945, um 10 Uhr. Berlin W. 35, Margarefenstr. 6, den 15. Februar 1945. Der Präsident der Deutschen Reichslotterie I. V. Konopath. B ete Kinderschuhe, Gr. 25, suche Kinderschuhe, Gr. 20. Näheres in der Geschäftset. Wohnungstausch! 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