und deshalb nicht mer glatt geben kann. indet sie ihre Haltung entschlossener als### idigen und den Veres zerreißen Man gewordener Nationen. wenn wir nicht vernd unser Bestos einutschland h den Bunkerwart 8 Amt eines Bunker. cht ganz leicht ist erd eines Strafantraas wurde ein Verfahren idigung gegen einen bei dem Beleidiaten Angestellten der StadtSchwexkriegsbeschädigApril hatte der Angebeschädigten aus dem oobei er eine unglaubTage später kam es zu veil nach der Vorentr vom Stollen entfernt jgarre geraucht wurde. der Stollenwart ausdaß der Betroffene sich eleidigt fühlen mußte. dem Angeklagten vor. gen gebe die das Rau. biete. Ein Bunkerwart enn er nach der Vorem Bunker weise. Zeut haben, so daß sich der ah, ihnen klarzumachen. falsche Aussage strafngen des Beleidigten n unterstützt. Im Einaatsanwalt machte das chsvorschlag der nach chließlich angenommen der Beklagte, es sei ihm e behaupteten schwerer habe. Er bedauere es egung doch getan habe e er in keiner Weis Verfahren wird an eingestellt wenn der Strafantrag zurück. dene„Blaue 48jährigen Frau war im dienstlichen Auftrag was zu erledigen. Er### en Augenblick auf den war dann wieder geglaubte die Frau sich m Küchentisch ein Hunabe der nun nicht mehr dem Beamten her den esitzers, wieder traf und i rief sie ihm zu:„Sie ertmarkschein gestoblen!“ rlich höchst entrüstet, er ten rufen und bestand n eine Durchsuchung bei rauszusehen war, wurde eine 40jährige tadellose hat kein Hundertmark= au hatte sich nun wegen fertiger Falschanschuldiverantworten. Sie rückte gung des Beamten weit e sie zu 200 RM Geldhöfliche Nachfrage nach n Beamten wäre durchn. aber diese BeschuldiEmil Eichmann(z. Z. im Stens, Hagen; Anzeigen: Pr. 12. Druck: Verlagschler, Menden. RPK 1/904 Cohlenklauer-Garde eund, Dir sei’s hiermit gedie Kohlenkisvergarde tagt lecht sucht sie Dich mu um. — Grum us Dich Grlugege K— prr enei— dung fur: mit lhret orbel.— pihist bi. lich Dich wohl— dann spar such das Gimcosot eum erkrankt Dein Nechber so dus auch Du gefährdet dann ist es Zeit, dans schütz ul— und wrrte bnon SMOGOR 1 Wie ein Schwamm gt sich die Wäsche beim Einchen mit Henko-Wosser voll; meiste Schmutz geht so spie4 heraus. Weichen Sie uber nögend lenge ein. Sie amen dann viel besser mit Waschpolver zurocht. Henko“ um Einweichen und Wasserenthärten. Handwasch becken ohne VIM-Dose! Porole— in Haushalt und eb befolgt— streckt unsere Inkorte. VIA von Sunlicht entseifenortige Bestondteile undreinigt auch stark ver: schmutzte Arbeitshönde. e Car e 1-4 Anfturn 2 Nr. 11 Tegeblntt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Erzete Schwerter Heimatbiott: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Schwerte(Ruhr), Sonnabend, 13. Januar 1945 Keud 46 88 5 EE en enr o ece Der Snlei aurenzisenieweis Piale Sämtliche Dispositionen und Zukunftsabsichten gehören der Vergangenheit an s Zeit uerung der Lose zur der 12. Deutschen terie. vorm Carl Braus Marktstraße 3—6. WA. Berlin, 12. Januar. Was unsere Gegner für die kommenden Wochen und Monate planten, ist uns längst kein Geheimnis mehr. Sie wollten durch eine. Verdoppelung und Verdreifachung ihres konzentrischen Druckes auf das Reich uns um den Rest unserer Widerstandskraft bringen. Denn nur ein Rest konnte nach ihrer Meinung noch vorhanden sein, wenn sie wegen der Härte und der Größe- unseres Widerstandes an den verschiedenen- Fronten, namentlich im Aachener und im saarländischen Raum, überrascht waren. Es war in ihren Augen jedoch nichts weiter als ein letztes Aufflackern unseres Widerstandswillens und damit ein unvermutetes Hindernis, das jedoch über kurz oder lang beseitigt sein würde. Inzwischen sind unsere Gegner nicht nur eines anderen über. den Sinn dieses Widerstandes belehrt worden, sie haben auch noch zahllose Beweise für den Umfang und die Bedeutung des Wiedererstarkungsprozesses sammeln dürfen, der sich hinter unseren weiter surückgenommenen Fronten vollzogen hat. Wir würden eine schwere Unterlassungssünde begehen, wollten wir in einer Betrachtung unserer gegenwärtigen militärischen Lage jene Entwicklung außer acht lassen, die für uns mehr als deprimierend war, den Gegner dafür frohlocken ließ und ihn dazu verleitete, vor etwas mehr als einem Vierteljahr die Gesamtlage als soweit geklärt hinzustellen, daß bereits von einem nahe bevorstehenden deutschen Zusammenbruch und dem unverzüglich darauf folgenden Kriegsende in Europa gesprochen wurde. Mag es duch leichtsinnig und voreilig gewesen sein, in Zukunftsbetrachtungen soweit zu gehen, so darf doch nicht vergessen werden, daß der mit seinem Uebergewicht prunkende Gegner durch die deutschen Rückschläge geradezu herausgefordert wurde,,sich einem grenzenlosen Optimismus hinzugeben. Von dieser Vergangenheit müssen wir ausgehen, um die Gegenwart voll würdigen zu können, die für uns zwar keineswegs leichter geworden ist, uns aber voller Zuversicht und vor allem in neuer Kraftentfaltung sieht. Eine tiefgreifende Wandlung ist sowohl im Westen als auch im Osten und Südosten eingetreten, ganz besonders dort, wo Eisenhower alle Anstalten traf, im Frühling nun endgültig jenen Zustand herbeizuführen, mit dem er bereits für die Herbstmonate sicher gerechnet hatte. Alle seine Pläne wurden jedoch mit dem 16. Dezember über den Haufen gerannt. Statt bei seinen Offensivvorbereitungen zu bleiben, mußte er rund 40 Divisionen, gut die Hälfte der alliierten Kampfkraft im Westen, auf den neugeschaffenen, weit vor unseter Front liegenden Kampfplatz in Süd-Belgien und Nord-Luxemburg werfen, mit dem für ihn als Feldherrn sehr peinlichen Ergebnis, jetzt einen schweren Kampf zu führen, der ihm von der deutschen Seite aufgezwungen wurde, und der gleichzeitig neben der Auslösung eines neuen Abnutzungsprozesses die übrigen Frontabschnitte soweit entblößte, daß die deutschen Truppen auch zwischen Saargemünd und dem Rhein und in der elsässischen Ebene aktiv werden konnten. Eisenhower hat seine sämtlichen Dispositionen und Zukunftsabsichten der gleichen Vergangenheit überantworten müssen, in degen Schoß jene unheilvollen Vorgänge ruhen, die den Gegner übermütig machten. Der Erneuerungs- und Wiedererstarkungsprozeß, der sich seither bei uns in raschem Tempo vollzog und noch längst nicht beendet ist, ist von geschichtlicher Bedeutung.: Es wurde allerdings nur möglich, weil das deutsche Volk in seiner Gesamtheit die Notwendigkeit der Stunde klar erkannte und sich trotz Bombenterror und sonstiger Unbilden entsprechend verhielt. Es hat draußen ein gewaltiges Erstaunen gegeben, als das deutsche Volk das Gegenteil von dem tat, was man todsicher von ihm in völliger Verkennung seiner nationalsozialistischen Mentalität und seiner Reaktion auf die feindlichen VernichtungsParolen erwartet hatte. Dem deutschen moralischen Aufschwung im sechsten Kriegsjahr steht ein entsprechendes moralisches Minus im Feindlager gegenüber, das Eisenhower jetzt mit dem ganzen Aufgebot seiner überstark ausgerüsteten Divisionen westlich der Eifel wieder aus der Welt zu schaffen versucht, wobei jedoch die Amerikaner und die Engländer deutlich durchblicken lassen, wie erwünscht ihnen ein endliches Antreten der Bolschewisten zur Gegenoffensive wäre. Wir geben uns wegen der Absichten auch unseres östlichen Gegners keinerlei Illusionen hin, dürften indessen zur Genüge gezeigt haben, wie entschlossen wir sind, nicht mehr Amboß zu bleiben, sondern mit der Zurückgewinnung unserer Initiative von jeder Möglichkeit zu ihrer Stunde Gebrauch zu machen, die dem Hammer gegeben sind. Kampfleistungen unserer Soldaten Harte Abwehrkämpfe in den Ardennen— Weitere Angriffserfolge im Elsaß Berfin, 12. Januar. In den Ardennen und den unteren Vogesen, im Gebirge südlich und in der Ebene nördlich des Donau-Knies erschweren Eis, Schneeschlamm und Nebel alle Bewegungen. Dennoch setzten unsere Truppen am Donnerstag an den Schlüsselpunkten ihre Angriffe erfolgreich fort und wiesen an den Verteidigungsabschnitten feindlicher Vorstöße bluug ab. Besonders schwere Aufgaben stellt das Ringen in den Ardennen jeden Tag von neuem an die Energie unserer Soldaten. Daß unser überreschender Offensivvorstoß in den Dezembertagen die Front der 1. nordamerikanischen Armee aus den Angeln heben konnte, war mit des Verdienst unserer Pioniere, die, oft stundenlang bis zur Brust im eiskalten Wasser, den luxemburgischen Grenzfluß und später die Clerf und Ourthe mit Stegen überspannten. Durch zeitgerechtes Brückenschlagen und Beseitigung von Minenfeldern trugen sie wesentlich zur raschen Entfaltung unseres Angriffs bei. Heute unterstützen sie die Abwehrkämpfe. An der Nord- und Südflanke des Ardennenvorsprungs heifen sie den Grenadieren beim Aufbau von Rückhaltsstellungen durch Anlage von Minenfeldern und durch Aufsprengen des steinhart gefrorenen Bodens. Die Hauptlast des Kampfes liegt aber zur Zeit bei unseren Grenadieren. Während des Vormarsches mußten sie alles aus sich herausholen, um trotz Zeitverlustes durch Vernichtungskämpfe gegen umfaßte feindliche Stützpankte immer wieder rasch zu den vorwärtsdrängenden Panzern aufzuschließen. Jetzt verteidigen sie in ihren vom Schmelzwasser durchnäßten oder in der Nachtkälte vereisten Uniformen jeden Meter Boden. Wiederholt mußte der Feind einzelne Stellungsstücke bis zu zehnmal berennen, um schließlich für den Preis sehr schwerer Verluste 50 oder 100 Meter vorwärts zu kommen. Solche Punkte erbitterten Ringens waren in den letzten 48 Stunden z. B. die Ortschaften Salm, Chateau, Bihain oder Samree. Das eiserne Rückgrat der Infanterie bildeten wieder unsere Panzer. Am Mittwoch riegelten sie nördlich Bastogne feindliche Einbruchsstellen ab; am Donnerstag fanden sie als neue Aufgabe den Gegenangriff gegen die südöstlich Bastogne im Quellgebiet der Ourthe vorgestoßenen Nordamerikaner. Daß aber Grenadiere, Pioniere, Artilleristen und Panzer-Schützen über alles verfügen, um in Abwehr und Gegenstoß den Feind zu höchsten Blutopfern zu zwingen, ist die nach außen hin wenig auffallende Leistung der Nachschub-Kolonnen. Trotz vereister Straßen, trotz Artilleriebeschuß und Jagdbomber-Angriffen bringen sie immer wieder rechtzeitig Munition, Waffen und Verpflegung, nach vorn. Aeußerste Härte verlangt auch das Ringen an der elsässischen Front und in den unteren Vogesen, wo unsere Gebirgstruppen neue Angriffe begannen. Der teilweise von Schneetreiben und Nebel erschwerte Kampf gegen die feindlichen Befestigungen südlich und südöstlich Weißenburg erfordert nahezu eine maschinenmäßig exakte Zusammenarbeit aller Waffengattungen. Hervorragende Haltung jedes einzelnen Soldaten und strenge Disziplin ermöglichten das Herausbrechen weiterer Bunkergruppen, die Vertiefung unseres Einbruches bei Hatten bis nach Rittershofen, sowie die Abwehr der Gegenangriffe frischer Nordamerikaner-Verbände. Besondere- Erfolge errangen unsere Truppen zwischen Schlettstadt und Erstein. Durch den überraschenden Angriff unserer Panzerverbände waren in dem Dreieck zwischen und Rhein starke feindliche Sperrverbände abgeschnürt und in zwei großen Kesseln beiderseits des Rhein-Rhone-Kanals zusammengedrückt worden. Der östliche wurde von unseren Truppen in den letzten 48 Stunden mehrfach durchstoßen und schließlich liquidiert, obwohl der Gegner den Widerstand seiner eingeschlossenen Verbände durch Luftversorgung zu stärken suchte. Außer 1000 Gefangenen, zahlreichen Geschützen und sonstiger Waffen verlor er hier Hunderte von Toten. Der zweite noch bestehende Kessel geht nach Abwehr mehrerer Ausbruchs- und Entsatzangriffe dem gleichen Schicksal entgegen. Der Widerstand der eingeschlos: senen feindlichen Verbände bröckelt immer mehr ab. Neue Ritterkreuzträger * Berlin, 12. Januar. Der Führer verlich das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Kersten Freiherr von Rosen(Stettin), Major Kurt Dombrowski(Stettenbach, Ostpr.), Hauptmann Friedrich Förster(Köln), Hauptmann Fritz Michel(Diesmanndorf bei Bunzlau), Oberleutnant Werner Müller(Seeba bei Meiningen), Leutnant d. R. Karl Winterhoff(Elspe bei Olpe), Unteroffizier Kurt Hein(Stargard, Pommern), Hauptmann Karl Paul(Berlin), gefallen, Oberleutnant Werner Dettenberg(Rönkhausen, Kreis Meschede), gefallen. 77. Jahrgang Was die anderen sagen.. Die erste Runde für die Deutschen Genf. In einem Rückblick auf die bisherigen Ergebnisse der Winterschlacht im Westen schreibt Cyrill Falls in der„Illustrated London News“: Die Alliierten seien von der schnellen Konzentration des Feindes und der Wahl des Angriffssektors sowie der Stärbe, mit der der Feind zum Schlage ausholte, zweifellos überrascht worden. Es müsse zugegeben werden, daß den Deutschen nicht nur die strategische Ueberraschung gelang, sondern auch eine taktische, ein Ziel, das noch viel schwieriger zu erreichen sei. Die Aufgabe der deutschen Truppen habe darin bestanden, die Offensivpläne der Alltierten zu zerschlagen. Die Luftwaffe, ebenfalls mit neuem Material ausgerüstet, leistete den deutschen Soldaten eine ungewöhnlich starke Unterstützung aus der Luft, und weiter hätten die Deutschen eine ansehnliche Konzentration der Artillerie erreicht. Allein schon vom technischen Standpunkt aus müsse man die Vorbereitungen für den Gegenschlag als eine äußerst tüchtige Leistung anerkennen, dann habe der schnelle Vormarsch der deutschen Truppen begonnen und sie seien sehr tief eingedrungen. Höchste soldetische Eigenschaften zeichneten diese Truppen aus. Die Alliierten hätten unerfreuliche Rückschläge erlitten und die erste Runde, in der sie von einer Ecke in die andere gejagt worden seien, hätten die deutschen Truppen gewonnen. Oktober-Rationen noch nicht verteilt Stockholm. Zur Lebensmittellage in Belgien schreibt der Londoner Korrespondent von„Morgon Tidhingen“: Mit Ausnahme des Brotes konnten die„Oktober-Rationen“ bisher noch nicht verteilt werden. Der Mangel an Kohle, Gas, Elektrizität und übrigen Brennstoffen wird immer fühlbarer, und die steigende Tuberkulosenkurve gibt zu ernster Sorge Anlaß. Argentinien macht nicht mehr mit Lissabon. Die argentinische Regierung gab bekannt, daß sie nicht an weiteren Sitzungen der panamerikanischen Union teilnehmen werde, wenn nicht die Rechte Argentiniens anerkannt würden. Protest gegen britische Zensur Bern. Die USA-Korrespondenten in Atben haben eine scharfe Protesterklärung gegen die britischen Zensurmaßnahmen herausgegeben und auch nach Washington geleitet. Aus der Erklärung ergibt sich, daß den amerikanischen Korrespöndenten nicht gestattet wird, auch nicht unter britischer Sicherheitsüberwachung EAM-Führer zu interviewen. Wieder ein Teilgeständnis Madrid. Das USA-Marineamt geb bekannt, daß im westlichen Pazifik drei Zerstörer und weitere sieben kleinere Einheiten der nordamerikanischen Flotte versenkt worden sind. Die Namen der Zerstörer sind:„The Hull“,„Spencer“ und„Monaghan“. Die Zahl der dabei ums Leben gekommenen Marineangehörigen wird als hoch bezeichnet. So leben Englands Seeleute Stockholm. Die englische Wochenzeitschräft „Spectator“ schreibt über die Unterbringung der Matrosen auf Schiffen der englischen Handelsmarine:„Der Unterbringungsstandard ist bedeutend niedriger und die Leute leben schlechter als in den, Elendsviertein der Städte.“ Demokratie erleidet Schiffbruch Bern. Unter der Ueberschrift„Ein verlorener Krieg" hält die westschweizerische Wochenschrift„Curieux“ die Tatsache fest, daß in den „befreiten“ Gebieten Europas die Demokratte, für die die Westmächte in den Krieg gezogen seien, Schiffbruch erleide. Je weniger die Demokratie imstande sei, aufzustehen, um so kräftiger stehe der Nationalsozialismus da. Die Japaner waren Todesmutige Kamikaze-Flieger bombardieren in rollenden Einsätzen die feindlichen Schlachtflotten ## Tokio, 12. Januar. Das kaiserlich-japanische Hauptquartier gab am Freitagmittag bekannt: Die feindlichen Streitkräfte, die bei Lingayen auf Luzon gelandet sind, bestehen aus zwei Divisionen Infanterie und einer Division Panzertruppen. Sie sind bei San Sebastfan etwas vorgerückt und versuchen, ihre Positionen durch Umgruppierung auszubauen. Japanische Bodentruppen treten dem Feind in kühnem Einsatz entgegen. Die jepanische Luftwaffe unternimmt weiterhin energische Anglifte und fügte dem Feind am 9. und 10. Januar folgende Verluste zu: Versenkt wurden: drei Transporter, ein Flugzeugträger, drei Kreuzer, zwei Kreuzer oder Zerstörer. Beschädigt wurden: sieben Transporter, ein Flugzeugträger, zwei Flugzeugträger oder Schlachtschiffe, ein Schlachtschiff, zwei Kreuzer. * WA. Die Japaner sind gegen den amerikantschen Angriff auf die Philippinen hicht unvorbereitet gewesen. Sie mußten annehmen, daß der Taktik Mac Arthurs, von einer Insel zur anderen zu hüpfen, der Vorstoß gegen die Philippinen folgen mußte. Roosevelt hat kürzlich selber über die Philippinen-Operationen der Amerikaner gesagt, daß das Ziel der Landung auf den Philippinen die Abschneidung Japans von seinen Broberungen in Ostindien, und zwar in beträchtlichem Ausmaß, sei. Die Landungen seien die größte Land- und Seeoperation gewesen, die bisher im Pazifik durchgeführt worden sei. Wir kennen es nun zur Genüge, daß die Vankees geradezu in Superlativen zu schweigen belieben. Auch bei den Angaben Roosevelts muß man einige Abstriche machen, soll jedoch nicht unterschätzen, daß die Amerikaner eine beträchtliche Streitmacht in den philippinischen Gewässern eingesetzt haben. Dementsprechend waren aber auch schon ihre Verluste. Und man kann schon jetzt wohl die Feststellung treffen, daß die amerikanischen Operationen nicht gerade nach dem aufgestellten Fahrplan Mac Arthurs verlaufen sind, nachdem bei dem sichtlich als.Nebenangriff und Ablenkungsmanöver zu bezeichnenden Flottenvorstoß auf Formose die amerikanische Flotte bedeutende Fehler machen mußte. In dem teilweise mörderischen Klime der Philippinen gehen die amerikanischen Operationen sehr langsam vor sich. Am 19. Oktober 1944 wagten die Nordamerikaner von Osten her den Sprung nach der Insel Leyte. Hier sind die amerikanischen Truppen in heftige, für sie sehr opferreiche Kämpfe verwickelt. Erst am 15. Dezember landeten dann die amerikanischen Divisionen an der Südspitze der Insel Mindoro in dem Bestreben, in Richtung auf die Hauptinsel Luzon Raum au gewinnen. Am 7. Januar 1945 erschien dann an der Westküste von Luzon der große amerikanische Geleitzug, der von der japanischen Luftwaffe furchtbar angeschlagen wurde, und landete etwa eine Division am Nordausgang des Golfes von Lingayen bei San Fernando. Diese Bucht von Lingayen spielte bereits bei dem Angrift der Japaner auf die Philippinen am 22. Dezember 1941 eine Rolle, indem hier die Japaner eine ihrer damaligen fünf Landungen auf Luzon eriolgreich durchtührten. Heute leitet der gleich USA-General Mac Arthur, der 1942 vor der amerikanischen Katastrophe Corregidor in feiger Flucht die Philippinen in Richtung Australien verlassen hatte, die amerikanischen Divisionen, die den blutigen, ihre Kräfte verzehrenden Gang zur„Wiedereroberung“ der Philippinen zum Zweck der Ausbeutung durch die amerikanischen Finanzmagnaten angetreten haben. Bei den Kämpfen auf den Philippinen bleibt zu beachten, daß immer noch japanische Truppen auf den weit im Südosten gelegenen Inseln, so auf Bougainville, und im Nordosten von Neuguinea in schweren Kämpfen (ausharren. Im Gegensatz zu den Kämpfen um die kleineren Inseln stehen die Amerikaner jetzt aber immerhin doch größeren japanischen Verbänden gegenüber und das Risiko, das Roosevalt und Mac Arthur eingegangen sind, kann sehr gefährliche Situationen für die gelandeten amerikanischen Divisionen heraufbeschwören. 238 Flugzeuge vernichtet * Toklo, 12. Januar. In der Zeit vom 4. bis 10. Januar dieses Jahres unternahmen die japanischen Luftstreitkräfte 62 Angriffe auf den feindlichen Flugplatz auf der Morotal-Insel, wobei 238 feindliche Flugzeuge abgeschossen, beschädigt oder in Brand gesetzt wurden. Darüber hinaus wurden 140 Feindmaschinen auf dem Morotal-Flugplatz in Brand gesetzt; und an mehr als 44 Stellen entstanden schwere Explosionen. Außerdem wurde eine große Anzahl von Versorgungslagern zerschlagen. Waffenstillstand in Athen Stockholm, 12. Januar. Nach englischen Meldungen aus Athen ist am Donnerstagabend der Waffenstillstand zwischen General Scobie und der Elas unterzeichnet worden. Klein-Peter will nicht * Genf, 12. Januar. Der jugoslawische Exflkönig Peter ließ am Donnerstag durch seine Kanzlei in London eine Stellungnahme zu dem Abkommen Subastitsch-Tito bekanntgeben, in der er sich zur freien Entscheidung des Volker über Verfassungs- und Regierungsformen bekennt und seine Bereitwilligkeit erklärt, sich einer derartigen Entscheidung zu fügen. Gegen das Tito-Abkommen Außert er infolgedessen Bedenken sowohl hinsichtlich der vorgeschlagenen Form der Regentschaft als auch wegen der Klausel, wonach der antifaschistische Rat bis zur Beendigung der Arbeiten der Nationalversammlung die uneingeschränkte Macht ausüben soll. Dies würde bedeuten, daß die Macht einer einzigen politischen Gruppe überlassen würde. Peter verlangt demgegenüber eine alle Perteien umfassende Regierung. Nach dieser herben Kritik schließt Peter seine Erklärung, um den Anschluß nicht ganz zu verlieren, mit einem Anbiederungsversuch bei Stalin, dem er seine Hochachtung ausspricht und ein Bekenntnis zur brüderlichen Verbundenheit zu Füßen legt. In London hat dieser detzte Schrei des Exilkönigs vor seinem feierlichen Begräbnis peinliches Befremden hervorgerufen, weil er ebenso wie die Haltung der polnischen Exil-Regierung geeignet ist, den englischen Auslieferungsplönen das Konzept zu verderben. Bolschewisten im Blutrausch Deutsche Journalisten besuchten befreite ungarische Dörfer— Angst und Grauen auf allen Gesichtern # Wien, 12. Januar. Noch tragen die Straßen des deutschen Vormarsches im Vertes-Gebirge südlich Komorn in Ungarn die frischen Spuren des Kampfes, in dem die deutschen Panzereinheiten die Bolschewisten schlugen und zurückwarfen. Die befreiten Dörfer zeugen von dem wüsten Treiben der bolschewistischen Horden, die Tod und Schrecken über die Bevölkerung brechten. Den deutschen Journalisten, die diese Dörfer besuchten, traten die Menschen noch mit schreckverzerrten Gesichtern entgegen. Die Einwohner haben Furchtbares erlebt. Sie haben es mit eigenen Augen ansehen müssen, wie die sowjetischen Bestien ihr Hab und Gat sinnlos vernichteten, wie sie mordeten, plünderten, die Männer und Kinder verschleppten, Frauen und Mädchen schändeten. Mit bleichen Gesichtern stehen die Frauen in Trauerkleidung vor den Trümmern ihrer Habe. Das Liebste, was sie besaßen, ist ihnen genommen worden. Da tritt der Bürgermeister Gr P dun hervor drängt und dort vergewaltigt. Dabei machten die Bestien keinen Unterschied zwischen 70jähGreisinnen und kleinen unmündigen des Dortes Agostyan, Franz Welsch, und mit ihm der Pfarrer des Ortes, Martin Pregler. Ihnen folgen einige Frauen. Der Bürgermeister berichtet von dem Schreckensregiment der vertierten bolschewistischen Soldateska, die am Mittag des 27. Dezember in das Dorf einbrach. Damit begann der Leidensweg der Bewohner. Die männliche Bevölkerung wurde von den sowjetischen Gewaltmenschen sogleich zusammengetrieben, ganz gleich ob Greise oder Kinder. Wer sich auch nur im geringsten wehrte, wurde entsetzlich geschlagen oder kurzerhand über den Haufen geschossen. Zu einem Trupp zusammengestellt, wurden die Männer mit Peitschenhieben und Kolbenschlägen aus dem Dorfe getrieben. Wer den Laufmarsch nicht mitmachen konnte, wurde abgeknallt. Dann drangen die Unholde in die Häuser, plünderten die Wohnungen aus, zerschlugen sinnlos die Möbel und alle Einrichtungsgegenstände und zündeten die Häuser an. Dem folgte eine regelrechte Jagd auf Frauen und Mädchen, die sich zum Teil vor den Wüstlingen in den Kellern oder in den Weinbergen versteckt hatten. Wo man die Verängstigten aufstöberte, wurden sie mit vorgehaltener Schußwaffe in irgendein Haus gerigen Kindern. Was der Bürgermeister erzählt, bestätigt der Pfarrer. Er kann nur immer wieder unterstreichen, wie gerade die Frauen von den Bolschewiken mißhandelt und mit Fußtritten vorangetrieben wurden, ehe die vom Wein berauschten Bestien über sie herfielen. Eine junge Frau, deren Mann seit Jahren. im Felde steht, und die seit den gräßlichen Tagen krank und bleich einhergeht, beginnt ihre Schilderung mit dem Satze:„Die Bolschewisten sind schlimmer als die Tiere! Kaum daß sie mein Haus betreten hatten, warfen sie die ganze Einrichtung aus dem Fenster, schleppten Stroh in die Stuben und zündeten es an. Abends holten mich zwei dieser Kerle und zwangen mich mit vorgehaltener Pistole, ihnen willig zu sein, nachher riefen sie noch ein Dutzend andere herbei, die über mich herfielen, während ich von rohen Fäusten niedergehalten und ständig mit der Pistole bedroht wurde." So und ähnlich klingen die Erzählungen all der anderen Mädchen und Frauen, die immer wieder mit der angstvollen Frage auf die deutschen Pressevertreter einstürmen:„Werden die Bestien wiederkommen? Sagen Sie es uns. Lieber wollen wir sterben, als ihnen noch einmal in die Hände geraten.“ Da ist das Dorf Tardos. Der Obernotar des Ortes, Bela Berko, berichtet, wie die Bolschewisten am 2. Weihnachsfeiertag einmarschierten, an ihrer Spitze ein Major. Er versicherte der Bevölkerung, daß er für Ruhe und Ordnung sorgen werde. Aber kaum war der Ort besetzt, da fielen die bolschewistischen Untermenschen in die Häuser ein und wüteten in ihnen. Sie ließen kein Stück beim anderen. Fenster wurden zerschlagen, der Fußboden mutwillig mit Aexten aufgerissen, die Möbel zertrümmert und die Häuser dann angezündet, während die bolschewistischen Mordbanditen gröhlend durch die Dorfstraße zogen. Wieder wurden zunächst alle Männer zusammengetrieben, stundenlang verHarte Abwerkämpfe in den Ardennen hört, um dann entweder nach bolschewistischer Art„liquidiert“ oder geschlossen aus dem Dorf herausgetrieben zu werden. Alles das geschah unter den Augen des Sowjet-Majots, der grinsend dem Treiben der Horden zusah und sich an den Leiden und dem Jammern der Frauen und Kinder weidete. Er selbst war es, der dieDorfbewohner Leibesvisitationen unterwarl, der bei ihnen früh bis spät Haussuchungen unternehmen ließ. Bei Einbruch der Dunkelheit begann dann die übliche Jagd auf alle Frauen und Mädchen. Gelang es einer Frau, sich loszureißen, dann wurde hinter ihr hergeschossen, bis sie blutüberströmt hinsank. Das Dorf Verstestolna war eine saubere Siedlung mit wohlhabenden Bauern. Heute ist es rauchender Trümmerhaufen. Am 26. Dezember gegen Mittag rückten hier die Bolschewisten ein, um sogleich, wie der Bürgermeister Georg Buntschuh erzählt, Haus für Haus zu plündern. Die Bewohner mußten sich auf der Dorfstraße versammeln, wo man ihnen alle Wertund Schmucksachen raubte, den Männern wurden selbst die Stiefel ausgezogen und die Kleider vom Leibe gerissen. Dann wurde die gesamte männliche Bevölkerung zum Dorf hinausgetrieben. Wer nicht mitkam, wurde mit dem Gewehrkolben mitleidlos niedergeschlagen. Ein alter Bauer wurde vor den Augen seiner Familie erschossen und seine Leiche in die brennende Scheune geworfen. Die Frauen, die selbst mit ansehen mußten, wie ihre Männer und Söhne entweder davongetriebem oder ermordet„wurden, erlebten dann dasselbe Schicksal, wie die Frauen und Mädchen in all den anderen Dörfern, die von der bolschewistischen Pest heimgesucht wurden. Noch können die, die die Schreckenstage überstanden, es nicht fassen, daß sie wieder befreit sind und unter dem Schutze der deutschen Wehrmacht stehen. Zu furchtbar waren die Leiden, zu grauenhaft ist die Erinnerung an das Erlebte, als daß sie schon wieder frei aufzuatmen und zu hoffen wagten. Nur nicht noch einmal dieses grauenvolle Schicksall Das ist ihr einziger Wunsch. Offensiven in Ostasien Anglo-Amerikaner versuchen ihre Positionen auf dem östfichen Kriegsschauplatz zu verbessern Obschon vorerst überhaupt noch keine Ent- kehrsverbindungen und durch die dicht vor scheidung gefallen ist, wird im alliierten Lager dem Ziel erfolgende Verhinderung der Waffenjetzt schon heftig um die Frage gestritten, wer zufuhr nach Tschungking ihren eigentlichen den Vorfeil aus einer eventuellen Wiedereröff- strategischen Sinn zu nehmen. Eine weitere Tschungking Die Anglo-Amerikaner, die bereits aus dem großostasiatischen Raum herausgedrängt waren, unternehmen zur Zeit mehrere Großoffensiven, um das verlorene Terrain wiederzugewinnen. Nach dem katastrophalen Scheitern der früheren Angriffe gegen Oberbirma und gegen die dem Bengalischen Meerbusen zugewandte niederbirmesische Arrakenfront sind die Briten nun zu einem massierten Angriff geschritten, auf den die Japaner teils durch heftigen Widerstand und teils durch planmäßige Frontverkürzungen reagieren. Die Gegner fanden das Gebiet von Akyab, gegen das sie mit starken Kräften vorstießen, völlig menschenleer vor und stellten dabei fest, daß dieser Brückenkopf, den sie für einen Angelpunkt der japanischen Strategie gehalten hatten, niemals von mehr als ein paar hundert Mann besetzt war, deren Vorhandensein aber genügte, um den ganzen Frontabschnitt bis herauf nach Tschittagong und Bengalen in Unruhe zu halten. In Oberbirma haben die Briten in Richtung auf die Ostabzweigung der Birmastraße Raum gewonnen. Es ist ihr Ziel, diesen Teil des. Kanonenweges in Besitz zu nehmen, ihn mit der von Assam kommenden, aber noch im Bau befindlichen Ledostraße zu verbinden und durch diese Behelfsmaßnahme eine Transportroute nach Tschungking freizubekommen, über die dann das so oft versprochene USA-Kriegsmaterial rollen soll. Um die Zugänge zur Birmastraße wird heftig gekämpft; englische Angtiffe wechseln mit erbitterten japanischen Gegenangriffen. nung des Transportweges nach haben soll. Die Amerikaner erheben den Anspruch auf eine„Kontrolle“ der ganzen Route, weil sie den Bau der Ledostraße finanziert haben und daraus nach echt dollarimperialistischer Denkweise das Recht auf die spätere Lieferung der Handelswaren herleiten, mit denen sie China zu teuren Preisen beglücken wollen. Die tschungkingchinesische Regierung hingegen hat nach Meldungen aus Schanghai deutlich erklärt, daß sie den landeseigenen Teil der Birmastraße keinesfalls unter eine amerikanische Aufsicht stellen würde. Von den Interessen der Briten ist keine Rede, obwohl die Ledostraße durch ein Gebiet führt, das ihnen bisher gehört hat. Während an der birmesischen Front der alliierte militärische„Druck vorherrscht, sind die Japaner in Zentral- und Südchina eifrig am Werk, um nach der Herstellung der Landverbindung Tokio—Singapur ihre Positionen in den kürzlich eroberten Gebieten zu festigen. Daneben liegen Anzeichen für eine Umgruppierung der japanischen Streitkräfte vor, so daß man in Tschungking mit baldigen neuen japanischen Angriffsschlägen rechnet, die sich, wie man vermutet, von Süden her gegen den Schlußabschnitt der Birmastraße richten werden, um so der englischen Offensive in Oberbirma durch eine neuerliche Zerschlagung der Verjapanische Heeresgruppe wird nach der Auffassung ausländischer Beobachter nach dem Ausbau der bisherigen Eroberungen an die östliche Chinaküste abtransportiert, um dort für den Fall einer direkten amerikanischen Bedrohung vom Pazifik her bereitzustehen. Im Pazifik haben die Amerikaner nach ihren eigenen Worten bei den Angriffen gegen die Philippinen„die größte Flottenkonzentration der Geschichte“ angesetzt. Bisher haben sie damit noch keine überwältigenden Erfolge erzielt, andererseits aber Verluste von schwerstem Ausmaß erlitten. Der japanische Ministerpräsident Koiso hat in diesen Tagen erklärt, daß die Amerikaner fest entschlossen zu sein scheinen, von Leyte aus eine Reihe; von entscheidenden Schlachten über die ganzen Philippinen zu erstrecken. Bisher konnten die feindlichen Flottenvorstöße durch den opfervollen Einsatz japanischer Marineeinheiten und der KamikazeGeschwader an den meisten Stellen„hart gestoppt“ werden, jedoch verschwieg Ministerpräsident Koiso nicht, daß das japanische Volk die größten Anstrengungen machen muß, um durch eine Verstärkung des Kriegspotentials die endgültige Zerschlagung der Feindoffensiven in möglichst kurzer Zeit zu erreichen. Aus dem Führerhauptquartier, den 12. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt. 4 In der Winterschlacht in den Ardennen hielten unsere tapferen Divisionen auch gestern hartnäckig fortgesetzten amerikanischen Angritien stand. An der Nordfront des Stellungsbogens blieben die feindlichen Infanterie- und Panzerverbände schon kurz nach dem Antreten wieder in unserem Feuer Hegen. An der Südfront verstärkte der Gegner seinen Druck südöstlich Bastogne und brach dort mit drei eng zusammengefaßten Divisionen in unsere Front ein. Die Kämpfe sind noch im Gange. In den unteren Vogesen stehen Gebirgstruppen bei Reipertweiler in erfolgreichem Angriff. Südlich Weißenburg haben Panzer und Panzergrenadiere weitere Bunkergruppen aus der Maginot-Linie herausgebrochen und sind tief in das Befestigungsfeld eingedrungen. Der Stützpunkt Ritlershofen wurde erobert, Gegenangriffe amerikanischer Eingreifverbände zerschlagen. Gegen den Brückenkopf nördlich Straßburg hat der durch seine Panzerverluste geschwächte Feind gestern seine Angriffe nicht fortgesetzt. Im mittelelsässischen Kampfheblet wurden die bei Obenheim, eingekesselten feindlichen Kräfte zerschlagen. Die Zahl der Gefangenen hat sich auf über 1000 erhöht; viele Geschütze sowie schwere und leichte Insanteriewaffen wurden erbeutet. Nachdem ein Einsatzversuch von Westen her gescheitert ist, beginnt auch der Widerstand der zweiten eingeschlossenen feindlichen Kampfgruppe zu erlahmen. An den Fronten in Mittelitalien kam es nur zu beiderseitigen Aufklärungsvorstößen. Im rückwärtigen Gebiet wurden bei Säuberungsunternehmen 2500 Banditen gefangen. In Ungarn brachen unsere Truppen nördlich Stuhlweißenburg hartnäckigen Widerstand der Bolschewisten, nahmen den Ort Zamoly und wehrten feindliche Gegenangriffe ab. 31 Panzer und Sturmgeschütze, 35 Geschütze und drei vollbesetzte Lastensegler des Feindes wurden vernichtet oder erbeutet. Zwischen dem VertesGebirge und der Donau scheiterten zahlreiche bolschewistische Angriffé. Im Pilis-Gebirge an der Donau-Schleife drangen unsere Verbände trotz schwieriger Wetter- und Geländeverhältnisse weiter vor. Die tapfere deutsch-ungarische Besatzung von Budapest vereitelte im Ostteil der Stadt heftige Durchbruchsversuche des Gegners in erbitterten Straßenkämpfen. Nördlich der Donau dauern die Angriffs- und Abwehrkämpfe an. An der übsigen Ostfront lebte die Gefechtstätigkeit in einzelnen Abschnitten auf. Britische Terrorflieger griffen am gestrigen Tage Krefeld an. An der norwegischen Küste schossen Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe aus einem Verband von dreißig zweimotorigen Bombern neun ab und vereitelten damit den beahsichtigten Angriff. London liegt weiter unter unserem Störungsfeuer. Gegnerischen Durchbruch verhindert Aus dem Führerhauptquartier, 12. Januar. Ergänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet: Eine Kompanie des Füsilier-Regiments 39 unter Führung von Leutnant Melder hat den Ort Recogne in den Ardennen im heldenmütigen Kampf bis zum letzten Mann verteidigt. Sie band, zuletzt noch mit acht Mann unerschütterlich ausharrend, starke feindliche Kräfte und ermöglichte dadurch das Heranführen von Reserven zur Verhinderung des gegnerischen Durchbruchs. Neue Eichenlaubträger Verfolgung der deutschen Jugend Systematische Kinderverhaffungen der anglo-amerikanischen Militärpolizei dem Stockholm, 12. Januar. Von anglo-amerikanischen Hauptquartier wird nach einer United-Preß-Meldung bekanntgegeben, daß fünf deutsche Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren und ein Mädchen von 17 Jahren, die sich aktiv zu ihrem Deutschtum bekannten, verhaftet worden seien. Gleichzeitig meldet die Londoner Zeitung„Daily Mail“, daß der 15jährige Hermann Reiher aus Aachen zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt wurde, weil er einem Angehörigen der anglo-amerikanischen Militärpolizei „Grimassen geschnitten“ habe. Der Richter, ein junger„Amerikaner aus dem Staate Montane, fuhr den Jungen vor Gericht barsch an:„Mir paßt eure Haltung überhaupt nicht!“ In einem Kommentar zu diesem Urteil bemerkt der Berichterstatter der„Daily Mail“, es handele sich hier um einen„typischen Nazijüngling“. Der Richter habe ihm aber die Versicherung gegeben, daß er diesen schon ein „gutes Betragen beibringen“ werde. Im übrigen klagte der Richter darüber, daß es schwer sein werde, solche deutschen Kinder„umzuerziehen“, und er fügte hinzu:„Unglücklicherweise gibt es von dieser Sorte sehr viele“. Die britisch-amerikanische Militärpolizei scheint es als eine ihrer Hauptaufgaben anzusehen, die deutschen Kinder in den von angloamerikdnischen Truppen besetzten Gebieten zu bespitzeln und zu verfolgen. An ihnen sollen offenbar die ersten Experimente der„Umerziehung“ der deutschen Jugend unternommen werden, die eines der Kriegsziele der jüdisch-internationalen Verschwörerclique ist. Wo die AngloAmerikaner nicht diese deutsche Jugend, wie es das Todesurteil gegen den 16jährigen Karl Punzler beweist, kurzerhand auszurotten versuchen, da will man ihr anscheinend den nationalen Stolz mit Gewalt aus dem Herzen reißen. Diese Kinderverhaftungen, wie sie jetzt das Hauptquartier Eisenhowers bekanntgeben läßt, sind ein beredtes Zeugnis für den Vernichtungsund Ausrottungswillen der Kriegsverbrecher. Aber schon der Aachener Richter, der den 15jährigen Hermann Reiher ins Gefängnis werfen ließ, weil er angeblich einem MilitärpotiSowjet-Nachschub mit Lastenseglern * Berlin, 12. Januar. Die Doppelschlacht in Ungarn nahm wieder an Härte zu. Nördlich Stuhlweißenburg, am Westrand des Vertes-Gebirges, im Pilies-Gebirge und in der Ebene westlich der Gran-Mündung erzielten unsere Truppen trotz schwieriger Wetter- und Geländeverhältnisse weitere Bodengewinne. Ihr Hauptangriff erfolgte nördlich von Stuhlweißenburg bei Zamoly in Richtung auf den Bahn- und Straßenknotenpunkt Bicske. Die Bolschewisten haben die große Gefahr erkannt, die hier ihren noch im Vertes-Gebirge stehenden Kräften droht. Sie setzten ihre Gegenangriffe daher vor allem nördlich Zamoly und bei Bicske an, ohne aber das zwar langsame, aber stetige Vordringen unserer Truppen verhindern zu können. Bemerkenswert ist, daß bei Zamoly zum erstenmal von den Bolschewisten Lastensegler eingesetzt wurden. Die drei Maschinen wurden nach ihrer Landung sofort angegriffen, ihre Besatzungen in Stärke von 150 Mann im Kampf aufgerieben und die Lastensegler selbst erbeutet. Dieser vergebliche Versuch, Verstärkungen an einen besonders beärohten Punkt zu bringen, läßt Rückschlüsse auf die hohenVerluste der Sowjets zu. Weitere hohe Ausfälle an Menschen und Panzern hette der seind in seinem Einbruchsraum nördlich der Donau. Hier setzten unsere Truppen ihren Gegenangriff fort, schlugen im Vordringen bolschewistische Angriffe ab und verhinderten den Zusammenschluß der am Vortage aufgesplitterten feindlichen Verbände zu einer neuen Abwehrfront. In Budapest hielt die seit dem Weihnachtsabend in schweren Kämpfen stehende Besatzung dem Ansturm der Botschewisten nach wie vor stand. Sie wehrte in entschlossenen Gegenstößen am Ostbahnhof sowie in den südlichen und nördlichen Vorstädten alle feindlichen Durchbruchsversuche ab und vernichtete dabei 4 Flugzeuge sowie 5 Panzer. Um einige Kasernen und Fabrikgebäude tobten bis in die Nacht hinein erbitterte Nahkämpfe. Die übrigen Kämpfe an der Ostfront hetten nur örtliche Bedeutung. Im Weichselbrückenkopf bei Baranow, wo der Feind starke Kräfte zusammengezogen hat, nahm die beiderseitige Artillerietätigkeit zu. Im ostpreußischen Grenzgebiet verloren die Bolschewisten bei vergeblichen, kompaniestarken Vorstößen zahlreiche Gefangene und Tote. Bei dem gemeideten vortägigen Angriffsunternehmen am Memel-Brückenkopf stiegen die Beutezahlen noch weiter an, und nördlich Doblen nahmen Truppen des Heeres und lettische 1-Freiwillige In Fortsetzung ihrer Vorstöße nach 12stündigen Graben- und Bunkerkämpfen einen vom Gegner durch Eingraben von Pänzern festungeartig ausgebauten Stützpunkt. zisten„Grimassen geschmitten“ habe, hat im Laufe der Verhandlung gegen den deutschen Jungen einen Begriff von der aufrechten Haltung und dem Selbstbewußtsein der deutschen Jugend bekommen. Denn nur so ist sein Stoßseufzer:„Unglücklicherweise gibt es von dieser Sorte sehr viele“ zu verstehen. Wie dieser junge Amerikaner, der sich als Vollstrecker der von seinen Auftraggebern geplanten Maßnahmen zur Versklavung des deutschen Volkes fühlt, werden alle die Haßfanatiker im Feindlager noch zu spüren bekommen, daß ihr verbrecherisches Vorhaben zur Vernichtung des deutschen Volkes an dem unbeugsamen Widerstandswillen und dem nationalsozialistischen Geist, der das ganze deutsche Volk und nicht zuletzt seine Jugend erfüllt, scheitern wird. Die deutsche Jugend weiß um den Ernst dieses Kampfes, und sie erfüllt mit derselben Unbedingtheit und fanatischen Entschlossenheit ihre Pflichten, in denen ihr der deutsche Soldat leuchtendes Vorbüld ist. Führerhauptquartier, 12. Jan. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Heinrich Baron von Behr, Kommandeur eines berlin-brandenburgischen Grenadier-Regimentes, als 689. Soldaten der Wehrmacht und an General der Artillerie Walter Lucht, Kommandierender General eines Armeekorps als 691. Soldaten der Wehrmacht. Exploston in englischem Militärtager Stockholm, 12. Jonuar. Während einer Instruktionsstunde in einem Militärlager in Kent explodierte plötzlich eine Mine. 31 Soldaten wurden getötet und 60 verwundet. In dem Lager werden Genesende vor ihrer Rückkehr zu den Einheiten in einem Dinenkursus ausgebildet. Arbeiter wurden hingerichtet Genf, 12. Januar. Nach einer ReutermetDer V-Beschuß gegen Südengland Stockholm, 12. Januar.„Infolge der deutschen Lufttätigkeit, die von den frühen Morgenstunden des Mittwoch bis Donnerstagmorgen gegen Südengland gerichtet war, entstanden, wie offiziell mitgeteilt wird, wiederum Schäden und Verluste“, meldet Reuter. Kolonialraub aus Sicherheitsgründen * Genf, 12. Januar. Im Hinblick auf den bereits angekündigten Raub der italienischen Kolonien durch die Alliierten veröffentlicht die „Times“ einen Artikel von Lord Lugard zur Kolonialfrage, in dem es heißt, die britische und amerikanische Regierung seien sich darüber einig, daß eine Gebietsübernahme aus Sicherheitsgründen gegen Aggressionen mit den Prinzipien der Atlantik-Charte in Einklang zu bringen sei. Während früher die Unmündigkeit der Eingeborenen und die Unfähigkeit der Kolonialmacht als Vorwand für den Raub von Kolonien diente, haben England und Amerika diesmal mit den Sicherheitsgründen eine neue Tarnung für ihre imperialistischen Raubpläne gefunden. Amerikaner beschossen Schweizer Zug Bern, 12. Januar. Amerikanische Terrordung aus Athen empfing der britische Botschafter am Donnerstag eine Abordnung, die ihm u. a. mitteilte, daß seit dem Abzug der Deutschen aus Griechenland 114 Vertreter der griechischen Arbeiterschaft durch Kommunisten hingerichtet worden seien. „Jedem eine Tasse Kaffee“ Stockholm, 12. Januar. Die britische Reuteragentur meldet: Der Sender Rio de Janeiro hat folgendes Versprechen an Europa ausgesandt:„Jede Person unter den befreiten(Iies hungernden) Völkern in Europa wird“mindestens eine Tasse brasilianischen Kaffee erhalten. Sobald Schiffsraum verfügbar ist, wird man brasilianischen Kaffee in jeder Haushaltung im befreiten Buropa finden.“ Der Zynismus und Hohn, den die britische Agentur über die unter ihrer Besatzung hungernden Völker Buropas schüttet, läßt sich nicht mehr überbieten. flieger verletzten am Donnerstagnachmittag erneut Schweizer Gebfet. Um 13.20 Uhr erschien über Chiasso ein Verband vorr etwa zehn amerikanischen Flugzeugen. Ein Jagdflugzeug beschoß im Tiefflug einen im Bahnhof Chiasso auf Schweizer Territorium stehenden Eisenbahnzug mit MG-Feuer. Der Lokomotivführer wurde getötet, der Heizer schwer verletzt. Das gleiche Flugzeug beschoß dann einen weiteren Zug und verletzte den Zugführer schwer. Churchills Werke hebräisch wille wenn dir e Kolin ein Mann! Einh RSK. Einheitsse Kommand „Aber „Ich habe neues Sti richtiger E Otto ha stubengehl ihm darg durchs W die Hand ns Naß mmer m is, aus nachen. „Sieh en hielt Rechtfert chmilztz er heiße Seife.“ Die 0 „So etw Schaumst „Nicht di früher, mit aller konnten heute he ins Was ben, das hinten: es sich in dann so Einheits Otto den klu sie recht falls üb „La er: Die sei vergeht seinem wenn i! den er bringer Wir wi Absicht oder C sind. liehene bringe Der P Reichs tungs! dunge: weiter zeitige meine einfac Der mache sich n der werk beits den, Hilfs wird stung sonde Leine nerer Hilfs gefül X Genf, 1¼. Januar. Wie das in Zürich erscheinende„Israelitische Wochenblatt“ an hervorragender Stelle verkündet wurden Churchills Werke in die hebräische Sprache übersetzt. Die fertige Ausgabe sei am Geburtstag des britischen Premierministers in Downin Street eingetroffen. Es war wirklich unverantwortlich von Churchill, seinem auserwählten Volk den schriftlichen Niederschlag--iner Totengräbertätigkeit am englischen Weltreich im Dienste Judas so lange auf hebräisch vorzuenthalten. Während in and In Sprachen kaum noch Interesse an „Churchills gesammelten Werken“ vothanden sein dürfte, ist mit dieser hebräischen Ausgabe bestimmt ein gutes Geschäft zu machen. 81 ämmte M quartier, den lo der Wehrmacht en Ardennen hielen auch gestern kanischen Angriti d e s S t e l l u n g s n Infanterie- und ach dem Antreten en. An der Südseinen Druck süddort mit drei eng in unsere Front m Gange. In den ebirgstruppen bei Angriff. Südlich 1 Panzergrenadiere der Maginot-Linie ef in das Befestier Stützpunkt Ritgenangriffe amerierschlagen. Gegen Straßburg hat der geschwächte Feind it fortgesetzt. Im et wurden die bei leindlichen Kräfte efangenen hat sich Geschütze sowie riewaffen wurden tzversuch von Went auch der Widerossenen feindlichen italien kam es nur ungsvorstößen. Im bei Säuberungsgefangen. e Truppen nördlich en Widerstand der Ort Zamoly und griffe ab. 31 PanGeschütze und drei Feindes wurden verschen dem Vertesheiterten zahlreiche Im Pilis-Gebirge an unsere Verbände ind Geländeverhältfere deutsch-ungarist vereitelte im Ostbruchsversuche des ßenkämpfen. NördAngriffs- und Ablebte die Gefechtshnitten auf. riften am gestrigen üste schossen Jäger affe aus einem Verrigen Bombern neun den beahsichtigten r unserem Störungsruch verhindert uartier, 12. Januar. tbericht wird gemelFüsilier-Regiments 39 int Melder hat den nnen im heldenmütien Mann verteidigt. it acht Mann unerirke feindliche Kräfte das Heranführen von g des gegnerischen Ihträger Was will ein Tag der Not bedeuten! Was tut's, wenn dir ein Traum zerrann! Schon oft kam nach Kolin ein Leuthen, nur eins ist not dazu: ein Mann! B. von Selchow. Schwerte, 13. Januar. Geerge Wäshington gegen=Nerstven Die vergessene Abschiedsadresse an die Bürger der USA.— Der„Weltpräsident" tat, wovor der Gründer Amerikas sein Volk gewarnt hat Einheitsseife richtig behandeln „Mutterl! Rücke mal ein neues Stück Einheitsseife heraus!“ kam Ottos männliche Kommandostimme aus der Badestube. „Aber Mann!“. Die Gattin öffnete die Tür. „Ich habe dir doch erst vor ein paar Tagen ein neues Stück gegeben. Hier hast du! Du bist ja ein richtiger Seifenvielfraß. Wie machst du das nur?“ Otto hatte nichts dagegen, daß sie in seine Badestubengeheimnisse hineinguckte. Er schwenkte das ihm dargereichte neue Stück Seife ein paarmal durchs Wasser, rieb sich immer hastdunichtgesehen die Handflächen ein, tauchte die Seife abermals ns Naß und begann Gesicht, Ohren und Hals mmer mit der Seife— zu frottieren, als gelte is, aus einem Reger einen Grönländer zu paten. „Sieh mal da...“— aus seinen Schaumwolen hielt Otto den Beweis seiner vermeintlichen Rechtfertigung der Gattin entgegen—„... zerchmilzt zwischen den Fingern wie Margarine auf ser heißen Pfanne. Schrecklich unsparsam ist die Die Ehefrau schüttelte mißbiligend den Kopf. „So etwa habe ich mir das gedacht, du alter Schaumschläger,“ sagte sie mit herbem Tadel. „Nicht die Seife ist unsparsam, du bist es! Tja, früher, als wir noch einen dicken Seifenvorrat mit allen möglichen Blumengerüchen hatten da konnten wir uns solche Schlagsahne leisten. Aber heute heißt es sparsamster Verbrauch! Flüchtig ins Wasser tauchen, vorsichtig und dünn einreiben, das Seifenstück so ablegen, daß es weder hinten noch vorn in Feuchtigkeit liegt, sonst löst es sich in Wohlgefallen auf. Zweckmäßig, schonend, dann sollst du mal sehen, wie lange so ein Stück Einheitsseifse vorhalt.„ g. 6.4g. Otto war ein einsichtiger Mann. Er besoigte den klugen Rat seiner Frau und erkannte, daß sie recht hatte. Zu einem Freunde, der sich gleichfalls über die Seifenschwindsucht beklagte, meinte er:„Laß dir von meiner Alten Bescheid sagen. Die seift dir ein, daß dir das Schaumschlagen vergeht!“ Tageschronik * Transportgeräte zurückgeben. an. Der Führer vererkreuz des Eisernen Baron von Behr, i-brandenburgischen 689. Soldaten der jer Artillerie Walter meral eines ArmeeWehrmacht. n Südengland „Infolge der deutn d e n f r ü h e n M o r Is Donnerstagmorgen war, entstanden, wiederum Schäden erheitsgründen a Hinblick auf den der italienischen en veröffentlicht die Lord Lugard zur Bt, die britische und seien sich darüber gnahme aus„Sichersionen mit den PrinIn Einklang zu brinmündigkeit der Eingkeit der KolonialRaub von Kolonien Amerika diesmal eine neue Tarnung Raubpläne gefunden. n Schweizer Zug merikanische Terrorlerstagnachmittag er13.20 Uhr erschien vorf etwa zehn ameriagdflugzeug beschoß hnhof Chiasso auf lenden Eisenbahnzug otivführer wurde geverletzt. Das gleiche en weiteren Zug und hebräisch das in Zürich erochenblatt“ an herwurden Churchills rache übersetzt. Die jeburtstag des britiDownin Street eingeitwortlich von ChurVolk den schriftTotengräbertätigkeit m Dienste Judas so ithalten. Während in noch Interesse an Werken“ vothanden hebräischen Ausgabe zu machen. Jeder hilft seinem Nachbarn gern, aber jeder ist erfreut, wenn ihm sein Handkarren oder sein Leiterwagen, den er verliehen hat, um Sachen in Sicherheit bringen, dann auch wieder zurückgegeben wird. Wir wissen, daß die Unterlassung gar nicht böser Absicht entspringt, sondern oftmals Zeitmangel oder Schwierigkeiten im Verkehr die Ursachen sind. Trotzdem aber, jeder muß daran denken, geliehenes Transportmaterial wieder zurückzubringen! *- Preisbindungen um ein Jahr verlängert. Der Preiskommissar hat durch einen Erlaß an die Reichsgruppe Industrie und Handel die Geltungsdauer aller von ihm genehmigten Preisbindungen, die am 31. Dezember 1944 ablief, um ein weiteres Jahr verlängert, behält sich jedoch jederzeitigen Widerruf im Einzelfall vor. Diese allgemeine Verlängerung stellt eine wesentliche Vereinfachung der Verwaltung dar. * Größere Reparaturmöglichkeiten für Wecker. Der Reichsinnungsverband des deutschen Uhrmacherhandwerks hat die Uhrmacher angewiesen, sich noch mehr als bisher der Reparaturen der Wecker anzunehmen. Nachdem dem Handwerk für seine Reparaturarbeiten von den Arbeitsämtern weibliche Hilfskräfte zugewiesen werden, soll möglichst jeder Uhrmacher einige dieser Hilfskräfte für die Weckerreparatur anlernen. Es wird auf diese Weise nicht nur die Reparaturleistung einiger Großreparaturwerkstätten erhöht, sondern das ganze Uhrmacherhandwerk steigert seine Reparaturmöglichkeiten. Auch in den kleineren Werkstätten kann mit den angelernten Hilfskräften die Weckerreparatur rationell durchgeführt werden. RSK George Washington war der Befreier der Nordamerikaner vom englischen Jach, der militärische und politische Gründer der USA. Er wurde ihr erster Präsident und zugleich ihr großer politischer Lehrmeister. Er hinterließ seinem Volke neben der Unabhängigkeitserklärung von 1776 noch ein zweites politisches Dokument als Vermächtnis: die Abschiedsadresse vom 19. September 1796 an die Bürger der USA! Dieses politisches Testament George Washingtons, das er in heißer Sorge um die Zukunft und das Glück seines Landes niederschrieb, ist in den USA. in Vergessenheit gebracht worden. Unendlich weit hat sich die derzeitige USA=Politik Roosevelts von den Grundsätzen George Washingtons entfernt, der in ihnen die schwere Gefahr für den inneren Bestand und die Zukunft der USA. voraussagte, die Roosevelt heute nun für das Land heraufbeschworen hat. In dieser Abschiedsadresse rief Washington seinen Mitbürgern warnend zu:„Alle Verbindungen und Vereinigungen— gleichviel unter welchem Vorwande sie auftreten— mit der Absicht, die verfassungsmäßigen Autoritäten zu leiten, zu beherrschen, zu behindern oder einzuschüchtern, zerstören den Fundamentalgrundsatz unserer Verfassung“(die Unabhängigkeit und das Selbstbestimmungsrecht des Volkes, d. Verf.) „und haben eine verhängnisvolle Tendenz! Leicht werden sie mächtige Werkzeuge, durch welche sich verschlagene Menschen in den Stand setzen, die Macht des Volkes zu untergraben, ja, die Leitung der Regierung an sich zu reißen!“ Wer denkt beim Lesen dieser Worte George Washingtons nicht an den großen, illegalen Einfluß der überstaatlichen Mächte und des jüdischen Großkapitals auf die jetzige USA=Politik? Wer kennt nicht die Namen der Juden Baruch, Morgan, Morgenthan, Lehmann, Gugenheim, Loeb, Walburg, die eine illegale Nebenregierung des jüdischen Großkapitals errichtet und die wirkliche Macht im Staate haben, deren Werkzeuge„ihr Präsident" Roosevelt ist? „Bewahrt Treu und Glauben und übt Gerechtigkeit gegen alle Völker! Es ist würdig einer aufgeklärten und großen Nation“, so sagte George Washington weiter in seiner Abschiedsgdresse, „dem menschlichen Geschlechte das hochherzige Beispiel eines Volkes zu geben, das sich stets von Gerechtigkeitsliebe und Wohlwollen gegen alle Nationen leiten läßt! Wer kann daran zweifeln, daß im Fortlaufe der Zeit die Früchte eines solchen Verhaltens alle dadurch entgehenden zeitweiligen Vorteile reichlich wiedererstatten würder Nun, das Vertrauen der Welt, der Franzosen, Italienier, Griechen, Holländer, Polen, Finnen und anderer Völker, zur heutigen USA=Regierung ist nicht weit vom Rullpunkt entfernt. Sie alle erfahren täglich alles andere als das Beispiel „erhabener Gerechtigkeit“ der USA=Regierung! Roosevelts Politik unternimmt, duldet und fördert vielmehr immer gerade das, wovor George Washington so eindringlich warnte! Um„zeitweiliger Vorteile“ willen verzichtet sie darauf, gerecht und wohlwollend gegen alle Nationen zu sein. Sie läßt es zu, daß die unverantwortlichen Vertreter des jüdischen Großkapitals de facto die politische Macht im Staate mißbrauchen und dem USA=Volke wie auch der Welt ihren Willen immer mehr aufzwingen. „Nichts ist für uns wesentlicher, als dauernde Antipathien auszuschließen“, so warnte Washington,„und an deren Stelle eine gerechte und freundschaftliche Gesinnung und Haltung gegen alle Nationen zu pflegen!“— Präsident Roosevelt wird nicht bestreiten können, daß seine leidenschaftliche Antipathie gegen Deutschland, von Juden und judenhörigen Elementen geschürt, die blinde Triebfeder seiner Kriegspolitik gegen Deutschland und Europas gewesen ist. Amerikaner selbst haben es bezeugt, daß er, von dieser Antipathie gegen Deutschland erfüllt, jahrelang dem Kriege nachgelaufen ist. Die eifrige Tätigkeit seines persönlichen Beauftragten Bullit in Europa lange vor Ausbruch des Krieges unterstreicht diese Feststellung. Die folgenden Worte des politischen Testaments George Washingtons scheinen sich geradezu seherisch unmittelbar gegen Roosevelt zu wenden, wenn er sagt:„Die Nation, welche sich vom Hasse gegen eine andere beherrschen läßt, wird unfrei.(!) Sie wird ein Sklave über Abneigung. Das aber reicht hin, sie von ihrer Pflicht und ihren Interessen abzuziehen! Antipathie einer Nation gegen eine andere verleitet nur allzu leicht dazu, nach Verdachtsgründen förmlich zu suchen und hochmütig und unbeugsam zu sein, wenn zufällige Gelegenheiten zum Streit vorkommen! Solche Antipathie gegenüber einer Nation verführt leicht zur Teilnahme an den Streitigkeiten und Kriegen anderer Nationen— und dies ohne begründete Veranlassung!. gibt ferner ehrgeizigen oder bestochenen Bürgern bequeme Gelegenheit, die Interessen des eigenen Landes zu verraten ooder aufzuopfern! Als Zugänge, die schlechtem Einfluß auf unzähligen Wegen Eintritt gestattet, sind solche bestimmten Antipathien dem wahrhaft aufgeklärten Patrioten ganz besonders bnunruhigend! Denn nur zu viele Gelegenheiten bieten sich dar, Verführungskünste zu gebrauchen, die öffentliche Meinung irrezuführen und die Organe der Regierung zu beeinflussen!“ Soweit die Worte Washingtons. Alles das, wovor er seine Mitbürger so eindringlich warnte, ist heute in den USA. Wirklichkeit geworden. Das Vermächtnis des Begründers und Befreiers Washingtons wurde von Juden und Judenknechten, die als Politiker wirken, mißachtet und in den Schmutz getreten. Vielleicht greift das amerikanische Volk doch eines Tages in seiner großen Not wieder nach dem politischen Testament George Washington, um sich auf seine eigene Freiheit, die ihm vom Juden genommen wurde, und auf seine Aufgabe in dieser„Welt, wie sie Washington aufzeigte, zu besinnen. Dr. von Langermann. Sie bedient eine Maschine, die die Arbeitskraft von 20 Männern ersetzt Dieses Mädchen, das noch gar nicht lange in der Fertigung tätig ist, arbeitet völlig selbständig an einem neuartigen Schweißgerät. Sie leistet mit ihrer Maschine dasselbe, was der Arbeitskraft von ungefähr 20 Männern entsprechen würde. Photo Hamann'OT=EP(Sch) Wie schützt man sich gegen Brandterror? Interessante Einzelheiten aus der LuftfahrtGesundheitsforschung Es ist erstaunlich, daß im allgemeinen die Kenntnis von der Wirkung der Phosphorbomben eine recht ungenaue ist und daher eine unbegründete Angst vor Gesundheitsschädigungen vor Phosphorverbrennungen zur Folge hat. Eine Phosphorbrandbombe enthält nur 500 Gramm Phosphor, der lediglich die Funktion eines Zündstoffes bei der Berührung mit Sauerstoff ist. Die Brandmasse selbst besteht aus chemisch anderen Stoffen, die wesentlich rationeller sind, da sie eine weit größere Hitze, nämlich von 2000 Grad erzeugen, während Phosphor es nur bis zu einer Erhitzung von 7—800 Grad bringt. Durch zahlreiche Erhebungen konnte festgestellt werden, daß weit mehr Todesfälle eine Folge von Verletzungen durch Brandbomben waren als von Phosphorverbrennungen. Eine echte Phosphorbrandwunde ist am Leuchten in der Dunkelheit, am Geruch und an ausströmenden Dämpfen zu erkennen, und selbst dann, wenn alle diese Symptome vorhanden sind, handelt es sich häufig um Verletzungen durch die Brandmasse, in die sich Phosphorteilchen mischen. Mit Wasser oder einem nassen Tuch wird die Wunde zunächst gelöscht, die weitere Behandlung entspricht der anderen Brandwunden. Vergiftungen entstehen nicht durch Phosphorverbrennungen, da Phosphor nicht wasserlöslich ist und von den Gefäßen nicht durch die Haut ausgenommen wird, er kann nur vergiftend wirken, wenn er durch die Verdauungsorgane geht. So bieten also Phosphorverbrennungen der medizinischen Wissenschaft keine neuen Probleme. Wird dem Phosphor und seinen Verbrennungen fälschlich eine große Bedeutung beigemessen, so würde der Gefahr der Kohlenoxydvergiftung eine zu geringe Bedeutung geschenkt. Nicht der Sauerstoffmangel ist es, der Verschüttete oft in einem Keller ersticken läßt, sondern das Einatmen von Kohlenoxydgasen, die umso gefährlicher sind, als sie geruchlos sind. Das einzige Mittel gegen diese Gase ist die Flucht ins Freie, selbst wenn draußen große Flächenbrände lodern, besteht hier kaum Gefahr. Großfeuer verbrauchen eine ungeheure Menge Sauerstoff, den sie in großen Strömen anziehen. Auch ist im Freien die Konzentration von Kohlenozyd belanglos. Darum ist es angebracht, alle Personen aus dem Keller eines brennenden Hauses sofort zu entfernen. Rauchvergiftete müssen auf schnellstem Wege, noch vor anderen Schwerverletzten, in ärztliche Behandlung gebracht werden. Was man alles sammeln kann Durch die verschiedensten Sammelaktionen der lehten Zeit hat es sich gezeigt, wieviele Dinge, die im einzelnen nutzlos erscheinen, in Mengen doch nützlich sein können. So trug in einem Kreis die RS=Frauenschaft unter anderem auch über 5000 nicht mehr gebrauchte Schlüssel zusammen, die den Schlossereien übergeben wurden und die Beschaffung neuer Schlüssel ermöglichen. ∆ Millionen S: daten— un::: Männer und VäD dn— Br.: Söhne— eien den ke. benden Wall geen die anstürmenden Feindmassen, die#s ## eiter Terror, Verwüstung und Knecin####t mit sich führen!— Kämen sie hierwas hättest Du da von Deinem Frack, king"oder Abendmantel, was nützte Dir Dein Pelz, Deine Gardinen, Deine Vorge, die jetzt doch irgendwo verpacktt, sichert gegen Luftangriffe, lagern!— Wäre ein Stolz, Deine große Wäscheausstattung inn noch etwas wert? Brauchst Du wirklich heute alle Deine Anzüge, Deine Mäntel, Kleider, Hüte?] Liegen nicht noch irgendwo Uniformen, Wolldecken, Schlafund Ruchsäcke unge 212— Opfert alles, nicht täglich gebraucht wird cht und Volksstuurm! P h: Ca Der Was 1. 5 Die Sennerin von der Bründlalm Roman von Haus Ernst Arheberrecht: Verlag A. Schwingenstein, München 49 Alle, die in der Kegelbahn waren, hatte es gehört. Und als Lothar ohne von Frank eine Antwort abzuwarten wieder davonging, war selbst Frank so verblüfft, daß er kaum ein Wort herausbrachte.— So glitt der Herbst in den Winter hinein. Ein spätes Frühjahr kam und dann ein Sommer so voller Sonne und Licht, wie man schon lange keinen mehr hatte. Es war eine Freude zu leben und jung zu sein, selbst wenn die Jahre noch so schnell verschwanden. Ach, was war so ein Jahr! Man merkte es kaum und gewahrte die Zeit nur an den Gesichtern der Menschen. Da brauchte er nur seinen eigenen Vater zu betrachten. Immer kleiner wurde er, immer hilfloser. Selbst sein unverwüstlicher Humor und der Schuß fröhlichen Leichtsinns, die ihm immer noch zu eigen waren, konnten es nicht verhindern, daß die Leute sagten:„Jetzt geht er aber grabwärts, der Fischer!“ Groß war er ja nie, aber jetzt war er gar nur mehr ein kleines Männchen mit schneeweißem Haar und zwei Händen, die sich hilflos dem entgegenstreckten, was ihnen viele Jahre hindurch eng vertraut gewesen war. Die Mutter war immer noch groß, ruhig und sicher in all ihrem Tun. Wohl hatte auch ihr Haar Graugarn in reicher Fülle angeflogen, wohl ging auch sie nicht mehr so rasch und spielerisch über die„Felder, doch steckte ihr ganzes Wesen noch voll Kraft und Selbstvertrauen. Sie ging noch ihrer Arbeit nach wie in den ersten Tagen, da sie in das Fischerhaus gekommen war, wenngleich das nicht mehr so notwendig gewesen wäre, denn es war ja Ursula da, die junge, blühende Ursula mit ihren neunzehn Jahren. Ursula war ein schlankes, feingliedriges Mädchen geworden. Ihr schmales Gesicht war tief gebräunt, ihr Lachen trillerte hell. An allem empfand dieses Mädchen eine reine und ungetrübte Freude. Ihr Mund blühte wie eine wartende Rose. Ursulas Wesen änderte sich nur dann, wenn ihr Bruder Lothar für kurze Zeit nach Hause kam. Sie hing ihm noch immer mit derselben kindhaften Liebe und Verehrung an wie früher. Ihre Augen hingen dann an ihm mit großer Zärtlichkeit. Und wenn er dann zuweilen das Wort an sie richtete in der Erkenntnis, daß die Zeit des gänzlichen Erwachens vom Kinde zur Frau nicht mehr allzu ferne war, dann nahm sie seine Worte in sich auf wie ein Evangelium und lachte wissend und geringschätzig, wenn Sonntags auf dem Kirchgang die Burschen ihr etwas Keckes heimlich suftüfterten.„„5 296 L. tum b. Dann war auch Dominit noch va, an dem die Zeit gemessen werden konnte. An ihm merkte man den raschen Flug der Jahre um meisten. Er war ein großer, breitschultriger Bursche geworden, der Werktags freudlos seinen Pflichten oblag, aber am Sonntag ein Wirtshäusler war. Die Eltern hielten ihm mit dem Taschengeld so, wie es eben ihre Mittel erlaubten. Es schien aber immerhin noch reichlich genug bemessen zu sein, denn jeden Montag blieb er bis in den hellen Mittag liegen. Der Vater war längst zu schwach geworden, ihn im Zaum zu halten. Und die Mutter hatte es längst aufgegeben, ihre Güte ins Leere hin zu verschwenden. J benr Ge. Recht eigenartig war das Verhältnis der veiden Brüder zueinander. Lothar gab sich manchmal Mühe, ein herzlicheres Verhältnis herbeizuführen, aber dies scheiterte oft genug an der unverständigen, hochfahrenden Art des Dominik. Ja, zuweilen konnte or den Eindruck haben, als hasse Dominik seinen Bruder Lothar. Und einmals, als Lothar gegangen war, machte Dominik seinen Gedanken Luft. 8 „Der kann leicht reden, der, meinte er.„Der hat sein schönes Gehalt, kann sich kaufen was er mag und spielt sich als feiner Herr auf, wenn er heimkommt. Dann steckt ihm die Mutter noch alle Leckerbissen zu, die im Haus sind. Zu bezahlen braucht ja der schöne Herr nichts. Aber ich natürlich, ich kann den Dummen machen. kann rakern und schuften von früh bis spät und muß mich am Samstag dann mit ein paar Batzen abfertigen lassen.“ Der Vater wurde blaß vor Zorn und schlug mit der Faust auf den Tisch wie in seinen jüngeren Tagen. „Da hört jetzt doch schon alles auf. So einen Lumpen schau einer an. Sind vielleicht fünf Franken nicht genug zu versaufen, he? Das habe ich meiner Lebtag nicht brauchen dürfen, wenn ich ins Wirtshaus gegangen bin. Und was geht es dich an, wenn die Mutter ihm manchmal ein paar Eier mitgibt oder ein Stücklein Geräuchertes. Geht dir vielleicht deswegen etwas ab? Ge wirst du und dein Essen hast du. Was willst du denn eigentlich noch mehr? Und deine Sache kriegst du auch einmal. Ich denke, das ist auch kein Pappenstiel. Wenn es dir aber zu wenig ist, brauchst bloß zu gehen. Wir können auch der Ursula das Gütlein geben.“ Die Mutter mußte den Erregten mahnen, so sehr sprach er sich in den Zorn hinein. aber gab keine Antwort, verzog nur den Mund zu einem spöttischen Grinsen und stelzte davon. Im Wirtshaus spielte er dann Karten bis weit nach Mitternacht. Fortsetzung folgt. * Lleyds Zittern vor B Vom Kaffeehaus zum Versicherungsunternehmen— Das einstige Warenhaus der Versicherungen Wie die Geueraldirektion von Lloyds bekanntgab ist dieses einst weltumspannende englische Versicherungsunternehmen durch die bisher von B 1 und V2 verursachten schweren Personen= und Sachschaden dem finanziellen Zusammenbruch nahegebracht worden. Im Jahre 1696 begrundete Edward Lloyd. dei Besitzer eines der vielen Kaffeehäuter in der Londoner City, in denen sich damals Kaufleute. Seefahret und Politiker zu trefsen pflegten, für seine Gäste ein wöchentlich einmal erscheinendes Handelsblatt„Llands New“. Es wurde allerdings im klassischen Land der„Pressefreiheit“ von der Zensur bald unterdrückt und konnte infolgedessen erst seit 1726 unter dem Titel„Lloyds List“ wieder erscheinen. Das Organ diente hauptsächlich den englischen Schiffahrtsinteressen, namentlich dem Versicherungswesen, dessen Vertreter fortan in Lloyds Kaffeehaus ihre mehr oder minder zweifelhaften Geschafte abwickelten. Auf diese Weise entstand allmählich eine Gesellschaft, die im Jahre 1771 sich Lloyds“ an der Ostseite der Londe niederließ und bald den Mittelpunkt des britischen Seeversicherungswesens bildete. Sie erhielt 1871 Korporationsrechte und gab auch weiterhin ein Handeisblatt heraus, das von in allen bedeutenden Seehäfen der Welt ansäßigen Agenten mit Nachrichten beliefect wurde. Jede Woche erschien eine Liste mit genauen Reisedaten über jedes nach oder von Uebersee unterzwegs befindliche Schiff. Es laßt sich denken, daß alle verartigen Nichrichten über Ankunft und Abfahrtszeiten. Eigentümer, Ladung und etwaige Schiffsverluste für Börsenspekulanren, Warenmakler und Reeder von größter Bedeutung waren. So manches über Nachr erworbene Riesenvermögen und manche Schiebung ist durch die Informationen zustandegekomgen die gewisse„Geschäftsleute von Lloyos bezogen. Es handelt sich nämlich bei diesem Unternehmen nicht um eine eigentliche Gesellschaft, sondern lediglich um den Zusammenschluß einzelner Versicherter. Interessenten, die über das nötige Kleingeld verfügten, konnten jederzeit die Mitgliedschaft bei Lloyds erwerben, um in den Räumlichkeiten der Vereinigung und unter Benutzung der weltumspannenden Nachrichtenorganisation ihren Geschäften nachzugehen. In den ersten Kriegsjahren besaß Lloyds noch etwa 1600 Mitglieder, deren Kreditwuroigkeit durch die bei dem Unternehmen hinterlegten hohen Bürgschaften und Sicherheiten„über jeden Zweifel erhaben" war. Wohl die eigenartigste Einrichtung bei Lloyds ist eine große, schwarze Anschlagtafel am Londoner Hauptgebäude der Vereinigung., Ging irgendwo auf den Weltmeeren ein Schiff vertoren, so pflegte dort bis Kriegsansbruch ein alter Matrose einen Zettel wi tpürde aus diesem Anlaß die Schiffsglocke der vor etwa 2#., Jakren ere äuter, urdbvehtzgten iu weitestem Umtreis Sie müßte dank der Auswirkung dernen Seekrieges zu viele Schiffsuntergänge melden, als dies den Nerven der Enalander noch zugemutet werden könnte In früheren Jahrzeynten genoß Lloyds internationales Vertrauen, was nicht zuletzt auf die gewaltige Zahlungskraft dieses Unternehmens zurückzufähren war. So genzmteiges bei dem großen Erdbeben von San Fruncisko am 18. April 1906 innerhalb von 24 Stunden nicht weniger als elf Millionen Pfund aufbringen. Auch konnten sich Lloyds rühmen, daß Kaiser und Könige, weltnekannte Filmstars Schauspieler und Tanzerinnen zu ihren Kunden zählten. Marlene Dietrich ließ beisvielsweise ihre Haare und die Mistinguette ihre Beine versichern. Fachleute der Genußund Nahrungsmittelindustrie, wie Kaffeg;, Käse. und Tabakriecher konnten bei Lloyds Geruchssinn versichern la Vom zu dem Risiko, eine Glatze oder etwa Zwillinge zu bekommen. gab es einfach keine Möglichkeit des Versicherungsschutzes, die bei diesem miesenunternehmen nicht vorgesehen war. Die bisherigen füns Kriegsjahre sind natittlich auch an Lloyds nicht spurlos vorübergezangen Schon die aroßen deutschen Luftangriffe von 1940/41 auf England brachten dem Unternehmen erhebliche Verluste ein. Hierzu nnd neuerdings noch die schweren Priionenund Sachschäden gekommen. die fortlaufend durch V 1 und B 2 verursacht werden. Die Nordamerikaner haben diesen Niedergang der britischen Konkurrenz dazu benutzt, sich in standia zunehmendem Maße des internationalen Versicherungsgeschaftes zu bemachtigen Es ist in diesem Zusammenhang besonders interessant, daß die amerikanische Woolworth=Erbin Barbara Hutton schon im ersten Kriegsjahr ihren Versicherungsvertrag mit Lloyos über zehn Millionen Dollar dessen Gegenstand der kostbare Familienschmuck der Woolworths bildete, gelost hat. Doch hat das gegenwärtige Völkerringen für das Warenhaus der Versicherungen“, wie Lloyds wegen der Mannigfaltigkeit und Vielzahl seiner Versicherungszweige einst oft genannt wurde, immerhin auch noch einige„Lichtseiten“. Munitionsfabriken sind bei dem Unternehmen gegen— vorzeitigen Friedensschluß und Import= wie Ervortfirmen gegen Steuer= und Zollerhöhungen versichert. bundenheit ist nun das Einsatz=Wehrmacht=Gebührnisgesetz der Wehrmacht, in Gestalt der jüngst gemeldeten Kriegsvereinfachung der Soldatenbesoldung, mit Wirkung vom 1. Januar 1945 auch für alle Polizeiangehörigen, soweit sie zur Führung eines Soldbuches berechtigt sind, übernommen worden. Nur die nichtuniformierten Verwaltungs= und Kriminalbeamten und diejenigen Polizeiangehörigen, die nicht Angehörige der Polizei des Reiches sind, werden auch in Zukunft in der bisherigen Weise abgefunden. Damit erhalten die Angehörigen der Polizei, ebenso wie die aller Wehrmachtteile, Wehrsold, Verpflegung, Unterkunft, Bekleidung, Frontzulage, Reiseabfindung, Heilfürsorge und Besoldung nach den für die Wehrmacht maßgebenden Bestimmungen. Auch der sogenannte Ausgleichbetrag, ein Abzug vom Gehalt für Gewährung von Wehrsold, Unterkunft, Verpflegung und Heilfürsorge, wird selbstverständlich in gleicher Weise wie bei der Kriegsbesoldungsregelung der Wehrmacht auch für die Polizei Immer häufiger sind im Verlaufe des Krieges Einheiten der Polizei zusammen mit denen der Wehrmacht einschl. Waffen= an der Front wie im Bandenkampf eingesetzt worden. So eng ist die Verbindung geworden, daß z. B. im Süden und Osten die Verwaltungsdienststellen der Polizei mit denen der Wehrmacht zusammengelegt sind. Als ein Ausdruck dieser engen KampfverWer sein Vaterland Hebt, Ist In jeder Sekunde bereit. für Deutschland zu opfern, ko auch heute wieder, Spinnstolte aller An, Unitormen, Ausrüstungsgegenstände für die Wehrmacht und Velkssturm im Volksepfer. * Wehrmacht einbehalten. Ferner erhalten auch die Gefolgschaftsmitglieder der Wehrmacht die sogenannnte Einsatzabfindung, die aus Gründen der Vereinheitlichung und Vereinfachung auch den nichtuniformierten und den weiblichen Beamten der Polizei gezahlt wird. Die am 1. Januar 1945 Trennangsschmer. „Vetl nimmt Abschied von seinen lwcksack— er glbt ihn zuga,goigsgp#er in Kraft tretende Neuregelung für die Polizei bringt vor allem auch eine wesentliche Vereinfachung des Besoldungswesens. Verantwortlich: Rudolf Emil Eichmann(z. 8. im Felde), i. V. Hermann Stens, Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Pr. 12. Druck: Verlagsgesellsch. von Rauchenbichler, Menden. RPK 1904 Schwarze Diamanten Von Ernita Mauser Zentrum von Buenos Aires bestieg Carlos Martinez die Straßenbahn 36. die nach Belgrnao fuhr. Es regnetee. An den betrovften Scheiben der Tram huschten Häuser vorüber. Plätze, Gärten, der Zoo, die Gutenbergstraße, eine Kaserne und das Gefängnis. An der Barranca. deren Pavillon in der Abenddämmerung versank, sprang Martinez ab. Hastig überquerte er die Anlagen und ging in Mietshaus. Eine unerklärliche Scheu hinderte ihn, das Treppenlicht einzuschalten. Vorsichtig stieg er im Halbdunkel die Stufen empor. Im zweiten Stock machte er halt. Zögernd drückte er auf den Kiingelknopf. Niemand öffnete. Martinez preßte die Lippen zusammen. Er dachte an seinen Streit mit Pablo Pilar, dessen Schwester Inez er liebte. Ihretwegen war er wiedergekommen, den Bankier um Verzeihung zu bitten. Im Grunde haßte er den unsauberen Geldverdiener, aber ebenso reuten ihn die eigene Unbeherrschtheit und die Drohungen, zu denen er sich hatte hinreißen lassen. Er klingelte abermals. Da bemerkte er, daß Pilars Wohnungstür nur angelehnt war. Voll Unruhe betrat er das hellerleuchtet Arbeitszimmer, doch erschrocken fuhr er zurück. Der Bankier lag leblos vor seinem Schreibtisch, die Fauste im Teppich verkrallt, den starren Blick zur Decke gerichtet. In der Brust des Toten stak ein altertümlicher Pfeil. Er gehörte zu den Jagdtrophäen an der Wand. Martinez erinnerte sich, daß Pilar das vergiftete Geschoß aus einem Aztekentempel in Mexiko graubt hatte. Ein Fluch hing an der Waffe. aber dem, der sie führte, sollte sie Glück bringen. Zitternd kniete Martinez nieder und griff nach dem Pfeil. Plötzlich hörte er Schritte. Eine harte Hand riß ihn zurück.„Mörder“ gellte es in seinen Ohren. Heulend tobte der Wind von Kap Horn über die Südküste Feuerlands gegen das Zuchthaus von Ushuaia. In den Kneiven der Stadt steckte man die Kopfe zusammen und murrte. Keine Ahnung hatte der neue Anstaltsdirektor von den„Lebenslänglichen". Aber auch die Regierung versagte. Hätte sie sonst erlaubt, daß das Zuchrhaus fur Schiffbrüchige geraumt wurde? Für die Matrosen und Fahrgäste der„Sol y mar“, die. auf ein Riff gelaufen, draußen versank. Schade um den prachtigen Danendampfer] Zum Glück war Tito Fischer mit seiner Kriegsfloctille in der Nähe und rettete die Untergebenden. Er war schon ein Teufelskerl, dieser argentinische Marineoffizier deutschen Blutes. Nur eines konnte er nicht verhindern, daß die Passagiere der„Sol y mar“ ihre Luxuskabine mit den Zellen von Schwerverbrechern vertauschen mußten. während die Zuchthausler in die Hafenbaracken kamen. Freilich. ein für 500 Personen gab es in Ushugig nicht die Unterkünfte ein der Stadt waren schanerlich und schon in vier fünf Tagen erwartete man den Bergungsdampfer, aber vier Nächte in einer Gefangenenzelle— die Bürger von werkommen gingen die Schifforuangen zur Ruhe Müde Schritte verhallten auf endlosen Fluren. Türen fielen ins Schloß und hinter den düsteren Mauern starben ein letztes Flüstern und Handedruck. Dem Tode entronnen fühlten die Geretteten doppelt die qualende Pein des Zuchthauses. Der Dane Jens Andersen bekam Nummer 29 Als er die Zelle betrat. verlöschte seine Kerze.„Ist da jemand". fragte er mißtrauisch. Er bekam keine Antwort. Aergerlich suchte er nach Streichhölzern. Plotzlich legte sich eine weiche Hand aus seinen Arm und die tränenerstickte Stimme einer Frau flüsterte:„Kein Licht, bitte!“— Bebend suchten die Finger das Mauerwerk.„zweimal drei Meter“, seufzte sie.„Jeder Kratzer in der Wande bedeutet: einen Tag dem Ende näher. Es heißt, er hat meinen Bruder ermordet. Aber Carlos Martinez büßt unschuldig für einen anderen. Ich folgte meinem Verlobten bis Ushaia, um ihm nahe zu sein und schlich mich hier ein um die Steine zu küssen, die Ziternd brannte Andersen die Kerze an. deren Schein das edle Gesicht der jugendlichen Fremden seltsam verklärte „Vielleicht mußte die„Sol y mar" untergehen. um den Gefangenen zu befreien.“ Inez Pilar schüttelte den Kopf.„Helfen kann nur, wer den Mörder findet.“ Ohne ein Abschiedser sich in seine Decken, aber er fand keinen Schlaf Durch das vergitterte Fenster kroch fahles Mondlicht und zauberte die Traillen als dunkse Streifen auf seine Brust.„Wie bei einem Sträfling“, dachte der Däne,#. Nerven waren aufgepeitscht von dem Schi### unglück und dem Erlebnis mit Inez Im Strafhof heulte der Wind unheimliche Klagelieder. Es klang wie das Aechzen zertre: tener dcenschenherzen„Wenn es hier, singende Sofarbaume gabe mit löchrigen, insektenzerfressenen Zweigen, durch die der Sturm Wimmertöne preßt wie auf einer Teufelsshöt, ließ sich das Jammern erklären" hetzun Andersen Gdanken. Aber wie kommen Sofarbäume nach Feuerland?" Der Dane in die Dunkelheit. Wieder hörte er die unheimlichen Laute Das war kein Pfeisen des Windes durch zersetzte Aeste, sondern Stöhnen und Verwünschen.„ In seinem Hirn brauste der Todesschret des Gemordeten und das Flehen eines unschuldig Verurteilten. Andersen preßte die Fauste gegen die Mauer. Schweiß verite auf seiner Stirn. Vergeblich versuchte er sah aufzurichten. Schlaff fiel sein Arm über die Bettkante. Er sank zurück. Im Dämmerzustand durchlebte er noch einmal die schweren Jahre, in denen er in Brasilien nach grub. Schwemmland und Schlamm, Moskitos. Schlangen, Hunger und Durst, das war seine Welt, bis er in die Provinz Bahia kam. Er hatte schon die Schiffskarte nach Argentinien in der Tasche, als er zufällig„ feinkörnige Karbonate fand. Achtlos nuhm er sie mit. Dann geschah das Graßliche, UnbeIn Buenos Aires wurde er mit Pablo Pilar bekannt, lieh von ihm Geld zur Heimfahrt nach Europa und gab ihm die Karbonate als Faustpfand. Hinterher entdeckte er, daß er einige Stücke vergessen hatte. Er zeigte sie einem Juwelier und erfuhr, daß es Eoeisreine waren wertvolle schwarze Diamanten. Mit dem Geld. das er dafür bekam, eilte er zu Pablo Pilar sein Pfand einzulösen aber der Bankier verweigerte die Herausgabe Es kam zu einem Wortwechsel Rasend vor Wut zog Pilar seinen Revolver. doch blitzschnell rin Andersen einen Pfeil von der Wand und stieß ihn dem Betrüger ins Herz.— Irgendwo klappte ein 2ur. Damals wie heute. Angstgepeitscht erwachte der Däne zum Bewußtsein. Gewiß er hatte in Notwehr gehandelt. Doch seine Flucht machte ihn schuldeg. Denn für ihn büßte ein Schuldloser.„Zweimal drei Meter, das war seine Zelle; aber sie führt in die Freihert. Mein Gefängnis hat keinen Ausgang“, murmelte Andersen.—— An einem hellen Morgen holte der Bergungsdampfer die Schiffbrüchigen der„Sol y mar“ aus Ushuaig Zurück blieb allein Jens Andersen. Er stand an der Pier. bis der Dampfer außer Sicht war. Dann schloß er die Augen und sah im Geist auf einem andrn Schiff ein glückliches Paar Carlos und Inez, in die Heimat fahren. Ohne sich umzusehen ging er in das Zuchehaus zurück. Als sich die Zellentür hinter ihm schloß, fühlte er sich frei und leicht wie nach schwerer Krankheit. fiel durch das Gitter und machte weißen Bogen zur Feder und Papier. Entschlossen griff er bekannte seine Tat. Heute verschied unsere geliebte Mutter, Großmutter u. Urgroßmutter Wwe. Diederich Werth Lina geb. Pütter im Alter von fast 80 Jahren. In stiller Trauer: Familie Heinrich Werth Familie Wilhelm Fohrmann Schwerte(Beckestr. 94), den 10. Januar 1945. Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. Januar 1945, 15 Uhr vom Trauerhause aus statt. Nach einem aufopferungsreichen Leben ist heute unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Oma Heuer ged. Wehking im Alter von 83 Jahren fern der Heimat Westhofen in die ewige Heimat gegangen. Familie Pastor Friedr. Heuer Wilhelm Heuer Gülzowshof über Grimmen (Pom.), 5. Dezember 1945. Geprüfter Masseur für das Krankenhaus eines Industrieunternehmens gesucht. Ausführliche Bewerbungen sind unter Angabe der Gehaltsansprüche zu richten an Dr. Stege, Berlin W 15, Knesebeckstr. 48. Ihre Vermählung geben bekannt: Uffz. Walter Eichmann Anni Eichmann geb. Leibner Schwerte, den 16. Januar 1945 Schützenstraße 69 Industriewerk sucht zur Abholung dringend benötigter Materialien u. zur Begleitung von Expreßsendungen und Transporten tüchtige, kräftige und gewandte Mitarbeiter. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind zu richten unter H. A. 5476 an Ala(20) Hameln(Beser. Die betriebswirtschaftliche Abteilung eines Konzerns der Rüstungsindustrie sucht betriebswirtschaftlich vorgebildete, in der Praxis geschulte Revisoren, möglichst Diplom=Kaufleute od. Diplom=Volkswirte. Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen schriftlich zu richten an Dr. Wilhelm Stege, Berin W 15, Knesebeckstr. 48. Koffer verloren. Montag abend 18.12 Uhr beim Aussteigen aus dem Personenzug Schwerte— Unna in Unna großer hellbrauner Lederkoffer verschwunden.„Da Wertsachen und meine gesamten Papiere darin(fliegergeschädigt und werdende Mutter) wird der Finder um Rückgabe gegen hohe Belohnung gebeten. Sollte diese bis spätestens 1. Februar 1945 nicht erfolgt sein, wird polizeiliche Anzeige erstattet, da sichere Anhaltspunkte vorhanden. Evrl. wird um sofortige Uebersendung aller Papiere als Einschreiben gebeten. Wer irgendwelche Angaben über den Fall machen kann, wird dringend darum gebeten. Hildegard Weller, W.=Barmen, Sanderstr. 24. Evangl. Gottesdienste Schwerte Samstag, 13. Januar: Krankenhaus=Kapelle 16 Uhr Pfr. Ohlig. Sonntag, 14. Januar: Ev. Gemeindehaus 10 Uhr Pfr. Millard. Ev. Gemeindehaus 15 Uhr Pfr. Millard. Kindergottesdienst 10,15 Uhr Geisecke=Lichtendorf. Kindergottesdienst 10,30 Uhr in Villigst. Kindergottesdienst 11,15 Ev. Gemeindehaus. Dringend gesucht werden: ehemalige Feldwebel der fahrenden Truppe, Kutscher vom Bock, Beschlagpersonal, Stellmacher, Sattler, Futtermeister, Stallmeister, Fahnenschmiede, Küchenmeister, ehemalige Kavallerie= u. Artillerieoffiziere, Beterinäre. Interessenten der Jahrgänge 05 und älter, auch Kriegsversehrte, wollen ihre Bewerbungen einreichen an Otto Ernst Becker, BerlinCharlottenburg 9, An der Heerstraße 3. Aelterer, selbständiger Handwerker sucht Zimmer mit voller Pension bei Familienanschluß. Angeb. unt. Nr. 118 an die Schw. Ztg. Mittelgroßer, neuer Waschkessel gegen Damenschuhe Gr. 87 oder 38 mit höherem Absatz zu tauschen gesucht. 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