eiget: sselt ab: jeweils eine d eine Stunde Funken. er des kleinen Heimes zufgestellt. Die Teilnehverbunden und wieder Lerneifer sprechen die die Muschel, daß ihre tlichen Wege durch die ller zu verstehen ist als bei der fröhlichen Stimrichts lernen die Mädel ingung des A=Scheines it von fünf Monaten kommt es vor, daß ein mt. Sie wollen möglichst und neben ihrem Beruf pistin. Verkäuferin und kriegseinsatz des B9M e Nachrichtenhelferin ist sonderem Wert, was sich ungen an den Grenzen stens bewährt hat. Nicht gruppen im Einsatz, die esamte Nachrichtenübereinzelnen Stellungen damit zu einer wertvolchanzenden Kameraden Vitamin 6? n, als wir noch in einem r waren, begehrten wir ins zum Mißvergnügen zu machen. Wir schnitund sammelten die rauin der Schule oder auch ne mit Vergnügen, aber ils unserer Mitmenschen en uns an den wilden die Betroffenen dem hten. Solcherart haben tte noch in bester Erinneeten wir den rauhen rote Schale nicht. Ini uns ganz andere Vorhren und vielleicht ihre biert. Und wenn nicht ens von Hagebuttenmareks gehört. Beide haben ßerordentlich günstig auf rken können. Das Vitast keine Entdeckung neuedem Lande vor hundert en wußten davon und erwendet. Als man späichkeiten zur Darstellung lte man bei der Hagendteil an Askorbinsäure Stoff— fest. Um als nreich bekannte Zitrone dutte hat fast dreimal so och vielseitiger verwendde und Kuchen gibt es ie nicht zusetzen könnte. jedes andere Vitamin. en auch in diesem Somman die Dornen nicht iesen Tagen die roten neln. Man kann sie haltung des rauhen Kerns n die heilen Früchte aufieb streichen, man kann ten reiben und als Pullicht als Juckpulver) aufr Verwendung und auch ht vielseitig. Am Bahnaber warten die Heckenihre roten Früchte ernne des Sommers in sich e lebensspendende Kraft t. Es bedarf nur kleiner Kräfte uns nutzbar zu wir das vorteilhafte AnEmtl Eichmann(6. 8. im stens, Hagen; Anzeigen: Pr. 12. Druck: Verlagsser, Menden. RPK 1/904 rau=Melissengeist ingelware. Gehen Sie sparsam damit um; ker und Drogisten könsre Wünsche nur selten bescheidenem Umfange Zusotz isf es, der dem rich-Putzmittel VIA von h besondere Reinikrof gibt. Heute nimmt ViI auch zum Händeen. Oel, Ruß und sonArbeitsspuren sind im ie wieder weg. IEE Wiausst Und det Robies Red ae Se emc ctan d 3—5 Auf: Ern Pe# 24s Hpf. Zeinmgekir) mzüglich# Mot unk und Geschüchsache r S Tageblutt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Schwerte(Ruhr), Freitag, 5. Januar 1945 Zatraftdie-Vertheinunfg S- P G Britische Klage über die vorzeitige Aufdeckung der alliierten Ausrottungspläne * Berlin, 4. Januar. Der Führer hat sich in setner Nerjahrsansprache ausführlich mit den Vernichtungs- und Ausrottungsplänen der Feinde auseinandergesetzt und dem deutschen Volk eindringlich vor Augen gestellt, welches Schicksal ihm beschieden sein würde, wenn es dem Feind gelänge, uns in die Knie zu zwingen oder wir vorzeitig die Waffen aus der Hand legen würden. Die plutokratischen Machthaber in England und in den USA und die bolschewistischen Bluthenker in Moskau sind sich in ihrer Planung und in ihren Absichten zur Vernichtung des deutschen Volkes und Zerstückelung deutschen Landes vollkommen einig. Eine erfolgreiche Durchföhrung ihrer vorgesehenen Maßnahmen würde „die völlige Zerreißung des Deutschen Reiches, den Abtransport von 15 bis 20 Millionen Menschen in das Ausland, die Versklavung des Resttetles unseres Volkes, die Verderbung unserer deutschen Jugend, vor allem das Verhungern unserer Millionenmassen mit sich bringen.“ Dies waren die Worte des Führers. Wir haben längst erfahren, daß solche satanischen Pläne, die in den Hirnen der internationalen jödischen Verschwörer geboren wurden, nicht als Phantasiegespinste einzelner Haßpolitiker abgetan werden dürfen. Die Regierungen in England, den USA und der Sowjetunion haben sich ganz offiziell die Vernichtungspläne zueigen gemacht und sie als die amtlicher Kriegsziele verkündet, und die führenden Staatsmänner im bindlichen Lager haben sich wiederholt offen zu hnen bekannt. Dank ihrer Geschwätzigkeit sonnen wir ihre Pläne bis ins einzelne und sind uns völlig darüber klar, was uns erwarten würde, wenn der Feind Sieger bliebe. Roosevelt, Churchill, Vansittart, Morgenthau, Ilja Ehrenburg und wie die Verkünder des feindlichen Vernichtungswillens alle heißen,sind so erfüllt von ihren Plänen, daß sie sie immer wieder in die Welt hinausschreien. Der Mund läuft ihnen über von dem, was ihr Herz erfüllt. Die Londoner Zeitung„Manchester Guardian“ hat in ihrem Kommentar zur Neujahrsansprache des Führers auch auf die Vernichtungsabsichten der Weltverschwörung Bezug genommen, indem sie schrieb:„Hitlers Appell an das deutsche Volk gründete sich auf die von den Alliierten bisher veröffentlichten Vorschläge für eine Zerstückelung Deutschlands“. Das Blatt zitierte weiter den Satz aus der Führerrede:„Wir kämpfen für die Erhaltung unserer Nation und für die Zukunft unserer Kinder“ und bemerkt dazu, daß England, die USA und die Sowjetunion selbst dem Führer diesen Appell in die Hand gegeben hätten.„Manchester Guardian“ hält die Offenherzigkeit, mit der die feindlichen Regierungen ihre Pläne zur Zerschlagung Deutschlands aufgedeckt haben, für taktisch unklug und schreibt deshalb:„Wir werden möglicherweise feststellen müssen, daß es vielleicht bessere Politik gewesen wäre, wenn wir uns bei der Erörterung unserer Pläne hinsichtlich Deutschlands mehr Zurückhaltung auferlegt hätten, auch wenn man uns den Vorwurf mangelnder Offenherzigkeit machen könnte.“ Der„Manchester Guardian“ bestätigt damit erneut die Ausrottungspläne. Aber nach seinem Geschmack wäre es besser gewesen, wenn die jüdisch-plutokratisch-bol; chewistischen Komplotteure Deutschland nicht so freimütig über ihre Absichten aufgeklärt, sondern getäuscht und hinter das Licht geführt hätten. Ihm schwebt dabei offenbar die Taktik Wilsons vor, der seine 14 Punkte aufstellte, um hinter diesem heuchlerischen Programm die wirkliche sichten zu verbergen. Das Blatt redet damit Lügenstrategie das Wort, weil es der Meinung ist, Deutschland hätte dann durch seine Ahnungs- und Arglosigkeit die Pläne der Feindkoalisation gewissermaßen unterstützt. Der„Manchester Guardian“ verwechselt das deutsche Volk von heute immer nech mit dem von 1918. Das englische Blatt hat noch nicht begriffen, daß heute ein anderes Deutschland der feindlichen Verschwörung gegenübersteht, ein Deutschland, das seine Feinde kennt und durchschaut hat. Es ist sich völlig darüber klar, daß es in diesem Kampf um Sein oder Nichtsein geht. Es ist daher fest entschlossen, mit zäher Verbissenheit und unter Einsatz aller Kräfte diesen Krieg bis zum endgültigen deutschen Sieg durchzukämpfen. Immerhin begrüßen wir die Auslassungen des„Manchester Guardian“, weil damit wieder einmal die Katze aus dem Sack gelassen worden ist. Wir brauchen zwar keine Bekräftigung der feindlichen Vernichtungsabsichten mehr, aber jedes neue Feindbekenntnis zur deutschen Vernichtung wird uns immer wieder veranlassen, mit fanatischem Willen den Kampf so lange fortzuführen, bis den Vernichtungsplänen des Gegners ein für allemal ein Ende bereitet ist. In den Ardennen weiterhin erbitterter Kampf Feindangriffe bei Stavelot dienen Enflastungszwecken— Sowjetdruck an der slowakischen Grenze * Berlin, 4. Januar. Der britische Militärkommentator Major Hastings sieht sich nach einer Meldung des Londoner Nachrichtendienstes zu folgenden Feststellungen genötigt:„Der deutsche Angriff war Präzisionsarbeit erster Qualität. Er wurde mit großer Sicherheit gegen den empfindlichsten Teil der Ardennen-Front geführt. Er sicherte eine fast vollständige Ueberraschung und brachte taktische Neuheiten, die für die Verteidigung äußerst unangenehm waren. Die Deutschen haben unsere eigene Offensive aus dem Gleichgewicht gebracht.“ Im Westen wird der Ablauf der Operationen trotz der feindlichen Gegenangriffe in den Ardennen auch weiterhin durch den eisernen Zwäng bestimmt, den unsere Truppen seit dem 16. Dezember auf den Gegner ausüben. Die im gestrigen Wehrmachtbericht bekanntgegebenen feindlichen Verluste in Höhe von rund 75000 Mann und von über 1600 Panzern und Geschützen geben trotz ihrer Höhe auch nur ein mehr oder minder lückenhäftes Bild von dem wirklichen Kräfteverschleiß der Anglo-Amerikaner im bisherigen Verlauf der Winterschlacht. Man muß sich vielmehr auch die Angaben des Wehrmachtberichtes vom 29. Dezember vor Augen halten, nach denen die nordamerikanische Führung genötigt war, von ihren an der Westfront. stehenden 44 Divisionen nicht weniger als 26 in die Schlacht zwischen Maas und Mosel zu werfen, um unseren Einbruch abzuriegeln. Das bedeutete aber zugleich den Verzicht auf die feindlichen Offensivpläne sowohl im Kampfraum von Aachen wie an der Saar, und im Gebiet zwischen Saar und Oberrhein. Die deutsche Führung begnügte sich jedoch nicht mit diesem nach außen hin besonders sichtbaren Erfolg, sondern sie hielt, wie Reuter gestern abend erklärte, das Wasser ständig am Kochen und setzte, wo es ihr zweckmäßig erschien, weitere Angriffe verschiedener Stärke an. An der Saar beseitigten unsere Truppen alle feindlichen Brückenköpfe bis auf einen kleinen Rest in Saarlautern. Südwestlich Saarbrücken erweiterten sie den eigenen Brückenkopf bei Forbach, an der Blies drückten sie die Nordamerikaner über die pfälzische Grenze nach Süden, in den unteren Vogesen durchstießen sie die feindlichen Stellungen. Und als jüngste Entwicklung dieser Bodengewinne mußte der Feind auch bei“ Weißenburg seine noch auf deutschem Boden stehenden Teilkräfte über die pfälzisch-elsässische Grenze zurückziehen. In diesem großen Zusammenhang, der eindeutig zeigt, daß die deutsche Führung dem Feind trotz dessen Materialüberlegenheit das Gesetz des Handelns aufgezwungen hat, sind auch die zur Zeit noch laufenden schweren Kämpfe einzufügen. Bei der Begegnungsschlacht im belgischluxemburgischen Raum war es unseren Truppen gelungen, sehr starke feindliche Kräfte bei Bastogne zu fesseln. Tagelang hat hier der Feind vergeblich durchzubrechen versucht, und sich im Ringen um einzelne Dörfer und Waldstücke stark geschwächt. Als die feindliche Führung an den wachsenden, in keinem Verhältnis zu den Bodengewinnen stehenden Verlusten erkannte, daß der erstrebte Durchbruch auf Houffalize nicht zum Ziel kommen würde, setzte sie jetzt am Nordwestrand unseres Einbruchsraumes zwischen Stavelot und Marche Teile der aufgefrischten und durch Eingreifreserven verstärkten 1. nordamerikanischen Armee an mehreren Stellen zu Entlastungsangriffen an. Obwohl die Nordamerikaner wieder erhebliche Verluste hinnahmen, schlug auch dieser Plan zunächst fehl, denn unsere lbei Bastogne stehenden Verbände drängten, unbeeinflußt von den Kämpfen am Nordwestrand der Ardennen, den Feind durch unsere Gegenangriffe in die Verteidigung. Auch zwischen dem Warndt und dem Oberrhein hielten unsere Truppen ihren Druck aufrecht. Beträchtliche Fortschritte machten sie beiderseits Bitsch. Für den vergeblichen Versuch, unsere hier südlich der Maginotlinie weiter vordringenden Verbände aufzuhalten, mußte der Feind von den benachbarten Frontabschnitten Kräfte abziehen. Diese Entblößung nutzten unsere Grenadiere aus und säuberten nunmehr auch das pfälzisch-elsässische Grenzgebiet bei Weißenburg und an der Lauter vom Feinde. An der italienischen Front setzte, die 8. britische Armee ihre Angriffe zur Beseitigung unserer Senio-Brückenköpfe fort. Der Zweck dieser Angriffe war vor allem die Fesselung unserer in dem Frontvorsprung kämpfenden Verbände, denn der Hauptstoß erfolgte nordwestlich Ravenna, dort stießen von Panzern begleitete kanadische Verbände vor, um im Bereich der Via Adriatica ebenfalls an den Senio heranzukommen. Nur unter sehr hohen Verlusten konnte der Gegner schließlich in unsere Stellungen eindringen. Aus sofort angesetzten Gegenangriffen entwickelten sich schwere Kämpfe, die bei Nacht noch nicht zum Abschluß gekommen waren. Auf dem Balkan- kam es infolge starker Schneefälle wieder nur zu bedeutungslosen Gefechten. Das Schwergewicht der Kämpfe in Ungarn lag bei Budapest und im südslowakischen Grenzgebiet. Letzten Nachrichten aus der ungarischen Hauptstadt zufolge sind die Bolschewisten dazu übergegangen, die Innenstadt wahllos zu bombardieren. So wurden mehrere Prachtbauten des Burgviertels schwer beschädigt oder zerstört. Die Verteidiger schlugen aber auch am Mittwoch alle Angriffe ab. Wesentliche Entlastung brachten ihnen unsere Schlachtflieger. An der südslowakischen Grenze drückten die Bolschewisten in breiter Front nach Norden. Als ihre ersten nächtlichen Durchbruchsversuche gescheitert waren, schalteten sie eine Kampfpause ein und setzten ihre Angriffe erst am Nachmittag unter örtlicher Schwerpunktbildung zwischen Gran und GroßSteffelsdorf fort. Aber auch diese Vorstöße blieben ohne Erfolg. Weiter östlich' führten unsere Gebirgsjäger erfölgreiche Gegenangriffe bei Kalosa und Grenadiere bereinigten südlich der Straße Ungvar-Kaschau eine weitere feindliche Einbruchsstelle. Großangriff des Feindes in Belgien Der Gegner an Abschnitten der Westfront geworfen— Großangriff in Mittelitalien— Erfolgreiche Kriegsmarine M1-P. Ban 1 In ngarn wriffen di. Balechewristar Dudan Aus dem Führerhauptquartier, den 4. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Belgien ist der Feind zwischen Stavelot und Marche gestern von Norden her zu dem erwarteten Großangriff angetreten, um seinen bei Bastogne schwer ringenden Verbänden Entlastung zu bringen. Dort warten unsere Divitionen den Gegner in die Verteidigung und füglen ihm hohe Verluste zu. Im gesamten Kampfgebiet verloren die Amerikaner 34 Panzer. Beiderséits Bitsch setzen unsere Truppen ihre Angrifte fort. Obwohl der Feind von den benachbarten Pronten alle verfügbaren Kräfte zu Gegenangritten heranführte, gelang es ihm nicht, unsere östlich Saargemünd und in den unteren Vogesen vordringenden Angriffskolonnen zum Stehen au bringen. Das pfälzisch-elsässische Grenzgebiet westlich Weißenburg wurde vom Feinde gesäubert. Zur Störung der leindlichen Nachschube wurde das Fernteuer auf Lättich und Antwerpen lortgesetzt. In Mittelltallen führte die 8. britische Armee in der Romagna zahlreiche Vorstöße zur Pesselung unserer Kräfte und trat nordwestlich Ravenna zum Großangrift an. Schwere Kämpfe mit dem in einem Abschnitt in unsere Stellungen eingedrungenen Feind sind noch im Gange. In Raum von Viroviticia in Slawonien warien Kroaten und Kosaken starke feindliche Banden unter hohen Verlusten aus ihren Stellungen und erbeuteten zahlreiche Waffen. SS H.S#. S. uuee Gsenbahne — Kanble 4 Gerpe Aöben in Astem: Zum neuen Großangriß in Italten In Ungarn griffen die Bolschewisten Budapest Tag und Nacht vor allem von Osten her an. In harten Kämpfen schlug die Besatzung die Angrifte zurück. In die Kämpfe im Raum von Budapest griffen Schlachtflieger mit starken Kräften ein. Durch Bomben und Bordwaffen setzten sie 34 Panzer außer Gefecht und vernichteten über 500 Fahrzeuge. Deutsche und ungarische Jäger und Schlachtflieger schossen 37 sowjetische Flugzeuge ab. Im südslowakischen Grenzgebiet versuchten die nachts auf breiter Front angreifenden Sowjets vergeblich unsere Front zu durchbrechen. Auch am gestrigen Nachmittag scheiterten erneute Durchbruchsversuche des Feindes. An der Front zwischen der Ost-Slowakei und Kurland dauert die Kampfpause an. Die anglo-amerikanischen Terrorflieger, die am gestrigen Tage nach Westdeutschland sowie in das Rhein-Main-Gebiet einflogen, warten ihre Bomben vor allem auf die Stadt Fulda, wo erneut Schäden und zahlreiche Brände, entstanden. Das Vergeltungsfeuer auf den Raum von Groß-London wurde fortgesetzt. Die deutsche Kriegsmarine versenkte im Monat Dezember 163600 BRT feindlichen Schiffsraums und außerdem 16 Zerstörer und Geleitlahrzenge. 77. Jahrgang Tödliche Blitze auf Feindflugplätze Erster PK-Bericht vom Großangrift der deutschen Luftwafte PK. Im Westen, 4. Januar. In den Morgenstunden des 1. Januar griffen starke Verbände der deutschen Luftwaffe im Westen liegende Feindflugplätze mit verheerender Wirkung an. Sie vernichteten, wie der Wehrmachtbericht meldete, nach den bisher vorliegenden Meldungen 579 Flugzeuge am Boden oder in erbitterten Luftkämpfen. Manche Feindverbände, wurden vor ihrem geschlossenen Start überrascht und bis zum letzten Mann aufgerieben. Abgestellte Flugzeuge, Tankstellen und Tankwagen, Flakstellungen, Baracken, Werften, Munitionszüge und Lokomotiven wurden den Bordkanonen weitere lohnende Ziele. Als die deutschen Flugzeuge nach wiederholten Tiefangriffen ihre Munition restlos verschossen hatten, blieb auf den meisten Feindflugplätzen ein Chaos an Bränden und Zerstörungen zurück. Der Führer einer Angriffswelle, die als letzte über einen der Plätze wie ein Feuersturm hinweggebraust war,„beklagte“ sich neben seiner Maschine:„Es war alles bereits getan. Wir sahen nur noch Brände an Maschinen und Baracken, erlebten ein Durcheinander, wie nie zuvor. Wir haben uns einige Lokomotiven vorgenommen und in Gebäude, Schuppen und Liegeplätze geschossen. Auf diesem Platz war die Hölle los!“ Der Morgen des Neujahrstages brachte mit klarer Sicht die besten Voraussetzungen für das Gelingen dieses zur selben Minute auf einer Vielzahl von Feindflugplätzen angesetzten Angriffs.„Unser Ziel“, so erzählte der Führer eines Gefechtsverbandes,„war ein Flugplatz in Holland. Zuerst Frontüberflug. Als wir nach Kurs und Zeit den Platz erreichen mußten, zog ich hoch und sah vor mir die weite Fläche unseres Zieles, sah gleichzeitig mindestens 40 bis 50 startbereite Feindflugzeuge, mit laufenden Motoren paarweise hintereinander auf einer Startbahn. Uns allen schlug das Herz höher! Angriff ohne Zaudern, ohne eine Sekunde Ueberlegung. ich schoß die ersten beiden Flugzeuge in Brand. Die anderen waren dicht aufgeschlossen, so eingepfercht in ihrer Doppelreihe, daß es für sie in den entscheidenden Sekunden kein Ausbrechen gab. „Nur 150 Meter flog ich hinter Leutnant M.“, schaltete sich ein Flugzeugführer ein.„Dennoch brannten, als ich zum Schuß kam, bereits mehrere bis zur Halskrause vollgetankte Feindmaschinen. Die nächste ins Visierl. Die Garbe lief durch die Reihe der Flugzeuge. Querschläger prallten von der Betonbahn durch die Luft in den Feind. Flak schoß von Holztürmen auf uns herab. Im Tiefstflug rasten unsere Maschinen über den Platz, kurvten ein zu neuem Angriff.“ „Ein Lichtnetz von Leuchtspuren inmitten der Brände und der panischen Verwirrung zwischen den Maschinen“, fuhr Leutnant M. fort.„Das war der Eindruck bereits beim zweiten Anflug. Das tödliche Geflimmer aus den Bordkanonen blieb über dem Platz. Von allen Seiten setzten unsere Flugzeugführer immer wieder zum Angriff an. Nur nicht sich gegenseitig rammen! Die Betonbahn verschwand unter den lodernden Bränden. Am Rand des Platzes standen abgestellte Maschinen in Flammen. Lastwagen versuchten vergebens, durch eilige Flucht dem Untergang zu entgehen. Eine Tankstelle brannte pechschwarz mit riesiger Qualmentwicklung. Baracken, Zelte und Werkgebäude entwickelten sich zu neuen Feuerherden. Wer von euch“— der Leutnant wandte sich lächelnd an seine Besatzungen—„hat den Flakturm auf dem Gewissen?“ Ein Unteroffizier war’s. Er seh, wie von diesem Turm aus eine deutsche Maschine beschossen wurde, und nahm ihn aufs Korn. Ein einziger kurzer Feuerstoß genügte. Der Turm brach mitten durch und schlug brennend auf eine unter ihm liegende Baracke auf.„Habe verschossen, noch X Minuten Angriff, dann Rückflug!“ Als die Stimme des Verbandsführers in jeder Maschine laut wurde, wurde um Verlängerung der Angriffszeit gebeten.„Ich habe noch Munition und suche nach Zielen!“ Allmählich verstummte die Flak auf Werften und Hallen, wo Warte und Personal vergebens Deckung suchten. Bis zur letzten Granate blieben die deutschen Flugzeuge über dem Platz. So wie hier war es auf vielen Plätzen im holländisch-belgischen Raum. Die sie überlagernden Brandwolken waren den nachfolgenden Angriffsverbänden untrügliche Wegweiser schon aus großer Entfernung. Es war kurz vor dem Abflug, als mehrere Feindflugzeuge vom Frühstart zurückkehrten und an Stelle eines Flugplatzes nur noch Brand und Zerstörung vorfanden. Einige deutsche Schwärme griffen sie an. Ihre Wracks fielen auf den Platz, auf dem sie eigentlich landen wollten. Feindliche Jagdverbände versuchten, den deutschen Maschinen den Weg zu verlegen. In heftigen Luftkämpfen mit deutschen Jägern wurde ihre Absicht vereitelt und ihnen schwere Verluste zugefügt. Der große Erfolg der deutschen Luftwaffe am ersten Tag dieses Jahres ist in mancherlei Hinsicht von überragender Bedeutung. Es schaltete Flugplätze vom Einsatz aus, vernichtete einen großen Tell der im belgisch-holländischen Raum konzentrierten Flugzeuge mit ihren Besatzungen und schuf so vor allem für die Einheiten des Heeres eine wesentliche Entlastung. Dabei 1.ar dieser Erfolg kein Wunder, sondern das Ergebnis des ungebrochenen Angriffsgeistes auch der jüngsten Flugzeugführer. Er ist gleichzeitig ein Wahrzeichen für die Schaffenskraft der Deutschen, die auch unter den Terrorangriffen des Feindes in ihrem Leistungsvermögen ungeschmdlert blieb. gHegaberichter Namens Stalins Balkanpläne Sowjetrepubliken von Sofia bis Wien Der rechte Glaube WA. Berlin, 4. Januar. Durch den unterirdischen Nachrichtendienst der Bolschewisten werden plötzlich aus den verschiedensten Quelen Mitteilungen in die Welt gesetzt, die von einem neuen Balkanbund sprechen. Andeutungen darüber sind schon früher laut geworden. Jetzt aber hält Stalin den Zeitpunkt wohl für gjekommen, seine Absichten über die Neugestalung Osteuropas zu enthüllen. Durch besondere Bescheidenheit zeichnen sie sich nicht aus, denn dieser Donau- und Balkanbund soll gleich acht Länder umfassen. Er greift von Bulgarien über das ehemalige Jugoslawien, Rumänien, Ungarn, Griechenland; und der Tschecho-Slowakei bis Oesterreich und sieht gleichzeitig auch die Bildung eines etgenen Staates Mazedonien ,vor, der aus Teilen von Griechenland und Bulgarien gebildet werden soll. Wie die Dinge sich im einzelnen gestalten sollen, darüber ist das letzte Wort wohl noch nicht-gesprochen, denn die Grenzlinlen liegen noch nicht fest. Sicher ist aber wohl, daß dem ehemaligen Jugoslawien oder vielmehr dem„Marschall eine führende Rolle zugedacht ist. Sein Machtbereich soll das Kernstück dièses Balkanbundes werden, zu dem vielleicht auch Bulgarien und Mazedonien hinzugeschlagen, während die übrigen Länder in Form eines Staatsbundes zusammengefaßt werden, der eine einheitliche Außenpolitik, ein einheitliches militärisches System und gemeinsame Zollgrenzen hat. Von der Eigenstaatlichkeit bleibt also nicht allzu viel übrig und das Ganze erhält seine Richtlinien von Moskau. Es würde ein Bündel von Sowjetrepubliken sein, die nach Stalins Pfeife zu tanzen haben, deren eigentliche Aufgabe aber darin bestünde, die Grenze Sowjetrußlands bis nach Mitteleuropa vorzutreiben und Wien zu einem Vorposten des Bolschewismus zu machen. Was störend im Wege steht, wird selbstverständlich rücksichtslos beseitigt. Dazu gehört auch der königliche Knabe Peter, der von seinen englischen und amerikanischen Freunden in diesen Kriog hineingehetzt wurde, jetzt aber in London sitzt und überflüssi,, geworden ist. Churchill wird unter dem Druck des Bolschewismus die Abhalfterung der Könige fortsetzen. Er hat mit dem König von Griechenland begonnen, er hat jetzt ein ähnliches Verlangen auch an Peter vom Jugoslawien gestellt und von ihm mit der Pistole auf der Brust seine Zustimmung zur Errichtung eines Regentschaftsrates verlangt. Peter hat sich eine Entscheidung vorbehalten, aber ihm bleibt kaum etwas anderes übrig, als seine Dankbarkeit gegen England durch den Verzicht auf den Thron zu krönen. Nach dem ersten Weltkrieg hatten England und Frankreich unter französischer Federführung die kleine Entente gegründet, die als Kettenhund gegen Deutschland, aber auch als Einflußzentrum der westlichen Demokratien gegen den Bolschewismus gedacht war. Sie hat ihre Aufgabe nicht erfüllen können, sie zerfiel, weil ihre gegenstaatlichen Interessen einander entgegenliefen. Aber sie war doch immerhin eine staatspolitische Konzeption. Es ist ein Beweis für die Verlagerung des Schwergewichts, wenn heute Stalin unbeirrt seinen Machtbereich über Polen und den Balkan hinaus bis nach der ehemaligen Tschechoslowakei und Oesterreich vorzuschieben wagt, während Churchill seinen kläglichen Kampf in Griechenland kämpft und sich immer mehr darüber klar wird, daß er auch hier nur Stalins Geschäfte betreibt. Denn selbst wenn die Reste Griechenlands innerhalb der englischen Machtsphäre.' bleiben sollten, so wäre durch die Schaffung des BalkanBundes dafür gesorgt, daß auf Umwegen auch Athen dem neuralgischen Punkte seiner Weltstellung um den Lohn seinerbintigen Bemühungen durch seinen Freund Stalin geprellt sicht. Kaganowitsch ohne Maske Der jüdische Schwiegervater Stalins sieht neue Möglichkeiten seiner brutalen Haßpolitik Lasar Kaganowitsch, politischer Berater und Schwiegervater Stalins, hat es in diesen Tagen durch die Uebernahme des Amtes eines Ersten Stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der Volkskommissafe für zweckmäßig gehalten, den jüdischen Befehlsturm aus dem Hintergrund der bolschewistischen Politik nach vorn an die Rampe zu rücken. Er gehört ebenso wie seine vier Brüder zu der jüdischen Clique, die im letzten Stadium der Zarenzeit die geheimen Verbindungen zu der internationalen Hochfinanz unterhielten, um die Geldmittel zur Vorbereitung des bolschewistischen Umsturzes heranzuschaffen. Das amerikanische Bankhaus Kuhn, Loeb& Co. mit den jüdischen Direktoren Jacob Schiff, Felix Warburg, Otto Kahn, Mortimer Schiff und Jerome Hanauer zeigte eine besonders offene Hand, und Bankhäuser Speyer& Co. in London, Gunzburg in Petersburg,„Nye Banken“ in Stockholm und Lazare in Paris. Im April 1917 gab Jacob Schiff eine Erklärung ab, die besagte, daß der erfolgreiche Verlauf der russischen Revolution lediglich auf seine finanzielle Unterstützung zurückzuführen sei. Aber auch Max Warburg und Olaf Aschberg von der „Nye Banken“ rühmten sich, die Beziehungen zwischen den jüdischen Multimillionären und den Bolschewisten hergestellt zu haben. In einem Anfang 1919 von der USA-Regierung an die Regierungen der Ententestaaten übersandten Staatsdokumente heißt es auf Grund der Ermittlungen des Washingtoner Geheimdienstes,„daß die bolschewistische Bewegung gewissermaßen der Ausdruck einer allgemeinen jüdischen Bewegung ist und daß gewisse jüdische Bankhäuser an der Organisierung dieser Bewegung beteiligt sind. Die jüdisch beherrschte Sowjetunion hat deshalb auch nie für spezifisch russische, sondern nur für international jüdische Belange gekämpft. Der gegenwärtige Krieg, den die Sowjetunion gegen das antijüdische Deutschland und seine Verbündeten führt, ist hierfür der beste Beweis. Der Exponent des Judentums innerhalb der Sowjetregierung ist Lasar Kaganowitsch. Er sah das Hauptziel seiner Arbeit darin, nach der Entwurzelung der Völker Rußlands den sozialen. Umsturz in ganz Europa durchzuführen und damit jede gesunde nationale Bewegung zu ersticken. Die Bevölkerung der Sowjetunion hat unter dem Gewaltregiment der jüdisch-bolschewistischen Elique die furchtbaren Experimente der Kollektivierung, der Industrialisierung und der Sowjetisierung durchgemacht. Die Pläne und Methoden haben sich mehrfach geändert, was aber in der Sowjetunion unverändert geblieben ist, ist die Macht des Judentums. Ueberall wo Lasar Kaganowitsch seine Hand im Spiel hatte, flossen Ströme von Blut. Immer, wenn es„Schwierigkeiten“ gab, ließ er sich die„Auffindung des neuen Weges“ übertragen. So führte er im Jahre 1929 die„Kollektivierung des Sowjetdorfes“ durch, bei der nicht nur Hunderttausende, sondern Miillionen von Kleinbauern massakriert worden sind. Im Jahre 1935 bestand seine Aufgabe in der„Regelung des Transportwesens“, die aber im wesentlichen auf eine„Massenliquidierung sowjetfeindlicher Elemente“ hinauslief. Zwei Jahre später befaßte er sich mit der„Reorganisierung der Kohlen- und Erdöl-Industrie“, bei der die GPU abermals im Blute zahlloser Opfer watete. Jede dieser Aktionen endete mit der Vergrößerung der jüdischen Macht, weil alle wichtigen Posten nur mit den Rassengenossen Kaganowitschs besetzt wurden. Der Judenhaß in den breiten Massen der Sowjetunion hat als Reaktion auf die Gewaltherrschaft des Kreml im Laufe der Zeit größere Ausmaße angenommen. Selbst der bolschewistisch gesinnte Dichter Maxim Gorki hat die Feststellung getroffen, daß nicht nur im Volk, sondern auch in der Roten Armee der Indenhaß so aggressiv geworden ist, daß nur die schroffste Anwendung der Disziplin und Erschießungen die Soldaten davon abhalten, gewaltsam gegen das Judentum vorzugehen. Lasar Kaganowitsch war es, der ein Gesetz erzwang, das für jede judenfeindliche Aeußerung die Tadesstrafe vorsicht. Selbst jemand, der den Ausdruck„Schid“(Jude) anstatt der vorgeschriebenen Bezeichnung „Ewrey“(Hebräer) anwendet, wird mit einer Strafe von zehn bis zwanzig Jahren Zwangsarbeit bedroht. Es ist nicht ohne tiefere Bedeutung, daß Lasar Kaganowitsch zum Zeitpunkt des bolschewistischen Vordringens in Ost- und Südosteuropa an die Spitze des Rates der Volkskommissare getreten ist. In dieser politisch ausschlaggebenden Stellung sieht er offenbar die Möglichkeit zur Ausdehnung seiner jüdischen Haßpolitik auf die Länder und Völker, die unter die Gewalt des Bolschewismus gefallen sind. Er sieht das Ziel der jüdischen Alleinherrschaft in diesem Teil Europas so nahe vor sich, daß er nunmehr auch der Weltöffentlichkeit gegenüber seine Maske abgeworfen hat. Der„rote Winkel“ am Auto überflüssig Verschärfte Kriegsbestimmungen für den zivilen Kraftfahrzeug-Verkehr Im Reichsanzeiger vom 3. Januar wird eine mit dem 15. Januar 1945 in Kraft tretende Anordnung veröffentlicht, die der Reichsverkehrsminister im Einvernehmen mit den sonst beteiligten Stellen von Partei und Staat über die Benutzung von zivilen Kraftfahrzeugen im Kriege erlassen hat. Das Fahrtenbuch, das bisher nur für Nutzfahrzeuge und einen Teil der Personenkraftwagen zu führen war, wird durch die neue Anordnung allgemein vorgeschrieben. Es dürfen nunmehr Kraftfahrzeuge jeder Art nur benutzt werden, wenn für sie ein von der zuständigen Behörde oder Dienststelle ausgegebenes oder genehmigtes Fahrtenbuch oder ein entsprechender Fahrtnachweis geführt wird. Das Fahrtenbuch oder der Fahrtnachweis sind bei der Fahrt ordnungsmäßig auszufüllen, mitzuführen und auf Verlangen den zur Ueberwachung des Kraftfahrzeugverkehrs berechtigten Personen zur Prüfung auszuhändigen. Während für Nutzkraftfahrzeuge ein Muster des Fahrtenbuches vorgeschrieben wurde, kann es für Personenkraftwagen und Krafträder behelfsmäßig hergestellt werden, wenn gewisse Mindestbedingungen erfüllt sind. Der Halter ist für die Durchführung verantwortlich. Der praktische Benutzungsumfang für Personenkraftwagen und Krafträder, einschl. Kleinkrafträder, sowie für Kleinnutzkraftfahrzeuge(ausgenommen solche mit elektrischem Antrieb) und für Hilfsschlepper mit auswechselbarer Antriebsachse ergibt sich aus der Benutzungsbescheinigung, die von der zuständigen Behörde für jedes der genannten Fahrzeuge neu auszustellen ist. Sie muß bei Personenkraftwagen von außen lesbar am Fahrzeug mitgeführt, bei Krafträdern in den Kraftfahrzeugschein eingeheftet werden. Durch diese allgemeine Einführung der Benutzungsbescheinigung wird der rote Winkel überflüssig und daher bei nächster Gelegenheit entfernt. Kraftfahrzeuge jeder Art dürfen nur zur Erfüllung kriegs- und lebenswichtiger Aufgaben benutzt werden. Die Benutzung auch für derartige Aufgaben ist jedoch dann mißbräuchlich, wenn die Fahrten ohne Gefährdung der Aufgaben mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt werden können. Zuwiderhandlungen gegen die Anordnung können mit Ordnungsstrafen in Geld oder mit Gefängnis, gegebenenfalls auch mit schwereren Strafen geahndet werden. In einem Durchführungserlaß wird verfügt, daß das Mitfahren anderer Personen als solcher, für die das Kraftfahrzeug zur Benutzung zugelassen wurde, nur gestattet ist, wenn es aus kriegs- oder lebenswichtigen Gründen geschicht und öffentliche Verkehrsmittel fehlen oder nicht ausreichen. Andererseits sollen bei etwaigen Zerstörungen durch Beindangriffe und daraus erwachsenden Verkehrsstörungen freie Plätze der Kraftfahrzeuge anderen Volksgenossen, vor allem Berufstätigen, zur Verfügung gestellt werden. Den Vorrang genießen dabei Kriegsbeschädigte, offensichtlich Gehbehinderte, Alte und Gebrechliche sowie Mütter mit Kindern. WHW-Sammlungen noch gesteigert # Berlin, 4. Jan. Die im September und Oktober 1944 durchgeführten ersten vier Sammlungengen des Kriegs-WIIW 1944/45 hatten ein vorläufiges Ergebnis von zusammen 232 331 622,18 Reichsmark. Bei den Sammlungen im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden zusammen 197389 796,96 Mark aufgebracht. Es ist somit eine Steigerung des Gesamtergebnisses der ersten vier Sammlungen um 34941 825,22 Reichsmerk“ 17,7 Prosent zu verzeichnen. Pionier der Burgenforschung Zum 80. Geburtstag Bodo Ebhardts am 5. Januar Der tiefe Eindruck, den die Rheinlandschaft mit ihren Burgen auf das empfängliche Gemüt des jungen Bodo Ebhardts aus Bremen machte, blieb entscheidend für sein ganzes Leben. Er besuchte die Schule in einer einen Rheinstadt und vertiel ganz dem Zauber der berühmten Burgen„Katz“ und„Maus“, die seine tägliche Umgebung bildeten. Nach dem Studium der Architektur in Berlin galten seine Forschungenevor allem der Mstorischen Baukunst. Er war der Meinung, daß es unsinnig sei, die Burgruinen„in Schönheit sterben“ zu lassen, wie damals in Fachkreisen gepredigt wurde, sondern daß diese Denkmäler der Geschichte durch einen verständnisvollen Aufbau wiedererstandene Mahnwerke einer großen Vergangenheit bilden sollten. Im Jahre 1898 erschien der erste Band seines grundlegenden Werkes „Deutsche Burgen“, für das ihm als Anerkennung der Auftrag zum Wiederaufbau der Hohkönigsburg im Elsaß übertragen wurde. Gleichzeitig erwachte in der Oeffentlichkeit das Interesse für die zehntausend Burgen, die auf deutschem Sprachgebiet erhalten geblieben sind. Unter dem Vorsitz Ebhardts wurde die„Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen“ ins Leben gerufen, der sich viele Kenner und Freunde historischer Baukunst anschlossen. Um die Jahrhundertwende war Geheimrat Bodo Ebhardts Atelierhaus im Berliner Grunewald, wo er die kostbarsten Sammelstücke seiner Forschungsreisen ausstellte, ein Mittelpunkt der Burgenforschung. In der Bibliothek gaben 50000 Blätter und Kupferstiche die Grundlage für seine bedeutenden Werke: eine Monographie über die Architektur von zwei Jahrtausenden,„Die Burgen Italiens“,„Spanische Burgen“ und„Der Väter Erbe“. Seit 1931 lobt der Neugestalter eines Teils der Wartburg, der Feste Coburg, der Wasserburg Sallgast, des Kirchensaal in Altenburg, des Schlosses Neuenstein, der Hakeburg und vieler anderer als Burgherr auf der Marksburg am Rhein, wo er die Krönung seiner Lebensarbeit, das zweibändige Werk„Wehrbau Europas im Mittelalter“ schrieb. Seine Idee hat heute eine neue Bedeutung gewonnen, seitdem der„Reichsverband für Deutsche Jugendherbergen“, eine Anzahl Burgen erworben hat, die unter der künstlerischen Beratung des Sohnes und Nachfolgers Bodo Ebhardts ausgebaut wurden und einer wehrbegeisterten Jugend els Erholungsstätten dienen. Aite Severin. Nirgendwo gibt es soviel Heuchler Goethe über die Engländer/ Von Dr. Wilhelm Schoot Wenn Goethe auch nicht mit Preiheitsliedern auf dem Plan erschienen ist, so hat er doch in der Stille dem Werden deutschen Wesens und der kommenden deutschen Nation nechgespürt. Er bet bewußt gegen die in weiten deutschen Kreisen aufziehende Sucht der Nachäffung fremden Wesens gekämpft und in Gesprächen mit Eckermenn und anderen Männern den tiefen Gegensatz gerede deutschen und engliechen Geistes bekundet. Wie fern er, trotz seiner durch Herder angeregten Vorliebe für Shakespeare, den auf Gewaltpolitik und Heuchelei aufgebauten englischen Verhöltnissen stand, kann durch die folgenden Beispiele erhärtet werden. Goethe verurtelft nachdrücklich die heuchlerischen Methoden in der englischen Politik: „Die Engländer sind groß als praktische Wenschen. Aber es muß auch gesagt sein: nirgendwo gibt es soviel Heuchler und Scheinheilige wie in England. So finden wir sie auch in ihrer äußeren Politik: praktisch und heuchlerisch.“ Ein vernichtendes Urteil fällt Goethe über die Kolonialpolitik der Engländer und ihre unfaire Handlungsweise im Sklavenhandel:„Jedermann kennt ihre Deklamationen gegen den Sklavenhandel, und während sie uns weismachen wollen, was für humane Maximen solchen humanen Verfahren zugrunde liegen, entdeckt sich jetzt, däß das wahre Mottr ein seales Objekt sei, ohne welches es die Engländer nie tiin. An der westlichen Küste von Afrika gebrauchen sie die Neger selbst in ihren großen Besitzungen, und es ist gegen ihr Interesse, daß man sie dort ausführe. In Amerika haben sie große Negerkolonien angelegt, die sehr produktiv sind und jahrlich einen großen Ertrag an Schwarzen liefern. Miit diesen verschen sie die nordamerikanischen Bedürfnisse, und indem sie auf solche Weise einen höchst einträglichen Handel treiben, wäre die Einfuhr von außen ihrem merkantilischen Interesse sehr im Wege, und sie predigen deber nicht oime Objekt gegen den inhumanen Handel... Die Engländer erwärmen sich auch sehr für die unterdrückten Völker der Bakken-Hielbinsel. Aus Iuropa kann man nun aber einmel die Türben nicht treiben, de keine christliche Niecht Konstantinopel besitzen darf, ohne Herr der Welt zu werden; aber beschneiden, reduzieren kann man die türktsche Macht in Europa, soweit als die griechischen Keiser in den letzten zwei Jahrhunderten.“ Schon damels also— au handelt sich um Goethes Gespräch mit Bchermann vom 1. September 1629— werfen sich die Briten zu Beschützern kleiner Völker auf, die sie für ihre Zwecke ausnutzten und dann ihrem Schicksel überließen. Bei einer anderen Gelegenheit brandmarkte Goethe Eckermann gegenüber die skrupellose Ausbeutung des englischen Volker durch die Plestokraten in ironischer Weise:„Wofür halten Sie micht ich hütte sollen bllbbräuchen nachspüren und noch obendrein sie aufdecken und sie namhaft mechen, ich, der ich in England von b#ißbräuchen würde geiebt haben?— In Uns mag das komiech vorkommen, aber in England wird Stalin von einer recht erheblichen Anzahl von Leuten für einen frommen Mann gehalten. Hat er doch die Freiheit der Religionsübung in einer Verfassung verbrieft(die bis heute ein Stück Papier geblieben ist), hat er doch sogar einen Kirchensowjet bestellt und einen Patriarchen für die orthodore Kirche ernannt. Der Zweck dieser Maßnahmen, die kirchlich gesinnten Kreise in Großbritannien und den USA über die wahren Zustände im Staate der„kämpfenden Gottlosen“ zu täuschen, ist voll erreicht worden. Selbst„die. englische Bibelgesellschaft, die bekanntlich seit Jahrzehnten ihre Aufgabe darin sicht, das ehrwürdige Buch der Christenheit in möglichst vielen Sprachen zu drucken und zu verbreiten, hat sich der irrigen Meinung hingegeben, sie könne ihre Tätigkeit nun auch in der Sowjetunion wieder aufnehmen. Da ist sie allerdings eines Besseren belehrt worden. Die ersten in Moskau“eintreffenden Bibeln in russischer Sprache— es sollen gleich ein paar tausend gewesen sein— wurden von den Sowjetbehörden beschlagnahmt. Die Absender erhielten auf ihre Beschwerde den bündigen Bescheid, die Bibel„entspreche nicht den Wünschen der zuständigen Stellen“. Mail werde demnächst nach London einen überprüften Text senden, nach dem man dann die für die Sowjetunion bestimmten Exemplare der Bibel, gedruckt werden könnten. Da darf man mit Recht gespannt sein. Wird etwa der Abdruck einer Einführung verlangt, in dem das Christentum als Vorläufer des Kommunismus hingestellt wird? Oder müssen im Interesse der herrschenden Schicht der Sowjetunion alle judenfeindlichen Stellen aus dem Bibeltext entfernt werden? Jedenfalls wird der rechte Glaube, wie es im Reiche Stalins mit der Religionsfreiheit bestellt ist, den Herren von der Bibelgesellschaft ebenso wie allen anderen harmlosen Gemütern in Großbritannien eines Tages noch in die Hand kommen... [emeinsch Tschaftlichen Band der Nr. 4 Zu Beg tapferen wir nicht: uns ihm mute Hall mag an A an Verzig Gewißheit der Lauer Typische Dreieinigkeit NSK Vor dem„Kongreß für Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Sowjetunion“ in London gab der Lordbischof von Chelmsford, einer der höchsten Würdenträger der englischen Hochkirche, wie die Zeituhg„Observer“ kürzlich zu berichten wußte, seiner Befriedigung über die sicht Ausdruck, Deutschland der Herrschaft der Bolschewisten zu überlassen. Mit einem Zynismus ohnegleichen, der für die Würdenträger der englischen Hochkirche geradezu typisch geworden ist, sprach der Bischof die Hoffnung aus, daß „der starke’rechte Arm, der große Stiefel Sowjetrußlands“ eine„stark erzieherische und reformierende Macht auf Deutschland ausüben“ werde. Er glaube, daß eine„Neuerziehung des deutschen Volkes“ durch den Bolschewismus in sehr einfacher Weise vollzogen werden würde. Seine Ausführungen gipfelten in der Feststellung, daß in einigen Jahren„im Munde der Deutschen keine Butter mehr schmelzen“ werde, wie er auch der Gewißheit Ausdruck gab, daß zukünftig nicht mehr die Deutschen, sondern allein die Sowiets im„europäischen Hühnerstall“ regieren würden. Der dies sagte, ist eine der führenden Persönlichkeiten der englischen Hochkirche, die sich nicht genug tun können, um ihre Unterwerfung unter den Bolschewismus zum Ausdruck zu bringen. Von Interesse ist es aber auch, zu wissen, daß der Lordbischof von Celmsford in der englischen Freimaurerei eine nicht ganz unbekannte Figur ist. Er gehört der„Integrity Loge Nr. 5149“ in Chelmsford an, und seine aktive Teilnahme an der Freimaurertätigkeit wird durch die Tatsache bewiesen, daß der Bischof im Jahre 1934 zum Großkaplan der„Provinzialgroßloge von Essex“ gewählt wurde. Man halte sich hierbei stets den Anspruch der Freimaurerei vor Augen, die den Menschen „formen“ und so auf das politische Leben wirken will. Dann ist dieses Beispiel besonders lehrreich. Dann verkörpert der Lordbischof von Celmsford eine merkwürdige Dreieinigkeit: Preimaurerei— englische Hochkirche und Bolschewismus— alle drei stehen einträchtig zusammen, um ihren Plan zur Vernichtung und' Ausrottung Deutschlands durchzuführen. streiten u dern daß das wir z1 In der werden u und Tate uns nicht und durch Gest Menischen jenes der sich, wie gewachser So w ein Jahr kes im K Es geht und Stu Zeichene Drohung Todestäl bensglut Unser des Lebe neuen 3 vielfache aber gil Herz un der Bem der härt wachsen So Lebens in un * 8 wurde hierselb gratulie menden Bern#s alle Ec den des * L: führer bearbei Druckle Volksst sturma die Er Soldat wachsel aus uß meist1 Aerme und ar ja selb England geboren, wäre ich ein reicher Herzog gewesen oder vielmehr ein Bischof mit jährlichen 30000 Pfund Sterling Einkünfte. ich hätte in Reimen und Prosa so lange und so viel geheuchelt und gelogen, daß meine 30 000 Pfund jährlich mir nicht hätten entgehen sollen. Und dann, einmal zu dieser Höhe gelangt, würde ich nicht unterlassen haben, mich oben zu erhalten, Besonders würde ich alles getan haben, die Nacht der Unwissenheit womöglich noch finsterer zu machen. O wie hätte ich die gute einfältige Masse kajolieren wollen und wie hätte ich die liebe Schuljugend wollen zurichten lassen, damit ja niemand hätte wahrnehmen, je nicht einmal den Mut hätte haben sollen, zu bemerken, daß mein glänzender Zustand auf der Basis der schändlichsten Mißbräuche fundiert sei!“ Eckermann pflichtete Goethes Urteil bei:„In England sind oft gerade die Dummsten und Unfähigsten im Genuß der höchsten irdischen Güter, die sie keineswegs dem eigenen Verdienst, sondern der Protektion, dem Zufall und vor allem der Geburt zu verdanken haben.“ Aehnliche Feststellungen hat auch Theodor Fontane, ein gründlicher Kenner der englischen Verhältnisse, gemacht, wenn er 1852 schreibt:„Nirgends ist dem Scharlatanunwesen so Tür und Tor geöffnet wie auf dieser britischen Insel, nirgends verfährt man kritikloser und nirgends ist man geneigter, dem bloßen Glanz und Schimmer eines Namens sich blindlings zu überliefern.“ In dem gleichen Gespräch vom 17. März 1830 wandte sich Goethe gegen die englische Lügenhaftigkeit:„Man muß sch. gut bezahlt sein, um so zu lägen.“ Diese Feststellung wird durch Hans Grimm in seinem afrikanischen Tagebisch„Der Oelsucher von Duala“ bestätigt:„Und die Offlziere logen, logen, samt und sonders. Die englischen Offiziere logen vor Gottes Sonne und vor ihren Negern.“ Wie Goethe Englands Heuchelei und brutale Machtpolitik richtig erkannt und angeprangert hat, so haben auch andere deutsche Dichter wie Klopstock, Schiller, Arndt, Chamisso, Herwegh. Hoffmann von Fallersleben, Dingelstedt, Freiligrath, Hebbel, Klaus Groth, Fontane, Wildenbruch, Hans Grimm u. a. m., ähnliche Beobachtungen gemacht, die nicht aus Haß, sondern aus kühler, sechlicher Wahrnehmung entstanden sind. schi der * 11: folgen Weihn im üb wendf dung Ostpre Der( Kamp Urhe Gaube mag das komiech mmen, aber in Engwird Stalin von einer erheblichen Anzahl euten für einen fromMann gehalten. 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Gerade weil wir nicht wissen, was es uns bringen wird, ziemt uns ihm gegenüber diese aufrechte und hochgemute Haltung. Was es uns aber auch bringen mag an Arbeit und Mühsal, an Kampf und Leid, an Verzicht und Opfern— wir sind der festen Gewißheit, daß das neue Jahr nicht vor uns auf der Lauer liegt, um uns das Lebensrecht zu bestreiten und uns mit dem Tod zu bedrohen, sondern daß es vielmehr ein Teil unseres Lebens ist, das wir zu erobern und zu gestalten berufen sind. In der Ueberwindung seiner Schwierigkeiten werden unsere Kräfte wachsen. Die Leistungen und Taten, die wir vollbringen werden, sollen uns nicht übermütig machen. Alles, was an uns und durch uns geschieht, wird dazu beitragen, Gesicht; Gestalt und Charaktor eines stahlharten Menschentums immer klarer herauszumeißeln— jenes deutschen, soldatischen Menschentums, das sich, wie bisher, so auch in Zukunft dem Schicksal gewachsen zeigt. So wird das neue Jahr unser Jahr sein ein Jahr der weiteren Bewährung unseres Volkes im Kampf um sein Recht und seine Freiheit. Es geht im Januar wieder dem Licht entgegen, und Stufe um Stufe werden wir uns in seinem Zeichen emporringen. Keine Nacht und Not, keine Drohung und Gefahr der alles zerstörenden Todeskälte vermag die wache und wachsende Lebensglut des Herzens und Willens auf zuhalten. Unser Glaube an den. Sieg des Lichtes und des Lebens erfährt in diesen ersten Wochen des neuen Jahres schon draußen in der Natur eine vielfache Bestätigung. Die tiefste Bestätigung aber gibt uns das starke und unerschütterliche Herz unseres Polkes. Immer hat seine Stunde der Bewährung geschlagen, und immer hat es sich der härtesten Erprobung durch das Schicksal gewachsen gezeigt. So gehen wir hochgemut durch das Tor des Lebens und der Zuversicht in das neue Jahr— in unser Jahr! Tageschronik ch ein reicher Herzog ein Bischof mit jährerling Einkünfte. Ich a so lange und so viel daß meine 30 000 Pfund entgehen sollen. Und öhe gelangt, würde ich mich oben zu erhalten. lles getan haben, die womöglich noch finstelätte ich die gute einwollen und wie hätte 1 wollen zurichten lashätte wahrnehmen, je hätte haben sollen, zu inzender Zustand auf hsten Mißbräuche funGoethes Urteil bei:„In die Dummsten und Unöchsten irdischen Güter, eigenen Verdienst, sonZufall und vor allem haben.“ Aehnliche Festdor Fontane, ein gründschen Verhältnisse, geeibt:„Nirgends ist dem r und Tor geöffnet wie I, nirgends verfährt man ist man geneigter, dem mer eines Namens sich räch vom 17. März 1830 in die englische Lügenh. gut bezahlt sein, um tellung wird durch Hans nischen Tagebirch„Der estätigt:„Und die Offlund sonders. Die engliGottes Sonne und vor Heuchelei und brutale annt und angeprangert e deutsche Dichter wie dt, Chamisso, Herwegh. en, Dingelstedt, Freilig1, Fontane, Wildenbruch, ihnliche Beobachtungen laß, sondern aus kühler, entstanden sind. *- 80 Jahre alt. Am Donnerstag, 4. Januar, wurde der Invalide Friedrich Teiampel, hierfelbst, Wilhelmstraße 4, 80 Jahre alt. Wir gratulieren! - Achtung Berufsschulpflichtige! Am konmenden Montag, 8. Januar, nimmt die hiesige Berursschule ihren Lehrbetrieb wieder auf. Für alle Schüler gelten die Anfangszeiten und Stunden des Unterrichts wie vor den Ferien. *- Leitfaden für Volkssturmführer. Der Reichsführer hat als ODE. ein umfassendes Merkblatt bearbeiten lassen, das in diesen Tagen seine Drucklegung erfährt.„Der Leitfaden für den Volkssturmführer" umfaßt alles für die Volkssturmausbildung wesentliche und vereinigt in sich die Erfahrungen vieler Generationen deutschen Soldatentums. * Kinderkleider wieder wassend! Kinder wachsen schneller als die Kleidersäume, die man aus aßt. Durch Anstricken lassen sich die Sachen meist noch beträchtlich verlängern. Nicht nur an Aermeln und Hosenbeinen; auch oben am Bund und am unteren. Saum kann man Hosen. Kleider, ja selbst Mäntel anstricken. Auch fremde Farben sch den nichts; sie sehen oft sogar recht hübsch aus. * Unser aktueller Bilderdienst zeigt diese Woche folgende neue Aufnahmen: Nachschub für Memel; Weihnachtsfeier in einer Zugmaschine; Flakstände im überschwemmten Gebiet im Westen; Sonnenwendfeier bei einer Fahnenjunkerschule; Ausbildung der Eingeborenen=Freiwilligen in Schonan; Ostpreußischer Volkssturm feiert Weihnachten; Der General und seine Volksgrenadiere; Vom Kampf in Ungarn. RSK. Die Opfer und Anstrengungen, die ein Krieg, zumal vom Ausmaß des ungeheuren Weltringens unserer Tage von den Völkern fordert, steigern sich von Kampfjahr zu Kampfjahr. Je näher die Entscheidung rückt, um so härter wird der Kampf. Das entspricht einem inneren Gesetz des Krieges und insbesondete eines Weltanschauungskampfes, in dem, oft in der letzten Viertelstunde, die höchste Bewährung des von einer großen Idee erfüllten und deshalb an inneren und äußeren Kräften stärkeren Volkes über den Sieg entscheidet. Das nun abgelaufene Kriegsjahr 1944 war für uns das opferreichste und schwerste dieses Kampfes, der sichtbar in seine entscheidende Phase eingetreten ist, von der wir zwar nicht wissen, wie lange sie dauern wird, von der wir aber um so fester wissen, daß sie das Letzte und Äußerste an Kraft von uns verlangt. In demselben Maße, in dem wir trotz allem Schweren und Schwersten bereit und fähig sind, aus der nüchternen Erkenntnis des unentrinnbar Notwendigen und aus der Kraft einer ungebrochenen Gläubigkeit unserer Herzen die letzten und äußersten Anforderungen des Krieges zu erfüllen werden wir den Sieg und den Frieden gewinnen! Wenn wir die Summe dieses für uns so schweren und harten Jahres ziehen, so steht auf der Aktivseite ein Faktor, der die Nechnung bestimmt: das Jahr 1944 war das Jahr der Erprobung der Macht unserer nationalsozialistischen Idee, aus der wir die aiefsten Kräfte zu unserem Kampf schöpfen; und die Macht der Idee und der aus ihr entzündeten Tat und Haltung war stärker als der Generalansturm der Feinde! Gegen Material und Masse des Gegners haben wir als die stärtste Realität des Krieges unsere Idee gesetzt, aus der und für die wir kämpfen, haben wir unsere Fronten wieder gefestigt, haben wir noch mehr gearbeitet und im totalen Arbeitseinsatz unsere Waffen für eine spätere, die echte Entscheidung-geschaffen, haben wir neue Divisionen aufgestellt und schließlich, ehe das Jahr noch zu Ende ging, die Kraft gefunden, zu einer neuen Offensive anzutreten. Es ist unsere Pflicht, dies ganz klar und in allen seinen Konsequenzen zu begreifen: keine andere Front hätte die Belastungen dieses Jahres ausgehalten als die Front der immer mehr in Verwirklichung begriffenen nationalsozialistischen Volksarmee,— diese Front von Soldaten, deren jeder einzelner den Sinn und das Gesetz dieses Krieges begreift und ihm in der letzten Einsamkeit des Einzelkämpfers noch gehorcht! Keine andere Heimatfront hätte dieses Jahr überstanden als die von der nationalsozialistischen Partei in ihrer zähen und harten Kampfmoral gehaltenen Heimatfront, und kein anderes Volk als das deutsche, das in nüchterner Erkenntnis jedes einzelnen weiß, daß es entscheidend auf ihn selber und auf seine Pflichterfüllung ankomme, hätte die Kraft zu einem so totalen Arbeitseinsatz gefunden und hätte in so echter Volkskameradschaft der Tat die schlimmsten Schrecken des Bombenterrors überwinden können, wie es unter der Führung der Partei der Fall war. Wie der in manchen schweren und schwersten Krisen dieses Kampfjahres 1944 über alle Grenzen soldatischer Bewährung hinausgewachsene deutsche Grenadier trotz den Bildern von Tod und Schrecken auf seinem gnadenlosen Wege durch die Feuer doch in grimmiger Genugtuung und mit dem harten Stolze höchsten und ganz erprobten Kämpfertums auf dieses Jahr zurückblicken kann— denn welcher andere Soldat als er hätte solches überstehen und vollbringen können—, genau so kann und darf das ganze deutsche Volk in derselben grimmigen Genugtuung und in demselben Stolz an der Schwelle des neuen auf das abgelaufene Jahr den Blick zurückwenden: Denn welche andere Nation als das nationalsozialistische deutsche Volk hätte solche äußerste Bewährung zu erbringen vermocht! Die Welt unserer Feinde beginnt in fassungslosem Erschrecken zu begreifen, was jedem Deutschen längst zur klaren Erkenntnis geworden ist: daß wir in der größten und schwersten Entscheidung unserer deutschen und der Weltgeschichte eine solche Bewährung nur aus der revolutionären Kraft der nationalsozialistischen Idee und aus dem unzerstörbaren Glauben zu erbringen vermochten und weiter erbringen werden. Die Macht der Idee ist das große läuternde Feuer, in dem wie der sagenhafte Vogel Phönig, der immer strahlender und schöner in den Flammen wiedergeboren wird, das deutsche Volk von heute immer wieder geläutert und verwande##t und von größerer Kraft erfüllt, sich erneuert. So und nur so konnte es geschehen, daß selbst des furchtbarste und gefährlichste Ereignis des a5gelaufenen Jahres ,das von unseren Feinden voll höchster Hoffnungen begleitete ruchlose Attentat auf den Führer und daurch der versuchte Dolch stoß ins Herz des deutschen Volkes zum Anlaß einer gewaltigen inneren und äußeren Kräftesteigerung wurde. Jetzt begreift der letzte Deutsche in voller Klarheit, in welchen Bezirken unverrückbar die Wurzeln unserer Kraft verankert sind, und die deutsche Wehrmacht erhielt in letzter Konsequenz die nationalsozialistische Ausprägung wahrhaft revolutionären Soldatentums— aus der ungeheuren Macht der Idee unseres Jahrhunderts! Aus der Tatsache unserer Bewährung in diesem bisher schwersten Kriegsjahre und aus der ungebrochenen, revolutionär erneuerten Kraft unserer Wehrmacht ergibt sich aber auch in beglückender Zuversicht dieser Rückschluß: nie wären wir dazu fähig gewesen, wenn nicht die nationalsozialistische Idee zutiefst im deutschen Volke verankert wäre und sie nicht dem innersten Wesen des deutschen Volkes entspräche! Nur weil die nationalsozialistische Idee die deutsche Idee unserer Zeit schlechthin ist und die tragende Kraft unserer geschichtlichen Erküllung, konnte sie das deutsche Volk so restlos erfassen und es reif und fähig machen, seine gnadenlose Erprobung zu bestehen. Was die Zukunft auch noch von uns an Opfern verlangen mag— um die Zukunft braucht uns nach diesem Jahre nicht mehr bange zu sein! ihm ist unser Glaube zur ehernen Gewißheit gehämmert, daß wir in der letzten Entscheidung bestehen und den Sieg erringen werden, weil wir ihn verdient haben und seiner würdig sein werden! Partei und Wehrmacht sinv in diesem Jahr endgültig zusammengewachsen, in dem die letzten Tugenden der Partei in der Härte ihrer Kampfmoral uns immer wieder Kraft gegeben haben. Aus ihrem revolutionären Elan noch aus der Kampfzeit her hat die Partei das gewaltige Werk zu volldringen vermocht, mit dem Einsatz von Hunderttausenden und aber Hunderttausenden von Schanzern einen Wall an den deutschen Grenzen zu bauen und schließlich in der Mobilisation der ganzen deutschen Wehrkraft das gesamte Aufgebot der Nation in den Volkssturmbataillonen zu sammeln. So hat uns dieses Jahr 1944 auch diese unveränderliche Erkenntnis bestätigt: daß die Partei als Hüterin der Idee der Motor unserer totalen Kriegsanstrengung und der Mobilisierung aller Kräfte der Nation ist. Die für manche Völker Europas aus eigener Schuld so verhängnisvolle Entwicklung im abgelaufenen Jahre hat vor aller Welt die Bestimmung Deutschlands als der einzigen und echten Ordnungsmacht Europas erwiesen und die große Frontstellung in dem ungeheueren Ringen erhärtet, das zugleich ein einzigartiger Weltanschauungs= und Ideenkampf ist: wir kämpfen unter der Fahne einer sozialen Revolution und der allein zukunftträchtigen Ideen einer neuen und gerechten Weltordnung, die allen Völkern ihr Lebensrecht sichert, gegen die von der Klammer des Peltjudentums zusammengehaltene plutokratisch= bolschewistische Einheitsfront, die nur in diesem obersten Ziele sich einig ist: Deutschland und Europa zu vernichten und die Völker dem bolschewistischen oder dem Dollarimperialismus blutig zu versklaven. Wir aber werden die Sieger in diesem Kampfe sein, weil die revolutionäre Kraft unserer Idee größer ist als alle Versklavungsund Vernichtungspläne unserer Feinde. Mit dem hoffnungsvollen Vorzeichen einer neuen Offensive im Westen treten wir in ein neues Jahr des Kampfes ein, bereit und entschlossen, ihn mit der ganzen Macht unserer Idee durchzustehen und auszukämpfen, ohne unsere Wunden zu achten und ohne die Opfer zu zählen! Gellügeliedern — neu geruptie ebenso wie alte ausgemusterte— werden an vielen Stetlon dringend gebraucht. Verwundete. Fliegergeschädigte, Kinder— alle müssen Kissen und Federdecken haben! Heitt uns bei ihrer Versorgung durch Ablieferung von Federn: Auskunft erteilen die Ortebauernschaften und Oetsgruppen de M554. Verantwortlich: Rudolf Emil Eichmann(z. Z. im Felde), i. V. Hermann Stens, Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Pr. 12. Druck: Verlagsgesellsch. von Rauchenbichser, Menden. RPK 1/904 K 4 * Abs en Von den Kämpfen am Plattensee Wie der Wehrmachtbericht meldet, nahm in Ungarn die Schlacht zwischen Plattensee und der Südgrenze der Slowakei an Umfang und Härte noch zu.— Hinter dem hoben Schilfl am Ufer des Plattenses werden deutsche Sturmboote uu einer Auftligg griegeprichter Beissel(Sch) Die Sennerin von der Bründlalm Roman von Hans Grust Urheberrecht: Verlag A. Schwingenstein, München 44 Der Vater bewahrte eine großartige Ruhe. hatte die Situation vollkommen in der Hand und tat der hübschen Tochter schön, wie man einem jungen Kätzchen schön tut. Schließlich hatte es die Minna davon abhängig gemocht, daß sie sich zunächst einmal über alles mit Lothar aussprechen müsse, bevor sie überhaupt nur die kleinste Stellung zu den Plänen des Vaters nähme. Das müsse der Vater doch wohl einsehen, hatte sie gemeint. Und ob der Vater dies einsah? Der Meier war ein schlauer Fuchs und klug genug, um nicht zu wissen, daß er nur das Gegenteil erreicht hätte, wenn er sie gewaltsam von diesem Vorhaben abzubringen versucht hätte. „Freilich schreibst du ihm,“ hatte er sie aufgemuntert.„Bei so etwas ist es am allerbesten, wenn man sich Klarheit verschafft. Schreibst ihm halt, daß du ihn gern treffen möchtest und so weiter. Des wirst du ja selber besser wissen; was in dem; all zu schreiden ist. Mich darfst da nicht frogen. Ich habe meiner Lebtag noch keinen, Liedesbrief geschrieben. Früher hat man ja auch nicht so viel Geschichten gemacht wie heute. Da hat man mehr die Vernunft reden lassen. Und so hatte sie sich hingesetzt, hatte an den Jäger Lothar einen Brief geschrieben, worin sie ihm ehrlich mitteilte, was der Vater mit ihr für Pläne habe und was sie für eine gute Partie machen könne. Sie denke aber gar nicht daran, darauf einzugehen, es sei denn, daß er es sich anders überlegt habe in der Zwischenzeit. Jedenfalls sei sie jetzt in eine richtige Zwickmühle geraten und er müsse ihr helfen und dürfe sie jetzt nicht im Stich lassen. Darum bitte sie ihn, daß er am Sonntagnachmittag bis um drei Uhr beim Fischweiher, wo der Weg zur Oberalp abzweigt, auf sie warten solle, Lothar hatte den Brief nie erhalten. Dafür hatte der Meier schon gesorgt. Die Minna aber war an dem besagten Sonntagnachmittag zwei Stunden lang beim Fischweiher gestanden. Es war ein recht regnerischer und kalter Tag und es war für die hübsche Tochter gewiß kein Vergnügen, sich zwei Stunden lang die Füße plattzutreten. Und so hatte sie dann mehr zornig als enttäuscht den Heimweg angetreten und daheim nicht hinter dem Berg gehalten, was sie darüber dachte. Dem Bauer war das Wasser auf die Mühle. Er schalt selber tüchtig auf den Jäger und hob dafür den Gschwind in das allerhellste Licht. Und als der junge Sebastian am darauffolgenden Sonntag mit den zwei fettgepolsterten Apfelschimmeln und dem nagelneuen Wagen vorgefahren kam, da betrachtete ihn die Minng vorerst einmal verstohlen hinter den Vorhängen ihrer Mädchenkammer. Dann stellte sie sich verlegen und sehr überrascht, als der Vater sie in die Stube rief, um ihr kundzutun, weshalb der junge Gschwind gekommen war. Die Minna sagte nicht ja und nicht nein, bat sich noch ein wenig Zeit aus, um sich die Sache gründlich genug zu überlegen, war aber im übrigen recht freundlich zum Sebastian. Das gab dem jungen Gschwind Mut und er kam am folgenden Sonntag gleich wieder. Noch stritten in der Minna die Gefühle heftig. Sie hatte den Lothar auf ihre Art lieb gehabt und war zornig, daß er auf ihren Brief kein hören ließ, ganz abgesehen davon, daß er sie über zwei Stunden am Fischweiher hatte warten lassen, als sei sie eine Magd, die man gerne wieder loshaben möchte, und nicht die Tochter des Großhotern. Der Bauer merkte wohl, wie unschlussig seine Tochter noch immer war und spielte nun seinen letzten Trumpf aus. Er schrieb der Witwe aus dem Unterland, daß sie doch einmal kommen möchte, um sich seinen Hof anzusehen, denn die Tochter stünde auch vor der Heirat und das Alleinhausen sei nicht seine Sache. Die Witwe war erst vierzig Jahre alt, war eineresolute Person, die selbst jahrelang einem grozen Hof mit Umsicht vorgestanden hatte. Sie musterte alles mit Kennerblicken, hatte da und dort etwas auszusetzen und ließ gleich durchblicken, daß sie dies nicht dulden würde, falls aus der Geschichte Ernst werden sollte. Jedenfalls war es der Minna schon in der ersten Stunde klar, daß sie mit der nicht auskommen könnte. Sie erklärte deshalb am selben Abend dem Vater noch klipp und kklor, daß sie auf das zweifelhafte Vergnügen, eine Stiefmutter zu bekommen, gerne verzichte, und lieber den Sebastian heirate. So ward es also schnell eine beschlossene Sache, daß bald nach Weihnachten die Hochzeit der Minna mit dem jungen Gschwind sein sollte. Als nun Lothar Brecht so vor dem Bauern in der Stube stand, so jung und voller Leben, do konnte der Bauer allerdings begreifen, daß der Tochter die Wahl zwischen dem Jäger und dem Sebastian nicht leicht geworden war. Welches Mädchen würde sich da besinnen? Der junge Gschwind war klobig und unbeholfen. Aber der da! Donnerwetter! Der Bauer musterte ihn mit sichtlichem Wohlgefallen, und bat Platz zu nehmen Lothar nahm auf der Ofenbank Platz, legte seinen Hut neben sich und war nun in seinem ganzen Wesen angefüllt mit Erwartung, was die nächsten Minuten wohl bringen würden. Eine schöne, verheißungsvolle Stille machte sich breit in dem Raum. Nur der Kanarienvogel in seinem Bauer ließ zuweilen einen hellen Teiller hören. Fortsetzung folgt. * „Sehliung Verwurn Aus der Arbeit der Ehren= und Disziplinargerichte der DAß.— Wenn die bummelei überhand nimmt Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat die Ehren= u. Disziplinargerichte der DAF. verbindlich in die Bei k ä m p f u n g v o n A r b e i t s v e r t r a g s b r ü c h e n u n d . Arbeitsbummelei eingeschaltet. Im Warteraum eines Ehren= und Disziplinargerichts der DAF. sitzen einige Männer und Frauen, denen man anmerkt, daß sie sich nicht ganz wohl in ihrer Haut fühlen. Das ist zu verstehen, denn wir haben da eine kleine Gruppe vor uns, die sich bewußt oder unbewußt durch ihr Verhalten im Betrieb aus der großen Gemeinschaft des deutschen Volkes, das pflichtbewußt und treu am Arbeitsplatz seine Pflicht erfüllt, abgesondert hat. Am„blauen Montag" kam sie Der erste Fall wird zur Verhandlung aufgerufen. Frau H., vor einigen Jahren noch selbständig in einem nahrhaften Betrieb, arbeitet heute in einem Rüstungsunternehmen. Ihre Arbeit ist leichter und nicht schwerer als die, die Millionen deutscher Frauen, ohne zu murren, auf sich genommen haben. Im November fing es an. An einem Dienstag fehlte sie. Am Mittwoch sagte sie dem Meister, sie sei unpäßlich gewesen. Der meinte, so etwas könne vorkommen, und drückte beide Augen zu. Am Freitag blieb der Arbeitsplatz von Frau H. wiederum acht Stunden leer. Am Sonnabend wiederholte sich die Sache. Auch am Montag, als Frau H. ausgeschlafen und tatendurstig in den Betrieb kam, schwieg der alte Meister noch einmal über die Angelegenheit. Doch Frau H. war auf den Geschmack gekommen. Mittwoch, Freitag und so fort— im Verlauf des Monats an elf Tagen blieb sie zu Hause. Das war des Bummelns zu viel. Es hatte gebumst, und Frau H. steht nun vor dem Richter. Aus ihrer Handtasche holt sie Arzneischächtelchen und Blechbüchsen mit für den Laien unverständlichen Aufschriften. Auch ein Attest hatte sie bei sich. Frau H. ist nachweislich krank. Nicht sehr schlimm, aber immerhin, es darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Am Ende der Verhandlung, bei der Frau H. noch einmal mit einem blauen Auge, einer letztmaligen Verwarnung, wegkam, ist ihr eins klargeworden. Der Mensch hat heute seine Pflicht zu tun. Wenn er krank ist, darf er sich krank melden. Auch das hat seinen geordneten Gang: Krankenschein, Arzt und entsprechende Benachrichtigung an den Betrieb. Wo aber sollten wir hinkommen, wenn jeder einzelne nach seinem Gutdünken mit Rücksicht auf seine Krankheit heute einmal arbeiten und morgen zur Abwechslung wieder feiern wollte? Er fängt lieber eine Stunde später an Der nächste, der auf dem Stuhl Platz nimmt, ist ein älterer Herr. Wir haben alle Achtung vor denen, die auch mit grauem Haar noch ihre Pflicht tun. Dieser Alte aber hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, morgens eine Stunde später anzufangen. Nach den Gründen befragt, erklärte er, der frühe Arbeitsanfang passe ihm jetzt so schlecht und er wolle gern abends— wenn es sein müsse — ein oder zwei Stunden länger arbeiten. Mit einigermaßen Mühe wurde ihm aber beigebracht, daß der Betrieb doch seinetwegen nicht die Schicht ändern könne und daß es für seine Gesundheit gleichgültig sei, ob er abends eine Stunde früher ins Bett ginge oder morgens eine Stunde später aufstehe. Er hatte aber auch noch einen anderen Grund. Noch vor einem halben Jahre brauchte er nur 15 Minuten von seiner Wohnung zum Betrieb. Jetzt ist er ausgebombt, wohnt bei seiner Schwiegertochter, und der Weg ist erheblich weiter geworden. Vielleicht kann dem Mann geholfen werden. Während er also eine Verwarnung erhält, wird der Betrieb aufgefordert, zu erwägen, ob nicht ein Betriebswechsel angebracht sei. Derfalsche Weg Bemerkenswert für die Gründe, auf die mancher Arbeitsvertragsbruch zurückzuführen ist, war der nächste Fall. Herr M. fühlte sich nicht recht wohl. Der Betriebsarzt hat ihm einige Tage Bettruhe verschrieben und ihn dann wieder für arbeitsfähig erklärt. Wer nicht kam, war Herr M. Er ging vielmehr zu einem Privatarzt, einem Spezialisten, ließ sich durchröntgen mit dem Ergebnis, daß ihn wirklich ein unangenehmes Magenleiden plagt, das vermutlich zu einem Arbeitsplatzwechsel führen wird. Was hätte näher gelegen, als daß Herr M. mit diesem Attest zum Betriebsarzt gegangen wäre, ja, vielleicht sogar schon vorher um Ueberweisung zu einem praktischen Arzt gebeten hätte. Herr M. tat nichts von dem. Er blieb vielmehr zu Haus, schmollte und schimpfte auf den Betriebsarzt, der von seinem Fach nichts verstünde. Ergebnis war die Anzeige wegen Arbeitsbummelei. Herr M. sah in der Verhandlung ein, was er falsch gemacht hatte, und da er nicht böswillig ist, kam er mit einer Verwarnung davon und mußte. versprechen, sich sofort bei seinem Betriebsarzt zu melden. Uebrigens ist gerade die Zahl dieser Fälle sehr groß, in denen vermeintliche Arbeitsbummelei, wenn man die Sache bei Licht betrachtet. auf Leichtsinn, bei neu in den Betrieb gekommenen Frauen oft auch auf Unerfahrenheit mit den betrieblichen Sitten und Notwendigkeiten zurück zuführen ist. Alfred Helms. Erfolg einer„Schneiderwoche“ Sudelenland hilft der schaffenden Frau Der im Sommer von der DAF.=Kreiswaltung Komotau erstmalig unternommene Versuch, durch Einführung einer Schneiderwoche der werktätigen Frau die Sorgen der Umarbeitung und Reparatur beschädigter Kleidungsstücke abzunehmen, war ein richtunggebender Erfolg. Ueber 800 Kleidungsstücke werktätiger Frauen wurden in diesem ersten Versuch wieder gebrauchsfähig gemacht. Der von den in der Rüstung beschäftigten Frauen dankbar begrüßte Versuch fand nun seine Fortsetzung. Nicht nur im Kreise Komotau, sondern auch in den Kreisen Kaaden und Eger bewührte sich die Einrichtung der Schneiderwoche. Nach eingehender Absprache und in engster Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Damenschneider und den Obermeistern der Schneiderinnung wurde von allen in Frage kommenden Werkstätten über die Dauer von zwei Wochen jede andere Arbeit zurückgestellt. 65 Schneiderinnen, zum größten Teil nur mit Lehrkräften arbeitend, stellten im Gebiete Kaaden im Verlaufe einer von der DAF. aufgezogenen Aktion 342 Kleidungsstücke fertig. Ueber 450 Stück wurden im Stadt= und Landkreis Eger in derselben Art wieder gebrauchsfertig gemacht. Der bewährte Versuch der Schneiderwoche für die schaffende Frau wird nunmehr im Januar seine Fortsetzung finden. Frauen des republikanisch=faschistischen Italiens arbeiten für den Sieg “ Wie in Deutschland haben auch im republikanisch=faschistischen Italien unzählige Frauen den Arbeitsplatz von Männern eingenommen, um ihren Beitrag für die siegreiche Beendigung des Krieges zu leisten.— Blick in ein Rüstungswerk, in dem italienische Arbeiterinnen mit der Fertigung von Granaten beschäftigt sind. PK=Kriegsberichter Stuth(Sch Postleitzahl auf Paketen größer schreiben! Die Reichspost macht darauf aufmerksam, daß die Postleitzahl auf Paketen groß und deutlich geschrieben werden muß. Die Zahl und der Kreis sollen vier bis fünf Zentimeter groß sein. Wie lernt man sich kennen? Eine heitere Geschichte Von Annemar Hinrichs „Donnerwetter" erzählte Otto am Montag,„ich habe da am Sonnabend doch wieder ein Abenteuerchen erlebt,— also ich sage dir, da war alles dran!"“ Voll Staunen und Bewunderung ließ sich Arthur die Sache in allen Einzelheiten beSeten. uute e im. „Ich weiß nicht" meinte er am Ende,„du mußt wohl ein Glückspilz sein. Otto. Ich erlebe niemals was. Ja, ich möchte ja auch mal eine nette Bekanntschaft machen, um nicht immer allein ins Kino zu latschen. Aber wo, um Gottes Willen, soll man sich denn heutzutage kennenlernen? Sieh mal, fruher, da hatte ein junger Mann es leicht. Man ging tanzen, man forderte iemand auf. kam ins Gespräch... noch weiter zurück, da gab es Hausgesellschaften. Aber jetzt? Man kann doch nicht einfach... „Klar kann man!" behauptete Otto überlegen.„Wir gehen mal zusammen los. Du wirst sehen, wie schnell du eine reizende Bekanntschaft gemacht hast.“ Das ließ sich Arthur nicht zweimal sagen. Und da es sich ergab, daß sie beide am kommenden Sonnabend frühzeitig Dienstschluß hatten, erinnerte er Otto an das Versprechen. und Otto erwies sich als ein Man von Wort. Wir gehen einfach in ein Kaffeehaus!" entwickelte er seinen Feldzugsplan.„Man guckt sich um. Hie und da neben einer hübschen Frau ist ein Stuhl frei. Du mußt nur auf„Hm“, Arthur hatte einige Bedenken.„Ich setze mich dann erstmal an einen anderen Tisch. um dich nicht zu stören.“ Otto feixte.„Wie du willst. Aber beschwere dich nachher nicht wenn du wieder keine Bekanntschaft gemacht hast.“ „Bestimmt nicht!" versicherte Arthur aufrichtig.„Ich will ja erst mal nur deine Methode studieren" Sie hielten sich also getrennt Arthur erspähte einen völlig freien Tisch und. nahm dort Platz. Otto durchauerte dreimal mit Feldherrenmiene das Lokal, ehe er sich entschloß, eine in einer Zeitschrift lesende Dame mit seiner Anwesenheit zu beehren Ein hoheitsvolles Nicken gestattete ihm, den freien Stuhl zu belegen. Arthur konnte nun beobachten, wie Otto sich in Positur setzte, er schien förmlich zu wachsen winkte mit großartiger Geste dem Kellner bestellte steckte sich eine Zigarre an, nicht, ohne seine Tischnachbarin zu fragen ob es sie auch nicht störe- worauf sie wieder kurz aufblickte und nur die Achseln zuckte, sofort aber wieder weiterlas Schließlich schien Otto zum Angriff überzugehen, er fragte anscheinend nach der Lektüre. Die Dame legte emvört die Zeitschrift aus der Hand, und da gerade der Geschäftsführer voruberkam, stand sie auf und ging auf ihn zu.„ Otto hörte noch ein paar Worte von ihrer Beschwerde. Ob es in diesem Lokal üblich sei. daß Damen belästigt würden, erkundigte sie sich. Der Herr. der an ihrem. Tisch Platz genommen habe, öde sie mit seinen aufdringlichen Redensarten an. Eine Viertelstunde später standen die beiden Freunde auf der Straße. Mit der Miene eines Mannes dem bitteres Unrecht geschehen ist, der sich deswegen auch besonders viel Zeit läßt, hatte Otto seinen Mantel entgegengenommen und war gegangen „Eine Niete!“ erklarte er Arthur obenhin.„Sowas kann vorkommen. Ich wollte dir ja auch nur vorführen, wie man es macht. Was brauchen wir das Kafeehaus Wir fahren jetzt mit der Straßenbahn ein Stück vielleicht bis zum Stadtpark. Möglicherweise haben wir schon unterwegs Glück.“ Die Straßenbahn war ziemlich voll, gerade das richtige für Ottos Absichten. Zunachst setzte er sich, aber nur. um einer gleich nachber einsteigenden, mit allerlei Paketen beladenen Dame beflissen den Platz zu überlassen. „Na. mein Fräulein“ meinte er aufmerksam. Sie haben ja mächtig eingekauft. Da muß ich wohl nachher tragen heifen, was?“ Wie nett von Ihnen!“ lächelte sie zurück. „Mein Mann ist gerade auf Urlaub gekommen. Er würde bestimmt entzückt sein daß die Männer inzwischen soviel Ritterlichkeit gelernt haben.“ Otto drängte sich eilig nach dem Ausgang. half den alten und jungen Damen beim Einund Aussteigen zog sogar die Glockenstaippe und kam so mit der goldblonden Schaffnerin ins Gespräch „Bald Feierabend?“ erkundigte er sich. „Die letzte Fahrt. Ich bin wirklich froh.“ „Das paßt ja glänzend!“ hakte Otto ein. „Da können wir nachher ja einen kleinen Bummel machen—“ „Ich werde Sie nicht stören!“ erwiderte sie schnippisch. „Na, ich meine— wir zwei!“ Er kniff ein Auge zu. „Verehrter Herr!" erwiderte die Schaffnerin so vernehmlich, baß alle Umstehenden ihr Vergnügen daran hatten.„Verschonen Sie mich mit Ihrer Abenteurerlust, ja? Sie mögen nichts Vernünftigeres zu tun haben, als hier auf der„Straßenbahn anzubandeln— ich möchte heute abend noch ein paar chemische Formeln büffeln. Ich bin nämlich in Wirklichkeit Medizinstudentin. Abfahrt— fertig!“ Im letzten Moment sprang Otto ab. Arthur hatte Mühe. ihm zu folgen und wäre fast auf die Nase geplumpst. „Der erfolgreichste Trick“ dozierte Otto im Dahinschlendern,„ist der, ganz einfach auf eine Frau, die einem gefällt loszugehen und sie wie eine gute alte Bekannte zu vegrußen. Zuerst ist sie verwirrt denkt nach und wenn sie den Schwindel merkt ist man schon im besten Fahrwasser. Paß auf, ich werde es dir gleich vorexerzieren!“ Otto schoß scharf voraus— sein erkorenes Ziel war ein bißchen zu auffällig gekleidet. Arthur hätte sich bestimmt niemals an so etwas rangemacht Der mit. Sammetveilchen übersäte Hut. die knallrote Handtasche und einige andere Einzelheiten wirkten auf ihn zu— hm. sagen wir, zu mondän. Ah meine Gnädige!“ sprudelte Otto hervor.„Wie reizend, daß ich Sie hier wiedersehe. Wie ist Ihnen der Abend bekommen? Haben Sie alles ohne Migräne überstanden?“ „Der Abend? Ich weiß nicht.“ überlegte die mit Sammetveilchen Geschmückte.„Wo sollen wir uns denn gesehen haben?" vorigen Sonnabend im Bräustübl!“ schwindelte Otto lustig drauf los. Wir waren doch in einer richtig vergnügten Runde, nur leider versäumte ich ein Wiedersehen zu verabreden Zorn sprühte aus den Augen unter dem Veilchenbarett hervor.„So eine Frechheit!" fauchte sie„Und Sie wagen noch? Die ganze Zeche habe ich bezahlen müssen- erst laden Sie alle ein und dann tneifen Sie aus! Sievenunddreißig Mark achtzig habe ich bezahlt für Sie— und wenn Sie die Sache nicht sofort regeln rufe ich einen Schupo“ Otto wurde bleich. Er stammelte noch etwas von einem Versehen jedoch nur mit dem Erfolg. daß die Trägerin der Sammetveiichen immer kraftiger die Stimme erhob. Scuell zückte er zwei Zwanziger— und noch schnester huschte er dann mit Arthur um die nachste Straßenecke. „Wie konntest du auch nur die Zeche vergessen?" tadelte ihn Arthur. Die Zeche vergessen! Die Zeche vergessen": äffte Otto seine Redeweise nach.„Ioh sagte dir doch es sollte nur ein Trick sein. um die Bekanntschaft zu machen. Ich have die Perion niemals gesehen— ich war auch nicht im Braustübl." Verblüfft blieb Arthur stehen.„Un da bezahlst du einfach vierzig Mark? Na. weißt du.“ Was soll ich denn machen. Mensch? Mich vielleicht noch als Zechpreller verhaften lassen? Nachher hat sie wirklich im Bräustübl gegessen und gezecht und jemand ist mit der Zeche durchgegangen— der Kellner kann sich die Nasen seiner Gäste so genau nicht merken. Dann sitze ich drin in der Patsche.“ Das war überzeugend. Da Otto nun reichlich bedrückt einherwankte, versuchte Arthur ihn zu trösten., 4 Eins und Am besten, wir gehen in ern#ino. Und nach der Vorstellung können wir dann ja den Verbuch machen—.. Er bekam einiges zu hören. und da sie gerade an der Straßenbahnhaltestelle standen und die Linie 17 abfahren wollte wendete Otto erbost, sprang auf die davonratternde Bahn und nickte dem Zurückbleibenden nicht mal einen Gruß zu. Am Montag. im Dienst. wurden sie dann nach ihren Erlebnissen gefragt. Arthur gab ausweichende Antworten. Otto kicherte. Er getraute sich nicht. Farbe zu bekennen. Wir haben dolle Sachen erlebt, kann ich euch sagen— was Arthur? Da war alles dran!“ „Das kann man wohl sagen!“ pflichtete Arthur bei, und seitdem gilt er als ein fast so großer Schwerenöter wie Otto, der bei Frauen Erfolgreiche. Reist dasche bäichiek oash uns heute mitten aus einem Leben voll Arbeit und Pflichterfüllung unseren stets um uns besorgten Vater, lieben Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, den Reichsbahn=Oberlokführer Louis Brinkmann Inhaber des KPK. u. a. Auszeichnungen im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Fl.=Ing. Hellmut Brinkmann und Frau Liselotte geb. Hill. Schwerte(Wittekindstr. 13) u. Berlin, 1. Januar 1945. Die Beerdigung findet statt am Sonnabend, 6. Jan., um 14,30 Uhr von der Kapelle des evangl. Friedhofes aus. — Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Evangl. Gottesdieuste Schwerte Samstag, 6. Januar: Krankenhaus 16 Uhr Pfarrer Millard. Sonntag: St. Johanniskirche 10 Uhr Pfarrer Ohlig. GeiseckeLichtendorf 9 Uhr Pfarrer Millard. St. Johanniskirche 15 Uhr Pfarrer Ohlig. Kindergottesdienst 10,15 Uhr Geisecke=Lichtendorf.— Kindergottesdienst 10,30 Uhr in Villigst.— Kindergottesdienst 11,15 Uhr St. Johanniskirche. Ein gesunder Körper leistet mehr! Tue jeder seine Pflicht an seinem Platz. Ein gesunder Körper leistet mehr! Erhalte Deinen Körper gesund. Achte dabei besonders auf die Kinder. Ernährt sie gut und richtig. Dabei hilft Euch: Maizena. eins der böchete Gisch ensere: Volter Achte: ut de richtige Eraöhrung E. SCHEURICH Sesc Ketssbtl. 1505 HIRSCHBERG(SCHLES.) PTe Nerstellungs:tat! scverlbselder Arzneimittel Biete Radio=Röhre. 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