Schworte und die Amter Westhofen und Ergste Eineige in Schwerte gedruckte Tageszeitung 77. Jahrgang Schwerte(Ruhr), Freitag, 12. Januar 1945 Moskau Wreile Maske u5 iketen ergibt sich aus kete nur in notwen, m e h r e r e S e n d u n g e n inigen, wenn vorauste an den gleichen tände zu verschicken Paket zu verpacken, zweien auf den Weg heint es überflüssig. und vorgeschriebene er auch dies ist notchtet, wie oft gegen alt noch veretoben □ Derlis, 11. Januar. Die Sammlung und Ausrüstungsgegenständen ist ein erneute deutschen Volkes für seine Soldaten, ich best Wer sich an gesammelten oder vom Vertügul ten zur Sammlung bestimmten Sachen bereicher Sachen sonst ihrer Verwendung entzicht, wi Tode bestraft. Diese Verordnung tritt mit ihrer Verka Rundfunk in Kraft. Sie gtit im Großdeutsche Generalgonvernement und in den von den deu pen besetzten Gebleten. Führerhauptguartier, den 20. Der Pührer, ges.: Adchtl n Der Reichsminister und Chei der gen.: Dr. Lammers. europäischen Staatslebens beabsichtigt Nach dem Fortgang der Deutschen Stockholm, 11. Januar. Der Korrespondent der„Sunday Times“ in Moskau veröffentlicht einen Bericht über die Lage in der Sowjetunion, der das Eingeständnis enthält, daß die deutsche Besetzung in der Ukraine nicht ohne Einfluß auf die Meinungsbildung der Bevölkerung geblieben ist. Es heißt in dem Bericht, das„Nazi-Gift“ habe tatsächlich in Europa und sogar in der Sowjetunion tiefe Spuren hinterlassen, wie aus der verstärkten politischen Erziehung ersichtlich sei, die in der Westukraine und in Weißrußland eingeführt worden sei. Der Bericht hebt die Nöte der Bevölkerung hervor, das Wohnungselend in den halb zerstörten Städten und in Moskau, das im letzten Jahr einen anormalen Zustrom an Menschen hatte, die Müdigkeit der Bevölkerung angesichts der Länge des Krieges und der Schwierigkeiten des täglichen Lebens, die Häufung von Verbrechen Jugendlicher usw., alles Symptomé, die beweisen, daß auch im Feindlager nur mit Wasser gekocht wird. Sowjetisierung des gesamten + Stockholm, 11. Januar. Die führende Moskauer Zeitschrift„Woina i Rabotschi Klaß“ veröffentlicht einen auch vom Moskauer Nachrichtendienst zitierten Artikel, in dem es heißt, daß die Völker der„befreiten“ Länder Europas nicht zulasten könnten, daß das vor dem Krieg bestehende System an die Macht komme. Die Völker würden sich die Früchte ihres Siege nicht wieder aus der Hand reißen lassen. Neue Regierungen, möglichst auf breiter Basis, müßten in allen Ländern gebildet werden. Die Aufgabe der Sowjetunion für 1945 bestehe in der Unterstützung dieser Länder bei der Bildung eine neuen demokratischen Europas, das frei von Faschismus und Reaktion sel. Mit brutaler Offenheit wird hier die Moskauer Europapolitik von den Bolschewisten selbst vor aller Welt entlarvt. Ganz klar wird festgestellt, daß die alten Regierungen und auch die alten Regierungsformen für Europa nicht mehr in Prage kämen. Was die Bolschewisten, obwohl sie in den sogenannten Waffenstillstandsverträgen jeweils die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Länder pooklamieren, in Lublin, in Finnland und anderen Ländern selbst in die Tat umsetzten, wird als Ziel für ganz' Europa herausgestellt. Die Sowjetisierung des gesamten europäischen Staatslebens. Die jüngsten Beispiele auf diesem Gebiet, Lublin-Polen und Tito-Jugoslawien, sollen gewissermaßen das Vorbild für die Neuordnung Europas nach bolschewistischem Rezept werden. Was man in Moskau unter einem demokratischen Europa versteht, haben die Schicksale dieser von den Sowjets beherrschten Völker zur Genüge klar gemacht. In dem Schlagwort„Demokratie“ hat Moskau die Tarnkappe gefunden, unter der man die bolschewistischen Revolutionspläne verwirklichen zu können glaubt. Demokratie ist danach alles, was bolschewistisch ist, während alles andere in Bausch und Bogen als Faschismus und Reaktion bezeichnet wird. Da bei diesem Moskauer Programm auch die Grundsätze der Atlantik-Charta, die man den europäischen Völkern einst als eine Art Evangelium verhieß, wie Luft behandeit werden, ist allerdings nicht zu verwundern, wenn selbst deren Väter sich nicht mehr vorbehaltlos zu ihrem Kinde zu bekennen wagen. Holsken, in einigen ers in den Grenzkreilag wen„lumngen!. icht man von Holzden Landbewohnor scheinung, er ist für bekleidung, besonders a Wenn der LederSchnee durchläßt, n tocken. Und wenn huhen egal halte Püße im Holzschuh behagter, die jetzt als Evaen, bekennen sich beund freuen sich, daß seltenen Dinger— auf da ohne Bezugschein Der Reichsmarschall 52 Jahre alt Berlin, 11. Januar. Mitten im harten Ringen dea vollendet Reichsmarschall Hermann Göring am Seite des Führers. Hermann Göring, der letzte Kommandeur des ruhmreichen Richthofengeschwaders im Weltkrieg, ist der Schöpfer und Oberbeichlshaber der deutschen Luftwafle, die unvergähglichen Ruhm an ihre Fahnen geheftet hat und täglich neue Heldentaten in härtestem Einsatz vollbringt. Als Beauftragter für den Vierjahresplan het er der deutschen Wirtschaft die Unabhängigkeit gesichert, die es ihr heute ermöglicht, die hohen Anforderungen, die der Krieg an sie stellt, zu erfüllen. Indem der Führer Hermann Göring zum Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches ernannte, würdigte er die Leistungen und Verdienste seines unermüdlichen Mitkämpfers. Hand sich wundern, daß hier u bäuerlichen Arbeitsppung und Schuhmanies Wortes wahrer Bessen kann. Das Holzmpe Füle sagen die cht réci arin laufen, leumdu. Nur empsich schlecht an den einem normalen, gelehtet Die Initiative weiter in unserer Ardennen-Vorsprung— Deutsches Vordringen im Westfront stehenden feindlichen Kräfte weiterhin durch das Ringen in den Ardennen gebunden ist und daß die gegenwärtigen Abwehrkämpfe zwischen Maas und Mosel die Voraussetzungen für unsere erfolgreichen Angriffe zwischen Saar und Oberrhein schufen. Wie an den Brennpunkten der Ardennen schlugen unsere Truppen auch am West- und Südrand des Bitscher Einbruchsraumes starke feindliche Gegenangriffe ab. Darüber hinaus hielten sie ihren Druck südöstlich Saargemünd und gegen die elsässische Maginot-Linie südlichsüdöstlich Weißenburg aufrecht. In fortgesetzten Angriffen brachen sie Rimlingen aus den Verstärkung der Flanken im # Berlin, 11. Januar. Bei anhaltend harten Kämpfen an den bisherigen Brennpunkten hat sich gegenüber dem Vortage das Bild der Westfront in den letzten 24 Stunden nur in den Ardennen und die Lage in Ungarn nördlich des Doneuknies verändert. Die Verschiebung der Hauptkampflinie in den Ardennen ergab sich aus der ungestörten Zurücknahme des am weitesten nach Westen vorspringenden Zipfels, unseres Einbruchsraumes, während am Donauknie unsere angreifenden Truppen die dort in den vorausgegangenen Tagen westlich der GranMündung vorgedrungenen, bolschewistischen Kräfte ein erhebliches Stück wieder zurückgeworten. Das Ringen zwischen Maas und Mosel konzentrierte sich in letzter Zeit immer mehr auf den vom Salm und Ourthe begrenzten mittleren Teil unseres Frontvorsprunges in den Ardennen. Auch am Mittwoch erfolgten hier wieder die Hauptangriffe der Nordamerikaner, und zwar starken feindlichen Rückhaltsstellungen südlich der Blies heraus, am Nordrand des Hagenauer Forstes vertieften und verbreiterten sie ihren Einbruch in die Maginot-Linie, zwischen Hatten und Selz drangen sie in den Hagenauer Forst ein, und zwischen Schlettstadt und Erstein rieben sie umfaßte feindliche Kräftegruppen auf. Die im Wehrmachtbericht erwähnten 300 Gefangenen wurden aus dem bei Obenhein und Gerstheim gebildeten Kessel herausgeholt. Unsere starken Angriffe bei Rimlingen und südlich Erstein halten den Feind weiterhin ebenso in Atem wie die erbitterten Abwehrkämpfe in den Was die anderen sagen EAM sollen in die Regierung Genf. Nach einem Athener Reuterbericht wurden die endgültigen Bedingungen General Scobies am Mittwoch Vertretern der EAM übergeben. Reuter berichtet gleichzeitig über eine Sitzung der Exekutive der- britischen Labour-Party, die über die Haltung auf der bevorstehenden Parlamentssitzung zur griechischen Prage beriet ls wurde eine Unterkommission ernannt, die Churchill aufsuchen soll, um ihn daran zu erinnern, daß die Labour-Party keiner Politik zustimmen kann, die nicht einen sofortigen Waffenstillstand und eine Amnestie ermöglicht sowie eine Aufnahme der EAM in die Reglerung gestattet. loteranter der Geschäfte der ragte Dr. von Halt erleutschen Volkes nachKameradinnen! Schon port durch die Hingabe rials bewiesen, daß er rt werden muß, wenn rf auch in diesem Falle Aufforderung oder fruf zur Materialsammhen zu fühlen. Nur bitte! eraden und Kameradinrgeist zu betätigen, der wenn eine Aufgabe geaterland anging, der deutsche Sport seit je e stärksten Impulse besche Staatsführung hat re ganze Autorität und , uns die Erfüllung des k in Leibesübungen zu Nun wollen wir durch gabe von Material für rmacht und Volkssturm et der Luftkriegsgeschäein wirkliches Opfer chkeit und jeder EigenEuch auch frühr schon iege zum persönlichen un aber heißt es, mit Ernst sich dessen zu hpfenden Front heifen, isten und der leidenden Bodengewinne beid # Berlin, 11. Januar. Das auch in Ungarn herrschende Schneetreiben hatte keinen Einfluß auf die Doppelschlacht an der Donau. Bei den am Südrand des Vertes-Gebirges angesetzten feindlichen Gegenangriffen, die alle scheiterten, waren auch weitere Teile des bereits am Vortage stark angeschlagenen sowjetischen Korps beteiligt. Nur östlich des Vertes-Gebirges brachen ebenfalls feindliche Gegenstöße zusammen. Am Westrand des Vertes-Gebirges und hart südlich des Donauknies drangen dagegen unsere Truppen trotz schwieriger Geländeverhältnisse in den Waldbergen abermals mehrere Kilometer vor. Auch nördlich der Donau traten unsere Verbände gegen die westlich der Gran-Mündung eingebrochenen Sowjets zum Angriff an. Sie zersplitterten die feindlichen Kräfte auf und engten den Einbruchsraum unter Abschuß von 17 Panzern ein. Die Vernichtung der meist ohne Verbindung miteinander kämpfenden feindlichen Kräftegruppen, zu deren Entlastung die Bolschewisten vergebliche Gegenstöße führten, ist in vollem Gange. An der Front von Budapest nahm der Feind erst am Nachmittag seine Angriffe gegen den östlichen Verteidigungsgürtel wieder auf. Unter Einsatz von Panzern mit Flammenwerfergeräten versuchten die Sowjets vergeblich, vom OstI Bahnhof aus den Einbruch in den Stadtkern zu erzwingen. Am Abend waren sämtliche Einbrüche wieder bereinigt. Durch die Kämpfe der letzten Tage hat die Frontlinie auf dem Ostufer der Donau etwa die Form einer ,arabischen Drei angenommen. Der Nordbogen liegt an der Vorstadt Ujpest, der Südbogen im Fabrikgelände Scepel, während die Spitze in der Mitte das Gelände des Ostbahnhofes berührt. Um das repräsentative Stadtviertel auf dem westlichen Ufer verläuft die Front im flachen Bogen längs der Höhen westlich der Stadt. Der Feind hat hier in den letzten Tagen kaum angegriffen, die großen Gebäude jedoch des öfteStockholm. In einer Londoner Lord Strabolgl am Mittwoch über die„Zuh ür erklärte, England sei durch Gesetz Mandate gebunden. Es müsse auf Grund den Vereinigten Staaten die Errichtung Nationalheimat in Palästina erleichtern. N. zeugung sei die einzige Lösung die. d britisches Dominium werde. Zuerst müs jüdische Mehrheit vorhanden sein, wie an mit Zustimmung aller Verbündeten aus geplant gewesen sel. Strabolgi erklärte, Lösung die Bestrebungen der Juden beir! lung der arabischen Minderheiten sicher schen Interessen im Mittleren Osten bekr Englands Schiffsverluste Stockholm. vertretende Direktor schen Admiralität, in woch erklärte, gingen zwei flotte während der ersten zwar sind von 17.5 Millionen BRT an seegehenden bis 1943 11.5 Millionen verlorengegangen. Man schätzt, so erklärte Kapitän Polland, laut daß die große Zahl der Schiffe, die deutsche Str in Häfen und Gewässern der besetzten Länder und wo versenkt oder zerstört haben, alle Bergung Englands und der alllierten Länder für mindester Jahre beschäftigen werden. Wie Kapitän z. S. Polland, der stelllor des Bergungsdepartements der brittIn einer Ansprache in London am MittDrittel der britischen Handelsvier Kriegsjahre verloren, und Wenn sich die täglichen, mit erheblichen Verlusten erkauften Bodengewinne des Gegners schließlich auch zu einigen Kilometern summierten, so brachten sie dennoch keine entscheidende Veränderung der Lage. Unsere aus den Durchbruchskämpfen und der folgenden Begegnungsschlacht in der zweiten Dezemberhälfte gewonnenen Linien trugen jedoch Merkmale des Zufälligen an sich und waren besonders in ihren am weitesten nach Westen gelegenen Abschnitien zwischen Ourthe und Homm dem Gelände nicht angepaßt. Um die immer wieder hart angegriffenen Verteidigungslinien zu erhalten, setzten sich unsere Truppen deshalb westlich der Ourthe ab. Die Aufgabe einiger Höhen und Ortschaften im Westzipfel unseres Einbruchsraumes kann aber darüber nicht hinweg täuschen, daß die durch unseren Angriff am 16. Dezember entstandene schärfste Anspannung der feindlichen Kräfte nicht nachgelassen hat. Bestehen bleibt Stimmen über die V-Waffe Bern. In einem als Leitartikel veröflentlichten Bericht „Aus dem englischen Alltag“ schreibt das„Berner Tagblatt“ u. a.:„In die Millionen geht die Zahl der durch den Luftkrieg zerstörten oder beschädigten Häuser in England. Der Plügelbomben-Sommer 1944 und die V 2 dehnten Schäden rasch weiter aus. Wo die Vergeltungsdinger niedertallen, wird alles auseinandergesprengt, Backsteine, Ziegel und Zement“. Wie„Stackholms Tidningen“ berichtet, hat sich die englische Regierung bisher geweigert, einen vollständigen Bericht über die durch die deutschen V-Angriffe leten Schäden abzugeben. Amerikanischen Berechnungen zufolge wohnen zur Zeit nur noch höchstens 10 v. H. der Gesamtbevölkerung von London in völlig Häusern, mindestens 120 000 Menschen verbringen Tage Nächte in den Tunnels der Londoner U-Bahn. Nach einer Handwaschbecken ohne VIM-Dosel Porole— in Hausholt und eb befolgt— streckt unsere nkarte. VIM von Sunlichtenteifenartige Besfandteile und reinigt auch stark ver: schmutzre Arbeitshönde. Weiter hinein in die Maginot-Linie In Ungarn heftige Sowjetangriffe abgewehrt Die Kampfpause in Mittelltallen d. Bei starkem Schneetreiben wurden leindliche Angritfe südlich und nordö birges abgewehrt und dabei 16. sowje schossen. An der Osttront von Budap erst am Nachmittag seine Angrißfe w Wieder zahlreiche Orte im Elsaß befreit bverhauptgaartler, M. Jonsar 1 Zur Stüreng des leindlichen der Wehrmacht gibt bekannt: und Antwerpen unter verstärkte Heute, Donnerstag, zum letzten Mal Innenser Kristina Söderbdum, Karl Raddatz u. a. m. Deutsche Wochenschaul über 14 J. zugelassen! Anfangszeiten: -Lichtspiele 16,30 Uhr. spielhaus Bahnhofstraße und 16,30 Uhr. Immer der alte Schwindel WA. Berlin, 11. Januar. Eine KolonialCharta zur Ergänzung der Atlantik-Charta schlägt Lord Lugard in der„Times“ vor. Die Pläne des britischen Lords gehen darauf hinaus, ein Phrasengewirr zu schaffen, das dazu dienen soll, die Versklavung ganzer Weitteile durch England, die USA und die Sowjetunion zu einer Dauereinrichtung zu machen. Die famose KolonialCharta sicht vor, daß die Kolonialvölker in den Genuß der von der Atlantik-Charta angestrebten Ziele kommen sollen, wenn sie eine bis zur„völigen Mündigkeit“ führende„Vormundschaftsperiode“ überstanden haben. Nach den bisherigen Erfahrungen, die die britischen Kolonialvölker mit ihren Ausbeutern gemacht haben, dürfte feststehen, daß sehr wenige diese„Vormundschaftsperiode“ gesund und heil überstehen werden. Am Ende der Vormundschaftsperiode wird in Wirklichkeit der Volkstod und die Ausrottung stehen, denn England fackelt nicht lange, wenn seine Mündel unartig werden. Wir brauchen nur daran zu rinnern, daß England sich gegen die zahlreichen Vorschläge zur Abschaffung der Bomberwaffe gerade mit der Behauptung richtete, daß es die Bombardierung aus der Luft zur Zähmung der Völker in seinen Kolonialgebieten brauche. Wer also solche Methoden lebend übersteht, dem soll jetzt für seine Urenkel in Aussicht gestellt werden, daß sie einmal in den Besitz der berühmten vier Freiheiten der AtlantikCharta kommen können, vorausgesetzt, daß... Der Hauptzweck dieses neuen Schwindels wird durch Lord Lugard enthüllt, indem er sagt, die Mandate über die geraubten deutschen Kolonien hätten jetzt vielleicht ihren Zweck erfüllt, so daß man zur Annexion schreiten könne. England und Amerika wären sich darin einig, daß die Ueberführung von Gebieten aus Sicher, Weltberühmtes bauliches Kleinod heitsgründen nicht gegen die Atlentik-Charta verstoße. Hier zeigt sich die Raubgier in vollendeter Schamlosigkeit. Die Absichten der USA, sich in der ganzen Welt Stützpunkte anzueignen, mit anderen Worten also Gebiete zu rauben, wo und wie es ihnen paßt, sind selbstverständlich Sicherheitsmaßnahmen, die mit den Freiheiten einer Kolonial- und Atlantik-Charta gar nichts zu tun haben. Die Unterjochung Europas unter den Sowjetimperialismus und die Versklavung und Ausrottung ganzer Völker des alten Erdteils ist natürlich auch eine Sicherheitsmaßnahme, in die sich niemand einzumischen hat und auf die die Atlantik-Charta selbstverständlich nicht anzuwenden ist. Mit anderen Worten verkündet Lord Lugard den europäischen Völkern, daß England fest entschlossen ist, sie der Sowjetunion auszuliefern und darin keinen Verstoß gegen die Atlantik-Charta erblickt. Nur eins hat der edle Lord vergessen, nämlich, daß die neue Kolonial-Charta und der alte Fetzen der- Atlantik-Charta in der Art, wie er sie mit echt britischem Hochmut gegen andere Völker anwendet, eines Tages von der Sowjetunion oder den USA auch gegen England und sein Imperium angewandt werden können. Wenn die USA Gelüste auf britischen Kolonialbesitz aus Sicherheitsgründen haben, verstoßen sie selbstverständlich nicht gegen die AtlantikCharta. Wenn die Sowjets sich des lrans und der Dardanellen bemächtigen, und so nebenbei England vom Weg nach Indien abschnüren, dann ist das auch kein Verstoß gegen die Atlantik-Charta. Hier eröffnen sich Perspektiven, die dem großzügigen Lord noch einige Schauer verursachen könnten, wenn er in seiner Stupidität eine Ahnung davon hätte, daß die Grundsätze, die er preist und bisher auf andere anwendet, auch einmal auf ihn selbst und den Raubstaat England praktisch angewandt werden könnten. Schloß„Sanssouci“ 200 Jahre alt Im Jahre 1745 wurde mit dem Bau des Schlößchens„Sanssouci“ in Potsdam, dem Lieblingsaufenthalt Friedrichs des Großen, begonnen. In zwei Jahren wurde Sanssouci, eines der anmutigsten baulichen Kleinode des 18. Jahrhunderts, fertiggestellt. Der Künstler, den Friedrich III. mit dem Bau beauftragte, war der frühere Offizier, dann Architekt aus Neigung und Berufung. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Freund des Königs und Mitglied der Talelrunde in Rheinsberg, in der lustigen, von Geist funkelnden Kronprinzenzeit. Knobelsdorff hatte, gleich nach dem Regierungsantritt Friedrichs, eine Studienreise nach Frankreich unternehmen können, deren Kosten der König mit königlichem Großmut bestritt. Der Künstler brachte eine eingehende Kenntnis des Zeitstiles, des Rokoko, mit, die er aber bei seinen späteren Schöpfungen mit durchaus eigenwüchsiger Phantasie und feinstem Geschmack anwandte. Knobelsdorff bevorzugte in der Innenausstattung das Rokoko, während er sich im äußeren Bau an die klassischen Formen der Antike hielt, diese jedoch, als einer der Ersten, mit tiefem Verständnis für ihren wahren Geist nachahmend. So entstand, 1745—47, auf einem 20 Mieter hohen Hügel vor dem Brandenburger Tor der Residenzstadt Potsdam, das einstöckige Schlößchen„Sorgenfrei“. Der Plan wurde nach den persönlichen Wünschen Friedrichs entworfen. Für die Stirnseite nach dem Park zu, mit ihrer flachen mittleren Einrichtung, deren herrliche Kuppel zwei mächtige Koryatiden tragen, hatte der König selbst die Zeichnung angefertigt. Der Terrassengarten um die Kaskade trug ursprünglich Rokokogepräge, wurde aber später von dem großen Gartenkünstler Lenné naturhafter umgestaltet. Die edle, in allen Linien und Massen aufs feinste ausgewogene Schönheit und Stimmung Sanssoucis, der Zusammenklang des langgestreckten Baues mit dem Garten, bewahren ihren zeitlosen Zauber durch die Jahrhunderte. Der König hat dort die schönsten der ihm vergönnten Stunden, aber auch manche sorgenvolle verlebt. An die Mühle, westlich vom Schlößchen, knüpft sich die Geschichte von dem Müller, der seelenruhig gegen seinen königlichen Nachbar prozessierte, weil er sich felsenfest auf die Unparteilichkeit des Kammergerichts in Berlin verließ. P. S. Sauberkeit klein geschrieben Kulturgeschichtliche Plauderei Sowjet-Verzicht auf Pacht und Leih? DD. Berlin, 11. Januar. Ein nordamerikanisches Blatt will erfahren haben, daß die Sowjets im bevorstehenden Sommer auf Pachtund Leihlieferungen aus den Vereinigten Staaten verzichten wollen. Aber Moskau denkt nicht daran, sich in der Deckung seines Rüstungsbedarfes auf eigene Füße zu stellen. Wie weiter verlautet, wollen die Sowjets amerikanische Erzeugnisse direkt bestellen. Zur Bezahlung soll eine große langfristige Dollaranleihe dienen, die von nordamerikanischen ßanken gewährt werden soll. Nähere Einzelheiten über diesen Plan sind noch nicht bekannt geworden. Die Pacht- und Leih-Schuldner der Vereinigten Staaten haben in letzter Zeit wiederholt Gelegenheit gehabt, darüber nachzudenken, ob sie die Lieferhilfe der Yankees nicht noch einmal lebhaft bedauern werden. Auch sind ernste Zweifel aufgetaucht, ob das Pacht- und LefhKonto nicht allzu hoch aufgelaufen sei. Wenn jetzt der zweitgrößte Abnehmer von Pacht- und Leihgütern— der größte Abnehmer ist Großbritannien— für neue Lieferungen ausscheidet, könnte das von gewissen nordamerikanischen Kreisen als Erleichterung angesehen werden. Wenn Moskau selbst die Aufnahme großer Dollarkredite angeregt haben sollte, würde das in der gleichen Linie liegen wie die Abreden, die dem Vernehmen nach Ende November 1943 auf der Konferenz zu Teheran getroffen wurden. Man sprach damals von einem amerikanischsowjetischen 10-Milliarden-Dollar-Kredit, mit dem die ersten Nachkriegsjahre überbrückt werden und der den norddmerikanischen Rüstungswerken die Umstellung auf Friedensproduktion und Friedensgeschäft erleichtern sollte. Dieser Plan ist denn auch zu einem festen Bestandteil der nordamerikanischen Umstellungsplanung geworden. Wenn auch die Vereinigten Staaten gegenüber ihrem sowjetischen Verbündeten recht nachsichtige Gläubiger gewesen sind, so bestand doch“ für Moskau die Unannehmlichkeit, daß Washington jederzeit Auskunft über den Verbleib und den Zustand der„geliehenen“ Waren verlangen konnte. Auch die Kontrolle der Verwendung war den Machthabern in Moskau gewiß nicht angenehm. Ein freies Darlehn ist mit solchem peinlichen Beiwerk belastet. Wir Deutschen wissen, wie die Sowjets solche Lieferansprüche auszunutzen pflegen: sie entsenden kopfreiche Ausschüsse, um an Ort und Stelle das Produktions- und Lieferprogramm zu besprechen. Bei dieser Gelegenheit läßt sich ausgezeichnet Werkspionage treiben und die bolschewistische Agitation in Gang bringen. Es wäre natürlich eine Ironie der Weltgeschichte, wenn die plutokratischen Nordamerikaner die Bewaffnung, finanzieren, mit der die Sowjets die bolschewistische Revolution bis zur Atlantikküste und dann auch über den Atlantik hinaus vorwärtstreiben wollen. Profitgier macht ebenso blind wie Haß. Wenn sich aber beide vereinen, kann es nicht ausbleiben, daß die Yankees selber das Messer wetzen, mit dem sie geschlachtet werden sollen. König Philipp August von Frankreich stand im Jahre 1185 am Fenster seines Palais, als einige vorüberfahrende Wagen den Straßenschmutz aufwühlten. Der sich dabei entwickelnde Gestank war so furchtbar, daß der Herrscher, obwohl an die Ausdünstungen seiner Residenzstadt Paris gewöhnt, ohnmächtig wurde. Er befahl daraufhin die Pflasterung einiger Straßen. Man fuhr in der Folgezeit auch den Unrat ab, jedoch nur bis zum Place Maubert, dem Marktplatz, der hierdurch völlig verpestet wurde. Erst 1531 wurden die Bewohner von Paris behördlich dazu gezwungen, Aborte und Senkgruben in ihren Häusern anzulegen. Im Jahre 1666 wurde dann eine allgemeine Reinigung der Straßen von Paris vorgenommen. Das bedeutete ein solches Ereignis, daß es nicht nur, angedichtet wurde, sondern man zu seinem dauernden Gedächtnis sogar zwei Medaillen prägte. Noch im Jahre 1697 wurde jedoch polizeilich festgestellt, daß die Bewohner in dem Paris Ludwigs XIV. aus ihren Fenstern bei Tag und Nacht Abfälle jeglicher Art einfach auf die Straßen gossen ader warfen. In Sicherheit vor diesem Unrat war man nur in den breiten Straßen, wenn man in deren Mitte blieb, wo ein schlammiges Rinnsal floß. Jeden Augenblick öffnete sich ein Fenster, und wer das Pech hatte, den Warnungsruf„gare l’eau“— Achtung, Wasser!— zu überhören, über den ergoß sich erbarmungslos der Inhalt eines Nachtgeschirrs oder eines Schmutzeimers. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts besserten sich allmählich die hygienischen Verhältnisse. Doch fand man dort noch im Jahre 1701 beim Leeren einer Abortgrube die Leiche der Frau eines Chirurgen, was kaum irgendwelches Aufsehen erregte. Im Jähre 1764 wurden dann in Paris die freien Dachrinnen verboten, aus denen sich vorher bei Regenwetter das Wasser auf die Passanten und Straßen ergossen hatte. Auch im mittelalterlichen Deutschland haperte es vielfach mit der Sauberkeit. Als Friedrich III. einst Tuttlingen besuchen wollte, ging dies nicht, weil die Stadt zu schmutzig war. Im August 1485 versank der Kaiser dann in Reutlingen um ein Haar mitsamt seinem Pferd im Straßenschmutz. Man hielt zu dieser Zeit überall Schweine in den Städten, wobei man die Tiere nicht nur frei in den Straßen herumlaufen ließ, sondern auch ihre Ställe unmittelbar an der Straßenfront anlegte. In Berlin wurde dies erst 1641 untersagt, und erst 1681 das Mästen von Schweinen dort überhaupt verboten. Seit 1671 mußte jeder Bauer, der nach Berlin kam, eine Fuhre Unrat mit aus der Stadt nehmen. Der Nürnberger Magistrat aber erließ im Jahre 1490 eine Verordnung, wonach ein Knecht die toten Hühner, Hunde, Katzen, Ratten und Schweine täglich einzusammeln und vor das Tor zu bringen habe. Dies begeiserte ein poetisches Gemüt zu einem Jubelhymnus. Eine große Seltenheit waren im Mittelalter die Waschgelegenheiten. Noch das„Frauenzimmer-Lexikon“ vom Jahre 1729 kennt zwar das Gießbecken und die Gießkanne, mit der man etwas Wasser auf die Hände goß und dann das Gesicht notdürftig benetzte, aber weder Waschbecken noch Waschtisch. Eine rühmliche Ausnahme auf diesem Gebiet hat man auf der Nürnberger Burg gemacht, in der insgesamt nicht weniger als hundertfünfzig Kaiser wohnten. In den Frauengemächern findet man dort neben einem Bett flämischen Ursprungs immerhin bereits einen„Waschtisch“, der aus einer winzigen Blechschüssel besteht, in die aus einem faßähnlichen Gefäß mit einem Drehhahn Wasser eingelassen werden konnte. Vor entscheidenden Auseinandersetzungen Tokto, 11. Januar. Zur Schlacht um die Philippinen wird gemeldet, daß Erkundungsflüge der japanischen Luftwaffe festgestellt haben, daß die Hauptmacht des Gegners nach wie vor noch in den Gewässern westlich Lingyaen liegt. Auch ein zweiter Verband hält sich ebenfalls angesichts der wuchtigen Angriffe der japanischen Luftwaffe zurück und stößt nicht nach Norden vor. Ein dritter Flottenverband liegt westlich der Insel, Panay und wird ebenfalls durch die energischen Angriffe der japanischen Flugzeuge am manövrieren verhindert und stößt nicht nach Norden vor. Der amerikanische Brückenkopf bleibt auch am dritten Tage nach der Landung noch recht unsicher. Die bisher gelandeten Truppen liegen unter dem pausenlosen Feuer der japanischen Batterien. Ein feindlicher Truppenteil, der bei Nabon zu landen versuchte, wurde vollständig vernichtet. Frontberichte aus dem Gebiet der Schlacht um die Philippinen geben ein Bild von den Vorbereitungen zu diesen entscheidenden Auseinandersetzungen. Die feindliche Geleitschlachtflotte bombardierte am 7. Januar die japanischen Stellungen in der Lingayen-Bucht auf Luzon. Gleichzeitig war das Gebiet von Lingayen und Manila heftigen Luftangriffen ausgesetzt. In militärischen Kreisen Tokios wird angenommen, daß der Gegner beabsichtigt, Truppen in Stärke einer Division, die auf einem Geleitzug von 60 bis 70 großen Landungsbooten mitgeführt werden, auf Luzon zu landen. Ein zweiter Geleitzug der aus 150 Transportern besteht und von einer starken Schlachtflotte geschützt wird, operiert weitérhin südwestlich von Mindoro. Ueber die Bewegungen eines dritten Geleitzuges in der Mindanao-See liegen keine neueren Meldungen vor. Da auch die feindliche 38. Schlachtflotte, von der am 3. und 4. Januar Luftstreitkräfte zum Angriff auf Formosa starteten, sich in Richtung der Philippinen zu bewegen scheint, ist man in Tokio der Auffassung, daß entscheidende Auseinandersetzungen in der-Philippinenschlacht in nächster Luftwaffe setzt inzwischen ihre rollenden Angriffe gegen das feindliche Schiffsaufgebot fort. Emilia Galotti im Spiegel allem als Geständnis der Mörder Lord Moynes □ Stockholm, 11. Januar. Reuter meldet, als der Prozeß gegen die Mörder des britischen Staatsministers für den Nahen Osten, gegen Lord Moyne, am Donnerstag wieder aufgenommen wurde, erklärte der Angeklagte Soutl, daß er mit genauen Weisungen von einer jüdischen Terrororganisation, Lord Moyne zu ermorden, nach Kairo gekommen sel. Er sowie sein Kompllze waren Mitglieder dieser jüdischen Mörderorganisation. Der Korespondernt des„Evening Standard“ In Kairo berichtet, daß der Staatsanwalt bei den Verhandlungen gegen die beiden Juden, die des Mordes an Lord Moyne angeklagt sind, erklärte:„Hätte der Mörder Lord Moyne beim ersten Versuch nicht getroffen, so würde er das Verbrechen mit Sprengstoff wiederholt haben. In dem Hause, in dem die Angeklagten zur Zeit wohnten, wurden u. a. auch Handgranaten gefunden.“ Japanische Luftwaffenerfolge □ Tokto, 11. Januar. Am 9. Januar grift die japanische Luftwaffe überraschend einen feindlichen Geleitzug an, der versuchte, in die Bucht von Akyab einzudringen. Ein Kreuzer und ein Prachter von 3000 BRT wurden versenkt. Zwei Transporter von je 3000 BRT wurden schwer beschädigt. Außerdem wurden zwei feindliche Flugboote abgeschossen. Weiter griff die japanische Luftwatte am 10. Januer feindliche Stellungen bei Akyab an und erzielte an sieben Stellen Brände und an einer eine Explosion. Auch die feindlichen Stellungen nordwestlich Mandalay wurden erfolgreich angegriffen. Das war die„Befreiung“! □ Bern, 11. Januar. Der Industriekorrespondent des „Dally Telegraph“, Hugo Cheven, erklärt in einem eindrucksvollen Bericht aus dem nordfranzösischen Industriegeblet, daß nach dem, was er dort sah, das Wohnungsproblem, die Ernährungs- und Beschäftigungslage sich seit der„Befrelung“ erheblich verschlimmert hätten. Friedrich Mitterwurzer, der vor unübertrefflicher Darsteller des Mephisto in Goethes„Faust“, Bühnentriumphe feierte, war in den Jahren nach 1871 wohl der berühmteste Schauspieler des Wiener Burgtheaters. Neben- den her lehrte er an der Schauspielschule des Wiener Konservatoriums, auf der so bedeutende Bühnengrößen wie Rudolf Schildkraut und Theresina Geßner ausgebildet wurden. So sehr Mitterwurzer als genialer Lehrer geschätzt wurde, so sehr fürchtete man ihn ob seiner rücksichtslosen Ehrlichkeit. Das zeigte sich, als der Inspektor Hofrat Weilens eines Tages eine Prinzessin in un. aufnahm, die beim Sprechen sehr mit der Zunge anstieß und hier von ihren Sprachfehlern geheilt zu werden hoffte. Nebenbei gesagt, war sie auch keineswegs eine„Bühnenfigur“ und hatte ein ausgesprochen häßliches Gesicht. Mitterwurzer konnte nicht verstehen, daß man der Dame die Erlaubnis gab, einem Institut anzugehören, das nur besonders begabten Schauspielkräften diente. Er sprach ohne Scheu seine Meinung aus. Doch mußte er sich der Maßnahme des Hofrates fügen. Unter Dransetzung all seiner Lehrtüchtigkeit und Aufwendung all seiner Geduld plagte sich Mitterwurzer mit der Prinzessin herum. Bis ihm dann eines Tages doch die Galle überlief. Man probte die Sterbeszene in Lessings „Emilia Galotti“. Und wie dabei verschiedene Schüler abwechselnd die Rolle des Odoardo, so mußten mehrere Schülerinnen nacheinander die Rolle der Emilia spielen. Man war nicht wenig erschrocken, als die Prinzessin den Wunsch aussprach, auch einmal diese schöne Unglückliche darzustellen. Man wagte keine Ablehnung. Doch als man jemand suchte, der ihr Vater Odoardo sein sollte, fand sich niemand dafür. Es war begreiflich, daß sich keiner durch eine solch häßliche Emilia die Stimmung verderben wollte. In der peinlichen Lage rief man Mitterwurzer herein. Als dieser den Uebungsraum betreten hatte, blieb er zuerst eine Weile vor der Tür stehen, reckte sich und musterte wortlos die Prinzessin. Dann forderte er sie auf: „Durchlaucht, nehmen Sie sich bitte gleich das Textbuch vor! Lesen Sie aufmerksam darin die Schilderung, die der im Stück auftretende Maler Conti von der Emilia gibt! Blicken Sie dann in den Spiegell. Und danach können Sie mir erklären, ob Sie bei Ihrem Wunsche beharren!“ beüller-Rüdersdort die Schauspielschule Bartes ein Kennzeichen der sogenannten Tugendfreunde sein soll und jeder wünschen muß, alles bis auf den Schein, als stände er mit denselben in irgendeiner Verbindung, zu vermeiIn diesen Tugendbündlern witterten die französischen Besatzungsbehörden mit Recht die geistigen Wegbereiter der deutschen Erhebung. Ernst Hillebrand. Auch das muß man wissen... Zeit zu erwarten sein werden. Die japenische Kinder wurden getötet. Preßburg. Nordamerikanische Terrorflieger haben vor einigen Tagen, wie die slowakische Presse meldet, auch die slowakische Stadt St. Martin angegriffen. Dabei wurde das staatliche Krankenhaus und besonders schwer die Kinderabtellung getroffen. Der Primararzt Dr. Martin und sechs Kurz gesagt... Steckholm. Wie Reuter meidet, ist die Errichtung eines Stacheidrahtverhaues um ganz Athen und das Geblet des Pirdus jetzt beendet worden. Stockholm. Der emerikanische General Bradley betonte vor Pressevertretern, das neue Kommando des englischen Feidmarschalle Montgomery sei„nur vorübergehender Natur“, berichtet United Preß aus Neuyork. Genl. Der frühere englische Kriegsminister Hore Belicha erklärte nach einem Bericht von„News Chronicle“ kürzlich mit brutalem jüdischem Zynismus, die Sozialgesetzvorlagen der englischen Regierung könnten überhaupt nicht linanziert werden. Bern. Wie die schweizerische Depeschenagentar aus Gent meldet, wurden In Hochsavoyen in der Nacht zum Dienstag von kommunistischen Banden wieder Bombenanschläge auf Geschälte und Bauernhöfe verübt, die schwere Sachschäden anrichteten. Steckholm. Wie in Washingion laut Reuter am Mittwoch amtlich bekanntgegeben wurde, bei Roosevelt Adolf Derle, der bis vor kurzem Assistent des Staatssekretüns wer, zum Dotschafter in Drasilien ernannt. Stechholm. Wie die TASS aus Bukarest meidet, dawert der Abtransport aus Rumänien weiter an. So wurden in den leizten drei Tagen wieder 248 Eisenbahnwagen mit Febrikausrüstung, Vieh und verschiedenem anderem Matertal nach der Sowjetunion gebracht. * Genf. in einem Ueberblick der Ap heißt es, die Zivilbevölkerung der USA werde Im Jahre 1945 mehr Härten erleiden als zuvor. Die Wirtschaft des Landes werde strenger eingeschränkt und es würden mehr Münner zur Armee eingezogen als zuvor. Auch würden weitere Rationlerungsmaßnahmen in Kraft treten. VIgo. In der mexikanischen Stadt Monterrey stürzte das Schilf einer Im Bau befindlichen Kirche ein, wobei 22 Ebeiter geiöfet worden. Schanghal. Der Beichlshaber der USA-Truppen in Tschungking-China, General Wedemeyer, betonte auf einer Pressekonferenz in Tschungking, es sei abwegig von den Chinesen, zu glauben, die Amerikaner seien nach China gekommen, um ihnen die Weiterführung des Krieges abzunehmen, es handele sich um Techungking-Chinas eigenen Krieg. Die Hille, die die USA leisteten, sei nur ein Ausdruck der Preundschaft. Madrid.„Arriba“=schreibt in einem Korrespondentenbericht aus Neuyork, in der Wallstreet stiegen die Papiere um so mehr, je schlechter die Nachrichten von der Front seien und je größer die Aussicht auf eine verlängerte Krlegsdauer werde. Eine Lewine von trügerischem Reichtum habe sich über die USA ergossen. VIgo. Der Präsident von Bollvien, General Villarröl, geb die Liste eines neuen Kabinetts bekannt, in dem Gustave Chacon Außenmiaister ist. Das Rotkehlchen verspeist innerhalb 24 Stunden zweimal soviel Nahrung, als es selbst wiegt. Friedrich Nietzsche war bereits mit 24 Jahren Professor der klassischen Philosophie an der Universität Basel. Der berühmte schiefe Turm in Pisa hat die außerordentliche Lotabweichung von 4,30 Meter. * Vor der französischen Revolution hatten nur die adligen Damen das Recht, schminken. sich Im Mittelalter ließ man sich vor Fürstlichkeiten nur auf ein Knie nieder, während in der Kirche zum Kniefall beide Knie genommen wurden. Eine der„ältesten Industrien der Weit därfte die Korbflechterei sein. * Im Jahre 1754 wurden die Strafkolonien in Sibirien angelegt, die australischen Strafkolonien begannen erst 1788. Speise-Eis wurde früher nur in Italien bereitet; 1550 ist es dann in Frankreich nachgeahmt worden. Verdächtige Tugendbärte Im Frühjahr 1813 erbeuteten Kosaken im Westfälischen, wo König Jerome noch„immer lustigk“ sein Zepter schwang, folgendes Schreiben eines hohen Finanzbeamten an einen Steuerdirektor:„Mein Herr Steuerdirektor! Ich habe verschiedentlich wahrzunehmen Gelegenheit gehabt, das mehrere Fonctionnaires und Employés(Beamte unde Angestellte) den Bart unterm Kinn und am Halse wachsen lassen... Ueberhaupt sind solche auffallende Auszeichnungen mit dem vorgeschriebenen Amtskleide nicht verträglich, und ich bin überzeugt, daß jeder Fonctionnaire und Employé dieselbe ablegen wird, sobald dieselben unterrichtet sind, daß dem Vernehmen nach das Stehenlassen des Der Löwe kann zwar ebenso schneil Pferd laufen, aber nur kurze Zeit, weil Lunge verhältnismäßig schwach ist. Worte dich einor Ordnung, keine Fre Fehldiagnose. Der große Niediziner Geheimrat Virchow prüfte einen Kandidaten:„Ein Kranker hat Herzkrämpfe; was verordnen Sie?“— „Digitalis, Herr Geheimrat!“—„Schönl Wieviel?“—„Einen Eßlöffel!“—„Guti Wenn der Kranke nun trotzdem stirbt, was ist die Todesursache?“—„Herzlähmng, Herr Geheimrat!“— „Unsinn! Vergiftet haben Sie ihn!“ körperlich er sich fü So hatte drückte.. rin über eine zug wies: Bäuerin Die die Eisb die Nase Schlittso Stall.“ Voll Rundfunk-Programm für Sonnabend Reichsprogramm: 7.30—7.45: Zum Hören und 11.20—12.00: Die bunte Welt. 12.35—12.45: Der Bericht zur Lage. 14.15—15.00: Allerlei von zwei bis drei. 15.00—1 Kopf. bombe i da kann Das aber, bi lans Busch spielt. 18.30—16.00: Frontberichts. 16.00—17 Herz ist Trumpf“. Bunte, unterhaltsame Meloo#####. 17.45—18.00: 45 Minuten moderhle Unterhaltungsmusik. 16.00 bis 18.30:„Mit vergnügten Sinnen“, Lieder von Hugo Rasch, Verse von Wilhelm Busch. 19.00—19.30: Der spiegel. 19.30—19.45: Frontberichts. 20.15—22.00: allen Sendern über alle Sender“. Ausschnitte aus bersahten Senderrelhen.— Deutschlandsender: 17.13—18.00; nische Musik von Dvorak und Liszt. 18.00—18.30:„Uusterbliches Wort, deutscher Meister“. 20.15—22.00: schwingte Opercttenmelodien, Bellettmueik u. a. be Stall g daß hie „Die diese sein. fragen Tonne dekorat sein. S das We komme daß die Der gen.“ „Raus hinein. ist! A kann 1 wandt Sie al mit a1 De rin, u Stall uns a des F noch: Müt Dien: im 6 Leitu Ober hielt das unser nung Reich Kenn eine Han fach! mit die fung üb ist 100 u einem 20 Dieter denburger For der einstöckige Schlößin wurde nach den iedrichs entworfen. 1 P a r k z u, m i t i h r e r ng. desen herrliche atiden tragen, hatte ung angefertigt. Der kade trug ursprüngaber später von dem é naturhafter umgeLinien und Massen Schönheit und Stimnmenklang des langn G a r t e n, b e w a h r e n ch die Jahrhunderte. schönsten der ihm luch manche sorgenühle, westlich vom Geschichte von dem egen seinen könig, w e i l e r s i c h f e l s e n des Kammergerichts P. S. das Wasser auf die ossen hatte. Deutschland haperte eit. Als Friedrich III. vollte, ging dies nicht, zig war. Im August ann in Reutlingen um Pferd im Straßendieser Zeit überall wobei man die Tiere en herumlaufen ließ, unmittelbar an der erlin wurde dies erst 681 das Mästen von verboten. Seit 1671 ich Berlin kam, eine Stadt nehmen. Der erließ im Jahre 1490 ein Knecht die toten Ratten und Schweine vor das Tor zu bringen poetisches Gemüt zu * waren im Mittelalter Noch das„Frauenzim1729 kennt zwar das 3kanne, mit der man ide goß und dann das e, aber weder WaschEine rühmliche Aushat man auf der Nürnder insgesamt nicht ig Kaiser wohnten. In adet man dort neben rsprungs immerhin beder aus einer winzigen die aus einem faßähnrehhahn Wasser leingePorte in der Zeit: Du bist frei, wenn du dich einordnest, wenn du dich einbeziehst in eine Ordnung, die du anerkennst. Anders gibt es gar keine Freiheit. Rudolf G. Binding. Schwerte, 12. Januar. Lischwasser frostfrei stellen! anles Ennlerhriiche un Spinnstossen und Ausrustangen! ler sogenannten Tujeder wünschen muß, Is stände er mit denrbindung, zu vermeirn witterten die franien mit Recht die geisutschen Erhebung. Ernst Hillebrand. in wissen... ist innerhalb 24 Stunhrung, als es selbst bereits mit 24 Jahen Philosophie an der Turm in Pise hat die chung von 4,30 Meter. tevolution hatten nur is Recht, sich zu n sich vor Fürstlichieder, während in der de Kale genommen trien der Welt därfte die Strafkolonien in dlechen Strafkolenten ner in Italien beFrankreich nachgeRSK. Vater Schmidt, ehemals Schlosser, war körperlich schon recht klapprig. Trotzdem stellte er sich für kleinere Reparaturen zur Verfügung. So hatte er letzthin einer Dreschmaschine einen „Zahn plombiert", wie er sich scherzhaft ausdrückte. Als er nach getaner Arbeit mit der Bäuerin über den Hof ging, fragte er, indem er auf eine zugefrorene Wassertonne neben dem Stall wies:„Eine Eisbahn haben Sie sich zugelegt, Bäuerin?“... 1. Die Bäuerin lachte.„Erwas klein geraten, die Eisbahn“, meinte sie.„Kann man leicht auf die Nase fallen, wenn man auf dem Tonneneis Schlittschuh laufen wollte. Ist Löschwasser für den Voller Bedenken wiegte Vater Schmidt den Kopf.„Löschwasser? Was nun, wenn eine Brandbombe in den Stall fällt? Mit dem Eisklumpen da kann man doch kein Feuer löschen!“ Das mußte die Bäuerin zugeben. Sie meinte aber, bisher sei noch keine Brandbombe in den Stall gefallen, und sie wolle doch nicht hoffen, daß hier auf dem Lande... „Die alte Sorglosigkeit!“ rügte Vater Schmidt diese Hoffnung.„Man muß auf alles vorbereitet sein. Auch auf dem Lande. Die Mordbrenner * fragen nicht danach, ob Stadt oder Land. Eine * Tonne mit Löschwasser ist doch keine Bühnendekoration. Das Wasser muß jederzeit löschfähig sein. Stellen Sie die Tonne in den Stall, da friert * das Wasser nicht ein.“ „Jochen, heda!“ rief die Bäuerin dem herzukommenden Kutscher entgegen,„sehen Sie zu, — daß die Tonne in den Stall kommt.“ Der Kutscher nickte.„Morgen, Bäuerin, more G f d a u m „Nein, heute noch, oronere die Bäuerin an. „Raus mit dem Eis aus der Tonne und Wasser hinein. Und daß mir die Handspritze in Ordnung ist! Wir wollen ja nicht höffen... Aber man kann nie wissen...“ Und zu Vater Schmidt gewandt, fuhr sie scherzhaft fort:„Na ja, nun haben Sie auch mir einen Zahn plombiert. Setzen Sie's mit auf Rechnung.“ Der Alte schmunzelte:„Ganz umsonst, Bäuerin, und vielleicht auch nicht, denn wenn Ihr Stall abbrennt, trifft's ja nicht nur Sie, sondern uns alle.“. Zinn. In dem Schicksalskampf des Deutschen Volkes hat jeder begriffen, daß es um die Existenz des ganzen Volkes und damit um die Erhaltung des persönlichen Lebenskreises jedes Einzelnen geht. Dem Vernichtungswillen unserer Feinde, gekennzeichnet durch das jüdische Weltmacht= und Versklavungsstreben, setzt das nationalsozialistische Deutsche Volk einen Widerstandswillen sondergleichen entgegen. Das Deutsche Volk glaubt nicht nur an den Sieg seiner gerechten Sache, sondern es weiß, daß der Sieg und die Freiheit unser sein werden, wenn sich das ganze Volk des von ihm verlangten Einsatzes würdig erweist. Gerade die letzten Monate haben in der Stabilität unserer Abwehr gegen jede Materialüberlegenheit im Westen und die unerschöpflich scheinenden Menschenmassen im Osten gezeigt, daß die deutsche Widerstandskraft nicht zu brechen ist, was auch die Feinde in der deutschen Westoffensive selbst mit aller Deutlichkeit erkennen. Es ist dabei allen verständlich, daß in diesem schonungslosen Einsatz unseres Volkes an dieser oder jener Stelle zwangsläufig Engpässe entstehen, die überwunden werden müssen, wenn nicht das Gesamtwerk gefährdet werden soll. Es ist ein Erfolg unserer Erziehung, schon jetzt mit allen Rohstoffen hauszuhalten und jeden wieder verwertbaren Rohstoff zurückzuerfassen, um ihn dem Rohstoffkreislauf wieder zuzuführen. Insbesondere auf dem Gebiete der Spinnstoffversorgung treten jetzt Mangelerscheinungen auf dem Rohstoffsektor selbst und auch in der Bereitstellung der erforderlichen Arbeitskräfte auf. Nicht etwa mangelnde Voraussicht oder gar der rücksichtslose Feindterror haben uns dazu gezwungen, für die Versorgung der Wehrmacht und des Deutschen Volkssturms mit Bekleidung und Warum das„Volksopfer“ notwendig ist! Von Reichskommissar Haus Heck, Reichsbeauftragter der RSDAP. für Altmaterialerfassung Ausrüstungsgegenständen zu dem„Volksopfer“ helfen, die Versorgung der Front, mit Spinnstofaufzurufen. Das Deutsche Volk hat ein Anrecht sen zu gewährleisten. darauf, die Gründe zu erfahren, die zu der Man=] In jedem der letzten Friedensjahre gellage führten, weshalb ich in meiner Eigenschaft der technischen. Durchführung der als der mit der rechnische Sammlung Beauftragte hierzu kurz Stellung nehmen will: 1. Bis zum Beginn des zweiten Vierjahresplanes führte Deutschland noch fast 80 Prozent seiner Textilrohstoffe aus dem Auslande ein. Neben vielen anderen technischen Umstellungen mußte auch hier durch die Erschließung neuer innerdeutscher Rohstoffquellen und durch andere Maßnahmen ein Ausweg gesucht werden. L ß dabei die Erzeugungskapazität des textilen Rohstoffes im Verhältnis zum Kriegsbedarf klein bleiben mußte, versteht sich von selbst. 2. Im Kriege selbst können große Vorräte nicht geschaffen werden, wenn tausende Kilometer Front verteidigt werden müssen und wenn nicht zuletzt jeder einsatzfähige Mann zur Verteidigung der Grenzen der Heimat gebraucht wird. 3. In 5 Kriegsjahren ununterbrochenen Kampfgeschehens steigt naturgemäß der Verbrauch von Spinnstoffen an. Die aus besonderen Ursachen entstehenden Lücken können auch nur durch besondere Maßnahmen gefüllt werden. In der tex tilen Versorgung sind vor allen Dingen die rasch notwendig gewesene Aufstellung vieler neuer Volksgrenadier=Divisionen und die Erstellung des Deutschen Volkssturms, die sich durch den Entzug, von Arbeitskräften einerseits und durch den plötzlich ansteigenden Bedarf andererseits nach zwei Seiten hin auswirken mußte, als Ursache der Schwierigkeiten in der textilen Versorgung anzusprechen. Deshalb muß nun das ganze Volk mitTageschronik * Gesundheitsamt Schwerte. Die Sprechstunde des Facharztes für Lungenkrankheiten findet nur noch montags von 8—10 Uhr statt.— Die nächste Mütterberatung in Schwerte ist am Dienstag, dem 16. Januar, von 14,30 bis 16 Uhr im Gesundheitsamt, Hindenburgplatz 3, unter Leitung von Herrn Dr. Lehmkühler. - Ein tapferer Sohn unserer Heimat. Der Oberfeldwebel Arthur Fischer, hierselbst, erhielt im Osten die silberne Nahkampfspange und das Deutsche Kreuz in Gold. Dem tapferen Sohn unserer Heimat entbieten wir zu dieser Auszeichnung unsere herzlichsten Glückwünsche. =- Handwerksmeister und Preisrecht. Der Reichskommissar für die Preisbildung hat die Kenntnis des handwerklichen Preisrechtes als Beskiden der erste Schnee gefallen; Reichsminister Dr. Goebbels übernimmt die Division„Großdeutschland". Anna mestellen für das Volksopfer in Schwerte=Nord Die Ortsgruppe Schwerte=Nord hat für Annahme von Spinnstoffen, Uniformen usw. folgende Stellen eingerichtet: Wirtschaft Ant. Menke, Schwerte, Holzenerweg 6, Heideschule, Schwerterheide, Römerstraße. Diese Stellen sind ab Montag, dem 15. Januar, des Nachmittags geöffnet. Volksgenossen, gebt Eure Spenden zum Volksvpfer in diesen Sammelstellen ab. Die RS=Frauenschaft wird im Laufe dieser Woche außerdem in den Haushaltungen vorsprechen um festzustellen, wo die Spenden abgeholt werden müssen. Die HJ. wird dann aus diesen Haushaltungen ab 15. Jan. die zu opfernden Spinnstoffe, Uniformen usw. abholen. gepackter Koffer, aus dem alle Sachen unordentlich herausquellen, nebeneinander stehen oder die für den Luftschutzkoffer bestimmten Gegenstände im Schaufenster vollzählig hingestellt werden, oder wenn auch gezeigt wird, wie man am besten einen Sakto zusammenlegt, so wird der vorbeigehende Kunde dem Kaufmann für diese Hinweise dankbar sein. Der Kaufmann treibt damit einen zeitgemäßen Kundendienst. Schnittbrot nur noch unverpackt Zum Zweck der Einsparung von Papier darf mit sofortiger Wirkung Schnittbrot in verpacktem Zustande nicht mehr abgegeben werden. Die im Besitz eines Schnittbrot herstellenden Backbetriebes befindlichen Bestände an Verpackungsmitteln dürfen noch bis zum 31. März 1945 aufgebraucht werden. Der dann etwa noch nicht verbrauchte Vorrat ist der Arbeitsgemeinschaft Verpackung zu melden und zur Verfügung zu stellen. Pakete für Spätkunden Bei der Kontingentierung des Paketverkehrs hatten viele Postämter aus eigenem Antrieb die Berufstätigen berücksichtigt, die nicht in der Lage sind, sich bei Tage eine Paketeinlieferungsnummer zu beschaffen. Der Reichspostminister hat angeordnet, daß bei sämtlichen Postämtern für Inhaber eines Spätkundenausweises eine angemesKenntnis des handwerklichen Preie, 4änhigge sene Anzahl von Paketeinlieferungsnummern zueine unerläßliche Bedingung für die selbstanoige rückzustellen ist. bejaht. Daher wird in den Kopf der Bevölkerung in Deutschland rund 10 kg Spinnstofse verbraucht. Aus dieser Zeit sind in unseren Haushaltungen noch große Vorräte vorhanden, die weder täglich noch in absehbarer Zeit in Gebrauch genommen werden. Das„Volksopfer“ fordert nun von jedem Deutschen, sich selbst in dem Verbrauch von Textilien aller Art weitestgehend einzuschränken und auf alles Entbehrliche im täglichen Bedarf zu verzichten. Wenn wir von der Rüstung sprechen, so stellen wir uns unwillkürlich nur die Fertigung von Waffen und Munition vor, während die Bekleidung und Ausrüstung des Soldaten in unserer Vorstel#ig fälschlicherweise nur eine untergeordnete Bedeutung hat. Ihre Herstellung ist aber ebenso wichtig wie die der Waffen selbst und gebraucht ebenso ihre Rohstoffe, die jede Hausdaltung in Form von Altspinnstoffen, Kleidung und Wäsche zur Verfügung stellen kann und zur Verfügung stellen muß. Was nützen uns volle Schränke und Truhen, wenn es um die Erhaltung unserer Freiheit und um unsere Selbstbestimmung geht? Das nationalsozialistische Deutschland hat schon einmal in der„Woll- und Wintersammlung" bewiesen, daß die Front keinen Wollschal entbehren muß, solange er noch in der Heimat aufzutreiben ist. Jetzt handelt es sich darum, neben allen eben entbehrlichen Altspinnstoffen und kieidung und Wäsche für die Front auch die Uniformen und Ausrüstungsgegenstände bereitzustellen, die der Soldat für den Kampf gebraucht. So manche Uniform— gleich, welchen Zweck sie diente— hängt noch ungenutzt in den Schränken, wo auch noch Sportausrüstungen lagern, Gesellschaftskleidung zu finden ist und vielerlei Wehrmachtsausrüstungsgegenstände liegen in den Haushaltungen. Alles dies dem„Volksopfer" zu geben, ist selbstverständliche Pflicht eines jeden Volksgenossen, der nicht zurückstehen will hinter der Einsatzbereitschaft der kämpfenden Front. Das„Volksopfer“ ist nicht nur schlechthin eine Aktion im Sinne der vorangegenen Spinnstoffsammlungen, sondern es verlangt von jedem Einzelnen ein Opfer! Eine Opfergabe aber ist nur dann der kämpfenden Front dargebracht, wenn der Spender hernach sein Opfer durch eine freiwillig auf sich genommene Einschränkung verwürt.„„„„. 8 Der im Deutschen Volke lebende und immer wieder bewährte Opfergedanke wird sich „Volksopfer“ noch deutlicher als bisher zeigen. Er wird den Erfolg des„Volksopfers“ sicherstellen und einen neuen Beweis für die Geschlossenheit von Front und Heimat und für den unerschütterlichen Siegeswillen aller deutschen Männer und Frauen erbringen! Handwerksausübung v.gugt. Buget dird in den fachlichen Vorschriften für die Meisterprüfung mit Genehmigung des Reichswirtschaftsministers die Ergänzung der Prüfung auf das neue Prüfungsfach des Preisrechts erweitert. - Unser aktueller Bilderdienst zeigt folgende neue Aufnahmen: Reichsminister Dr. Goebbels empfängt Freiwillige der Völker Rußlands; Fliegerhelferinnen treten an; Zum Eingreifen bereit; Leuchtalarm überlistet Sowjetlist; Lehrgänge für Volkssturm=Zugführer; Sprengboote, die Waffe des Einzelkämpfers der Kriegsmarine; Brückenbau in der Dämmerung: Ueber Nacht ist in den Kaufmann hilft Luftschutzkoffer packen Wenn auch der Kaufmann heute sein Schaufenster nicht mehr so reichhaltig ausstatten kann wie früher, so kann er es doch mit den verschiedensten Mitteln für seine Kunden interessant machen. Viele Kunden werden z. B. gern das Schaufenster eines Textilgeschäftes ansehen, aus dem sie Ratschläge für einen zweckmäßig gepackten Luftschutzloffer entnehmen können. Diese Ratschläge können teils durch Zeichnungen und Plakate, teils auch durch einen ausgestellten Koffer gegeben werden. Wenn ein gut und ein schlecht Aus dem Amt Westhofen Westhofen. Auf eine aushängende Bekanntmachung über die Benutzung von Wohn= und sonstigem Unterkunftsraum wird die Bevölkerung hingewiesen.— Wem gehört das Fahrrad? Vor einigen Tagen wurde hier an einer Straße ein Herrenfahrrad(Marke Rekord) gefunden, das vermutlich aus einem Diebstahl stammt. Meldungen an die Polizeibehörde Westhofen. Durch Aufbrechen eines Kellerfensters drang ein Dieb in ein Haus an der Hauptstraße ein. Es fielen ihm zwei Kuchen, Wurst und Tabak in die Hände.— Ein als Dolmetscher eingesetzter Ostarbeiter beging Unterschlagungen und Veruntreuungen zum Nachteil seiner Landsleute. Kurz bevor er der Polizei übergeben werden sollte, gelang es dem Beschuldigten, aus dem Lager zu entfliehen.— Die Volksbücherei in der Eintrachtschule in Holzen ist zur Bücherausgabe künftig an jedem Donnerstag um 16 Uhr geöffnet.— Eine Sitzung der Gemeinderäte in Geisecke findet am 15. Januar statt. Auf der Tagesordnung stehen Haushaltsund Finanzangelegenheiten und verschiedene Gemeindeaufgaben. Die Sennerin von der Bründlalm Roman Arheberrecht: Verlag A. Schwingenstein, München denes schnet rie Zeit, well wach ist. e Mediziner Geheimlandidaten:„Ein Kranverordnen Sie?“— 1“—„Schönl Wie—„Guti Wenn der st, was ist die TodesWerr Gcheimaet!— Sie ihn!“ für Sonnabend Zum Hören 35-12.45: Der Bericht zur zwei bis drei. 15.00—15.30: Frontberichte. 16.00—17.00: terhaltsame Melodienfolge. Unterhaltungsmusik. 16.00 nen“, Lieder von Liago ch. 19.00—19.30: Der Zeitchts. 20.15—22.00:„Von Ausschnitte aus beflebten ender: 17.13—18.00: SinieLiest. 18.00—18.30: leister“. 20.15—22.00: Sallettmuein u. 2. 48 „Daß ich nicht lache! Möchte wissen, was du mir denn nachzutragen hättest. Wenn ich das sagen tät, ja, dann hätte es seine Richtigkeit.“ „Sei so gut und schiebe alles auf mich. Mehr, meine ich, habe ich nicht tun können, als dir zu schreiben. Dann hast mich zwei Stunden lang beim Fischweiher stehen lassen und bist nicht kommen.“ Lothar lächelte und fühlte sich auch sonst sehr überlegen ihr gegenüber. „Ein Hündchen bin ich ja keines, sonst wäre ich sicher gekommen. Aber lasse es nur gut sein, Minna. Brauchst mich gar nicht anzulügen, jetzt habe ich längst alles überwunden!" „Da brauche ich dir gar nichts vorzulügen. Es ist wahr, daß ich dir damals geschrieben habe.“ „Das kannst du heute leicht sagen. Jedenfalls, ich habe keinen Brief bekommen, sonst wäre ich sicher gekommen. Es tut mir leid, daß du mich so schlecht gekannt hast.“ Da standen sich zwei Menschen gegenüber, von denen ein jedes plötzlich begriff, daß ein großer Irrtum zwischen ihnen stand. Jedes war plötzlich vom andern überzeugt, daß es die Wahrheit sprach und so kam es zwangsläufig, daß es zu einer Aussprache kam. Mitten auf der Wiese saßen sie. Kleine, weiße Wolken zogen über ihnen hin und der Wind sprach flüsternd durch die Büsche am Rande der Biese. enanhe Kein Groll war mehr gegeneinanvet. Der Jäger erfuhr, daß die Minna nicht ganz so glücklich geworden war, wie sie es vielleicht einmal gedacht hatte. Es war aber zu spät für anderes, es gab kein Zurück mehr in jene lachenden Gestade der Jugend und dem Jäger blieb forthin nichts anderes mehr übrig, als dankbar jener Zeit und der Liebe dieser Frau, als sie noch ein Mädchen war, zu gedenken. Eines hatte diese Begegnung doch mitgebracht. Sie hatte dem Jäger den Glauben an die Frau wieder zurückgeschenkt. Er soh nicht mehr in jedem Mädchen ein treuloses Geschöpf, das mit der Liebe spielte. Aber es machte ihm jetzt zuweilen einen Spaß, den Mädchen gegenüber zu tun, als wisse er Bescheid um alle Dinge, die mit der Liebe zusammenhingen. Ja, es reizte ihn gewissermaßen, seine Macht auf die Mädchen auszuüben und lachte oft herzlich, daß es ein so Leichtes war, zu küssen und zu kosen wie und wann es ihm beleibte. Daß er rein äußerlich der Kerl dazu wor, wor ihm dabei gor nicht bemuht. Aber er band sich an keine mehr fest, naym einmal die und einmal jene in seinen Arm und küßte sich in ihr Herz hinein. Der Vater warnte ihn oft in seiner weisen, gütigen Art, es nicht so toll zu treiben, denn was er selbst einmal als bitkere Enttäuschung empfunden, dürfte er jetzt nicht anderen antun. G „Das ist nicht ganz so wie du dentst, Vater,“ erklärte ihm Lothar einmal.„Ich spreche mit keiner über die Zukunft, weil ich selbst noch nicht weiß, was einmal sein wird. Einmal lag alles gefestigt in mir, aber heute kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen, daß ich mich an eine binden möchte. Vorerst nicht. Später wird schon eine kommen, die zu mir gehört. Der schicksalhafte Gefährte, weißt du, der für jeden da ist auf der Welt und dem man nur rechtzeitig begegnen muß.“ An dies glaubte. Lothar felsenfest und nichts konnte ihn davon abbringen. Die Zeit, auf diesen schicksalhaften Gefährten zu warten, wurde ihm nicht allzu schwer. Er tat seinen schweren, verantwortungsvollen Dienst in den Bergen und sein Jagdherr sowie der Förster waren vollauf zufrieden mit ihm. Gein Gehalt hatte sich längst verdoppelt, ja, er hatte viel mehr als die Jäger vom Staatswald drüben. Gein Herr gab sich alle Mühe, ihn zu halten. Selbst Frau Brommesber= ger zeigte sich ihm gegenüber von der süßen Seite, denn bisher hatte ihr noch kein Jäger so gutes Wildbret für ihre Küche geliefert wie dieser Und so befand sich Lothar Brecht eigentlich „Wohin, lieber Freund, so hochalpin? Wollen Sie wieder einmal einen Rekord brechen?“—„Genz richtig— einen Spendenrekord für des Volksopfer.“ Zeichnung: Kraft. schon in einer sehr gesicherten Position, noch ehe er das sechsundzwanzigste Lebensjahr erreicht hatte. Im Revier war von Wildschützen nichts mehr zu merken. Selbst die damals verurteilt worden und teilweise längst wieder in Freiheit waren, wagten es nicht mehr, mit dem Gewehr hinaus zugehen. Und als Frank freikam, ließ er sich gleich am ersten Abend im Wirtshaus vernehmen, daß er es dem Jäger noch heimzahlen würde. Der Fischer erführ davon und suchte in seiner Angst seinen Sohn in der Jagdhütte droben auf. Lothar aber lachte nur und setzte sich am darauffolgenden Sonntag in der Kegelbahn neben den es. „Ich habe gehört, vu mochrent nur was heimzahlen?“ begann er. „So, hast du es gehört?“ „Ja, und darum bin ich heute ins Dorf gekommen und habe dich gesucht. Ich möchte di gleich im Guten raten, laß den dummen Gedanken fallen. Mir ist nicht so leicht beizukommen wie du denkst. Und überdies war ich jetzt gerade auf der Polizei und habe gesagt, was ich gehört habe. Sollte mir etwas zustoßen da droben am Berg, dann weiß man gleich, wer die Hand im Spiele hatte. Daß du dann nicht mehr so billig wegkommst, Frank, darüber wirst du dir doch im Vorn sein: vondießeng folgt. Selbstschutz=Kampfgruppen zur Abwehr der Luftierroristen NDZ Zur Unterstellung des Reichsluftschutzbundes unter die Partei sind aus den Ausführungsbestimmungen noch folgende Hinweise über die Gestaltung des zivilen Selbstschutzes gegen den feindlichen Luftterror hervorzuheben: der organisatorische Aufbau des Selbstschutzes gliedert sich entsprechend der Organisationssorm der Partei, wie folgt: * 1. Luftschutzgemeinschaft(Haus=, Land=LEGemeinichet. uu unggn#. 4. Innerhalb des NeDau.=Boav. Seibst3. Innerhalb der NSDAP.=Zelle: Selbstschutzzug; 4. Junerhalb der NSDAP.=Ortsaruppe: *Selbstschutzbereitschaft. Die Selbstschutzeinheiten unterstehen führungs= und einsahzmäßig dem jeweiligen Hoheitsträger der NSDAP. Die Führung der Selbstschutzeinheiten übernehmen geeignete Persönlichkeiten z. B. Politische Leiter, Gliederungsführer Parteigenossen oder Gliederungsangehörige. Die Führer der bisherigen Selbstschutztrupps und Amtsträger des RLB werden. bei entsprechender Eignung weitestgehend als Führer der Selbstschutzeinheiten verwandt. Selbstverständlich beteiligen sich alle verfügbaren Politischen Leiter gerade in den ersten Stunden nach dem Angriff an der Schadensbekämpfung so lange, bis sie vom Ortsaruppenleiter in den Betreuungsstellen benötigt werden. Die Selbstschutztrupps.=züge und=bereitschaften müssen sich zu wahren Kampfaruppen in der Schadensbekämpfung entwickeln. Für den überörtlichen Einsatz von Ortsaruppe zu Ortsgruppe oder von Kreis zu Kreis und für die Schwerpunktbildung wird aus den Aktivsten der„Selbstschutzeinheiten in jeder Ortsaruppe eine Sondereinsatzbereitschaft unter der Bezeichnung„Einsatzbereitschaft der NSDAP.“ (Parteibereitschaft aufgestellt. Der erweiterte Selbstschutz bleibt dem örtlichen Luftschutzleiter unterstellt. Die dem RLB übertragenen Aufaaben im erweiterten Selbstschutz werden weiterhin wahrgenommen. Die Führer der nachbarlichen Selbstschutzeinheiten können in Notfällen die Angehörigen des erweiterten Selbstschutzes zur Verstärkung heranziehen sofern der Einsatz am eigenen Objekt nicht erforderlich ist. Daß die luftschutztechnischen Weisungen des Reichsministers der Luftfahrt zu berücksichtigen sind, war schon in der ersten Nachricht klar zum Ausdruck gekommen. Auch bleiben die Befugnisse des örtlichen Luftschutzleiters unverührt. im Kriegseinsatz &aDZ Die Frage wie die Schüler und Schülerinnen der Klasse 8 der höheren Schule die für den tseinsatz freigestellt werden die Hochschulreise erhalten ist jetzt durch einen Erloß des Reichserziehungsministeriums beantwortet worden. Danach wird der Unterricht dieser Klasse vom Zeitpunkt des Einsatzes ab ausgesetzt. Ein Schuldaeld braucht während dieser Zeit nicht gezahlt zu werden. Die eingesetzten Jungen und Mädels erhalten am 31. März 1945 den Reifevermerk. Seine Zuerkennung wird neben der schulischen Leistung auch von der Führung und Haltung im Einsatz abhängig gemacht. Gewertet wird vor allem die charakterliche Haltung der Eingesetzten. in dieser Beziebung versagt erhält nicht den Reifevermerk. Diese Regelung gilt ebenso für solche Schülerinnen die statt zum Arbeitseinsatz zum Reichsarbeitsdienst einberufen werden Hier hängt die Zuerkennung von der Beurteilung der Schülerin durch den RAD. mit ab. Die durch die Schließung der Klassen freiwerdenden Lehrkräfte sollen vordringlich für die Betreuung der eingesetzten Schulklassen herangezogen werden. Auch kommen sie zur Verstärkung der Untecrichtskräfte hei sonstigem Bedarf vor allem bei der Schaffung beweglicher Lehrkörper die schnell überall einsetzbar sind. in Betracht Im Zusammenhang mit den durch den Einsatz der Klasse 9 bedinati Nenderungen der Unterrichtsverteilung hat der Minister ferner die Vorverleguing, pei###ean des naturwissenschaftlichen„Pngit un Klasse 3 verfügt. Die Zeit fur vieren zusatz. lichen Unterricht soll durch Einschränkung in anderen Unterrichtsfächern gewonnen werden Die Maßnahme dient der Vertiefung ekementaren Wiffens. ebe Priegetag der„Neuen“ Wer ihr abends begegnet der abnt nicht, daß diese nett gekleidete junge Frau noch vor einer Stunde eine schwarze Arbeitsschürze getragen und in einem rüstungswichtigen Werk gesessen hat. Davon spricht sie aber nicht obwohl sie erst seit kurzem in diesem Einsatz steht. Aber sie freut sich im stillen, daß alle in ihrer Nähe, die schon länger als sie im Werk arbeiten, ihr so schwesterlich helfen, so brüderlich mit ihr teilen so freundschaftlich mit ihr reden. und daß auch der„Vorgesetzte“ sie wie ein auter Kamerad mit den anderen bekanntgemacht und ihren guten Willen anerkannt hat, auch wenn es im Anfang nicht ohne Mißgeschicke aeht. Sie hat gesehen, wie sehr gesorat wird, daß jeder auch seine ordentlichen Essens= und Erholungspausen hat weil man weiß, daß sie die Leistungsfähigkeit erhalten und erhöhen. So kann es ruhig auch einmal ein vaar Stunden hart gehen deshalb verliert niemand seine Nerven. im Segentell man setzt keinen Stolz darein. eine möglichst gute Arbeit aus der Hand zu legen. Die Freude am Schaffen ist bei dieser Frau tief verankert. Ihre Arbeit ist ja mit der vielstündigen Werktätigkeit noch längst nicht erschöpft Hausfrau und Mütter ist sie geblieben. Mittelpunkt jener eigenen Welt die noch vor kurzem ihren Alltag allein ausfüllte. Dort sind die Pflichten die gleichen geblieben. Sie beginnen schon in aller Frühe, wenn der Ehemann zur Schicht fährt. Dann bleibt für die Frau gerade noch Zeit für die notwendigsten Handgriffe weil doch die Wohnung aufgeräumt sein soll, wenn man das Haus verläßt. Inzwischen ist auch das Töchterchen wach. Die Frau bringt es auf dem Weg zur Arbeit in die NSV.=Kindertagesstätte. Dort ist die Kleine „wie zu Hause“. Die Kindergärtnerin sorgt dafür daß der ABC=Schütze jetzt jeden Morgen vünktlich zur Schule geht und seine Schularbeiten ordentlich erlebiat. Sonst hätte die Mutter keine Ruhe am Arbeitsplatz Außerdem hat das Kind ja weiträumige Spiel= und Gartenanlagen und immer lustige Gesellschaft. So fällt es dieser Frau nicht schwer, sich in ihrem um vieles erweiterten Pflichtenkreis zu schicken mit dem sie von früh bis spät verbunden ist. Diese Mutter und Gattin ist eine jener tapferen Frauen, von denen man noch kein unsinniges Nörgeln gehört hat. Sie weiß daß überall. wo sich viele Räder bewegen. auch einmal Sand dazwischen kommr und deshalb nich gerade alles und alles immer glatt gehen kann. „Wichtig ist allein“ begründet sie ihre Haltung und ihr Tun„daß wir entschlossener als i## zuvor unser Leben verteidigen und den Vernichtungsplan des Feindes zerreißen Man sieht am Beispiel schwach gewordener Nationen was uns drohen würde, wenn wir nicht vertrauensvoll ausharren und unser Bestos einsetzen wollten“ Weg der Das Herz des Grenadiers entscheidet die Schlacht! )WK. Wege sind dazu da, daß sie begangen werden, selbst wenn sie Mühe machen und Täler mit Hügeln abwochseln, das Leben ist keine schnurgerade Straße, und davon wollen wir sprechen. Als der Führer seinen Marsch begann und der erste Griff nach der Macht vor der Feldherrnhalle im Kugelregen scheiterte, schien das große Werk des 2 Handzeichnung: Wywiorstl deutschen Aufbaues verloren; es waren nur wenige, die daran glaubten— und doch kam der 30. Januar 1933. Damals wurde das Wort vom Glauben geprägt, vom Glauben an die Zukunft, oder besser gesagt: vom Glauben an den Mann, der als einziger diese Zukunft verwirklichen konnte. Die Gefolgskeiner, die in jenen Tagen in einer fast aussichtslosen Situation an den Sieg geglaubt hatten, sie sind nicht enttäuscht worden, und so gibt es im Laufe der geschichtlichen Entwicklung immer wieder Zeiten. in denen der Glaube das fehlende Wissen ersetzen muß. Da liegt in einer Stellung eine Gruppe von Grenadieren und wartet auf das Heivorbrechen des zahlenmäßig überlegenen Feindes. dessen Artillerie den ganzen Tag ohne Unterbrechung auf die Stellung getrommelt hatte. Das Nachbar=MG. ist schon lange nicht mehr zu hören, eine Verbindung zur Kompanie nicht herzustellen, Scharfschützen knallen bei der geringsten Bewegung. Ein Kältegefühl kriecht den Männern den Rücken hinauf, sie fühlen sich grenzenlos verlassen. Ein junger Gefreiter aus der Ostmark saßt sich ein Herz, als er seine Kameraden so niedergeschlagen sieht, vielleicht sucht er auch selber nur einen Ausweg von diesem Druck und spürt die Notwendigkeit einer Entladung. „Seht dort drüben, da sind die Sterne, wie weit mögen sie entfernt sein?" Da fliegt etwas Weißes, Blinkendes am Himmel entlang, blitzt auf und verschwindet. „Wir kommen durch“, ruft der Gefreite,„ich habe es mir gewünscht, und ein solcher Wunsch geht in Erfüllung.“ Nach einer Stunde, als der Mond schon am höchsten stand, brachen deutsche Panzer überraschend vor und befreiten die eingeschlossenen Grenadiere. Das ist ein kleines Erlebnis von der Kraft des Glaubens in einer fast aussichtslosen Situation. Aber es ist heute nicht ganz so, wir sitzen nicht allein im Graben, ein ganzes Volk ist neben uns und bedient die Waffen gegen den Feind. Wir brauchen unsere Wünsche auch nicht an Sternschnuppen zu binden, sondern bauen auf ein größeres Zeichen des Schicksals: die an ein Wunder grenzende Erreltung des Führers beim letzten Attentat! Jeder Soldat an der Front und in der Heiniat halte sich den Weg vor Augen, den das deutsche Volk von 1914 bis heute gegangen ist. Der Weg der Bewährung führt heute durch ein Tal. vor uns aber ragt der hohe Berg mit schneeiger Krone— wir werden auch ihn bezwingen, weil Deutsche noch nie in einem Tal stehenblieben, wenn vor ihren Augen ein Verg in den Himmel stieß: das gehört zum deutschen Charakter und zum unbeirrbaren kämpferischen Glauben an unsere tapfere Infanterie, denn: laßt gläubig es von Mund zu Munde tragen, wie sich da draußen uns're Grenadiere schlagen, das muß das Wunder dieser eon sein! Aus Westdeutschland Die Beleidigung durch den Bunkerwart Mülheim(Ruhr). Das Amt eines Bunkerwarts, das manchmal nicht ganz leicht ist erfordert Takt. Auf' Grund eines Strafantraas Oberbürgermeisters wurde ein Verfahren wegen öffentlicher Beleidigung gegen einen Stollenwart anhängig: bei dem Beleidiaten handelt es sich um einen Angestellten der Stadeverwaltung der zudem Schwerkriegsbeschädigter ist. Bereits Mitte=April hatte der Angeklagte den Schwerkriegsbeschädigten aus dem Stollen weisen wollen, wobei er eine unglaubliche Aeußerung tat 14 Tage später kam es zu einem Zusammenstoß, weil nach der Vorent warnung und zehn Meter vom Stollen entfernt eine verdeckt gehaltene Zigarre geraucht wurde. Die Beleidigungen. die der Stollenwart ausstieß, waren so massiert, daß der Betroffene sich auch in seinem Beruf beleidigt fühlen mußte. Der Staatsanwalt hielt dem Angeklagten vor. daß es keine Bestimmungen gebe die das Rauchen vor dem Bunker verbiete. Ein Bunkerwart handele pflichtwidrig wenn er nach der Vorentwarnung Leute aus dem Bunker weise. Zeugen wollten nichts gehört haben, so daß sich der Staatsanwalt genötigt sah, ihnen klarzumachen. daß auch eine uneidliche falsche Aussage strafbar sei. Die Bekundungen des Beleidiaten wurden von einer Zeugin unterstützt. Im Einvernehmen mit dem Staatsanwalt machte das Gericht einen Vergleichsvorschlag der nach langen Erörterungen schließlich angenommen wurde Danach erklärte der Beklagte, es sei ihm nicht bewußt daß er die behaupteten schwerer Beleidigungen geäußert habe. Er bedauere es wenn er sie in der Erreauna doch getan habe Dem Beleidigten könne er in keiner Wein etwas nachsagen. Das Verfahren wird au „Kosten des Angeklagten eingestellt wenn der Oberbürgermeister den Strafantrag zurück. nimmt. Der verschwundene„Blaue“ Düsseldorf. Bei einer 48jährigen Frau war ein städtischer Beamter im dienstlichen Auftrag erschienen um irgendetwas zu erledigen. Er hatte seine Papiere einen Augenblick auf den Küchentisch gelegt und war dann wieder gegangen. Minuten später glaubte die Frau sich zu erinnern, daß auf dem Küchentisch ein Hundertmarkschein gelegen habe, der nun nicht mehr da war Sie lief hinter dem Beamten her den sie im Biiro des Hausbesitzers wieder traf und im Beisein von Zeugen rief sie ihm zu:„Sie haben mir einen Hundertmarkschein gestohlen!“ Der Beamte war natürlich höchst entrüstet, er ließ einen Polizeibeamten rufen und bestand darauf, daß dieser sofort eine Durchsuchung bei ihm vornehme. Wie vorauszusehen war, wurde bei dem Beamten der eine 40jährige tadellose Dienstzeiz hinter sich hat kein Hundertmarkschein gesunden. Die Frau hatte sich nun wegen Beleidigung und leichtfertiger Falschanschuldigung vor Gericht zu verantworten. Sie rückte jetzt von der Beschuldigung des Beamten weit ab, aher dennoch wurde sie zu 200 RM Geldstrafe verurteilt. Eine höfliche Nachfrage nach dem Geldschein bei dem Beamten wäre durchaus angebracht gewesen. aber diese Beschuldrgung ging zu weit. Verantwortlich: Rudolf Emil Eichmann(z. Z. im Felde), i. V. Hermann Stens, Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Pr. 12. Druck: Verlagsgesellsch. von Rauchenbichler, Menden. RPK I/904 Hart und schmerzvoll traf die für uns so traurige Nachricht ein, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, mein treusorgender Vati, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Vetter Obergefreiter Anton Weber geb. 16. 3. 1909 gef. 16. 10. 1944 Inh. des EK. II, Inf=Sturmabzeichens in Silber u. KPK. mit Schwertern bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod gefunden hat. Er folgte seiner Schwester Wilhelmine, die das Opfer eines Luftangriffes wurde, 5 Monate später in den Tod. In tiefem Schmerz im Ramen a. Hinterbliebenen Elli Weber geb. Maus, Hannelore Weber, Tochter; Fritz Weber als Vater; Familie Hermann Maus. Schwerte(Hermannstraße 4), Holzen, Villigst u. Iserlohn. Bernd In Dankbarkeit und Freude zeigen wir die Geburt unseres zweiten Jungen an. Lore Mitsdörffer geb. Schwarzelühr; Gert Mitsdörffer Ergste, Gut Halstenberg, 8. Januar 1945. Nach kurzer Krankheit ging heute morgen um 6 Uhr unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Wwe. Auguste Meierling geb. Schmale im Alter von 74 Jahren nach einem arbeitsreichen Leben in Frieden heim. In stiller Trauer: Familie Willi von der Heyde Holzen bei Schwerte(Rosenweg 71), 10. Januar 1945. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr von der Friedhofskapelle aus statt. ortselbst Trauerfeier. Grundstück für ein Behelfsheim zu kaufen gesucht. Zuschriften mit Preisangabe unter 58 an die Geschäftsst. d. Schw. Ztg. Möbl. oder teilmöbl. Zimmer von junger, ruhiger Kriegerfrau(bombengeschädigt) gesucht Bett kann gestellt werden. Angeb. u. Nr. 110 a. d. Schw. Ztg. Aelterer, selbständiger Handwerker sucht Zimmer mit voller Pension bei Familienanschluß. Angeb. unt. Nr. 113 an die Schw. Ztg. Koffer verloren. Montag abeud 18.12 Uhr beim Aussteigen aus dem Personenzug Schwerte— Unna in Unna großer hellbrauner Lederkoffer verschwunden. Da Wertsachen und meine gesamten Papiere darin(fliegergeschädigt und werdende Mutter) wird der Finder um Rückgabe gegen hohe Belohnung gebeten. Sollte diese bis spätestens 1. Februar 1945 nicht erfolgt sein, wird polizeiliche Anzeige erstattet, da sichere Anhaltspunkte vorhanden. Evtl. wird um sofortige Uebersendung aller Papiere als Einschreiben gebeten. Wer irgendwelche Angaben über den Fall machen kann, wird dringend darum gebeten. Hildegard Weller, W.=Barmen, Sanderstr. 24. Biete stab. Laufstall und Schaukelstühlchen. Suche guterhaltenes Kindertischchen. Angebote unt. Nr. 108 an die Schw. Ztg. Biete Brautkleid, hellbl. Taffet, Gr. 40. Suche gutes Wollkleid, Gr. 40—42. Angebote unter Nr. 109 an die Schw. Ztg. Neue Schlittschuhe(112 gegen Rollschuhe zu tauschen gesucht. Feldstr. 19 Zusammenfassend gesagt, hat das Ewaol Heil- und Kräftigungsmittel für Nutzvieh den Vorzug, indem es nicht nur eine dreifach vorzügliche Wirkung hervorruft, z. B. bei Verdauungsstörungen, Knochenschwäche, Durchfall, sondern auch zugleich vorbeugend gegen Infektionskrankheiten, wie z.B. Rotlauf und dergl. wirksam ist. Der RS=Reichsbund Deutscher Schwestern bildet an den staatlich anerkannten Kranken= und Säuglingspflegeschulen der nachstehenden Krankenanstalten geeignete junge Mädchen für den Schwesternberuf aus. Staatliche Abschlußprüfung nach zwei Jahren. Fu. die Ausbildung besteht das Mindestalter von 18 Jahren. Kein Schul geld, freie Station und Taschengeld. Beginn des neuen Lehrganges am 1. April 1945. Die Ausbildungsstätten befinden sich bei den Krankenanstalten in Dortmund, Lüdenscheid, Gevelsberg, Hamm, Wetter, Werdohl, Altena, Siegen, Soest, Schwelm, Lünen und Witten. Weitere Auskünfte erteilt die Gaudienststelle des NS=Reichsbunder Deutscher Schwestern, Dortmund, Dudenstraße 23. Maizena auf Kinderkarten überall in alter Güte zu haben. Bewährt seit Jahrzehnten als schmackhafte und gern genommene Zusatznahrung unserer Kleinen, zur Gesunderhaltung wie auch bei schlechtem Appetit und schwacher Verdauung. Rersacl elicer ist in seinem chemischen Aufbau u. in seinen Anwendungsgebieten mit Leim oder Kleister nicht zu vergleichen und hat deshalb besondere Aufgaben in der Rüstungsindustrie zu erfüllen. Doch beim Kleben von Pappe, Papier oder Holz leisten Leim und Kleister wertvolle Dienste, wo die Anwendung von Terokal=Alleskleber reine Vergeudung wäre. Klosterfrau=Melissengeist ist Mangelware. Gehen Sie deshalb sparsam damit um: Apotheker und Drogisten können Ihre Wünsche nur selten und in bescheidenem Umfange erfüllen. Täglich kommen die Beschwerden. daß Brause=Federn selten werden. Drum pflege sie und halt“ sie rein: die Rustica und Cito=sein. Brause& Co., Ilerlohn Expreßgutkarten Klebescheiben Mietverträge Zahlkarten„ Postanweisungen Frachtbriefe Feldpostbriefe " karten " schachteln Rechnungsformulare Quittungs. formulare vorriig bei Hans Linner vorm. Carl Braus Schwerte(Ruhr) Imal täglich einen Löffel! Ja, wenn es der Arzt so nerordnet hat, dann müssen. Sie sich auch unbedingt danach richten. Wer da glaubt, durch schnelleres Einnehmen der Medizin die Gesundheit schneller wieder zu gewinnen, handelt töricht.— Jede Krankheit braucht ihre Zeit, und nur der Arzt kann im einzelnen die Dosis bestimmen. Handeln Sie danach; so werden auch Sie durch die guten Roche=Heilmittel bald wieder gesund. F. Hoffmann=La Roche& Co. AG. Berlin. Zeitungsbote gesucht. Schwerter Jeitungt Gerundde böchste Glöck anseres Volke: Achte:## unt de sichelge breihrung 0 Ul * A0. 30 Oie Fres in der Febrit welb sich 2o hellen. Ste kommt mit ihre: Seite vun- denn eie reinigt die schwerzen Mönds mit erwes Selie und Troßl. INrem bewährter Housputamittel Eir wenig Troll greift de sonltem Reiben die Haut suicht an und nimen! mörotes des grrben Scheute Was c Rastlind=Rasiermittel lindern, erleichtern und beschleunigen die Rasurz hautpflegend und spenjann. StandardHeller GFür die Dr 3 Zahnputz-Gebote 1. Nur wenig BROSODONTE mit nicht zu nasser Bürste entnehmen.- 2. Senkrecht bürsten und gut nachspülen.- 3. Regelmäßige und vor allem abendliche Pflege mit JROSOCONT6. Das erhält die Zöhne gesund und bewahrt auch vor Magenstörungen. „Parole: Arbeit Die deutsche Frau schreckt vor keiner Arbeit zurück. Dabei verzichtet sie gerne auf manche liebgewordene Gewohnheit und Annehmischkeit, niemals aber auf die notwendige Körperpflege, denn sie weib, zweckmäßige Hygiene erhält Gesundheit und Arbeitakraft. Die Kohlenklauer-Garde Mein Freund, Dir sei“: sagt— die Kohlenkiavergarde tagt — versteckt sudist sie Dich zu garnen— drum l#ß vor ihr warnen— wper Nchte, Licht und Arzenei— dano lot’: mit ihrer Macht vordel.— Pühlet Du gesundheitlich Dich woht— dann Preund, spar such das Cimdos0L doch wenn erkrankt Detn s1— u dus auch De gefährcet bist— dann ist es Zeit, denn schütz Dich wohl— und gergie brev mit GMRGGHt. Wie ein Schwamm seugt sich die Wäsche beim Einweichen mit Henko-Wasser voll; der meiste Schmutz geht so spielend heraus. Weichen Sie uber genögend lange ein. Sie kommen dann viel besser mit dem Waschpulver zurecht. Henko“ zum Einweichen und Wasserenthärten. Kein Handwaschbecken ohne VIM-Dose! Diese Porole— in Haushalt und Betrieb befolgt— streckt unsere Seifenkorte. VIA von Sunlicht enthält seifenortige Bestondteile und reinigt auch stark verschmutzte Arbeitshönde CD * Jetztistes Zeit zur Erneuerung der Lose zur 4. Klasse der 12. Deutschen Reichslotterie. Haus Linner vorm Carl Braus Große Marktstraße 3—6.