6 Nr. 25 Schwerte(Ruhr), Freitag, 2. Februar 1945 77.Jahrgang Die Geserneine isrüliserzeuge! Wir haben alles einzusetzen für die große Entscheidung DD. Berlin, 1. Februar.„Wenn der Bolschewismus heute, seine riesigen Verluste nicht achtend, die letzten Anstrengungen macht, um sich zu retten und Europa zu vernichten, so wissen wir erfahrenen Ostkämpfer, daß dieser Plan nicht in Erfüllung gehen wird.“ So hieß es dieser Tage in einem Aufruf, in dem vier estnische Ritterkreuzträger alle Esten im Reich zum Kampf gegen den. Bolschewismus aufforderten. Der Aufruf enthält alles, was zu den bolschewistischen Massenansturm zu sagen ist. Es ist kein Zweifel: Die Sowjets haben alle noch verfügbären Menschen in die Schlacht geworfen, sie haben aber Tausende zwangsrekrutriert, um die bisher größteMasse zusammenzubekommen. Wir wollen uns nicht auf Zahlenrätsel einlassen, wie viele Divisionen es wohl sein könnten, die da anrennen. Das gibt ohnehln ein falsches Bild. Denn eine sowjetische Division ist etwa nur halb so stark wie eine deutsche, und eine sowjetische Armee ist nur einem deutschen Korps vergleichbar. Im übrigen wissen wir aus den Erfahrungen des Krieges zur Genüge: die Masse machts nicht. Auch nicht die Menge des Materials, das die Kreml-Machthaber zweifellos aufgespeichert haben, um es massiert zum Einsatz zu bringen. Die Sowjets erstreben keinen strategischen Erfolg, sie wollen die Entscheidung. Und wie es ihrem System entspricht, hoffen sie es mit der Masse zu erreichen. Dazu haben sie die letzten Anstrengungen aufgebracht. Dies zu wissen, kann und muß uns Ansporn sein, alle Kraft, die im deutschen Volke ruht, dagegen zu setzen. Dabei sollten wir es nicht nötig haben, daran zu erinnern, daß die Sowjets, als wir vor Moskaus Toren standen, dennoch nicht aufgaben, ebenso wenig wie die Briten nach der Katastrophe von Dünkirchen, als ihre Insel in höchster Gefahr war, klein beigaben. Es ist deutsche Art, dann, wenn die Not am höchsten zu sein scheint, übermenschliche Kräfte zu entwickeln. Die Geschichte ist unser Zeuge. Denken wir an die Freiheitskriege! Denken' wir an Friedrich den Großen! Wie oft hatte der Feind ihn schon. verloren gegeben, und immer wieder riß er die Kräfte zusammen und packte das Schicksal beim Schopf!l Er ist uns stets Vorbild geblieben in allen Zeiten der Not und Gefahr! Sollten wir schwächer sein als unsere Vorfahren? Niemals! Das Schicksal hat uns nie verwöhnt. Wir haben stets um unser Leben und unsere Freiheit ringen müssen, jetzt müssen wir sie verteidigen. Es geht um uns, um unsere Kinder! Dafür lohnt es, alles einzusetzen. Vielleicht ist es die große Entscheidung. Das Wört der vier estnischen Ritterkreuzträger ist die Mahnung der ganzen kämpfenden Front: der Plan der Sowjets wird nicht in Erfüllung gehen! Zerschlagen wir den Ansturm, dann ist der Weg in die Zukunft ffrei. Einmal haben auch die Sowjetreserven ein Ende. Es geht jetzt nicht um die Zeit, nicht darum, ob wir den Feind in 14 Tagen oder drei Wochen packen, es geht um die große, die endgültige Entscheidung. Wir müssen ihn schlagen, um unsere heilige Heimaterde von den Horden des Bolschewismus zu befreien. Wer die stärkeren Nerven hat, wird den Sieg erringen. Und die stärkeren Nerven werden und müssen wir haben. Erbittertes Abwehrerfolge in Oberschlesien— ie Berlin, 1. Februar. Abwehrerfolge unserer Truppen in Oberschlesien, harte Kämpfe im Bereich der feindlichen Oder-Brückenköpfe und weiteres Vorfühlen sowjetischer Vorausabteilungen in der Neumark und' gegen den Südrand Pommerns kennzeichneten die Lage an der Ostfront, wie sie sich am Mittwoch bot. Im ganzen Südabschnitt des ausgedehnten Schlachtraumes, zwischen den Karpaten und dem schlesischen Landrücken, kam es trotz heftiger feindlicher Angriffe nur zu unbedeutenden Frontverschiebungen. Erneute Versuche der Sowjets, aus dem Raum zwischen Pleß und Rybnik nach Süden durchzubrechen, scheiterten unter hohen Verlusten. Auch die feindlichen Bemühungen, die bereits vorhandenen Brückenköpfe auf dem linken Oderufer zwischen Ratibor und Glogau auszuweiten oder diesen neue hinzuzufügen, blieben im wesentlichen ohne Erfolg Lediglich bei Ohlau wogten die Kämpfe längere Zeit hin und her, doch wurden auch hier die Sowjets nach kleineren Geländegewinnen aufgefangen und in Gegenangriffen wieder zurückgeworfen. Darüber hinaus gelang es unseren Truppen, die feindlichen Brückenköpfe bei Mechnitz, dann südlich Oppeln und bei Parchwitz gegen starken Widerstand der Sowjets weiter einzuengen. Im Raum von Steinau stieß eine unserer Panzergruppen in einen feindlichen Verband hinein und vernichtete nach kurzem, erbittertem Kampf 12 von 15 sowjetischen Panzern. Die im Wehrmachtbericht vom 31. Januar erwähnte starke eigene Kräftegruppe fesselte im Raum zwischen Lissa und Guhrau erhebliche feindliche Kräfte. Im nördlich angrenzenden Kampfraum der Neumark und des südpommerschen Hügellandes war die Lage auch am Mittwoch unterschiedlich. Wohl stießen motorisierte Aufklärungsabteilungen des Feindes beiderseits des Warthebruches weiter nach Westen vor und erreichten nordRingen im deutschen Osten Erfolgreiche eigene Gegenangriffe gegen feindliche Oder-Brückenköpfe westlich Küstrin die Oder, doch wurden starke sowjetische Kräfte, die ebenfalls zum Angriff angesetzt waren, durch unsere Stützpunkte und Sperrstellungen abgesplittert. Schwere Kämpfe sind zur Zeit noch im ganzen Oder-WartheBogen im Gange. Aehnlich war die Entwicklung im südpommerschen Raum. Dort warfen unsere Truppen vordringende feindliche Aufklärungskräfte nördlich der Bahn Landsberg— Schneidemühl zurück und verhinderten auch zwischen Schloppe—Deutsch-Krone und Jastrow ein weiteres Vorgehen der Sowjets. Nordwestlich von Kulm dagegen konnte der Feind zunächst noch Boden gewinnen, wurde aber auch hier von eigenen Gegenangriffen erfaßt und nach allen Seiten abgeriegelt. In Ostpreußen versuchten starke sowjetische Kräfte aufs neue, unsere Front aufzuspalten, doch bließen die feindlichen Angriffe nach anfänglichen Geländegewinnen liegen. Besonders erbittert war dabei das Ringen zwischen Liebstadt und Guttstadt sowie im Raum von Heilsberg. Auch im Abschnitt von Königsberg kam es den ganzen Tag über zu schweren, wechselvollen Kämpfen, die noch andauern. Südwestlich der Festung suchten die Sowjets das am Vortage verlorene Gelände wiederzugewinnen und bis zum Frischen Haff durchzustoßen. Es gelang ihnen auch zunächst, bis an die vereiste Küste vorzudringen, doch konnten sie die von Heiligenbeil nach Königsberg führende Küstenstraße vor einem Gegenangriff unserer Panzergrenadiere nicht behaupten. Nordwestlich von Königsberg drangen stärkere feindliche Kampfgruppen ebenfalls in Richtung auf die Küste vor, wurden jedoch von unseren Truppen aufgefangen. An der ungarischen Front änderte sich die Lage nicht wesentlich, obwohl auch hier die Sowjets an mehreren Stellen zwischen dem Plattensee und der Donau angriffen. Der Schwerpunkt der Kämpfe lag dabei nordöstlich von Stuhlweißenburg, wo der Feind unsere Front nach Heranführung schneller Verbände zu durchstoßen versuchte, um sich wieder in den Besitz der vielumkämpften, erst vor wenigen Tagen von unseren Truppen befreiten Stadt zu setzen. Alle feindlichen Durchbruchsversuche wurden vereitelt. Die weiterhin verbissen kämpfende Besatzung von Budapest wies auch am Mittwoch den Ansturm der Bolschewisten ab. Trotz weiterer Verschlechterung der Wetterlage über den Räumen der Winterschlacht griff unsere Luftwaffe mit starken Verbänden von Schlacht- und Jagdfliegern in die Erdkämpfe ein und fügte den Sowjets hohe Verluste zu. Außer den im Wehrmachtbericht genannten. 24 Panzern und 21 Geschützen fielen unseren Fliegern über 300 motoriiserte und bespannte Fahrzeuge zum Opfer. An der Westfront lag der Schwerpunkt der Kämpfe wieder im Raum zwischen Monschau und dem nördlichen Luxemburg, wo die 1. USAArmee ihre Durchbruchsversuche der letzten Tage wiederholte. Im ersten Angriffsstadium gelangen den Nordamerikanern einige Einbrüche in unsere Hauptkampflinie, so z. B. südöstlich von Elsenborn und beiderseits von Monschau, doch blieb die Masse der feindlichen Durchbruchsversuche nach diesen Anfangserfolgen im Feuer unserer Artillerie und Granatwerfer liegen. Wieder wie an den Vortagen, zersplitterten die Angriffe der Nordamerikaner in Einzelkämpfen um einige Walddörfer und kleine Geländeabschnitte. Das gleiche Bild zeigten auch die Kämpfe im Ober-Elsäß, die nur ärtliche Auswirkungen hatten. Kampf gegen Panzerspitzen zwischen Oder und Warthe Erbitterter Widerstand gegen den ansfürmenden Feind im Osten und Westen der Kampffronten Ausdem Führerhauptquartier, den 1. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Ungarn wurden zwischen Sraviz-Kanal und Donau sowie nordöstlich Stuhlweißenburg starke sowjetische Angriffe nach harten Kämpfen aufAn der Oder-Front scheiterten die Versuche des Gegners, seine Brückenköpfe zu erweitern unter Verlust zahlreicher Panzer. Im OderWarthe-Bogen behaupteten unsere Truppen im Raum westlich Züllichau und Schwiebus und westlich Schwerin zahlreiche Stützpunkte gegen heftige Angriffe. Gegen feindliche Panzerspitzen, die bis in den Raum Sternberg—Zielenzig vorstoßen konnten, sind Angriffsreserven eingesetzt. Nördlich der Warthe drangen Kräfte des Gegners bis an die Oder nordwestlich Küstrin vor und trafen dort auf unsere neu herangeführten Reserven. Im Südtell von Pommern wurden zahlreiche bolschewistische Angriffe abgewiesen und nach Norden vorgedrungene feindliche Aufklärungskräfte zurückgeworfen. Die Besatzung von Posen verteidigte sich tapfer gegen die von mehreren Seiten angreifenden Sowjets. Nordwestlich Kulm und bei Elbing kam' es zu wechselvollen Kämpfen. In Ostpreußen verlief der Tag unter schweren Kämpfen bei Wormditt, Heilsberg, Friedland und beiderseits Königsberg. 54 feindliche Panzer wurden dabei vernichtet. Die sowjetischen Panzerspitzen und der feindliche Nachschubverkehr wurden auch gestern von unseren Schiacht- und Jagdiliegern angegriffen. 24 Panzer und 21 Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt und hunderte von Fahrzeugen zerstört. An der kurländischen Front wiesen unsere Truppen zahlreiche Angriffe der Bolschewisten ab. In Holland wurde die schwache, aus Fallschirmjägern bestehende Besatzung, die seit Wochen einen kleinen Brückenkopf südlich der Mass bei Gertruidenberg gegen weit überlegene leindliche Kräfte tapfer hielt, über das Norduler des Flusses zurückgenommen. Die zahlreichen Angriffe, die die 1. amerikanische und Telle der 3. amerikanischen Armee an der gesamten Front zwischen Monschau und St. Vith „Opeet-7 ensch □ 2 Plomchr b „Muschäre M NerbbrichtNach S erun u** — Rerien unsham! zürdenn NeN 150H046Z HRARAU Kampfraum im Osten geteichiis-Glere) auch gestern führten, blieben nach heftigen Kämpfen in der Tiefe unseres Hauptkampffeldes liegen. Im oberen Elsaß konnte der Feind seine Einbruchsräume östlich und nordöstlich Kolmar etwas erweitern, verlor dabei aber 14 Panzer. Sturm-Wikinge der Kriegsmarine; die in der Nacht zum 30. Januar zum Kampf gegen den anglo-amerikanischen Nachschubverkehr in der Schelde-Mündung eingesetzt waren, meldeten die Versenkung eines Tankers. Darüber hinaus wurden durch unsere Batteriebesatzungen auf der Insel Schouwen fünf schwere Detonationen beobachtet, so daß mit der Versenkung weiterer Schiffe des Feindes durch diese Einheit gerechnet werden kann. In der Herzogowina führten unsere Truppen bei einem Angriff südlich Mostar dem Gegner hohe blutige Verluste zu. Zahlreiche Panzer und Geschütze wurden erbeutet oder vernichtef. in den Kämpfen, in denen ein beträcht liches Gebiet von den Banden gesäubert wurde, haben sich an der Seite deutscher Kräfte kroatische Verbände besonders ausgezeichnet. Nordamerikanische Terrorflieger warfen am gestrigen Tage Bomben im Großraum von Wien. Das Fernfeuer auf London wird fortgesetzt. Das Ritterkreuz Berlin, 1. Februar: Der Führer verlich das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant von Svoboda(Lemberg), Kommandeur eines Flakregiments. Rückführung der Landjahrlager Berlin, 1. Februar. Die Landjahtlager in den Ostgauen wurden rechtzeitig zurückgeführt. Die Landjahrpflichtigen sind zum Teil bereits in ihren neuen Lagern eingetroffen, aus denen sie ihren Angéhörigen Nachricht geben. Eltern und Angehörige können in einzelnen dringenden Fällen Auskunft bei der Regierung in Potsdam einholen. Was die anderen sagen... Ausrottungsfeldzug gegen die Polen Berlin. Der Londoner Korrespondent des„Tag“ berichtet über sowjetische Unterdrückungsmaßnahmen gegen die Polen. Er erklärt u. a.: Beunruhigende Meldungen über eine Verschärfung der Unterdrückungsmaßnahmen gegen jene Bevölkerungskreise, die ihre Loyalität gegenüber dem Londoner Polenkomitee nicht aufgeben wollen, treffen jetzt fortlaufend in London ein. Gegenwärtig scheine ein richtiger Ausrottungsfeldzug gegen die Polen im Gange zu sein, die noch den Befehlen dieses Londoner Komitees gehorchen. Ein Bild aus dem frierenden Brüssel Stockholm. Ueber die Zustände in Brüssel telegraphiert der Südamerika-Korrespondent Boon Campell laut Reuter, die strahlenden Lichter Brüssels seien ausgegangen und die ehemals überfüllten Cafés kalt und leer. Von 7.00 bis 17.30 Uhr gebe es in Brüssel keinen elektrischen Strom. Wenn ein Kohlenwagen durch die Straßen fährt, blieben alle stehen und sähen zu, wie er in der Ferne verschwindet. Wenn eine Kohle auf die Erde falle, verschwinde sie in eleganten Lederhandtaschen, Einkaufstaschen oder in der Manteltasche. Die öffentlichen Gebäude seien nicht besser dran als die militärischen Stellen. Die Beamten hauchen sich in die Hände und stampfen mit den Füßen. Die Krankenhäuser müssen Operationen bis zum Abend zurückstellen. Englands Interesse an Syrien und Libanon Genf. Im Zusammenhang mit den aus Damaskus gemeldeten antigaullistischen Demonstrationen ist interessant, daß Generalmajor Spears, Parlamentsmitglied und bis vor kurzem britischer Gesandter in Syrien und im Libanon, außer im britischen Parlament nun auch in der Zeitung „Sunday Expreß“ gewisse Bemerkungen kritisiert, die de Gaulle über die Beziehungen Frankreichs zu Syrien und dem Libanon gemacht haf. De Gaulle habe von der überwiegenden Stellung Frankreichs in Syrien und im Libanon gesprochen und den Eindruck erweckt, daß er eine anglo-französische Freundschaft nicht erörtern werde, falls er nicht für die französischen Ansprüche in der Levante Genugtuung erhalte. Die feierliche Unabhängigkeitsgarantie, dié England 1941 Syrien und dem Libanon gab, so erklärte Spears dazu, sollte aber auch um Frankreichs willen nicht gebrochen werden. Es sei bedauerlich, daß de Gaulle jede Erinnerung an das Wort Großbritanniens als äußere Einmischung betrachte. Das hier wiederholte Spiel der britischen Politik trägt alle Anzeichen des Abgekartetseins. Spears stellt wieder einmal England als den Beschützer der„gefährdeten Nationen“ hin, um die mißtrauisch gewordenen Araber in ihrer Ungewißheit über das für sie geplante Schicksal zu beruhigen. Die zionistische Aktivität in Palästina, die allarabische Frage und das Eindringen fremder Mächte in den Imperiumsbereich haben soviel„Unruhe verursacht, daß England sich veranlaßt fühlt, erneut um die arabische Gunst zu werben. Man tut es mit der linken Hand, während die rechte wie bisher weiter arbeitet. Daß England Syrien und den Libanon in seinen Bereich einzuschließen beabsichtigt, ist seit 1919 klar. Treue zu Führer und Reich * Berlin, 1. Februar. Die in Kurland kämpfenden Divisionen, von deren heldenhafter Bewährung in vier gewaltigen Abwehrschlachten der OKW-Bericht wiederholt der Welt Kenntnis gab, haben zum Tage der nationalsozialistischen Machtübernahme ein überzeugendes Bekenntnis der Treue zu Führer und Reich abgelegt. In härtesten Kämpfen stehend, haben die Soldaten der Festung Kurland vom Grenadier bis zum General für eine Opfergabe zum 30. Januar 1945 den einzigartigen Betrag von 50 541 757.35 Mark gespendet und dem Kriegs-WHIW überwiesen. 505. Feindpanzer abgeschossen * Berlin, 1. Februar. Oberst Rudel, Kommodore des Schlachtgeschwaders„Immelmann“ und Träger der höchsten deutschen Tapferkeitsauszeichnung, vernichtete am 30. Januar, wie immer an der Spitze seines Geschwaders fliegend, sieben sowjetische Panzer. Er erhöhte damit die Zahl seiner Panzerabschüsse auf 505. „ Der Duce an der Front # Mailand, 1. Februar. Der Duce war am 25. und 26. Jänuar an der Apennin-Front, wo er die vor einiger Zeit eingerückte Bersaglieri-Division „Italia“ besichtigte. 40 000 Luftgangster fanden den Tod # Berlin, 1. Februar. Der Oberbefehlshaber der in England stationierten 8. nordamefikanischen Luftflotte, Generalleutnant Doolittle, benutzte das dreijährige„Bestehen dieser Luftflotte als Anlaß zu einer Art Rechenschaftsbericht. Allerdings sagte er darin nichts davon, wieviel deutsche Frauen, Greise und Kinder seine Luftgangster getötet haben, und wieviel deutsche Kirchen, Krankenhäuser und Kulturbauten unter den Bomben und dem Phosphor seiner Geschwader in Trümmer sanken. Dafür bestätigte er, wenn auch mit reichlicher Verspätung. die Abschußerfolge der deutschen Luftverteidigungskräfte, indem er feststellte, daß über 5000 nordamerikanische Flugzeuge nicht zurückgekehrt sind und etwa 40 000 seiner Luftgangster in Uniform den Tod géfunden haben oder vermißt werden. Das sind immerhin mehr als 50 Geschwader viermotoriger USA-Bomber mitsamt ihren Besetzungen. Robert Kochs Heldenkampf gegen einen Menschenfeind Vor 60 Jahren wurde der Choleraerreger Im Jahre 1883 erhob ein furchtbares Schreckgespenst an den Grenzen Europas sein Haupt. sebend Ihneh Wbe: von, enischlog uch bagu. i. konate narhrlich vv jg6he bpäigreaß sein, der sch Am Abend des 16 Angust 1883 reite der # tale Bakteriologe mit den ihm zugeteilten Sechisfr nd Doer Cald zem“ schreibt Dr. Gaffky hierüber im ersten Bericht an das Kaiserliche Gesundheitsamt in Berlin,„war das Laboratorium in vollem Betrieb. Unter Benutzung der verschiedensten Mewurden Teile von Choleraleichen sowie die Abgänge von Cholerakranken auf das sorgfältigste mikroskopisch durchforscht; immer neue Versuche wurden gemacht, durch das Kult#####e fahren die Krankheitsursache zu ermitteln. In den Körper von Assen, Hunden, Kaden Hühnern und Mäusen eung Hane,eusn eine Fimimter geue von Choleraleichen durchzuführen, die verde de Schte e Kersen e e he damit einen Rober: Koch in Kallutta endlich das Isolieren den Magendarm. gramm:„Ich habe den Choterabazillus nach Berlin, sondern schrieb ganz chlicht und unauffälig, dl Faskte#####brugr 1884 an lichste Sache der Wert, am 2. Feur# r 1884 an sein Ministerium:„Die in meinem Bericht vom 7. Januar noch unentschieden ob die im Choleradagm gefundenen Fakterien ausschließlich der Cholera angehörige Parantten sind kann nunmehr als gelös angesehen gezggg, Der weltberühmte deutsche Geleyrie## mit diesem ungeheuren Erfolg noch nicht den. Erst wurden noch in Bombay und anderen indischen Hafenstädten die hygienischen und sanitären Verhälmisse eingehend studiert, nengr. an 4 April 1884 endlich die Heimreise allge###ten Nach neunmonatiger Adwesenheit von Deutschland traf die kleine Kommission am 2. Mai 1884 wieder in Berlin ein. Rodert Koch wurde dort mit seinen, Mitarbeitern wie ein heimtehrender siegreicher Feldherr im Triumph empfangen Er mußte Kaiser Wilhelm I. in feierlicher Audienz. an der auch Bismarck teilnahm. versönlich den Bericht über seine bedeutsame Entdeckung erstatten und wurde daraufhin mit dem Kronenorden II. Klasse am chwarz=weißen Band ausgezeichnet. Bismarck erschien dies jedoch noch nicht genug, er nahm daher seinen langen Bleistift und schrieb auf die Verleihungsurkunde „mit dem Stern". Koch hat dieser Orden von allen seinen hohen Auszeichnungen immer die meiste Freude gemacht.„Er ist am schwarz=weißen Bande zu tragen wie ein Kriegsorden" pflegte der Gelehrte zu sagen, wenn ihn zemand darauf hinwies. und schließlich ist er ja auch im Kampf erworben worden. Es ging dabei zwar nicht gegen einen zweibeinigen, untformierten Feind. aber dafür gegen eine der furchtbaren Seuchen. welche die Menschheit kennt." Das dankbare deutsche Volk aber widmete Rober: Koch eine Dodation von 100000 MMart. die es ihm durch den Reichstag darbringen ließ. Als dann die Cholera 1892 verheerend in Hamburg einbrach und jahrelang das ganze Reich bedrohte, waren geschmiedet. Es wurde an der Vexgzeigungegag, beschränkt, bis, 22, schließlich. in Deutschland vollenos den Garaus zu machen. von zrs... zte, durch neue zu“ eer: inchten Rahrsubstrale dalch neue— ersetzen. Amtirhr angetren.“ Beprpiet we nen psan Mitglieder urz, hmtiche— trenguester Tättgte ewr s zu mährten SinnLausbuben und was aus ihnen wurde Jugendstreiche großer Männer Erzählt von Werner Lenz eenbergen Erm Morng uruo Neeuder Spendenfreudiger RRd. Führer, Arbeitsmänner, Angestellte u. Arbeiter des Arbeitsgaues XX, Westf.=Süd, spendeten für das WHW. eine Summe von 43334624 RM. 1 Eine Reichsarbeitsoienstabteilung im Siegerland brachte mit 225 Führern und Arbeitsmännern bei einer einzigen Sammlung den Betrag von 10 100 RM auf, Die Bedienung des Geschützes„Verla einer im Gau Westfalen=Süd eingesetzten RAD.=Flakbatterie, besteheud aus einem Geschützführer und neun Arbeitsmännern, spendete aus besonderem Anlaß 805 RM. für das WHW. — Altersehronik. Heute begeht Kaspar Wenzel, An der Walkenmühle 2, seinen 75. Geburtstag. Der Jubilar sich bester Gesundheit und geistiger Frische. Pünktlich geht er noch seiner Arbeit nach. Denn auch er will mithelfen, den Sieg zu erringen. — Schützenuniformen für das „Volkoopfer." Der stellvertretende Verbandsführer des Deutschen Schützenverbandes, SA-Gruppenführer Schmierer, hat alle Schützenkameraden aufgefordert, ihre Schützenuniformen sofort auf die nächste Annahmestelle des„Volksopfers" zu bringen, soweit diese nicht für den Dienst im Volkssturm gebraucht werden. Schwarzes Breit — Fliegergefolgschaft 2/36. Die Scharen I und III treten heute pünktlich um 20 Uhr an der Schlageterschule zu einem wichtigen Dienst an. In stiller Sommermittagsstunde des Jahres 1755 ereignete es sich, daß am freien Piatze, der auf den„Hirschgrabesichen Faxkfurt o. Jewgght, eine zu dieser beschjich ansammelte. Sie umOriginale der uralten Kaiserstadt, die la###g# chend ständig nur das Wort„Mehr! Mehr! zum Fenster eines ansehnlichen Hauses hinaufriefen, an dem alle Augenblicke ein kleiner Knabe erschien, um jeweils einen Armvoll Teller, etliche Tassen, Töpfe und sonstiges Porzellangeschirr auf die Straße zu schmertern, wo alles krachend zerschellte. Schon lag ein stattlicher Trümmerhausen vor dei jubelnden Schar der Zuschauer, da erschien hinter dem Jungen am Fenster ein Arm, packte ihn am zeitmodischen Zopfe und tat dem schrecklichen Treiben Einhalt. Während noch eine lustige Ovation vom Platz her aufstieg, hörte man ein jämmerliches Wehgeschrei, vermischt mit klatichenden Tönen. Dann verlief sich das Volk und die Sonne beschien einen erbarmenswürdigen Scherbenhügel, den bald darauf ein weinender Knabe in elliche Eimer schippte und davontrug. Besagter Knabe. war der spatere Dichterfürst und Staatsminister Johann Wolfgang von Goethe. Einen Auflauf hatte ebenfalls wenige Jahre früher in der pommerschen Stadt Kolberg da: waghalsige Turnen eines Knaben auf deg. Dach des St.=Mariendomes veranlaßt; mit sahen die Bürger und mit noch größerem Entsetzen sahen die Bürgerfrauen einen Jungen übers Dach laufen, die Turmspitze erklettern und dann die=Wasserrinnen entlang balanzieren. Gottlob ging aber alles gut, bis auf eine tüchtige Abreibung, die sich der junge Joachim Net*ben g.Bbolge.# verbotenerweise Verantwortlich: Hauptschriftleiter Josef Menden. Druck und Verlag: Verlagsgesellschaft v. Rauchenbichler, Menden.— RPK. 1/904 S. It. ist Anzeigenpreisliste 7 gültig. auf dem Retehein“ uf B. nächtliche Ausflüge auf die Festungswalle woe astronomische Berechnungen anstellte; Klettern und Polhöhemessen sollten seinem ersehnten Lebensziele vorbereitend dienen, Seemann zu werden. Nun— er wurde es, und dazu ein vorbildlicher Patriot, der seine Vaterstadt in schwerer Zeit vor der Einnahme durch die Feinde bewahrr. Den Husaren des Großen Konigs war ein junger schwedischer Reiter nach überaus tapferer Gegenwehr in die Hände gefallen. Man brachte ihn zum Kommandeur. Obrist von Bolling, und dieser fragte nach Namen und Herkunft des blutjungen Burschen. Es stellte sich heraus, daß es sich um den Sohn eines Gutsbesitzers handelte der mit 14 Jahren von der Schule entlaufen war, um Handgeld bei den schwedischen Mörnerdragonern zu nehmen. Dem preußischen Kavallerieführer gefiel der Bengel so gut, daß er ihm den Vorschlag machte, als Kornett in die Dienste Friedrichs von Preußen zu treten, was gern geschah. Aus dem jungen Ausreißer wurde später der„Marschall Vorwärts“. Generalfeldmarschal von Blücher. Der Drang in die Fremde ist machwvon in von der Schule weg; er wollte Europa durchstreifen. Um sich das Geld für die Wanderung zu verdienen, verdingte er sich hier und dort als Gutsarbeiter. Dadurch aber kam ihm der Vater auf die Spur und schrieb ihm einen ernsten Brief: der Junge hatte ein Einsehen und kehrte reumütig auf das Stralsunder Gymnasium zurück. Erst als junger Doktor führte er seine Wanderpläne durch und erwarb sich dabei die Kennmisse, die ihn befähigtguch sein Strebens. ihn zum Turnvater der deutschenen Jugend machten. unter allerlei sonderlichen Umständen:„Dar Kleitern sah ich den Affen ab die der Mecklenburger Herzog sich hielt“ erzählt er selhs; von Kavalleristen Zietens und Seydlitzs ter#### reiten. ein Grönlandfahrer brachte ihm das Schwimmen bei. und zu Wilddieben unterhiel: er Freundschaft, weil sie ihm die Hagohatung des Schießgewehres zeigten und ihn zu einem nie fehlenden Schützen machten. Die in so zweifelhafter Gesellschaft erworbenen Kenntnisse vermittelte er den deutschen Jünglingen, die er zur nationalen Erhebung von 1813 ertüchtigte. Ein unverbesserlicher Schulschwänzer war Theodor ; s t a t t d u r c h d a s G e w i r r d e r B e r liner Straßen zur Stätte der Gelehrsamkeit spazierte er sommermorgens oft in den Grunewald und in die Jungfernheide und erwarb sich hier die Naturnähe. die ihn später zum berühmten „Wanderer durch die Mark“ machte; nachmittags aber besuchte er— damals ein Gipfel „edler Dreistigkeit".— sein„Stammcafé“= und las alle Zeitungen, deren er habhaft werden konnte. Nervöse Ehemänner Von Th. K. Franke Mißmutig schritt Max Born die Treppe hinunter, dem Büro zu. Er hatte wieder einmal, we so oft schon in letzter Zeit, eine unangenehme, ärgerliche Auseinandersetzung mit Nach einigen Minuten Weges begegnete ihm Frau Ditmar. Max war vor einer Reihe von Jahren auf ihrer Hochzeit gewesen; er erinnerte sich noch öfter und gern an das Fest. Recht hoch und nobel war es dort hergegangen. Fritz Ditmar, der überglückliche Brautigam der vielbegehrten Helga, vatte sich die Feier etwas Ordentliches kosten lassen. Er konnte es sich leisten, und er hatte an Grund dazu; denn so eine schöne, liebreizende Frau war wirklich ein großer Treffer. Max Born begrüßte Frau Ditmar mit „Wie gebt esds fmgt er.„Sie sehen schlat „Rein“ erwiderte Frau Ditmar. Um ihren zönen Mund zuckte es verdächtig.„Nein. mit meinem gulenbaiben. Vewish er bait viet ürbest Aergen, 78. Schige; Alen Mismut und Verdrußz ladt, Faerhgez ah. Nichts mache ich ihm mehr recht: i## alles norgelt und zetert er. Anfangs entschuldigte er sich noch hin und wieder. Meine Nerven, meine Nerven. sagte er, es war nicht so bös gemeint. Jetzt hält er auch das nicht einmal Max Vorn schüttelte verstandnislos und mißbilligend den Kopf. Früher hatte Fritz Ditmar seine Frau bewundert und verehrt wie eine Heilige und ihr jeden Wunsch erfüllt, kaum daß er ausgesprochen war. Wie konnte er sich unterstehen diese liebreizende prächtige Frau so zu behandeln?... Ziemur„Nein. das verstehe ich nicht. Frau Birmar“. „Nicht wahr“ fiel diese ein.„so bebandeln Mar Vorn wurde ob dieser unerwarteten Frage plötzlich verlegen. Himmel, d##.# hatte Frau Ditmar einen wunden Punkt beruhrt. Wenn er ehrlich sein wollte, mußte er#m daß er um nichts besser war als Fritz Lirmar. Er hatte auch viel Arbeit. viel Aerger und viel Schwierigkeiten, und seinen Mißmut darüper ließ er daheim aus. Nutzende Nichtigkeiten ärgerten ihn und regten ihn auf und um Dutzende Belanglosigkeiten kümmerte er sich.. Mit einigen hoflichen, tröstenden verabschiedete er sich schnell. Dann wurde er Wie kam es nur? Seinen Leuten auf dem Buro konnte ex kein scharfes Wort sagen. Dort war er die Höflichkeit selber und ein echter Kavalier in Großformat. Dafür mußte daheim seine Frau für alles herhalten un.d) büßen. Das dem Heimweg kaufte Max Born eine prachtige Blume. ein Geschent fur seine Frau. Dann bemühte er sich angestrengt, seinem Gesicht einen faltenlosen, heiteren Ausdruck zu geben. Es kostete Schwierigkeiten; denn er hatte auch heute wieder viel Arbeit und Aufregung gehabt. aber es gelang doch Frau Martha war nicht wenig überrascht und verwunder. Wur hatte nur diese Wandund verwundert Was he ung zuwege gebracht? Sie erfuhr es erst päter. als Max ihr einen Plau entwickelte. der sie nicht minder in Erstaunen setzte.— Als Frau Martha-Born in der nächsten Woche Herrn Ditmar traf. berichtete sie von ihrem Mann dasselbe was Frau Ditmar ihrem Mann erzählt hatte. Nicht wahr, so behandeln Sie Ihre Frau nicht“, schloß sie.„Ich weiß, wie Sie sie stets verehrten und auf Handen trugen..“ Fritz Ditmar wurde ebenfalls sehr verlegen and nachdenklich. Und dann wurde er wieder ein ertraglicher Ehemann. Max Borns harmose List hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Vermelzeit Abend Mitternocht 18 19 20 A 22 23 O 1 R.2 bargen 4 S 6 7i7 + erstes Viertel Melie Nächte Volgase, Mondiabelle für den Monat Febr. 1945 nach mitteleuropäischer Zeit — Nach Gottes heil. Willen entschlief heute abend 23,30 Uhr unsere liebe, treusorgende unvergeßsliche Mutter, Schwiegermutter und Tante Wwe. Maria Trippen geb. Wiechers Sie starb unerwortef nach einem christl. Lebenswandel m Alter von 86 Jahren. Ihr Leben war nur Liebe und Sorge für die Ihrigen. In unsagbarem Schmerz: Johann Traulich und Frau Auguste, geb. Trippen, Anna Trippen, Maria rippen, Karl Trippen u. Frau Eise, geb. Reitz, u. alle Anverwandten Menden(Gartenstr. 10), z. Zt. im Felde, den 31. Januar 1945. Beerdigung: Sonntag, 4. Febr., 14,30 Uhr vom Sterbehause aus. Seelenamt: Montag, 5. Febr., 8,30 bzw. 10 Uhr in der Vinzenzkirche. Richtig adressiert ist ein Beitrag zur Leistung! Nennen Sie in Ihren Zuschriften an unsere Zeitung bitte gleich die zuständige Abteilung, also Verlagsleitung Schriftleitung Anzeigen=Abteilung Danksagung. Für die vielen Glückwünsche in Wort und Schrift u. die zahlreichen Blumenspenden zu unserem 25jährigen Geschäftsjubiläum sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Johann Hemker und Familie Munden, im Februar 1945. Wohnungsmarkt Ig. Dame mit 6jährigem Knaben sucht freundl. möbl. Zimmer mit Kochgelegenheit, möglichst in Menden. Angebote an Hilde Pfisterer, Menden, SchlageterTausche große 3=Zimmerwohnung in Iserlohn gegen gleiche oder drei kleinere Zimmer in Wenden. Zu erfr. bei Lenze, Aenden, Haunsberg 20. Biete 3=Zimmerwohnung(evil. mit Stall) in Bösperde, suche gleiche Wohnung in Menden, am liebsten am Stadtrand, Rauherfeld oder dergl. Räheres in der Geschäftest. Suche schöne 4 Zimmer-Wohnung am Stadtrand, biete 4 Zimmer abgeschl. Etage in der Mittelstadt. Angedote unter F. F. 215 an die Gschst. Aufrichtigen Dank sagen wir allen für die innige Anteilnahme beim Heldentod meines geliebten Sohnes und unseres unvergeßslichen Bruders Josef. Wwe. Josef Topp und Kinder Menden, im Febr. 1945. Für die vielen Beweise der Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Werner sagen wir auf diesem Wege allen unsern tiefempfundenen Dank. Familie Heinrich Cornold Lahr b. Menden, Im Februar 1945 Statt Karten. Für die innige Anteilnahme in Wort u. Schrift beim Tode unsere: lieben Vaters sagen wir allen herzlichen Dank. Fam. Ludwig Kessemeier Bösperde, im Februer 1945 Stellengesuche Geschäftsempfehlung Hausgehilfin, erfahr., für gepflegten Etagenhaushalt gesucht. Großhandlung H. Kroos, Iserlohn, Kirchstr. An- und Verkäufe Welche Werksküche gibt Kartoffelschalen und sonstige Abfälle gegen Bezahlung ab?. Angebote unter G. N. 222 an die Geschäftsstelle. Kriegerfrau sucht Pegtl, Zimzrer, Kochgelegenheit. Wasche kann stellt werden. Angebote unter Gschst Gg„eelden G. 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Schützt das Saalgut gegen Krankheiten und Vogelfraß durch eine Behandlung mit Ceresan und Morkit in einem Arbeitsgange.. Dies bedeutet eine wesentliche Arbeitseinsparung. Außerdem spart man an Saatgut. Es geht jetzt kein Korn mehr durch Auflaufkrankheiten oder Vogelfraß verloren. Ceresan fördert die Keim. und Tiebkraft, so daß man gleichmäßig auflaufende Getreideschläge ohne Fehistellen erhält. Morkit ruft keine Keimschädigungen oder Auflaufverzögerungen hervor, verschmiert nicht Beiz= und Drillmaschine und schützt vor Krähen. Hühner. und Fasanenfraß.„Bayer" I. G. Farbenindustrie Aktiengesell. schaft, Pflanzenschutz=Abteilung. Ueber all den Anstrengungen wollen wir nicht das aus den Augen verlieren, was unser Glück ausmacht. Unsere Kinder! Sorgen wir dafür, daß wir sie gesund erhalten für die Lebensaufgaben, die auch ihnen später erwachsen. Ein guter Helfer dabei: Maizena W.1. Lientsplele Freitag bis Montag Das Konzert mit Gust. Fröhlich, Köthe Hack, Marianne Simson u. a. m. Koiterfilm! Wochenschau! Jugendverbot! Beginn: Samstag und Sonntag 14, 16,30 Uhr wochentags 16,30 Uhr. Freitag bis Montag in Wiederaufführung Wunschkonzert mit Jise Werner, Carl Raddatz, Joachim Brennecke u. a. m. 4 Kulturfilm! Wochenschaul Jugendfrei! Beginn: Samstag und Sonntag 14 und 16,30 Uhr, wochentags 16,30 Uhr, Sonntag vormittag 10 Uhr.