Nr. 292 Montag, den 13. Dezember 1943 75. Jahrgang Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Helmatblatt= Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Die Schmeten Uchmet anchent rröchmstich uchumnd. Beuugsprets wöchantlich 45 Apt,(einschl. Trägeriohn). Postberug monatlich 9.- AM.(einschl. 269 Apf. Zeitungsgebühr und 0.44 Apf. Postverpackungegebühr) zugüglich 36 Rpf. Bestellgeld. Einzelnummer 10 Kpf. Druck und Verlag: Hans Linner vormale Carl Braus, Schwerte. Geschäffestelle: Große Marktstr. 3-5. Huf: 2770. hustscheckhonto: Dortmund 2em Lusdumprten Dhe echugmehme tilimstereise 4h um breiv 4 Apf. Textanseigen: Millimeter 20 Rpf. Für fernmündlich aufgegebene Anseigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergeschenen Betriebestörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pänktliches Erecheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch auf Schadenersats oder Nachlieferung erhoben werden Bekenntnis der im Dreierpakt vereinigten Nationen Setecctofere...) P VWPZ—- Botschaften der Staatsmänner zum 2. Jahrestag des deutsch=italienisch=japanischen Paktes DNB Berlin, 12. Dezember. Aus Anlaß der zweiten Wiederkehr des Jahrestages des deutsch=italienisch=japanischen Waffenbündnisses fand zwischen dem Führer und dem Tenno, dem Duce, dem kaiserlich=japanischen Ministerpräsidenten Tojo, dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop und dem kaiserlich=japanischen Außenminister ein Telegrammaustausch statt. Der Führer an den Tenno: „Zum zweiten Jahrestage der Unterzeichnung des Bündnisabkommens Deutschland, Japan und Italien bitte ich Eure Majestät, meine aufrichtigsten Wünsche für den weiteren Erfolg der siegreichen japanischen Waffen entgegenzunehmen. Zugleich gebe ich erneut meiner festen Ueberzeugung Ausdruck, daß der Freiheitskampf unserer Bölker für eine gerechte Neuordnung in Europa und Ostasien vom Endsieg unserer verbündeten Streitkräfte gekrönt sein wird. Adolf Hitler.“ Der Tenno an den Führer: „Zum Jahrestag des Paktabschlusses zwischen Japan, Deutschland und Italien drücke ich Eurer Exzellenz meine feste Entschlossenheit aus, mit unseren Verbündeten für den endgültigen Erfolg dieses Krieges zusammenzuarbeiten. Hirohito.“ Der Führer an den Duce: „Dues! Anläßlich der zweiten Wiederkehr des aag es, an dem sich das nationalsozialistische Deu schland, das faschistische Italien und das Kaiserreich Japau zu einer unauflöslichen kampf= und Schicksalsgemeinschaft zusammengechlossen haben, übermittle ich Ihnen meine herzlichsten Grüße und Wünsche. Ich gedenke hierbei Ihres unermüdlichen Einsatzes im Kampf gegen die gemeinsamen Feinde und verbinde damit den Ausdruck meiner unerschütterlichen Ueberzengung, daß der Endsteg der Dreierpaktmächte unieren Völkern eine glückliche und freie Zukunft sicherstellen wird. In kameradschaftlicher Verbundenheit Ihr A#dolf Hitler.“ Der Duce an den Führer: „Aus Aulaß der Wiederkehr der Unterzeichnung des Bündnisses, das das deutsche, das italienische und das japanische Volk unlösbar unter den Waffen vereinigt hat, im gemeinsamen Willen, den großen Kampf siegreich zu Ende zu führen, der der Welt eine neue und gerechte Ordnung geben wird, möchte ich Ihnen, Führer, erneut bestätigen, daß die italienische soziale Republik sich darauf vorbereitet, ihren Platz an der kämpfenden Frout wieder einzunehmen. In dieser festen Entschlossenheit übermittle ich Ihnen, Führer, meinen herzlichen und kameradschaftlichen Gruß. Mussolini.“ Der Führer an Tojo: „Am heutigen Tage sind zwei Jahre vergangen, seitdem Deutschland, Japan und Italien gemeinsam beschlossen haben, den ihnen aufgezwungenen Krieg gegen die Vereinigten Staaten von Nordamerika und England bis zum endgültigen Siege durchzukämpfen. Im Gedenken an diese geschichtliche Stunde übermittle ich Eurer Exzellenz meine aufrichtigsten Wünsche. Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut meiner Ueberzeugung Ausdruck geben, daß die Tapferkeit unserer Truppen und die harte Entschlossenheit unserer Völker, bis zur Niederringung der gemeinsamen Feinde zu kämpfen, die sichere Gewähr für die Schaffung eines neuen Europa und eines neuen Ostasien sind. Adolf Hitler." Tojo an den Führer: „In der Zeit, wo unsere beiden Nationen in das dritte Kriegsjahr des gemeinsamen Krieges gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und England eintreten, möchte ich meine tiefste Bewunderung über das unter Leistung Eurer Exzellenz fest geeint dem endgültigen Sieg entgegen vorwärtsschreitende deutsche Volk und zugleich meine herzlichsten Glückwünsche für Eure Exzellenz aussprechen. Mit der unerschütterlichen Ueberzeugung, daß die glänzenden Waffenerfolge und Aufbauarbeiten, die das japanische und das deutsche Volk bis heute geleistet haben, die beste Garantie für den endgültigen Sieg ist, übermittler ich Eurer Exzellenz meine aufrichtigsten Wünsche für Ihr persönliches Wohlergehen und die großen Waffentaten des deutschen Volkes.“ * Botschaften im gleichen Sinne wurden auch zwischen dem Reichsaußenminister und Mussolini sowie dem japanischen Außenminister Shigemitsu gewechselt. Richt Konferenzen, die Waffen entscheiden Eindeutige Feststellungen Ribbentrops— Wachsende Besorgnisse im Feindlager Von unserer Berliner Schriftleitung (1) Berlin, 12. Dezember. Zum zweiten Jahrestag des Waffenbündnisses Berlin, Rom, Tokio haben die beteiligten Staatsmänner Botschaften von unmißverständlicher Kampfentschlossenheit ausgetauscht. Reichsaußenminister von Ribbentrop hat im Großdeutschen Rundfunk eine Standortmessung vorgenommen und auf Grund der Bilanz namentlich des zu Ende gehenden Jahres die Feststellung getroffen, daß in Europa wie in Ostasien die Positionen unerschütterlich find, daß der Wall im Osten gehalten hat, daß im Westen wie im Süden di Verteidigung allen Angriffsabsichten des Feindes gegenüber gesichert ist und daß der Bombenterror als ausschlaggebender Faktor des Krieges sich als eine Fehlrechnung des Feindes erwiesen hat. Das sind Tatsa###en, die auch der Feind nicht zu bestreiten vermeg und aus denen der Reichsaußenminister mit Recht die Schlußfolgerung zog. daß der Geist des soldatischen Volkes am Ende Bolschewismus und Plutokratie überwindet und diese Doppelgefahr von Europa abgewendet werde, damit dann die Grundlage für eine gerechte Neuordnung geschaffen werden kann. Auf dem enropäischen wie oftasiatischen Kriegsschauplatz ist durch Deutschland und Japan eine Macht konzentriert, gegen die eine Entscheidung herbeizuführen dem Feind trotz größter Opfer bisher nicht gelungen ist und die ihn auch weiter zum Einsatz aller ihm zur Verfügung stehenden Kräfte und Mittel zwingt, wenn er sich ihr gegenüber auch nur behaupten will. Daß dieser Krieg nicht in Konferenzen, sondern auf den Schlachtfeldern entschieden werden muß, ist eine Erkenntnis, die gerade nach Kairo und Teheran dem Feind sehr unangenehm ins Bewußtsein getreten sein dürfte. Diese Einsicht ist besonders eindringlich auf einer Arbeitstagung zum Durchbruch gekommen, die das amerikanische Kriegsministerium dieser Tage im Fort Belor abhielt und auf der Roosevelts Vertrauensmann, der als Koordinator der USt-Kriegsanstrengungen sehr einflußreiche Jimmy Byrnes offen erklärte, der Weg nach Berlin und Tokio sei eben so lang und hart wie blutig, und es bestünde keinerlei Aussicht, auf den Ausbruch Aobsedelrs neuester Wahlnoder Betörende Zukunftsmusik hinter Nebelwänden Von unserer Berliner Schriftleitung 00) Berlin, 12. Dezember. Roosevelt hat nun doch einen Weg gefunden, wie er trotz der dürftigen Ergebnisse von Teheran aus dieser Konferenz noch Kapital für seinen Wahlfeldzug schlagen kann. Von den ihm hörigen Blättern wird nämlich die Meldung verbreitet, Roosevelt habe Stalin den Entwurf für einen Handelsvertrag nach dem Kriege unterbreitet, der dann auch Stalins höchstes Interesse erregt haben soll. Der Plan geht von der Erwägung aus, daß, wie die Zeitschrift„Time“ mitteilt, die Sowjetunion nach den ungeheuren Verlusten deses Krieges natürlich dringend Werkzeugmaschinen, landwirtschaftliche Gegenstände, Kraftwerke und Oelraffinerien brauche. Der von Roosevelt angebotene Vertrag, der Lieferungen im Werte von zehn Milliarden Dollar in den ersten drei Jahren nach dem Kriege vorsehe, komme daher den Sowjets, die im letzten Vorkriegsjahr nur für 146 Millionen Dollar aus den USA bezogen, äußerst gelegen. Mit dem„großen Russengeschäft", das Roosevelt damit für die Nachkriegszeit am Horizont auftauchen lasse, will er für den Wahlkampf nach zwei Richtungen hin wirken. Einmal soll das drohende Gespenst der Arbeitslosigkeit, dem man namentlich in den Gewerkschaftskreisen voll Bangen entgegensieht, durch den Hinweis auf zukünftige gewaltige Aufträge Moskaus verscheucht werden, zum andern hofft Roosevelt, alle die Kreise seiner dritten Präsidentschaft geneigt zu machen, die hioher mit dem Ende des Krieges ern Versiegener Profite und denen sich nun die Aussichten auf weitere Gewinne eröffneten. Gleichzeitig erklärte einer der Manager der Rooseveltagitation, der Wallstreet=Bankier Thomas W. Lamont, die Sowjetunion werde nicht versuchen, nach dem Kriege den Kommunismus jenseits seiner Grenzen zu provagieren. Der Kreml kann nur damit zufrieden sein, wenn so von amerikanischer Seite selbst eine Nebelwand vor seine Bolschewisierungspolitik gezogen wird, für die selbstverständlich auch der Ozean keinerlei Hindernis darstellt. innerer Schwierigkeiten in Deutschland, im Gegenteil, die Zeichen der eigenen Zwietracht stärkten den Kampfeswillen des Gegners. Auf derselben Tagung sprach der Unterstaatssekretär im USA=Kriegsministerium, Patterson, von einem„gefahrenschwangeren Jahr, das bevorstehe“, und im amerikanischen Rundsunk deutete der bekannte Kommentator Lindley an,„daß das deutsche Oberkommando etwas Sensationelles im Hintergrund halte“. Den Aeußerungen in Fort Belor kommt insofern größeres Gewicht zu, als sie ursprünglich nicht für die Oeffentlichkeit bestimmt waren und nur durch eine Indiskretion in die Presse gelangten. Es handelt sich hier also nicht um jene in England wie in den Vereinigten Staaten neuerdings wieder wie Pilze aus der Erde schießende zweckvessimistische Darstellungen zur Lage, auf deren düsterem Hintergrund man dann zu einem später gelegenen Zeitpunkt umso leichter wieder einen desto helleren Optimismus aufleuchten lassen kann, sondern um die ernsten Besorgnisse der wirklich verantwortlichen Stellen. Das Eichenlaub für Gille Hervorragende Bewährung des Kommandeurs der#=Panzer=Division„Wiking“ 0 Aus dem Führerhauptauartier, 11. Dezember. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an t=Brigadeführer und Generalmajor der Waffen=f Herbert Gille. Kommandeur der###Panzer=Division„Wiking“ und sandte ihm folgendes Telegramm: „In dankbauer Würdigung Ihres beldenhaften Einsatzes im Lamp' um die Zukunft unseres Volkes verleibe ich Ihnen als 315. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler“ Gille wurde zum H=Gruppenführer und Generallentnant befördert und ist seit Mai 1943 Kommandeur der t=Panzer=Division„Wiking“, die er schon seit Oktober 1942 stellvertretend geführt hatte. Das Ritterkrens zum Eisernen Kreuz wurde ihm als Führer einer Vorausabteilung bei den Angriffskämpfen des Sommers 1942 im Kankasus verlieben. So wie er als Kommanheur der Voransabteilung beim Vorstoß aus dem Raum Rostow seinen Männern ein Beispiel von Schwung und Tatkraft gab, indem er meist an der Spitze führend den Angriff vorwärtstrieb, so haf t=Gruvvenführer Gille als Divisionskommandeur durch persönliche Tovferkeit manche kritische Sttuation und manche gefährliche Lage gemeistert. Unter äußerster Anspannung aller vorhandenen Mittel, mit unbengsamem Abwehrwillen und durch oftmaliges persönliches Eingreifen in vorderster Linie erzwang der Tivisionskommandeur die im Wehrmachtbericht oft erwähnten Erfolge seiner ruhmreichen Division. H=Gruvpenführer Gille wurde als Sohn des Fabrikbesitzers Hermann Gille am 8. März 1897 in Gandersheim(Harz) geboren. 1981 trat er in die Reihen der Schutzstaffel. Die Syangen zum Eisernen Kreuz 2 und 1. Klasse erwarb er sich im Polen=Feldzug. Am 4. März 1942 wurde er mit dem Deutschen Krenz in Gold ausgegeichnet. Der Führer verlieb ferner am Dezember das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Willv Langkeit, Kommandeur eines Banzer=Regiments„als 348. Soldaten und an Rittmeister Andreas Thoren, Führer einer Aufklärungsabteilung als 349. Toldaten der deutschen Wehrmacht. Komei meldet betragen die Verluste der dädrend de Wie 11 SA= Streitkräfte während der ersten Jahre des Krieges in Ostasten 399000 Mann. zwei Blutig abgeschlagene Sowjetangriffe Zahlreiche Ortschaften bei Schitomir und Korosten genommen— 24 USA=Bomber bei Terrorangriff auf Emden abgeschossen DNB Aus dem Führerhauotquartier, 12. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Südlich Kertsch versuchten die Sowiets erneut eine nächtliche Landuna. Sie scheiterte im Abwehrfeuer aller Waffen, wobei 12 Landungsboote vernichtet wurden. Oestlich Kirowonrad setzte der Feind auf breiter Front seine Angrisse fort. Die wurden in erbitterten Kämpfen unter Abschuß von 68 Cowietpanzern abgeschlagen. Auch erneute seindliche Augriffe bei Tscherkassn blieben erfolglos. Im Kampfraum von Schilemir und Korosten nahmen unsere Truppen zahlreiche Orte im Sturm. An der ührie ron sanden keine gröhere Numpfhenblungen Ralt. Die Luftwaffe bekämpfte mit zusammengesatzten Kampf= und Schlochtfliegerkräften bei Tag und Nacht den Nachschubverkehr des Zeindes zu Lande und zu Wasser und vernichtete zahlreiche stark beladene Eisenbahnzüge und eine Anzahl Schleppkähne. An der süditalienischen Front kam es auch gestern nur zu örtlichen Kämpfen. Feindliche Angriffe beiderseits Venafro und an der abriatischen Küste wurden abgeschlagen. Nordamerikanische Bomberverbände führten am gestrigen Tage einen Terrorangriff gegen die Wohnviertel der Sta)t Emden. In beftigen Lustkämpfen und durch Flakartillerie wurden 24 feindliche Fluszzeuge, meist schwere viermotorige Bomber abaeschossen. In der veregngen Nacht überflogen einzelne StörUngzeuge das westliche Reichsgebiet. Bluff und plumpe Täuschung Eine erwartete Papieroffensive aus Washington Die„psychologische Riesenbombe“, die als Ergebnis der Teheraner Konferenz gegen Deutschland und seine Verbündeten angekündigt worden war, hat sich, wie sattsam bekannt, als ein wirkungsloser Blindgänger erwiesen. Nun versuchte nach der allgemeinen Weltenttäuschung des Teheraner Kommuniqués der USA.=Außenminister Hull doch wenigstens noch eine nachträgliche Spätzündung in Gang zu bringen, er startete zu diesem Zweck am Sonnabend eine ganz auf Bluff und plumpe Täuschung berechnete Drohrede an die Adresse Ungarns, Rumäniens und Bulgariens. Die anmaßenden Worte Hulls erinnern an die vor zwei Jahren erfolgte Kriegserklärung der bulgarischen, ungarischen und rumänischen Regierung an die USA. und bezeichnen diese Regierungen in der Herrn Hull so geläufigen Gangstersprache als„servile Marionetten“. Hull wirft dann die ebenso überhebliche wie abwegige Frage auf, er wisse nicht,„in welchem Maße diese Regierungen auf die Großmut der USA. gerechnet haben, ihre Völker vor den Folgen dieses übereilten Schrittes zu verschonen“. „Tatsache ist— so fährt die Erklärung fort —, daß die an der Macht befindlichen Regierungen in diesen drei Ländern rücksichtslos ihre Teilnahme am Kriege gegen uns fortgesetzt und mit Menschen und Material die deutsche Kriegsmaschine gestärkt haben.“ Hull schließt mit der sattsam bekannten Dreistigkeit amerikanischen Wortheldentumes, die das Weiße Haus stets ins Feld führt, wenn die militärischen Tatsachen nicht seinen Hoffnungen entsprechen. Freche Drohung und faustdicker Bluff verbinden sich zu den folgenden grotesken Formulierungen, mit denen Hull auf die Ungarn, Rumänen und Bulgaren, die ebenso wie Deutschland für nichts anderes als ihre nationale Existenz und Zukunft kämpfen, Eindruck zu machen sucht: „Es muß ihnen— so droht Herr Hull— klar geworden sein, daß sie mit Sicherheit die Verantwortung für die Folgen der Niederlage, welche die vereinigten Nationen Deutschland zufügen werden, zu teilen haben.“ Die amerikanische Nachrichtenagentur United Preß trifft ausnahmsweise den Nagel auf den Kopf, indem sie diese Bluff=Erklärung mit dem kurzen Satz erläutert:„Es scheint sich hier um eine Propagandaoffensive zu handeln, die aus den Konferenzen von Kairo und Teheran entsprungen ist.“ Die Völker, die Schulter an Schulter mit Deutschland den Freiheitskampf Europas um die Rettung ihres eigenen Lebens willen gegen die tödliche Gefahr des Bolschewismus führen, haben in ereignisreichen Kriegsjahren einen viel zu klaren Blick für die politischen wie militärischen Tatsachen gewonnen, als daß sie sich von den Blufferklärungen des Weißen Hauses in der klaren Entscheidung beirren ließen, vor der sie schicksalsverbunden in der Reihe der europäischen Ordnungsmächte stehen. Auch die Lockvogelmethode, mit der Stalin nun dem Emigrantenhäuptling Benesch in Moskau ausgenommen hat, wird der gleichen klaren Haltung begegnen. Ob Lockvogel oder Vogelscheuche, Europas im Freiheitskampf geeinte Völker kriechen weder auf den Moskauer noch auf den Washingtoner Leim.—5. — Britenschiff mit 300 Toten Anschanungsunterricht für Churchill :: Madrid, 12. Dez. Während eines Aufenthaltes Churchills in Gibraltar, wo er in Begleitung des Festungskommandanten die Verteidigungsanlagen besichtigte, lief ein großes britisches Handelsschiff, vom Mittelmeer kommend, in den Hafen der Festung ein, das von einem U=Boot torpediert und schwer beschädigt worden war und die Leichen von über 300 Soldaten an Bord führte, die durch die Explosion des Torpedos getötet worden waren. Einer spanischen Meldung aus La Linea zufolge sollen bei der Explosion 310 Soldaten, die in einem Laderaum des Schiffes untergebracht waren, umgekommen sein. Die Leichen wurden in der Meerenge von Gibraltar beigesetzt und das Schiff in das Reparaturdock 2 gebracht. Der Chefadmiral von Gibraltar sowie der erste britische Seelord, der sich vorübergehend in Gibrastar aufhielt, besichtigten das Schiff sofort nach seinem Einlaufen. Ganze Dörfer ausgestorben Die Lage in Indien noch schlechtet :: Bangkok, 12. Dezember In indischen nationalistischen Kreisen sind Meldungen aus den verschiedenen indischen Hungergebieten eingetroffen, aus denen hervorgeht, daß sich die Lage in den letzten Wochen noch verschlechtert hat. Die Maßnahmen der anglo=indischen Regierung erfolgten viel spät, um sich gegen die Folgen der großen Hungersnot wirksam zu erweisen. In ganzen Distrikten seien fast alle Dörfer ausgestorben Es fehle an jeder ärztlichen Hilfe gegen Malaria und Cholera. Chinin sei praktisch nur für die englische Oberschicht und die Wehrmacht vorhanden. Aus Wehrmachtbeständen werde an die Bevölkerung nichts abgegeben, da die Irupve selbst nur über äußerst beschränk“= Vorräte verfüge. Einige reiche Inder könnten sich Chinin im Schwarzhandel beschaffen, für die Masse gebe es keinen anderen Ausweg, zu sterben, wenn die Seuche sie erfasse. Kampfentschlossen bis aufs Messer Rundfunkansprache des Reichsaußenministers von Ribbentrop zum Jahrestag des deutsch=italienisch japanischen Waffenbündnisses 28 Berlin, 12. Dezember. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop sprach am Sonnabendabend aus Anlaß der zweiten Wiederkehr des Jahrestages des deutsch=italienischjapanischen Waffenbündnisses über den Großdeutschen Rundfunk. Der Reichsaußenminister führte u. a. aus: Der Jahrestag stehe im Zeichen erbitterter Kampfhandlungen in Europa und in Ostasien aus allen Fronten zu Lande, zur Gee und in der Lust. In Ostasien sei Japan, seitdem es vor zwei Jahren zur Verteidigung seiner kationalen Existenz gegen England und Nordamerika zu den Wassen griff und in kühnen Waffentaten seine Feinde aus Ostasien vertrieb, im Besitz der unbedingten Vorherrschaft. Es halte die Machtvosition heute fester denn je in seiner Hand. In Eurova hätten die großen Siege der Achse, die vor zwei Jahren getreu dem Geiste des Dreimächtevaktes ohne Zögern an die Seite der mit ihm schicksalsverbundenen japanischen ation getreten sei, den Krieg bereits weit hinaus in F##indesland an die Grenzen Eurovas getragen. Auch der europäische Kontinent ist heute nach wie vor fest in der Hand Deutschlands und seiner Verbündeten. So haben die Dreierpaktmächte mit ihren gewaltigen Ersoigen überall im ersten großen Ansturm solche strategischen Vorteile gewonnen, daß diese von dem Feind niegrals mehr aufgeholt werden können. Seit Mittsommer waren die Sowiets in starkem, sich immer wiederholendem Ansturm gegen unsere Linien im Osten angerannt, jedoch sei ihnen jeder größere opera ive Erfolg versagt geblieben. Dabei hatte die rote Urmee erneut ungeheure Verluste an Menschen und Material erlitten, die nach den unzählbaren Verlusten der Russen in den beiden ersten Kriegsjahren das Mens##nneservoir der Sowjetunion der Erschöpfung immer ###er brächten. Der unvergleichliche deutsche Soldat werde auch in Zukunft hier seine Pflicht tun. Die deutsche Front im Osten werde stehen. Es werde dem Gegner nicht gelingen, sie zu durchbrechen, und eines Tages werde die Kraft der roten Armee erlahmen. Im Süden habe der in der Geschichte ohne Beispiel ####ende Verrat des italienischen Ex=Königs und seines Verrätermarschalls Badoglio, der mit den Engländern und Nordamerikanern von langer Hand eingefädelt worden war, ganz andere Resultate gezeitigt, als unsere Beinde erwartet hätten. Seit einiger Zeit werde nun von unseren Feinden in einer sich immer steigernden Tonart der kommende große Schlag gegen den europäischen Westen verkündet. Wenn durch Worte die Westküste Europas erobert werden tönnte, so ständen die Gegner Deutschlands bereits seit langem am Rhein. Die Führung der deutschen Wehrmacht läßt dieses hysterische Gerede jüdischer internationaler Skribenten und ihrer Hintermänner völlig kalt, denn hier hat der Führer in den letzten Jahren an allen Küsten des Atlantiks ein Befestigungswerk errichten lassen, das in seinen gigantischen Ausmaßen in der Kriegsgeschichte ohnegleichen steht. In diesen Befestigungen aber steht eine Truppe, die mit fanatischem Kompfeseifer nur auf den Augenblick wartet, in dem sie nach dem vielen Geschrei endlich einmal den Gegner wirklich zu Gesicht und zu packen bekommt. Die Verteidigung Europas gegen die englisch=nordamerikanischen Eroberungsgelüste könne keinen besseren Händen anvertraut werden, als diesen Männern und den Soldaten der bereitstehenden deutschen Angreifdivisionen. Um aus der Sackgasse, in die die Gegner durch ihre bisherige Strategie geraten seien, einen Ausweg zu finden, hätten sie sich nun auf eine neue Art der Kriegführung verlegt, die für ihre Mentalität charakteristisch sei. Diese neue Kampfesweise der Engländer und Amerikaner bestehe einerseits in der feigen Bombardierung der Zivilbevölkerung, in dem systematischen Töten von Frauen und Kindern, andererseits in einem provagandistischen Feuerwerk, einer Art Kombination von Diplomatie und Provaganda, die sich immer mehr überschlage. Daß diese beiden Methoden der Einschüchterung beim deutschen Volk völlig fehl am Platze sind, wird den Gegnern, wenn sie dies heute noch nicht begriffen haben sollten, im weiteren Verlauf dieses Krieges immer klarer werden. Was hierdurch in der Seele des deutschen Volkes allein erzeugt wird, ist ein unbändiger Haß gegen den Feind, der dieses Leid über Frauen und Kinder und ihre Heimstätten bringt, und gleichzeitig ein umso fanatischerer Wille, diesen Krieg bis aufs Messer durchzukämpfen und nicht aufzuhören, bis das Land. von dem diese Flugzeuge kommen, und seine schuldigen Führer von der unbarmherzigen und gerechten Strafe ereilt worden sind. Mit jeder Bombe, die auf deutsches Gebiet fällt, schließt sich die Heimatfront immer mehr zusammen, schart sich immer enger um den Führer und ist in ihrer großartigen Haltung entschlossen, auch das Letzte für den Sieg einzusetzen. So wenig eine kriegsentscheidende Wirkung durch diese Bombenangriffe erreicht werden könne, so aussichtslos sei auch die zweite Methode unserer Feinde. Seit Monaten versuchten sie durch eine ununterbrochene Kette von Konferenzen die Welt und uns zu beeindrucken. Eine wahrhaft gewaltige Offensive von Reden, Kommuniques, Pressekonferenzen und geheimnisvollen Andeutungen jeder Art erfülle den Aether. Sie solle die neutrale Welt beeinflussen, die Dreiervaktmächte einschüchtern und die eigenen Völker betäuben. In Wahrheit aber zeige diese ganze diplomatische und provagandistische Betriebsamkeit die ungebeure Nervosität und Sorge im gegnerischen Lager, daß sie es nicht schaffen werden, und daß die allgemeine militärische Lage sie vor Probleme stelle, denen sie sich nicht gewachsen fühlen. Was aber die bealen Ergebnisse dieser Konserenzen selbst anbetreffe so könne man sie getrost als mager bezeichnen. Militävisch bestätige man sich gegenseitig, daß man gegen die Dreterpaktmächte Krieg führe und jederzeit bereit ist, diese zu zerschmettern. Politisch suche man die völlige Uneinigkeit und die stark divergierenden Interessen der drei Mächte durch allgemeine Phrasen zu überbrücken, um dann möglichst ausgiebig auf den dritten Punkt, nämlich auf die Frage der Bestrafung der sogenannten Kriegsverbrecher zu kommen, ein billiges und dankbares Thema, das auch in aller evischen Breite vor ihren Völkern entrollt werde. Daß man in Wahrheit hiermit auf die Führung der Dreiervaktmächte irgendeinen Eindruck machen könne, glaubten diese Staatsmänner wohl selbst nicht. Wie aber der Verbrecher immer wieder zum Ort oder zum Thema seines Verbrechens zurückctkehre, könne es nur das eigene schlechte Gewissen sein, was diese Herren immer wieder zu dem Thema der Kriegsschuld und da begangenen Kriegsgreuel zurückführe. Denn eines stehe ja heute vor der Geschichte schon unumstößlich fest, nämlich: daß die wahrhaft Schuldigen an diesem ungeheuren Weltbrand gerade die drei Männer sind, die jetzt in Teherau zusammenkamen und sich dort wiederum die Rolle des Anklägers und Richters anmaßten, d. h. Churchill der Hauptverantwortliche für die Kriegserklarung Englands an Deutschland, Stalin, der 20 Jahre lang die rote Armee zur Eroberung Europas aufrüstete und im Kremlbankett vom 5. Mai 1941 die bevorstehende Offensive gegen Deutschland verkündete und vor allem Roosevelt, der als erster den Krieg von langer Hand vorbereitet hat, der Mann. der bereits mitten im Frieden den Schießbesehl gegen Deutschland gab, deutsche Schitfe versenkte. Wenn man das ganze Spiel unserer Gegner und die Hintergründe dieser Serie von Konferenzen unter die Lupe nehme, so trete trotz aller Vernebelungsversuche von Konferenz zu Konferenz jedenfalls eine Tatsache immer krasser zutage, und das sei der absolut hemmungslose imperialistische Wille der drei Feindmächte. Europa möchte man kurzerhand unter sich aufteilen Den östlichen Teil Europas sollen die Russen bekommen, und den westlichen Teil wollen die Engländer beherrschen, während die Amerikaner sich am Besitz Frankreichs schadlos halten wollen. Im übrigen möchten alle drei überall ungeheure schäfte machen. Ihre erstannlichen Aufteilungspläne gingen so weit, daß man über die neutralen Länder in Europa bereits zur Tagesordnung übergehe, daß man die Emigrantenregierungen in London einfach abschüttele und daß kürzlich sogar einer der maßgebenden Männer auf der Feindseite erklärte, Länder wie Frankreich und Italien hätten in Europa endgültig ausgespielt. Europa solle von drei Mächten beherrscht werden, von denen zwei überhaupt nicht zu Europa gehören, während die dritte ihre bisherige Herrschaftssphäre auch völlig außerhalb Europas hatte. So könne es auch nur als eine Groteske bezeichnet werden, daß zu dem von den drei Mächten gegründeten sogenannten EuropaAusschuß, der demnächst in London tagen und die zukünftige Gestaltung Europas festlegen soll, nicht eine einzige europäische Macht gehöre. Wir Europäer reden sehr viel weniger über die zukünftige Gestaltung des neuen Eurova, denn jetzt muß erst der Krieg siegreich beendet werden. Aber eins kann heute schon gesagt werden. nämlich, daß das neue Europa der Achsenmächte und der ihnen verbündeten Freunde völlig anders aussehen wird, als das Eurova. das sich Staliu, Churchill und Roosevelt vorstellen. Von keinem Ideal getragen, denken diese nur daran, Länder zu erobern und ihre Bewohner zu Sklavendiensten herabzuwürdigen, und die Erzeugnisse ihrer Länder und die Arbeitskraft ihrer Bewohner für ihre eigene Bereicherung auszubeuten. Deutschland, Italien und seine europäischen Verbündeten dagegen haben die Waffen zur Verteidigung ihrer elementarsten Lebensrechte gegenüber der Unterdrückung und der jüdisch=plutokratischen Ausbeutung des Westens und gegen die Bolschewisierung ihrer Völker vom Osten erhoben. Ihr Ziel sei eine Neuordnung der Dinge in Eurova. in der sowohl ihre eigenen, wie auch die fonst in diesem Raume lebenden Völker den ihrer Volkskraft und ihrer Leistungsfähigkeit angemessenen Lebensraum besitzen. In einer solchen europäischen Gemeinschaft werde jedes Volk, das zur Zusammenarbeit ehrlich und aufrichtig bereit ist, den ihm gebührenden Platz einnehmen und sein Leben und seine Fähigkeiten frei entwickeln können. Vor allen Dingen aber werde dieses neue Europa dafür sorgen, daß nie mehr raumfremde Mächte unserem Kontinent zu nahe treten und versuchen, ihm ihre Lebensart und ihre Gesetze aufzudrängen. Die mehrere hundert Millionen Menschen, die der Dreierpakt in diesen beiden Weltteilen vereint, wüßten heute genau, worum es gehe, und seien bereit, das äußerste einzusetzen für den gemeinsamen Sieg ihrer gerechten Sache. Diese beiden gewaltigen Machtzentren in Europa und Ostasien sind nicht nur durch gemeinsame Interessen und Verträge, sondern auch durch die herzlichsten Sympathien von Volk zu Volk und vor allem durch das gegen die gleichen Feinde vergossene Blut ihrer Soldaten unlösbar miteinander verbunden. Sie stehen da wie zwei Blöcke von Granit, die kein Aufgebot von Machtmitteln der Gegner mehr ins Wanken bringen kann, und an denen ihre Kraft schließlich zerschellen wird. Dem Kampfgeist und dem Heroismus unserer Soldaten vermag der Feind auch nicht im entferntesten etwas Gleichwertiges entgegenzusetzen! Der Geist der Völker in Europa und in Ostasien und die Tapferkeit ihrer Soldaten und nicht Bolschewikengeist und Dollargeist wird schließlich den Krieg gewinnen. Die Gegner sagen, daß binnen kurzem ein Generalangriff gegen die Dreierpaktmächte in Europa und Ostasien kommen werde. Deutschland, Italien und Japan und ihre Verbündeten können darauf nur antworten:„Mögen sie kommen, wir stehen auf der Wacht und werden ihnen einen heißen Empfang bereiten!" vom Sonnabend TNB Aus dem Führerhauptauartier, 11. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei Kertsch nahmen deutsche und rumänische Truppen im Angriff eine weitere beherrschende Höhe. Neue Landungsversuche der Sowiets wurden durch Einheiten des Heeres im Zusammenwirken mit Marineartillerieprähmen und Küstenbatterien der Kriegsmarine vereitelt und dabei 15 vollbesetzte Laudungsboote versenkt. Die wechselvollen Abwehrkämpfe südwestlich Krementschug dauern mit unverminderter Heftigkeit an. Zahlreiche feindliche Panzer wurden abgeschossen. Im Raum von Tscherkassy wechselten den ganzen Tag über schwere feindliche Angriffe mit eigenen Gegenangriffen. Dabei verlor der Feind neben vielen Toten 24 Panzer. Im Kampfgebiet von Schitomir und Korosten gewann der eigene Angriff trotz heftiger Gegenangriffe der Sowjets weiter an Boden. Zwischen Privjet und Beresina war die feindliche Angriffstätigkeit gestern schwächer Einige Ortschaften wurden im Angriff genommen. Gefangene und Beute eingebracht. An der übrigen Ostfront fanden nur an der Seeenge südlich Newel lebhaftere örtliche Kämpfe statt. Die im mittleren Frontabschnitt eingesetzte vommerisch=meckleuburgische Infauterie=Division unter Generalmajor John und die schlesische 5. PanzerDivision unter Generalmajor Decker haben hervorragenden Anteil an den in den letzten Wochen im mittleren Frontabschnitt erzielten Abwehrerfolgen. An der süditalienischen Frout kam es bei reger Artillerie= und Fliegertätigkeit nur im Abschnitt südwestlich Benafro und an der adriatischen Küste zu lebhafteren Kämpfen. Mehrere feindliche Vorstöße wurden abgeschlagen und eine kleine örtliche Einbruchsstelle abgeriegelt. Ueber der italienischen Front schoß Flakartillerie der Luftwaffe gestern neun feindliche Flugzeuge ab. Von feindlichen Flugzeugen, die am Tage gegen das holländisch=deutsche Grenzgebiet und in der vergangenen Unverbrüchliche Solidarität bis zum Endsieg Rundfunkansprachen des Duce und :: Berlin, 12. Dezember. Der Duce richtete am zweiten Jahrestag des Waffenbündnisses zwischen Deutschland, Italien und Japan eine Rundsunkbotschaft an das italienische Volk und die mit Italien im Dreierpakt verbündeten Nationen, in der er u. a. sagte: „Die ernsten Ereignisse der letzten Monate, die der von der Monarchie und von ihren Komplicen begangenen schmachvollen Kapitulation zu verdanken sind, haben die politische Position des saschistisch=republikanischen Italiens gegenüber den anderen Mächten des Dreierpaktes nicht verändert. Am Jahrestag der Unterzeichnung des Paktes bekräftigt die Regierung der italienisch=sozialen Republik in der kategorischen und feierlichsten Weise ihre ideelle und konkrete Solidarität mit Deutschland und Japan. Diese Solidarität wird ihren wirksamsten Ausdruck finden, wenn binnen kurzem die militärischen Streitkräfte, die die Republik beschleunigt aufstellt, ihren Kampfplatz an der Seite der Kameraden des Dreiermächtepaktes wieder einnehmen werden. Ich glaube versichern zu können, daß die Wehrmacht der Republik beseelt vom Willen zum Gegenstoß und radikal erneuert in ihrem Geist und ihren Männern, durch den Kampf und mit dem Blut die dunkle Stunde des Verrats und der Uebergabe auslöschen wird. Sie wird, davon bin ich zutiefst überzeugt, würdig sein, zusommen mit den deutschen Kameraden sich zu schlagen, die auf soviel Schlachtfeldern unübertreffliche Beweise der Tapferkeit abgelegt haben und zusammen mit den heldenhaften Soldaten des Tenno, die der anglo=amerikanisch=jüdischen Plutokratie schwere Niederlagen und brennende Erniedrigungen beigebracht haben. Die Fortsetzung der Luftangriffe gegen die größeren und kleineren italienischen Städte, die hohen Verluste an unschuldigen Menschenleben, die Zerstörung von berühmten Kunstdenkmälern, die unsere Schöpferkraft auf dem Gebiete des Geistes bezeugen, werden es nicht erreichen, das italienische Volk zu beugen, sondern sie werden nur den Haß und die Zähigkeit zu verstärken vermögen. Die Führer, die Regierungen, die Völker Deutschlands und Japans werden meine Botschaft in dem Geiste aufnehmen, der sich in den Worten zusammenfassen läßt: Loyalität, Kameradschaft und der Glaube, daß das lange Opfer durch den Sieg gekrönt werden wird. Nacht gegen Westdeutschland vorstießen, wurden sechs vernichtet. Deutsche Fliegerverbäude griffen in der Nacht zum 11. Dezember Ziele in Südostengland an. Westfälische Ritterkreuzträger DRB Führerhauptanartier, 12. Dezember. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Engelbert Bockhoff, Kommandeur einer Panzer=Aufklärungs=Abteilung. Hauptmann Engelbert Bockhoff am 17. Mai 1913 als Sohn eines Kaufmanns in Stadtlohn(Gau Westfalen=Nord) geboren, bereinigte am großen DujeprBogen einen Einbruch starker feindlicher Insanterieund Panzerkräfte in die deutschen Linien. Mit zwei Panzern und vier gepanzerten Fahrzeugen saßte er in kühnem Angriff den Feind in der Flanke und vernichtete ihn. Der Führer verlieh ferner das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Unteroffizier Hans Burbach, Geschützführer in einer Panzerjäger=Abteilung. Unteroffizier Hans Burbach, am 28. 10. 1918 als Sohn eines Metallschleifers in Lüdenscheid geboren, hatte schon bei den Kämpfen um Charkow neun feindliche Panzer abgeschossen. Südlich Charkow bekämpfte er aus eigenem Entschluß mit nur zwei Geschützen mehrmals starke feindliche Panzerkräfte und vernichtete innerhalb von zwei Tagen mit seinem Geschütz weitere neun sowjetische Panzer. " D e r D u c e e m p f i n g i n s e i n e m H a u p t q u a r t i e r d e n deutschen Botschafter Dr. Rudolf Rahn, der ihm sein Beglaubigungsschreiben überreichte. An die Ueberreichung des Beglaubigungsschreibens schloß sich eine längere berzliche Unterhaltung an. Am Sonnabend, dem Tag des antibolschewistischen Kampfes, fand im Studentenhaus zu Helsinki eine Kundgebung unter dem Motto„Für die Kultur gegen den Bolschewismus“ statt. Europa stehe heute vor der Entscheidung, so führte der frühere Verkehrsminister Annala in einer Rede u. a. aus, entweder Europa werde gemeinsam den Bolschewismus vernichten oder der Bolschewismus werde alle europäischen Kulturvölker ausrotten. des japanischen Außenministers In der Rundfunkbotschaft Shigemitsus heißt es: „Als Japan vor zwei Jahren am 8. Dezember auf die Herausforderung Amerikas und Großbritanniens hin zu den Waffen griff, verloren unsere Verbündeten Deutschland und Italien keine Zeit, unsere Stellungnahme anzuerkennen und schufen zwischen uns eine gemeinsame Kampffront. Vor zwei Jahren wurde zwischen den drei Ländern ein Abkommen unterzeichnet, in dem tgelegt wurde, daß Japan, Deutschland und Italien ihre ganze Kraft in den Dienst des ihnen aufgezwungenen Krieges gegen Amerika und Großbritannien einsetzen werden, bis sie ihn zu einem erfolgreichen Ende gebracht haben. Amerika und England, die vor zwei Jahren den Krieg gegen uns heraufbeschworen haben, sind kürzlich auf einer Konferenz zusammengetroffen und haben ihre wahren Absichten kundgetan. Wie sie erklären, bestehen ihre Kriegsziele darin, Japan zu erobern und unser Land auf den Status zurückzubringen, der vor der Meiji=Restauration berrschte. Angesichts des menschlichen Fortschritts ist die Welt gegenwäntig zu klein vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen, da die Hilfsquellen von England und Amerika monopolisiert werden, während andere Nationen und Völker zu Opfern ihrer Ausbeutung werden. Andererseits hat die Welt in politischer Hinsicht keineswegs einen Punkt erreicht, da sie der Herrschaft einer einzigen Macht unterstellt werden könnte; denn dafür ist sie bei weitem zu groß. Nichtsdestoweniger versuchen Amerika und England, über ihren eigentlichen Bereich hinauszugreifen und andere Länder mit Waffengewalt zu erobern, damit sie ihre Alleinherrschaft über die Hilfsquellen der Welt weiterhin erhalten und ihre Ausbeutung anderer Völker fortsetzen können. Der Frieden, den sie wünschen, ist der„Par britannica“ von einst oder, wie man ihn heutzutage bezeichneu könnte, der„Pax anglosaxonia“. Während der beiden ersten Kriegsjahre sind die Angreifermächte dank der unwiderstehlichen Macht unserer Armee und Flotte aus den meisten Teilen Ostasiens vertrieben worden, obwohl immer noch die Aufgabe übrigbleibt, sie aus ganz Asien zu verjagen, mit der Verbannung der Angreifermächte ist das wahre Antlitz Ostasiens erst zum Vorschein gekommen. Es wird geformt durch unsere neue China= Politik und kommt in unserer Ostasten=Politik zum Ausdruck. Es ist von der Versammlung der großostasiatischen Nationen, von den Regierungsführern unserer Alliierten verkündet worden.“ Eine Nebelwand der Rache Ein englisches Blatt hellt die Kriegsursachen auf— Drahtzieher Vansittart Die soztale Frage in England und den USA. ist im letzten Grunde die Erklärung für die anglo=amerikanische Kriegspolitik. Die sozialen Errungenschaften in Deutschland, besonders unter dem nationalsozialistischen Regime, haben begreiflicherweise gerade unter der arbeitenden Bevölkerung der außerdeutschen Länder soziale Wünsche laut werden lassen, die sich nicht mit den kapitallstischen Tendenzen der betreffenden plutokratischen Wirtschaftsformen vereinbaren lassen. In England ist es ein Mann namens Vaustttart unter der Tarnung eines Unterstaatssekretärs im britischen Amt, der Vertreter des britischen Wirtschaftskapitalismus ist und bei dem infolgedessen alle Fäden des Kampfes gegen Deutschland zusammenlaufen. Sein Einfluß auf die britische Außenpolitik verstärkte sich mit seiner Ernennung zum diplomatischen Hauptratgeber im Foreign Office. Dieser Posten wurde besonders für ihn geschaffen. Er ist der personifizierte Deutschenfresser auch nach seinem im Juni 1941 erfolgten Rücktritt geblieben. Gerade weil er öffentlich überhaupt kaum in Erscheinung trat, war sein Einfluß auf die britische Außenpolitik, so verhängnisvoll. Mancher britische Außenminister mag diese Tätigkeit Bansittarts als unbequem und gefahrdrohend empfunden haben; da dieser aber die ganze britische Schwerindustrie und das jüdische Großund Börsenkapital hinter sich hat, vermochte keiner die Linie zu durchbrechen, die er für die ritische Außenpolitik gegen Deutschland festelegt hat. Der Dautschenhaß Bansittarts und seiner großkapitalistischen Hintermänner hat einen ausgesprochen antisozialen Hintergrund. Darüber haben unsere aus angloamerikanischer Gefangenschaft heimgekehrten Soldaten durch ihre Wachmannschaften sehr eindrucksvolle Beweise erhalten. Das, was bei uns seit Jahren, ja, seit Jahrzehnten eine selbstverständliche Realität ist, erscheint der arbeitenden Masse jener Völker als ein unerreichbares Paradies auf Erden. Das Begräbnis des sogenannten Beveridge=Planes durch Regierung und Parlament Englands konnte diese Tatsache nicht besser unterstreichen. In den führenden Kreisen der britischen Hochfinanz und Schwerindustrie hatte dieser Plan einmütige Ablehnung erfahren, weil seine Durchführung ihrer Meinung nach ihre Gewinnabschöpfungen ernstlich beeinträchtigen würde. Je fanatischer Vansittart sich in seinen Deutschenhaß hineinfraß, um so mehr trat seine wahre Fratze als Repräsentant des sozialfeindlichen jüdischen Großkapitals hervor. Das ist schließlich auch jenen britischen Kreisen auf die Nekven gefallen, die ohne Gewissensskrupel die Kriegspolitik Churchills unterstützt haben. Es ist bezeichnend, daß dieser Tage das Organ der englischen Labour=Partei, der„Daily Herald“, sich in einem Sonderartikel mit dem„Vansittar= tismus“ befaßte und u. a. wörtlich schrieb: „Vansittart stellt eine Gefahr für England selbst dar; denn wenn es gelänge, die Engländer von dem, was er lehrt, zu überzeugen, d. h. daß aller Tadel auf die Schultern Deutschlands abgeladen werden müsse, dann werde die Aufmerksamkeit in für einige Kreise bequemer Weise von den Mängeln des eigenen englischen vorkriegszeitlichen sozialen und wirtschaftlichen Systems abgelenkt. Die englische Oeffentlichkeit denke dann nicht mehr an die Fehler, die die eigenen Politiker, Finanz= und Geschäftsleute seinerzeit begingen. Es werde mit dem „Vansittartismus“„eine Nebelwand der Rache“ aufgezogen, die die Angriffsziele der innerenglischen Reform verhüllen sollen. Während das britische Volk sich dann im Haß und der Züchtigung eines Sündenbocks gefalle, könnten sich die alten Interessengruppen, die sich jeder sozialen und wirtschaftlichen Verbesserung in England widersetzen, fester und fester einnisten. Wie gesagt, das schrieb der„Daily Herald“. Man ahnt also in England schon, was hinter der Kriegspolitik der englischen Regierung steckt, man fürchtet deshalb auch mit Recht, daß die Zeche dieses Krieges so oder so die breite Masse des Volkes zu zahlen haben wird. Immerhin ist es schon fast eine Sensation, daß ein englisches Blatt, das der Regierung infolge seiner Bindung an die Labour=Partei nahesteht, so rücksichtslos die Hintergründe der politischen Kriegspolitik aufzeigt und offen erklärt, daß es innerpolitische Interessengruppen sind, die den Krieg gegen Deutschland forderten, weil die sozialpolitische Tendenz seines Regierungssystems ihren kapitalwirtschaftlichen Interessen unbequem wurde. Aehnlich ist es mit der Kriegswut Roosevelts. Er hatte durch eine falsche Wirtschaftspolitik die U1SA. in eine Wirtschaftskrife größten Ausmaßes hineingesteuert. Die Zahl der Arbeitslosen hatte im reichsten Land der Erde die 13=Millionen=Grenze längst überschritten. Nur ein Krieg konnte die Aufmerksamkeit von den Folgen seiner staats= und wirtschaftspolitischen Unfähigkeit ablenken. Durch insamsten Betrug hat er sein Volk in den Krieg gestoßen und ihm Lasten jetzt und für die Zukunft aufgebürdet, die heute noch gar nicht abzuschätzen sind. Und das alles nur, weil die völlig verjudete amerikanische Wirtschaft leichte Gewinne auf Kosten der schaffenden Masse erzielen will. Deshalb wurde auch in den USA. eine Nebelwand der Rache aufgerichtet, die die wahren Kriegsverbrecher verbergen und die eigentlichen Kriegsgründe Roosevelts und seiner jüdischen Auftraggeber verschleiern soll. br. Neuer amerikanischer Roheitsakt Tokio, 12. Dezember. Ein verwundeter japanischer Offizier, der nach fünf Tagen noch gerettet wurde, bringt in einem Artikel in der Zeitung„Yomiuri Hotschi“ seine Entrüstung über die Brutalität der amerikanischen Streitkräfte zum Ausdruck, die absichtlich hilflos in den Rettungsbooten, umhertreibende Kranke und Verwundete des kürzlich versenkten Lazarettschiffes„Buenos Aires Marn“, mit Bordwaffen beschossen haben. Das sapanische Lazarettschiff wurde am 27. November von amerikanischen Bombern angegriffen und durch Volltreffer in kurzer versenkt. Es gelang jedoch, die Rettungsboote des Schiffes zu Wasser zu lassen. Alle Verwundeten konnten auf diese Weise gerettet werden. Während die Boote tagelang umhertrieben, überflogen wiederholt feindliche Aufklärungs= flugzeuge die Boote und beschossen aus 100 m Höhe mit ihren Bordwaffen die Verwundeten, trotzdem diese eine Rotkreuzflagge improvisiert hatten und sich damit zu erkennen gaben. gegen Von Ludwig Hübsch Haß fällt vom Himmel, glühender Haß! Häuser erzittern, bersten und stürzen, Feuer und Grauen hüllen sie ein. Haß fällt vom Himmel, tödlicher Haß! Kranke und Greise, Kinder und Frauen leiden und sterben schuldkosen Tod. Haß steigt zum Himmel, heiliger Haß! Wappnet die Herzen für die Vergeltung, bald schlägt die Stunde,— Haß gegen Haß! Die Lanrschuft der Cumter Schwerte, 13. Dezember 1943 Denkt an die Vogelfütterung im Winter Nach Schätzungen von Sachverständigen hat Ade Zahl unterer einheimischen Singvogel in eg- agr iunr unr ürür un abgenommen. Bedenten wir, daß allein ein einziges Meisenparchen mit seinen jährlich etwa t8 Jungen eineinhalb Zentner Insekten oder 150000 mittelgroße Raupen oder 20 Millionen Insekteneier vertilgt! Ohne diese Mitarbeit der #Vögel müßfe der Städter auf manches Gemüse A und manches Obst verzichten das statt seiner ### v o n t i e r i s c h e n S c h ä d l i n g e n a u s g e z e h r t w ü r d e. Darum helft den Vägeln wenn nun die Zeit ##mmt, da Schneefall und Kälte einsetzen! Sie brauchen dringend zusätzliche Nahrung, die wir ihnen immer zu bieten vermögen. Die meisten Städter denken, wenn sie den Vögeln ein paar Brosamen hinwerfen gewöhnlich nicht an den großen Nutzen der gefiederten Sänger. Der #Kleingärtner denkt schon- anders und wieviel # mehr erst der Bauer. Eine weitere, sehr wich###ige Aufgabe im gesamten Voaelschutz, der immer und immer wieder vom Reichsnährstand ## gefordert und auf den erfreulicherweise neuerdings auch in den Schulen stark hingewiesen ##wird. ist die Schaffung ausreichender Nistgele# genheiten, wie sie ja vielfach von den städtischen # u n d l ä n d l i c h e n B e h ö r d e n f ü r s o r g l i c h u n d v o r ### bildlich angebracht werden. Aber auch private # Hofbesitzer müssen, ebenso wie der Siedler und Kleingartner, dieser dringenden Aufgabe gerecht werden. S 654 Neben der Schaffung von Nittgelegenheiten ## und der Winterfütterung müssen wir dann un#sere Aufmerksamkeit aber auch auf den Schutz der Vögel gegen ihre Feinde lenken. Hierzu # g e h ö r t v o r a l l e m d e r K a m p f g e g e n a l l e a u ß e r # halb ihres bestimmten Bereiches herumlungern## den Koten. Ja so ein niedsiches kleines Kal##chen genügt schon, um mehrere Quadratkilome= ter von jedem nützlichen Vogel zu säubern. Geeignet gebaute und vor dem Zugriff durch katzen gesichertee Vogelfutterstellen helfen wirksam. die Vögel ungestört ihre Mahlzeit einnehmen zu lassen= Herr Spatz allerdings sollte an dieser Tischgemeinschaft nicht teilnehmen, er gehört zur Klasse jener, die keinen Vogalschutz verdienen. ND3(PK.) Bunker Waffen, Draht und Sperren sind die augenfalligsten Teile der Maschinerie des Todes, am Saum der europäischen Kusten. Ihr Puls aber schlagt in den Bunkern, sie sind die Herzstücke in der jugenlosen Kette von Stützpunkten und Widerstandsnestern. Die Bunker haben ihre Herrschaft aufgerichtet an den Rändern der Meere, sie bestimmen die Gesetze dieser Abwehrfront. Durch sie erst wird diese Grenze zum starken tödlichen Bollwerk. Zuweilen stehen sie wie klobige Zwingburgen über der Küste, in deren Nachbarschaft sich Baum und Strauch und Menschenwohnung untertänig ducken. Oefter schmienen sie sich eng in felsige oder sandige Mulden und Nischen. als ob ihre Erbauer die Absicht gehabt hätten. sie möglichst unauffällig unterzubringen ohne den breitausladenden Schwung einer Felsenflucht oder Rhythmus der Dünenhügel durch Fremdes zu stören. Die meisten aber ruhen verborgen im Schoß der Erde. fast unsichtbar unter der Tarnkappe des Sandes. Dort kauern sie wie gefährliche Tiere lauernd und unablässig beobachtend mit den überscharfen Augen ihrer optischen Geräte, immer berent aus schmalen Schlitzen und Scharten ihre Krallen auszustrecken indem sie Feuerblitze aus kreisrunden Mündern schleudern Viele Bunker siehen wie Inseln im erstarrten Gewoge der Dünen. Bei diesem Wetter, wenn Meer und Himmel und Sand ohne Grenzen ineinander verschmelzen sind ihre Umrisse, aleich den Konturen eines felsigen Eilandes über den Wasserschleiern, die einzigen festen Linien im Ungewissen. Bei solchem Wetter gleicht der Bunker dem Leben seiner Besatzung die ein fast insulares Dasein führt denn die Art des Dienstes bindet den Soldaten an das Geviert oder den Kreis, die der Stacheldrahi umschließt und die er nur selten verlassen kann Seine Insel aus Beton ist namenlos. Indessen wurde ihr e allen Stützpunkten und Widerstandsnester Zahl zugewiesen und diese Zahl geni##### den Rang einer vertranten Heima;Pecn „Wir liegen auf 98“ pflegi der SBeispiel zu sagen, oder„drüben auf 57 int ein neuer Kommandant“ oder„bei uns auf s2 eine tolle Brandung". Nur wenige### stehen für sich allein. Fast immer ballen sie zu Rudeln und Kolonien zusammen, ja es Stellen an denen ganze Betonstädte in die Erde wachsen. Ihre Dichte wird dietiert von den Formen der Küstenlandschaft. Natur und Val Beton ergänzen sich zum überall starken in dem es keine Lucke aibt.....4 Die Zone der Bunker ist fast ein voranisches und zoologisches Niemahndsland. Das Millionengewimmel der Meerestiere hört mit den letzten Ausläufern der Brandung auf und allenfalls bei Ebbe bleiben vereinzelte Meeresbewohner auf dem Strand zurück und geraten wohl auch als Irrläufer zwischen Befestigun gen. Auf der Landseite bleibt alles Getier im nahrungsspendenden Bezirk der Wälder und Felder, und nur die Mäuse stoßen die Vorräte der Soldaten witternd in den sonst gemiedenen Sandgürtel vor. Einzig in der Luft verwischen sich die Grenzen: Schmetterlinge taumeln sonnenselig über die Dünenhügel. Fliegen und Mücken plagen den Bunkersoldaten wie jeden anderen Sterblichen und die Möwen zeigen über See und Land ihre prächtigen Flugkünste. Es wächst nicht viel in den Stützpunkten am Meer. Dürftiger Strandhafer das harte Dünengras Stranddisteln und eine dornige gelbblühende Distelart— das ist die tärgliche Flora in der Landschaft der Bunker. und sie paßt gut zu den dornigen Bosetten Ranken und Girlanden des Stacheldrahts. In den südlicheren Bezirken drangi die Fülle des Wachstums bis hart an das Meer heran und ragt. oft genug mit Gärten und Parks in die Bunkerzone. Es kann gescheyen, daß Rosen Ranken bis zu den Betonwänden vorschicken daß im Frühling der Duft blühender Mandelbäume über Drahtzäune und Minenfelder weht oder im Herbst saftige Feigen sich im Fall auf die Stachelhecken spießen. Die Landschaft der Bunker hat ihre eigene Musik Den Grundakkord bildet die Brandung. Zu ihr gesellt sich der Wind mit einem ganzen Orchester von Stimmen, das selten gänzlich schweigt. Die Posten wissen auch die zarten Stimmen zu unterscheiden: Das Rieseln und hauchdünne Klirren des Sandes das Rascheln der Gräser und das Aechzen des Stacheldrahtes. Die Landschaft der Bunker hat wenig Raum für Idyll und beschauliche Szenen. Sie ist eine Landschaft der großen weiten Horizonte. in der Himmel und Meer dominieren und die Erde sich bescheiden unterordnet In dieser Erde algez#ctlung mern die ungeheuren Kräfte die entsegntuung beherrscht vom Geist deutschen Solda. die Landschaft zum Feld des Todes fur jeven Eindringling werden läßt.... Kriegsberichter Rudolf Brinkmann. schronik - Spielzeugausstellung des RAW. Wie wir schon Adurch einen längeren Bericht bekanntgegeben haben, hat sich die Jungengemeinschaft einer Lehrwerkstatt in Schwerte in Zusammenarbeit mit der Daß Ortsugendwaltung Schwerte vorbildlich für das Spielzeugwerk der Hitler=Jugend eingesetzt. Um nun der Schwerter Bevölkerung einen Einblick in diese Aktion Im geben, hat man einige Stücke im Schaufenster der Afirma Eisenmenger, Hüsingstraße, ausgestellt. Diese Ausstellung ist der Aufmerksamkeit der Schwerter Bevölkerung zu empfehlen. - Ernährungshilfswerk. Wir erinnern die Bevöllerung der Stadt Schwerte an das Sammeln der Küchenabfälle. Leider fehlte es der Kreisstelle des EHW an Treibstoff, so daß das Abholen der Abfälle unterbleiben mußte. Da dieser Übelstand beseitigt ist, wird jetzt wieder regelmäßig abgeholt. Wir bitten deshalb alle Haushaltungen, von jetzt ab wieder alle Abfälle, auch die kleinsten Mengen, gleichzeitig mit dem Ascheneimer herauszustellen, damit von der Müllabfuhr die Küchenabfälle mitgenommen werden können. Das EHW sorgt durch seine Mastanstalten für zusätzliche Ernährung der Bevölkerung. Deshalb geben wir ihnen unsere Unterstützung durch sorgfältiges Sammeln und Abgabe aller Abfälle. - Prüfung der Bedürfnisfrage bei Ausstellung ##von Bezugscheinen. Der stellv. Leiter der Außenstelle ##eines Wirtschaftsamtes, der über die Ausstellung von Bezugscheinen für Spinnstoffwaren zu entscheiden hatte, stellte einem in seinem Stadtbezirk wohnenden Antragsteller aus Gutmütigkeit einen Bezugschein über einen Straßenanzug ohne Prüfung der Bedürfnisfrage und ohne Abgabe von Kleiderabschnitten aus. Diesen Bezugschein übergab der Beamte aber nicht dem Antragsteller, sondern einem Bekannten, der in einem anderen Stadtbezirk wohnte. Auf Grund dieses Sachverhaltes erfolgte Verurteilung wegen erschwerter Falschbeurkundung. Das Reichsgericht, das in diesem Falle angerufen wurde, führt in den Gründen des Urteils u. a. aus, daß der Bezugschein ein Urkunde ist, die zum öffentlichen Glauben für und gegen jedermann, insbesondere für jedes Geschäft bestimmt ist, in dem bezugsbeschränkte Waren der in dem Bezugschein verzeichneten Art erhältlich sind. Es müsse die Lage des Empfängers geprüft werden. Die Herstellung des Bezugscheines sei somit im Sinne des§ 348 StGB eine„Aufnahme“ einer öffentlichen Urkunde, so daß die Bestrafung wegen erschwerter Falschbeurkundung erfolgen mußte. Kuratorium des Harkort=Institutes. Das Harkort=Institut, Dortmund, hat ein Kuratorium gebildet, dem führende westfälisch=rheinische Industrielle angehören. Die Leistungen im neuerrichteten Arbeitsausschuß hat ehrenamtlich Landeshauptmann K. F. Kolbow übernommen. Diesem Ausschuß gehören außerdem an: Professor Dr. Däbritz, Dr. Helmrich, Professor Dr. Kuske, Dr. Mertes, Professor Dr. Alfred Müller, Landesbaurat Dr. Rave, Dr. Rieger, Dr. Schulte=Ahlen. Das Institut wird voraussichtlich Mitte Januar 1944 in Dortmund zu einer Tagung zusammentreten. 100 000 Reichsmark Strafe. Unzulässige Preiserhöhungen mit aller Schärfe geahndet. Der Regierungspräsident— Preisüberwachungsstelle— teilt mit: Ein Betrieb der Kleineisenindustrie im Regierungsbezirk Arnsberg wurde im Unterwerfungsverfahren mit einer Ordnungsstrafe von 100000 Reichsmark bestraft. Außerdem hat er die Kosten des Verfahrens zu tragen. Die Firma hat seit mehreren Jahren die Preise für verschiedene Artikel fortlaufend ohne Ausnahmegenehmigung erhöht und dadurch erheblichste unzulässige Gewinne erzielt. Ein solches Verhalten ist in Kriegszeiten besonders verwerflich und muß deshalb mit aller Schärfe geahndet werden. : NSV=Schwestern für den Osten. Im Jungschwesternheim der Ne=Volkswohlfahrt in Witten ging wiederum ein Lehrgang zu Ende. Sechs Jungschwestern bestanden ihr Examen. Drei blieben zunächst noch im Gau, während die übrigen im Osten ihre Aufgabe erfüllen werden. Die NSV=Vorschülerin. Wer sich nach der Entlassung aus der Volks= oder Hauptschule für einen sozialen oder pflegerischen Beruf entschließt, kann bei Eignung sofort als NeV=Vorschülerin ausgenommen werden. Die Vorschülerinnenzeit ist eine Probe= und Vorbereitungszeit, in der die Mädel ihre Eignung für einen sozialen Beruf unter Beweis stellen sollen. Ihr Einsatz erfolgt zunächst in der Familie zur Ableistung des Pflichtjahres, der hauswirtschaftlichen Lehre oder ländlichen Hausarbeitslehre. Anschließend erfolgt dann ein Einsatz in den Dienststellen der RSV (Schwesternheimen und=schulen, Mütter= und Jugend. erholungsheimen, Kindertagesstätten, Säuglingsheimen, RSV-Dienststellen), der dem gewünschten Berufsziel entspricht, um das Mädel unter Anleitung einer Kindergärtnerin, Schwester oder Volkspflegerin in die eigentliche soziale und pflegerische Arbeit der NSV einzuführen. Die praktische Arbeit wird ergänzt durch Schulungsmaßnahmen sowohl auf praktischem wie auf theoretischem und weltanschaulichem Gebiet. Nach Erreichung der erforderlichen Altersstufe beginnt die Ausbildung auf dem Seminar. Nähere Auskunft erteilt: Gauamt der NSV, Hagen, Hochstraße, oder die Stelle Fachkräftenachwuchs der RSV, Dortmund, Dudenstraße. SA=Opferschießen brachte 10000 Reichsmark. Die Arbeiter eines Rüstungsbetriebes im Bereich der Standarte 137 haben bei der Kriegs=WHW=Sammlung am 20. und 21. November 1943 durch ein SAOpferschießen rund 10000 Reichsmark aufgebracht. Dieses Opfer ist um so höher zu bewerten, da der deutsche Arbeiter durch seine große berufliche Inanspruchnahme gern seine Freizeit für die Volksgemeinschaft zur Verfügung stellt, zugleich aber der Ausdruck ihres eigenen Wehrwillens. Der Glaube— Garant des Sieges Gauleiter Albert Hoffmann zeichnete tapfere Frauen und Mädel aus In Dortmund fanden im Festsaal der Reichspostdirektion und im„Intimen Theater“ zwei bedeutsame Morgenfeier stalt, auf denen Gauleiter Albert Hoffmann zu Dortmunder Frauen und Mädeln sprach. Es waren Mitglieder der RS=Frauenschaft und des B9M, die sich bei den Terrorangriffen auf Dortmund in besonders vorbildlicher Weise eingesetzt und zur Bekämpfung der Notstände beigetragen haben. Nach Grußworten der Kreisfrauenschaftsleiterin Frau Eilers und der Bannmädelführerin Frau Klingelhoeffer=Dirska nahm der Gauleiter das Wort. Er erinnerte an die schweren Tage, in denen Dortmund durch Terrorangriffe heimgesucht wurde. Bei diesen schweren Belastungsproben zeigte es sich, daß nichts den Glauben und das Vertrauen der Bevölkerung zum Führer erschüttern kann. Es war eine erste und ernste Zerreißprobe. Auch die Frauen und Mädel haben diese Zerreißprobe bestanden und eine vorbildliche Haltung bewiesen. Dieser Krieg wird nicht allein mit Waffen gewonnen; der Glaube an den Führer und Deutschland ist der unerschöpfliche Kraftquell der Nation. In diesem Zusammenhang wandte sich der Gauleiter der Nachwuchsfrage für den Führerorden des Volkes, die NSDAP, zu. Hier sei es letztlich entscheidend, in welchem Geiste die Jugend heranwachse. Hier läge ein maßgeblicher Anteil der Zukunft in der Hand der Frau, der Mutter. Die deutsche Mutter trage die Fackel des Glaubens und entzünde damit die Seelen ihrer Kinder. Aus diesem Glauben ist die 15 In einer Kampfpause bringen Panzermänner ihrem Kommandeur ein Geburtstagsständchen. PK=Kriegsber. Prüfer(PP3 Sch) Haltung gewachsen, an der die deuflische Absicht der Terrorangriffe zerbrach. Im Anschluß an seine Ausführungen überreichte der Gauleiter tapferen Dortmunder Frauen und Mädeln Auszeichnungen. Musik, Lieder und die Aufführung des Spiels„Jutta von Weinsberg" beendeten die Feier. Bombengeschädigten wird geholfen Großer Erfolg der Bettfedernsammlung Nach den schweren Terrorangriffen auf unsere Städte rief die RS=Frauenschaft im Gau WestfalenSüd zu einer Bettfedernsammlung auf. Sie wies dabei mit Recht darauf hin, daß das Notwendigste an Kleidung und Haushaltsgegenständen nach und nach beschäfft werden kann. Am unentbehrlichsten aber ist das Bett. Viele Tausende von Betten sind vernichtet worden. Die Möbelfabriken, Schreinerwerkstätten und Matratzenfabriten arbeiten mit Hochdruck, um den so hart vom Schicksal betroffenen Volksgenossen schnellstens zu helfen. Aber nun heißt es vor allem den dringendsten Bedarf an Federn zu decken. An alle, ver allem an die Geflügelhalter, erging daher der Ruf: „Spendet Beltfedern!" Wer bisher die Hühner=, Enten= und Gänsefedern für sich verbrauchte oder für die spätere Aussteuer seiner Kinder aufbewahrte, der sollte jetzt zunächst an die Menschen denken, die alles verloren und für das Vaterland hingegeben haben. Jeder sollte dazu beitragen, den Bombengeschädigten wieder zu einem warmen Bett zu verhelfen. Der Aufruf der Frauenschaft ist weithin gehört worden und hat starken Widerhall gesunden. Von Haus zu Haus gingen die Mitglieder der Frauenschaft, besonders in den ländlichen Kreisen und in den Bezirken, die von Angriffen bisher verschont geblieben sind. Sie pochten an jede Tür und fanden überall hilfsbereite und gebefrendige Hände. Bergeweise stapelte sich in den Sammelstellen das eingebrachte, zwar weniger sperrige als raumfüllende Material. Viele Haushaltungen, vor allem die Geflügelhafter, spendeten für die fliegergeschädigten Volksgenossen sebern. Um diesen Erfolg in etwa sichtvar zu machen, sei erwähnt, daß allein in der Stadt Hamm und den angrenzenden ländlichen Gebieten des Kreises Hellweg insgesamt 92 Oberbetten, 67 Unterbetten, 651 Kopfkissen, 42 Pfühle, 620 Sofakissen und 2200 Pfund lose Federn gespendet wurden. Diese Mengen an Federn reichen aus, um rund 500 Oberbetten mit Federn zu füllen. Das bedeutet, daß 500 bombengeschädigten Menschen wieder ein warmes Bett gegeben werden kann. Das Geheimnis der Das Geheimnis der Front ist nicht mitteilbar. Es gibt dafür keine Worte. Das Erlebnis des Urlaubers, der nach Hause kam und erzählen sollte, ja, der cus Einsamkeiten gekommen war mit der Sehnsucht, die dunkle Bürde des Erlebten abzuladen, sie sich von der Seele zu reden, sie mit den Geliebten in der Heimat zu teilen, und der bald die Aussichtslosigkeit einsehen mußte und verstummte, dieses Erlebnis wird zur Grunderfahrung des ganzen künftigen Lebens.— Wer die Front als Lebenswirklichkeit in sich trägt, den macht sie einsam und still. Der hat in die Augen der Meduse geblickt. Der weiß zuviel und zu wenig zugleich. Denn er weiß mehr Rätsel als Antworten. Das läßt das Getriebe des Lebens bisweilen gespenst#ch erscheinen am hellen Mittag.— So nimmt das Geheimnis der Front die Unbefangenheit, als habe man hinter die Kulissen der Schöpfung gesehen und sei nun ein Verfallener gleich dem, der einen Blick in die siebente Kamemr des Ritters Blaubart getan hat. (Aus dem Buch von Werner Picht„Der Frontsoldat") Agnes und Michael Roman von Hans Ernst Urheber=Rechtsschutz: Deutscher Roman=Verlag. 40 Aber er kam fleißig auf den Hof, meistens vormittags, wenn Michael auf den Feldern war. Andererseits suchte Agnes ihn auf, wenn er irgendwo draußen seine Staffelei aufgeschlagen hatte, weil er sagte, daß er sie brauche zu seinem Schaffen. Agnes war eitel genug, dies zu glauben. Sie trug ihre Schlantheit serausfordernd durch die Sommertage, lag mit Bredow irgendwo unter schattendem Geäst, wenn die andern unter der Gluthitze des Tages das Heu heimbrachten. Ja, sie glaubte, es würde das Leben nun immer so weitergehen. Sie lebte dahin wie in einem Traum, aus dem sie erst jäh erwachte, als eines Tages Peter aschfahl als Zeuge ihrer sündigverschenkten Küsse vor ihr und dem Maler stand. Zunächst lähmte ihr der Schreck die Glieder. Aber ais sie sich gefaßt hatte, schrie sie den stumm Dastehenden unbeherrscht an: „Was spionierst du mir denn immer nach?“ Da besann sich auch Bredow, daß er in dieser Situation doch etwas sagen müsse. Er trat mannhaft ein paar Schritte vor und sagte in tadelndem Ton: „Scher dich lieber heim und laß das Nachspionieren sein. Es könnte dir nämlich gar nicht gut bekommen, Knabe!“ Das hätte er lieber nicht sagen sollen, denn der Knabe war immerhin schon gleich neunzehn Jahre alt und fast einen halben Kopf größer als Bredow. Und bei dem Wort sprang ihm eine rote Lohe ins Gesicht, seine Augen klemmten sich schmal zusammen. Rasch trat Agnes zwischen die beiden Männer. Sie hatte ihren Mann nur ein einziges Mal mit solch schmalgeklemmten Augen gesehen und wußte, daß sich dahinter ein maßloser Zorn und eine unbändige Kraft verbarg. „Laß gut sein, Peter, sagle sie schmeichelno.„Es ist doch alles nur ein harmloser Spaß. Du wirst doch davon nichts erwähnen?“. 92 Langsam öffnete Peter die Angen. Sein Blia trank hungrig ihre Schönheit ein. „Der da soll gehn“, forderte er streng und machte mit dem Kopf eine Wendung nach dem Maler. „Bitte, Arthur“, laß uns allein. Ich will mit Peter vernünftig sprechen." „Wie du wünschst“, meinte Bredow und schlenderte davon. Draußen vor dem Waldrand zündete er sich eine Zigarette an und machte sich an seiner Staffelei zu schaffen. 6. Len Bg8. Im Geast piepste teise ein Voger. In den Navein der Tannen knisterte die Hitze des Tages. Ein Sonnenstrahl hatte durch das Gewirr der Aste durchgefunden und zeichnete ein wunderschönes Mosaik auf den Moosboden. Agnes stand regungslos in ratloser Verlegenheit. Schließlich begann sie mit ihrem silbernen Armreif zu pielen. „Hätt gar net geglaubt, daß du so— lieb sein kannst“, brach Peter das Schweigen. Spott zuckte um seinen knabenhaften Mund. Mit einem Ruck warf Agnes den Kopf zurück. Ihre Augen waren voll Zorn. Das machte sie erst schön. Poter storute sie an wie ein Wunder. „Sag— was du willst!“ fragte sie, und es war nicht ganz klar, wie es gemeint war. Peter saßte es so auf, daß sie ihm sein Schweigen bezahlen wolle. Und da wurde der Nennzehnjährige das erste Mal in seinem Leben jäh vom geraden Wege abgedrängt und wurde durch sein Wünschen zum Schuft. „Ich will dich, Agnes...“ „Du bist ein Narr, Peter!“ „Kann sein, daß ich ein Narr bin. Aber dann ist der Maler genau so ein Narr.“ „Was willst du, Peter? Zwischen mir und Bredow ist außer den paar belanglosen Küssen nichts gewesen, was wir zu verbergen hätten.“ „Wer sagt, daß ich mehr will von dir? Bloß bussen sollst mich! Ein einziges Mal sollst mich erlösen, Agnes. Sie starrte auf den knabenyaft bittenden Mund. War die Sünde so groß, wenn sie diesen Knabenmund küßte. Agnes fand, daß sie es aus Erbarmen tun könnte mit seiner jungen Not. „Und du wirst dann schweigen, Peter?“ „Muß ich denn net, dann?“ Leichtfertig warf Agnes den Kopf zurück. „Es wird sich wohl einmal eine Gelegenheit schicken.“ „Ja“, antwortete Peter geduldig, blitzte sie aber gleich darauf mit funkelnden Augen an.„Laß dir aber net einfallen, Agnes, mir auszuweichen. Schieb die Gelegenheit net zu weit naus, du kriegst doch kei Ruh mehr vor mir.“ „Oh...!“ sagte sie staunend und ließ gleich darauf ein klirrendes Lachen hören. Ganz flüchtig strich sie ihm übers Haar und sprang kichernd davon. Locker schlug der Rock um ihpe Boine. Poter soh ihr mit brennenden Augen nach, wandte sich dann seufzend ab und stampfte in anderer Richtung davon. In den folgenden Tagen begann nun ein stummer und verbissener Kampf zwischen den beiden Menech.n. Peter hatte eine ganz andere Art, Agnes ins Gesicht zu schauen. Sie begann sich beinahe zu fürchten vor seinem Blick, und sie war nie recht sicher, ob er nicht doch seine Forderung aufgegeben hatte und eines Tages Mitteilung machen würde von dem, was er im Walde vor einigen Tagen gesehen. Es war doch nicht so einfach. Er war der Bruder ihres Mannes. Wog die Schuld nicht doppelt schwer, wenn sie Michael mit seinem Bruder betrog? Obwoyl Agnes in dieser Hinsicht nicht besonders zart besaitet war. machte ihr dieser Umstand doch einiges KopfzerHatte sie überhaupt die Gewißheit, daß Peter es beim Einmaligen bewenden ließ? Konnten— wenn sein Blut einmal wachgerufen war— seine Forderungen nicht ins Maßlose steigen? Davor hatte Agnes Angst. Sie begann Peter auszuweichen, und das war das verkehrteste, was sie tun konnte, denn Peter schlich ihr nach wie ein Spürhund. Eines Abends, als sie sich mit Bredow ein wenig gezankt hatte, saß sie hinter dem Hoft auf der Anhöhe, wo Michael vor Jahren unter einem Rußbaum eine Bank gezimmert hatte. Sie war aus dem Bad gekommen und hatte die Bank aufgesucht, ohne den Hof betreten zu haben, war sich dadei einiger: maßen gewiß, daß sie auch vor Potoe Looo R#### haben werde, denn sie saß sonst nie auf derer Bank. Zudem war die Dämmerung schon schwer ins Tal gefallen, niemand hatte sie also auch schen dom Wag hierder.###teispetheen 65 Nach Tagen vom Feindflug zurück Im„Robbenst!" durch sowjetische Linien N28(PK.) Sie fliegen wieder einmal gegen den Feind. der Unteroffizier F. und der Obergefreite Z. Ziele in der Hauptkampflinie Sowiets sind zu vernichten. Unten. aus den Gräben winken die deutschen Soldaten hinauf nach den Schlachtfliegern. die ihnen auch heute helfen den ganzen Vormittag schon pausenlos feindliche Stellungen mit Bomben belegen und mit ihren Bordwafsen hineinmähen in Kolonneu und Nachschubbewegungen. Das Ziel ist erreicht! Gut liegen die Einschläge der Bomben ein Volltreffer in die feindliche Flakstellung ist sicher, daneben das Waldlager brennt. MG=Flakfeuer springen zu ihnen auf wie in einem Herenkessel fliegen sie dahin. Plötzlich setzt der Motor aus er ist getroffen. Der Unteroffizier und der Obergefreite lösen die Vergurtung des Fallschirms„steigen aus“. Während MG und Karabiner auf sie serichtet sind gleiten sie auf die Erde. Nun zeginnt der Kampf um das Leben Mitten in den feindlichen Linien sind sie abgesprungen. Die beiden kriechen nach Westen. Sie kommen an ihrer abgeschossenen Maschine vorbei. die fast ausgebrannt ist: hier gibt es nichts mehr zu vernichten was dem Feind dienlich sein könnte. Als sie aus dem Walde herauskommen, liegt ein weites endlos scheinendes Ackerfeld vor ihnen. Sie robben Stück für Stück auf dem fr###tigen verschmierten Boden nach vorn. Die Liegen keuchen die angespannten Muskeln schmerzen, wenn sie für einen Augenblick sich verpusten fliegen die Arme und Beine wie im Fieber. Bis zum Sonnenaufgang. ganze acht Stunden lang schieben sich so die beiden tapferen Flieger auf dem Erdboden entlang der Freiheit entgegen Plötzlich sehen sie im Dunst des Frühnebels einen Doppelposten vor sich kaum 50 Meter entfernt Links an ihnen marschiert eine Gruppe sowjetischer Infanterie vorbei Da legen sie sich kurz entschlossen in eine Mulde: der Körver verlangt Ruhe. Einer schläft und der andere wacht. Nach drei Stunden haben sie so wieder ein wenig Kraft geschöpft. Da hören sie dicht vor sich die Abschüsse schwerer Artilleriegeschütze Sie liegen vor einer sowietischen Stellung. Vorsichtig nach allen Seiten spähend umschleichen sie die Stellung finden im angrenzenden Walde ein ruhiges Plätzchen und legen sich dort zum Schlafen hin Kalt und feucht schon ist die Nacht. Als die beiden nicht lange vor Sonnenaufgang erwachen, liegt dünner Tau auf ihren Uniformen. Nahkampf mit Bolschewisten Als die Flieger aus dem Walde herausspringen. Deckung nehmen und sich vorsichtig orientieren stehen acht Bolschewisten vor ihnen. Ehe diese noch erfassen, daß deutsche Soldaten vor ihnen sind ruft der Unteroffizier das„Stoi!“ der Flugzeugführer und sein Bordschütze feuert aus seiner Pistole auf die fassungslos dastehenden Sowiets, die jetzt an ihren Maschinenvistolen herumhantieren, aber keinen Schuß herausbringen. Die Situation ist klar: In den nächsten Sekunden müssen die Sowiets ihre Waffen bereithalten und dann ist es zu Ende. Da es ist wie ein Signal, wie ein Fingerzeig des Schicksals, schlägt eine deutsche Artilleriegranate dicht vor den Bolschewisten ein Das ist der Augenblick der genutzt werden muß. Die beiden Flieger rennen um ihr Leben. Hinter ihnen her schießen die Bolschewisten, denken aber wegen des deutschen Granatregens nicht an Verfolaung So gelangen die beiden FlieIn einem Hafen des Jonischen Meeres U=Jäger und Räumboote übernehmen Betriebsstoff. PK=Kriegsberichter Steinmetz(Sch) henden zum rettenden Fluß Schnell werfen sie die Kleider ab nehmen die Pistole quer in den Mund und schwimmen mit kurzer Sommerhose und Hemd bekleidet hinüber zum anderen Ufer wo die deutschen Kameraden stehen. Letztes Aufbieten der Kraft und unerschütterliche Zuversicht in die Freiben schafften es. Am selben Tage noch 72 Stunden nach dem Start gegen den Feind melden sich der Unteroffizier und der Obergefreite bei ihrem Staffelkapitän: vom Feindflug zurück! g., m Kriegsberichter Peter 2. Boehr. Erinnerung an eine trostlose Vor 20 Jahren: Der Zahlenwahnsinn der Inflation Mit Entsetzen erinnern wir uns der trostlosen Zeit vor nunmehr 20 Jahren. Unter den Augen der damaligen unfähigen und untätigen Regierung hatte es das jüdische Wucher= und Schiebertum verstanden, auf dem Wege der Inflation die eigenen Taschen zu füllen Erst langsam. dann schneller und schneller, zuletzt in rasendem Tempo sank der Kurs der Mark. Die Kosten der Lebenshaltung stiegen ins Ungeheure. Die Preise kletterten unaufhaltsam in schwindelnde Höhe. Noi und Elend in Deutschland wurden mit jedem Tag größer. Rechnete man zunächst nach Tausenden. Zehntausenden und Hunderttausenden so waren es bald Millionen und Milliarden Schließlich kam der schwärzeste Tag, den das deutsche Volk je erlehen mußte: der 26. November 1923. Da war eine Billion Papiermark gleich einer Goldmark! Es klingt wie Hohn, daß man in jenen trüben Zeiten über Nacht zum„Millionär“ werden konnte. Man mußte mit Zahlen um sich werfen, die alle Begriffe überstiegen und das Volk fast an den Rand der Verzweiflung brachten. Und wie rasch war dieser„Reichtum“ in ein Nichts zerflossen! Für das Geld. für das man vor einer Stunde vielleicht noch einen Laib Brot kaufen konnte, war nach Ablauf dieser Frist kaum auch nur ein Brötchen zu erhalten. Darum das Bestreben, den Zahltag im nächsten Augenblick wieder loszubringen, darum die endlosen Schlangen vor den Ladengeschäften. nd die Preise? Sie beleuchteten am besten den Wahnsinn der astronomischen Zahlen. Nur wenige Beispiele:1 Laib Broi kostete im November 1923 500 Milliarden Mark ein Pfund Fleisch sh.: Rislionen ein Glas Bier 520 Milliarden, eine Zigarette über 100000 Mil.. Um einen Stehplatz bei einer sportlichen Veranstaltung zu ergattern, mußte man Tausende von Mark aufwenden, von einem Sitzplatz ganz zu schweigen. Eine Wohnungsmiete von vordem 40 RM. erforderte jetzt über 4 Billionen, Geldscheine füllten Aktenmappen und Körbe. Man stelle sich das Elend derer vor, die durch die Inflation über Nacht um Hab und Gut gebracht wurden, die verzweifelte Lage der Volksgenossen die ihre Spargroschen verloren. Die jüdischen Bankiers aber, die Schieber und Schacherer ließen es sich gut ergehen. Das deutsche Volk hat sich unter der starken Führung Adolf Hitlers wieder emporgerafft und wird sich in dem harten Ringen der Gegenwart den Sieg erkämpfen. der es davar schützt ein zweites Mal von seinen Feinden ins Verderben gestürzt zu werden. Der„verliehene" Arbeiter Klarstellung zum Betriebsunfall Wie das unter den Kriegsverhältnissen häufiger der Fall ist, hatte auch ein Bauunternehmen einem Industriewerk einen Maurer als sogenannten Leiharbeiter zur Ver'staung gest. Ni. Diesem Arbeiter nieß eines Tages ein Beiriensunfall zu der ihn arbeitsunfähig machte. Er erhielt von der Verufsgenossenschaft eine Unfallrente und ver##lagte das Industriewerk auf Zahlung eines Schmerzensgeldes und auf Ersatz seines über die Rente hinausgehenden Schadens. Wie die„Reichsgerichtsbriefe" melden wurde er mit dieser Klage abgewiesen, weil das beklagte Industriewerk als„Bevollmächtigter und Repräsentant“ des eigentlichen Unternehmers des Arbeiters, also des Bauunternehmens im Sinne des§ 899 der Reichsversicherungsordnung anzusehen sei. Der Benollmächtigte und Repräsentant“ sei aber für einen Betriebsunfall dem Verletzten nur schidenersatzpflichtig, wenn straftrechtlich festgestellt worden ist, daß er den Unfall vorsätzlich herbeigeführt habe. Das kam hier nicht in Betracht. Das Reichsgericht betont grundsätzlich, daß der Begriff der Bevollmächtigten und Repräsentanten bei seiner Allgemeinheit zwanglos auch auf das Verhältnis der Verleihung von Arbeitern erstreckt werden könne. Der verliehene Arveiter muß sich also mit Ansprüchen der erwähnten Art an seinen ursprünglichen Betrieb wenden. Aus Westdeutschland #g.. Die klatschkücktige Anauste weunster. Die Klatschhaftigkeit ist eine bevorzugt Frauen anhaftende Untugend. Diese. Feststellung kann man immer wieder treffen, sei es nun dann man sich in irgendeinem Mehrfamilienhaus, im Bäckerladen oder beim Fleischer befindet. Und auch vor den Gerichten findet man den Typ der tratschenden Frau immer wieder Hier ist sie allerdings in der Mehrzahl der Fälle sehr kleinlaut. So war es auch bei der Auguste P. aus Ahlen, die über eine andere Familie abfällige Bemerkungen getan und dabei auch den angeblich gefallenen Sohn dieser Familie beleidigt hatte. Das Gericht machte ihr anhand einer einmonatigen Gesängnisstrafe klar, daß es in der heutigen Zeit besser ist, zu arbeiten statt zu tratschen. Kostspieliges Zechgelage * Münster. Die Anforderungen der Pokizeibeamten sind gerade in der Kriegszeit, da man mit einem stark reduzierten Personalbestand arbeiten muß, besonders hohe. Um so mohr verdienen sie den Schutz der Gesetze. Es geht nicht an, daß es heute noch Leute gibt, die da glauben. aus einer krummen Laune heraus sich gegen die Staatsgewalt auflehnen und die Beamten tätlich beleidigen zu können. Sonst winkt auch für einen bisher Unbescholtenen unweigerlich das Gefängnis. Der Josef B. und Franz V aus Münster mußten das jetzt auch erfahren. Sie waren im März dieses Jahres nachdem sie vorher dem Alkohol reichlich zugesprochen hatten mit zwei Beamten der Bahnpolizei aneinandergeraten. Dabei hatte B. dem einen Beamten sogar einen Tritt vor den Leib versetzt. Er wurde zu zwei Munaten Gefängnis verurteilt, während P. der in geringerem Umfange an der Schlägerei beteiligt war, mit einer Gefängnisstrafe von einem Monat davonkam. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Emil Eichmann(z. Z. im Felde), i. V. Hermann Stens, Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl. 12 Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Menden 100000 Die glückliche Geburt eines gesunden Stammhalters zeigen in dankbarer Freude an Frau Klärchen Schulte geb. Pletzer Dr. med. Hermann Schulte Schwerte, am 7. Dez. 1943. Horst=Wessel=Platz, zur Zeit Marienhospital — Ihre Vermählung geben bekannt: Otto Schulte=Ostermann z. 8. Oberfähnrich Brigitte Schulte=Ostermann geb. Strathmann Gut Velmede Schwerte b. Kamen Aug.=Haßl.=Str. 8. Dezember 1943 Gut möbliertes heizbares Zimmer zu vermieten. Zuschriften unter Nr. 4023 an die Geschäftsstelle der Schwerter Ztg. Gut erhaltene Knabenschnürstiefel Gr. 38 gegen ebensolche Gr. 41 zu tauschen gesucht. I. Gerlach, Schwerte, Holzener Weg 14. Tausche fast neue Spielsachen gegen fettes Schlachtkanin oder gut erhaltenen Mantel. Zu erfragen in der Geschäftostelle der Schwerter Zeitung. 4020 Biete fast neuen Kinderwagen Suche schwarze Überziehschuhe Größe 38. Zu erfragen in der Geschäftsst. d. Schw. Ztg. 4024 Gut erhaltenes Herreiateruc mit oder ohne Bereifung zu kaufen gesucht. Fritz Schöttler, Ergste, Knapp b 53. Heute nachmittag um 4 Uhr entschlief nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, der Kriegsinvalide Wilhelm Schüttler im Alter von 48 Jahren. In tiefer Trauer: Frau Wwe. Wilhelmine Schüttler als Mutter und alle Hinterbliebenen Holzen, Schwerte, Herdecke und Rußland, den 10. Dezember 1943. Die Beerdigung findet am Montag, 13. Dezember, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause in Holzen, Friedrichstraße 7, aus statt. Der Herr über Leben und Tod rief heute seine treue Dienerin, unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwester Frau Witwe Katharina Wöste geb. Berg gestärkt mit den Gnadenmitteln der katholischen Kirche, im Alter von 83 Jahren zu sich in die Ewigkeit. Im Namen der Trauernden: Alwine Wöste, Lehrerin Helene Strauß geb. Wöste Oskar Strauß Schwerte, Bad Frankenhausen(Kyffh., den 10. Dezember 1943. Die Beerdigung findet statt: Dienstag, den 14. Dezember 1943, 15½ Uhr, vom Marienhospital aus. Das Seelenamt ist am gleichen Tage 7.40 bzw. 10 Uhr in der Pfarrkirche. Für die zahlreichen Beweise herzl. Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutter sprechen wir hierdurch allen unsern innigen Dank aus. Fam. Wilhelm Speerschneider Ergste, den 10. Dezember 1943. Für die liebevolle, wohltuende Anteilnahme an dem Hinscheiden meiner geliebten Frau danke ich herzlichst auch im Namen aller Angehörigen. Fritz Schulte, Direktor Berlin=Steglitz, Forststr. 28 I. Bei allen Verkaufsanzeigen müssen stets die Preise angegeben werden. Gut erhaltenes Bauernhaus bestehend aus Wohnhaus, Pferdestall und Scheune, gegen ein pass. Weihnachtsgeschenk für einen achtjährigen Jungen zu tauschen ges. Zuschriften unter Nr. 4021 an die Geschäftsstelle der Schwerter Ztg. Biete fast neue Kinderschautel für 1—4jähr.(Schwan) und eine Schubkarre, sehr stabil. Suche Mama=Puppe oder mittelgroße Puppe. Zuschriften u. 4027 an die Geschäftsstelle der Schwerter Ztg. Biete fast neuen Kinderwagen. Suche Burschen=Regenmantel. Zuschriften unter Nr. 4025 an die Geschäftostelle der Schwerter Ztg. Aus DALLTT haben wir KUK! gemacht— aber es hat sich nur der Name geändert, die Güte des Erzeugnisses ist gleich geblieben. In Zukunft werden Sie also KUKl bekommen, wenn Sie nach dem Reinigungsmitel für grobverschmutzte Berufswäsche fragen. Der Name ist ja leicht zu behalten: KUKl— ein DalliErzeugnis, also gut. Ungeziefer in Läger u. Wohnungen vernichtet seit 30 Jahren Friederichs Letmathe. Ruf Iserlohn 2870 und Schwerte 2733. CürF Pian Jeder Derchechlag tielschwern Mneg W wannt: „Ein neuer Anstrich- den gibt’: heut schwer! Reinige mich derum schonend mit VIAA von Sunlicht!“ Das allverwendbare VIIA wird heute bei vielen Reinlgungsarbeiten an Stelle von Seife verwendet,- es enthölt eine seifenartige Substanz und putzt schonend und gründlich. Sruchen. M Vsteeteenn K Schütze dich und deine Volkogenossen durch rechtzeitige Verdunkelung deiner Wohnräume! GUTENRAT VON KCCHE Ze Keche GIBT DIE MONDAMIN GESELLSCHAFT MTT BESGIRTNK. TER HAFTUNG, BERLIN-GLARI BE.9 Lein Gind kasst. ndlelau gemadendends uas gntentie baopmmunde allats iehlle Stichett FISSAN Cofoidsein Wand und Kindernder badergosund omesäutgritcler der Muller für des gesande Einß. mun: A Juch ppersam mit! Um eine möglichst gleiehmäßige Verteilung an erreichen, werden die Heumann-Heilmittel nur noch direkt in den Apotheken abgegeben. Es findet also von Nürnberg aus kein Postversand statt, auch nicht bei Geldüberweisung. Schriftliche Bentellungen müssen d. Wascho unnerönkte! Sie können in drei Jahren mehr Wäsche besitzen als andere Hausfrauen, ohne daß Sie dafür Punkte brauchen. Sie müssen allerding. darauf achten, durch systematische Wäschepflege die vielfachen Schadensmöglichkeiten von Ihrer Wäsche fernzuhalten. Wäsche, die sonst entzwei gegangen wäre, wird nach Jahren noch gut und tadellos sein. Näheres hierüber, und besondere über die Vermeidung von Wäscheschäden aller Art, finden Sie in einer wertvollen Henkel-Lehrschrift, die Ihnen kostenlos zugesandt wird. Als Drucksache en: Persil-Werke, Düsseldort Name: Ort: A uunr becmchen Se desen sallgemn #anh. ii luntun PER AKACANA — ui dechoie! einfacher: Behalten und die Nachfüllpackung einsetzen! Les## Erdal