DeIehuue amnhecn müchuutte Banugrperete wöchendlich 4s Apf.(einchl. Trigerlabn). Rost bezug monatlich 2.- RM.(einschl. 282 Apf. Zeitungsgebühr und 0.44 Apf. Postverpackungsgebühr) auzäglich 35 Rpf. Besteilgeld. Einseinummer 10 Apf. Druck und Verlag: Han: Linner vormals Carl Braus, Schwerte. Geschäftsstelle: GroßMarktstr. 3—5 Ruf: 2720. Postscheckkonto: Dortmund 26#2 Tegeblatt für die Stadt Schwerte und die Amter Westhofen und Ergste Schwerter Heimatblatt: Einzige in Schwerte gedrweiste Fagesseltung Aeusuen He unbssst entimsezale uh unm breit. Aps. Temanseigen: Mähhimeter 20 Npt. Für durnmündlich anigegebene Anseleen übernchmen wir keine Gewähr. bai unvorhesgeschenen Bstriebestörungen durch böbere Gewalt überwehrmen wir hetnerlei Gewähr für pünktliches Krecheinen der Zeitung. auch kann kein Anspruch auf Schodeneruses oder Nechtisterung erhoben werden. Nr. 242 Freitag, den 15. Oktober 1943 75. Jahrgang Tetwurse der AougegenEihn. „Die Vereinigten Staaten von den Briten an der Rase herumgeführt“ Drabtbericht unseres Korresvondenten H. B. Lissabon, 14. Oktober. Die antibritische Bewegung in den Vereinigten Staaten, die mit dem Bericht der sünf von der Frontreise zurückgekehrten Senatoren starken Auftrieb erhielt, hat ihren Höhepunkt noch immer nicht erreicht und droht nunmehr das ganze Leih= und Pachtsnstem wenn nicht um ustoßzen, so doch wesentlich zu verhindern. Nachdem der Senat in Washington den Bedicht der fünf Senatoren in mehreren Geheimsitzungen entgegengenommen und ausführlich diskutiert hat, beschloß das Repräsentantenhaus nunmehr die Bildung eines neunköpfigen Ausschusses, der die Verwendung der im Rahmen des Leih= und Pachtsystems ausgegebenen Gelder überprüfen soll. In diesem Zusammenhang bildet ein Interview des Senators Ellender die Sensation des Tages und wird von der großen Presse Newyorks entsprechend behandelt. Ellender erklärte, die Vereinigten Staaten seien von England an der Nase herumgeführt und in einem hohen Maße gerabezu ausgesangt worden. Während in kngland die öffentliche Verschuldung in den letzten fünf Jahren pro Kopf der Bevölkerung um 14 Pfund Sterling gestiegen sei, hätten sich die UeA in den letzten drei Jahren pro Kopf der Bevölkerung um 160 Pfund Sterling mehr verschuldet. Die öffentlichen Schulden aller Verbündeten der Vereinigten Staaten zusammen belaufen sich heute auf 31.5 Milliarden Pfund Sterling, die der Vereinigten Staaten allein aber auf 34 Milliarden Pfund Sterling. Die Engländer iverkauften die im Leih= und Pachtsystem von den USA gelieferten Waren mit dem Stempel „Made in England“ an dritte Länder weiter und hielten auf diese Weise ihren Anteil am Welthandel aufrecht. Es sei deshalb nicht überraschend, daß sie ihre Schulden so niedrig halten konnten. In der gleichen Richtung wirkte auch der letzte Bericht des Washingtoner Kriegsernährungsamtes, nach dem in den letzten acht Monaten dieses Jahres 9 Prozent der nordamerikanischen Nahrungsmittelvorräte unter den Leih= und Pachtbedingungen verschickt wurden, wovon England mit 69 Prozent den Löwenanteil erhielt. 23 Prozent gingen an die Sowjetunion, 7 Prozent nach Nordafrika, das vom September an nichts mehr erhielt, und das restliche 1 Prozent verteilte sich auf die übrigen Verbündeten der USA. Seitdem das Leih= und Pachtsystem vor 30 Monaten eingerichtet wurde, hat es das 1SA=Volk bis setzt rund 15 Milliarden Dollars gekostet. Von den gesamten Lieferungen erhielten nach statistischen Angaben der Newyorker Zeitschrift„Time“ England 45 Prozt, die Sowjetunion 25 Prozent, Australien, Neuseeland. Indien und. Tschungking=China die restlichen 30 Prozent. Die Zahlen für Tschungking=China sind niemals besonders angegeben worden, was ein Gegenstand ausführlicher Kritik im Kongreß war. Die Lieferungen nach der Sowjetunion sind in den letzten drei Vonaten von 288 auf 178 und schließlich auf 139 Millionen Dollar gesunken. Als Grund dafür gibt die„Time“ an, daß entsprechende Teile des eigentlich für die Transvorte nach der Sowjetunion bestimmten Schiffsraums nach dem Mittelmeer geschickt werden mubten. Das ist das erste umschriehene Eingeständnis der hohen Schiffsverluste, mit denen die Analo=Amerikaner ihre Mittelmeerkampagne bezahlen mußten. Diese und ähnliche Zahlenkolonnen marschieren jetzt täglich in der USA=Presse auf, um, wie 7. B. der Washingtoner„Times Herald“ darlegt, U. beweisen, daß England 1.) den Vereinigten La##### die Führung des zukünftigen Welthanbeis streitig zu machen versucht, 2.) Kredite bei dritten Ländern auf die von den USA gelieferPegmmummmm Wieder Führergeschenk für Fronturlauber * Berlin, 14. Oktober. Als Dank des Führers für ihren Einsatz erhalten ab 15. Oktober 1943 die Angehörigen er Wehrmachtteile und der Wassen=f; sowie die Angehörigen der im Rahmen der Wehrmacht eingesetzten verschiedenen Organisationen der gesamten Ostfront, aus Italien, Griechenland, Cerbien, Kroatien und Norwegen, sowie alle zum Kampf eingesetzten U=Boot=Besatzungen und das zum Kampf eingesetzte fliegende Personal der Luftwaffe, die als Verwundete, Aranke oder als Urlauber in die Heimat semmen und den Berechtigungsvermerk in hhren Papieren haben, wieder ein Führerkeschenk in Gestalt eines Lebensmittelb#tetes oder eine entsprechende SonderLebensmittelkarte in Verbindung Riteinem Geldbetrag von 10 RM. Das Führerpaket wird, ebenso wie das ekte Mal, nur einmal ausgehändigt und ein Empfang im Soldbuch oder Ausweis vermerkt. Die Tondetlebensmittelkarte, die dann lusgegeben wird, wenn der Empfangsberechtigte 94s Paket nicht erhalten hat, wird von der kartenausgabestelle des Heimat= oder Urlaubsrites zusammen mit den Urlauberlebensmittel„arten oder von den Lazaretten ausgegeben und berechtigt zum Bezug der gleichen Menge Lebensmittel. ten Leih= und Pachtwaren aufnimmt. 8.) seine, Verschuldung im Verhältnis zu der der Vereinigten Staaten möglichst niedrig hält, und 4.) die Kontrolle über die Weltverkehrswege und damit über den Welthandel zu behalten bemüht ist. Im gleichen Atemzuge beschuldigt das Blatt England, auch nach dem Kriege Japan lauwarm gegenüberzustehen und insbesondere eine Stärkung Tschungking=Chinas mit allen Mitteln zu hintertreiben, um nach dem Kriege seine frühere Stellung in China und insbesondere Hongkong wieder zu bekommen. Diese antibritische Bewegung in USA hat als Gegenstück ein deutlich verstärktes Interesse an der Sowjetunion. Die Zeitschrift„Times Herald“ drückt das in einem Kommentar zur Ernennung von Stettinius zum Unterstaatssekretär im Außenamt folgendermaßen aus:„Roosevelt ist davon überzeugt worden, daß der Realismus des Geschäftsmannes erfolgreicher beim Abschluß dauerhafter Beziehungen mit den Verbündeten, insbesondere mit der Sowjetunion ist. Die Sowjets sind praktisch. Sie sind immer gut mit den kapitalistischen amerikanischen Geschäftsleuten ausgekommen. Sie verstehen ihre Sprache, wenn sie vom Geschäft reden und alle ideologischen Phrasen beiseite lassen. Und die Sowjetunion wird für viele Waren einen guten Markt abgeben, insbesondere für Maschinen. Deshalb werden die Ideen des Geschäftsmannes über das Weltgeschehen zur festumrissenen Außenpolitik der Vereinigten Staaten werden. Die Diplomatie im Rooseveltschen Wörterbuch wird jetzt durch solche Worte definiert wie Handel, Waren, Austausch. Die idealistische Diplomatie der vier Freiheiten und des Jahrhunderts des kleinen Mannes ist tot.“ Großer Tag der Philippinen Erklärung der Unabhängigkeit in feierlichem Festakt X Manila, 14. Oktober. Während die Glocken aller Kirchen auf den philippinischen Inseln läuteten, wurde am Donnerstag vormittag der nralte Traum der philippinischen Unabhängigkeit zur Zu spät für den Bankee auf den Philivvinen: Der Wegzur wahren Freiheit ist getan! Zeichnung: Bredow Dehnen=D. Wahrheit, und Jose P. Laurel wurde feierlich in das Amt des ersten Präsidenten der neuen Republik eingeführt. Das historische Ereignis fand in dem Versammlungsgebäude des Nationalrates statt. Mehr als 300000 Zuschauer, die im LunetaPark gegenüber der Halle des Nationalrates versammelt waren. hörten die einführenden Worte des Vorsitzenden der philivpinischen ausführenden Körperschaft Jorge Vargas, der die Beendigung der japanischen Militärverwaltung am Morgen desselben Tages ankündigte und dem tiefsten Dank des philippinischen Volkes gegenüber dem japanischen Reich Ausdruck gab. Danach verlas der Vorsitzende des Ausschusses zur Erweiterung der philippinischen Unabhängigkeit, Jose P. Laurel, die Unabhängigkeitserklärung, in der dargelegt wird, daß die philippinische Republik ins Leben gerufen worden sei, um teilzunehmen an der Errichtung einer neuen Weltordnung auf der Basis von Frieden, Freiheit und Sittenreinheit. Die versammelte Menge stimmte begeistert die neue philippinische Hymne an, als der 71= jährige Patriot General Aguinaldg genau um 9,50 Uhr die neue Fahne der Republik aufzog. Im Anschluß daran verkündete Vargas das Ergebnis der Präsidentenwahl, und um 10,10 Uhr legte Jose Laurel den Eid des ersten Präsidenten der philippinischen Republik ab. Unter dem Dröhnen der Salutschüsse legte sich andächtiges Schweigen aus die Menge, als der neue Präsident die Hand zum Schwur hob und die Bibel küßte. Nachdem Präsident Lauxel das Wort zu. seinem Amtsantritt genommen hatte, nahm Generallentnant Kuruda das Wort, seine Glückwünsche für die neue Republik auszusprechen. Der;frühere Oberste Befehlshaber der japanischen Militärverwaltung wies darauf hin, daß seit dem Eintreffen japanischer Streitkräfte in Manila am 2. Januar letzten Jahres immer dem Grundsatz gefolgt worden sein„Die Philiv= pinen den Filipinos“ und daß man damit der Initiative des Volkes immer gerecht geworden sei. Es sei nicht zuletzt dem Volk und seiner Führung zu verdanken, daß bereits heute die Militärverwaltung hätte aufgegeben werden können. Während der Krieg von Tag zu Tag zunehme, so führte der General aus, seien die Hoffnungen für die Zukunft der Republik aussichtsreich. Unberührt von der amerikanischen Propaganda, müsse und werde die Republik ihren Weg gehen, um sich die Unabhängigkeit in kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht zu erwerben. Schon seit einigen Tagen ist jede Straßenbahn, jeder Autobus und jedes Privatauto mit der neuen Fahne geschmückt durch die Straßen gefahren, und an dem heutigen größten Tage seiner Geschichte gab das philippinische Volk seiner Freude in Farben und Lebhaftigkeit unumschränkten Ausdruck. In dem Strom der Menge von Glückwünschen, die in Manila am Donnerstag eingingen, sind besonders bemerkenswert die Botschaft von Dr. Ba Maw, dem Führer des burmesischen Staates, der gleichfalls vor kurzer Zeit seine Unabhängigkeit erlangt hat, und die Erklärung des Präsidenten Wangtschingwei von Nationalhina, in der die Hoffnung ausgesprochen wird, daß die Zusammenarbeit der astatischen Nationen zu einer siegreichen Beendigung des Krieges beitragen möge. Zweimal Unabhängigkeit Das Beispiel der Philippinen Die Philippinen sind am gestrigen Tag als unabhängiger Staat proklamiert worden. Vor 1½ Jahren schlossen die Japaner die Eroberung der 7000 Inseln ab, die unter dem Namen Philippinen zusammengefaßt werden und von denen allerdings nur 2440 eigene Namen tragen. Die Amerikaner saßen seit 1898 auf den Philippinen, die sie den Spaniern zu gleicher Zeit= mit Kuba und Portorico abgenommen hatten. In der ganzen seither verflossenen Zeit wurde von der philippinischen Unabhängigkeit sehr viel in den amerikanischen Gazetten geredet. Aber verwirklicht wurde sie nicht. Und als die Amerikaner 1934 die Unabhängigkeitserklärung der Philippinen für den 4. Juli 1946 versprachen, so hatte das ganz besondere Gründe. Die große Weltwirtschaftskrise hatte die Vereinigten Staaten hart mitgenommen, und so waren sie der zusätzlichen Einfuhr von Zucker, Speisefetten, wie Kokosöl und sogar des berühmten Manila=Hanfes überdrüssig geworden. Auch sollten infolge der riesigen Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten keine Filivinos mehr zur freien Einwanderung zugelassen werden. So setzte denn das wahrhaft komische amerikanische Unabhängigkeitsgesetz für die Philippinen in seinem anrüchigen Artikel 8 fest, saß künftighin nicht mehr als wohlgezählte 50 in Worten: fünfzig— Filipinos jährlich in den Vereinigten Staaten einwandern dürften. Und eine andere Bestimmung dieses Gesetzes begrenzte die zollfreie Einfuhr von Zucker, Kokosöl und Hansprodukten nach den Vereinigten Staaten, und auch diese Zollfreiheit sollte nach einer Uebergangsfrist erlöschen, wenn die Philivvinen formell in den Genuß ihrer„Unabhängiakeit“ gekommen wären. Denn das war der Trick des Gesetzes. Die staatliche Scheinnnabhängigkeit der Philivvinen sollte durch eine umso drückendere wirtschaftliche Abhängigkeit ergänzt werden. So bestimmte denn auch dieses famose Unabhängigkeitsgesetz, daß die Filivinos ihrerseits nur Zölle auf fremde Ware erheben durften, daß aber alle USA.= Einfuhren zunächst für fünf Jahre absolnt zollfrei zu bleiben hätten. Vom 6. bis zum 8. Jahr dieser famosen Unabhängigkeit sollten die amerikanischen Einfuhren mit einem Zwanzigstel, einem Zehntel und schließlich mit drei Zwanzigsteln und von da ab nur mit einem Fünftel der für andere Länder geltenden Zässe belastet werden. Dazu kam die Bestimmung, daß Wollen die ASA die Azoren behalten? Verdächtige Stimmen aus Washington— Bruch der portugiesischen Neutralität X Stockholm, 14. Oktober. Während eben noch von englischer und nordamerikanischer Seite im Zusammenhang mit der Ueberlassung vortugiesischer Stützpunkte auf den Azoren versichert wurde, daß es sich hier um eine vorübergehende Maßnahme handele und daß die Souveränität dabei in keiner Weise beeinträchtigt würde, erfährt„Svenska Dagbladet“ von seinem Newyorker Korrespondenten, daß sich militärische Kreise in Washington dafür aussprächen, diese Stützpunkte auf den Azoren auch nach dem Kriege zu behalten, da sie zusammen mit den Kanarischen Inseln, Madeira und den Kapverdischen Inseln die wichtigsten Glieder der östlichen Sicherheitskette der 1ISA. bildeten. Diese nordamerikanischen Andeutungen beweisen, was von 1SA.=Versprechungen zu halten ist. Genau so wenig wie England in den sechs Jahrhunderten vortugiesisch=englischer Bündnispolitik nie einen Bündnisvertrag gehalten hat und auch künftig nicht halten wird, ebenso wird Roosevelt, wenn es die Interessen des Dollarimperialismus fordern, über seine Versicherungen, die er Portugal! bereits im November v. J. und jetzt wieder bei Abschluß des Abkommens gegeben hat, hinweggehen. Die vortugiesische Presse versucht das Stützpunktabkommen mit England und den USA. als„natürliche Folge der vortugiesischen Neutralitätspolitik und des Bündnisses mit England“ hinzustellen und beglückwünscht die Regierung, die das„sorgfältig gehütete Gleichgewicht" bewahrt habe. Die Zeitung ,O Seculo“ schreibt:„Die Anwesenheit fremder Truppen auf den Azoren stellt keinen Gewaltakt dar“ und behauptet, die vortugiesischen Interessen seien bei dem Abkommen„weitgehend geschützt“. Man übersicht offenbar in Portugal, daß das Stützpunktabkommen ein flagranter Bruch der vortugiesischen Neutralitätspolitik ist, selbst wenn wir in Rechnung stellen, daß die vortugiesische Regierung einem unerhörten politischen Druck und monatelangen Erpressungsmanövern hat nachgeben müssen. Dieser Auffassung gibt auch das schwedische Blatt„Nya Dagligt Allehanda“ Ausdruck, indem es die britische Erklärung, daß die vortugiesische Neutralität noch immer bestehe und die Formulierung des vortugiesischen Kommuniqués, daß die vortugiesische Regierung entschlossen sei, die Neutralität für das kontinentale Portugal aufrechtzuerhalten, als ein„Spiel mit Worten" bezeichnet. Marschall Graziaai im Führerhauptquartier Der italienische Kriegominister, Marschall Graziani(linke) weilte zu Besprechungen im Führerhauptanartier. Rechts Generalseldmarschaf Keitel Presse=Hoffmann Scherl ∆ bis zum Jahr 1946 keine Auslandsanleihen ohne Zustimmung des amerikanischen Präsidenten ausgenommen werden durften, so daß jeder Versuch einer Umstellung der philippinischen Volkswirtschaft ganz unmöglich gemacht wurde. Der Sinn des amerikanischen Unabhängigkeitsgesetzes, mit dem die Philippinen beglückt wurden, war klassisch von dem Senator Hefflin aus dem Staat Alabama umschrieben worden, der schlicht erklärte:„Die Philippinen sind Mühlsteine am Hals der, amerikanischen Farmer.“ In Wahrheit dachten die Yankees gar nicht daran, ihre Machtstellung auf den Philippinen preiszugeben. Sichtbarster Beweis war die Verlegung immer neuer Truppen auf die Hauptinseln und der Ausbau der Festungen, besonders auf Luzon und hier wieder in der Bucht von Manila. Denn diese nördlichste der philippinischen Inseln ist nur etwa 400 km von Formosa und 700 km von Hongkong entfernt. Die seestrategische Linie Hangkong—Manila war als Grundlinie des Festungsdreiecks Hongkong— Manila—Singapur gedacht, wobei Singapur den Scheitelpunkt bildete. Dieses strategische Dreieck der Anglo=Amerikaner schloß das Südchinesische Meer ab, sperrte Japan praktisch von der Verbindung mit den anderen Ozeanen aus und sollte nach dem Willen von London und Washington die Basis für ein angreiferisches Vorgehen gegen Formosa und die japanischen Haupinseln bilden. Es ist noch in allgemeiner Erinnerung, mit welcher Schnelligkeit und mit welchem durchgreifenden Erfolg die Japaner in etwa drei Monaten vom Dezember 1941 bis Februar] lärz 1942 diese ganze anglo=amerikanische Kombination in tausend Trümmer zerschlugen und ihren Sieg mit der Einnahme sowohl Hongkongs wie Manilas, wie Singapurs krönten. Unmittelbar darauf gingen sie an eine Umstellung der philippinischen Volkswirtschaft, die sie aus der in Krisenzeiten so verhäugnisvollen Bindung an einzelne konjunkturempfindliche Welthandelswaren befreiten. In Zukunft wird die Zuckererzeugung der Philippinen zugunsten eines wesentlich vermehrten Baumwollanbaus eingeengt werden und außerdem werden die natürlichen Bodenschätze besonders an Eisenerzen in Japan einen stets aufnahmebereiten Großkunden finden. Die Gegenüberstellung der auf beiden Beinen hinkenden amerikanischen Scheinnnabhängigkeit mit der sich unter japanischer Führung im Eilzugtempo vollziehenden innenpolitischen Entwicklung der Philippinen ist ein anschauliches Exempel. * Quadratkilometer auf den Philivpinen gegen 182 Laxan!)., Grundlage der Volkswirtschaft ist der piiche Ackerbau. Die Hälfte des Kulturlandes ist Die Philivpinen umfassen etwa 7000 Inseln und sind daher der größte Archivel der Erde. Auf der Inselwelt leben 18 bis 14 Millionen Menschen(40 Einwohner je 95 auf troReis und Mais angebaut. Damit ist die Volksernährung gesichert.„Ausfuhraüter sind Zuckerrohr. Hanf (Manilahanf), Tabak und Kokospalmen. Heute steht Jayan, an der Svitze des Außenhandels und ist besonvers ern Abnehmer der Hölzer und des Manilahaufs. Darüber hinaus liefern die Philippinen noch alle für die japanische Kriegführung unentbehrlichen Rohstoffe wie Gummi Eisen= und Kupfererze, außerdem noch Kaffee und Gold. Die Bevölkerung der Philivvinen ist nicht einheitlich. Außer den christlichen Filivinos leben noch 500 000 mohammedanische Moros auf Mindango und Sulu und 400000 Igoroten, ferner 75000 Chinesen auf den Inseln verteilt und eine beträchtliche Anzahl Japaner in der Provinz Davao, im südöstlichen Mindanao. der reichsten Philipvineninsel. Unter der Führung des neuen Präsidenten Dr. Laurel geht der Staat einer neuen Zukunft entgegen. Die Unabhängigkeit war von jeher die Hoffnung und der Wunsch aller Filivinos. Mit einem zielbewußten politischen Weitblick aber sind die Japaner bemüht, nacheinander den einzelnen astatischen Völkern ihre staatliche Selbständigkeit und volle Freiheit zu geben. Germg,.,. Zaug sur Buc.. Neue Ohrseigen für den Verräter— Kriegserklärung an Deutschland wirkungslos Von unserer Berliner Schriftleitun: (]) Berlin, 14. Oktober. Wenn Badoglio nicht ganz abgestumpft ist, dann muß er die Behandlung, die ihm von seinem neuen Alliierten zuteil wird, als eine schwere Kränkung empfinden. Auch nachdem er jetzt dem früheren Freund und Verbündeten Deutschland den Krieg erklärt hat, bewahren Engländer und Amerikaner ihm gegenüber starke Reserve. Sie können es ihm und denjenigen Italienern, die er vertritt, nicht vergessen, daß sie so lange auf der anderen Seite gekämpft haben, und sie geben ihm zu verstehen, daß er dafür Buße tun und beweiskräftige Zeichen der Besserung geben muß. Die „Daily Mail“ kommentiert die Kriegserklärung Badoglios an Deutschland mit den Worten: „Unsere Befriedigung ist gemischt mit Zurückhaltung.“ Die Italiener, die auf Badoglio hören, sollen nun wieder zu den Waffen greifen gegen diejenigen, an deren Seite sie bisher gekämpft und die vielfach sogar für sie gekämpft haben, denn der Feldzug in Nordafrika ist noch nicht vergessen und auch nicht die Opfer, die deutsche Truppen dort für die gemeinsame Sache gebracht haben. Das Gebiet, auf dem Italiener auf den Gedanken kommen können, der Aufforderung Badoglios Folge zu leisten, ist räumlich beschränkt. Der größere Teil Italiens ist seinem Einfluß entzogen. Die Italiener in dem nicht von Engländern und Amerikanern besetztem Gebiet haben entweder nach dem von Badoglio abgeschlossenen Waffenstillstand geglaubt, daß der Krieg für sie zu Ende sei(das sind diejenigen, die niemals mit dem Herzen bei der von Mussolini verfochtenen Sache waren), oder aber sie sind der Sache, für die sie bisher gekämpft haben, treu geblieben und stehen dann auch weiterhin Seite an Seite mit den deutschen Truppen gegen Engländer und Amerikaner. Badoglio muß sich also die Italiener, die für seine neue Politik kämpfen sollen, aus dem von Engländern und Amerikanern besetzten Gebiet in Süditalien holen. Und es besteht kein Zweifel, daß er dabei allerdings die tatkräftige Unterützung seiner neuen Freunde finden wird. Das Italien Badoglios befindet sich in einer Lage, für die es in der Geschichte keine Beispiele gibt. Auf der einen Seite wird Badoglio von den Alltierten als„Mitkriegführender" angenommen, auf der anderen Seite aber wird erklärt, alle Bestimmungen des Waffenstillstandes blieben unveränder: in Kraft. Es soll also hier jemand als Bundesgenosse mit Krieg führen, dem gleich zeitig als Besiegten die scharfen Bestimmungen zum Zweck einer Entmachtung auferlegt worden sind. Aber wir brauchen nicht daran zu zweifeln: Badoglio wird alles tun, was in seiner Macht steht, um seine neuen Freunde zufrieden zu stellen und sie von der Echtheit seiner Gefühle zu überzeugen— Gefühle, die ihm früher allerdings fremd waren und die er erst entdeckte, als er den Beweis liefern konnte, ob er bereit war, sich zu einer Sache auch dann zu bekennen, wenn sie in Schwierigkeiten geriet. Weder die Gegenwart noch die Zukunft wird die Namen Badoglios und Viktor Emanuels anders als mit Verachtung nennen, mögen sie sich auch noch so sehr bemühen, sich vor der Geschichte zu rechtfertigen. Die Geringschätzung und Kälte, mit denen beiden sogar von Engländern und Amerikanern begegnet wird, mag ihnen zeigen, wie die Natur auf ein Verhalten wie das ihrige reagiert. Sehr schnell wird im übrigen die italienische Verräterelique, die sich durch die Kriegserklärung an Deutschland von den schweren Waffenstillstandsbedingungen freikaufen zu können glaubte, darüber belehrt, daß sie sich falschen Hoffnungen hingegeben hat. So hat das 1ISA.= Kriegsdepartement verlauten lassen, daß die Lageder 50 000 italienischen Kriegsgefangenen in den US A. auch nach der Kriegserklärung Badoglio=Italiens an Deutschland keine Aenderung erfahren werde. Was mit den Kriegsgefangenen, die sich bei den anglo=amerikanischen Truppen' im Ausland befänden, geschehen solle, sei dem jeweiligen Befehlshaber des Kriegsschauplatzes anheimgestellt. In einer anderen Meldung heißt es: „Es ist wenig wahrscheinlich, daß die italienischen Kriegsgefangenen nach Italien zurückgeführt werden, solange der verfügbare Schiffsraum für USA.=Truppentransporte und für Versorgungszwecke benötigt wird.“— Die italienischen Gefangenen in den USA. werden also danach noch lange auf ihre Heimkehr warten können. Einführung des Reichsprotektors Feierlicher Staatsakt in Prag DRB Prag, 14. Oktober. Heute fand auf der Prager Burg ein feierlicher Statsakt zur Einführung des vom Führer zum Reichsprotektor in Böhmen und Mähren ernannten Reichsministers Dr. Frick statt. Im Auftrage des Führers nahm der Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Dr. Lammers die Einführung vor. In seiner Rede gedachte Reichsminister Dr. Lammers der verdienstvollen Tätigkeit des bisherigen Reichsprotektors Freiherrn von Neurath sowie der stellv Reichsprotektoren Heydrich und Daluege. Reichsminister Dr. Lammers würdigte dann die hohen Verdienste, die sich Reichsminister Dr. Frick vor und nach der Machtübernahme als einer der ältesten Gefolgsmänner und Mitkämpfer des Führers erworben habe. Der Führer hoffe, daß sich das Verhältnis zwischen Reich und Protektorat während der Amtszeit des neuen Reichsprotektors fortschreitend inniger und vertrauensvoller gestalten möge zum Wohle und Nutzen von Reich und Protektorat wie für das ganze neue Europa. Reichsprotektor Dr. Frick erkannte in seiner Erwiderung die von den tschechischen Schaffenden für den Sieg des Reiches und seiner Waffen geleistete Arbeit dankend an und brachte seinen festen Willen zum Ausdruck, alles zu tun, was geeignet sei, dem Wohle der alten Reichslande Böhmen und Mähren und ihrer Bevölkerung zu dienen. Der deutsche Staatsminister für Böhmen und Mähren ,=Obergruppenführer Frank begrüßte den neuen Reichsprotektor. vor allem auch im Namen der deutschen Bevölkerung des Protektorats Nach einer weiteren Begrüßungsansprache des im Namen von Staatspräsident Hacha sprechenden Vorsitzenden der Protektoratsregierung Dr. Krejei schloß Reichsminister Dr. Lammers die Veranstaltung mit einem Sieg=Heil auf den Führer. Enge Zusammenarbeit Bünduis zwischen Japan und den Philippinen :: Tokio, 14. Oktober. Nach der Erklärung der Unabhängigkeit der Philippinen hat Javan am 14. Oktober sofort seine Anerkennung der Regierung ausgesprochen. Gleichzeitig ist ein Bündnisvertrag zwischen Javan und den Philivpinen unterzeichnet worden. In dem Bündnisvertrag wird der Wille zu enger Zusammenarbeit, die Achtung der Unabhängigkeit beider Staaten und die Absicht, ein größeres Ostasien zu errichten, hervorgehoben. Im einzelnen sind die folgenden Bestimmungen getroffen: 1. Beide Länder werden verbunden sein durch dauernde gutnachbarliche Beziehungen und durch Freundschaft auf der Basis gegenseitiger Achtung der Souveränität und Hoheitsgebiete. 2. Beide Länder werden eng zusammenarbeiten in Angelegenheiten politischer, wirtschaftlicher militärischer Natur für die erforderliche Durchführung des großostasiatischen Krieges. 3. Beide Länder werden eng zusammenarbeiten für die Errichtung eines größeren Ostasien. Weiterhin sind dem Vertrag folgende Ausführungsbestimmungen angeschlossen: Der Hauptgrundsatz der engen militärischen Zusammenarbeit für die erfolgreiche Durchführung des Großostasienkrieges soll sein, daß die Philivvinen Japan jede Unterstützung angedeihen lassen für die Durchführung militärischer Aktionen, und daß weiterhin Japan und die Philippinen eng zusammenarbeiten werden, um den Gebietsbestand und die Unabhängigkeit der Philippinen zu schützen. Schandtaten der Dankees So hausten sie einst auf den Philippinen (!) Paris, 11. Oktober. Anläßlich der Ausrufung der Unabhängigkeit der Philippinen bringt der„Matin“ einen Artikel über die Greueltaten, die sich die Bankees bei der Besetzung der Philippinen=Inseln geleistet haben und die aus Zeitschriften der damaligen Zeit belegt werden. So gibt der„Matin“ ein Bild aus der französischen Zeitung „Journal des Voyages“ vom 17. August 1902 wieder, das zeigt, wie amerikanische Landungstruppen einem am Boden liegenden philippinischen Stammeshäuptling die obere Hälfte einer zerbrochenen Flasche mit dem Flaschenhals in den Mund gesteckt haben und in diesen Trichter unaushörlich Wasser gießen, um durch diese Tortur der„Wasserprobe“ dem Wehrlosen Geständnisse zu erpressen. Der Befehlshaber des amerikanischen Landungskorvs, General Smith, hatte übrigens Befehl gegeben, keinen Gefangenen zu maHeftige Durchbruchsversuche der Sowjets abgeschlagen In 24 Stunden 102 Sowjetflugzeuge abgeschossen Starke anglosamerikanische Augriffe in italien zusammengebrochen DNB Aus dem Führerhauptquartier, 14. Ct. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekaun. Nördlich des Asowschen Meeres und mittleren Dujeor setzte der Feind gestern an bisherigen Schwerpunkten seine heftigen Durchbruch, versuche fort. Sie wurden in erbittertem Ni gen abgeschlagen, einige örtliche Einbrüche geriegelt. An der Priviet=Mündung und im Raun von Gomel brachten nach Abwehr seindlicher Von stöße eigene Gegenangrifse Geländegewinn. Starke seindliche Augrisfe im Raum westli Smolensk scheiterten wiederum unter besondere hohen Verlusten der Sowjets, die dabei über fünfzie Panzer verloren. Die Lustwasse hatte durch wiederholten wirkunge, vollen Einsatz starker Kampf= und Nahkampffliegerver, bände an diesem Abwehrerfolg besonderen Anteil. An der übrigen Ostfront, auch südwestlich Welikise Luki, herrschte nur örtliche Kampftätigkeit. Bei vergeblichen seindlichen Lustangrissen gegen ein eigenes Geleit in den Gewässern des hohen Nordenz wurden von Jagd= und Zerstörerverbänden 28 und von den Sicherungsfahrzeugen der Kriegsmarine vier der angreifenden Flugzeuge abgeschossen. Jusgesamt verloren die Sowjets in den letzten vierundzwanzig Stunden an der Ostfront und im hohen Norder 102 Flugzeuge. Fünf eigene Flugzeuge gingen verloren. : I n S ü d i t a l i e n g r i f f e n s t a r k e b r i t i s c h= n o r d a m e. rikanische Kräfte gestern im Volturno=Abschui und nordwestlich Benevento an. Die Angrisse brachen im zusammengesaßten Abwehrfeuer oder in Gegenstoß zusammen. Stellenweise sind noch harte Kämpfe im Gange. Leichte deutsche Kampfflugzeuge erzielten im Golf vor Neapel auf einem großen feindlichen Kriegsschiff einen schweren Treffer. Wenige feindliche Störflugzeuge warfen gestern über west deutsche Gebiet,e planlos einige Bomben. Mmmmmmmm chen und die ganze Bevölkerung, sowei sie über zehn Jahre alt war, niederzumachen. Aus der damaligen Presse bringt der„Matin“ dann weitere Berichte über die Schandtaten der Nordamerikaner. So wurde z. B. von den Landungstkuppen der 11SA. ein Bürgermeister auf den Philippinen mit den Beinen nach oben aufgehängt. Ferner wurden gefangene Filivinos als Zielscheiben zum Uebungsschießen benutzt, wobei man sie unter grausamen Qualen verbluten ließ. Die Zeitung schreibt dazu, daß durch all diese Dinge wieder einmal der Beweis erbracht sei, daß die Anglo=Amerikaner die würdigen Verbündeten der Massenhenker von Katyn und Winnitza seien. Dem Duce treugeblieben :: Rom, 14. Oktober. Der römische Rundsunk übertrug am Mittwoch eine Ansprache des italienischen U=Boothelden und Ritterkrenzträgers Kapitän z. S. Enzo Grossi, der erklärte, daß alle Offiziere und Mannschaften der italienischen Stützpunkte an Atlantik dem Vaterland und dem Duce treugeblieben seien. Alle diese Männer hätten ihn, so führte Grossi aus, ausdrücklich ermächtigt und beauftragt, in ihrem Namen der Heimat diese Erklärung zu übermitteln. Niemand von ihnen hege auch nur den geringsten Zweifel über den siegreichen Ausgang dieset Krieges. Grossi wandte sich dann an die Frauen und Mütter der Gefallenen und fragte sie, ob ihre Opfer. die Opfer des italienischen Volkes, vergeblich gebracht sein sollten? Im Interesse der Kinder dieser Gefallenen, im Interesse der Zukunft des ganzen Landes müsse Italien weiterkämpfen. Dann werde es an der Seite seiner Verbündeten diesen Krieg gewinnen. Der Tod für schändliche Handlungsweise Vier Hinrichtungen in Berlin :: Berlin, 14. Oktober. Am 5. Oktober 1943 wurden der 64jährige Verwaltungssekretär Fritz Pahnke, der 54jährige Bürange: stellte Johann Dombrowski, der 56jähriche Angestellte Fritz Großpietsch und die 41jährige Maschinenschreibe= rin Dorothea Fonden, die der Volksgerichtshof zum Tode verurteilt hatte, hingerichtet. Die ver Beamten und Angestellten hatten in drei Dienststelle, dem Wohlfahrtsamt Horst Wessel in Berlin, ein politisches Hetz= und Zersetzungs=„Gedicht" verbreitet. das in seiner nicht zu überbietenden Verlogenbei und Gemeinheit dazu bestimmt war, Haß und Zwietracht zu säen und den Glauben an den deutschen Endsieg zu erschüttern. Sie sind mit ihrer giederfrächtigen Handlungszen# dem um seine Zukunft hart kämpfenden deutschen Von in den Rücken gefallen. Die Niedrigkeit ihrer Gesinnung und Handlungsweise verdient nur eine Strafe, den Tod. Die Holzversorgung im Jahre 1944 Holz ist neben Kohle und Eisen der wichtigste industrielle Rohstoff. Er ist unersetzlich für die Herstellung von Waffen und Geräten, er kann als Grubenholz im Bergbau so wenig entbehrt werden wie als Schwellenholz für die Eisenbahn. Zum Bau von Baracken und als Treibstoff für den Generator, für die Herstellung von Kisten oder für die Gewinnung von Zucker und Hefe können wir auf Holz nicht verzichten. Die ausreichende Holzversorgung ist deshalb eine der wichtigsten, zugleich aber auch schwierigsten Aufgaben der Wirtschaftspolitik. Denn der Wald ist nicht beliebig vermehrbar, das Wachstum der Bäume läßt sich nicht nach Belieben beschleunigen. Schon vor dem Kriege war der Holzbebarf nur dadurch zu decken, daß Mehreinschläge vorgenommen wurden. Trotz Heranziehung der besetzten Ostgehiete hat der seit Kriegsbeginn stark gestiegene weitere Mehreinschläge erforderlich gemacht. Während der Holzbedarf 1934 noch 48 Mill.= Festméter betrug, belief er sich 1943 auf 70 Mill. fm und wird 1944 etwa 80 Mill. im betragen. Um diese Menge aufbringen zu können, ist u. a. seit dem Frühjahr eine Ertragsüberprüfung des Waldes im Gange, um festzu stellen, wo noch besondere Reserven vorhanden sind oder wo besondere Schonung der Bestände erforderlich ist. In einem Erlaß des Reichsforstmeisters sowie in mehreren Anordungen des Reichsbeauftagten für Holz wird nunmehr die Aufbringung, Verwertung und Bewirtschaftung des Holzes in dem am 1. Oktober begonnenen Forstwirtschaftsjahr 1944 geregelt. Die dauernden und allgemeinen Bestimnungen sind bereits vor einigen Wochen gesondert erlassen worden. Wieviel Holz jeder Betrieb zu liefern hat, wird wieder durch eine Umlage festgesetzt, deren Einschlag gegebenenfalls ezungen werden kann. Die Beschaffung der Arbeitskräfte Da die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte geringer geworden ist, werden die vorhandenen Kräfte auf das Rationellste eingesetzt werden müssen. Insbesondere sollen die Saisonkräfte wie Kleinlandwirte und-Heuerlinge sofort nach Beendigung der Feldarbeit wieder in den Wald zurückkehren. Gegebenenfalls werden solche Kräfte durch Dienstverpflichtung wieder herangezogen werden. Wie im vorigen Winter werden wieder landwirtschaftliche Hilfskräfte in die Forstbetriebe umgesetzt werden. Auch in stilleren Sommerwochen sollen Kräfte aus der Landwirtschaft tage= oder wochenweise für die Waldarbeit eingesetzt werden Einschlagsunternehmer und selbsteinschlagende Käufer sollen für den kleinen Privatwald mehr als bisher herangezogen werden. Der Haupteinschlag wird im übrigen in den Winter gelegt, weil die Haupthilfe der Landwirtschaft nur in diesen Monaten erwartet werden kann. Die Trausportfrage Die Hauptsorge ist aber nicht der Einschlag des Holzes, sondern der Abtransport aus dem Wald zum Verbraucher. Um hier alle unnötigen Transportwege zu vermeiden, sind verschiedene Maßnahmen getroffen worden. Schon die Schläge werden möglichst in abfuhrgünstige Lage gelegt werden, auch werden nicht kleine Mengen auf großer Fläche geschlagen werden. Normales Nadelstammholz darf nicht über eine Entfernung von 30 km hinaus verkauft werden, Schnittholz darf nur unter bestimmten Voraussetzungen über den Bereich des zuständigen Forstamts hinaus verkauft werden. Die Forstämter sind berechtigt, einem Käufer einen bestimmten Verkäufer zuzuweisen, bei dem er kanfen muß. Ganz wird sich der Gegenverkehr von Holz allerdings nicht unterbinden lassen, da Holz und Holz ein Unterschied ist. Wird irgendwo Foserholz gebraucht, ist aber in der Nühe nichts vorhanden, so muß es auch über weite Strecken transportiert werden. Dasselbe gilt sinngemäß vom Grubenholz. Im ganzen wird der Waggontransport so weit wie möglich auf die verkehrsschwätheren Zeiten verlagert werden. Für die Abfuhr aus dem Walde kommen in erster Linie die Bauern in Frage. Besonders in den schwachen Monaten müssen die Bauerngespanne voll hierfür eingesetzt werden. Prämien werden diesen Einsatz fördern. Die Holzabführringe, in denen u. a. der Kreisbauernführer, der Fahrbereitschaftsleiter usw. vertreten sind, haben sich für die Planung und straffe Lenkung der Holzabfuhr schon bisher sehr bewährt. Von ihnen wird auch im neuen Forstwirtschaftsjahr Wesentliches für das Gelingen der gestellten Aufgaben erwartet. Bewirtschaftung und Verteilung In der Bewirtschaftung und Verteilung des Holzes an die Verbraucher sind einige Aenderungen eingetreten. Zunächst ist die Freigrenze von 5 fm für Handwerksbetriebe und Privatverbraucher auf 0,5 fm und für landwirtschaftliche Selbstverbraucher auf 3 fm herabgesetzt worden. Der große Bedarf zwingt zu dieser Beschränkung. Andererseits wird das Sammeln von Raff= und Leseholz zu Brennholzzwecken verstärkt gefördert und in dem nur irgend vertretbaren Maß zugelassen werden. Sodann ist die Wirtschaft stärker selbstverantwortlich in die Lenkung des Holzabsatzes eingeschaltet worden. Das Aufgabengebiet des Sonderbeauftragten für Grubenholz ist erweitert worden. Er setzt jetzt u. a. die Einkaufsmenge fest, gibt die Einkaufsscheine aus, weist die Verkäufer zu, verteilt das ausländische Grubenholz usw. Auf dem Sektor des Faserholzes ist der Wirtschaftsgruppe Papier=, Pappen=, Zellstoff= und Holzstofferzeugung die Festsetzung der Einkaufsmengen für die Betriebe der Pavier= und Zellstoffindustrie und die Ausgabe der Einkaufsscheine neu übertragen worden. Die Reichsstelle Papier stell mit der Reichsstelle Forst und Holz gemeinsam einen Generalverteilungsplan für das in= und ausländische Faserholz auf und weist die Käufer ein. Bei der Verteilung Rohholzes an die Sägewerke werden ebenfalls die zuständigen Fachgruppen der Organisation der gewerblichen Wirtschaft herangezogen. Sie stellen Kontingentierungsvorschläge auf und sorgen dafür, daß die Kapazitäten der Sägewerke voll ausgenutzt werden. In der Verteilung des Schnittholzes an die Verbraucher hat sich nichts geändert. Die Gerbrindenversorgung Neben der Versorgung mit Holz ist der Wal wichtig für die Versorgung mit Gerbstoff. Füt das Gerben des Leders z. B. für Soldatenstiefel, Geschirre usw. sind große Mengen Gerbstoff erforderlich. Früher bezog die Lederindustrie ihre Gerbstoffe überwiegend aus dem Ausland. Heute liefern— neben den synthetischen Ger“; stoffen der chemischen Industrie— in erster Linie Eiche und Fichte die Rinde für die Gewinnung des Gerbstoffs. Im Forstwirtschaftsjahr 1943 hat die Forstwirtschaft die erforder“ lichen Mengen zur Verfügung stellen können. Da 1944 im ganzen keine größeren Mengen auf“ gebracht werden müssen, wird die Versorgung wieder sichergestellt sein. Für die einzelnen Be triebe sind Mindestmengen festgesetzt, die sie au jeden Fall abliefern müssen. Besonderer Wer soll auf die Ablieferung von Eichenrinde. an0 größerer Sorten, gelegt werden, wo es non Reserven gibt. Auch die Gewinnung der Repuc“ rinde der Fichte soll ausgebaut werden. zusätzliche Arbeitskräfte während der kurz Schälzeit sollen auch Schulkinder herangez werden, zumal die Gewinnung der Eichenrin## immer Familienarbeit war. Auf sorgfältigt Behandlung der Rinde soll noch größerer Wen gelegt werden. Zur Förderung der gewinnung werden wie im Vorjahr wi Ledervrämten gewährt werden. Es sind a Voraussetzungen geschaffen, damit insbesonder die Rüstungswirtschaft auch in Zukunft aus reichend mit Holz und Gerbstoff versorgi## Waldarbeiter. Forstbeamte und Holzwirt werden das ihrige tun, daß die Pläne ers### werden. Tage2 Hohes Alter. De gohnhaft im Altersheim zinen 84. Geburtstag b ur noch sehr rüstig i blüickwunsch. 85 Jahre alt. Geste zichoff, hierselbst, 9 zurtstag. Wir gratuliet günschen dem alten Schu schönen Friedensjahren Gesundheit feiern k :: Sie wird heute 80 ud feiert Pwe. Karolit vierselbst, Ostberger Stre Bir wunschen dem Gebu tage alles Gute und hof geicher geistiger Frisch Fest der silbernen hinnen die Eheleute Stel und Ehefrau Else geb. straße 3, das schöne Fest such wir entbieten dem glückwünsche und hoffen teit auch noch das Fest hönnen. Die Haus für nichtlandwirtsch Besentliche AnderungDie nichtlandwirtscha zen ab 15. Oktober 1943 ren. Bis zu diesem Zeitpt intern(Kartenstellen) gungen zu erteilen. In nunmehr die Schlachtung jährigen Bestimmunger Schlachtgenehmigungen Schlachtjahr 1942/43 haben. Bisher war der den Jahren seit 1938/39 der Neuregelung ist der tung und Landwirtschaft Verbraucher, die sich in uicht die Voraussetzung mit Fleisch und Fett au sorgen, auch nicht im fü tuß der Selbstversorger Nach wie vor ist e Schlachten bestimmten# Echweine mindestens d und gefüttert werden m liere erheblich längere verden müssen, da sie gmästet werden können, ur schlachtreife Tiere darf. Nichtlandwirtschaf nachweisen, daß die zu nittel selbst erzeugt wo gelten auch Futtermitte eder als Entgelt für m nn der Landwirtschaft e ist jedoch zu beachten, di Landwirtschaft ausgelie kine ausreichende Fut können, weil die nach d zulässige Menge zur Mi ausreicht. Es muß desha eigener Anbau von Futt ist im allgemeinen auch ziorderlich, wenn nich vird, daß die Bereitstell: lüchen, Gaststätten ode zungseinrichtungen tatsä reicht. Die Schlachtgenehmie ch.nd von den Vorjahre nchgewiesen wird, daß stelen des Tieres vorgel der Einkaufsgenehmigur Anspruch auf Erteilung #vorderten Voraussetzt im Falle im Zeitpunk sein. Den nichtlandwirtst kann in diesem Jahr di Jahr zugestanden werde var dagegen nur die V Schlachtjahres(14. Nov die Neuregelung verblei i den Monaten Januc zleiche Menge wie denj Rovember bis Dezembe Die Selbstversorgerre 70 Gramm je Kopf un dder künftig zum Schle bisher gewährte Vergü Verarbeitungsverlustes beggefallen. Diese Maßr kürzung um etwa 100 G leheber=Rechtsschutz Ber Vozu auch Worte? wiel miteinander durch nicht. Tag für Tag brachte er aufzutreiben ver „Du verwöhnst mich warnte sie, aber "„Wir sind reiche Lei Au weißt es nur noch Er wollte es ihr er „ache mit Frank Fracht hatte. Sie aber mißverstat u ic weiß es doch, 38. Und dann kam der 2 eennten. Sie waren Rutter und der Bri he, die sie zu vergebNun hatte man sich sbrückt. Die Laufstege Vzogen, die Girene hei Lel über don Strom. der gen abgeschossen sse in Stt. 63 her, 14. Ctt. gibt bekannt: es und gestern an der Durchbruch. ertem Rin Einbrüche a#. und im Raun eindlicher Von n im westl# ter besondert i über fünfzig lten wirkungs. ampffliegerverAnteil. An der Luki, herrichte ssen gegen ein sohen Nordens en 28 und vor grine vier der usgesamt vervierundzwanhohen Norden igzeuge gingen ritisch=nordame o=Abschui!! Die Angrisse euer oder in #d noch hartt u im Golf vor iegsschiff einen u gestern über tige Bomben. Mimmmmmmm n a. soweit niederzu„Matin“ dann er Nordameri= igstkuppen der zilippinen mit ferner wurden lelscheiben nan sie unter Zeitung schreibt er einmal der merikaner die er von Katyn eden 4. Oktober. am Mittwoch oothelden und Grossi, der Kannschafunkte an uce treuge: hätten ihn, so gt und beaufErklärung zu auch nur den lusgang dieset e Frauen und ob ihre Opfer. feblich gebracht dieser Gefaljanzen Landes rde es an der seminnen. ungsweise rlin 14. Oktober. ihrige Verwälige Bürvangeiche Angestellte schinenschreiberichtshof zum atien in hrer essel in Berlin. edicht" verbrei1 Vexlogenheit und Zwietracht sen Endsieg zu andlungsweite deutschen Volr t ihrer Gesinr eine Strafe, eteilung des en ebenfalls Organisation jezogen. Sie auf und der Sägeder Verteibraucher hat #e„Die Welt kann nur durch die gefördert wersich ihr entgegensetzen.“ Schwerte, 15. Oktober 1943 Tageschronik „ Hohes Alter. Der Invalide August Blome, ##ahnhaft im Altersheim, Liethgasse 4, konnte gestern einen 84. Geburtstag begehen. Dem Altersjubilar, ur noch sehr rüstig ist, auch unserseits herzlichen blückwunsch! 85 Jahre alt. Gestern beging der Invalide Josef leichoff, hierselbst, Nordwall 14, seinen 85. Ge#rtstag. Wir gratulieren aufs allerherzlichste und zünschen dem alten Schwerter, daß er noch in einigen scönen Friedensjahren seinen Geburtstag in Frische und Gesundheit feiern könne. : Sie wird heute 80 Jahre alt. Am heutigen Frei###ad feiert Wwe. Karoline Rost geb. Börstinghaus, ##erselbst, Ostberger Straße 56, ihren 80. Geburtstag. ##ir wünfchen dem Geburtstagskind zu seinem. Ehren##age alles Gute und hoffen, daß sie in 20 Jahren in ##icher geistiger Frische ihren„hunderten" feiern an„ Fest der silbernen Myrte. Am heutigen Freitag ###innen die Eheleute Stellmacher Franz Püttmann ###nd Ehefrau Else geb. Henschel, hierselbst, Mährsraße 3, das schöne Fest der Silberhochzeit begehen. zuch wir entbieten dem Jubelpaar unsere hekzlichsten #ückwünsche und hoffen, daß sie in gleicher Rüstigteit auch noch das Fest der goldenen Myrte begehen önnen. Die Hausschlachtungen für nichtlandwirtschaftliche Selbstversorger Gesentliche Anderungen gegenüber dem Vorjahr Die nichtlandwirtschaftlichen Selbstversorger kön#nen ab 15. Oktober 1943 Hausschlachtungen durchführen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es den Ernährungsintern(Kartenstellen) untersagt, Schlachtgenehmigungen zu erteilen. In den nächsten Wochen werden umnmehr die Schlachtungen einsetzen. Nach den diesTjährigen Bestimmungen können nur diejenigen Schlachtgenehmigungen erhalten, die bereits im ###chlachtjahr 1942/43 Schlachtungen durchgeführt haben. Bisher war der Nachweis notwendig, daß in den Jahren seit 1938/39 geschlachtet worden ist. Bei der Neuregelung ist der Reichsminister für Ernähtung und Landwirtschaft davon ausgegangen, daß die Verbraucher, die sich in den ersten vier Kriegsjahren uicht die Voraussetzungen geschaffen haben, um sich mit Fleisch und Fett aus Hausschlachtungen zu versorgen, auch nicht im fünften Kriegsjahr in den Geuuß der Selbstversorgersätze kommen können. Nach wie vor ist es notwendig, daß die zum ##hlachten bestimmten Tiere eine angemessene Zeit, Eqweine mindestens drei Monate, selbst gehalten ##ud gefüttert werden müssen. Durchweg werden die liere erheblich längere Zeit gehalten und gefüttert urden müssen, da sie in drei Monaten nicht ausgmästet werden können, die Genehmigungsstelle aber ur schlachtreife Tiere zum Schlachten freigeben arf. Nichtlandwirtschaftliche Selbstversorger müssen #nchweisen, daß die zur Mast verwandten Futternittel selbst erzeugt worden sind. Als selbsterzeugt glten auch Futtermittel, die als Abfälle gesammelt eder als Entgelt für mindestens 50tägige Mitarbeit in der Landwirtschaft erworben worden sind. Dabei ist jedoch zu beachten, daß die für die Arbeit in der Landwirtschaft ausgelieferten Futtermittel allein keine ausreichende Futtermittelgrundlage darstellen honnen, weil die nach den tariflichen Bestimmungen mlässige Menge zur Mästung eines Schweines nicht ausreicht. Es muß deshalb stets noch ein angemessener eigener Anbau von Futtermitteln hinzukommen. Das im allgemeinen auch beim Sammeln von Abfällen ##norderlich, wenn nicht einwandfrei nachgewiesen vird, daß die Bereitstellung von Abfällen durch Werklüchen, Gaststätten oder fonstige größere Verpflezungseinrichtungen tatsächlich für eine Mästung ausricht. Die Schlachtgenehmigung.darf außerdem abwei#nd von den Vorjahren nur erteilt werden, wenn nchgewiesen wird, daß die Genehmigung zum Ein###tlen des Tieres vorgelegen hat. Das Vorhandensein dr Einkaufsgenehmigung gibt andererseits keinen Anspruch auf Erteilung der Schlachtgenehmigung. Die #orderten Voraussetzungen müssen vielmehr in #m Falle im Zeitpunkt des Schlachtantrages erfolgt 67. Den nichtlandwirtschaftlichen Selbstversorgern lann in diesem Jahr die Versorgung für ein volles sahr zugestanden werden. Im Schlachtjahr 1942/43 var dagegen nur die Versorgung bis zum Ende des Schlachtjahres(14. November 1943) möglich. Durch de Neuregelung verbleibt den Selbstversorgern, die i den Monaten Januar bis März schlachten, die seiche Menge wie denjenigen, die in den Monaten November bis Dezember Schlachtungen durchführen. Die Selbstversorgerration beträgt wie im Vorjahr 70 Gramm je Kopf und Woche. Die Tiere werden dder künftig zum Schlachtgewicht angerechnet. Die bisher gewährte Vergünstigung als Ausgleich des verarbeitungsverlustes in Höhe von 15 Prozent ist Fiestfallen. Diese Maßnahme wirkt sich als Rationsgzung um etwa 100 Gramm aus. K leheber=Rochtsschutz Verlag Osk. Moister, Werdau=Sa Bozu auch Worte? Zwei liebende Menschen, die miteinander durchgemacht haben, bedürfen der Vorte nicht. Lag für Tag brachte er ihr Blumen, die schönsten, Wer aufzutreiben vermochte. „Du verwöhnst mich, du gibst zuviel aus, Dietwarnte sie, aber er wehrte lächelnd ab. Wir sind reiche Leute, Kind! Wenigstens du—! weißt es nur noch nicht!“ Er wollte es ihr erst später anvertrauen, daß er ** Sache mit Frank von der Heiden ins reine gebracht hatte. Sie aber mißverstand ihn und lächelte glücklich. sa, ich weiß es doch, wie reich ich bin—: ich habe Mch 38. Kapitel und dann kam der Tag, da sie sich von der Mutter „ennten. Sie waren bis Antwerpen mitgekommen, Rutter und der Bruder, und das war die höchste De, die sie zu vergeben hatten. Nun hatte man sich zum letzten Male die Hand brückt. Die Laufstege der„Scharnhorst“ waren einEogen, die Girene heulte dumpf und drohend dreiZel über don Strom. Der Wehrtumpstag in Vferiehn Gauleiter Hoffmann vor der Parteiführerschaft des Kreises— Weihe neuer Ortsgruppenfahnen— Auszeichnung von Vombenkämpfern Während am vergangenen Sonntag in der HansBernsau=Kampfbahn in Iserlohn die SA-Standarte 259 mit einigen Parteiformationen und Abordnungen der Wehrmacht durch ihre wehrpolitischen Vorführunden Wehrwillen unseres Volkes bekundeten und die Gebietsführertagungen der HJ und besonders die Jugendkundgebung auf der Alexanderhöhe die Jungen und Mädel emporrissen zur großen Schicksalsgemeinschaft unseres Volkes, hatte sich in der Schauburg das Führerkorps der RSDAP des Kreises Iserlohn versammelt, um vom Gauleiter Albert Hoffmann einen Gesamtüberblick über den tieferen Sinn des weltumspannenden Ringens, über die militärischen und politischen Geschehnisse der jüngsten Wochen und Richtlinien für die kommende Arbeit entgegenzunehmen. Eingeleitet wurde die Tagung vom verstärkten Kreismusikzug der RSDAP mit dem Huldigungsmarsch von Grieg und der Heldenehrung. Dann sprach der Kreisleiter. Er gab seiner Freude Ausdruck und übermittelte dem Gauleiter den Dank seines Führerkorps, der es trotz seiner Überanspannung ermöglicht habe, zu uns zu kommen, um an dem ganzen Geschehen des Tages in Iserlohn teilzunehmen und die Weihe neuer Ortsgkuppenfahnen vorzunehmen. Dieser Weiheakt im fünften Kriegsjahr sei ein glückhaftes Symbol unseres gläubigen Marschtrittes in eine siegreiche Zukunft.„Wir sind stolz“, sagte der Kreisleiter,„daß wir unter Ihrer tatkräftigen Leitung stehen. Wir sehen in Ihnen einen Gauleiter, wie ihn der Führer will.“ Dieses Wort war allen Anwesenden aus der Seele gesprochen, denn die nun folgenden Ausführungen des Gauleiters Albert Hoffmann wurden zu einem Erleben für alle Teilnehmer an dieser Kundgebung, das noch lange in ihnen nachklingen wird. Hier sprach eine politische Persönlichkeit, die nur aus reinstem Herzen und aus leidenschaftlicher Hingabe dem Führer und der nationalsozialistischen Idee dient. Gerade sein Gau Westfalen=Süd ist der Schauplatz der Terrorbomber und damit zur Hauptkampflinie der Heimatfront geworden. Er, der selbst in unermüdlichem: Tages= und Nachteinsatz steht, sorgend und helfend noch während der Angriffe seine Anordnungen trifft, konnte den Tapfersten der tapferen Bombenkämpfer aus Böchum, Hagen, Wattenscheid und Wanne=Eickel das Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern überreichen. So hart wie er gegen sich selbst ist, verlangt er aber auch den höchsten Einsatz von seiner Parteiführerschaft. Frei von jeder demagogischen Phrase klang aus seinen Richtlinien sein Entschluß, durch hartes Zupacken dem Gefühl für Sauberkeit und Gerechtigkeit Achtung zu verschaffen. Er sprach dann von seinem Aufenthalt vor einigen Tagen beim Führer und verkündete, daß der Führer die Not Südwestfalens aus Terrorangriffen wohl kenne. Nur noch kurze Zeit ausharren, dann würde die deutsche Vergeltung England hart treffen. Begeistert wurden die Darlegungen des Gauleiters ausgenommen, der allen aus dem Herzen gesprochen hatte. * Um die Mittagsstunde hatten sich auf der Alexanderhöhe in Iserlohn 3500 Jungen und Mädel des Bannes zu einer großen Jugendkundgebung versammelt. Diese Kundgebung erhielt durch die Anwesenheit des Gauleiters ihre besondere Bedeutung. Nach einem kurzen, zündenden Spielscharkonzert ergriff der K.=Gebietsführer das Wort zu einer Rede, die immer wieder von dem Beifallssturm der vielen tausend Jungen und Mädel unterbrochen wurde. Abschließend sprach Gauleiter Hoffmann und gab seinem unendlichen Stolz Ausdruck auf die Jugend seines Gaues, die sich nach den letzten Terrorangriffen auf Bochum und Hagen wieder so prächtig bewährt hätte. Und wenn der Gauleiter berichtete, daß der Führer kürzlich von der Jugend des Gaues Westfalon=Süd gesagt habe, er blicke mit großem Stolz auf sie, so werde das ein Ansporn sein für die gesamte Jugend unseres Gaues zu weiterem, unermüdlichem Einsatz. Mit dem Gruß an den Führer und dem Fahnenlied fand die machtvolle Kundgebung ihren Abschluß. * Ein wunderschöner Herbsttag war angebrochen, als am vergangenen Sonntag kurz nach 9 Uhr mit klingendem Spiel und wehender Sturmfahne die SAStandarte 259 und alle Teilnehmer an den Wehrkämpfen auf der Kampfbahn am Seilersee aufmarschierten. Bewunderndes Schweigen herrschte, als der Ehrensturm des Sturmbannes IV der Standarte „Feldherrnhalle“ vor der Tribüne in soldatischster Haltung Aufstellung nahm. Die zackigen Griffe und der beherrschte Tritt begeisterten jeden der Anwesenden. Nach erfolgter Meldung begrüßte und verpflichtete der Führer der Standarte 259, Oberführer Helmich, die angetretenen Mannschaften. Er wies besonders darauf hin, daß die Austragung dieser Kämpfe nicht nur Zeugnis ablegen sollen über die Wehrfähigkeit des deutschen Menschen, sondern daß gerade zu Beginn des 5. Kriegsjahres diese Wehrkämpfe eine Demonstration des ganzen deutschen Volkes gegen die Zermürbungsabsichten unserer Feinde sind. Mit besonderer Freude konnte er feststellen, daß die Zahl der Wehrkampfteilnehmer sich gegenüber dem Vorjahre beträchtlich erhöht hat, ein Zeichen der Wehrbereitschaft und des Wehrwillens des schaffenden deutschen Menschen in der Heimat. Die Front kann der Heimat vertrauen, die zu jedem Einsatz bereit ist. Gruppenführer Faßbach richtete an die Kämpfer einen kurzen, aber markigen Appell in echtem, SA=Geist. Nach der Flaggenparade traten die Mannschaften zu ihren Kampfplätzen ab. Wenig später schon marschierte als erste der 19 Mannschaften des Wehrkampses IV die Mannschaft des SA=Sturmes 5/259 an der Tribüne vorbei, einen 20=km=Marsch vor sich, der durch zwei Orientierungsaufgaben erschwert wurde. Der Marsch ging durch Iserlohn, am Ost= und Westbahnhof vorbei über Richtung Gerlingsen, Sümmern zur Ziegelei am Sportplatz Seilersee, wo nach halbem Weg eine Schießübung durstzuführen war. Die zweiten 10 km führten nach Hemer über Landhausen und durch die Kalle zurück zum Kampfplatz, wo nach Bewältigung dieser Strecke noch ein Sturmlauf über 70 Meter mit drei Hindernissen und anschließendem Handgranatenzielwurf durchzuführen war. In Abständen von einigen Minuten folgte Mannschaft auf Mannschaft. Der Einsatz dieser Männer, die alle beruflich schwerste Arbeit zu leisten haben und vielfach über 40, sogar 30 Jahre alt sind, war zu bewundern. Es zeugt von zielbewußter Breitenarbeit in der SA, wenn soviel Mannschaften ohne jegliche Ausfälle die schwere Aufgabe lösen. Inzwischen waren auf dem Kampfplatz über 20 Mannschaften zum Wehrkampf 1, dem 75=m=Sturmlauf, angetreten. Das Kriechhindernis warf manchen Läufer zurück, was man aber im Lauf durch schlechte Zeit an Punkten einbüßte, konnte man durch Treffer beim Handgranatenzielwurf wieder aufholen. Die beiden Mannschaften der Standarte„Feldherrnhalle“ erreichten beide 100 Punkte in der Gruppe„Dienstanzug“ und mußten im zweiten Sturmlauf„stechen", in dem die 2. Mannschaft 107 Punkte und damit den Sieg errang vor der 1. Mannschaft, die 102 Punkte erzielte. Die Männer dieser Standarte waren überhaupt von einem kämpferischen Einsatz beseelt, der alle begeistern mußte und sich auf die anderen Mannschaften übertrug. Mit vorbildlichem Schwung meisterten sie jede Aufgabe, was die Zuschauer auch durch reichen Beifall belohnten und damit ihre Anerkennung zum Ausdruck brachten. Nach der Mittagspause, die alle Teilnehmer zu einem schmackhaften Essen im Grünen vereinte, wurde der Wehrkampf II(Tauziehen) ausgetragen. Da sich inzwischen die Tribünen gefüllt hatten und auch der Gauleiter Albert Hoffmann und viele andere Ehrengäste erschienen waren, wurde der Kampf mit dem Tau, diese männliche Mannschaftsübung, aus den Reihen der Zuschauer aufs lebhafteste unterstützt. Auch hier siegte in der Altersklasse A die Standarte „Feldherrnhalle“ vor dem SA=Sturm 1/259, in der Altersklasse B der SA=Sturm 35/259. Im Wehrkampf III(KK=Schießen mit Handgranatenziel= und Zielweitwurf), der auf dem Gelände an der Ziegelei ausgetragen wurde, siegte das Panzer=Grenadier=Ers.=Batl. 4 vor der Werkschar Schmöle& Jo., Menden. In der Altersklasse B kam der SA=Sturm 1/259 zu einem Doppelsieg vor der Pz.=Aufkl.=Ers.=Abt. 6, und in der Altersklasse C siegte die Firma Becker=Prinz, Hemer, vor dem SASturm 6/259. Der Wehrkampf V(Mannschaftsfünfkampf) wurde nur von wenigen Mannschaften bestritten, die aber besonders in der 8 mal 100 Meter=Trägerstaffel be; g e i s t e r t e n. M i t f a s t 1 0 0 P u n k t e n V o r s p r u n g s i e g t e auch hier die Standarte„Feldherrnhalle". Im Wehrkampf VI, der 10 mal Halbrunden=Hindernisstaffel, gab es sehr schöne Kampfmomente. Mit großem Schneid wurden die Bretterwand und der Holzstoß genommen, letzterer fast übersprungen. Nach dem letzten Wechsel ereilte der vorn liegenden Mannschaft der Standarte„Feldherrnhalle“ ein böses Mißgeschick. Der letzte Läufer, Sturmführer Barthelmes, nahm mit großem Schwung den Holzstoß und kam beim Absprung so unglücklich zu Fall, daß er sich den Arm brach. Mit gebrochenem Arm lief er aber die 200 Meter bis zum Ziel durch und sicherte damit seiner Mannschaft den Sieg. Damit hatte die Standarte „Feldherrnhalle“ in den sechs Wehrkampfarten fünfmal den Sieger in der Altersklasse A gestellt, was allerdings vorauszusehen war, da zu dieser Altersklasse(bis 30 Jahre) in der Hauptsache nur Wehrmachtsmannschaften gemeldet werden konnten, während die SA, deren junge SA=Männer an den Fronten stehen, in den Altersklassen B(30—40 Jahre) und : C(über 40 Jahre) vertreten ist. * In einem Faustballkampf siegte Tusmark gegen SA=Standort Iserlohn mit 28 zu 22, nachdem sie die Pz.=Aufkl.=Abt. 6 mit 37 zu 27 geschlagen und der Standort Iserlohn den Sturm 31/259 Schwerte mit ! 38 zu 37 Punkten besiegt hatte. Im Kampf um den 3. und 4. Platz siegte die Pz.=Aufkl.=Abt. 6 über den Sturm 31/259. Im Anschluß an die Wettkämpfe starteten vier Kanoniere der Flak=Ers.=Abt. 4 gegen den westdeuti schen Meister im 5000=m=Lauf, Uffz. Busch, im 3000m=Vorgabelauf. Schon in der zweiten Runde hatte Uffz. Busch die Vorgabe aufgeholt und ging dann Mutter Schotte sah ihren Jungen an der Reling stehen, den Arm um seine junge Frau geschlungen. Sie winkte nicht, aber sie wandte keinen Blick von ihm, so, als wollte sie sich sein Gesicht einprägen für alle Ewigkeit. Dann wurden die Trossen eingeholt, die Schlepper zogen an, daß sich die Seile spannten, und langsam entfernte sich das mächtige Schiff vom Kai. Quirlend schlug die Schraube das Wasser, bald glitt das Schiff geruhsam stromah. Als man nichts mehr von ihm sah als ein Pünktchen am Horizont, das langsam in einer Windung des Stromes verschwand, wandte die Mutter sich rückwärts zu ihrem Altesten. „Wann kommt er wieder?" „In drei Jahren, Mutter“, entgegnete der Bruder. Langsam nickte die Alto. Was sie dachte, verriet sie nicht... „Laß uns nach Hause fahren!" bat flegnur. *** Als der Strom das Schiff freigab und die offene See sie aufnahm, grüßten sie zum letzten Male die Gestade der Heimat. Dietrich stand und schaute in die Weite. Run fuhr er mit seiner Frau in die Fremde, die ihm Heimat geworden war. Sein Haus drüben würde nicht mehr einsam sein... Eine große Dankbarkeit ergriff ihn. Er schaute zum Himmel auf, der sich mit den ersten zarten Sternen besäte. Nun tat es ihm nicht mehr leid, daß er um des alten ehrlichen Handwerkers, um Meister Metzners willen seine vorgenommene Mission bei Frank von der Heiden und seiner FFrau Tilla still und ohne Aufsehen dürchführte. Der Schaden war ersetzt, was noch fehlte, würde in der Folgezeit bis zum letzten Pfennig beigebracht werden. Er hatte sich zunächst damit zufrieden gegeben, sich dann aber als töricht gescholten, nicht härter zugegriffen zu haben, wenn er daran dachte, wie sehr Renate unter jenem Betrug gelitten hatte. Heute war er ehrlich froh, so gehandelt zu haben, wie er es getan.„Das Andenken jenes Mannes, der auf Capri unter Blumen schlief, hätte es nicht anders verdient. „Woran denkst du, Dietrich?“ fragte Renate und schob ihren Arm fröstelnd unter den seinen. Er sah sie an und fühlte, wie glücklich er war. „An unsere Zukunft, Renate! Ich habe in unserem Stammbuch nachgelesen und herausgefunden, was deine Name bedeutet. Er heißt... die Wiedergeborene. Weißt du auch, wem du wiedergeboren bist?" „Dir!... Dir ganz allein!“ flüsterte sie, und in ihren Augen brannte ihre stille, starke Liebe... Das Schiff aber, von der Enge, den Hindernissen des Stromes befreit, zog ruhig und unbeirrt seine Bahn im weiten Fahrwasser des Meeres, ein schönes Gleichnis ihres Lebens, das nun, nach manchen Windungen und Krümmungen, in geradem Kurs die große Fahrt aufnahm zu neuen Gestaden. Ende. Humor im Kriege Die gewaltsamen Erkundungen haben es in sich. Aus einem Bunker im Osten muß en zwei Gruppen nach einem überraschenden Vorstoß der Bolschewiste. Hohe Auszeichnung für Professor Sauerbruch Der Führer verlieh dem großen deutschen Chirurgen, Generalarzt Geheimrat Professor Dr. med. Ferdinand Sauerbruch das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern. Scherl=Autoflex weit vorn liegend unangesochten als Sieger durchs Ziel. Während die SA und die Kampfteilnehmer sich zum Aufmarsch formierten, wurde den zu Tausenden erschienenen Zuschauern in eindrucksvoller Weise. Einblick in die vormilitärische Reit= und Fahrausbildung der HI durch die SA gegeben. Nach vollzogenem Aufmarsch nahm Oberführr elmich die Siegerehrung vor und meldete dann dem Gauleiter die 4229 angetretenen Kämpfer. Der Gauleiter umriß noch einmal den Sinn und die Bedeutung der Wehrkampftäge und dankte allen Männern für ihren Einsatz. Er ermahnte alle, wie jener Läufer mit gebrochenem Arm, die Zähne zusammenzubeißen und durchzuhalten, dann wird der Sieg unser sein. Mit dem Gedenken an die Gefallenen und dem Gruß an den Führer wurde die eindrucksvolle Kundgebung beendet, die ein Bekenntnis war zum Kampf bis zum Sieg. Die Bevölkerung von Iserlohn hatte durch zahlreichen Besuch und rege Anteilnahme an allem Kampfgeschehen sich gleichfallskzu diesem Wehrwillen und dem unerschütterlichen Glauben an den Sieg bekannt. Mit dem Schwinden des Tages fand an dem Schillerplatz noch ein Vorbeimarsch der SA=Standarte 259, der Politischen Leiter, der teilgenommenen Mannschaften der SA=Standarte„Feldherrnhalle", der HJ, des DI und des Ehrensturmes der Standarte „Feldherrnhalle“ vor dem Gauleiter statt, während Tausende von Zuschauern die Straßen säumten und ihre Anerkennung für die vorbildliche Haltung der Marsch= und Kampfteilnehmer, unverhohlen durch Beifall zum Ausdruck brachten. Die Einzelergebnisse der Wehrkämpfe veröffentlichen wir morgen. Kampf den Terrorbombern (Von unserer Berliner Schriftleitung) Reichsmnister Dr. Goebbels hat in seiner Sportpalastrede von der beträchtlichen Verstärkung und Verbesserung der deutschen Abwehr namentlich der Nachtjagdflugwaffe gesprochen und darauf hingewiesen, daß die Verluste des Gegners, die er bei seinen Terrorangriffen erleidet, immer größer würden. Inzwischen sind eine Reihe meiterer Angriffe erfolgt, die sehr schwer ausfielen und die auf unserer Seite erhebliche Verluste materieller Art im Gefolge hatten. Aber dem Gegner sind als Antwort auf diese ruchlosen Angriffe gegen deutsche Wohnviertel sehr schwere Schläge versetzt worden. Am Freitag, Sonnabend und Sonntag sind 208 feindliche Maschinen heruntergeholt worden, davon waren 200 viermotorige Bomber. Die Besatzungsstärke der feindlichen Bomber beträgt 7 bis 10 Mann. Die großen Kampfflugzeuge haben zumeist eine zehnköpfige Besatzung an Bord. Der Feind hat also nach unseren Feststollungen annähernd 2000 Mann verloren. Nur ein Bruchteil der anglo=amerikanischen Flieger konnte sich mit Hilfe des Fallschirms in Sicherheit bringen, geriet dafür aber in Gefangenschaft. Selbstverständlich sind bei der Abwehr auch deutsche Kampfflieger gefallen. Die Verluste sind jedoch gering, zumal die Männer der angeschossenen deutschen Jagdflugzeuge vielfach aussteigen und abspringen konnten. Höchstwahrscheinlich hat aber der Gegner in den erwähnten drei Tagen einen wesentlich größeren Ausfall erlitten, weil erfahrungsgemäß auf dem Rückflug manche Maschine, die während der Kämpfe schwere Beschädigungen erlitten hat, bleibt und niemals den Einsatzhafen erreicht. Und nicht selten kommt es vor, daß rückkehrende Maschinen, beim Landen zerschellen. Aber auch so manche Maschine hat Tote und Verwundete an Bord. Unsere Schätzungen dürften unter diesen Umständen eher zu niedrig als zu hoch gegriffen sein. Der Gegner hat jedoch mit seinen 2000 Mann nicht Soldaten verloren, die in sechs oder acht Wochen ausgebildet wurden, sondern ein fliegerisches Personal, das eine zweijährige Ausbildungszeit hinter sich hat. Die gerissene Lücke ist also nicht so leicht wieder aufzufüllen. Mit der Zunahme der deutschen Abwehrkraft— die feindliche Presse bestätigt ihr fortlaufendes Anzum sofortigen Gegenstoß antreten, der erfolgreich verlief. Bei der Eingabe zu dem ersehnten InfanterieSturmabzeichen(dreimal Nahkampf) wollte ein Wehrmann mitberücksichtigt werden, der aber erst verspärct herausgekommen war, weil ihm der erste Schreck auf den Darm geschlagen war; er kämpfte eine Weile verzweifelt gegen plötzliche Darmentleerung. Der Kompanieführer tröstete ihn damit, daß er zunächst nur eine Anerkennung für„tapferes Verhalten" bekommen könne. * Der Wehrmann B. hatte Heimaturlaub, weil seine Frau ihre Niederkunft erwartete. Da das Ereignis innerhalb der Urlaubsfrist nicht eintraf, drahtete der Wehrmann wie folgt an seine Kompanie:„Nachurlaub erdeten, da Frau täglich niederkommt!“ Die Rückantwort lautete:„Nachurlaub genehmigt. Verfahren im Interesse der Volksvermehrung patentieren lossen“ Der Divisionskommandeur hatte sich im Ruhequartier einer Kompanie zur Besichtigung angesagt. Die Kompanie ist angetreten. Der Kompanieführer geht dem General bei seiner Ankunft entgegen und wird von diesem mit„Guten Morgen, A.“ begrüßt. Seine Gegenäußerung wird laut von einem „Guten Morgen, Herr General“ von einer Einzelstimme am linken Flügel der Kompante übertönt. Nach dem Fortgang des Generals begibt sich der Kompanieführer zum linken Flügel und fragt:„Wer war denn dase Roß?“ Ein vor einigen Tagen einrmann meldet:„Der Heer Divisions= Herr Oberleutnant.“ wachsen— werven die Verluste der Anglo=Amerikaner immer größer werden. Teilweise stehen die Ausfälle zur Zahl der eingesetzten Maschinen in einem für unsere Gegner bedrohlichen Verhältnis. Es kann natürlich auch vorkommen, daß bei starken Terrorangriffen so gut wie keine Abschüsse erzielt werden. Denn das Fliegen ist heute trotz der zahllosen vorzüglichen Hilfsmittel, die der Pilot besitzt, doch immer noch weitgehend vom Wetter abhängig. Bei starkem Bodennebel können Kampfflugzeuge nicht aufsteigen und nicht landen. Ist der Himmel bedeckt, dann tönnen die Scheinwerfer und die Flak feindliche Flugzeuge nicht fassen, die dafür im Schutze der Wolkendecke ihre Ziele anzusteuern vermögen. Aber von unserer Seite wird selbstverständlich alles getan, um den feindlichen Terrorgeschwadern mit dem erforderlichen Nachdruck entgegenzutreten. Von Woche zu Woche steigt die Zahl der Abwehrmaschinen, die zum Einsatz gelangen. Und von einer Kampfphase zur anderen wachsen die Verluste des Feindes, dem durch die deutsche Abwehr der Nachweis erbracht werden soll und erbracht werden wird, daß sich die Angriffé für ihn auf die Dauer nicht lohnen. Es wird auch der Augenblick kommen, wo, wie das Dr. Goebbels in seiner Sportpalastrede schon andeutete, der Erfolg nicht mehr den eingesetzten Mitteln an Menschen und Material entspricht. Es ist unverkennbar, daß der Verschleiß an Menschen und Material, der mit jedem Angriff auf deutsches Gebiet verbunden ist, im Lager unserer Gegner eine merkliche Beunruhigung ausgelöst hat. Gerade die Amerikaner, die durch ihre Tagesangriffe bessere Ergebnisse als die Engländer mit ihren Nachtangriffen erzielen möchten, haben schon die Feststellung machen müssen, daß auch dieses Verfahren nichts nützt. Sie versuchen nun ihre eigenen Verluste mit einer Übertreibung ihrer Kampferfolge zu verschleiern. Geradezu phantastische Zahlen über Abschüsse, die die amerikanischen Bomber im Kampf mit deutschen Jägern erzielt haben wollen, setzen sie dem Publikum in den Vereinigten Staaten vor. Wenn auch die Engländer selbst die Wahrheit nie genau nehmen, so ärgern sie sich doch stets wegen der amerikanischen Übertreibungen, weil die Amerikaner die Leistungen ihrer Bundesgenossen nicht gelten lassen wollen. Daraufhin haben die Engländer durch einen schwedischen Korrespondenten die Weltöffentlichkeit dahin informiert, daß sie die USA=Erfolgsmeldungen anzweifeln. Sie seien der Ansicht, daß die Amerikaner „bisweilen übertrieben“. Schon bei früherer Gelegenheit sind die Englärder an amerikanische Erfolgsmeldungen mit einer scharfen Kritik herangegangen K 8 Mit einem Auto gegen einen Laun Gießsen. In einer scharfen Kurve der 9#### straße Gießen—Lich. unmittelbar vor der 2..3 Lich, fuhr ein mit drei Personen bese:#s y## gegen einen Baum. Bei dem heitigen An### erlitt die Autolenkerin Frau Burg aus Gi### schwere innere Verletzungen: der Reichsha## assistent Karl Schäfer aus Hungen trug zin#### Schädelbruch davon, während der dritte Jusasi## leichter verletzt wurde. Die Schwerverletz#### wurden nach Gießen in die Klinik gebrach# wo Schäfer gestorben ist und die Frau noch# ernstem Zustand darniederliegt. Gelungene Räumung von Korsika Wie das OKW meldete, konnten unsere Truppen von den Inseln Sardinien und Korsika, ohne daß eo den Feinden gelang, die Operationen wesentlich zu beeinträchtigen, auf das italienische Festland übergeführt werden. Unser Bild zeigt eine der vollbeladenen Fähren, mit denen das wertvolle Kriegsmaterial weggeschafft werden konnte, in einem Hafen Korsikas. PK=Kriegoberichter Wittke(Atl Sch) Landeshauptmann Haale Verbandsführer uu. das Wanderwesen Düsseldorf. Der verstorbene Reichssportführu## von Tschammer und Osten hatte angeordnet d### alle deutschen Gebirgs= und Wandervereine einem dem RSRL angehörenden Deutschen(.# birgs= und Wander=Verband zusammengeschlas sen werden. Mit der Führung des Deutsche### Gebirgs= und Wander=Verbands ist nun s## Obergruppenführer und Landeshauptman#s Heinz Haake, Düsseldorf, betraut worden. 9## Haas=ht zu den ältesten Kämpfern des Fürn rers im Westen des Reiches. in niedergehenden Gesteinsmassen tödlich verletzt schöfzen Soldeten vor Lr: frierungen. Dorum. liefere die felle in frischem Zustonde, so. Jfort nach dem Schlach. ten, oder sochgemäl getrocknet ab. stellte, da die Deutschen über erstaunlich große Mengen Abwehrwaffen verfügten und überall zahllose Jagdmaschinen konzentriert hätten. Ahnlich ist der Inhalt einer United=Preß=Meldung, in der von einer neuen Art der Abwehr gesprochen wird. Elmer Davis, der Leiter des USA=Kriegsinformationsamtes, hat unter dem Eindruck der steigenden Verluste davon sprechen müssen, daß Deutschland seinen ganzen Scharfsinn und seine langen Kriegserfahrungen in Ansatz bringe, um neue Waffen und eine neue Taktik zu ersinnen, was nun wieder zur Folge gehabt hat, daß die Bombardierung Deutschlands immer schwieriger und köstspieliger wird. So kommt eine Feindstimme zur anderen, jede läßt erkennen, daß man sich drüben Gedanken macht und die Verluste bei den Terrorangriffen durchaus nicht auf die leichte Schulter nimmt. Aber vorläufig glaubt der Gegner noch immer an diese Art Kriegführung, die ihren Ausdruck in der Zerstörung von Wohnstätten findet, festhalten zu müssen. Allzu lange wird es jedoch nicht mehr dauern, dann dürfte ihn die deutsche Abwehrwaffe nötigen, sich ernsthaft zu überlegen, ob er noch weiter die wachsenden Verluste in Kauf nehmen soll, die zu einem ständig tiefer werdenden Ejngriff in den Bestand an fliegerischem Personal führt.—13— und haben festgestellt, daß jede Kurve eines deutschen Jägers schon von den Amerikanern als Abschuß gezählt wird. Wenn sich also London von den USAMeldungen zu distanzieren sucht, dann weiß man genz genau, daß auch gute Gründe dafür vorliegen, die amerikanischen Abschußziffern mit Vorsicht zu genießen, zumal die Amerikaner die eigenen Verluste nur ungenau angeben. Ein Zeugnis für die angewachsene Abwehrkraft Deutschlands in der Luft hat kürzlich der demokratische USA=Abgeordnete Roberts geliefert, der nach seiner Rückkehr aus London die nordamerikanischen Veriuste bei Luftangriffen als„erschreckend hoch“ hinWestdeutschland Goldmünzenschmuggler festgenommen Rheine. Ein 19jähriger Goldmünzenschmuggler wurde auf der Bahnstrecke von Rheine nach Münster in der Nähe der holländischen Grenze festgenommen. Er führte nicht weniger als 227 Goldstücke zu je zehn Gulden, 43 Goldmünzen zu je fünf Gulden und etliche ähnliche Werte bei sich. Der Festgenommene besaß noch die Unverschamtheit, einen Bestechungsversuch bei dem Beamten zu machen, dem er sämtliche Münzen bis auf 50 Goldstücke, die er selber behalten wollte, anbot, womit er allerdings an die falsche Adresse geriet. Todesstrafe für Feldvostdiebin Düsseldorf. Als Postarbeiterin war die jetzt 35jährige geschiedene Frau Elisabeth Bens, aus Krefeld, Mutter von drei Kindern. Anfang 1941 beim dortigen Postamt verpflichtet worden. Sie war bei der Paketverteilung tätig und machte zusammen mit einem männlichen Kollegen im Paketschuppen Nachtdienst. Frau Bens stand schon einige Zeit im Verdacht der Unredlichkeit, und als an einem Julimorgen durch einen Beamten des Fahndungsdienstes ihre Handtasche nachgesehen wurde, fand er darin vier Feldpostpäckchen, die Frau Bens vor wenigen Stunden geraubt hatte. Die weiteren Nachforschungen ergaben dann einen selten schweren Fall von Feldpostunterschlagung. Wie Frau Bens bei den Vernehmungen eingestand, hat sie nach und nach 50 bis 60 Feldpostpäckchen und 40 bis 50 Einschreibesendungen gestohlen, und den Inhalt, fast ausschließlich Lebensmittel, für sich verbraucht. Die Diebin hatte es immer nur auf Feldpostpäckchen abgesehen, die von der Front zur Heimat geschickt waren und offenbar Lebensmittel enthielten. Von medizinischen Sachverständigen wurde die Angeklagte als vollverantwortlich für ihre Tat begutachtet wenn sie auch, wie das Gutachten hervorhob, eine neurastenisch=hysterische Person von triebhafter Wesensart sei. Das Düsseldorfer Sondergericht stellte fest, daß die Angeklagte sich durch ihre Handlungsweise außerhalb der Volksgemeinschaft begeben hat. Es verurteilte Frau Bens zum Tode. Saarbrücken. Im Flöz 10 Westfeld der Gruss Mellin geriet ein Hauer beim Einbringen#### Ausbaues unter niedergehende Gesteinsmassen Er wurde tödlich verletzt. Ein ihm zugeteilte# russischer Kriegsgefangener erlitt das gleich Schicksat. Vom Hund angefallen— Ein Auge verloren Göttingen. Als ein siebenjähriger Junge Eschershausen auf einen benachbarten Hof gingl und an einer gerade fressenden Dogge vorüh## mußte wurde er von dem Hund angefallen un erheblich am Kopf verletzt. Der Junge verl#### ein Auge, das trotz sofortiger Ueberführung in# eine Göttinger Augenklinik nicht gerettet den konnte. wen Rektoratswechsel an der medizinischen Akndemie in Düsseldorf Düsseldorf, Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat den Universitätsprofessor für Haut= und Geschlechtskrankheiten und Röntgenologie Dr. med. HanTheo Schreus als Nachfolger des nach München berufenen Professors Dr. E. K. Frey zum Rektor der medizinischen Akademie in Düsseldorf ernannt. Bettfedern nur auf NDZ Wie die„Textil=Zeitung“ mitteilt,#a# die Reichsstelle für Kleidung die Liste der zugsbeschränkten Beitwaren dahin erweiten# daß auch Bettfedern und Strohsäcke von brauchern nur auf Bezugschein bezogen werd## können. Ferner ist die noch bestehende Punl# freiheit für einige Arten von Handschuhen aus gehoben worden. Alle Handschuhe sind jetzt alls bezugsbeschränkt und nur auf Kleiderkarte#### ziehbar, soweit nicht die Ausgabe vorläuf## überhaupt gesperrt und nur Fliegergeschädigen vorbehalten ist. Einer Mitteilung der Fach## aruppe Bekleidung der Wirtschaftsgrup### Einzelhandel ist ferner zu entnehmen, das Stroh= und Trauerhüte für Frauen von den Einen Daumen für 1,80 RM ND. Der Reichskommifsar für die Preis# bildung hat eine Anordnung zur Regelung de## Entgelte für das Ausbessern, Reinigen unn Färben von Lederhandschuhen erlassen. Fu# diese Arbeiten werden Höchstentgelte festgesetz## Den Annahmestellen wird vom Reparatu#betrieb ein Rabatt von 33½ Prozent für ih## Tätigkeit gewährt. Die Liste der Höchstentgel sieht 1.35 RM für die Reinigung eines Paare## Handschuhe nor 0.90 bis 1,80 RM für Nach## nähen. 1,80 RM für das Einsetzen eines Dumens und 1,95 RM für die Erneuerung ein Fingers. Das Auffärben eines Paares Hand schuhe darf bis zu 255 RM kosten, die Er# meuerung von Verschlüssen 0.45 RM. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Em## Eichmann(z. Z. im Felde), i. V. Hermann Sten### Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl.## Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Mend#### Wir haben uns verlobt! Margitta Timmerbeil Alfred Weißelberg Holzen b. Schwerte, zur Zeit Rosenweg 22 Wehrmacht 10. Oktober 1943 Sc 1 Heute, zwei Tage nach ihrem 55. Geburtstag, Urti. von hiesigem Werk gesucht. Bewerbungen unter 3189 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. HOCHWERTIGE NAMRMITTEL PHARM. PRAPARATE (SHERZSLATTER) Dieckchulzmarke Kbere TOGALWERKGERH ESCHMIDT fabrik pharmazu kosm Präparete MONCHEN erlöste Gott der Herr meine liebe, unermüdlich besorgte, treue Frau, mein liebes Kind, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante geb. Müller von ihrem langen, unerbittlichen, qualvollen Leiden das sie tapfer und gottergeben ertrug. In tiefem Schmerz im Namen aller Angehörigen: Fritz Schulte, Direktor Berlin=Steglitz, Forststraße 23, 1, Schwerte(Ruhr), Haselackstraße 3, den 13. Oktober 1943. Beerdigung: Sonntag, den 17. Oktober 1943, 14 Uhr, von der Kapelle des ev. Friedhofes in Schwerte aus. m K Biere aus der Westfälischen Großbrauerei Andreus immer ein Hochgenuß! FeidpostKurtöne vorrätig bei Hans Linner Die Versammlung des Milchschafzuchtvereins Schwerte findet am Sonntag, dem 17. Oktober 1943, nachmittags um 4 Uhr im Lokal Tiemesmann statt. Landesverband Westfälischer Schafzüchter e. V., Milchschafzuchtverein Nr. 115, Schwerte(Ruhr). Gut erhaltenes Schlafzimmer zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 3219 an die Geschäftsstelle der Schw. Ztg. G verhindert Faulen und vorzeitiges Keimen der Kortoffein und Hackfrüchte! Kal SHllig. iin Comt at.ie, Zu haben in Lebensmittelgeschäften: Orogerien und Bamenhandlungen. Bezugequellen weist nach Eenst Vollmann, Bochssm V Poststr. 84 Fernruf 67990 E. SCHEUIRICH Chert.-PrichsstA z, Pdsele HIRSCHBERG(SCHL.) 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Ganghofer Beginn: Montag bis Freitag 6.30 Uh Sonnabend 6.00 Uhi Sonntag 1.30 Ur Jugendliche über 14 Jahre zugelassen 9VRNNDPRRRETTDTTET * WVerjetztschenheizt, fängtan zustehlen. „#ie Kohlen werden später fehlen. Bei allen Verkaufsanzeigen müssen die Preise angegeben werden. Lch lens BISKIRCHENER KARLSSPRUDELFLASCHEN meche nutztos in Keller beremsichen. Gebt sie zurück, es d nit delür die Reitöortkk KARLSSPRODEL BISKIRCHEN Altenichufe zu kaufen gesucht; evtl. können Kinder=Überschuhe Gr. 29 und 33 in Tausch gegeben werden. Schriftl. Angebote unter 3220 an die Geschäftsstelle der Schw. Zig. Oberstes Gebol: Wäscheschonung Die urg verschmautzten Wäsche: stücke sind in Gefahr, durch grobe Behandlung Beim Vr. schen Schaden zu nehmen, wenn der Schmutz nicht schon bein Einweichen gelöst wird. Alle Burnus— heute nur für diese Sorgenkinder des Waschteg!: dann ist Reiben, Bürsten Und langes Kochen“) nicht nötig. trägt, Burnus, Elug eingetelt, viel zur Wäscheschonung bei uee *) Auch eie Steg aber Der Mann, welcher am 9. 1943 den gefundenen Sasiatseldune bei Kohlmann vorgezeig wird gebeten, diesen gegen lohnung daselbst abzugeben. De 8c Bezugspreis wö und bie Urte Bu Lipner vormel Marktstr. 3—5. Nr. 243 Die Zzun 121 f Von unserer Bei einem E Bomber, die Sch durch die Abweh Verluste erlitten einer empfindliund von einem deutschen Jäger 121 feindliche Bo wobei nur diesen die mit einem abte Brüche" be venen man von Bruchstücke in Meldungen ist da noch 51 weitereh durchaus wahrsch Gebiet noch eine nischer Bomber Die Zahl der kannt, und auf E sagt werden, daß ener, Apparate umstände, unter nerstag stattfand, ten Luftschla deutschem Boden diesem Fall spiel die bei dem Kam genschaft geraten kann auf ungefäl ist eine Einbuße, der öffentlichen zu denken geben Luftangriffen we bar in dem Auge hältnis mehr zun Ergebnissen steher hier vor. Und bi mal Gelegenheit, sentlich gesteigerte anzustellen, und d sche Städte von beglettet sind. Freund und 8 Gelegenheit erini einiger Zeit über der deutschen Lr Diese Voraussage Der Feind kann daß es sich bei eine leere Drohn sie ernst gemeint an dem Luftsieg deutschen Jäger, konzentrisch ang wußten. Aber a verdienten Anteil Im deutschen Fährfer, daß der fährriche Zone hi und er wird ver gemachten Erfahr schwere Angriffe gefaßt machen. Un daß bei jedem ke die gleiche Zahl 1 Die schn A=Boote ve DR Aus dem Das Oberkomma Nördlich des Asow Dujeor führte der 9 tige, aber erfolglose Cavoroshie wul gemäß nach Zerstöru Am Dujeor. und am Ssosb bra gen weitere Erfolge. dem Westufer der S geengt. Westlich Kritsch lensk scheiterten luche der Sowiets. Emolenst wurden In den letzten drei einen vergeblichen Banzer und 203 Heuptmann No: Ainem Zagdgeschmade den 250. Luftfieg. In den schweren A abschnitt bat sich die bade(mot.) besonder In Süditalie sischen Truppen am überlegenen Insante ermarteten Angriff nugen am Volt Echmere und erbitter Starke nordamer bettern die Stadt S ten erhebliche Schäder Deutsche Jagd= und Zeind entgegen isen. Lustschla blatartillerie eine Von etwe 250 S4 nach bisberigen Mel