V S#.2 Die„Schwerter Zeitung“ erscheint wöchentlich schemal. Bezugspreis wöchentlich 45 Apf.(einschl. Trägerlohn). Postbezug monatlich 2.- RM.(einschl. 28.2 Apf. Zeitungsgebühr und 0.44 Apf. Postverpackungsgebühr) zuzüglich 36 Apf. Bestellgeld. Einzelnummer 10 Rpf. Druck und Verlag: Hans Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: Große Marktstr. 3—5 Ruf: 2770. Postscheckkonto: Dortmund 2892. Tageblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedruckte Tageszeitung Anzeigenpreisr, Die sschgespeltene Millimeterzeile 145 mm breit) 6 Apf. Textanzeigen: Millimeter 20 Apf Für fernmündlich aufgegebene Anzeigen übernehmen wir keine Gewähr. Bei unvorhergesehenen Betriebsstörungen durch höhere Gewalt übernehmen wir keinerlei Gewähr für pünktliches Erecheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch auf Schadenersats oder Nachlielerung erhoben werden Nr. 264 Mittwoch, den 10. November 1943 75. Jahrgang Die tehte Schlachtentscheider Sie wird den Endsieg Deutschlands und seiner Verbündeten bringen Von unserer Berliner Schriftleitun; O Berlin, 9. November. Adolf Hitler hat im letzten Jahr nicht oft zum deutschen Volk gesprochen, aber den Jahrestag des 9. November im fünften Kriegsjahr hat er nicht vorübergehen lassen, ohne an der gewohnten Stelle seinen alten Parteifreunden und dem deutschen Volke ein Bild von der gegenwärtigen Lage zu geben. Er beschäftigte sich dabei weniger mit den Einzelheiten der Lage auf den Kriegsschauplätzen, als mit den Hintergründen, vor denen sich die Ereignisse abspielen. Die Rede war getragen von dem Glauben an den Sieg der deutschen Waffen. Er wiederholte sein Wort, daß Deutschland niemals kapitulieren, sondern die Waffen erst fünf Minuten nach 12 Uhr niederlegen werde. Wie immer, so werde auch in diesem Kriege die=letzte chlacht die Entscheidung bringen. „Diese Schlacht aber wird das Volk zu seinen Gunsten buchen, das mit dem größten inneren Wert in größter Beharrlichkeit und mit größtem Fanatismus die entscheidende Stunde wahrnimmt.“ Er richtete deshalb an Front und Heimat die Aufforderung, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen und unter Aufbietung der letzten Kraft die Entscheidung zu Deutschlands Gunsten zu erzwingen. Er betonte noch einmal, daß, um dieses Ziel zu erringen, jedes Opfer gebracht werden und jede Rücksicht zurücktreten müsse. Die Gegner setzen ihre Hoffnung darauf, daß neben ihren augenblicklichen militärischen Erfolgen auch ihre Provaganda ihnen den Sieg bringen werde.„Sie haben vergebens erwartet, daß die Wirkungen dieser Provaganda sich fühlbar machen würden. Aber abgesehen davon, daß die meisten Kanäle, durch die diese Provaganda an das deutsche Volk herankommen könnte, durch die Maßnahmen der Staatsführung verschlossen sind, sind auch die Gegenwirkungen gegen diese Provaganda heute mesentlich stärker als im vorigen Weltkrieg. Ihren stärksten Rückhalt haben diese Gegenwirkungen in der nationalsozialistischen Partei, deren besondere Aufgabe in dem gegenwärtigen schweren Ringen von zuständiger Seite wiederholt hervorgehoben worden ist, so auch in der gestrigen Führerrede. Unter diese Umständen wird es den Gegnern niemals gelingen, den Willen des deutschen Volkes zur Fortführung des Krieges zu zerbrechen. Sie werden sich darauf einstellen müssen, daß ihnen nichts anderes übrig bleibt, als den Krieg mit den Waffen auf dem Schlachtfeld. auf den Meeren und in der Luft fortzuführen. Besonders Engländern und Amerikanern wird der gesteigerte Einsatz ihrer Volkssubstanz nicht erspart bleiben. Zür Zeit nutzen sie allerdings ihre Ueberlegenheit im Luftkrieg aus, um deutsche Städte zu zerstören. Was sie sich davon in letzter Linie erhoffen, istt daß das deutsche Volk die innere Kraft zum Weiterkämpfen verliere und daß es reif werde für die Kapitulation. Darauf hat der Führer als Sprecher der Nation in seiner Rede vom 8. November die Antwort gegeben mit der Wiederholung der feierlichen Versicherung, daß Deutschland niemals kapitulieren wird. Der Führer hat weiter ein Wort zu den Gefühlen gesagt, die diejenigen beschleichen, die vor den großen Ruinenfeldern in den luftgefährdeten Gebieten stehen:„In kürzester Frist werden die Wohnungen wieder aufgebaut werden, mögen sie zerstören, soviel sie wollen.“ Nach diesen Worten weiß nun das deutsche Volk. woran es sich halten kann, und auch die Gegner wissen Bescheid. Ihnen, vor allem den Engländern, kündigte der Führer auch an, daß die Stunde der Vergeltung kommen werde. In welcher Form das geschehen und welche Wirkung sie auf den Ausgang des Krieges haben wird, das ist die Frage, die heute alle beschäftigt, die aber erst durch die Ereignisse zu gegebener Zeit beantwortet werden wird. Dieser Krieg wird mit größerer Erbitterung und Unerbittlichkeit ausgefochten als der von 1914/18. Im Jahre 1918 kam um diese Zeit des Jahres der Zusammenbruch. Demgegenüber ist im Jahre 1943 von irgend welchen Anzeichen der Schwäche auf deutscher Seite nicht das Geringste zu sehen. Das Ringen im Osten ist wohl von unzweifelhaftem Ernst, aber einen Durchbruch, der es dem Gegner gestattet hätte, die ganze Front aufzurollen, hat es nicht gegeben. Und in Italien müssen Engländer und Amerikaner sich in schwerem, für sie äußerst verlustreichem Ringen jeden Höhenzug im Apenin südlich Roms erkämpfen, statt daß sie den erhofften Eilmarsch bis zum Brenner antreten konnten. Die deutsche Führung weiß, daß der Gegner seine Kräfte für weitere Operationen sammelt. Aber dieses Wissen ist gleichbedeutend mit der Vorbereitung der Abwehr und des Gegenschlages. Die letzte Schlacht wird den Krieg entscheiden. Sie wird mit dem Sieg Deutschlands und seiner Verbündeten enden.„Darauf kann man sich verlassen: Derjenige, der die Waffen als Allerletzter niederlegt, das wird Deutschland sein, und zwar fünf Minuten nach zwölf!" In unerschütterlichem Glauben und unentwegter Gefolaschaftstreue steht das deutsche Volk zu seinem Führer, denn es weiß:„Was auch immer kommen mag, wir werden es meistern, am Ende steht der Sieg!" Großer Erfolg der japanischen Luftwaffe ei Jerstörer und vier Transporter versenkt Drei Schlachtschiffe, zwei Kreuzer, [Tokio, 9. November. Das Kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt: Die japanische Marineluftwaffe hat seit dem Morgen des 8. November ein feindliches und Eskorte=Fahrzeuge in den Gewässern südlich der Insel Bougainville heftig angegriffen. Bisher sind folgende Ergebnisse festgestellt worden: Es wurden nersenkt drei Schlachtschiffe, zwei Kreuzer, drei Zerstörer und vier Transporter. In Brand geworfen und schwer beschädigt wurde ein Schlachtschiff. schwer beschäfdigt wurden mehr als drei Schwere Kreuzer. in Brand geworfen und schwer beschödigt wurden drei Krenzer oder große Zerstärer. in Brand geworfen und schwer beschädigt wurde ein großer Transvorter. Unsere Verluste bestehen aus 15 Flugzengen, die sich entweder vorsätzlich auf feindliche Ziele stürzten oder noch nicht zurückgekehrt sind. Die Schlacht wird unter dem Namen„Zweite Luftschlacht vor Bougainville“ geführt werden.“ England von seinen Gläubigern bedrängt Es soll seine Besitztitel auf wichtige Rohstoffquellen an die ASA abtreten Drahtbericht unseres Lissaboner Korresvondenten H. B. Lissabon, 9. November. Die englandfeindliche Strömung in den Vereinigten Staaten hat durch die Veröffentlichung des Untersuchungsergebnisses über den britischen Mißbranch mit Leih= und Pachtlieferungen, das der Truman=Ausschuß des Senats am Wochenende norlegte, einen neuen und starken Auftrieb erhalten. Der Bericht wird von der gesamten amerikonischen Presse in größter Aufmachung auf den ersten Seiten der Zeitungen veröffentlicht und hat so gut wie keine Kritik gefunden Sein erster Vorschlag behandelt die Benzinfrage. Bekanntlich hatten die fünf Senatoren auf ihrer Weltreise festgestellt, daß England den Krieg im wesentlichen mit amerikanischem, im Leih= und Neuer Landungsversuch bei Kertsch vereitelt Erfolgreicher Angriff südwestlich Onjepropetrowsk— Gegenstöße bei Kiew DRB Aus dem Führerhauptauartier. 9. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Südlich Kertsch wurde ein neuer Landungs= versuch der Sowjets abgeschlagen. In der Straße von Kertsch versenkie ein Sicherungsverband der Kriegsmarine erneut zwei seindliche Motor=Kanonenboote sowie ein Schnellboot und beschädigte ein Kanonenboot schwer. An den nördlichen Zugängen zur Krim hielten unsere Truppen wachsendem feindlichem Druck auch gestern erfolgreich stand. Ein eigenes Angriffsunternehmen an der DujevrFront südwestlich Dujepropetrowsk verlief erfolgreich. Der Feind erlitt erhebliche Verluste an Menschen und Material. während die eigenen Ausfälle gering sind. Im Kampfgebiet von Kiew nahmen die Kämpfe besonders südlich und westlich der Stadt an Heftigkeit zu. Während der feindliche Angriff in einigen Abschnitten gegenüber der entschlossenen Abwehr unserer Truppen nur langsam Boden gewinnen konnte. entrissen an anderen Stellen eigene Gegenangriffe dem überlegenen Feind mehrere vorübergehend verlorengegangene Ortschaften. Nordwestlich Smoleusk nahmen die Sowiets ihre Augriffe wieder auf. Sie wurden bis auf einige inzwischen abgeriegelte Einbrüche abgewiesen. Im Einbruchsraum von Newel warf ein eigener vom Süden angesetzter Gegenaugriff den Feind trotz heftigen Widerstandes aus mehreren starken Stellungen. Westlich und nordöstlich der Stadt griffen die Sowjets zum Teil mit neu herangeführten Kräften an. Eie wurden in heftigen Kämpfen aufgefangen oder blutig abgewehrt. Die schwere Pauzer=Jäger=Abteilung 93 hat in den letzten Wochen im Süden der Ostfront 153 Cowjetvan= zer vernichtet und 24 weitere bewegungsunfähig geschossen. Sie hat damit hohen Anteil an der Verbinderung feindlicher Durchbruchsabsichten. Bei der Bekämpfung bolschewistischer Landungs= verbände in der Straße von Kertsch hat sich ein Sicherungsverband der Kriegsmarine unter Führung von Rapitänleutnant Klatzmann besonders ausgezeichnet. Der Verband versenkte in der Zeit vom 4. bis 8. Nodember, oft auf nächste Entsernung, drei Kanonenboote. swei Schuellboote, fünf mit Truppen beladene Landungsboote und einen Schlepper der Sowiets und beschädigte ein Schnellboot und ein Kanonenboot schwer An der süditalienischen Froui warf der feind gestern neue Kräfte in den Nampf und vert#cht durch starke Augriffe unsere Froni zu durchbrechen. Besonders westlich und nordwestlich des Volturno wurde den ganzen Tag über um einige Höhen erbittert gekämpft. Die Angrifse wurden unter hohen blutigen Verlusten für den Feind abgewiesen örtliche Einbrüche abgeriegelt oder im Gegenstoß eingeengt. Durch Störangriffe weniger feindlicher Flugzeuge gegen das westliche Reichsgebiet entstanden in einigen Orten Gebändeschäden und geringe Personeuverluste. Deutsche Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht wiederum Bomben auf Einzelziele im Stadtgebiet von London. Pachtrahmen gelieferten Benzin führt und seine eigenen Benzinreserven im Mossulgebiet, in Sandi=Arabien und in Iran sorafältig schont. Deshalb schlug der Truman=Bericht vor, daß England diese Lieferungen, falls es sie nicht in Dollar bezahlen könne, durch die Abtretung einer gleichen Menge Benzins aus seinen eigenen Reserven in den genannten Oelgebieten oder durch Abtretung des Besitzrechts eines entsprechenden Teiles dieser Oelfelder an die Vereinigten Staaten begleichen soll. An zweiter Stelle folgt dann die Gummifrage. Der Truman=Ausschuß macht dem englisch=holländischen Gummimonovol den Vormurk. allein an den Gummischwierigkeiten in den Vereinigten Staaten und auch in Enaland Schuld zu haben. Heute müßten die USA synthetischen Gummi und Gummiprodukte nach England liefern, weil dieses Land im Frieden keine genügenden Vorräte an Rohgummi anlegte und weil die englische Monovolgesellschaft den amerikanischen Handelsminister Jesse Jones daran gehindert habe, aus den USA den Bedürfnissen des Krieges entsprechende Gummilager zu schaffen. Diese Möglichkeit müsse nach dem Kriege ausgeschaltet werden. Es dürfe nicht wieder vorkommen, daß, wie in den zwanziger Jahren, die Vom Führer empfangen Aussprache mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten und dem Außenminister DRB Berlin, 9. November. Der Führer empfing am 5. November 19/3 den Kgl. bulgarischen Ministerpräsidenten Boisloff und den Kgl. bulgarischen Außenminister Schimchmanoff zu einer umfassenden Aussprache über alle das Reich und Bulgarien interessierenden Fragen. Die Besprechung beim Führer, an der von deutscher Seite der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, Generalfeldmarschall Keitel und General Jodl teilnahmen, verlief im Geiste herzlichen Einvernehmens und der bewährten traditionellen Freundschaft. Nach dem Empfang beim Führer waren der bulgarische Ministerpräsident und der bulgarische Außenminister Gäste des Reichsaußenministers von Ribbentrov. Die freundschaftliche Aussprache wurde hier fortgesetzt und am Abend beendet. Vereinigten Staaten willkürlich hochgetriebene Monovolpreise an die englische Gummigesellschaft bezahlen mußten während sie gleichzeitig von der englischen Presse als Shylock beschimpft würden, weil sie auf Rückzahlung der Kriegsanleihen beständen. Deshalb wird eine Besitzübertragung eines den Gummilieferungen der Vereinigten Staaten entsprechenden Anteils des englisch=holländischen Gummiplautagenbesitzes an die Vereinigten Staaten gefordert. Nach dem gleichen Prinzip soll auch die Bezahlung der im Leih= und Pachtsnstem au England gelieferten Nickel=, Kupfer=, Zinn= und Eisenmengen dadurch sichergestellt werden, daß Eugland Besitztitel auf Vorkommen dieser Metalle in der Welt außerhalb Großbritanniens auf die Vereinigten Staaten übertragen werde. Dieser Kreditverlust Englands ist aber nicht allein auf die Vereinigten Staaten beschränkt. Er greift auch nach Südamerika über. Uruanan macht jetzt den Anfang damit, seine eingefrorenen Pfundguthaben dazu zu verwenden, den englischen Besitz an lebenswichtigen Betrieben in Uruguan zu kaufen. Die Bank von Urnanay hat vorgeschlagen. die Gas=, Wasser= und Elektrizitätswerke von Monteniden, die in England bereits einen nominellen Aktienwert von 8.8 Millionen Pfund Sterling haben, mit Hilfe ihrer eingefrorenen fnndauthaben zu erwerben. Bußtag fällt auf den 14. November 1 Berlin, 9. November. Der Bußtag, der zu den auf einen Sonntag verlegten Feiertagen gehört, fällt in diesem Jahre auf Sonntag, den 14. November. An diesem Tage sind in den Teilen des Reiches. in denen der Bußtag staatlich anerkannter Feiertag ist, ebenso wie im vergangenen Jahre von 6 bis 14 Uhr alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen verboten. Das Eichenlaub :: Führerhauptauartier. 9. November. Der Führer verlieb am 4. November das Eichenlaub zum Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes an Oberst Engen König. Kommandeur eines Grenadier=Regiments, als 318. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Vatikan stellt fest: Englische Bomben Schwierige Aufräumungsarbeiten]„Der Auschlag im Einvernehmen mit Moskau“ :: Rom, 9. November. Von gutunterrichteter vatikanischer Seite wird mitgeteilt, daß die Untersuchung der Splitc 4 0 Im Jung auch in Heimreise und Ankunft deutscher Austauschgefangener in Spanien des Austausches schwerverwundeter Kriegsgesangener zwischen Deutschland und England trafen im snanischen Hasen Barcelona Trausvorte mit deutschen Verwundeten ein, um von hier aus die ureten. Im Namen des Führers begrüßte der deutsche Botschafter in Soanien. Dr. Dieckhoff. Unsere Bilder zeigen links: BDM“ schen beschenken die Heimkehrer mit Liebesgaben : Die Heimtehrer verlassen den britischen T##nsportek, um aui deutichen Schiifen die Heimreise lertenichen. ter der am Abend des 5. 11. auf die Vatikanstadt abgeworfenen Bomben, die vom Leiter der technischen Dienste der Vatikanstadt, Ingenieur Galeazzi, und zwei Fachleuten der Leitung des Artilleriewesens in Rom durchgeführt wurde, erggb, daß es sich bei den Bomben um englische kleinen Kalibers handelt. Die Aufräumungsarbeiten in den von dem anglo=amerikanischen Bombenaugriff am Freitagabend getroffenen Teilen der Vatikanstadt haben nach einem Bericht des päpstlichen Organs„Osservatore Romano“ am Montag im vollen Maße eingesetzt Besonders graß seien, wie das Blatt erfährt, die Schwierigkeiten am Gebäude der vatikanischen Mosaikfabrik sowie an dem Palast des Gouverneurs. in dem auch zahlreiche Büroräume sowie verschiedene im ersten Stockwerk gelegene Dienstmohnungen völlig zerstört worden seien. Alle Fenster nach der Seite des Peters=Nomes seien voll inmen pulverisiert. Auch die Fenster in dem großen marmornen Empfangsgebäude des vre#kanischen Bahnhofes seien ausnahmslos in Trümmer gegangen. Aeußerst schwerzlich se:, wie das pönstliche Organ betont, der Verlns des berühmten„goldenen Fenstere“ von Bernini im Peters=Dom, das bekanntlich ganz aus kostbarstem Alabaster hergestellt war. In einem Kommentar zu dem Verbrechen der Anglo=Amerikaner gegenüber der Vatikanstadt erinnert der„Corriere della Sera“ an die Ankündigung von Thurchill und Roosevelt, wonach sie einen„Kreuzzug zur Befreiung Roms“ unternehmen wollten. Der Angriff sei in Uebereinstimmung mit Moskau erfolgt als Gegenschlag gegen die Erklärung des Papstes über das korrekte Verhalten der der: schen Wehrmacht, eine Erklärung, die in lischen und amerikanischen Kreisen große ärgerung hervorgerufen habe. V. Je7 „Es kann gar geden ars unseren Gieg! Der Schluß der Ausführungen des Führers in seiner Rede in Münche Der Führer führte in seiner Rede am Vorabend des 9. November im Münchener Löwen bläukeller noch folgendes aus: Sie mögen hoffen, uns durch schwere Blutopfer klein zu kriegen. Allein diesmal verlaufen diese Blutopfer so, daß auf jedes deutsche zwei, drei und vier Opfer unserer Gegner kommen. So schwer diese Opfer für uns sind, so können sie uns doch nur noch stärker verpflichten. Es wird niemals mehr der Fall sein, daß wir so wie im Weltkrieg— wo wir zwei Millionen verloren batten und am Ende dieser Verlust doch zwecklos war— beute auch nur einen Menschen zwecklos opfern. Das wird auch der Soldat an der Front, wenn er nach schweren Stunden aus dem Toben einer Materialschlacht kommt, nach härtesten Anstren= gungen wieder zu Besinnung kommt, verstehen: Es darf nicht umsonst sein, was wir hier an Opfern bringen, aus ihnen muß für unser Volk ein Nutzen erwachsen. und nicht nur für unser Volk, sondern am Ende für ganz Europa. zwungen, irgendwo einmal einige hundert Kilometer aufgeben müssen, wenn wir doch, immer noch so weit von der Heimat entfernt, sie zu verteidigen in der Lage sind. Hier liegt die Aufgabe der Partei und der nationalsozialistischen Führung, der erste Glaubensträger der Nation zu sein. Das ist eure Aufgabe, meine Parteigenossen, und Eine amer schrieben, das Schlit die Frauen. Zweifel für die der deren Völker. Er übergegangen, sie sammenzufassen. E Stände in die Fabr Urlaub acben könnt vor allem, meine Parteigenossinnen! Appell an die Frauen eikanische Zeitschrift hat vor kurzem geAuch ihr sollt von hier hinausgehen mit der sangtischen Zuversicht und dem fanatischen Glauben, daß es gar nichts auderes geben kaunals un seren Sieg! Dafür kämpfen war, dafür sind sehr viele gefallen, dafür werden noch andere das gleiche Opfer bringen. Dafür leben Generationen, und zwar nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft. Das, was wir jetzt an Blut vergieße: einst reichlich vergolten werden. Heimstätten Millionen Menschen ben können. wird unserem Voll. Es wird in neuen wieder ihr Dasein geVaterlandes Größe unseres deutschen Volkes sein Unsere nationalsozialistische Partei. unser Deutsches Reich— Siegheil! Damit erinnern wir uns so eller unserer Nameraden, die als nationalsozialistische Kämpfer einen Weg voraugegangen sind, der nur der Weg der Größe unseres Mit Ergriffenheit und immer neuem Beifall ind die allen Parteigenossen den Worten des gefolgt. Jetzt löst sich die Spannung in nicht endenwollenden Jubel, der den Führer imaufs neue umbrandet, bis sich die Begeisteg in ein großes Gelöbnis sanatischen Glauns und Siegeswillens verdichtet, das in feiersen Hymnen seinen Ausdruck findet. In 4n ntreu sollem mmste am Nationalsozialismus seien der Nationalsozialismus habe ohne ttsche Frau mehr getan, als die anhabe sie sozial gehoben. Er sei dazu in gewaltigen Organisationen zuer schicke Frauen der gebildeten liken hinein, damit Arbeiterinnen in ten, und sie schließt, das könnten die ember in (München, 9. November. In Kampf und Arbeit des deutschen Volkes Kranzniederlegung Und dann zum Sch Woche mindestens dreienen Nervenzusammenb Lütte meinen Freund Gö nach Schweden gefahren, zluß ß noch eines: Ich lese jede viermal, daß ich entweder ich bekommen habe, oder ich ig abgesetzt und Göring wäre inn wieder habe Göring mich abgesetzt, dann hat die Wehrmacht die Partei abgesetzt, dann hat die Partei umgekehrt die Wehrmacht abgesetzt — in diesem Falle sagen sie dann nicht Wehrmacht, sondern plötzlich Reichswehr— und dann wieder haben die #enerale gegen mich eine Revolution gemacht, und dann habe ich wieder die Generale verhaften und einsperren lassen usw. Sie können überzeugt sein: L lles ist möglich, aber daß ich die Nerven verliere, ist völlig ausgeschlossen! (V#rausender Beifall. Meine Parteigenossen! Vor zwanzig Jahren standen wir wirklich vor dem Nichts. Vier Jahre hatte ich damals glübenden Herzens gearbeitet und nur einen Gedunken gehabt: den Erfolg unserer Bewegung um der errettung des Vaterlandes willen. Mit einem Schlage war nun alles vernichtet.— Ja, es schien drei, vier Lbochen lang so zu sein, als ob ich dabei wirklich die Nerven verlieren müßte. Ja, ein niederträchtiges Subjekt hatte sich dazu verstanden, mir vorzuwerfen, ich hätte mein Wort gebrochen. Als diese Gegner damals] Ich hin eber glaubten, mich vor das Standgericht schleppen zu um zu euch, können, um mich dann vor ihm zu brechen, als sie mich zur Fustungshaft verdonnerten, da habe ich nicht zagt und verzweifelt, fondern in diesen Monaten ich„Mein Kampf“. Ich hatte zu eingehend die schichte studiert, um nicht zu wissen, daß große Siege niemals anders als unter schwersten Rückschlägen erfochten worden sind. Es gibt keine großen Helden der Weltgeschichte, die nicht den bärtesten Belastungen gegenüber standhaft geblieben wären. Sonnenschein kann jeder vertragen, aber wenn es wettert und stürmt, dann ze gen sich erst die harten Cbaraktere, und dann erkennt man auch den Schwächling.(Beifall.) Wenn es enmal schwierig wird, dann zeigt sich erst, wer wirklich Mann ist und in solchen Stunden die Nerven emokratien nicht nachmachen. Und weil sie das nicht chen könnten, müßten sie darum in Zukunft die nalsozialistischen Krauen ausrotten. Denn sie seien fangtisch und unbelehrbar. Das ist auch richtig! Ich weiß, daß ich die ganzen Jahre hindurch gerade in den Frauen des Volkes meine matischsten Anhänger besitze. Das muß in der Zukunft erst recht so sein! Die Frauen müssen zusammen mit den Männern der Bewegung auch in schweren Zeiten den Halt geben. Wenn Bombenangriffe kommen, ist es in erster Linie die Partei, die dafür sorgt, daß die Ordnung aufrechterhalten bleibt und daß alles getan wird, was überhaupt getan werden kann. Können Sie sich überhaupt vorstellen, meine Parteigenossen und Parteigenossinnen, daß wir im Weltkrieg auch nur einen Monat lang das hätten erdulden und ausstehen können, was wir jetzt seit Jahren ertragen? Können Sie sich das vorstellen? Das ist das Verdienst der männlichen Erziehung unseres Volkes, das ist das Verdienst des nationalsbzialistischen Glaubens!:(Wieder unterbricht stürmischer Beifall den Führer.) Solange uns diese Kraft bleibt, brauchen wir nicht nur nicht zu verzweifeln, sondern können im Gegenteil mit stolzer Zuversicht in die Zukunft blicken. nur auf wenige Stunden hierher gekommen, liche Stille. h, meine alten Anhänger, zu sprechen, und weiten ür den Sieg gehörte in der Hauptstadt der Bewegung auch der 9. November dem Gedenken derer, die an den durch das November=Geschehen geheiligten Stätten ihr Leben für das neue Deutschland hingegeben haben. Auf dem Münchener Nordfriedhof wurde das Opser der Männer und Frauen ge ehrt, die am 8. November 1939 dem verbrecherischen Anschlag im Bürgerbränkeller anheimgefallen sind. Hier legte Gauleiter Paul Giesler einen großen, von vier Marschierern des 9. November 1923 getragenen Lorbeerkranz des Führers nieder. An der Gedenktafel für Theodor Casella und Martin Faust im Hofe des General kommandos legte Generaltentnant Graf in Vertretung des stellvertretenden Kommandierenden Generals des VII. Armeetorps einen Kranz zum ehrenden Gedächtnis an die beiden für Deutschlands Erneuerung und Freiheit gefallenen deutschen Männer nieder. Ein weiterer Kranz wurde im Namen des Reichsführers 1/, Reichsministers des Innern, Himmler, niedergelegt. Am Mahnmal Am Maynmal, wo die ersten 16 National sozialisten im Jahre 1923 ihre Treue zu Führer und Reich durch Hingabe ihres Lebens besiegelten, herrschte um die Mittagsstunde feierDie Bevölkerung umsäumte den Platz vor der Gedenkstätte, als GauPolizei Freiherr von Eberstein eintrafen. Wähten eine Batterie 16 Sa lutschüsse abgab, legten Gauleiter Paul Giesler den Kranz des Führer und Generalfeldall Keitel den Kranz der Wehrmacht am Mahnmal= nieder. ne, gehe schon morgen wieder zurück und nehme mit mir leiter Paul Giesler, der Chef des Oberkomman= ## eine schöne Erinnerung an meine alten Kampfgefähr= dos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Kei1 g### ten und unsere alte Kampfzeit. tel, und t=Obergruppenführer und General der Rachraus der An der Ewigen Wache Feierlicher Höhepunkt des 9. November in sen war die Ehrung der ersten Gefallenen as neue Deutschland an ihrer letzten Ruhe0 Jahre nach ihrem heldischen Sterben, nde, in der sie damals gefallen in der Ewigen Wache Gauleiter im Beisein des Chefs des Oberkommanehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, eden der 16 erzenen Sarkophage mit einem Lorbeerkranz des Führers. dem Königlichen Platz hatten sich währ feierlichen Handlung mit Angehörigen der Loten von 1923 die Marschierer des 9. November und die anderen Willensträger des schlands versammelt: Reichsleiter zahlreiche Führer aus den Glieen, Offiziere und Soldaten der deutschen Wehrmacht. gländer forderte Bomben auf die Vatikanstadt (:) Lissabon, 9. November. Aufsehen, das der Bombenüberfall der angloiten auf die Vatikanstadt in Lissabon verursachte, ist besonders stark in jenen portugiesischen Kreisen, die vor wenigen Tagen Gelegenheit Somel“ Tgebscheurt O 3 Omitrousk S• Starke Abwanderung weiblicher Arbeitskräfte—„Die Flitterwochen vorüber“ Drahtbericht unseres Stockholmer Korrespondenten Omi Omitrier Gluchon 6 Putin nicht verliert, sondern hartnäcig und standhaft bleibt, un niemals an eine Kapitulation denkt.(Starter Beifall.) G. Stockholm, 9. November. Glaube und Dank an die Vorsehung Schließlich will ich denjenigen Menschen, die mir ständig von Religion sprechen, etwas sagen: Auch ich bin religiös und zwar tiefinnerlich religiös, und ich glaube, daß die Vorsebung die Menschen wägt und denjenigen, der vor der Prüfung der Vorsehung nicht bestehen kann, sondern in ihr zerbricht, nicht zu Größerem bestimmt. Es ist eine naturgegebene Notwendigkeit, daß in der Auglese nur die Stärkeren übrigbleiben. Das deutsche Volk, wie ich es in der Masse seiner Erscheinungen kennengelernt habe, ist Gott sei Tank stark und kerngesund. Glauben Sie mir, wenn ich 1918 Mitglied der Demokratischen Partei gewesen wäre, hätte ich auch an Deutschland gezweifelt.(Lachen.) So war ich Mitglied der deutschen Wehrmacht, war ein Musketier unter Millionen anderen, und das hat mir meinen Glauben gegeben. Mein zäher Kampf in der Bewegung um die Seele des deutschen Volkes und der breiten Massen, der Millionen Arbeiter und Bauern— dieser Kampf hat mich erst recht stark werden lassen. Denn er ließ mich das Kostbarste kennenlernen, das es gibt: die unverdorbene Kraft der breiten Massen, der Millionen=Volksgenossen, aus denen endlich der nationalsozialistische Staatsgedanke erstand. Denn aus ihr erwuchs unsere Volksgemeinschaft. Wir haben von der Vorsehung nichts als Segen empfangen. Was hat sie uns nicht an Erfolgen gegeben, was hat sie uns nicht an großartigen Siegen erringen lassen! Wie haben wir nicht in wenigen Jahren eine fast verzweifelte Lage unseres Landes und unseres Reiches völlig geändert! Wie hat diese Vorsehung nicht unsere Armeen weit über die Reichsgrenzen hinaus geführt! Wie hat sie uns auch fast aussichtslose Situationen, wie den italienischen Zusammenbruch, meistern lassen! Und dann wollten wir so erbärmlich sein und an dieser Vorsehung trotzdem verzagen vder verzweifeln?(Stürmischer Beifall.) Ich beuge mich in Dankbarkeit vor dem Allmächtigen, daß er uns so gesegnet hat, und daß er uns nicht schwerere Prüfungen, den Kampf auf deutschem Boden, geschickt hat, sondern daß er es fertigbringen ließ, gegen eine Welt der Uebermacht diesen Kampf erfolgreich weit über die Grenzen des Reiches hinauszutragen. Ich bin stolz darauf, der Führer dieser Nation zu sein, nicht nur in glücklichen Tagen, sondern erst recht in schweren. Ich bin glücklich, daß ich in solchen Tagen der Nation von mir aus Kraft und Vertrauen geben und ihr sagen kann: Deutsches Volk, sei völlig beruhigt, was auch kommen mag, wir werden es meistern! Am Ende steht der Sieg!(Minutenlanger, brausender Beifall.) AIs der Weltkrieg zu Ende gegangen war und ich rsten Male vor Ihnen, meine Kamcraden, sprach, ich ungefähr folgendes ausgeführt:„Wir dürfen st mit dem Schicksal badern. Wir sind viele ang von einem Glück begleitet gewesen, das einem Erwählten geben kann. Was haben Siege errungen im Westen, Osten, Süden, i Europa! Und dann ist unser Volk unjeworden Trotz dieser Siege hat es dann seine Haltung, seinen Glauben verloren und h geworden. Tamit hat es die Gnade des icht mehr verdient.“ Und ich habe so oft— Sie sich dessen erinnern— gesagt, daß die Vorsehung uns geschlagen hat, und zwar mit Recht geschlagen hat. Sie hat uns das zugefügt, was wir verdient hatten. Heute soll unser Gelöbnis sein, daß sich das niemals mehr wiederholt, daß wir nicht überheblich werden in den Tagen des größten Glückes, und daß wir niemals erzagen, wenn die Vorsehung uns einmal Prüfunn schickt. Denn was anderes ist es als eine Prüne. wenn wir, durch die Kriegsnotwendigkeiten geDie„bisher bestimmteste Andeutung, daß die amerikanische Regierung sich mit Plänen für ein Dienstpflichtgesetz im nächsten Jahr trägt“, nennt ein schwedischer Korrespondent die Aeußerungen, die der Arbeitskommissar Mac Rutt über die Notwendigkeit weiteren Arbeitseinsatzes im American Magacine macht. Man brauche im Verlaufe des nächsten Jahres minweibliche Arbeitskräfte für Armee und Industrie, stellt MacRutt fest, und fügt drohend hinzu, man werde zwar der Freiwilligkeit noch einmal eine Gelegenheit geben, werde sich jedoch zu Zwangsmaßnahmen gezwungen sehen, falls dieser Appell an den freiwilligen Einsatz nicht die erforderlichen Ergebnisse habe. Damit wird ernent das ernste Problem in den Vordergrund des USA.=Interesses gerückt, daß Washington sich zu viel vorgenommen hat, wenn es einerseits eine Armee von 10 bis 12 Millionen Mann aufstellen, andererseits für die Landwirtschaft und Industrie einen Arbeiterstand von mehr als 60 Millionen fordert. Zwar hat die amerikanische Rüstungsproduktion ihre Rückschlagskrise vom Sommer offenbar überwunden, und die Produktionsziffern sind wieder etwas im Ansteigen, aber die Schwierigkeiten, die sich aus der herrschenden Freizügigkeit der Arbeitskräfte ergeben, zeigt die Schilderung, die das Kriegsproduktionsamt kürzlich über die Produktion von Bombenflugzeugen in einem großen Werk an der Pazisikküste gab. „Durch die plötzliche Einziehung von Männern in Schlüsselstellungen und durch die Abwanderung weiblicher Arbeitskräfte blieben in den letzten Monaten ebenso viele Bombenflugzeuge unproduziert, wie von den amerikanischen Streitkräften in den entsprechenden Monaten bei den Einsätzen verloren gingen.“ Ein Sonderkorrespondent der Londoner „Times“ bemerkt dazu, daß die Abwanderung aus den Rüstungswerken einen„allgemei und alarmierenden Umfang“ angenommen hat und„die ersten Flitterwochen, der neuen Rüstungsarbeiter mit hohen Löhnen im Schiffsbau und in den Werkzeugfabriken vorüber sind. Es hat bereits eine weit verbreitete Abwanderung von Landarbeitern aus den Fabriken eingesetzt, in die sie im vergangenen Jahr so hoffnungsvoll hineinströmten. Viele arme Weiße (diesen Beariff hat man für jenes Drittel der USA.=Bevölkerung geprägt, dessen Einkommen weit unter dem Eristenzminimum liegt) und viele Neger, die durch die hohen Löhne in die Schiffswerften gesteckt wurden, haben sich inzwischen eingestehen müssen, daß in den völlig übervölkerten Schiffsbaustädten die scheinbar so hohen Löhne nicht einmal die paar Lebensnotwendigkeiten erreichbar machten(weil nämlich die Preise und vor allem die Mieten noch sehr viel schneller gestiegen sind als die Löhne!), die sie sich in ihren wirklich bescheidenen Umständen auf dem Lande leisten konnten. An der Pazifikküste andererseits hatten sich viele Frauen in einem Ausbruch von Patriotismus zu Ausbilfür die Arbeit in den Flugzeugfabriken gemeldet, die jetzt bereits wieder ihre Stellungen verlassen. Die Arbeitseinsatzkommission ist in wachsendem Maße über diese allgemein alarmierende Abwanderung von Frauen aus den Rüstungsindustrien äußerst beunruhigt.“ Da jedoch vorläufig keinerlei Vollmachten für die Kommission bestehen, Frauen zur Arbeit heranzuziehen und Männern die Freizügigkeit abzusperren, sieht sich die Kommission nach der Auffassung des„Times"=Korrespondenten vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Aehnliche Schwierigkeiten haben sich bei der umstrittenen Einziehung der Familienväter zum Heeresdienst ergeben. Da der größte Teil der amerikanischen Armee noch innerhalb der USA. stationiert ist, fürchtet man diese an sich unvermeidliche Maßnahme, die bekanntlich den Betroffenen schon vor mehreren Monaten angekündigt worden ist, aus verschiedenen Gründen. Einmal fehlt es an Menschen, die auf die frei werdenden Arbeitsplätze nachrücken können, zumal die Frauen der Eingezogenen nur in seltenen Fällen bereit sind, ihrerseits zur Arbeit zu gehen. Dadurch ergibt sich zweitens der Zwang für die Armee, d. h. für den Staat, die Versorgung für die Familien zu übernehmen, was für uns in Deutschland zwar absolute Selbstverständlichkeit bedeutet, was jedoch den Amerikanern diese nur in Camps herumlungernden Soldaten„zu teuer“ werden läßt. Trittens fürchtet man, daß allzu viele Familien den eingezogenen Männern in die Nachbarschaft ihrer Lager folgen werden, was„vielen kommunalen Behörden schon bei der Einziehung von kinderlos verheirateten Männern furchtscken wegen der sich zusätzlich aufnden Unterbringungsschwierigkeiten verursachte“. Aus dem Appell MacNutts und aus den zitierten amerikanischen und britischen Angaben wird also erneut deutlich, daß den Amerikanern die praktischen Auswirkungen des von ihnen gevollten Krieges noch immer unsympathisch sind und daß dadurch den amtlichen Instanzen er liches Kopfzerbrechen verursacht wird, ein Kopferbrechen, das vor allem dadurch entsteht, daß die Amerikaner zwar riesige imperialistische winne aus diesem Kriege davontragen wollen. aber nicht bereit sind, das damit verbundene Risiko und die erforderlichen Opfer zu übernehmen. Ser Coorkaoet * 4 Poltawa 9 krassogrog * Swvenigorodka XS„.„ schngm S e che Schig an Kronognd Omjepropetrowsk Bobrinez. Sangrachoi: Perwomoisk 8 Angrjeng###osnessensk Saporosige Reoen Uebtsichhe 74 9 über die Schwierigkeiten des angelsächsischen Kampfes in Süditalien ( Genf, 9. November= Zum militärischen Geschehen in Europa äußert sich det englische Militärkritiker Cyrill Falls in der Wochenzeitschrift„Illustrated London News“. Vorläufig kämen die angloamerikanischen Truppen, so sagt Falls, nur gequält und in einem peinlichen Schneckentempo in Süditalien voran. Es sei deshalb nicht verwunderlich, wenn die Sodie italienische Karte zur Hand nähmen, immer wieder auf die fast Streitkräfte reichten allein zu einer Entscheidung, wie sie sich die Sowjets vorstellten, nicht Selbst zusammen mit den Nordamerikanern genügten sie nicht. Der springende Punkt sei ämlich, daß England aus eigener Kraft seine. gegenwärtigen Truppen bzw. seinen Arbeiterbestand nicht mehr zu steigern vermöge. Das Menschenmaterial sei erschöpft. Man müsse also auf die Amerikaner zurückgreifen, womit sofort das Problem ihres Antransportes aufgeworsen werde. Schon eine enorme Leistung sei es, eine amerikanische Division über den Atunmerklichen Veränderungen hinwiesen und lantik zu befördern, aber noch bei weitem schwie eine aktivere zweite Front verlangten. Aber die#riger wäre es, sie in einem langen Feldzug zurzeit nicht im Kampf stehenden britischen laufend mit allem zu versorgen. 100km Karte zu den schweren Kämpfen im Osten aß= und Schimpfschrift des englischen Schriftstellers H.-G. Wells gegen den Papst Pius XII. und die Kulturschätze der Vatikanstadt kennenzulernen. In dieser Schrift, die unter dem Tiel„Crux santa“ in den englischen Pinguinbüchern veröffentlicht wurde, hatte Wells die Frage gestellt, warum die Vatikanstadt nicht bombardiert werde und unverhohlen die Durchführung von Bombenangriffen auf das vatikanische Gebiet gefordert, Entrüstung in Spanien Drahtbericht unseres Korrespondenten F. I.. Madrid, 9. November. Alle Madrider Morgenblätter erschienen gestern abend mit kurzen Kommentaren über den Luftangriff aus die Vatikanstadt. Sie bezeugen Empörung der gesamten katholischen Welt und dringen darauf, daß die Heilige Stadt unter allen Umständen kinftig von derartigen Greueln verschont bleibe. Römer und die Juden Daß an dem gemeinen Verrat der BadoglioJuden als letzte Urheber einen gerüttelten Anteil haben, dürfte heute schon als siesen angesehen werden. Niemals hätte das römische Volk vergessen dürfen, wie schon die r die Inden geurteilt haben. Tacitus, daß die Inden„für die Menschheit ein Gegenstand des Etels" wären und u hinzu:„Alles, was in unseren Augen heilig ist, verspotten sie; Verhalten das wir als risch bezeichnen, betr chten sie mit Wohlwollen. Diese Nation ist die niedrigste von allen...“ Cicero nennt die Juden eine tion von Grobianen und Betrügern“. Ovid aber empört sich über dieses Volk mit den Worten: „Sie sind die Zersetzer und Verführer und sehr frig in allem, was die niedrigsten Formen der sinnlichen Frenden betrifft.“ Und Seneca entrüstet sich über die Inden:„Dieses Pestilenzvoll hat es fertig gebracht, solch einen Einfluß gewinnen, daß es, das geschlagene, uns, den Sie gern, die Gesetze diktiert.“ Daß es nur eine radikale Lösung des Judenproblems geben dars, hat Italien bitter am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Am Montag hat in Italien der Schulunterricht, der seit Inni unterbrochen worden war, wieder begonnen. 9. Chevalier:„In der ra usses liegt die Kraft.“ Kulturgüter vor 2 on den Luftnotstandsg Rulturgüter sicherzuste der Provinz Westfalen bow in dem Blatt„D Er schreibt über zn, die bei der Sicherung gmacht werden mußten, A genstände in einer Art ###ndgefahr zu sichern, muufttrieges entspricht. die Anderungen der im Peispiel des fläm etrikirch zu Dortmu ##er 100 Zentner schweren ###ünglich in der Kirche# ##ters stand. Der Altar ### er Bildschnitzerwerksta äre nach Deutschlank rAttar der Petrikirche ###n 6 Meler und einer ößte. Das riesenhafte #nen mit zusammen ##gein 54 Gemälde. 9 ### berauschende Fülle stend ist eine große Krm die sich die übrigen Se g den Flügeln die 9MP GZehänd.. aus reichen E. sprengstücke zu hüten. #rrorangriffen ##ahren hatte, daß das Einsturz des brennen jug oder durch uumit#el uben die Gefahr der ###urde das Holzgehäusen mngeben. Die zunehmen #chwererer Sp An erscheinen, das Scan lichkeit und seines, wie ##ngenden Gewichtes abzu in Ruhrgebiet an einen Es liegt auf der Hank Veen äußerste Schwierig #nten. Besonders fehlt #hulten Fachkräften. Beisterium war zwar aus de raus ein eigener Baust V##onservatoren zur Verfü ###r aber gleich so start frruch genommen, daß 1 luhrgebiet nicht war lich, den wertvollen Altai Münsterschen Kunsttischlei munder Möbelfirma aus die Petrikirche wurde z der ist gerettet. Tages Zeichen unserer Dar frauen mehr beglücken, a Soldaten in den Lazarett nitbringen dürfen? Es Liebesdienst, den Mitgl usüben dürfen. Und di der Einsatzfreudigkeit ers sviel hört, daß die RS=Fr ländlichen Kreise unseres brombeeren 25 Zentner 1 Zentner Obst für unse und abgeliefert hat. - Verfall der Wehrn narken für Wehrmachtsal auf hellrotem Papier tre (Ablauf der 55. Zuteilung Brotmarken werden insb angehörigen ausgegeben, konditoreien usw. auch Leil erhalten auch die üb Marken, insbesondere im rung. Vom 15. November neuen Brotmarken für W Buntdruck auf weißem M ind. Die Kartenausgabes ten nicht gegen neue Mar bos, derartige Anträge z1 * Vorzeitiges Annel stellt, wie das Reichsgerich Verhalten des Kaufmann sem Falle mit der Mögli sicht beliefern zu können . Die Kriegsausga leutsche Handelsführung daß das Bild der Sch geglichen wird. Dies wijeder Kaufmann an die Einzelhandel herausgeg linien hält und grundsö Schaufenster zeigt, die v daß er Mangelware nur s Roman vo Urheber=Rechtsschutz: 22 Sie müßte erst ein Schlegerl hier sitzen, um sich der Tausch lohne. nüßte eine Liebe hingebde mehr wiederkommen iit zwar nur vom Sehe daß es lein Vergleich seit dessen leichtsinnige Art biut geworfen hatte. Da sagte der Girgl ir „Am besten ist es, Schlegerl redest.“ Das traf das Mädel Rötzlich zu erkennen, da belegenheit sah, sie losz sich aber entschieden. Er habe, daß sie so wenig V nun wolle er kein Wort küsse ja selbst wissen, w Es hätte nicht viel ge enandergegangen. Aber verabschiedete, wußte er Stelldichein gewesen war Das hübsche Roserl im diese verlorene Liebe chneider zu und. ward eine Frau werden woll 0. Chevalier:„In der raschen Ausführung des Entusses liegt die Kraft.“ S Schwerte, 10. November 1943 Kulturgüter vor Vernichlung beiahrt an den Luftnotstandsgebieten wird alles geran, um gulturgüter sicherzustellen. Über diese Maßnahmen Provinz Westfalen berichtet Landeshauptmann vow in dem Blatt„Die nationalsozialistische GeEr schreibt über die vielfältigen Erfahrunu die bei der Sicherung des werkvollen Kunstgutes macht werden mußten, bis man so weit war, die ugenstände in einer Art gegen Sptitterwirtung und srandgefahr zu sichern, die der heutigen Lage des zuftkrieges entspricht. die Anderungen der Methoden erläutert er an im Beispiel des flämischen Schnitz-Altors in der getrikirch zu Dortmund. Es handelt sich um einen er 100 Zentner schweren, vergoldeten Altar, der urmünglich in der Kirche des Dortmunder Minoritensosters stand. Der Altar ist das Werk einer Antwer ier Bildschnitzerwerkstatt, die um 1520 zahlreiche mtäre nach Deutschland geliefert hat. Unter ihn der Altar der Petrikirche in Dortmund mit eine nu 6 Meter und einer Breite von 7½ Meter der ßte. Das riesenhafte Werk besitzt 30 geschu mit zusammen 633 Figuren, dazu auf den Fügeln 54 Gemälde. Das Innere des Altars zeigt rauschende Fülle von Schnitzereien. Be schend ist eine große Kre die sich die übrigen E auf den Flügeln die Le guppieren. Dieses Wei goßen Gehäuse aus zu in die reichen Schnitz sprengstücke zu hüten. serrorangriffen auf unse ahren hatte, daß das #i Einsturz des bre oder durch num homben die Gefahr burde das Holzal igsgruppe in der Mitte ilder, unter denen ma schichte Christi erkenn de zunächst mit ein igen Bohlen umgebe Zerstörung dur Bud 9 1 Ans ihr hr AAu *** Nachdem man aber bei #ehalten Städte und Lübeck zusammengestellte Holzwei enden Dachstuhls, beim Funkenelbare Einwirkung von Brandser Vernichtung sogar steigerte, se das Holzgehäuse mit fenerhemmenden Platten mgeben. Die zunehmenden schwererer Sprengbomben ließen es aber bann Im erscheinen, das Schuctzwerl trotz seiner 3. ###chleit und seines, wie gesagt, über 100 Zen ngenden Gewichtes abzub zen Ruhrgebiet an einen sie Es liegt auf der Hand, daß diese Maßnahme gen äußerste Schwierigkeiten durchgeführt u sonnten. Besonders fehlte es an ge chulten Fachkräften. Beim Preußischen #rium war zwar aus der Ertenntnis d ###raus ein eigener Baustab gebilder worden, der wvatoren zur Verfügung ge###r aber gleich so stark von andeter Sei# srruch genommen, daß man auf seinen ##uhrgebiet nicht warten konnte. So gelang es lich, den wertvollen Altar mit Hilfe eines 70j Ainsterschen Kunsttischlers zusammen mir einer s mnder Möbelfirma auszubauen und zu u die Petrikirche wurde zerstört, der wertvoll dher ist gerettet. Tägeschtenit Zeichen unserer Dankbarkeit. Was könn frauen mehr beglücken, als wenn sie die verwn soldaten in den Lazaretten besuchen und nitbringen dürfen? Es ist ein selbstverständt Liebesdienst, den Mitglieder der Ne usüben dürfen. Und doch ist man über den E der Einsatzfreudigkeit erstannt, wenn man zum piel hört, daß die RS=Frauenschaft in einem ländlichen Kreise unseres Gaues an Himbeeren brombeeren 25 Zentner oder ein anderer K 1 Zentner Obst für unsere Verwundeten ve und abgeliefert hat. + Verfall der Wehrmachtbrotmarken. Die B narken für Wehrmachtsangehörige über je 10 Gramm auf hellrotem Papier treten am 14. November (Ablauf der 55. Zuteilungsperiode) außer Kraft. D Brotmarken werden insbesondere an die We mgehörigen ausgegeben, damit diese in Gaststä konditoreien usw. auch Kuchen beziehen können Leil erhalten auch die übrigen Verbr. Marken, insbesondere im Rahmen der Krankener rung. Vom 15. November 1943 ab gelten nur noch neuen Brotmarken für Wehrmachtsangehörige, die Luntdruck auf weißem Wasserzeichenpapier hergestellt ind. Die Kartenausgabestellen dürsen die alten ten nicht gegen neue Marken umtauschen. Es ist zwickbs, derartige Anträge zu stellen. * Vorzeitiges Annehmen von Bestellabschnitte stellt, wie das Reichsgericht erklärt, ein pflichtwidr Verhalten des Kaufmannes dar, und er müsse in dieem Falle mit der Möglichkeit rechnen, seine Kunden sicht beliefern zu können. Die Kriegsaufgabe des Schaufensters. D leutsche Handelsführung bemüht sich, dahin zu wirten, daß das Bild der Schaufenster der Kriegs geglichen wird. Dies wird dadurch erreicht, daß sich seder Kaufmann an die von der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel herausgegebenen Schaufenster=Richtimien hält und grundsätzlich nur solche Waren im Schaufenster zeigt, die verkäuflich und vorrätig sind, daßz er Mangelware nur ausstellt, wenn er gleichzeitig chwerte zum 9. November ändel vor. Es folgte nun die Ansprache des gruppenleiters Sprengepiel. Er führte aus: Der 9. November ist Symbol und Verpflichtung Er soll aber tschau sein auf jene schlimmen Tage des NoVolk rsai ten das Lied gut und und die Erde braun Nessedick deklan tonung„Ewig wachmungsvoll trug das tehen können.“ Redner gab nunmehr eine Rückschau auf den ersten trieg 1914 bis 1918 und auf die Folgen des Dikvon Versailles. Dann fuhr er fort: „So muß uns denn der 9. November ein Ansporn alles Treiben und alle Wünsche der Feinde zuu machen. Das aber können wir nur, wenn wir hart werden. lapfer müssen unsere Herzen sein in der Härte der Denn die Stärke der Fäuste, die unsere Waffen u, komt aus der Kraft unserer Herzen. Nicht die „Granaten Ehre allein entscheiden den weltweiten Kampf. Sie ten erst ihren Wert in der Faust eines tapferen , das mit gläubigem Mut in die Kampfbahn Krieges tritt. Nie aber hat die Vorsehung einem igen Volk das Leben geschenkt. Nie ist einem der Sieg ohne Opfer gegeben. Als am 9. Novem1918 Deutschland durch schändlichen Verrat zumenbrach, schien der Opfertod der besten deutschen nner vergeblich gewesen zu sein. In den Jahren derbruchs und Zerfalls hatten die toten Held u schland der Schmach und Schande keine Heimtt mehr. Der tiefe Sinn ihres Sterbens war dem lt verloren gegangen. Erst heute vermögen wir zu empfinden, welche innere Kraft des aubens dazu gehörte, daß in jener schmachvollen it deutsche Männer trotz der Hoffnungslosigkeit noch imal ihr Leben für Deutschkland einsetzten, da doch Opfer des großen Krieges scheinbar umsonst ger diesen Glauben wieder folgten im Geist der toten tiche Frontsoldaten wie er itschen Jugend. siegelten sechzehn deutsche enhalle in München den Wiederaufstieg mir ihrem belden verehren und ihrer unserer Dantbarkeit. Aber Toten in äußeren Formen Herzen, das Bekenntnis Nie dürfen wir vergessen, der Toten übernommen stsch zu ihnen. ind sp akt stell rungsmittel, um den Kunden über die vorhandenen Waren und ihre sparsame Verwendung zu unterrichten, behält es auch im Kriege seine Bedeutung. Gegen ungerechtfertigte„Coctail"=Preise wendet sich ein Erlaß des Reichskommissars für die Preisbildung. Die Preise von Mischgetränken, die aus Wein, Sekt und Spirituosen mit oder ohne Zusatz meist geringwertiger Essenzen, manchmal auch nur aus Orangeaden oder anderen Fruchtsäften, hergestellt werden und in kleinen Mengen unter der Bezeichnung „Coctail“ oder anderen, eine höhere Qualität vortäuschenden Namen ausgeschenkt werden, stehen danach vielfach in keinem Verhältnis zu ihrem tatsächlichen Wert. Die Preisüberwachungsstellen werden angewiesen, gegen solche Erscheinungen nachdrücklich vorzugehen. -.- Heimatverpflegungszulage für Frontkämpfer. Das Oberkommando der Wehrmacht hat eine Verfügung erlassen, die sicherstellt, daß diese besondere Ernährungsvergünstigung auch wirklich nur den Frontkämpfern zugute kommt. Mit Wirkung vom 1. Dezember 1943 ab wird die Heimatverpflegungs. zulage auf diejenigen Angehörigen der Wehrmacht und der im Wehrmachteinsatz stehenden Einheiten der Polizei, der OT und des RaD beschränkt, die sich vo Urlaubsantritt in Gefechtsgebieten befinden, also in vorderster Linie im Kampf gegen den Feind eingesetzt sind. Bei der 3. Zuteilung inländischer Rohtabake Ernte 1943 mußten empfindliche Kürzungen der Tagestontingente der kaufberechtigten Mitglieder der Fachgruppe Tabakindustrie und der Reichsfachschaft deutscher Rohtabakkaufleute vorgenommen werden, die bei Sandblatt etwa 22 Prozent, bei Hauptgut sogar 50 Prozent betrugen. n 65 □ 10 bar Ein Sprung übers kleine Einmaleins 2 Nein, it nicht Genau so wenig konn man idgleich mit der Mork anlengen zu sparen. Wer richtig den Pfennig und Gngt damit an Erst der Pfennig, dann die Mark. erdienst im Aushangkasten folgende neue Aufnahmen: llle an der Eismoerfront; zers; Da sitzt der Gegner; Hohes Alter iwe Ida Holtschmidt von aße 98, kann am 10. d. M. ihren a begehen. Der Hochbetagten unseren ückwünsch! 95 nN S. u äk) * . 0 KA Bienenvölker beziehen Winterstellung Nach der letzten Zählung gibt es in Deutschland etwa 400 000 Bienenzüchter mit fast 4 Millionen Völtern. Jeder rechte deutsche Imker ist unermüdlich bestredt, die Honigerträge seiner Bienenvölker durch die Pflege der Bienenweide zu erhöhen. Da die Honigerzeugung in diesem Jahr nur einen Mittelertrag verspricht, wird die an die Wehrmacht, Lazarette, Krankenhäuser, Kinder, werdende Mütter sowie an die Heilmittelindustrie und sogar an zahlreiche Bombengeschädigte zur Verteilung gelangende Honigmenge durch Erhöhung der dem Imker auferlegten Ablieferungsmenge von bisher 2 auf 3 Kilogramm je Bienenvolk auf der vorjährigen Höhe gehalten. Der Imker dürfte aber trotz des erhöhten Ablieferungssolls noch eine gewisse Honigmenge zu seiner freien Verfügung behalten. Arbeitsfreudig wird er Mitte Oktober mit der eendigung der Einwinterung und Auffütterung der Völker den Bienenstand aufräumen.— Im Bilde: Ein Imker hat Strohtlappen über seine Bienenstöcke stülpt zum Schutz gegen Nässe und Kälte. Scherl=Bilderdienst(Rolte) haben, nämlich die Pflicht, die auch sie erfüllten#in der Treue bis zum Tod. Die Male unserer Toten, die Ruhestätten unserer Sotbaten, ihre Gedenksteine und Denkmäler sind uns der Ausdruck unseres Lebens. Denn für uns sind die Loten ja nicht vergangen. Sie leben vielmehr unter uns weiter. Unsere toten Helden leben im Bruder, der den Acker pflügt, in der Mutter, die ihre Kinder hegt und großzieht, in den Jungen und Mädchen unseres Voleks, unseren Kindern, sie leben im arbeitenden und lämpfenden Deutschland. So erhält unsere Totenehrung in unserem Kampf, den wir in demselben Geist führen, wie ihn die Feldgrauen des großen Krieges von 1914 bis 1918, wie ihn die Männer der Freitorps im Baltikum und Oberschlesien, wie ihn die Kämpfer während der Besetzung des Ruhrgebiets, wie ihn die sechzehn Gefallenen des 9. November 1923 vor der Feldherrnhalle und all jene nationalsozialistischen Kämpfer führten, die für Deutschlands Wiederaufstieg ihr Leben dahingaben, ihren letzten und tiefsten Sinn. Ebenso aber wie die toten Helden vor uns ihre Pflicht erfüllten, erfüllen nun wiederum gegen alle Fronten unserer Feinde deutsche Menschen ihre opferschwere Pflicht. Neben den Toten des Krieges, den feldgrauen Solmen, sehen wir die Toten der Bewegung. Aus ernem #lauben, aus einem Geist kämpften sie alle für Deutschland. Als mahnende Künder, unsere Pfrecht bis zum Letzten zu tun, stehen die Toten unseres Volkes neben uns. In diesem schweren Kampf, in dem wir jetzt wieder stehen, sind es nicht nur die Soldaten an den Fronten, die mit ihrem Blut und Leben für unsere Zukunft lämpfen. Neben ihnen stehen in der Heimat Millionen Männer, Frauen und sogar Kinder, die wie unsere Soldaten draußen ihr Leben als Opfer für Deutschland bringen. Unsere Feinde haben alle Kräfte der Unterwelt entfesselt, um in einem barbarischen Luftkrieg das blühende deutsche Leben zu vernichten. In Treue und Glauben steht das Volk in der Heimat, unbezwingbar und opferstart in bereiter Abwehr.“ Redner schloß seine begeisterten Ausführungen mit den Worten: „Führer, wir tun, was du von uns forderst!" Dann folgte die Ehrung der Toten der Feldherrnhalle. Obersturmführer Knieriem verlas die Namen der 16 gefallenen Blutzeugen, während gedämpft Trommelwirbel erscholl. Die Fahnen haben sich gesentt, während alle Anwesenden aufgestanden sind. Währeno dieser Totenehrung spielt das Orchester das Lied vom guten Kameraden. Ein Vortrag des HJ=Orchesters und das Lied„Heilig Vaterlaud“ des HI=Chors leiten zur Führerehrung über, die die Lieder der Nation und der Bewegung beendeten. Eine schöne und erhebende Feierstunde endete gegen 11.30 Uhr.—113. Roman von Haus Ernst Urheber=Rechtsschutz: Deutscher Roman=Verlag. 22 Sie müßte erst einmal mit Herrn Ambrosius Schlegerl hier sitzen, um dann wägen zu können, ob sch der Tausch lohne. Wie es auch sein mochte, sie nüßte eine Liebe hingeben, die vielleicht in ihrer Art we mehr wiederkommen wird. Sie kannte den Schneii zwar nur vom Sehen, aber sie wußte jetzt schon, oaß es lein Vergleich sein konnte zum Seehofer=Girgl, bessen leichtsinnige Art immer Feuerbrände in ihr biut geworfen hatte. Da sagte der Girgl in ihre Gedanken hinein: „Am besten ist es, wenn du einmal mit dem Schlegerl redest.“ s traf das Mädel wie ein Sto hotzlich zu erkennen, daß Girgl in allem eine billige belegenheit sah, sie loszubringen. Dagegen wehrte er sich aber entschieden. Er sagte, daß er nicht geglaubt habe, daß sie so wenig Vertrauen zu ihm habe. Aber mn wolle er kein Wort mehr verlieren darüber. Sie nusse ja selbst wissen, was sie zu tun habe. Es hätte nicht viel gefehlt und sie wären böse auseinandergegangen. Aber während Girgl sich von ihr berabschiedete, wußte er schon, daß dies das letzte Stelldichein gewesen war. Das hübsche Roserl heulte noch ein paar Wochen im diese verlorene Liebe, aber dann neigte sie sich dem Schneider zu und ward sich schlüssig, daß sie im Herbst eine Frau werden wollte. der Sommer angelassen hatte, fielen: aar Regenwochen ein, und die Bauern ste Heu mehr hereinstehlen. en verregneten Abend vereinbarten nes ein Zusammentreffen im BräuSo gut sich Ende Juli ein p mußten das letz Für so ein Michael und A haushof. In den Dachrinnen lärmte das Wasser, rabenschwarz lag die Dunkelheit über dem Hof. Fröstelnd schmiegte sich Agnes in seine Arme und meinte dann: „Hier können wir natürlich nicht stehen bleiben.“ „Aber wohin?“ fragte er. Sie trug den Schlüssel zur Mälzerei in der Tasche und hatte somit schon von Anbeginn damit gerechnet, daß sie dorthin gehen würden. Leise quietschte das Tor beim öffnen und Schließen in den Angeln. Sie konnten natürlich kein Licht machen und tasteten sich im Dunkeln bis zu einer Sitzgelegenheit. Nun saßon sie warm und geborgen in der großen Halle. Draußen schlug mit dumpfem Rauschen der Regen aufs Pflaster. Irgendwo hörte man einige Mäuse rascheln. Sonst war es still. Sie mochten ungefähr eine Stunde so eng umschlungen gesessen haben, als plötzlich ein Luftzug über sie hinstrich. War jemand eingetreten? Im selben Augenblick wurde der Raum in dlendendes Licht getaucht. Unter dem Tor stand groß und schlank Frau Rosalia Aichbichler. Nicht die leiseste Spur einer Überraschung war von ihreer Gesicht abzulesen. Langsam zog sie das Tor hinter sich zu, damit nicht unberufene Augen auch noch durch das offene Tor zu schauen bekämen, was eine Mutter schauen mußte in mühsam boherrschtem Zorn. Die beiden Liebenden rührten sich nicht. Nur den m Michael fort von Agnes' Hüften. Und weil die Mutter immer noch kein Wort sprach, glaubte Agnes das Störende des Augenblicks mit einem Lächeln überbrücken zu können. „Du bist gar nicht überrascht, Mutter, mich hier zu finden?“ fragte sie harmlos, wie ein Kind, das Kuckuck gespielt hatte. „Rein, überrascht bin ich keineswegs. Nur— ich schäme mich, weil du wie eine niedrige Magd in dunkler Nacht der Liebe nachrennst.“ Agues rutschte von ihrem Sitz herunter und machte ein paar Schritte zur Mutter hin. „Schließlich können wir doch nicht draußen im Regen stehen.=Agnes sagte dies schon mit einem leichin Anlauf des Aufbegehrens, weil sie ahnte, daß hinter dem unheimlichen Schweigen der Mutter doch noch etwas wartete. „Lieber mit einem Mann im Regen stehen, als hier in der dunklen Kammer mit einem vom Seehof zu sitzen.“ Nun trat Michael vor die Frau hin. „Was hast du denn gegen mich?" Frau. Agnes maß ihn schweigend vom Fuß die zum Kopf. Ihr Gesicht bedeckte sich dabei mit dünnen Fält„chen tiefen Nachdenkens. Dann sagte sie: „Gegen dich? Ich habe gar nichts gegen dich. Aber du würdest mir leid tun, wenn du dir ernste Gedanken gemacht hättest wegen der Agnes.“ „Und wenn ich mir trotzdem ernste Godanken g'macht hätt?“ * Eine Menge klarer Erwägungen durchzuckte die Frau. Hartnäckig schüttelte sie den Kopf. „Der Weg zum Seehof ist kein Weg zum Glück.“ Da zeigte sich's nun zum ersten Male, daß Aqnes die Tochter ihrer Mutter war. Weil man ihr eimas verwehren zu wollen schien, deshalb wuchs mit jedec Minute ihr Trotz. „Ich glaube, Mutter, daß dies doch meine ure gAngelegenheit allein ist.“ „So meinst du? Dann täusch' dich nur nicht.“ Feun Rosalia schaute an der Tochter vorbei auf den jungen Seehofer hin. „Ich nehme an, daß dein Vater nicht weiß, daß ou hier bist, vor altem mit wem du hier bist.“ „Dös dürft er ruhig wissen. Ich werde es ihm sogar heut noch sagen. Sag selber, Agnes, hab ich net schon oft wollen, daß du mit mir auf den Seehof geyst. weil ich die Heimlichtnerei satt hab.“ Statt Agnes antwortete ihre Mutter. „Ich habe keinen Zweifel an deinen ernsten Absichten. Aber du sollst mir glauben, wenn ich dir soge, daß alles keinen Sinn hat.“ „Und warum net?“ „Darauf bleib ich dir die Antwort schuldig. Viel; leicht begreifst du das selber einmal. Komm, Agnes.“ Frau Rosalia faßte Agnes bei der Hand und knipste das Licht aus. Michael stans wie ein Psatzl. Es war direkt beschämend, wie man ihn zurückgelassen hatte in der Dunkelheit. Über ihm stöhnte das Gebälk vom Sturm, der draußen tobte. Plötzlich empfand er seine Lage recht beschämend, und zugleich war er ein wenig zornig auf Agnes. Warum hatte sie sich mit keinem Wort zur Wehr gesetzt. Hatte sich einfach bei der Hand nehmen und abführen lassen. ##. Spattatzung solgt) Mischviehversteigerung in Münster Münster. Bei der in Münster abgehaltenen 181 Milchmeer ineigerung der Westf. Prov. Viehverwertungsgenossenschaft waren 152 Tiere (90 Kühe 72 Rinder), durchweg Qualitätsvieh. aufgetrieben. Die Nachfrage nach guten Tieren besonders solchen der Spitzentlafe. war gut. wogegen mittlere Tiere wenig gefragi wurden Es verblieb daver ein Ueberstand von 27 Tieren. Außer zahlreichen Interessenten aus dem rhein.=westf. Industrieg biet waren vorwiegend Genossenschaften und sonstige Käufer aus Süddeutschland anwesend, die ihren Bedarf decken konnten. In der Spinenklasse beider Gattun gen waren wieder gleichwertige Tiere vorbansen, die zum Preise von 1200 RM. und zwar bei den Kuhen 25. bei den Rindern 10. zugeschlagen wurden. Der niedrigste Preis stellte sich bei Kühen auf 650 RM bei Rindern auf 460 RM, der Durchschnittsvreis bei Kühen 1033 RM. bei Rindern 959 RM. Die nächste Milchviehversteigerung in Münster findet am 18. 11. statt. Kindergruppen wollen Teidenbau treiben Bielefeld. Eine in Bünde abgehaltene Tagung der Kreis= und Ortskinderaruovenseiterinnen aus Westfalen=Nord befaßte sich mit der Frage. ob und inwieweit die Kinderaruppen in die kriegswichtige Seidenerzeugung eingeschaltet werden können. Anregung hierzu aab die Tatsache daß eine Kindergruppe in Bielefeld die Arbeit im letzten Sommer aus eigener Initistive ausgenommen und dabei beste Ergebnisse erzielt hat. Die Kinder haben sich der Fütterung der Seidenraupen mit Begeisterung angenommen, haben alle Vorgänge mit Interesse verfolgt und sino immer treu bei der Sache geblieben. Es sollen nun zunächst die Kinderaruppenleiterinnen in den Beispielraupereien geschult werden, um dann im Zusammenwirken mit der Reichsfacharupoe Seidenvauer die Seidenraupenzucht in den Kinderaruppen auf breiter Grundlage aufzunehmen. Eine Frau als Vol'=scädling gebrandmarkt Koblenz. Die jetzt 4jährige, bisher noch nicht bestrafte Eva Savervorn geb. Krämer aus Koblenz war seit zwei Jahren als Postfacharbeiterin beim Postamt in Koblen: tätig. Sie hatte sich aufgrund besonderer Leistungen das volle Vertrauen ihres Vorgesetzten erworben und wurde daher auch von ihrem Vorgssetzten zeitweilig zu besonderen Arbeiten herangezogen. Dieses uneingeschränkte Vertrauen lohnte sie allerdings schlecht. Es kommt zuweilen vor, daß Anschriften auf Feldvostpäckchen auf dem Beförderungswege unleserlich werden oder zum Teil abgerissen sind. Die Anschriften werden dann bei der Post erneuert Für diese Arbeit, die garnicht zur Aufgabe der Frau Sauerborn gehorte„interessierte“ sie sich schließlich über Gebühr. Statt aber nun bei der Erneuerung der Anschriften ordnungsgemäß vorzugehen. schrieb sie auf die Päckchen die Adresse ihrer alten bei ihr wohnenden Mutter, frankierte die Päckchen entsprechend und druckte den Stempel auf die aufgeklebte Marke um diese zu entwerten Dann gingen die Väckchen über den Bestellweg durch die Post an ihre Mutter. Die alte Mutter wußte von dem verwerflichen Treiben ihrer Tochter nichts Wie die Angeklagte, die sich jetzt vor dem Sondergericht in Koblenz zu verantworten hatte, zugab, hat sie sich auf die vorerwähnte Weise in den Besitz von acht Feldvostväckchen gesetzt Das Sondergericht verurteilte die Angeklagte als Volksschädling zu vier Jahren Zuchthaus. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihr auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt. Im Nebel gegen ein Auto gerannt Bingen. Der 39 Jahre alte Motorradfahrer Karl Bügner aus Weiler bei Bingen befand sich fruhmorgens mit seinem Motorrad auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle in Gau=Algesheim. In dichtem Nebel rannte er gegen einen Lastkraftwagen aus Frankfurt a. M. Wohl hatte der Fahrer die Bremsen gezogen und den Wagen zum Stehen gebracht, doch war das Unglück bereits geschehen denn das Motorrad war in voller Geschwindigkeit zwischen dem linken Kotflügel und der linken Lampe gegen das Auto gerannt. Der Motorradfahrer lag auf der Landstraße und war tot. Aussichtsloser Einspruch— Strafe erhöht Trier. Ein vielfach vorbestrafter, etwa 34jihriger Mann von hier war wegen Hehlerei zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden. Er hatte in einer Gastwirtschaft von einem Unbekannten Uhren und ein Paar Lederhandschuhe gekauft. Gegen den Strafbefehl erhob er Einspruch und behauptete, daß er in die Angaben des Verkäufers der Gegenstände er habe diese als Soldat in Frankreich gekauft, keinen Zweisel gesetzt habe. Das Gericht schenkte jedoch diesen Anzaben keinen Glauben und erhöhte jetzt sogar die Strafe auf zwei Monate Ge#änguis. W 74 2 Scherl=Bilderdienst=Autoflex ** 4 des B Die Gefolgschaft bei Ausübung des Luftschutzdienstes 9 or der eintragen lassen. Von den beträchtlichen Lebensmittelmengen die sie sich auf diese Art erschlich, gab sie im Tan'ch gegen andere Mangel ware auch an Fremde ab. Das Düsseldorfer Sondergericht sah in der Ehefrau einen Volksschädling, für den nur Zuchtbaus in Frage kommen kann. Es verurteilte die Angekles= zu zwei Jahren Zuchthaus und dieijährigem Ehrverlust. Eine Feuerwehrbelferinnengruppe Namedy. In dem kleinen Ort Namedy befindet sich bereits seit einiger Zeit die eineige Gruppe der Feuerwehrhelferinnen innerbaih des Regierungsbezirks Koblenz Gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr zeigte diese Frauengruppe nunmehr gelegentlich einer Besichtigung. wie vorzüglich sie bereits ausgebildet ist. anwesenden Feuerwehrführer zollten ihr rückhaltlose Anerkennung und bezeichneten diese Einrichtung als vorbildlich. Jetzt soll die Gruppe weiter verstärkt werden. Henasthauptkörung in Luremburg Lurembura. In dieser Woche findet in Luxemburg die dritte Hengsthauptkörung statt. Im ganzen kommen vierzig Tiere und zwar ausnahmslos Kaltblut, in Frage, von denen 17 in Luremburg selbst gezogen wurden, während früher sämtliche Hengste aus dem Ausland, und zwar vornehmlich aus Belgien, eingeführt wurden. Mit der Körung ist die Zahlung erheblicher Prämien durch das Luremburger Pserdestammbuch verbunden. Die Körung. der die Luxemburger Bauern das größte Interesse entgegenbringen und zu der sie deshalb zu Tausenden erscheinen werden liefert ernent den Beweis von der Zweckmäßigkeit einer bodenständigen Hengstaufzucht in Luxemburg, die übrigens vom Chef der Zivilverwaltung vor drei Jahren angeordnet wurde und hisber schon sehr erfreuliche Erfolge zu verzeichnen hat. Vor hundert Jahren erbielt Luxemburg Straßenbeleuchtung Luxemburg. Vor nun gerade hundert Jahren wurden im Oktober 1843 die Arbeiten zur Anlegung der Belenchtung der Straßen und Plitze innerhalb des Stadtgebietes vergeben. Die Beleuchtung bestand in an Häusern angebrachten und auf Eisenkandelabern befesteaten großen Lampen, wie man sie aus anderen Städten auch noch kennt die mit Petroleum gespeist wurden und allabendlich und jeden Morgen durch die städtischen Lampenwärter angezündet und wieder gelöscht wurden. Erst viel später ging men dann dazu über, die Lampen mit Gas zu speisen, dom wiederum die elektrische Beleuchtung weichen mußte. nn. in diesen der sich mit ers gegenüber sein Ausübung des Lu# Betriebes befaßt. handlung cheid n Arbeitsgericht Bi n Prozeß zur Ents# irsorgepflicht des Untern folgschaft während ienstes innerhalb tschutz! Der W. zugrunde: en Solbsese rend der 9 ten d Bett sch Ende Aug sturzes in starb dort Etwa einen a0 Ein Angestellt sutz Luftschutz Nachtstunden n klagten wechse folgender Tatbestand er versah im erweiterdienste wobei er wähmit anderen Angestell em Einer dieser Angestellten 1941 wegen eines schweren Blutein Krankenbaus eingeliefert un Ende Dezember an Tuberkulose Monat vorher wurde bei den mechselweise mit dem V in einem Bett geschlafen hatte at kulose festgestellt, deren Beginn nach Urteil spätestens auf d m Kläger rste, är: gelegt werden muß Kläger beh daß er sich die Erkrankung inst Verschulden des Beklagten zug#### dieser die Decken nicht habe genüg Gef gen hab send rei und an den G###olgschaftsmitgliedern Reihenuntersuchungen habe vornehmen Ferner habe es zu seiner Sorafalte hört, jedem Gefolgschaftsmitglied ei für ihn bestimmtes Bettzeng zur 2 zu stellen. Er verlangte die Feststellung, daß klagte verpflichtet sei, ihm jeden enes. 1# den sei oder noch entstehe. Gegenüber dieser Fordernna wandte der klagte ein, daß Ansprüche böchstens bei uri lichem Verschulden gegeben seien Dieses schulden werde aber bestritten. Aerztliche 11 suchungen seien nicht vorgeschrieben. Im übrigen stelle das Verlangen nach dem für jeden einzelnen bestimmten Bettzeug oder nach 11 zügen eine Ueberspannung der Sorafa pflicht dar. Das Arbeitsgericht saate in seiner Entscheidung daß der dem Klager entstandene Schaden während des Luftschutzdienstes einge sei der einen Bestandteil der Dienstleistungen bilde, die dem Kläger auf Grund des mit dem Beklagten bestehenden Dienstverhältnisses oblägen. Ansprüche des Klägers, die ihm auf Grund seiner Luftschutztätigkeit im Betrieb Beklagten erwüchsen seien daher Ansprü aus dem Arbeitsverhältnis. Der Einwand deBeklagten daß der Kläger seine Ansprüche nicht gegen ihn sondern gegen das Reich richten müsse, sei unbegründet. Es bestehe zwar die Möglichkeit einer Inanspruchnahme des Reiches für Schäden. die bei Ausübung des Luftst dienstes entstanden seien. Der Kläge aber nicht darauf verwiesen werden daß nächst das Reich für den Ersatz de in Anspruch nehmen müsse. Denn e keine— etwa dem Varagral sprechende— Vorschrift, daß durch diese mungen, die eine Haftung, des Reiches festset zen nunmehr segliche Haftung anderer### sonen ausgeschlaffen oder eingeschränkt wardResimmung des Paragraphen 10 Mbi r Nersotenschädenverordnung(alleinige HafReiches) sei eine genz spezielle Regaus ung wis ihr Inhalt d daber nicht auf weitere und sei demnach auch im verliegenden Faste anwandbar raussetzung für eine Schadenersatzpfliche des Beklagten sei, daß der dem Kläger entst. dene Schaden auf eine schuld der Fürsorgenslich durch den Beslagten zurückiihren sei Der Lausalzusamme schen der Tuberkuloseerkrankung des Klägers und der Tatfache daß der Kläger in demselben uied in dorselhen Bettwäsche wie# laschaftsmitglied ge sei nicht zu bezweifeln. Wenn der Beslagte Reihenunerssechungen nicht habe lassen wollen so habe er dafür sorgen wüsen wirklich gesunde Gefolgschaftsmital der zum Lustscundienst herangezagen wun den. Hierzu habe eine bloße Anfrage eting vorhandenen Krankheiten nicht ausge. er seine Gefolgscha Ratten untergebracht und in der in hen selhen Warken und in derselben Bettwäscha schlasen lassen, so sei er verpflichtet gewesen ständig den Gesundheitszustand seiner Betriebz angehörigen zu überwachen. Dies durch ärztliche Untersuchungen möglich gewesen Eine weitere Vernachlässigung f6 darin zu erdaß der Beklagte nicht dafür gef habe, daß die zum Luftschutz herangezogen en unter hygienisch einwandsreien espiel in: einem bombengeschädigten Haus 1 Straße in Essen hatten zwei Männer r ausfindig gemacht, der ihnen für sie vorhatten, vortrefflich geeiqnet erst richteten sie ihn wohnlich ein, sch Stühle, ein Ofen. auch das trauliche der altertümlichen Petroleumlampe— s war aus den umliegenden beschädigzn leicht zusammengetragen. Da haunun ein Junggeselle und ein verheiraKann und vertrieben sich die Abende mit len wenn man ihnen glauben will. Eauter Grund, diese harmlose Deutung s der Geschichte aber nicht zu alauben bald war der biedere Skat mit dem gen Glücksspiel„Meine Tante— deine vertauscht und die Einsamkeit der beiuner wurd von einer Schar von Gäteilt die sich ausgiehig dem Glücksspiel en. Darauf hatten die Inbaber des Kelihren Geschäftsplan aufgebaut und s auf ihre„Unkosten“ zu kommen. heide Schwarzbrot mit Reibekuchen derauf ichfalls mit 5 RM in Rechnung. Schon sahen ihr Geschäft blühen, so daß sie : Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Mende# Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Verlobung danken wir recht herzlich, auch im Ramen unserer Eltern. Liselotte Schmidt Erwin Steinschulte Schwerte, im November 1943. Bei allen Verkaufsanzeigen nüssen stets die Preise angegeben werden! Kafsterer, zuverlässig, sucht Beschäftigung als Kassierer oder im Büro. Schriftl. Angebote unter 3528 an die Geschiftsstelle der Schw. Ztg. Nahffrau für Büro zweimal wöchentlich gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 3545 Wer gibt Unterricht in Cienspraiste? Schriftl. Angebote unter 3553 an die Geschäftostelle der Schw. Z1g. Moderner, wenig getragener Mädchenmantel (7—9 Jahre) und gut erhaltene Eisenbahn gegen Akkordion mit Klaviertasten zu tauschen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 3551 Ein Paar fast neue, hohe Herrenschuhe Größe 42 gegen ein Paar Damen= Schischuhe Größe 38 zu tauschen gesucht. Schriftl. Angebote unter 3546 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. Fast neue Damensportschuhe Größe 39 gegen modernen, gut erhaltenen Puppenwagen zu tauschen gesucht. Schriftl. Angebote unter 3547 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. Neumoderner, guterhaltener, tiefgebauter Puppenwagen geg. guterhaltenen Plattenspieler mit Rundfenkübertragung und Platten zu tauschen gesucht. Besichtigung Mittwoch zwischen ½12 und ½3 Uhr. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 3552 1 Maultorb für einen Schäferhund zu laufen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 3548 Ein Paar Kinderhalbschuhe Gr. 25 gegen Puppe zu tauschen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle der Schwerter Zeitung. 355 Inspektor sucht Küche, Läufer, Hausrat usw. kaufen. Schriftl. Angebote unter 3495( die Geschäftsstelle der Schw. 3¼ Werde Mitglied der RSV! 00 # uis man s0y“— noch etwes zo e Gacheb eis beeche: wärse echt durch lenge: Kechen und kraltge Leiben mißhendele. Waerhe enreches und se den Schmis; varber osen. Fene seiche echen; die Wasche Verwenden Ste S Paradentose lst neben der Zahntäule(Kariee) die am meisten verbreitete Zahnkrankheit. Sie ist eine Erkrankung des Zahn fleisches und Zahnhalteappa rates und wird haupteächlich verureacht durch falsche Ernährung, mengelhaftee Hauen und ungenügende Zahnpflege Verlangen Sie kostenlos die Aufklärungsschrift„Gesundheit ist kein Zutall“ von der Chloredon!- Fabrik Dresden Ne SPARSAM gebrauchen nicht nur verbrauchen. Betolgen Sie diesen zeitgemähen kat such bei Benutzung der KHACANA Körperpflegemittel. 0 Kloire Verletzungen resch beheben!— Danach sollten allestreben. s Oenn in keinem Falle dart die Arbeit dadurch ins Stocken gerafen. Hegse plast hilft debei, denn es stillt dos Biet und schützt ver Schmutz und schädlichen Keimen. verbinder Wunden in Sckunden ... wenige cm erfüllen den Zweck Lliohtsplele zur leichskrone Heute und morgen: MünenHausen Ein Ufa=Farb=Film mit Hans Albers, Brigitte porney. 306 Werner, Ferdinand Marian H. Speelmans, Käthe Haac, Mar. v. Ditmar, Brausewettel. Spielleitung: Georg Kulturfilm Wochenschau Beginn: 3.00 Uhr. Nicht für Jugendliche Die Schmeren Zatuuer archel Besugspreis wöchentlich 45 Rpf. bezug monatlich 2.- AM.(einsch und 0.44 Rpf. Postverpackungsgebi stellgeld. Einzelnummer 10 Rpf. Linner vormals Carl Braus, Schwe Marktstr. 3—5. Auf: 2770. Postsche Nr. 265 Pflichterfül Reichsmarst + Mün „„Die REK. meldet: Al Reichsleiter, Gauleiter un NSDAP,; die anläßlich de Leitung des Leiters der leiter Martin Borman der Reichsmarschall des C und Oberbefehlshaber der Göring über Fragen de und des Einsatzes der deu mehr als zweistündigen? delte der Reichsmarschall schaft eingehend alle Probl und des Angriffs, wie sie Luftkriegsführung an der Heimat heute darbieten. Im Auschluß an diese Reichsmarschall seiner Ausdruck, daß wir, wenn seine Pflicht bis zum und wir insgesamt unse tung in diesem Kampf a igern, unser Schickse „Dann,“ so schloß der Reie wir siegen. Das ist mein Glaube!" In Fortsetzung der au Gauleitertagung be sprach der Chef des Wehr General der Artillerie Jo melten Parteiführerschaft Lage am Anfang des fünft „„General Jodl gab einen über die gesamte militt herigen Kriegsverlauf und Kampfsituation. Am Schlu Ausführungen faßte er all men, die in der Reihe der sa Gesichtspunkte unsere fest Sieg begründen. „An der Spitze dieser G klärte General Jodl,„st und moralische Grun Kampfes, die der Gest deutschen Volkes das Geprä Wehrmacht zu einem zuver! in der Hand ihrer Führung der revolutionären nationa hat nicht nur eine Reihe u folge ermöglicht, sondern I Truppen Leistungen vollbri anderes Volk zuwege brachte so erklärte der Chef des 2 stabes, verweisen jede Sieg Gegner in das Gebiet der 11 „Meine tiefste Zuversicht darauf, daß an der Spitz Mann steht, der nach seiner g seinem Wollen und Streben nur dazu ausersehen ser Volk in eine hell. führen. Er ist die Seele n schen, sondern auch der mil rung und die Kraft seines schopferische Reichtum seiner pulst in strategischer, org rüstungstechnischer Beziehung Wehrmacht. Ebenso ist die w politischer und militärischer 8 einer Weise verkörpert, wie er Großen nicht mehr der Fall „Was die Rolle der Mit rers betrifft, so bewahrheitet ein wenig bekanntes Wort vo zollkommenste Generalstab n ansichten und Grundsätzen die ausgezeichnete Führunge die Seele eines großen Feldh „Was sich im Verlauf dies klärte General Jodl,„noch barem ereignen wird, wieviel täuscht und wieviele Sorgen verkehren werden, liegt im D verborgen. Sicher ist nur, de hören werden, zu käm Sieg errungen ist. Ich möchte in dieser Stu Munde, sondern aus tiefst nen, daß unser Vertrauen an den Führer grenzenlos kein höheres Gesetz gibt ur Pflicht, als bis zum letzten Freiheit unseres Volkes zu daß wir alles Weiche un abstoßen wollen, daß uns al serer Gegner nur noch härter machen werden, daß wir uns keiner seig geben, als könnten uns and schewismus retten, der a würde, wenn Deutschland sa daß wir stegen wer iegen müssen, denn so# geschichte ihren Einn verlore Im Auschluß an General Fä#rte Truppenführer des H# ahrerschaft. Oberst Gorn, T laubs mit Schwertern, schilde Ausführungen den Weg einer derdivislon im Ostfeldzu backendes Bild von den kämpfe der Panzergrenadiere in diese Ritterkrenzträger Oberst Lann sprach über den Füh *ro veeres. Er betonte, da - wie in jedem voraufgegange