1— mdemelle 4 um WrT Apr. Für fern ür Tagehäatt fü. die Stadit Schwerte und dite Amter Westhofen und Ehwerter Neimatbelatt: Einrige In Schwerte nsihamee Rssmm um Mmw Nr. 204 Mittwoch, 1. September 1943 bras Kok. Tertanzeiurrg, Mllimeter 20) Kof. Für durr nündlich eufgegebene Anreigen übernchmen wir keine Bei unvorheggeschenen Betriebsstbrungen durch #öhare Gewelt dbernehmen wir keinerlei Gewähr für sünktliches Erscheinen de: Zeitung, auch kenn kein Angru#ch auf Schadenereste ofer Nachlieferung erhoben werden 75. Jahrgang Arernh, eidh ferest! Gedanken zum vierten Zahrestag des Kriegseintritts Ale der Führer am 1. Sevrember 1939 den Reichttag eröffnetc und vorkündete, daß deutsche Urmeon in Polen einmarschionien mar uns allen daf dir Danziger Frage und das Prohlon des polnischen Korridors marr den außeren Anlaß zu dem Kriege bildeten der gerade begonnen vatte. Die nilichen Gründe lagen tiefer, tiefer so daß man schon zu dem Weltfrieg der Jahre 191478 zurückgeben muß um ste in ihrer ganzen#arbei und Schärfe zu erkennen Lang## in sa auch kein Zmeisel mehn dariner daß der ietzige####ag nu die letzt gpoch dee Weitkrieget darstellt emei dreitzig jährigen Krieges der im Jah 1914 und um desson siegreiches Ende, wn bente kämpten. Ge ist üverans aufschlußzreich sich hemt darnn erinnern dat in den ersten Qugusttagen 1914 von den Großmächten der Gegenwart uut Oesterreuch=Ungarn an unserer Seite in den Krieg zog daß abri alle anderen Großmächte. Großuritannien Frankreich Italien, Rutzland, Vereinigten Staaten Nondamerisas und Javan, sich im feindlicver Lager besanden Gau= anders im Jahr 1939 Bald zeigte sich, daß mit Deutichland auch Italien und die Dreierpoktmäctte fur die Freibert u Unabhangiokeit ihrer Bölker kampften Diese#en Großmachtr hatten Ueberschuß an Voltszu nach aber Mange an Jehensraum Wenn fir jetz sei vier Jahren in Kamarr siotzen so gil der latzter Gründe die nüchterue Tarsache von den Bölkern ovmr Raun den entscheidenden Aufschluß Dur verantmartlichen Staatsmanner Großdentichnands Italians und Janine sind mit den##ndmächer nach Erschopruung aller bininmatlichen Moglupkoiten in den Kamp eingetreten um dir vitalsten Bedürfnisse idrer Völker fur drr Gegen nur und nach Iu#umk befriedignn z örnen Dut Be#kriist werden durch die dre Worte vinrentund wharakterisert: Nayrung Kleiduung Wotmung. Eis gitt, sich diese Totzochr be kauer Rat der Volkskommissare das dende Wort sprechen. Die Juden haben auch der#regführung ihren besonderen alttestamentlichen Vernichtungsstempel ausgedruckt, wofür der Bombenkrieg der Luftpirater die europäische Zivilbevölkerung das letzte und typischste Beispiel ist Großzdeutschland steht in dieser gigantischen Auseinandersetzung mit dem Feindbund nicht allein. Italien steht auch heute noch trotz militärischen Rückschläge in Nordafrika und an seiner Seise, Javans Bsindnistreue ist über jeden Zweifel erhaben. In einer Front und Undie freiOst=, is kämpfen im Osten Rumänen garn, Ssowaten und Kroaten sowie willigen Legionäre aus den Länder Nord=, Wess= und Südenrovas, Der Endkampf gebt seine scheidung entgegen. In diesen außerten dürfen wir uns nicht mit Wo stehen wir? Ent sem Normale urchforschen und sen. Ge ss beschei? Stockwerke nach müssen 2 perngen g höheren Fähigkeiten Umschau halunterlassen um ber zu bringen. Die Wunder der ultur entsprangen größtenteils der Erweckung verborgener heute, welches unser hestes und größtes Werk in diesem Krieg war, so kann unsere Ant r lauten: Unser nächstes! Dadurch werden wir dem Vaterland den Andunern Der kronierten Kampse 34000 BRT, ein Zerstörer und vier Aus dem Führerhaupiana:: Flatartillerie der Aus dem Führerbaupiano:: Elatartillerie der Dun#mer tier, 81. Aug. Das □berkommanbo der Wehr ger vorliegenden Meldung macht gibt bekannt. 5 den britisch Der Feind setzte seine Angriffe geuen den) Deutsch= Unterseehonten Buktwaffe schossen nach bisigen 25 der gege südlichen und mittleren Abichnitt der Ostfront auch gestern mit unverminderter tigkeit fort. Die erhitterten Kämpfe fnd nach im Gange. 91 Sowictpanzer wurden abgeschafrgebiet westlich Taganrog versen?. ten leichte deutiche Seestreitkräfte zwei von sechein dlichen Motorkanonenhoaten, schafsen Bomher ab und brachten Gefangene ein. In den Kämpfen der letzten Woche an Miussront hat sich das britte Bataillon des Grenadierreaiments 70 unter Führung Oberleutnante Kecht besonders ausgezeichnet. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge fährten einen erneuten Tagesvorstoß gegen den Hasen Augusta und beschädigten in überraschendem Tiefangriff einen feindlichen Transporter sowie ein Landungsbun. wurde dabei eine nterseehagte verseutten im Mitteln den Randgebieten des Aklantik mit 24 000 P9T. einen Zerstärer vier Teansportsegler. Sie torpedierten #r einen Tan'er von 10 meer und ons Schilfe und serner anger vnn 10 000 BRT und schufsen über dem Atlantik nier feindliche Alngzenge ab Im Schmarzen Meer vernichteten Unterseehogte zwei somjetische Bemacher und einen Seeschlevver mit drei Fahrzengen. Der italienische Wehrmachthericht inntalt abr znmachen und not schwer. In Luftkämpfen Spitfire vernichtet. Deutsche 2NB Rom, 31. Wehrmachtverucht vom Erneute Angriffe wur gerverbänden gegen in cha0 Aug, Der Kalieni Dienstag lautet: den letzter Vollsgenassen davon zu übereugen damt ur in dritischen Zeiten nie vereiß, daß dieser Krieg für unserr großnutschr Natian ein Lebens= und E: inzkampf in aller Korm ist. Unien Fetude und dir gauzr Art und Weise, der i#r dieser Krieg führen lasser über ihrr Kriegsziele keinerte Zweitel aufkommen Seeen wit ür uns näher an so sind er Reaktioar. Renolutingän und Bluinkraten die unfüdiiche Aegidr sict gegen und zmammen: chiosser und und den Nomo hil zum Weitzhuver somagpen De Rraktinucer wenden nan den Briten an geführ. Auck der Praunsen. Beigier und Hollander gebörten zu ihmen, dir sich bei Kriegtausbrmch enei gemaltiger Kolonia#besitzer erfrenten und den Hohuchtien den Sepensraum nich gonnten den dieie für dir Ernäbrung und Versorgung ihrer Völker venötigten. Gerad der Briten, dir in ihnen Dominione Ka nada Südafrit und Australien Lovensraum in Uevermaß wsatzen maron dir Anführer der Ovuosition als Deutschland Italien und Javan für ihrr überschüssigen Volksmassen den vorvringlichtten Lehensraum anmeldeten. Sie über gleicheitig d#rrch ihr diniomarischer tionen in Warschar und andermärtk der Startat zum Anspruch dieses Kriegei obgegeben. Gleicmo# kann dabingestellt beihen, ob Ehamnerlain und Churchil dieser Kriea provozier hätten, weur fir nicht in dem Präsidenter Nooienelt den stiller Teilbaver und aktiven Garanten ihrer Kriegspolitik gefunden hatten Dir Now Deal=Politik des amerikanischen Präsidenten mußte den Gewrutrust in Washington davon überzeugen, daß die gesamte Innen= und Wirtschaftspolitik der reAgreuden demokratischen Portei trotz aller Golbhorrung vor einem ungeveuren Zusammenbruch stand. Um dem innenpolitischen isiasty zu entgeben führr Roosevelt sein Volk Schritt für Schritt in den Weltkrieg hinein. Die Aera Wilsons erlebte damit unter Roosevelt ihre zweite Auflage. Aber Wilson hatte trotz Versailles den ersren Weltkrieg verloren. koosevelt will ihr gewinnen, das Erbe des britischen Weltreiches antreten, seine chafteansprüche auf allen Kontinenten unseres Llaneten durchictzen und der Wett einen amekitanischen Krieden diktieren Um ihr. Kriegsziele zu erreichen, haben sich Churchill und Roosevelt frühr#itig mit Stalin Leeinigt. Die Plane des Herrn vom Krem sind erst in den letzten Tagen mieder dunch die Bekichte, des frauzoitschen Botschafters Herbette valitischen Oeffentlichkeit unterbreitet worden Hür die Somers ist dieser Krieg eine weltanscausiche Auscinandersetzung vis zu den Konsequenzen Divlomatische Swachzüge. die die Auflösung der Komintern, können dae nicht verjangen. Die ungebeuren militärie Kustungen der Somictunion, die erst unser Krieg im Often enthüllte und die gekädezu astronomische Ziffern offenbarten, haben verraten, daß der Bolschemiemns veute entschossen ist seine Idren mu Waffengewalt in Herz Europas hineinzutragen das euroRsst: Festland zu volschewisicren und der Geitrevolution zum endgültigen Durchbruch un Sieg zu vervelfen. das einigende Band das alle Feindmächte schlingt, in Alliuda. Die Frinduropaganda Fährend der letzten vier Jahre hat dafür reich 00) Sorge getragen, daß darüber ein Zweifel nicht meyr bestehen kann. In der rtutokrat en Landern England und USA sitzen die Güden ebenso im Regiment, wie sie im MosJoadflieger schassen im Raum von Reapel aus einem Verband von 60 angreifenden seindlichen Flugzeugen 26 ab. Ueber dem Atlantik brachten deutsche Fernjagdflugzeuge ein britisches Großflugboot zum Absurt. Miagerirält. S Starke feindliche Fuegertrafte grften in der vergangenen Nacht westdeutsches Gebiet an, besonders die Städte M.=Gladbach und Rberst.„ g. S. Die Zerstörungen und die Verluste unter der Bevölkerung sind betröchtlich. Nachtjäger und den von deutschen Pieder Reede von Augu egende Schiffe durchgeführt. mittlerer Tonnage und ein ziallandungsfahrzeuge wurden A Ein Handel de mittlere getroffen. Die feindlichen Luftstreitkräfte Montag Angriffe gegen Civita=Beechiak,. Dezimo und die Umgebung von Neave durch Bei allen Angriffen leisteten italien: und deutsche Jäger den feindlichen Bombern nd zweimororigen Geleitflugzeugen erbitterten Widerstand. Der Gegner verlor über Latium und Camwania 10 Flugzeuge. Zehn der feindlichen Fiak Mase chinen wurden von unse deutschen Jägern und drei Absturz gebracht. en Jägern. durch die DN BBerlin, 31. Aug. Im Osten verstärkten die Bolschewisten am 29. 8. fast im ganzen Raum zwischen Asowschem Meer und Belvi ihre Anstrengungen noch weiter, um die deutsche Front anfzubrechen. Als Schwervunkt zeicheen der obere Mins, das Kampfgebier westlim Charkow sowie die Abschnitte östlich Ssawfk und südwestlich Wiasma ab. Kennzeichnend für die schweren Kämpfe war wieder der starte feindliche Flieger= und Vanzereinsatz. Die sowjetischen Lufrstreitkei##te griffen bei Tag und Nacht Kampfstellungen und Hinterland an. Ihre dabei erzielte Werkung entsprach freilich dem Masseneinsan in keiner Weise Am Mins wurde zum Beispiel eine schlefische, Grenadierkompanie Amal von feindlichen Flugzeugen mit Bomben und Vordwaffen unter Feuer genommen, ohne daß auch nur einziger Mann verwundet worden wäre. Die deutsche Luftwaise trat den sowjetischen wan.? Ailerschutterticher Wieerstanr Harte Kämpfe in den Sümpfen und Urwäldern südöstlich wirtungsloser Fliegerkräften energisch entgege feindlichen Bomber oft zum Notabwurf der Bomben und schob in zwei! Tagen 82 feindliche Flugzeuge ab. weitere Maschinen holter### t##mmen d Beschuß mit Infanteriewassen hernnter. Die hohe Zahl von 167 innerhalb zweier Tage abgeschossenen Sowietpanzern zeigt weiterhin das unsere Grenadiere und Panzer auch mit den feindlichen Panzerbrigaden fertig murden und wiederum mehrere seindliche Stonteile zerschlugen. Im südlichen Abschnitt der Oktfront iumen unsere Truppen im mäßigen Krontverkürzung Taganros, nachsie zuvor alle Verteidigungsanlagen in der durch wochenlangen Beschußz bereits völlig zerstörten Stadt gesprengt htten. Die m den freigemachten Raum eindringenden Sowrets Minen und von der cher Kampfführung sechs Tuge sann alle Umsversuche der Sowiers. Immer wieder n den verwilderten Wäldern aufklärend, vielfach ahne Unterstützunn der schweren Waffen. dabei vor sich ein Schußfeld von aft weniger als 200 Metern, kämpften sich unsere Soldaten durch Sumpfe und brusttiafes Wasser mit allen Waffen und sämtlichem Gerät vorwärts und stellten die eingesickerten Botschewisten zum Kampf. Tratz Behinderung durch dichtes Buschand sohe Maisfelder griffen die Grenadiere entschlossen an. Fast exerziermätig arbeiteren sie ssch bis zur Einbruchsstelle vor und entschieden dort den Kampf mit der blanten Waffe. Sie gewannen damit den Hana eines seit Tagen umkämpften Flustlaufs und stellten die Hauvtkampel nie wieder her. Weiter westlich es Teilen einer rhein=hessischen Divislon, die von zahlreichen Batterien unterstützt wurde, ein sowietisches Schutzenregiment zu zerschlagen. An dieser Sielle des Waldacbictes hatten die Bolschewisten versucht, den das Niemilitärische Lage am Beginn des ünsten Denken wix an das Jahr 1939 zurück als unsere Feinde uns den Krieg aufzwangen: mals war Deutschland militärisch und wirteingeengt und befand sich in der schweGefahr von seinen Gegnern erdrückt zu werden. In der ersten Phase des Krieges haben wir uns mit schnellen und harten Schlägen aus dieser Umklammerung freigekämpft. Nachdem vor dem Kriege schon das„Flugzeuamutterschiff“ rer Feinde in Mitteleurova die TschechoSlowakei, liquidiert worden war wurde nunnehr im Kriege selbst zunächst Polen chaltet und die deutsche Verteihigung weit nach Lsten vorgeschoben dann durch die blitzschneile Besetzung von Norwegen die von Norden drohande Gefahr beseitigt. Im weiteren Verlauf wurde in einem unerhörten Siegeseuge Frreich niedergeworfen und schließlich die feindiche Verschwörung auf dem Balkan durch blitzschnelle Eroberung von Iugoslawien und Griechenland zerschlagen. Zeither steht der größte Teil des euronf Festlandes unter deutscher Herrschaft. Die deutsche Wehrwirtschaft hat dadurch die Möglichkeit erhalten ihre Wirksamkeit weit auszudehnen und die Robzstuffquellen sowie die Arbeitskräfte fast gans Europas in den Dienst der deutschen Abwehr zu stellen. Ebenso wichtig ist die Tafsache, durch die sich dieser Krieg grundlegend vom ersten Weltkrieg unterscheidet daß ergiebige landwirtschaftliche Gebiete in unseren Besitz gelangt sind, mit deren Hilfe es möglich ist die Völker Eurovas ausreichend zu ernähren. Gegenüber dieser Lage bleibt dem Feind nur die Möglichkeit, zum konzentrischen Angriff gedie Festung Europa vorzugeben, wenn er den Krieg zu seinen Gunsten wenden will Dabei svielt der Umstand eine entscheidende Rolle daß unsere Gegner diesmal den General Zeit nicht als ihren Bundesgenossen begrüßten dür fen. Die Bolschewisten stehen unter dem Druck der drohenden Hungersnot und Enaland und die IISA haben bisher rund 384 Millionen RRT an Schiffsraum verloren. Das ist ein Vorsprung, den unsere Feinde im Laufe dieses Krieges sobald nicht aufholen werden sie müssen deshalb gegen die Festung Euroue anrennen. Die Bolschewisten tun dies seit Monaten, mit dem Erfola, daß sie für kleine Geländgeminne Hekatomben an Menschen und unendiche Mengen an Material opfern mutzten. Der feindliche Feldzug auf Sizilien hat den Anglo= amerikanern gleichfalls schwere Verluste gekostet und ihnen gezeigt, was sie bei einem Angriff auf das euroväische Festland zu gewärtigen haben. Ueberall steht der deutsche Soldat in unnerminderter Kamufkraft und bietet den Feinden die Stirn. Dahinter steht in geschlassener Front das ganze deutsche Volk und schafft nermüdlich, um seinen Soldaten alles das zu gehen was sie für ihren schweren Kampf benötigen. Härter und entschlossener als iemals n seute das deutsche Volk in dem Willen für ich und seine Kinder die Freiheit endgultig zu erkämpfen. Es läßt sich auch nicht in dieser Abwehrbereitschaft durch den feindlichen terror beirren. der von den Gegnern in der Hoffnung inszeniert wurde die Moral des deutschen Volkes zu brechen. Am Beginn des fünften Kriegsjahres steht die Festung Eurova bereit, jedem Ansturm Feinde zu trotzen. Im Fernen Osten rampfeunsere japanischen Verbündeten und fesseln einen wesentlichen Teil der feindlichen Macht die sie zu einem unerwarteten und inerwünich ten Zweifrontenkriea gezmungen hben. Acht Wochen Materialschlacht im Osten mngeheuren Materiatschlacht in Uevernlick üiber die Entmandstand durchströmenden Fluß zu überschreiten. Die Sowiets kamen aber nicht mehr zum Angriff. Durch gutliegendes Feuer aus erhöhren Stellungen auf diesseitigem Flutzufer unterstützt, überquerten unsere Truppen. vom Feinde unbemerkt, den Flußlauf und brachen von Flanke und Rücken her in den Bereitstelungsraum der Bolschewisten ein. In erbitterem Kampf vernichteten sie uwei Schutzenregimenter, zwei Granatwerfer= und Artillerie= regimenter und brachten zahlreiche Gefangene #wwie beträchtliche Beute an Waisen und GeOkfront###wir## Zuge einer plan= rär ein. Auch westlich Charkom wehrten unsere Truppen unter Bereinigung mehreren Einbrüche hei# e volschewistische Angriffe unter schweren, moje ab. Dabei vernichteten sie 32 feindliche Panzes und Vanzerspähwagen. An einzelnen Stellen sind die Kämpfe mit eingebrochenen holschewistischen Gruppen noch im starten batten durch hochgehende Minen und von der An einzelnen Stellen sind die Kämpfe mit neuen verkürzten Krontlinie der durch das auf: geotbacleg Wtmgie Lben noch die schon g#nag#pt#e Sütie.n fählig vorber jede schutzhierende Geländefalte genau vermessen hatte sehr schwere Verluste. Luftwaffe richtete schwerste Angriffe gegen feindliche Panzerspinen und Truvpenansammlungen. Zahlreiche Volltreffer vernichteren Inmitten der dieses Krieges ist ein Uevervlick iber wicklung und den Charatter dieser sowietischen Sommeroffennve von besonderem Interesse. In den 56 Tagen dieier acht Wochen wechselten die Sowiets den Schwerpunkt der Schlach an 16 Stellen und vurden teils gezwungen. teils aus eigenem Entschluß veranlagt, nacheinander in neuen Kampfraumen gewaltige Anstrengungen zu unternehmen. 1. Mit dem Kampi bei Bielgorod wurde die große Scylach dieses Jayres eröffnet. 2. Gleich im Anschluß daran setzten die Sowiets außerordentlich starte Kräfte gegen Orel an. Es kam zu wechselvollen erbitterren Kämpsen an diesen beiden Punkten. 3. Nach Entlastungskampfen au anderen Stellen wurde Hrel in der Nacht vom 4. zum 5. August und Bjelgorod am 6. August ausgegeven, worauf allmahlich ein dritter Schwerbunkt im Raum von Charkow in Erscheinung rat, Insbesondere nordwestlich von Charkow versuchten die Sowiets ein Umjassungsmanöder, wurden jedoch durch aufgehalten. Trotzdem entsch Fuhrung am 29. August, Charkpw z#zuge nachdem sämtliches Gerat zurückgeb###cht und die kriegswichtigen Anlagen in Charkow zer stört worden waren. 4. Inzwischen, unternahmen die Gowjets am Gange unsere Luftwasse grift nu starten 4 Inzwischen unternahmen die Gowjetz am Kampf= und Grurzkampfverbanden##im und Kuhan=Bruckentop; sehr schwere und lange westlich von Charkow feindliche Vanzeransamm= vorbereitete Angriffe, die am 16. Juli begantungen und Artilleriestellungen an. Durch n., iuen Wer umteg# Bombentreffer wurden zaylreiche Panzer und Vanzer Ranke und Expl# erspähwag einige sen und Munitiol Laftfahr: nsdevots ude brachten 107 Am mittleren Donez fanden keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt. lich des everen Donezknies und weitlich Charkow dauerten dagegen die schwegen Kämpfe an. In dem urwaldartigen Gelände zwischen Charkow und Donesknie vereitelten schnelle Truppen aus Pommern sammenwirten W. stfale mit Stu und Beelin zingeschünen in im 1 u b#mec Kraftfahrzeuge vernichtet und fünf Batierien niedergekämpft. Weitere Stukastaffeln griffen feindliche Bereitstellungen vor der Front und ein Panzerkorvs an und erleichterten dadurch die Gegeuanariffe der Panzerarenadiere. Im mittleren Abschnitt der Ostfront setzten die Bolschowisten ihre Augriffe im Raum von Ssewft, südwestlich Wiasma und südwestlich Belyi mit starken Infanterie= und Pauzewverhänden unter besonders hohem Schlachtfliegereinsatz fort. In äußerst erbitterten. von der Fortsetzung auf Seite 2 nen, am 28. Juli zu neuen Vorstößen führ und am S. August zu einem letzten warken Berennen der deutschen Positionen aufflammten. Das Ergebnis dieser Angriffe am KubanBrücken kopf vom 16. Juli bis zum 12. August waren für die Sowjets nur hohe blutige und Materialverluste ohne jeglichen Gelandegewinn. 5. Mit dem 18. Juli trat der Gegner an der Minsfront an und stürmte mit seinen Divisionen mit Schwerpunkt Kuibyschewo in vier großen Wellen; gegen die deutsche Abwehrmauer an. Die Vorstöße wurden am 28. Juli, 5. August und am 19. August wiederholt, und noch tobi der Kampf in diesem Raum, der bis Anerschütterlicher Widerstand (Schluß von Seite 1) Luftwaffe unterstützten Abwehrkämpfen schossen unsere Truppen 112 Sowietpanzer ab. Durch Zusammenballung starker Kräfte zu örtlichen Schwerpunkten konnte der Feind an einigen Ktillzn ein Uebergewicht zur Geltung bringen. abei wurde auch das Halberstädtische Grenadierregiment 12 der niedersächsischen 32. Infanteriedivision vorübergehend umfaßt. In zunächst fast aussichtslos erscheinender Lage hielt das Reaiment unerschütterlich stand und schuf durch aufovfernden Widerstand einer eingreifenden Panzerdivision die Möglichkeit zum erfolgreichen, die feindlichen Angriffskräfte vernichtenden Gegenstoß. Südwestlich Wiasma uriff der Feind mehrfach mit Infanterie in Bataillonsstärke und einzelnen Vanzerrudeln an wurde aber abgewiesen Nach mehreren erfolglosen Vorstößen verlagerten die Bolschewisten im Laufe des Tages ihren Angriffs: schwerpunkt gegen die Front der vereits am 28. 8. im Wehrmachtbericht genannten 20. Panzergrenadierdivision. Mit Unterstützung von Vanzern und Sturmgeschützen wurde die Hauptkampflinie von den tapferen Panzergrenadieren auch diesmal unter Abschuß von 60 Sowietpanzern gehalten. Weiter nördlich richteten sich schwere Feuerüherfälle und„Infanterieangriffe des Feindes gegen die Siellungen einer Luftwaffenfelddivision. Unter Bereinigung einer örtlichen Einbruchsstelle brachen die Vorstöße verlustreich für den Feind zusammen. Dabei fielen zahlreiche Gefangene in unsere Hand. Die Luftwaffe entlastet durch fortgesetzte Tief= und Bombenangriffe den Kampf der hart ringenden Infanterie die wie am Mius und bei Charkow. auch an den Fronten bei Ssewik und Belyi vorbildlich focht. Von den anderen Waffengattungen hervorragend unterstützt, brachte sie den Feind immer wieder zum Stehen und hielt in verbissenen Abwehrkämpfen und energischen Gegenstößen unbeirrbar ihre Stellungen. her zu keinerlei Erfolgen für die Sowiets führte. In diesen Tagen hat der Kampf einen neuen Höhepunkt erreicht. Von beiden Seiten werden stärkste Kräfte sowohl an Panzern als auch an Luftwaffenverbänden eingesetzt. 6. Ebenfalls am 18. Juli, also gleichzeitig mit dem Beginn der Kämpfe an der Miusfront, gingen sowietische Panzer, von Artillerie und Luftwaffe unterstützt, bei Isium zum Angriff über und setzten am 17. August nochmals zu einem mächtigen Vorstoß an. Obwohl die Kampfe in diesem Abschnitt noch andauern, ist auch hier die Bilanz für die Sowiets absolut negativ.„„ 1. Der 22. Juli brachte das Anrollen neuer Kämpfe im Raum südlich des Ladogasees. Mehr als drei Wochen dauerten die schweren, mit Offensivmaßnahmen geführten Kämpfe an. Am 12. August meldete das Oberkommando der Wehrmacht die Beendigung der dritten Schlacht in diesem heiß umstrittenen-Raum mit verlustreichem Ausgang für die Sowjets. 8. Eine weitere Verlagerung der Schwerpunkte erfolgte am 7. August. wo die Sowjets südlich der Rollbahn bei Wiasma vergeblich versuchten, zu einem Erfolg zu gelangen. 9. Neun Tage spater am 16. August, setzten gleiche Bemühungen der Bolschewisten bei Bielyi nördlich der Rollbahn ein, die im Endeffekt. nur blutige Menschen= und Materialverluste für die Angreifer brachten. Im allgemeinen macht man sich falsche Vorstellungen von diesen wechselvöllen Schwerpunkten, wenn man nicht berücksichtigt, daß zwischen diesen Schlachtfeldern gewaltige Entfernungen liegen. So beträgt die Entfernung vom nordlichsten Kampfraum, also südlich des Ladogasees bis nach Bielyi 550 Kilometer, von Bielyi nach Wiasma 150 Kilometer, von Wiasma nach Orel 300 Kitometer, von Orel bis Bielgorod 300 Kilometer, von Charkow nach Isjum 150 Kilometer, von Isium nach Kuibyschewo 250 Kilometer, von dort zum Kubanbrückenkopf 450 Kilometer. Für jeden kritischen Beobachter ist deutlich erkennbar, daß es selbst für die Sowjets mit ihren gewaltigen Reserven an Menschen und Material nicht möglich ist, auf die Dauer in dieser Form die deutsche Abwehrzone zwischen Taganrog und Leningrad zu berennen. Es gibt auch Symptome dafur, daß der Verlust von mehr als 1,6 Millionen Menschen und mehr als 5000 Geschützen und einer ebenso hohen Zahl von Flugzeugen und großen Mengen sonstigen Kriegsgerats, von der gewaltigen Einbuße an Panzern und Tanks ganz zu schweigen, bereits zu einer schwacheren Zusammensetzung der Divisionen geführt hat. 30 Sewzeis rafen inis Eiemert Deutsche Zerstörer und Jagdflieger sichern eigenes Geleit Von Kriegsberichter Josef Kreutz Der Wehrmachtbericht vom 27. August meldete den Abwehrerfolg der unter Befehl des Generalmajors Roth stehenden Zerstörer= und Jagdfliegerverbände, die beieinem sowjetischen Luftangriff gegen ein deutsches Geleit im Eismeer 26 von 50 angreifenden Flugzeugen abschossen. DRB(PK.) In das Brüllen der Motoren schreit der Flugzeugwart auf dem Gefechtsstand ist eine Meldung eingetroffen, wonach sowjetische Flugzeuge im Anflug auf das Geleit stehen. Wir klappen die Kabine zu, die Propellerboe fegt den hilfsbereiten Wart in undankbarer Art von der Tragfläche, und schon rollen wir mit steigender Geschwindigkeit über die Startbahn. Während wir im Tiefflug über einen breiten Fiord und über das kahle Gestein hinweg dem Standort des eigenen Geleits zurasen, das neben den Jägern auch wir als Zerstörer mit unseren Me 110 gegen feindliche Angriffe zu schützen habem, tobt draußen über dem Eismeer bereits ein heftiger Kampf. Unsere Kameraden haben die Sowiets gestellt. Von Norden her ist der Feind im Schutz der in den heutigen Nachmittagsstunden tiefhängenden Wolkenbänke plötzlich gegen das Geleit vorgestoßen. Schon klatscht in unmittelbarer Nähe der vorderen Schiffe eine Bombe ins Wasser. Auf der weiten Wasserfläche spritzen in rasender Folge kleine Fontänen auf: der Gegner schießt auch mit seinen Bordwaffen. Das giftige Grün=Blau des Horizonts rläßt nur sehr schwer den Feind vom Freund unterscheiden. Aber dennoch kommt in unsere Abwehr immer mehr System. Die schnellen Me 109 empfangen den Feind schon in größerer Entfernung vom Geleit und zwingen ihn zum Notwurf. Eine Detonation nach der anderen, eine so wirkungslos wie die andere. Dennoch gelingt es einigen Sowiets in unmittelbare Nähe des Geleits zu kommen. Da aber sind unsere Zerstörer auf der Hut, die Schiffsflak schießt nur selten um die eigenen Flugzeuge nicht zu gefährden. Wir wissen wohl, welche Difziplin es von den Geschützbedienungen erfordert. verhalten und in das wilde Gekurbel am Himmel über ihnen nicht einzugreifen, und vor allem erfordert es auch ein großes Vertrauen zu den Kameraden. die die Abschirmung des Luftraumes übernommen haben. Ein Pulk der Sowiets, bestehend aus gevanzerten Schlachtflugzeugen Typ Il 2, sowie Flugzeugen vom Typ„Boston", wollen zum Angriff ansetzen. Ihr Jagdschutz aber ist weiter draußen abgefangen worden. Nun sind die Il 2 unseren Zerstörern ausgesetzt. Die nächstfliegenden Flugzeuge werden aufs Korn genommen. Leutnant M. befindet sich mit seiner Me 110 im ersten Luftkampf. Die Il 2 verträgt tatsächlich viel. Es ist, als schüttele sie alle Geschosse von sich ab. Beim dritten Angriff gelingt es aber doch. Ganz nahe ist Leutnant M. an die feindliche Maschine herangekommen. Er drückt auf die Bordwaffenknöpfe, und unter dem Hagel der Kanonen montiert er ein Stück nach dem anderen ab. Die durch die Luft wirbelnden Metallteile schlagen gegen das eigene Flugzeug und verfangen sich zum Teil in den Kühlern. Im Abdrehen beobachtet M. den abstürzenden Feind. Zeit zu langen Betrachtungen ist nicht, denn schon meldet der Bordschütze eine Sowictmaschine die sich von hinten heranzupirschen versucht. Sie kann aber abgeschüttelt werden. Zur gleichen Zeit hat auch Oberleutnant K. eine Il 2 zum Kampf gestellt. Aus vier Gegnern hat er sie sich herausgeholt. Während des eigenen Angriffs setzt eine Sowietmaschine gegen ihn an. Es fällt schwer. von seinem einmal gewählten Oufer abzulassen aber die Vernunft ist diesmal Härker als das Jagdfieber. Eine enge Kurve und der Geaner ist abgeschüttelt. Dann geht es ernent gegen die Il 2, die in den schützenden Wolken zu entkommen versucht. Aber hier ereilt sie ihr Schicksal sie geht bald in Flammen auf und zerplatzt. Auf dem Heimflug schiebt sich Leutnant M. ganz nahe an das Flugzeua des Oberleutnants K. heran. Einer winkt dem anderen und jeder glaubt der eine beglückwünsche den anderen. Beide aber wollten nur ihren Erfola zu verstehen geben. Erst nach der Landung wurde dieses kleine Mißverständnis bereinigt. Und dann beglückwünschten sie sich noch einmal. Auf dem Gefechtsstand erfuhren sie dann noch mehr: außer ihren zwei Abschüssen sind weitere 24 der 50 angreifenden Gegner vernichtet worden. Der Blickwinkel des einzelnen Zerstörers oder Jagdfliegers während des heißen Luftkampfes ist verständlicherweise nur eng. die Konzentration während des Handelns läßt es nicht zu, sich ein vollständiges Bild von dem gesamten Abwehrkampf zu machen Nur kurze Zeit hat das heftige Ringen über dem Eismeer gedauert. Ein auf wenige Minuten zusammengeballter Abwehrkampf gegen einen von weither anfliegenden Feind zerstörte dessen Angriffsunternehmen. Ueber 50 v. H. der eingesetzten gegnerischen Flugzeuge wurden vernichtet Das deutsche Geleit dort unten zieht unversehrt seine Bahn dem Bestimmungshafen entgegen. Die wichtige Nachschubstraße zur See für unsere Front im hohen Norden wird sanber gehalten, dafür sorgen unsere Zerstörer und Jagdflieger. 40 Gauarbeitsämter Aufnahme des Dienstbetriebes am 1. September DRB Berlin, 31. Aug. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel, hat bestimmt, daß die neuerrichteten Gauarbeitsämter am 1. September 1943 den Dienstbetrieb aufnehmen. Die bisherigen Landesarbeitsämter gehen von diesem Zeitpunkt in den Gauarbeitsämtern auf. Es sind 40 Gauarbeitsämter errichtet worden, und zwar die Gauarbeitsämter Ostpreußen (Königsberg), Oberschlesien(Kattowitz), Nieder= schlesien(Breslau), Mark Brandenburg(Berlin), Berlin. Pommern(Stettin) Mecklenburg (Schwerin) Schleswig=Holstein(Kiel), Hamburg, Weser=Ems(Bremen), Osthannover(Lüneburg) Südhannover=Braunschweig(Hannover), Mägdeburg=Anhalt(Magdeburg), Hallefeindlicher Starke deutsche Luftangriffe auf sizilianische Häfen der DN9 Berlin, 31. Aug. Als Nachfrlger d verstordenen Generaloberst Jeschonnet wurd General der Flieger Günther Korten m letzt Befehlshaber eines Luftflottenkommandoauf die Stelle des Chefs des Generalstabes d# Lustwasse beiufen. General der Flieger Korten, am 20. Jul 1898 als Sohn des Regierungsbaumeisters HuKorten in Köln am Rhein gevoren, wurde in September 1914 im lothringischen Feldart.=Ran Nr. 34 Soldat.„Nach dem Heldentod seine Bruders, der mit den Koblenzer Pionieren Feld gezogen war. trat der Fahneniunker ten zu dieser Truppe über. Er wurde im Mai 1915 bei Arras verwundet. Als Anertennung für besondere Tapferkeit bei den Kämpfen u Frankreich und Rußland erhielt er beide EisernKreuze verliehen. In der Nachkriegszeit erwart der damalige Oberleutnant Korten den Flug. zeugführerschein, worauf fliegerische Aushildungskommandos im Ausland folgten. 1934 wurde er als Major in den Generalstab der Luftfahrt übernommen und dem Staatssekre, tär der Luftwaffe Milch zugeteilt. Zwei Jahre später übernahm er als Kommandeur eine Aufklärungsfliegergruppe. Nach Aufstellung starker Luftwaffenverbände im Südosten des Rei ches zog Oberst J. G. Korten als Chef des Gneralstabes einer Luftflotte in den Polenfeld. zug. In der gleichen Dienststellung erwarbe sich, am 19 Juli 1940 zum Generalmajor beför, dert, auch im Kampf gegen die Westmächte hoh Führungsverdienste. Mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurde General Korten, inzwischen erneut zum Chef des Generalstabe der Luftwaffe Südost berufen, nach siegreiche Beendigung der Feldzüge in Serbien und Griechenland ausgezeichnet. Auch an den Operationen, die zur Eroberung Kretas führten, un General Korten maßgeblich beteiligt. Am 1 August 1942 zum Generallentnant und in Jahre 1943 zum General der Flieger befördert war er ein volles Jahr Befehlshaber an der Ostfront, zuletzt an der Spitze einer Luftflotte, de ren Verbände sich in der jüngsten Abwehr. schlacht am Ladogasee rühmlichst auszeichneten, General der Flieger Korten ist Blutordenstriger vom 9. November 1923 und wurde in die sem Kriege am Kubanbrückenkopf ernent ver wundet. DNB Berlin, 31. Aug. Angriffe schneller deutscher Kampfflugzeuge rissen am 29. August, wie der Wehrmachtbericht bereits meldete, weitere Lücken in die Schiffsansammlungen des Feindes vor der Ostküste Siziliens. Die Vernichtung von zwei Tankern mit insgesamt 16 700 BRT wiegt dabei besonders schwer. Auch am 28. August bombardierte ein Verband schneller Kampfslugzeuge die im Hafen von Augusta liegenden britischen und nordamerikanischen Transporter. Unsere Flieger stürzten sich in den frühen Morgenstunden aus großer Höhe auf die gut erkennbaren Schiffsziele und trafen zwei Frachter von etwa 1000 bis 5000 BRT sowie einen Transporter von 8000 BRT und ein großes Landungsboot mit schweren Bomben. Ein im Hafen liegender Kreuzer erhielt einen Nahtreffer schweren Kalibers, der die Nordwand des Kreuzers stark beschädigte. Flak= und Ballonsperren, die der Feind zum Schutze des gesamten Hafengebietes eingerichtet hatte, wurden von unseren VerbänEis bule Auftauchen deutscher A=Boote im Karischen Meer. Merseburg(Halle), Sachsen(Dresden). Sudetenland(Reichenberg), Thüringen(Weimar), Kurhessen(Kassel), Westfalen=Nord Münster), Westfalen=Süd(Dortmund) Essen Düsseldorf, Köln=Aachen(Köln) Moselland(Koblenz), Westmark(Saarbrücken), Rhein=Main(Frankfurt M.), Baden(Straßburg i. Els.) Württemberg Stuttgart), Mainfranken(Würzburg), Franken(Nürnberg), Bayreuth. MünchenOberbayern(München). Schwaben(Augsburg Wien. Niederdonau(Wien), Oberdonau(Linz), Tirol=Vorarlberg.(Innsbruck), Salzburg, Kärnten(Klagenfurt), Steiermark(Graz). In den Reichsgauen Danzig=Westpreußen und Wartheland gilt zurzeit noch eine Sonderregelung. DRB. Berlin, 31. Aug. Die im Wehrmachtsbericht vom 29. August gemeldete Versenkung von drei Dampfern mit zusammen 12000 BRT durch in der westsibirischen See operierende Unterseeboote lenkt den Blick auf ein Seegebiet, das im Zusammenhang mit dem Einsatz der deutschen U=Bootwaffe bisher nicht genannt worden ist Der Versenkungsort liegt im Karischen Meer östlich der Insel Nowaja Semlia und etwa 240 km nordöstlich der Mündung des sibirischen Stromes Jenissei. Das Auftauchen unserer U=Boote in diesem Seeraum bedeutet unzweifelhaft eine Ueberraschung für den Feind, der kaum mit der Notwendigkeit gerechnet haben dürfte, seinen Schiffsverkehr sogar dort oben schützen zu müssen. Die Weite des Operationsgebietes der deutschen UBoote erfährt hierdurch eine besonders eindrucksvolle Unterstreichung. Im allgemeinen macht sich der Binnenländer über Entfernungen, die in das nördliche Eismeer hineinreichen, keine rechte Vorstellung. Den Begriff der Weite verbindet er vor allem mit dem Atlantischen und. Pazifischen Ozean. Tatsächlich aber haben unsere U=Boote aus der Deutschen Bucht heraus einen Marsch von nicht weniger als 2700 Seemeilen also rund 5000 km zurückzulegen, um in dieses Seegebiet vor der sibirischen Küste zu gelangen.. Die Kampfhedingungen sind dort schon klimatisch ganz ungewohnt. Vor allem ist die Kälte, die unseren U=Bootbesatzungen im Nordatlantik oft hart zusetzt, dort ein Dauerzustand. Unsere Boote schwimmen im Wasser, das dem Gefrierpunkt nahe ist, und haben zu Zeiten auf weite Strecken das Eis zum Gegner. Unsere U=Bootsbesatzungen haben bewiesen. daß sie mit allem fertig werden, was ihnen hemmend in den Weg tritt. Ist es in manchen Operationsräumen die Hitze, die den Männern auf der Brücke und mehr noch unten im Boot zu schaffen macht so isk es in anderen Gegenden der ständige Eishauch der nebelschwangeren Kaltluft. Beides kann ihrer Einsatzbereitschaft keinen Abbruch tun. Nach den Meldungen, daß unsere U=Boote vor der nord= und ssidamerikanischen Küste sowie im Indischen Ozean ooperieren, füllt die Nachricht von diesem neuen Operationsgebiet ein weiteres Stück des bereits riesenhaft weitgesteckten Bogens aus, den die Seekriegsführung mit dieser Waffe gespannt hat. Sowohl hoch im Norden wie tief unten im Süden sind unsere U=Boote bis zum 80. Breitengrad vorgestoßen. Rund 12000 Seemeilen oder 22000 km liegen zwischen ihnen, mehr als die Hälfte des Erdumfanges, so daß das Wort von der globalen U=Bootsstrategie wirklich zu Recht besteht. Der Gegner mag daraus den Schluß ziehen, daß die Einsatzmöglichkeiten unserer U=Boote noch keineswegs ausgeschöpft sind weder in overativer noch in technischer Hinsicht. Sechs neue Ritterkrenzträger DRB Berlin, 31. Ang. Der Führer verlieh das Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant d. R Kurt Christofzik, Kompanieführer in einem Grenadierregiment, Oberleutnant d. R. Egon Holzapfel, Regimentsadjutant in einem Grenadierregiment, Leutnant Franz Amonn, Kompanieführer in einem Grenadierregiment, Leutnant Wilhelm Hilgers, Kompanieführer in einem Grenadierregiment, Feldwebel Hans Niedzwetzki, Zugführer in einem Grenadierregiment, Unteroffizier Johann Drexel. Geschützführer in einer Pak=Kompanie. sondere durch unvorsichtige Annäherung an die Nebelgeräte mitgewirkt hat. Schäden durch Vernebelungen. DNB Berlin 31 Aug. Der Präsident des Reichskriegsschädenamtes gibt Richtlinien für die Behandlung von Entschädigungsanträgen wegen Schäden durch Vernebelungsmaßnahmen. Soweit das Abblasen von Nebel zum Schutze gegen Kampfmaßnahmen erfolgt, wer den die durch derartige Abwehrmaßnahmen unmittelbar verursachten Schäden als Kriegssachschäden behandelt, auch wenn det erwartete Angriff nicht erfolgt. Es ist jedoch stets auch zu prüfen, ob bei der Entstehung des Schadens etwa ein Verschulden des Geschädigten, insbeWarnung vor dem Kartoffelkäfer in England DNB Genf. 31. Aug. Das englische Landwirtschaftsministerium hat nach einer Meldung des Daily Herald" Warnungen vor dem Kartoffelkäfer ergehen lassen. Es sei so führt diese britische Amtsstelle aus mit dem massenhaften Auftreten dieses Schädlings zu rechnen. Eisenbahnnn üc in 1139— 25 Tote DNB Stockholm, 31. Aug. In Wayland im Staate Newyork stießen ein Personenzug und ein Lu#erzug zusammen. Wie Reuter berichtet, kamen dabei mindestens 25 Personen ums Lebn und 150 wurden verletzt. 900. Luftsieg einer Jagdstaffel DNB Berlin, 31. Aug. Eine im Süden der Ostfront unter Führung des Ritterkreuzträgers Oberleutnant Krupinski eingesetzte Jagdstaffel errang vor einigen Tagen ihren 900. Luftsieg. Der Staffelkapitan selbst rundete die Zahl der Luftsiege seiner Einheit mit dem Abschuß seines 116. bis 119. Gegners ab. Die genannte Jagdstaffel gehört zu dem erfolgreichen Jagdgeschwader, das im Juli 1943 den 6000. Luftsieg melden konnte. Heldentod eines hervorragenden Jagdfliegers. DNB Berlin, 31. Aug. An der Ostfront fiel Leutnant Heinrich Höfemeier ein mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichneter hervorragender Jagdflieger, der wenige Tage vor seinem Heldentod den 95. Luftsieg errungen hatte. Leutnant Heinrich Höfemeier, der als Sohn eines Tiefbauunternehmers am 21. August 1913 in Langenholzhausen in Lippe geboren wurde, ging aus dem Unteroffiziersstand hervor. Putschversuch in Panama mißglückt. DRB Buenos Aires, 31. Aug. In Panama soll, wie United Preß aus angeblich gutinformerten Kreisen meldet, am Samstag ein Putschversuch unterdrückt worden sein. Der Putsch sei der Meldung zufolge von dem früheren Erziehungsminister Pezet angezettelt und geleitet worden. Pezet betrachte sich als legitimer Staatschef und als Nachfolger des im Oktober 1941 gestürzten Staatspräsidenten Arias. Pezet sei verhaftet worden und die Lage in Panama sei wieder ruhig. den überwunden, die ihre Angriffe ohne Ver luste durchführen konnten. Auf dem Rückflug nahmen unsere Kampfflieger die nach Messina führende Hauptverkehrs. straße und Eisenbahnstrecke im Tiefflug mi ihren Bordwaffen unter gutliegendes Feuer Lokomotiven, Güter= und Kesselwagen sowie die Funkstation auf dem Bahnhof Teresa, nordöstlich Taormina wurden in Brand geschossen In der Nacht zum 30. August setzten schwen deutsche Kampfflugzeuge die Bombardierung des Hafens Augusta erfolgreich fort. Nach vorläufigen Meldungen wurden zwei Schiffseinheiten versenkt zwei weitere durch Bombenwurf stark beschädigt. Innerhalb des Hafenbeckens detonierten Munitionsstapel und Versoraungslager., gusgn ach 60 Messerschmitt=Jnger warfen nch 60 bis 8 nordamerikanischen Jagdbombern entgegen, au die sie an der Südspitze Sardiniens stießen und schossen ohne eigene Verluste drei feindliche Flugzeuge aus dem amerikanischen Flugzeugverband heraus. Sie konnten beobachten, viele der feindlichen Flugzeuge ihre ben beim Auftreten unserer Jäger im Notwurf ins Meer warfen und schnell nach Süden abdrehten. So sehen die„Retter“ der Zivilisation aus DNB Stockholm, 31. Aug. Der Militärkritker Oberst Bratt befaßt sich in der Zeitung „Stockholms Tidningen“ mit der Entwicklung des Luftkrieges und kommt zu dem Ergebnis daß der Luftterror gegen die Zivilbevölkerung sich nicht rechtfertigen lasse. Die Auffassung, daß man in den Städten Zehntausende von Menschen verbrennen, ersticken oder durch Sprenabomben töten lasse, und daß man Hunderttausende von Häusern zerstöre, lasse sich nicht verteidigen. Wenn etwa behauptet werde, nach allem was bisher geschehen sei, daß es sich um keine Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung handele so führe man sich selbst und andere hinter das Licht.„Retter“ der Zivilisation und Vorkämpfer für die Humanität gegen die Gewalt sich nennen zu wollen, gleichzeitig aber das Inferno des Luftkrieges zulassen, passe auf keinen Fall zusammen. Englandfeindliche Ausschreitungen in Aegypten DNB Saloniki, 31. Aug. Die englischen Militärgerichtshöfe in Alexandrien haben 12 ägyptische Arbeiter zu fünf Monaten Gefängnis und Zwangsarbeit verurteilt, die in den Fabriken Ramleh einen Streik organisiert und Maschinen zerstört haben. Außerdem hat die Regierung Nahas Pasche angesichts der Zunahme von Ausschreitungen ggen England eine Anzahl Personen verhaften lassen, denen eine Gefängnisstrafe von zehn Jahren mit Zwangsarbeit droht. Abkochen der Milch erforderlich Ein jeder von uns w warum er an der We Ein jeder von uns u gilt eines nur: Tod Sch. Frohe? DNB Berlin, 31. Aug. Bekanntlich neigt die Milch leicht zum Säuren und ist dann manche Verwendungszwecke weniger gut brauch bar. Es sollte daher die Milch, auch die en rahmte Frischmilch im Haushalt sofort nach den Eintreffen abgekocht werden. Insbesondere mu hierbei die Milch für Sänglinge und Klein kinder zweimal aufwallen oder nach dem erste Aufwallen noch ein bis zwei Minuten kleinem Feuer unter ständigem Umrühren kochend erhalten werden. Durch das bisher schol meist übliche Abkochen der Milch im Haus halt wird nicht, nur eine bessere Haltbarke der Milch erzielt, sondern es werden auch etwe vorhandene Krankheitserreger abgetötete Solle die Milch oder die entrahmte Frischmilch leich angesauert sein, so läßt sich oft noch Suppe, Brei oder Pudding daraus herstellen. Leich angesäuerte Milch kann notfalls auch für den Säugling verwendet werden doch ist es erfor' derlich, sie mit einer kleinen Menge(zwei Prozent) von Mondamin, Maizena oder einen anderen Mehl ein bis zwei Minuten unter ständigem Umrühren zu kochen. Saure Milch und saure entrahmte Frischmilch läßt sich Erwachsenen nach mehrtägigem Skehen al Dickmilch genießen, oder es lann in üblichet Weise daraus Quarg gewonnen werden. Es heißt jedenfalls mit diesen so nahrhaften Lebensmitteln sorgfältig umgehen, damit kein Verlußte eintreten# Wir lieben den Somme doch brauchen wir auch den und den Herbst. Und wenn Sonne wäre und nicht auch nicht gut. Die Welt ist au gestellt. Und dieses Gesetz ei au. besonders im Kriege. So verteilen sich auch in schen Freude und Leid. Unst ohne Nehmen und Opfern, nicht ohne Ruhe und Arbe Ein Ideal einer ewigen wir streben zum Guten, wi unseren Kindern und uns Welt. Das Leben darf uns die Stunden der inneren Ur Pildungswert für uns. S geben uns Rückgrat. Nur Gegensätzlichkeit des Lebens freie Mensch. I So kann auch der Tag, a zur Arbeit gehen, nicht uns mit der wir das Leben un gen. Ein Mensch, der immer ten und walten könnte, ent inneren Verweichlichung. Die Gemeinschaft muß halten, denen jeder sich füg die echte, reine, die tägli Freude, die uns stark mach Sieg. Tagesc :: Wer Lebensmittelko erhält Gefängnis. Ein Fall wie gefährlich es ist, Leben zu empfangen, spielte sich v barten Großstadt ab. Wir allen denjenigen, die mit: auf diese Weise mehr Le warnen. Der Fall war folg lang bezog die Angeklagte für eine bei ihr beschafti ohne sie rechtmäßig abzum nicht bemerkt haben, weil d Hof häufiger wechseln und Arbeitskräfte ohne Lebens Einlassung konnte das Ger glauben, ließ ihr aber är weil kein größerer Schader Leil wieder gutgemacht wu der Unrechtmäßigkeit hand schweren Verstoß gegen die verordnung, der nur mit werden kann. Das Gericht fängnis. Trotz dieser äußer geklagte das Urteil nicht weise unschuldig fühlte. H Berufung, wenn diese zu angenehmere Überraschung. # Erhöhte Kartoffelli einen längeren Zeitraum. verband hat eine Sonderre periode 53, 54 und 55 get auf 3 kg je Porson festgese Kartoffeln für eine volle anstatt 12 kg jedoch 15 kgg ist aber, daß der Bezug für spätestens bis zum Ablau teilungsperiode, also bis erfolgt. In den Zuteilung der Einkauf spätestens in also spätestens bis zum 23. Oktober 1943, vorgenon toffeln für alle drei Perio hält sogar 50 kg je Persor bis zum 18. September 1. frauen wird empfohlen, vi nöglichkeit Gebrauch zu Kellerräume durch Abdich Lagerung von Kartoffeln zweckmäßig in den Wohnu .- Vierhundert Jahre? Zum dreihundertjährigen da. Das frühere Achimheute Adolf=Hitler=Gymn herbst die Feier des vier Die Schule blickt nicht nur dern auch auf eine große S Mittelalter wurde sie a Schulen Westdeutschlands ter zu hohem Ansehen gek turellen, politischen und w ihre Ausbildung auf den erhalten. Die Bedeutung auch der Verlauf der Dre 1843. An ihr wirkte u. a. auf einer mühseligen Wag von der Rheininsel Nonn Kohlen und des Eisens Urheder=Rechtsschutz Verl14 „Der Vorschlag, lieber und großzügig, daß ich kann“, entgegnete er auf dicht. Sie haben eine To „Die Tilla? Ja, Mens ###, daß sie einen tüt nav, zum Manne kriegt. schsr. u. #o daß meine Ei ist, das dürften Sie m IIch weiß Tillas Vor der „Aber! Aber! Ihr jur denn und Aber nicht: Venn ihr erst mal verh im zweiten Akt. Da Emma. Und wenn erst Ki anders aus.“ „Herr Metzner— ich Dietrich sah dem Alte „Beim besten Willen, sie mich wahrschein das der Fall wäre, Herz oder gegen m abes lger wuid e 1. zu. imando: abes 8n Jul rs H### burde in rt.=Rest od seines ieren in ker KorMa rtennung apfen in e Eiserne t erward en Flug. Ausbiln. 1934 lstab der aatssekre. sei eine Auf und star. des Reides Ge Zolenfeldrwarb er sor beför ichte hohe kreuz des rten, ineralstabes siegreicher und GrieOperatiorten, wnr Am 1 und in befördert n der Ostflotte, deAbwehr. zeichneten, ordensträ de in die neut ver tage Per kampffliee tverkehrsfflug mit es Feuer. sowie die sa. nordgeschossen. en schwer ardierung Nach vorSchiffseinBomben= es Hafenund VerFlugEin jeder von uns weiß, worum es geht, warum er an der Werkbank steht. Ein jeder von uns weiß, in diesem Krieg gilt eines nur: Tod oder Sieg! Ludwig Hübsch de sation igen as Pascha hreitungen verhaften von zehn ederich Schwerte, I. Septenber 1943. Frohe Pflicht wir lieben den Sommer mit seiner Sonne. und # brauchen wir auch den Frühling wie den Winter und den Herbst. Und wenn im Sommer immer nur wäre und nicht auch Regen und Wind, wäre ticht gut. Die Welt ist auf die Gegensätzlichkeit einstellt. Und dieses Gesetz eines Ineinander gilt überal. oesonders im Kriege.. a, So verteilen sich auch im Leven eines jeden Menschen Freude und Leid. Unser Dasein ist nicht möglich ahne Nehmen und Opfern, Glück und Enttäuschung,, richt ohne Ruhe und Arbeit, Erholung und Pflicht. Ein Ideal einer ewigen Nur=Freude gibt es nicht. Gir streben zum Guten, wir erhoffen das Beste, und uuseren Kindern und uns ersehnen wir eine frohe helt. Das Leben darf uns nicht unterkriegen. Auch die Stunden der inneren Unzufriedenheit haben ihren pildungswert für uns. Sie, machen uns stark. Sie geben uns Rückgrat. Nur aus der Harmonie einer Gegensätzlichkeit des Lebens wird der lebenglaubende freie Mensch. zim So kann auch der Tag, an dem wir einmal ungern zur Arbeit gehen, nicht unsere innere Freude treffen. mit der wir das Leben und seine Aufgaben bezwinEin Mensch, der immer nach eigener Laune schalten und walten könnte, entginge nicht der Gefahr der inneren Verweichlichung.„ Die Gemeinschaft muß darum jeden an Pflichten halten, denen jeder sich fügt. Und so nur haben wir die echte, reine, die täglich neu erkämpfte innere Freude, die uns stark macht für die Arbeit und den Sieg. Ehrung und Auszeichnung von Bombenkämpfern Erster Kriegs=Kreisparteitag der RSDAP Westfalen=Süd in Lüdenscheid— Reichsfrauenführerin und Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sprachen— Gauleiter Albert Hoffmann ehrte 268 Bombenkämpfer Tageschronik Lüdenscheid, 29. August. Im Rahmen eines ersten Kriegs=Kreisparteitages der RSDAP des Gaues Westfalen=Süd, der am Freitag mit einer Kulturtagung und einer Führertagung, über die bereits berichtet wurde, begänn, wurden durch die Partei erstmalig in Deutschland 268 Mändner und Frauen, Angehörige der Einsatzbereitschaften und Volksgenossen aus allen Kreisen der Bevölkerung, die sich bei der Bekämpfung von Notständen nach feindlichen Terrorangriffen besonders bewährt haben, geehrt und ausgezeichnet. : Am Sonnabendnachmittag sprach auf einer gelegentlich dieses Kreistages veranstalteten Kundgebung der RS=Frauenschaft in der Schützenhalle in Lüdenscheid, an der über 3000 Frauen teilnahmen, die Reichsfrauenführerin Frau Scholtz=Klink. In einer zu Herzen gehenden Art sprach sie über die Aufgaben der deutschen Frau und Mutter als der unbeirrbaren Glaubensträgerin. Ihr Glaube sei die Seele der Heimat. Der Führer baue selsenfest auf den mütterlichen Glauben und die treue Mitarbeit der Frau. Diese treue Mitarbeit der Frau, diese Mitarbeit an der Treue und Liebe zum Führer seien Verpflichtung gegenüber den Toten, den Ahnen und Enkeln. Zur gleichen Stunde trugen in der Kampfbahn Nattenberg 1300 Männer der SA=Standarte 143 Wehrkämpfe aus, denen Gruppenführer Faßbach beiwohnte. Abends erfreuten auf dem Adolf=Hitler=Platz die Chöre des Kreissängerbundes mit guten Vorträgen. Die Schützenhalle war dann bis auf den letzten Platz gefüllt bei einem Kameradschaftsabend, den ein gut ausgewähltes KdF=Programm verschönte. Am Sonntag früh weckten Fanfaren der HI die Städt. Der Kreistag nahm seinen Fortgang. In der „Erholung“ hatten sich auf Einladung des Gauleiters 268, Bombenkämpfer aus den Kreisen Dortmund, Ennepe=Ruhr, Hagen, Hellweg, Iserlohn, Soest und Arnsberg zusammengefunden. Kreisleiter Borlinghaus begrüßte sie herzlichst und sagte ihnen, daß ihre ; Anwesenheit dem Kreistag seinen Sinn und inneren Gehalt gebe. Wie wir für die Kampfzeit der BeWer Lebensmittelkarten zu Unrecht bezieht, erhält Gefängnis. Ein Fall, der wieder einmal zeigt, wie gefährlich es ist, Lebensmittelmarken zu Unrecht zu empfangen, spielte sich vor Gericht in einer benachbarten Großstadt ab. Wir geben ihn hier wieder, um Gehalt gob, Bägriff alter Hämpfer gefunden hab allen denjenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich wegung den Begri alter Kampfer gesunden haben, .. mehr Lebenemittel zu sichern, zu so haben wir für unsere heutige Kampfzeit den Beauf diese Weise mehr Lebensmittel zu warnen. Der Fall war folgender: Über neun Monate lang bezog die Angeklagte S. die= Lebensmittelkarten für eine bei ihr beschaftigt gewesene Frau weiter, ohne sie rechtmäßig abzumelden. Sie will das weiter nicht bemerkt haben, weil die Arbeitskräfte auf ihrem Hof häufiger wechseln und sie auch hin und wieder Arbeitskräfte ohne Lebensmittelkarten hätten. Diese Einlassung konnte das Gericht der Angeklagten nicht glauben, ließ ihr aber äußerste Milde angedeihen, weil kein größerer Schaden entstand und dieser zum Leil wieder gutgemacht wurde. Bei der langen Dauer der Unrechtmäßigkeit handelt es sich aber um einen schweren Verstoß gegen die Verbrauchsregelungsstrafe verordnung, der nur mit Gefängnisstrafe gesühnt werden kann. Das Gericht erkannte auf 1 Monat Gesängnis. Trotz dieser äußersten Milde nahm die Angeklagte das Urteil nicht an, weil sie sich seltsamerweise unschuldig fühlte. Hoffentlich erlebt sie in der Berufung, wenn diese zugelassen wird, keine unangenehmere Überraschung. # Erhöhte Kartoffellieferung beim Einkauf für einen längeren Zeitraum. Der Kartoffelwirtschaftsverband hat eine Sonderregelung für die Zuteilungsperiode 53, 54 und 55 getroffen. Der Wochensatz ist meinschaft mit dem Reichspropagandaamt unseres auf 3 kg je Porson festgesetzt. Beim Gesamtbezug der! Gaues und dem Reichsarbeitsdienst der weiblichen Kartoffeln für eine volle Zuteilungsperiode werden Jugend eine Fahrt zur Besichtigung von Einrichtunanstatt 12 kg jedoch 15 kg geliefert. Die Voraussetzung ist aber, daß der Bezug für die 53. Zuteilungsperiode griff Bombenkampfer gepragt. Gauleiter Albert Hoffmann, stürmisch begrüßt sagte, daß die Ehrung beweise, wie sehr die Partei die Leistungen der Bombenkämpfer anerkenne. Wenn es auch für uns selbstverständlich sei, anderen Menschen zu helfen und ihnen das Leben zu retten, so wolle die Bevölkerung den Bombenkämpfern doch besonders. danken. Unter ihnen haben wir Menschen kennengelernt, die bisher unbekannt waren, die aber in den Nächten der Angriffe zu Helden geworden sind.„Wir sind in diesen Nächten Kameraden geworden“, sagte Gauleiter.„Es gibt nichts mehr im Leben, was uns auseinanderreißen könnte. Uns hat der Engländer in einer Feuerkameradschaft zusammengeführt.“ Nach einem reichhaltigen Frühstück und nach einem guten Mittagessen begaben sich die Bombenkämpfer in die Schützenhalle, in der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sprach. Vorher hatten im gleichen Saale K=Gebietsführer Bald und Gauleiter Albert Hoffmann zur Jugend gesprochen, die in dieser Kundgebung das Bekenntnis ablegte, daß sie bedingungslos an den Sieg, an die Unsterblichkeit Deutschlands und an den Führer glaube. Gauleiter Albert Hoffmann sagte u. a., daß der Führer unendlich stolz auf den Gau WestfalenSüd sei. Ex sei stolz auf die gesamte südwestfälische Bevölkerung, die in einer fabelhaften Haltung stiernackig und mit harter Entschlossenheit den heutigen Kampf bestehe, und er sei stolz auf unsere Jugend, die den festen Glauben an unsere Zukunft habe. Die Rede des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley wurde aus der Schützenhalle in drei weitere Säle übertragen, so daß insgesamt 16 500 Menschen sie hörten. Gauleiter Albert Hoffmann wies nochmals auf die Bedeutung der Ehrung der Bombenkämpfer hin, die in schweren Tagen und Nächten in hervorragendem Maße ihre Pflicht erfüllt hätten. Dr. Ley überreichte ihnen dann 15 Kriegsverdienstkreuze 1. Klasse, 128 Kriegsverdienstkreuze 2. Klasse und 5 Luftschutzehrenzeichen. Dann nahm er das Wort zu einer großangelegten, immer wieder von stürmischem Beifall unterbrochenen Rede, in der er zunächst auch den Bombenkämpfern seine Anerkennung aussprach und dann den gegen wärtigen Schicksalskampf als eine unausweichbare Auseinandersetzung mit unseren Gegnern darstellte. „Der Krieg ist hart. Illusionen haben wir nicht mehr. Jetzt gilt es, das Schicksal zu meistern. Es geht um alles, Sein oder Nichtsein der Nation und um das Leben eines jeden einzelnen. Der englische Versuch, Führer und Volk zu trennen, auf diese Parole ist das deutsche Volk 1918 hereingefallen. Heute, wo wir den größten Deutschen aller Zeiten als Führer haben, halten wir unerschütterlich an ihm fest. Der Führer ist stärker als alle Sorgen und alle Not, das hat er oft bewiesen. Seine Siege, die uns den großen Raum bis zum Asowschen Meer eroberten, sind die Garantie für unsere kommenden Siege. Dabei verlassen wir uns allein auf das deutsche Volk, den deutschen Arbeiter und auf Adolf Hitler. Wir haben ein Anrecht auf den Sieg, wir haben einen Adolf Hitler. Deshalb siegen wir. Wir kapitulieren nie, komme, was kommen mag! Mit einem Vorbeimarsch der Politischen Leiter, der Kämpfer der Gliederungen und Formationen, der Einsatzbereitschaften des Kreises Altena=Lüdenscheid und mitten im Zuge die blumengeschmückten Bombenkämpfer an Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Gauleiter Albert Hoffmann fand der Kreistag sein Ende. Iin zeichen der Zwei Aerten umer den. Hatentreus Pressefahrt zu Arbeitsmaiden in Unterkeunft, Einsatz und Lager Am letzten Donnerstag trafen Vertreter der lüdwestfälischen Presse in Dortmund ein, um auf Einladung des Gaupresseamtes Westfalen=Süd in Gespätestens bis zum Ablauf der 2. Woche dieser Zuteilungsperiode, also bis zum 4. September 1943, erfolgt. In den Zuteilungsperioden 54 und 55 muß der Einkauf spätestens in der 1. Woche der Periode, also spätestens bis zum 25. Sepetmber 1943 bzw. 23. Oktober 1943, vorgenommen werden. Wer die Kartoffeln für alle drei Perioden auf einmal bezieht, erhält sogar 50 kg je Person. Der Einkauf muß jedoch bis zum 18. September 1943 erfolgen. Den Hausfrauen wird empfohlen, von der günstigen Einkaufsmöglichkeit Gebrauch zu machen. Soweit sich die Kellerräume durch Abdichten der Kellerfenster zur Lagerung von Kartoffeln nicht eignen, werden diese zweckmäßig in den Wohnungen aufbewahrt. - Vierhundert Jahre Dortmunder Gymnasium... Zum dreihundertjährigen Jubiläum war Franz Liszt da. Das frühere Achim=Gymnasium in Dortmund, heute Adolf=Hitler=Gymnasium, begeht in diesem herbst die Feier des vierhundertjährigen Bestehens. Die Schule blickt nicht nur auf ein stolzes Alter, sondern auch auf eine große Tradition zurück. Bereits im Mittelalter wurde sie als eine der bedeutendsten Schulen Westdeutschlands bezeichnet. Zahlreiche, später zu hohem Ansehen gekommenen Männer des kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Lebens haben ihre Ausbildung auf dem Dortmunder Gymnasium erhalten. Die Bedeutung dieser Anstalt kennzeichnet zuch der Verlauf der Dreihundertjahrfeier im Herbst 1843. An ihr wirkte u. a. auch Franz Liszt mit, der auf einer mühseligen Wagenfahrt von seinem Wohnsitz von der Rheininsel Nonnenwerth aus die Stadt der Kohlen und des Eisens in Westfalen erreichte. Im gen des Reichsarbeitsdienstes für weibliche Jugend zu unternehmen. Ungefähr 20 Schriftleiter und Scheiftleitorinnen, zum Teil mit den unvermeidlichen Kameras bewaffnet, fanden sich am Hauptbahnhof ein, um unter Führung des Schriftleiters„Weigand vom Gaupresseamt und der Sachbearbeiterin für Presse und Propaganda des weiblichen Arbeitsdienstes zunächst die Dortmunder Unterkunft des Kriegshilfsdienstes zu besichtigen. In der Nähe der Kreuz= und Liebigstraße, im Gebiete der katholischen Kreuzgemeinde. liegt der Kreuzhof, und in ihm befindet sich die Anterkunft der Arbeitsmaiden, die bei der Dortmunder Straßenbahn als Schaffnerinnen tätig sind. Aus einem früheren Gaststättenraum hat man den Gemeinschaftsraum der Maiden gestaltet, wo sie ihre Mahlzeiten einnehmen. Im 3. und 4. Stockwerk liegen die Schlafstuben der Maiden, die je nach ihrer Schicht zu zwei, vier und sechs Mädeln in einem Raum schlafen. Alles ist militärisch eingerichtet. Je zwei Betten standen übereinander wie bei unseren Soldaten, und wie bei diesen waren auch die einzelnen Betten gut und winkelig gebaut. Jede Maid hat ihren eigenen alten Kasino zu Dortmund gab der große Künstler nach einem ehrenvollen Empfang ein Konzert, bei dem der Raum zum erstenmal im Schein einer Gasbeleuchtung erglänzte. Gasbeleuchtung bedeutete für dir damalige Zeit etwas ganz Neues und Fortschrittliches. Interessant ist das, was der Chronist über das Konzert berichtete, nach ihm soll der„graute Mester sau öp dä Vasten geknallt häbben, dahä an twai Flügels enzelne Sien kaput schlang.“ Spind oder Schrank. Die Mahlzeiten, die aus den Doelmunder Krankenanstalten gebracht werden, sind gut zubereitet und reichlich. Daneben gibt es Brot. Butter und Marmeladen. Jede derartige Unterkunft wird von einer Führerin und deren Stellvertreterin geführt, die sich im Dienst ablösen. Beide wohnen in Einzelzimmern, haben aber die gleichen Betten und dieselbe Nahrung. Da die Maiden im Kriegshilfsdienst zu ganz verschiedenen Zeiten gehen und kommen, muß ihnen das Mittagessen warm gehalten werden. Die Arbeitszeit beträgt 6—9 Stunden. Alle Stuben sind blitzsauber und überall stehen Blümlein und sonstige Dinge, die die waltende Frau verraten. An prache der Sachbearbeiterin für Presse und Propaganda Sie führte aus: Im Jahre 1941 wurde vom Führer die Eingliederung aller jungen Mädel in den Reichsarbeitsdienst besohlen. Dabei wurde angeordnet, daß der Arbeitsdienst im Sommer auf dem Lande tätig sein solle, also den Landwirten und Bauern bei Bestellung des Ackers und bei der Bergung der Ernre bzw. der Landfrau in Küche, Haushalt und Stall helfen solle. Das Erziehungsziel des weiblichen Reichsarbeitsdienstes besteht aber nicht nur im Ernteeinsatz. Zunächst werden die Maiden im Lager weltanschaulich erzogen, dann gehts aufs Land hinaus. Aber bald stand unser Arbeitsdienst nicht nur der Landwirtschaft zur Verfügung, sondern unsere Maiden wurden auch in die Rüstungsindustrie und in die Verkehrsbetriebe geschickt. Es mußten eben auch hier Arbeitskräfte frei gemacht werden. Es folgte also nach dem Arbeitsdienst der Kriegshilfsdienst=Einsatz. Die Maiden tragen hier nicht mehr ihre Arbeitsdienstuniform, sondern Straßenbahneruniform oder Zivilkleidung. Wo sie in einer Stadt eingesetzt sind, wohnen sie in einer gemeinsamen Unterkunft, die von einer Führerin geleitet wird. In dieser Unterkunft essen sie, soweit es geht, gemeinsam und schlafen auch hier. Es ist also genau so wie im Lager, nur daß sie jetzt im Verkehrsgewerbe, nämlich, wie hier, als Straßenbahnschaffnerinnen eingesetzt sind. Manche Maiden sind aber auch a.9 Schreibkräfte bei Behörden tätig. Diejenigen Mädel, die im April eines Jahres in den Arbeitsdienst kommen, bleiben bis Oktober im Lager, bleiben also 7 Monate hier, dann gehen sie von-November bis März des nächsten Jahres, also 5 Monate, in den Kriegshilfsdienst. Dagegen bleiben die, die im Oktober eingezogen werden, nur 5 Monate im Lager und bleiben 7 Monate im Kriegshilfseinsatz. Warum hat man das getan? Damit sie besser der Landwirtschaft helfen können und auch die Arbeit im Rüstungs= und Verkehrsgewerbe tun, in die sie eingesetzt werden, und die nicht von ausländischen Arbeitskräften geleistet werden kann. In den Straßenbahnbetrieb sind unsere Maiden eingestellt in Witten, Dortmund, Münster, bei den Iserlohner Kreisbahnen, die ja auch in unserem Städtchen fahren, und in vielen anderen Städten. Die Straßenbahnschaffnerin hat einen sehr anstrengenden Dienst. Aber das Erscheinen unserer Maiden im Straßenbahnwagen hat doch sehr angenehm gewirkt. Auch die Führerin der Maiden in solch einer Unterkunft hat es nicht leicht. Sie muß immer auf der Hut sein. Den ganzen Tag ist es ein Kommen und Gehen der Arbeitsmaiden. Der Dienst bringt es mit sich, daß die einen früh, die andern später gehen und auch zu verschiedenen Zeiten kommen. Aber immer muß ihnen warmes Essen gegeben werden. Die Führerin muß den Dienst aller kennen und die Maiden entsprechend wecken. Die Arbeitsdienstpflicht umfaßt ein ganzes Jahr. Sie gliedert sich, wie schon betont, in den Dienst im Lager und in Kriegshilfsdienst. Im Kriegshilfsdienst bekommen die Maiden keinen Lohn oder Gehalt, sondern nur' ein Taschengeld von 1 Reichsmark täglich. Erhalten die Maiden dazu Kleidung, dann wird ihnen täglich ein Betrag von 25 Pfg. abgezogen, so daß sie dann nur täglich 75 Pfg. bekommen. Diese Ausführungen wurden ergänzt durch die Unterkunfts-Führerin. Sie führte aus: Die Arbeitsmaiden bei der Dortmunder Straßenbahn gliedern sich in zwei Gruppen: Früh= und Spätdienst.= Die erste Gruppe wird um 4 Uhr, die andere um 5—6 Uhr geweckt. Bis 7 Uhr sind alle Maiden, sofern sie nicht krank sind, aus der Unterkunft. Der Arbeitsdienst bei der Straßenbahn beträgt 9—10 Stunden, so daß die Maiden, entsprechend ihrem Dienst, zu verschiedener Zeit in die Unterkunft zurückkehren. Abends wird es oft 8—11 Uhr. Die später kommen, können natürlich länger schlafen, bis 9 oder 10 Uhr. Diejenigen, die keinen Dienst haben, essen erst in der Unterkunft zu Mittag und können dann ausgehen. Die Verpflegung ist tadellos, die Schlafräume sind sehr ordentlich. (Stimmt. Wir konnten uns alle davon überzeugen. Die Schriftl.) Abends üben wir bekannte, im Lager gelernte Lieder oder lernen neue hinzu. Überhaupt wird während der Freizeit viel gesungen, und jedes Mädel kann sich dann beschäftigen, wie es will. Alle Maiden machen ihren Dienst, obwohl er sehr schwer ist, gern. Als sie zuerst auf der Straßenbahn Dienst taten, wurden sie besprochen und belacht. Aber bald wandelte sich der Spott in Hochachtung, denn die Arbeitsmaiden taten ruhig und freundlich ihre Arbeit, und die Mehrzahl der Straßenbahnfahrenden blickte bald mit Achtung auf sie. Der Dienst bei der Straßenbahn ist sehr anstrengend. Für ihre Gesunderhaltung ist nach jeder Weise gesorgt. Arztliche Betreuung ist jederzeit gegeben. Die Maiden auf der Straßenbahn müssen eine gewisse Größe haben; kleine können nicht als Schaffnerinnen ausgebildet werden. Sie werden im Ernteeinsatz Verwendung finden. Die Straßenbahn ist hier sehr entgegenkommend; es wird für alles gesorgt, was wir bedürfen. Aus diesem Grunde ist es auch für uns besser als in einem Familienhaushalt. Die einzelnen Maiden erhalten ausreichende Ruhe. Bei schönem Wetter können sie spazieren gehen oder baden, wenn sie dienstfrei sind. Die Abrechnung macht jede Maid selbständig. Dadurch kommen sie oft recht spät heim. Bevor sie in diesen Einsatz gekommen sind, wurden sie hierfür geschult. Dann machen sie einen Kursus für Schaffnerinnen durch. Als Rüstungsarbeiterinnen sind hier in Dortmund keine Maiden eingesetzt, wohl aber in Hagen bei der„Schmiedag“ und in einem anderen Betrieb. Alle 14 Tage haben die Maiden einen Tag frei, alle 8 Wochen dann 2 Tage. Der Urlaub beträgt 5 Tage. Wann er genommen werden darf, das bestimmt jeweils der Betriebsführer. Der Urlaub ist jetzt verbessert worden, denn früher gab es nur 3 Tage Urlaub. (Fortsetzung folgt) Martin Luther über die Zuden: „Der Odem stinkt ihnen nach der Heiden Gold und Silber, denn kein Volk unter der Sonnen geiziger, denn sie sind, gewest ist, noch sind, und immerfort bleiben, wie man siehet an ihrem verfluchten Wucher; und sich auch trösten, wenn ihr Messia kömmt, soll er aller Welt Gold und Silber nehmen, und unter sie teilen.“ Arheder=Rechtsschutz Verlag Osk. Meister, Werdau=So Nr B. Der Vorschlag, lieber Herr Metzner, ist so schön znd großzügig, daß ich ihn einfach nicht annehmen ann“, entgegnete er aufatmend.„Es geht wirklich licht. Sie haben eine Tochter...“ „Die Tilla? Ja, Menschenskind, die freut sich naalich, daß sie einen tüchtigen Kerl, wie Sie einer muo, zum Manne kriegt. Die Flausen mit den vorsaichs 1.3hnheiten vergehen dann ganz von 4; und daß meine Einzige ein ansehnliches Mädist, das dürften Sie wohl nicht abstreiten können.“ IIch weiß Tillas Vorzüge durchaus zu schätzen, „Aber! Aber! Ihr jungen Leute wißt vor lauter denn und Aber nicht mehr geradeaus zu gucken. denn ihr erst mal verheiratet seid, findet sich das s##s im zweiten Akt. Das weiß ich doch von meiner duma. Und wenn erst Kinder da sind, sieht alles ganz, anders aus.“ aherr Metzner— ich kann nicht.“ Dietrich sah dem Alten aufrecht ins Gesicht. besten Willen, es geht nicht. Ich liebe Tilla sie mich wahrscheinlich auch nicht. Aber selbst das der Fall wäre, ich könnte nie etwas gen — herz oder gegen mein Gewissen tun.“ So. Nun war es heraus. Lange sahen sich die beiden Männer an. Dann schlug der Alte vor dem Jungen die Augen nieder. Dietrich sah, wie er sich zusammenreißen mußte, um nicht die Haltung zu verlieren. Er tat ihm schrecklich leid, aber er konnte ihm nicht helfen. „Ach so“, sagte Metzner endlich, und seine Stimme klang plötzlich heiter,„Sie wollen die Tilla nicht... Das ist freilich etwas anderes. Daran habe ich nicht gedacht, daß einer mein Mädel nicht mag...“ Er setzte sich schwer auf einen Stuhl.„Das ist etwas anderes...“ wiederholte er noch einmal mechanisch. „Es tut mir sehr leid, aber Sie werden begreifen, Herr Metzner, daß ich nicht anders kann. Ich würde mir mein Leben hindurch wie ein Dieb, wie ein Betrüger vorkommen—“, versuchte Dietrich ihn zu trösten. Aber was konnte das helfen? Jetzt, nach dieser Demütigung, die er dem alten Mann bereiten mußte? „Schon gut!“ Eine müde Handbewegung ließ ihn verstummen.„Sprechen wir nicht mehr von dieser Sache! „Halten Sie mich nun für einen schlechten Kerl?“ „Rein. Das nicht. Aber— für einen Idioten. Ra, aber schließlich: jeder nach seiner Fasson, Herr Schotte. Lut mir leid, daß ich Sie verlieren muß.“ „Herr Metzner...!“ „Wonn Sie mir einen Gefallen tun wollen, dann nehmen Sie Urlaub, nicht wahr?“ Dietrich verstand. „Ich wollte darum bitten. Und die Wagon... ich möchte... „Machen wir schriftlich ab.“ Mezner erhob sich. 5229 „Leben Sie wohl, Schotte. Sie begreifen, daß ich Sie gehen lassen muß———?“ „Vollständig. Darf ich Ihnen die Hand geben?“ Dietrich streckte ihm die Rechte entgegen. Er sah, wie Metzner ihm die seine reichen wollte, sich dann aber abwandte und zum Fenster ging. „Ist erledigt. Machen Sie's gut, Schotte!“ Leise schritt Dietrich zur Tür. Als er sich noch einmal umwandte, sah er, dat dem alten Mann der Kopf tief auf die Brust gesunken war. 7. Kapitel Seit zwei Tagen saß Renate in dem hohen Stuhl vor dem mächtigen Tisch des Beratungszimmers der Bank. Sie hatte diesen Platz nur zu den Mahlzeiten und zur Racht verlassen. Nun hatte sie ein klares Bild der Verhältnisse. „Es nötigt mir die höchste Achtung ab, Fräulein Ernheim, wie Sie sich in diese Materie eingelebt haben, soweit das überhaupt möglich ist“, bekannte Hagedorn, der Prokurist, voller Anerkennung.„Wollte Gott, wir wären zu einem günstigeren Ergebnis gekommen. Aber wie wir es auch drehen und wenden mögen— die Mittel der Bank sind fast erschöpft und die Verbindlichkeiten werden nicht geringer. Es ist eine Situation, wie sie mehr als einmal schon dagewesen ist. Aber...“ Renate nickte trübe. Hagedorn schloß die Augen hinter der goldumränderten Brille. Renate sah mit Erschrecken, wie elt er in diufen Tagen gemoubti mor. deren Herren stellte die Frage, ob es nicht möglich sei, wenigstens den Bestand der Firma zu retten. Aber Hagedorn schüttelte auch dazu mit bitterem Lächeln den Kopf. „Direktor Ernheims Reise war— so vermute ich— der letzte Versuch. Es geht nicht.“ Vielleicht schwang wirklich so etwas wie ein Vorwurf gegen den toten Herrn des Hauses in seinen Worten mit, vielleicht aber täuschte sich Renate. Auf jeden Fall hielt sie nun den Augenblick für gekommen, ihre Absichten und Entschlüsse bekanntzugeben. „Sie vergessen, daß ich noch da bin, meine Herren!“ warf sie nicht ohne Betonung ein. Alle Blicke wandten sich ihr zu. „Ich bitte Sie, gnädiges Fräulein“, entgegnete Zagendsig leicht befremdet,„wir haben das keinen lugenblick übersehen. Aber ich begreife wirklich im Augenblick nicht, was Sie damit andeuten wollen!" „Wir haben bei allen Berechnungen meine privoten Mittel außer Betracht gelassen.“ „Ihre privaten Mittel? Gie wollen doch nicht im Ernst...?“ „Doch, das will ich!“ fuhr Renate mit ruhiger Entschlossenheit fort.„Ich stelle selbstverständlich mein gesamtes Vermögen der Bank zur Verfügung. Soviel ich weiß, liegt mein mütterliches Erbteil im Tresot in sicheren Staatspapieren. Dazu kommt das Haus... und später die Lebensversicherung Vatero.“ Hagedorn starrte das Mädchen voller Bestürzung an. „Aber liebes Fräulein Ernheim“, vief er and breitete ratlos die Arme aus,„das bedeutet doch für Sie Armut, Verzicht auf eine gewohnte Lebenoführung! Das ist doch ganz undenkdar.“ „Dern feil be mishe fent! Brauchtum und Sagen im Bergischen Manche alte Sage wird an den Winteraben. den in den Dörfern und Höfen des Bergischen und des Sauerlandes erzählt, oft zwar in entstellter Wiedergabe. Viel altes Brauchtum hai sich erhalten seine eigentliche Bedeutung, sein Ursprung ist aber durch die Zeit verwischt worden. Wir verdanken es dem bergischen Heimatsorscher und Schriftsteller Montanus(Vinzenz von Zuccalmaglio. 1806—1876), daß eine Anzahl alter Sagen und Bräuche der Nachwekt erhalten geblieben ist. Einiges maa hier folgen: Das Hebl Montanus gibt über die altbergische Kücheneinrichtung folgende interessante Beschreibung: Der Herd liegt an der Brandmauer. Hinter der Herdplatte an der anderen Seite der Brandmauer lag früher die winterliche Wohnstube, die dadurch noch mehr erwärmt wurde, daß sie eine Nische in der Brandmauer bis an die Herdplatte hatte. in welcher Sitze, ja Lagerstellen angebracht waren. Diese Nische hieß der Lacken oder Tacken. Von dem Rauchfange berab hängt das Hehl(westfälisch Hahl). eine mit Zähnen versehene und dadurch lang oder kurz zu schiebende Vorrichtung, um die Kessel höher oder tiefer über das Feuer zu hängen. Das Brennholz wurde über zwei eiserne Feuerböcke gelegt. Für Festtage gab es ein Prachthehl das zum Prunk aufgehangen wurde in reichen Häusern aab es deren mehrere. Eine junge Frau. welche man in das Haus einführt wird um das Hehl geleitet. Im Rheinland wurde deeselbe (ebrauch bei Dienstmädchen beobachtet, woher der Ausdruck„um das Hehl geleitet werden“ stammt, was so viel heißt, als in Dienst treten. Vor dem Hehl ist gewöhnlich in westfälischen Häusern der Aufzug des Getreides und ebenfalls die Stelle, wo Kinder getauft und wo Tote aufgebahrt werden. Aller Segen zieht an dieser Stelle ein und aus. Der Buraherr und seine Forelle Im Tal der Agaer laa vor Zeiten ein stoldes Schloß. Der Herr dieses Schlosses hatte am Fuße des Berges eine Quelle mit Marmelstein eingefaßt, in welcher er eine wunderschöne Forelle pflegte. Er fütterte den Fisch. unterhiel: sich gerne mit ihm und erfuhr von ihm viele geheime Dinge. Als der Schloßherr nun eines Tages in den Krieg ziehen mußte befahl er seinem Burapfaffen, des Fisches wohl acht zu haben und Sorge zu tragen, daß ihm kein Unheil zustoße. Der Priester aber. welcher den Fisch nun genauer anschaute wurde lüßfern nach ihm, fing ihn aus dem Quell. tötete ihn. ließ ihn sich zubereiten und verspeiste ihn. der Schloßherr wieder zurückkehrte, war sein erster Gang nach dem Quell Als er den Fisch nicht mehr vorfand, frug er den Priester. ser berichtete nun, daß der Fisch durch fremde Diehe nächtlicherweise gefangen und fortgeführt worden sei. Der Schloßherr erfuhr aber doch sehr bald, wohin der Fisch in Wirklichkeit gekommen war. Er faßte daher den Schuldigen. tötete ihn und steckte ihn an den Bearspieß. Als er die Leiche genugsam gebraten hatte ließ er sie von seinen Hunden verzehre: Hierauf wappnete sich der Herr und zoa mit seinen Hunden non dannen, um nie wieder zurückzukehren. Bald darauf ist auch das prächtige Schloß verödet und eingestürzt. Der Kollenbera bei Meinerzbagen Bei Meinerzhagen sollen vor langen Jahren. namentlich im Kollenberge Silbergruben bestanden haben, die so ergiehig wiren wie sonst keine in der weiten Welt. Die Bewohner der Gegend widmeten sich alle dem Berabau und wurden durch denselben so reich, daß ihre Uenvigkeit und ihr Uebermut keine Grenzen mehr kannte. Sie wiegten die Kinder in silbernen Wiegen, und ihre Knaben auf den Gassen syielten mit silbernen Kreiseln und ritten auf silbernen Schaukelpferden. Da sah man eines Tages einen gewaltigen Raben umberfliegen und börte, daß er laut in einer Weise krächzte wie sonst keine Raben zu krächten pflegen. und wenr dieser Vogel viel Volks um sich versammelt hatte, rief er von Zeit zu Zeit ganz vernehmlich: Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß unser herzensguter, hoffnungsvoller, jüngster Sohn und Bruder, Schwager, Onkel, Reffe und Vetter Grenadier Bernhard Schröer Träger des Ins.=Sturmabzeichens in Silber im blühenden Alter von 19½ Jahren am Kuban=Brückenkopf sein junges Leben lassen mußte. In tiefem Schmerz: Familie Bernhard Schröer und alle Angehörigen Schwerte II, Essen=Altenessen, 20. August 1943. Am Hohenstein 31 Mit uns trauern Führung und Gefolgschaft der Firma Schwerter Profileisenwalzwerk, Aktiengesellschaft, Schwerte=Ruhr., RSRK-Männer am Steuer des schwimmfähigen Volkswagens An allen Fronten hat sich der Volkswagen selbst im schwierigsten Gelände hervorragend bewährt. Seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten haben durch die neueste Konstruktion als kombiniertes Land= und Wasserfahrzeug eine weitere Ergänzung erfahren.— Unser Bild zeigt den Schwimmwagen in voller Fahrt einen Fluß überquerend. REKK=Kriegsberichter Junk(Scher!) Ik schlute den Kollenbera tan, Süs blieft kein Hert bei der Kau! (Ich schließe den Kollenberg zu, sonst bleibt kein Hirt bei der Kub.) Von dieser Stunde an ward in dem Berge keine Silberader mehr gefunden, wie scharf auch die Bergleute suchen mochten. Sie mußten also bald ihre Arbeiten einstellen sich anderen Gewerben widmen und kamen dergestalt bald von ihrem übermäßigen Reichtum und ihrem Uebermut ab. Die Rüden des Herzoa Adolf von Bera Der Flecken Rüden bei Solingen hat seinen Namen von einem großen Hunde, der, aus Stein gehauen, dort vor langen Jahren auf einer Felswand stand. Mit diesem Steinbild: verhält es sich folgendermaßen: Der Sohn des Herzoas Adolf von Berg. Robert. hatte an einem schönen Wintertage mit vielen Rittern und Junkern in dieser Gegend Jaad gehalten. Schon hatten die Jagdhörner die rinas im Forste zerstreuten Jäger auf dem Wupverhofe zusammengerufen, schan, hatte man die Wagen mit dem erlegten Witoe beladen und war zur Heimkehr gerüstet als man den Sohn des Herzoas vermißte. Niemand wußte zu sagen, wo er geblieben und man glaubte schließlich, daß er bereits nach dem Schlosse vorausgeritten sei. Da fand sich plötzlich sein Rüde ein und lief mit kläglichem Geheul im Kreise der Ritter umher. Sie achteten seine: wenig und setzten sich zum Heimritt in Bewegung. Da packte der Hund die Vierde bei den Beinen. zerrte die Ritter am Steigbügel und warf sich endlich, als ihn Peitschenhiebe vertreiben wollten, mirten un den Weg.„Das Tier ist toll und muß erschlagen werden“, riefen einige, aber ein alter Diener entgegnete:„Ihr Herren, ich fürchte, wenn dieser Rüde reden könnte, brächte er uns schlimme Botschaft". Dann boa der Diener seitwarts ab und folgte dem Hunde, der mit großen Sätzen voransprang, dann wieder zu dem Reiter zurückkehrte, als ob er ihn zur Eile antreiben wolle. Da folgten endlich auch die übrigen Jagdgenossen. Der Hund leitete sic bergauf und bergab, bis er sie endlich auf eine Felswand führte, die steil über dem Wupverufer emporragte. Hier lief der Rüde heulend hinunter. Man folate und fand unten den jungen Robert unter seinem zerschmetterten Rosse liegen und sah wie der treue Hund seine Wunden leckte. Er war mit dem Rasse die Felswand hinuntergestürzt und wäre ohne den treuen Rüden wohl nicht lebendig aufaefunden worden. Jetzt wurde er heimgebracht, wo er bald genas und seinem Retter boch auf der Felswand ein Steindenkmal setzte, welches Jahrhunderte lang von der Dankbarkeit des Herrn zeuge. Graf Sigewin von Hückeswagen Terjenege der die Elfinnen und Elfen belauscht wenn sie nachts beim Mondenschein auf den Wiesen ihren Ringelreigen tanzen, kann leicht für sein Lauschen bestraft werden, kann für immer erblinden. Dieses wußte auch Graf Sigewin von Hückeswagen, und dennoch vermochte er seiner Neugierde nicht zu widerstehen. Er hatte gehört, daß oberhalb seines Schlosses auf den Wiesen gen die Bewer zu nächtlicherweise Elfenreigen abgehalten würden. Vorsichtig schlich er durch das Gehölz nach der bezeichneten Stelle und legte sich dort ins Versteck. brauchte aber die Vorsicht, sich das mit einem Tüchlein zuzubinden. Wrklich belauschte er in der herrlichen Mondnacht die himmlischen Wesen in ihrem Tanze, sah alle Schönheit ihres Gliederspiels wie ein Wunder vor sich leuchten Aber mie er. nachdem das Reigenspiel zu Ende war nach Hause geben wollte, konnte er nichts mehr vom Wege erkennen obgleich der Mond noch nicht untergenangangen war. Er mußte daher das Tüchlein von dem anderen Auge nehmen, um sich zurechtzufinden. Von dieser Zeit an war und blieb der Herr von Hückeswagen einängig. Der Hexenritt Zwei Bauern in Odentbal, die ena befreundet waren, von welchen der eine das Schneidergewerbe, der andere die Schuhmacherei gelernt hatte, freiten zwei Schwestern. von welchen man sagte, daß sie aus dem Geschlechte der Hexen abstammen sollten. Die jungen Männer Pflegten ihre Freundinnen täglich zu besuchen und waren stets auf deren Gut willkommen. Nur wurde ihnen bedeutet daß sie nicht am Walpuraisabend kommen sollten. Diese Weisung erregte ihre Neugierde in einem Grade, daß sie sich berieten und sich entschlossen. an Walpurgis an das Haus zu schleichen und die Mädchen zu belauschen. Durch ein Fenster, an welches sie zu klettern vermochten, konnten sie auf den Herd sehen und gewahrten dort bald die beiden Mädchen, wie sie sich aus einem Töpfchen salbten, sich auf den Besen setzten und nach dem Zauberspruche„Trittema, tritt. zum Schornstein berüt, über alle Hecken und Züng!" durch den Schornstein davonfuhren Die jungen Leute beschlossen nun durch das Fenster einzusteigen und den Mädchen zu folgen. Gesagt, getan. Sie fanden das Töpfchen noch am Herde stehen, falbten gehörig. suchten sich ein passendes Gerät zum Ritte und wiederholten den erlauschten Zauber, spruch. Der junge Schuster hatte einen Besen gefunden, der junge Schneider sich auf einer Heugabel beritten gemacht, welche ihm im Ge, bölze treffliche Dienste leistete, da die Zinten Dorn und Gezweig aus seinem Wege drückten. Er bedurfte derselben um so notwendiger, de er anstatt über alle Hecken durch alle Hocken hatte und auf dieser Durch'zön gesprochen Mlffe, und auf onf. arangun weidlich zerzaust wurde. Trotz aller Hemmnisse kamen die beiden Burschen zuletzt auf den Herentanzplatze an und mischten sich zur Ver, wunderung ihrer Bräute in die Reigen. Be der fröhlichen Abendunterhaltung verstrachen die Mädchen ihren Freiern bessere Reittien für die Rückfahrt und hielten auch Wort, au es nach dem Feste zum Aufbruch kam. Den Schneider wurde ein stattlicher Ziegenbock. Schuster ein einjähriges Kalb zum Bestei vorgeführt und beiden dringend befohlen, wäh rend des Heimrittes kein Wort zu reden. Bein Schneider fand diese Weisung ein ofienes Ohr der Schuster aber konnte nach dem ersten Sprunge seines Tieres den Ausdruck:„Ein tüchtiger Sprung für ein einjähriges Kalbl nicht zurückhalten. Sobald die Worte erklangen, lag er bügellos am Boden und das Kald war verschwunden. Er raffte sich indessen wneder auf und suchte nun zu Fuß seine bergische Heimat wieder zu erreichen. Er gelangte aber erst nach anderthalbjährigem Wandern durch fremde Lande mit Völkern, deren Sprache er nicht verstand, sein Leben durch Betteln fristend. in sein heimisches Odenthal, wo er seinen Freund, den Schneider, schon längst mit seiner jungen Frau ehelich eingerichtet fond. Seit dieser Zeit hält man die Schneider für geschen tere Leute als die Schuster, weil sie zur rechten Zeit zu schweigen verstehen. Westdeutschland Der bissige For Frankfurt a. M. Welch üble Folgen es haber kann wenn man einen bissigen Hund ohn Maulkorb herumlaufen läßt, zeigte eine Ver handlung vor dem Amtsgericht Frankfurt gegen eine Frau deren Fox der Schrecken der Nach barschaft bildete. Wen der Hund nicht leiden konnte den kniff er, wobei es außer blutigen Wunden auch mancherlei Krach absetzte. Die Besitzerin hatte wegen fahrlässiger Körververletzung einen Strafbefehl über 100 RM. erhalten und zoa. als die Beweisaufnahme zu ihren Ungunsten ausfiel, den Einspruch zurück, um die richterliche Mahnung mit auf den Weg zu nehmen, den Hund künftig mit einem Maulkort zu versehen. Ein guter Tropfen als Lohn für den ehrlichen Finder Mußbach In Neustadt a. d W hatte ein junges Mädchen. das in Mußbach bedienster war. im Lichtspieltheater ihren Geldbeutel mit 150 RM. Inhalt liegen lassen. Der Finder ein Soldat gab das Geld auf dem Fundbüro ab. Er wird jetzt ersucht, sich im Winzerverein Mußbach zu melden. Der gute Tropfen den er dort sicher erhält, wird dem ehrlichen Finder von Herzen gegönnt. Die Decke stürzte ein— Während die Hausfret in der Babewanne saß Nassau. Eine böse Ueberraschung erlebte eine Frau die gerade ihr gewohntes Bad nahm Sie saß fröhlich plätschernd in dem erauickenden Naß, als es um sie herum plötzlich zn knacken und zu knistern begann. Noch ehe sie recht wußte was geschah brach der Fußboden ring um die Badewanne ein und stürzte in, die darunterliegende Küche. Zum Glück für die Frau hielten die Tragbalken, auf denen die Wanne stand, so daß die Frau mit dem Schrecken davonkam. Da zurzeit des Unfalles auch niemand in der Küche war, entstand nur Schaden an der Einrichtung. Verantwortlicher Hauptschriftleiter: Rudolf=Emi Eichmann(z. Z. im Felde), i. V. Hermann Stene, Hagen; Anzeigen: Hans Linner, Schwerte. Preisl. 12 Druck: Verlagsgesellschaft von Rauchenbichler, Mender Amtliche Bekanntmachungen Bekanntmachung Die Gemeinnützige Baugenossenschaft e. G. m. b. H. Westhofen ist durch Beschluß der Generalversammlung vom 8. August 1948 am 1. September 1943 aufgelöst worden. Wir fordern die Gläubiger der Genossenschaft auf, sich bei uns zu melden. Westhofen, den 1. September 1943. Gemeinnützige Baugenossenschaft Westhofen e. G. m. b. H. in Liquidation. Die Liquidatoren: Vocke sen. Dietrich Auf Grund der Verordnung zur Wohnraumversorgung der luftkriegsbetroffenen Bevölkerung vom 21. Juni 1943(RGBI. I S. 355) werden die Wohnungsinhaber von Nebenwohnungen und unterbelegten Wohnungen hiermit aufgefordert, diese Wohnungen bis spätestens zum 10. September 1943 bei dem Unterzeichneten anzumelden. Vordrucke sind im Zimmer 22 des Rathauses zu haben. Als Inhaber einer Nebenwohnung gilt, wer über mehr als eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung für seinen eigenen Bedarf oder den seiner Familie verfügt. Unterbelegte Wohnungen sind solche, bei denen die Zahl der Benutzer der dazu gehörigen Räume um mehr als eins kleiner ist, als die Zahl dieser Räume. Als Raum gilt jeder Wohnraum, dessen Grundfläche mindestens 10 gm beträgt. Küche, Flure, Badezimmer und sonstige Nebenräume bleiben außer Betracht. Als Benutzer einer Wohnung gelten der Inhaber, die bei ihm wohnenden polizeilich gemeldeten Familienangehörigen, Hausangestellte und Untermieter, soweit sie keine eigene selbständige Wohnung haben. Sind mehrere Kinder unter 10 Jahren als Benutzer vorhanden, so zählen je zwei davon als nur eine Person. Inhaber und Familienangehörige gelten auch dann als Benutzer, wenn sie polizeilich abgemeldet sind, weil sie Wehrdienst leisten, oder zur Berufsausbildung, zur auswärtigen Arbeitsleistung oder zu ähnlichen Zwecken vorübergehend abwesend sind. Personen, die sich nur besuchsweise in der Wohnung aufhalten, sind nicht Benutzer. Soweit Rebenwohnungen bereits früher gemeldet worden sind, ist eine Wiederholung der Anzeige nicht erforderlich. Wer es unterläßt, innerhalb der vorgesehenen Frist die Meldungen vorzunehmen, macht sich nach§ 25 der eingangs genannten Verordnung in Verbindung mit § 18 der Verordnung zur Wohnraur enkung vom 27. Februar 1943 strafbar. Gleichzeitig wird nochmals darauf hingewiesen, daß jede freiwerdende, leerstehende oder bezugsfertig hergestellte Wohnung innerhalb drei Tagen bei dem Unterzeichneten zu melden ist. Vermietungen ohne die behördliche Genehmigung sind rechtsunwirksam und stehen unter Strafe. Schwerte, den 30. August 1943. .... Der Bürgermeister: Nau. CANH THEATER Bis Donnerstag: Die giackliehste Ehe der welt mit Maria Andergast, Wolf Albach=Retty, Hans Moser, Hella Pritt, Leo Slezak, Hans Thimig. Kulturfilm Wochenschau Nicht für Jugendliche. Fol une Lalnenschaffe Größe 36½ gegen Kinderschuhe Größe 28/29 zu tauschen gesucht. Zu erfragen in der Geschäftostelle der Schwerter Zeitung. 2672 Hehe Wäschemangel gegen abzugeben. Suche diese Geflügel zu tauschen. Schriftl. Angebote unter 2674 an die Geschäftsstelle der Schw. Stg. VerdunkelungsKupter wieder eingetroffen! Haus Linner. Liehtsplele zur leichskrone Heute und morgen: tonnut“ Aufenthatt Ein Torra-Film mit Harry Piel, Alexander Golling, Eise v. Möllendorf, Elisabeth Eygk, Genia Nikolajewa, Eduard v. Winterstein Beginn heute 5.00 Uhr Jugendliche über 14 zugelassen K Wcrer SEE SPARSAM gebraucher nicht nur verbrauchen. Befolgen Se diesen zeltgemöhen su niech bei Benutzung der 5 KHACANA Lergerpiiegemittet. Lesssee Or. Mcen a Kster Sn E E• Für sofort oder später he Lehthsin 78/. Unternehmt bei Luftangeiffen regelmäßig Kontrollgänge! Brandbomben müssen schnell bekämpft werden! gesacht. Frau Alfred Breucker, Schwerte, Hörder Straße 127, Wirtschaft„Zum Forsthaus“. ###n in Mieser, Na#t4 Wer seine Wösche zum ersten Mole biologisch einweicht, frogt sich wirklich so. Ober Nocht int fost aller Schmutz abgeweicht Die Haustrau erkennt sofort, daßs sie nun an Arbei: und Waschpulver sport Biologische: Einweichen ist sehr zu empfehler. UALLITA Durch abwechselnden Gebrauch der Schneiden wird die Klinge voll ausgenutzt Fürdiesen Zweck tragen unsere Klingen. 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Kriegsmarine und Monat August zwei ein Unterseeboot, ein Schnellboote und bese zehn Kreuzer, neun bonte sowie fünf we Ferner wurden 70 sowie vier 2 125 weitere Schiffe.1 troffen. Die Beschad getroffenen Kriegsschwer, daß auch mi werden kann. Drei neue Eichen! DNB Berlin, 1. lieh das Eichenlaub neu Kreuzes an folg waffe: Major Hartmann mandeur in einem Oberleutnant Wo vitan in einem Jag und Hauptmann Wittgenstein, einem Nachtjagdges der deutschen Wehrr Ritterkreuzträger v DNB Berlin, 1. kehrte der Oberfell Flugzeugführer in zurück. Als schneid ger hatte er sich de Kreuzes erworben den 93. Luftsieg er Rettung eines Ja DNB Berlin, 1. slieger, der nach See. DRB Genf. äußert sich„Ob tigen Offensivvo wietarmee, so be die Erfolgsaussi ter. 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