Nr. 275 Dienstag, den 23. November 1943 75. Jahrgang Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt= Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Die„Schwerter Zeitung“ eracheist wöchentlich aachamal Besugspreis wöchentlich 48 Apf.(einschl. Trägerlohn). Pessberug monatlich 2.- RM.(sinschl. 28.2 Apf. Zeitungsgebühr und 0.44 Apf. Postverpackungsgebühr) ausüglich 36 Apf. Bestellgeld. Einzelnummer 10 Apf. Druck und Verlag: Hans inner vermal: Carl Braus, Schwerte. Geschäftestelle: Große Marktstr. 3—5. Auf: 2770. Postscheckkente: Dortmund 2082. Amssthgenposihe Die sschgepaltene Bilimeterzelle 45 mm brett) 6 Apf. Textanzeigen: Millimeter 20 Apf Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergeschenen Betriebsstörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pänktliches Erecheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch cuf Schadenersam oder Nechlieferung erhoben werden Scheinid fung im Eibanon Englischer Oportunismus— Briten machen kriegspolitische Geschäfte Von unserer Berliner Schriftleitung S Berlin, 23. November. Der Algierausschuß hat unter englischem Druck nachgegeben und den von dem französischen Oberkommissar Hellen abgesetzten Präsideuten des Libanon wieder in sein Amt eingesetzt. Die drei libanesischen Minister, die mit ihm verhaftet wurden, sind zwar freigelassen worden, werden aber ihre Aemter nicht wieder erhalten. Gleichzeitig wurde der französische Oberkommissar von dem Algierausschuß abberufen. Er wurde zum Sündenbock gemacht. Die Wiedereinsetzung des Präsidenten des Libanon ist zweisellos nicht den Arabern zuliebe erfolgt, sondern ist nur als Scheinlösung zu werten. Ohne diese Geste wäre den Engländern und den Gaullisten eine Wiederherstellung der Ruhe im Libanon wohl kaum möglich gewesen. Die Ereignisse der letzten Tage im Libanon haben allzu deutlich gezeigt, worum es den Engläubern geht. Wenn sie sich also jetzt zur Wiedereinsetzung des Libanon= präsidenten bereit finden, dann steckt dahinter eine andere Absicht, die sie möglichst zu verschleiern versuchen. Sie werden sich sicherlich das angebliche Entgegenkommen gegenüber den Libanesen gebührend honorieren lassen und ihre Rechnung nur allzu bald präsentieren. Deun daß sie von ihrer ursprünglichen Absicht, die Libanon=Krise für ein politisches und milttärtsches Geschäft auszunntzen, abkehen, das wird wohl niemand ernsthaft glauben. Wieder werden die Araber zweifellos die Kosten zu tragen haben. Das ist also das Ergebnis der Auseinandersetzungen zwischen dem britischen Minister für den Mittleren Osten Casey und dem von de Gaulle entsandten General Catroux. Der englische Vertreter hat, wie es in amerikanischen Meldungen heißt, dem General Catroux klar gemacht, daß die libanesische Angelegenheit keineswegs nur die Franzosen angehe, sondern daß auch England lebhaft daran interessiert sei, weil es ihm nicht gleichgültig sein könne. ob in einem so kriegswichtigen Gebiet, wie es der Likanon sei, Ruhe und Ordnung herrschten. Die Franzosen haben sich diese englische Einmischung gefallen lassen. Es ist ihnen dabei zum Bewußtsein gebracht worden, daß der Algierausschuß überhaupt keine selbständige Politik treiben kann, weil er immer darauf gefaßt sein muß. von England zur Ordnung gerufen zu werden. Der Allgierausschuß hat zwar sein Möglichstes getan, um in die frühere Linie der englisch=französischen Politik einzuschwenken. Aber die Engländer werden geneigt sein, ihm vorzuwerfen, daß er nicht das richtige Fingerspitzengefühl gehabt hat. Es ist offenkundig, daß der Algierausschuß im Libanon den Rückzug antreten mußte, weil die kriegspolitischen Interessen Englands es so verlangten. Für die Engländer war es höchst unwichtig, ob die Franzosen sich durch das selbständige Vorgehen der Libanonregierung verfassungsrechtlich verletzt fühlten und ob irgendwelche Paragraphen einer früheren Abmachung villeicht verletzt worden wären. Vor die Wahl gestellt, ob sie den Franzosen, ihren einstigen Verbündeten und dem von ihnen vertretenen juristischen Standpunkt oder der arabischen Bevölkerung des Libanon recht geben sollten, haben sie sich für Letzteres entschieden, nicht aus leidenschaftlicher Liebe für die Araber, sondern aus Gründen praktischer Zweckmäßigkeit. Sie suchen den Schein der Araberfreundlichkeit wahren, weil das einer der Grundpfeiler ihrer vorderastatischen Politik ist. Aber sie würden keinen Augenblick zögern, die Krallen zu zeigen, wenn ein arabischer Staat es sich beikommen lassen würde, in seiner Politik die Grenzen zu überschreiten, die ihm durch die britische Oberherrschaft in Vorderasien gezogen sind. Wenn die Rollen zwischen England und Frankreich vertauscht wären, wenn Frankreich auftrumpfen könnte und England still halten müßte, dann könnte Frankreich mit dem gleichen Recht, mit dem heute England die libanesische Politik Frankreichs kritisiert, von den Engländern kategorisch verlangen, daß sie endlich in Indien Ruhe und Zufriedenheit einkehren ließen, weil friegspolitische Interessen das verlangten. Aber wie die Dinge heute liegen, hat Großbritannien in Indien allein zu bestimmen, und im Libanon haben die Franzosen auf England zu hören. Man soll in dem derzeitigen Eintreten der Eng länder für die libanesische Bevölkerung nur nicht so etwas wie eine grundsätzliche Politik sehen wollen. Was den Engländern ihr Verhalten diktiert, ist reiner Oportunismus. Wie wenig im übrigen auf die Wiedereinsetzung des Libanon=Präsidenten zu geben ist, und daß dadurch keinesfalls der Status quo ante wiederhergestellt ist, beweisen am besten die englischen Pressestimmen zur Libanon=Krise. Da schreibt z. B. die Londoner„Times“:„Es bleiben noch andere, sogar ernstere Schwierigkeiten zu überwinden, bevor eine verfassungsmäßige Regierung wieder eingesetzt und die Unabhängigkeitserklärung in die Tat umgesetzt werden kann. Von Anfang an hat sich die britische Politik mit der Gefahr beschäftigt, die die politische Stabilität und die militärische Sicherheit des ganzen Mittleren Ostens bedrohte. Es wären jetzt begründete Aussichten vorhanden, daß man zu Verhandlungen auf einer Basis zurückkehrt, die in Uebereinstimmung mit den Zusicherungen, die bereits gegeben worden sind, die vernünftigen Ansprüche und Erwartungen des Libanon befriedigen wird.“ Die„Daily Mail“ äußerte sich zur Libanon=Krise u. a. folgendermaßen:„Bedeutende Fragen hängen von der Entwicklung der Dinge im Libanon ab. Sie gehen über die örtliche Krise hinaus; sie gehen über den Krieg, ja selbst über den Frieden hinaus. Wir haben keine territorialen Interessen in Syrien oder im Libanon. Aber unsere Interessen im Mittleren Orient reichen so weit, wie das Empire.“ Schließlich sei auf die Stellungnahme des Londoner„Observer“ zur Libanon=Frage hingewiesen, der u. a. schreibt:„Die Krise hat Schwierigkeiten zur Entscheidung gebracht, die schon seit langem zwischen dem kämpfenden Frankreich und Großbritannien bestanden haben. Nun hat sich eine Politik, die die Opposition der ganzen arabischen Welt und insbesondere der historischen Feinde Frankreichs, der Libanesen, hervorrief, selbst gerichtet. Heute scheint es, daß die Libanon=Frage nur korrekt geregelt werden kann, wenn die Vertreter Frankreichs die Vertreter der Vereinigten Staaten und Großbritanniens auffordern, gemeinsam mit ihnen einen Vertrag mit der libanesischen Republik zu unterzeichnen, der ihren künftigen Status garantiert. Skandal um einen amerikanischen General Wüster Auftritt in einem Lazarett Anbeliebtheit der ASA=Soldaten in England Drahtbericht unseres Sto ckholmer Korrespondenten. G. Stockholm, 23. November. Unter sensationellen Umständen ist ein bisher von den Engländern stets besonders herausgestellter„Erfolgs“=General von seinem Posten entfernt worden. Wie einer der bekanntesten Washingtoner Kommentatoren Drew Berson berichtet, hat sich General Eisenhower gezwungen gesehen, den General der Panzerwaffe Georges Patton von seinem Posten zu entfernen, nachdem sich ein Skandal mit Patton als Mittelpunkt nicht länger vertuschen ließ. Patton besichtigte in Italien ein Militärlazarett und verlangte plötzlich unmotiviert von einem Soldaten, der mit schwerem Nervenschock als Folge deutschen Artilleriebombardements im Lazarekt lag, daß er sofort aufstehen solle, da er das Liegen nicht nötig habe. Als der verdutzte Soldat diesem Befehl nicht folgte, wurde Patton handgreiflich und boxte den Soldaten buchstäblich ans dem Bett. Der in diesem Augenblick hinzukommende Arzt machte Patton darauf aufmerksam, daß in einem Lazarett der Arzt und nicht der General den Befehl habe, worauf Patton den Revolver zog und von mehreren Krankenhelfernentwaffnet werden mußte. Das Bekanntwerden dieses Skandals hat in USA und in England allergrößtes Aufsehen erregt, obwohl offizielle Aeußerungen vor allem vom amerikanischen Kriegsministerium noch verweigert werden. Patton galt schon immer als ein besonders unglücklicher Patron, der Soldatentum mit derber Sprache und lautem Brüllen verwechselte. Das einzige Bild, das von ihm zu eristieren scheint, zeigt ein brutal=bärbeißiges Gesicht mit hemmungslosen Zügen, und die USA=Agitation scheint damit sein Draufgängertum wenigstens im Bilde demonstrieren zu wollen, das sich bisher in militärischen Erfolgen noch nicht beweisen konnte. Auch Patton, der als Panzerspezialist bezeichnet wird, hat bisher weder bei seiner Landung in Casablanca noch bei den Kämpfen in Tunesien noch bei der Landung auf Sizilien viele Möglichkeiten gehabt, sein angeblich militärisches Können und seine moderne Auffassung von der Kriegführung zu beweisen. Man kann zum Fall Patton nur sagen: Wie der Herr, so's Gescherr! Die ablehnende Haltung der Engländer zu den amerikanischen Soldaten hat sich in letzter Zeit nur noch verschärft, nachdem die auf die Unterdrückung von Skandalen abgestellte besondere Gerichtsbarkeit für USA.=Truppen in England bereits drei Todesurteile wegen Mordes aussprechen mußte, von denen zwei bereits vollzogen sind. Auch das alltägliche Auftreten der 11SA.=Soldaten ruft eine ständig wachsende Verbitterung in der englischen (Fortsetzung auf der zweiten Seite) Sowjets verloren in 2 Tagen 413 Panzer Sowjetangriffe abgeschlagen Wichtige Geländeabschnitte bei Kiew zurückerobert DRB. Aus dem Führerhauptanartier, 22. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nordöstlich Kertsch blieben schwächere feindliche Vorstöße erfolglos. Versuche der Sowjets, ihren Landeköpfen auf der Krim Verstärkungen und Nachschubgut über die Straße von Kertsch zuzuführen, wurden von der Kriegsmarine und Luftwaffe wirkungsvoll bekämpft. Füns vollbeladene Fahrzeuge wurden versenkt. Am Brückenkopf Nikovol und im großen Dujevr=Bogen griffen die Sowjets mit schwächeren Kräften als am Vortage an. Alle Augriffe wurden wiederum unter erheblichen feindlichen Verlusten zurückgewiesen. Bei erfolgreichen Gegenangriffen wurden mehrere Angriffsgruppen des Gegners vernichtet oder verschlagen. Bei Tscherkassn scheiterten wiederholte Augriffe der Sowjets in harten Kämpfen. Eine örtliche Einbruchsstelle wurde bereinigt und die eingedrungene feindliche Abteilung aufgerieben. Im Kampfgebiet westlich Kiew durchbrachen unsere Truppen nach Abwehr mehrerer feindlicher Gegenangriffe zäb verteidigte Feldstellungen der Sowjets, überwanden zahlreiche Minensperren und eroberten im weiteren Augrift wichtige Geläudeabschnitte zurück. Im Kampfgebiet von Gomel hielt der starke feindliche Druck besonders im Einbruchsraum südwestlich der Stadt gestern unvermindert an. Nördlich Gomel wurden wiederholte Angriffe unter Abriegelung örtlicher Einbrüche abgeschlagen. Westlich Smolensk hat der Feind seine Angriffe infolge der im bisherigen Verlauf der Abwehrschlacht erlittenen außerordentlich schweren Berluste gestern nicht fortgesetzt. Oestlich Witebsk wurden zahlreiche starke Angriffe der Sowjets abgewehrt. Auch im Einbruchsraum von Newel herrschte lebhafte Kampftätigkeit. Vordringende feindliche Verbände wurden dort durch eigene Gegenangriffe wieder zurückgeworsen und dabei eine Anzahl Panzer abgeschossen. An der Oftfront verloren die Sowjets in den Kämpfen der letzten beiden Tage 413 Pauzer. Von der suditalienischen Front wird nur stellenweise lebhaftere Artillerie=, Späh= und Stoßztrupptätigkeit gemeldet. Im Atlantik griff ein Kampffliegerverband bei schwieriger Wetterlage ein feindliches Geleit an und beschädigte zwei Handelsschiffe mit zusammen 18 000 BRT. so schwer, daß mit ihrer Vernichtung gerechnet werden kann. Indische Freiheitsarmee marschiert grade von Einheiten der indischen Freiheitsarmee vor dem Präsidenzen der 2 regierung Eubhas Chand=a Hose pus“ regierung cghen, Preibeitsarmee vor dem Präsidenten der Pirt; lüden Andlichen National aus Gyakora Bose und dem sapanischen Ministersrüstdenten Tojo in Shonan#ingapur) Scherl Bilderoienu= R Brigadeführer Otto Ohlendorf Der Führer hat auf Vorschlag des Reichswirtschaftsministers Funk den #-Brigadeführer Otto Ohlendorf mit der Führung der Geschäfte eines Hauptabteilungsleiters im Reichswirtschaftsministerium beauftragt. Reichswirtschaftsminister Funk hat den Hauptabteilungsleiter Ohlendorf zum ständigen Vertreter des Staatssekretärs im Reichsministerium bestimmt(Scherl) MmammmittrMinmmmmammmmmmmmmm. Minmmumamn Estland mobilisiert Mit Ermächtigung des Generalkommissars in Reval hat der erste estnische Landesdirektor Dr. Mäe eine Anordnung über die Aushebune der im Jahre 1925 geborenen Männer zum Wehrdienst erlassen. Im nachfolgenden Artikel nimmt der Berliner Korresvondent der estnischen Zeitung„Gesti Söna“ zu der sich damit abzeichnenden milttärisch und politisch neuen Eutwia pflicht für den Jahrgans 191 Landesdirektor eine Anordnung über die D# führung der vormilitärischen Ausbil, dung in den Schulen veranlaßt. In tausendjähriger Geschichte hat das estnische Volk mit Pflug und Schwert um seinen Boden gerungen. Auf einsamem Posten hoch oben im Norden, an der Scheidegrenze zwischen Asien und dem europäischen Festland, in einem Raum, in dem sich die Handelswege und Machtansprüche der verschiedensten fremdvölkischen Interessen schnitten, ist ein zähes und hartes Volk entstanden, das an der geschichtlichen Entwicklung der Zeit stets unmittelbaren Anteil hatte und sich für die Entwicklung einsetzte. Und so erkennt auch das estnische Volk in den entscheidenden Auseinandersetzungen der Gegenwart die Mächte, die seinen Uebergang herbeizuführen mit satanischer Konsequenz entschlossen sind. Den westlichen Demokratien, denen die unmittelbare blutige Anschauung bisher fehlte, ist der Bolschewismus auch heute noch vielfach ein rein abstrakter Begriff. Ein Begriff allein aber gebiert keine Kräfte zum Widerstand. Das estnische Volk, das die bolschewistische Schreckensherrschaft in ihren tiefsten Abgründen erlebt hat, steht deshalb als Blutzeuge in der festgefügten euronäischen Abwehrfront. Es kämpft diesen Kampf mit eiserner Entschlossenheit, mit seiner gan:en leidgehärteten völkischen Kraft. „Wie es die Pflicht des Bauern ist, auf den Acker zu gehen, wenn ihn der Acker ruft, da er umsonst nichts gibt“, führte der estnische Landesdirektor in einer Ansprache vor dem landeseigenen politischen Führerkorps aus—.„so erkannten auch wir in den Stunden, da uns die Heimat rief, stets voll und ganz unsere Pflicht. Die Verpflichtung zum Wehrdienst aber ist die erste und wichtigste Tat eines selbstbewußten Volkes zur Sicherung seines Lebens.“ Als nach einer blutigen und arausamen Zeitspanne unter bolschewistischem Joch Estland im Jahre 1941 dank der Befreiungstat des Großdeutschen Reiches vor dem enbgültigen Untergang bewahrt wurde, trafen estnische Männer mit einer durch das Schicksal bedingten Selbstverständlichkeit in die Reihen der beutschen Wehrmacht, um für die geschändete Heimat zu kämpfen. Es gibt in Estland wohl kaum eine Familie, die nicht den Verlust eines oder mehrerer Angehörigen als Opfer des bolschewistischen Terrorregimes zu beklagen hätte. Die estnischen Waffenträger vorn in der Feuerlinie hatten diese Rechnung zu begleichen. Zunächst in den Reihen der deutschen Wehrmacht kämnfend, wurden sie bald zu einem estnischen Verhand zusammengeschlossen. der sich seither für Volk und Heimat elrenvoll schlug. Die Errichtung der H=Legion„Estland“, die auf Grund einer besonderen Ermächtigung des Führers ins Leben gerufen wurde, war somit für das estnische Volk ein Akt von weitestr Tragweite. Diese Legion wurde inzwischen zu einer estnischen Briggde ausgebaut und steht seit geraumer Zeit im Fronteinsatz. Diese tapferen Freiwilligen aber haben nicht zuletzt das ihre dazu beigetragen, um die Voraussetzungen zu schaffen, daß durch die Einziehung eines geschlossenen Jahrganges nunmehr das ganze estnische Volk als waffentragendes Volk anerkannt werden konnte. Die Verpflichtung zum Wehrdienst ist die Bedingung und Grundlage für die Sicherung völkischen Lebens. Für das estnische Volk, das mit der bolschewistischen Okkupation sein Eigendasein verloren hatte, war es deshalb vordringlichste Aufgabe, erneut zu den Waffen zu greifen. Kriegszeiten aber haben ihre eigenen Gesetze. Sie bedingen die Ergreifung von Maßnahmen in anderer Reihenfolge, als sie sich unter normalen Umständen vollziehen. Der Krieg kennt keine beschaulichen Zeiten des Abwartens, die kriegs= und siegentscheidenden Aktionen müssen deshalb an erster Stelle durchgeführt werden. Das harte Ringen an den Fronten beweist, daß die bolschewistische Gefahr wohl eingedämmt. aber noch keineswegs gebannt ist. Das estnische Volk sah deshalb in der Mobilisation aller völkischen Kräfte zum Entscheidungskamuf gegen den Bolschewismus— entsorechend seiner Haltung in den Freiheitskriegen 1919 20 die Erfüllung eines traditionsgebundenen. naturgegebenen Wunsches. Der Verwirklichung aber fehlten bisher noch gemisse Voraussetzungen, die nunmehr in Est land geschaffen wurden. Nach längeren ein sehbel:„Um ein Mann zu erbundenen Augen tun.“ Chef der USA Lügenküche William Josef Donovan 0 Seurschrand bouig ausbrennen W. J. Donovan hat Ende Oktober einige Umbesetzungen in seinem Mittelmeerstab vorgenommen, weil ihm Präsident Roosevelt vorgeworfen hatte; daß er die Gefangennahme des Duce nachrichtenmäßig mit seinen Komplicen schlecht vorbereitete. Auf diesen Provagandisten setzte aber Roosevelt seine ganzen Hoffnungen. Bereits vor dem Kriege bereiste Donovan im Auftrage seines Präsidenten in den USA. eine Strecke von nicht weniger als 30000 Meilen, um auf diese Weise eine besonders gute Auswahl seines Mitarbeiterstabes treffen zu können. Roosevelt sparte nicht mit Ausgaben und beauftragte Donovan, täglich eine Welle von Lügennachrichten in die Welt zu setzen. Der Riesenapparat Donopans ließ im Volk die (Zeichnung: Dehnen=D.) Meinung aufkommen, daß Dononan alles weiß, und Millionen von Druckschriften sollten dies auch beweisen. Mitten in der„Arheit" erfuhr Donovan von der Befreiung des Duce. Seitdem befindet sich der Chef des Informationsbütros(C. O. J.) bei seinem Präsidenten in Ungnade. Während seiner kurzen Tätigkeit hat es Donovan verstanden, mit seinen Nachrichtenmitteln die öffentliche Meinung der UISA. zu beherrschen. Seine Mitarbeiter kabeln von draußen eine Sensation nach der anderen. Die 113A.=Zeitungen sind angefüllt von billigen Sensationsnachrichten aus der Hand Donovans. Auch der Rundfunk steht in seinen Diensten. Diese Stelle wird„Foreign New Service Division“ des C. O. J. genannt. Der nordamerikanische Dramaturg Sherwood leitet sie mit dem Sitz in Newyork. Sherwoods Filiale in Washington hat Nelson Ponnter unter sich, der nur die inneramerikanischen Nachrichten beorbeiten soll. Aber auch in diesen Aufgabenbereich mischt sich Donovan immer mehr ein, weil er sich damit für sich besonderen Erfolg beim Präsidenten erhofft. In jedem Falle bestimmt Donovan die Nachrichtengebung für Presse und Rundfunk und ist für die gesamte Provoganda und öffentliche Meinungsbildung verantwortlich. ded. gehenden Verhandlungen ist der Leiter der landeseigenen estnischen Verwaltung, der erste estnische Landesdirektor Dr. Mäe an das Reich mit der eindringlichen Bitte um Ermächtigung zur Mobilisation herangetreten, die einen sonveränen Willensakt des estnischen Volkes darstellt und nunmehr nach Genehmigung des Führers vollzogen wurde. Die Bewaffnung der mobilisierten Esten aber ist zugleich ein Akt des Vertrauens und der Anerkennung seitens des Großdeutschen Reiches. „Ich wünsche von Herzen, daß alle durch England betörten europäischen Völker, die im Krieg gegen Deutschland unterlegen und durch deutsche Truppen besetzt sind, sich zu dem gleichen Willensakt für den gemeinsamen Kampf gegen den Bolschewismus entschließen möchten. Ich bin überzeugt, daß der Führer jedem ehrlichen Kämpfer, der gegen den gefährlichsten Feind Europas antritt, nach Bewährung ein ähnliches Maß von Vertrauen entgegenbringen würde, wie er es dem estnischen Volk hiermit schenkt.“ Mit diesen Worten brachte Dr. Mäe der deutschen Führung gegenüber seinen Dank zum Ausdruck. Das estnische Volk aber hat den Mobilisationsbefehl mit Geungtuung und in mustergültiger Diszipliniertheit ausgenommen und damit seine einmütige, geschlossene Abwehrstellung dem Bolschewismus gegenüber erneut bekundet, eine Abwehrstellung, die durch eigene Erfahrung und schwerste eigene Leiden gehärtet und verankert ist. DOK Südwestfale erhält das Eichenlaub ukg. Iserlohn, 22. November. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz an Hauptmann Willi Johannmeyer, Bataillonskommandeur in einem Grenadier=Regiment als 329. Soldaten der deutschen Wehrmacht. In schweren Nachtkämpfen kämpfte Hauptmann Johannmeyer eine Einbruchsstelle frei und verhinderte in letzter Minute einen Durchbruch der Sowjets im Raum nördlich Newel. Hauptmann Willi Johannmeyer wurde am 27. Juli 1915 als Sohn des Kreisausschußoberinspektors Friedrich J. in Iserlohn geboren. Bolschewistische Haßorgien :: Buenos Aires, 22. November. Einen wahren Haßgesang gegen Deutschland stimmte der Sowjetbotschafter in Mexiko, Umansky, anläßlich einer ihm zu Ehren veranstalteten Versammlung im Pen=Klub an. Er erklärte u. a.:„Wir kennen nicht das Gefühl der Liebe, sondern nur den Haß. Wir müssen unerbittlich sein. Wer im Kampf gegen Deutschland heute nicht den Wunsch verspürt, zu töten. der verdient nicht den Namen Mensch.“ Das wahre Gesicht des Dankee=Imperialismns Neuauflage des Hungerkriegs X Gens, 22. November. „Evening Standard“ veröffentlicht aus Newyork einen Bericht des Leiters des Newyorker Rundsunks, Hugh Baillie, der vor kurzem von einer„Studienreise“ an die USA.=Fronten zurückgekehrt ist. Baillie besuchte u. a. auch die USA.=Truppen in England, deren Stimmung er in folgende Worte zusammenfaßt:„Ich fand keinen USA.=Soldaten, der der Meinung gewesen wäre, man könne einen Unterschied zwischen unanständigen Deutschen und anständigen machen, die dann geschont werden sollten. Deutschland müsse mit Stumpf und Stiel ausgebrannt und ausgerottet werden, das war ihre einstimmige Auffassung, und zwar je eher um so besser.“ * Solche Haßexzesse, die amerikanischen Gehirnen entspringen, haben nur eine Wirtung: Sie werden den Kampfwillen des deutschen Volkes zum äußersten Fanatismus steigern. Was das bedeutet, davon haben die amerikanischen Truppen in Süditalien bereits sehr fühlbare Beweise erhalten, und an jedem Platz, wo sie mit deutschen Soldaten zusammenstoßen, werden sie mit gesteigerter Heftigkeit diese deutsche Anwort auf den Vernichtungswillen des YankeImperialismus zu spüren bekommen. In diesem Zusammenhang verdient auch festgehalten zu werden, daß die IIRRRA, das sogenannte Hilfs= und Wiedergutmachungswerk, das von Roosevelt und seinen Geschäftsjuden gegründet wurde, um dem US A.=Kapitalismus auch nach dem Kriege die fetten Pfründe zu erhalten, die er sich jetzt im Kriege durch das Leihund Pachtsystem geschaffen hat, sich immer unverhüllter als ein typisch kapitalistisches Ausbeutungsunternehmen vorstellt. Selbst die der 1NRRA angeschlossenen Staaten sind dazu ausersehen, den USA.=Geschäftsjuden nach dem Kriege gute Einkünfte zu garantieren. Das geht aus Einzelheiten zu dem Finanzierungs= plan der IINRRA hervor. Dort heißt es u. a., es sei dafür Vorsorge getroffen worden, daß die Länder, die nicht in der Lage sind, für die Lieferungen zu zahlen, der URRRA die Erträge aus den Verkäufen der Lieferungen in den Ländern, die von der 1IRRRA beliefert werden, zur Verfügung stellen. Angesichts dieser Ausbeutungssaaten kann es nicht überraschen, daß nach einer Meldung von Associated Preß die URRRA auch alle Lebensmittelvorräte in Deutschland zu beschlagnahmen gedenkt, was natürlich voraussetzt, daß ihr Wunschtraum, Deutschland und seine Verbündeten zu besiegen, in Erfüllung ginge. Wörtlich heißt es in der Meldung:„Die 11RRRA betrachtet alle Reserven von Lebensmitteln und von anderen Vorräten, die Deutschland noch besitzt, als Teil des Hilfsfonds für die Gebiete, die von den Achsenmächten besetzt waren.“ Also wieder ein neuer Nachkriegsplan, der die Aussangung des deutschen Volkes bis zum letzten Blutstropfen oder besser gesagt bis zur letzten Brotkrume vorsieht. Insofern ist dieser Plan also nichts anderes als eine Neuauflage des Hungerkrieges, den Churchill nach Beendigung des ersten Weltkrieges gegen Deutschland führte, dem Hunderttausende von Frauen und Kindern seinerzeit zum Opfer fielen. Somjetaristokratie bei Kaviar und Sekt Ein Drohnenleben, das der einstigen zaristischen Adelsgesellschaft nicht nachsteht In dem angeblich klassenlosen Staat der Sowjetunion hat man die„Gleichheit“ als obersten Grundsatz aufgestellt. Das betrügerische System des Judo=Bolschewismus hat jedoch bald dafür Sorge getragen, daß sich eine dünne Gesellschaftsschicht von den breiten Volksmassen absetzte, die vermöge ihrer Beziehungen zu den Machthabern und deren dunklen Hintermännern alle die Sonderrechte für sich in Anspruch nahm, die der grauen, rechtlosen Masse„aus bolschewistischen Prinzipien“ vorenthalten wurden. Skrupellos durchbrach man alle Grundsätze, wenn man Hamit das Leben der bolschewistischen Bonzotratie angenehmer und weniger proletarisch gestalten konnte. In den Sowjetbotschaften des Auslandes inszeniert man glänzende Empfänge, bei denen der Sekt in Strömen fließt und der Kaviar eigens aus Moskau herangeholt wird. Während die Bolschewisten somit in allen Genüssen eines üppigen Lebens schwelgen, leidet das Volk Hunger und kommt in den Zwangsarbeitslagern um. Der„klassenlose“ Staat hat sich eine Art„Aristokratie“ geschaffen, deren Drohneuleben der verhaßten einstigen zaristischen Adelsgesellschaft in nichts nachsteht. Für diese neue„Ritterschaft“ der Sowjetunion wurden überdies juwelenbesetzte Ordenssterne gestiftet, die man nur erhält, wenn man General oder Oberkommissar ist und damit ein Anrecht auf Austern und Sekt hat. Die Masse der Somietsoldaten dagegen— so will es die bolschewistische„Gerechtigkeit"— erhält eine Verpflegung, die völlig unzureichend ist, während die Offiziere der Sowjetarmee wiederum neben besserem Essen mit fetten Sonderzuteilungen an Konserven und Spiritnosen bedacht werden. Das sind natürlich keine Vorrechte, denn die gibt es in der„klassenlosen“ Sowietunion ja nicht. Das sind lediglich Selbstverständlichkeiten, die sich die Juden und kommunistischen Neu=Aristokraten der versklavten unterdrückten Masse gegenüber herausnehmen dürfen, der es ebenso zur Selbstverständlichkeit geworden ist für ihre SowjetAristokratie Hunger und Tod zu erleiden. Xam. Dank an die bäuerliche Jugend Hervorragende Leistungen im Kriegseinsatz— Rede des Reichsjugendführers 1 Prag, 22. November. In Prag fand der erste Reichslehrgang der auf dem Gebiete der Bauerntumsarbeit, des Landdienstes und der volkspolitischen Arbeit tätigen Jugendführer und =führerinnen in Anwesenheit des Staatsministers für Böhmen und Mähren, Obergruppenführer Frank, mit einer großen Rede des Reichsjugendführers Artur Armann seinen Höhepunkt und Abschluß. Seine Worte waren ein Bekenntnis zum Bauerntum und zur bäuerlichen Jugend. „Der Bauer“, so sagte der Reichsjugendführer u. a., „steht heute nicht nur im Kampf um die Nahrungsfreiheit des Volkes, sondern auch im Ringen um die Erhaltung deutschen Bodens und Bluts auf äußerstem nationalen Vorposten. Dort ist Deutschland, wo der letzte deutsche Bauer steht.“ In diesem Zusammenhang würdigte der Reichsjugendführer zunächst die Aktivierung der volkspolitischen Arbeit der Hitler=Jugend. Mit Nachdruck unterstrich er die Erkenntnis, daß die Ausbildung der Jugend von heute den Wert des Soldaten, Arbeiters und Bauern von morgen bestimme. Um die Jugend allen negativen Einflüssen fernzuhalten, werde sie in immer fortschreitendem Maße in Lagern und Jugendwohnheimen erfaßt, wo die Ausbildung aufs stärkste weltanschaulich untermauert werde. Im Mittelpunkt der Rede des Reichsjngendführers stand die Feststellung, daß sich die bäuerliche Jugend während dieses Krieges in ganz hervorragendem Maße in der Erzeugungsschlacht eingesetzt und bewährt habe. Wir müßten ihr aufs tiefste dafür dankbar sein. Aber auch die städtische Jugend habe in diesem Jahre mit 722000 Jungen und Mädeln ihren Anteil an der Einbringung der Ernte gehabt. In Süddeutschland sei fast die gesamte Hopfenernte allein von der Jugend eingebracht worden. Bei der Gestaltung der Dienstpläne habe die Hitler=Jugend auf die besonderen Gegebenheiten des Landes Rücksicht genommen. Die Führer und Führerinnen ländlicher Arbeiter sollen möglichst selbst vom Land stammen. Eine Auslese der bäuerlichen Jugend wird zu diesem Zweck auf den Führerschulen des Reiches erfaßt und ausgebildet. Der besonderen Betreuung dienen ebenfalls die Winterlager und die Appelle der bäuerlichen Jugend sowie die BöM.=Werkarbeitsgemeinschaften und die Pflichtjahrtreffen auf dem Lande. Vor allem wird erwartet, daß die bäuerliche Jugend dem Ruf des Führers zum Kriegs=Reichsberufswettkampf vollzählig Folge leistet. Auch auf dem Lande soll der Berufswettkampf die Auslese der Tüchtigen bewirken und diese in ihrem Beruf zur Führung bringen. Der Reichsjugendführer unterstrich die Bedeutung des bäuerlichen Berufserziehungswerkes und hob hervor, daß die Berufsaufklärung der deutschen Jugend bereits erfolgreich die bäuerlichen Berufe bei der Berufswahl in den Vordergrund gerückt habe. Im Landdienst der HitlerJugend konnte die Auslese von Jahr zu Jahr verschärft und trotzdem die Mannschaft erheblich verstärkt werden. Eine besondere Führungsauslese vollzieht sich auf den Landdienstlehrhöfen, wo die gewissenhafte Berufsausbildung eingebettet ist in eine totale weltanschauliche, körperliche und kulturelle Erziehung. Das erste Landdienstjahr wird von allen Jungen und Mädeln im deutschen Osten abgeleistet. Skandal um einen USA=General (Fortsetzung von der 1. Seite) Was USA an Menschen und Dollars verlor Die Verlustbilanz der Schlachten bei Bougainville für Nordamerika X Tokio, 22. November. Ein kürzlich in der„Nework Times" erschienter Leitartikel, in dem„mehr Wahrheit und niger Bemäntelung“ der eigenen Verluste durch die USA.=Zensur verlangt wird, wurde am Montag vom Sprecher des Informations= amtes zum Anlaß genommen, den Korrespondenten unter Hinweis darauf, daß Washington sich immer noch nicht zu einem Eingeständnis des durchschlagenden japanischen Erfolges in den fünf Schlachten bei Bougainville habe entschließen können, die USA.=Verluste in Form ausführlicher Aufstellungen anschaulich zu machen. „Newyork Times“, so zitierte der Sprecher einleitend, schreibe:„Der Zustand muß aufhären, daß dem Publikum immer nur eine Art von„Traumkrieg“ vorgesetzt wird, in dem nur der Feind Schläge erleidet. Die brutale Wahrheit würde am besten dazu dienen, die breiten Massen aus ihrer Lethargie zu erwecken. Washington weigert sich, sein Versprechen einzulösen und ein wahres Bild der Lage zu geben, weil befürchtet wird, daß der Eindruck zu niederschmetternd sein würde.“ An Hand ausführlicher Tabellen, die den Korrespondenten überreicht wurden, gab der sapanische Sprecher dann die„brutale Wahrheit" bekannt. Aus der ersten Aufstellung, die dem merkantilen Denken der Nordamerikaner nielleicht am besten entspricht, haben die Vereinigten Staaten in der Zeit vom 27. Oktober bis zum 17. November einen Verlust an Kriegsschiffsraum erlitten, dessen Herstellung die Summe von 626 Millionen Dollars gekostet hat. Diese Summe umfasse nur die sicher versenkten Einheiten und deren Herstellungskosten nach vorsichtiger Schätzung. Tatsächlich dürfte der Feind so viel Schiffsraum verloren haben, daß die Summe von einer Milliarde Dollar den Wiederaufbau kaum decken dürfte. Ebenso durchschlagend wie die Versenkung von Kriegsschiffsraum sind die Verluste der ausgebliebenen Mannschaften, die dabei ums Leben gekommen sind. Nach einer weiteren ausführlichen Aufstellung, die sich in sofort versenkte Schiffe mit 80 bis 100 Prozent, versenkte mit 30 bis 40 Prozent, und beschädigte mit 10 Prozent Verlustannahme gliedert, haben die Nordamerikaner in dem gleichen Zeitraum bei der Versenkung oder Beschädigung von 80 Kriegsschiffen einen Minimalverlust von 19095 Mann oder einen Maximalverlust von 25.045 Mann an Besatzungen erlitten. Wie der Sprecher abschließend noch einmal darlegte, seien die feindlichen Verluste nach den vorsichtigsten Schätzungen zusammengestellt und dürften sich tatsächlich auf weit höhere Ziffern belaufen. Oeffentlichkeit hervor, da die USA.=Soldat sich benehmen, als ob sie die einzigen seien, die überhaupt Krieg zu führen verständen. Daß die Engländer sich konstant weigern, mit amerikanischem Akzent zu sprechen, wird ihnen ständig von den USA.=Truppen vorgehalten, nicht nur im Gespräch, sondern auch z. B. bei Vorträgen, die ihnen gehalten werden, damit sie sich nicht ständig auf den Londoner Straßen herumtreiben. Ein derartiger Vortragender wurde durch die ständigen Randbemerkungen der USA. Zuhörer über seine englische Aussprache derart irritiert, daß er seinen Vortrag unterbrach und erklärte, er spreche die englische Sprache wie die achte englische Armee, was nicht nur eine scharfe Zurechtweisung für seine ungezogenen Zuhörer, sondern zugleich auch den Ausbruch einer weit verbreiteten englischen Kritik an den bisher nicht überwältigend großen Erfolgen der USA=Truppen darstellt. Eine andere Quelle englischer Erbitterung ist das Unmaß von Ansprüchen, das die USA.= Truppen für ihre„Ausbildung" in England stellen. Nicht genug damit, daß Tausende von englischen Arbeitern seit mehr als Jahresfrist für den Bau von Flugplätzen, Baracken, Kantinen und Offiziersmessen für die amerikanischen Truppen beschäftigt sind, müßten jetzt auch vier Dörfer in Südwestengland von ihren 3000 Bewohnern vollständig geräumt werden, weil die USA.=Truppen das Gelände für„realistische Uebungen“ benötigten. Ohne große Hoffnung, daß sie Gehör finden würden, baten diese zur Evakuierung gezwungeTagesfragen Sie rühren keine Hand für Indien Der Kriegsverbrecher Roosevelt hat vor eins. gen Tagen wieder einmal eine salbungsnolle Rede über die Befreiung der Völker von der Not gehalten. Es war eine große Reklamerede auf sein neuestes jüdisches Schwindelunternehmen„Hilfs= und Wiedergutmachungswerk“, mit dem die USA.=Inden ein besonders ersprießliches Geschäft zu machen gedenken. Als Geschäftsführer dieser Schwindelaktion hat Roose= velt den früheren Newyorker Gouverneur, den Jnden Herbert. Lehman, einen seiner intimsten persönlichen Freunde, eingesetzt. Was die Welt von diesem jüdischen„Lebensmitteldik= tor“ zu erwarten hat, das beweist am besten eine Aeußerung, die der Inde Lehman vor einigen Tagen über die Lage in Indien gemacht hat. Kaltschnänzig erklärte er, für Indien könne er nichts tun, da die Schiffstonnage für kriegswichtigere Dinge zur Verfügung stehen müsse. Mit anderen Worten, die USA., die nicht genug mit ihrer Bereitschaft prahlen konnten, die ganze Welt von der Geißel des Hungers und der Not zu befreien, geben ein 400=MillionenVolk skrupellos dem Hungertode preis. Die Wallstreet=Juden haben sein Wort des Tadels dafür gefunden, als die Briten die Getreide= und Reisvorräte Indiens für ihre Armeen im Nahen Osten und in Afrika beschlagnahmten und damit eine der furchtbarsten Hungerkatastrophen für das indische Volk heraufbeschworen. Sie tun auch jetzt nichts, um dem gewaltigen Elend, dem bereits über zwei Millionen zum Opfer gefallen sind, noch in letzter Stunde zu steuern. Das Kriegsgeschäft mit Kanonen und Granaten ist für die USA.=Juden eben gewinnbringender als die Einlösung ihres Versprechens, die Menschheit aus Not und Elend zu befreien. Kohlenstreik und Kohlenbluff Die Kohlenkrise ist heute in den USA kaum weniger ernst als in England, auch wenn der große Streik wieder einmal beigelegt worden ist. Dies geht nicht allein daraus hervor, daß schon nach wenigen Streiktagen Hochösen ausgeblasen werden mußten und die Kohlenvorräte der Industrie und der Bevölkerung in vielen großen Städten nur noch für wenige Tage reichten, dies erhellt vor allem aus der Gesamtlage im 1 SA=Kohlenbergbau, der bei einem derzeitigen Jahresbedarf von 620 Mill. t kaum noch 590 Mill. t fördert, so daß die Haldenbestände auf ein Minimum zusammengeschmolzen sind. Die Hauptursache hierfür sind ebenso wie in England die unsozialen Verhältnisse im Bergbau, die zu einer Massenabwanderung der Arbeiter in besser bezahlte Berufe geführt haben. Die monatliche Abwanderung beträgt gegenwärtig 2500 Mann, die steigende Mechanisierung der Förderung konnte hierfür nur einen teilweisen Ausgleich schaffen. Umso erstaunlicher ist der Bluff, mit dem die Amerikaner sich zur Zeit der Welt als der große Kohlenlieferant nach dem Kriege präsentieren, wobei sie zugleich die nicht geringere englische Kohlennot benutzen, um in Englands angestammte Kohlenausfuhrgebiete einzudringen. Das alkiierte„Combined Coal Committes“ hat nämlich soeben eine Aufteilung der britisch= amerikanischen Kohlenabsatzgebiete für die Kriegs= und Nachkriegszeit vorgenommen und den Uen dabei das bisher ausschließlich von England versorgte Mittelmeergebiet überlassen. Auch die bisher von England gelieferte Bunkerkohle für die kanagdischen und neufundländischen Häfen liefern die USA, während England künftig auf die Versorgung Nordwesteuropas beschränkt werden soll. Die Not im eigenen Haus hat die Amerikaner also nicht davon abgehalten, den Engländern auch auf diesem Gebiet eins auszuwischen und die noch größere Not der Engländer dazu zu benutzen, sich für ihre Erporttohle erstmals auch in Europa Absatzmöglichkeiten zu sichern. Die Mittelmeerländer werden freilich gut daran tun, die amerikanische Kohlensituation etwas genauer zu studieren und sich nicht dem Glauben hingeben, als ob sie auch wirtlich Kohle aus den USA erhalten. Feststehen dürfte lediglich, daß die Engländer einige ihrer wichtigsten Kohlenabsatzgebiete endgültig losgeworden sind. Alles andere aber ist Bluff! Mmmmemumnt ummmnnnnt= unmmeimeneu mim nen Bewohner, doch wenigstens die mehrere Jahrhunderte alte Kirche dieser Dörfer bei den Schießübungen zu schonen, wenn schon die Privathäuser der Bauern keine Aussicht hätten, diese„realistischen Uebungen“ zu überdauern. Im täglichen Umgang aber ist es vor allem die noch immer sehr viel höhere Löhnung der amerikanischen Soldaten und Offiziere im Vergleich zu den britischen, die ständige Reibungen auslöst. In London, das im Zeichen ernstester Wohnungsknappheit steht, ist man über die Konkurrenz vor allem amerikanischer Offiziere sehr erbost, die mit ihrem hohen Sold die Zimmermiete vor allem im Zentrum Londons, wo sich die USA.=Offiziere besonders gern aufhalten, scharf in die Höhe getrieben haben. Während vor dem Kriege ein Zimmer 25.— Mark die Woche kostete und bis zum vergangenen Jahr bereits eine Verdoppelung dieser Mieten eingetreten war, muß man heute als Folge dieser USA.=Konkurrenz bereits 125 bis 175 Mark in der Woche für ein Einzelzimmer zahlen, so daß es britischen Offizieren, die auf kurze Zeit nach London kommen, saktisch unmöglich gemacht worden ist, Unterkunft zu finden, von privaten Besuchern der englischen Hauptstadt ganz zu schweigen. Amberto wird Gummikapitalist 2 Mailand, 28. November. Nach einer von der italienischen Presse wiedergegebenen Meldung aus Gibraltar bereitet der ehemalige italienische Kronprinz Umberto seine Abreise nach Nordamerika vor. Der Kronprinz hat nach dieser Meldung bereits seit längerer Zen größere Geldbeträge und einen Teil des Kronschatzes teils in nordamerikanischen Banken deponiert, teils in der amerikanischen Gummiwirtschaft investiert. Der Führer verlieh das Ritterkreuz an Oberleutnant Weber, Staffelführer in einem Jagdgeschmader. In harten Luftkämpfen an der Ostfront errang er über 100 Luftsiege. General Beraere: hat, wie man aus Algecir erfährt, im Gesänen'e in das er auf Anordun#### de Gaulles geworsen wurde, einen Selbstmordversuch verübt. Auf seiner Rundreise durch die ostasiatische Wohlstandesphäre zum Zwecke der geistigen Mobilisierunder indischen Gemeinden für die Befreiung Indien traf Subhas Chandra Bose zu einem Besuch Schaugbai ein. Sch auf die Die Dachgeschosse 1 Der Reichswohnungskon vem Führer angeordnete de gestartet. Das Kernstück werts ist die Beschaffung ur den von Behelfsheimen. An sind umfangreiche Vorverei reiche Durchführung dieser Wenn auch das Schwer rung des Wohnungshilfswe negt, dürfen auf keinen gußer acht gelassen werden auch der Ausbau der Da reichen Städten und Land geschosse der größeren Häus ausgebaut. Dabei ist mit u n wenigen Baustoffen d wohnräumen in den Da Schwierigkeit möglich. 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In den Mitte Agnes u Roman v# Urheber=Rechtsschutz: 33 Und sie bekam dani daran, sich von den Bi schmeicheln zu lassen, bi Verlangen wurde und i Neuerdings gefiel zu imitieren, indem si ging und die Gäste be auch der Seehofer plö Thomas Aichbichler ho Kopf. Er hatte den Frsehen und wunderte si Haar. Aber dann rief die Spielkarten bringe Agnes brachte es zu Schrittes und voll so Stube zu schreiten wie auch nicht über den sich sogar zu ihm. Im Hirn des See Pläne. Er stellte die Lieebeth nebeneinand Michael ein Narr sein mal nach der Agnes. seine Gedanken völlig nächsten Zukunft entge den Mut, Schicksal zu „Um ein Mann zu sein, muß man vieles mit verbundenen Augen tun.“ Schwerte, 23. November 1943 Angriff auf die Wohnungsnot Die Dachgeschosse werden ausgebaut Her Reichswohnungskommissar Dr. Ley hat das vem Führer angeordnete deutsche Wohnungshilfswerk gestartet. Das Kernstück dieses großzügigen Hilfswerts ist die Beschaffung und Errichtung von Tausenden von Behelfsheimen. Auch im Gau Westfalen=Süd sind umfangreiche Vorbereitungen für eine erfolgreiche Durchführung dieser Aktion getroffen. Wenn auch das Schwergewicht bei der Durchfühtung des Wohnungshilfswerks bei den Behelfsheimen negt, dürfen auf keinen Fall andere Möglichkeiten gußer acht gelassen werden. Dazu gehört vor allem auch der Ausbau der Dachgeschosse. In zahlreichen Städten und Landgemeinden sind die Dachgeschosse der größeren Häuser in den seltensten Fällen ausgebaut. Dabei ist mit wenigen Mitteln, vor allem n wenigen Baustoffen die Schaffung von 2 bis 3 Rohnräumen in den Dachgeschossen ohne besondere Schwierigkeit möglich. Die Kosten betragen im allgemeinen 1500—2000 RM. Es ist nur wenig bekannt, der Staat für den Ausbau der Dachgeschosse Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent der Bausumme zahlt. zu besonderen Ausnahmefällen erhöht die RSV diese zuschüsse sogar auf 75 Prozent. Die Beschaffung der austoffe ist zwar schwierig, aber trotzdem möglich. Das notwendige Steinmaterial ist in den vom Luftterror betroffenen Städten verhältnismäßig einfach zu beschaffen. Außerdem stehen aus dem„Sondertontingent für Bombenschäden“, das der Gaubeauftragte für die Regelung der Banwirtschaft verwaltet, gewisse Baustoffmengen zur Verfügung. Schließlich pird noch auf die Erfassung aller kleinen Baustoffdurch die Landräte und Oberbürgermeister Freirschudrn frahzellig=Verbengen! Mangelhaft durchblutete Körperstellen sind gefährdet— Fuß= und Händewechselbüder gegebenes Verhütungsmittel— Wie entstehen die„Frostrentn? mengen Nicht nur unter den Stadtbewohnern, sondern auch unter den Volksgenossen auf dem Lande, den in Wind und Wetter gehärteten Bauern und Landarbeitern und ihren Frauen und Kindern sind Frostschäden in der kalten Jahreszeit bemerkenswert weit verbreitet. Bei vielen Volksgenossen wiederholen sich diese Beschwerden Jahr für Jahr, bei manchen bleiben sie sogar fast dauernd wirksam, und selbst solche Fälle, in denen Spuren dieser Schäden für die ganze Lebenszeit zurückbleiben, sind keineswegs allzu selten. Zudem haben die Frostschäden die wenig angenehme Erscheinung, daß ihnen nicht sehr einfach vorzubeugen ist und daß sie, sind sie einmal da, häufig nur mit sehr großer Geduld auszuheilen sind. Zumal an solche Volksgenossen, die öfter darunter leiden, tritt die Aufgabe heran, mit Maßnahmen zur Verhütung sehr frühzeitig zu beginnen.. 11.2 Denn es ist nicht lediglich die winterliche Kälte, die zu solchen Frostschäden führt. Wäre es nur die Kälte, so vermöchte sich der gesunde Mensch selbst in frostklirrenden Wochen auf vernünftige Weise schon durch zweckentsprechende Kleidung und Bewegung zu schützen. Wesentliche Ursache dieser Frostschäden ist aber behinderte Blutzirkulation, bedingt durch entsprechende körperliche Störungen, in anderen Fällen freilich auch hervorgerufen durch unzweckmäßige Bekleidung, z. B. durch zu enge Schuhe. Unzureichend durchblutete Körperpartien bieten den Einwirkungen der Kälte höchst unerwünschte Angriffsflächen, und in solchen Fällen ist das Entstehen von Frostbeulen auch bei weniger harter winterlicher Kälte möglich. Meist sind es die Füße, vor allem die Zehen, die Ballen und die Hacken, aber auch die Hände, vorwiegend die Finger, die den schädlichen Einwirkungen unterliegen: häufig treten Frostschäden auch an der Nase und an den Ohren auf. Es sind insbesondere die feineren Hautgefäße, die dem„Frost“ ausgesetzt sind, weil sie bei mangelhafter Durchblutung seinen Einwirkungen nur wenig Widerstand entgegenstellen können. Es kommt zu Erweiterungen dieser Hautgefäße, in denen sich Ansammlungen dunklen, stockenden Blutes bilden. So entstehen die rötlich=blau verfärbten„Frostbeulen“, und von diesen Anschwellungen, die auf den suck beispielsweise der Schuhe empfindlich schmerzhaft reagieren, geht nun der kennzeichnende, ungewöhnlich lästige, ständig zunehmende Juckreiz aus. und im Rahmen der Selbsthilfeaktion hingewiesen. Es sind also in vielen Fällen die Voraussetzungen für die Beschaffung der Baustoffe durchaus gegeben. Die Ausführung der Bauarbeiten muß im wesentlichen durch Selbsthilfe erfolgen. Die Partei aktiviert und organisiert gegenwärtig alle Kräfte für den Einsatz im Wohnungshilfswerk. Unter Anleitung noch vorhandener älterer Bauhandwerker können Hilfskräfte zum Einsatz kommen. Der Ausbau der Dachgeschosse schafft nicht nur auf schnellstem Wege neue Wohnungen, sondern der Hauseigentümer erhöht auch wesentlich den Wert seiner Gebäude. Da in vorhandenen Wohnhun####eller, sanitäre Anlagen, Wasser= und Lichtleitunge. zur Verfugung stehen, werden die Ausbaumaß: fark erleichtert. Gewiß hat eine Wohnung geschoß einige kleine Rachteile, wie zum Beispiel schräge Wände, kleine Fenster, hohe Treppen usw., doch dürfen diese Erschwernisse im totalen Krieg nicht us Gewicht fallen. Wichtig ist, daß schnell und zuverlasng die Maßnahmen in Angriff genommen werden, welche unseren schwerbetroffenen Familien den dringend benötigten Bohnraum sichern. 1 Gauleiter Albert Hoffmann hat seinen Sonderbeauftragten, Pg. Pöppel, aufgefordert, neben der Aktion Behelfsheime vor allem auch den Ausbau der Dachgeschosse vorwärtszutreiben. Es ist zweckmäßig, Deckel, Größe etwa 1.20, wenn alle Bürgermeister in Stadt und Land so bald worden. Die Kiste war wie möglich feststellen, wo mit geringen Mitteln Ausbaumöglichkeiten zur Schaffnung neuer Wohnungen bestehen. Die Kreis= und Ortsgruppenleiter der RSDAP klären über das PL=Leiter=Korps die Bevölkerung weitgehendst über die zu ergreifenden Maß nahmen auf. Ein Volk hilft sich selbst! Das soll auch trotz des beginnenden Winters die Parole beim Angriff auf die Wohnungsnot sein. Westfalen=Süd hat beim Kampf gegen den Bombenterror Vorbildliches geleistet, es wird auch jetzt seinen Gemeinschaftssinn erneut unter Beweis stellen. dausern Acher, der um so hartnäckiger wird, wenn zur vermeintlichen skungen vereits Abwehr des Juckens an den betreffenden Stellen gesaumaßnlahmen rieben oder gekratzt wird,— ein grober Fehler, der nung im 900)“ nicht nur den Nachteil hat, keinerlei Erleichterung zu bringen, sondern auch Komplikationen begünstigen kann, schmerzhafte Entzündungen, unter Umständen sogar bösartige Vereiterungen. Vorbeugungsmaßnahmen, zumal von solchen Volksgenossen, die zu solchen Frostschäden neigen, müssen, wie gesagt, sehr frühzeitig beginnen, nicht erst, wenn sich winterliche Kälte bereits auswirkt. Das Ziel der Vorbeugungsmaßnahmen ergibt sich ohne weiteres, wenn man sich die wesentliche Ursache von Frostschäden, nämlich die mangelhafte Durchblutung der gefährdeten Körperstellen, vor Augen hält. Es kommt also auf Maßnahmen an, die eine bessere, ständige, gute Durchblutung begünstigen. In dieser Hinsicht bietet sich im allwöchentlich regelmäßig einmal wiederholten Fußwechselbad ein erfahrungsgemäß sehr erfolgreich wirkendes Verhütungsmittel. Man benötigt zwei Wasserbecken; das eine wird mit heißem, das andere mit kaltem Wasser so voll gefüllt, daß die Beine möglichst bis über die Waden hineinreichen. Dem heißen Wasser kann man ein wenig Eukalyptusöl oder etwas Salz als Zusatz beifügen. Zunächst läßt man die Beine einige Minuten lang im heißen Wasser, dann stellt man sie auf kürzere Zeit ins kalte, und wechselt so verschiedene Male rasch hin und her, um die Behandlung schließlich mit der Benutzung des kalten Wassers zu beenden. Nun werden die Füße und Beine trockenfrottiert, und zwar sehr gründlich. Abschließend wird noch unter Verwendung einer Bürste trocken massiert. Es ist zweckmäßig, in diese Bürstenmassage den Körper von den Zehenspitzen hinauf bis zur Herzgegend einzubeziehen, und zwar immer in Bürstenstreichungen von unten herauf in die Richtung auf das Herz. Die Vorbeugung von Frostbeulen an den Händen geschieht am besten auf die nämliche Weise durch das Hände= und Armel=Wechselbad, ebenfalls mit anschließender Bürstenmassage von den Fingerspitzen ab aufwürts. Unbedingt zu achten ist auf ausreichend bequemes, gut passendes Schuhwerk und auf warme Strümpfe. Es ist jedoch ein Fehler, viele Strümpfe übereinander anzuziehen(wie es auf dem Lande häufig gemacht wird), und auf diese Weise selbst wirklich bequeme Schuhe so zu verengen, daß sich die Füße im dicken Strumpfballast schließlich überhaupt nicht mehr bewegen können. Wer derart übertreibt, kann so die Durchblutung di werden müssen, zumal wenn sich die Füße nicht mehr in Bewegung befinden, versteht sich im Grunde von Für die Hände sind wollene Handschuhe im Winter zu bevorzugen. Durch zu eng anliegende, ungefütterte Lederhandschuhe, insbesondere von Glacéleder, werden häufig Hautatmung und Blutkreislauf erschwert. Auch dadurch werden Frostschäden äußerst nachteilig begünstigt. Erst recht wichtig ist es, nasse Hände sorgsam abzutrocknen. Insbesondere Verkäufer, z. B. in Lebensmittelgeschäften, neigen dazu, dies nur sehr hastig und viel zu oberflächlich zu tun. Vielleicht sind Frostbeulen an den Händen vorwiegend auf ein solches, völlig unzureichendes Händetrocknen zurückTägerchrontt 4- Ein tapferer Sohn unserer Heimat. Der Gefreite Heinrich von Lünen erhielt im Osten das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Wir gratulieren herzlich! :: Meisterprüfung bestanden. Der Fleischergeselle Stephan Kun, der als Sohn volksdeutscher Eltern in Ungarn geboren ist, sich aber seit fünf Jahren in Deutschland aufhält und zuletzt bei dem hiesigen Fleischermeister Huntsteger in Stellung war, bestand jetzt seine Meisterprüfung vor dem Prüfungsausschuß in Arnsberg mit„sehr gut“. Wir gratulieren! :: Unterschlagung von Wäschestücken. Rach dem Hochwassereinbruch am 17. Mai d. J. gab eine hiesige wassergeschädigte Familie einer Anliegerin der gleichen Straße einen Posten Wäsche in Verwahr. Diese hat aber die ihr anvertrauten Sachwerte zuerst einmal selbst gebraucht und dann bei der Rückgabe derselben einige Bettbezüge und Bettücher verschwinden lassen. Der Geschädigte hat Anzeige erstattet, so daß die Bestrafung der eigenartigen„hilfsbereiten" Volksgenossin nicht ausbleiben wird. :: Wegen fortgesetzter Beleidigung und Körperverletzung gelangte ein Volksgenosse aus der Bismarckstraße zur Anzeige. Das Gericht wird ihm klarmachen, daß man gerade in der Kriegszeit das Gemeinschaftsleben fördern soll und nicht willkürlich und eigennützig selbst gegen alte Volksgenossen vorgehen kann. :: Wer hat den Dieb mit der großen Packkiste gesehen? In den Mittagsstunden des 15. November d. J. ist auf der Bahnhofstraße an dem Möbelhaus Eichmann eine große Packtiste mit verschließbarem 1,00X1,00 Meter, entwendet war mit Holzwolle gefüllt und stand unmittelbar an der Hausecke des genannten Möbelhauses an dem Bürgersteig. Der bisher unbekannte Täter hat sie dort am hellen Tage weggeschafft. Zu ihrem Abtransport hat er bestimmt ein Fahrzeug verwandt, denn anders hat er die Kiste gar nicht wegschaffen können. Da der Diebstahl am hellen Tage ausgeführt worden ist, muß angenommen werden, daß der Täter gesehen worden ist. Wer kennt ihn? Wo ist an dem Tage in den Mittagsstunden die erwähnte Kiste abgeladen worden? Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die hiesige Kriminalpolizei, Rathaus, Zimmer 9. Sechs Leistungsklassen im Kriegsberufswettkampf Nach einer Mitteilung der Führungsstelle Berufswettkampf und Begabtenförderung der DAF ist die ursprünglich bis zum 30. November bemessene Werbezeit für den Kriegsberufswettkampf der deutschen Jugend 1943/44 bis zum 15. Dezember verlängert worden, weil aus technischen Gründen das Unterlagenmaterial nicht überall rechtzeitig vorhanden sein kann. Um die Leistungen der Jungen und Mädel gerecht würdigen zu können, wird der gesamte Teilnehmerkreis in drei Gruppen mit sechs Leistungsklassen eingeteilt. Die erste Gruppe vereint die Angeyorigen gelernter Berufe mit folgenden Leistungsklassen: 1. Jugendliche im ersten Lehrjahr, 2. Jugendliche im zweiten Lehrjahr, 3. Jugendliche im dritten Lehrjahr, 3. a) Jugendliche im vierten Lehrjahr(Reichsnährstand). In der zweiten Gruppe sind die Jungen und Mädel der angelernten Berufe zusammengefaßt. Sie bilden die Leistung. 4. Jugendliche im ersten Anlernjahr mit mindestens vierteljährlicher Arbeitspraxis, und 5. Jugendliche im zweiten Anlernjahr mit mindestens einjähriger Arbeitspraxis oder später in gleicher Tätigkeit bis einschließlich Jahrgang 1926. In der dritten Gruppe befinden sich die Angehörigen der ungelernten Berufe. Sie gehören zur Leistungsklasse 6, die bestimmt ist für Jugendliche mit einem Mindestalter von 14 Jahren und wenigstens vierteljähriger Arbeitspraxis bis einschließlich Jahrgang 1926. Agnes und Michael Roman von Haus Ernst Urheber=Rechtsschutz: Deutscher Roman=Verlag. Und sie bekam dann allmählich Lust und Freude daran, sich von den Bildern der Vergangenheit umschmeicheln zu lassen, bis die Erinnerung sehnsüchtiges Verlangen wurde und ihr Blut leise zu singen begann. Neuerdings gefiel sie sich auch darin, die Mutter zu imitieren, indem sie abends durch die Gaststube ging und die Gäste begrüßte. Eines Tages erschien auch der Seehofer plötzlich wieder im„Ankerbräu". Thomas Aichbichler hob bei seinem Eintritt jäh den Kopf. Er hatte den Freund lange Zeit nicht mehr gesehen und wunderte sich über dessen weißgewordenes Haar. Aber dann rief er gleich der Kellnerin, sie solle die Spielkarten bringen. Agnes brachte es zwar nicht fertig, so hochmütigen Schrittes und voll so verhaltener Kraft durch die Stube zu schreiten wie einst ihre Mutter. Und sie sah auch nicht über den Seehofer hinweg, sondern setzte sich sogar zu ihm. Im Hirn des Seehofer entwickelten sich allerlei Pläne. Er stellte die Agnes und die WiedmüllerLiesbeth nebeneinander hin und sagte, daß der Michael ein Narr sein müßte, griffe er nicht noch einmal nach der Agnes. Allerdings schwieg er sich über eine Gedanken völlig aus, sah nur gespannt der Am Sonntagnachmittag verließ Michael Haf wandte sich ennöchst dam Soo zu, sch nächsten Zukunft entgegen. Er selbst fühlte nicht mehr den Mut, Schicksal zu spielen. Steiner den Hof, wandlr sich zunachst dem See zu, schaute eine Weile angestrengt nach den vielen Menschen hin, die sich am Strand und im Wasser tummelten und bog dann bei den Standen rechts ab, umging den See und freute sich, daß niemand ihn dabei sah. Er wußte eigentlich nicht recht, wohin er gehen wolle, jedenfalls in dieser Richtung, die er heute ging, lag die Mühle in der Wied nicht. Er ging langsam an weggrenzenden Feldern entlang, hatte die Joppe lässig über die eine Achsel hängen und die Armel seines Hemdes hochgekrempelt. Er dachte daran, daß er einmal diese Wege auch mit Agnes gegangen war, in stürmischem Überschwang. Heute war alles ein wenig gedämpft und geläutert in ihm. Das, was in ihm heute brannte, war nur der Wunsch, Agnes zu treffen. Ein paarmal bückte er sich nach einem Blümlein, das er auf seinen Hut steckte. Und als er dann bei seinem Wandern plötzlich die weißen Mauern der Bräuhansgebäude sah, wurde ihm die Kehle ein wenig eng. Er kam von hinten her, und als er ein vollblühendes Kornfeld umschritten hatte, sah er die Agnes im Obstgarten sitzen. Eigentlich saß sie nicht dort, sondern sie ruhte im Schatten eines Birnbaumes in einem Liegestuhl, dessen Beine sich tief in die trockene Erde hineingebohrt hatten. Michael stand zuerst eine Weile. Er wußte, daß die große Entscheidung davon abhing, ob er jetzt wieder ungesehen den Weg zurückging— vielleicht zur Mühle— oder ob er den Rest des Weges auf sich nahm bis zu dem Liegestuhl hin. Welche Gewalt mag es wohl gewesen sein, die ihn Es ist vorgesehen, die Überprüfung der Ungelernten nach bestimmten Eignungs= und Begabungsaufgaben zu vollziehen. Die wirklich gut veranlagten Kräfte sollen dann nach Möglichkeit in eine geordnete Ausbildung hineingebracht werden. Als Sieger werden für die im Kriegsberufswetrkampf vertretenen rund 800 Berufe jeweils Betriebsbeste, Gau= und Reichssieger ermittelt. Für die Besten am Ort werden überbetriebliche Wettkämpfe, für die Gausieger ein aus Kriegsgründen in etwa 30 Wettkampforten durchzuführender Reichswettkampf veranstaltet. Für überdurchschnittliche Leistungen im Ortswettkampf wird eine Ehrenurkunde ausgehändigt. Die eigentliche Siegerehrung ist für den Tag der Nationalen Arbeit vorgesehen. Führerappell der Motorstandarte 69 Die Motorstandarte 69 hielt im Saalbau Voß in Witten einen Führerappell ab, zu dem sämtliche Einheitsführer und Referenten sowie die Betreuer der Kraftspitzeneinheiten angetreten waren. Nach der Meldung durch Oberstaffelführer Hüttemann konnte der stellv. Führer der Motorstandarte 69, Oberführer Sonnenschein, eine Reihe von Männern zu ihren am 9. November 1943 ausgesprochenen Beförderungen und zu den erhaltenen Auszeichnungen für den selbstlosen Einsatz im Katastrophendienst beglückwünschen. Gleichzeitig konnte er weiteren Führern und Männern, in Anerkennung besonderer Bewährung bei feindlichen Terrorangriffen, das mit eigener Unterschrift des Korpsführers versehene Bild überreichen. Der weitere Appell hatte Fragen des vielseitigen NSKK=Dienstes zum Inhalt, wie Kraftfahrschulung der Frauen, Führerschein Klasse 4 für HI unter 16 Jahren, Ausbildung von Kraftfahrern Korps, infolge Mangel an Fahrlehrern usw. F deren Raum nahm der Katastrophendienst der ReKKMänner ein, wobei der Leistungsbericht, den Oberführer Sonnenschein seinen Führern bekanntgab, auch auf diesem Gebiete den selbstlosen Einsatz der RSKKMänner erkennen ließ. Zum Abschluß des Appells hielt der Oberführer einen Rückblick auf das Zeitgeschehen und schloß mit dem Gelöbnis, daß die RSKK=Männer sich dem Führer verschworen haben im Kampf für die Zukunft und das Dasein des deutschen Volkes. Für sie gilt der Befehl:„Siegen“. Sie bewegte sich kaum, als sie ihn kommen sah, und sagte, als er vor ihr stand: „Ich sah dich schon, als du dort drüben am Saum des Kornfeldes gingst.“ Ohne darauf einzugehen, setzte er sich neben ihren Stuhl ins Gras. „Übrigens“, sagte er,„die Hand dürftest du mir wohl geben.“ Sie tat es ohne zu zögern, fast zu schnell. Dann wurde es eine Weile sehr, sehr still. Grillen zirpten im Gras und in den Zweigen der Bäume huschten piepsende Vögel. Agnes' Hand hing über die Lehne des Liegestuhls. Auf diese Hand sah er hin und sagte in die Stille hinein: „Es jährt sich jetzt bald wieder.“ „Was jährt sich?“ „Sonnwendfest." „Ach“, sagte sie und ließ sich zurückfallen.„Ich meine, es sei erst gestern gewesen.“ Da nun der Anfang einmal gemacht war, ergab sich Wort für Wort. Das gereizte Angespanntsein des Mannes verlor sich allmählich, seine Härte im Reden milderte sich, da er seine Vorwürfe erhoben zu haben glaubte. Es war dann so weit, daß er seinen Zorn mehr zu dem weißen Grabstein an der Kirchhofmauer hinwendete, denn alle Not und aller Wirrwarr war doch nur gekommen durch die Frau, die dort im Kirchhof schlief. Agnes hatte zwar ein wenig Gewissensbisse, daß sie die tote Mutter mit allem belastete, daß sie auch ihren eigenen Leichtsinn auf das Konto der Toten mitbuchte. Aber es war wohl das Vernünftigste, was sie tun konnte, denn sie erkannte, daß Michael bei weitem nicht mohr zur beicht leulbang. Lettlands Volk tvitt zum Kampf an In einer feierlichen Kundgebung in Riga gab der Generaldirektor des Innern, General Dankers, bekannt, daß er die Jahrgänge 1915 bis 1924 in die lettische ½=Freiwilligen=Division einberufen habe, um die Heimat gegen den Versuch der erneuten Versklavung durch Moskau zu verteidigen.— Unser Bild zeigt einen Zug junger Letten der einberufenen Jahrgänge. Freude und Zuversicht sprechen aus den Gesichtern der Männer, die bereit sind, ihre Heimat gegen den Bolschewismus zu schützen.(Scher!) zuführen. Dies ist gerade auch auf dem Lande häufig der Fall, wenn die Kälte bei Arbeiten auf dem Hofe immer wieder auf feuchte und dadurch doppelt gefährdete Hände einwirken kann. Gut beraten ist, wer schon im Sommer beginnt, allgemein auf eine Kräftigung der Hautgefäße hinzuwirken. In der warmen Jahreszeit leisten hierbei in erster Linie kühle Duschen oder Kaltabreibungen des Körpers, leichte Fußgymnastik, Seilspringen usw. gute Dienste, ehe man in der kalten Jahreszeit zu den Wechselbädern übergeht. Jsdenfalls ist es richtig und notwendig, die Verhütung von häufiger auftretenden Frostschäden möglichst frühzeitig zu beginnen und energisch zu betreiben, um solche Schäden, die unst## Arbeitskraft sehr nachteilig einschränken können, abzuwehren. Zumal jetzt im Kriege ist die Aufrechterhaltung unserer vollen Leistungsfähigkeit unseee erste Pflicht. Das größte Landflugzeug der Welt Deutschland besitzt im Großraumflugzeug Me 323 das größte Landflugzeng der Welt. Es führt wegen seiner riesigen Ausmaße den Beinamen„Gigant“. Deutsche Konstruktenre haben mit diesem sechsmotorigen Flugzeug der Messerschmittwerke einen Transporter geschaffen, der sich bei den militärischen Operationen der jüngsten Vergangenheit über weite Strecken außerordentlich bewährt hat. Der Laderaum des „Gigant“ ist 100 Kubikmeter groß.=Er kann Munition, Verpflegung, Mannschaften mit voller Ausrüstung bis zu 130 Köpfen, ja sogar Geschütze, Panzer und beladene Lastkraftwagen aufnehmen. Das Flugzeug sieht im Flug wie ein urweltliches Ungeheuer aus. Die Spannweite seiner Flügel beträgt 55 Meter. Das Fahrwerk besteht aus 10 Rädern und ist so angelegt, daß es ähnlich einem Raupenrollwerk Bodenhindernisse überwinden kann. Eine besonders starke Bewaffnung sichert den Großtransporter vor überraschenden Feindangriffen. Trotz ihrer Größe kommt die Me 323 mit einer Besatzung von nur fünf Mann aus. Vom Film „Frau nach Maß“ im Roland=Theater Am Dienstag, 23. November, begann im RolandTheater der Terra=Film„Frau nach Maß“, der nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Eberhard Foerster gedreht wurde. Das=Drehbuch schrieb dee Spielleiter des Films, Helmut Käutner. Die Handlung ist zwar etwas unwahrscheinlich, aber man vergißt das leicht bei der Fülle der bunten Einfälle und der heilersten Lanne, die dieses Filmwerk entströmt. In dierem Film zeigt es sich aber auf, daß die Frauen — hier handelt es sich um zwei Zwillingsschwestern, die einander wie ein Ei dem andern gleichen, in Wirkdurch das lichkeit aber sind diese zwei doch nur ein junges MäBesondel— doch schlauer sind als die Männer. Dieses Mal will ich gar nichts über die Handlung verraten, nur so viel mag gesagt sein, daß Theater und Küche die Pole der Handlung sind. Leny Marenbach spielt mit viel Eharme und großer Verstellungskunst die zwei Schwestern, Hans Söhnker den Spielleiter Christian Bauer. Weiter wirken mit: Fritz Odemar, Walter Steinbeck, Dorit Kreysler, Wilhelm Bendow, Margarete Kupfer u. a. m. Wer sich erheitern lassen will, sehe sich diesen Film an. Hermann Steus. war von einst, sondorn daß alles an ihm Kraft geworden war. Töricht wäre es freilich gewesen zu leugnen, daß sein Blut nicht wieder auflohte, da er in ihrer Nähe saß. Und je später der Abend sich niedersenkte, d.sto mehr splitterte alles Vergangene ab, und es war, als hätte die Zeit eine verlässige Brücke geschlogen von jener wunschverlorenen Sonnwendnacht bis zum heutigen Abend.. 146 g. Agnes erzählte ihm auch, vaß sie es schwer habe zu Hause. Er erfuhr von der hochmütigen, zukünftigen Schwägerin, die bald ganz ins Haus käme und dann für sie überhaupt keines Bleibens mehr sei. müßte eben dann wieder fort, in die Stadt vielleicht, oder sonst wohin. Das war der Augenblia, in dem Michael ein jäher Schreck packte. Er saßte nach ihren beiden Händen. „Du— fort kommst mir jetzt nimmer. Ich laß dich nimmer fort, hörst mich, Agnes?“ O dieses Lächeln. Dieses Leuchten ihrer Augen. Es konnte wahrhaftig einen Mann verrückt machen. Und dennoch riß Michael sie heute nicht leichtfertig in die Arme, obwohl er ihren wartenden Mund sah. Nein, er hatte zuerst in seinem Innern noch verschiedenes abzumachen, das auch gerade keine Kleinigkei ver. So schieden sie denn in der Stunoe zwischen Dämmerung und Nacht, ohne daß mehr gewesen wäre zwischen ihnen als ein Händedruck. Der aber sagter daß es nur wenige Tage daueen werde, bis sie wieder aulammenkamen.„... Sche###. Beim nächsten Mal fann michnel die Agnes ziemU8 sichergeichlager Mit Brennstoff muß weiterhin gespart werden nur dort verbrennen, wo es nicht durch andere Brennstoffe ersetzt werden kann Der Reichsforstmeister hat in seinem grundsätzlichen Erlaß für das Holzwirtschaftsjahr 1944 auch zur zukünftigen Aufarbeitung und Aushaltung von Brennstoff Stellung genommen. Die hier getroffenen Maßnahmen, die sich auf der einen Seite mit einer Erleichterung der Aufbringung, auf der anderen Seite aber mit der Versorgung nur des dringendsten Bedarfs befassen, sollen hiermit, in erster Linie den kriegsbedingten Notwendigkeiten gerecht werden. Im Rahmen ihrer Durchführung macht die Reichsstelle Forst und Holz darauf aufmerksam, daß auch kunftighin die Brennholzversorgung nicht etwa reichlicher werden wird, sondern teilweise einschneidende Beschränkungen erfährt, insbesondere beim Hausbrand, der auch beim Brennholzverbrauch zugunsten kriegswichtiger Bedarfsdeckung im Rahmen des Moglichen gedrosselt werden muß. Es muß die Forderung erfüllt werden, daß Holz überhaupt nur da vervrannt wird, wo es durch keinen anderen Brennstoff ersetzt werden kann. Das gilt auch für Raff= und Leseholz sowie das in Selbstwerbung erworbene Reisig= und Stockholz. Was darüber hinaus früher ausschließlich Brennholz war, braucht heute dringend unsere striegswirtschaft als Faserholz, Verkohlungsholz, Grubenholz. Masten und Schwellen für Luftschutzzwecke u. a. m. Auch der auf eigenem Grund und Boden ge üllte Baum gehört in seinen gesunden Scammteilen der Kriegswirtschaft. In den Ofen dürfen nur Zweige und krumme Aeste wandern. Der Kohlenanzünder wird in immer größeren Mengen zur Verfügung gestellt, der Ausrau seiner Fertigungsanlagen ist kriegswichtiger Industriebau geworden. Wo Kohlenanzünder nicht ausreichend zur Verfügung stehen, kann die Hausfrau auch ohne Hilfsmittel ihr z euer in Gang bringen. Mit zerkleinerten jungen Brennstoffen, wie Braunkohlenbriketts, Braunkohle und Torf lassen sich Steinkohle und auch Koks entzünden. Wirtschaftsämter und Kohlenhändler, die die Reichsarbeitsgemeinschaft Holz e. V., Berlin RW 87. Siegmundshof 9, mit bebilderten Anweinungen versorgt hat, geben gern die notwendige Anleitung. Wer noch mit Brennstoff beliefert wird oder Vorrat hat, soll an die denken und sparsamst damit wirtschafien. Wie's dahen einst war... Nun sind die langen Winterabende wieder da. Die Tage sind kürz###worden. Das Leben und Schaffen draußen im Freien, aus den Aekkern. tritt immer mehr zurück zuaunsten der Arbeiten, die in Haus und Hof des Landvolkes noch zu tun sind. Ein arbeitsreiches und gesegnetes Saat= und Erntejahr liegt wieder einmal hinter den Landbewohnern. Nun aber tritt eine Ruhepause ein, in der zwar auch die Arbeit nicht abreißt, sich aber nicht mehr so drängt wie zur Zeit der Ernte. Die Dreschmaschine singt ihr einförmiges Lied, der Erntesegen nimmt damit deutlichere Gestalt an. Der Bauer fertigt eine Kartoffelfuhre nach der anderen ab. die den Wea aus dem Gehöft nimmt hinaus in die Dörfer und Flecken der weiteren Umgebung, zur Einkellerung für den Winter. Dörfliches Leben von einst ersteht vor dem rückschweifenden Blick. Nicht immer sang die Dreschmaschine ihr Lied, nicht immer rüttelte die Kartoffelfortiermaschine die Kartoffelberge durcheinander, um die Kleinstware. die nicht zum Verkauf bestimmte, auszusortieren. Nicht immer genügte ein leichter Druck auf den Knopf. um die Futterschneidmaschine, die Dreschmaschine in Bewegung zu setzen, und nicht immer griff man zum Schalter an der Wund, um die Stube mit hellem Licht erfüllt zu sehen. Wir möchten die Zeit schlicht=einfacher bäuerlicher Lebensweise, die oft nicht über das Allernotwendigste hinausgina, praktisch zwar nicht zurückwünschen, doch zurückschauend betrachtet erscheint sie in einem verklärten Lichte, und all das Mühselige, das mit den einzelnen Hantierungen verbunden war, ist hinweggetan und vergessen, so wie sich vieles vergißt, was im Augenblick des Geschehens uns schwer deucht. An der Wand der Bauernstube hing das Rüböl= oder später das Steinöl=(Vetroleum=) Licht. Es verbreitete einen dünnen Schein durch den Raum. War die Tagesarbeit in Haus. Hof Kampfpause Es gibt nur wenige Augenblicke im Verlaufe der harten Schlacht, in denen die Grenadiere aus den Gräben sich durch eine Ruhepause erholen und durch einen kargen Imbiß stärken können. PK=Kriegsberichter Collmer(PB3—Sch) Dorfkulturarbeit Hagen. Die Ortsgruppe Hagen der veranstaltete in Verbindung mit einer Ar taguna des NS.=Volkskulturwerkes im Westfalen=Süd eine Ausstellung des für ddortige Derfvuch gesammelten Materials. Anz Urkunden Veröffentlichungen und Berichten i# die Dorfgeschichte erstellt worden. UmfangreichSammlungen umfassen das heimische Brauchtum, Brauchtum, das war und das heute noch lebendia ist. Einen breiten Raum nimmt die Sammlung des heimischen Liedautes ein. Seinbesondere Bedeutung hat das Dorfbuch dodurch daß die gesamten Vorgänge während dee Krieges in ihm festgehalten werden. So ist von jedem Dorfbewohner, der während des Krieges Solda: war, ein Lichtbild mit Briefen Berichten anz dem Feld Angaben über Auszeichnungen, wundungen usw. vorhanden. Jedem Gesallenen ist ein besonderes Heftchen gewidmet. Leist ingen der Dorfgemeinschaft sind in bildlichen Derstellungen für spätere Zeiten festgehalten. Die Ergebnisse von verschiedenen Sammlungen. Uebersichten über das Ergebnis der Svielzigherstellung der Hitler=Jugend und Arbeiten von Volksschulen sind genau notiert. Das Interesse das die Ausstellung und der Ausbau der Dorfbücher findet, zeigte sich in der außerordentlich hohen Besucherzahl, die im Hinblick auf die geringe Einwohnerzahl d## kleinen Sauerländer Dorfes Heagen beweis. daß auch die Einwohner der umliegenden Ortschaften sich zahlreich mit der Aussteltung schäftigen. und Stallung getan, dann saß die Famitie um den langen Tisch und die Geselligkeit kam zu ihrem Recht. Jedoch, es war keine untätige Geselligkeit. Galt es nicht, wie bei der Bohnenernte. Berge von Bohnen einzusäuern— Bohnen und Kappus waren neben Kartoffeln damals noch die hauptsächlichsten Wintervorräte und Einkochen in Frischhaltungsgläsern kannte man nicht— oder Aepfel für die Schnitzelbereitung zu schälen, also auf dem Gebiet der Magenfrage zu wirken, dann widmeten die Frauen diese Abendstunden der Sorge um die Bekleiduna. Denn das Geld war knapp und man ging nicht aleich zum Kaufmann, um sich fertige ire zu erstehen. Man fertigte sie selbst an. und nicht nur das, man zog sogar die Rohstoffe selbst. Selbstgezogener Flachs wurde zu Leinen gesponnen, dessen Qualität heute noch, wo imauf seine Spuren in Truhen und Schränken treffen, die kundige Hausfrau in Erstaunen versetzt. Ein guter Vorrat selbstgesponnenen Leinens war der Stolz der damaligen Hausfrau, ein sorasam gehüteter Schatz. Die Elterngabe an die Braut bestand zum auten Teil aus selbsthergestelltem Leinen. Der blaue Kittel des beraischen Bauern, den früher jeder Mann als Ueberrock trug, so wie heute der Mantel getragen wird, war aus folchem Leinen hergestellt, sein Träger fühlte sich darin als wahrer Sohn seiner Heimat. Zu solcher Bekleidung gehörte in den Bergen ein stabiler Schuh, der auf den schlechten Wegen und Straßen, die im Winter oft recht bedenklich ausfahen, sehr zustatten kam. Der Schuh war wie sein Verfertiger, hart und knorria. Im Scheine eines Steinöllichtes sahen wir den alten Schuhmacher bei der Arbeit. Die Glaskugel konzentrierte das Licht ganz auf die Arbeit. Der Alte baute die Schuhe nur auf einem Leisten, man konnte einen solchen Schuh also — und tat es auch— wechselweise dem linken wie dem rechten Fuß anvertrauen. Wie oft baben wir als Kinder protestiert, wenn der alte Meister X. uns wieder so ein Paar Treter anfertigen sollte, während andere Schulkameraden bereits einen Schritt weiter waren und bei einem jüngeren Meister ansehnlichere Rechtsund Linksschuhe erhalten hatten. So„altfränkisch“ wie bei den Schuhen wars auch mit der übrigen Bekleidung, denn auch die alten Schneider waren gegen aufkommende Modeerscheinungen samt und sonders immun. Gott hab sie selig, diese Alten! Gehen unsere Gedanken zurück in jene Zeiten, so bleiben sie an manchen alten prächtigen Gestalten haften. Man möchte sie als beraische Originale für alle Zeiten festhalten. Knorria wie die Eichen auf den Kampen, die sich schützend um die kleinen Ortschaften stellten waren sie, wirklich von eigener Art, aber mit ehrlichem Sinn, der für krumme Dinge nicht zu haben war. Neben ber bäuerlichen Hantierung, die in dem„Haferspanien“(Oberbergisches Land) vor 70 bis 80 Jahren wirklich aus primitivster Bodenbearbeitung bestand— derselben entsprach der Ertrag und damit die Lebensweise— war der Bergbau und das Steinbrechen die Existenzarundlage der Bewohner an Agger. Sieg und Wupper und in den zahlreichen Nebentälern. Alte Gruben und Halden finden wir heute noch in dem Gebiete zwischen Wupper und Sieg auf Schritt und Tritt. Die letzten stellten um die Jahrhundertwende, einige kurz vor dem Weltkriege, ihren Betrieb ein. Seitdem sind die Stätten, an denen ehemals sehr fleißig geschafft wurde, verlassen und— verfallen. An den noch erkennbaren Anlagen kann man feststellen, daß sie mit einer gewissen Großzügigkeit ausgestattet waren, entsprechend dem damaligen Stande der Technik. Vorwiegend handelte es sich um Blei= und Eisenerzaruben. Die Erze wurden an Ort und Stelle aufbereitet und alsdann auf Pferdefuhrwerken über die alten Höhenstraßen an den Rbein gebracht. Ensenbahnen gab es damals noch nicht. Die alten Fuhrmannskneipen, die sich zum Teil noch in unsere Zeit hinübergerettet haben, sind Zeugen einer Zeit, in der das Geld reichlicher floß und der Grund zum Wohlstand mancher Familie gelegt wurde. Der andere Erwerbszweig von Bedeutung war das Steinebrechen. Das Bergische Land ist reich an gutem Steinmaterial für alle Verwendungszwecke. Die Steinindustrie hat sich länger erhalten als der Berabau; sie ist heute noch— und wird es wohl noch lange sein— ein Erwerbszweig für viele. Unser Erinnern ging in die Zeit, da unsere Väter und Vorväter auf karger Scholle lebten: Viehzucht im heutigen Sinne kannte man nicht, von Leistungsvieh im heutigen Sinne war erst recht nicht zu reden. Die Kultivierung des bäuerlichen Lebens ist dann aber lanasam fortgeschritten und was einst im Traume nicht vorauszusehen war ist heute Wirklichkeit geworden, auf allen Lebensgebieten. Aber an den langen Winterabenden, die uns jetzt wieder bevorstehen, erinnern wir uns gerne der Zeiten, da„der Großvater die Großmutter nahm“ und die Urahne vom Freiheitswillen und Tatendrang der jungen bergischen Männer sprach, die 1806 und 1813 im Auf und Ab der Geschehnisse bewiesen, daß sie deutsch fühlten und frei von fremder Herrschaft leben wollten. Limburg(Lahn) Der 63jährige Holzhor meister Christian Wilhelm Schmidt in Herin wu: das Opfer seines Berufes. Beim Fäl eines Baumes wurde er von einem Ast so schi getroffen, daß er einen dopvelten Schädelbr und innere Verletzungen erlitt. Er ist bald d auf an den Folgen des Unfalls gestorben. mmmmmmmmmemmemunen Buresch gestorden Essen. Im Lazarett starb nach schwerer heit Rittmeister Ch. Buresch. Ein Leben für die deutsche Reiterei und das Pferd vollendete sich zu früh, im 53. Jahre. Rittmeister Buresch, der auf keinem internationalen Turnier fehlte. war auch im Westen wohlbekannt. Er formte manches wertvolle Turnier an der Wittekindstraße in Essen und viele hörten auf seinen Rat. Einen Rat. den er auch aus fachlicher Feder unter dem Decknamen„Cabu“ immer wieder und gern gab. Sein Scheiden ist ein Verluß, doch was er anregte, wird fortleben. Sccverer Versebedanfel Essen. Dieser Tage fuhr in Efsen=Vorbeck ein Lieferwagen in voller Fahrt auf die in der Einmündung der Schloßstraße befindliche Verkehrsinsel. Angeblich soll bei dem Fahrzeug die Steuerung plötzlich ausgesetzt haben. Fauf Personen, die sich auf der Insel befanden, wurden so schwer verletzt, daß sie in das Bethesda=Krankenhaus eingeliefert werden mußten, wo vun darauf eine verletzte Dame gestorben ist. Vom Scheunentor erschlagen Mechernich. Um sich das Einfahren der Futterrüben zu erleichtern, hob in Waldheim ein Landwirt das Tor seiner Scheune aus. Das Unglück wollte es, daß beim Einfahren des Wagens dieser gegen das Tor stieß. Es fiel um und schlug den Landwirt auf den Kovf. Der Mann erlitt derart schwere Verletzungen, daß er, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben. gestorben ist. Mit dem Haar in die Bohrmaschine geraten Limburg. Wie gefährlich es ist, bei der Arbeit an der Maschine langes Haar zu haben, zeigt ein Vorfall. der sich in einem hiesigen Betrieb abspielte. Ein Arbeiter war mit Bohrarbeiten beschäftigt. Er neigte, um besser sehen zu können, den Kopf dicht an die Maschine. Dabei geriet sein zu langes Haar in das sogenannte Formfutter und wickelte sich um den Bohrer. Dem Arbeiter wurde ein ganzes Büschel Haare ausgerissen. Außerdem trug er eine Kopfverletzung davon. Greisin tot im Bachbett Sinzig. Eine 79jährige Frau hatte sich von Gönnersdorf zu Fuß nach dem Nachbarort Franken begeben, wo sie jedoch nicht eintraf. Umfangreiche Nachforschungen blieben zunächst ergebnislos. Später wurde die Greisin in einem Bachbett tot aufgefunden. Wie festgestellt wurd: liegt ein Unglücksfall vor Die alte Frau hat wahrscheinlich einen Schwächeanfall erlitten und ist in den Bach gestürzt. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Emi Eichmann(z. 8. im Felde), i. V. Hermann Stene. Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl. 12 Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Menden Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß unser lieder, guter jüngster Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, der Unteroffizier Werner Löwenstein Biere Inh. des E. K. II, des Panzer=Sturmabzeichens, des Verwundetenabzeichens und der Ostmedaille im Alter von 27 Jahren am 10. Oktober in den schweren Kämpfen im Osten gefallen ist. Nachdem er die Feldzüge in Polen und Frankreich gut überstanden hatte, ließ er nun sein junges Leben für seinen Führer und Großdeutschland. Er folgte seiner lieben Mutter nach einem Jahr in den Tod. In tiefem Schmerz im Namen der Geschwister: Willi Löwenstein Schwerte(Nickelstraße 2), Villigst, Vorhalle, Boelerheide, Aplerbeck, im November 1943. aus der Westfällechen Großbrauere Andreas mmerein Hochgenußl Milmmmmmonmnümenennummezmnemnmmn Am 19. November 1943, abends 7 Uhr Geldbörse mit Inhalt verloren. Gegen hohe Belohnung abzugeben Frau Emmi Schmidt, Schwerte, Am Kirchhofe 4. M Verdunkelungspapier vorrätig bei Hans Linner Gr. Marktstr. 3/5 M Kuchendunn PSccte. vertragen sich nicht.„Mändelchen'-Pudding ist eine Feinspeise; men bewahn ihn am besien in verschlossenen Büchsen. Gehl des nichl, denn andersere els in der Köche. wchlschmechend, nehrhalt, bekommlich Bistlis-chenee KARLSSPRUDELFLASCHEN EEE Veztgziben Sett de nndet. Kitöckttk KARESSPKODET BISKIRCHEN Bei allen Verkaufsanzeigen müssen die Preise angegeden werden. dich und deine Volksgenossen durch rechtzeitige Verdunkelung deiner Wohnräume! Feieresktartens THEATER Heute bis Donnerstag: Fraunach Pass mit Leny Marenbach, Hans Söhnker, Fritz Odemar, Hilde Hildebrand, Walter Steinbeck, Dorit Kreysler, Hugo Schrader Hermann Pfeiffer. Spielleitg.: Helm. Käutner. Von der ersten Minute an ist dieser Film heiter, beschwingt und in seiner Wirkung unwiderstehlich. Beginn: werktags Hauptfilm 5½ Uhr. Nicht für Jugendliche. Die Autbewahrung der Mermoleden- und Geldevorräte soll in luttigen und trockenen Rbumen erfolgen. Feuchte oder lichtlose Keller und fost verschlossene Vorratsschränke sind ungeeignet wegen der Gefahr der Schimmelbildung und des Verderbs. Voraussetzung für die Haltberkeit ist rezepigemüße Bereitung mit Opekte. Opehte-Sesellscheft. Abln-Blent Hans Linner vorm Carl Braus Große Marktstraße 3/6. gedenes Sressen für die Kleintierhaltung sind nur Grünfoler aus dem eigenen Garten und Küchenebfälle aus dem Haushalt. Wer Gemüse verfüller!, versündigl sieb em Volke. CAST Sehe LDEERLASSL de de besenden erjehigeFerbbend, k. het noch lin gu, word. mnon es schonend behonden. Zu port ange schlogene Sofzzeichen und ein vielbeneizler Understrei. Itongenich beongprechen dos Gerebe unnötig und sohbrer de leberndurdis Forbbonden DA Ttufe und eine B0M=Jacke gegen Schneiderarbeit abzugeben. Zu erfragen in der Geschäftostelle der Schwerter Zeitung. 3390 hohe, braune Größe 87 gegen Damenschuhe Größe 89 zu tauschen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 3397 Marcen Versrehene scheit — wenn die Mutter sagt: Sei sparsam mit DALLITA oder mit Em-We-Scheuerpulver oder mit diesem oder jenem. Aber#s kann gar nicht schaden, wenn dieser Sparsamkeits=Appell recht oft wiederholt wird, bis alles s# recht in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ein guter Grundstein für die Zukunft, wenn dat Mädchen selbst mal Hausfrau spielen muß. 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De gelegenen Türkei. stärkung des wich punktes Leros Ki drohten Insel Sa die Schwäche der 4 nahen Gebiet. Ar 6000 Badogli ster Ausrüst: fangenschaft. Die Stützpunkt macht im Aegäische Küste Kleinasiens mos um einen ne mehrt. Die 468 C Samos, die etwas früher zum türkist Griechenland. Krieges legte Ital Nach dem Verrat? ten vorübergehend über den deutschen Dritte Schlacht Im Mittelabschnitt nigen festen Straßen Minsk über OrschaStraße wurde hochtral bahn" belegt. Sie b oder selbst normalen aus. Der Unterarunk Verkehr schnell große dige Ausbesserungsarb teilweise asphaltiert,# pflaster versehen. Di dings so. daß vier Fal nen. So ist es klar, der Schlamm- und Sa deutung ist. Die Vol Wochen in mütenden dem Westen“ zu öffner Man kann von d lenster Autobahn sore den Tagen war nicht Feind mit schwächeren deutschen Divisionen. ten, ununterbrochen i Die dritte Schlacht Der Feind hat alleem Schützen=Dussionen unsere Verteidiger ae bei ihren Angrifsen a Verluste erlitten, so ke die Oeffnung der Str lusten berichten, diüberschreiten. 2 somben bolschen Bergen häuften. Die entsprechend. Der Fe breit Boden a“